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Silvesterrakete verursacht Balkonbrand in Kaufbeuren – Polizei sucht Zeugen

Unbekannter zündet Feuerwerksrakete in der Peter-Schegg-Straße – Bewohnerin kann Brand schnell löschen

Kaufbeuren – Eine Silvesterrakete hat am Samstagabend, 31. Oktober 2026, einen Kleinbrand auf einem Balkon in der Peter-Schegg-Straße in Kaufbeuren ausgelöst. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Gegen 19:30 Uhr zündete ein bislang unbekannter Täter eine Feuerwerksrakete, die auf dem Balkon einer Anwohnerin explodierte. Dadurch geriet ein dort befindlicher Schirm in Brand.

Dank des schnellen Eingreifens der Geschädigten konnte das Feuer umgehend gelöscht und größerer Schaden verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen dreistelligen Betrag geschätzt.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum bislang unbekannten Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Am Ende steht ein deutlicher Erfolg der Joker gegen die Erding Gladiators

Die Joker konnten eine äußerst hitzige Partie vor 2.392 Zuschauern mit 6:2 für sich entscheiden.

Am Sonntagabend empfing der ESV Kaufbeuren im letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause die Erding Gladiators in der heimischen energie schwaben arena. Im Vergleich zum knappen 5:4-Sieg (n. P.) vergangenen Freitag in Lindau fehlte Andrew Yogan im Kader der Joker. Dafür war Eero Elo wieder mit dabei. Im Tor startete Rihards Babulis. Die Joker konnten eine äußerst hitzige Partie vor 2.392 Zuschauern mit 6:2 für sich entscheiden.

Stimmen zum Spiel

Der ESV Kaufbeuren zeigte gleich zu Beginn, wer im ersten Drittel die tonangebende Mannschaft sein sollte. Sie orientierten sich sofort nach vorne und ließen davon auch nicht ab. Dies führte allerdings in der dritten Spielminute zu einem wunderschönen Konter durch die Gäste. Marc Schmidpeter passte von Höhe der eigenen Torlinie bis zur gegenüberliegenden Abseitslinie zu Brandon Schultz, der im Alleingang Rihards Babulis zur 0:1-Führung überwand. Die Joker hielten sich weiterhin nur in der Erdinger Zone auf, konnten aber nichts Zählbares daraus machen. In der vierzehnten Minute musste Pascal Steck von den Gladiators für zwei Minuten wegen übertriebener Härte das Eis verlassen. Der ESVK machte es aber zu verspielt und war nicht gut abgestimmt, daher blieb die Überzahl ebenso ohne Erfolg. Wenig später dachte sich Fabian Ribnitzky, er zieht einfach mal von der blauen Linie ab, und hier hatten die Joker Glück. Der Puck rutschte David Zabolotny durch die Beine, Sami Blomqvist passte auf und schob zum 1:1 über die Linie. Leon Sivic traf kurz darauf mit der Rückhand den Querbalken der Joker, danach wurde es hektisch. Nach einem Torschuss der Kaufbeurer schlug Jan-Luca Augst nach und traf den Torwart der Gäste, was sowohl Louis Stromberg als auch Michal Spacek dazu veranlasste, sich den jungen Joker vorzunehmen. Hannu Tripcke kam noch schützend dazu, und es ergaben sich folgende Strafen: je zwei Minuten wegen übertriebener Härte für alle vier Beteiligten, plus zwei Minuten für Jan-Luca Augst wegen Stockschlags. Mit einem Torschussverhältnis von 26:5 für die Joker ging es dann in die Kabine.

