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Angriff aus dem Netz

Wer die Möglichkeiten und Risiken digitaler Medien kennt, kann sich besser vor Cybermobbing schützen. Urhebervermerk: © AOK

Cybermobbing

Digitale Medien spielen im Alltag vieler Jugendlicher eine große Rolle. Doch was für viele Austausch, Unterhaltung und Teilhabe bedeutet, kann durch Cybermobbing schnell zum Problem werden. „Mobbing und Cybermobbing beeinträchtigen junge Menschen meist massiv in ihrem psychosozialen Wohlbefinden“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Laut Deutschem Schulbarometer 2025/26 der Robert Bosch Stiftung sind bundesweit 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler mindestens einmal im Monat davon betroffen. Für das Schulbarometer hat die Stiftung 1.507 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren sowie je ein Elternteil befragt.

Generell bedeutet Mobbing, dass meist mehrere Personen einen anderen Menschen belästigen, bedrängen, diffamieren, lächerlich machen und quälen. „Beim Cybermobbing geschieht dies online, zum Beispiel per E-Mail, in Chat-Gruppen, in den sozialen Medien oder in Online-Foren“, so Susanne Hasel. Neben verbalen Angriffen kommen auch herabsetzende Fotos und Videos zum Einsatz, die häufig bearbeitet und verfälscht sind. Die digitale Umgebung verstärkt die Wirkung zusätzlich, da Inhalte gespeichert, schnell weitergeleitet und nur schwer vollständig gelöscht werden können.

Cybermobbing gefährdet die Gesundheit

Für die Betroffenen ist Cybermobbing eine Tortur: Die andauernden Angriffe schwächen ihr Selbstvertrauen, verursachen Selbstzweifel und viele ziehen sich zurück. „Cybermobbing kann einen Menschen langfristig krank machen und verschiedene Symptome hervorrufen“, so Susanne Hasel. Neben körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Herzklopfen oder Kopfschmerzen können auch ernsthafte Krankheiten wie etwa Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.

Cybermobbing wirksam vorbeugen

Das Risiko von Cybermobbing lässt sich senken. Generell gilt, mit sensiblen Daten sparsam umzugehen. „Je mehr man preisgibt, desto angreifbarer macht man sich“, so Susanne Hasel. Wer auf Online-Plattformen unterwegs ist, sollte Freundschaftsanfragen gründlich prüfen und nur gute Bekannte aus dem realen Leben akzeptieren. Dazu gehört, private Daten wie Adresse, Handynummer oder Mailadresse mit Klarnamen nur mit echten Freunden zu teilen, das Gleiche trifft auf Fotos und Videos zu. Wenn Nutzerinnen und Nutzer beleidigende oder unangemessene Inhalte schicken, kann man sie blockieren und beim Betreiber der Website melden. „Der digitale Raum ist nicht rechtsfrei: Wer sich massiv beleidigt, bedroht oder in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt, hat die Möglichkeit, eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen“, so Susanne Hasel.

AOK unterstützt Berufsschule vor Ort

Die AOK fördert das für Berufsschulen kostenfreie Präventionsprogramm „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ des Bündnis gegen Cybermobbing e.V. Vor Kurzem vermittelte das Bündnis auch an der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf den Lehrkräften praxisnahes Wissen über die Dynamik digitaler Gewalt, rechtliche Rahmenbedingungen und die Erhöhung der Handlungssicherheit in der Prävention und Intervention. Zudem unterstützte ein Expertenteam die Berufsschülerinnen und Berufsschüler mit einem Workshop. Dort lernten sie, sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen und online respektvoll zu kommunizieren. Ziel der Schulungen ist, einen nachhaltigen Kulturwandel an der Schule zu initiieren, der von der Schulleitung über das Lehrpersonal bis hin zu den Auszubildenden und ihren Eltern reicht. Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es bei Susanne Hasel von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu über susanne.hasel@by.aok.de oder der Rufnummer 08341/431-140.

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Gesundheit Tourismus

Gut vorbereitet in einen erholsamen Urlaub

Wer in ferne Länder reist, tut gut daran, sich über eventuell nötige Reiseimpfungen zu informieren. Urhebervermerk: © PantherMedia / Kanghyejin

Krankenversicherung und Impfungen planen

Wer genügend Zeit für die Vorbereitungen einplant, startet entspannter in den Urlaub. „Aus gesundheitlicher Sicht ist es günstig, sich rechtzeitig um notwendige Impfungen und die Reiseapotheke zu kümmern, damit man den Urlaub sicher und gesund genießen kann“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu und ergänzt: „Geht eine Reise ins Ausland, ist es wichtig, nicht nur an gültige Ausweise oder Visa zu denken, sondern auch an einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz.“

Krankenversicherung und Impfungen planen

Für Reisen außerhalb Europas ist eine private Auslandsreise-Krankenversicherung ein Muss. Mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) hat man im Urlaub Krankenversicherungsschutz in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Großbritannien und Nordirland sowie in der Schweiz. Auch in Nordmazedonien, Montenegro und Serbien kann die Karte verwendet werden. Für Urlaub in Bosnien-Herzegowina, der Türkei oder in Tunesien benötigen Versicherte einen Auslandskrankenschein ihrer Krankenkasse. Wer im Urlaub akut erkrankt oder sich verletzt, erhält dann alle medizinisch notwendigen Leistungen, die nicht warten können, bis man wieder zuhause ist. Doch Mehrkosten, die über die gesetzlichen Vertragssätze hinausgehen, kann nur eine private Zusatzversicherung absichern. Dazu gehören vor allem die Kosten bei einem notwendigen Krankenrücktransport oder hohe Selbstbeteiligungen bei einer privatärztlichen Behandlung im Ausland. „Für manche Länder und Regionen gibt es Impfempfehlungen, die über die im Inland hinausgehen“, so Bernd Ruppert. Auswärtiges Amt und Robert Koch-Institut informieren auf ihren Internetseiten über notwendige Impfungen. Da manche Immunisierungen Zeit benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten, beginnt man mit dem Impfen am besten schon einige Wochen vor der Abreise.

Sonnenschutz und Medikamente checken

„Es ist sinnvoll, neben ausreichend Sonnenschutz auch Mittel gegen allergische Reaktionen und Insektenstiche zu besorgen und einzupacken“, rät Bernd Ruppert. Doch in eine sorgfältig zusammengestellte Reiseapotheke gehören weitere Standardmittel, etwa gegen Schmerzen, Fieber oder Magen-Darm-Beschwerden, sowie alle individuell benötigten Medikamente. „Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, überprüft am besten seine Vorräte rechtzeitig vor der Abreise und nimmt alles Nötige von zuhause mit“, sagt Bernd Ruppert. Vor allem chronisch Erkrankte sollten ausreichend Vorrat mitführen, möglichst ergänzt durch einen kleinen Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Situationen.

Im Internet:

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Gesundheit Top

Gewinnerin des AOK-Quartalsgewinnspiels kommt aus Obergünzburg

Gutscheinübergabe durch AOK-Mitarbeiterin Carola Proksch an die Gewinnerin Brigitte Hartmannsberger. Bild: Carola Proksch

Hauptgewinn: Indoor-Cycling-Rad

Freude bei Brigitte Hartmannsberger aus Obergünzburg: Sie ist die glückliche Gewinnerin des Quartalsgewinnspiels der AOK Bayern. Als Hauptpreis erhält sie ein hochwertiges Indoor-Cycling-Rad, das ihr ermöglicht, flexibel und unabhängig von Wetter und Jahreszeit etwas für ihre Fitness zu tun – direkt von zu Hause aus.

Im Rahmen einer symbolischen Übergabe überreichte AOK-Mitarbeiterin Carola Proksch den Gutschein an die Gewinnerin. Damit möchte die AOK einen Beitrag leisten, dass Brigitte Hartmannsberger aktiv bleibt und ihre Gesundheit nachhaltig stärkt.

„Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden. Wir freuen uns, Frau Hartmannsberger mit diesem Gewinn zu unterstützen“, so Carola Proksch.

Mit vielen Aktionen setzt die AOK fortlaufend Impulse für einen gesunden Lebensstil in der Region.

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Gesundheit Verwaltung

AOK vereinfacht Zugang zur elektronischen Patientenakte

Der Zugang zur ePA ist ab sofort noch einfacher. Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband/AdobeStock-Marcel

Digitalisierung

Die AOK bietet ab sofort einen neuen, rein digitalen Zugangsweg zur elektronischen Patientenakte „AOK Mein Leben“ an. Versicherte können sich jetzt auch per Personalausweis oder Reisepass und Smartphone für den Zugang identifizieren – ohne Verwendung einer PIN oder Vor-Ort-Identifikation in einer Postfiliale. Das von der gematik als Nationale Agentur für Digitale Medizin zugelassene Verfahren ergänzt die bisherigen Zugangsmöglichkeiten zur elektronischen Patientenakte (ePA) der AOK.

Um das neue Verfahren nutzen zu können, braucht man einen Personalausweis oder Reisepass mit ePass-Funktion. Alle deutschen Reisepässe und alle ab August 2021 ausgestellten Personalausweise sind mit dieser Funktion ausgestattet. Zudem ist die kostenlos downloadbare Nect Wallet-App erforderlich. Das Verfahren wird über die AOK Ident-App gestartet, die interessierte Versicherte direkt zur Nect Wallet-App führt. Anschließend beginnt der Identifikationsprozess, in dem zunächst das Ausweisdokument fotografiert werden muss. Anschließend werden die auf dem Ausweis-Chip gespeicherten Daten ausgelesen und die Identität des Versicherten per Selfie-Video bestätigt. „Der große Vorteil der neuen Identifikation ist, dass sie rein digital abgewickelt werden kann, aber trotzdem höchste Sicherheitsstandards erfüllt“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Im Unterschied zu den anderen Identifikationsverfahren braucht man weder eine PIN für die Gesundheitskarte noch für den Personalausweis. Auch der Gang in eine Postfiliale ist nicht erforderlich. Versicherte können die Identifikation somit direkt und ortsunabhängig durchführen. So können wir die Hürden für den Zugang zur ePA deutlich absenken.“

Die ePA kommt an

Die elektronische Patientenakte ist seit Anfang 2025 für alle AOK-Versicherten und für die Versicherten anderer gesetzlicher Krankenkassen angelegt worden, sofern sie keinen Widerspruch dagegen eingelegt haben. Seit 1. Oktober 2025 sind die Arztpraxen zur Befüllung der ePA verpflichtet, auch Kliniken speisen zunehmend Dokumente und Befunde in die Akte ein. Im Schnitt werden laut gematik wöchentlich mehr als 22 Millionen Abrufe von Medikationslisten verzeichnet. Insgesamt haben Behandelnde mittlerweile mehr als 120 Millionen Dokumente wie Befunde, Laborberichte oder Arztbriefe in die ePAs der Versicherten eingestellt. „Auch Versicherte, die sich nicht selbst in ihre Akte einloggen, können von der ePA profitieren“, so Bernd Ruppert. Denn hier werden auch ohne aktive Nutzung der Versicherten medizinische Dokumente und Informationen gebündelt, die für die Behandlung benötigt werden. Sofern die Versicherten der Nutzung nicht widersprechen, können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte auf diese Informationen zugreifen. „Auf diese Weise trägt die ePA zur besseren Vernetzung und schnelleren Information der behandelnden Ärztinnen und Ärzte bei“, ergänzt Bernd Ruppert.

Neben dem neuen Identifikationsverfahren über die Nect Wallet-App stehen AOK-Versicherten drei weitere Zugangsmöglichkeiten zur Identifizierung zur Verfügung. Dies sind die Identifikation per eID, also durch Scannen eines Ausweisdokuments mittels NFC-Verfahren und Eingabe der PIN zum Ausweisdokument, die Identifikation mittels elektronischer Gesundheitskarte (eGK) und dazugehöriger PIN über ein NFC-fähiges Smartphone oder die Identifikation über eine Postfiliale.

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Bildung Gesundheit Jugend

GemüseAckerdemie

Bild: Susanne Hasel AOK; Radieschen-Ernte der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Pfronten

Unterricht an der frischen Luft

Säen, Pflanzen und Jäten stehen an der Mittelschule in Pfronten derzeit regelmäßig auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b nehmen am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie teil und bewirtschaften von April bis Oktober ihr eigenes Gemüsefeld. „Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen auf praktische und anschauliche Weise zu vermitteln, wo unsere Lebensmittel herkommen und warum gesunde Ernährung wichtig ist“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, die das Programm finanziell fördert. Die Schulkinder bauen derzeit zahlreiche verschiedene Gemüsearten an. Aktuell stand gerade die zweite Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und erfahren dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Saskia Planert, Klassenlehrerin der Mittelschule Pfronten.

 

Nachhaltig und praxisnah

Die Kinder lernen die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion kennen. Die Mädchen und Buben pflanzen und pflegen das Gemüse nicht nur, sondern ernten und verarbeiten es auch. „Selbstverständlich sollen die Kinder von ihrer Ernte auch     profitieren und so wird das Gemüse auch gemeinsam zubereitet und gegessen “, so Susanne Hasel. Die Kinder erleben damit unmittelbar, wie schmackhaft und gesund frisches Gemüse ist. Im Vorfeld wurden die Lehrkräfte geschult und mit umfangreichem Bildungsmaterial für den Unterricht ausgestattet. Die sogenannten 20 Bildungsbausteine vermitteln Wissen rund um das praktische Ackern und weiterführende Themen der Nachhaltigkeit. „Durch den hohen Praxisbezug werden nicht nur das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, sondern auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert“, so Saskia Planert.

 

Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat, im zehnten Jahr und schickt bereits die 323. Schule aufs Feld. In diesem Jahr nehmen rund 7.400 Schülerinnen und Schüler in Bayern am Programm teil und kümmern sich um mehr als 10.300 m² Ackerfläche. Insgesamt haben seit 2017 bayernweit über 25.600 Kinder ihr eigenes Gemüse angebaut und um die 19.300 Quadratmeter Ackerfläche bewirtschaftet.

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Bildung Gesundheit Soziales

Qualifizierungskurs Hospizbegleitung 2027

Frau Stegmann

Zeit schenken – Leben berühren

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2027 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.

Der Kurs startet im Februar 2027. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben. Interessierte können sich bei Blicklicht melden: 08341-9602952 oder info@blicklicht.org

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im Juni

Netzwerk Junge Eltern/Familie

Im Juni bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Vom Brei zum Familientisch

Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen. Und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können, welche Lebensmittel sich gut eignen und auf welche Sie am Anfang noch verzichten sollten. Außerdem lernen Sie die Ernährungspyramide als hilfreiches und praxistaugliches Modell kennen.

Damit der Übergang entspannt gelingt, ist es wichtig, das natürliche Essverhalten Ihres Kindes zu kennen und zu fördern. Informationen und Tipps hierzu runden die Veranstaltung ab.

• Freitag, 26.06.2026

• 09:00 – 10:30 Uhr

• Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin

• ONLINE-Kurs

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu

• Anmeldeschluss: 25.06.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Home-page: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit Senioren Soziales

Wenn die Hitze zur Belastung wird

Das Angebot der Hitzeschutzraum ist in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt

Hitzeschutzraum im Family Center Neugablonz wieder geöffnet – Stiftung hofft auf Nachahmer in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen

Neugablonz 23. Juni 2026. Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion hat in den vergangenen Tagen erstmals ihren Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz geöffnet. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die während heißer Sommertage einen kühlen und geschützten Aufenthaltsort suchen.

Aktuelle Öffnungszeiten und Kontakt

Wegen der anhaltenden extremen Hitze ist der Hitzeschutzraum in dieser Woche wieder täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus soll der Raum künftig immer dann geöffnet werden, wenn der Deutsche Wetterdienst Hitzewarnungen für Kaufbeuren und Umgebung ausgibt.

Wer unsicher ist, ob der Hitzeschutzraum geöffnet ist, kann gerne telefonisch unter 0151-71993474 oder per E-Mail an w.gross@nia-stiftung.org nachfragen.

