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Trauercafé des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu am Mittwoch, 29.05.2024

Der Hospizverein bittet bis 28.05.2024 um telefonische Anmeldung unter 08341-99 44 43

Am Mittwoch, den 29.05.2024 bietet der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu Trauernden wieder die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen bei Kaffee und Kuchen á la carte, mit ebenfalls Betroffenen sich zu treffen und auszutauschen.

Das Trauercafé findet in den Räumen des Generationenhaus, Hafenmarkt 6-8 in Kaufbeuren von 14:30 bis 16:30 Uhr statt.

Der Hospizverein bittet bis 28.05.2024 um telefonische Anmeldung unter 08341-99 44 43.

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Bildung Jugend Newsletter Panorama Top

Das Lebenswerk von Sr. Anna in die Zukunft führen

Kuratoriumssitzung der Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren

Eine umfangreiche Tagesordnung war bei der diesjährigen Kuratoriumssitzung der Internatsstiftung St. Maria zu bewältigen. Im Mittelpunkt stand dabei das Gedenken an die kürzlich verstorbene Internatsleiterin Sr. Anna Maria Stein sowie ein positiver Ausblick in die Zukunft des Internats St. Maria mit Mensa und Nachmittagsbetreuung in Kooperation mit den Kaufbeurer Marienschulen.

Nach der Begrüßung der Kuratoriumsmitglieder gestaltete Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich und Vorstandsmitglied Barbara Wirth eine kleine Andacht zum Gedenken an die langjährige Internatsleiterin Sr. Anna Maria Stein, die in den vergangenen 32 Jahren voller Tatkraft und mit viel Herzblut ein großes Kapitel Internatsgeschichte mitgeschrieben hat. Bald nachdem Sr. Anna die Leitungsverantwortung für das Internat übernahm, setzte sie sich maßgeblich für die Gründung der Internatsstiftung im Jahr 2006 ein. Dank ihrer Initiative und stetigen Unterstützung konnten so in den vergangenen 18 Jahren durch die Stiftung rund 200 Mädchen finanziell bei den Internatskosten unterstützt, wie auch viele Anschaffungen für das Internat ermöglicht werden. Auch der Neubau der Mensa 2009 und die Generalsanierung des Internatsgebäudes 2012 – 2014 fielen in ihre Amtszeit.

Daher sieht sich das Kuratorium der Internatsstiftung in der großen Verantwortung, das Internat weiterhin tatkräftig zu unterstützen, damit das Lebenswerk von Sr. Anna erfolgreich in der Zukunft weiterbestehen kann. „Darin sehen wir auch eine große Aufgabe für unsere Schwesterngemeinschaft des Crescentiaklosters“, bekräftigte Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich, „denn auch uns ist es nach wie vor ein großes Anliegen unsere Kräfte im Dienst für die jungen Menschen einzusetzen.“ Sr. Johanna bat Rudolf Wisbauer, Gründungsmitglied der Stiftung, das Vorstandsamt in der Nachfolge von Sr. Anna zu übernehmen und nahm Gabriele Stumpe, eine enge Vertraute von Sr. Anna und langjährige Mäzenin, sowie Realschulkonrektorin Christine Thalmair in das Stiftungskuratorium auf.

Anschließend stellte Wisbauer dem Gremium die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres vor und berichtete, dass wieder neun Internatsschülerinnen gefördert und der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Internatsdach mitunterstützt werden konnte. Dank Spenden und Zinserträgen aus dem Stiftungskapital konnte dies ermöglicht werden, so Wisbauer, denn nach wie vor sei das Internat zusammen mit der Nachmittagsbetreuung eine wichtige Ergänzung zur familiären Erziehung und zur schulischen Bildung. „Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen sind zentrale Themen für das Betreuungsteam des Internats, das es jetzt neu für die Zukunft auszurichten gilt“, ergänzte Sr. Johanna und weiter, „dies ist für uns Schwestern ein Herzensanliegen, für das wir uns mit all unseren Kräften einsetzen, damit wir den Fortbestand unserer über 100-jährigen klösterlichen Internatstradition sichern können, gemäß den Worten der heiligen Crescentia: „Zwar muss der Mensch fest und getrost hoffen, aber er muss auch das Seinige dazutun.“

„Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“: Wer die Internatsstiftung St. Maria unterstützen möchte, kann auf folgende Spendenkonten einzahlen: IBAN: DE06 7335 0000 0000 0128 80 bei der Sparkasse Allgäu oder IBAN: DE30 7209 0000 0008 2006 88 bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Jede, auch noch so kleine Spende kann Gutes bewirken!