Die Bilder des Spiels

Die Joker verteidigten die restliche Unterzahl solide, die Erdinger schossen kein Tor. Wenige Minuten später wurde es bitter für den ESVK. Die Schiedsrichter ahndeten nach Videobeweis einen Check Julian Eichingers als Ellbogencheck und gaben ihm eine fünfminütige Strafzeit, welche Hannu Tripcke für ihn absaß, plus Spieldauer-Disziplinarstrafe. Die lange rot-gelbe Unterzahl blieb aber ebenso ohne Gegentor. Es folgten weitere giftige Annäherungen zwischen den Spielern. Nach einer Szene zwischen Max Hops und Louis Stromberg blieb letzterer am Boden liegen. Max Hops saß schon auf der Strafbank, als er nach Videobeweis wieder auf die Spielerbank durfte und Louis Stromberg zwei Minuten wegen Stockchecks erhielt. Die Überzahl brachte den Jokern nichts ein. Anschließend versuchten es die Gladiators mit vielen Schüssen gegen Rihards Babulis, ehe Pascal Steck den freistehenden Leon Sivic sah, welcher das 1:2 perfekt machte. Jere Laaksonen erhielt kurz vor Ende noch eine Strafzeit wegen Beinstellens. In Unterzahl schnappte sich Tomas Schwamberger den Puck und brachte ihn per Schlagschuss aufs Tor. Der Puck sprang hoch und William Eriksson schoss aus der Luft zum 2:2-Ausgleich ein. Mit einer Minute Reststrafe ging es dann in die zweite Pause.

Die anschließende PK

Auch diese Unterzahl überstanden die Joker ohne Gegentor. Jere Laaksonen hatte dann sogar noch eine tolle Chance, schoss zunächst über das Tor, verwertete den zurückspringenden Puck aber knapp nicht. Es folgte eine Strafzeit gegen Brandon Schultz wegen Stockschlags. Dreißig Sekunden in Überzahl hielt Leon Sivic nach dem Anspiel William Eriksson am Bein, daher gab es zwei Minuten wegen Behinderung. In doppelter Überzahl ging es schnell. Sami Blomqvist zu Max Renner und schließlich zu Eero Elo, der per Direktschuss zum 3:2 einnetzte. Dann wurde es kurios. Markus Eberhardt schoss in eigener Zone völlig unbedrängt Tomas Schwamberger an. Der lief kurz an, hechtete dem Puck hinterher und verwandelte im Flug zum 4:2. Mit zwei Minuten Rest auf der Uhr zog Erding den Torwart. Max Oswald schnappte sich die Scheibe, traf zunächst aus großer Entfernung den Pfosten und netzte im Nachschuss zum 5:2 ein. Das war’s aber immer noch nicht, denn Simon Stowasser schlenzte von der blauen Linie in Richtung Tor und der Puck prallte vom Schlittschuh Erik Modlmayrs zum Erdinger Pech zum 6:2 ins eigene Tor. Den Schlusspunkt markierte eine unschöne Szene, als bei Michal Spacek Sekunden vor dem Ende alle Sicherungen durchbrannten und er Tom Schwarz mit voller Wucht den Schläger quer über den Rücken zog, wofür er lediglich zwei Minuten wegen Stockschlags erhielt.

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Fünf Abende auf der Suche nach Hoffnung und Sinn

Rainer Meier – Kirche im alten Kino

Nach der Bibelausstellung laden vier Kaufbeurer Freikirchen zum einem Glaubensgrundkurs ein

Knapp 400 Menschen haben die Bibelausstellung besucht, die vom 24. bis 31. Oktober in der „Kirche im alten Kino“ in Kaufbeuren zu sehen war. Unter ihnen waren auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie eine Konfirmantengruppe, die sich bei Führungen mit der Entstehung, Überlieferung und Bedeutung der Bibel beschäftigten.

An die Begegnungen und Gespräche während der Ausstellung möchten die Veranstalter nun anknüpfen: Unter dem Motto „WARUM? – Jesus mehr ist als Religion“ lädt die Stiftung Nächstenliebe in Aktion gemeinsam mit vier evangelischen Freikirchen vom 5. November bis 3. Dezember 2026 zu fünf Gesprächsabenden über die Grundlagen des christlichen Glaubens ein.

Die Bibelausstellung wurde von den vier Kaufbeurer Freikirchen und der Stiftung gemeinsam organisiert. Neben der Geschichte der Heiligen Schrift stand dabei auch die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung die Botschaft der Bibel für Menschen heute haben kann. Der anschließende Glaubensgrundkurs bietet Gelegenheit, diese Fragen weiterzuverfolgen und sich mit der Person Jesu Christi auseinanderzusetzen.

