Kategorien
Blaulicht Newsletter Panorama Top

Wohnungseinbrüche: Polizei warnt vor erhöhtem Risiko in der dunklen Jahreszeit

191 Wohnungseinbrüche im Jahr 2025 im Bereich Schwaben Süd/West – Polizei verstärkt Kontrollen und bietet kostenlose Beratung zum Einbruchschutz

Schwaben Süd/West – Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß das Risiko für Wohnungseinbrüche. Die Polizei setzt deshalb auf gezielte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen und informiert darüber, wie sich Bürgerinnen und Bürger wirksam vor Einbrechern schützen können. Neben geeigneter Sicherungstechnik spielt dabei auch das eigene Verhalten eine wichtige Rolle.

191 Wohnungseinbrüche im Jahr 2025 registriert

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wurden im Jahr 2025 insgesamt 191 Wohnungseinbruchsdiebstähle registriert. Im Vorjahr waren es 178 Fälle. Das entspricht einem Anstieg um 7,3 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich die Aufklärungsquote von 17,4 auf 26,7 Prozent. Damit konnte die Polizei etwa jeden vierten Fall aufklären.

In 36 Prozent der Fälle waren freistehende Einfamilienhäuser betroffen, weitere 26 Prozent entfielen auf Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Ein Wohnungseinbruch bedeutet für die Betroffenen häufig mehr als einen finanziellen Schaden. Das Eindringen in die eigenen vier Wände kann das persönliche Sicherheitsgefühl nachhaltig beeinträchtigen. Besonders häufig nutzen Täter die Dämmerungs- und Abendstunden. Grundsätzlich sind Einbrüche jedoch zu jeder Tageszeit möglich.

Polizei setzt auf verstärkte Kontrollen

Zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität führt die Polizei lageangepasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch. Dabei stehen insbesondere wichtige Verkehrswege sowie mögliche Reise- und Fluchtbewegungen von Tatverdächtigen im Mittelpunkt. Im Herbst 2025 fanden erneut länderübergreifende Schwerpunktkontrollen statt, an denen sich die Polizeien aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen beteiligten. Ziel war es unter anderem, verdächtige Personen und Fahrzeuge frühzeitig zu erkennen und wichtige Fahndungserkenntnisse zu gewinnen.

Auch das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West führt entsprechende Kontrollen durch.

Einbruchschutz: Mechanische Sicherungen besonders wichtig

Ein wirksamer Schutz beginnt bereits bei Fenstern und Türen. Die Polizei empfiehlt geprüfte, einbruchhemmende Produkte ab der Widerstandsklasse RC 2. Entscheidend ist neben der Qualität der Sicherungen auch deren fachgerechter Einbau. Elektronische Sicherungssysteme können den mechanischen Schutz ergänzen. Dass sich entsprechende Maßnahmen lohnen können, zeigen die bundesweiten Zahlen: Im Jahr 2025 blieben 44,9 Prozent der Wohnungseinbrüche im Versuchsstadium. Nach Einschätzung der Polizei tragen geeignete Sicherungen wesentlich dazu bei, dass Einbrecher nicht in Gebäude gelangen.

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren kostenlos und neutral über geeignete Schutzmaßnahmen. Auf Wunsch kommen die Fachberaterinnen und Fachberater auch direkt vor Ort.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Mit einfachen Verhaltensregeln lässt sich das Einbruchsrisiko verringern:

  • Türen abschließen: Haus- und Wohnungstüren beim Verlassen immer abschließen und nicht nur ins Schloss ziehen.
  • Fenster schließen: Auch bei kurzer Abwesenheit Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren vollständig verschließen. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster.
  • Keine Ersatzschlüssel verstecken: Einbrecher kennen viele vermeintlich sichere Verstecke rund ums Haus.
  • Abwesenheit nicht öffentlich machen: Weder auf Anrufbeantwortern noch in sozialen Medien Hinweise auf längere Reisen hinterlassen.
  • Bewohnten Eindruck vermitteln: Während des Urlaubs den Briefkasten regelmäßig leeren lassen und beispielsweise Zeitschaltuhren für die Beleuchtung nutzen.
  • Nachbarschaft im Blick behalten: Auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge achten und nach Möglichkeit Kennzeichen oder Personenbeschreibungen notieren.
  • Verdächtiges sofort melden: Bei entsprechenden Beobachtungen unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 verständigen.

Was tun, wenn ein Einbruch bemerkt wird?

Wer einen Einbrecher im eigenen Haus oder in der Wohnung bemerkt, sollte sich keinesfalls selbst in Gefahr bringen. Wenn möglich, das Gebäude gefahrlos verlassen und sofort die Polizei über 110 verständigen. Wer bei der Rückkehr Einbruchsspuren entdeckt oder vermutet, dass sich noch Täter im Gebäude befinden, sollte nicht hineingehen, sondern außerhalb auf die Polizei warten. Nach einem Einbruch sollten möglichst keine Gegenstände verändert oder berührt werden, damit wichtige Spuren erhalten bleiben.

Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West stehen für Fragen rund um die Sicherung von Wohnungen, Häusern und Unternehmen zur Verfügung.

Kriminalpolizeiinspektion Kempten
Hirnbeinstraße 10, 87435 Kempten
Telefon: 0831 9909-1830

Kriminalpolizeiinspektion Memmingen
Am Schanzmeister 2, 87700 Memmingen
Telefon: 08331 100-278

Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm
Reuttier Straße 64, 89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731 8013-289

Weitere Informationen zum Einbruchschutz und zur zuständigen Beratungsstelle gibt es auf den Internetseiten der Bayerischen Polizei.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, aufmerksam zu bleiben und verdächtige Beobachtungen frühzeitig zu melden. Dabei gilt: Lieber einmal zu viel die Polizei verständigen als einmal zu wenig.

Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Kategorien
Allgemein Newsletter Top

Sehenswerter Penaltyschuss von Max Oswald sichert dem ESVK zwei Punkte

Am 14. Spieltag waren die Joker bei den Lindau Islanders zu Gast. Der ESVK musste dabei auf den erkrankten Eero Elo verzichten. Im Tor stand Nikita Quapp.

