Mann kommt an der Oberbeurer Steige von der Fahrbahn ab – Ersthelfer und Rettungsdienst versuchen ihn wiederzubeleben
Kaufbeuren-Oberbeuren – Ein 77-jähriger Autofahrer ist am Samstagnachmittag, 10. Oktober 2026, nach einem medizinischen Notfall während der Fahrt verstorben. Der Mann war mit seinem Pkw auf der Oberbeurer Steige unterwegs, als es zu dem Vorfall kam. Nach Angaben der Polizei erlitt der 77-Jährige während der Fahrt einen medizinischen Notfall. Infolgedessen kam sein Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Hecke.
Ersthelfer beginnen sofort mit Wiederbelebung
Ersthelfer reagierten umgehend und leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der alarmierte Rettungsdienst setzte die Reanimation fort. Trotz der sofort eingeleiteten Maßnahmen verstarb der Mann kurze Zeit später im Klinikum. Weitere Personen oder Fahrzeuge waren nach Angaben der Polizei nicht an dem Unfall beteiligt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
Zwei stark beschädigte Fahrzeuge nach dem Frontalzusammenstoß auf der Josefsthaler Straße in Neugablonz. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Die Polizei sucht Hinweise zum Verursacher einer Ölspur. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Zwei Autos kollidieren auf der Josefsthaler Straße – rund 40.000 Euro Sachschaden – Polizei sucht Zeugen
Kaufbeuren-Neugablonz – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Josefsthaler Straße in Neugablonz sind am Samstagnachmittag, 10. Oktober 2026, vier Menschen leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet eines der beteiligten Fahrzeuge aufgrund einer Ölspur ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Der Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr in einem Kurvenbereich. Dort verlor ein Autofahrer nach Angaben der Polizei auf der verunreinigten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw. Das Fahrzeug geriet in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto.
In beiden Fahrzeugen befanden sich jeweils zwei Personen. Alle vier Insassen erlitten leichte Verletzungen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000 Euro.
Feuerwehr sichert Unfallstelle und beseitigt Betriebsstoffe
Um 15.56 Uhr wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zur Josefsthaler Straße alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und übernahmen die Verkehrslenkung. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel gebunden. Anschließend nahm eine Kehrmaschine das Bindemittel auf.
Insgesamt waren zwölf Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Arbeiten dauerten rund zwei Stunden und 19 Minuten.
Polizei sucht Verursacher der Ölspur
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um Hinweise zur Herkunft der Ölspur, die nach bisherigem Ermittlungsstand den Unfall ausgelöst hat. Wer Angaben zum Verursacher machen kann oder entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren
Aufwendiger Rettungseinsatz an der B16: Ein Pkw war in der Nacht auf Sonntag rund sechs Meter tief in die Wertach gestürzt. Eine 16-jährige Mitfahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Aufwendiger Rettungseinsatz in Kaufbeuren – Feuerwehr befreit eingeklemmte Jugendliche mit Drehleiter und Schleifkorbtrage
Kaufbeuren – Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht auf Sonntag, 11. Oktober 2026, einen Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserrettung ausgelöst. Auf der B16 auf Höhe der Mülldeponie Kaufbeuren kam ein mit drei jungen Menschen besetzter Pkw von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Zaun und stürzte etwa sechs Meter tief in das Flussbett der Wertach. Eine 16-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt.
Nach Angaben der Polizei war ein 18-jähriger Autofahrer aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug blieb im rund einen Meter tiefen Wasser liegen. Der Fahrer und sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer konnten sich selbstständig aus dem Wrack befreien. Eine 16-jährige Insassin war dagegen auf der Rücksitzbank eingeklemmt.
Schwierige Rettung aus der Böschung
Um 3.08 Uhr wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zum Unfall an der Mindelheimer Straße alarmiert. Da nahezu zeitgleich ein weiterer Einsatz wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage lief, wurde für die Wache 1 Gesamtalarm ausgelöst. Zusätzlich rückte die Feuerwehr Mauerstetten an. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Das Fahrzeug lag an einer schwer zugänglichen Böschung in der Wertach und musste zunächst mit einer Winde gegen weiteres Abrutschen gesichert werden.
Anschließend gelang es den Einsatzkräften, die eingeklemmte Jugendliche aus dem Fahrzeug zu befreien. Für den Transport aus der Böschung kamen eine Schleifkorbtrage mit Hängegeschirr und die Drehleiter zum Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die Wasserrettung.
Drei Verletzte – B16 drei Stunden gesperrt
Die 16-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden leicht verletzt. Alle drei kamen zur medizinischen Versorgung in ein Klinikum. Im Anschluss an die Personenrettung wurde das Unfallfahrzeug gemeinsam mit einem Abschleppdienst aus der Wertach geborgen. Die B16 blieb für rund drei Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei entstand an dem Pkw Totalschaden im unteren vierstelligen Eurobereich. Gegen den 18-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit 34 Einsatzkräften knapp drei Stunden im Einsatz.
Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren
Autofahrerin übersieht beim Abbiegen einen bevorrechtigten Radfahrer – Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz
Ruderatshofen – Bei einem Verkehrsunfall in Ruderatshofen ist am Dienstagnachmittag, 6. Oktober, ein 84-jähriger E-Bike-Fahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei übersah eine 50-jährige Autofahrerin beim Abbiegen von der Kreisstraße OAL 10 in die Kreisstraße OAL 7 den bevorrechtigten Radfahrer. Der Pkw erfasste das E-Bike, woraufhin der 84-Jährige stürzte und schwere Verletzungen erlitt.
Schwerverletzter ins Krankenhaus gebracht
Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht. Am Auto und am E-Bike entstand nach Polizeiangaben jeweils leichter Sachschaden. Die Polizeiinspektion Marktoberdorf ermittelt gegen die 50-jährige Autofahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Lastwagen gerät auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit zwei Fahrzeugen – B12 zwischen Kaufbeuren und Altdorf mehrere Stunden gesperrt
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B12 sind am Mittwochnachmittag, 7. Oktober, drei Menschen schwer und eine weitere Person leicht verletzt worden. Ein Lastwagen war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengestoßen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Lastwagen gerät auf Gegenfahrbahn
Nach Angaben der Polizei war ein 12-Tonnen-Lkw von Kempten kommend in Richtung Kaufbeuren unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug langsam auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Lastwagen zunächst mit der linken Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Lang-Lkw. Anschließend stieß er mit einem weiteren Transporter zusammen, der ebenfalls in der Gegenrichtung unterwegs war. Der 12-Tonner kam schließlich im Straßengraben zum Stehen. Ein nachfolgender Pkw wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.
Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Feuerwehr kontrolliert Batterien eines Elektro-Lkw
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde gegen 16 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Einsatzkräfte kontrollierten auslaufende Betriebsstoffe und überprüften die Batterien eines beteiligten Elektro-Lkw mithilfe einer Wärmebildkamera. Zudem wurden Fahrzeugbatterien abgeklemmt beziehungsweise beim Elektro-Lkw eine Notentriegelung vorgenommen. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und übernahm anschließend Aufgaben bei der Verkehrslenkung. Insgesamt waren 18 Feuerwehrkräfte mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund zwei Stunden.
B12 mehrere Stunden voll gesperrt
Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Räumungsarbeiten musste die B12 zwischen den Anschlussstellen Kaufbeuren und Altdorf für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zur bislang ungeklärten Unfallursache.
Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren
Beim TeamCamp trainierten rund 15 Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten gemeinsam für außergewöhnliche Schadenslagen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Versorgung von Notfallpatienten, realitätsnahe Einsatzszenarien und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten. Foto: Marvin Gorke-Effenberger
BRK-Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten bereiten sich beim TeamCamp ehrenamtlich auf komplexe Einsatzlagen im Bevölkerungsschutz vor
ch bei länger andauernden und schwierigen Einsatzbedingungen arbeitsfähig bleiben. Im Szenario des TeamCamps bedeutete das: bis zu 72 Stunden Einsatzdauer und insbesondere in der Anfangsphase die Fähigkeit, weitgehend eigenständig zu arbeiten und auch die Versorgung der eigenen Einsatzkräfte sicherzustellen.
Ein Wochenende als zusammenhängende Einsatzlage
Unter dem Motto „Bereit für außergewöhnliche Schadenslagen“ wurde das gesamte Wochenende als zusammenhängendes Einsatzszenario gestaltet.
Die angenommene Lage: Ein schweres Sturmereignis trifft weite Teile Süddeutschlands und angrenzende Regionen. Straßen und Verkehrswege sind teilweise blockiert, die Infrastruktur ist beeinträchtigt und zahlreiche Einsatzkräfte sind bereits gebunden.
Schon vor Beginn des TeamCamps erhielten die Teilnehmer schrittweise Informationen über die sich verschärfende Wetter- und Einsatzlage. Schließlich folgte der fiktive Marschbefehl für die Einheiten. Fahrzeuge und Material mussten vorbereitet und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden. Anschließend verlegten die Kräfte in den angenommenen Bereitstellungsraum im Bereich Eschers.
Damit begann die Übung bewusst nicht erst mit dem ersten Patienten. Auch Vorbereitung, Anfahrt, Führung, Unterkunft und die Organisation eines über längere Zeit eingesetzten Verbandes gehörten zum Trainingskonzept.
Freitag: Auftrag, Einsatzbereitschaft und Autarkie
Am Freitagabend stand zunächst der gemeinsame Blick auf die Aufgaben im Bevölkerungsschutz im Mittelpunkt. In einer offenen Workshop- und Gesprächsrunde beschäftigten sich die Teilnehmer damit, welche Aufgaben die BRK-Bereitschaften bei außergewöhnlichen Schadenslagen übernehmen, welche Fähigkeiten dafür benötigt werden und was persönliche Einsatzbereitschaft bedeutet.
Ein wichtiger Bestandteil war dabei auch die Frage, wie sich ein Einsatzverband in einer großflächigen Schadenslage möglichst autark versorgen kann. Denn wer über viele Stunden oder sogar mehrere Tage anderen Menschen helfen soll, muss auch die Versorgung der eigenen Mannschaft von Beginn an mitdenken.
Neben Themen wie Unterkunft, Energieversorgung und persönlicher Ausstattung wurde deshalb insbesondere die Einsatzstellen- und Notverpflegung praktisch behandelt. Die Teilnehmer bereiteten gemeinsam besondere Notverpflegung für Einsatzkräfte zu und konnten diese direkt selbst probieren.
Damit wurde bereits am Freitag deutlich: Einsatzfähigkeit bedeutet nicht nur, über medizinisches Material, Fahrzeuge und ausgebildetes Personal zu verfügen. Ein Verband muss auch in der Lage sein, seine eigene Arbeitsfähigkeit über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.
Beim TeamCamp trainierten rund 15 Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten gemeinsam für außergewöhnliche Schadenslagen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Versorgung von Notfallpatienten, realitätsnahe Einsatzszenarien und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten. Foto: Marvin Gorke-EffenbergerBeim TeamCamp trainierten rund 15 Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten gemeinsam für außergewöhnliche Schadenslagen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Versorgung von Notfallpatienten, realitätsnahe Einsatzszenarien und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten. Foto: Marvin Gorke-EffenbergerBeim TeamCamp trainierten rund 15 Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten gemeinsam für außergewöhnliche Schadenslagen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Versorgung von Notfallpatienten, realitätsnahe Einsatzszenarien und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten. Foto: Marvin Gorke-Effenberger
Samstag: Patientenversorgung unter erschwerten Bedingungen
Am Samstag wechselte das TeamCamp vollständig in den praktischen Übungsbetrieb.
In einem ersten Szenario musste der Sanitätszug unter eingeschränkten infrastrukturellen Bedingungen eine Versorgungsstelle für Notfallpatienten aufbauen und betreiben. Angenommen wurde, dass Patienten aus umliegenden Gemeinden zugeführt werden und aufgrund begrenzter Transportmöglichkeiten teilweise länger vor Ort versorgt werden müssen.
Die Einsatzkräfte mussten die eintreffenden Patienten beurteilen, medizinisch versorgen, Prioritäten festlegen und deren weiteren Transport organisieren.
Für eine möglichst realistische Darstellung sorgten vorbereitete Patientenszenarien mit sich verändernden Vitalwerten und Krankheitsverläufen. Dadurch entwickelte sich die Lage während der Übung kontinuierlich weiter und verlangte von den Einsatzkräften immer wieder neue Entscheidungen.
Ein zweites Szenario führte die Teilnehmer ins Gelände. Nach dem Sturm wurde eine Wandergruppe vermisst. Mehrere Personen waren durch umgestürzte Bäume und herabfallende Äste verletzt worden. Die Einsatzkräfte erkundeten den Bereich, fanden die Verletzten, führten eine Ersteinschätzung und lebensrettende Sofortmaßnahmen durch und brachten die Patienten aus dem gefährdeten Bereich in eine eingerichtete Patientenablage. Dort erfolgten die weitere Stabilisierung, ärztliche Sichtung, Dokumentation und Vorbereitung für den Transport.
Die beiden Übungsszenarien machten deutlich, worauf es bei außergewöhnlichen Schadenslagen ankommt: klare Strukturen, eingespielte Abläufe, Eigenständigkeit und das Zusammenspiel verschiedener Einheiten und Qualifikationen.
Realitätsnah trainieren – gemeinsam besser werden
Ein besonderer Schwerpunkt des TeamCamps lag auf einem möglichst realitätsnahen Training. Die Teilnehmer sollten nicht lediglich vorgegebene Abläufe abarbeiten, sondern innerhalb des Szenarios selbst Entscheidungen treffen und auf Veränderungen reagieren.
Begleitet wurden die praktischen Übungen durch sogenannte Einsatzcoaches. Sie unterstützten die Teilnehmer dabei, das eigene Vorgehen anschließend gemeinsam zu reflektieren und Erfahrungen unmittelbar in das weitere Training mitzunehmen.
Das Feedback zum ersten TeamCamp fiel sehr positiv aus. Besonders die zusammenhängende Einsatzgeschichte, die realitätsnahen Übungssituationen und die Verbindung aus Fachtraining, Eigenverantwortung und Teambuilding wurden von den Teilnehmern positiv aufgenommen.
Auch der Austausch zwischen unterschiedlich erfahrenen Einsatzkräften spielte dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsame Übungen, Nachbesprechungen, die Unterbringung vor Ort und die Zeit außerhalb des eigentlichen Übungsbetriebs boten Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen.
Michael Triebel, Kreisfachdienstleiter Sanitätsdienst im BRK-Kreisverband Ostallgäu, trug die federführende Gesamtverantwortung für Konzeption und Durchführung des TeamCamps. Für ihn bestätigt das Wochenende den eingeschlagenen Weg in der Ausbildung der Einsatzkräfte:
„Ich bin sehr stolz auf die Leistungsbereitschaft unserer Einsatzkräfte. Das Wochenende war ein großer Erfolg für unsere gemeinsame Weiterentwicklung. Mit welchem Engagement sich diese Menschen in ihrer Freizeit ausbilden, trainieren und auf schwierige Einsatzlagen vorbereiten, verdient meinen vollen Respekt. Gleichzeitig hat dieses Wochenende gezeigt, was wir als Gemeinschaft bereits erreichen können, wenn jeder seine Fähigkeiten einbringt.“
Die gewonnenen Erfahrungen sollen nun in die weitere Entwicklung des Fachdienstes im Kreisverband einfließen. Nachdem in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen und gemeinsame Standards geschaffen wurden, soll künftig noch stärker das praktische Training unter realistischen Einsatzbedingungen im Mittelpunkt stehen.
Ein TeamCamp, das seinen Namen verdient
Dabei war das TeamCamp nicht nur während der Übungen eine Teamleistung. Auch hinter den Kulissen wäre ein Trainingswochenende auf diesem Niveau ohne zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer nicht möglich gewesen.
Die Konzeption und Gesamtorganisation lag beim Fachdienst Sanitätsdienst. Tatkräftige Unterstützung bei Planung und Umsetzung kam unter anderem von Jochen Fritsch, SEG-Führer der BRK-Bereitschaft Marktoberdorf und seinem Team.
Eine entscheidende Rolle spielten außerdem die Notfalldarsteller, die sogenannten Mimen. Sie stellten Verletzte und Erkrankte realitätsnah dar und ermöglichten es den Einsatzkräften dadurch, nicht nur einzelne medizinische Maßnahmen zu üben, sondern komplette Einsatzabläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.
Von der Entwicklung der Rahmenlage und der einzelnen Szenarien über die Vorbereitung der Patientendarstellungen und Übungsunterlagen bis hin zu Organisation, Logistik, Übungssteuerung und Durchführung entstand das Wochenende so als gemeinsames ehrenamtliches Projekt vieler Beteiligter.
„Der Name TeamCamp hat für mich deshalb eine doppelte Bedeutung“, so Triebel. „Wir wollen unsere Einsatzkräfte als Team weiterentwickeln. Gleichzeitig wäre das gesamte Wochenende ohne die vielen Menschen, die sich bei Vorbereitung und Durchführung eingebracht haben, überhaupt nicht möglich gewesen. Genau diese Bereitschaft, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, zeichnet unser Ehrenamt aus.“
Verstärkung gesucht – Einstieg bereits Anfang November möglich
Damit diese Einsatzbereitschaft auch künftig gewährleistet werden kann, suchen die BRK-Bereitschaften im Ostallgäu weitere motivierte Menschen, die sich ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren möchten.
Medizinische Vorkenntnisse sind für einen Einstieg nicht zwingend erforderlich. Wichtig sind Interesse an der Aufgabe, Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen und Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.
Aktuell bietet sich dafür sehr kurzfristig eine gute Gelegenheit: Bereits Anfang November ist gegebenenfalls ein direkter Einstieg in die Sanitätsausbildung möglich. Sie vermittelt wichtige medizinische Grundlagen für die weitere ehrenamtliche Tätigkeit und bildet eine Basis für den späteren Einsatz in den Einheiten.
Wer neugierig geworden ist und sich vorstellen kann, künftig selbst Teil einer Schnelleinsatzgruppe zu werden, kann sich unverbindlich bei der Kreisbereitschaftsleitung des BRK Ostallgäu informieren.
Das TeamCamp hat gezeigt, was Bevölkerungsschutz in der Praxis ausmacht: gut ausgebildete Einsatzkräfte, verlässliche Strukturen und Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit zu investieren, gemeinsam zu trainieren und Verantwortung zu übernehmen, wenn andere ihre Hilfe brauchen.
38-Jähriger benötigt mehrere Versuche zum Einparken vor der Polizeiinspektion Kaufbeuren – Beamte ordnen Blutentnahme an
Kaufbeuren – Ausgerechnet seine Fahrt zur Polizeiinspektion Kaufbeuren hat für einen 38-jährigen Autofahrer strafrechtliche Konsequenzen. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann mit seinem Pkw zur Dienststelle und benötigte dort mehrere Versuche, um sein Fahrzeug zu parken. Dadurch staute sich bereits der nachfolgende Verkehr.
Alkoholgeruch bei Kontrolle festgestellt
Bei der anschließenden Verkehrskontrolle bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und untersagten dem 38-Jährigen die Weiterfahrt. Sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt nun gegen den Mann wegen Trunkenheit im Verkehr.
Polizei und Feuerwehr waren in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert – Zeugen nach Sachbeschädigung und Unfallflucht gesucht
Mehrere Einsätze haben Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen in Kaufbeuren beschäftigt. Unter anderem beschädigten zwei unbekannte Kinder nach Angaben der Polizei mit einer Axt einen Automaten in der Sudetenstraße. Am Kirchplatz endete ein Streit zwischen zwei Männern in einer gegenseitigen Körperverletzung. Die Feuerwehr war unter anderem bei einer Drehleiterrettung und einem Wasserschaden im Einsatz.
Maskierte Kinder schlagen mit Axt auf Automaten ein
Kaufbeuren – Zwei bislang unbekannte Kinder haben am frühen Sonntagmorgen gegen 2.44 Uhr einen Automaten in der Sudetenstraße beschädigt. Nach Angaben der Polizei waren die beiden Täter maskiert und schlugen mit einer Axt gegen die Scheibe des Automaten. Als ein Passant vorbeikam, flüchteten die beiden mit Fahrrädern. Beute machten sie nicht. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im niedrigen vierstelligen Bereich.
Die Polizei stellte Beweismittel sicher und ermittelt wegen Sachbeschädigung sowie des Verdachts des versuchten Diebstahls gegen die unbekannten Täter.
Patientin mit Drehleiter gerettet
Kaufbeuren – Zu einer Drehleiterrettung wurde die Feuerwehr Kaufbeuren am Sonntagnachmittag um 17.03 Uhr in den Bleicherweg alarmiert. Die Patientin wurde mit einer Schleifkorbtrage über die Drehleiter gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr unterstützte zudem beim Umlagern der Patientin.
Der Einsatz dauerte rund 40 Minuten. Zwölf Feuerwehrleute waren mit zwei Fahrzeugen vor Ort.
Defekter Spülkasten sorgt für Feuerwehreinsatz in Neugablonz
Kaufbeuren-Neugablonz – Ein Wasserfleck an der Badezimmerdecke einer Wohnung im zweiten Obergeschoss hat am Sonntagvormittag zu einem Feuerwehreinsatz im Luxdorfer Weg geführt. Nachdem die Einsatzkräfte den Wasserfleck festgestellt hatten, wurde nach Rücksprache mit der Polizei die Tür einer Wohnung im dritten Obergeschoss gewaltsam geöffnet. Dort stellte sich heraus, dass ein Toilettenspülkasten im Badezimmer defekt war. Die Feuerwehr stellte das Wasser ab und baute anschließend einen neuen Schließzylinder in die zuvor geöffnete Tür ein. Der Schlüssel und die Einsatzstelle wurden der Polizei übergeben.
Elf Einsatzkräfte waren rund eine Stunde vor Ort.
Brandmeldeanlage löst zweimal aus
Kaufbeuren – Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit rückte die Feuerwehr am Samstag in die Adelindastraße aus. Um 15.20 Uhr war eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betreffenden Wärmemelder, konnten jedoch keine weitere Feststellung machen und stellten die Anlage zurück. Um 16.07 Uhr erfolgte erneut eine Alarmierung zur selben Brandmeldeanlage. Ursache war nach Angaben der Feuerwehr derselbe automatische Melder. Der defekte Melder wurde daraufhin vom Betreiber aus der Anlage ausprogrammiert und die Brandmeldeanlage erneut zurückgestellt.
Beim ersten Einsatz waren 13, beim zweiten zehn Feuerwehrleute im Einsatz.
Streit vor Bar am Kirchplatz eskaliert
Kaufbeuren – In der Nacht von Freitag auf Samstag gerieten zwei Männer vor einer Bar am Kirchplatz in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug nach Angaben der Polizei ein 55-Jähriger einem 51-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der 51-Jährige setzte daraufhin Tierabwehrspray gegen seinen Kontrahenten ein. Dieser erlitt dadurch Reizungen im Bereich der Augen. Gegen beide Männer wird wegen Körperverletzung ermittelt.
Hoher Sachschaden nach Unfallflucht in Tiefgarage
Kaufbeuren – Bereits am Donnerstagvormittag, 1. Oktober, wurde ein geparkter Pkw in der Tiefgarage eines Einkaufszentrums in der Josef-Landes-Straße beschädigt. An der rechten Fahrzeugseite entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
Polizei sucht nach Auseinandersetzung am Berliner Platz Zeugen – auch in Neugablonz, Germaringen und Mauerstetten wird um Hinweise gebeten
Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen am Berliner Platz
Kaufbeuren – Am Samstagabend kam es am Berliner Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen die beteiligten Jugendlichen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
Außenspiegel in der Bürgerstraße beschädigt – Verursacher flüchtet
Kaufbeuren-Neugablonz – Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte am Montag zwischen 8 und 9 Uhr einen in der Bürgerstraße geparkten Pkw. Dabei wurde der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 500 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 933-0 entgegen.