Was gibt unserem Leben Sinn und Hoffnung? Warum vertrauen Christen der Bibel? Was sagt die christliche Botschaft über Schuld und Vergebung? Welche Bedeutung haben das Leben, der Tod und die Auferstehung Jesu? Und wie kann der Glaube den Alltag prägen? Diese Themen werden an vier Abenden durch Impulsvorträge der beteiligten Pastoren vorgestellt. Der fünfte Abend ist für Erfahrungen, offene Fragen und den persönlichen Austausch vorgesehen. Zu jedem Treffen gehören auch Gespräche in Kleingruppen.

Den Auftakt gestaltet am Donnerstag, 5. November, Gemeindeleiter Uwe Jahn mit dem Thema „Warum die Bibel Gottes Wort ist“. Am 12. November spricht Pastor Alin Cuc über „Warum wir alle ein Problem haben“. Pastor Dr. Rodrigue Ngoumeni geht am 19. November der Frage nach, „Warum Jesus die Antwort ist“. Am 26. November erläutert Pastor Rainer Meier, „Warum Christsein ohne Nachfolge Jesu nicht möglich ist“. Der Abschlussabend am 3. Dezember steht unter dem Motto „Wie es weitergehen kann – Erfahrungen, Fragen und Austausch“.

„Wir möchten Menschen die Gelegenheit geben, ihre Fragen zum christlichen Glauben in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre anzusprechen. Niemand muss Vorkenntnisse mitbringen oder einer Kirche angehören“, erklärt Pastor Rainer Meier von der Freien evangelischen Gemeinde Kaufbeuren, der den Kurs koordiniert. Nach Angaben der Veranstalter haben bereits rund 15 Personen Interesse an einer Teilnahme beziehungsweise ihre Teilnahme angekündigt.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von ihrer religiösen Prägung. Wer den Kurs unverbindlich kennenlernen möchte, kann am ersten Abend auch ohne Anmeldung vorbeikommen. Die fünf Treffen finden jeweils donnerstags von 19:30 bis 21:00 Uhr im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldungen sind online unter https://fegkf.church.tools/publicgroup/373 möglich. Weitere Auskünfte erteilt Pastor Rainer Meier unter 01556/1774626 oder per E-Mail an rainer.meier@feg.de. Informationen sind auch über die Stiftung Nächstenliebe in Aktion erhältlich.

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Wohnungseinbrüche: Polizei warnt vor erhöhtem Risiko in der dunklen Jahreszeit

191 Wohnungseinbrüche im Jahr 2025 im Bereich Schwaben Süd/West – Polizei verstärkt Kontrollen und bietet kostenlose Beratung zum Einbruchschutz

Schwaben Süd/West – Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß das Risiko für Wohnungseinbrüche. Die Polizei setzt deshalb auf gezielte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen und informiert darüber, wie sich Bürgerinnen und Bürger wirksam vor Einbrechern schützen können. Neben geeigneter Sicherungstechnik spielt dabei auch das eigene Verhalten eine wichtige Rolle.

191 Wohnungseinbrüche im Jahr 2025 registriert

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wurden im Jahr 2025 insgesamt 191 Wohnungseinbruchsdiebstähle registriert. Im Vorjahr waren es 178 Fälle. Das entspricht einem Anstieg um 7,3 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich die Aufklärungsquote von 17,4 auf 26,7 Prozent. Damit konnte die Polizei etwa jeden vierten Fall aufklären.

In 36 Prozent der Fälle waren freistehende Einfamilienhäuser betroffen, weitere 26 Prozent entfielen auf Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Ein Wohnungseinbruch bedeutet für die Betroffenen häufig mehr als einen finanziellen Schaden. Das Eindringen in die eigenen vier Wände kann das persönliche Sicherheitsgefühl nachhaltig beeinträchtigen. Besonders häufig nutzen Täter die Dämmerungs- und Abendstunden. Grundsätzlich sind Einbrüche jedoch zu jeder Tageszeit möglich.

