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Der Weltladen Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) hat noch viele weitere schöne Produkte im Sortiment – schauen Sie gerne mal rein.
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Die Büchereien in Kaufbeuren und Neugablonz machen eine Weihnachtspause. Von Samstag, den 21. Dezember 2024, bis einschließlich Mittwoch, den 1. Januar 2025, bleiben beide Einrichtungen geschlossen.
Ab dem 2. Januar 2025 stehen die Büchereien wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Weihnachten und die Kulturwerkstatt gehören untrennbar zusammen – vor allem, wenn es wieder Zeit für „Ox und Esel“ wird. Dieses besondere Krippenspiel erzählt die Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive: Zwei tierische Hauptfiguren erleben eine frostige Nacht in Bethlehem, die ihr Leben auf den Kopf stellt.
Es ist eine eiskalte Nacht, kein Stern ist am Himmel zu sehen. Im Stall von Ox und Esel liegt ein Kind – mitten auf ihrem Futter. Ox möchte das schreiende Bündel am liebsten sofort loswerden. Doch Esel zweifelt: Könnte es sich nicht um ein besonderes Kind handeln? Vielleicht sogar um das Jesuskind?
Das Stück vereint humorvolle Dialoge mit einer tiefsinnigen Weihnachtsbotschaft, die Zuschauer jeden Alters anspricht.
Regie führen Uwe Amberger und Thomas Garmatsch, während die musikalische Leitung in den Händen von Tiny Schmauch liegt. Die gelungene Kombination aus Schauspiel und Musik garantiert einen unterhaltsamen Abend.
Die Vorstellungen finden im Gablonzer Haus in Kaufbeuren statt:
Eintrittskarten können an verschiedenen Stellen erworben werden:
An der Abendkasse der Kulturwerkstatt (Bürgerplatz 1, Tel.: 08341/437-287) sowie online unter www.kulturwerkstatt.eu sind ebenfalls Tickets verfügbar.
Wandern ist eine Wohltat für Körper und Geist. Je nach gewählter Wanderroute kann Wandern zu einem echten Naturerlebnis werden. Die Landschaft belohnt uns mit vielen neuen Eindrücken, wir tanken Kraft und Energie.
Neben dem persönlichen Gewinn, etwas Gutes für seinen Körper zu tun, wurden unter den rund 1.000 Teilnehmern auch attraktive Preise der Partnerfirmen der AOK (↲ WsK-Marktplatz) verlost.
Unter anderem ist Mario Schätzl aus Aitrang einer der glücklichen Gewinner. Er darf sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 300 Euro von 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren freuen. Weitere drei Gewinner erhielten zuletzt einen Einkaufsgutschein der Partnerfirmen (Schuh-Sport Trenkle in Pfronten, Armin´s Sporthäusle in Schwangau und KOMERINO in Seeg).
Für alle Fans der Gablonzer Mundart bietet der neue „Paurische Mundartkalender 2025“ von O. Michael Siegmund eine besondere Geschenkidee zu Weihnachten. Der Kalender im DIN-A4-Format enthält für jeden Monat einen humorvollen oder nachdenklichen Vierzeiler in der typischen „Paurischen“ Mundart.
Siegmund ist bekannt als Mitglied des beliebten Neugablonzer Mundartkabaretts Mauke – die Band, das 2013 den Kaufbeurer Kulturpreis, 2019 den Bayerischen Dialektpreis und 2023 den Sudetendeutschen Volkstumspreis erhielt. Mit seinem kreativen Sprachwitz begeistert er einen großen Kreis von Mauke-Fans.
Die Kalenderblätter wurden von Anna Klemm, Tochter von Mauke-Frontmann Wolfgang Klemm, liebevoll illustriert. Ihre zarten Zeichnungen verleihen dem Kalender eine besondere Ästhetik und machen ihn zu einem kleinen Kunstwerk.
Der Kalender ist ab sofort für 12 Euro in der Buchhandlung Menzel und bei Optik Cordella erhältlich. Ein ideales Geschenk für Liebhaber des Dialekts und für alle, die ein Stück Heimat in poetischer Form verschenken möchten.
Besuchen Sie auch die Sonderausstellung „Hessen-Glaswerke. Gablonzer Glas aus dem Taunus“
Das Isergebirgs-Museum Neugablonz wünscht eine glückliche und schöne Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch nach 2025!
Weihnachten: Zeit der Liebe, Zeit der Freude, Zeit der Familie. In der Trauer oft eine besonders schwere und emotionale Zeit. Die Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat, wird in dieser Zeit besonders deutlich.
Weihnachten ohne Dich ist ein Angebot für alle Trauernden, unabhängig von Alter oder Konfession, um der Verbindung zum geliebten Menschen nachzuspüren, sich eigene Trauer zu erlauben, der Hoffnung Raum zu geben und sich so auf Weihnachten vorzubereiten.
Aus diesem Grund bieten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren und der ambulante Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz) für Trauernde in Kaufbeuren und Umgebung eine Andacht am Sonntag, den 22.12.2024 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastr. 23 in Kaufbeuren an.
Die Andacht bietet die Möglichkeit, die Verbindung zu einem verstorbenen Menschen nachzuspüren und sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten auf Weihnachten vorzubereiten.
Seit 2022 wird deutschlandweit die Gesundheitsaktion „Stadt Land zu Fuß“ für Landkreise und kreisfreie Städte durchgeführt. Hierbei geht es, ähnlich wie beim schon bekannten Stadtradeln, darum, sich an der frischen Luft gesund zu bewegen und dabei so viele Kilometer wie möglich zu sammeln. Diese werden dann durch die Teilnehmenden auf der offiziellen Homepage www.stadtlandzufuss.de oder über die dazugehörige App eingetragen.
Mit jedem gelaufenen Kilometer werden Punkte gesammelt, die in ein Ranking wandern, das am Ende der Aktion ausgewertet wird. Die Aktion findet immer vom 01. bis 21. November statt. Sie dient der Gesundheitsförderung und als Ansporn auch in dieser Jahreszeit aktiv zu sein und einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Mobilitätswende zu leisten. Kaufbeuren als bekannte Pilger- und kreisfreie Stadt war in diesem Jahr erstmals mit dabei. Im Aktionszeitraum haben die mitgelaufenen Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer insgesamt 5.572 Kilometer erlaufen, was 12.012 Punkten entspricht. Damit hat Kaufbeuren im Ranking der Städte bis 100.000 Einwohner einen sensationellen 6. Platz erreicht. In der deutschlandweiten Gesamtplatzierung liegt die Stadt auf Platz 9.
Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über diesen Erfolg: „Die Aktion Stadt Land zu Fuß ist eine tolle Ergänzung zum bekannten und beliebten Stadtradeln. Ich danke allen Teilnehmenden aus Kaufbeuren und freue mich, dass sie mit ihrer ersten Teilnahme gleich unter die erfolgreichsten 10 Städten gelaufen sind. Bewegung an der frischen Luft tut gut und ist wichtig. Ich möchte deshalb alle ermuntern, im kommenden Jahr bei dieser Aktion mitzumachen.“
Im nächsten Jahr soll die Aktion wieder vom 01. bis 21. November stattfinden.
Der ESV Kaufbeuren hatte große Schwierigkeiten in die Partie zu finden und somit waren die Blue Devils erst einmal das tonangebende Team, ohne dass es allerdings vor Daniel Fießinger richtig gefährlich wurde. Die Joker hatten dann nach sieben Minuten ein erstes Powerplay, welches aber Marco Wölfl im Tor der Weidener nicht vor große Herausforderungen stellte Kaum waren die Oberpfälzer wieder komplett war der ESVK auch wieder in der eigenen Zone beschäftigt. Nach einem Pass von hinter dem Tor zum freistehenden Tyler Ward konnte dieser dann zum 1:0 für die Blue Devils abschließen. Die Kaufbeurer brauchten dann auch noch einmal ein paar Wechsel um wieder besser in die Partie zu finden. Zum Ende des Spielabschnittes sollte dies dann auch mit mehreren guten Druckphasen ganz gut gelingen. Nach dem sich die Joker vermehrt in der Zone der Hausherren festsetzen konnten, wurden in der 18. und 19. Minute Strafen gegen die Weidener ausgesprochen. Das doppelte Powerplay konnte der ESVK dann in Person von Sami Blomqvist auch zum 1:1 Ausgleich nutzen. Nach einem Zuspiel von Joey Lewis verwertete der Kaufbeurer Top-Scorer dieses mit einem Direktschuss in den linken Torwinkel. Als dann Sekunden vor der Pausensirene Vladislav Filin direkt von der Strafbank kommenden einen Alleingang hatte, bewahrte Daniel Fießinger seine Mannschaft mit einer Glanztat vor einem weiteren Rückstand. Damit ging es dann also mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause.
Das Spiel sollte auch im zweiten Abschnitt aus ESVK Sicht nicht wirklich besser werden. In den ersten Minuten des Mitteldrittels wog die Partie oft hin und her und beide Teams kamen so auch zu der einen oder anderen guten Möglichkeit. In der 29. Spielminute hatten die Joker dann zwei sehr gute Konterchancen. Die erste ließ Samir Kharboutli nach einem Pass von Premysl Svoboda noch liegen, die zweite aber nutzte dann Jamal Watson zum Kaufbeurer Führungstreffer. Mit einem Schuss aus dem Slot heraus konnte er Marco Wölfl mit einem halbhohen Schuss in das rechte Eck zum 1:2 überwinden. Ein anschließendes Überzahlspiel für die Allgäuer war dann nach knapp 30 Sekunden wieder Geschichte. Fabian Koziol konnte bei einem Konter den Weidenener Stürmer Constantin Vogt nur regelwidrig stoppen und musste ebenso auf die Strafbank. Kaum war Fabian Koziol wieder zurück, musste auch Sten Fischer in die Kühlbox. Das Powerplay der Hausherren verteidigten die Joker aber gut und überstanden dies ohne Gegentreffer. Eine Minute vor der Pause musste dann auch wieder ein Blue Devil auf die Strafbank und die erste Minute des ESVK Überzahlspieles konnten die Weidener ohne Probleme verteidigen. So ging es mit noch gut einer Minute in Überzahl für die Wertachstädter und einer 1:2 Führung in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt ließ sich der ESVK dann leider komplett die Butter vom Brot nehmen, sofern diese überhaupt schon wirklich auf dem Brot war. Nach einem schnellen Ausgleichstreffer in der 43. Spielminute durch Neal Samanski konnten die Joker diesen nur eine Minute später wieder wetmachen. Der heute sehr auffällige Jamal Watson leitete einen schnellen Konter ein und passte die Scheibe dabei perfekt auf Jacob Lagacé, der nur noch zum 2:3 Führungstreffer einschieben musste. Das war es dann aber auch von der Mannschaft von Trainer Daniel Jun. Die Weidener waren dem ESVK dann wie schon fast das ganze Spiel über überlegen und brachten die Joker immer wieder in Bedrängnis. Die Konsequenz daraus war dann folglich der erneute Ausgleich der Hausherren durch Daniel Bruch in der 53. Minute sowie nur eine Minute später der Führungstreffer durch Fabian Voit. Die Weidener hatten das Spiel also binnen kürzester Zeit gedreht und der ESVK dazu dann auch nicht mehr die Mittel, es den Blue Devils gleich zu tun. Kurz vor dem Ende, Daniel Fießinger war schon für einen sechsten Feldspieler vom Eis, konnte Neal Samanski mit einem Treffer in das leere Gehäuse noch den 5:3 Endstand herstellen.
Zum 14. Heimspiel der diesjährigen DEL2 Saison empfing der ESV Kaufbeuren den amtierenden Meister aus Regensburg. Dieter Orendorz und Nolan Yaremko fehlten im Lineup von Trainer Daniel Jun in dieser Partie. Vor 2.297 gewann der ESVK nach Verlängerung mit 5:4.
Die Hausherren fanden gut in das Match und übten früh Druck auf das Gehäuse von Eetu Laurikainen aus. In der 4. Spielminute durften die Fans der Rot-Gelben erstmals jubeln: Max Oswald nutzte einen Abpraller nach Schuss von Colby MacAuley und brachte sein Team in Führung. Die Allgäuer waren auch in der Folge die druckvollere Mannschaft. Es war in dieser Phase insbesondere Eetu Laurikainen, der eine höhere Führung der Joker verhinderte. Doch in der 16. Spielminute brachte der Kapitän die Scheibe hinter die Linie: Alexander Thiel legte quer auf seinen Verteidigungspartner und Simon Schütz traf per platzierten Handgelenkschuss zum 2:0. In dem Folgeminuten kam Regensburg zu einigen guten Möglichkeiten, doch Daniel Fießinger war stets zur Stelle. Mit einem Spielstand von 2:0 verabschiedeten sich beide Teams in die Pause.
Regensburg wechselte zu Beginn des 2. Drittels den Torwart: Für Eetu Laurikainen stand nun Jonas Neffin zwischen den Pfosten. Kurz nach Wideranpfiff gab es die erste Strafzeit des Abends: Samir Kharboutli erhielt zwei Strafminuten wegen Hakens. In dieser Überzahl war es Jakob Weber mit einem platzierten Handgelenkschuss, der seine Mannschaft auf die Anzeigetafel brachte. Im direkten Gegenzug traf Max Oswald nur den Pfosten. Der ESVK in der Folge mit einer Druckphase, aber ohne Erfolg. Genau in dieser Phase war es eine abgefälschte Scheibe von Corey Trivino, die fast den Ausgleich bescherte. Kurz darauf musste mit Xaver Tippmann, wegen Behinderung, auch der erste Regensburger in die Kühlbox. Ein Schlagschuss von Jamal Watson, nach Vorlage von Samir Kharboutli und Colby Macauley, stellte die alte Zwei-Tore-Führung wieder her. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Sami Blomqvist bekommt in Spielminute 34 zwei Strafminuten wegen unkorrektem Körperangriff und Regensburg spielte erneut in Überzahl. Die Oberpfälzer mit guten Möglichkeiten, aber Daniel Fießinger war stets zur Stelle. Direkt nach Ablauf traf Constantin Ontl zum erneuten Anschlusstreffer. Der Treffer hatte auch nach Videobeweis bestand. Ein Haken gegen Olle Liss wegen Haken ermöglichte Daniel Jun im Anschluss erneut seine Überzahlformation aufs Eis zu schicken. Alexander Thiel traf jedoch nur den Pfosten. Die Joker kreierten Chance um Chance, aber brachten die Scheibe nicht über die Linie. Direkt nach Ablauf entscheideten die Unparteiischen auf die nächste Strafzeit gegen den amtierenden Meister. Kevin Slezak wurde wegen Hakens vom Eis gestellt. Mit 3:2 ging es in die nächste Unterbrechung.





















Die Joker starteten mit Powerplay in den Schlussabschnitt. Regensburg killte dieses ohne Gegentreffer. Kurz darauf war es Corey Trivino, der den Ausgleich für die Gäste besorgte. Doch die Hausherren antworteten direkt und erzielten durch Joey Lewis die erneute Führung. In der nächsten Aktion die Strafzeit gegen den ESVK-Kapitän Simon Schütz wegen Spielverzögerung. In dieser hatte Dani Bindels die beste Möglichkeit für die Joker, aber die Oberpfälzer bekamen die Situation geklärt. Das Team von Peter Flache drückte in der Folge auf den Ausgleich, doch Daniel Fießinger parierte mehrmals stark. Ein Halten von Korbinian Schütz an Max Oswald, ermöglichte dem ESV Kaufbeuren in Überzahl zu agieren. Die Joker auch hier mit zu wenig Präzision im Abschluss. Nach einem Cross-Check von Jamal Watson gab es Powerplay für die Eisbären . Daniel Juns Mannschaft verteidigte leidenschaftlich und überstand die numerische Unterlegenheit. Die Regensburger zogen den Torhüter zu Gunsten des zusätzlichen Feldspielers und Olle Liss überwand Daniel Fießinger zum Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Verlängerung.
In dieser war es Samir Kharboutli der Jonas Neffin überwand und den Zusatzpunkt für seine Farben sicherte.
Es ist eine schöne Tradition an der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz: Auch in diesem Jahr packte der Elternbeirat Nikolaussäckchen für die Grundschüler der Klassen eins bis vier. Insgesamt wurden 216 Säckchen verteilt – mehr als im Vorjahr. Die Kinder freuten sich über Äpfel, Mandarinen, Erdnüsse und Schokoladennikoläuse, die der V-Markt Neugablonz großzügig gespendet hatte.
„Unser Dank gilt Marktleiter Markus Hildebrand, der diese Aktion erneut möglich gemacht hat“, betonten die Elternbeiratsvorsitzenden Kathrin Hausschmid und Rabia Duygu Arslan (Grundschule) sowie Stefan Günter und Christian Jung (Mittelschule).
Für die Aktion wurden auch neue Jutesäckchen benötigt. Diese stellte die Firma Reifen Noack aus Kaufbeuren bereit. Mit ihrer Spende trug sie wesentlich zum Erfolg der Nikolausaktion bei.
„Es ist einfach schön zu sehen, wie die Kinderaugen leuchten, wenn sie die Säckchen bekommen“, freuten sich die Vorsitzenden über die gelungene Aktion.
Nach dem erfolgreichen Nikolaustag richtet der Elternbeirat nun den Blick auf die nächsten Veranstaltungen. Bereits zum Jahresbeginn beginnen die Planungen für die alljährliche Faschingsfeier an der Gustav-Leutelt-Schule.
Anlässlich des 95. Geburtstags von Josefa Jones übergab Museumsleiterin Petra Weber zusammen mit der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler der Jubilarin das Buch „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Band 3“, das jüngst in der Kaufbeurer Schriftenreihe veröffentlicht wurde. Im Band beleuchtet ein Artikel sechs Lebensbilder aus dem kommunistischen Widerstand in der NS-Zeit. Darin wird unter anderem die Biographie von Leo Lutz, dem Vater von Josefa Jones, vorgestellt.
2022 entstand der Kontakt zwischen dem Stadtmuseum und Josefa Jones. Für die Verlegung von Stolpersteinen waren Angehörige von Kaufbeurerinnen und Kaufbeurern, die sich im kommunistischen Widerstand engagiert haben, gesucht worden. Der Vater von Josefa Jones, Leo Lutz (1905–1988) musste wegen seines Engagements in einer kommunistischen Widerstandsgruppe neun Jahre in verschiedenen Strafanstalten verbringen.
Für ihn wurde im Frühjahr 2023 an seinem Wohnort in der Kaiser-Max-Straße 38 ein Stolperstein verlegt. Um die Zeremonie zur Verlegung vorzubereiten, führte eine Gruppe der Kulturwerkstatt, begleitet von Stadt- und Museumsführerin Gabriele Tietz, mit u.a. Hannah Rieger und Vinzenz Wildung mehrere Gespräche mit Josefa Jones. Die Zeitzeugin erinnerte sich an die die Verhaftung ihres Vaters sowie den einzigen Besuch bei ihm im Zuchthaus, den sie als junges Mädchen erlebt hatte.
„Die Gespräche mit Frau Jones sind unvergesslich, da sie uns die Geschichte ihres Vaters sehr offen erzählt hat. Wir haben erfahren, wie schwierig es für ihre Mutter und sie war, den Lebensunterhalt ganz alleine bestreiten zu müssen. Es war sehr berührend, das Schicksal von Leo Lutz aus der Sicht der Familie erzählt zu bekommen.“, so Vinzenz Wildung.
Josefa Jones, die im Kaisergäßchen aufgewachsenen ist, machte eine Ausbildung zur Fotolaborantin und heiratete 1952 den amerikanischen Soldaten James Jones. Sie lebten einige Jahre in den USA und unternahmen Zeit ihres Lebens viele Reisen in die Welt. Die Verbindung zur Heimatstadt ihrer Familie riss jedoch nie ab und sie kehrte 1976 wieder nach Kaufbeuren zurück. Die Würdigung ihres Vaters mit einem Stolperstein war für die 95-jährige ein besonderes Erlebnis, so dass sie die Verlegung weiterer Stolpersteine mit einer Spende unterstützen möchte.
Auch in diesem Jahr gab es keinen einzigen Unfall an den Übergängen, die von Schulweghelferinnen, Schulweghelfern und Schülerlotsen gesichert wurden. Für diesen Erfolg sprach Helmut Folter, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seinen Dank aus. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier wurden die Helfer für ihr Engagement geehrt und gewürdigt.
Helmut Folter betonte, wie fordernd der Einsatz der Schulweghelfer sein kann. Bereits in den frühen Morgenstunden und bei jedem Wetter stehen sie bereit, um die Schulwege sicher zu machen. Die Kreisverkehrswacht unterstützt diesen Einsatz, soweit es möglich ist, ideell und drückt mit der Jahresabschlussfeier ihre Wertschätzung aus.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Ehrung von Rita Scharpf aus Lauchdorf. Seit 30 Jahren engagiert sie sich als Schulweghelferin und setzt sich für die Sicherheit der Kinder ein – auch über die Schulzeit ihrer eigenen Kinder hinaus. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die wichtige Rolle der ehrenamtlichen Schulweghelfer und Schülerlotsen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Verkehrssicherheit und verdienen Anerkennung für ihren täglichen Einsatz.
Der Vorverkauf für das Rock-Musical „Jesus Christ Superstar“ hat am 1. Dezember begonnen – und die Resonanz ist überwältigend. Innerhalb weniger Tage haben die Organisatoren des Musicalprojekts der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren bereits mehr als die Hälfte der 1500 Tickets verkauft. Die Nachfrage unterstreicht die Beliebtheit des Klassikers von Andrew Lloyd Webber, der mit fesselnder Musik und tiefgründigen Themen Generationen fasziniert hat.
