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Newsletter Panorama Soziales Top Verwaltung

Musikverein Germaringen spendet 1.000 Euro an den Allgäuer Hilfsfonds e.V.

Es handelt sich dabei um Spenden, die beim letzten Bezirksmusikfest Germaringen zusammengekommen sind.

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse hat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Allgäuer Hilfsfonds e.V. eine Spende über 1.000 Euro vom Musikverein Germaringen entgegengenommen. Die erste Vorsitzende des Musikvereins, Daniela Högner, übergab den symbolischen Spendenscheck bei einem persönlichen Termin mit dem Oberbürgermeister. Es handelt sich dabei um Spenden, die beim letzten Bezirksmusikfest Germaringen zusammengekommen sind.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Spende: „Ich bedanke mich recht herzlich beim Musikverein Germaringen für diese großzügige Spende. Unterstützung für Menschen, die in Not geraten sind, ist unglaublich wichtig. Durch solche Spenden halten wir die Möglichkeit aufrecht, über den Allgäuer Hilfsfonds e.V. schnell und unkompliziert helfen zu gönnen. Damit geben wir den Menschen, die Hilfe brauchen, Hoffnung und Zuversicht.“

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, dass sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.

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Gesundheit Newsletter Senioren Soziales Top

Bürger konnten ihre Gedächtnisleitung kostenfrei und mit Hilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen

Erster Demenz-Screeningtag in Kaufbeuren

In Kaufbeuren hat in Zusammenarbeit mit dem Digitalen Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) und der Aktions- und Begegnungsstätte Blaue Blume Schwaben der erste Demenz-Screeningtag stattgefunden. Bürgerinnen und Bürger konnten in den Räumlichkeiten der Aktions- und Begegnungsstätte Blaue Blume Schwaben ihre Gedächtnisleitung kostenfrei und mit Hilfe eines rund zehnminütigen wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen.

Ziel bei diesem Projekt ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen nachhaltig zu verbessern. Besonders im ländlichen Raum. Gefördert wird digiDEM Bayern vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention.

Rund 60 Bürgerinnen und Bürger kamen zum ersten Demenz-Screeningtag und haben ihre Gedächtnisleistung testen lassen. Damit waren in Kaufbeuren alle Screeningtermine ausgebucht und das große Interesse durch die Teilnehmenden hat gezeigt, dass es den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist, frühzeitig Gewissheit zu haben.

Neben der frühzeitigen Diagnose und dem Erkennen von Demenz kann es gerade für Angehörige sehr wichtig sein, sich rechtzeitig Hilfe zu holen und sich an eine Beratungsstelle zu wenden. Kaufbeuren bietet hier ein breites Angebot an Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung. Die Beratungsstellen sind unter www.pflegeplatz.kaufbeuren.de aufgelistet. Angebote der Unterstützung finden Sie auf www.senioren.kaufbeuren.de

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Gesundheit Newsletter Veranstaltung

Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee 2024 in Planung. Aufruf für Veranstaltende

Beteiligt sind alle vier Landkreise – vom Unterallgäu über das Ostallgäu und Oberallgäu bis zum Landkreis Lindau am Bodensee – sowie die kreisfreien Städte Memmingen, Kaufbeuren und Kempten

Die Vorbereitungen für die diesjährige Gesundheitswoche starten! Regionale Anbietende wie Vereine, Fitnessstudios, Praxen, Gemeinden, Kursleiterinnen und Kursleiter können ab sofort ihre Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention melden. Die Veranstaltungen werden kostenlos im Onlinekalender der Themenwoche veröffentlicht. Beteiligt sind alle vier Landkreise – vom Unterallgäu über das Ostallgäu und Oberallgäu bis zum Landkreis Lindau am Bodensee – sowie die kreisfreien Städte Memmingen, Kaufbeuren und Kempten.

Nach der erfolgreichen Premiere der Gesundheitswoche im vergangenen Jahr, die das gesamte Allgäu umfasste, wird diese nun fortgeführt. Die Gesundheitswoche unter dem Motto „(R)Auszeit für Alle“ findet vom 15. bis 23. Juni statt. Ziel der Gesundheitswoche ist es, auf die vielfältigen Gesundheitsangebote aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen zu inspirieren, sich eine Auszeit zu nehmen, neue Kraft zu schöpfen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Von Ernährungstipps durch Expertinnen und Experten über Nordic Walking speziell für Seniorinnen und Senioren bis hin zu Trainings zur Stressbewältigung, gesundheitsfördernden Angeboten in Schulen und Betrieben oder digitalen Präventionskursen: „Wir freuen uns über Live-Angebote ebenso wie über Online-Workshops und andere kreative Formate! Eine vielfältige Gesundheitswoche setzt wieder ein breit gefächertes Angebot zur Gesundheitsförderung voraus“, erklären die Organisatorinnen und Organisatoren der Gesundheitsregionenplus und der Gesundheitsämter im Allgäu.

Im Fokus der diesjährigen Gesundheitswoche steht das gemeinsame Erlebnis aller Interessierten vom Allgäu bis zum Bodensee in Bezug auf Themen der Gesundheitsvorsorge und Prävention. Ein besonderer Schwerpunkt der Gesundheitswoche liegt in diesem Jahr auf der Frauengesundheit.

Aber auch alle anderen Veranstaltungsangebote, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, beispielsweise an Menschen mit körperlichen Einschränkungen, sind möglich. „Jedes Angebot, das eine Auszeit vom Alltag ermöglicht, ist willkommen“, betont das Organisationsteam.

Nähere Informationen zur zweiten Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee und die Möglichkeit, Angebote zu melden, finden Sie unter: www.allgaeuer-gesundheitswoche.de oder in

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Politik Top Verwaltung

Treffen der ehemaligen Kaufbeurer Stadträtinnen und Stadträte im Rathaus

Seit 2009 lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse ehemalige Stadträtinnen und Stadträte zu einem gemütlichen Beisammensein ein

Der Oberbürgermeister hat den Ehemaligen einen kurzen Überblick über die aktuell wichtigsten Themen der Kaufbeurer Stadtratspolitik gegeben. Beim anschließenden gegenseitigen regen und geselligen Austausch gab es noch Kaffee und Kuchen. Das diesjährige Treffen war das mittlerweile achte dieser Art. Seit dem letzten Treffen sind fast sieben Jahre vergangen. Ein Grund für die lange Pause war unter anderem die Coronapandemie. Bisher fand das Treffen seit Bestehen im Schnitt alle zwei Jahre statt.

Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr nicht nur die ehemaligen Stadträtinnen und Stadträte eingeladen, sondern auch ehemalige Oberbürgermeister, Bürgermeister und Referatsleitungen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse dazu: „Ich freue mich immer wieder sehr auf diese Treffen. Es ist auch immer ein Blick in die Vergangenheit der Stadtpolitik. Ich finde es wichtig, dass diejenigen, die früher die Geschicke der Stadt gelenkt haben, auch aus erster Hand einen Überblick der aktuellen Stadtpolitik bekommen. Es ist eine tolle Gelegenheit für einen gegenseitigen Austausch.“

Insgesamt nahmen rund 35 Ehemalige der Stadt an dem Treffen in diesem Jahr teil.

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Panorama Politik Verwaltung

Meilenstein – finale Phase einer Studie für die Gründung eines Verkehrsverbundes im Allgäu

Die Studie zur Verbundintegration in den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu sowie den kreisfreien Städten Kempten und Kaufbeuren erreicht einen wichtigen Meilenstein.

Die vier Gebietskörperschaften haben 2021 PTV Transport Consult GmbH und Rödl & Partner mit der Durchführung der Verbundstudie beauftragt. In den ersten Schritten wurde sowohl die verkehrliche als auch die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit eines Verkehrsverbundes im Allgäu nachgewiesen.

Im letzten Jahr konnten wesentliche Eckpunkte zwischen den Beteiligten (Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen, Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, sowie den Landrätinnen und Oberbürgermeistern) im Allgäu abgestimmt werden, um einen Verkehrsverbund für Bus und Bahn im Allgäu entstehen zu lassen. In den folgenden Wochen sollen die zuständigen Gremien in den beteiligten Gebietskörperschaften darüber informiert werden. Damit wird gleichzeitig die finale Phase der Verbundstudie eingeläutet. Bis Jahresende soll abschließend ausgestaltet werden, wie der künftige Verbundtarif aussehen soll, welche Aufgaben der Verbund übernimmt und wie konkret die Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern strukturiert wird.

Dabei ist auch zu klären, wie der Verbundtarif bestmöglich eingegliedert werden kann, da sich die Tariflandschaft durch Deutschlandticket und Digitalisierung schnell wandelt. Die entstehenden Kosten durch die Verbundgesellschaft und die Harmonisierung der heute drei unterschiedlichen Tarife für Bus und Bahn im Allgäu und die Aufteilung auf die beteiligten Aufgabenträger werden ebenso benannt.

Auch das bayerische Verkehrsministerium begrüßt die mögliche Gründung eines Verkehrsverbunds im Allgäu und geht von umfangreichen Verbesserungen für die Fahrgäste aus. Auf der Agenda des Ministeriums steht die Einrichtung flächendeckender Verkehrsverbünde in ganz Bayern. Daher unterstützt der Freistaat im Allgäu die Grundlagenstudie mit bis zu 2,1 Millionen Euro. Wenn die Verbundgründung in der Region beschlossen wird, gibt es auch für die einmaligen und laufenden Kosten des Verkehrsverbunds umfangreiche staatliche Förderangebote.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Verbundintegration im Allgäu ein wichtiges Projekt für die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs darstellt. „Mit diesem Projekt stellt die Region die notwendigen Weichen, um für die anspruchsvollen Aufgaben, die im Rahmen der Verkehrswende auf uns zukommen werden, gerüstet zu sein. Ich freue mich, dass im Anschluss an die positive Gremienbefassung, die konkreten Schritte zur Verbundgründung vorbereitet werden können“, so Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle. Es wird eine abschließende Entscheidung der zuständigen Gremien über die Verbundgründung bis Jahresende angestrebt, um den Menschen im Allgäu den Zugang zum Bus- und Bahnangebot in der Region weiter zu vereinfachen.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Kaufbeuren erhöht seine Hebesätze für Gewerbesteuer und Grundsteuer B rückwirkend zum 01.01.2024

Die Entscheidung über die Anpassung der Hebesätze ist ein Ergebnis eines mehrstufigen Beratungsprozesses

In seiner Sitzung im März 2024 hat der Stadtrat den Haushalt für das Jahr 2024 verabschiedet. Dieser Beschlussfassung ging die erforderliche Anpassung der Hebesätze für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer B voraus. Diese wurden mit einer sogenannten Hebesatzsatzung rückwirkend zum 01.01.2024 erhöht. Zuletzt wurden die Hebesätze im Jahr 1992 angepasst.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer wird der Hebesatz im Jahr 2024 von 330 v. H. auf 353 v. H. angehoben. Dies entspricht dem durchschnittlichen Hebesatz der kreisfreien Städte (Größenklasse bis 50.000 Einwohner) im Jahr 2023. In dieser Höhe muss der Hebesatz mindestens festgelegt werden, wenn eine Kommune – wie die Stadt Kaufbeuren – beabsichtigt einen Antrag auf Gewährung von Bedarfszuweisungen nach Art. 11 Bayerisches Finanzausgleichsgesetz zu stellen. Der durchschnittliche Hebesatz aller kreisfreien Kommunen in Bayern liegt mit 456 % noch erheblich höher.

Bei gleichbleibendem Steuermessbetrag erhöht sich die Steuerschuld der Gewerbetreibenden damit um rund 7 %. Die voraussichtlichen Mehrerträge im städtischen Haushalt sind im Jahr 2024 mit rund 1,4 Mio. Euro eingeplant.

Grundsteuer B

Bei der Grundsteuer B wird der Hebesatz im Jahr 2024 von 385 v. H. auf 430 v. H. angehoben. Dies entspricht dem durchschnittlichen Hebesatz der kreisfreien Städte (Größenklasse bis 100.000 Einwohner) im Jahr 2023. Wie bei der Gewerbesteuer liegt auch hier der durchschnittliche Hebesatz aller kreisfreien Kommunen in Bayern mit 495 v. H. deutlich über dem neu festgesetzten Hebesatz für die Stadt Kaufbeuren.

Für die Grundstückseigentümer bedeutet die Änderung des Hebesatzes im Jahr 2024 bei gleichbleibendem Steuermessbetrag eine Erhöhung der Steuerschuld um rund 11,7 %. Im Haushaltsjahr 2024 sind voraussichtliche Mehrerträge von rund 0,7 Mio. Euro eingeplant.

Durch die Grundsteuerrechtsreform werden Bundesweit alle festgesetzten Hebesätze (auch die nun neu festgesetzten Hebesätze) zum 31.12.2024 außer Kraft treten. Bei der im Herbst 2024 erforderlichen Beschlussfassung über den ab 01.01.2025 gültigen Hebesatz für die Grundsteuer B berücksichtigt der Stadtrat, dass das Gesamtaufkommen der Grundsteuer B im Jahr 2025 in etwa dem Aufkommen aus dem Vorjahr entspricht.

Der Versand der Änderungsbescheide für die Gewerbesteuer erfolgt voraussichtlich am Freitag, 12.04.2024. Der Versand für die Änderungsbescheide für die Grundsteuer B ist im Mai 2024 vorgesehen. Beide Versandtermine sind bewusst ohne zeitlichen Zusammenhang mit den regulären Steuerterminen gewählt worden, damit ausreichend Personalkapazitäten für etwaige Rückfragen zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung über die Anpassung der Hebesätze ist ein Ergebnis eines mehrstufigen Beratungsprozesses. In diesem Prozess gingen dieser Maßnahme starke Kürzungen im Aufwandsbereich und bei den Investitionen voraus. Eine moderate Anhebung der Hebesätze nach 32 Jahren ist angesichts der enormen finanzwirtschaftlichen Herausforderungen leider unerlässlich

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Panorama Verwaltung

Sperrung der unteren Kaiser-Max-Straße – Bürgerbüro und Zulassungsstelle geschlossen – Sperrung der Jägerstraße

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Sperrung der unteren Kaiser-Max-Straße am Freitag 19. April

Die untere Kaiser-Max-Straße ist am Freitag, den 19. April von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund der Sperrung ist die Veranstaltung „Pflege gegen Rechts“.

Bürgerbüro und Zulassungsstelle am 23.04.2024 geschlossen

Am Dienstag, 23.04.2024, haben die Zulassungsstelle und die Bürgerbüros in Kaufbeuren und Neugablonz aufgrund einer betriebsbedingten Maßnahme ganztätig geschlossen. An diesem Tag können Ihre Anliegen auch leider nicht telefonisch bearbeitet werden. Ab Mittwoch, 24.04.2024, stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen zu den entsprechenden Termin- und Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

Sperrung der Jägerstraße und den Kreuzungsbereichen Fichtenweg/Jägerstraße und Eichenmähderweg/Jägerstraße

Die Jägerstraße ist in der Zeit vom 16. April bis 30. April für 4 Arbeitstage, aufgrund von Fräs- und Asphaltierungsarbeiten, für den Verkehr gesperrt. Die Kreuzungsbereiche Fichtenweg/Jägerstraße und Eichenmähderweg/Jägerstraße sind im oben genannten Zeitraum wechselseitig gesperrt, sodass eine Zufahrt für die Anlieger gewährleistet ist.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Stopp der Bauarbeiten in der Augsburger Straße – Fertigstellung voraussichtlich erst Ende des Jahres

Die Deutsche Bahn informiert

Die Deutsche Bahn hat die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Augsburger Straße vorübergehend gestoppt. Grund ist eine nötige Umplanung der Brückenlager, welche die Lasten an die Brückenpfeiler weiterleiten. Die neuen Brückenlager befinden sich bereits in der Herstellung.

Die Fertigstellung der neuen Bahnbrücke verschiebt sich dadurch. Sie soll voraussichtlich bis Ende des Jahres erfolgen. Der vorübergehende Baustopp hat Auswirkungen auf den im Anschluss geplanten Ausbau der Augsburger Straße zwischen dem Kaufland-Markt und der „Alten Poststraße“.

Die Stadt Kaufbeuren und die Deutsche Bahn arbeiten mit Hochdruck daran, die zeitliche Verschiebung der Baumaßnahme so gering wie möglich zu halten. Die geplante Sperrung der Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und Buchloe zwischen dem 21.05.2024 und 28.05.2024 entfällt somit. Der Personenverkehr findet in diesem Zeitraum wie gewohnt statt.

Die Augsburger Straße bleibt im Bereich der Eisenbahnüberführung zwischen der Straße „Am Hang“ und der „Alten Poststraße“ vorerst beidseitig mit geringfügigen Einschränkungen nutzbar. Der Geh- und Radweg verbleibt ebenso in seiner aktuell geänderten Lage. Der zeitliche Ablauf des geplanten Straßenausbaus hängt stark von den Ergebnissen der Abstimmung der Planungsbüros ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkret benannt werden. Alle weiteren Termine und geplanten Baumaßnahmen werden mit ausreichendem Vorlauf öffentlich bekannt gegeben.

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Panorama Verwaltung

Treffen des Vorstandes des Bundesverbands der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. im Rathaus Kaufbeuren

Empfang im historischen Sitzungssaal

Der Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. (BDS) hat sich im März in Kaufbeuren getroffen, um den Heimatort des Junior-Vizepräsidenten Mathias Müller (Leiter des Standesamts Kaufbeuren und Vorsitzender des Fachverbands der bayerischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V.) kennenzulernen.

Im Rahmen des Besuchs wurde die Vorstandschaft mit Präsident Volker Weber, Geschäftsführer Gerhard Bangert und den beiden künftigen Geschäftsführerinnen Ina Gärtner und Beate Tripp von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen.

Der Oberbürgermeister erklärte in seiner gewohnt lockeren und humorvollen Vortragsweise die Geschichte der Stadt Kaufbeuren und konnte den Besucherinnen und Besuchern einen kleinen Einblick in die über 1.000-jährige Geschichte der Stadt vermitteln. Anschließend besichtigten die Vorstandsmitglieder im Rahmen einer Stadtführung von Stadtführer Klaus Müller die Stadtmauer und den Fünfknopfturm.

Der Bundesverband der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten wurde am 11. August 1920 in Kassel als „Reichsverband der Standesbeamten Deutschlands“ gegründet und ist seitdem Dachverband der 16 Landesverbände und Träger der Aus- und Fortbildung der deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten und der Akademie für Staatsangehörigkeitsrecht und Meldewesen mit Sitz in Bad Salzschlirf.

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Panorama Verwaltung

Kanalsanierungen in Neugablonz ab dem 04.04.2024

Die Anwohner und Anwohnerinnen werden gebeten, sich darauf einzustellen

Ab Donnerstag, 04.04.2024, führt die Firma AKS Umwelttechnik GmbH im Auftrag der Stadt Kaufbeuren bis Dienstag, 30.04.2024, Kanalsanierungsarbeiten in Neugablonz durch.

Betroffen von diesen Arbeiten sind folgende Straßen: Am Grünen Zentrum, Gürtlerstraße, Glasstraße und Gablonzer Ring.

Die Anwohner und Anwohnerinnen werden gebeten, sich darauf einzustellen, dass es zu kurzzeitigen Behinderungen kommen kann. In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Parkmöglichkeiten kurzzeitig wegfallen. Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis.

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Panorama Verwaltung

Biotonnenreinigung in Kaufbeuren ab dem 08. April 2024

In der Woche vom 08.04.2024 – 12.04.2024 findet im Stadtgebiet Kaufbeuren die Biotonnenreinigung statt

Die Stadt Kaufbeuren bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, Ihre Biotonne zur Leerung bereits bis 06:30 Uhr bereitzustellen und die Tonne erst nach der Reinigung wieder zu befüllen.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert: Vollsperrung Gartenweg – Standesamt geschlossen

Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis

Vollsperrung Gartenweg aufgrund von Versorgungsleitungsarbeiten

Das Städtische Wasserwerk wird gemeinsam mit der schwaben netz GmbH und der Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerke GmbH ab Montag, 08.04.2024, Arbeiten an den Versorgungsleitungen im Gartenweg (ab Einmündung Am Hang bis Einmündung Hirschzeller Straße) durchführen.

Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2024. In dieser Zeit wird der genannte Teil nicht befahrbar und vollgesperrt sein. Die Zufahrt für Anwohner und Anwohnerinnen bleibt gewährleistet. Sofern Einschränkungen der Wasserversorgung oder der Zufahrten erforderlich werden, werden die Bewohnerinnen und Bewohner hierüber rechtzeitig informiert.

Für Rückfragen steht das Städtische Wasserwerk unter 08341 437-500 gerne zur Verfügung.

Standesamt geschlossen

Aufgrund einer dreitägigen Fortbildungsveranstaltung ist das Standesamt im Rathaus Kaufbeuren von Montag, 15.04.2024, bis einschließlich Mittwoch, 17.04.2024, für den gesamten Parteiverkehr geschlossen. An diesen Tagen können keine Urkunden ausgestellt und Termine vereinbart werden. Auch können Anliegen im genannten Zeitraum leider nicht telefonisch bearbeitet werden.

Ab Donnerstag, 18.04.2024, steht das Standesamt wieder wie gewohnt zur Verfügung.

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Panorama Verwaltung

Auf die Fundsachen, fertig, los! Online-Fundsachenversteigerung der Stadt Kaufbeuren

Angeboten werden Fundsachen, für die nach der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten kein Eigentümer gefunden wurde

Darunter sind Fahrräder, Echtschmuck, Handys. Das Auktionsverfahren ähnelt gängigen bekannten Onlineauktionsformaten. Allerdings werden die Fundsachen in einer Rückwärtsauktion versteigert: Anders als bei herkömmlichen Auktionen erhält dabei nicht derjenige den Zuschlag, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne das höchste Gebot abgibt, sondern derjenige, der bei einem fallenden Preis das erste Gebot abgibt. Der Datenschutz und die rechtlichen Vorgaben werden dabei natürlich eingehalten. Wer sich vorab über diese Art der Auktion schlau machen will, kann dies unter www.sonderauktionen.net tun.

Die Versteigerung wird sechs Wochen vor dem Start der Auktion ortsüblich bekannt gemacht. Hier können die Fundsachen bereits angeschaut werden

Für die Auktion selbst gibt es eine zehntägige Frist zwischen dem 11.04.2024 und dem 21.04.2024, innerhalb der die Interessenten steigern können. Viel Spaß beim Bieten!

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Politik Sport Verwaltung

Sportentwicklungsplan für die Stadt Kaufbeuren beschlossen

Kaufbeuren kann auf eine vielfältige Sportlandschaft blicken, umso wichtiger ist es, hier ein Zeichen zu setzen und die Entwicklung weiter voranzutreiben

Sport verbindet. Sport zu treiben war, ist und wird immer „in“ sein. Sport ist für alle da und muss für alle zugänglich sein. Diese Leitmotive illustrieren die letzten zwei Jahre intensiver, städtischer Beschäftigung mit den unterschiedlichen Facetten des Breiten-, Freizeit- und Spitzensports in Kaufbeuren auf eindrückliche Weise.
Im Jahr 2022 haben die Stadträtinnen und Stadträte die Verwaltung beauftragt, die Rahmenbedingungen für Sport und Bewegung in Kaufbeuren zu untersuchen, die Sport- und Bewegungslandschaft zu bewerten und Potenziale zur Ertüchtigung zu erschließen. Mit dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) und dem Stadtberatungsbüro Dr. Fries ist ein Sportentwicklungsplan, der mit Mitteln aus der Stadtbauförderung „Lebendige Zentren“ unterstützt wurde, erstellt worden. Dieser Plan wurde nun in der Stadtratssitzung im März 2024 einstimmig beschlossen.

Getreu dem partizipativen Ansatz: „Betroffene zu Beteiligten machen“, wurde der Sportentwicklungsplan durch die Teilnahme an einer repräsentativen Umfrage von Vereinen, Bildungsträgern und Bürgerinnen und Bürgern erstellt. Über diese Befragung wurden Rückmeldungen zur aktuellen Situation und Verbesserungsvorschläge abgefragt. Die Ergebnisse mündeten in eine Bedarfsanalyse, die zusätzlich durch eine Bestandsaufnahme zum Beispiel in den Bereichen Sport- und Bewegungsangebote, Sport- und Bewegungsräume sowie aus Daten der Bevölkerungs- und Schulentwicklung ergänzt wurde. Eine Steuerungsgruppe bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates und der Verwaltung hat die Resultate in vier Workshops ausgewertet und eine Empfehlung für die Umsetzung des Sportentwicklungsplans ausgearbeitet. Im Vordergrund der Settings standen dabei nicht nur die Befunde der durchgeführten Evaluierungen, sondern der Austausch der Experten und Expertinnen aus Bildung, Vereinen, Jugend- und Gesundheitsinstitutionen, Stadtplanung, Politik und Kommunalverwaltung. Der partizipative Dialog reichte weit über die vorhandenen Ressourcen und die Anregungen zur Ertüchtigung von Sporthallen und Sportstätten hinaus, allen Teilnehmenden betonten die elementare Bedeutung von Sport, Gesundheit und Bewegung für Jung und Alt.