Die Lindauer kamen mit viel Dampf aus der Kabine. Ihnen war anzumerken, dass sie die Kaufbeurer von Beginn an unter Druck setzen wollten. Das gelang ihnen in den ersten Minuten auch immer wieder. Der ESVK fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und nutzte schließlich einen Fehler der Islanders im Spielaufbau zur Führung. Max Renner eroberte die Scheibe, umspielte die Lindauer Abwehr und legte sie Sami Blomqvist perfekt auf. Der Topscorer musste nur noch einschieben. Kurz darauf legten die Joker den zweiten Treffer nach: Tomas Schwamberger lenkte die Scheibe zum 0:2 über Torhüter Daniel Filmonow hinweg ins Tor. In der Folge hatten die Joker weitere gute Chancen und hätten durchaus noch den einen oder anderen Treffer erzielen können. Auch zwei Unterzahlspiele verteidigten sie erfolgreich. Dabei ergaben sich sogar Konterchancen für Max Oswald und Tomas Schwamberger, die sie jedoch nicht nutzen konnten. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 in die erste Pause.

Das Spiel auf SpradeTV

Das zweite Drittel gehörte dann ganz den Lindauern. Die Joker hatten große Probleme mit dem schnellen Spiel der Islanders, die immer wieder zügig nach vorne spielten und offensiv häufig Eins-gegen-eins-Situationen suchten. In einem Powerplay kamen die Hausherren nach 28 Minuten zu ihrem ersten Treffer. Timo Gams wurde von hinter dem Tor freigespielt und hatte aus kurzer Distanz wenig Mühe, den Spielstand auf 1:2 zu verkürzen. Nur gut eine Minute später erzielten die Lindauer nach einem ihrer vielen überfallartigen Angriffe den Ausgleich. Noah Kane hatte im Slot freie Schussbahn und traf trocken zum 2:2. Wenig später fand ein zunächst harmlos wirkender, wohl abgefälschter Schuss von Sandro Mayr den Weg ins Kaufbeurer Tor – die Islanders führten mit 3:2. Der ESVK hatte im anschließenden eigenen Powerplay die Chance, schnell zu antworten. Das Überzahlspiel der Joker war jedoch zu behäbig. Nach den drei schnellen Gegentoren wirkten die Kaufbeurer zudem etwas geschockt und mussten einige Minuten mit sich selbst kämpfen. Eine Sekunde vor der Pausensirene gelang ihnen dann aber noch der Ausgleich: Max Oswald tankte sich vor das Tor von Daniel Filmonow, wurde beim Abschluss in die Ecke abgedrängt, brachte die Scheibe aber noch einmal vors Tor. Sami Blomqvist schob zum 3:3 ein.

Im letzten Drittel mussten die Kaufbeurer zunächst zwei Powerplays der Lindauer überstehen, was ihnen gelang. Die Partie war nun sehr temporeich, und beide Mannschaften zeigten, dass sie das Spiel gewinnen wollten. In der 47. Spielminute gingen die Joker durch Max Hops mit 3:4 in Führung. Aus kurzer Distanz drückte er die Scheibe nach Vorarbeti von William Eriksson über die Linie. Die Allgäuer hatten immer wieder gute Offensivaktionen und hätten die Partie mit einem weiteren Treffer entscheiden können. Doch auch die Lindauer blieben gefährlich. Bei einer Drei-gegen-zwei-Situation bewahrte Nikita Quapp seine Mannschaft mit einem starken Reflex vor dem Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende führte ein Fehler in der Kaufbeurer Defensive, direkt vor Nikita Quapp, dann doch zum 4:4. Torschütze war Andreas Farny. Die Partie ging in die Verlängerung. Dort hatten beide Mannschaften die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, doch beide Torhüter agierten stark. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Andrew Yogan hielt den ESVK im Rennen, nachdem die Lindauer zuvor mit ihrem dritten Versuch in Führung gegangen waren. Anschließend vergaben beide Mannschaften je einen Versuch. Max Oswald traf schließlich mit zwei sehenswerten Versuchen, während Nikita Quapp auch den letzten Penalty der Lindauer parierte. Am Ende sicherten sich die Joker in einer engen, schnellen und spannenden Partie zwei Punkte.

Am Sonntag empfangen die Joker in der energie schwaben arena zum letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause die Erding Gladiators.

Kategorien
Newsletter Soziales Top Wirtschaft

Zünftiges Weißwurstfrühstück im BRK-Tagestreff Hüttenstraße

Bayerische Schmankerl und bekannte Lieder sorgten für einen geselligen Vormittag

Ein Stück bayerische Gemütlichkeit hielt vor Kurzem Einzug in den BRK-Tagestreff Hüttenstraße in Kaufbeuren. Bei einem zünftigen Weißwurstfrühstück verbrachten die Gäste einen geselligen Vormittag in gemütlicher Runde.

Auf den Tisch kamen traditionelle bayerische Schmankerl: Weißwürste, frische Brezen und dazu ein Radler. Doch nicht nur kulinarisch war für gute Stimmung gesorgt. Auch die Musik durfte nicht fehlen. Gemeinsam wurden bekannte Lieder angestimmt und kräftig mitgesungen.

„Solche Erlebnisse bringen Abwechslung in den Alltag und bereiten unseren Gästen viel Freude. Das Weißwurstfrühstück war eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu lachen und einfach ein paar unbeschwerte Stunden zu genießen“, freut sich Helga Lehmann, Einrichtungsleitung der BRK-Tagespflegen.

Den BRK-Tagestreff kostenlos kennenlernen
Wer den BRK-Tagestreff Hüttenstraße näher kennenlernen möchte, kann einen kostenlosen Kennenlerntag vereinbaren. Interessierte erhalten dabei Einblicke in den Tagesablauf, lernen das Team persönlich kennen und erleben die vielfältigen Angebote mit gemeinsamen Aktivitäten und einem gemütlichen Mittagessen.

Weitere Informationen über den BRK-Tagestreff Neugablonz, Hüttenstraße 5, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz, unter Telefon 08341 68883 oder per E-Mail an tagespflege.neugablonz.oal@brk.de. Mehr auch zu dem Tagestreff Stiftsterrassen in Kaufbeuren oder dem Treff in Buchloe unter www.brk-ostallgaeu.de/tagespflegen

Kategorien
Gesundheit Newsletter Soziales Top

Wenn Schutz da ist – aber kein Zuhause

Grafik: KI generiert

Eine junge Mutter findet mit ihrem Baby Schutz vor Gewalt – doch ohne Wohnung bleibt der Neuanfang ungewiss.