Bekanntheit bislang noch gering

Die ersten Erfahrungen zeigen jedoch, dass das Angebot in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt ist. Obwohl bereits vor der Eröffnung eine Pressemitteilung veröffentlicht wurde, haben bislang nur wenige Menschen den Weg in den klimatisierten Schutzraum gefunden.

Das überrascht uns nicht völlig“, erklärt Stiftungsvorstand Wolfgang Groß. „Der Hitzeschutzraum ist ein neues Angebot in Kaufbeuren. Viele Menschen wissen vermutlich noch gar nicht, dass sie während extremer Hitzezeiten kostenlos einen kühlen Aufenthaltsort nutzen können. Deshalb müssen wir die Information noch deutlich intensiver verbreiten.“

Was Besucherinnen und Besucher erwartet

Der Hitzeschutzraum befindet sich im Family Center der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in der Hüttenstr. 10 in Neugablonz. Besucherinnen und Besucher finden dort eine angenehme Raumtemperatur, Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser sowie die Möglichkeit, sich auszuruhen, Kontakte zu pflegen oder einfach einige Stunden den hohen Außentemperaturen zu entkommen. Darüber hinaus stehen den Gästen Bücher, Lesematerial und verschiedene Spiele zur Verfügung, sodass sie sich die Zeit angenehm vertreiben können. Die Betreuerinnen und Betreuer des Hauses stehen außerdem gerne für Gespräche bereit.

Besonders wichtig für gefährdete Gruppen

Besonders für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen können längere Hitzeperioden eine erhebliche Belastung darstellen. Auch Familien mit Kleinkindern sowie Menschen, die in schlecht gekühlten Wohnungen leben, profitieren von einem solchen Angebot.

Weitere Informationskampagne geplant

Die Stiftung plant deshalb, in den kommenden Wochen verstärkt über den Hitzeschutzraum zu informieren. Neben weiteren Veröffentlichungen in den sozialen Medien sollen auch lokale Informationsplattformen und Netzwerke genutzt werden, damit möglichst viele Menschen von diesem Angebot erfahren und es bei zukünftigen Hitzewellen rechtzeitig in Anspruch nehmen können.

Dank an Unterstützer und Ausblick

Wolfgang Groß betont zugleich seine Dankbarkeit gegenüber allen Unterstützern: „Wir sind sehr dankbar, dass dieses Projekt durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen und die Unterstützung unserer Partner überhaupt möglich geworden ist. Vielleicht braucht es einfach etwas Zeit, bis sich die Information in der Bevölkerung etabliert hat. Unser Wunsch ist es, dass jeder Mensch in Kaufbeuren weiß: Wenn die Temperaturen zu hoch werden, steht im Family Center ein kühler und geschützter Ort offen. Gerne können sich noch Bürgerinnen und Bürger bei uns melden, die den Hitzeschutzraum stundenweise betreuen möchten.“

Wolfgang Groß verbindet mit dem Projekt noch einen weiteren Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn unser Hitzeschutzraum auch andere Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen und Organisationen inspiriert. Angesichts zunehmender Hitzeperioden könnten vielerorts Räume geöffnet werden, in denen Menschen kostenlos Schutz, Abkühlung und Gemeinschaft finden. Wenn aus einer guten Idee viele gute Ideen werden, profitieren letztlich die Menschen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.“

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion wird über zukünftige Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums jeweils rechtzeitig informieren.

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Gesundheit Senioren

Stadtspaziergänge

Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Diesmal geht die Route am 01.07.2026 rund ums Mösle – Abfahrt Plärrer um 10.15 Uhr mit der Linie 6 Richtung Oberbeuren – Einkehrmöglichkeit im Anschluss ggf. im Gasthaus Häring. (Bei zu großer Hitze, wird an dem Tag vor Ort entschieden, ob der Stadtspaziergang stattffindet)

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Gesundheit

Regionale saisonale Ernährung

Urhebervermerk: © PantherMedia / nblxer Sommergenuss pur: Salat mit Gurke und Radieschen

Gurke, das ideale Sommergemüse

Freilandgurken haben von Juni bis September Saison. Mit ihrer knackigen Konsistenz und ihrem typischen erfrischenden Aroma sind sie genau richtig als Zutat für eine leichte Kost im Sommer. Botanisch zählen die Gurken zu den Kürbisgewächsen und sind mit Zucchini, Melonen und Kürbissen verwandt. Man unterscheidet vor allem zwischen Salatgurken, auch bekannt als Schlangengurken, sowie Einlegegurken und Schmorgurken. „Die langen Salatgurken sind ganzjährig erhältlich und kommen außerhalb der Saison meist aus dem Gewächshaus“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Wasser-, aber auch nährstoffreich
Mit bis zu 97 Prozent Wasser sind Gurken perfekt für heiße Tage. Sie helfen nicht nur, den Durst zu löschen, sondern liefern gleichzeitig wertvolle Vitamine, vor allem die Vitamine C und K, B-Vitamine und Provitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Dazu kommen verdauungsfördernde und entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe sowie natürliche Enzyme, die die Eiweißverdauung unterstützen und den Magen-Darm-Trakt in Schwung halten. „Da viele Nährstoffe der Gurke direkt in der Schale sitzen, empfehle ich, sie möglichst ungeschält zu essen“, so Susanne Hasel. Beim Einkauf ist es wichtig, dass die Gurke fest und nicht biegsam ist.  Auch eine glatte, unbeschädigte Schale ist ein Zeichen für Frische und Qualität. Für die Lagerung ist eine kühle Speisekammer besser geeignet als der Kühlschrank, optimal sind etwa acht bis 15 Grad. „Kälte macht Gurken schnell weich und wässrig, deshalb eignen sie sich auch nicht zum Einfrieren“, sagt Susanne Hasel.

 

Vielseitig in der Küche einsetzbar
Klassische Gurkenrezepte sind etwa Gurkensalat, Tsatsiki oder die Kombination mit Tomaten und Blattsalat. Schmorgurken geben warmen Gerichten eine eigene aromatische Note. Andere Sorten kann man auch gut als Essig- oder Senfgurken haltbar machen. „Gurken schmecken auch gut als Rohkost, in Dips, auf dem Brot oder als Basis für kalte Suppen und erfrischende Sommergerichte“, sagt Susanne Hasel und hat gleich auch eine Rezeptempfehlung parat:

 

Gurke-Radieschen-Salat (für 4 Personen als Beilage)

Zutaten:

1 Salatgurke

1 Bund Radieschen

1 Frühlingszwiebel

einige Stängel Dill (nach Belieben)

1-2 EL Weißwein-Essig

1 EL Rapsöl

3 EL Sauerrahm

Kräutersalz, Pfeffer

 

Frühlingszwiebel waschen, putzen und in sehr dünne Röllchen schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Beides in eine Salatschüssel geben. Essig, Öl und Sauerrahm hinzufügen und gut verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurke und Radieschen waschen. Gurke ungeschält in feine Scheiben hobeln. Radieschen ebenfalls hobeln oder in sehr dünne Scheiben schneiden. Gemüse in die Salatsoße geben und den Salat etwas durchziehen lassen.

 

Im Internet: Die Gurke: Alles nur Wasser oder doch voller Nährstoffe? (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/die-gurke-alles-nur-wasser-oder-doch-voller-naehrstoffe/).

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Gesundheit

Hitzeaktionstag am 11. Juni- Gut geschützt durch heiße Tage

Urhebervermerk: © PantherMedia / lucidwaters Bildunterschrift: An heißen Tagen ist Abkühlung unverzichtbar.

Tipps für heiße Tage

Für viele Menschen sind Temperaturen über 30 Grad belastend. Der bundesweite Hitzeaktionstag am 11. Juni will auf gesundheitliche Risiken extremer Hitze aufmerksam machen und mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK aus dem Jahr 2025 empfindet knapp ein Drittel der Bevölkerung zunehmende Hitze und andauernde Hitzewellen als besorgniserregend. „Viele unterschätzen dennoch die Gefahren von hohen Temperaturen auf die eigene Gesundheit“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gesundheitliche Folgen sehr großer Wärme zeigen sich oft unterschiedlich und reichen von einer Hitzeerschöpfung bis hin zum Hitzschlag.

 

Tipps für heiße Tage

Alles, was Abkühlung bringt und vor der prallen Sonne schützt, hilft, um gesundheitliche Schäden durch Hitze zu vermeiden. Erste Maßnahmen sind, die Wohnräume kühl zu halten und frühmorgens oder nachts zu lüften sowie tagsüber Jalousien, Rollläden oder Vorhänge zu schließen. „Wer nach draußen muss, sollte leichte, luftige Kleidung tragen, dabei Kopf und Augen schützen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden“, so Susanne Hasel. Aufenthalte in der direkten Sonne, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind möglichst zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten verlegt man am besten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. „Auch ein Ventilator kann das Wohlbefinden verbessern; er kühlt die Luft zwar nicht ab, sorgt aber für wohltuende Verdunstungskälte auf der Haut“, sagt Susanne Hasel.

 

Trinkmenge anpassen

An heißen Tagen lautet die Devise: Viel trinken – auch wenn man gerade keinen Durst verspürt. Für gesunde Erwachsene bedeutet das mindestens zwei bis drei Liter täglich. Die besten Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwasser. Sie liefern wie Früchte- oder Kräutertees und Fruchtsaftschorlen – aus höchstens einem Drittel Saft und mindestens zwei Dritteln Wasser – neben Flüssigkeit auch Mineralstoffe. „Am besten ist es, die Getränke über den ganzen Tag zu verteilen“, so Susanne Hasel. Dabei ist es günstig, nicht zu heiß und nicht eiskalt zu trinken. Denn das strengt den Körper unnötig an, weil er die Temperaturunterschiede auszugleichen versucht. Stattdessen kann man an heißen Tagen wasserreiches Obst wie Melonen, Salate und andere leicht verdauliche Kost bevorzugen, da schwere Mahlzeiten dem Körper zusätzlich Wärme zuführen.

 

Medizinisches Hitzetelefon rund um die Uhr

Für individuelle Fragen können AOK-Versicherte das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis unter der Telefonnummer 0800 1 265 265 täglich und rund um die Uhr nutzen. AOK-Clarimedis beantwortet mit einem Team aus Fachärzten und Fachärztinnen sowie medizinischen Experten und Expertinnen alle Fragen zu Diagnosen, Therapien und Symptomen. „Gesundheitliche Beschwerden bei Hitze werden von dem Expertenteam eingeordnet; darüber hinaus erläutern die Fachleute Möglichkeiten, um der Hitze entgegenzuwirken“, so Susanne Hasel.

 

Internet-Tipps

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„Hochwertige Sneaker-Socken sichern!“

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln 2026

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Wettbewerb von Stadtradeln geht es um Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen treten gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren (15.06. bis 05.07.2026) und der Landkreis Ostallgäu (14.06. bis 04.07.2026) beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei.

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist offizieller Partner von Stadtradeln in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu. Bei der AOK-Mitmachaktion kann sich jeder ab 15 Jahren kostenfrei ein Paar unserer nützlichen Sneaker-Socken sichern. Einfach den Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihre Sneaker-Socken per Post. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht allen TeilnehmerInnen viel Spaß bei den regionalen Aktionen von Stadtradeln.

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Geprüfte Qualität: Klinikum Kaufbeuren als Gynäkologisches Krebszentrum anerkannt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren; Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Study Nurse Manuela Merz, Chefärztin Dr. Enikö Berkes und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou.

Die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen erfordert höchste fachliche Expertise, modernste Medizin und ein eng abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen. Die Zertifizierung als gynäkologisches Krebszentrum bestätigt die Qualität der Frauenklinik am Klinikum Kaufbeuren nun auch offiziell.

„Wir sind sehr glücklich, dass mit dieser Zertifizierung nun die hohe Qualität unserer onkologischen Versorgung bestätigt wird“, betont Privatdozentin Dr. Enikö Berkes. Die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Kaufbeuren führt aus, dass diese Anerkennung zugleich Ansporn ist, die Strukturen und Abläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Wir arbeiten immer mit dem Ziel, unseren Patientinnen in einer oft belastenden Lebenssituation die bestmögliche Versorgung zu bieten.“

Im Rahmen der anspruchsvollen Zertifizierung wurden sämtliche Versorgungsprozesse umfassend überprüft – von der Diagnostik über die operative und medikamentöse Therapie bis hin zur Nachsorge. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Gynäkologie, Allgemeinchirurgie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie, Palliativmedizin sowie Psychoonkologie und Pflege arbeiten eng verzahnt zusammen. Alle Behandlungsentscheidungen werden interdisziplinär im so genannten Tumorboard getroffen – immer individuell auf die einzelne Patientin angepasst

Operative Expertise und moderne Behandlungsmethoden

Ein zentraler Bestandteil der gynäkologischen Krebsbehandlung ist die operative Behandlung. Hier verfügt die Kaufbeurer Frauenklinik über besondere Expertise: Berkes zählt als zertifizierte MIC-III-Chirurgin zu einem kleinen Kreis hochqualifizierter Operateurinnen in Deutschland mit ausgewiesener Erfahrung in komplexen minimalinvasiven Eingriffen.  

„Minimalinvasive Verfahren, die konventionelle Laparoskopie und die robotisch assistierte Operationstechniken können für viele Patientinnen mit weniger Schmerzen, geringerer Belastung und einer schnelleren Erholung verbunden sein“, erklärt Berkes, die Leiterin des Gynäkolgischen Krebszentrums. „Entscheidend ist jedoch immer, welches Verfahren medizinisch sinnvoll und onkologisch sicher ist.“

Teamleistung als Schlüssel zur bestmöglichen Versorgung

Die Zertifizierung sei zugleich eine Anerkennung der Leistung des gesamten Teams, betont die Chefärztin. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir gemeinsam eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleisten. Ein Krebszentrum lebt von eingespielten Strukturen, hoher fachlicher Kompetenz und einem starken Miteinander“  Unter der fachlichen Mitverantwortung der leitenden Oberärztin und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou wurden klare Behandlungswege, enge Betreuungskonzepte und eine kontinuierliche Qualitätssicherung etabliert.

Weitere Informationen zum Gynäkologischen Krebszentrum der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Weitere Informationen zur Gynäkologie und Geburtshilfe der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

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Gesundheit

Zahl der Herzinfarkte in Kaufbeuren 2024 gleich hoch wie 2017

AOK-Gesundheitsatlas

Die Bayernkarte zeigt, wie unterschiedlich hoch die Herzinfarktraten in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat sind. Urhebervermerk: © Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)

Die Zahl der Herzinfarkte lag in Kaufbeuren sowohl 2017 als 2024 gleich hoch. Das zeigt ein Vergleich im Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „So wurden im Jahr 2024 in Kaufbeuren 300 Herzinfarkte je 100.000 Personen ab dem 30. Lebensjahr gezählt, in Bayern lag die Herzinfarkt-Rate bei 290“, so Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Jahr 2017 waren es ebenfalls 300 Fälle je 100.000 Personen in Kaufbeuren und 340 in Bayern. Das entspricht einem Minus von rund 14 Prozent seit 2017 in Bayern. Dem steht für Kaufbeuren eine gleich hohe Rate an Herzinfarkten gegenüber.

Bayernweit große Unterschiede

Der Gesundheitsatlas schlüsselt die Daten zur Herzinfarkthäufigkeit auch nach Alter und Geschlecht auf. Die Auswertungen zeigen, dass die Herzinfarkt-Raten mit dem Alter deutlich ansteigen. Zudem fällt ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern auf. „In allen Altersgruppen sind Herzinfarkte bei Männern deutlich häufiger dokumentiert als bei Frauen“, erläutert Bernd Ruppert. So lag die Herzinfarkt-Rate der bayerischen Männer bei 410 Fällen je 100.000, während nur 180 von je 100.000 Frauen betroffen waren. Bayern- und sogar bundesweit weist die Stadt Rosenheim (mit 180 Fällen je 100.000 Personen) die niedrigste Herzinfarkt-Rate auf. Die höchste Rate im Freistaat fand sich 2024 im Landkreis Wunsiedel mit 520 Fällen je 100.000 Menschen.