Handlungsempfehlungen und Ziele sind themenübergreifend zum zukünftigen kommunalen Sportmanagement, zur Kooperation und Organisation mit den Vereinen, zur Bedeutung der Bewegung für alle Generationen, zur baulichen Ertüchtigung sowie zu den Sanierungen von Sportstätten getroffen worden. Exemplarisch kann die Etablierung eines regelmäßigen Austauschforums zwischen Vereinen und Verwaltung genannt werden. Interessierte Pädagogen und Pädagoginnen in Kitas und Schule sollen sich wirksamer als Multiplikatoren in Sachen Sport qualifizieren und die Freude und Leidenschaft für die Bewegung bei Kindern und Jugendlichen wecken und fördern. Ebenso konstatiert der Plan eine breitere Wahrnehmung und Stärkung des öffentlichen Raum als Bewegungs- und Freizeitfläche für alle.

Oberste Prämisse bei allen Zielen ist es, Aktivität und Bewegung weiter zu fördern und dadurch positive Lebensenergie, Fitness und Wohlbefinden der Kaufbeurer Bürger und Bürgerinnen zu erhalten.

Außerdem sollen durch gezielte Werbung neuer Mitglieder wieder mehr Menschen in Sportvereine gebracht werden, denn das schafft Verbundenheit in der Gesellschaft.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt freut sich über das Ergebnis: „Kaufbeuren kann auf eine vielfältige Sportlandschaft blicken, umso wichtiger ist es, hier ein Zeichen zu setzen und die Entwicklung weiter voranzutreiben. Dazu trägt der Sport in jeder Form bei. Verbindendes Glied der Planung ist der generationenübergreifende Ansatz und die Zukunftsorientierung. Der Sportentwicklungsplan ist ein wichtiger Baustein, um die soziale Gemeinschaft unserer Stadt weiter auszubauen. Ich möchte mich auch im Namen des Stadtrates und der Stadtverwaltung bei allen Beteiligten, die bei der Erarbeitung des Sportentwicklungsplans mitgewirkt haben, für deren Einsatz sehr herzlich bedanken. Auch wenn wir auf Grund von knappen Finanzressourcen nicht alle Ziele und Empfehlungen sofort und zügig umsetzen können, gibt uns der Leitfaden einen Rahmen und einen Auftrag, in den kommenden Jahren schrittweise und priorisierend die Sport- und Bewegungslandschaft zu stärken und zu erweitern. Wir haben durch die kooperative Arbeit in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam ein tolles und lohnenswertes Ergebnis erzielt, das es jetzt gilt, in die Tat umzusetzen.“

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Frei Parken 2024 in Kaufbeuren – so geht es weiter

Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Altstadt an Samstagen

Die Stadt Kaufbeuren und die Sparkasse hatten 2023 eine Kooperation geschlossen, die das kostenfreie Parken seit dem 01.04.2023 im Parkhaus am Kunsthaus und S-Parkhaus Süd jeden Samstag ermöglichte.

Mit dieser Aktion wollten beide Partner zur Attraktivität und Anziehungskraft von Kaufbeuren und insbesondere der Innenstadt beitragen. Das Angebot wurde von vielen Nutzerinnen und Nutzern, sowohl aus Kaufbeuren als auch von außerhalb, stetig mehr in Anspruch genommen. Die Parkhausnutzung stieg um 33 %. Die Aktion war für ein Jahr bis Ende März 2024 finanziert und angesetzt.

Aufgrund des Anklangs wird das Angebot bis auf Weiteres fortgesetzt, ab 01.04.2024 jedoch in geänderter Form. Die Stadt wird das freie Parken im Parkhaus am Kunsthaus weiter wie gewohnt anbieten. Im S-Parkhaus Süd wird die jeweils erste Park-Stunde kostenlos sein. Kaufbeuren hatte der Sparkasse bisher die Kosten für die Parkgebühren erstattet. Dieser Ausgleich ist im neuen Haushalt der Stadt nicht mehr vorgesehen, weshalb man sich gemeinsam dazu entschlossen hat, eine andere Form des freien Parkens anzubieten.

Andreas Bauer, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur und Liegenschaften dazu: „Zur Unterstützung des Einzelhandels und zur Stärkung unserer Altstadt ist es mir wichtig, das erfolgreiche Projekt des freien Parkens an Samstagen fortzusetzen. Ich freue mich sehr, dass auch die Sparkasse Allgäu weiterhin mit dabei ist. Somit können wir weiterhin einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unserer Altstadt an Samstagen leisten.“

„Durch die Fortsetzung und Aktualisierung der Aktion möchten wir die Innenstadt beleben und weiterhin den Einzelhandel unterstützen.“, bestätigt Birgit Pfeifer, stellv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu. Die Vergünstigung der ersten Stunde soll bis in den Sommer hinein gelten.

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Veranstaltung Verwaltung

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse geht heuer wieder auf seine „24-Stunden-OB on Tour“

Heute in genau drei Monaten, am Freitag, 21.06.2024, geht’s los

Nach einem Jahr Pause wird Oberbürgermeister Stefan Bosse wieder zu seiner großen 24-Stunden-Tour durch Kaufbeuren aufbrechen.

Heute in genau drei Monaten, am Freitag, 21.06.2024, geht’s los.

Und der OB hat sich viel vorgenommen. Das geplante Motto ist: Fünf Stadtteile, fünf Vereine und fünf Firmen. Er möchte interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei zu je einer Führung durch die fünf Stadtteile einladen. Gleichzeitig soll bis zu fünf Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen Herausforderungen oder größere Projekte vorzustellen.

Gleiches gilt für bis zu fünf Firmen, die an diesem Tag ihre Arbeit präsentieren möchten. Gleichzeitig soll aber auch Zeit für Bürgerinnen und Bürgern sein, die dem OB ihre Anliegen, Ideen oder auch Sorgen schildern können. Außerhalb von gewohnten Arbeits-, Dienst- und Standard-Öffnungszeiten. Darauf freut sich der Oberbürgermeister.

„Es hat sich mittlerweile ein Rhythmus bei dieser 24-Stunden-Tour etabliert und diesen möchte ich beibehalten. Somit ist klar, dass ich diesem Jahr wieder unterwegs sein werde. Auf die vielen spannenden Erlebnisse und Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer schönen Stadt freue ich mich jetzt schon ganz besonders. Dieser Tag war in der Vergangenheit immer sehr speziell und ich habe die Stadt Kaufbeuren oft von einer ganz speziellen Seite erlebt.“

Wenn Sie Interesse an einem Besuch des Oberbürgermeisters während seiner 24-Stunden-Tour haben, können Sie sich ab sofort auf www.kaufbeuren.de/ob registrieren. Einfach das Anmeldeformular ausfüllen, Uhrzeit aussuchen und abschicken. Die Pressestelle der Stadt meldet sich anschließend bei Ihnen. Weitere Einzelheiten zur 24-Stunden-OB-Tour werden im Vorfeld bekanntgegeben.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert – geänderte Müllabfuhrzeiten an Ostern

Die Stadt Kaufbeuren informiert über geänderte Müllabfuhrzeiten zu Ostern 2024.

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Panorama Verwaltung

Erster Babyempfang in Kaufbeuren bot unterschiedliche Informations- und Mitmachangebote

Veranstaltet wurde der Babyempfang von der Abteilung Gleichstellung und Familie mit dem Projekt ElternChanceN und der KoKi – Frühe Hilfen der Stadt Kaufbeuren

Für alle neuen Bürgerinnen und Bürger, die 2023 in Kaufbeuren geboren wurden, fand am Freitag, 01.03.2024, von 15 bis 17 Uhr der erste Babyempfang im Stadtsaal Kaufbeuren statt.

Für Eltern verändert sich mit der Geburt eines Kindes das ganze Leben. Die Eltern erwarten schöne Erfahrungen, aber auch Herausforderungen und Fragen. Der Babyempfang bot viele wertvolle Informationen für die neue und aufregende Lebensphase.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse und Cornelia Otto, der Leiterin des Referats Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, folgte ein gemütlicher Nachmittag, mit unterschiedlichen Informations- und Mitmachangeboten.

An dem Nachmittag waren viele verschiedene Einrichtungen und Institutionen vertreten, bei denen sich die Eltern persönlich über Angebote und Hilfen informieren konnten. Des Weiteren konnten sich die Eltern einen kurzen Inputvortrag zum Thema Bindung anhören, oder mit ihrem Baby ein „Kuschelkonzert“ der Musikschule Kaufbeuren besuchen. Als Erinnerung an den schönen Nachmittag, konnten die Familien noch ein Foto mit Herrn Oberbürgermeister Bosse machen.

Veranstaltet wurde der Babyempfang von der Abteilung Gleichstellung und Familie mit dem Projekt ElternChanceN und der KoKi – Frühe Hilfen der Stadt Kaufbeuren.

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Allgemein

Kaufbeuren nimmt an der „Earth Hour 2024“ teil

An der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz

Am Samstag, 23.03.2024, findet zum mittlerweile 18. Mal die „Earth Hour“ statt. An diesem Tag werden von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr auf der ganzen Welt die Lichter ausgeschaltet, um bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz ein Zeichen zu setzen. Organisiert wird sie von der Umweltorganisation WWF. Gemeinsam werden Millionen Menschen per Lichtschalter demonstrieren, dass ihnen der Schutz unseres Planeten am Herzen liegt und von Politik und Wirtschaft aktives Handeln eingefordert wird.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Stadt Kaufbeuren aus diesem Anlass am Freitag, 22.03.2024, bis Montag, 25.03.2024, die Beleuchtung an der Stadtmauer, an der Blasiuskirche, die Beleuchtung der Dreifaltigkeitskirche sowie die Effektbeleuchtung am Rathaus ausschalten.

Die Stadt Kaufbeuren würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion vom WWF anschließen und am Samstag, 23.03.2024, in der Zeit von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr das Licht in ihren Wohnhäusern reduzieren bzw. wenn möglich sogar ganz abschalten würden.

Weitere Informationen zur „Earth Hour“ finden Sie im Internet unter www.wwf.de.

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Blaulicht Panorama Verwaltung

Landesweit einheitlicher Probealarm am 14.03.2024

Er dient dazu, die Bevölkerung auf die Bedeutung der Warnmittel hinzuweisen und die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu überprüfen

Am Donnerstag, 14.03.2024, findet in Bayern ein landesweit einheitlicher Probealarm statt. Die Alarmierung erfolgt unter anderem über Warnmittel wie zum Beispiel Warn-Apps und Cell Broadcast sowie die Homepage der Stadt Kaufbeuren.

Dieser Probealarm wird regelmäßig am jeweils zweiten Donnerstag im März eines Jahres durchgeführt. Er dient dazu, die Bevölkerung auf die Bedeutung der Warnmittel hinzuweisen und die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu überprüfen.

Gegen 11:00 Uhr wird das Bayerische Innenministerium zentral für ganz Bayern die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel und Warnmultiplikatoren auslösen. Dies umfasst insbesondere Cell Broadcast sowie die Warn-Apps NINA, KATWARN und BI-WAPP.

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Bildung Verwaltung

Richtfest zum Umbau und der Erweiterung der Werkstätten der staatlichen Berufsschule Kaufbeuren

Das Projekt ist mit Kosten von rund sieben Millionen Euro geplant

Richtfest zum Umbau und der Erweiterung der Werkstätten der staatlichen Berufsschule Schelmenhofstraße 44

In traditioneller Manier, mit feierlichem Richtfestspruch, fand das Richtfest zum Umbau und der Erweiterung der staatlichen Berufsschule in der Schelmenhofstraße 44 statt. Der Umbau und die Erweiterung der Werkstätten war unter anderem nötig, um die staatliche Berufsschule weiter zukunftssicher zu halten. Außerdem bestand seit vielen Jahren der Bedarf an Anpassung des Schulgebäudes an aktuelle Bedürfnisse. Das aktuelle Raumprogramm umfasst eine Umbaufläche von 890 m² und eine Erweiterungsfläche von 423 m² und basiert auf der durch die Regierung von Schwaben genehmigte Zahl von 39 Klassen in den Ausbildungsrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik, Holztechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung und berücksichtigt auch Klassen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.

Die Erweiterung für die Metallabteilung ist als Anbau an den Westflügel des Werkstatttrakts geplant und beherbergt ein sog. CNC-Dreh- und Fräszentrum, in dem auch je eine weitere, im Rahmen des Neubaus förderfähige CNC-Dreh- und Fräsmaschine beschafft und in einem integrierten Fachunterrichtskonzept untergebracht werden kann. Neben dem Umbau und der Erweiterung der Werkstätten wird auch eine schuleigene Mensa durch Umbau im Bestand realisiert. Hier ist vorgesehen, etwa 300 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule sowie der benachbarten Beruflichen Oberschule der FOS/BOS in zwei Schichten mit Warmverpflegung zu versorgen. Für den Küchen-, Spül- und Speisenbereich sind 234 m² Umbaufläche im Bereich der Aula vorgesehen. Der bisherige Pausenverkauf soll weitergeführt werden.

Das Projekt ist mit Kosten von rund sieben Millionen Euro geplant. Etwa 1,2 Millionen Euro kommen für Ausstattung noch dazu – insbesondere für Dreh- und Fräsmaschinen. Der Freistaat Bayern fördert diese Baumaßnahme mit rund 2,7 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse über das Projekt: „Die staatliche Berufsschule in der Schelmenhofstraße 44 ist prägend für unseren Schulstandort Kaufbeuren, worauf wir stolz sind. Es ist ein wirtschaftlicher Faktor für die Maschinenbauregion, dass die jungen Menschen hier ihre Ausbildung bekommen können. In so ein Projekt zu investieren und es zukunftssicher aufzustellen, ist mehr als lohnenswert.“

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Soziales

Der Sternenhimmel Allgäu e.V. unterstützt mit einer großen Spende karitative, kulturelle und soziale Einrichtungen in Kaufbeuren

Heuer spendet der Verein für die Region insgesamt 80.000,- Euro. 7.000,- Euro davon gehen an Organisationen in Kaufbeuren

Der Sternenhimmel Allgäu e.V. unterstützt mit einer Spende von 7.000 Euro karitative, kulturelle und soziale Einrichtungen der Stadt Kaufbeuren

Über eine halbe Million Euro. Mit dieser Summe hat der Verein Sternenhimmel Allgäu e.V. in den vergangenen Jahren karitative, kulturelle und soziale Einrichtungen überall im Allgäu bereits finanziell unterstützt. Heuer spendet der Verein für die Region insgesamt 80.000,- Euro. 7.000,- Euro davon gehen an Organisationen in Kaufbeuren.

„Ich danke dem Vereinsvorsitzenden Ulrich Geiger und allen Unterstützern des Sternenhimmel Allgäu e.V. ganz herzlich für die großzügige Spende und ihr unermüdliches Engagement für die Region und unsere Stadt Kaufbeuren. Mit ihrem Wirken tragen sie zum sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und zur Unterstützung der so wichtigen Projekte für die Allgemeinheit bei“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Spendenübergabe.

Folgende Projekte aus Kaufbeuren werden durch die Spende in diesem Jahr unterstützt:

Kaufbeurer Tafel – Gratislädle e.V.

Die Kaufbeurer Tafel betreibt seit dem Jahr 2000 eine Anlaufstelle in Kaufbeuren und eine in Neugablonz. Sie kümmert sich mit viel Engagement um sozial schwache Bürger der Stadt. Auf der einen Seite leben in Deutschland immer mehr Menschen in Armut und auf der anderen Seite werden ca. 20% aller Lebensmittel weggeworfen. Die Idee ist, dass Lebensmittel, die täglich übrigbleiben und nicht mehr verkauft werden dürfen, unentgeltlich an Bedürftige abgegeben werden. Das Herstellen der Kontakte zu den abgebenden Firmen, das Einholen der Waren, das Besetzen der Ausgabestellen, die entsprechende Verwaltung und die Einteilung der ca. 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern erfordern einen hohen Zeitaufwand und viel organisatorisches Talent. Je Ausgabetag werden in Neugablonz ca. 80 Personen und in Kaufbeuren ca. 120 Personen mit Lebensmitteln unterstützt. Im Familienverbund werden damit mehr als 400 Personen je Ausgabetag versorgt. Die Einrichtung lebt ausschließlich aus Spenden von Lebensmitteln und finanzieller Unterstützung.

Wasserwachten Kaufbeuren & Neugablonz – „Wir haben Spaß am Sport und Freude am Helfen.“

Die unentbehrlichen und vielfältigen Aufgaben der Wasserwacht sind: Durchführung des Wasserrettungsdienstes, Aus- und Fortbildung von geeigneten Einsatzkräften, Verbreitung der Kenntnisse und Fähigkeiten des Schwimmens und Rettungsschwimmens in der Bevölkerung, insbesondere bei der Jugend, in Schulen und Verbänden, Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung besonderer Einheiten für den Einsatz bei Großschadensereignissen, Mitwirkung bei der Bekämpfung von Schadensereignissen und ihren Auswirkungen, Mitwirkung bei der Erhöhung der Sicherheit auf, an und in Gewässern (einschließlich Wasserstraßen) und in öffentlichen Bädern, Suche und Bergung von Ertrunkenen, Mitwirkung beim Natur- und Gewässerschutz nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Wasserwachten Kaufbeuren und Neugablonz leisten Wachdienste in folgenden Bädern und Ostallgäuer Gewässern: Jordanbadepark Kaufbeuren, Freibad Neugablonz, Bärensee, Oggenrieder Weiher. Außerdem bieten die Wasserwachten Kaufbeuren/Neugablonz Schwimmkurse an. Diese umfassen die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Schwimmkursen zu Rettungsschwimmern. Aus die Kaufbeurer Schulen (Sophie-La-Roche-Realschule, Wirtschaftsschule Frenzel) werden von der Wasserwacht bei der Bayerischen Schulsportschwimmwoche unterstützt.

Der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e.V.

Dieser hat sich kurz nach der Eröffnung der Blauen Blume Schwaben 2004 in Kaufbeuren gegründet. Der gemeinnützige Verein unterstützt die Arbeit der Blauen Blume finanziell und ideell. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird sich die Altersstruktur der Gesellschaft sehr stark verändern. Die Zahl der älteren und alten Menschen steigt im Verhältnis zu den jungen überproportional an. Viele dieser älteren Menschen sind von psychischen Erkrankungen bedroht, wenn beispielsweise Einsamkeit zu Depression oder eine leichte Gedächtnisstörung zu Demenz führt. Ziel ist es, die Lebensqualität im Alter zu erhöhen: Aktivität zu fördern und zu erhalten, Kreativität zu schaffen, geistige Fitness zu trainieren, körperliches Wohlbefinden herzustellen, Freunde zu finden, gemeinsam in der Gruppe die Freizeit zu gestalten.

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Kultur Veranstaltung

Stadt Kaufbeuren dankt ehrenamtlich tätigen Frauen mit Konzert zum Internationalen Frauentag

Wegweisende Musik wegweisender Komponistinnen

Anlässlich des Internationalen Frauentages bedankt sich Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Kaufbeuren bei allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern mit einem Konzert am Donnerstag, 07.03.2024, um 19:30 Uhr im Kaufbeurer Stadtsaal. Das Konzert ist öffentlich, eine besondere Einladung ergeht jedoch an alle Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Faszinierende Klangfarben und neue Musikwelten

„Wegweiserinnen – wegweisende Musik wegweisender Komponistinnen“, so lautet der Titel des Programms, das Martin Klein, Leiter der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen und Meisterschülerinnen und Meisterschülern der Musikschulen Kaufbeuren und Kempten für das diesjährige Konzert zum Internationalen Frauentag vorbereitet hat. Im Zentrum des Programms stehen Künstlerinnen, die durch ihr Werk und Wirken die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts bedeutend beeinflusst haben. Denn nicht nur die Männer waren es, die mit ihren Ideen unbekannte Wege erschlossen. Insbesondere in Frankreich waren es ganz maßgeblich Frauen, die mutig neue Richtungen einschlugen und als Komponistinnen und Musiklehrende an den Akademien den Weg wiesen in die Musik des 20. Jahrhunderts. Sie wurden zu Wegweiserinnen in neue Musikwelten, entwickelten neue Formen und faszinierende Klangfarben, standen aber zugleich inmitten der Weltkriege im Kampf um ihre Existenz und Anerkennung.

Das Konzert stellt Leben und Werk der Schwestern Lili und Nadja Boulanger vor, die beide auf ihre Weise Generationen von Musikern im 20. Jahrhundert beeinflusst haben. Der erste Teil des Konzertes ist den Boulanger-Schwestern gewidmet. Im zweiten Teil werden Kompositionen von Melanie Bonis und Rebecca Clark zu hören sein, sowie Chansons von Marguerite Monnot aus den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Monnot schrieb unzählige Lieder für die berühmte Sängerin Edith Piaf und galt selbst als ein Wunderkind der Musik.

Interpretiert werden die Musikwerke von einem Dozentenquartett der Musikschule mit der Sängerin Eva-Maria Hartmann, dem Gitarristen Manfred Guggemos, der Flötistin Franziska Zajicek und dem Pianisten Martin Klein. Unterstützt werden sie von hochtalentierten Schülerinnen und Schülern der Musikschulen Kaufbeuren und Kempten, allesamt Musikpreisträger und Teilnehmer beim diesjährigen MEISTERKURS KAUFBEUREN.

Einlass zum Konzert ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Beginn wurde von ursprünglich 19:00 Uhr auf 19:30 Uhr geändert.

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Panorama Veranstaltung Verwaltung

Sperrung der unteren Kaiser-Max-Straße in der Kaufbeurer Altstadt am 01. März

„Fridays for Future“ Demonstration am 01. März 2024 in Kaufbeuren

Am Freitag, den 01.03.2024, findet in der unteren Kaiser-Max-Straße eine „Fridays for Future“ Demonstration statt. Aus diesem Grund besteht am Freitag, 01. März, bis einschließlich 18 Uhr ein Halte- und Parkverbot in der unteren Kaiser-Max-Straße bis Höhe Einfahrt Sedanstraße.

Von 14 Uhr bis 18 Uhr ist die untere Kaiser-Max-Straße sowie das Rosental, die Pfarrgasse, die Ledergasse und der Alleeweg aufgrund eines Demonstrationszuges für den Verkehr komplett gesperrt. In dieser Zeit ist die Einfahrt von der Sedanstraße in Richtung Rathaus deshalb nicht möglich.

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Kinder Verwaltung

„Kinder haben den Dreh ganz schnell raus“. Interview mit einer Tagesmutter aus Kaufbeuren

Interview mit der Tagesmutter Ulrike Glogowski

Bei der Kindertagespflege denken die meisten Menschen oft nur an Kindertagesstätten oder -gärten. Dabei gibt es auch Tagesmütter, mittlerweile auch Tagesväter, die die Betreuung der Kinder über den Tag hinweg übernehmen. Ulrike Glogowski ist eine von ihnen und betreut in Kaufbeuren fünf Kinder. Im Interview erklärt sie uns, wie ihre tägliche Arbeit mit den Kindern aussieht.

Frau Glogowski, kommen wir gleich zu den Kindern, die Sie täglich betreuen. Da ist sicherlich jeden Tag einiges geboten?

Da ist wirklich jeden Tag Action, aber die Kinder machen auch ganz viel selbst und nehmen sich da gegenseitig mit. Ich gebe da oftmals keine feste Anleitung, sondern nehme auf, was die Kinder mir signalisieren. Erst wenn ich merke sie beginnen sich zu langweilen, dann gebe ich beispielsweise ein Spiel wie die „Raupe Nimmersatt“ vor und dann sind die Kinder meist auch direkt wieder Feuer und Flamme. Kinder lassen sich für alles begeistern.

Sie haben fünf Kinder gleichzeitig zur Betreuung, wie kann man sich da einen regulären Tag vorstellen?

Die Kinder kommen in der Früh meistens nacheinander und dann entwickelt sich bereits das erste Spielen. Heute Morgen wurde das letzte Kind dann bereits mit Baufahrzeugen und Baggern direkt an der Haustüre abgeholt. So geht es los. Wenn dann alle da sind, wird gemeinsam gefrühstückt, das ist auch eine ganz wichtige Zeit für uns, weil die Kinder dann meistens erzählen und es oftmals Dinge gibt, die sie gerne mitteilen möchten. Anschließend wird bei Bedarf gewickelt und meistens bis circa halb zehn gespielt. Danach gehen wir bei fast jedem Wetter raus, da gibt es auch extrem viel für die Kinder zu lernen, von der Natur bis hin zu einfachen Verkehrsregeln. An der Querstraße bei uns müssen sie immer stehen bleiben und da haben mich auch schon Nachbarn angesprochen, wie gut erzogen die Kinder sind, weil sie einfach wissen: Genau an dieser Stelle muss ich stehen bleiben. Wir gehen dann beispielsweise in den Park und das funktioniert super! Kinder haben den Dreh da ganz schnell raus. Gegen elf Uhr gibt es dann Mittagessen, manche Kinder werden danach abgeholt, andere halten noch ihren Mittagsschlaf bei mir. Die Betreuungszeiten sind aktuell von halb acht in der Früh bis halb zwei.

