50 Prozent für den Gewinner, 50 Prozent für den ESVK-Nachwuchs – Lose gibt es am Donnerstag erstmals an der Jokerbase
Wenn die Joker am Donnerstag, 17. September 2026, mit einem Heimspiel gegen Bad Tölz in die neue Saison starten, gibt es für die Fans auch abseits des Eises eine Premiere: Die Jokerbase veranstaltet erstmals den „Jokerpott 50/50“. Dabei können die Besucher nicht nur selbst gewinnen, sondern gleichzeitig den Nachwuchs des ESV Kaufbeuren unterstützen.
So funktioniert der Jokerpott
Das Prinzip ist einfach: 50 Prozent des gesamten Losumsatzes gehen an den Gewinner, die andere Hälfte kommt dem ESVK-Nachwuchs zugute. Je mehr Fans teilnehmen, desto größer wird damit sowohl die mögliche Gewinnsumme als auch der Betrag für den Nachwuchs.
Die Lose werden am Spieltag an der Jokerbase verkauft. Ein Los kostet 5 Euro, drei Lose gibt es für 12 Euro und sieben Lose für 20 Euro.
Der Verkauf läuft bis zum Beginn des dritten Drittels. Anschließend wird der endgültige Jokerpott ermittelt und das Gewinnerlos gezogen. Die Gewinnsumme und die Gewinnnummer werden noch während des Spiels bekannt gegeben. Der Gewinner kann sich anschließend mit seinem Gewinnlos an der Jokerbase melden.
Jokerbase als Anlaufstelle für die Fans
Mit der Aktion macht zugleich die Jokerbase weiter auf sich aufmerksam. Sie ist in den vergangenen Wochen entstanden und soll künftig die zentrale Anlaufstelle für Merchandise, Spieltagsevents und das Fanerlebnis beim ESV Kaufbeuren werden.
Dabei versteht sich die Jokerbase ausdrücklich nicht als sportliches Informationsformat. Mannschaft, Trainer oder Transfers stehen nicht im Mittelpunkt. Stattdessen geht es um das Geschehen rund um den Spieltag: Fanartikel und Jokerbase-Produkte, Aktionen und Events, Gewinnspiele, Mitmachangebote sowie kreative Ideen rund um den ESVK. Der neue Fanwagen soll nach und nach ein Treffpunkt für die ESVK-Fans sein – zum Stöbern, Austauschen und Erleben.
Der Jokerpott 50/50 bildet nun zum Saisonstart den Auftakt für eine der neuen Spieltagsaktionen.
Dachsanierung und Leitungsarbeiten sorgen ab Mitte September für Behinderungen
Die Stadt Kaufbeuren informiert über zwei bevorstehende Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind der Hausnerweg sowie die Frauenschuhstraße.
Halbseitige Sperrung im Hausnerweg
Der Hausnerweg ist von Mittwoch, 16. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026 auf Höhe der Hausnummer 4 halbseitig für den Verkehr gesperrt. Grund für die Einschränkung ist eine Dachsanierung.
Frauenschuhstraße mehrere Monate gesperrt
Die Frauenschuhstraße ist von Donnerstag, 17. September, bis Mittwoch, 23. Dezember 2026 auf Höhe der Hausnummern 11 bis 37 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Neuverlegung von Strom und Wasser.
Sperrung Zum Grund
Die Straße Zum Grund ist ab Montag, 21. September bis Mittwoch, 30. September auf Höhe der Hausnummer 3a bis 5 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist eine Kanalsanierung.
Trotz zweier früher Treffer von Kapitän Robin Conrad verliert die SVK mit 2:3 – Alexander Schwarz erzielt alle drei Tore für die Gäste
Die SpVgg Kaufbeuren hat am Sonntag, 13. September 2026, ihr Heimspiel gegen den TSV Legau mit 2:3 verloren. Dabei erwischte die SVK zunächst einen starken Start und lag bereits nach 14 Minuten mit 2:0 in Führung. Doch noch vor der Pause gelang den Gästen der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit übernahm Legau zunehmend die Kontrolle und entschied die Partie durch einen verwandelten Elfmeter.
Conrad bringt die SVK früh mit 2:0 in Führung
Bereits in der 2. Minute brachte SVK-Kapitän Robin Conrad die Kaufbeurer mit 1:0 in Führung. Die Vorarbeit kam von Martin Lekaj. In der 14. Minute erhöhte Conrad auf 2:0, diesmal nach Zuspiel von Samy Fischer.
Doch der TSV Legau fand schnell zurück in die Partie. Alexander Schwarz verkürzte in der 20. Minute auf 1:2 und sorgte sieben Minuten später mit seinem zweiten Treffer für den 2:2-Ausgleich.
Conrad zeigte sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht: „wir haben super angefangen, das Spiel kontrollier und zwei Tore schöne rausgespielt. Dann vor der Halbzeit schlecht verteidigt und billig zwei Tore kassiert. In Halbzeit zwei sind wir dann nicht mehr richtig ins Spiel gekommen, alles war hektisch und haben komplett den Faden verloren. Am Ende dann verdient verloren.“
Legau bestimmt die zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste spielbestimmend und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. SVK-Torwart Sahan Bahtiyar, der den verletzten Harald Killimann ersetzte, verhinderte zunächst weitere Gegentreffer.
Schließlich entschied eine Elfmeterentscheidung die Partie zugunsten des TSV Legau. Bahtiyar war mit der Entscheidung nicht einverstanden: „ ich spiel klar den Ball beim Luftduell, anschließend war der Kontakt da, das war kein Elfmeter.“
Auch dem Legauer Ausgleich zum 2:2 war aus Kaufbeurer Sicht eine umstrittene Situation vorausgegangen. Laut SVK ging dem Treffer eine Abseitsentscheidung voraus.
Alexander Schwarz ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen und erzielte mit seinem dritten Treffer des Tages den 3:2-Endstand für Legau.
„Wir sind so tief in einem Loch“
Luca Wollens, der krankheitsbedingt noch pausieren musste, fasste die derzeitige Situation der Kaufbeurer knapp zusammen: „Wir sind so tief in einem Loch“.
Legaus Trainer Andreas Betz sah den Erfolg seiner Mannschaft vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit als verdient an: „ Wir haben verdient gewonnen. Nach der frühen Führung der Kaufbeurer haben wir schnell wieder ins Spiel gefunden und konnten noch vor der Halbzeit ausgleichen. Zweite Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, und haben genug Möglichkeiten gehabt, haben uns zum Schluss durch das Elfmetertor auch belohnt.“
Mann des Spiels war Alexander Schwarz. Der Legauer erzielte alle drei Treffer seiner Mannschaft und hatte damit entscheidenden Anteil am Auswärtssieg.
Festakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Im Gablonzer Haus würdigen Redner aus Deutschland und Tschechien die Aufbauleistung der Vertriebenen – Geschichte, Gablonzer Industrie und europäische Verständigung stehen im Mittelpunkt
Kaufbeuren-Neugablonz. 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Neubeginn nach Flucht und Vertreibung – und zugleich der Blick auf eine Zukunft, die Deutsche und Tschechen heute gemeinsam gestalten: Beim Festakt am Sonntag, 13. September 2026, im Gablonzer Haus standen die Geschichte des Stadtteils, die Aufbauleistung seiner Gründerinnen und Gründer sowie Versöhnung und europäische Verständigung im Mittelpunkt.
Die Europahymne eröffnete den Festakt. Es folgten die Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadt Kaufbeuren, sowie Grußworte von Petr Beitl, in Vertretung für Primátor Miloš Vele aus der Partnerstadt Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße, Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V., Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung und Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie. Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Der offizielle Ablauf sah genau diese Reihenfolge vor.
Bilder der Veranstaltung
Festakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Stefan Bosse: Neugablonz als Teil der Seele Kaufbeurens
Oberbürgermeister Stefan Bosse erinnerte daran, unter welchen Bedingungen Neugablonz ab 1946 entstand. Die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen fanden hier keine fertige neue Stadt vor. Sie kamen auf ein vom Krieg gezeichnetes Gelände mit Baracken und Trümmern. Was sie jedoch mitbrachten, seien handwerkliches Können, Unternehmergeist, Fleiß und der Wille gewesen, sich eine neue Heimat aufzubauen.
Sie gründeten Werkstätten und Betriebe, bauten Wohnungen, riefen Vereine ins Leben und füllten Kirchen und Schulen mit Leben. Aus diesen Anfängen entwickelte sich ein Stadtteil mit einer eigenen Identität. Bosse bezeichnete Neugablonz deshalb als einen unverzichtbaren Teil der Seele Kaufbeurens.
„Neugablonz ist ein Glücksfall für Kaufbeuren“, erinnerte der Oberbürgermeister an eine Aussage, die er bereits vor Jahren getroffen hatte. 80 Jahre nach der Gründung gelte dieser Satz mehr denn je. Kaufbeuren wäre ohne Neugablonz nicht die Stadt, auf die man heute gemeinsam stolz sei.
Bosse verwies zugleich auf die wirtschaftliche Entwicklung. Aus kleinen Familienbetrieben sei ein industrielles Netzwerk entstanden. Schmuck, Glas, Metall- und Kunststoffverarbeitung hätten den Stadtteil geprägt. Heute stünden rund 70 Unternehmen mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen für die wirtschaftliche Bedeutung Neugablonz‘.
Erinnerung und Versöhnung gehören zusammen
Der Oberbürgermeister erinnerte aber auch an das Leid, das am Anfang dieser Geschichte stand. Millionen Menschen verloren durch die Vertreibung ihre Heimat, viele auch Angehörige und ihre gesamte Existenz. Dieses Leid dürfe nicht relativiert und nicht vergessen werden. Gerade deshalb seien Worte und Gesten der Versöhnung von besonderer Bedeutung.
Bosse erinnerte in diesem Zusammenhang an Petr Beitl und dessen Worte beim Jubiläum vor zehn Jahren. Aus einer schmerzhaften gemeinsamen Geschichte sei inzwischen eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden. Begegnungen zwischen Schulen, Vereinen, Musikgruppen und Bürgerinnen und Bürgern zeigten für Bosse, dass Versöhnung möglich sei.
Eine wichtige Rolle bei der Weitergabe der Geschichte komme dem Isergebirgs-Museum zu. Die Generation der Gründerinnen und Gründer werde kleiner. Umso wichtiger sei es, ihre Geschichte zu bewahren und für junge Menschen verständlich zu machen. „Erinnerung ist Orientierung für die Zukunft“, betonte Bosse.
Petr Beitl: Die gemeinsame Geschichte als Auftrag
Petr Beitl richtete seinen Blick bewusst nicht nur zurück. Vor zehn Jahren habe er beim 70. Jubiläum vor allem über Krieg, Vertreibung, Heimatverlust und die Kraft der Menschen gesprochen, sich eine neue Heimat aufzubauen. Beim 80. Jubiläum wolle er auch über die Zukunft sprechen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Menschen und den Städten habe sich über viele Jahre entwickelt. Heute befinde man sich in einer Phase einer gefestigten Gemeinschaft. Tschechien und Bayern seien nicht mehr durch eine physische oder mentale Grenze voneinander getrennt, sondern Nachbarn, Verbündete und Partner in Europa.
Beitl stellte vier Begriffe heraus, die für ihn eine tragfähige Beziehung ausmachen: Vertrauen, Toleranz, Respekt und anständiges Verhalten. Die deutsch-tschechische Verständigung werde dabei nicht allein von der Politik getragen. Er verwies ausdrücklich auf Familien und Freunde, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Kirchen, Sportler und Musiker.
Die nächste Aufgabe bestehe darin, die gewonnenen Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Dabei stellte Beitl auch einen Bezug zum Krieg seit Februar 2022 her. Die Erfahrungen der Vergangenheit müssten sich gerade dann bewähren, wenn Menschen erneut Leid erfahren und ihre Heimat verlieren.
Zum Ende seiner Rede unterstrich Beitl, dass gute Beziehungen zwischen Völkern nicht in politischen Büros beginnen, sondern unter den Menschen.
Dr. Martin Posselt: Das Gablonzer Haus als Ort der Begegnung
Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V. rückte ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt: Vor 50 Jahren wurde das Gablonzer Haus eröffnet und der Saal eingeweiht, in dem nun der Festakt stattfand.
Posselt erinnerte an die bei der Grundsteinlegung eingemauerte Urkunde. Darin wurde der Auftrag formuliert, den Weg der Gablonzer und Isergebirgler zu dokumentieren, über das Leben und die Leistungen der Landsleute in alter und neuer Heimat zu berichten und die aus der verlorenen Heimat geretteten kulturellen Werte zu erhalten. Das Gablonzer Haus sollte dabei eine Stätte der Begegnung, ein Mittelpunkt des kulturellen Lebens und ein zentraler Ort heimatlicher Verbundenheit werden.
Aus kleinen Anfängen sei das Isergebirgs-Museum aufgebaut worden. Zum Jahresende soll mit der Verlegung des Museumseingangs vom Untergeschoss ins Erdgeschoss ein weiterer Entwicklungsschritt abgeschlossen werden. Das Gablonzer Haus solle weiterhin ein Ort der Begegnung und zugleich Zeugnis der Verbundenheit mit der Herkunftsheimat im Isergebirge sein.
„Wie zwei Pfeiler einer Brücke“
Posselt stellte dieser Einrichtung das Haus der tschechisch-deutschen Verständigung gegenüber. Beide Häuser seien „wie zwei Pfeiler einer Brücke“.
Dabei erinnerte er an Franz Rieger, der sich nach 1989 dafür eingesetzt hatte, das letzte erhaltene Haus in Rýnovice vor dem Abriss zu retten und daraus einen Ort der Verständigung und Bildung im europäischen Geist zu machen.
Posselt würdigte außerdem ausdrücklich die langjährige Arbeit von Petra Laurin und gratulierte ihr zu ihrer Auszeichnung beim Sudetendeutschen Tag.
Petra Laurin: Aus Hindernissen wurde eine gemeinsame Aufgabe
Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung knüpfte an diese Gedanken an. Sie erinnerte an die fast 30-jährige Zusammenarbeit und daran, dass der gemeinsame Weg nach der politischen Wende keineswegs selbstverständlich gewesen sei.
Am Anfang hätten Zweifel, Vorurteile, Wissenslücken und teilweise fehlendes Verständnis für die historischen Zusammenhänge auf beiden Seiten gestanden. Gerade diese Hindernisse seien jedoch zu einer Herausforderung geworden. Zunächst sei ein gemeinsamer Raum notwendig gewesen – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und miteinander sprechen konnten.
Heute verbinde beide Seiten weit mehr. Laurin sprach von einer gemeinsamen Aufgabe: das Erbe und die Kultur der Deutschen aus dem Isergebirge zu bewahren und den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Region einen Einblick in die gemeinsame deutsch-tschechische Geschichte zu ermöglichen.
Diese Aufgabe betreffe nicht nur die heutige Generation, sondern auch Kinder und Enkelkinder und damit das Zusammenleben in Europa. Schulen, Vereine und Musiker trügen ebenso dazu bei, diesen Gedanken weiterleben zu lassen.
Für Laurin zeigen die Jubiläen, dass Erinnerung bewahrt, Brücken gebaut und die gemeinsame Geschichte weitergetragen werden kann. Zu diesem Anlass überreichte sie ein Buch über Jablonec nad Nisou, in dem auch die gemeinsame Geschichte eine Rolle spielt.
Peter Seibt zeichnet den Weg der Gablonzer Industrie nach
Mit Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie rückte anschließend die wirtschaftliche Geschichte in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass 2026 mehrere Jubiläen zusammentreffen – darunter 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Bundesverband der Gablonzer Industrie und 50 Jahre Gablonzer Haus.
Seibt spannte den historischen Bogen zurück zur Gablonzer Industrie im Isergebirge. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich sowohl die Menschen als auch die Industrie, von der sie lebten, eine neue Heimat suchen. Diese fanden sie ab 1946 im heutigen Neugablonz.
Eine wichtige Rolle beim wirtschaftlichen Neubeginn spielte die damalige Glas- und Schmuckwarengenossenschaft. Sie beschaffte unter anderem Rohmaterialien, Maschinen, Werkzeuge und Energie. Seibt griff dazu auf ein Notizbuch seines Großvaters aus dem Jahr 1948 zurück und nannte Zahlen aus einer damaligen Genossenschafts-Hauptversammlung. Sie verdeutlichten, wie schnell sich nach dem Krieg wieder zahlreiche Betriebe entwickelten.
Heute sei der Bundesverband der Gablonzer Industrie ein Arbeits- und Wirtschaftsverband für kleine und mittelständische Unternehmen. Seit 20 Jahren betreibe er zudem die Erlebnisausstellung als Schaufenster und Verkaufsplattform für die Industrie. Hinzu komme seit mehr als zehn Jahren das Kreativzentrum. Eine Sonderausstellung gibt derzeit einen Einblick in 80 Jahre Produktion.
Eric Beißwenger: Aus einem Ort des Krieges wurde ein Ort des Neubeginns
Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Auch er stellte die außergewöhnlichen Bedingungen heraus, unter denen Neugablonz entstand.
Die ersten Vertriebenen seien 1946 nicht freiwillig gekommen. Bei der Betrachtung von Flucht und Vertreibung müsse sowohl das Wissen um die deutschen Verbrechen des Nationalsozialismus als auch das Leid berücksichtigt werden, das Deutsche nach dem Krieg erfahren hätten. Beides gehöre zusammen und dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Die Menschen kamen auf ein Gelände, das von den Schrecken des Krieges geprägt war. Auf dem Areal einer ehemaligen Munitions- und Sprengstofffabrik entstand ein Ort des Neubeginns. Die Vertriebenen hätten zwar nur wenig materiellen Besitz mitbringen können, dafür aber ihre Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Handwerkskunst, ihre Kultur, ihre Traditionen und ihre Erinnerungen.
Darauf habe der Wiederaufbau der Gablonzer Industrie basiert. Aus kleinen Anfängen entstanden Werkstätten, Betriebe und Unternehmen; Wohnungen, Straßen und Häuser wurden gebaut.
Mut, Fleiß und Tatkraft
Hinter diesem Aufbau standen für Beißwenger Menschen, die trotz des Verlustes ihrer alten Heimat nicht aufgegeben hätten. Sie hätten Verantwortung für ihre Familien, ihre Nachbarschaft und ihre neue Heimat übernommen. Die Geschichte Neugablonz‘ sei deshalb auch eine Geschichte von Mut, Fleiß und Tatkraft und ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtschaftsgeschichte.
Die Sudetendeutschen hätten Bayern dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell bereichert. Integration bedeute nicht, die eigene Herkunft aufzugeben. Man könne in einer neuen Heimat ankommen, sich vollständig in die Gesellschaft einbringen und gleichzeitig die eigene Geschichte kennen und weitergeben.
Neugablonz als Beispiel deutsch-tschechischer Versöhnung
Von der Geschichte Neugablonz‘ schlug Beißwenger den Bogen nach Europa. Die zu Beginn erklungene Europahymne stehe für Frieden und das Zusammenleben der europäischen Völker. Europa sei auch die Geschichte von Menschen, die nach Krieg und Zerstörung wieder aufeinander zugegangen seien.
Gerade Neugablonz sei eng mit Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße verbunden. Diese Verbindung liege inzwischen nicht mehr ausschließlich in der Vergangenheit, sondern sei eine Verbindung der Gegenwart und Zukunft. Die Städtepartnerschaft verbinde zwei Städte, deren Geschichte durch Krieg, Nationalsozialismus, Flucht und Vertreibung auf besondere Weise miteinander verknüpft sei.
Heute könnten Deutsche und Tschechen gemeinsam in Neugablonz feiern – in Freundschaft und Verbundenheit.
Beißwenger weitete den Blick schließlich auf die Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien. Heute verbänden beide Länder zahlreiche Hochschul-, Schul- und kommunale Partnerschaften sowie enge wirtschaftliche Beziehungen. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit sei ein starkes Europa von Bedeutung. Die Europäische Union bezeichnete er in diesem Zusammenhang als Friedensprojekt.
Ein Signal der Freundschaft und des Friedens
Am Ende führte Beißwenger seine Gedanken wieder nach Neugablonz zurück. Der Stadtteil sei für ihn auch ein Symbol der Versöhnung – ein Beispiel dafür, wie aus Trennung wieder Verbindungen entstehen können.
Von dem Festtag solle ein Signal des Miteinanders, der Freundschaft und vor allem des Friedens ausgehen. Die Geschichte Neugablonz‘ zeige, dass Menschen Schweres erleben und dennoch neue Brücken bauen können. Seine Rede beendete Beißwenger mit dem Wunsch für die kommenden Jahrzehnte und für die deutsch-tschechische Freundschaft: „In diesem Sinne, auf die nächsten 80 Jahre Neugablonz, auf die bayerisch-tschechische Freundschaft und vor allem auch auf ein starkes, vereintes und friedliches Europa.“
Festakt endet mit deutscher und tschechischer Nationalhymne
Zum Programm gehörte auch das Theaterstück „Feierabend“ des Theaters im Turm. Nach den Grußworten erklang das Musikstück „Muzne vpred“ (Mutig voran). Im Anschluss an seine Festrede trug sich Staatsminister Eric Beißwenger in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein.
Den Abschluss bildeten die tschechische Nationalhymne und die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland, gespielt von der Musikvereinigung Neugablonz mit der Partnerkapelle Mladá Dechovka. Damit endete ein Festakt, der die Erinnerung an Vertreibung und Neubeginn mit dem Blick auf Versöhnung, Freundschaft und die gemeinsame Zukunft in Europa verband.
Ausstellung, internationale Spezialitäten, Workshop und Lesung laden in Kaufbeuren und Neugablonz zu Begegnung und Austausch ein
Unter dem Motto „Weil Demokratie Vielfalt braucht!“ beteiligt sich Kaufbeuren auch 2026 an der Interkulturellen Woche. Das Programm reicht von ukrainischer Kunst über internationale Gerichte bis hin zu einer interkulturellen Lesung. Die Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“ ist bereits seit dem 11. September zu sehen, weitere Veranstaltungen folgen im September und Oktober.
Ukrainische Bauernmalerei in Kaufbeuren
Noch bis zum 5. Oktober 2026 wird die Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“ gezeigt. Die Werke sind in den Schaufenstern in der Ludwigstraße 51 sowie im Generationenhaus, Hafenmarkt 6–8, zu sehen.
Wer selbst kreativ werden möchte, hat am Freitag, 25. September, Gelegenheit dazu. Um 17 Uhr beginnt im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7, ein Workshop zur ukrainischen Bauernmalerei. Unter Anleitung können die Teilnehmenden ein eigenes Kunstwerk gestalten. Die Materialkosten betragen 3 Euro. Eine Anmeldung unter post@integrationslotsen-kf.de ist erforderlich.
„Zelt der Kulturen“ an den Wochenmärkten
Kulinarische Begegnungen stehen beim „Zelt der Kulturen“ im Mittelpunkt. Am Donnerstag, 24. September, ist es von 9 bis 13 Uhr neben dem Wochenmarkt in Kaufbeuren zu finden. Besucherinnen und Besucher können internationale Gerichte probieren und sich informieren.
Am Samstag, 26. September, macht das „Zelt der Kulturen“ von 8 bis 12.30 Uhr neben dem Wochenmarkt in Neugablonz Station. Auch dort werden internationale Gerichte angeboten und Informationen bereitgestellt.
Interkulturelle Lesung im Oktober
Den Abschluss des im Flyer angekündigten Programms bildet am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr eine interkulturelle Lesung aus dem Buch von Sima Samer „Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss“. Gelesen wird von der deutschen Übersetzerin Elvira Bittner. Die Veranstaltung findet im Matthias-Lauber-Haus statt, der Eintritt ist frei.
Das Programm im Überblick
11. September bis 5. Oktober 2026:
Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“
In den Schaufenstern in der Ludwigstraße 51 und im Generationenhaus, Hafenmarkt 6–8.
Donnerstag, 24. September 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr:
„Zelt der Kulturen“ neben dem Wochenmarkt in Kaufbeuren
Probieren Sie internationale Gerichte und informieren Sie sich.
Freitag, 25. September 2026, 17:00 Uhr:
Workshop Ukrainische Bauernmalerei
Stellen Sie selbst unter Anleitung ein Kunstwerk her.
Materialkosten: 3 Euro
Anmeldung unter post@integrationslotsen-kf.de erforderlich
Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7.
Samstag, 26. September 2026, 8:00 bis 12:30 Uhr:
„Zelt der Kulturen“ neben dem Wochenmarkt in Neugablonz
Probieren Sie internationale Gerichte und informieren Sie sich.
Freitag, 23. Oktober 2026, 18:00 Uhr:
Interkulturelle Lesung aus dem Buch von Sima Samer „Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss“.
Gelesen von der deutschen Übersetzerin Elvira Bittner.
Matthias-Lauber-Haus
Eintritt frei.
von links: HWK Präsident Hans-Peter Rauch und Kreishandwerksmeisterin Sandra Gareiß. Foto: Robert Fischer-Briechle
Erste Kreishandwerksmeisterin im Bereich der Handwerkskammer für Schwaben – nach 22 Jahren übergibt Robert Klauer das Amt
Ein historischer Moment für das Handwerk im Ostallgäu und in ganz Schwaben: Sandra Gareiß ist die erste Frau, die im Bereich der Handwerkskammer für Schwaben das Amt der Kreishandwerksmeisterin übernimmt. Nach 22 Jahren an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren gibt Robert Klauer das Amt ab und übergibt die Verantwortung an eine Frau, die das Handwerk seit Jahrzehnten kennt und mitgestaltet.
Mit der Wahl von Sandra Gareiß bekommt die Kreishandwerkerschaft nicht nur ein neues Gesicht, sondern auch ein starkes Zeichen für Frauenpower im Handwerk. Die neue Kreishandwerksmeisterin steht für Erfahrung, Engagement und einen Wandel, der längst auch im Handwerk angekommen ist. Gareiß ist in der Region keine Unbekannte. Mehr als 20 Jahre stand sie als Obermeisterin an der Spitze der Friseurinnung Ostallgäu. Sie kennt damit die Arbeit der Innungen, die Herausforderungen der Betriebe und die Strukturen der Handwerkskammer aus eigener langjähriger Erfahrung.
Ihre Wahl ist deshalb weit mehr als ein Wechsel an der Spitze. Sie ist ein Zeichen dafür, dass sich das Handwerk verändert – ohne dabei seine Traditionen aufzugeben. Frauen übernehmen Verantwortung, gestalten mit und stehen zunehmend auch an der Spitze handwerklicher Organisationen.
Ein starkes Signal für das Ostallgäu
Gerade für die Region Ostallgäu und Kaufbeuren ist die Wahl von Sandra Gareiß ein besonderer Schritt. Über Jahrzehnte waren Führungspositionen im Handwerk überwiegend männlich geprägt. Nun übernimmt erstmals eine Frau im Bereich der HWK Schwaben das Amt einer Kreishandwerksmeisterin. Dabei bringt Gareiß nicht nur die notwendige Erfahrung mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anliegen der Handwerksbetriebe. Ihre langjährige Tätigkeit als Obermeisterin hat sie ebenso geprägt wie ihr Engagement in der Vollversammlung der Handwerkskammer.
Mit ihrer Wahl verbindet sich damit die Hoffnung auf neue Impulse, neue Perspektiven und eine moderne Interessenvertretung des Handwerks. Das Ostallgäu zeigt: Handwerk hat Zukunft – und diese Zukunft wird auch von Frauen gestaltet.
Nach 22 Jahren: Robert Klauer übergibt das Amt
Mit der Wahl von Sandra Gareiß geht gleichzeitig eine außergewöhnlich lange Amtszeit zu Ende. 22 Jahre lang stand Robert Klauer an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren. Für Klauer war das Ehrenamt weit mehr als eine Funktion. „Das Handwerk war und ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so beschreibt er seine langjährige Verbundenheit mit der Branche. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2004 hat Klauer die Entwicklung des regionalen Handwerks entscheidend mitgeprägt. Eines seiner wichtigen Projekte war die Einrichtung der Außenstelle der HWK in Kaufbeuren, die er gemeinsam mit der Kammer auf den Weg brachte.
Auch über die Kreishandwerkerschaft hinaus engagierte sich Klauer über viele Jahre für das Handwerk. 20 Jahre gehörte er der Vollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben an. Seit 2003 steht er zudem als Obermeister an der Spitze der Bauinnung Kaufbeuren. Eine besondere Rolle spielte die Fusion der Kreishandwerkerschaften Füssen und Kaufbeuren im Jahr 2019. Klauer gehörte zu den treibenden Kräften hinter dem Zusammenschluss und setzte sich maßgeblich dafür ein, die beiden Organisationen zusammenzuführen. Darüber hinaus ist Klauer Vorsitzender der Stiftung Haus des Handwerks.
Goldene Ehrennadel als besondere Würdigung
Wie hoch sein jahrzehntelanges Engagement geschätzt wird, zeigte sich erst im März dieses Jahres: Robert Klauer wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer für Schwaben ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung der HWK Schwaben und wird nur in besonderen Fällen verliehen. Sie würdigte Klauers jahrzehntelangen Einsatz für das Handwerk und seine besonderen Verdienste um die berufliche Organisation.
Nun übergibt er den Staffelstab – allerdings nicht vollständig. Klauer bleibt der Kreishandwerkerschaft als stellvertretender Kreishandwerksmeister erhalten und wird das neue Führungsteam weiterhin unterstützen. Auch Alfred Jörg, der bereits im Januar zum zweiten Stellvertreter gewählt wurde, bleibt Teil der Führung.
Ein Staffelstab für die Zukunft
Damit treffen bei der Kreishandwerkerschaft Vergangenheit, Erfahrung und Zukunft aufeinander: 22 Jahre Robert Klauer gehen zu Ende – und mit Sandra Gareiß beginnt gleichzeitig ein neues Kapitel. Für Klauer ist die Nachfolge gut gewählt. „Sandra Gareiß weiß, wie das Handwerk funktioniert“, ist er überzeugt.
Und so ist die Übergabe mehr als ein Abschied. Sie ist ein Wechsel mit Symbolkraft. Ein erfahrener Handwerker übergibt das Steuer an eine erfahrene Handwerkerin. Die Tradition bleibt – doch an der Spitze steht künftig eine Frau. Sandra Gareiß schreibt damit Handwerksgeschichte in Schwaben. Und das Ostallgäu setzt ein deutliches Zeichen: Frauenpower gehört zum Handwerk – und zur Zukunft des Handwerks.
Das Bremssystem gehört zu den essenziellsten Sicherheitskomponenten jedes Fahrzeugs. Im Allgäu stehen die verbauten Verschleißteile vor ganz spezifischen Herausforderungen: Das hügelige Terrain der Region, schnelle Temperaturwechsel sowie der ständige Stop-and-Go-Verkehr im Stadtgebiet von Kaufbeuren – etwa entlang der Neugablonzer Straße oder rund um den Plärrer – belasten das Material immens. Wenn die Bremsleistung spürbar nachlässt, quietschende Geräusche beim Anhalten auftreten oder das Pedal unpräzise reagiert, ist schnelles Handeln gefragt. Um die volle Frequenz und maximale Verzögerung bei jeder Witterung zu gewährleisten, empfiehlt sich die Wahl passender Bremsbeläge von autoteiledirekt.de, die exakt auf die Spezifikationen des jeweiligen Fahrzeugherstellers abgestimmt sind.
Regionale Wetterdaten und Statistiken zur Verkehrssicherheit zeigen, dass Umweltfaktoren wie Streusalz im Allgäuer Winter und extrem heiße Sommerasphalte den Verschleiß am Fahrwerk spürbar beschleunigen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Voralpenland und plötzliche Frostwechsel bildet sich auf den Bremsscheiben rasch Flugrost, der sich wie Schmirgelpapier in den Belag frisst. Bei Hauptuntersuchungen durch TÜV und DEKRA zählen Mängel an den Bremsen regelmäßig zu den häufigsten Ursachen für das Nichterreichen der Plakette – bundesweit fällt beinahe jedes fünfte Fahrzeug bei der ersten Inspektion wegen Mängeln an der Bremsanlage oder den Achsaufhängungen durch. Zudem belegen Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dass im Voralpenland pro Wintersaison über 40 Frost-Tau-Wechselstunden registriert werden; diese ständigen Temperatursprünge im Verbund mit Lauge verursachen Mikrofrakturen in der Belagstruktur. Ein rechtzeitiger Austausch schützt nicht nur vor Folgeschäden an den Bremssätteln, sondern garantiert auch auf steilen Gefällstrecken im Umland jederzeit einen kurzen Bremsweg.
Warum das regionale Fahrprofil im Allgäu den Belagverschleiß beschleunigt
Das Wechselspiel aus Stadtverkehr, Bundesstraßen wie der B12 und bergigen Streckenabschnitten stellt den Reibwert der Bremsbeläge auf eine harte Probe. Telemetriedaten aus dem städtischen Pendlerverkehr belegen, dass Autofahrer im Stop-and-Go-Betrieb bis zu 60-mal pro zehn Kilometer das Bremspedal betätigen – fast dreimal so häufig wie auf freien Überlandstrecken.
Die Hauptursachen für den erhöhten Materialabrieb im Allgäuer Terrain umfassen:
Erhöhte Abnutzung durch Stop-and-Go: Häufiges Abbremsen an Ampeln und Kreisverkehren verhindert das Abkühlen der Bremsanlage. Die Hitze staut sich im Radhaus, was zu einer schnelleren Aushärtung des Reibbelags führt.
Thermische Überlastung bei Bergabfahrten: Wer auf längeren Gefällstrecken im Allgäu dauerhaft auf der Bremse steht, provoziert sogenanntes Verglasen. Bereits ab Temperaturen von ca. 300 °C beginnen die Bindemittel im Belag zu schmelzen und bilden eine spiegelglatte Oberfläche mit drastisch reduziertem Grip.
Winterliche Salzlaugen und Feuchtigkeit: Auf den Straßen im Ostallgäu werden pro Jahr durchschnittlich mehrere Tausend Tonnen Streusalz ausgebracht. Das Salz lagert sich in den Führungsnuten der Beläge ab, was zu Korrosion an den Trägerplatten und zum Verkanten der Beläge im Sattel führt.
Wichtige Warnzeichen für verschlissene Bremsbeläge
Das Fahrzeug signalisiert rechtzeitig, wann das Material der Reibbeläge die kritische Mindeststärke erreicht hat:
Kratzende oder schabende Geräusche: Ein metallisches Geräusch beim Betätigen des Pedals deutet darauf hin, dass die Reibschicht komplett abgetragen ist und die Trägerplatte direkt auf der Bremsscheibe reibt.
Pulsieren im Bremspedal: Wird beim Verzögern eine Unruhe im Fußraum oder im Lenkrad spürbar, hat sich der Belag durch punktuelle Überhitzung ungleichmäßig auf der Scheibe abgebrannt oder die Bremsscheibe hat sich verzogen.