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Jugend Newsletter Soziales Top Wirtschaft

Gemeinsam verdoppelt: HypoVereinsbank-Mitarbeiter spenden für humedica e. V.

Spende dient einem Projekt für Schülerinnen und Schüler in der Ukraine um Möbel oder Computerausstattung einzukaufen

Die Mitarbeiter der HypoVereinsbank im Allgäu leisten mit 1.230 Euro Spendengelder erneut einen Beitrag für humedica. Damit profitiert die internationale Organisation zum elften Mal vom „Gift Matching Program“ der Bank.

Insgesamt sammelten die Mitarbeiter der Bank Spendengelder in Höhe von 1.230 Euro. Die UniCredit Foundation verdoppelte und stockte den Betrag zusätzlich um 2.000 Euro auf insgesamt 3.230 Euro auf. Der zusätzliche Beitrag in Höhe von 2.000 Euro wird für ein Projekt für Schülerinnen und Schüler in der Ukraine eingesetzt, um dafür Möbel oder Computerausstattung einzukaufen.

Den entsprechenden Scheck überreichte Andreas Frey, Filialleiter Privatkundengeschäft in Kaufbeuren, vor Kurzem an Carina Freudig von humedica.
„Unsere Mitarbeiter leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl – das verdient meine höchste Anerkennung. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen für Ihre Unterstützung. Ihre Einsatzbereitschaft macht es möglich, die wichtige Arbeit von sozialen Organisationen wie
humedica Jahr für Jahr zu fördern“, so Andreas Frey.

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Not nicht nur überleben, sondern in ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung örtlicher Partner, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, engagiert sich aber auch darüber hinaus, wenn andere die Not der Menschen nicht mehr im Blick haben. Das DZI-Spendensiegel bescheinigt humedica jedes Jahr einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Nachhaltiges Engagement

Als Teil der UniCredit engagiert sich die HypoVereinsbank seit vielen Jahren im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam mit den Mitarbeitern für die Gesellschaft. Ein wichtiges Anliegen ist es, Integration und Teilhabe für Jugendliche und sozial benachteiligte Menschen zu ermöglichen. Die Bank fördert dieses ehrenamtliche Engagement mit Sonderurlaub und Spenden bei mehreren Programmen: „Wir für die Region“, „Ehrensache“ sowie „Gift Matching“, bei dem die Spenden durch die UniCredit Foundation verdoppelt werden. Weitere Infos: www.hvb.de/nachhaltigkeit

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Überhitzter Testakku löst Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren aus

Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Rauchentwicklung im Gebäude alarmiert. Die Rauchentwicklung entstand durch überhitzte Testakkus in einem Klimaschrank.

Die Einsatzkräfte mussten mit schwerem Atemschutz und Hitzeschutzkleidung ins Gebäude vorgehen. Die 8 Stk überhitzten und brennenden Akkus wurden aus dem Klimaschrank entnommen und in dem vom Betreiber bereitgestellte Metallkisten verbracht. Die Metallkisten wurden aus dem Gebäude gebracht und in einen weiteren Metallcontainer des Betreibers deponiert. Das Gebäude wurde mit Überdruck belüftet.

Einsatzdauer: 1h 10min
Einsatzkräfte: 20 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: SBR (KF 1), MZF 2/11/1, TLF 2/21/1, DLK 2/30/1, LF 2/41/1

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Große Erleichterung bei der SVK

In einem spannenden Endspiel sichert sich die SpVgg Kaufbeuren den letzten verbleibenden Platz in der Bezirksliga

In einem packenden und dramatischen Endspiel um den letzten verbleibenden Platz in der Bezirksliga besiegte die SpVgg Kaufbeuren den FC Gundelfingen II mit 2:1 nach Verlängerung. Von Beginn an zeigte sich die SVK dominierend und erspielte sich bereits in den Anfangsminuten erste Chancen. In der 25. Minute erzielte Ardi Rramanaj nach einem Eckball per Kopf die verdiente Führung.

