Informationsabend und Austausch am 09.06 im Gablonzer Siedlungswerk
Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Selbstbestimmt und sicher zuhause – Hilfsmittel für den Alltag von Menschen mit Pflegebedarf“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 09.06.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referent ist Franz Kraus vom Sanitätshaus Dambeck.
Im Vortrag wird aufgezeigt, wie verschiedene Hilfsmittel den Pflegealltag zuhause erleichtern können. Die Teilnehmenden erhalten Informationen sowie praxisnahe Vorführungen zu unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Pflegebedarf.
Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück
Im Sommer 2026 wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.
Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen
Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.
Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:
Macht und Verführung
Wahrheit und Täuschung
Die Suche nach der eigenen Identität
Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.
Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik
Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.
Rund 40 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:
der Musikverein Hirschzell
eine eigens formierte Rockband
Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.
Visuelle Inszenierung in der Arena
Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.
Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten
In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:
Kevin Prinz als Herilo
Julia Haug als Maria
Lydia Pané als Marie
Eugen Schreiner als Mr. Nice
Dan Lucas als Carl
Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas
Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.
Kreativteam aus der Region
Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.
Termine und Ablauf
Die Aufführungen finden im Juni und Juli 2026 statt.
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren
Tickets sichern: Vorverkauf gestartet
Der Vorverkauf hat am 30. November 2025 begonnen. Tickets sind erhältlich:
Moderator Claus Tenambergen im Gespräch mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner. Am Ende des Podcasts: Songs aus dem neuen Musical 2026
In dieser Folge von Klar.Text geht es um ein Projekt, das im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt hat – und jetzt noch einmal größer wird: HERILO 2 – das Musical. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner über den Erfolg von 2025, die besondere, familiäre Atmosphäre im Team – und darüber, wie aus einem großen Projekt ein echtes Gemeinschaftserlebnis geworden ist. Gleichzeitig werfen sie den Blick nach vorn: im Juni/Juli 2026 entsteht mit „Das Rad dreht sich weiter“ ein neues Kapitel – größer, intensiver und mit neuen Ideen. Fast alle Beteiligten sind wieder dabei, arbeiten mit voller Energie und freuen sich auf das Wiedersehen auf und hinter der Bühne. Ein kleiner Spoiler von Adi Adolf: Das Rad der Zeit dreht sich diesmal sogar bis nach Woodstock – musikalisch spürbar mit Songs, angepasst an den Stil und Sound dieser Zeit. Herilo 2 verspricht wieder ein gigantisch Werk zu werden: mit neuen Songs, einer neuen Geschichte und ganz viel Bewehrtem. Eine besondere Kombination aus Rockmusik und kraftvoller Blasmusik, Emotion und großer Inszenierung – und verbunden mit der Vorfreude auf eine Produktion, die noch einmal neue Maßstäbe setzen will.
👉 Und dranbleiben lohnt sich: Am Ende des Podcasts gibt es einen ersten Vorgeschmack mit neuen Songs aus dem Musical – kraftvoll, emotional und wieder echte Ohrwürmer. Jetzt reinhören: Ein Gespräch über Leidenschaft, Teamgeist und die Frage, wie aus einer Idee ein kulturelles Highlight für eine ganze Region wird.
Von links: Ministerpräsident a.D. Torsten Albig, stellv. Präsident BSB Bernhard Pohl, Generalmajor a.D. Norbert Wagner. Foto: Alexandra Gastel
Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen
Der Bayerische Soldatenbund, Bayerns größter Dachverband für Soldaten-, Reservisten- und Veteranenverbände, hatte ins Offizierskasino des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Kaufbeuren zu einer Diskussion über die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres in Deutschland geladen. Der Kommandeur, Oberst Thorsten Milewski, und Bernhard Pohl, Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes, konnten sich nicht nur über einen gut gefüllten Saal, sondern auch interessante Gäste freuen: Der Ehrenpräsident des BSB und ehemalige Kommandeur Oberst a. D. Richard Drexl übernahm das Impulsreferat, ehe zur Podiumsdiskussion auf der roten Couch der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig und der aktuelle BSB Präsident Generalmajor a. D. Norbert Wagner Platz nahmen.
In seinem Grußwort erinnerte Oberbürgermeister Stefan Bosse daran, dass in Kaufbeuren regelmäßig hochkarätige Veranstaltungen zu verteidigungspolitischen Fragen stattfinden. Er erwähnte die Atlantikbrücke, aber auch den von Richard Drexl initiierten Kaufbeurer Dialog, bei dem bereits ein Vorgänger Albigs, der ehemalige Ministerpräsident Björn Engholm zu Gast war. Die Aussage von Landrat Bernd Stapfner, selbst Vorsitzender eines großen Soldaten- und Veteranenvereins, betonte die Wichtigkeit des Themas. Er wünschte sich, dass bei künftigen Veranstaltungen insbesondere junge Menschen teilnehmen, die es ja im Kern betreffen.
Richard Drexl zeichnete in seinem Impulsreferat ein düsteres Bild von der aktuellen Bedrohungslage. Dabei zeigte er auf, dass die Bundeswehr in ihrer Truppenstärke sowohl bei den aktiven Soldaten als auch bei den Reservisten weit hinter der Zielvorgabe, die Verteidigungsminister Pistorius genannt hatte, zurückbleiben. Nach der Gründung der Bundeswehr habe man innerhalb weniger Jahre eine Truppenstärke von nahezu 500.000 Soldaten aufbauen können, nun sei man schon froh, wenn man wenige Tausend Soldaten zusätzlich pro Jahr verpflichten könne. Es gebe zwar zahlreiche Angebote für freiwilligen Dienste, aber bei weitem zu wenige Bewerber. Dies sei erstaunlich, weil der Dienst finanziell außerordentlich gut honoriert werde.
Es folgte die vom Kaufbeurer Landtagsabgeordneten und BSB-Vizepräsidenten Bernhard Pohl moderierte Gesprächsrunde. Generalmajor a. D. Norbert Wagner, in seiner letzten Verwendung Kommandeur des NATO-Hauptquartiers in Polen, zeigte mit eindringlichen Worten die aktuelle Bedrohungslage auf. Wer glaubt, wir leben aktuell im Frieden, unterliege einem gefährlichen Irrtum. Er benannte auch klar und unmissverständlich den Aggressor: Russland.
Ministerpräsident a. D. Torsten Albig pflichtete bei und bekannte freimütig, auch er habe sich bei Russland gründlich geirrt. Er habe gehofft, auf der Basis wirtschaftlicher Zusammenarbeit ein Fundament von Frieden und Freiheit auch mit Russland errichten zu können. Nun gelte es, die neuen Realitäten zur Kenntnis zu nehmen.
Albig bekannte sich deutlich zu der Notwendigkeit einer Dienstpflicht. Dabei beeindruckte er das Auditorium mit einer Erzählung aus der eigenen Familie. Er hatte seinen Kindern gesagt, er erwarte von ihnen, dass sie sich ein Jahr für die Gesellschaft nützlich machen, auch wenn es keinen Wehr- und Zivildienst mehr gibt. Die ältesten drei seiner fünf Kinder haben dies bereits umgesetzt und ihren Dienst in sozialen Einrichtungen geleistet. Ihr Fazit: Es waren die wichtigsten Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben. Das Publikum quittierte dies mit langanhaltendem Beifall.
Bernhard Pohl brachte die Forderung von Verteidigungsminister Pistorius ins Spiel, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein. Norbert Wagner nahm dies auf und stellte zunächst fest, dass daraus nicht automatisch der Schluss abzuleiten sei, wir seien bis 2029 sicher. Deutschland dürfe keine Zeit verlieren. Er erläuterte, dass es mit der Beschaffung von Waffen und Munition beileibe nicht getan sei. Deutschland brauche vor allem auch Soldaten, die im Ernstfall die Waffen bedienen. Deren Ausbildung nehme viele Jahre in Anspruch. Mit der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht 2011 seien im übrigen auch Strukturen weggebrochen, die man mühsam wieder aufbauen müsse.
Torsten Albig ging dann auf die Frage der Verteidigungsbereitschaft ein. Der SPD-Politiker forderte die Rückkehr zu einem echten Patriotismus. Geradezu kämpferisch forderte er die Bereitschaft, für Frieden und Freiheit auch militärisch einzustehen. Dieser Patriotismus müsse aus der Mitte der Gesellschaft kommen. In dieser Frage brauche keiner Nachhilfe von den rechten und linken Rändern des politischen Spektrums.
Auf die Frage, wie eine Bedrohungslage konkret aussehen könne, verwies General Wagner auf diverse Bedrohungsszenarien. Angriffe auf die kritische Infrastruktur, aber auch die Schaffung eines Klimas der Angst in der Bevölkerung seien probate Mittel, auch unterhalb der Schwelle einer heißen militärischen Auseinandersetzung maßgeblichen Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen, um eigene Ziele zu erreichen. Natürlich teste Russland auch fortlaufend nicht nur die Verteidiungsfähigkeit, sondern auch die Verteidigungsbereitschaft. Daraus werden dann Strategien entwickelt. Deshalb sei es auch notwendig, über ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr den Zivilschutz in Deutschland zu stärken. Im Falle eines militärischen Konflikts in Europa sei Deutschland eine Drehscheibe und damit auch potenziell verwundbar.
Torsten Albig zeigte noch einen anderen Schwachpunkt in Deutschland auf. Die ambitionierten zeitlichen Vorgaben für die Wiedererlangung militärischer und ziviler Widerstandsfähigkeit werden ausgebremst durch Bürokratie und teilweise nicht zeitgemäße Standards. Es müssten 70% statt bis jetzt 120% genügen, sonst komme man nicht voran, sagte Albig, der als Kieler Oberbürgermeister und ehemalige Führungskraft im Bundesfinanzministerium über ausreichend Verwaltungserfahrung verfügt. Die Nachfrage von Moderator Bernhard Pohl, ob wir künftig etwas weniger deutsch, dafür aber französischer werden müssen, stimmte Albig ausdrücklich zu.
In der abschließenden Fragerunde des Publikums zitierte Rupert Mößmer eine Nachricht seines 14-jährigen Enkels zu dem Thema. Dieser findet das verpflichtende Gesellschaftsjahr gut, er will es auch ableisten, er möchte aber noch mehr Informationen dazu. Das motivierte Bernhard Pohl in seinem Schlusswort zu der Feststellung, dass wir flächendeckend derartige Veranstaltungen brauchen und der BSB mit seinen 60.000 Mitgliedern seinen Beitrag dazu leisten wolle. Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen. Wer junge Menschen motivieren will, darf so etwas nicht über Nacht verordnen und dann darauf hoffen, dass es gleich reibungslos umgesetzt wird.
Ein Abend im Zeichen von Humor und Menschlichkeit: Die WendeJacken improvisieren zum 30-jährigen Jubiläum des Hospizvereins
Am Samstag, 13. Juni 2026, stehen die WendeJacken mit ihrem Improvisationstheater auf der Bühne des Stadttheaters Kaufbeuren. Mit der Veranstaltung setzt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein Jubiläumsjahr „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ fort.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir die WendeJacken für unser Jubiläum gewinnen konnten“, sagt Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Ihre Schlagfertigkeit, Kreativität und spürbare Lebensfreude passen sehr gut in unser vielfältiges Jahresprogramm, mit dem wir mit den Menschen ins Gespräch kommen und auch über die letzte Lebensphase sprechen möchten.“
Bei den WendeJacken entstehen die Szenen direkt auf der Bühne – spontan, live und auf Zuruf des Publikums. Nichts ist geprobt, nichts abgesprochen. Selbst die Darsteller wissen nicht, welchen Verlauf die nächste Szene nehmen wird. Zwischen Theater, Comedy und Live-Musik entwickeln sie Geschichten und ganze Welten – ohne festes Drehbuch.
Humor als Zugang zu großen Themen
Der Abend greift Themen auf, die auch die Hospiz- und Palliativarbeit prägen: Sterben, Tod und Trauer sowie Begleitung und Behandlung schwerstkranker Menschen. Die WendeJacken nähern sich diesen Inhalten mit Respekt, Wärme und Humor. „Wir möchten zeigen, dass auch schwere Themen ihren Platz im Leben haben – und dass gemeinsames Lachen verbinden kann“, so Feistl. „Gerade solche Abende schaffen Raum für Begegnungen, die informieren und helfen können, Ängste und Unsicherheiten abzubauen.“
Baum des Lebens als stiller Begleiter
Begleitend zur Veranstaltung wird auch der „Baum des Lebens“ wieder vor Ort sein. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten zu schreiben und am Baum zu hinterlassen.
Einladung zu einem besonderen Theaterabend
„Der Abend lädt dazu ein, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen – auf humorvolle ebenso wie auf nachdenkliche Momente“, betont Feistl mit Blick auf die Veranstaltung im Kaufbeurer Stadttheater.
Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Anmeldung unter 08341 994443 oder info@hospizverein-kf-oal.de.
Mehr als 100 Aussteller, intensive Gespräche und viel Lob für Organisation und Atmosphäre in der energie schwaben arena Kaufbeuren
Das 1. Allgäuer Jobfestival in Kaufbeuren ist am vergangenen Mittwoch erfolgreich zu Ende gegangen. Über den gesamten Tag verteilt kamen mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher in die energie schwaben arena. Mehr als 100 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region präsentierten sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats.
Bereits bei der Eröffnung gegen 11.30 Uhr im VIP-Raum wurde deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Beteiligten hatte. Nach monatelanger Vorbereitung wurde die Begrüßung für das Organisationsteam rund um Veranstalter Andi Wehl von WA Connections emotional. Die Erleichterung darüber, das Festival erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben, war spürbar. Viele Monate Planung, Organisation und Vorbereitung lagen hinter dem Team.
In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer die Bedeutung des neuen Veranstaltungsformats für Kaufbeuren und die gesamte Region. Das Festival bringe Unternehmen, Nachwuchskräfte und Arbeitssuchende auf direktem Weg zusammen und setze zugleich ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Allgäus.
Die Bilder des Tages
Foto: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren
Ausbildungsmesse und Jobmesse stoßen auf großes Interesse
Schon kurz nach dem Start füllte sich das Eisstadion spürbar. Vor allem die Ausbildungsmesse wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus der Region genutzt, um sich über Berufe, Ausbildungswege und Unternehmen zu informieren. An vielen Ständen entstanden intensive Gespräche, erste Kontakte wurden geknüpft und teilweise bereits konkrete weitere Schritte vereinbart. Für viele Jugendliche bot das Festival die Möglichkeit, Unternehmen einmal nicht nur über Broschüren oder Onlineportale kennenzulernen, sondern direkt mit Ausbildern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Auch die Jobmesse entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem zentralen Treffpunkt für Fachkräfte, Quereinsteiger und Unternehmen. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und lobten insbesondere die Organisation sowie die angenehme Atmosphäre vor Ort. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass die energie schwaben arena gute Voraussetzungen für persönliche Gespräche geschaffen habe. Trotz des Besucherandrangs blieb die Geräuschkulisse angenehm, sodass ein direkter und konzentrierter Austausch möglich war.
Die Mischung aus Messe, Networking und lockerem Festivalcharakter kam bei vielen Beteiligten gut an. Gerade dieser persönliche Rahmen machte für zahlreiche Besucher und Unternehmen den Unterschied zu klassischen Jobmessen aus.
B2B-Bereich und Rahmenprogramm ergänzen das Konzept
Neben der Messe bot das Festival auch einen eigenen B2B-Bereich mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmen. Themen wie Recruiting, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung standen dabei im Mittelpunkt.
Im großen Eventzelt wurde parallel ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher nutzten die Angebote aus Musik, regionaler Gastronomie und Unterhaltung. Künstler aus der Region sorgten für die musikalische Begleitung des Tages.
Wetterbedingt abgesagt werden mussten allerdings die geplanten Angebote im Parkstadion, darunter der Heißluftballon und der Hubschrauber. Insgesamt hatten Veranstalter und Besucher dennoch Glück mit dem Wetter. Nach anhaltendem Regen am Vortag blieb es trocken und die Temperaturen sorgten für angenehme Bedingungen auf dem Festivalgelände.
Abschlussfeier mit Musik und vielen positiven Rückmeldungen
Am Abend fand im VIP-Raum die Abschlussfeier statt. Für Unterhaltung sorgten eine Magie-Show des Zaubertheaters Verschmitts sowie Musik von Nachwuchskünstler Fabian Ziems. Gegen 23 Uhr endete das erste Allgäuer Jobfestival offiziell.
Das Organisationsteam zeigte sich nach dem langen Tag erleichtert und zufrieden. Im Gespräch mit Moderator Claus Tenambergen sagte Veranstalter Andi Wehl mit Blick auf die vergangenen Monate und den Veranstaltungstag: „Ich möchte einfach nur noch schlafen.“ Gleichzeitig betonte er, wie besonders der Tag für ihn gewesen sei und wie viele positive Rückmeldungen bereits eingegangen seien. Auf die Frage, ob er sich eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr vorstellen könne, antwortete Wehl spontan: „Auf jeden Fall.“
Bedeutung für die Region hervorgehoben
Das erste Allgäuer Jobfestival hat gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Formen von Berufsorientierung, Recruiting und regionalem Austausch ist. Die Verbindung aus Messe, Netzwerkplattform und Eventcharakter wurde von vielen Besuchern und Unternehmen positiv aufgenommen. Mit der erfolgreichen Premiere könnte das Allgäuer Jobfestival künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region bekommen.
Bürgermeisterposten und Ausschüsse besetzt – neue Mehrheit im Rathaus steht
Der neue Kaufbeurer Stadtrat hat sich konstituiert und die wichtigsten personellen Entscheidungen für die kommende Amtszeit getroffen. Im Mittelpunkt standen dabei die Besetzung der Bürgermeisterposten sowie die Bildung einer neuen politischen Mehrheit im Rathaus.
Zur zweiten Bürgermeisterin wurde Julia von Stillfried (CSU) gewählt. Das Amt des dritten Bürgermeisters übernimmt Bernhard Pohl (Freie Wähler). Zusätzlich wurde mit Alexander Uhrle (KI) erstmals ein weiterer Vertreter des Oberbürgermeisters bestimmt – ohne eigenes Bürgermeisteramt. Oberbürgermeister bleibt weiterhin Stefan Bosse.
Bündnis aus CSU, Freien Wählern und KI
Für die kommenden Jahre setzt der Stadtrat auf eine Zusammenarbeit von CSU, Freien Wählern und Kaufbeurer Initiative. Gemeinsam verfügt das Bündnis über eine stabile Mehrheit im Gremium. Ziel sei eine verlässliche Zusammenarbeit bei zentralen Entscheidungen der Stadtpolitik.
Die beteiligten Fraktionen wollen vor allem wirtschaftliche Themen, die Entwicklung des Bundeswehrstandorts sowie die Haushaltskonsolidierung vorantreiben. Auch Wohnungsbau und Kinderbetreuung bleiben wichtige Themen der neuen Amtszeit.
Veränderungen bei Ausschüssen und Beauftragten
Mit Beginn der neuen Amtsperiode werden auch einige Strukturen im Stadtrat angepasst. Die Ausschüsse werden künftig größer besetzt, um mehr Stadträte einzubinden. Gleichzeitig wird die Zahl der Sonderbeauftragten deutlich reduziert. Erhalten bleiben unter anderem die Bereiche Kultur, Sport, Bauhof sowie Gesundheit und Pflege. Mehrere bisherige Sonderfunktionen entfallen dagegen.
Die Ausschüsse im Überblick
Verwaltungsausschuss
CSU: Julia von Stillfried, Christian Sobl, Thorsten Friedrich, Dr. Erika Rössler, Stefan Ostenrieder Grüne: Holger Jankovsky, Bettina Aernecke-Rottach AfD: Elke Hübner, Torsten Dietrich FW: Bernhard Pohl, Peter Kempf KI/FDP: Sebastian Zajicek, Alexander Uhrle SPD: Pascal Lechler GKF: Maximilian Nocker BSW/Linke: Paul Meichelböck
Bau- und Umweltausschuss
CSU: Markus Holste, Johannes Böckler, Dr. Özlem Nigar-Tas, Thorsten Friedrich, Tamur Khan Grüne: Marcus Kühl, Oliver Schill AfD: Christian Köhler, Torsten Dietrich FW: Daniel Oppolzer, Dr. Ulrike Höhne-Wachter KI/FDP: Sebastian Zajicek, Robert Klauer SPD: Catrin Riedl GKF: Julia Bosse BSW/Linke: Max Würfel
Schul-, Kultur- und Sportausschuss
CSU: Julia von Stillfried, Dr. Erika Rössler, Gertrud Gellings, Verena Finsterwalder, Tamur Khan Grüne: Tiny Schmauch, Holger Jankovsky AfD: Elke Hübner, Gerhard Drescher FW: Peter Kempf, Dr. Ulrike Höhne-Wachter KI/FDP: Kevin Kärst, Dr. Maximilian Schalück SPD: Pascal Lechler GKF: Maximilian Nocker BSW/Linke: Paul Meichelböck
Werkausschuss
CSU: Christian Sobl, Stefan Ostenrieder, Johannes Böckler, Tamur Khan, Dr. Özlem Nigar-Tas Grüne: Marcus Kühl, Tiny Schmauch AfD: Robert Rabus, Torsten Dietrich FW: Bernhard Pohl, Michael Martin KI/FDP: Alexander Uhrle, Robert Klauer SPD: Catrin Riedl GKF: Julia Bosse BSW/Linke: Max Würfel
Kleinere Ausschüsse
Rechnungsprüfungsausschuss
CSU: Stefan Ostenrieder, Dr. Özlem Nigar-Tas Grüne: Oliver Schill AfD: Elke Hübner FW: Bernhard Pohl KI/FDP: Robert Klauer
Jugendhilfeausschuss
CSU: Verena Finsterwalder Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel AfD: Gerhard Drescher FW: Daniel Oppolzer SPD/GKF: Maximilian Nocker Vorsitzender ist Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Steuerausschuss
CSU: Christian Sobl Grüne: Bettina Aernecke-Rottach AfD: Christian Köhler
Vertreter in weiteren Gremien
Verwaltungsrat Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
CSU: Julia von Stillfried, Dr. Özlem Nigar-Tas Grüne: Holger Jankovsky FW: Dr. Ulrike Höhne-Wachter KI/FDP: Robert Klauer GKF: Maximilian Nocker BSW/Linke: Max Würfel
Verwaltungsrat Kommunalunternehmen Eisstadion
CSU: Johannes Böckler Grüne: Marcus Kühl FW: Daniel Oppolzer GKF: Maximilian Nocker
Aufsichtsrat VWEW GmbH
CSU: Markus Holste, Stefan Bosse Grüne: Oliver Schill KI/FDP: Alexander Uhrle, FW: Daniel Oppolzer
Verbandsversammlung Sparkasse Allgäu
CSU: Christian Sobl, Stefan Bosse FW: Peter Kempf
Seniorenbeirat
CSU: Gertrud Gellings Grüne: Bettina Aernecke-Rottach AfD: Gerhard Drescher FW: Michael Martin
Vollversammlung Stadtjugendring
CSU: Verena Finsterwalder Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel AfD: Robert Rabus FW: Daniel Oppolzer
Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft
CSU: Tamur Khan, Thorsten Friedrich Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel FW: Bernhard Pohl KI/FDP: Sebastian Zajicek
14.05.2026. Aktuelle Meldung: die Stadt Kaufbeuren teilt mit, dass das geplante Familienfest im Jordanparkt leider wegen der schlechten Wetterprognosen ausfallen muss. Einen Ausweich-Termin gebe es nicht.
Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen
Am Samstag, den 16. Mai 2026, findet im Jordanpark Kaufbeuren erneut das jährliche Familienfest statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind Familien und alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.
Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Open-Air-Konzerte der Musikschule Kaufbeuren.
Ein weiterer fester Bestandteil des Familienfestes ist der Kinderflohmarkt, der in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfindet und jungen Verkäuferinnen und Verkäufern die Möglichkeit bietet, ihre alten Spielsachen zu verkaufen. Darüber hinaus gibt es wieder das Entenrennen sowie eine Kindereisenbahn.
Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Kreativ- und Mitmachstände verschiedener Institutionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Gestalten einladen und sich insbesondere an Kinder und Familien richten.
Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.
Veranstaltet wird die Aktion von der Familienbildung der Stadt Kaufbeuren.
Die erste Station der Führung in der Abteilung „Kreuze und Heilige“ stieß auf großes Interesse. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen
Großes Interesse im Jubiläumsjahr des Hospizvereins und der SAPV
Im Rahmen des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu und 10 Jahre SAPV“ stieß die Führung zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ im Stadtmuseum Kaufbeuren auf großes Interesse. An zwei Tagen nahmen insgesamt drei Besuchergruppen an der rund 60-minütigen Führung teil, die von Stadtmuseums-Führerin Gabriele Tietz und ihrem Kollegen Christoph Thoma geleitet wurde. „Wir greifen bei der Führung historische Bräuche und religiöse Darstellungen auf. An ausgewählten Beispielen zeigen wir, wie die Menschen in der Stadt in früheren Zeiten mit Krankheit, Tod und Sterben umgingen, und setzen dies in Bezug zur Gegenwart“, erklärte Tietz.
Ein Schwerpunkt lag auf der Abteilung „Kreuze und Heilige“. Die Sammlung mit rund 300 Kreuzen zeigt verschiedene Epochen – vom Kreuz als Zeichen des Sieges bis zu Darstellungen von Leiden und Hingabe. Auch das Astkreuz als Symbol für Leben wurde beschrieben. Deutlich wurde die Vorstellung vom „guten Tod“, der einherging mit religiösen Riten und so den Weg zum ewigen Frieden bei Gott ebnen sollte – im Gegensatz zum gefürchteten plötzlichen Tod.
Ein weiterer Abschnitt widmete sich der medizinischen Versorgung im Mittelalter. Der Physikus war eine Art Hausarzt und für internistische Behandlungen sowie Krankheiten des Leibes zuständig, chirurgische Eingriffe übernahmen Chirurgen, die zur Zunft der Metzger gehörten. Während im Sondersiechenhaus St. Dominikus Patienten behandelt wurden, die an Seuchen wie Lepra erkrankt waren, waren im Blatterhaus Menschen untergebracht, die an Syphilis, den Pocken oder Hautausschlägen litten. Die Möglichkeiten zur Linderung waren begrenzt. Opium stand nur wenigen zur Verfügung und kam auch aus medizinisch-ethischen Gründen nur selten zum Einsatz. Friedhöfe standen im Mittelalter zudem im Zusammenhang mit der Angst vor dem Fegefeuer und dem Wunsch nach einem guten Übergang ins Jenseits.
Im Anschluss an die Führung informierte der Hospizverein und die SAPV über ihre Arbeit. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen
Im Anschluss stellte der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. seine Arbeit vor. Ulla Bohl, Mitglied im Vorstand und langjährige Hospizbegleiterin, gab Einblicke in die Entwicklung seit 1996. „Ziel unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen bis zuletzt würdevoll zu begleiten und zu helfen“, so Bohl.
Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung, erläuterte die SAPV: „Seit 2016 ergänzt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung das hospiz- und palliativmedizinische Angebot. Wir behandeln Menschen mit nicht heilbarer Erkrankung und begleiten sie ambulant.“ Die Versorgung ist kostenfrei und wird über Krankenkassen sowie Spenden finanziert.
Begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt vom „Baum des Lebens“.
Fair oder Fake? Wie ein neues Uni-Projekt in Kaufbeuren zum bewussteren Konsum anregen will
Der Weltladen Kaufbeuren lädt junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren zu einem neuen Uni-Pilotprojekt rund um bewussten Konsum und nachhaltigen Lebensstil ein. Unter dem Motto „Mit kleinen Schritten Großes bewirken“ soll gezeigt werden, wie nachhaltige Entscheidungen einfach in den Alltag integriert werden können.
