Polizei stellt Alkohol- und Drogeneinfluss bei Kontrollen in der Neugablonzer Straße fest
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Polizei in Kaufbeuren zwei alkoholisierte E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Beide Männer standen nach Angaben der Polizei unter Alkohol- und mutmaßlich auch unter Drogeneinfluss.
31-Jähriger mit 1,6 Promille kontrolliert
Gegen 23 Uhr kontrollierten Beamte in der Neugablonzer Straße einen 31-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Serbien. Dabei nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Ein anschließender Alkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann gab zudem an, Cannabis konsumiert zu haben. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an.
Weiterer Fahrer mit Alkohol und Kokain unterwegs
Nur wenig später, gegen 00:10 Uhr, fiel den Beamten ein weiterer E-Scooter-Fahrer auf. Der 27-jährige Deutsche war ebenfalls alkoholisiert unterwegs. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,8 Promille. Zusätzlich zeigte der Mann drogentypische Auffälligkeiten. Ein Drogentest verlief positiv auf Kokain. Außerdem war an dem E-Scooter noch ein altes Versicherungskennzeichen angebracht.
Anzeigen gegen beide Fahrer
Bei beiden Männern wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sie müssen nun mit Anzeigen wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss rechnen. Gegen den 27-Jährigen wird zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Einsatz an der Schlingener Straße dauerte rund eineinhalb Stunden
Die Feuerwehr Kaufbeuren ist am Freitagabend zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz an die Schlingener Straße ausgerückt. Anlass war ein beschädigter Ast, der noch teilweise in einem Baum hing und eine potenzielle Gefahr darstellte. Angefordert wurde die Feuerwehr über einen Hausmeister einer Genossenschaft. Vor Ort entfernten die Einsatzkräfte den Ast mithilfe der Drehleiter sowie einer Elektrokettensäge.
Vier Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz begann am 15. Mai 2026 gegen 20:05 Uhr und dauerte insgesamt rund 1 Stunde und 28 Minuten. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte beteiligt.
Brennerautobahn zeitweise gesperrt – Behörden raten von Fahrten nach Tirol ab
PP SCHWABEN SÜD/WEST. Autofahrer müssen sich am Samstag, 30. Mai 2026, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Tirol einstellen. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt vor langen Staus und einer starken Überlastung wichtiger Verkehrsachsen. Hintergrund ist eine angekündigte Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol.
Sperrungen auf der Brennerautobahn bei Matrei am Brenner
Nach Angaben der Behörden kommt es auf der Brennerautobahn A13 bei Matrei am Brenner zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr zu umfangreichen Verkehrssperren. Betroffen ist der gesamte Brennerkorridor. Die Maßnahmen der österreichischen Behörden wirken sich dabei auch deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr und das bayerische Straßennetz aus. Bereits vor Beginn der Sperrungen rechnen die Behörden mit erheblichen Rückstaus. Besonders betroffen sind Autobahnen sowie Landstraßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.
Auch Ausweichstrecken voraussichtlich überlastet
Die Polizei weist darauf hin, dass auch alternative Routen keine zuverlässige Entlastung bieten dürften. Nach derzeitiger Einschätzung werden insbesondere die Strecken in Richtung Lindau und Salzburg stark belastet sein. Auf Grundlage der Informationen der Tiroler Landesregierung empfiehlt die Polizei deshalb, am 30. Mai auf nicht zwingend notwendige Fahrten nach Tirol zu verzichten.
Polizei empfiehlt Anpassung der Reiseplanung
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reisepläne frühzeitig anzupassen oder – wenn möglich – auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Wer die Fahrt nicht verschieben kann, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.
Ermittler stoßen im Bürgerbüro auf Totalfälschung – Betroffener war zur Abschiebung ausgeschrieben
Am Sonntag, 11. Mai 2026, wurde im Bürgerbüro der Stadt Kaufbeuren eine verdächtige bulgarische Identitätskarte festgestellt. Gegen 14:00 Uhr informierte die Behörde die Grenzpolizei Pfronten über den Vorfall. Die eingesetzten Fahnder überprüften das Dokument vor Ort und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um eine sogenannte Totalfälschung handelt. Die Ausweiskarte wurde daraufhin sichergestellt.
Mann identifiziert und kontrolliert
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Beamten den Inhaber des Dokuments kontrollieren und seine tatsächliche Identität feststellen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen türkischen Staatsangehörigen, der bereits zur Abschiebung ausgeschrieben war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Er ist jedoch verpflichtet, Deutschland innerhalb weniger Tage eigenständig zu verlassen.
Anzeige wegen mehrerer Verstöße
Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie wegen illegalen Aufenthalts.
Bewohner bei Löschversuch verletzt – hoher Sachschaden in der Kemptener Straße
Am Samstagmittag ist es in der Kemptener Straße in Kaufbeuren zu einem größeren Feuerwehreinsatz gekommen. Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Garagenbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, weshalb die Alarmstufe von „B3 Garage“ auf „B5“ erhöht wurde.
Flammen breiten sich bis zum Dachstuhl aus
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Garage neben einem Zweifamilienhaus aus. Innerhalb kurzer Zeit griffen die Flammen über die Fassade auf das Wohnhaus und schließlich bis zum Dachstuhl über. Die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Hirschzell, Oberbeuren, Apfeltrang und Neugablonz konnten den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Aufgrund der schnellen Ausbreitung waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig.
Zusätzlich wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung angefordert. Das beschädigte Gebäude musste im Anschluss gesichert werden. Dabei verschalten die Einsatzkräfte Fenster und sicherten das Dach mit Folien und Holzlatten gegen weitere Schäden.
Bewohner verletzt ins Krankenhaus gebracht
Ein Hausbewohner zog sich bei einem eigenständigen Löschversuch Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt er Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren eingeliefert. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 400.000 Euro geschätzt.
Rund 100 Einsatzkräfte vor Ort
Der erste Einsatz dauerte knapp sechs Stunden. Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei beteiligt. Allein die Feuerwehr Kaufbeuren meldete 65 Einsatzkräfte im Einsatz. Am Abend rückten Feuerwehrkräfte erneut zur Brandnachschau an. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Oberbeuren wurde das Gebäude kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.
Einsatz am Luxdorfer Weg dauerte mehr als eine Stunde
Am Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr Kaufbeuren zu einer technischen Hilfeleistung in den Luxdorfer Weg im Stadtteil Neugablonz alarmiert worden. Grund des Einsatzes war eine notwendige Rettung über die Drehleiter. Der Patient wurde von den Einsatzkräften mithilfe der Drehleiter aus dem Gebäude gerettet und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Details zum Gesundheitszustand sind nicht bekannt.
Neun Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz begann am 7. Mai 2026 um 08:49 Uhr und dauerte insgesamt eine Stunde und acht Minuten. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.
Autofahrerin gerät offenbar wegen gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn
KAUFBEUREN. In der Mindelheimer Straße hat sich am Dienstagvormittag, 5. Mai 2026, ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet. Nach Angaben der Polizei wurden drei Menschen leicht verletzt. Demnach war eine 43-jährige Autofahrerin gegen 9:15 Uhr stadteinwärts unterwegs, als sie offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte ihr Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Auto.
Drei Verletzte nach Zusammenstoß
Bei dem Unfall wurden die mutmaßliche Verursacherin sowie die beiden Insassen des entgegenkommenden Fahrzeugs – eine 41-jährige Frau und ein 17-Jähriger – leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Gegen die 43-jährige Fahrerin wird ein Verfahren eingeleitet.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Unfallverursacher verlief positiv
KAUFBEUREN / BIESSENHOFEN. Am 04.05.2026 gegen 17:10 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Biessenhofen und Kaufbeuren. Der 55-jährige ukrainische Unfallverursacher kam in Fahrtrichtung Kaufbeuren mit seinem Ford unvermittelt auf den Gegenfahrstreifen.
Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW. Die 64-jährige Fahrerin des VW konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Sie wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Ein weiterer Pkw wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt. Der Unfallverursacher und sein 53 Jahre alter Beifahrer wurden ebenfalls schwer verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Unfallverursacher verlief positiv. Der genaue Alkoholwert ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde einbehalten. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 40 000 Euro. Der Unfallverursacher muss sich wegen mehrerer Strafverfahren verantworten. Der Unfall wurde von der Polizeiinspektion Kaufbeuren aufgenommen. Die B16 war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (PI Kaufbeuren)
Feuerwehrbericht
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu dem Verkehrsunfall auf der B16 alarmiert. Die Einsatzkräfte übernahmen die Vollsperrung der B16 von Kaufbeuren aus. Weiterhin wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel aufgenommen. Die Vollsperrung im südlichen Bereich wurde durch die Feuerwehr Biessenhofen durchgeführt.
Einsatzdauer: 1h 54min Einsatzkräfte: 12 Personen Fahrzeuge im Einsatz: LF 2/43/1, RW 1/61/1, Verkehrssicherungsanhänger, MZF 2/11/1
v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Dr. Erika Rössler (ehemalige Chefärztin BRK Ostallgäu), Barbara Strobel (Ehrenvorsitzende BRK Ostallgäu), Gisela Streichert (Vorsitzende BRK Ostallgäu), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerisches Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
BRK Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin informieren sich vor Ort – Ehrungen für Barbara Strobel und Dr. Erika Rössler
Ein besonderer Tag für unseren Kreisverband Ostallgäu: Mit dem Antrittsbesuch des neuen Präsidenten Hans-Michael Weisky und des neuen Landesgeschäftsführers Robert Augustin rückte nicht nur unsere Arbeit vor Ort in den Fokus – auch langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde gewürdigt. Im Mittelpunkt stand am Abend die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden sowie die Auszeichnung von Dr. Erika Rössler. alle Infos dazu jetzt auf unserer Homepage.
Ein Tag voller Einblicke und Begegnungen
v.l.: Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu), Angela Redmann (Einrichtungsleitung Haus Schimmelreiter), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Robert Augustin (BRK Landesgeschäftsführer). Foto: Thomas Hofmann
Der Besuch begann im Haus Schimmelreiter in Wertach. Dort informierten sich die Gäste über den Ersatzneubau, der künftig 24 Einzelzimmer für Menschen mit psychischen Erkrankungen bieten wird. Bei Kaffee und Kuchen kam es zu ersten Gesprächen mit Verantwortlichen und Mitarbeitenden. „Das Haus Schimmelreiter leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung im Ost- und Oberallgäu“, betonte Landesgeschäftsführer Augustin. Ziel sei es, langfristig Doppelzimmer durch Einzelzimmer zu ersetzen und so die Betreuung zu verbessern, ergänzte Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann.
Weiter ging es zur neu errichteten Rettungswache in Pfronten-Kappel. Seit 2023 ist sie in Betrieb und bildet einen wichtigen Bestandteil der Notfallversorgung in der Region.
Anschließend stand der St. Georgshof in der Frankau auf dem Programm. Auch hier entsteht ein Ersatzneubau mit künftig 36 Einzelzimmern. Beide Einrichtungen gelten im BRK Bayern als Besonderheit: Kein anderer Kreisverband betreibt zwei vergleichbare Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Für Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin war der Besuch ein bewusstes Signal. Sie wollten den rund 1000 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 2.300 Ehrenamtliche zählenden Kreisverband näher kennenlernen. „Der Mensch steht hier ganz klar im Mittelpunkt. Das gelingt nur, weil andere Menschen sich dafür einsetzen“, sagte Weisky.
v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Joachim Lipp (Einrichtungsleitung St. Georgshof), Rainer Polik (2. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Ulrich Kern (1. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Walter Waibl. (Bewohnervertretung Georgshof), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Am Abend versammelten sich Vorstände und Führungskräfte zu einem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde. Im Mittelpunkt stand die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden. Weisky würdigte in seiner Rede ihre langjährige Arbeit: „Menschen wie Barbara Strobel, die über 28 Jahre im Vorstand des Kreisverbands Ostallgäu gewirkt und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt gerückt hat, sind das Fundament der Rotkreuzbewegung.“ Er erinnerte an zahlreiche Projekte, die in dieser Zeit umgesetzt wurden – vom Seniorenzentrum in Füssen über die Rettungswache in Pfronten bis hin zu Einrichtungen für den Katastrophenschutz
„Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen“
Barbara Strobel zeigte sich sichtlich bewegt. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes seien für sie stets Kompass und Motivation gewesen: „Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – Grundsätze, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden.“ Mit Blick auf die Zukunft sagte sie: „Für mich war es eine ganz besondere Zeit beim BRK, die mir sehr viel gegeben hat. Und auch wenn ich jetzt keine Vorsitzende mehr bin – wenn man mich braucht, bin ich da.“
Auszeichnung für medizinisches Engagement
16 Jahre stellte sie dem Vorstand ihr medizinisches Wissen zu Verfügung. Dr. Erika Rössler, ehemalige Chefärztin des Kreisverbands, erhielt die Silberne Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes. BRK-Vorstandsvorsitzende Gisela Streichert würdigte ihren Verdienst: „Seit vielen Jahren vertritt sie das BRK mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz.“ Rössler selbst reagierte überrascht: „Ich habe nicht damit gerechnet. Ich bin hin und weg.“
Gemeinschaft als tragendes Fundament
Der Tag machte deutlich, wie vielfältig die Arbeit des BRK im Ostallgäu ist – von der Behindertenhilfe über den Rettungsdienst bis hin zu großen Bauprojekten. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder ein Gedanke, den Barbara Strobel formulierte: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Ein Satz, der den Tag zusammenfasst – und die Arbeit des Roten Kreuzes im Ostallgäu beschreibt.
Polizei sucht Zeugen nach Vorfall im Hartmähderweg
Am Samstagvormittag gegen 11:30 Uhr kam es im Hartmähderweg, kurz vor der Lichtzeichenanlage zur Sudetenstraße, zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Ein 72-jähriger Pkw-Fahrer stand auf der Rechtsabbiegerspur. Links neben ihm befand sich ein weiterer Pkw. Beim Anfahren kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die Kollision wurde der Wagen des 72-Jährigen gegen den Randstein gedrückt und dabei erheblich beschädigt.
Verursacherin fährt weiter
Das verursachende Fahrzeug entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle, ohne den gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich vermutlich um einen hellen Kombi. Genaue Angaben zum Fahrzeug liegen derzeit nicht vor. Die Fahrerin wird als etwa 60 bis 70 Jahre alt beschrieben.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Wer Blut spenden kann: Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.
Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig: Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.
Der Blutspendedienst des BRK (BSD): Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen über 700 engagierten Mitarbeitern, sowie zusätzlich mehr als 200 freiberuflich tätigen Spendeärzten und fast 8.000 ehrenamtlichen Helfern aus 72 Kreisverbänden des BRK organisiert der BSD jährlich ungefähr 4.000 mobile und 1.100 stationäre Blutspendetermine.
Spenderservice: Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar. Wir empfehlen unsere Blutspende-App für iOS und Android (www.spenderservice.net): Individuelle Spendeinfos, Terminerinnerungen und Blutspende-Forum.
Das Team aus Marktoberdorf. Foto: Wasserwacht Bayern
Bayerns beste Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer messen sich in Viechtach
Viechtach, den 26.04.2026 – Vom 25. bis 26. April 2026 fand der Landeswettbewerb der Wasserwacht Bayern für Erwachsene und Junioren in Viechtach statt. Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus allen Regierungsbezirken kamen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.
Neben Schnelligkeit und Ausdauer standen vor allem auch Präzision, Teamarbeit und rettungsdienstliches Fachwissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an und absolvierten anspruchsvolle Übungen, die realitätsnah an Einsatzsituationen angelehnt sind.
Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau unserer Einsatzkräfte. Unsere Ehrenamtlichen trainieren in ihrer Freizeit regelmäßig, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein Abbild der Leistungsfähigkeit und Professionalität der Wasserwacht in Bayern.“
127 hochmotivierte Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler ab 16 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe bestand aus 5-6 Teilnehmenden. Rund 60 Schiedsrichterinnen und 50 Helferinnen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landeswettbewerbs.
Die besten Teams wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Sonntag, den 26.04.2026, ausgezeichnet und haben sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 27. September 2026 im bayerischen Rehau statt.
Folgende Ortsgruppen haben in den einzelnen Stufen gewonnen:
Junioren (16-18 Jahre):
Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn Platz 3: Schwaben, Ostallgäu, Marktoberdorf
Damen (ab 18 Jahre):
Platz 1: Niederbayern/Oberpfalz, Regen, Viechtach Platz 2: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 3: Ober- und Mittelfranken, Coburg, Coburg
Herren (ab 18 Jahre):
Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn
Gemischte Mannschaft (ab 18 Jahre):
Platz 1: Oberbayern, Landsberg/Lech, Penzing Platz 2: Niederbayern/Oberpfalz, Schwandorf, Nabburg Platz 3: Oberbayern, Rosenheim, Bad Aibling
Die Wasserwacht-Bayern legt durch die Gestaltung des Wettbewerbes viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es nur Gruppendisziplinen und keine Einzeldisziplinen. Der Wettbewerb ist in dieser Hinsicht sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.
Die Teilnehmenden stellten ihr Können in folgenden Disziplinen unter Beweis:
Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. öffnet am Samstag, den 2. Mai 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr seine Türen für Besucherinnen und Besucher.
Als besondere Highlights erwarten die Gäste neue Ausstellungsstücke, darunter detailreich aus Holz geschnitzte Dioramen. Diese stellen eindrucksvoll historische Szenen aus der Feuerwehrgeschichte dar und laden zum Entdecken ein.
Auch für junge Besucher ist wieder einiges geboten: Der beliebte Kinderpfad für Kinder ab acht Jahren ist geöffnet. An verschiedenen Stationen können die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen. Wer alle Aufgaben erfolgreich löst, erhält im Anschluss eine kleine Belohnung vom Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu.
Das Museumsteam freut sich auf zahlreiche interessierte Besucher.
Am 25.04.2026 war es endlich soweit, wir konnten unsere neue Fahrzeughalle einweihen.
Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir die Einweihungsfeier unserer Fahrzeughalle mit Besuch der Politik, Führungskräften der Kaufbeurer Blaulichtorganisationen sowie Freunde und Gönner des KV Kaufbeuren / Ostallgäu e.V.
Neben unserem Vorsitzenden Christian Vater richteten Stefan Bosse – Oberbürgermeister von Kaufbeuren so wie Stefan Stracke – Abgeordneter des Bundestags, Grußworte an unsere Gäste. Auch Herr Müller der verantwortliche Architekt des Bauprojektes, sprach zu den Anwesenden.
Nach dem offiziellen Teil mit Grußworten und Danksagungen konnten die Anwesenden sich noch über unsere Arbeit erkundigen, unsere Fahrzeuge besichtigen und sich in unserem Ausbildungs- und Rettungszentrum, welches ebenfalls im Rahmen der Fahrzeughallenerweiterung grundlegend saniert wurde, umschauen.
Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich in gemütlicher Runde zu unterhalten wärend sie durch unsere Jugend mit Getränken, Weißwurst und Breze sowie mit Kuchen versorgt wurden.
Wir bedanken uns bei unseren Gästen für das zahlreiche Erscheinen sowie bei allen Helfern, dies es möglich gemacht haben diese Veranstaltung durchzuführen.
Hier noch ein Paar Eckdaten zu unserer Fahrzeughalle:
Dauer ab Planung bis hin zur Fertigstellung: ca. 4 Jahre
Spatenstich: 28.05.2024
Fertigstellung: Mai 2025
Anzahl Stellplätze: 6
Abmessungen: 22m breit, 10m tief und 5m hoch
Ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden: unzählige
Durch den Neubau der Fahrzeughalle haben wir insgesamt 9 Stellplätze erhalten.
Die komplette Fahrzeughalle ist nun mit elektrischen Rolltoren ausgestattet die über Fernbedienung geöffnet bzw. geschlossen werden können. Ebenfalls lässt sich die Hallenbeleuchtung und die Außenbeleuchtung des Vorplatzes bequem über Fernbedienung aus jedem Fahrzeug schalten.
Im Rahmen der Neu- und Umbau arbeiten wurde zusätzlich eine Externe Stromeinspeisung für unser Ausbildungs- und Rettungszentrum installiert um im Falle eines Stromausfalls das Gebäude mit allen Hallen im Inselbetrieb bewirtschaften zu können.
Wir möchten uns bei allen am Bau beteiligten Parteien für die tolle Zusammenarbeit bedanken.
Oberbürgermeister Bosse zeigte sich zufrieden, dass die Stadt Kaufbeuren eine der sichersten kreisfreien Städte unter 100.000 Einwohnern ist.
Jahresgespräch zeigt: Stadt bleibt im Vergleich weiterhin auf sicherem Niveau
Kürzlich trafen sich Polizeivizepräsident Michael Haber und Oberbürgermeister Stefan Bosse zum jährlichen Sicherheitsgespräch für die Stadt Kaufbeuren. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen bei Kriminalität, Verkehr und die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden.
Leichter Anstieg der Straftaten – langfristig rückläufige Entwicklung
Die Sicherheitslage in Kaufbeuren wird insgesamt weiterhin als gut eingeschätzt. Zwar ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent gestiegen, dennoch bleibt die Kriminalitätsbelastung im Vergleich zu vielen anderen kreisfreien Städten in Bayern gering. Bereinigt um ausländerrechtliche Verstöße ergibt sich ein Anstieg um 83 Fälle. Die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl – also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner – liegt bei 4.267 und ermöglicht einen Vergleich mit anderen Regionen.
Polizeivizepräsident Michael Haber ordnet die Entwicklung ein: „Die aktuellen Fallzahlen zeigen zwar einen Anstieg, doch im Zehnjahres-Vergleich ist ein rückläufiger Trend an Straftaten erkennbar – ein klares Zeichen dafür, dass Sie hier in einer sicheren Stadt leben.“
Stadt sieht positives Signal für Lebensqualität
Oberbürgermeister Stefan Bosse bewertet die Zahlen als insgesamt positiv. Kaufbeuren gehört weiterhin zu den sichereren kreisfreien Städten unter 100.000 Einwohnern. „Auch wenn es einen leichten Anstieg der Straftaten bei uns gibt, zeigen die Gesamtzahlen doch, dass die Kriminalitätsbelastung vergleichsweise gering ist. Das ist ein wichtiges Signal für die Lebensqualität in unserer Stadt“, so Bosse.
Er betont zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei. Der regelmäßige Austausch sei ein zentraler Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung.
Rückgang bei Verkehrsunfällen
Ein positiver Trend zeigt sich im Bereich Verkehr: Die Zahl der Unfälle im Stadtgebiet sank um knapp sechs Prozent auf 1.108. Dennoch gab es zwei Todesopfer und 212 Verletzte, was die anhaltende Bedeutung der Verkehrssicherheit unterstreicht.
Herausforderungen durch Digitalisierung und neue Polizeiwache
Neben der aktuellen Lage wurden auch zukünftige Herausforderungen thematisiert. Dazu zählen insbesondere die zunehmende Digitalisierung und der geplante Umzug der Polizeiinspektion in die neue Dienststelle in der Moosmangstraße. An dem Sicherheitsgespräch nahmen neben der Stadtspitze auch Vertreter der Polizeiinspektion sowie der Kriminalpolizei teil. Beide Seiten hoben den intensiven und konstruktiven Austausch hervor.