Die Aufführungen des Musicals „Jesus Christ Superstar“ finden erst am 29. März, 4. April und 5. April 2025 im Passionstheater Waal statt. Doch auch bei den Mitwirkenden ist die Begeisterung für das Musical schon jetzt spürbar. Marius Blank, einer der Hauptdarsteller, beschreibt die besondere Atmosphäre während der Proben: „Ich freue mich einfach riesig mitwirken zu dürfen. Es ist enorm vielfältig, mit anderen lustigen, offenen und talentierten jungen Menschen dieses großartige Musical einzustudieren.“
Für Marius Blank ist das Musicalprojekt nicht nur eine künstlerische Herausforderung, sondern auch eine einmalige Gelegenheit, seine Leidenschaft für Musik und Schauspiel zu verbinden. „Bei mir steigt auf jeden Fall die Vorfreude und Spannung mit den rund 150 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne das grandiose Musical „Jesus Christ Superstar“ aufzuführen!“
Der Ticketverkauf sei extra früh gestartet, um die Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk zu erleichtern, berichtet Jugendreferent Christian Lieb. „Die Tickets für „Jesus Christ Superstar“ sind nicht nur eine Eintrittskarte zu einem außergewöhnlichen Kulturerlebnis, sondern auch ein Geschenk, das lange in Erinnerung bleibt.“ Tickets für Jugendliche sind bereits ab 8,50€ erhältlich. Erwachsene zahlen bis zu 27,50€ je nach Kategorie. Nähere Informationen zu Ticketpreisen und Online-Ticketbuchung finden Sie auf der Webseite unter www.musical-jcs.de.
Das Musical „Jesus Christ Superstar“ mit Gesangstexten von Tim Rice und Musik von Andrew Lloyd Webber wird in der deutschen Fassung von Timothy Roller aufgeführt. Die Produktion wird gefördert durch: Kulturfond Bayern, Bonifatiuswerk, Bezirk Schwaben, Stadt Kaufbeuren, Landkreis Ostallgäu, Bürgerstiftung Ostallgäu.
Für ein tolerantes Kaufbeuren: Azubis können sich bis Mitte Januar um die „Gelbe Hand“ bewerben. Dabei geht es um einen Wettbewerb gegen Rechtsextremismus und Rassismus am Arbeitsplatz und darüber hinaus. Gesucht werden Projekte, die sich kreativ für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle, die in Kaufbeuren eine Ausbildung machen und zum Beispiel in ihrem Betrieb oder an der Berufsschule ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen, beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitzumachen.
„Ob Kurzfilm, Social-Media-Kampagne, Ausstellung über Menschen mit Migrationshintergrund oder Demokratie-Aktion zur kommenden Bundestagswahl: Ganz egal, für welches Projekt sich junge Menschen in Kaufbeuren entscheiden, jede Idee gegen Rassismus und Diskriminierung zählt“, so Michael Jäger.
Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Schwaben sieht „bei Rechtsextremen, die immer dreister auftreten, eine enorme Gefahr“. Es komme darauf an, „extrem rechten und rassistischen Machenschaften überall entschlossen einen Riegel vorzuschieben“. Vor allem auch am Arbeitsplatz. Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ sei deshalb „eine ideale Motivation für junge Menschen, sich im Kampf gegen alles Rassistische zu engagieren“.
„Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder im Garten- und Landschaftsbau – ob im Handwerk, in der Industrie oder in der Dienstleistung: Überall in Kaufbeuren arbeiten viele Menschen aus unterschiedlichsten Nationen ideal zusammen. Da ist kein Platz für Diskriminierung, Hass und Hetze“, so Michael Jäger.
Teilnahmeschluss für den Wettbewerb „Gelbe Hand“ ist der 15. Januar 2025. Der kreativsten Idee winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro. Für den zweiten Platz gibt es 700 Euro und für den dritten 500 Euro. Die „Gelbe Hand“ wird seit 18 Jahren von dem Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung gegen Rassismus“ vergeben. Die Preise werden im März nächsten Jahres in Magdeburg verliehen.
Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen der „Gelben Hand“: https://www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell
Egal, ob nach einem Unfall der Schadenshergang geklärt werden soll oder der Wert einer Immobilie ermittelt werden muss: Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sind in vielen Bereichen unseres Lebens gefragt. Wer dieses Amt bekleiden will, muss in einem anspruchsvollen Verfahren überdurchschnittliche Sachkunde und persönliche Eignung nachweisen. Wichtiges Beratungsgremium und Sprachrohr rund um das Sachverständigenwesen ist der Ausschuss für Sachverständige der IHK Schwaben, dem seit kurzem ein neues Führungsduo voransteht.
Die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen gehört in Bayern zu den hoheitlichen Aufgaben der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern. Allein die IHK Schwaben betreut 130 Sachverständige. Diese Experten kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein objektives und sachkundiges Urteil gefragt ist, z. B. bei Gericht oder auch bei außergerichtlichen Auseinandersetzungen. Sachverständige klären Schadenshergänge oder ermitteln Schadenshöhen. Auch als neutrale Berater bei unternehmerischen Entscheidungen sind sie gefragt.
Es gibt Experten, die Schallmessungen durchführen, um Lärmbelastungen durch Verkehr zu ermitteln. Ihre Urteile dienen u. a. als Grundlage für Planungs- und Genehmigungsverfahren. Andere sind im Bereich der forensischen Psychologie tätig, um vor Gericht die Schuldfähigkeit von Angeklagten in Strafverfahren festzustellen oder die Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen zu ermitteln.
Die meisten Sachverständige, die die IHK Schwaben betreut, kümmern sich um die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Kraftfahrzeugschäden und -Bewertung. „Vor allem im Kfz-Bereich hat der Bedarf an Sachverständigen zuletzt stark zugenommen“, berichtet Stefanie Jericho, die sich bei der IHK Schwaben um das Thema kümmert. Es gibt aber auch Nischenthemen, in denen Expertenurteile gefragt sind.
So betreut die IHK Schwaben zwei von deutschlandweit nur drei Sachverständigen zum Thema Heißluftballone. Auch für Expertenurteile rund um Unfälle beim Canyoning gibt es im gesamten Bundesgebiet nur zwei öffentlich bestellte Sachverständige – einer davon kommt aus Bayerisch-Schwaben. Im bundesweiten Sachverständigenverzeichnis finden sich mehr als 7.000 Sachverständige aus dem gesamten Bundesgebiet, deren Expertise bei Bedarf zurate gezogen werden kann.
Wichtig zu wissen: Während die einfache Bezeichnung „Sachverständige“ gesetzlich nicht geschützt ist und sich im Prinzip jeder damit schmücken kann, hat der Titel „öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“ in Deutschland einen hohen Stellenwert. „Wer diese Bezeichnung trägt, weist damit seine herausragende Qualifikation nach und hebt sich aus dem großen Markt der Anbieter heraus“, erklärt Corinna Bittrich von der IHK Schwaben, die sich ebenfalls mit dem Thema befasst. Wer das Amt eines oder einer Sachverständigen bekleiden will, muss in einem anspruchsvollen Verfahren ausgeprägte Sachkunde und persönliche Eignung nachweisen.
Unterstützt und beraten wird die IHK Schwaben bei der Bestellung und Vereidigung vom Ausschuss für Sachverständige. Er gibt Empfehlungen und unterstützt bei Beschwerden. Die Mitglieder sind Unternehmerinnen und Unternehmer verschiedener Branchen, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sowie Vertreter einzelner Institutionen. Der Ausschuss wird seit kurzem von einem neuen Führungsduo geleitet. Prof. Dr. habil. Karl-Georg Schütz, der dem Gremium bereits seit 25 Jahren angehört und schon 15 Jahre als Vorsitzender fungiert, wurde erneut in dem Amt bestätigt. Michael Pruß hat den Posten des Stellvertreters neu übernommen.
Für die laufende Legislaturperiode konnte mit Thomas Kolbe zudem ein Richter für das Gremium gewonnen werden. Außerdem verstärkt Christian Frei die vermehrt angefragten Gebiete im Kfz-Bereich. Zudem wurde der Frauenanteil mit drei neuen weiblichen Mitgliedern gesteigert. „Wir freuen uns, dass wir in diesem so wichtigen Bereich weiter gut aufgestellt sind und damit nicht nur der regionalen Wirtschaft einen wichtigen Service bieten können“, sagt Stefanie Jericho.
Weitere Informationen zum IHK-Sachverständigenwesen sowie den Link zur bundesweiten Sachverständigendatenbank gibt es unter ihk.de/schwaben, Nr. 74601.
Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 18. Dezember, herzlich zu einer besinnlichen Stunde im Advent in den Kolpingsaal ein. Toni Heider wird adventliche Texte vortragen. Den musikalischen Rahmen gestaltet Magdalena Simm mit dem Jugendensemble „Die jungen Streichhölzer“.
Die Veranstaltung ist kostenlos und beginnt um 19.00 Uhr.
Der Kriseninterventionsdienst (KID) des BRK Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) hat sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Haus St. Hildegard in Pfronten kamen aktive Mitglieder des KID sowie der Notfallseelsorge zusammen, um dieses besondere Ereignis zu begehen. Mit einem Gottesdienst und bewegenden Rückblicken würdigten sie zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Unterstützung für Menschen in akuten seelischen Notlagen.
Der KID Ostallgäu wurde ins Leben gerufen, um Menschen nach belastenden Ereignissen wie Unfällen, plötzlichem Verlust oder Katastrophen beizustehen. „Wir hören zu und helfen, auszuhalten“, erklärte Teamleiter Georg Heiland. Seit den Anfängen als kleine Initiative ist das Team auf über 35 Aktive gewachsen, die rund um die Uhr bereitstehen, um in Krisensituationen zu helfen.
Die Jubiläumsfeier begann mit einem Gottesdienst, gestaltet von Andreas Fischer, Leiter des Hauses St. Hildegard und Notfallseelsorger. Er hob die Bedeutung von Mitgefühl und spiritueller Begleitung hervor. In einem besonderen Moment wurden Kerzen für die Verstorbenen aus den Einsätzen entzündet, was den emotionalen Kern der Arbeit des KID unterstrich.
Georg Heiland ließ die Geschichte des KID Revue passieren und betonte die Bedeutung von Mut, Empathie und Teamarbeit. Er dankte allen Aktiven, Unterstützern und Kooperationspartnern wie Barbara Strobel, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu, und Bezirksbereitschaftsleiter Michael Stemmler. Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann überreichte dem Team als Zeichen der Wertschätzung einen finanziellen Zuschuss für Ausrüstung und Fortbildungen.
Beim anschließenden Abendessen bot sich Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wer Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit des KID hat, kann sich unter Tel. 08342 96690 oder per E-Mail an kid@kvostallgaeu.brk.de informieren.
40 Besucher aus verschiedenen Nationen informierten sich bei einem Besuch im Bayerischen Landtag über demokratische Abläufe im Bayerischen Parlament. Die Abgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler), Stephanie Schuhknecht (Bündnis 90 / Die Grünen), und Peter Wachler (CSU) begrüßten die Gruppe im Plenarsaal, beantworteten Fragen und erläuterten die Position ihrer Partei zu verschiedenen politischen Themen.
Das schon über mehrere Jahre laufende Projekt „So tickt Deutschland“ will Geflüchteten das Leben in Deutschland nahebringen und verständlich machen. Neben regelmäßigen Stammtischen finden auch Besuche von politischen und kulturellen Veranstaltungen, von weltlichen und religiösen Festen, von Orten der Geschichte und der aktuellen Politik statt.
Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Herkunftsländern. Manche sind erst als Flüchtlinge angekommen, andere sind schon eingebürgert. So erfolgt auch ein reger Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Aktuell wird der Machtwechsel in Syrien eifrig diskutierten.
Die jüngste Mitgliederversammlung des Fördervereins für den Handballsport in Kaufbeuren stand ganz im Zeichen anstehender Veränderungen. Neben den turnusmäßigen Neuwahlen dominierten vor allem die Auswirkungen der geplanten Fusion der beiden Hauptvereine TV Kaufbeuren (TVK) und TV Neugablonz (TVN) die Diskussion.
Seit 13 Jahren ist der Förderverein ein starker Partner für die Handball-SG in Kaufbeuren. Mit rund 100 Mitgliedern und verlässlichen Sponsoren liegt ein besonderer Fokus auf der Unterstützung der Jugendarbeit. Unter anderem werden zwei Teamkleinbusse für die Nachwuchsmannschaften bereitgestellt. Auch der Kassenbericht bestätigte erneut die solide finanzielle Lage des Vereins.
Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Frage, wie die Handball-SG nach der Fusion zukunftsfähig aufgestellt werden kann. Herausforderungen wie die Besetzung der Abteilungsleitung, die Stärkung des Mannschaftskaders und die Schließung von Nachwuchslücken erfordern eine strategische Planung.
Mit Vera Wassermann konnte die Position der Jugendleiterin vorab optimal besetzt werden. In der Diskussion setzte sie wichtige Impulse und brachte konkrete Ideen ein. Dennoch bleibt die Gewinnung neuer Funktionäre, Betreuer und Trainer ein dringendes Anliegen, dem sich der Förderverein neben der finanziellen Unterstützung widmen möchte.
Um diese Aufgaben anzugehen, wurde beschlossen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus SG und Förderverein zu bilden. Diese Gruppe soll noch vor Weihnachten erstmals tagen. Ziel ist es, Projektverantwortliche für einzelne Themenbereiche zu ernennen und über eine Kommunikationsplattform den Fortschritt zu koordinieren.
Im Anschluss an die Diskussion standen die Neuwahlen des Fördervereins auf dem Programm. Das bisherige Vorstandsteam stellte sich geschlossen zur Wiederwahl und wurde einstimmig bestätigt.
Auch die Kassenprüfer Thomas Krüger und Norbert Meinert bleiben im Amt. Mit der Ergänzung des Teams um Tommi Feix setzt der Verein auf frische Impulse im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.
Mit einem stabilen finanziellen Fundament und einer klaren Strategie für die Herausforderungen der Fusion geht der Förderverein optimistisch in die kommenden Jahre. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptvereinen, Spielgemeinschaft und Förderverein wird entscheidend dafür sein, wie sich der Handball in Kaufbeuren weiterentwickelt.
In der Vorweihnachtszeit fanden im Seniorentreff Baumgärtle und im Seniorentreff Koffejtippl wieder zwei stimmungsvolle Feiern statt. Der Seniorentreff Baumgärtle feierte eine Nikolausfeier, bei dem neben dem Besuch des Nikolauses auch Kinder des Haus St. Josefs Advents- und Weihnachtsliedern vorsangen.
Der Seniorentreff Koffejtippl feierte eine besinnliche Adventsfeier. Michael Sigmund begeisterte die Gäste mit Geschichten in Gablonzer Mundart. Auch die Gäste ließen es sich nicht nehmen, selbst Lieder anzustimmen. Die Veranstaltungen boten den Senioren Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. So besuchten die beiden Feiern insgesamt rund 60 Gäste.
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren und die AktivSenioren Bayern laden am Donnerstag, den 19. Dezember 2024, von 16:00 bis 18:00 Uhr zu einer kostenlosen Beratung für Unternehmen ein. Die Gespräche finden im Rathaus Altbau statt und bieten eine ideale Gelegenheit, um betriebliche Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären.
Das Beratungsangebot richtet sich an Unternehmen jeder Größe und aus allen Branchen. Ob es um Existenzgründung, Betriebsübernahme, Unternehmenssicherung oder die Geschäftsnachfolge geht – die AktivSenioren stehen mit Rat und Tat zur Seite. Jedes Beratungsgespräch dauert rund 30 Minuten. Individuelle Termine können nach Absprache ebenfalls vereinbart werden.
Tobias Müller, Wirtschaftsförderer der Stadt Kaufbeuren, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die AktivSenioren verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung und können Unternehmen in allen betrieblichen Fragen kompetent beraten.“
Die AktivSenioren Bayern sind ein gemeinnütziger Verein, der aus erfahrenen Unternehmern und leitenden Angestellten im Ruhestand besteht. Mit ihrer Expertise unterstützen sie Unternehmen ehrenamtlich und unabhängig. AktivSenior Carsten Grams unterstreicht: „Unser Ziel ist es, Unternehmen in Kaufbeuren zu helfen, Herausforderungen zu meistern und neue Chancen zu ergreifen.“
Um eine Terminvereinbarung wird gebeten unter Telefon 08341 437-103.
Wer von „Stille Nacht“ genug hat und die Feiertage lieber mit satten Gitarrenriffs und kraftvollem Gesang verbringt, sollte sich den 25. Dezember vormerken. Das Jugendzentrum Kaufbeuren verwandelt sich am ersten Weihnachtsfeiertag in einen Treffpunkt für Fans harter Klänge.
Die Veranstaltung bietet in diesem Jahr mit Processor aus Landsberg und Sweeping Death gleich zwei Highlights der Metal-Szene.
Processor überzeugen mit einer energiegeladenen Mischung aus Thrash und Death Metal. Die schnellen Gitarrenriffs und der kompromisslose Gesang der Landsberger Band machen sie zu einem Muss für jeden, der die härteren Metal-Spielarten schätzt.
Mit komplexen Kompositionen und eingängigen Melodien bieten Sweeping Death eine spannende Abwechslung. Ihr Progressive Heavy Metal verbindet technische Raffinesse mit emotionaler Intensität – ein Erlebnis für Kenner und Neulinge gleichermaßen.
Einlass zur Heavy X-Mas ist ab 19 Uhr. Tickets gibt es für 15 Euro direkt an der Abendkasse. Ob eingefleischter Metal-Fan oder neugieriger Musikliebhaber: Das JuZe Kaufbeuren bietet die perfekte Gelegenheit, die Feiertage mit einem unvergesslichen Konzertabend abzuschließen.
Zur diesjährigen Weihnachtsfeier des VdK Ortsverbandes Kaufbeuren im Stadtsaal konnte die Vorsitzende Brigitte Hillebrand wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadtpfarrer Bernhard Waltner, Diakon Reinhold Netz, Thorsten Friedrich von „Das Kontor“, Kreisverbandsvorsitzende Renate Domin sowie die Vorsitzende des Generationenhauses Angelika Lausser ließen es sich nicht nehmen, an dieser Feier teilzunehmen und entsprechende Grußworte an die Besucher zu richten. Zur Einstimmung auf das bevorstehende Fest gab es viel weihnachtliche Musik durch die Wertachtaler Veeharfengruppe und Simons Musik sowie einige Weihnachtsgeschichten.
Zum Abschluss der zweistündigen Weihnachtsfeier erhielten die Besucher noch ein Weihnachtspräsent mit den besten Wünschen zu Fest.
Weihnachten- alle Jahre wieder ein Fest, dem wir sowohl mit Freude als auch mit Sorge entgegensehen. Dieser Abend wird beidem gerecht und spendet Rat, Trost und Hoffnung- wenigstens ein bisschen!
Christine Schütze steht für Klavierkabarett der besonderen Art: frech, nachdenklich- und mit großartiger Musik. Diesmal erwarten Sie u.a. ein spezieller Wunschzettel, ultimative Geschenkideen für die ganze Familie, eine Weihnachtsreise sowie Christines ganz eigene Sicht auf Weihnachtsmärkte.
Eines können wir jetzt schon versprechen: nach dem Besuch sehen Sie Ihr eigenes Fest garantiert entspannt!
Die AXA Geschäftsstelle Alexander Koller in Kaufbeuren hat der F-Jugend der SpVgg Kaufbeuren einen kompletten Satz neuer Trikots gespendet. Beim Wintertraining in der Turnhalle am Bleicherweg durften die jungen Fußballer ihr neues Outfit erstmals tragen – ein besonderer Moment für das Team.
„Die Nachwuchsarbeit der SpVgg Kaufbeuren ist beeindruckend und verdient jede Unterstützung“, so Alexander Koller. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese wertvolle Arbeit zu fördern.“ Stolz posierten die Spieler zusammen mit ihrem Trainerteam und Alexander Koller für ein Mannschaftsfoto. „Wir sind Herrn Koller sehr dankbar“, betonten die Trainer. „Das motiviert die Kinder enorm und stärkt das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Teams.“
Mehr zur AXA Geschäftsstelle Alexander Koller in Kaufbeuren unter www.axa-kaufbeuren.de
Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz stehen vor ihrem letzten Spiel in diesem Jahr. Am Samstag treffen sie auswärts auf den Tabellensechsten HSG Gröbenzell-Olching. Für die Mannschaft um Kapitän Roman Haggenmüller wird es ein harter Kampf, da sie als Außenseiter ins Spiel gehen.
Die Gastgeber können mit ihrem nahezu ausgeglichenen Punktekonto von 10:8 aus neun Spielen auf einen gesicherten Mittelfeldplatz blicken. Der Blick der Gröbenzeller ist nach oben gerichtet: Nur zwei Punkte trennen sie von den Plätzen 4 und 5.
Die SG hingegen kämpft gegen den Abstieg. In der dicht gedrängten Bezirksoberliga ist jeder Punkt entscheidend. Nach einer starken zweiten Halbzeit im letzten Spiel gegen Würm-Mitte schöpft das Team neuen Mut. Nun gilt es, diese Leistung auch über die volle Spielzeit und auswärts abzurufen. Gelingt das, könnte der Jahresabschluss eine Überraschung bereithalten.
Zeitgleich tritt die weibliche B-Jugend der SG beim SC Weßling an. Beide Teams haben bisher zwei Pluspunkte gesammelt und stehen auf den Tabellenplätzen 7 (SG) und 8 (SC). Mit einem Sieg könnten die Wertachstädterinnen die bessere Ausgangsposition nutzen und sich wichtige Punkte sichern.
Auch die D-Jugend ist gefordert: Am Samstag reist ein Team nach Dietmannsried (Bezirksklasse) und ein weiteres nach Fürstenfeldbruck (Bezirksliga), um ihre Spiele zu bestreiten.
Am Sonntag steht das letzte große Handball-Event des Jahres in eigener Halle an. Ab 10 Uhr gehört die Neugablonzer Sporthalle der E-Jugend. Anfänger und Fortgeschrittene zeigen ihr Können in Spielen gegen Buchloe, Mindelheim und Biessenhofen/MOD. Jede der teilnehmenden Vereine hat mindestens zwei Teams gemeldet, sodass bis 16 Uhr spannende Partien garantiert sind.
Zum Abschluss lädt die SG Kaufbeuren/Neugablonz Fans und Interessierte ein, bei Kaffee und Kuchen die besondere Atmosphäre zu genießen und den Handball-Nachwuchs zu unterstützen.