Eine 24-jährige Mutter lebt mit ihrem zehn Monate alten Baby derzeit im Frauenhaus. Noch vor wenigen Monaten hatte sie eine Wohnung, einen Alltag und die Hoffnung auf ein gemeinsames Familienleben. Nach außen wirkte ihr Partner freundlich, hilfsbereit und zugewandt. Doch hinter verschlossenen Türen zeigte sich ein anderes Bild.

Die junge Frau erlebte Demütigungen, Beschimpfungen und massiven psychischen Druck. Sie wurde kontrolliert, eingeschüchtert und immer weiter verunsichert. Mit der Geburt des Kindes verschärfte sich die Situation spürbar. Statt Unterstützung und Geborgenheit erlebte sie Abwertung, Misstrauen und ständige Vorwürfe. Nichts schien gut genug zu sein. Selbst alltägliche Dinge wurden zum Anlass für Kritik und Erniedrigung. Ihr Handy wurde kontrolliert, ihr Standort überprüft, jeder Schritt misstrauisch hinterfragt.

Besonders alarmierend wurde die Lage, als sich auch das Verhalten des Mannes gegenüber dem Baby veränderte. Aus einem unguten Gefühl wurde bei der Mutter die tiefe Gewissheit, dass sie handeln musste. Als sie ihre Sorgen ansprach, reagierte der Partner mit Wut, Drohungen und weiterer Einschüchterung. Er versuchte, ihr die eigene Wahrnehmung abzusprechen, und redete ihr ein, niemand werde ihr glauben. So wie viele Betroffene häuslicher Gewalt geriet auch sie in einen Zustand aus Angst, Ohnmacht und innerer Isolation.

Schließlich blieb nur ein Ausweg: die Flucht.

Die junge Mutter verließ die gemeinsame Wohnung mit dem Nötigsten – einigen Unterlagen, etwas Kleidung und ihrem Kind auf dem Arm. Im Frauenhaus fanden Mutter und Tochter Schutz, Ruhe und Menschen, die ihnen zuhören, sie ernst nehmen und sie auf dem Weg in ein neues Leben begleiten. Für Frauen in solch einer Situation ist ein Frauenhaus oft ein rettender Ort. Doch es bleibt ein Schutzraum auf Zeit.

Denn Sicherheit allein genügt nicht, wenn danach kein Zuhause folgt.

Was die junge Mutter jetzt dringend braucht, ist eine eigene Wohnung. Einen Ort, an dem sie mit ihrer Tochter ankommen kann. Einen Ort, an dem sie nicht mehr in Angst leben muss. Einen Ort, an dem ihr Kind sicher aufwachsen kann und ein Alltag ohne Bedrohung möglich wird. Doch genau daran scheitert der Neuanfang.

Obwohl die Voraussetzungen für einen Umzug gegeben wären, obwohl die Mietkosten abgesichert sind und obwohl auch nach dem Auszug weitergehende Unterstützung bereitsteht, findet sich kein passender Wohnraum. Die wenigen Wohnungen, die überhaupt infrage kommen, sind oft schon vergeben, bevor es überhaupt zu einem persönlichen Kontakt kommt. Für Frauen mit Kind, für Alleinerziehende und für Menschen mit Gewalterfahrung ist es auf dem angespannten Wohnungsmarkt noch schwieriger, eine Chance zu bekommen.

So bleibt eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind in einer belastenden Übergangssituation gefangen, obwohl sie den schwersten Schritt bereits gegangen ist. Sie hat sich aus Gewalt gelöst. Sie hat Schutz gesucht. Sie ist bereit, neu anzufangen. Doch ohne Wohnung bleibt dieser Weg versperrt.

Dieser Fall zeigt auf eindringliche Weise, was Wohnungsnot für Menschen in einer ohnehin existenziellen Krise bedeutet. Es geht nicht nur um fehlende Quadratmeter. Es geht um Schutz, Würde und die reale Chance auf ein Leben ohne Angst. Für Frauen und Kinder, die häuslicher Gewalt entkommen sind, ist eine Wohnung weit mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie ist der entscheidende Schritt in ein sicheres und selbstbestimmtes Leben.

—–

Infobox: Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu / Second Stage

Das Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu des SkF Augsburg e.V. bietet Frauen und ihren Kindern Schutz, Beratung und Unterstützung in Situationen häuslicher Gewalt. Mit dem Projekt Second Stage werden Menschen mit Gewalterfahrung auf dem Weg in ein sicheres und selbstbestimmtes Leben begleitet.

Wenn Sie Menschen mit Gewalterfahrung eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne beim:

Projekt Second Stage
Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu
SkF Augsburg e.V.
Telefon: 08341 9993227
E-Mail: secondstage@skf-augsburg.de

Wenn Sie selbst von häuslicher Gewalt betroffen sind, bietet die Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt KF-OAL kostenlos und niederschwellig Unterstützung an.

Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt KF-OAL
Telefon: 08341 9993227

Das Frauenhaus Kaufbeuren ist rund um die Uhr erreichbar unter:
Telefon: 08341 16616

 

Kategorien
Podcast Top

Klar.Text Podcast “ Stimmen der Stadt“ – viel Musik, jede Menge Lachen und ein außergewöhnliches Konzerterlebnis

Dimi Dimitrakopoulos und Julia Haug zu Gast bei Claus Tenambergen – Im Podcast sprechen sie über das besondere Musikprojekt am 13. Februar 2027 im Stadttheater Kaufbeuren

So viel gelacht wurde bei Klar.Text selten! In der 20. Folge des Themenpodcasts von „Wir sind Kaufbeuren“ begrüßt Gastgeber Claus Tenambergen die beiden Musiker Dimi Dimitrakopoulos und Julia Haug. Gemeinsam sprechen sie über „Stimmen der Stadt“, einen außergewöhnlichen Konzertabend, der am Samstag, 13. Februar 2027, im Stadttheater Kaufbeuren stattfinden wird. Dabei geht es nicht nur um Musik, sondern auch um kreative Ideen, ungewöhnliche Kombinationen und die Freude, gemeinsam etwas Besonderes auf die Bühne zu bringen. Das Gespräch ist ebenso informativ wie unterhaltsam – und zeigt, mit wie viel Begeisterung die Beteiligten an den Vorbereitungen arbeiten.