Das Ziel: „Wir schaffen die Voraussetzungen für mehr gesunde Jahre“
„Auf Basis der WIdO-Auswertungen stellen wir bereits seit einigen Jahren beispielsweise Landräten, Bürgermeisterinnen oder der Leitung einer Gesundheitsregionplus Gesundheitsdaten zur Verfügung“, so Bernd Ruppert. Mit dieser verlässlichen Datenbasis lassen sich gesundheitliche Auffälligkeiten auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte frühzeitig erkennen. So können regional passende gesundheitsfördernde Maßnahmen umgesetzt werden. Die AOK entwickelt darüber hinaus ihre Präventionsangebote konsequent weiter, um Gesundheit direkt in den Alltag der Menschen zu integrieren. So soll die Lücke zwischen dem Wissen über Gesundheit und dem konkreten Lebensstil geschlossen werden. „Unser Ziel ist klar: Wir schaffen die Voraussetzungen für mehr gesunde Jahre“, sagt Bernd Ruppert. So hat die Gesundheitskasse zur Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa in Kitas, Schulen und Betrieben, vielfältige Angebote, unter anderem zur Bewegungsförderung und zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Darüber hinaus unterstützt sie Versicherte mit Versorgungsprogrammen (DMP) im Umgang mit einer chronischen Erkrankung – davon profitieren zum Beispiel auch Menschen mit koronarer Herzkrankheit.

Im Internet:

Informationen zur Förderung kommunaler Gesundheitsprojekte durch die AOK Bayern: www.aok.de/bayern/gesundekommune

https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/

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Gesundheit Soziales

Weg für Überkreuz-Spende frei

Tag der Organspende am 6. Juni

Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag ins Organspende-Register kann man schon zu Lebzeiten Klarheit schaffen. Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband

Der Tag der Organspende unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ findet in diesem Jahr am 6. Juni statt. Er soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst noch zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Dokumentierter Wille entlastet Angehörige

In Bayern warten nach Angaben des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) aktuell etwa 1.100 Menschen auf ein Spenderorgan, in ganz Deutschland rund 8.200. Im Jahr 2025 gab es in Bayern nur 143 postmortale Organspenden, 14 weniger als 2024. Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit der Frage nach einer Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn der Wille der Verstorbenen nicht bekannt ist. „Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag im Organspende-Register schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Seit März 2024 haben laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) etwas über 555.000 Menschen das digitale Organspende-Register genutzt.

Aktuell ist weiterhin in der politischen Diskussion, ob in Deutschland die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt wird. Diese besteht in anderen Ländern Europas wie etwa in Frankreich, Irland, Italien oder Spanien: Wer dort zu Lebzeiten nicht widerspricht, gilt automatisch als Organspenderin oder -spender.

Neuregelung zur Überkreuz-Spende

Hoffnung gibt es für Patientinnen und Patienten, die eine Spenderniere benötigen. Hier kann bisher nur eine nahestehende Person Spenderin oder Spender sein, etwa Eltern, Geschwister oder Lebenspartner. Manchmal ist jedoch keine Transplantation möglich, zum Beispiel, wenn eine Blutgruppen- oder Gewebe-Unverträglichkeit (Inkompatibilität) vorliegt. Hier soll nun künftig eine Überkreuz-Spende helfen: Dabei werden Spenderpaare mit solch einer Inkompatibilität zusammengebracht, die dann „über Kreuz“ Nieren spenden dürfen. „So können künftig mehr Betroffene die dringend benötigte Transplantation erhalten“, sagt Bern Ruppert.

Entscheidungshilfen nutzen

Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Auch der Ablauf einer Organspende wird beschrieben. „Für Menschen, die ihre Fragen lieber im persönlichen Kontakt klären wollen, gibt es ein weiteres Angebot“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt das „Infotelefon Organspende“ der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und des BIÖG. Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

Im Internet:

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Yoga für Trauernde bei Blicklicht

Balance zwischen Körper und Geist

Foto: Christina Neher

Yoga für Trauernde

Trauer, Schmerz und Wut bringen uns oft aus dem Gleichgewicht. Wir erstarren, fühlen uns ohnmächtig, spüren uns selbst kaum mehr. Dies kann zu Blockaden führen.

Christina Neher, zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft Palliative Care und Expertin für Palliative Aromapflege, möchte trauernde Menschen durch sanfte Praktiken, wie Köperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation dabei unterstützen, die Energie wieder ins Fließen zu bringen.

Ziel ist es, die Balance zwischen Körper und Geist zu fördern und in Verbundenheit ein Stück des Weges zu gehen, um dem Leben wieder mit einem geöffneten Herzen begegnen zu können.

* kleine Gruppe | geschützter Rahmen *

Der Kurs findet 6 x donnerstags von 18:30-19:30 Uhr bei Blicklicht in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren, statt

11.6.2026  |   18.6.2026 |   25.6.2026   |   2.7.2026   |   9.7.2026   |   16.7.2026              Kosten 105 €

Bitte folgendes zum Kurs mitbringen:

  • Yogamatte/Sportmatte
  • (Woll-) Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung: 08341-960 29 52 – info@blicklicht.org

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Gesundheit Jugend

Kinder und Jugendliche unterschätzen Gefahr durch E-Zigaretten

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Am besten ist es, wenn junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und entsprechende Angebote konsequent ablehnen. Urhebervermerk: © PantherMedia / diego_cervo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert: In vielen Ländern greifen Kinder und Jugendliche neunmal häufiger zu E-Zigaretten als Erwachsene. Deshalb stellt sie zum Weltnichtrauchertag ihre Kampagne unter das Motto „Die Verlockung entlarven – Nikotin- und Tabaksucht bekämpfen“.

 

Werbung zielt auf junge Zielgruppe

Bestimmte Tabakerzeugnisse richten sich erwiesenermaßen an Jugendliche – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Zuckerwatte oder Gummibärchen. Diese Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat in einer Umfrage ermittelt, dass zwar über 90 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Rauchen von Tabakzigaretten als „ziemlich“ oder „sehr gesundheitsschädlich“ einschätzen, aber den Konsum der anderen Produkte deutlich weniger häufig als gesundheitsschädlich erachten. Doch gerade die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe. „Und: Wer in jungen Jahren Vapes und Tabakerhitzer nutzt, hat ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen“, sagt Carola Proksch.

 

Gesundheitsangebote gegen das Rauchen

Um möglichst frühzeitig gegenzusteuern, fördert die AOK das Präventionsprogramm FREUNDE der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., und engagiert sich damit bereits in Kitas. „Dadurch wollen wir schon im Kindesalter Gesundheitskompetenzen stärken, um spätere Süchte zu vermeiden“, sagt Carol Proksch. Weitere Angebote zur Suchtprävention gibt es an Schulen auch für ältere Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Workshops („Sauba bleim“) und Wanderausstellungen zum Themenkomplex Sucht. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung hat die Gesundheitskasse das Thema Rauchen und Suchtprävention im Blick. „Hier gibt es den Vortrag ‚Rauchfrei‘ sowie Nichtraucherkurse im betrieblichen Umfeld oder Workshops, die sich speziell an junge Beschäftigte richten“, erläutert Carola Proksch. Darüber hinaus unterstützt die AOK ihre Versicherten mit dem Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“ und fördert entsprechende Präventionskurse mit bis zu 150 Euro je Kurs.

 

Im Internet:

AOK-Magazin: Warum Jugendliche rauchen und welche Schäden das verursacht

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und Nikotinsucht | AOK-Arbeitgeberservice

Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“: Endlich Nichtraucher – Onlinekurs mit AOK Bayern-Zuschuss | CyberHealth

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Gesundheit Kultur Veranstaltung

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren: Ein Abend über Demenz, der bleibt

Konzertlesung am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Menschlichkeit, Austausch und ein starkes Netzwerk

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren – und rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele betrifft und über das noch immer zu wenig gesprochen wird. Die Psychologin und Liedermacherin, in Bayern bekannt für ihre Arbeit rund um Demenz, steht am Freitag, 12. Juni 2026, mit ihrer Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ auf der Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Im Zentrum steht eine Frage, die nachwirkt: „Was hilft uns, Mensch zu bleiben, wenn die Erinnerung nachlässt?“ Der Abend versteht sich bewusst nicht nur als Kulturveranstaltung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung – persönlich, gesellschaftlich und offen.

Demenz sichtbar machen – und anders darüber sprechen

„Demenz betrifft viele Familien – und trotzdem wird oft noch zu wenig darüber gesprochen“, sagt Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V. „Wir möchten das ändern. Wir wollen hinsehen, zuhören und Ängste abbauen.“

Unter dem Leitgedanken „Leben mit Demenz. Mensch sein, Mensch bleiben“ gehe es laut Ruppert darum, den Blick zu verschieben: weg von reinen Defiziten, hin zu Würde, Beziehung und Teilhabe. „Im Fokus sollte nicht die Krankheit stehen“, so Ruppert, „sondern der Mensch – und wie wir als Gesellschaft mit Betroffenen umgehen.“

Musik, Geschichten und fachliche Einordnung

In ihrer Konzertlesung am 12. Juni verbindet Sarah Straub wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik und persönlichen Geschichten. Aus ihrem Buch schildert sie Begegnungen mit Menschen mit Demenz – nah am Alltag und ohne Klischees. Auf der Bühne entsteht daraus ein Programm, das informiert, unterhält und berührt. Musik und Text greifen ineinander und schaffen einen Zugang, der auch schwierige Themen verständlich macht und.

Auch abseits der Bühne gibt es Raum für Begegnung: Im Foyer des Stadttheaters stehen Informationsangebote und Ansprechpartner bereit. Besucherinnen und Besucher können sich informieren, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen.

Ein Thema, das bleibt

Für die Veranstalter ist der Abend Teil eines größeren Anliegens. „Wir wollen Demenz sichtbar machen und die Angst davor nehmen“, sagt Ruppert. „Es geht darum, Menschen mit Demenz mit Würde zu begegnen – und ihnen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu geben.“

„Wir haben hier in Kaufbeuren und dem Umland ein großes und engagiertes Netzwerk“, betont Ruppert. „Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen.“ Die Konzertlesung versteht sich deshalb nicht als einmaliges Ereignis. Im Laufe des Jahres sind weitere Aktionen und Angebote geplant, die das Thema Demenz begleiten und vertiefen.

Gemeinsam getragen

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, der Bürgerstiftung Kaufbeuren, dem Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e. V. sowie der Blauen Blume Schwaben selbst. Zudem unterstützt von der Stadt Kaufbeuren.

Begrenzte Plätze – Anmeldung empfohlen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen: telefonisch unter 08341 437203 oder online unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/sarah-straub

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Gesundheit Senioren Soziales

Ein kühler Ort an heißen Tagen

Stiftung Nächstenliebe in Aktion richtet Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz ein

Hitzeschutzraum im Family Center. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Kaufbeuren-Neugablonz 21. Mai 2026. Die Sommer werden heißer, und für viele Menschen sind außergewöhnlich hohe Temperaturen längst mehr als nur unangenehm. Besonders ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern oder Menschen, deren Wohnungen sich stark aufheizen, leiden an Hitzetagen oft besonders. Für sie möchte die Stiftung Nächstenliebe in Aktion künftig einen geschützten, kühlen und einladenden Ort anbieten.

Im Stumpesaal des Family Centers in Neugablonz, in dem auch das integrierte Second-Hand-Kaufhaus Family Store beheimatet ist und jeden Samstag das beliebte Seniorenfrühstück stattfindet, wurde nun ein Hitzeschutzraum eingerichtet. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Kaufbeurer Firma Kälte Riefler, die den Einbau einer Klimaanlage im Stumpesaal übernommen hat.

„Dieses Anliegen ist uns in den vergangenen Monaten immer wieder sehr nahegegangen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade an sehr heißen Sommertagen denken wir an Menschen, die kaum eine Möglichkeit haben, der Hitze auszuweichen. Für sie möchten wir mit unseren Möglichkeiten einen Ort schaffen, an dem sie willkommen sind, sich ausruhen können und gut aufgehoben fühlen.“

Der neue Hitzeschutzraum soll künftig an besonders heißen Tagen für maximal 40 Personen geöffnet sein. Neben angenehmeren Temperaturen steht dort auch ein Wasserspender zur Verfügung. Darüber hinaus möchte die Stiftung einfache Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten bereithalten. Der Raum soll damit nicht nur ein kühler Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Platz, an dem Menschen Gemeinschaft, Ruhe und Entlastung erleben können.

Eine besondere Verbindung ergibt sich dabei auch zur vorhandenen Energieversorgung des Family Centers: Der Strom für die Klimatisierung kann zu einem erheblichen Teil über die Photovoltaikanlage der Stiftung gewonnen werden. „Die Sonne, die draußen für die große Hitze sorgt, hilft uns damit zugleich, drinnen einen kühlen Schutzraum zu ermöglichen“, so Groß. „Das ist für uns ein schönes und zugleich sehr praktisches Zeichen dafür, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit zusammenwirken können.“

Die Stiftung betont, dass ein Hitzeschutzraum nur ein einzelner Baustein im Umgang mit den zunehmenden Belastungen durch Hitze sein kann. Dennoch könne gerade ein solches niedrigschwelliges Angebot für einzelne Menschen an einem schwierigen Tag einen spürbaren Unterschied machen. „Wir wollen nicht nur über Nächstenliebe sprechen, sondern sie im Alltag konkret werden lassen“, sagt Wolfgang Groß. „Manchmal beginnt Hilfe genau dort: mit einem offenen Raum, einem Glas Wasser, einem freundlichen Gespräch und der Möglichkeit, für einige Stunden der Hitze zu entkommen.“

Das Family Center mit dem Family Store versteht sich seit seiner Eröffnung als Ort der Begegnung, Unterstützung und praktischen Hilfe. Neben dem Second-Hand-Kaufhaus gehören dazu verschiedene soziale Angebote wie das Seniorenfrühstück, Begegnungsformate, Sprach- und Integrationsangebote sowie weitere niedrigschwellige Hilfen für Menschen in Neugablonz und Kaufbeuren.

Sobald die organisatorischen Details abschließend festgelegt sind, wird die Stiftung darüber informieren, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Hitzeschutzraum geöffnet sein wird.

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Gesundheit Kultur Politik Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu

100 Fachkräfte setzen sich mit Todeswünschen auseinander

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Dr. med. univ. Ulrike Funk und Landrat Bernd Stapfner

Rund 100 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Versorgung folgten der Einladung zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Die Veranstaltung war geprägt von hoher fachlicher Dichte, großem Interesse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die palliative Versorgung in der Region setzte die Teilnahme des neuen Ostallgäuer Landrats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativversorgung als zentralen Bestandteil der regionalen Gesundheitsstruktur sowie die Unterstützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Information, fachliche Orientierung und interdisziplinären Austausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unterschiedlichen Perspektiven dieses sensiblen Themenfeldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Klärung grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext von Todeswünschen sowie die aktuelle rechtliche und fachliche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kommunikation und kontinuierlichem Austausch als zentrale Grundlage für Handlungssicherheit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fachliche Expertise und eine anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung, fachlichem Austausch und klarer Einordnung in diesem sensiblen Themenfeld ist. Das Palliativ-Netzwerk betonte abschließend die Bedeutung solcher Formate für die Stärkung der Handlungssicherheit und die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen in der Region.

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Gesundheit

AOK investiert in Gesundheit

Prävention

Kursangebote zur Gesundheitsförderung sind weiterhin gefragt. Urhebervermerk: © AOK

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu fördert das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in der Region. Allein in 2025 erreichten die Präventionsangebote vor Ort über 45.000 Bürgerinnen und Bürger, in ganz Bayern waren es rund 1,35 Millionen Menschen. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde damit die Marke von einer Million erreichten Teilnehmenden im Freistaat überschritten. In Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Vereinen oder im Rahmen von kommunalen Projekten erreichte die AOK Bayern insgesamt rund 740.000 Menschen – ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Kaufbeuren und im Ostallgäu profitierten rund 13.000 Personen in diesen Lebenswelten vom Angebot der AOK. Die Nachfrage nach individuellen Präventionsangeboten und -beratungen stieg bayernweit um knapp 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu gab es einen Anstieg von 35 Prozent. Digitale Formate tragen zunehmend zur niedrigschwelligen Prävention bei, etwa jedes siebte Angebot fand online statt. „Die Arbeitswelt ist für gesundheitsförderliche Angebote ein bedeutender Lebensbereich: Um arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden, unterstützt die AOK daher Unternehmen aus unserer Region beim betrieblichen Gesundheitsmanagement“, betont Robert Klauer, alternierender Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Rund 500.000 Beschäftigte in 2.640 Betrieben profitierten im vergangenen Jahr bayernweit von Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Zum Vergleich: In der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu waren es rund 30.000 Mitarbeitende in 53 Firmen.