Sie arbeiten also ausschließlich zu Hause?

Ich bin quasi 100 Prozent im Homeoffice (lacht).

Welches Alter haben denn die Kinder bei Ihnen?

Aktuell sind zwei Kinder ein Jahr, zwei sind zwei und die älteste ist drei. Das ist ganz individuell. Meistens kommen sie mit etwa dreieinhalb oder vier Jahren in den Kindergarten.

Was macht denn am meisten Spaß mit den Kindern?

Draußen sein! Die Kinder bringen ganz viel Phantasie mit, die wir als Erwachsene oft vergessen. Im Jordanpark gibt es einen „Schlangenbaum“ oder herumliegende Äste werden zu Hexenbesen und Zauberstäben umfunktioniert. Man lernt da auch unglaublich viel von den Kindern, was Details angeht, die wir im Alltag oftmals gar nicht wahrnehmen würden. Aber für die Kinder ist das in dem Moment dann einfach wichtig. Wir sind während dieser Zeit eine große Familie und hier werden Freundschaften fürs Leben geknüpft, auch zwischen den Eltern der Kinder.

Wie wird man denn Tagesmutter?

Es gibt einen Kurs, der auch von der Stadt Kaufbeuren angeboten wird. Dieser umfasst 160 Stunden und beinhaltet pädagogische Themen rund ums Kind. Da geht es um Erziehung, Entwicklung aber auch rechtliche Aspekte werden eingeführt. Man lernt dort alles, was man für später braucht. Außerdem braucht man alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs, der wird aber auch über die Stadt Kaufbeuren organisiert. Dazu kommen jährliche Fortbildungen.

Wie sieht es dann mit dem privaten Urlaub aus, ist man da auch an die Ferien gebunden?

Eigentlich nicht, aber da ich selber noch Kinder im Schulalter habe, bietet sich das natürlich an. Man ist da schon ziemlich flexibel. Aber das gebe ich den Eltern natürlich schon vorher bekannt und die können sich dann dementsprechend im Voraus kümmern oder fahren dann selbst in dieser Zeit in den Urlaub.

Welche Arbeitszeiten sind normal, wie flexibel bin ich denn als Tagesmutter?

Ich bin selbstständig, von daher kann ich beispielsweise die Zeiten an denen ich Kinder betreue selbst definieren. Die Eltern wissen das aber vor der Betreuung und können auch abklären wie das mit ihrer eigenen Arbeit vereinbar ist. Außerdem arbeite ich in „Teilzeit“, weil ich nur an vier Tagen eine Betreuung anbiete. Auch da ist man sehr flexibel.

Wenn die Kinder weg sind, ist der Arbeitstag aber wahrscheinlich noch nicht vorbei, schließlich muss der nächste Tag ja auch noch vorbereitet werden?

Ja klar, der Arbeitstag ist am Nachmittag noch nicht vorbei. Schließlich muss man für das Essen einkaufen oder für den nächsten Mittag vorkochen. Wenn wir basteln wollen, muss ich da vorarbeiten oder aber auch einfach wieder aufräumen, was wir über den Tag gebraucht haben. Die Kinder räumen zwar selbstständig auf, aber möglicherweise würde das ein Erwachsener nicht als aufgeräumt ansehen (lacht).

Sie stehen im engen Austausch mit der Stadt Kaufbeuren, wie darf man sich das vorstellen?

Wir treffen uns mehrmals im Jahr. Die Stadt Kaufbeuren ist auch bei mir als Tagesmutter die zuständige Aufsichtsbehörde. Sowohl organisatorisch als auch fachlich kann man sich immer an die Stadt Kaufbeuren wenden.

Die Stadt Kaufbeuren ist an neuen Kindertagespflegepersonen interessiert und bietet eine Qualifizierung für diese Betreuungsform an. Wenn Sie Freude am Umgang mit Kindern haben, selbstständig und flexibel arbeiten möchten und über geeignete Räumlichkeiten verfügen, dann freuen wir uns über Ihre Anfrage. Informieren Sie sich gerne unverbindlich bei Gabriele Strodel oder Monika Gurmann:
Stadt Kaufbeuren, Abteilung Kindertagesbetreuung, Gabriele Strodel per Mail an gabriele.strodel@kaufbeuren.de oder telefonisch unter Mobil 0152/52148095 oder Telefon 08341/437-421 oder an Monika Gurmann per Mail an monika.gurmann@kaufbeuren.de

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Panorama Soziales Verwaltung

Stadt Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Frieden und Solidarität nach zwei Jahren Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine

Kaufbeuren hisst die „Mayors for Peace“ Flagge am 24.02.2024

Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich der Friedensarbeit, insbesondere einer atomwaffenfreien Welt einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile sind gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind über 800 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei „Mayors for Peace“ und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.

Am Samstag, 24.02.2024, wird die Stadt die offizielle „Mayors for Peace“-Flagge am Rathaus hissen. An diesem Tag jährt sich zum zweiten Mal der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Mit dem Hissen der Flagge soll ein Zeichen für Frieden und Solidarität zur Ukraine gesetzt werden. Die Flagge bleibt bis Montag, 26.02.2024, gehisst.

Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an: „Frieden, Freiheit und Solidarität sind weltweit zu schützende Güter jedes Menschen. Wir leben aktuell in schwierigen und herausfordernden Zeiten. Umso wichtiger ist es, sich dafür einzusetzen und diese Güter zu bewahren. Auch um zu zeigen: niemand ist allein.“

Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie auch unter www.mayorsforpeace.de.

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Soziales Verwaltung

Städtische Mitarbeiter unterstützen den Verein Generationenhaus Kaufbeuren e.V und die gemeinnützige Organisation Blicklicht gGmbH

Die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an wohltätige Organisationen gespendet

Die Aktion „Restcent“ hat eine lange Tradition im Kaufbeurer Rathaus und wurde schon vor über 30 Jahren vom Personalrat der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufen. Die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an wohltätige Organisationen gespendet. Über die Restcents hinter dem Komma der Gehaltsabrechnungen dürfen sich für das Jahr 2023 der Verein Generationenhaus Kaufbeuren e.V. sowie die Organisation Blicklicht gGmbH über eine Spende in Höhe von jeweils rund 1.910 Euro freuen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den anwesenden Vertreterinnen der beiden Organisationen jeweils einen Scheck und bedankte sich zum einen für das ehrenamtliche Engagement und den Einsatz für die Gemeinschaft. „So ein Scheck am Anfang des Jahres gibt unglaublich viel Rückenwind in diesen schwierigen Zeiten.“ so der Oberbürgermeister. Er bedankte sich ebenfalls bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für das langjährige Engagement.

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht gGmbH wird von Pflege- und Palliativfachkräften betrieben. Die Organisation möchte die Hospiz- und Palliativarbeit nachhaltig fördern und auch jungen Menschen, Familien, Bildungseinrichtungen und Institutionen zugänglich machen. Wenn Sie mit Krankheit, Verlust, Sterben, Tod und Trauer in Berührung kommen oder sich mit diesen Themen näher befassen wollen, können sich interessierte bzw. betroffene Personen an die Organisation Blicklicht wenden.

Der Verein Generationenhaus Kaufbeuren e.V. gehört zu den bundesweiten 500 Mehrgenerationenhäusern. Diese werden gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Generationenhaus in Kaufbeuren gibt es inzwischen seit 18 Jahren. Das Mehrgenerationenhaus ist etwas für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Kaufbeuren und aus dem Umland. Egal, welches Geschlecht, welches Alter, ob mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund, ob mit viel oder wenig Geld, ob mit Einschränkung oder nicht. Es ist eine Anlaufstelle bzw. ein Treffpunkt für alle und jeden. Geeignete Räume wie der Mehrzweckraum können für Aktivitäten und Veranstaltungen gemietet werden.

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Bildung Kinder Soziales

Kinderhaus Am Leinauer Hang nimmt an den Wochen gegen Rassismus teil

Eine Kampagne des Kreisjugendrings Ostallgäu

Das städtische Kinderhaus Am Leinauer Hang beteiligt sich vom 19.02.2024 bis 24.03.2024 an den Wochen gegen Rassismus.

Am Zaun des Kinderhauses wird im genannten Zeitraum ein Banner mit dem Titel „Menschen sind nicht alle gleich, aber alle haben gleiche Rechte“ hängen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Das Banner ist Teil einer Kampagne, die durch den Kreisjugendring Ostallgäu gestartet wurde.

Die Aussage auf dem Banner spielt auf den Artikel 3 des Grundgesetzes an. Ebenfalls ist auf dem Banner ein QR-Code zu finden, der auf ein Video des YouTubekanals „MemoanDich“ des Kreisjugendrings führt und Verhaltensweisen gegen Rassismus aufzeigt.

Weitere Informationen zu den Wochen gegen Rassismus finden Sie auch beim Kreisjugendring Ostallgäu.

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Panorama Soziales Verwaltung

Firma Dorr unterstützt mit 2.000 Euro gemeinnützige Projekte

Oberbürgermeister bedankte sich bei einem Treffen im historischen Sitzungssaal sehr herzlich

Das Allgäuer Unternehmen Dorr GmbH & Co. KG unterstützt seit vielen Jahren soziale Projekte und Einrichtungen überall im Allgäu. Für Brita und Iris Dorr ist dies eine Herzensangelegenheit.

Zusammen mit Oberbürgermeister Stefan Bosse werden jedes Jahr Organisationen und Projekte ausgewählt, an die das Spenden-Geld geht. Der Oberbürgermeister bedankte sich bei einem Treffen im historischen Sitzungssaal sehr herzlich: „Die ausgewählten Spenden-Empfänger können das Geld für ihre gemeinnützige Arbeit sehr gut brauchen. Ich bin sehr froh über das große geleistete und beständige Engagement der Firma Dorr. Sie hilft mit ihren Spenden, dass die Ehrenamtlichen weiter ihrer so wichtigen Arbeit nachgehen können. Das ist ein großer Beitrag zu unserem sozialen Miteinander in der Stadt.“

Von den drei in diesem Jahr ausgewählten Organisationen wurden ebenfalls Vertreterinnen und Vertreter eingeladen, die Brita und Iris Dorr von ihrer täglichen ehrenamtlichen Arbeit erzählt haben.

Jeweils 500 Euro für wohltätige Zwecke gehen an:

Freundeskreis Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu e.V.

Der Förderverein unterstützt, fördert und begleitet den Erhalt der hohen Leistungsfähigkeit des Klinikums Kaufbeuren und trägt dazu bei, dass sich die Patientinnen und Patienten im Kaufbeurer Klinikum gut versorgt fühlen. Deshalb wird das Klinikum Kaufbeuren vom Freundeskreis finanziell mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden ideell und tatkräftig bei verschiedenen Veranstaltungen unterstützt. Hier konnte seit 2005 bereits viel erreicht und über 50.000 Euro für verschiedenste Maßnahmen ausgegeben werden.

Förderverein Kunst- und Kulturkirche St. Dominikus

Der Förderverein St.-Dominikus-Kirche Kaufbeuren e.V. wurde 1995 auf Initiative des altkatholischen Pfarrkuraten Heinz Panhans gegründet, um die Instandsetzung, Erhaltung und Belebung der St.-Dominikus-Kirche, eines historischen, denkmalgeschützten Kleinods der Stadt Kaufbeuren zu gewährleisten. Der Förderverein kümmert sich um die Belebung der Dominikus-Kirche, damit sie nicht wieder in einen „Dornröschenschlaf“ versinkt. Alle Gottesdienste und Veranstaltungen, die zum Charakter einer christlichen Kirche passen, sind willkommen. Die Dominikus-Kirche ist Eigentum einer Stiftung, die von der Stadt Kaufbeuren verwaltet wird. Die Kirche ist katholisch geweiht, wird aber schon seit der Barockzeit überkonfessionell genutzt und ist somit ein zeitgemäßes Brückenglied der interkonfessionellen Verständigung, der Ökumene.

1.000 Euro für wohltätige Zwecke geht an:

Frauenhaus Kaufbeuren – Zuflucht und Schutz für misshandelte und bedrohte Frauen und ihre Kinder

Gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder finden im Frauenhaus Kaufbeuren sichere Unterkunft und Hilfe. Nach körperlicher sowie seelischer Gewalt werden hier Frauen beraten und betreut. Für die Zeit ihres Aufenthalts leben sie eigenverantwortlich mit anderen Mitbewohnerinnen zusammen. Das Frauenhaus unterstützt sie dabei, wieder eigene, neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Mit großer Wertschätzung und Empathie wird auf die erlebten Verletzungen und den daraus entstandenen Bedürfnissen eingegangen. Durch die langjährige Erfahrung mit gewaltbetroffenen Frauen und Kindern hat die Einrichtung gute Voraussetzungen, neue Wege zu weisen und die Frauen auf ihrem Weg zu stärken. Das Frauenhaus Kaufbeuren hat eine gute Vernetzung zu notwendigen anderen Einrichtungen und Behörden und kann die betroffenen Frauen umfassend unterstützen.

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Kinder Verwaltung

Frist für die Kita-Anmeldung 2024 endet in Kaufbeurn im März

Eltern, die ab September 2024 einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, sollten sich noch bis 15.03.2024 über das Online-Kitaplatzprogramm vormerken.

Dieser Termin gilt für Krippen und Kindergärten aller Träger. Anmeldungen nach dem 15.03.2024 sind selbstverständlich möglich, werden jedoch nachrangig behandelt.

Der einheitliche Termin wurde festgesetzt, um die Planungssicherheit für Eltern und Einrichtungen zu erhöhen. Die Eltern erhalten ab Mitte April eine schriftliche Rückmeldung zu ihrer Bedarfsanmeldung an das Postfach des Bayern ID-Benutzerkontos. Die Vergabe der Plätze wird ausschließlich durch die Abteilung Kindertagesbetreuung der Stadt Kaufbeuren erfolgen.

Zur Vormerkung für einen Betreuungsplatz müssen sich Eltern zuerst auf id.bayernportal.de ein Konto erstellen. Dieses sollte mit „Benutzername & Passwort“ angelegt werden. Im Anschluss können Kinder auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren unter dem Suchbegriff Kitaplatz-Anmeldung registriert werden. Eine Übersicht über die Kindertageseinrichtungen und die jeweiligen Betreuungsangebote der Stadt Kaufbeuren finden Eltern ebenfalls auf der Webseite der Stadt Kaufbeuren.

Wichtiger Hinweis: Die Vormerkung bedeutet nicht, dass jedes Kind einen Betreuungsplatz bekommt. Die Aufnahme erfolgt nach Maßgabe der verfügbaren Plätze. Aufgrund der angespannten Betreuungsplatzsituation wird Ihr Kind entsprechend den Aufnahmekriterien berücksichtigt. Darunter fallen Kinder, die im Kindergartenjahr vor der Schulpflicht stehen, Kinder, im Übergang von der Krippe in den Kindergarten, Kinder, deren Mutter bzw. Vater alleinerziehend und berufstätig ist, Kinder deren Eltern berufstätig sind, Geschwisterkinder und Familien, die sich in besonderen Notlagen befinden. Die Dringlichkeit ist schriftlich nachzuweisen.

Bitte beachten Sie zwingend die Fragen, Antworten und Hinweise zur Kitaplatz-Bedarfsanmeldung. Viele Fragen, die sich möglicherweise im Vorfeld auftun, finden Sie in den FAQ im Kitaplatzprogramm.
Weitergehende Fragen können jederzeit per Mail an kinderbetreuung@kaufbeuren.de gerichtet werden. Darüber hinaus bietet die Stadt Kaufbeuren eine eigens eingerichtete Hotline an. Diese ist von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter Telefon 08341/437-9255 zu erreichen.

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Bildung Jugend Politik

Enger Austausch mit Schülerinnen und Schülern – der Digital Workshop geht in die nächste Runde

Nach fast dreijähriger Pause fand wieder erstmals ein Digital-Workshop zusammen mit dem Beauftragten für Digitale Stadt, Alexander Uhrle, statt.

Zusammen mit 32 Schülerinnen und Schülern der M9 der Jörg-Lederer-Mittelschule sprach man über die Themen digitaler Alltag, Medienkonsum und dem Hauptthema der Künstlichen Intelligenz. Alexander Uhrle gab Informationen zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel der Einsatz von KI in der Wirtschaft, um hier den Schülern, aber auch den Lehrkräften Grundlagen für spannende Diskussionen zu bieten. Gleichzeitig konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer interaktiv durch eine eigene Software live an Umfragen teilnehmen oder weitere Inhalte während der Präsentation beisteuern.

Bei den Umfragen gab es wieder einige interessante Erkenntnisse: TikTok ist mittlerweile Social Network #1, welches Instagram vom Thron stieß. Sehr weit dahinter findet sich Facebook, aber auch X (ehem. Twitter). Etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler nutzen bereits die Buron-App und circa 10% zum Beispiel nur die Abfall-App. Bei der Digitalisierung im schulischen, kommunalen und privaten Umfeld sehen die Schülerinnen und Schüler deutliches Potenzial, wobei man hier im privaten Bereich natürlich am zufriedensten ist.

Die größten Diskussionen gab es zum Thema KI: Ein Drittel hat KI noch nie genutzt, während lediglich ein Fünftel ChatGPT, Copilot & Co regelmäßig z. B. für Hausaufgaben und Präsentationen nutzen. Die eigenen KI-Kompetenzen aber auch die der Lehrkräfte werden hier auf sehr mittelmäßig eingeschätzt, wobei hier bereits manche Lehrkraft als positives Beispiel genannt wurde. Man sprach beim Workshop nicht nur über Chancen sondern auch über Risiken welche durch die KI entstehen, der Tenor, auch mit den Lehrkräften, war jedoch, dass man sich zumindest mit der Thematik KI aktiv auseinandersetzen sollte. Hierbei wies Rektor Christian Gebauer auf einen Beschluss der „Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK/Bonn) der Kultusministerkonferenz“ hin, dass KI künftig ab der achten Klasse aktiv zum Unterricht dazu gehören soll.

Abschließend sprach man noch über die Nachrichtenquellen: 40% der Schülerinnen und Schüler nutzen primär Social Media als Nachrichtenquelle, auf Platz 2 die Eltern mit gerade einmal 27%. Hier wurde auch nochmal über die Gefahren durch Soziale Netzwerke als Nachrichtenquelle diskutiert und auf was man dabei achten muss.

Es war ein sehr guter Auftakt der Workshops, welcher an allen weiterführenden Schulen ebenfalls veranstaltet werden kann. Interessierte Schulen können sich hierbei an den Beauftragten für Digitale Stadt, Alexander Uhrle, wenden. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war durchwegs positiv, so kam als anonymes Feedback beispielsweise: „Es hat mir sehr geholfen die Themen zu verstehen“, „Hilfreich“ oder „ich fand es sehr gut“. Auch Dirk Stork von den beiden Klassenleitern war sehr vom Workshop angetan: “Ich fand die Veranstaltung sehr sinnvoll und ich mach mir nun spätestens seit dieser vermehrt Gedanken darüber, mit ChatGPT im Unterricht zu arbeiten.“ Rektor Christian Gebauer zum Workshop: „Künstliche Intelligenz sollte in der Schule unterrichtet werden, um Schülerinnen und Schülern ein grundlegendes Verständnis für diese wichtige Technologie zu vermitteln. Herr Uhrle gestaltete mit seinem beruflichen Hintergrund einen äußerst interessanten Vortrag vor den Schülern der Jörg-Lederer-Mittelschule und vermittelte das Thema sehr anschaulich und überzeugend.“

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Soziales

Kaufbeuren sucht eingebürgerte Menschen als ehrenamtliche Lotsen

Kaufbeuren bildet Einbürgerungslotsinnen und Einbürgerungslotsen aus

Die Bundesregierung hat das Staatsangehörigenrecht modernisiert. Dadurch können sich mehr Menschen einbürgern lassen. Auch ist das Einbürgerungsverfahren einfacher geworden. In Zukunft ist es auch möglich zwei Staatsangehörigkeiten (Mehrstaatlichkeit) zu besitzen.
Trotzdem gibt es immer noch viele Vorgaben zu beachten.

Der Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft unterstützt die Einbürgerungen. Das Verfahren soll transparenter durchlaufen und damit beschleunigt werden. Dazu werden bereits eingebürgerte Menschen aus Kaufbeuren gesucht, die anderen Menschen bei deren Einbürgerung zur Seite stehen und unterstützen.

Dabei sollen nicht nur eigene Erfahrungen eingebracht, sondern auch die aktuellen rechtlichen Vorgaben berücksichtigt werden. Mit diesem Wissen werden Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber auf ihrem Weg begleitet und möglichen Schwierigkeiten aus dem Weg gegangen.

Für alle Interessierte findet am 24.02.2024 eine kostenlose Schulung (10:00 – 15:00 Uhr incl. Verpflegung) zur Einbürgerungslotsin und Einbürgerungslosten statt. Eine Anmeldung ist notwendig.

Interessierte melden sich bei der Geschäftsstelle des Beirats für Vielfalt und Offenen Gesellschaft unter juergen.schick@kaufbeuren.de oder 08341 437 427 an.

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Panorama Verwaltung

Fällung mehrerer Bäume auf dem Kaufbeurer Postareal Stadtrat und Stadt nicht bekannt. Stellungnahme der Stadt

Der Kaufbeurer Stadtrat hat am 23. Januar 2024 beschlossen, für das Gelände einen Bebauungsplan aufzustellen

Ungekürzte Stellungnahme der Stadt Kaufbeuren zu den Baumfällungen in der Heinzelmannstraße

Am Freitag, 26.01 und Samstag 27.01. wurden mehrere stadtbildprägende Bäume auf dem Gelände des Kaufbeurer Postareals gefällt. Aufgrund zahlreicher Nachfragen aus dem Kaufbeurer Stadtrat, der örtlichen Medien und aus der Bürgerschaft nimmt die Stadtverwaltung Kaufbeuren dazu wie folgt Stellung:

Es handelte sich um eine Baumgruppe von sechs Bäumen (Esche, Ulme, zwei Bergahorn, Spitzahorn und Mehlbeere) an der Bismarckstraße und Heinzelmannstraße von bis zu 27m Höhe. Ein Gutachten aus dem Mai 2023 attestierte fast allen Bäumen eine gute Vitalität. Bei den starken Schneefällen Ende des letzten Jahres sowie den häufigen Stürmen wurden die Bäume teilweise gut sichtbar in Mitleidenschaft gezogen. Es brachen etliche Äste ab und lagen auf dem Gehweg bzw. verfingen sich in den Baumkronen.

Der städtische Bauhof forderte daraufhin die Hausverwaltung auf, die Äste zu entfernen. Der Eigentümer legte der städtischen Umweltabteilung im Dezember 2023 ein weiteres Gutachten eines anderen Gutachters vor. In dieser neuerlichen Beurteilung wurden zwei der sechs Bäume als nicht mehr standsicher eingeschätzt und deren Fällung aus Sicherheitsgründen empfohlen.

Der Kaufbeurer Stadtrat hat am 23. Januar 2024 beschlossen, für das Gelände einen Bebauungsplan aufzustellen, der ein neues Wohnquartier vorsieht. Aufgrund der besonderen Bedeutung für das Ortsbild sowie für die Klimaanpassung war es ein wesentliches Planungsziel, die wertvollen Baumbestände zu erhalten. Ausweislich der Planungsunterlagen und Visualisierungen sollten diese in die Neukonzeption integriert werden. Die beabsichtigte Fällung war den Mitgliedern des Stadtrates und den Führungskräften der Stadt zu diesem Zeitpunkt leider nicht bekannt.

Die städtische Umweltabteilung teilte den Eigentümern im vergangenen Jahr mit, dass Belange des Artenschutzes zu beachten und Ersatzpflanzungen vorzunehmen sind, sollte eine Fällung der nicht mehr verkehrssicheren Bäume erfolgen. Dass die Fällung alle Bäume gleichermaßen betrifft war der Stadtverwaltung nicht bekannt.

Die Straßenverkehrsbehörde genehmigte die Sperrung der Straße, da bei Gefahr für Leib und Leben andere Belange korrekterweise zurückstehen müssen. Ein Genehmigungsverfahren für die Baumfällung seitens der Umweltabteilung ist im Zeitraum von 1. März bis 30. September nicht erforderlich. Eine artenschutzrechtliche Prüfung obliegt den Eigentümern.