Das Projekt richtet sich an alle, die sich intensiver mit fairem Handel und bewusstem Konsum beschäftigen möchten, bisher aber noch keinen konkreten Einstieg gefunden haben. Neben Informationen und Austausch erwartet die Teilnehmenden auch eine lockere Atmosphäre mit kleinen Leckereien.
Kostenloses Angebot für Interessierte
Die Veranstaltung:
Datum: 23. Mai 2026
Uhrzeit: 09:00 bis ca. 10:30 Uhr
Ort: Weltladen Kaufbeuren, Kaiser-Max-Straße 20
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung
Interessierte können sich telefonisch, per E-Mail oder direkt im Weltladen anmelden:
Bewohner bei Löschversuch verletzt – hoher Sachschaden in der Kemptener Straße
Am Samstagmittag ist es in der Kemptener Straße in Kaufbeuren zu einem größeren Feuerwehreinsatz gekommen. Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Garagenbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, weshalb die Alarmstufe von „B3 Garage“ auf „B5“ erhöht wurde.
Flammen breiten sich bis zum Dachstuhl aus
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Garage neben einem Zweifamilienhaus aus. Innerhalb kurzer Zeit griffen die Flammen über die Fassade auf das Wohnhaus und schließlich bis zum Dachstuhl über. Die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Hirschzell, Oberbeuren, Apfeltrang und Neugablonz konnten den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Aufgrund der schnellen Ausbreitung waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig.
Zusätzlich wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung angefordert. Das beschädigte Gebäude musste im Anschluss gesichert werden. Dabei verschalten die Einsatzkräfte Fenster und sicherten das Dach mit Folien und Holzlatten gegen weitere Schäden.
Bewohner verletzt ins Krankenhaus gebracht
Ein Hausbewohner zog sich bei einem eigenständigen Löschversuch Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt er Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren eingeliefert. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 400.000 Euro geschätzt.
Rund 100 Einsatzkräfte vor Ort
Der erste Einsatz dauerte knapp sechs Stunden. Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei beteiligt. Allein die Feuerwehr Kaufbeuren meldete 65 Einsatzkräfte im Einsatz. Am Abend rückten Feuerwehrkräfte erneut zur Brandnachschau an. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Oberbeuren wurde das Gebäude kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.
Der Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren
Buntes Markttreiben, angenehmes Frühlingswetter und volle Straßencafés prägen den Muttertag in der Innenstadt
Die Kaufbeurer Altstadt zeigte sich am Sonntag einmal mehr von ihrer lebendigen Seite. Beim Künstlermarkt in der Kaiser-Max-Straße nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher das angenehme Frühlingswetter für einen ausgedehnten Bummel durch die Innenstadt. Erst gegen 17 Uhr setzte leichter Regen ein.
Große Resonanz auf den Künstlermarkt
Bereits ab dem Vormittag füllten sich die Straßen der Altstadt. Viele Gäste schlenderten entspannt entlang der Marktstände und nutzten die Gelegenheit, handgefertigte Produkte und kreative Arbeiten regionaler Anbieter zu entdecken. Neben bekannten Ausstellern präsentierten sich in diesem Jahr auch einige neue Stände mit ihrem Angebot.
Von Schmuck und Holzarbeiten bis hin zu Dekorationen, Textilien und kulinarischen Spezialitäten bot der Markt erneut eine vielfältige Auswahl für unterschiedliche Interessen.
Die Bilder des Tages
Der Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind KaufbeurenDer Künstlermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10.05.26 in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren
Gastronomie und Rahmenprogramm gut besucht
Auch die Außenbereiche der Gastronomie waren über weite Strecken gut besetzt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verweilten in den Cafés und Restaurants und genossen die entspannte Atmosphäre in der Innenstadt.
Das Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein wurde ebenfalls gut angenommen. Besonders Familien nutzten die verschiedenen Angebote rund um den Marktbesuch. Musik, Kinderaktionen und weitere Programmpunkte sorgten den ganzen Tag über für zusätzliche Unterhaltung.
Gelungener Sonntag in der Altstadt
Der Künstlermarkt verband auch in diesem Jahr Kunsthandwerk, Gastronomie, Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten zu einem abwechslungsreichen Erlebnis in der Kaufbeurer Innenstadt. Gemeinsam mit dem verkaufsoffenen Sonntag und weiteren Veranstaltungen entwickelte sich der Muttertag erneut zu einem gut besuchten Tag in der Altstadt.
Karriere trifft Festival-Atmosphäre: Neue Berufsmesse setzt auf Begegnung statt Messestände
Am Mittwoch, 13. Mai, verwandelt sich das Eisstadion Kaufbeuren in einen Treffpunkt für Jobsuchende, Unternehmen und Gründer aus der gesamten Region. Mit dem ersten „Allgäuer Jobfestival“ startet ein neues Veranstaltungsformat, das Berufsorientierung, Networking und Unterhaltung miteinander verbindet.
1.AllgäuerJobfestival
Wann: 13.Mai 2026 Wo: energie schwaben arena Kaufbeuren Ausbildungsmesse: 12:00 bis 19:30Uhr Jobmesse: 16:00 bis 19:30Uhr Alle Infos unter: www.jobfestival-allgaeu.de
Der Eintritt ist frei.
Neue Wege für Recruiting und Berufsorientierung
Hinter dem Projekt steht das Kaufbeurer Unternehmen WA Connections rund um Gründer Andi Wehl. Ziel der Veranstalter ist es, klassische Berufs- und Karrieremessen neu zu denken. „Jobmessen müssen nicht langweilig und unpersönlich sein – das geht auch anders“, sagt Wehl. Statt nüchterner Messestände setzt das Festival auf persönliche Gespräche, lockere Atmosphäre und direkte Begegnungen zwischen Unternehmen und Besuchern.
Mit dabei sind zahlreiche Firmen, Institutionen und Kommunen aus dem Allgäu. Angesprochen werden Schülerinnen und Schüler, Studierende, Fachkräfte, Quereinsteiger sowie alle, die sich beruflich neu orientieren möchten.
Bewerbung per QR-Code direkt vor Ort
Ein zentrales Element des Festivals ist eine eigens entwickelte Bewerber-App. Besucher können sich direkt an den Ständen per QR-Code bei Unternehmen registrieren, Kontakte speichern und Gespräche dokumentieren. Die Veranstalter wollen damit den Bewerbungsprozess vereinfachen und gleichzeitig den Austausch zwischen Unternehmen und Interessierten erleichtern. Zusätzlich gibt es kostenlose Bewerbungsfotos, Jobcoachings und Shuttlefahrten im Mannschaftsbus des ESV Kaufbeuren.
Startups, Digitalisierung und neue Ideen aus dem Allgäu
Ab 17.30 Uhr präsentieren sieben Startups aus dem Netzwerk Allgäu Digital ihre Geschäftsideen. Die kurzen Gründer-Pitches geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Unternehmertum.
Auch die B2B-Area richtet sich gezielt an Firmenbesucher. Themen wie KI, Digitalisierung, Marketing, Consulting und Corporate Benefits stehen dort im Mittelpunkt.
Begleitend dazu finden Fachvorträge zu Recruiting, Ausbildung, Fachkräftesicherung und Onboarding statt. Referenten kommen unter anderem von der Agentur für Arbeit, der BARMER, Allgäu Digital und verschiedenen Weiterbildungs- und Beratungsunternehmen.
Musik, Genuss und Rahmenprogramm im Eisstadion
Neben Karriere und Networking setzt das Jobfestival bewusst auf Eventcharakter. Im Event- und Genusszelt treten mehrere Künstler und Bands auf, darunter:
Musikprogramm auf der Eventbühne
Chris Steckermeier
DEVADO
Fabian Ziems
Skies and Rivers
Herilo
Auch regionale Anbieter präsentieren sich kulinarisch — von Backwaren bis zu Eis aus dem Allgäu. Auf dem Außengelände warten zusätzlich ein Heißluftballon sowie verschiedene Fahrzeuge auf die Besucher.
Gemeinschaftsprojekt mit regionalem Fokus
Mit dem ersten Allgäuer Jobfestival soll eine Plattform entstehen, die Unternehmen und Jobsuchende unkompliziert zusammenbringt und gleichzeitig die Vielfalt der Region sichtbar macht.
Starke Saison endet mit Platz zwei in Bayern und Süddeutschland
Die U13-Mannschaft des ESV Kaufbeuren hat eine erfolgreiche Saison mit der Bayerischen und Süddeutschen Vizemeisterschaft abgeschlossen. In der höchsten Spielklasse ihrer Altersstufe überzeugte das Team über die gesamte Spielzeit hinweg mit konstant starken Leistungen.
Souveräner Auftritt in der Vorrunde
Bereits in der Vorrunde sicherte sich der ESVK ungefährdet den ersten Platz und qualifizierte sich damit für die Meisterrunde. Dort trafen die Kaufbeurer Nachwuchsspieler auf die besten acht Teams aus Bayern sowie die beiden Spitzenmannschaften aus Baden-Württemberg. Zu den Gegnern gehörten Deggendorf, Regensburg, Augsburg, Landshut, Nürnberg, Geretsried, Riessersee, Frankfurt und Mannheim. Gespielt wurde jeweils in einer Hin- und Rückrunde. Die Mannschaft zeigte dabei konstant Leistungen und setzte sich hier gegen zahlreiche namhafte Gegner durch. Am Ende stand ein verdienter zweiter Platz hinter dem neuen Meister aus Deggendorf.
Besonders bemerkenswert: Im Heimspiel gelang dem ESV Kaufbeuren ein Sieg gegen den späteren Titelträger. Auch das Rückspiel in Deggendorf verlief auf Augenhöhe und wurde erst im Penaltyschießen entschieden.
Trainer loben Einsatz und Teamgeist
„Die Mannschaft hat sich den zweiten Platz mit großem Einsatz, Disziplin und viel Trainingsfleiß hoch verdient“, betonten die Trainer Norbert Zabel, Ferdinand Speckamp, Michael Wirth und Jakob Peukert. Ausschlaggebend sei vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung gewesen. Mit der Vizemeisterschaft unterstreicht der ESV Kaufbeuren erneut die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein.
Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit WA Connections Geschäftsführer Andi Wehl
Fachkräftemangel auf der einen Seite – lange Bewerbungsphasen auf der anderen. Warum finden Unternehmen und Bewerbende oft nicht zueinander? In dieser Folge des Klar.Text Business Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Andi Wehl, Geschäftsführer von WA Connections mit Sitz in Kaufbeuren. WA Connections vereint regionale Jobbörse, Recruiting, Beratung und Interim-Management – mit einem klaren Fokus auf das Allgäu. Doch bei aller Struktur, moderner Technik und KI-Unterstützung gilt für Andi Wehl vor allem eines: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der perfekte Lebenslauf, nicht die schnelle Besetzung, sondern echtes Interesse, Aufmerksamkeit und nachhaltiges Zusammenführen von Unternehmen und Bewerbenden.
Außerdem geht es in dieser interessanten und kurzweiligen Ausgabe um ein neues Format von WA Connections, das es so in Kaufbeuren und der Region noch nicht gegeben hat: das 1. Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 in der energie schwaben arena – ein Recruiting-Event mit Festivalcharakter, persönlich, modern und konsequent regional gedacht. Erleben sie ein kompetentes, ehrliches und menschliches Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung und neue Wege für den Arbeitsmarkt im Allgäu. Hier auf Wir sind Kaufbeuren und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Claus Tenambergen Kaufbeuren, Februar 2026
Networking auf Augenhöhe: Austausch, der weiterbringt
Das Job Festival ist mehr als eine klassische Recruiting-Veranstaltung. Es versteht sich als Treffpunkt für Macher, Visionäre und Partner, die den Austausch suchen und gemeinsam Perspektiven entwickeln möchten.
Wir sind Kaufbeuren freut sich, von Beginn an Teil dieses Formats zu sein. Dabei geht es nicht nur darum, Talente zu fördern, sondern auch den Dialog innerhalb der Branche aktiv mitzugestalten.
Austausch und neue Impulse in der B2B-Area
Wer auf der Suche nach neuen Impulsen für das eigene Business ist oder gezielt Synergien ausloten möchte, ist in der B2B-Area richtig. Hier entsteht Raum für Gespräche, Ideen und mögliche Kooperationen.
Wir laden herzlich dazu ein, mit uns ins Gespräch zu kommen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie sich Mehrwerte schaffen lassen und wie die Arbeitswelt von morgen aussehen kann.
Unser Fokus vor Ort
Im Mittelpunkt stehen konkrete Themen und praxisnahe Ansätze:
Austausch über aktuelle Markttrends
Vernetzung mit Branchenkollegen
Gemeinsame Lösungsansätze für Bereiche wie HR-Tech und New Work
Persönlicher Austausch im Mittelpunkt
Das Job Festival bietet die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu führen, die über den Moment hinaus wirken können. Wir freuen uns auf Begegnungen, neue Perspektiven und den direkten Dialog.
📍 Treffpunkt: B2B-Area | Job Festival 📅 Terminvereinbarung gerne vorab
Anzeige. Die Vasen bestechen durch ihre organische Form und die liebevollen Details
Vasen in Form eines zarten Blütenkelchs oder viele andere Formen und Designs , alle von Hand gefertigt aus hochwertiger Keramik, jede auf eine besondere Art, besticht sie durch ihre organische Form und die liebevollen Details.
Chinesische Einwanderer fanden in Lampang die begehrte weiße Kaolinerde und gründeten die ersten Keramikwerkstätten. Dazu gehörte auch der Gründer von Dhanabadee, ein Pionier in der Herstellung von Gebrauchskeramik in Nordthailand. Der Betrieb zeigt Engagement für Mensch und Tier mit Stipendien für benachteiligte Schüler, mit der Unterstützung einer Blindenschule und des Elephant Conservation Center in Lampang.
v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Dr. Erika Rössler (ehemalige Chefärztin BRK Ostallgäu), Barbara Strobel (Ehrenvorsitzende BRK Ostallgäu), Gisela Streichert (Vorsitzende BRK Ostallgäu), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerisches Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
BRK Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin informieren sich vor Ort – Ehrungen für Barbara Strobel und Dr. Erika Rössler
Ein besonderer Tag für unseren Kreisverband Ostallgäu: Mit dem Antrittsbesuch des neuen Präsidenten Hans-Michael Weisky und des neuen Landesgeschäftsführers Robert Augustin rückte nicht nur unsere Arbeit vor Ort in den Fokus – auch langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde gewürdigt. Im Mittelpunkt stand am Abend die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden sowie die Auszeichnung von Dr. Erika Rössler. alle Infos dazu jetzt auf unserer Homepage.
Ein Tag voller Einblicke und Begegnungen
v.l.: Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu), Angela Redmann (Einrichtungsleitung Haus Schimmelreiter), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Robert Augustin (BRK Landesgeschäftsführer). Foto: Thomas Hofmann
Der Besuch begann im Haus Schimmelreiter in Wertach. Dort informierten sich die Gäste über den Ersatzneubau, der künftig 24 Einzelzimmer für Menschen mit psychischen Erkrankungen bieten wird. Bei Kaffee und Kuchen kam es zu ersten Gesprächen mit Verantwortlichen und Mitarbeitenden. „Das Haus Schimmelreiter leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung im Ost- und Oberallgäu“, betonte Landesgeschäftsführer Augustin. Ziel sei es, langfristig Doppelzimmer durch Einzelzimmer zu ersetzen und so die Betreuung zu verbessern, ergänzte Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann.
Weiter ging es zur neu errichteten Rettungswache in Pfronten-Kappel. Seit 2023 ist sie in Betrieb und bildet einen wichtigen Bestandteil der Notfallversorgung in der Region.
Anschließend stand der St. Georgshof in der Frankau auf dem Programm. Auch hier entsteht ein Ersatzneubau mit künftig 36 Einzelzimmern. Beide Einrichtungen gelten im BRK Bayern als Besonderheit: Kein anderer Kreisverband betreibt zwei vergleichbare Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Für Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin war der Besuch ein bewusstes Signal. Sie wollten den rund 1000 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 2.300 Ehrenamtliche zählenden Kreisverband näher kennenlernen. „Der Mensch steht hier ganz klar im Mittelpunkt. Das gelingt nur, weil andere Menschen sich dafür einsetzen“, sagte Weisky.
v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Joachim Lipp (Einrichtungsleitung St. Georgshof), Rainer Polik (2. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Ulrich Kern (1. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Walter Waibl. (Bewohnervertretung Georgshof), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Am Abend versammelten sich Vorstände und Führungskräfte zu einem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde. Im Mittelpunkt stand die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden. Weisky würdigte in seiner Rede ihre langjährige Arbeit: „Menschen wie Barbara Strobel, die über 28 Jahre im Vorstand des Kreisverbands Ostallgäu gewirkt und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt gerückt hat, sind das Fundament der Rotkreuzbewegung.“ Er erinnerte an zahlreiche Projekte, die in dieser Zeit umgesetzt wurden – vom Seniorenzentrum in Füssen über die Rettungswache in Pfronten bis hin zu Einrichtungen für den Katastrophenschutz
„Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen“
Barbara Strobel zeigte sich sichtlich bewegt. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes seien für sie stets Kompass und Motivation gewesen: „Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – Grundsätze, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden.“ Mit Blick auf die Zukunft sagte sie: „Für mich war es eine ganz besondere Zeit beim BRK, die mir sehr viel gegeben hat. Und auch wenn ich jetzt keine Vorsitzende mehr bin – wenn man mich braucht, bin ich da.“
Auszeichnung für medizinisches Engagement
16 Jahre stellte sie dem Vorstand ihr medizinisches Wissen zu Verfügung. Dr. Erika Rössler, ehemalige Chefärztin des Kreisverbands, erhielt die Silberne Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes. BRK-Vorstandsvorsitzende Gisela Streichert würdigte ihren Verdienst: „Seit vielen Jahren vertritt sie das BRK mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz.“ Rössler selbst reagierte überrascht: „Ich habe nicht damit gerechnet. Ich bin hin und weg.“
Gemeinschaft als tragendes Fundament
Der Tag machte deutlich, wie vielfältig die Arbeit des BRK im Ostallgäu ist – von der Behindertenhilfe über den Rettungsdienst bis hin zu großen Bauprojekten. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder ein Gedanke, den Barbara Strobel formulierte: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Ein Satz, der den Tag zusammenfasst – und die Arbeit des Roten Kreuzes im Ostallgäu beschreibt.
Wer Blut spenden kann: Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.
Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig: Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.
Der Blutspendedienst des BRK (BSD): Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen über 700 engagierten Mitarbeitern, sowie zusätzlich mehr als 200 freiberuflich tätigen Spendeärzten und fast 8.000 ehrenamtlichen Helfern aus 72 Kreisverbänden des BRK organisiert der BSD jährlich ungefähr 4.000 mobile und 1.100 stationäre Blutspendetermine.
Spenderservice: Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar. Wir empfehlen unsere Blutspende-App für iOS und Android (www.spenderservice.net): Individuelle Spendeinfos, Terminerinnerungen und Blutspende-Forum.
Das Team aus Marktoberdorf. Foto: Wasserwacht Bayern
Bayerns beste Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer messen sich in Viechtach
Viechtach, den 26.04.2026 – Vom 25. bis 26. April 2026 fand der Landeswettbewerb der Wasserwacht Bayern für Erwachsene und Junioren in Viechtach statt. Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus allen Regierungsbezirken kamen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.
Neben Schnelligkeit und Ausdauer standen vor allem auch Präzision, Teamarbeit und rettungsdienstliches Fachwissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an und absolvierten anspruchsvolle Übungen, die realitätsnah an Einsatzsituationen angelehnt sind.
Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau unserer Einsatzkräfte. Unsere Ehrenamtlichen trainieren in ihrer Freizeit regelmäßig, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein Abbild der Leistungsfähigkeit und Professionalität der Wasserwacht in Bayern.“
127 hochmotivierte Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler ab 16 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe bestand aus 5-6 Teilnehmenden. Rund 60 Schiedsrichterinnen und 50 Helferinnen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landeswettbewerbs.
Die besten Teams wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Sonntag, den 26.04.2026, ausgezeichnet und haben sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 27. September 2026 im bayerischen Rehau statt.
Folgende Ortsgruppen haben in den einzelnen Stufen gewonnen:
Junioren (16-18 Jahre):
Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn Platz 3: Schwaben, Ostallgäu, Marktoberdorf
Damen (ab 18 Jahre):
Platz 1: Niederbayern/Oberpfalz, Regen, Viechtach Platz 2: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 3: Ober- und Mittelfranken, Coburg, Coburg
Herren (ab 18 Jahre):
Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn
Gemischte Mannschaft (ab 18 Jahre):
Platz 1: Oberbayern, Landsberg/Lech, Penzing Platz 2: Niederbayern/Oberpfalz, Schwandorf, Nabburg Platz 3: Oberbayern, Rosenheim, Bad Aibling
Die Wasserwacht-Bayern legt durch die Gestaltung des Wettbewerbes viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es nur Gruppendisziplinen und keine Einzeldisziplinen. Der Wettbewerb ist in dieser Hinsicht sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.
Die Teilnehmenden stellten ihr Können in folgenden Disziplinen unter Beweis:
Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850
Die Tänzelfest Knabenkapelle Kaufbeuren lädt am Montag, 11. Mai 2026, von 16:00 bis 18:30 Uhr zu ihrem alljährlichen TKK Infotag ein.
Die Veranstaltung findet – wie in den vergangenen Jahren – im Rahmen der Musikschulwoche im Proberaum der Ludwig Hahn Musikschule im 2. Obergeschoss statt.
Unter Anleitung der Instrumentallehrerinnen und lehrer sowie des Dirigenten Wolfgang Wagner können interessierte Kinder und Jugendliche eine große Auswahl an Blas- und Schlaginstrumenten ausprobieren: Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Bariton, Posaune, Tuba und Schlagzeug. Im Anschluss lädt die Kapelle zu einer öffentlichen Probe ein, bei der Besucher einen direkten Einblick in die musikalische Arbeit der TKK erhalten.
Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850. Seit vielen Jahren musizieren in der Kapelle sowohl Buben als auch Mädchen. Unter der Leitung von Wolfgang Wagner, der die TKK seit 2001 dirigiert, spielen derzeit 58 Musikerinnen und Musiker sowie ein Trommlercorps mit 18 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren.
Die Ausbildung an den Blasinstrumenten und am Schlagwerk erfolgt durch die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing und Musikschule Kaufbeuren. Die Trommler werden vom vereinseigenen Ausbilder Peter Wittmer unterrichtet. Neben zwei wöchentlichen Proben gehören zahlreiche Auftritte, Konzertreisen und gemeinschaftliche Aktivitäten zum Jahresprogramm der Kapelle. Der starke Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Musizieren prägen das Selbstverständnis der TKK seit Generationen.
Dass das Erlernen eines Instruments Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen fördert, ist vielfach belegt – und macht zudem großen Spaß. Viele Lehrkräfte bestätigen, dass junge Musikerinnen und Musiker diese Fähigkeiten selbstverständlich in ihren Schulalltag mitbringen. Die Tänzelfest Knabenkapelle bietet dafür eine professionelle und zugleich familiäre Basis.
Als Jugendgruppe des Tänzelfestvereins e. V. ist die TKK jedes Jahr eine der Hauptattraktionen des Kaufbeurer Tänzelfestes. Weitere Informationen zur Ausbildung in der TKK finden sich unter www.taenzelfest.de.
Wie Märchen Mut machen – und warum Anderssein eine Stärke sein kann
Stress, Angst, Mühsal und Verluste gehören für viele Menschen zum Alltag. Umso größer ist oft der Wunsch, für einen Moment in andere Welten einzutauchen. Manche gehen noch weiter – sie erschaffen diese Welten selbst. Einer von ihnen war Hans Christian Andersen. Unter dem Titel „Hans Christian Andersen: Sein Leben, seine Märchen“ widmete sich die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren am 23. April 2026 genau dieser besonderen Persönlichkeit. In der neuen Kulturwerkstatt erhielten kleine und große Besucher Einblicke in das Leben und Werk des dänischen Schriftstellers.
Ein Vortrag, der Geschichten lebendig macht
Durch den Nachmittag führte Thomas Garmatsch, Leiter der Kulturwerkstatt, der für diesen Anlass in die Rolle eines Professors schlüpfte. Unterstützt von Herrn Finn, Herrn Licht und Frau Sonne gelang es ihm, Andersens Lebensgeschichte anschaulich zu vermitteln. Auch Schirmherrin Eva Schwemmer war vor Ort und brachte sich als „Märchentante“ in die Veranstaltung ein.
Zwischen Armut, Ablehnung und Durchhaltevermögen
Zu Beginn erfuhren die Kinder mehr über Andersens Kindheit. Sie hörten von schwierigen Lebensumständen, vom frühen Tod seines Vaters und davon, dass seine Träume oft belächelt wurden. Gleichzeitig wurde deutlich: Andersen ließ sich davon nicht aufhalten. Mit Ausdauer und Selbstvertrauen ging er seinen eigenen Weg. Seine Geschichten erreichten viele Menschen – damals wie heute.
Märchen, die bis heute berühren
Dass Andersens Werke nichts an Aktualität verloren haben, zeigte sich schnell. Aus dem Publikum wurden Titel wie „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, „Des Kaisers neue Kleider“ und „Die Schneekönigin“ genannt. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wie persönliche Erfahrungen in seine Märchen einflossen. Ein Junge brachte es auf den Punkt, als er über „Das hässliche Entlein“ nachdachte: Auch Andersen sei zunächst ausgelacht worden, habe aber später seinen Platz gefunden.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Die Kinder wurden aktiv in das Geschehen einbezogen. Sie erzählten Märchen nach, ordneten Symbole den richtigen Geschichten zu und arbeiteten gemeinsam an Lösungen. So erklärte ein Kind schüchtern den Inhalt von „Die Prinzessin auf der Erbse“ – und zeigte damit, wie präsent die Geschichten noch immer sind.
Märchen im Original entdecken
Zum Abschluss ermutigte Thomas Garmatsch die Kinder, Märchen auch im Original zu lesen. Verfilmungen seien zwar unterhaltsam, gäben die ursprünglichen Geschichten aber oft verändert wieder. Sein Fazit: Anders zu sein ist keine Schwäche, sondern eine Stärke – eine Botschaft, die sich durch Andersens Leben und Werk zieht.
Dank an die Unterstützer
Ein besonderer Dank gilt Thomas Garmatsch für den engagierten Vortrag sowie Frau Jehl von der Bürgerstiftung. Ihr Einsatz ermöglicht es, dass die Kinderuni regelmäßig solche Einblicke in spannende Themen bietet.
Breites musikalisches Spektrum kommt bei den Besuchern gut an
Am Samstagabend ist der diesjährige Night Crawl in Kaufbeuren planmäßig um 20 Uhr gestartet, der Einlass begann bereits eine Stunde zuvor. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Altstadt gut gefüllt. Bei frühlingshaftem Wetter zog es viele Besucher zunächst nach draußen, wo sich die besondere Atmosphäre zwischen den historischen Gebäuden früh entfaltete.
Vom Straßenleben in die Locations: Musik zieht die Gäste an
Mit dem Beginn der Live-Musik verlagerte sich das Geschehen zunehmend in die teilnehmenden Bars, Cafés und Clubs. Nach und nach füllten sich die Innenräume, während draußen weiterhin reges Treiben herrschte. Das Konzept „ein Ticket – alle Locations“ bewährte sich erneut und ermöglichte den Gästen einen unkomplizierten Wechsel zwischen den Veranstaltungsorten.
Breites musikalisches Spektrum
Die Bandbreite der Musikrichtungen zeigte sich auch in diesem Jahr vielseitig. Das Programm reichte von bekannten Coversongs der 70er- und 80er-Jahre bis hin zu elektronischer Musik und DJ-Sets. Damit knüpfte der Night Crawl an die im Vorfeld angekündigte Mischung aus vertrauten Klängen und neuen musikalischen Impulsen an.