Aufleuchten der Verschleißanzeige: Moderne Fahrzeuge verfügen über elektrische Sensoren im Belag, die ab einer Restbelagstärke von ca. 2 bis 3 Millimetern eine Warnmeldung im Cockpit auslösen.
Längerer Pedalweg: Muss das Bremspedal ungewöhnlich weit durchgetreten werden, um eine Verzögerung zu erreichen, kann dies auf extrem dünne Beläge oder überhitzte Bremsflüssigkeit mit Dampfblasenbildung hinweisen.
Fachgerechter Einbau und Pflege für maximale Lebensdauer
Damit die neuen Komponenten dauerhaft leise und effektiv arbeiten, müssen beim Wechsel einige handwerkliche Grundregeln beachtet werden. Physikalische Tests zeigen, dass eine unzureichend gereinigte Bremsanlage die Lebensdauer neuer Beläge um bis zu 30 % verkürzen kann.
Vor dem Einsetzen der neuen Teile ist der Bremssattelträger gründlich von Bremsstaub, Rost und Schmutz zu reinigen. Die Führungsflächen der Belaglaschen sollten dünn mit einer hochtemperaturbeständigen, metallfreien Plastilube-Paste bestrichen werden, um Quietschgeräusche zu unterbinden. Nach dem Austausch ist ein korrektes Einfahren unerlässlich: Auf den ersten 200 Kilometern sollten Vollbremsungen vermieden werden, damit sich die Oberflächen von Scheibe und Belag ohne thermischen Schock gleichmäßig aneinander anpassen können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange halten Bremsbeläge im Schnitt bei gemischter Fahrweise?
Je nach Fahrstil und Streckenprofil halten Beläge an der Vorderachse zwischen 30.000 und 50.000 Kilometern. Da beim Bremsen durch die dynamische Achslastverlagerung bis zu 70 % der Bremskraft auf die Vorderachse wirken, halten die Beläge an der Hinterachse oft bis zu 70.000 Kilometer.
Müssen Bremsbeläge immer paarweise getauscht werden?
Ja, der Austausch muss zwingend achsweise erfolgen. Ein einseitiger Wechsel führt zu ungleicher Bremswirkung, wodurch das Fahrzeug bei einer Gefahrenbremsung zur Seite ausbrechen kann.
Ist die Kennzeichnung ECE R90 für Bremsbeläge in Deutschland Pflicht?
Ja, im Geltungsbereich der EU dürfen nur Beläge verbaut werden, die nach ECE R90 zertifiziert sind. Dies garantiert, dass die Ersatzteile in Leistung, Hitzebeständigkeit und Reibwert max. ±15 % vom Originalteil des Herstellers abweichen.
Herbstfahrt in die reizvolle Umgebung von Zell am See
Schon fast traditionell nimmt sich die Gemeinschaft der Kaufbeurer Kunstreiter Zeit für einen mehrtägigen Ausflug. Diesmal fiel die Wahl auf Zell am See im Salzburger Land, umgeben von Sehenswürdigkeiten mit klangvollen Namen wie Kaprun, Mooserboden oder dem Kitzsteinhorn. Aber schon die Anreise bot mit dem Königssee einen ersten Höhepunkt.
Bei schönstem Sonnenschein ging es mit einem der vielen Ausflugsboote zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä, jedoch nicht ohne auf halber Strecke dem Echo vom Königssee zu lauschen. Umgeben von den Bergen des Nationalparks Berchtesgaden, hier insbesondere von der mächtigen Watzmann-Ostwand, war den Kunstreitern, vereint mit Hunderten Gleichgesinnter ein einmaliges Erlebnis beschieden. Nach kurzer Busfahrt war das Hotel in Zell am See erreicht, wo schon ein reichhaltiges Buffet wartete.
Am nächsten Tag, das Wetter konnte nicht besser sein, ging es mit den „Gletscher-Jets“ aufs Kitzsteinhorn. Dort oben, in 3029 Metern Höhe, beeindruckte die Sicht auf die mächtigen Gipfel des Nationalparks Hohe Tauern, auf das Steinerne Meer und die Kitzbüheler Alpen. Leider sieht man auch hier – insbesondere an den Schleifspuren im Fels – dass sich der Gletscher mehr und mehr zurückzieht, Teilflächen sind vor weiterer Sonneneinstrahlung mit Folien abgedeckt. Nach ausgiebigen Fotostopps blieb noch Zeit zum Besuch des Städtchens Kaprun mit seinem „charmanten“ Ortskern. So mancher Kunstreiter erinnerte sich in diesem Zusammenhang an reißerische Geschichten und Romane im Zusammenhang mit den Baustellen am Kitzsteinhorn und den Stauseen am Mooserboden. Der war übrigens Ziel des nächsten Tages.
Die Fahrt zu den Hochgebirgsstauseen Mooserboden in über 2.040 Metern Seehöhe ist faszinierend und abenteuerlich, denn es geht spektakulär und eng durch in den Fels gehauene Tunnel, über steile Serpentinen und zwischendurch mit Europas größtem Schrägaufzug, eine steile Felswand hinauf, bis schließlich die gigantische, 107 Meter hohe Mooserboden-Staumauer erreicht wird. Die anschließende gemächliche Rundfahrt mit dem Bummelbähnle rund um den Zeller See ließ den Adrenalinspiegel wieder sinken, den allerdings später am Abend ein gut aufgelegter Musikant wieder erhöhte.
Am letzten Tag schließlich, konnten die Kunstreiter bei einer Schiffsrundfahrt auf dem Zeller See, einen anderen, nicht weniger bemerkenswerten Blick auf die alpine Landschaft und die markanten Berggipfel von See aus auf sich wirken lassen. Leider war damit diese eindrucksvolle Herbstreise zu Ende und es ging zurück nach Kaufbeuren, wo man sich standesgemäß mit einem dreifachen „Kunstreiter HÜH HOTT“ voneinander verabschiedete.
Neue Präventionskurse und Angebote für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene
Das 8sam Yogastudio freut sich, den Start der neuen Präventionskurse nach den Sommerferien bekannt zu geben. Unter der fachkundigen Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger sowie Yogalehrerin Anja Herber haben Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene die Möglichkeit, Yoga neu für sich zu entdecken oder ihre Praxis zu vertiefen.
Die Präventionskurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert. Je nach Krankenkasse können die Kurskosten für einen Präventionskurs bis zu 100 Prozent übernommen werden.
Übersicht der Präventionskurse ab 21. September 2026
Montags, ab 21. September 2026, 17 bis 18.15 Uhr: Hatha Yoga – Einfach Üben mit Stephanie Schönberger Für Anfänger und Wiedereinsteiger.
Montags, ab 21. September 2026, 18.30 bis 19.45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga Deep Dive – Level II mit Stephanie Schönberger Eine intensive Yogastunde für geübte Teilnehmer, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.
Dienstags, ab 22. September 2026, 9 bis 10.15 Uhr: Hatha Yoga – Einfach Üben mit Stephanie Schönberger Ein sanft-dynamischer Start in den Tag mit Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmende mit etwas Yogaerfahrung.
Donnerstags, ab 24. September 2026, 17.30 bis 18.45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga mit Anja Herber Ein kraftvoller, fließender Vinyasa Flow. Für Praktizierende mit Vorkenntnissen.
Donnerstags, ab 24. September 2026, 19 bis 20.15 Uhr: Hatha Yoga für Anfänger und Wiedereinsteiger mit Anja Herber Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Du lernst Grundlagen, entwickelst ein Bewusstsein für deinen Atem und erlernst einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Freitags, ab 25. September 2026, 8.30 bis 9.45 Uhr: Mit Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.
Sichere dir jetzt deinen Platz in einem der beliebten Präventionskurse und melde dich über den Stundenplan des 8sam Yogastudios an.
Yoga für Unbewegliche
Für alle, die sich bisher vielleicht noch nicht getraut haben, mit Yoga zu beginnen, oder denken, sie seien zu unbeweglich für Yoga, startet am 7. Oktober 2026 außerdem der nächste Kurs „Yoga für Unbewegliche“ bei der erfahrenen Yogalehrerin Alexandra Epple.
Viele Menschen zögern, mit Yoga zu starten, weil sie denken, dass alle anderen bereits super beweglich sind. Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ im 8sam räumt diese Gedanken beiseite. Unter dem Motto „Jeder und Jede kann Yoga üben“ richtet sich der Kurs vor allem an Teilnehmer, die noch nie Yoga praktiziert haben oder sich bisher einfach nicht getraut haben, in einem Yogastudio auf die Yogamatte zu treten.
Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ startet am 7. Oktober 2026, geht über zehn Einheiten bis zum 16. Dezember 2026 und findet immer mittwochs von 17 bis 18.15 Uhr statt.
Ganz neu: „Armin & the stiff boys“
Neu im Angebot ist außerdem „Armin & the stiff boys“ – ein Kurs für Männer, die mit Yoga beginnen möchten, und dies gerne in einer Männerrunde und mit einem Mann als Lehrer tun möchten.
Der Kurs startet am 29. September 2026 und findet immer dienstags von 17.30 bis 18.45 Uhr statt.
Über das 8sam Yogastudio
Das 8sam Yogastudio ist ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in Kaufbeuren. Mit einer Vielzahl von Kursen, offenen Stunden und Workshops für alle Erfahrungsstufen bietet das Studio eine lebendige Gemeinschaft für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen oder gerade erst damit beginnen möchten.
Ausbildungsstart bei mayr® Antriebstechnik: 22 neue Auszubildende haben ihre Laufbahn in sechs verschiedenen Berufszweigen begonnen. Auszubildende stellen rund 10 Prozent der Belegschaft bei mayr®. Foto: Mayr Antriebstechnik / Celina Reichle
22 neue Azubis starten ihre Laufbahn in Mauerstetten
Am 1. September 2026 starteten insgesamt 22 neue Auszubildende bei Mayr Antriebstechnik ins Berufsleben. Diese werden in den kommenden Jahren in den Berufen Industriemechaniker/-in, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker/-in, Technischer Produktdesigner/-in, Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung und Industriekaufmann/-frau ausgebildet. Die Leitgedanken des renommierten Familienunternehmens sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Innovation – sie gelten nicht nur für die Produkte, sondern auch im Hinblick auf die Ausbildung.
mayr® Antriebstechnik setzt in herausfordernden Zeiten ein klares Zeichen: Mit dem Bau der neuen Produktionshalle 9b in Mauerstetten schafft das Familienunternehmen mehr Raum für Automatisierung und moderne Fertigungstechnologien. Das Projekt unterstreicht das Bekenntnis zum Standort im Allgäu und zur langfristigen Entwicklung der Region
Neben Investitionen in die zukunftsorientierte Produktion legt der Betrieb auch großen Wert auf die Entwicklung der eigenen Mitarbeitenden. Die fachlich fundierte Ausbildung wird um weitere Bausteine zur Persönlichkeitsentwicklung und zu Schlüsselqualifikationen ergänzt. “Wir möchten mit dem Konzept ‚Ausbildung mit Tiefe‘ echten Mehrwert für die Jugendlichen bieten“, so Ferdinand Mayr, dem es ein Herzensprojekt ist, auch sich selbst einzubringen. „Wer hat im hektischen Alltag schon Zeit, sich mit sich selbst, seinen Schwächen und Stärken und der gezielten persönlichen Weiterentwicklung zu beschäftigen?“ Hier hat mayr® Antriebstechnik mit externer Unterstützung ein ausbildungsbegleitendes Programm geschaffen, welches persönlich durch den Geschäftsführer Ferdinand Mayr eröffnet und über die Ausbildung hinaus begleitet wird.
Auch die Digitalisierung spielt in der Ausbildung eine zentrale Rolle. Moderne Technik prägt bei mayr® Antriebstechnik nicht nur die Arbeitsplätze und die Fertigung, sondern auch den Ausbildungsalltag. Alle Auszubildenden erhalten für ihre Ausbildung ein eigenes iPads, das sie sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule und für private Zwecke nutzen können. Damit möchte mayr® Antriebstechnik nicht nur modernes Lernen fördern, sondern auch den Jugendlichen einen flexiblen Begleiter zur Verfügung stellen.
Durchschnittlich hat mayr® Antriebstechnik rund 80 Lehrlinge in der Ausbildung. Das entspricht in etwa 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Nach der Ausbildung kann der Betrieb nahezu alle Lehrlinge übernehmen und bietet den jungen Menschen damit langfristig eine sichere Perspektive. Derzeit sind rund 60 Prozent der etwa 750 Beschäftigten in Mauerstetten ehemalige mayr® Auszubildende.
CSD zieht am 12. September durch die Stadt – anschließend Festival im Spitalhof
Der Allgäu Pride Summer 2026 geht in Kaufbeuren auf die Zielgerade. Am Samstag, 12. September, steht mit dem CSD Kaufbeuren einer der zentralen Termine der Veranstaltungsreihe auf dem Programm. Auf eine Demonstration durch die Stadt und die anschließende Kundgebung folgt ein Festival im Spitalhof.
Der Allgäu Pride Summer findet in diesem Jahr vom 1. August bis 13. September statt. Eingerahmt wird das Programm von den CSDs in Kempten und Kaufbeuren. Dazwischen finden im Allgäuer Raum verschiedene queere Veranstaltungen statt.
Demonstration startet am Zollhäuschen
Am Samstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11:45 Uhr am Zollhäuschen in der Schmiedgasse 25. Um 12 Uhr startet dort die Demonstration durch Kaufbeuren. Ziel ist der Spitalhof, wo im Anschluss die Kundgebung stattfindet.
Der CSD soll die LGBTQIA+ Community sichtbar machen und zugleich für Gleichberechtigung, Akzeptanz und ein respektvolles Miteinander eintreten. Veranstalter ist der Allgäu Pride e.V. Der Verein setzt sich dafür ein, queere Lebensrealitäten im Allgäuer Raum sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Austausch zu fördern.
Festival ab 14 Uhr im Spitalhof
Nach Demonstration und Kundgebung geht der Pride-Tag im Spitalhof weiter. Dort beginnt um 14 Uhr das Festival. Der Eintritt ist frei.
Das Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell gibt seine aktuellen Termine bekannt – vom Pizza-Abend über den Frühschoppen bis zur Aufkircher Saitenmusik
Im September stehen im Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell wieder mehrere Termine auf dem Programm. Neben geselligen Treffen und einem musikalischen Abend findet auch die Bürgerversammlung Hirschzell statt.
Pizza-Abend mit der Feuerwehr Hirschzell
Den Auftakt macht am Freitag, 11. September 2026, ab 17 Uhr der Pizza-Abend. Die Feuerwehr Hirschzell bereitet Pizzen aus dem Brotbackhaus zu.
Frühschoppen und geselliger Abend
Am Sonntag, 13. September 2026, ab 10 Uhr lädt das Dorfgemeinschaftshaus zum Frühschoppen ein.
Ein weiterer Treffpunkt ist der gesellige Abend am Freitag, 25. September 2026, ab 19 Uhr.
Aufkircher Saitenmusik zu Gast
Musikalisch wird es am Sonntag, 27. September 2026: Von 19 bis 21 Uhr ist die Aufkircher Saitenmusik zu Gast.
Bürgerversammlung Hirschzell
Am Dienstag, 29. September 2026, ab 19 Uhr findet die Bürgerversammlung Hirschzell statt.
Nähere Informationen und weitere Termine gibt es auf der Homepage des Dorfgemeinschaftshauses. Dort werden auch kurzfristige Änderungen bekannt gegeben.
Trauercafé in Kaufbeuren: Raum für Begegnung und Austausch
Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu bietet Trauernden am Mittwoch, 9. September 2026, wieder die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen zu treffen und auszutauschen.
Austausch bei Kaffee und Kuchen
Das Trauercafé richtet sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben. Bei Kaffee und Kuchen à la carte besteht die Möglichkeit, mit ebenfalls Betroffenen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Das Trauercafé findet von 14:30 bis 16:30 Uhr in den Räumen des Generationenhauses, Hafenmarkt 6–8 in Kaufbeuren, statt.
Anmeldung bis 8. September
Um telefonische Anmeldung bis 8. September 2026 unter 08341 99 44 43 wird gebeten.
Drei Stunden Rock, Pop und Partymusik mit sechs Musikern im Atrium der Heiligen Familie
Auch 2026 gibt es wieder ein „Rock im Atrium“. Unter dem Motto „Kulthits & Feieralarm“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am 18. September 2026 ein abwechslungsreicher Abend mit Rock-, Pop- und Partymusik.
Neben den fünf Musikern Maurice Ensinger, Andreas Heinrich, Jonas Reimer, Nick Uhl-Sonntag und Jakob Trautwein wird die Band in diesem Jahr erstmals durch Hans-Detlef Hora am Saxophon bereichert. Gemeinsam stehen die sechs Musiker als eingespielte Einheit auf der Bühne und gestalten ein rund dreistündiges Programm voller bekannter Klassiker und moderner Hits.
Das Konzert richtet sich sowohl an Jugendliche und junge Erwachsene als auch an Musikfreunde aller Altersgruppen. Mit Freude und Leidenschaft möchte die Band ihre Begeisterung für die Musik an das Publikum weitergeben und den Sommer musikalisch ausklingen lassen.
Die Rahmendaten
Ort: Atrium der Hl. Familie Kaufbeuren (Am Sonneneck 45)
Datum: 18. September 2026
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)
Dauer: ca. 3 Stunden
Verpflegung: Für das leibliche Wohl ist mit Essen und Getränken gesorgt.
Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen – von Rock- und Popklassikern bis hin zu Partytiteln.
„Rock im Atrium – Kulthits & Feieralarm“ verspricht einen Abend voller Musik, guter Laune und gemeinsamer Erlebnisse.
Spendenübergabe für das Frauenhaus Kaufbeuren: Mitglieder der Band Stage5 übergaben die beim Auftritt in der Soundbar Glocke gesammelten 650 Euro an Katja Mann, Leiterin des Frauenhauses. Foto: Stage5
Rockklassiker, volles Haus und ein guter Zweck: Die Kaufbeurer Musiker verzichten auf ihre Gage – 650 Euro kommen für das Frauenhaus Kaufbeuren zusammen
Vor vollem Haus und einem begeisterten Publikum spielte die Kaufbeurer Rockband Stage5 am 22. August in der Soundbar Glocke. Angesagt waren Rockklassiker der 60er- und 70er-Jahre. Die Band besteht aus Petra Eibeler, Willi Fritz, Heinz Gom, Tom Heringer, Winfried Nusser, Felix Reinschmidt und Bertram Sellner.
Zugunsten des Frauenhauses Kaufbeuren verzichteten die Musiker auf ihre Gage und baten stattdessen um Spenden. Dabei kamen ansehnliche 650 Euro zusammen.
Von häuslicher Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen finden mit ihren Kindern im Frauenhaus Kaufbeuren sichere Zuflucht sowie rechtliche und finanzielle Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Band Stage5 und die Soundbar Glocke bedanken sich beim Publikum und freuen sich sehr, das Kaufbeurer Frauenhaus zu unterstützen.
Von Wasserschaden und Pkw-Brand bis zu Unfallfluchten: Die aktuellen Meldungen aus Kaufbeuren und Umgebung
In Kaufbeuren und Umgebung waren Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen bei mehreren Einsätzen gefordert. Neben einem Fahrzeugüberschlag auf der B12 beschäftigten unter anderem zwei Unfallfluchten, ein Pkw-Brand, eine Ölspur und ein Wasserschaden die Einsatzkräfte.
Sonntag, 6. September 2026
Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus
KAUFBEUREN. Am Sonntag, 6. September 2026, wurde die Feuerwehr um 01:32 Uhr zu einem Wasserschaden im Ulrich-Frank-Weg gerufen. Der Haupthahn war durch den Betroffenen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr geschlossen worden.
Auf einer Fläche von rund 15 Quadratmetern stand das Wasser etwa acht Zentimeter hoch. Die Feuerwehr nahm das Wasser mit einem Wassersauger auf und stellte das Ventil des Spülkastens ab.
Nach der Wiederinbetriebnahme der Wasserleitung tropfte erneut Wasser aus der Decke. Daraufhin wurde die Hauptwasserleitung wieder abgestellt. Zudem wurden die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses informiert. Die Bewohner verständigen am Montag den Vermieter.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 29 Minuten. Vier Einsatzkräfte waren mit dem MZF 1/11/1 und dem RW 1/61/1 vor Ort.
Samstag, 5. September 2026
Rauchentwicklung aus dem Motorraum eines Fahrzeugs
KAUFBEUREN. Am Samstagabend, 5. September 2026, wurde die Feuerwehr um 21:48 Uhr zu einem Fahrzeugbrand am Hafenmarkt alarmiert. Gemeldet worden war der Brand eines 45er-Autos.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Rauchentwicklung aus dem Motorraum festgestellt. Die Einsatzkräfte führten Löschmaßnahmen durch, klemmten die Batterie ab und kontrollierten das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera.
Anschließend wurde das Fahrzeug an den Halter übergeben, der es mit einem Anhänger abtransportierte. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Der Einsatz dauerte 35 Minuten. 15 Einsatzkräfte waren mit dem MZF 1/11/1 und dem LF 1/43/1 vor Ort.
Freitag, 4. September 2026
Fahrzeug überschlägt sich auf der B12
GERMARINGEN. Am Mittag des 04.09.2026 kam es auf der B12 auf Höhe Untergermaringen zu einem alleinbeteiligten Verkehrsunfall. Eine Pkw-Fahrerin kam aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug.
Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein unfalltypischer Sachschaden. (PI Buchloe)
Fahrradfahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Pkw
KAUFBEUREN. Am 04.09.2026, gegen 10:45 Uhr, ereignete sich in der Straße Forettle ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem bislang unbekannten Fahrradfahrer. Hierbei wurde der Pkw beschädigt.
Der Fahrradfahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder sich um die Regulierung des entstandenen Schadens zu kümmern. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000,- Euro.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum bislang unbekannten Fahrradfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Rund 500 Meter lange Ölspur in der Sudetenstraße
KAUFBEUREN-NEUGABLONZ. Am Freitagabend, 4. September 2026, wurde der Löschzug Neugablonz um 20:39 Uhr zu einer Ölspur in der Sudetenstraße gerufen.
Die Ölspur erstreckte sich über eine Länge von rund 500 Metern. Auf etwa 100 Metern wurde sie durch die Feuerwehr eingestreut. Die Aufnahme erfolgte durch eine Kehrmaschine, die Beschilderung übernahm der städtische Bauhof.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 36 Minuten. Acht Einsatzkräfte waren mit dem MZF 2/11/1 und dem LF 2/41/1 im Einsatz.
Zwischen Dienstag, 1. September, und Donnerstag, 3. September 2026
VW-Bus auf Krankenhausparkplatz beschädigt – Verursacher flüchtet
KAUFBEUREN. Im Zeitraum zwischen dem 01.09.2026, 19:30 Uhr, und dem 03.09.2026, 15:00 Uhr, wurde auf dem Parkplatz des Krankenhauses in der Dr.-Gutermann-Straße 2 in Kaufbeuren ein dort geparkter VW-Bus durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher beschädigt.
Der Schaden entstand vermutlich beim Ausparken, er wird auf etwa 3.000,- Euro geschätzt. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder den Unfall bei der Polizei zu melden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum bislang unbekannten Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Der ESVK unterliegt nach guter Leistung Red Bull München beim Warrior Cup 2026 knapp mit 3:5. Foto: Benny Lahr
Nach drei Gegentoren in den ersten Minuten kämpfen sich die Joker zurück ins Spiel und kommen bis auf 3:4 heran – erst ein Empty-Net-Treffer sorgt für den 3:5-Endstand
Was für ein Eishockeyabend in der energie schwaben arena: Vor mehr als 2.400 stimmungsvollen Zuschauern lieferte sich der ESV Kaufbeuren beim Warrior Cup 2026 ein intensives Duell mit dem DEL-Club EHC Red Bull München. Am Ende mussten sich die Joker mit 3:5 geschlagen geben. Vor allem die Reaktion der Kaufbeurer nach einem denkbar schlechten Start machte jedoch Mut.
Drei Gegentore in nur drei Minuten
Die Partie hatte kaum begonnen, da schien sie bereits in eine eindeutige Richtung zu laufen. München legte ein enormes Tempo vor und erwischte den ESVK eiskalt. Nach gerade einmal rund drei Minuten lagen die Joker bereits mit 0:3 zurück.
ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser reagierte umgehend und nahm eine Auszeit. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte.
Die Partie veränderte sich. Kaufbeuren stand nun kompakter, fand zunehmend Zugriff und ließ die große Münchner Überlegenheit aus den ersten Minuten nicht weiter zu.
Der ESVK unterliegt nach guter Leistung Red Bull München beim Warrior Cup 2026 knapp mit 3:5. Foto: Benny LahrDer ESVK unterliegt nach guter Leistung Red Bull München beim Warrior Cup 2026 knapp mit 3:5. Foto: Benny LahrDer ESVK unterliegt nach guter Leistung Red Bull München beim Warrior Cup 2026 knapp mit 3:5. Foto: Benny LahrDer ESVK unterliegt nach guter Leistung Red Bull München beim Warrior Cup 2026 knapp mit 3:5. Foto: Benny LahrDer ESVK unterliegt nach guter Leistung Red Bull München beim Warrior Cup 2026 knapp mit 3:5. Foto: Benny Lahr
Die Joker finden zurück ins Spiel
Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der ESVK auch eigene Möglichkeiten. Die Kaufbeurer versteckten sich gegen den höherklassigen Gegner nicht und arbeiteten sich mit viel Einsatz zurück in die Begegnung.
Spätestens im dritten Drittel wurde es noch einmal richtig spannend. Die Joker kämpften sich bis auf 3:4 heran und hatten damit plötzlich die Chance, eine Partie auszugleichen, die nach den ersten drei Minuten schon fast entschieden schien.
ESVK riskiert alles
In der Schlussphase versuchte Kaufbeuren noch einmal alles. Sebastian Buchwieser nahm den Torhüter vom Eis und brachte einen zusätzlichen Feldspieler.
Die Joker drängten auf den Ausgleich, doch ein Fehlpass machte die Hoffnung schließlich zunichte. München nutzte die Situation und traf ins verwaiste Kaufbeurer Tor zum 3:5-Endstand.
Die Torschützen der Joker: Tomas Schwamberger, Sami Blomqvist und Eero Elo erzielten die Treffer für den ESVK.
Viel Applaus von mehr als 2.400 Zuschauern
Auch wenn es nicht zur Überraschung gegen den DEL-Club reichte, hatte sich der ESVK nach dem frühen 0:3 eindrucksvoll in die Partie zurückgekämpft. Statt nach dem Fehlstart auseinanderzufallen, stabilisierten sich die Joker, hielten dagegen und machten das Spiel bis in die Schlussphase spannend.
Die mehr als 2.400 Zuschauer in der energie schwaben arena sorgten dabei für einen stimmungsvollen Rahmen und machten die Partie zu einem echten Eishockeyfest.
Die ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny Lahr
Vom Nachwuchs auf dem Eis über ein packendes Traditionsspiel vor gut 1.000 Zuschauern bis zur Vorstellung der Profimannschaft: Der Freitag beim Warrior Cup 2026 zeigte die ganze Bandbreite des ESV Kaufbeuren
Es war der erwartet besondere ESVK-Tag im Rahmen des Warrior Cups 2026. Am Freitag präsentierte sich der ESV Kaufbeuren in all seinen Facetten – vom jüngsten Nachwuchs über die Frauenmannschaft und ehemalige Eishockeygrößen bis hin zur aktuellen Profimannschaft. Ein abwechslungsreicher Tag, der eindrucksvoll zeigte, wie breit der Eishockeysport in Kaufbeuren aufgestellt ist.
Von der Eishockeyschule bis zur U20
Den Auftakt machte am späten Nachmittag der ESV Kaufbeuren e.V. mit der Präsentation seines Nachwuchsbereichs. Moderiert von Claus Tenambergen wurden die einzelnen Nachwuchsmannschaften auf dem Eis vorgestellt.
Von der Eishockeyschule und der U7 bis hinauf zur U20 präsentierten sich die jungen Spielerinnen und Spieler den Zuschauern in der energie schwaben arena. Ebenfalls mit dabei war die Frauenmannschaft des ESVK.
Dabei entstanden genau jene Bilder, die eindrucksvoll verdeutlichten, welchen Stellenwert die Nachwuchsarbeit beim ESV Kaufbeuren besitzt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche in ihren ESVK-Trikots gemeinsam auf dem Eis zu sehen, machte sichtbar, wie groß der Unterbau des Kaufbeurer Eishockeys ist – und wie viele junge Spielerinnen und Spieler Woche für Woche für ihren Sport und den ESVK auf dem Eis stehen.
Der Blick reichte dabei von den Jüngsten, die ihre ersten Schritte auf Schlittschuhen machen, bis zu den älteren Nachwuchsspielern, die bereits auf einem hohen sportlichen Niveau unterwegs sind.
Die Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex Winterholler
Eishockey-Legenden liefern sich packendes Duell
Nach dem Nachwuchs gehörte die Eisfläche den ehemaligen Größen. Vor gut 1.000 Zuschauern traf die ESVK-Traditionsmannschaft auf die Nationalmannschaft der ehemaligen deutschen Nationalspieler.
Wer dabei ein gemütliches Schaulaufen ehemaliger Profis erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein attraktives Spiel mit Tempo, technischen Kabinettstückchen und sehenswerten Kombinationen. Immer wieder war zu erkennen, dass hier Akteure auf dem Eis standen, die über viele Jahre Eishockey auf hohem Niveau gespielt hatten.
Und auch sportlich hielten die Kaufbeurer hervorragend dagegen. Nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand drehte die ESVK-Traditionsmannschaft die Partie und ging sogar mit 4:3 in Führung.
Nach der regulären Spielzeit stand es schließlich 5:5.
Die ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny Lahr
Die ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Fotos: Alex Winterholler
Publikum fordert das Penaltyschießen
Eigentlich hätte es das gewesen sein können. Über den Stadionsprecher wurde verkündet, dass sich beide Mannschaften auf das Unentschieden geeinigt hätten.
Doch die Zuschauer in der energie schwaben arena hatten andere Vorstellungen. Mit lautstarkem Applaus machten sie deutlich, dass sie ein Penaltyschießen sehen wollten.
Der Wunsch wurde erhört.
Also traten die ehemaligen Profis noch einmal gegeneinander an – diesmal im direkten Duell zwischen Schützen und Torhütern. Am Ende hatte die Nationalmannschaft der Ehemaligen knapp die Nase vorn und gewann die Partie mit 6:5 nach Penaltyschießen.
Das Ergebnis war an diesem Abend allerdings beinahe Nebensache. Im Mittelpunkt standen das Wiedersehen mit zahlreichen bekannten Spielern, attraktives Eishockey und die Freude daran, viele frühere Größen noch einmal gemeinsam auf dem Kaufbeurer Eis erleben zu können.
Von den Legenden zu den aktuellen Jokern
Nach dem Spiel verlagerte sich das Geschehen von der energie schwaben arena ins Festzelt. Dort stand anschließend die 1. Mannschaft des ESV Kaufbeuren im Mittelpunkt.
Die Joker wurden den Fans für die neue Spielzeit 2026/2027 vorgestellt. Auch der neue Trainer Sebastian Buchwieser stellte sich den Fragen des Moderators Phil Bader und sprach über die bevorstehende Saison.
Eine Neuigkeit wurde an diesem Abend ebenfalls exklusiv bekannt gegeben: die Besetzung der Kapitänsämter für die neue Spielzeit.
Vorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus Tenambergen
Weitere tolle Bilder der Mannschaftspräsentation von Alex Winterholler
Vorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex Winterholler
Max Renner führt die Joker als Kapitän an
Die Joker werden in der Saison 2026/2027 von Max Renner als Kapitän angeführt.
Unterstützt wird er von seinen Assistenten Eero Elo, Julian Eichinger und Max Oswald.
Damit wissen die Fans nun auch offiziell, welches Quartett in der kommenden Saison innerhalb der Mannschaft besondere Verantwortung übernehmen wird.
Nach Mannschaftsvorstellung, Interviews und Autogrammstunde war der ESVK-Tag noch nicht beendet. Dieter Schaurich übernahm anschließend die Musik und sorgte im Festzelt für den passenden Ausklang und Partystimmung.
Dieter Schaurich. Fotos: Alex Winterholler
Foto: Alex Winterholler
Ein rundum gelungener ESVK-Tag
Vom Nachwuchs über die Frauenmannschaft und die ehemaligen Eishockeygrößen bis zu den aktuellen Profis: Der Freitag beim Warrior Cup brachte die verschiedenen Generationen und Bereiche des ESV Kaufbeuren an einem Tag zusammen.
Die Nachwuchspräsentation mit ihren vielen Spielerinnen und Spielern, ein überraschend temporeiches und bis zum Penaltyschießen spannendes Traditionsspiel vor gut 1.000 Zuschauern sowie die Vorstellung der neuen Joker machten den Freitag zu einem rundum gelungenen ESVK-Tag.
Am Samstag und Sonntag rückt nun der eigentliche Warrior Cup 2026 in den Mittelpunkt. Am Samstag treffen zunächst die Belfast Giants auf den HC Ambri-Piotta, ehe der ESV Kaufbeuren gegen Red Bull München antritt. Am Sonntag folgen das Spiel um Platz drei und das Finale.
Muckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus Tenambergen
Drei Sets, viel Live-Musik und gute Stimmung: Der Partyabend mit Muckasäck eröffnet das viertägige Warrior-Cup-Wochenende des ESV Kaufbeuren
Der Startschuss für den Warrior Cup 2026 ist gefallen. Am Donnerstagabend eröffnete die Band Muckasäck das viertägige Veranstaltungswochenende des ESV Kaufbeuren mit einem Partyabend im Bierzelt an der energie schwaben arena.
Ab 19:00 Uhr gehörte die Bühne Muckasäck. Die Musiker präsentierten sich bestens aufgelegt und sorgten in insgesamt drei Sets für einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Abend. Mit ihrem energiegeladenen Auftritt gelang es der Band, das Publikum schnell mitzunehmen und für ausgelassene Stimmung im Bierzelt zu sorgen.
Muckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus Tenambergen
Gute Stimmung trotz Luft nach oben bei der Besucherzahl
Auch wenn sich die Veranstalter zum Auftakt sicherlich noch einige Besucherinnen und Besucher mehr gewünscht hätten, tat dies der Atmosphäre vor Ort keinen Abbruch. Die Gäste, die den Weg ins Bierzelt gefunden hatten, feierten gemeinsam mit der Band und sorgten für einen gelungenen ersten Abend des Warrior Cups.
Am Freitag stehen Nachwuchs, ESVK-Legenden und die Joker im Mittelpunkt
Nach dem musikalischen Auftakt geht das Programm des Warrior Cups bereits am Freitag weiter. Um 17:30 Uhr werden die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren vorgestellt.
Um 18:30 Uhr folgt in der energie schwaben arena das Traditionsspiel zwischen den ESVK-Oldtimern und den DEB-Oldtimern. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei. Nachwuchskinder des ESVK sammeln dabei Spenden für die Nachwuchsarbeit des Vereins.