Von einer Idee beim Altstadtsommer auf die Bühne des Stadttheaters

Die Anfänge von „Stimmen der Stadt“ reichen einige Jahre zurück. Bereits beim Kaufbeurer Altstadtsommer gab es eine erste, kleinere Ausgabe des musikalischen Gemeinschaftsprojekts. Nun soll die Idee in deutlich größerem Rahmen verwirklicht werden. Im Mittelpunkt stehen bekannte Musikerinnen und Musiker aus Kaufbeuren und der Region, die das Publikum nicht nur mit ihren eigenen Liedern und Stilrichtungen begeistern möchten. Vielmehr geht es darum, neue musikalische Verbindungen zu schaffen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen, das über die gewohnten Einzelauftritte hinausgeht.

Bekannte Stimmen in ungewohnten Kombinationen

Solos, Duette, Trios und wechselnde Besetzungen sollen für einen abwechslungsreichen Konzertabend sorgen. Dabei dürfen sich die Mitwirkenden durchaus aus ihrer musikalischen Komfortzone herauswagen. Ein besonderes Element ist das Konzept „Sing meinen Song“: Künstlerinnen und Künstler interpretieren dabei Stücke anderer Beteiligter auf ihre eigene Weise. So entstehen neue Versionen bekannter Lieder und musikalische Begegnungen, die auch für die Musiker selbst eine spannende Erfahrung darstellen. Das Spektrum reicht von Pop und Swing über Musical und Folk bis hin zu Hip-Hop. Begleitet werden die Auftritte von einer eigens zusammengestellten Liveband. Auf Playback wird bewusst verzichtet – im Vordergrund stehen das Können der Beteiligten und die gemeinsame Freude an der Live-Musik.

Viel Leidenschaft hinter den Kulissen

Wie aufwendig die Vorbereitung eines solchen Abends ist, wird im Podcast ebenfalls deutlich. Dimi Dimitrakopoulos und Julia Haug berichten von der Zusammenstellung der Künstler, der Planung der musikalischen Beiträge und den Herausforderungen bei der Organisation gemeinsamer Proben. Auch die technische Umsetzung spielt eine wichtige Rolle. Wolfgang „Fuchl“ Fuchs ist für den Sound und die Veranstaltungstechnik verantwortlich. Die Bühnengestaltung soll bewusst zurückhaltend bleiben, während eine stimmungsvolle Beleuchtung die musikalischen Darbietungen unterstützt.

Ein gemeinsames Finale ist ebenfalls geplant. Was das Publikum dabei genau erwartet, möchten die beiden Gäste allerdings noch nicht verraten.

Ein Podcast voller Humor und Vorfreude

Neben den vielen Informationen über das Konzert kommt in der neuen Klar.Text-Folge vor allem der Humor nicht zu kurz. Dimi und Julia erzählen offen, spontan und mit viel Freude von ihren Plänen. Immer wieder sorgen kleine Neckereien und unerwartete Wendungen für herzhaftes Gelächter. Entstanden ist eine außergewöhnlich heitere Podcast-Folge, die interessante Einblicke hinter die Kulissen bietet und zugleich deutlich macht, wie viel Kreativität, musikalisches Können und Begeisterung in „Stimmen der Stadt“ stecken.

Jetzt die neue Klar.Text-Folge anhören

Folge 20 vom 28. Oktober 2026:
„Stimmen der Stadt – Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis“

Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Dimi Dimitrakopoulos und Julia Haug.

Hier den Podcast-Player einfügen.

Stimmen der Stadt – Termin und Tickets

Samstag, 13. Februar 2027
Stadttheater Kaufbeuren

Tickets sind über Eventim erhältlich. Weitere Informationen zum Konzert und den beteiligten Künstlern gibt es unter:

www.stimmen-der-stadt.de


Über Klar.Text

Klar.Text ist der Themenpodcast von „Wir sind Kaufbeuren“. Gastgeber Claus Tenambergen spricht mit Menschen aus Kaufbeuren und der Region über ihre Ideen, Projekte, Erfahrungen und Geschichten.

Kategorien
Gesundheit Top

Neuer Patienten-Trainer der AOK:

Der neue Patienten-Trainer hilft Versicherten, sich gut vorzubereiten, um sich aktiv in das Gespräch einzubringen und die richtigen Fragen zu stellen. © AOK-Bundesverband

Gezielt aufs Arztgespräch vorbereiten

Die AOK hat ihr Internet-Angebot um einen Patienten-Trainer für das Arztgespräch ergänzt. Er unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, sich gezielt und strukturiert auf anstehende Gespräche in der Arztpraxis oder im Krankenhaus vorzubereiten. „Ziel des neuen Online-Angebotes ist es, die Selbstwirksamkeit und Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten zu stärken und so zu gelingenden Arztgesprächen beizutragen“, sagt Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Patienten-Trainer basiert auf einer Studie, in der das Heidelberger Institut für Kommunikations- und Prüfungsforschung (IKPF) sowohl Patientinnen und Patienten und deren Angehörige als auch behandelnde Ärztinnen und Ärzte nach ihren Herausforderungen und Bedarfen gefragt hat. Das Angebot ist in enger Zusammenarbeit mit Fachärztinnen und Fachärzten verschiedener Fachrichtungen entwickelt worden. Den Patiententrainer finden Sie im Internet unter:

www.aok.de/pk/patiententrainer

Vier Video-Tutorials mit praxisnahen Fallbeispielen

Der Patienten-Trainer vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch konkrete Kommunikations-Strategien. „Es ist hilfreich für Patientinnen und Patienten, sich aktiv in das Gespräch einzubringen und Fragen zu stellen, um zu guten gemeinsamen Behandlungsentscheidungen auf Augenhöhe zu kommen“, erklärt Wolfgang Seidler. In vier Video-Tutorials werden praxisnahe Fallbeispiele dargestellt. Die Videos zeigen unter anderem, wie Patientinnen und Patienten mit Zeitdruck umgehen können und wie sie ihre Anliegen klar in das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin einbringen können. Eine ausdruckbare Checkliste hilft, den Arzttermin gut vor- und nachzubereiten. Außerdem umfasst der Patienten-Trainer einen eigens entwickelten Selbsttest, der nach Abfrage verschiedener Aspekte konkrete Empfehlungen zur Verbesserung anstehender Arztgespräche gibt.