20-Jähriger verliert Kontrolle über Motorrad und prallt gegen geparkten Lkw
MAUERSTETTEN. Am späten Dienstagnachmittag führte ein 20-jähriger Deutscher in der Graf-Zeppelin-Straße Fahrübungen auf dem Motorrad eines Bekannten durch – ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Nach ersten Erkenntnissen beherrschte er das Fahrzeug nicht ausreichend. Er beschleunigte zu stark, verlor die Kontrolle und fuhr auf das Gelände eines Bauunternehmens.
Kollision mit Tieflader
Dort prallte der Fahrer ungebremst gegen einen Tieflader, der kurz hinter der Einfahrt abgestellt war. Durch den Aufprall erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein nahegelegenes Klinikum. Am Motorrad entstand ein Totalschaden.
Strafrechtliche Konsequenzen
Der Fahrer muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Auch der 25-jährige kroatische Halter des Motorrads, der bei den Fahrübungen anwesend war und diese zuließ, wurde angezeigt – wegen Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung – eine Person kommt ums Leben
Am frühen Donnerstagmorgen ist es in der Arlbergstraße im Kaufbeurer Stadtteil Oberbeuren zu einem folgenschweren Brand gekommen. Mehrere Feuerwehren wurden gegen 0:37 Uhr zu einem Zimmerbrand mit gemeldeter Person in Gefahr alarmiert.
Starke Rauchentwicklung im Obergeschoss
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Zimmer im Obergeschoss bereits in Brand. Dichter Rauch hatte sich im Gebäude ausgebreitet. Atemschutztrupps durchsuchten das gesamte Haus und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Gebäudes wurde verhindert. Dennoch gestalteten sich die anschließenden Arbeiten aufwendig.
Umfangreiche Nachlöscharbeiten
Nach dem Löschen des Brandes waren intensive Nachlöscharbeiten erforderlich. Mithilfe von Drucklüftern wurde das Gebäude entraucht. Im Dachstuhl entdeckten die Einsatzkräfte Glutnester, die erst nach dem Öffnen der Dämmung vollständig abgelöscht werden konnten.
Vermisste Person verstirbt
Für eine vermisste Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie wurde im betroffenen Zimmer gefunden und konnte nicht mehr gerettet werden. Zur Identität sowie zur Brandursache ermittelt die Polizei.
Einsatz über mehrere Stunden
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Oberbeuren, Kleinkemnat und Kaufbeuren im Einsatz. Die Löscharbeiten und Nachsicherungen dauerten etwa drei Stunden und 41 Minuten an.
Ergänzender Bericht der Polizeiinspektion Kaufbeuren vom 23.04.2026
OBERBEUREN. In den frühen Morgenstunden des 23.04.2026 meldete eine aufmerksame Mitbewohnerin eines Einfamilienhauses in der Arlbergstraße in Oberbeuren gegen 00:35 Uhr eine Rauchentwicklung. Aufgrund eines technischen Defekts kam es hier im Dachstuhlbereich zu einer starken Rauchentwicklung. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren Oberbeuren, Kaufbeuren und Kleinkemnat konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Ein vollflächiger Dachbrand wurde somit verhindert. Der entstandene Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Im Rahmen der Löscharbeiten musste jedoch durch die Rettungskräfte eine männliche, tote Person vorgefunden werden. Eine Bewohnerin des Hauses wurde zudem leicht verletzt und wurde zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die ersten polizeilichen Ermittlungen vor Ort wurden von der Polizeiinspektion Kaufbeuren und dem Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. (KPI Memmingen / KDD)
GERMARINGEN. Am Mittwochvormittag hat sich im Bereich der Kreuzung Gablonzer Straße / Kaufbeurer Straße ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Anhänger umkippte. Nach Angaben der Polizei war am 15.04.2026 gegen 10:20 Uhr ein Lkw-Gespann mit Holzstämmen auf der Gablonzer Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Kaufbeurer Straße kippte der Anhänger offenbar infolge nicht angepasster Geschwindigkeit um. Die geladenen Baumstämme lösten sich und rollten auf den angrenzenden Gehweg.
Gebäude und Fahrzeug beschädigt
Ein Teil der Stämme prallte gegen ein nahegelegenes Gebäude sowie ein geparktes Auto. Personen wurden nicht verletzt, da sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fußgänger im Gefahrenbereich befanden. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine genauen Angaben vor.
Feuerwehr sichert Unfallstelle
Die Freiwillige Feuerwehr Germaringen war im Einsatz und unterstützte bei der Absicherung der Unfallstelle sowie bei der zeitweisen Sperrung des betroffenen Bereichs. Gegen den Fahrer des Lkw wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Kaufbeuren.
Einsatz in der Merowinger Straße endet ohne Eingreifen der Feuerwehr
Am 14. April 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 12:13 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Merowinger Straße alarmiert. Gemeldet war eine Rettung aus einem Schacht. Ein Kind war in einen etwa 2,5 Meter tiefen Kellerlichtschacht gestürzt. Die Situation konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte entschärft werden: Das Kind wurde über ein Kellerfenster aus dem Schacht gerettet.
Rettungsdienst übernimmt Versorgung
Nach der Befreiung wurde das Kind dem Rettungsdienst übergeben und medizinisch versorgt. Angaben zum Gesundheitszustand wurden nicht gemacht. Für die Feuerwehr ergab sich vor Ort kein weiteres Eingreifen. Die Einsatzstelle wurde anschließend von der Polizei gesichert, indem das Schachtgitter wieder angebracht wurde.
Einsatz in kurzer Zeit abgeschlossen
Der Einsatz dauerte insgesamt 32 Minuten. Vor Ort waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Kommandowagen, eine Drehleiter sowie ein Rüstwagen.
Am Vormittag des 13. April 2026 ist es im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Brand in einem freistehenden Einfamilienhaus gekommen, das seit einiger Zeit als Bürogebäude genutzt wurde. Der Eigentümer, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befand, bemerkte das Feuer selbst und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Küche im Erdgeschoss bereits in Vollbrand.
Schneller Einsatz verhindert größere Schäden
Die Feuerwehr leitete sofort Löschmaßnahmen ein – sowohl von außen als auch im Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Durch das zügige Eingreifen konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf das gesamte Gebäude ausbreiten. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet und gesichert.
Einrichtung vollständig zerstört
Trotz des schnellen Einsatzes wurde die gesamte Einrichtung des Hauses durch das Feuer zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Hund aus brennendem Haus gerettet
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Ein im Gebäude befindlicher Hund namens „Ludwig“ konnte von der Feuerwehr gerettet und seinem Besitzer übergeben werden.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wird jedoch von einem technischen Defekt ausgegangen. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen bislang nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs zwischen Leinau und Irsee. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Polizei- und Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren: Mehrere Vorfälle in kurzer Zeit
In den vergangenen Tagen kam es in Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Einsätzen von Polizei und Feuerwehr. Neben beschädigten Fahrzeugen und einer Unfallflucht wurden auch Hilfeleistungen und ein Verkehrsunfall gemeldet.
Reifen an geparkten Autos zerstochen
Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN/OBERBEUREN. Im Zeitraum von Donnerstag, etwa 12 Uhr, bis Freitagvormittag, etwa 10 Uhr, wurden in der Straße „Am Mösle“ an zwei geparkten Fahrzeugen jeweils die beiden rechten Reifen zerstochen. Betroffen sind ein roter Ford Tourneo sowie ein schwarzer VW Golf. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 600 Euro. Die Polizei Kaufbeuren bittet unter der Telefonnummer 08341/933-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gartenzaun beschädigt – Verursacher flüchtet
Unfall im Tannengrund
KAUFBEUREN. Am 11.04.2026 wurde gegen 16:30 Uhr ein Gartenzaun im Tannengrund angefahren und beschädigt. Der Verursacher entfernte sich anschließend, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 entgegen.
Feuerwehr öffnet Wohnungstür
Kerze sorgt für nächtlichen Einsatz
KAUFBEUREN. In der Nacht auf den 12.04.2026 wurde die Feuerwehr gegen 00:12 Uhr in die Moosmangstraße alarmiert. Grund war eine Wohnungsöffnung: Eine Person hatte sich ausgesperrt, während in der Wohnung noch eine Kerze brannte. Die Einsatzkräfte konnten die Tür ohne Schaden öffnen. Von der Kerze ging keine unmittelbare Gefahr aus. Der Einsatz dauerte rund 51 Minuten. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte mit den Fahrzeugen MZF 1/11/1 und LF 1/43/1 vor Ort.
Verkehrsunfall bei Leinau
Feuerwehr Kaufbeuren muss nicht eingreifen
KAUFBEUREN/LEINAU. Am 12.04.2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 20:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs zwischen Leinau und Irsee (OAL12) alarmiert. Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen. Die Feuerwehr Pforzen übernahm die Einsatzarbeiten vor Ort, sodass die Kräfte aus Kaufbeuren nicht eingreifen mussten.
Der Einsatz für die Kaufbeurer Feuerwehr dauerte etwa 35 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen, darunter SBR (KF 1), MZF 1/11/1, LF 1/40/1 und RW 1/61/1, im Einsatz.
Kaffeekanne auf Herdplatte sorgt für Einsatz in der Primelstraße
Am Donnerstagvormittag ist die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Primelstraße alarmiert worden. Mehrere Einsatzkräfte rückten aus, nachdem Anwohner eine Verrauchung gemeldet hatten.
Vor Ort öffnete die Feuerwehr die betroffene Wohnungstür ohne Gewalt. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Räume und konnte schnell die Ursache feststellen: Eine Kaffeekanne war auf einer eingeschalteten Herdplatte stehen geblieben und hatte die Rauchentwicklung ausgelöst.
Wohnung belüftet, Person betreut
Die Einsatzkräfte belüfteten die Wohnung mithilfe eines Akku-Lüfters, um den Rauch zu entfernen. Eine betroffene Person wurde vom Rettungsdienst übernommen und versorgt. Nach rund 51 Minuten war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort. Neben mehreren Löschfahrzeugen kamen auch eine Drehleiter sowie Führungsfahrzeuge zum Einsatz.
Zusammenstöße und Fahrerflucht beschäftigen die Polizei
In den vergangenen Tagen kam es im Raum Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und teils erhebliche Sachschäden verursacht. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen und bittet teilweise um Hinweise aus der Bevölkerung.
Frontalzusammenstoß beim Abbiegen in Biessenhofen
Am Ostersonntag ereignete sich auf der Kaufbeurener Straße in Biessenhofen ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Ein 18-jähriger Autofahrer übersah beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Wagen mit vier Insassen prallte frontal in die Seite des abbiegenden Autos. Während der Unfallverursacher und seine Beifahrerin unverletzt blieben, wurden die Insassen des anderen Fahrzeugs leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Unfallflucht bei Germaringen – Polizei sucht Zeugen
Am Freitagabend (04.04.2026) kam es gegen 21:45 Uhr auf der Staatsstraße 2055 zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen dem Kreisverkehr Steinholz und dem Verteilerkreisverkehr Kaufbeuren kollidierten zwei sich entgegenkommende Fahrzeuge. Dabei wurde an einem Fahrzeug der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort.
Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Vorfahrtsverstoß in Obergermaringen
Ebenfalls am 5. April kam es in Obergermaringen zu einem weiteren Verkehrsunfall. An der Kreuzung Riedener Weg/Kaufbeurer Straße übersah ein Autofahrer beim Überqueren der Straße ein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. Es kam zur Kollision, bei der ein Sachschaden von rund 6.500 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.
Ölspur, Brand und Verkehrsunfall fordern Einsatzkräfte am 1. und 2. April
Die Feuerwehr Kaufbeuren war am 1. und 2. April 2026 gleich mehrfach gefordert. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte zu einer kilometerlangen Ölspur, einem Heckenbrand sowie einem Verkehrsunfall auf der B12 ausrücken. Bereits am Vorabend stand zudem eine technische Hilfeleistung in der Ledergasse an.
Kilometerlange Ölspur durch defekten Lkw
Am Nachmittag gegen 16:32 Uhr wurde die Feuerwehr in die Wiesenstraße und den Reifträgerweg alarmiert. Ursache war eine mehrere Kilometer lange Ölspur, die sich bis zum Betonwerk der Firma Dachser zog. Verantwortlich war ein technischer Defekt an einem Lkw einer Baufirma. Die Feuerwehr unterstützte den städtischen Bauhof bei der Verkehrsabsicherung. Eine Spezialfirma wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Der Einsatz dauerte 1 Stunde und 34 Minuten, vier Einsatzkräfte waren beteiligt.
Heckenbrand mit zwei Verletzten
Bereits zuvor, gegen 15:24 Uhr, rückte die Feuerwehr in die Hohenstaufenstraße aus. Dort brannte eine etwa sechs Meter lange Hecke. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer zügig ablöschen. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte eine angrenzende Tiefgarage mit Wärmebildkamera und CO-Warner. Zwei Personen – ein Polizeibeamter und ein Anwohner – wurden durch den Rettungsdienst behandelt. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte rund 50 Minuten im Einsatz.
Verkehrsunfall auf der B12 führt zu Vollsperrung
In den frühen Morgenstunden um 01:18 Uhr kam es auf der B12 zu einem Verkehrsunfall. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits verlassen, Polizei und Rettungsdienst waren schon vor Ort. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sicherte die Unfallstelle ab. Eine zunächst geplante Teilsperrung der Bundesstraße konnte nicht aufrechterhalten werden, sodass in Abstimmung mit der Polizei eine Vollsperrung eingerichtet wurde.
Sieben Insassen eines Transporters sowie ein Lkw-Fahrer wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Sieben Personen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr unterstützte zudem bei der Bergung des Fahrzeugs und reinigte die Fahrbahn grob. Der Einsatz dauerte knapp drei Stunden.
Beschädigte Schaufensterscheibe gesichert
Bereits am Vorabend, um 21:39 Uhr, wurde die Feuerwehr in die Ledergasse gerufen. Dort musste eine zerbrochene Schaufensterscheibe gesichert werden. Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.
Lautstarker Streit in Kaufbeuren führt zu mehreren Anzeigen
Am Nachmittag des 31. März 2026 wurde die Polizei Kaufbeuren wegen einer Ruhestörung im Stadtteil Oberbeuren verständigt. Ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger hatte in seiner Wohnung laut Musik abgespielt und wiederholt geschrien. Bei der ersten Kontaktaufnahme zeigte sich der Mann gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst einsichtig. Kurz nach dem Abrücken der Polizei kam es jedoch erneut zu Lärmbelästigungen, weshalb die Einsatzkräfte ein zweites Mal einschreiten mussten.
Aggressives Verhalten gegenüber Einsatzkräften
Bei der erneuten Kontrolle verhielt sich der Bewohner aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten. Auch während der anschließenden Gewahrsamnahme sowie auf der Fahrt zur Polizeiinspektion leistete er Widerstand und setzte seine Beleidigungen fort.
Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet
Gegen den 31-Jährigen wird nun unter anderem wegen Ruhestörung, Bedrohung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. (PI Kaufbeuren)
Auch dieses Mal wird es für die Teilnehmerinnen wieder die Möglichkeit geben, ganz nah am Eurofighter dran zu sein und einiges über das Kampfflugzeug zu erfahren. Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden
Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.
An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.
Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.
Anmeldung und weitere Informationen: Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.
Mehrere Rauchmelder schlagen Alarm – Bewohnerin aus verrauchter Wohnung gerettet
Ein ausgelöster Rauchmelder hat in Kaufbeuren einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. In einem Neubau im ersten Obergeschoss wurden insgesamt drei automatische Melder aktiviert – zwei in einer Wohnung, einer im Flur.
Ursache: Starke Rauchentwicklung in Wohnung
Grund für den Alarm war ein auf dem Herd vergessener Wasserkocher. Dieser führte zu einer erheblichen Rauchentwicklung, wodurch die betroffene Wohnung vollständig verrauchte. Die Bewohnerin konnte sich nicht selbst in Sicherheit bringen und wurde vom zuerst eintreffenden Rettungsdienst aus der Wohnung gerettet. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht.
Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte betroffene Abteil mit insgesamt sechs Wohneinheiten geräumt. Die Feuerwehr schloss die Rauchschutztüren und brachte die Bewohner in einen rauchfreien Bereich. Dort wurden sie durch den Rettungsdienst betreut.
Feuerwehr kontrolliert und belüftet Räume
Ein Atemschutztrupp durchsuchte alle Wohnungen der betroffenen Einheit und kontrollierte diese auf weitere Gefahren. Mithilfe einer Rauchschürze und eines Überdruckbelüfters wurden sowohl die Wohnung als auch der Flur entraucht.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und das Gebäude an den Betreiber übergeben.
16 Kilometer für drei Gefallene – Bundeswehr und Bürger setzen ein Zeichen
Am 2. April 2026 findet in Kaufbeuren ein Gedenkmarsch zum sogenannten Karfreitagsgefecht statt. Anlass ist ein Ereignis, das sich 16 Jahre zuvor, am 2. April 2010, nahe der afghanischen Ortschaft Isa Khel ereignete. Bundeswehrsoldaten gerieten dort in schwere Kämpfe mit den Taliban. Drei Soldaten fielen, acht weitere wurden teils schwer verwundet.
16K3: Erinnerung in Bewegung
Der Begriff „16K3“ steht für „16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht“ sowie für einen Marsch über 16 Kilometer in Gedenken an die drei gefallenen Soldaten. Die Strecke symbolisiert die Verbindung von Erinnerung und körperlicher Anstrengung. Im Jahr 2025 beteiligten sich bundesweit 21.300 Menschen an diesem Gedenkmarsch. Auch in Kaufbeuren hat sich die Veranstaltung als fester Termin etabliert.
Ablauf und Organisation in Kaufbeuren
Der Marsch beginnt am Gründonnerstag, den 2. April 2026. Treffpunkt ist um 8:15 Uhr vor dem Kaufbeurer Rathaus, der Start erfolgt um 9:00 Uhr. Die Teilnehmenden legen eine Strecke von 16 Kilometern zurück. Details zur Route können über einen bereitgestellten Link eingesehen werden.
Ansprachen und Teilnehmerkreis
Vor Ort sprechen der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski, Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie Vertreter der Militärgeistlichkeit. Zum Marsch haben sich neben Soldatinnen und Soldaten auch Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens, Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Polizeikräfte angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit mehr als 200 Teilnehmenden.
Gemeinsames Gedenken
Der Marsch verbindet militärisches Gedenken mit ziviler Beteiligung. Er bietet Raum für Erinnerung, Austausch und ein gemeinsames Zeichen des Respekts gegenüber den Gefallenen und Verwundeten.
Polizeivizepräsident Michael Haber: „Wir werden die nicht mehr tolerierbaren Auswüchse der Poser- und Tuningszene unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. „
In diesen Tagen hat die Kontrollgruppe Poser und Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ihre fünfte Einsatzsaison begonnen. Speziell geschulte Beamtinnen und Beamte nehmen weiterhin illegale Auswüchse innerhalb der Autoposer- und Tuningszene ins Visier.
Die Einheit wurde 2021 eingerichtet, weil die Polizei auf zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung und vermehrte Einsätze in diesem Zusammenhang reagierte. Große Treffen führen oftmals zu erheblicher Lärmbelästigung und unnötigem Fahrverkehr, was die Anwohner an den bekannten Treffpunkten stark belastet. Gefährliche Fahrmanöver wie sogenannte Burnouts und Drifts stellen zudem eine Gefahr und Behinderung für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer dar. Teilweise sind an Fahrzeugen Umbauten vorgenommen worden, die deren Zulassungsfähigkeit in Frage stellen.
Die Maßnahmen der letzten Jahre stießen auf positive Resonanz in der Bevölkerung, insbesondere bei den Anwohnerinnen und Anwohnern, die unter Lärm, unnötigem Fahrverkehr und gefährlichen Fahrmanövern leiden. Viele Betroffene begrüßen die verstärkte polizeiliche Präsenz und die konsequente Durchsetzung der Vorschriften.
Da sich die Szene zunehmend vernetzt, auch Teilnehmer aus dem Ausland anzieht und Treffpunkte gelegentlich kurzfristig bekanntgegeben werden, hat das Präsidium die Kontrollgruppe eingerichtet. Die Beamtinnen und Beamten sind gezielt auf die Erkennung illegaler Fahrzeugveränderungen geschult und arbeiten eng mit Führerschein- und Zulassungsbehörden zusammen. Die Kontrollgruppe hat ihren Sitz in Memmingen, das zentral im Zuständigkeitsbereich liegt und gute Erreichbarkeit bietet, sodass die Einsatzkräfte schnell vor Ort sein können.
Sommerübergreifend werden gemeinsam mit den zuständigen Polizeiinspektionen und mit Unterstützung der Einsatzzüge des Präsidiums gezielte Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Ziel ist es, große Ansammlungen bereits im Vorfeld zu verhindern, durch polizeiliche Präsenz Verstöße zu unterbinden und getunte Fahrzeuge einer gründlichen technischen Prüfung zu unterziehen.
Polizeivizepräsident Michael Haber, Leiter der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, erklärt: „Die Präsenz der Kontrollgruppe hat in den vergangenen Jahren Wirkung gezeigt. Wir werden die nicht mehr tolerierbaren Auswüchse der Poser- und Tuningszene unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. Dazu gehören übermäßige Lärmbelästigung, illegale Fahrzeugumbauten und gefährliche Fahrmanöver. Leidenschaft für das Fahrzeug ja, Gefährdung anderer nein. Der öffentliche Raum ist dafür nicht der richtige Ort.“
eCall ohne Spracherwiderung löst Feuerwehreinsatz am Morgen aus
Am Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall auf der B12 alarmiert. Auslöser war ein automatischer Notruf (eCall), bei dem keine Spracherwiderung erfolgte. Der Unfall ereignete sich rund 300 Meter nördlich des Verteilerkreisels in Kaufbeuren. Nach ersten Erkenntnissen führten winterliche Straßenverhältnisse in Verbindung mit einem Rückstau an der Abfahrt in Richtung Innenstadt zu einem Auffahrunfall. Das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde nach Angaben der Einsatzkräfte niemand.
Feuerwehr sichert Einsatzstelle ab
Bis zum Eintreffen der Polizei übernahm die Feuerwehr die Absicherung der Unfallstelle mit zwei Fahrzeugen. Weitere anrückende Kräfte konnten ihren Einsatz abbrechen und mussten nicht mehr eingreifen. Der Einsatz dauerte insgesamt 1 Stunde und 9 Minuten. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte beteiligt.
Glanzruß sorgt für aufwendige Reinigungsarbeiten und längeren Einsatz
Am 25.03.2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 17:59 Uhr zu einem Brand am Kesselberg alarmiert. In einem Wohnhaus war es zu einem Kaminbrand gekommen. Ein Atemschutztrupp wurde zur Erkundung eingesetzt. Dabei kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche Stockwerke sowie alle Kaminputztürchen. Das Dachgeschoss war leicht verraucht und wurde anschließend mit einem Überdrucklüfter belüftet.
Unterstützung durch Kaminkehrermeister
Zur weiteren Beurteilung der Lage wurde ein Kaminkehrermeister hinzugezogen. Der Kamin wurde insgesamt viermal vollständig gereinigt – auch unter Einsatz der Drehleiter. Dabei entfernten die Einsatzkräfte im Keller vier Auffangwannen mit Glanzruß.