Feiern bis in die Nacht
Der Abend entwickelte sich zu einer durchgehend gut besuchten Veranstaltung. Bis in die späten Nachtstunden wurde in den Locations und bei den anschließenden Club-Angeboten weitergefeiert. Auch die Aftershow-Möglichkeiten wurden von vielen Gästen genutzt und ergänzten das Festivalprogramm.
Organisation und Ausblick
Die Veranstaltung wurde erneut von der ROUNDHOUSE Eventagentur und wood&wire-event organisiert. Der Ablauf verlief reibungslos, was zum positiven Gesamteindruck beitrug.
Nach der diesjährigen Ausgabe lässt sich festhalten: Der Night Crawl bleibt ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Region. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr ist bereits vorhanden.
Ein Eigengewächs übernimmt Verantwortung nach dem Abstieg
Wie der ESV Kaufbeuren aktuell mitteilt, bleibt die Nummer neun an Bord. Max Oswald wird auch nach dem Abstieg in die Oberliga weiter das Trikot seines Heimatvereins tragen.
Ein Spieler mit klarer Haltung
„Wenn du schon immer dieses Trikot trägst, dann gehst du halt auch nicht, wenn es mal nicht so gut läuft.“ Dieser Satz beschreibt die Haltung des 25-Jährigen treffend. Als Eigengewächs steht Oswald sinnbildlich für die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans in der energie schwaben arena. Der Publikumsliebling bringt Eigenschaften mit, die in Kaufbeuren geschätzt werden: Einsatz, körperliche Präsenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Dazu kommt seine Art, Dinge offen anzusprechen – auch das prägt seine Rolle im Team. Mit 304 Pflichtspielen im Trikot des ESVK hat Oswald bereits eine beachtliche Anzahl an Einsätzen gesammelt. Auch künftig wird er mit der Rückennummer neun auflaufen und damit ein vertrautes Gesicht im Kader bleiben.
Bedeutung für Team und Umfeld
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Rolle des Stürmers: „Er identifiziert sich mit dem Verein und seinem Umfeld wie nicht viele andere Spieler. Solche Spielertypen sind enorm wichtig für die Kabine und für die Verbindung zu unseren Fans. Außerdem bringt er ein gutes Gesamtpaket mit aufs Eis, welches uns in der kommenden Saison auf jeden Fall gut zu Gesicht stehen wird.“
Blick nach vorne
Auch Oswald selbst richtet den Blick nach vorn und übernimmt Verantwortung für die Vergangenheit: „Ich war letzte Saison ein Teil der Mannschaft, die für den Abstieg verantwortlich war. Daher war es für mich schnell klar, dass ich nun ein Teil der Mannschaft sein möchte, die zukünftig hoffentlich wieder einiges gerade rücken kann.“
Mit dieser Entscheidung setzt der ESV Kaufbeuren auf Kontinuität – und auf einen Spieler, der den Verein aus eigener Erfahrung kennt.
Moderator Claus Tenambergen im Gespräch mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner. Am Ende des Podcasts: Songs aus dem neuen Musical 2026
In dieser Folge von Klar.Text geht es um ein Projekt, das im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt hat – und jetzt noch einmal größer wird: HERILO 2 – das Musical. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner über den Erfolg von 2025, die besondere, familiäre Atmosphäre im Team – und darüber, wie aus einem großen Projekt ein echtes Gemeinschaftserlebnis geworden ist. Gleichzeitig werfen sie den Blick nach vorn: im Juni/Juli 2026 entsteht mit „Das Rad dreht sich weiter“ ein neues Kapitel – größer, intensiver und mit neuen Ideen. Fast alle Beteiligten sind wieder dabei, arbeiten mit voller Energie und freuen sich auf das Wiedersehen auf und hinter der Bühne. Ein kleiner Spoiler von Adi Adolf: Das Rad der Zeit dreht sich diesmal sogar bis nach Woodstock – musikalisch spürbar mit Songs, angepasst an den Stil und Sound dieser Zeit. Herilo 2 verspricht wieder ein gigantisch Werk zu werden: mit neuen Songs, einer neuen Geschichte und ganz viel Bewehrtem. Eine besondere Kombination aus Rockmusik und kraftvoller Blasmusik, Emotion und großer Inszenierung – und verbunden mit der Vorfreude auf eine Produktion, die noch einmal neue Maßstäbe setzen will.
👉 Und dranbleiben lohnt sich: Am Ende des Podcasts gibt es einen ersten Vorgeschmack mit neuen Songs aus dem Musical – kraftvoll, emotional und wieder echte Ohrwürmer. Jetzt reinhören: Ein Gespräch über Leidenschaft, Teamgeist und die Frage, wie aus einer Idee ein kulturelles Highlight für eine ganze Region wird.
Yannik Burghart zu seinem Verbleib in Kaufbeuren: „Ich freue mich sehr, dass ich weiterhin das Trikot des ESVK tragen kann.“
Mit Yannik Burghart bleibt dem ESV Kaufbeuren beim Gang in die Oberliga ein Spieler treu, der auch schon im Nachwuchs das Trikot des ESVK getragen hat. Der 24 Jahre alte Stürmer spielte schon seit der U15, mit einem kurzen Abstecher in Bad Tölz, im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren und schaffte hier auch den Sprung in den DEL2 Kader der Joker. Nach zwei Spielzeiten in der DEL2 für den ESVK verschlug es ihn dann für eine Spielzeit zum EHC Freiburg, ehe dann auch zur abgelaufenen Saison die Rückkehr in die Wertachstadt erfolgte. Hier fühlt sich der gebürtige Starnberger pudelwohl und geht so nun in der kommenden Saison in seine bereits sechste Profi-Saison für die Allgäuer.
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Yannik Burghart: „Zuerst einmal freuen wir uns sehr, dass wir mit Yannik Burghart einen noch eher jungen Spieler, der jedoch bereits viel Erfahrung im Profi-Eishockey gesammelt hat, hier in Kaufbeuren halten konnten. Er ist ein schneller und technisch versierter Spieler, der uns mit seinen Fähigkeiten in allen Bereichen auf dem Eis helfen kann. Außerdem glaube ich, dass er sein ganzes Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft hat und noch das eine oder andere mehr aus sich herausholen kann.“
Yannik Burghart zu seinem Verbleib in Kaufbeuren: „Ich freue mich sehr, dass ich weiterhin das Trikot des ESVK tragen kann. Der ESV Kaufbeuren ist ein Verein, der mich als Spieler schon sehr geprägt hat. Daher möchte ich auch dabei helfen, dass unsere Fans in der neuen Saison wieder mehr Spaß am Eishockey haben und wir einiges wieder gerade rücken können.“
Visualisierung des Gartenbereichs am Kindergartengebäude / Copyright: VISUAL
BUHO / PROMPT MY ROOM
Trotz intensiver Vorbereitung ist es nicht gelungen, ausreichend verbindliche Anmeldungen zu gewinnen
Der gemeinnützige Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren“ hat bekannt gegeben, dass der geplante Montessori-Kindergarten nicht wie vorgesehen im September 2026 eröffnen wird.
Fehlende Anmeldungen trotz positiver Resonanz
Trotz intensiver Vorbereitung, großem ehrenamtlichem Engagement und positiver Rückmeldungen aus der Elternschaft konnten nicht genügend verbindliche Anmeldungen gewonnen werden. Für den Betrieb wäre eine stabile Gruppengröße notwendig gewesen.
In Gesprächen mit interessierten Familien zeigte sich, dass insbesondere die Höhe der Betreuungskosten eine zentrale Hürde darstellt. Diese ergeben sich aus den strukturellen Rahmenbedingungen, unter denen neue freie Träger ihre Finanzierung eigenständig sichern müssen. Eine weitergehende Unterstützung durch die Kommune war unter den aktuellen haushalterischen Bedingungen nicht möglich.
Ein Jahr intensiver Aufbauarbeit
Der Verein blickt dennoch auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Es wurden geeignete Räumlichkeiten gefunden, Möbel und sanitäre Anlagen angeschafft sowie ein pädagogisches Konzept entwickelt. Zudem fanden zahlreiche Gespräche mit Familien sowie mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bildungs- und Familienbereich in Kaufbeuren statt.
Verein plant Neuausrichtung
„Wir haben uns bewusst entschieden, den Kindergarten unter den aktuellen Voraussetzungen nicht zu eröffnen. Gleichzeitig bleibt unser Anliegen bestehen, Montessori-Pädagogik in Kaufbeuren sichtbar zu machen“, erklärt der Vorstand.
Der Verein will sich nun neu ausrichten. Wie die nächsten Schritte konkret aussehen, wird derzeit abgestimmt.
Dank an Unterstützende
Abschließend bedankt sich der Verein bei allen Familien, dem Jugendamt, dem Vermieter der Räumlichkeiten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Begleitung.
Ein Tag für das Dorf – Programm, Kulinarik und Einblicke in die Feuerwehrarbeit
Auftakt mit Kindern und Musik
Ab 10:00 Uhr eröffnen die Kinder des Kindergartens und der Grundschule Hirschzell das Fest mit ihren Beiträgen. Im Anschluss übernehmen der Musikverein Hirschzell sowie die „Blechklappen“ und sorgen für den musikalischen Rahmen des Tages.
Essen, Trinken und Geselligkeit
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Angeboten werden unter anderem Kesselfleisch, Krautschupfnudeln, Grillfleisch, Bratwürste und Pommes frites. Ergänzt wird das Angebot durch Kaffee und Kuchen. Das Fest ist bis etwa 17:00 Uhr angesetzt.
Feuerwehr zum Anfassen
Die Feuerwehr Hirschzell stellt ihr Einsatzfahrzeug vor und informiert über Ausbildung und Aufgaben. Kinder können sich beim Löschen mit Kübelspritzen ausprobieren und die Hüpfburg nutzen.
Maibaum wird bereits am 26. April aufgestellt
Neue Tafeln zeigen das Dorfleben
Der Maibaum wird traditionell am Sonntag zuvor, am 26. April, ab 10:00 Uhr aufgestellt. In diesem Jahr werden dabei auch erneuerte Tafeln angebracht. Erstmals seit 1977 wurde die komplette Beschilderung überarbeitet. Die Tafeln zeigen die Hirschzeller Gewerke, Vereine und Institutionen. Während sie früher aus Holz gefertigt waren, bestehen sie nun aus Metall.
Kleinkemnat feiert wieder unter seinem Maibaum – Straßensperrung und Umleitung nach Irsee
In diesem Jahr lädt Kleinkemnat, Kaufbeurens kleinster Stadtteil, wieder zum Maibaumfest ein. Aus diesem Grund wird die Ortsdurchfahrt über den Ölmühlhang am Freitag, 1. Mai, von 7 – 19 Uhr gesperrt. Die Ortsdurchfahrt aus Richtung Großkemnat bleibt offen; eine Umleitung nach Irsee wird eingerichtet. Auch die Anrufsammeltaxis der Firma Kirchweihtal fahren diese Umleitung.
Im Anschluss an den Festgottesdienst um 10 Uhr beginnt das Maifest mit einem gemütlichen Frühschoppen am Feuerwehrhaus mit den Kemnater Musikanten. Auftanz und Spiele erleichtern nicht nur das gegenseitige Kennenlernen in einem gewachsenen Dorf, sondern versprechen auch einen unterhaltsamen Tag für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eingeladen sind Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, egal ob schon lange ansässig oder neu zugezogen, Gäste, Freunde, Ausflügler und alle, die einen gemütlichen Tag in geselliger Runde verbringen wollen.
Veranstalter ist der Verein für Gartenbau und Landschaftspflege Kleinkemnat.
Das Team um das 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026. Foto: WA Connections
82 Aussteller und weiter wachsend: Das Allgäuer Jobfestival nimmt Fahrt auf
Am 13. Mai 2026 findet in der energie schwaben arena Kaufbeuren erstmals das Allgäuer Jobfestival statt. Was zunächst als regionale Karrieremesse gedacht war, entwickelt sich zu einer Plattform für Austausch, Bewerbung und Weiterbildung im gesamten Allgäu. „Wir wollten keine klassische Messe mit langen Vorträgen und Distanz zwischen Stand und Besucher“, sagt Geschäftsführer Andi Wehl vom Veranstalter WA Connections. „Unser Ansatz ist direkter Austausch auf Augenhöhe – ohne Hürden, ohne komplizierte Prozesse.“
82 Aussteller – zusätzliche Plätze für die Region
Aktuell sind 82 Aussteller fest angemeldet. Kurzfristig wurden weitere 15 Standplätze für Betriebe aus dem Raum Füssen und Kempten geschaffen. Unternehmen aus Kaufbeuren, Buchloe, Bad Wörishofen, Mindelheim, Marktoberdorf, Obergünzburg, Kempten und Füssen sind vertreten. Für Wehl ist das ein klares Signal: „Die Rückmeldungen zeigen, dass der Bedarf groß ist. Viele Betriebe suchen den direkten Draht zu Nachwuchs- und Fachkräften – genau den schaffen wir hier.“
Bewerbung per App – direkt vor Ort
Ein zentrales Element des Festivals ist die digitale Bewerber-App. Sie hat den Beta-Test abgeschlossen, die Zugänge werden im April verschickt. Besucher können sich damit direkt auf der Messe bei Unternehmen bewerben – ohne Papierunterlagen. „Wer Interesse hat, soll nicht erst Wochen später eine Bewerbung verschicken müssen“, so Wehl. „Wir verkürzen den Weg zwischen Kennenlernen und Bewerbung auf wenige Minuten.“ Ergänzt wird das Angebot durch kostenfreie Bewerbungsfotos (nach Kapazität), Jobcoaching sowie Styling-Tipps für den ersten Eindruck im Gespräch.
Mehr als eine klassische Jobmesse
Das Konzept geht bewusst über den Rahmen einer üblichen Jobmesse hinaus. Geplant sind unter anderem:
Kostenfreie Anreise mit der Bayerischen Regiobahn zwischen Füssen und Buchloe
Ein Genuss- und Eventzelt mit regionalen Produkten
Live-Musik während des Festivals
Ein Zugsimulator der BRB
Probefahrten mit Jobbikes
Shuttlefahrten im ESVK-Mannschaftsbus
Gewinnspiele und Mitmachaktionen
„Wir möchten die Jobsuche in ein Umfeld bringen, in dem man sich gerne aufhält“, erklärt Wehl. „Gerade junge Menschen brauchen keine steife Atmosphäre, sondern echte Begegnungen.“
Angebote für verschiedene Zielgruppen
Das Festival richtet sich an mehrere Gruppen gleichzeitig.
Für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende Sie können Ausbildungsbetriebe unkompliziert kennenlernen, Berufe entdecken, die online wenig sichtbar sind, und direkt mit Ausbildern ins Gespräch kommen.
Für Fachkräfte, Studierende und Quereinsteiger Sie erhalten die Möglichkeit, sich unmittelbar vor Ort zu bewerben, neue regionale Arbeitgeber kennenzulernen und berufliche Perspektiven auszuloten.
Für Eltern Sie bekommen Einblicke in Bewerbungsprozesse, Unterstützung bei der Vorbereitung und können gemeinsam mit ihren Kindern Orientierung gewinnen.
Für Unternehmen und HR-Verantwortliche Neben der Präsentation als Arbeitgeber steht der fachliche Austausch im Fokus.
„Wir sehen das Festival als Plattform für die gesamte Region“, sagt Wehl. „Es geht nicht nur um Ausbildung, sondern um berufliche Entwicklung insgesamt.“
Fachprogramm für Unternehmen
Neben dem offenen Messebereich bietet das Jobfestival kompakte Impulsvorträge für Aussteller und Firmenbesucher. Thematisch geht es um Fachkräftesicherung, Personalstrategie und aktuelle rechtliche Entwicklungen.
Geplant sind unter anderem Beiträge zum Qualifizierungschancengesetz und zum Potenzial des Quereinstiegs (Sabine Dirnberger), zur Azubigewinnung 2026 und den Ergebnissen des Choosely-Beta-Tests (Dominik Baum) sowie zur Entgelttransparenz und fairen Gehaltssystemen (Smaro Sideri). Weitere Vorträge beschäftigen sich mit Automatisierung im HR (Marc Stratmann), strategischer Ausbildungsplanung (Simone Oßwald), Onboarding-Angeboten der GKV (Melanie Fuchs) sowie mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen (Christian Dorer). Auch Mitarbeitergesundheit (EGYM Wellpass) und Beiträge regionaler Institutionen wie Allgäu GmbH, Klaus Härtel und der Arbeitsagentur sind vorgesehen.
„Wir wollen nicht nur Kontakte vermitteln, sondern auch Impulse geben, wie sich Unternehmen zukunftsfähig aufstellen können“, betont Wehl.
Digitale Vernetzung über den Messetag hinaus
Mit dem Kemptener Startup Choosely besteht zudem eine Kooperation im Bereich digitaler Berufsorientierung. Die App wurde mit über 30 Ausbildungsbetrieben, fünf Schulen und rund 400 Jugendlichen getestet. Mit dem Jobfestival startet sie im Ostallgäu. „Berufsorientierung endet nicht an einem Messetag“, sagt Wehl. „Digitale Lösungen helfen, den Kontakt langfristig zu halten.“
Organisation mit regionalem Netzwerk
Hinter dem Projekt steht ein Kernteam um Andi Wehl sowie rund 30 Helferinnen und Helfer. Technik, Bühne, Kommunikation, IT und Organisation werden gemeinsam umgesetzt. „Ohne die Unterstützung aus der Region wäre das nicht möglich“, so Wehl. „Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt.“
Die nächste Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren widmet sich einem der bekanntesten Erzähler der Literaturgeschichte: Hans Christian Andersen. Unter dem Titel „Sein Leben – Seine Märchen“ nimmt Referent Thomas Garmatsch Kinder und Interessierte mit auf eine Reise durch das Werk und die Lebensgeschichte des dänischen Dichters.
Märchen, die bis heute begleiten
Andersens Geschichten werden bis heute weltweit gelesen. Figuren wie „Die kleine Meerjungfrau“, „Die Schneekönigin“ oder „Des Kaisers neue Kleider“ sind festen Bestandteil vieler Kindheiten. Sie erzählen von Mut, Fantasie und oft auch von leisen Zwischentönen, die zum Nachdenken anregen.
Nicht nur seine Werke, auch Andersens Lebensweg wirkt stellenweise wie eine Erzählung. In der Kinderuni wird der Frage nachgegangen, welche Verbindung zwischen seinem Leben und seinen Figuren besteht. Dabei richtet sich der Blick auch auf seine weniger bekannten Scherenschnitte sowie auf seine zahlreichen Reisen. Und dann ist da noch eine ungewöhnliche Frage: Welche Rolle spielt eigentlich eine große Tasse Kakao? Die Antwort darauf gibt es während der Veranstaltung – gemeinsam geht es gedanklich in Andersens „fliegendem Koffer“ bis nach Kopenhagen.
Ein erfahrener Erzähler auf der Bühne
Thomas Garmatsch leitet seit über 30 Jahren die Kaufbeurer KULTURwerkstatt. Als Regisseur im Kinder- und Jugendtheater hat er viele Figuren aus Andersens Märchen auf die Bühne gebracht und kennt Hintergründe, die über die bekannten Geschichten hinausgehen.
Termin und Ort
Die Veranstaltung findet am 23. April 2026 um 16:00 Uhr in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren statt. Der Eintritt ist frei.
Frauen- und Männer-Nationalteams testen am 23. April im Rahmen der WM-Vorbereitung
Am 23. April 2026 steht Kaufbeuren ganz im Zeichen des internationalen Eishockeys. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften treffen gleich zwei deutsche Nationalteams auf starke Gegner – und das an einem einzigen Spieltag.
Den Anfang macht um 16:30 Uhr die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Sie trifft auf das Team aus der Schweiz, das seit Jahren zu den etablierten Nationen im europäischen Eishockey zählt. Für die deutsche Auswahl bietet die Partie eine wichtige Standortbestimmung kurz vor der WM.
Abendspiel: Männer gegen die Slowakei
Am Abend folgt um 20:00 Uhr das zweite Länderspiel. Dann steht die Männer-Nationalmannschaft auf dem Eis und misst sich mit der Slowakei. Die Begegnung gilt als Härtetest in der finalen Phase der Turniervorbereitung.
Ein Ticket für zwei Spiele
Besucher profitieren von einem besonderen Angebot: Eine Eintrittskarte berechtigt zum Besuch beider Partien. Im Stehplatzbereich sind noch wenige Restkarten vorhanden.
Joker sticht in der Nachspielzeit – 2:1-Sieg gegen Thalhofen
Die SpVgg Kaufbeuren hat im Derby gegen den FC Thalhofen einen späten 2:1-Erfolg gefeiert. Der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit – und sorgte für große Erleichterung bei den Gastgebern.
Gäste beginnen druckvoll
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Thalhofen. Vor allem ihre scharf getretenen Eckbälle brachten die Kaufbeurer Defensive mehrfach in Bedrängnis. Dennoch blieb die SVK konzentriert und ließ nur wenige klare Torchancen zu. Ab der 30. Minute übernahm Kaufbeuren zunehmend die Kontrolle. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Robin Conrad, der jedoch am Torhüter der Gäste scheiterte. Mit zunehmender Spielzeit wirkte das Offensivspiel der Hausherren strukturierter.
Nach der Pause brachte der Kaufbeurer Kapitän seine Mannschaft per Elfmeter in Führung. Die Führung hielt bis zur 80. Minute, ehe Robin Thiel einen Freistoß direkt verwandelte und den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase nahm die Intensität zu. Nach einer Meinungsverschiedenheit zeigte der Schiedsrichter dem Thalhofener Kapitän Steger die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf musste auch Gästetrainer Niemeyer auf die Tribüne.
Joker entscheidet das Derby
In der Nachspielzeit bewies SVK-Trainer Manuel Günes ein gutes Gespür: In der 93. Minute brachte er Benedikt Singer ins Spiel. Nur Augenblicke später erzielte dieser den Treffer zum 2:1-Endstand.
Stimmen zum Spiel
Kapitän Robin Conrad zeigte sich nach Abpfiff erleichtert: „Die erste Halbzeit war ein sehr zerfahrenes Spiel mit wenig Chancen. Nach 30 Minuten sind wir besser reingekommen, da hat auch das Anlaufen besser geklappt. Der Elfmeter war dann wichtig für uns, der hat uns Sicherheit gegeben. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können, so wurde es nach dem 1:1 nochmal spannend. Dass wir mit der letzten Aktion das 2:1 machen, zeigt unseren Siegeswillen.“
Diplom-Psychologin Anne Maike Winter hält am 16.04.2026 einen Impulsvortrags mit dem Titel „Neuro-Social-Safety – Wie psychologische Sicherheit vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft“ in der Sparkassenpassage in Kaufbeuren. Foto: Stephanie Wolfsteiner
Auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu spricht Diplom-Psychologin Anne Maike Winter darüber, warum Offenheit in Teams Innovation begünstigt
Warum schweigen manche Teams im Meeting, während andere Ideen entwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Impulsvortrags „Neuro-Social-Safety – Wie psychologische Sicherheit vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft“, zu dem die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu am 16. April 2026 in die Sparkasse in Kaufbeuren einladen.
Referentin des Abends ist Diplom-Psychologin Anne Maike Winter, die seit mehr als 22 Jahren mit Führungskräften und Teams arbeitet. Sie zeigt, wie Zusammenarbeit ins Stocken gerät, wenn Unsicherheit den Austausch hemmt – und wie Teams wieder in Bewegung kommen können, wenn sie mutiger, offener und kreativer zusammenarbeiten.
Im Zentrum steht der wissenschaftlich erforschte Begriff der psychologischen Sicherheit. Er beschreibt eine Teamkultur, in der Menschen Fragen stellen, Fehler ansprechen und den Status quo hinterfragen können. Fehlt diese Sicherheit, bleiben viele Gedanken unausgesprochen. Diese oft unsichtbare Atmosphäre in Teams entscheidet darüber, ob Ideen entstehen oder unausgesprochen bleiben. Die Teilnehmenden erfahren zudem, wie im Gehirn Gefühle von Belohnung oder Bedrohung entstehen und warum diese darüber entscheiden, ob Ideen geäußert oder zurückgehalten werden.
Anne Maike Winter setzt in ihrem Vortrag bewusst auf Praxisnähe und verbindet psychologisches Know-how mit klaren Bildern und einer Prise Humor. Statt theoretischer Modelle stehen übersichtliche Ansätze, konkrete Beispiele, Austauschmöglichkeiten und direkt umsetzbare Ideen im Mittelpunkt, mit denen sich Vertrauen, Offenheit und Mut im eigenen Umfeld stärken lassen.
„Psychologische Sicherheit gewinnt in vielen Unternehmen an Bedeutung. Mit der Veranstaltung möchten wir Impulse geben, die sich direkt in den Arbeitsalltag übertragen lassen“, sagt Vanessa Bockhorni, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu. „Der Abend richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte und Gründer, die Zusammenarbeit in ihrem Team aktiv weiterentwickeln möchten.“
Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr, der Vortrag startet um 18:00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss findet von 19:00 bis 20:00 Uhr ein Get-together im Amici in der Sparkassenpassage statt.
Am Vormittag des 13. April 2026 ist es im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Brand in einem freistehenden Einfamilienhaus gekommen, das seit einiger Zeit als Bürogebäude genutzt wurde. Der Eigentümer, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befand, bemerkte das Feuer selbst und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Küche im Erdgeschoss bereits in Vollbrand.
Schneller Einsatz verhindert größere Schäden
Die Feuerwehr leitete sofort Löschmaßnahmen ein – sowohl von außen als auch im Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Durch das zügige Eingreifen konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf das gesamte Gebäude ausbreiten. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet und gesichert.
Einrichtung vollständig zerstört
Trotz des schnellen Einsatzes wurde die gesamte Einrichtung des Hauses durch das Feuer zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Hund aus brennendem Haus gerettet
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Ein im Gebäude befindlicher Hund namens „Ludwig“ konnte von der Feuerwehr gerettet und seinem Besitzer übergeben werden.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wird jedoch von einem technischen Defekt ausgegangen. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen bislang nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bewegung, Atem und Fokus: So gelingt der Einstieg oder die Vertiefung der Yogapraxis
Das 8sam Yogastudio kündigt den Start neuer Präventionskurse nach den Osterferien an. Unter der Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger und Yogalehrerin Anja Herber richtet sich das Angebot an Anfängerinnen und Anfänger, Wiedereinsteigende sowie Fortgeschrittene. Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und können von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.
Übersicht der Präventionskurse mit Stephanie Schönberger und Anja Herber ab April 2026:
Montags, ab 13.4.2026, 17 – 18:15 Uhr: Hatha Yoga Level I mit Stephanie Schönberger Perfekt für alle mit etwas Yogaerfahrung, die ihre Praxis sanft vertiefen möchten.
Montags, ab 13.4.2026, 18:30 – 19:45 Uhr: Hatha Yoga Deep Dive Level II mit Stephanie Schönberger Eine intensive Yogastunde für geübte TeilnehmerInnen, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.
Dienstags, ab 14.4.2026, 9 – 10:15 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level I mit Stephanie Schönberger Starte sanft dynamisch in den Tag und vertiefe Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmer mit etwas Yogaerfahrung.
Donnerstags, ab 16.4.2026, 18:45-19:30 Uhr: Hatha Yoga für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen mit Anja Herber Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Erlerne Grundlagen, Atembewusstsein und einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Freitags, ab 17.4.2026, 8:30 – 9:45 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.
Das 8sam Yogastudio versteht sich als Raum für Ruhe und Konzentration im Alltag. Das Angebot umfasst Kurse, offene Stunden und Workshops für unterschiedliche Erfahrungsstufen. Ziel ist es, sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch Fortgeschrittenen eine kontinuierliche Praxis zu ermöglichen.