Ab 20:00 Uhr steht anschließend die aktuelle Mannschaft im Mittelpunkt. Im Bierzelt werden die „Joker“ präsentiert, zudem ist eine Autogrammstunde vorgesehen.
Internationales Eishockey am Samstag und Sonntag
Am Samstag beginnt um 10:00 Uhr der Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück und dem Musikverein Hirschzell im Bierzelt. Sportlich wird es ab 13:00 Uhr mit der Partie Belfast Giants gegen HC Ambri-Piotta. Um 17:00 Uhr trifft der ESV Kaufbeuren auf Red Bull München. Im Anschluss steigt im Bierzelt der Partyabend mit DJ-Legende Dieter Schaurich.
Am Sonntag stehen schließlich die Entscheidungen beim Warrior Cup 2026 an. Um 13:00 Uhr beginnt das Spiel um Platz drei, um 17:00 Uhr folgt das Finale.
Nach dem gelungenen Auftakt mit Muckasäck warten damit noch drei vollgepackte Tage mit Eishockey und Rahmenprogramm auf die Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren.
Seit 55 Jahren ist das BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim Gulielminetti, eine Einrichtung des BRK-Kreisverbands Ostallgäu, ein fester Bestandteil Marktoberdorfs und für viele ältere Menschen ein neues Zuhause. Doch was macht eine gute Pflegeeinrichtung heute wirklich aus?
Claus Tenambergen spricht mit Einrichtungsleiterin Renate Dauner über das Leben im Gulielminetti, über die Menschen, die dort wohnen und arbeiten, über Pflege, Gemeinschaft und einen respektvollen Umgang miteinander. Ebenso geht es um aktuelle Herausforderungen wie steigende Pflegekosten und die Gewinnung von Fachkräften sowie um die Frage, was Angehörige wissen sollten, wenn ein Umzug in ein Seniorenheim bevorsteht. Natürlich richtet sich der Blick auch auf das 55-jährige Jubiläum am 10. Oktober 2026, das gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden und der Bevölkerung gefeiert wird.
Entstanden ist ein persönliches und informatives Gespräch über 55 Jahre Gulielminetti – und vor allem über die Menschen, die das Haus prägen. Dabei wird deutlich, welche Haltung im Gulielminetti im Mittelpunkt steht: Jeder Mensch wird mit seiner Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und seiner ganz eigenen Lebensgeschichte wahrgenommen
Aktionstage für die Stadtverwaltung zur Europäischen Charta der Gleichstellung
Die Stadt Kaufbeuren arbeitet derzeit an einem Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Mit der Unterzeichnung der Charta durch Oberbürgermeister Stefan Bosse Ende 2023 hat sich die Stadt verpflichtet, einen Aktionsplan zu erstellen, in dem konkrete Ziele, Maßnahmen und Prioritäten entwickelt werden, um die Gleichstellung auf kommunaler Ebene aktiv zu fördern.
In verschiedenen Beteiligungsprozessen bindet die Gleichstellungsstelle nun die Bürgerinnen und Bürger sowie die Beschäftigten der Stadtverwaltung in die Erarbeitung ein. Ziel ist es in verschiedenen Handlungsfeldern, wie politische Teilhabe, Vielfalt und Diskriminierung sowie Chancengleichheit in Bildung, Beruf und Politik, Maßnahmen zu priorisieren, Ressourcen für die Umsetzung zu klären und Zeitpläne festzulegen.
Um diesen Prozess möglichst praxisnah zu gestalten, fanden nun interne Aktionstage der Gleichstellungsstelle statt. Hierzu wurden alle Beschäftigten der Stadtverwaltung eingeladen, sich zur Charta zu informieren und ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen einzubringen. Neben einer Einführungsveranstaltung zur Charta gab es einen Vortrag zu Anti-Bias und einen Input zur geschlechtersensiblen Stadtplanung und Klimaanpassung. Allen Beteiligten konnte verdeutlicht werden, dass Chancengleichheit nicht nur als ein Grundsatz zu verstehen ist, sondern in tägliche Arbeitsabläufe, Entscheidungen und Strukturen integriert werden kann.
Der Aktionsplan bildet künftig die Grundlage dafür, Gleichstellung in der Stadtgesellschaft und -verwaltung systematisch weiterzuentwickeln.
Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU). Foto: Tobias Koch
Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke begrüßt die Pläne des Freistaats – beim Bahnhalt Neugablonz sieht er allerdings einen „Wermutstropfen“
Für die geplanten Bahnhalte in Kaufbeuren gibt es neue zeitliche Perspektiven. Wie der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) in einer aktuellen Mitteilung berichtet, hat ihn der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, über den aktuellen Stand informiert. Demnach beabsichtigt der Freistaat trotz der angespannten Haushaltslage, den neuen Haltepunkt Kaufbeuren-Haken zu finanzieren. Nach Angaben der DB InfraGO AG wird eine Inbetriebnahme im zweiten Quartal 2029 angestrebt.
„Es freut mich sehr, dass der Freistaat Bayern trotz der angespannten Haushaltslage die Finanzierung des neuen Haltepunkts Kaufbeuren-Haken beabsichtigt und hierfür eine klare zeitliche Perspektive benennt“, erklärt Stracke.
Haken als weiterer Baustein für den Bahnverkehr
Der Bundestagsabgeordnete sieht den zusätzlichen Haltepunkt im Zusammenhang mit den derzeitigen Investitionen in den Kaufbeurer Bahnverkehr. Im März 2026 hat der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Kaufbeuren begonnen. Nach Angaben von Verkehrsminister Bernreiter investieren DB InfraGO AG, Bund und Freistaat rund 31 Millionen Euro in die Modernisierung. Der Freistaat trägt rund die Hälfte der Kosten. Zusätzlich plant die DB InfraGO AG die Weiterentwicklung des Empfangsgebäudes.
Stracke erklärt dazu: „Neben dem barrierefreien Ausbau und der Modernisierung des Empfangsgebäudes am Bahnhof Kaufbeuren ist der zusätzliche Bahnhalt in Kaufbeuren-Haken ein weiterer wichtiger Baustein, um den Bahnverkehr attraktiver zu machen und das Bahnfahren für die Menschen vor Ort einfacher und komfortabler zu gestalten.“
Bahnhalt Neugablonz soll mit Elektrifizierung kommen
Auch für den seit Langem diskutierten Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz gibt es eine neue Perspektive. Im Januar 2026 hat der Freistaat die DB InfraGO AG mit den Planungen zur Elektrifizierung der Strecke Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen beauftragt. Das Elektrifizierungsprojekt soll nach derzeitigem Stand bis 2040 abgeschlossen werden. Der neue Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz soll in dieses Projekt integriert werden.
„Auch für den Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz gibt es nun eine klare Perspektive, was ich ausdrücklich begrüße. Wie der Verkehrsminister mitteilt, soll dieser im Zuge der Elektrifizierung der Strecke Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen realisiert werden. Das ist eine klare Perspektive – zugleich bleibt ein Wermutstropfen: Bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme des Bahnhalts kann damit noch viel Zeit vergehen.“
Hintergrund für die gemeinsame Umsetzung ist die notwendige Absenkung der Gleise unter der Josefsthaler Straßenbrücke im Zuge der Elektrifizierung. Würden die Bahnsteige des neuen Haltepunkts bereits vorher gebaut, müssten sie später an das veränderte Höhenniveau angepasst werden. Laut Bernreiter sollen durch die Integration in das Elektrifizierungsprojekt Doppel- beziehungsweise Fehlinvestitionen vermieden werden.
Stracke: Elektrifizierung schneller voranbringen
Stracke kann diese Entscheidung nachvollziehen, sieht den langen Zeithorizont aber kritisch: „Es ist verständlich, dass die Umsetzung des Bahnhalts Kaufbeuren-Neugablonz in das Elektrifizierungsprojekt integriert werden soll, um Doppel- und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Schade ist jedoch, dass die Elektrifizierung erst 2040 abgeschlossen sein soll und damit auch die Inbetriebnahme des Bahnhalts in weite Ferne rückt. Jetzt muss alles darangesetzt werden, die Planungen und die Umsetzung des Elektrifizierungsvorhabens Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen so schnell wie möglich voranzubringen.“
Muckasäck, ESVK-Traditionsmannschaft, internationale Topteams und Festzelt: Das komplette Programm von Donnerstag bis Sonntag
Vier Tage Eishockey, Vereinsleben und Festzeltprogramm: Am Donnerstag, 3. September, beginnt rund um die energie schwaben arena der Warrior Cup 2026. Bevor am Samstag und Sonntag das eigentliche internationale Eishockeyturnier ausgetragen wird, wartet bereits am Donnerstag und Freitag ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Fans.
Mit dabei sind in diesem Jahr neben Gastgeber ESV Kaufbeuren der HC Ambri-Piotta aus der Schweiz, die Belfast Giants aus Nordirland und Red Bull München. Dazu kommen ein besonderes Traditionsspiel, die Präsentation des ESVK-Nachwuchses und der aktuellen Joker-Mannschaft sowie mehrere Veranstaltungen im Bierzelt.
Donnerstag: Muckasäck eröffnet das Warrior-Cup-Wochenende
Der Startschuss fällt am Donnerstag, 3. September, im Bierzelt.
19:00 Uhr: Partyabend mit Muckasäck im Bierzelt
Damit beginnt der Warrior Cup bereits zwei Tage vor dem ersten Turnierspiel mit einem musikalischen Auftakt.
Freitag: Vom ESVK-Nachwuchs bis zu den Eishockey-Legenden
Der Freitag steht ganz im Zeichen des ESV Kaufbeuren. Den Auftakt macht der Nachwuchs, bevor zahlreiche bekannte Namen aus der Eishockey-Vergangenheit auf das Eis zurückkehren.
17:30 Uhr: Mannschaftsvorstellungen des ESVK-Nachwuchses
Anschließend wartet eines der besonderen Highlights des Wochenendes:
18:30 Uhr: ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen
Zahlreiche ehemalige Kaufbeurer Publikumslieblinge und bekannte deutsche Eishockeyspieler stehen dabei noch einmal gemeinsam auf dem Eis. Gespielt werden 3 x 20 Minuten mit durchlaufender Spielzeit.
Der Eintritt zum Traditionsspiel ist frei. Nachwuchskinder des ESVK sind mit Spendenbüchsen unterwegs. Die Spenden kommen der Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. zugute.
Nach dem Spiel geht es im Bierzelt weiter:
20:00 Uhr: Mannschaftspräsentation der „Joker“ und Autogrammstunde im Bierzelt
Damit spannt der Freitag den Bogen vom ESVK-Nachwuchs über ehemalige Spieler bis zur aktuellen Mannschaft.
Samstag: Der Warrior Cup beginnt auf dem Eis
Am Samstag startet der Tag zunächst gemütlich im Bierzelt. Ab 10:00 Uhr gibt es einen Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikverein Hirschzell.
10:00 Uhr: Frühschoppen & Weißwurstfrühstück mit dem Musikverein Hirschzell im Bierzelt
Danach rückt das internationale Eishockey in den Mittelpunkt. Vier Mannschaften aus drei Ländern kämpfen um den Einzug ins Finale.
13:00 Uhr: Belfast Giants – HC Ambri-Piotta
17:00 Uhr: ESV Kaufbeuren – Red Bull München
Nach dem zweiten Spiel ist der Samstag noch lange nicht vorbei. Im Bierzelt geht es anschließend weiter:
Im Anschluss: Partyabend mit DJ-Legende Dieter Schaurich im Bierzelt
Sonntag: Wer gewinnt den Warrior Cup 2026?
Am Sonntag fallen die Entscheidungen. Zunächst treffen die beiden Verlierer der Samstagsspiele aufeinander, ehe am späten Nachmittag das Finale des Warrior Cups 2026 ausgetragen wird.
13:00 Uhr: Spiel um Platz drei
Verlierer Spiel 1 – Verlierer Spiel 2
17:00 Uhr: Finale
Gewinner Spiel 1 – Gewinner Spiel 2
Nach dem Finale steht fest, wer den Warrior Cup 2026 mit nach Hause nimmt.
Warrior Cup 2026: Das komplette Programm auf einen Blick
Donnerstag, 3. September
19:00 Uhr: Partyabend mit Muckasäck im Bierzelt
Freitag, 4. September
17:30 Uhr: Mannschaftsvorstellungen ESVK-Nachwuchs 18:30 Uhr: ESVK-Traditionsmannschaft – Nationalmannschaft der Ehemaligen 20:00 Uhr: Mannschaftspräsentation der „Joker“ und Autogrammstunde im Bierzelt
Samstag, 5. September
10:00 Uhr: Frühschoppen & Weißwurstfrühstück mit dem Musikverein Hirschzell im Bierzelt 13:00 Uhr: Belfast Giants – HC Ambri-Piotta 17:00 Uhr: ESV Kaufbeuren – Red Bull München Im Anschluss: Partyabend mit DJ-Legende Dieter Schaurich im Bierzelt
Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“
Blutspendetermine im September in Kaufbeuren und im Ostallgäu
Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet im September wieder mehrere Möglichkeiten zur Blutspende in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Termine finden in Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe, Nesselwang und Aufkirch/Kaltental statt.
Die Versorgung mit Blutpräparaten ist in Bayern derzeit stabil. Dennoch bleibt eine kontinuierliche Spendebereitschaft wichtig, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten auch in den kommenden Wochen sicherzustellen.
Nach dem Urlaub: Reisecheck vor der Blutspende
Wer aus dem Urlaub zurückkehrt und Blut spenden möchte, sollte beachten, dass nach Aufenthalten in bestimmten Regionen aufgrund verschiedener Infektionsrisiken, beispielsweise Malaria oder Dengue-Virus, Wartezeiten bis zur nächsten Blutspende bestehen können.
Der Blutspendedienst bietet deshalb einen digitalen Reisecheck an. Nach Angabe von Reiseziel und Reisezeitraum wird dort das nächstmögliche Spendedatum angezeigt.
Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.
Aktuelle Termine, mögliche Änderungen und weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder bei der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).
2023 wurde beim Bürgerfest das letzte Mal groß in Neugablonz gefeiert. Foto: Claus Tenambergen
80 Jahre Neugablonz: Stadtteil feiert großes Jubiläum am 12. September 2026
Ein ganz besonderes Jubiläum steht in Kaufbeurens Stadtteil Neugablonz an: 80-jähriges Bestehen! 1946 als neue Heimat für die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen aus Mut, Zusammenhalt und handwerklichem Können gegründet.
Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich daraus ein lebendiger Stadtteil mit einer weit über die Region hinaus bekannten Schmuck- und Glasindustrie. Diese Wurzeln prägen bis heute das Leben, die Identität und das Bild von Neugablonz. Und das soll natürlich gebührend gefeiert werden.
Am Samstag, 12. September 2026, von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem Bürgerplatz in Neugablonz. Gleichzeitig wird auch noch das Ende einer regionalen Kulturgeschichte gefeiert: Die Kultband Mauke verabschiedet sich nach 20 Jahren endgültig von der Bühne.
Zwei Jahrzehnte lang hat die Band mit ihren Liedern, dem unverwechselbaren Humor und dem Gablonzer Dialekt Generationen begleitet und die Neugablonzer Traditionen auf einzigartige Weise vermittelt. Mit ihrem letzten Auftritt im Rahmen von „Neugablonz feiert!“ wird dies zu einem einmaligen Erlebnis, das es so nie wieder geben wird.
Außerdem ist die Gablonzer Blasmusik gemeinsam mit der Mladá dechovka aus Gablonz an der Neiße ebenfalls mit dabei und wird für unvergessliche Stimmung sorgen. Oberbürgermeister Stefan Bosse blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltung: „Neugablonz hat unsere Stadt seit Bestehen in außergewöhnlichem Maße geprägt und tut dies immer noch. Auch der Abschied von Mauke, so schade er ist, wird „Neugablonz feiert!“ zu einem einzigartigen, bewegenden und unvergesslichen Tag machen.
Ein ganz besonderes Fest der Gemeinschaft, der Erinnerung und der Zukunft zu dem ich alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich einlade.“
Sanierungskonzept erhält Zustimmung – künftig 38 Mitarbeitende am Braustandort Kaufbeuren
Der Braubetrieb der Aktienbrauerei Kaufbeuren soll erhalten bleiben. Wie die Aktienbrauerei Kaufbeuren in einer aktuellen Pressemitteilung vom 28.08.2026 mitteilt, habe der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die ROKiT-Gruppe, dem im Rahmen der vorläufigen Insolvenz in Eigenverwaltung erarbeiteten Sanierungskonzept zugestimmt. Auch die für die Umsetzung erforderlichen finanziellen Mittel seien inzwischen bereitgestellt worden.
Das Insolvenzverfahren wurde demnach zum 28. August 2026 in Eigenverwaltung eröffnet. Der bereits eingesetzte Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer bleibt im Amt und soll den erarbeiteten und eingeleiteten Sanierungsprozess umsetzen sowie die Geschäfte des Unternehmens weiterführen. Der vom Gericht bestellte Sachwalter Olaf Spiekermann bleibt ebenfalls in seiner Funktion.
Deutliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl
Ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung ist nach Angaben des Unternehmens eine deutliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl und eine vollständige Neustrukturierung.
Den von den personellen Veränderungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde der Übergang in eine Transfergesellschaft ermöglicht. Am Braustandort Kaufbeuren sollen künftig 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.
Braubetrieb in Kaufbeuren bleibt erhalten
Der eigentliche Braubetrieb am Standort Kaufbeuren soll nach Angaben der Aktienbrauerei auch künftig im bisherigen Volumen fortgeführt werden. Die Verfügbarkeit der verschiedenen prämierten Biere, der beliebten „Fräuleins“ – Weinschorle und Weinmischgetränke – sowie der alkoholfreien LEO-Limonaden sei damit gesichert.
Der Braustandort Kaufbeuren bleibe damit als Produktionsstätte erhalten und bilde die Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Im Zuge der Neuausrichtung soll die Belieferung von Gaststätten, Veranstaltungen und Handelskunden teilweise an bereits bestehende Geschäfts- und Handelspartner übertragen werden. Dadurch sollen die Strukturen effizienter gestaltet und der Betrieb langfristig wirtschaftlich stabil aufgestellt werden.
Kunden und Marken sollen im Fokus bleiben
Vertrieb und Außendienst sollen laut Pressemitteilung auch künftig eng mit den Kunden zusammenarbeiten. Dabei verweist das Unternehmen insbesondere auf zahlreiche langjährige Kundenbeziehungen.
Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer erklärt: „Mit der Zustimmung zum Sanierungskonzept und der Bereitstellung der erforderlichen Mittel ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Braustandorts Kaufbeuren gemacht. Ohne die erforderlichen Mittel, hätten wir das Unternehmen nun stilllegen müssen“, sagt Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer. „Unser Ziel ist es, den Braubetrieb dauerhaft zu sichern, die Strukturen zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig die gewachsenen Kundenbeziehungen weiter zu pflegen. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön, dass uns die allermeisten Kunden in dieser sicherlich nicht leichten Zeit die Treue gehalten haben. Das hat uns erheblichen Rückenwind gegeben“.
Braustandort mit 700-jähriger Tradition
Die Aktienbrauerei verweist abschließend auf die rund 700-jährige Tradition des Braustandorts Kaufbeuren und seine Verwurzelung in der Region. Im Rahmen des laufenden Sanierungsverfahrens soll das Unternehmen neu aufgestellt werden. Im Mittelpunkt stehe dabei der Erhalt des Braubetriebs am Standort Kaufbeuren.
Seit 60 Jahren bereichert der Kulturring Kaufbeuren das kulturelle Leben der Stadt. Mit Theater, Konzerten, Literatur und vielen weiteren Veranstaltungsformaten bringt der Verein seit sechs Jahrzehnten hochwertige Kultur nach Kaufbeuren und schafft Begegnungen, die unterhalten, berühren und zum Nachdenken anregen. In der neuen Folge von Klar.Text – Fakten. Fokus. Faszination. spricht Gastgeber Claus Tenambergen mit der Vorsitzenden des Kulturring Kaufbeuren, Birgit Pfeifer, über die Geschichte und Entwicklung des Vereins, das 60-jährige Jubiläum sowie das neue Jahresprogramm für die Saison 2026/2027.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen aber nicht nur die zahlreichen Veranstaltungen der kommenden Saison. Birgit Pfeifer gibt auch persönliche Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit und spricht über die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Kulturrings und zeigen, wie viel Engagement, Leidenschaft und Organisation notwendig sind, um Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auf die Beine zu stellen. Ein besonderes Thema des Podcasts ist die Rolle der Kultur in einer sich wandelnden Gesellschaft. Warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb sie Menschen verbindet, Denkanstöße gibt und gemeinschaftliches Erleben schafft – darüber entwickelt sich ein ebenso informatives wie inspirierendes Gespräch. 🎧 Die neue Podcast-Folge hier auf Wir sind Kaufbeuren und ab sofort auf allen bekannten Podcast-Plattformen
Das Bild zeigt hinten, jeweils von links: Manuel Peczler, Fabian Schottenloher, Najla Sinanovic, Bengisu Koyu, Aikaterini Koupregieva, Faye Bordasch, Anita Negele, Valentino Koupregiev, Jessica Cemezov, Lukas Ellenrieder, Amena Taheri, Jona Zdunek, Sabine Mayer, Echrak Ben Hammouda; vorne: Sofia Zimmermann, Melissa Gabler, Imene Bensalem, Michelle Peczler. Foto: Stephan Steck
Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier wurden 18 Auszubildende der Klasse G-23 nach drei intensiven Ausbildungsjahren an der Berufsfachschule für Pflege am Bezirkskrankenhaus (BKH) Kaufbeuren verabschiedet.
Gemeinsam mit Angehörigen, Praxisanleitenden und Mitarbeitenden der Schule blickten sie auf eine bewegte Ausbildungszeit mit vielen fachlichen und persönlichen Herausforderungen zurück. Klassenleiter und stellvertretender Schulleiter Manuel Peczler würdigte in seiner Ansprache insbesondere die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und gab ihnen einige Gedanken für ihren weiteren beruflichen Weg mit. Pflege bedeute nicht, vom ersten Arbeitstag an alles können zu müssen, so Peczler. Vielmehr sei sie ein Beruf, in dem man sich mit jeder Begegnung, jeder neuen Situation und auch aus Fehlern kontinuierlich weiterentwickle.
Für ihre Zukunft wünschte er den künftigen Pflegekräften vor allem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Kolleginnen und Kollegen, die sie stärken, sowie Arbeitsorte, an denen sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Eine Botschaft stand dabei besonders im Mittelpunkt: „Fachlichkeit ist wichtig. Aber Menschlichkeit macht den Unterschied“, betonte er. Auch Schulleiterin Petra Heuberger-Kraft würdigte die Leistungen und die persönliche Entwicklung und wünschte den Schülerinnen und Schülern für ihren weiteren Weg viel Mut, Zuversicht und Freude am Pflegeberuf.
Mit vielen persönlichen Erinnerungen, guten Wünschen und einem gemeinsamen Blick auf die vergangenen drei Jahre endete für die Klasse G-23 ein bedeutender Abschnitt – und zugleich beginnt für die neuen Pflegekräfte ein anspruchsvoller Weg in einem verantwortungsbewussten und vielseitigen Beruf.
Nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, war das leicht verletzte Pferd hinter einer Metallabsperrung gefangen – 24 Einsatzkräfte waren vor Ort
Zu einer Großtierrettung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren am Donnerstag, 27. August 2026, um 17:50 Uhr in die Hirschzeller Straße gerufen. Ein Pferd war nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, in eine missliche Lage geraten.
Steile Böschung wird zum Hindernis
Eine junge Reiterin hatte versucht, mit ihrem Pferd „Cooper“ die Wertach zu durchqueren. An der steilen Böschung scheiterte der Versuch. Das Pferd befand sich anschließend hinter einer Metallabsperrung und konnte die Stelle nicht mehr selbstständig verlassen.
Um das leicht verletzte Tier aus seiner Lage zu befreien, schnitt die Feuerwehr rund 1,5 Meter Bewuchs frei. Anschließend konnte die junge Reiterin „Cooper“ einem Tierarzt zuführen.
24 Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz dauerte 51 Minuten. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.
Einsatzdauer: 51 Minuten Einsatzkräfte: 24 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBI (KF 2), MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Vanessa Bockhorni (1. Vorsitzende) und Pauline Lajehanniere Appel (Vorstandsmitglied)
Die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu sind weit mehr als ein klassisches Unternehmernetzwerk. Sie bringen junge Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte zusammen, fördern den Austausch, schaffen wertvolle Verbindungen und engagieren sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Claus Tenambergen spricht mit der Vorsitzenden Vanessa Bockhorni und Vorstandsmitglied Pauline Lajehanniere Appel über die Aufgaben und Ziele der Wirtschaftsjunioren, den Mehrwert einer Mitgliedschaft sowie die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen. Außerdem geht es um die Bedeutung von Netzwerken, persönlichem Engagement und darum, wie die Wirtschaftsjunioren ihre Mitglieder dabei unterstützen, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Entstanden ist ein persönliches und informatives Gespräch darüber, wie ein starkes Netzwerk Unternehmerinnen und Unternehmer verbindet, voneinander lernen lässt und zeigt, dass persönliches Miteinander oft der Schlüssel zum Erfolg ist.
171 Kommunen beteiligen sich an Sammelbestellung für das LF 10 – die Idee reicht bis ins Jahr 2021 zurück
Die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern nimmt Fahrt auf. Wie der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl in einer Pressemitteilung mitteilt, haben sich 171 der 2056 Kommunen an der Sammelbestellung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10 beteiligt. Die Ausschreibung des Landesfeuerwehrverbandes, der die Beschaffung koordiniert, hat am 06. August 2026 begonnen und soll im Oktober durch Zuschlag entschieden werden.
Für Bernd Heinisch, Feuerwehrpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sowie Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist dies ein Erfolg des Zusammenspiels der Feuerwehrbasis und der Kommunen mit der Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER.
Die Anfänge liegen in Kaufbeuren und im Ostallgäu
Die Initiative reicht laut Pressemitteilung bis ins Jahr 2021 zurück. Damals kamen Markus Barnsteiner, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Ostallgäu und inzwischen auch Stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, und Helmut Winkler, damals Vorsitzender der Feuerwehr der Stadt Kaufbeuren, auf Bernhard Pohl zu. Sie baten den Landtagsabgeordneten, sich für die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen einzusetzen.
Damit verbanden sie insbesondere die Erwartung einer deutlichen Entbürokratisierung des Beschaffungsvorgangs sowie erheblicher Kosteneinsparungen durch eine Zentralbeschaffung.
Bei einem Termin im Bayerischen Landtag am 31.05.2022 stellten Vertreter der Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu gemeinsam mit Pohl ihre Pläne Sandro Kirchner (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, vor. Dieser versprach, den Vorschlag zu prüfen, ohne sich im Ergebnis bereits festzulegen.
Gespräche mit Feuerwehren und Kommunen
In den darauffolgenden Monaten wurde die Thematik intensiv in der Feuerwehrbasis besprochen. Auch Pohl veranstaltete eine Reihe von Gesprächsrunden mit Bürgermeistern und Feuerwehrvertretern. Nach Angaben in der Pressemitteilung unterstützten sowohl Feuerwehren als auch Kommunalpolitiker die Vorschläge mit großer Mehrheit.
Auch bei den regelmäßigen Diskussionen der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER mit der Spitze des Landesfeuerwehrverbandes war die Zentralbeschaffung Thema.
Testphase 2025 erfolgreich abgeschlossen
Der Durchbruch kam laut Pohl im September 2024. Bei einer Veranstaltung des Bayerischen Landtags für ehrenamtliche Bürgermeister in Bayern verkündete Staatsminister Joachim Herrmann bei einem Podiumsgespräch mit Bernhard Pohl, dass die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen kommen werde.
Das Innenministerium entschied sich zunächst für eine einjährige Erprobung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10, bevor die Zentralbeschaffung standardisiert und ausgeweitet werden sollte. Diese Testphase fand im Jahr 2025 statt und verlief nach Angaben in der Pressemitteilung erfolgreich.
Die Landtagsfraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU flankierten das Vorhaben mit einem Dringlichkeitsantrag vom 15.01.2025, der auf breite Zustimmung stieß.
Heinisch sieht Entlastung für Feuerwehren und Kommunen
Bernd Heinisch stellt zufrieden fest: „Die FREIEN WÄHLER reden nicht nur von Entbürokratisierung, sie machen es! Mit der Zentralbeschaffung entlasten wir unsere Feuerwehren und Kommunen nicht nur von unnötiger Bürokratie, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur Kosteneinsparung. Das ist das richtige Signal in Zeiten knapper Kassen, insbesondere bei den Kommunen.“
Bernhard Pohl sieht in der Entwicklung auch einen Erfolg funktionierender politischer Prozesse: „So funktioniert Demokratie! Feuerwehrexperten vor Ort setzen sich zusammen, entwickeln eine gute Idee, wir Parlamentarier setzen sie um. Wenn wir gemeinsam anpacken, sind wir erfolgreich. Ich danke natürlich vor allem meinen Heimatfeuerwehren in Kaufbeuren und im Ostallgäu, aber auch allen anderen Feuerwehrverbänden und – Vereinen, die hier mit angeschoben haben. Wenn dieses Beispiel Schule macht, geht es mit unserem Staat rasch wieder Aufwärts.“, so Pohl abschließend.
Am Samstag, 29. August 2026, bietet Karin Wietfeld in ihrer „Oase für Körper und Seele“ einen Workshop zur Aktivierung und Unterstützung des Lymphsystems an. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr in der Sudetenstraße 64 in Kaufbeuren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Wissen und praktische Übungen
Der Workshop verbindet ganzheitliches Wissen mit praktischen Anwendungen. Die Teilnehmenden erhalten einen Guide zum Lymphsystem und lernen Übungen, Bewegung sowie Möglichkeiten der Selbstmassage kennen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Lymphsystem im Alltag unterstützt werden kann. Dabei geht es unter anderem um den Wasserhaushalt, den Transport von Nähr- und Vitalstoffen sowie den Abtransport abgelagerter Schadstoffe. Die Kombination aus Bewegung und Massage soll zu körperlichem Wohlbefinden und innerer Balance beitragen. Getränke und Snacks sind im Workshop ebenfalls enthalten.
Das beinhaltet der Workshop
Guide zum Lymphsystem
Starterset
Praktische Übungen und Bewegung
Anleitung zur Selbstmassage
Aufeinander abgestimmtes Anwendungskonzept
Getränke und Snacks
Zugang zu einer unterstützenden Community-App
Workshop auf einen Blick
Termin: Samstag, 29. August 2026 Beginn: 16:30 Uhr Ort: Sudetenstraße 64, 87600 Kaufbeuren Preis: 219 Euro Teilnehmerzahl: begrenzt Bonus: 20-Euro-Gutschein für ein persönliches Starterset
Anmeldung und Kontakt
Die Anmeldung ist direkt bei Karin Wietfeld möglich:
Karin Wietfeld bietet in ihrem barrierefrei zugänglichen Studio in Kaufbeuren Wellnessmassagen und professionelle Fachfußpflege an. Die Anwendungen können im Studio sowie auf Wunsch mobil zu Hause erfolgen.
Je nach Behandlung kommen unter anderem ätherische Öle von doTERRA oder biomolekulare Frequenzsprays zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie eine persönliche Begleitung ohne Hektik und Termindruck.
Martha Goth ist Kaufbeurens älteste und wohl eine der bekanntesten Bürgerinnen
Die 1920 Geborene hat jetzt ihren 106. Geburtstag zu Hause in ihrer Wohnung gefeiert – zusammen mit der Familie und Freunden. Und auch in diesem Jahr hat es sich Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen lassen, Martha Goth persönlich zu ihrem Geburtstag zu gratulieren.
Trotz ihres unglaublich hohen Alters ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer noch viel unterwegs. Zuletzt auf dem Tänzelfest. Sie ist auch beim Bundeswehrgedenk- und Spendenmarsch 16K3 ein kurzes Stück mitgelaufen. Kurz vor ihrem Geburtstag war sie mit ihrer Familie auch noch auf der Alpe Beichelstein. Mit ihren ganzen Aktivitäten, so sagt sie, bleibt man immer auf dem Laufenden.
Gemeinsam mit allen Gästen hat der Oberbürgermeister ihr noch ein Geburtstagsständchen gesungen. Beim Abschied sagte sie „Wir haben Sie so gerne da“ und wollte den OB gar nicht gehen lassen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Martha Goth ist ein Phänomen. Es erstaunt mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich sie sehe, sei es an ihrem Geburtstag oder im Stadtgebiet, wie gut drauf sie für ihr außergewöhnlich hohes Alter noch ist. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und hoffe, dass ich sie nächstes Jahr zum 107. wieder besuchen kann.“
Gemäß geltender Satzung sind grundsätzlich öffentliche Biomülltonnen (grün) vorgesehen. Diese Tonnen verbleiben auf der Straße (öffentlicher Verkehrsgrund) in einer Entfernung von bis zu ca. 120 Meter und sind für alle Haushalte frei zugänglich. Der Standort wird durch die Stadt Kaufbeuren festgelegt. Ein Anspruch auf eine kürzere Wegstrecke besteht nicht.
Wer eine eigene Tonne auf dem Grundstück möchte, kann eine objektbezogene Biomülltonne (braun) gegen Gebühr bestellen. Diese wird direkt auf dem Grundstück bzw. am Objekt aufgestellt. Die Kosten betragen monatlich 10,30 Euro für 60 Liter und 29,00 Euro für 240 Liter. Die Bestellung erfolgt über das Sachgebiet Steuern und Gebühren. Dieses Angebot gilt auch für Gewerbe- und Gastronomiebetriebe.
Für die Altstadt, den Neuen Markt und größere Wohnanlagen gelten Sonderregeln: Geschosswohnungsbauten mit mindestens vier abgeschlossenen Wohneinheiten erhalten eine grüne Tonne. Auch in der Altstadt und am Neuen Markt müssen grüne Biomülltonnen auf privatem Grund aufgestellt und geduldet werden. In diesen Fällen fallen keine gesonderten Gebühren an.
Damit die Verwaltung einen Überblick über den künftigen Bedarf an Biotonnen gewinnt, verteilt die Müllabfuhr in den nächsten Wochen an allen Tonnen einen Flyer mit grundsätzlichen Informationen und der Bitte an die Eigentümer und Hausverwaltungen, den Bedarf an Biotonnen mitzuteilen. Nicht zulässige grüne Biomülltonnen werden künftig eingezogen.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft werden zudem künftig alle Biomülltonnen mit einem Chip ausgestattet. Dieses System dient der eindeutigen Identifikation und Zuordnung der Behälter. Voraussichtlich ab Herbst 2026 werden nur noch Biomülltonnen geleert, die mit einem Chip ausgestattet und registriert sind. Nicht entsprechend ausgestattete Tonnen werden vom Bauhof eingezogen.