AOK will mit neuem Angebot eine Lücke schließen

„Ein gelingendes Arzt-Patienten-Gespräch ist ein entscheidender Bestandteil einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung“, betont Wolfgang Seidler. Es kann die Therapietreue, den Behandlungserfolg und die Patientenzufriedenheit maßgeblich beeinflussen. „Patienten und Patientinnen wollen und müssen heute in die Entscheidungsfindung eingebunden werden“, so Wolfgang Seidler. Das gelingt nach Einschätzung des AOK-Beirats am besten, wenn sie ihre Bedürfnisse äußern, gezielt Fragen stellen und eigene Anliegen formulieren können, um ihre Erkrankung und deren Behandlung besser zu verstehen. Mit dem neuen Angebot will die AOK eine Lücke schließen, denn bisherige Angebote setzen vor allem bei den Kompetenzen der Ärztinnen und Ärzte an. Die AOK möchte mit dem neuen Patienten-Trainer jedoch die Patientenseite gezielt aktivieren und stärken. „Schon eine einzige Frage kann einem Gespräch eine ganz neue Richtung geben“, beteuert Wolfgang Seidler.

Kategorien
Karriere Top Verwaltung

Stadt Kaufbeuren ehrt 28 Mitarbeitende für 25 und 40 Jahre im Dienst

Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigt langjährige Treue und Engagement – Feierstunde mit Urkunden und persönlichen Glückwünschen

Kaufbeuren – Insgesamt 28 Mitarbeitende der Stadt Kaufbeuren konnten in diesem Jahr ein besonderes Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde würdigte Oberbürgermeister Stefan Bosse ihre langjährige Tätigkeit und bedankte sich persönlich für ihren Einsatz. 23 Beschäftigte blicken auf 25 Dienstjahre zurück, fünf weitere gehören der Stadtverwaltung bereits seit 40 Jahren an. „25 oder sogar 40 Jahre Zugehörigkeit zur Stadtverwaltung stehen für außergewöhnliche Treue, großes Engagement und eine starke Verbundenheit mit Kaufbeuren. Ich bedanke mich herzlich bei ihnen allen für ihre wertvolle Arbeit“, betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Ehrung.

Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Jubilarinnen und Jubilaren jeweils eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Im Anschluss bot ein gemütliches Beisammensein mit einem kleinen Buffet Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

23 Mitarbeitende feiern ihr 25-jähriges Dienstjubiläum

Für 25 Jahre im Dienst der Stadt Kaufbeuren wurden folgende Mitarbeitende geehrt: Manfred Folter, Udo Schmidt, Irene Marquart, Ilka Scupin, Sabine Preckle, Christian Trostel, Michael Münch, Klaus Martin, Bernhard Bullacher, Ulrike Gerber, Claudia Lichtenthal, Andreas Schmal, Verena Lunkewitz, Lisa Schmidt, Arno Gebert, Monika Hacker, Wolfgang Wagner, Dominik Petzka, Nana Spieß, Franz Dröber, Thomas Hanke, Katharina Latysch und Olga Kurilo.

Fünf Mitarbeitende seit 40 Jahren bei der Stadt

Auf vier Jahrzehnte im Dienst der Stadt Kaufbeuren können fünf Beschäftigte zurückblicken: Ilona Ernszt, Elmar Gailhofer, Manuela Janser, Monika Formann und Meinrad Huber.

Kategorien
Sport Top

Pétanque in Kaufbeuren: Über 200 Spieler kämpfen beim Liga-Finale auf dem Tänzelfestplatz

37 Mannschaften aus Südbayern beim entscheidenden Ligaspieltag – Kaufbeurer Teams mit erfolgreichen Begegnungen und wertvollen Erfahrungen

Kaufbeuren – Über 200 Spielerinnen und Spieler, 37 Mannschaften und spannende Begegnungen bis in die Abendstunden: Der Tänzelfestplatz in Kaufbeuren kürzlich Schauplatz des dritten und entscheidenden Ligaspieltags im Pétanque. Der BSSV richtete die Großveranstaltung aus, bei der Teams aus ganz Südbayern in vier Ligen um Meistertitel und Pokale kämpften. Von 10 Uhr morgens bis 19:30 Uhr wurde gespielt. Die letzten Begegnungen mussten sogar im Licht von Autoscheinwerfern beendet werden.

Kaufbeurens erste Mannschaft gewinnt alle drei Begegnungen

Mit zwei Mannschaften war auch Kaufbeuren vertreten. Die erste Mannschaft um Mannschaftsführer Wolfgang Hofmann zeigte zum Saisonabschluss eine starke Leistung. Gemeinsam mit Christa Snatschke, Wolfgang Essig, Peter Rimkus, Roland Tritscher, Tom Hnatek, Charly Ziegler und Erich Müller gewann das Team alle drei Begegnungen knapp mit jeweils 3:2.

Nach einem schwierigen Saisonstart gelang den Kaufbeurern damit noch der Sprung ins Mittelfeld der Bezirksoberliga. Besonders bemerkenswert: Durch den Sieg gegen den zwischenzeitlichen Tabellenführer Kochel verhalf die Mannschaft Dachau zum Aufstieg in die Landesliga. Den Meistertitel in der Bezirksliga sicherte sich Sindelsdorf.

Zweite Mannschaft sammelt erste Wettkampferfahrungen

Nach mehreren Jahren Pause stellte Kaufbeuren in dieser Saison erstmals wieder eine zweite Mannschaft. Für einige der Spielerinnen und Spieler waren es die ersten Wettkämpfe überhaupt. Routinier Paul Zick und Vereinsvorstand Sepp Bauer begleiteten die Neulinge Werner Gruß, Rüdiger Pagel, Wolfgang Dähn, Lizzy Eckert und Jutta Radke bei ihren ersten Ligaeinsätzen. Mit zwei Siegen aus insgesamt acht Begegnungen bewies die Mannschaft, dass sie auch gegen erfahrenere Gegner mithalten kann. Neben den sportlichen Ergebnissen stand vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Mittelpunkt.

Von Konrad Adenauer bis zum französischen Volkssport

Das Kugelspiel hat eine lange Tradition. Der frühere Bundeskanzler Konrad Adenauer spielte während seiner Aufenthalte im italienischen Cadenabbia Boccia und trug damit vor mehr als 70 Jahren dazu bei, den italienischen Volkssport in Deutschland bekannt zu machen.

Während beim Boccia schwere Kunststoffkugeln auf einer ebenen Fläche mit feinem Sand gerollt werden, kommen beim französischen Pétanque Metallkugeln mit einem Gewicht von rund 700 Gramm zum Einsatz. Gespielt wird auf unbefestigtem Untergrund, beispielsweise Kies oder Sand.