Vortrag in Kaufbeuren gibt Einblicke in ungewöhnliche Überlebensstrategien
Der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Kaufbeuren, lädt im Rahmen seines Jahresprogramms zu einem besonderen Vortrag ein. Unter dem Titel „True Crime in Nature“ beleuchtet Referentin Farina Graßmann die oft überraschenden Strategien, mit denen Tiere und Pflanzen ihr Überleben sichern.
Täuschung, Diebstahl und mehr – Strategien der Natur
Was zunächst nach menschlichen Verhaltensweisen klingt, gehört auch im Tier- und Pflanzenreich zum Alltag: Täuschung, Diebstahl oder sogar tödliche Angriffe sind Teil natürlicher Prozesse. Farina Graßmann zeigt in ihrem Vortrag, wie vielfältig und raffiniert diese Mechanismen ausgeprägt sind.
Dabei geht es unter anderem um Täuschungsmanöver, mit denen Tiere ihre Feinde austricksen, um geschickt konstruierte Fallen im Pflanzenreich sowie um Arten, die sich Vorteile auf Kosten anderer verschaffen. Der Vortrag wirft einen sachlichen Blick auf diese Phänomene und ordnet sie in den Kontext natürlicher Überlebensstrategien ein.
Ein Abend für Naturinteressierte
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für ökologische Zusammenhänge interessieren und einen neuen Blick auf die Natur gewinnen möchten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 16. April, um 19.30 Uhr im Kolpingsaal, Adolf-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren statt. Veranstalter ist der Bund Naturschutz Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei.
Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs zwischen Leinau und Irsee. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Polizei- und Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren: Mehrere Vorfälle in kurzer Zeit
In den vergangenen Tagen kam es in Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Einsätzen von Polizei und Feuerwehr. Neben beschädigten Fahrzeugen und einer Unfallflucht wurden auch Hilfeleistungen und ein Verkehrsunfall gemeldet.
Reifen an geparkten Autos zerstochen
Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN/OBERBEUREN. Im Zeitraum von Donnerstag, etwa 12 Uhr, bis Freitagvormittag, etwa 10 Uhr, wurden in der Straße „Am Mösle“ an zwei geparkten Fahrzeugen jeweils die beiden rechten Reifen zerstochen. Betroffen sind ein roter Ford Tourneo sowie ein schwarzer VW Golf. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 600 Euro. Die Polizei Kaufbeuren bittet unter der Telefonnummer 08341/933-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gartenzaun beschädigt – Verursacher flüchtet
Unfall im Tannengrund
KAUFBEUREN. Am 11.04.2026 wurde gegen 16:30 Uhr ein Gartenzaun im Tannengrund angefahren und beschädigt. Der Verursacher entfernte sich anschließend, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 entgegen.
Feuerwehr öffnet Wohnungstür
Kerze sorgt für nächtlichen Einsatz
KAUFBEUREN. In der Nacht auf den 12.04.2026 wurde die Feuerwehr gegen 00:12 Uhr in die Moosmangstraße alarmiert. Grund war eine Wohnungsöffnung: Eine Person hatte sich ausgesperrt, während in der Wohnung noch eine Kerze brannte. Die Einsatzkräfte konnten die Tür ohne Schaden öffnen. Von der Kerze ging keine unmittelbare Gefahr aus. Der Einsatz dauerte rund 51 Minuten. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte mit den Fahrzeugen MZF 1/11/1 und LF 1/43/1 vor Ort.
Verkehrsunfall bei Leinau
Feuerwehr Kaufbeuren muss nicht eingreifen
KAUFBEUREN/LEINAU. Am 12.04.2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 20:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs zwischen Leinau und Irsee (OAL12) alarmiert. Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen. Die Feuerwehr Pforzen übernahm die Einsatzarbeiten vor Ort, sodass die Kräfte aus Kaufbeuren nicht eingreifen mussten.
Der Einsatz für die Kaufbeurer Feuerwehr dauerte etwa 35 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen, darunter SBR (KF 1), MZF 1/11/1, LF 1/40/1 und RW 1/61/1, im Einsatz.
Kaufbeuren bestätigt erste Spielerabgänge – weitere Entscheidungen angekündigt
Nach der Trennung vom Trainerteam um Leif Carlsson und Patric Wener sowie vom sportlichen Leiter Patrick Reimer treibt der ESV Kaufbeuren die personelle Neuausrichtung weiter voran. Nun hat der Club die ersten Entscheidungen im Spielerkader getroffen.
Sechs Abgänge bestätigt
Mit Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Henri Kanninen, Tyson McLellan, Jonny Tychonik und Cody Porter verlassen sechs Kontingentspieler den ESVK. Sie gehörten zum Aufgebot der Saison 2025/2026.
Der Verein bedankte sich in einer offiziellen Pressemitteilung bei allen Spielern für ihren Einsatz im Trikot der Joker und wünschte ihnen für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute.
Weitere Gespräche laufen
Wie der Verein berichtet, sind die Kaderplanungen damit noch nicht abgeschlossen. Weitere Abgänge seien möglich. Gleichzeitig befindet sich der ESV Kaufbeuren mit mehreren Spielern in Gesprächen über deren Zukunft beim Club. Einige Akteure stehen bereits für die Saison 2026/2027 unter Vertrag. Weitere Informationen will der ESVK in den kommenden Tagen bekanntgeben.
Wenn aus einzelnen Tönen Bands werden: Der Workshop „5ButtonBeaz“ in Kaufbeuren
Seit Dienstag, 7. April, findet in der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule in Kaufbeuren zum fünften Mal der Bandworkshop „5ButtonBeaz“ statt. Insgesamt 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen, Instrumenten und Erfahrungsständen sind dabei.
Gemeinsam Musik entwickeln
Betreut werden die jungen Musikerinnen und Musiker von drei Dozenten und einer Dozentin aus der regionalen Musikszene. Im Laufe der Woche werden sie zu Bands zusammengestellt. In diesen Formationen sammeln sie praktische Erfahrungen und erhalten Einblicke in Spieltechniken, Improvisation, Arrangement sowie den Umgang mit Equipment. Im Mittelpunkt steht jedoch das gemeinsame Musizieren. Die Teilnehmenden lernen, aufeinander zu hören, sich abzustimmen und eigene Ideen in die Gruppe einzubringen.
Abschlusskonzert im Stadttheater
Am Samstag, 11. April, präsentieren die Bands um 11 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren die Ergebnisse ihrer Arbeit. Innerhalb weniger Tage sind so verschiedene Stücke und Arrangements entstanden, die nun auf die Bühne kommen. Da der Workshop stilistisch offen angelegt ist – von Rock und Pop über Jazz, Blues bis hin zu Funk – erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm.
Das Konzert ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Breite Unterstützung aus der Region
Der Workshop ist ein Gemeinschaftsprojekt der Allgäuer Jazz Initiative e.V., der städtischen Abteilungen Kultur und Kaufbeuren-aktiv, der Volkshochschule sowie der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule. Ziel ist es, junge Menschen für Musik zu begeistern und ihnen praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen.
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Die Firma Kirchweihtal unterstützt den Workshop zusätzlich, indem sie die Busfahrten für alle Teilnehmenden übernimmt.
Nach personellen Veränderungen in der sportlichen Leitung folgen weitere Entscheidungen hinter der Bande
Nach der Trennung von Patrick Reimer als sportlicher Leiter hat der ESV Kaufbeuren zwei weitere Personalentscheidungen getroffen: Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener werden künftig nicht mehr für den Club tätig sein.
Leif Carlsson war im Januar 2026 nach Kaufbeuren zurückgekehrt. Seine Aufgabe war klar umrissen: Wie bereits in der Saison 2024/2025 sollte er den ESVK vor dem Abstieg bewahren. Unterstützt wurde er dabei von seinem Landsmann Patric Wener, der zeitgleich als Co-Trainer verpflichtet wurde. Trotz der gemeinsamen Bemühungen gelang es dem Trainerduo nicht, den drohenden Abstieg abzuwenden. Die sportliche Entwicklung führte nun zu der Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden.
Neustart nach Abstieg – Club stellt sportliche Führung neu auf
Nach einer schwierigen und enttäuschenden DEL2-Saison 2025/2026 zieht der ESV Kaufbeuren erste personelle Konsequenzen. Der sportliche Abstieg in die Oberliga markiert einen Einschnitt – nun folgt der Umbau in der sportlichen Leitung.
Trennung mit sofortiger Wirkung
Patrick Reimer wurde am heutigen Mittag von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter entbunden. Das beschlossen die zuständigen Gremien der ESVK Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Die Entscheidung gilt mit sofortiger Wirkung. Seine bisherigen Aufgaben werden vorerst vom künftigen Cheftrainer sowie der aktuellen Geschäftsführung übernommen. Die Vorstellung des neuen Cheftrainers soll in Kürze erfolgen.
„Keine leichte Entscheidung“
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Tragweite des Schrittes: „Uns ist der Schritt, Patrick Reimer von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter zu entbinden, alles andere als leichtgefallen. Gerade aus menschlicher Sicht war dies eine sehr schwere Entscheidung. Aus sportlicher Sicht sahen wir uns aber leider nach mehreren Gesprächen und der Analyse der abgelaufenen Saison dazu gezwungen.“ Peukert machte zugleich deutlich, dass der Abstieg ein Umdenken erforderlich mache: „Der ESVK braucht nach dem Abstieg aus der DEL2 aus sportlicher Sicht einen kompletten Neustart.“
Gremium spricht von „Business-Entscheidung“
Auch Thomas Petrich, Gesellschafter und Beiratsmitglied, unterstreicht die Beweggründe: „Es war im Gremium und auch für mich persönlich eine sehr schwere Entscheidung. Allerdings sehen wir es als unumgänglich an, uns nach dieser Saison im sportlichen Bereich komplett neu aufzustellen.“ Zugleich stellte er klar, dass die Entscheidung nicht gegen die Person Reimer gerichtet sei: „Am Ende des Tages ist es eine Business-Entscheidung. Patrick Reimer hat ein rotgelbes ESVK-Herz, und das wird sich aus unserer Sicht auch nicht ändern.“
Weitere Kaderentscheidungen stehen bevor
Parallel zur personellen Veränderung in der sportlichen Leitung laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. In den vergangenen Tagen wurden mit allen Spielern Abschlussgespräche geführt. Weitere Meldungen sollen zeitnah folgen – insbesondere zu feststehenden Abgängen. Bereits in der kommenden Woche will der Club zudem erste Spieler für die Saison 2026/2027 vorstellen.
Ausstellungsbegleiter Christoph Thoma und Ausstellungsbegleiterin Gabriele Tietz bei der Führung „Wenn es zu Ende geht“. Fotos: Stadtmuseum Kaufbeuren
„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV
Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.
Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.
Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde,so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums. Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“
Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.
„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“
Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. „Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“
Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.
Im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell sind in den kommenden Wochen mehrere Termine geplant.
Frühschoppen im April
Am Sonntag, 12. April 2026, findet ab 10:00 Uhr ein Frühschoppen statt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für Gespräche in entspannter Atmosphäre.
Geselliger Abend Ende April
Am Freitag, 24. April 2026, folgt ein geselliger Abend. Beginn ist um 19:00 Uhr.
Maifest am 1. Mai
Das Maifest wird am Freitag, 1. Mai 2026, ab 10:00 Uhr gefeiert und findet unabhängig vom Wetter statt. Für das Maifest werden wieder Kuchenspenden benötigt. Diese können am Veranstaltungstag ab 10:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus abgegeben werden.
Bereits am Sonntag, 26. April 2026, gegen 10:00 Uhr, wird ein neuer Maibaum aufgestellt.
v.l. Claudia Richter, Jürgen Wittek, Matthias Hartmann, Michael Martin (Gasthof Engel), Alois Foldenauer, Ulla Foldenauer. Foto: Oberbeurer Bühne
Rückblick auf die Spielsaison, klare Wahlergebnisse und neue Ideen für die Zukunft
Die Oberbeurer Bühne e. V. hat kürzlich ihre Mitgliederversammlung im Gasthof „Engel“ abgehalten. Dabei konnte 1. Vorstand Alois Foldenauer auf ein erfolgreiches Theaterjahr mit starker Resonanz zurückblicken. Im Mittelpunkt stand die Komödie „Göttinnen weiß blau“, die beim Publikum großen Anklang fand. Insgesamt wurde das Stück neun Mal aufgeführt – alle Vorstellungen waren ausverkauft. „Mein besonderer Dank gilt Moni Schmid für die erneut hervorragende Regie sowie allen aktiven Schauspielerinnen und Schauspielern für eine wirklich äußerst gelungene Vorstellung“, sagte Foldenauer.
Vereinsleben bleibt wichtiger Bestandteil
Auch das Vereinsleben kam laut Foldenauer nicht zu kurz. Ob bei der traditionellen Jahresabschlussfeier im „Engel“ oder beim Sommergrillen am Pfarrsaal: „Die Gemeinschaft der Oberbeurer Bühne freut sich immer, wenn sie sich sieht.“ Zudem bedankte sich der Vorstand bei mehreren Mitgliedern für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein.
Vorstand im Amt bestätigt
Die anschließenden Neuwahlen ergaben ein klares Bild: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenkandidaten gewählt und nahmen ihre Ämter an. Alois Foldenauer bleibt erster Vorstand, Ulla Foldenauer zweite Vorständin. Kassierer Jürgen Wittek und Schriftführerin Claudia Richter wurden ebenfalls bestätigt. Im Spielausschuss engagieren sich künftig Marina Bachmann, Petra Schneiderat, Stefanie Wendt und Christina Lembke. Zur Vorsitzenden wurde Stefanie Wendt gewählt.
Blick auf das Jubiläumsjahr
Unter dem Punkt „Wünsche und Anträge“ wurde auch das anstehende 100-jährige Jubiläum thematisiert. Die Mitglieder sammelten erste Ideen für die Umsetzung.
Die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) lädt zum österlichen Friedens-Spaziergang am Ostermontag, den 6. April 2026, ein. In der Tradition der Ostermärsche steht die Veranstaltung für Frieden und Abrüstung sowie für ein respektvolles Miteinander.
Haltung und Anliegen der Initiative
Die Initiative orientiert sich inhaltlich an der Nisdorfer Erklärung und formuliert ihr Selbstverständnis klar: Sie setzt sich ein für Frieden und Verständigung, für eine Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts. Begegnungen sollen auf Augenhöhe stattfinden, getragen von einem lebendigen und gewaltfreien Dialog.
Über Grenzen hinweg sieht sich KIFIAS verbunden mit friedfertigen Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen. Die Initiative versteht sich als Teil einer gemeinsamen Erde, die es auch für kommende Generationen zu bewahren gilt. Ein zentrales Anliegen ist es, sogenannte Feindbilder zu erkennen, zu hinterfragen und abzubauen. Sie gelten als eine Ursache für Spaltung und Konflikte. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Völker.
Ablauf des Friedens-Spaziergangs
Eingeladen sind alle, die sich für ein Miteinander ohne gegenseitige Bedrohung und Aufrüstung einsetzen möchten.
Treffpunkt: Ostermontag, 6. April 2026, um 12:30 Uhr
Ort: Jordanpark Kaufbeuren, am Monopteros
Geplant ist zunächst ein gemeinsamer Zug durch die Stadt. Anschließend führt der Weg entlang der Wertach bis nach Biessenhofen. Unterwegs ist eine Picknick-Pause vorgesehen (Selbstversorgung). Am Abend klingt die Veranstaltung im Gasthof Stegmühle aus. Eine Rückreise ist per Zug ab Bahnhof Biessenhofen möglich.
Zusammenarbeit mit anderen Initiativen
Der Spaziergang findet im Austausch mit Teilnehmenden des „Ostermarsch Draußen“ der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung München (BIFA) sowie weiteren Initiativen aus der Region statt.
Immer wenn der Frühling kommt, ist es wieder so weit: Der Bund Naturschutz in Kaufbeuren ruft zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ in der Stadt auf
Diesmal war der Start am Samstag, 14. März und wieder kamen zahlreiche Menschen zum Helfen. Dabei waren eine Gruppe Jugendlicher vom Fischereiverein Kaufbeuren, eine Gruppe vom Arbeitskreis Asyl und neu die Kinderfeuerwehr Hirschzell, dazu noch viele Familien und Einzelpersonen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.
Einen Tag vorher hatte schon der Kindergarten Peter und Paul im Haken fleißig Müll gesucht und gefunden, selbst die Kleinsten waren schon mit Eimern und Handschuhen unterwegs. Einig waren sich alle darüber, dass es erschreckend zu sehen ist, was in der Natur entsorgt wird. Die großen Stapel mit vollen Abfallsäcken, die der Bauhof zur Entsorgung dann abgeholt hat, zeigen, wieviel Müll achtlos und rücksichtslos auf die Wege und in die Büsche geworfen wird. Verpackungen von Schnellimbissen säumen die Straßenränder und am Wertachufer findet sich von alten Matratzen bis zu Getränkeflaschen Abfall aller Art. Ein besonderes Problem sind die unzähligen Zigarettenkippen – dabei sind diese besonders schädlich für das Grundwasser und Tiere und Pflanzen. Kippen liegen wirklich überall, auf Wegen, in Wohngebieten und Parkplätzen genauso wie in Grünflächen und Spielplätzen.
Trotz des relativ unfreundlich kalten Wetters hatten alle viel Spaß zusammen, das Jagdfieber hatte vor allem die Jugendlichen und Kinder gepackt. Eine Brotzeit am Verkehrsübungsplatz zum Abschluss der Aktion war ein kleines Dankeschön für alle, die Zeit hatten. Die Ortsgruppe des Bunds Naturschutz freute sich wieder über eine kleine Spende von Oberbürgermeister Bosse und seine Grußworte.
Im Anschluss an diesen Sammelsamstag gab und gibt es noch an vielen Schulen und bei der Kinderfeuerwehr Neugablonz mehrere Wochen lang Müllsammeltage, insgesamt haben sich mehr als 1100 Kinder angemeldet! (Bericht folgt). Die ganze Aktion wird großzügig unterstützt vom V-Markt und der Sparkasse Allgäu.
Wer Interesse hat, bei kommenden Aktionen des BN mitzumachen oder im BN-Team mitzuarbeiten, ist jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de
Von links: Markus Ressel, 2. Schützenmeister Alfons Groß, Schützenkönig und Ehrenschützenmeister Günter Nentwich, Jugendkönigin Kimberly Simons, 1. Schützenmeister Patrick Nentwich, Kirill Baschkov. Tanja Nentwich
Königsschießen 2026 mit großer Beteiligung – Vereinsmeister, Ehrengaben, Gedächtnispokale und Könige geehrt
Das traditionelle Königsschießen der Altschützen Kaufbeuren e.V. war auch im Jahr 2026 wieder ein voller Erfolg. In feierlicher Atmosphäre wurden die neuen Könige gekürt, die besten Schützinnen und Schützen der Vereinsmeisterschaft ausgezeichnet und die Sieger der Gedächtnispokale geehrt. Der Abend stand ganz im Zeichen der Kameradschaft, der Treffsicherheit und der gelebten Schützentradition.
Zum neuen Schützenkönig wurde Günter Nentwich gekrönt. Mit einem 88,5-Teiler bewies er Treffsicherheit und Nervenstärke. Der Titel des Wurstkönigs ging an Alfons Groß (100,6 Teiler), Brezenkönigin wurde Tanja Nentwich (153,9 Teiler).
Auch in der Jugendklasse wurden starke Ergebnisse erzielt. Kimberly Simons setzte sich mit einem 137,8-Teiler zum wiederholten Mal hintereinander durch und wurde zur Jugendkönigin 2026 ernannt. Der Titel des Wurstjugendkönigs ging an Kirill Baschkov (210,3 Teiler), Brezenkönig wurde Maximilian Rathenow (455,7 Teiler).
Im Rahmen der Vereinsmeisterschaft 2025 sicherten sich in den Luftgewehr-Disziplinen Kirill Baschkov mit 2326 Ringen (Schülerklasse), Tanja Nentwich mit 3345 Ringen (Damenklasse), Patrick Nentwich mit herausragenden 3778 Ringen (Herrenklasse), Günter Nentwich mit 3386 Ringen (Altersklasse) sowie Sabine Nentwich mit 2958,4 Ringen (Auflageklasse) die Titel der Vereinsmeisterin bzw. des Vereinsmeisters. In der Disziplin Luftpistole überzeugten Chiara Kral mit 2491 Ringen (Juniorenklasse), Sabrina Reisach mit 2887 Ringen (Damenklasse), Dennis Simons mit 3132 Ringen (Herrenklasse), Alfons Groß mit 3459 Ringen (Altersklasse) sowie erneut Alfons Groß mit 2999,6 Ringen (Auflageklasse) mit den besten Leistungen. Vereinsmeister in der Disziplin Zimmerstutzen Auflage wurde Willibald Geis mit 1369,5 Ringen.
Für besonders konstante Ergebnisse über das Jahr hinweg wurden auch die Jahresblatt’l verliehen. In der Jugend gewann Kirill Baschkov mit einem 78,8 -Teiler, bei den Erwachsenen sicherte sich Patrick Nentwich mit einem starken 8,2-Teiler die Auszeichnung.
Im Rahmen der Ehrungen wurde die Ehrengabe der Erwachsenenklasse an Petra Moser verliehen, die Ehrengabe der Jugendklasse ging an Emely Schropp und die Ehrengabe Nentwich, gestiftet von Familie Nentwich, erhielt Markus Ressel für seine hervorragende Leistung. Auch die Adlerserie wurde wieder mit Spannung verfolgt und fand großen Zuspruch unter den Mitgliedern.
Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die Vergabe der Gedächtnispokale- als Erinnerung an langjährige und engagierte Vereinsmitglieder. Ziel war es bei den Gedächtnispokalen möglichst nah an dem Teiler zu sein, so lange das verstorbene Mitglied bei den Altschützen war. Ausgeschossen wurde der Pokal Fritz Rättich (54 Jahre Mitglied) diesen gewann Markus Ressel mit einem 72,2-Teiler den Pokal Ludwig Schlichtherle (44 Jahre Mitglied) gewann Alfons Groß mit einem 117,3-Teiler und den Pokal Alois Resch (73 Jahre Mitglied) gewann Patrick Nentwich mit einem 17,7-Teiler.
Der gelungene Abend endete in geselliger Runde mit guter Stimmung, vielen Gesprächen und viel Applaus für alle Gewinnerinnen und Gewinner, Geehrten und Unterstützer. Die Altschützen Kaufbeuren e.V. blicken stolz auf das erfolgreiche Königsschießen 2026 zurück und starten motiviert in ein neues Schützenjahr.
Visualisierung des Gartenbereichs am Kindergartengebäude / Copyright: VISUAL
BUHO / PROMPT MY ROOM
Kurz vor dem Start: Familien können sich noch bis 4. April anmelden
Kaufbeuren – Der Verein Geborgen Aufblühen – Montessori Kaufbeuren e. V. lädt alle interessierten Familien zu einem Infoabend rund um den geplanten Montessori-Kindergarten ein. Für den Start im September 2026 sind noch drei Plätze frei – eine Anmeldung ist kurzfristig noch bis 4. April 2026 möglich.
Kleine Gruppe zum Start
Geplant ist für das erste Kindergartenjahr zunächst eine kleine Gruppe mit maximal 11 Kindern im Sinne einer sogenannten „Minikita“. Ziel ist es, den Kindern einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie sich individuell und in ihrem eigenen Tempo entwickeln können.
Hybrider Infoabend – vor Ort und online
Der Infoabend findet am Dienstag, 31. März 2026, um 19 Uhr statt und wird sowohl vor Ort als auch online angeboten.
Ort: Apfeltranger Straße 16, Kaufbeuren
Online: Der Zugangslink wird rechtzeitig auf der Webseite des Vereins (www.geborgenaufbluehen.de) veröffentlicht
Interessierte Eltern erhalten Einblicke in die Montessori-Pädagogik, den geplanten Kindergartenalltag sowie organisatorische Themen wie Kosten und Anmeldeverfahren. Zudem besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.
Einblick in das Gartenkonzept
Der Verein betont, dass inzwischen auch die Planungen für die beiden Außenbereiche konkreter werden. Direkt am Gebäude entsteht ein geschützter Garten für den täglichen Aufenthalt (siehe Visualisierung). Ein weiteres Naturgrundstück am Märzenbach – nur wenige Gehminuten entfernt – wird zusätzliche Erfahrungsräume in der Natur bieten.
Dort sind unter anderem ein Bauwagen, Gemüsebeete, ein großer Sandbereich, eine Weidenhütte sowie eine Matschküche geplant. Ziel ist es, den Kindern intensive Naturerfahrungen zu ermöglichen und den Wechsel der Jahreszeiten aktiv erlebbar zu machen.
Jetzt informieren und letzte Plätze sichern
Der Verein freut sich über alle Familien, die sich für das Konzept interessieren und den Kindergarten von Beginn an mitgestalten möchten.
An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch
ILLERTISSEN / A 7. Der 13-jährige Belgische Warmblutwallach „Norbert“ jagte mit einem Ausflug auf die Autobahn seiner Besitzerin am Montagnachmittag einen gewaltigen Schrecken ein. Die 24-Jährige wollte das Pferd gegen 16:00 Uhr von einer Koppel holen, die sich in der Nähe der A7-Anschlussstelle Illertissen befindet. Dabei riss das Pferd sich los und galoppierte davon. An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch.
Ein 38-jähriger Autofahrer reagierte sofort richtig, schaltete das Warnblinklicht ein und fuhr in langsamen Schlangenlinien, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Auch dahinterfahrende Lkw-Fahrer bremsten den rückwärtigen Verkehr durch Nebeneinanderfahren ab. Nach wenigen Hundertmetern auf der A 7 hatte Norbert offenbar keine Lust mehr, seinen Ausflug fortzusetzen und blieb stehen. Der Besitzerin und dem aufmerksamen Zeugen gelang es schließlich, Norbert einzufangen.
Mit einer Hundeleine, die eine hinzugerufene Polizeihundeführerin zur Verfügung stellte, gelang es, Norbert bis zum Eintreffen eines Pferdetransporters auf dem Seitenstreifen festzuhalten. Der 13-jährige Schimmel ließ sich schließlich widerstandslos in den Transporter verladen. Norberts Ausflug auf die Autobahn hatte zwar einigen Personen einen Schrecken eingejagt, hatte glücklicherweise jedoch ein Happy End, weder Pferd noch Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. Insgesamt fünf Polizeistreifen waren im Einsatz zur Drosselung des Verkehrs und Sperrung des rechten Fahrstreifens.
Während Norbert verladen wurde, musste kurzzeitig auch der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Es bildete sich daher ein kurzer Rückstau über die AS Illertissen hinaus, der sich im Anschluss jedoch wieder zügig auflöste.
Die Sicherheit in Kaufbeuren hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen
Sicherheit ist das höchste Gut aller Städte – egal, ob in einer riesigen Millionenstadt oder in kleinen und beschaulichen Städten wie Kaufbeuren. Insbesondere dann, wenn die Stadt wirtschaftlich maßgeblich von der mittelständischen Wirtschaft lebt. Damit der Einzelhandel stabil laufen kann und Menschen sich an den öffentlichen Orten wohlfühlen, sind umfassende Sicherheitskonzepte gefragt. Bei modernen Sicherheitskonzepten spielt die Implementierung zeitgemäßer Technologie eine große Rolle.
Balance zwischen Sicherheit und Privatsphäre
Dass die Technik immer ausgefeilter wird, macht sich bei der Überwachungstechnik sehr bemerkbar. Intelligente KI-Kameras sind längst nicht mehr bloße Aufnahmegeräte, die ihre Umwelt aufzeichnen. Mittlerweile können sie zu intelligenten Ökosystemen zusammengeschlossen werden. Mithilfe der künstlichen Intelligenz können Aufnahmen in Echtzeit ausgewertet und mit den Aufnahmen anderer Kameras zu einem umfassenden Gesamtbild zusammengefügt werden. Sollte es zu problematischen Vorfällen kommen, können diese so im besten Fall lückenlos rekonstruiert werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass moderne KI-Kamerasysteme Bewegungsmuster erkennen können. Kommt es zu einer verdächtigen Abweichung, können sie automatisch Alarm schlagen. So wird wertvolle Zeit gewonnen. Wird nämlich erst dann Meldung gegeben, wenn ein Mensch einen kritischen Vorfall wie einen Einbruch bemerkt, ist es häufig schon zu spät und die Täter sind über alle Berge, ehe die Polizei eintrifft.
