Jugendliche aus der Region Bertoldshofen gestalten Osternacht unter dem Motto „ZUKUNFT – Schock oder Wunder?“

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Die Jugendosternacht, organisiert von der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren, stand ganz im Zeichen der Hoffnung und des Glaubens an eine bessere Zukunft

In einer bewegenden und ermutigenden Osternachtsfeier haben Jugendliche aus der Region Bertoldshofen ein starkes Zeichen für eine positive Zukunft gesetzt. Unter dem Motto „ZUKUNFT – Schock oder Wunder?“ fand die Veranstaltung am Samstagabend in der örtlichen Kirche statt und zog Gläubige aller Altersgruppen an.

Die Jugendosternacht, organisiert von der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren, stand ganz im Zeichen der Hoffnung und des Glaubens an eine bessere Zukunft. Jugendreferent Christian Lieb betonte die Bedeutung, trotz der aktuellen Herausforderungen, optimistisch nach vorne zu blicken: „Positiv in die Zukunft zu schauen fällt vielen derzeit nicht leicht. Doch gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, daran zu erinnern, dass Gott eine gute und wunderbare Zukunft für uns will und wir auch persönlich einen Unterschied machen können.“

Die Jugendlichen trugen aktiv zur Gestaltung der Liturgie bei, indem sie die Lesungen gestalteten. Den Anfang machte ein Video über die Schöpfungserzählung. Gezeigt wurden Gottes Hände, die Stück für Stück die Schöpfung zusammensetzen. Die eingesprochenen Kommentare betonten dabei, dass Gott auch einfach Mal angefangen hat und etwas ausprobiert hat, bevor er sehen konnte, dass es „gut war“. Die Jugendlichen ermutigten dazu, dass man auch immer wieder einfach Mal anfangen müsse und etwas riskieren müsse, damit sich die Zukunft gut entwickeln könne.

In der zweiten Lesung schlüpften zwei Jugendliche in die Rollen von Abraham und seinem Sohn Isaak. Ein Dialog zwischen den Generationen machte deutlich, dass es nicht immer so klar ist, was das Beste für die Zukunft ist und wer von bestimmten Entscheidungen mehr oder weniger profitiert. Zugleich hoben die Darstellerinnen hervor, dass im Grunde jeder das Beste für den anderen möchte und dass Gott ebenso eine gute Zukunft für die Menschen möchte.

Bei der dritten Lesung ging es wie schon die letzten Jahre wieder etwas hektischer zu. Kein Wunder, denn dort dreht sich alles um die Flucht der Israeliten aus der Sklaverei der Ägypter. Heuer wurde das Ringen zwischen den Völkern mit ihren jeweiligen Anführern Moses und dem Pharao als Wettkampf in einem Tauziehen vorgeführt. Letztlich ging der Pharao, der alle Warnsignale ignorierte, im Meer unter. Trotz seiner übermächtigen Streitmacht scheiterte er am eigenen Starrsinn. Dem Volk Israel gelang hingegen im Rollenspiel durch Umsicht, Flexibilität und Mut für neue kreative Wege die Flucht in eine Zukunft in Freiheit.

In der vierten Lesung rüttelt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer die Zuhörer auf. Mit Tod und Auferstehung Jesu beginne auch etwas Neues für die Menschen. Sie sollen begreifen, dass auch ihr altes Leben nun zu Ende sei und etwas Neues beginnt. Die Menschen sollen sich nicht mehr von ihren Sünden bestimmen lassen. Hassspiralen, Intrigen und Lügengeschichten würden nicht in eine positive Zukunft führen. In einem Poetry Slam richtet Jugendreferentin Susanna Kelm an die Gottesdiensteilnehmer daher die Frage, nach welchen Spielregeln sie künftig spielen wollen. Letztlich sei es auch eine persönliche Entscheidung jedes Einzelnen, wie die Zukunft aussehe in der wir leben.

Kaplan Stefan Riedel predigte zum Osternachtsevangelium über das leere Grab. Der eigentliche Schock am Ostermorgen war demnach das leere Grab, dass zunächst unerwartet und unerklärlich war. Für die Frauen und Männer um Jesus schien das Ende mit dem Tod Jesu am Kreuz bereits am Karfreitag besiegelt. Mit dem Wunder der Auferstehung hätten sie nicht mehr gerechnet.

Die Osternachtsmesse wurden durch die mitreißenden Klänge der Band Modern Tunes aus Marktoberdorf bereichert, die mit ihrer Musik die Herzen der Besucher erreichten und eine Atmosphäre der Freude und Zuversicht schufen.

„Die weite Anfahrt zur Jugendosternacht hat sich echt gelohnt“, kommentierte eine Teilnehmerin nach der Feier. „Es war super schön gestaltet.“ Mit dem positiven Feedback blieb sie nicht allein. Die Veranstaltung wurde von den Besuchern als ein Lichtblick in einer Zeit wahrgenommen, die von Unsicherheit und Veränderung geprägt ist. Durch die gemeinsame Feier konnten die Teilnehmer gestärkt und ermutigt werden, optimistisch nach vorne zu blicken

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