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Overtime Niederlage in Spiel zwei: Joker unterliegen daheim trotz 3:0 Führung

Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben

Der ESV Kaufbeuren empfing zum zweiten Playdown-Spiel der aktuellen Serie den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena.

Nachdem sich die Joker vergangenen Freitag in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben mussten, war es umso wichtiger heute einen Sieg zu erringen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste aufgrund des Punktabstandes zum ESVK in der Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung in die Playdowns starteten. Im Line-up der Joker fehlte im Vergleich zum vorigen Spiel Vincent Schlenker, dafür war Fabian Koziol mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.

Das erste Drittel startete, wie zu erwarten war, mit viel Tempo und körperbetontem Spiel von beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Joker. Nico Appendino schoss Richtung Tor, der Puck prallte mehrmals ab und landete schließlich vor Jere Laaksonen, der zum 1:0 verwandelte. Rot-Gelb setzte wenige Minuten später nach: Joe Cassetti schickte den schnellen Yannik Burghart über links, der in die Mitte zu D’Artagnan Joly passte. Letzterer machte das 2:0 für die Joker perfekt. Kurz darauf gab es auch schon die erste kleine Strafzeit für Lynden McCallum wegen hohen Stocks. Die Überzahl brachte kein Tor, allerdings konnte der ESVK seine Dominanz zu Beginn des Spiels festigen. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen Freiburg in Person von Sameli Ventelä wegen Spielverzögerung. Auch hier machten es die Joker gut, konnten aber kein Tor erzielen. Der EHC Freiburg tat sich generell schwer, vor das Kaufbeurer Tor zu kommen. Die erste Riesenmöglichkeit hatte Fabian Ilstedt, der sein Glück nach vielen Freiburger Abprallern im linken Eck versuchte, jedoch an Daniel Fießinger scheiterte. Die Schiedsrichter ahndeten nun auch das erste Kaufbeurer Vergehen: Travis Turnbull musste wegen Behinderung für zwei Minuten raus, was den Gästen kein Tor einbrachte. Mit dem Abpfiff des ersten Drittels direkt nach einem Bully lag Lynden McCallum auf dem Eis, stand aber wenig später wieder auf. Nach Videobeweis erhielt Travis Turnbull zwei Strafminuten, da er dem Freiburger wohl einen Stockschlag mitgab.

Die Freiburger taten sich aufgrund eines aggressiven Penalty Kills der Joker schwer, offensiv gefährlich zu werden. Sie schossen kein Tor. Wenig später hatten die Joker Riesenglück. Jonny Tychonick schlenzte von der blauen Linie den Puck nach vorne. D’Artagnan Joly stand genau vor Fabian Hegmann im Tor und fälschte die Scheibe mit dem Oberkörper zum 3:0 über die Linie ab. Nach dieser Situation wechselte Freiburg den Torwart. Patrik Červený stand von nun an im Freiburger Kasten. Es folgte eine Strafzeit gegen den ESVK. Jonas Fischer musste wegen Haltens des Stocks für zwei Minuten raus. Die Gäste blieben aber erneut ohne Erfolg in Überzahl. Kurz darauf brachten sich die Joker wieder in den Nachteil. D’Artagnan Joly erhielt zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gäste machten nun richtig Druck nach vorne und belohnten sich das erste Mal an diesem Abend. Sameli Ventelä schlenzte von der blauen Linie in Richtung Slot, von wo Nikolas Linsenmaier den Puck hoch ins Tor zum 3:1 abfälschte. Die Wölfe ließen aber nicht nach. So setzte sich Lynden McCallum direkt vor Daniel Fießinger im Slot gegen Nicolas Appendino durch und bugsierte den Puck clever mit einer schnellen Bewegung am Schlussmann der Joker vorbei zum 3:2 über die Linie. Der ESV Kaufbeuren tat sich gegen die druckvolle Schlussoffensive der Gäste schwer und konnte sich glücklich schätzen, dass in dieser Druckphase der Schlusspfiff des zweiten Drittels ertönte.

Die Pause unterbrach den Offensivdruck der Gäste nicht. Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts fuhr Lukas Mühlbauer hinter das Kaufbeurer Tor und legte von dort zu Shawn O’Donnell in den Slot ab, der zum 3:3-Ausgleich traf. Die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. Fabian Ilestedt schickte in der nächsten Situation Alexander De Los Rios über die linke Seite. Dieser passte nach rechts zu Tomas Schwamberger, welcher die Freiburger mit 4:3 in Führung brachte. Der Wendepunkt des Drittels kam in Minute 37, als Thore Weyrauch wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Gleich nach dem ersten Bully in Überzahl stellten die Joker das Wölfe-Tor zu, Travis Turnbull schlenzte von der blauen Linie ins Getümmel und Tyson McLellan netzte in letzter Konsequenz zum 4:4 ein. Im Anschluss ging es viel hin und her, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften in regulärer Spielzeit den Deckel drauf machen, so ging es in die Verlängerung. Vier Minuten waren zusätzlich gespielt, da schlenzte Lynden McCallum in Richtung Tor. Kurz bevor die Scheibe Daniel Fießinger erreichte, fälschte Thore Weyrauch zum Endstand von 4:5 den Puck ab. Somit baut der EHC Freiburg durch den Vorsprung aus der Hauptrunde den Serienstand auf 3:0 aus.

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Geglückte Generalprobe für den BSK Olympia Neugablonz

Die beiden Doppeltorschützen im letzten Test: Dzhan Karabash (links) und Benjamin Maier. Foto: Stefan Günter

Überzeugender 4:2-Sieg im letzten Testspiel

Der BSK Olympia Neugablonz hat die Generalprobe in der Vorbereitungsphase erfolgreich gestalten können. Drei Tage nach Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei haben die Schmuckstädter das letzte Testspiel gegen den TV Bad Grönenbach mit 4:2 (1:1) gewonnen. 

 

Trotz eines frühen 0:1-Rückstandes (3.) blieb der Gastgeber davon unbeeindruckt. Dzhan Karabash erzielte in der achten Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel schaffte der BSK erneut durch Dzhan Karabash (51.) die wichtige 2:1-Führung, die die Unterallgäuer allerdings wieder egalisierten. Doch Neugablonz blieb weiterhin am Drücker. Benjamin Maier erzielte in Minute 78 und 87 einen Doppelpack zum 4:2-Sieg. Allerdings vergaben die Hausherren noch weitere hundertprozentige Torchancen, sodass das Ergebnis auch hätte höher ausfallen können.

 

„Wir haben unser letztes Testspiel mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dass der Gegner nicht schlecht ist, haben wir gesehen“, so Dennis Starowoit. Doch warum konnte der BSK das Match letztendlich für sich entscheiden? In Richtung Mannschaft sagte der Cheftrainer: „Jeder ist für jeden gelaufen. Sicherlich hat spielerisch nicht alles gepasst. Aber die Körpersprache war richtig gut.“ Vor allem der Siegeswille sei bei jedem vorhanden gewesen, ergänzt Starowoit. „Deswegen haben wir auch verdient gewonnen, weil wir eine enorme Qualität in der Mannschaft haben.“

 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart fand nach der geglückten Generalprobe lobende Worte für die Mannschaft: „Jeder hat die nötige Einstellung mitgebracht. Egal, ob er in der Anfangself stand oder eingewechselt wurde. Es gibt Phasen, da spielen wir einen sehr guten Fußball, leider gibt es auch Momente, bei denen wir auch einige Geschenke verteilen.“

 

Nach dem erfolgreichen Trainingslager in der Türkei und dem Sieg im letzten Vorbereitungsspiel ist der Blick nun auf den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd gerichtet. Am kommenden Samstag geht es um 16 Uhr im Waldstadion gegen die SG Untrasried/Haldenwang wieder um Tore und vor allem Punkte.

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AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: mehr Widerstandskraft im Alltag – wie Resilienz Menschen stärkt

Warum innere Stärke in schwierigen Zeiten immer wichtiger wird. AOK bietet Zuschüsse für Kurse

Der Begriff Resilienz stammt vom lateinischen Wort „resilire“, was so viel wie „abprallen“ bedeutet. Gemeint ist damit die Fähigkeit von Menschen, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, Rückschläge zu verarbeiten und sich davon zu erholen. Mitunter können Krisen sogar dazu beitragen, dass Menschen langfristig widerstandsfähiger werden. Je stärker diese Fähigkeit ausgeprägt ist, desto besser gelingt es, Stress und Belastungen zu bewältigen. „Wer gut mit Belastungen zurechtkommt, hat meist ein großes Potenzial an inneren und äußeren Schutzfaktoren“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Innere und äußere Schutzfaktoren stärken die Resilienz

Resiliente Menschen verfügen häufig über bestimmte persönliche Eigenschaften. Dazu zählen etwa Hilfsbereitschaft, Humor, Lösungsorientierung und Kommunikationsfähigkeit. Ebenso wichtig ist ihre innere Haltung: Sie akzeptieren, dass Krisen zum Leben dazugehören, und vertrauen darauf, Herausforderungen bewältigen zu können. Neben diesen inneren Ressourcen spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. Positive Vorbilder, verlässliche Bezugspersonen sowie ein unterstützendes Lern- oder Arbeitsumfeld können die persönliche Widerstandskraft fördern. Gerade im Berufsleben sei es jedoch wichtig, sich nicht selbst unter zu großen Druck zu setzen. „Wer versucht, alles hundertprozentig perfekt zu machen, setzt sich oft zusätzlich unter Stress“, sagt Bernd Ruppert.

Wie sich Widerstandskraft im Alltag entwickeln lässt

Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl genetische Faktoren als auch Lebenserfahrungen – insbesondere in der Kindheit – Einfluss auf die seelische Stabilität haben. Auch stabile soziale Netzwerke wie Familie und Freundschaften können helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln. Hilfreich ist es, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und zu akzeptieren. Dazu gehört auch, zu entscheiden, was sich tatsächlich verändern lässt und bei welchen Umständen es sinnvoll ist, Energie zu investieren. Herausforderungen können dabei auch als Chance betrachtet werden.

Viele Menschen geraten unter Druck, weil es ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen oder auch einmal „Nein“ zu sagen. „Wer versucht, es allen recht zu machen, erhöht den eigenen Stress häufig noch zusätzlich“, sagt Ruppert. Auch Grübeln kann den Blick auf Lösungen verstellen. Stattdessen kann es helfen, sich bewusst auf eigene Stärken und positive Erfahrungen zu konzentrieren. Ein einfaches Mittel ist beispielsweise ein Tagebuch, in dem täglich festgehalten wird, was gut gelungen ist. Im Berufsalltag kann zudem etwas innere Distanz hilfreich sein. „Wer sich durch eine Aussage angegriffen fühlt, kann sachlich nachfragen, wie sie gemeint war – oft lässt sich so ein mögliches Missverständnis klären“, rät Ruppert.

Die sieben Säulen der Resilienz

Ein Modell zeigt, welche Fähigkeiten Menschen widerstandsfähiger machen

Resiliente Menschen sind häufig in der Lage, Herausforderungen zu bewältigen und aus Rückschlägen zu lernen. Das psychologische Modell der sieben Säulen der Resilienz beschreibt zentrale Einstellungen und Ressourcen, die dabei helfen können. „Diese Aspekte können im Alltag trainiert und gestärkt werden“, erklärt Bernd Ruppert.

Optimismus

Optimistische Menschen richten ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive Aspekte – auch in schwierigen Situationen. Ein Beispiel: Am Ende des Tages eine angenehme Erfahrung oder einen guten Moment notieren.

Selbstwirksamkeit

Wer an die eigenen Fähigkeiten glaubt, erkennt eher, dass er oder sie etwas bewirken kann. „Selbstwirksamkeit bedeutet, die eigenen Kompetenzen wahrzunehmen und aktiv nach Lösungen zu suchen“, so Ruppert.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge umfasst mehr als Stressbewältigung. Sie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für sich zu sorgen. Dazu gehören Bewegung, kreative Hobbys, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Pausen. Auch Atemübungen oder Meditation können unterstützend wirken.

Akzeptanz

Akzeptanz hilft, Unveränderbares anzunehmen. Dadurch entsteht Raum, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die tatsächlich beeinflusst werden können.

Lösungsorientierung

Eine konstruktive Haltung erleichtert es, Herausforderungen aktiv anzugehen. Wer Probleme als Aufgaben versteht, bleibt motiviert und sucht gezielt nach Lösungen.

Zukunftsorientierung

Rückschläge lassen sich auch als Lernchance betrachten. Resiliente Menschen passen ihre Strategien an neue Situationen an und entwickeln alternative Wege, um ihre Ziele zu erreichen.

Netzwerkorientierung

Ein stabiles soziales Umfeld kann wichtige Unterstützung bieten. Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen geben Rückhalt, eröffnen neue Perspektiven und helfen, schwierige Phasen zu überstehen.

Weitere Informationen sowie Kurse zur Stressbewältigung bietet die AOK unter:
www.aok.de/pk/gesundheitskurse/stressbewaeltigung/

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Kultur Newsletter Top Veranstaltung

Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing in Kaufbeuren stellt Programm für das erste Halbjahr 2026 vor


Tutzing in Kaufbeuren: Vortragsreihe lädt zum Austausch über Geschichte, Werte und Europa ein

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing e.V. in Kaufbeuren lädt auch im Jahr 2026 wieder zu einer Reihe von Vortragsabenden ein. Das Programm im ersten Halbjahr spannt einen weiten thematischen Bogen: von kultur- und gesellschaftspolitischen Fragen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen ethischen und europapolitischen Themen.

Alle Veranstaltungen finden im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7 in Kaufbeuren statt.

„Tutzing in Kaufbeuren“

Diese Überschrift beschreibt das Jahresprogramm wohl am treffendsten. Ein gemeinsames Motto ließ sich trotz intensiver Überlegungen nicht finden – zu vielfältig sind die Themen der einzelnen Abende.

Die Veranstaltungsreihe möchte unterschiedliche historische, gesellschaftliche und politische Fragen aufgreifen und Raum für Diskussion und Austausch schaffen.

Offene Abende mit Diskussion und Begegnung

Die Veranstaltungen beginnen immer donnerstags um 19:30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Dreifaltigkeitskirche.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Danach lädt der Freundeskreis zu einem kleinen Imbiss mit Getränken und Broten – etwa mit Schmalz, Leberwurst oder Obatzter – ein. Dabei können die Gäste das Gehörte vertiefen oder sich einfach weiter austauschen.

Wie gewohnt erhalten Interessierte etwa 14 Tage vor jeder Veranstaltung eine ausführliche Einladung.

Programmvorschau Frühjahr 2026

26. März 2026, 19:30 Uhr

Emma Haushofer-Merk – Schriftstellerin und Frauenrechtlerin

Referentin: Brigitte Kobayashi, Verein für Fraueninteressen e.V. München

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März widmet sich der Vortrag einer heute wenig bekannten Persönlichkeit der frühen Frauenbewegung. Emma Haushofer-Merk bewegte sich in ihren Texten bewusst innerhalb des bürgerlichen Rahmens ihrer Zeit – und hinterfragte ihn zugleich kritisch.

30. April 2026, 19:30 Uhr

Das Lied der Deutschen – Entstehung, Missbrauch und Bedeutung

Referent: Gerd F. Thomae, Sem.R. i.R.

Der Vortrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Liedes im Jahr 1841 auf der Insel Helgoland, damals britische Kronkolonie. Wer war der Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben? Welche politischen und gesellschaftlichen Hintergründe prägten das Lied – und welchen Weg nahm es bis zur deutschen Nationalhymne?

21. Mai 2026, 19:30 Uhr

Über den Ursprung von Werten

Referent: Dr. theol. Maximilian Schalück

Werte prägen Entscheidungen im persönlichen Leben ebenso wie in Politik und Gesellschaft. Doch woher kommen sie? Der Vortrag stellt historische und aktuelle Ansätze zur Begründung von Werten vor und fragt, wie sich Machtpolitik und werteorientierte Politik zueinander verhalten. Ziel ist es, aktuelle Debatten besser einordnen zu können.

11. Juni 2026, 19:30 Uhr

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag – eine Chance für Europa?

Referent: Dr. Stefan Fischer, Kaufbeuren

Mit dem Élysée-Vertrag von 1963 wurde eine lange Phase politischer Rivalität zwischen Deutschland und Frankreich beendet. Der Vortrag beleuchtet die Vorgeschichte des Vertrages und fragt nach seiner Bedeutung für das heutige Europa.

Kooperation mit dem Heimatverein

Mittwoch, 17. April 2026, 19:00 Uhr

Kolpingsaal Kaufbeuren

Zum 75. Todestag von Pfarrer Dr. Karl Alt

Referent: Dr. Thomas Pfundner

Das Leben von Pfarrer Karl Alt (1897–1951) spiegelt die Brüche des 20. Jahrhunderts wider. Alt war von 1923 bis 1929 Pfarrer in Kaufbeuren und später in München-Giesing tätig. In dieser Zeit betreute er auch das Gefängnis München-Stadelheim und begleitete dort Todeskandidaten, darunter Mitglieder der Weißen Rose.

Einladung zum Mitdenken und Mitdiskutieren

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing hofft, mit diesem breit gefächerten Programm Interesse zu wecken und lädt alle Interessierten herzlich ein.

Eli und Gerd F. Thomae sowie Pfarrer Jost Herrmann

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Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ erfolgreich gestartet

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Das beliebte Projekt der Senioren-Spaziergänge hat im März wieder mit zahlreichen Teilnehmenden gestartet. Somit wird die lieb gewonnene Tradition fortgesetzt. Bei der ersten Route nahmen 18 Personen teil und genossen gemeinsam die Bewegung an der frischen Luft sowie den geselligen Austausch. Der Spaziergang fand dann seinen Höhepunkt in einer Führung im Crescentiakloster unter der Leitung von Schwester Ursula. Danach durfte die gemeinsame freiwillige Einkehr natürlich nicht fehlen und man konnte den Spaziergang gemeinsam ausklingen lassen.

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten. Die regelmäßigen Treffen haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt und werden nun, organisiert vom Seniorenbüro, fortgesetzt. Der nächste Termin ist am 01.04.2026 und führt die Teilnehmenden auf eine Wald- und Wasserrunde, ca. 3 km. Treff- und Startpunkt am Plärrer (Infohäuschen) um 10:30 Uhr.

Gerne können Interessierte den Flyer mit den Wanderrouten für 2026 im Seniorenbüro, Baumgarten 36 oder den beliebten Seniorentreffs Baumgärtle, Baumgarten 32 und Koffejtippl, Sudetenstr. 118 erhalten.

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Erstes Spiel der Serie geht an den EHC Freiburg

Der ESVK hat somit einen Rückstand von 0:2 in der Serie

Am Freitagabend stand in Freiburg das erste Spiel der Playdown-Serie zwischen dem ESVK und dem EHC Freiburg an. Joker-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder Joe Cassetti aufbieten, der nach langer Verletzungszeit sein Comeback gab. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Der ESVK legte keinen guten Start in die Partie hin. Bereits nach 64 Sekunden gab es eine Strafzeit gegen Jonny Tychonick. Das anschließende Powerplay der Freiburger verteidigten die Joker zwar gut, kamen aber in der Folge nur schwer ins Spiel. Ein eigenes Powerplay nach neun Minuten brachte ein paar gute Chancen, für einen Treffer sollte es jedoch nicht reichen. In der Folge rannten die Hausherren immer wieder, vor allem von ihrem Top-Scorer Fabian Ilestedt angetrieben, an und kamen so in der 12. und 14. Minute zu einem Doppelschlag und einer 2:0-Führung. Beim ersten Treffer konnte Torschütze Tomas Schwamberger aus kurzer Distanz nach einem Pass von hinter dem Tor die Scheibe am machtlosen Daniel Fießinger vorbei ins Tor unterbringen. Der zweite Treffer der Breisgauer resultierte aus einem Sololauf von Lynden McCallum, der dann seinen eigenen Rebound verwerten konnte und auf 2:0 erhöhte. Die Joker waren nun sichtlich angeschlagen und hatten weiterhin ihre Probleme, sich gezielt in der Offensive zu zeigen. So ging es mit dem Spielstand von 2:0 dann auch konsequenterweise zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann deutlich ausgeglichener, und die Kaufbeurer hatten auch in der Offensive deutlich mehr Aktionen als noch in den ersten 20 Spielminuten. Die beste Chance für den ESVK im zweiten Abschnitt hatte Jere Laaksonen, der mit einem Nachschuss an Fabian Hegmann scheiterte. Das Spiel wog dann viel hin und her, ohne dass es vor den beiden Toren wirklich gefährlich wurde. Zwei weitere Strafen gegen die Joker brachten den Freiburgern zwei zusätzliche Überzahlsituationen ein, aber beide Male hatte die Joker-Defensive, die im Unterzahlspiel deutlich aggressiver zu Werke ging als noch in der Hauptrunde, ein gutes Mittel dagegen. Kurz vor der Pausensirene durften dann auch die Allgäuer im Powerplay ran, was erneut gute Chancen, aber leider keinen Treffer mit sich brachte. So ging es ohne weitere Tore zum zweiten Pausentee.

Im letzten Drittel versuchten die Joker immer wieder auf den Anschlusstreffer zu drücken. Die Breisgauer standen jedoch mit der Führung im Rücken sehr stabil und schafften es immer wieder, den ESVK vom eigenen Tor wegzuhalten. Jonas Fischer ließ nach einem Abpraller die wohl größte Chance auf einen ersten ESVK-Treffer liegen. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Freiburger dann mit einem fünf gegen drei Powerplay die große Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Wenn sich die Joker heute aber auf etwas verlassen konnten, dann war es ihr sehr gutes Unterzahlspiel. Denn auch mit zwei Spielern weniger schafften es die Kaufbeurer, keinen Gegentreffer zu kassieren, und konnten im Anschluss zur Schlussoffensive blasen. Mit dem sechsten Feldspieler gelang den Allgäuern dann 71 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer. Joe Cassetti brachte die Scheibe dabei über die Linie, und im gut gefüllten Gästeblock keimte nochmals Hoffnung auf. Leider sollte kein zweiter Treffer mehr gelingen; auch die erneute Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers brachte keinen weiteren Erfolg. So ging Spiel eins der Serie mit 2:1 an den EHC Freiburg. Spiel zwei findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der fast ausverkauften energie schwaben arena statt. Aktuell sind nur noch Tickets für den Gästeblock erhältlich.

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Start der Ausschreibung für den Bürgerpreis 2026

Motto: „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“

Die Ausschreibung für den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 hat begonnen. Die bayerische Volksvertretung würdigt mit der Auszeichnung wieder herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema lautet diesmal „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“. Dies teilte der Abgeordnete Peter Wachler mit.

Die Ausschreibung richtet sich an bayerische Vereine, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren ehrenamtlich durchgeführten Projekten in besonderer Weise gegen Einsamkeit wirken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2026.

Denn Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und aller Lebenslagen – sie bleibt oft unsichtbar, hat aber oft weitreichende Folgen. Daher widmet sich der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 diesem Thema und richtet sich besonders an Projekte, die sich außerhalb der klassischen Vereinsstrukturen an vereinsamte Menschen – ob Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen Lebenslagen – richten, neue Formen der Begegnung schaffen und so einsamen Menschen nachhaltig konkret helfen, aus der Isolation herauszukommen. Gesucht werden beispielhafte Initiativen, die mit Kreativität und ehrenamtlichem Engagement zeigen, wie Nähe, Austausch und Teilhabe für die Menschen möglich wird, die sich alleine und nicht gesehen fühlen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einem Beirat unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgewählt. Der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Eine Teilausschüttung des Preisgeldes bleibt vorbehalten. Zudem kann das jeweilige Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden und für die Förderung des prämierten Projekts oder dessen Fortentwicklung einzusetzen.

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Bayerischen Landtag statt.

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de.

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Heinzelmannstift Kaufbeuren: beliebter Tanztee am 22. März 2026 mit Live-Musik

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag,22. März 2026, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee mit Livemusik statt. Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Der Eintritt ist frei.

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen.

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Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Standortübergreifende Zusammenarbeit und schnelle Terminvergabe möglich

Darmkrebs ist bundesweit die zweithäufigste Tumorerkrankung – dabei lässt er sich so leicht verhindern wie keine andere. Mit einer Darmspiegelung können Polypen mühelos identifiziert und entfernt werden, bevor sie sich zu Krebszellen entwickeln. Zum Darmkrebsmonat März erklären die Experten der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, für wen die Darmkrebsvorsorge besonders wichtig ist.

„Kaum eine Tumorart lässt sich so leicht vermeiden wie Darmkrebs“, betont Dr. Wiebke von der Emde. Die geschäftsführende Oberärztin für Gastroenterologie in der Klinik Füssen führt aus, dass jährlich rund 55.000 Menschen an Darmkrebs erkranken – rund ein Drittel stirbt an den Folgen der Krankheit. „Viele dieser Fälle könnten durch Vorsorge und Früherkennung vermieden werden“, so von der Emde weiter. Mit einer Darmspiegelung etwa könne das Risiko für die Entstehung des Dickdarmkrebses deutlich gesenkt werden. Bei der Untersuchung können laut der Internistin bereits kleine Polypen, also Vorstufen von Krebszellen, identifiziert und abgetragen werden. „Dadurch können bis zu 90 Prozent der Patienten dauerhaft geheilt werden“, bilanziert von der Emde.

Dr. Wolfgang Wistuba pflichtet seiner Kollegin bei. „Jede Patientin und jeder Patient hat ab einem Alter von 50 Lebensjahren den Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs“, so der leitende Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe. Laut Wistuba werden die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen. In Absprache mit dem Hausarzt geht das laut dem Gastroenterologen auch früher – für Patienten, die etwa an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden oder im familiären Umfeld bereits Krebserkrankungen erfahren haben. „Gerade für diese Risikogruppen sind regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung wichtig“, so Wistuba weiter.

Standortübergreifende Zusammenarbeit: schnelle Terminvergabe möglich

Durch die intensive Zusammenarbeit mit diesem zertifizierten Zentrum am Klinikum Kaufbeuren können auch kompliziertere Fälle von Darmkrebs kompetent und ganzheitlich behandelt werden. „Diese Patienten werden dann in unserer Tumorkonferenz mit allen relevanten Fachdisziplinen vorgestellt, in der alle für die Diagnostik und Tumortherapie relevanten Disziplinen vertreten sind“, erklärt Professor Helmut Diepolder. Laut dem Chefarzt für Gastroenterologie am Klinikum Kaufbeuren kommen dabei regelmäßig alle beteiligten Mediziner und Medizinerinnen bis hin zum Hausarzt zusammen und besprechen ihre Patienten. „Dieser Schritt ist wichtig, weil dabei das Behandlungskonzept erarbeitet und vorgestellt wird“, erläutert Diepolder. So können laut dem Leiter des Darmkrebszentrums Kaufbeuren auch diffizilere Fälle von allen Seiten betrachtet und diskutiert werden, damit am Ende immer ein von allen getragenes Behandlungskonzept erstellt werden kann.

Wenn eine Operation notwendig wird, stehen heute besonders schonende Verfahren zur Verfügung. „Viele Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden“, so Professor Stefan Maier. Der stellvertretende Leiter des Darmkrebszentrums kann dabei mit seinem Team auch auf den Operationsroboter Da Vinci zurückgreifen. Die robotisch assistierte Technik ermöglicht laut Maier besonders präzise Bewegungen, eine hochauflösende Sicht im Operationsgebiet und kann für Patientinnen und Patienten Vorteile wie kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung nach dem Eingriff bedeuten. „Wir haben dieses System nunmehr knapp zwei Jahre in Betrieb und erzielen damit hervorragende Ergebnisse“, bilanziert der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Kaufbeuren.

Über die Tumorsprechstunde können Patientinnen und Patienten laut Maier auch Unterstützung einholen, wenn es etwa um einen Termin für eine Darmspiegelung geht. „Natürlich sind wir immer bedacht, unseren Patientinnen und Patienten einen zeitnahen Termin anzubieten – gerade wenn es bereits Symptome eines Darmtumors gibt,“ so Maier abschließend.

Kontakt Gastroenterologie Klinik Füssen:

Kontakt Gastroenterologie Klinik St. Josef Buchloe:

Kontakt Gastroenterologie Klinikum Kaufbeuren / Darmkrebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren:

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6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof: Wolfgang Krebs, Mauke und Engagement für den guten Zweck

Lions Club Kaufbeuren lädt zum 6. Benefizabend nach Mauerstetten ein. Der Vorverkauf hat begonnen!

Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Lesung im Kunsthaus mit Michael Hirsch: Durchlöchert den Status quo

Michael Hirsch, Copyright: Peter Arun Pfaff

Lesung und Gespräch mit Michael Hirsch im Programm des Literaturfestival Allgäu – Schwaben, Freitag, 20. März 2026, 19.30 Uhr

Michael Hirsch liest Passagen aus dem Buch Durchlöchert den Status Quo! Autonome Zonen, radikale Demokratie und Ökologie (Nautilus Flugschrift, 2025) und diskutiert mit Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren) und dem Publikum über alternative Zukunftsentwürfe. 

Die politische Gegenwart ist paradox: Während den meisten Akteur*innen in Politik und Gesellschaft klar ist, dass angesichts der Klimakatastrophe ein Weitermachen wie gehabt unmöglich ist, ist eine Alternative zum Status quo so unvorstellbar wie noch nie. Die politische Fantasie scheint verödet, das Vakuum der Demokratieverdrossenheit wird von rechts besetzt. Michael Hirsch startet in seinem neuesten Buch zusammen mit dem Autor und Künstler Kilian Jörg den Versuch, die linke Vorstellungskraft wieder aufzuforsten – inspiriert von dem in Frankreich berüchtigten Konzept der zu verteidigenden Zone (zone à défendre – ZAD). Die berühmte ZAD in Notre-Dame-des-Landes besteht seit über fünfzehn Jahren als ein aus Verwertungszusammenhängen herausgelöstes Gebiet, in dem mit neuen sozialen Beziehungen, mit neuen Verhältnissen zu Arbeit und Ökologie experimentiert wird. Können diese Erfahrungen auf größere Maßstäbe übertragen werden?

Dieses Buch ist eine radikale Spekulation: Was wäre, wenn der Staat das Potenzial autonomer Zonen erkennen und fördern würde – statt es zu bekämpfen? Was wäre, wenn wir dem wachsenden Faschismus mit einer neuen, ernstgemeinten Form der Demokratie begegnen? Dieser Text macht Mut für zukünftige Kämpfe und verdeutlicht, dass hinter der trüben Lethargie des kapitalistischen Realismus noch immer die Möglichkeit einer Vielfalt anderer Welten liegt.

Michael Hirsch, geboren 1966, ist Philosoph, Politologe und Kunsttheoretiker. Er lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen und lebt als freier Autor in München. 

Vorverkauf: 12 €, erm. 10 €
Abendkasse: 14 €, erm. 10 €
Zentrale Vorverkaufsstelle:
Kartenbüro Altusried
Tel. 08373 922 00
info@kartenbuero-altusried.de
http://shop.kartenbuero-altusried.de

Bitte beachten Sie, dass im Vorverkauf Systemgebühren anfallen.
Alternativ können Sie Karten im Kunsthaus während der Öffnungszeiten erwerben.

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Autoren live erleben: nächste Lesung bei Thalia Kaufbeuren am 26. März 2026

Anzeige. Persönliche Geschichten, spannende Krimis und Lebensmut zwischen Buchseiten

Seit Februar bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch. Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt.

26. März: Christine Thiele – „Mal eben leben – Trotz Krise“

Krisen machen keine Termine. Sie platzen rein und stellen alles auf den Kopf. Zwischen To-do-Listen, Familienchaos und Termindruck: Wann war deine letzte echte Pause? Am 26. März um 19:30 Uhr liest Christine Thiele aus ihrem Buch „Mal eben leben – Trotz Krise“. In zwölf kleinen Kapiteln – ihren „Kaffeepausen“ – vermittelt die Autorin alltagsnahe Impulse für mentale Gesundheit. Besonders in stressigen Phasen lädt das Buch dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Die Lesung verspricht eine Mischung aus Inspiration, Humor und ehrlicher Lebensrealität. Eintritt 10 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Veranstaltungsort & Tickets

Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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Blaulicht Top

Zwei Verkehrskontrollen in Kaufbeuren: Zu schnell und unter Drogen, sowie mehr als drei Promille am Steuer

Polizei stoppt zwei Autofahrer – Blutproben und mehrere Anzeigen folgen

Zu schnell und unter Drogeneinfluss unterwegs

KAUFBEUREN. Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr kontrollierte die Polizei auf der Augsburger Straße einen 34-jährigen Autofahrer aus Syrien. Der Mann war bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h unterwegs. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 34-Jährige musste die Polizisten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung sowie wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung ermittelt.
(PI Kaufbeuren)

Über drei Promille und ohne Führerschein

KAUFBEUREN. Bereits am Dienstagabend gegen 21:55 Uhr wurde in der Beuthener Straße ein 45-jähriger Autofahrer aus Polen von der Polizei angehalten. Während der Kontrolle stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als drei Promille. Der Mann musste ebenfalls zur Dienststelle gebracht werden, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem stellte sich heraus, dass der 45-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
(PI Kaufbeuren)

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Gesundheit Soziales Top

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Sport Top

Es geht los. Der Kampf um den Klassenerhalt steht auf der Agenda

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft.

Für den ESV Kaufbeuren beginnt der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Am Sonntag steht dann schon das erste sichere Heimspiel in der Runde an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 17:00 Uhr.

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft. Wenige Stehplatztickets für das Heimspiel am Sonntag sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für den Gästeblock sind hier erhältlich.

2000 Schals: Dazu werden am Sonntag beim ersten Heimspiel der Runde 2.000 Schals mit dem Motto Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht, an den Stadioneingängen gegen eine freiwillige Spende an den ESV Kaufbeuren e.V. verteilt. Die Aktion und der Slogan wurde gemeinsam mit der Fanszene und Fanclubvertretern ins Leben gerufen. Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht!

Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Mit Joe Cassetti hat sich nun ein weiterer Kontingentspieler rechtzeitig zu den beginnenden Playdowns fit gemeldet. Weiter nicht zur Verfügung stehen Kapitän Bernhard Ebner und Stürmer Alec Zawatsky. Henri Kanninen wird bekannterweise in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen den EHC Freiburg werden dann keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler mehr veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen den EHC Freiburg vier Spiele gewinnen. Die Freiburger als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber den Jokern von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Top

Kletterzentrum platzt aus allen Nähten

Das Kletterzentrum stößt an seine Kapazitäten

Stetiger Zuwachs beim DAV Kaufbeuren-Gablonz erfordert Erweiterung

Der Alpenverein platzt aus allen Nähten, so die Aussage des 1. Vorsitzenden Ralf Trinkwalder bei der Mitgliederversammlung. Die wachsende Zahl der Mitglieder, inzwischen 6700, bringt das Kletterzentrum räumlich an die Grenzen. Es wird über eine Erweiterung diskutiert – von Aufstockung auf dem Dach bis Anbau eines Gebäudes. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage  nach Kletter- und Boulderangeboten stößt der bisherige Bereich an seine Kapazitäten. Ebenso besteht Bedarf an zusätzlichen Büro- und Lagerflächen. Es könnte auch die PV-Anlage erweitert werden. In der Vorstandschaft sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und ein Grobkonzept bzgl. Kosten und baurechtlichen Vorschriften erstellt werden.

Wirtschaftlich steht der Verein auf einem guten Niveau. Die Schulden sind getilgt und schaffen Raum für neue Investitionen, so der Schatzmeister Uwe Brück.  Der Haushaltsplan 2026 sieht Rückstellungen für den DAV-Klimafonds und für Baumaßnahmen vor.

Im Jugendbereich stehen dem Verein 24 Jugendleiterinnen und Jugendleiter für insgesamt 7 Jugendgruppen zur Verfügung. Sie bieten den Jugendlichen ein breites Angebot an Aktivitäten. Die Leitenden sind auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene engagiert. Die Funktion des Jugendreferenten übergibt Marvin Scupin an seinen Nachfolger Joseph Hirsch.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Ralf Trinkwalder als 1. Vorsitzender, Gesa Landsgesell als 2. Vorsitzende, Uwe Brück als Schatzmeister und Joseph Hirsch als Jugendreferent.

Zum Schluss bedankt sich Ralf Trinkwalder bei allen Anwesenden, bei den Haupt- und Ehrenamtlichen für das Engagement und wünscht allen ein schönes, gesundes Bergjahr 2026.

 

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Top Veranstaltung Wirtschaft

Netzwerken in entspannter Atmosphäre: Wirtschaftsjunioren laden zum ersten Stammtisch am 01.04.26 in Kaufbeuren

Treffpunkt für Unternehmer, Führungskräfte und Gründer am 1. April im Karnbachs Restaurant. Jetzt noch bis zum 27. März anmelden.

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kaufbeuren-Ostallgäu starten mit einem neuen Format: Am 1. April 2026 findet der erste Stammtisch der WJ in Kaufbeuren statt. In lockerer Runde haben Mitglieder, Gastmitglieder und Interessierte die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.

Austausch und neue Kontakte

Der Stammtisch richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer von Start-ups aus der Region. Ziel ist es, Menschen aus Wirtschaft und Unternehmertum zusammenzubringen und den persönlichen Austausch zu fördern. Gerade für Interessierte bietet das Treffen eine gute Gelegenheit, die Wirtschaftsjunioren und ihre Aktivitäten näher kennenzulernen.

Treffen in entspannter Atmosphäre

Das Treffen findet im Karnbachs Restaurant in der Kaiser-Max-Straße 41 in Kaufbeuren statt. Beginn ist um 18:00 Uhr. In ungezwungener Atmosphäre können die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Abendessen ins Gespräch kommen. Die Teilnahme erfolgt auf Selbstzahlerbasis.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bis 27. März 2026 möglich. Auch eine eventuelle Abmeldung sollte bis zu diesem Datum erfolgen.

👉 Anmeldung unter: https://www.wjd-kf-oal.de/?veranstaltunganmelden=128624

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Blaulicht Top

Rauchentwicklung in Seniorenwohnanlage in Kaufbeuren sorgt für Feuerwehreinsatz

Angebranntes Essen löst Alarm aus – Feuerwehr lüftet verrauchte Wohnung

KAUFBEUREN. Eine Rauchentwicklung in einer seniorengerechten Wohnanlage in der Augsburger Straße hat am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Gegen 15:30 Uhr wurde ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgelöst. Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren rückten daraufhin zur gemeldeten Rauchentwicklung aus.

Ursache: Angebranntes Essen auf dem Herd

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache für den Alarm war angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd. Die betroffene Kleinwohnung war jedoch bereits stark verraucht. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich über die Drehleiter und die Balkontür Zugang zur Wohnung. Ein weiterer Trupp stand im Flur des ersten Obergeschosses in Bereitschaft, während der Einsatz von außen lief. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befand sich niemand in der Wohnung. Verletzte gab es daher nicht.

Wohnung belüftet – Einsatz nach knapp einer Stunde beendet

Im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung mit Überdrucklüftern vom Flur aus. Dabei kam auch eine Rauchschürze zum Einsatz, um eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach der Kontrolle des Herdes wurde die Einsatzstelle an Polizei und Betreiber der Wohnanlage übergeben. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit rund 70 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte etwa 59 Minuten.

Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden.

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Bildung Top Werbung Wirtschaft

Blicklicht bietet am 6.2.2026 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiter

Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die sensible Aufgabe vor

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2026 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiter an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die sensible Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.

Die nächste Qualifizierung zur Palliativbegleitung startet am 06. Februar 2026. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben.

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Bildung Top Veranstaltung Wirtschaft

Praxiswissen für den Acker: Einladung zum Pflanzenbautag 2026 am 11.02.

Wie Betriebe von aktuellem Know-how und Erfahrungsberichten profitieren können

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren und der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren laden am Mittwoch, den 11. Februar 2026, zum Pflanzenbautag nach Ketterschwang ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Landwirtinnen und Landwirte, die sich über aktuelle Entwicklungen im Pflanzenbau informieren und ihr Wissen praxisnah erweitern möchten.

Fachvorträge und Erfahrungsberichte aus erster Hand

Im Zentrum der Veranstaltung stehen zwei Schwerpunkte:

  • Ein Fachbeitrag von Grünlandexperte Hans Koch, der aktuelle Erkenntnisse und Empfehlungen zum Thema Grünlandbewirtschaftung vorstellt.
  • Drei Betriebsleiter berichten aus der Praxis über ihre Erfahrungen mit Maßnahmen zur Verbesserung der Grundfutterqualität auf ihren Höfen.

Diese Einblicke sollen helfen, eigene Betriebsstrategien weiterzuentwickeln und praxisnahe Lösungen kennenzulernen.

Organisatorisches auf einen Blick

  • 📅 Datum: Mittwoch, 11. Februar 2026
  • 🕘 Uhrzeit: 9:00 – 15:30 Uhr
  • 📍 Ort: Gasthof Brem, Landstraße 11, 87656 Ketterschwang (Gemeinde Germaringen)
  • 📝 Anmeldung bis spätestens: Mittwoch, 4. Februar 2026

Aufgrund der hohen Nachfrage im Vorjahr ist eine Anmeldung erforderlich.

Jetzt anmelden

Das vollständige Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren:
👉 www.aelf-kf.bayern.de

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Kultur Top Veranstaltung

Erster „Podium Poetry Slam“ am 05.02.26 bringt Literatur live auf die Bühne

Kaufbeuren bekommt eine neue Bühne für starke Worte

Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, startet im Podium Kaufbeuren ein neues literarisches Veranstaltungsformat: der „Podium Poetry Slam“. Ab 20 Uhr – Einlass ist ab 19 Uhr – heißt es: Bühne frei für selbstverfasste Texte, starke Stimmen und eindrucksvolle Auftritte.

Der Abend verspricht eine Mischung aus Poesie, Witz, Tiefgang und spontaner Bühnenkunst. Poetinnen treten mit ihren eigenen Texten gegeneinander an – mal nachdenklich, mal humorvoll, politisch oder ganz persönlich. Das Besondere: Das Publikum entscheidet am Ende, wer als Siegerin den Abend verlässt.

Vielfalt der Stimmen – regional und überregional

Das Line-up bietet eine spannende Mischung aus bekannten Slammer*innen der deutschsprachigen Szene und neuen Gesichtern:

  • Daniel Wagner (Heidelberg)
  • Gregor Biberacher (Freiburg)
  • Jana Isa (Neu-Ulm)
  • Elisa Bartelt (München)
  • Chris Veit (Altstädten)
  • Martina Miller (Röthenbach)

Sie alle bringen ihre eigenen Perspektiven und Stile mit auf die Bühne und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.

Gastgeber mit Erfahrung

Moderiert wird der Abend von Ivica Mijajlovic, Gründer des Allgäu Slam und mehrfacher Landesmeister im Poetry Slam. Mit seiner Erfahrung und Bühnenpräsenz führt er durch das Programm und sorgt für einen stimmungsvollen Rahmen.

Kooperation mit Allgäu Slam e.V.

Der „Podium Poetry Slam“ ist eine Kooperation des Veranstaltungsorts Podium Kaufbeuren mit dem Verein Allgäu Slam e.V.. Ziel ist es, Kaufbeuren als festen Ort für Live-Literaturveranstaltungen zu etablieren und neuen wie erfahrenen Poet*innen eine Bühne zu bieten.

Karten und Vorverkauf

  • Eintritt: Vorverkauf 15 €, Abendkasse 17 €
  • Vorverkaufsstellen:
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