Jetzt – der neue Podcast mit Christian Sobl zu Neugablonz hier auf Wir sind Kaufbeuren
Die neuen Fahrplanhefte sind im ServiceZentrum Verkehr am Plärrer in Kaufbeuren erhältlich. Die neuen Fahrpläne sind außerdem auf der Internetseite der Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal www.vg-kirchweihtal.de und der Stadt Kaufbeuren unter www.kaufbeuren.de zu finden.
Wesentliche Änderung im Busverkehr ist dieses Jahr die Richtungsänderung der Linie 8 KF-Nord/Klinikum. Um eine bessere Durchfahrt durch das Wohngebiet KF-Nord, und damit einen stabileren Umlauf zu gewährleisten, wird die Fahrtrichtung der Busse gedreht, zukünftig wird also vom Plärrer aus zuerst das Wohngebiet KF-Nord angesteuert und dann das Klinikum. Dafür verkürzt sich entsprechend die Rückfahrt vom Klinikum in Richtung Plärrer.
Eine weitere Neuerung ist die Optimierung der Mittagsfahrten auf den Linien 9 und 9 B um 14:10 Uhr. Hier kann jeweils eine Linientaxifahrt durch einen Bus ersetzt werden.
Im Regionalverkehr der Line 17 wird es um 17:02 Uhr ab Buchloe eine zusätzliche Fahrt nach Kaufbeuren geben.
Am Freitag den 13. geht es für die Joker in der DEL2 in das nächste Heimspiel. Ob dieser Freitag der 13. dann für den ESVK mehr parat hat wie die Spieltage in den ersten beiden Aufeinandertreffen mit den Eisbären Regensburg, die jeweils mit einer Niederlage für die Mannschaft von Trainer Daniel Jun endeten, wird sich zeigen. Spielbeginn am Freitagabend ist dabei um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für den ESVK dann mit umgekehrten Vorzeichen zu den Blue Devils Weiden. Der Aufsteiger aus der Oberpfalz war ebenfalls schon in der aktuellen Saison zwei Mal Gegner der Joker und in diesem Falle konnte der ESVK zwei Mal als Sieger das Eis verlassen. Erstes Bully in der Hans-Schröpf-Arena ist um 18:30 Uhr.
Tickets für die kommenden Heimspiele sind weiter im Ticket-Online-Shop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich.
Verletzungsbedingt muss bekanntermaßen für einige Wochen Nolan Yaremko passen, der sich im Spiel am Sonntag in Regensburg eine Oberkörperverletzung zugezogen hat. Vermutlich wieder zurück in das Lineup rückt Max Oswald, der nach überstandener Unterkörperverletzung wohl sein Comeback geben kann. [nbsp]Vom Kooperationspartner Redbull München stehen dieses Wochenende wieder Defender Sten Fischer und Stürmer Quirin Bader zur Verfügung stehen. Nick Maul ist bis Anfang Januar bei der U20 Weltmeisterschaft in Kanada.
Eisbären Regensburg: Der amtierende Champion hat einen etwas größeren Umbruch hinter sich gebracht. Meistertrainer Max Kaltenhauser wechselte in den Trainerstab von Red Bull München und wurde durch den Finnen Ville Hämäläinen ersetzt. Ville Hämäläinen selbst wurde nach einem eher suboptimalen Start in die Saison durch Peter Flache ausgetauscht. In der aktuellen DEL2 Tabelle liegen die Eisbären nun auf dem zehnten Tabellenplatz. Dabei hat der Meister aktuell 25 Spiele absolviert und 30 Punkte auf der Habenseite. Wichtige Säulen im Team der Eisbären sind dabei der finnische Torhüter Eetu Laurikainen, der Deutschamerikaner Sean Giles in der Verteidigung sowie im Sturm der Schussgewaltige Schwede Olle Liss (aktueller Top-Scorer mit 24 Punkten), der Kanadier David Morley und der in der Liga bestens bekannte Ryon Moser. Kapitän der Regensburger ist Nikola Gajovský. Auch den Eisbären fehlt mit Timo Kose aktuell ein Spieler der mit der DEB U20 Auswahl in den Vorberteitungen zur U20 Weltmeisterschaft steckt.
Blue Devils Weiden: Mit den Blue Devils erwarten die Joker einen Gegner, gegen den es in der aktuellen Saison auch schon zwei direkte Aufeinandertreffen gab. Nach 25 Spielen belegt die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser mit 28 Punkten den elften Tabellenplatz.
Der DEL2 Aufsteiger setzt im Tor mittlerweile voll und ganz Marco Wölfl. Daniel Allavena ist mittlerweile zu den Nürnberg Ice Tigers in die DEL gewechselt und der junge Felix Noack hat nun die Rolle des Backups inne. In der Verteidigung ist der Kontingentspieler Tommy Muck absoluter Leistungsträger und soll zusammen Dominic Bohac oder auch Dominik Müller für Stabilität sorgen. Dabei gab es mit dem Dänen Mats Larsen auch schon einen Abgang mit dem man aus sportlicher Sicht wohl nicht ganz zufrieden war. Wichtige Stützen im Sturm sind Kapitän und Topscorer Tomas Rubes (20 Punkte), David Elsner, Luca Gläser, Tyler Ward und auch ex-Joker Fabian Voit. Youngster Elias Pul ist bei der U20 WM Vorbereitung unf fehlt den Blue Devils somit in den kommenden Spielen.
Am Sonntag, den 15. Dezember, lädt der Gospelchor „Good News“ der Evangelischen Militärseelsorge Lechfeld-Kaufbeuren zu einem besonderen Weihnachtskonzert in die Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren ein. Ab 17:00 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit stimmungsvollen Gospels und festlicher Atmosphäre.

Am Donnerstag, den 26. Dezember 2024, sorgen die Musiker von „Beira Christmas Jazz“ für ein besonderes Feiertags-Event. Um 11 Uhr beginnt auf den Stiftsterrassen in Kaufbeuren ein jazziger Vormittag, der mit stilvollen Klängen und herzlicher Atmosphäre die Weihnachtszeit bereichert.
Die Musiker Niklas Rehle (Gitarre), Simon Kerler (Schlagzeug), Tobias Schill (Altsaxophon) und Tiny Schmauch (Kontrabass) sind in der Jazz-Szene weit über die Region hinaus bekannt. Mit Swing-Standards, modernen Interpretationen, leichten Bossa-Nova-Rhythmen und bluesigen Melodien bietet das Quartett ein abwechslungsreiches Programm.
Der „Beira Christmas Jazz“ verspricht nicht nur musikalischen Genuss, sondern auch ein gemütliches Beisammensein in festlicher Atmosphäre. Ob als musikalische Begleitung zum Feiertagsbrunch oder als Start in einen entspannten zweiten Weihnachtsfeiertag – die Veranstaltung ist ein Muss für Jazzliebhaber.
Am 12. November 2024 fand im Rahmen der Jugendberufsagentur der „Runde Tisch Übergang Schule – Berufsschule“ an der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren statt.
Rund 40 Lehrkräfte der Mittelschulen sowie Akteure der Berufsorientierung aus verschiedenen Bildungseinrichtungen und Institutionen nahmen an der Veranstaltung teil.
Bei einem spannenden Rundgang durch die verschiedenen Standorte der Berufsschule und der Berufsfachschulen erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Bildungsangebote und Praxisräume. Dabei wurden nicht nur die Unterrichtsräume gezeigt, sondern auch praxisnahe Werkstätten und Fachräume, in denen die Auszubildenden ihre praktischen Fähigkeiten ausbauen. Ziel der Veranstaltung war es, den Lehrkräften und allen relevanten Akteuren der Berufsorientierung das breite Spektrum der Ausbildungsangebote vor Ort näher zu bringen.
Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Berufsorientierung und den Bildungseinrichtungen vor Ort ist, um den Jugendlichen den bestmöglichen Übergang in eine Berufsausbildung zu ermöglichen.
Die PG Kaufbeuren und die Jugendstelle Kaufbeuren laden alle Interessierten ein, das Friedenslicht in Empfang zu nehmen und in die eigenen Häuser, Pfarreien und/oder Einrichtungen zu tragen. Der ökumenische Gottesdienst mit der Aussendung für die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu findet am 15. Dezember um 19.00 Uhr in St. Martin, Kaufbeuren, statt.
Das Friedenslicht aus Bethlehem wird von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in alle Teile der Welt gebracht. Es symbolisiert die Botschaft von Frieden, Liebe und Hoffnung, die uns gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Thema „Vielfalt leben. Zukunft gestalten“.
Wer das Friedenslicht aus Betlehem nicht persönlich in Empfang nehmen kann, hat die Möglichkeit, es ab 16. Dezember am Seitenaltar der Kirche St. Martin oder im Crescentiakloster abzuholen.
ROMI’S Märzenburg (↲ WsK-Marktplatz) lädt auch in der Weihnachtszeit zu besonderen Momenten ein. Genießen Sie festliche Atmosphäre, köstliche Menüs und ein stimmungsvolles Silvesterbuffet.
Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren lud seine Mitglieder zur jährlichen Versammlung mit anschließender Weihnachtsfeier ein. Im Gasthof Engel in Oberbeuren reflektierten die Anwesenden ein ereignisreiches Jahr und wählten den Vorstand für die nächste Amtsperiode. Unter der Leitung von Tobias Haug, dem stellvertretenden Vorsitzenden, wurde auf beeindruckende Leistungen und bedeutende Entwicklungen im Jahr 2024 zurückgeblickt.
Der Verein verzeichnet ein stetiges Wachstum: Mit 143 aktiven Mitgliedern und einem umfangreichen Trainingsangebot in 12 wöchentlichen Einheiten wird der Dojang optimal genutzt. Besonders bemerkenswert ist die intensive Jugendarbeit, die den Verein weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat.
„Die Strukturen in unserem Verein sind nahezu perfekt, obwohl wir alle ehrenamtlich arbeiten“, lobte Tobias Haug die Organisation.
Mit 10 lizenzierten Trainern, die von Assistenztrainern bis zum A-Lizenz-Trainer alle Qualifikationsstufen abdecken, bietet der Verein ein umfassendes Programm. Auch Selbstverteidigungskurse für Frauen finden regelmäßig statt und sind ein fester Bestandteil des Angebots. Interessierte können sich per E-Mail an info@taekwondo-kaufbeuren.de wenden.
Erfreuliche Nachrichten gab es auch aus dem Trainerkreis: Maik Niepelt (4. Dan) erwarb 2024 die Prüfer-C-Lizenz, wodurch der Verein nun über zwei offizielle Prüfer verfügt. Die 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann hält eine Prüfer-A-Lizenz und Dorine Heckl ergänzt mit einer Prüferlizenz für das Deutsche Sportabzeichen das Kompetenzteam.
Sportlich war 2024 ein herausragendes Jahr: Michaela Zimmermann feierte ihr 40-jähriges Taekwondo-Jubiläum mit dem Erwerb des 6. Dan, wodurch sie den Titel „Großmeisterin“ trägt. Auch auf Wettkämpfen glänzten die Mitglieder: Gold bei den Bayerischen Meisterschaften im Formenlauf holte Markus Knab, während Anna Paul und Raphael Hafenmaier Silber errangen. Im Vollkontakt sicherten sich Leonard Präg und Miriam Sesin jeweils Bronze.
Trotz dieser Erfolge bleibt das Ziel des Vereins klar: Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die Entwicklung von Selbstbewusstsein und die ganzheitliche Betrachtung des Taekwondo stehen im Vordergrund. Der soziale Aspekt hat dabei stets Priorität.
Im Rahmen der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt:
Nach dem Rücktritt von Dorine Heckl als Jugendwartin übernahm Miriam Sesin (27 Jahre, 3. Dan) das Amt. Der Vorstand, bestehend aus Michaela Zimmermann, Tobias Haug, Miriam Sesin, Rüdiger Bieler und Benjamin Peter, wurde einstimmig wiedergewählt.
Zum Jahresende stehen noch zwei Gürtelprüfungen an, bei denen über 40 Teilnehmende erwartet werden. Bereits im Frühjahr absolvierten 52 Kinder erfolgreich ihre Prüfungen. Danach geht das Team in die wohlverdiente Weihnachtspause, um im neuen Jahr mit frischer Energie durchzustarten.
Die Allgäuer Pyrotechnik-Profis der Firma AMD Feuerwerke (↲ WsK-Marktplatz) sorgten am 14. September 2024 in Auerbach für einen glanzvollen Höhepunkt. Über 300 Kilometer reiste das Team, um ein spektakuläres Hochzeitsfeuerwerk zu zünden – und das Beste: Weder das Brautpaar noch die Gäste wussten davon.
Nur der Auftraggeber war eingeweiht, wodurch das imposante Feuerwerk zu einem unvergleichlichen Moment für die frisch Vermählten und die Hochzeitsgesellschaft wurde. Farbenfrohe Effekte und eindrucksvolle Himmelsbilder ließen alle staunen und machten die Feier zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Traditionsgemäß treffen sich die Mitglieder vom Theater im Turm zur jährlichen Abschlussfeier. Dieses Mal fand sie in gewohnter Umgebung statt. Man traf sich in der angestammten Spielstätte im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz. Und so viele, wie schon lange nicht mehr, sind der Einladung gefolgt. Vorstand Tom Schumann zeigte sich daher in seiner Begrüßungsrede mit Rückblick und Vorschau auch erfreut über die große Teilnehmerzahl.
Nicht nur wegen des kulinarischen Angebotes und der köstlichen Getränke konnte man an diesem Abend in viele glückliche Gesichter sehen. Jung und Alt saßen zusammen, plauderten über gemeinsame Theatererlebnisse, blätterten in den Fotobüchern vergangener Stücke und schmiedeten auch hoffnungsvolle Zukunftspläne. Und damit das Thema „Weihnachten“ auch zu seinem Recht kam, zeigten die jüngsten Schauspielerinnen und Schauspieler eine Kurzfassung des bekannten Kinderstückes von Barbara Robinson „Hilfe, die Herdmanns kommen“. Dieses satirische und witzige Theaterstück, das die Weihnachtsbotschaft auf eine besondere Art verkündet, erntete großen Beifall.
Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz mussten sich in einem emotionalen und kämpferischen Heimspiel mit 24:32 (10:19) dem Favoriten HSG Würm-Mitte 22 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die SG eine starke zweite Halbzeit, während fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen und das lautstarke Reklamieren des Gästetrainers für Diskussionen sorgten.
Der letzte Heimspieltag 2024 in der Neugablonzer Sporthalle begann stimmungsvoll. Schon ab 10:00 Uhr waren die F-Jugendmannschaften aus Ottobeuren, Mindelheim, Landsberg und der SG aktiv, begleitet von einer gut besuchten Cafeteria. Die Halle war bestens vorbereitet, um den Herren der SG um 17:30 Uhr eine lautstarke Kulisse zu bieten.
Zu Gast war der Tabellenzweite HSG Würm-Mitte 22, der seiner Favoritenrolle schnell gerecht wurde. Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2, 5. Minute) zogen die Würmer davon und lagen nach 15 Minuten mit 11:4 in Führung. Die SG kämpfte zwar tapfer, doch zur Halbzeit war mit einem 10:19 bereits eine Vorentscheidung gefallen.
In der zweiten Hälfte zeigte die SG eine beeindruckende Moral. Besonders in der Phase ab der 42. Minute, als beide Teams mit je einem Spieler weniger agierten, stabilisierte sich die Abwehr. Torhüter Florian Horend wuchs über sich hinaus und vereitelte zahlreiche Würfe spektakulär. Auch im Angriff lief es besser, sodass die SG zeitweise auf einen Rückstand von nur sieben Toren verkürzen konnte. Dennoch reichte es am Ende nicht, und die Gäste entschieden das Spiel mit 32:24 für sich.
Die Leistung der Schiedsrichter war Thema nach der Partie. Während die Gäste durch fragwürdige Entscheidungen begünstigt wurden, wie etwa das Ignorieren von Trikotzupfern und Kopftreffern, mussten die Kaufbeurer 10 Strafwürfe und 9 Zeitstrafen hinnehmen. Diese Ungleichheit trübte die Stimmung in der Halle, auch wenn der Sieg der HSG verdient war.
Für die SG bleibt es spannend. Mit nur zwei Punkten Abstand zu den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt wird die Rückrunde hart umkämpft. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die SG an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen kann.
Am Freitag, den 13. Dezember 2024, lädt die SPD Kaufbeuren zu einem adventlichen Jahresausklang ein. In der Geschäftsstelle Am Breiten Bach 8 können Bürgerinnen und Bürger von 17 bis 20 Uhr in entspannter Atmosphäre mit den Mitgliedern der SPD ins Gespräch kommen.
Die Veranstaltung bietet nicht nur eine Gelegenheit, bei kleinen kulinarischen Köstlichkeiten die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen, sondern auch, sich über aktuelle Themen der Stadt- und Bundespolitik auszutauschen. Als Gesprächspartner*innen stehen die Kaufbeurer Stadträte bereit, um auf Anliegen und Fragen der Bürger einzugehen.
Ein besonderes Highlight des Abends ist der Besuch der Bundestagskandidatin Dr. Regina Renner. Ab 18.30 Uhr steht sie für Gespräche zur Verfügung und gibt Einblicke in ihre politischen Ziele und Pläne.
Die SPD Kaufbeuren freut sich darauf, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Die Veranstaltung bietet eine besondere Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben und persönliche Kontakte zu knüpfen.
Die Grundschule Hirschzell hat auch in diesem Jahr wieder mit viel Kreativität und Engagement an der beliebten Aktion „Hirschzell leuchtet“ teilgenommen. Vom 1. bis zum 24. Dezember gestaltet jeden Tag ein anderes Haus im Ort ein Fenster, um die dunkle Jahreszeit mit leuchtenden und kunstvollen Motiven zu erhellen.
Das Fenster der Grundschule wurde von der Offenen Ganztagsschule, die vom Stadtjugendring Kaufbeuren getragen wird, gemeinsam mit den Kindern liebevoll gestaltet. Dabei entstand eine glitzernde orientalische Häuserlandschaft, die mit ihrer Detailverliebtheit und ihrem zauberhaften Flair viele Bewunderer anzog.
Zur Eröffnung des Schulfensters am 09.12.2024 trugen die Schulkinder adventliche Lieder vor und sorgten damit für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Der Elternbeirat kümmerte sich um das leibliche Wohl der Besucher und bot warme Getränke und kleine Köstlichkeiten an, die den Abend abrundeten.
„Es ist wunderschön zu sehen, wie kreativ die Kinder waren und wie sie mit ihrer Gestaltung zur Gemeinschaft und zur Adventsfreude in Hirschzell beitragen“, betonte Manon Gellenbeck, Leiterin des Teams der OGTS.
Die Aktion „Hirschzell leuchtet“ zeigt einmal mehr, wie Gemeinschaft und Kreativität in der Adventszeit den Ort zum Strahlen bringen können. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die dieses besondere Ereignis möglich gemacht haben.
Wir sind Kaufbeuren sprach mit Thomas Hofmann, dem Geschäftsführer des BRK-Kreisverband Ostallgäu, über die vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven, die das Bayerische Rote Kreuz als Arbeitgeber bietet. Von flexiblen Arbeitsbedingungen über attraktive Ausbildungswege bis hin zu individuellen Karrierechancen und dem wichtigen Miteinander.
Wir sind Kaufbeuren: Herr Hofmann, das BRK-Kreisverband Ostallgäu ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Was zeichnet das BRK als Arbeitgeber besonders aus?
Thomas Hofmann: Beim Bayerischen Roten Kreuz geht es um weit mehr als nur um einen Beruf. Wir sind eine Gemeinschaft, die sich der Menschlichkeit verschrieben hat. Das spürt man in unserer Arbeit täglich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern weil sie anderen Menschen helfen wollen. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf ein förderndes Miteinander, flexible Arbeitszeiten und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wir sind mit rund 900 Mitarbeitenden im gesamten Ostallgäu aktiv, und das nicht nur in der Rettung, sondern auch in der Pflege, der Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und vielen anderen sozialen Bereichen.
Wir sind Kaufbeuren: Sie haben die Flexibilität angesprochen. Was tun Sie konkret, damit es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut geht?
Thomas Hofmann: Wir bieten ein umfassendes Paket, das über die üblichen Leistungen hinausgeht. Neben der Vergütung, die sich an den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes orientiert, gibt es betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und Schichtzulagen. Wichtig ist uns auch die Gesundheitsförderung – sei es durch Angebote oder finanzielle Zuschüsse. Ein weiterer Punkt sind flexible Arbeitszeiten, die es unseren Mitarbeitenden ermöglichen, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren. Das Gesamtpaket muss stimmen, damit sich alle wohl fühlen und gerne bei uns arbeiten.
Wir sind Kaufbeuren: Das BRK ist auch ein wichtiger Ausbilder in der Region. Wie sieht es mit der Nachwuchsförderung aus?
Thomas Hofmann: Absolut richtig. Dieses Jahr haben 52 junge Menschen eine Ausbildung bei uns begonnen. Wir bieten Ausbildungen in der Pflege, Heilerziehungspflege, im Rettungsdienst, in der Verwaltung und in der Hauswirtschaft an. Uns ist bewusst, dass wir angesichts des Fachkräftemangels noch stärker in die Ausbildung investieren müssen. So haben wir beispielsweise im Rettungsdienst die Zahl der Ausbildungsplätze und die Anzahl der Lehrrettungswachen erhöht, um mehr jungen Menschen die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung zu geben. Wir sind auch Mitglied im Ostallgäuer Ausbildungsverbund Pflege, um hohe Ausbildungsstandards zu gewährleisten.
Wir sind Kaufbeuren: Was bieten Sie Menschen, die sich noch nicht sicher sind, welcher Beruf zu ihnen passt?