In der ersten Halbzeit blieb Gundelfingen weitgehend blass, während Kaufbeuren das Spielgeschehen kontrollierte und lediglich das 2:0 vermissen ließ. Die zweite Halbzeit wurde zunehmend hektischer. In der 55. Minute erhielt ein Spieler von Gundelfingen eine 10-minütige Zeitstrafe. Kurz darauf, in der 61. Minute, sah Can Uygun von der SVK nach einer Tätlichkeit im Strafraum die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bernhard Rembold zum 1:1. Diese Entscheidung sorgte für Diskussionen, da zuvor ein Foul an einem Spieler von Kaufbeuren übersehen wurde.

Trotz Unterzahl blieb die SVK gefährlich und hatte die besseren Chancen. In der 88. Minute traf Rramanaj bei einem Freistoß nur die Latte, sodass es nach 90 Minuten beim 1:1 blieb und die Partie in die Verlängerung ging. Robin Conrad erzielte nach einem Konter über Kevin Riehle kurz nach Wiederanpfiff die erneute Führung für Kaufbeuren. Beide Mannschaften hatten nun weitere Möglichkeiten, und Schiedsrichterin Paulina Koch verteilte allein in der Verlängerung sieben gelbe Karten. Kurz vor Schluss sah Maximilian Nieberle die Gelb-Rote Karte, sodass die SVK nur noch zu neunt spielte. Trotz numerischer Überlegenheit gelang Gundelfingen kein weiterer Treffer, und Kaufbeuren sicherte sich den verdienten 2:1-Erfolg.

Damit bleibt die SpVgg Kaufbeuren in der Bezirksliga, während der FC Gundelfingen II in die Kreisliga absteigen muss.

SVK-Kapitän Jannik Keller zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Wir hatten von Anfang an das Spiel unter Kontrolle und hätten nach der Führung nachlegen müssen. Fast hätten wir das Spiel verschenkt, die Rote Karte und der Elfmeter waren unnötig. Doch auch in Unterzahl hatten wir noch unsere Möglichkeiten, und ein Freistoß von Rramanaj ging kurz vor Schluss an die Latte.“

Robin Conrad, der Torschütze zum 2:1, kommentierte nach dem Spiel lachend: „Ich hatte schon vorher einige Chancen. Der Konter über Kevin war bilderbuchmäßig. Zum Schluss war es nur noch reiner Kampf.“

Auch die Ordner Markus Zochler, Peter Heuer und Jens-Uwe Homann hatten alle Hände voll zu tun: „Die Hektik wurde auch von den Fans draußen ins Spiel getragen, doch zum Schluss blieb alles friedlich,“ so Zochler. Unverständnis herrschte jedoch bei der SVK darüber, dass Schiedsrichterin Koch in der zweiten Hälfte der Verlängerung bei 15 Minuten Spielzeit ganze 7 Minuten nachspielen ließ. „Wir wollten nur noch den Schlusspfiff hören,“ sagte Ordner Peter Heuer abschließend.

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„Nützliches Sport-Accessoire Ihrer Wahl sichern!“

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Wettbewerb von Stadtradeln geht es um Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen treten gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren (17.06. bis 07.07.2024) und der Landkreis Ostallgäu (16.06. bis 06.07.2024) bei Stadtradeln wieder als Kommunen dabei.

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist offizieller Partner von Stadtradeln in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu. Bei der AOK-Mitmachaktion kann sich jeder ab 15 Jahren kostenfrei ein nützliches Sport-Accessoire seiner Wahl sichern. Einfach über das Bild oder den Link zur Aktionsseite abspringen, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr AOK-Geschenk per Post. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht allen TeilnehmerInnen viel Spaß bei den regionalen Aktionen von Stadtradeln.