Datenschutz
Dass die Sicherheitstechnik mittlerweile so ausgeklügelt ist und ihr Umfeld so genau wahrnimmt, schafft auf der einen Seite Sicherheit, wirft aber natürlich auch Fragen der Privatsphäre auf. Schließlich sollten die Gesichter unbeteiligter Personen nicht einfach erkannt und ihre Bewegungsmuster verfolgt werden. Das passiert bei modernen Systemen auch nicht, da gemäß der Datenschutz-Grundverordnung agiert wird. Nicht benötigte Daten werden nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht, und irrelevante Gesichter werden auf den Aufnahmen automatisch unkenntlich gemacht.
Mit den genannten Möglichkeiten der Sicherheitskontrolle einerseits und der Anonymisierung sowie des Datenschutzes andererseits bieten moderne Überwachungssysteme große Vorteile für die innerstädtische Sicherheit. Es scheint sich zu lohnen, denn die Polizeistatistik zeigt einen Rückgang von Straftaten.
Sicherheit innerhalb lokaler Betriebe
Gerade auch für Unternehmen und den Einzelhandel in Kaufbeuren bieten diese modernen Sicherheitssysteme große Vorteile, da sie über herkömmliche Diebstahlprävention hinausgehen. Während die Systeme im öffentlichen Raum helfen können, Täter auf der Flucht zu verfolgen, finden sie auch innerhalb der Räumlichkeiten von Unternehmen Anwendung. Besonders in verwinkelten Lagerhallen mit vielen Regalreihen ist es schwer, den Überblick zu behalten. KI-Sicherheitstechnik ermöglicht dies, ohne dass jederzeit menschliche Mitarbeiter anwesend sein müssen.
Doch in einem Unternehmen ist nicht nur der Schutz vor Vandalismus oder Diebstahl von Waren und Materialien gefragt. Bei Unternehmen mit großem Besucherandrang ist ein gutes Bewegungsmanagement erforderlich. KI-Systeme können hier Besucherströme und -bewegungen analysieren. So kann eine sinnvolle Aufteilung und Gestaltung der Räumlichkeiten gewählt werden, die diese Bewegungsmuster begünstigt. Für die Unternehmer hat das nebenbei auch den Vorteil, dass sie die Präsentation ihrer Waren entsprechend planen können, was sich positiv auf den Umsatz auswirken kann.
Bei Unternehmensgebäuden ist die Fähigkeit moderner Technik, automatisch einen Alarm oder Notruf abzusetzen, besonders wertvoll. Ein plötzlich ertönender Alarm schlägt Einbrecher häufig sofort in die Flucht. Kommt es dennoch zu einem Diebstahl oder zu Sachbeschädigungen, wird zumindest keine Zeit verloren. Wichtige Minuten, die für das Stellen der Täter durch die Polizei entscheidend sein können.
Fazit
Die Sicherheit in Kaufbeuren hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen, hauptsächlich weil sich die technischen Möglichkeiten stetig verbessern. Doch nicht nur die erhöhte Sicherheit ist ein Vorteil. Mit dem intelligenteren Einsatz der Geräte steigen auch der Datenschutz und die Privatsphäre unbeteiligter Personen. So können sich alle Menschen an öffentlichen Orten oder in den Unternehmen der Stadt frei bewegen und müssen sich nicht beobachtet fühlen – während sie sich gleichzeitig sicher fühlen können, weil problematische Vorgänge genau erfasst werden. Eine Win-win-Situation für alle Seiten – mit Ausnahme von Kriminellen. So kann ein Spaziergang durch die Stadt, beispielsweise im Rahmen des Angebots „Nicht mehr so gut zu Fuß“, wahrlich genossen werden.
Andreas Bauer, berufsmäßiger Stadtrat und Leiter des Referats Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung. Foto: Claus Tenambergen
Andreas Bauer (CSU) verliert die Stichwahl. Bernd Stapfner von den Freien Wählern ist neuer Landrat
Die Stichwahl im Ostallgäu endet mit einem politischen Wechsel: Andreas Bauer (CSU) unterliegt Bernd Stapfner von den Freien Wählern. In einem engen Rennen setzt sich Stapfner mit 52,4 Prozent der Stimmen durch. Bereits zu Beginn des Wahlabends lag Stapfner knapp vorne, im Verlauf konnte er seinen Vorsprung ausbauen. Das Ergebnis kommt überraschend, da Bauer im ersten Wahlgang noch deutlich geführt hatte.
Andreas Bauer, seit Anfang 2024 Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung in Kaufbeuren, zeigte sich nach der Wahl als fairer Verlierer. Stapfner kündigte an, das Amt ab Mai bürgernah führen zu wollen.
Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors
In der regionalen Musikszene ist er als „Doc Fetzer“ für seine Rock-Gitarre bekannt, nun erobert Stephan Wiegand als Autor die lokale Literaturlandschaft. Mit seinem Debütroman „Der Fall Höfelmayr“ widmet sich der Wahl-Kaufbeurer einem der spektakulärsten und zugleich vergessensten Kriminalfälle der Stadtgeschichte aus dem Jahr 1870.
Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors. Wer war der Mann, dem hier gedacht wurde? Die Spur führte zu Johann Nepomuk Höfelmayr – einem wohlhabenden Gutsbesitzer, dessen Name heute vor allem mit der markanten Höfelmayr-Kapelle über der Stadt verbunden ist. Historische Fakten treffen auf literarische Erzählung.
Wiegand recherchierte monatelang in Archiven, um die Hintergründe des brutalen Mordes an Höfelmayr zu beleuchten. „Der Fall Höfelmayr“ verwebt diese akribisch gesammelten historischen Fakten mit einer fiktionalen Kriminalhandlung. Dabei entführt der Autor seine Leser direkt in das Kaufbeuren des 19. Jahrhunderts und lässt Orte wie die berühmte Kapelle, die Höfelmayr 1858 zu Ehren seiner verstorbenen Frau erbaute, in einem neuen, düsteren Licht erscheinen.
Über den Autor Stephan Wiegand, gebürtiger Unterfranke und seit Jahren in Kaufbeuren zu Hause, ist leidenschaftlicher Musiker und Regionalhistoriker. Mit seinem Werk möchte er die Grenze zwischen Unterhaltungsliteratur und Heimatgeschichte schließen.
Das Buch ist ab sofort als E-Book auf Amazon erhältlich. Eine Print-Version ist in Planung.
Der Lions Club Kaufbeuren meldet: Der beliebte Maibock ist für das Jahr 2026 ausverkauft!
Wir sind Kaufbeuren wünscht allen Akteuren auf der Bühne und allen Gästen eine schöne Veranstaltung.
Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.
Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne
Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.
Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute
Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.
Einlass, Tickets und weitere Informationen
Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:
Zwei Abende voller Musik, Unterhaltung und regionaler Atmosphäre
Die Besucher erwartet eine Mischung aus traditioneller und moderner Party-Blasmusik. Ergänzt wird das musikalische Programm durch unterhaltsame Einlagen, die für Abwechslung sorgen und den Abend auflockern.
Mehr als nur Musik
Neben der Bühne bietet die Veranstaltung weitere Programmpunkte: Eine Tombola lädt zum Mitmachen ein, zudem ist für das leibliche Wohl gesorgt. Damit richtet sich die „Stadl Night“ an ein breites Publikum – von langjährigen Blasmusikfans bis hin zu jüngeren Gästen.
Alle Infos auf einen Blick
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:00 Uhr, der Saaleinlass erfolgt bereits ab 19:00 Uhr. Veranstaltungsort ist der Pfarrsaal Oberbeuren. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf ab dem 3. März 2026 bei Getränke Heberle erhältlich.
Zum 1. April 2026 sollen die Honorare für ambulante psychotherapeutische Leistungen um rund 4,5 Prozent sinken. Dies hat der Bewertungsausschuss beschlossen. Der Bewertungsausschuss, in dem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband vertreten sind, legt fest, wie ärztliche und psychotherapeutische Leistungen für gesetzlich Versicherte vergütet werden.
„Diese Entscheidung fällt ausgerechnet in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen zunehmen und Patientinnen und Patienten oft monatelang auf einen Therapieplatz warten“, berichtet die psychologische Psychotherapeutin Anabel Weinig, die eine eigene Praxis in Kaufbeuren führt. Gleichzeitig sind die Kosten für Praxen in den vergangenen Jahren gestiegen. Mieten, Personal und Energie haben sich deutlich verteuert. Eine Honorarkürzung erhöht daher den wirtschaftlichen Druck auf die ambulante Versorgung spürbar.
Die Auswirkungen könnten sich laut Weinig direkt auf die Versorgung auswirken: „Wenn die Behandlung gesetzlich Versicherter wirtschaftlich unattraktiver wird, droht eine stärkere Ausrichtung auf Privatpatienten. Für Kassenpatientinnen und -patienten könnten sich die Wartezeiten weiter verlängern.“ Auch die Finanzierung der neuen Weiterbildung für angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gerät unter Druck.
Kritik aus Fachwelt und Gesellschaft
Kritik kommt auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Deren Vorsitzender Dr. Andreas Gassen erklärte, die Entscheidung lasse die Interessen psychisch kranker Menschen außer Acht und treffe einen Versorgungsbereich, in dem die Nachfrage seit Jahren steigt.
Auch über Fachkreise hinaus wächst der Widerstand. In einer Online-Petition wird darauf hingewiesen, dass psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit zählen und Therapieplätze bereits jetzt knapp sind. Eine Schwächung der ambulanten Versorgung stehe damit im Widerspruch zu politischen Zielen, die Erwerbsfähigkeit zu stärken.
„Dabei wird psychotherapeutische Arbeit ohnehin systematisch unterschätzt“, so Anabel Weinig. Die Vergütung basiert auf Annahmen einer nahezu vollständig ausgelasteten Therapiewoche und berücksichtigt wichtige Tätigkeiten wie Diagnostik, Dokumentation und Koordination nur unzureichend.
Proteste in München angekündigt
Vor diesem Hintergrund formiert sich Protest. Unter dem Motto „Psychotherapie verteidigen in München!“ sind Demonstrationen angekündigt: am 19.03.2026 um 15:45 Uhr am Haidenauplatz 1 sowie am 21.03.2026 um 16:00 Uhr am Gärtnerplatz.
Einordnung
„Wer an psychotherapeutischer Versorgung spart, spart nicht am System – sondern an der psychischen Gesundheit der Bevölkerung“, so Anabel Weinig.
Online-Schatztruhe 2026: Digitale Hilfe für den Familienalltag im Ostallgäu und in Kaufbeuren
Um Eltern den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst einfach und ortsunabhängig zu ermöglichen, haben die Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren erneut ein digitales Familienbildungsprogramm zusammengestellt: die „Online-Schatztruhe“.
Von April bis Juni 2026 steht eine breite Auswahl an Online-Vorträgen und Infoabenden bereit, die sich mit zentralen Fragen des Familienalltags befassen.
Angebote für verschiedene Lebensphasen
Das Programm richtet sich an Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen – von der Schwangerschaft über das Kleinkindalter bis hin zu Themen rund um Medien, Gesundheit und finanzielle Unterstützung.
Termine und Anmeldung
Eine Übersicht aller Termine sowie die jeweiligen Anmeldeinformationen finden Interessierte in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de im Bereich „Downloads“ oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Online-Schatztruhe“.
Die Familienstützpunkte werden von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren koordiniert.
Hinweis: Eine verbindliche Anmeldung ist für alle Veranstaltungen erforderlich – auch bei kostenfreien Angeboten. Bei Verhinderung wird darum gebeten, frühzeitig abzusagen, damit Personen auf der Warteliste nachrücken können.
Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt Mittwoch, 15.04. | 18:00 – 19:30 Uhr Donum Vitae mit dem Familienstützpunkt Hand in Hand, Kaufbeuren Anmeldung: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de
Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren Freitag, 17.04. | 09:00 – 10:30 Uhr Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php
Kleine Hände, große Entdeckungen: Sinnes- und Materialerfahrungen (1–2 Jahre) Montag, 20.04. | 10:00 – 11:30 Uhr Familienstützpunkt Buchloe Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de
Babybrei trifft Fingerfood Dienstag, 21.04. | 10:00 – 11:30 Uhr Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Apfelkern, Kaufbeuren Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php
Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen Mittwoch, 20.05. | 19:30 – 21:00 Uhr Familienstützpunkte Ostallgäu mit der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu Anmeldung bis 15.05.: familienstuetzpunkt@awo-fuessen-schwangau.de
Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt Mittwoch, 10.06. | 18:00 – 19:30 Uhr Donum Vitae mit den Familienstützpunkten Buchloe, Marktoberdorf, Obergünzburg Anmeldung: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de
Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren Freitag, 12.06. | 09:00 – 10:30 Uhr Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php
Babybrei trifft Fingerfood Dienstag, 23.06. | 10:00 – 11:30 Uhr Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Hand in Hand, Kaufbeuren Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php
Das Bockbierfest beginnt um 20:00 Uhr, der Einlass ist ab 19:30 Uhr möglich
Die Fastenzeit ist traditionell auch Bockbierzeit. In Großkemnat wird dieser Brauch wieder gemeinsam gefeiert: Zum Kemnater Bockbierfest sind Besucherinnen und Besucher am Samstag, 21. März 2026, in den beheizten Burgspielstadel eingeladen. Unter dem Motto „Hast du Bock?“ erwartet die Gäste ein Abend mit Musik, Geselligkeit und regionaler Feststimmung.
Musik und Live-Acts sorgen für Stimmung
Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Stimmungskapelle „D’Kemnater Musikanten“. Ergänzt wird das Programm durch weitere Live-Acts, die für abwechslungsreiche Unterhaltung im Laufe des Abends sorgen.
Beginn am Abend – Einlass ab 19:30 Uhr
Das Bockbierfest beginnt um 20:00 Uhr, der Einlass ist ab 19:30 Uhr möglich. Die Veranstalter sorgen zudem für Speisen und Getränke, sodass auch das leibliche Wohl der Gäste nicht zu kurz kommt. Neben Musik und Bockbier sind im Laufe des Abends auch Überraschungen mit Pfiff und Schwung angekündigt. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucher und einen geselligen Abend im Burgspielstadel.
Lions Club Kaufbeuren lädt zum 6. Benefizabend nach Mauerstetten ein. Der Vorverkauf hat begonnen!
Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.
Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne
Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.
Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute
Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.
Einlass, Tickets und weitere Informationen
Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:
MdL: Bernhard Pohl, Peter Wachler. Fotos: Pohl, Wachler
Fraktionsinitiativen im Landtag bringen Fördermittel für Kultur, Forschung und Infrastruktur
Mit sogenannten Fraktionsinitiativen ergänzen CSU und FREIE WÄHLER den bayerischen Staatshaushalt 2026. Mehr als 110 Millionen Euro sollen bayernweit in rund 600 Projekte fließen. Auch die Region Kaufbeuren sowie Gemeinden im Ostallgäu und Unterallgäu profitieren davon. Die beiden Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und Peter Wachler (CSU) sehen darin wichtige Impulse für Kultur, Wissenschaft, Infrastruktur und gesellschaftliches Engagement vor Ort.
Fraktionsinitiativen als Instrument für regionale Projekte
Die Mittel wurden im Rahmen der Haushaltsverhandlungen im Bayerischen Landtag vorbereitet. Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses Josef Zellmeier (CSU) und sein Stellvertreter Bernhard Pohl (Freie Wähler) hatten zuvor ein Gesamtvolumen von 110 Millionen Euro vereinbart. Bernhard Pohl betont die Bedeutung dieser Initiativen: Fraktionsinitiativen seien kein Sondervermögen der Regierungsfraktionen, sondern ergänzende Vorschläge für Projekte, die anschließend im Haushaltsausschuss beraten und beschlossen werden. „Mit diesem Instrument können wir regionale Projekte direkt im Haushaltsgesetz verankern. Damit stärken wir die Regionen des Freistaats und leisten einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Bayern“, so Pohl.
Wachler sieht in den Förderungen ein deutliches Signal für die Region: „Unser Einsatz für die Region hat sich gelohnt. Mit den Fraktionsinitiativen unterstützen wir Projekte, die das Leben vor Ort stärken – von Kultur über Sport bis hin zum Ehrenamt.“
Kaufbeuren im Mittelpunkt der Förderung
Ein Schwerpunkt der Förderungen liegt in der Stadt Kaufbeuren. So stellt der Freistaat 400.000 Euro für erste Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Martinskirche bereit. Das historische Gotteshaus gilt als Denkmal von nationaler Bedeutung. In den kommenden Jahren stehen umfangreiche Arbeiten an, unter anderem zur Stabilisierung der Statik.
Auch das Crescentiakloster erhält Unterstützung. Für die Planung eines sozialraumorientierten Wohnangebots für Menschen mit Behinderung im Gebäude Crescentiaplatz 11 werden 335.000 Euro bereitgestellt. Das Projekt soll sowohl sozialen Bedarf decken als auch einen städtebaulichen Impuls im Klosterareal setzen.
Weitere 50.000 Euro gehen an die Kulturwerkstatt Kaufbeuren, die seit Jahrzehnten Kinder und Jugendliche an Kunst und Theater heranführt.
Kultur und Erinnerungskultur
Auch kulturelle Projekte profitieren von den Initiativen.
Der Klarinettist Klaus Hampel, Kulturpreisträger der Stadt Kaufbeuren, erhält 50.000 Euro für eine Auftragskomposition, die sich mit den Verbrechen der NS-Diktatur auseinandersetzt. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation „Violins of Hope“.
Darüber hinaus wird das Jewish Chamber Orchestra Munich mit 300.000 Euro unterstützt. Geplant ist eine Konzertreihe zwischen Bayern und Rom mit dem Werk „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“, die den interreligiösen Dialog fördern soll.
Forschung und große Veranstaltungen in der Region
Auch wissenschaftliche Projekte finden Berücksichtigung. Für die Fortsetzung der archäologischen Grabungen in der Hammerschmiede bei Pforzen stellt der Freistaat 550.000 Euro bereit. Die Forschungen unter Leitung von Professorin Madelaine Böhme haben in den vergangenen Jahren international beachtete Funde hervorgebracht.
Ein kulturelles Großereignis ist außerdem zum 100-jährigen Jubiläum des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM) geplant. In der Energie-Schwaben-Arena in Kaufbeuren soll ein internationales Blasmusik-Tattoo mit Musikkorps verschiedener Streitkräfte stattfinden. Dafür sind 110.000 Euro vorgesehen.
Weitere Projekte im Stimmkreis Kaufbeuren
Dazu gehören unter anderem:
100.000 Euro für Flutlichtanlagen im Waldstadion Neugablonz
60.000 Euro für mobile Bäume auf dem Bürgerplatz in Neugablonz
60.000 Euro für die Sanierung des Römerturms in Kaufbeuren
Entscheidung im Landtag steht noch aus
Die Fraktionsinitiativen werden nun im Haushaltsausschuss beraten. Eine endgültige Entscheidung des Bayerischen Landtags über den Haushalt 2026 wird im April erwartet. Zu beachten ist, dass sich im Haushaltsvollzug die eingeplanten Mittel aufgrund einer allgemeinen Haushaltssperre um rund zehn Prozent reduzieren können.
Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen
Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.
Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege
Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.
Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.
Aromapflege, Lagerung und Akupressur
Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.
Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.
Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt
Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.
Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.
Treffpunkt für Unternehmer, Führungskräfte und Gründer am 1. April im Karnbachs Restaurant. Jetzt noch bis zum 27. März anmelden.
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kaufbeuren-Ostallgäu starten mit einem neuen Format: Am 1. April 2026 findet der erste Stammtisch der WJ in Kaufbeuren statt. In lockerer Runde haben Mitglieder, Gastmitglieder und Interessierte die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.
Austausch und neue Kontakte
Der Stammtisch richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer von Start-ups aus der Region. Ziel ist es, Menschen aus Wirtschaft und Unternehmertum zusammenzubringen und den persönlichen Austausch zu fördern. Gerade für Interessierte bietet das Treffen eine gute Gelegenheit, die Wirtschaftsjunioren und ihre Aktivitäten näher kennenzulernen.
Treffen in entspannter Atmosphäre
Das Treffen findet im Karnbachs Restaurant in der Kaiser-Max-Straße 41 in Kaufbeuren statt. Beginn ist um 18:00 Uhr. In ungezwungener Atmosphäre können die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Abendessen ins Gespräch kommen. Die Teilnahme erfolgt auf Selbstzahlerbasis.
Anmeldung
Eine Anmeldung ist bis 27. März 2026 möglich. Auch eine eventuelle Abmeldung sollte bis zu diesem Datum erfolgen.
In ihrem Format sprechen sie über Vermögensaufbau, Steuern, Immobilien und Altersvorsorge – praxisnah, verständlich und ohne kompliziertes Fachchinesisch
Mit ihrem neuen Podcast „Vermögen.Clever.Steuern“ bringen Steuerberaterin Anja und Finanzexperte Manuel Hörmann aus Kaufbeuren finanzielle Themen verständlich auf den Punkt. In ihrem Format sprechen sie über Vermögensaufbau, Steuern, Immobilien und Altersvorsorge – praxisnah, verständlich und ohne kompliziertes Fachchinesisch.
Der Podcast richtet sich besonders an Unternehmerinnen und Unternehmer, Selbstständige sowie Menschen, die ihre finanziellen Entscheidungen bewusst treffen und ihre Zukunft aktiv gestalten möchten. Ziel ist es, komplexe Finanz- und Steuerfragen verständlich zu erklären und Orientierung im oft unübersichtlichen Finanzalltag zu geben.
In den einzelnen Folgen greifen die beiden Gastgeber typische Fragen aus der Praxis auf: Welche Rolle können Immobilien beim Vermögensaufbau spielen? Welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? Und worauf sollte man bei der langfristigen finanziellen Planung achten? Mit ihrem Podcast möchten Anja und Manuel vor allem eines erreichen: Finanzwissen zugänglich machen und Menschen ermutigen, sich aktiv mit ihren eigenen Finanzen zu beschäftigen.
Der Podcast „Vermögen.Clever.Steuern“ ist auf Spotify verfügbar.
Die Stadtratswahl 2026 in Kaufbeuren ist ausgezählt. Nach Auswertung aller 63 Stimmbezirke lag das vorläufige Endergebnis am 9. März um 00:31 Uhr vor. Insgesamt wurden 622.609 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,2 Prozent.
Die CSU bleibt mit 30,0 Prozent der Stimmen stärkste politische Kraft im Kaufbeurer Stadtrat und stellt künftig zwölf Mitglieder. Dahinter folgen die Grünen mit sechs Sitzen. AfD sowie Freie Wähler kommen jeweils auf fünf Mandate.
Sitzverteilung im neuen Stadtrat
Mit 186.851 Stimmen erreicht die CSU zwölf Sitze im Stadtrat. Die Grünen kommen auf 94.574 Stimmen und sechs Mandate. Die AfD erhält 86.617 Stimmen und stellt fünf Stadträte. Ebenfalls fünf Sitze gehen an die Freien Wähler mit 71.415 Stimmen.
Die Kaufbeurer Initiative (KI) erreicht 57.106 Stimmen und erhält vier Sitze. Die SPD kommt auf 38.684 Stimmen und stellt zwei Stadträte. Zwei Sitze entfallen auch auf die Gruppierung GKF mit 27.206 Stimmen.
Jeweils einen Sitz erhalten FDP (15.343 Stimmen), Die Linke (18.419 Stimmen), BSW (12.463 Stimmen) sowie die Bürgerliste Zukunft Kaufbeuren (BZKf) mit 13.931 Stimmen.
Wahlbeteiligung
Von insgesamt 33.838 Stimmberechtigten beteiligten sich 18.348 Bürgerinnen und Bürger an der Wahl. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 54,2 Prozent. 654 Stimmzettel waren ungültig.
Diese Kandidatinnen und Kandidaten ziehen in den Stadtrat ein
CSU (12 Sitze)
Stephan Stracke
Christian Sobl
Johannes Böckler
Julia von Stillfried-Rattonitz
Markus Holste
Thorsten Friedrich
Tamur Khan
Dr. Erika Rössler
Gertrud Gellings
Verena Finsterwalder
Stefan Ostenrieder
Nigar-Tas Özlem
GRÜNE (6 Sitze)
Oliver Schill
Bettina Aernecke-Rottach
Holger Jankovsky
Marcus Kühl
Elitsa Stambolova-Fränkel
Tiny Schmauch
AfD (5 Sitze)
Christian Köhler
Elke Hübner
Torsten Dietrich
Robert Rabus
Gerhard Drescher
FREIE WÄHLER (5 Sitze)
Bernhard Pohl
Daniel Oppolzer
Dr. Ulrike Höhne-Wachter
Peter Kempf
Michael Martin
Kaufbeurer Initiative – KI (4 Sitze)
Alexander Uhrle
Robert Klauer
Kevin Kärst
Dr. Maximilian Schalück
SPD (2 Sitze)
Pascal Lechler
Catrin Riedl
GKF (2 Sitze)
Maximilian Nocker
Julia Bosse
FDP (1 Sitz)
Sebastian Zajicek
Die Linke (1 Sitz)
Max Würfel
BSW (1 Sitz)
Paul Meichelböck
BZKf (1 Sitz)
Dr. jur. Thomas Jahn
Insgesamt ziehen damit Vertreterinnen und Vertreter von elf politischen Gruppierungen in den neuen Kaufbeurer Stadtrat ein.
Bei der anschließenden Wahlparty im Vino zeigt Stefan Bosse sich glücklich mit seiner Wiederwahl. Foto: Claus Tenambergen
Amtsinhaber setzt sich deutlich durch – Wahlbeteiligung bei 54,6 Prozent
Die Bürgerinnen und Bürger von Kaufbeuren haben am 8. März 2026 einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Nach dem vorläufigen Endergebnis bleibt Stefan Bosse (CSU / Freie Wähler) im Amt. Er erhielt 56,9 Prozent der Stimmen und setzte sich damit klar gegen seine Mitbewerber durch.
Klare Mehrheit für den Amtsinhaber
Mit 10.303 Stimmen konnte Stefan Bosse die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler hinter sich vereinen. Damit überschritt er deutlich die Marke von 50 Prozent und gewann die Wahl bereits im ersten Wahlgang.
Auf den weiteren Plätzen folgen:
Alexander Uhrle (KI) mit 3.836 Stimmen (21,2 %)
Oliver Schill (Grüne) mit 3.103 Stimmen (17,1 %)
Pascal Lechler (SPD) mit 880 Stimmen (4,9 %)
Insgesamt wurden 18.122 gültige Stimmen abgegeben.
Wahlbeteiligung bei über der Hälfte der Wahlberechtigten
Von 33.838 Wahlberechtigten beteiligten sich 18.464 Bürgerinnen und Bürger an der Wahl. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 54,6 Prozent. Der Anteil ungültiger Stimmen lag bei 1,9 Prozent (342 Stimmen). Damit waren 98,1 Prozent der abgegebenen Stimmen gültig.