Thomas Hofmann: Wir sind sehr offen, wenn es darum geht, jungen Menschen oder auch Quereinsteigern Möglichkeiten zur Orientierung zu bieten. Bei uns gibt es Schnupperpraktika, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst, mehrwöchige Helferausbildungen und vieles mehr. Diese Angebote geben Interessierten die Chance, Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen und herauszufinden, was am besten zu ihnen passt. Und das Schöne dabei ist: Wir sind offen für Menschen aus allen Kulturkreisen und beruflichen Hintergründen.
Wir sind Kaufbeuren: Und wie sieht es nach der Ausbildung aus? Welche Perspektiven bieten Sie?
Thomas Hofmann: Unsere Türen stehen immer offen für diejenigen, die sich weiterentwickeln wollen. Wir legen großen Wert auf Weiterbildung und die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Bei uns kann man Karriere machen – sei es als Fachkraft, als Quereinsteiger oder nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten innerhalb der Rotkreuzgemeinschaft, um beruflich weiterzukommen. Wichtig ist uns dabei immer der persönliche Austausch auf Augenhöhe.
Wir sind Kaufbeuren: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Hofmann!
Wer sich für eine Karriere beim BRK Kreisverband Ostallgäu interessiert, findet weitere Informationen unter www.brk-ostallgaeu.de/karriere.
Am 11. und 12. Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt der Kolping Akademie in Kaufbeuren seine Tore. Von 15 bis 20 Uhr können Besucher eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit genießen – mitten im Innenhof der Adolph-Kolping-Straße 2.
Neben einer herzlichen Atmosphäre erwartet die Gäste ein „lebender Adventskalender“, der das Geschehen jeden Tag ein bisschen spannender macht. Zudem bieten Führungen durch das Haus Einblicke in die vielfältige Arbeit der Akademie.
Ein besonderes Highlight: Produkte, die von Jugendlichen vor Ort hergestellt wurden, stehen zum Verkauf. Ergänzt wird das Angebot durch Livemusik, die für weihnachtliche Stimmung sorgt und den Besuch zu einem Erlebnis macht.
Neben diversen Speisen dürfen natürlich auch Klassiker wie Punsch und Glühwein nicht fehlen, die bei kühler Winterluft für wohlige Wärme sorgen.

Der ESV Kaufbeuren reagiert mit der Verpflichtung von Leon Doubrawa auf einen langfristigen Ausfall von Rihards Babulis. Der Torhüter der Joker muss sich Mitte Januar nach Rücksprache mit den Mannschaftsärzten einer geplanten Operation unterziehen, die eine Rückkehr in den Spielbetrieb erst zur kommenden Saison 2025/2026 wieder möglich macht, für die der Torhüter auch schon einen gültigen Vertrag beim ESV Kaufbeuren besitzt. Bis zum geplanten Operationstermin im Januar steht Rihards Babulis dem ESVK aber auch noch weiter zur Verfügung und kann am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.
Mit dem DEL und DEL2 erfahrenen Goalie Leon Doubrawa ist es dem ESVK nun gelungen bis Saisonende einen passenden Ersatz zu verpflichten. Der 23 Jahre alte Torhüter stand in den letzten vier Jahren bei den Bietigheim Steelers unter Vertrag und war zuvor im DNL-Team des EV Landshut aktiv. Mit den Steelers hat der gebürtige Ebersberger einiges erlebt. Über die DEL2 Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die DEL in der Saison 2020/2021 sowie dann auch die Abstiege in die DEL2 und letzte Saison in die Oberliga. In diesen vier Jahren kam Leon Doubrawa für die Steelers auf 56 Pflichtspieleinsätze und war dazu auch sechs Mal mittels einer Förderlizenz für den EV Lindau in der Oberliga Süd im Einsatz.
Beim ESVK Kaufbeuren wird Leon Doubrawa, der ab dem 16.12.2024 am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen wird, dann mit der Rückennummer 70 für die Joker auflaufen.
ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl: „Zuerst bedauern wir es sehr, dass Rihards Babulis sich einer Operation unterziehen muss und nach der Operation erst zur kommenden Saison wieder für uns auflaufen kann. Auf der anderen Seite sind wir froh, dass wir mit Leon Doubrawa einen hochmotivierten und sehr talentierten Torhüter für den Rest der Saison verpflichten konnten.“
Wie schon seit über 15 Jahren waren auch dieses Jahr wieder die ehemaligen Kinderchöre von Daniel Herrmann im Seniorenheim Heinzelmannstift und haben die schwedische Tradition des Luciasingens fortgesetzt. Während wir in Erwartung der Ankunft Christi gehen, bringt die Heilige Lucia von Syrakus schon Licht ins Dunkel der Welt. Mit schwedischen und deutschen Liedern brachten die Kinder den Senioren, Angehörigen und Pflegekräften Freude und schwedische Pepparkakor.
Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren bewies bei den Bayerischen Meisterschaften im Vollkontakt großen Einsatz. Mit nur zwei Teilnehmenden kehrte das Team aus Bobingen erfolgreich zurück. Leonard Präg und Miriam Sesin sicherten sich jeweils eine Bronzemedaille und unterstrichen damit die Stärke des Breitensportvereins.
Der 11-jährige Leonard Präg zeigte beeindruckenden Einsatz, bevor er überhaupt die Matte betrat. Wochenlang musste der Gymnasiast sein Gewicht anpassen, um in der Klasse bis 35 Kilogramm antreten zu dürfen. Diese Disziplin zahlte sich aus: Nach einem erfolgreichen ersten Wettkampftag und seinem engagierten Kampf wurde er mit der Bronzemedaille in der Jugend C belohnt.
Die 27-jährige Wettkampftrainerin Miriam Sesin überraschte bei ihrem Comeback. Ursprünglich wollte sie an einer Trainerprüfung teilnehmen, entschied sich jedoch spontan für den Wettkampfstart in der olympischen Damenklasse bis 67 Kilogramm. Nach zehn Jahren Wettkampfpause erkämpfte sie sich in einem starken Teilnehmerfeld den dritten Platz. Die Abwesenheit einiger bayerischer Spitzensportlerinnen, die parallel bei der U21-Europameisterschaft starteten, nutzte sie geschickt zu ihrem Vorteil.
Michaela Zimmermann, Coach und 1. Vorsitzende des Vereins, zeigte sich zufrieden mit den Leistungen:
„Als Breitensportverein gelingt es uns immer wieder, Grenzen zu verschieben und über uns hinauszuwachsen.“
Bereits in wenigen Wochen steht das nächste Highlight an: Am 16. und 17. Dezember 2024 finden die Gürtelprüfungen statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch eine Sichtung für das Talentteam Vollkontakt und Technik durchgeführt. Hier erhalten motivierte Nachwuchstalente die Chance, sich in der Wettkampfdisziplin zu beweisen.
Der Landkreis Unterallgäu und seine Gemeinden erhalten im kommenden Jahr Schlüsselzuweisungen in Höhe von 51.503.432 Euro (+19,1% im Vergleich zum Vorjahr). Der Landkreis wird mit 25.877.804 XYZ Euro (+9,02 % im Vergleich zum Vorjahr) unterstützt, die Gemeinden erhalten 25.625.628 Euro (+31,36% im Vergleich zum Vorjahr). Der Stadt Kaufbeuren wird eine Unterstützung in Höhe von 32.741.456 Euro (+9,79% im Vergleich zum Vorjahr) zu teil.
„Gerade in Zeiten steigender Kosten und stagnierender Steuereinnahmen gilt: Der Freistaat Bayern und die bayerischen Kommunen halten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zusammen. Auf allen Ebenen ist das Geld knapp. Die Schlüsselzuweisungen verschaffen den Kommunen ein wenig mehr finanziellen Spielraum “ sagt Landtagsabgeordneter Peter Wachler.
Die bayerischen Kommunen liegen bei der Investitionsquote im Ländervergleich schon seit vielen Jahren auf Platz 1. „Doch auch die Kommunen sind von den Kostenexplosionen in diesem Jahr betroffen. Deswegen werden für 2025 die Schlüsselzuweisungen weiter erhöht – damit unsere Kommunen weiter ihre Aufgaben erfüllen und weiter in die Zukunft investieren können, etwa in kommunale Angebote wie Kindertagesbetreuung“, sagt Landtagsabgeordneter Peter Wachler.
Landesweit stehen im Jahr 2025 für die Schlüsselzuweisungen 4,85 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 408,8 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr (+9,2 Prozent). Die Mittel sind der größte Einzelposten von insgesamt 11,98 Milliarden Euro im kommunalen Finanzausgleich. Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat die aktuellen Schlüsselzuweisungen an die bayerischen Kommunen heute bekanntgegeben.
Die Schlüsselzuweisungen können frei verwendet werden. Deswegen sind sie für viele Kommunen – neben den eigenen Steuereinnahmen – eine wichtige Einnahmequelle. „Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, sagt Landtagsabgeordneter Peter Wachler.
Das Starfish Project hilft ausgebeuteten Frauen und Mädchen dabei, Freiheit zu erleben, Unabhängigkeit zu erlangen und Karrieren zu entwickeln. Edler Schmuck von Starfish Project erhältlich im Weltladen Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz).
Bei einem offenen Frühstückstreff im Generationenhaus Kaufbeuren können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.
Wann: Freitag, den 13.Dezember 2024 von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8
Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898
Die Berufsschule Kaufbeuren und der Förderverein der Berufsschule freuen sich über die Unterstützung der Berufsintegrationsklassen. Die großzügige Spende der Bürgerstiftung macht es möglich, den Schülerinnen und Schülern der Integrationsklassen im Schwerpunkt Ernährung bedarfsgerechtes Unterrichtsmaterial zur Verfügung zu stellen. Arbeitshefte, die auf das aktuelle Sprachniveau ausgerichtet sind, erleichtern den Einstieg in die Fachthematik und damit auch den Weg zu einer Ausbildungsreife.
„Die Bürgerstiftung Kaufbeuren hat für unsere Bitte sofort ein offenes Ohr gehabt und die Wichtigkeit des Anliegens gesehen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung, die den Kauf der Arbeitshefte möglich gemacht hat,“ betonen Bertram Knitl, Schulleiter der Berufsschule Kaufbeuren und Birgit Pfeifer, Vorsitzende des Fördervereins.
Die Vorweihnachtszeit in Kaufbeuren ist nicht nur durch den Weihnachtsmarkt besonders – auch im Kolping-Kinderhaus herrschte eine zauberhafte Atmosphäre. Grund dafür war eine Kooperation mit der Fachakademie für Sozialpädagogik. Gemeinsam wurde gelesen, gebacken und vor allem: Gemeinschaft erlebt.
Im Rahmen des Methodentrainings besuchten angehende Erzieherinnen und Erzieher regelmäßig das Kinderhaus. Unter Anleitung von Lehrkraft Isabell Neuwirt-Traore gestalteten sie Vorlesestunden für die Kleinen. „Das Vorlesen unterstützt die Sprachentwicklung und fördert die Fantasie“, betont Neuwirt-Traore. Für die Studierenden war dies eine wertvolle Möglichkeit, praktische pädagogische Erfahrungen zu sammeln.
Ein weiteres Highlight der Kooperation war das gemeinsame Plätzchenbacken. Kinder und Studierende formten, verzierten und probierten in kleinen Gruppen. „Es war wunderbar zu sehen, wie viel Freude die Kinder hatten und wie die Studierenden ihre Fähigkeiten anwenden konnten“, sagt Beatrice Köber, stellvertretende Leitung des Kinderhauses. Neben dem süßen Ergebnis stand vor allem das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt.
Diese Zusammenarbeit ist ein Gewinn für beide Seiten. Das Kolping-Kinderhaus, bekannt für sein teiloffenes Konzept, bietet Kindern vielfältige Erfahrungsräume für kreatives Lernen. Gleichzeitig profitieren die Studierenden der Fachakademie von praxisnaher Ausbildung. Die Fachakademie, die seit neun Jahren Erzieher ausbildet, legt großen Wert auf gelebte Pädagogik.
Die erfolgreiche Kooperation unterstreicht, wie wichtig Bildungspartnerschaften für die Zukunft der Sozialpädagogik sind. Wer mehr über die Ausbildung an der Fachakademie erfahren möchte, hat am 18. Februar 2025 die Gelegenheit: Beim Infoabend stellt sich die Fachakademie vor und informiert über den Beruf des Erziehers.
Am 4. November haben sich der Freistaat Bayern und die Kommunen auf einen Kommunalen Finanzausgleich geeinigt, der ein Volumen von zwölf Milliarden Euro umfasst. Die Vereinbarung trägt auch die starke Handschrift der FREIEN WÄHLER als Regierungsfraktion, für die Hubert Aiwanger als stellvertretender Ministerpräsident und Bernhard Pohl als stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses am Verhandlungstisch saßen.
Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der Freie Wähler Landtagsfraktion bilanziert: „Die aufgrund einer verfehlten Wirtschafts- und Finanzpolitik schwierige Haushaltslage des Bundes schlägt auch auf den Freistaat Bayern und die Bezirke, Kreise, Städte und Gemeinden durch. Umso erfreulicher ist es, dass die Verhandlungspartner eine im Rahmen der Möglichkeiten zufriedenstellende Lösung gefunden haben.“ Man sei sich aber darüber einig, dass die finanziellen Herausforderungen in der Zukunft nur dann gemeistert werden können, wenn die wirtschaftliche Talsohle rasch durchschritten werden kann. Außerdem führe kein Weg am Bürokratieabbau und der Senkung von Standards vorbei.
Die Ursachen sind laut Pohl vielfältig: „Stetig steigende Sozialausgaben gerade bei der Jugendhilfe, die Integration von Flüchtlingen, höhere Personalkosten und ständig steigende Kosten für Baumaßnahmen belasten die Haushalte der Kommunen in besonderem Maße. Die fehlenden Steuereinnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Rezession tragen ebenfalls dazu bei, die Haushaltsplanung für zahlreiche Kommunen in kaum je dagewesenem Umfang zu erschweren. Deshalb haben wir FREIE WÄHLER als starker Partner der Kreise, Städte und Gemeinden die Linie vertreten, den eigenen Haushalt nicht zu schonen und stattdessen die Kommunen kräftig zu unterstützen“, kommentiert der Haushaltspolitiker.
Sofern der Bayerische Landtag als Haushaltsgesetzgeber seine Zustimmung erteile, stiegen die Schlüsselzuweisungen im kommenden Jahr auf 4,85 Milliarden Euro und damit um circa 410 Millionen Euro oder knapp neun Prozent gegenüber dem Vorjahr, rechnet Pohl vor: „Insgesamt stellt der Freistaat Bayern im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs 11,98 Milliarden Euro an Mitteln zur Verfügung. Der Kommunalanteil am allgemeinen Steuerverbund wird von 12,75 Prozent auf 13 Prozent angehoben.“
Im kommenden Jahr fließen knapp 33 Millionen Euro an staatlichen Mitteln für Schlüsselzuweisungen nach Kaufbeuren, so Pohl weiter. Die kreisfreie Stadt erhält damit fast drei Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen wie im vergangenen Jahr. „Angesichts der aktuellen Haushaltslage Kaufbeurens werden diese Zuweisungen auch dringend benötigt! Es ist ein wichtiges Signal, dass auch in diesem Jahr wirtschaftlich eher schwächer gestellte Städte und Gemeinden besonders berücksichtigt werden“, schließt Bernhard Pohl.
In den Landkreis Ostallgäu fließen 65,4 Millionen, so Pohl weiter: „Davon erhalten der Landkreis Ostallgäu 27,9 Euro, und die kreisangehörigen Gemeinden werden mit 37,5 Millionen Euro bedacht.“ Dies ist eine Steigerung der Zuweisungen an die Gemeinden um 88%.
Dachdecker in Kaufbeuren können sich freuen: Ab diesem Monat steigen die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk um 3,8 Prozent. Für einen Gesellen bedeutet das monatlich rund 135 Euro mehr. Die IG BAU Schwaben sieht darin einen wichtigen Erfolg und teilt mit, dass weitere Lohnsteigerungen bereits fest geplant sind. Bis 2026 soll das Gehaltsplus insgesamt etwa 10 Prozent betragen.
„Die Lohnerhöhungen sind für die kommenden drei Jahre gesichert. Das gibt den Dachdeckern in der Region eine solide Perspektive“, betont Michael Jäger, Vorsitzender der IG BAU Schwaben. Die neuen Tarife gelten für Beschäftigte, die in einem Betrieb der Dachdecker-Innung tätig sind und Gewerkschaftsmitglieder sind.
Michael Jäger hebt die Herausforderungen des Berufs hervor: „Dachdecker leisten harte Arbeit unter teils extremen Bedingungen – von Nässe und Kälte bis hin zu glühender Hitze. Dazu kommt das Risiko von Arbeitsunfällen. Das Lohn-Plus ist deshalb mehr als gerechtfertigt.“
Nicht nur die körperliche Belastung, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein, das auf den Dächern gefragt ist, verdienen Anerkennung. „Ein falscher Schritt kann gravierende Folgen haben. Diese besondere Sorgfalt sollte entsprechend honoriert werden“, fügt Jäger hinzu.
Auch für Auszubildende gibt es Grund zur Freude: Die Ausbildungsvergütung wurde deutlich angehoben. Ab sofort verdienen Azubis im ersten Lehrjahr 1.000 Euro, im dritten Jahr steigt der Betrag auf 1.460 Euro. Hinzu kommt die Aussicht auf ein 13. Gehalt, das im nächsten Jahr sogar um acht Stundenlöhne erhöht wird.
„Der Beruf des Dachdeckers wird immer attraktiver, gerade für junge Menschen, die eine solide Ausbildung mit Perspektiven suchen“, erklärt Jäger. Die IG BAU sieht darin einen wichtigen Schritt, um dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken.
Am 7. Dezember 2024 ereignete sich ein Vorfall in Kaufbeuren-Neugablonz, der die Polizei auf den Plan rief. Gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge, dass ein Pkw in der Nähe des Neuen Markts auf ein geparktes Fahrzeug aufgefahren war und sich anschließend von der Unfallstelle entfernte.
Die Polizeistreife entdeckte den Pkw kurze Zeit später unweit des Unfallorts – mit zwei Insassen. Der Zeuge gab an, dass zunächst der 28-jährige Beifahrer das Fahrzeug gesteuert und den Unfall verursacht hatte. Anschließend wechselten die Männer den Fahrer, und der 25-Jährige parkte den Pkw einige hundert Meter weiter.
Beide Männer zeigten bei der Kontrolle deutlichen Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab bei beiden Werte von 2 Promille und mehr. Daraufhin wurden Blutentnahmen angeordnet. Glücklicherweise entstand am angefahrenen Fahrzeug kein Sachschaden.
Da die beiden Männer keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten sie eine Sicherheitsleistung von jeweils 1.500 Euro hinterlegen. Zudem wurden ihre Führerscheine sichergestellt, um einen Sperrvermerk anzubringen. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
Der ESV Kaufbeuren startete in das Gastspiel bei den Eisbären Regensburg mit einer Änderung im Vergleich zum Heimspiel gegen den EHC Freiburg: Sten Fischer rückte als siebter Verteidiger zurück ins Lineup von Daniel Jun. Das Spiel in der Donau-Arena endete mit einem Spielstand von 4:1.
Die Mannschaft von Daniel Jun begann mit viel Druck und erspielte sich schon früh gute Tormöglichkeiten. So scheiterte unter anderem Sten Fischer mit einem Schlenzer am Lattenkreuz. Der ESVK hielt den Druck auf Eetu Laurikainen auch im weiteren Verlauf hoch. Dennoch änderte sich nichts an diesem Bild: Die Joker drückten, fanden aber keinen Weg zum Torerfolg. Auch das Team von Peter Flache fand im weiteren Verlauf besser in die Partie und prüfte Daniel Fießinger ein ums andere Mal. Am Ende des ersten Drittels ging es mit einem Gleichstand von 0:0 in die Pause.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts dominierten die Hausherren, die sich immer wieder gute Tormöglichkeiten erspielten. Dies führte schließlich zum ersten Tor des Abends: Ein Schuss von Jakob Weber von der blauen Linie fand den Weg hinter die Linie. Die Allgäuer bemühten sich in der Folge um den Ausgleich, doch eine schwache Chancenverwertung verhinderte diesen. Ein Grund dafür war, dass das Team von Daniel Jun kaum Wege in die gefährlichen Zonen des Spielfelds fand. In der 31. Spielminute erhöhte Olle Liss mit einem Schlagschuss auf 2:0. Joey Lewis hatte im direkten Gegenzug den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch sein Breakaway landete neben dem Gehäuse. Ein Beinstellen gegen Nolan Yaremko durch Patrick Demetz brachte den ESVK erstmals in Überzahl. Das Team von Daniel Jun erspielte sich gute Möglichkeiten, doch Regensburg überstand die Unterzahl ohne Gegentor. Ein Stockcheck von Dani Bindels brachte den ESV Kaufbeuren erneut in numerische Unterlegenheit. In dieser Phase war es Daniel Fießinger zu verdanken, dass der Rückstand bei zwei Toren blieb, mit denen es in die Pause ging.
Direkt zu Beginn des Schlussdrittels hatte Jere Laaksonen die große Chance auf den Anschlusstreffer, doch sein Schuss fand nicht den Weg hinter Eetu Laurikainen. Kurz darauf führten Olle Liss und Jakob Weber eine Kombination aus, die per Direktschuss im Knick landete – das dritte Tor der Hausherren. Ein Beinstellen von Patrick Demetz ermöglichte es Daniel Jun, seine Überzahlformation aufs Eis zu schicken. Der ESV Kaufbeuren konnte diese numerische Überlegenheit jedoch nicht nutzen. Zwei Strafminuten gegen Fabio Klose brachten die Allgäuer kurz darauf erneut in Überzahl. Doch auch dieses Powerplay verstrich ohne Torerfolg für die Rot-Gelben. Ein Konter, vollendet mit einem Handgelenkschuss von Corey Trivino, erhöhte die Führung der Hausherren auf 4:0. Kurz darauf durften dann auch die mitgereisten Fans aus Kaufbeuren jubeln: Ein Schuss von Samir Kharboutli fand den Weg hinter Eetu Laurikainen. Die Schlussoffensive des Teams von Daniel Jun blieb jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Xaver Tippmanm und Colby MacAuley mussten Sekunden vor Ende noch auf die Strafbank. Mit einer 4:1 Niederlage endete das Gastspiel in Regensburg. Extrem bitter aus Sicht der Joker war dazu noch, dass sich Nolan Yaremko nach einem Check wohl schwerer verletzte und mit dem verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch in das Regensburger Krankenhaus eingeliefert wurde.