Insgesamt ist es bedauerlich, dass im Vorfeld der Fällung keine gezielte Öffentlichkeitsarbeit über die anstehenden Arbeiten erfolgte.

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Panorama Verwaltung

Bauarbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Augsburger Straße beginnen Anfang Februar

Aktuell finden vorbereitende Rückschnittsmaßnahmen an den Bäumen und Sträuchern im direkten Baubereich statt

Die Arbeiten für die Erneuerung der Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Augsburger Straße in Kaufbeuren werden Anfang Februar beginnen. Aktuell finden vorbereitende Rückschnittsmaßnahmen an den Bäumen und Sträuchern im direkten Baubereich statt, die in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.

Ab Mitte Februar wird auf einem Spezialgerüst (Traggerüst) über der Augsburger Straße der Überbau, also die Decke, der neuen Brücke hergestellt. Dies erfolgt während dem fließenden Verkehr. Ende Mai wird während eine Vollsperrung der Straße und Bahnstrecke die vorhandene Brücke in 7 Tagen abgebrochen und neu hergestellt. Im Anschluss erfolgen ab Juni bis Ende August Straßenbauarbeiten, um die angrenzenden Straßenbereiche an die neue, breitere Brücke anzuschließen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt vorrangig über die Augsburger Straße aus Richtung Osten.

Im Zuge der Bauarbeiten wird es zu Lärm- und Schmutzbelästigungen sowie zeitweise zu einem erhöhten Aufkommen an Baustellenverkehr in den umliegenden Straßen kommen. Folgende Einschränkungen der Augsburger Straße sind während der Bauzeit erforderlich:

  • Einengung des Geh- und Radweg auf 2m Breite ab Anfang Februar
  • tageweise halbseitige Sperrungen der Augsburger Straße mit Lichtzeichenanlage ab Mitte Februar
  • ggf. sind in einigen Nächten Vollsperrungen der Augsburger Straße von 19 bis 6 Uhr zwischen Februar und Mai erforderlich
  • baubedingte Vollsperrung der Augsburger Straße ab 13.05.2024 bis 31. August 2024 zwischen der Aral-Tankstelle und Alte Post Straße
  • baubedingte Vollsperrung des Geh- und Radwegs im Bereich der Brücke zwischen 13.05.2024 bis voraussichtlich 31. August 2024.

Die Bahn ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich ausschließen und Veränderungen im Bauablauf erfordern unter Umständen kurzfristige Änderungen der oben genannten Zeiträume.

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Panorama Verwaltung

Neuigkeiten aus dem Wertachauwald

Zu Beginn des Jahres 2024 fanden umfangreiche Arbeiten im Wertachauwald zwischen dem Tänzelfestplatz und dem Siebenkatzenweg statt.

Aktuelle Infos der Stadt Kaufbeuren vom 31.01.2024

Zu Beginn des Jahres 2024 fanden umfangreiche Arbeiten im Wertachauwald zwischen dem Tänzelfestplatz und dem Siebenkatzenweg statt. Alle Maßnahmen dienen der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit auf den entsprechenden Wegen und zusätzlich zu den angrenzenden Bebauungen im Haken.

Aufgrund der Baumfällungen im Bereich des Stegs am Verkehrsübungsplatz sowie dem Siebenkatzensteg wurde der Verbindungsweg in den Wertachauen wieder freigegeben. Die Arbeiten dienten ebenfalls dazu, die Bebauung, die direkt angrenzt zu schützen. Die rechtliche Prüfung erfolgte dabei durch die höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Schwaben.

Der weitere Weg vom Siebenkatzensteg bis hin zum Sonneneck ist weiterhin nicht begehbar. Die Stadtverwaltung Kaufbeuren weist ausdrücklich darauf hin, dass auch weiterhin Lebensgefahr durch herabstürzende Äste herrscht. Die bestehenden Sicherungsmaßnahmen werden leider immer wieder zur Seite geschoben oder verschwinden ganz. Dieses Vorgehen ist für alle Bürgerinnen und Bürger, die die Wege trotzdem nutzen, extrem gefährlich.

Voraussetzung für die Genehmigung war die Festlegung von Maßnahmen, um die Auswirkungen des unvermeidbaren Eingriffes auf die Natur soweit wie möglich zu reduzieren. Dies umfasst u.a. die Verschiebung der Fällung auf Winter (außerhalb der Vogelbrutzeit) und das Belassen von Stammabschnitten mit Baumhöhlen. Diese dienen damit weiterhin als Lebensraum. Zusätzlich werden Eschen als Biotopbäume belassen.

  • Aktuelle Info der Stadt Kaufbeuren vom 14.12.2023: Aufgrund der aktuellen Wetterlage, verschiebt sich der Beginn der Baumfällarbeiten vom 14.12.2023 auf den 08.01.2024.

Im September gab es bereits Fällarbeiten auf dem privaten Grundstück entlang der Wertach. Nun sind weitere Baumfällarbeiten, mit größerem Ausmaß als im September, geplant. Das Eschentriebsterben und andere Baumkrankheiten sind der Grund für die aktuelle Gefährdungslage. Zur Beseitigung der Gefährdung wird es deshalb weitere Baumfällungen in den Wertachauen entlang der Wohnbebauung König-Rudolf-Straße, Mathildenstraße sowie Siebenkatzensteg geben. Diese Maßnahme ist unerlässlich.

Die Arbeiten sind ab dem 14.12.2023 geplant. Bei der anstehenden Maßnahme werden circa 286 Eschen entnommen. Hierzu wird eine Rückegasse benötigt, die forsttechnisch sinnvoll eingelegt wird. Damit soll die Sicherheit für die Bebauungen in der König-Rudolf-Straße und Mathildenstraße wiederhergestellt werden.

Die Arbeiten sind mit der Stadt Kaufbeuren abgestimmt und durch die Regierung von Schwaben genehmigt. Voraussetzung für die Genehmigung war die Festlegung von Maßnahmen, um die Auswirkungen des unvermeidbaren Eingriffes auf die Natur soweit wie möglich zu reduzieren. Dies umfasst u.a. die Verschiebung der Fällung auf Winter (außerhalb der Vogelbrutzeit) und das Belassen von Stammabschnitten mit Baumhöhlen. Diese dienen damit weiterhin als Lebensraum. Zusätzlich werden entlang dieser Rückegasse und im Abstand von über 30 Meter zu den Häusern Eschen als Biotopbäume belassen.

Das Betreten der Baustelle, Rückegasse sowie der weiteren gesperrten Wege in den Wertachauen ist verboten. Dort herrscht Lebensgefahr durch herabfallende Äste und Baumfällarbeiten.

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Panorama Politik Veranstaltung

Die Sanierung des Parkhauses Am Kunsthaus in Kaufbeuren wird verschoben

Ein neuer Termin für den Start der Sanierungsarbeiten steht noch nicht fest

In seiner Sitzung im September 2023 hatte der Kaufbeurer Stadtrat beschlossen, das kommunale Parkhaus Am Kunsthaus sanieren zu lassen. Dies sollte unter Aufrechterhaltung der Parknutzung im gesamten Parkhaus stattfinden. Der Start der Sanierungsmaßnahme war für den Februar 2024 geplant. Diese sollte ca. 15 Monate dauern und rund drei Millionen Euro kosten.

Aufgrund der angespannten Haushaltslage hat sich der Stadtrat dazu entschlossen, die Sanierung zu einem späteren Zeitpunkt durchführen zu lassen. Bis dahin finden regelmäßig statische Untersuchungen statt, so dass die Sicherheit im Parkhaus gewährleistet ist.

Ein neuer Termin für den Start der Sanierungsarbeiten steht noch nicht fest. Sobald dies der Fall ist, wird die Stadtverwaltung rechtzeitig auf alle Dauermieterinnen und –mieter zukommen und die Bürgerinnen und Bürger über die Medien informieren.

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Verwaltung

Rathaus Kaufbeuren – geschlossene Abteilungen am 06. und 07.02.2024

Im genannten Zeitraum können Anliegen auch nicht per Telefon oder E-Mail bearbeitet werden.

Das Ausländer- und Ordnungsamt (Gewerbewesen, Jagd und Firscherei) sowie die Führerscheinstelle sind am Dienstag, 06.02., und am Mittwoch, 07.02.2024, wegen einer internen Schulung ganztägig geschlossen. Das Sachgebiet Steuern und Gebühren ist an diesen beiden Tagen ebenfalls geschlossen. Hier finden wichtige Systemumstellungen statt.

Im genannten Zeitraum können Anliegen auch nicht per Telefon oder E-Mail bearbeitet werden. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

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Panorama Senioren Verwaltung

Oberbürgermeister Bosse gratuliert zum 101. Geburtstag

Lisa Lorenz hat am Freitag, 19.01.2024, ihren 101. Geburtstag gefeiert

Zu diesem Anlass besuchte Oberbürgermeister Stefan Bosse sie zu Hause in Neugablonz.

Bereits im letzten Jahr gratulierte der Oberbürgermeister ihr zum 100. Lisa Lorenz lebt seit über 70 Jahren in Kaufbeuren und freut sich auch in diesem Jahr über den Besuch von Kaufbeurens Stadtoberhaupt. Trotz ihres sehr hohen Alters ist Lisa Lorenz noch recht fit. Ihr persönliches Rezept für ein langes Leben: viel Obst, Gemüse, Fisch und viel Bewegung: „Ich freue mich schon auf das Frühjahr, wenn das Wetter wieder besser wird, dann kann ich wieder spazieren gehen“, sagt sie. In der Vergangenheit ist sie viel in die USA zu ihrer Tochter und den Enkeln sowie Urenkeln gereist. Zuletzt 2018. Eigentlich wollte Lisa Lorenz im vergangenen Jahr wieder einmal hinfliegen, aber das ging leider nicht. Und aufgrund der momentanen Wetterlage in den USA, kann ihre Familie auch nicht zu Besuch kommen. „Sie kommen aber später dieses Jahr und dann feiern wir nach“, so Lisa Lorenz.

Oberbürgermeister Stefan Bosse ist beeindruckt von ihr: „Dass ich Lisa Lorenz dieses Jahr wieder zum Geburtstag gratulieren darf, freut mich sehr. Ich glaube, niemand auf der Welt rechnet damit, ein so langes Leben zu haben. Sie ist durch ihre herzliche, positive Art und ihren gesunden Lebensstil, mit dem sie auch dieses hohe Alter erreicht hat, eine absolute Mutmacherin. Die Tradition, zu diesen wirklich besonderen und außergewöhnlichen Geburtstagen zu gratulieren ist mir ein persönliches Anliegen und die meisten Menschen freuen sich auch wirklich sehr, wenn sie von offizieller Stelle beglückwünscht werden.“

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Kultur Soziales

Polizeiorchester Bayern spielt für den guten Zweck vor vollem Haus im Stadtsaal Kaufbeuren

Insgesamt kamen Spenden in Höhe von rund 4.300 Euro zusammen.

Am Donnerstag, 11.01.2024, war das Polizeiorchester Bayern zu einem Benefizkonzert auf Einladung der Stadt Kaufbeuren im Stadtsaal zu Gast. Die im Vorfeld der Veranstaltung für Interessierte kostenlos verfügbaren Tickets waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen, so dass rund 450 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hatten, bei diesem besonderen Abend dabei zu sein. Der Stadtsaal war damit bis auf den letzten Platz voll. Begrüßt wurden die Anwesenden vom zweiten Bürgermeister Oliver Schill.

Das Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern und der Stadt Kaufbeuren wurde zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespielt. Insgesamt kamen Spenden in Höhe von rund 4.300 Euro zusammen.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, dass sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Spenden: „Ich danke allen herzlich, die in diesen schwierigen Zeiten ihre Bereitschaft zur finanziellen Hilfe zeigen. Es ist wichtig, die Unterstützung für Menschen, die in Not geraten sind, aufrecht zu erhalten. Durch die Spenden und die damit verbundene Möglichkeit des Allgäuer Hilfsfonds e.V., schnell helfen zu können, geben wir den Menschen die Hilfe brauchen Hoffnung und Zuversicht.“

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus siebzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Prof. Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

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Panorama Verwaltung

Schließung der Zulassungsstelle Kaufbeuren

Am Dienstag, 30.01.2024, sowie am Mittwoch, 31.01.2024,

Am Dienstag, 30.01.2024, sowie am Mittwoch, 31.01.2024, bleibt die Zulassungsstelle im Kaufbeurer Rathaus aufgrund dringend erforderlicher Systemumstellungen ganztägig geschlossen. An diesen Tagen können Ihre Anliegen leider auch nicht telefonisch bearbeitet werden.

Am Donnerstag, 01.02.2024, steht Ihnen die Zulassungsstelle wieder wie gewohnt zur Verfügung. Das Bürgerbüro ist von dieser Schließung nicht betroffen.

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Panorama Verwaltung

Teilweise Vollsperrung der Bismarckstraße ab dem 22.01.2024 für mehrere Monate

Aufgrund des Baustarts für die Sanierung und Erweiterung der Kulturwerkstatt, wird die Bismarckstraße ab Montag, 22.01.2024, für mehrere Monate teilweise komplett gesperrt.

Die Einfahrt von der Ganghoferstraße ist nicht möglich. Die Einbahnstraßen-Regelung in der Bismarckstraße wird aufgehoben und es gilt ein absolutes Halteverbot. Eine Durchfahrt für Anlieger, die von der Heinzelmannstraße kommen, ist bis zur Baustelle möglich.

Eine Umleitung zum Erreichen der umliegenden Straßen und Gebäude wird für Verkehrsteilnehmer ausgeschildert. Die Sperrung ist notwendig, da der Platz vor der Kulturwerkstatt in der Bismarckstraße für die Baustelleneinrichtung wie zum Beispiel den Baukran, Container, Materiallager etc. benötigt wird.

Während dieses Bauabschnitts wird der hintere Teil des Gebäudes abgerissen. Der Beginn des Wiederaufbaus ist für den März geplant. Währenddessen bleibt die Sperrung bestehen. Das Ende der Bauarbeiten ist für das Jahresende 2024 geplant. Die Anwohner sind durch die Abteilung Hochbau bereits über diese Maßnahmen postalisch informiert worden.

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Panorama Verwaltung

Buron-App erweitert deutlich ihre Funktionalität – neue Wir sind Kaufbeuren (WsK)-App aufgenommen

Buron-App stellt nun umfangreiche Geoinformationen zur Verfügung

Die Stadt Kaufbeuren hat den Funktionsumfang ihrer Buron-App wesentlich erweitert. Auf Initiative des Stadtrats Alexander Uhrle hin, stehen die Geoinformationen aus dem Geoportal ab sofort auch in der Buron-App zur Verfügung. Ein Geoportal ermöglicht den Zugriff auf digitale geographische Informationen (Geodaten) und auf geographische Karten über das Internet. Ein Geoportal wird oft auch als Online-Geoinformationssystem (GIS) bezeichnet. Bisher standen diese Informationen nur auf der städtischen Website zur Verfügung.

„Auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, der Fa. x-root, Rosenheim (Entwickler der App), der Fa. Vianovis, Betzigau (Hersteller des Geoportals*) und dem städtischen GIS-Verantwortlichen Arno Gebert konnte das Projekt in Rekordzeit umgesetzt werden.“ so Jürgen Wittek, unter dessen Leitung das Projekt im Herbst 2023 in Angriff genommen und bereits nach knapp drei Monaten abgeschlossen werden konnte.

Die Buron-App bietet somit sehr umfangreiche Cityinformationen zur besseren und aktuellen Orientierung in der Region an. Unter dem Button ‚maps‘ können Informationen zu den unterschiedlichsten Themen abgerufen werden. Es werden nicht nur Informationen zur Innenstadt mit z.B. detaillierter Darstellung aller Handelssparten angezeigt, sondern auch Sehenswürdigkeiten, Sperrungen von Straßen/Wegen, ÖPNV-Haltestellen, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, usw. Jürgen Wittek empfiehlt die App einfach mal herunterzuladen und sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Die App steht in den gängigen Stores für Android und iOS Geräte kostenlos zum Download bereit. Die Nutzerinnen und Nutzer werden überrascht sein, der Informationsgehalt ist äußerst umfangreich.

Daneben bietet die App Luftbilder der Bayerischen Landesvermessungsverwaltung an, die eine bessere Qualität als die Google-Luftbilder aufweisen.

Die Buron-App liefert zudem tagesaktuelle Informationen direkt aus dem Rathaus, zeigt Öffnungszeiten und Kontaktdaten der städtischen Abteilungen und bietet eine Übersicht über kommende Veranstaltungen in Kaufbeuren. Dank der Möglichkeit Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, sind die Nutzerinnen und Nutzer der Buron-App immer auf dem neuesten Stand und gut informiert über alles was in der Stadtverwaltung und der Stadt Kaufbeuren passiert. Die Buron-App bietet zudem eine Übersicht über weitere von der Stadtverwaltung bereitgestellte Apps, wie die Abfall-App, die EasyPark-App und die Bücherei-App.

„Von der Integration von maps.kaufbeuren.de in die Buron-App profitieren Bürgerinnen und Bürger aber auch die Stadt und Drittparteien wie z. B. Einzelhändler. Sie ist der nächste wichtige Schritt und bringt die Digitalisierung der Stadt weiter voran“ so Alexander Uhrle.

Auf Basis ihres modularen Aufbaus wird an der Weiterentwicklung der Buron-App gearbeitet. Über die App sind zudem nun auch Online Terminvereinbarungen möglich, außerdem wurde die Darstellung der weiteren offiziellen städtischen Apps und der weiteren ‚stadtnahen App Empfehlungen‘ ergänzt.

Foto: Jürgen Wittek/ Stadt Kaufbeuren
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Jugend Politik Verwaltung

Umfangreiche Jugendarbeit gesichert. Stadtjugendring Kaufbeuren erhält 1.535.000 Euro

OB Bosse unterzeichnet Grundlagenvertrag

Oberbürgermeister Stefan Bosse hat zusammen mit der Vorsitzenden des Stadtjugendrings Kaufbeuren, Nina Weber, den Grundlagenvertrag zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Stadtjugendring unterzeichnet. Dies fand im „Wohnzimmer für Jugendpartizipation“ des Stadtjugendrings, dem „Eckpunkt“ in der Schmiedgasse Kaufbeuren statt.

Der kleine Laden im Herzen der Stadt steht wie kein anderer für die Demokratiebildung der Kaufbeurer Jugendlichen. Hier treffen sich die jungen Menschen, um über gesellschaftliche, politische und soziale Fragen, aber auch über Zukunftsthemen wie das Klima, Nachhaltigkeit und Diversität zu debattieren und zu diskutieren. Der ideale Ort also für diesen Anlass.

Der Grundlagenvertrag regelt die Eckpunkte für die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Stadtjugendring und sichert damit die Grundlage und Ressourcen für seine Hauptarbeit. Der Stadtjugendring ist der Zusammenschluss der Jugendverbände in Kaufbeuren. Neben der Unterstützung der Jugendorganisationen und der Interessensvertretung aller Kinder und Jugendlichen, betreibt der Stadtjugendring mehrere Jugendeinrichtungen und ist der große Akteur der kommunalen Jugendarbeit vor Ort mit seinen vielen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden. Diese haben einen wichtigen Anteil daran, dass junge Menschen am gesellschaftlichen Leben in Kaufbeuren teilhaben, es mitgestalten und mitentscheiden können. Das Referat Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt ist auf vielfältige Weise und mit unterschiedlichen Themenfeldern mit dem Stadtjugendring verbunden.

Zu seinen Kernaufgaben zählt auch der Betrieb von zwei Jugendzentren mit mobiler Spielplatzbetreuung und dem JuZe-Container am Wertachpark sowie Beteiligungsprojekte vor allem auch für nichtorganisierte Heranwachsende. Der Stadtjugendring ist Träger der theaterpädagogischen Einrichtung Kulturwerkstatt, des Jugendübernachtungshauses Freizeithof Hagspiel und steht für die Inklusion und Integration junger Menschen mit Behinderung bzw. Migrationshintergrund, insbesondere mit Fluchterfahrung, ein.

Nicht zuletzt organisiert der Stadtjugendring unter anderem umfangreiche Ferienprogramm und –betreuungsangebote, allen voran die Stadtranderholung. Darüber hinaus arbeitet der Stadtjugendring in einer Reihe gebundener Ganztagsklassen und offener Ganztagsschule sowie im Bereich der Jugendsozialarbeit mit mehreren Schulen zusammen.

„Die Arbeit des Stadtjugendrings ist für die jungen Menschen in unserer Stadt essentiell wichtig. Ich bin froh und dankbar, dass wir so viele engagierte Kolleginnen und Kollegen dort haben, die sich für die Entwicklung und Interessen der Jugendlichen in unserer Stadt einsetzen und ihnen eine zentrale Anlaufstelle bieten“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Nach den einstimmigen Beschlüssen des Jugendhilfeausschusses und des Stadtrates, stellt die Stadt dem Stadtjugendring für seine Arbeit in den Jahren 2023 und 2024 jeweils 1.535.000 Euro zur Verfügung.

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Kultur Verwaltung Wirtschaft

Andreas Bauer ist seit 01.01.2024 neuer Leiter des Referats Wirtschaft, Liegenschaften und Kultur in Kaufbeuren

Andreas Bauer folgt auf Caroline Moser, die Ende 2023 die Stadtverwaltung Kaufbeuren verlassen hat.

Seit dem 01.01.2024 ist Andreas Bauer der neue Leiter des Referats für Wirtschaft, Liegenschaften und Kultur der Stadt Kaufbeuren. Zu diesem Bereich gehören u.a. auch das Immobilienmanagement, die Forstverwaltung, die Wirtschaftsförderung, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der ÖPNV, die Kulturförderung, das Stadtmuseum sowie der Eigenbetrieb des Wasserwerks, zu dessen Werksleiter er ebenfalls berufen wurde.

Der 42-Jährige war zuvor knapp 10 Jahre bei der Landeshauptstadt München beschäftigt. Dort leitete er zuletzt den Geschäftsbereich Umweltvorsorge im Referat für Klima- und Umweltschutz. Andreas Bauer kommt aus München, ist seit 20 Jahren dem Ostallgäu eng verbunden und lebt seit 2018 in Markt Kaltental.

„Kaufbeuren ist eine wachsende Stadt mit einem tollen Image und sehr viel Potential. Um gemeinsam im engen, vertrauensvollen Zusammenspiel Kaufbeuren als familien- und wirtschaftsfreundlichen sowie kulturell attraktiven Standort weiterzuentwickeln, werde ich offen auf alle Akteure und Unternehmen der Stadt zugehen. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und verstehe mich als Dienstleister für die örtliche Wirtschaft und Stadtgesellschaft.“

Andreas Bauer folgt auf Caroline Moser, die Ende 2023 die Stadtverwaltung Kaufbeuren verlassen hat.

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Panorama Verwaltung

Ab Montag, 15.01.2024, finden im gesamten Stadtgebiet Kaufbeuren Baumfällarbeiten statt

Die Stadt versucht, für jeden entnommenen Baum zwei neue Bäume, passend zur jeweiligen Straßenlage, zu setzen

Ab Montag, 15.01.2024, finden im gesamten Stadtgebiet Kaufbeuren Baumfällarbeiten statt. Diese Arbeiten sind nötig, um nicht mehr verkehrssichere und vom Eschentriebsterben betroffene Bäume zu entnehmen.

Durchgeführt werden die Arbeiten von Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs. Die Stadt versucht, für jeden entnommenen Baum zwei neue Bäume, passend zur jeweiligen Straßenlage, zu setzen. Hierfür wird zum Beispiel Ahorn, Linde und Mehlbeere gepflanzt.

An folgenden Straßen und Grünanlagen finden die Arbeiten statt:

  • Augsburger Straße
  • Wertachweg
  • Hirschzeller Anlagen
  • Wertachpark
  • Stadtgebiet
  • Ludwig-Reinhard-Schule wegen einer Neubaumaßnahme. (hier fallen die Arbeiten teilweise in die Faschingsferien)

Aufgrund der Lage, kann es zu kurzzeitigen Behinderungen für den Verkehr und die Anwohnerinnen und Anwohner kommen. Die Maßnahmen werden im Fällzeitraum bis Ende Februar abgeschlossen sein.

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Panorama Verwaltung

Standesamt KF: Mehr Geburten, weniger Kirchenaustritte, weniger Eheschließungen, mehr Sterbefälle

Statistische Informationen aus dem Standesamt Kaufbeuren für das Jahr 2023

Das Standesamt Kaufbeuren informiert über seine Statistik aus dem Jahr 2023.

Es wurden insgesamt 853 Geburten beurkundet. Sechs mehr als in 2022. Der Anteil der Geburten im Klinikum Kaufbeuren, bei denen die Eltern nicht in Kaufbeuren wohnhaft waren, 496 (Vorjahr: 479). Dies entspricht einem Anteil von 58,1 % im Vergleich zu 56,5 % im Vorjahr. Kaufbeurer Bürgerinnen haben im Jahr 2023 genauso viele Kinder entbunden wie im Jahr zuvor, nämlich 458. Davon wurden 357 Kinder in Kaufbeuren auf die Welt gebracht (Vorjahr: 368).

Die beliebtesten Namen waren im Jahr 2023 bei Mädchen:

1) Emilia, Emma
2) Johanna, Lina Sophia
3) Amalia, Lena, Leonie, Luisa

Die beliebtesten Namen waren im Jahr 2023 bei Jungen:

1) Jonas
2) Maximilian
3) Ben, Felix, Jakob

Wieder leicht gestiegen ist der Anteil der Eltern mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Waren es im Jahr 2022 noch 289, lag die Zahl der Eltern, von denen wenigstens einer eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt in 2023 bei 311.

Die Zahl der im Standesamt Kaufbeuren beurkundeten Sterbefälle ist gegenüber dem Vorjahr mit 941 auf insgesamt 1.000 Sterbefälle gestiegen. Dagegen ist die Zahl der verstorbenen Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Vorjahr mit 587 Sterbefällen um 41 gesunken. 2022 waren es 628. Insgesamt waren 783 Personen zum Zeitpunkt ihres Todes 70 Jahre alt, 161 Personen über 90 Jahre alt. Die Zahl der verstorbenen Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer sinkt mit 12,2 % prozentual unter die Quote von 2022. Hier waren es 13,2 % Sterbefälle auf 1.000 Einwohner.

Die Zahl der Eheschließungen ist mit 271 und einer damit verbundenen Verringerung von 7,5 % immer noch auf einem erfreulich hohen Niveau. 2022 waren es 293 Eheschließungen. Die Zahl der auswärtigen Paare, die in Kaufbeuren heiraten, ist mit 94 im Vergleich zu 92 in 2022 nahezu konstant geblieben und beträgt 33,9 % der Eheschließungen.

Sehr gut angenommen werden weiterhin die seit dem Jahr 2018 angebotenen Trauungen im Türmerzimmer des Kaufbeurer Fünfknopfturmes. Im vergangenen Jahr wurden 23 der angebotenen 24 Termine gebucht. Noch nie wurde so häufig über den Dächern der Stadt Kaufbeuren geheiratet. Uneingeschränkt beliebt bleibt für Paare auch das romantische Angebot einer Candle-Light-Trauung in Kaufbeuren. Hier wurden im Jahr 2023 insgesamt 15 Paare im Kerzenschein ins Glück geführt. Genauso viele wie im Jahr 2022. Beliebtester Heiratsmonat war der Juni mit 45 Trauungen. Im Jahr 2022 war der September mit 44 Trauungen der beliebteste Monat. Im Jahr 2024 wird als neuer Heiratsort in den Monaten Mai bis September an ausgewählten Freitagnachmittagen die Trauung im renovierten Zollhäuschen angeboten. Aufgrund der Größe können nur vier Personen an der Zeremonie teilnehmen. Hier sind bereits zwei Termine reserviert. Anfragen werden vom Standesamt gerne entgegengenommen.

Die Zahl der Kirchenaustritte lag im letzten Jahr bei 539 (2022: 706). 360 Personen haben die römisch-katholische Kirche verlassen, 178 Personen die evangelische Kirche und eine Person ist aus sonstigen Religionsgemeinschaften ausgetreten.

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Kinder Soziales

Kinderhaus Blattneiweg sammelt Spenden für den Wünschewagen Allgäu/Schwaben des ASB

Der Wünschewagen Allgäu/Schwaben des ASB erfüllt seit 2018 letzte Herzenswünsche von Sterbenskranken.

Im Rahmen des Projektes „Gutes tun“ haben die Pädagoginnen und Pädagogen, die Kinder und die Eltern des Kinderhauses Blattneiweg gemeinsam überlegt, für welches Projekt Spenden gesammelt werden könnten. Hier waren sich alle schnell einig, dass sie etwas Gutes für den Wünschewagen Allgäu/Schwaben des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) tun möchten.

Der Wünschewagen Allgäu/Schwaben des ASB erfüllt seit 2018 letzte Herzenswünsche von Sterbenskranken.

Das Kinderhaus Blattneiweg hat eine Spende über 400,- Euro an Norbert Rzadki vom Team des Wünschewagens Allgäu/Schwaben des ASB übergeben. Wunscherfüller Norbert hat sich sichtlich gefreut und den Anwesenden davon berichtet, wie schön es ist, durch Spenden anderen Menschen ihre letzten Wünsche noch erfüllen zu können. Vor allem die Begleitung von Kindern, deren Augen in diesen Situationen leuchten, sei das ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Spende des Kinderhauses Blattneiweg bestand aus Einnahmen des Sommerfestes, des Martinsfestes und aus einzelnen Spenden von Eltern und dem Personal der Einrichtung.

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Panorama Politik Soziales

Testlauf für Pfandringe an Mülleimern im Kaufbeurer Stadtgebiet gestartet

Im März des vergangenen Jahres stellte die Fraktion der Kaufbeurer Initiative im Ausschuss für Umwelt und Mobilität den Antrag, zu Testzwecken sogenannte „Pfandringe“ im Stadtgebiet zu installieren.

Diesem Antrag wurde in der Ausschusssitzung im Oktober 2023 einstimmig zugestimmt. Dieser Testlauf ist nun gestartet.

22 Pfandringe wurden jetzt von Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs in folgenden Bereichen an öffentlichen Mülleimern montiert:

  • Neuer Markt (zwei)
  • Bushaltestelle Rüdigerbrunnen (einer)
  • Plärrer an den Säulen (vier)
  • Zollhäuschen (einer)
  • Fußgängerzone:
    Schmiedgasse Ecke Obstmarkt (einer)
    Obstmarkt Sitzbank (bei Tchibo) (einer)
    Schmiedgasse / Sitzbank, Münzhalde (einer)
  • Kirchplatz Grünfläche (einer)
  • Kirchplatz Ecke Salzmarkt, Sitzbank DERTOUR (einer)
  • Kaiser-Max-Straße, vor dem Tourismus-Büro und der Stadtapotheke (zwei)
  • Rathaus, Rosental, bei der öffentlichen Toilette (einer)
  • Rathaus, Am Graben, Sitzbank am Schwanenweiher (einer)
  • Sedanstraße, Ecke Ludwigstraße (einer)
  • Pulverturmgäßle, Ecke Schraderstr., Sitzbank (einer)
  • Bahnhofstraße, Busbahnhof, Sitzbank Grünfläche (einer)
  • Bahnhofstraße, Treppenanlage zum Jordanpark (einer)
  • Ganghofer-/Bahnhofstraße südlicher Eingang Jordanpark (einer)

Damit ist Kaufbeuren Teil der Aktion „Das Pfand gehört daneben“, die es bereits in mehreren Städten gibt. Dies soll es Flaschensammlern erleichtern, die Pfandflaschen einzusammeln und gleichzeitig das Verletzungsrisiko minimieren, das das oft ungeschützte Reingreifen in die Mülleimer birgt. Die genaue Dauer des Testlaufs steht noch nicht fest.

Helge Carl, Leiter des Bau- und Umwelt-Referats dazu: „Der Testlauf soll der Stadt in erster Linie Auskunft darüber geben, ob die Pfandringe im Allgemeinen angenommen werden. Sollte dieser Test die Erkenntnis bringen, dass die Pfandringe positive Auswirkungen haben, wird sicherlich darüber zu sprechen sein, ob das Projekt erweitert wird.“

Die Kosten für die von der Stadt beschafften Pfandringe belaufen sich auf rund 6.300 Euro.

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Jugend Panorama Soziales

Empfang der Sternsinger im Kaufbeurer Rathaus. Spenden kommen verschiedenen Projekten weltweit zugute

„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit.“ Das ist das diesjährige Motto der Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

Nach dem Aussendungsgottesdienst am 02.01.2024 in St. Martin in Kaufbeuren, zogen die Sternsinger der Stadtpfarreien ins Rathaus ein. Dort wurden sie vom zweiten Bürgermeister Oliver Schill und der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler im historischen Sitzungssaal empfangen.

Beide dankten den Kindern für ihren so wichtigen Einsatz und die Botschaft, die sie mitbringen und überreichten ihnen eine Spende. Gemeinsam trugen die Sternsinger ihr Lied vor und durften ihren Vers aufsagen. Anschließend gab es Gottes Segen an der Tür des historischen Sitzungssaals.

Die Spenden, die die Kinder für den guten Zweck sammeln, kommen verschiedenen Projekten weltweit zugute. Zum Beispiel in Amazonien, Palästina und Tansania. Nähere Informationen zu den Projekten gibt es auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

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Kinder Soziales Weihnachten

Empfang der Sternsinger im Rathaus

Spenden der Sternsinger-Aktion kommen unter anderem Projekten in Amazonien, Palästina und Tansania zu Gute.

„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit.“ 

Das ist das diesjährige Motto der Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren. Nach dem Aussendungsgottesdienst am 02.01.2024 in St. Martin in Kaufbeuren, zogen die Sternsinger der Stadtpfarreien ins Rathaus ein. Dort wurden sie vom zweiten Bürgermeister Oliver Schill und der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler im historischen Sitzungssaal empfangen. Beide dankten den Kindern für ihren so wichtigen Einsatz und die Botschaft, die sie mitbringen und überreichten ihnen eine Spende. Gemeinsam trugen die Sternsinger ihr Lied vor und durften ihren Vers aufsagen. Anschließend gab es Gottes Segen an der Tür des historischen Sitzungssaals. 

Die Spenden, die die Kinder für den guten Zweck sammeln, kommen verschiedenen Projekten weltweit zugute. Zum Beispiel in Amazonien, Palästina und Tansania. Nähere Informationen zu den Projekten gibt es auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

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Kinder

Höflichkeit und gute Sitten

Umgangsformen in der Hortgruppe des Kinderhauses Mosaik

Freiherr Adolph von Knigge – seines Zeichens Kammerherr, Schriftsteller und irgendwie auch sonst ein Tausendsassa – ist seit über 200 Jahren bekannt für seine Ansichten hinsichtlich guten Benehmens. 

Dass diese Ansichten immer noch gelten konnten die Kinder in der Hortgruppe des Kinderhauses Mosaik am Freitag, 08.12.2023, erleben. Im Zuge des wöchentlichen „Actiontages“ besuchte Simone Oßwald die Hortgruppe. Im Gepäck mit dabei war neben einigem Material für eine gelungene Tischdekoration eine Menge Input eben jenes Herrn von Knigge.

Simone Oßwald ist Trainerin und Coach in Sachen Kommunikation, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung und eben auch Umgangsformen. Sie ist Inhaberin der SO.Beratung in Kempten, ihre Teilnehmenden sind normalerweise deutlich älter, mindestens ab Azubi-Status. Die Pädagoginnen und Pädagogen des Horts sie für einen Nachmittag gewinnen, um den Jungen und Mädchen des Horts einige Tipps und Tricks rund um ein gelingendes Miteinander nahezubringen. 

Nach einer kurzen Vorstellung des altehrwürdigen Freiherrn ging es los mit den Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen. Was macht ein schön gedeckter Tisch mit den Menschen, die daran sitzen und wie decke ich den Tisch eigentlich praktisch? Wie benutze ich die Serviette richtig und wie lege ich mein Besteck am Ende ordentlich auf den Teller?  Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren waren aufmerksam dabei, als Simone Oßwald mit ihnen eben genanntes erarbeitete. Dabei konnten die Kinder zeigen, was sie schon alles wissen und sie brachten sich mit vielen schönen kleinen Beiträgen ein.

Im Anschluss ans Mittagessen wurden die Themen Nähe und Distanz näher beleuchtet. Simone Oßwald nahm die Kinder spielerisch mit auf die Reise zu der Erkenntnis, dass es unschön ist, wenn man ignoriert wird, dass Umarmungen manchmal gar nicht angebracht sind und dass Händeschütteln am ehesten zum guten Ton gehört.

Anhand von kleinen Benimm-Texten wurden dann in kleinen Gruppen noch andere, wichtige Themen erarbeitet. Wie begrüße ich andere? Was ist Smalltalk und weshalb ist der eigentlich so wichtig? Muss ich zu allem was sagen? Muss ich für jeden einen Ratschlag haben oder ist gepflegtes, wohlwollendes Schweigen manchmal höflicher? Wie gehe ich generell mit materiellen Dingen um, mit denen ich arbeite, die ich benutze oder mir ausleihe?

Die Kinder diskutierten eifrig miteinander und auch mit den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen und man spürte ihre Freude am gemeinsamen Erleben des abwechslungsreichen Nachmittags. Nach einem kurzen herzlichen Ausklang der Veranstaltung verabschiedete sich Frau Oßwald dann wieder von den Kindern.

Die Mitarbeitenden des Horts sind sich einig darüber, dass der kleine Einführungskurs ein Erfolg war, die Kinder wurden mitgenommen und haben erkannt, dass Sozialkompetenz und gutes Benehmen nicht eine langweilige Erfindung von Eltern und Betreuerinnen und Betreuern sind, sondern durchaus cool und in.

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Verwaltung

Ausländeramt geschlossen

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Das Ausländeramt ist am Freitag, 29.12.2023, für den Parteiverkehr geschlossen. Im Notfall erreichen Sie das Ausländeramt telefonisch unter 08341 / 437 – 386.

Der Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen ist selbstverständlich möglich.

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Soziales Veranstaltung Verwaltung Weihnachten

Erlös aus Kaufbeurer Advent des Autohauses Allgäu kommt Weihnachtsbeihilfe zugute

Am Freitag, 15.12.2023, fand zum 28. Mal der Kaufbeurer Advent des Autohaus Allgäu statt. Vor einem begeisterten Publikum wurde die Weihnachtsgeschichte gespielt, gesungen und erzählt.

Wie in den Jahren zuvor wird der Erlös aus der Veranstaltung der Aktion der Stadt Kaufbeuren „Weihnachtsbeihilfe… damit Kinderaugen leuchten“ zur Verfügung gestellt. Es konnte ein Scheck in einer Gesamthöhe von 6.492,90 Euro übergeben geben.

Der Erlös aus der Veranstaltung setzt sich zusammen aus Spenden der Besucher in Höhe von 992,90 Euro, die von Brigitte Dainku vom Autohaus überreicht wurden. Das Autohaus Allgäu spendete weitere 3.000 Euro. Die VR-Brank, vertreten von Christoph Huber, dem stellvertretenden Sprecher des Vorstands, leistete einen Spenden-Beitrag in Höhe von 2.500 Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Peter Kloos, Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales der Stadt Kaufbeuren, bedankten sich sehr herzlich bei Brigitte Dainku, Heinz Kreuter vom Autohaus Allgäu, Horst Spindler für die musikalische Leitung und Christoph Huber von der VR-Bank für die langjährige Unterstützung der Weihnachtsbeihilfe.

OB Stefan Bosse: „Es ist toll, dass wir so großartige Partner für die Weihnachtsbeihilfe haben. Jeder Euro hilft und mit dem Geld aus diesem langjährigen Projekt können wir durch die zahlreichen Spenden viele Kinderaugen zum Leuchten bringen.“

Aus der Weihnachtsbeihilfe erhalten Kinder aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren einen zweckgebundenen Gutschein von der Stadt Kaufbeuren in Höhe von 80 Euro und dürfen sich ihr Weihnachtsgeschenk in bestimmten Kaufbeurer Geschäften aussuchen.

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Kultur Veranstaltung

Meisterkonzert und Festival der Musiktalente zum Neuen Jahr im Stadtsaal

Die Pianisten Caroline Oltmanns und Joachim Reinhuber, der Komponist James Wilding sowie die Violinistin Julia Kuhn und der italienische Solocellist Sebastian Comberti geben einen gemeinsamen Konzertabend zum Beginn des Jahres und zum Auftakt des Meisterkurses an der Musikschule.

Das Konzert findet am Dienstag, 03.01.2024, um 19:30 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Karten zu 15 /erm. 10 Euro an der Abendkasse. Vorbestellung bei der Musikschule unter 08341-437 290 oder musikschule@kaufbeuren.de.

Die fünf herausragenden Künstlerpersönlichkeiten präsentieren in einem ersten Programmteil solistische und kammermusikalische Meisterwerke des Impressionismus und der Moderne. Der zweite Teil ist ganz der Musik von Beethoven und Brahms gewidmet. Zu hören sind Hauptsätze aus Beethovens Violinsonate op. 96, aus der e-moll Cellosonate von Brahms und aus dessen Klaviertrio op. 8.

Caroline Oltmanns ist Professorin an der Youngstown State University in Ohio, wo sie den Ausbildungsbereich für Klavier leitet. Joachim Reinhuber ist leitender Professor an der Texas A&M University Kingsville. Beide Pianisten sind international gefragt als Solisten und Kammermusiker. Die kaufbeurer Kulturpreisträgerin Julia Kuhn, ehemalige Schülerin der Sing – und Musikschule Kaufbeuren, ist als Geigerin weltweit in vielen hochkarätigen Orchestern engagiert, u.a. im Londoner Orchestra of the Age of Enlightenment. Erstmals ist der italienische Solocellist Sebastian Comberti eingeladen, bekannt als erster Cellist der London Mozart Players und Mitglied im Orchester der Salzburger Festspiele. Er wird das Meisterkonzert mit solistischen und kammermusikalischen Werken bereichern. Ebenfalls neu als Dozent im Meisterkurs ist der Komponist und Pianist James Wilding, Professor für Komposition an der Akron University in Ohio, der eine eigene Klavierkomposition vorstellen wird.

Eine Woche Meisterkurs mit Konzerten und neuen Angeboten

Die fünf Musiker sind zugleich Dozenten des jährlich stattfindenden MEISTERKURS KAUFBEUREN an der Sing – und Musikschule, der sich in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt junger Musiktalente entwickelt hat und zu dem sich auch diesmal wieder 36 Musiktalente aus Süddeutschland und den USA angemeldet haben. Das Meisterkonzert zum Neuen Jahr ist der musikalische Auftakt zum Meisterkurs, in dem nun erstmals neben Klavier und Violine auch Violoncello und Angebote für Komposition und Improvisation mit aufgenommen wurden. Neben täglichem Unterricht werden die jungen Musikerinnen und Musiker auch eigene öffentliche Konzerte geben.

Wer das Können des musikalischen Nachwuchses auf der Bühne erleben möchte, ist bei freiem Eintritt herzlich eingeladen:

  • am Donnerstag, 04.01.2024, um 19:30 Uhr im Pianofactum Flügelraum, zu einem Werkstattkonzert mit Eigenkompositionen sowie Musikwerken des 20. und 21. Jahrhunderts.
  • Am Freitag, 05.01.2024, um 19:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren, mit solistischen Werken der Klassik und Romantik, und am Samstag, 06.01.2024, um 14:00 Uhr im Saal der Musikschule mit einem Schwerpunkt auf Werke für Klavier mit Violine und Cello sowie für zwei Klaviere.

Die Erweiterung des Kurses zu einem einwöchigen Musikfestival für junge Talente konnte wieder durch private Spenden sowie durch Förderungen der Bürgerstiftung Kaufbeuren, der Sparkasse Allgäu und der Firma Sensortechnik Wiedemann ermöglicht werden.

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Panorama Politik Verwaltung

Abwassergebührenänderung in Kaufbeuren zum 01.01.2024

Der bisherigen Gebührenfestsetzung in Höhe von 1,67 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser lag ein vierjähriger Kalkulationszeitraum zu Grunde, der mit Ablauf des 31.12.2023 endet.

Um den Aufwand für die Benutzung der Entwässerungsanlagen inklusive Kläranlage decken zu können, erhebt die Stadt Kaufbeuren gemäß des Kommunalabgabengesetzes eine Schmutzwassergebühr.

Der bisherigen Gebührenfestsetzung in Höhe von 1,67 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser lag ein vierjähriger Kalkulationszeitraum zu Grunde, der mit Ablauf des 31.12.2023 endet.

Zum 01.01.2024 waren deshalb neue Schmutzwassergebühren durch die Stadt Kaufbeuren kostendeckend zu kalkulieren. Investitionsaufwand in der Kläranlage, allgemeine Preis- sowie Tarifsteigerungen führen zu dieser Gebührenänderung. Der Stadtrat hat dieser bereits zugestimmt. Ab dem 01.01.2024 wird eine Gebühr in Höhe von 1,85 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser erhoben.

Gleichzeitig ist die Stadt in der Lage, die Gebühren für den Abfluss von Niederschlagswasser über die Kanalisation im kommenden Kalkulationszeitraum 2024 bis 2027 zu senken. Von bisher 0,55 Euro auf 0,52 Euro pro Quadratmeter. Grund ist hier eine aufgelaufene Überdeckung, die gebührenmindernd in Ansatz gebracht werden musste.

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Panorama

Sperrung Am Breiten Bach Höhe Kappeneck 1 und 2 verlängert sich

Zur Renovierung / Ausbau des Dachgeschosses

Zur Renovierung / Ausbau des Dachgeschosses wird im Bereich Am Breiten Bach Höhe Kappeneck 1 und 2 ein Kran aufgestellt. Die Arbeiten erfolgen in der Zeit vom 11. September 2023 bis 31. Dezember 2023. Die Arbeiten können nicht fertiggestellt werden, deshalb verlängert sich die Baumaßnahme bis zum 31. März 2024.

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Karriere Verwaltung

Willkommensempfang für neue Mitarbeitende der Stadt Kaufbeuren

Vergangene Woche hat Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses neue Mitarbeitende aus den verschiedensten Bereichen der gesamten Stadtverwaltung begrüßt.

Rund 100 neue Kolleginnen und Kollegen haben in der zweiten Jahreshälfte 2023 ihren Dienst bei der Stadt Kaufbeuren aufgenommen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freute sich: „Ich bin froh und dankbar, dass Sie sich für die Stadt Kaufbeuren als Ihren neuen Arbeitgeber entschieden haben. Auch wir spüren bei der Stadtverwaltung die Auswirkungen der Fluktuation in Personalbereich. Und da ist es umso schöner, dass wir so viele neue Kolleginnen und Kollegen hier bei uns begrüßen dürfen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude bei Ihren Tätigkeiten hier bei uns.“

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein hatten die Anwesenden Gelegenheit, sich auch untereinander kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

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Panorama Senioren Tourismus

Mehr Barrierefreiheit in der Tourist-Information

Die neue Legorampe wurde eingeweiht

Kaufbeurens Tourismus- und Stadtmarketing Büro wird barrierefreier. Am Eingang des Büros in der Kaiser-Max-Straße befindet sich eine Stufe, die den Zugang für Personen mit einem Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen erschwert. Dies ändert sich ab sofort. Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums haben eine Rampe aus über 6200 Legosteinen gebaut, die den Zugang zu Kaufbeurens Tourismus- und Stadtmarketing Büro erleichtern wird.

Martin Kugler, Pfarrer im Schuldienst am Gymnasium, hat den Bau geleitet und koordiniert zusammen mit der Initiatorin des Projekts, Lea Höß. Lea Höß war es auch, die im Rahmen ihres Praxissemesters beim Tourismus- und Stadtmarketing e.V. die Barrierefreiheit der Stadt Kaufbeuren untersuchte und verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitete. Unterstützt wurde das Projekt durch die städtische Abteilung Kaufbeuren-aktiv, die die finanzielle Projektförderung bei „Aktion Mensch“ beantragt hat. Eine Rampe aus Legosteinen bietet mehrere Vorteile: sie gewährleistet eine hohe Traglast bei sehr geringem Gewicht, hat eine auffällige Optik und schafft somit Aufmerksamkeit und trägt zur Sensibilisierung gegenüber Menschen mit Mobilitätsproblemen bei. Die Rampen zeigen das Kaufbeurer Stadtwappen und das Gesicht von Jakob Brucker.

„Die Legorampe ist der erste von mehreren Schritten, das Tourismus- und Stadtmarketing Büro barrierefreier zu gestalten. Die Rampe ist ein Beispiel für die Förderung von Inklusion und somit ein wichtiger Schritt in Richtung einer barrierefreien Gemeinschaft. Ich danke allen Beteiligten für diese großartige Leistung,“ so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

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Kinder Soziales

Tag der offenen Tür  im Kinderhaus Am Leinauer Hang im Januar

Kinderhaus Am Leinauer Hang lädt interessierte Eltern ein.

In welchen Kindergarten Kinder zukünftig gehen, ist für Eltern ein zentrales Thema. Somit ist die Möglichkeit, sich frühzeitig über Einrichtungen informieren zu können ebenso wichtig.
Hierzu bietet das Kinderhaus am Leinauer Hang in der Liegnitzer Straße 22 in Kaufbeuren einen Tag der offenen Tür an. 

Am Montag, 15.01.2024, haben interessierte Eltern zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr die Möglichkeit, sich die Einrichtung vor Ort anzuschauen.  Sie können dabei das Personal kennenlernen und Fragen stellen. Ebenfalls steht der Elternbeirat des Kinderhauses für Fragen zur Verfügung.

Eine Vorabanmeldung ist nicht notwendig.

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Panorama Ratgeber Verwaltung

Die neue Rathauspost – Abfallplaner 2024 ist da

Mit Tourenplan „Gelber Sack“ 2024 für Kaufbeuren

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Blaulicht Panorama Verwaltung

Verbot von Feuerwerkskörpern und pyrotechnischen Gegenständen in der Altstadt

Die Allgemeinverfügung hier zum Download als PDF

Gemäß einer weiterhin gültigen Allgemeinverfügung weist die Stadt Kaufbeuren darauf hin, dass an Silvester und am Neujahrstag aus Brandschutzgründen das Abschießen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie II im gesamten Altstadtbereich untersagt ist.

Dazu gehören zum Beispiel Kleinfeuerwerk, wie Raketen, Schwärmern, Knallkörpern, Batterien usw.

Zusätzlich bittet die Stadt Kaufbeuren im Allgemeinen darum, auf das Abschießen und Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen generell zu verzichten. Bitte nehmen Sie auf Anwohner Rücksicht und halten Sie beispielsweise Abstand zu Gehölzen, dem Pferdehof Oberbeuren sowie vom Kronenberg.

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Panorama Verwaltung

Bürgerbüro Neugablonz in den Weihnachtsferien geschlossen

Während dieser Zeit können sich Kundinnen und Kunden an das Bürgerbüro in der Stadtverwaltung Kaufbeuren wenden

Das Bürgerbüro Neugablonz ist von Mittwoch, 27.12.2023, bis einschließlich Freitag, 05.01.2024, geschlossen. Während dieser Zeit können sich Kundinnen und Kunden zu folgenden Zeiten an das Bürgerbüro in der Stadtverwaltung Kaufbeuren, Am Graben 3, wenden:

  • Montag und Donnerstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
  • Dienstag, Mittwoch und Freitag von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Am Donnerstagabend ist die persönliche Vorsprache im Bürgerbüro Kaufbeuren von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

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Verwaltung

Weitere Baumfällarbeiten in den Wertachauen

Weitere Baumfällarbeiten in den Wertachauen entlang der Wohnbebauung König-Rudolf-Straße, Mathildenstraße sowie Siebenkatzensteg geplant

  • Aktuelle Info der Stadt Kaufbeuren vom 14.12.2023: Aufgrund der aktuellen Wetterlage, verschiebt sich der Beginn der Baumfällarbeiten vom 14.12.2023 auf den 08.01.2024.

Im September gab es bereits Fällarbeiten auf dem privaten Grundstück entlang der Wertach. Nun sind weitere Baumfällarbeiten, mit größerem Ausmaß als im September, geplant. Das Eschentriebsterben und andere Baumkrankheiten sind der Grund für die aktuelle Gefährdungslage. Zur Beseitigung der Gefährdung wird es deshalb weitere Baumfällungen in den Wertachauen entlang der Wohnbebauung König-Rudolf-Straße, Mathildenstraße sowie Siebenkatzensteg geben. Diese Maßnahme ist unerlässlich.

Die Arbeiten sind ab dem 14.12.2023 geplant. Bei der anstehenden Maßnahme werden circa 286 Eschen entnommen. Hierzu wird eine Rückegasse benötigt, die forsttechnisch sinnvoll eingelegt wird. Damit soll die Sicherheit für die Bebauungen in der König-Rudolf-Straße und Mathildenstraße wiederhergestellt werden.

Die Arbeiten sind mit der Stadt Kaufbeuren abgestimmt und durch die Regierung von Schwaben genehmigt. Voraussetzung für die Genehmigung war die Festlegung von Maßnahmen, um die Auswirkungen des unvermeidbaren Eingriffes auf die Natur soweit wie möglich zu reduzieren. Dies umfasst u.a. die Verschiebung der Fällung auf Winter (außerhalb der Vogelbrutzeit) und das Belassen von Stammabschnitten mit Baumhöhlen. Diese dienen damit weiterhin als Lebensraum. Zusätzlich werden entlang dieser Rückegasse und im Abstand von über 30 Meter zu den Häusern Eschen als Biotopbäume belassen.

Das Betreten der Baustelle, Rückegasse sowie der weiteren gesperrten Wege in den Wertachauen ist verboten. Dort herrscht Lebensgefahr durch herabfallende Äste und Baumfällarbeiten.

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Kinder Soziales Verwaltung

Pflegekinderdienst Kaufbeuren sucht für Kinder passende Pflegefamilien

Der Pflegekinderdienst Kaufeuren ist ein Fachdienst des Jugendamtes, der sich speziell um Kinder kümmert, die in Pflegefamilien leben.

Aus verschiedensten Gründen können manche Kinder für eine gewisse Zeit nicht bei ihren leiblichen Eltern leben. So können unterschiedliche Krisensituationen in der Herkunftsfamilie dazu führen, dass Kinder kurzfristig und für einen begrenzten Zeitraum eine Betreuung brauchen (Bereitschaftspflege). Manche Kinder benötigen jedoch auch längerfristig ein zweites Zuhause in einer Familie, weil sie für eine nicht absehbare Zeit von ihren Eltern nicht betreut und erzogen werden können (Vollzeitpflege).

Die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes suchen für diese Kinder passende Pflegefamilien und betreuen sie während der gesamten Zeit des Pflegeverhältnisses. Aktuell werden in Kaufbeuren rund 25 Pflegefamilien, die Kinder in Bereitschafts- oder Vollzeitpflege bei sich aufgenommen haben, begleitet.

Der Bedarf an Pflegestellen ist weiterhin hoch, daher sucht die Stadt Kaufbeuren kontinuierlich neue, sozial engagierte Pflegeeltern.

Sowohl Paare, Familien als auch Einzelpersonen, die sich vorstellen können, vorübergehend oder längerfristig, einem Kind bei sich in der Familie einen Platz zu geben, können sich jederzeit bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes – Daniela Kioza und Stefanie Seidl – melden, um einen Termin für ein unverbindliches Informationsgespräch zu vereinbaren. (Tel.: 08341 437-380 bzw. -372).

Vor einer Belegung werden unsere angehenden Pflegeeltern gut geschult und vorbereitet. Hierbei erhalten Sie einen Einblick in rechtliche und pädagogische Grundlagen, lernen weitere Pflegeeltern-Bewerber kennen und erhalten einen Alltagsbericht einer erfahrenen Pflegeperson.

Während eines Pflegeverhältnisses werden Pflegefamilien engmaschig unterstützt und beraten. Dabei ist uns eine gute Zusammenarbeit und Transparenz sehr wichtig.

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Panorama Verwaltung

Vollsperrung Am Hofanger aufgrund von Kanalarbeiten

Umleitungen sind eingerichtet

Zwischen Dienstag, 12.12.2023, und voraussichtlich Dienstag, 19.12.2023, finden in der Straße Am Hofanger im Bereich der Hausnummern 44 bis 46 Kanalanschlussarbeiten statt. Hierfür muss der angegebene Bereich für den Verkehr komplett gesperrt werden.

Umleitungen sind eingerichtet:

  • In Richtung Norden über die Irseer Straße, Am Sonneneck und die Türkheimer Straße.
  • In Richtung Süden über den Oggenrieder Weg und die Irseer Straße.
  • Die Bushaltestelle der Linie 8 „Am Hofanger“ entfällt für die Zeit der Baumaßnahme. Der Linienbus fährt über die Mindelheimer Straße.
  • Bis voraussichtlich Dienstag, 19.12.2023, sind die Bauarbeiten abgeschlossen.
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Kultur Veranstaltung Verwaltung

Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern im Januar im Stadtsaal Kaufbeuren

Erlöse des Neujahrskonzerts mit dem Titel „Mit Schwung und Leidenschaft ins neue Jahr“ kommen dem Allgäuer Hilfsfond e.V. zu Gute

Am Donnerstag, 11.01.2024, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren zu einem Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2 ein. Der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, dass sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.

Gleich mit dem ersten Stück des Neujahrskonzertes nimmt das Polizeiorchester Bayern die Gäste mit auf eine abwechslungsreiche Reise in die sinfonischen Klangwelten von Otto M. Schwarz‘ Komposition Symphonic Dimensions. Die Ouvertüre zu Pique Dame von Franz von Suppè und Johann Strauss‘ Kaiser-Walzer bringen wienerische Neujahrsklänge in den Konzertsaal, ergänzt um feurig-leidenschaftliche Melodien aus Georges Bizets romantischer Oper Carmen. Anschließend erklingt das Lied Non Ti Scordar Di Me aus dem gleichnamigen Film, temperamentvoll intoniert von Sopranistin Caroline Adler. Nach der Pause startet das Orchester unter der Leitung von Prof. Johann Mösenbichler schwungvoll mit Edward Gregsons Werk Festivo, ehe die zarten Töne des weltberühmten Stückes Somewhere over the Rainbow erklingen. Mit der Auftragskomposition Jubiläumsragtime 110 entrichtet das Orchester anschließend einen musikalischen Gruß an die Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei. Sway, weltbekannt geworden durch Michael Bublé, fesselt mit seinen lebhaften Rhythmen, ehe das Konzert mit Filmmusik-Highlights aus König der Löwen ein beschwingtes Ende findet.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus siebzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Prof. Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten. Kostenlose Eintrittstickets sind ab sofort bis zum 11.01.2024 online buchbar. Der Eintritt ist nur mit gültiger Karte möglich.

Reservierte Plätze können aus organisatorischen Gründen leider nicht zur Verfügung gestellt werden. Falls Restkarten am Veranstaltungsabend noch verfügbar sein sollten, wird kurzfristig über die Medien informiert.

Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.polizeiorchester-bayern.de oder über den Veranstalter Stadt Kaufbeuren: www.kaufbeuren.de.

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Soziales Verwaltung Weihnachten

Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren gestartet – 620 Kinder erhalten einen Gutschein

Wenn die Eltern wenig Geld haben, sind die Kinder häufig benachteiligt. Um den Kindern an Weihnachten eine Freude zu machen, hat Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse vor über fünfzehn Jahren die Weihnachtsbeihilfe für bedürftige Kinder initiiert.

Die Aktion wird zu 100 % über Spenden finanziert. Damit Kinderaugen leuchten werden jährlich rund 45.000 Euro an Spendengeldern benötigt. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen und Institutionen in Kaufbeuren unterstützen die Weihnachtsbeihilfe teilweise schon über Jahre mit Spenden.

Eltern oder alleinerziehende Mütter oder Väter, die Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch oder dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen können Anfang Dezember einen Gutschein über 80 Euro im Rathaus abholen. Jedes Kind bis zum vollendeten 16. Lebensjahr erhält einen Gutschein, der nur für Spielzeug, Sportartikel und Bücher in ausgewählten Geschäften eingelöst werden kann. Das sind in diesem Jahr 620 Kinder. Die Aktion wird gut angenommen: In den vergangenen Jahren haben rund 95 Prozent der Familien den Gutschein abgeholt.

Spendenkonto:

Sparkasse Allgäu
IBAN: DE55 7335 0000 0000 0100 58
Stichwort: „Weihnachtsbeihilfe für bedürftige Kinder“.
Eine Spendenquittung wird ausgestellt.

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Blaulicht Veranstaltung

Dank für großen Einsatz: Blaulichtempfang der Stadt Kaufbeuren 2023

Am Mittwoch, 29.11.2023, fand der traditionelle Blaulichtempfang der Stadt Kaufbeuren statt.

Oberbürgermeister Stefan Bosse hat die Rettungs- und Blaulichtorganisationen, die für die Sicherheit der Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger sorgen, dieses Jahr ins Foyer des neuen Sitzungssaals im Rathaus eingeladen.

Zu ihnen gehören: die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren, die Landespolizeiinspektion Kaufbeuren, die Kriminalpolizei Kaufbeuren, die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Bayerische Rote Kreuz, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, die Wasserwacht Kaufbeuren, die Wasserwacht Neugablonz, die Bergwacht Kaufbeuren, das Technische Hilfswerk, Notärzte, der Krisen-Interventionsdienst und das Kreisverbindungskommando.

Insgesamt rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch den Oberbürgermeister begrüßt: „Ich danke allen Mitgliedern der Rettungs- und Blaulichtorganisationen für ihren unermüdlichen Einsatz, den sie Tag und Nacht für die Bürgerinnen und Bürger erbringen. Viele von ihnen sind ehrenamtlich tätig. Sie führen ihren Dienst mit großer Leidenschaft und Hingabe aus. Dies dient für jeden von uns als Beispiel für die Verbundenheit und die Fürsorge innerhalb unserer Gesellschaft. Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend, auch durch regelmäßigen Austausch zwischen den Organisationen.“

Im Anschluss an das gemeinsame Essen führte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Gäste noch persönlich durch die alten, ehemaligen Arrestzellen im Keller des Altbaus des Rathauses. Diese wurden noch bis Ende der 1980er Jahre verwendet, ehe der Umzug durch die Polizei in das heutige Polizeigebäude an der Sedanstraße erfolgte.

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Panorama Verwaltung

Ende der Bauarbeiten in der Kemnater Straße in den kommenden ein bis zwei Wochen

Die Bauarbeiten in der Kemnater Straße stehen kurz vor dem Abschluss. Hier wurde seit dem 19.06.2023 ein Großteil der gesamten Straße neu gemacht.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt. Bereits 2010 erfolgte der erste Bauabschnitt mit dem unteren Teil der Kemnater Straße vom Kreisverkehr an der Kemptener Straße bis zur großen Einfahrt zum Bezirkskrankenhaus. In den kommenden ein bis zwei Wochen werden die Baumaßnahmen voraussichtlich abgeschlossen sein. Bis dahin werden noch Pflaster- und Asphaltarbeiten im Gehwegbereich und Restarbeiten an der Fahrbahn ausgeführt. Danach kann die Kemnater Straße wieder freigegeben werden.

Alle bis dahin bestehenden Einschränkungen, auch die, die sich auf den ÖPNV beziehen, werden mit dem Ende der Bauarbeiten nicht mehr vorhanden sein. Aufgrund von noch erforderlichen Rest- und Markierungsarbeiten kann es vereinzelt bis Frühjahr 2024 noch zu kleinen Behinderungen kommen.

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Panorama Soziales

Das Hilfetelefon für Kaufbeuren und das Ostallgäu. Frauen, Männern und Familien Zeit widmen

In seelischen Krisensituationen Freunde oder Familie um Hilfe zu bitten, ist für viele schwer. Oft gibt es auch einfach niemanden, dem man sich anvertrauen kann.

Einfach erzählen können, in großer oder auch kleiner Not und bei Einsamkeit. Das ermöglichen die ehrenamtlichen Telefonfrauen am Hilfetelefon für Kaufbeuren und das Ostallgäu.

„Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, wollen wir Frauen, Männern und Familien Zeit widmen. Deshalb sind an jedem Wochentag Telefonzeiten am Vormittag und am Abend“, so Doris Wenzel, Leiterin des Frauen- und Familientelefons für Kaufbeuren und das Ostallgäu. Die Telefonfrauen sind von Montag bis Donnerstag, jeweils von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr erreichbar. Unter der Nummer 08341 – 10 10 10. Sie hören den Anruferinnen und Anrufern zu, sie stehen ihnen zur Seite und sie vermitteln Hilfe. Anonym, vertraulich und regional.

Derzeit arbeiten 18 Frauen ehrenamtlich beim Hilfetelefon. Die älteste von ihnen ist über 80 Jahre alt und schon viele Jahre dabei. In einer qualifizierten Ausbildung haben sie gelernt, auf die Anruferinnen und Anrufer einzugehen, ohne ungebetene Ratschläge zu geben. Aber es gibt natürlich Angebote, was getan werden könnte oder zumindest Tipps, wo es Hilfe gibt, für die, die es wünschen. Das Hilfetelefon wird finanziell von der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu gefördert und ist in der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren angesiedelt. Hier erhalten Bürgerinnen und Bürger Infos auch zur Beratung für Frauen, Männer und Familien.

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuten erreichen Sie unter der Telefonnummer 08341 / 437 – 762 oder per Email an gleichstellungsstelle@kaufbeuren.de.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu erreichen Sie unter der Telefonnummer 08342 / 911 – 287 oder per Email an gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de.

Die Teams sind immer offen für Menschen, die unterstützen möchten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die ein offenes Ohr und Zeit für Gespräche haben, können sich per Telefon oder Email an Elke Schad, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, wenden.

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Panorama Verwaltung

OB Bosse unterzeichnet Charta der Gleichstellung auf lokaler Ebene für Frauen und Männer

Mit dabei waren nicht nur interessierte Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Stadträtinnen und Stadträte.

Vergangene Woche war es soweit: Oberbürgermeister Stefan Bosse hat die Charta der Gleichstellung auf lokaler Ebene für Frauen und Männer im Kaufbeurer Stadtmuseum unterzeichnet. Mit dabei waren nicht nur interessierte Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Stadträtinnen und Stadträte.

Die Unterzeichnung der Charta für Gleichberechtigung ist sowohl symbolkräftig als auch inspirierend zugleich, denn, so Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Gleichstellung der Geschlechter ist leider noch keine gesellschaftliche Realität. Mit der Unterzeichnung dieser Charta bekennen wir uns zu dem Ziel, Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen des Lebens unserer Stadt zu verwirklichen. Ich freue mich, diesen Weg mitzugehen und ihn nach allen Kräften zu unterstützen.“

Damit zeigt die Stadt Kaufbeuren, dass es als Kommune wichtig ist, gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Elke Schad, Claudia Lichtenthal, der Verwaltung und Stadtpolitik und mit engagierten Menschen in der Stadtgesellschaft, den Bürgerinnen und Bürgern eng zusammenzuarbeiten.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, Elke Schad, fand inspirierende Worte: „Wir müssen weiter daran arbeiten, eine echte Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu erreichen. Dabei ist mir die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts aller Menschen, aber insbesondere von Frauen, ein wichtiges Thema.“

Und Ulrike Seifert, die erste Vorsitzende des Gleichstellungsbeirates, gab ein paar praktische Beispiele für gelebte Gleichstellung: bei der Stadtentwicklung den Bau von Spielräumen an die Bedürfnisse von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigen. Oder auch in Veröffentlichungen, Presseartikeln, auf Homepages, Frauen darstellen sowie benennen und nicht vergessen. Und nicht zuletzt, bekannte und weniger Bekannte Frauen der Kaufbeurer Stadtgeschichte sichtbar machen, denn ihr Wirken hat Vorbildfunktion.

Die Unterzeichnung der Charta ist der Startschuss für einen Aktionsplan. Dieser wird Gleichstellung als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen der Stadt verankern: in der Stadtgesellschaft, in der Verwaltung und in Organisationen. Ein Fahrplan dazu wird im Gleichstellungsbeirat und mit Bürgerinnen und Bürgern.

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Panorama Politik Sport Verwaltung

Hallenbad Kaufbeuren – geplante zusätzliche Sanierungsmaßnahmen werden zurückzustellt

Aktueller Stand zu den Sanierungsarbeiten des Hallenbads

Aufgrund der angespannten Haushaltssituation der Stadt Kaufbeuren hat sich der Stadtrat in seiner Sitzung vom 21.11.2023 dazu entschlossen, einige der geplanten zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen des Hallenbads zurückzustellen.

So wurde auf die Aufwertung des Kleinkindbereichs im Wert von rund 98.000 Euro verzichtet. Es geht dabei nicht um den gesamten Kleinkindbereich, der bereits in den Sanierungsarbeiten enthalten sein wird, sondern eine zusätzliche Erweiterung. Gleiches gilt für die Schaffung eines Gastronomiebereiches im Wert von rund 398.000 Euro. Und auch die geplante, zusätzliche Photovoltaik-Anlage auf dem Hauptdach im Wert von rund 300.000 Euro wird zunächst nicht realisiert. Die zurückgestellten Maßnahmen können jedoch zu einem späteren Zeitpunkt verwirklicht werden.

Der Stadtrat bedauert diese Entscheidungen, doch aufgrund der angespannten finanziellen Situation wurden diese im Sinne der Wirtschaftlichkeit getroffen. Oberbürgermeister Stefan Bosse stellt klar: „Die Stadt Kaufbeuren steht zu ihrem Hallenbad und wir streben nicht an, das Bad komplett zu schließen. Die Sanierung wird selbstverständlich weitergehen, auch wenn jetzt aufgrund der haushaltsrechtlichen Lage diese Maßnahmen abgelehnt werden mussten. Wir sind weiter bestrebt, die Wiedereröffnung in der Wintersaison 2024/2025 zu realisieren.“

Die Sanierung des 40 Jahre alten Hallenbads ist eines der aktuell größten Projekte der Stadt und mit weitreichenden Maßnahmen verbunden, um die Modernisierung und die Nutzungsdauer für die Bürgerinnen und Bürger zu verlängern. So wird zum Beispiel die Technik der Badewasseraufbereitung mit neuen Filteranlagen auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht oder auch der Einbau von Edelstahlbecken realisiert.

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Kultur

Erfolgreiche Talentförderung an der Sing- und Musikschule Kaufbeuren

Mit Simon Neureuter, Tobias Schill und Korbinian Albrecht spielen drei Nachwuchsmusiker der Musikschule Kaufbeuren im Landes-Jugendjazzorchester Bayern.

Jüngst haben auch Simon Neureuter (Klavier) und Tobias Schill (Saxophon) mit ihren überzeugenden Vorspielen den Sprung ins Landes-Jugendjazzorchester Bayern geschafft. Zusammen mit Korbinian Albrecht (Schlagzeug) spielen damit aktuell drei Mitglieder der Jugend Bigband „Pic Pänth“ der Sing- und Musikschule Kaufbeuren auf höchster musikalischer Ebene in Bayern im Bereich Bigband und Jazz. Das Landes-Jugendjazzorchester wird vom Verband der Bayerischen Sing- und Musikschulen getragen und dient der gezielten Nachwuchsförderung. Es bietet jungen Musiktalenten eine Plattform, um ihr Können auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln.

Martin Klein, Leiter der Sing- und Musikschule Kaufbeuren, zeigt sich begeistert über die erreichten Erfolge: „Die Tatsache, dass gleich drei Mitglieder unserer Jugend Bigband im Landes-Jugendjazzorchester Bayern spielen, zeigt die hohe Qualität unserer musikalischen Ausbildung und die erfolgreiche Förderung junger Talente hier in Kaufbeuren. Wir sind stolz darauf, dass unsere Nachwuchsarbeit so großartige Früchte trägt.“

Besonderer Dank gebührt dabei Tiny Schmauch. Er ist nicht nur Vorsitzender der Allgäuer Jazz Initiative und bekannter Kontrabassist und Jazzmusiker, sondern unterrichtet seit vielen Jahren an der Sing- und Musikschule Kaufbeuren und leitet dort auch die Jugend Bigband „Pic Pänth“. Ihm gelingt es jedes Schuljahr aufs Neue, junge Musikerinnen und Musiker für den faszinierenden Bigband-Sound zu begeistern. „Tiny Schmauch ist unser Aushängeschild für engagierte Nachwuchsarbeit im Bereich Bigband und Jazz“, so Musikschulleiter Martin Klein.

Wer Lust zum Mitmachen hat, ist herzlich willkommen. Zur Jugend-Bigband können sich alle jugendlichen Musikerinnen und Musiker ab 11 Jahren anmelden. Geprobt wird jeden Sonntag um 17 Uhr mit viel Spaß und bester Laune in der Sing- und Musikschule Kaufbeuren.

Für alle, die die Kaufbeurer Nachwuchsmusikerinnen und -musiker live erleben möchten, bieten sich vor Weihnachten gleich zwei Gelegenheiten:

  • Am Mittwoch, 13.12.2023, um 18 Uhr, spielt die „Pic Pänth“ auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt und verbreitet festliche Stimmung mit Jazz und Bigband-Sound.
  • Am Samstag, 09.12.2023, erwartet das Publikum im Podium Kaufbeuren ein abendfüllendes Konzert von JazzQuadrat, der Jugend-Jazzband der Sing- und Musikschule Kaufbeuren. Mit Simon Neureuter am Piano, Björn Rieger am Kontrabass, Tobias Schill am Saxophon und Tom Tümmers am Schlagzeug verspricht das Konzert ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis zu werden.

www.musikschule.kaufbeuren.de

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Panorama Soziales Verwaltung

Kinderhaus Am Leinauer Hang sammelt Spenden für die Tafel Kaufbeuren

Spenden sammeln, Gutes tun und dabei auch lernen, zu teilen. Das haben die Kinder, die Pädagoginnen und Pädagogen und der Elternbeirat des Kinderhauses Am Leinauer Hang zu St. Martin getan.

