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TSV Sielenbach – SpVgg Kaufbeuren 3:2 

Knappe Auswärtsniederlage bei körperbetontem Spiel 

In einem intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Spiel musste sich die SpVgg Kaufbeuren

auswärts beim TSV Sielenbach knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und setzten die Kaufbeurer Defensive früh unter Druck.

Mit viel Tempo erspielte sich Sielenbach mehrere gute Möglichkeiten und wurde schließlich belohnt:

In der 36. Minute fiel das 1:0 durch Sophia Echter. Nur wenige Minuten später legte Maria Mair (39.) das 2:0 nach.

Mit zunehmender Spieldauer fand Kaufbeuren jedoch besser in die Partie, übernahm mehr Kontrolle und kam zu eigenen Chancen.

Der verdiente Anschlusstreffer fiel kurz vor der Pause durch Paula Eichinger (45.). Doch nahezu im direkten Gegenzug stellte Sielenbach

den alten Abstand wieder her – Anna-Sophie Edelmann traf ebenfalls noch vor dem Halbzeitpfiff zum 3:1.

Nach der Pause zeigte die SpVgg Kaufbeuren ein starkes Gesicht und dominierte über weite Strecken das Spielgeschehen. Der Druck auf das Tor der Gastgeberinnen nahm deutlich zu, und erneut war es Paula Eichinger, die in der 74. Minute auf 2:3 verkürzte.

In der Schlussphase drängte Kaufbeuren auf den Ausgleich und kam zu mehreren guten Abschlüssen, doch der verdiente Treffer zum 3:3 wollte nicht mehr fallen.

Fazit:
Ein erwartet schweres Auswärtsspiel beim körperlich robust auftretenden letztjährigen Vizemeister.

Trotz der knappen Niederlage zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine gute Leistung und kann auf der zweiten Halbzeit aufbauen.

– – Eine für Alle – Alle für Eine – –

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Zwei weitere Abgänge bei den Jokern

Der ESVK trennt sich von Marc Pethke und Florian Reinwald

Im Zuge der Neuausrichtung des ESV Kaufbeuren nach dem sportlichen Abstieg aus der DEL2 in die Oberliga sind aktuell zwei weitere Personalentscheidungen gefallen. Der gebürtige Kaufbeurer Marc Pethke, der die letzten vier Spielzeiten als Ansprechpartner und Trainer für die Torhüter beim ESVK verantwortlich war, wird zukünftig nicht mehr zum Trainerstab der Joker gehören.

Dazu wird auch Florian Reinwald nicht mehr für den ESVK auflaufen. Der junge Stürmer kam in der abgelaufenen Saison aus dem Nachwuchsbereich des ERC Ingolstadt nach Kaufbeuren und absolvierte insgesamt 36 Pflichtspiele für den ESVK in der DEL2 sowie weitere acht für den EV Füssen in der Oberliga Süd.

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Krankenstand in Kaufbeuren leicht rückläufig, aber weiterhin hoch

Übersicht über den Krankenstand der AOK-versicherten Beschäftigten in Kaufbeuren 2025.

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Im Jahr 2025 haben sich in Kaufbeuren etwas weniger AOK-versicherte Beschäftigte krankgemeldet als 2024. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern. „Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand in Kaufbeuren um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent“, erläutert Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit liegen die AOK-versicherten Berufstätigen in Kaufbeuren weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 5,8 Prozent. Der Regierungsbezirk Schwaben weist mit einem Krankenstand von 5,8 Prozent im Jahr 2025 den gleichen Wert auf wie der Freistaat. Bei den Landkreisen erreicht Kronach die höchste Quote von 7,8 Prozent, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen rangiert mit 4,7 Prozent am untersten Ende der Skala.

 

Kaufbeurer waren etwas kürzer krank als 2024

„Die Gesamtzahl der Krankmeldungen ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent zurück“, so Bernd Ruppert. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen je AOK-versicherten Berufstätigen hat sich auf rund 23 Arbeitsunfähigkeitstage verringert. Zum Vergleich: Insgesamt waren im Freistaat die AOK-versicherten Beschäftigen durchschnittlich 21,1 Kalendertage krank. Atemwegserkrankungen verursachten 2025 in Bayern die meisten Krankmeldungen: 77,1 Krankmeldungen je 100 Versicherte. „Auf diese Diagnose entfielen in Kaufbeuren im vergangenen Jahr 97,2 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige“, so Bernd Ruppert.