Am Nikolaustag empfing der ESVK Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Trainer Daniel Jun vertraute auf das nahezu selbe Lineup wie am vergangenen Wochenende. Tomas Schmidt rückte nach abgesessener Strafe in die Aufstellung für Sten Fischer. Die Joker fanden gut in die Partie und schafften es, sich immer wieder gute Tormöglichkeiten zu erspielen. So scheiterte u.a Marvin Feigl aus aussichtsreicher Position. In der 8. Spielminute durften die Hausherren erstmals in Überzahl agieren. Petr Heider erhielt zwei Strafminuten wegen Behinderung. Freiburg hielt die Joker aus dem Slot fern und killte die Unterzahl so schadlos. Das Team von Daniel Jun kontrollierte das Spielgeschehen, schaffte es aber nicht, die Chancen in Zählbares zu verwerten. In Minute 12 war es dann der Kapitän der das änderte: Simon Schütz bekam zu viel Platz an der Blauen Linie und traf per Schlenzer zur Führung für seine Farben.
Der ESVK war auch in der Folge das bessere Team und nach einer Strafzeit gegen Maximilian Leitmer wegen Unnötiger Härte durfte Daniel Jun erneut sein Powerplay aufs Eis schicken. Ein individueller Fehler von Jamal Watson ermöglichte den Freiburgern den Konter in Unterzahl und Tomas Schwamberger nutzte diesen zum Ausgleich. Der ESVK blieb die spielbestimmende Mannschaft, doch die Gäste konnten immer wieder brandgefährlich kontern. Sekunden vor Ende des Drittel war es eine super Kombination zwischen Nolan Yaremko und Simon Schütz, die Samir Kharboutli zur erneuten Führung verwertete. Mit dem Spielstand 2:1 ging es in die erste Pause.






















Der ESVK erwischte einen guten Start und Colby MacAuley hatte das nächste Tor auf der Kelle, brachte die Scheibe aber nicht in dieses. Ein Haken an Joey Lewis von Petr Heider brachte die Hausherren erneut in Überzahl. Die Männer von Daniel Jun mit guten Möglichkeiten, aber Freiburg schaffte es erneut das Unterzahl zu killen. Die Breisgauer waren dann auch gefährlicher, aber Daniel Fießinger zeigte seine Klasse. In der Folge gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Gäste erhöhten den Druck auf die Joker, die kaum Entlastung fanden. Kurz vor Ende gab es dann noch Strafen gegen Nolan Yaremko und Nikolas Linsenmaier wegen Übertriebener Härte. Durch ein torloses Mitteldrittel blieb es beim Spielstand von 2:1.
Der ESV Kaufbeuren startete offensiv gut ins Schlussdrittel und schaffte es durch die Reihe um Top-Scorer Sami Blomqvist für Gefahr vor Fabian Hegmann zu sorgen. Ein Stockschlag von Tomas Schmidt brachte den EHC Freiburg erstmals in Überzahl. Nach rund einer Minute musste Tomas Schwammberger in die Kühlbox und egalisierte die numerischen Überlegenheit. Auch diese Zeit verstrich ohne Torerfolg für die Rot-Gelben. Ein Konter von Jamal Watson konnte nur durch ein Haken von Eero Elo gestoppt werden und so durften die Allgäuer erneut in Überzahl ran. Auch in dieser blieb den Heimfans der Jubel verwehrt. 90 Sekunden vor Ende war es ein schneller Breakout von Jamal Watson, den Colby MacAuley zur 3:1 Führung nutzte. Im direkten Gegenzug war es Nikolas Linsenmaier, der Daniel Fießinger bezwang und wieder verkürzte. Am Ende brachten die Joker das Ergebnis über die Zeit und gewannen mit 3:2.
Die Experten der IHK Schwaben erklären, worauf man sich nach dem Jahreswechsel einstellen muss.
Digital statt Papier: Ab dem 1. Januar 2025 wird die elektronische Rechnung (E-Rechnung) im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen eingeführt. „Der neue Standard ist ein bedeutender Schritt in der Digitalisierung der Geschäftsprozesse für Unternehmen“, sagt Simion Berg aus dem Beratungszentrum Recht und Betriebswirtschaft der IHK Schwaben. Die Unternehmen müssen Rechnungen bei Geschäftstransaktionen künftig in einem standardisierten Format empfangen. Details gibt es unter ihk.de/schwaben, Nr. 6048506.
Was für öffentliche Einrichtungen schon länger vorgeschrieben ist, wird 2025 auch für privatwirtschaftliche Unternehmen Pflicht: Im Juni tritt das Barrierefreiheitsgesetz in Kraft. Es verpflichtet Anbieter bestimmter – vorwiegend digitaler Produkte und Dienstleistungen – diese so auszugestalten, dass sie von allen Menschen genutzt werden können. „Mit diesem Gesetz, das EU-Recht umsetzt, soll allen Menschen die Teilhabe am Wirtschaftsleben ermöglicht werden. Das schließt Menschen mit Behinderung ebenso ein wie ältere Personen oder Menschen mit wenig Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien“, erläutert IHK-Rechtsexpertin Eva Schönmetzler. Das Gesetz gilt u. a. für Mobiltelefone oder Hardwaresysteme, aber auch für Webseiten, Apps, elektronische Ticketdienste oder Bankdienstleistungen. Gefordert wird z. B., dass bei diesen Produkten eine Vorlesefunktion integriert wird. Für andere Geräte wie Selbstbedienungsterminals oder Geldautomaten gelten Übergangsfristen. Weitere Informationen unter ihk.de/schwaben, Nr. 6292836.
Mit der europäischen Verpackungsverordnung und dem nationalen Verpackungsgesetz soll Verpackungsmüll vermieden werden. Für Hersteller, z. B. von PET-Flaschen bedeutet das: Ab 2025 dürfen sie diese Flaschen nur in Umlauf bringen, wenn diese zu 25 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Außerdem müssen ab dem kommenden Jahr verschiedene Verpackungen kompostierbar sein, z. B. Tee- oder Kaffeebeutel, auch Verpackungen von Einzelportionseinheiten für Kaffee- oder Teesysteme oder Aufkleber auf Obst und Gemüse. Näheres dazu unter ihk.de/schwaben, Nr. 4442434.
Ab dem 1. Januar 2025 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 12,82 Euro. Die Erhöhung hat auch Auswirkungen auf Minijobs. „Wird der allgemeine Mindestlohn erhöht, steigt auch die Minijob-Grenze“, sagt der Arbeitsrechtsexperte der IHK Schwaben, Jonathan Wehrstein. Damit liegt die Minijobgrenze ab Januar 2025 bei 556 Euro monatlich. Die Jahresverdienstgrenze erhöht sich entsprechend auf 6.672 Euro.
Weitere Informationen gibt es unter ihk.de/schwaben, Nr. 237452.
Brennstoffe wie Erdgas, Diesel oder Benzin werden im neuen Jahr teurer. Grund ist der CO2-Preis, der 2025 steigt. Seit 2021 gilt die CO2-Bepreisung. Ab 2025 müssen 55 Euro je Tonne bezahlt werden. Unmittelbar betroffen davon sind u. a. Importeure von Brennstoffen, Hersteller von Treibstoffen oder Großhändler. Doch auch wenn nicht jedes Unternehmen die entsprechenden Zertifikate erwerben muss – die Kosten werden auf die Energie- und Kraftstoffpreise umgelegt, so dass viele Betriebe und auch Verbraucher die Auswirkungen zu spüren bekommen. „Die CO2-Bepreisung hat erheblichen Einfluss auf die Energiekostenstruktur der Unternehmen“, sagt Peter Stöferle, Mobilitätsexperte der IHK Schwaben. „Insbesondere energieintensive Betriebe oder Logistiker sind betroffen.“ Weitere Informationen zu dem Thema unter ihk.de/schwaben, Nr. 4727934.
Wer ein gewerbliches Gebäude, ein Hotel oder ein Geschäft mit größerem Parkplatz hat, muss ab dem kommenden Jahr Ladeinfrastruktur für E-Autos vorhalten. So sieht es das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (kurz „GEIG“) vor. Demnach muss nach dem 1. Januar 2025 jedes Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen mit mindestens einem Ladepunkt ausgestattet werden. „Es gibt aber auch Ausnahmen“, erläutert die IHK-Expertin Dr. Kristin Wirth. Ist das Nichtwohngebäude im Eigentum eines kleineren und mittleren Unternehmens (KMU) und wird das Gebäude auch überwiegend von diesem selbst genutzt, greift das Gesetz nicht. Mehr dazu unter ihk.de/schwaben, Nr. 4813004.
Gute Nachrichten für alle Azubis: Die Mindestausbildungsvergütung steigt auf 682,- Euro im ersten Ausbildungsjahr. Ist der Arbeitgeber tarifgebunden, gilt die tarifvertraglich festgesetzte Höhe der Ausbildungsvergütung. Das Berufsbildungsvalidierungs- und
-digitalisierungsgesetz bringt 2025 weitere Veränderungen im Bereich der beruflichen Bildung mit sich: So können sich Beschäftigte berufliche Kompetenzen, die unabhängig von einer formalen Berufsausbildung erworben wurden, leichter feststellen und bescheinigen lassen. Außerdem ist es künftig möglich, dass einzelne Teile der Ausbildung digital und mobil durchgeführt werden. „Allerdings nur, wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind und die Ausbildungsinhalte dafür geeignet sind“, betont IHK-Ausbildungsexperte Dr. Christian Fischer. Weitere Informationen dazu gibt es unter ihk.de/schwaben, Nr. 6237538.
Egal ob Geschäftsreise oder privater Urlaub: Staatsangehörige fast aller EU-Staaten, darunter auch Deutschland, die nach Großbritannien reisen, benötigen ab 2. April 2025 neben dem Reisepass eine kostenpflichtige elektronische Einreisegenehmigung. Dazu muss vorab eine so genannte Electronic Travel Authorisation (ETA) beantragt werden. Das Verfahren ist vergleichbar mit dem ESTA-System, das viele USA-Reisende bereits kennen. Wie sich die neue Regelungen konkret auswirkt, ist hier nachzulesen: ihk.de/schwaben, Nr. 6284158.
Jetzt wird es auch für Online-Händler ernst: Die Übergangsfrist, die ihnen im Rahmen der Produktsicherheitsverordnung (GPSR) gewährt wurde, endet im Dezember 2024. Online-Plattformen müssen ab dann ebenfalls prüfen, ob ihre Produkte richtig gekennzeichnet sind und neben der Anschrift des Herstellers auch dessen elektronische Adresse, z. B. die E-Mail-Adresse, tragen. So können Verbraucher direkt Kontakt aufnehmen. Was diese Regelung für Händler und Verbraucher konkret bedeutet, ist unter ihk.de/schwaben, Nr. 6131454 nachzulesen.
Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten, bringt aber auch Risiken mit sich. Mit neuen Regelungen, die Unternehmen, Verbraucher, aber auch Beschäftigte betreffen, will man diesen begegnen. So tritt der Cyber Resilience Act (CRA), der ab Ende 2024 gilt, bis 2027 stufenweise in Kraft. Er soll bei Produkten, die digitale Elemente enthalten, für mehr IT-Sicherheit sorgen. Die CRA-Regeln gelten sowohl für Verbraucherprodukte wie Smartphones oder digitales Spielzeug als auch für komplexe High-End-Anwendungen in der Industrie. Was konkret auf Unternehmen zukommt, ist hier zu erfahren: ihk.de/schwaben, Nr. 6278060. Auch die neue Maschinenverordnung enthält Regelungen, mit denen den Anforderungen an digitale Anwendungen Rechnung getragen wird. Hintergrund ist, dass durch die Fortschritte bei der Digitalisierung neue Regelungen, etwa bei der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit oder bei autonomen Maschinen und Fernüberwachungsstationen, nötig sind. „Bei der Maschinenverordnung gilt eine zweijährige Übergangsfrist bei der Umsetzung. Wir empfehlen jedoch, sich schon jetzt mit den neuen Anforderungen auseinander zu setzen“, so Muschik. Weiterführende Informationen dazu sind hier zu finden: ihk.de/schwaben, Nr. 5834172.
Auch in diesem Jahr lädt der A-cappella-Chor Neugablonz zusammen mit dem Instrumental-Quartett Belisma zum Lichterkonzert zu Ehren der heiligen Lucia ein. Aus terminlichen Gründen findet es jedoch am Sonntag, dem 15. Dezember statt und nicht am eigentlichen Gedenktag der Heiligen, zwei Tage zuvor. Beginn ist um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Ulrich in Kaufbeuren (Gartenweg 30). Christoph Garbe wird letztmals das Dirigat übernehmen, da er eine Kantorenstelle in München antreten wird.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Die Freude war groß an der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren, als der Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) kürzlich eine Sonderspende in Höhe von 2000 Euro überreichte. Mit dem Geld können unter anderem 20 professionelle Eishockey-Trikots speziell für die Eishockey-Schulmannschaft angeschafft werden – ein Geschenk, das für große Begeisterung bei Schülerinnen und Schülern sorgt.
„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Unterstützung“, betont Schulleiter Björn Mellies. Die Eishockey-Trikots, die eigens für die Schule entworfen wurden, tragen das Logo der Fach- und Berufsoberschule, das Logo des Fördervereins und das Logo des Kreisverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.
In der Region Kaufbeuren ist Eishockey tief verwurzelt, und das spiegelt sich auch in der Schulgemeinschaft wider: Viele Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Kaufbeuren sind selbst aktive Eishockeyspieler in lokalen Vereinen.
Die Sonderspende der Volks- und Raiffeisenbanken kommt rechtzeitig: Am Freitag, den 28. Februar 2025, findet das traditionelle Eishockey-Spiel der FOSBOS Kaufbeuren gegen das Jakob-Brucker-Gymnasium im Kaufbeurer Eisstadion statt. Dieses Event hat sich zu einem festen Bestandteil des Schuljahres entwickelt. Doch bislang musste die Mannschaft der Fach- und Berufsoberschule ohne eigene Trikots antreten – ein Umstand, der sich dank der Sonderspende ändert.
Die Sonderspende in Höhe von 2000 Euro ist unabhängig von dem jährlichen Sponsoring, das der Förderverein der Schule vom Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken erhält. Dieser unterstützt die Schule jährlich mit einem Betrag von 1500 Euro pro Schuljahr – ein Beitrag, der vielfältige schulische Projekte ermöglicht.
Die neuen Trikots werden beim Spiel am 28. Februar erstmals in Aktion zu sehen sein – ein Ereignis, auf das nicht nur die Schulmannschaft, sondern die gesamte FOSBOS Kaufbeuren schon jetzt gespannt ist.
Im gemütlichen Landgasthof Hubertus in Apfeltrang drehte sich kürzlich alles um die Rolle des Naturschutzes für unseren Wohlstand. Die Grünen hatten zum Stubengespräch geladen, bei dem Bundestagskandidatin Maria Wißmiller, der umweltpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Christian Hierneis und Thomas Reichart vom Bund Naturschutz Kaufbeuren/Ostallgäu unter der Moderation von Oliver Schill, 2. Bürgermeister von Kaufbeuren, ihre Positionen und Ideen austauschten.
Ein Hauptthema der Diskussion war der umstrittene Ausbau der Bundesstraße B12. Der Plan sieht einen massiven Eingriff in wertvolle landwirtschaftliche und Naturschutzflächen wie das Gennachmoos vor. „Dieser Ausbau gefährdet unsere Natur und verschlingt Steuergelder, die sinnvoller eingesetzt werden könnten“, betonte Maria Wißmiller. Die Bundestagskandidatin, selbst auf einem Milchviehbetrieb im Allgäu aufgewachsen, erinnerte an den kulturellen und ökologischen Wert der Allgäuer Landschaft.
Christian Hierneis ergänzte, dass solche Projekte langfristig negative Auswirkungen auf die Lebensqualität der Region hätten – von Lärmbelastung bis hin zu Biodiversitätsverlusten.
Auch die Energiewende stand im Fokus. Das Ostallgäu könnte zum Vorreiter für Windkraft im Allgäu werden, wenn die aktuellen Pläne umgesetzt werden. „Ein umweltverträglicher Ausbau der Windkraft ist essenziell, um den Klimawandel zu bremsen und die Artenvielfalt zu schützen“, erklärte Christian Hierneis. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Kompromisse notwendig sind, da jede Form der Energieerzeugung Auswirkungen auf die Natur hat – die Bilanz von Windkraft und Photovoltaik sei jedoch deutlich besser als die fossiler Energien.
Maria Wißmiller hob das Aktionsprogramm „Natürlicher Klimaschutz“ von Bundesumweltministerin Steffi Lemke hervor. Förderungen für Projekte wie die Wiedervernässung von Mooren seien ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz und klassischer Naturschutz Hand in Hand gehen können. „Solche Initiativen stärken den Hochwasserschutz, speichern Wasser und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung“, erläuterte sie.
Thomas Reichart vom Bund Naturschutz forderte mehr Engagement im Verkehrsbereich der Ampel-Regierung, während Oliver Schill die Dialogfähigkeit von Maria Wißmiller lobte. „Nur durch Zusammenarbeit und den Austausch mit allen Interessengruppen – von Landwirten bis Umweltschützern – lassen sich nachhaltige Lösungen finden“, so Schill.
Wißmiller selbst sieht den Dialog als Grundlage ihrer Politik: „Unsere Allgäuer Natur ist nicht nur Heimat, sondern Lebensgrundlage. Ich setze mich dafür ein, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Wege zu finden.“
Maria Wißmiller bewirbt sich um ein Votum des Bezirksverbands Schwaben und einen Platz auf der Landesliste der Grünen. Ihr Ziel: den Naturschutz auf die politische Agenda setzen und die Interessen des Wahlkreises Ostallgäu in Berlin vertreten.
Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse im Kaufbeurer Rathaus findet am Montag, 16. Dezember 2024 von 14:00 bis 16:00 Uhr statt.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger bitten wir bereits vorab um Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters unter Tel: 08341 437-102.
Die Mittel für den Ausbau schnelleren Internets stammen aus dem Förderprogramm zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland.
„Ohne schnelles Internet geht heute nichts mehr. Immer größere Datenmengen und die Zunahme von Homeofficearbeitsplätzen setzen ebenso wie der Digitalpakt für moderne Schulen eine flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigem Internet voraus. Vor allem in ländlichen Regionen gibt es noch erheblichen Nachholbedarf. Daher freut es mich umso mehr, dass die Stadt Kaufbeuren aus meinem Betreuungswahlkreis mit einer Förderung bedacht wird.“, erläutert die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr (SPD).
Am Mittwoch, 15. Januar 2025, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren zu einem Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei und der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.
Das Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern lädt unter dem Motto „Mit Schwung und Dolce Vita ins neue Jahr“ zu einem festlichen Start ins Jahr ein. Mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Wiener Klassik, italienischem Temperament und spanischen Klängen begeistert das professionelle sinfonische Blasorchester nicht nur Musikliebhaber, sondern unterstützt zugleich einen guten Zweck.
Den Auftakt des Abends macht Carl Zellers beschwingtes Lied „Grüß euch Gott!“ aus der Operette „Der Vogelhändler“, interpretiert von Franz Gürtelschmied, einem gefeierten Tenor. Es folgen Klassiker von Johann Strauss wie „Eine Nacht in Venedig“ und „Rosen aus dem Süden“, die den typischen Charme eines Wiener Neujahrskonzerts versprühen.
Mit Gioacchino Rossinis temperamentvollem „La Danza“ geht es in die Pause, bevor der zweite Teil des Konzerts beginnt. Highlights wie Thomas Doss’ „Fanfare in Jubilo“ oder Nino Rotas Filmmusik zu „Amarcord“ lassen das Publikum in musikalische Welten eintauchen. Den krönenden Abschluss bildet das eindrucksvolle spanische Lied „Granada“.
Das Polizeiorchester Bayern, bestehend aus 45 Berufsmusikern aus 16 Nationen, verbindet musikalischen Anspruch mit sozialem Engagement. Unter der Leitung von Johann Mösenbichler, Generalmusikdirektor der Bayerischen Polizei, spielt das Orchester jährlich rund 50 Benefizkonzerte. Der Erlös kommt sozialen und karitativen Zwecken zugute – ein musikalischer Genuss, der zugleich Gutes bewirkt.
Der diesjährige Benefizpartner ist der Allgäuer Hilfsfonds e.V., eine der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region. Getreu dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ leistet der Verein schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Mit dem Erlös des Konzerts unterstützt das Orchester die wichtige Arbeit des Vereins.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten. Kostenlose Eintrittstickets sind ab sofort bis zum 15. Januar 2025 online unter www.kaufbeuren-tourismus.de buchbar. Der Eintritt ist nur mit gültiger Karte möglich.
Reservierte Plätze können aus organisatorischen Gründen leider nicht zur Verfügung gestellt werden. Falls Restkarten am Veranstaltungsabend noch verfügbar sein sollten, wird kurzfristig über die Medien informiert.
Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.polizeiorchester-bayern.de
Als Thomas Speidel sein Mehrfamilienhaus in Weil im Schönbuch plante, entschied er sich für hochwertige Wärmetechnik. Die Mieter:innen können sich daher über einen hohen Wärmekomfort und niedrige Heizkosten freuen. Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit ist die separate Betrachtung von Heizungswärme und Warmwasserbereitung: Die Heizungswärmepumpe muss nur die Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung liefern, die hohen Temperaturen zur Warmwassererzeugung stellt die sogenannte eXergiemaschine bereit – und dies mit viel besserem Wirkungsgrad, als eine Heizungswärmepumpe es könnte.