Der Name Pétanque stammt aus dem Provenzalischen und bedeutet sinngemäß „feste Füße“. Anders als bei manchen anderen Boulespielen werden die Kugeln aus einem festen Abwurfkreis ohne Anlauf geworfen.

Ziel ist es, die eigenen Kugeln möglichst nahe an einer kleinen Zielkugel zu platzieren, die zwischen sechs und zehn Meter entfernt liegt. Gespielt wird unter anderem als Doublette mit zwei Personen oder als Triplette mit drei Personen pro Mannschaft. Dabei stehen jedem Team insgesamt sechs Kugeln zur Verfügung. Wer zuerst 13 Punkte erreicht, gewinnt die Partie.

Dass Kugelspiele schon früher ausgesprochen beliebt waren, zeigt ein Blick in die Geschichte: Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit wurden Boulespiele in Frankreich mehrfach verboten. Bauern, Handwerker und Soldaten widmeten sich dem Spiel offenbar mit so großer Begeisterung, dass nach Ansicht der damaligen Obrigkeit Arbeit und militärische Übungen darunter litten.

Heute ist Pétanque ein beliebter Freizeit- und Wettkampfsport, der auch in Deutschland zahlreiche Anhänger gefunden hat.

Pétanque selbst ausprobieren

Wer den Sport kennenlernen möchte, hat dazu auch in Kaufbeuren Gelegenheit. Auf dem Tänzelfestplatz wird regelmäßig montags, mittwochs und freitags gespielt.

Darüber hinaus findet am Samstag, 31. Oktober 2026, ab 10 Uhr, in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule ein Einführungskurs statt. Interessierte können dabei die Grundlagen des Spiels kennenlernen und erste Erfahrungen mit den Metallkugeln sammeln.

Kategorien
Blaulicht Top

Polizei sucht Zeugen nach fünf Verkehrsunfällen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Unfallfluchten und Zusammenstoß auf der B12 – Schäden von insgesamt rund 13.000 Euro – Polizei bittet um Hinweise

Kaufbeuren/Ostallgäu – Gleich fünf Verkehrsunfälle beschäftigen die Polizei in Kaufbeuren und dem Ostallgäu. Zwischen dem 27. und 28. Oktober 2026 kam es unter anderem in Kaufbeuren, bei Germaringen sowie auf den Kreisstraßen bei Webams und Ingenried zu Unfällen. Der Sachschaden aus allen fünf Vorfällen beläuft sich auf insgesamt rund 13.000 Euro. Nach den vorliegenden Polizeimeldungen wurde niemand verletzt.

Unfallflucht bei Webams: Motorrad streift Pkw

Am Dienstag, 27. Oktober 2026, ereignete sich zwischen 17:45 und 18 Uhr auf der Kreisstraße OAL 11 bei Webams eine Verkehrsunfallflucht. Ein 39-jähriger Autofahrer war von Bayersried in Richtung Webams unterwegs. In der Kurve kurz vor Webams kamen ihm zwei Motorräder entgegen. Das hintere der beiden Motorräder streifte dabei den Pkw. Die Motorradfahrer setzten ihre Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Am Auto wurde der linke hintere Kotflügel beschädigt. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro.

Zeugenhinweise: Polizei Mindelheim, Telefon 08261 7685-0, oder Polizei Kaufbeuren, Telefon 08341 933-0.

Unfallflucht zwischen Ingenried und Baisweil: 5.000 Euro Schaden

Ebenfalls am Dienstag, 27. Oktober 2026, kam es gegen 19:10 Uhr auf der Kreisstraße OAL 6 zwischen Ingenried und Baisweil zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 53-jähriger Autofahrer fuhr von Ingenried in Richtung Baisweil, als sein Fahrzeug von einem entgegenkommenden Pkw gestreift wurde. Der andere Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. An dem Auto des 53-Jährigen wurden beide Türen auf der linken Fahrzeugseite beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Zeugenhinweise: Polizei Mindelheim, Telefon 08261 7685-0, oder Polizei Kaufbeuren, Telefon 08341 933-0.

Unfall auf der B12 bei Germaringen: Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, ereignete sich gegen 16:45 Uhr auf der B12 in Fahrtrichtung Kempten ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lastwagen. Der Zusammenstoß geschah am Ende des zweispurigen Streckenabschnitts, etwa einen Kilometer vor der Ausfahrt Germaringen. Nach bisherigen Angaben wollte ein 57-jähriger Autofahrer einen Lastwagen überholen, der von einem 60-Jährigen gesteuert wurde. Während des Überholvorgangs kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beträgt rund 3.000 Euro. Da die beiden Unfallbeteiligten unterschiedliche Angaben zum Hergang machen, bittet die Polizei um Hinweise von Personen, die den Unfall beobachtet haben.

Zeugenhinweise: Polizeiinspektion Buchloe, Telefon 08241 9690-0.

Kaufbeuren: 17-jähriger Motorradfahrer nach Gefahrenbremsung gestürzt

Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, kam es gegen 12:13 Uhr in der Bahnhofstraße in Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht. Ein 17-jähriger Motorradfahrer war in Richtung Heilig-Kreuz-Straße unterwegs, als er kurz vor der Ampel von einem bislang unbekannten Autofahrer geschnitten wurde. Der Jugendliche musste eine Gefahrenbremsung durchführen und stürzte dabei. Glücklicherweise blieb er unverletzt. An seinem Motorrad entstand jedoch ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Der beteiligte Pkw-Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Zeugenhinweise: Polizeiinspektion Kaufbeuren, Telefon 08341 933-0.

Unfallflucht am Crescentiaplatz: Weißer Pkw beschädigt

Zwischen Dienstag, 27. Oktober 2026, 9:30 Uhr, und Mittwoch, 28. Oktober 2026, 7:15 Uhr, wurde am Crescentiaplatz in Kaufbeuren ein weißer Pkw beschädigt. Das Fahrzeug stand unweit des Klosters. Ein bislang unbekannter Unfallverursacher beschädigte den Wagen im Bereich des linken Hecks und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.

Zeugenhinweise: Polizeiinspektion Kaufbeuren, Telefon 08341 933-0.

Polizei bittet um Mithilfe

In allen fünf Fällen sind die Polizeidienststellen auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer einen der Unfälle beobachtet hat oder Angaben zu beteiligten Fahrzeugen beziehungsweise zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich bei der jeweils zuständigen Polizeiinspektion zu melden.