In den Play-Downs geht es nun gegen den EHC Freiburg
Zum Hauptrundenabschluss der DEL2 Saison 2025/2026 gastiere der EC Bad Nauheim in der energie schwaben arena. Daniel Fießinger stand im Tor und Sami Blomqvist sein Comeback. Verletzungsbedingt fehlten heute Bernhard Ebner, Alec Zawatsky, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Cody Porter, Dominik Groß, Pavel Nikitins und Florian Reinwald standen nicht im Lineup.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Für den ESVK begann die Partie dann denkbar ungünstig. Gleich der erste Torschuss der Gäste zappelte im Netz. Ein von Jordan Hickmott direkt vor dem Tor abgefälschter Schuss von der blauen Linie sorgte nach 62 Sekunden bereits für den ersten Treffer der Partie. Die Nauheimer hatten in den ersten Minuten auch etwas Oberwasser, und bei einem Alleingang, der nach einem eigentlich verunglückten Pass zustande kam, hätten die Wetterauer den Spielstand früh auf 0:2 stellen können; Daniel Fießinger im Tor der Joker konnte jedoch parieren. Der erste gute Angriff der Hausherren nach vier Minuten brachte dann auch den ersten Treffer für den ESVK. Nach einem schönen Pass von Yannik Burghart konnte Max Hadraschek schnell in die Offensive Zone eindringen und erwischte mit seinem Schuss Gäste-Torhüter Gerald Kuhn zwischen den Hosenträgern, wodurch er das Ergebnis auf 1:1 stellte. Die Wertachstädter waren nun auch besser in der Partie, und es entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Die Hessen kamen immer wieder schnell und gefährlich in die Zone des ESVK, aber auch die Kaufbeurer schafften es zunehmend, sich offensiv zu zeigen. In der elften Minute brachte erneut die Kombination Yannik Burghart und Max Hadraschek einen Treffer. Diesmal brachte die Nummer drei der Allgäuer die Scheibe aus der Ecke schnell vor das Tor, und Max Hadraschek fälschte die Scheibe zum 2:1 ins Tor der Nauheimer ab. Die Joker hatten nun sogar etwas mehr vom Spiel, und nach einer Druckphase der ersten Sturmformation lag die Scheibe erneut im Tor der Hessen. Der Treffer wurde jedoch nach einem langen Videobeweisstudium von den Hauptschiedsrichtern aufgrund einer vorliegenden Torhüterbehinderung nicht anerkannt. Da auch keine weiteren regulären Treffer im ersten Abschnitt erfolgten, ging es mit dem Spielstand von 2:1 für den ESVK zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt waren die Nauheimer das aktivere Team, allerdings waren ihre Aktionen nicht immer kontrolliert und präzise genug. Zudem konnten sich die Joker auf einen starken Daniel Fießinger im Tor verlassen, der mehrere gute Chancen der Hessen vereitelte. Ein erstes Powerplay in der Partie gehörte nach 24 Minuten den Roten Teufeln, welches die Kaufbeurer jedoch gut verteidigten. Der ESVK konzentrierte sich nun auch vermehrt auf ein schnelles Konterspiel und hatte dabei einen heute sehr gut aufgelegten Yannik Burghart in seinen Reihen, der in der 32. Minute seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielte. Die Joker konnten nach einem schnellen Scheibengewinn einen Konter fahren; der flinke Außenstürmer schloss dabei gekonnt und gezielt mit einem flachen Schuss auf den Schoner von Gerald Kuhn ab, sodass der mitgelaufene Max Oswald den Nachschuss problemlos verwerten konnte. Kurz nach dem dritten Treffer der Kaufbeurer lieferten sich Brent Raedeke und Marius Erk einen Faustkampf, den der ESVK-Stürmer wohl nach Punkten für sich entscheiden konnte. In der 37. Minute folgte der nächste Konter der Allgäuer – und erneut ging es über Yannik Burghart, der sich über außen seinem Gegenspieler entkam und Dartagnan Joly bediente, sodass dieser die Scheibe nur noch zum 4:1 über die Linie drücken musste. Zwei Minuten vor der Pausensirene mussten die Rotgelben erneut in Unterzahl agieren, doch auch hier konnte der ESVK das Powerplay der Nauheimer erfolgreich killen, unter anderem dank einer starken Parade von Daniel Fießinger. So ging es mit noch 12 Sekunden in Unterzahl, aber mit einem Spielstand von 4:1 für die Kaufbeurer zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr allzu viel passieren. Der ESV Kaufbeuren musste nicht mehr viel machen, die Nauheimer konnten ihrerseits nicht mehr viel entgegensetzen. Dabei hatten die Hessen durchaus noch das Wissen, die Partie drehen zu müssen, da die Blue Devils Weiden mit 4:3 nach Overtime in Rosenheim gewonnen hatten und somit die Roten Teufel noch auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschten sollten, wenn es beim Sieg des ESVK bleiben sollte. So kam es dann auch. Die Joker standen stabil in der Defensive und auch ein weiteres Powerplay der Wetterauer in der 50. Minute sollte daran nichts mehr ändern. Spätestens beim heute sehr starken Daniel Fießinger war für die Nauheimer, die ihr Glück durchaus immer wieder in der Offensive versuchten und auch viele Schüsse hatten, aber Endstation. So ging die Partie des 52. Spieltags am Ende durchaus verdient mit 4:1 an die Wertachstädter, die in den Play-Downs nun auf den EHC Freiburg treffen.
Feuer in Wohnblock: Großeinsatz der Feuerwehr – rund 40 Menschen vorübergehend ohne Unterkunft
Am Donnerstagnachmittag ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Kaufbeuren ein Brand ausgebrochen. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Mehrere Wohnungen wurden beschädigt, etwa 40 Bewohner mussten ihre Unterkünfte vorübergehend verlassen.
Rauchentwicklung beim Kochen löst Brand aus
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am 5. März 2026 gegen 15.30 Uhr in einem Asylbewerberheim an der Neugablonzer Straße. Eine 29-jährige Frau aus Somalia hatte in ihrer Wohnung im vierten Obergeschoss gekocht. Dabei entwickelte sich vom Herd aus starker Rauch. Die Frau verließ mit ihren Kindern die Wohnung, warnte anschließend Nachbarn und setzte einen Notruf ab.
Feuerwehr bekämpft Küchenbrand
Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus der betroffenen Wohnung sichtbar. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand im Innenangriff mit einem C-Rohr sowie über die Drehleiter von außen. Der Brandherd befand sich in der Küche und hatte sich bereits auf Teile der Wohnung ausgedehnt. Durch die Rauchentwicklung wurden auch weitere Bereiche des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Besonders betroffen war die darüberliegende Wohnung, in die Rauch durch offenstehende Fenster zog.
Zwei Wohnungen unbewohnbar – Bewohner müssen umziehen
Die Brandwohnung im vierten Obergeschoss sowie die darüberliegende Wohnung wurden stark beschädigt und sind derzeit nicht bewohnbar. Insgesamt rund 40 Bewohner des Wohnblocks konnten vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden für die Nacht anderweitig untergebracht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 120.000 Euro geschätzt.
Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer übergab die Feuerwehr das Gebäude an die Polizei und den Betreiber der Unterkunft. Vor Ort informierten sich unter anderem Vertreter der Regierung von Schwaben sowie Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse über die Lage. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren. Nach aktuellem Stand gehen die Behörden von fahrlässigem Handeln als Brandursache aus.
Zwei Positionen, ein Dialog über Wahrnehmung und Gegenwart
Unter dem Titel „Stand der Dinge“ zeigt die Kaufbeurer Künstlerstiftung Arbeiten der Keramikkünstlerin Karin Palme sowie des international ausstellenden Künstlerpaars Jusha + Sven Mueller. Die Ausstellung bringt zwei unterschiedliche künstlerische Ansätze in einen spannungsreichen Austausch.
Konzentration auf das Wesentliche: Die Arbeiten von Karin Palme
Karin Palme reduziert ihre Formensprache auf wenige Grundelemente. Ihre keramischen Objekte folgen einer klaren, zurückgenommenen Gestaltung. Diese formale Reduktion lässt sich als eine Haltung verstehen, die an eine meditative Praxis erinnert. Die Arbeiten regen dazu an, über das Verhältnis von Mikro- und Makrokosmos nachzudenken. Dabei entstehen Räume für eigene Assoziationen. Die Werke erschließen sich nicht auf den ersten Blick, sondern fordern eine bewusste Betrachtung.
„Behind lines“: Jusha + Sven Mueller über das Davor und Dahinter
Das Künstlerpaar Jusha + Sven Mueller widmet sich in seinem aktuellen Zyklus „Behind lines“ den Fragen nach dem Davor und Dahinter. Überlagernde und sich überschneidende Linien ziehen sich durch Farbfelder und strukturieren die Bildfläche. Die Kompositionen thematisieren Gegenwärtigkeit und Gleichzeitigkeit eines Moments. Linien und Flächen stehen dabei in einem Spannungsverhältnis, das Bewegung und Verdichtung zugleich sichtbar macht.
Gegensätze mit gemeinsamen Bezügen
So unterschiedlich Keramik und Malerei erscheinen, zeigen sich im Formalen wie im Inhaltlichen Berührungspunkte. Beide Werkgruppen verlangen eine Sehhaltung, die sich dem schnellen Konsum entzieht. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt Parallelen im Umgang mit Reduktion, Fläche und Raum. Die Ausstellung versteht sich damit als Einladung zum genauen Hinsehen.
Vernissage und Begleitprogramm
Die Vernissage findet am Freitag, 6. März 2026, um 18 Uhr statt. Es spricht Silvie Sperlich vom Bayerischen Rundfunk. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Klarinettist Günter Schwanghart aus Ottobeuren. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der am 27. März 2026 um 18 Uhr von Dr. Elmar Zorn, Publizist und Kurator aus München, im Kunstgewölbe vorgestellt wird.
Ausstellungstermine auf einen Blick
Ort: Kunstgewölbe Kaufbeuren, Sparkasse Allgäu Laufzeit: bis 11. April 2026
Die Kombination aus verständlich aufbereitetem Fachwissen, praxisnaher Demonstration und individueller Beratung durch das gesamte Team kam bei den Besucherinnen und Besuchern äußerst positiv an
Trotz strahlendem Frühlingswetter verzeichnete Sandler Energie für Gebäude am vergangenen Samstag einen hervorragend besuchten Energie-Infotag. Über 50 Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit, sich vor Ort über moderne Heiztechnik, innovative Energielösungen sowie zukunftsweisende Gebäudetechnik zu informieren.
Im Mittelpunkt standen die Fachvorträge von Benjamin Sandler und Martin Sandler. Dabei blieb es nicht bei theoretischen Ausführungen: Direkt in die Präsentationen wurden anschauliche Live-Vorführungen integriert. Sowohl das Climate-Power-System als auch das Speed-Power-System wurden in Echtzeit demonstriert. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten die Gäste unmittelbar verfolgt werden, wie effizient und leistungsstark die Technik arbeitet – ein beeindruckender Praxiseinblick, der für große Begeisterung sorgt.
Die Kombination aus verständlich aufbereitetem Fachwissen, praxisnaher Demonstration und individueller Beratung durch das gesamte Team kam bei den Besucherinnen und Besuchern äußerst positiv an. Viele zeigten sich beeindruckt von den innovativen Lösungen und den konkreten Möglichkeiten für energieeffizientes Bauen und Sanieren.
Nächster Energie-Infotag am 28. März 2026
Der nächste EnergieInfoTag in Präsenz findet am 28. März 2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr in Kaufbeuren bei Sandler Energie für Gebäude statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten efg.de/energieinfotag.
Live-Talk am Mittwoch
Bereits am kommenden Mittwoch von 17:00 bis 18:00 Uhr lädt Sandler Energie für Gebäude wieder zu einem Live-Talk ein. Die Teilnahme ist online über die Unternehmenswebsite oder über YouTube möglich. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.efg.de
Bei der Übergabe anwesend waren Michael Schneider (Tafel), Monika Bürger und Frau Till (SKM), Ursula Gollmitzer (Kinderbrücke Allgäu) sowie Dr. Erika Rössler von der Stadt Kaufbeuren. Für Hirschzell-gemeinsam-aktiv nahmen Michael Hirschvogel, Katharina Wiedemann, Katrin Steiner, Julia Wildner und Katja Seitz teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de
Beim Helferfest werden Spenden aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ übergeben
Beim Helferfest des Vereins „Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de“ (HGA) am 7. Februar 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell standen nicht die Organisatoren, sondern die Spendenempfänger im Mittelpunkt. Insgesamt 5.500 Euro konnten an soziale Einrichtungen und Projekte in der Region übergeben werden.
4.000 Euro aus dem Weihnachtsmarkt
Der Erlös des Weihnachtsmarkts in Hirschzell in Höhe von 4.000 Euro ging an die Kinderbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, die Tafel Kaufbeuren, den SKM Kaufbeuren – unter anderem für die Wärmestube – sowie an die Kinderbrücke Allgäu.
1.500 Euro aus „Hirschzell leuchtet“
Weitere 1.500 Euro stammen aus der Aktion „Hirschzell leuchtet“. Die Spende ging an die Biberburg Pforzen sowie an die Grundschule Hirschzell.
Bei der Übergabe waren Katrin Neitzel und Luca Eder von der Biberburg Pforzen sowie Ute Schönhaar von der Grundschule Hirschzell anwesend. Für die Aktion „Hirschzell leuchtet“ nahmen Katharina Wiedemann, Brigitte Schneider und Julia Schneider teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de
Engagement mit Wirkung
Die Spendensumme ist das Ergebnis zahlreicher ehrenamtlicher Stunden und der Unterstützung vieler Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen. Mit den Erlösen aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ werden Einrichtungen gestärkt, die im Alltag wichtige soziale Aufgaben übernehmen.
Entstanden ist ein kurzweiliger, amüsanter Podcast, der eindrucksvoll zeigt, wie sehr Holger Jankovsky und Werner Pohl „ihr“ Stadttheater am Herzen liegt
Spontan, herzlich und voller Begeisterung: In dieser Podcastfolge spricht Gastgeber Claus Tenambergen mit zwei echten Theatermenschen – Holger Jankovsky und Werner Pohl. Beide verbindet eine tiefe Leidenschaft für das Theater. Seit vielen Jahren stehen sie selbst auf der Bühne, führen Regie und prägen das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Im Mittelpunkt steht das wunderbare Stadttheater Kaufbeuren – ein architektonisches Juwel mit großer Geschichte und dem ältesten Theater-Vorhang Deutschlands. Ein Haus mit Charakter, Charme und Vergangenheit – aber auch mit Herausforderungen. Denn wie so oft bei historischen Gebäuden ist der Renovierungsbedarf hoch. Die Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin kann notwendige Maßnahmen nur begrenzt finanziell stemmen.
Genau hier setzt eine neue Initiative an: Anfang 2026 wurde der Förderverein Stadttheater Kaufbeuren e.V. gegründet. Die Vorstandschaft besteht aus: Holger Jankovsky, Werner Pohl , Cindy Monning-Jankovsky , Robert Fischer-Briechle und Martin Valdés-Stauber. Mit viel Engagement und Tatkraft möchten die Initiatoren künftig Renovierungsmaßnahmen unterstützen und zugleich ein lebendiges Vereinsleben etablieren. Der Förderverein versteht sich nicht nur als finanzielle Unterstützung, sondern als aktiver Teil der vielfältigen Theaterlandschaft in Kaufbeuren – offen, mitgestaltend und voller Ideen. Entstanden ist ein kurzweiliger, amüsanter Podcast, der eindrucksvoll zeigt, wie sehr Holger Jankovsky und Werner Pohl „ihr“ Stadttheater am Herzen liegt – und wie viel Herzblut in dieser neuen Bewegung steckt. Jetzt reinhören und erfahren, wie aus Leidenschaft Verantwortung wird – für ein Theater mit Geschichte und Zukunft.
Der Podcast hier auf Wir sind Kaufbeuren, auf den Social-Media-Accounts von Wir sind Kaufbeuren und überall dort, wo es Podcasts gibt.
Warum Lebensqualität und Sicherheit aktive Kommunalpolitik brauchen
Kaufbeuren steht vor einem entscheidenden Jahrzehnt. Die Stadt an der Wertach ist geprägt von ihrer historischen Altstadt, zwei Zentren, Stadtteilen mit viel Geschichte und einer gewachsenen Stadtstruktur. Gleichzeitig steht sie vor großen Herausforderungen – und genau hier ist kommunalpolitische Verantwortung gefragt. „Eine lebenswerte und sichere Stadt entsteht nicht zufällig. Sie braucht klare Ziele, verantwortungsvolle Entscheidungen und ein starkes Miteinander“, sagt Johannes Böckler, Stadtrat in Kaufbeuren.
Gerade für Familien bietet Kaufbeuren vieles, was es zum Leben braucht: ein breites Angebot an Kindertagesstätten, Grund- und weiterführenden Schulen, zahlreiche Sportanlagen sowie ein vielfältiges Kulturangebot. Böckler betont: „Kaufbeuren hat eine angenehme Größe – hier sind die Wege kurz und vieles lässt sich schnell erreichen, vom Arbeitsplatz über Freizeit- und gastronomische Angebote bis zur Natur und den vielfältigen Naherholungsflächen in und um Kaufbeuren. Dazu kommt eine starke Gemeinschaft mit einem breiten Angebot an Vereinen und Initiativen, das unsere Stadt trägt.“
Wer im Stadtrat Verantwortung trägt, muss Potenziale frühzeitig erkennen
Doch diese Stärken bleiben laut Böckler nur erhalten, wenn sie politisch begleitet und weiterentwickelt werden. Genau hier sieht er die Aufgabe des Stadtrats. Denn für ihn ist die Lebensqualität keine abstrakte Größe, sondern eine konkrete kommunalpolitische Aufgabe. Betreuungsplätze müssen bedarfsgerecht geplant, Schulstandorte gestärkt und Sport- sowie Kulturangebote langfristig unterstützt werden. „Wer im Stadtrat Verantwortung trägt, muss gute Rahmenbedingungen setzen und Potenziale frühzeitig erkennen“, erläutert er.
Unzertrennbar verbunden mit einer lebenswerten Stadt sind für Böckler die zahlreichen Vereine und das Ehrenamt, als eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in Kaufbeuren. „Unser Ehrenamt ist ein großer Schatz. Als Stadtrat ist es immens wichtig, diesen nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten und zu unterstützen.
Sicherheit als Grundvoraussetzung
Zur Lebensqualität gehört für Böckler auch das Thema Sicherheit. Kaufbeuren gilt im bayernweiten Vergleich als einer der sichersten Städte mit geringer Kriminalitätsbelastung. Für Familien, ältere Menschen und alle Bürgerinnen und Bürger sei das ein wichtiger Faktor. „Sicherheit entsteht durch Zusammenarbeit – zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Verwaltung und Bürgerschaft“, so Böckler. Ebenso bedeutend seien eine vorausschauende Stadtplanung, gut beleuchtete Wege und gepflegte öffentliche Räume. „Ich stehe für eine Stadt, in der sich Menschen sicher fühlen, gerne leben und Perspektiven finden. Dafür braucht es Erfahrung, Sachverstand und klare Entscheidungen im Stadtrat.“
Informationen zu Johannes Böckler
Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Der ESV Kaufbeuren e.V. vor entscheidenden Wochen – ein Überblick zum 80-jährigen Vereinsjubiläum
Beim ESV Kaufbeuren beginnt auch im Nachwuchsbereich die entscheidende Phase der Saison. In der sogenannten „Crunchtime“ kämpfen mehrere Teams um Meistertitel, den Einzug in die nächste Runde oder um vordere Tabellenplätze. Im Jahr des 80-jährigen Bestehens des Clubs zeigt sich die Nachwuchsarbeit des Vereins in starker Form.
U20: Pre-Playoffs im Best-of-3-Modus
Die U20 hat sich mit Platz 3 in der Qualifikationsgruppe für die Pre-Playoffs zur Meisterrunde qualifiziert. Gegner im Best-of-3-Modus ist der EV Landshut.
Termine:
Samstag, 28.02., 17:00 Uhr: EV Landshut – ESV Kaufbeuren
Dienstag, 03.03., 19:00 Uhr: ggf. Spiel 3 in Kaufbeuren
U15: Gute Ausgangsposition in der Meisterrunde
Die U15 liegt nach 14 Spielen (8 Siege, 5 Niederlagen, 1 Overtime-Niederlage) mit 25 Punkten auf Platz 4 der Meisterrunde. Die Saison läuft noch bis zum 15.03.
Nächste Spiele:
Samstag, 28.02., 14:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut
08.03. in Mannheim
14.03. in Regensburg
15.03. in Ingolstadt
U13: Tabellenführung in der Meisterrunde
Die U13 steht nach 15 Spielen mit 38 Punkten (12 Siege, 1 Niederlage, 2 Overtime-Niederlagen) an der Spitze der Meisterrunde. Das Torverhältnis von 93:37 unterstreicht die bisherige Saisonleistung. Die Runde dauert noch bis zum 29.03.
Samstag, 07.03., 14:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut
Damenmannschaft steht im Finale der Frauen-Bayernliga
Auch die Damenmannschaft spielt um den Titel. Nach der Hauptrunde mit 32 Punkten aus 12 Spielen (10 Siege, 1 Niederlage, 1 Overtime-Niederlage) und einem Torverhältnis von 59:8 belegte das Team Platz 1. In den Playoffs setzte sich die Mannschaft gegen Regensburg durch und zog ins Finale ein. Dort wartet der ESC Kempten. Die Termine stehen noch nicht fest.
Nachwuchsarbeit als Fundament des Vereins
Neben den älteren Jahrgängen sind auch die jüngeren Teams im Einsatz. Die U11 (Team A und B), die U9 (Team A und B) sowie die U7 bestreiten weiterhin Spiele und Turniere.
Großen Zuspruch erfährt zudem die Schlittschuh- und Eishockeyschule des Vereins. Sie findet jeden Samstag von 08:00 bis 09:45 Uhr in der Energie Schwaben Arena statt und bietet Kindern einen Einstieg in den Eissport.
Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., betont: „Wir sind stolz auf unsere sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit und danken an dieser Stelle allen Trainern, Betreuerinnen und Betreuern, allen ehrenamtlichen Helfern sowie allen Sponsoren und Unterstützern. Ohne deren Hilfe wäre vieles nicht möglich. Wir wünschen allen Mannschaften in dieser spannenden Phase der Saison viel Erfolg und viel Spaß.“
Training und Organisation verbinden – gesucht wird ein Allround-Talent mit Herz und Struktur
Kinder stärken, Werte vermitteln und zugleich im Hintergrund den Überblick behalten: Das pädagogisch orientierte Zentrum Kindertraining & Coaching Lydia Jörg in Kaufbeuren erweitert sein Team. Gesucht wird ein Allround-Talent (m/w/d) für Training und Backoffice in Teilzeit. Wer Sport liebt, gerne mit Kindern arbeitet und organisatorisches Geschick mitbringt, findet hier eine vielseitige Aufgabe.
Eine Aufgabe mit Verantwortung – auf der Matte und im Büro
Auf der Trainingsfläche
Im Mittelpunkt steht das ganzheitliche Kindertraining nach dem bewährten JUNIOR HEROES®-Konzept. Das Training richtet sich an Kinder ab drei Jahren und fördert spielerisch Selbstbehauptung, soziale Kompetenzen, koordinative Fähigkeiten sowie den respektvollen Umgang miteinander. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die Kinder stärkt, Selbstbewusstsein fördert und Werte wie Respekt, Disziplin und Mut vorlebt.
Im Backoffice
Neben dem Training gehört auch die organisatorische Unterstützung des Teams zur Aufgabe. Dazu zählen administrative Tätigkeiten sowie die Kommunikation mit Eltern. Struktur, Zuverlässigkeit und ein freundliches Auftreten sind hier gefragt.
Was Bewerberinnen und Bewerber mitbringen sollten
Begeisterung für Sport und Bewegung
Erfahrung im Kinder- oder Kampfsport ist von Vorteil
Organisationstalent und Freude an Büroarbeit
Ein echtes Interesse an der Arbeit mit Kindern
Kindertraining & Coaching in Kaufbeuren: Ganzheitlicher Ansatz für Familien
Kindertraining & Coaching Lydia Jörg unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dabei, Selbstbewusstsein, innere Stärke und wichtige Lebenskompetenzen zu entwickeln. Das Zentrum kombiniert Bewegung, Wertearbeit und Selbstreflexion in einer wertschätzenden Umgebung. Neben dem Kindertraining werden individuelle Coaching-Angebote für Erwachsene und Familien angeboten. Durch die Verbindung von Kindertraining und Coaching kann ganzheitlich und individuell gearbeitet werden. Die Trainings- und Coachingangebote laufen ganzjährig – nur fünf Wochen im Jahr ist das Zentrum geschlossen. Dank der flexiblen Struktur ist ein Einstieg jederzeit möglich – ganz ohne Wartelisten.
Jetzt bewerben
Interessierte können eine Direktnachricht senden oder ihre Kurzbewerbung per E-Mail einreichen:
Die Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppen Kaufbeuren und Neugablonz gemeinsam mit den Wasserwacht-Jubilaren bei der Jahreshauptversammlung 2026. Von links: Stefan Busch, Christian Poth, Charlotte Kiefer, Malte Rainer , Robert Reinold, Stephanie Horn, Elmar Gailhofer, Florian Lautenbacher, Dieter Horn, Ines Lautenbacher, Sabine Melchior, Björn Melchior, Christian Leonhart, Andreas Gmeindner und Thomas Hofmann. Foto: Claus Tenambergen
Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder
Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.
Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“
Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:
Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.
In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.
Handwerk, Mittelstand, Standortpolitik – warum wirtschaftliche Fachkenntnis im Stadtrat wichtig ist
Eine stabile kommunale Wirtschaft ist kein Selbstläufer – sie braucht klare Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und politische Entscheidungen, die den Standort langfristig stärken. „Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass der Stadtrat die Herausforderungen von Betrieben kennt und mitdenkt – von der Gewerbeflächenentwicklung bis zur Fachkräftefrage“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren.
Als Inhaber eines Kaufbeurer Handwerksbetriebs mit Mitarbeiterverantwortung weiß Böckler, worauf es kleinen und mittleren Unternehmen ankommt. „Die mittelständische Wirtschaft ist das Rückgrat Kaufbeurens – vom Handwerk über den Handel bis zur Industrie. Ich vertrete eine Politik, die auf wirtschaftlichen Fachkenntnissen beruht und vorausschauend plant.“
Diese Haltung ist nötig – denn Kaufbeuren steht wirtschaftlich unter Druck: „Wenn wir neue Unternehmen anziehen und bestehende Betriebe in der Stadt halten wollen, müssen wir als Kommune aktiv gestalten – mit klarer Flächenstrategie, gut erreichbaren Gewerbegebieten und planbarer Infrastruktur“, betont Böckler. Von großer Bedeutung ist für ihn dabei das neue Gewerbegebiet Im Hart Nord (an der Apfeltranger Straße), das aus seiner Sicht zügig vorangebracht werden muss. Auch weitere mögliche Flächen gelte es frühzeitig zu identifizieren und zu entwickeln. „Wirtschaft braucht Raum – und den müssen wir schaffen, wenn wir unsere Einnahmebasis stärken und gute Arbeitsplätze in der Stadt sichern wollen.“
Böckler setzt auf Vernunft und Fachkenntnisse in diesem so wichtigen Thema „Wirtschaft“ für Kaufbeuren. „Es braucht im Stadtrat Menschen, die nicht nur über Wirtschaft sprechen, sondern sie aus eigener Erfahrung kennen.“ Denn, da ist sich Böckler sicher: „Wer Unternehmer ist und Verantwortung für Mitarbeiter trägt, entscheidet praxisnah – mit wirtschaftlichem Verständnis und dem Blick für die Menschen im Betrieb.“
Informationen zu Johannes Böckler
Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“
Wer kann mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind:
alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.
Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wie wird entschieden?
Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.
Kriterien der Entscheidung sind:
Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
Kreativität und Originalität der Idee
Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.
Wie hoch ist das Budget?
Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.
Wie funktioniert die Einreichung?
Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:
Stadt Kaufbeuren Referat 200 Kaiser-Max-Straße 1 87600 Kaufbeuren
Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.