Das Mehrfamilienhaus von Thomas Speidel in der Bismarckstraße in Weil im Schönbuch ist gut gelegen und bietet modernen Wohnkomfort: acht gut geschnittene Wohnungen (50 bis 110 m²) mit Fußbodenheizung, Wohnraumlüftung etc. Auch das Untergeschoss bietet den Bewohner:innen Vorteile, die nicht selbstverständlich sind, zum Beispiel einen Waschkeller mit separaten Anschlüssen für jede Mietpartei und Tiefgaragenplätze, die schon für die Montage einer Ladestation vorbereitet sind. Auf dem Dach ließ Speidel eine PV-Anlage installieren, die von einem Solarstromspeicher im Keller ergänzt wird.
Für geringe Nebenkosten sorgen bei dem KfW-40-Haus unter anderem die Dämmung der Gebäudehülle und die Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung. In Objekten mit geringer Heizlast fällt der Energiebedarf der Warmwasserbereitung umso mehr ins Gewicht. Auch bei diesem Neubau, der im April 2024 bezogen wurde, war die hygienische, energieeffiziente Warmwassererzeugung ein Thema, denn eine Heizungswärmepumpe bewältigt den großen Temperaturhub auf ca. 65 °C zum Erhitzen des Trinkwassers meistens nur mit einem schlechten Wirkungsgrad. Ein Elektroheizstab als Nacherhitzer braucht ebenfalls zu viel Energie … Doch die Planer der Drieselmann GmbH im nahegelegenen Holzgerlingen wussten eine Lösung.
Anstatt die Temperaturniveaus zum Heizen (ca. 36 °C im Vorlauf) und für Warmwasser (ca. 65 °C) mit einer Quelle zu bedienen oder einen konventionellen Nacherhitzer zu installieren, schlug Michael Leeb von Drieselmann eine zweistufige Wärmepumpen-Lösung vor. Hierbei bedient die 28-kW-Heizungswärmepumpe nur die Fußbodenheizung und kann im optimalen Betriebsbereich arbeiten. Als zweite Stufe des Systems kommt eine spezielle Wasser-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz: die eXergiemaschine, eine Gemeinschaftsentwicklung der Firmen varmeco (Kaufbeuren) (↲ WsK-Marktplatz) und BMS-Energietechnik (Wilderswil/Schweiz). Die Maschine nutzt einen Teil der von der Wärmepumpe bereitgestellten Niedertemperaturwärme und hebt sie auf das höhere Temperaturniveau zur Warmwasserbereitung.
„Es klingt paradox“, sagt Serviceleiter Leeb. „Wir bauen einen zweiten Stromverbraucher ein, um Strom zu sparen. Aber die Kombination aus Heizungswärmepumpe und eXergiemaschine hat tatsächlich einen viel besseren Gesamtwirkungsgrad, als wenn die Heizungswärmepumpe allein beide Temperaturniveaus bedienen müsste.“ Leeb weiß das aus Erfahrung. „Wir haben die kleineren, wandmontierten eXergiemaschinen schon in einigen Wohngebäuden eingebaut und gesehen, wie gut das funktioniert“, berichtet er. „Im Objekt von Herrn Speidel haben wir uns für eine bodenaufgestellte 10-kW-Maschine entschieden, weil hier der Warmwasserbedarf höher ist.“
Um die Temperaturniveaus zu trennen, befinden sich im Technikraum zwei Wärmepuffer (Heizspeicher) von varmeco mit je 1000 Liter Fassungsvermögen. Der Niedertemperatur-Speicher wird von der Heizungswärmepumpe geladen; an ihm sind auch die Heizkreise der Fußbodenheizungen angeschlossen. Für das Laden des Hochtemperatur-Speichers ist die eXergiemaschine zuständig. Sie nutzt die von der Wärmepumpe bereitgestellte Energie als Quelle und hebt die Temperatur an ihrem Kondensator auf 65 °C, bevor sie die Wärme oben im Hochtemperatur-Speicher einspeist. Zugleich kühlt der Verdampfer der eXergiemaschine den Rücklauf zur Heizungswärmepumpe, weswegen diese etwas effektiver arbeitet. „Das Nacherhitzen mit der eXergiemaschine erfolgt mit einem COP von etwa fünf“, erklärt Leeb, „und auch die Wärmepumpe arbeitet mit einem relativ hohen Wirkungsgrad, da sie ja nur die Niedertemperatur-Wärme liefern muss. Das hält die Wärmekosten niedrig.“
Die Verteilung der Wärme zum Heizen und für das Warmwasser geschieht über ein Vier-Leiter-System und varmeco-Wohnungsstationen. Das bietet einen hohen Komfort und steigert die Hygiene, weil die Trinkwarmwasserbereitung erst in der Wohnungsstation erfolgt und die Leitungswege bis zur Zapfstelle entsprechend kurz sind. Dreht jemand den Warmwasserhahn auf, wird in dem Wärmetauscher der jeweiligen Wohnungsstation frisches, kühles Trinkwasser durch das Heizwasser im Durchfluss erhitzt – schnell, bedarfsgerecht und gradgenau.
Sowohl Eigentümer Thomas Speidel als auch Michael Leeb von Drieselmann können jederzeit beobachten, wie die Wärmetechnik arbeitet. Wärmepumpe, eXergiemaschine, die einzelnen Wohnungsstationen und der übergeordnete varmeco-Systemregler lassen sich via Internet beobachten und ggf. Parameter nachjustieren.
Leeb betont, wie wichtig das Monitoring ist. „Wenn wir die Anlage in Betrieb nehmen, gehen wir von Annahmen aus. Das Nutzerverhalten im Alltag kann davon abweichen. Daher ist es sinnvoll, die Daten einer neuen Anlage über ein Jahr hinweg zu beobachten und das System zu optimieren.“ Das Monitoring und die Optimierung sind aufgrund des Fernzugriffs deutlich einfacher und dank des Systemreglers VarCon380M lassen sich oft Verbesserungen erzielen, die mit den Regelungen der einzelnen Komponenten nicht umzusetzen wären. Mithilfe der Optimierungsmaßnahmen könnten die ohnehin geringen Heizkosten für die Mieter:innen in Zukunft also noch niedriger ausfallen.
Die eXergiemaschine, die varmeco und ihr Schweizer Partner BMS-Energietechnik entwickelt haben, stellt eine optimierte Temperaturschichtung im Pufferspeicher (Heizspeicher) her. Dazu arbeitet im Inneren des Geräts eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Nennwärmeleistungen Qth von 3 bis 40 kW, die für eine große Temperaturspreizung von etwa 50 K im Pufferspeicher ausgelegt ist und auch bei Quelltemperaturen von 55 °C und mehr arbeitet. Während des Betriebs entnimmt die eXergiemaschine über zwei Kreisläufe Wasser aus der Mitte des Speichersystems. Ein Kreislauf leitet Wasser zum Kondensator der Wärmepumpe, wo es erhitzt wird, bevor es in den heißen Teil des Speichers gelangt. Der andere Kreislauf führt über den Verdampfer und leitet das dort heruntergekühlte Wasser anschließend in den unteren, kalten Speicherbereich.
Die eXergiemaschine ist in der 3- und 5-kW-Ausführung als kompaktes Wandgerät (siehe Bild) und in den Leistungsklassen 5 bis 40 kW Wärmeleistung als Standgerät erhältlich. Eine noch größere eXergiemaschine für Krankenhäuser, Wohnblöcke oder zum Beispiel den Gewerbeeinsatz ist derzeit in der Entwicklung.
REIKUCKN: Paurischer Mundartnachmittag von und mit Thomas Schönhoff – Preisträger des Bayerischen Dialektpreises 2024 für die sudetendeutsche Mundartpflege
Am 14.12.2024 findet um 15:00 Uhr wieder der beliebter Paurischer Mundartnachmittag mit Thomas Schönhoff in der kleinen Galerie des Isergebirgs-Museums Neugablonz statt.
Dieses Mal steht mit Weihnachtn Lustiges und Heiteres in der besinnlichen Zeit von Walther Beer, Emma Hollmann, Marie Hübner und Heinz Kleinert auf dem Programm.
Es wird eine Voranmeldung empfohlen!
Isergebirgs-Museum Neugablonz, Bürgerplatz 1 (Gablonzer Haus), 87600 Kaufbeuren
Am Sonntag, den 15.12.2024 lädt das Stadtmuseum um 11 Uhr zur Kuratorinnenführung mit Kulturwissenschaftlerin Dr. Maria Anna Willer über das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit. Kaufbeuren wagt Erinnerung“ ein.
„Massenverbrechen Zwangsarbeit“ nimmt bislang unerzählte Geschichte(n) in den Blick. Basierend auf Zeitzeugnissen und Archivalien zeigt das Stadtmuseum eine Intervention in der Dauerausstellung.
In der Intervention – die anhand mehrerer Stationen in die Dauerausstellung und das Foyer des Museums integriert ist – werden die Namen von 4.206 Zwangsarbeitenden erstmals genannt, Stätten der Zwangsarbeit in Kaufbeuren beleuchtet, ausgewählte Einzelbiographien vorgestellt und die juristische und lokalgeschichtliche Aufarbeitung der Zwangsarbeit in der Nachkriegszeit betrachtet.
Beim Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte in Kaufbeuren Ende April 1945 befreiten diese mehrere tausend Menschen, welche für die Rüstungsindustrie unter Zwang und in Gefangenschaft arbeiteten und die unmenschlichen, teils lebensbedrohlichen Arbeits- und Lebensbedingungen überlebt hatten. Sie waren Teil eines von der NS-Herrschaft im „Deutschen Reich“ und den besetzten Gebieten etablierten Ausbeutungssystems, das Menschen nach angeblichen „Rasse-Kriterien“ einteilte und die menschliche Arbeitskraft profitorientiert bis zu deren vollkommenen Erschöpfung oder Tod nutzte. In Kaufbeuren leisteten die aus vielen Ländern Europas Verschleppten Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie oder für die Aufrechterhaltung der heimischen Wirtschaft. Nur kurze Zeit später entstand 1946 auf den Trümmern der ehemaligen Munitionsfabrik Dynamit AG und den Baracken des Zwangsarbeiterlagers der neue Stadtteil Neugablonz.
Am Sonntag, den 8. Dezember, erwartet Futsal-Fans ein besonderes Highlight: Futsal Allgäu empfängt die Ingolstadt Panther zum letzten Pflichtspiel des Jahres. Anstoß ist um 16:00 Uhr in der Neugablonzer Dreifachturnhalle. Während die Gäste als Tabellenzweiter mit breiter Brust anreisen, hofft der Tabellenvierte aus dem Allgäu auf einen weiteren Überraschungserfolg.
Die Ingolstadt Panther reisen mit einer beeindruckenden Serie an: Fünf Spiele in Folge ungeschlagen, darunter ein spektakuläres 5:5 gegen Spitzenreiter Young Boys Balkan Pfarrkirchen und klare Siege gegen Nürnberg, München und Darmstadt. Ihre Stärke liegt vor allem in der Offensive – mit 74 Toren stellen sie die gefährlichste Angriffsreihe der Liga.
Futsal Allgäu dagegen setzt auf seine kompakte Defensive, die in dieser Saison nach Freiburg die zweitstärkste der Liga ist. Spielertrainer Erduan Topallaj und Vereinsvorstand Tom Neitzel sind optimistisch: „Unser Ziel sind drei Punkte. Wir haben schon bewiesen, dass wir Ingolstadt schlagen können.“
Bereits in der Hinrunde sorgte Futsal Allgäu für Aufsehen, als sie Ingolstadt mit 11:5 besiegten. Doch auch enge Matches prägen die Bilanz der vergangenen Saison, darunter ein knappes 6:7 und ein 8:8-Unentschieden. Diesmal sind beide Teams in Bestbesetzung – die Zuschauer dürfen sich auf ein hochklassiges Duell freuen.
Neben sportlicher Spannung sorgt Futsal Allgäu auch abseits des Spielfelds für ein Highlight: Eine Weihnachtstombola zugunsten des Kinder- und Familienzentrums in Neugablonz. „Wir möchten unseren Fans zum Jahresabschluss nicht nur ein Superspiel bieten, sondern auch etwas Gutes tun“, so Neitzel.
Am letzten Heimspieltag der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz gibt es ein volles Programm in der Neugablonzer Dreifachhalle. Den Höhepunkt bildet das Spiel der ersten Herrenmannschaft gegen den Tabellenzweiten der Bezirksoberliga, die HSG Würm-Mitte 22, um 17:30 Uhr. Doch schon ab 10:00 Uhr startet der Tag mit einem spannenden F-Jugend-Turnier.
Die HSG Würm-Mitte 22 reist als haushoher Favorit an. Mit 14:2 Punkten und einer beeindruckenden Tordifferenz von +87 stehen sie auf Platz zwei der Tabelle, nur knapp hinter dem Eichenauer SV. Der Top-Spieler Felix Welp hat bereits 77 Treffer erzielt und gilt als zentrale Figur im Angriff. Die Aufgabe für die SG Kaufbeuren/Neugablonz: seine Kreise entscheidend einzuschränken.
Trotz der klaren Favoritenrolle der Gäste will die SG Kaufbeuren/Neugablonz nicht kampflos aufgeben. Trainer Christian Klöck fordert eine stabile Abwehr und volle Konzentration, um das Spielglück auf die eigene Seite zu ziehen. Besonders die berüchtigten „10 Minuten“ nach der Halbzeit, in denen es zuletzt immer wieder zu Einbrüchen kam, müssen die Hausherren unbedingt vermeiden.
Auch der Nachwuchs steht im Fokus: Um 16:00 Uhr tritt die männliche C-Jugend gegen den TSV Ottobeuren II an. Das Spiel der weiblichen B-Jugend fällt hingegen aus. Bereits am Morgen, ab 10:00 Uhr, sorgt das F-Jugend-Turnier für sportliche Begeisterung. Mit von der Partie ist das bewährte Kiosk-Team, das mit Waffeln, Glühwein, Kartoffelsalat und mehr für das leibliche Wohl sorgt.
Parallel zum Heimspieltag ist die zweite Herrenmannschaft der SG auswärts im Einsatz. Um 20:00 Uhr treffen sie in Marktoberdorf auf die ungeschlagene SG Biessenhofen/Marktoberdorf, die fest auf den Wiederaufstieg in die Bezirksliga abzielt.
Am Donnerstag, den 5. Dezember 2024, erstrahlte das Gablonzer Haus in vorweihnachtlichem Glanz: Der Nikolaus höchstpersönlich besuchte Neugablonz und bereitete 450 Kindern einen unvergesslichen Abend. Erwartet hatte der veranstaltende Aktionskreis Neugablonz 200 Kinder, doch die Resonanz war überwältigend – ein Beweis für die große Beliebtheit dieser traditionellen Veranstaltung.
Gemeinsam mit seinen Engeln zog der Nikolaus in den Saal des Gablonzer Hauses. Auf der Tribüne der Kulturwerkstatt lauschten die Kinder, begleitet von Eltern und Angehörigen, aufmerksam den Worten des Nikolaus und freuten sich über die liebevoll verteilten Geschenke.
Im Foyer des Gablonzer Hauses herrschte reges Treiben. An verschiedenen Ständen konnten die Besucher weihnachtliche Leckereien genießen, die zum Verweilen und Schauen einluden. Der Weihnachtsbazar mit seinen liebevoll gestalteten Ständen lockte auch Eltern und Begleitpersonen. Handgemachte Geschenke, wärmende Getränke wie Glühwein und Punsch sowie herzhafte Snacks rundeten den Abend ab.















Ein magisches Erlebnis bot das „Goldene Telefon“ – der direkte Draht zum Christkind. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, ihre Wünsche und Gedanken weiterzugeben und so ein wenig Weihnachtszauber hautnah zu spüren.
Die Veranstaltung wurde vom Aktionskreis Neugablonz mit großem Engagement organisiert und bot eine perfekte Einstimmung auf die besinnliche Weihnachtszeit. „Neugablonz und der Nikolaus – das passt einfach zusammen. Finanziell unterstützt wurde der Aktionskreis bei der Durchführung der Veranstaltung durch den Lions Clubs Kaufbeuren. Der Club leistete mit einer Spende einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieses besonderen Abends.
Die Joker starten mit einem Heimspiel am Freitagabend in das kommende DEL2 Wochenende. Dabei trifft die Mannschaft von Chef-Trainer Daniel Jun um 19:30 Uhr auf den EHC Freiburg. Am Sonntag steht für den ESVK dann um 17:00 Uhr ein Auswärtsspiel beim amtierenden Meister Eisbären Regensburg auf dem Programm.
Tickets für die kommenden Heimspiele sind weiter im Ticket-Online-Shop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich.
Verletzungsbedingt muss aktuell nur Max Oswald passen. Der kampfstarke Stürmer befindet sich aber schon wieder im leichten Trainingsbetrieb und somit rückt sein Comeback auch immer näher. Vom Kooperationspartner Redbull München werden auch dieses Wochenende wieder Defender Sten Fischer und die Stürmer Quirin Bader und Nick Maul zur Verfügung stehen.
Der amtierende Champion hat einen etwas größeren Umbruch hinter sich gebracht. Meistertrainer Max Kaltenhauser wechselte in den Trainerstab von Red Bull München und wurde durch den Finnen Ville Hämäläinen ersetzt. Ville Hämäläinen selbst wurde nach einem eher suboptimalen Start in die Saison durch Peter Flache ausgetauscht. In der aktuellen DEL2 Tabelle liegen die Eisbären nun auf dem elften Tabellenplatz. Dabei hat der Meister aktuell 23 Spiele absolviert und 26 Punkte auf der Habenseite. Auf dem Spielersektor mussten die Regensburger u.a. Torhüter Tom McCollum, die Defender Tariq Hammond und Petr Heider sowie die Stürmer David Booth, Abbott Girduckis, Lukas Heger und auch Liga-Top-Scorer Andrew Yogan abgeben. Neu im Team der Eisbären sind dabei der finnische Torhüter Eetu Laurikainen, der Deutschamerikaner Sean Giles in der Verteidigung sowie im Sturm der Schussgewaltige Schwede Olle Liss (aktueller Top-Scorer mit 19 Punkten), der Kanadier David Morley und der in der Liga bestens bekannte Ryon Moser. Kapitän der Regensburger ist Nikola Gajovský.
Die Breisgauer haben ebenso wie die Eisbären Regensburg schon ihren Trainer gewechselt. Timo Saarikoski wurde dabei durch Mikhail Nemirovsky ersetzt.
Nach 23 gespielten Spieltagen stehen die Freiburger in der DEL2 Tabelle derzeit mit 34 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.Auf den Kontingentpositionen setzten die „Wölfe“ auf den finnischen Defender Sameli Ventelä und im Sturm auf dessen Landsmann Eero Elo sowie auf den US-Amerikaner Spencer Naas und den Kanadier Shanw O´Donnel, der auch Kapitän des Wölfe Rudels ist. Weitere bekannte Namen in der Freiburger Mannschaft sind die Neuzugänge Sebastian Streu, Yannik Burghart, Filip Reisnecker oder auch Georgiy Saakyan in der Offensive sowie in der Defensive Petr Heider, der vom Meister aus Regensburg nach Freiburg wechselte. Schon zum Inventar beim EHC gehören wohl Chris Billich und Nikolas Linsenmaier, letzterer ist aktuell auch Top-Scorer der „Wölfe“ mit 20 Scorerpunkten. Im Tor stehen Patrik Cerveny und Fabian Hegmann gleichermaßen stark ihren Mann
Die Kaufbeurer Gewichtheber haben Grund zu feiern: Mona Weber sicherte sich bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend den Titel der Deutschen Vizemeisterin. Im baden-württembergischen Nagold bewies die 17-jährige Schülerin ihr beeindruckendes Talent und ließ sich von den begeisterten Zuschauern anfeuern. Der Wettbewerb bot spannende Einblicke in den deutschen Kraftsport, der nicht nur Disziplin und Ehrgeiz, sondern auch Leidenschaft erfordert.
Mona Weber hat in den Wochen vor der Meisterschaft einen strikten Trainingsplan verfolgt. Neben intensiven Einheiten im Kraftraum standen eine disziplinierte Ernährung und mentale Vorbereitung auf dem Programm. Der Aufwand hat sich gelohnt: Am zweiten Wettkampftag hob sie 44 Kilogramm im Reißen und 53 Kilogramm im Stoßen. Mit einer Gesamtleistung von 97 Kilogramm im Zweikampf sicherte sie sich verdient die Silbermedaille.
Trotz ihres Erfolgs bleibt die junge Athletin selbstkritisch. „Ich habe bewusst nicht 100 Prozent meiner Leistung abgerufen, um das Risiko ungültiger Versuche zu minimieren. Ich bin mit meinen Ergebnissen trotzdem mehr als zufrieden“, so Weber. Vater und Trainer Alfred Weber ist ebenfalls stolz: „Nach so kurzer Zeit im Gewichtheben eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft zu holen, ist eine außergewöhnliche Leistung.“
Für Mona Weber ist die Silbermedaille ein weiterer Ansporn. Schon jetzt fiebert sie auf die nächste Deutsche Meisterschaft hin und hofft, im kommenden Jahr um den Titel zu kämpfen. Doch auch auf den Heimwettkampf der Kaufbeurer Mannschaft im Januar in der Bayernliga freut sie sich. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren – und bis dahin heißt es: weiter trainieren.
Am Mittwoch, 18. Dezember 2024, bietet die Erlebnisausstellung (↲ WsK-Marktplatz) ungewöhnliche Öffnungszeiten an. Statt wie üblich um 17 Uhr zu schließen, bleibt das Haus an diesem Abend bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. Anschließend findet eine Künstlerführung in der Sonderausstellung statt.
Die Schmuckkünstlerin Anne Menzel zeigt von 17 Uhr bis 19 Uhr ihr traditionelles Handwerk. In ihrer Werkstatt führt sie vor, wie Glasperlen bei etwa 1.000 Grad am offenen Lampenfeuer entstehen. Besucher erleben, wie die gelernte Graveurin glühendes flüssiges Glas routiniert in kunstvolle Perlen verwandelt. Dabei lässt sich die Künstlerin nicht nur auf die Finger schauen, sondern beantwortet auch gerne Fragen zu ihrer Arbeit.