 

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen in Kaufbeuren von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war wegen Muskel- und Skeletterkrankungen 2025 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus Kaufbeuren für 6,4 Tage krankgeschrieben (Bayern: 5,9 Tage). 4,9 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen (Bayern: 4,1) und 3,4 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen (Bayern: 3,5). „Wir beobachten mit Sorge einen Anstieg der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen“, sagt Bernd Ruppert. Diese machen zwar nur einen geringen Teil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, sind aber durch ihre Dauer ein Hauptgrund für den fortwährend hohen Krankenstand. Die psychischen Erkrankungen sind laut den aktuellen Auswertungen größter Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen.

 

Fehlzeiten entgegenwirken

Die AOK Bayern hat 2025 knapp 2.600 Unternehmen mit 6.400 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützt. Mehr Informationen für Unternehmen sind auf www.aok.de/fk/bayern/ >Betriebliche Gesundheit > Aus der Praxis zu finden. Versicherte, die individuell etwas für ihre Gesundheit tun wollen, finden Angebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung unter www.aok.de/pk/bayern/ > Die AOK – mehr als nur versichert > Gesundheitskurse.

 

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Gesprächskonzert in der Dominikuskirche

„Bewusstseinsgeiger“ Miha Pogačnik. Foto: Miha Pogačnik

„Bewusstseinsgeiger“ Miha Pogačnik zu Gast in Kaufbeuren

Am Mittwoch, 29. April 2026, um 19 Uhr ist der slowenische Geiger, Kultur- und Friedensbotschafter Miha Pogačnik in der Dominikuskirche (Augsburger Straße 8) zu erleben. Das Publikum erwartet kein klassisches Konzert im üblichen Sinne, sondern ein lebendiger Abend zwischen Musik, Gespräch und gemeinsamer Erfahrung.

Wenn Musik zum Erkenntnisweg wird
Seit über 50 Jahren verbindet Pogačnik Musik mit innerer Erfahrung und Dialog. Im Zentrum steht dabei vor allem die Musik von Johann Sebastian Bach.
Er spielt nicht einfach Stücke, sondern lässt sie im Moment entstehen: beginnt, hält inne, lauscht, entwickelt weiter. So wird hörbar, wie Musik wächst. Gleichzeitig wird sichtbar, was sonst verborgen bleibt: innere Prozesse, Entscheidungen, Spannungen. Währenddessen entstehen Zeichnungen, und das Publikum wird aktiv einbezogen. Zuhörende können eigene Reaktionen wahrnehmen – Gewohnheiten, Widerstände, aber auch neue Zugänge.

Kunst als Impuls für Veränderung
Grundlage ist eine über Jahrzehnte gewachsene Praxis, die Technik und Ausdruck neu verbindet. Seit rund 30 Jahren bringt Pogačnik diese Arbeitsweise auch in internationale Unternehmen ein. Dort nutzt er künstlerische Prozesse, um Veränderung in Organisationen anzustoßen und neue Perspektiven zu öffnen. Kunst wird dabei zum Werkzeug für Entwicklung – individuell und kollektiv.

Seine Projekte reichen von internationalen Kulturinitiativen über Kulturdiplomatie bis hin zu langfristigen Vorhaben wie dem „Bach-Marathon in 100 Kathedralen“.

Biografisches in Kürze
Geboren 1949 in Kranj (damals Jugoslawien), wurde Pogačnik früh gefördert, unter anderem im Programm der Jeunesses Musicales.
Er studierte bei namhaften Geigern wie Igor Ozim, Max Rostal, Josef Gingold und Henryk Szeryng.
Stipendien führten ihn nach Ljubljana, Köln und Bloomington (USA). Eine internationale Konzertlaufbahn folgte früh – doch er entschied sich bewusst für einen eigenen künstlerischen Weg.

Zitat
Wenn im klassischen Konzert die Sternstunde sich ereignet hat, dann ist das traditionelle Ziel der Kunst erreicht. Die Zukunft fordert eine Verwandlung von ‚Unterhaltung zu Überhaltung‘, um die Rolle der Kunst in der Gesellschaft neu zu positionieren.“ – Miha Pogačnik

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Was: Gesprächskonzert mit Miha Pogačnik – „Gegensätze miteinander verbinden“
Wann: Mittwoch, 29. April 2026, 19:00 Uhr
Wo: St. Dominikus-Kirche, Augsburger Straße 8, Kaufbeuren
Eintritt: Frei – Spenden erbeten

Weitere Informationen:

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Montessori-Kindergarten in Kaufbeuren wird nicht eröffnet – Verein richtet sich neu aus

Trotz intensiver Vorbereitung ist es nicht gelungen, ausreichend verbindliche Anmeldungen zu gewinnen

Der gemeinnützige Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren“ hat bekannt gegeben, dass der geplante Montessori-Kindergarten nicht wie vorgesehen im September 2026 eröffnen wird.