Polizei setzt auf verstärkte Kontrollen

Zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität führt die Polizei lageangepasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch. Dabei stehen insbesondere wichtige Verkehrswege sowie mögliche Reise- und Fluchtbewegungen von Tatverdächtigen im Mittelpunkt. Im Herbst 2025 fanden erneut länderübergreifende Schwerpunktkontrollen statt, an denen sich die Polizeien aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen beteiligten. Ziel war es unter anderem, verdächtige Personen und Fahrzeuge frühzeitig zu erkennen und wichtige Fahndungserkenntnisse zu gewinnen.

Auch das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West führt entsprechende Kontrollen durch.

Einbruchschutz: Mechanische Sicherungen besonders wichtig

Ein wirksamer Schutz beginnt bereits bei Fenstern und Türen. Die Polizei empfiehlt geprüfte, einbruchhemmende Produkte ab der Widerstandsklasse RC 2. Entscheidend ist neben der Qualität der Sicherungen auch deren fachgerechter Einbau. Elektronische Sicherungssysteme können den mechanischen Schutz ergänzen. Dass sich entsprechende Maßnahmen lohnen können, zeigen die bundesweiten Zahlen: Im Jahr 2025 blieben 44,9 Prozent der Wohnungseinbrüche im Versuchsstadium. Nach Einschätzung der Polizei tragen geeignete Sicherungen wesentlich dazu bei, dass Einbrecher nicht in Gebäude gelangen.

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren kostenlos und neutral über geeignete Schutzmaßnahmen. Auf Wunsch kommen die Fachberaterinnen und Fachberater auch direkt vor Ort.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Mit einfachen Verhaltensregeln lässt sich das Einbruchsrisiko verringern:

  • Türen abschließen: Haus- und Wohnungstüren beim Verlassen immer abschließen und nicht nur ins Schloss ziehen.
  • Fenster schließen: Auch bei kurzer Abwesenheit Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren vollständig verschließen. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster.
  • Keine Ersatzschlüssel verstecken: Einbrecher kennen viele vermeintlich sichere Verstecke rund ums Haus.
  • Abwesenheit nicht öffentlich machen: Weder auf Anrufbeantwortern noch in sozialen Medien Hinweise auf längere Reisen hinterlassen.
  • Bewohnten Eindruck vermitteln: Während des Urlaubs den Briefkasten regelmäßig leeren lassen und beispielsweise Zeitschaltuhren für die Beleuchtung nutzen.
  • Nachbarschaft im Blick behalten: Auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge achten und nach Möglichkeit Kennzeichen oder Personenbeschreibungen notieren.
  • Verdächtiges sofort melden: Bei entsprechenden Beobachtungen unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 verständigen.

Was tun, wenn ein Einbruch bemerkt wird?

Wer einen Einbrecher im eigenen Haus oder in der Wohnung bemerkt, sollte sich keinesfalls selbst in Gefahr bringen. Wenn möglich, das Gebäude gefahrlos verlassen und sofort die Polizei über 110 verständigen. Wer bei der Rückkehr Einbruchsspuren entdeckt oder vermutet, dass sich noch Täter im Gebäude befinden, sollte nicht hineingehen, sondern außerhalb auf die Polizei warten. Nach einem Einbruch sollten möglichst keine Gegenstände verändert oder berührt werden, damit wichtige Spuren erhalten bleiben.

Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West stehen für Fragen rund um die Sicherung von Wohnungen, Häusern und Unternehmen zur Verfügung.

Kriminalpolizeiinspektion Kempten
Hirnbeinstraße 10, 87435 Kempten
Telefon: 0831 9909-1830

Kriminalpolizeiinspektion Memmingen
Am Schanzmeister 2, 87700 Memmingen
Telefon: 08331 100-278

Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm
Reuttier Straße 64, 89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731 8013-289

Weitere Informationen zum Einbruchschutz und zur zuständigen Beratungsstelle gibt es auf den Internetseiten der Bayerischen Polizei.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, aufmerksam zu bleiben und verdächtige Beobachtungen frühzeitig zu melden. Dabei gilt: Lieber einmal zu viel die Polizei verständigen als einmal zu wenig.

Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

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Allgemein Newsletter Top

Sehenswerter Penaltyschuss von Max Oswald sichert dem ESVK zwei Punkte

Am 14. Spieltag waren die Joker bei den Lindau Islanders zu Gast. Der ESVK musste dabei auf den erkrankten Eero Elo verzichten. Im Tor stand Nikita Quapp.

Die Lindauer kamen mit viel Dampf aus der Kabine. Ihnen war anzumerken, dass sie die Kaufbeurer von Beginn an unter Druck setzen wollten. Das gelang ihnen in den ersten Minuten auch immer wieder. Der ESVK fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und nutzte schließlich einen Fehler der Islanders im Spielaufbau zur Führung. Max Renner eroberte die Scheibe, umspielte die Lindauer Abwehr und legte sie Sami Blomqvist perfekt auf. Der Topscorer musste nur noch einschieben. Kurz darauf legten die Joker den zweiten Treffer nach: Tomas Schwamberger lenkte die Scheibe zum 0:2 über Torhüter Daniel Filmonow hinweg ins Tor. In der Folge hatten die Joker weitere gute Chancen und hätten durchaus noch den einen oder anderen Treffer erzielen können. Auch zwei Unterzahlspiele verteidigten sie erfolgreich. Dabei ergaben sich sogar Konterchancen für Max Oswald und Tomas Schwamberger, die sie jedoch nicht nutzen konnten. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 in die erste Pause.

Das Spiel auf SpradeTV

Das zweite Drittel gehörte dann ganz den Lindauern. Die Joker hatten große Probleme mit dem schnellen Spiel der Islanders, die immer wieder zügig nach vorne spielten und offensiv häufig Eins-gegen-eins-Situationen suchten. In einem Powerplay kamen die Hausherren nach 28 Minuten zu ihrem ersten Treffer. Timo Gams wurde von hinter dem Tor freigespielt und hatte aus kurzer Distanz wenig Mühe, den Spielstand auf 1:2 zu verkürzen. Nur gut eine Minute später erzielten die Lindauer nach einem ihrer vielen überfallartigen Angriffe den Ausgleich. Noah Kane hatte im Slot freie Schussbahn und traf trocken zum 2:2. Wenig später fand ein zunächst harmlos wirkender, wohl abgefälschter Schuss von Sandro Mayr den Weg ins Kaufbeurer Tor – die Islanders führten mit 3:2. Der ESVK hatte im anschließenden eigenen Powerplay die Chance, schnell zu antworten. Das Überzahlspiel der Joker war jedoch zu behäbig. Nach den drei schnellen Gegentoren wirkten die Kaufbeurer zudem etwas geschockt und mussten einige Minuten mit sich selbst kämpfen. Eine Sekunde vor der Pausensirene gelang ihnen dann aber noch der Ausgleich: Max Oswald tankte sich vor das Tor von Daniel Filmonow, wurde beim Abschluss in die Ecke abgedrängt, brachte die Scheibe aber noch einmal vors Tor. Sami Blomqvist schob zum 3:3 ein.

Im letzten Drittel mussten die Kaufbeurer zunächst zwei Powerplays der Lindauer überstehen, was ihnen gelang. Die Partie war nun sehr temporeich, und beide Mannschaften zeigten, dass sie das Spiel gewinnen wollten. In der 47. Spielminute gingen die Joker durch Max Hops mit 3:4 in Führung. Aus kurzer Distanz drückte er die Scheibe nach Vorarbeti von William Eriksson über die Linie. Die Allgäuer hatten immer wieder gute Offensivaktionen und hätten die Partie mit einem weiteren Treffer entscheiden können. Doch auch die Lindauer blieben gefährlich. Bei einer Drei-gegen-zwei-Situation bewahrte Nikita Quapp seine Mannschaft mit einem starken Reflex vor dem Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende führte ein Fehler in der Kaufbeurer Defensive, direkt vor Nikita Quapp, dann doch zum 4:4. Torschütze war Andreas Farny. Die Partie ging in die Verlängerung. Dort hatten beide Mannschaften die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, doch beide Torhüter agierten stark. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Andrew Yogan hielt den ESVK im Rennen, nachdem die Lindauer zuvor mit ihrem dritten Versuch in Führung gegangen waren. Anschließend vergaben beide Mannschaften je einen Versuch. Max Oswald traf schließlich mit zwei sehenswerten Versuchen, während Nikita Quapp auch den letzten Penalty der Lindauer parierte. Am Ende sicherten sich die Joker in einer engen, schnellen und spannenden Partie zwei Punkte.

Am Sonntag empfangen die Joker in der energie schwaben arena zum letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause die Erding Gladiators.

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Zünftiges Weißwurstfrühstück im BRK-Tagestreff Hüttenstraße

Bayerische Schmankerl und bekannte Lieder sorgten für einen geselligen Vormittag

Ein Stück bayerische Gemütlichkeit hielt vor Kurzem Einzug in den BRK-Tagestreff Hüttenstraße in Kaufbeuren. Bei einem zünftigen Weißwurstfrühstück verbrachten die Gäste einen geselligen Vormittag in gemütlicher Runde.

Auf den Tisch kamen traditionelle bayerische Schmankerl: Weißwürste, frische Brezen und dazu ein Radler. Doch nicht nur kulinarisch war für gute Stimmung gesorgt. Auch die Musik durfte nicht fehlen. Gemeinsam wurden bekannte Lieder angestimmt und kräftig mitgesungen.

„Solche Erlebnisse bringen Abwechslung in den Alltag und bereiten unseren Gästen viel Freude. Das Weißwurstfrühstück war eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu lachen und einfach ein paar unbeschwerte Stunden zu genießen“, freut sich Helga Lehmann, Einrichtungsleitung der BRK-Tagespflegen.

Den BRK-Tagestreff kostenlos kennenlernen
Wer den BRK-Tagestreff Hüttenstraße näher kennenlernen möchte, kann einen kostenlosen Kennenlerntag vereinbaren. Interessierte erhalten dabei Einblicke in den Tagesablauf, lernen das Team persönlich kennen und erleben die vielfältigen Angebote mit gemeinsamen Aktivitäten und einem gemütlichen Mittagessen.

Weitere Informationen über den BRK-Tagestreff Neugablonz, Hüttenstraße 5, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz, unter Telefon 08341 68883 oder per E-Mail an tagespflege.neugablonz.oal@brk.de. Mehr auch zu dem Tagestreff Stiftsterrassen in Kaufbeuren oder dem Treff in Buchloe unter www.brk-ostallgaeu.de/tagespflegen

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Wenn Schutz da ist – aber kein Zuhause

Grafik: KI generiert

Eine junge Mutter findet mit ihrem Baby Schutz vor Gewalt – doch ohne Wohnung bleibt der Neuanfang ungewiss.

Eine 24-jährige Mutter lebt mit ihrem zehn Monate alten Baby derzeit im Frauenhaus. Noch vor wenigen Monaten hatte sie eine Wohnung, einen Alltag und die Hoffnung auf ein gemeinsames Familienleben. Nach außen wirkte ihr Partner freundlich, hilfsbereit und zugewandt. Doch hinter verschlossenen Türen zeigte sich ein anderes Bild.

Die junge Frau erlebte Demütigungen, Beschimpfungen und massiven psychischen Druck. Sie wurde kontrolliert, eingeschüchtert und immer weiter verunsichert. Mit der Geburt des Kindes verschärfte sich die Situation spürbar. Statt Unterstützung und Geborgenheit erlebte sie Abwertung, Misstrauen und ständige Vorwürfe. Nichts schien gut genug zu sein. Selbst alltägliche Dinge wurden zum Anlass für Kritik und Erniedrigung. Ihr Handy wurde kontrolliert, ihr Standort überprüft, jeder Schritt misstrauisch hinterfragt.

Besonders alarmierend wurde die Lage, als sich auch das Verhalten des Mannes gegenüber dem Baby veränderte. Aus einem unguten Gefühl wurde bei der Mutter die tiefe Gewissheit, dass sie handeln musste. Als sie ihre Sorgen ansprach, reagierte der Partner mit Wut, Drohungen und weiterer Einschüchterung. Er versuchte, ihr die eigene Wahrnehmung abzusprechen, und redete ihr ein, niemand werde ihr glauben. So wie viele Betroffene häuslicher Gewalt geriet auch sie in einen Zustand aus Angst, Ohnmacht und innerer Isolation.

Schließlich blieb nur ein Ausweg: die Flucht.

Die junge Mutter verließ die gemeinsame Wohnung mit dem Nötigsten – einigen Unterlagen, etwas Kleidung und ihrem Kind auf dem Arm. Im Frauenhaus fanden Mutter und Tochter Schutz, Ruhe und Menschen, die ihnen zuhören, sie ernst nehmen und sie auf dem Weg in ein neues Leben begleiten. Für Frauen in solch einer Situation ist ein Frauenhaus oft ein rettender Ort. Doch es bleibt ein Schutzraum auf Zeit.

Denn Sicherheit allein genügt nicht, wenn danach kein Zuhause folgt.

Was die junge Mutter jetzt dringend braucht, ist eine eigene Wohnung. Einen Ort, an dem sie mit ihrer Tochter ankommen kann. Einen Ort, an dem sie nicht mehr in Angst leben muss. Einen Ort, an dem ihr Kind sicher aufwachsen kann und ein Alltag ohne Bedrohung möglich wird. Doch genau daran scheitert der Neuanfang.

Obwohl die Voraussetzungen für einen Umzug gegeben wären, obwohl die Mietkosten abgesichert sind und obwohl auch nach dem Auszug weitergehende Unterstützung bereitsteht, findet sich kein passender Wohnraum. Die wenigen Wohnungen, die überhaupt infrage kommen, sind oft schon vergeben, bevor es überhaupt zu einem persönlichen Kontakt kommt. Für Frauen mit Kind, für Alleinerziehende und für Menschen mit Gewalterfahrung ist es auf dem angespannten Wohnungsmarkt noch schwieriger, eine Chance zu bekommen.

So bleibt eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind in einer belastenden Übergangssituation gefangen, obwohl sie den schwersten Schritt bereits gegangen ist. Sie hat sich aus Gewalt gelöst. Sie hat Schutz gesucht. Sie ist bereit, neu anzufangen. Doch ohne Wohnung bleibt dieser Weg versperrt.

Dieser Fall zeigt auf eindringliche Weise, was Wohnungsnot für Menschen in einer ohnehin existenziellen Krise bedeutet. Es geht nicht nur um fehlende Quadratmeter. Es geht um Schutz, Würde und die reale Chance auf ein Leben ohne Angst. Für Frauen und Kinder, die häuslicher Gewalt entkommen sind, ist eine Wohnung weit mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie ist der entscheidende Schritt in ein sicheres und selbstbestimmtes Leben.

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Infobox: Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu / Second Stage

Das Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu des SkF Augsburg e.V. bietet Frauen und ihren Kindern Schutz, Beratung und Unterstützung in Situationen häuslicher Gewalt. Mit dem Projekt Second Stage werden Menschen mit Gewalterfahrung auf dem Weg in ein sicheres und selbstbestimmtes Leben begleitet.

Wenn Sie Menschen mit Gewalterfahrung eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne beim:

Projekt Second Stage
Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu
SkF Augsburg e.V.
Telefon: 08341 9993227
E-Mail: secondstage@skf-augsburg.de

Wenn Sie selbst von häuslicher Gewalt betroffen sind, bietet die Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt KF-OAL kostenlos und niederschwellig Unterstützung an.

Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt KF-OAL
Telefon: 08341 9993227

Das Frauenhaus Kaufbeuren ist rund um die Uhr erreichbar unter:
Telefon: 08341 16616

 

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