Quellen: Polizeiinspektionen Kaufbeuren, Buchloe und Mindelheim

Kategorien
Allgemein Top

Italienischer Abend mit Livemusik am 6. November in ROMI’S Restaurant

Enzo Schiano sorgt im ROMI’S Restaurant für musikalische Unterhaltung – Der Eintritt ist frei

Italienische Musik und ein Abend in geselliger Atmosphäre: Am Freitag, 6. November 2026, lädt ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren zu einem italienischen Abend mit Livemusik ein. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt Enzo Schiano, der mit Gesang und Gitarre auftritt. Auf dem Veranstaltungsplakat beschreibt der Musiker seine Leidenschaft mit den Worten: „La musica è la mia vita, ogni nota è un pezzo di me.“ Übersetzt bedeutet das: „Musik ist mein Leben, jede Note ist ein Teil von mir.“ Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen Abend mit italienischem Flair und Livemusik freuen.

Veranstaltung im Überblick

Italienischer Abend mit Enzo Schiano

Datum: Freitag, 6. November 2026
Beginn: 20 Uhr
Ort: ROMI’S Restaurant, Kaufbeuren
Eintritt: Frei

Kategorien
Gesundheit Top

Kardiologie Kaufbeuren: neue Behandlung von Herzrhythmusstörungen noch schonender

Elektroporation heißt das neue Verfahren, das die Kardiologie am Klinikum Kaufbeuren seit diesem Sommer durchführt. Bei der auch als Pulsed Field Ablation bekannten Technik veröden elektrische Impulse gezielt die Herzzellen, die Herzrhythmusstörungen wie etwa Vorhofflimmern auslösen

Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen überhaupt. Betroffene leiden unter Herzstolpern, rasendem Herzschlag, Atemnot und Leistungsminderung – und tragen ohne Behandlung ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall.

Seit August setzt die Kardiologie am Klinikum Kaufbeuren ein neues Behandlungsverfahren ein, die sogenannte Elektroporation, auch bekannt als Pulsed Field Ablation – und hat damit bereits einige Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen erfolgreich und komplikationslos behandelt.

Bei einer Ablation werden gezielt diejenigen Herzzellen verödet, die die krankhaften elektrischen Erregungen im Herzen auslösen. Bisher kamen dafür meist Verfahren mit Hitze oder Kälte zum Einsatz. Bei der Elektroporation wird stattdessen mit kurzen, hochenergetischen elektrischen Impulsen gearbeitet: Sie öffnen die Zellwände der Herzzellen, sodass diese absterben – während umliegende Strukturen wie die Speiseröhre, Nerven oder Blutgefäße weitgehend geschont werden. Die Behandlung ist dadurch für die Patientinnen und Patienten schonender, typische Komplikationen der herkömmlichen Verfahren treten deutlich seltener auf.

Privatdozent Dr. Marcus Koller zeigt sich erfreut über die ersten Erfahrungen mit der neuen Methode. „Mit der Elektroporation können wir Herzrhythmusstörungen noch präziser und schonender behandeln als bisher“, betont der Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Kaufbeuren. „Die ersten Eingriffe an unserem Haus sind ausgezeichnet verlaufen – alle Patientinnen und Patienten konnten wir erfolgreich und ohne Komplikationen behandeln.“

Bislang werde dieses innovative Verfahren nur an wenigen Zentren angeboten, so Koller weiter. Für die betroffenen Menschen im Ostallgäu und der umliegenden Region ist das ein enormer Gewinn an Lebensqualität.

Tag der offenen Tür: Vortrag zum Thema Vorhofflimmern

Wer mehr über Herzrhythmusstörungen erfahren möchte, kann sich auf dem Tag der offenen Tür am Klinikum Kaufbeuren persönlich informieren: PD Dr. Koller hält dort einen Vortrag mit dem Titel „Vorhofflimmern: Wenn das Herz aus dem Takt gerät“ und erläutert, wie die Volkskrankheit entsteht, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und welche Behandlungsmöglichkeiten – vom Medikament bis zur modernen Elektroporation – heute zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zum Tag der offenen Tür finden Sie unter kliniken-oal-kf.de/events.

Mehr Informationen zur Kardiologie und Elektrophysiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Kategorien
Sport Top

Eishockey-Benefizspiel in Kaufbeuren: EC Hubertus Apfeltrang trifft auf die ESVK-Traditionsmannschaft

Am 6. November stehen zahlreiche ehemalige Eishockeyspieler auf dem Eis – Abschiedsspiel für Beppo Riefler zugunsten der Thomas-Holzmann-Stiftung

Kaufbeuren – Eishockey, Erinnerungen und ein guter Zweck: Am Freitag, 6. November 2026, lädt der EC Hubertus Apfeltrang zu einem besonderen Benefizspiel in die energie schwaben arena nach Kaufbeuren ein. Unter dem Motto „Final Showdown“ trifft die Mannschaft aus Apfeltrang auf die Traditionsmannschaft des ESV Kaufbeuren e.V.. Im Mittelpunkt steht das Abschiedsspiel der Kaufbeurer Eishockey-Legende Beppo Riefler. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr. Der Eintritt ist frei, der gesamte Erlös kommt der Thomas-Holzmann-Stiftung e. V. zugute.

Zahlreiche bekannte ESVK-Spieler wieder auf dem Eis

Für die ESVK-Traditionsmannschaft haben zahlreiche ehemalige Spieler ihre Teilnahme angekündigt. Auf der Spielerliste stehen unter anderem Sven Schittenhelm, Johannes Horvath, Andy Morhardt, Markus Vaitl, Max Schmidle, Philipp de Paly, Andy Kleinheinz, Torsten Rau, Daniel Kress, Ferdinand Speckamp, Martin Bonenberger, Christoph Simnacher, Beppo Riefler, Markus Klupp, Torhüter Nick und Tobi Ihle.

An der Bande der Kaufbeurer Traditionsmannschaft steht Manfred Schuster. Beim EC Hubertus Apfeltrang übernimmt Herbert Distel, Sportlicher Leiter und Vorsitzender des Vereins, die Verantwortung. Für die Zuschauer bietet sich damit die Gelegenheit, zahlreiche bekannte Gesichter aus vergangenen ESVK-Zeiten noch einmal gemeinsam auf dem Eis zu erleben.