Einsatzende nach Freigabe
Nach Abschluss der Arbeiten und der Freigabe durch den Kaminkehrermeister konnten die Kräfte der Feuerwehr Kaufbeuren wieder einrücken. Der Einsatz dauerte insgesamt 2 Stunden und 18 Minuten. Rund 20 Einsatzkräfte waren vor Ort. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1 und LF 1/43/1.
An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch
ILLERTISSEN / A 7. Der 13-jährige Belgische Warmblutwallach „Norbert“ jagte mit einem Ausflug auf die Autobahn seiner Besitzerin am Montagnachmittag einen gewaltigen Schrecken ein. Die 24-Jährige wollte das Pferd gegen 16:00 Uhr von einer Koppel holen, die sich in der Nähe der A7-Anschlussstelle Illertissen befindet. Dabei riss das Pferd sich los und galoppierte davon. An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch.
Ein 38-jähriger Autofahrer reagierte sofort richtig, schaltete das Warnblinklicht ein und fuhr in langsamen Schlangenlinien, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Auch dahinterfahrende Lkw-Fahrer bremsten den rückwärtigen Verkehr durch Nebeneinanderfahren ab. Nach wenigen Hundertmetern auf der A 7 hatte Norbert offenbar keine Lust mehr, seinen Ausflug fortzusetzen und blieb stehen. Der Besitzerin und dem aufmerksamen Zeugen gelang es schließlich, Norbert einzufangen.
Mit einer Hundeleine, die eine hinzugerufene Polizeihundeführerin zur Verfügung stellte, gelang es, Norbert bis zum Eintreffen eines Pferdetransporters auf dem Seitenstreifen festzuhalten. Der 13-jährige Schimmel ließ sich schließlich widerstandslos in den Transporter verladen. Norberts Ausflug auf die Autobahn hatte zwar einigen Personen einen Schrecken eingejagt, hatte glücklicherweise jedoch ein Happy End, weder Pferd noch Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. Insgesamt fünf Polizeistreifen waren im Einsatz zur Drosselung des Verkehrs und Sperrung des rechten Fahrstreifens.
Während Norbert verladen wurde, musste kurzzeitig auch der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Es bildete sich daher ein kurzer Rückstau über die AS Illertissen hinaus, der sich im Anschluss jedoch wieder zügig auflöste.
Einsatz an der Augsburger Straße sorgt für Verkehrsbehinderung
Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall mit gemeldeter Rauchentwicklung alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Kreuzungsbereich Alte Poststraße/Augsburger Straße.
Rauchentwicklung durch Airbags vermutet
Nach ersten Meldungen kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. In einem der beteiligten Fahrzeuge wurde eine Rauchentwicklung vermutet. Als mögliche Ursache galten ausgelöste Airbags. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte jedoch keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden.
Unterstützung für die Polizei
Die Feuerwehr unterstützte die Polizei vor Ort beim Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, um Gefahren für den Verkehr zu vermeiden. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Einsatz nach 30 Minuten beendet
Der Einsatz konnte nach rund 30 Minuten abgeschlossen werden. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte beteiligt.
Streit um Mobiltelefon eskaliert – Beteiligte filmen Vorfall und verschwinden
KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Am Montagnachmittag ist es im Bereich zwischen einer Tankstelle und einem Asylbewerberheim in der Sudetenstraße zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Streit eskaliert plötzlich
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger afghanischer Mann und ein 65-jähriger deutsch-moldauischer Staatsbürger in einen Streit. Auslöser war offenbar ein Konflikt um ein Mobiltelefon. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der jüngere Mann mehrfach mit der Faust sowie mit einem Ast auf den 65-Jährigen ein. Die Situation entwickelte sich schnell zu einer körperlichen Attacke.
Zeugen filmen – sind aber nicht mehr vor Ort
Mehrere anwesende Personen beobachteten den Vorfall und filmten ihn mit ihren Mobiltelefonen. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, hatten diese Zeugen den Bereich jedoch bereits verlassen.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder Videoaufnahmen des Vorfalls besitzen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Angriffe auf Beamte, Unfallfluchten und Drogen am Steuer beschäftigen die Polizei
Westendorf: Autofahrerin ohne Führerschein greift Polizisten an
Am Montagvormittag (16.03.2026) kontrollierte eine Zivilstreife der Polizei Buchloe in Westendorf eine 57-jährige Autofahrerin. Den Beamten war bekannt, dass die Frau keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Trotz eindeutiger Ansprache ignorierte sie die Anweisung, das Fahrzeug stehen zu lassen, und fuhr in Richtung Dösingen davon. Ein Zivilbeamter konnte sie jedoch erneut stoppen. Als der Polizist versuchte, den Zündschlüssel abzuziehen, eskalierte die Situation: Die Frau schlug mehrfach auf den Beamten ein und verletzte ihn leicht. Erst mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.
Die 57-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Kaufbeuren: Unfallflucht in der Grünenstraße
Am 17. März 2026 wurde ein geparkter grauer Mercedes in der Grünenstraße beschädigt. Am Heck entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um die Regulierung zu kümmern. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Kaufbeuren: Weitere Fahrerflucht in der Lange Straße
Bereits zwischen dem 13. März, 22:00 Uhr, und dem 15. März, 14:45 Uhr, kam es in der Lange Straße zu einer weiteren Unfallflucht. Ein roter Mercedes, der am Fahrbahnrand abgestellt war, wurde an der Motorhaube zerkratzt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Kaufbeuren nach Zeugen.
Kaufbeuren: Autofahrer unter Drogeneinfluss gestoppt
In der Dienstagnacht gegen 23:50 Uhr kontrollierten Beamte in der Gewerbestraße einen 46-jährigen Autofahrer. Dabei stellten sie drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Kokain. Die Weiterfahrt wurde umgehend unterbunden und eine Blutentnahme angeordnet. Den Fahrer erwarten ein Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister sowie ein Fahrverbot.
Feuerwehr Kaufbeuren: Mehrere Einsätze am Wochenende
Für die Feuerwehr Kaufbeuren war das vergangene Wochenende von mehreren Einsätzen geprägt. Neben einem ausgelösten Brandalarm im Klinikum mussten die Einsatzkräfte zu einem Kabelbrand in einer Wohnung, einer Nottüröffnung sowie zu einem medizinischen Notfall ausrücken.
Ausgelöste Brandmeldeanlage im Klinikum
Am Freitagmorgen (13. März) wurden die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat gegen 5:38 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Dr.-Gutermann-Straße alarmiert. Im B-Bau des Klinikums stellte sich heraus, dass ein Druckknopfmelder im ersten Obergeschoss mutwillig von einem Patienten ausgelöst und dabei beschädigt worden war. Da der Melder stark zerstört war, musste ein Techniker des Klinikums ihn außer Betrieb nehmen. Die Feuerwehr setzte anschließend die Brandmeldeanlage zurück und übergab das Gebäude wieder an den Betreiber. Ein weiteres Eingreifen der Einsatzkräfte war nicht erforderlich. Der Einsatz dauerte rund 48 Minuten. Insgesamt waren 22 Feuerwehrkräfte beteiligt.
Kabelbrand in Altbauwohnung
Nur wenige Stunden später, gegen 13:05 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Brand am Kirchplatz gerufen. In einer Altbauwohnung war es an einer Waschmaschine zu einem Kabelbrand gekommen. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Bewohner den Stromstecker gezogen und einen Teil des Brandes selbst gelöscht. Teile der Abflussrohre waren jedoch bereits beschädigt. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera. Eine natürliche Belüftung der Wohnung war ausreichend. Der Einsatz war nach rund 31 Minuten beendet, elf Feuerwehrkräfte waren vor Ort.
Nottüröffnung für Rettungsdienst und Polizei
Am Samstagabend (14. März) wurde die Feuerwehr um 18:44 Uhr zu einer Nottüröffnung in die Falkenstraße im Stadtteil Neugablonz alarmiert. Die Einsatzkräfte öffneten die Wohnungstür gewaltfrei, damit Rettungsdienst und Polizei Zugang zur Wohnung erhalten konnten. Der Einsatz dauerte etwa 41 Minuten und wurde von 15 Feuerwehrkräften durchgeführt.
Medizinischer Notfall während laufenden Einsatzes
Noch während der Arbeiten in der Falkenstraße ging um 19:01 Uhr ein weiterer Alarm ein. Ein Teil der Einsatzkräfte übernahm unmittelbar einen First-Responder-Einsatz in der Turnerstraße. Die Feuerwehr unterstützte dort zunächst den Rettungsdienst bei der Versorgung eines Patienten. Anschließend wurde die Person mit Hilfe der Drehleiter aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Dieser Einsatz dauerte rund eine Stunde und 18 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte beteiligt.
Polizeistreife beobachtet unsichere Fahrt an der Spittelmühlkreuzung
In der Nacht auf Sonntag ist einer Polizeistreife in Kaufbeuren ein stark alkoholisierter Radfahrer aufgefallen. Gegen 02:25 Uhr befanden sich die Beamten an der Ampelanlage der Spittelmühlkreuzung, als sie auf den 42-jährigen Mann aufmerksam wurden. Der Radfahrer verlor beinahe die Kontrolle über sein Fahrrad und drohte über den Lenker zu fallen. Anschließend fuhr er in Schlangenlinien weiter in Richtung Spittelmühlkreuzung.
Polizeikontrolle bringt hohen Alkoholwert ans Licht
Die Beamten stoppten den Mann und unterzogen ihn einer Kontrolle. Dabei stellten sie fest, dass der 42-Jährige deutlich alkoholisiert war. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Gegen den Radfahrer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
(von links) Markus Barnsteiner, Stefan Waldner, Michaela Schlayer und Christian Martin (von Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu bzw. Feuerwehr Kaufbeuren) sowie Bernd Ruppert, Rainer Linder und Marcel Hirner (von AOK Bayern) freuen sich über die weitere Fortsetzung der Gesundheitspartnerschaft. Foto: AOK/Marcel Hirner
„Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu
Die geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der AOK Bayern und dem Landesfeuerwehrverband geht ins fünfte Jahr. Inhalt dieser Kooperation sind Themen rund um Gesundheit und Fitness. Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu möchten weiterhin gemeinsam einen positiven Beitrag zur Fitness und Gesundheit von Feuerwehrfrauen- und Männern vor Ort leisten.
Die Einsatzkräfte müssen für ihre hohen Anforderungen sowohl körperlich als auch mental gestärkt sein. „Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
Auch 2025 fanden viele gemeinsame Gesundheitsaktionen statt
„Die Kinderfeuerwehr in Buchloe machte einen Zuckerworkshop und in Obergünzburg wurde die Rückengesundheit gestärkt“, freut sich Kreisbrandrat Markus Barnsteiner. „Zudem nahm die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beim Feuerwehrinformationstag im Modeon, beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kaufbeuren und bei der Feuerwehrhauseinweihung in Oberostendorf teil“, so Barnsteiner weiter.
Ausblick der Gesundheitskooperation für 2026
Die Zusammenarbeit wird auch 2026 weiterhin mit Leben gefüllt. Die AOK beteiligt sich erneut mit einer Gesundheitsaktion am Kreisjugendfeuerwehrtag, der dieses Jahr am 11. Juli in Biessenhofen stattfindet. Außerdem dürfen sich Feuerwehren aus der Region bei Interesse an gesundheitsförderlichen Seminarangeboten und Gesundheitsaktionen für ihre Feuerwehr vor Ort gerne bei Marcel Hirner (08341-431-2443 /E-Mail: marcel.hirner@by.aok.de) melden.
Polizei stoppt zwei Autofahrer – Blutproben und mehrere Anzeigen folgen
Zu schnell und unter Drogeneinfluss unterwegs
KAUFBEUREN. Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr kontrollierte die Polizei auf der Augsburger Straße einen 34-jährigen Autofahrer aus Syrien. Der Mann war bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h unterwegs. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 34-Jährige musste die Polizisten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung sowie wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung ermittelt. (PI Kaufbeuren)
Über drei Promille und ohne Führerschein
KAUFBEUREN. Bereits am Dienstagabend gegen 21:55 Uhr wurde in der Beuthener Straße ein 45-jähriger Autofahrer aus Polen von der Polizei angehalten. Während der Kontrolle stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als drei Promille. Der Mann musste ebenfalls zur Dienststelle gebracht werden, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem stellte sich heraus, dass der 45-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (PI Kaufbeuren)
Angebranntes Essen löst Alarm aus – Feuerwehr lüftet verrauchte Wohnung
KAUFBEUREN. Eine Rauchentwicklung in einer seniorengerechten Wohnanlage in der Augsburger Straße hat am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Gegen 15:30 Uhr wurde ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgelöst. Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren rückten daraufhin zur gemeldeten Rauchentwicklung aus.
Ursache: Angebranntes Essen auf dem Herd
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache für den Alarm war angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd. Die betroffene Kleinwohnung war jedoch bereits stark verraucht. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich über die Drehleiter und die Balkontür Zugang zur Wohnung. Ein weiterer Trupp stand im Flur des ersten Obergeschosses in Bereitschaft, während der Einsatz von außen lief. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befand sich niemand in der Wohnung. Verletzte gab es daher nicht.
Wohnung belüftet – Einsatz nach knapp einer Stunde beendet
Im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung mit Überdrucklüftern vom Flur aus. Dabei kam auch eine Rauchschürze zum Einsatz, um eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach der Kontrolle des Herdes wurde die Einsatzstelle an Polizei und Betreiber der Wohnanlage übergeben. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit rund 70 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte etwa 59 Minuten.
Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden.
Feuer in Wohnblock: Großeinsatz der Feuerwehr – rund 40 Menschen vorübergehend ohne Unterkunft
Am Donnerstagnachmittag ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Kaufbeuren ein Brand ausgebrochen. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Mehrere Wohnungen wurden beschädigt, etwa 40 Bewohner mussten ihre Unterkünfte vorübergehend verlassen.
Rauchentwicklung beim Kochen löst Brand aus
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am 5. März 2026 gegen 15.30 Uhr in einem Asylbewerberheim an der Neugablonzer Straße. Eine 29-jährige Frau aus Somalia hatte in ihrer Wohnung im vierten Obergeschoss gekocht. Dabei entwickelte sich vom Herd aus starker Rauch. Die Frau verließ mit ihren Kindern die Wohnung, warnte anschließend Nachbarn und setzte einen Notruf ab.
Feuerwehr bekämpft Küchenbrand
Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus der betroffenen Wohnung sichtbar. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand im Innenangriff mit einem C-Rohr sowie über die Drehleiter von außen. Der Brandherd befand sich in der Küche und hatte sich bereits auf Teile der Wohnung ausgedehnt. Durch die Rauchentwicklung wurden auch weitere Bereiche des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Besonders betroffen war die darüberliegende Wohnung, in die Rauch durch offenstehende Fenster zog.
Zwei Wohnungen unbewohnbar – Bewohner müssen umziehen
Die Brandwohnung im vierten Obergeschoss sowie die darüberliegende Wohnung wurden stark beschädigt und sind derzeit nicht bewohnbar. Insgesamt rund 40 Bewohner des Wohnblocks konnten vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden für die Nacht anderweitig untergebracht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 120.000 Euro geschätzt.
Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer übergab die Feuerwehr das Gebäude an die Polizei und den Betreiber der Unterkunft. Vor Ort informierten sich unter anderem Vertreter der Regierung von Schwaben sowie Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse über die Lage. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren. Nach aktuellem Stand gehen die Behörden von fahrlässigem Handeln als Brandursache aus.
Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht zwischen Ingenried und Pforzen
PFORZEN. Am Dienstag gegen 14:30 Uhr kam es auf der B16 zwischen Ingenried und Pforzen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht.
Nach Angaben der Polizei war ein Fahrzeug mit Anhänger auf der Strecke unterwegs und geriet beim Bergabfahren in einem Kurvenbereich auf die Gegenfahrbahn.
Ausweichmanöver verhindert Zusammenstoß
Ein entgegenkommender 48-jähriger Autofahrer musste daraufhin nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei dem Ausweichmanöver prallte sein Fahrzeug jedoch gegen die dortige Schutzplanke. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro.
Polizei bittet um Hinweise
Das Fahrzeuggespann setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die Polizei Kaufbeuren hat Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Fahrzeuggespann geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
v.l.n.r : Stefanie Echtler (stellv. Kommandantin, Oberfeuerwehrfrau), Peter Obermayr (stellv. Kommandant), Thomas Bader (Ehrenkommandant), Andreas Satzger (Oberfeuerwehrmann, 10-jährige Dienstzeit), Benedikt Schneider (Kommandant), Alexander Baur (Hauptfeuerwehrmann), Tim Rexhausen (Oberfeuerwehrmann); fehlen im Bild: Lukas Bader (Oberfeuerwehrmann), Markus Pelzl (Hauptfeuerwehrmann). Foto: Feuerwehr Hirschzell
Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr und ein Wechsel an der Spitze
Die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell hat bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Im Mittelpunkt standen die Berichte aus dem Vereins- und Einsatzgeschehen, die Neuwahlen des Kommandos sowie die Verabschiedung des langjährigen Kommandanten Thomas Bader.
Positive Entwicklung im Verein
Der 1. Vorstand Peter Obermayr zog zu Beginn eine positive Bilanz. Die Mitgliederzahlen steigen, der Dienst- und Vereinsbetrieb ist lebendig und vom Zusammenhalt geprägt. Neue Mitglieder konnten gut integriert werden. Veranstaltungen, Gemeinschaftsaktionen und Arbeitseinsätze zeigen die aktive Rolle der Wehr im Ortsleben. Ein Schwerpunkt war die Einführung der Feuerwehrdrohne. Nach intensiver Ausbildung wurde sie planmäßig eingeführt und befindet sich seit September im Regeleinsatz. Neun ausgebildete Piloten stehen derzeit zur Verfügung.
30 Einsätze und 1.900 Stunden Engagement
Auch aus feuerwehrtechnischer Sicht war 2025 ein arbeitsreiches Jahr. 55 reguläre Übungen, zahlreiche Sonderdienste sowie 30 Einsätze belegen die Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft der Wehr – bei null Fehlalarmen. Insgesamt leisteten die Aktiven rund 1.900 Stunden, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Nachwuchsarbeit und Ehrungen
Die Kinderfeuerwehr erlebte ein abwechslungsreiches Jahr mit Übungen, Ausflügen und einer Weihnachtsfeier. Im Rahmen der Versammlung wurden zudem mehrere Mitglieder befördert: Lukas Bader, Tim Rexhausen und Andreas Satzger zu Oberfeuerwehrmännern, Stefanie Echtler zur Oberfeuerwehrfrau sowie Markus Pelzl und Alexander Baur zu Hauptfeuerwehrmännern. Für zehnjährige Dienstzeit wurde Andreas Satzger geehrt.
Neues Kommando gewählt
Ein zentraler Punkt des Abends waren die Neuwahlen. Benedikt Schneider wurde zum Kommandanten gewählt, Peter Obermayr zum stellvertretenden Kommandanten und Stefanie Echtler zur stellvertretenden Kommandantin. Thomas Bader zum Ehrenkommandanten ernannt.
Mit großem Dank verabschiedeten Vorstandschaft und Kommando den langjährigen Kommandanten Thomas Bader aus seinem Amt – nicht jedoch aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Seit 2006 hatte er das Amt inne und trug insgesamt 25 Jahre Führungsverantwortung.
Für seine Verdienste erhielt er eine Erinnerungstafel sowie einen Gutschein für einen gemeinsamen Vorstandsausflug nach Innsbruck. Darüber hinaus wählte ihn die Versammlung gemäß Satzung zum Ehrenkommandanten. Sichtlich bewegt bedankte er sich für die Ehrung und die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Eine 83-jährige Fußgängerin wurde von einem Klein-Lkw erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle
Am 24.02.2026, kam es gegen 12:50 Uhr auf der OAL 6 zwischen Blonhofen und Dösingen auf Höhe des dortigen Kieswerkes zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Eine 83-jährige Fußgängerin wurde von einem Klein-Lkw erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle.
Der 60-jährige Fahrer des Klein-Lkw übersah nach derzeitigem Kenntnisstand die entgegenkommende Fußgängerin und streifte die Frau mit dem rechten Außenspiegel auf Kopfhöhe. Trotz sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer, verstarb die Fußgängerin noch an der Unfallstelle.
Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der Unfallursache die Hinzuziehung eines Gutachters angeordnet. Es entstand ein Sachschaden am Lkw in Höhe von ca. 500 Euro. Die OAL 6 im Bereich der Unfallstelle musste zur Unfallaufnahme für ca. vier Stunden gesperrt werden.
Von Verkehrsunfällen mit Verletzten bis zu einem Brand in Stöttwang – die Meldungen im Überblick
Am Wochenende ist es in Kaufbeuren und dem Umland zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. In mehreren Fällen entfernten sich die Verursacher vom Unfallort. Zudem musste in Stöttwang ein Balkonbrand gelöscht werden. Die Polizei bittet in verschiedenen Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung.
Unfallflucht in Friesenried: 8.000 Euro Schaden
FRIESENRIED. Am 20. Februar 2026 gegen 18:20 Uhr ereignete sich auf der Hauptstraße ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Eine 64-jährige Autofahrerin wartete hinter einer Verkehrsinsel, um nach links abzubiegen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer fuhr verbotswidrig links an der Verkehrsinsel vorbei, überholte die Wartende und streifte mit seiner vorderen rechten Fahrzeugseite die vordere linke Seite ihres Pkw. Der Unbekannte setzte seine Fahrt in östlicher Richtung fort, ohne anzuhalten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter 08341/933-0 entgegen.
Germaringen: Unfall im Kreisverkehr – Fahrerin leicht verletzt
GERMARINGEN. Am Samstagabend kam es im Kreisverkehr bei Germaringen zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Ein Fahrzeugführer fuhr nach bisherigen Erkenntnissen mit mutmaßlich überhöhter Geschwindigkeit in den Kreisverkehr ein und streifte dort den Pkw einer 47-jährigen Frau. Deren Fahrzeug wurde von der Fahrbahn geschleudert. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort. Bei seinem Fahrzeug soll es sich um einen weißen Pkw gehandelt haben. Auch hier bittet die Polizei Kaufbeuren um Hinweise unter 08341/933-0.
Fahrerflucht zwischen Leinau und Neugablonz
LEINAU. Am 21. Februar 2026 gegen 18:40 Uhr kam es auf der Neugablonzer Straße zwischen Leinau und Neugablonz zu einer weiteren Unfallflucht. Ein 32-jähriger Autofahrer musste nach eigenen Angaben einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen, das sich auf seiner Fahrspur befand. Dabei touchierte er die rechte Leitplanke. Es entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Das entgegenkommende Fahrzeug setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter 08341/933-0 zu melden.
Parkplatzrempler in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Am 20. Februar 2026 zwischen 12:00 und 12:25 Uhr wurde auf dem Forettle-Parkplatz in der Straße Am Graben 10 ein schwarzer Audi beschädigt. Vermutlich beim rückwärtigen Ausparken stieß ein bislang unbekannter Fahrzeugführer gegen das hinter ihm parkende Auto. Anschließend entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle. Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter 08341/933-0 entgegen.
Balkonbrand in Stöttwang: Glühende Asche als Ursache
STÖTTWANG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag geriet der Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand. Nach Angaben der Polizei wurde das Feuer durch noch glühende Asche ausgelöst, die in einem brennbaren und ungeeigneten Behälter entsorgt worden war. Die Bewohner konnten den Brand noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst löschen. Ein Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.
Auffahrunfall in der Straße Am Graben
KAUFBEUREN. In der Nacht zum 22. Februar 2026 kam es gegen 04:20 Uhr in der Straße Am Graben zu einem Auffahrunfall. Ein 20-jähriger Autofahrer war stadteinwärts unterwegs und bemerkte zu spät, dass der vorausfahrende Pkw abbremste. Es kam zum Zusammenstoß. Eine Person wurde leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 8.000 Euro.
Gefahrstoff-Alarm in der Sudetenstraße: Ursache schnell geklärt
Am Freitagvormittag ist die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Einsatz im Stadtteil Neugablonz alarmiert worden. In der Sudetenstraße, Ecke Neue Zeile, war eine unbekannte blaue Flüssigkeit auf der Fahrbahn entdeckt worden.
Flüssigkeit lief in Richtung Kanalisation
Nach ersten Erkenntnissen befand sich die Flüssigkeit auf der Straße und lief in Richtung eines Kanaleinlaufs. Aufgrund der unklaren Herkunft wurde die Feuerwehr unter dem Stichwort „Gefahrstoff“ alarmiert. Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte rasch einen Überblick über die Lage. Die zunächst nicht identifizierbare Substanz konnte kurze Zeit später als handelsübliches Scheibenreinigungsmittel eingestuft werden.
Kein weiterer Einsatz erforderlich
Nach der Klärung bestand keine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht notwendig. Der Einsatz dauerte insgesamt 21 Minuten. 15 Einsatzkräfte waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.
Unfallflucht, brennender Kochtopf, nächtliches Driften und ein Unfall auf glatter Fahrbahn
In Kaufbeuren und Untergermaringen haben Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen mehrere Vorfälle beschäftigt. Neben einer Unfallflucht und einem Feuerwehreinsatz wegen eines brennenden Kochtopfs ermittelt die Polizei auch gegen einen jungen Mann wegen mehrerer Verkehrsdelikte. In Untergermaringen kam es zudem zu einem Unfall auf winterglatter Straße.
Unfallflucht im Eichenmähderweg
KAUFBEUREN. In der Nacht auf Mittwoch (18.02.2026) wurde im Eichenmähderweg ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug beschädigt. Ein bislang unbekannter Fahrer streifte den linken Außenspiegel sowie den vorderen linken Bereich des Autos und entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 08341 933-0. (PI Kaufbeuren)
Rauch aus Wohnung: Topf auf dem Herd vergessen
KAUFBEUREN. In der Nacht auf Freitag (20.02.2026) gegen 0 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand am Webereck gerufen. Aus einer Wohnung drang Rauch, zudem hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Die Einsatzkräfte öffneten die Tür und fanden eine 25-jährige Bewohnerin schlafend vor. Sie hatte einen Topf mit Nudeln auf dem eingeschalteten Herd stehen lassen und war eingeschlafen. Die Feuerwehr war mit 17 Kräften vor Ort und lüftete die Wohnung. Die Frau blieb unverletzt. Gegen sie wird nun wegen eines Verstoßes gegen Brandverhütungsvorschriften ermittelt. (PI Kaufbeuren)
Ohne Führerschein auf Baumarktparkplatz gedriftet
KAUFBEUREN. Am Donnerstag (19.02.2026) gegen 22 Uhr bemerkte eine Polizeistreife ein Fahrzeug, das auf dem Gelände eines Baumarkts in der Sudetenstraße driftete. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 23-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem war das Fahrzeug nicht zugelassen. An dem Wagen waren entstempelte Kennzeichen eines anderen Autos angebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz. (PI Kaufbeuren)
Von der Fahrbahn abgekommen
UNTERGERMARINGEN. Am Freitag (20.02.2026) gegen 0.15 Uhr kam ein 27-Jähriger mit seinem Fahrzeug von der Straße ab und prallte gegen eine Betonsäule. Der Mann war von Obergermaringen kommend in die Bahnhofstraße eingebogen. Nach Angaben der Polizei war die Geschwindigkeit nicht an die winterlichen Straßenverhältnisse angepasst. Das Fahrzeug rutschte ins Bankett und kollidierte mit der Säule. Der Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 10.500 Euro. (PI Buchloe)
Die Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppen Kaufbeuren und Neugablonz gemeinsam mit den Wasserwacht-Jubilaren bei der Jahreshauptversammlung 2026. Von links: Stefan Busch, Christian Poth, Charlotte Kiefer, Malte Rainer , Robert Reinold, Stephanie Horn, Elmar Gailhofer, Florian Lautenbacher, Dieter Horn, Ines Lautenbacher, Sabine Melchior, Björn Melchior, Christian Leonhart, Andreas Gmeindner und Thomas Hofmann. Foto: Claus Tenambergen
Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder
Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.
Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“
Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:
Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.
In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.
Vorfall in der Friedlandstraße: Zeugen dringend gesucht
Am Freitagmittag sind im Bereich der Friedlandstraße zwei Kinder von einem bislang unbekannten älteren Mann angesprochen worden. Nach Angaben der Polizei sprach der Mann die Kinder auf ihre Verkleidung an und fragte sie, ob sie ihn begleiten möchten. Eine aufmerksame Passantin beobachtete die Situation und griff ein. Daraufhin entfernte sich der Mann.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei Kaufbeuren bittet die Passantin sowie weitere mögliche Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Mehrere Einsätze in Kaufbeuren und dem Umland beschäftigen die Polizei
Am Wochenende und in den vergangenen Tagen kam es in Kaufbeuren, Biessenhofen und Mauerstetten zu mehreren Polizeieinsätzen. Die Bandbreite reicht von alkoholisierten Verkehrsteilnehmern über eine Unfallflucht bis hin zu einem Vorfall an einer Bushaltestelle.
Jugendlicher mit Verkehrszeichen unterwegs
Polizei stoppt 15-Jährigen in Biessenhofen
BIESSENHOFEN. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurde ein 15-jähriger Faschingsgänger von einer Streife der Polizei Marktoberdorf angehalten. Der deutlich alkoholisierte Jugendliche hatte zuvor ein Verkehrszeichen in der Füssener Straße abmontiert und wollte dieses mitnehmen. Die Beamten unterbanden das Vorhaben. Der Jugendliche wurde im Anschluss seinen Eltern übergeben. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahls ermittelt.
Über 1,2 Promille am Steuer
Führerschein sichergestellt
KAUFBEUREN. Am Sonntag gegen 5:20 Uhr kontrollierte die Polizei in der Straße „Am Bahndamm“ einen 35-jährigen Autofahrer aus Kaufbeuren. Den Beamten fiel Alkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Dem Mann drohen ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis sowie entsprechende Kosten.
Unfallflucht in der Mörikestraße
Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN. Zwischen Dienstagabend und Donnerstagvormittag wurde in der Mörikestraße ein weinroter Mitsubishi beschädigt. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß geparkt. Beschädigt wurden die linke hintere Seite sowie das Heck. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Der Sachschaden wird auf rund 600 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Wahlkampfveranstaltung und Gegenkundgebung bleiben friedlich
Rund 165 Teilnehmer in Mauerstetten
MAUERSTETTEN. Am 12. Februar 2026 fand in Mauerstetten eine AfD-Wahlkampfveranstaltung statt. In unmittelbarer Nähe wurde eine Gegenversammlung abgehalten. An der Wahlkampfveranstaltung nahmen etwa 45 Personen teil, an der Gegenversammlung rund 120. Nach Angaben der Polizei verliefen beide Veranstaltungen am Abend friedlich und ohne nennenswerte Störungen.
Zehnjähriger an Bushaltestelle angesprochen
Polizei verstärkt Streifen in Hörmannshofen
BIESSENHOFEN. Am Donnerstagnachmittag gegen 16:20 Uhr wurde ein zehnjähriger Junge an der Bushaltestelle in Hörmannshofen von einem Mann angesprochen. Dieser forderte das Kind auf, zu ihm zu kommen. Als der Junge nicht reagierte, folgte ihm die Person über mehrere hundert Meter und wiederholte die Gesten.
Der Mann wird auf etwa 25 bis 30 Jahre geschätzt. Er hatte kurze dunkle Haare mit einem weißen Streifen in der Mitte und trug eine schwarze Jacke, schwarze Hose sowie einen grauen Rucksack. Bereits Anfang der Woche war es an derselben Stelle zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Dabei soll ein Kind aus einem dunklen BMW heraus angesprochen worden sein. Die Polizei Marktoberdorf verstärkt nach eigenen Angaben die Streifen im Bereich. Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Zum Schutz der jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zahlreiche Einsatzkräfte des zuständigen Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, sowie der Bereitschaftspolizei im Einsatz
KAUFBEUREN. Eine am 12.02.2026 stattfindende Wahlkampfveranstaltung der AfD sowie eine unweit durchgeführte Gegenversammlung verliefen in den Nachmittagsstunden friedlich und ohne Zwischenfälle.
Im Stadtsaal von Kaufbeuren führte die AfD eine Wahlkampfveranstaltung durch. Zeitgleich führte das Bündnis für Demokratie und Menschenwürde e.V. eine angemeldete Gegenversammlung neben dem Stadtsaal durch. An der Wahlkampfveranstaltung nahmen rund 500 Personen teil. Die Gegenversammlung besuchten etwa 400 Teilnehmer. Sowohl die Versammlung, als auch die Wahlkampfveranstaltung verliefen aus polizeilicher Sicht friedlich und es kam zu keinen nennenswerten Störungen.
Zur Gewährleistung der Sicherheit aller Versammlungsteilnehmer war die Augsburger Straße im Bereich der Stadthalle für rund zweieinhalb Stunden komplett gesperrt. Zum Schutz der jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zahlreiche Einsatzkräfte des zuständigen Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, sowie der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Bereits im Vorfeld wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden, insbesondere der Stadt Kaufbeuren, getroffen. (PP Schwaben Süd/West)
KAUFBEUREN. Am Freitag den 06.02.2026, kam es in den frühen Abendstunden im Riederlohweg in Kaufbeuren zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Zwei unbekannten Täter verschafften sich über die Terrassentüre gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus. Im Inneren durchsuchten diese dann die Räumlichkeiten. Während des Einbruchs wurden beide durch die Hauseigentümerin überrascht und flüchteten. Der Entwendungsschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1000 Euro.
Wer kann Hinweise zu zwei Personen geben die sich zwischen 16.00 – 20.00 Uhr im Riederlohweg unberechtigt aufhielten. Beide Personen waren männlich, dunkel gekleidet, ca. 20 Jahre alt und ca. 170-175 cm groß.
Hinweise werden an die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341-933-0 erbeten.
in vorderer Reihe von links: Bernhard Buchhorn (Ministerialbeauftragter Schwaben), Martin Höfele (Konrektor), Karin Dängel, Margarete Bauer, Nico Braemer und Ivano Atilja (Schülersprecher), Cornelia Lipinski (Schulleiterin), hinten v.l. Wolfgang Wörl (Verbindungslehrer), Christian Pauli, Wolfgang Kirchmann (Erweiterte Schulleitung), Wolfgang Halbritter (Konrektor). Foto: Sophie-La-Roche-Realschule
Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen
Mit großer Freude nahm die Sophie-La-Roche-Realschule die Urkunde zur Auszeichnung über ihre außerunterrichtlichen Aktivitäten durch den Ministerialbeauftragen für die Realschulen in Schwaben, Ltd. RSD Bernhard Buchhorn, entgegen. Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen.
Das Sportprojekt „fight – smile – love“ der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen der Woche Gesundheit und Nachhaltigkeit, in dem Körperbewusstsein, Bewegung und Selbstbestimmung im Mittelpunkt standen. Ziel war es, einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper zu fördern, Freude an Bewegung zu erleben und Selbstbestimmung im eigenen Handeln zu stärken. Das zweite Projekt war die Projektwoche „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ der 8. Jahrgangsstufe, die als selbstorganisiertes Zeltlager mit Angeboten zu Gesundheit, Umwelterziehung und nachhaltigem Konsum durchgeführt wurde, sowie das Projekt „Multimedia meets Musik“, bei dem Schülerinnen und Schüler digitale Collagen zum Konzert „Mass for Peace – The Armed Man“ von Karl Jenkins gestalteten. Diese künstlerischen Bilder wurden dann bei den Aufführungen eines Projektchores in Obergünzburg und Kaufbeuren präsentiert. So unterschiedlich die Projekte sind, sie verbindet der pädagogische Ansatz der Schule und die Vorstellung einer ganzheitlichen Bildung, die Sozialkompetenz stärkt, Raum für Kreativität und echtes Erleben mit allen Sinnen bietet und Talente fördert.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341 933-0 entgegen
FRIESENRIED / KAUFBEUREN. Am Dienstag, 03.02.2026, kam es in Friesenried zu mehreren Betrugsversuchen durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“. Ein 81-Jähriger erhielt am Nachmittag einen Telefonanruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Den Anrufern gelang es unter dem Vorwand, ein Einbrechernetzwerk sei aufgeflogen und der Angerufene stünde auf einer Täterliste, den Geschädigtenzur Übergabe seiner Wertsachen zu veranlassen. Ein vermeintlicher „Ermittler“ nahm eine Münzsammlung im mittleren dreistelligen Wert in Verwahrung.
Am Abend konnte mit der gleichen Masche ein 74-Jähriger dazu gebracht werden, seine EC-Karte herauszugeben. An einem Bankautomaten in Kaufbeuren hoben die Täter anschließend Bargeld im unteren vierstelligen Bereich ab. Zwei weitere Anrufe in Friesenried und Ronsberg blieben erfolglos, da die Angerufenen das Telefonat beendeten, weil ihnen das Betrugsphänomen bekannt war.
Wer konnte am Dienstag zwischen 14:30 Uhr und 15: 45 Uhr im Bereich Friesenried Beobachtungen machen, die zu dieser Tat passen? Wem ist eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze aufgefallen, die sich an der Kapelle „Heilige drei Könige“ im Friesenrieder Ortsteil Salenwang aufgehalten hat? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341 933-0 entgegen.
Die Polizei warnt vor dem Betrugsphänomen „Falsche Polizeibeamte“:
Die Polizei fragt niemals nach PIN, TAN oder Bargeld am Telefon
Übergeben Sie niemals Geld oder EC-/Karten an fremde Personen
Beenden Sie verdächtige Telefonate und rufen Sie selbst bei einer offiziellen Telefonnummer zurück
Nehmen Sie sich Zeit und sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen
Falls Sie Bankkarten oder PINs herausgegeben haben, informieren Sie sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
Unachtsamkeit und Fahrerflucht führen zu hohen Sachschäden – Polizei ermittelt
Unfallflucht nach Kollision vor Gaststätte
KAUFBEUREN. Am Samstag gegen 18 Uhr stieg ein bislang unbekannter Fahrer nach dem Verlassen einer Gaststätte in der Hans-Böckler-Straße in sein Fahrzeug und rangierte aus einer Parklücke. Dabei touchierte er ein geparktes Auto und verursachte rund 500 Euro Schaden. Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, entfernte sich der Fahrer vom Unfallort. Zeugen konnten das Kennzeichen notieren und informierten die Polizei. Die Ermittlungen laufen.
Missachtete Vorfahrt: Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt
PFORZEN. Ein 83-jähriger Autofahrer aus dem Unterallgäu übersah am Samstagnachmittag ein Stoppschild, als er von Zellerberg kommend in Richtung Neugablonz fuhr. Ohne anzuhalten überquerte er die vorfahrtsberechtigte Kreisstraße 6. Dabei kam es zur Kollision mit einem 39-jährigen Fahrer, dessen Wagen in ein weiteres Fahrzeug geschleudert wurde. Der dritte Beteiligte, ein 55-Jähriger, hatte ordnungsgemäß am Stoppschild gewartet. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher muss mit einer Bußgeldanzeige und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Unfallflucht auf Supermarktparkplatz in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Beim Ausparken auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Augsburger Straße touchierte ein 85-jähriger Fahrer am Samstagnachmittag ein geparktes Fahrzeug. Ohne anzuhalten fuhr er davon. Allerdings beobachteten Zeugen den Vorfall, notierten das Kennzeichen und informierten die Polizei. Die Beamten konnten den Unfallverursacher ermitteln – an seinem Auto wurden frische Unfallspuren festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2.500 Euro. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Abbiegefehler führt zu Kollision mit Totalschaden
KAUFBEUREN. Eine 59-jährige Fahrerin wollte am Samstag von der Augsburger Straße nach links in die Moosmangstraße abbiegen und übersah dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug eines 42-jährigen Kaufbeurers. Es kam zum Zusammenstoß – verletzt wurde niemand, jedoch erlitten beide Fahrzeuge Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Verursacherin erwartet eine Bußgeldanzeige.
Überreichung einer Übungsbrandmeldeanlage an die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell. Foto: Firma Minck
Ein Übungswerkzeug, das auf den Einsatz im Zusammenhang mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage von den Einsatzkräften vorbereitet
Kürzlich fand im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell die Übergabe einer Übungsbrandmeldeanlage statt, die von der Fa. Minck Elektro- u. Fernmeldetechnik realisiert wurde. Diese Anlage ersetzt ein einfaches Schaumodell das die Mitglieder der Feuerwehr Hirschzell aus Gebrauchtteilen zur Ausbildung erstellt hatten.
Den Wunsch nach einer realistischeren Übungsmöglichkeit des relativ komplexen Einsatzablaufes einer ausgelösten Brandmeldeanlage, nahmen Mitglieder der Feuerwehr Hirschzell zum Anlass mit Mitarbeitern der Firma Minck, mit denen sie beruflich zu tun hatten, die Möglichkeit zur Realisierung einer solchen Anlage zu erörtern.
Die Geschäftsführung der Fa. Minck erklärte sich erfreulicherweise umgehend bereit das bisherige Schaumodell in einem Azubi-Projekt zu einer funktionsfähigen Brandmeldeanlage auszubauen. Diese ist mit allen Komponenten bestückt, die während eines Einsatzes im Zusammenhang mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage von den Einsatzkräften bedient werden müssen. Damit verfügt die Feuerwehr Hirschzell, die als kleinere Ortsteilfeuerwehr eher selten mit der Alarmierung zu einem Objekt mit ausgelöster BMA gefordert ist, über ein Übungswerkzeug das die Handhabung solcher Einsätze in Zukunft deutlich sicherer ermöglicht. Natürlich könnten bei Bedarf auch andere Feuerwehren des Stadtfeuerwehrverbandes dieses Modell für ihre Ausbildung bei der Feuerwehr Hirschzell anfordern.
Wir, von der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell bedanken uns nochmals recht herzlich bei der Fa. Minck für die unproblematische Realisierung des Projektes.
Gebäude evakuiert – keine Gaskonzentration festgestellt
Am 30. Januar 2026 gegen 14:37 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat zu einem ABC 3-Einsatz wegen eines möglichen Gasaustritts alarmiert. Der Einsatzort befand sich in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Sudetenstraße im Stadtteil Neugablonz.
Evakuierung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen
In dem Gebäude war ein Gasgeruch festgestellt worden, woraufhin die Einsatzkräfte das Haus räumten. Insgesamt wurden 15 Personen sowie einige Haustiere vorsorglich evakuiert. Das Gelände rund um die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt, um mögliche Gefahren für Anwohner und Passanten zu vermeiden.
Kontrolle mit Messgeräten – keine Gaskonzentration messbar
Die Feuerwehr durchsuchte das gesamte Gebäude mit Gasmessgeräten. Gleichzeitig wurde die Gasleitung vorsorglich geschlossen. Ein Energieversorger wurde nachalarmiert, um die technische Kontrolle zu unterstützen. Erleichterung stellte sich ein, als alle durchgeführten Messungen negativ ausfielen – es konnte keine Gaskonzentration festgestellt werden. Auch nach eingehender Untersuchung blieb die genaue Ursache für den Geruch unklar.
Rückkehr der Bewohner – Einsatz nach über einer Stunde beendet
Nachdem der Energieversorger die Gasleitung sowie die Heizungsanlage geprüft und wieder freigegeben hatte, durften die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz endete nach rund einer Stunde und zwanzig Minuten. Die alarmierten Kräfte aus Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat mussten nicht aktiv eingreifen und konnten den Einsatz vor Ort beenden.
Oberst Milewski, Standortältester und Kommandeur Fliegerhorst Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen/Wir sind Kaufbeuren
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Die ungekürzte Rede
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,
als Standortältester und Kommandeur wünsche ich Ihnen für 2026 Gesundheit, Erfolg und ein hoffentlich friedliches Jahr!
Ich heiße ich Sie zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst herzlich im Offizierkasino willkommen. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir diesen Empfang wieder gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren ausrichten. Ich möchte zunächst, wie es beim Neujahrsempfang gute Sitte ist, stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen. Zur Eröffnung begrüße ich unseren Oberbürgermeister Stefan Bosse in unserem Offizierkasino! Ein Ort, der Ihnen inzwischen auch privat bestens bekannt ist. Haben Sie doch erst im vergangenen Dezember hier im Großen Saal mit einer besonderen Großveranstaltung „vorgeübt“! Jetzt ist es amtlich: Meine herzlichen Glückwünsche zur Hochzeit gehen auch auf diesem Wege an Sie und Ihre Frau! Wir freuen uns, dass sie für diesen besonderen Anlass die Räumlichkeiten des Casinos gewählt haben.
Liebe Gäste, wie sie aus den vergangenen Neujahrempfängen wissen, komme ich an dieser Stelle kurz zum wichtigsten Nebenthema des heutigen abends:
Zum Eishockey und der Fortschreibung der gemeinsamen Eishockeygeschichte von OB Bosse und mir. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die geballte Aufmerksamkeit von 280 Gästen habe. Ich erlaube mir ihre Gedanken zu denken: „Na, was will er wohl sagen?“ … Das ist gerade jetzt ganz dünnes Eis! Deshalb rufe ich von ganzem Herzen: Lieber ESVK – alles Gute zum 80. Geburtstag!
Lassen Sie mich nun aber mit der Begrüßung fortfahren. Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren.
Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich herzlich den Abgeordneten für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke sowie den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen, Michael Schrodi. Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler.
Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten, Wolfgang Eurisch aus der Gemeinde Biessenhofen und Johann Stich aus der Gemeinde Ruderatshofen.
Für die Geistlichkeit begrüße ich von der evangelischen Militärseelsorge, Militärpfarrerin Sandra Gassert, von der katholischen Militärseelsorge, Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Stadtpfarrer Bernhard Waltner und für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren, Pfarrer Jost Herrmann. Zudem begrüße ich von der Geistlichkeit Abt Michael Maier sowie die Frau Oberin Schwester Johanna vom Cresczentia Kloster. Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Schulen, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Dr. Angela Lechner, vom Amtsgericht Kaufbeuren Direktor Robert Kriwanek, vom Finanzamt Kaufbeuren den Behördenleiter, Regierungsdirektor Wolfgang Kriegbaum, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Direktor Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann sowie für die Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeioberrat Markus Ziegler.
Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.
