Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren; Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Study Nurse Manuela Merz, Chefärztin Dr. Enikö Berkes und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou.
Die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen erfordert höchste fachliche Expertise, modernste Medizin und ein eng abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen. Die Zertifizierung als gynäkologisches Krebszentrum bestätigt die Qualität der Frauenklinik am Klinikum Kaufbeuren nun auch offiziell.
„Wir sind sehr glücklich, dass mit dieser Zertifizierung nun die hohe Qualität unserer onkologischen Versorgung bestätigt wird“, betont Privatdozentin Dr. Enikö Berkes. Die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Kaufbeuren führt aus, dass diese Anerkennung zugleich Ansporn ist, die Strukturen und Abläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Wir arbeiten immer mit dem Ziel, unseren Patientinnen in einer oft belastenden Lebenssituation die bestmögliche Versorgung zu bieten.“
Im Rahmen der anspruchsvollen Zertifizierung wurden sämtliche Versorgungsprozesse umfassend überprüft – von der Diagnostik über die operative und medikamentöse Therapie bis hin zur Nachsorge. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Gynäkologie, Allgemeinchirurgie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie, Palliativmedizin sowie Psychoonkologie und Pflege arbeiten eng verzahnt zusammen. Alle Behandlungsentscheidungen werden interdisziplinär im so genannten Tumorboard getroffen – immer individuell auf die einzelne Patientin angepasst
Operative Expertise und moderne Behandlungsmethoden
Ein zentraler Bestandteil der gynäkologischen Krebsbehandlung ist die operative Behandlung. Hier verfügt die Kaufbeurer Frauenklinik über besondere Expertise: Berkes zählt als zertifizierte MIC-III-Chirurgin zu einem kleinen Kreis hochqualifizierter Operateurinnen in Deutschland mit ausgewiesener Erfahrung in komplexen minimalinvasiven Eingriffen.
„Minimalinvasive Verfahren, die konventionelle Laparoskopie und die robotisch assistierte Operationstechniken können für viele Patientinnen mit weniger Schmerzen, geringerer Belastung und einer schnelleren Erholung verbunden sein“, erklärt Berkes, die Leiterin des Gynäkolgischen Krebszentrums. „Entscheidend ist jedoch immer, welches Verfahren medizinisch sinnvoll und onkologisch sicher ist.“
Teamleistung als Schlüssel zur bestmöglichen Versorgung
Die Zertifizierung sei zugleich eine Anerkennung der Leistung des gesamten Teams, betont die Chefärztin. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir gemeinsam eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleisten. Ein Krebszentrum lebt von eingespielten Strukturen, hoher fachlicher Kompetenz und einem starken Miteinander“ Unter der fachlichen Mitverantwortung der leitenden Oberärztin und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou wurden klare Behandlungswege, enge Betreuungskonzepte und eine kontinuierliche Qualitätssicherung etabliert.
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