Fehlende Anmeldungen trotz positiver Resonanz

Trotz intensiver Vorbereitung, großem ehrenamtlichem Engagement und positiver Rückmeldungen aus der Elternschaft konnten nicht genügend verbindliche Anmeldungen gewonnen werden. Für den Betrieb wäre eine stabile Gruppengröße notwendig gewesen.

In Gesprächen mit interessierten Familien zeigte sich, dass insbesondere die Höhe der Betreuungskosten eine zentrale Hürde darstellt. Diese ergeben sich aus den strukturellen Rahmenbedingungen, unter denen neue freie Träger ihre Finanzierung eigenständig sichern müssen. Eine weitergehende Unterstützung durch die Kommune war unter den aktuellen haushalterischen Bedingungen nicht möglich.

Ein Jahr intensiver Aufbauarbeit

Der Verein blickt dennoch auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Es wurden geeignete Räumlichkeiten gefunden, Möbel und sanitäre Anlagen angeschafft sowie ein pädagogisches Konzept entwickelt. Zudem fanden zahlreiche Gespräche mit Familien sowie mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bildungs- und Familienbereich in Kaufbeuren statt.

Verein plant Neuausrichtung

„Wir haben uns bewusst entschieden, den Kindergarten unter den aktuellen Voraussetzungen nicht zu eröffnen. Gleichzeitig bleibt unser Anliegen bestehen, Montessori-Pädagogik in Kaufbeuren sichtbar zu machen“, erklärt der Vorstand.

Der Verein will sich nun neu ausrichten. Wie die nächsten Schritte konkret aussehen, wird derzeit abgestimmt.

Dank an Unterstützende

Abschließend bedankt sich der Verein bei allen Familien, dem Jugendamt, dem Vermieter der Räumlichkeiten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Begleitung.

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Schüler der FOSBOS setzen Zeichen für Demokratie

Schülerinnen und Schüler bei der Eröffnung der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“ in der Aula der FOSBOS. Foto: FOSBOS

FOSBOS Kaufbeuren präsentiert Ausstellung zum bundesweiten Aktionstag der Demokratiegeschichte

Wie wichtig ist uns Demokratie? Welche Rechte genießen wir täglich, ohne darüber nachzudenken? Und wo auf der Welt werden diese Rechte bedroht? Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der FOSBOS Kaufbeuren intensiv auseinandergesetzt. Anlässlich des ersten bundesweiten Aktionstags „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März präsentierten sie ihre Ergebnisse in der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“.

Die Initiative ging von den Fachschaften Geschichte sowie Politik und Gesellschaft aus. Ihr Ziel: Demokratie in der Schule sichtbarer zu machen und bei den Jugendlichen das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, für demokratische Werte einzustehen und sich aktiv einzusetzen. „Demokratie ist kein Zuschauersport. Die Demokratie, das sind Sie“ – mit diesen Worten wandte sich der US-amerikanische Demokrat Bernie Sanders im Jahr 2017 an Studierende der Freien Universität Berlin. Sanders rief die jungen Menschen damals dazu auf, für die Demokratie einzustehen und aktiv zu werden: „In dieser kritischen Zeit, da der rechte Extremismus in Europa und den Vereinigten Staaten zunimmt, können wir unsere Augen nicht vor dem verschließen, was auf der Welt geschieht, wie bequem das auch erscheinen mag.“ Eben aus diesem Grund ist es in den Augen der Lehrkräfte wichtig, den Schülern zu zeigen: Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie muss immer wieder verteidigt werden – und das fängt bei jedem Einzelnen an.