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Pralles Plus im Portemonnaie für Bäckerei-Azubis in Kaufbeuren

Bäckereien erleben „Azubi-Schwund“ | Nachwuchs-Offensive gestartet

Bäckerei-Azubis backen keine kleinen Brötchen mehr: Wer in den Bäckereien in Kaufbeuren eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Es gebe eine wesentlich höhere Ausbildungsvergütung: „Wer seine Ausbildung anfängt, geht mit mindestens 860 Euro im Monat nach Hause. Das sind 180 Euro mehr als bislang. Im zweiten Ausbildungsjahr gibt es 190 Euro zusätzlich. Und im dritten bekommt der Bäckerei-Nachwuchs 1.085 Euro – ein Plus von 200 Euro. Im Schnitt haben die Bäckerei-Azubis damit rund ein Viertel mehr auf dem Konto“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Allgäu, Claudia Weixler.

Außerdem werde es bis zum Jahresende noch eine Inflationsausgleichsprämie von 50 Euro pro Monat geben. Die NGG Allgäu ruft alle Bäckerei-Azubis in Kaufbeuren zu einem „Azubi-Konto-Check“ auf. „Wer das zusätzliche Geld noch nicht bekommt, sollte sich melden. Dazu gibt es auch noch ein Ticket-Geld von 29 Euro im Monat für den ÖPNV. Da kommt also einiges zusammen“, erklärt NGG-Geschäftsführerin Weixler.

Für die deutlich bessere Bezahlung vom Bäckerei-Nachwuchs habe sich die NGG in zähen Verhandlungen am Tariftisch stark gemacht. „Jeder Azubi in einer Bäckerei profitiert jetzt davon: Egal, ob es um die Ausbildung in der Backstube oder am Verkaufstresen geht. Wichtig ist, dass der Tarifabschluss dazu für alle Betriebe gilt – ohne Ausnahme“, erklärt Claudia Weixler. Für die „Azubi-Tarife“ gelte nämlich eine Allgemeinverbindlichkeit. Dafür habe sich die Gewerkschaft NGG zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks beim Bundesarbeitsministerium eingesetzt.

„Die Branche startet damit eine ‚Azubi-Offensive‘. Und das ist auch dringend notwendig. Denn nur so haben die Bäckereien überhaupt die Chance, Nachwuchs zu bekommen“, sagt Claudia Weixler. Die Geschäftsführerin der NGG Allgäu spricht vom „Akut-Problem Azubi-Schwund“: In allen Bäckereien in Bayern gebe es derzeit lediglich rund 2.500 Auszubildende. „Zehn Jahre zuvor waren es immerhin rund 5.200 Bäckerei-Azubis“, so Weixler. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

„Die Azubi-Zahlen bei den bayerischen Bäckereien sind damit dramatisch eingebrochen – um rund 52 Prozent. Jetzt geht es darum, diesen Trend zu stoppen“, sagt NGG-Geschäftsführerin Weixler. Die Arbeit in Bäckereien sei interessant und krisensicher. Um sie aber wirklich attraktiv zu machen, müsse auch der Lohn nach der Ausbildung stimmen: „Eine faire Bezahlung bedeutet, dass jede Bäckerei in Kaufbeuren den Tariflohn zahlt. Und das ist wichtig, um Bäcker und Fachverkäuferinnen bei der Stange zu halten. Denn die Qualität von Brot, Brötchen, Torten, Kuchen & Co. steht und fällt damit, ob ausgebildete Profis in der Bäckerei arbeiten“, macht Claudia Weixler deutlich.

Am Ende entscheide nicht zuletzt auch der Tariflohn darüber, wie gut die Ware sei, die über die Ladentheke gehe. Schon jetzt versuchten viele Betriebe, fehlende Fachkräfte durch Quereinsteiger zu ersetzen. „Backen ist ein Handwerk. Und das muss man lernen. Dazu müssen die Bäckereien aber auch eine gute Ausbildung bieten“, sagt die Geschäftsführerin der Bäcker-Gewerkschaft.

Mehr Informationen rund um Ausbildung, Arbeit und Bezahlung gibt es bei der Bäcker-Hotline der NGG: 040 / 380 13 265.