Wichtig: In die Biomülltonne gehören ausschließlich Küchenabfälle wie Speisereste sowie Obst- und Gemüseabfälle. Gartenabfälle wie Gras, Laub oder Strauchschnitt sind nicht erlaubt. Falsch befüllte Tonnen werden nicht geleert und müssen von der Nutzerin bzw. dem Nutzer nachsortiert werden. Grünabfälle können stattdessen im Wertstoffzentrum in der Buronstraße 86 zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgegeben werden.
Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.
Die Straßenentwässerung im Kreuzungs-Bereich Am Hang – Hirschzeller Straße ist aktuell defekt und muss aus diesem Grund erneuert werden. Die dafür notwendigen Arbeiten werden in den Sommerferien ab Montag, 24. August 2026, in der Früh, durchgeführt. Auf Grund des Umfangs der Erneuerung ist für diese Maßnahme eine Vollsperrung des Bereichs von der Kreuzung Am Hang – Hirschzeller Straße bis zum Kreisel an der Ulrichsbrücke notwendig.
Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.
In Fahrtrichtung Süden geht diese über die Gutenbergstraße – Am Graben – Ganghoferstraße – Bahnhofstraße.
In Fahrtrichtung Norden verläuft die Umleitung über Am Graben – Gutenbergstraße – Augsburger Straße.
Alle Umleitungsstrecken sind auch entsprechend ausgeschildert. Der Zugang zu den Grundstücken wird für Anwohner gewährleistet.
Bis zum Schulbeginn nach den Sommerferien am Dienstag, 15. September 2026, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Anzeige. Vier Personen, ein Menü und eine 3-Liter-Getränkesäule: Romi’s bietet während der Ferien verschiedene Pakete für Familien und Gruppen an
Wer in den Ferien gemeinsam essen gehen möchte, findet bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren eine besondere Aktion für vier Personen. Zur Auswahl stehen verschiedene Gerichte, die jeweils mit einer 3-Liter-Getränkesäule kombiniert werden. Die Angebote richten sich an Familien ebenso wie an Gruppen.
Vier Angebote zur Auswahl
Je nach Geschmack stehen im Rahmen der Ferienaktion unterschiedliche Varianten zur Verfügung:
Schnitzelsonntag plus Getränkesäule: 75 Euro
Currywurst mit Pommes plus Getränkesäule: 60 Euro
Pizza Della oder Margherita plus Getränkesäule: 58 Euro
Sandwiches plus Getränkesäule: 52 Euro
Die Getränkesäule fasst drei Liter. Zur Auswahl stehen laut Angebot Bier, Weizen, Radler oder Softgetränke. Die genannten Pakete sind jeweils für vier Personen vorgesehen.
Hausgemachte Gerichte und regionale Zutaten
Auch außerhalb der Ferienaktion bietet Romi’s Restaurant eine vielseitige Auswahl. Auf der Speisekarte stehen unter anderem hausgemachte Pizzen, Schnitzelgerichte, Sandwiches und Salate. Dabei setzt das Restaurant nach eigenen Angaben auf frische und regionale Zutaten.
Angebote für Feiern
Auch für Feiern können individuelle Menüs zusammengestellt werden. Darüber hinaus bietet Romi’s unter anderem Wurst- und Käseplatten sowie belegte Brötchen an.
Romi’s Restaurant Füssener Straße 38 87600 Kaufbeuren
Großes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus Tenambergen
Großes Interesse am neu formierten Team der Joker
Der ESV Kaufbeuren hat am Samstag gemeinsam mit seinen Fans den Start in die neue Spielzeit gefeiert. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Vereinsangaben in die energie schwaben arena, um erstmals einen Eindruck von der neu zusammengestellten Mannschaft zu gewinnen.
Auf dem Eis absolvierte die Mannschaft eine reguläre Trainingseinheit, die von hoher Intensität und viel Dynamik geprägt war. So konnten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer einen ersten Eindruck vom neu formierten Team verschaffen.
Neben der Mannschaft standen auch die neuen Trikots und das rot-gelbe ESVK-Maskottchen im Mittelpunkt. Vor allem bei den jüngeren Fans war der Joker als Fotomotiv gefragt. Unter den Anhängern war die Vorfreude auf die kommende Oberliga-Saison deutlich zu spüren. Viele sehen den ESVK gut aufgestellt und rechnen der Mannschaft gute Chancen im Kampf um die vorderen Plätze aus.
Impressionen
Großes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus TenambergenGroßes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus TenambergenGroßes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus TenambergenGroßes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus Tenambergen
on links: Gianluca Di Palo (Allgäuer Bauprofis), Waldemar Schmol (Hausmeisterservice Schmol), Brigitte Hollmann (Leitung), Anna-Lena Hollmann (stellvertretende Leitung), Tamur Khan (Stadtrat Kaufbeuren) und Eren Ulutas (IHLE Bäckerei Neugablonz) am Festmaibaum zum 50-jährigen Jubiläum der Kita Herz-Jesu. Foto: Anastasia Lik
Spendenaktion für Kita Herz-Jesu
Stadtrat Tamur Khan beteiligte sich am 50-jährigen Jubiläum der Kita Herz-Jesu und organisierte in diesem Rahmen eine Spendenaktion. Dabei betonte er, dass jede Unterstützung zählt. Viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewirken: So kam eine Spendensumme von mehr als 1.050 Euro zusammen.
Das Jubiläum stand damit nicht nur im Zeichen des Feierns, sondern auch des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Denn nur gemeinsam lassen sich wichtige Projekte erfolgreich umsetzen.
Vom 3. bis 14. August pausieren Portal, Newsletter und Social-Media-Kanäle
Die Sommerferien haben begonnen und für viele Menschen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen in unserer Region stehen in den kommenden Wochen einige ruhigere Tage an. Auch WIR SIND KAUFBEUREN legt eine kurze Sommerpause ein.
Von Montag, 3. August, bis einschließlich Sonntag, 16. August, befindet sich das Portal im Betriebsurlaub. In dieser Zeit erscheinen keine neuen redaktionellen Beiträge. Auch der wöchentliche Newsletter sowie die begleitenden Beiträge auf unseren Social-Media-Kanälen pausieren.
Ab Montag, 17. August, berichten wir wieder wie gewohnt über alles, was unsere Region bewegt.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern, unseren Partnern sowie den Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen in der Region eine schöne Sommerzeit, erholsame Urlaubstage und freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Sommerpause.
Die Preisträgerinnen und Preisträger der „Guten Form 2026“ gemeinsam mit Landrat Bernd Stapfner, Vertretern der Jury sowie der Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf. Foto: Claus Tenambergen
„Die Gute Form 2026“: Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf zeichnet die besten Gesellenstücke aus
Zehn außergewöhnliche Gesellenstücke, viel Kreativität und großes handwerkliches Können standen am Montagabend bei der Prämierung des Wettbewerbs „Die Gute Form 2026“ im Mittelpunkt. Die Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf zeichnete im Foyer des Landratsamtes die besten Gesellenstücke des aktuellen Jahrgangs aus. Moderator Claus Tenambergen führte durch den Abend und begrüßte zahlreiche Gäste aus dem Handwerk, der Berufsschule sowie die Familien und Ausbildungsbetriebe der Nachwuchsschreiner.
Landrat Bernd Stapfner würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung des Schreinerhandwerks für die Region und sprach den jungen Gesellinnen und Gesellen seine Anerkennung aus. „Ihr habt einen ganz tollen Beruf gewählt. Ihr könnt kreativ sein, euch handwerklich austoben und andere Menschen mit euren Werken glücklich machen.“ Gerade in Zeiten der Digitalisierung bleibe das Handwerk unverzichtbar. Künstliche Intelligenz könne zwar bei vielen Aufgaben unterstützen, am Werkstück selbst und an der Kreativität werde sie den Menschen jedoch nicht ersetzen.
Auch Bernhard Galster, Obermeister der Schreiner-Innung Kaufbeuren-Marktoberdorf, hob die besondere Bedeutung der Gesellenstücke hervor. Nach drei Jahren Ausbildung erhielten die angehenden Schreinerinnen und Schreiner die Möglichkeit, ein Werkstück vollständig nach eigenen Vorstellungen zu entwerfen und zu fertigen. „Das ist euer Entwurf, eure Idee, eure Fähigkeit. Das habt ihr gemacht. Und das sind eure Stärken – die kann euch keiner mehr nehmen.“ Gleichzeitig dankte Galster den Ausbildungsbetrieben, der Berufsschule, den Eltern sowie der gesamten Vorstandschaft der Schreinerinnung für die Unterstützung während der Ausbildung und den Sponsoren für ihr Engagement.
Jury beeindruckt vom hohen Niveau
Wie hoch das Niveau der diesjährigen Arbeiten war, machte der stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Gerhard Stärk, deutlich. Die unabhängige Jury, bestehend aus Stefan Kirsch (Firma Klöpfer), Tobias Grotz (Firma Layer) und Alfred Jörg (Jörg Bauunternehmen) nahm sich mehr als zweieinhalb Stunden Zeit, um die zehn Gesellenstücke zu bewerten. Stärk: „Die Entscheidung war wirklich Spitz auf Knopf, weil das Niveau so hoch ist.“ Mehrere Werkstücke hätten bis zuletzt realistische Chancen auf einen Spitzenplatz gehabt. Prüfungsvorsitzender Florian Echtler bestätigte nach der Prämierung diese Einschätzung: „Es war wirklich ein anspruchsvoller Wettbewerb mit bemerkenswerten Gesellenstücken.“
Die Preisträger 2026
Eine Belobigung erhielt Roman Reichart von der Schreinerei Horst Herbein. Sein neu interpretierter Werkzeugschrank überzeugte die Jury durch den Mut, bewusst kein klassisches Möbelstück zu gestalten. Besonders hervorgehoben wurden die nahezu spielfrei laufenden Schiebetüren, das durchdachte Farbspiel sowie die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten in der Werkstatt.
Der 3. Preis ging an Laura Holik von der Schreinerei Markus Sirch. Ihr Möbelstück überzeugte mit einer gelungenen Interpretation des Designs der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Jury würdigte insbesondere den mutigen Materialmix aus verschiedenen Holzarten und Glas sowie die harmonische Gesamtgestaltung.
Den 2. Preis erhielt Elias Gilg von der Schreinerei Rauh. Ausschlaggebend waren das schlichte äußere Erscheinungsbild, die stimmige Beleuchtung des Innenraums, die gelungene Kombination aus Barfunktion und Stauraum sowie die hochwertige Verarbeitung.
Den 1. Preis sicherte sich Felix Frick von der Schreinerei Demmler KG. Sein modernes Sideboard überzeugte die Jury durch den gelungenen Materialmix aus Holz, Metall und Linoleum, eine außergewöhnliche Türmechanik sowie eine klare und zugleich zeitlose Gestaltung. Besonders beeindruckte die selbst entwickelte Mechanik der Türen. Nachdem Felix Frick auf Instagram auf eine vergleichbare Konstruktion aufmerksam geworden war und der Urheber ihm keine Unterstützung geben wollte, entwickelte er die Mechanik eigenständig weiter und setzte sie erfolgreich in seinem Gesellenstück um. Dieses handwerkliche und konstruktive Können wurde bei der Preisverleihung mit großem Applaus gewürdigt.
Preise dank zahlreicher Unterstützer
Die Preisgelder und Sachpreise wurden durch die Unterstützung mehrerer Sponsoren ermöglicht. So stellte die Firma Klöpfer Preisgelder für die Erst- und Zweitplatzierten zur Verfügung. Die Firma Layer spendete ein DeWalt-Baustellenradio für den Sieger, weitere Gutscheine kamen von Holz Greiter sowie der Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf.
Im Anschluss an die Preisverleihung nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Gesellenstücke aus nächster Nähe zu betrachten und mit den jungen Schreinerinnen und Schreinern sowie ihren Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen. Beim anschließenden geselligen Beisammensein bot sich zudem Zeit für den persönlichen Austausch.
Die Preisträger
Die Preisträgerinnen und Preisträger der „Guten Form 2026“ gemeinsam mit Landrat Bernd Stapfner, Vertretern der Jury sowie der Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf. Foto: Claus Tenambergen Roman Reichart (Mitte) von der Schreinerei Horst Herbein erhielt für seinen neu interpretierten Werkzeugschrank eine Belobigung. Tobias Grotz (links) und Gerhard Stärk (rechts) überreichten die Auszeichnung. Foto: Claus TenambergenLaura Holik (Mitte) von der Schreinerei Markus Sirch erhielt den 3. Preis. Die Ehrung nahmen Gerhard Stärk (links) und Tobias Grotz (rechts) vor. Foto: Claus Tenambergen Elias Gilg (Mitte) von der Schreinerei Rauh belegte den 2. Platz. Alfred Jörg (links) und Gerhard Stärk (rechts) gratulierten zur Auszeichnung. Foto: Claus TenambergenFelix Frick (Mitte) von der Schreinerei Demmler KG gewann mit seinem Sideboard den 1. Preis bei „Die Gute Form 2026“. Die Auszeichnung überreichten Jurymitglied Stefan Kirsch (links) und Gerhard Stärk (rechts). Foto: Claus Tenambergen
Das Praxisteam wünscht allen Patientinnen und Patienten eine erholsame Sommerzeit.
Die Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach verabschiedet sich in nächster Zeit in die Sommerpause. Von Montag, 31. August, bis einschließlich Freitag, 11. September, bleibt die Praxis geschlossen. Ab Montag, 14. September 2026, ist das Team wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie da.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notdienst.
Das gesamte Praxisteam bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen Patientinnen und Patienten eine schöne, erholsame und sonnige Urlaubszeit.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Oberbürgermeister Stefan Bosse berichtet von konstruktiven Gesprächen mit Freistaat und Regierung von Schwaben
Die Stadt Kaufbeuren sieht gute Chancen, für den Neubau der Hauptbrücke an der Neugablonzer Straße sowie die geplante Behelfsbrücke eine hohe staatliche Förderung zu erhalten. Das teilte Oberbürgermeister Stefan Bosse nach Gesprächen mit der Regierung von Schwaben und dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen mit.
Mit der Neugablonzer Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Kaufbeurens vom geplanten Brückenneubau betroffen. Um die erheblichen Auswirkungen einer monatelangen Vollsperrung möglichst gering zu halten, soll während der Bauzeit eine Behelfsbrücke den Verkehr aufnehmen.
„Die Gespräche sind sehr konstruktiv verlaufen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine Lösung sowohl für die Hauptbrücke wie auch für die Behelfsbrücke bekommen – mit einer hohen Förderung und ohne Gefährdung der Stabilisierungshilfen“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Nach seinen Worten habe auch der Beschluss des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung geplanter Projekte zu einer positiven Bewertung durch die staatlichen Stellen beigetragen.
„Die Entscheidung des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung von Projekten war dabei sehr hilfreich. Eine endgültige Zusage der staatlichen Stellen liegt jedoch noch nicht vor“, so Bosse.
Die Gespräche machen der Stadt nach den zuletzt intensiven Diskussionen um die Finanzierung des Brückenneubaus und die angespannte Haushaltslage Hoffnung auf eine tragfähige Lösung. Ziel ist es, sowohl den Neubau der Hauptbrücke als auch die verkehrlich wichtige Behelfsbrücke mit einer möglichst hohen staatlichen Förderung umzusetzen, ohne die Stabilisierungshilfen der Stadt zu gefährden.
Kostenfreie Führungen, kreative Aktionen und spannende Entdeckungstouren für Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses
Zum Beginn der Sommerferien bietet der Sommerferienpass Allgäu zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen. Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses können in den kommenden Tagen und Wochen an folgenden Angeboten teilnehmen:
Donnerstag, 30. Juli, 15 bis 17 Uhr: Führung im Crescentiakloster, Anmeldung unter familie@kaufbeuren.de
Freitag, 31. Juli, 19:30 Uhr: Kinderstadtführung mit dem Kaufbeurer Nachtwächter, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
Montag, 03. August, 10 bis 11:30 Uhr: Schatzsuche mit Eule Hugo durch das Archivmagazin der Stadt Kaufbeuren mit anschließendem Bastelangebot, Anmeldung unter stadtarchiv@kaufbeuren.de
Montag, 03. August, 15:30 bis 17 Uhr: Besichtigung des Kraftwerkes in Leinau, Anmeldung unter markus.hartmann@vwew-energie.de
Dienstag, 04. August, 18 Uhr: Kinderrallye „Hättest Du es gewusst?“ – eine Mitmachtour durch die Altstadt von Kaufbeuren, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
Der FC Augsburg und der 1. FC Saarbrücken trennen sich mit 1:1 – die SpVgg Kaufbeuren meistert in kurzer Zeit umfangreiche Vorbereitungen
Am Samstag war das Kaufbeurer Parkstadion Schauplatz eines besonderen Fußballnachmittags. Der Bundesligist FC Augsburg absolvierte dort ein Vorbereitungsspiel gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. 2.123 Zuschauer verfolgten die Begegnung bei sommerlichen Temperaturen. Unter den Besuchern waren zahlreiche FCA-Fans und viele Kinder. Für sie bot sich die Gelegenheit, die Spieler und Trainer aus nächster Nähe zu erleben. Sportlich endete die Partie mit einem 1:1-Unentschieden.
Umfangreiche Vorbereitungen in kurzer Zeit
Damit das Spiel ausgetragen werden konnte, hatten die Verantwortlichen der SpVgg Kaufbeuren im Vorfeld zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. Erst spät hatte sich herausgestellt, dass das in die Jahre gekommene Parkstadion aufgrund geltender Verordnungen für die erwartete Besucherzahl zunächst ertüchtigt werden musste. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin des Stadions, dem städtischen Bauhof und ortsansässigen Firmen konnten die notwendigen Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden.
Das Team der SpVgg Kaufbeuren um den sportlichen Leiter Thomas Neumann hatte in kurzer Zeit Großes geleistet. Die Verantwortlichen sorgten nicht nur dafür, dass das Spiel im Parkstadion stattfinden konnte, sondern schufen auch rund um die Begegnung einen gelungenen Rahmen. Mit Essen und Getränken sowie verschiedenen Ständen war für die Besucher einiges geboten. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die SpVgg Kaufbeuren auch ein Fußballspiel dieser Größenordnung erfolgreich organisieren und ausrichten kann.
Ein paar Impressionen
Saarbrücken geht kurz vor der Pause in Führung
Der FC Augsburg begann offensiv und kam in den ersten Minuten zu mehreren Abschlüssen. Die Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt. Saarbrücken stand in der Defensive sicher und wurde mit zunehmender Spielzeit auch im Angriff gefährlicher. Der Drittligist trat mutig und beweglich auf und zeigte einige ansehnliche Kombinationen. Dem FCA fehlten dagegen über weite Strecken die klare Struktur, das Tempo und das flüssige Zusammenspiel. Kurz vor der Halbzeitpause ging Saarbrücken in Führung. Florian Pick traf in der 44. Minute aus der Distanz zum 0:1.
Direkt verwandelter Eckball bringt das 1:1
Zur zweiten Halbzeit wechselte der FC Augsburg seine Mannschaft vollständig aus. Der Bundesligist hatte nun mehr Ballbesitz und suchte häufiger den Weg in Richtung Saarbrücker Tor. Die Gäste verteidigten ihren Vorsprung jedoch lange konsequent. In der 84. Minute gelang Augsburg schließlich der Ausgleich. Mert Kömür brachte einen Eckball direkt im Tor unter und sorgte damit für den 1:1-Endstand.
Zwei Erwachsene und ein Kind verlassen das Fahrzeug rechtzeitig und bleiben unverletzt
Auf der Neugablonzer Straße in Kaufbeuren ist am frühen Samstagnachmittag ein Pkw vollständig ausgebrannt. Die beiden Erwachsenen und ein Kind, die sich in dem Fahrzeug befanden, konnten den Fahrgastraum rechtzeitig verlassen. Alle drei blieben unverletzt.
Technischer Defekt löst Brand aus
Nach Angaben der Polizei war ein technischer Defekt im Motorraum des benzinbetriebenen Pkw die Ursache für das Feuer. Der Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, blieb erfolglos. Die Polizei nennt als Unfallort die Neugablonzer Straße auf Höhe der Buronstraße. Im Einsatzbericht der Feuerwehr wird der Bereich auf Höhe der Wertachbrücke angegeben. Als die Feuerwehr am 25.07.2026 nach der Alarmierung um 12:48 Uhr eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Ein Atemschutztrupp löschte das Feuer mit einem C-Strahlrohr und Netzmittel.
Fahrbahn nach dem Brand gereinigt
Nachdem der Abschleppdienst das ausgebrannte Fahrzeug aufgeladen hatte, reinigten die Feuerwehr und der Abschleppunternehmer gemeinsam die Fahrbahn. Die Feuerwehr verständigte außerdem den zuständigen Straßenbaulastträger. Dieser stellte Schilder auf und übernahm anschließend die Straße. Die Neugablonzer Straße war nach Polizeiangaben für eine Stunde gesperrt. Der Feuerwehreinsatz dauerte eine Stunde und 45 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen vor Ort.
Der Schaden an dem Pkw älteren Baujahrs liegt laut Polizei voraussichtlich im niedrigen vierstelligen Bereich.
Kaufbeuren – eine Allgäuer Kleinstadt mit rund 45.000 Einwohnern – pflegt eine stille Tradition: Zur Kommunion, zum bestandenen Abitur oder einfach zum ersten warmen Wochenende im April stellen Familien leuchtend pinkfarbene Sträuße auf den Tisch
Wer verstehen will, warum gerade diese Farbe so viel Emotionen auslöst, findet hier Hintergründe, Sortentipps und Anlässe, die über den Mainstream hinausgehen. Pinke Blumen tragen dabei eine ganz eigene Symbolik – kraftvoller als zartes Rosa, weniger dramatisch als Rot. Eine Übersicht pinkfarbener Schnittblumen nach Saison hilft bei der ersten Orientierung.
Was Pink von Rosa unterscheidet – und warum das beim Schenken zählt
Viele verwechseln Pink mit Rosa. Botanisch und farbpsychologisch trennen die beiden Töne allerdings klare Grenzen. Rosa entsteht durch Aufhellung von Rot mit Weiß und wirkt zart, romantisch, zurückhaltend. Pink dagegen enthält einen Blauanteil, der den Farbton ins Kräftige, fast Elektrische verschiebt. Die Pantone-Referenz 17-2227 („Shocking Pink“) zeigt den Unterschied sofort.
Diese Unterscheidung hat praktische Folgen. Ein rosafarbener Strauß passt zur Taufe, ein pinkfarbener dagegen zum 30. Geburtstag einer Freundin. Kaufbeurener Floristen – etwa die beiden Fachgeschäfte in der Kaiser-Max-Straße – berichten, dass Kundinnen zwischen 25 und 45 Jahren gezielt nach kräftigen Pinktönen fragen. Der Grund: Pink drückt Lebensfreude aus, ohne kitschig zu wirken.
Foto: Olga Shashkina, unsplash
Fünf Anlässe, zu denen pinkfarbene Sträuße in Kaufbeuren Tradition haben
Nicht jeder Anlass verlangt rote Rosen. Kaufbeuren zeigt, wie vielseitig pinkfarbene Blüten eingesetzt werden.
Frühlingsbeginn am 20. März – Familien schmücken den Esstisch mit Tulpen der Sorte „Dynasty“ (blüht ab Mitte März, Stiellänge ca. 40 cm).
Erstkommunion im April – Pfingstrosen „Kansas“ in kräftigem Pink ergänzen die weiße Tischdeko.
Bestandene Prüfungen im Juni – Gerbera „Caprice“ setzt mit 10 cm Blütendurchmesser ein fröhliches Signal.
Hochzeiten im Sommer – Cosmea (Cosmos bipinnatus) bringt Leichtigkeit in Brautsträuße; pro Stiel kosten frische Cosmea-Stiele etwa 1,50 €.
Erntedank Anfang Oktober – Dahlien „Fascination“ mit ihren halbgefüllten Blüten halten in der Vase bis zu 7 Tage.
Welche Schnittblumen blühen wann? Ein Saisonkalender für das Allgäu
Im Allgäu beginnt die Gartensaison rund zwei Wochen später als im Rheinland. Wer frische Schnittblumen aus regionaler Ernte bevorzugt, braucht einen angepassten Kalender.
März bis Mai: Tulpen, Ranunkeln, Primeln
Tulpen der Sorten „Dynasty“ und „Menton“ öffnen ab Mitte März ihre Blüten. Ranunkeln brauchen mindestens 8 °C Bodentemperatur und starten im Allgäu oft erst Anfang April. Primeln blühen ab Februar auf der Fensterbank – Gärtner im Kaufbeurener Stadtteil Neugablonz kultivieren Primula vulgaris sogar in Balkonkästen.
Juni bis August: Pfingstrosen, Cosmea, Sommerflieder
Die Hauptsaison gehört den Pfingstrosen. Die Sorte „Sarah Bernhardt“ blüht ab Anfang Juni und hält 5–6 Tage als Schnittblume. Ab Juli übernehmen Cosmea und Sommerflieder (Buddleja davidii). Sommerflieder lockt übrigens Schmetterlinge an – ein Nebeneffekt, den Gartenbesitzer in der Wertachstadt besonders schätzen.
September bis November: Dahlien und Chrysanthemen
Dahlien blühen bis zum ersten Frost. In Kaufbeuren tritt der erste Bodenfrost statistisch um den 15. Oktober auf. Chrysanthemen der Sorte „Anastasia Pink“ verlängern die Saison bis Ende November. Beide Schnittblumen halten bei 18 °C Raumtemperatur 6–8 Tage. Wer auch außerhalb der Saison pinkfarbene Sträuße zusammenstellen möchte, findet saisonunabhängige Sorten mit Lieferoption online.
Foto: Amelia Cui, unsplash
Drei Pflegetipps, die den Strauß drei Tage länger frisch halten
Frische Schnittblumen verlieren Wasser über Blätter und Schnittstellen. Mit wenigen Handgriffen verlängert jeder die Haltbarkeit deutlich. Stiele schräg anschneiden – ein Schnitt im 45-Grad-Winkel vergrößert die Wasseraufnahme um bis zu 30 %. Blätter unterhalb der Wasserlinie entfernen – Fäulnisbakterien vermehren sich sonst innerhalb von 24 Stunden. Vasenwasser alle zwei Tage wechseln – frisches, lauwarmes Wasser (ca. 20 °C) hält den pH-Wert stabil.
Klingt simpel? Trotzdem vergessen die meisten den dritten Punkt. Ich beobachte das regelmäßig bei Bekannten: Der Strauß steht wunderschön da, doch nach vier Tagen kippt das Wasser. Ein schneller Wechsel hätte zwei bis drei Tage mehr Freude gebracht.
Foto: K.I. generiert
Kaufbeuren und die Blumenkultur – mehr als nur Dekoration
Kaufbeuren feiert seit 1955 alle zwei Jahre das Tänzelfest – eines der ältesten Kinderfeste Bayerns. Blumenschmuck spielt dabei eine tragende Rolle. Familien dekorieren Festwagen, Haustüren und Straßenzüge. Leuchtende Pinktöne tauchen dort überall auf: an Girlanden, in Haarkränzen, auf Tischen.
Auch außerhalb des Tänzelfestes drücken Kaufbeurener Familien Wertschätzung durch Blumen aus. Eine Kollegin hat die Führerscheinprüfung bestanden? Fünf Stiele Gerbera in Pink. Die Nachbarin feiert ihren 80. Geburtstag? Ein gemischter Strauß aus Hortensien und Nelken. Solche Gesten kosten zwischen 8 und 25 € und bewirken oft mehr als eine teure Karte.
Ein letzter Gedanke – und ein Vorschlag
Blumen schenken fällt leichter, als viele denken. Wer das Allgäu kennt, weiß: Hier zählt Aufmerksamkeit mehr als Perfektion. Ein Strauß muss nicht symmetrisch gebunden sein. Er muss ehrlich gemeint sein. Pinkfarbene Blüten helfen dabei, weil sie Energie ausstrahlen, ohne aufdringlich zu wirken.
Mein Vorschlag: Beim nächsten kleinen Erfolg – ob bestandene Klausur, erstes Fahrrad ohne Stützräder oder einfach ein richtig guter Montag – stell dir selbst fünf Stiele auf den Tisch. Wer dabei Inspiration braucht, findet in der Auswahl pinkfarbener Blumensorten Anregungen nach Farbnuance und Anlass.
Live-Musik, Liegestühle, Kaffee und Kuchen: Am 1. August lädt der Weltladen und Partner zum Verweilen rund um St. Martin ein
Kaufbeuren. Entspannen, genießen und entdecken: Unter diesem Motto lädt der Weltladen Kaufbeuren am Samstag, 1. August 2026, von 11:30 bis 15:00 Uhr zum „Kirchplatzfeeling“ in die Kaufbeurer Altstadt ein.
Eine Lounge-Zone rund um St. Martin
Für die Veranstaltung verwandelt sich der Kirchplatz rund um St. Martin in eine gemütliche Lounge-Zone. Zahlreiche Liegestühle und Sonnenschirme schaffen Platz für eine entspannte Pause mitten in der Innenstadt. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von Pick Any Tune. Dazu gibt es Kaffee vom Weltladen und Kuchen aus dem Crescentiakloster. Auch einige kleine Überraschungen warten auf die Besucherinnen und Besucher.
Eine Gemeinschafts-Veranstaltung
Gemeinsam gestaltet wird das Kirchplatzfeeling vom Weltladen Kaufbeuren, der Parfümerie Binger & Zeller, Optik Kutter, der Bar Überflüssig, dem Kerzenhaus Zeller, der Kleinen Schwester, Mode Mogendorf und dem Crescentiakloster.
Veranstaltung auf einen Blick
Kirchplatzfeeling 2026 Termin: Samstag, 1. August 2026 Uhrzeit: 11:30 bis 15:00 Uhr Ort: Kirchplatz rund um St. Martin in Kaufbeuren
Die Augenarztpraxis ist ab dem 24.08.2026 wieder für Sie da.
Ab dem 03.08.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 24.08.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.
Zusätzlicher Vorverkauf heute im Parkstadion – Tageskasse öffnet am Spieltag um 12 Uhr
Für das Testspiel des Bundesligisten FC Augsburg gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Samstag, 25. Juli 2026, um 14 Uhr im Kaufbeurer Parkstadion sind noch Eintrittskarten erhältlich. Fußballfans, die ihre Tickets nicht online bestellen möchten, können diese am Freitag, 24. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr direkt im Parkstadion Kaufbeuren erwerben. Abhängig vom weiteren Vorverkauf werden am Spieltag zudem noch Restkarten angeboten. Die Tageskasse öffnet am Samstag um 12 Uhr.
Kurzfristige Arbeiten machen das Testspiel möglich
Damit die Begegnung in Kaufbeuren ausgetragen werden kann, hatten die mit der Organisation beauftragten Funktionäre der SpVgg Kaufbeuren einen erheblichen Kraftakt zu bewältigen. Erst im Zuge der Vorbereitungen stellte sich heraus, dass das in die Jahre gekommene Parkstadion aufgrund geltender Verordnungen für die erwartete Besucherzahl ertüchtigt werden musste. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin des Parkstadions, den Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs sowie ortsansässigen Firmen konnten kurzfristig Lösungen umgesetzt werden. Dadurch ist es möglich, ein Fußballspiel dieser Größenordnung im Kaufbeurer Parkstadion auszutragen.
von links nach rechts: Dirk Streichert, Dr. Meinolf Serafin, Christof Walter, Gerhard Langseder, Dieter Schaurich, Hermann Starnecker, Karl-Heinz Kielhorn, Benjamin Sandler, Wilfried Kerz, Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Stefan Bosse dankte den Verantwortlichen für ihren Einsatz zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger
Am Montag, 21. Juli 2026, hat Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse Vertreterinnen und Vertreter des Lions Clubs Kaufbeuren und des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu in ihren neuen Funktionen im Rathaus empfangen. Anlass war der Beginn der neuen Amtszeiten der jeweiligen Präsidenten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen das jeweilige Jahresprogramm der Service-Clubs, die Lage der Stadt und aktuelle Themen aus der Stadtentwicklung.
Stefan Bosse dankte den Verantwortlichen für ihren Einsatz zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger: „Das ehrenamtliche Engagement des Rotary Clubs und des Lions Clubs bereichert unsere Stadt auf vielfältige Weise. Für diesen wertvollen Einsatz danke ich allen Beteiligten. Ich freue mich auf den weiteren Austausch und auf viele gemeinsame Projekte.“
von links nach rechts: Carmine Macaluso, Günther Marz, Alexandra Hübner-Sturm, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Angelo Picierro, Bernhard Mayr, Pascal Hübner, Sylvia Felchner, Kevin Kärst, Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Die B12 war für mehrere Stunden zwischen Geisenried und Unterthingau gesperrt.
MARKTOBERDORF. Am Donnerstag, 23.07.2026, gegen 07:45 Uhr, kam es auf der B12 zwischen Geisenried und Unterthingau zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem ein 59-jähriger deutscher Pkw-Fahrer und eine 40-jährige deutsche Pkw-Fahrerin tödlich verletzt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 59-Jährige in Richtung Kaufbeuren, während die 40-Jährige in Richtung Kempten unterwegs war. Der 59-Jährige geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit dem Fahrzeug der 40-Jährigen. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge um 180 Grad gedreht. Das Fahrzeug der 40-Jährigen wurde zusätzlich auf die Schutzplanke geschleudert. Beide Fahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.
Ein Gutachter war vor Ort, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten. Neben Streifen der Verkehrspolizei Kempten waren die Polizeiinspektionen Marktoberdorf, Kaufbeuren, und Füssen sowie die Zentralen Einsatzdienste Kempten im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den Freiwilligen Feuerwehren Geisenried, Unterthingau und Marktoberdorf, der Straßenmeisterei und Abschleppunternehmen. Die B12 war für mehrere Stunden zwischen Geisenried und Unterthingau gesperrt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 0831 9909-2050 bei der Verkehrspolizeiinspektion Kempten zu melden. (VPI Kempten)
Karten für das Testspiel am 25. Juli möglichst vorab online sichern – zusätzlicher Vorverkauf am Donnerstag im Parkstadion
Fußballfans dürfen sich auf ein attraktives Testspiel im Kaufbeurer Parkstadion freuen: Am Samstag, 25. Juli 2026, trifft Bundesligist FC Augsburg um 14 Uhr auf den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Die Augsburger befinden sich seit zwei Wochen wieder im Trainingsbetrieb. Am vergangenen Wochenende gewann die Mannschaft ein Testspiel gegen eine Schwabenauswahl mit 5:0. Beim Auftritt in Kaufbeuren könnten auch einige der insgesamt acht Neuzugänge zum Einsatz kommen.
Mit Noahkai Banks steht beim FC Augsburg zudem ein Spieler aus Dietmannsried im Kader. Der Abwehrspieler gehörte bei der jüngsten Fußball-Weltmeisterschaft zum Aufgebot der US-amerikanischen Nationalmannschaft. FCA-Geschäftsführer Michael Ströll bewertet Testspiele im Allgäu positiv: „Wir wollen uns natürlich präsentieren.“ Für die neue Bundesligasaison verfolgt er ehrgeizige Ziele. Ein Platz unter den besten zehn Mannschaften ist sein Plan. „Unser Fußball soll aktiv und mutig sein“, so Ströll.
Trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft sieht er weiterhin eine hohe Qualität im deutschen Fußball. „Wir müssen uns grundsätzlich nicht vor Ländern wie Paraguay verstecken.“
Patrick Sontheimer kehrt ins Allgäu zurück
Auch im Kader des 1. FC Saarbrücken steht ein Spieler mit Allgäuer Vergangenheit. Patrick Sontheimer spielte in seiner Jugend beim FC Ebenhofen. Zu seinen sportlichen Höhepunkten zählt der DFB-Pokal-Erfolg gegen den FC Bayern München: Im November 2023 erzielte Sontheimer den Ausgleich zum 1:1, bevor Saarbrücken die Partie mit 2:1 gewann.
Parkstadion bietet Platz für 2.500 Zuschauer
Die Kapazität des Parkstadions ist auf 2.500 Zuschauer begrenzt. Fußballfans sollten ihre Eintrittskarten deshalb möglichst vorab über die Homepage des FC Augsburg, die FCA-App oder den Online-Shop erwerben. Ob und wie viele Tickets am Spieltag noch an der Tageskasse erhältlich sein werden, hängt vom Onlineverkauf ab. Zusätzlich bietet die SpVgg Kaufbeuren am Donnerstag, 23. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr noch einmal einen direkten Kartenverkauf im Parkstadion an.
„Wir müssen abwarten, Augsburg hat uns eine geringe Anzahl für die Tageskasse zum Verkauf am Haupteingangsbereich am Berliner Platz zur Verfügung gestellt“, erklärt Thomas Neumann von der SpVgg Kaufbeuren. „Wir wollen nicht, dass wir Zuschauer wieder heimschicken müssen. Sicherer ist es daher, vorab online zu buchen, da ist man auf der sicheren Seite.“
Saisonauftakt gegen Germaringen am Sonntag
Ein zweiter fußballerischer Höhepunkt folgt am Sonntag: Um 17 Uhr empfängt die SpVgg Kaufbeuren den Nachbarn aus Germaringen zum Saisonauftakt im Parkstadion. Ein Bericht der Allgäuer Zeitung folgt.
Rund 1.000 Zuschauer erleben bei der Galavorstellung in der energie schwaben arena Blasmusik, aufwendige Choreografien und ein Finale, das in Erinnerung bleibt
Die energie schwaben arena wurde am Samstag, 18. Juli 2026, zur großen Bühne für Blasmusik, Bewegung und Show. Mit dem ASM-Marsch-Tattoo feierte der Allgäu-Schwäbische Musikbund sein 100-jähriges Bestehen. Rund 1.000 Zuschauer verfolgten die Galavorstellung am Abend. Das Jubiläumsprojekt zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Marschmusik sein kann. Klassische Blasmusik wechselte sich mit modernen Titeln, Tanz, Trommelkunst und humorvollen Einlagen ab. Nahezu jeder Auftritt brachte neue musikalische und optische Eindrücke in die Arena.
Ein Orchester ständig in Bewegung
Eröffnet wurde die Galavorstellung vom ASM-Projektorchester. Die Musikerinnen und Musiker überzeugten nicht nur musikalisch, sondern auch mit einer aufwendig einstudierten Choreografie. Während sie spielten, bewegten sie sich durch die Arena und bildeten immer wieder neue Formationen. Gerade das gleichzeitige Musizieren, Marschieren und Einhalten der verschiedenen Abläufe machte deutlich, wie viel Konzentration und Probenarbeit hinter dem Auftritt steckte.
Auch humorvolle Momente gehörten zur Vorstellung. So griff Dirigentin Monika Fleschhut zur Pfeife, um ihr Projektorchester wieder einzufangen.
Teile des Finales am 18. Juli im Video
Das Eisstadion wird zur Showbühne
Die große Fläche der eisfreien Arena bot den Formationen viel Raum für ihre Auftritte. Durch die vier sogenannten Mundlöcher gelangten die Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Richtungen auf die Veranstaltungsfläche. Dadurch entstanden immer wieder neue Bilder und überraschende Auftritte. Auch akustisch erwies sich das Eisstadion als geeigneter Veranstaltungsort für die verschiedenen Blaskapellen und Musikformationen.
Das Publikum nahm die Darbietungen begeistert auf. Immer wieder gab es Applaus, rhythmisches Mitklatschen und bei den humorvollen Szenen auch viel zu lachen. Bei „Mein Tiroler Land“ sangen zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer mit.
Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen
Der Marsch Tattoo in Kaufbeuren am 18.07.2026. Foto: Claus Tenambergen
Von bekannten Liedern bis zur klassischen Blasmusik
Musikalisch reichte das Programm von traditioneller und klassischer Blasmusik bis zu modernen, weithin bekannten Titeln. Zu hören waren unter anderem Melodien aus der „Augsburger Puppenkiste“, „Völlig losgelöst“ und „An Tagen wie diesen“. Julia Haug führte gekonnt und charmant durch den Abend und war zugleich als große Sängerin zu erleben. Mit ihrem Gesang setzte sie weitere musikalische Akzente. Die österreichischen Formationen brachten ihre eigenen musikalischen Traditionen ein und verbanden diese mit abwechslungsreichen Bewegungsabläufen. Eine humorvolle Choreografie zu „Pink Panther“ sorgte ebenfalls für gute Stimmung.
Unterschiedliche Traditionen in einer Arena
Die beteiligten Formationen zeigten, wie verschieden sich Blasmusik mit Bewegung und Show verbinden lässt. Die Musikkapelle Nauders und die Trachtenkapelle Gantschier brachten musikalische Traditionen aus Österreich nach Kaufbeuren. Beim Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach sowie bei der Blaskapelle Bad Bayersoien standen süddeutsche und bayerische Klänge im Mittelpunkt.
Das Heeresmusikkorps Ulm bereicherte das Marsch-Tattoo mit seinem kraftvollen Klang und einem präzise abgestimmten Auftritt. Zu den Höhepunkten gehörte ein Udo-Jürgens-Medley, das beim Publikum großen Anklang fand. Tanz und Trommelkunst erweiterten das Programm: Hollaria Augsburg präsentierte eine reine Tanzdarbietung, während Fascinating Drums Musik und präzise abgestimmte Bewegungen miteinander verband.
Für einen besonderen internationalen Akzent sorgte die Fanfara Bersaglieri Lecco. Mit ihren Fanfaren und Trompeten, ihrem kraftvollen, lauten Klang und ihrem Auftritt in ständiger Bewegung brachten die italienischen Musiker eine ganz eigene Dynamik in die energie schwaben arena. Ihre temperamentvolle und sympathische Art kam beim Publikum bestens an.
Großes Finale mit allen Formationen
Zum Abschluss versammelten sich noch einmal alle beteiligten Formationen zum großen Finale gemeinsam auf der Eisfläche. Die große Zahl an Musikerinnen und Musikern, der kraftvolle Klang in der Arena und das gemeinsame Spiel sorgten für ein beeindruckendes Bild.
Mit „Highland Cathedral“, „Über alle Höllenfeuer“ aus „Herilo“, „Time to Say Goodbye“, der Bayernhymne und dem Deutschlandlied fand das ASM-Marsch-Tattoo einen musikalisch eindrucksvollen Abschluss. Es war ein großes Finale, dessen Bilder und Klang noch lange im Gedächtnis bleiben dürften.
Bewegende Worte fand ASM-Vizepräsidentin Monika Fleschhut in ihrer Dankesrede. Auch ASM-Präsident Franz Josef Pschierer dankte allen, die zum Gelingen dieses großen Jubiläumsprojekts beigetragen hatten. Eine Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro überreichte die Sparkasse Allgäu. Vorstandsmitglied Angelo Picierro übergab die Spende im Rahmen der Veranstaltung.
Ein besonderer Dank galt außerdem Wolfgang und Katharina Wiedemann. Durch ihr Engagement bei „Herilo“ war es möglich geworden, das Eisstadion so umzubauen, dass es anschließend noch für das ASM-Marsch-Tattoo genutzt werden konnte.
Das gemeinsame Finale setzte damit nicht nur musikalisch einen eindrucksvollen Schlusspunkt. Es zeigte zugleich, wie viele Menschen, Formationen und Unterstützer zusammengewirkt hatten, um diese besondere Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes möglich zu machen.
Das Treppenhaus war durch starken Rauch nicht mehr nutzbar – mindestens zwei Personen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus
Kaufbeuren. Bei einem ausgedehnten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Isergebirgsstraße im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz sind am Donnerstag, 16. Juli 2026, mehrere Menschen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen über Steckleitern und eine Drehleiter aus dem stark verrauchten Gebäude. Der Notruf ging gegen 11:25 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Pforzen und Obergermaringen alarmiert.
Menschenrettung über Leitern
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Treppenhaus aufgrund der starken Verrauchung nicht mehr als Fluchtweg nutzbar. Die Feuerwehr begann deshalb sofort mit der Rettung der Bewohnerinnen und Bewohner über Steckleitern und die Drehleiter. Alle geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben. Mindestens zwei Menschen wurden vor Ort behandelt und wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Brand im Keller unter Kontrolle gebracht
Parallel zur Menschenrettung gingen mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in den Keller des Mehrfamilienhauses vor. Dort befand sich nach Angaben der Polizei der Brandherd. Die Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten damit eine weitere Ausbreitung auf den gesamten Keller. Der Einsatz dauerte drei Stunden und sechs Minuten. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte beteiligt.
Brandursache noch unklar – Polizei sucht Zeugen
Zur Ursache des Feuers liegen derzeit keine Hinweise vor. Sie ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Brandursache geben können, sich unter der Telefonnummer 08341 9330 zu melden.
Einblicke in die Nachwuchsarbeit und ein Interview mit dem neuen Cheftrainer Sebastian Buchwieser gehören zu den Höhepunkten
Der ESV Kaufbeuren e.V. lädt seine Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 22. Juli 2026, um 19:00 Uhr in den Sonnenhof Mauerstetten (Bahnhofstraße 44, 87665 Mauerstetten) ein. Neben den satzungsgemäßen Tagesordnungspunkten erwarten die Mitglieder Rückblicke auf das vergangene Vereinsjahr, Ehrungen, die Ergänzungswahl eines Beisitzers sowie Einblicke in die sportliche Zukunft des ESV Kaufbeuren.
Ein Schwerpunkt des Abends ist die Nachwuchsarbeit des Vereins. Erstmals erhielt der ESV Kaufbeuren e.V. im 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes die Bewertung von fünf Sternen. Im Interview erläutert der sportliche Leiter Jogi Koch, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden mussten und welche Bedeutung die Auszeichnung für die zukünftige Entwicklung des Nachwuchsstandorts Kaufbeuren hat.
Auch der Profibereich kommt zu Wort. In einem Interview gibt Sebastian Buchwieser, neuer Cheftrainer der ESVK Spielbetriebs GmbH & Co. KG, Einblicke in die sportliche Ausrichtung der Mannschaft sowie die Ziele und Planungen für die kommende Saison.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung werden außerdem erfolgreiche Mannschaften und langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Ausgezeichnet werden unter anderem die Damenmannschaft für den Gewinn der Bayerischen Meisterschaft sowie die U13-Mannschaft für ihre Vizemeisterschaft in der Bayernliga. Zudem steht die Ergänzungswahl eines Beisitzers für die Vorstandschaft auf der Tagesordnung.
Die Tagesordnung im Überblick
Begrüßung
Grußworte
Rechenschaftsberichte
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung der Vorstandschaft
Bestimmung Wahlausschuss und Wahlleiter
Ergänzungswahl Beisitzer
Informationen zur Nachwuchsarbeit (Interview mit Jogi Koch)
Informationen aus der Spielbetriebs GmbH & Co. KG (Interview mit Sebastian Buchwieser)
Ehrungen
Wünsche und Anträge
„Die Jahreshauptversammlung bietet die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Entwicklung des ESV Kaufbeuren zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Besonders freuen wir uns auf die Interviews mit Jogi Koch sowie Sebastian Buchwieser, dem neuen Cheftrainer der ESVK Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Die erste Mannschaft und der Nachwuchs gehören untrennbar zusammen. Deshalb werden die Informationen zu den Planungen für die kommende Saison und zur weiteren Entwicklung des Vereins sicher auf großes Interesse stoßen“, sagt der geschäftsführende Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., Karlheinz Peukert.
Großes Jubiläumsprojekt des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes mit zwei Vorstellungen – Familienvorstellung am Nachmittag und Galavorstellung am Abend
Der Allgäu-Schwäbische Musikbund e.V. lädt am Samstag, 18. Juli 2026, zu einem besonderen musikalischen Höhepunkt im Rahmen seines 100-jährigen Verbandsjubiläums ein: In der energie schwaben arena in Kaufbeuren findet das große ASM-Marsch-Tattoo statt. Geplant sind zwei Vorstellungen: eine Familienvorstellung um 14:00 Uhr sowie eine Galavorstellung um 19:00 Uhr.
Mit dem Marsch-Tattoo bringt der ASM ein Veranstaltungsformat nach Kaufbeuren, das eindrucksvoll zeigt, welche Kraft, Präzision und Ausstrahlung die Marschmusik entfalten kann. Auf dem Programm stehen Blasmusik, militärische Zeremonialmusik, Trommlerformationen, Spielmanns- und Fanfarenklänge, Marschbilder, Tanzformationen und ein gemeinsames großes Finale. Die Veranstaltung richtet sich bewusst an ein breites Publikum: an Familien, Musikfreunde, Vereinsmitglieder, Liebhaber traditioneller Blasmusik und alle, die eine große Live-Show mit regionalem Bezug erleben möchten.
Mitwirkende Ensembles sind unter anderem die Blaskapelle Bad Bayersoien, Fascinating Drums, das Heeresmusikkorps Ulm, die Fanfara Bersaglieri, die Musikkapelle Nauders, der Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach, die Tanzformation Hollaria Augsburg, die Trachtenkapelle Gantschier sowie ein eigens zusammengestelltes ASM-Projektorchester mit rund 70 Musikerinnen und Musikern. Die Moderation übernimmt Julia Haugg.
ASM-Präsident Franz Josef Pschierer betont die besondere Bedeutung der Veranstaltung für das Jubiläumsjahr des Verbandes: „Der Allgäu-Schwäbische Musikbund steht seit 100 Jahren für musikalische Qualität, Gemeinschaft und gelebtes Ehrenamt. Mit dem ASM-Marsch-Tattoo wollen wir diese Werte sichtbar und hörbar machen – in einer Form, die Tradition und moderne Showelemente miteinander verbindet.“
Das Marsch-Tattoo soll zugleich ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Blasmusik in der Region setzen. Der ASM vertritt in seinen 17 Bezirken rund 39.500 Mitglieder und zählt damit zu den großen Musikverbänden in Bayern. Gerade die Marschmusik hat in vielen Kapellen des Verbandsgebietes eine lange Geschichte. Sie steht für Disziplin, Gemeinschaft, Verlässlichkeit und ein hohes Maß an musikalischer und organisatorischer Leistung.
Besonderes Augenmerk legt der ASM auch auf die Nachwuchsgewinnung. Die Nachmittagsvorstellung ist deshalb ausdrücklich als Familienvorstellung angelegt. Sie soll Kindern, Jugendlichen und Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu Blasmusik, Marschmusik und Vereinsleben ermöglichen.
Schirmherr der Veranstaltung ist Bernhard Pohl (MdL). Der ASM dankt allen beteiligten Musikerinnen und Musikern, Formationen, Partnern, Unterstützern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Großprojekt möglich machen.
Die energie schwaben arena bietet für beide Vorstellungen jeweils rund 2.000 Plätze.
Veranstaltungsdaten im Überblick
ASM-Marsch-Tattoo 2026
Samstag, 18. Juli 2026
energie schwaben arena, Kaufbeuren
Vorstellungen:
14:00 Uhr Familienvorstellung
19:00 Uhr Galavorstellung
Vorverkauf: www.asm-tattoo2026.de oder bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen
Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Vorgestellt wird das Projekt am Donnerstag, den 30. Juli 2026 im Pfarrsaal St. Ulrich
Kaufbeuren. Endlich einmal wieder an den Bärensee, in den Jordanpark oder zur Skihütte? Für Seniorinnen und Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nur selten aus dem Haus kommen, machen das die Malteser schon bald mit dem neuen Rikscha Fahrdienst in Kaufbeuren möglich. Dafür werden nun Radbegeisterte gesucht, die sich ehrenamtlich als „Piloten“ engagieren möchten, um gemeinsam das Projekt neu aufzubauen. Vorgestellt wird das Projekt am Donnerstag, den 30. Juli 2026, um 19:00 Uhr im Pfarrsaal St. Ulrich.
Den Fahrtwind im Gesicht spüren, am Ufer der Wertach entlangradeln oder mit dem Rad in die Innenstadt zum Eisessen fahren – für viele, besonders ältere Menschen ist das nur noch schwer möglich. Die Malteser starten in Kaufbeuren im Sommer 2026 ein Angebot, das Seniorinnen und Senioren die Welt wieder öffnet. Die Fahrgäste werden nach Absprache und individuellem Wunsch an für sie mit wertvollen Erinnerungen verbundene Orte gefahren. Das Angebot ist für die Fahrgäste kostenfrei.
In verschiedenen Orten der Diözese, wie zum Beispiel in Augsburg, gibt es das Angebot seit vielen Jahren. Die Fahrgäste sind durchweg begeistert, sie genießen es draußen und in Gesellschaft zu sein. Mitfahren können auf dem gepolsterten, überdachten Frontsitz bis zu zwei Passagiere. Der Kraftaufwand für die Fahrerin oder den Fahrer ist dank E-Rikscha gering. Das Ehrenamt eignet sich ideal für begeisterte Radler, die ihr sportliches Hobby mit einer Tat der Nächstenliebe verbinden möchten. Die Fahrerinnen und Fahrer erhalten eine eingehende Einweisung und Schulung. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, das Angebot aktiv zu gestalten und gemeinsam mit Leben zu füllen.
„Ein erfolgreiches Ehrenamtsprojekt lebt von den Menschen, die es mittragen. Deshalb freue ich mich besonders darauf, mit vielen engagierten Menschen die Grundlage für dieses schöne Angebot zu schaffen”, so Leo von Stillfried, der das Projekt für die Malteser in Kaufbeuren organisiert.
Wo: Pfarrsaal St. Ulrich, 87600 Kaufbeuren, Gartenweg 28 Wann: Donnerstag, 30. Juli 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Beim 32. Zapfenstreich der ehemaligen Musiker der Tänzelfest-Knabenkapelle wird am 19. Juli ein besonderes Stück Kaufbeurer Festgeschichte präsentiert
Zum Abschluss des Tänzelfest-Sonntags kommen am 19. Juli 2026 ehemalige Musiker der Tänzelfest-Knabenkapelle vor dem Kaufbeurer Rathaus zusammen. Gegen 20.45 Uhr beginnt dort der Zapfenstreich der Ehemaligen, der in diesem Jahr bereits zum 32. Mal stattfindet.
Historische Tafel war mehr als 40 Jahre verschollen
Eine besondere Attraktion erwartet die Zuschauer bereits beim Umzug: An dessen Spitze wird die frühere Tafel der Tänzelfest-Knabenkapelle zu sehen sein. Das historische Stück galt mehr als 40 Jahre lang als verschollen und wird nun erstmals wieder öffentlich präsentiert. Geschaffen wurde die Tafel in den 1960er-Jahren vom Kaufbeurer Kulissenmaler Wolfgang Schendera. Bis Ende der 1970er-Jahre war sie bei der Tänzelfest-Knabenkapelle im Einsatz. Ihre Rückkehr erinnert damit an ein Stück Geschichte der Kapelle und des Kaufbeurer Tänzelfests.
Ehemalige Musiker vor dem Rathaus
Der Ehemaligenzapfenstreich ist ein eigener Programmpunkt des Tänzelfests und wird von Christoph Heider veranstaltet. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 19. Juli 2026, gegen 20.45 Uhr vor dem Rathaus statt. Das Tänzelfest endet an diesem Abend mit dem großen Brillantfeuerwerk um 22 Uhr. Tänzelfest Kaufbeuren – Zapfenstreich der Ehemaligen
Die Veranstaltung auf einen Blick
Termin: Sonntag, 19. Juli 2026
Beginn: gegen 20.45 Uhr
Ort: vor dem Kaufbeurer Rathaus
Besonderheit: Präsentation der historischen Tafel der Tänzelfest-Knabenkapelle
Das Video vom traditionellen Auftakt vor dem großen Festumzug beim Tänzelfest Kaufbeuren 2026
Mit dem feierlichen Einzug von Kaiser Maximilian I. begann am Sonntag, 12. Juli 2026, einer der traditionsreichsten Programmpunkte des Tänzelfests in Kaufbeuren. Unter dem Geläut der Kirchenglocken zog der Kaiser gemeinsam mit seinem Gefolge in die historische Altstadt ein und wurde vor dem Rathaus von der städtischen Obrigkeit sowie den Räten feierlich empfangen. Die anschließende Huldigung zählt seit Generationen zu den festen Bestandteilen des ältesten historischen Kinderfests Bayerns. Sie erinnert an die enge Verbindung Kaiser Maximilians I. zur ehemaligen Reichsstadt Kaufbeuren und bildet den symbolischen Auftakt für den großen historischen Festumzug.
Jahr für Jahr verfolgt eine große Zuschauermenge dieses historische Schauspiel vor dem Rathaus, bevor sich der Festzug mit seinen mehr als 1.850 Kindern in historischen Gewändern, Festwagen, Reitern und Musikkapellen durch die Straßen der Stadt in Bewegung setzt. Unser Video zeigt den vollständigen Einzug von Kaiser Maximilian I. sowie die feierliche Huldigung vor dem Rathaus – einen der emotionalsten und traditionsreichsten Momente des Tänzelfests 2026.
Gelebte Tradition und eindrucksvolle Impressionen aus dem ältesten historischen Kinderfest Bayerns
Mit dem großen historischen Festumzug erreichte das Tänzelfest Kaufbeuren am Sonntag, 12. Juli 2026, einen traditionellen Höhepunkt. Bei sommerlichem Wetter säumten wieder Tausende Besucherinnen und Besucher die Straßen der Kaufbeurer Altstadt und begleiteten den Festzug mit großem Applaus. Jahr für Jahr zieht das älteste historische Kinderfest Bayerns Gäste aus der Region und weit darüber hinaus nach Kaufbeuren.
Mehr als 1.850 Kinder lassen Geschichte lebendig werden
Im Festumzug präsentieren mehr als 1.850 Kinder die Geschichte Kaufbeurens. In liebevoll gestalteten historischen Gewändern stellen sie Persönlichkeiten und Szenen aus verschiedenen Epochen dar – von der Karolingerzeit bis in das Biedermeier. Ergänzt wird der Umzug durch 36 aufwendig gestaltete Festwagen, mehr als 170 Pferde, zahlreiche Musikkapellen, Fahnenschwinger sowie weitere historische Gruppen. Gemeinsam machen sie den Festzug zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das Geschichte, Brauchtum und das große Engagement vieler Ehrenamtlicher miteinander verbindet.
Das Video zeigt die schönsten Eindrücke
Unser Video begleitet den großen Festumzug 2026 und zeigt alle Impressionen dieses besonderen Höhepunkts des Tänzelfests. Es vermittelt die einzigartige Atmosphäre entlang der Umzugsstrecke und lässt die Vielfalt, Farbenpracht und jahrhundertealte Tradition des ältesten historischen Kinderfests Bayerns noch einmal lebendig werden.
Produktion: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren Sonntag, 12.07.2026
Thomas Garmatsch trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein – Ehrenamt und Gemeinschaft prägen die Ansprachen im Rathaus
Traditionell vor dem Einzug des Kaisers und dem großen Festumzug am Samstag lädt die Stadt Kaufbeuren zum Empfang des Schirmherrn des Tänzelfestes ins Rathaus ein. In diesem Jahr begrüßte Oberbürgermeister Stefan Bosse dazu zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Gesellschaft sowie die Delegationen der Partnerstädte. Schirmherr des Tänzelfestes 2026 ist Thomas Garmatsch, Leiter der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Im Anschluss an die Reden trug sich Thomas Garmatsch in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein. Mit seiner Unterschrift setzte er eine langjährige Tradition fort, die mit der Schirmherrschaft des Tänzelfestes verbunden ist.
Dank an den Tänzelfestverein und die vielen Ehrenamtlichen
In seiner Begrüßung würdigte Oberbürgermeister Stefan Bosse den Tänzelfestverein und die vielen hundert Ehrenamtlichen, die das traditionsreiche Kinderfest Jahr für Jahr ermöglichen. Sein besonderer Dank galt außerdem den rund 1.700 Kindern, die das Tänzelfest aktiv mitgestalten und die Tradition über Generationen hinweg weitertragen. Besonders herzlich begrüßte Bosse Horst und Rosie Lauerwald, die das Tänzelfest seit mehr als 60 Jahren mitprägten. Rosie Lauerwald schrieb auch in diesem Jahr wieder den Text für das historische Spiel. Horst Lauerwald wurde erst wenige Tage zuvor zum Ehrenvorsitzenden des Tänzelfestvereins ernannt. Beide tragen zudem den Ehrenring der Stadt Kaufbeuren.
Historisches Spiel als Ausgangspunkt der Festrede
Im zweiten teil des Empfangs wurde das traditionelle Spiel der Kinder aufgeführt. Darin geht es unter anderem um die schwierige finanzielle Lage der damaligen Reichsstadt und um die Bedeutung der Hospitalstiftung. Oberbürgermeister Stefan Bosse hatte in seiner Rede schon die schwere finanzielle Situation Kaufbeurens auf. Genau diesen Gedanken nahm Schirmherr Thomas Garmatsch in seiner Ansprache auf. Er machte deutlich, dass sich der Reichtum einer Stadt nicht allein am Geld bemesse. Kaufbeuren sei vor allem reich an Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Besonders hob Garmatsch den gelebten Inklusionsgedanken beim Tänzelfest hervor und würdigte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, Vereine, Stiftungen und Bürgerinnen und Bürger. Sein Appell lautete, diesen Zusammenhalt auch künftig zu bewahren und sich weiterhin gemeinsam für die Stadt und ihre Kinder einzusetzen.
Mit dem traditionellen Empfang des Schirmherrn stimmte sich Kaufbeuren damit auf einen der Höhepunkte des Tänzelfestes ein – den Einzug des Kaisers und den großen historischen Festumzug.
Die Bilder vom Empfang. Fotos Claus Tenambergen
Foto: Claus Tenambergen
Gästeliste Schirmherrnempfang Tänzelfest 2026
Empfang des Schirmherrn Thomas Garmatsch Leiter der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Kaufbeuren Sonntag, 12. Juli 2026
Schirmherr
Thomas Garmatsch (Kulturpreisträger 2019) mit Ehemann Uwe Amberger
Cornelia Otto, Referat Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt
Andreas Bauer, Referat Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung
Dipl.-Ing. Helge Carl, Referat Bau- und Umwelt
Catering
Die Bewirtung übernahmen die Klinikküche Kaufbeuren sowie die Servicekräfte der Kantine „frisch und Fair“, die sich sehr freuten, den Empfang kulinarisch begleiten zu dürfen.
Das Video vom traditionellen Einzug des Festwirts am 11.07.2026 (Tänzelfest Kaufbeuren): über Sedanstraße, Ludwigstraße, Am Breiten Bach, Kaiser-Max-Straße, Ringweg, Am Graben, Neugablonzer Straße bis zum Festplatz mit sämtlichen Kaufbeurer Schützenvereinen, Trachtenvereinen, den Schaustellern, dem Festwagen der Aktienbrauerei und zahlreichen Kapellen.
Der Klar.Text-Podcast: 100 Jahre ASM – Ein Jahrhundert Blasmusik und das große Marsch-Tattoo
Lagerleben am 10.07.2026 (Tänzelfest Kaufbeuren). Fotos: Claus Tenambergen
Von der Polizei notiert
Rund 10.000 Besucher fanden am Freitagabend bei schönstem Wetter den Weg in die Innenstadt, um beim Lagerleben friedlich zu feiern. Es kam zu keinen größeren Sicherheitsstörungen. Lediglich eine Körperverletzung wurde gemeldet und die Polizei musste zwei kleinere Streitereien klären und Platzverweise erteilen. Der Rettungsdienst hatte auch nur kleinere Blessuren zu verarzten. Insgesamt war es ein sehr friedlicher Verlauf. Am Samstagabend, bei nicht minder schöner Witterung, strömten geschätzt ca. 12.000 Besucher in die Altstadt, um ins mittelalterliche Treiben einzutauchen. Am frühen Abend wurde ein vor Kindern gerauchter Joint festgestellt. Hier wurde der 30-jährige Deutsche im Anschluss an die Anzeigenaufnahme des Veranstaltungsgeländes verwiesen. Bis auf eine weitere Identitätsfeststellung und einigen Platzverweisen verlief auch der zweite Abend sehr friedlich. (PI Kaufbeuren)
Lagerleben am 10.07.2026 (Tänzelfest Kaufbeuren). Fotos: Claus Tenambergen
Der Klar.Text-Podcast: 100 Jahre ASM – Ein Jahrhundert Blasmusik und das große Marsch-Tattoo
Mit einem einzigen gezielten Schlag eröffnete Oberbürgermeister Stefan Bosse am Samstag, 11. Juli 2026, traditionell das Festzelt auf dem Tänzelfestplatz. Im Wettstreit am Fass setzte sich Stefan Bosse klar gegen Tänzelfest-Vorstand Uli Wiedemann durch.
Moderator Christian Demel.
Produktion Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren. Samstag, 11.07.2026, Festzelt auf dem Tänzelfestplatz Kaufbeuren
Der Klar.Text-Podcast: 100 Jahre ASM – Ein Jahrhundert Blasmusik und das große Marsch-Tattoo
Bundesligist trifft am 25. Juli im Parkstadion auf den 1. FC Saarbrücken – Vorverkauf von 18 bis 20 Uhr, Karten auch online erhältlich
Mit dem FC Augsburg kommt am Samstag, 25. Juli, ein Bundesligist nach Kaufbeuren. Im Parkstadion trifft die Mannschaft im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2026/27 auf den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Anpfiff der Begegnung ist um 14.00 Uhr. Das Testspiel verspricht ein sportlicher Höhepunkt des Sommers in Kaufbeuren zu werden und dürfte zahlreiche Fußballfans aus der Region ins Parkstadion locken.
Morgen noch einmal Ticketvorverkauf direkt im Parkstadion
Wer sich seine Eintrittskarten persönlich sichern möchte, hat dazu morgen, Mittwoch, 8. Juli, Gelegenheit. Von 18.00 bis 20.00 Uhr findet im Parkstadion Kaufbeuren ein Vorverkaufstermin statt. Nach dem erfolgreichen ersten Vorverkauf bietet sich damit erneut die Möglichkeit, Tickets direkt vor Ort zu erwerben.
Tickets weiterhin auch online und in Augsburg erhältlich
Wer den Vorverkauf im Parkstadion nicht wahrnehmen kann, erhält seine Eintrittskarten selbstverständlich auch weiterhin online. Zusätzlich sind Tickets im FCA-ServiceCenter sowie im FCA-Fanshop in der Maximilianstraße in Augsburg erhältlich. Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerinteresses empfiehlt sich ein frühzeitiger Ticketkauf.
FC Augsburg startet Vorbereitung mit Station in Kaufbeuren
Für den FC Augsburg gehört die Partie in Kaufbeuren zum Vorbereitungsprogramm auf die neue Bundesliga-Saison. Nach dem Trainingsauftakt Mitte Juli und dem traditionellen Testspiel gegen eine Schwaben-Auswahl im Rosenaustadion, gastieren die Fuggerstädter am 25. Juli im Parkstadion in Kaufbeuren. Für Fußballfans aus Kaufbeuren und der Region bietet sich damit die Gelegenheit, einen Bundesligisten aus nächster Nähe zu erleben.
Ticketvorverkauf auf einen Blick
FC Augsburg – 1. FC Saarbrücken Samstag, 25. Juli 2026 Anpfiff: 14.00 Uhr Spielort: Parkstadion Kaufbeuren Verkauf online:FCA-Shop
Ein Bild, das für HERILO 2 steht: Darsteller, Musiker, Tänzerinnen und Tänzer sowie das gesamte Produktionsteam zum gemeinsamen Gruppenfoto. Foto: Günther Rehm
Nach fünf Aufführungen endet eine Musicalproduktion, die Publikum und Mitwirkende gleichermaßen bewegt hat
Mit der letzten Aufführung von HERILO – Das Rad dreht sich weiter ist am Sonntagabend eine außergewöhnliche Musicalproduktion zu Ende gegangen. Was viele Monate zuvor seinen Anfang genommen hatte, fand mit fünf Aufführungen in der energie schwaben arena einen ebenso emotionalen wie würdigen Schlusspunkt.
Knapp 5.000 Besucherinnen und Besucher verfolgten die fünf Aufführungen von HERILO 2. Auch wenn die Auslastung hinter den Erwartungen blieb, ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Ausschlaggebend dafür seien die außergewöhnlich positiven Reaktionen des Publikums, die große Resonanz in den Medien sowie die vielen anerkennenden Rückmeldungen.
„Natürlich hätten wir uns etwas mehr Besucher gewünscht. Aber wenn ich sehe, wie begeistert die Menschen waren und welche Zustimmung wir erhalten haben, dann überwiegt einfach die Freude“, betont Produzent Wolfgang Wiedemann. Für ihn waren vor allem die letzten Minuten jeder Vorstellung die bewegendsten Augenblicke der gesamten Produktion. „Jedes Mal, wenn das Publikum aufgestanden ist und den Mitwirkenden mit Standing Ovations gedankt hat, hat mich das zutiefst glücklich gemacht.“
Eine große Bedeutung habe für Wiedemann auch die Botschaft des Musicals. „HERILO greift Themen auf, die aktueller kaum sein könnten – Krieg und Frieden, Liebe und Verrat, Hoffnung und Menschlichkeit. Mir gefällt besonders, dass das Musical diese Themen nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt. Es erzählt seine Geschichte und zeigt dabei, dass am Ende das Gute gewinnt. Gerade in der heutigen Zeit halte ich das für eine wichtige Botschaft.“
Auch Produktionsleiter Markus Mölzer zieht eine positive Bilanz. Für ihn bestätigt HERILO 2 vor allem den Weg, den das Team nach der ersten Produktion eingeschlagen hat. „HERILO 2025 war unsere Grundlage. Wir haben die Erfahrungen intensiv ausgewertet und die Produktion in vielen Bereichen weiterentwickelt – von der Geschichte über die Musik bis hin zu Bühne, Technik und Inszenierung. Unser Anspruch war es, ein noch stärkeres Musical auf die Bühne zu bringen. Dass diese Weiterentwicklung von Publikum und Medien so wahrgenommen wurde, freut uns besonders.“
Neben dem Ergebnis auf der Bühne bleibt den Verantwortlichen vor allem der außergewöhnliche Zusammenhalt in Erinnerung, der die vergangenen Monate geprägt hat. Mölzer: „Es ist eine Gemeinschaft entstanden, wie ich sie nur selten erlebt habe. So viele Menschen haben mit Herzblut, Leidenschaft und außergewöhnlichem Engagement an einem gemeinsamen Ziel gearbeitet. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit.“
Wirtschaftlich werde HERILO 2 die Kosten nicht vollständig decken. Für Wolfgang Wiedemann sei das bei einer Musicalproduktion dieser Größenordnung jedoch keine Überraschung. „Für meine Frau und mich ist HERILO ein großes Herzensanliegen. Entscheidend ist für uns, dass wir dieses Musical verwirklichen konnten und so viele Menschen erreicht haben.“
Auch über Kaufbeuren hinaus führte HERILO zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region in die Wertachstadt. Die verstärkte Werbung im gesamten Allgäu habe sich aus Sicht der Verantwortlichen gelohnt und gleichzeitig den Kulturstandort Kaufbeuren noch sichtbarer gemacht. „HERILO hat gezeigt, dass auch außerhalb der großen Musicalstandorte Produktionen auf hohem Niveau entstehen können und sich Kaufbeuren mit HERILO nicht verstecken muss“, betont Wolfgang Wiedemann.