Vom 06.11. bis 09.11.2023 wurden jeden Vormittag vor Ort durch den Verkauf selbstgebackener Kekse der Kinder sowie Kaffee und Kuchen im Kinderhaus Spenden für die Tafel Kaufbeuren gesammelt. Zusätzlich hatten Eltern die Möglichkeit in diesem Zeitraum auch haltbare Lebensmittel für die Tafel zu spenden.

Kürzlich fand im Kinderhaus während des gemeinsamen Morgenkreises der Kinder die Übergabe der Spenden an die Tafel Kaufbeuren statt. Insgesamt kam eine Spendensumme von 214,- Euro zusammen und viele Lebensmittelspenden. Gertrud Sauter von der Tafel Kaufbeuren nahm die Spenden mit großem Dank entgegen.

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Gesundheit Panorama Sport

Preisverleihung für die Teilnehmer am Stadtradeln Kaufbeuren 2023

Im Aktionszeitraum zwischen dem 19.06.2023 und dem 09.07.2023 haben in diesem Jahr 1.204 Radelnde in 58 Teams insgesamt rund 236.000 Kilometer erradelt. Das waren über 12.000 Kilometer mehr als im Jahr 2022.

Damit wurden rund 38 Tonnen CO2 eingespart. Im direkten Vergleich mit anderen teilnehmenden Kommunen in Deutschland und Bayern stehen die Kaufbeurer Stadtradelnden überall auf guten Plätzen. Deutschlandweit auf Platz 299 von 2.836 und bayernweit auf Platz 54 von 533 Kommunen.

Jedes teilnehmende Team und auch jeder Einzelradelnde hat erneut tolle Leistungen erbracht und so einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung und dem Umweltschutz beigetragen. Hierfür wurden die Teilnehmer von Kaufbeurens zweitem Bürgermeister Oliver Schill in einer kleinen Feierstunde mit Preisen ausgezeichnet.
Hier die Erstplatzierten in den jeweiligen Kategorien:

Bestes Schulteam – meiste Kilometer:
Das Marien-Gymnasium mit rund 36.300 Kilometern

Bestes Team – meiste Kilometer absolut ab 100 aktive Radelnde:
Das Marien-Gymnasium mit 260 aktiven Radelnden und rund 36.300 Kilometern

Bestes Team – meiste Kilometer absolut bis 99 aktive Radelnde:
Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren mit 60 aktiven Radelnden und rund 13.250 Kilometern

Bestes Team – meiste Kilometer pro Person:
Kaufbrooklyn City Riders mit zwei aktiven Radelnden und 835 Kilometer pro Person

Bester Einzelradler:
Manfred Eberle mit rund 1.650 Kilometern

Die Teilnehmenden Christine Frank und Christoph Gießing haben während der Aktion komplett auf die Nutzung eines PKW verzichtet und sind 489 bzw. 449 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren.

Kaufbeuren nimmt seit 2019 am Stadtradeln teil. Ziel ist es, in den 21 Aktionstagen möglichst viele

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Panorama Soziales Verwaltung

Einbürgerungsfeier im historischen Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren

In diesem Jahr haben sich in Kaufbeuren wieder zahlreiche ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ursprünglich zum Beispiel aus Indien, Syrien, Ungarn, dem Kosovo, Rumänien, Peru oder auch Mexiko kommen, dazu entschlossen, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu werden. mehr auf Wir sind Kaufbeuren

Menschen verlassen aus den verschiedensten Gründen ihre Heimatländer. Zum Beispiel Aufgrund von Krieg, Verfolgung, weil sie sich woanders ein neues Leben aufbauen möchten, weil sie einen neuen Job haben, der sie in ein anderes Land bringt oder der Liebe wegen.

Jedes Jahr kommen zahlreiche Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland und damit auch zu uns nach Kaufbeuren. Und mit der Zeit entscheiden sich viele von ihnen dazu, sich einbürgern zu lassen und damit die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

In diesem Jahr haben sich in Kaufbeuren insgesamt 106 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ursprünglich zum Beispiel aus Indien, Syrien, Ungarn, dem Kosovo, Rumänien, Peru oder auch Mexiko kommen, dazu entschlossen, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu werden. Oberbürgermeister Stefan Bosse und die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler haben jetzt einen Teil der neu Eingebürgerten in einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal des Rathauses offiziell begrüßt und ihnen wurde ein kleines Willkommensgeschenk überreicht.

„Mit ihrer Entscheidung, deutsche Staatsbürger zu werden und Ihren Lebensmittelpunkt hier zu haben, erklären Sie nicht nur Ihre Verbundenheit zu Deutschland und unserer schönen Stadt Kaufbeuren, sondern zeigen auch, dass Sie unsere Werte, Rechte und Pflichten als Bürgerinnen und Bürger unseres Landes annehmen und vertreten. Ich heiße Sie recht herzlich willkommen und wünsche Ihnen für Ihre Zukunft als deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger alles erdenklich Gute“, erklärte Stefan Bosse. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein hatten die Anwesenden Gelegenheit, sich auch untereinander kennenzulernen und weitere Kontakte zu knüpfen.

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Kultur Veranstaltung Weihnachten

Tänzelfest Knabenkapelle und Musikschule am 1. Advent in St. Ulrich

Das Programm präsentiert traditionelle, vielfach bekannte Melodien und Lieder aus Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz.

Für einen stimmungsvollen Beginn der Adventzeit haben die Tänzelfest Knabenkapelle und die Sing – und Musikschule ein zugleich frohes wie besinnliches Adventprogramm mit vielen musizierenden Kindern und Jugendlichen zusammengestellt. Es findet am Sonntag, 03.12.2023, um 17:00 Uhr in der Kirche St. Ulrich, Gartenweg 28, statt.

Das Programm präsentiert traditionelle, vielfach bekannte Melodien und Lieder aus Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz. Unter dem Motto „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ erklingen fröhliche Kinderstimmen, romantische Harfenklänge, flotte Marimbas und Vibraphone, Streichinstrumente und festliche Bläserklänge der Tänzelfest Knabenkapelle. Das einstündige Musikprogramm stellt zugleich Auszüge aus der aktuellen Weihnachts-CD 2023 der Musikschule und Tänzelfest Knabenkapelle vor.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Die Elternbeiräte von Musikschule und Knabenkapelle bitten um freiwillige Spenden. Spenden und CD-Erlöse gehen an die Lebenshilfe Ostallgäu zur Anschaffung von neuen Musikinstrumenten für die Musikband der Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren.

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Verwaltung

Sicherheitsüberprüfung der Fahnenmaststiefel im Stadtgebiet

Zwischen Montag, 27.11.2023, und Freitag, 01.12.2023, finden im Stadtgebiet Kaufbeuren Sicherheitsüberprüfungen der Fahnenmaststiefel statt.

Betroffen davon sind die Fahnenmaststiefel in der Kaiser-Max-Straße zwischen dem Rathaus und dem Neptun-Brunnen. Außerdem die in der Füssener Straße, der Augsburger Straße, der Kemptener Straße und der Mindelheimer Straße.

Damit die Stiefel durch die vom Bauhof beauftragte Firma geprüft werden können, ist es notwendig, hier entsprechende Masten aufzustellen. Während der Sicherheitsüberprüfung kann es vor Ort zu kurzzeitigen Behinderungen kommen, für die die Stadt Kaufbeuren um Verständnis bittet.

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Kultur Veranstaltung Verwaltung

Thomas Schiegg erhält den erstmalig verliehenen „Historischen Förderpreis“ der Stadt Kaufbeuren

Am Mittwoch, 15.11.2023, hat Oberbürgermeister Stefan Bosse den im Dezember 2022 eingerichteten Historischen Förderpreis der Stadt Kaufbeuren zum ersten Mal verliehen. Der Preis richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Hochschulabsolventen, die wissenschaftliche Arbeiten zur Kaufbeurer Geschichte verfasst haben.

Verliehen wurde er Thomas Schiegg. Er gewann den Preis in der mit 600,- Euro dotierten Kategorie für Studierende und Absolventen. Thomas Schiegg hat einen Bachelor und Master in Wirtschaftsmathematik, einen Bachelor in Geschichte und einen Master in Historischen Wissenschaften. Im Rahmen seiner Studienarbeit untersuchte er „die Entwicklung der grundherrlichen Einnahmen der Patrizierfamilie Hörmann von und zu Gutenberg im Schwaben des Dreißigjährigen Krieges.“ Hier befasste er sich mit der Frage, wie sehr sich der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) auf die Höhe der Einnahmen ausgewirkt hat, die die Kaufbeurer Patrizierfamilie Hörmann aus ihrer Grundherrschaft Gutenberg bezog. Die Studie ist Teil eines größer angelegten Forschungsprojekts zur Familie Hörmann von und zu Gutenberg, das derzeit an der Universität Augsburg vorbereitet wird.

Kaufbeurens Stadtarchivar Dr. Peter Keller, Teil der Jury des Historischen Förderpreises, begründet die Entscheidung wie folgt: „Die Jury würdigt vor allem die gelungene und bei Arbeiten auf Bachelorniveau bei weitem nicht selbstverständliche Verbindung von wirtschaftsmathematischen und historischen Methoden, durch die sich Herrn Schieggs Arbeit auszeichnet. Anzuerkennen ist weiterhin, dass es sich bei den Einnahmeverzeichnissen um eine verhältnismäßig schwer zu erschließende Quellengattung handelt und sich Herr Schiegg erst solide Kenntnisse über die damaligen gebräuchlichen Schriften aneignen musste. Lob fand schließlich auch der gut lesbare Stil, in dem die Arbeit geschrieben ist.“

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Arbeit: „Thomas Schiegg hat eine tolle Arbeit auf die Beine gestellt. Dass sich junge Menschen mit der Geschichte allgemein und besonders mit der unserer schönen Stadt Kaufbeuren beschäftigen und diese als Grundlage für wissenschaftliche Arbeiten nehmen, ist auf der einen Seite toll und auf der anderen würdigt es auch das Andenken und den Platz, den unsere Stadt in der Geschichte hat. Um unsere Anerkennung zum Ausdruck zu bringen, haben wir genau dafür den Historischen Förderpreis. Und ich hoffe, dass noch viele solcher Arbeiten folgen werden.“

Thomas Schiegg hat auch schon eine Verwendung für das Preisgeld. Er interessiert sich für historische Fechtkunst und praktiziert diese auch. Er möchte sich ein nachgemachtes, mittelalterliches Schwert kaufen.

Weitere Informationen zum Historischen Förderpreis finden Sie auf der Homepage der Stadt.

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Allgemein Panorama Soziales Verwaltung

Eine neue Matschküche für das Kinderhaus Mosaik in Neugablonz

Vor einigen Monaten hatten die pädagogischen Fachkräfte des Kinderhauses Mosaik in Neugablonz den Wunsch, den Spielbereich der Kinder im Garten durch eine sogenannte „Matschküche“ schöner zu gestalten. Um das Projekt zu realisieren, wurde über einen Aufruf im Kindergarten ein Spender gesucht.

Durch diesen Aufruf meldete sich eine Familie und so entstand der Kontakt zum Neugablonzer Feuerwehr Zug 3. Die pädagogischen Fachkräfte trafen sich daraufhin mit Herrn Görke von der Feuerwehr, um die Details für die Matschküche zu besprechen, nach welchen Vorstellungen und Richtlinien die freiwilligen Helfer diese bauen durften. Mitte Oktober war es dann endlich soweit: die Matschküche wurde mit dem Feuerwehrauto in den Außenbereich des Kindergartens geliefert und an dem dafür vorgesehenen Platz abgestellt. Die Kinder bedankten sich mit einem tosenden Applaus und vielen selbstgemalten Bildern bei den Feuerwehrmännern.

Das gesamte Kinderhaus Mosaik bedankt sich herzlich bei den Helfern des Neugablonzer Feuerwehr Zug 3 für ihre geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden zum Wohle der Allgemeinheit.

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Allgemein Panorama Veranstaltung

Volkstrauertag 2023 – Gedenkfeier und Gottesdienste in Stadtteilen Kaufbeurens

Am Sonntag, 19.11.2023, gedenkt Deutschland der Opfer von Krieg und Gewalt. Vor über 100 Jahren wurde der Gedenktag ursprünglich durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingeführt, um an die Millionen Opfer des Ersten Weltkrieges zu erinnern.

Die Nationalsozialisten hatten nach ihrer Machtergreifung den Volkstrauertag abgeschafft, ihn durch den „Heldengedenktag“ ersetzt und den Volkstrauertag somit für ihre Zwecke missbraucht. Nach Gründung der Bundesrepublik wurde der Volkstrauertag ab 1950 in seiner ursprünglichen Form wieder begangen und ab 1952 zum staatlichen Gedenktag erklärt. Der Volkstrauertag gehört zu den „stillen Feiertagen“ in Deutschland. Alle Bundesländer untersagen an diesem Tag – zumindest über einen gewissen Zeitraum – öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen, wie beispielsweise Musik-, Sport-, aber auch gewerbliche Veranstaltungen, sofern sie nicht dem „ernsten Charakter“ des Tages entsprechen. Im Stadtgebiet Kaufbeuren finden mehrere Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt.

In Kaufbeuren wird es an diesem Tag um 11:15 Uhr eine Gedenkfeier mit ökumenischen Gebet am Ehrendenkmal St. Dominikus, Augsburger Straße 8 beim Stadtsaal, geben. Hier wird Oberbürgermeister Stefan Bosse eine Ansprache halten. Ebenso der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski. Musikalisch begleitet wird diese Gedenkfeier von der Stadtkapelle Kaufbeuren.

Oberbürgermeister Stefan Bosse empfindet, dass das Gedenken nach wie vor wichtig ist: „Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass der Volkstrauertag nichts von seiner Bedeutung verloren hat.“

Weitere Gedenkfeiern finden an folgenden Orten statt:

Samstag, 18.11.2023 im Stadtteil Kleinkemnat:
10:00 Uhr Gottesdienst in der Kirche St. Stephan, anschließend Gedenkfeier im Friedhof

Sonntag, 19.11.2023
im Stadtteil Hirschzell:
08:30 Uhr Gottesdienst in der Kirche St. Thomas, anschließend Gedenkfeier im Friedhof

Sonntag, 19.11.2023
im Stadtteil Oberbeuren:
10:00 Uhr Gottesdienst in der Kirche St. Dionysius, anschließend Gedenkfeier am Kriegerdenkmal

Die gesamte Bevölkerung der Stadt Kaufbeuren sowie die Leitungen und Vorstände von Behörden, Körperschaften und Vereinen werden hierzu eingeladen.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Candle-Light-Shopping 2023: Kaufbeurer Jugend-Bands live im Roundhouse

Am Freitag, 17.11.2023, findet zum 21. Mal das Candle-Light-Shopping in Kaufbeuren statt. Im Rahmen dessen treten Kaufbeurer Jugend-Bands live im Roundhouse auf. Ab 18:00 Uhr werden fünf Jugend-Bands im Roundhouse, der Kaufbeurer Party-Location direkt am Schwanenweiher, auftreten: Jazzquadrat, Different Flavours, Pic Pänth FOS-Band und Undergrounds.

Bis 21:00 Uhr zeigen die jugendlichen Musikerinnen und Musiker, einige davon an der Sing- und Musikschule auf ihren Instrumenten ausgebildet, ihr vielfältiges musikalisches Können. Von fetzig bis lässig, von groovig bis schmusig. Von Pop über Rock bis Big-Band-Sound und Jazz ist alles dabei. Ein Gemeinschaftsprojekt der Musikschule Kaufbeuren mit der Party-Location Roundhouse.

Die Idee für dieses Live-Format stammt von Stadtrat Tiny Schmauch und Bürgermeister Oliver Schill. Gemeinsam wollen sie talentierten jungen Musikerinnen und Musikern Gelegenheit geben, sich unkompliziert einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Als Partner konnten sie in diesem Jahr Markus Mölzer mit seinem Roundhouse gewinnen, der beliebten Party-Location direkt am Schwanenweiher.

Entstanden ist damit ein Gemeinschaftsprojekt unter dem Dach Musikschule Kaufbeuren. „Rauskommen aus dem Probenkeller und live zu performen, das ist für junge Musiktalente wichtig“, berichtet Tiny Schmauch, der die Jugend-Bands unterrichtet und begleitet. „Aus jedem Auftritt ergibt sich eine große Portion Motivation. Motivation, um sich den nächsten musikalischen Herausforderungen zu stellen.“

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Panorama Soziales Verwaltung

Kaufbeuren bleibt Fairtrade-Stadt

Die Stadt Kaufbeuren darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen, der ihr 2015 erstmalig durch den gemeinnützigen Verein TransFair e.V. verliehen wurde

In den vergangenen acht Jahren hat die Stadt Kaufbeuren ihr Engagement stetig ausgebaut und macht es immer noch. Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Verlängerung: „Wieder als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet zu werden, ist eine schöne Bestätigung für die Stärkung des fairen Handels in Kaufbeuren. Alle lokalen Akteure arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass wir als Stadt Kaufbeuren diesem internationalen Netzwerk angehören und den lokalen fairen Handel zu fördern.“

  • Die Stadt Kaufbeuren erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kamapgne.
  • Der Oberbürgermeister, die Bürgermeisterin und der Bürgermeister sowie die Stadträte trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest.
  • Koordiniert werden alle Aktivitäten von einer Steuerungsgruppe. Dieser gehören aktuell Marita Knauer, Stadträtin der Grünen, Jürgen Michel von „A-Migo“ und Manfred Pfänder vom „Weltladen“ an.
  • In der Gastronomie und in Geschäften werden Produkte aus fairem Handel angeboten.
  • Die lokalen Medien berichten über Aktivitäten vor Ort und die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Kaufbeuren auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Kaufbeuren ist eine von über 750 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns-Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de.

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Kultur Veranstaltung

JazzQuadrat begeistert 1.200 Gäste in Erlangen

Energiegeladen und mitreißend präsentierte sich das Jazzquartett der Sing- und Musikschule Kaufbeuren beim Festkonzert anlässlich des 46. Bayerischen Musikschultags in Erlangen. Am 01. November sind die Nachwuchsmusiker auch im Radio zu hören und am 09. Dezember live im Podium zu erleben

Was für eine Kulisse! Rund 1.200 Gäste waren in die Erlanger Heinrich-Lades-Halle gekommen, um das Festkonzert anlässlich des 46. Bayerischen Musikschultags zu erleben. Dort präsentierten sich die größten Musiktalente der Bayerischen Musikschulen, die zuvor nach einem Auswahlverfahren eingeladen wurden.

Auch JazzQuadrat mit Simon Neureuter (Piano), Björn Rieger (Kontrabass), Tobias Schill (Saxophon) und Tom Tümmers (Schlagzeug) gehörten zum erlesenen Teilnehmerkreis.
Mit ihrem energiegeladenen Eigenarrangement des Jazzstücks „Ocean 11“ von Walter Lang krönten die vier jungen Jazzmusiker das Finale eines auch sonst beeindruckenden Konzertabends. Das Publikum in Erlangen war vollauf begeistert: Langer Applaus belohnte das Jazzquartett der Sing- und Musikschule Kaufbeuren im voll besetzten Konzertsaal der Erlanger Heinrich-Lades-Halle für einen wahrlich mitreißenden Auftritt.

„Es ist wirklich eine riesige Sache für unsere Sing- und Musikschule, dass nach dem Hornquartett 2021 erneut ein Spitzen-Jugendensemble aus Kaufbeuren beim Bayerischen Musikschultag vertreten war. Dort werden jährlich nur die herausragenden Solisten und Ensembles aus über 220 Sing- und Musikschulen in Bayern eingeladen. Das ist schon was!“, freut sich Musikschulleiter Martin Klein über die sehr guten Leistungen der Kaufbeurer Musikschüler.

Vor dem großen Auftritt beim Festkonzert fanden Hörfunkaufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk statt, verbunden mit einigen Interviews und interessanten Einblicken in professionelle Aufnahmetechnik. Der BR sendet zum Musikschultag und insbesondere zu den jungen Musiktalenten einen längeren Beitrag am Mittwoch, 01. November 2023 um 16:05 Uhr auf BR-Klassik. Auch die vier Nachwuchsmusiker der Sing- und Musikschule der Stadt Kaufbeuren werden dort zu hören sein.

JazzQuadrat ist die Jugend-Jazzband der Sing- und Musikschule Kaufbeuren und wird seit drei Schuljahren von dem Jazzmusiker Tiny Schmauch gecoacht. Die vier 16 bis 18jährige Nachwuchsmusiker haben sich unter seiner Anleitung zu einem inzwischen eigenständig agierenden Jazzquartett entwickelt, das Auftritte in Kaufbeuren und der Region spielt. Das nächste abendfüllende Konzert von JazzQuadrat gibt es am Samstag, 09. Dezember 2023, im Podium Kaufbeuren.

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Verwaltung

Neuer Instagram Account der Stadt Kaufbeuren aktiv

Nachdem der alte Instagram Account der Stadt Kaufbeuren im Juni gehackt wurde, gab es seitdem über diesen Kanal keine aktuellen Informationen aus der Stadtverwaltung

Seit Donnerstag, 26. Oktober 2023 ist die Stadt Kaufbeuren wieder auf Instagram vertreten. Unter dem Namen stadt.kaufbeuren erhalten Sie ab sofort wieder regelmäßige Updates aus Ihrer Stadtverwaltung sowie News zu Veranstaltungen in der Stadt.

Der alte Account ist nach wie vor deaktiviert und wird nicht mehr durch die Stadt Kaufbeuren genutzt und ist auch nicht mehr auf Instagram erreichbar.

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Sport Veranstaltung

Etwas angeschlagen in die kommenden Partien des 14. und 15. Spieltages

ESVK erwartet am Freitagabend die Dresdner Eislöwen – Am Sonntag Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Jacob Lagacé, Alex Thiel und Leon Sivic nehmen ein paar ESVK-Akteure aktuell krankheitsbedingt oder leicht angeschlagen nicht oder nur sehr dosiert am Trainingsbetrieb teil

Etwas angeschlagen gehen die Joker in die kommenden Partien des 14. und 15. Spieltages der DEL2 Saison 2023/2024. Dabei treffen die Wertachstädter am Freitagabend in der energie schwaben arena auf die Dresdner Eislöwen. Am Sonntag geht die Reise dann zu den Selber Wölfen.

Tickets:
Eintrittskarten für die kommenden beiden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich.

Der Kader der Joker:
Wie schon angedeutet sind die Joker derzeit leicht angeschlagen. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Jacob Lagacé, Alex Thiel und Leon Sivic nehmen ein paar ESVK-Akteure aktuell krankheitsbedingt oder leicht angeschlagen nicht oder nur sehr dosiert am Trainingsbetrieb teil. So wird sich vermutlich erst am Freitagvormittag entscheiden, mit welchem Lineup ESVK Trainer Marko Raita in das Spiel gehen kann.

Die Gegner der Joker:
Dresdner Eislöwen. Die Eislöwen aus der sächsischen Landeshauptstadt stehen aktuell mit 21 Punkten aus 13 Spielen auf dem fünften Tabellenplatz. Die Kontingentspieler der Eislöwen kommen alle samt aus Schweden und sind mit den Stürmern David Rundqvist und Johan Porsberger sowie den Verteidigern David Suvanto und Simon Karlsson auch schon die dritte Spielzeit in Folge für die Sachsen am Puck. Im Tor setzen die Dresdner auf den erfahrenen top Torhüter Janick Schwendener. Trainer in der Elbflorenz ist derzeit Corey Neilson, der zuvor in der DEL2 auch schon für die Lausitzer Füchse und Kassel Huskies an der Bande stand. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
Selber Wölfe: Die Wölfe stehen derzeit auf Tabellenplatz acht und haben nach 13 absolvierten Spielen 20 Punkte auf dem Konto. Die Mannschaft von Trainer Fuchs Sergej Waßmiller hat sich mit Stürmer Jordan Knackstedt und Verteidiger Frank Hördler zwei absolute Leitwölfe und top-Spieler in den Kader geholt. Auf den Kontingentpositionen sind wie schon zum Ende der letzten Saison im Sturm der Lette Egils Kalns, der US-Amerikaner Nick Miglio und der Kanadier Mark McNeill gesetzt. In der Verteidigung ist mit dem Slowaken Peter Trska, der Punktbeste Verteidiger aus der DEL2 Saison 2022/2023, weiter an Board und somit auch hochkarätig besetzt. Auf der Torhüterposition stehen mit Michael Bitzer und Michel Weidekamp ebenfalls zwei sehr gute Goalies zur Verfügung. Erstes Bully in der Netzsch-Arena ist um 18:30 Uhr.

Live dabei aber nicht im Stadion:
Das Heimspiel des ESVK gegen die Dresdner Eislöwen läuft wie gewohnt auf Sprade.TV. Kurze Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.