Die thematische Bandbreite der Ausstellung reichte von den historischen Bauernkriegen im Allgäu bis zu aktuellen Verstößen gegen die Menschenrechte in verschiedenen Ländern. Damit spannten die Schülerinnen und Schüler einen weiten Bogen. Besonders nachdenklich stimmte einige ein Vergleich zwischen den Grundrechten in der Bundesrepublik und der DDR. „Ich war total überrascht, dass es in der DDR auf dem Papier fast die gleichen Grundrechte gab wie bei uns“, berichtet eine Schülerin aus der 12. Klasse der BOS. „Aber weil es keine unabhängige Kontrolle gab, waren sie praktisch wertlos. Das hat mir gezeigt, wie wichtig Gewaltenteilung und Rechtsstaat wirklich sind.“

Neben informativen Plakaten und Präsentationen wartete die Ausstellung auch mit interaktiven Elementen auf: Bei einem Privilegien-Check, den die „Schule ohne Rassismus“- AG zur Verfügung stellte, konnten die Besucher herausfinden, welche Vorteile sie im Leben genießen und ihre Situation reflektieren. Selbst entworfene Brettspiele setzten sich mit dem Thema Flucht auseinander und machten dadurch die Herausforderungen von Geflüchteten erfahrbar. Besonders rege genutzt wurde auch die Möglichkeit, ein persönliches Ranking zu erstellen: Welches der 30 Rechte aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist am wichtigsten? Das Ergebnis: Auf Platz eins landete Artikel 30, der besagt, dass die Menschenrechte unwiderruflich sind. Knapp dahinter folgte das Recht auf Leben und Freiheit.

Dass die Ausstellung aufgrund des regen Interesses um eine Woche verlängert wurde, zeigt: Der Wunsch nach Auseinandersetzung mit demokratischen Werten ist groß – ein ermutigendes Signal in Zeiten, in denen Demokratien weltweit unter Druck stehen.

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Westendorfer Aushängeschilder bei Ringer-Europameisterschaft

Die Westendorfer Niklas Stechele (rechts) und Christopher Kraemer starten in Tirana für Deutschland bei der Ringer-EM. © Stefan Günter

Christopher Kraemer und Niklas Stechele gehen in dieser Woche in Albanien auf die Matte

Westendorfs Aushängeschilder Niklas Stechele und Christopher Kraemer sind in dieser Woche bei der Ringer-Europameisterschaft in Tirana gefordert. Der 26-jährige Stechele geht erst am Samstag (26.4.) im Limit bis 61 Kilo im Freistil auf die Matte. Kraemer wurde vom Deutschen Ringer-Bund nachnominiert, da der gesetzte Burghauser Witalis Lazovski verletzungsbedingt nicht dabei sein kann. Kraemer geht bereits am Dienstag (21.4.) in der albanischen Hauptstadt in der Gewichtsklasse bis 67 Kilo auf die Matte.

 „Ich hatte damit nicht gerechnet“, sei Kraemer doch überrascht gewesen, als er von Bundestrainer Maik Bullmann die erfreuliche Nachricht überbracht bekam. Der Griechisch-Römisch-Spezialist bereitet sich derzeit auf die im Juni stattfindende deutsche Einzelmeisterschaft in Elsenfeld vor. „Somit bin ich aktuell nicht in dem Zyklus, der sonst bei Athleten vorgesehen ist, die unmittelbar vor einem Wettkampf stehen“, erklärt der 30-Jährige. Kraemer könne ohne Druck aufringen. Auf ihn wartet ein starkes Teilnehmerfeld.

Niklas Stechele war zuletzt 14 Tage bei einem Lehrgang des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) in Tokio im Einsatz. Neben den deutschen Athleten standen ihm vor allem Trainingspartner aus Südkorea und Japan zur Seite. „Es hat richtig Spaß gemacht“, bilanziert Stechele. Bereits zum dritten Mal wurde er vom DRB zu dieser besonderen Maßnahme eingeladen. Der Fünftplatzierte der EM 2025 hat für seine aktuelle Aufgabe weiterhin eine Medaille fest im Visier. Es sei auch nicht unmöglich, betont er abschließend.

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Neugablonz gibt Führung aus der Hand

Denis Hoxhaj (grünes Trikot) traf im Heimspiel gegen den TSV Buching-Trauchgau zum zwischenzeitlichen 2:0. © Stefan Günter

Zwei Tore-Vorsprung gegen Buching-Trauchgau reicht nicht. Zum Ende ein 2:2-Remis.

Der BSK Olympia Neugablonz hat sich im Heimspiel vom TSV Buching-Trauchgau mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Dabei führten die Hausherren souverän mit 2:0, ehe die Gäste binnen 60 Sekunden den Spielverlauf auf den Kopf stellten.

„Heute tut es richtig weh“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit die 90 Minuten. Dem BSK war bewusst, dass die Partie nicht einfach werden würde. Schließlich gelang dem TSV doch zuletzt ein 2:1-Erfolg über Spitzenreiter Kottern. Allerdings stimmte die Schmuckstädter auch die Tatsache zuversichtlich, dass Buching-Trauchgau bisher nur zweimal in der Fremde siegreich blieb: In Rettenberg (3:2) und in Oberstaufen (2:0).