Beppo Riefler verabschiedet sich vom aktiven Eishockey

Eine besondere Bedeutung hat die Begegnung für Beppo Riefler. Der langjährige ESVK-Spieler gehörte von 1977 bis 1990 zur Kaufbeurer Mannschaft und absolvierte neun Spielzeiten in der Bundesliga. Mit der Rückennummer 18 bestritt er 366 Bundesligaspiele und erzielte dabei 70 Tore und 105 Vorlagen. Als einsatzfreudiger Mannschaftsspieler war er Teil einer erfolgreichen Kaufbeurer Eishockeygeneration, die in den 1980er-Jahren zweimal im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft stand.

Herbert Distel verbindet mit dem Benefizspiel zwei persönliche Anliegen: „Eine Eishockey-Legende wie Beppo Riefler aus dem aktiven Eissport zu verabschieden und gleichzeitig Thomas Holzmann zu unterstützen, ist für mich das Wichtigste an diesem Abend“.

Unterstützung für Thomas Holzmann

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Thomas-Holzmann-Stiftung e. V. zugute. Sie unterstützt den ehemaligen Eishockeyspieler Thomas Holzmann, der seit einem schweren Unfall beim Eishockey auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit dem Benefizspiel möchten die Beteiligten nicht nur eine verdiente ESVK Legende verabschieden, sondern zugleich einen Beitrag zur weiteren Unterstützung von Thomas Holzmann leisten.

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden sind ausdrücklich willkommen. Auch der Kiosk in der Arena ist geöffnet.

Die Veranstaltung im Überblick

  • Benefizspiel 2026 – Final Showdown
  • Begegnung: EC Hubertus Apfeltrang gegen ESVK-Traditionsmannschaft
  • Termin: Freitag, 6. November 2026
  • Spielbeginn: 19:45 Uhr
  • Ort: energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Besonderheit: Abschiedsspiel für Beppo Riefler
  • Eintritt: Frei, Spenden willkommen
  • Begünstigter: Thomas-Holzmann-Stiftung e. V.
  • Verpflegung: Kiosk geöffnet
Kategorien
Senioren Top Verwaltung

Zweite Bürgermeisterin gratuliert Reinhold Bauder zu seinem 95. Geburtstag

Zweite Bürgermeisterin Julia von Stillfried überbringt die Glückwünsche der Stadt – Ein bewegtes Leben und eine große Familie

Ein besonderer Geburtstag und ein bewegtes Leben: Reinhold Bauder feierte am 26. Oktober 2026 seinen 95. Geburtstag. Zu diesem Anlass besuchte ihn Kaufbeurens Zweite Bürgermeisterin Julia von Stillfried im Seniorenheim, um ihm persönlich die Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren zu überbringen.

Ein Lebensweg durch mehrere Länder

Reinhold Bauder kann auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken. Seine Jugend verbrachte er zunächst in der Ukraine. Während des Zweiten Weltkrieges führte ihn sein Lebensweg in den äußersten Norden Russlands. Später lebte er in Polen und anschließend in Kasachstan. Beruflich entschied er sich für das Tischlerhandwerk. Diesen Beruf übte er nach eigenen Worten stets mit großer Freude aus. Im Jahr 1991 kam Reinhold Bauder nach Deutschland. Einige Zeit später ließ er sich in Kaufbeuren nieder.

Große Familie feiert mit

Auch seine Familie spielt eine wichtige Rolle in seinem Leben. Mit seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau hatte Reinhold Bauder drei Kinder. Mittlerweile ist die Familie auf mehrere Generationen angewachsen: Der Jubilar hat neun Enkel, 20 Urenkel und einen Ururenkel. Ein Teil seiner Angehörigen war an seinem Ehrentag ebenfalls gekommen, um gemeinsam mit ihm den 95. Geburtstag zu feiern.

Herzliche Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren

Die Zweite Bürgermeisterin Julia von Stillfried zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Erlebnissen des Jubilars und gratulierte ihm herzlich: „Ich gratuliere Reinhold Bauder ganz herzlich zu seinem 95. Geburtstag. Es ist immer spannend, die Geschichten aus so einem langen und bewegten Leben zu hören. Ich wünsche ihm alles Gute und Gottes Segen für sein neues Lebensjahr“, so Julia von Stillfried.

Kategorien
Blaulicht Karriere Top

BRK Ostallgäu präsentierte vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten auf der Allgäuer Ausbildungsmesse

Personalabteilung informierte in Pforzen über den Berufseinstieg und Karrierechancen beim Bayerischen Roten Kreuz

Welche beruflichen Perspektiven bieten Unternehmen und Einrichtungen in der Region? Welche Ausbildungswege stehen jungen Menschen offen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es am 8. und 9. Oktober 2026 auf der 5. Allgäuer Ausbildungsmesse in Pforzen. Zu den Ausstellern auf der Flohwiese gehörte auch der BRK-Kreisverband Ostallgäu, dessen Personalabteilung über Ausbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten beim Roten Kreuz informierte.

Vielfältige Berufsfelder beim Roten Kreuz

„Viele denken beim Roten Kreuz zunächst an den Rettungsdienst oder die Pflege. Dabei bieten wir in unserem Kreisverband noch zahlreiche weitere Ausbildungsberufe, beispielsweise in der Heilerziehungspflege, der Verwaltung, der Hauswirtschaft oder der Gastronomie“, erklärt Melissa Engelhardt vom BRK-Kreisverband Ostallgäu. „Auf der Messe konnten wir diese Vielfalt vorstellen und zeigen, dass bei uns junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen und Stärken ihren beruflichen Weg finden können.“

Neben den klassischen Ausbildungswegen bietet der Kreisverband auch Praktikumsplätze, duale Studiengänge und Praxissemester sowie verschiedene Angebote zur Berufsorientierung. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet zudem die Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in soziale Tätigkeitsfelder zu gewinnen.

„Wir haben uns sehr über das Interesse der jungen Menschen gefreut. Viele nutzten die Gelegenheit, um mit uns ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und mehr über die beruflichen Ausbildungs- und Berufsperspektiven beim BRK zu erfahren“, zieht Melissa Engelhardt ein positives Fazit der beiden Messetage.

Weitere Informationen zum Ausbildungsangebot im BRK Kreisverband Ostallgäu gibt es unter www.brk-ostallgaeu.de/karriere.

Preloader Logo
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland