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Allgäu Pride 2026: Kaufbeuren wird am Samstag zum Treffpunkt für Vielfalt

CSD zieht am 12. September durch die Stadt – anschließend Festival im Spitalhof

Der Allgäu Pride Summer 2026 geht in Kaufbeuren auf die Zielgerade. Am Samstag, 12. September, steht mit dem CSD Kaufbeuren einer der zentralen Termine der Veranstaltungsreihe auf dem Programm. Auf eine Demonstration durch die Stadt und die anschließende Kundgebung folgt ein Festival im Spitalhof.

Der Allgäu Pride Summer findet in diesem Jahr vom 1. August bis 13. September statt. Eingerahmt wird das Programm von den CSDs in Kempten und Kaufbeuren. Dazwischen finden im Allgäuer Raum verschiedene queere Veranstaltungen statt.

Demonstration startet am Zollhäuschen

Am Samstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11:45 Uhr am Zollhäuschen in der Schmiedgasse 25. Um 12 Uhr startet dort die Demonstration durch Kaufbeuren. Ziel ist der Spitalhof, wo im Anschluss die Kundgebung stattfindet.

Der CSD soll die LGBTQIA+ Community sichtbar machen und zugleich für Gleichberechtigung, Akzeptanz und ein respektvolles Miteinander eintreten. Veranstalter ist der Allgäu Pride e.V. Der Verein setzt sich dafür ein, queere Lebensrealitäten im Allgäuer Raum sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Austausch zu fördern.

Festival ab 14 Uhr im Spitalhof

Nach Demonstration und Kundgebung geht der Pride-Tag im Spitalhof weiter. Dort beginnt um 14 Uhr das Festival. Der Eintritt ist frei.

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Allgemein Kinder Newsletter Top Verwaltung

Online-Anmeldung für Kita-Plätze für das neue Betreuungsjahr 2027/2028 startet am 1. Oktober 2026

Ab dem 1. Oktober 2026 können Eltern ihren Bedarf für einen Betreuungsplatz im kommenden Betreuungsjahr 2027/2028 wieder bequem online anmelden

Die digitale Bedarfsanmeldung ist unter www.kaufbeuren.de/nav/stadt-freizeit/bildung-erziehung/kindertageseinrichtungen möglich. Dort können sich Eltern außerdem über alle Kindertageseinrichtungen unter freier und städtischer Trägerschaft informieren. Unterstützung bei der digitalen Anmeldung bieten die Erklärvideos. Diese führen Schritt für Schritt durch die digitale Bedarfsanmeldung und geben Hilfestellung bei der Registrierung und Anmeldung.

Wer die Einrichtung nicht nur online, sondern auch persönlich kennenlernen möchte, hat dazu beim Tag der offenen Tür am 14. November 2026 Gelegenheit. Nähere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen sowie den jeweiligen Öffnungszeiten können rechtzeitig den lokalen Pressemitteilungen entnommen werden.

Eltern werden gebeten, die digitale Bedarfsanmeldung im Zeitraum 1. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 vorzunehmen. Das Eingangsdatum ist hier nicht ausschlaggebend, sondern lediglich der Zugang in diesem Zeitraum. Anmeldungen nach dem 28. Februar 2027 sind selbstverständlich möglich, werden allerdings nachrangig behandelt.

Auch für Kinder, die bereits eine Kindertageseinrichtung besuchen, gilt: Bei einem Wechsel ist eine neue Anmeldung erforderlich. Das betrifft insbesondere Krippenkinder, die in den Kindergarten wechseln. Auch für den Schulkindergarten und den Hort muss eine neue Bedarfsanmeldung vorgenommen werden. Ein automatischer Übergang erfolgt nicht.

Die Benachrichtigung über einen Platz erhalten die Eltern im Zeitraum 17. März 2027 bis 19. März 2027 ausschließlich online über das Postfach des Bayern-ID-Kontos. Die Annahme des Platzes muss binnen 14 Tagen bestätigt werden. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, wird der Platz weitervermittelt.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Vergabe erfolgt nach den geltenden Aufnahmekriterien. Dabei werden unter anderem die bevorstehende Schulpflicht, der Übergang von der Krippe in den Kindergarten, die Berufstätigkeit der Eltern, Geschwisterkinder und besondere familiäre Notlagen berücksichtigt. Entsprechende Nachweise sind in der Abteilung Kindertagesbetreuung einzureichen. Das Formular zum Nachweis der Berufstätigkeit steht auf der städtischen Webseite im Bereich Kindertageseinrichtungen zum Download bereit.

Ausführliche Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Eltern in den FAQ des Kitaplatzprogramms.

Sollten darüber hinaus Fragen zur Bedarfsanmeldung bestehen oder Unterstützung bei der Registrierung benötigt werden, steht Ihnen die Abteilung Kindertagesbetreuung unter der Hotline 08341/437-9255 von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr oder per Mail unter kinderbetreuung@kaufbeuren.de

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Allgemein

Starker Kampf nach Fehlstart: ESVK fordert Red Bull München im Samstag-Spiel beim Warrior Cup

Nach drei Gegentoren in den ersten Minuten kämpfen sich die Joker zurück ins Spiel und kommen bis auf 3:4 heran – erst ein Empty-Net-Treffer sorgt für den 3:5-Endstand

Was für ein Eishockeyabend in der energie schwaben arena: Vor mehr als 2.400 stimmungsvollen Zuschauern lieferte sich der ESV Kaufbeuren beim Warrior Cup 2026 ein intensives Duell mit dem DEL-Club EHC Red Bull München. Am Ende mussten sich die Joker mit 3:5 geschlagen geben. Vor allem die Reaktion der Kaufbeurer nach einem denkbar schlechten Start machte jedoch Mut.

Drei Gegentore in nur drei Minuten

Die Partie hatte kaum begonnen, da schien sie bereits in eine eindeutige Richtung zu laufen. München legte ein enormes Tempo vor und erwischte den ESVK eiskalt. Nach gerade einmal rund drei Minuten lagen die Joker bereits mit 0:3 zurück.

ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser reagierte umgehend und nahm eine Auszeit. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte.

Die Partie veränderte sich. Kaufbeuren stand nun kompakter, fand zunehmend Zugriff und ließ die große Münchner Überlegenheit aus den ersten Minuten nicht weiter zu.

Die Joker finden zurück ins Spiel

Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der ESVK auch eigene Möglichkeiten. Die Kaufbeurer versteckten sich gegen den höherklassigen Gegner nicht und arbeiteten sich mit viel Einsatz zurück in die Begegnung.

Spätestens im dritten Drittel wurde es noch einmal richtig spannend. Die Joker kämpften sich bis auf 3:4 heran und hatten damit plötzlich die Chance, eine Partie auszugleichen, die nach den ersten drei Minuten schon fast entschieden schien.

ESVK riskiert alles

In der Schlussphase versuchte Kaufbeuren noch einmal alles. Sebastian Buchwieser nahm den Torhüter vom Eis und brachte einen zusätzlichen Feldspieler.

Die Joker drängten auf den Ausgleich, doch ein Fehlpass machte die Hoffnung schließlich zunichte. München nutzte die Situation und traf ins verwaiste Kaufbeurer Tor zum 3:5-Endstand.

Die Torschützen der Joker: Tomas Schwamberger, Sami Blomqvist und Eero Elo erzielten die Treffer für den ESVK.

Viel Applaus von mehr als 2.400 Zuschauern

Auch wenn es nicht zur Überraschung gegen den DEL-Club reichte, hatte sich der ESVK nach dem frühen 0:3 eindrucksvoll in die Partie zurückgekämpft. Statt nach dem Fehlstart auseinanderzufallen, stabilisierten sich die Joker, hielten dagegen und machten das Spiel bis in die Schlussphase spannend.

Die mehr als 2.400 Zuschauer in der energie schwaben arena sorgten dabei für einen stimmungsvollen Rahmen und machten die Partie zu einem echten Eishockeyfest.

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Allgemein Sport

Ein Tag ganz im Zeichen des ESVK: Nachwuchs, Legenden und die neuen Joker begeistern

Vom Nachwuchs auf dem Eis über ein packendes Traditionsspiel vor gut 1.000 Zuschauern bis zur Vorstellung der Profimannschaft: Der Freitag beim Warrior Cup 2026 zeigte die ganze Bandbreite des ESV Kaufbeuren

Es war der erwartet besondere ESVK-Tag im Rahmen des Warrior Cups 2026. Am Freitag präsentierte sich der ESV Kaufbeuren in all seinen Facetten – vom jüngsten Nachwuchs über die Frauenmannschaft und ehemalige Eishockeygrößen bis hin zur aktuellen Profimannschaft. Ein abwechslungsreicher Tag, der eindrucksvoll zeigte, wie breit der Eishockeysport in Kaufbeuren aufgestellt ist.

Von der Eishockeyschule bis zur U20

Den Auftakt machte am späten Nachmittag der ESV Kaufbeuren e.V. mit der Präsentation seines Nachwuchsbereichs. Moderiert von Claus Tenambergen wurden die einzelnen Nachwuchsmannschaften auf dem Eis vorgestellt.

Von der Eishockeyschule und der U7 bis hinauf zur U20 präsentierten sich die jungen Spielerinnen und Spieler den Zuschauern in der energie schwaben arena. Ebenfalls mit dabei war die Frauenmannschaft des ESVK.

Dabei entstanden genau jene Bilder, die eindrucksvoll verdeutlichten, welchen Stellenwert die Nachwuchsarbeit beim ESV Kaufbeuren besitzt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche in ihren ESVK-Trikots gemeinsam auf dem Eis zu sehen, machte sichtbar, wie groß der Unterbau des Kaufbeurer Eishockeys ist – und wie viele junge Spielerinnen und Spieler Woche für Woche für ihren Sport und den ESVK auf dem Eis stehen.

Der Blick reichte dabei von den Jüngsten, die ihre ersten Schritte auf Schlittschuhen machen, bis zu den älteren Nachwuchsspielern, die bereits auf einem hohen sportlichen Niveau unterwegs sind.

Eishockey-Legenden liefern sich packendes Duell

Nach dem Nachwuchs gehörte die Eisfläche den ehemaligen Größen. Vor gut 1.000 Zuschauern traf die ESVK-Traditionsmannschaft auf die Nationalmannschaft der ehemaligen deutschen Nationalspieler.

Wer dabei ein gemütliches Schaulaufen ehemaliger Profis erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein attraktives Spiel mit Tempo, technischen Kabinettstückchen und sehenswerten Kombinationen. Immer wieder war zu erkennen, dass hier Akteure auf dem Eis standen, die über viele Jahre Eishockey auf hohem Niveau gespielt hatten.

Und auch sportlich hielten die Kaufbeurer hervorragend dagegen. Nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand drehte die ESVK-Traditionsmannschaft die Partie und ging sogar mit 4:3 in Führung.

Nach der regulären Spielzeit stand es schließlich 5:5.

Die ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Fotos: Alex Winterholler

Publikum fordert das Penaltyschießen

Eigentlich hätte es das gewesen sein können. Über den Stadionsprecher wurde verkündet, dass sich beide Mannschaften auf das Unentschieden geeinigt hätten.

Doch die Zuschauer in der energie schwaben arena hatten andere Vorstellungen. Mit lautstarkem Applaus machten sie deutlich, dass sie ein Penaltyschießen sehen wollten.

Der Wunsch wurde erhört.

Also traten die ehemaligen Profis noch einmal gegeneinander an – diesmal im direkten Duell zwischen Schützen und Torhütern. Am Ende hatte die Nationalmannschaft der Ehemaligen knapp die Nase vorn und gewann die Partie mit 6:5 nach Penaltyschießen.

Das Ergebnis war an diesem Abend allerdings beinahe Nebensache. Im Mittelpunkt standen das Wiedersehen mit zahlreichen bekannten Spielern, attraktives Eishockey und die Freude daran, viele frühere Größen noch einmal gemeinsam auf dem Kaufbeurer Eis erleben zu können.

Von den Legenden zu den aktuellen Jokern

Nach dem Spiel verlagerte sich das Geschehen von der energie schwaben arena ins Festzelt. Dort stand anschließend die 1. Mannschaft des ESV Kaufbeuren im Mittelpunkt.

Die Joker wurden den Fans für die neue Spielzeit 2026/2027 vorgestellt. Auch der neue Trainer Sebastian Buchwieser stellte sich den Fragen des Moderators Phil Bader und sprach über die bevorstehende Saison.

Eine Neuigkeit wurde an diesem Abend ebenfalls exklusiv bekannt gegeben: die Besetzung der Kapitänsämter für die neue Spielzeit.

Weitere tolle Bilder der Mannschaftspräsentation von Alex Winterholler

Max Renner führt die Joker als Kapitän an

Die Joker werden in der Saison 2026/2027 von Max Renner als Kapitän angeführt.

Unterstützt wird er von seinen Assistenten Eero Elo, Julian Eichinger und Max Oswald.

Damit wissen die Fans nun auch offiziell, welches Quartett in der kommenden Saison innerhalb der Mannschaft besondere Verantwortung übernehmen wird.

Nach Mannschaftsvorstellung, Interviews und Autogrammstunde war der ESVK-Tag noch nicht beendet. Dieter Schaurich übernahm anschließend die Musik und sorgte im Festzelt für den passenden Ausklang und Partystimmung.

Dieter Schaurich. Fotos: Alex Winterholler

Ein rundum gelungener ESVK-Tag

Vom Nachwuchs über die Frauenmannschaft und die ehemaligen Eishockeygrößen bis zu den aktuellen Profis: Der Freitag beim Warrior Cup brachte die verschiedenen Generationen und Bereiche des ESV Kaufbeuren an einem Tag zusammen.

Die Nachwuchspräsentation mit ihren vielen Spielerinnen und Spielern, ein überraschend temporeiches und bis zum Penaltyschießen spannendes Traditionsspiel vor gut 1.000 Zuschauern sowie die Vorstellung der neuen Joker machten den Freitag zu einem rundum gelungenen ESVK-Tag.

Am Samstag und Sonntag rückt nun der eigentliche Warrior Cup 2026 in den Mittelpunkt. Am Samstag treffen zunächst die Belfast Giants auf den HC Ambri-Piotta, ehe der ESV Kaufbeuren gegen Red Bull München antritt. Am Sonntag folgen das Spiel um Platz drei und das Finale.

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Allgemein Panorama Verwaltung

Bürgerversammlungen 2026 in Kaufbeuren: Stadt lädt zum Austausch ein

Auftakt am 20. September im Stadtsaal – barrierefreier Zugang, Gebärdensprache, Kinderbetreuung und Rahmenprogramm

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur ersten Versammlung für die Bürgerschaft im Jahr 2026 ein. Den Auftakt bildet die Bürgerversammlung Kaufbeuren am Sonntag, 20.09.2026, um 16:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren.

Die Bürgerversammlung ist besonders inklusiv gestaltet. Sie wird unter anderem mit Gebärdensprache begleitet, zudem ist ein barrierefreier Zugang für alle Teilnehmenden vorhanden. Für den gesamten Versammlungszeitraum wird außerdem eine Kinderbetreuung angeboten. Eine Anmeldung zur Kinderbetreuung über das Portal wird erbeten.

Als Rahmenprogramm ist von 16:00 Uhr bis ca. 16:45 Uhr ein Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle vorgesehen.

Fragen und Wünsche können vorab eingereicht werden

Für die fundierte Themenvorbereitung ist es sehr hilfreich, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Wünsche möglichst einige Tage vorab online über das städtische Portal www.kaufbeuren.de/buergerversammlung einsenden.

Unabhängig von den Bürgerversammlungen besteht immer die Möglichkeit, Fragen, Wünsche und Anregungen an den Oberbürgermeister zu richten. Entsprechende Nachrichten bittet die Stadt an ob-buero@kaufbeuren.de zu senden. Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.

Gleichstellungsstelle ermuntert zur Beteiligung

Die Gleichstellungsstelle der Stadt möchte insbesondere auch Frauen, Familien, Alleinerziehende und diejenigen, die Familie und/oder Pflegeaufgaben und Beruf zu vereinbaren haben, ermuntern, an diesem Beteiligungsformat teilzunehmen, sich zu informieren und mit dem Einbringen von Ideen und Anregungen „mitzureden“.

Sie haben oft einen anderen Blickwinkel auf Chancengleichheit in der Stadtgesellschaft im Bereich Mobilität (ÖPNV, Radwege), zu Klimathemen und Nachhaltigkeit sowie zu Aufenthaltsqualität und Sicherheit im Öffentlichen Raum.

Ihre Rückmeldungen hierzu sind wichtig für die weitere Stadtentwicklung.

Die Gleichstellungsstelle nimmt auch gerne vorab Themen und Anregungen entgegen. Insbesondere werden zwei Sprechstunden angeboten:

Donnerstag, 10.09.2026, von 10:00 – 12:00 Uhr
Dienstag, 15.09.2026, von 14:00 – 16:00 Uhr

Die Sprechstunden finden in den Räumen der Gleichstellungsstelle, 2. Stock, Am Salzmarkt 2+4, 87600 Kaufbeuren, statt.

Alle Bürgerversammlungen 2026 im Überblick

Sonntag, 20.09.2026 – Bürgerversammlung Kaufbeuren

Beginn: 16:00 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache und Kinderbetreuung.
Rahmenprogramm: Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle bis ca. 16:45 Uhr.

Dienstag, 29.09.2026 – Bürgerversammlung Hirschzell

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell

Donnerstag, 01.10.2026 – Bürgerversammlung Oberbeuren

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Pfarrsaal Oberbeuren

Donnerstag, 15.10.2026 – Bürgerversammlung Neugablonz

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Gablonzer Haus Neugablonz

Donnerstag, 29.10.2026 – Bürgerversammlung Kemnat

Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Feuerwehrhaus Kleinkemnat

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Allgemein

Stadt Kaufbeuren arbeitet an Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Aktionstage für die Stadtverwaltung zur Europäischen Charta der Gleichstellung

Die Stadt Kaufbeuren arbeitet derzeit an einem Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Mit der Unterzeichnung der Charta durch Oberbürgermeister Stefan Bosse Ende 2023 hat sich die Stadt verpflichtet, einen Aktionsplan zu erstellen, in dem konkrete Ziele, Maßnahmen und Prioritäten entwickelt werden, um die Gleichstellung auf kommunaler Ebene aktiv zu fördern.

In verschiedenen Beteiligungsprozessen bindet die Gleichstellungsstelle nun die Bürgerinnen und Bürger sowie die Beschäftigten der Stadtverwaltung in die Erarbeitung ein. Ziel ist es in verschiedenen Handlungsfeldern, wie politische Teilhabe, Vielfalt und Diskriminierung sowie Chancengleichheit in Bildung, Beruf und Politik, Maßnahmen zu priorisieren, Ressourcen für die Umsetzung zu klären und Zeitpläne festzulegen.

Um diesen Prozess möglichst praxisnah zu gestalten, fanden nun interne Aktionstage der Gleichstellungsstelle statt. Hierzu wurden alle Beschäftigten der Stadtverwaltung eingeladen, sich zur Charta zu informieren und ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen einzubringen. Neben einer Einführungsveranstaltung zur Charta gab es einen Vortrag zu Anti-Bias und einen Input zur geschlechtersensiblen Stadtplanung und Klimaanpassung. Allen Beteiligten konnte verdeutlicht werden, dass Chancengleichheit nicht nur als ein Grundsatz zu verstehen ist, sondern in tägliche Arbeitsabläufe, Entscheidungen und Strukturen integriert werden kann.

Der Aktionsplan bildet künftig die Grundlage dafür, Gleichstellung in der Stadtgesellschaft und -verwaltung systematisch weiterzuentwickeln.

Veranstaltet wurde die Aktion von der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren, gleichstellung@kaufbeuren.de, www.familie.kaufbeuren.de.

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Neue Bahnhalte in Kaufbeuren: Haken soll 2029 kommen – Neugablonz deutlich später

Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke begrüßt die Pläne des Freistaats – beim Bahnhalt Neugablonz sieht er allerdings einen „Wermutstropfen“

Für die geplanten Bahnhalte in Kaufbeuren gibt es neue zeitliche Perspektiven. Wie der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) in einer aktuellen Mitteilung berichtet, hat ihn der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, über den aktuellen Stand informiert. Demnach beabsichtigt der Freistaat trotz der angespannten Haushaltslage, den neuen Haltepunkt Kaufbeuren-Haken zu finanzieren. Nach Angaben der DB InfraGO AG wird eine Inbetriebnahme im zweiten Quartal 2029 angestrebt.

„Es freut mich sehr, dass der Freistaat Bayern trotz der angespannten Haushaltslage die Finanzierung des neuen Haltepunkts Kaufbeuren-Haken beabsichtigt und hierfür eine klare zeitliche Perspektive benennt“, erklärt Stracke.

Haken als weiterer Baustein für den Bahnverkehr

Der Bundestagsabgeordnete sieht den zusätzlichen Haltepunkt im Zusammenhang mit den derzeitigen Investitionen in den Kaufbeurer Bahnverkehr. Im März 2026 hat der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Kaufbeuren begonnen. Nach Angaben von Verkehrsminister Bernreiter investieren DB InfraGO AG, Bund und Freistaat rund 31 Millionen Euro in die Modernisierung. Der Freistaat trägt rund die Hälfte der Kosten. Zusätzlich plant die DB InfraGO AG die Weiterentwicklung des Empfangsgebäudes.

Stracke erklärt dazu: „Neben dem barrierefreien Ausbau und der Modernisierung des Empfangsgebäudes am Bahnhof Kaufbeuren ist der zusätzliche Bahnhalt in Kaufbeuren-Haken ein weiterer wichtiger Baustein, um den Bahnverkehr attraktiver zu machen und das Bahnfahren für die Menschen vor Ort einfacher und komfortabler zu gestalten.“

Bahnhalt Neugablonz soll mit Elektrifizierung kommen

Auch für den seit Langem diskutierten Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz gibt es eine neue Perspektive. Im Januar 2026 hat der Freistaat die DB InfraGO AG mit den Planungen zur Elektrifizierung der Strecke Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen beauftragt. Das Elektrifizierungsprojekt soll nach derzeitigem Stand bis 2040 abgeschlossen werden. Der neue Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz soll in dieses Projekt integriert werden.

„Auch für den Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz gibt es nun eine klare Perspektive, was ich ausdrücklich begrüße. Wie der Verkehrsminister mitteilt, soll dieser im Zuge der Elektrifizierung der Strecke Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen realisiert werden. Das ist eine klare Perspektive – zugleich bleibt ein Wermutstropfen: Bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme des Bahnhalts kann damit noch viel Zeit vergehen.“

Hintergrund für die gemeinsame Umsetzung ist die notwendige Absenkung der Gleise unter der Josefsthaler Straßenbrücke im Zuge der Elektrifizierung. Würden die Bahnsteige des neuen Haltepunkts bereits vorher gebaut, müssten sie später an das veränderte Höhenniveau angepasst werden. Laut Bernreiter sollen durch die Integration in das Elektrifizierungsprojekt Doppel- beziehungsweise Fehlinvestitionen vermieden werden.

Stracke: Elektrifizierung schneller voranbringen

Stracke kann diese Entscheidung nachvollziehen, sieht den langen Zeithorizont aber kritisch: „Es ist verständlich, dass die Umsetzung des Bahnhalts Kaufbeuren-Neugablonz in das Elektrifizierungsprojekt integriert werden soll, um Doppel- und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Schade ist jedoch, dass die Elektrifizierung erst 2040 abgeschlossen sein soll und damit auch die Inbetriebnahme des Bahnhalts in weite Ferne rückt. Jetzt muss alles darangesetzt werden, die Planungen und die Umsetzung des Elektrifizierungsvorhabens Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen so schnell wie möglich voranzubringen.“

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Allgemein

„Neugablonz feiert!“ auf dem Bürgerplatz – Kultband Mauke verabschiedet sich nach 20 Jahren von der Bühne

80 Jahre Neugablonz: Stadtteil feiert großes Jubiläum am 12. September 2026

Ein ganz besonderes Jubiläum steht in Kaufbeurens Stadtteil Neugablonz an: 80-jähriges Bestehen! 1946 als neue Heimat für die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen aus Mut, Zusammenhalt und handwerklichem Können gegründet.

Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich daraus ein lebendiger Stadtteil mit einer weit über die Region hinaus bekannten Schmuck- und Glasindustrie. Diese Wurzeln prägen bis heute das Leben, die Identität und das Bild von Neugablonz. Und das soll natürlich gebührend gefeiert werden.

Am Samstag, 12. September 2026, von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem Bürgerplatz in Neugablonz. Gleichzeitig wird auch noch das Ende einer regionalen Kulturgeschichte gefeiert: Die Kultband Mauke verabschiedet sich nach 20 Jahren endgültig von der Bühne.

Zwei Jahrzehnte lang hat die Band mit ihren Liedern, dem unverwechselbaren Humor und dem Gablonzer Dialekt Generationen begleitet und die Neugablonzer Traditionen auf einzigartige Weise vermittelt. Mit ihrem letzten Auftritt im Rahmen von „Neugablonz feiert!“ wird dies zu einem einmaligen Erlebnis, das es so nie wieder geben wird.

Außerdem ist die Gablonzer Blasmusik gemeinsam mit der Mladá dechovka aus Gablonz an der Neiße ebenfalls mit dabei und wird für unvergessliche Stimmung sorgen. Oberbürgermeister Stefan Bosse blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltung: „Neugablonz hat unsere Stadt seit Bestehen in außergewöhnlichem Maße geprägt und tut dies immer noch. Auch der Abschied von Mauke, so schade er ist, wird „Neugablonz feiert!“ zu einem einzigartigen, bewegenden und unvergesslichen Tag machen.

Ein ganz besonderes Fest der Gemeinschaft, der Erinnerung und der Zukunft zu dem ich alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich einlade.“

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Allgemein Podcast

Der neue Klar.Text Podcast: 60 Jahre Kulturring Kaufbeuren e.V. – zwischen Jubiläum, Ehrenamt und der Kraft der Kultur

Gastgeber Claus Tenambergen, Gast: Birgit Pfeifer, 1. Vorsitzende Kulturring Kaufbeuren e.V.

Seit 60 Jahren bereichert der Kulturring Kaufbeuren das kulturelle Leben der Stadt. Mit Theater, Konzerten, Literatur und vielen weiteren Veranstaltungsformaten bringt der Verein seit sechs Jahrzehnten hochwertige Kultur nach Kaufbeuren und schafft Begegnungen, die unterhalten, berühren und zum Nachdenken anregen. In der neuen Folge von Klar.Text – Fakten. Fokus. Faszination. spricht Gastgeber Claus Tenambergen mit der Vorsitzenden des Kulturring Kaufbeuren, Birgit Pfeifer, über die Geschichte und Entwicklung des Vereins, das 60-jährige Jubiläum sowie das neue Jahresprogramm für die Saison 2026/2027.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen aber nicht nur die zahlreichen Veranstaltungen der kommenden Saison. Birgit Pfeifer gibt auch persönliche Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit und spricht über die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Kulturrings und zeigen, wie viel Engagement, Leidenschaft und Organisation notwendig sind, um Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auf die Beine zu stellen. Ein besonderes Thema des Podcasts ist die Rolle der Kultur in einer sich wandelnden Gesellschaft. Warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb sie Menschen verbindet, Denkanstöße gibt und gemeinschaftliches Erleben schafft – darüber entwickelt sich ein ebenso informatives wie inspirierendes Gespräch. 🎧 Die neue Podcast-Folge hier auf Wir sind Kaufbeuren und ab sofort auf allen bekannten Podcast-Plattformen

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Allgemein Sport

SpVgg Kaufbeuren verliert auch gegen Kaufering

Früher Elfmeter entscheidet die Partie – SVK wartet nach dem 0:1 seit vier Spielen auf einen Sieg

Die SpVgg Kaufbeuren musste gegen Kaufering die vierte Niederlage in einem Punktspiel in Serie hinnehmen. Ein früher Strafstoß brachte Kaufering mit 1:0 in Führung. An diesem Ergebnis änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

Elfmeter bringt Kaufering in Führung
Die Kaufbeurer benötigten zunächst einige Zeit, um in die Partie zu finden. Bereits nach 15 Minuten war jedoch der Treffer gefallen, der letztlich über den Ausgang des Spiels entscheiden sollte. Ein Elfmeter für Kaufering führte zum 1:0.

Anschließend stabilisierte sich die SVK und ließ bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen. Auf der anderen Seite boten sich den Kaufbeurern zwei bis drei Möglichkeiten zum Ausgleich. Wie schon zuletzt fehlte jedoch die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor.
Luca Wollens: „Müssen gegen Bad Wörishofen auf jeden Fall punkten“. Der spielende Co-Trainer Luca Wollens musste die Partie verletzungsbedingt von außen verfolgen. Nach dem Spiel sagte er: „Wir haben die ersten 15-20 Minuten gebraucht, um reinzukommen haben dann aber bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen lassen. Umso bitterer ist das dumme Faul zum Elfmeter, wodurch wir eins zu null in Rückstand geraten. Wir hatten den Ausgleich zwei-dreimal auf dem Fuß liegen, haben aber wieder unsere Chancen nicht genutzt. Fakt ist, wir haben seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und müssen gegen Bad Wörishofen auf jeden Fall Punkten. Meiner Verletzung geht soweit gut. Ich denke, dass ich nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann.“

Damit richtet sich der Blick der Kaufbeurer nun auf die kommende Partie gegen Bad Wörishofen, in der die SVK nach vier sieglosen Spielen wieder punkten möchte. (hr)

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Allgemein

Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen: Initiative aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu nimmt Fahrt auf

171 Kommunen beteiligen sich an Sammelbestellung für das LF 10 – die Idee reicht bis ins Jahr 2021 zurück

Die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern nimmt Fahrt auf. Wie der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl in einer Pressemitteilung mitteilt, haben sich 171 der 2056 Kommunen an der Sammelbestellung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10 beteiligt. Die Ausschreibung des Landesfeuerwehrverbandes, der die Beschaffung koordiniert, hat am 06. August 2026 begonnen und soll im Oktober durch Zuschlag entschieden werden.

Für Bernd Heinisch, Feuerwehrpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sowie Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist dies ein Erfolg des Zusammenspiels der Feuerwehrbasis und der Kommunen mit der Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER.

Die Anfänge liegen in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Die Initiative reicht laut Pressemitteilung bis ins Jahr 2021 zurück. Damals kamen Markus Barnsteiner, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Ostallgäu und inzwischen auch Stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, und Helmut Winkler, damals Vorsitzender der Feuerwehr der Stadt Kaufbeuren, auf Bernhard Pohl zu. Sie baten den Landtagsabgeordneten, sich für die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen einzusetzen.

Damit verbanden sie insbesondere die Erwartung einer deutlichen Entbürokratisierung des Beschaffungsvorgangs sowie erheblicher Kosteneinsparungen durch eine Zentralbeschaffung.

Bei einem Termin im Bayerischen Landtag am 31.05.2022 stellten Vertreter der Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu gemeinsam mit Pohl ihre Pläne Sandro Kirchner (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, vor. Dieser versprach, den Vorschlag zu prüfen, ohne sich im Ergebnis bereits festzulegen.

Gespräche mit Feuerwehren und Kommunen

In den darauffolgenden Monaten wurde die Thematik intensiv in der Feuerwehrbasis besprochen. Auch Pohl veranstaltete eine Reihe von Gesprächsrunden mit Bürgermeistern und Feuerwehrvertretern. Nach Angaben in der Pressemitteilung unterstützten sowohl Feuerwehren als auch Kommunalpolitiker die Vorschläge mit großer Mehrheit.

Auch bei den regelmäßigen Diskussionen der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER mit der Spitze des Landesfeuerwehrverbandes war die Zentralbeschaffung Thema.

Testphase 2025 erfolgreich abgeschlossen

Der Durchbruch kam laut Pohl im September 2024. Bei einer Veranstaltung des Bayerischen Landtags für ehrenamtliche Bürgermeister in Bayern verkündete Staatsminister Joachim Herrmann bei einem Podiumsgespräch mit Bernhard Pohl, dass die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen kommen werde.

Das Innenministerium entschied sich zunächst für eine einjährige Erprobung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10, bevor die Zentralbeschaffung standardisiert und ausgeweitet werden sollte. Diese Testphase fand im Jahr 2025 statt und verlief nach Angaben in der Pressemitteilung erfolgreich.

Die Landtagsfraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU flankierten das Vorhaben mit einem Dringlichkeitsantrag vom 15.01.2025, der auf breite Zustimmung stieß.

Heinisch sieht Entlastung für Feuerwehren und Kommunen

Bernd Heinisch stellt zufrieden fest: „Die FREIEN WÄHLER reden nicht nur von Entbürokratisierung, sie machen es! Mit der Zentralbeschaffung entlasten wir unsere Feuerwehren und Kommunen nicht nur von unnötiger Bürokratie, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur Kosteneinsparung. Das ist das richtige Signal in Zeiten knapper Kassen, insbesondere bei den Kommunen.“

Bernhard Pohl sieht in der Entwicklung auch einen Erfolg funktionierender politischer Prozesse: „So funktioniert Demokratie! Feuerwehrexperten vor Ort setzen sich zusammen, entwickeln eine gute Idee, wir Parlamentarier setzen sie um. Wenn wir gemeinsam anpacken, sind wir erfolgreich. Ich danke natürlich vor allem meinen Heimatfeuerwehren in Kaufbeuren und im Ostallgäu, aber auch allen anderen Feuerwehrverbänden und – Vereinen, die hier mit angeschoben haben. Wenn dieses Beispiel Schule macht, geht es mit unserem Staat rasch wieder Aufwärts.“, so Pohl abschließend.

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Allgemein Tourismus

Kneippbecken am Jordanpark in Kaufbeuren ab sofort geöffnet

Seit Donnerstag, 13. August 2026, ist die neue Kneippanlage in der Johannes-Haag-Straße 6, am Jordanpark, in Betrieb und für alle nutzbar

In einer kleinen Feierstunde vor Ort hat Oberbürgermeister Stefan Bosse in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aller, die dieses Projekt möglich gemacht haben, die Anlage eröffnet. Mit dabei waren unter anderen die Planerin, Gudrun Dietz-Hofmann, Mitglieder des Kneippvereins Kaufbeuren, Mitglieder des Kaufbeurer Stadtrates, Vertreter der Regierung von Schwaben und der Stadtverwaltung

Trotz der sehr angespannten Haushaltslage konnte die Kneippanlage, die aus einem Tretbecken, einem Armbecken und einer Tretwiese besteht, mit Hilfe einer 90-prozentigen Förderung und Spenden realisiert werden. Mit Gesamtkosten von rund 230.000 Euro war der Bau der Anlage auch etwa 20 % günstiger als zu Beginn der Planungen veranschlagt.

In seiner Rede bedankte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse bei allen, die zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben: „Dass wir diese Anlage hier in Kaufbeuren so umsetzen konnten wie sich das alle gewünscht haben, in Zeiten, in denen die finanzielle Lage der Stadt so schwierig ist, zeigt, dass man Dinge mit Willen und guter Zusammenarbeit doch umsetzen kann. Dafür mein herzlicher Dank an alle Beteiligten. Und ganz besonders danke ich unserem Landtagsabgeordneten Peter Wachler, der durch sein Engagement über eine Fraktionsinitiative auch einen erheblichen Teil an finanziellen Mitteln für diese Kneippanlage nach Kaufbeuren gebracht hat. Ich wünsche allen viel Spaß bei der Nutzung!“

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Allgemein Kultur

Mehr Raum für Kreativität: Sparkasse Allgäu fördert den Schwäbischen Kunstsommer mit 1.500 Euro

Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt

Der Schwäbische Kunstsommer in Irsee stand auch 2026 wieder für künstlerische Weiterbildung auf hohem Niveau und den inspirierenden Austausch zwischen unterschiedlichen Kunstgattungen und Generationen. Anlässlich der 38. Sommerakademie der Schönen Künste unterstützte die Sparkasse Allgäu die Schwabenakademie Irsee mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro.

Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, und Michael Sambeth, Leiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, übergaben den symbolischen Spendenscheck vor Ort an Dr. Stefan Raueiser, Leiter Kloster Irsee, und Studienleiter Dominik Fröhlich. „Es freut uns sehr, dass wir durch die Finanzierung der Kunststipendien dazu beitragen konnten, zwei weiteren talentierten Künstlerpersönlichkeiten die Teilnahme am diesjährigen Schwäbischen Kunstsommer zu ermöglichen“, so Michael Sambeth.

Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt. Unter dem Motto „Kunst leben“ kamen dort Künstlerinnen und Künstler sowie qualifizierte Laien aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um eine Woche lang intensiv zu arbeiten, sich künstlerisch weiterzubilden und sich untereinander auszutauschen. Die Schwabenakademie Irsee versteht den Kunstsommer als „Künstlerkolonie auf Zeit“, in der künstlerisches Arbeiten und gemeinsames Erleben eng miteinander verbunden sind. Ergänzt wurde das Programm durch die Veranstaltung der „Kunst-Sommernacht“ vergangenen Samstag, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Kloster Irsee führte.

Für die Sparkasse Allgäu ist die Unterstützung kultureller Bildungsangebote in der Region ein wichtiges Anliegen. Formate wie der Schwäbische Kunstsommer schaffen Raum für Kreativität, persönliche Entwicklung und Begegnung. Zugleich tragen sie dazu bei, künstlerisches Schaffen zu fördern und talentierten Menschen Zugänge zu hochwertiger kultureller Weiterbildung zu eröffnen.

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Allgemein Sport

Rund 1000 Fans beim Saison-Opening des ESVK

Großes Interesse am neu formierten Team der Joker

Der ESV Kaufbeuren hat am Samstag gemeinsam mit seinen Fans den Start in die neue Spielzeit gefeiert. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Vereinsangaben in die energie schwaben arena, um erstmals einen Eindruck von der neu zusammengestellten Mannschaft zu gewinnen.

Auf dem Eis absolvierte die Mannschaft eine reguläre Trainingseinheit, die von hoher Intensität und viel Dynamik geprägt war. So konnten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer einen ersten Eindruck vom neu formierten Team verschaffen.

Neben der Mannschaft standen auch die neuen Trikots und das rot-gelbe ESVK-Maskottchen im Mittelpunkt. Vor allem bei den jüngeren Fans war der Joker als Fotomotiv gefragt. Unter den Anhängern war die Vorfreude auf die kommende Oberliga-Saison deutlich zu spüren. Viele sehen den ESVK gut aufgestellt und rechnen der Mannschaft gute Chancen im Kampf um die vorderen Plätze aus.

Impressionen

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Sommerurlaub: Die Zahnarztpraxis Dr. Görlach in Kaufbeuren bleibt vom 31. August bis 11. September geschlossen

Das Praxisteam wünscht allen Patientinnen und Patienten eine erholsame Sommerzeit.

Die Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach verabschiedet sich in nächster Zeit in die Sommerpause. Von Montag, 31. August, bis einschließlich Freitag, 11. September, bleibt die Praxis geschlossen. Ab Montag, 14. September 2026, ist das Team wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie da.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notdienst.

Das gesamte Praxisteam bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen Patientinnen und Patienten eine schöne, erholsame und sonnige Urlaubszeit.

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Allgemein

Langjähriges Ehrenamt gewürdigt: Stadt Kaufbeuren zeichnet Mitglieder von BRK und THW aus

Ehrenamtliches Engagement ist auch in Kaufbeuren eine tragende Säule des Gemeinwesens.

Die Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit und den Zusammenhalt in der Stadt. Für ihre langjährige Treue und ihren unermüdlichen Einsatz hat Oberbürgermeister Stefan Bosse am Montag, 27. Juli 2026, acht Mitglieder im historischen Sitzungssaal im Rathaus ausgezeichnet: „Diese Ehrungen sind ein Herzensanliegen für mich. Hinter jeder Auszeichnung stehen unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, oft verbunden mit Verzicht auf Freizeit und Familienzeit. Dieses Engagement verdient unseren größten Respekt und unsere Anerkennung. Kaufbeuren kann stolz sein, Menschen wie Sie in seinen Reihen zu haben.“

Sieben der Ausgezeichneten engagieren sich seit vielen Jahren beim BRK. Bereits seit 50 Jahren ist Elmar Gailhofer Mitglied der Wasserwacht Kaufbeuren. Seit 1997 steht er der Ortsgruppe als Vorsitzender vor. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit absolvierte er zahlreiche Aus- und Weiterbildungen. Seit 2007 gehört er zudem dem Wasserrettungszug Schwaben an.

Auch Helga Fohry wurde für 50 Jahre ehrenamtlichen Einsatz beim BRK ausgezeichnet. Seit ihrem Eintritt im Jahr 1975 engagierte sie sich in zahlreichen Bereichen der Bereitschaft – unter anderem im Sanitätsdienst, beim Blutspendedienst, bei Seniorennachmittagen sowie bei vielen Veranstaltungen wie dem Tänzelfest. Darüber hinaus übernahm sie über 30 Jahre lang Verantwortung für die Kasse der Frauenbereitschaft und begleitete den Zusammenschluss von Frauenbereitschaft und Sanitätskolonne zur heutigen BRK-Bereitschaft Kaufbeuren.

Ebenfalls für 50 Jahre ehrenamtlichen Einsatz wurde Herbert Lachenmayer ausgezeichnet. Seine Ausbildung führte ihn vom Sanitäter bis zum Führerlehrgang an der Katastrophenschutzschule in Ahrweiler. Darüber hinaus engagierte er sich im Katastrophenschutz der Stadt Kaufbeuren. Mehr als zehn Jahre übernahm er als „Führer vom Dienst“ Verantwortung. In seiner Funktion als stellvertretender Leiter des Kreisverbandes war er rund um die Uhr in Rufbereitschaft.

Für 40 Jahre Engagement wurde Hartmut Simon geehrt. Er war maßgeblich am Aufbau der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung Kaufbeuren/Ostallgäu Nord beteiligt, die 2002 ihren Dienst aufnahm. Mit seinem außergewöhnlichen Durchhaltevermögen, insbesondere bei lang andauernden Hochwasserlagen, prägte er die Arbeit der Einheit nachhaltig.
Sybille Bäuerle trat 1996 der Wasserwacht Marktoberdorf bei und übernahm bei der „Wache Elbsee“ in Aitrang als stellvertretende technische Leiterin die Organisation der Seefeste. Sportliche Erfolge feierte sie 1998 mit der Damenmannschaft Marktoberdorf als Bayerische Meisterin sowie als Deutsche Vizemeisterin im Rettungsschwimmen. Seit 2006 engagiert sie sich in der Wasserwacht Neugablonz und ist dort Beisitzerin im Vorstand.

Seit dem Jahr 2000 gehört Sabine Melchior der Wasserwacht Neugablonz an. Seit 2005 führt sie die Kassengeschäfte der Ortsgruppe und kümmert sich zudem um den Verkauf der Dienstkleidung.

Auch Claudia Melicharek ist seit dem Jahr 2000 Mitglied des BRK. Ihr Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren in der Jugendarbeit, insbesondere in der Schwimmausbildung zahlreicher Kinder. Darüber hinaus leistete sie unzählige Dienststunden in Hallen- und Freibädern sowie bei Veranstaltungen wie dem Eishockey oder dem Tänzelfest. Seit 2006 ist sie außerdem als Kassier tätig.

Für 25 Jahre ehrenamtlichen Dienst beim THW wurde Michael Gschwender ausgezeichnet. Er trat 2001 in den THW-Ortsverband Weiden ein und wechselte 2006 nach Kaufbeuren. Dort übernahm er bereits ein Jahr später die Aufgabe als „Sonstige verantwortliche Person Gefahrgut“. Seit 2017 gibt er sein Fachwissen als Bereichsausbilder Kraftfahrwesen im gesamten THW-Regionalbereich Kempten an den Nachwuchs weiter.

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Frühling, Familienfeste und kleine Siege – warum Kaufbeuren besondere Momente mit pinkfarbenen Sträußen feiert

Kaufbeuren – eine Allgäuer Kleinstadt mit rund 45.000 Einwohnern – pflegt eine stille Tradition: Zur Kommunion, zum bestandenen Abitur oder einfach zum ersten warmen Wochenende im April stellen Familien leuchtend pinkfarbene Sträuße auf den Tisch

Wer verstehen will, warum gerade diese Farbe so viel Emotionen auslöst, findet hier Hintergründe, Sortentipps und Anlässe, die über den Mainstream hinausgehen. Pinke Blumen tragen dabei eine ganz eigene Symbolik – kraftvoller als zartes Rosa, weniger dramatisch als Rot. Eine Übersicht pinkfarbener Schnittblumen nach Saison hilft bei der ersten Orientierung.

Was Pink von Rosa unterscheidet – und warum das beim Schenken zählt

Viele verwechseln Pink mit Rosa. Botanisch und farbpsychologisch trennen die beiden Töne allerdings klare Grenzen. Rosa entsteht durch Aufhellung von Rot mit Weiß und wirkt zart, romantisch, zurückhaltend. Pink dagegen enthält einen Blauanteil, der den Farbton ins Kräftige, fast Elektrische verschiebt. Die Pantone-Referenz 17-2227 („Shocking Pink“) zeigt den Unterschied sofort.

Diese Unterscheidung hat praktische Folgen. Ein rosafarbener Strauß passt zur Taufe, ein pinkfarbener dagegen zum 30. Geburtstag einer Freundin. Kaufbeurener Floristen – etwa die beiden Fachgeschäfte in der Kaiser-Max-Straße – berichten, dass Kundinnen zwischen 25 und 45 Jahren gezielt nach kräftigen Pinktönen fragen. Der Grund: Pink drückt Lebensfreude aus, ohne kitschig zu wirken.

Foto: Olga Shashkina, unsplash

Fünf Anlässe, zu denen pinkfarbene Sträuße in Kaufbeuren Tradition haben

Nicht jeder Anlass verlangt rote Rosen. Kaufbeuren zeigt, wie vielseitig pinkfarbene Blüten eingesetzt werden.

  • Frühlingsbeginn am 20. März – Familien schmücken den Esstisch mit Tulpen der Sorte „Dynasty“ (blüht ab Mitte März, Stiellänge ca. 40 cm).
  • Erstkommunion im April – Pfingstrosen „Kansas“ in kräftigem Pink ergänzen die weiße Tischdeko.
  • Bestandene Prüfungen im Juni – Gerbera „Caprice“ setzt mit 10 cm Blütendurchmesser ein fröhliches Signal.
  • Hochzeiten im Sommer – Cosmea (Cosmos bipinnatus) bringt Leichtigkeit in Brautsträuße; pro Stiel kosten frische Cosmea-Stiele etwa 1,50 €.
  • Erntedank Anfang Oktober – Dahlien „Fascination“ mit ihren halbgefüllten Blüten halten in der Vase bis zu 7 Tage.

Welche Schnittblumen blühen wann? Ein Saisonkalender für das Allgäu

Im Allgäu beginnt die Gartensaison rund zwei Wochen später als im Rheinland. Wer frische Schnittblumen aus regionaler Ernte bevorzugt, braucht einen angepassten Kalender.

März bis Mai: Tulpen, Ranunkeln, Primeln

Tulpen der Sorten „Dynasty“ und „Menton“ öffnen ab Mitte März ihre Blüten. Ranunkeln brauchen mindestens 8 °C Bodentemperatur und starten im Allgäu oft erst Anfang April. Primeln blühen ab Februar auf der Fensterbank – Gärtner im Kaufbeurener Stadtteil Neugablonz kultivieren Primula vulgaris sogar in Balkonkästen.

Juni bis August: Pfingstrosen, Cosmea, Sommerflieder

Die Hauptsaison gehört den Pfingstrosen. Die Sorte „Sarah Bernhardt“ blüht ab Anfang Juni und hält 5–6 Tage als Schnittblume. Ab Juli übernehmen Cosmea und Sommerflieder (Buddleja davidii). Sommerflieder lockt übrigens Schmetterlinge an – ein Nebeneffekt, den Gartenbesitzer in der Wertachstadt besonders schätzen.

September bis November: Dahlien und Chrysanthemen

Dahlien blühen bis zum ersten Frost. In Kaufbeuren tritt der erste Bodenfrost statistisch um den 15. Oktober auf. Chrysanthemen der Sorte „Anastasia Pink“ verlängern die Saison bis Ende November. Beide Schnittblumen halten bei 18 °C Raumtemperatur 6–8 Tage. Wer auch außerhalb der Saison pinkfarbene Sträuße zusammenstellen möchte, findet saisonunabhängige Sorten mit Lieferoption online.

Foto: Amelia Cui, unsplash

Drei Pflegetipps, die den Strauß drei Tage länger frisch halten

Frische Schnittblumen verlieren Wasser über Blätter und Schnittstellen. Mit wenigen Handgriffen verlängert jeder die Haltbarkeit deutlich.
Stiele schräg anschneiden – ein Schnitt im 45-Grad-Winkel vergrößert die Wasseraufnahme um bis zu 30 %.
Blätter unterhalb der Wasserlinie entfernen – Fäulnisbakterien vermehren sich sonst innerhalb von 24 Stunden.
Vasenwasser alle zwei Tage wechseln – frisches, lauwarmes Wasser (ca. 20 °C) hält den pH-Wert stabil.

Klingt simpel? Trotzdem vergessen die meisten den dritten Punkt. Ich beobachte das regelmäßig bei Bekannten: Der Strauß steht wunderschön da, doch nach vier Tagen kippt das Wasser. Ein schneller Wechsel hätte zwei bis drei Tage mehr Freude gebracht.

Foto: K.I. generiert

Kaufbeuren und die Blumenkultur – mehr als nur Dekoration

Kaufbeuren feiert seit 1955 alle zwei Jahre das Tänzelfest – eines der ältesten Kinderfeste Bayerns. Blumenschmuck spielt dabei eine tragende Rolle. Familien dekorieren Festwagen, Haustüren und Straßenzüge. Leuchtende Pinktöne tauchen dort überall auf: an Girlanden, in Haarkränzen, auf Tischen.

Auch außerhalb des Tänzelfestes drücken Kaufbeurener Familien Wertschätzung durch Blumen aus. Eine Kollegin hat die Führerscheinprüfung bestanden? Fünf Stiele Gerbera in Pink. Die Nachbarin feiert ihren 80. Geburtstag? Ein gemischter Strauß aus Hortensien und Nelken. Solche Gesten kosten zwischen 8 und 25 € und bewirken oft mehr als eine teure Karte.

Ein letzter Gedanke – und ein Vorschlag

Blumen schenken fällt leichter, als viele denken. Wer das Allgäu kennt, weiß: Hier zählt Aufmerksamkeit mehr als Perfektion. Ein Strauß muss nicht symmetrisch gebunden sein. Er muss ehrlich gemeint sein. Pinkfarbene Blüten helfen dabei, weil sie Energie ausstrahlen, ohne aufdringlich zu wirken.

Mein Vorschlag: Beim nächsten kleinen Erfolg – ob bestandene Klausur, erstes Fahrrad ohne Stützräder oder einfach ein richtig guter Montag – stell dir selbst fünf Stiele auf den Tisch. Wer dabei Inspiration braucht, findet in der Auswahl pinkfarbener Blumensorten Anregungen nach Farbnuance und Anlass.

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Allgemein

Kirchplatzfeeling bringt am 01. August entspannte Atmosphäre in die Kaufbeurer Altstadt

Live-Musik, Liegestühle, Kaffee und Kuchen: Am 1. August lädt der Weltladen und Partner zum Verweilen rund um St. Martin ein

Kaufbeuren. Entspannen, genießen und entdecken: Unter diesem Motto lädt der Weltladen Kaufbeuren am Samstag, 1. August 2026, von 11:30 bis 15:00 Uhr zum „Kirchplatzfeeling“ in die Kaufbeurer Altstadt ein.

Eine Lounge-Zone rund um St. Martin

Für die Veranstaltung verwandelt sich der Kirchplatz rund um St. Martin in eine gemütliche Lounge-Zone. Zahlreiche Liegestühle und Sonnenschirme schaffen Platz für eine entspannte Pause mitten in der Innenstadt. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von Pick Any Tune. Dazu gibt es Kaffee vom Weltladen und Kuchen aus dem Crescentiakloster. Auch einige kleine Überraschungen warten auf die Besucherinnen und Besucher.

Eine Gemeinschafts-Veranstaltung

Gemeinsam gestaltet wird das Kirchplatzfeeling vom Weltladen Kaufbeuren, der Parfümerie Binger & Zeller, Optik Kutter, der Bar Überflüssig, dem Kerzenhaus Zeller, der Kleinen Schwester, Mode Mogendorf und dem Crescentiakloster.

Veranstaltung auf einen Blick

Kirchplatzfeeling 2026
Termin: Samstag, 1. August 2026
Uhrzeit: 11:30 bis 15:00 Uhr
Ort: Kirchplatz rund um St. Martin in Kaufbeuren

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Allgemein Sport Veranstaltung

Noch Tickets für FC Augsburg gegen den 1. FC Saarbrücken erhältlich

Zusätzlicher Vorverkauf heute im Parkstadion – Tageskasse öffnet am Spieltag um 12 Uhr

Für das Testspiel des Bundesligisten FC Augsburg gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Samstag, 25. Juli 2026, um 14 Uhr im Kaufbeurer Parkstadion sind noch Eintrittskarten erhältlich. Fußballfans, die ihre Tickets nicht online bestellen möchten, können diese am Freitag, 24. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr direkt im Parkstadion Kaufbeuren erwerben. Abhängig vom weiteren Vorverkauf werden am Spieltag zudem noch Restkarten angeboten. Die Tageskasse öffnet am Samstag um 12 Uhr.

Kurzfristige Arbeiten machen das Testspiel möglich

Damit die Begegnung in Kaufbeuren ausgetragen werden kann, hatten die mit der Organisation beauftragten Funktionäre der SpVgg Kaufbeuren einen erheblichen Kraftakt zu bewältigen. Erst im Zuge der Vorbereitungen stellte sich heraus, dass das in die Jahre gekommene Parkstadion aufgrund geltender Verordnungen für die erwartete Besucherzahl ertüchtigt werden musste. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin des Parkstadions, den Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs sowie ortsansässigen Firmen konnten kurzfristig Lösungen umgesetzt werden. Dadurch ist es möglich, ein Fußballspiel dieser Größenordnung im Kaufbeurer Parkstadion auszutragen.

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Antrittsbesuche im Rathaus: Stadt Kaufbeuren empfängt Lions Club Kaufbeuren und Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu

Stefan Bosse dankte den Verantwortlichen für ihren Einsatz zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger

Am Montag, 21. Juli 2026, hat Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse Vertreterinnen und Vertreter des Lions Clubs Kaufbeuren und des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu in ihren neuen Funktionen im Rathaus empfangen. Anlass war der Beginn der neuen Amtszeiten der jeweiligen Präsidenten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen das jeweilige Jahresprogramm der Service-Clubs, die Lage der Stadt und aktuelle Themen aus der Stadtentwicklung.

Stefan Bosse dankte den Verantwortlichen für ihren Einsatz zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger: „Das ehrenamtliche Engagement des Rotary Clubs und des Lions Clubs bereichert unsere Stadt auf vielfältige Weise. Für diesen wertvollen Einsatz danke ich allen Beteiligten. Ich freue mich auf den weiteren Austausch und auf viele gemeinsame Projekte.“

von links nach rechts: Carmine Macaluso, Günther Marz, Alexandra Hübner-Sturm, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Angelo Picierro, Bernhard Mayr, Pascal Hübner, Sylvia Felchner, Kevin Kärst, Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren

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Allgemein

Unfall auf der B12 bei Kaufbeuren: Autofahrer leicht verletzt

Beim Ausfahren aus einer Nothaltebucht übersieht ein 58-Jähriger ein herannahendes Fahrzeug – die B12 muss zeitweise gesperrt werden

Am Mittwoch gegen 11:53 Uhr kam es auf der B12 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Ein 58-jähriger Autofahrer fuhr aus einer Nothaltebucht zurück auf die Fahrbahn und übersah dabei ein Fahrzeug, das in gleicher Richtung unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Der Fahrer des herannahenden Pkw wurde dabei leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 14.000 Euro. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die B12 zeitweise gesperrt.

(PI Kaufbeuren)

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Allgemein Sport

FC Augsburg trifft im Kaufbeurer Parkstadion auf den 1. FC Saarbrücken

Karten für das Testspiel am 25. Juli möglichst vorab online sichern – zusätzlicher Vorverkauf am Donnerstag im Parkstadion

Fußballfans dürfen sich auf ein attraktives Testspiel im Kaufbeurer Parkstadion freuen: Am Samstag, 25. Juli 2026, trifft Bundesligist FC Augsburg um 14 Uhr auf den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Die Augsburger befinden sich seit zwei Wochen wieder im Trainingsbetrieb. Am vergangenen Wochenende gewann die Mannschaft ein Testspiel gegen eine Schwabenauswahl mit 5:0. Beim Auftritt in Kaufbeuren könnten auch einige der insgesamt acht Neuzugänge zum Einsatz kommen.

Noahkai Banks aus Dietmannsried im FCA-Kader

Mit Noahkai Banks steht beim FC Augsburg zudem ein Spieler aus Dietmannsried im Kader. Der Abwehrspieler gehörte bei der jüngsten Fußball-Weltmeisterschaft zum Aufgebot der US-amerikanischen Nationalmannschaft. FCA-Geschäftsführer Michael Ströll bewertet Testspiele im Allgäu positiv: „Wir wollen uns natürlich präsentieren.“ Für die neue Bundesligasaison verfolgt er ehrgeizige Ziele. Ein Platz unter den besten zehn Mannschaften ist sein Plan. „Unser Fußball soll aktiv und mutig sein“, so Ströll.

Trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft sieht er weiterhin eine hohe Qualität im deutschen Fußball. „Wir müssen uns grundsätzlich nicht vor Ländern wie Paraguay verstecken.“

Patrick Sontheimer kehrt ins Allgäu zurück

Auch im Kader des 1. FC Saarbrücken steht ein Spieler mit Allgäuer Vergangenheit. Patrick Sontheimer spielte in seiner Jugend beim FC Ebenhofen. Zu seinen sportlichen Höhepunkten zählt der DFB-Pokal-Erfolg gegen den FC Bayern München: Im November 2023 erzielte Sontheimer den Ausgleich zum 1:1, bevor Saarbrücken die Partie mit 2:1 gewann.

Parkstadion bietet Platz für 2.500 Zuschauer

Die Kapazität des Parkstadions ist auf 2.500 Zuschauer begrenzt. Fußballfans sollten ihre Eintrittskarten deshalb möglichst vorab über die Homepage des FC Augsburg, die FCA-App oder den Online-Shop erwerben. Ob und wie viele Tickets am Spieltag noch an der Tageskasse erhältlich sein werden, hängt vom Onlineverkauf ab. Zusätzlich bietet die SpVgg Kaufbeuren am Donnerstag, 23. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr noch einmal einen direkten Kartenverkauf im Parkstadion an.

„Wir müssen abwarten, Augsburg hat uns eine geringe Anzahl für die Tageskasse zum Verkauf am Haupteingangsbereich am Berliner Platz zur Verfügung gestellt“, erklärt Thomas Neumann von der SpVgg Kaufbeuren. „Wir wollen nicht, dass wir Zuschauer wieder heimschicken müssen. Sicherer ist es daher, vorab online zu buchen, da ist man auf der sicheren Seite.“

Saisonauftakt gegen Germaringen am Sonntag

Ein zweiter fußballerischer Höhepunkt folgt am Sonntag: Um 17 Uhr empfängt die SpVgg Kaufbeuren den Nachbarn aus Germaringen zum Saisonauftakt im Parkstadion. Ein Bericht der Allgäuer Zeitung folgt.

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Allgemein Kultur Tourismus

Musik, Bewegung und große Bilder: ASM-Marsch-Tattoo begeistert in Kaufbeuren

Rund 1.000 Zuschauer erleben bei der Galavorstellung in der energie schwaben arena Blasmusik, aufwendige Choreografien und ein Finale, das in Erinnerung bleibt

Die energie schwaben arena wurde am Samstag, 18. Juli 2026, zur großen Bühne für Blasmusik, Bewegung und Show. Mit dem ASM-Marsch-Tattoo feierte der Allgäu-Schwäbische Musikbund sein 100-jähriges Bestehen. Rund 1.000 Zuschauer verfolgten die Galavorstellung am Abend. Das Jubiläumsprojekt zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Marschmusik sein kann. Klassische Blasmusik wechselte sich mit modernen Titeln, Tanz, Trommelkunst und humorvollen Einlagen ab. Nahezu jeder Auftritt brachte neue musikalische und optische Eindrücke in die Arena.

Ein Orchester ständig in Bewegung

Eröffnet wurde die Galavorstellung vom ASM-Projektorchester. Die Musikerinnen und Musiker überzeugten nicht nur musikalisch, sondern auch mit einer aufwendig einstudierten Choreografie. Während sie spielten, bewegten sie sich durch die Arena und bildeten immer wieder neue Formationen. Gerade das gleichzeitige Musizieren, Marschieren und Einhalten der verschiedenen Abläufe machte deutlich, wie viel Konzentration und Probenarbeit hinter dem Auftritt steckte.

Auch humorvolle Momente gehörten zur Vorstellung. So griff Dirigentin Monika Fleschhut zur Pfeife, um ihr Projektorchester wieder einzufangen.

Teile des Finales am 18. Juli im Video

Das Eisstadion wird zur Showbühne

Die große Fläche der eisfreien Arena bot den Formationen viel Raum für ihre Auftritte. Durch die vier sogenannten Mundlöcher gelangten die Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Richtungen auf die Veranstaltungsfläche. Dadurch entstanden immer wieder neue Bilder und überraschende Auftritte. Auch akustisch erwies sich das Eisstadion als geeigneter Veranstaltungsort für die verschiedenen Blaskapellen und Musikformationen.

Das Publikum nahm die Darbietungen begeistert auf. Immer wieder gab es Applaus, rhythmisches Mitklatschen und bei den humorvollen Szenen auch viel zu lachen. Bei „Mein Tiroler Land“ sangen zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer mit.

Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen

Von bekannten Liedern bis zur klassischen Blasmusik

Musikalisch reichte das Programm von traditioneller und klassischer Blasmusik bis zu modernen, weithin bekannten Titeln. Zu hören waren unter anderem Melodien aus der „Augsburger Puppenkiste“, „Völlig losgelöst“ und „An Tagen wie diesen“. Julia Haug führte gekonnt und charmant durch den Abend und war zugleich als große Sängerin zu erleben. Mit ihrem Gesang setzte sie weitere musikalische Akzente. Die österreichischen Formationen brachten ihre eigenen musikalischen Traditionen ein und verbanden diese mit abwechslungsreichen Bewegungsabläufen. Eine humorvolle Choreografie zu „Pink Panther“ sorgte ebenfalls für gute Stimmung.

Unterschiedliche Traditionen in einer Arena

Die beteiligten Formationen zeigten, wie verschieden sich Blasmusik mit Bewegung und Show verbinden lässt. Die Musikkapelle Nauders und die Trachtenkapelle Gantschier brachten musikalische Traditionen aus Österreich nach Kaufbeuren. Beim Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach sowie bei der Blaskapelle Bad Bayersoien standen süddeutsche und bayerische Klänge im Mittelpunkt.

Das Heeresmusikkorps Ulm bereicherte das Marsch-Tattoo mit seinem kraftvollen Klang und einem präzise abgestimmten Auftritt. Zu den Höhepunkten gehörte ein Udo-Jürgens-Medley, das beim Publikum großen Anklang fand. Tanz und Trommelkunst erweiterten das Programm: Hollaria Augsburg präsentierte eine reine Tanzdarbietung, während Fascinating Drums Musik und präzise abgestimmte Bewegungen miteinander verband.

Für einen besonderen internationalen Akzent sorgte die Fanfara Bersaglieri Lecco. Mit ihren Fanfaren und Trompeten, ihrem kraftvollen, lauten Klang und ihrem Auftritt in ständiger Bewegung brachten die italienischen Musiker eine ganz eigene Dynamik in die energie schwaben arena. Ihre temperamentvolle und sympathische Art kam beim Publikum bestens an.

Großes Finale mit allen Formationen

Zum Abschluss versammelten sich noch einmal alle beteiligten Formationen zum großen Finale gemeinsam auf der Eisfläche. Die große Zahl an Musikerinnen und Musikern, der kraftvolle Klang in der Arena und das gemeinsame Spiel sorgten für ein beeindruckendes Bild.

Mit „Highland Cathedral“, „Über alle Höllenfeuer“ aus „Herilo“, „Time to Say Goodbye“, der Bayernhymne und dem Deutschlandlied fand das ASM-Marsch-Tattoo einen musikalisch eindrucksvollen Abschluss. Es war ein großes Finale, dessen Bilder und Klang noch lange im Gedächtnis bleiben dürften.

Bewegende Worte fand ASM-Vizepräsidentin Monika Fleschhut in ihrer Dankesrede. Auch ASM-Präsident Franz Josef Pschierer dankte allen, die zum Gelingen dieses großen Jubiläumsprojekts beigetragen hatten. Eine Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro überreichte die Sparkasse Allgäu. Vorstandsmitglied Angelo Picierro übergab die Spende im Rahmen der Veranstaltung.

Ein besonderer Dank galt außerdem Wolfgang und Katharina Wiedemann. Durch ihr Engagement bei „Herilo“ war es möglich geworden, das Eisstadion so umzubauen, dass es anschließend noch für das ASM-Marsch-Tattoo genutzt werden konnte.

Das gemeinsame Finale setzte damit nicht nur musikalisch einen eindrucksvollen Schlusspunkt. Es zeigte zugleich, wie viele Menschen, Formationen und Unterstützer zusammengewirkt hatten, um diese besondere Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes möglich zu machen.

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Allgemein Blaulicht

Polizei-Update per 18.07. zum Fall „Hütte am Staffelwald ausgebrannt“ – Brandursache geklärt!

Meldung vom 18.07.2026

KAUFBEUREN. Am Abend des 09.07.2026 brannte die sogenannte „Pfadfinderhütte“ Am Klosterwald, sodass sie komplett zerstört wurde. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht auf Brandstiftung. Nach zahlreichen Zeugenbefragungen konnte nun ein 13-jähriger Schüler als Tatverdächtiger ermittelt werden. Zusammen mit drei anderen Jugendlichen hatte er sich zur Tatzeit an der Hütte aufgehalten. Es besteht der Tatverdacht, dass der 13-jährige Schüler den Brand gelegt hat. Der Jugendliche hat die Tat gestanden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten geführt. (KPS Kaufbeuren)

Meldung vom 10. Juli 2026

Feuerwehr Kaufbeuren und Kleinkemnat verhindern Ausbreitung des Feuers auf angrenzenden Waldrand

Am Donnerstagabend, 9. Juli 2026, wurden die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat um 19:40 Uhr zu einem Brand am Staffelwald alarmiert. Betroffen war eine Hütte am Waldrand im Bereich des Erdbeerfeldes an der Hangkante zur Wohnbebauung Klosterwald.

Hütte stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die rund 6 x 15 Meter große Hütte bereits in Vollbrand. Zudem hatten die Flammen auf angrenzende Bäume am Waldrand übergegriffen. Die Wasserversorgung wurde zunächst mit Löschfahrzeugen sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf kamen zusätzlich ein Vakuumfass sowie eine lange Schlauchleitung von der Wohnbebauung am Kaiserweiher zum Einsatz, um die Löschwasserversorgung dauerhaft sicherzustellen.

Umfangreiche Löscharbeiten unter Atemschutz

Die Brandbekämpfung erfolgte mit vier C-Strahlrohren, teilweise unter Atemschutz. Aufgrund der massiven Holzbauweise der Hütte sowie der Blechdacheindeckung war eine vollständige Brandbekämpfung ohne Abriss des Gebäudes nicht möglich. Nachdem der örtliche Stromversorger die Hütte vom Stromnetz getrennt hatte, wurde das Gebäude mithilfe eines Mobilbaggers vollständig abgebrochen. Erst dadurch konnten die letzten Brandnester gelöscht werden. Nach insgesamt 4 Stunden und 27 Minuten war der schweißtreibende Einsatz für die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat beendet.

Einsatzkräfte und Fahrzeuge

An dem Einsatz waren insgesamt 59 Einsatzkräfte beteiligt.

Zum Einsatz kamen folgende Fahrzeuge: SBR (KF 1), SBM (KF 1/1), FL-Ke 43/1, FL-Ke 50/1, MZF 1/11/1, ELW 1/12/1, MTW 1/14/1, MTW 1/14/2, TLF 1/23/1, DLK 1/30/1, WLF 1/35/1, LF 1/40/1, LF 1/43/1, GW-L 1/55/1 sowie SW 2000 1/58/1.

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Allgemein Tourismus Veranstaltung

ASM-Marsch-Tattoo am 18. Juli 2026 in Kaufbeuren: Blasmusik, Militärmusik, Show und Tradition in der energie schwaben arena

Großes Jubiläumsprojekt des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes mit zwei Vorstellungen – Familienvorstellung am Nachmittag und Galavorstellung am Abend

Der Allgäu-Schwäbische Musikbund e.V. lädt am Samstag, 18. Juli 2026, zu einem besonderen musikalischen Höhepunkt im Rahmen seines 100-jährigen Verbandsjubiläums ein: In der energie schwaben arena in Kaufbeuren findet das große ASM-Marsch-Tattoo statt. Geplant sind zwei Vorstellungen: eine Familienvorstellung um 14:00 Uhr sowie eine Galavorstellung um 19:00 Uhr.

Mit dem Marsch-Tattoo bringt der ASM ein Veranstaltungsformat nach Kaufbeuren, das eindrucksvoll zeigt, welche Kraft, Präzision und Ausstrahlung die Marschmusik entfalten kann. Auf dem Programm stehen Blasmusik, militärische Zeremonialmusik, Trommlerformationen, Spielmanns- und Fanfarenklänge, Marschbilder, Tanzformationen und ein gemeinsames großes Finale. Die Veranstaltung richtet sich bewusst an ein breites Publikum: an Familien, Musikfreunde, Vereinsmitglieder, Liebhaber traditioneller Blasmusik und alle, die eine große Live-Show mit regionalem Bezug erleben möchten.

Mitwirkende Ensembles sind unter anderem die Blaskapelle Bad Bayersoien, Fascinating Drums, das Heeresmusikkorps Ulm, die Fanfara Bersaglieri, die Musikkapelle Nauders, der Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach, die Tanzformation Hollaria Augsburg, die Trachtenkapelle Gantschier sowie ein eigens zusammengestelltes ASM-Projektorchester mit rund 70 Musikerinnen und Musikern. Die Moderation übernimmt Julia Haugg.

ASM-Präsident Franz Josef Pschierer betont die besondere Bedeutung der Veranstaltung für das Jubiläumsjahr des Verbandes: „Der Allgäu-Schwäbische Musikbund steht seit 100 Jahren für musikalische Qualität, Gemeinschaft und gelebtes Ehrenamt. Mit dem ASM-Marsch-Tattoo wollen wir diese Werte sichtbar und hörbar machen – in einer Form, die Tradition und moderne Showelemente miteinander verbindet.“

Das Marsch-Tattoo soll zugleich ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Blasmusik in der Region setzen. Der ASM vertritt in seinen 17 Bezirken rund 39.500 Mitglieder und zählt damit zu den großen Musikverbänden in Bayern. Gerade die Marschmusik hat in vielen Kapellen des Verbandsgebietes eine lange Geschichte. Sie steht für Disziplin, Gemeinschaft, Verlässlichkeit und ein hohes Maß an musikalischer und organisatorischer Leistung.

Besonderes Augenmerk legt der ASM auch auf die Nachwuchsgewinnung. Die Nachmittagsvorstellung ist deshalb ausdrücklich als Familienvorstellung angelegt. Sie soll Kindern, Jugendlichen und Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu Blasmusik, Marschmusik und Vereinsleben ermöglichen.

Schirmherr der Veranstaltung ist Bernhard Pohl (MdL). Der ASM dankt allen beteiligten Musikerinnen und Musikern, Formationen, Partnern, Unterstützern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Großprojekt möglich machen.

Die energie schwaben arena bietet für beide Vorstellungen jeweils rund 2.000 Plätze.

Veranstaltungsdaten im Überblick

  • ASM-Marsch-Tattoo 2026
  • Samstag, 18. Juli 2026
  • energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Vorstellungen:
  • 14:00 Uhr Familienvorstellung
  • 19:00 Uhr Galavorstellung
  • Vorverkauf: www.asm-tattoo2026.de oder bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen

Mitwirkende:

  • Blaskapelle Bad Bayersoien
  • Fascinating Drums
  • Heeresmusikkorps Ulm
  • Fanfara Bersaglieri Lecco
  • Musikkapelle Nauders
  • Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach
  • Tanzformation Hollaria Augsburg
  • Trachtenkapelle Gantschier
  • ASM-Projektorchester
  • Moderation: Julia Haug
  • Schirmherrschaft: Bernhard Pohl, MdL
  • Veranstalter: Allgäu-Schwäbischer Musikbund e.V.

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Allgemein

Malteser Rikscha startet in Kaufbeuren

Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Vorgestellt wird das Projekt am Donnerstag, den 30. Juli 2026 im Pfarrsaal St. Ulrich

Kaufbeuren. Endlich einmal wieder an den Bärensee, in den Jordanpark oder zur Skihütte? Für Seniorinnen und Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nur selten aus dem Haus kommen, machen das die Malteser schon bald mit dem neuen Rikscha Fahrdienst in Kaufbeuren möglich. Dafür werden nun Radbegeisterte gesucht, die sich ehrenamtlich als „Piloten“ engagieren möchten, um gemeinsam das Projekt neu aufzubauen. Vorgestellt wird das Projekt am Donnerstag, den 30. Juli 2026, um 19:00 Uhr im Pfarrsaal St. Ulrich.

Den Fahrtwind im Gesicht spüren, am Ufer der Wertach entlangradeln oder mit dem Rad in die Innenstadt zum Eisessen fahren – für viele, besonders ältere Menschen ist das nur noch schwer möglich. Die Malteser starten in Kaufbeuren im Sommer 2026 ein Angebot, das Seniorinnen und Senioren die Welt wieder öffnet. Die Fahrgäste werden nach Absprache und individuellem Wunsch an für sie mit wertvollen Erinnerungen verbundene Orte gefahren. Das Angebot ist für die Fahrgäste kostenfrei.

In verschiedenen Orten der Diözese, wie zum Beispiel in Augsburg, gibt es das Angebot seit vielen Jahren. Die Fahrgäste sind durchweg begeistert, sie genießen es draußen und in Gesellschaft zu sein. Mitfahren können auf dem gepolsterten, überdachten Frontsitz bis zu zwei Passagiere. Der Kraftaufwand für die Fahrerin oder den Fahrer ist dank E-Rikscha gering. Das Ehrenamt eignet sich ideal für begeisterte Radler, die ihr sportliches Hobby mit einer Tat der Nächstenliebe verbinden möchten. Die Fahrerinnen und Fahrer erhalten eine eingehende Einweisung und Schulung. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, das Angebot aktiv zu gestalten und gemeinsam mit Leben zu füllen.

„Ein erfolgreiches Ehrenamtsprojekt lebt von den Menschen, die es mittragen. Deshalb freue ich mich besonders darauf, mit vielen engagierten Menschen die Grundlage für dieses schöne Angebot zu schaffen”, so Leo von Stillfried, der das Projekt für die Malteser in Kaufbeuren organisiert.

Wo: Pfarrsaal St. Ulrich, 87600 Kaufbeuren, Gartenweg 28
Wann: Donnerstag, 30. Juli 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr

Text: Malteser Augsburg

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Allgemein Tänzelfest Tourismus

Feierlicher Einzug von Kaiser Maximilian I. am Sonntag, 12.07.26

Das Video vom traditionellen Auftakt vor dem großen Festumzug beim Tänzelfest Kaufbeuren 2026

Mit dem feierlichen Einzug von Kaiser Maximilian I. begann am Sonntag, 12. Juli 2026, einer der traditionsreichsten Programmpunkte des Tänzelfests in Kaufbeuren. Unter dem Geläut der Kirchenglocken zog der Kaiser gemeinsam mit seinem Gefolge in die historische Altstadt ein und wurde vor dem Rathaus von der städtischen Obrigkeit sowie den Räten feierlich empfangen. Die anschließende Huldigung zählt seit Generationen zu den festen Bestandteilen des ältesten historischen Kinderfests Bayerns. Sie erinnert an die enge Verbindung Kaiser Maximilians I. zur ehemaligen Reichsstadt Kaufbeuren und bildet den symbolischen Auftakt für den großen historischen Festumzug.

Jahr für Jahr verfolgt eine große Zuschauermenge dieses historische Schauspiel vor dem Rathaus, bevor sich der Festzug mit seinen mehr als 1.850 Kindern in historischen Gewändern, Festwagen, Reitern und Musikkapellen durch die Straßen der Stadt in Bewegung setzt. Unser Video zeigt den vollständigen Einzug von Kaiser Maximilian I. sowie die feierliche Huldigung vor dem Rathaus – einen der emotionalsten und traditionsreichsten Momente des Tänzelfests 2026.

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Allgemein Tänzelfest Tourismus

Großer Festumzug begeistert wie jedes Jahr tausende Besucher beim Tänzelfest 2026

Gelebte Tradition und eindrucksvolle Impressionen aus dem ältesten historischen Kinderfest Bayerns

Mit dem großen historischen Festumzug erreichte das Tänzelfest Kaufbeuren am Sonntag, 12. Juli 2026, einen traditionellen Höhepunkt. Bei sommerlichem Wetter säumten wieder Tausende Besucherinnen und Besucher die Straßen der Kaufbeurer Altstadt und begleiteten den Festzug mit großem Applaus. Jahr für Jahr zieht das älteste historische Kinderfest Bayerns Gäste aus der Region und weit darüber hinaus nach Kaufbeuren.

Mehr als 1.850 Kinder lassen Geschichte lebendig werden

Im Festumzug präsentieren mehr als 1.850 Kinder die Geschichte Kaufbeurens. In liebevoll gestalteten historischen Gewändern stellen sie Persönlichkeiten und Szenen aus verschiedenen Epochen dar – von der Karolingerzeit bis in das Biedermeier. Ergänzt wird der Umzug durch 36 aufwendig gestaltete Festwagen, mehr als 170 Pferde, zahlreiche Musikkapellen, Fahnenschwinger sowie weitere historische Gruppen. Gemeinsam machen sie den Festzug zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das Geschichte, Brauchtum und das große Engagement vieler Ehrenamtlicher miteinander verbindet.

Das Video zeigt die schönsten Eindrücke

Unser Video begleitet den großen Festumzug 2026 und zeigt alle Impressionen dieses besonderen Höhepunkts des Tänzelfests. Es vermittelt die einzigartige Atmosphäre entlang der Umzugsstrecke und lässt die Vielfalt, Farbenpracht und jahrhundertealte Tradition des ältesten historischen Kinderfests Bayerns noch einmal lebendig werden.

Produktion: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren
Sonntag, 12.07.2026

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Allgemein Tänzelfest Tourismus

Empfang des Schirmherrn Thomas Garmatsch stimmt auf den Festsonntag des Tänzelfestes. Die Bilder des Empfangs

Thomas Garmatsch trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein – Ehrenamt und Gemeinschaft prägen die Ansprachen im Rathaus

Traditionell vor dem Einzug des Kaisers und dem großen Festumzug am Samstag lädt die Stadt Kaufbeuren zum Empfang des Schirmherrn des Tänzelfestes ins Rathaus ein. In diesem Jahr begrüßte Oberbürgermeister Stefan Bosse dazu zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Gesellschaft sowie die Delegationen der Partnerstädte. Schirmherr des Tänzelfestes 2026 ist Thomas Garmatsch, Leiter der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Im Anschluss an die Reden trug sich Thomas Garmatsch in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein. Mit seiner Unterschrift setzte er eine langjährige Tradition fort, die mit der Schirmherrschaft des Tänzelfestes verbunden ist.

Dank an den Tänzelfestverein und die vielen Ehrenamtlichen

In seiner Begrüßung würdigte Oberbürgermeister Stefan Bosse den Tänzelfestverein und die vielen hundert Ehrenamtlichen, die das traditionsreiche Kinderfest Jahr für Jahr ermöglichen. Sein besonderer Dank galt außerdem den rund 1.700 Kindern, die das Tänzelfest aktiv mitgestalten und die Tradition über Generationen hinweg weitertragen. Besonders herzlich begrüßte Bosse Horst und Rosie Lauerwald, die das Tänzelfest seit mehr als 60 Jahren mitprägten. Rosie Lauerwald schrieb auch in diesem Jahr wieder den Text für das historische Spiel. Horst Lauerwald wurde erst wenige Tage zuvor zum Ehrenvorsitzenden des Tänzelfestvereins ernannt. Beide tragen zudem den Ehrenring der Stadt Kaufbeuren.

Historisches Spiel als Ausgangspunkt der Festrede

Im zweiten teil des Empfangs wurde das traditionelle Spiel der Kinder aufgeführt. Darin geht es unter anderem um die schwierige finanzielle Lage der damaligen Reichsstadt und um die Bedeutung der Hospitalstiftung. Oberbürgermeister Stefan Bosse hatte in seiner Rede schon die schwere finanzielle Situation Kaufbeurens auf. Genau diesen Gedanken nahm Schirmherr Thomas Garmatsch in seiner Ansprache auf. Er machte deutlich, dass sich der Reichtum einer Stadt nicht allein am Geld bemesse. Kaufbeuren sei vor allem reich an Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Besonders hob Garmatsch den gelebten Inklusionsgedanken beim Tänzelfest hervor und würdigte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, Vereine, Stiftungen und Bürgerinnen und Bürger. Sein Appell lautete, diesen Zusammenhalt auch künftig zu bewahren und sich weiterhin gemeinsam für die Stadt und ihre Kinder einzusetzen.

Mit dem traditionellen Empfang des Schirmherrn stimmte sich Kaufbeuren damit auf einen der Höhepunkte des Tänzelfestes ein – den Einzug des Kaisers und den großen historischen Festumzug.

Die Bilder vom Empfang. Fotos Claus Tenambergen

Gästeliste Schirmherrnempfang Tänzelfest 2026

Empfang des Schirmherrn Thomas Garmatsch
Leiter der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Kaufbeuren
Sonntag, 12. Juli 2026

Schirmherr

  • Thomas Garmatsch (Kulturpreisträger 2019) mit Ehemann Uwe Amberger

Tänzelfestverein

  • Irmgard Ernszt, Vorsitzende
  • Eva Pfefferle, Vorsitzende
  • Ulrich Wiedemann, Vorsitzender
  • Andrea Janetzki, Tänzelfestbüro
  • Oliver Aumüller, Schatzmeister
  • Markus Wittwer, Schriftführer

Kirchen

  • Dekanin Dorothee Löser, Evangelisch-Lutherisches Dekanat Kempten/Allgäu
  • Oberin Schwester Johanna Maria Höldrich, Crescentiakloster
  • Pfarrerin Ulrike Butz, Christuskirche Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
  • Pfarrerin Barbara Röhm, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
  • Pfarrerin Dorothée Stürzbecher-Schalück, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
  • Stadtpfarrer Bernhard Waltner, Pfarreigemeinschaft St. Martin Kaufbeuren
  • Stadtpfarrer Thomas Hagen, Stadtpfarramt Herz-Jesu Neugablonz
  • Pfarrer Markus Schäfler, Katholische Kirchengemeinde der Alt-Katholiken
  • Abt Michael Maier OPR, Abtei St. Severin

Politik

  • Stephan Stracke, Bundestagsabgeordneter
  • Heike Heubach, Bundestagsabgeordnete
  • Peter Wachler, Landtagsabgeordneter
  • Bernhard Pohl, Landtagsabgeordneter
  • Andreas Kaufmann, Landtagsabgeordneter
  • Bernd Stapfner, Landrat

Stadt Kaufbeuren

  • Julia von Stillfried-Rattonitz, Zweite Bürgermeisterin
  • Bernhard Pohl MdL, Dritter Bürgermeister
  • Alexander Uhrle, weiterer Vertreter

Ehrenringträger

  • Rosemarie (Rosi) Lauerwald, erste Ehrenringträgerin
  • Horst Lauerwald, ehemaliger Vorstand des Tänzelfestvereins, Träger des Ehrenrings
  • Gerhard Bucher sen., ehemaliger Bürgermeister, Träger des Ehrenrings
  • Wolfgang Groß

Weitere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

  • Christian Schoch, Oberbürgermeister der Stadt Kempten
  • Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München
  • Helmut Bucher, Bürgermeister der Gemeinde Germaringen
  • Manfred Dillian, Bürgermeister der Gemeinde Rieden-Zellerberg
  • Bernhard Huber, Bürgermeister der Gemeinde Friesenried
  • Benjamin Schick, Bürgermeister der Gemeinde Mauerstetten
  • Dr. Angela Städele, Bürgermeisterin der Gemeinde Irsee
  • Markus Trinkwalder, Erster Bürgermeister der Gemeinde Biessenhofen

Polizei

  • Markus Ziegler, Polizeioberrat und Inspektionsleiter der Polizeiinspektion Kaufbeuren

Bundeswehr

  • Oberst Thorsten Milewski, Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd
  • Oberregierungsrat Gernot Ralph Weber, Dienststellenleiter Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Kaufbeuren
  • Helmut Dotzler, Brigadegeneral a. D., Deutsche Atlantische Gesellschaft e. V.

Delegation aus Jablonec nad Nisou

Stadt Jablonec nad Nisou

  • Jana Hamplová, Vizebürgermeisterin und Leiterin der Gruppe „Damen und Herren von Gablonz“
  • Petr Louda, Verein der Freunde der Stadt Jablonec nad Nisou und ehemaliger Stadtrat
  • Kateřina Hujerová, Assistentin des Oberbürgermeisters
  • Tereza Štrebová, Stadt-Tourismus Jablonec
  • Petra Laurin, Leiterin des Hauses der deutsch-tschechischen Verständigung, Trägerin des Großen Sudetendeutschen Kulturpreises

Delegation aus Szombathely

Stadt Szombathely

  • Soma Horváth, Vizebürgermeister
  • Viktor Szuhai, Stadtrat für internationale Angelegenheiten
  • Krisztián Kelemen, Stadtrat
  • Kálman Tóth, Stadtrat

Städtepartnerschaftsverein Szombathely

  • Dr. Esther Villányi, Vorsitzende
  • Stefánia Grünwald, Geschäftsführerin der Tourismusorganisation und Organisatorin des Savaria-Karnevals
  • Noémi Császár, Mitarbeiterin der Tourismusorganisation
  • Juliá Söber, Mitarbeiterin der Tourismusorganisation

Deutsche Selbstverwaltung Szombathely

  • Tamás Friedl, Vorsitzender
  • Zsuzsanna Friedl, Leiterin der Finanzverwaltung des Bischöflichen Ordinariats Szombathely
  • Andras Mittl, Winzer aus Großdorf

Delegation aus Ferrara

Stadt Ferrara

  • Chiara Scaramagli, Assessorin der Stadt Ferrara
  • Alessandra Piganti, Referentin für internationale Beziehungen

Contrada di San Giorgio

  • Andrea Tornello, Leiter der Contrada
  • Alberto Pelizzari, Leiter Lagerleben
  • Alessandro Cattabriga, Leiter Lagerleben

Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften

  • Ernst Holy, Erster Vorsitzender
  • Susanne Schiller, Zweite Vorsitzende
  • Stefan Horend, Geschäftsführer
  • Viktória Létang, Schatzmeisterin und Dolmetscherin für Szombathely
  • Jan Tirala, Schriftführer

Stadträtinnen und Stadträte

  • Gertrud Gellings
  • Stefan Ostenrieder, Stadtrat und Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren
  • Catrin Riedl
  • Dr. Erika Rössler, ehemalige Bürgermeisterin
  • Christian Sobl, Stadtrat und Geschäftsführer der Gablonzer Siedlungswerk Kaufbeuren eG

Brauereien

  • Frank Hodnik, Vorstand ABK Betriebsgesellschaft der Aktienbrauerei Kaufbeuren GmbH, mit Volker Zimmerer
  • Heinz Christ, Vorstand Allgäuer Brauhaus

Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Institutionen

  • Matthias Chmiel, Varmeco GmbH & Co.
  • Alexander Cordella, Vorsitzender Finanzen Aktionskreis Neugablonz e. V.
  • Marina Ciciriello Cordella, Vorsitzende Schriftführung Aktionskreis Neugablonz e. V.
  • Christoph Engelhard, Werkleiter Schleifring GmbH
  • Klaus Finsterwalder, Geschäftsführer Logfillment GmbH & Co. KG / Finsterwalder – family of logistics
  • Peter Finsterwalder, Geschäftsführer Finsterwalder Peter GmbH
  • Stefan Fritz, Geschäftsführer VWEW-energie
  • Wolfgang Groß, Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, Träger des Ehrenrings
  • Jan Herchenröder, Geschäftsführer ATM Training DFS Deutsche Flugsicherung Kaufbeuren
  • Armin Holderried, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Mauerstetten
  • Christoph Huber, Vorstandssprecher VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG
  • Karl-Heinz Kielhorn, Präsident 2025/2026 Lions Club Kaufbeuren
  • Robert Klauer, Kreishandwerksmeister, Kreishandwerkerschaft Kaufbeuren
  • Simone Klinger, Präsidentin 2026/2027 Rotary Club Kaufbeuren
  • Wolfgang Krebs, Kabarettist und Kulturpreisträger
  • Heinz Kreuter, Gesellschafter Autohaus Allgäu
  • Wolfgang Kriegbaum, Behördenleiter Finanzamt Kaufbeuren
  • Robert Kriwanek, Direktor Amtsgericht Kaufbeuren
  • Andreas Kutschker, Vorstand Kommunalunternehmen Kliniken
  • Dipl.-Ing. (FH) Christian Martin, Stadtbrandrat der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren
  • Winfried Nusser, Erster Vorstand Bürgerstiftung Kaufbeuren
  • Johannes Peter, Geschäftsführender Vorstand humedica e. V.
  • Hans-Peter Rauch, Präsident Handwerkskammer Schwaben
  • Andreas Roth, Schulamtsdirektor Staatliches Schulamt Kaufbeuren-Ostallgäu
  • Andrea Schaurich, Vorsitzende Öffentlichkeitsarbeit Aktionskreis Neugablonz e. V.
  • Angelika Schorer, MdL a. D. und ehemalige Präsidentin des BRK
  • Eva Schwemmer, Schulamtsdirektorin Staatliches Schulamt Kaufbeuren-Ostallgäu
  • Dipl.-Kaufmann (Univ.) Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Allgäu
  • Nina Weber, Vorsitzende Stadtjugendring
  • Katharina und Wolfgang Wiedemann, Vorsitzende Wiedemann Stiftung
  • Sonja Wiedemann, Geschäftsführerin/Managing Director Sensor-Technik Wiedemann GmbH / Wiedemann Holding GmbH

Sprecher und Moderation

  • Dr. med. Rochus Höhne

Sprechrollen

Kinder

Musiker und Spieler

  • Maxi Böck
  • Givoane Hantke
  • Cora Ostertag

Sängerinnen und Sänger

  • Helene Hagmann
  • Leonie Wegener
  • Isabel Hurghia
  • Eva Götz
  • Quentin Kugler
  • Theo Oberweiler
  • Bennet Güldenhaupt
  • Korbinian Gaumann
  • Ben Bernhardt

Musiker

  • Manfred Eggensberger

Begleitungen

  • zwei Lehrerinnen
  • Nadja Ostertag

Presse

  • Alexander Vučko, Allgäuer Zeitung Kaufbeuren
  • Ingrid Zasche, Kreisbote Kaufbeuren
  • Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren

Berufsmäßige Stadträte der Stadt Kaufbeuren

  • Cornelia Otto, Referat Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt
  • Andreas Bauer, Referat Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung
  • Dipl.-Ing. Helge Carl, Referat Bau- und Umwelt

Catering

Die Bewirtung übernahmen die Klinikküche Kaufbeuren sowie die Servicekräfte der Kantine „frisch und Fair“, die sich sehr freuten, den Empfang kulinarisch begleiten zu dürfen.

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Allgemein

HERILO 2: Verantwortliche ziehen positive Bilanz

Nach fünf Aufführungen endet eine Musicalproduktion, die Publikum und Mitwirkende gleichermaßen bewegt hat

Mit der letzten Aufführung von HERILO – Das Rad dreht sich weiter ist am Sonntagabend eine außergewöhnliche Musicalproduktion zu Ende gegangen. Was viele Monate zuvor seinen Anfang genommen hatte, fand mit fünf Aufführungen in der energie schwaben arena einen ebenso emotionalen wie würdigen Schlusspunkt.

Knapp 5.000 Besucherinnen und Besucher verfolgten die fünf Aufführungen von HERILO 2. Auch wenn die Auslastung hinter den Erwartungen blieb, ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Ausschlaggebend dafür seien die außergewöhnlich positiven Reaktionen des Publikums, die große Resonanz in den Medien sowie die vielen anerkennenden Rückmeldungen.

„Natürlich hätten wir uns etwas mehr Besucher gewünscht. Aber wenn ich sehe, wie begeistert die Menschen waren und welche Zustimmung wir erhalten haben, dann überwiegt einfach die Freude“, betont Produzent Wolfgang Wiedemann. Für ihn waren vor allem die letzten Minuten jeder Vorstellung die bewegendsten Augenblicke der gesamten Produktion. „Jedes Mal, wenn das Publikum aufgestanden ist und den Mitwirkenden mit Standing Ovations gedankt hat, hat mich das zutiefst glücklich gemacht.“

Eine große Bedeutung habe für Wiedemann auch die Botschaft des Musicals. „HERILO greift Themen auf, die aktueller kaum sein könnten – Krieg und Frieden, Liebe und Verrat, Hoffnung und Menschlichkeit. Mir gefällt besonders, dass das Musical diese Themen nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt. Es erzählt seine Geschichte und zeigt dabei, dass am Ende das Gute gewinnt. Gerade in der heutigen Zeit halte ich das für eine wichtige Botschaft.“

Auch Produktionsleiter Markus Mölzer zieht eine positive Bilanz. Für ihn bestätigt HERILO 2 vor allem den Weg, den das Team nach der ersten Produktion eingeschlagen hat. „HERILO 2025 war unsere Grundlage. Wir haben die Erfahrungen intensiv ausgewertet und die Produktion in vielen Bereichen weiterentwickelt – von der Geschichte über die Musik bis hin zu Bühne, Technik und Inszenierung. Unser Anspruch war es, ein noch stärkeres Musical auf die Bühne zu bringen. Dass diese Weiterentwicklung von Publikum und Medien so wahrgenommen wurde, freut uns besonders.“

Neben dem Ergebnis auf der Bühne bleibt den Verantwortlichen vor allem der außergewöhnliche Zusammenhalt in Erinnerung, der die vergangenen Monate geprägt hat. Mölzer: „Es ist eine Gemeinschaft entstanden, wie ich sie nur selten erlebt habe. So viele Menschen haben mit Herzblut, Leidenschaft und außergewöhnlichem Engagement an einem gemeinsamen Ziel gearbeitet. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit.“

Wirtschaftlich werde HERILO 2 die Kosten nicht vollständig decken. Für Wolfgang Wiedemann sei das bei einer Musicalproduktion dieser Größenordnung jedoch keine Überraschung. „Für meine Frau und mich ist HERILO ein großes Herzensanliegen. Entscheidend ist für uns, dass wir dieses Musical verwirklichen konnten und so viele Menschen erreicht haben.“

Auch über Kaufbeuren hinaus führte HERILO zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region in die Wertachstadt. Die verstärkte Werbung im gesamten Allgäu habe sich aus Sicht der Verantwortlichen gelohnt und gleichzeitig den Kulturstandort Kaufbeuren noch sichtbarer gemacht. „HERILO hat gezeigt, dass auch außerhalb der großen Musicalstandorte Produktionen auf hohem Niveau entstehen können und sich Kaufbeuren mit HERILO nicht verstecken muss“, betont Wolfgang Wiedemann.

Der aufwendige Umbau der energie schwaben arena kommt nun unmittelbar auch dem ASM-Marsch-Tattoo am 18. Juli zugute. Für Wolfgang Wiedemann ist das ein schönes Zeichen dafür, wie Kultur funktionieren kann. „Kultur lebt vom Miteinander. Wenn unsere Arbeit gleichzeitig einer anderen Veranstaltung zugutekommt, freut mich das ganz besonders. Als Gemeinschaft können wir den Kulturstandort Kaufbeuren stärken.“

Nach den Worten von Wolfgang Wiedemann wird HERILO eine Fortsetzung erhalten. Wann das Musical auf die Bühne zurückkehrt, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Wolfgang und Katharina Wiedemann beschäftigen sich bereits mit den nächsten Schritten. „Meine Frau und ich machen uns bereits konkrete Gedanken darüber, wie es weitergehen kann. Mit HERILO ist etwas Besonderes entstanden, das wir gerne weiterführen möchten. Wann das möglich sein wird, werden die kommenden Monate zeigen. Jetzt freuen wir uns aber erst einmal über das, was wir gemeinsam erreicht haben.“

Am Sonntagabend wurde es zum Abschluss noch einmal emotional. Nach zwei Zugaben versammelten sich Darsteller, Musiker, Tänzerinnen und Tänzer sowie die gesamte Produktion gemeinsam auf der Bühne und präsentierten sich als großes Team dem Publikum. Minutenlanger Applaus begleiteten diesen besonderen Moment. Die Freude über das gemeinsam Erreichte war allen Beteiligten deutlich anzusehen und bildete einen bewegenden Schlusspunkt unter viele Monate intensiver Arbeit.

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Allgemein Kinder Veranstaltung

Nächste Kinderuni der Bürgerstiftung: Vortrag mit Prof. Dr. Thomas Eimüller bietet spannende Einblicke in unseren Stern

Die Sonne ganz nah erleben

Am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 16 Uhr lädt die Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren zu einem besonderen Vortrag rund um die Sonne ein. Unter dem Titel „Die Sonne – unser Stern“ erklärt Prof. Dr. Thomas Eimüller anschaulich, wie unser Zentralstern aufgebaut ist und welche faszinierenden Phänomene mit ihm verbunden sind. Wie kann man die Sonne sicher beobachten? Was sind Sonnenflecken und wie entstehen sie? Wie ist die Sonne aufgebaut und wie erzeugt sie ihre Energie? Wie lange lebt die Sonne und was geschieht an ihrem Lebensende? Und was ist Sonnenwind, der Polarlichter entstehen lässt?

Diesen und weiteren Fragen geht Prof. Dr. Thomas Eimüller gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern nach. Darüber hinaus zeigt er das, was ihn selbst am Himmel am meisten beeindruckt hat: eine totale Sonnenfinsternis. Wenn das Wetter mitspielt, besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit, die Sonne durch ein spezielles Teleskop zu beobachten. Dabei können Sonnenflecken und Gasfackeln aus nächster Nähe betrachtet werden.

Zur Person

Prof. Dr. Thomas Eimüller lehrt an der Hochschule Kempten die Fächer Physik, Klimawandel und Astronomie und leitet dort ein Schülerlabor. Seit seiner Jugend vermittelt er in Volkssternwarten, Planetarien und Schulen die Faszination der Astronomie.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Die erste Hauptprobe zeigt, wie viel sich verändert hat

Wenn Bühne, Musik und Technik erstmals gemeinsam wirken

Draußen zeigt das Thermometer über 30 Grad. Beim Betreten der energie schwaben arena ist davon kaum noch etwas zu spüren. Angenehm kühl ist es in der Halle. Doch nicht nur das überrascht. Wo im Winter Eishockey gespielt wird, erinnert an diesem Abend kaum noch etwas an ein Eisstadion.

Noch bevor die ersten Szenen beginnen, fällt der Blick auf die Bühne. Sie steht erstmals quer in der Arena. Links hat das Blasorchester seinen Platz, rechts die Rockband, dazwischen die Spielfläche. Im Hintergrund erstreckt sich die LED-Wand nahezu über die gesamte Bühnenbreite. Schon beim ersten Blick wird deutlich, welche Dimension die Produktion in diesem Jahr erreicht hat.

Mit der ersten Hauptprobe beginnt die entscheidende Phase auf dem Weg zur Premiere. Zum ersten Mal laufen alle Bestandteile der Produktion unter den Bedingungen einer Aufführung zusammen. Rockband, Blasorchester, Chor, Sänger, Darsteller, Tänzer sowie Licht-, Ton- und Videotechnik greifen dabei als großes Ganzes ineinander. Immer wieder werden Szenen wiederholt, Übergänge abgestimmt oder der Ton nachjustiert. Gerade diese Unterbrechungen zeigen, wie viele Details zusammenspielen müssen, bevor sich am Sonntag der Vorhang hebt.
„Jetzt können wir in der Arena erstmals mit allen Beteiligten unter den Bedingungen einer Aufführung arbeiten“, betont Regisseur Harald Holstein. Bis zur Premiere bleibe zwar nur wenig Zeit. Umso intensiver seien die Tage bis zur Premiere. „Wir arbeiten bis tief in die Nacht. Das ist anstrengend, aber das Team, die Darsteller und die Musiker, die das neben ihrem Beruf machen, ziehen hervorragend mit.“

Während auf der Bühne gespielt und gesungen wird, arbeitet die Tontechnik nahezu ununterbrochen daran, Rockband, Blasorchester, Chor und Gesang aufeinander abzustimmen. Jeder Ton muss sitzen, jede Stimme soll überall in der Arena gut verständlich sein. Auch die neue Bühnenanordnung verändert den Eindruck der Aufführung. „Das ist ein großer Gewinn. Die Besucher sind deutlich näher an der Bühne und erleben die Handlung unmittelbarer“, sagt Holstein.

Die Woodstock-Ebene setzt einen neuen Akzent. Kostüme, Musik und Choreografien greifen den Zeitgeist der späten 1960er-Jahre auf. In einem der musikalischen Abschnitte interpretieren die beiden Engel den bluesigen Sound mit ausdrucksstarken Stimmen, während die Tänzer den Rhythmus aufnehmen. Bereits in der Hauptprobe vermittelt dieser Teil der Inszenierung einen Eindruck davon, welche Atmosphäre bei den Aufführungen entstehen kann. Auch darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt der Produktion. Kaum betritt Mister Nice die Bühne, richtet sich der Blick auf seine Figur. Seine markante Stimme und seine Bühnenpräsenz prägen den Moment sofort. Gleichzeitig wird deutlich, wie viele starke Stimmen im Ensemble zu hören sind und wie eng Schauspiel, Gesang und Tanz miteinander verzahnt sind.

„Wir sind gemeinsam einem harmonischen Gesamtkunstwerk näher gekommen, in dem Wort, Bild, Musik und Tanz noch enger ineinandergreifen. Es gibt viele kreative Köpfe, die kluge Ideen einfließen lassen“, sagt Harald Holstein. Dass die Geschichte um den Einsiedler aus dem neunten Jahrhundert mit überraschenden Perspektiven fast neu erfunden wurde, sei dabei ein wesentlicher Unterschied zum vergangenen Jahr. „Man muss HERILO 2025 nicht gesehen haben. Gleichzeitig ist es schön, vertraute Figuren wiederzusehen.“

Nach der ersten Hauptprobe wird deutlich: Die letzten Feinabstimmungen laufen noch. Die Vorfreude auf den ersten Auftritt vor Publikum ist bei allen Beteiligten jedoch längst spürbar.

Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli. ickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Vier Chöre, ein gemeinsamer Abschluss: Gospelfestival in der Christuskirche geht am 27. Juni in die sechste Runde

Gospelklänge aus Deutschland und Österreich in Kaufbeuren

Alle zwei Jahre wird die Christuskirche in Kaufbeuren-Neugablonz zum Treffpunkt für Gospelbegeisterte. Am Samstag, 27. Juni, findet dort die sechste Auflage des Gospelfestivals statt. Vier Chöre aus Deutschland und Österreich gestalten ein rund vierstündiges Programm mit Gospelmusik und Worship-Songs.

Mit dabei sind der Gospelchor „Sternenfänger“ aus Donauwörth, „Soul of Mosaic“ aus Nandlstadt, der „Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge“ sowie die „Gospel-Family“ aus Altach in Österreich. Gemeinsam präsentieren sie einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die vielfältige Welt der Gospelmusik.

Mehr als 100 Stimmen zum Finale

Ein besonderer Moment erwartet die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Festivals: Alle vier Chöre treten gemeinsam als sogenannter Mass Choir auf. Unter der Leitung von Chorleiter und Festivalinitiator Fabian Schäfer werden dabei mehr als 100 Sängerinnen und Sänger die Gospel-Hymne „Total Praise“ aufführen.

Festival mit viel ehrenamtlichem Engagement

Fabian Schäfer verbindet seit vielen Jahren seine Leidenschaft für Musik und Glauben. Der hauptberufliche Tontechniker organisiert das Gospelfestival seit 2014 mit seiner Firma STAUWERK-Event ehrenamtlich. Darüber hinaus leitet er seit 2012 den Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge, der in der Region Kaufbeuren und Lechfeld regelmäßig auftritt. „Glaube und Musik miteinander zu verbinden, fasziniert mich bis heute“, sagt Schäfer.

Beginn um 17 Uhr – Eintritt frei

Das Festival beginnt um 17 Uhr. Bereits ab 16 Uhr ist Einlass. Wer früh kommt, hat die besten Chancen auf einen guten Sitzplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

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Allgemein

Das komplette Programm zum Altstadtsommer 2026 mit allen Bühnen, Acts, Highlights, Public Viewing, Familienprogramm und Nachtflohmarkt!

Live in der Altstadt

KAISER MAX STAGE

präsentiert von VWEW Energie

Freitag, 19. Juni

UhrzeitActGenre
18:00 UhrPeter Candy B2B Dieter Schaurich80er, 90er, 2000er

Samstag, 20. Juni

UhrzeitAct
18:00 UhrMr. Oggman
20:00 UhrDJ Deerly
22:00 UhrPublic Viewing Deutschland gegen Elfenbeinküste

STUDIO STAGE

präsentiert von der Allgäuer Zeitung

Freitag, 19. Juni

UhrzeitActGenre
18:00 UhrJazzquadratJazz
20:00 UhrDimi’s MusicLoopartist
22:00 UhrTommy CountachSynth Italo Pop

Samstag, 20. Juni

UhrzeitActGenre
18:00 UhrTwo of a KindAcoustic Cover
20:00 UhrToffIndie Pop
22:00 UhrHaschioHip Hop, Indie

SOUND AM MARKT STAGE

präsentiert von der VR Bank Augsburg Ostallgäu

Freitag, 19. Juni

UhrzeitActGenre
18:30 UhrFolklessIndie Pop
20:30 UhrFalschgeldIndie Pop
22:30 UhrLoveheadIndie Pop

Samstag, 20. Juni

UhrzeitActGenre
18:30 UhrBreath AttackBrass
20:00 UhrMamabuaBrass
21:30 UhrDesperate BrasswivesBrass

SBBS BACKYARD STAGE

Freitag, 19. Juni

UhrzeitActGenre
19:00 UhrFramewalkersShoegaze
20:15 UhrLoenslowriderIndie Pop
21:30 UhrNoise ChurchGarage Punk

Samstag, 20. Juni

UhrzeitActGenre
20:00 UhrKnifeGarage Punk
21:15 UhrDramaCold Punk

OBSTMARKT STAGE

präsentiert von V Markt

Freitag, 19. Juni

UhrzeitActGenre
18:30 UhrWiedmann & BandHip Hop
20:00 UhrRainer von Vielen DuoBastard Pop
22:00 UhrKleisterAllgäu Rap

Samstag, 20. Juni

UhrzeitActGenre
18:30 UhrLycaLatin, Psychedelic Rock
20:00 UhrThe ChoiceR&B, Soul
22:00 UhrRootsman FyahPop, Reggae

TALENT STAGE

präsentiert von VWEW Energie

Freitag, 19. Juni

Popkultur Schwaben Showcase

UhrzeitActGenre
18:30 UhrLillian HampsonElektro Pop, Indie
20:30 UhrluciaIndie, Pop
22:30 UhrFliegende HaieElektro Pop, Rap

Samstag, 20. Juni

UhrzeitProgrammpunkt
12:00 UhrFamilientag mit Aktionsständen für Kinder und buntem Bühnenprogramm Kaufbeurer Kulturschaffender
18:00 UhrDimi’s Open Stage

Nachtflohmarkt in der Ludwigstraße

Wer gerne stöbert, entdeckt und besondere Fundstücke sucht, sollte am Samstag, 20. Juni 2026, einen Abstecher in die Ludwigstraße und die Sparkassenpassage machen. Dort findet erneut der beliebte Nachtflohmarkt statt.

Von Vintage-Schätzen über Second-Hand-Fundstücke bis hin zu ausgewählten Produkten lokaler Händlerinnen, Händler und Kreativer erwartet die Besucher eine vielfältige Flohmarktmeile mitten in der Kaufbeurer Altstadt. Ergänzt wird das Angebot durch erfrischende Getränke, kulinarische Spezialitäten und entspannte Musik, die für eine besondere Sommerabendatmosphäre sorgen.

Auch die umliegenden Gastronomiebetriebe beteiligen sich mit eigenen Aktionen und Angeboten am Altstadtsommer. So entsteht ein stimmungsvolles Erlebnis zum Schlendern, Entdecken und Genießen – mitten im Herzen der Altstadt.

Ort: Ludwigstraße und Sparkassenpassage
Termin: Samstag, 20. Juni 2026

Kaufbeurer Akteure gestalten den Familientag des Altstadtsommers mit einem bunten Programm

Zum dritten Mal in Folge sorgt der Altstadtsommer für Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren. Und die Bürgerinnen und Bürger spielen in diesem Jahr noch aktiver im Programm mit: Am Samstag, 20. Juni, wechseln sich beim Familientag von 12 bis 17 Uhr verschiedenste Acts heimischer Akteure vor und auf der Bühne am Kirchplatz ab.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet ein buntes Programm zum Genießen und Mitmachen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Generationenhaus backt leckere Waffel-Lollies und auch die Streetfoodstände am Kirchplatz öffnen um 12 Uhr. Wie beim gesamten Altstadtsommer ist auch hier der Eintritt frei.

Vor der Bühne: Bewegung und Kreativität

Den Kirchplatz vor der Bühne bespielen der Stadtjugendring, der Kinderschutzbund, die Abteilung Gleichstellung und Familie, die Familienstützpunkte und das Stadtmuseum gemeinsam.

Dort warten nicht nur der Spielanhänger MobiKids und die Hüpfburg von Auto-Singer für die Bewegungshungrigen, sondern auch Geschicklichkeitsspiele wie der „Heiße Draht“ von VWEW, Glücksräder oder Flechtaktionen sowie als Kreativangebote Malen, Kinderschminken, Glitzertatoos, der Bau von Hummelhotels und eine Perlenwerkstatt für Kinder, die die Freundschaftsbänder des Freundeskreises des Stadtmuseums gestaltet.

Auf der Bühne: Musik, Tanz, Theater und Jonglage

Musik, Wort, Theater, Tanz – alles ist auf der Bühne geboten. Die Kaufbeurer Big Band Nighttrain begeistert mit Swing, Tanz-, Rock- und Schlagerhits. Die Band Quergestreift überrascht mit kreativen Arrangements, eigenen Kompositionen und unverwechselbarem Sound.

Wer nicht selbst tanzt, kann anderen dabei zuschauen: Der Trachtenverein D‘ Wertachtaler lässt mit Tanz und Tradition ein Stück Allgäuer Kultur aufleben, Dance Soulution performt moderne Rhythmen mit abwechslungsreichen Choreografien verschiedener Stile.

Atem holen können die Gäste bei den Lesungen des Gablonzer Mundartkreises und des Autorenkreises Allgäu oder bei der modernen, mit viel Spielwitz dargebotenen Stabfiguren-Inszenierung von „Romeo und Julia“ der Kulturwerkstatt. Beim anschließenden Jonglier-Workshop ist dann wieder die Aktivität Aller gefragt.

Das KulturFenster

Neben anderen Netzwerk-Formaten treffen sich die Kaufbeurer Kulturakteure seit diesem Jahr unter Leitung der städtischen Abteilung Kultur in unregelmäßigen Abständen zum so genannten KulturFenster. Dort geht es um vertieftes Kennenlernen, um den Umgang mit der Finanzkrise, den Blick über den Tellerrand oder um praktische Fragen des Kulturbetriebs. In diesem Rahmen wurde auch die Idee einer aktiven Beteiligung am Altstadtsommer geboren – und spontan umgesetzt.

Das Programm im Überblick

  • 12-17 Uhr        Spielanhänger MobiKids, Hüpfburg, Geschicklichkeits-spiele, Kreativangebote
  • 12.00 Uhr       Gablonzer Mundartkreis: paurische Sketche
  • 12.30 Uhr       Big Band Nighttrain: Swing, Rock und Schlager
  • 13.30 Uhr       Quergestreift: Musik mit unverwechselbarem Sound
  • 14.15 Uhr       Trachtenverein Kaufbeuren: Volksmusik und Tanz
  • 14.45 Uhr       Autorenkreis Allgäu: Lyrik und Prosa
  • 15.45 Uhr       Dance Soulution: Tanzperformances
  • 16.00 Uhr       Kulturwerkstatt: Romeo & Julia
  • 16.30 Uhr       Kulturwerkstatt: Jonglier-Workshop
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Rotes Kreuz wirbt für neue Fördermitglieder in Kaufbeuren und dem nördlichen Landkreis Ostallgäu

Werbeteam ist bis zum 25. Juli unterwegs – Unterstützung für die ehrenamtliche Rotkreuzarbeit in der Region

Seit dem 8. Juni 2026 sind Mitarbeitende des BRK-Kreisverbands Ostallgäu in Kaufbeuren und den Gemeinden des nördlichen Landkreises Ostallgäu unterwegs, um über die Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes zu informieren und neue Fördermitglieder zu gewinnen. Die Werbeaktion läuft noch bis zum 25. Juli 2026.

Die Mitglieder des Werbeteams besuchen Haushalte persönlich und informieren über die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes vor Ort. Darüber hinaus werben sie für eine Fördermitgliedschaft und informieren bestehende Fördermitglieder über die Möglichkeit einer Anpassung ihres Beitrags. Die Werberinnen und Werber tragen BRK-Kleidung und können sich jederzeit mit einem offiziellen Ausweis des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu ausweisen.

„Bei der Haustürwerbung werden keine Barspenden angenommen. Die Aufnahme als Fördermitglied sowie die Erfassung der notwendigen Daten erfolgen ausschließlich digital mithilfe eines Tablets“, erklärt Alexander Denzel, Sachgebietsleiter Ehrenamt und Ausbildung beim BRK-Kreisverband Ostallgäu.

Das Bayerische Rote Kreuz ist als Wohlfahrtsverband auf die Unterstützung durch Fördermitglieder und Spenden angewiesen. „Viele unserer ehrenamtlichen Aufgaben und Angebote können nur dank dieser Unterstützung aufrechterhalten werden. Das BRK ist keine staatliche Organisation und finanziert sich zu einem wichtigen Teil über Fördermitgliedschaften und Spenden aus der Bevölkerung“, so Alexander Denzel.

Mit ihrem Beitrag unterstützen Fördermitglieder die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes im Ostallgäu – von der Bereitschaftsarbeit über den Katastrophenschutz bis hin zu sozialen Angeboten. Gleichzeitig können die Beiträge steuerlich geltend gemacht werden. Darüber hinaus beinhaltet die Mitgliedschaft einen weltweiten Rückholschutz im Krankheitsfall für die gesamte Familie.

Für den BRK-Kreisverband Ostallgäu sind in diesem Jahr unterwegs:

  • Richard Popomaier
  • Cole Knorr
  • Garifalia Tsekoura
  • Ophelia Fathi
  • Desiree Tauer
  • Leon Ehrhardt
  • Max Doiber

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Interview mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“

Ende Juni kehrt HERILO auf die Bühne der energie schwaben arena zurück. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte, neue Musik und zahlreiche Weiterentwicklungen. Claus Tenambergen hat sich mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“ Adolf über HERILO 2026 unterhalten.

Joff, Adi – wann war für Euch klar: HERILO geht weiter?
Franz-Josef Körner: Eigentlich direkt nach den Aufführungen. Die Begeisterung war riesig. Schon damals war klar, dass dieses Projekt zu schade wäre, um es nach vier Vorstellungen einfach enden zu lassen.
Christian Adolf: Die Euphorie war noch Wochen nach der letzten Aufführung spürbar. Viele Mitwirkende aus dem HERILO-Team blieben miteinander in Kontakt. Viele schrieben, dass ihnen die gemeinsame Zeit fehlt. Deshalb war die Freude groß, als feststand: Das Rad dreht sich weiter.

Was macht HERILO für Euch so besonders?
Körner: Für mich ist es die Mischung aus bayernweit und teilweise bundesweit bekannten Künstlern sowie den vielen Künstlerinnen und Künstlern aus unserer Region. Sie bilden zusammen ein großartiges Team mit ganz viel Qualität und Energie. Alle investieren viel Zeit und Herzblut und bringen die Geschichte von Herilo auf bemerkenswerte Weise auf die Bühne.
Adolf: Daneben fasziniert mich vor allem die Dimension des Projekts. Wir sprechen über 36 Songs, ein großes Ensemble, Blasorchester, Rockband, Chor, Tänzerinnen und Tänzer sowie eine aufwendige Inszenierung mit über 80 Mitwirkenden. Solche Produktionen verbindet man normalerweise eher mit etablierten Musicalstandorten. Dass so etwas hier in Kaufbeuren entsteht, ist schon etwas Besonderes.

Warum habt Ihr Euch für eine völlig neue Geschichte entschieden?
Körner: Weil wir uns bewusst nicht wiederholen wollten. Deshalb haben wir ein komplett neues Drehbuch geschrieben.

Was bedeutet das für die Besucher?
Körner: Die Geschichte wurde nicht aus dem Buch adaptiert. Natürlich begegnen die Zuschauer bekannten Figuren wieder, aber die Handlung ist neu entstanden. Dadurch kann jeder sofort einsteigen, auch wenn er HERILO 2025 nicht gesehen hat.

Worum geht es diesmal?
Körner: Im Mittelpunkt steht die Frage nach Herilos Herkunft. Wer ist er eigentlich? Woher kommt er? Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Themen wie Macht, Familie, Loyalität und Verantwortung.

Mittelalter und Gegenwart waren bereits zentrale Elemente von HERILO 2025. Nun kommt mit Woodstock eine weitere Zeitebene hinzu. Das wirkt zunächst überraschend. Wie entstand diese Idee?
Körner: Woodstock steht für Aufbruch, Freiheit und Veränderung. Genau diese Themen passen hervorragend zur Geschichte und zu den Figuren.
Adolf: Und musikalisch eröffnet uns diese Epoche natürlich viele Möglichkeiten. Die unterschiedlichen Zeitebenen spiegeln sich auch in den Songs wider. Als Musiker hat es mich unglaublich gereizt, Songs zu schreiben, die den Spirit der Woodstock-Zeit einfangen und musikalisch erlebbar machen.

Wie viel neue Musik steckt in HERILO 2026?
Adolf: Insgesamt umfasst das Musical 36 Songs. Rund 25 davon sind komplett neu entstanden. Wer HERILO 2025 gesehen hat, wird musikalisch ein nahezu neues Musical erleben. Gleichzeitig bleibt die musikalische DNA erhalten. Rockband trifft weiterhin auf Blasorchester. Wer den Sound von HERILO 2025 mochte, wird sich auch in HERILO 2026 sofort wiederfinden.

25 neue Songs in vergleichsweiser kurzer Zeit – wie groß war diese Herausforderung?
Adolf: Für den ersten Teil hatte ich fast zwei Jahre Zeit, diesmal deutlich weniger. Aber genau das hat den Reiz ausgemacht. Wir wollten nicht einfach Bekanntes wiederholen. Die neue Geschichte verlangte nach neuer Musik.

Der Chor wächst deutlich. Welche Rolle spielt er diesmal?
Körner: Das war eine bewusste Entscheidung. Der Chor wächst nicht nur personell, sondern wird auch stärker in die Handlung eingebunden. Zusammen mit Orchester und Rockband entsteht dadurch ein noch kraftvollerer Klang.

Auch in puncto Bühne wird sich einiges verändern. Was dürfen die Besucher erwarten?
Adolf: Die Bühne steht diesmal längs in der Arena und nicht mehr am Ende der Spielfläche. Dadurch rücken deutlich mehr Zuschauer näher an das Geschehen heran und tauchen noch intensiver in die Geschichte ein.
Körner: Gleichzeitig wird die Bühne größer und auch die LED-Wand wächst noch einmal. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten für die Inszenierung.
Adolf: Dazu kommt, dass Band, Orchester und Chor sichtbarer werden. Gleichzeitig sorgen die Tänzerinnen und Tänzer wieder für viele starke Momente auf der Bühne. Darauf freue ich mich besonders, wenn am Ende Musik, Chor, Tanz, Schauspiel und die Bilder auf der LED-Wand zu einem großen Ganzen zusammenkommen.

Eigentlich sind die meisten Künstler aus dem vergangenen Jahr erneut dabei.
Körner: Es freut mich sehr, dass nahezu der gesamte Cast aus dem vergangenen Jahr wieder mit dabei ist. Künstlerinnen und Künstler wie Frank Pané, Dan Lucas, Thomas Wohlfahrt, Julia Haug, Lydia Pané oder Eugen Schreiner hatten sofort zugesagt. Das zeigt, wie groß die Verbundenheit aller mit dem Projekt ist und sorgt gleichzeitig für eine große Kontinuität bei der Weiterentwicklung von HERILO.
Adolf: Gerade diese Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Impulsen macht HERILO 2026 aus. Viele Besucher werden ihre Lieblingscharaktere und bekannten Stimmen wiedersehen und wiederhören. Gleichzeitig entwickelt sich HERILO als Musical weiter und erhält dadurch neue Facetten und spannende Akzente.

Was wünscht Ihr Euch für die Aufführungen?
Körner: Dass die Besucher einen spannenden und unterhaltsamen Abend erleben und von der neuen Geschichte mitgerissen werden.
Adolf: Und dass sie spüren, wie viel Herzblut, Kreativität und Begeisterung von so vielen Menschen in HERILO stecken – und mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Wir danken für das Gespräch.

Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Allgemein

Neuer HERILO-Trailer veröffentlicht: Das Rad der Zeit beginnt sich zu drehen

Die Vorfreude auf HERILO 2026 wächst weiter: Ab sofort ist der neue Trailer zum Musical „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ online.

Das dynamische Video verbindet eindrucksvolle Szenen aus der erfolgreichen Produktion des vergangenen Jahres mit dem neuen Titelsong „Das Rad der Zeit“ und gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Besucher vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 in der Kaufbeurer energie schwaben arena erwartet.

Rockband trifft Blasorchester, Vergangenheit trifft Gegenwart und erstmals öffnet sich mit Woodstock eine weitere Zeitebene. Der Trailer fängt genau diese besondere Atmosphäre ein und macht Lust auf die Fortsetzung der Musicalsensation.

Mit mehr als 80 Mitwirkenden auf der Bühne, rund 25 neuen Songs bei insgesamt 36 Musikstücken, einer großen Bühne und modernster Veranstaltungstechnik zählt HERILO 2026 erneut zu den außergewöhnlichsten Kulturprojekten der Region.

Der neue Trailer zeigt eindrucksvoll, warum sich viele Besucher bereits heute auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Herilo und das geheimnisvolle Zeitrad freuen.

🎬 Jetzt ansehen und in die Welt von HERILO eintauchen.

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Allgemein Bildung Kinder

Kinderhaus Blattneiweg: Kinder basteln ein Stück Geschichte

Das Projekt wird auch öffentlich sichtbar sein. Vom 13. bis einschließlich 19. Juni gibt es die Möglichkeit, die gebastelten Figuren zu sehen

Im städtischen Kinderhaus Blattneiweg beschäftigen sich die Kinder derzeit mit einem besonderen Projekt rund um die Geschichte von Neugablonz. Dabei lernen sie nicht nur etwas über ihren Stadtteil, sondern auch darüber, woher dieser kommt und was den Ort bis heute prägt. Im Mittelpunkt steht der Rüdiger-Brunnen, ein Stück Heimatgeschichte, das eng mit dem früheren Gablonz in Tschechien verbunden ist.

Neugablonz entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele vertriebene Sudetendeutsche aus dem ehemaligen Gablonz an der Neiße in den Raum Kaufbeuren kamen. Mit ihnen veränderte sich handwerkliches Können und Traditionen, die den neuen Stadtteil entscheidend mitprägten. Besonders die Schmuck- und Glasindustrie entwickelte sich in Neugablonz weiter und wurde zu einem wichtigen Teil der Ortsgeschichte.

Auch der Rüdiger-Brunnen erzählt von dieser Verbindung zur alten Heimat. Die Figur stammt von Franz Metzner und stand ursprünglich in Gablonz an der Neiße. Später wurde sie nach Neugablonz gebracht, wo sie seit vielen Jahren als bekanntes Wahrzeichen neben der Herz-Jesu-Kirche steht. Für viele Menschen steht der Rüdiger bis heute symbolisch für den Neuanfang in Bayern und die bewahrte Verbindung zur Vergangenheit.

Genau mit dieser Geschichte setzen sich nun auch die Kinder im städtishen Kinderhaus Blattneiweg auseinander. Aus Pappmaché basteln sie eigene Figuren, die an den Rüdiger erinnern. Begleitet wird das Projekt von Monika Ecker, Pädagogin des Kinderateliers der Einrichtung, die den Kindern über die Zeit des Krieges, über Veränderungen in der Heimat und über das Leben der Menschen damals erzählt. So entsteht für die Kinder ein altersgerechter Zugang zu einem wichtigen Kapitel der Ortsgeschichte. „Ich habe ihnen erzählt, dass die Menschen aus ihrer Heimat vertrieben wurden. So etwas passiert heutzutage immer noch und wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Sicherheit leben“, sagt Monika und erzählt: „Jetzt sitzen die Kinder zusammen beim Basteln und überlegen sich, was sie mitnehmen würden, wenn sie von jetzt auf gleich aus ihrem Haus verschwinden müssten.“

Das Projekt wird auch öffentlich sichtbar sein. Vom 13. bis einschließlich 19. Juni gibt es die Möglichkeit, die gebastelten Figuren in den Schaufenstern des Musikcafé Times Square in Neugablonz zu sehen. Der Besitzer, Ralf Szidat, hat sich für diese Aktion sofort bereit erklärt und seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Ihm liegt die Geschichte des Stadtteils sehr am Herzen, weshalb man den Rüdiger auch in seinem Logo wiederfindet. Gezeigt werden in dieser Zeit außerdem auch Schmuckstücke wie Armbänder oder Ketten gefertigt aus original Neugablonzer Perlen, die die traditionsreiche Vergangenheit des Stadtteils veranschaulichen.

Mit dem Projekt wollen die Erzieherinnen den Kindern ein Stück Heimatgeschichte näherbringen. Gleichzeitig wird deutlich, wofür Neugablonz bis heute steht: Für Vertreibung und Neuanfang, für Handwerk und Erinnerung und für eine besondere Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Allgemein Podcast

Der Klar.Text Podcast: alles über HERILO 2026 – und die ersten Songs vom neuen Musical zum Reinhören!

Moderator Claus Tenambergen im Gespräch mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner. Am Ende des Podcasts: Songs aus dem neuen Musical 2026

In dieser Folge von Klar.Text geht es um ein Projekt, das im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt hat – und jetzt noch einmal größer wird: HERILO 2 – das Musical. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner über den Erfolg von 2025, die besondere, familiäre Atmosphäre im Team – und darüber, wie aus einem großen Projekt ein echtes Gemeinschaftserlebnis geworden ist. Gleichzeitig werfen sie den Blick nach vorn: im Juni/Juli 2026 entsteht mit „Das Rad dreht sich weiter“ ein neues Kapitel – größer, intensiver und mit neuen Ideen. Fast alle Beteiligten sind wieder dabei, arbeiten mit voller Energie und freuen sich auf das Wiedersehen auf und hinter der Bühne. Ein kleiner Spoiler von Adi Adolf: Das Rad der Zeit dreht sich diesmal sogar bis nach Woodstock – musikalisch spürbar mit Songs, angepasst an den Stil und Sound dieser Zeit. Herilo 2 verspricht wieder ein gigantisch Werk zu werden: mit neuen Songs, einer neuen Geschichte und ganz viel Bewehrtem. Eine besondere Kombination aus Rockmusik und kraftvoller Blasmusik, Emotion und großer Inszenierung – und verbunden mit der Vorfreude auf eine Produktion, die noch einmal neue Maßstäbe setzen will.

Und dranbleiben lohnt sich: Am Ende des Podcasts gibt es einen ersten Vorgeschmack mit neuen Songs aus dem Musical – kraftvoll, emotional und wieder echte Ohrwürmer. Jetzt reinhören: Ein Gespräch über Leidenschaft, Teamgeist und die Frage, wie aus einer Idee ein kulturelles Highlight für eine ganze Region wird.

Die Songs

  • Chaos ist mein Element – Demo
  • Das Rad der Zeit – DEMO
  • Das Rad der Zeit – Part 2 – Demo
  • Das Rad der Zeit – Part 2 – Demo

Mehr zu Herilo 2026 hier auf Wir sind Kaufbeuren unter: www.wir-sind-kaufbeuren.de/herilo-das-musical

Produktion: Claus Tenambergen
April 2026

Alle Klar.Text Podcast hier auf Wir sind Kaufbeuren:

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Allgemein

Improtheater „die WendeJacken“ am 13.06. im Stadttheater – Eintritt frei – jetzt Ticket sichern!

Ein Abend im Zeichen von Humor und Menschlichkeit: Die WendeJacken improvisieren zum 30-jährigen Jubiläum des Hospizvereins

Am Samstag, 13. Juni 2026, stehen die WendeJacken mit ihrem Improvisationstheater auf der Bühne des Stadttheaters Kaufbeuren. Mit der Veranstaltung setzt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein Jubiläumsjahr „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ fort.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die WendeJacken für unser Jubiläum gewinnen konnten“, sagt Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Ihre Schlagfertigkeit, Kreativität und spürbare Lebensfreude passen sehr gut in unser vielfältiges Jahresprogramm, mit dem wir mit den Menschen ins Gespräch kommen und auch über die letzte Lebensphase sprechen möchten.“

Bei den WendeJacken entstehen die Szenen direkt auf der Bühne – spontan, live und auf Zuruf des Publikums. Nichts ist geprobt, nichts abgesprochen. Selbst die Darsteller wissen nicht, welchen Verlauf die nächste Szene nehmen wird. Zwischen Theater, Comedy und Live-Musik entwickeln sie Geschichten und ganze Welten – ohne festes Drehbuch.

Humor als Zugang zu großen Themen

Der Abend greift Themen auf, die auch die Hospiz- und Palliativarbeit prägen: Sterben, Tod und Trauer sowie Begleitung und Behandlung schwerstkranker Menschen. Die WendeJacken nähern sich diesen Inhalten mit Respekt, Wärme und Humor. „Wir möchten zeigen, dass auch schwere Themen ihren Platz im Leben haben – und dass gemeinsames Lachen verbinden kann“, so Feistl. „Gerade solche Abende schaffen Raum für Begegnungen, die informieren und helfen können, Ängste und Unsicherheiten abzubauen.“

Baum des Lebens als stiller Begleiter

Begleitend zur Veranstaltung wird auch der „Baum des Lebens“ wieder vor Ort sein. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten zu schreiben und am Baum zu hinterlassen.

Einladung zu einem besonderen Theaterabend

„Der Abend lädt dazu ein, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen – auf humorvolle ebenso wie auf nachdenkliche Momente“, betont Feistl mit Blick auf die Veranstaltung im Kaufbeurer Stadttheater.

Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Anmeldung unter 08341 994443 oder info@hospizverein-kf-oal.de.

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Angehörigentreff Kaufbeuren – Vortrag am 09.06. zum Thema: „Hilfsmittel können den Pflegealltag zuhause erleichtern“

Informationsabend und Austausch am 09.06 im Gablonzer Siedlungswerk

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Selbstbestimmt und sicher zuhause – Hilfsmittel für den Alltag von Menschen mit Pflegebedarf“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 09.06.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referent ist Franz Kraus vom Sanitätshaus Dambeck.

Im Vortrag wird aufgezeigt, wie verschiedene Hilfsmittel den Pflegealltag zuhause erleichtern können. Die Teilnehmenden erhalten Informationen sowie praxisnahe Vorführungen zu unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Pflegebedarf.

Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

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Deutliches Plädoyer für verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen

Der Bayerische Soldatenbund, Bayerns größter Dachverband für Soldaten-, Reservisten- und Veteranenverbände, hatte ins Offizierskasino des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Kaufbeuren zu einer Diskussion über die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres in Deutschland geladen. Der Kommandeur, Oberst Thorsten Milewski, und Bernhard Pohl, Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes, konnten sich nicht nur über einen gut gefüllten Saal, sondern auch interessante Gäste freuen: Der Ehrenpräsident des BSB und ehemalige Kommandeur Oberst a. D. Richard Drexl übernahm das Impulsreferat, ehe zur Podiumsdiskussion auf der roten Couch der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig und der aktuelle BSB Präsident Generalmajor a. D. Norbert Wagner Platz nahmen.

In seinem Grußwort erinnerte Oberbürgermeister Stefan Bosse daran, dass in Kaufbeuren regelmäßig hochkarätige Veranstaltungen zu verteidigungspolitischen Fragen stattfinden. Er erwähnte die Atlantikbrücke, aber auch den von Richard Drexl initiierten Kaufbeurer Dialog, bei dem bereits ein Vorgänger Albigs, der ehemalige Ministerpräsident Björn Engholm zu Gast war. Die Aussage von Landrat Bernd Stapfner, selbst Vorsitzender eines großen Soldaten- und Veteranenvereins, betonte die Wichtigkeit des Themas. Er wünschte sich, dass bei künftigen Veranstaltungen insbesondere junge Menschen teilnehmen, die es ja im Kern betreffen.

Richard Drexl zeichnete in seinem Impulsreferat ein düsteres Bild von der aktuellen Bedrohungslage. Dabei zeigte er auf, dass die Bundeswehr in ihrer Truppenstärke sowohl bei den aktiven Soldaten als auch bei den Reservisten weit hinter der Zielvorgabe, die Verteidigungsminister Pistorius genannt hatte, zurückbleiben. Nach der Gründung der Bundeswehr habe man innerhalb weniger Jahre eine Truppenstärke von nahezu 500.000 Soldaten aufbauen können, nun sei man schon froh, wenn man wenige Tausend Soldaten zusätzlich pro Jahr verpflichten könne. Es gebe zwar zahlreiche Angebote für freiwilligen Dienste, aber bei weitem zu wenige Bewerber. Dies sei erstaunlich, weil der Dienst finanziell außerordentlich gut honoriert werde.

Es folgte die vom Kaufbeurer Landtagsabgeordneten und BSB-Vizepräsidenten Bernhard Pohl moderierte Gesprächsrunde. Generalmajor a. D. Norbert Wagner, in seiner letzten Verwendung Kommandeur des NATO-Hauptquartiers in Polen, zeigte mit eindringlichen Worten die aktuelle Bedrohungslage auf. Wer glaubt, wir leben aktuell im Frieden, unterliege einem gefährlichen Irrtum. Er benannte auch klar und unmissverständlich den Aggressor: Russland.

Ministerpräsident a. D. Torsten Albig pflichtete bei und bekannte freimütig, auch er habe sich bei Russland gründlich geirrt. Er habe gehofft, auf der Basis wirtschaftlicher Zusammenarbeit ein Fundament von Frieden und Freiheit auch mit Russland errichten zu können. Nun gelte es, die neuen Realitäten zur Kenntnis zu nehmen.

Albig bekannte sich deutlich zu der Notwendigkeit einer Dienstpflicht. Dabei beeindruckte er das Auditorium mit einer Erzählung aus der eigenen Familie. Er hatte seinen Kindern gesagt, er erwarte von ihnen, dass sie sich ein Jahr für die Gesellschaft nützlich machen, auch wenn es keinen Wehr- und Zivildienst mehr gibt. Die ältesten drei seiner fünf Kinder haben dies bereits umgesetzt und ihren Dienst in sozialen Einrichtungen geleistet. Ihr Fazit: Es waren die wichtigsten Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben. Das Publikum quittierte dies mit langanhaltendem Beifall.

Bernhard Pohl brachte die Forderung von Verteidigungsminister Pistorius ins Spiel, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein. Norbert Wagner nahm dies auf und stellte zunächst fest, dass daraus nicht automatisch der Schluss abzuleiten sei, wir seien bis 2029 sicher. Deutschland dürfe keine Zeit verlieren. Er erläuterte, dass es mit der Beschaffung von Waffen und Munition beileibe nicht getan sei. Deutschland brauche vor allem auch Soldaten, die im Ernstfall die Waffen bedienen. Deren Ausbildung nehme viele Jahre in Anspruch. Mit der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht 2011 seien im übrigen auch Strukturen weggebrochen, die man mühsam wieder aufbauen müsse.

Torsten Albig ging dann auf die Frage der Verteidigungsbereitschaft ein. Der SPD-Politiker forderte die Rückkehr zu einem echten Patriotismus. Geradezu kämpferisch forderte er die Bereitschaft, für Frieden und Freiheit auch militärisch einzustehen. Dieser Patriotismus müsse aus der Mitte der Gesellschaft kommen. In dieser Frage brauche keiner Nachhilfe von den rechten und linken Rändern des politischen Spektrums.

Auf die Frage, wie eine Bedrohungslage konkret aussehen könne, verwies General Wagner auf diverse Bedrohungsszenarien. Angriffe auf die kritische Infrastruktur, aber auch die Schaffung eines Klimas der Angst in der Bevölkerung seien probate Mittel, auch unterhalb der Schwelle einer heißen militärischen Auseinandersetzung maßgeblichen Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen, um eigene Ziele zu erreichen. Natürlich teste Russland auch fortlaufend nicht nur die Verteidiungsfähigkeit, sondern auch die Verteidigungsbereitschaft. Daraus werden dann Strategien entwickelt. Deshalb sei es auch notwendig, über ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr den Zivilschutz in Deutschland zu stärken. Im Falle eines militärischen Konflikts in Europa sei Deutschland eine Drehscheibe und damit auch potenziell verwundbar.

Torsten Albig zeigte noch einen anderen Schwachpunkt in Deutschland auf. Die ambitionierten zeitlichen Vorgaben für die Wiedererlangung militärischer und ziviler Widerstandsfähigkeit werden ausgebremst durch Bürokratie und teilweise nicht zeitgemäße Standards. Es müssten 70% statt bis jetzt 120% genügen, sonst komme man nicht voran, sagte Albig, der als Kieler Oberbürgermeister und ehemalige Führungskraft im Bundesfinanzministerium über ausreichend Verwaltungserfahrung verfügt. Die Nachfrage von Moderator Bernhard Pohl, ob wir künftig etwas weniger deutsch, dafür aber französischer werden müssen, stimmte Albig ausdrücklich zu.

In der abschließenden Fragerunde des Publikums zitierte Rupert Mößmer eine Nachricht seines 14-jährigen Enkels zu dem Thema. Dieser findet das verpflichtende Gesellschaftsjahr gut, er will es auch ableisten, er möchte aber noch mehr Informationen dazu. Das motivierte Bernhard Pohl in seinem Schlusswort zu der Feststellung, dass wir flächendeckend derartige Veranstaltungen brauchen und der BSB mit seinen 60.000 Mitgliedern seinen Beitrag dazu leisten wolle. Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen. Wer junge Menschen motivieren will, darf so etwas nicht über Nacht verordnen und dann darauf hoffen, dass es gleich reibungslos umgesetzt wird.

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Allgemein Jugend Karriere

TOP! Über 3.000 Besucher bei der gelungenen Premiere: Das Allgäuer Jobfestival setzt ein starkes Zeichen für die Region

Mehr als 100 Aussteller, intensive Gespräche und viel Lob für Organisation und Atmosphäre in der energie schwaben arena Kaufbeuren

Das 1. Allgäuer Jobfestival in Kaufbeuren ist am vergangenen Mittwoch erfolgreich zu Ende gegangen. Über den gesamten Tag verteilt kamen mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher in die energie schwaben arena. Mehr als 100 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region präsentierten sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats.

Bereits bei der Eröffnung gegen 11.30 Uhr im VIP-Raum wurde deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Beteiligten hatte. Nach monatelanger Vorbereitung wurde die Begrüßung für das Organisationsteam rund um Veranstalter Andi Wehl von WA Connections emotional. Die Erleichterung darüber, das Festival erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben, war spürbar. Viele Monate Planung, Organisation und Vorbereitung lagen hinter dem Team.

In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer die Bedeutung des neuen Veranstaltungsformats für Kaufbeuren und die gesamte Region. Das Festival bringe Unternehmen, Nachwuchskräfte und Arbeitssuchende auf direktem Weg zusammen und setze zugleich ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Allgäus.

Die Bilder des Tages

Ausbildungsmesse und Jobmesse stoßen auf großes Interesse

Schon kurz nach dem Start füllte sich das Eisstadion spürbar. Vor allem die Ausbildungsmesse wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus der Region genutzt, um sich über Berufe, Ausbildungswege und Unternehmen zu informieren. An vielen Ständen entstanden intensive Gespräche, erste Kontakte wurden geknüpft und teilweise bereits konkrete weitere Schritte vereinbart. Für viele Jugendliche bot das Festival die Möglichkeit, Unternehmen einmal nicht nur über Broschüren oder Onlineportale kennenzulernen, sondern direkt mit Ausbildern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Auch die Jobmesse entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem zentralen Treffpunkt für Fachkräfte, Quereinsteiger und Unternehmen. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und lobten insbesondere die Organisation sowie die angenehme Atmosphäre vor Ort. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass die energie schwaben arena gute Voraussetzungen für persönliche Gespräche geschaffen habe. Trotz des Besucherandrangs blieb die Geräuschkulisse angenehm, sodass ein direkter und konzentrierter Austausch möglich war.

Die Mischung aus Messe, Networking und lockerem Festivalcharakter kam bei vielen Beteiligten gut an. Gerade dieser persönliche Rahmen machte für zahlreiche Besucher und Unternehmen den Unterschied zu klassischen Jobmessen aus.

B2B-Bereich und Rahmenprogramm ergänzen das Konzept

Neben der Messe bot das Festival auch einen eigenen B2B-Bereich mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmen. Themen wie Recruiting, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung standen dabei im Mittelpunkt.

Im großen Eventzelt wurde parallel ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher nutzten die Angebote aus Musik, regionaler Gastronomie und Unterhaltung. Künstler aus der Region sorgten für die musikalische Begleitung des Tages.

Wetterbedingt abgesagt werden mussten allerdings die geplanten Angebote im Parkstadion, darunter der Heißluftballon und der Hubschrauber. Insgesamt hatten Veranstalter und Besucher dennoch Glück mit dem Wetter. Nach anhaltendem Regen am Vortag blieb es trocken und die Temperaturen sorgten für angenehme Bedingungen auf dem Festivalgelände.

Abschlussfeier mit Musik und vielen positiven Rückmeldungen

Am Abend fand im VIP-Raum die Abschlussfeier statt. Für Unterhaltung sorgten eine Magie-Show des Zaubertheaters Verschmitts sowie Musik von Nachwuchskünstler Fabian Ziems. Gegen 23 Uhr endete das erste Allgäuer Jobfestival offiziell.

Das Organisationsteam zeigte sich nach dem langen Tag erleichtert und zufrieden. Im Gespräch mit Moderator Claus Tenambergen sagte Veranstalter Andi Wehl mit Blick auf die vergangenen Monate und den Veranstaltungstag: „Ich möchte einfach nur noch schlafen.“ Gleichzeitig betonte er, wie besonders der Tag für ihn gewesen sei und wie viele positive Rückmeldungen bereits eingegangen seien. Auf die Frage, ob er sich eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr vorstellen könne, antwortete Wehl spontan: „Auf jeden Fall.“

Bedeutung für die Region hervorgehoben

Das erste Allgäuer Jobfestival hat gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Formen von Berufsorientierung, Recruiting und regionalem Austausch ist. Die Verbindung aus Messe, Netzwerkplattform und Eventcharakter wurde von vielen Besuchern und Unternehmen positiv aufgenommen. Mit der erfolgreichen Premiere könnte das Allgäuer Jobfestival künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region bekommen.

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Allgemein Podcast

Podcast Klar.Text Business: Andi Wehl von WA Connections zur Arbeitswelt und zum 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026

Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit WA Connections Geschäftsführer Andi Wehl

Fachkräftemangel auf der einen Seite – lange Bewerbungsphasen auf der anderen. Warum finden Unternehmen und Bewerbende oft nicht zueinander? In dieser Folge des Klar.Text Business Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Andi Wehl, Geschäftsführer von WA Connections mit Sitz in Kaufbeuren. WA Connections vereint regionale Jobbörse, Recruiting, Beratung und Interim-Management – mit einem klaren Fokus auf das Allgäu. Doch bei aller Struktur, moderner Technik und KI-Unterstützung gilt für Andi Wehl vor allem eines: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der perfekte Lebenslauf, nicht die schnelle Besetzung, sondern echtes Interesse, Aufmerksamkeit und nachhaltiges Zusammenführen von Unternehmen und Bewerbenden.

Außerdem geht es in dieser interessanten und kurzweiligen Ausgabe um ein neues Format von WA Connections, das es so in Kaufbeuren und der Region noch nicht gegeben hat: das 1. Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 in der energie schwaben arena – ein Recruiting-Event mit Festivalcharakter, persönlich, modern und konsequent regional gedacht. Erleben sie ein kompetentes, ehrliches und menschliches Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung und neue Wege für den Arbeitsmarkt im Allgäu. Hier auf Wir sind Kaufbeuren und überall, wo es Podcasts gibt.

Produktion: Claus Tenambergen
Kaufbeuren, Februar 2026

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SpVgg Kaufbeuren punktet auswärts – defensiv stabil, offensiv mit Luft nach oben

Torloses Remis in Babenhausen: Keeper Kress sichert späten Punkt

Die SpVgg Kaufbeuren hat sich in einer umkämpften Partie einen Punkt gesichert. Beim Auswärtsspiel blieb die Mannschaft ohne Gegentor, ließ offensiv jedoch einige Möglichkeiten ungenutzt.

Ein Spiel mit wenigen Höhepunkten

„Das Erfreuliche vorneweg: Wir haben endlich mal wieder zu Null gespielt und den wichtigen Punkt geholt“, sagte SVK-Trainer Manuel Günes nach der Begegnung. Gleichzeitig ordnete er die Partie realistisch ein: „Es war ein zerfahrenes Spiel mit wenig Chancen auf beiden Seiten.“ Auch Kapitän Robin Conrad sah keine Begegnung mit vielen Höhepunkten. Kaufbeuren habe zunächst Schwierigkeiten gehabt, ins Spiel zu finden. „Wir hatten die Kontrolle, aber erst nach 25 Minuten den Ball gut laufen gelassen und bis zur 60. Minute das Spiel im Griff“, erklärte Conrad. In dieser Phase wirkte die Mannschaft strukturierter, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erspielen.

Im weiteren Verlauf änderte sich das Bild. „Man hat dann gemerkt, dass Babenhausen die Punkte mehr gebraucht hat“, so Conrad. Zwingende Aktionen habe es jedoch weiterhin kaum gegeben.

Späte Druckphase und knappe Entscheidung

In der Schlussphase verlor Kaufbeuren zunehmend den Zugriff. Ein eigener Treffer wurde wegen einer knappen Abseitsposition aberkannt. Auf der Gegenseite wurde es noch einmal gefährlich. Torhüter Lukas Kress rückte dabei in den Mittelpunkt: „Bei der letzten Aktion hält unser Torwart überragend im Eins-gegen-eins

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Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Freie Trainingsplätze für Teens. Jetzt beim Programm „Junior Heroes“ einsteigen

Förderung von Stärke, Selbstvertrauen und sozialer Kompetenz

Am Donnerstag- und Freitagnachmittag sind aktuell freie Trainingsplätze für Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren verfügbar. Im Mittelpunkt steht das Programm „JUNIOR HEROES“, das körperliches Training mit der Entwicklung mentaler und sozialer Fähigkeiten verbindet. Das Angebot richtet sich an Jugendliche in einer prägenden Lebensphase. Ziel ist es, sie sowohl körperlich als auch persönlich zu unterstützen und zu stärken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstvertrauen und einer stabilen Persönlichkeitsentwicklung. Das Konzept kombiniert physisches Training mit der Vermittlung mentaler und sozialer Kompetenzen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte

  • Resilienz: Stärkung der Selbstsicherheit und der Persönlichkeitsstruktur.
  • Sozialkompetenz: Förderung selbstbestimmter Entscheidungen.
  • Konfliktlösung: Strategien für den Umgang mit Stress und Herausforderungen, altersgerechte Selbstverteidigungstechniken.
  • Physische Basis: Training von Kraft, Ausdauer und Eigendynamik. Ziel ist eine ganzheitliche Unterstützung in einer entscheidenden Entwicklungsphase.

Aktueller Hinweis: In der Altersgruppe der Teens sind derzeit freie Plätze vorhanden. Termine für ein unverbindliches Probetraining können ab sofort über unsere Homepage www.kindertrainingundcoaching.de vereinbart werden. Für mehr Selbstbewusstsein und Familienzusammenhalt Kindertraining & Coaching Lydia Jörg Buronstraße 101, 87600 Kaufbeuren

Jetzt unverbindliches Probetraining vereinbaren

Für die Altersgruppe der Teens sind derzeit Plätze frei. Ein unverbindliches Probetraining kann ab sofort über die Homepage vereinbart werden:
www.kindertrainingundcoaching.de

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Buronstraße 101
87600 Kaufbeuren

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Der neue Klar.Text Podcast: HERILO 2026 – Das Rad dreht sich weiter

Moderator Claus Tenambergen im Gespräch mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner. Am Ende des Podcasts: Songs aus dem neuen Musical 2026

In dieser Folge von Klar.Text geht es um ein Projekt, das im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt hat – und jetzt noch einmal größer wird: HERILO 2 – das Musical. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner über den Erfolg von 2025, die besondere, familiäre Atmosphäre im Team – und darüber, wie aus einem großen Projekt ein echtes Gemeinschaftserlebnis geworden ist. Gleichzeitig werfen sie den Blick nach vorn: im Juni/Juli 2026 entsteht mit „Das Rad dreht sich weiter“ ein neues Kapitel – größer, intensiver und mit neuen Ideen. Fast alle Beteiligten sind wieder dabei, arbeiten mit voller Energie und freuen sich auf das Wiedersehen auf und hinter der Bühne. Ein kleiner Spoiler von Adi Adolf: Das Rad der Zeit dreht sich diesmal sogar bis nach Woodstock – musikalisch spürbar mit Songs, angepasst an den Stil und Sound dieser Zeit. Herilo 2 verspricht wieder ein gigantisch Werk zu werden: mit neuen Songs, einer neuen Geschichte und ganz viel Bewehrtem. Eine besondere Kombination aus Rockmusik und kraftvoller Blasmusik, Emotion und großer Inszenierung – und verbunden mit der Vorfreude auf eine Produktion, die noch einmal neue Maßstäbe setzen will.

👉 Und dranbleiben lohnt sich: Am Ende des Podcasts gibt es einen ersten Vorgeschmack mit neuen Songs aus dem Musical – kraftvoll, emotional und wieder echte Ohrwürmer. Jetzt reinhören: Ein Gespräch über Leidenschaft, Teamgeist und die Frage, wie aus einer Idee ein kulturelles Highlight für eine ganze Region wird.

Die Songs

  • Chaos ist mein Element – Demo
  • Das Rad der Zeit – DEMO
  • Das Rad der Zeit – Part 2 – Demo
  • Das Rad der Zeit – Part 2 – Demo

Mehr zu Herilo 2026 hier auf Wir sind Kaufbeuren unter: www.wir-sind-kaufbeuren.de/herilo-das-musical

Produktion: Claus Tenambergen
April 2026

Alle Klar.Text Podcast hier auf Wir sind Kaufbeuren:

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https://music.amazon.de/podcasts/0f3200c2-0b2d-4abf-8ba4-17bd810f903d/klar-text—der-themen-podcast-von-wir-sind-kaufbeuren?referrer=https%3A%2F%2Fwww.wir-sind-kaufbeuren.de%2F

Klar.Text Podcast auf RTL+
https://plus.rtl.de/podcast/klartext-der-themen-podcast-von-wir-sind-kaufbeuren-88uu7pbeh7of4

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https://open.spotify.com/show/7n79g4J2KtE1h73ARpK8lt

Klar.Text auf Apple Podcast
https://podcasts.apple.com/us/podcast/klar-text-der-themen-podcast-von-wir-sind-kaufbeuren/id1782321449

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TSV Sielenbach – SpVgg Kaufbeuren 3:2 

Knappe Auswärtsniederlage bei körperbetontem Spiel 

In einem intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Spiel musste sich die SpVgg Kaufbeuren

auswärts beim TSV Sielenbach knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und setzten die Kaufbeurer Defensive früh unter Druck.

Mit viel Tempo erspielte sich Sielenbach mehrere gute Möglichkeiten und wurde schließlich belohnt:

In der 36. Minute fiel das 1:0 durch Sophia Echter. Nur wenige Minuten später legte Maria Mair (39.) das 2:0 nach.

Mit zunehmender Spieldauer fand Kaufbeuren jedoch besser in die Partie, übernahm mehr Kontrolle und kam zu eigenen Chancen.

Der verdiente Anschlusstreffer fiel kurz vor der Pause durch Paula Eichinger (45.). Doch nahezu im direkten Gegenzug stellte Sielenbach

den alten Abstand wieder her – Anna-Sophie Edelmann traf ebenfalls noch vor dem Halbzeitpfiff zum 3:1.

Nach der Pause zeigte die SpVgg Kaufbeuren ein starkes Gesicht und dominierte über weite Strecken das Spielgeschehen. Der Druck auf das Tor der Gastgeberinnen nahm deutlich zu, und erneut war es Paula Eichinger, die in der 74. Minute auf 2:3 verkürzte.

In der Schlussphase drängte Kaufbeuren auf den Ausgleich und kam zu mehreren guten Abschlüssen, doch der verdiente Treffer zum 3:3 wollte nicht mehr fallen.

Fazit:
Ein erwartet schweres Auswärtsspiel beim körperlich robust auftretenden letztjährigen Vizemeister.

Trotz der knappen Niederlage zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine gute Leistung und kann auf der zweiten Halbzeit aufbauen.

– – Eine für Alle – Alle für Eine – –

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Autoren live erleben: Lesung mit Franz Xaver Gernstl von Thalia Kaufbeuren am 28. Mai 2026 bereits ausverkauft

Neuer Veranstaltungsort: Schauburg Kaufbeuren, Ganghoferstraße 6

Seit Februar bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch.

Neuer Veranstaltungsort: Die Lesung am 28. Mai findet nicht wie angekündigt bei Thalia in der Fußgängerzone statt, sondern in der Schauburg, Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren.

Ausverkauft – 28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Aktuelle Info per 20.04.2026: Zur letzten Veranstaltung der Thalia Kaufbeuren Reihe gibt es leider keine Eintrittskarten mehr

Veranstaltungsort & Tickets

Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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Handwerkliches Projekt im Kinderhaus Blattneiweg fördert Spiel, Lernen und Naturerfahrung

Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung der Kinder am Bau der Matschküche

Im städtischen Kinderhaus Blattneiweg in Kaufbeuren-Neugablonz wurde Ende März ein besonderes Projekt erfolgreich umgesetzt: der Bau einer sogenannten „Matschküche“. Mit viel Engagement, Teamarbeit und kreativen Ideen entstand im Außengelände eine Spielstation, die bei den Kindern seit Tag eins für große Begeisterung sorgt.

Initiiert wurde das Projekt von vier Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren. „Mit dem Beginn des Frühlings verbringen Kinder wieder mehr Zeit im Freien. Dies möchten wir aufgreifen und durch unser Projekt aktiv unterstützen. Die Matschküche soll den Kindern langfristig die Möglichkeit bieten, draußen kreativ zu spielen und neue Naturerfahrungen zu sammeln“, teilten die Studierenden mit. Finanziert wurde die Matschküche vom Elternbeirat.

Die Matschküche besteht aus einfachen Materialien wie Holzpaletten, alten Töpfen und einer kleinen Arbeitsfläche. Ziel des Projekts war es, den Kindern einen Raum zu schaffen, in dem sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und spielerisch die Natur entdecken können.

Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung der Kinder am Bau der Matschküche. Gemeinsam mit den Erzieherinnen halfen sie beim Schleifen, Schrauben, Bohren, Anstreichen und Dekorieren. So konnten sie nicht nur handwerkliche Erfahrungen sammeln, sondern auch ein Gefühl für Gemeinschaft und Verantwortung entwickeln.

Neben dem Spaßfaktor bietet die Matschküche auch wichtige Bildungserfahrungen. Durch das Spielen mit natürlichen Materialien werden motorische Fähigkeiten, Kreativität und soziale Kompetenzen gefördert. Zudem lernen die Kinder, achtsam mit Ressourcen umzugehen und ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen.

Die positive Resonanz auf das Projekt ist groß – sowohl bei den Kindern als auch bei Eltern und dem pädagogischen Team. Die neue Matschküche ist damit nicht nur ein Ort zum Spielen, sondern auch ein gelungenes Beispiel dafür, wie mit einfachen Mitteln wertvolle Lernräume geschaffen werden können.

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Förderverein Fünfknopfturm und Stadt Kaufbeuren starten Crowdfunding-Initiative: „Kaufbeuren packt an“ für die neue Stadtterrasse am Fünfknopfturm

„Mit der Stadtterrasse möchten wir dem Fünfknopfturm ein würdiges Umfeld geben und gleichzeitig einen neuen Lieblingsplatz für alle Generationen schaffen.“

Seit über 600 Jahren prägt der Fünfknopfturm das Stadtbild von Kaufbeuren. Nun soll das historische Wahrzeichen ein neues, lebendiges Umfeld erhalten: Im Rahmen des Projekts „Kaufbeuren packt an“ ist die Gestaltung einer attraktiven Stadtterrasse geplant.

Klaus Müller vom Förderverein Fünfknopfturm: „Mit der Stadtterrasse möchten wir dem Fünfknopfturm ein würdiges Umfeld geben und gleichzeitig einen neuen Lieblingsplatz für alle Generationen schaffen.“

Sie stellten auf einer PK das neue Projekt vor, von links nach rechts: Baureferent Helge Carl, Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Winfried Nusser, Klaus Müller und Wendelin Burkhardt vom Förderverein Fünfknopfturm und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren

Die Idee besteht bereits seit mehreren Jahren: Rund um den Fünfknopfturm soll ein Ort entstehen, der zum Verweilen, Spielen und Genießen einlädt. Vorgesehen sind unter anderem ein Spielplatz, großzügige Aufenthaltsflächen sowie ein moderner Selfie-Spot mit Blick über die Dächer der Stadt. Um dieses Vorhaben zu realisieren, startet der Förderverein Fünfknopfturm gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren eine Crowdfunding-Initiative. Ziel ist es, die notwendigen finanziellen Mittel für die Umsetzung des Projekts zu sichern und damit einen neuen Begegnungsort für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher zu schaffen.

Die Gesamtkosten für das Projekt werden rund 1,2 Millionen Euro betragen. Die Fördersumme aus Mitteln der Städtebauförderung beträgt voraussichtlich 900.000 Euro. Die restlichen 300.000 Euro sollen aus weiteren Fördermöglichkeiten sowie mithilfe der Crowdfunding-Initiative gesammelt werden.

Oberbürgermeister Stefan Bosse ruft alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer zur Mithilfe auf: „Dieses Projekt lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – bringt uns der Stadtterrasse am Fünfknopfturm ein Stück näher. Unterstützen Sie uns und helfen Sie mit, unsere Stadt noch ein bisschen schöner zu machen.“

Die Planungen zur Umsetzung des Projekts laufen bereits. Im kommenden Jahr soll die Planung dann konkretisiert und – sollte das Spendenziel erreicht worden sein – im Herbst 2027 dem Stadtrat vorgelegt werden. Der Baubeginn ist dann ab 2028 geplant.

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Der Platz um den Fünfknopfturm bietet mitunter den besten Blick auf unsere schöne Altstadt und in das Alpenpanorama. Unser Ziel ist es, dieses Juwel aus seinem Dornröschenschlaf zu holen und mit einer Stadtterrasse aufzuwerten. Wir wollen einerseits einen attraktiven Ort für alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer schaffen. Andererseits wollen wir unsere Stadt natürlich von unserer besten Seite allen Gästen von nah und fern präsentieren.“

Baureferent Helge Carl: „Der Ort ist für mich unterschätzt. Es wäre schön, wenn man das Areal dazu befähigt, mehr zu können. Der ganze Platz um den Fünfknopfturm hat ein unglaubliches Potenzial. Es ist für mich eine Herzensprojekt, dass es gelingen möge, die Stadtterrasse zu realisieren.“

Winfried Nusser, Vorsitzender der Bürgerstiftung Kaufbeuren: „Es ist wichtig, dass die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger einen Anteil haben an der Entwicklung des Fünfknopfturm-Areals. Das schafft eine positive Identifikation mit dem Projekt und seiner Stadt. Die Bürgerstiftung hat sich zum Ziel gesetzt, von den benötigten 300.000 Euro Eigenanteil rund 150.000 Euro selbst zu akquirieren. Ich bin sehr glücklich, dass wir schon jetz Zusagen in Höhe von 50.000 Euro haben.

Visualisierung des Projekts

Weitere Informationen zur Stadtterrasse sowie zum Spendenkonto stellt der Förderverein Fünfknopfturm online unter www.fuenfknopfturm.de bereit.

Interessierte Spenderinnen und Spender können sich bei einer öffentlichen Veranstaltung zur Stadtterrasse am Fünfknopfturm am Dienstag, 21. April 2026, um 18 Uhr in der Kolping-Akademie informieren. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Wenn Sie spenden möchten, dann bitte auf dieses Konto:

IBAN: DE 89 7335 0000 0010 2557 50
BIC: BYLADEM1ALG
Sparkasse Allgäu
Empfänger: Förderverein Fünfknopfturm e.V.

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Allgemein

Neuro-Social-Safety – Wie psychologische Sicherheit vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft: Vortrag am 16. April 2026 in der Sparkasse Kaufbeuren

Auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu spricht Diplom-Psychologin Anne Maike Winter darüber, warum Offenheit in Teams Innovation begünstigt

Warum schweigen manche Teams im Meeting, während andere Ideen entwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Impulsvortrags „Neuro-Social-Safety – Wie psychologische Sicherheit vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft“, zu dem die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu am 16. April 2026 in die Sparkasse in Kaufbeuren einladen.

Referentin des Abends ist Diplom-Psychologin Anne Maike Winter, die seit mehr als 22 Jahren mit Führungskräften und Teams arbeitet. Sie zeigt, wie Zusammenarbeit ins Stocken gerät, wenn Unsicherheit den Austausch hemmt – und wie Teams wieder in Bewegung kommen können, wenn sie mutiger, offener und kreativer zusammenarbeiten.

Im Zentrum steht der wissenschaftlich erforschte Begriff der psychologischen Sicherheit. Er beschreibt eine Teamkultur, in der Menschen Fragen stellen, Fehler ansprechen und den Status quo hinterfragen können. Fehlt diese Sicherheit, bleiben viele Gedanken unausgesprochen. Diese oft unsichtbare Atmosphäre in Teams entscheidet darüber, ob Ideen entstehen oder unausgesprochen bleiben. Die Teilnehmenden erfahren zudem, wie im Gehirn Gefühle von Belohnung oder Bedrohung entstehen und warum diese darüber entscheiden, ob Ideen geäußert oder zurückgehalten werden.

Anne Maike Winter setzt in ihrem Vortrag bewusst auf Praxisnähe und verbindet psychologisches Know-how mit klaren Bildern und einer Prise Humor. Statt theoretischer Modelle stehen übersichtliche Ansätze, konkrete Beispiele, Austauschmöglichkeiten und direkt umsetzbare Ideen im Mittelpunkt, mit denen sich Vertrauen, Offenheit und Mut im eigenen Umfeld stärken lassen.

„Psychologische Sicherheit gewinnt in vielen Unternehmen an Bedeutung. Mit der Veranstaltung möchten wir Impulse geben, die sich direkt in den Arbeitsalltag übertragen lassen“, sagt Vanessa Bockhorni, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu. „Der Abend richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte und Gründer, die Zusammenarbeit in ihrem Team aktiv weiterentwickeln möchten.“

Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr, der Vortrag startet um 18:00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss findet von 19:00 bis 20:00 Uhr ein Get-together im Amici in der Sparkassenpassage statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 9. April 2026. Die Anmeldung ist online unter https://www.wjd-kf-oal.de/?veranstaltung=128268 möglich.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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Allgemein

Die kommenden Termine im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell: Frühschoppen, Maifest und mehr

Diese Veranstaltungen stehen aktuell an

Im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell sind in den kommenden Wochen mehrere Termine geplant.

Frühschoppen im April

Am Sonntag, 12. April 2026, findet ab 10:00 Uhr ein Frühschoppen statt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Geselliger Abend Ende April

Am Freitag, 24. April 2026, folgt ein geselliger Abend. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Maifest am 1. Mai

Das Maifest wird am Freitag, 1. Mai 2026, ab 10:00 Uhr gefeiert und findet unabhängig vom Wetter statt. Für das Maifest werden wieder Kuchenspenden benötigt. Diese können am Veranstaltungstag ab 10:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus abgegeben werden.

Bereits am Sonntag, 26. April 2026, gegen 10:00 Uhr, wird ein neuer Maibaum aufgestellt.

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Souveräner Heimsieg für die SVK-Frauen

SpVgg Kaufbeuren : TSV Pfersee Augsburg (3:0)

Mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich die SpVgg Kaufbeuren verdient mit 3:0 gegen den ambitionierten Gegner TSV Pfersee Augsburg durch, der sein Auftaktspiel in der Vorwoche noch erfolgreich gestalten konnte.

Von Beginn an übernahm die SVK die Kontrolle und erspielte sich bereits in den ersten 20 Minuten mehrere hochkarätige Torchancen, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Schließlich war es Torjägerin Lisa Schmittner, die nach einer präzisen Vorlage von Melina Moser mit einem trockenen Linksschuss die verdiente Führung erzielte. Nur kurze Zeit später legte die stark aufspielende Paula Eichinger nach und erhöhte auf 2:0. Defensiv zeigte sich die SVK ebenfalls stabil: Kurz vor der Halbzeit bewahrte Torfrau und Kapitänin Sandrine Uhlig ihr Team mit einer spektakulären Parade vor dem möglichen Anschlusstreffer.

Auch in der zweiten Hälfte blieb Kaufbeuren konzentriert. Erneut war es Uhlig, die mit einer starken Aktion einen Strafstoß parierte und damit die Führung festigte. Für die endgültige Entscheidung sorgte wiederum Paula Eichinger, die einen an Mirijam Mayer verursachten Elfmeter souverän zum 3:0 verwandelte. Neben der treffsicheren Doppeltorschützin Eichinger überzeugten auch Emila Kress, Alisa Pönitz sowie die starke Kapitänin Sandrine Uhlig. Zudem feierte Angie Graml ein gelungenes Debüt. Am Ende stand ein verdienter und souveräner Heimsieg für die SVK-Frauen, die mit dieser Leistung ein klares Ausrufezeichen setzen.

Torschützen: Lisa Schmittner 16´; Paula Eichinger 23´67´

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Allgemein

Zeichen setzen für Verständigung und Abrüstung: Österlicher Friedens-Spaziergang 2026 in Kaufbeuren

Einladung zum Mitgehen. Gemeinsam für Frieden

Die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) lädt zum österlichen Friedens-Spaziergang am Ostermontag, den 6. April 2026, ein. In der Tradition der Ostermärsche steht die Veranstaltung für Frieden und Abrüstung sowie für ein respektvolles Miteinander.

Haltung und Anliegen der Initiative

Die Initiative orientiert sich inhaltlich an der Nisdorfer Erklärung und formuliert ihr Selbstverständnis klar: Sie setzt sich ein für Frieden und Verständigung, für eine Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts. Begegnungen sollen auf Augenhöhe stattfinden, getragen von einem lebendigen und gewaltfreien Dialog.

Über Grenzen hinweg sieht sich KIFIAS verbunden mit friedfertigen Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen. Die Initiative versteht sich als Teil einer gemeinsamen Erde, die es auch für kommende Generationen zu bewahren gilt. Ein zentrales Anliegen ist es, sogenannte Feindbilder zu erkennen, zu hinterfragen und abzubauen. Sie gelten als eine Ursache für Spaltung und Konflikte. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Völker.

Ablauf des Friedens-Spaziergangs

Eingeladen sind alle, die sich für ein Miteinander ohne gegenseitige Bedrohung und Aufrüstung einsetzen möchten.

  • Treffpunkt: Ostermontag, 6. April 2026, um 12:30 Uhr
  • Ort: Jordanpark Kaufbeuren, am Monopteros

Geplant ist zunächst ein gemeinsamer Zug durch die Stadt. Anschließend führt der Weg entlang der Wertach bis nach Biessenhofen. Unterwegs ist eine Picknick-Pause vorgesehen (Selbstversorgung). Am Abend klingt die Veranstaltung im Gasthof Stegmühle aus. Eine Rückreise ist per Zug ab Bahnhof Biessenhofen möglich.

Zusammenarbeit mit anderen Initiativen

Der Spaziergang findet im Austausch mit Teilnehmenden des „Ostermarsch Draußen“ der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung München (BIFA) sowie weiteren Initiativen aus der Region statt.

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Allgemein Soziales

Aktion Sauberes Kaufbeuren des Bund Naturschutz war wieder ein großer Erfolg

Immer wenn der Frühling kommt, ist es wieder so weit: Der Bund Naturschutz in Kaufbeuren ruft zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ in der Stadt auf

Diesmal war der Start am Samstag, 14. März und wieder kamen zahlreiche Menschen zum Helfen. Dabei waren eine Gruppe Jugendlicher vom Fischereiverein Kaufbeuren, eine Gruppe vom Arbeitskreis Asyl und neu die Kinderfeuerwehr Hirschzell, dazu noch viele Familien und Einzelpersonen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.

Einen Tag vorher hatte schon der Kindergarten Peter und Paul im Haken fleißig Müll gesucht und gefunden, selbst die Kleinsten waren schon mit Eimern und Handschuhen unterwegs. Einig waren sich alle darüber, dass es erschreckend zu sehen ist, was in der Natur entsorgt wird. Die großen Stapel mit vollen Abfallsäcken, die der Bauhof zur Entsorgung dann abgeholt hat, zeigen, wieviel Müll achtlos und rücksichtslos auf die Wege und in die Büsche geworfen wird. Verpackungen von Schnellimbissen säumen die Straßenränder und am Wertachufer findet sich von alten Matratzen bis zu Getränkeflaschen Abfall aller Art. Ein besonderes Problem sind die unzähligen Zigarettenkippen – dabei sind diese besonders schädlich für das Grundwasser und Tiere und Pflanzen. Kippen liegen wirklich überall, auf Wegen, in Wohngebieten und Parkplätzen genauso wie in Grünflächen und Spielplätzen.

Trotz des relativ unfreundlich kalten Wetters hatten alle viel Spaß zusammen, das Jagdfieber hatte vor allem die Jugendlichen und Kinder gepackt. Eine Brotzeit am Verkehrsübungsplatz zum Abschluss der Aktion war ein kleines Dankeschön für alle, die Zeit hatten. Die Ortsgruppe des Bunds Naturschutz freute sich wieder über eine kleine Spende von Oberbürgermeister Bosse und seine Grußworte.

Im Anschluss an diesen Sammelsamstag gab und gibt es noch an vielen Schulen und bei der Kinderfeuerwehr Neugablonz mehrere Wochen lang Müllsammeltage, insgesamt haben sich mehr als 1100 Kinder angemeldet! (Bericht folgt). Die ganze Aktion wird großzügig unterstützt vom V-Markt und der Sparkasse Allgäu.

Wer Interesse hat, bei kommenden Aktionen des BN mitzumachen oder im BN-Team mitzuarbeiten, ist jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de

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Allgemein Sport

ESVK kurz vor dem Abstieg nach einer playdown-unwürdigen Leistung der Mannschaft

Nach der Niederlage am Sonntagabend daheim gegen Weiden ist der ESVK nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt

Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Sonntagabend für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald.

Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte.

Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.

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Allgemein Gesundheit

Schonende Lasertherapie erweitert Behandlungsmöglichkeiten in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie eröffnet neue Wege bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln. Bei einer Behandlung in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren kommt das Verfahren nun gezielt zum Einsatz.

Die Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren erweitert ihr operatives Spektrum in der Proktologie um moderne Laserverfahren. Zum Einsatz kommen sie bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln und weiteren gutartigen Veränderungen im Analbereich.

„Die Lasertherapie ermöglicht es uns, krankhaft verändertes Gewebe sehr gezielt und gewebeschonend zu behandeln“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Horling. „Gerade im sensiblen Analbereich ist das ein großer Vorteil, weil umliegende Strukturen geschont werden können.“

Im Vergleich zu klassischen Operationsverfahren kann die Laserbehandlung in vielen Fällen mit weniger Schmerzen, geringerer Wundfläche und einer schnelleren Erholung verbunden sein. Auch der Blutverlust während des Eingriffs lässt sich durch die präzise Energiedosierung häufig reduzieren.

Bewährte Expertise trifft moderne Technik

Horling verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen. Operiert wird mit der Laser-Methode ambulant in der Klinik St. Josef Buchloe.

„Der Laser ersetzt nicht jede klassische Operation“, betont Horling. „Aber er erweitert unsere Möglichkeiten deutlich. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können wir heute schonender und sehr effektiv vorgehen.“

Welche Therapieform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Art und Ausprägung der Erkrankung ab. Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung. Ziel bleibt es, Beschwerden nachhaltig zu lindern und gleichzeitig die Belastung durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Service: Wann eine Laserbehandlung infrage kommt

Laserverfahren können unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Hämorrhoiden (je nach Stadium)
  • Analfisteln
  • Sogenannten Steißbeinfisteln oder Haarnestgrübchen
  • ausgewählten gutartigen Veränderungen im Analbereich

Ob eine Lasertherapie möglich und sinnvoll ist, wird individuell im ärztlichen Gespräch geklärt. Die enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter Praxis und Klinik ermöglicht dabei eine durchgängige Betreuung – von der Erstvorstellung bis zur operativen Behandlung.

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Allgemein

Praxisnah und ganzheitlich: Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Klinikum Kaufbeuren

„Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“

Kaufbeuren – Bei strahlendem Frühlingswetter versammelten sich, rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu. Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ stand vor allem eines im Mittelpunkt: alltagstaugliche, praktische Hilfen für eine würdevolle Begleitung schwer kranker Menschen.

Als Referentin führte Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, mit großer Fachkompetenz und spürbarer Leidenschaft durch den Nachmittag. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren. Gemeinsam vermittelten sie praxisnahe Strategien zur Linderung belastender Symptome in der letzten Lebensphase.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot – Symptome, die die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten erheblich beeinträchtigen können. Anhand konkreter Fallbeispiele zeigten die Referentinnen, wie mit einfachen Mitteln, wenig Technik und viel Einfühlungsvermögen wirksame Unterstützung möglich ist.

Besonderes Interesse galt der Aromapflege und dem gezielten Einsatz ätherischer Öle. Auch Akupressur, unterstützende Lagerungstechniken sowie einfache Hilfsmittel für die tägliche Pflegepraxis wurden anschaulich vorgestellt und diskutiert. Dabei wurde deutlich: Oft sind es gerade die kleinen, achtsamen Maßnahmen, die für Betroffene eine große Erleichterung bedeuten.

Simone Gnandt stellte zudem ein unterstützendes Hilfsmittel für die Mundpflege vor: ein spezielles Set zur Herstellung leichter Aromaschäume. Dieses kann insbesondere bei Patientinnen und Patienten eingesetzt werden, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen möchten. Das Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung viel Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus unterschiedlichen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens.

„Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Lerchenmüller. Dieser Leitgedanke zog sich durch den gesamten Nachmittag und fand großen Anklang.

Die kostenfreie Fortbildung war Teil der regelmäßigen Veranstaltungsreihe des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu.

Mit einer rundum gelungenen Veranstaltung, die Theorie und Praxis eng miteinander verband, unterstrich das Netzwerk erneut die Bedeutung einer qualitätsvollen, vernetzten und menschlich zugewandten Palliativversorgung in der Region.

Weitere Informationen sowie Termine der nächsten Fortbildungen finden Sie auf der Homepage: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Allgemein Blaulicht

Brutale Auseinandersetzung in Neugablonz: Polizei sucht dringend Zeugen

Streit um Mobiltelefon eskaliert – Beteiligte filmen Vorfall und verschwinden

KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Am Montagnachmittag ist es im Bereich zwischen einer Tankstelle und einem Asylbewerberheim in der Sudetenstraße zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.

Streit eskaliert plötzlich

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger afghanischer Mann und ein 65-jähriger deutsch-moldauischer Staatsbürger in einen Streit. Auslöser war offenbar ein Konflikt um ein Mobiltelefon. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der jüngere Mann mehrfach mit der Faust sowie mit einem Ast auf den 65-Jährigen ein. Die Situation entwickelte sich schnell zu einer körperlichen Attacke.

Zeugen filmen – sind aber nicht mehr vor Ort

Mehrere anwesende Personen beobachteten den Vorfall und filmten ihn mit ihren Mobiltelefonen. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, hatten diese Zeugen den Bereich jedoch bereits verlassen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder Videoaufnahmen des Vorfalls besitzen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

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Allgemein

Online-Schatztruhe 2026: Von Schwangerschaft bis Pubertät, ein Online-Programm begleitet Familien durch viele Lebensphasen

Online-Schatztruhe 2026: Digitale Hilfe für den Familienalltag im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Um Eltern den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst einfach und ortsunabhängig zu ermöglichen, haben die Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren erneut ein digitales Familienbildungsprogramm zusammengestellt: die „Online-Schatztruhe“.

Von April bis Juni 2026 steht eine breite Auswahl an Online-Vorträgen und Infoabenden bereit, die sich mit zentralen Fragen des Familienalltags befassen.

Angebote für verschiedene Lebensphasen

Das Programm richtet sich an Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen – von der Schwangerschaft über das Kleinkindalter bis hin zu Themen rund um Medien, Gesundheit und finanzielle Unterstützung.

Termine und Anmeldung

Eine Übersicht aller Termine sowie die jeweiligen Anmeldeinformationen finden Interessierte in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de im Bereich „Downloads“ oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Online-Schatztruhe“.

Die Familienstützpunkte werden von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren koordiniert.

Hinweis:
Eine verbindliche Anmeldung ist für alle Veranstaltungen erforderlich – auch bei kostenfreien Angeboten. Bei Verhinderung wird darum gebeten, frühzeitig abzusagen, damit Personen auf der Warteliste nachrücken können.

Programmüberblick April – Juni 2026

April

Die Muttermilch macht’s!
Donnerstag, 09.04. | 09:30 – 11:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Genussvoller Medienkonsum – Mediennutzung von Grundschulkindern
Montag, 13.04. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt
Mittwoch, 15.04. | 18:00 – 19:30 Uhr
Donum Vitae mit dem Familienstützpunkt Hand in Hand, Kaufbeuren
Anmeldung: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de

Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren
Freitag, 17.04. | 09:00 – 10:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Kleine Hände, große Entdeckungen: Sinnes- und Materialerfahrungen (1–2 Jahre)
Montag, 20.04. | 10:00 – 11:30 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Frag doch mal die Logopädin
Montag, 20.04. | 20:00 – 21:30 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Babybrei trifft Fingerfood
Dienstag, 21.04. | 10:00 – 11:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Apfelkern, Kaufbeuren
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Infos zum Schwerbehindertenausweis
Donnerstag, 23.04. | 18:00 – 19:30 Uhr
Familienstützpunkt Obergünzburg
Anmeldung: beratung@eutb-oal.de

Finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende
Mittwoch, 29.04. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf mit der Gleichstellungsstelle Ostallgäu
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Mai

Risikophase Pubertät – Was schützt mein Kind vor Sucht
Montag, 04.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Mama und Papa wollen sich trennen – was die Kinder brauchen
Montag, 11.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Plitsch-Platsch – Wasserspiele für Babys und Kleinkinder
Dienstag, 12.05. | 09:00 – 11:30 Uhr
Familienstützpunkte Buchloe, Marktoberdorf und Füssen
Anmeldung: www.kikudoo.com/menschenskinder_allgaeu

Wut im Familienalltag – Aus Wut wird Mut
Mittwoch, 13.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Babybrei trifft Fingerfood
Mittwoch, 20.05. | 10:00 – 11:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen
Mittwoch, 20.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkte Ostallgäu mit der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu
Anmeldung bis 15.05.: familienstuetzpunkt@awo-fuessen-schwangau.de

Juni

Neurodiversität bei Hochbegabung
Dienstag, 09.06. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: connect@netzwerkbegabung.de

Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt
Mittwoch, 10.06. | 18:00 – 19:30 Uhr
Donum Vitae mit den Familienstützpunkten Buchloe, Marktoberdorf, Obergünzburg
Anmeldung: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de

Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren
Freitag, 12.06. | 09:00 – 10:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Babybrei trifft Fingerfood
Dienstag, 23.06. | 10:00 – 11:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Hand in Hand, Kaufbeuren
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

ADHS – anders denken hören sehen
Mittwoch, 24.06. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Sanfter (Schlaf-) Start für Babys
Donnerstag, 25.06. | 18:00 – 21:15 Uhr
Familienstützpunkte Buchloe, Füssen, Marktoberdorf
Anmeldung: www.kikudoo.com/menschenskinder_allgaeu

Vom Brei zum Familientisch
Freitag, 26.06. | 09:00 – 10:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

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Autoren live erleben: nächste Lesung bei Thalia Kaufbeuren am 26. März 2026

Anzeige. Persönliche Geschichten, spannende Krimis und Lebensmut zwischen Buchseiten

Seit Februar bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch. Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt.

26. März: Christine Thiele – „Mal eben leben – Trotz Krise“

Krisen machen keine Termine. Sie platzen rein und stellen alles auf den Kopf. Zwischen To-do-Listen, Familienchaos und Termindruck: Wann war deine letzte echte Pause? Am 26. März um 19:30 Uhr liest Christine Thiele aus ihrem Buch „Mal eben leben – Trotz Krise“. In zwölf kleinen Kapiteln – ihren „Kaffeepausen“ – vermittelt die Autorin alltagsnahe Impulse für mentale Gesundheit. Besonders in stressigen Phasen lädt das Buch dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Die Lesung verspricht eine Mischung aus Inspiration, Humor und ehrlicher Lebensrealität. Eintritt 10 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Veranstaltungsort & Tickets

Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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ESVK gewinnt das letzte Hauptrundenspiel daheim gegen den EC Bad Nauheim mit 4:1

In den Play-Downs geht es nun gegen den EHC Freiburg

Zum Hauptrundenabschluss der DEL2 Saison 2025/2026 gastiere der EC Bad Nauheim in der energie schwaben arena. Daniel Fießinger stand im Tor und Sami Blomqvist sein Comeback. Verletzungsbedingt fehlten heute Bernhard Ebner, Alec Zawatsky, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Cody Porter, Dominik Groß, Pavel Nikitins und Florian Reinwald standen nicht im Lineup.

Die Bilder des Spiels

Für den ESVK begann die Partie dann denkbar ungünstig. Gleich der erste Torschuss der Gäste zappelte im Netz. Ein von Jordan Hickmott direkt vor dem Tor abgefälschter Schuss von der blauen Linie sorgte nach 62 Sekunden bereits für den ersten Treffer der Partie. Die Nauheimer hatten in den ersten Minuten auch etwas Oberwasser, und bei einem Alleingang, der nach einem eigentlich verunglückten Pass zustande kam, hätten die Wetterauer den Spielstand früh auf 0:2 stellen können; Daniel Fießinger im Tor der Joker konnte jedoch parieren. Der erste gute Angriff der Hausherren nach vier Minuten brachte dann auch den ersten Treffer für den ESVK. Nach einem schönen Pass von Yannik Burghart konnte Max Hadraschek schnell in die Offensive Zone eindringen und erwischte mit seinem Schuss Gäste-Torhüter Gerald Kuhn zwischen den Hosenträgern, wodurch er das Ergebnis auf 1:1 stellte. Die Wertachstädter waren nun auch besser in der Partie, und es entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Die Hessen kamen immer wieder schnell und gefährlich in die Zone des ESVK, aber auch die Kaufbeurer schafften es zunehmend, sich offensiv zu zeigen. In der elften Minute brachte erneut die Kombination Yannik Burghart und Max Hadraschek einen Treffer. Diesmal brachte die Nummer drei der Allgäuer die Scheibe aus der Ecke schnell vor das Tor, und Max Hadraschek fälschte die Scheibe zum 2:1 ins Tor der Nauheimer ab. Die Joker hatten nun sogar etwas mehr vom Spiel, und nach einer Druckphase der ersten Sturmformation lag die Scheibe erneut im Tor der Hessen. Der Treffer wurde jedoch nach einem langen Videobeweisstudium von den Hauptschiedsrichtern aufgrund einer vorliegenden Torhüterbehinderung nicht anerkannt. Da auch keine weiteren regulären Treffer im ersten Abschnitt erfolgten, ging es mit dem Spielstand von 2:1 für den ESVK zum ersten Pausentee.

Im zweiten Abschnitt waren die Nauheimer das aktivere Team, allerdings waren ihre Aktionen nicht immer kontrolliert und präzise genug. Zudem konnten sich die Joker auf einen starken Daniel Fießinger im Tor verlassen, der mehrere gute Chancen der Hessen vereitelte. Ein erstes Powerplay in der Partie gehörte nach 24 Minuten den Roten Teufeln, welches die Kaufbeurer jedoch gut verteidigten. Der ESVK konzentrierte sich nun auch vermehrt auf ein schnelles Konterspiel und hatte dabei einen heute sehr gut aufgelegten Yannik Burghart in seinen Reihen, der in der 32. Minute seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielte. Die Joker konnten nach einem schnellen Scheibengewinn einen Konter fahren; der flinke Außenstürmer schloss dabei gekonnt und gezielt mit einem flachen Schuss auf den Schoner von Gerald Kuhn ab, sodass der mitgelaufene Max Oswald den Nachschuss problemlos verwerten konnte. Kurz nach dem dritten Treffer der Kaufbeurer lieferten sich Brent Raedeke und Marius Erk einen Faustkampf, den der ESVK-Stürmer wohl nach Punkten für sich entscheiden konnte. In der 37. Minute folgte der nächste Konter der Allgäuer – und erneut ging es über Yannik Burghart, der sich über außen seinem Gegenspieler entkam und Dartagnan Joly bediente, sodass dieser die Scheibe nur noch zum 4:1 über die Linie drücken musste. Zwei Minuten vor der Pausensirene mussten die Rotgelben erneut in Unterzahl agieren, doch auch hier konnte der ESVK das Powerplay der Nauheimer erfolgreich killen, unter anderem dank einer starken Parade von Daniel Fießinger. So ging es mit noch 12 Sekunden in Unterzahl, aber mit einem Spielstand von 4:1 für die Kaufbeurer zum zweiten Pausentee.

Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr allzu viel passieren. Der ESV Kaufbeuren musste nicht mehr viel machen, die Nauheimer konnten ihrerseits nicht mehr viel entgegensetzen. Dabei hatten die Hessen durchaus noch das Wissen, die Partie drehen zu müssen, da die Blue Devils Weiden mit 4:3 nach Overtime in Rosenheim gewonnen hatten und somit die Roten Teufel noch auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschten sollten, wenn es beim Sieg des ESVK bleiben sollte. So kam es dann auch. Die Joker standen stabil in der Defensive und auch ein weiteres Powerplay der Wetterauer in der 50. Minute sollte daran nichts mehr ändern. Spätestens beim heute sehr starken Daniel Fießinger war für die Nauheimer, die ihr Glück durchaus immer wieder in der Offensive versuchten und auch viele Schüsse hatten, aber Endstation. So ging die Partie des 52. Spieltags am Ende durchaus verdient mit 4:1 an die Wertachstädter, die in den Play-Downs nun auf den EHC Freiburg treffen.

Alle Infos zum Ticketing, vor allem zum Verlängern der Dauerkarte, gibt es hier nachzulesen.

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„Weg mit den Stolperfallen“: Grüne fordern echte Barrierefreiheit und informieren sich beim Weltmarktführer ALUMAT

Schill kritisiert drohenden Wegzug von Kaufbeurer Vorzeigeunternehmen. Stellungnahme von Oberbürgermeister Stefan Bosse

Barrierefreiheit ist mehr als nur ein Schlagwort. Sie entscheidet darüber, ob Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können oder in den eigenen vier Wänden isoliert werden. Barrierefreie Übergänge ohne Stolperfallen stand daher im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuchs der Grünen beim Kaufbeurer Traditionsunternehmen ALUMAT-Frey GmbH. Zweiter Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill informierte sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Stephanie Schuhknecht und Stadtratskandidatin Sabine Eichinger über innovative Lösungen für schwellenlose Türsysteme.

Zwei Zentimeter als „Gefängnismauer“

Für Sabine Eichinger, die für den Stadtrat kandidiert und selbst Rollstuhlfahrerin ist, ist das Thema eine Herzensangelegenheit. „Das Bild, dass eine Rollstuhlfahrerin eine zwei Zentimeter hohe Schwelle problemlos überwinden kann, ist schlichtweg falsch“, betont Eichinger. „In der Regel ist man auf Hilfe angewiesen. Solche Schwellen an Balkon- oder Terrassentüren machen eine Wohnung für Betroffene zum Gefängnis.“

Ein „Hidden Champion“ aus der Nachbarschaft

Wie das technisch geht, zeigt der „Hidden Champion“ ALUMAT seit über 30 Jahren. Während bei Außentüren bislang Schwellen von mindestens zwei Zentimetern als Standard gelten, setzt das Unternehmen auf schwellenlose Magnet-Doppeldichtungen. „Es gibt im Neubau keine technischen Gründe mehr, an zwei Zentimetern festzuhalten“, betonte Geschäftsführerin Claudia Rager-Frey. „Da die Technik auch im Bestand funktioniert, ließen sich Stolperfallen fast überall beseitigen.“

Politischer Handlungsbedarf in Bayern

Auch Stephanie Schuhknecht sieht politischen Handlungsbedarf. In Bayern könne Wohnraum bislang noch als barrierefrei gelten, selbst wenn Balkon oder Terrasse nur über eine bis zu 15 Zentimeter-Schwelle erreichbar seien. „Wenn in den meisten anderen Bundesländern längst menschenfreundlichere Regelungen gelten, darf Bayern hier nicht hintenanstehen. Das darf einem eben nicht ‚Wurst‘ sein!“, so die Abgeordnete.

Kaufbeuren als Vorbild

Oliver Schill sieht die Stadt Kaufbeuren in der Pflicht, hier voranzugehen. Für ihn ist der Besuch bei ALUMAT ein klares Signal für seine Ziele als möglicher Chef im Rathaus: „Wir müssen weg von Scheinlösungen, die den Betroffenen im Alltag nicht helfen. Ich will, dass Kaufbeuren unter meiner Führung zum Vorbild wird. In allen städtischen Gebäuden und bei Projekten, die wir fördern, muss echte Barrierefreiheit zum Standard werden.“ Mit innovativer Technik aus der eigenen Stadt, so der Tenor des Besuchs, ließen sich Stolperfallen für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen gleichermaßen beseitigen.

Politischer Paukenschlag: Abwanderung wegen Platzmangel

Am Rande des Besuchs wurde jedoch eine Entwicklung bekannt, die Bürgermeister Oliver Schill sichtlich irritierte: Das expandierende Unternehmen ALUMAT plant, den Standort Kaufbeuren zu verlassen. Hintergrund ist der wachsende Flächenbedarf. Nach Angaben des Unternehmens bemüht sich ALUMAT seit circa sechs Jahren um den Erwerb eines geeigneten Grundstücks. „Bis heute haben wir keine verbindliche Zusage und damit keine Planungssicherheit“, erklärte die Geschäftsführung. Oliver Schill zeigt sich über diese Entwicklung und die Informationspolitik der Verwaltung unter Oberbürgermeister Stefan Bosse fassungslos: „Dass ich erst durch den Zufall eines Unternehmensbesuchs vom drohenden Wegzug eines solchen Vorzeigeunternehmens erfahre, ist unverständlich. Es kann nicht sein, dass die Verwaltung den Stadtrat über einen so bedeutsamen wirtschaftspolitischen Vorgang im Unklaren lässt.“

Besonders kritisch sieht Schill die Vergabe von Flächen im angrenzenden Gewerbegebiet „Im Hart“, das der Stadtrat neu auf den Weg gebracht hat. „Dass hier tatenlos zugeschaut wird, wie ein Hidden Champion unsere Stadt verlassen möchte, während direkt nebenan neue Flächen entstehen, wäre mit mir als Oberbürgermeister nicht passiert“, stellt Schill klar. Unter seiner Führung müsse die Wirtschaftsförderung zur Chefsache werden, um innovative Betriebe und Arbeitsplätze langfristig in Kaufbeuren zu halten.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Allgemein Sport

ESVK mit Derby-Niederlage in Landshut

Keine Punkt an diesem Wochenende. Der Abstand zum 11. der Tabelle Freiburg beträgt vor dem letzten Hauptrundenwochenende 19 Punkte

Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026, und für den ESVK ging es am Sonntagabend nach Niederbayern. Dort stand das ewig junge Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Cheftrainer Leif Carlsson konnte dabei nach langer Verletzungspause wieder auf Dartagnan Joly zurückgreifen, der neben Tyson McLellan und Travis Turnbull in der ersten Sturmformation auf dem Eis stand. Zudem konnte Förderlizenzspieler Nikolaus Heigl heute sein 20. Pflichtspiel für den ESVK absolvieren, was es ihm nun ermöglicht, auch in den Playdowns für die Joker aufzulaufen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Yannik Burghart, Brent Readeke, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt waren Sami Blomqvist und Max Hadraschek nicht im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis.

Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten dabei eine hohe Laufbereitschaft, und so gab es zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren einen größeren Anteil davon hatten. Die Joker gingen in der vierten Minute durch Tyson McLellan mit 0:1 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer wurde von John Rogl mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und verwandelte vor Jonas Langmann mit der Rückhand. Direkt nach dem ersten Treffer der Partie musste ESVK-Torhüter Rihards Babulis zweimal in höchster Not gegen Tor Immo und Trevor Gooch retten. Ein erstes Powerplay des EVL konnten die Joker kurze Zeit später gut verteidigen, das immerhin mit rund 28 Prozent Erfolgsquote das beste der ganzen Liga ist. Auch nach dem Powerplay waren die Niederbayern weiter am Drücker und kamen immer wieder zu guten Abschlüssen. Rund um die 13. Minute wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener, und auch der ESVK war in der Offensive präsenter, was sich in guten Chancen unter anderem durch Max Oswald und Dartagnan Joly zeigte. Sekunden vor der Pausensirene hatte dann Dietz noch eine große Chance, aber auch hier war Rihards Babulis zur Stelle und sicherte die Scheibe. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann eher in der Hand der Niederbayern. Die Joker standen von Beginn an unter Druck, und der EVL hatte in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich zwei gute Chancen, das Spiel schnell auszugleichen. Rihards Babulis war jedoch hellwach und rettete seiner Mannschaft die Führung. Ein erstes eigenes Powerplay war dann sehr zerfahren; trotzdem sprang noch eine gute Schusschance für Travis Turnbull heraus. Die Partie wurde zunehmend härter und nickliger, und nach einem späten Check von Tor Immo verlor der ESVK seinen Kapitän Bernhard Ebner, der verletzungsbedingt in die Kabine musste. Warum die Schiedsrichter in dieser Situation keine Strafe anzeigten oder den Videobeweis nutzten, bleibt wohl deren Geheimnis. Direkt aus dem Bully nach der Verletzungsunterbrechung zeigten die Schiedsrichter dann eine Strafe gegen die Joker an, und das beste Powerplay der Liga bewies, warum es diesen Namen verdient. David Stieler konnte in der 32. Minute einen Nachschuss zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor des ESVK unterbringen. Dem nicht genug, setzten die Niederbayern gleich noch einen drauf. Nach einem Fehlpass der Allgäuer in der eigenen Zone bedankte sich Tobias Lindberg und stellte sich frei vor Rihards Babulis, um den Spielstand binnen 39 Sekunden auf 2:1 zu ändern. In der Folge ließen sich die Kaufbeurer wieder zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Dadurch kamen die Landshuter zu einem weiteren Powerplay. Hier hatten die Joker mehrfach Glück und einen starken Rihards Babulis im Rücken, sodass der EVL nicht zu einem weiteren Treffer kam. So ging es dank des Landshuter Doppelschlags mit dem Spielstand von 2:1 zum zweiten Pausentee.

Der Schlussabschnitt ähnelte dem zweiten. Die Landshuter waren das bessere Team, und der ESVK versuchte, den Niederbayern mit viel Kampf und Einsatz entgegenzuwirken. Die Hausherren konnten jedoch nach einem Scheibenverlust der Joker in der Neutralen Zone zu einem schnellen Konter ansetzen, den Trevor Gooch in der 45. Minute mit seinem platzierten Schuss zum Spielstand von 3:1 vollendete.

Das Spiel beruhigte sich nach diesem Treffer etwas, und die Joker kamen auch wieder zu dem ein oder anderen guten Angriff. Insgesamt merkte man der Mannschaft jedoch das Fehlen des einen oder anderen Schlüsselspielers an. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Vincent Schlenker seinen ersten Treffer im Trikot des ESVK, und bei den Allgäuern keimte nochmals Hoffnung auf, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. Leider wurde diese Hoffnung schnell im Keim erstickt. Erneut war ein Scheibenverlust in der Neutralen Zone für einen Gegentreffer verantwortlich. Die daraus resultierende Zwei-auf-eins-Situation nutzte Tor Immo mit einem Direktschuss zum Spielstand von 4:2. Eine Minute später, als die Joker mit dem sechsten Feldspieler agierten, stellte Tobias Lindberg mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand von 5:2 her.

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Allgemein Sport

ESVK gegen den Tabellenführer: Viel Leidenschaft, viel Kampf aber leider keine Punkte

Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker

Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.

Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.

Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.

Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.

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Pflege ist Daseinsvorsorge: Schill fordert starke Lotsenstelle für Kaufbeuren

Oliver Schill (Oberbürgermeisterkandidat der Grünen) sowie Bettina Aernecke-Rottach (Leiterin des Heinzelmannstift Kaufbeuren) und Michael Feistl (1. Vorsitzender des Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V.) im Gespräch über die Zukunft der Pflege in Kaufbeuren

Unter dem Titel „Pflege im Fokus“ hatte Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill ins „Grüne Wohnzimmer“ eingeladen. Gemeinsam mit Bettina Aernecke-Rottach, Leiterin des Heinzelmannstift Kaufbeuren, und Michael Feistl vom Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu diskutierte er über die Zukunft der Pflege in Kaufbeuren.

Deutlich wurde: Die Herausforderungen sind groß. Zwar entstehen durch die Erweiterung der Hospitalstiftung im Gartenweg 15 neue Pflegeplätze, das ist ein wichtiger Schritt. Doch insbesondere bei der Kurzzeitpflege bleibt die Lage angespannt. Die Hospitalstiftung stellt drei feste Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es lediglich so genannte eingestreute Kurzzeitpflegeplätze. Diese Plätze werden quasi aus regulären Heimplätzen „abgezwackt“. Sie sind folglich nicht fix buchbar. Für Angehörige bedeutet das Unsicherheit und schwierige Planbarkeit.

Für Schill ist klar: „Pflege darf nicht zur Privatsache einzelner Familien werden. Sie ist Teil unserer kommunalen Daseinsvorsorge.“ Sein zentrales Anliegen ist deshalb der Aufbau einer starken Beratungs- und Lotsenstelle. Diese soll Pflegebedürftige und Angehörige durch das komplexe System aus Anträgen, Leistungen und Einrichtungen begleiten – niedrigschwellig, persönlich und verbindlich.

Vorbild ist für ihn der Landkreis Ostallgäu, wo Pflegelotsen Familien sogar zuhause beraten und konkret unterstützen. „Ein solches Angebot brauchen wir auch in Kaufbeuren“, so Schill. Ergänzend setzt er sich für vertraglich gesicherte Kurzzeitpflege-Kontingente, den Ausbau ambulanter und tagespflegerischer Angebote sowie eine Stärkung der Pflegeausbildung ein.

Sein Versprechen: „Niemand soll in Kaufbeuren daran scheitern, dass Pflege gebraucht wird, aber kein Platz zu finden ist.“

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Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Allgemein

Brand in Industriebetrieb in Neugablonz

Sechs Verletzte nach Feuer in Blockheizkraftwerk

Am Montagmittag ist es in einem Industriebetrieb am Schneekoppenweg in Neugablonz zu einem Brand gekommen. Gegen 13.08 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Germaringen und Pforzen alarmiert.

Feuer im Blockheizkraftwerk löst starke Rauchentwicklung aus

Auslöser der starken Rauchentwicklung war ein Feuer in einem Blockheizkraftwerk innerhalb des Betriebs. Die Einsatzkräfte konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen und löschen. Im Anschluss wurde das betroffene Gebäude sowie eine angrenzende Produktionshalle mit mehreren Drucklüftern entraucht. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen verhindert werden.

Mehrere Mitarbeiter verletzt

Insgesamt sechs Mitarbeiter erlitten nach ersten Angaben eine mögliche Rauchgasintoxikation. Zwei von ihnen wurden vorsorglich in ein Klinikum gebracht. Zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.

Umfangreicher Einsatz mit 54 Kräften

Der Einsatz dauerte 1 Stunde und 52 Minuten. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren mehrere Löschfahrzeuge, Drehleitern, ein Einsatzleitwagen sowie weitere Spezialfahrzeuge der alarmierten Feuerwehren.

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Allgemein

Investieren mit Herz: VR Bank Augsburg-Ostallgäu vereint finanzielle Rendite mit sozialem Engagement

Moritz Stigler, Vorstand der VR Bank: „Ich bin begeistert vom großen Erfolg der Aktion. Investieren und dabei auch an andere denken, ist durch und durch genossenschaftlich.“

Erneut hat das karitative Private-Label-Zertifikat, das die VR Bank Augsburg-Ostallgäu gemeinsam mit der DZ Bank Ende 2025 aufgelegt hat, für große Nachfrage bei den Kundinnen und Kunden gesorgt. Innerhalb weniger Tage wurde die Zeichnungssumme von rund 3 Millionen Euro erreicht und hat für strahlende Gesichter und große Dankbarkeit bei zwei Lebenshilfe-Ortsvereinen gesorgt.

Seit dem Jahr 2023 legt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu zusammen mit der DZ Bank jährlich ein karitatives Private-Label-Zertifikat auf. Das bisherige Gesamtvolumen dieses Zertifikats wurde im dritten Jahr aufgrund der großen Nachfrage von zunächst 1 Million Euro auf 3 Millionen Euro angehoben. Das Besondere an diesem Zertifikat: Pro 1.000 Euro, die Anlegerinnen und Anleger in das Zertifikat investieren, kommen 5 Euro gemeinnützigen Einrichtungen im Geschäftsgebiet der VR Bank zugute. Dabei verzichten die Banken auf einen Teil ihrer Vertriebsprovision. Bei der Neuauflage des Zertifikats wurden diesmal die Lebenshilfen Augsburg und Ostallgäu-Kaufbeuren ausgewählt, die sich nun über eine Gesamtunterstützung von 14.900 Euro freuen können.

Moritz Stigler, Vorstand der VR Bank, freut sich über die große Resonanz, die das karitative Zertifikat ausgelöst hat: „Ich bin begeistert vom großen Erfolg der Aktion. Investieren und dabei auch an andere denken, ist durch und durch genossenschaftlich,“ so Stigler. Sein Vorstandskollege Heinrich Stumpf fügt hinzu: „Wir beobachten bei unseren Kundinnen und Kunden ein ausgeprägtes Interesse an dieser Anlagemöglichkeit. Es ist schön zu sehen, dass damit erneut ein gemeinsamer Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region geleistet werden konnte.“

Da die Lebenshilfe-Ortsvereine seit vielen Jahren wichtige Hilfsangebote für Menschen mit Behinderung und ihre Familien bereitstellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Infrastruktur in der Region leisten, war die Entscheidung schnell gefallen, die Fördersumme zu gleichen Teilen an beide Organisationen aufzuteilen.

Für welche Projekte die Lebenshilfen die Beiträge aus dem karitativen Zertifikat einsetzen, steht bereits fest. „Mit einem neuen Kinderhaus soll im September 2026 auf dem Mehrgenerationencampus Kleeblatt im Kaufbeurer Ortsteil Neugablonz ein Ort entstehen, an dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam aufwachsen können. Die Unterstützung hilft uns konkret dabei, Räume, Materialien und Strukturen zu gestalten, in denen Vielfalt gelebt und Teilhabe möglich wird. Dafür danke ich Ihnen von Herzen“, so Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Auch Florian Vogg, Vorstand der Lebenshilfe Augsburg, bedankte sich herzlich für die Unterstützung und betonte: „Förderungen wie diese helfen uns dabei, bewährte Angebote abzusichern und dort weiterzuentwickeln, wo zusätzliche Spielräume notwendig sind. Sie ergänzen die öffentliche Finanzierung sinnvoll und ermöglichen es uns, weiterhin passgenau auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen, die wir begleiten. Die Brunnenschule Königsbrunn – ein privates Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – profitiert unmittelbar davon.“

Die Aktion verdeutlicht, wie durch partnerschaftliches Engagement von Wirtschaft, Kundschaft und sozialen Organisationen Verantwortung geteilt und soziale Teilhabe vor Ort nachhaltig gestärkt werden kann. So flossen in den Vorjahren die Förderbeiträge des Zertifikats an die DLRG im Bezirk Schwaben sowie an die Tafeln in Aichach und in Füssen.

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Allgemein Blaulicht Panorama

Rückblick auf ein engagiertes Vereinsjahr der Wasserwacht Kaufbeuren und Neugablonz

Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder

Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.

Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“

Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:

Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.

In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“

Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.

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Allgemein Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Klimagerechtigkeit im Fokus: Welche Rolle spielt der Faire Handel? Vortrag im Weltladen Kaufbeuren beleuchtet Folgen der Klimakrise

Donnerstag 19.02.2026 um 19:00 Uhr im Seminarraum des Weltladens. Anmeldung erbeten

Die fortschreitende Klimakrise bedroht Menschen weltweit – besonders stark im Globalen Süden. Extreme Wetterereignisse, längere Trockenzeiten und veränderte Regenzyklen treffen vor allem die Landwirtschaft. Für viele Kleinproduzent*innen geht es dabei um ihre Existenzgrundlage. Gerade in Ländern, die besonders von klimabedingten Schäden betroffen sind, brauchen Erzeuger*innen gezielte Unterstützung. Hier setzt der Faire Handel an.

Wie der Faire Handel unterstützen kann

Der Faire Handel stärkt Kleinproduzent*innen durch verlässliche Handelsbeziehungen und faire Preise. Zusätzliche Prämien ermöglichen Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden und gemeinschaftliche Projekte. So können Strukturen aufgebaut werden, die widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels sind. Klimagerechtigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, Verantwortung entlang globaler Lieferketten zu übernehmen.

Einladung zum Vortrag

Wie diese Unterstützung konkret aussieht und welchen Beitrag Verbraucher*innen leisten können, ist Thema eines Vortrags im Weltladen Kaufbeuren:

„Klimagerechtigkeit – der Faire Handel ein verlässlicher Partner“

📅 Donnerstag, 19. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren

Anmeldung im Laden oder telefonisch unter 08341 / 41815
oder per E-Mail an: bildung@weltladen-kaufbeuren.de

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Allgemein Panorama Verwaltung

Neue Fahrplanhefte für den Bus in Kaufbeuren und der Region

Jetzt als PDF zum Download und als gedruckte Version erhältlich

Die neuen Fahrplanhefte liegen ab sofort als PDF auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren bereit.

Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab dem 18. Februar 2026 im Service Zentrum Verkehr am Plärrer in Kaufbeuren gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Cent erhältlich.

Bereits seit Sommer 2025 gibt es mit der optimierten Linie 9 stündlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Neugablonz und dem Bahnhof. Durch den Fahrtverlauf via Innovapark und Gewerbepark Kaufbeuren ist damit auch eine attraktive Verbindung für Pendler entstanden. Im neuen Fahrplanheft liegt der Fahrplan dieser Linie erstmals im Druck vor.

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Allgemein Werbung Wirtschaft

Autoren live erleben: Drei Lesungen bei Thalia Kaufbeuren

Anzeige. Persönliche Geschichten, spannende Krimis und Lebensmut zwischen Buchseiten

In den kommenden Monaten bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Drei Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch. Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt.

Drei Termine, drei Bücher, drei Blickwinkel auf das Leben

26. Februar: Stephan Meier – „Riviera Express Bd. 4: Der Traum von Grimaldi“

Am 26. Februar um 19:30 Uhr nimmt Stephan Meier seine Zuhörer mit an die ligurische Küste. In seinem vierten Krimi rund um Commissario Gallo wird der Ermittler mit dem Tod eines alten Freundes konfrontiert – ein Fall, der persönlicher kaum sein könnte. Mediterrane Köstlichkeiten begleiten die spannungsgeladene Lesung in stimmungsvoller Atmosphäre. Eintritt: 13 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

26. März: Christine Thiele – „Mal eben leben – Trotz Krise“

Krisen machen keine Termine. Sie platzen rein und stellen alles auf den Kopf. Zwischen To-do-Listen, Familienchaos und Termindruck: Wann war deine letzte echte Pause? Am 26. März um 19:30 Uhr liest Christine Thiele aus ihrem Buch „Mal eben leben – Trotz Krise“. In zwölf kleinen Kapiteln – ihren „Kaffeepausen“ – vermittelt die Autorin alltagsnahe Impulse für mentale Gesundheit. Besonders in stressigen Phasen lädt das Buch dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Die Lesung verspricht eine Mischung aus Inspiration, Humor und ehrlicher Lebensrealität. Eintritt 10 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Veranstaltungsort & Tickets

Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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Allgemein Podcast

Podcast – Kaufbeuren wählt seinen OB: Claus Tenambergen im Gespräch mit allen OB-Kandidaten

Die Podcasts zur Kommunalwahl am 08. März 2026 in Kaufbeuren

Am 08. März 2026 ist Kommunalwahl in Kaufbeuren. In diesem Podcast-Format „Klar.Text – Kaufbeuren wählt seinen OB“ spricht Claus Tenambergen mit allen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Kaufbeuren: Stefan Bosse (Oberbürgermeister, CSU), Pascal Lechler (Stadtrat, SPD), Oliver Schill (2. Bürgermeister, Stadtrat, Grüne), Alexander Uhrle (Stadtrat, Kaufbeurer Initiative). Alle vier Gespräche (veröffentlicht in einzelnen Podcast-Ausgaben) folgten dem exakt gleichen Aufbau, denselben Themen und denselben Fragen. Kein Kandidat wusste vorab, was gefragt wird. Alle Podcasts wurden im engen zeitlichen Umfeld aufgezeichnet und zeitgleich veröffentlicht – damit sich niemand an Aussagen der Mitbewerber orientieren konnte. Ziel dieses Podcast ist es, verständliche Positionen und konkrete Ideen der Kandidaten zu erhalten, die den Wählerinnen und Wählern ein klares Bild vermitteln sollen.

Themen

  1. Kandidatencheck & öffentliche Wahrnehmung
    – Rückblick auf den AZ-Kandidatencheck
    – Kritik an Kuschelkurs, fehlenden Kontroversen und klaren Profilen
  2. Rückschau auf die letzten 6 Jahre
    – Bewertung der Stadtentwicklung
    – Eigene Rolle, Erfolge, Fehler und Versäumnisse
  3. Persönlichkeit & Führungsverständnis
    – Rolle, Verantwortung und Einfluss des Oberbürgermeisters
    – Abgrenzung zu den Mitbewerbern
    – Persönliche Schwerpunkte im Wahlkampf
  4. Zahlen, Fakten, Entscheidungen
    – Bevölkerungswachstum
    – Haushaltslage, Schlüsselzuweisungen & Investitionsbudget
    – Klinikum, Hallenbad, Kultur
  5. Altstadt
    – Zustand und Zukunft der Altstadt
    – Konkrete Konzepte und Verantwortlichkeiten
  6. Stadtmarketing & Tourismus
    – Image und Potenziale Kaufbeurens
    – Rolle Tagestourismus vs. Aufenthaltsqualität
    – Strukturen nach Auflösung von KFTS
  7. Wirtschaft & Gewerbeflächen
    – Gewerbesteuer, Schuldenlage, Wettbewerbsfähigkeit
    – Gewerbegebiete Im Hart Nord & Untere Au
    – Wirtschaftliche Gesamtstrategie
  8. Stadtteile & Vereine
    – Areal Fünfknopfturm,
    – Hirschzell Bärensee, Vereinsheim TSV Oberbeuren, Anlage Haken der SpVgg Kaufbeuren
    – Bürgerplatz, große Events in Neugablonz
  9. Wohnen, Bauen & Wohnungsmarkt
    – Aktuelle Wohnprojekte und Zahlen
    – Bezahlbarer Wohnraum & Zukunftsstrategie
  10. Schnellfragerunde: Lebensqualität & Zukunft
    – MVV-Beitritt & ÖPNV
    – Rad- und Fußwegekonzept
    – Kinderbetreuung & Kita-Ausbau
    – Digitalisierung & Bürokratieabbau
    – Bürgerbeteiligung
  11. Abschlussstatement
    – Warum sollte Kaufbeuren diesen Kandidaten zum OB wählen?

Produktion Claus Tenambergen
Januar 2026
Kaufbeuren
Alle Ausgaben: www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text-kaufbeuren-waehlt

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Allgemein Sport

Joker stoppen die Negativserie und holen mit viel Kampf und Leidenschaft einen Heimsieg gegen Landshut

6:4 Sieg im Derby: ist das die ersehnte Wende zum Aufwärtstrend?

Zum 44. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren den EV Landshut in der energie schwaben arena. Verletzungsbedingt fehlten Chef-Trainer Leif Carlsson am Dienstagabend Jere Laaksonen (Day to Day), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Dartagnan Joly. Dazu mussten auch Vincent Schlenker, Daniel Fießinger sowie kurzfristig auch noch Sami Blomqvist krankheitsbedingt passen. Florian Reinwald fehlte aufgrund der Rückreise vom der U19 Nationalmannschaft. Im Tor Stand Cody Porter.

Die Joker mussten dann auch sofort in der Partie einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Alexander Dersch konnte bereits nach wenigen Sekunden mit dem ersten Landshuter Torschuss den Spielstand auf 0:1 stellen. Aus der Halbposition überraschte er Cody Porter mit einem etwas verdeckten Schuss. Die Joker hielten jedoch gut dagegen und ließen sich vom frühen Gegentreffer nicht beindrucken. Ein erstes Powerplay nach vier Minuten nutzten die Wertachstädter durch Brent Radeke zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Deutsch-Kanadier wurde von Max Oswald freigespielt und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss durch die Beine von Jonas Langmann. Der ESVK konnte dann sogar in Führung gehen. Fabian Koziol, der kurzfristig für den ausgefallenen Sami Blomqvist in den Sturm rückte, überlistete Jonas Langmann mit einem Schuss aus spitzem Winkel und stellte den Spielstand somit auf 2:1 für seine Farben. Dem nicht genug, setzten die Joker noch einen oben drauf. Nikolaus Heigl traf nach schöner Vorarbeit von Philipp Krening aus kurzer Entfernung mit einem Tip-in zum 3:1 für die Allgäuer. In der Folge hatte der ESVK die Niederbayern gut im Griff, pennte dann aber in der 16. Minute, und Trevor Gooch konnte mit einem Alleingang auf 3:2 verkürzen. Im Anschluss war die Partie etwas wild. Zuerst lieferten sich Rio Kaiser und Jakob Mayenschein einen Fight, den der Kaufbeurer für sich entscheiden konnte. Nur wenige Augenblicke später mussten nochmals je ein Joker (Tyson McLellan) und ein Landshuter (Tor Immo) auf die Strafbank, was jedoch noch nicht das Ende der Strafenflut bedeutete. Dies wurde dann mit einer weiteren Strafe gegen den ESVK in Person von Klausi Heigl eingeläutet. Das anschließende Powerplay der Niederbayern konnten die Kaufbeurer mit etwas Glück und einem starken Cody Porter jedoch verteidigen, und so ging es mit dem Spielstand von 3:2 auch zum ersten Pausentee.

Die Nickligkeiten und viele Strafen sollten im zweiten Drittel immer wieder ein Thema sein. Nachdem sich Alexander Dersch in der 24. Minute zu zwei Fouls in Folge hinreißen ließ, konnten die Joker vier Minuten am Stück im Powerplay agieren und nutzten dies auch aus. Max Oswald erhöhte den Spielstand in der 25. Minute, nach Vorarbeit von Brent Radeke, mit einem Direktschuss in den linken Torwinkel auf 4:2. Im weiteren Überzahlspiel hatten die Allgäuer noch weitere Chancen auf einen fünften Treffer, der jedoch mit einem Mann mehr zunächst nicht gelingen wollte. Kaum waren die Landshuter wieder komplett, lag die Scheibe doch noch zum fünften ESVK-Treffer im Kasten. Tyson McLellan konnte die Scheibe auf kurzer Distanz nach einem Schuss von Alec Zawatsky zum Spielstand von 5:2 im Tor der Niederbayern unterbringen.

Die Bilder zum Spiel

In der 30. Minute wanderten dann wieder mehrere Spieler auf die Strafbank: Auf Seiten der Joker Max Oswald und Tyson McLellan, auf Seiten des EVL Seonwoo Park. Somit kamen die Gäste zu ihrem dritten Powerplay an diesem Abend, und auch dieses Mal konnten die Kaufbeurer einen Gegentreffer verhindern. Klausi Heigl hatte kurz nach dem überstandenen Unterzahlspiel die große Chance auf den sechsten Kaufbeurer Treffer liegen gelassen, und auf der Gegenseite markierte Jakob Mayenschein in der 34. Minute den dritten Treffer für die Landshuter und stellte den Spielstand somit auf 5:3. Kurz vor der Pause rettete Cody Porter nach einem Konter des EVL noch mit einer starken Parade und verhinderte so den Anschlusstreffer der Niederbayern. Der ESVK wirkte in den letzten Minuten des zweiten Drittels etwas unsortiert, was vielleicht auch daran lag, dass Max Oswald nach einer Strafe verletzt das Eis verlassen musste und auch Nico Appendino für ein paar Wechsel behandelt wurde und es somit Umstellungen in den Sturm- und Abwehrreihen gab.

Im Schlussabschnitt spielten die Joker die Partie sehr clever zu Ende. Man ließ sich auf keine unnötigen Nickligkeiten mehr ein, blieb von der Strafbank fern und schaute in der Offensive nur vorbei, wenn es kein Risiko gab. Mit der zwei Tore Führung im Nacken war das sicher auch eine gute Idee, vor allem da sich die Joker mit einem Konter in der 44. Minute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung erspielten. Philipp Krening schickte dabei Klausi Heigl zusammen mit Vadim Schreiner auf einen Zwei-auf-eins-Konter, und Letzterer traf trocken zum 6:3 über die Schulter von Jonas Langmann hinweg in die Maschen.

Die Landshuter versuchten in den letzten zehn Minuten immer wieder, mit schnellen Angriffen zum Torerfolg zu kommen, wurden dabei jedoch immer ungenauer und verzettelten sich auch zu oft in Einzelaktionen, was den Allgäuern sicher auch zugutekam. Trotz alledem verteidigte die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson stark im Verbund und erarbeitete sich von Wechsel zu Wechsel einen möglichen Sieg immer mehr. Zwei Minuten vor dem Ende konnten die Niederbayern den Spielstand nochmals verkürzen. Tobias Lindberg fälschte einen scharfen Pass direkt vor Cody Porter gekonnt zum 6:4 ab und machte das Spiel somit nochmals spannend. Dem ESVK war dieser Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen. Auch eine Strafe gegen Brent Raedeke 54 Sekunden vor dem Ende sollte daran nichts mehr ändern. Ein starker Auftritt der Joker, die insgesamt auf zehn Spieler verzichten mussten, aber dank der Hilfe des Kooperationspartners Red Bull München mit einem vollen Lineup auflaufen konnten.

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Allgemein Veranstaltung Wirtschaft

Jeden Mittwoch von 17-18 Uhr im Livestream: Martin und Benjamin Sandler beantworten Fragen rund um nachhaltige Heizungstechnik und energetische Sanierung

Fachwissen aus erster Hand – direkt nach Hause

Jeden Mittwoch ab 17 Uhr bietet die Firma Sandler Energie für Gebäude aus Kaufbeuren einen interaktiven Livestream an. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Antworten auf Fragen rund um nachhaltige Heiztechnik und energetische Sanierung. Das Format richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Planer sowie alle, die sich für moderne Energielösungen interessieren.

Im Gespräch mit den Heizungsexperten

Moderiert wird der Stream von den Geschäftsführern Benjamin und Martin Sandler, die sowohl technische Hintergründe verständlich erklären als auch auf individuelle Anliegen eingehen. Jeden Mittwoch stehen sie live Rede und Antwort – unkompliziert und ohne Anmeldung.

Einmal im Monat erweitert ein Spezialthema den Livestream um zusätzliche Perspektiven, etwa zu Fördermöglichkeiten, gesetzlichen Neuerungen oder innovativen Heizsystemen.

Nächster Termin: Mittwoch, 4. Februar 2026, um 16:55 Uhr

Der nächste Livestream findet am Mittwoch, den 4. Februar, statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.

Fragen stellen und Erinnerungen aktivieren

Fragen können direkt während der Sendung gestellt werden. Wer regelmäßig teilnehmen möchte, kann sich optional an den Livestream erinnern lassen – eine kurze E-Mail vor jeder Sendung genügt, um nichts zu verpassen. Das Angebot ist kostenfrei und ohne Registrierung zugänglich – eine Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen der Heizungsbranche verständlich erklärt zu bekommen.

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Allgemein

Infostände der CSU Kaufbeuren am 5.2. und am 7.2.2026 sowie auf der Bauplus

Gleichzeitig stellen sich die Stadtratskandidaten vor

Die CSU Kaufbeuren informiert vor der Kommunalwahl über ihr politisches Programm an Infoständen auf den Wochenmärkten. Gleichzeitig stellen sich die Stadtratskandidaten vor. Diese Woche finden Infostände statt in Kaufbeuren in der Altstadt am Donnerstag, 5.2.2026, von 9 bis 12 Uhr und am Samstag, 7.2., von 8 bis 12 Uhr in Neugablonz. An beiden Tagen wird Oberbürgermeister Stefan Bosse dabei sein und für Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.

Am Samstag, 7.2. und am Sonntag, 8.2., jeweils von 10-17 Uhr, wird die CSU mit einem Infostand auf der Bauplus-Messe in der Karthalle vertreten sein.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren.

Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Allgemein Fasching Veranstaltung

Faschingssamstag in ROMI’S Märzenburg mit OneManOrchestra

Der Mann, der zum Orchester wird

Die fünfte Jahreszeit lebt von Musik, Humor und Überraschungen. Inmitten bunter Umzüge und ausgelassener Feste sorgt ein außergewöhnlicher Künstler für Aufmerksamkeit: das „One-Man-Orchestra“. Hinter dem Namen steckt ein Musiker, der alleine spielt – und dabei klingt wie eine ganze Kapelle.

Samstag, 14.02.2026 um 11 Uhr in ROMI’S Märzenburg.

Eintritt frei. Reservierung unter 0152 53000875. Kostümierung erwünscht.

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Allgemein

Der ESVK unterliegt der DEG daheim mit 2:4

Der 41. Spieltag stand in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing die Düsseldorfer EG. Die Joker mussten neben den bekannten Verletzten auch auf Vincent Schlenker verzichten. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den EV Füssen im Einsatz. Pavel Nikitins spielte für die U20 und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Verloren wurde trotz beeindruckender Leistung vor 2.627 Zuschauern mit 2:4.

Die DEG kam mit viel Tempo in die Partie, was sich bereits nach vier Minuten auszahlte. Marco Münzenberger trieb die Scheibe über die blaue Linie und schlenzte direkt über die Stockhand von Cody Porter zum 0:1 ein. Die Joker wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen und hielten dagegen. Fabian Koziol schickte per Bandenpass Florian Reinwald auf die Reise. Dessen Pass in den Slot kam zu Dominik Groß, der sogleich abzog. Niklas Lunemann hielt zunächst, war dann aber gegen den Nachschuss zum Ausgleich von Fabian Koziol chancenlos. Die erste Strafzeit erhielt wenige Sekunden darauf Sami Blomqvist aufgrund eines Stockschlags. Kaufbeuren machte das Beste aus der Unterzahl und klärte mehrfach. Kurz nach der Unterzahlsituation schoss Kevin Maginot aufs Tor. Den Abpraller verwertete dann Kevin Norén zur 1:2-Führung. Die erste Strafzeit auf Seiten der Düsseldorfer erhielt Moritz Kukuk wegen Stockschlags. Die Joker konnten bis zum Ende des Drittels keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen und so ging es mit 40 Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die Pause.

Die Bilder Spiels

Ohne Tor aus der Überzahl ging es ins zweite Drittel. Die Partie wurde im zweiten Drittel hitzig. Angefangen bei Simon Thiel, der gegen Cody Porter nachstocherte und sich dann Bernhard Ebner gegenüber sah. Für eine Rangelei erhielten beide zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Fast direkt im Anschluss eine ähnliche Szene. Marco Münzenberger stocherte und, etwas überraschend, fuhr Jere Laaksonen hin. Wieder erhielten beide Spieler zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Hart war das Spiel auch weiterhin. Viele Checks wurden zu Ende gefahren und beide Mannschaften gaben sich wenig. Die nächste Strafzeit erhielt Sten Fischer wegen Beinstellens. Kaufbeuren konnte keinen Nutzen daraus ziehen. Weiter ging es mit einer Strafzeit gegen Joel Hofmann wegen Behinderung. Die Joker waren sehr nahe an einem Treffer dran, nachdem Tyson McLellan im Slot den Pass von Sami Blomqvist aufs Tor brachte. Niklas Lunemann begrub den Puck jedoch unter sich. Ähnlich lief es sogleich für die Gäste, als Nicolas Geitners Schuss im Netz zappelte, nach Videobeweis aber zurückgenommen wurde, da ein Düsseldorfer Spieler in Cody Porter reinfuhr. Kurz vor Schluss musste Rio Kaiser wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank, dann endete das Drittel mit 18 Sekunden Restüberzahl für die DEG.

Im letzten Drittel hatte zu Beginn Erik Bradford eine Top-Chance, die von Cody Porter souverän vereitelt wurde. Das Powerplay endete somit ohne Tor. Die nächste Chance hatte Dominik Groß, er kam aber nicht an Niklas Lunemann vorbei. Es war zu beobachten, dass beide Mannschaften diszipliniert agierten und die Hitze rausnahmen. Mitte des Drittels schickte Jere Laaksonen seinen Landsmann Sami Blomqvist auf die Reise, der von neben dem Düsseldorfer Kasten Vadim Schreiner im Slot fand. Dieser zog direkt ab und ließ den Puck zu seinem ersten Tor für den ESVK zum 2:2 im Netz zappeln. Wenige Minuten später fuhr Yushiroh Hirano um das Kaufbeurer Tor und passte quer durch den Slot an den langen Pfosten zu Kevin Orendorz, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinfallen musste. Zwei Minuten vor Ende erhielt Ture Linden eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker reagierten sofort, nahmen eine Auszeit und zogen Cody Porter für den sec

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Allgemein Wirtschaft

Sandler auf der BAUPLUS 2026 – Mit Innovationen Richtung Energiezukunft

Warum Heizen mehr ist als Technik: Sandler-Vorträge auf der Kaufbeurer Messe

Am 7. und 8. Februar 2026 ist die Firma Sandler – Energie für Gebäude KG mit eigenem Messestand auf der BAUPLUS Kaufbeuren vertreten. Neben zukunftsfähigen Heiztechnologien und individueller Beratung bietet das Unternehmen praxisnahe Fachvorträge – fundiert, verständlich und motivierend.

Nachhaltig handeln – verständlich erklärt

„Nachhaltiges Handeln bedeutet nicht automatisch Verzicht“, so Geschäftsführer Martin Sandler. Vielmehr gehe es um Orientierung, Verantwortung und selbstbestimmtes Entscheiden. Die vorgestellten Heizlösungen zielen auf CO₂-Neutralität bis 2045, Kosteneffizienz und mehr Unabhängigkeit.

Fachvorträge am Samstag, 07. Februar 2026

Vortragsraum 1:

  • 12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“
    🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
  • 14:00 Uhr – „Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG

Vortragsraum 2:

  • 16:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG

Fachvorträge am Sonntag, 08. Februar 2026

Vortragsraum 1:

  • 10:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
  • 12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“
    🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
  • 13:00 Uhr – Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG

Innovation im Fokus: Auszeichnung für ClimatePower

Die neu entwickelte Flächenheizung „ClimatePower“ von Sandler wurde auf der Internationalen Handwerksmesse 2025 mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen ausgezeichnet. Das System ist flexibel einsetzbar, effizient und ein starkes Beispiel für praktischen Klimaschutz im Gebäude.

Messe-Infos im Überblick

📍 Ort: Allgäu-Messezentrum Kaufbeuren, Daniel-Kohler-Str. 2
🗓️ Datum: 7. & 8. Februar 2026
🕙 Öffnungszeiten: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Die BAUPLUS bietet Besuchern aus der Region vielfältige Impulse rund ums Bauen, Sanieren, Wohnen und Modernisieren – mit Schwerpunkt auf Praxisnähe und regionaler Vernetzung.

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Allgemein Bildung Panorama Veranstaltung

Hoffnung schafft Klima: Kaufbeuren lädt zum Handeln ein. Start am 30. Januar mit einer Karikaturen-Ausstellung

Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026

Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?

Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.

Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.

„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung

Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.

Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.

Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“

Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:

🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe?
📅 30. Januar – 23. Februar 2026
📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren
🎟 Eintritt: frei
👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr
👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr

Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.

Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung

Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:

🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)

Januar

30.01.2026, 19:00 Uhr
📍 Stadtbücherei Kaufbeuren
Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“
👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler)
🎟 Eintritt frei

Februar

06.02.2026, 19:00 Uhr
📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren
Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“
Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten
✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de

09.02.2026, 19:00 Uhr
📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“
👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer
🎟 Eintritt frei

14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr
📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus
Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“
🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei)
🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de

23.02.2026, 18:30 Uhr
📍 Sparkassenpassage Kaufbeuren
Ökumenischer Gottesdienst
Gemeinsamer spiritueller Abschluss
🎟 Keine Anmeldung erforderlich

März

03.–09.03.2026
📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren
Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“
Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht

09.03.2026, 10:00 Uhr
📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren
Schüler*innen-Aktionstag
Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen

09.03.2026, 19:00 Uhr
📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
Escape Game für Klimaprofis
Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam
✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de

13.03.2026, 19:30 Uhr
📍 Filmburg Marktoberdorf
🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“
Film zur Umweltenzyklika Laudato si’
🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de

20.03.2026, 15:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren
🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“
👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter
🎟 Keine Anmeldung erforderlich

📌 Laufende & begleitende Angebote

  • Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.)
    📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
  • Lebensmittel-Aktion: „Verschwendung sichtbar machen“
    📍 V-Markt-Passage Kaufbeuren (Februar–März)
    Organisiert von AELF, Tafel, KEB
  • Fastengruppe „Was machen wir?“
    📅 15.01.–27.03.2026
    🧑 Leitung: Christiane Stricker
    ✉ Anmeldung: winfriedkorn@aol.com
  • Einzelgespräche & Seelsorgeangebote
    📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
    ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
  • Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche
    📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.)
    🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
  • Kunstprojekte mit Schulklassen
    📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026)
    Thema: „Schöpfung und Zukunft“

Warum dieses Projekt?

Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.

Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent:
Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung.
Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.

Ursprung der Ausstellung

Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104:
„Du erneuerst das Angesicht der Erde.“

Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.

Weitere Informationen & Programmübersicht:

👉 kaufbeuren-katholisch.de/hoffnung-schafft-klima

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Allgemein Blaulicht Politik

Rede von Oberst Milewski beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren 22.1.26


Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video

Die ungekürzte Rede

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,

als Standortältester und Kommandeur wünsche ich Ihnen für 2026 Gesundheit, Erfolg und ein hoffentlich friedliches Jahr!

Ich heiße ich Sie zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst herzlich im Offizierkasino willkommen. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir diesen Empfang wieder gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren ausrichten. Ich möchte zunächst, wie es beim Neujahrsempfang gute Sitte ist, stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen.
Zur Eröffnung begrüße ich unseren Oberbürgermeister Stefan Bosse in unserem Offizierkasino! Ein Ort, der Ihnen inzwischen auch privat bestens bekannt ist. Haben Sie doch erst im vergangenen Dezember hier im Großen Saal mit einer besonderen Großveranstaltung „vorgeübt“! Jetzt ist es amtlich: Meine herzlichen Glückwünsche zur Hochzeit gehen auch auf diesem Wege an Sie und Ihre Frau! Wir freuen uns, dass sie für diesen besonderen Anlass die Räumlichkeiten des Casinos gewählt haben.

Liebe Gäste, wie sie aus den vergangenen Neujahrempfängen wissen, komme ich an dieser Stelle kurz zum wichtigsten Nebenthema des heutigen abends:

Zum Eishockey und der Fortschreibung der gemeinsamen Eishockeygeschichte von OB Bosse und mir. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die geballte Aufmerksamkeit von 280 Gästen habe. Ich erlaube mir ihre Gedanken zu denken: „Na, was will er wohl sagen?“ … Das ist gerade jetzt ganz dünnes Eis! Deshalb rufe ich von ganzem Herzen: Lieber ESVK – alles Gute zum 80. Geburtstag!

Lassen Sie mich nun aber mit der Begrüßung fortfahren. Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren.

Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich herzlich den Abgeordneten für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke sowie den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen, Michael Schrodi.
Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler.

Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten, Wolfgang Eurisch aus der Gemeinde Biessenhofen und Johann Stich aus der Gemeinde Ruderatshofen.

Für die Geistlichkeit begrüße ich von der evangelischen Militärseelsorge, Militärpfarrerin Sandra Gassert, von der katholischen Militärseelsorge, Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Stadtpfarrer Bernhard Waltner und für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren, Pfarrer Jost Herrmann. Zudem begrüße ich von der Geistlichkeit Abt Michael Maier sowie die Frau Oberin Schwester Johanna vom Cresczentia Kloster.
Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Schulen, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Dr. Angela Lechner, vom Amtsgericht Kaufbeuren Direktor Robert Kriwanek, vom Finanzamt Kaufbeuren den Behördenleiter, Regierungsdirektor Wolfgang Kriegbaum, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Direktor Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann sowie für die Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeioberrat Markus Ziegler.

Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.

Zudem begrüße ich von der Bundeswehr vom hiesigen Bundeswehrdienstleistungszentrum, Regierungsoberamtsrat Ingo Ruf, von der Arztgruppe Kaufbeuren, Oberstabsarzt Dr. Sascha Hackl, vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme, Oberstleutnant Rüdiger Bieler, vom Instandsetzungszentrum 13, Oberstleutnant Bernd Herrmann, vom Deutschen Bundeswehrverband Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung und vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf.
Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.

Werte Damen und Herren,
Sie alle sind besondere Gäste bei uns! Danke, dass Sie erneut so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 280 Gäste zählen wir heute wieder und das freut mich sehr.

Sehr verehrte Gäste,
unser diesjähriger Neujahrempfang steht ganz im Zeichen unserer gelebten Verbundenheit! Deshalb haben sie im Eingangsbereich Edelweiße mit unserem Motto „Gemeinsam stark“ empfangen und tragen die Gelben Schleifen am Revers. Das Edelweiß symbolisiert in erster Linie unsere Verbundenheit zum Allgäu und die Freude in solch einer schönen Region Deutschlands arbeiten und wohnen zu dürfen. Aber nicht nur dies, darauf werde ich noch zurückkommen.
Die Gelbe Schleife hat ihre ganz eigene Geschichte: So heißt es in der US-Army Version des Liedes “She wore a yellow ribbon”, zu Deutsch: Sie trug eine Gelbe Schleife. Das Lied geht auf eine US-amerikanischen Sage des 19. Jahrhunderts zurück: Diese erzählt von einem Südstaatensoldat in Gefangenschaft, der seine Liebste in einem Brief darum bat, ein gelbes Band um einen Eichenbaum zu binden: Wenn sie ihn noch liebt, solle sie ihn damit bei seiner Rückkehr willkommen heißen. Und so geschah es: Als er nach Hause kam, wehten hunderte von gelben Bändern in den Ästen des alten Baumes. „Around her head she wore a yellow ribbon – She wore it for her soldier who was far far away.”

Unter dem Slogan „Support our Troops“ steht die Gelbe Schleife seit dem Ersten Weltkrieg in Kanada und seit dem Golfkrieg in den USA für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Soldaten.

Seit Beginn der frühen 1990er Jahre und den ersten Einsätzen der Bundeswehr symbolisiert sie Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten, die Tag für Tag ihren Dienst für unsere Sicherheit leisten. Viele Städte und Gemeinden führen Aktionen durch, wie das Anbringen der Gelben Schleifen an Ortsschildern und in Rathäusern, um ihre Unterstützung öffentlich zu zeigen. Die Schleifen stehen dabei aber auch für das gelebte Miteinander und das vertrauensvolle Zusammenwirken zwischen der Zivilgesellschaft und ihren Staatsbürgern in Uniform. So ist auch in unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren die Gelbe Schleife ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Wertschätzung und der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ verbinden uns im besten Sinne die gemeinsamen Werte: Einsatz, Verantwortung und Solidarität. In Kaufbeuren ist die Gelbe Schleife zu einem Symbol geworden, das zeigt: Wir stehen zusammen! Dies können Sie heute Nachmittag auch bildstark zeigen – nämlich im Traditionszimmer in unserer „Gelbe-Schleife-Fotoecke“. Als eine weitere schöne Erinnerung an den Neujahrsempfang können Sie die Fotos direkt mitnehmen!

„Gemeinsam stark“ können Sie mit uns am 2. April, also am Gründonnerstag, in Gedenken an die Opfer der Karfreitagsgefechte marschieren. Dann findet der sogenannte 16k3 Marsch statt. Am 2. April 2010 fielen drei Soldaten der Bundeswehr in einem Feuergefecht mit den Taliban in Afghanistan – weitere Kameraden wurden an diesem Tag schwer verletzt. Von den 10 Euro Marschgebühr kommen 8 Euro der „Soldaten- und Veteranenstiftung“, dem Verein „Krebskranke Kinder Mainz e.V.“ und der „Deutsche Wildtier Stiftung“ zu Gute. Das Informationsbanner zum 16k3 Marsch finden Sie hier im Großen Saal. Start wird am 2. April am Historischen Rathaus Kaufbeurens sein. Ich würde mich freuen, wenn auch sie sich mit ihre Gelben Schleifen als Ausdruck der Verbundenheit einreihen können! Herr Oberbürgermeister, ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!

„Gemeinsam stark“ waren wir auch 2025 mit unserem karitativen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“. Über 23.000 Euro konnten im vergangenen Jahr für soziale Einrichtungen und Projekte gespendet werden. Darunter waren der Hospizverein Ostallgäu, der AWO Kinderkarten Kaufbeuren, das Haus für Kinder Sankt Josef, das Jakob-Brucker-Gymnasium mit seinen Avatar-Robotern, die es kranken Kindern ermöglichen, zumindest digital am Schulleben teilzuhaben und die Behindertenwerkstätten Kaufbeuren,

denen damit der Kauf eine Montageständers für die Reparatur von Fahrrädern ermöglicht wurde. Am vergangenen Montag waren wir erst bei der Internatsstiftung St. Maria, um mit einem Spendenscheck von „Helfen macht Schule“ zu unterstützen. Die Internatsstiftung ermöglicht es unter anderem auch Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen dort ein zweites Zuhause zu finden sowie einen Schulabschluss absolvieren zu können. Liebe Schwester Johanna, besten Dank für Ihren herzlichen Empfang. An dieser Stelle möchte ich dem Bayerischen Roten Kreuz und dessen Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann ausdrücklich für die großzügige finanzielle Unterstützung für „Helfen macht Schule“ danken.

„Gemeinsam stark“ ist auch Ausdruck unseres Dankes an alle, die sich hier in Kaufbeuren für unser Gemeinwohl einsetzen – unabhängig von Beruf, Herkunft oder Status. Und es ist auch eine Verpflichtung, weiterhin offen und respektvoll in unserer Demokratie miteinander umzugehen.

Meine Damen und Herren, genau das – die Unabhängigkeit von Herkunft oder Status, also die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Freiheit und damit die Bedeutung der Demokratie bringen mich zu einem historischen Thema des vergangenen Jahres: 500 Jahre Bauernkriege hier im Allgäu!

Zu Beginn meiner Rede ging ich auf das Edelweiß als Symbol für das landschaftlich schöne Allgäu ein. Das Allgäu ist nicht nur ein schöner Platz zum Leben, sondern auch ein Ort, in dem bereits vor 500 Jahren freiheitlich gedacht wurde. Die Bauern-Aufstände waren Ausdruck des tiefen Wunsches nach Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Würde der Menschen. Die Bauern forderten ihre Rechte, stellten sich gegen eine ungerechte Herrschaft und kämpften für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt sein mögen. Ihre Forderungen wurden im März 1525 in zwölf Artikeln im nahegelegenen Memmingen niedergeschrieben. Als ein zentraler Punkt dabei war zu lesen: „Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass wir frei sind und frei sein wollen“. Bundespräsident Steinmeier betonte hierzu im März 2025 beim Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums: [ZITAT] „Dass wir es bleiben, frei bleiben, das liegt heute in unser aller Hand! Begegnen wir den Bedrohungen von Freiheit nicht mit Gleichgültigkeit. Die Freiheitsgeschichte, die hier von Memmingen ausging, verpflichtet uns: Das Erbe der Aufständischen von 1525, das dürfen wir niemals wieder aus der Hand geben! … Dass wir heute das verteidigen müssen, wofür damals vor 500 Jahren gekämpft wurde … denn wir erleben ja gerade, dass die freiheitliche Demokratie bedroht und angegriffen wird – im Innern wie von außen und mit einer Wucht, die viele von uns nicht für möglich gehalten hätten.“

270 Jahre nach den Bauernkriegen setzte Immanuel Kant einer Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert, die Stärke des Rechts entgegen. Kant sprach sich dafür aus, dass die Vernunft richten und das Völkerrecht sprechen solle.

Denn nur ein Rechtsstaat, in dem die Achtung eines jeden Individuums höchste Priorität hat, sei die höchstmögliche Garantie dafür, dass sich das Böse nicht Bahn bricht. Auch für Kant war Frieden kein natürlicher Zustand, auf den man sich einfach verlassen könne, vielmehr müsse er immer wieder neu gestiftet, gehütet und abgesichert werden, denn nichts sei so fragil und bedroht wie der Friede! Ist sein Befund nicht erschreckend aktuell?

Werte Gäste,
das Jahr 2025 stand neben 500 Jahren Bauerkrieg auch im Zeichen von 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird nicht mehr lange die Gelegenheit haben, weiterhin ihre Stimme zu erheben. So durften wir im Kaufbeurer Fliegerhorst im vergangenen Jahr eine Zeitzeugin begrüßen, was Sie auch der im Offizierheim ausliegenden Standortzeitung Adlerauge entnehmen können.

Ihr Name ist Renate Klieber, sie ist inzwischen 91 Jahre alt und kehrte nach sage und schreibe 80 Jahren zurück auf den Fliegerhorst, wo sie von 1937 bis 1945 als junges Mädchen mit ihrer Mutter lebte.

Ihr Vater war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Es war eine bewegende Begegnung, die in eindringlicher Erinnerung bleibt! Die Frau berichtete von einem System, das ihr als kleines Mädchen den Vater nahm. Ihre Mutter litt ein Leben lang am Verlust des Ehemanns. Für die ältere Dame stellte die Rückkehr auf den Fliegerhorst, eine späte, aber wichtige Vergangenheitsbewältigung dar.

Auf die Frage, was sie, als eine der letzten Zeitzeuginnen, der heutigen jungen Generation sagen möchte, antwortete sie: [ZITAT] „Nutzt euren Verstand, handelt mit Vernunft und mit logischem Denken. Kümmert euch um Politik und die Gesellschaft. Seid nicht nur Mitläufer. Wir müssen endlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir den späteren Generationen hinterlassen.“

Werte Gäste,
wir als Bundeswehr stehen für den Schutz unserer Gesellschaft und unseres Landes mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. So steht das neue Jahr 2026 für die Luftwaffe in einem besonderen Zeichen: Wir feiern 70 Jahre Luftwaffe – 70 Jahre Einsatz für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gerade im Jubiläumsjahr erkennen wir, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.

Die Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr heute stehen in einer Linie mit dem Mut und dem Gestaltungswillen, mit dem die Luftwaffe seit ihrer Aufstellung im Jahr 1956 verlässlich ihren Auftrag erfüllt.

Hier in Kaufbeuren leisten wir als Teil von Bundeswehr und Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, in dem wir Luftfahrzeugtechnisches Personal sowie Radar- und Munitionstechniker ausbilden. Neu ist hier die Ausbildung für Drohnenpiloten für Kleindrohnen, die am Standort in kürzester Zeit aufgenommen wurde. Ende 2025 kam es hier zu einem sehr erfolgreichen Audit durch unsere militärische Luftfahrtbehörde. Für das Jahr 2026 sind bereits 17 Lehrgänge geplant.

Zudem wird in 2026 eine neue Luftwaffen-Sicherungsstaffel im Fliegerhorst mit rund 140 Dienstposten aufgestellt. Neben einer Heimat für knapp 120 Reservisten werden rund 20 Dienstposten mit aktiven Soldaten aus dem diese Tage beginnenden Neuen Wehrdienst besetzt. Die Sicherungsstaffel ist ein Resultat aus der verschärften Bedrohungslage. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Bundeswehr noch konsequenter auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet. Russland könnte schon 2029 zu einem Angriff auf das NATO-Bündnisgebiet bereit sein. Die Verteidigung Deutschlands muss deshalb so schnell wie möglich gestärkt werden, um glaubhaft abzuschrecken.

Kaufbeuren hat Potential für substanzielle Beiträge zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Drohnenausbildung sowie das Herstellen der Aufnahmebereitschaft für die Sicherungsstaffel sind erste Schritte hierzu.

Damit wir auch als Bundeswehr hier am Standort weiterhin verlässlich und professionell unserem wachsenden Auftrag nachkommen können, ist das Fit-Machen der Ausbildungsinfrastruktur voll im Gange. Mit der Sanierung der ersten Unterkunftsgebäude, inklusive zeitgemäßem Betreuungs-WLAN und Moderner Ausbildungstechnologie wurde begonnen und stehen auch 2026 weiter im Fokus. Im Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sind in dieser Dekade zudem eine neue Feuerwache, eine moderne Heizungsanalage, ein neues Abwassersystem und ein neuer Außenzaun enthalten.
Ein großes Dankeschön geht dabei an die Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Frau Sonja Baumberger, für die hervorragende Zusammenarbeit.

Liebe Damen und Herren,
kommen wir doch nun noch zu etwas leichteren Themen: Ich nehme Sie noch einmal mit zur Musik: Wir begannen mit „Yellow Ribbon“ und kommen nun zu den Liedern „Gute Freunde, kann niemand trennen“ und „One moment in time“.

„Gute Freunde kann niemand trennen“ wird am 14. März im Kaufbeurer Stadtsaal erklingen. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sang der damalige Fliegerhorstchor erstmalig zusammen mit der Tänzelfest Knabenkapelle im Stadtsaal. Genau dort wird es zu einem Revival beim Frühjahrskonzert der Tänzelfest Knabenkapelle kommen.

„One moment in time“ ist das Lied unserer Fliegerhorstkapelle gleich nach meiner Rede. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! Für den Fliegerhorst und die Musiker der Kapelle stellt dieses Jubiläum in der Tat einen besonderen Moment dar, eben genau diesen „One moment in time“! Sie bereichert seit 1986 das Stadtleben in Kaufbeuren ungemein. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehören unter anderem das Tänzelfest, die Seniorenweihnacht, das Oktoberfest des Standorts und nicht zu vergessen: Die Christmette vor der Crescentia-Kapelle.

Aber auch außerhalb Kaufbeurens machte sich unsere Kapelle einen Namen, wie beispielsweise bei einem Konzert auf dem Nebelhorn, bei Soldatenwallfahrten ins Kloster Andechs bis hin im Kölner Dom. Die Dombesucher applaudierten begeistert und verewigten den Auftritt in zahlreichen Fotos und Videos.

Liebe Gäste, zum Abschluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang auf die Beine gestellt haben. Meinen herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement! Vielen Dank an das gesamte Planungsteam um die Projektverantwortlichen Hauptmann Dietmar Bassing, Hauptmann Peter Posselt, Stabsfeldwebel Christian Herschmann und Oberstabsgefreiter Pierre Bartusch, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle Weiteren, die diesen Empfang einmal mehr mit viel Herzblut erst möglich gemacht haben.

Ich möchte aber auch Ihnen allen, liebe Gäste, für ihren Einsatz danken – für Ihren Beitrag zum Gemeinwohl, für das Engagement in unserer Stadt und für die Unterstützung unserer Bundeswehr. Lassen Sie uns die Gelben Schleifen als Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders sehen, die uns täglich stärken. Denn gemeinsam sind wir stark – für eine offene, gerechte und sichere Gesellschaft! Gemeinsam stark, auch für Kaufbeuren. Um meine Rede mit dem ESVK und Eishockey zu beenden: Schließt die Reihen, kämpft weiter auch über die 80 Jahre hinweg. Erlauben sie mir noch einen kleinen Spoiler an dieser Stelle für 2026: Ende September wird im Fliegerhorst eine besondere Version des Klassikers „You‘ll never walk alone“ erklingen – wenn ich mich als Kommandeur von Ihnen in einem militärischen Appel verabschiede.

Die drei Gründungsmitglieder Klaus Reggel, Helmut Knall und Hans Block sind noch immer aktiv für die Fliegerhorstkapelle.

Und jetzt viel Freude mit unserer Fliegerhorstkapelle und ihrem Jubiläums-Musikstück „One moment in time“! Von den Gründungsmitgliedern sind der Leiter der Kapelle Klaus Reggel am Flügelhorn und Helmut Knall am Bariton. Zudem sind Hubert Hiemer und Andreas Müller am Tenorhorn, Jörg Rauhut am Schlagzeug, Wolfgang Birzle an der Tuba und Markus Metzner am Flügelhorn.

Herzlichen Dank!

Produktion Video
Fliegerhorst Kaufbeuren
Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd
Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren
Januar 2026

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Allgemein Sport

Auch im Geburtstagsspiel muss der ESVK eine Niederlage einstecken

Beeindruckende Choreografie der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte

Das Meisterschaftsspiel der DEL2 zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Kassel Huskies am Freitagabend war ein ganz besonderes. Am Tag zuvor vor genau 80 Jahren wurde der ESVK gegründet, was im Stadion gebührend gefeiert werden sollte. Schon deutlich vor dem zeitlich passenden Spielbeginn um 19:46 Uhr beeindruckten die Fans mit einem riesigen Fanmarsch aus der Innenstadt in Richtung energie schwaben arena. Direkt nach der Begrüßung wurde ein emotionales Video mit Geburtstagsgrüßen vieler Spieler, Trainer und prägender Figuren der letzten Jahre im Stadion abgespielt. Mit dabei waren unter anderem Heiner Römer, Daniel Oppolzer, Go Tanaka, Tyler Spurgeon, Didi Hegen und viele mehr. Anschließend folgten einige Worte von Gesellschafter Thomas Petrich, Vorstand Karlheinz Peukert und Ehrenpräsident Karl-Heinz Kielhorn. Zu guter Letzt gab es eine riesige Choreografie, vor allem der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte. Ganz unter dem Motto: „Von der guten alten Zeit bis heute und in Ewigkeit!“. Außerdem liefen die Spieler in rot-blauen Retrotrikots auf. Die Joker gingen mit folgenden Besonderheiten im Line-up in die Partie. Daniel Fießinger ersetzte Cody Porter im Tor. Außerdem fehlten neben Joe Cassetti, John Rogl, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly und Henri Kanninen zusätzlich Dominik Groß und Florian Reinwald. Der gebürtige Kaufbeurer Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München gab sein Debüt im ESVK-Trikot. Die Joker mussten sich vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 1:6 geschlagen geben.

Die Partie begann mit vom Jubiläumstrubel unbegeisterten Kassel Huskies. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Kaspars Daugavins eine Riesenmöglichkeit, einzunetzen. Daniel Fießinger stand aber gut gegen ihn und einige weitere Versuche der Gäste. Wenige Sekunden später schoss Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Tor. Der Puck prallte von Daniel Fießinger nach vorne, und Tyler Benson musste dann nur noch zum 0:1 ins halbleere Tor einschieben. Kassel machte anschließend das Spiel bis zur neunten Minute, als Hunter Garlent eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens erhielt. In Überzahl hielt Tyson McLellan eine fast verlorene Scheibe vor der blauen Linie und spielte mittig vor das Tor. Dort stand Brent Raedeke goldrichtig, umkurvte Alexander Pankraz im Tor, netzte zum 1:1-Ausgleich ein und ließ so die alte Kaufbeurer Torhymne erklingen. Eine Minute später kriegten sich Tyson McLellan und Maciej Rutkowski in die Haare, wobei letzterer den aktiveren Part übernahm. Max Kislinger schritt ein und zog den Kasseler von Tyson McLellan weg. Zum Unmut der Fans erhielten hierfür der Kasseler und beide Kaufbeurer zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Im Powerplay spielte Hunter Garlent mittig vor das Tor, wo Tristan Keck seinen Schläger reinhielt und dafür sorgte, dass der Puck zum 1:2 an Daniel Fießinger vorbeitrudelte. Das Spiel wurde anschließend ausgeglichener. Die Joker schafften es sogar, die Gäste in ihre eigene Zone zu drängen, und kamen zu einigen guten Torsituationen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es in die erste Pause, zu deren Ende Phase zwei der Kaufbeurer Choreo mit wehenden Flaggen und dem ESVK-Logo als Blockfahne folgte.

Bilder des Abends von Alex Winterholler

Der zweite Spielabschnitt startete mit Tempo seitens der Hausherren. Anschließend ging es eine Weile stetig hin und her. Nach einem Pass von Sami Blomqvist, den man fast schon als Halbfeldflanke betiteln muss, traf Brent Raedeke mit der Rückhand das Gestänge. Kassel konterte anschließend mehrmals, konnte sich aber nicht belohnen. Es folgte eine Strafzeit gegen Vincent Schlenker wegen Beinstellens. Die Joker hielten jedoch in Unterzahl die Box dicht, und Daniel Fießinger stand souverän, sodass kein Treffer erzielt wurde. In der 36. Minute spielte dann Tristan Keck mit viel Tempo Paul Mayer aus und scheiterte an Daniel Fießinger, der jedoch den Nachschuss zum 1:3 durch Hunter Garlent nicht mehr verhindern konnte. Es folgte noch dicker für den ESVK, denn wenige Sekunden später schlenzte Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Kaufbeurer Gehäuse. Vor dem Tor prallte der Puck von einem Spieler ab und landete direkt auf der Kelle von Yannik Valenti, der nur noch zum 1:4 einschieben musste. Anschließend gab es eine Strafzeit gegen Tyler Benson wegen Stockchecks. Die Joker hielten in Überzahl lange den Puck und schossen einige Male auf das Tor. Belohnen konnten sie sich aber nicht. Zehn Sekunden vor Ende des Drittels ereignete sich eine kuriose Szene, als zwei Spieler seitlich in Linesman Christoph Jürgens rutschten, der sich dabei verletzte, wodurch das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Der Offizielle konnte aber weitermachen.

Bilder des Abends von Benny Lahr

Im letzten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. In der 47. Minute erhielt Tyson McLellan eine kleine Strafzeit wegen hohen Stocks. Die Gäste brauchten nur wenige Sekunden, um ihre Führung nach zwei Schüssen von Tristan Keck und dem entscheidenden Nachschuss zum 1:5 durch Kaspars Daugavins auszubauen. Wenig später musste Luca Münzenberger wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Max Oswald und Yannik Burghart hatten im Powerplay drei sehr gute Torchancen, die Alexander Pankraz aber jeweils mit der Stockhand glänzend parierte. Direkt als Luca Münzenberger von der Strafbank kam, ertönte ein Pfiff, und Tyson McLellan musste wegen einer Behinderung Platz nehmen. Wieder in Überzahl ließen die Joker Tyler Benson viel Platz auf der linken Seite, den er nutzte, um per Schlenzer auf 1:6 zu erhöhen. Die Kaufbeurer Fans ließen sich nicht hängen und zeigten kurz vor Schluss noch einmal per wehenden Fahnen im gesamten Stadion ihren Support, auch über den Schlusspfiff hinaus.

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Allgemein

IG BAU ruft Dachdecker in Kaufbeuren zum Lohn-Check auf

Höherer Lohn für die „höchsten Jobs“ in Kaufbeuren: 16,60 Euro pro Stunde ist das neue „Dachdecker-Minimum“

Höherer Lohn für die „höchsten Jobs“ in Kaufbeuren: Für Dachdecker gibt es einen speziellen Mindestlohn. Und der geht jetzt im Januar nach oben: Wer seinen Gesellenbrief als Dachdecker in der Tasche hat, verdient ab sofort mindestens 16,60 Euro pro Stunde. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

„Dachdecker haben damit bei einem Vollzeitjob am Monatsende gut 100 Euro mehr in der Tasche“, sagt Michael Jäger von der IG BAU Schwaben. Auch der Mindestlohn für ungelernte Kräfte in den Dachdeckerbetrieben in Kaufbeuren steige: „Er liegt jetzt bei 14,96 Euro pro Stunde“, so der Bezirksvorsitzende Jäger.

Die IG BAU Schwaben ruft die Dachdecker in Kaufbeuren, die statt des Tariflohns lediglich den Mindestlohn verdienen, dazu auf, ihre Lohnabrechnung für den Januar zu kontrollieren. Die Gewerkschaft unterstützt sie dabei: 08 21 – 34 69 00 | augsburg@igbau.de. Für die kommenden beiden Jahre hat die Gewerkschaft bereits eine weitere Steigerung des Dachdecker-Mindestlohns am Verhandlungstisch durchgesetzt.

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Allgemein Sport

Bittere Derbyniederlage für die SG Kaufbeuren-Neugablonz

Sowohl Erste als auch Zweite unterliegen zum Jahresauftakt

Zum ersten Spiel der Bezirksoberliga-Rückrunde wartete auf die Kaufbeurer Handballer auswärts der TSV Landsberg. Das Hinspiel konnte bereits knapp gewonnen werden, am vergangenen Samstag sollten dann die nächsten zwei Punkte folgen.

Handball spielten aber zunächst nur die Gastgeber. Ein völlig verschlafener Start der Kaufbeurer brachte ihnen einen 9:3 Rückstand nach gerade einmal 11 gespielten Minuten ein. Symptomatisch dafür war eine dürftige Chancenverwertung im Angriff sowie eine inkonsequente Abwehr. So schaffte es die SG kaum, das Spiel der Landsberger zu unterbinden. Mit einer frühen Auszeit versuchte Trainer Milan Vučićević, die Weichen für den Rest des Spiels wieder richtig zu stellen.

Zunächst zeigte die Auszeit auch Wirkung und es gelang den Wertachstädtern, den Rückstand Stück für Stück zu verringern. In der 20. Spielminute war die SG dann auf 12:9 herangerückt. Während die Schwierigkeiten in der Abwehr immer noch bestanden, konnten die Gäste zu diesem Zeitpunkt wenigstens im Angriff punkten und das Spiel ging mit 18:14 in die Pause.

Aus der Kabine kamen aber dann die Hausherren wacher und schafften es, bis in der 38. Minute wieder auf 22:15 davonzuziehen. Bezeichnend war, dass die SG in dieser Phase knapp acht Minuten lang keinen Torerfolg erzielen konnte. Ein letztes Aufbäumen der Kaufbeurer ließ die Gäste nach 48 Minuten noch einmal auf 24:22 aufschließen, aber auch diese Hochphase konnte durch die Kaufbeurer nicht genutzt werden. Zum Ende hin spielten fast nur noch die Hausherren und konnten letztendlich einen verdienten 32:25-Sieg feiern.

Top-Torschützen waren von Landsberg Kai Roth (9) und von Kaufbeuren Konstantin Balkow (10).

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Wir haben heute einfach nicht die nötige Intensität mitgebracht. Erst nach 45 Minuten zeigten sich die ersten Ansätze, Abwehr zu spielen. Zudem haben wir einfach zu viele Chancen im Angriff vergeben. Wir müssen uns jetzt auf die kommenden Spiele konzentrieren, da sind einige harte Brocken dabei. Dann erwarte ich deutlich mehr Einsatz, als wir heute gezeigt haben!”

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger (3); Gellrich (4); Haggenmüller; Salzer (2); Spitschan (1); Kittner (2); Hohenreiter (1); Mohring; Seidel; Elstner; Balkow (10); Bartel (2);

Im zweiten SG-Derby des Wochenendes musste sich die zweite Mannschaft gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf knapp mit 33:29 geschlagen geben. Trotz einer kurzen Bank zeigten die Kaufbeurer zur Zufriedenheit ihres Trainers Christian Schelb einen starken Kampf, der leider am Ende nicht belohnt wurde. Die Zweite residiert damit weiter auf dem fünften Tabellenplatz.

Denkbar knapp ging auch das Spiel der bisher glücklosen C-Jugend beim SC Wörthsee aus. Die Kaufbeurer unterlagen beim Tabellensechsten mit 25:24.

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Allgemein

Wahlkampfauftakt mit Kabarett, Tanz und Lasershow im Stadtsaal: CSU Kaufbeuren stellt am 12.01. Kandidaten und OB-Programm vor

Auftakt zur Kommunalwahl 2026 mit Bürgerveranstaltung

Der CSU-Ortsverband Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein zum Wahlkampfauftakt am Montag, 12. Januar 2026, um 19 Uhr in den Stadtsaal.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die 40 CSU-Stadtratskandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl vorgestellt. Die Gäste erwartet ein unterhaltsames Programm mit politischem Kabarett von Wolfgang Krebs, einem Auftritt der Tänzerinnen der Ballettakademie König-Sräga sowie einer spektakulären Lasershow von den Teckilis.

Oberbürgermeister Stefan Bosse wird zudem sein Programm für die Jahre 2026-2032 vorstellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren, vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren

Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Allgemein Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Januar und Februar in Kaufbeuren und Umgebung

Wie Wintergemüse, Bewegung und Ernährung den Alltag bereichern können

Mit Beginn des neuen Jahres lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren gemeinsam mit seinen Partnern alle Interessierten ab 55 Jahren zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen ein. Ziel ist es, mit Genuss, Bewegung und Information den Alltag bewusster und gesünder zu gestalten.

Das Programm reicht von Kochpraxis über Bewegung bis hin zu Vorträgen zur Knochengesundheit und Herzernährung – praxisnah und alltagsorientiert.

Kochen für den kleinen Haushalt: Wintergemüse kreativ nutzen

Wenn sich der Alltag verändert – etwa, weil die Kinder aus dem Haus sind – stellt sich oft auch die Frage nach neuen Kochgewohnheiten.
Die Kochpraxis „Wintergemüse mal anders!“ zeigt, wie sich mit etwas Planung und Kreativität im kleinen Haushalt gesunde und abwechslungsreiche Gerichte zubereiten lassen.

Termine und Orte:

  • Freitag, 23. Januar 2026 | 16:30–19:30 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
  • Donnerstag, 29. Januar 2026 | 17:30–20:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe)

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos, ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für Lebensmittel wird vor Ort erhoben.
Bitte bringen Sie Schürze, Geschirrtuch und Behälter für Reste mit.

Anmeldung bis spätestens:

  • 19.01.2026 (für Kaufbeuren)
  • 26.01.2026 (für Buchloe)

Bewegung im Alltag: Kleine Schritte mit großer Wirkung

Bewegung ist keine Frage des Alters. In der Veranstaltung „Im Alltag mehr bewegen“ zeigt Jana Wintergerst, wie mit einfachen Mitteln körperliche Fitness und geistige Frische erhalten bleiben können – ganz ohne sportliche Höchstleistungen.

Termin:

  • Donnerstag, 05. Februar 2026 | 17:30–19:00 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1

Hinweis:
Bitte bequeme Kleidung, Sportschuhe, Handtuch und Getränk mitbringen.
Anmeldung bis: 02.02.2026

„Knochenstark essen – mitten im Leben“

Mit dem Älterwerden verändert sich auch die Knochengesundheit. Der Vortrag von Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg gibt Einblicke, wie Ernährung mit Calcium und Bewegung präventiv wirken können.

Termin:

  • Dienstag, 10. Februar 2026 | 17:00–18:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe)

Anmeldung bis: 05.02.2026

„Herzgesund leben, bewusst genießen“

Eine herzfreundliche Ernährung ist kein Verzicht, sondern bewusster Genuss. Anja Müller vermittelt alltagstaugliche Empfehlungen, um das Herz zu stärken und gleichzeitig genussvoll zu essen.

Termin:

  • Donnerstag, 26. Februar 2026 | 16:30–18:00 Uhr
    – Mehrgenerationenhaus „Mitanand“, Roßhaupten, Hauptstraße 10
    (Kooperationspartner: Mehrgenerationenhaus Roßhaupten)

Anmeldung bis: 23.02.2026


ℹ️ Weitere Infos & Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind Teil des Netzwerks „Generation 55plus“.
Das komplette Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website:
🔗 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung

Für telefonische Auskünfte: 📞 08341 9002-0
Oder per E-Mail an: 📧 poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Allgemein Sport

Joker können nicht mehr gewinnen. Erneute Niederlage macht die Lage immer bedrohlicher

2.448 Zuschauer sehen in der energie schwaben arena eine knappe, aber verdiente Niederlage gegen Bad Nauheim

Der 25. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim stand in der energie schwaben arena an. Die Joker mussten weiterhin auf John Rogl, Joe Cassetti, D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist und Max Kislinger verzichten. Zu allem Überfluss fehlte zusätzlich noch Henri Kanninen krankheitsbedingt. Dafür rückte Pavel Nikitins zu seinem DEL2-Debüt in die Mannschaft. Der ESV Kaufbeuren musste sich am Ende vor 2.448 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben.

Der erste Spielabschnitt startete denkbar schlecht für die Hausherren. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es das erste Mal im rot-gelben Kasten, nachdem Davis Koch hinter dem Tor in den Slot zu Jordan Hickmott abgab und dieser per Direktschuss das 1:0 erzielte. Wenig später sollte es auch schon die erste Strafe geben. Justin MacPherson erhielt sie wegen eines Stockchecks. Das Powerplay brachte den Jokern allerdings nichts ein und so folgte ein langer Schlagabtausch beider Mannschaften mit Vorteilen für die Gäste. In der 14. Spielminute traf Fabian Koziol von der blauen Linie in das Kreuzeck, allerdings ertönte kurz zuvor ein Pfiff, da Max Oswald an der Bande seinen Gegenspieler behinderte und dafür eine kleine Strafzeit erhielt. Der Treffer zählte folglich nicht. Das anschließende Powerplay sollte sich für den EC Bad Nauheim nicht lohnen. Kurz bevor es in die Kabinen ging, erhielt Xaver Tippmann eine kleine Strafe wegen eines Stockschlags, und so sollten die Gäste mit 38 Sekunden in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten.

In besagter rot-gelber Überzahl brachten die Joker den Puck gefährlich in den Slot, sodass dieser von Gerald Kuhn im Tor abprallte. Nutznießer dieser Situation war Alec Zawatsky, der am schnellsten reagierte und den Puck zum 1:1 über die Linie bugsierte. Wenig später wurde es unschön, als Christopher Fischer an der Bande Max Oswald im Gesicht traf, wofür der Bad Nauheimer fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf erhielt. Die Joker fanden in Überzahl überhaupt nicht in die Formation. Die Gäste klärten mehrfach, und zu allem Überfluss musste Tyson McLellan mit knapp zwei Minuten Restüberzahl seinerseits wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox. Wieder in Gleichzahl konterten die Gäste nach einem Fehlpass der Hausherren in Person von Taylor Vause. Der Kanadier fand in der Mitte Sebastian Bengtsson, der Cody Porter zum 1:2 umkurvte. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen den ESVK. Max Hadraschek musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Tyson McLellan alleine vor Gerald Kuhn die Möglichkeit, auf Gleichstand zu stellen, traf aber nur den Querbalken. Wenig später folgte ein Schlagschuss von Paul Mayer von der blauen Linie, welcher abgefälscht gegen den Pfosten schlug. Es gab anschließend eine kleine Strafe gegen Xaver Tippmann wegen Haltens. Die Joker konnten ihre Überzahl aber erneut nicht nutzen, und so ging es in die zweite Pause.

Die Bilder des Spiels

Der dritte Spielabschnitt startete recht verhalten von beiden Teams, jedoch kamen beide zu ihren Chancen. Es ging eine Weile hin und her, ehe Paul Mayer in der Offensivzone clever die Mitte mit seinem Laufweg öffnete und den einlaufenden Jonny Tychonick bediente. Der Kanadier schlenzte den Puck zum 2:2 ein. Nach der Powerbreak wurde der ESV Kaufbeuren immer stärker. Die Gäste hatten allerdings weiterhin etwas entgegenzusetzen. Justin MacPherson schlenzte von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und fand am langen Pfosten Jordan Hickmott, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinhalten musste. Vier Minuten vor Ende erhielt erneut Xaver Tippmann eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, dem ESVK aber gelang im Powerplay kein Treffer mehr. Dazu mussten die dann auch noch eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern hinnhemen. Das Ziehen des Torwarts brachte dann auch nicht mehr den gewünschten Lucky Punch, und so mussten sich die Joker mit 2:3 geschlagen geben.

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Allgemein Podcast

Der neue Klar.Text Business Podcast: Wolfgang Groß, Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ – Family Store Neugablonz

Der Business-Podcast für starke Unternehmen vor Ort. Gastgeber: Claus Tenambergen

In dieser Folge spricht Claus Tenambergen mit Wolfgang Groß, Mitgründer und langjährigem Geschäftsführer der Hilfsorganisation humedica und Gründer der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in Kaufbeuren-Neugablonz, der er sich seit seinem Ruhestand 2019 mit voller Kraft widmet. Im Mittelpunkt stehen konkrete Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen, Begegnung statt Anonymität und neue Perspektiven für Menschen mit herausfordernden Biografien. Ein besonderer Blick gilt dem Family Store in der Hüttenstraße in Neugablonz – dem Second-Hand-Laden der Stiftung, der weit mehr ist als ein Geschäft: Generationenhaus, sozialer Treffpunkt, Ort der Nachhaltigkeit und Anlaufstelle für Menschen mit wenig Geld. Eine Folge über Verantwortung, Haltung – und darüber, wie Nächstenliebe im Alltag ganz praktisch aussieht.

Klar.Text Business – Der Podcast für starke Unternehmen vor Ort

Klar.Text Business bringt die Geschichten hinter erfolgreichen Unternehmen aus der Region auf den Punkt. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Unternehmerinnen und Unternehmern über ihre Ideen, Werte, Produkte und die Menschen, die alles möglich machen. Echt, nahbar und inspirierend – Klar.Text Business zeigt, was lokale Wirtschaft bewegt.

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Allgemein Blaulicht Kinder Panorama

Kreisverkehrswacht Kaufbeuren ehrt Schulweghelfer für ihren wertvollen Einsatz

Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder

Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“

Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.

In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.

Mitmachen und Sicherheit schenken!

Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.

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Allgemein

Die Spielvereinigung Kaufbeuren e.V. freut sich über eine bedeutende Unterstützung der Sparkasse Allgäu

Mit einer Spende von 2.500 Euro wird die wichtige Nachwuchsarbeit des Vereins weiter gefördert und nachhaltig gestärkt

Im Stadion am Berliner Platz überreichten Angelo Picierro sowie Michael Sambeth aus dem Marketing der Sparkasse Allgäu den symbolischen Spendenscheck persönlich.

Von Seiten der Spielvereinigung waren Vorstand Herr Siebert, Jugendleiter Herr Grundei und Kleinfeldkoordinator Herr Scherer anwesend – begleitet von engagierten Trainern und jungen Nachwuchsspielern. „Unsere Jugend ist das Herz der Spielvereinigung – dank solcher Unterstützung können wir ihnen weiterhin beste Bedingungen bieten, um sich sportlich und persönlich zu entfalten“, betonte Vorstand Siebert im Rahmen der Übergabe.

Die Sparkasse Allgäu bekräftigte dabei ihr langjähriges regionales Engagement und die enge Partnerschaft mit dem traditionsreichen Kaufbeurer Verein. Diese Zusammenarbeit steht nicht nur für sportliche Förderung, sondern auch für gelebte Werte: Teamgeist, Gemeinschaft und Chancen für die Zukunft junger Menschen. Mit großer Freude und strahlenden Gesichtern nahmen die Kinder und Jugendlichen den Spendenscheck entgegen – ein Augenblick, der Motivation und Begeisterung für den weiteren sportlichen Weg weckte.

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Allgemein Tourismus Verwaltung

Nach 41 Jahren: Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. wird aufgelöst

Mitglieder votieren einstimmig für die Übergabe der Aufgaben an die Stadt – der Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. stellt seine Arbeit zum Jahresende ein

Am Abend des 15. Dezember 2025 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. statt. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Zukunft des Vereins. Rund 20 anwesende Mitglieder stimmten einstimmig für einen klaren Schritt – die Aufgaben des Vereins werden an die Stadt übergeben, die Vereinsarbeit endet zum 31. Dezember 2025.

Der langjährige Vorsitzende Ulf Jäkel führte mit sichtlich bewegter Stimme durch die Sitzung. Er blickte auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, würdigte die Entwicklung des Vereins und erklärte nochmals die Hintergründe. Die Mitglieder dankten ihm für seinen langjährigen Einsatz.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach den Beteiligten seinen Dank aus: „Es ist viel entstanden. Ich möchte Danke sagen – an Ulf Jäkel, an alle Vorstandsmitglieder, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die vielen Ehrenamtlichen. Es ist ein großer Schritt. Die Stadtverwaltung wird den Weg weiter gestalten – aber es sind große Fußstapfen, in die wir treten.“

Hintergrund: Warum der Verein seine Arbeit einstellt

Die Entscheidung folgt einer längeren strukturellen Entwicklung. Bereits im Sommer 2025 hatte Ulf Jäkel in einem Interview offen über die Herausforderungen gesprochen:

  • Finanzielle Lage: Die städtischen Zuschüsse laufen zum Jahresende aus. Ein Weiterbetrieb ohne öffentliche Mittel wäre nicht möglich.
  • Gestiegene Anforderungen: Die Organisation von Veranstaltungen ist mit zunehmenden Sicherheitsauflagen und rechtlicher Verantwortung verbunden. Für ein rein ehrenamtlich geführtes Gremium ist das kaum noch tragbar.
  • Strukturelle Überschneidungen: Viele Aufgaben des Vereins wurden bereits durch städtische Mitarbeitende übernommen – auch das Personal der Tourist-Info ist bereits bei der Stadt angestellt.

Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, die bisherige Vereinsstruktur zu beenden – bei gleichzeitiger Fortführung aller wesentlichen Aufgaben durch die Stadtverwaltung.

Was sich ändert – und was bleibt

Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Stadt Kaufbeuren unter dem bestehenden Namen „Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing“ die bisherigen Tätigkeiten in neuer Struktur. Künftig ist die Abteilung „Kommunikation, Stadtmarketing und ÖPNV“ unter Leitung von Tobias Müller verantwortlich.

Für Bürgerinnen und Bürger bleibt vieles vertraut:

  • Die Tourist-Info bleibt am gewohnten Ort.
  • Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bleiben dieselben.
  • Veranstaltungen, Messeauftritte und Tourismusangebote werden nahtlos weitergeführt.

Ziel ist es, durch die städtische Trägerschaft für mehr Kontinuität, Rechtssicherheit und Zukunftsfähigkeit zu sorgen.

Ein Blick zurück: 41 Jahre Engagement für Kaufbeuren

Seit der Gründung 1983 – zunächst als Verkehrsverein – hat sich viel getan. Ulf Jäkel, seit Jahrzehnten prägende Figur im Stadtmarketing, erinnert sich: „Es war keine Entscheidung gegen etwas – sondern für die Zukunft.“

In den 2000er-Jahren wurde aus dem Verein ein modernes Stadtmarketinginstrument. Die Zahl der Übernachtungen stieg deutlich, die Veranstaltungsformate wurden vielfältiger, die Innenstadt erlebte durch zahlreiche Maßnahmen eine Belebung. „Wir haben uns nie auf Erreichtem ausgeruht – sondern immer geschaut, was der Stadt wirklich hilft“, so Jäkel.

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Allgemein Wirtschaft

Neue berufliche Perspektiven bei der AXA Geschäftsstelle Alex Koller: Zwei spannende Stellenangebote in Kaufbeuren und Diedorf

Verstärkung gesucht: Versicherungskaufmann/-frau (m/w/d) und Mitarbeiter Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen & Finanzen

Die AXA Geschäftsstelle Alex Koller erweitert ihr Team und bietet zwei Positionen an den Standorten Kaufbeuren und Diedorf:

Gesucht werden eine Versicherungskaufmann/-frau (m/w/d) für den Innen- oder Außendienst sowie eine Mitarbeiter*in Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen und Finanzen. Beide Stellen sind in Teil- oder Vollzeit möglich, auch eine selbstständige Tätigkeit wird angeboten.

Wünschenswert sind Erfahrung im Versicherungsbereich, Kundenorientierung und Teamfähigkeit. AXA Koller bietet flexible Arbeitszeiten, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und attraktive Vergütung.

Weitere Informationen:
wir-sind-kaufbeuren.de/jobs/versicherungskaufmann-frau-m-w-d
wir-sind-kaufbeuren.de/jobs/mitarbeiter-vertrieb-m-w-d-im-aussendienst-fuer-versicherungen-finanzen

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Allgemein Politik

Bündnis Zukunft Kaufbeuren: Liste zur Stadtratswahl zugelassen – jetzt müssen zum Antreten Unterstützerunterschriften gesammelt werden

Am Samstag, den 13.12.2025 sind die Stadtratskandidaten des BZKf von 8.30 bis 12.00 Uhr am Neugablonzer Wochenmarkt

Die Stadtratswahl 2026 verspricht spannend zu werden. Mit dem Bündnis Zukunft Kaufbeuren tritt eine neue überparteiliche Gruppierung an. Der Vorsitzende Dr. Thomas Jahn erhielt nun eine positive Nachricht von der Stadt Kaufbeuren: „Wir freuen uns, dass der städtische Wahlleiter unsere neue Liste Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) zur Stadtratswahl am 8. März 2026 zugelassen jetzt. Jetzt benötigen wir, um zur Stadtratswahl antreten zu können noch 215 Unterstützerunterschriften,“ so Jahn.

Die Teams von Bündnis Zukunft Kaufbeuren sind daher aktuell fleißig in Kaufbeuren und Neugablonz unterwegs, um für einen Eintrag in die Unterschriftenliste zu werben. Diese Listen liegen im Bürgerbüro im Rathaus-Neubau (Am Graben 3) und im Bürgerbüro Neugablonz (Bürgerstraße 2) aus. Mit dem Reisepass oder dem Personalausweis können sich alle in Kaufbeuren wahlberechtigten Bürger zu folgenden Zeiten in die Liste zur Unterstützung des Bündnis Zukunft Kaufbeuren eintragen:

Bürgerbüro Kaufbeuren, Am Graben 3: Montag: 08 – 12 / 13 – 16 Uhr; Dienstag, Mittwoch: 08 – 12 Uhr; Donnerstag: 08 – 12 / 14 – 16 Uhr; Freitag: 08 – 12 Uhr

Bürgerbüro Neugablonz, Bürgerstraße 2: Montag: 08 – 12 Uhr / 14 – 18 Uhr; Dienstag – Freitag: 08 – 12 Uhr.

Am Freitag, den 12.12.2025, um 18:00 Uhr findet im Gasthaus Rose, Obstmarkt 2 in Kaufbeuren der Stammtisch des neuen Bündnisses unter dem Motto: „Jetzt red i“ statt. Die Stadtratskandidaten des Bündnis Zukunft Kaufbeuren stehen Rede und Antwort. Dieser Stammtisch findet anschließend jeden Freitag ab 18.00 Uhr jeweils im Gasthaus Rose statt.

Am Samstag, den 13.12.2025 sind die Stadtratskandidaten des BZKf von 8.30 bis 12.00 Uhr am Neugablonzer Wochenmarkt, gegenüber dem Café Am Markt.

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Allgemein Veranstaltung Weihnachten

Heute am Mittwoch startet der Kolping Weihnachtsmarkt – von 15 bis 20 Uhr

Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit

Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.

An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen

Handgemachtes und Kreatives

Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.

Kulinarisches aus aller Welt

Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.

Süßes für die Kleinen

Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.

Adventsprogramm & neue Räume

Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.

Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.

Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.

📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025
🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

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Allgemein Sport

Herren der SG Kaufbeuren-Neugablonz lassen einen Punkt gegen Isar-Loisach liegen

Letzter Heimspieltag mit voller Halle in Neugablonz

Der letzte Heimspieltag in diesem Jahr in Kaufbeuren hielt viel Handball für die Fans der SG Kaufbeuren/Neugablonz bereit. Weibliche B-Jugend und D-Jugend sowie männliche C-Jugend und Herren 1 standen in der Turnerstraße auf der Platte.

Die Herren gingen dabei, zumindest hinsichtlich der Ausgangsposition in der Bezirksoberliga-Tabelle, als Favorit ins Spiel. Den besseren Start erwischten aber die Wolfratshausener. Nach knapp sechs Minuten lag die SG mit 2:4 hinten. Schnell zeigte sich, dass die Abwehr, die in den vergangenen Spielen Erfolgsgarant war, nicht wirklich ins Spiel fand. Auch im Angriff leistete man sich einige Unkonzentriertheiten.

Dennoch konnten die Kaufbeurer schnell ausgleichen und nach 17 Minuten mit 10:8 in Führung gehen. Wie auch schon im letzten Spiel zeigte Nils Hipper im Tor eine starke Leistung und konnte die Angriffe der HSG immer wieder stoppen. Bis zur Halbzeit gelang es der SG, die Wolfratshausener auf Abstand zu halten. Mit einem Halbzeitstand von 16:13 ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit lief das Spiel zunächst ausgeglichen weiter. Eine Verbesserung des Abwehrspiels der SG stellte sich nicht ein. Auch in der zweiten Halbzeit war es zu einfach, die Verteidigung der Kaufbeurer zu überwinden. Mit einem Drei-Tore-Lauf zum 20:20 nach gut 40 gespielten Minuten glich die HSG Isar-Loisach dann das erste Mal seit der 15. Spielminute wieder aus und konnte in der 50. Minute sogar mit 22:24 in Führung gehen.

Dann mobilisierten die Kaufbeurer Herren noch ihre letzten Reserven und konnten mit vier Toren in vier Minuten, unterstützt von weiteren starken Paraden ihres Keepers, auf 28:25 davonziehen. Der Sieg schien der SG sicher, da die Gegner der HSG nach einer Strafe die letzten Minuten des Spiels fast komplett in Unterzahl spielen mussten. Es kam jedoch anders. Der SG kam in diesen letzten Minuten jegliche Ruhe abhanden und das Team leistete sich einige Fehler, die von den Wolfratshausenern gnadenlos ausgenutzt wurden. Acht Sekunden vor Schluss netzten diese dann zum 28:28-Endstand ein. Die Kaufbeurer geben damit einen sicher geglaubten Sieg ab, retten aber noch einen Punkt im letzten Spiel der Hinrunde. Die SG verabschiedet sich auf dem vorübergehend achten Platz in die Winterpause.

Co-Trainer Kuba Mrklas fasst zusammen: “So unterschiedlich können sich Unentschieden anfühlen. Letzte Woche gegen Gröbenzell haben wir es wie einen Sieg gefeiert, heute fühlt es sich eher nach einem verlorenen Punkt an. Wir haben als Mannschaft in den letzten vier Spielen vier Punkte geholt, die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir müssen jetzt die Pause nutzen und weiter an uns arbeiten. In der Rückrunde liegt viel Handball vor uns.”

Für die SG waren im Einsatz: Hipper; Horend; (beide Tor) Heil 1; Gellrich 7; Haggenmüller 4; Glas; Salzer 1; Kittner 1; Hohenreiter 2; Dömsödi 1; Seidel; Elstner; Balkow 10; Tinfissi; Bartel 1;

Im Vorfeld des Herrenspiels waren in Neugablonz noch einige Jugendmannschaften aktiv. Den Anfang machte die weibliche D-Jugend, die mit einem 27:26 gegen Gilching nun weiter den ersten Platz der Bezirksklasse Nord-West belegt. In der Bezirksoberliga musste die weibliche B-Jugend gegen ihre Gegnerinnen aus Scheyern eine ärgerliche 26:35-Niederlage einstecken. Für die männliche C-Jugend war im Duell gegen Waltenhofen nichts zu holen. Sie mussten sich mit 30:39 geschlagen geben.

Für die Anfängermannschaft der E-Jugend stand auswärts das letzte Turnier der Hinrunde in der Winterrunde an. Mit den erfolgreichen Spielen zeigten sich die Trainer Rob Uhlir, Marc Keller und Ben Scherbaum mehr als zufrieden. Den verdienten Lohn für den Handball-Einsatz der Kids gab es dann bei der Siegerehrung durch den Nikolaus.

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Allgemein Veranstaltung Weihnachten

Weihnachtsstimmung mit Herz: Der Kolping Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore am 10.12. und 11.12.25

Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit

Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.

An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen

Handgemachtes und Kreatives

Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.

Kulinarisches aus aller Welt

Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.

Süßes für die Kleinen

Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.

Adventsprogramm & neue Räume

Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.

Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.

Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.

📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025
🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

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Allgemein

Gemeinsam durch den Dezember: Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell

Von Adventsfenster bis Silvesterabend – die Termine im Überblick

Aktuelle Termine aus Hirschzell

Das Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell lädt im Dezember zu mehreren Veranstaltungen ein, die Gemeinschaft, Musik und festliche Stimmung in den Mittelpunkt stellen. Nachfolgend eine Übersicht der bevorstehenden Termine.

Frühschoppen am Sonntag

Sonntag, 14.12.2025, ab 10:00 Uhr

Ein geselliges Beisammensein bei Getränken und Gesprächen erwartet die Gäste beim traditionellen Frühschoppen. Eine gute Gelegenheit, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

Aufkircher Saitenmusik: Musikalischer Nachmittag (entfällt!)

Montag, 15.12.2025, 15:00–18:00 Uhr (entfällt)

Freunde der alpenländischen Volksmusik können sich auf einen stimmungsvollen Nachmittag mit der Aufkircher Saitenmusik freuen. Eine Veranstaltung zum Innehalten in der Vorweihnachtszeit.

Adventsfenster: „Hirschzell leuchtet“

Mittwoch, 17.12.2025, 17:30–19:30 Uhr

Das Dorfgemeinschaftshaus lädt ein zum festlich gestalteten Adventsfenster. Neben weihnachtlicher Blasmusik wird auch ein liebevoll dekoriertes Fenster zu sehen sein. Der Abend steht ganz im Zeichen von Licht, Musik und Nachbarschaft.

Gemeinsamer Jahresausklang: Silvesterabend

Mittwoch, 31.12.2025, ab 20:00 Uhr

Zum Jahreswechsel wird gemeinsam gefeiert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt – jedoch wird um Essensvorbestellung bis spätestens 20.12.2025 gebeten. Ein Abend für alle, die den Jahreswechsel in geselliger Runde verbringen möchten.

Weitere Veranstaltungen und Informationen

Alle aktuellen Termine sowie Details zu kommenden Veranstaltungen sind auf der Homepage des Dorfgemeinschaftshauses Sonne einsehbar. Dort finden Interessierte auch Hinweise zu geplanten Angeboten im neuen Jahr. 👉 Zur Veranstaltungsseite

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Allgemein Veranstaltung Weihnachten

Weihnachtsstimmung mit Herz: Der Kolping Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore am 10.12. und 11.12.25

Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit

Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.

An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen

Handgemachtes und Kreatives

Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.

Kulinarisches aus aller Welt

Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.

Süßes für die Kleinen

Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.

Adventsprogramm & neue Räume

Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.

Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.

Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.

📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025
🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

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