Die aktuelle Sonderausstellung GENESIS nimmt Besucher mit in die meist unsichtbare Welt der kreativen Produktentwicklung. Dazu hat der Fotograf Fredi Scholze die Künstlerin bei der Entstehung eines Schmuckstücks begleitet, vom ersten Entwurf bis zum fertigen Produkt. GENESIS stellt viele Fragen und zeigt die Gestaltwerdung einer Idee mit Fotos, Skizzen, Mustern, Varianten und natürlich Schmuck.
Ab 19 Uhr haben Gäste die Möglichkeit bei einer Führung die Sonderausstellung aus der persönlichen Sicht der Schmuckkünstlerin zu erleben. Dabei können sie sich unmittelbar mit dem kreativen Kopf hinter der Schmuckidee austauschen. Mit Blick auf die räumlichen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Deshalb bitten die Veranstalter um Anmeldung (info@erlebnisausstellung.info).
Natürlich ist am Abend auch die Dauerausstellung geöffnet. Sie zeigt vor allem vielfältigen Modeschmuck aus den Werkstätten der Gablonzer Industrie. Erlebnisstationen bieten Einblicke in die komplexen Herstellungsprozesse. Sie animieren zum Anfassen und Ausprobieren. Zusätzlich beantwortet das Team der Erlebnisausstellung gerne weiterführende Fragen und kann spannende Einblicke in ergänzende Details geben.

Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.
Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.
Das Baby ist (bald) da – und mit ihm viele Fragen zur Ernährung. Stillen ist für Mutter und Kind ideal. Doch auch wer nicht stillt, kann sein Baby optimal versorgen. In dieser Veranstaltung beantworten wir Ihre Fragen rund ums Stillen. Außerdem stellen wir Ihnen unterschiedliche Säuglingsmilchnahrungen vor und vergleichen diese.
Eltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern können.
Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können.
Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Bei der zweiten Runde der Mathematik-Meisterschaften Allgäu-Bodensee bewiesen Colin Shaw von der Gustav-Leutelt-Grundschule Neugablonz und Diana Stang von der Adalbert-Stifter-Grundschule Neugablonz ihr Können. Beide holten den ersten Platz und setzten sich gegen eine starke Konkurrenz durch. Zahlreiche qualifizierte Schülerinnen und Schüler hatten sich an der Grundschule Thalhofen eingefunden, um ihr mathematisches Talent unter Beweis zu stellen.
Besonders feierlich wurde es für Colin Shaw, als Rektor Frank Hortig ihn während des Unterrichts überraschte. Hortig überreichte dem Viertklässler einen Büchergutschein und einen Gustav-Leutelt-Magneten als Anerkennung für seine beeindruckende Leistung. „Das war so genial, dass wir dich nochmals feiern möchten“, erklärte Hortig vor der Klasse. Auch Colins Mitschülerinnen und Mitschüler zeigten ihre Begeisterung mit lautem Applaus.
Am 16. Dezember tritt Colin Shaw in der dritten und finalen Runde der Mathematik-Meisterschaften an. Diese findet im Schulamtsbezirk an der Grund- und Mittelschule Kirchheim i. Schwaben statt. „Ich bin schon etwas aufgeregt“, gibt Colin zu. Doch Schulleiter Frank Hortig stärkt ihm den Rücken: „Wir sind stolz auf dich und sicher, dass du unsere Schule wieder hervorragend vertreten wirst.“
Schulamtsdirektorin Eva Schwemmer lobte die hohe Teilnehmerzahl nach der coronabedingten Pause des Wettbewerbs. „Es war schön, dass so viele Schulen dabei waren. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn die dritte Runde wieder bei uns im Schulamtsbezirk ausgetragen wird“, betonte sie in einem offiziellen Schreiben.
Leonie und Mara, beide vier Jahre alt, trafen sich vor einem Jahr im Lebenshilfe Kindergarten Kaufbeuren. Schnell entwickelten sie eine tiefe Freundschaft, geprägt von gemeinsamen Abenteuern, Lachen und auch kleinen Streitigkeiten – ganz so, wie es bei Kindern üblich ist. Ihre Beziehung zeigt, wie selbstverständlich Inklusion gelingen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Der Lebenshilfe Kindergarten Kaufbeuren setzt auf gelebte Inklusion: Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen wachsen hier gemeinsam auf. Seit September ist die Einrichtung offiziell als Inklusionskindergarten anerkannt. Hier werden Berührungsängste abgebaut, und alle Kinder können voneinander lernen.
Leonie profitiert davon besonders. Sie wurde 2020 mit einer komplexen Gefäßfehlbildung geboren, die ihr linkes Bein verkürzt und schwächer macht. Doch dank einer Orthoprothese, die sie seit Juni trägt, hat sich ihr Bewegungsradius enorm erweitert. Der Kindergarten bietet ihr die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auszuprobieren und unbeschwert mit anderen Kindern zu spielen.
Die Freundschaft von Leonie und Mara zeigt, dass körperliche Unterschiede keine Barriere darstellen müssen. Die Atmosphäre im Lebenshilfe Kindergarten schafft Raum für gegenseitiges Verständnis und Respekt. So werden Vorurteile von Anfang an vermieden, und alle Kinder erfahren, was echte Teilhabe bedeutet.
Damit weitere Freundschaften wie die von Leonie und Mara möglich werden, ist die Stiftung Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren auf Spenden angewiesen. Ihre Unterstützung hilft, Kindern in inklusiven Einrichtungen wie dem Lebenshilfe Kindergarten Perspektiven zu geben.
Am Donnerstag, 12. Dezember 2024, ist das Rathaus Kaufbeuren und das Bürgerzentrum Neugablonz ab 12:00 Uhr für den Parteiverkehr geschlossen. Die Tourismus-Information in der Kaiser-Max-Straße schließt an diesem Tag um 14:00 Uhr. Grund hierfür ist eine Personalversammlung. Ab der angegebenen Zeit können Anliegen an diesem Tag auch leider nicht mehr telefonisch bearbeitet werden. Der Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen ist selbstverständlich möglich.
Das innovative und nachhaltige Gebäude der Firma Linara (↲ WsK-Marktplatz), geplant von der Mutter Solarlux und ihrem Architekten Peter Kuczia, wurde mit dem internationalen Green Apple Environment Award ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 18. November in der einzigartigen Kulisse des Kensington Palace in London statt.
Aus über 1.200 weltweiten Bewerbungen überzeugte das Linara Gebäude die Jury mit seinen wegweisenden Konzepten im Bereich nachhaltiger Bauweise. Besonders hervorgehoben wurden die Nutzung passiver Solarenergie, gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) und geothermische Technologien für Heizung und Kühlung. Zudem sorgen Gründächer für bessere Schallisolierung und ein angenehmes Ambiente, während nachhaltige Holzmaterialien das Gebäude zu einem Vorzeigeprojekt ökologischer Baukunst machen.
„Wir sind stolz darauf, dass unser Engagement für nachhaltiges Bauen international Anerkennung findet“, so Leif Würtz, Prokurist bei Linara Kaufbeuren.
Das Gebäude wird in Kürze auch im renommierten Green Book vorgestellt, einem weltweiten Leitfaden für nachhaltige Projekte. Zudem wird das neue Linara Firmengebäude im kommenden Jahr bei den Green World Environment Awards in Neuseeland die Chance haben, Kaufbeuren erneut auf der globalen Bühne zu vertreten. Mit dem Green Apple Award unterstreicht Linara einmal mehr seine führende Rolle in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation – ein Gewinn nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Region Kaufbeuren.
Die Vertreter der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz), Birgit Pfeifer und Michael Sambeth, prämierten auf dem Tennisplatz Neugablonz die Siegerinnen und Sieger des Sparkassen-Cups 2024. Das Turnier wurde in diesem Jahr nunmehr zum dritten Mal in Folge ausgetragen. Wie in der vergangenen Saison traten die Kontrahenten in den Kategorien Herren Einzel, Herren
Doppel und Damen Doppel an.
Nach spannenden Spielen setzten sich im Herren Einzel Sebastian Weile (TC Neugablonz), im Herren Doppel Michael Wolf und Sebastian Weile (beide TC Neugablonz) durch. Im Damen Doppel siegten Louisa Reinsch und Julia Reiser (beide TC Kaufbeuren). Die Gewinnerteams jeder Kategorie konnten jeweils 250 EUR Siegprämie, die die Sparkasse bereitgestellt hatte, für ihre Vereine mit nach Hause nehmen.
Am Sonntag, den 15. Dezember 2024, lädt das Matthias Lauber Haus in Kaufbeuren zu einem stimmungsvollen Abend voller Musik und Literatur ein. Unter dem Titel „Wöhliche Freinachten“ erwartet die Besucher ab 19 Uhr ein Mix aus beschwingtem Jazz und unterhaltsamen Lesungen.
Die Jazzformation TRIOSONE, bestehend aus Andreas Kopeinig (Klavier), Tiny Schmauch (Kontrabass) und Klaus Hofer (Schlagzeug), bringt einen frischen, groovigen Sound in die Adventszeit. Das Trio präsentiert alpenländische und deutsche Weihnachtslieder in jazzigen Arrangements mit Swing- und Latin-Einflüssen.
Von heimischen Melodien wie „Es wird scho glei dumpa“ bis zu Klassikern im neuen Gewand – TRIOSONE sorgt für überraschende Klangmomente, die den Saal zum Schwingen bringen.
Zwischen den musikalischen Darbietungen liest die Schauspielerin Simone Schatz Geschichten und Gedichte rund um die Weihnachtszeit. Ihre ausgewählten Texte, die zwischen heiter und nachdenklich pendeln, schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre und lassen das Publikum die Adventszeit neu erleben.
Das Trio verbindet entspannten Jazz mit kreativen Arrangements bekannter Weihnachtslieder. Mit viel Spielfreude laden die drei Musiker das Publikum ein, Altbekanntes neu zu entdecken – mal swingend, mal mit lateinamerikanischem Flair, aber immer mit einem Hauch Weihnachtszauber.
10% Rabatt auf Wolldecken aus fairer Produktion. Die kuscheligen Wohnbegleiter in der kalten Jahreszeit sind ab sofort im Weltladen Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) zu finden. Über dieses Geschenk freuen sich Jung und Alt.
Tod und Trauer gehören zu den schwierigsten Themen, mit denen Menschen auch am Arbeitsplatz konfrontiert werden können. Mit dem Projekt „Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz – für einen sensiblen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“ (LAUT) setzen sich verschiedene Organisationen, darunter Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz), für einen empathischen Umgang mit diesen Themen in Unternehmen ein.
Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 1,02 Millionen Menschen – etwa 15 % davon im erwerbstätigen Alter. Diese Zahlen verdeutlichen, wie häufig Kolleg:innen, Vorgesetzte und Mitarbeitende direkt oder indirekt betroffen sind. Das Projekt LAUT bietet deshalb eine dringend benötigte Unterstützung, um den Arbeitsplatz zu einem sensibleren Ort zu machen.
Das Projekt wurde vom Zentrum für Palliativmedizin der Universität Köln, der Caring Community Köln und Letzte Hilfe Deutschland ins Leben gerufen. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Paula Kubitschek-Vogel-Stiftung.
Ziele des Projekts:
Blicklicht bietet im Rahmen des Projekts Letzte Hilfe Kurse speziell für Mitarbeitende in Unternehmen an. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort an die gemeinnützige Organisation wenden, um ihre Teams für den Umgang mit schwierigen Lebenssituationen zu stärken.
„Wir sind stolz, Teil dieses bedeutenden Projekts zu sein und einen Beitrag dazu zu leisten, das Thema Tod und Trauer am Arbeitsplatz aus der Tabuzone zu holen“, so Blicklicht.
Das Pilotprojekt wird zunächst in Köln umgesetzt, bevor es deutschlandweit etabliert wird. Mit seiner ganzheitlichen Herangehensweise zeigt LAUT, wie wichtig ein sensibler Umgang mit Verlusten ist – nicht nur für Betroffene, sondern auch für das gesamte Arbeitsumfeld.
Am Sonntag, den 15. Dezember 2024, lädt das Kunsthaus Kaufbeuren zu einem außergewöhnlichen Konzert ein. Unter dem Titel »SUPERNOVA – Hildegard von Bingen im 21. Jahrhundert« präsentiert das renommierte Ensemble PER-SONAT eine faszinierende Verbindung von mittelalterlichen Klängen und modernen Sounds.
Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunsthauses.
Das Ensemble PER-SONAT widmet sich der Aufgabe, die Musik des Mittelalters und der Renaissance zu erforschen und in neue experimentelle Klangwelten zu kleiden. So verbinden sich mystische Klänge aus einer längst vergangenen Zeit mit dem Sound der Moderne: Ein Zeitsprung vom 12. ins 21. Jahrhundert.
Das Konzert findet im Ausstellungsraum des Kunsthauses statt. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, die derzeitige Ausstellung LIMINAL ZONE | Zwischen Welten zu besichtigen.
Am 28. November 2024 überreichte Sven Schmid, Marktbereichsleiter Kaufbeuren der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz), eine Spende von 1.000 Euro an den ambulanten Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz). Anlass war das Benefizkonzert des Bundespolizeiorchesters München, das in der Stadtpfarrkirche St. Martin zahlreiche Besucher anzog.
„Mit dieser Spende möchten wir die wertvolle Arbeit des Palliativdienstes unterstützen, der Menschen in schwierigen Lebenssituationen beisteht“, erklärte Schmid bei der Übergabe.
Das renommierte Bundespolizeiorchester München sorgte mit seinem Konzert für einen stimmungsvollen Abend, der die Gemeinschaft in Kaufbeuren auf besondere Weise zusammenführte. Das Konzert war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern unterstrich auch die Solidarität der regionalen Gemeinschaft.
Die Erlöse aus dem Benefizkonzert fließen vollständig in die Unterstützung des Palliativdienstes, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige begleitet.
Rund 65.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Herztod. Mancher könnte gerettet werden, wenn er sofort mit Herzdruckmassage und einem AED, einem Automatisierten Externen Defibrillator, behandelt werden könnte. Mit Unterstützung der Sparkasse Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) und der Björn Steiger Stiftung wurde nun im Seniorenheim Heinzelmannstift ein solches Gerät angeschafft und auch für die Öffentlichkeit im umliegenden Quartier zugänglich gemacht.
Bei einem Herzstillstand kommt es auf jede Sekunde an. Mit ihrem Herzsicher-Projekt hat sich die Björn Steiger Stiftung zur Aufgabe gemacht, möglichst flächendeckend in Städten und Landkreisen Defibrillatoren zu installieren. Finanziert werden die Geräte durch private und gewerbliche Sponsoren aus der Region – wie in diesem Fall die Sparkasse Allgäu. Hubert Weikmann, stellvertretendes Vorstandsmitglied, überbrachte einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Er freut sich zusammen mit Geschäftsführerin Bettina Aernecke (Mitte) und PDL Irina Dauenhauer über den neuen Defi.
Ein solches Gerät kann von Laien problemlos bedient werden, weil es dem Bediener Schritt für Schritt automatisch genaue Anweisungen gibt, was zu tun ist. Der Defi hängt im Foyer des Heinzelmannstifts.
Die Klemm Wasser + Wärme GmbH feierte ihr 60-jähriges Firmenjubiläum mit einer bemerkenswerten Aktion. Im Rahmen der Feierlichkeiten sammelte das Unternehmen Spenden und überreichte 6060 Euro an die Tänzelfest-Knabenkapelle. Diese ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kaufbeuren und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Bei der Spendenübergabe dankte Dirigent Wolfgang Wagner im Namen der Kapelle: „Das ist ein Geschenk, das uns enorm hilft, unsere Arbeit auf höchstem Niveau fortzusetzen.“
Die Spende wird für einen erlebnispädagogischen Kameradschaftstag verwendet – eine Maßnahme, die den Zusammenhalt und die Teamarbeit innerhalb der Kapelle stärkt.
Moritz Klemm, Geschäftsführer des Familienbetriebs, betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Kapelle als kulturellen Botschafter der Region: „Mit dieser Spende möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass ihre großartige Arbeit weitergeführt werden kann.“
Die Summe, die aus verschiedenen Aktionen während der Jubiläumsfeierlichkeiten stammt, zeigt die Verbundenheit des Unternehmens mit der Kaufbeurer Gemeinschaft.
Die Klemm Wasser + Wärme GmbH blickt auf sechs Jahrzehnte als regionaler Vorzeigebetrieb zurück. Von einem kleinen Familienbetrieb hat sich das Unternehmen zu einem etablierten Anbieter in der Heizungs- und Sanitärbranche entwickelt. Doch der Erfolg wird nicht nur in Zahlen gemessen: „Wir sind Kaufbeurer mit Herz und Seele und es liegt uns am Herzen, etwas zurückzugeben“, so Moritz Klemm.
Die Feierlichkeiten und die großzügige Spende zeigen, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement verbunden sein können. Die Klemm Wasser + Wärme GmbH hat mit ihrem Jubiläum ein strahlendes Beispiel gesetzt – für die Region, für die Gemeinschaft und für die kulturelle Zukunft Kaufbeurens.
Historische Kulisse, stimmungsvolle Atmosphäre und ein guter Zweck
Vom 6. bis 8. Dezember 2024 lädt der Mittelalter-Weihnachtsmarkt am Fünfknopfturm in Kaufbeuren wieder zum Verweilen ein. Ob Glühwein, Punsch, herzhaftes Essen oder ein abwechslungsreiches Programm – der Markt bietet für jeden etwas.
Freitag: 17 – 22 Uhr
Samstag: 15 – 22 Uhr
Sonntag: 12 – 18 Uhr
Neben Klassikern wie Kartoffelpuffern („Tupfentaler“), Bratwurstsemmeln („Marktweiber“) und Schupfnudeln („gschupfte Nudla“) gibt es in diesem Jahr erstmals einen neuen Glühweinstand im Garten des Fünfknopfturms. Unter der Überdachung können die Gäste zusätzlich Gulasch- und Erbsensuppe genießen. Auch vegetarische Alternativen wie die „flachen Ritter“ (Veggie-Burger) stehen bereit.
Die Händlerstände bieten eine breite Auswahl an Naschereien, Kleidung, Schmuck, Dekoartikeln sowie Produkten aus Holz, Metall und Keramik. Auch biologische Heil- und Pflegemittel finden sich im Angebot – ideal für besondere Weihnachtsgeschenke.
Der Markt wird von Ehrenamtlichen organisiert, die Erlöse kommen sozialen Projekten zugute. 2024 werden die Weihnachtsbeihilfe für bedürftige Kinder in Kaufbeuren und die Fazenda de Esperança Bickenried unterstützt. Zudem gehen überschüssige Lebensmittel an die Tafel.
Besuchen Sie den Mittelalter-Weihnachtsmarkt und genießen Sie eine festliche Atmosphäre mit historischem Flair – für einen guten Zweck!
Mit einem beeindruckenden Abschluss gehört Samuel Lilie aus Kaufbeuren zu den besten Auszubildenden Bayerns. Der 27-Jährige absolvierte seine Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann bei der rotros GmbH und wurde von der IHK Schwaben als Landesbester ausgezeichnet.
Lilie startete seine berufliche Laufbahn mit einem Studium der Psychologie und erlangte einen Bachelor-Abschluss. Doch der Wunsch, Theorie in die Praxis umzusetzen, führte ihn zu einer dualen Ausbildung. „Entgegen des normalen Weges entschied ich mich nach dem Studium für eine praxisnahe Ausbildung“, berichtet Lilie.
Diese Entscheidung zahlte sich aus: Bei der rotros GmbH zeigte er herausragendes Engagement und erzielte bei der bundesweit einheitlichen Abschlussprüfung 96 von 100 möglichen Punkten.
Björn Athmer, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben, betonte die hohe Qualität der dualen Ausbildung in Bayerisch-Schwaben. „Herr Lilies Leistung ist ein Beleg für die exzellente Ausbildungsarbeit der Betriebe in unserer Region. Die duale Ausbildung bietet eine ideale Grundlage für beruflichen Erfolg.“
Heute arbeitet Samuel Lilie bei der KNESTEL Technologie & Elektronik GmbH in Kaufbeuren als Personalreferent. Dort ist er für das Recruiting neuer Mitarbeiter verantwortlich und bringt sein theoretisches Wissen und seine praktischen Fähigkeiten erfolgreich ein.
Robert Troschke, Geschäftsführer der rotros GmbH, ist stolz auf seinen ehemaligen Auszubildenden: „Samuel Lilie hat bei uns eine großartige Leistung gezeigt. Als Personaldienstleister legen wir großen Wert auf die Förderung junger Talente. Sein Erfolg ist auch unser Erfolg.“
Insgesamt wurden dieses Jahr 15 Landesbeste und vier Bundesbeste aus Bayerisch-Schwaben ausgezeichnet. Samuel Lilies Erfolg zeigt einmal mehr die Stärke der dualen Ausbildung und die exzellente Qualität der Ausbildungsbetriebe in der Region.
Die rotros GmbH und Samuel Lilie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie berufliche Bildung individuelle Karrierewege ebnet und regionale Wirtschaftskraft stärkt.
Eine 55-jährige Frau ist am vergangenen Mittwoch, den 27.11.2024, Opfer eines Trickbetruges geworden. Eine angebliche Heilerin bot ihre Dienstleistungen an und erbeutete so einen vierstelligen Geldbetrag. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt nun gegen zwei bislang unbekannte Frauen.
Am 27.11.2024, gegen 16:00 Uhr, sprach eine unbekannte Frau die 55-Jährige beim Verlassen eines Drogeriemarktes in der Kaufbeurer Altstadt an. Sie erkundigte sich sofort dem Gesundheitszustand der Familienangehörigen und pries ihre Eigenschaft als Heilerin an. Sie würde sogar eine Praxis in einer Großstadt betreiben. Die Betrügerin vermittelte der Frau dann den Glauben, dass ihr Unheil drohen würde. Eine weitere Betrügerin kam hinzu und bestätigte die Fähigkeiten der angeblichen Heilerin. Die 55-Jährige wurde so tief in das Gespräch verwickelt und mit Vorführen eines Rituals überzeugt, dass einer Familienangehörigen tatsächlich großes Unheil bevorstehen würde.