Zudem begrüße ich von der Bundeswehr vom hiesigen Bundeswehrdienstleistungszentrum, Regierungsoberamtsrat Ingo Ruf, von der Arztgruppe Kaufbeuren, Oberstabsarzt Dr. Sascha Hackl, vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme, Oberstleutnant Rüdiger Bieler, vom Instandsetzungszentrum 13, Oberstleutnant Bernd Herrmann, vom Deutschen Bundeswehrverband Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung und vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf. Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.
Werte Damen und Herren, Sie alle sind besondere Gäste bei uns! Danke, dass Sie erneut so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 280 Gäste zählen wir heute wieder und das freut mich sehr.
Sehr verehrte Gäste, unser diesjähriger Neujahrempfang steht ganz im Zeichen unserer gelebten Verbundenheit! Deshalb haben sie im Eingangsbereich Edelweiße mit unserem Motto „Gemeinsam stark“ empfangen und tragen die Gelben Schleifen am Revers. Das Edelweiß symbolisiert in erster Linie unsere Verbundenheit zum Allgäu und die Freude in solch einer schönen Region Deutschlands arbeiten und wohnen zu dürfen. Aber nicht nur dies, darauf werde ich noch zurückkommen. Die Gelbe Schleife hat ihre ganz eigene Geschichte: So heißt es in der US-Army Version des Liedes “She wore a yellow ribbon”, zu Deutsch: Sie trug eine Gelbe Schleife. Das Lied geht auf eine US-amerikanischen Sage des 19. Jahrhunderts zurück: Diese erzählt von einem Südstaatensoldat in Gefangenschaft, der seine Liebste in einem Brief darum bat, ein gelbes Band um einen Eichenbaum zu binden: Wenn sie ihn noch liebt, solle sie ihn damit bei seiner Rückkehr willkommen heißen. Und so geschah es: Als er nach Hause kam, wehten hunderte von gelben Bändern in den Ästen des alten Baumes. „Around her head she wore a yellow ribbon – She wore it for her soldier who was far far away.”
Unter dem Slogan „Support our Troops“ steht die Gelbe Schleife seit dem Ersten Weltkrieg in Kanada und seit dem Golfkrieg in den USA für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Soldaten.
Seit Beginn der frühen 1990er Jahre und den ersten Einsätzen der Bundeswehr symbolisiert sie Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten, die Tag für Tag ihren Dienst für unsere Sicherheit leisten. Viele Städte und Gemeinden führen Aktionen durch, wie das Anbringen der Gelben Schleifen an Ortsschildern und in Rathäusern, um ihre Unterstützung öffentlich zu zeigen. Die Schleifen stehen dabei aber auch für das gelebte Miteinander und das vertrauensvolle Zusammenwirken zwischen der Zivilgesellschaft und ihren Staatsbürgern in Uniform. So ist auch in unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren die Gelbe Schleife ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Wertschätzung und der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ verbinden uns im besten Sinne die gemeinsamen Werte: Einsatz, Verantwortung und Solidarität. In Kaufbeuren ist die Gelbe Schleife zu einem Symbol geworden, das zeigt: Wir stehen zusammen! Dies können Sie heute Nachmittag auch bildstark zeigen – nämlich im Traditionszimmer in unserer „Gelbe-Schleife-Fotoecke“. Als eine weitere schöne Erinnerung an den Neujahrsempfang können Sie die Fotos direkt mitnehmen!
„Gemeinsam stark“ können Sie mit uns am 2. April, also am Gründonnerstag, in Gedenken an die Opfer der Karfreitagsgefechte marschieren. Dann findet der sogenannte 16k3 Marsch statt. Am 2. April 2010 fielen drei Soldaten der Bundeswehr in einem Feuergefecht mit den Taliban in Afghanistan – weitere Kameraden wurden an diesem Tag schwer verletzt. Von den 10 Euro Marschgebühr kommen 8 Euro der „Soldaten- und Veteranenstiftung“, dem Verein „Krebskranke Kinder Mainz e.V.“ und der „Deutsche Wildtier Stiftung“ zu Gute. Das Informationsbanner zum 16k3 Marsch finden Sie hier im Großen Saal. Start wird am 2. April am Historischen Rathaus Kaufbeurens sein. Ich würde mich freuen, wenn auch sie sich mit ihre Gelben Schleifen als Ausdruck der Verbundenheit einreihen können! Herr Oberbürgermeister, ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!
„Gemeinsam stark“ waren wir auch 2025 mit unserem karitativen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“. Über 23.000 Euro konnten im vergangenen Jahr für soziale Einrichtungen und Projekte gespendet werden. Darunter waren der Hospizverein Ostallgäu, der AWO Kinderkarten Kaufbeuren, das Haus für Kinder Sankt Josef, das Jakob-Brucker-Gymnasium mit seinen Avatar-Robotern, die es kranken Kindern ermöglichen, zumindest digital am Schulleben teilzuhaben und die Behindertenwerkstätten Kaufbeuren,
denen damit der Kauf eine Montageständers für die Reparatur von Fahrrädern ermöglicht wurde. Am vergangenen Montag waren wir erst bei der Internatsstiftung St. Maria, um mit einem Spendenscheck von „Helfen macht Schule“ zu unterstützen. Die Internatsstiftung ermöglicht es unter anderem auch Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen dort ein zweites Zuhause zu finden sowie einen Schulabschluss absolvieren zu können. Liebe Schwester Johanna, besten Dank für Ihren herzlichen Empfang. An dieser Stelle möchte ich dem Bayerischen Roten Kreuz und dessen Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann ausdrücklich für die großzügige finanzielle Unterstützung für „Helfen macht Schule“ danken.
„Gemeinsam stark“ ist auch Ausdruck unseres Dankes an alle, die sich hier in Kaufbeuren für unser Gemeinwohl einsetzen – unabhängig von Beruf, Herkunft oder Status. Und es ist auch eine Verpflichtung, weiterhin offen und respektvoll in unserer Demokratie miteinander umzugehen.
Meine Damen und Herren, genau das – die Unabhängigkeit von Herkunft oder Status, also die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Freiheit und damit die Bedeutung der Demokratie bringen mich zu einem historischen Thema des vergangenen Jahres: 500 Jahre Bauernkriege hier im Allgäu!
Zu Beginn meiner Rede ging ich auf das Edelweiß als Symbol für das landschaftlich schöne Allgäu ein. Das Allgäu ist nicht nur ein schöner Platz zum Leben, sondern auch ein Ort, in dem bereits vor 500 Jahren freiheitlich gedacht wurde. Die Bauern-Aufstände waren Ausdruck des tiefen Wunsches nach Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Würde der Menschen. Die Bauern forderten ihre Rechte, stellten sich gegen eine ungerechte Herrschaft und kämpften für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt sein mögen. Ihre Forderungen wurden im März 1525 in zwölf Artikeln im nahegelegenen Memmingen niedergeschrieben. Als ein zentraler Punkt dabei war zu lesen: „Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass wir frei sind und frei sein wollen“. Bundespräsident Steinmeier betonte hierzu im März 2025 beim Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums: [ZITAT] „Dass wir es bleiben, frei bleiben, das liegt heute in unser aller Hand! Begegnen wir den Bedrohungen von Freiheit nicht mit Gleichgültigkeit. Die Freiheitsgeschichte, die hier von Memmingen ausging, verpflichtet uns: Das Erbe der Aufständischen von 1525, das dürfen wir niemals wieder aus der Hand geben! … Dass wir heute das verteidigen müssen, wofür damals vor 500 Jahren gekämpft wurde … denn wir erleben ja gerade, dass die freiheitliche Demokratie bedroht und angegriffen wird – im Innern wie von außen und mit einer Wucht, die viele von uns nicht für möglich gehalten hätten.“
270 Jahre nach den Bauernkriegen setzte Immanuel Kant einer Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert, die Stärke des Rechts entgegen. Kant sprach sich dafür aus, dass die Vernunft richten und das Völkerrecht sprechen solle.
Denn nur ein Rechtsstaat, in dem die Achtung eines jeden Individuums höchste Priorität hat, sei die höchstmögliche Garantie dafür, dass sich das Böse nicht Bahn bricht. Auch für Kant war Frieden kein natürlicher Zustand, auf den man sich einfach verlassen könne, vielmehr müsse er immer wieder neu gestiftet, gehütet und abgesichert werden, denn nichts sei so fragil und bedroht wie der Friede! Ist sein Befund nicht erschreckend aktuell?
Werte Gäste, das Jahr 2025 stand neben 500 Jahren Bauerkrieg auch im Zeichen von 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird nicht mehr lange die Gelegenheit haben, weiterhin ihre Stimme zu erheben. So durften wir im Kaufbeurer Fliegerhorst im vergangenen Jahr eine Zeitzeugin begrüßen, was Sie auch der im Offizierheim ausliegenden Standortzeitung Adlerauge entnehmen können.
Ihr Name ist Renate Klieber, sie ist inzwischen 91 Jahre alt und kehrte nach sage und schreibe 80 Jahren zurück auf den Fliegerhorst, wo sie von 1937 bis 1945 als junges Mädchen mit ihrer Mutter lebte.
Ihr Vater war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Es war eine bewegende Begegnung, die in eindringlicher Erinnerung bleibt! Die Frau berichtete von einem System, das ihr als kleines Mädchen den Vater nahm. Ihre Mutter litt ein Leben lang am Verlust des Ehemanns. Für die ältere Dame stellte die Rückkehr auf den Fliegerhorst, eine späte, aber wichtige Vergangenheitsbewältigung dar.
Auf die Frage, was sie, als eine der letzten Zeitzeuginnen, der heutigen jungen Generation sagen möchte, antwortete sie: [ZITAT] „Nutzt euren Verstand, handelt mit Vernunft und mit logischem Denken. Kümmert euch um Politik und die Gesellschaft. Seid nicht nur Mitläufer. Wir müssen endlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir den späteren Generationen hinterlassen.“
Werte Gäste, wir als Bundeswehr stehen für den Schutz unserer Gesellschaft und unseres Landes mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. So steht das neue Jahr 2026 für die Luftwaffe in einem besonderen Zeichen: Wir feiern 70 Jahre Luftwaffe – 70 Jahre Einsatz für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gerade im Jubiläumsjahr erkennen wir, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.
Die Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr heute stehen in einer Linie mit dem Mut und dem Gestaltungswillen, mit dem die Luftwaffe seit ihrer Aufstellung im Jahr 1956 verlässlich ihren Auftrag erfüllt.
Hier in Kaufbeuren leisten wir als Teil von Bundeswehr und Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, in dem wir Luftfahrzeugtechnisches Personal sowie Radar- und Munitionstechniker ausbilden. Neu ist hier die Ausbildung für Drohnenpiloten für Kleindrohnen, die am Standort in kürzester Zeit aufgenommen wurde. Ende 2025 kam es hier zu einem sehr erfolgreichen Audit durch unsere militärische Luftfahrtbehörde. Für das Jahr 2026 sind bereits 17 Lehrgänge geplant.
Zudem wird in 2026 eine neue Luftwaffen-Sicherungsstaffel im Fliegerhorst mit rund 140 Dienstposten aufgestellt. Neben einer Heimat für knapp 120 Reservisten werden rund 20 Dienstposten mit aktiven Soldaten aus dem diese Tage beginnenden Neuen Wehrdienst besetzt. Die Sicherungsstaffel ist ein Resultat aus der verschärften Bedrohungslage. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Bundeswehr noch konsequenter auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet. Russland könnte schon 2029 zu einem Angriff auf das NATO-Bündnisgebiet bereit sein. Die Verteidigung Deutschlands muss deshalb so schnell wie möglich gestärkt werden, um glaubhaft abzuschrecken.
Kaufbeuren hat Potential für substanzielle Beiträge zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Drohnenausbildung sowie das Herstellen der Aufnahmebereitschaft für die Sicherungsstaffel sind erste Schritte hierzu.
Damit wir auch als Bundeswehr hier am Standort weiterhin verlässlich und professionell unserem wachsenden Auftrag nachkommen können, ist das Fit-Machen der Ausbildungsinfrastruktur voll im Gange. Mit der Sanierung der ersten Unterkunftsgebäude, inklusive zeitgemäßem Betreuungs-WLAN und Moderner Ausbildungstechnologie wurde begonnen und stehen auch 2026 weiter im Fokus. Im Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sind in dieser Dekade zudem eine neue Feuerwache, eine moderne Heizungsanalage, ein neues Abwassersystem und ein neuer Außenzaun enthalten. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Frau Sonja Baumberger, für die hervorragende Zusammenarbeit.
Liebe Damen und Herren, kommen wir doch nun noch zu etwas leichteren Themen: Ich nehme Sie noch einmal mit zur Musik: Wir begannen mit „Yellow Ribbon“ und kommen nun zu den Liedern „Gute Freunde, kann niemand trennen“ und „One moment in time“.
„Gute Freunde kann niemand trennen“ wird am 14. März im Kaufbeurer Stadtsaal erklingen. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sang der damalige Fliegerhorstchor erstmalig zusammen mit der Tänzelfest Knabenkapelle im Stadtsaal. Genau dort wird es zu einem Revival beim Frühjahrskonzert der Tänzelfest Knabenkapelle kommen.
„One moment in time“ ist das Lied unserer Fliegerhorstkapelle gleich nach meiner Rede. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! Für den Fliegerhorst und die Musiker der Kapelle stellt dieses Jubiläum in der Tat einen besonderen Moment dar, eben genau diesen „One moment in time“! Sie bereichert seit 1986 das Stadtleben in Kaufbeuren ungemein. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehören unter anderem das Tänzelfest, die Seniorenweihnacht, das Oktoberfest des Standorts und nicht zu vergessen: Die Christmette vor der Crescentia-Kapelle.
Aber auch außerhalb Kaufbeurens machte sich unsere Kapelle einen Namen, wie beispielsweise bei einem Konzert auf dem Nebelhorn, bei Soldatenwallfahrten ins Kloster Andechs bis hin im Kölner Dom. Die Dombesucher applaudierten begeistert und verewigten den Auftritt in zahlreichen Fotos und Videos.
Liebe Gäste, zum Abschluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang auf die Beine gestellt haben. Meinen herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement! Vielen Dank an das gesamte Planungsteam um die Projektverantwortlichen Hauptmann Dietmar Bassing, Hauptmann Peter Posselt, Stabsfeldwebel Christian Herschmann und Oberstabsgefreiter Pierre Bartusch, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle Weiteren, die diesen Empfang einmal mehr mit viel Herzblut erst möglich gemacht haben.
Ich möchte aber auch Ihnen allen, liebe Gäste, für ihren Einsatz danken – für Ihren Beitrag zum Gemeinwohl, für das Engagement in unserer Stadt und für die Unterstützung unserer Bundeswehr. Lassen Sie uns die Gelben Schleifen als Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders sehen, die uns täglich stärken. Denn gemeinsam sind wir stark – für eine offene, gerechte und sichere Gesellschaft! Gemeinsam stark, auch für Kaufbeuren. Um meine Rede mit dem ESVK und Eishockey zu beenden: Schließt die Reihen, kämpft weiter auch über die 80 Jahre hinweg. Erlauben sie mir noch einen kleinen Spoiler an dieser Stelle für 2026: Ende September wird im Fliegerhorst eine besondere Version des Klassikers „You‘ll never walk alone“ erklingen – wenn ich mich als Kommandeur von Ihnen in einem militärischen Appel verabschiede.
Die drei Gründungsmitglieder Klaus Reggel, Helmut Knall und Hans Block sind noch immer aktiv für die Fliegerhorstkapelle.
Und jetzt viel Freude mit unserer Fliegerhorstkapelle und ihrem Jubiläums-Musikstück „One moment in time“! Von den Gründungsmitgliedern sind der Leiter der Kapelle Klaus Reggel am Flügelhorn und Helmut Knall am Bariton. Zudem sind Hubert Hiemer und Andreas Müller am Tenorhorn, Jörg Rauhut am Schlagzeug, Wolfgang Birzle an der Tuba und Markus Metzner am Flügelhorn.
Herzlichen Dank!
Produktion Video Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Feuerwehr und Freiwillige im Einsatz für Ridgeback Merlin
Am Vormittag des 23. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Hirschzell zu einer Tierrettung im Waldgebiet nahe der Seglerhütte am Bärensee alarmiert. Einsatzort war der Forstrettungspunkt KF-2002 an der Bärenseestraße in Kaufbeuren-Hirschzell. Grund des Einsatzes: Ein Hund war seit dem Vorabend vermisst. Der Ridgeback namens Merlin hatte sich beim Spaziergang losgerissen – samt Hundeleine. In der Dunkelheit hatte sich das Tier offenbar im Wald verheddert und konnte nicht zurückfinden.
Drohnensuche ohne Erfolg
Vier Einsatzkräfte rückten mit einem Fahrzeug (FL-Hz 67/1) aus und begannen gemeinsam mit einer Drohne, das unübersichtliche Gelände systematisch abzusuchen. Die Hoffnung: Merlin trotz der nächtlichen Kälte lebend zu finden. Nach fast drei Stunden blieb die Suche durch die Feuerwehr jedoch erfolglos. Die frostigen Temperaturen in der Nacht erhöhten die Sorge um das Tier zusätzlich.
Glückliches Ende am Abend
Am Abend dann die erleichternde Nachricht: Ein privater Suchtrupp konnte den Hund wohlbehalten im Wald aufspüren. Trotz der kalten Nacht ging es Merlin gut – ein glücklicher Ausgang für einen Einsatz, der viele Beteiligte bewegt hat.
Die 40jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Pkws wurde hierbei schwerst verletzt. Der Fahrer dieses Pkws zog sich schwere Verletzungen zu
GERMARINGEN. Am 25.01.2026 gegen 16.45 Uhr ereignete sich auf der B 12 Höhe Germaringen ein schwerer Verkehrsunfall. Aufgrund des starken Schneefalls und der schneebedeckten Fahrbahn kam es auf der B 12 zu stockendem Verkehr. Ein 38jähriger Fahrzeugführer, der in Richtung Kaufbeuren fuhr, musste nach ersten Erkenntnissen aufgrund des stockenden Verkehrs abbremsen. Um ein Auffahren zu vermeiden lenkte er seinen Pkw auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr er frontal in einen entgegenkommenden Pkw.
Die 40jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Pkws wurde hierbei schwerst verletzt. Der Fahrer dieses Pkws zog sich schwere Verletzungen zu. Beide kamen in umliegende Krankenhäuser. Die im Pkw befindlichen drei Kinder des Ehepaares wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 80000 Euro.
Zur Ableitung des Verkehrs auf der B 12 befanden sich die FFW Buchloe und Jengen mit ca. 30 Personen im Einsatz. Ebenso befanden sich an der Unfallstelle 6 Rettungswägen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die B 12 musste aufgrund des Unfalls für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
Frost führt zu erneutem Einsatz der Feuerwehr in Kleinkemnat
Am 20. Januar 2026 kam es in der Mühlleite in Kleinkemnat (Kaufbeuren) zu einem umfangreichen Wasserschaden. Auslöser war ein Wasserrohrbruch im Badezimmer des ersten Obergeschosses – vermutlich verursacht durch Frost. Das austretende Wasser breitete sich schnell im gesamten Gebäude aus. Sowohl das erste Obergeschoss als auch das Erdgeschoss wurden vollständig überflutet. Besonders gravierend: Im Keller stand das Wasser rund 1,50 Meter hoch. Der entstandene Schaden am Gebäude ist erheblich.
Feuerwehr mit Tauchpumpen im Einsatz
Die Feuerwehren aus Kleinkemnat und Kaufbeuren rückten gemeinsam an. Mit zwei Tauchpumpen wurde der vollgelaufene Keller leergepumpt. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte beteiligt. Eingesetzt wurden unter anderem die Fahrzeuge FL-Ke 43/1, MZF 1/11/1, GW-L 1/55/1 und RW 1/61/1.
Der Einsatz dauerte insgesamt 3 Stunden und 9 Minuten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Gebäude der Polizei übergeben.
Betrug am Heizkessel – Vorsicht vor falschen Notdiensten
Seit Beginn der Wintermonate registriert das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Heizungsnotdiensten. Insgesamt wurden bislang 16 Vorfälle zur Anzeige gebracht – vor allem im Raum Kaufbeuren.
Aktuell geben sich dort Personen eines betrügerischen Hausmeisterservices als Heizungsnotdienst aus. In der Not rufen Betroffene diese vermeintlichen Fachkräfte an, um Hilfe bei einem Heizungsausfall zu bekommen. Doch die Täter verfügen weder über das nötige Fachwissen noch über handwerkliche Qualifikationen. Sie verlangen hohe Summen für angebliche Reparaturen und verschwinden, ohne das Problem zu beheben.
Hoher Schaden – kaum Leistung
In einem besonders schwerwiegenden Fall verursachten die Täter sogar einen Wasserschaden mit geschätzten Kosten von mindestens 20.000 Euro. Die Polizei spricht deshalb von einer akuten Gefährdungslage für Hausbesitzer und Mieter in der Region.
Polizei rät zur Vorsicht bei der Wahl von Notdiensten
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West ruft zur erhöhten Aufmerksamkeit auf und gibt klare Handlungsempfehlungen für den Fall eines Heizungsnotfalls:
H3: Wichtige Hinweise zur Vorbeugung von Betrug
Nur geprüfte Fachbetriebe beauftragen: Achten Sie auf eine gültige Gewerbeanmeldung und anerkannte Qualifikationen.
Kostenvoranschlag einholen: Lassen Sie sich vor Beginn der Arbeiten einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben und prüfen Sie diesen sorgfältig.
Misstrauen bei Barzahlung: Seien Sie skeptisch bei ungewöhnlich hohen Forderungen oder wenn eine sofortige Barzahlung verlangt wird.
Daten notieren: Notieren Sie sich Namen, Kennzeichen und andere auffällige Details der ausführenden Personen.
Im Zweifel Polizei kontaktieren: Lieber einmal mehr nachfragen als später einen finanziellen Schaden zu erleiden.
Handeln schützt – Polizei setzt auf Mithilfe der Bevölkerung
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Wer verdächtige Angebote erhält oder Zeuge eines solchen Betrugs wird, sollte sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden.
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in einer Erdgeschosswohnung Am Hofanger zu einem Zimmerbrand. Ein Christbaum fing Feuer, offenbar durch eine Kerze oder Lichterkette. Die 63-jährige Bewohnerin versuchte, den Brand mit Wasser zu löschen – dabei kam es zu einer Verpuffung.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht und die Frau hatte das Gebäude verlassen. Ein Atemschutztrupp stellte im Obergeschoss starke Rauchentwicklung fest. Diese wurde mittels Überdruckbelüftung beseitigt. Durch die Verpuffung wurde ein Fensterelement so stark beschädigt, dass es teilweise aus dem Mauerwerk gedrückt wurde. Die Feuerwehr entfernte das Element und verschalte es provisorisch.
Ein hinzugezogener Energieversorger überprüfte Gasanschluss und Heizung – ohne Beanstandungen. Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Kaufbeuren gebracht. Das Gebäude wurde abschließend durch die Feuerwehr gesichert.
Betrunken, ohne Führerschein – und mit dem Firmenwagen zur Disco
KAUFBEUREN. Ein 23-jähriger rumänischer Gastarbeiter benutzte am frühen Sonntagmorgen unbefugt den Transporter seines Arbeitgebers, um eine Diskothek zu besuchen. Nach einem Rauswurf wegen aggressiven Verhaltens setzte er sich betrunken wieder ans Steuer.