Gemeinsam mit dem Zentralverband des deutschen Bäckereiverbands hat die NGG im Vorfeld der Europawahl ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie und gegen Hass und Ausgrenzung gesetzt. Die Erklärung „Backen braucht Vielfalt“ ist online abrufbar unter:
www.ngg.net/backen-braucht-vielfalt

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Newsletter Politik Top Verwaltung

Europawahl: Sperrung des Rathaus-Parkhauses

Die Stadt Kaufbeuren sperrt am Tag der Europawahl am 09.06.2024 ab 16:00 Uhr das Rathaus-Parkhaus.

Da die Ergebnisse der Europawahl im Rathaus erfasst werden, müssen die Wahlvorstände die ausgezählten Wahlunterlagen ins Rathaus transportieren. Daher ist es unumgänglich, das Rathaus-Parkhaus für die Fahrzeuge der Wahlvorstände zu reservieren.

Die Sperrung erfolgt ab 16.00 Uhr, wobei die Ausfahrt für schon parkende Fahrzeuge weiterhin frei bleibt. Die Stadt Kaufbeuren bittet um Ihr Verständnis.

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Kultur Newsletter Panorama Soziales Top Veranstaltung

„Film ab!er inklusiv“

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren präsentiert Filmwoche

Zum diesjährigen Jubiläum „60 Jahre Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren“ haben sich die Filmburg Marktoberdorf und die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zusammengetan und die Filmwoche „Film ab!er inklusiv“ auf die Beine gestellt.

Bildquelle: Veranstaltungsplakat

Vom 4. bis 8. Juni 2024 zeigt die Filmburg ausschließlich Filme, in denen Menschen mit Beeinträchtigung die Protagonist*innen sind, die sich mit ihren Lebensrealitäten auseinandersetzen, ihre Perspektiven einnehmen und Geschichten erzählen.

Das filmische Spektrum reicht dabei von deutschen Komödien, wie das unter anderem im Allgäu gedrehte Roadmovie „Goldfische“, oder „Simpel“, über den bevorstehenden Einzug in ein Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigung, bis hin zum intensiven Drama „Systemsprenger“. Begleitet werden die Filme von einführenden Gesprächen, die passend zum jeweiligen Film, von Menschen mit Beeinträchtigung, Familien und Expert*innen aus den vielfältigen Einrichtungen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren gestaltet werden.

Das ganze Programm finden Sie unter: https://www.lebenshilfe-oal.de/filmwoche/

Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 700 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 600 Mitarbeiter*innen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 850 Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de

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S-Forum Zukunft 2024: Sparkasse Allgäu lädt zum Vortrag des Mediziners und Moderators Dr. Gerd Wirtz ein

Sparkasse Allgäu lädt zum Vortrag des Mediziners und Moderators Dr. Gerd Wirtz ein

Die bewährte Vortragsreihe „S-Forum Zukunft“ der Sparkasse Allgäu lädt heuer zwischen Mai und November zu spannenden Vorträgen ein.

Den Auftakt macht am Montag, dem 10. Juni 2024 der Mediziner und Moderator Dr. Gerd Wirtz. In seinem Vortrag „Medizin der Zukunft – Lasst uns die Welt gesünder machen mit Digitaler Medizin“ beleuchtet er die menschliche Seite der Digitalisierung. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im S-Forum, Ludwigstraße 26 in Kaufbeuren statt.

Wer die Chancen und Grenzen der Robotik in der Medizin und Pflege aus erster Hand erfahren möchte, kann sich zu dem Vortrag unter www.sparkasse-allgaeu.de/sforum anmelden. Für Kundinnen und Kunden der Sparkasse Allgäu ist die Veranstaltung kostenfrei.

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Kinder und Jugendliche vor dem Einfluss der Tabakindustrie schützen

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt: Die Tabakindustrie versucht, ihre Erzeugnisse der jüngeren Generation schmackhaft zu machen und spricht diese gezielt über soziale Medien und Streaming-Plattformen an. Ziel dabei sei, weiterhin hohe Gewinne zu erwirtschaften und die Millionen von Raucherinnen und Rauchern zu ersetzen, die jedes Jahr sterben oder mit dem Rauchen aufhören. Die Branche erzielte im Jahr 2022 allein in Deutschland einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro. Laut WHO konsumierten 2022 weltweit mindestens 37 Millionen junge Menschen im Alter von 13 bis 15 Jahren in irgendeiner Form Tabak, in der WHO-Region Europa waren es vier Millionen. Das entsprach 11,5 Prozent der Jungen und 10,1 Prozent der Mädchen dieser Altersgruppe.