Unfallflucht im Gartenweg – Polizei hat Hinweis auf Fahrzeugmarke
Kaufbeuren – Zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht kam es am Montag im Gartenweg. Zwischen 7 und 14.30 Uhr wurde dort auf Höhe einer Schule ein geparkter Pkw an der hinteren linken Seite beschädigt. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden von etwa 300 Euro zu kümmern. Nach der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen Pkw der Marke VW gehandelt haben dürfte.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 933-0 zu melden.
Pkw in Germaringen beschädigt
Germaringen – In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigte ein bislang unbekannter Täter einen im Egenberger Weg geparkten Pkw an der rechten Fahrzeugseite. Dabei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet unter 08341 933-0 um Hinweise.
Nach Sturz mit E-Bike: Polizei sucht Radfahrerin
Mauerstetten – Nach einem Verkehrsunfall am späten Montagnachmittag im Rainhardstal sucht die Polizei eine bislang unbekannte Radfahrerin. Die Frau war mit ihrem E-Bike bergab unterwegs, als ein sechsjähriger Junge mit seinem Tretroller aus einer Hofeinfahrt fuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, leitete die Radfahrerin ein Bremsmanöver ein und stürzte.
Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich die Frau noch vor dem Eintreffen der Polizei. Sie wird gebeten, sich unter 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
Motorradfahrer bei Zusammenstoß in der Augsburger Straße verletzt
Kaufbeuren – Bei einem Verkehrsunfall in der Augsburger Straße ist am Montagnachmittag ein 65-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt worden.
Nach Angaben der Polizei wollte ein 79-jähriger Autofahrer gegen 13 Uhr vom Parkplatz des Waldfriedhofs auf die Augsburger Straße einfahren. Dabei missachtete er die Vorfahrt des stadtauswärts fahrenden Motorradfahrers. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 65-Jährige stürzte.
Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.
Sechs Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst weist auf steigenden Bedarf in der Herbstzeit hin
KAUFBEUREN/OSTALLGÄU. Dank der großen Spendenbereitschaft konnte die Blutversorgung in Bayern über die Sommermonate gut abgesichert werden. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bedankt sich bei allen, die auch während der Ferien- und Urlaubszeit einen Termin wahrgenommen haben.
Aktuell ist das Spendeaufkommen jedoch wieder rückläufig. Mit der Volksfestzeit, den bevorstehenden Herbstferien sowie der Erkältungs- und Grippesaison ist erfahrungsgemäß mit zusätzlichen Ausfällen zu rechnen. Der BSD bittet deshalb alle, die gesund und fit sind, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen.
Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.
Blutspende nach Erkältung oder Grippe
Wer Erkältungs- oder Grippesymptome hatte, muss vor der nächsten Blutspende bestimmte Wartezeiten beachten:
Eine Woche nach Abklingen der Symptome bei einer Erkältung beziehungsweise einem grippalen Infekt ohne Fieber mit leichten Symptomen oder Schnupfen.
Vier Wochen nach Infekten mit Fieber und stärkeren Beschwerden, beispielsweise Influenza, Bronchitis, akuter Sinusitis und/oder einer Behandlung mit Antibiotika.
Wer selbst vorübergehend nicht spenden kann, kann ebenfalls helfen, indem er Familie, Freunde oder Bekannte auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam macht.
Alle aktuellen Termine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen rund um die Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).
Polizei ermittelt in zwei Fällen und bittet Zeugen um Hinweise
Einbruch am Kaufbeurer Bahnhof: Täter erbeutet Tabakwaren und E-Zigaretten
Kaufbeuren – Ein bislang unbekannter Täter ist am frühen Samstagmorgen, 26. September 2026, in einen Kiosk im Bahnhof Kaufbeuren eingebrochen. Nach Angaben der Polizei verschaffte er sich gegen 4 Uhr gewaltsam Zugang zu dem Geschäft. Der Täter entwendete Tabakwaren und E-Zigaretten im niedrigen vierstelligen Bereich. Darüber hinaus entstand durch den Einbruch ein Sachschaden im dreistelligen Bereich.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren und der Kriminaldauerdienst Memmingen übernahmen die ersten Ermittlungen vor Ort. Die weitere Bearbeitung liegt bei der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Gegen den bislang unbekannten Täter wird wegen Einbruchdiebstahls ermittelt.
Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Quelle: KPI Memmingen – KDD
Kleidung aus Altkleidercontainer in Kaufbeuren gestohlen
Kaufbeuren – Mehrere Kleidungsstücke sind am Sonntagnachmittag, 27. September 2026, aus einem Altkleidercontainer in Kaufbeuren gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei entnahm ein bislang unbekannter Täter zwischen 15 und 16 Uhr die Kleidungsstücke aus einem Container auf einem Parkplatz in der Sudetenstraße.
Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Hinweise zum bislang unbekannten Täter. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren melden.
Feuerwehr war am Wochenende in Neugablonz und Hirschzell mehrfach gefordert
Mehrere Einsätze haben die Feuerwehren in Kaufbeuren am Wochenende beschäftigt. In Neugablonz rückten die Einsatzkräfte unter anderem wegen Gasgeruchs, einer überschwemmten Straße und einer Personensuche aus. In Hirschzell musste eine Ölspur beseitigt werden.
Erhöhte Gaskonzentration in Wohnhaus festgestellt
Am Sonntag, 27. September 2026, wurde der Löschzug Neugablonz um 11.37 Uhr in die Seidenschwanzer Straße alarmiert. Gemeldet worden war Geruch nach Erdgas. Im Keller des betroffenen Hauses stellten die Einsatzkräfte tatsächlich eine erhöhte Konzentration brennbarer Gase fest. Daraufhin wurden benachbarte Häuser evakuiert und das Gebäude belüftet.
Der Gasversorger stellte die Gaszufuhr ab. Nachdem keine Gaskonzentration mehr festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle übergeben. Zusätzlich wurde eine Sperre des Hausanschlusses veranlasst. Der Mieter wurde darauf hingewiesen, dass der Anschluss erst nach einer Prüfung durch einen Fachbetrieb wieder in Betrieb genommen werden darf.
Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden. 17 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Überschwemmte Straße nach mutmaßlichem Wasserrohrbruch
Bereits in der Nacht auf Sonntag war die Feuerwehr um 1.17 Uhr in die Wiesenstraße in Neugablonz gerufen worden. Dort war eine Straße überschwemmt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Überschwemmung vermutlich durch einen Wasserrohrbruch verursacht. Das zuständige Wasserwerk wurde hinzugezogen.
Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.
Vermisste Person mit Unterstützung zahlreicher Kräfte gesucht
Am Samstagabend, 26. September, rückte die Feuerwehr Neugablonz um 20.33 Uhr zu einer Personensuche aus. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren auch Mantrailer beziehungsweise Personensuchhunde sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Koordination der beteiligten Hilfskräfte übernahm die Unterstützungsgruppe der Feuerwehr-Einsatzleitung. Die vermisste Person wurde schließlich von der Polizei gefunden.
Der Einsatz dauerte etwas mehr als zwei Stunden. 17 Feuerwehrkräfte waren beteiligt.
Ölspur in Hirschzell beseitigt
Am Samstagnachmittag war zudem die Feuerwehr Hirschzell im Einsatz. Um 16.43 Uhr wurde sie zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich der Bärenseestraße alarmiert. Dort hatte ein Motorrad eine Ölspur verursacht. Die Feuerwehr streute die betroffene Fahrbahn ab und sicherte den Bereich. Der zuständige Straßenbaulastträger stellte zusätzlich Warnschilder mit dem Hinweis „Achtung Ölspur“ auf.
Fünf Einsatzkräfte waren rund 77 Minuten im Einsatz.
In Kaufbeuren sucht die Polizei nach zwei bislang unbekannten Tätern – bei Biessenhofen entstand bei einem Verkehrsunfall ein Schaden von rund 9.000 Euro
Kleinkraftrad am Jakob-Brucker-Gymnasium gestohlen – Zeugen gesucht
KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochvormittag gegen 09:00 Uhr ein versperrtes Kleinkraftrad der Marke Piaggio an der Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums im Tänzelfestweg. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den bislang unbekannten Täter.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Wohnungseinbruch in der Honoldstraße – Schranktresor gestohlen
KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Montag, 16:00 Uhr, bis Dienstag, 16:00 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in eine Privatwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Honoldstraße ein. Der Täter durchsuchte die Wohnung nach Wertgegenständen und entwendete unter anderem einen Schranktresor sowie weitere Wertgegenstände. Die Höhe des Vermögensschadens steht derzeit noch nicht fest.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls gegen den bislang unbekannten Täter. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (KPS Kaufbeuren)
Unfall auf der B16 bei Biessenhofen – Pkw-Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis
BIESSENHOFEN. Am Mittwoch gegen 10:45 Uhr fuhr der Fahrer eines Arbeitsfahrzeugs mit Anhänger aus einem Kiesbereich zwischen dem Kreisverkehr Altdorf und dem Kreisverkehr Bertoldshofen auf die B16. Dabei übersah er einen aus Richtung Altdorf kommenden Pkw. Dessen Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Pkw-Fahrer. (PI Marktoberdorf)
Polizei ermittelt nach Vorfällen in Kaufbeuren, Rieden und Biessenhofen – in zwei Fällen werden Zeugen gesucht
RIEDEN. Am Mittwochnachmittag, 24. September 2026, kam es in Rieden zu einer eskalierten Auseinandersetzung innerhalb einer Partnerschaft. Dabei wurde eine Frau mit einem Messer verletzt. Im Zuge des Streits erlitt die Frau Schnittverletzungen an der Hand. Ihr Partner flüchtete anschließend mit einem Pkw. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei den Mann im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen.
Aufgrund einer psychischen Ausnahmesituation wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen des Sachverhalts gegen ihn. (PI Buchloe)
Kleinkraftrad am Jakob-Brucker-Gymnasium gestohlen – Zeugen gesucht
KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochvormittag gegen 09:00 Uhr ein versperrtes Kleinkraftrad der Marke Piaggio an der Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums im Tänzelfestweg. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den bislang unbekannten Täter.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Einbruch in Mehrfamilienhaus: Schranktresor und Wertgegenstände gestohlen
KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Montag, 16:00 Uhr, bis Dienstag, 16:00 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in eine Privatwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Honoldstraße ein. Der Täter durchsuchte die Wohnung nach Wertgegenständen und entwendete unter anderem einen Schranktresor sowie weitere Wertgegenstände. Die Höhe des Vermögensschadens steht derzeit noch nicht fest.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (KPS Kaufbeuren)
Unfall auf der B16 bei Biessenhofen – Pkw-Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis
BIESSENHOFEN. Am Mittwoch gegen 10:45 Uhr fuhr der Fahrer eines Arbeitsfahrzeugs mit Anhänger aus einem Kiesbereich zwischen dem Kreisverkehr Altdorf und dem Kreisverkehr Bertoldshofen auf die B16. Dabei übersah er einen aus Richtung Altdorf kommenden Pkw. Dessen Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn. (PI Marktoberdorf)
Brandmeldeanlage schlägt am Donnerstagmorgen Alarm – Ursache ist ein Toaster im Sterilisationsbereich
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Donnerstag, 24. September 2026, um 07:32 Uhr wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Klinikum in der Dr.-Gutermann-Straße alarmiert. Ausgelöst hatte ein Melder in einem Aufenthaltsraum im Sterilisationsbereich. Nach Rücksprache mit der Haustechnik betraten die Einsatzkräfte den Bereich ohne Schutzkleidung und kontrollierten den betroffenen Melder.
Toaster als Ursache
Als Ursache stellte sich ein Toaster heraus, in dem Speisereste angebrannt waren. Die Haustechnik entfernte das Gerät. Eine natürliche Belüftung des Bereichs war ausreichend. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Gefährliche Wendemanöver auf der Josef-Landes-Straße – Polizei sucht Zeugen
Ein 16-Jähriger hat am Dienstagabend versucht, sich in der Josef-Landes-Straße auf Höhe des Modepark Röther einer Polizeikontrolle zu entziehen. Nach Angaben der Polizei missachtete der Jugendliche sowohl das Anhaltsignal der Beamten als auch deren Ansprache. Anschließend führte er mit seinem E-Scooter auf der stark befahrenen Straße mehrere gefährliche Wendemanöver durch und flüchtete. Mehrere Autofahrer mussten deshalb bis zum Stillstand abbremsen.
Jugendlicher später kontrolliert
Im Rahmen der Fahndung konnte der 16-jährige Italiener angetroffen und kontrolliert werden. Dabei stellten die Beamten nach eigenen Angaben drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss.
Polizei bittet um Hinweise
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Unbekannter wirft in der Augsburger Straße ein Fahrrad unmittelbar auf die Fahrbahn – Autofahrer kann ausweichen und einen Zusammenstoß verhindern
KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Augsburger Straße ein Kinderfahrrad unmittelbar vor ein fahrendes Fahrzeug geworfen. Dem Fahrer gelang es, auszuweichen und damit einen Zusammenstoß zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein blau-grünes Kinderfahrrad der Marke Cube. Es war mit einem bunten Sattelüberzug und einer Lenkertasche ausgestattet. Warum der unbekannte Täter das Fahrrad auf die Straße warf, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Polizei bittet um Hinweise
Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zum bislang unbekannten Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Autofahrerin weicht Traktorgespann aus – rund 8.000 Euro Sachschaden
Pforzen. Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße OAL 13 zwischen Pforzen und Zellerberg ist am Freitagnachmittag ein Sachschaden von rund 8.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei wollte eine 57-jährige Pkw-Fahrerin einen 27-jährigen Landwirt überholen, der mit einem Traktor und Anhänger unterwegs war.
In einer langgezogenen Linkskurve scherte die Frau auf die Gegenfahrbahn aus. Als sie sich auf Höhe des Traktorgespanns befand, setzte der 27-Jährige den linken Blinker, um in die Lohstraße abzubiegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die Autofahrerin nach links auf eine Wiese aus. Dabei wurde ihr Fahrzeug beschädigt. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 8.000 Euro.
Mit dem Arrow-Luftverteidigungssystem (AWS-G: Arrow Weapon System - Germany) hat die Bundeswehr die Anfangsbefähigung erreicht, am Standort Schönewalde in Brandenburg am 01.12.2025.
Foto: Bundeswehr/Hildemann
Bundeswehr will Infrastruktur bis Mitte 2028 fertigstellen – Umweltverträglichkeitsprüfung wird per Ausnahmeentscheidung nicht als mehrjähriges förmliches Verfahren durchgeführt
Friesenried/Kaufbeuren. Das Luftverteidigungssystem „Arrow“ soll im Raum Friesenried seine sogenannte „Einsatzstellung Süd“ erhalten. Wie das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mitteilte, sollen die dafür notwendigen baulichen Infrastrukturmaßnahmen bis Mitte 2028 abgeschlossen werden. Ziel ist es, das System bis Ende 2028 in die nationalen Führungsstrukturen zu integrieren.
Bereits Ende Juni hatte die Bundeswehr bekanntgegeben, dass der Großraum Kaufbeuren für den süddeutschen Standort des „Arrow Weapon System for Germany“ ausgewählt wurde. Nach Angaben der Bundeswehr soll das System Deutschland gegen ballistische Raketen großer Reichweite schützen und Flugkörper in Höhen von mehr als 100 Kilometern abfangen können.
Bescheid Bescheid zur Ausnahmeentscheidung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzt
Ausnahmeentscheidung bei der Umweltverträglichkeitsprüfung
Nach Angaben des Bundesamtes hat das Bundesministerium der Verteidigung Anfang September eine Ausnahmeentscheidung nach § 1 Abs. 2 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes erlassen. Damit werde das Vorhaben am Standort Friesenried von der Pflicht befreit, eine formelle, mehrjährige Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.
Die Bundeswehr begründet diesen Schritt mit dem Zeitbedarf für den Aufbau des Systems und der veränderten Sicherheitslage. Durch eine frühere Bereitstellung der Fähigkeit solle nach ihrer Darstellung das Risiko für die Sicherheit Deutschlands, seiner Bündnispartner und der Bevölkerung verringert werden. Das Bundesamt betont zugleich, dass mit der Ausnahmeentscheidung keine Absenkung der Umweltstandards verbunden sei.
Biotopkartierung und Artenschutzmaßnahmen bereits eingeleitet
Nach Angaben des BAIUDBw sollen die Bauarbeiten ökologisch begleitet und die einzelnen Bauabschnitte überwacht werden. Eine Biotopkartierung sei bereits erfolgt. Zudem seien sogenannte CEF-Maßnahmen zum Artenschutz eingeleitet worden. Dazu gehören laut Bundeswehr unter anderem Nistkästen im Umfeld sowie die Schaffung von Ersatzhabitaten. Notwendige Rodungen sollen außerhalb der örtlichen Brutzeiten erfolgen. Auch die technischen Vorgaben zum Schutz der örtlichen Quellfassungen und des Trinkwassers sowie die Anforderungen des Immissionsschutzes sollen nach Angaben des Bundesamtes weiterhin vollständig gelten.
„Arrow“ soll Teil eines mehrstufigen Schutzsystems werden
Das „Arrow Weapon System for Germany“ ist für die Abwehr weitreichender ballistischer Raketen ausgelegt. Die Bundeswehr beschreibt es als oberste Ebene eines mehrstufigen Luftverteidigungssystems, das durch weitere Systeme wie Patriot und IRIS-T SLM ergänzt wird.
Eine erste Befähigung des Systems wurde bereits im Dezember 2025 in der Annaburger Heide hergestellt. Mit strategisch verteilten Standorten in Deutschland soll künftig eine möglichst umfassende Abdeckung erreicht werden. Die Bundeswehr bezeichnet das System als rein defensiv; es soll der Frühwarnung sowie dem Schutz der Bevölkerung, kritischer Infrastruktur, der Streitkräfte und der Bündnispartner dienen.
Weitere Zusammenarbeit mit Kommunen und Behörden angekündigt
Für die weiteren Planungen kündigt das Bundesamt eine enge Abstimmung mit Kommunen, Fachbehörden, politischen Entscheidungsträgern, dem Bundesverteidigungsministerium und weiteren Beteiligten an. Der Bescheid zur Ausnahmeentscheidung soll nach Angaben des Bundesamtes unter anderem im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Bundeswehr veröffentlicht werden.
Neun Einsatzkräfte rücken am frühen Montagmorgen zu einer technischen Hilfeleistung aus
KAUFBEUREN. Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Montag, 14. September 2026, um 04:14 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Neue Gasse alarmiert. Im Erdgeschoss eines Gebäudes lief Wasser aus der Fehldecke. Die Einsatzkräfte nahmen das ausgetretene Wasser mit einem Wassersauger auf. Um den Fehlboden zu entlasten, öffnete die Feuerwehr diesen an mehreren Stellen. Den Strom hatten die Eigentümer bereits selbst abgestellt. Sie wurden von der Feuerwehr darauf hingewiesen, diesen nicht eigenständig wieder einzuschalten. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Gebäude an die Eigentümer übergeben. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und zehn Minuten.
Neun Einsatzkräfte waren mit einem Löschgruppenfahrzeug (LF 1/43/1) und einem Rüstwagen (RW 1/61/1) vor Ort.
Die Polizei war in Kaufbeuren bei mehreren Vorfällen im Einsatz – unter anderem kontrollierte die Kontrollgruppe Poser/Tuner zahlreiche Fahrzeuge. Zudem werden nach zwei Unfallfluchten Zeugen gesucht
Kontrollgruppe Poser/Tuner kontrolliert in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Die Kontrollgruppe Poser/Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West kontrollierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich Kaufbeuren. Der Fokus lag erneut auf technisch veränderten Fahrzeugen sowie auffälligem Fahrverhalten mit unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung. Gegen 17:20 Uhr fiel den Beamten zunächst ein 18-jähriger Pkw-Fahrer auf der B16 zwischen Mindelheim und Kaufbeuren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Da sich der Fahrer noch in der Probezeit befindet, erwartet ihn neben einem Bußgeld im dreistelligen Bereich sowohl ein Fahrverbot als auch eine Verlängerung der Probezeit. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde wird ebenfalls in Kenntnis gesetzt.
Im Zuge der Kontrollen technisch veränderter Fahrzeuge fielen den Beamten im Stadtgebiet Kaufbeuren vier Pkw auf. Die Veränderungen reichten von Softwaremanipulationen und nicht eingetragenen Anbauteilen bis hin zu manipulierten Abgasanlagen. Bei allen Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Zwei Fahrzeuge stellten die Beamten vor Ort sicher und führten sie zur technischen Überprüfung einem unabhängigen Gutachter zu. Bei allen betroffenen Fahrzeugen werden die zuständigen Zulassungsstellen über den Sachverhalt informiert.
Lautstarkes Aufheulen der Motoren hat Konsequenzen
Im Laufe der Nacht fielen den Beamten zudem vier Fahrzeugführer im Alter zwischen 21 und 35 Jahren aufgrund ihres Fahrverhaltens im Stadtgebiet Kaufbeuren auf. Sie ließen innerorts ihre Motoren lautstark aufheulen und sorgten damit für eine deutliche Abgas- und Lärmbelästigung. Drei Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld im unteren dreistelligen Bereich. Ein 35-Jähriger muss aufgrund wiederholten Fahrverhaltens innerhalb weniger Wochen mit einer Verdopplung des Bußgeldes und einem Bericht an die Führerscheinstelle rechnen. Diese Art der übermäßigen Abgas- und Lärmbelästigung sei insbesondere für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer gerade zur Nachtzeit nicht zumutbar, weshalb die Kontrollgruppe Poser/Tuner regelmäßig eingreife, so die Polizei. (APS Memmingen/KGPT)
Geparkter Pkw in der Proschwitzer Straße beschädigt
KAUFBEUREN. Am 12. September 2026 zwischen 09:30 Uhr und 09:50 Uhr wurde in der Proschwitzer Straße ein geparkter Pkw durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher beschädigt. Betroffen war der hintere linke Kotflügel. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder den Unfall bei der Polizei zu melden. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum bislang unbekannten Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Zweite Unfallflucht in der Hüttenstraße – Zeugen gesucht
KAUFBEUREN. Am Samstagvormittag zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Unfallverursacher einen geparkten Pkw in der Hüttenstraße 10. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Bei dem Verkehrsunfall wurde das Heck des Fahrzeugs beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Aggressiver Ladendieb greift nach Dienstwaffe eines Polizeibeamten
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag wurde eine Streife der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu einem Einkaufszentrum in Kaufbeuren gerufen. Anlass war ein aggressiver männlicher Ladendieb, der die Angabe seiner Personalien verweigerte. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv. Da er seine Personalien nicht angab und den polizeilichen Maßnahmen nicht Folge leistete, sollte er zur Identitätsfeststellung durchsucht werden. Dagegen setzte er sich laut Polizei massiv zur Wehr. Die Beamten mussten ihn zu Boden bringen und fesseln.
Während der Widerstandshandlung griff der Mann nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten. Die Beamten konnten den Angriff unterbinden und den Mann anschließend in Gewahrsam nehmen. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Beide blieben dienstfähig. Gegen den 44-jährigen Deutschen wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der Körperverletzung ermittelt. (PI Kaufbeuren)
Von Wasserschaden und Pkw-Brand bis zu Unfallfluchten: Die aktuellen Meldungen aus Kaufbeuren und Umgebung
In Kaufbeuren und Umgebung waren Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen bei mehreren Einsätzen gefordert. Neben einem Fahrzeugüberschlag auf der B12 beschäftigten unter anderem zwei Unfallfluchten, ein Pkw-Brand, eine Ölspur und ein Wasserschaden die Einsatzkräfte.