Der Mann fuhr durch eine Hecke, sprang auf eine Straße und setzte seine Fahrt mit über 2 Promille fort. Ein Zeuge verständigte die Polizei und verfolgte das Fahrzeug. Am Abstellort versteckte sich der Fahrer, konnte jedoch mit Hilfe seines Arbeitgebers identifiziert werden.
Wie sich herausstellte, war ihm bereits zuvor die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit entzogen worden. Gegen ihn laufen nun mehrere Strafverfahren. Der Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 5.000 Euro, weitere Schäden werden noch ermittelt.
Kratzer an Autos: Sachbeschädigung in der Buchleuthenstraße
KAUFBEUREN. In der Zeit vom 14. bis 16. Januar wurden in der Äußeren Buchleuthenstraße zwei geparkte Pkw mutwillig zerkratzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.
PFORZEN. An der Staatsstraße 2015 zwischen Pforzen und Schlingen wurde der Zaun eines Grundstücks beschädigt. Infolge dessen gelangten Wildtiere auf das Gelände und fraßen Knospen von jungen Weißtannen und Obstbäumen. Da die Tannen den Verbiss nicht überleben, müssen sie ersetzt werden.
Schaden: ca. 1.500 Euro Hinweise bitte an: Polizei Kaufbeuren
Plakate der SPD gestohlen
KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Zwischen dem 9. und 12. Januar wurden insgesamt neun Plakate der SPD an mehreren Orten in Neugablonz entwendet. Die Plakate wiesen auf eine bevorstehende Veranstaltung hin.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Tel. 08341 / 933-0
Aufzugdefekt erschwert Patiententransport – Wasseraustritt sorgt für Feuerwehreinsatz in der Augsburger Straße
Unterstützung des Rettungsdienstes bei Patiententransport
Aufzugdefekt im Klinikum macht Tragehilfe notwendig
Am späten Abend des 15. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zur Kemnater Straße gerufen. Grund für den Einsatz war ein defekter Aufzug im sogenannten G-Bau des Klinikums, der bereits seit mehreren Tagen außer Betrieb war.
Da der Patiententransport ohne Aufzug nicht möglich war, unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst sowie die Polizei bei der Verlegung eines Patienten innerhalb des Gebäudes. Der Einsatz dauerte insgesamt 1 Stunde und 29 Minuten.
Im Einsatz waren:
12 Einsatzkräfte
Fahrzeuge: Drehleiter (DLK 1/30/1) und Löschfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS 1/41/1)
Wasserschaden in Wohnblock sorgt für Feuerwehreinsatz
Wasser tropft durch Betondecke – Ursache zunächst unklar
Bereits am frühen Abend des gleichen Tages rückte die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz in der Augsburger Straße aus. Dort wurde ein massiver Wasseraustritt in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr tropfte Wasser aus der Betondecke des Erdgeschosses in die darunter liegende Waschküche und die Kellerabteile einer Wohnblockhälfte.
Da in einer Wohnung im Erdgeschoss noch Licht brannte, wurde vermutet, dass die Ursache dort liegen könnte. Da niemand öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte mit Sperrwerkzeug Zugang. Zunächst konnte dort jedoch kein Wasserschaden festgestellt werden. Auch die Kontrolle der übrigen Wohnungen brachte keine Hinweise auf die Ursache.
Zur weiteren Klärung wurde der Bereitschaftsdienst des örtlichen Wasserwerks hinzugezogen. Dieser stellte die Wasserzufuhr für drei Wohnungen ab. Später wurde ein Wasserrohrbruch in der Wand der ursprünglich verdächtigen Erdgeschosswohnung festgestellt.
Die Feuerwehr entfernte das Wasser aus dem Keller mit einer Tauchpumpe und einem Wassersauger. Den betroffenen Hausbewohnern wird empfohlen, sich mit der Hausverwaltung in Verbindung zu setzen.
Einsatzdauer: 2 Stunden und 10 Minuten Einsatzkräfte: 8 Personen Fahrzeuge im Einsatz: Löschfahrzeug (LF 1/43/1) und Rüstwagen (RW 1/61/1)
Verdächtiger Geruch in Gemeinschaftsunterkunft sorgt für Evakuierung
Am Abend des 11. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 20:27 Uhr in die Bachschmidstraße gerufen. In einer Gemeinschaftsunterkunft war ein undefinierbarer Geruch in einem Zimmer im Erdgeschoss gemeldet worden. Eine Person war zunächst bewusstlos, eine weitere wurde ebenfalls medizinisch betreut. Beide wurden dem Rettungsdienst übergeben.
Zwei Trupps unter Atemschutz durchsuchten das gesamte Erdgeschoss mit einem Mehrgasmessgerät. Vorsorglich wurde der betroffene Bereich evakuiert – insgesamt 13 Personen mussten die Unterkunft verlassen. Sie wurden in beheizten Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.
Nach umfassender Kontrolle konnten keine gefährlichen Stoffe oder Gase festgestellt werden. In Abstimmung mit der Polizeiinspektion und dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes durften die Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren.
Aufzug bleibt stecken – vier Personen befreien sich selbst
Nur einen Tag später, am 12. Januar 2026 gegen 13:17 Uhr, rückte die Feuerwehr erneut aus – diesmal zur Wohnanlage „Am Klosterwald“. Dort waren vier Personen in einem Aufzug eingeschlossen. Der Aufzug war im Erdgeschoss zwischen den Stockwerken stecken geblieben.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Eingeschlossenen bereits selbst befreit, indem sie zuerst die Innentür der Kabine und anschließend die Tür auf der Etage öffneten. Der Aufzug wurde umgehend außer Betrieb genommen. Die Hausverwaltung wurde informiert, und die Türen mit entsprechenden Hinweisen gekennzeichnet.
Sicherheit im Alltag: Feuerwehr zeigt schnelles und umsichtiges Handeln
Beide Einsätze zeigen die Bedeutung einer schnellen und strukturierten Reaktion im Alltag: sei es bei potenziellen Gesundheitsgefahren durch unbekannte Gerüche oder bei technischen Störungen wie einem steckengebliebenen Aufzug. Die Feuerwehr Kaufbeuren war in beiden Fällen rasch vor Ort und sorgte für Sicherheit und Koordination.
Am Montagnachmittag, dem 6. Januar 2026, wurde in der Bahnhofstraße auf Höhe der Baustelle zum „Neuen Behördenzentrum“ ein verletzter Schwan entdeckt. Spaziergänger bemerkten das Tier, das regungslos am Boden lag, und alarmierten die Feuerwehr.
Feuerwehr greift ein – Fluchtversuch des Tieres
Als die Einsatzkräfte eintrafen, machte der Schwan zunächst einen Versuch zu flüchten. Mit einem Tierkescher gelang es der Feuerwehr jedoch, das Tier behutsam einzufangen. Anschließend wurde der Schwan in einer Transportbox gesichert und zu einem örtlichen Tierarzt gebracht.
Tierarzt gibt Entwarnung
Nach einer Untersuchung stellte der Veterinär eine blutende, aber nicht schwerwiegende Schnabelverletzung fest. Weitere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden. Der Schwan zeigte sich insgesamt in stabilem Zustand.
Auswilderung am Bärensee
Nach der Behandlung wurde das Tier wieder in die Freiheit entlassen – am nahegelegenen Bärensee fand der Schwan ein geeignetes neues Zuhause. Der gesamte Einsatz dauerte rund eine Stunde und zwanzig Minuten.
Einsatzdaten im Überblick
Einsatzdauer: 1 Stunde 20 Minuten Einsatzkräfte: 10 Personen Fahrzeuge:
Zwischenfälle am Freitag und Samstagmorgen sorgen für Polizeieinsätze
KAUFBEUREN. Am Freitagmittag ereignete sich auf der Kemnater Straße ein Auffahrunfall mit Personenschaden. Eine 55-jährige Autofahrerin fuhr aus Unachtsamkeit auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Dabei wurde die Beifahrerin des vorderen Fahrzeugs leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
(Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Autofahrerin mit über zwei Promille unterwegs
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag fiel einer Polizeistreife eine 49-jährige Autofahrerin auf, die durch ihre unsichere Fahrweise auffiel. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen einer erheblichen Alkoholisierung: schwankender Gang und verwaschene Aussprache. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von über zwei Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, eine Blutentnahme angeordnet. Gegen die Fahrerin wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
(Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Körperverletzung in und vor Kaufbeurer Diskothek
KAUFBEUREN. In der Nacht zum Samstag wurde die Polizei durch den Sicherheitsdienst einer Diskothek alarmiert. Vor dem Eingang war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Der Sicherheitsdienst musste eingreifen, die Polizei nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es bereits zuvor innerhalb der Diskothek zu einer Schlägerei gekommen war. Hier ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt. In beiden Fällen wurden die Geschädigten nur leicht verletzt.
Wasser tritt unkontrolliert aus – Feuerwehr im Einsatz
Am Donnerstagmorgen, den 9. Januar 2026, wurde die Feuerwehr zu einem Wasserschaden in einem Wohngebäude in der Schelmenhofstraße gerufen. Bei ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte rund 25 Quadratmeter des Kellers unter Wasser vor. Die betroffene Fläche war etwa 30 Zentimeter hoch überflutet.
Ursache für das ausgetretene Wasser war ein abgeplatzter Quetschwinkel an der Wasserleitung der Waschküche. Glücklicherweise hatte ein Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Hauptwasserzufuhr abgestellt und damit eine weitere Ausbreitung verhindert.
Pumpe im Einsatz – Stromversorgung ungefährdet
Das ausgetretene Wasser wurde von der Feuerwehr mithilfe einer Tauchpumpe abgepumpt. Die verbleibenden Wassermengen konnten durch einen vorhandenen Bodenablauf abfließen. Da sich die Steckdosen oberhalb des Wasserstands befanden und kein Zutritt zu einem stromführenden Bereich nötig war, war ein Eingreifen des ebenfalls verständigten Energieversorgers nicht erforderlich.
Die Feuerwehr musste den betroffenen Raum nicht betreten. Nach dem Abpumpen konnte das Gebäude an einen Bewohner übergeben werden, der den Hausbesitzer über den Defekt informierte. Die gesamte Einsatzdauer betrug rund eine Stunde und sieben Minuten.
Zeugen gesucht nach Vorfällen in Kindergarten und Sozialdienst – Separater Vorfall im Einkaufszentrum
Täter dringt in Kindergarten ein
In Kaufbeuren kam es zum Jahresbeginn zu zwei Einbrüchen in kirchliche und soziale Einrichtungen. Im Zeitraum vom 1. bis 6. Januar 2026 verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem Kindergarten im Gartenweg.
In mehreren Gruppenräumen wurden Schränke gewaltsam geöffnet. Ein Versuch, in das Büro einzudringen, scheiterte. Der Täter entwendete lediglich eine geringe Menge an Münzgeld. Bargeld war im Kindergarten nicht vorhanden. Der entstandene Sachschaden an Mobiliar und Türen wird auf rund 300 Euro geschätzt. Aufgrund des Vorfalls blieb die Einrichtung einen Tag länger geschlossen und öffnet erst am 8. Januar wieder.
Auch Büroräume des Sozialen Dienstes betroffen
Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen Sonntagmittag (4. Januar) und Montagmorgen (5. Januar) in den Büroräumen des Sozialen Dienstes Kaufbeuren in der Inneren Buchleuthenstraße.
Hier wurden mehrere Bürotüren und Schränke aufgehebelt. Der Täter entwendete keine Sachgegenstände oder Geschenke, stahl jedoch mehrere Geldmappen mit einem niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren sicherte an beiden Tatorten Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Eskalation nach Diebstahl im Einkaufszentrum
46-Jähriger verletzt Polizeibeamte bei Festnahme
Am gestrigen Nachmittag kam es in einem Kaufbeurer Einkaufszentrum zu mehreren Straftaten durch einen 46-jährigen bosnischen Staatsangehörigen.
Zunächst verließ der Mann eine Bar, ohne seine Rechnung zu begleichen. Anschließend begab er sich in einen Supermarkt, in dem gegen ihn bereits ein Hausverbot bestand, und entwendete dort Waren im Wert von etwa 150 Euro.
Der Sicherheitsdienst beobachtete den Diebstahl und sprach den Mann an. Im Zuge der polizeilichen Aufnahme schlug der Beschuldigte einem Beamten plötzlich mit der Faust ins Gesicht. Bei der anschließenden Fesselung verletzte sich eine Polizeibeamtin an der Hand. Beide Einsatzkräfte blieben jedoch dienstfähig.
Der Täter wurde vorübergehend zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Auch er erlitt leichte Verletzungen.
Feuerwehreinsatz in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Stadtfeuerwehrverband Kaufbeuren
Ein defekter Heizkörper im Dachboden des Schwesternheims sorgte für einen Einsatz der Feuerwehr in der Kaufbeurer Altstadt. Ein Fehlalarm im klassischen Sinne war es jedoch nicht.
Am Mittwoch, den 07.01.2026, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren gegen 12:13 Uhr zum Obstmarkt alarmiert. Die automatische Brandmeldeanlage des dortigen Klosters hatte angeschlagen und eine mögliche Gefahr im Dachgeschoss gemeldet.
Geplatzter Heizkörper sorgt für Dampfentwicklung
Vor Ort konnten die 18 Einsatzkräfte schnell Entwarnung geben. Die Ursache für den Alarm war kein offenes Feuer, sondern austretender Wasserdampf. Nach ersten Erkenntnissen wurde versucht, einen zuvor nicht in Betrieb befindlichen Heizkörper im Dachboden des Schwesternheims zu aktivieren. Dabei platzte der Heizkörper, woraufhin heißer Wasserdampf austrat. Die feinen Partikel in der Luft reichten aus, um den automatischen Rauchmelder zu aktivieren.
Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich, stellte die Brandmeldeanlage zurück und übergab das Gebäude anschließend wieder an den Betreiber. Zur endgültigen Reparatur des Schadens wurde eine Heizungsbaufirma verständigt.
Einsatzdaten im Überblick
Der Einsatz in der Innenstadt dauerte insgesamt 44 Minuten. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit vier Fahrzeugen vor Ort
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West blickt auf eine arbeitsreiche Silvesternacht zurück.
Der Rutsch ins Jahr 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West größtenteils friedlich. Insgesamt 267 Einsätze registrierte die Einsatzzentrale zwischen dem Silvesterabend (18:00 Uhr) und dem Neujahrsmorgen (07:00 Uhr). Das sind drei Einsätze mehr als im Vorjahr.
Kaufbeuren: Einer von drei größeren Bränden in der Region
Auffällig war in diesem Jahr die hohe Zahl an Brandeinsätzen. Insgesamt musste die Polizei zu 79 Bränden ausrücken – oft verursacht durch Feuerwerkskörper, die Hecken oder Müllcontainer entzündeten.
Zu den schwerwiegenderen Vorfällen in der Region zählte der Brand im Kaufbeurer Brunnenweg. Wie bereits berichtet, kam es dort in einem Mehrfamilienhaus zu starker Rauchentwicklung, weshalb Bewohner von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Neben Kaufbeuren gab es zwei weitere Großbrände in der Region: In Gunzesried (Oberallgäu) brannte ein Wohnanwesen, wobei vermutlich sieben Personen verletzt wurden, und in Günzburg griff ein Gartenhüttenbrand auf zwei Wohnhäuser über.
Die Einsatz-Zahlen im Detail
Abseits der Brände waren die Einsatzgründe meist „niederschwellig“, wie die Polizei berichtet. Die Bilanz im Überblick:
Ruhestörungen: 23 Fälle (im Vorjahr: 30).
Körperverletzungen: Rund 15 Delikte, meist mit nur leichten Verletzungen.
Verkehr: 8 Unfälle mit einem Gesamtschaden von ca. 61.500 Euro.
Trotz der hohen Arbeitsbelastung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zieht das Präsidium ein vorsichtig positives Fazit: Größere Sicherheitsstörungen blieben aus.
In der Silvesternacht wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
In der Neujahrsnacht kam es im Kaufbeurer Brunnenweg zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr musste zwei Bewohner über Leitern retten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Ein Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhaus hat in der Silvesternacht für einen größeren Einsatz der Feuerwehr im Brunnenweg gesorgt. Gegen 00:59 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Kaufbeuren alarmiert.
Rettung über Steckleitern
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Treppenhaus des Gebäudes stark verraucht. Die Feuerwehr reagierte schnell und rettete zwei Personen über Steckleitern aus dem Gefahrenbereich.
Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die betroffenen Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet.
Hoher Sachschaden durch Ruß
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr für gut eine Stunde und zehn Minuten vor Ort. Der Brand konnte zügig gelöscht werden; anschließend wurde das Treppenhaus mittels Drucklüftern rauchfrei gemacht. Dennoch hinterließ das Feuer deutliche Spuren: Durch starke Rußablagerungen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 4.200 Euro.
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen die ersten Maßnahmen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren geführt.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in der Neujahrsnacht im Bereich Brunnenweg verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Michael Haber (Vizepräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West) besuchte Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Bei dem Austausch ging es unter anderem um die aktuelle Sicherheitslage.
Im November hat Michael Haber sein neues Amt als Vizepräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West angetreten. Das Präsidium ist für die Sicherheit von rund einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern zuständig und umfasst neben der Stadt Kaufbeuren die Landkreise Günzburg, Lindau, Neu-Ulm, Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu sowie die kreisfreien Städte Kempten und Memmingen.
Am Dienstag, 16. Dezember 2025, stattete Michael Haber Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse einen Antrittsbesuch im Rathaus ab. Bei dem Austausch ging es unter anderem um die aktuelle Sicherheitslage, die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Polizei sowie künftige gemeinsame Herausforderungen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei ist ein ganz wichtiger Faktor für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren. Mit Michael Haber übernimmt ein äußerst erfahrener Polizeibeamter Verantwortung in unserer Region. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam für die Sicherheit der Menschen in Kaufbeuren einzustehen.“
Michael Haber bringt mehr als 40 Jahre Erfahrung im Polizeidienst mit. Zuletzt war er seit Ende 2019 Leiter des Sachgebiets E3 beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und damit für die Kriminalitätsbekämpfung im Allgäu verantwortlich.
Jesuskind aus Krippe in der Sankt-Martins-Kirche „entführt“
Wie die Polizei Kaufbeuren meldet, wurde am Freitag, 26.12.2025, im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 16:30 Uhr, aus der Krippe der Sankt-Martins-Kirche am Kirchplatz in Kaufbeuren das 300 Jahre alte Jesuskind entwendet.
Zeugen, die etwas beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Ein Trupp unter Atemschutz, ausgestattet mit Körperschutzanzügen der Form 2, erkundete die Lage vor Ort
Am frühen Nachmittag des 17. Dezember 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Einsatz mit Gefahrstoffen alarmiert. Der Vorfall ereignete sich in einem Gebäude am Märzenbachweg. Auslöser war das versehentliche Vermischen von Reinigungsmitteln, wodurch ein starker Chlorgeruch entstand. Aufgrund des charakteristischen Geruchs bestand zunächst der Verdacht auf eine gefährliche chemische Reaktion.
Ein Trupp unter Atemschutz, ausgestattet mit Körperschutzanzügen der Form 2, erkundete die Lage vor Ort. Parallel dazu wurde das betroffene Gebäude gründlich belüftet, um die möglicherweise gesundheitsschädlichen Dämpfe zu entfernen.
Eine Person medizinisch betreut
Eine betroffene Person wurde vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben, zeigte jedoch keine akuten Symptome. Die Feuerwehr handelte umsichtig, um mögliche Risiken für Bewohner und Einsatzkräfte zu minimieren.
Einsatzkräfte und Ablauf
Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, darunter:
SBM (KF 1/1)
MZF 1/11/1
LF 1/43/1
MZF 2/11/1
GW-G 2/52/1
Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde und 25 Minuten erfolgreich beendet werden.
Tag „BSOU“ hinterlassen. Polizei bittet um Hinweise
In den vergangenen drei Wochen kam es in Kaufbeuren zu mehreren Fällen von Sachbeschädigung durch Graffiti. Betroffen sind gleich mehrere Bildungseinrichtungen: die Beethoven-Schule, das Jakob-Brucker-Gymnasium sowie die Grundschule Oberbeuren. Auch ein nahegelegenes Gebäude in der St.-Cosmas-Straße wurde beschädigt.
Verfassungsfeindliche Symbole und Beleidigungen
Die unbekannten Täter oder Täterinnen sprühten unter anderem ein Hakenkreuz sowie beleidigende Schriftzüge in schwarzer Farbe auf Wände. Auffällig: An allen Tatorten wurde der Schriftzug „BSOU“ hinterlassen – vermutlich ein sogenannter „Tag“, mit dem sich die Urheber identifizieren wollen.
Schaden von mehreren Tausend Euro
Die genaue Höhe des entstandenen Schadens steht derzeit noch nicht fest. Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden jedoch bei rund 5.000 Euro.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in den vergangenen Wochen verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Informationen zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 / 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
v.l. Horst Vetter, Andres Schill und Frau Dr. Rössler. Foto. Kreisverkehrswacht Kaufbeuren
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder
Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.
In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.
Mitmachen und Sicherheit schenken!
Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.
Heizungsstörung sorgt für Feuerwehreinsatz – keine Verletzten
Am Dienstagvormittag (16. Dezember 2025) kam es in einem Schulgebäude in der Hüttenstraße im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Feuerwehreinsatz. Grund war eine starke Rauchentwicklung im Innenbereich eines Gebäudes, in dem aktuell sieben Klassen der Gustav-Leutelt-Schule untergebracht sind. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste wurden alarmiert.
Einsatzkräfte reagieren zügig
Gegen 9:59 Uhr wurden die Einsatzkräfte über eine Rauchentwicklung informiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es im Dachgeschoss des Gebäudes eine Verpuffung in der Heizungsanlage gegeben hatte. Der dadurch entstandene Schmorgeruch und sichtbare Rauch hatten zuvor bereits die automatischen Brandmelder ausgelöst.
Schulgebäude bereits geräumt
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Schulgebäude bereits geräumt. Die Schülerinnen und Schüler hielten sich zu diesem Zeitpunkt in der Pause außerhalb des Gebäudes auf. Verletzt wurde niemand, eine konkrete Gefährdung bestand laut Polizei nicht. Die Einsatzkräfte führten Messungen durch und kontrollierten die betroffenen Bereiche gründlich. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden. Ein weiterer Schulbetrieb war jedoch nicht möglich: Die betroffenen Klassen wurden nach Hause geschickt.
Ursache schnell gefunden
Ein Fachbetrieb nahm noch am selben Vormittag die Heizungsanlage unter die Lupe. Die Ursache der Verpuffung war schnell identifiziert: Eine lockere Schraube hatte den Zwischenfall ausgelöst.
Feuerwehr mit großem Aufgebot vor Ort
Im Einsatz waren rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Der gesamte Einsatz dauerte etwas über eine Stunde. Verschiedene Fahrzeuge und Spezialeinheiten kamen zum Einsatz, unter anderem zwei Drehleitern sowie mehrere Löschfahrzeuge und Einsatzleitwagen.
Zwei Vorfälle an Nikolaus beschäftigen derzeit die Polizei in Kaufbeuren. In einem Fall kam es zu einer Unfallflucht nach einer Kollision mit einer Grundstückslaterne. Im anderen Fall gefährdete ein unbekannter Fahrer mit einem abgemeldeten Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer durch riskante Fahrmanöver.
Unfallflucht nach Kollision mit Laterne
Am frühen Nachmittag des 6. Dezember 2025 beobachteten Anwohner in der Straße Schönblick, wie ein Fahrer eines Lieferwagens Pakete zustellte. Beim anschließenden Wendemanöver stieß der Fahrer mit seinem Fahrzeug gegen eine Laterne, die auf einem privaten Grundstück stand. Sowohl der Lieferwagen als auch die Laterne wurden dabei erheblich beschädigt.
Anstatt den Schaden zu melden, versuchte der Fahrer, den deformierten Kotflügel seines Fahrzeugs selbst wieder auszubeulen. Dabei wurde er von einem Anwohner beobachtet und fotografiert. Der Fahrer entfernte sich danach ohne eine Mitteilung zu hinterlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der Gesamtschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
Unbekannter driftet mit abgemeldetem BMW
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am selben Nachmittag im Kreisverkehr beim Bezirkskrankenhaus. Ein Anwohner meldete der Polizei, dass ein BMW dort mehrmals driftend durch den Kreisverkehr fuhr und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Anschließend verließ das Fahrzeug den Ort des Geschehens.
Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass das genutzte Kennzeichen zu einem abgemeldeten Fahrzeug anderen Typs gehörte. Die Polizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie gegen mehrere weitere verkehrsrechtliche Bestimmungen. Hinweise zu Fahrer oder Fahrzeug nimmt die Polizei Kaufbeuren unter 08341 / 933-0 entgegen.
Polizei bittet nach Körperverletzungen beim Einkaufen um Hinweise
Kaufbeuren – Zwei Supermarktbesuche endeten am Donnerstag mit gewaltsamen Auseinandersetzungen. In beiden Fällen wurden Personen verletzt, die Polizei Kaufbeuren sucht nun dringend Zeugen.
Morgendlicher Vorfall: Schwangere wird verletzt
Gegen 07:45 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Bahnhofstraße zu einem Streit zwischen zwei Frauen. Eine 28-jährige Schwangere geriet mit einer bislang unbekannten Frau in ein Wortgefecht. In dessen Verlauf stieß die Unbekannte der werdenden Mutter einen Einkaufswagen in den Bauch und schlug mit den Armen um sich.
Die Geschädigte wurde zur medizinischen Abklärung behandelt. Eine stationäre Aufnahme war jedoch nicht notwendig. Die mutmaßliche Täterin wird wie folgt beschrieben:
Alter: etwa Mitte 50
Haarfarbe: schwarz, mittellang und zum Zopf gebunden
Bekleidung: dunkle Winterjacke
Zweiter Vorfall am Abend: Senior zu Boden gestoßen
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Abend in einem Supermarkt in der Neugablonzer Straße. Ein 83-jähriger Mann geriet dort mit einer unbekannten Frau in eine Auseinandersetzung. Kurz danach näherte sich ein ebenfalls unbekannter Mann, der den Senior offenbar infolge des Streits zu Boden stieß.
Der ältere Herr erlitt dabei Verletzungen an der linken Körperseite und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise zu den beiden Vorfällen. Wer Angaben zur Identität der Beteiligten machen kann – insbesondere der unbekannten Frauen oder des Mannes im zweiten Fall – wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 / 9330 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
Acht THL- und vier Brandeinsätze innerhalb von fünf Tagen
Rückblick: Einsätze der Feuerwehr Kaufbeuren vom 26. bis 30. November 2025
Die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren war in den letzten Novembertagen mehrfach gefordert. Insgesamt wurden acht Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung (THL) sowie vier Brandalarme gemeldet. Die Einsatzlage reichte von routinierten Türöffnungen bis zu fehlerhaft ausgelösten Brandmeldeanlagen. In mehreren Fällen war kein direktes Eingreifen erforderlich – dennoch war das schnelle Ausrücken oft unvermeidlich.
Einsatzübersicht nach Tagen
Mittwoch, 26.11.2025 – Drei THL-Einsätze ohne direkte Maßnahmen
Augsburger Straße – Alarmabbruch vor Ausfahrt
Zeit: 07:33 Uhr
Dauer: 13 Minuten
Einsatzkräfte: 10
Fahrzeuge: – Noch im Gerätehaus wurde der Einsatz abgebrochen. Ein Ausrücken war nicht erforderlich.
Hüttenstraße – Fehlalarm durch E-Call
Zeit: 15:14 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: LF 2/43/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1, MZF 2/11/1 Ein automatischer Notruf (E-Call) wurde ausgelöst, jedoch befand sich das Fahrzeug nicht am gemeldeten Standort. Vor Ort kein Einsatz nötig.
Wilhelmine-Mayer-Straße – Stromschlag beim Wasserhahn
Zeit: 16:27 Uhr
Dauer: 35 Minuten
Einsatzkräfte: 11
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1 Ein Bewohner berichtete von einem Stromschlag beim Öffnen eines Wasserhahns. Der Vermieter übernahm die Klärung. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden.
Donnerstag, 27.11.2025 – Hilfeleistungen in Wohnungen und bei Tieren
Hirtenstraße – Zugang zur Wohnung ermöglicht
Zeit: 11:23 Uhr
Dauer: 44 Minuten
Einsatzkräfte: 9
Fahrzeuge: LF 2/43/1, MZF 2/11/1 Eine Mutter hatte sich versehentlich ausgesperrt. Die Feuerwehr öffnete die Tür gewaltfrei, das Kind war wohlauf.
Benzenauerstraße – Gans entflogen
Zeit: 12:33 Uhr
Dauer: 35 Minuten
Einsatzkräfte: 11
Fahrzeuge: MTW 1/14/1 Ein Anwohner meldete eine verletzte Gans. Das Tier war jedoch nicht einfangbar und flog augenscheinlich unverletzt davon.
Proschwitzer Straße – Drehleiter rettet Patienten
Zeit: 18:43 Uhr
Dauer: 1 Std. 14 Min.
Einsatzkräfte: 13
Fahrzeuge: LF 2/43/1, DLK 1/30/1, MZF 2/11/1 Ein Patient musste mittels Drehleiter aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Freitag, 28.11.2025 – Brandmelderauslösung in Anlieferungshalle
Leonhard-Kluftinger-Straße – Testauslösung
Zeit: 09:24 Uhr
Dauer: 40 Minuten
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1 Ein Melder in einer Anlieferungshalle hatte ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Betreiber den fehleranfälligen Melder testete. Kein weiterer Einsatz nötig.
Sonntag, 30.11.2025 – Vier Einsätze
Benzenauerstraße – Rauchwarnmelder ohne Ursache
Zeit: 11:18 Uhr
Dauer: 36 Minuten
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1 Ein Rauchwarnmelder löste grundlos aus. Die Polizei verschaffte Zugang, die Feuerwehr setzte die Tür wieder instand.
Klosterring, Irsee – Patientin über Drehleiter gerettet
Zeit: 14:10 Uhr
Dauer: 53 Minuten
Einsatzkräfte: 11
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1 Eine Patientin musste aus dem ersten Stock abgeleitert werden. Für den Einsatz war eine Straßensperrung notwendig.
Espachstraße – Doppelte Brandmelderauslösung in Tiefgarage
Erster Einsatz:
Zeit: 20:39 Uhr
Dauer: 28 Minuten
Einsatzkräfte: 13
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, LF 1/43/1 Ein Melder in der Tiefgarage löste aus. Es wurde kein Rauch oder Feuer festgestellt. Die Anlage wurde zurückgesetzt.
Zweiter Einsatz:
Zeit: 21:08 Uhr
Dauer: 43 Minuten
Einsatzkräfte: 13
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, LF 1/43/1 Der gleiche Melder löste erneut aus. Nach Prüfung durch die Hausverwaltung wurde dieser ausprogrammiert. Kein weiterer Einsatz notwendig.
Fazit
Die Feuerwehr Kaufbeuren war in der letzten Novemberwoche durchgehend im Einsatz – oft ohne tatsächliche Brand- oder Gefahrenlage. Fehlalarme, technische Störungen oder kleine Notlagen bestimmten das Bild.
Bewohnerin überrascht mutmaßlichen Täter in Kaufbeuren – Zeugenaufruf
Am Montagnachmittag, den 24. November 2025, wurde eine Bewohnerin in der Christian-Burde-Straße in Kaufbeuren auf eine unbekannte männliche Person aufmerksam, die sich gegen 16:00 Uhr in ihrem Garten aufhielt. Der Mann versuchte offenbar, sich über eine Tür Zutritt zur Garage des Hauses zu verschaffen. Der Einbruchsversuch blieb jedoch erfolglos.
Täter flüchtet nach Ansprache
Als die Bewohnerin den Mann ansprach, ergriff dieser umgehend die Flucht zu Fuß. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand weder ein Diebstahls- noch ein Sachschaden. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich, an der mehrere Streifen beteiligt waren, blieb ohne Erfolg.
Beschreibung des unbekannten Mannes
Der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß und schlank beschrieben. Er hatte kurze blonde Haare und trug einen hellgrauen Kapuzenpullover sowie eine helle Hose. Zudem soll er mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur fraglichen Zeit im Bereich der Christian-Burde-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zur Identität des Mannes machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Was sich am Wochenende in und um Kaufbeuren ereignet hat
Kaufbeuren. Am Freitagabend kam es im Bereich der Straße Rehgrund zu einer Unfallflucht. Ein geparkter weißer BMW wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Die Polizei Kaufbeuren bittet mögliche Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden.
Reh von Hunden gerissen – Verdacht auf Wilderei in Irsee
Irsee. Am Samstag, den 21. November 2025, gegen 15:30 Uhr, beobachtete eine Zeugin in der Frühlingsstraße ein dramatisches Geschehen: Zwei freilaufende Hunde jagten ein Reh und rissen es kurz darauf. Bei den Tieren handelt es sich um einen weißen Schäferhund und einen grauen Mischling.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise zum Hundehalter unter 08341/9330.
Frontalzusammenstoß auf der B16 – Zwei Leichtverletzte
Kaufbeuren/Biessenhofen. Am Samstagabend, gegen 18:40 Uhr, ereignete sich auf der B16 ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der Fahrer eines Pkw verlor vermutlich aufgrund ungeeigneter Bereifung die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal in ein entgegenkommendes Auto.
Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus Kaufbeuren gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.
Alarmierung zu schwerem Unfall – Vor Ort kein Eingreifen mehr nötig
Am Mittwoch, den 13. November 2025, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 11:21 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall bei Oggenried im Landkreis Ostallgäu alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: „Verkehrsunfall mit 1 oder 2 Pkw, Person eingeklemmt“.
Schneller Einsatz – keine Maßnahmen erforderlich
Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Kräfte aus Kaufbeuren vor Ort nicht mehr eingreifen mussten. Die örtlich zuständigen Einheiten hatten die Lage bereits unter Kontrolle. Der Einsatz für die Kaufbeurer Feuerwehr konnte somit nach kurzer Zeit beendet werden.
Drei Meldungen, drei Orte – was aktuell auf den Straßen passiert
GERMARINGEN. Eine Kontrolle auf der B12 bei Untergermaringen brachte am Dienstagvormittag ein deutlich überladenes Gespann zum Vorschein. Die Polizeiinspektion Buchloe stellte fest, dass die zulässige Anhängelast eines Pkw um rund 1.300 Kilogramm – also 52 Prozent – überschritten war. Dem 46-jährigen Fahrer aus Deutschland wurde die Weiterfahrt untersagt. Nach der amtlichen Wiegung erwarten ihn ein Bußgeld im mittleren dreistelligen Bereich sowie mögliche Punkte im Fahreignungsregister.
Zeugen nach Verkehrsunfallflucht in Kaufbeuren gesucht
KAUFBEUREN. In der Heinzelmannstraße kam es am Dienstag, den 11. November, zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen 14 und 19 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrer die Front eines am Straßenrand geparkten Fahrzeugs – vermutlich beim Ein- oder Ausparken. Der Vorfall ereignete sich gegenüber dem Ärztehaus. An dem beschädigten Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern, verließ der Unfallverursacher den Ort.
Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 08341 933-0.
Unachtsamkeit am Kreisverkehr führt zu Auffahrunfall
BERTOLDSHOFEN. Auf der B16 kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall. Eine 21-jährige Fahrerin musste vor dem Kreisverkehr verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende 42-jährige Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Sachschaden wird auf rund 7.500 Euro geschätzt. Das Fahrzeug des Verursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
GERMARINGEN. Am frühen Samstagabend kam es auf der OAL 15 bei Ketterschwang zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Ein 45-jähriger Landwirt war mit seinem Traktor samt angehängter Sämaschine unterwegs, als sich die Befestigung eines Anbauteils löste. Dieses prallte gegen die linke Front eines entgegenkommenden VW Polo, den eine 55-jährige Fahrerin lenkte. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden am Pkw beträgt etwa 5.000 Euro. Das Fahrzeug musste durch einen örtlichen Abschleppdienst abtransportiert werden. (Quelle: PI Buchloe)
Unfallflucht auf Parkplatz in Pforzen
PFORZEN. Am Freitag, den 7. November 2025, wurde zwischen 12:00 und 15:45 Uhr ein geparkter Seat auf dem Parkplatz „Am Moosberg“ beschädigt. Der Schaden entstand vermutlich beim Ein- oder Ausparken eines anderen Fahrzeugs. Der Verursacher verließ den Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden von rund 2.500 Euro zu kümmern. Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise unter Tel. 08341/933-0. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Schwerer Unfall bei Baisweil: Auto überschlägt sich
BAISWEIL. Ein junger Autofahrer verlor am Freitagabend gegen 19:55 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Baisweil und Großried die Kontrolle über seinen Wagen. In einer leichten Linkskurve kam der 23-jährige Fahrer mit seinem gelben Seat nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fuhr etwa 20 Meter an einer Böschung entlang, kippte aufgrund der Geschwindigkeit und der Straßenverhältnisse zur Seite und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Wagen erlitt Totalschaden in Höhe von rund 7.000 Euro und musste abgeschleppt werden. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Am Montagnachmittag wurde der Polizei Kaufbeuren eine randalierende Person in der Innenstadt gemeldet. Der 31-jährige Deutsche konnte am Salzmarkt angetroffen werden. Hierbei zeigte er sich sowohl verbal als auch körperlich aggressiv. Unter anderem trat er im Verlauf des Einsatzes mehrmals nach den eingesetzten Beamten und versuchte, diese zu schlagen, weshalb er gefesselt werden musste.
Zudem spuckte er umher und beleidigte sowie bedrohte die Beamten während des gesamten Einsatzes fortlaufend. Zwei Polizeibeamte wurden durch den Randalierer leicht verletzt. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht.
Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. (PI Kaufbeuren)
Zwei Vorfälle beschäftigen Polizei in Kaufbeuren und Ruderatshofen
Körperverletzungsversuch in der Kaufbeurer Innenstadt
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in der Innenstadt zu einem Vorfall, bei dem ein 39-jähriger Mann einen anderen Kaufbeurer mit einer Bierflasche attackieren wollte. Der mutmaßliche Täter versuchte, seinem 43-jährigen Kontrahenten mit der Flasche auf den Kopf zu schlagen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den 39-Jährigen.
Verkehrsunfall bei regennasser Fahrbahn
RUDERATSHOFEN. Am Freitag, den 24. Oktober 2025, gegen Mittag, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Ruderatshofen und Aitrang ein Verkehrsunfall. Eine 19-jährige Fahrerin aus dem Ostallgäu verlor auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen. Nachdem sie zunächst nach rechts von der Straße abgekommen war, lenkte sie gegen. Der Pkw geriet ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und prallte mit dem Heck gegen einen Baum. Erst etwa 25 Meter weiter kam das Fahrzeug in einem abgeernteten Maisfeld zum Stehen. Die junge Frau blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.500 Euro. Der entstandene Fremdschaden wird derzeit noch ermittelt.
Tragehilfen, Türöffnungen und ein kleiner Wiesenbrand – ein arbeitsreiches Wochenende für die Einsatzkräfte
Überblick über die Einsätze vom 17. bis 19. Oktober 2025
An diesem Herbstwochenende war die Feuerwehr Kaufbeuren mehrfach im Einsatz. Neben klassischer Technischer Hilfeleistung wurden auch Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie Amtshilfe für die Polizei geleistet. Zudem kam es zu einem kleinen Vegetationsbrand in Oberbeuren.
Hilfe für den Rettungsdienst bei Patiententransporten
Unterstützung bei Schwerlastrettung
19.10.2025, 11:52 Uhr – Wilhelmine-Mayer-Straße Ein Patient musste mithilfe einer Schwerlast-Schleifkorbtrage und Flaschenzug über das Treppenhaus gerettet werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst zusätzlich beim Umlagern.
Einsatzdauer: 1 Stunde 28 Minuten
Einsatzkräfte: 16 Personen
Fahrzeuge: DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1, RW 1/61/1
Tragehilfe für den Rettungsdienst
17.10.2025, 17:55 Uhr – Bachschmidstraße Ein Patient wurde per Tragetuch über das Treppenhaus in den Rettungswagen gebracht.
Einsatzdauer: 32 Minuten
Einsatzkräfte: 11 Personen
Fahrzeuge: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Türöffnungen und Unterstützung der Polizei
Wohnung geöffnet – aber niemand zuhause
17.10.2025, 18:29 Uhr – Riederlohweg Der Löschzug Neugablonz öffnete eine Wohnung zerstörungsfrei über ein gekipptes Fenster und eine Tür. Die Wohnung war leer.
Einsatzdauer: 44 Minuten
Einsatzkräfte: 20 Personen
Fahrzeuge: LF 2/43/1, MZF 2/11/1, DLK 2/30/1
Amtshilfe für die Polizei nach Einsatz
17.10.2025, 20:42 Uhr – Auerbergweg Nach einem Polizeieinsatz wurde eine Tür durch die Feuerwehr wieder verschlossen. Die Schlüssel wurden der Polizei übergeben.
Einsatzdauer: 1 Stunde 4 Minuten
Einsatzkräfte: 7 Personen
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
Technischer Fehlalarm und Vegetationsbrand
Fehlalarm durch E-Call-System
17.10.2025, 15:49 Uhr – Untere Au Ein ausgelöster E-Call eines PKW stellte sich als Fehlalarm heraus. Die Leitstelle stoppte den Einsatz während der Anfahrt. Vor Ort wurde der Werkstattleiter über das System belehrt.
Einsatzdauer: 31 Minuten
Einsatzkräfte: 10 Personen
Fahrzeuge: SBM (KF 1/2), RW 1/61/1
Wiesenbrand in Oberbeuren
18.10.2025, 16:36 Uhr – Untere Gasse Ein kleiner Bereich einer Wiese geriet in Brand. Die Feuerwehr Oberbeuren konnte das Feuer mit einer Kübelspritze schnell löschen.
Oberstleutnant Marcus Berndorfer betonte in seiner Rede den Wert von Soldatenkameradschaften als unschätzbaren Multiplikator in unserer Gesellschaft. Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Gedenktag erstmals in Kaufbeuren
Seit dem Jahr 2024 gedenkt die Luftwaffe am 24. September an Ereignisse und Besonderheiten ihrer eigenen Geschichte. An diesem Tag wird jährlich der Gefallenen und im Dienst Verstorbenen gedacht, das Erreichte gewürdigt und auf die Herausforderungen der Gegenwart geblickt.
In diesem Jahr richtete erstmals das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd (TAusbZLw Abt Süd) den Gedenktag auf dem Fliegerhorst aus: Dazu kamen rund 80 Teilnehmende aus den Soldatenkameradschaften Kaufbeuren, Kemnat, Ketterschwang, Obergermaringen, Mauerstetten, Wiedergeltingen, Amberg, Lindenberg und Martinszell mit ihren Fahnenabordnungen sowie Ehemalige und Reservedienstleistende auf den Fliegerhorst Kaufbeuren.
„Die Luftwaffe ist seit ihrer Aufstellung ein Garant für Sicherheit und Stabilität und hat sich in der NATO sowie über Europa hinaus einen verlässlichen und leistungsstarken Ruf erworben“, betonte der stellvertretende Kommandeur des TAusbZLw Abt Süd, Oberstleutnant Marcus Berndorfer, in seiner Begrüßungsrede. Dabei nannte er exemplarisch den ersten Hilfseinsatz nach einem Erdbeben im marokkanischen Agadir in den 1960er Jahren, langjährige Auslandseinsätze in Afghanistan und Mali und betonte die Sicherung des baltischen Luftraums im Rahmen des NATO-Air-Policing. Aktuell stünde die Landes- und Bündnisverteidigung wieder im Vordergrund. So sichere die Luftwaffe u.a. mit zwei Patriot-Feuereinheiten in Polen die NATO-Ostflanke. Berndorfer betonte die wichtige Rolle Kaufbeurens innerhalb der Luftwaffe, da bereits seit 1957 auf dem Fliegerhorst technische Ausbildungen durchgeführt werden. „Wir sind stolz auf die Qualität und Flexibilität, mit der wir das tun“, unterstrich der stellvertretende Kommandeur.
Für Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, der ebenfalls dem Gedenktag der Luftwaffe im Fliegerhorst beiwohnte, sei es ein Tag, „der uns dazu anregt, innezuhalten, zu reflektieren und Dankbarkeit zu zeigen für den Dienst, den Sie, die Mitglieder der Luftwaffe, Tag für Tag leisten, für Ihre unerschütterliche Loyalität und Ihre Hingabe.“ Der 24. September sei nicht nur ein Datum in unserem Kalender, sondern ein Symbol für eine Geschichte, die uns alle beträfe.
Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl, der als Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes zu den geladenen Gästen sprach, attestiert dem Fliegerhorst ein „Premiumstandort der Luftwaffe, ein Stützpfeiler unserer Bundeswehr“ zu sein. In seiner doch klaren und zielgerichteten Rede wandte sich der Abgeordnete primär an alle Soldatinnen und Soldaten: „Ich danke Euch, dass Ihr unsere Werte, unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Freiheit schützt und das auch in Zukunft tun werdet.“
Nach dem offiziellen Teil konnten die Teilnehmenden neben Gesprächen auch eindrucksvolle Einblicke in Bereiche der Tornado- und Aufklärungsdrohnenausbildung sowie zur geschichtlichen Entwicklung der technischen Ausbildung am Standort erhalten.
Viele ehemalige Soldaten ziehen nach dieser erfolgreichen Premiere ein positives Fazit. Unter ihnen auch Günter Goth, Stabsfeldwebel außer Dienst und Erster Vorsitzender der Soldatenkameradschaft Kaufbeuren: „Wir erleben hier hautnah den Wandel der Luftwaffe in einer schnelllebigen Zeit.“ Am Ende sind sich die Teilnehmenden einig: „Dieser Gedenktag der Luftwaffe muss wiederholt werden.“
Künftig wird jährlich in Verbänden und Dienststellen der Luftwaffe, so auch wieder in der Abteilung Süd, dieser Erinnerungs- und Gedenktag am 24. September durchgeführt.