Gesundheitskompetenz stärken, Prävention ausbauen

Die AOK bietet auch in diesem Jahr vielfältige Präventionsangebote. „Gesundheitswissen zu vermitteln, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren – das sind die Ziele der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu“, so Robert Klauer. So greifen beispielsweise Gesundheitsvorträge für verschiedene Zielgruppen aktuelle Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressprävention, psychische Gesundheit und Medienmündigkeit auf.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte wegen Urlaub vom 26.05. – 05.06.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 08.06.2026 wieder für Sie da.

Vom 26.05.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 08.06.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die 116117.

Peter Otte und Team wünscht allen eine friedvolles Pfingstfest.

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Bildung Gesundheit Senioren Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Juni 2026 in Kaufbeuren und Umgebung

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren und seine Kooperationspartner laden alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen im Juni 2026 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

(c) PantherMedia / pressmaster

Kochen für den kleinen Haushalt: Gesundes für den Sonntagsbrunch!

Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und ein wenig Kreativität lässt sich jedoch ganz leicht Genuss für ein starkes Herz in den täglichen Speiseplan bringen. Wie Ihnen das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an die Referentin zu zahlen.

  • Mittwoch, 17.Juni 2026
  • 17:00 – 20:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Freitag, 19.Juni 2026
  • 16:30 – 19:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 15.06.2026

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„Wer rastet, der rostet: Raus in die Natur: Wanderung durch den Neugablonzer Bannwald“

Wer rastet, der rostet! Bewegung ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele und hilft dabei, lange mobil und selbstständig zu bleiben. Erfahren Sie bei einer Wanderung, wie wohltuend Bewegung an der frischen Luft ist. Dabei machen wir gemeinsam immer wieder „bewegte Pausen“ und zeigen leichte wirkungsvolle Übungen, die Sie einfach im Alltag umsetzen können.

Bitte kommen Sie mit dem Wetter angepasster, bequemer Kleidung und Schuhen sowie mit einem Getränk.

  • Donnerstag, 25. Juni 2026
  • 17:30 – 19:30 Uhr
  • Referentin: Jana Wintergerst | Trainerin C und B Breitensport

Erwachsene Ältere/Prävention

  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Donnerstag, 25.Juni 2026
  • 17:30 – 20:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 18.06.2026

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Gesundheit Werbung

„Gesund in die Verlängerung“

AOK-Gewinnspiel

Der Sommer bietet ideale Bedingungen, um Bewegung fest in den Alltag zu integrieren: längere Tage, mehr Outdoor-Möglichkeiten und die Vorfreude auf das nächste Großereignis – die Fußballweltmeisterschaft. Regelmäßige Bewegung stärkt Herz-Kreislauf-Gesundheit, reduziert Stress und steigert die Energie – genau das, was Teams und Fans vor, während und nach den Spielen brauchen. Ob spontane Ballübungen im Park, Nordic Walking vor dem Spiel- oder kurze Dehn- und Kräftigungsroutinen am Arbeitsplatz.

Unter allen Teilnehmern am AOK-Gewinnspiel werden drei Bewegungssets verlost – inklusive eines originalen Heimtrikots der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Diese kostenfreie Teilnahme ist über folgenden Link möglich.

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Bildung Gesundheit Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu erhält wertvolle Unterstützung

Bürgerstiftung ermöglicht Palliativ-Fortbildung

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Kaufbeuren – Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro setzt die Bürgerstiftung Kaufbeuren ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Begleitung schwer kranker Menschen in unserer Region. Die Spendenübergabe fand am 28. April statt: Für die Bürgerstiftung Kaufbeuren waren stellvertretend für den Vorstand die Vorstandsmitglieder Gertrud Gellings und Helmuth Geppert anwesend und überreichten die Unterstützung an Sonja Hujo, Koordinatorin des Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu, sowie an Frau Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu. Dank dieser Unterstützung kann die bedeutende Fortbildungsveranstaltung des Palliativnetzwerks im Oktober realisiert werden. Unter dem bewegenden Titel „Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“ lädt das Netzwerk am Mittwoch, 28. Oktober 2026, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte herzlich ein, sich umfassend über die Möglichkeiten der palliativen Begleitung zu informieren.

Wenn das Leben plötzlich endlich erscheint, geraten Betroffene und ihre Angehörigen oft in eine Ausnahmesituation. Eine schwere Diagnose erschüttert den Alltag, wirft Fragen auf und verändert den Blick auf das Leben grundlegend. In diesen Momenten sind es vor allem Menschen, die Halt geben – die zuhören, begleiten und Orientierung bieten.

Genau hier setzt die Arbeit des Palliativnetzwerks an: Es zeigt Wege auf, vernetzt Hilfsangebote und schafft Sicherheit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Die öffentliche Fortbildung macht diese Unterstützung sichtbar und erlebbar. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie die Versorgung in der Region organisiert ist und wie vielfältig und menschlich Begleitung am Lebensende sein kann. Die Veranstaltung findet im Stadttheater Kaufbeuren statt und richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten – unabhängig von Vorkenntnissen. Auch für Hausärztinnen und Hausärzte bietet die Fortbildung wertvolle praxisnahe Einblicke und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsalltag.

„Ohne die Spende der Bürgerstiftung wäre die Umsetzung dieser wichtigen Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen“, betonen die Organisatoren dankbar. „Sie ermöglicht es uns, Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und letztlich die Versorgung schwer kranker Menschen weiter zu verbessern.“ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei – ein bewusstes Zeichen dafür, dass Information und Unterstützung für alle zugänglich sein sollen. Spenden sind willkommen und tragen dazu bei, die wertvolle Arbeit des Netzwerks auch in Zukunft fortzuführen. Mit ihrem Engagement leistet die Bürgerstiftung einen bedeutenden Beitrag für die Gemeinschaft in Kaufbeuren und zeigt, wie wichtig solidarisches Handeln gerade in sensiblen Lebensphasen ist.

Weitere Informationen unter: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Gesundheit Sport

Muskelkater – warum Bewegung schmerzen kann

Nicht nur Anfänger betroffen

Bewegung ist gesund – doch wer Sport treibt, kann auch einen schmerzhaften Muskelkater erleiden. Urhebervermerk: © PantherMedia / martinan

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Mit steigenden Temperaturen und längeren Tagen werden daher viele Menschen wieder sportlich aktiv. „Doch gerade nach längeren Sportpausen, bei besonders intensiven Trainingseinheiten oder ungewohnten Bewegungsabläufen kann es zu schmerzhaftem Muskelkater kommen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ursache sind winzige Mikroverletzungen in den Muskelfasern. Als Reaktion darauf kommt es zu Entzündungsprozessen im Muskelgewebe sowie zu Wassereinlagerungen, die wiederum die Muskelfasern dehnen. Diesen Dehnungsschmerz nehmen wir als Muskelkater wahr. Da diese Prozesse Zeit benötigen, treten die typischen Beschwerden oft erst mehrere Stunden oder am Tag nach der Belastung auf. Muskelkater ist dabei keine Erkrankung, sondern eine normale Anpassungsreaktion des Körpers auf ungewohnte Beanspruchung.

 

Nicht nur Anfänger betroffen

Muskelkater trifft nicht nur sportlich Ungeübte. Auch erfahrene Sportlerinnen und Sportler können Muskelkater entwickeln, etwa bei intensivem Krafttraining, langen Ausdauereinheiten oder schnellen Richtungswechseln in Ballsportarten. Entscheidend ist weniger das individuelle Trainingsniveau als vielmehr die Art und Stärke der Belastung. Zur Vorbeugung sollte man sich vor dem Training ausreichend aufwärmen und sich nur schrittweise belasten. „Regelmäßige Bewegung und eine langsame Steigerung der Trainingsintensität helfen dem Körper, sich anzupassen und senken das Risiko für Muskelkater deutlich“, so Susanne Hasel.

 

Was hilft gegen Muskelkater?

In der Regel verschwindet der Muskelkater von selbst. „Nach wenigen Tagen, manchmal bis zu einer Woche, klingen die Beschwerden ab“, so Susanne Hasel. Am ersten Tag ist es eventuell hilfreich, den Muskel etwas zu kühlen, um die Schwellung in den Muskelfasern nicht zu stark werden zu lassen. Später kann Wärme helfen: Lindernd wirken häufig Wärmeanwendungen wie warme Bäder oder Wärmflaschen, da sie die Muskulatur entspannen. Auch leichte Bewegung, beispielsweise ein Spaziergang, kann die Durchblutung fördern und zur Erholung beitragen. Eine vollständige Sportpause ist meist nicht erforderlich, stark beanspruchte Muskelgruppen sollten jedoch geschont werden. Halten die Schmerzen ungewöhnlich lange an, nehmen sie zu oder sind sehr stark, kann statt Muskelkater auch eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss vorliegen. In diesem Fall ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.

 

Zum Thema „Das hilft wirklich gegen Muskelkater – 4 Tipps!“ bietet „AOK – Der Gesundheitskanal“ ein Youtube-Video mit Doc Felix an.

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Gesundheit Kinder

Glückliche Gewinner der Schulranzenaktion bei der Firma Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren

Gewinnübergabe

Das Bild zeigt die Gewinnübergabe durch Carola Proksch (AOK) und Claudia Geyrhalter mit den glücklichen Gewinnerfamilien. Foto: Carola Proksch

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt bereits seit vielen Jahren die Schulranzenaktion der Firma Geyrhalter.

Die baldigen Erstklässler konnten auch in diesem Jahr zusammen mit den Eltern oder Oma und Opa ihren Lieblingsschulranzen aussuchen. Ergonomisch richtig eingestellt wurden die Ranzen auch gleich durch die AOK-Bewegungsexpertin Tanja Fröhlich.

Bei der Verlosung zweier Schulranzensets konnten sich zwei Familien über das Glückslos freuen.

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Gesundheit Kultur Sport Tourismus Veranstaltung

Begleitetes Pilgern auf dem Crescentia-Pilgerweg in vier Etappen vom 14. bis zum 17. Mai 2026

Das Crescentiakloster und Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing bieten vom 14. Mai bis zum 17. Mai 2026 begleitete Pilgerwanderungen auf dem Crescentia-Pilgerweg an.

Foto: Melanie Gotschke

Wichtige Orte aus dem Leben der Heiligen Crescentia werden durch den Pilgerweg verbunden. Die Pilgerwegbegleiter geben Impulse, regen zum Nachdenken an und unterstützen die Wanderer dabei, Natur, Spiritualität und Gemeinschaft intensiv zu erfahren.

Der 90 Kilometer lange Pilgerweg wird in den vier Tagen in Etappen zwischen 17 und 28 Kilometern erwandert, welche auch einzeln buchbar sind. Die Pilger werden morgens mit dem Bus zu den Etappen gebracht und abends nach Kaufbeuren zurückgefahren. Start der Pilgerwanderungen ist um 7:30 Uhr (am Donnerstag, 14. Mai und am Sonntag, 17. Mai bereits um 7:00 Uhr) in der Klosterkirche des Crescentiaklosters. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro pro Person und Etappe inklusive Bustransfer.

Wichtig sind ausreichende Verpflegung, gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Die Pilgerwanderungen finden bei jeder Witterung statt.

Kaufbeuren Marketing bittet um Anmeldung in der Tourist Information unter 08341 437-190 oder per E-Mail an tourist-info@kaufbeuren.de. Alle Termine sind unter https://www.kaufbeuren-tourismus.de/geführte-pilgerwanderungen.html im Internet zu finden.

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Gesundheit Soziales

Stadtspaziergänge vom Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Foto Seniorenbüro

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 06.05.2026 zur Schlossbergrunde in Hirschzell, ca. 3,8 km. Abfahrt Plärrer: Linie 6 Richtung Hirschzell um 9.45 Uhr, Ankunft Haltestelle Bärenseestr. 9.58 Uhr, Rückfahrt Haltestelle Bärenseestr. ca. 13.28 Uhr (Bitte um Beachtung des aktuellen Fahrplanes).

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum geselligen Ausklang im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell. Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

Was gehört in die Hausapotheke? BRK-Infoveranstaltung für pflegende Angehörige am 5. Mai im Gablonzer Siedlungswerk

Informationen, Austausch und praktische Tipps für den Pflegealltag

Die Fachstelle für pflegende Angehörige lädt zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit einem zentralen Thema im Alltag vieler Familien beschäftigt: der richtigen Ausstattung der Hausapotheke.

Am Dienstag, den 05. Mai 2026, haben Interessierte die Gelegenheit, sich von 17:00 bis ca. 18:30 Uhr umfassend zu informieren und auszutauschen. Die Veranstaltung findet im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren / Neugablonz statt.

Fachlicher Input aus der Praxis

Unter dem Titel „Was gehört in die Hausapotheke?“ gibt Herr Hallatschek von der Marien-Apotheke Kaufbeuren Einblicke in die sinnvolle Zusammenstellung einer Hausapotheke. Thematisiert werden unter anderem:

  • die notwendige Grundausstattung
  • Hinweise zur richtigen Aufbewahrung
  • praktische Tipps für den Alltag

Die Teilnehmenden erhalten dabei verständliche und alltagstaugliche Informationen.

Raum für Austausch und Unterstützung

Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen der Fachstelle für pflegende Angehörige. Diese bieten:

  • Informationen rund um die Versorgung zu Hause
  • die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen
  • Raum, um Kontakte zu knüpfen

Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail oder telefonisch:

BRK Kreisverband Ostallgäu
Fachstelle für pflegende Angehörige
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2, 87616 Marktoberdorf
📧 fachstelle.oal@brk.de
📞 08342 9669 43

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Gesundheit

Neuer Standort, neue Möglichkeiten: Drei Anbieter bündeln Kräfte in Kaufbeuren

Gemeinsame Räume in der Sudetenstraße 9 stärken Unterstützung für alle Lebensphasen

Home Instead Kaufbeuren ist in neue Geschäftsräume umgezogen. Der Wechsel führt aus der Pfarrgasse in der Altstadt in die Sudetenstraße 9. Mit dem neuen Standort entsteht mehr als nur ein Ortswechsel: Drei Anbieter arbeiten künftig unter einem Dach zusammen.

Neben Home Instead sind die „Gesellschaft für Assistenz und Integration mbH“ sowie „Linara 24-Stundenpflege“ Teil des neuen Verbunds. Ziel ist es, Unterstützung für Menschen jeden Alters gebündelt anzubieten – abgestimmt, verlässlich und nah am individuellen Bedarf. Mit dem Einzug in gemeinsame Büroräume in der Sudetenstraße 9 in Kaufbeuren bündeln „Home Instead“, die „Gesellschaft für Assistenz und Integration mbH“ und „Linara 24-Stundenpflege“ ihre Kompetenzen an einem Ort. Im Mittelpunkt steht dabei ein klares Versprechen: Menschen in jeder Lebensphase individuell zu begleiten – verlässlich, respektvoll und mit echter Nähe.

Für die Jüngsten da – mit Struktur und Herz

Besonders Kinder und Jugendliche profitieren von der engen Zusammenarbeit. In der Individual- und Schulbegleitung geht es nicht nur um Unterstützung im Alltag, sondern um echte Teilhabe: am Lernen, am sozialen Miteinander und an einer selbstbestimmten Entwicklung. Hier braucht es Menschen, die hinschauen, verstehen und begleiten – Tag für Tag. Die Bündelung der Leistungen schafft genau dafür die Grundlage: abgestimmt, verlässlich und mit einem offenen Blick für die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes.