Sonntag, 6. September 2026
Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus
KAUFBEUREN. Am Sonntag, 6. September 2026, wurde die Feuerwehr um 01:32 Uhr zu einem Wasserschaden im Ulrich-Frank-Weg gerufen. Der Haupthahn war durch den Betroffenen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr geschlossen worden.
Auf einer Fläche von rund 15 Quadratmetern stand das Wasser etwa acht Zentimeter hoch. Die Feuerwehr nahm das Wasser mit einem Wassersauger auf und stellte das Ventil des Spülkastens ab.
Nach der Wiederinbetriebnahme der Wasserleitung tropfte erneut Wasser aus der Decke. Daraufhin wurde die Hauptwasserleitung wieder abgestellt. Zudem wurden die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses informiert. Die Bewohner verständigen am Montag den Vermieter.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 29 Minuten. Vier Einsatzkräfte waren mit dem MZF 1/11/1 und dem RW 1/61/1 vor Ort.
Samstag, 5. September 2026
Rauchentwicklung aus dem Motorraum eines Fahrzeugs
KAUFBEUREN. Am Samstagabend, 5. September 2026, wurde die Feuerwehr um 21:48 Uhr zu einem Fahrzeugbrand am Hafenmarkt alarmiert. Gemeldet worden war der Brand eines 45er-Autos.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Rauchentwicklung aus dem Motorraum festgestellt. Die Einsatzkräfte führten Löschmaßnahmen durch, klemmten die Batterie ab und kontrollierten das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera.
Anschließend wurde das Fahrzeug an den Halter übergeben, der es mit einem Anhänger abtransportierte. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Der Einsatz dauerte 35 Minuten. 15 Einsatzkräfte waren mit dem MZF 1/11/1 und dem LF 1/43/1 vor Ort.
Freitag, 4. September 2026
Fahrzeug überschlägt sich auf der B12
GERMARINGEN. Am Mittag des 04.09.2026 kam es auf der B12 auf Höhe Untergermaringen zu einem alleinbeteiligten Verkehrsunfall. Eine Pkw-Fahrerin kam aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug.
Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein unfalltypischer Sachschaden. (PI Buchloe)
Fahrradfahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Pkw
KAUFBEUREN. Am 04.09.2026, gegen 10:45 Uhr, ereignete sich in der Straße Forettle ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem bislang unbekannten Fahrradfahrer. Hierbei wurde der Pkw beschädigt.
Der Fahrradfahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder sich um die Regulierung des entstandenen Schadens zu kümmern. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000,- Euro.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum bislang unbekannten Fahrradfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Rund 500 Meter lange Ölspur in der Sudetenstraße
KAUFBEUREN-NEUGABLONZ. Am Freitagabend, 4. September 2026, wurde der Löschzug Neugablonz um 20:39 Uhr zu einer Ölspur in der Sudetenstraße gerufen.
Die Ölspur erstreckte sich über eine Länge von rund 500 Metern. Auf etwa 100 Metern wurde sie durch die Feuerwehr eingestreut. Die Aufnahme erfolgte durch eine Kehrmaschine, die Beschilderung übernahm der städtische Bauhof.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 36 Minuten. Acht Einsatzkräfte waren mit dem MZF 2/11/1 und dem LF 2/41/1 im Einsatz.
Zwischen Dienstag, 1. September, und Donnerstag, 3. September 2026
VW-Bus auf Krankenhausparkplatz beschädigt – Verursacher flüchtet
KAUFBEUREN. Im Zeitraum zwischen dem 01.09.2026, 19:30 Uhr, und dem 03.09.2026, 15:00 Uhr, wurde auf dem Parkplatz des Krankenhauses in der Dr.-Gutermann-Straße 2 in Kaufbeuren ein dort geparkter VW-Bus durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher beschädigt.
Der Schaden entstand vermutlich beim Ausparken, er wird auf etwa 3.000,- Euro geschätzt. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder den Unfall bei der Polizei zu melden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum bislang unbekannten Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (PI Kaufbeuren)
„Helfer vor Ort“-Dienst startet in Kaufbeuren. Foto: Bereitschaft Kaufbeuren
BRK Bereitschaft Kaufbeuren. Neuer „Helfer vor Ort“-Dienst startet in Kaufbeuren
BRK Bereitschaft Kaufbeuren stärkt die medizinische Notfallversorgung
Der BRK Kreisverband Ostallgäu baut seine Strukturen der organisierten Ersten Hilfe konsequent weiter aus. Nachdem Anfang des Jahres bereits die BRK Bereitschaft Obergünzburg erfolgreich einen neuen Helfer vor Ort (HvO) in Betrieb genommen hat, folgt nun mit der BRK Bereitschaft Kaufbeuren der nächste Standort. Damit erweitert das Bayerische Rote Kreuz sein ehrenamtliches Angebot zur medizinischen Erstversorgung und stärkt die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Kaufbeuren.
Die BRK Bereitschaft Kaufbeuren ist eine Gemeinschaft des BRK Kreisverbandes Ostallgäu und engagiert sich seit vielen Jahren mit rund 100 ehrenamtlichen Mitgliedern im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz. Mit dem neuen Helfer-vor-Ort-Dienst ergänzt sie ihr bisheriges Aufgabenspektrum um einen weiteren wichtigen Baustein der medizinischen Notfallversorgung.
Helfer vor Ort sind speziell ausgebildete ehrenamtliche Einsatzkräfte, die von der Integrierten Leitstelle parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden. Sie treffen häufig bereits wenige Minuten nach dem Notruf am Einsatzort ein und übernehmen lebensrettende Sofortmaßnahmen bis der öffentliche Rettungsdienst die weitere Versorgung übernimmt. Organisierte Erste Hilfe ergänzt dabei den Rettungsdienst und trägt dazu bei, die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes zu verkürzen.
Die Einsatzkräfte des HvO Kaufbeuren verfügen über eine fundierte sanitäts- beziehungsweise rettungsdienstliche Ausbildung und werden regelmäßig fortgebildet. Zum Einsatz kommt ein speziell ausgestattetes Einsatzfahrzeug mit automatisiertem externem Defibrillator (AED), umfangreicher Notfallausrüstung, Sauerstoff, Trauma-Material sowie moderner Funk- und Alarmierungstechnik. Alarmiert wird der HvO standortbezogen durch die Integrierte Leitstelle Allgäu.
Ehrenamt für den Bevölkerungsschutz – und jetzt auch für den Alltag Die BRK Bereitschaft Kaufbeuren engagiert sich bereits heute weit über die alltägliche Notfallversorgung hinaus. Mit einer Schnelleinsatzgruppe Behandlung und einer Schnelleinsatzgruppe Transport stellt sie Einsatzkräfte und umfangreich Fähigkeiten für den medizinischen Bevölkerungsschutz bei Großschadenslagen und Katastrophen bereit. Die ehrenamtlichen Helfer wirken dabei sowohl bei regionalen Einsätzen als auch im überörtlichen Katastrophenschutz mit.
Der neue Helfer vor Ort ergänzt dieses Engagement auf ideale Weise. Während die Schnelleinsatzgruppen für außergewöhnliche Schadenslagen und größere Einsatzereignisse bereitstehen, bringen dieselben ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Qualifikation nun zusätzlich im täglichen Einsatzgeschehen für die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens ein. Der HvO schafft damit eine niedrigschwellige Möglichkeit, medizinische Kompetenz genau dort einzusetzen, wo sie jeden Tag gebraucht werden kann.
Gleichzeitig profitieren auch die Einsatzkräfte selbst: Die regelmäßigen Einsätze im HvO fördern Routine, Einsatzerfahrung und Handlungssicherheit. Dieses Wissen kommt wiederum den Schnelleinsatzgruppen und damit dem gesamten Bevölkerungsschutz zugute.
Eine sinnvolle Ergänzung der Notfallversorgung Kaufbeuren verfügt mit der BRK-Rettungswache über eine leistungsfähige rettungsdienstliche Versorgung. Dort sind unter anderem zwei Rettungswagen sowie mehrere Krankentransportwagen stationiert und rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz.
Diese Rettungsmittel stehen jedoch nicht ausschließlich für das Stadtgebiet Kaufbeuren zur Verfügung. Im modernen Rettungsdienst werden Einsatzfahrzeuge bedarfsgerecht im gesamten Rettungsdienstbereich disponiert. So übernehmen die Kaufbeurer Rettungsmittel beispielsweise Einsätze in den umliegenden Gemeinden, Notfallverlegungen zwischen Kliniken oder die Gebietsabsicherung benachbarter Rettungsdienstbereiche, wenn dort Fahrzeuge bereits im Einsatz gebunden sind.
Dadurch kann es vorkommen, dass sich zum Zeitpunkt eines Notrufs kein Rettungsmittel unmittelbar in Kaufbeuren befindet und das nächstverfügbare Fahrzeug beispielsweise aus Marktoberdorf, Buchloe oder einem benachbarten Rettungsdienstbereich anfahren muss.
Genau für diese Situationen wurde der Helfer vor Ort geschaffen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte können bereits wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintreffen, lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten und die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Gerade bei zeitkritischen Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand, schweren Atemnotfällen oder starken Blutungen kann dieser Zeitgewinn entscheidend für den weiteren Behandlungserfolg sein.
Der Helfer vor Ort ist damit ein weiterer Baustein einer leistungsfähigen Notfallversorgung in Kaufbeuren. Er ergänzt die bestehenden rettungsdienstlichen Strukturen sinnvoll und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass qualifizierte medizinische Hilfe auch dann innerhalb weniger Minuten beim Patienten eintrifft, wenn die regulären Rettungsmittel bereits anderweitig im Einsatz sind.
Gemeinsam für mehr Sicherheit Mit dem neuen Helfer vor Ort setzt der BRK Kreisverband Ostallgäu den konsequenten Ausbau seiner ehrenamtlichen Strukturen fort. Nach dem erfolgreichen Start des HvO Obergünzburg entsteht innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite neue Standort im Kreisverband. Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial im Ehrenamt steckt und wie durch das Engagement der örtlichen BRK-Bereitschaften die medizinische Versorgung der Bevölkerung nachhaltig verbessert werden kann.
Der Betrieb des HvO Kaufbeuren wird vollständig ehrenamtlich organisiert. Ausbildung, Einsatzkleidung, medizinische Ausstattung und Fahrzeuge werden überwiegend durch den BRK Kreisverband Ostallgäu sowie durch Spenden finanziert. Deshalb freut sich die BRK Bereitschaft Kaufbeuren jederzeit über Menschen, die sich selbst ehrenamtlich engagieren oder die Arbeit des Helfer-vor-Ort-Dienstes unterstützen möchten.
„Mit dem Helfer vor Ort schaffen wir einen weiteren wichtigen Baustein für die Sicherheit der Menschen in Kaufbeuren. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie leistungsfähig unser Ehrenamt ist. Dieselben Einsatzkräfte, die für Großschadenslagen und den Bevölkerungsschutz bereitstehen, bringen ihre Kompetenz nun auch unmittelbar in die tägliche Notfallversorgung ein. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie der gesamte Bevölkerungsschutz im Ostallgäu.“
Denn wenn jede Minute zählt, kann schnelle Hilfe den entscheidenden Unterschied machen.
Spendenkonto: Sparkasse Allgäu, IBAN: DE41 7335 0000 0240 0134 33 BIC: BYLADEM1ALG Verwendungszweck: Helfer vor Ort Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Nach 44 Jahren im Dienst der Bayerischen Polizei wurde Erster Kriminalhauptkommissar Manfred Scholz, Leiter der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren, im Rahmen einer Feierstunde durch Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner in den Ruhestand verabschiedet.
Seine Karriere bei der Bayerischen Polizei begann Manfred Scholz im Jahr 1982. Als langjähriger Angehöriger der Bayerischen Bereitschaftspolizei durchlief er zunächst verschiedene Einsatzhundertschaften. Anschließend war er beim 18. Ausbildungsseminar als Polizeiausbilder tätig. Von 2004 bis 2006 absolvierte Scholz das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Fürstenfeldbruck. Im Anschluss wechselte er zur Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn. Dort war er zunächst als Gruppenführer und später als Zugtruppführer sowie als Zugführer eingesetzt. Seit dem 01.01.2024 leitete Manfred Scholz nun die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Nach insgesamt 44 Dienstjahren bei der Bayerischen Polizei wurde er nun in den Ruhestand verabschiedet.
Die Leitung der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren übernimmt Tobias Kellermann. Der 1989 in den Polizeidienst eingetretene Polizeihauptkommissar sammelte zunächst Streifenerfahrung in München und Augsburg, bevor er zur Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben in Augsburg wechselte. Bereits vor und auch nach seinem Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst sammelte er langjährige kriminalpolizeiliche Erfahrung, unter anderem im Bereich des Staatsschutzes. Seit dem 01.03.2024 war er stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Bobingen beim Polizeipräsidium Schwaben Nord. (PP Schwaben Süd/West)
Verletzter Vogel aus Dachrinne und Schneefang befreit
Ein verletzter Storch hat am 31.08.2026 in der Ledergasse in Kaufbeuren einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Einsatzkräfte rückten um 09:40 Uhr zur Tierrettung aus.
Rettung mit der Drehleiter
Der junge Storch befand sich in einer Dachrinne beziehungsweise am Schneefang und konnte sich offenbar nicht selbst befreien. Die Feuerwehr rettete den verletzten Vogel mittels Drehleiter (DLK) und führte ihn anschließend einem Tierarzt zu.
Nach der tierärztlichen Untersuchung konnte der junge Storch wieder freigelassen werden. Die Feuerwehr Kaufbeuren schreibt dazu: „Nach der tierärztlichen Untersuchung den jungen Herr Adebar in die Freiheit entlassen.“
Einsatzdauer und eingesetzte Kräfte
Der Einsatz dauerte 1h 48min. Insgesamt waren sechs Einsatzkräfte beteiligt. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge MTW 1/14/1 und DLK 1/30/1.
Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“
Blutspendetermine im September in Kaufbeuren und im Ostallgäu
Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet im September wieder mehrere Möglichkeiten zur Blutspende in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Termine finden in Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe, Nesselwang und Aufkirch/Kaltental statt.
Die Versorgung mit Blutpräparaten ist in Bayern derzeit stabil. Dennoch bleibt eine kontinuierliche Spendebereitschaft wichtig, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten auch in den kommenden Wochen sicherzustellen.
Nach dem Urlaub: Reisecheck vor der Blutspende
Wer aus dem Urlaub zurückkehrt und Blut spenden möchte, sollte beachten, dass nach Aufenthalten in bestimmten Regionen aufgrund verschiedener Infektionsrisiken, beispielsweise Malaria oder Dengue-Virus, Wartezeiten bis zur nächsten Blutspende bestehen können.
Der Blutspendedienst bietet deshalb einen digitalen Reisecheck an. Nach Angabe von Reiseziel und Reisezeitraum wird dort das nächstmögliche Spendedatum angezeigt.
Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.
Aktuelle Termine, mögliche Änderungen und weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder bei der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).
Zwei Polizeibeamte bei Einsatz am Hafenmarkt leicht verletzt – Zeugen nach Vorfällen im Parkhaus Süd und auf der B12 gesucht
Die Polizei Kaufbeuren berichtet von mehreren Einsätzen der vergangenen Tage. Unter anderem wurden zwei Polizeibeamte nach einer Schlägerei am Hafenmarkt leicht verletzt. Zudem sucht die Polizei Zeugen einer Unfallflucht im Parkhaus Süd sowie einer gefährlichen Fahrt auf der B12. An der Wertach waren außerdem Feuerwehrkräfte im Einsatz, nachdem ein Pferd und seine Besitzerin leicht verletzt worden waren.
Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach Schlägerei
KAUFBEUREN. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei zu einer Schlägerei vor einer Bar am Hafenmarkt gerufen. Einer der Beteiligten, ein 26-jähriger amtsbekannter Mann, zeigte sich vor Ort vollkommen uneinsichtig und folgte den Anweisungen der Beamten nicht.
Schlussendlich ging er auf einen der eingesetzten Polizeibeamten los und leistete körperlichen Widerstand. Hierbei wurden zwei Beamte leicht verletzt.
Der 26-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung eingeleitet. (PI Kaufbeuren)
Unfallflucht im Parkhaus Süd – Zeugen gesucht
KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Mittwoch, etwa 16.45 Uhr, bis Freitagmorgen wurde ein schwarzer Audi im Parkhaus Süd hinten rechts angefahren. Hierdurch entstand ein erheblicher Sachschaden.
Der Verursacher entfernte sich, ohne den Unfall zu melden. Die Polizei Kaufbeuren nimmt unter der Rufnummer 08341/933-0 Zeugenhinweise entgegen. (PI Kaufbeuren)
Pferd und Besitzerin an der Wertach leicht verletzt
KAUFBEUREN. Am Donnerstagnachmittag ging eine 20-Jährige mit ihrem Pferd an das Ufer der Wertach, um das Tier trinken zu lassen und ihm so eine Abkühlung zu verschaffen. Hierfür gingen beide einen leichten Abhang hinab zur Wertach.
Beim Verlassen des Flusses erschrak das Pferd aus unbekannter Ursache und schlug mit seinem Kopf um sich. Hierdurch wurde die 20-Jährige umgestoßen. Sowohl das Pferd als auch die junge Frau wurden leicht verletzt.
Da das Pferd nach dem Vorfall scheute und den Fluss durchquerte, stand es anschließend vor einer Absperrung zum dortigen Fuß- und Radweg. Um dem Pferd einen Zugang zum Weg zu ermöglichen, musste die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren Büsche zuschneiden. Insgesamt waren etwa 20 Einsatzkräfte vor Ort.
Für Reiterin und Pferd war keine ärztliche Behandlung vor Ort notwendig. (PI Kaufbeuren/PI Buchloe)
Schlangenlinien auf der B12 – Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN/B12. Am Donnerstagabend wurde der Polizei Kaufbeuren ein Fahrzeug gemeldet, das auf der B12 in Fahrtrichtung Buchloe in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll. Der Pkw soll dabei mehrfach auf die Gegenfahrbahn gelangt sein.
Bei der anschließenden Überprüfung stellte die Polizei fest, dass die 63-jährige Fahrzeugführerin vor Fahrtantritt ein Medikament eingenommen hatte, das ihre Fahrtauglichkeit beeinflusste. Gegen die Pkw-Fahrerin wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können oder möglicherweise selbst gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 08341/933-0 bei der Polizei Kaufbeuren zu melden. (PI Kaufbeuren)
Nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, war das leicht verletzte Pferd hinter einer Metallabsperrung gefangen – 24 Einsatzkräfte waren vor Ort
Zu einer Großtierrettung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren am Donnerstag, 27. August 2026, um 17:50 Uhr in die Hirschzeller Straße gerufen. Ein Pferd war nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, in eine missliche Lage geraten.
Steile Böschung wird zum Hindernis
Eine junge Reiterin hatte versucht, mit ihrem Pferd „Cooper“ die Wertach zu durchqueren. An der steilen Böschung scheiterte der Versuch. Das Pferd befand sich anschließend hinter einer Metallabsperrung und konnte die Stelle nicht mehr selbstständig verlassen.
Um das leicht verletzte Tier aus seiner Lage zu befreien, schnitt die Feuerwehr rund 1,5 Meter Bewuchs frei. Anschließend konnte die junge Reiterin „Cooper“ einem Tierarzt zuführen.
24 Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz dauerte 51 Minuten. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.
Einsatzdauer: 51 Minuten Einsatzkräfte: 24 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBI (KF 2), MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1
Feuerwehr durchsucht verrauchte Halle unter Atemschutz – Brennende Palette gelöscht
Die Feuerwehr Kaufbeuren ist am Samstagabend, 22. August 2026, zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude in der Straße Hohe Buchleuthe alarmiert worden. Der Einsatz auf dem ehemaligen Brauereigelände begann um 19.24 Uhr. Die Einsatzkräfte durchsuchten die verrauchte Halle mit zwei Trupps unter Atemschutz. Dabei wurde eine brennende Palette entdeckt und abgelöscht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die betroffenen Räume. Personen wurden in der Halle nicht gefunden.
Halle mit Akkulüfter entraucht
Nach den Löscharbeiten wurde die Halle mit einem Akkulüfter entraucht. Zudem sicherte die Feuerwehr ihren Zugang zum Gebäude wieder. Der Einsatz dauerte eine Stunde und neun Minuten. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte vor Ort. Im Einsatz waren SBI (KF 2), MZF 1/11/1, LF 1/40/1 und LF 1/43/1.
90 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus Kaufbeuren und den Stadtteilen waren am Freitag und Samstag gefordert
Ein Unwetter hat die Feuerwehren im Kaufbeurer Stadtgebiet am Freitag, 21. August, und Samstag beschäftigt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 62 verschiedene Einsatzstellen abarbeiten. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte im ehrenamtlichen Dienst gebunden. Der Unwettereinsatz begann am Freitag um 15.35 Uhr. Für den Einsatz ist eine Dauer von fünf Stunden und zehn Minuten angegeben.
Zahlreiche Fahrzeuge eingesetzt
Im Einsatz waren folgende Fahrzeuge und Einheiten: SBR (KF 1), SBM (KF 1/1), SBM (KF 1/2), KdoW 1/10/1, MZF 1/11/1, MTW 1/14/1, MTW 1/14/2, LF 1/40/1, LF-KatS 1/41/1, LF 1/43/1, GW-L 1/55/1, RW 1/61/1, MZF 2/11/1, LF 2/41/1 und GW-G 2/52/1.
Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und Umgebung: Mehrere Einsätze beschäftigen die Beamten
KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr kam es in der Neugablonzer Straße und der Espachstraße zu einer Beleidigung und einer Sachbeschädigung durch einen bislang unbekannten Radfahrer zum Nachteil eines 18-jährigen Pkw-Fahrers.
Der 18-Jährige fuhr auf der Neugablonzer Straße stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich der Wilhelmine-Mayer-Straße wollte ein Radfahrer verbotswidrig die Fahrbahn überqueren. Wegen des herannahenden Pkw brach er das Überqueren ab und beleidigte den 18-Jährigen durch eine Geste.
An der Einmündung zur Espachstraße trafen die beiden erneut aufeinander. Dort beschädigte der Radfahrer den Pkw mit einem Fahrradschloss. Es entstand ein Schaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Anschließend entfernte sich der Radfahrer in unbekannte Richtung.
Der Radfahrer war mit einem blauen Fahrrad unterwegs. Er ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, trug ein grau-blaues T-Shirt, eine kurze Hose und eine graue Kappe. Außerdem hatte er einen Dreitagebart.
Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Sachbeschädigung gegen den bislang unbekannten Radfahrer. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
14-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor der Polizei
KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 20:00 Uhr flüchtete ein 14-Jähriger in Oberbeuren mit einem E-Scooter vor einer Polizeistreife. Die Beamten stellten zuvor mehrere Jugendliche auf E-Scootern fest. Als der 14-Jährige die Streife erkannte, fuhr er rücksichtslos in Richtung Am Badanger davon.
Der E-Scooter hatte kein Versicherungskennzeichen und war tatsächlich nicht versichert. Im Rahmen der Fahndung stellten die Beamten den Jugendlichen kurze Zeit später fest.
Zudem konnten sie die interne Geschwindigkeitsbegrenzung des E-Scooters mit wenigen Tastenkombinationen deaktivieren. Dadurch erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 14-Jährigen. (PI Kaufbeuren)
Polizeistreife rettet Kätzchen von der B12
B12 BEI KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 20:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer ein wenige Wochen altes Kätzchen auf dem Grünstreifen neben der Bundesstraße 12. Die Katze lief mehrfach auf die Bundesstraße.
Eine Polizeistreife verlangsamte den Verkehr und rettete das unverletzte Tier. Anschließend konnte sich das Kätzchen auf der Polizeidienststelle von den Strapazen erholen. Am Folgetag übergaben die Beamten es an eine zuständige Pflegestelle.
Wer das Tier ausgesetzt hat, ist bislang unklar. (PI Kaufbeuren)
Schwertransport kollidiert mit Pkw und fährt weiter – Zeugen gesucht
PFORZEN. Am Freitag gegen 04:50 Uhr kollidierte ein Schwertransport im Begegnungsverkehr mit dem Pkw eines 19-Jährigen. Dabei riss der Außenspiegel des Pkw ab.
Der 19-Jährige fuhr von Pforzen in Richtung Germaringen. Der Schwertransport war aufgrund seiner Breite mit dem Pkw zusammengestoßen und fuhr anschließend in Richtung Pforzen weiter. Der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Zahlreiche Flaschen und Scherben auf der Fahrbahn – Feuerwehr und Bauhof mehr als zwei Stunden im Einsatz
Ein Getränke-Lkw hat am Montag, 17. August 2026, auf der Augsburger Straße in Kaufbeuren einen Teil seiner Ladung verloren. Getränkekisten und zahlreiche Flaschen gelangten auf die Straße, viele davon zerbrachen. Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde um 17.08 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert.
Feuerwehr übernimmt Verkehrsregelung
Die Einsatzkräfte übernahmen die Verkehrsregelung und unterstützten den Bauhof bei der Reinigung des betroffenen Straßenabschnitts. Der Bauhof war mit einer Kehrmaschine und einem Radlader vor Ort. Der Glasbruch wurde durch eine Firma entsorgt. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an den zuständigen Straßenbaulastträger übergeben.
Zwölf Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz dauerte zwei Stunden und 21 Minuten. Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt. Im Einsatz waren das Mehrzweckfahrzeug (MZF 1/11/1), der Mannschaftstransportwagen (MTW 1/14/2), der Gerätewagen Logistik (GW-L 1/55/1) und der Rüstwagen (RW 1/61/1).
Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg von 16 auf 22 (+37,5 Prozent), die Zahl der dabei getöteten Personen erhöhte sich von 16 auf 24 (+50 Prozent).
PP SCHWABEN SÜD/WEST. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Anstieg tödlicher Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg von 16 auf 22 (+37,5 Prozent), die Zahl der dabei getöteten Personen erhöhte sich von 16 auf 24 (+50 Prozent).
Unter den Getöteten befanden sich elf Pkw-Insassen, sechs motorisierte Zweiradnutzer, ein Quadfahrer, vier Radfahrende (zwei mit Fahrrädern, zwei mit Pedelecs) und zwei Fußgänger. Während Pkw-Nutzer mit 23 Personen weiterhin die größte Gruppe der Unfallbeteiligten stellen, ist auch der Anteil sogenannter schwacher Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrende und motorisierte Zweiradnutzer mit 14 Personen hoch. Besonders auffällig ist der Anstieg der Unfallbeteiligten über 65 Jahre von sieben auf elf (+57 Prozent) sowie junger Verkehrsteilnehmer im Alter von 21 bis 25 Jahren, deren Beteiligung von zwei auf fünf Unfälle (+150 Prozent) anstieg.
Die Zahl der schwer verletzten Personen sank leicht von 369 auf 356 (-3,5 Prozent), während die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit schwer verletzten Personen mit 338 nahezu unverändert blieb (2025: 337). Hauptunfallursachen bleiben nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung und Vorfahrtsmissachtungen.
Im Juni 2026 führte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen Aktionsmonat zur „Landstraßensicherheit“ durch. Dabei wurden 1.668 Verkehrsverstöße festgestellt, darunter 723 Geschwindigkeitsverstöße, 201 Verstöße wegen Handynutzung, 60 Verstöße gegen Überholverbote und 77 Strafanzeigen, etwa wegen Trunkenheitsfahrten oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Alle diese Verhaltensverstöße gefährden erheblich die Verkehrssicherheit.
Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang werden von den örtlichen Unfallkommissionen, bestehend aus der Straßenverkehrsbehörde, dem Straßenbaulastträger und der Polizei, zeitnah analysiert und auf notwendige Maßnahmen hin überprüft.
Leitender Polizeidirektor Marcus Hörmann betonte:
„Sicherheit im Verkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Jede und jeder Einzelne kann sofort etwas tun: Geschwindigkeit anpassen, Abstand halten und das Handy weglegen. Damit kommen wir alle sicherer an.“
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. (PP Schwaben Süd/West)
Patient setzt Stationsbett in Brand – 58 Einsatzkräfte alarmiert
Am Sonntagabend, 16. August 2026, wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Kleinkemnat, Oberbeuren und Hirschzell zu einem Brand im Bezirkskrankenhaus in der Kemnater Straße alarmiert. Aufgrund der hohen Zahl an Patienten wurde die Alarmstufe von „B BMA 3“ auf „B 5 – Gebäude mit hoher Personenzahl“ erhöht.
Brand in Patientenzimmer
Ein Brandmelder im ersten Obergeschoss des Bauteils „I“ hatte ausgelöst. In einem Patientenzimmer im Intensivbereich hatte ein Patient ein Stationsbett angezündet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Entstehungsbrand bereits gelöscht und die Station geräumt. Die Einsatzkräfte kontrollierten das betroffene Bett und belüfteten das Zimmer mit Überdruck. Der betroffene Patient erlitt eine Brandverletzung an der Hand und wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Alarmierte Kräfte konnten schnell reduziert werden
Aufgrund der Lage vor Ort konnte ein Teil der alarmierten Feuerwehrkräfte zügig wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Abschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und zehn Minuten.
Aktuell zur Kampagne der DLRG „Du bist die Aufsicht“ ereignete sich am vergangenen Dienstag den 04.08.2026 ein Zwischenfall im Erlebinsbad Neugablonz.
Während ein Vorstandsmitglied des KV Kaufbeuren Ostallgäu e.V. am Springerbecken den eigenen Kindern beim Springen zusah, lief ein ca. 5-jähriger Junge zielstrebig auf das Springerbecken zu und hüpfte ins Wasser. Da der Junge, trotz Armbewegungen, nicht mehr an die Oberfläche kam, reagierte unser Mitglied instinktiv, sprang dem Kind hinterher und zog es, zusammen mit der Mutter des Kindes, die ebenfalls ins Wasser gesprungen war, wieder an die Wasseroberfläche und aus dem Becken. Dank der blitzschnellen Reaktion konnte das Kind schnell und unbeschadet aus dem Wasser gerettet werden.
Die Mutter verschwand so schnell mit dem Kind, dass die Identität leider nicht festgestellt werden konnte.
Die DLRG appelliert an alle Eltern, passt bitte auf Eure Kinder auf, lasst sie nicht aus den Augen und nutzt Schwimmhilfen bei euren Kindern, damit der Badespaß ungetrübt bleibt.
Neuer digitaler Begleiter erleichtert den Weg zur Blutspende
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet während der Sommerferien zahlreiche Blutspendetermine in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Aufgrund hoher Temperaturen und weil viele Spenderinnen und Spender im wohlverdienten Urlaub weilen, ist es in den kommenden Wochen besonders wichtig, Versorgungslücken zu vermeiden und die angebotenen Termine entsprechend auszulasten.
Gerade für Menschen, die zum ersten Mal spenden möchten, ist der August eine gute Gelegenheit, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.
Blutspendetermine im August 2026
Marktoberdorf Dienstag, 4. August 2026 15:00 bis 20:00 Uhr Rathaus – Saal, Richard-Wengenmeier-Platz 1 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/mod-rathaus
Kaufbeuren Freitag, 7. August 2026 15:00 bis 20:00 Uhr Rotkreuzhaus, Porschestraße 31 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren
Schwangau Mittwoch, 12. August 2026 16:00 bis 20:00 Uhr Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/schwangau
Kaufbeuren Freitag, 14. August 2026 14:00 bis 18:00 Uhr Feuerwehr, Neugablonzer Straße 10 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/ff-kf
Bitte beachten Sie: Für alle Termine ist eine vorherige Terminreservierung erforderlich.
Alle aktuellen Termine des laufenden Monats, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook [&] Instagram: @blutspendebayern.
DRK-Blutspendedienste investieren in digitalen Spenderservice 2.0
Blut spenden wird noch digitaler, einfacher und persönlicher: Mit einer modernisierten Blutspende-App und zahlreichen neuen Funktionen investieren die DRK-Blutspendedienste gezielt in die Verbesserung des Serviceangebots für Blutspenderinnen und Blutspender. Ziel ist es, den Zugang zur Blutspende weiter zu erleichtern, Abläufe zu vereinfachen und Menschen langfristig für die Blutspende zu gewinnen und zu binden.
Im Mittelpunkt des neuen Spenderservice 2.0 steht ein individuelles Dashboard, das sich automatisch an die jeweilige Spendesituation anpasst. Spenderinnen und Spender erhalten auf einen Blick Informationen zu ihrer Spendefähigkeit, bereits vereinbarten Terminen, passenden Blutspendeterminen in ihrer Umgebung sowie zu ihrer persönlichen Spendenhistorie.
Nach jeder Blutspende bedankt sich die App mit individuellen Rückmeldungen und motiviert zur nächsten Spende. Gleichzeitig erhalten Nutzerinnen und Nutzer direkten Zugriff auf ihre Spendebestätigungen sowie die Spendenübersicht.
Der neue Spenderservice begleitet Blutspenderinnen und Blutspender über den gesamten Spendeprozess hinweg. Bereits am Vortag eines gebuchten Termins erinnert die App an die bevorstehende Blutspende und ermöglicht einen schnellen Spende-Check. Am Spendetag selbst stehen alle wichtigen Informationen, Vorbereitungshinweise und der digitale Blutspendeausweis direkt zur Verfügung.
Auch die Terminverwaltung wurde deutlich vereinfacht. Termine können künftig unkompliziert reserviert, verschoben oder abgesagt werden. Zusätzliche Anmeldeschritte entfallen, wodurch die Organisation der Blutspende schneller und komfortabler wird.
Mit der Weiterentwicklung des Spenderservice reagieren die DRK-Blutspendedienste auf die veränderten Erwartungen einer zunehmend digitalen Gesellschaft. Gerade jüngere Zielgruppen erwarten heute digitale Services, einfache Prozesse und jederzeit verfügbare Informationen.
Die Investition in den Spenderservice 2.0 ist deshalb weit mehr als eine technische Modernisierung. Sie ist Teil einer langfristigen Strategie zur Sicherung der Blutversorgung in Bayern und bundesweit. Die aktualisierte Blutspende-App steht ab sofort kostenlos in den App-Stores zur Verfügung.
Zwei Erwachsene und ein Kind verlassen das Fahrzeug rechtzeitig und bleiben unverletzt
Auf der Neugablonzer Straße in Kaufbeuren ist am frühen Samstagnachmittag ein Pkw vollständig ausgebrannt. Die beiden Erwachsenen und ein Kind, die sich in dem Fahrzeug befanden, konnten den Fahrgastraum rechtzeitig verlassen. Alle drei blieben unverletzt.
Technischer Defekt löst Brand aus
Nach Angaben der Polizei war ein technischer Defekt im Motorraum des benzinbetriebenen Pkw die Ursache für das Feuer. Der Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, blieb erfolglos. Die Polizei nennt als Unfallort die Neugablonzer Straße auf Höhe der Buronstraße. Im Einsatzbericht der Feuerwehr wird der Bereich auf Höhe der Wertachbrücke angegeben. Als die Feuerwehr am 25.07.2026 nach der Alarmierung um 12:48 Uhr eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Ein Atemschutztrupp löschte das Feuer mit einem C-Strahlrohr und Netzmittel.
Fahrbahn nach dem Brand gereinigt
Nachdem der Abschleppdienst das ausgebrannte Fahrzeug aufgeladen hatte, reinigten die Feuerwehr und der Abschleppunternehmer gemeinsam die Fahrbahn. Die Feuerwehr verständigte außerdem den zuständigen Straßenbaulastträger. Dieser stellte Schilder auf und übernahm anschließend die Straße. Die Neugablonzer Straße war nach Polizeiangaben für eine Stunde gesperrt. Der Feuerwehreinsatz dauerte eine Stunde und 45 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen vor Ort.
Der Schaden an dem Pkw älteren Baujahrs liegt laut Polizei voraussichtlich im niedrigen vierstelligen Bereich.
Feuerwehr sichert die Josef-Landes-Straße und Ledergasse ab – eine Passantin überrascht die Einsatzkräfte mit einer Abkühlung
Kaufbeuren. Ein mit Stroh beladener Traktoranhänger ist am späten Samstagnachmittag in Kaufbeuren umgekippt. Die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Hinterer Anhänger kippt beim Abbremsen um
Nach Angaben der Polizei war ein Traktor mit zwei Anhängern auf der Josef-Landes-Straße unterwegs. Beide Anhänger waren mit Strohblöcken beladen. Als der Fahrer verkehrsbedingt abbremsen musste, kippte der hintere Anhänger samt Ladung um. Personen- oder Fremdschäden entstanden nicht. Die Feuerwehr wurde am 25.07.2026 um 17:18 Uhr zu dem Unfall im Bereich Josef-Landes-Straße und Ledergasse alarmiert. Sie sicherte die Einsatzstelle ab, unterstützte die Polizei bei der Verkehrslenkung und leitete den Verkehr während der Bergungsarbeiten um.
Landwirt organisiert Bergung selbst
Der betroffene Landwirt kümmerte sich selbstständig um einen Ersatzanhänger sowie einen Traktor mit Frontladegabel. Mit diesem wurde das Stroh auf den Ersatzanhänger umgeladen. Anschließend reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn von den Strohresten. Die nahegelegene AOK stellte dafür einen Laubbläser und zwei große Abfallsäcke mit einem Fassungsvermögen von jeweils 250 Litern zur Verfügung.
Für eine willkommene Abkühlung während des Einsatzes sorgte eine Passantin: Sie spendierte den eingesetzten Feuerwehrkräften mehrere Steckerleis.
Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten gab die Polizei die Fahrbahn wieder frei. Der Einsatz dauerte eine Stunde und 26 Minuten. Zehn Feuerwehrkräfte waren mit dem Mehrzweckfahrzeug MZF 1/11/1 und dem Rüstwagen RW 1/61/1 vor Ort.
Die B12 war für mehrere Stunden zwischen Geisenried und Unterthingau gesperrt.
MARKTOBERDORF. Am Donnerstag, 23.07.2026, gegen 07:45 Uhr, kam es auf der B12 zwischen Geisenried und Unterthingau zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem ein 59-jähriger deutscher Pkw-Fahrer und eine 40-jährige deutsche Pkw-Fahrerin tödlich verletzt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 59-Jährige in Richtung Kaufbeuren, während die 40-Jährige in Richtung Kempten unterwegs war. Der 59-Jährige geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit dem Fahrzeug der 40-Jährigen. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge um 180 Grad gedreht. Das Fahrzeug der 40-Jährigen wurde zusätzlich auf die Schutzplanke geschleudert. Beide Fahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.
Ein Gutachter war vor Ort, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten. Neben Streifen der Verkehrspolizei Kempten waren die Polizeiinspektionen Marktoberdorf, Kaufbeuren, und Füssen sowie die Zentralen Einsatzdienste Kempten im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den Freiwilligen Feuerwehren Geisenried, Unterthingau und Marktoberdorf, der Straßenmeisterei und Abschleppunternehmen. Die B12 war für mehrere Stunden zwischen Geisenried und Unterthingau gesperrt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 0831 9909-2050 bei der Verkehrspolizeiinspektion Kempten zu melden. (VPI Kempten)
Gemeinsam für eine starke Versorgung schwerstkranker Menschen
Kaufbeuren. Im Alten Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren fand am Mittwoch, den 22. Juli 2026, das regelmäßige Netzwerktreffen des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Versorgungslandschaft kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu beraten, neue Kooperationen zu stärken und gemeinsame Projekte voranzubringen.
Ein besonderer Dank gilt der Stadt Kaufbeuren, die mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten im historischen Rathaus einen würdigen Rahmen für das Netzwerktreffen geschaffen hat. Die Grußworte durch Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, unterstrich zugleich die Wertschätzung und Bedeutung, die der Palliativversorgung in der Region entgegengebracht wird. Die Anwesenheit der Stadt ist ein wichtiges Zeichen für die Unterstützung einer sektorenübergreifenden Versorgung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen neben organisatorischen Themen die Vorstellung neuer Netzwerkpartner und die Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte. Das Netzwerk begrüßte das Sanitätshaus Wittlinger als neuen Netzwerkpartner. Herr Wittlinger stellte das Unternehmen sowie dessen Leistungen für die Versorgung von Menschen mit einer schweren Erkrankung vor.
Ein weiterer fachlicher Schwerpunkt war die Vorstellung des SAPV-KJ-Teams (Brückenteam) des Bunten Kreises. Frau Stefanie Krause, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, informierte über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche. Sie zeigte auf, wie betroffene Familien bereits ab Diagnosestellung begleitet werden können und welche besonderen Anforderungen die Versorgung junger Patientinnen und Patienten mit sich bringt.
Den Schwerpunkt des Netzwerktreffens bildete die Planung der öffentlichen Informationsveranstaltung
„Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“
am Mittwoch, 28. Oktober 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.
Eine schwere Diagnose verändert das Leben von einem Augenblick auf den anderen – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Familien, Freundinnen und Freunde sowie alle Menschen, die sie begleiten. Oft stellen sich viele Fragen: Wer unterstützt? Welche Hilfen gibt es? Wie kann ein gutes Leben trotz einer unheilbaren Erkrankung gelingen?
Genau hier setzt die Veranstaltung des Palliativnetzwerks an. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird anschaulich vermittelt, wie die Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu organisiert ist und wie die verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen Hand in Hand zusammenarbeiten. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, über Unterstützungsangebote zu informieren und zu zeigen, dass Palliativversorgung weit mehr bedeutet als die Begleitung am Lebensende. Sie steht für Lebensqualität, individuelle Unterstützung und eine verlässliche Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren lädt bereits heute alle Interessierten herzlich ein, sich den Termin vorzumerken:
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr Stadttheater Kaufbeuren Rosental 8, 87600 Kaufbeuren
Das Netzwerk freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf einen offenen Austausch über ein Thema, das jeden Menschen betreffen kann und das eine hohe gesellschaftliche Bedeutung besitzt.
Weitere Informationen unter: www.palliativnetzwerk-kf-oal.de
Beim Eintreffen der Feuerwehr steht der Motorraum bereits in Vollbrand – neun Einsatzkräfte sind vor Ort
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Dienstag, 21. Juli 2026, um 17:36 Uhr erneut zu einem Pkw-Brand alarmiert. Einsatzort war die Hüttenstraße in Neugablonz. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Motorraum des Fahrzeugs in Vollbrand. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit einem C-Rohr und Schaum. Der Pkw musste anschließend abgeschleppt werden. Zudem reinigten die Einsatzkräfte die Straße.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 29 Minuten. Neun Einsatzkräfte waren mit dem Fahrzeug LF 2/43/1 vor Ort.
Anzeige. Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen.
Die Sommerferien rücken näher. Für viele Angehörige pflegebedürftiger Menschen bedeutet die Urlaubszeit jedoch nicht nur Erholung, sondern auch die Frage: Wer hilft, wenn zu Hause etwas passiert? Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes bietet hier Sicherheit – rund um die Uhr und direkt im vertrauten Zuhause.
Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben Zuhause. In drei Viertel der Fälle übernehmen pflegende Angehörige dabei die komplette Pflegeverantwortung. Gerade für sie kann die Urlaubszeit mit der Sorge verbunden sein, ob im Ernstfall schnell Hilfe verfügbar ist.
„Zuverlässig, schnell und rund um die Uhr sorgt der Hausnotruf dafür, dass hilfsbedürftige Personen sicher im vertrauten Zuhause sind und Angehörige mit einem guten Gefühl verreisen können“, erklärt BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin. Egal ob kleiner Sturz oder medizinischer Notfall – mit dem Hausnotruf kommt passgenaue Hilfe.
Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.
„Verantwortung bedeutet nicht ständig vor Ort sein zu müssen, sondern für verlässliche Unterstützung zu sorgen. Das bedeutet auch, dass der Erholungsurlaub, den Angehörige brauchen, auch wirklich erholsam ist und er nicht von möglichen Sorgen überschattet wird“, so Augustin weiter.
Über den Hausnotruf:
In den sechs Hausnotruf-Zentralen in Bayern gehen die Hausnotrufe ein und werden dann je nach Szenario bearbeitet: von der Information eines Angehörigen oder der Nutzung des hinterlegten Schlüssels, um zur Person in die Wohnung zu gelangen, bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes in Notfällen. Der Hausnotruf hilft genau in dem Maß, in dem es nötig ist, sei es durch das kurze Aufhelfen nach einem Sturz oder durch die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Bei Vorliegen eines Pflegegrads ist eine Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich. Mehr Informationen: www.hausnotruf.bayern
E-Bike-Akku löst Brand in Gartenhütte aus – Feuerwehr verhindert Schlimmeres
E-Bike-Akku gerät in Brand
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde in der Nacht auf Samstag gegen 3:39 Uhr zu einer brennenden Gartenhütte in der Radler Straße im Stadtteil Neugablonz alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits gelöscht. Als Ursache stellte sich ein explodierter Akku eines E-Bikes heraus. Der Akku wurde aus der Gartenhütte gebracht und gekühlt. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die Hütte mit einer Wärmebildkamera und führte Nachlöscharbeiten durch, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Der Einsatz war nach 42 Minuten beendet. Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte mit einem Löschfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen im Einsatz.
Wasserschaden beschäftigt Feuerwehr
Bereits wenige Stunden zuvor war die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 1:04 Uhr in die Hirschzeller Straße gerufen worden. Dort tropfte Wasser aus der Decke einer Wohnung. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte in zwei Räumen im Erdgeschoss einen leichten Wasserschaden fest. Da die Wohnung im ersten Obergeschoss derzeit unbewohnt ist und sich im Umbau befindet, überprüfte die Feuerwehr die Wohnung im zweiten Obergeschoss. Über die Bewohner konnte der Eigentümer verständigt werden, der anschließend zur Einsatzstelle kam. Bei der Kontrolle wurde ein Wasserschaden im Badezimmer festgestellt. Die Feuerwehr beseitigte die Schäden für die 92-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Sechs Feuerwehrkräfte waren mit einem Löschfahrzeug im Einsatz.
Fund in Neugablonz gibt Rätsel auf – Tier in Reptilienauffangstation untergebracht
Am Freitagnachmittag wurde auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Neugablonz eine Wasserschildkröte gefunden und bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren abgegeben. Wie die Schildkröte auf den Parkplatz gelangte und wem sie gehört, ist derzeit unbekannt. Die Wasserschildkröte wurde zur Reptilienauffangstation nach München gebracht, wo sie artgerecht untergebracht wird.
Der Besitzer der Schildkröte wird gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer (08341) 933-0 zu melden.
Mehr Sicherheit beim Schwimmen: Wasserwacht Ostallgäu wirbt für Schwimmbojen. v.l.: Maximilian Achats (stellv. Kreisvorsitzender Wasserwacht Ostallgäu), Gisela Streichert (Vorsitzende BRK Kreisverband Ostallgäu), Karina Fischer (stellv. Landrätin im Ostallgäu), Andreas Gmeindner (Vorsitzender Kreiswasserwacht Ostallgäu). Foto: Kreiswasserwacht Ostallgäu
Nach tragischem Unglück am Schwaltenweiher soll Sicherheitskampagne für mehr Schutz im Freiwasser sensibilisieren
Der tragische Ertrinkungsunfall am Schwaltenweiher hat viele Menschen im Ostallgäu tief bewegt. Für den Kreisvorsitzenden Andreas Gmeindner der Wasserwacht Ostallgäu ist dieses Ereignis Anlass, auf die diesjährige Sicherheitskampagne der Wasserwacht Bayern aufmerksam zu machen. „Jeder Badeunfall ist einer zu viel. Wir möchten die Menschen dafür sensibilisieren, dass bereits einfache Maßnahmen die Sicherheit beim Schwimmen im Freiwasser deutlich erhöhen können“, betont der Kreisvorsitzende.
Schwimmboje sorgt für mehr Sichtbarkeit und zusätzliche Sicherheit
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Schwimmboje der Wasserwacht Bayern. Die auffällige, aufblasbare Boje wird mit einem Hüftgurt getragen und schwimmt während des Schwimmens hinter der Person her. Sie erhöht die Sichtbarkeit für andere Wassersportler und Rettungskräfte und bietet im Bedarfsfall eine Auftriebshilfe, an der sich Schwimmerinnen und Schwimmer kurz ausruhen können.
Schwimmbojen im gesamten Ostallgäu ausleihbar
Damit möglichst viele Interessierte die Schwimmboje kennenlernen können, stehen diese an allen Wachstationen der Wasserwacht im Ostallgäu gegen ein Pfand zur Ausleihe bereit. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte erklären dabei auch die richtige Handhabung und geben Tipps für sicheres Schwimmen im Freiwasser. Die Wasserwacht weist ausdrücklich darauf hin, dass die Schwimmboje keine Rettungsweste ersetzt, aber einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten kann. Sie empfiehlt außerdem, möglichst nie allein zu schwimmen, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen sowie Wetter und Wasserbedingungen stets im Blick zu behalten.
Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern, beschreibt die Bedeutung der Schwimmboje treffend: „Was auf dem Fahrrad der Sturzhelm ist, ist im Wasser künftig diese Schwimmboje. Sensibilität für das Schwimmen und das Element Wasser endet nicht mit dem Schwimmkurs im Kindesalter. Ein Sicherheitsnetz, einen doppelten Boden, eine Lebensversicherung – in Form einer Schwimmboje.“
Mit der Verleihaktion möchte die Wasserwacht Ostallgäu dazu beitragen, dass mehr Menschen sicher im Freiwasser unterwegs sind. Mehr Sichtbarkeit, die Möglichkeit einer kurzen Pause und ein zusätzliches Plus an Sicherheit können im Ernstfall entscheidend sein. Die Wasserwacht lädt deshalb alle Freiwasserschwimmerinnen und Freiwasserschwimmer ein, das Angebot zu nutzen und die Schwimmboje an einer der Wachstationen im Ostallgäu auszuprobieren.
Hütte am Staffelwald vollständig ausgebrannt. Foto Feuerwehr Kaufbeuren
Meldung vom 18.07.2026
KAUFBEUREN. Am Abend des 09.07.2026 brannte die sogenannte „Pfadfinderhütte“ Am Klosterwald, sodass sie komplett zerstört wurde. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht auf Brandstiftung. Nach zahlreichen Zeugenbefragungen konnte nun ein 13-jähriger Schüler als Tatverdächtiger ermittelt werden. Zusammen mit drei anderen Jugendlichen hatte er sich zur Tatzeit an der Hütte aufgehalten. Es besteht der Tatverdacht, dass der 13-jährige Schüler den Brand gelegt hat. Der Jugendliche hat die Tat gestanden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten geführt. (KPS Kaufbeuren)
Meldung vom 10. Juli 2026
Feuerwehr Kaufbeuren und Kleinkemnat verhindern Ausbreitung des Feuers auf angrenzenden Waldrand
Am Donnerstagabend, 9. Juli 2026, wurden die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat um 19:40 Uhr zu einem Brand am Staffelwald alarmiert. Betroffen war eine Hütte am Waldrand im Bereich des Erdbeerfeldes an der Hangkante zur Wohnbebauung Klosterwald.
Hütte stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die rund 6 x 15 Meter große Hütte bereits in Vollbrand. Zudem hatten die Flammen auf angrenzende Bäume am Waldrand übergegriffen. Die Wasserversorgung wurde zunächst mit Löschfahrzeugen sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf kamen zusätzlich ein Vakuumfass sowie eine lange Schlauchleitung von der Wohnbebauung am Kaiserweiher zum Einsatz, um die Löschwasserversorgung dauerhaft sicherzustellen.
Umfangreiche Löscharbeiten unter Atemschutz
Die Brandbekämpfung erfolgte mit vier C-Strahlrohren, teilweise unter Atemschutz. Aufgrund der massiven Holzbauweise der Hütte sowie der Blechdacheindeckung war eine vollständige Brandbekämpfung ohne Abriss des Gebäudes nicht möglich. Nachdem der örtliche Stromversorger die Hütte vom Stromnetz getrennt hatte, wurde das Gebäude mithilfe eines Mobilbaggers vollständig abgebrochen. Erst dadurch konnten die letzten Brandnester gelöscht werden. Nach insgesamt 4 Stunden und 27 Minuten war der schweißtreibende Einsatz für die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat beendet.
Einsatzkräfte und Fahrzeuge
An dem Einsatz waren insgesamt 59 Einsatzkräfte beteiligt.
Zum Einsatz kamen folgende Fahrzeuge: SBR (KF 1), SBM (KF 1/1), FL-Ke 43/1, FL-Ke 50/1, MZF 1/11/1, ELW 1/12/1, MTW 1/14/1, MTW 1/14/2, TLF 1/23/1, DLK 1/30/1, WLF 1/35/1, LF 1/40/1, LF 1/43/1, GW-L 1/55/1 sowie SW 2000 1/58/1.
Das Treppenhaus war durch starken Rauch nicht mehr nutzbar – mindestens zwei Personen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus
Kaufbeuren. Bei einem ausgedehnten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Isergebirgsstraße im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz sind am Donnerstag, 16. Juli 2026, mehrere Menschen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen über Steckleitern und eine Drehleiter aus dem stark verrauchten Gebäude. Der Notruf ging gegen 11:25 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Pforzen und Obergermaringen alarmiert.
Menschenrettung über Leitern
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Treppenhaus aufgrund der starken Verrauchung nicht mehr als Fluchtweg nutzbar. Die Feuerwehr begann deshalb sofort mit der Rettung der Bewohnerinnen und Bewohner über Steckleitern und die Drehleiter. Alle geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben. Mindestens zwei Menschen wurden vor Ort behandelt und wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Brand im Keller unter Kontrolle gebracht
Parallel zur Menschenrettung gingen mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in den Keller des Mehrfamilienhauses vor. Dort befand sich nach Angaben der Polizei der Brandherd. Die Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten damit eine weitere Ausbreitung auf den gesamten Keller. Der Einsatz dauerte drei Stunden und sechs Minuten. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte beteiligt.
Brandursache noch unklar – Polizei sucht Zeugen
Zur Ursache des Feuers liegen derzeit keine Hinweise vor. Sie ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Brandursache geben können, sich unter der Telefonnummer 08341 9330 zu melden.
Zwei Kinder werden leicht verletzt – Ursache des Unfalls wird noch geklärt
Während des großen Festumzugs in Kaufbeuren ist am Montag, 13. Juli 2026, eine Kutsche umgekippt. Nach Angaben der Polizei wurden dabei zwei Kinder leicht verletzt. Die Kutsche war neben den beiden Kutschenführern mit insgesamt drei Kindern besetzt. Während des Umzugs kippte sie zur Seite um. Nach derzeitigem Stand wurden zwei Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren glücklicherweise lediglich leicht verletzt.
Polizei ermittelt zur Unfallursache
Nach ersten Aussagen von Zeugen vor Ort scheuten die Pferde, wodurch die Kutsche seitlich umkippte. Ob dies im Zusammenhang mit zwei Jugendlichen steht, die zeitgleich auf E-Scootern vorbeifuhren, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. An der Kutsche entstand geringer Sachschaden.
Die Augsburger Straße ist von Mittwoch, 8. Juli bis Freitag, 25. August für den Autoverkehr abschnittsweise halbseitig gesperrt.
Die Sperrung erfolgt in zwei Bauabschnitten auf Höhe der Hausnummern 1 und 45. Jeder Abschnitt ist jeweils für einen Tag halbseitig gesperrt. Der Geh- und Radweg ist während des gesamten Zeitraums vollständig gesperrt.
Feuerwehr Kaufbeuren und Hirschzell unterstützen bei Tierrettung – Spürsinn zweier Hunde führt zum Erfolg
Zu einer Tierrettung an der Wertach wurden die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren sowie die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell mit ihrer Drohneneinheit am Donnerstagmittag in die Buronstraße alarmiert. Ein Hund war zuvor in der Wertach untergegangen und wurde vermisst. Die Einsatzkräfte suchten daraufhin die Uferbereiche des Flusses im Bereich der Buronstraße ab, um das Tier schnellstmöglich zu finden.
Während der laufenden Suche kam es zu einer glücklichen Wendung: Eine Hundebesitzerin, die mit ihren beiden Hunden unterwegs war, bemerkte das Geschehen. Die beiden Hunde spürten die vermisste Hündin „Lini“ in der Wertach auf. Dadurch konnte die Hundehalterin das Tier aus dem Wasser retten. Die Hündin blieb unverletzt und konnte ihrer erleichterten Besitzerin übergeben werden. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war anschließend nicht mehr erforderlich.
Der Einsatz dauerte rund 59 Minuten. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kaufbeuren und Hirschzell im Einsatz.
Unbekannter scheitert beim Versuch, über ein Fenster in eine Praxis am Bleichanger einzudringen
Ein bislang unbekannter Täter hat zwischen Freitag, 26.06.2026, 20:00 Uhr, und Montag, 29.06.2026, 07:00 Uhr, versucht, in eine Zahnarztpraxis am Bleichanger einzubrechen. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte der Täter, sich über ein Fenster Zugang zu den Praxisräumen zu verschaffen. Der Einbruchsversuch blieb jedoch erfolglos. Dabei entstand ein Sachschaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Polizei von einem einzelnen Täter aus.
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Bleichanger beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 08341 9330 zu melden.
Brennender Müll in Gemeinschaftsküche sorgt für starke Rauchentwicklung – 60 Einsatzkräfte im Einsatz
Die Feuerwehren aus Kaufbeuren wurden am Mittwochmorgen zu einem Brand in einem Wohnheim in der Bachschmidstraße alarmiert. Aus einer Wohnung im Erdgeschoss drang starke Rauchentwicklung. Mehrere Atemschutztrupps wurden zur Personensuche im Erd- und Obergeschoss sowie zur Brandbekämpfung im Erdgeschoss eingesetzt.
Ursache schnell gefunden
Wie sich im Einsatz herausstellte, war ein brennender gelber Sack sowie weiterer Müll in der Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss die Ursache für die Rauchentwicklung. Die Bewohner des Wohnheims wurden vorsorglich evakuiert und anschließend vom Rettungsdienst betreut. Nachdem der Hausmeister eingetroffen war, konnten auch die zunächst verschlossenen Räume geöffnet und kontrolliert werden. Abschließend wurde das gesamte Gebäude mit Überdruck belüftet.
Einsatz nach gut einer Stunde beendet
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und 15 Minuten. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte beteiligt.
Heeresmusikkorps Ulm spielt Ende Juni für ein soziales Projekt in Kaufbeuren
Der Fliegerhorst Kaufbeuren öffnet erneut seine Tore für ein besonderes Benefizkonzert: Am 30. Juni 2026 gastiert das Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Major Dominik Koch in Halle 307 des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd. Der Eintritt ist frei.
Musikabend im besonderen Ambiente
Das Flugplatzkonzert zählt inzwischen zu den festen Veranstaltungen im Kaufbeurer Veranstaltungskalender. Besucher erwartet ein Konzertabend in einer Flugzeughalle des Fliegerhorsts – mit einem abwechslungsreichen Programm aus Konzertmärschen, Ouvertüren, Filmmusik und bekannten Popklassikern. Auch Stücke aus „The Incredibles“ sowie Musik von Billy Joel stehen auf dem Programm.
Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr über das Osttor in der Hohen Buchleuthe 25. Konzertbeginn ist um 18:15 Uhr. Das Konzert findet unabhängig vom Wetter statt.
Unterstützung für Montessori-Projekt
Mit dem Benefizkonzert wird in diesem Jahr der Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren e.V.“ unterstützt. Die Spendeneinnahmen werden über den karitativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ weitergegeben. Auch kulinarisch ist für die Gäste gesorgt: Gegen eine Spende gibt es den traditionellen Bundeswehr-Erbseneintopf aus der Feldküche.
Alle Informationen auf einen Blick
Flugplatzkonzert Kaufbeuren 2026
Datum: 30. Juni 2026
Einlass: ab 17:00 Uhr
Beginn: 18:15 Uhr
Ort: Halle 307, Fliegerhorst Kaufbeuren
Zugang: Osttor, Hohe Buchleuthe 25
Eintritt: frei
Mitwirkende: Heeresmusikkorps Ulm unter Leitung von Major Dominik Koch
Gleich zwei alkoholisierte Verkehrsteilnehmer kontrolliert – Polizei sucht zudem Zeugen nach E-Roller-Diebstahl
Die Polizei Kaufbeuren hatte in den vergangenen Tagen mehrere Vorfälle zu bearbeiten. Neben zwei Fällen von Alkohol am Steuer beziehungsweise Lenker wurde ein E-Roller aus der Bahnhofstraße gestohlen. Die Ermittler bitten in diesem Fall um Hinweise aus der Bevölkerung.
E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss gestoppt
In der Nacht auf Montag, 22. Juni 2026, kontrollierte die Polizei gegen 00:30 Uhr einen 36-jährigen Mann auf einem E-Scooter in der Augsburger Straße in Kaufbeuren. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein anschließender Test ergab einen Wert oberhalb der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille. Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt. Den Fahrer erwarten nun ein Bußgeld im dreistelligen Bereich, Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot.
E-Roller in der Bahnhofstraße gestohlen
Die Polizei ermittelt außerdem wegen des Diebstahls eines E-Rollers in der Kaufbeurer Bahnhofstraße. Nach Angaben der Besitzerin wurde das Fahrzeug am Freitagabend, 19. Juni 2026, dort abgestellt. Als sie am Sonntagmittag, 21. Juni 2026, zurückkehrte, war der Roller verschwunden. Der E-Roller ist laut Polizei leicht wiederzuerkennen. Er ist mit Glitzersteinen verziert und mit Hello-Kitty-Stickern beklebt. Zudem weist der rechte Lenker Schäden von einem früheren Sturz auf. Der Wert des Rollers wird auf rund 350 Euro geschätzt. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, die Angaben zum Verbleib des Rollers oder zu möglichen Tatverdächtigen machen können, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Autofahrer mit über 1,1 Promille unterwegs
Bereits am Sonntagvormittag kontrollierte die Polizei einen 53-jährigen Autofahrer in der Sudetenstraße. Auch hier stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille und damit einen Bereich, der als absolute Fahruntüchtigkeit gilt. Die Weiterfahrt wurde umgehend unterbunden. Zudem ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Gegen den Mann wird nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Symbolbild für eine brennende Scheune. Foto: K.I. generiert
Rund 80 Einsatzkräfte bekämpfen Vollbrand in landwirtschaftlichem Gebäude
OBEROSTENDORF/GUTENBERG. In der Nacht auf Freitag, 19. Juni 2026, ist im Ortsteil Gutenberg bei Oberostendorf eine landwirtschaftliche Scheune in Brand geraten. Der Notruf ging um 00:07 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Allgäu ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren Heu- und Strohballen sowie verschiedene landwirtschaftliche Maschinen gelagert.
Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich
Nach bisherigen Erkenntnissen entstand durch das Feuer ein Sachschaden in niedriger sechsstelliger Höhe. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Brandbekämpfung waren rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberostendorf, Westendorf und Germaringen im Einsatz. Zudem war eine Rettungsdienstbesatzung vor Ort.
Kriminalpolizei übernimmt weitere Ermittlungen
Die ersten Ermittlungen an der Brandstelle wurden von Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren sowie dem Kriminaldauerdienst Memmingen durchgeführt. Die weiteren Untersuchungen zur Brandursache übernimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren.
Der Tatverdächtige, der aus dem familiären Umfeld der Frau stammt und bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde vorläufig festgenommen
MAUERSTETTEN. Am Nachmittag des 15.06.2026 wurde eine 57-jährige deutsche Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Es wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen.
Der 36-jährige deutsche Tatverdächtige stellte sich am Vormittag des 15.06.2026 in München der Polizei und gab dort an, eine schwere Straftat in Mauerstetten begangen zu haben. Aufgrund dieser Angaben wurde ein Großeinsatz der Polizei eingeleitet. Kräfte der Polizeiinspektion Kaufbeuren, der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren und der Kriminalpolizeiinspektion Kempten waren vor Ort, um die Wohnung der geschädigten Frau zu durchsuchen und Spuren zu sichern. In der Wohnung wurde die 57-Jährige schließlich tot aufgefunden.
Der Tatverdächtige, der aus dem familiären Umfeld der Frau stammt und bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde er heute, 16.06.2026, beim Amtsgericht Kempten dem Haftrichter vorgeführt. Der zuständige Haftrichter ordnete die einstweilige Unterbringung des Tatverdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum Tathergang und zum Motiv, werden von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten geführt. (KPS Kaufbeuren)
Patient aus Wohnung im ersten Obergeschoss gerettet
Die Feuerwehr Oberbeuren wurde am Montagmorgen, 15. Juni 2026, um 8:00 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Straße Am Badanger in Oberbeuren alarmiert. Grund für den Einsatz war eine akute Notsituation, bei der eine Person in einer Wohnung eingeschlossen war und medizinische Hilfe benötigte. Um dem Rettungsdienst Zugang zu verschaffen, verschafften sich die Einsatzkräfte über ein Fenster Zutritt zur Wohnung im ersten Obergeschoss.
Anschließend konnte der Patient dem Rettungsdienst übergeben und zum Rettungswagen begleitet werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Wohnung an den anwesenden Pflegedienst übergeben.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und fünf Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberbeuren vor Ort. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge FL-Obb 43/1, FL-Obb 1 sowie der Mannschaftstransportwagen 1/14/1.
Fahrzeug kommt von der Fahrbahn ab und erleidet Totalschaden
Am 12.06.2026 ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Westendorf und Germaringen ein Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Bei dem Aufprall zog sich die Fahrerin lediglich leichte Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Verkehrsbehinderungen während der Bergungsarbeiten
Am Fahrzeug entstand durch die Wucht des Aufpralls ein Totalschaden. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten kam es auf der Verbindungsstraße zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.
Von beschädigten Fahrzeugen bis zu einer Alkoholfahrt: Die Polizei hatte am Wochenende in Kaufbeuren und der Region mehrfach zu tun
Das Wochenende brachte für die Polizei in Kaufbeuren und dem Ostallgäu mehrere Einsätze mit sich. Neben zwei Fällen von Sachbeschädigung an Fahrzeugen beschäftigten die Beamten eine Alkoholfahrt mit Unfallflucht sowie ein Verkehrsunfall, bei dem ein jugendlicher Fahrradfahrer verletzt wurde.
Unbekannter zersticht Reifen und beschädigt Fahrzeug in Kaufbeuren
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (29. auf 30. Mai 2026) wurde in der Alpenrosenstraße in Kaufbeuren ein geparkter Pkw Ziel einer Sachbeschädigung. Ein bislang unbekannter Täter zerstach alle vier Reifen des Fahrzeugs und verkratzte zusätzlich die Fahrertür. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden.
Pkw auf Supermarktparkplatz beschädigt
Zu einer weiteren Sachbeschädigung kam es am Abend des 30. Mai auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Sudetenstraße 10 in Kaufbeuren. Ein unbekannter Täter beschädigte dort die Motorhaube eines geparkten Pkw. Zurück blieben ein Kratzer sowie eine Delle. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.000 Euro beziffert. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Kaufbeuren Zeugen. Hinweise werden ebenfalls unter 08341/9330 entgegengenommen.
Betrunkener Autofahrer fährt über Kreisverkehr und flüchtet
In der Nacht von Freitag auf Samstag verursachte ein 30-jähriger Autofahrer bei Biessenhofen einen Verkehrsunfall. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann über einen Kreisverkehr an der Bundesstraße 16 bei Altdorf und kollidierte anschließend mit einer gegenüberliegenden Leitplanke. Danach entfernte er sich von der Unfallstelle. Polizeibeamte konnten den Fahrer wenig später auf einem nahegelegenen Parkplatz kontrollieren. Dabei stellten sie eine erhebliche Alkoholisierung fest. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet, zudem stellten die Beamten den Führerschein des Mannes sicher. Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Fahrradfahrer bei Ruderatshofen verletzt
Am Freitagnachmittag gegen 17:20 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße OAL 7 bei Ruderatshofen ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer. Der 14-jährige Radfahrer war in Richtung Geisenhofen unterwegs und wollte nach links in einen Feldweg abbiegen. Nach Polizeiangaben zeigte er dies ordnungsgemäß mit einem Handzeichen an. Eine 21-jährige Autofahrerin, die ebenfalls in Richtung Geisenhofen fuhr, übersah den Jugendlichen. Trotz eines Ausweichmanövers konnte sie einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Er begab sich selbstständig zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr verantworten.
Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht positive Bilanz nach Verkehrsmaßnahmen
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat nach der Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol am Samstag, 30. Mai 2026, eine positive Bilanz gezogen. Trotz umfangreicher Verkehrsbeschränkungen und Sperrmaßnahmen blieb die befürchtete Belastung auf den Verkehrswegen im südlichen Bayern aus.
Frühzeitige Information zeigt Wirkung
Nach Angaben der Polizei trugen insbesondere die frühzeitige Öffentlichkeitsarbeit und die abgestimmten Verkehrsmaßnahmen dazu bei, dass es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums zu keinem erhöhten Verkehrsaufkommen kam.
Leitender Polizeidirektor Marcus Hörmann, der den Einsatz verantwortete, erklärt: „Das Konzept, frühzeitig an die Öffentlichkeit zu gehen und die Verkehrsteilnehmer umfassend zu informieren, hat sich ausgezahlt. Im Bereich der A7 kam es zu keinen Stauungen oder Behinderungen, ebenso wenig auf der A96 im Raum Lindau.“
Polizei und Bereitschaftspolizei im Einsatz
Zur Absicherung der Verkehrslage waren neben Kräften des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auch Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei vor Ort. Sie standen bereit, um flexibel auf mögliche Verkehrsbehinderungen oder Veränderungen der Lage reagieren zu können.
Dank an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte habe insbesondere die frühzeitige Anpassung von Reiseplanungen sowie das Befolgen der veröffentlichten Empfehlungen dazu beigetragen, dass die Verkehrssituation trotz der Einschränkungen ruhig und geordnet blieb.
Bürgerinnen und Bürger werden gebetet, nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol zu vermeiden
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weist erneut auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen am Samstag, den 30.05.2026, hin. Hintergrund ist eine angemeldete Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol, die umfangreiche Verkehrsbeschränkungen nach sich ziehen wird. Die Polizei rät dringend von nicht zwingend erforderlichen Fahrten an diesem Tag in Richtung Tirol ab.