„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“
Der Kaufbeurer Rathaussturm am 12.02.2026. Foto: Aufbruch-Umbruch
Wortgefecht, Wahlkampf und klare Botschaften am 12. Februar
Der Rathaussturm am 12. Februar 2026 hat in Kaufbeuren erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Trotz unsicherer Wetterlage und angekündigtem Regen und Sturm hielten die Verantwortlichen am traditionellen Schlagabtausch fest. Der symbolische Machtwechsel zwischen Günther „Güschi“ Seydel und Oberbürgermeister Stefan Bosse wurde durchgeführt. Er fand vor dem Rathaus statt, wäre aber bei noch schlechterem Wetter ins Innere des Rathauses verlegt worden. Schon im Vorfeld war klar: Eine komplette Absage sollte vermieden werden. Der Rathaussturm gilt vielen als fester Bestandteil des Faschings in der Stadt.
15. Rathaussturm seit der Wiederbelebung
In seiner Begrüßung erinnerte Güschi an den Neustart der Tradition: „Vor 17 Jahren – im Fasching 2010 – haben Wolfgang Krebs und ich unsere beliebte Tradition, den Rathaussturm an Weiberfasching, wiederbelebt. Heute sind wir versammelt, um dies das 15. Mal zu schaffen.“ Wolfgang Krebs war beruflich verhindert, ließ jedoch Grüße ausrichten. Mit dabei waren die Kaufbeurer Wertachgarde, die Saskaler Armee, Aufbruch-Umbruch, Jürgen „Hausl“ Richter sowie die KG Kunstreiter Kaufbeuren als Gastgeber. Die Kunstreiter spendierten traditionell die Krapfen nach dem Sturm.
Anfeindungen im Netz: Bühnenabschied wird überdacht
Neben dem närrischen Treiben wurde auch ein ernstes Thema angesprochen. Nach der Absage der Burongaudi war es im Internet zu teils heftigen Reaktionen gekommen. Güschi Seydel und Hausl Richter fanden dazu deutliche Worte. Kritik, Anschuldigungen und Unterstellungen schadeten aus ihrer Sicht dem Ehrenamt – insbesondere, wenn sie von Personen kämen, die selbst keine Verantwortung in der Organisation großer Veranstaltungen übernehmen.
Im Zuge der Anfeindungen erklärten beide, sich davon nicht beeinflussen zu lassen und ihren angekündigten Abschied von dieser Bühne nochmals zu überdenken. Seydel betonte zudem, dass er die Burongaudi zwar nur interimsweise übernommen habe, sie im kommenden Jahr jedoch nochmals selbst verantworten wolle. Mit der diesjährigen Absage wolle er die Veranstaltung nicht aus der Hand geben.
Gereimte Spitzen und gespielter Zorn: Das Streitgespräch
Der Höhepunkt war erneut das gereimte Wortgefecht zwischen Güschi und OB Bosse – mit viel Ironie, politischen Seitenhieben und bewusst überspitztem Zorn. Bosse eröffnete mit einer Mischung aus Lob und Kampfansage. Mit fast 70 höre man nicht einfach auf, wenn man über Jahrzehnte den Fasching geprägt habe. Und überhaupt: Er werde die Wahl gewinnen, „und damit ist klar, wir streiten hier weiter die nächsten sechs Jahr´“.
Güschi wies die Nettigkeiten zurück – Rathaussturm sei kein Ort für Sanftmut. „Jetzt rück Deine Schlüssel flott raus“, forderte er, verwies auf „leere Kassen“ und kündigte an, bis Aschermittwoch zu zeigen, „wie’s geht, wenn man einfach nur sein Handwerk versteht“. Bosse konterte scharf. Die Tür bleibe zu, die Narren seien „Maulhelden“ und wollten ausgerechnet Sparsamkeit predigen, während sie in der fünften Jahreszeit Geld „verjubeln“. Mit Blick auf 1960 mahnte er augenzwinkernd: „Mach bloß kein Feuer, der Wiederaufbau kommt uns teuer.“
Güschi erinnerte an das Vorjahr: Vieles sei versprochen worden, doch „kaum warst Du wieder an der Macht“, sei es vergessen gewesen. Im Wahlkampf werde dem Wähler wieder viel zugesichert – aus Angst vor der Abwahl. Auch die wachsenden Schulden und fehlender Weitblick wurden in Reime gepackt. Bosse drehte den Spieß um und nahm die Narren selbst ins Visier: Wer „wochenlang nur Schampus trinken“ könne, solle nicht über Haushaltsdisziplin dozieren. Der Ton wurde lauter, der „Schuldenturm“ beschworen, die Türen symbolisch „verrammelt“.
Doch wie es das Ritual verlangt, folgte die Wende. Bosse bot „Brot, Bier und Wein“ sowie den „Friedenstrunk“ an und übergab den Schlüssel „zu treuen Händen“. Güschi erklärte daraufhin:
„Wir haben’s wieder mal vollbracht, der Fasching ist jetzt an der Macht.“
Mit einem „Hüh-Hott, Muh-Haggl und Schwaben-weiß-blau“ war das Rathaus erneut in Narrenhand.
Hausl Richter: „So dia Beira…“ – Dialekt, Derblecken und viel Selbstironie
Dann kam Hausl. Und mit ihm der Dialekt.
„So dia Beira, griaßts eich Gott, jedes Johr derselbe Trott“, begann er – und stellte gleich klar: „In dr Kälten standat mir da doba, miaß mer eis o sell mol loba, trotzen wir selbst Schnee und Schturm, und auf uns herunter grüßt der Fünfknopfturm!“ Besonders begrüßte er eine Schülergruppe aus Paris. Mit einem dreifachen „Vive la France“ hieß er sie willkommen – und witzelte, sie würden wahrscheinlich kein Wort verstehen und daheim erzählen: „Dia Deitscha send dodal verruckt!“
In seiner Rede nahm Hausl halb schimpfend, halb schmunzelnd alles aufs Korn, was Kaufbeuren bewegt: leere Kassen, das Hallenbad, Baustellen, Stadtbild, E-Roller-Fahrer „ohne Liacht“, die „grad aus fahrat und it links und rechts schauat“. Auch die geschlossenen Toiletten im Rosental blieben nicht verschont. Wenn’s koa Klo mehr gibt, „na kennat dr getrost an dia mobila Baim oifach naseicha“ – ein typischer Hausl-Satz zwischen Derbheit und Lacher.
Er wetterte gegen Dauer-Nörgler: „Bittschea, na mochats doch sell alle besser, hört’s auf mit dem Gjammer.“
Gleichzeitig zeigte er Heimatstolz: Trotz allem sei Kaufbeuren „a scheane Schtadt“. Man müsse halt zusammenhalten. Selbst weltpolitische Themen fanden Platz. Autokraten bekamen ihr Fett weg – deutlich formuliert, aber eingebettet in die närrische Übertreibung:
„Ja liabe Leit, jeatz hammer mea glacht, doch i weiß it wia´s weltweit so weiter goht, i denk mir “Guat Nacht”. was do alls passiert, denk i mir gibts bloß no Deppen, wenn i kennt dät i dean Putin, Orban, Erdogan und Trump oifach verschleppen, und eana ins Gsicht schreia, jeatz gend doch a Ruah, Hurrasaxndi, nehmt ihr Drogen? Alkohol und seit ständig bloß zua, wir wollen Frieden, koin Krieg, jetzt herat mol auf, am liabschta dät i all verschlaga, in an Sack nei und jeder haut drauf, wir sind doch alls Menscha und jeder wills schea, aber SAUDUMME Arschlecher weads leider allat gea!“
Ein Rathaus in Narrenhand
Am Ende des Schlagabtauschs war das Ritual vollzogen. Der Schlüssel wechselte den Besitzer – und Güschi erklärte in gewohnter Reimform die närrische Regentschaft:
„Herr Oberbürgermeister, eins ist klar, wir übernehmen jetzt wie jedes Jahr ab sofort hier das Regieren, werden den Rat und Sie abführen. In die Kasse schauen wir nicht rein, denn da wird nicht viel drinnen sein. Wir haben’s wieder mal vollbracht, der Fasching ist jetzt an der Macht.“
Mit einem donnernden „Hüh-Hott, Muh-Haggl und Schwaben-weiß-blau“ war das Rathaus endgültig in Narrenhand – zumindest bis Aschermittwoch.
Vorab ist eine Onlineanmeldung auf der Schulhomepage notwendig
Die Anmeldung für das kommende Schuljahr an der Staatlichen Fachoberschule und der Staatlichen Berufsoberschule Kaufbeuren ist dieses Jahr von Montag, 23. Februar bis Freitag, 6. März 2026 jeweils von 8:30 bis 15:00 Uhr möglich. Zusätzliche Anmeldezeiten sind am Donnerstag, 26. Februar 2026 und Dienstag, 3. März 2026 jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr.
Im gleichen Zeitraum können sich Interessierte auch für die seit diesem Schuljahr eingeführte Integrationsvorklasse anmelden.
An der FOS gibt es folgende Ausbildungsrichtungen:
Gesundheit, Sozialwesen, Wirtschaft und Technik.
An der BOS:
Gesundheit, Wirtschaft und Technik.
Vorab ist eine Onlineanmeldung auf der Schulhomepage (www.fosbos-kf.de) notwendig. Dort sind auch alle weiteren Informationen zur Anmeldung zu finden.
Um interessierten Familien das Konzept näher vorzustellen, lädt der Verein zu einer Online-Informationsveranstaltung am Dienstag, 24. Februar 2026, um 20:00 Uhr ein
In Kaufbeuren entsteht derzeit ein neuer Montessori-Kindergarten in Trägerschaft einer engagierten Elterninitiative. Der Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren e.V.“ plant die Eröffnung zum September 2026 und bietet Kindern einen achtsamen, kindzentrierten Start in den Kindergartenalltag. Für den Start sind noch begrenzte Betreuungsplätze verfügbar.
Der Kindergarten wird als Elterninitiative geführt. Eltern gestalten den Trägerverein aktiv mit und schaffen gemeinsam einen Ort, an dem Kinder sich geborgen fühlen und individuell begleitet werden. Kleine Gruppen, eine familiäre Atmosphäre und eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften sind zentrale Bestandteile des Konzepts.
Die Montessori-Pädagogik stellt das Kind in den Mittelpunkt: Kinder wählen ihre Aktivitäten selbstständig, arbeiten mit Montessori-Materialien und werden von pädagogischen Fachkräften achtsam begleitet. Ziel ist es, Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen und Freude am Lernen zu fördern.
Um interessierten Familien das Konzept näher vorzustellen, lädt der Verein zu einer Online-Informationsveranstaltung am Dienstag, 24. Februar 2026, um 20:00 Uhr ein. Dabei werden das pädagogische Konzept, die Struktur der Elterninitiative sowie das Aufnahmeverfahren vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Aktuelle Infos zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung stehen auf der Website www.geborgen-aufbluehen.de zur Verfügung.
Der Kindergarten steht Familien aus Kaufbeuren und dem Umland offen. Angemeldet werden können Kinder, die im September 2026 mindestens zwei Jahre und neun Monate alt sind. Anmeldungen für das Betreuungsjahr 2026/27 sind noch bis 28. Februar 2026 möglich. Sie erfolgt direkt über den Verein und nicht über das Kita-Bedarfsanmeldeverfahren der Stadt Kaufbeuren.
Die Podcasts zur Kommunalwahl am 08. März 2026 in Kaufbeuren
Am 08. März 2026 ist Kommunalwahl in Kaufbeuren. In diesem Podcast-Format „Klar.Text – Kaufbeuren wählt seinen OB“ spricht Claus Tenambergen mit allen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Kaufbeuren: Stefan Bosse (Oberbürgermeister, CSU), Pascal Lechler (Stadtrat, SPD), Oliver Schill (2. Bürgermeister, Stadtrat, Grüne), Alexander Uhrle (Stadtrat, Kaufbeurer Initiative). Alle vier Gespräche (veröffentlicht in einzelnen Podcast-Ausgaben) folgten dem exakt gleichen Aufbau, denselben Themen und denselben Fragen. Kein Kandidat wusste vorab, was gefragt wird. Alle Podcasts wurden im engen zeitlichen Umfeld aufgezeichnet und zeitgleich veröffentlicht – damit sich niemand an Aussagen der Mitbewerber orientieren konnte. Ziel dieses Podcast ist es, verständliche Positionen und konkrete Ideen der Kandidaten zu erhalten, die den Wählerinnen und Wählern ein klares Bild vermitteln sollen.
Themen
Kandidatencheck & öffentliche Wahrnehmung – Rückblick auf den AZ-Kandidatencheck – Kritik an Kuschelkurs, fehlenden Kontroversen und klaren Profilen
Rückschau auf die letzten 6 Jahre – Bewertung der Stadtentwicklung – Eigene Rolle, Erfolge, Fehler und Versäumnisse
Persönlichkeit & Führungsverständnis – Rolle, Verantwortung und Einfluss des Oberbürgermeisters – Abgrenzung zu den Mitbewerbern – Persönliche Schwerpunkte im Wahlkampf
Mit einem literarisch-musikalischen Bühnenstück feiert Thorsten Friedrich gleich zwei eigene Jubiläen
Ein vollbesetztes Stadttheater, große Emotionen und ein außergewöhnlicher Kulturabend: Mit einem literarisch-musikalischen Bühnenstück feierte Thorsten Friedrich am Mittwoch, 4. Februar 2026, gleich zwei Jubiläen. Seit 20 Jahren ist der Kaufbeurer als freier Seelsorger, Autor und Redner selbständig tätig, vor zehn Jahren gründete er zudem seinen Dienstleistungsbetrieb „das kontor – Dienstleistungen für Seele und Mensch“ in Neugablonz. Dass Friedrich diesen Anlass nicht mit einem klassischen Festakt, sondern mit Kunst und Kultur beging, erwies sich als stimmige Entscheidung – das Publikum dankte es mit lang anhaltenden Standing Ovations.
Eröffnet wurde der Abend durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der in seiner Begrüßung die Bedeutung von Friedrichs Wirken für die Stadt hervorhob. Bosse bezeichnete Friedrich als einen Menschen, der zuhört, begleitet und Worte findet, wenn andere sprachlos sind. All diese Erfahrungen, so der Oberbürgermeister, spiegelten sich auch in dem Bühnenwerk wider, das an diesem Abend zur Aufführung kam.
Der Titel des Abends lautete: „Abfahrt 07:48 Uhr, Gleis 2, Ankunft ungewiss“ – eine literarisch-musikalische Bahnfahrt durch das Leben, geschrieben von Thorsten Friedrich selbst. Gemeinsam mit der renommierten Konzert- und Opernsängerin Heike de Young und dem Pianisten Hans Joachim Willrich brachte er das Werk nun erstmals in Kaufbeuren auf die Bühne, nachdem es 2017 in Bergisch Gladbach seine Premiere gefeiert hatte.
Schon der Beginn setzte ein starkes Zeichen: Mit dem schrillen Pfiff einer Trillerpfeife verwandelte Friedrich das Theater in einen Bahnsteig, der Zug des Lebens setzte sich in Bewegung. Im Zentrum der Geschichte steht Yves Perdon, 42 Jahre alt, alleinreisend, verletzt von einer gescheiterten Beziehung und auf der Suche nach Sinn, Liebe und Identität. Während draußen die Landschaft vorbeizieht und drinnen das monotone „Ratatatat“ der Schienen den inneren Rhythmus vorgibt, entfaltet sich ein intensiver innerer Monolog.
Die Reise führt durch zerstörte Hoffnungen und Sehnsüchte, durch Erinnerungen an Jugend, verpasste Chancen, Oberflächlichkeit und Einsamkeit in einer scheinbar erfolgreichen Welt. Zugleich öffnen Begegnungen im Zug neue Perspektiven: ein fremdes Ehepaar, das nach 55 Ehejahren noch immer Hand in Hand durchs Leben geht, Kindheitserinnerungen an unbeschwerte Tage, flüchtige Bekanntschaften und die Frage, was echte Liebe eigentlich ausmacht. Immer wieder wird deutlich: Das Leben ist Bewegung, Bruchstück, Zufall – und doch voller Möglichkeiten.
Musikalisch wurde diese innere Reise eindrucksvoll begleitet. Lieder wie „Fremd bin ich eingezogen“, „Dream a little dream with me“, „Moonriver“, „Memory“, „Hallelujah“ oder „Over the Rainbow“ gaben den Gedanken und Emotionen des Protagonisten eine zusätzliche Ebene. Heike de Young überzeugte mit großer stimmlicher Präsenz und Ausdruckskraft, während Hans Joachim Willrich am Flügel den Abend sensibel und kraftvoll zugleich trug. Zuschauer sprachen von Gänsehautfeeling, Tränen der Rührung ausgelöst durch die Musik und ab und an hörte man, wie Besucher im Theaterrund leise mitsangen.
Hervorgehoben wurde auch Friedrichs Fähigkeit als Vorleser. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Er liest wunderbar, kraftvoll, gut betont – man hört ihm einfach gerne zu.“ Mit seiner ausdrucksstarken Stimme und der spürbaren Leidenschaft für das gesprochene Wort gelang es ihm, das Publikum inhaltlich zu fesseln und die literarische Reise lebendig werden zu lassen.
Am Ende steht Yves Perdon allein am Bahnsteig. Der Zug ist weitergefahren, die Ankunft bleibt ungewiss. Doch statt Resignation bleibt Hoffnung: Es geht weiter, neue Züge werden kommen, neue Begegnungen warten. Mit dem Schlusslied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ schloss sich der Kreis – und das Publikum erhob sich geschlossen von den Plätzen.
Investitionen auf hohem Niveau – fachliches Wissen und Erfahrungen im Stadtrat sind wichtig
Kaufbeuren nimmt bei den Bauinvestitionen im Vergleich der kreisfreien Städte einen Spitzenplatz ein. In den vergangenen zehn Jahren hat die Stadt über 310 Millionen Euro investiert – ein Rekordwert, der sich in zahlreichen abgeschlossenen oder laufenden Projekten widerspiegelt: Schulen wie das Jakob-Brucker-Gymnasium, die Gustav-Leutelt-Schule oder die Sophie-la-Roche-Realschule wurden saniert bzw. erweitert, neue Kindertagesstätten errichtet, das Hallen- und Freibad modernisiert und sogar ein neues Eisstadion gebaut. Auch der Neubau des Wertstoffhofs, Investitionen in die Feuerwehr, den Hochwasserschutz und die städtische Infrastruktur zeigen: Kaufbeuren baut – und das sichtbar. (mehr dazu in einem Beitrag von OB Stefan Bosse)
„Gerade deswegen braucht es Menschen mit Erfahrung und technischem Verständnis in den politischen Gremien“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren. Als Unternehmer im Handwerk kennt er die Herausforderungen, die mit Bauprojekten verbunden sind – vom ersten Entwurf bis zur finalen Umsetzung. Dieses Wissen bringt er gezielt in seine politische Arbeit ein.
Als ordentliches Mitglied im Bauausschuss begleitet er regelmäßig städtische wie auch gewerbliche Bauvorhaben – nicht nur aus politischer, sondern auch aus fachlicher Sicht. Dabei geht es ihm vor allem bei kommunalen Projekten um eine realistische Einschätzung von Machbarkeit und Kosten sowie um die Frage, wie Bauprojekte langfristig wirken. Böckler betont: „Gerade in Zeiten hoher Baukosten, strengen gesetzlichen Vorgaben und knapper Kassen ist es wichtig, dass in Kaufbeuren mit Fachverstand geplant und gebaut wird – wirtschaftlich tragfähig, nachhaltig und technisch durchdacht. Dafür setze ich mich mit meiner Erfahrung ein.“
Wer einmal selbst auf der Baustelle gestanden hat, siehe laut Böckler vieles anders. Diese Bodenhaftung helfe, kommunalpolitische Entscheidungen realistischer einzuordnen. Denn am Ende, so Böckler, stehe für ihn die Stadt samt seinen Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. „Für deren Zukunft lohnt es sich, sich täglich einzusetzen.“
Informationen zu Johannes Böckler
Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Die Burongaudi und die anschließende Open-Air-Faschingsparty am Lumpigen Donnerstag, 12. Februar 2026, in der Kaufbeurer Kaiser-Max-Straße müssen leider wetterbedingt abgesagt werden. Die Veranstalter trafen diese Entscheidung in enger Abstimmung mit der Stadt. Grund sind die angekündigten Regenfälle und insbesondere böiger Wind, die eine sichere Durchführung im Freien nicht zulassen.
Sicherheitsbedenken und Sorge um Material
Neben den allgemeinen Sicherheitsbedenken gibt es konkrete Probleme für die teilnehmenden Gruppen: Kapellen befürchten Schäden an Instrumenten und Noten, Garden machen sich Sorgen um ihre aufwendig gestalteten Kostüme. Auch für die vielen bunten Gruppen wäre ein Auftritt in Regenkleidung kaum ein fröhlicher Anblick – weder für die Mitwirkenden noch für das Publikum.
Die Veranstalter betonen, dass ihnen die Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Viele Beteiligte haben viel Zeit, Engagement und auch finanzielle Mittel in die Vorbereitung investiert.
Narrenpass-Partys finden statt
Trotz der Absage der Open-Air-Veranstaltungen behalten die Narrenpass-Partys ihre Gültigkeit. Der „Narrenpass“ (8 Partys | 1 Eintritt) bleibt gültig und die damit verbundenen Events werden wie geplant durchgeführt.
Verständnis und Faschingsfreude erwünscht
Die Veranstalter bitten alle Beteiligten und Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Sie wünschen weiterhin eine schöne und fröhliche Faschingssaison – auch wenn ein Teil der Feierlichkeiten in diesem Jahr ins Wasser fällt.
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen Im Gespräch mit Michael Feistl, (1. Vorsitzender) und Alexandra Scharpf (ehrenamtliche Hospizbegleiterin)
Über das Sterben zu sprechen fällt vielen schwer – und doch gehört es zum Leben. In dieser Podcast-Folge nimmt sich Gastgeber Claus Tenambergen Zeit für genau dieses Thema: für Nähe, Mitmenschlichkeit und das, was wirklich zählt. Im Gespräch mit Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., und Alexandra Scharpf, ehrenamtliche Hospizbegleiterin, geht es um den besonderen Hospizgedanken, um die wertvolle Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter sowie um bewegende Erfahrungen aus der Begleitung von Familien mit sterbenden Angehörigen. Es sind leise, eindrückliche Momente der Begegnung, die zeigen, wie viel Halt, Würde und Menschlichkeit Hospizarbeit geben kann. Gleichzeitig blicken wir auf das Jubiläumsjahr 2026: Der Hospizverein feiert 30 Jahre seines Bestehens – und lädt mit zahlreichen Veranstaltungen, Gesprächen, Kulturformaten und einer besonderen Baumaktion alle Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu zum Mitfeiern und Mitbegegnen ein. Ein Gespräch, das zeigt, wie besonders der Hospizverein ist, wie sehr der Mensch im Mittelpunkt steht – und wie wichtig es ist, diesen Weg nicht allein zu gehen. Alle Veranstaltungen im Detail unter:https://hospizverein-kf-oal.de/30-jahre-hospizverein.html
Produktion: Claus Tenambergen Datum: Januar 2026 Aufnahmeort: Kaufbeuren
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Dr. med. Theresa Schuster (ärztliche Leitung) und Heidi Hailand (pflegerische Leitung)
Was bedeutet gute Begleitung am Lebensende, wenn Heilung nicht mehr möglich ist? Genau darüber spricht Claus Tenambergen in dieser Folge des Kar.Text Business Podcasts mit Dr. med. Theresa Schuster, ärztliche Leitung, und Heidi Hailand, pflegerische Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Es ist ein warmes, offenes Gespräch über palliative Arbeit, gelebten Teamgeist und Menschlichkeit – über ein multiprofessionelles Miteinander, das schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet: rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche, kostenfrei für die Betroffenen. Die SAPV arbeitet unter der Trägerschaft des Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu, der im Jahr 2026 sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Gleichzeitig blickt die SAPV auf zehn Jahre spezialisierte ambulante Palliativversorgung in der Region zurück. Eine Erfolgsgeschichte mit Herz, getragen von Menschen, die für andere in ihrer letzten Lebensphase da sind. + Alle Veranstaltungen zum Jubiläum im Detail unter: https://hospizverein-kf-oal.de/30-jahre-hospizverein.html
Produktion: Claus Tenambergen Datum: Januar 2026 Aufnahmeort: Kaufbeuren
Sabine Natterer (stehend) von Sabines Igel-Reha erklärt den Gästen der BRK Tagespflege Stiftsterrassen anschaulich das Leben der Igel. Der Igel „Dotty“ durfte sogar vorsichtig gestreichelt werden. Foto: Helga Lehmann
Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren
Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.
Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.
Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.
Eine Reise voller Überraschungen – Faschingsverein feiert mit Herz und Humor
Mit langanhaltendem Applaus und vielen lachenden Gesichtern feierte das Publikum am Freitagabend die Premiere der Jubiläumsshow des Faschingsvereins „Aufbruch-Umbruch“. Die Stimmung im ausverkauften Stadtsaal war von Beginn an ausgelassen, das Publikum ließ sich sofort mitreißen. Der Auftakt der Show – ein humorvoll inszenierter Aufbruch zum Memminger Flughafen – erwies sich als gelungene Idee und sorgte gleich zu Beginn für viele Lacher.
Vom Urlaubsflug zum Inselabenteuer
Was als Flucht vor dem Faschingsstress begann, entwickelte sich auf der Bühne zu einer abenteuerlichen Geschichte: Die Protagonisten, ursprünglich auf dem Weg in den Urlaub, stranden nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgelegenen Insel. Dort treffen sie auf skurrile Charaktere, überraschende Ereignisse – und auf jede Menge Chaos, das mit viel Witz und Kreativität dargestellt wurde.
Musik, Tanz, Satire und Artistik wechselten sich in hohem Tempo ab. Ob Gardetanz, Akrobatik, Comedy oder Gesang – das Programm bot viel Abwechslung und zeigte das breite Können der Mitwirkenden.
Ein Abschied mit Standing Ovations
Für einen bewegenden Moment sorgte Regisseur und Schauspieler Jürgen Richter. In einer persönlichen Ansprache verabschiedete er sich von seiner langjährigen Bühnenfigur „Hausl“. Nach vielen Jahren im Kittel erklärte er: „Es ist an der Zeit, diese Rolle in Rente zu schicken.“ Das Publikum dankte ihm mit stehenden Ovationen für seine Leidenschaft und seinen Beitrag zur Vereinsgeschichte.
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Günther „Güschi“ Seydel. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Verein erhielt er eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Karneval. Sichtlich bewegt bedankte sich Seydel bei seinem Team und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung.
Weitere Termine nicht verpassen
Wer die Premiere verpasst hat, hat noch Gelegenheit, die Show live zu erleben. Weitere Aufführungen finden am 6. Februar um 19:30 Uhr sowie am 7. Februar um 18:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Restkarten gibt es im Vorverkauf bei „Hyma-Laya“ in der Kaiser-Max-Straße oder an der Abendkasse – solange der Vorrat reicht.
Transparenzerklärung zu den Werbebannern auf der Startseite
Kaufbeurer Initiative – Buron.de
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich. Das Foto ist Eigentum des Auftraggebers. Fotograf: Ralf Lienert.
Bündnis90/Die Grünen
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
SPD
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Johannes Böckler
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich. Das Foto ist Eigentum des Auftraggebers. Fotograf: Ralf Lienert.
Freie Wähler
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
René Westermayr
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren e.V., René Westermayr, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Stephanie Bittner
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Stephanie Bittner, Salzstraße 30c, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich. Das Foto ist Eigentum des Auftraggebers.
Der 41. Spieltag stand in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing die Düsseldorfer EG. Die Joker mussten neben den bekannten Verletzten auch auf Vincent Schlenker verzichten. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den EV Füssen im Einsatz. Pavel Nikitins spielte für die U20 und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Verloren wurde trotz beeindruckender Leistung vor 2.627 Zuschauern mit 2:4.