Selbstbestimmt leben – mit Unterstützung, die passt

Auch Menschen mit Behinderungen jeden Alters finden in dem neuen Verbund ein starkes Netzwerk. Ob im Alltag, in der Freizeit oder bei besonderen Herausforderungen – die Unterstützung orientiert sich stets an den individuellen Lebensentwürfen. Es geht nicht darum, Vorgaben zu machen, sondern Möglichkeiten zu schaffen. Für mehr Selbstständigkeit, mehr Sicherheit und ein Leben, das den eigenen Wünschen entspricht.

Würdevolle Begleitung im Alter – von Stunde zu Stunde, rund um die Uhr

Für Seniorinnen und Senioren steht vor allem eines im Mittelpunkt: das eigene Zuhause. Ein Ort voller Erinnerungen, Vertrautheit und Geborgenheit. Die gebündelten Angebote ermöglichen genau das – von stundenweiser Unterstützung im Alltag bis hin zur umfassenden 24-Stunden-Betreuung. Angehörige werden entlastet, während gleichzeitig sichergestellt ist, dass ihre Liebsten gut versorgt sind – menschlich und fachlich.

Gemeinsam stärker für die Region

Die neuen Räumlichkeiten sind dabei weit mehr als ein organisatorischer Schritt. Sie stehen für ein gemeinsames Verständnis von Pflege und Assistenz: vernetzt denken, individuell handeln und den Menschen stets in den Mittelpunkt stellen. „Unser Ziel ist es, für jede Lebenssituation die passende Unterstützung zu bieten – mit Zeit, mit Respekt und mit echter Zuwendung“, so die Geschäftsführung. Mit vereinten Kräften besteht damit in Kaufbeuren ein Ort, an dem Hilfe nicht standardisiert wird, sondern persönlich bleibt. Ein Ort, an dem Kinder wachsen dürfen, Menschen mit Behinderung ihren Weg gehen und Seniorinnen und Senioren in Würde alt werden können.“

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Gesundheit Natur & Tiere

Fit und gesund durch Gartenarbeit

Gartenarbeit macht fit und hält gesund. Urhebervermerk: © PantherMedia / alexeys

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Mit Beginn der Gartensaison zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Was für manche lediglich ein Hobby ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen als wirkungsvolles Outdoor-Training für Körper und Geist. Gartenarbeit kombiniert sanfte Ausdauerbelastung mit Kräftigung und Entspannung. Sie kann damit in vielerlei Hinsicht mit klassischen Sportarten mithalten. Umgraben, Säen, Pflanzen und Ernten wirken sich positiv auf das Herz‑Kreislauf‑System aus, kräftigen zugleich die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit und stabilisieren die Gelenke. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft fördert zudem das Immunsystem. „Und nicht zuletzt profitiert auch die Psyche: Gärtnern setzt Glückshormone frei und hilft dabei, Stress abzubauen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren.

 

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Wie bei jeder sportlichen Betätigung gilt auch im Garten: Der Körper sollte langsam an die Belastung herangeführt werden – insbesondere nach längeren Pausen. Besonders im Frühjahr empfiehlt es sich deshalb, behutsam zu starten. „Ein paar einfache Aufwärm‑ und Dehnübungen vor der Arbeit können helfen, um den Körper vorab in Schwung zu bringen“, so Susanne Hasel. Die Muskeln werden so auf die Belastung vorbereitet, das Verletzungsrisiko wird minimiert. Während der Gartenarbeit ist außerdem wichtig, auf eine ergonomische Haltung zu achten. Längeres Arbeiten in gebückter Position oder auf den Knien sollte man vermeiden. Stattdessen ist es sinnvoll, möglichst aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus zu arbeiten. Damit man beim Gärtnern gesund bleibt, ist es außerdem gut, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist. Denn in verschwitzter Kleidung kann es bei Luftzug leicht zu Muskelverspannungen kommen. Auch Handschuhe sind sinnvoll, um sich vor Verletzungen beispielsweise durch Dornen oder scharfkantige Pflanzenreste zu schützen.

 

Rückenschonende Hilfsmittel einsetzen

Für viele Arbeiten im Garten gibt es Hilfsmittel, die den Rücken schonen. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. „Bei Arbeiten im Knien empfiehlt sich ein Kniekissen – unabhängig davon, ob bereits Gelenkbeschwerden bestehen“, so Susanne Hasel. Schwere Lasten wie Wasserkannen oder Pflanzsäcke sollten möglichst nicht über längere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit eine größere Entfernung zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein.

 

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Gesundheit

Krankenstand in Kaufbeuren leicht rückläufig, aber weiterhin hoch

Übersicht über den Krankenstand der AOK-versicherten Beschäftigten in Kaufbeuren 2025.

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Im Jahr 2025 haben sich in Kaufbeuren etwas weniger AOK-versicherte Beschäftigte krankgemeldet als 2024. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern. „Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand in Kaufbeuren um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent“, erläutert Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit liegen die AOK-versicherten Berufstätigen in Kaufbeuren weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 5,8 Prozent. Der Regierungsbezirk Schwaben weist mit einem Krankenstand von 5,8 Prozent im Jahr 2025 den gleichen Wert auf wie der Freistaat. Bei den Landkreisen erreicht Kronach die höchste Quote von 7,8 Prozent, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen rangiert mit 4,7 Prozent am untersten Ende der Skala.

 

Kaufbeurer waren etwas kürzer krank als 2024

„Die Gesamtzahl der Krankmeldungen ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent zurück“, so Bernd Ruppert. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen je AOK-versicherten Berufstätigen hat sich auf rund 23 Arbeitsunfähigkeitstage verringert. Zum Vergleich: Insgesamt waren im Freistaat die AOK-versicherten Beschäftigen durchschnittlich 21,1 Kalendertage krank. Atemwegserkrankungen verursachten 2025 in Bayern die meisten Krankmeldungen: 77,1 Krankmeldungen je 100 Versicherte. „Auf diese Diagnose entfielen in Kaufbeuren im vergangenen Jahr 97,2 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige“, so Bernd Ruppert.

 

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen in Kaufbeuren von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war wegen Muskel- und Skeletterkrankungen 2025 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus Kaufbeuren für 6,4 Tage krankgeschrieben (Bayern: 5,9 Tage). 4,9 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen (Bayern: 4,1) und 3,4 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen (Bayern: 3,5). „Wir beobachten mit Sorge einen Anstieg der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen“, sagt Bernd Ruppert. Diese machen zwar nur einen geringen Teil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, sind aber durch ihre Dauer ein Hauptgrund für den fortwährend hohen Krankenstand. Die psychischen Erkrankungen sind laut den aktuellen Auswertungen größter Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen.

 

Fehlzeiten entgegenwirken

Die AOK Bayern hat 2025 knapp 2.600 Unternehmen mit 6.400 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützt. Mehr Informationen für Unternehmen sind auf www.aok.de/fk/bayern/ >Betriebliche Gesundheit > Aus der Praxis zu finden. Versicherte, die individuell etwas für ihre Gesundheit tun wollen, finden Angebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung unter www.aok.de/pk/bayern/ > Die AOK – mehr als nur versichert > Gesundheitskurse.

 

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Gesundheit

Regionaler und saisonaler geht’s nicht

Jetzt ist Spargelsaison – viele mögen ihn am liebsten „klassisch“.

Spargelsaison in Bayern

 

2025 lag laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) der Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel bei 1,2 Kilogramm. Rund 82 Prozent stammten dabei aus deutscher Ernte. „Spargel steht wie kaum ein anderes Gemüse für regionale und saisonale Küche“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren. Bayerischen Spargel gibt es ab April bis 24. Juni. Dieses Datum ist gesetzt, damit sich die Spargelpflanze ausreichend lange bis zur nächsten Ernte erholen kann. Spargel ist zart im Geschmack, kulinarisch ausgesprochen vielseitig und dabei kalorienarm: Ein ganzes Pfund Spargel bringt gerade mal 90 Kalorien mit. Trotzdem stecken in ihm viele gesunde Inhaltsstoffe. Er versorgt den Körper mit reichlich Kalium, dem wertvollen Mineralstoff, der entwässernd wirkt. Außerdem enthält Spargel viel an Vitamin C und B-Vitaminen wie Folsäure. „Diese Wirkstoffe unterstützen die Funktion des Nerven- und des Immunsystems und halten uns rundum fit“, so Susanne Hasel. Ob jemand grüne oder weiße Stangen bevorzugt, ist vor allem Geschmackssache. Die grünen Varianten gelten als etwas aromatischer und besitzen – genauso wie die Stangen mit violetten Köpfen – mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe als die weißen.

 

Vielseitig für leichte Gerichte verwendbar

Spargel ist in der Küche vielfältig einsetzbar. Man kann ihn kochen, dünsten, dämpfen, braten, im Ofen backen oder sogar grillen. Für klassischen, gekochten Spargel die Stangen zehn bis 15 Minuten lang in Salzwasser kochen. Um die Bitterstoffe im Spargel zu reduzieren, hilft eine Prise Zucker im Kochwasser. An Stelle von Gerichten mit reichlich Butter- oder Hollandaise-Sauce empfiehlt Susanne Hasel, den Spargel ganz klassisch mit magerem Schinken, Pell-kartoffeln und wenig zerlassener Butter zu kombinieren.

 

Spargel klassisch

Pro Person brauchen Sie:

200 – 250 g festkochende Kartoffeln

300 – 400 g weißen Spargel

Salz, eine Prise Zucker, etwas Butter

100 g Joghurt mit 1 TL gehackten frischen Kräutern (z.B. Kresse, Schnittlauch, Kerbel) oder

1 EL Butter (15 – 20 g)

 

Zubereitung: Kartoffeln waschen und in der Schale garkochen. Spargel waschen, putzen, eventuell schälen. Wasser mit Salz, etwas Zucker und etwas Butter zum Kochen bringen, Spargel darin 10 – 15 Minuten bissfest kochen. Die Kartoffeln schälen, zusammen mit dem Spargel und Joghurt oder Butter anrichten.

 

Tipp:

  • Wer es ganz klassisch mag, kann das Gericht um einige Scheiben gekochten Schinken ergänzen
  • Ansonsten passt dazu eine kleine Portion gedünsteter Fisch (Lachs, Kabeljau oder Heilbutt) oder gebackener Tofu.

 

Im Internet: Gesunde Spargelrezepte und Tipps für den Spargelkauf (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/gesunde-spargelrezepte-und-tipps-fuer-den-spargelkauf/)

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Gesundheit Werbung

AOK-Preis für betriebliche Gesundheitsförderung

Der GesundMacher Award soll junge Mitarbeitende motivieren, Gesundheitsförderung im eigenen Betrieb zu etablieren.

GesundMacher gesucht

Gerade jüngere Arbeitnehmende wissen heutzutage ein gesundes Arbeitsumfeld zu schätzen – und sind bereit, sich dafür zu engagieren. Die AOK Bayern belohnt mit dem GesundMacher Award junge Mitarbeitende, die für ihren eigenen Betrieb kreative gesundheitsfördernde Konzepte entwerfen. „Wir geben kein Thema vor, so können die Nachwuchskräfte selbst ihre Schwerpunkte setzen“, so Stefan Rampp, Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Teilnehmenden können beispielsweise Vorschläge zu gesunder Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement im Unternehmen machen, aber auch Pläne zu Suchtprävention, gesundheitsbewusster Führung oder Diversität entwickeln. Wichtig dabei ist, dass die Anregungen den Arbeitsalltag spürbar verbessern. Die drei besten Konzepte zeichnet die AOK mit jeweils 5.000 Euro für Gesundheitsaktionen im jeweiligen Unternehmen aus.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Anmeldung gibt es auf www.aok.de/bayern/gesundmacher oder bei BGM-Experte Stefan Rampp bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 / 431-2369 oder per E-Mail an stefan.rampp@by.aok.de.

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Gesundheit Veranstaltung

Neue Yogakurse in Kaufbeuren: 8sam startet nach Ostern mit Präventionsangeboten

Bewegung, Atem und Fokus: So gelingt der Einstieg oder die Vertiefung der Yogapraxis

Das 8sam Yogastudio kündigt den Start neuer Präventionskurse nach den Osterferien an. Unter der Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger und Yogalehrerin Anja Herber richtet sich das Angebot an Anfängerinnen und Anfänger, Wiedereinsteigende sowie Fortgeschrittene. Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und können von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.

Übersicht der Präventionskurse mit Stephanie Schönberger und Anja Herber ab April 2026:

  • Montags, ab 13.4.2026, 17 – 18:15 Uhr: Hatha Yoga Level I mit Stephanie Schönberger Perfekt für alle mit etwas Yogaerfahrung, die ihre Praxis sanft vertiefen möchten.
  • Montags, ab 13.4.2026, 18:30 – 19:45 Uhr: Hatha Yoga Deep Dive Level II mit Stephanie Schönberger Eine intensive Yogastunde für geübte TeilnehmerInnen, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.
  • Dienstags, ab 14.4.2026, 9 – 10:15 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level I mit Stephanie Schönberger Starte sanft dynamisch in den Tag und vertiefe Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmer mit etwas Yogaerfahrung.
  • Donnerstags, ab 16.4.2026, 18:45-19:30 Uhr: Hatha Yoga für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen mit Anja Herber Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Erlerne Grundlagen, Atembewusstsein und einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
  • Freitags, ab 17.4.2026, 8:30 – 9:45 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte können sich online für die Kurse anmelden:
https://www.8sam-yoga.de/stundenplan/

Ein Ort für Yoga in Kaufbeuren

Das 8sam Yogastudio versteht sich als Raum für Ruhe und Konzentration im Alltag. Das Angebot umfasst Kurse, offene Stunden und Workshops für unterschiedliche Erfahrungsstufen. Ziel ist es, sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch Fortgeschrittenen eine kontinuierliche Praxis zu ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es unter www.8sam-yoga.de oder per E-Mail an info@8sam-yoga.de.

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Gesundheit Veranstaltung

Zwischen Geschichte und Gegenwart: Führung im Stadtmuseum zum Thema Sterben und dem Umgang damit

„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV

Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.

Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde,so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums. Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“

Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.

„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. „Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Gesundheit

Welt-Parkinsontag am 11. April

Eine Parkinsonerkrankung lässt sich heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken lange in Schach halten.

Auf Warnzeichen achten

Morbus Parkinson ist hierzulande nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste Erkrankung des Nervensystems mit einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sich die Behandlung planen. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die typische Symptome an sich feststellen, zum Arzt oder zur Ärztin gehen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Anzeichen, das die meisten Menschen mit Parkinson in Verbindung bringen, ist das Zittern einer Hand. Hinzukommen können Steifheit, Langsamkeit, eine monotone leise Stimme, ein ausdrucksloses Gesicht sowie Schwierigkeiten beim Gehen und mit dem Gleichgewicht. „Es gibt aber Frühsymptome, die eher unspezifisch sind“, so Bernd Ruppert. So hat die Mehrzahl aller Parkinsonerkrankten vor den Hauptsymptomen schon eine Riechstörung, die aber nur etwa die Hälfte der Betroffenen bemerkt. Viele Patientinnen und Patienten schlafen sehr unruhig, haben heftige Träume, bei denen sie auch um sich schlagen und schreien können. Da das autonome, also unwillkürliche, Nervensystem gestört ist, bleibt der Stuhl länger im Darm, wodurch es zu starker Verstopfung kommt. Etwa 30 Prozent aller Parkinsonbetroffenen haben depressive Verstimmungen oder Depressionen. Dabei ist bisher unklar, ob Depressionen ein Frühsymptom oder auch ein Risikofaktor für Parkinson sein können.

 

Medikamente halten Krankheit meist gut in Schach

Für die Erkrankung gibt es bisher keine Heilung, mittlerweile lässt sie sich aber gut behandeln. Der überwiegende Teil der Betroffenen kann heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken gut leben und die Beschwerden sehr lange eindämmen. Doch wie die schleichende Krankheit im Einzelfall verläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Krankheit werden Nervenzellen geschädigt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Hat der Neurologe oder die Neurologin eindeutig festgestellt, dass es sich um Parkinson handelt, bekommen die Betroffenen Medikamente, die den Dopamin-Mangel im Gehirn wieder ausgleichen sollen.