Auswirkungen auf das Straßennetz
Die Maßnahmen der österreichischen Behörden, darunter die Aktivierung von Dosierampeln und eine mögliche Blockabfertigung am Grenztunnel Füssen, werden sich deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr auswirken. Insbesondere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ist mit erheblichen Rückstaus und Verkehrsüberlastungen zu rechnen. Dies betrifft vor allem die Autobahn A7 zwischen Füssen und Oy-Mittelberg.
Des Weiteren wird der Verkehr weiträumig über die A96 in Richtung Lindau umgeleitet, was zu einer zusätzlichen Belastung auf dieser Strecke führt. Verkehrsteilnehmer sollten sich darauf einstellen, dass auch die Ausweichstrecken stark überlastet sein werden und keine verlässliche Alternative bieten.
Einschätzungen und Maßnahmen der Landkreise
Die Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau stehen in engem Austausch mit der Polizei, um die Verkehrslage zu bewältigen. Stellvertretend für die betroffenen Landkreise betont der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner:
„Da auf österreichischer Seite mit der Aktivierung der Dosierampeln und gegebenenfalls auch einer Blockabfertigung am Grenztunnel zu rechnen ist, muss insbesondere auf der A7 im Ostallgäu mit einem erheblichen Staugeschehen gerechnet werden. Neben Rückstaus auf der Autobahn droht dadurch vor allem im Raum Füssen und Nesselwang eine massive Verkehrsbelastung.“
Die Landkreise haben sich bereits im Vorfeld eng mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und den Feuerwehren abgestimmt. Stapfner ergänzt: „Wir bereiten uns gemeinsam auf eine außergewöhnliche Verkehrslage vor. Unser Ziel ist es, im Bedarfsfall schnell und abgestimmt zu handeln und die Belastungen für die Menschen im Ostallgäu so gering wie möglich zu halten.“
Einsatzkräfte vor Ort
Um auf die Verkehrslage flexibel reagieren zu können, wird die Polizei mit starken Verkehrskräften vor Ort sein. Diese werden lagebedingt Maßnahmen ergreifen, um den Verkehrsfluss bestmöglich zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus stehen Feuerwehrkräfte in Bereitschaft, die bei Bedarf schnell alarmiert werden können, um unterstützend tätig zu werden.
Gemeinsamer Appell der Behörden
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, die Landratsämter Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau sowie die Kreisbrandinspektionen richten gemeinsam folgende Appelle an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer:
Vermeiden Sie nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol
Planen Sie Ihre Fahrten sorgfältig und weichen Sie – wenn möglich – auf andere Tage oder sehr weiträumige Strecken aus. Bereiten Sie sich auf längere Wartezeiten vor, insbesondere durch die Mitnahme von ausreichend Getränken und Verpflegung, da hohe Temperaturen erwartet werden. Hinweise für Reisende
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reiseplanungen entsprechend anzupassen, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten oder auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Auch Ausweichstrecken, insbesondere in Richtung Lindau und Salzburg, werden nach derzeitiger Einschätzung stark überlastet sein und keine verlässliche Alternative bieten.
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und die beteiligten Landkreise danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, um die Belastungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. (PP Schwaben Süd/West)
Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck über Lehren aus 40 Jahren internationaler humedica-Arbeit
Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck
Was können wir in Deutschland von internationalen Katastropheneinsätzen lernen? Um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung zum Thema Bevölkerungsschutz, zu der Wolfgang Groß, Gründer und Vorstand der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und langjähriger Geschäftsführer der internationalen Hilfsorganisation humedica, als einer von drei Referenten eingeladen war.
Die Veranstaltung fand am 7. Mai 2026 im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck statt. Unter den Gästen waren auch der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Armin Kroder, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Hersbruck, Robert Ilg.
Wolfgang Groß sprach unter dem Titel „Bevölkerungsschutz: Erfahrungen aus internationalen Krisenregionen – Was können wir daraus lernen?“ über zentrale Erkenntnisse aus rund vier Jahrzehnten internationaler humanitärer Hilfe. Von 1979 bis 2019 leitete er als Geschäftsführer die in Kaufbeuren gegründete Hilfsorganisation humedica, deren Schwerpunkt auf internationaler Katastrophen- und Nothilfe liegt. In dieser Zeit war humedica nach Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Epidemien, Kriegen und Fluchtbewegungen in zahlreichen Krisenregionen der Welt im Einsatz.
Dabei machte Groß gleich zu Beginn deutlich, dass sein persönlicher Weg in den sozialen und humanitären Dienst nicht erst mit humedica begann. Bereits 1970, im Alter von 16 Jahren, besuchte er beim BRK-Kreisverband Ostallgäu in Marktoberdorf einen Sanitätskurs. Anschließend half er im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten in der damals noch als Sanitätskolonnebezeichneten Gruppe mit. „Wenn man es so nennen möchte, begann dort meine soziale Karriere“, so Groß. Rückblickend sei dies für ihn ein prägender erster Schritt gewesen: die Erfahrung, dass Hilfe nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret wird, wenn Menschen bereit sind, sich ausbilden zu lassen, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.
In seinem Vortrag machte Groß deutlich, dass gute Hilfe nicht erst im Katastrophengebiet beginnt. Wer in einer Krise wirksam helfen will, brauche Vorbereitung, klare Strukturen, verlässliche Partner, geschulte Einsatzkräfte und eine belastbare Logistik. Gerade internationale Einsätze zeigten immer wieder, dass guter Wille allein nicht ausreiche. Mitgefühl müsse mit Professionalität, Planung und Verantwortungsbewusstsein verbunden werden.
Ein besonderer Schwerpunkt seines Beitrags lag auf der Bedeutung von Logistik und Koordination. Medikamente, Verbandsmaterial, Zelte, Stromversorgung, Wasser, Funk, Dokumentation und Schutzmaterial seien keine Nebensächlichkeiten, sondern entscheidende Voraussetzungen dafür, dass Hilfe tatsächlich bei den betroffenen Menschen ankomme. Diese Erfahrung lasse sich auch auf den Bevölkerungsschutz in Deutschland übertragen: Zuständigkeiten, Vorräte, Kommunikationswege und Entscheidungsstrukturen müssten vor einer Krise geklärt sein – nicht erst, wenn Menschen bereits unmittelbar betroffen seien.
Groß erinnerte auch daran, dass Katastrophen trotz unterschiedlicher Ursachen oft ähnliche Auswirkungen haben: Infrastruktur bricht zusammen, Kommunikation wird schwierig, Behörden und Gesundheitssysteme geraten unter Druck, Menschen verlieren Orientierung, Sicherheit, Angehörige, Wohnung oder Lebensgrundlage. In solchen Situationen dürfe Hilfe nicht zusätzlich Unordnung schaffen. Gute Hilfe müsse in einer chaotischen Lage Ordnung, Vertrauen und Entlastung bringen.
Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von humedica war die Zertifizierung als Emergency Medical Team durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Am 18. September 2018 konnte Wolfgang Groß in Rom das entsprechende Zertifikat aus den Händen von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus entgegennehmen. Für Groß war dies nicht nur eine Auszeichnung, sondern die Bestätigung eines langen Entwicklungsweges: Internationale Katastrophenhilfe brauche fachliche Standards, trainierte Teams, klare Abläufe und die Fähigkeit, sich in internationale Koordinationsstrukturen einzufügen.
Dabei blieb sein Vortrag nicht bei organisatorischen und fachlichen Fragen stehen. Groß machte deutlich, dass Bevölkerungsschutz immer auch eine Frage von Menschlichkeit und Beziehung ist. In Krisen gehe es nicht um Strukturen um ihrer selbst willen, sondern um verletzte Kinder, verängstigte Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kranke, Einsame und um Einsatzkräfte, die geschützt und gut geführt werden müssten.
Aus den internationalen Erfahrungen leitete Groß mehrere Grundsätze für den Bevölkerungsschutz in Deutschland ab: Vorbereitung entscheidet. Zuständigkeiten müssen vor der Krise klar sein. Kommunikation muss auch dann funktionieren, wenn Technik ausfällt oder Informationen unsicher sind. Ehrenamt braucht Ausbildung, Begleitung und Wertschätzung. Und besonders wichtig: Menschen und Organisationen, die sich vor einer Krise kennen, arbeiten in einer Krise schneller, vertrauensvoller und wirksamer zusammen.
Diese Erkenntnisse verbindet Groß heute auch mit der Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren/Neugablonz. Dort betreibt die Stiftung unter anderem das Family Center mit dem integrierten Secondhand-Kaufhaus Family Store. Was auf den ersten Blick wie ein soziales Kaufhaus erscheint, versteht Groß auch als eine Form praktischer Krisenvorsorge im Alltag: Menschen werden unterstützt, Ressourcen werden geteilt, Begegnung entsteht, und in besonderen Notlagen kann schnell und unbürokratisch geholfen werden.
Als Beispiel nannte Groß eine Fluthilfeaktion im Jahr 2024 im Unterallgäu. Menschen, die durch Wassereinbruch Möbel und Haushaltsgegenstände verloren hatten, konnten durch gesammelte und gut erhaltene Gebrauchtwaren aus dem Family Store konkret unterstützt werden. Auch solche Erfahrungen zeigten, dass Bevölkerungsschutz nicht erst mit großen Einsatzplänen beginnt, sondern mit tragfähigen Strukturen vor Ort: mit Lagermöglichkeiten, Kontakten, Fahrzeugen, Helferinnen und Helfern, Vertrauen und der Bereitschaft, im richtigen Moment Verantwortung zu übernehmen.
Sehr persönlich wurde Groß, als er über die geistliche Motivation seiner jahrzehntelangen Arbeit sprach. Seit rund 40 Jahren stehe ein Bibelvers aus Sprüche 3,27 auf seinem Schreibtisch: „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.“ Dieser Satz habe ihn in seiner Arbeit tief geprägt. Für ihn sei er nie nur ein schöner Gedanke gewesen, sondern eine Art Lebensauftrag. Sein Vertrauen in Gottes Führung und Schutz habe ihm in vielen schwierigen Situationen geholfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Zum Abschluss brachte Groß seine Erfahrungen in einem Satz auf den Punkt: „Mitgefühl ohne Vorbereitung bleibt oft hilflos. Vorbereitung ohne Mitgefühl bleibt kalt. Bevölkerungsschutz braucht beides.“
Gerade deshalb beginne Bevölkerungsschutz nicht erst dann, wenn Sirenen heulen oder Einsatzkräfte alarmiert werden. Er beginne heute – mit Vorbereitung, Verantwortung, verlässlichen Beziehungen und der Bereitschaft, füreinander einzustehen.
Geschwindigkeitskontrolle auf der B12: Mehr als 70 Verstöße an einem Vormittag festgestellt
RUDERATSHOFEN – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B12 bei Ruderatshofen hat die Polizei am Pfingstmontag zahlreiche Verstöße festgestellt. In der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 12:00 Uhr wurden mehr als 1.350 Fahrzeuge gemessen, die in Richtung München unterwegs waren. Insgesamt registrierten die Beamten 72 Geschwindigkeitsverstöße. Besonders auffällig war ein Pkw-Fahrer, der mit 169 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs war.
Fahrer trotz Versuch der Verdeckung identifiziert
Nach Angaben der Polizei hielt sich der Fahrer während der Messung den Arm vors Gesicht. Dennoch konnte er kurze Zeit später von einer Streife der Polizeiinspektion Buchloe angehalten werden. Bei der Kontrolle war dem Mann laut Polizei sofort bewusst, dass der Grund der Anhaltung mit seinem Tempoverstoß zusammenhing. Die Beamten konnten ihn eindeutig als Fahrer identifizieren und mit dem Vorwurf konfrontieren.
Hohes Bußgeld und Fahrverbot drohen
Auf den Fahrer kommen nun mindestens 1.200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot zu. Auch zahlreiche weitere Verkehrsteilnehmer müssen mit Konsequenzen rechnen: 40 Fahrer erhalten eine Bußgeldanzeige und einen Punkt in Flensburg. Weitere 32 Verkehrsteilnehmer müssen ein Verwarnungsgeld von mindestens 40 Euro bezahlen.
Hochsommerliche Temperaturen in Bayern – und schon zu Beginn der Badesaison gibt es den ersten tödlichen Badeunfall: Im Kahler See in Kahl am Main ist ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Für die Wasserwacht Bayern ist der erste tödliche Badeunfall in dieser Badesaison ein alarmierendes Zeichen und unterstreicht, warum Gefahren in Seen, Flüssen und Schwimmbädern nicht unterschätzt werden sollten. Dem tragischen Unglück in Kahl am Main stehen seit Anfang Mai bereits Dutzende Wasserrettungseinsätze der Wasserwacht Bayern gegenüber – darunter auch mehrere Lebensrettungen. Besonders gefordert waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am vergangenen Samstag, 23. Mai 2026: Es war der bisher einsatzreichste Tag des Jahres.
„Badeunfälle passieren nicht nur weit draußen im Wasser und nicht nur bei schlechten Schwimmern. Sie passieren oft plötzlich, leise und innerhalb weniger Augenblicke“, mahnt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Gerade zu Beginn der Saison überschätzen viele Menschen ihre Kräfte oder unterschätzen die noch niedrigen Wassertemperaturen. Das kann lebensgefährlich werden.“
Mit dem Start der Badesaison zieht es wieder viele Menschen an Bayerns Seen, Flüsse und in Schwimmbäder. Die Wasserwacht Bayern startet jährlich Anfang Mai in die Wachsaison und besetzt an Wochenenden und Feiertagen ehrenamtlich über 550 Wachstationen an Bayerns Gewässern. Die Einsatzkräfte sorgen mit großem Engagement für die Sicherheit der Badegäste, leisten Erste Hilfe und retten Menschen aus akuten Gefahrensituationen.
Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen vieler Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Kaltes Wasser kann den Körper schnell überfordern. Es drohen Unterkühlung, Kreislaufprobleme oder ein Kälteschock – selbst bei Menschen, die sich gesund und sicher fühlen.
Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Temperaturen der Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Im kalten Wasser kann es schnell zu einer Unterkühlung oder einem Kälteschock kommen.
Die wichtigsten Tipps der Wasserwacht:
Langsam ins Wasser gehen, nicht zu lange in kalten Gewässern schwimmen.
Kinder niemals aus den Augen lassen.
Die eigenen Kräfte nicht überschätzen, gerade bei Beginn der Schwimmsaison.
„Unsere Einsatzkräfte trainieren das ganze Jahr über, damit im Notfall jeder Handgriff sitzt. Besonders im Sommer sind sie gefordert. Wir appellieren daher an alle Schwimmerinnen und Schwimmer, jetzt zum Beginn der Badesaison und auch über den ganzen Sommer hinweg die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Gehen Sie verantwortungsvoll mit sich und anderen um. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Badesaison für alle zu einem sicheren und schönen Erlebnis zu machen“, so Huber.
Mehr als 86.000 aktive Mitglieder zählt die Wasserwacht Bayern. Sie alle sorgen für Sicherheit am und im Wasser. Im Notfall sollten Bürgerinnen und Bürger sofort den Notruf 112 wählen, über den auch die Wasserwacht alarmiert wird.
Von eigenen Rettungsversuchen im Wasser rät die Wasserwacht Bayern ab, wenn dadurch das eigene Leben gefährdet werden könnte. Laien sollten nur im absoluten Ausnahmefall selbst ins Wasser gehen. Sicherer ist es, Rettungsringe, Leinen, Äste oder andere Gegenstände zu reichen oder zu werfen und schnellstmöglich professionelle Hilfe zu alarmieren.
Weitere Hinweise zum sicheren Verhalten am und im Wasser finden Sie in den Baderegeln der Wasserwacht Bayern
Pkw kollidiert bei Eggenthal mit Leichtkraftrad – Ermittlungen gegen 84-jährigen Fahrer laufen
Am Sonntagmittag, 24. Mai 2026, kam es auf der Kreisstraße OAL 3 bei Eggenthal im Landkreis Ostallgäu zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt, beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Vorfahrt missachtet – Zusammenstoß an Einmündung
Nach Angaben der Polizei wollte ein 84-jähriger Autofahrer gegen 13:38 Uhr von der Kreisstraße OAL 12 aus Richtung Schleifmühle kommend nach links auf die OAL 3 in Richtung Romatsried beziehungsweise Friesenried abbiegen. Zur selben Zeit war ein 17-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads auf der vorfahrtsberechtigten OAL 3 in Richtung Eggenthal unterwegs. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Jugendliche über den Pkw geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen. Er musste zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort notoperiert werden. Anschließend erfolgte die Verlegung in ein Fachklinikum zur weiteren Behandlung. Auch der 84-jährige Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Klinikum eingeliefert.
Unfallverursacher fuhr zunächst weiter
Laut Polizei setzte der Autofahrer seine Fahrt nach dem Zusammenstoß zunächst fort und konnte erst im Bereich Romatsried durch Hinweise einer Zeugin angehalten werden. Gegen den 84-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Zusätzlich erfolgt eine Mitteilung an die Fahrerlaubnisbehörde.
Beide Fahrzeuge Totalschaden
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens konnte bislang noch nicht genau beziffert werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch den Bauhof Westendorf gebunden, die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Lautstarke Fahrmanöver und unzulässige Umbauten im Fokus der Beamten
Die Kontrollgruppe Poser/Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hat am Abend des 22. Mai 2026 verstärkt Fahrzeugkontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Kaufbeuren durchgeführt. Im Mittelpunkt standen technisch veränderte Fahrzeuge sowie auffällige Fahrweisen mit unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung.
Sportwagen mit unzulässiger Abgasanlage gestoppt
Gegen 00:20 Uhr am 23. Mai 2026 kontrollierten Einsatzkräfte einen auffällig lauten Sportwagen in der Carl-Benz-Straße in Germaringen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine unzulässige manuelle Klappensteuerung der Abgasanlage fest.
Für den 41-jährigen Fahrer hat dies Konsequenzen: Er muss die festgestellten Mängel beseitigen und die Betriebserlaubnis seines Fahrzeugs erneut erlangen.
20-Jähriger fällt durch Fahrweise und Umbauten auf
Kurz darauf beobachtete eine zivile Streife der Kontrollgruppe einen 20-jährigen Autofahrer, der mit laut aufheulendem Motor und quietschenden Reifen das Gelände einer Tankstelle verließ. Nach Angaben der Polizei wiederholte er dieses Verhalten wenig später auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants.
Betriebserlaubnis erloschen
Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten mehrere unzulässige Umbauten an dem amerikanischen Sportwagen. Dazu gehörten unter anderem eine nicht erlaubte Rad-Reifen-Kombination sowie eine offene Luftansaugung. Durch die Veränderungen war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen.
Den Fahrer erwartet nun wegen der gezeigten Fahrweise und der technischen Veränderungen ein Bußgeld im dreistelligen Bereich.
Weiterer Fahrer driftet von Tankstellengelände
Während der laufenden Kontrolle fiel den Beamten ein weiterer Autofahrer auf, der das Gelände einer Tankstelle mit einem sogenannten „Drift“ verließ. Auch der 19-jährige Fahrer muss laut Polizei mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.
Die Feuerwehr Kaufbeuren war am Pfingstwochenende mehrfach im Stadtgebiet gefordert. Neben mehreren Brandeinsätzen mussten die Einsatzkräfte auch technische Hilfe leisten und den Rettungsdienst unterstützen. Insgesamt kam es innerhalb weniger Stunden zu Einsätzen in Kaufbeuren und Neugablonz.
Wohnanhänger in Brand geraten
Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr in die Augsburger Straße alarmiert. Dort war ein Wohnanhänger in Brand geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drangen bereits dichter Rauch und Flammen aus dem Anhänger, der zuvor vom Zugfahrzeug getrennt worden war.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand verhindert werden. Mit einem C-Strahlrohr brachten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Während der Löscharbeiten musste die Augsburger Straße in beide Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr unterstützte dabei die Polizei bei der Verkehrsabsicherung. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte vor Ort.
Heckenbrand durch Grillkohle ausgelöst
Bereits am Freitagvormittag war die Feuerwehr zu einem Brand in der Hüttenstraße in Neugablonz ausgerückt. Dort hatte unsachgemäß entzündete Grillkohle eine Hecke in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen und verhindern, dass die Flammen auf ein Gebäude übergriffen. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz beendet. Zwölf Einsatzkräfte waren beteiligt.
Rauchwarnmelder löst in Wohnung aus
Am Samstagabend wurde die Feuerwehr wegen eines ausgelösten Rauchwarnmelders in die von-Colln-Straße gerufen. Beim Eintreffen war der Alarm deutlich hörbar, Rauch oder Feuer konnten jedoch zunächst nicht festgestellt werden. Die Einsatzkräfte verschafften sich über ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss zerstörungsfrei Zugang zur Wohnung. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Räume und entfernte anschließend den Rauchmelder. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Der Bewohner wurde über Nachbarn informiert. Der Einsatz dauerte etwa 38 Minuten. Insgesamt waren 17 Feuerwehrleute im Einsatz.
Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst bei Patientenrettungen
Auch der Rettungsdienst wurde am Wochenende mehrfach durch die Feuerwehr unterstützt. Am Samstagvormittag rückten die Einsatzkräfte zu einer Nottüröffnung am Bleichanger aus. Die Wohnungstüre konnte gewaltfrei geöffnet werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die betroffene Person versorgt. Anschließend erfolgte die Rettung über die Drehleiter.
Am Abend unterstützte die Feuerwehr zudem in der König-Rudolf-Straße den Rettungsdienst bei einer Tragehilfe. Eine Patientin wurde über das Treppenhaus transportiert und anschließend mithilfe der Drehleiter nach unten gebracht.
Polizei stellt Alkohol- und Drogeneinfluss bei Kontrollen in der Neugablonzer Straße fest
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Polizei in Kaufbeuren zwei alkoholisierte E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Beide Männer standen nach Angaben der Polizei unter Alkohol- und mutmaßlich auch unter Drogeneinfluss.
31-Jähriger mit 1,6 Promille kontrolliert
Gegen 23 Uhr kontrollierten Beamte in der Neugablonzer Straße einen 31-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Serbien. Dabei nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Ein anschließender Alkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann gab zudem an, Cannabis konsumiert zu haben. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an.
Weiterer Fahrer mit Alkohol und Kokain unterwegs
Nur wenig später, gegen 00:10 Uhr, fiel den Beamten ein weiterer E-Scooter-Fahrer auf. Der 27-jährige Deutsche war ebenfalls alkoholisiert unterwegs. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,8 Promille. Zusätzlich zeigte der Mann drogentypische Auffälligkeiten. Ein Drogentest verlief positiv auf Kokain. Außerdem war an dem E-Scooter noch ein altes Versicherungskennzeichen angebracht.
Anzeigen gegen beide Fahrer
Bei beiden Männern wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sie müssen nun mit Anzeigen wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss rechnen. Gegen den 27-Jährigen wird zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Einsatz an der Schlingener Straße dauerte rund eineinhalb Stunden
Die Feuerwehr Kaufbeuren ist am Freitagabend zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz an die Schlingener Straße ausgerückt. Anlass war ein beschädigter Ast, der noch teilweise in einem Baum hing und eine potenzielle Gefahr darstellte. Angefordert wurde die Feuerwehr über einen Hausmeister einer Genossenschaft. Vor Ort entfernten die Einsatzkräfte den Ast mithilfe der Drehleiter sowie einer Elektrokettensäge.
Vier Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz begann am 15. Mai 2026 gegen 20:05 Uhr und dauerte insgesamt rund 1 Stunde und 28 Minuten. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte beteiligt.
Brennerautobahn zeitweise gesperrt – Behörden raten von Fahrten nach Tirol ab
PP SCHWABEN SÜD/WEST. Autofahrer müssen sich am Samstag, 30. Mai 2026, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Tirol einstellen. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt vor langen Staus und einer starken Überlastung wichtiger Verkehrsachsen. Hintergrund ist eine angekündigte Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol.