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Panorama Verwaltung

Teilsperrung Parkhaus Am Kunsthaus

Am Samstag, 28.10.2023, und Sonntag, 29.10.2023, finden im Parkhaus Am Kunsthaus Vorbereitungen für die im kommenden Jahr anstehenden Sanierungsarbeiten statt.

Zu diesem Zweck werden die Parkdecks null bis vier ab Freitag bis Sonntagabend gesperrt. Dauerparker werden gebeten, ihre Fahrzeuge in den darüber liegenden Parkdecks zu parken. Auch für Kurzzeitparker stehen an diesem Wochenende nur die Parkdecks fünf bis zehn zur Verfügung. Die Aus- und Einfahrten können wie gewohnt genutzt werden.

Da zu Planungszwecken 3-D-Aufnahmen erstellt werden, kommt es bei der Durchfahrt der Parkdecks null bis vier immer wieder zu kurzen, manuell gesteuerten Behinderungen bzw. Wartezeiten von wenigen Minuten. Die Stadtverwaltung bittet die Parkkunden um Verständnis, Geduld und Befolgung der Anweisungen des Parkhauspersonals. Ab Montag, 30.10.2023, steht das gesamte Parkhaus wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung.

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Panorama Verwaltung

Hochwasserschutz in Oberbeuren

Am Mittwoch, 25.10.2023, haben die Bauarbeiten zum Hochwasserrückhaltebecken Weidachgraben begonnen. Hier wird ein Absperrdamm mit einem maximalen Rückhaltevolumen von ca. 30.000m³ Wasser errichtet.

iese Maßnahme ist Teil des Hochwasserschutzes Oberbeuren und des integralen Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzeptes, das mit Beschluss des Bau- und Umweltausschusses und des Stadtrates vom 08.05.2018 / 17.05.2018 verabschiedet wurde. Die Maßnahmen am Hochwasserrückhaltebecken Weidachgraben zählen zu insgesamt drei Bauabschnitten dieses Konzeptes.

Der Weidachgraben entwässert ein ca. 120 ha großes Gebiet westlich von Kaufbeuren und nördlich von Oberbeuren. Der in West-Ost-Richtung verlaufende Graben fließt nach der Unterquerung der Sophie-La-Roche-Straße weiter in einem relativ engen und tief eingeschnittenen Tal zwischen den Straßen Kesselberg und Nordlachenbühl bis zum Einlauf in einen mit Rohren unter der Erde langlaufenden Bach. Diese sogenannte Bachverrohrung verläuft bis unter die Kemptener Straße. Im weiteren Verlauf mündet sie in den Märzenbach und letztendlich über den Mühlbach in die Wertach. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Ende 2024 abgeschlossen sein. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.kaufbeuren-baut.de.

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Panorama Sport Verwaltung

Verlängerung Sanierungsarbeiten Hallenbad aufgrund von Asbest-Beseitigung

Seit den Osterferien finden im Hallen- und Freibad Kaufbeuren umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. Die geplante Wiedereröffnung des Hallenbades für den Herbst 2024 verschiebt sich jedoch um mehrere Monate.

Der Hauptgrund dafür, sind zusätzlich hinzugekommene Asbestsanierungsarbeiten. Trotz der Durchführung und Entnahme von Vorabproben, wurden in einzelnen Bereichen während der Abbrucharbeiten dennoch asbesthaltige Stoffe gefunden. Diese wurden vor allem im Fliesenkleber der um die Beckenbereiche umlaufenden Mosaikfliesen festgestellt. Bei älteren Gebäude kommt es leider immer wieder zu derartigen Funden, da Asbest früher regelmäßig verbaut wurde. Für die Entfernung ist eine aufwendige umlaufende Einkleidung mit schützenden Elementen aller Schwimmbeckenbereiche erforderlich. Die Arbeiten zur Entfernung müssen nach strengen Auflagen mit umfangreichen Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.

Bis die Asbestsanierungsarbeiten abgeschlossen sind, können keine weiteren Arbeiten auf der Baustelle verrichtet werden. Neben der Anpassung des Bauzeitplans, die die oben genannte Verschiebung der Wiedereröffnung beinhaltet, verschieben sich auch Ausschreibungen zu Nachfolgebauarbeiten. Diese Punkte führen leider zu einer unvermeidlichen Verzögerung der Baustelle. In der kommenden Bauausschusssitzung am 08.11.2023 wird es eine ausführliche Darstellung des Sachverhalts geben.

Die Stadtverwaltung Kaufbeuren versucht alles, um die Wiedereröffnung noch in der Wintersaison 2024/2025 zu realisieren, nachdem auch der Schul- und Vereinssport davon betroffen sind.

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Panorama Verwaltung

Zustandsaufnahme der Kanalhausanschlüsse in der Innenstadt

Alle zehn Jahre ist die Stadt Kaufbeuren dazu verpflichtet, den Zustand der Kanäle und der dazugehörigen Hausanschlüsse zu überprüfen. Dies wird mit einem TV-Inspektionsfahrzeug der Firma Dorr zwischen dem 02.11. und 17.11.2023 durchgeführt

Das Fahrzeug wird über den Kanalschächten platziert, um die Anschlussleitungen mittels Videotechnik zu untersuchen. Bei diesen Arbeiten wird die Platzierung des Fahrzeugs in bestimmten Straßen dazu führen, dass ein Vorbeifahren nicht möglich sein wird.

Folgende Straßen sind hiervon betroffen: Ledergasse, Ludwigstraße, Am Breiten Bach, Kappeneck und Neue Gasse.

Um die Behinderungen möglichst klein zu halten, ist es geplant, die Arbeiten größtenteils abends und nachts von 19:00 Uhr bis 04.00 Uhr auszuführen. Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis die entstehenden Behinderungen und die gegebenenfalls auftretende, zeitweise Lärmbelästigung zu entschuldigen.

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Festakt zum Abschluss der Erweiterung und Sanierung des Jakob-Brucker-Gymnasiums

Am Samstag, 21.10.2023, fand vor Ort der Festakt zum Abschluss der Erweiterung und Sanierung des Jakob-Brucker-Gymnasiums statt. Nach sechs Jahren Bauzeit und Gesamtkosten von rund 28 Millionen Euro, wovon 12 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert wurden, ist eine Schule entstanden, die mit modernster Technik für die Zukunft ihrer Schülerinnen und Schüler gerüstet ist.

Unter anderem machten es ein undichtes Dach und auch Brandschutzmängel nötig, dass das Gebäude aus den 1970er Jahren saniert werden musste. Ein kompletter Neubau wäre nur in einem deutlich kleineren Rahmen genehmigt worden. Deshalb hatte sich die Stadt Kaufbeuren dazu entschlossen, das Hauptgebäude zu sanieren und zu erweitern. In den neu konzipierten Räumen sollen sich die Schüler wohlfühlen, zusammenkommen, gemeinsam lernen und kreativ sein. Der Festakt wurde mit vielen Programmpunkten der Schülerinnen und Schüler für die geladenen Gäste untermalt. Das Schulorchester unter der Leitung von Robert Gleichsner gestaltete die musikalische Begleitung unter anderem mit der Titelmusik aus dem Film „Braveheart“ und die Percussion-Gruppe beeindruckte mit ihren Trommelsticks auf Aluleitern – passend mit Bauhelm und Warnweste.

Unter den Gästen waren unter anderen neben dem Schulleiter des Jakob-Brucker-Gymnasiums Christof Walter, den Architekten des Projekts, auch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der zweite Bürgermeister Oliver Schill, die dritte Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, Stadträte und auch der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Bayern, Dr. Christoph Henzler. Oberbürgermeister Stefan Bosse bezeichnete das neue, alte Gymnasium als Leuchtturm der regionalen Bildungslandschaft und bedankte sich: „Die Sanierung und Erweiterung des Jakob-Brucker-Gymnasiums hat für alle Beteiligten eine gewaltige Kraftanstrengung dargestellt. Ich bin überzeugt, dass für die Schule eine sehr gute Lösung entstanden ist, die lange Zeit tragen wird. Mein Dank gilt allen am Bau Beteiligten für die gründliche Planung und Durchführung. Der Schulleitung und dem Lehrerkollegium danke ich für die konstruktive Begleitung des Vorhabens, der ganzen Schulfamilie für das Ertragen von Einschränkungen während der Bauzeit.“

Im Anschluss an den Festakt gab es noch einen Tag der offenen Tür, bei dem sich die Besucherinnen und Besucher in Führungen selbst ein Bild des neuen Jakob-Brucker-Gymnasiums machen konnten. Der gesamte Tag war hervorragend organisiert und eignete sich in idealer Weise dafür, das Jakob-Brucker-Gymnasium zu präsentieren. Abschließend geht der Dank an die unzähligen Beteiligten, die in der gesamten Phase des Planens und Bauens an zahlreichen Stellen dafür sorgten, dass das Projekt nun abgeschlossen ist.

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Richtfest der neuen Turnhalle am Krautlussweg

Im April 2023 war Baubeginn der neuen Turnhalle am Krautlussweg. Am Donnerstag, 05.10.2023, wurde das Bauprojekt mit einem Richtfest gefeiert. In traditioneller Manier mit feierlichem Richtfestspruch

Der Neubau der Turnhalle war dringend nötig. Neben dem Alter waren es vor allem energetische und damit auch umweltspezifische Gründe, weshalb die alte Halle weichen musste. Die neue Turnhalle wird energetisch auf dem neuesten Stand gebaut und unter anderem eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach haben sowie einen Stromspeicher. Zusätzlich entstehen auf der Halle neue Klassenzimmer. Eine Komplettsanierung der alten Halle, die 1974 erbaut wurde, wäre in Bezug auf die Kosten nicht wirtschaftlich gewesen. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 9,8 Millionen Euro. Rund 4,1 Millionen Euro kommen aus Fördermitteln vom Bund und vom Land Bayern. Den restlichen Betrag finanziert die Stadt Kaufbeuren aus eigenen Mitteln.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich, dass der Bau zügig voranschreitet: „Die alte Turnhalle war durch ihr Alter, die Sanierungsbedürftigkeit und die verursachten Energiekosten nicht mehr tragbar. Somit haben wir mit der neuen Halle und den zukünftigen Möglichkeiten dort eine gute und finanzierbare Lösung gefunden, die vor allem den Schülerinnen und Schülern der umliegenden Schulen zugutekommt.“

Hauptnutzer werden nach der geplanten Fertigstellung im Herbst 2024 auch weiterhin die Schrader-Volksschule, sowie die Josef-Landes-Schule sein. Dazu kommen zahlreiche Sportvereine, die die Hallenzeiten für ihren jeweiligen Sport nutzen.

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Panorama Ratgeber Verwaltung

Streusplit ab Montag 30. Oktober 2023 abholbereit

Auch dieses Jahr stellt die Stadt Kaufbeuren mehrere Kubikmeter Streusplit in geringen Mengen für den Privatgebrauch zur Verfügung. Dieser wird an 13 verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger können ab Montag, 30. Oktober 2023, den Streusplit an den jeweiligen Splitabholplätzen entnehmen

An folgenden Stellen kann der Streusplit abgeholt werden:

Neugablonz:

  1. Gürtlerstraße/Ecke Perlengasse
  2. Fichtenweg
  3. Proschwitzerstraße

Kaufbeuren:

  1. Liegnitzer Straße/Elbinger Straße
  2. Herzog-Friedrich-Straße Containerplatz
  3. Hofanger/Sonneneck
  4. Tänzelfestplatz
  5. Schelmenhofstraße: Parkplatz Bahnhof
  6. Quartiersplatz Sophie-von-La-Roche-Straße
  7. 10.Grafensteigle

Oberbeuren:

  1. Feuerwehrhaus

Hirschzell:

  1. Feuerwehrhaus

Kleinkemnat:

  1. Feuerwehrhaus

Eigentümer in der Pflicht.
Für das Räumen und Streuen von Gehwegen sind die Eigentümerinnen und Eigentümer des angrenzenden Grundstücks verantwortlich. Die Gehwege sollten so geräumt und gestreut werden, dass zwei Fußgänger gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Das entspricht ungefähr einer Breite von einem Meter. Bei anhaltendem Schneefall oder Glätte sind die Eigentümer verpflichtet, in angemessenen Zeitabständen erneut zu räumen und zu streuen. Sie müssen ihrer Streupflicht werktags ab 7 Uhr, sonn- und feiertags ab 8 Uhr nachgekommen. Die Streupflicht endet um 20 Uhr.

Was ist beim Räumen zu beachten?
Die Stadt Kaufbeuren bittet darum, den Schnee an den Rand des Gehweges zu räumen und nicht auf die Straße. Damit ist bei Tauwetter ein guter Wasserablauf gewährleistet. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Schneereste bei der Räumung der Straße durch die Schneepflüge wieder auf den frisch geräumten Gehwegen landen. Hier bittet der Bauhof um Verständnis. Nähere Informationen entnehmen sie der Räum- und Streuverordnung der Stadt Kaufbeuren.

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Karriere Verwaltung

25 oder 40 Jahre beim gleichen Arbeitgeber sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr

Mit einer Jubiläumsfeier sind am Donnerstag, 12.10.2023, Mitarbeitende für ihre langjährige Arbeit bei der Stadt Kaufbeuren von Oberbürgermeister Stefan Bosse ausgezeichnet worden

Vier Kolleginnen und Kollegen feierten ihr 40-jähriges, 12 Kolleginnen und Kollegen ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Oberbürgermeister Stefan Bosse bedankte sich in einer Feierstunde: „25 oder sogar 40 Jahre Tätigkeit beim gleichen Arbeitgeber sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr. In Zeiten des akuten Fachkräftemangels aber umso wichtiger. Ich danke den Kolleginnen und Kollegen für ihre langjährigen Dienste und die Arbeit für die Stadt.“ Er überreichte allen eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Danach gab es für alle noch ein gemütliches Beisammensein mit einem kleinen Buffet.

Seit 25 Jahren im Dienst der Stadt Kaufbeuren sind: Markus Neumann, Alois Ammersinn, Anton Höbel, Jürgen Bär, Claudia Corriga, Markus Trinkwalder, Alexandra Gabriel, Hermann Grondinger, Birgit Haas, Karin Gatscher, Andrea Dröber, Uwe Grzesiuchna.

Für 40 Jahre Tätigkeit bei der Stadt Kaufbeuren wurden geehrt: Dieter Frei, Elke Schad, Elisabeth Huber, Marlise Sigrist-Kleiner.

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Panorama Verwaltung

Oberbürgermeister gratuliert zum 100. Geburtstag

Vor Kurzem hat Erika Seelbinder ihren 100. Geburtstag gefeiert. Oberbürgermeister Stefan Bosse überraschte sie in ihrem Zimmer im Espachstift in Kaufbeuren. Die gebürtige Berlinerin, die vor langer Zeit der Liebe wegen nach Kaufbeuren gekommen ist, freute sich sichtlich über den Besuch

100 Jahre. Das sind 1.200 Monate und über 36.500 Tage. „Eine unvorstellbar lange Lebenszeit, von der, glaube ich, niemand erwartet, sie jemals zu erreichen. Umso schöner, wenn ich Menschen in unserer schönen Stadt zu diesem besonderen Tag gratulieren darf“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Zu Erika Seelbinders feierlich geschmücktem Geburtstagstisch mit Kuchen in der Form einer großen „100“ kam noch ein Blumenstrauß und ein Handtuch mit Kaufbeurer Stadtwappen als Geschenk vom Oberbürgermeister dazu. „Das ist so schön, dass Sie mich besuchen und mir etwas mitgebracht haben“, freute sich Erika Seelbinder.

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Soziales Verwaltung Wirtschaft

Mit der neuen Längs-Anordnung gibt es keine beengten Verhältnisse mehr

Am Dienstag, 10.10.2023, hat Kaufbeurens neues Wertstoffzentrum auf dem Gelände der Kläranlage seinen nächsten Abschnitt erreicht. Der Abschluss des Rohbaus wurde mit einem Richtfest gefeiert

Am Dienstag, 10.10.2023, hat Kaufbeurens neues Wertstoffzentrum auf dem Gelände der Kläranlage seinen nächsten Abschnitt erreicht. Der Abschluss des Rohbaus wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Stefan Bosse, dem zweiten Bürgermeister Oliver Schill, der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, Stadträten, Mitarbeitern des Wertstoffzentrums und Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen mit einem Richtfest gefeiert.


Das neue zentrale Wertstoffzentrum soll die bisherigen Wertstoffhöfe in der Mindelheimer Straße und der Liegnitzer Straße ablösen. Diese beiden Standorte entsprechend nicht mehr den aktuellen Standards solcher Einrichtungen und werden nach der Fertigstellung des neuen Wertstoffzentrums geschlossen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für April 2024 vorgesehen.

Das neue zentrale Wertstoffzentrum ist dann Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger, um Wertstoffe und Grüngut abgeben zu können. Dies gilt auch für kostenpflichtige Abfälle. Die Containerebene des neuen Wertstoffzentrums ist tiefergelegen – das macht das Abladen in die ca. 30 Container barrierearm. Durch das durchgängige Dach bietet es Schutz vor jeder Witterung und durch die Anordnung von Anfahrts- und Abladerampe sind eventuelle Behinderungen zwischen Besuchern und dem Transportverkehr ausgeschlossen. Außerdem wird auf der über 2.000 Quadratmeter großen Dachfläche eine Photovoltaik-Anlage installiert, die nicht nur das neue Wertstoffzentrum, sondern auch das Klärwerk mit Strom versorgt. Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse ist von den Vorteilen des neuen zentralen Wertstoffzentrums überzeugt: „Mit der neuen Längs-Anordnung gibt es keine beengten Verhältnisse mehr für den Verkehr hier vor Ort und genug Raum und Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger ihre Wertstoffe und Grüngut mit ausreichend Platz abgeben zu können. Des Weiteren können wir hier auf die Nutzung der bereits vorhandenen Sanitär- und Sozialräume der Kläranlage für die Mitarbeiter des neuen Wertstoffzentrums und die vor Ort befindliche Abfallberatung setzen.“

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Panorama Verwaltung

Ehrenzeichen für langjährige Dienste sowie Auszeichnung von Fluthelfern

Am 04.10.23 hat OB Stefan Bosse in einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks für ihre langjährigen Dienste und ihren Einsatz bei der Fluthilfe im Ahrtal ausgezeichnet

Die Ehrenzeichen für 25 und 40 Jahre Dienst im BRK bzw. THW gingen an insgesamt 6 Mitglieder. Die Einsatzmedaille für die Fluthilfe 2021, auch Bundesfluthilfeorden genannt, der von der Bundesministerin des Inneren und für Heimat, dem Bundesminister der Verteidigung und dem Bundesminister für Digital und Verkehr gestiftet wurde, gingen an insgesamt 14 Mitglieder des THW.

Oberbürgermeister Stefan Bosse dankte den Ausgezeichneten ausdrücklich für ihren Dienst zum Allgemeinwohl der Menschen: „Die vergangenen Jahre haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig Hilfsorganisationen wie das BRK und THW für unsere Gesellschaft sind. Sie sind es, die in den schwierigsten Momenten zur Stelle sind und sich mit unermüdlichem Einsatz für das Wohl unserer Gemeinschaft einsetzen. Jedem Einzelnen von ihnen gebührt unser Respekt und unser großer Dank. Sie können die ihnen verliehenen Auszeichnungen mit Stolz tragen.“

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill und die dritte Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, die auch an der Verleihung teilgenommen haben, dankten den Ausgezeichneten ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement.

Die verliehenen Auszeichnungen sollen nicht nur die individuellen Leistungen würdigen, sondern auch das Engagement und den Teamgeist repräsentieren, der die Blaulichtorganisationen auszeichnet.

Auf dem Bild zu sehen – von unten beginnend und von links nach rechts:

1. Reihe: Marko Metz (THW), Alexander Werner (THW), Daniel Ruhland (THW), Tobias Wenzel (THW)

2. Reihe: Martin Hippchen (THW), Herbert Böker (THW), Dominik Böhme (THW), Dieter Horn (BRK), Jörg Neumann (THW)

3. Reihe: Oliver Schill (Grüne), Erwin Settele (THW), Reinhard Sirch (THW),
Stefan Bosse (Oberbürgermeister)

4. Reihe: Bernhard Pohl (Freie Wähler), Benjamin Scharpf (THW), Dr. Erika Rössler (CSU)

5. Reihe: Christoph Donnert (THW), Thomas Hofmann (BRK)

6. Reihe: Andreas Bertele (THW), Stephan Stracke (CSU), Michael Gschwender (THW), Maximilan Bertele (THW), Matthias Helbig (THW)

Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren

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Panorama

Baustellenbegehung am katholischen Kindergarten Guter Hirte

Kaufbeurens OB Stefan Bosse und Referatsleiterin Cornelia Otto haben bei einer Führung einen Einblick über den aktuellen Stand der Bauarbeiten im katholischen Kindergarten „Guter Hirte“ in Neugablonz bekommen

Mit dabei waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Kindergartenleitung, der katholischen Kirche, der Fachaufsicht für Kindergärten der Stadt Kaufbeuren und Architekten. Der schon bestehende Kindergarten wird durch einen Neu-Anbau erweitert, so dass künftig bis zu 107 Kinder (80 im Kindergarten, 27 in der Krippe) in der Einrichtung betreut werden können.

Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für September 2024 geplant. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die ausführenden Architekten von mse Architekten aus Kaufbeuren sowie der Träger und Bauherr, die katholische Pfarrkirchenstiftung Heiligstes Herz Jesu, ebenfalls aus Kaufbeuren, mehr als zuversichtlich, dass die Bauarbeiten pünktlich abgeschlossen sein werden.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über den Fortschritt bei diesem Bauprojekt: „Dass die Möglichkeiten geschaffen werden, künftig mehr Kinder in einem größeren Rahmen betreuen zu können, ist ein wichtiges Signal für die Eltern, die für ihre Kinder einen Betreuungsplatz brauchen. Und es ist wichtig mit solchen Baumaßnahmen, sei der Träger nun die Stadt, privat oder kirchlich, weiter in die gute und verbesserte Betreuung und die Zukunft unserer Kleinsten zu investieren.“

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Panorama Verwaltung

Sanierung Parkhaus am Kunsthaus

Aufgrund baulicher Mängel muss das Parkhaus Am Kunsthaus ab Februar 2024 saniert werden. Die Stadtverwaltung bittet hierfür bereits heute um Verständnis für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten

Das kommunale Parkhaus hat eine hohe Bedeutung für die Innenstadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Daher hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 26.09.2023 entschieden, die Sanierung unter Aufrechterhaltung der Parknutzung im gesamten Parkhaus mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 3,0 Millionen Euro und einer Bauzeit von ca. 15 Monaten (inkl. Winterpause) durchzuführen.

Rund die Hälfte der insgesamt 430 angemieteten Dauerstellplätze sind von Unternehmen mit Sitz in der Innenstadt für ihre Beschäftigten angemietet worden. Weitere 125 Stellplätze wurden von Bewohnerinnen und Bewohnern der Innenstadt dauerhaft als Quartiersgarage genutzt. Mit dieser Variantenentscheidung hat der Stadtrat deshalb festgelegt, dass das Parkhaus für die Dauerparkerinnen und Dauerparker während der Sanierung weiterhin zur Verfügung steht. Alle Mieterinnen und Mieter werden hierüber gesondert informiert.

In einem nächsten Schritt werden die Leistungen ausgeschrieben und gemeinsam mit der Parkhausbetreuung an einem detaillierten Konzept zum Bauablauf ausgearbeitet. Sobald die Details zum Ablauf geklärt sind, wird die Stadtverwaltung zeitnah auf alle Dauermieterinnen und -mieter zukommen und die Bürgerinnen und Bürger über die Medien informieren.

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Panorama

„Es ist geschafft!“

Kinderhaus Blattneiweg bekommt Zugang von der Krippe in den Garten

Das städtische Kinderhaus Blattneiweg hat jetzt eine Möglichkeit, um den Krippenkindern einen direkten Zugang von der Krippe in den Garten des Kindergartens zu ermöglichen. Bisher verlief der Zugang über einen öffentlichen Weg, was für die Pädagogen des Hauses mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden war.

Nach vielen Überlegungen und unter Einbeziehung verschiedener Fachleute wurde deshalb eine Lösung gefunden, die zu Beginn des Kita-Jahres auch umgesetzt wurde. Die Baumaßnahme dient dazu, dass unsere Kleinsten sicher in den Garten gelangen können, um dort die Natur zu erleben. Möglich wurde die Umsetzung dieses pädagogisch wertvollen Projektes im städtischen Kinderhaus Blattneiweg durch finanzielle Mittel aus dem Nachlass von Fritz Lindner.

Die gesamte Belegschaft und die Kinder freuen sich darüber sehr und bedanken sich recht herzlich. Bei der Eröffnungsfeier des Weges durften die Kindergarten- und Krippenkinder den Weg bereits erkunden und waren begeistert.

 

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