Verkehrsunfälle zwischen Marktoberdorf und Wildpoldsried sorgen für Sperrungen und Rettungseinsätze
Frontalzusammenstoß bei Marktoberdorf: Fünf Verletzte und Totalschäden
Am Mittwoch gegen 10:38 Uhr kam es auf der B12 bei Marktoberdorf zu einem folgenschweren Unfall: Eine 55-jährige Fahrerin geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte frontal mit dem Auto einer 44-jährigen Frau zusammen. Durch die Kollision schleuderte das Fahrzeug der Unfallverursacherin und stieß mit einem weiteren Pkw eines 25-Jährigen zusammen. Zwei Personen wurden mittelschwer, drei leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 46.000 Euro, es handelt sich jeweils um wirtschaftliche Totalschäden. Aus einem der Unfallfahrzeuge lief Öl ins Erdreich, weshalb das Landratsamt eine Umweltprüfung veranlasste. Die B12 war zwischen Geisenried und Kraftisried für mehrere Stunden voll gesperrt. Neben mehreren Polizeistreifen waren auch der Rettungsdienst mit Hubschrauber und mehrere Feuerwehren im Einsatz.
Unfall bei Kraftisried: Sekundenschlaf als mögliche Ursache
Wenige Stunden später – gegen 14:15 Uhr – ereignete sich ein weiterer Unfall auf der B12 zwischen Kraftisried und Wildpoldsried. Ein 28-jähriger Fahrer kam in Fahrtrichtung Kempten auf die Gegenfahrbahn und streifte seitlich das entgegenkommende Auto eines 51-jährigen Mannes. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde leicht verletzt, der andere Fahrer mittelschwer. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden beträgt rund 17.000 Euro. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der 28-Jährige am Steuer eingeschlafen sein könnte – ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Auch hier liefen Betriebsstoffe aus, was eine Erdflächenabtragung durch die Umweltbehörde erforderlich machte. Der Verkehr wurde über Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Unfall im Innenhof der Mindelheimer Straße In der Nacht zum Sonntag, am 28.09.2025 gegen 01:00 Uhr, wurde im Innenhof der Mindelheimer Straße 43/43a in Kaufbeuren ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Der Sachschaden beträgt rund 2.500 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Ort des Geschehens, ohne sich zu melden. Die Polizei Kaufbeuren bittet unter 08341 933-0 um Hinweise.
Beschädigter Audi am Berufsschulparkplatz Bereits am Donnerstagmorgen kam es zu einem weiteren Fall von Unfallflucht. Auf dem Parkplatz der Berufsschule in der Schelmenhofstraße wurde ein Audi erheblich an der rechten Seite beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Auch hier bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise unter 08341 933-0.
Türschaden auf dem Parkplatz der Klosterbrauerei Irsee Am Dienstagmittag wurde auf dem Parkplatz der Klosterbrauerei in Irsee ein geparkter PKW beschädigt. Die Spuren deuten darauf hin, dass die Tür eines danebenstehenden Fahrzeugs gegen den Wagen schlug. Der Verursacher kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden. Hinweise nimmt die Polizei ebenfalls unter 08341 933-0 entgegen.
Jugendliche beschädigen Bushaltestelle
Sachbeschädigung im Gewerbegebiet Märzisried Am Samstagnachmittag meldete ein 12-jähriger Junge der Polizei, dass ein Jugendlicher die Glasscheibe eines Bushaltehäuschens in der Apfeltranger Straße eingeschlagen habe. Die Polizei konnte durch die Hinweise den 15-jährigen Tatverdächtigen ermitteln. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Der Schaden beträgt rund 500 Euro.
Betrunkener Radfahrer sorgt für Polizeieinsatz
Alkohol, Beleidigungen und Drogen im Spiel In der Nacht auf Sonntag wurde der Polizei ein betrunkener Radfahrer in Kaufbeuren gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten bestätigte sich der Verdacht: Der 36-Jährige wies einen Alkoholwert von über zwei Promille auf. Da er sich aggressiv verhielt, musste er gefesselt werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeikräfte mehrfach. In seiner Jackentasche fanden die Beamten zudem illegale Betäubungsmittel. Wie sich später herausstellte, war der Mann zuvor gegen ein Auto gefahren, wobei geringer Sachschaden entstand. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.
Die erfolgreichen Teilnehmer am Prüfungslehrgang Einsatztaucher Stufe zwei aus den Wasserwacht-Ortsgruppen Marktoberdorf, Füssen und Kaufbeuren. Hinten von links: Valentin Lämmle, Tim Sommer, Tobias Magg und vorne von links Christian Leonhart, Leon Opitz und Gregor Mayr. Foto: Tim Sommer, Kreiswasserwacht Ostallgäu
Erfolgreicher Ausbildungsabschluss am Steinberger See
Seit Dezember des vergangenen Jahres haben mehrere Mitglieder der Wasserwacht-Ortsgruppen Marktoberdorf, Füssen und Kaufbeuren eine intensive Ausbildung zum Einsatztaucher absolviert. Nach Monaten voller Theorieeinheiten, Praxistraining und regelmäßigen Übungstauchgängen konnten die Teilnehmer vor kurzem ihre Ausbildung erfolgreich abschließen.
Die Ausbildung umfasste wöchentliche Termine, bei denen zunächst im Hallenbad trainiert wurde. Mit zunehmender Erfahrung verlegten die angehenden Einsatztaucher ihre Übungen ins Freiwasser. Neben dem sicheren Umgang mit der anspruchsvollen Ausrüstung standen Orientierung, Kommunikation unter Wasser sowie Rettungstechniken im Mittelpunkt.
An einem fremden Gewässer, am Steinberger See in der Oberpfalz, führte der Wasserwacht-Bezirksverband Schwaben die Abschlussprüfung zum Einsatztaucher der Stufe zwei durch. Gemeinsam mit Einsatztauchern aus anderen Kreisverbänden stellten die jungen Ostallgäuer ihr Können unter Beweis, darunter Aufgabenstellungen wie Such- und Bergungseinsätze sowie das sichere Arbeiten in bis zu 20 Metern Tiefe. Alle sechs bestanden.
„Es war eine sehr anspruchsvolle Ausbildung, für die wir fast ein Jahr lang viel Freizeit geopfert haben“, zog Tim Sommer, stellv. Technischer Leiter der Kreiswasserwacht Ostallgäu sein Fazit. Mit dem neuen Qualifikationsnachweis dürfen die frisch ausgebildeten Einsatztaucher ab sofort im Wasserrettungsdienst eingesetzt werden. Ihr Können ist im Ernstfall von großer Bedeutung. Nämlich dann, wenn Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) der Wasserwacht bei der Suche nach vermissten Personen, bei Unfällen im Wasser oder bei technischen Hilfeleistungen angefordert werden, sind Einsatztaucher mit an Bord.
Besondere Anerkennung gilt dem Ausbilder-Team um Gerry Kögel und Karl Schied, die die Teilnehmer mit großem Engagement und Fachwissen während der gesamten Ausbildungszeit begleitet haben. „Ohne diese intensive Betreuung und den hohen persönlichen Einsatz wäre der erfolgreiche Abschluss nicht möglich gewesen“, ist sich Tim Sommer sicher. Die Ortsgruppen betonen ihre Dankbarkeit und sehen die Zunahme an gut ausgebildeten Einsatztauchern auch als Ergebnis dieser wertvollen Unterstützung.
Für die Wasserwacht im Ostallgäu und Kaufbeuren bedeutet der erfolgreiche Abschluss nicht nur eine wertvolle Verstärkung, sondern auch einen weiteren Schritt, die Sicherheit an Seen und Flüssen in der Region zu gewährleisten.
„Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“: Polizei setzt auf Prävention und Präsenz
Mit dem Schulstart am Dienstag, den 16. September 2025, beginnt für viele Kinder – insbesondere für Erstklässlerinnen und Erstklässler – ein neuer Lebensabschnitt. Damit verbunden sind neue Herausforderungen, auch im Straßenverkehr. Um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu erhöhen, beteiligt sich die Polizei bayernweit erneut an der Aktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“.
Vom 16.09. bis einschließlich 03.10.2025 intensivieren die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ihre Kontrollen rund um Schulen und Kindergärten – sowohl stationär als auch mobil. Kontrolliert werden unter anderem Geschwindigkeiten, Halteverbote und die Sicherung von Kindern im Auto.
Unfallzahlen 2024: Weniger Schwerverletzte, aber mehr Leichtverletzte
Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Schulwegunfälle mit 70 Fällen konstant. Die Zahl der verletzten Schülerinnen und Schüler stieg jedoch leicht auf 79. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der schwerverletzten Kinder von 12 auf 7 gesunken ist.
Die meisten Unfälle betrafen Kinder auf dem Fahrrad (42), gefolgt von Fußgängern (15). In überwachten Bereichen – etwa durch Schülerlotsen oder Polizeikräfte – kam es erfreulicherweise zu keinem einzigen Unfall.
Kontrollschwerpunkte: Sicherungspflicht und Fahrzeugausstattung
Parallel zur Gemeinschaftsaktion finden vom 16. bis 19. September die landesweiten Aktionstage zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht statt.
Zwar ist der Anteil ungesicherter Pkw-Insassen unter den Verkehrstoten rückläufig, doch 2024 kamen in Bayern immer noch 36 Menschen ohne Sicherheitsgurt ums Leben – darunter ein ungesichertes Kind. Die Polizei wird daher gerade beim Transport von Kindern auf die korrekte Nutzung von Kindersitzen und Gurten achten.
Gefahr durch „Eltern-Taxis“
Immer wieder entstehen vor Schulen gefährliche Situationen durch das sogenannte „Eltern-Taxi“ – Eltern, die ihre Kinder direkt vor das Schulgebäude fahren. Durch unübersichtliches Halten, Wenden und hohes Verkehrsaufkommen wird das Risiko für Unfälle erhöht.
Die Polizei appelliert deshalb an alle Eltern: Lassen Sie Ihre Kinder möglichst zu Fuß oder in Begleitung zur Schule gehen. Sollte ein Bringen mit dem Auto unvermeidbar sein, nutzen Sie bitte ausgewiesene Halte- und Parkbereiche.
Tipps für einen sicheren Schulweg
So unterstützen Sie Ihr Kind im Straßenverkehr
Üben Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind.
Wählen Sie immer den sichersten, nicht den kürzesten Weg.
Seien Sie Vorbild im Straßenverkehr – Kinder orientieren sich an Erwachsenen.
Achten Sie auf helle, gut sichtbare Kleidung (z. B. Reflektoren oder Warnwesten).
Fahrräder müssen verkehrssicher sein (Beleuchtung, Bremsen, Reflektoren).
Vermeiden Sie Autofahrten zur Schule – Kinder gewinnen durch selbstständiges Gehen Sicherheit und Orientierung.
Unfall, Brand und Vandalismus: Polizei ermittelt in mehreren Fällen
Verdächtige Sachbeschädigung am Gablonzer Ring
KAUFBEUREN. Am Montag, den 08.09.2025, kam es zwischen 07:00 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich des Gablonzer Rings zu einer Sachbeschädigung. Unbekannte Täter beschädigten vor einem Wohn- und Geschäftshaus einen Fahrradständer sowie ein Metalltrittgitter. Beides wurde offenbar gewaltsam verbogen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Die Polizei Kaufbeuren bittet Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Hinweise unter der Telefonnummer 08341/933-0.
Fahrerflucht auf Café-Parkplatz in Mauerstetten
MAUERSTETTEN. Auf dem Parkplatz eines Cafés im Alpenweg kam es am Montag, den 08.09.2025, in der Zeit zwischen 12:15 Uhr und 13:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein brauner VW Caddy wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der oder die Verursacherin verließ den Unfallort, ohne sich bei der Polizei zu melden oder Kontaktdaten zu hinterlassen. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Drei Fahrzeuge in Flammen – Großeinsatz der Feuerwehr
KAUFBEUREN. In der Nacht zum 10.09.2025 wurden kurz nach Mitternacht drei brennende Fahrzeuge in einem Wohngebiet gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr Kaufbeuren standen alle drei Pkw bereits in Vollbrand. Nur durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus verhindert werden. Im Zuge des Brandes kam es durch auslaufende Flüssigkeiten in der Kanalisation zu zwei Verpuffungen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird im mittleren fünfstelligen Bereich beziffert.
Im Einsatz waren 23 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen. Die ersten Ermittlungen übernahmen die Polizeiinspektion Kaufbeuren sowie der Kriminaldauerdienst aus Memmingen. Die weiteren Untersuchungen zur Brandursache führt das Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Auch in diesem Fall bittet die Polizei um Hinweise: Wer zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 08341/933-0 zu melden.
Großeinsatz für die Feuerwehr Kaufbeuren in der Obermayerstraße
Kaufbeuren, 10.09.2025 – In der Nacht zum Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren gegen 00:03 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Obermayerstraße gerufen. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei geparkte Fahrzeuge in Vollbrand. Dichter Rauch breitete sich über die gesamte Wohnstraße aus und erschwerte die Sicht.
Besonders gefährlich: Aus den brennenden Fahrzeugen trat Kraftstoff aus, der über die Straßenabläufe in die Kanalisation gelangte. Dort kam es zu einer Verpuffung, durch die zwei schwere Kanaldeckel aus ihren Verankerungen geschleudert wurden – einer davon sogar rund 100 Meter von der eigentlichen Brandstelle entfernt. Diese sekundäre Gefährdungslage stellte die Feuerwehr vor zusätzliche Herausforderungen.
Die Einsatzkräfte gingen mit drei Trupps unter Atemschutz und drei C-Rohren gegen die Flammen vor. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. In unmittelbarer Nähe zum Brandherd befanden sich eine Thujenhecke sowie ein weiterer Pkw, die durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr vor den Flammen geschützt werden konnten.
Nach dem Löschen mussten die durch die Hitze stark verformten Motorhauben der ausgebrannten Fahrzeuge mit einem hydraulischen Spreizer geöffnet werden, um die Fahrzeugbatterien abzuklemmen und so weitere Gefahren auszuschließen.
Das betroffene Kanalnetz wurde anschließend gründlich mit Wasser gespült und mithilfe eines Ex-Warngeräts auf eventuelle Explosionsgefahren überprüft – mit negativem Befund.
Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Personen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Im Einsatz waren insgesamt 23 Feuerwehrkräfte mit mehreren Fahrzeugen, darunter der Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeuge sowie ein Rüstwagen. Der Einsatz dauerte über vier Stunden.
Schneller, effizienter, flexibler – BRK Pfronten ersetzt 40 Jahre alte Feldküche durch moderne MFK 2
Die BRK-Bereitschaft Pfronten freut sich über eine bedeutende Modernisierung: Ab sofort steht den Einsatzkräften die neue Mobile Feldküche 2 (MFK 2) zur Verfügung. Damit wird die bisherige, über 40 Jahre alte Progress-Feldküche ersetzt.
Im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung der Einsatzmittel im Katastrophenschutz hat das Bayerische Rote Kreuz gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen und dem Bayerischen Innenministerium eine neue hochmoderne Feldküche konzipiert. Zwölf dieser mobilen Einheiten sind seit einigen Monaten innerhalb Bayerns im Einsatz. „Eine davon bei der Schnelleinsatzgruppe Verpflegung der Bereitschaft Pfronten“, berichtet Thomas Hofmann, Geschäftsführer des BRK-Kreisverband Ostallgäu.
BRK-Präsidentin Angelika Schorer freut sich über die innovative Gerätschaft: „Die neuen Feldküchen sind eine Innovation für die Versorgungslogistik im Katastrophenfall. Sie erlauben es uns, schneller und besser auf Einsatz- und Katastrophenszenarien zu reagieren – sei es bei Hochwasser, Waldbränden oder länger andauernden Stromausfällen.“ Angelika Schorer fügt an: „Wir danken dem Innenministerium für die umfassende Einbindung bei der Konzeption neuer Einheiten für den Katastrophenschutz.“ Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler betont: „Mit der MFK 2 sind wir noch leistungsfähiger und flexibler. Innerhalb von weniger als 30 Minuten ist die Küche einsatzbereit. So können wir im Katastrophen- oder Großeinsatzfall Menschen – sowohl Einsatzkräfte als auch die betroffene Bevölkerung – zuverlässig, hygienisch und in großem Umfang versorgen.“
Je nach Anforderung können komplette Menüs für bis zu 250 oder einfache Gerichte für 600 Personen zubereitet werden. Die Ausstattung umfasst einen Kombidämpfer mit 15 Einschubebenen, zwei Kessel à 133 Liter sowie ein Bratmodul mit 68 Litern Fassungsvermögen. „Die Module können direkt auf der Feldküche montiert oder bei Bedarf auch separat betrieben oder mit anderen Feldküchen gekoppelt werden – ein wichtiger Vorteil bei unterschiedlichen Einsatzszenarien von kleinen Versorgungspunkten bis hin zur Massenverpflegung,“ so Michael Stemmler.
Der Multi-Fuel-Brenner ermögliche den Betrieb mit Kerosin, Diesel oder Petroleum. Dank der hochwertigen Edelstahlverarbeitung wird eine hohe Hygiene und Korrosionsbeständigkeit sichergestellt. „Trotz der Leistungsfähigkeit liegt der maximale Energieverbrauch bei nur 1,1 kW, sodass der Betrieb mit unseren vorhandenen Aggregaten problemlos möglich ist“, erklärt der Bereitschaftsleiter.
Um die Einsatzbereitschaft dauerhaft sicherzustellen, werden Feldküchen-Köchinnen und -Köche beim Roten Kreuz umfassend ausgebildet. „Das Katastrophenschutzzentrum Ostallgäu Süd in Pfronten ist einer von nur drei Standorten in Bayern, an denen diese Lehrgänge stattfinden,“ betont Thomas Hofmann.
Die Ausbildung umfasst theoretische Inhalte wie Speiseplanberechnung, Personalplanung und Einsatztaktik, Ernährungslehre und Warenkunde, Hygiene, Reinigung, Sicherheitsvorschriften sowie praktisches Intensivtraining mit mobilen Küchen. Der Lehrgang erstreckt sich über zwei Wochenenden.
Die Bereitschaft Pfronten hat die neue Küche bereits intensiv getestet und erste Übungseinsätze durchgeführt. „Ein realer Einsatz steht noch bevor, doch wir sind bestens vorbereitet,“ sagt Bereitschaftsleiter Michael Stemmler.
Zwischen Täuschung und Verkehrsunfällen – Was sich rund um Kaufbeuren ereignete
GERMARINGEN – Schockanrufe: Zwei Rentnerinnen fast Opfer von Betrugsmasche
In zwei Fällen innerhalb weniger Tage versuchten Betrüger, mit der Schockanruf-Masche ältere Menschen unter Druck zu setzen.
Eine 86-jährige Frau wurde am Freitagnachmittag telefonisch kontaktiert. Der Anrufer behauptete, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse durch eine hohe Kaution vor der Haft bewahrt werden. Die Seniorin bereitete bereits eine Geldübergabe vor. Erst das rechtzeitige Eintreffen ihrer echten Tochter verhinderte den Betrug. Am 5. September folgte ein ähnlicher Anruf bei einer weiteren 86-Jährigen. Dieses Mal gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus und schilderte, dass die Tochter in einen tödlichen Unfall verwickelt sei. Auch hier wurde eine hohe Geldsumme gefordert – und zusätzlich nach Schmuck gefragt. Glücklicherweise konnte auch dieser Betrugsversuch durch das Eingreifen der Tochter verhindert werden. Die Polizei warnt eindringlich davor, am Telefon auf Geldforderungen einzugehen und rät, bei Verdacht sofort die 110 zu wählen.
MAUERSTETTEN – Unfallflucht in der Bahnhofstraße
Am Sonntagabend wurde in der Bahnhofstraße ein geparkter Dacia beschädigt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Ort, ohne die Polizei zu verständigen. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen um Hinweise unter 08341/933-0.
KAUFBEUREN – Zweiter Fall von Fahrerflucht in der Josef-Landes-Straße
Auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in Kaufbeuren zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein geparkter VW Golf wurde in der Josef-Landes-Straße am rechten hinteren Kotflügel beschädigt. Der Sachschaden liegt ebenfalls bei rund 1.000 Euro. Der unbekannte Verursacher hinterließ keine Nachricht und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Auch hier bittet die Polizei Kaufbeuren unter 08341/933-0 um sachdienliche Hinweise.
BIESSENHOFEN – Pkw-Fahrer bei regennasser Fahrbahn von Straße abgekommen
Auf der OAL 4 verlor am Freitagnachmittag ein 25-jähriger Autofahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn kam er von der Straße ab und landete im angrenzenden Unterholz. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
KAUFBEUREN – Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Am Donnerstagnachmittag kam es im Verteilerkreisel Kaufbeuren zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Ein 50-jähriger Motorradfahrer verlor beim Ausfahren in die Augsburger Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Während der Pkw-Fahrer unverletzt blieb, erlitt der Kradfahrer schwere Verletzungen, darunter mehrere Knochenbrüche, und wurde ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro. Bis zur Räumung der Unfallstelle kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstag, 11. September 2025, findet der bundesweite Warntag statt. Um 11:00 Uhr wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine zentrale Probewarnung ausgelöst. Ziel der Aktion: die Funktionsfähigkeit aller Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Ablauf: Warnung und Entwarnung
Nach der Auslösung um 11:00 Uhr folgt um 11:45 Uhr eine Entwarnung – ebenfalls über die beteiligten Warnkanäle. Wichtig: Über Cell Broadcast wird derzeit keine Entwarnung verschickt.
Diese Warnmittel kommen zum Einsatz
Die Warnmeldung wird über verschiedene Kanäle verbreitet:
Radio und Fernsehen
Warn-Apps wie NINA
Stadtinformationstafeln
Sirenen
Lautsprecherwagen
Infosysteme der Deutschen Bahn
Cell Broadcast (Mobilfunk)
Empfehlung der Stadt: Warn-App nutzen
Die Stadt Kaufbeuren rät allen Bürgerinnen und Bürgern, eine Warn-App wie NINA auf dem Smartphone zu installieren. Diese sind kostenlos in den App-Stores erhältlich.
Wichtig:
Das Smartphone muss eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden.
Ältere Geräte unterstützen Cell Broadcast teilweise nicht.
Die Stadt Kaufbeuren wird am Warntag zusätzlich die lokalen Sirenen auslösen. Außerdem informiert die Buron-App über den Probealarm, sobald dieser gestartet ist.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter: 👉 www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag
Motorradfahrer kollidiert mit Pkw – hoher Sachschaden und Verletzte
Am Donnerstagnachmittag kam es in Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich im Verteilerkreisel nahe der Augsburger Straße und sorgte vorübergehend für Verkehrsbehinderungen.
Unfallhergang: Kontrolle im Kreisel verloren
Ein 50-jähriger Motorradfahrer befuhr den Verteilerkreisel in Kaufbeuren mit der Absicht, in die Augsburger Straße auszufahren. Dabei verlor er aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad. In der Folge prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.
Verletzungen und Sachschaden
Der Motorradfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen, unter anderem Knochenbrüche, und wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Schätzungen auf rund 20.000 Euro.
Verkehrsbehinderungen nach dem Unfall
Während der Bergung der Fahrzeuge kam es im Bereich der Unfallstelle zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitete den Verkehr zwischenzeitlich um, um weitere Störungen zu vermeiden.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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