Der erste Durchgang geht klar an Neugablonz, die den Gegner beherrschten. In der 24. Minute nutzte Alessandro Mulas eine Unachtsamkeit im gegnerischen Strafraum und schlenzte die Kugel über Gäste-Schlussmann Michael Filser zur verdienten 1:0-Führung. Weitere Möglichkeiten in den ersten 45 Minuten vergaben noch Mulas und Dzhan Karabash.

Die 2:0-Führung war nur eine Frage der Zeit. In Minute 57. der zweiten Halbzeit schlug BSK-Torwart Dennis Starowoit einen Pass genau auf Denis Hoxhaj, der auf der linken Seite die Kugel mustergültig mitnahm und es unhaltbar für Gästeschlussmann Filser in den Maschen versenkte. Zwei Minuten später gelang dem TSV Buching-Trauchgau nach einer Standardsituation per Kopfball der 1:2-Anschlusstreffer. 60 Sekunden später beförderte BSK-Innenverteidiger Eraldo Stafa die Kugel unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor. Dass die Ostallgäuer noch die Großchance auf den Siegtreffer versemmelten, kommt noch erschwerend hinzu. „Wir haben leider das Spiel aus der Hand gegeben. So brutal kann Fußball sein“, betont Coach Starowoit. Seine Mannschaft habe trotzdem ein gutes Spiel abgeliefert. Man sei auch das klar bessere Team gewesen. Auch Kapitän James Lugobola wirkte nach dem Schlusspfiff doch ein wenig konsterniert. „Das tut schon etwas weh.“ Ein Sieg wäre unterm Strich auch verdient.

Unterdessen hat die direkte Konkurrenz Siege eingefahren. Füssen hatte keine Probleme beim 8:0-Kantersieg gegen Schlusslicht Türk Spor Kempten, während die SG Untrasried-Haldenwang einen 3:1-Erfolg in Wertach feierte.

Auch die Zweite Mannschaft musste sich am Ende mit einer Punkteteilung zufriedengeben, wenn gleich der BSK zweimal einem Rückstand hinterherlief. Zudem konnten sie eine zehnminütige Zeitstrafe, die der Unparteiische Armin Böck in der 60. Minute gegen den TSV Buching-Trauchgau II aussprach, nicht mit einem Torerfolg krönen. Am Ende hieß es 2:2.

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Autoren live erleben: Lesung mit Franz Xaver Gernstl von Thalia Kaufbeuren am 28. Mai 2026 bereits ausverkauft

Neuer Veranstaltungsort: Schauburg Kaufbeuren, Ganghoferstraße 6

Seit Februar bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch.

Neuer Veranstaltungsort: Die Lesung am 28. Mai findet nicht wie angekündigt bei Thalia in der Fußgängerzone statt, sondern in der Schauburg, Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren.

Ausverkauft – 28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Aktuelle Info per 20.04.2026: Zur letzten Veranstaltung der Thalia Kaufbeuren Reihe gibt es leider keine Eintrittskarten mehr

Veranstaltungsort & Tickets

Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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Joker binden Youngstar Pavels Nikitins für zwei Jahre

Infos zur Kaderplanung des ESVK

Mit Pavels Nikitins konnte der ESV Kaufbeuren einen weiteren Spieler aus dem Kader der Saison 2025/2026 an den Club binden. Der 19 Jahre alte Stürmer war in der abgelaufenen Saison einer der großen Leistungsträger der U20-Mannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. und erzielte für das Team von Trainer Pyry Eskola starke 51 Scorerpunkte in 32 Saisonspielen. Zudem war er mit einer Förderlizenz ausgestattet und kam 14-mal für den EV Füssen in der Oberliga zum Einsatz, wo er drei Scorerpunkte erzielte. Für die Joker in der DEL2 schnürte er 23-mal seine Schlittschuhe und kam ebenfalls auf drei Scorerpunkte, wobei er immer wieder sein vorhandenes Talent unter Beweis stellte.