Sperrungen auf der Brennerautobahn bei Matrei am Brenner
Nach Angaben der Behörden kommt es auf der Brennerautobahn A13 bei Matrei am Brenner zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr zu umfangreichen Verkehrssperren. Betroffen ist der gesamte Brennerkorridor. Die Maßnahmen der österreichischen Behörden wirken sich dabei auch deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr und das bayerische Straßennetz aus. Bereits vor Beginn der Sperrungen rechnen die Behörden mit erheblichen Rückstaus. Besonders betroffen sind Autobahnen sowie Landstraßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.
Auch Ausweichstrecken voraussichtlich überlastet
Die Polizei weist darauf hin, dass auch alternative Routen keine zuverlässige Entlastung bieten dürften. Nach derzeitiger Einschätzung werden insbesondere die Strecken in Richtung Lindau und Salzburg stark belastet sein. Auf Grundlage der Informationen der Tiroler Landesregierung empfiehlt die Polizei deshalb, am 30. Mai auf nicht zwingend notwendige Fahrten nach Tirol zu verzichten.
Polizei empfiehlt Anpassung der Reiseplanung
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reisepläne frühzeitig anzupassen oder – wenn möglich – auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Wer die Fahrt nicht verschieben kann, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.
Ermittler stoßen im Bürgerbüro auf Totalfälschung – Betroffener war zur Abschiebung ausgeschrieben
Am Sonntag, 11. Mai 2026, wurde im Bürgerbüro der Stadt Kaufbeuren eine verdächtige bulgarische Identitätskarte festgestellt. Gegen 14:00 Uhr informierte die Behörde die Grenzpolizei Pfronten über den Vorfall. Die eingesetzten Fahnder überprüften das Dokument vor Ort und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um eine sogenannte Totalfälschung handelt. Die Ausweiskarte wurde daraufhin sichergestellt.
Mann identifiziert und kontrolliert
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Beamten den Inhaber des Dokuments kontrollieren und seine tatsächliche Identität feststellen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen türkischen Staatsangehörigen, der bereits zur Abschiebung ausgeschrieben war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Er ist jedoch verpflichtet, Deutschland innerhalb weniger Tage eigenständig zu verlassen.
Anzeige wegen mehrerer Verstöße
Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie wegen illegalen Aufenthalts.
Bewohner bei Löschversuch verletzt – hoher Sachschaden in der Kemptener Straße
Am Samstagmittag ist es in der Kemptener Straße in Kaufbeuren zu einem größeren Feuerwehreinsatz gekommen. Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Garagenbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, weshalb die Alarmstufe von „B3 Garage“ auf „B5“ erhöht wurde.
Flammen breiten sich bis zum Dachstuhl aus
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Garage neben einem Zweifamilienhaus aus. Innerhalb kurzer Zeit griffen die Flammen über die Fassade auf das Wohnhaus und schließlich bis zum Dachstuhl über. Die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Hirschzell, Oberbeuren, Apfeltrang und Neugablonz konnten den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Aufgrund der schnellen Ausbreitung waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig.
Zusätzlich wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung angefordert. Das beschädigte Gebäude musste im Anschluss gesichert werden. Dabei verschalten die Einsatzkräfte Fenster und sicherten das Dach mit Folien und Holzlatten gegen weitere Schäden.
Bewohner verletzt ins Krankenhaus gebracht
Ein Hausbewohner zog sich bei einem eigenständigen Löschversuch Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt er Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren eingeliefert. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 400.000 Euro geschätzt.
Rund 100 Einsatzkräfte vor Ort
Der erste Einsatz dauerte knapp sechs Stunden. Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei beteiligt. Allein die Feuerwehr Kaufbeuren meldete 65 Einsatzkräfte im Einsatz. Am Abend rückten Feuerwehrkräfte erneut zur Brandnachschau an. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Oberbeuren wurde das Gebäude kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.
Einsatz am Luxdorfer Weg dauerte mehr als eine Stunde
Am Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr Kaufbeuren zu einer technischen Hilfeleistung in den Luxdorfer Weg im Stadtteil Neugablonz alarmiert worden. Grund des Einsatzes war eine notwendige Rettung über die Drehleiter. Der Patient wurde von den Einsatzkräften mithilfe der Drehleiter aus dem Gebäude gerettet und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Details zum Gesundheitszustand sind nicht bekannt.
Neun Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz begann am 7. Mai 2026 um 08:49 Uhr und dauerte insgesamt eine Stunde und acht Minuten. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.
Autofahrerin gerät offenbar wegen gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn
KAUFBEUREN. In der Mindelheimer Straße hat sich am Dienstagvormittag, 5. Mai 2026, ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet. Nach Angaben der Polizei wurden drei Menschen leicht verletzt. Demnach war eine 43-jährige Autofahrerin gegen 9:15 Uhr stadteinwärts unterwegs, als sie offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte ihr Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Auto.
Drei Verletzte nach Zusammenstoß
Bei dem Unfall wurden die mutmaßliche Verursacherin sowie die beiden Insassen des entgegenkommenden Fahrzeugs – eine 41-jährige Frau und ein 17-Jähriger – leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Gegen die 43-jährige Fahrerin wird ein Verfahren eingeleitet.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Unfallverursacher verlief positiv
KAUFBEUREN / BIESSENHOFEN. Am 04.05.2026 gegen 17:10 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Biessenhofen und Kaufbeuren. Der 55-jährige ukrainische Unfallverursacher kam in Fahrtrichtung Kaufbeuren mit seinem Ford unvermittelt auf den Gegenfahrstreifen.
Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW. Die 64-jährige Fahrerin des VW konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Sie wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Ein weiterer Pkw wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt. Der Unfallverursacher und sein 53 Jahre alter Beifahrer wurden ebenfalls schwer verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Unfallverursacher verlief positiv. Der genaue Alkoholwert ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde einbehalten. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 40 000 Euro. Der Unfallverursacher muss sich wegen mehrerer Strafverfahren verantworten. Der Unfall wurde von der Polizeiinspektion Kaufbeuren aufgenommen. Die B16 war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (PI Kaufbeuren)
Feuerwehrbericht
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu dem Verkehrsunfall auf der B16 alarmiert. Die Einsatzkräfte übernahmen die Vollsperrung der B16 von Kaufbeuren aus. Weiterhin wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel aufgenommen. Die Vollsperrung im südlichen Bereich wurde durch die Feuerwehr Biessenhofen durchgeführt.
Einsatzdauer: 1h 54min Einsatzkräfte: 12 Personen Fahrzeuge im Einsatz: LF 2/43/1, RW 1/61/1, Verkehrssicherungsanhänger, MZF 2/11/1
v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Dr. Erika Rössler (ehemalige Chefärztin BRK Ostallgäu), Barbara Strobel (Ehrenvorsitzende BRK Ostallgäu), Gisela Streichert (Vorsitzende BRK Ostallgäu), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerisches Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
BRK Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin informieren sich vor Ort – Ehrungen für Barbara Strobel und Dr. Erika Rössler
Ein besonderer Tag für unseren Kreisverband Ostallgäu: Mit dem Antrittsbesuch des neuen Präsidenten Hans-Michael Weisky und des neuen Landesgeschäftsführers Robert Augustin rückte nicht nur unsere Arbeit vor Ort in den Fokus – auch langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde gewürdigt. Im Mittelpunkt stand am Abend die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden sowie die Auszeichnung von Dr. Erika Rössler. alle Infos dazu jetzt auf unserer Homepage.
Ein Tag voller Einblicke und Begegnungen
v.l.: Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu), Angela Redmann (Einrichtungsleitung Haus Schimmelreiter), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Robert Augustin (BRK Landesgeschäftsführer). Foto: Thomas Hofmann
Der Besuch begann im Haus Schimmelreiter in Wertach. Dort informierten sich die Gäste über den Ersatzneubau, der künftig 24 Einzelzimmer für Menschen mit psychischen Erkrankungen bieten wird. Bei Kaffee und Kuchen kam es zu ersten Gesprächen mit Verantwortlichen und Mitarbeitenden. „Das Haus Schimmelreiter leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung im Ost- und Oberallgäu“, betonte Landesgeschäftsführer Augustin. Ziel sei es, langfristig Doppelzimmer durch Einzelzimmer zu ersetzen und so die Betreuung zu verbessern, ergänzte Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann.
Weiter ging es zur neu errichteten Rettungswache in Pfronten-Kappel. Seit 2023 ist sie in Betrieb und bildet einen wichtigen Bestandteil der Notfallversorgung in der Region.
Anschließend stand der St. Georgshof in der Frankau auf dem Programm. Auch hier entsteht ein Ersatzneubau mit künftig 36 Einzelzimmern. Beide Einrichtungen gelten im BRK Bayern als Besonderheit: Kein anderer Kreisverband betreibt zwei vergleichbare Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Für Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin war der Besuch ein bewusstes Signal. Sie wollten den rund 1000 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 2.300 Ehrenamtliche zählenden Kreisverband näher kennenlernen. „Der Mensch steht hier ganz klar im Mittelpunkt. Das gelingt nur, weil andere Menschen sich dafür einsetzen“, sagte Weisky.
v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Joachim Lipp (Einrichtungsleitung St. Georgshof), Rainer Polik (2. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Ulrich Kern (1. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Walter Waibl. (Bewohnervertretung Georgshof), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Am Abend versammelten sich Vorstände und Führungskräfte zu einem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde. Im Mittelpunkt stand die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden. Weisky würdigte in seiner Rede ihre langjährige Arbeit: „Menschen wie Barbara Strobel, die über 28 Jahre im Vorstand des Kreisverbands Ostallgäu gewirkt und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt gerückt hat, sind das Fundament der Rotkreuzbewegung.“ Er erinnerte an zahlreiche Projekte, die in dieser Zeit umgesetzt wurden – vom Seniorenzentrum in Füssen über die Rettungswache in Pfronten bis hin zu Einrichtungen für den Katastrophenschutz
„Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen“
Barbara Strobel zeigte sich sichtlich bewegt. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes seien für sie stets Kompass und Motivation gewesen: „Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – Grundsätze, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden.“ Mit Blick auf die Zukunft sagte sie: „Für mich war es eine ganz besondere Zeit beim BRK, die mir sehr viel gegeben hat. Und auch wenn ich jetzt keine Vorsitzende mehr bin – wenn man mich braucht, bin ich da.“
Auszeichnung für medizinisches Engagement
16 Jahre stellte sie dem Vorstand ihr medizinisches Wissen zu Verfügung. Dr. Erika Rössler, ehemalige Chefärztin des Kreisverbands, erhielt die Silberne Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes. BRK-Vorstandsvorsitzende Gisela Streichert würdigte ihren Verdienst: „Seit vielen Jahren vertritt sie das BRK mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz.“ Rössler selbst reagierte überrascht: „Ich habe nicht damit gerechnet. Ich bin hin und weg.“
Gemeinschaft als tragendes Fundament
Der Tag machte deutlich, wie vielfältig die Arbeit des BRK im Ostallgäu ist – von der Behindertenhilfe über den Rettungsdienst bis hin zu großen Bauprojekten. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder ein Gedanke, den Barbara Strobel formulierte: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Ein Satz, der den Tag zusammenfasst – und die Arbeit des Roten Kreuzes im Ostallgäu beschreibt.
Polizei sucht Zeugen nach Vorfall im Hartmähderweg
Am Samstagvormittag gegen 11:30 Uhr kam es im Hartmähderweg, kurz vor der Lichtzeichenanlage zur Sudetenstraße, zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Ein 72-jähriger Pkw-Fahrer stand auf der Rechtsabbiegerspur. Links neben ihm befand sich ein weiterer Pkw. Beim Anfahren kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die Kollision wurde der Wagen des 72-Jährigen gegen den Randstein gedrückt und dabei erheblich beschädigt.
Verursacherin fährt weiter
Das verursachende Fahrzeug entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle, ohne den gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich vermutlich um einen hellen Kombi. Genaue Angaben zum Fahrzeug liegen derzeit nicht vor. Die Fahrerin wird als etwa 60 bis 70 Jahre alt beschrieben.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Wer Blut spenden kann: Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.
Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig: Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.
Der Blutspendedienst des BRK (BSD): Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen über 700 engagierten Mitarbeitern, sowie zusätzlich mehr als 200 freiberuflich tätigen Spendeärzten und fast 8.000 ehrenamtlichen Helfern aus 72 Kreisverbänden des BRK organisiert der BSD jährlich ungefähr 4.000 mobile und 1.100 stationäre Blutspendetermine.
Spenderservice: Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar. Wir empfehlen unsere Blutspende-App für iOS und Android (www.spenderservice.net): Individuelle Spendeinfos, Terminerinnerungen und Blutspende-Forum.
Das Team aus Marktoberdorf. Foto: Wasserwacht Bayern
Bayerns beste Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer messen sich in Viechtach
Viechtach, den 26.04.2026 – Vom 25. bis 26. April 2026 fand der Landeswettbewerb der Wasserwacht Bayern für Erwachsene und Junioren in Viechtach statt. Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus allen Regierungsbezirken kamen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.
Neben Schnelligkeit und Ausdauer standen vor allem auch Präzision, Teamarbeit und rettungsdienstliches Fachwissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an und absolvierten anspruchsvolle Übungen, die realitätsnah an Einsatzsituationen angelehnt sind.
Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau unserer Einsatzkräfte. Unsere Ehrenamtlichen trainieren in ihrer Freizeit regelmäßig, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein Abbild der Leistungsfähigkeit und Professionalität der Wasserwacht in Bayern.“
127 hochmotivierte Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler ab 16 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe bestand aus 5-6 Teilnehmenden. Rund 60 Schiedsrichterinnen und 50 Helferinnen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landeswettbewerbs.
Die besten Teams wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Sonntag, den 26.04.2026, ausgezeichnet und haben sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 27. September 2026 im bayerischen Rehau statt.
Folgende Ortsgruppen haben in den einzelnen Stufen gewonnen:
Junioren (16-18 Jahre):
Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn Platz 3: Schwaben, Ostallgäu, Marktoberdorf
Damen (ab 18 Jahre):
Platz 1: Niederbayern/Oberpfalz, Regen, Viechtach Platz 2: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 3: Ober- und Mittelfranken, Coburg, Coburg
Herren (ab 18 Jahre):
Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn
Gemischte Mannschaft (ab 18 Jahre):
Platz 1: Oberbayern, Landsberg/Lech, Penzing Platz 2: Niederbayern/Oberpfalz, Schwandorf, Nabburg Platz 3: Oberbayern, Rosenheim, Bad Aibling
Die Wasserwacht-Bayern legt durch die Gestaltung des Wettbewerbes viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es nur Gruppendisziplinen und keine Einzeldisziplinen. Der Wettbewerb ist in dieser Hinsicht sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.
Die Teilnehmenden stellten ihr Können in folgenden Disziplinen unter Beweis:
Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. öffnet am Samstag, den 2. Mai 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr seine Türen für Besucherinnen und Besucher.
Als besondere Highlights erwarten die Gäste neue Ausstellungsstücke, darunter detailreich aus Holz geschnitzte Dioramen. Diese stellen eindrucksvoll historische Szenen aus der Feuerwehrgeschichte dar und laden zum Entdecken ein.
Auch für junge Besucher ist wieder einiges geboten: Der beliebte Kinderpfad für Kinder ab acht Jahren ist geöffnet. An verschiedenen Stationen können die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen. Wer alle Aufgaben erfolgreich löst, erhält im Anschluss eine kleine Belohnung vom Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu.
Das Museumsteam freut sich auf zahlreiche interessierte Besucher.
Am 25.04.2026 war es endlich soweit, wir konnten unsere neue Fahrzeughalle einweihen.
Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir die Einweihungsfeier unserer Fahrzeughalle mit Besuch der Politik, Führungskräften der Kaufbeurer Blaulichtorganisationen sowie Freunde und Gönner des KV Kaufbeuren / Ostallgäu e.V.
Neben unserem Vorsitzenden Christian Vater richteten Stefan Bosse – Oberbürgermeister von Kaufbeuren so wie Stefan Stracke – Abgeordneter des Bundestags, Grußworte an unsere Gäste. Auch Herr Müller der verantwortliche Architekt des Bauprojektes, sprach zu den Anwesenden.
Nach dem offiziellen Teil mit Grußworten und Danksagungen konnten die Anwesenden sich noch über unsere Arbeit erkundigen, unsere Fahrzeuge besichtigen und sich in unserem Ausbildungs- und Rettungszentrum, welches ebenfalls im Rahmen der Fahrzeughallenerweiterung grundlegend saniert wurde, umschauen.
Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich in gemütlicher Runde zu unterhalten wärend sie durch unsere Jugend mit Getränken, Weißwurst und Breze sowie mit Kuchen versorgt wurden.
Wir bedanken uns bei unseren Gästen für das zahlreiche Erscheinen sowie bei allen Helfern, dies es möglich gemacht haben diese Veranstaltung durchzuführen.
Hier noch ein Paar Eckdaten zu unserer Fahrzeughalle:
Dauer ab Planung bis hin zur Fertigstellung: ca. 4 Jahre
Spatenstich: 28.05.2024
Fertigstellung: Mai 2025
Anzahl Stellplätze: 6
Abmessungen: 22m breit, 10m tief und 5m hoch
Ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden: unzählige
Durch den Neubau der Fahrzeughalle haben wir insgesamt 9 Stellplätze erhalten.
Die komplette Fahrzeughalle ist nun mit elektrischen Rolltoren ausgestattet die über Fernbedienung geöffnet bzw. geschlossen werden können. Ebenfalls lässt sich die Hallenbeleuchtung und die Außenbeleuchtung des Vorplatzes bequem über Fernbedienung aus jedem Fahrzeug schalten.
Im Rahmen der Neu- und Umbau arbeiten wurde zusätzlich eine Externe Stromeinspeisung für unser Ausbildungs- und Rettungszentrum installiert um im Falle eines Stromausfalls das Gebäude mit allen Hallen im Inselbetrieb bewirtschaften zu können.
Wir möchten uns bei allen am Bau beteiligten Parteien für die tolle Zusammenarbeit bedanken.
Oberbürgermeister Bosse zeigte sich zufrieden, dass die Stadt Kaufbeuren eine der sichersten kreisfreien Städte unter 100.000 Einwohnern ist.
Jahresgespräch zeigt: Stadt bleibt im Vergleich weiterhin auf sicherem Niveau
Kürzlich trafen sich Polizeivizepräsident Michael Haber und Oberbürgermeister Stefan Bosse zum jährlichen Sicherheitsgespräch für die Stadt Kaufbeuren. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen bei Kriminalität, Verkehr und die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden.
Leichter Anstieg der Straftaten – langfristig rückläufige Entwicklung
Die Sicherheitslage in Kaufbeuren wird insgesamt weiterhin als gut eingeschätzt. Zwar ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent gestiegen, dennoch bleibt die Kriminalitätsbelastung im Vergleich zu vielen anderen kreisfreien Städten in Bayern gering. Bereinigt um ausländerrechtliche Verstöße ergibt sich ein Anstieg um 83 Fälle. Die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl – also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner – liegt bei 4.267 und ermöglicht einen Vergleich mit anderen Regionen.
Polizeivizepräsident Michael Haber ordnet die Entwicklung ein: „Die aktuellen Fallzahlen zeigen zwar einen Anstieg, doch im Zehnjahres-Vergleich ist ein rückläufiger Trend an Straftaten erkennbar – ein klares Zeichen dafür, dass Sie hier in einer sicheren Stadt leben.“
Stadt sieht positives Signal für Lebensqualität
Oberbürgermeister Stefan Bosse bewertet die Zahlen als insgesamt positiv. Kaufbeuren gehört weiterhin zu den sichereren kreisfreien Städten unter 100.000 Einwohnern. „Auch wenn es einen leichten Anstieg der Straftaten bei uns gibt, zeigen die Gesamtzahlen doch, dass die Kriminalitätsbelastung vergleichsweise gering ist. Das ist ein wichtiges Signal für die Lebensqualität in unserer Stadt“, so Bosse.
Er betont zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei. Der regelmäßige Austausch sei ein zentraler Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung.
Rückgang bei Verkehrsunfällen
Ein positiver Trend zeigt sich im Bereich Verkehr: Die Zahl der Unfälle im Stadtgebiet sank um knapp sechs Prozent auf 1.108. Dennoch gab es zwei Todesopfer und 212 Verletzte, was die anhaltende Bedeutung der Verkehrssicherheit unterstreicht.
Herausforderungen durch Digitalisierung und neue Polizeiwache
Neben der aktuellen Lage wurden auch zukünftige Herausforderungen thematisiert. Dazu zählen insbesondere die zunehmende Digitalisierung und der geplante Umzug der Polizeiinspektion in die neue Dienststelle in der Moosmangstraße. An dem Sicherheitsgespräch nahmen neben der Stadtspitze auch Vertreter der Polizeiinspektion sowie der Kriminalpolizei teil. Beide Seiten hoben den intensiven und konstruktiven Austausch hervor.
20-Jähriger verliert Kontrolle über Motorrad und prallt gegen geparkten Lkw
MAUERSTETTEN. Am späten Dienstagnachmittag führte ein 20-jähriger Deutscher in der Graf-Zeppelin-Straße Fahrübungen auf dem Motorrad eines Bekannten durch – ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Nach ersten Erkenntnissen beherrschte er das Fahrzeug nicht ausreichend. Er beschleunigte zu stark, verlor die Kontrolle und fuhr auf das Gelände eines Bauunternehmens.
Kollision mit Tieflader
Dort prallte der Fahrer ungebremst gegen einen Tieflader, der kurz hinter der Einfahrt abgestellt war. Durch den Aufprall erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein nahegelegenes Klinikum. Am Motorrad entstand ein Totalschaden.
Strafrechtliche Konsequenzen
Der Fahrer muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Auch der 25-jährige kroatische Halter des Motorrads, der bei den Fahrübungen anwesend war und diese zuließ, wurde angezeigt – wegen Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung – eine Person kommt ums Leben
Am frühen Donnerstagmorgen ist es in der Arlbergstraße im Kaufbeurer Stadtteil Oberbeuren zu einem folgenschweren Brand gekommen. Mehrere Feuerwehren wurden gegen 0:37 Uhr zu einem Zimmerbrand mit gemeldeter Person in Gefahr alarmiert.
Starke Rauchentwicklung im Obergeschoss
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Zimmer im Obergeschoss bereits in Brand. Dichter Rauch hatte sich im Gebäude ausgebreitet. Atemschutztrupps durchsuchten das gesamte Haus und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Gebäudes wurde verhindert. Dennoch gestalteten sich die anschließenden Arbeiten aufwendig.
Umfangreiche Nachlöscharbeiten
Nach dem Löschen des Brandes waren intensive Nachlöscharbeiten erforderlich. Mithilfe von Drucklüftern wurde das Gebäude entraucht. Im Dachstuhl entdeckten die Einsatzkräfte Glutnester, die erst nach dem Öffnen der Dämmung vollständig abgelöscht werden konnten.
Vermisste Person verstirbt
Für eine vermisste Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie wurde im betroffenen Zimmer gefunden und konnte nicht mehr gerettet werden. Zur Identität sowie zur Brandursache ermittelt die Polizei.
Einsatz über mehrere Stunden
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Oberbeuren, Kleinkemnat und Kaufbeuren im Einsatz. Die Löscharbeiten und Nachsicherungen dauerten etwa drei Stunden und 41 Minuten an.