 

Vielfältige Unterstützung erforderlich

Eine gute ärztliche Begleitung ist bei Parkinson sehr wichtig. Zudem sollten die Erkrankten so weit wie möglich aktiv sein und bleiben. Auch psychologische Betreuung oder der Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, helfen dabei, schwierige Situationen im Alltag besser zu meistern und das veränderte Leben durch die Krankheit zu akzeptieren.

 

Weitere Informationen unter: www.gesundheitsinformation.de  > Suche: Parkinson und Parkinson – mehr als eine Bewegungsstörung

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Radfahren: Die perfekte Mischung aus Bewegung und Natur!

„Mit der AOK-Radlzeit jetzt wieder sportlich durchstarten!“

Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt

Fahrradfahren ist ein alltagstauglicher Sport, bei dem Kalorien verbraucht und gleichzeitig Glücksgefühle freigesetzt werden. Immer mehr Deutsche bevorzugen ihr Fahrrad als Transportmittel. Kein anderes Verkehrsmittel, von den Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für die Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die Finanzen.

Tolle Aktionsangebote zum Radfahren in der Region

„Mit der AOK-Radlzeit möchten wir über die vielfältigen Mitmachangebote informieren. Nutzen auch Sie die regionalen Aktionen, um sich zum Radfahren zu motivieren“, appelliert Bernd Ruppert als Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Aktionsangebote zum Radfahren in der Region kurz vor.

Mit dem Rad zur Arbeit

Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke machen. Fahren Sie im Aktionszeitraum von Mai bis August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Mit Ihrer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de haben Sie zudem die Chance auf viele tolle Preise.

Radtourenprogramm des ADFC

Im Zeitraum von März bis Oktober veranstaltet der ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu regelmäßige Radtouren. Ob ADFC-Mitglied oder nicht, zu den Radtouren sind alle willkommen. Das Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der ADFC-Homepage unter www.kf-oal.adfc.de.

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Stadtradeln treten die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei. Interessierte können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de zur Kampagne anmelden und für ihre Kommune fleißig Kilometer sammeln.

Hochwertige Preise beim Aktionsgewinnspiel

„Wer zusätzlich an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Radlzeit teilnimmt, hat die Chance auf hochwertige Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro“, so Bernd Ruppert. Unter Anderem gibt es Fahrradzubehör in Höhe von je 300 Euro von den Partnerbetrieben Fahrbar Bikes (Kaiser-Max-Straße 17, 87600 Kaufbeuren), Oberdorfer Radhaus (Kaufbeurener Straße 1, 87616 Marktoberdorf) und Bike Station Füssen (Luitpoldstraße 11, 87629 Füssen) zu gewinnen. Die kostenfreie Teilnahme ist über den Link zur Aktionsseite möglich.

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Gesundheit Soziales

Außenskelett: technische Unterstützung für Pflegekräfte am Klinikum Kaufbeuren

High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.

Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“

Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.

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Bildung Gesundheit

Blicklicht vernetzt Wissen

Bild: Melanie Buchmüller

16 Pflegefachkräfte schließen Palliative-Care-Weiterbildung erfolgreich ab

Wenn ein Stein ins Wasser fällt, zieht er Kreise. Genau so beschreibt eine Teilnehmende die Wirkung der Palliative-Care-Weiterbildung bei Blicklicht. Diese Qualifizierung ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zertifiziert.

Was hier beginnt, wirkt weit über den Kurs hinaus, hinein in Einrichtungen, Teams und vor allem zu den Menschen, die Begleitung am Lebensende brauchen.

16 Pflegefachkräfte haben die Weiterbildung im Februar erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung, von ambulanten Pflegediensten über stationäre Einrichtungen bis hin zu Kliniken, Hospizen, Palliativstationen und der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Was sie verbindet, ist der Wunsch, Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase bestmöglich zu begleiten.

Im Palliative Care Kurs geht es nicht nur um medizinisches und pflegerisches Wissen. Es geht vor allem um Haltung. Das bedeutet im pflegerischen Alltag:  genau hinsehen, zuhören, Schmerzen lindern, Sicherheit geben und auch Angehörige mit einbeziehen.

„Wir möchten, dass Menschen in dieser Lebensphase so viel Lebensqualität wie möglich erfahren, egal, wo sie sich gerade befinden“, erklärt das Team von Blicklicht.

Besonders wertvoll ist für viele Teilnehmende der Austausch untereinander. Pflegekräfte aus den verschiedenen Einrichtungen lernen voneinander, teilen Erfahrungen und entwickeln neue Ideen für ihre tägliche Arbeit. Das Wissen wird in Teams und in Einrichtungen rund um Kaufbeuren, im Ostallgäu und darüber hinaus, in andere Landkreise weitergetragen. So entsteht ein Netzwerk, das Menschen am Lebensende noch besser unterstützt.

Teilnehmende Palliative Care Kurs

1. Reihe von li.n.re. Anja Pfeifer, Birgit Rauch, Karin Höbel

2. Reihe von li.n.re. Jana Kiechle, Maria Herb-Urlbauer, Natalja Schmidt, Bianca Fromm, Vanessa Parsch, Silke Blasi, Michaela Bauschmid (Blicklicht)

3. Reihe von. li. n. re. Simone Gnandt (Blicklicht), Angelica Schütz, Beate Schmalholz, Celine Eberle, Gabriela Holzmann, Melanie Buchmüller (Kursleitung),

4. Reihe li.n.re. Katharina Fleissner und Frank Gelück – Christina Franke (fehlt auf dem Foto)

Wer mehr über die Weiterbildung erfahren möchte oder selbst Interesse an einem Palliative-Care-Kurs hat, findet alle Informationen auf der Homepage von Blicklicht.

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Allgemein Gesundheit

Schonende Lasertherapie erweitert Behandlungsmöglichkeiten in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie eröffnet neue Wege bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln. Bei einer Behandlung in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren kommt das Verfahren nun gezielt zum Einsatz.

Die Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren erweitert ihr operatives Spektrum in der Proktologie um moderne Laserverfahren. Zum Einsatz kommen sie bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln und weiteren gutartigen Veränderungen im Analbereich.

„Die Lasertherapie ermöglicht es uns, krankhaft verändertes Gewebe sehr gezielt und gewebeschonend zu behandeln“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Horling. „Gerade im sensiblen Analbereich ist das ein großer Vorteil, weil umliegende Strukturen geschont werden können.“

Im Vergleich zu klassischen Operationsverfahren kann die Laserbehandlung in vielen Fällen mit weniger Schmerzen, geringerer Wundfläche und einer schnelleren Erholung verbunden sein. Auch der Blutverlust während des Eingriffs lässt sich durch die präzise Energiedosierung häufig reduzieren.

Bewährte Expertise trifft moderne Technik

Horling verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen. Operiert wird mit der Laser-Methode ambulant in der Klinik St. Josef Buchloe.

„Der Laser ersetzt nicht jede klassische Operation“, betont Horling. „Aber er erweitert unsere Möglichkeiten deutlich. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können wir heute schonender und sehr effektiv vorgehen.“

Welche Therapieform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Art und Ausprägung der Erkrankung ab. Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung. Ziel bleibt es, Beschwerden nachhaltig zu lindern und gleichzeitig die Belastung durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Service: Wann eine Laserbehandlung infrage kommt

Laserverfahren können unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Hämorrhoiden (je nach Stadium)
  • Analfisteln
  • Sogenannten Steißbeinfisteln oder Haarnestgrübchen
  • ausgewählten gutartigen Veränderungen im Analbereich

Ob eine Lasertherapie möglich und sinnvoll ist, wird individuell im ärztlichen Gespräch geklärt. Die enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter Praxis und Klinik ermöglicht dabei eine durchgängige Betreuung – von der Erstvorstellung bis zur operativen Behandlung.

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Gesundheit Veranstaltung

Yoga für Trauernde – Raum für Bewegung, Atem und innere Stabilität. 1. Kurs im April

Wenn Schmerz den Alltag bestimmt: Ein Angebot, um wieder in Verbindung zu kommen

Trauer, Schmerz und Wut bringen viele Menschen aus dem Gleichgewicht. Häufig treten Gefühle von Erstarrung oder Ohnmacht auf, nicht selten geht auch der Bezug zum eigenen Körper verloren. Solche Erfahrungen können innere Blockaden begünstigen. Ein Kurs in Kaufbeuren setzt hier an und richtet sich an Menschen, die sich in einer Phase der Trauer befinden.

Bewegung, Atem und Stille als Zugang

Im Mittelpunkt stehen sanfte Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Diese Elemente können dazu beitragen, körperliche und seelische Prozesse wieder bewusster wahrzunehmen und die eigene Balance zu unterstützen. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Anspannung lösen und neue Stabilität entwickeln kann. Auch das Erleben von Verbundenheit spielt dabei eine Rolle.

Kleingruppe mit geschütztem Rahmen

Das Angebot findet in einer kleinen Gruppe statt und ist auf einen geschützten, achtsamen Umgang ausgelegt.

Kursinformationen

Geleitet von erfahrener Fachkraft

Der Kurs wird von Christina Neher geleitet. Sie ist zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft mit Schwerpunkt Palliative Care sowie Expertin für Palliative Aromapflege. Ihre fachliche Ausrichtung verbindet körperorientierte Praxis mit Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen.

Ort:

Am Bleichanger 33
87600 Kaufbeuren
Parkplätze vor Ort

Termine (1. Kurs 2026):

  • 4 x donnerstags, 18:30–19:30 Uhr
  • 16.4. | 23.4. | 30.4. | 7.5.

Kosten:
70 €

Anmeldung:
08341 – 960 29 52
info@blicklicht.org

Bitte mitbringen

  • Yogamatte oder Sportmatte
  • (Woll-)Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung
Kategorien
Gesundheit

Sparen an der falschen Stelle: Warum für Anabel Weinig und die KBV die geplante Honorarkürzung die psychotherapeutische Versorgung trifft

Petition gestartet

Zum 1. April 2026 sollen die Honorare für ambulante psychotherapeutische Leistungen um rund 4,5 Prozent sinken. Dies hat der Bewertungsausschuss beschlossen. Der Bewertungsausschuss, in dem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband vertreten sind, legt fest, wie ärztliche und psychotherapeutische Leistungen für gesetzlich Versicherte vergütet werden.

„Diese Entscheidung fällt ausgerechnet in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen zunehmen und Patientinnen und Patienten oft monatelang auf einen Therapieplatz warten“, berichtet die psychologische Psychotherapeutin Anabel Weinig, die eine eigene Praxis in Kaufbeuren führt. Gleichzeitig sind die Kosten für Praxen in den vergangenen Jahren gestiegen. Mieten, Personal und Energie haben sich deutlich verteuert. Eine Honorarkürzung erhöht daher den wirtschaftlichen Druck auf die ambulante Versorgung spürbar.

Die Auswirkungen könnten sich laut Weinig direkt auf die Versorgung auswirken: „Wenn die Behandlung gesetzlich Versicherter wirtschaftlich unattraktiver wird, droht eine stärkere Ausrichtung auf Privatpatienten. Für Kassenpatientinnen und -patienten könnten sich die Wartezeiten weiter verlängern.“ Auch die Finanzierung der neuen Weiterbildung für angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gerät unter Druck.

Kritik aus Fachwelt und Gesellschaft

Kritik kommt auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Deren Vorsitzender Dr. Andreas Gassen erklärte, die Entscheidung lasse die Interessen psychisch kranker Menschen außer Acht und treffe einen Versorgungsbereich, in dem die Nachfrage seit Jahren steigt.

Auch über Fachkreise hinaus wächst der Widerstand. In einer Online-Petition wird darauf hingewiesen, dass psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit zählen und Therapieplätze bereits jetzt knapp sind. Eine Schwächung der ambulanten Versorgung stehe damit im Widerspruch zu politischen Zielen, die Erwerbsfähigkeit zu stärken.

Die Petition kann online unterstützt werden:
https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gek%C3%BCrzt

Kritik an der Berechnungsgrundlage

„Dabei wird psychotherapeutische Arbeit ohnehin systematisch unterschätzt“, so Anabel Weinig. Die Vergütung basiert auf Annahmen einer nahezu vollständig ausgelasteten Therapiewoche und berücksichtigt wichtige Tätigkeiten wie Diagnostik, Dokumentation und Koordination nur unzureichend.

Proteste in München angekündigt

Vor diesem Hintergrund formiert sich Protest. Unter dem Motto „Psychotherapie verteidigen in München!“ sind Demonstrationen angekündigt: am 19.03.2026 um 15:45 Uhr am Haidenauplatz 1 sowie am 21.03.2026 um 16:00 Uhr am Gärtnerplatz.

Einordnung

„Wer an psychotherapeutischer Versorgung spart, spart nicht am System – sondern an der psychischen Gesundheit der Bevölkerung“, so Anabel Weinig.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Osterurlaub vom 07.04. – 10.04.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 13.04.2026 wieder für Sie da.

Vom 07.04.265 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 13.04.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Vertretung für diesen Zeitraum ist Frau Dr. Wörz in Kaufbeuren Tel: 08341 / 13949

In dringenden Fällen bitte an die 116117 wenden.

Peter Otte und Team wünscht allen ein friedvolles Osterfest.

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Gesundheit Veranstaltung

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: mehr Widerstandskraft im Alltag – wie Resilienz Menschen stärkt

Warum innere Stärke in schwierigen Zeiten immer wichtiger wird. AOK bietet Zuschüsse für Kurse

Der Begriff Resilienz stammt vom lateinischen Wort „resilire“, was so viel wie „abprallen“ bedeutet. Gemeint ist damit die Fähigkeit von Menschen, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, Rückschläge zu verarbeiten und sich davon zu erholen. Mitunter können Krisen sogar dazu beitragen, dass Menschen langfristig widerstandsfähiger werden. Je stärker diese Fähigkeit ausgeprägt ist, desto besser gelingt es, Stress und Belastungen zu bewältigen. „Wer gut mit Belastungen zurechtkommt, hat meist ein großes Potenzial an inneren und äußeren Schutzfaktoren“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Innere und äußere Schutzfaktoren stärken die Resilienz

Resiliente Menschen verfügen häufig über bestimmte persönliche Eigenschaften. Dazu zählen etwa Hilfsbereitschaft, Humor, Lösungsorientierung und Kommunikationsfähigkeit. Ebenso wichtig ist ihre innere Haltung: Sie akzeptieren, dass Krisen zum Leben dazugehören, und vertrauen darauf, Herausforderungen bewältigen zu können. Neben diesen inneren Ressourcen spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. Positive Vorbilder, verlässliche Bezugspersonen sowie ein unterstützendes Lern- oder Arbeitsumfeld können die persönliche Widerstandskraft fördern. Gerade im Berufsleben sei es jedoch wichtig, sich nicht selbst unter zu großen Druck zu setzen. „Wer versucht, alles hundertprozentig perfekt zu machen, setzt sich oft zusätzlich unter Stress“, sagt Bernd Ruppert.

Wie sich Widerstandskraft im Alltag entwickeln lässt

Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl genetische Faktoren als auch Lebenserfahrungen – insbesondere in der Kindheit – Einfluss auf die seelische Stabilität haben. Auch stabile soziale Netzwerke wie Familie und Freundschaften können helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln. Hilfreich ist es, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und zu akzeptieren. Dazu gehört auch, zu entscheiden, was sich tatsächlich verändern lässt und bei welchen Umständen es sinnvoll ist, Energie zu investieren. Herausforderungen können dabei auch als Chance betrachtet werden.

Viele Menschen geraten unter Druck, weil es ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen oder auch einmal „Nein“ zu sagen. „Wer versucht, es allen recht zu machen, erhöht den eigenen Stress häufig noch zusätzlich“, sagt Ruppert. Auch Grübeln kann den Blick auf Lösungen verstellen. Stattdessen kann es helfen, sich bewusst auf eigene Stärken und positive Erfahrungen zu konzentrieren. Ein einfaches Mittel ist beispielsweise ein Tagebuch, in dem täglich festgehalten wird, was gut gelungen ist. Im Berufsalltag kann zudem etwas innere Distanz hilfreich sein. „Wer sich durch eine Aussage angegriffen fühlt, kann sachlich nachfragen, wie sie gemeint war – oft lässt sich so ein mögliches Missverständnis klären“, rät Ruppert.