Bei den Jokern wird Pavels Nikitins nun also weiterhin das Trikot mit der Rückennummer 22 tragen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über den Youngster: „Pavels Nikitins hat in unserer U20-Mannschaft und auch in seinen Einsätzen in der Oberliga und der DEL2 bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, sich auch im Profi-Eishockey durchzusetzen. Bei uns bekommt er nun die Chance, sich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte in seiner Karriere zu gehen.“

Pavels Nikitins zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich bin zwar nicht lange in Kaufbeuren, aber der Verein hat in dieser kurzen Zeit eine große Bedeutung für mich gewonnen. Die Fans, die Atmosphäre und die Stimmung in Kaufbeuren sind einfach wahnsinnig. Ich fühle mich hier wie zu Hause, deshalb musste ich nicht lange überlegen und habe mich frühzeitig entschieden, mich an den ESVK zu binden. Ich bin sehr glücklich, die rot-gelben Farben weiter tragen zu dürfen.“

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Pfingstferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren

Der Erlebnisbauernhof ist ein immer wiederkehrendes Highlight.

Anmeldung ab dem 25. April um 9 Uhr

Der Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem abwechslungsreichen und spannenden Pfingstferienprogramm ein. Die Anmeldung startet am 25. April um 9:00 Uhr und erfolgt online.

Das Programm bietet eine bunte Mischung aus Bewegung, Kreativität und Abenteuer. Zu den Highlights zählen unter anderem die Pferde-Erlebnistage, bei denen Kinder den Umgang mit Pferden hautnah erleben können. Für alle Tanzbegeisterten gibt es kreativen Kindertanz, bei dem Spaß und Ausdruck im Mittelpunkt stehen. Wassersport-Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Beim Rafting und Drachenbootfahren sind Teamgeist, Action und jede Menge Spaß garantiert. Darüber hinaus hält das Ferienprogramm viele weitere spannende Angebote bereit, die für unvergessliche Ferientage sorgen.

Der Flyer steht auf der Startseite www.sjrkf.de zum Download bereit und wird auch in gedruckter Form in den Schulen verteilt. Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 25.04.2026, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich.

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Zwei Verkehrskontrollen in Kaufbeuren: Zu schnell und unter Drogen, sowie mehr als drei Promille am Steuer

Polizei stoppt zwei Autofahrer – Blutproben und mehrere Anzeigen folgen

Zu schnell und unter Drogeneinfluss unterwegs

KAUFBEUREN. Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr kontrollierte die Polizei auf der Augsburger Straße einen 34-jährigen Autofahrer aus Syrien. Der Mann war bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h unterwegs. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 34-Jährige musste die Polizisten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung sowie wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung ermittelt.
(PI Kaufbeuren)

Über drei Promille und ohne Führerschein

KAUFBEUREN. Bereits am Dienstagabend gegen 21:55 Uhr wurde in der Beuthener Straße ein 45-jähriger Autofahrer aus Polen von der Polizei angehalten. Während der Kontrolle stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als drei Promille. Der Mann musste ebenfalls zur Dienststelle gebracht werden, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem stellte sich heraus, dass der 45-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
(PI Kaufbeuren)

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Gesundheit Soziales Top

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Es geht los. Der Kampf um den Klassenerhalt steht auf der Agenda

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft.

Für den ESV Kaufbeuren beginnt der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Am Sonntag steht dann schon das erste sichere Heimspiel in der Runde an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 17:00 Uhr.

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft. Wenige Stehplatztickets für das Heimspiel am Sonntag sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für den Gästeblock sind hier erhältlich.

2000 Schals: Dazu werden am Sonntag beim ersten Heimspiel der Runde 2.000 Schals mit dem Motto Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht, an den Stadioneingängen gegen eine freiwillige Spende an den ESV Kaufbeuren e.V. verteilt. Die Aktion und der Slogan wurde gemeinsam mit der Fanszene und Fanclubvertretern ins Leben gerufen. Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht!

Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Mit Joe Cassetti hat sich nun ein weiterer Kontingentspieler rechtzeitig zu den beginnenden Playdowns fit gemeldet. Weiter nicht zur Verfügung stehen Kapitän Bernhard Ebner und Stürmer Alec Zawatsky. Henri Kanninen wird bekannterweise in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen den EHC Freiburg werden dann keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler mehr veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen den EHC Freiburg vier Spiele gewinnen. Die Freiburger als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber den Jokern von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Top

Kletterzentrum platzt aus allen Nähten

Das Kletterzentrum stößt an seine Kapazitäten

Stetiger Zuwachs beim DAV Kaufbeuren-Gablonz erfordert Erweiterung

Der Alpenverein platzt aus allen Nähten, so die Aussage des 1. Vorsitzenden Ralf Trinkwalder bei der Mitgliederversammlung. Die wachsende Zahl der Mitglieder, inzwischen 6700, bringt das Kletterzentrum räumlich an die Grenzen. Es wird über eine Erweiterung diskutiert – von Aufstockung auf dem Dach bis Anbau eines Gebäudes. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage  nach Kletter- und Boulderangeboten stößt der bisherige Bereich an seine Kapazitäten. Ebenso besteht Bedarf an zusätzlichen Büro- und Lagerflächen. Es könnte auch die PV-Anlage erweitert werden. In der Vorstandschaft sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und ein Grobkonzept bzgl. Kosten und baurechtlichen Vorschriften erstellt werden.