Ergänzender Bericht der Polizeiinspektion Kaufbeuren vom 23.04.2026
OBERBEUREN. In den frühen Morgenstunden des 23.04.2026 meldete eine aufmerksame Mitbewohnerin eines Einfamilienhauses in der Arlbergstraße in Oberbeuren gegen 00:35 Uhr eine Rauchentwicklung. Aufgrund eines technischen Defekts kam es hier im Dachstuhlbereich zu einer starken Rauchentwicklung. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren Oberbeuren, Kaufbeuren und Kleinkemnat konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Ein vollflächiger Dachbrand wurde somit verhindert. Der entstandene Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Im Rahmen der Löscharbeiten musste jedoch durch die Rettungskräfte eine männliche, tote Person vorgefunden werden. Eine Bewohnerin des Hauses wurde zudem leicht verletzt und wurde zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die ersten polizeilichen Ermittlungen vor Ort wurden von der Polizeiinspektion Kaufbeuren und dem Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. (KPI Memmingen / KDD)
GERMARINGEN. Am Mittwochvormittag hat sich im Bereich der Kreuzung Gablonzer Straße / Kaufbeurer Straße ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Anhänger umkippte. Nach Angaben der Polizei war am 15.04.2026 gegen 10:20 Uhr ein Lkw-Gespann mit Holzstämmen auf der Gablonzer Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Kaufbeurer Straße kippte der Anhänger offenbar infolge nicht angepasster Geschwindigkeit um. Die geladenen Baumstämme lösten sich und rollten auf den angrenzenden Gehweg.
Gebäude und Fahrzeug beschädigt
Ein Teil der Stämme prallte gegen ein nahegelegenes Gebäude sowie ein geparktes Auto. Personen wurden nicht verletzt, da sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fußgänger im Gefahrenbereich befanden. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine genauen Angaben vor.
Feuerwehr sichert Unfallstelle
Die Freiwillige Feuerwehr Germaringen war im Einsatz und unterstützte bei der Absicherung der Unfallstelle sowie bei der zeitweisen Sperrung des betroffenen Bereichs. Gegen den Fahrer des Lkw wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Kaufbeuren.
Einsatz in der Merowinger Straße endet ohne Eingreifen der Feuerwehr
Am 14. April 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 12:13 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Merowinger Straße alarmiert. Gemeldet war eine Rettung aus einem Schacht. Ein Kind war in einen etwa 2,5 Meter tiefen Kellerlichtschacht gestürzt. Die Situation konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte entschärft werden: Das Kind wurde über ein Kellerfenster aus dem Schacht gerettet.
Rettungsdienst übernimmt Versorgung
Nach der Befreiung wurde das Kind dem Rettungsdienst übergeben und medizinisch versorgt. Angaben zum Gesundheitszustand wurden nicht gemacht. Für die Feuerwehr ergab sich vor Ort kein weiteres Eingreifen. Die Einsatzstelle wurde anschließend von der Polizei gesichert, indem das Schachtgitter wieder angebracht wurde.
Einsatz in kurzer Zeit abgeschlossen
Der Einsatz dauerte insgesamt 32 Minuten. Vor Ort waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Kommandowagen, eine Drehleiter sowie ein Rüstwagen.
Am Vormittag des 13. April 2026 ist es im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Brand in einem freistehenden Einfamilienhaus gekommen, das seit einiger Zeit als Bürogebäude genutzt wurde. Der Eigentümer, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befand, bemerkte das Feuer selbst und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Küche im Erdgeschoss bereits in Vollbrand.
Schneller Einsatz verhindert größere Schäden
Die Feuerwehr leitete sofort Löschmaßnahmen ein – sowohl von außen als auch im Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Durch das zügige Eingreifen konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf das gesamte Gebäude ausbreiten. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet und gesichert.
Einrichtung vollständig zerstört
Trotz des schnellen Einsatzes wurde die gesamte Einrichtung des Hauses durch das Feuer zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Hund aus brennendem Haus gerettet
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Ein im Gebäude befindlicher Hund namens „Ludwig“ konnte von der Feuerwehr gerettet und seinem Besitzer übergeben werden.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wird jedoch von einem technischen Defekt ausgegangen. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen bislang nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs zwischen Leinau und Irsee. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Polizei- und Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren: Mehrere Vorfälle in kurzer Zeit
In den vergangenen Tagen kam es in Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Einsätzen von Polizei und Feuerwehr. Neben beschädigten Fahrzeugen und einer Unfallflucht wurden auch Hilfeleistungen und ein Verkehrsunfall gemeldet.
Reifen an geparkten Autos zerstochen
Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN/OBERBEUREN. Im Zeitraum von Donnerstag, etwa 12 Uhr, bis Freitagvormittag, etwa 10 Uhr, wurden in der Straße „Am Mösle“ an zwei geparkten Fahrzeugen jeweils die beiden rechten Reifen zerstochen. Betroffen sind ein roter Ford Tourneo sowie ein schwarzer VW Golf. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 600 Euro. Die Polizei Kaufbeuren bittet unter der Telefonnummer 08341/933-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gartenzaun beschädigt – Verursacher flüchtet
Unfall im Tannengrund
KAUFBEUREN. Am 11.04.2026 wurde gegen 16:30 Uhr ein Gartenzaun im Tannengrund angefahren und beschädigt. Der Verursacher entfernte sich anschließend, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 entgegen.
Feuerwehr öffnet Wohnungstür
Kerze sorgt für nächtlichen Einsatz
KAUFBEUREN. In der Nacht auf den 12.04.2026 wurde die Feuerwehr gegen 00:12 Uhr in die Moosmangstraße alarmiert. Grund war eine Wohnungsöffnung: Eine Person hatte sich ausgesperrt, während in der Wohnung noch eine Kerze brannte. Die Einsatzkräfte konnten die Tür ohne Schaden öffnen. Von der Kerze ging keine unmittelbare Gefahr aus. Der Einsatz dauerte rund 51 Minuten. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte mit den Fahrzeugen MZF 1/11/1 und LF 1/43/1 vor Ort.
Verkehrsunfall bei Leinau
Feuerwehr Kaufbeuren muss nicht eingreifen
KAUFBEUREN/LEINAU. Am 12.04.2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 20:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs zwischen Leinau und Irsee (OAL12) alarmiert. Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen. Die Feuerwehr Pforzen übernahm die Einsatzarbeiten vor Ort, sodass die Kräfte aus Kaufbeuren nicht eingreifen mussten.
Der Einsatz für die Kaufbeurer Feuerwehr dauerte etwa 35 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen, darunter SBR (KF 1), MZF 1/11/1, LF 1/40/1 und RW 1/61/1, im Einsatz.
Kaffeekanne auf Herdplatte sorgt für Einsatz in der Primelstraße
Am Donnerstagvormittag ist die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Primelstraße alarmiert worden. Mehrere Einsatzkräfte rückten aus, nachdem Anwohner eine Verrauchung gemeldet hatten.
Vor Ort öffnete die Feuerwehr die betroffene Wohnungstür ohne Gewalt. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Räume und konnte schnell die Ursache feststellen: Eine Kaffeekanne war auf einer eingeschalteten Herdplatte stehen geblieben und hatte die Rauchentwicklung ausgelöst.
Wohnung belüftet, Person betreut
Die Einsatzkräfte belüfteten die Wohnung mithilfe eines Akku-Lüfters, um den Rauch zu entfernen. Eine betroffene Person wurde vom Rettungsdienst übernommen und versorgt. Nach rund 51 Minuten war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort. Neben mehreren Löschfahrzeugen kamen auch eine Drehleiter sowie Führungsfahrzeuge zum Einsatz.
Zusammenstöße und Fahrerflucht beschäftigen die Polizei
In den vergangenen Tagen kam es im Raum Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und teils erhebliche Sachschäden verursacht. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen und bittet teilweise um Hinweise aus der Bevölkerung.
Frontalzusammenstoß beim Abbiegen in Biessenhofen
Am Ostersonntag ereignete sich auf der Kaufbeurener Straße in Biessenhofen ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Ein 18-jähriger Autofahrer übersah beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Wagen mit vier Insassen prallte frontal in die Seite des abbiegenden Autos. Während der Unfallverursacher und seine Beifahrerin unverletzt blieben, wurden die Insassen des anderen Fahrzeugs leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Unfallflucht bei Germaringen – Polizei sucht Zeugen
Am Freitagabend (04.04.2026) kam es gegen 21:45 Uhr auf der Staatsstraße 2055 zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen dem Kreisverkehr Steinholz und dem Verteilerkreisverkehr Kaufbeuren kollidierten zwei sich entgegenkommende Fahrzeuge. Dabei wurde an einem Fahrzeug der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort.
Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Vorfahrtsverstoß in Obergermaringen
Ebenfalls am 5. April kam es in Obergermaringen zu einem weiteren Verkehrsunfall. An der Kreuzung Riedener Weg/Kaufbeurer Straße übersah ein Autofahrer beim Überqueren der Straße ein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. Es kam zur Kollision, bei der ein Sachschaden von rund 6.500 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.
Ölspur, Brand und Verkehrsunfall fordern Einsatzkräfte am 1. und 2. April
Die Feuerwehr Kaufbeuren war am 1. und 2. April 2026 gleich mehrfach gefordert. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte zu einer kilometerlangen Ölspur, einem Heckenbrand sowie einem Verkehrsunfall auf der B12 ausrücken. Bereits am Vorabend stand zudem eine technische Hilfeleistung in der Ledergasse an.
Kilometerlange Ölspur durch defekten Lkw
Am Nachmittag gegen 16:32 Uhr wurde die Feuerwehr in die Wiesenstraße und den Reifträgerweg alarmiert. Ursache war eine mehrere Kilometer lange Ölspur, die sich bis zum Betonwerk der Firma Dachser zog. Verantwortlich war ein technischer Defekt an einem Lkw einer Baufirma. Die Feuerwehr unterstützte den städtischen Bauhof bei der Verkehrsabsicherung. Eine Spezialfirma wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Der Einsatz dauerte 1 Stunde und 34 Minuten, vier Einsatzkräfte waren beteiligt.
Heckenbrand mit zwei Verletzten
Bereits zuvor, gegen 15:24 Uhr, rückte die Feuerwehr in die Hohenstaufenstraße aus. Dort brannte eine etwa sechs Meter lange Hecke. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer zügig ablöschen. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte eine angrenzende Tiefgarage mit Wärmebildkamera und CO-Warner. Zwei Personen – ein Polizeibeamter und ein Anwohner – wurden durch den Rettungsdienst behandelt. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte rund 50 Minuten im Einsatz.
Verkehrsunfall auf der B12 führt zu Vollsperrung
In den frühen Morgenstunden um 01:18 Uhr kam es auf der B12 zu einem Verkehrsunfall. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits verlassen, Polizei und Rettungsdienst waren schon vor Ort. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sicherte die Unfallstelle ab. Eine zunächst geplante Teilsperrung der Bundesstraße konnte nicht aufrechterhalten werden, sodass in Abstimmung mit der Polizei eine Vollsperrung eingerichtet wurde.
Sieben Insassen eines Transporters sowie ein Lkw-Fahrer wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Sieben Personen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr unterstützte zudem bei der Bergung des Fahrzeugs und reinigte die Fahrbahn grob. Der Einsatz dauerte knapp drei Stunden.
Beschädigte Schaufensterscheibe gesichert
Bereits am Vorabend, um 21:39 Uhr, wurde die Feuerwehr in die Ledergasse gerufen. Dort musste eine zerbrochene Schaufensterscheibe gesichert werden. Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.
Lautstarker Streit in Kaufbeuren führt zu mehreren Anzeigen
Am Nachmittag des 31. März 2026 wurde die Polizei Kaufbeuren wegen einer Ruhestörung im Stadtteil Oberbeuren verständigt. Ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger hatte in seiner Wohnung laut Musik abgespielt und wiederholt geschrien. Bei der ersten Kontaktaufnahme zeigte sich der Mann gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst einsichtig. Kurz nach dem Abrücken der Polizei kam es jedoch erneut zu Lärmbelästigungen, weshalb die Einsatzkräfte ein zweites Mal einschreiten mussten.
Aggressives Verhalten gegenüber Einsatzkräften
Bei der erneuten Kontrolle verhielt sich der Bewohner aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten. Auch während der anschließenden Gewahrsamnahme sowie auf der Fahrt zur Polizeiinspektion leistete er Widerstand und setzte seine Beleidigungen fort.
Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet
Gegen den 31-Jährigen wird nun unter anderem wegen Ruhestörung, Bedrohung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. (PI Kaufbeuren)
Auch dieses Mal wird es für die Teilnehmerinnen wieder die Möglichkeit geben, ganz nah am Eurofighter dran zu sein und einiges über das Kampfflugzeug zu erfahren. Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden
Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.
An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.
Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.
Anmeldung und weitere Informationen: Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.
Mehrere Rauchmelder schlagen Alarm – Bewohnerin aus verrauchter Wohnung gerettet
Ein ausgelöster Rauchmelder hat in Kaufbeuren einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. In einem Neubau im ersten Obergeschoss wurden insgesamt drei automatische Melder aktiviert – zwei in einer Wohnung, einer im Flur.
Ursache: Starke Rauchentwicklung in Wohnung
Grund für den Alarm war ein auf dem Herd vergessener Wasserkocher. Dieser führte zu einer erheblichen Rauchentwicklung, wodurch die betroffene Wohnung vollständig verrauchte. Die Bewohnerin konnte sich nicht selbst in Sicherheit bringen und wurde vom zuerst eintreffenden Rettungsdienst aus der Wohnung gerettet. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht.
Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte betroffene Abteil mit insgesamt sechs Wohneinheiten geräumt. Die Feuerwehr schloss die Rauchschutztüren und brachte die Bewohner in einen rauchfreien Bereich. Dort wurden sie durch den Rettungsdienst betreut.
Feuerwehr kontrolliert und belüftet Räume
Ein Atemschutztrupp durchsuchte alle Wohnungen der betroffenen Einheit und kontrollierte diese auf weitere Gefahren. Mithilfe einer Rauchschürze und eines Überdruckbelüfters wurden sowohl die Wohnung als auch der Flur entraucht.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und das Gebäude an den Betreiber übergeben.
16 Kilometer für drei Gefallene – Bundeswehr und Bürger setzen ein Zeichen
Am 2. April 2026 findet in Kaufbeuren ein Gedenkmarsch zum sogenannten Karfreitagsgefecht statt. Anlass ist ein Ereignis, das sich 16 Jahre zuvor, am 2. April 2010, nahe der afghanischen Ortschaft Isa Khel ereignete. Bundeswehrsoldaten gerieten dort in schwere Kämpfe mit den Taliban. Drei Soldaten fielen, acht weitere wurden teils schwer verwundet.
16K3: Erinnerung in Bewegung
Der Begriff „16K3“ steht für „16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht“ sowie für einen Marsch über 16 Kilometer in Gedenken an die drei gefallenen Soldaten. Die Strecke symbolisiert die Verbindung von Erinnerung und körperlicher Anstrengung. Im Jahr 2025 beteiligten sich bundesweit 21.300 Menschen an diesem Gedenkmarsch. Auch in Kaufbeuren hat sich die Veranstaltung als fester Termin etabliert.
Ablauf und Organisation in Kaufbeuren
Der Marsch beginnt am Gründonnerstag, den 2. April 2026. Treffpunkt ist um 8:15 Uhr vor dem Kaufbeurer Rathaus, der Start erfolgt um 9:00 Uhr. Die Teilnehmenden legen eine Strecke von 16 Kilometern zurück. Details zur Route können über einen bereitgestellten Link eingesehen werden.
Ansprachen und Teilnehmerkreis
Vor Ort sprechen der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski, Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie Vertreter der Militärgeistlichkeit. Zum Marsch haben sich neben Soldatinnen und Soldaten auch Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens, Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Polizeikräfte angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit mehr als 200 Teilnehmenden.
Gemeinsames Gedenken
Der Marsch verbindet militärisches Gedenken mit ziviler Beteiligung. Er bietet Raum für Erinnerung, Austausch und ein gemeinsames Zeichen des Respekts gegenüber den Gefallenen und Verwundeten.
Polizeivizepräsident Michael Haber: „Wir werden die nicht mehr tolerierbaren Auswüchse der Poser- und Tuningszene unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. „
In diesen Tagen hat die Kontrollgruppe Poser und Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ihre fünfte Einsatzsaison begonnen. Speziell geschulte Beamtinnen und Beamte nehmen weiterhin illegale Auswüchse innerhalb der Autoposer- und Tuningszene ins Visier.
Die Einheit wurde 2021 eingerichtet, weil die Polizei auf zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung und vermehrte Einsätze in diesem Zusammenhang reagierte. Große Treffen führen oftmals zu erheblicher Lärmbelästigung und unnötigem Fahrverkehr, was die Anwohner an den bekannten Treffpunkten stark belastet. Gefährliche Fahrmanöver wie sogenannte Burnouts und Drifts stellen zudem eine Gefahr und Behinderung für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer dar. Teilweise sind an Fahrzeugen Umbauten vorgenommen worden, die deren Zulassungsfähigkeit in Frage stellen.
Die Maßnahmen der letzten Jahre stießen auf positive Resonanz in der Bevölkerung, insbesondere bei den Anwohnerinnen und Anwohnern, die unter Lärm, unnötigem Fahrverkehr und gefährlichen Fahrmanövern leiden. Viele Betroffene begrüßen die verstärkte polizeiliche Präsenz und die konsequente Durchsetzung der Vorschriften.
Da sich die Szene zunehmend vernetzt, auch Teilnehmer aus dem Ausland anzieht und Treffpunkte gelegentlich kurzfristig bekanntgegeben werden, hat das Präsidium die Kontrollgruppe eingerichtet. Die Beamtinnen und Beamten sind gezielt auf die Erkennung illegaler Fahrzeugveränderungen geschult und arbeiten eng mit Führerschein- und Zulassungsbehörden zusammen. Die Kontrollgruppe hat ihren Sitz in Memmingen, das zentral im Zuständigkeitsbereich liegt und gute Erreichbarkeit bietet, sodass die Einsatzkräfte schnell vor Ort sein können.
Sommerübergreifend werden gemeinsam mit den zuständigen Polizeiinspektionen und mit Unterstützung der Einsatzzüge des Präsidiums gezielte Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Ziel ist es, große Ansammlungen bereits im Vorfeld zu verhindern, durch polizeiliche Präsenz Verstöße zu unterbinden und getunte Fahrzeuge einer gründlichen technischen Prüfung zu unterziehen.
Polizeivizepräsident Michael Haber, Leiter der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, erklärt: „Die Präsenz der Kontrollgruppe hat in den vergangenen Jahren Wirkung gezeigt. Wir werden die nicht mehr tolerierbaren Auswüchse der Poser- und Tuningszene unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. Dazu gehören übermäßige Lärmbelästigung, illegale Fahrzeugumbauten und gefährliche Fahrmanöver. Leidenschaft für das Fahrzeug ja, Gefährdung anderer nein. Der öffentliche Raum ist dafür nicht der richtige Ort.“
eCall ohne Spracherwiderung löst Feuerwehreinsatz am Morgen aus
Am Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall auf der B12 alarmiert. Auslöser war ein automatischer Notruf (eCall), bei dem keine Spracherwiderung erfolgte. Der Unfall ereignete sich rund 300 Meter nördlich des Verteilerkreisels in Kaufbeuren. Nach ersten Erkenntnissen führten winterliche Straßenverhältnisse in Verbindung mit einem Rückstau an der Abfahrt in Richtung Innenstadt zu einem Auffahrunfall. Das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde nach Angaben der Einsatzkräfte niemand.
Feuerwehr sichert Einsatzstelle ab
Bis zum Eintreffen der Polizei übernahm die Feuerwehr die Absicherung der Unfallstelle mit zwei Fahrzeugen. Weitere anrückende Kräfte konnten ihren Einsatz abbrechen und mussten nicht mehr eingreifen. Der Einsatz dauerte insgesamt 1 Stunde und 9 Minuten. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte beteiligt.
Glanzruß sorgt für aufwendige Reinigungsarbeiten und längeren Einsatz
Am 25.03.2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 17:59 Uhr zu einem Brand am Kesselberg alarmiert. In einem Wohnhaus war es zu einem Kaminbrand gekommen. Ein Atemschutztrupp wurde zur Erkundung eingesetzt. Dabei kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche Stockwerke sowie alle Kaminputztürchen. Das Dachgeschoss war leicht verraucht und wurde anschließend mit einem Überdrucklüfter belüftet.
Unterstützung durch Kaminkehrermeister
Zur weiteren Beurteilung der Lage wurde ein Kaminkehrermeister hinzugezogen. Der Kamin wurde insgesamt viermal vollständig gereinigt – auch unter Einsatz der Drehleiter. Dabei entfernten die Einsatzkräfte im Keller vier Auffangwannen mit Glanzruß.
Einsatzende nach Freigabe
Nach Abschluss der Arbeiten und der Freigabe durch den Kaminkehrermeister konnten die Kräfte der Feuerwehr Kaufbeuren wieder einrücken. Der Einsatz dauerte insgesamt 2 Stunden und 18 Minuten. Rund 20 Einsatzkräfte waren vor Ort. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1 und LF 1/43/1.
An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch
ILLERTISSEN / A 7. Der 13-jährige Belgische Warmblutwallach „Norbert“ jagte mit einem Ausflug auf die Autobahn seiner Besitzerin am Montagnachmittag einen gewaltigen Schrecken ein. Die 24-Jährige wollte das Pferd gegen 16:00 Uhr von einer Koppel holen, die sich in der Nähe der A7-Anschlussstelle Illertissen befindet. Dabei riss das Pferd sich los und galoppierte davon. An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch.
Ein 38-jähriger Autofahrer reagierte sofort richtig, schaltete das Warnblinklicht ein und fuhr in langsamen Schlangenlinien, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Auch dahinterfahrende Lkw-Fahrer bremsten den rückwärtigen Verkehr durch Nebeneinanderfahren ab. Nach wenigen Hundertmetern auf der A 7 hatte Norbert offenbar keine Lust mehr, seinen Ausflug fortzusetzen und blieb stehen. Der Besitzerin und dem aufmerksamen Zeugen gelang es schließlich, Norbert einzufangen.
Mit einer Hundeleine, die eine hinzugerufene Polizeihundeführerin zur Verfügung stellte, gelang es, Norbert bis zum Eintreffen eines Pferdetransporters auf dem Seitenstreifen festzuhalten. Der 13-jährige Schimmel ließ sich schließlich widerstandslos in den Transporter verladen. Norberts Ausflug auf die Autobahn hatte zwar einigen Personen einen Schrecken eingejagt, hatte glücklicherweise jedoch ein Happy End, weder Pferd noch Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. Insgesamt fünf Polizeistreifen waren im Einsatz zur Drosselung des Verkehrs und Sperrung des rechten Fahrstreifens.
Während Norbert verladen wurde, musste kurzzeitig auch der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Es bildete sich daher ein kurzer Rückstau über die AS Illertissen hinaus, der sich im Anschluss jedoch wieder zügig auflöste.
Einsatz an der Augsburger Straße sorgt für Verkehrsbehinderung
Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall mit gemeldeter Rauchentwicklung alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Kreuzungsbereich Alte Poststraße/Augsburger Straße.
Rauchentwicklung durch Airbags vermutet
Nach ersten Meldungen kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. In einem der beteiligten Fahrzeuge wurde eine Rauchentwicklung vermutet. Als mögliche Ursache galten ausgelöste Airbags. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte jedoch keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden.
Unterstützung für die Polizei
Die Feuerwehr unterstützte die Polizei vor Ort beim Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, um Gefahren für den Verkehr zu vermeiden. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Einsatz nach 30 Minuten beendet
Der Einsatz konnte nach rund 30 Minuten abgeschlossen werden. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte beteiligt.
Eingesetzte Fahrzeuge
MZF 1/11/1
LF 1/40/1
RW 1/61/1
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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