Der aufwendige Umbau der energie schwaben arena kommt nun unmittelbar auch dem ASM-Marsch-Tattoo am 18. Juli zugute. Für Wolfgang Wiedemann ist das ein schönes Zeichen dafür, wie Kultur funktionieren kann. „Kultur lebt vom Miteinander. Wenn unsere Arbeit gleichzeitig einer anderen Veranstaltung zugutekommt, freut mich das ganz besonders. Als Gemeinschaft können wir den Kulturstandort Kaufbeuren stärken.“
Nach den Worten von Wolfgang Wiedemann wird HERILO eine Fortsetzung erhalten. Wann das Musical auf die Bühne zurückkehrt, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Wolfgang und Katharina Wiedemann beschäftigen sich bereits mit den nächsten Schritten. „Meine Frau und ich machen uns bereits konkrete Gedanken darüber, wie es weitergehen kann. Mit HERILO ist etwas Besonderes entstanden, das wir gerne weiterführen möchten. Wann das möglich sein wird, werden die kommenden Monate zeigen. Jetzt freuen wir uns aber erst einmal über das, was wir gemeinsam erreicht haben.“
Am Sonntagabend wurde es zum Abschluss noch einmal emotional. Nach zwei Zugaben versammelten sich Darsteller, Musiker, Tänzerinnen und Tänzer sowie die gesamte Produktion gemeinsam auf der Bühne und präsentierten sich als großes Team dem Publikum. Minutenlanger Applaus begleiteten diesen besonderen Moment. Die Freude über das gemeinsam Erreichte war allen Beteiligten deutlich anzusehen und bildete einen bewegenden Schlusspunkt unter viele Monate intensiver Arbeit.
Das komplette Programm im Überblick: Alle Höhepunkte, Termine und Informationen für Besucher
Vom 9. bis 20. Juli 2026 steht Kaufbeuren wieder ganz im Zeichen des Tänzelfestes. Das älteste Kinderfest Bayerns verbindet seit Jahrhunderten Geschichte, Brauchtum und gelebte Tradition. Während der Festtage verwandeln sich die historische Altstadt und der Festplatz in eine einzigartige Kulisse mit historischen Umzügen, mittelalterlichem Lagerleben, Handwerkskunst, Musik und einem abwechslungsreichen Festzeltprogramm.
Damit Sie Ihren Besuch optimal planen können, finden Sie hier die wichtigsten Veranstaltungen und Programmpunkte in chronologischer Reihenfolge.
Donnerstag, 9. Juli
Feierliche Eröffnung des Tänzelfestes
Beginn: ca. 20:00 Uhr Ort: Tanzrondell am Festplatz Beginn im Anschluss an die ökumenische Kindersegnung
Der offizielle Auftakt des Tänzelfestes steht in diesem Jahr ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 777 Jahre Spitalstiftung.
Fuchs, Maus, Spinne und ihre Freunde nehmen die Besucher mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Stiftung zum Heiligen Geist Spital. Gemeinsam entdecken sie historische Orte und bedeutende Ereignisse, bevor die Eröffnungsfeier traditionell mit dem Zapfenstreich der Tänzelfestknabenkapelle endet.
Wichtige Hinweise
Zutritt nur mit Festabzeichen
Zusätzlich wird eine kostenlose Zählkarte benötigt
Die Besucherzahl im Rondell ist begrenzt
Bei Regen findet die Veranstaltung im Eisstadion statt
Bitte keine Stühle mitbringen
Freitag, 10. Juli
Historisches Lagerleben
19:00 bis 01:00 Uhr Ort: Kaufbeurer Altstadt
Mit dem Einzug aller teilnehmenden Gruppen vor dem Rathaus beginnt eines der stimmungsvollsten Ereignisse des Tänzelfestes.
Anschließend verwandeln sich die Gassen und Plätze der Altstadt in ein mittelalterliches Lager. Lagerfeuer, Fackeln und Kerzen sorgen für eine besondere Atmosphäre.
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit
historischen Lagern
Musik und Tanz
Trommlern
Ritterkämpfen
Feuershows
Jonglage
Schauspiel
historischen Händlern
Handwerksvorführungen
regionalen Schmankerln
Kaufbeurer Vereine, Gastronomen und der Tänzelfestverein gestalten gemeinsam dieses besondere Erlebnis.
Zutritt mit Festabzeichen.
Samstag, 11. Juli
Häfelesmarkt
10:00 bis 13:00 Uhr Innenstadt
Der Häfelesmarkt zeigt das historische Marktleben vergangener Jahrhunderte. Anders als bei einem klassischen Mittelaltermarkt stehen hier die Kinder der historischen Zünfte im Mittelpunkt.
Zu erleben sind unter anderem:
Weber
Schmiede
Bäcker
Metzger
Töpfer
Lederhandwerker
Wochenmarktgruppe mit Marktschreier
Bauchläden
Ergänzt wird das Geschehen durch das Schwedenlager und die Katholische Liga, die Einblicke in das Soldatenleben während des Dreißigjährigen Krieges geben.
Einzug des Festwirtes und der Schausteller
11:45 Uhr
Der traditionelle Festzug führt über
Sedanstraße
Ludwigstraße
Am Breiten Bach
Kaiser-Max-Straße
zum Festplatz.
Bierprobe und Festzelt-Eröffnung
13:00 Uhr
Mit der Bierprobe und dem Anstich durch Oberbürgermeister Stefan Bosse beginnt der Festzeltbetrieb.
Musikalisch begleitet wird der Nachmittag vom Musikverein Dösingen.
Vergnügungspark
13:00 bis 23:00 Uhr
Festzelt
ab 18:00 Uhr
Musik mit der Musikkapelle Ketterschwang e. V.
Historisches Lagerleben
Am Samstagabend lebt die mittelalterliche Atmosphäre erneut auf. Feuer, Musik, Tanz, Händler und historische Lager sorgen bis tief in die Nacht für ein besonderes Erlebnis in der Kaufbeurer Altstadt.
Sonntag, 12. Juli
Einzug Kaiser Maximilians
13:30 Uhr
Kaiser-Max-Straße → Rathaus
Mit diesem Einzug wird einer der insgesamt 14 historisch belegten Besuche Kaiser Maximilians in der Reichsstadt Kaufbeuren nachgestellt.
Alle dargestellten Persönlichkeiten sind historisch überliefert.
Zutritt mit Festabzeichen.
Großer Festzug
ca. 14:15 Uhr
Direkt im Anschluss an den Einzug Kaiser Maximilians beginnt der große Festzug.
Mitwirkende:
rund 1.850 Kinder
zahlreiche Musikgruppen
36 Festwagen
über 170 Pferde
Der Festzug erzählt die Geschichte Kaufbeurens von der Karolingerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und gehört zu den Höhepunkten des Tänzelfestes.
Zutritt mit Festabzeichen.
Montag, 13. Juli
Einzug Kaiser Maximilians
13:30 Uhr
Kaiser-Max-Straße → Rathaus
Mit diesem Einzug wird einer der insgesamt 14 historisch belegten Besuche Kaiser Maximilians in der Reichsstadt Kaufbeuren nachgestellt. Alle dargestellten Persönlichkeiten sind historisch überliefert. Zutritt mit Festabzeichen.
Großer Festzug
ca. 14:15 Uhr
Direkt im Anschluss an den Einzug Kaiser Maximilians beginnt der große Festzug.
Mitwirkende:
rund 1.850 Kinder
zahlreiche Musikgruppen
36 Festwagen
über 170 Pferde
Der Festzug erzählt die Geschichte Kaufbeurens von der Karolingerzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und gehört zu den Höhepunkten des Tänzelfestes.
Zutritt mit Festabzeichen.
Vergnügungspark
10:30 bis 23:00 Uhr
Festzelt
ab 16:00 Uhr
Musikkapelle Waalhaupten e. V.
ab 19:00 Uhr
Musikverein Germaringen e. V.
Montag, 13. Juli
Festzelt
ab 18:00 Uhr
„Waidigel“ – einfach spitze die Band
Dienstag, 14. Juli
Festzelt
ab 18:00 Uhr
Get That – Keine Band wie jede Andere
Mittwoch, 15. Juli
Tänzeltag der Alten
14:00 Uhr
Der Tänzelfestverein lädt ehemalige Tänzelfestkinder sowie Seniorinnen und Senioren zu einem besonderen Nachmittag ein.
Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung von
der Fliegerhorst-Kapelle Kaufbeuren,
der Tänzelfestknabenkapelle,
den Fahnenschwingern sowie
Musikerinnen und Musikern der Stadtverwaltung.
Festzelt
ab 19:00 Uhr
Musikverein Harmonie Oberbeuren e. V.
Donnerstag, 16. Juli
Festzelt
ab 19:00 Uhr
Partydonnerstag mit d’MUCKASÄCK
Freitag, 17. Juli
Festzelt
ab 19:00 Uhr
Die Radler Band
Samstag, 18. Juli
Live-Boxen im Festzelt
ab 14:00 Uhr
Vergleichskämpfe des BC Kaufbeuren.
Eintritt frei.
Festzelt
ab 19:00 Uhr
Die Illertaler – Bock auf Party?
Sonntag, 19. Juli
10. Tänzelfest-Schafkopfturnier
Einlass: 08:30 Uhr Spielbeginn: 09:30 Uhr
Das Turnier steht unter der Schirmherrschaft der Festwirtsfamilie Römersperger & Richter.
Festzelt
ab 17:00 Uhr
Stadtkapelle Kaufbeuren
Montag, 20. Juli
Figurentheater
15:00 Uhr
„Kasperle und der kleine Drache“
Eintritt frei.
Festzelt
ab 19:00 Uhr
Die Party Böcke
Gut zu wissen
Das Festzelt bietet während der Festtage täglich einen Mittagstisch.
Für zahlreiche Veranstaltungen wird ein Festabzeichen benötigt.
Für die Eröffnungsfeier im Tanzrondell ist zusätzlich eine kostenlose Zählkarte erforderlich.
Das Programmheft enthält die vollständige Reihenfolge des großen Festzuges.
Der Vergnügungspark lädt während der gesamten Festzeit mit zahlreichen Attraktionen für die ganze Familie ein.
Ob historisches Lagerleben, farbenprächtiger Festzug, mittelalterliches Marktgeschehen oder stimmungsvolle Abende im Festzelt – das Tänzelfest bietet für Gäste jeden Alters vielfältige Erlebnisse und macht Kaufbeuren für zwölf Tage zu einer lebendigen Feststadt.
Gastgeber Claus Tenambergen. Gäste: ASM-Präsident Franz Josef Pschierer und Vizepräsidentin Monika Fleschhut
Der Allgäu-Schwäbische Musikbund feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Seit 1926 prägt der Verband mit seinen Musikvereinen das kulturelle Leben in Bayerisch-Schwaben und dem Allgäu. Höhepunkt des Jubiläums ist das ASM-Marsch-Tattoo am 18. Juli in der energie schwaben arena Kaufbeuren – mit internationalen Formationen, dem Heeresmusikkorps Ulm, einem eigens gegründeten ASM-Projektorchester und vielen weiteren musikalischen Höhepunkten. Gastgeber Claus Tenambergen spricht mit ASM-Präsident Franz Josef Pschierer und Vizepräsidentin Monika Fleschhut über die Geschichte und Aufgaben des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, seine Entwicklung zu einem der größten Musikverbände Deutschlands, die Bedeutung von Blasmusik, Ehrenamt und Nachwuchsarbeit sowie die Entstehung des ASM-Marsch-Tattoos – eines Veranstaltungsformats, das es im Verbandsgebiet des ASM bislang noch nicht gegeben hat.
Claus Tenambergen, Inhaber und Kolumnist von Wir sind Kaufbeuren. Foto: privat
Claus Tenambergen ist Inhaber von Wir sind Kaufbeuren und Kolumnist des Internetportals
Es gibt Abende, die enden mit dem Schlussapplaus. Und es gibt Abende, die nimmt man mit nach Hause. Weil Bilder bleiben. Weil Melodien nachklingen. Weil man noch Tage später an einzelne Szenen und an die Darsteller denkt. Nach der Premiere fuhr ich mit genau diesem Gefühl nach Hause. Nach der zweiten Aufführung finde ich dies bestätigt: Dieses Musical beeindruckt mich.
Schon beim Betreten der energie schwaben arena entsteht eine Atmosphäre, die man eher aus großen Musicalhäusern kennt. Die Bühne, die beeindruckende LED-Wand, Licht und Technik schaffen einen Rahmen, der wirklich begeistert. Und an einem heißen Sommertag kommt noch etwas hinzu: Während draußen die Temperaturen steigen, ist es in der klimatisierten Arena angenehm. Ein schöner Nebeneffekt.
Muss eine Geschichte so bekannt sein wie König Ludwig II., das Phantom der Oper oder andere große Musicalstoffe, um Menschen zu berühren? Ich glaube nicht. HERILO erzählt eine Story aus unserer Heimat. Vielleicht nur ein kleines Mosaik der Weltgeschichte – und gerade deshalb so nahbar. Im Kern geht es um etwas, das Menschen seit jeher beschäftigt: den Traum, durch die Zeit reisen zu können. Vergangenes zu erleben. Vielleicht sogar Einfluss darauf zu nehmen. Hinzu kommen Themen, die aktueller kaum sein könnten: Krieg und Frieden, Liebe und Hass, Vertrauen und Vorurteile.
Was mich besonders begeistert, ist die Musik.
Bei HERILO freue ich mich jedes Mal, wenn die Musik wieder einsetzt. Weil ich neugierig bin, wohin mich der nächste Song mitnimmt. Rock, Balladen und Musicalmusik verschmelzen zu einem ganz eigenen Klang. Die Lieder bleiben im Ohr. Und sie leben von starken Stimmen. Danny Wohlrab, Eugen Schreiner, Dan Lucas, Julia Haug, Thomas Wohlfahrt, Melanie Gallien, Lydia Pané und viele weitere Mitwirkende verleihen jeder Szene ihre eigene Farbe. Man hört ihnen einfach gerne zu.
Besonders beeindruckt mich die Leistung von Komponist Adi Adolf. Für HERILO hat er insgesamt 32 Songs geschrieben, davon 25 neu für die aktuelle Produktion. Das allein ist schon bemerkenswert. Noch beeindruckender finde ich aber, dass die Musik trotz ihrer Vielfalt wie aus einem Guss wirkt. Kraftvolle Rocksongs wechseln sich mit Balladen und emotionalen Musicalnummern ab. Immer wieder ertappe ich mich dabei, gespannt zu sein, welche musikalische Richtung als Nächstes kommt.
Ebenso prägend ist die Band. Frank Panés Gitarrenspiel ist für mich jedes Mal ein Erlebnis. Überhaupt merkt man jedem Musiker an, mit welcher Leidenschaft gespielt wird. Das Gitarren-Duell zwischen Frank Pané und Mr. Nice gehört für mich zu den Höhepunkten der Aufführung.
Eine Rolle bleibt mir besonders im Gedächtnis: Mr. Nice. Eugen Schreiner verkörpert den Teufel mit einer Bühnenpräsenz, die mich fasziniert. Seine Auftritte sind etwas ganz Besonderes. Gleichzeitig freue ich mich jedes Mal, wenn die Engel die Bühne betreten – mit ihrem Humor, ihrer Energie und diesen starken Stimmen. Ihre gemeinsamen Szenen mit dem Teufel gehören für mich zu den schönsten Momenten des Abends. Nicht zu vergessen sind auch die Auftritte von Maria und Herilo in der Vergangenheit oder auch die Szenen mit Doc, Karl und Maria in der Gegenwart. Jede Zeitebene hat ihre eigenen besonderen Momente und ihre großartigen Darsteller.
Je länger das Musical dauert, desto deutlicher wird auch, welchen Anteil Drehbuchautor Joff Körner und Regisseur Harald Holstein am Gelingen dieser Produktion haben. Trotz der verschiedenen Zeitebenen bleibt die Geschichte jederzeit verständlich. Die Übergänge wirken fließend, große Bilder wechseln sich mit ruhigen Momenten ab. Besonders die Idee, Woodstock als zusätzliche Zeitebene einzubauen, finde ich hervorragend. Zusammen mit Musik und Inszenierung entsteht dort einer der emotionalsten Momente des Musicals.
Großen Respekt habe ich vor dem Hirschzeller Blasorchester. Viele kennen die Musikerinnen und Musiker aus Konzerten oder Festzelten. Sie erneut als festen Bestandteil der Musicalproduktion zu erleben, ist klasse. Gemeinsam mit der Rockband entsteht ein Klang, der HERILO eine ganz eigene Handschrift gibt. Dahinter stecken unzählige Probenstunden – neben Beruf, Familie und Alltag. Genau das macht diese Leistung für mich so bemerkenswert.
In der Pause komme ich mit vielen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Fast alle erzählen begeistert von dem, was sie gerade erlebt haben. Das freut mich. Für die Verantwortlichen. Für alle auf und hinter der Bühne. Vor allem aber freut es mich für die Besucher selbst. Denn genau für sie wird HERILO aufgeführt. Es ist schön zu erleben, wenn ein Musical die Menschen so erreicht.
Als der letzte Applaus verklungen ist und ich irgendwann die Arena verlasse, begleitet mich wieder dieses besondere Gefühl. Ich habe nicht einfach eine Veranstaltung besucht. Ich habe einen Abend erlebt, der nachwirkt. Ich weiß schon heute, dass ich mich auch in einigen Jahren noch an diesen Musicalabend erinnern werde. Wie schade wäre es gewesen, diesen verpasst zu haben.
HERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther Rehm
Rund 1.000 Besucher erleben in der energie schwaben arena eine Neuinszenierung mit einer klar erzählten Geschichte, eindrucksvoller Musik, starken Stimmen und innovativer Bühnentechnik
Draußen zeigt das Thermometer hochsommerliche Temperaturen, drinnen bietet die angenehm klimatisierte energie schwaben arena beste Voraussetzungen für einen langen Musicalabend. Nach und nach füllen sich die Plätze. Dann wird es still. Das Licht dimmt sich, die ersten Töne von „Das Rad der Zeit“ erklingen. Rockband, Blasorchester und Chor eröffnen kraftvoll die Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“. Bereits der Auftaktsong wird mit lang anhaltendem Applaus belohnt und zeigt, dass der Funke vom ersten Moment an auf das Publikum überspringt.
Das vollständig neu geschriebene Drehbuch erzählt keine Fortsetzung des Vorjahres, sondern entwickelt eine eigenständige Geschichte. Die Zeitreisen zwischen Mittelalter, Woodstock und Gegenwart verbinden historische Ereignisse mit aktuellen Fragen. Immer wieder wird Herilo, überzeugend gespielt und gesungen von Danny Wohlrab, vor Entscheidungen zwischen Krieg und Frieden, dem Bösen und der Liebe gestellt. Der Teufel Mister Nice, eindrucksvoll verkörpert von Eugen Schreiner, versucht ihn auf die Seite des Bösen zu ziehen. Im Mittelalter soll ihn die Fürstenfamilie für ihre Interessen gewinnen, während ihn die Woodstock-Zeit mit den Gegensätzen von Krieg und Frieden konfrontiert. In der Gegenwart verfolgen die Figuren das gemeinsame Ziel, die zerstörte Sonne wieder aufzubauen. Sie wird zum Symbol dafür, dass Menschen aus ihren Fehlern lernen, Versöhnung möglich ist und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.
Auch Herilos persönliche Geschichte bleibt nicht ohne Konflikte. Seine Liebe zu Maria, einfühlsam gespielt und gesungen von Julia Haug, gerät durch seine inneren Zweifel ins Wanken. Gerade diese ruhigen Momente verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Nach der Premiere loben viele Besucher vor allem den klaren roten Faden. Trotz der verschiedenen Zeitebenen sei die Geschichte jederzeit gut nachvollziehbar und deutlich schlüssiger als im Vorjahr.
Impressionen der Aufführungen
HERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther RehmHERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere. Fotos: Gabi und Günther Rehm
Von der ersten bis zur letzten Szene ist die Musik der Taktgeber des Abends. Die Kompositionen von Christian „Adi“ Adolf reichen von kraftvollen Rocksongs bis zu gefühlvollen Balladen. Gemeinsam mit Rockband, Hirschzeller Blasorchester und Chor entsteht ein abwechslungsreicher Sound, der die Geschichte eindrucksvoll begleitet. Markante Gitarrensoli von Frank Pané setzen dabei immer wieder rockige Akzente und prägen den unverwechselbaren Sound des Musicals. Die Musik begeistert das Publikum während des gesamten Abends. Immer wieder erhalten die Songs großen Beifall. Ob kraftvolle, rockige Ensemble-Nummern oder gefühlvolle Balladen – das Publikum geht hörbar mit. Ein besonderer Moment entsteht in der Woodstock-Ebene, als die beiden Engel Sylke Rödiger und Mona Steiger einen bluesigen Song anstimmen und das Tanzensemble die Atmosphäre der späten 1960er-Jahre aufgreift. Zahlreiche Besucher klatschen im Takt mit.
Neben Danny Wohlrab, Julia Haug und Eugen Schreiner setzen auch Dan Lucas, Lydia Pané, Thomas Wohlfart, Melanie Gallien sowie die weiteren Solistinnen und Solisten gemeinsam mit dem Chor immer wieder gesangliche Akzente. Bemerkenswert ist dabei, dass nicht nur die Hauptrollen, sondern nahezu alle besetzten Figuren gesanglich auf hohem Niveau überzeugen.
Zur Wirkung des Abends trägt auch die neue Bühnengestaltung wesentlich bei. Die veränderte Anordnung der Bühne rückt viele Besucher deutlich näher an das Geschehen heran und sorgt für eine intensivere Atmosphäre. Gemeinsam mit der großflächigen LED-Wand entstehen eindrucksvolle Bilder, die das Publikum mit detailreichen Projektionen durch die verschiedenen Zeitebenen führen. Licht, Bühne und Videotechnik greifen dabei nahtlos ineinander, ohne die Handlung zu überlagern.
Mehr als 80 Mitwirkende stehen an diesem Abend auf der Bühne. Produzenten Katharina und Wolfgang Wiedemann ist es gemeinsam mit Produktionsleiter Markus Mölzer und dem gesamten Organisationsteam erneut gelungen, professionelle Musicaldarsteller, ehrenamtliche Musikerinnen und Musiker sowie zahlreiche Mitwirkende aus der Region zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen.
Besonders beeindruckt zeigt sich nach der Premiere auch Kabarettist und Comedian Wolfgang Krebs. HERILO sei für ihn „ein absolutes kulturelles Highlight“. Vor allem das Zusammenspiel der professionellen Musicaldarsteller, der weiteren Solistinnen und Solisten sowie der Musikerinnen und Musiker des Hirschzeller Blasorchesters habe ihn begeistert. „Drei Stunden Programm auf diesem Niveau – getragen von Menschen, die mit großer Freude Musik machen – das ist außergewöhnlich“, sagt Krebs. Gerade in einer Zeit, in der Kultur häufig totgeschrieben werde, sei ein Projekt wie HERILO ein Mutmacher. „Dass so etwas im oftmals unterschätzten Kaufbeuren auf die Beine gestellt wird, freut mich ganz besonders.“
Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigt sich beeindruckt. Besonders die starken Stimmen, die Choreografien sowie das Zusammenspiel von Blasorchester und Rockband hätten ihn überzeugt. ASM-Präsident Franz-Josef Pschierer spricht von einem „musikalischen Gesamtkunstwerk“ und hebt die außergewöhnliche Verbindung von Rockmusik und sinfonischer Blasmusik hervor. Bernhard Pohl, Mitglied des Bayerischen Landtags, würdigt insbesondere das ehrenamtliche Engagement des Hirschzeller Blasorchesters, dessen Musikerinnen und Musiker die mehr als dreistündige Aufführung musikalisch mittragen.
Mit dem Schlussbild gibt es Standing Ovations in der gesamten Arena. Lang anhaltender Applaus belohnt alle Mitwirkenden für einen Premierenabend, der Lust auf die vier weiteren Vorstellungen macht. Hinter der Bühne weicht die Anspannung der vergangenen Monate sichtbarer Erleichterung. Darsteller, Musiker, Techniker und Helfer feiern gemeinsam eine gelungene Premiere.
Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli. Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.
Zwei Tage Live-Musik im Garten des Café am Fünknopfturm – Freitag bereits ausverkauft
Das Acoustic LivingRoom Festival kehrt am 3. und 4. Juli 2026 nach Kaufbeuren zurück. Das Charity-Open-Air findet alle zwei Jahre statt und verbindet Live-Musik mit sozialem Engagement. Veranstaltungsort ist erneut der Garten des Café am Fünknopfturm, der mit seinem besonderen Ambiente den Rahmen für zwei Festivaltage bildet.
Organisiert wird das Festival vom gemeinnützigen Kaufbeurer Verein ZimRelief. Mit dem Erlös unterstützt der Verein benachteiligte Menschen im südafrikanischen Simbabwe.
Ein Festival mit besonderer Geschichte
Die Idee entstand im Jahr 2010: Eine kleine Gruppe engagierter junger Menschen wollte ein etwas anderes Sommer-Open-Air auf die Beine stellen und dabei gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. So entstand das Acoustic LivingRoom Festival.
Seitdem prägen die historische Kulisse, regionale Live-Bands, kulinarische Angebote, gute Getränke und die besondere Atmosphäre das Festival. Hinzu kommt die liebevoll gestaltete Ausstattung im Stil eines Wohnzimmers der 1970er Jahre, die dem Festival seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.
Musik für zwei Festivaltage
Freitag, 3. Juli 2026
Der Freitag ist bereits vollständig ausverkauft. Auf der Bühne stehen:
Acoustic Kerbs
The Körts
Wiedmann & Band
Daniel Avens
John Garner
Samstag, 4. Juli 2026
Für den Samstag ist derzeit noch ein Restkontingent von 40 Tickets verfügbar. Das Line-up:
Different Flavours
Tony La Rocca
Kaligrama
Loenslowrider & Band
Melting Pot
Revelling Crooks
Festival für alle Generationen
Das Acoustic LivingRoom Festival richtet sich an Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Besonders tagsüber sind auch Familien mit Kindern willkommen. Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt kostenlos.
HERILO 2026: Die erste Hauptprobe am 25.06.2026 zeigt. Foto: Fotoclub Kaufbeuren
Wenn Bühne, Musik und Technik erstmals gemeinsam wirken
Draußen zeigt das Thermometer über 30 Grad. Beim Betreten der energie schwaben arena ist davon kaum noch etwas zu spüren. Angenehm kühl ist es in der Halle. Doch nicht nur das überrascht. Wo im Winter Eishockey gespielt wird, erinnert an diesem Abend kaum noch etwas an ein Eisstadion.
Noch bevor die ersten Szenen beginnen, fällt der Blick auf die Bühne. Sie steht erstmals quer in der Arena. Links hat das Blasorchester seinen Platz, rechts die Rockband, dazwischen die Spielfläche. Im Hintergrund erstreckt sich die LED-Wand nahezu über die gesamte Bühnenbreite. Schon beim ersten Blick wird deutlich, welche Dimension die Produktion in diesem Jahr erreicht hat.
Mit der ersten Hauptprobe beginnt die entscheidende Phase auf dem Weg zur Premiere. Zum ersten Mal laufen alle Bestandteile der Produktion unter den Bedingungen einer Aufführung zusammen. Rockband, Blasorchester, Chor, Sänger, Darsteller, Tänzer sowie Licht-, Ton- und Videotechnik greifen dabei als großes Ganzes ineinander. Immer wieder werden Szenen wiederholt, Übergänge abgestimmt oder der Ton nachjustiert. Gerade diese Unterbrechungen zeigen, wie viele Details zusammenspielen müssen, bevor sich am Sonntag der Vorhang hebt. „Jetzt können wir in der Arena erstmals mit allen Beteiligten unter den Bedingungen einer Aufführung arbeiten“, betont Regisseur Harald Holstein. Bis zur Premiere bleibe zwar nur wenig Zeit. Umso intensiver seien die Tage bis zur Premiere. „Wir arbeiten bis tief in die Nacht. Das ist anstrengend, aber das Team, die Darsteller und die Musiker, die das neben ihrem Beruf machen, ziehen hervorragend mit.“
Während auf der Bühne gespielt und gesungen wird, arbeitet die Tontechnik nahezu ununterbrochen daran, Rockband, Blasorchester, Chor und Gesang aufeinander abzustimmen. Jeder Ton muss sitzen, jede Stimme soll überall in der Arena gut verständlich sein. Auch die neue Bühnenanordnung verändert den Eindruck der Aufführung. „Das ist ein großer Gewinn. Die Besucher sind deutlich näher an der Bühne und erleben die Handlung unmittelbarer“, sagt Holstein.
Die Woodstock-Ebene setzt einen neuen Akzent. Kostüme, Musik und Choreografien greifen den Zeitgeist der späten 1960er-Jahre auf. In einem der musikalischen Abschnitte interpretieren die beiden Engel den bluesigen Sound mit ausdrucksstarken Stimmen, während die Tänzer den Rhythmus aufnehmen. Bereits in der Hauptprobe vermittelt dieser Teil der Inszenierung einen Eindruck davon, welche Atmosphäre bei den Aufführungen entstehen kann. Auch darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt der Produktion. Kaum betritt Mister Nice die Bühne, richtet sich der Blick auf seine Figur. Seine markante Stimme und seine Bühnenpräsenz prägen den Moment sofort. Gleichzeitig wird deutlich, wie viele starke Stimmen im Ensemble zu hören sind und wie eng Schauspiel, Gesang und Tanz miteinander verzahnt sind.
„Wir sind gemeinsam einem harmonischen Gesamtkunstwerk näher gekommen, in dem Wort, Bild, Musik und Tanz noch enger ineinandergreifen. Es gibt viele kreative Köpfe, die kluge Ideen einfließen lassen“, sagt Harald Holstein. Dass die Geschichte um den Einsiedler aus dem neunten Jahrhundert mit überraschenden Perspektiven fast neu erfunden wurde, sei dabei ein wesentlicher Unterschied zum vergangenen Jahr. „Man muss HERILO 2025 nicht gesehen haben. Gleichzeitig ist es schön, vertraute Figuren wiederzusehen.“
Nach der ersten Hauptprobe wird deutlich: Die letzten Feinabstimmungen laufen noch. Die Vorfreude auf den ersten Auftritt vor Publikum ist bei allen Beteiligten jedoch längst spürbar.
Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli. ickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.
Akustische Musik und persönliche Atmosphäre in der Kaiser-Max-Straße
Musik zum Zuhören, Genießen und Verweilen: Am Freitag, 26. Juni 2026, lädt Hyma-Laya in der Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren zu einem Wohnzimmerkonzert mit der Band „Einfach Zwei“ ein. Das Duo Lisa und Robert verbindet akustische Gitarrenklänge mit Stimmen, die mal sanft, mal kraftvoll und stets voller Wärme sind. Als Paar und Band zugleich bringen sie eine besondere Verbindung auf die Bühne, die sich auch in ihrer Musik widerspiegelt.
Authentisch und nahbar
Mit ihrer authentischen Art und viel Gefühl schaffen „Einfach Zwei“ eine persönliche Konzertatmosphäre. Die Besucher dürfen sich auf handgemachte Musik und einen stimmungsvollen Abend freuen.
Aufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen
Aufbau und Vorbereitungen für die Premiere laufen auf Hochtouren
Nur noch wenige Tage bis zur Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“: Seit Montag verwandelt sich die energie schwaben arena Schritt für Schritt von einem Eisstadion in ein außergewöhnliches Musicaltheater.
Die große Bühne steht bereits. Auch die beeindruckende LED-Wand wurde installiert und prägt schon jetzt das Bild in der Arena. Gleichzeitig werden hunderte Stühle aufgestellt, technische Anlagen montiert, Kabel verlegt und zahlreiche weitere Vorbereitungen getroffen. Rund um die Arena wurden bereits schwarze Moltonvorhänge angebracht. Sie sorgen für die notwendige Abdunkelung und schaffen optimale Bedingungen für die Licht-, Ton- und Videotechnik. „Jetzt wird sichtbar, worauf wir seit Monaten hinarbeiten“, freut sich Produzent Wolfgang Wiedemann. „Aus einer leeren Arena entsteht innerhalb weniger Tage eine komplette Theater- und Konzertbühne. Das ist beeindruckend zu erleben.“
Mehr als 80 Mitwirkende werden bei HERILO 2026 auf der Bühne stehen. Hinzu kommt ein großes Team hinter den Kulissen, das sich um Technik, Bühnenbau, Organisation, Kostüme, Maske, Licht, Ton und viele weitere Aufgaben kümmert. Für alle Beteiligten beginnt nun die intensivste Phase der Vorbereitung.
Aufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenAufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenAufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenAufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenAufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenAufbautag für HERILO 2026 im Eisstadion Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen
Die neue Produktion erzählt eine eigenständige Geschichte rund um Herilo und das geheimnisvolle Zeitrad. Das Publikum begleitet die Hauptfigur auf einer Reise durch verschiedene Epochen. Neben Mittelalter und Gegenwart spielt dabei erstmals auch die Zeitebene Woodstock eine wichtige Rolle. Musikalisch bleibt HERILO seiner besonderen DNA treu. Rockband, HERILO-Orchester des Musikvereins Hirschzell, Solisten und Chor sorgen gemeinsam für den unverwechselbaren Klang der Produktion. Insgesamt umfasst das Musical 36 Musikstücke, darunter rund 25 neu komponierte Songs aus der Feder von Christian „Adi“ Adolf.
Ein wichtiger Meilenstein steht bereits am Donnerstag bevor. Dann findet die erste Hauptprobe statt. Erstmals werden dabei Darsteller, Musiker, Chor, Tänzer, Technik und Inszenierung unter nahezu realen Aufführungsbedingungen zusammengeführt.
Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ schließlich Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli.
Beim Gospelfestival in der Christuskirche Kaufbeuren-Neugablonz treten vier Gospelchöre auf. Zum Abschluss bilden die Sängerinnen und Sänger gemeinsam einen Mass Choir. Foto: stauwerk.com
Gospelklänge aus Deutschland und Österreich in Kaufbeuren
Alle zwei Jahre wird die Christuskirche in Kaufbeuren-Neugablonz zum Treffpunkt für Gospelbegeisterte. Am Samstag, 27. Juni, findet dort die sechste Auflage des Gospelfestivals statt. Vier Chöre aus Deutschland und Österreich gestalten ein rund vierstündiges Programm mit Gospelmusik und Worship-Songs.
Mit dabei sind der Gospelchor „Sternenfänger“ aus Donauwörth, „Soul of Mosaic“ aus Nandlstadt, der „Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge“ sowie die „Gospel-Family“ aus Altach in Österreich. Gemeinsam präsentieren sie einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die vielfältige Welt der Gospelmusik.
Mehr als 100 Stimmen zum Finale
Ein besonderer Moment erwartet die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Festivals: Alle vier Chöre treten gemeinsam als sogenannter Mass Choir auf. Unter der Leitung von Chorleiter und Festivalinitiator Fabian Schäfer werden dabei mehr als 100 Sängerinnen und Sänger die Gospel-Hymne „Total Praise“ aufführen.
Festival mit viel ehrenamtlichem Engagement
Fabian Schäfer verbindet seit vielen Jahren seine Leidenschaft für Musik und Glauben. Der hauptberufliche Tontechniker organisiert das Gospelfestival seit 2014 mit seiner Firma STAUWERK-Event ehrenamtlich. Darüber hinaus leitet er seit 2012 den Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge, der in der Region Kaufbeuren und Lechfeld regelmäßig auftritt. „Glaube und Musik miteinander zu verbinden, fasziniert mich bis heute“, sagt Schäfer.
Beginn um 17 Uhr – Eintritt frei
Das Festival beginnt um 17 Uhr. Bereits ab 16 Uhr ist Einlass. Wer früh kommt, hat die besten Chancen auf einen guten Sitzplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Erfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen
Altstadtsommer zieht rund 15.000 Besucher mit Musik, Kultur und Genuss ins Herz Kaufbeurens
Der Altstadtsommer 2026 hat Kaufbeuren am vergangenen Wochenende erneut in eine lebendige Festmeile verwandelt. An zwei Tagen genossen nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Besucherinnen und Besucher die besondere Atmosphäre in der Altstadt. Musik, Kunst, Kultur, Kulinarik, Familienprogramm und zahlreiche Mitmachangebote sorgten für ein vielfältiges Erlebnis für Menschen jeden Alters.
Dabei begann das Wochenende mit einem bangen Blick zum Himmel. Für den Freitagabend waren teils kräftige Regenfälle angekündigt. Dunkle Wolken zogen zwar über die Stadt, das befürchtete Unwetter blieb jedoch aus. Stattdessen fielen nur vereinzelt einige Tropfen. Am Samstag zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite und bot ideale Bedingungen für einen gelungenen Festtag in der Altstadt.
Vom Spitalhof über den Obstmarkt, den Kirchplatz und die Ludwigstraße bis hin zur Kaiser-Max-Straße präsentierte sich die Altstadt als große Veranstaltungsfläche. Auf insgesamt sechs Bühnen sorgten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Musikrichtungen für ein abwechslungsreiches Programm. Indie-Pop, Brass, Hip-Hop, Jazz, elektronische Musik, Singer-Songwriter-Klänge und regionale Acts begeisterten das Publikum und verwandelten die Plätze der Innenstadt bis spät in die Nacht in lebendige Treffpunkte.
Impressionen vom Freitagabend
Erfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenErfolgreicher Altstadtsommer am 18. und 19.06.2026 in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen
Auch abseits der Bühnen gab es viel zu entdecken. Zahlreiche Streetfood-Angebote, gastronomische Aktionen und der Nachtflohmarkt in der Ludwigstraße luden zum Verweilen, Genießen und Bummeln ein. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Kaufbeurer Altstadt in besonderem Ambiente zu erleben und neue Seiten der Innenstadt kennenzulernen.
Ein schöner Bestandteil des Altstadtsommers war der Familientag am Samstag. Rund um den Kirchplatz erwartete Kinder, Jugendliche und Familien ein vielfältiges Mitmachprogramm. Kreativangebote, Spielstationen, Kinderschminken, Hüpfburg und zahlreiche Aktionen sorgten für viel Betrieb. Auf der Bühne gestalteten Kaufbeurer Kulturakteure ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Lesungen, Theater und Jonglage. Damit erhielt die heimische Kulturszene eine besondere Plattform und bereicherte das Festival um zahlreiche lokale Beiträge.
Zum Abschluss des Altstadtsommers zog am Samstagabend zusätzlich das Public Viewing des Fußball-Länderspiels zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Altstadt. Gemeinsam wurde mitgefiebert, gejubelt und gefeiert und das späte 2:1 für Deutschland tosend bejubelt.
Der Altstadtsommer hat damit einmal mehr gezeigt, welche Anziehungskraft die Kaufbeurer Innenstadt besitzt. Die Mischung aus Kultur, Musik, Begegnung und Genuss machte die Veranstaltung erneut zu einem der Höhepunkte des Sommers in Kaufbeuren.
Die WendeJacken entwickelten ihre Szenen direkt aus den Ideen des Publikums. Von links: Simone Schatz, Nadine Viktor, Lorna Monaghan - rechts am Klavier Patrick Lutz. Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
Mit Leichtigkeit über die großen Fragen des Lebens
Mit Humor, Spontanität und jeder Menge Kreativität haben die WendeJacken das Publikum im voll besetzten Stadttheater Kaufbeuren begeistert. Die Improvisationstheater-Gruppe war am Samstagabend Teil des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ und sorgte für einen Abend, der immer wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.
Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., begrüßte als Veranstalter die Gäste und stimmte sie auf einen besonderen Theaterabend ein. Dass die WendeJacken dafür die richtige Wahl waren, zeigte sich schnell. Bereits zu Beginn gelang es dem Ensemble, das Publikum aktiv einzubeziehen. Beim Lied „My Bonny is over the Ocean“ mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei jedem gesungenen „B“ von ihren Sitzen aufspringen. Die Stimmung im Saal war damit von Anfang an gelöst.
Wie beim Improvisationstheater üblich entstanden alle Szenen spontan auf der Bühne. Das Publikum lieferte Begriffe, Orte oder Fragestellungen, aus denen die Schauspielerinnen Geschichten entwickelten. Ob ein Berg zum Nachdenken, ein magischer Waldfriedhof oder ein Leiterwagen als Grundlage für einen gemeinsamen Song – die Ideen des Publikums wurden kreativ aufgegriffen. Mit viel Spontanität und Einfallsreichtum bezogen die WendeJacken das Publikum immer wieder ein. Patrick Lutz begleitete die Improvisationen dabei gekonnt am Klavier und verlieh vielen Szenen und Liedern den passenden musikalischen Rahmen.
Die Bilder des Abends
Fotos: Claus Tenambergen
Auf der Bühne standen an diesem Abend Nadine Viktor, Simone Schatz und Lorna Monaghan. Letztere sorgte mit einer außergewöhnlichen Gebärdensprachen-Performance für besondere Begeisterung. Mit großem körperlichem Ausdruck übersetzte sie ein improvisiertes Interview und sorgte damit für viele Lacher im Publikum. Ausgangspunkt des Interviews war die Frage „Was würdet ihr tun, wenn ihr nur noch zwei Wochen zu leben hättet?“. Damit griffen die WendeJacken eine Fragestellung des Hospizvereins auf, die den Besucherinnen und Besuchern bereits vom „Baum des Lebens“ bekannt ist.
Der „Baum des Lebens“ war auch im Stadttheater wieder präsent und wurde von vielen Gästen genutzt. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken und Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten festhalten und am Baum anbringen. So entstand neben der Unterhaltung auch Raum für persönliche und nachdenkliche Momente. „Es war ein richtig guter Abend. Die WendeJacken haben das Publikum hervorragend unterhalten. Gleichzeitig haben sie immer wieder Themen aus dem Umfeld der Hospizarbeit aufgenommen – aber mit einer Leichtigkeit und einem Humor, die genau zu diesem Abend gepasst haben“, zog Michael Feistl ein positives Fazit. Am Ende dankte das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern mit lang anhaltendem Applaus. Die WendeJacken verabschiedeten sich mit einer Zugabe und hinterließen viele gut gelaunte Gäste.
Dr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen
Die Veranstaltungsreihe „Mensch sein, Mensch bleiben“ des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume e.V. setzt ein starkes Zeichen für Offenheit, Verständnis und Lebensmut
Ein voller Saal im Stadttheater Kaufbeuren, bewegende Geschichten und viel Musik: Mit einer Mischung aus Lesung, Vortrag und eigenen Liedern begeisterte die Neurologin, Autorin und Musikerin Dr. Sarah Straub die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Eingeladen hatte der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume e.V. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bürgerstiftung Kaufbeuren, der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sowie der Stadt Kaufbeuren.
Zum Auftakt begrüßte Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, die Gäste. Er machte deutlich, dass Menschen mit Demenz nicht nur Belastungen erleben. In der Blauen Blume werde viel gelacht und gesungen, der Alltag könne trotz der Erkrankung auch leicht sein. Die Veranstaltung mit Dr. Sarah Straub ist Teil der Reihe „Mensch sein, Mensch bleiben“, die auch künftig fortgeführt werden soll.
In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die gesellschaftliche Bedeutung des Themas und hob hervor, wie wichtig Aufklärung und Information über Demenz sind. Im Mittelpunkt des Abends stand Dr. Sarah Straub, die als Demenzexpertin seit vielen Jahren Betroffene und Angehörige begleitet. Geprägt wurde ihr beruflicher Weg durch die Erkrankung ihrer Großmutter, die sie als junge Frau selbst pflegte. In einer Mischung aus Vortrag und Lesung erzählte sie Geschichten aus ihrem aktuellen Buch. Fachwissen über Demenz und aktuelle Entwicklungen in der Forschung verband sie dabei mit persönlichen Erfahrungen aus ihrem Leben und ihrer Arbeit. Mit ihrer lebendigen und einfühlsamen Art gelang es ihr, das Publikum von Beginn an zu fesseln sowie die emotionalen und menschlichen Seiten der Erkrankung sichtbar zu machen.
Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen
Dr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus TenambergenDr. Sarah Straub begeisterte Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen
Besonders berührend war die Geschichte ihres Schwiegervaters Hans, der im Alter an einer vaskulären Demenz erkrankte. Lange wollte er keine Hilfe annehmen und lehnte Unterstützungsangebote ab. Als Angehörige und zugleich Demenzexpertin erlebte Straub dabei dieselben Gefühle von Hilflosigkeit und Überforderung wie viele Familien. Einen besonderen Moment schilderte sie aus einer fortgeschrittenen Phase der Erkrankung. Hans sprach kaum noch und wirkte teilnahmslos. Eines Tages stand er jedoch plötzlich auf, ging zu seinem geliebten Rasenmäher und machte sich auf den Weg zur Tankstelle, um Benzin zu holen. Für Sarah Straub wurde dieser Vorfall zu einer wichtigen Erkenntnis: Hinter der Erkrankung war immer noch derselbe Mensch mit seinen Erinnerungen, Gewohnheiten und Leidenschaften vorhanden.
Die Geschichte verdeutlichte eine der zentralen Botschaften des Abends: Menschen mit Demenz dürfen nicht unterschätzt werden. Wer ihre Biografie kennt und ihre persönlichen Interessen ernst nimmt, kann ihnen auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien Lebensqualität, Freude und Würde ermöglichen. Zugleich machte Dr. Sarah Straub Angehörigen Mut. Niemand müsse die Herausforderungen einer Demenzerkrankung allein bewältigen. Gerade in Kaufbeuren und der Region gebe es zahlreiche Hilfs- und Beratungsangebote. Wer sich frühzeitig informiere, könne die Erkrankung und viele Verhaltensweisen der Betroffenen besser verstehen.
Lesung, Vortrag und Musik gingen an diesem Abend nahtlos ineinander über. Immer wieder setzte sich Dr. Sarah Straub ans Klavier und präsentierte eigene Lieder. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und den berührenden Texten schuf sie eine besondere Atmosphäre. Zum Abschluss erhielt Dr. Sarah Straub langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen. Die Begeisterung im Saal zeigte, wie sehr Dr. Sarah Straub die Menschen mit ihrer Mischung aus Fachwissen, Musik und Menschlichkeit berührt hatte.
Familientag mit Aktionsständen für Kinder und buntem Bühnenprogramm Kaufbeurer Kulturschaffender
18:00 Uhr
Dimi’s Open Stage
Nachtflohmarkt in der Ludwigstraße
Wer gerne stöbert, entdeckt und besondere Fundstücke sucht, sollte am Samstag, 20. Juni 2026, einen Abstecher in die Ludwigstraße und die Sparkassenpassage machen. Dort findet erneut der beliebte Nachtflohmarkt statt.
Von Vintage-Schätzen über Second-Hand-Fundstücke bis hin zu ausgewählten Produkten lokaler Händlerinnen, Händler und Kreativer erwartet die Besucher eine vielfältige Flohmarktmeile mitten in der Kaufbeurer Altstadt. Ergänzt wird das Angebot durch erfrischende Getränke, kulinarische Spezialitäten und entspannte Musik, die für eine besondere Sommerabendatmosphäre sorgen.
Auch die umliegenden Gastronomiebetriebe beteiligen sich mit eigenen Aktionen und Angeboten am Altstadtsommer. So entsteht ein stimmungsvolles Erlebnis zum Schlendern, Entdecken und Genießen – mitten im Herzen der Altstadt.
Ort: Ludwigstraße und Sparkassenpassage Termin: Samstag, 20. Juni 2026
Kaufbeurer Akteure gestalten den Familientag des Altstadtsommers mit einem bunten Programm
Zum dritten Mal in Folge sorgt der Altstadtsommer für Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren. Und die Bürgerinnen und Bürger spielen in diesem Jahr noch aktiver im Programm mit: Am Samstag, 20. Juni, wechseln sich beim Familientag von 12 bis 17 Uhr verschiedenste Acts heimischer Akteure vor und auf der Bühne am Kirchplatz ab.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet ein buntes Programm zum Genießen und Mitmachen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Generationenhaus backt leckere Waffel-Lollies und auch die Streetfoodstände am Kirchplatz öffnen um 12 Uhr. Wie beim gesamten Altstadtsommer ist auch hier der Eintritt frei.
Vor der Bühne: Bewegung und Kreativität
Den Kirchplatz vor der Bühne bespielen der Stadtjugendring, der Kinderschutzbund, die Abteilung Gleichstellung und Familie, die Familienstützpunkte und das Stadtmuseum gemeinsam.
Dort warten nicht nur der Spielanhänger MobiKids und die Hüpfburg von Auto-Singer für die Bewegungshungrigen, sondern auch Geschicklichkeitsspiele wie der „Heiße Draht“ von VWEW, Glücksräder oder Flechtaktionen sowie als Kreativangebote Malen, Kinderschminken, Glitzertatoos, der Bau von Hummelhotels und eine Perlenwerkstatt für Kinder, die die Freundschaftsbänder des Freundeskreises des Stadtmuseums gestaltet.
Auf der Bühne: Musik, Tanz, Theater und Jonglage
Musik, Wort, Theater, Tanz – alles ist auf der Bühne geboten. Die Kaufbeurer Big Band Nighttrain begeistert mit Swing, Tanz-, Rock- und Schlagerhits. Die Band Quergestreift überrascht mit kreativen Arrangements, eigenen Kompositionen und unverwechselbarem Sound.
Wer nicht selbst tanzt, kann anderen dabei zuschauen: Der Trachtenverein D‘ Wertachtaler lässt mit Tanz und Tradition ein Stück Allgäuer Kultur aufleben, Dance Soulution performt moderne Rhythmen mit abwechslungsreichen Choreografien verschiedener Stile.
Atem holen können die Gäste bei den Lesungen des Gablonzer Mundartkreises und des Autorenkreises Allgäu oder bei der modernen, mit viel Spielwitz dargebotenen Stabfiguren-Inszenierung von „Romeo und Julia“ der Kulturwerkstatt. Beim anschließenden Jonglier-Workshop ist dann wieder die Aktivität Aller gefragt.
Das KulturFenster
Neben anderen Netzwerk-Formaten treffen sich die Kaufbeurer Kulturakteure seit diesem Jahr unter Leitung der städtischen Abteilung Kultur in unregelmäßigen Abständen zum so genannten KulturFenster. Dort geht es um vertieftes Kennenlernen, um den Umgang mit der Finanzkrise, den Blick über den Tellerrand oder um praktische Fragen des Kulturbetriebs. In diesem Rahmen wurde auch die Idee einer aktiven Beteiligung am Altstadtsommer geboren – und spontan umgesetzt.
Auch 2026 darf er nicht fehlen: Mr. Nice (Eugen Schreiner) sorgt erneut für besondere Momente in der Welt von HERILO. Foto: HERILO
HERILO 2026 kehrt nach Kaufbeuren zurück
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt HERILO nach Kaufbeuren zurück. Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 wird die energie schwaben arena erneut zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Musicalproduktion.
Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte rund um die lokalhistorische Figur Herilo aus dem 9. Jahrhundert, die eng mit Hirschzell verbunden ist. Die Produktion knüpft an den Erfolg des Vorjahres an und erzählt gleichzeitig ein eigenständiges neues Kapitel. Vorkenntnisse aus der ersten Produktion sind dabei nicht erforderlich.
HERILO verbindet Geschichte, Fantasie und Gegenwart zu einem emotionalen Bühnenereignis. Ein geheimnisvolles Zeitrad führt die Hauptfigur durch verschiedene Epochen und stellt sie vor Fragen, die bis heute aktuell geblieben sind: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und woran halte ich fest, wenn alles um mich herum ins Wanken gerät? „Neben Vergangenheit und Gegenwart öffnen wir mit Woodstock erstmals eine weitere Zeit- und Sinnebene. Damit erhält die Geschichte neue Impulse, die über die Liebesgeschichten in den verschiedenen Zeiten hinausgehen“, freut sich Regisseur Harald Holstein.
HERILO 2026 wächst nicht nur musikalisch, sondern auch in seiner Dimension und zählt damit zu den größten Kulturprojekten der Region. „Wir sprechen über mehr als 80 Mitwirkende auf der Bühne, einen deutlich gewachsenen Chor, ein starkes Tanzensemble, ein Blasorchester und eine hochkarätig besetzte Rockband. Dazu kommt ein großes Team hinter den Kulissen. Eine größere Bühne, eine erweiterte LED-Wand und modernste Veranstaltungstechnik eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten für die Inszenierung. Diese Vielfalt sorgt für eindrucksvolle Bilder, große Emotionen und eine besondere Atmosphäre“, erklärt Holstein.
Der unverwechselbare HERILO-Sound entsteht auch 2026 aus der Verbindung von Rockmusik und Blasmusik. Dafür sorgen das Blasorchester des Musikvereins Hirschzell sowie eine eigens für HERILO geschaffene Rockband rund um den Bonfire-Gitarristen Frank Pané. Die Songs für HERILO stammen erneut von Christian „Adi“ Adolf. Von den insgesamt 36 Musikstücken wurden dabei rund 25 neu komponiert.
Mit Dan Lucas („The Voice Senior“), Thomas Wohlfahrt („Star Search“), Frank Pané (Bonfire) Danny Wohlrab (Herilo) oder auch Musicaldarstellerin Julia Haug vom Festspielhaus Neuschwanstein stehen bei HERILO 2026 Künstler auf der Bühne, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Gemeinsam mit zahlreichen Sängerinnen, Musikern, Tänzern und Schauspielern aus Kaufbeuren und dem Allgäu entsteht ein Ensemble, das landesweite Bekanntheit und regionale Verwurzelung verbindet.
„HERILO ist für uns weit mehr als ein Musical. Es ist ein kulturelles Herzensprojekt, das von der Professionalität der Mitwirkenden, vor allem aber von der Begeisterung und dem Engagement vieler Menschen lebt. Genau dieses Miteinander macht HERILO für uns so wertvoll“, betont Produzent Wolfgang Wiedemann (Katharina & Wolfgang Wiedemann Stiftung).
Die Vorstellungen finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 jeweils um 19 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.
Die Neuen für die Titelrolle des Herilo im Kaufbeurer Musical „HERILO 2026 – das Rad dreht sich weiter“. v.l. Danny Wohlrab, Max Kinker. Foto: Claus Tenambergen
Danny Wohlrab und Max Kinker übernehmen kurzfristig die Hauptrolle
Knapp zwei Wochen vor der Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ musste die Produktion kurzfristig auf eine personelle Veränderung reagieren. Der für die Titelrolle vorgesehene Darsteller Kevin Prinz fällt krankheitsbedingt aus und kann weder an den weiteren Proben noch an den Aufführungen teilnehmen. Die Verantwortlichen konnten jedoch schnell eine Lösung finden: Mit dem professionellen Sänger und Musiker Danny Wohlrab sowie dem Schauspieler und Musiker Max Kinker übernehmen zwei erfahrene Bühnenprofis die Rolle des Herilo.
Wohlrab wird die Hauptfigur bei drei der insgesamt fünf Aufführungen verkörpern, Kinker übernimmt die beiden weiteren Termine. Beide haben bereits mit den Proben begonnen und arbeiten sich derzeit intensiv in die Rolle, die Musik und die Inszenierung ein. Regisseur Harald Holstein zeigt sich trotz der kurzfristigen Herausforderung zuversichtlich: „Es kommt bei Produktionen immer wieder vor, dass Rollen krankheitsbedingt neu besetzt werden müssen. Natürlich bedeutet das für alle Beteiligten einen erheblichen zusätzlichen Probenaufwand. Gleichzeitig haben wir das große Glück, mit Danny Wohlrab und Max Kinker zwei Personen gefunden zu haben, die beide ideal zur Rolle des Herilo passen.“
Besonders für Wohlrab ist die Produktion kein unbekanntes Terrain. Bereits bei der ersten Aufführung im Jahr 2025 stand er als Herilo auf der Bühne. Auch für die diesjährige Produktion war er frühzeitig eine Wunschbesetzung für die Titelrolle. Aufgrund anderer beruflicher Verpflichtungen ließ sich eine Mitwirkung jedoch nicht vollständig realisieren. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass er nun kurzfristig für drei Aufführungen zurückkehrt. „Danny ist mit der Geschichte, der Musik und dem Ensemble bestens vertraut. Er hat bereits im vergangenen Jahr mit vielen Mitwirkenden zusammengespielt und erlebt, was dieses Projekt ausmacht – die besondere Atmosphäre und den einzigartigen Spirit“, so Holstein.
Auch Kinker bringt viel Bühnenerfahrung mit. Für ihn ist die Produktion dagegen Neuland. Dennoch blickt Holstein optimistisch auf die kommenden Wochen: „Für Max ist natürlich alles neu. Aber er ist ein mit allen Wasser des Impro-Theaters gewaschener Profi und wird sich schnell in die Rolle einfinden. Ich bin ich sehr glücklich mit dieser Neubesetzung.“ Kinker zeigt sich voller Zuversicht: „Ich habe schon letztes Jahr viel Positives über das Projekt und den besonderen Zusammenhalt innerhalb des Teams gehört. Die nächsten Wochen werden intensiv, aber ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.“
Die Vorstellungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt. Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.
„Da die Konkurrenz sehr stark war, konnten wir es gar nicht fassen, als wir bei der Siegerehrung als Drittplatzierte genannt wurden. „
Die Tanzgruppe GENTRIX von Dance Soulution hat bei der TMD-Europameisterschaft in Brünn (Tschechien) einen starken 3. Platz erreicht und damit den Bronze-Titel für Deutschland geholt. Für die aktuell 15-köpfige Hip-Hop-Formation aus Kaufbeuren, die 2015 von Marina Metze gegründet wurde und seit dieser Saison von den beiden Trainerinnen Theresa Höbel und Janett Sparwasser geleitet wird, war es die erste internationale Meisterschaft, bei der sie unter anderem gegen Tanzgruppen aus Tschechien, der Slowakei und der Schweiz antrat.
Bewertet wurden die Gruppen von einer dreiköpfigen, internationalen Jury, die neben den technischen Elementen besonders Wert auf die Beherrschung des jeweiligen Tanzstils, das Musikverständnis und die Kreativität legte.
Theresa Höbel und Janett Sparwasser: „Da die Konkurrenz sehr stark war, konnten wir es gar nicht fassen, als wir bei der Siegerehrung als Drittplatzierte genannt wurden. Wir sind unendlich glücklich, stolz und vor allem dankbar für dieses unglaubliche Erlebnis, das uns als Team noch mehr zusammengeschweißt hat. Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren sowie Chris von Dance Soulution und ganz besonders unseren Familien und Freunden für ihren riesigen Support.“
Voller Euphorie und Tatendrang schauen sie nun nach vorne und freuen sich auf alles, was noch kommen wird.
„Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ eröffnet am 19. Juni
Die Kaufbeurer Künstler Stiftung präsentiert im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu die Ausstellung „Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ des Künstlers Gerhard Ribka.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem Traumerleben als Quelle von Erkenntnis und Inspiration. In seinen Arbeiten verbindet Gerhard Ribka Malerei, Graphik und Skulptur zu Erfahrungsräumen, in denen die Mechanismen des Traums die Möglichkeiten künstlerischer Darstellung erweitern. Textfragmente ergänzen die Werke als flüchtige Miniaturen und schaffen ein Geflecht aus Erinnerung und Erfindung, in dem sich Bedeutung immer wieder neu bildet.
Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Juni 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu eröffnet. Die Einführung übernimmt Felix Landgraf, Kunstbeauftragter der Diözese Augsburg. Für die musikalische Umrahmung sorgt Josef Bichlmair an der Zither.
Ausstellung bis Anfang August zu sehen
Die Ausstellung läuft vom 20. Juni bis 1. August 2026 und kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse Allgäu besucht werden:
Montag bis Mittwoch: 9:00 bis 16:30 Uhr
Donnerstag: 9:00 bis 17:00 Uhr
Freitag: 9:00 bis 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 13:00 Uhr
Zum Künstler
Der 1955 in Offenbach am Main geborene Gerhard Ribka studierte zunächst Chemie, bevor er sich der Kunst widmete. Nach seiner Ausbildung an der Mayer’schen Hofkunstanstalt in München absolvierte er ein Studium für Glas und Keramik am Royal College of Art in London. Von 1993 bis 2021 war er an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz tätig. Seine Werke wurden national und international ausgestellt und sind heute in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis sowie mehrere internationale Preise und Stipendien.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. Juni 2026, 18 Uhr Ausstellungsdauer: 20. Juni bis 1. August 2026 Ort: Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Kaufbeuren
Die Vorfreude auf HERILO 2026 wächst weiter: Ab sofort ist der neue Trailer zum Musical „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ online.
Das dynamische Video verbindet eindrucksvolle Szenen aus der erfolgreichen Produktion des vergangenen Jahres mit dem neuen Titelsong „Das Rad der Zeit“ und gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Besucher vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 in der Kaufbeurer energie schwaben arena erwartet.
Rockband trifft Blasorchester, Vergangenheit trifft Gegenwart und erstmals öffnet sich mit Woodstock eine weitere Zeitebene. Der Trailer fängt genau diese besondere Atmosphäre ein und macht Lust auf die Fortsetzung der Musicalsensation.
Mit mehr als 80 Mitwirkenden auf der Bühne, rund 25 neuen Songs bei insgesamt 36 Musikstücken, einer großen Bühne und modernster Veranstaltungstechnik zählt HERILO 2026 erneut zu den außergewöhnlichsten Kulturprojekten der Region.
Der neue Trailer zeigt eindrucksvoll, warum sich viele Besucher bereits heute auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Herilo und das geheimnisvolle Zeitrad freuen.
🎬 Jetzt ansehen und in die Welt von HERILO eintauchen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse war für einen Videodreh der Pressestelle der Stadt Kaufbeuren bei HERILO in Pforzen zu Gast. Foto: Claus Tenambergen
Die Vorbereitungen für HERILO 2026 laufen auf Hochtouren. Wenige Wochen vor der Premiere war Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse bei HERILO in Pforzen zu Gast.
Im Rahmen eines Termins der Pressestelle der Stadt Kaufbeuren entstand ein Videobeitrag, in dem der Oberbürgermeister über die, Faszination, Größe sowie die Bedeutung von HERILO für Kaufbeuren und die Region spricht. Das Musical hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem außergewöhnlichen Kulturprojekt entwickelt und bringt zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Musiker, Tänzer sowie ehrenamtliche Helfer zusammen.
Der Videodreh fand am Probenort des Musicals in Pforzen statt, wo derzeit intensiv an den Aufführungen Ende Juni und Anfang Juli gearbeitet wird. Mit mehr als 80 Mitwirkenden auf der Bühne, einer neuen Geschichte, rund 25 neuen Songs und einer aufwendigen Inszenierung verspricht HERILO 2026 erneut große Emotionen in der energie schwaben arena.
Die Aufführungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena statt.
Bayerische Meisterinnen tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein
Die Damenmannschaft des ESV Kaufbeuren hat mit dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft einen bemerkenswerten sportlichen Erfolg erzielt. Diesen Triumph würdigte die Stadt Kaufbeuren bei einem feierlichen Empfang im historischen Sitzungssaal des Rathauses am Freitag, 5. Juni 2026.
Erfolgreiche Saison mit starker Bilanz
Die Mannschaft überzeugte in der vergangenen Saison mit konstant starken Leistungen. In der Vorrunde gewann das Team von Trainer Leonard Gutsche elf von zwölf Spielen und sicherte sich souverän den ersten Platz in der Abschlusstabelle der Frauen-Bayernliga. Mit 32 von 36 möglichen Punkten, einem Torverhältnis von 59:8 sowie durchschnittlich fast fünf erzielten Treffern pro Spiel dominierte der ESV Kaufbeuren die Hauptrunde der zweithöchsten deutschen Spielklasse unterhalb der Bundesliga.
Foto: Stadt Kaufbeuren
Ohne Niederlage durch die Play-offs
Auch in den anschließenden Play-offs blieb die Mannschaft ungeschlagen. Im Halbfinale setzte sich der ESV Kaufbeuren gegen den EHC Regensburg durch und erreichte das Finale um die Bayerische Meisterschaft. Dort trafen die Kaufbeurerinnen auf den ESC Kempten und entschieden die Finalserie für sich. Insgesamt gewann das Team alle sechs Play-off-Partien und erzielte dabei 31 Tore. Der Höhepunkt der Saison war das Finale am 7. März 2026, das die ESVK-Frauen ohne Gegentor für sich entschieden und damit den Bayerischen Meistertitel nach Kaufbeuren holten.
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
Als Anerkennung für diesen Erfolg durften sich die Spielerinnen in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren eintragen. Die Zweite Bürgermeisterin Julia von Stillfried begrüßte die Mannschaft und würdigte deren Leistung: „Die gewonnene Bayerische Meisterschaft ist ein großer Erfolg für das Eishockey hier in Kaufbeuren. Das Ergebnis zeugt von langer Vorarbeit und ist ein verdienter Lohn für Ihre gemeinsame Leistung und Ihren Teamgeist. Sie sind das erfolgreiche Gesicht des ESV Kaufbeuren und die Stadt ist stolz auf Sie. Sie sind starke Frauen und Sie sind Vorbilder.“
Anerkennung für jahrelange Entwicklung
Der Geschäftsführende Vorstand des ESV Kaufbeuren, Karlheinz Peukert, zeigte sich erfreut über den Erfolg der Mannschaft: „Wir sind sehr stolz auf unsere Damenmannschaft. Diese besondere Ehrung im Rathaus und der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt sind eine verdiente Anerkennung für die Entwicklung der vergangenen Jahre. Mit großem Engagement, hoher Konzentration und einer starken Saisonleistung haben sich die Spielerinnen den Bayerischen Meistertitel verdient.“ Auch der geschäftsführende Vorstand Thomas Petrich würdigte die besondere Leistung: „Die Mannschaft hat den ESV Kaufbeuren in Bayern hervorragend vertreten. Wir freuen uns sehr, dass diese Leistung auch durch die Stadt Kaufbeuren in einem so würdigen Rahmen anerkannt wurde.“
Immer mehr Menschen sind von Demenz betroffen – sei es als Erkrankte, als Angehörige oder als Freunde und Wegbegleiter. Und doch wird über das Thema noch immer zu wenig gesprochen. In dieser Folge von Klar.Text spricht Claus Tenambergen mit Bernd Ruppert, dem 1. Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V., über Demenz, über Ängste und Vorurteile, über Angehörige und Unterstützungsangebote – vor allem aber über den Menschen hinter der Erkrankung. Ein Gespräch über Würde, Teilhabe, Lebensfreude und die Frage, wie ein gutes Leben mit Demenz gelingen kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub am 12. Juni 2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Ein Abend, der informieren, berühren und Mut machen möchte. Freuen dürfen sich die Hörerinnen und Hörer außerdem auf einen kleinen musikalischen Vorgeschmack zur Konzertlesung mit Sarah Straub: Mit dem Titel „Schokoeis mit Sahne“ gibt es im Podcast bereits einen ersten Einblick in die besondere Verbindung von Musik, Geschichten und Menschlichkeit – und weckt die Vorfreude auf einen besonderen Abend im Stadttheater Kaufbeuren.
Eine kurzweilige Podcastfolge mit wertvollen Informationen, persönlichen Einblicken und einem positiven Blick auf ein Thema, das viele Menschen bewegt.
Die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub
Die Blaue Blume Schwaben und den Freundes- und Förderkreis
Demenz verstehen: Was ist Demenz? Woran erkennt man erste Anzeichen? Und wann sollte man handeln?
Demenz und Alltag: Wie verändert die Erkrankung das Leben von Betroffenen und Angehörigen?