Wirtschaftlich steht der Verein auf einem guten Niveau. Die Schulden sind getilgt und schaffen Raum für neue Investitionen, so der Schatzmeister Uwe Brück.  Der Haushaltsplan 2026 sieht Rückstellungen für den DAV-Klimafonds und für Baumaßnahmen vor.

Im Jugendbereich stehen dem Verein 24 Jugendleiterinnen und Jugendleiter für insgesamt 7 Jugendgruppen zur Verfügung. Sie bieten den Jugendlichen ein breites Angebot an Aktivitäten. Die Leitenden sind auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene engagiert. Die Funktion des Jugendreferenten übergibt Marvin Scupin an seinen Nachfolger Joseph Hirsch.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Ralf Trinkwalder als 1. Vorsitzender, Gesa Landsgesell als 2. Vorsitzende, Uwe Brück als Schatzmeister und Joseph Hirsch als Jugendreferent.

Zum Schluss bedankt sich Ralf Trinkwalder bei allen Anwesenden, bei den Haupt- und Ehrenamtlichen für das Engagement und wünscht allen ein schönes, gesundes Bergjahr 2026.

 

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Top Veranstaltung Wirtschaft

Netzwerken in entspannter Atmosphäre: Wirtschaftsjunioren laden zum ersten Stammtisch am 01.04.26 in Kaufbeuren

Treffpunkt für Unternehmer, Führungskräfte und Gründer am 1. April im Karnbachs Restaurant. Jetzt noch bis zum 27. März anmelden.

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kaufbeuren-Ostallgäu starten mit einem neuen Format: Am 1. April 2026 findet der erste Stammtisch der WJ in Kaufbeuren statt. In lockerer Runde haben Mitglieder, Gastmitglieder und Interessierte die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.

Austausch und neue Kontakte

Der Stammtisch richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer von Start-ups aus der Region. Ziel ist es, Menschen aus Wirtschaft und Unternehmertum zusammenzubringen und den persönlichen Austausch zu fördern. Gerade für Interessierte bietet das Treffen eine gute Gelegenheit, die Wirtschaftsjunioren und ihre Aktivitäten näher kennenzulernen.

Treffen in entspannter Atmosphäre

Das Treffen findet im Karnbachs Restaurant in der Kaiser-Max-Straße 41 in Kaufbeuren statt. Beginn ist um 18:00 Uhr. In ungezwungener Atmosphäre können die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Abendessen ins Gespräch kommen. Die Teilnahme erfolgt auf Selbstzahlerbasis.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bis 27. März 2026 möglich. Auch eine eventuelle Abmeldung sollte bis zu diesem Datum erfolgen.

👉 Anmeldung unter: https://www.wjd-kf-oal.de/?veranstaltunganmelden=128624

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Blaulicht Top

Rauchentwicklung in Seniorenwohnanlage in Kaufbeuren sorgt für Feuerwehreinsatz

Angebranntes Essen löst Alarm aus – Feuerwehr lüftet verrauchte Wohnung

KAUFBEUREN. Eine Rauchentwicklung in einer seniorengerechten Wohnanlage in der Augsburger Straße hat am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Gegen 15:30 Uhr wurde ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgelöst. Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren rückten daraufhin zur gemeldeten Rauchentwicklung aus.

Ursache: Angebranntes Essen auf dem Herd

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache für den Alarm war angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd. Die betroffene Kleinwohnung war jedoch bereits stark verraucht. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich über die Drehleiter und die Balkontür Zugang zur Wohnung. Ein weiterer Trupp stand im Flur des ersten Obergeschosses in Bereitschaft, während der Einsatz von außen lief. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befand sich niemand in der Wohnung. Verletzte gab es daher nicht.