Daraufhin begleitete die zweite Frau die Geschädigte bis an ihre Wohnanschrift, um Bargeld in vierstelliger Höhe zu holen. Dies wurde gemeinsam an einem vereinbarten Treffpunkt in der Altstadt an die angebliche Heilerin übergeben. Diese wickelte das Bargeld in ein Tuch und band es zusammen. Hierbei wurde das Päckchen geschickt ausgetauscht und ein nun wertloses Päckchen der 55-Jährigen zurückgegeben. Allerdings sollte die Geschädigte das Tuch erst wieder nach einer gewissen Zeit öffnen. Die Frau bekam jedoch Bedenken und öffnete das Päckchen am Abend. Dabei stellte sie fest, dass sich anstatt des übergebenen Geldes lediglich Papier in dem Tuch befand.
Die Frau erstattete nach Bekanntwerden des Betruges Anzeige bei der Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Xaver Blösch GmbH & Co. KG blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück. Gegründet 1966 von Xaver und Johanna Blösch, wuchs der einstige Spenglerei- und Installationsbetrieb aus zwei Garagen zu einem führenden Dienstleistungsunternehmen in der Region heran. Heute wird das Unternehmen von den Söhnen Günther und Xaver Blösch geleitet, die auf das Know-how eines engagierten Teams setzen.
Mit diesem Erfolg geht Verantwortung einher: Seit Kurzem ist die Firma Mitglied im ESVK NEXT GENERATION CLUB, einem Netzwerk, das die Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. unterstützt.
Der ESVK NEXT GENERATION CLUB verbindet regionale Unternehmen, die mit ihren Beiträgen die bundesweit anerkannte Nachwuchsarbeit des Vereins fördern. Mitglieder profitieren von exklusiven Vorteilen wie Netzwerktreffen und freien Eintritt zu U20-Spielen.
Mit der Unterstützung durch die Xaver Blösch GmbH & Co. KG zeigt sich einmal mehr, wie stark das Zusammenspiel von lokaler Wirtschaft und Sport sein kann. Die Partnerschaft setzt ein klares Zeichen für die Förderung junger Talente und die Zukunft des Eishockeysports in Kaufbeuren.
Mehr über die Xaver Blösch GmbH & Co. KG finden Sie unter: www.Xaver-Blösch.de.
Am 25. Oktober 2024 fand für die 11. Klassen und Vorklassen die Veranstaltung „Jenseits der Schule“ statt, organisiert in Kooperation mit der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu eG. Ziel war es, den Jugendlichen praxisnahe Fähigkeiten zu vermitteln, die über schulisches Wissen hinausgehen.
Markus Martin, erfahrener Vertriebscoach und Business-Trainer, betonte in seinem Vortrag die Bedeutung von Zeitmanagement, Gesundheitsvorsorge und finanzieller Planung. Mit anschaulichen Beispielen und Erklärungen vermittelte er unter anderem, wie wichtig es ist, finanzielle Risiken frühzeitig abzusichern und die Macht des Zinseszinses zu nutzen. Zudem zeigte er, wie man durch das Verstehen verschiedener Kommunikationstypen effektiver mit anderen umgehen kann.
Praktische Einblicke aus dem Berufsleben lieferten die ehemaligen Schüler Vincent Keppeler und Marko Walter. Keppeler, heute dualer Student, erklärte, wie Theorie und Praxis in einem dualen Studium optimal verknüpft werden. Walter, ein Auszubildender im zweiten Lehrjahr, hob die Vorteile einer Ausbildung hervor und zeigte, wie diese zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung beitragen kann.
Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll, wie wichtig Lebenskompetenzen für einen erfolgreichen Start in Beruf und Alltag sind.
In einer weiteren Veranstaltungsreihe drehte sich alles um die Herausforderungen der digitalen Welt. Markus Wittwer, Leiter des BayernLab Kaufbeuren, sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen für Themen wie Datenschutz und die sichere Nutzung von Daten. Besonders im Hinblick auf das Praktikum der Fachpraktischen Ausbildung (FPA) erlernten sie, verantwortungsvoll mit sensiblen Daten und Bildern umzugehen.
Die Vorträge behandelten rechtliche Aspekte wie die Rechte am eigenen Bild, den Einsatz von Cookies und die Strategien von Unternehmen zur Datensammlung. Durch anschauliche Beispiele gewannen die Teilnehmenden ein besseres Verständnis für die Gefahren unüberlegter Datenfreigabe.
Für die Klassen der Ausbildungsrichtung Technik stand zusätzlich die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Fokus. Wittwer erklärte die Potenziale und Risiken, insbesondere bei der Manipulation von Bildern und Videos, und förderte so ein kritisches Bewusstsein für moderne Technologien.
Das BayernLab Kaufbeuren, eines von 13 offenen Wissenszentren Bayerns, leistete mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung. Mit diesen Veranstaltungen zeigte die Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren, wie entscheidend es ist, Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen des Lebens jenseits der Schulbank vorzubereiten.
Neugablonz, ein Stadtteil von Kaufbeuren, verdankt seine Identität und Wirtschaftskraft der Gablonzer Industrie. Diese Tradition reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die Schmuck- und Glasindustrie in Gablonz im Sudetenland (heute Jablonec nad Nisou, Tschechien) florierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Branche in Neugablonz wieder aufgebaut. Heute umfasst sie rund 50 Betriebe mit einem breiten Spektrum an Produkten.
Peter Wachler, Landtagsabgeordneter der CSU, besuchte gemeinsam mit Benjamin Schick, Vorsitzender der Mittelstands-Union Ostallgäu, drei Mitgliedsbetriebe der Gablonzer Industrie. Ziel war es, sich aus erster Hand über die wirtschaftliche Lage und Herausforderungen der Unternehmen zu informieren.
Die Firma Artur Schnabel beeindruckte mit ihrem Angebot an traditionellem Schmuck und originellen Souvenirs aus Zinn. Feix Druckguss, ein weiteres Familienunternehmen, fertigt hochspezialisierte Zinkteile. Schließlich präsentierte Bartel und Weissbarth ihre vielfältigen Kunststoffprodukte, darunter Würfel, die weltweit Maßstäbe setzen.
Während die Gablonzer Betriebe mit Innovationskraft und Flexibilität auf dem Weltmarkt bestehen, sehen sie sich erheblichen Herausforderungen gegenüber. Verbandsgeschäftsführer Thomas Nölle und die Vorstandsvorsitzenden Peter Seibt und Wolfgang Schnabel kritisierten insbesondere die zunehmende Bürokratie. Geschäftsführer Gert Feix übergab Wachler eine Liste mit 60 dokumentationspflichtigen Vorgaben, die den Betrieben viel Zeit und Ressourcen abverlangen.
Auch globale Entwicklungen werfen Schatten auf die Industrie. Thomas Weissbarth äußerte Besorgnis über mögliche Handelsbarrieren mit den USA, einem wichtigen Absatzmarkt. Rund 60 Prozent der Produktion gehen dorthin, was Zölle zu einem ernsten Problem machen könnte.
Peter Wachler betonte die Notwendigkeit eines Bürokratieabbaus und forderte ein gesellschaftliches Umdenken: „Wir brauchen mehr individuelle Verantwortung. Der Staat kann und sollte nicht alles regulieren.“ Die Digitalisierung, der Demografiewandel und die Dekarbonisierung bezeichnete er als zentrale Zukunftsthemen.
Mit Blick auf die Herausforderungen und Potenziale der Gablonzer Industrie zeigte sich Wachler beeindruckt von der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe: „Diese Branche ist nicht nur identitätsstiftend für die Region, sondern auch zukunftsweisend.“ Gleichzeitig versprach er, als Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu fördern.
Am 25. November 2024, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, lud Kaufbeuren zur Finissage eines einzigartigen Kunstprojekts ein. Initiiert von den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises sowie der Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, sollte das Projekt nicht nur auf ein drängendes Problem aufmerksam machen, sondern auch Betroffene stärken und die Öffentlichkeit sensibilisieren.
Täglich werden mehr als 700 Menschen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt, und jeden zweiten Tag stirbt eine Person an den Folgen von Partnerschaftsgewalt. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, Gewalt in Beziehungen offen anzusprechen. Kunst, so die Initiatorin Lisa Knorr, Beraterin der örtlichen Beratungsstelle, bietet eine einzigartige Möglichkeit, sich mit diesem schwierigen Thema auseinanderzusetzen, neue Hoffnung zu schöpfen und über Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären.
Das Kunstprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung sowie der Berufsfachschule für Glas und Schmuck. Schüler*innen schufen Werke, die nicht nur die Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt förderten, sondern auch zur Finanzierung von Hilfsangeboten dienten.
Ein weiterer Teil des Projekts wurde gemeinsam mit querKunst e.V. realisiert. Klientinnen der Beratungsstelle und Teilnehmer*innen von Kunstkursen arbeiteten in entspannter Atmosphäre an Werken, die sie stärkten und ermutigten.
Die entstandenen Kunstwerke reichten von leuchtenden Bildern, die Hoffnung symbolisieren, bis hin zu Figuren, die Kraft und Lebensfreude ausdrücken. Collagen der Maria Dolorosa weckten Empathie, während grafisch verfremdete Darstellungen von Rollenbildern die Dysfunktionalität häuslicher Strukturen aufzeigten.
Die Finissage in der Sparkassenpassage bot nicht nur Raum, die Kunstwerke zu bewundern, sondern auch, sich über die Arbeit der Beratungsstellen zu informieren. Statements gegen Gewalt an Frauen, gesammelt von Amnesty International, und die Vorstellung des Projekts durch Lisa Knorr unterstrichen die Bedeutung des Abends. Die Sparkasse Kaufbeuren und zahlreiche Geschäfte unterstützten die Ausstellung, die auf große Resonanz stieß.
Dank des Engagements aller Beteiligten wurde deutlich: Kunst kann mehr als nur ästhetisch sein. Sie kann aufrütteln, verbinden und Hoffnung schenken.
Seit Frühjahr 2023 kooperiert das Stadtmuseum Kaufbeuren mit der Bio-Imkerei Immenstube, die von Philip Loos betrieben wird. Ab sofort ist im Museumsshop sowohl die Frühjahrs- als auch die Sommertracht des Museumshonigs erhältlich.
Schon im zweiten Jahr haben zwei Bienenvölker der Immenstube ihr Zuhause auf der Dachterrasse des Stadtmuseums Kaufbeuren gefunden. Die Bienen können ausgehend vom Museum vielfältige Futterquellen finden, neben Bäumen, wie beispielsweise der Kastanie im Museumshof, locken der Klosterberggarten oder die vielen privaten Gärten in der Stadt.
Die Bienen legen bei ihrer Suche nach Nektar und Pollen Entfernungen von bis zu 2km zurück. „Zum Teil ist es für die Bienen fast einfacher in der Stadt, da hier das Angebot vielfältiger ist“, betont Imker Philip Loos.
Der cremige Museumshonig ist mit eigens gestalteten Etiketten, angelehnt an Zierelemente des Museumsgebäudes, im Museumsshop erhältlich. Die Frühjahrstracht ist geschmacklich beeinflusst durch die milde Löwenzahnblüte und andere Frühblüher, aber auch die Blüte des Kastanienbaums im Museumshof. Die Sommertracht schmeckt dagegen eher etwas kräftiger und herber.
In diesem Sommer haben auch die Museumsbienen – wie im nahezu gesamten süddeutschen Raum – den aufwendig zu erntenden, besonders schmackhaften Melezitosehonig eingetragen. „Die hübschen Gläser sind eine tolle Bereicherung für unseren Museumsshop, außerdem können wir als städtischer Standort für die Bienenstöcke einen kleinen Beitrag für die Natur leisten.“, so die Museumsleiterin Petra Weber.

Die Zusammenarbeit mit der Imkerei hat sich im letzten Jahr verstetigt, neben Imkerführungen im Frühjahr und Sommer entwickelten Stadtmuseum und Immenstube eine Familienführung für Kinder, bei der es um Honig, Wachs und die Bienen geht. Es ist geplant, das Angebot rund um die Museumsbienen 2025 auszubauen.
Die Sicherheit der Kinder auf dem Weg in die Schule hat absolute Priorität im Leistungsspektrum der Kreisverkehrswacht Kaufbeuren und Umgebung e.V. In den routinemäßig anstehenden Wahlen wurde Helmut Folter einstimmig im Amt bestätigt.
Die Betätigungsfelder der Kreisverkehrswacht sind die Unterstützung der Schulweghelferinnen, Schulweghelfer und Schülerlotsen sowie das Fahrfertigkeitstraining „Könner durch Er-fahrung“ für junge Fahranfänger.
Beim Vortrag über die Projektausgaben unterstrich Folter, dass der Löwenanteil der Aufwendungen in die Schulwegsicherheit geflossen ist.
Die Wahlen ergaben folgende Aufstellung: Erster Vorsitzender Helmut Folter. Seine beiden Stellvertreter sind Horst Vetter und Thorsten Ptascheck, Geschäftsführerin und Schatzmeisterin ist Karina Hartmann, als neue Schriftführer wurde Stephanie Klaunzler gewählt. Ferner wurden zwei Kassenprüfer gewählt. Schriftführer Ralf Oswald stellte sich nach 31 Jahren nicht mehr zur Wahl.
Die Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) ehrte bei ihrer diesjährigen Jubilarfeier ihre langjährigen Mitarbeitenden und blickte dabei auf beeindruckende 1.854 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück. Der festliche Abend wurde von Vorstandsvorsitzendem Manfred Hegedüs mit einem Gedicht eröffnet, das Poesie und Humor geschickt miteinander verband.
Insgesamt wurden 49 Mitarbeitende für ihre langjährige Zugehörigkeit gewürdigt:
Maria Wechs, die zudem in den Ruhestand verabschiedet wurde, stand im besonderen Fokus des Abends. Hegedüs würdigte ihre Leistungen und die prägenden Entwicklungen, die sie in fünf Jahrzehnten bei der Sparkasse erlebt hat – von der Schreibmaschine bis zum Online-Banking.
Neben den Jubilaren verabschiedete die Sparkasse Allgäu auch 14 Mitarbeitende in den Ruhestand. Hegedüs hob hervor, dass diese Kolleginnen und Kollegen weiterhin ein wichtiger Teil der Unternehmensgeschichte bleiben.
Ein Drei-Gänge-Menü, anregende Gespräche und ein Ambiente der Dankbarkeit rundeten den Abend ab. Die Veranstaltung zeigte deutlich, wie wichtig das Engagement der Mitarbeitenden für die Sparkasse Allgäu ist. „Sie sind das Gesicht unserer Sparkasse. Ohne Sie wäre das, was wir heute sind, nicht möglich“, betonte Hegedüs abschließend.
Am Samstag, den 7. Dezember 2024, lädt der Kulturverein PODIUM Kaufbeuren zu einem besonderen Abend mit Arnulf Rating ein. In seiner „Jahrespresseschau“ nimmt der Kabarettist die Top-Meldungen des Jahres 2024 unter die Lupe und zerpflückt sie mit geschliffenen Worten und spitzem Humor. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr, der Einlass ist ab 19 Uhr.
Arnulf Rating, eine der bekanntesten Stimmen des politischen Kabaretts, serviert das Jahr 2024 auf seine unverwechselbare Weise. Mit spitzfindigen Kommentaren und tiefgründigen Pointen lässt er die Absurditäten der medialen Berichterstattung Revue passieren. Von prominenten Peinlichkeiten bis zu gesellschaftlichen Skandalen – nichts entgeht seinem kritischen Blick. Das Publikum erwartet ein Abend voller Tempo, Unterhaltung und Haltung, der gleichermaßen zum Lachen, Staunen und Nachdenken anregt.
Arnulf Rating ist der letzte aktive Vertreter der legendären „3 Tornados“ und seit Jahrzehnten ein Garant für kluges und pointiertes Kabarett. Sein Anspruch bleibt: Unterhaltung mit Tiefgang. Die Zuschauer können sich auf eine Show freuen, die Humor und kritisches Bewusstsein auf beeindruckende Weise vereint.
In Simbabwe gibt es kaum Einrichtungen für gehörlose Kinder, die ihnen den Zugang zu einer inklusiven und hochwertigen Bildung ermöglichen. Um diesem Mangel zu begegnen, hat die Hilfsorganisation ZimRelief aus Kaufbeuren zusammen mit dem Takunda Shungu Trust ein wegweisendes Projekt ins Leben gerufen: den Bau einer Schule speziell für gehörlose Kinder.
ZimRelief setzt sich seit Jahren für soziale Bildungsprojekte in Simbabwe ein, die Menschen helfen, ein eigenständiges Leben zu führen. Die Organisation prüft und unterstützt gezielt Projekte, die nachhaltige Veränderungen bewirken.
Die geplante Schule soll Kindern mit Hörbehinderungen eine Ausbildung bieten, die sie sonst nicht erhalten würden. Sie schafft einen Raum, in dem Inklusion und individuelle Förderung im Mittelpunkt stehen.
Um dieses wichtige Vorhaben zu finanzieren, hat ZimRelief eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Das Ziel ist klar: Möglichst viele Menschen sollen mit kleinen Beträgen helfen, die Schule Wirklichkeit werden zu lassen
Warum kleine Beiträge wichtig sind:
Nicht die Größe der Spende zählt, sondern die Zahl der Unterstützer. Jeder Beitrag bringt das Projekt einen Schritt näher an die Umsetzung.
Wie Sie helfen können:
Spenden Sie einen kleinen Betrag, teilen Sie die Kampagne mit Freunden und Familie oder verbreiten Sie die Idee in Ihrem Umfeld. Gemeinsam können wir Großes bewirken!
Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Bildungsgerechtigkeit in Simbabwe. Es zeigt, wie Zusammenarbeit über Kontinente hinweg Kindern mit besonderen Bedürfnissen eine echte Chance geben kann. Jeder Beitrag zählt, um dieser Vision Leben einzuhauchen.
Am 10. Dezember 2024 um 20:00 Uhr begrüßt der Kulturring Kaufbeuren e.V. das Landestheater Schwaben im Stadttheater Kaufbeuren. Gespielt wird das Dramatische Gedicht von Friedrich Schiller.
Schillers großes Drama beschreibt politische und gesellschaftliche Konflikte wie auch familiäre und soziale Intrigen am Hof des spanischen Königs Philipp II. Während die niederländischen Provinzen um ihre Unabhängigkeit von Spanien kämpfen und der Marquis Posa, bester Freund von Thronfolger Don Karlos, versucht, den Prinzen für diesen Kampf zu gewinnen, vergeht dieser vor Liebeskummer. Er liebt verzweifelt seine ehemalige Verlobte Elisabeth, die nunmehr Gattin des Vaters, also seine Stiefmutter geworden ist.
In diesem einzigartigen Theaterstück geht es um unerfüllte Liebe, Eifersucht und den Generationenkonflikt zwischen Regent und Infant, um höfische Intrigen und große politische Auseinandersetzungen.
Gerade auch für junge Menschen wird europäische Geschichte durch die markant gezeichneten willensstarken wie gefühlvollen Figuren so lebendig wie in kaum einem anderen Bühnenwerk.
Das Landestheater Schwaben ist ein gern gesehener Gast in Kaufbeuren. Selbst sagt das LTS über sich: “ Wir möchten unser Publikum in Memmingen und aus der Region auf unterhaltsame Weise zum Nachdenken anregen. Erleben Sie mit uns Menschen und Geschichten, die vom Streben nach Freiheit und deren großem Wert erzählen, vom dramatischen Aufbegehren gegen Tyrannei, von rasanten Abenteuern, komischen Befreiungsaktionen und berührenden Momenten, sich selbst freizukämpfen.“
Karten gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.kulturring-kaufbeuren.de
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:
Kulturring-kaufbeuren.de
Nach Jahren der Nutzung war das Turmzimmer im Hexenturm überholungsbedürftig geworden. Deshalb haben in den vergangenen Monaten Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten stattgefunden. Nun erstrahlt das Innere wieder in alter Frische und auch die wunderbare Altane hoch über der Stadt ist wieder sicher begehbar. Möglich war dies durch eine Gemeinschaftsaktion geworden, bei der sich mehrere Kaufbeurer Vereine in Kooperation mit der Aktienbrauerei und den Gebrüdern Lehner aus Kaufbeuren bereits im Vorjahr abgestimmt haben, um die beliebten Nachtwächterführungen erneut im bekannten ehemaligen Wehrturm enden zu lassen.
Der Heimatverein Kaufbeuren, dessen Vorgänger, der Altertumsverein Kaufbeuren, im Turmzimmer gegründet worden war, übernahm die Materialkosten für die Malerarbeiten, die von den Brüdern Markus und Manfred Lehner unentgeltlich ausgeführt wurden. Die Aktienbrauerei sorgte für den Einbau einer neuen Elektroinstallation und die Reinigungskosten für die wertvolle Holzdecke und den alten Fußboden trug Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing. Koordiniert wurden die Arbeiten schließlich vom Förderverein Fünfknopfturm.
Um den Charakter des Gemeinschaftssinns zu unterstreichen, überreichte zum Abschluss der Arbeiten die Eigentümerin des Turms, die Aktienbrauerei Kaufbeuren, bei einer symbolischen Übergabe in Anwesenheit der verschiedenen Partner den Schlüssel an den zukünftigen Hauptnutzer Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing. Somit werden ab der kommenden Nachtwächtersaison die drei Kaufbeurer Nachtwächter Toni Heider, Manfred Bradel und Klaus Müller ihr Lied „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ wieder von hoch über den Dächern der Altstadt erklingen lassen.
Die Saison startet voraussichtlich im April und dauert bis Ende Oktober. Öffentliche Führungen werden über die Webseite www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen.html veröffentlicht. Gruppenanmeldungen für die Führungen nimmt Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing per Telefon unter 08341 437-190 oder per E-Mail tourist-info@kaufbeuren.de entgegen.