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Veranstaltung Weihnachten

Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Kaufbeuren – Aussendungsgottesdienst am 3. Advent

Dezember um 19.00 Uhr in St. Martin, Kaufbeuren

Die PG Kaufbeuren und die Jugendstelle Kaufbeuren laden alle Interessierten ein, das Friedenslicht in Empfang zu nehmen und in die eigenen Häuser, Pfarreien und/oder Einrichtungen zu tragen.

Der ökumenische Gottesdienst mit der Aussendung für die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu findet am 17. Dezember um 19.00 Uhr in St. Martin, Kaufbeuren, statt.

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird jedes Jahr von einem Kind aus Betlehem entzündet und von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in alle Teile der Welt gebracht. Es symbolisiert die Botschaft von Frieden, Liebe und Hoffnung, die uns gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Thema „auf der Suche nach Frieden“.

Wer das Friedenslicht aus Betlehem nicht persönlich in Empfang nehmen kann, hat die Möglichkeit, es ab 18.12. am Seitenaltar der Kirche St. Martin oder im Crescentiakloster abzuholen.

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„Macht das Ohr des Herzens weit“

Spiel, Spaß und Musik standen im Mittelpunkt des Jugendfestivals, das von der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren an den Marien-Schulen besonders für die Ministrantengruppen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu veranstaltet wurde

Zusätzlich gab es im Festival durchaus auch inhaltliche Schwerpunkte: das „OHR“, besser das „Hören“ war das zentrale Leitmotiv, das die Brücke schlägt zum Thema des Ulrichsjahrs, das im Bistum Augsburg in den kommenden Monaten begangen wird (Nähere Informationen: ulrichsjubilaeum.de ).

„Der heilige Ulrich ist heut´ unser Mann, sein Leben bewegt, sein Vorbild spornt uns an“, heißt es im Raptext des eigens komponierten Mottosongs zum Festival, der von Andreas Heinrich am Klavier und Leon Schmolke als Rapper dargeboten wurde. Die Jugendgruppen bekamen den Auftrag, sich eine soziale Aktion zu überlegen, die sie in den nächsten Monaten in ihrer Pfarrei umsetzen wollen und diese Ideen auf Fahnen festzuhalten.

Darüber hinaus war der Samstag geprägt von kreativen, sportlichen und inhaltlichen Angeboten, die gerne und ausgiebig wahrgenommen wurden, zum Beispiel ein Workshop zum Thema „Berufung“ oder Weihrauchtöpfchen basteln.
Die 16-jährige Katharina aus Stöttwang fand gut, dass für alle Altersgruppen und Interessen etwas dabei war und das Programm sehr offen gestaltet war, so dass man an mehreren Workshops teilnehmen konnte. „Am Coolsten fand ich Bubble-Fußball, Bogenschießen und Gläserstapeln“, verrät der 10-jährige Luca aus Hopferbach. Den Gottesdienst mit dem Diözesanjugendpfarrer fand Luca „auch super“ und auch bei den hochsommerlichen Temperaturen hielt er gut durch. „Das nächste Mal wäre vielleicht ein Platz im Schatten gut“, gibt er zu bedenken.

In seiner Predigt betonte der Hauptzelebrant: „Die Freude wächst, wenn man das, was man hat auch weiterschenkt. Jemand anderem ein Geschenk zu machen ist fast schöner, als selbst etwas zu bekommen.“ Und das sei auch die Erfahrung dieses Festivals gewesen.

Nach dem Gottesdienst ging es mit dem Abendprogramm weiter. Die Band „The Raccons“ verbreitete im Indoor-Konzert gute Stimmung, Foodtrucks sorgten für das leibliche Wohl und die Buchloer Ministranten organisierten eine alkoholfreie Bar. Auf der Open Stage zeigten Jugendliche ihr musikalisches Können. Im Anschluss ging es für die Gruppen, die übernachteten auf den Zeltplatz – organisiert von den Ministranten aus St. Martin / Kaufbeuren -, wo die Jugendlichen das Lagerfeuer und das gemütliche Beisammensein genossen.

Für die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer begann das Programm schon am Freitag Abend mit Anregungen für die eigene Jugendarbeit, zum Beispiel dem Kennenlernen von einem Geländespiel und einem Workshop: „Wie bringe ich meine Gruppe zum Singen am Lagerfeuer“.

„Das Festival ist eine Teamleistung“, betonte Sr. Daniela Martin, die Leiterin der Kath. Jugendstelle. Über 140 Helfer, davon über 30 Jugendliche und junge Erwachsene im engen Kreis und ein Steuerungsteam aus Haupt- und Ehrenamtlichen, das seit Monaten viel Zeit, Energie und Herzblut in ihr Festival gesteckt haben, hatte das Event für die Kinder und Jugendlichen erst möglich gemacht.

„Der Zusammenhalt der gesamten Crew, begleitet von schönem Wetter und der mitreißenden Stimmung verlieh diesem Festival eine einzigartige und begeisternde Atmosphäre, resümiert der 26-jährige Kilian Proske, der für die Technik hauptverantwortlich war und seit Monaten ehrenamtlich am Festival mitarbeitet.

„In Anlehnung an die „Schlacht auf dem Lechfeld“, für die der hl. Ulrich berühmt geworden ist, traten die Pfarreigruppen am dritten Festivaltag bei der „Schlacht auf dem Wertachfeld“ gegeneinander an – freilich spielerisch bei Dosenwerfen, Sägen oder Masskrug-Stemmen. Die Germaringer entschieden diesen Kampf für sich, aber am Ende der Siegerehrung war klar: Die Kinder und Jugendlichen hatten alle gemeinsam Spaß an diesen drei Tagen und man wird weiterhin viel von ihnen und der kirchlichen Jugendarbeit hören!

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