Die DEG kam mit viel Tempo in die Partie, was sich bereits nach vier Minuten auszahlte. Marco Münzenberger trieb die Scheibe über die blaue Linie und schlenzte direkt über die Stockhand von Cody Porter zum 0:1 ein. Die Joker wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen und hielten dagegen. Fabian Koziol schickte per Bandenpass Florian Reinwald auf die Reise. Dessen Pass in den Slot kam zu Dominik Groß, der sogleich abzog. Niklas Lunemann hielt zunächst, war dann aber gegen den Nachschuss zum Ausgleich von Fabian Koziol chancenlos. Die erste Strafzeit erhielt wenige Sekunden darauf Sami Blomqvist aufgrund eines Stockschlags. Kaufbeuren machte das Beste aus der Unterzahl und klärte mehrfach. Kurz nach der Unterzahlsituation schoss Kevin Maginot aufs Tor. Den Abpraller verwertete dann Kevin Norén zur 1:2-Führung. Die erste Strafzeit auf Seiten der Düsseldorfer erhielt Moritz Kukuk wegen Stockschlags. Die Joker konnten bis zum Ende des Drittels keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen und so ging es mit 40 Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die Pause.
Die Bilder Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Ohne Tor aus der Überzahl ging es ins zweite Drittel. Die Partie wurde im zweiten Drittel hitzig. Angefangen bei Simon Thiel, der gegen Cody Porter nachstocherte und sich dann Bernhard Ebner gegenüber sah. Für eine Rangelei erhielten beide zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Fast direkt im Anschluss eine ähnliche Szene. Marco Münzenberger stocherte und, etwas überraschend, fuhr Jere Laaksonen hin. Wieder erhielten beide Spieler zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Hart war das Spiel auch weiterhin. Viele Checks wurden zu Ende gefahren und beide Mannschaften gaben sich wenig. Die nächste Strafzeit erhielt Sten Fischer wegen Beinstellens. Kaufbeuren konnte keinen Nutzen daraus ziehen. Weiter ging es mit einer Strafzeit gegen Joel Hofmann wegen Behinderung. Die Joker waren sehr nahe an einem Treffer dran, nachdem Tyson McLellan im Slot den Pass von Sami Blomqvist aufs Tor brachte. Niklas Lunemann begrub den Puck jedoch unter sich. Ähnlich lief es sogleich für die Gäste, als Nicolas Geitners Schuss im Netz zappelte, nach Videobeweis aber zurückgenommen wurde, da ein Düsseldorfer Spieler in Cody Porter reinfuhr. Kurz vor Schluss musste Rio Kaiser wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank, dann endete das Drittel mit 18 Sekunden Restüberzahl für die DEG.
Im letzten Drittel hatte zu Beginn Erik Bradford eine Top-Chance, die von Cody Porter souverän vereitelt wurde. Das Powerplay endete somit ohne Tor. Die nächste Chance hatte Dominik Groß, er kam aber nicht an Niklas Lunemann vorbei. Es war zu beobachten, dass beide Mannschaften diszipliniert agierten und die Hitze rausnahmen. Mitte des Drittels schickte Jere Laaksonen seinen Landsmann Sami Blomqvist auf die Reise, der von neben dem Düsseldorfer Kasten Vadim Schreiner im Slot fand. Dieser zog direkt ab und ließ den Puck zu seinem ersten Tor für den ESVK zum 2:2 im Netz zappeln. Wenige Minuten später fuhr Yushiroh Hirano um das Kaufbeurer Tor und passte quer durch den Slot an den langen Pfosten zu Kevin Orendorz, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinfallen musste. Zwei Minuten vor Ende erhielt Ture Linden eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker reagierten sofort, nahmen eine Auszeit und zogen Cody Porter für den sec
Reinigungskraft für Zahnarztpraxis (m/w/d) – werden Sie Teil eines freundlichen Praxisteams – auf Minijob-Basis
Die Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach in Kaufbeuren sucht ab sofort eine zuverlässige Reinigungskraft. Sie möchten in einem angenehmen Umfeld arbeiten und Teil eines engagierten Teams werden? Dann freut sich Dr. Görlach auf Ihre Unterstützung.
Das wird geboten:
Tätigkeit in einer modernen, gut organisierten Praxis
Angenehme Arbeitsatmosphäre
Flexible Zeiteinteilung nach Absprache
Das sind Ihre Aufgaben:
Reinigung der Praxisräume
Pflege von Wartezimmer, Behandlungs- und Sanitärräumen
Einhaltung der hygienischen Anforderungen
Arbeitszeiten:
Mittwochs und freitags
Jeweils 2 Stunden
Arbeitszeit flexibel nach Absprache
Kontakt:
Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter: 📞 08341 3346
Praxis für Zahnheilkunde Dr. Fabian Görlach Dr. Fabian Görlach Neugablonzer Str. 25 87600 Kaufbeuren
Martin Sandler und Benjamin Sandler. Foto: Screenshot / Homepage
Warum Heizen mehr ist als Technik: Sandler-Vorträge auf der Kaufbeurer Messe
Am 7. und 8. Februar 2026 ist die Firma Sandler – Energie für Gebäude KG mit eigenem Messestand auf der BAUPLUS Kaufbeuren vertreten. Neben zukunftsfähigen Heiztechnologien und individueller Beratung bietet das Unternehmen praxisnahe Fachvorträge – fundiert, verständlich und motivierend.
Nachhaltig handeln – verständlich erklärt
„Nachhaltiges Handeln bedeutet nicht automatisch Verzicht“, so Geschäftsführer Martin Sandler. Vielmehr gehe es um Orientierung, Verantwortung und selbstbestimmtes Entscheiden. Die vorgestellten Heizlösungen zielen auf CO₂-Neutralität bis 2045, Kosteneffizienz und mehr Unabhängigkeit.
Fachvorträge am Samstag, 07. Februar 2026
Vortragsraum 1:
12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“ 🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
14:00 Uhr – „Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Vortragsraum 2:
16:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Fachvorträge am Sonntag, 08. Februar 2026
Vortragsraum 1:
10:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“ 🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
13:00 Uhr –„Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Innovation im Fokus: Auszeichnung für ClimatePower
Die neu entwickelte Flächenheizung „ClimatePower“ von Sandler wurde auf der Internationalen Handwerksmesse 2025 mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen ausgezeichnet. Das System ist flexibel einsetzbar, effizient und ein starkes Beispiel für praktischen Klimaschutz im Gebäude.
Messe-Infos im Überblick
📍 Ort: Allgäu-Messezentrum Kaufbeuren, Daniel-Kohler-Str. 2 🗓️ Datum: 7. & 8. Februar 2026 🕙 Öffnungszeiten: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr
Die BAUPLUS bietet Besuchern aus der Region vielfältige Impulse rund ums Bauen, Sanieren, Wohnen und Modernisieren – mit Schwerpunkt auf Praxisnähe und regionaler Vernetzung.
Das Generationenhaus Kaufbeuren in der historischen Altstadt. Foto: Claus Tenambergen
Selbsthilfegruppe lädt zur Informationsveranstaltung in Kaufbeuren ein
Die Parkinsonselbsthilfegruppe Kaufbeuren lädt im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Interessierte sind herzlich willkommen am Dienstag, den 3. Februar, um 14:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafermarkt). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die sich über das Leben mit Parkinson informieren möchten. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag mit der Krankheit zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern.
Persönliches Gespräch mit der Gruppenleiterin möglich
Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Gruppenleiterin Gertrud Böck. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr können nach vorheriger Anmeldung individuelle Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden.
Eine Anmeldung ist über das Generationenhaus möglich: Telefonisch unter 08341–9080898 oder per E-Mail an info@generationenhaus-kf.de.
Keine medizinische Beratung
Wichtig zu beachten: Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Information. Eine medizinische Beratung oder Diagnose wird nicht angeboten.
Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026
Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?
Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.
Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.
„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung
Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.
Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.
Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“
Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:
🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe? 📅 30. Januar – 23. Februar 2026 📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren 🎟 Eintritt: frei 👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr 👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr
Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.
Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung
Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:
🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)
Januar
30.01.2026, 19:00 Uhr 📍 Stadtbücherei Kaufbeuren Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“ 👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler) 🎟 Eintritt frei
Februar
06.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“ Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten ✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de
09.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“ 👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer 🎟 Eintritt frei
14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr 📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“ 🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei) 🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de
03.–09.03.2026 📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“ Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht
09.03.2026, 10:00 Uhr 📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren Schüler*innen-Aktionstag Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen
09.03.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Escape Game für Klimaprofis Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
13.03.2026, 19:30 Uhr 📍 Filmburg Marktoberdorf 🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“ Film zur Umweltenzyklika Laudato si’ 🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
20.03.2026, 15:00 Uhr 📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren 🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“ 👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter 🎟 Keine Anmeldung erforderlich
📌 Laufende & begleitende Angebote
Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.) 📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
Einzelgespräche & Seelsorgeangebote 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche 📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.) 🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
Kunstprojekte mit Schulklassen 📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026) Thema: „Schöpfung und Zukunft“
Warum dieses Projekt?
Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.
Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent: Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung. Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.
Ursprung der Ausstellung
Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104: „Du erneuerst das Angesicht der Erde.“
Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Claus Tenambergen
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Am Donnerstag, 22.01.2026 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Bundeswehr Kaufbeuren mit der Stadt Kaufbeuren statt. Sehen Sie hier die Rede des Oberbürgermeisters von Kaufbeuren, Stefan Bosse.
UngekürzteRede von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren am 22.1.26 im Offiziersheim
Sehr geehrter Herr Oberst Milewski, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadträtinnen und Stadträte, liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe Gäste,
Neujahrsempfänge haben ja eine ganz eigene Dramaturgie. Man blickt zurück, man blickt nach vorne – und alle hoffen insgeheim, dass die Rede kürzer ist als beim letzten Empfang und das Buffet bald eröffnet wird.
Ich kann Sie beruhigen: Ich habe mir vorgenommen, beides in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten. Und außerdem: Wer gemeinsam mit der Bundeswehr feiert, weiß – Zeitmanagement gehört hier zur Grundausbildung.
Stadt und Bundeswehr – mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt
Lieber Herr Oberst Milewski,
vielen Dank für das gute Miteinander zwischen Stadt und Standort. „Gemeinsam stark“ ist in der Tat unser Motto, und auf dieser Basis gelingt unglaublich viel!
Kaufbeuren ist stolz darauf, Garnisonsstadt zu sein. Stadtverwaltung und Bundeswehr haben übrigens erstaunlich viel gemeinsam: Beide arbeiten mit komplexen Strukturen und müssen jederzeit einsatzbereit sein.
Wir befinden uns aktuell in einer wirklich krisenhaften Situation. Für die Streitkräfte besteht erheblicher Anpassungsbedarf, dem man sich hier in Kaufbeuren hervorragend stellt. Dafür verfügt die Bundeswehr inzwischen über finanzielle Möglichkeiten, von denen man lange nur träumen konnte. Und das ist auch gut so.
Für die Kommunen bringt die aktuelle Situation ebenfalls zusätzliche Aufgaben im Rahmen des Operationsplans Deutschland mit sich, die mit Priorität abgearbeitet werden.
Zusätzlich befindet sich das ganze Land in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.
Insofern finde ich es beachtlich, dass der Finanzausschuss des Stadtrates vor 48 Stunden dem Stadtrat einstimmig empfohlen hat, den Haushaltsentwurf für 2026 anzunehmen.
Wir werden damit im Jahr 2026 insgesamt 226 Millionen Euro in Kaufbeuren ausgeben!
An dieser Zahl sehen Sie: Wir sind nicht pleite. Wir haben nur kein Geld mehr …
Tatsächlich sparen wir jetzt im dritten Jahr ein, was irgendwie einzusparen ist.
Als ich nach dem Haushaltsbeschluss mit dem Team des Finanzreferates noch in die Kneipe gegangen bin, hat mich eine Frau angesprochen: Wir sollen doch Energie sparen?! Aber in der neuen Kita Liegnitzer Straße brennt die ganze Nacht das Licht. Bitte kümmern Sie sich.
Mein erster Gedanke: Wahrscheinlich haben wir die Lichtschalter eingespart … Inzwischen weiß ich, dass die Notbeleuchtung die ganze Nacht brennt.
Wir sparen und sparen, wirklich substanziell und spürbar. Seit Jahren keine Schönheitsreparaturen, seit Jahren im Bauunterhalt nur die dringendst notwendigen Maßnahmen – schauen Sie sich das grüne Netz an der Dachrinne des Rathauses an. Kein Geld für die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Jetzt musste sogar der städtische Zuschuss für Stoffwindeln dran glauben, der auf Antrag einer SPD-Kollegin in besseren Zeiten eingeführt worden war. Okay, dafür hatte sich ohnehin kaum jemand interessiert.
Während die Bundeswehr mit dem Adlerauge ein großartiges Standortmagazin herausgibt, haben wir die Rathauspost weitgehend eingestellt. Und im Stadtrat gibt es jetzt auch keine Brotzeit mehr – ist nicht wirklich schlimm, wir waren zuletzt ohnehin nur noch bei Obstspießen.
2025 – wirklich kein Jahr für schwache Nerven
Meine Damen und Herren, das Jahr 2025 war – wie soll ich sagen – kein Wellnessjahr. Kriege, Krisen, Inflation, Fachkräftemangel, eine Weltlage, bei der man morgens erst die Nachrichten liest und dann entscheidet, ob man den Kaffee stark oder sehr stark braucht. Und trotzdem gilt: Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, was eine Stadt ausmacht: Handlungsfähigkeit, Zusammenhalt und die Fähigkeit, nicht bei jeder neuen Schlagzeile sofort den inneren Alarmknopf zu drücken.
Oder, militärisch formuliert: Nerven behalten, Lage prüfen, ruhig weiterarbeiten.
Und das haben wir gemacht und trotz allem geliefert.
Sicherheit – kein Selbstläufer
Sicherheit ist etwas, das man oft erst dann vermisst, wenn sie nicht mehr selbstverständlich ist. Wir merken es europaweit, wir merken es national – und wir merken es ganz konkret vor Ort. Dass Kaufbeuren zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis guter Arbeit von Polizei, Feuerwehr, Verwaltung – und ja: auch einer starken Bundeswehr als Teil unserer Sicherheitsarchitektur.
Unter den bayerischen Städten liegt nur Schwabach vor uns. Ich habe dort nachgefragt: Sie haben auch keine besseren Bürger – sie zählen einfach anders.
Kaufbeuren kann Krise
Die letzten fünfeinhalb Jahre waren geprägt von Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und einer kommunalen Finanzlage, die man höflich als „herausfordernd“ bezeichnet und ehrlich als „sportlich“. Es wäre einfach gewesen zu sagen: „Geht gerade nicht.“ Stattdessen haben wir gesagt: „Geht – aber mit Helm, Warnweste und klarer Prioritätenliste.“
Oder anders formuliert: Kaufbeuren kann Krise. Trotz allem: beeindruckende Ergebnisse:
Unsere Stadt wächst weiter. 48.236 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008.
Zugegeben: Das Wachstum ist langsamer geworden. Aber auch hier gilt: Nicht Sprint, sondern Marschtempo gewinnt Einsätze.
Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: 594 neue Betreuungsplätze, sanierte Schulen, neue Kitas, Waldkindergärten. Wir haben Infrastruktur erneuert, Hochwasserschutz geschaffen, einen neuen Wertstoffhof gebaut – und damit bewiesen, dass Fortschritt auch dort stattfinden kann, wo man ihn nicht sofort auf Instagram postet.
Bundeswehrstandort = Standortvorteil
Ein wachsender Bundeswehrstandort ist gut für Kaufbeuren. Er bringt Arbeitsplätze, Kaufkraft und Menschen, die gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und die wir deshalb in Kaufbeuren schätzen. Und seien wir ehrlich: Wenn man weiß, dass im Ernstfall Profis in der Nähe sind, schläft man auch als Oberbürgermeister etwas ruhiger.
Digitalisierung – die zivile Geheimwaffe
Wir investieren konsequent in Digitalisierung. Nicht, weil es modern klingt, sondern weil es im Ernstfall handlungsfähig macht. Unsere IT ist leistungsfähig, sicher und zertifiziert.
ISO 27001 – das klingt nicht sexy, ist aber ungefähr so wichtig wie ein funktionierendes Funkgerät im Einsatz. Ein Staat, der digital nicht funktioniert, wirkt hilflos. Und Hilflosigkeit ist das Gegenteil von Sicherheit.
Ehrenamt – die Reserve unserer Stadt
Jede Armee weiß: Ohne Reserve geht nichts. In Kaufbeuren heißt diese Reserve: Ehrenamt. Menschen, die nachts aufstehen, wenn andere schlafen. Menschen, die helfen, ohne lange zu fragen.
Unsere Feuerwehr beweist das tagtäglich. Und ich sage: Diese Stadt wäre ohne ihr Ehrenamt nicht halb so sicher – und deutlich weniger sympathisch.
Blick nach vorne
Ja, die finanziellen Spielräume bleiben eng. Ja, wir müssen priorisieren, sparen, abwägen.
Aber: Kaufbeuren ist vorbereitet. Oder, um es bundeswehrtauglich zu sagen: Nicht jeder Tag ist Sonnenschein – aber die Ausrüstung ist in Ordnung.
Und vieles geschieht auch ohne städtische Mittel:
Das BKH wird für rund 100 Millionen saniert.
Bahnsteige werden dieses Jahr für 15 Millionen barrierefrei, und nächstes Jahr wird der Bahnhof für 4,4 Millionen neu gebaut.
Und durch das sogenannte Sondervermögen des Bundes kommen jährlich entsprechend unserer Bevölkerungszahl 1,9 Millionen nach Kaufbeuren. Damit werden wir u. a. die Neugablonzer Brücke neu bauen, die Konradin-Grundschule fertig sanieren und die Doppelturnhalle des Gymnasiums reparieren.
Wir sind hier in Kaufbeuren ein gutes Stück Deutschland! Genauer gesagt sind wir von der Bevölkerung her ein 1.750stel Deutschland (83,6 Mio.). Also: 1.750 × Kaufbeuren ist einmal Deutschland. Oder: 1.750 × Stefan Bosse ist 1 × Friedrich Merz. Wenn Sie mich nur mit 275 multiplizieren, kommt übrigens Markus Söder raus … (Bayern 13,25 Mio.)
Wenn Sie übrigens unsere Stadtfläche von 40 qkm nehmen, müssen Sie uns mit 8.941 multiplizieren, um die deutsche Fläche von fast 360.000 qkm zu erreichen.
Mir helfen diese Zahlen immer, weil damit in verschiedenen Bereichen eine Vergleichbarkeit hergestellt werden kann. Und da sieht man dann: Wir liegen ganz überwiegend im deutschen Durchschnitt oder sind besser …
Sehr geehrte Damen und Herren,
Psychologie entscheidet maßgeblich über Erfolg, da Faktoren wie Mindset, Motivation, Selbstwirksamkeit, Resilienz und die Art der Zielsetzung eine größere Rolle spielen als reine Intelligenz oder harte Arbeit; eine positive Einstellung, Durchhaltevermögen und das richtige Umfeld sind entscheidend, um Herausforderungen zu meistern und Zufriedenheit zu finden, auch wenn Erfolg subjektiv definiert wird.
Deshalb kommt es entscheidend auf die Führungskräfte an, was sie ausstrahlen, welche Stimmung sie verbreiten, welche Haltung sie haben – hier bei der Bundeswehr, in der Politik, im Sport.
Ich persönlich setze dabei ja unter anderem auf Autosuggestion. Ich schaue mir oft stundenlang positive Wörter an. Neulich habe ich mir immer und immer wieder das Wort Optimismus angeschaut und es mir vorgesprochen. Und wissen Sie, was ich dabei festgestellt habe?
Wenn Sie Optimismus rückwärts lesen, also beim letzten Buchstaben beginnen, heißt das: Sumsi mit Po …
Lassen wir uns also bitte durch die aktuell schwierige Situation unsere Zuversicht, unseren Mut und unsere gute Laune nicht verderben!
Schlusswort
Meine Damen und Herren, Kaufbeuren hat eine große Geschichte. Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart. Und vor allem: Kaufbeuren hat eine Zukunft – und wir wissen, wie man sie sichert. Mit Verantwortung. Mit Humor. Und mit dem Wissen, dass Zusammenhalt die beste Sicherheitsstrategie ist.
Ich danke Ihnen allen – der Bundeswehr, dem Stadtrat, der Verwaltung, dem Ehrenamt, der Wirtschaft und allen, die Verantwortung übernehmen.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.
Und ganz zum Schluss doch noch ein Wort zum ESVK – der Bietigheimer Oberst Milewski war so freundlich, nichts über die aktuelle Tabelle in der 2. Deutschen Eishockeyliga anzusprechen:
David Ben-Gurion, der ehemalige Staatschef von Israel, hat einmal gesagt: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich sehe hier im Raum überall Realistinnen und Realisten:
Meine Damen und Herren – glauben wir gemeinsam daran, dass der ESVK die Abstiegsrunde aufmischt, glauben wir daran, dass wir die aktuelle Krise überwinden, glauben wir daran, dass sich die regelbasierte Zusammenarbeit der Staaten schließlich doch durchsetzt, und vor allem: Glauben wir nicht nur daran, sondern lassen Sie uns hart dafür arbeiten!
Vielen Dank – und nach den Hymnen ist das Buffet dann eröffnet.
Text: Oberbürgermeister Stefan Bosse
Produktion Video: Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Kooperation mit Restaurant Vino schafft kurzfristige Lösung für öffentliches Bedürfnis
Aufgrund von Sparmaßnahmen musste das öffentliche WC im Rosental beim Rathaus vorübergehend geschlossen werden. Diese Maßnahme stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Kritik. Besonders im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche Rückmeldungen zur eingeschränkten WC-Situation laut.
Pragmatischer Lösungsweg: Böckler übernimmt Kosten für Restaurant-Nutzung
Stadtrat Johannes Böckler reagierte zügig auf die Anregungen aus der Bevölkerung. Um eine bürgerfreundliche Übergangslösung zu schaffen, initiierte er eine Kooperation mit dem benachbarten Restaurant „Vino am Rathaus“. Dort können Bürgerinnen und Bürger ab sofort kostenlos die sanitären Anlagen nutzen. Die entstehenden Kosten übernimmt Böckler persönlich.
Zusätzliche Optionen im Rathausgebäude
Neben dem Angebot im Restaurant bleibt auch das WC im 2. Obergeschoss des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit bestehen weiterhin mehrere Möglichkeiten für die Nutzung öffentlicher Toiletten in unmittelbarer Nähe.
Zeitlich begrenzte Regelung mit Blick auf die Zukunft
Die Lösung mit dem Restaurant ist zunächst auf ein halbes Jahr angelegt. Danach soll eine Auswertung erfolgen, um zu prüfen, ob und wie das Angebot fortgesetzt werden kann.
Bürgernähe als Leitgedanke
„Es war mir wichtig, schnell und unkompliziert eine Lösung zu finden, die allen zugutekommt“, erklärt Böckler. Die Zusammenarbeit mit dem Restaurant zeige, dass durch Kooperation auf lokaler Ebene pragmatische Wege möglich seien, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern.
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in einer Erdgeschosswohnung Am Hofanger zu einem Zimmerbrand. Ein Christbaum fing Feuer, offenbar durch eine Kerze oder Lichterkette. Die 63-jährige Bewohnerin versuchte, den Brand mit Wasser zu löschen – dabei kam es zu einer Verpuffung.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht und die Frau hatte das Gebäude verlassen. Ein Atemschutztrupp stellte im Obergeschoss starke Rauchentwicklung fest. Diese wurde mittels Überdruckbelüftung beseitigt. Durch die Verpuffung wurde ein Fensterelement so stark beschädigt, dass es teilweise aus dem Mauerwerk gedrückt wurde. Die Feuerwehr entfernte das Element und verschalte es provisorisch.
Ein hinzugezogener Energieversorger überprüfte Gasanschluss und Heizung – ohne Beanstandungen. Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Kaufbeuren gebracht. Das Gebäude wurde abschließend durch die Feuerwehr gesichert.
Betrunken, ohne Führerschein – und mit dem Firmenwagen zur Disco
KAUFBEUREN. Ein 23-jähriger rumänischer Gastarbeiter benutzte am frühen Sonntagmorgen unbefugt den Transporter seines Arbeitgebers, um eine Diskothek zu besuchen. Nach einem Rauswurf wegen aggressiven Verhaltens setzte er sich betrunken wieder ans Steuer.
Der Mann fuhr durch eine Hecke, sprang auf eine Straße und setzte seine Fahrt mit über 2 Promille fort. Ein Zeuge verständigte die Polizei und verfolgte das Fahrzeug. Am Abstellort versteckte sich der Fahrer, konnte jedoch mit Hilfe seines Arbeitgebers identifiziert werden.
Wie sich herausstellte, war ihm bereits zuvor die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit entzogen worden. Gegen ihn laufen nun mehrere Strafverfahren. Der Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 5.000 Euro, weitere Schäden werden noch ermittelt.
Kratzer an Autos: Sachbeschädigung in der Buchleuthenstraße
KAUFBEUREN. In der Zeit vom 14. bis 16. Januar wurden in der Äußeren Buchleuthenstraße zwei geparkte Pkw mutwillig zerkratzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.
PFORZEN. An der Staatsstraße 2015 zwischen Pforzen und Schlingen wurde der Zaun eines Grundstücks beschädigt. Infolge dessen gelangten Wildtiere auf das Gelände und fraßen Knospen von jungen Weißtannen und Obstbäumen. Da die Tannen den Verbiss nicht überleben, müssen sie ersetzt werden.
Schaden: ca. 1.500 Euro Hinweise bitte an: Polizei Kaufbeuren
Plakate der SPD gestohlen
KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Zwischen dem 9. und 12. Januar wurden insgesamt neun Plakate der SPD an mehreren Orten in Neugablonz entwendet. Die Plakate wiesen auf eine bevorstehende Veranstaltung hin.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Tel. 08341 / 933-0
Für die Jubiläumsshow „Aufbruch/Umbruch“ im Stadtsaal Kaufbeuren sind noch einige Restkarten erhältlich. Wer dabei sein möchte, kann sich ab Mittwoch, dem 7. Januar 2026, Karten sichern.
Erhältlich sind die Tickets vor Ort bei Hyma Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren, oder per E-Mail unter: gueschi-kf@t-online.de.
Neue Öffnungszeiten im Vorverkauf
Die Öffnungszeiten von Hyma Laya haben sich geändert:
Dienstag bis Freitag: 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr
Samstag: 10:00–15:00 Uhr
Termine der Show „Aufbruch/Umbruch“
Die Showabende finden an vier Terminen im Stadtsaal Kaufbeuren statt:
Die DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz stellt ihr neues Programm für das Jahr 2026 vor. Es richtet sich an Familien, Jugendliche sowie Einzelpersonen und bietet ein breites Spektrum alpiner Aktivitäten. Dabei stehen nicht nur klassische Wandertouren im Mittelpunkt, sondern auch Angebote wie Skitouren, Mountainbike-Ausfahrten oder Kajaksport.
Das Programm spricht sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch erfahrene Bergsportler an – mit Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Tagesausflügen und mehrtägigen Unternehmungen.
Mit Verantwortung und Freude in den Bergen unterwegs
Ein besonderes Augenmerk liegt auf einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Alle Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie sowohl Sicherheit als auch Nachhaltigkeit fördern.
Ausgebildete Trainerinnen und Trainer sowie Fachübungsleiter bieten darüber hinaus zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten an. Diese reichen von Einführungskursen bis hin zu vertiefenden technischen Schulungen für Fortgeschrittene.
Ausbildung und Gemeinschaft im Fokus
Neben den Touren bietet das Programm auch Raum für persönliche Weiterentwicklung: Ob in Kursen zur Orientierung im Gelände oder bei der Planung von Hochtouren – das Programm unterstützt dabei, Kenntnisse zu vertiefen und Fähigkeiten im alpinen Raum auszubauen.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.