Wohnung belüftet – Einsatz nach knapp einer Stunde beendet

Im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung mit Überdrucklüftern vom Flur aus. Dabei kam auch eine Rauchschürze zum Einsatz, um eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach der Kontrolle des Herdes wurde die Einsatzstelle an Polizei und Betreiber der Wohnanlage übergeben. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit rund 70 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte etwa 59 Minuten.

Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden.

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Blicklicht bietet am 6.2.2026 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiter

Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die sensible Aufgabe vor

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2026 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiter an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die sensible Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.

Die nächste Qualifizierung zur Palliativbegleitung startet am 06. Februar 2026. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben.

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Praxiswissen für den Acker: Einladung zum Pflanzenbautag 2026 am 11.02.

Wie Betriebe von aktuellem Know-how und Erfahrungsberichten profitieren können

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren und der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren laden am Mittwoch, den 11. Februar 2026, zum Pflanzenbautag nach Ketterschwang ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Landwirtinnen und Landwirte, die sich über aktuelle Entwicklungen im Pflanzenbau informieren und ihr Wissen praxisnah erweitern möchten.

Fachvorträge und Erfahrungsberichte aus erster Hand

Im Zentrum der Veranstaltung stehen zwei Schwerpunkte:

  • Ein Fachbeitrag von Grünlandexperte Hans Koch, der aktuelle Erkenntnisse und Empfehlungen zum Thema Grünlandbewirtschaftung vorstellt.
  • Drei Betriebsleiter berichten aus der Praxis über ihre Erfahrungen mit Maßnahmen zur Verbesserung der Grundfutterqualität auf ihren Höfen.

Diese Einblicke sollen helfen, eigene Betriebsstrategien weiterzuentwickeln und praxisnahe Lösungen kennenzulernen.

Organisatorisches auf einen Blick

  • 📅 Datum: Mittwoch, 11. Februar 2026
  • 🕘 Uhrzeit: 9:00 – 15:30 Uhr
  • 📍 Ort: Gasthof Brem, Landstraße 11, 87656 Ketterschwang (Gemeinde Germaringen)
  • 📝 Anmeldung bis spätestens: Mittwoch, 4. Februar 2026

Aufgrund der hohen Nachfrage im Vorjahr ist eine Anmeldung erforderlich.

Jetzt anmelden

Das vollständige Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren:
👉 www.aelf-kf.bayern.de

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Erster „Podium Poetry Slam“ am 05.02.26 bringt Literatur live auf die Bühne

Kaufbeuren bekommt eine neue Bühne für starke Worte

Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, startet im Podium Kaufbeuren ein neues literarisches Veranstaltungsformat: der „Podium Poetry Slam“. Ab 20 Uhr – Einlass ist ab 19 Uhr – heißt es: Bühne frei für selbstverfasste Texte, starke Stimmen und eindrucksvolle Auftritte.

Der Abend verspricht eine Mischung aus Poesie, Witz, Tiefgang und spontaner Bühnenkunst. Poetinnen treten mit ihren eigenen Texten gegeneinander an – mal nachdenklich, mal humorvoll, politisch oder ganz persönlich. Das Besondere: Das Publikum entscheidet am Ende, wer als Siegerin den Abend verlässt.

Vielfalt der Stimmen – regional und überregional

Das Line-up bietet eine spannende Mischung aus bekannten Slammer*innen der deutschsprachigen Szene und neuen Gesichtern:

  • Daniel Wagner (Heidelberg)
  • Gregor Biberacher (Freiburg)
  • Jana Isa (Neu-Ulm)
  • Elisa Bartelt (München)
  • Chris Veit (Altstädten)
  • Martina Miller (Röthenbach)

Sie alle bringen ihre eigenen Perspektiven und Stile mit auf die Bühne und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.

Gastgeber mit Erfahrung

Moderiert wird der Abend von Ivica Mijajlovic, Gründer des Allgäu Slam und mehrfacher Landesmeister im Poetry Slam. Mit seiner Erfahrung und Bühnenpräsenz führt er durch das Programm und sorgt für einen stimmungsvollen Rahmen.

Kooperation mit Allgäu Slam e.V.

Der „Podium Poetry Slam“ ist eine Kooperation des Veranstaltungsorts Podium Kaufbeuren mit dem Verein Allgäu Slam e.V.. Ziel ist es, Kaufbeuren als festen Ort für Live-Literaturveranstaltungen zu etablieren und neuen wie erfahrenen Poet*innen eine Bühne zu bieten.

Karten und Vorverkauf

  • Eintritt: Vorverkauf 15 €, Abendkasse 17 €
  • Vorverkaufsstellen:
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