Mensch sein, Mensch bleiben: Würde, Teilhabe und Lebensqualität trotz Demenz
Hilfen und Unterstützungsangebote: Anlaufstellen, Beratung und Netzwerke in Kaufbeuren und dem Ostallgäu
Pflege, Versorgung und finanzielle Unterstützung
Vorurteile, Ängste und gesellschaftlicher Umgang mit Demenz
Musik und Erinnerungen: Warum Musik oft ein besonderer Zugang zu Menschen mit Demenz sein kann
Außerdem im Podcast: Ein musikalischer Vorgeschmack auf die Konzertlesung mit Sarah Straub – mit dem Titel „Schokoeis mit Sahne“. Quelle: YouTube – Sarah Straub
Moderator Claus Tenambergen im Gespräch mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner. Am Ende des Podcasts: Songs aus dem neuen Musical 2026
In dieser Folge von Klar.Text geht es um ein Projekt, das im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt hat – und jetzt noch einmal größer wird: HERILO 2 – das Musical. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner über den Erfolg von 2025, die besondere, familiäre Atmosphäre im Team – und darüber, wie aus einem großen Projekt ein echtes Gemeinschaftserlebnis geworden ist. Gleichzeitig werfen sie den Blick nach vorn: im Juni/Juli 2026 entsteht mit „Das Rad dreht sich weiter“ ein neues Kapitel – größer, intensiver und mit neuen Ideen. Fast alle Beteiligten sind wieder dabei, arbeiten mit voller Energie und freuen sich auf das Wiedersehen auf und hinter der Bühne. Ein kleiner Spoiler von Adi Adolf: Das Rad der Zeit dreht sich diesmal sogar bis nach Woodstock – musikalisch spürbar mit Songs, angepasst an den Stil und Sound dieser Zeit. Herilo 2 verspricht wieder ein gigantisch Werk zu werden: mit neuen Songs, einer neuen Geschichte und ganz viel Bewehrtem. Eine besondere Kombination aus Rockmusik und kraftvoller Blasmusik, Emotion und großer Inszenierung – und verbunden mit der Vorfreude auf eine Produktion, die noch einmal neue Maßstäbe setzen will.
Und dranbleiben lohnt sich: Am Ende des Podcasts gibt es einen ersten Vorgeschmack mit neuen Songs aus dem Musical – kraftvoll, emotional und wieder echte Ohrwürmer. Jetzt reinhören: Ein Gespräch über Leidenschaft, Teamgeist und die Frage, wie aus einer Idee ein kulturelles Highlight für eine ganze Region wird.
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück
Ende Juni ist es soweit“ Dann wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.
Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen
Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.
Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:
Macht und Verführung
Wahrheit und Täuschung
Die Suche nach der eigenen Identität
Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.
Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik
Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.
Knapp 100 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:
der Musikverein Hirschzell
eine eigens formierte Rockband
Ein Backround-Chor
Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.
Visuelle Inszenierung in der Arena
Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.
Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten
In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:
Kevin Prinz als Herilo
Julia Haug als Maria
Lydia Pané als Marie
Eugen Schreiner als Mr. Nice
Dan Lucas als Carl
Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas
Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.
Kreativteam aus der Region
Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.
Termine und Ablauf
Die Aufführungen finden ivom 28. Jumi bis 5. Juli 2026 statt.
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren
Ein Abend im Zeichen von Humor und Menschlichkeit: Die WendeJacken improvisieren zum 30-jährigen Jubiläum des Hospizvereins
Am Samstag, 13. Juni 2026, stehen die WendeJacken mit ihrem Improvisationstheater auf der Bühne des Stadttheaters Kaufbeuren. Mit der Veranstaltung setzt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein Jubiläumsjahr „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ fort.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir die WendeJacken für unser Jubiläum gewinnen konnten“, sagt Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Ihre Schlagfertigkeit, Kreativität und spürbare Lebensfreude passen sehr gut in unser vielfältiges Jahresprogramm, mit dem wir mit den Menschen ins Gespräch kommen und auch über die letzte Lebensphase sprechen möchten.“
Bei den WendeJacken entstehen die Szenen direkt auf der Bühne – spontan, live und auf Zuruf des Publikums. Nichts ist geprobt, nichts abgesprochen. Selbst die Darsteller wissen nicht, welchen Verlauf die nächste Szene nehmen wird. Zwischen Theater, Comedy und Live-Musik entwickeln sie Geschichten und ganze Welten – ohne festes Drehbuch.
Humor als Zugang zu großen Themen
Der Abend greift Themen auf, die auch die Hospiz- und Palliativarbeit prägen: Sterben, Tod und Trauer sowie Begleitung und Behandlung schwerstkranker Menschen. Die WendeJacken nähern sich diesen Inhalten mit Respekt, Wärme und Humor. „Wir möchten zeigen, dass auch schwere Themen ihren Platz im Leben haben – und dass gemeinsames Lachen verbinden kann“, so Feistl. „Gerade solche Abende schaffen Raum für Begegnungen, die informieren und helfen können, Ängste und Unsicherheiten abzubauen.“
Baum des Lebens als stiller Begleiter
Begleitend zur Veranstaltung wird auch der „Baum des Lebens“ wieder vor Ort sein. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten zu schreiben und am Baum zu hinterlassen.
Einladung zu einem besonderen Theaterabend
„Der Abend lädt dazu ein, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen – auf humorvolle ebenso wie auf nachdenkliche Momente“, betont Feistl mit Blick auf die Veranstaltung im Kaufbeurer Stadttheater.
Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Anmeldung unter 08341 994443 oder info@hospizverein-kf-oal.de.
Hochsommerliche Temperaturen in Bayern – und schon zu Beginn der Badesaison gibt es den ersten tödlichen Badeunfall: Im Kahler See in Kahl am Main ist ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Für die Wasserwacht Bayern ist der erste tödliche Badeunfall in dieser Badesaison ein alarmierendes Zeichen und unterstreicht, warum Gefahren in Seen, Flüssen und Schwimmbädern nicht unterschätzt werden sollten. Dem tragischen Unglück in Kahl am Main stehen seit Anfang Mai bereits Dutzende Wasserrettungseinsätze der Wasserwacht Bayern gegenüber – darunter auch mehrere Lebensrettungen. Besonders gefordert waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am vergangenen Samstag, 23. Mai 2026: Es war der bisher einsatzreichste Tag des Jahres.
„Badeunfälle passieren nicht nur weit draußen im Wasser und nicht nur bei schlechten Schwimmern. Sie passieren oft plötzlich, leise und innerhalb weniger Augenblicke“, mahnt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Gerade zu Beginn der Saison überschätzen viele Menschen ihre Kräfte oder unterschätzen die noch niedrigen Wassertemperaturen. Das kann lebensgefährlich werden.“
Mit dem Start der Badesaison zieht es wieder viele Menschen an Bayerns Seen, Flüsse und in Schwimmbäder. Die Wasserwacht Bayern startet jährlich Anfang Mai in die Wachsaison und besetzt an Wochenenden und Feiertagen ehrenamtlich über 550 Wachstationen an Bayerns Gewässern. Die Einsatzkräfte sorgen mit großem Engagement für die Sicherheit der Badegäste, leisten Erste Hilfe und retten Menschen aus akuten Gefahrensituationen.
Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen vieler Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Kaltes Wasser kann den Körper schnell überfordern. Es drohen Unterkühlung, Kreislaufprobleme oder ein Kälteschock – selbst bei Menschen, die sich gesund und sicher fühlen.
Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Temperaturen der Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Im kalten Wasser kann es schnell zu einer Unterkühlung oder einem Kälteschock kommen.
Die wichtigsten Tipps der Wasserwacht:
Langsam ins Wasser gehen, nicht zu lange in kalten Gewässern schwimmen.
Kinder niemals aus den Augen lassen.
Die eigenen Kräfte nicht überschätzen, gerade bei Beginn der Schwimmsaison.
„Unsere Einsatzkräfte trainieren das ganze Jahr über, damit im Notfall jeder Handgriff sitzt. Besonders im Sommer sind sie gefordert. Wir appellieren daher an alle Schwimmerinnen und Schwimmer, jetzt zum Beginn der Badesaison und auch über den ganzen Sommer hinweg die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Gehen Sie verantwortungsvoll mit sich und anderen um. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Badesaison für alle zu einem sicheren und schönen Erlebnis zu machen“, so Huber.
Mehr als 86.000 aktive Mitglieder zählt die Wasserwacht Bayern. Sie alle sorgen für Sicherheit am und im Wasser. Im Notfall sollten Bürgerinnen und Bürger sofort den Notruf 112 wählen, über den auch die Wasserwacht alarmiert wird.
Von eigenen Rettungsversuchen im Wasser rät die Wasserwacht Bayern ab, wenn dadurch das eigene Leben gefährdet werden könnte. Laien sollten nur im absoluten Ausnahmefall selbst ins Wasser gehen. Sicherer ist es, Rettungsringe, Leinen, Äste oder andere Gegenstände zu reichen oder zu werfen und schnellstmöglich professionelle Hilfe zu alarmieren.
Weitere Hinweise zum sicheren Verhalten am und im Wasser finden Sie in den Baderegeln der Wasserwacht Bayern
Blues, Boogie und Mississippi-Feeling: Lonesome Andy bringt den Sound des Südens nach Kaufbeuren
Wenn Lonesome Andy die Bühne betritt, klingt es, als käme der Musiker direkt aus den Sümpfen des Mississippi. Mit Resonatorgitarre, Mundharmonika und Percussion erschafft der bayerische Musiker den Sound klassischer Blues- und Swingtraditionen – rau, rhythmisch und voller Atmosphäre.
Am Freitag, den 29. Mai 2026, ist Lonesome Andy live im ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
Zwischen Delta Blues und New Orleans Jazz
Der Stil von Lonesome Andy bewegt sich zwischen traditionellem Delta Blues, Voodoo-Rhythmen und New Orleans Jazz. Seine Songs erinnern an alte Dampfloks, staubige Landstraßen und verrauchte Bars im amerikanischen Süden. Mal melancholisch, mal mit einem Augenzwinkern erzählt der Musiker Geschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen wirken.
Zum Einsatz kommen alte Resonatorgitarren aus Metall, Mundharmonika sowie Percussion, die Andy gleichzeitig mit beiden Füßen spielt. Dazu kommt eine markante Bluesstimme, die dem Auftritt seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.
Handgemachte Musik mit viel Tradition
Der 1984 in Bayern geborene Musiker beherrscht traditionelle Country-Blues-Techniken ebenso wie komplexe Ragtime-Arrangements und das Bottleneck-Spiel. Sein Programm verbindet musikalisches Können mit authentischer Bühnenatmosphäre und lädt nicht nur Bluesfans zum Zuhören und Tanzen ein. Die Musik von Lonesome Andy lebt von handgemachten Klängen und dem direkten Kontakt zum Publikum. Genau das macht seine Konzerte besonders nahbar und lebendig.
Konzertabend im ROMI’S Restaurant
Das Konzert findet im neuen ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren statt. Reservierungen sind telefonisch unter 0152 53000875 möglich.
Angelica Pisch (SPOT Theater), Gleichstellungsbeauftragte Elke Schad, Regisseurin und Autorin Simone Schatz, SPOT-Vorsitzende Astrid Hövelmann, Andrea Esdohr (SPOT Theater) sowie Katja Mann, Leiterin des Frauenhauses Kaufbeuren. Foto: SPOT Theater Kaufbeuren
Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht
Von Frauen für Frauen: Einen Teil des Erlöses aus einer Aufführung des Theaterstücks „Klimawandel – ein Menofest“ hat die Kaufbeurer Theatergruppe SPOT Theater e.V. nun an das Frauenhaus Kaufbeuren sowie die Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt gespendet. Insgesamt kamen dabei knapp 550 Euro zusammen. „Uns war wichtig, nicht nur auf der Bühne ein Signal für Frauen zu setzen, sondern dieses auch in die Realität zu tragen“, sagt Astrid Hövelmann, Vorsitzende des Vereins.
Die szenisch-musikalische Revue über das Frau-Sein wurde Ende März im Stadttheater Kaufbeuren aufgeführt. Mit viel Tiefgang, Humor und musikalischen Elementen setzen sich die Schauspielerinnen darin mit Themen wie Menopause, gesellschaftlichen Rollenbildern und Gleichberechtigung auseinander.
Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht. Weitere Aufführungen sind für 2027 geplant.
Katja Mann, Leiterin des FRAUENhauses Kaufbeuren und der Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt, zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Wir möchten das Geld gerne dafür nutzen, mit unseren Frauen gemeinsam etwas zu unternehmen oder kreativ tätig zu werden.“
Auch Elke Schad, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, betonte die Bedeutung solcher Projekte: „Wir freuen uns, Projekte wie die des SPOT Theaters auf diese Weise unterstützen zu können.“
Informationsabend und Austausch am 09.06 im Gablonzer Siedlungswerk
Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Selbstbestimmt und sicher zuhause – Hilfsmittel für den Alltag von Menschen mit Pflegebedarf“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 09.06.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referent ist Franz Kraus vom Sanitätshaus Dambeck.
Im Vortrag wird aufgezeigt, wie verschiedene Hilfsmittel den Pflegealltag zuhause erleichtern können. Die Teilnehmenden erhalten Informationen sowie praxisnahe Vorführungen zu unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Pflegebedarf.
Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück
Im Sommer 2026 wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.
Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen
Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.
Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:
Macht und Verführung
Wahrheit und Täuschung
Die Suche nach der eigenen Identität
Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.
Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik
Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.
Rund 40 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:
der Musikverein Hirschzell
eine eigens formierte Rockband
Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.
Visuelle Inszenierung in der Arena
Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.
Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten
In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:
Kevin Prinz als Herilo
Julia Haug als Maria
Lydia Pané als Marie
Eugen Schreiner als Mr. Nice
Dan Lucas als Carl
Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas
Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.
Kreativteam aus der Region
Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.
Termine und Ablauf
Die Aufführungen finden im Juni und Juli 2026 statt.
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren
Tickets sichern: Vorverkauf gestartet
Der Vorverkauf hat am 30. November 2025 begonnen. Tickets sind erhältlich:
Von links: Ministerpräsident a.D. Torsten Albig, stellv. Präsident BSB Bernhard Pohl, Generalmajor a.D. Norbert Wagner. Foto: Alexandra Gastel
Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen
Der Bayerische Soldatenbund, Bayerns größter Dachverband für Soldaten-, Reservisten- und Veteranenverbände, hatte ins Offizierskasino des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Kaufbeuren zu einer Diskussion über die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres in Deutschland geladen. Der Kommandeur, Oberst Thorsten Milewski, und Bernhard Pohl, Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes, konnten sich nicht nur über einen gut gefüllten Saal, sondern auch interessante Gäste freuen: Der Ehrenpräsident des BSB und ehemalige Kommandeur Oberst a. D. Richard Drexl übernahm das Impulsreferat, ehe zur Podiumsdiskussion auf der roten Couch der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig und der aktuelle BSB Präsident Generalmajor a. D. Norbert Wagner Platz nahmen.
In seinem Grußwort erinnerte Oberbürgermeister Stefan Bosse daran, dass in Kaufbeuren regelmäßig hochkarätige Veranstaltungen zu verteidigungspolitischen Fragen stattfinden. Er erwähnte die Atlantikbrücke, aber auch den von Richard Drexl initiierten Kaufbeurer Dialog, bei dem bereits ein Vorgänger Albigs, der ehemalige Ministerpräsident Björn Engholm zu Gast war. Die Aussage von Landrat Bernd Stapfner, selbst Vorsitzender eines großen Soldaten- und Veteranenvereins, betonte die Wichtigkeit des Themas. Er wünschte sich, dass bei künftigen Veranstaltungen insbesondere junge Menschen teilnehmen, die es ja im Kern betreffen.
Richard Drexl zeichnete in seinem Impulsreferat ein düsteres Bild von der aktuellen Bedrohungslage. Dabei zeigte er auf, dass die Bundeswehr in ihrer Truppenstärke sowohl bei den aktiven Soldaten als auch bei den Reservisten weit hinter der Zielvorgabe, die Verteidigungsminister Pistorius genannt hatte, zurückbleiben. Nach der Gründung der Bundeswehr habe man innerhalb weniger Jahre eine Truppenstärke von nahezu 500.000 Soldaten aufbauen können, nun sei man schon froh, wenn man wenige Tausend Soldaten zusätzlich pro Jahr verpflichten könne. Es gebe zwar zahlreiche Angebote für freiwilligen Dienste, aber bei weitem zu wenige Bewerber. Dies sei erstaunlich, weil der Dienst finanziell außerordentlich gut honoriert werde.
Es folgte die vom Kaufbeurer Landtagsabgeordneten und BSB-Vizepräsidenten Bernhard Pohl moderierte Gesprächsrunde. Generalmajor a. D. Norbert Wagner, in seiner letzten Verwendung Kommandeur des NATO-Hauptquartiers in Polen, zeigte mit eindringlichen Worten die aktuelle Bedrohungslage auf. Wer glaubt, wir leben aktuell im Frieden, unterliege einem gefährlichen Irrtum. Er benannte auch klar und unmissverständlich den Aggressor: Russland.
Ministerpräsident a. D. Torsten Albig pflichtete bei und bekannte freimütig, auch er habe sich bei Russland gründlich geirrt. Er habe gehofft, auf der Basis wirtschaftlicher Zusammenarbeit ein Fundament von Frieden und Freiheit auch mit Russland errichten zu können. Nun gelte es, die neuen Realitäten zur Kenntnis zu nehmen.
Albig bekannte sich deutlich zu der Notwendigkeit einer Dienstpflicht. Dabei beeindruckte er das Auditorium mit einer Erzählung aus der eigenen Familie. Er hatte seinen Kindern gesagt, er erwarte von ihnen, dass sie sich ein Jahr für die Gesellschaft nützlich machen, auch wenn es keinen Wehr- und Zivildienst mehr gibt. Die ältesten drei seiner fünf Kinder haben dies bereits umgesetzt und ihren Dienst in sozialen Einrichtungen geleistet. Ihr Fazit: Es waren die wichtigsten Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben. Das Publikum quittierte dies mit langanhaltendem Beifall.
Bernhard Pohl brachte die Forderung von Verteidigungsminister Pistorius ins Spiel, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein. Norbert Wagner nahm dies auf und stellte zunächst fest, dass daraus nicht automatisch der Schluss abzuleiten sei, wir seien bis 2029 sicher. Deutschland dürfe keine Zeit verlieren. Er erläuterte, dass es mit der Beschaffung von Waffen und Munition beileibe nicht getan sei. Deutschland brauche vor allem auch Soldaten, die im Ernstfall die Waffen bedienen. Deren Ausbildung nehme viele Jahre in Anspruch. Mit der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht 2011 seien im übrigen auch Strukturen weggebrochen, die man mühsam wieder aufbauen müsse.
Torsten Albig ging dann auf die Frage der Verteidigungsbereitschaft ein. Der SPD-Politiker forderte die Rückkehr zu einem echten Patriotismus. Geradezu kämpferisch forderte er die Bereitschaft, für Frieden und Freiheit auch militärisch einzustehen. Dieser Patriotismus müsse aus der Mitte der Gesellschaft kommen. In dieser Frage brauche keiner Nachhilfe von den rechten und linken Rändern des politischen Spektrums.
Auf die Frage, wie eine Bedrohungslage konkret aussehen könne, verwies General Wagner auf diverse Bedrohungsszenarien. Angriffe auf die kritische Infrastruktur, aber auch die Schaffung eines Klimas der Angst in der Bevölkerung seien probate Mittel, auch unterhalb der Schwelle einer heißen militärischen Auseinandersetzung maßgeblichen Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen, um eigene Ziele zu erreichen. Natürlich teste Russland auch fortlaufend nicht nur die Verteidiungsfähigkeit, sondern auch die Verteidigungsbereitschaft. Daraus werden dann Strategien entwickelt. Deshalb sei es auch notwendig, über ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr den Zivilschutz in Deutschland zu stärken. Im Falle eines militärischen Konflikts in Europa sei Deutschland eine Drehscheibe und damit auch potenziell verwundbar.
Torsten Albig zeigte noch einen anderen Schwachpunkt in Deutschland auf. Die ambitionierten zeitlichen Vorgaben für die Wiedererlangung militärischer und ziviler Widerstandsfähigkeit werden ausgebremst durch Bürokratie und teilweise nicht zeitgemäße Standards. Es müssten 70% statt bis jetzt 120% genügen, sonst komme man nicht voran, sagte Albig, der als Kieler Oberbürgermeister und ehemalige Führungskraft im Bundesfinanzministerium über ausreichend Verwaltungserfahrung verfügt. Die Nachfrage von Moderator Bernhard Pohl, ob wir künftig etwas weniger deutsch, dafür aber französischer werden müssen, stimmte Albig ausdrücklich zu.
In der abschließenden Fragerunde des Publikums zitierte Rupert Mößmer eine Nachricht seines 14-jährigen Enkels zu dem Thema. Dieser findet das verpflichtende Gesellschaftsjahr gut, er will es auch ableisten, er möchte aber noch mehr Informationen dazu. Das motivierte Bernhard Pohl in seinem Schlusswort zu der Feststellung, dass wir flächendeckend derartige Veranstaltungen brauchen und der BSB mit seinen 60.000 Mitgliedern seinen Beitrag dazu leisten wolle. Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen. Wer junge Menschen motivieren will, darf so etwas nicht über Nacht verordnen und dann darauf hoffen, dass es gleich reibungslos umgesetzt wird.
Mehr als 100 Aussteller, intensive Gespräche und viel Lob für Organisation und Atmosphäre in der energie schwaben arena Kaufbeuren
Das 1. Allgäuer Jobfestival in Kaufbeuren ist am vergangenen Mittwoch erfolgreich zu Ende gegangen. Über den gesamten Tag verteilt kamen mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher in die energie schwaben arena. Mehr als 100 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region präsentierten sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats.
Bereits bei der Eröffnung gegen 11.30 Uhr im VIP-Raum wurde deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Beteiligten hatte. Nach monatelanger Vorbereitung wurde die Begrüßung für das Organisationsteam rund um Veranstalter Andi Wehl von WA Connections emotional. Die Erleichterung darüber, das Festival erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben, war spürbar. Viele Monate Planung, Organisation und Vorbereitung lagen hinter dem Team.
In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer die Bedeutung des neuen Veranstaltungsformats für Kaufbeuren und die gesamte Region. Das Festival bringe Unternehmen, Nachwuchskräfte und Arbeitssuchende auf direktem Weg zusammen und setze zugleich ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Allgäus.
Die Bilder des Tages
Foto: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren
Ausbildungsmesse und Jobmesse stoßen auf großes Interesse
Schon kurz nach dem Start füllte sich das Eisstadion spürbar. Vor allem die Ausbildungsmesse wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus der Region genutzt, um sich über Berufe, Ausbildungswege und Unternehmen zu informieren. An vielen Ständen entstanden intensive Gespräche, erste Kontakte wurden geknüpft und teilweise bereits konkrete weitere Schritte vereinbart. Für viele Jugendliche bot das Festival die Möglichkeit, Unternehmen einmal nicht nur über Broschüren oder Onlineportale kennenzulernen, sondern direkt mit Ausbildern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Auch die Jobmesse entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem zentralen Treffpunkt für Fachkräfte, Quereinsteiger und Unternehmen. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und lobten insbesondere die Organisation sowie die angenehme Atmosphäre vor Ort. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass die energie schwaben arena gute Voraussetzungen für persönliche Gespräche geschaffen habe. Trotz des Besucherandrangs blieb die Geräuschkulisse angenehm, sodass ein direkter und konzentrierter Austausch möglich war.
Die Mischung aus Messe, Networking und lockerem Festivalcharakter kam bei vielen Beteiligten gut an. Gerade dieser persönliche Rahmen machte für zahlreiche Besucher und Unternehmen den Unterschied zu klassischen Jobmessen aus.
B2B-Bereich und Rahmenprogramm ergänzen das Konzept
Neben der Messe bot das Festival auch einen eigenen B2B-Bereich mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmen. Themen wie Recruiting, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung standen dabei im Mittelpunkt.
Im großen Eventzelt wurde parallel ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher nutzten die Angebote aus Musik, regionaler Gastronomie und Unterhaltung. Künstler aus der Region sorgten für die musikalische Begleitung des Tages.
Wetterbedingt abgesagt werden mussten allerdings die geplanten Angebote im Parkstadion, darunter der Heißluftballon und der Hubschrauber. Insgesamt hatten Veranstalter und Besucher dennoch Glück mit dem Wetter. Nach anhaltendem Regen am Vortag blieb es trocken und die Temperaturen sorgten für angenehme Bedingungen auf dem Festivalgelände.
Abschlussfeier mit Musik und vielen positiven Rückmeldungen
Am Abend fand im VIP-Raum die Abschlussfeier statt. Für Unterhaltung sorgten eine Magie-Show des Zaubertheaters Verschmitts sowie Musik von Nachwuchskünstler Fabian Ziems. Gegen 23 Uhr endete das erste Allgäuer Jobfestival offiziell.
Das Organisationsteam zeigte sich nach dem langen Tag erleichtert und zufrieden. Im Gespräch mit Moderator Claus Tenambergen sagte Veranstalter Andi Wehl mit Blick auf die vergangenen Monate und den Veranstaltungstag: „Ich möchte einfach nur noch schlafen.“ Gleichzeitig betonte er, wie besonders der Tag für ihn gewesen sei und wie viele positive Rückmeldungen bereits eingegangen seien. Auf die Frage, ob er sich eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr vorstellen könne, antwortete Wehl spontan: „Auf jeden Fall.“
Bedeutung für die Region hervorgehoben
Das erste Allgäuer Jobfestival hat gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Formen von Berufsorientierung, Recruiting und regionalem Austausch ist. Die Verbindung aus Messe, Netzwerkplattform und Eventcharakter wurde von vielen Besuchern und Unternehmen positiv aufgenommen. Mit der erfolgreichen Premiere könnte das Allgäuer Jobfestival künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region bekommen.
Bürgermeisterposten und Ausschüsse besetzt – neue Mehrheit im Rathaus steht
Der neue Kaufbeurer Stadtrat hat sich konstituiert und die wichtigsten personellen Entscheidungen für die kommende Amtszeit getroffen. Im Mittelpunkt standen dabei die Besetzung der Bürgermeisterposten sowie die Bildung einer neuen politischen Mehrheit im Rathaus.
Zur zweiten Bürgermeisterin wurde Julia von Stillfried (CSU) gewählt. Das Amt des dritten Bürgermeisters übernimmt Bernhard Pohl (Freie Wähler). Zusätzlich wurde mit Alexander Uhrle (KI) erstmals ein weiterer Vertreter des Oberbürgermeisters bestimmt – ohne eigenes Bürgermeisteramt. Oberbürgermeister bleibt weiterhin Stefan Bosse.
Bündnis aus CSU, Freien Wählern und KI
Für die kommenden Jahre setzt der Stadtrat auf eine Zusammenarbeit von CSU, Freien Wählern und Kaufbeurer Initiative. Gemeinsam verfügt das Bündnis über eine stabile Mehrheit im Gremium. Ziel sei eine verlässliche Zusammenarbeit bei zentralen Entscheidungen der Stadtpolitik.
Die beteiligten Fraktionen wollen vor allem wirtschaftliche Themen, die Entwicklung des Bundeswehrstandorts sowie die Haushaltskonsolidierung vorantreiben. Auch Wohnungsbau und Kinderbetreuung bleiben wichtige Themen der neuen Amtszeit.
Veränderungen bei Ausschüssen und Beauftragten
Mit Beginn der neuen Amtsperiode werden auch einige Strukturen im Stadtrat angepasst. Die Ausschüsse werden künftig größer besetzt, um mehr Stadträte einzubinden. Gleichzeitig wird die Zahl der Sonderbeauftragten deutlich reduziert. Erhalten bleiben unter anderem die Bereiche Kultur, Sport, Bauhof sowie Gesundheit und Pflege. Mehrere bisherige Sonderfunktionen entfallen dagegen.
Die Ausschüsse im Überblick
Verwaltungsausschuss
CSU: Julia von Stillfried, Christian Sobl, Thorsten Friedrich, Dr. Erika Rössler, Stefan Ostenrieder Grüne: Holger Jankovsky, Bettina Aernecke-Rottach AfD: Elke Hübner, Torsten Dietrich FW: Bernhard Pohl, Peter Kempf KI/FDP: Sebastian Zajicek, Alexander Uhrle SPD: Pascal Lechler GKF: Maximilian Nocker BSW/Linke: Paul Meichelböck
Bau- und Umweltausschuss
CSU: Markus Holste, Johannes Böckler, Dr. Özlem Nigar-Tas, Thorsten Friedrich, Tamur Khan Grüne: Marcus Kühl, Oliver Schill AfD: Christian Köhler, Torsten Dietrich FW: Daniel Oppolzer, Dr. Ulrike Höhne-Wachter KI/FDP: Sebastian Zajicek, Robert Klauer SPD: Catrin Riedl GKF: Julia Bosse BSW/Linke: Max Würfel
Schul-, Kultur- und Sportausschuss
CSU: Julia von Stillfried, Dr. Erika Rössler, Gertrud Gellings, Verena Finsterwalder, Tamur Khan Grüne: Tiny Schmauch, Holger Jankovsky AfD: Elke Hübner, Gerhard Drescher FW: Peter Kempf, Dr. Ulrike Höhne-Wachter KI/FDP: Kevin Kärst, Dr. Maximilian Schalück SPD: Pascal Lechler GKF: Maximilian Nocker BSW/Linke: Paul Meichelböck
Werkausschuss
CSU: Christian Sobl, Stefan Ostenrieder, Johannes Böckler, Tamur Khan, Dr. Özlem Nigar-Tas Grüne: Marcus Kühl, Tiny Schmauch AfD: Robert Rabus, Torsten Dietrich FW: Bernhard Pohl, Michael Martin KI/FDP: Alexander Uhrle, Robert Klauer SPD: Catrin Riedl GKF: Julia Bosse BSW/Linke: Max Würfel
Kleinere Ausschüsse
Rechnungsprüfungsausschuss
CSU: Stefan Ostenrieder, Dr. Özlem Nigar-Tas Grüne: Oliver Schill AfD: Elke Hübner FW: Bernhard Pohl KI/FDP: Robert Klauer
Jugendhilfeausschuss
CSU: Verena Finsterwalder Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel AfD: Gerhard Drescher FW: Daniel Oppolzer SPD/GKF: Maximilian Nocker Vorsitzender ist Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Steuerausschuss
CSU: Christian Sobl Grüne: Bettina Aernecke-Rottach AfD: Christian Köhler
Vertreter in weiteren Gremien
Verwaltungsrat Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
CSU: Julia von Stillfried, Dr. Özlem Nigar-Tas Grüne: Holger Jankovsky FW: Dr. Ulrike Höhne-Wachter KI/FDP: Robert Klauer GKF: Maximilian Nocker SPD: Catrin Riedl
Verwaltungsrat Kommunalunternehmen Eisstadion
CSU: Johannes Böckler Grüne: Marcus Kühl FW: Daniel Oppolzer GKF: Maximilian Nocker
Aufsichtsrat VWEW GmbH
CSU: Markus Holste, Stefan Bosse Grüne: Oliver Schill KI/FDP: Alexander Uhrle, FW: Daniel Oppolzer
Verbandsversammlung Sparkasse Allgäu
CSU: Christian Sobl, Stefan Bosse FW: Peter Kempf
Seniorenbeirat
CSU: Gertrud Gellings Grüne: Bettina Aernecke-Rottach AfD: Gerhard Drescher FW: Michael Martin
Vollversammlung Stadtjugendring
CSU: Verena Finsterwalder Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel AfD: Robert Rabus FW: Daniel Oppolzer
Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft
CSU: Tamur Khan, Thorsten Friedrich Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel FW: Bernhard Pohl KI/FDP: Sebastian Zajicek
14.05.2026. Aktuelle Meldung: die Stadt Kaufbeuren teilt mit, dass das geplante Familienfest im Jordanparkt leider wegen der schlechten Wetterprognosen ausfallen muss. Einen Ausweich-Termin gebe es nicht.
Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen
Am Samstag, den 16. Mai 2026, findet im Jordanpark Kaufbeuren erneut das jährliche Familienfest statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind Familien und alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.
Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Open-Air-Konzerte der Musikschule Kaufbeuren.
Ein weiterer fester Bestandteil des Familienfestes ist der Kinderflohmarkt, der in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfindet und jungen Verkäuferinnen und Verkäufern die Möglichkeit bietet, ihre alten Spielsachen zu verkaufen. Darüber hinaus gibt es wieder das Entenrennen sowie eine Kindereisenbahn.
Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Kreativ- und Mitmachstände verschiedener Institutionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Gestalten einladen und sich insbesondere an Kinder und Familien richten.
Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.
Veranstaltet wird die Aktion von der Familienbildung der Stadt Kaufbeuren.
Die erste Station der Führung in der Abteilung „Kreuze und Heilige“ stieß auf großes Interesse. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen
Großes Interesse im Jubiläumsjahr des Hospizvereins und der SAPV
Im Rahmen des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu und 10 Jahre SAPV“ stieß die Führung zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ im Stadtmuseum Kaufbeuren auf großes Interesse. An zwei Tagen nahmen insgesamt drei Besuchergruppen an der rund 60-minütigen Führung teil, die von Stadtmuseums-Führerin Gabriele Tietz und ihrem Kollegen Christoph Thoma geleitet wurde. „Wir greifen bei der Führung historische Bräuche und religiöse Darstellungen auf. An ausgewählten Beispielen zeigen wir, wie die Menschen in der Stadt in früheren Zeiten mit Krankheit, Tod und Sterben umgingen, und setzen dies in Bezug zur Gegenwart“, erklärte Tietz.
Ein Schwerpunkt lag auf der Abteilung „Kreuze und Heilige“. Die Sammlung mit rund 300 Kreuzen zeigt verschiedene Epochen – vom Kreuz als Zeichen des Sieges bis zu Darstellungen von Leiden und Hingabe. Auch das Astkreuz als Symbol für Leben wurde beschrieben. Deutlich wurde die Vorstellung vom „guten Tod“, der einherging mit religiösen Riten und so den Weg zum ewigen Frieden bei Gott ebnen sollte – im Gegensatz zum gefürchteten plötzlichen Tod.
Ein weiterer Abschnitt widmete sich der medizinischen Versorgung im Mittelalter. Der Physikus war eine Art Hausarzt und für internistische Behandlungen sowie Krankheiten des Leibes zuständig, chirurgische Eingriffe übernahmen Chirurgen, die zur Zunft der Metzger gehörten. Während im Sondersiechenhaus St. Dominikus Patienten behandelt wurden, die an Seuchen wie Lepra erkrankt waren, waren im Blatterhaus Menschen untergebracht, die an Syphilis, den Pocken oder Hautausschlägen litten. Die Möglichkeiten zur Linderung waren begrenzt. Opium stand nur wenigen zur Verfügung und kam auch aus medizinisch-ethischen Gründen nur selten zum Einsatz. Friedhöfe standen im Mittelalter zudem im Zusammenhang mit der Angst vor dem Fegefeuer und dem Wunsch nach einem guten Übergang ins Jenseits.
Im Anschluss an die Führung informierte der Hospizverein und die SAPV über ihre Arbeit. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen
Im Anschluss stellte der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. seine Arbeit vor. Ulla Bohl, Mitglied im Vorstand und langjährige Hospizbegleiterin, gab Einblicke in die Entwicklung seit 1996. „Ziel unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen bis zuletzt würdevoll zu begleiten und zu helfen“, so Bohl.
Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung, erläuterte die SAPV: „Seit 2016 ergänzt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung das hospiz- und palliativmedizinische Angebot. Wir behandeln Menschen mit nicht heilbarer Erkrankung und begleiten sie ambulant.“ Die Versorgung ist kostenfrei und wird über Krankenkassen sowie Spenden finanziert.
Begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt vom „Baum des Lebens“.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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