Werbestrategien auf Jugendliche zugeschnitten

„Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Direktor Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schätzungen zufolge haben 2022 in der Europäischen Region 12,5 Prozent der Jugendlichen, jedoch nur zwei Prozent der Erwachsenen E-Zigaretten benutzt. Wer E-Zigaretten nutzt, hat dabei ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen. Deshalb fordert ein breites Bündnis in der diesjährigen Kampagne zum Weltnichtrauchertag, Jugendliche besser vor Werbung für E-Zigaretten in sozialen Medien zu schützen. Tabakerzeugnisse wie rauchloser Tabak und Wasserpfeifentabak gibt es in süßlichen und fruchtigen Geschmacksrichtungen. Bisher sind über 15.000 Aromen für E-Zigaretten bekannt, darunter auch solche, die sich erwiesenermaßen an Jugendliche richten, wie etwa Zuckerwatte und Gummibärchen. Die Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Auch die Gestaltung und Handlichkeit dieser E-Zigaretten und Tabakerhitzer lassen sie attraktiv und unbedenklich erscheinen“, mahnt Bernd Ruppert. Produkte, die USB-Sticks ähneln, erleichtern es den jungen Menschen außerdem, sie in der Hand zu verstecken. Laut Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) birgt die verlockende Aufmachung die Gefahr, das ernstzunehmende Gesundheitsrisiko der E-Zigaretten zu unterschätzen. Denn die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe.

Internet-Tipps:

www.aok.de > Suche „Nichtraucher werden“

Weltnichtrauchertag 2024 (dkfz.de)

Weltnichtrauchertag 2024: Schutz der Kinder vor dem Einfluss der Tabakindustrie (who.int)

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Besuch aus der Partnerstadt

Der Sicherheitsrat aus Gablonz/Jablonec zu Besuch in Kaufbeuren

Rund 20 Mitglieder des Sicherheitsrats der Kaufbeurer Partnerstadt Gablonz/Jablonec in Tschechien waren zu Gast in der Stadt. Begrüßt wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im neuen Sitzungssaal des Rathauses. Auf dem Programm standen verschiedene Vorträge zum Thema öffentliche Sicherheit, Bedrohungslagen und Katastrophenschutz. Hierbei haben die Mitglieder des Sicherheitsrats aus Jablonec einen Einblick aus erster Hand darüber bekommen, wie die einzelnen Sicherheitsbehörden und Blaulichtorganisationen im Ernstfall hier in Kaufbeuren zusammenarbeiten.

Für den Bürgermeister von Jablonec, Miloš Vele, war der Besuch auch eine Premiere in Bezug auf die langjährige Partnerschaft der beiden Städte, denn es war sein erster in Kaufbeuren. Vom Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften wurde ein kleines Rahmenprogramm für den An- und Abreisetag organisiert, welches auch einen Stadtspaziergang in tschechischer Sprache vorsah. Bei Kaiserwetter ging es durch die mittelalterliche Altstadt bis hoch zur Blasiuskirche und auf die Stadtmauer, wo die Gäste das spätgotische Juwel, den Jörg-Lederer-Altar, bewundern und das traumhafte Panorama betrachten konnten.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über den Besuch: „Der persönliche Austausch mit unseren Freunden aus Gablonz ist uns immer wichtig. Eine sehr gute Zusammenarbeit zeichnet unsere Städtepartnerschaft aus, deshalb war es für uns selbstverständlich verschiedene Konzepte zu Bedrohungslagen vorzustellen, Einblicke in unsere Arbeit zu geben und den fachlichen Austausch voranzubringen. Ganz besonders freut es mich, dass Miloš Vele sich erstmals persönlich einen Eindruck von Kaufbeuren verschaffen konnte und einer seiner Vorgänger, Petr Beitl, heute Parlamentsabgeordneter, sich der Expertengruppe anschloss, um nicht zuletzt wieder einmal nach Kaufbeuren zu kommen.“