Die sieben Säulen der Resilienz

Ein Modell zeigt, welche Fähigkeiten Menschen widerstandsfähiger machen

Resiliente Menschen sind häufig in der Lage, Herausforderungen zu bewältigen und aus Rückschlägen zu lernen. Das psychologische Modell der sieben Säulen der Resilienz beschreibt zentrale Einstellungen und Ressourcen, die dabei helfen können. „Diese Aspekte können im Alltag trainiert und gestärkt werden“, erklärt Bernd Ruppert.

Optimismus

Optimistische Menschen richten ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive Aspekte – auch in schwierigen Situationen. Ein Beispiel: Am Ende des Tages eine angenehme Erfahrung oder einen guten Moment notieren.

Selbstwirksamkeit

Wer an die eigenen Fähigkeiten glaubt, erkennt eher, dass er oder sie etwas bewirken kann. „Selbstwirksamkeit bedeutet, die eigenen Kompetenzen wahrzunehmen und aktiv nach Lösungen zu suchen“, so Ruppert.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge umfasst mehr als Stressbewältigung. Sie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für sich zu sorgen. Dazu gehören Bewegung, kreative Hobbys, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Pausen. Auch Atemübungen oder Meditation können unterstützend wirken.

Akzeptanz

Akzeptanz hilft, Unveränderbares anzunehmen. Dadurch entsteht Raum, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die tatsächlich beeinflusst werden können.

Lösungsorientierung

Eine konstruktive Haltung erleichtert es, Herausforderungen aktiv anzugehen. Wer Probleme als Aufgaben versteht, bleibt motiviert und sucht gezielt nach Lösungen.

Zukunftsorientierung

Rückschläge lassen sich auch als Lernchance betrachten. Resiliente Menschen passen ihre Strategien an neue Situationen an und entwickeln alternative Wege, um ihre Ziele zu erreichen.

Netzwerkorientierung

Ein stabiles soziales Umfeld kann wichtige Unterstützung bieten. Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen geben Rückhalt, eröffnen neue Perspektiven und helfen, schwierige Phasen zu überstehen.

Weitere Informationen sowie Kurse zur Stressbewältigung bietet die AOK unter:
www.aok.de/pk/gesundheitskurse/stressbewaeltigung/

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Gesundheit

Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Standortübergreifende Zusammenarbeit und schnelle Terminvergabe möglich

Darmkrebs ist bundesweit die zweithäufigste Tumorerkrankung – dabei lässt er sich so leicht verhindern wie keine andere. Mit einer Darmspiegelung können Polypen mühelos identifiziert und entfernt werden, bevor sie sich zu Krebszellen entwickeln. Zum Darmkrebsmonat März erklären die Experten der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, für wen die Darmkrebsvorsorge besonders wichtig ist.

„Kaum eine Tumorart lässt sich so leicht vermeiden wie Darmkrebs“, betont Dr. Wiebke von der Emde. Die geschäftsführende Oberärztin für Gastroenterologie in der Klinik Füssen führt aus, dass jährlich rund 55.000 Menschen an Darmkrebs erkranken – rund ein Drittel stirbt an den Folgen der Krankheit. „Viele dieser Fälle könnten durch Vorsorge und Früherkennung vermieden werden“, so von der Emde weiter. Mit einer Darmspiegelung etwa könne das Risiko für die Entstehung des Dickdarmkrebses deutlich gesenkt werden. Bei der Untersuchung können laut der Internistin bereits kleine Polypen, also Vorstufen von Krebszellen, identifiziert und abgetragen werden. „Dadurch können bis zu 90 Prozent der Patienten dauerhaft geheilt werden“, bilanziert von der Emde.

Dr. Wolfgang Wistuba pflichtet seiner Kollegin bei. „Jede Patientin und jeder Patient hat ab einem Alter von 50 Lebensjahren den Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs“, so der leitende Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe. Laut Wistuba werden die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen. In Absprache mit dem Hausarzt geht das laut dem Gastroenterologen auch früher – für Patienten, die etwa an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden oder im familiären Umfeld bereits Krebserkrankungen erfahren haben. „Gerade für diese Risikogruppen sind regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung wichtig“, so Wistuba weiter.

Standortübergreifende Zusammenarbeit: schnelle Terminvergabe möglich

Durch die intensive Zusammenarbeit mit diesem zertifizierten Zentrum am Klinikum Kaufbeuren können auch kompliziertere Fälle von Darmkrebs kompetent und ganzheitlich behandelt werden. „Diese Patienten werden dann in unserer Tumorkonferenz mit allen relevanten Fachdisziplinen vorgestellt, in der alle für die Diagnostik und Tumortherapie relevanten Disziplinen vertreten sind“, erklärt Professor Helmut Diepolder. Laut dem Chefarzt für Gastroenterologie am Klinikum Kaufbeuren kommen dabei regelmäßig alle beteiligten Mediziner und Medizinerinnen bis hin zum Hausarzt zusammen und besprechen ihre Patienten. „Dieser Schritt ist wichtig, weil dabei das Behandlungskonzept erarbeitet und vorgestellt wird“, erläutert Diepolder. So können laut dem Leiter des Darmkrebszentrums Kaufbeuren auch diffizilere Fälle von allen Seiten betrachtet und diskutiert werden, damit am Ende immer ein von allen getragenes Behandlungskonzept erstellt werden kann.

Wenn eine Operation notwendig wird, stehen heute besonders schonende Verfahren zur Verfügung. „Viele Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden“, so Professor Stefan Maier. Der stellvertretende Leiter des Darmkrebszentrums kann dabei mit seinem Team auch auf den Operationsroboter Da Vinci zurückgreifen. Die robotisch assistierte Technik ermöglicht laut Maier besonders präzise Bewegungen, eine hochauflösende Sicht im Operationsgebiet und kann für Patientinnen und Patienten Vorteile wie kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung nach dem Eingriff bedeuten. „Wir haben dieses System nunmehr knapp zwei Jahre in Betrieb und erzielen damit hervorragende Ergebnisse“, bilanziert der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Kaufbeuren.

Über die Tumorsprechstunde können Patientinnen und Patienten laut Maier auch Unterstützung einholen, wenn es etwa um einen Termin für eine Darmspiegelung geht. „Natürlich sind wir immer bedacht, unseren Patientinnen und Patienten einen zeitnahen Termin anzubieten – gerade wenn es bereits Symptome eines Darmtumors gibt,“ so Maier abschließend.

Kontakt Gastroenterologie Klinik Füssen:

Kontakt Gastroenterologie Klinik St. Josef Buchloe:

Kontakt Gastroenterologie Klinikum Kaufbeuren / Darmkrebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren:

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Blaulicht Gesundheit

Gesundheitskooperation zwischen AOK und regionaler Feuerwehr wird fortgesetzt

„Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der AOK Bayern und dem Landesfeuerwehrverband geht ins fünfte Jahr. Inhalt dieser Kooperation sind Themen rund um Gesundheit und Fitness. Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu möchten weiterhin gemeinsam einen positiven Beitrag zur Fitness und Gesundheit von Feuerwehrfrauen- und Männern vor Ort leisten.

Die Einsatzkräfte müssen für ihre hohen Anforderungen sowohl körperlich als auch mental gestärkt sein. „Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch 2025 fanden viele gemeinsame Gesundheitsaktionen statt

„Die Kinderfeuerwehr in Buchloe machte einen Zuckerworkshop und in Obergünzburg wurde die Rückengesundheit gestärkt“, freut sich Kreisbrandrat Markus Barnsteiner. „Zudem nahm die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beim Feuerwehrinformationstag im Modeon, beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kaufbeuren und bei der Feuerwehrhauseinweihung in Oberostendorf teil“, so Barnsteiner weiter.

Ausblick der Gesundheitskooperation für 2026

Die Zusammenarbeit wird auch 2026 weiterhin mit Leben gefüllt. Die AOK beteiligt sich erneut mit einer Gesundheitsaktion am Kreisjugendfeuerwehrtag, der dieses Jahr am 11. Juli in Biessenhofen stattfindet. Außerdem dürfen sich Feuerwehren aus der Region bei Interesse an gesundheitsförderlichen Seminarangeboten und Gesundheitsaktionen für ihre Feuerwehr vor Ort gerne bei Marcel Hirner (08341-431-2443 /E-Mail: marcel.hirner@by.aok.de) melden.

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Gesundheit Soziales

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Bildung Gesundheit

Tag der Rückengesundheit am 15. März – Aktiv gegen Rückenschmerz

AOK-Angebot für alle

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig: Einseitige oder schwere körperliche Belastungen, aber auch psychische Überforderung und Stress sind mögliche Gründe. Lassen sich für die Beschwerden keine eindeutigen Auslöser finden, spricht man von unspezifischen Rückenschmerzen. Die Beschwerden verschwinden meist nach einiger Zeit von selbst. Doch rund ein Drittel der Betroffenen hat innerhalb eines Jahres erneut Rückenschmerzen. „Problematisch ist, dass die Geplagten sich häufig schonen und Bewegung vermeiden, weil sie Angst vor den Schmerzen haben“, weiß Gesundheitsexpertin Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schonhaltungen und Bewegungsmangel verstärken jedoch die Beschwerden und erhöhen das Risiko, dass die Rückenschmerzen chronisch werden.

Regelmäßige Bewegung zur Vorbeugung und Linderung

Bewegung und Sport können Rückenschmerzen zwar nicht immer völlig beseitigen, aber oft lindern – bei wiederkehrenden Beschwerden sogar um fast 50 Prozent. Zudem verbessern sich Beweglichkeit und Fitness durch sportliche Aktivität. Bewährt haben sich Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen für Bauch-, Rücken-, Rumpf- und Beckenmuskulatur sowie Dehnübungen und Ausdauertraining. Aber auch Spazierengehen kann bereits zur Linderung beitragen. „Vieles lässt sich in den Alltag einbauen, etwa Treppensteigen statt Aufzugfahren, in der Mittagspause spazieren gehen, beim Telefonieren auf und ab gehen, Wege möglichst zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen“, so Susanne Hasel. Wem es schwerfällt, dranzubleiben, hilft es vielleicht, Gesundheitskurse an festen Terminen zu besuchen oder sich mit anderen zum Sport zu verabreden.

Auch wenn Kreuzschmerzen selten Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sind, kann es konkrete körperliche Auslöser geben, etwa einen Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals. Dann handelt es sich um spezifische Rückenschmerzen. Ihnen können Abnutzungserscheinungen, Entzündungen, Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen zugrunde liegen. Wer beispielsweise Lähmungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Beinen verspürt oder Rückenschmerzen nach einem Unfall hat, sollte dies ärztlich abklären lassen.

AOK-Angebot für alle

Wer den Rücken stärken will, sollte sich regelmäßig bewegen. Aktiv sein beugt Schmerzen vor und kann sie auch lindern. Mit dem „AOK-Rückentrainer“ hat die AOK zusammen mit dem Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten Patricio Escher ein niedrigschwelliges Trainingskonzept entwickelt. „In insgesamt sechs Videosequenzen, die auch Nicht-Versicherten kostenlos im Internet zur Verfügung stehen, zeigt Patricio Escher gezielte Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen, die sich einfach und ohne Hilfsmittel in den Alltag integrieren lassen“ so Susanne Hasel. Jede Woche umfasst zwei Trainingstage. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wann sie am besten trainieren möchten.

Internet-Tipp: www.aok.de/bayern/rueckentraining

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen und bewegen

Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im April bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Die Muttermilch macht’s!

Muttermilch wird von nationalen und internationalen Fachgesellschaften als Goldstandard betrachtet. Sie ist optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt. Außerdem hat das Stillen Vorteile für Mutter und Kind. Nicht nur ausschließliches Stillen, sondern auch teilweises Stillen ist hilfreich und wichtig! In dieser Veranstal- tung erhalten Sie wichtige Informationen rund um das Thema Stillen und praktische Tipps für einen erfolgreichen Stillstart und eine gelungene Stillbeziehung.

  • Donnerstag, 09.04.2026
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 08.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre ei- genen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Dienstag, 14.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Tanya Mayer, Übungsleiterin
  • Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz) Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf ca.10 Minuten Fußweg bis zum Spielplatz
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 09.04.2026

Vortrag mit praktischen Anregungen| Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren
Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Das Baby „begreift“ die Welt mit allen Sinnen und mit Hilfe der Bewegung. Sie erhalten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Familien werden kann und somit auch die soziale Bindung gestärkt werden kann.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 16.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 15:00 – 18:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebens- mitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Samstag, 18.04.2026
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum, Diätassistent
  • Veranstaltungsort: FSP Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Dienstag, 21.04.2026
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLIE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 20.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Donnerstag, 30.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 27.04.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit

Staffelübergabe in der Radiologie: Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn

Zum 1. März steht die Radiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren unter neuer Führung. Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn, der sich nach vielen Jahren als Chefarzt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Mit Dr. Annette Ruffer übernimmt eine erfahrene Radiologin die chefärztliche Leitung der Abteilung. Sie war bislang als geschäftsführende leitende Oberärztin tätig und ist daher mit den Strukturen und den drei Klinikstandorten Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bestens vertraut. Medizinisch liegt ihr Schwerpunkt in der interventionellen Radiologie – einem Bereich, in dem moderne Bildgebung mit minimalinvasiven Therapieverfahren kombiniert wird.

„Interventionelle Radiologie bedeutet für mich, mit präziser Technik gezielt helfen zu können – und dabei den Menschen hinter dem Bild nie aus dem Blick zu verlieren“, betont Ruffer. Hinter jedem radiologischen Befund stehe ein Patient mit individueller Geschichte. „Respekt und Wertschätzung sind deshalb für mich zentrale Werte – im Team ebenso wie in der Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.“

Diese Haltung prägt auch die enge Kooperation mit der Gefäßzentrum und dem Wundzentrum, wo radiologische Interventionen häufig Teil komplexer Behandlungsstrategien sind. Ebenso hebt Ruffer die kollegiale Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger hervor: „Dr. Beinborn hat die Radiologie strategisch stark aufgestellt. Dass ich nun auf dieser Basis aufbauen darf, empfinde ich als große Verantwortung.“

Würdigung eines prägenden Chefarztes

Dr. Wolfgang Beinborn verlässt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Ende Februar nach über anderthalb Jahrzehnten an der Spitze der Radiologie. Seit 2008 war er Chefarzt der Abteilung und hat die radiologische Versorgung maßgeblich geprägt.

Unter seiner Leitung entstand am Klinikum Kaufbeuren ein DEGIR-zertifiziertes Zentrum für interventionelle Radiologie – eines von vergleichsweise wenigen spezialisierten Zentren dieser Art in Deutschland. Zudem etablierte er die Neuroradiologie, wodurch die Abteilung auch als Dienstleister mit den Bezirkskliniken Schwaben eng verzahnt ist. Darüber hinaus wurde die Radiologie in seiner Ära zum Lehrkrankenhaus der Uniklinik Innsbruck.

„Wir danken Dr. Beinborn sehr für sein tatkräftiges Engagement in den vergangenen Jahrzehnten“, betont Andreas Kutschker. „Er führte die Radiologie durch die strukturellen Veränderungen im Zuge der Neuaufstellung des Kommunalunternehmens und etablierte sie als standortübergreifende Fachabteilung für alle drei Kliniken“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weiter.

Mit dem Wechsel an der Spitze bleibt die Radiologie strategisch und fachlich auf einem klaren Kurs. „Moderne und leistungsstarke Bildgebung, zunehmend minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen bleiben die Grundlage unserer Arbeit“, betont Kutschker abschließend.

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Bildung Gesundheit

Das AELF Kaufbeuren lädt junge Eltern im März zu Kursen rund um Ernährung und Bewegung ein

Richtig gut essen von Anfang an

Im März lädt das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder zu verschiedenen Kursen ein. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen .

Die Veranstaltungen vermitteln Grundlagenwissen zur Kinderernährung, geben praktische Anregungen für den Familienalltag und greifen Themen wie Nachhaltigkeit oder Bewegung in der Schwangerschaft auf. Die meisten Angebote sind kostenfrei; die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten .

Mit kleinen Händen kochen lernen

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren in der Küche mithelfen? Viele Eltern sind hier zurückhaltend. Dabei lernen Kinder durch das Mitmachen viel und entwickeln einen Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Kinderernährung vermittelt. Gemeinsam mit dem Kind bereiten die Teilnehmenden einfache Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern .

• Montag, 02.03.2026
• 15:00 – 18:00 Uhr
• Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
• Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Jahnstr. 12, 87616 Marktoberdorf
• Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
• Anmeldeschluss: 25.02.2026

Beikost verstehen und gestalten

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Wenn Milchmahlzeiten schrittweise durch Beikost ersetzt werden, tauchen viele Fragen auf. In diesem Online-Vortrag geht es um den Übergang von der Milch zur Beikost – sowohl um klassische Breimahlzeiten als auch um das sogenannte Baby-led Weaning .

• Dienstag, 03.03.2026
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Hand in Hand
• Anmeldeschluss: 02.03.2026

Nachhaltig ernährt von Anfang an

Nachhaltigkeit spielt auch im Familienalltag eine Rolle. Der Vortrag greift die Frage auf, was nachhaltige Ernährung konkret bedeutet und wie sie praktisch umgesetzt werden kann. Alltagstaugliche Tipps sollen dazu anregen, die eigene Ernährung zu reflektieren und schrittweise anzupassen .

• Mittwoch, 11.03.2026
• 09:30 – 11:00 Uhr
• Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 10.03.2026

Aktiv durch die Schwangerschaft

Vortrag | Gesund bewegt in der Schwangerschaft

Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf ist Bewegung sinnvoll und unterstützend. In diesem Online-Vortrag werden geeignete Bewegungsarten vorgestellt und praktische Übungen gezeigt .

• Mittwoch, 11.03.2026
• 19:00 – 20:30 Uhr
• Referentin: Marion Summerer, Sportwissenschaftlerin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Anmeldeschluss: 08.03.2026

Noch einmal: Kinder an die Töpfe

Der Kochkurs wird ein weiteres Mal angeboten – diesmal in Obergünzburg. Auch hier stehen Grundlagen der Kinderernährung und das gemeinsame Zubereiten einfacher Gerichte im Mittelpunkt .

• Donnerstag, 12.03.2026
• 15:00 – 18:00 Uhr
• Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
• Veranstaltungsort: FSP Obergünzburg, Gutbrodstr. 39, 87634 Obergünzburg
• Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
• Anmeldeschluss: 09.03.2026

Süßigkeiten und Kinderlebensmittel bewusst einordnen

Vortrag | Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem

Süßes und bunt gestaltete Produkte sprechen Kinder besonders an. Der Vortrag beleuchtet, wie Kinderlebensmittel beworben werden und was hinter entsprechenden Versprechen steckt. Zudem wird die Ernährungspyramide als Orientierung für eine ausgewogene Kinderernährung vorgestellt .

• Mittwoch, 18.03.2026
• 19:00 – 20:30 Uhr
• Referentin: Christine Krebs, Dipl. oec. troph.
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Anmeldeschluss: 15.03.2026

Gemeinsam essen lernen

Vortrag | Entspannt am Familientisch

Gesunde Ernährung und ein positives Essverhalten werden früh geprägt. Der Vortrag informiert über das natürliche Essverhalten von Kindern und gibt Hinweise zum Umgang mit herausfordernden Situationen am Familientisch .

• Freitag, 20.03.2026
• 09:30 – 11:00 Uhr
• Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 19.03.2026

Vom Brei zum Familientisch

Mit dem Ende der Breizeit wächst das Interesse der Kinder am gemeinsamen Essen. In diesem Online-Vortrag erfahren Eltern, welche Mahlzeiten Breie ersetzen können, welche Lebensmittel sich eignen und worauf anfangs verzichtet werden sollte .

• Dienstag, 24.03.2026
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 23.03.2026

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie .

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Fasching Gesundheit

AOK-Tipps für die Fastenzeit

Essgewohnheiten auf dem Prüfstand

Während der Fastenzeit üben viele Menschen hierzulande bewussten Verzicht, oft aus religiösen Motiven. Andere nutzen die Fastenzeit fürs Abnehmen, sofern sie nicht schon zum Jahreswechsel begonnen haben, ihre guten Ernährungsvorsätze in die Tat umzusetzen. Für diejenigen, die sich in den Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern von überflüssigen Pfunden trennen wollen, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: „Wer während der Fastenzeit auf schnelle Diäten setzt, hat meist nach kurzer Zeit das verlorene Gewicht wieder drauf“, so Susanne Hasel, Ernährungsexpertin der AOK in Kaufbeuren. Denn auf Abspeck-Kuren reagiert der Körper meist mit dem Jojo-Effekt. 

Pfunde langsam, aber sicher verlieren
Und die gute Nachricht? „Abnehmwillige brauchen sich nicht zu kasteien, weil das ohnehin nichts bringt“, so Susanne Hasel. Das unterstreichen auch die Erfahrungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Laut DGE-Empfehlung ist es völlig ausreichend und gesund, innerhalb eines Jahres höchstens fünf bis zehn Prozent des individuellen Körpergewichts abzunehmen. Das sind bei einem Ausgangsgewicht von 80 kg dann etwa 4 bis 8 kg. Wer schrittweise neue Gewohnheiten schafft und so die Ernährung dauerhaft umstellt, hat zudem die besten Aussichten, das erreichte Gewicht zu halten. Im Schnitt liegt die Erfolgschance dann bei 70 Prozent. „Eine große Hilfe zum Einstieg ins Abnehmen kann ein Ernährungstagebuch sein. Das ist nicht bei allen gleichermaßen beliebt, hilft aber in der Regel sehr gut dabei, den Überblick über das Essen und Trinken zu behalten“, empfiehlt Susanne Hasel. 

Auf das Was, das Wann und das Wie achten

Gemüse, zubereitet mit hochwertigen Ölen, und zuckerarme Obstsorten wie Beeren oder Äpfel bilden – auch und gerade beim Abnehmen – die Basis einer gesunden Ernährung. „Am besten mindestens doppelt so viel Gemüse wie Obst essen“, rät Susanne Hasel. Denn der meist hohe Fruchtzuckergehalt im Obst liefert reichlich Kalorien und kann die Leber belasten. Ballaststoffreiche Lebensmittel – vor allem Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte – fördern dagegen die Verdauung und tragen zur Sättigung bei. Neuere Studien belegen, dass insbesondere ein ausreichender Eiweißanteil in der Kost für die Sättigung wichtig ist. So helfen zum Beispiel Hülsenfrüchte und Pilze, Eier, Fisch oder mageres Geflügelfleisch sowie Milchprodukte beim Sattwerden. Aus ernährungsmedizinischer Sicht besteht eine Hauptmahlzeit idealerweise aus 50 Prozent Gemüse, 30 Prozent sättigenden eiweißreichen Lebensmitteln und 20 Prozent Beilagen wie Vollkornprodukten oder Kartoffeln. Wichtig sind außerdem Esspausen von drei bis fünf Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten, was bedeutet, Snacks und Zwischenmahlzeiten wegzulassen und zwischendurch auch keine kalorienhaltigen Getränke zu sich zu nehmen – nur Wasser oder ungesüßten Tee. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich gerade beim Abnehmen für die Mahlzeiten Zeit zu nehmen und langsam und bewusst das Richtige in der richtigen Menge zu verspeisen. „Wer Unterstützung sucht, um seine Essgewohnheiten auf Dauer optimaler zu gestalten, kann sich der AOK-66-Tage-Challenge anschließen“, ergänzt  Susanne Hasel.

Im Internet:

DGE zum Thema Diäten: Diäten und Abnehmprogramme versprechen oft eine schnelle Gewichtsabnahme. | DGE

AOK-Tipps zum Thema Abnehmen: Gesundes Abnehmen / 66-Tage-Challenge | AOK

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Gesundheit

Erneut akkreditiert: Herzinfarktnetzwerke sichern Versorgung auf höchstem Niveau

Wichtige Bestätigung für die Versorgung von Herzinfarkt-Patienten: beide Ostallgäuer Herzinfarktnetzwerke wurden von der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke abermals erfolgreich beglaubigt.

„Wir freuen uns über dieses Zeichen für dauerhaft hohe Qualität in der regionalen Herzinfarktversorgung“, betonen die beiden leitenden Oberärzte der jeweiligen Herzzentren in Kaufbeuren und Füssen, Dr. Markus Riedl und Dr. Simon Delladio. „Die erneute Akkreditierung würdigt die enge und verlässliche Zusammenarbeit zahlreicher Partner entlang der gesamten Rettungs- und Behandlungskette.“

Dazu zählen laut den beiden Kardiologen der Rettungsdienst, die Notaufnahmen, die kardiologischen Fachabteilungen mit Herzkatheterlaboren sowie weiterbehandelnde stationäre und ambulante Strukturen. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten mit akutem Herzinfarkt möglichst schnell, koordiniert und leitliniengerecht zu versorgen.

Pionierarbeit in Bayern und Europa

Das Herzinfarktnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu gehört bayernweit zu den ersten akkreditierten Netzwerken. Bereits seit 2011 steht es für klar definierte Abläufe und kurze Entscheidungswege. „Dass unser Netzwerk erneut akkreditiert wurde, zeigt, wie tragfähig die gewachsenen Strukturen sind“, hebt Riedl hervor. „Vor allem die enge Abstimmung zwischen Rettungsdienst, Notaufnahme und Herzkatheterlabor ist entscheidend dafür, dass wir wertvolle Zeit gewinnen – und damit Leben retten können.“

Eine besondere Stellung nimmt auch das Herzinfarktnetzwerk Königswinkel-Außerfern ein. Als grenzüberschreitendes Netzwerk zwischen Deutschland und Österreich gilt es europaweit als Pionierprojekt. „Die erfolgreiche Reakkreditierung bestätigt, dass eine strukturierte Herzinfarktversorgung auch über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktioniert“, stellt Delladio heraus. „Gerade in einer ländlich geprägten Region ist diese enge Vernetzung entscheidend, um Patientinnen und Patienten schnell in ein spezialisiertes Zentrum zu bringen.“

Hohe Anforderungen an Qualität und Zusammenarbeit

Die Akkreditierung durch die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke ist an klare Qualitätskriterien geknüpft. Dazu zählen unter anderem verbindliche Versorgungspfade, definierte Zeitziele für Diagnostik und Therapie, eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie regelmäßige Fortbildungen und Netzwerktreffen aller beteiligten Berufsgruppen.

„Herzinfarktversorgung ist Teamarbeit“, so Riedl. „Nur wenn alle Beteiligten – vom ersten Notruf bis zur spezialisierten Therapie – ineinandergreifen, können wir eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen.“

Auch Delladio unterstreicht die Bedeutung der Netzwerkarbeit: „Die Akkreditierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um Abläufe regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln – immer mit Blick auf die Sicherheit der Patientinnen und Patienten.“

Service: So erkennen Sie einen Herzinfarkt und reagieren richtig

Warnzeichen für einen Herzinfarkt sind:

  • Plötzliche Brustschmerzen,
  • Atemnot
  • starkes Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb oder
  • Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm, Rücken oder Kiefer sind Warnzeichen eines Herzinfarkts.

In diesen Fällen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Mehr Informationen zu den Herzzentren der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

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Gesundheit Senioren Soziales

Igelbesuch in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren

Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.

Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.

Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.

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Gesundheit

Fermentieren statt nur Konservendosen – lebendige Notfallvorsorge neu gedacht

Warum Sauerkraut, Kimchi & Co. eine unterschätzte Rolle in der Krisenvorsorge spielen

Kaufbeuren, 27.01.2026 – Wenn von Notfallvorsorge die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an Konservendosen, Tütensuppen und haltbare Fertiggerichte. Doch haltbar bedeutet nicht automatisch gesund, nachhaltig oder alltagstauglich. In Zeiten wachsender Unsicherheiten – von Lieferengpässen über Stromausfälle bis hin zu steigenden Lebensmittelpreisen – rückt eine jahrtausendealte Methode wieder in den Fokus: das Fermentieren.

Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder eingelegtes Gemüse sind nicht nur lange haltbar, sondern auch nährstoffreich, platzsparend und unabhängig von Strom oder Tiefkühlketten lagerfähig. Damit sind sie ein wertvoller, oft übersehener Baustein moderner Notfallvorsorge.

Notfallvorsorge neu denken: mehr als nur haltbar

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel für mehrere Tage bis Wochen im Haushalt vorrätig zu halten. In der Praxis landen dabei meist industriell verarbeitete Produkte im Einkaufswagen. Diese sind zwar lange haltbar, enthalten jedoch häufig viel Salz, Zucker oder Zusatzstoffe – und bieten im Ernstfall wenig Abwechslung.

Fermentation bietet hier eine Alternative:
Sie macht frisches Gemüse über Monate haltbar, mit natürlichen Konservierungsstoffen, Einkochen oder Tiefkühlen. Gleichzeitig bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten oder werden sogar besser verfügbar.

Ein weiterer Vorteil: Fermentierte Lebensmittel lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Wer regelmäßig fermentiert, baut ganz nebenbei einen Vorrat auf – ohne extra „Krisenlager“, das verstaubt oder abläuft.

Unabhängig von Strom, Technik und Lieferketten

Ein entscheidender Aspekt der Notfallvorsorge ist die Unabhängigkeit von Infrastruktur. Tiefkühltruhen, Einkochautomaten oder industrielle Produktion setzen Strom und funktionierende Lieferketten voraus. Fermentation hingegen benötigt lediglich:

  • frisches Gemüse
  • Salz
  • ein sauberes Gefäß
  • ZeitEinmal angesetzt, läuft der Prozess selbstständig ab. Die entstehenden Milchsäurebakterien sorgen für Haltbarkeit und schützen das Lebensmittel auf natürliche Weise vor Verderb. Richtig gelagert (kühl, dunkel), sind fermentierte Produkte mehrere Monate haltbar – auch ohne Strom.Gesund durch die Krise: Darmgesundheit als unterschätzter FaktorIn Stress- und Krisensituationen spielt die Gesundheit eine zentrale Rolle. Fermentierte Lebensmittel enthalten lebende Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen. Ein gesunder Darm trägt nachweislich zu einem stabilen Immunsystem bei – ein Vorteil, der in Ausnahmesituationen besonders wertvoll ist. Während viele Notfallnahrungsmittel stark verarbeitet und nährstoffarm sind, liefern Fermente:
  • natürliche Probiotika
  • Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine)
  • Ballaststoffe
  • Geschmack und Abwechslung

Damit sind sie nicht nur „Notnahrung“, sondern echte Lebensmittel.

Rezept 1: Klassisches Sauerkraut – die Basis der Vorratshaltung Zutaten:

  • 1 kg Weißkohl
  • 20 g Salz (2 % des Kohlgewichts)
  • optional: Kümmel oder Wacholder

    Zubereitung: Den Weißkohl fein hobeln, mit dem Salz vermengen und kräftig kneten, bis Saft austritt. Den Kohl fest in ein sauberes Glas oder einen Gärtopf drücken, sodass er vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. Optional Gewürze hinzufügen.
    Das Gefäß locker verschließen und bei Zimmertemperatur 5–7 Tage fermentieren lassen, anschließend kühl lagern. Nach 2–3 Wochen ist das Sauerkraut verzehrfertig, hält sich jedoch mehrere Monate.Warum ideal für die Notfallvorsorge: Sauerkraut ist extrem vitaminreich, vielseitig einsetzbar und benötigt nur zwei Zutaten. Es lässt sich roh, gekocht oder als Beilage essen und ist auch für Anfänger leicht herzustellen.

Rezept 2: Fermentiertes Wurzelgemüse – robust und vielseitig

  • Karotten, Rote Bete, Pastinaken oder Rettich
  • 2 % Salzlake (20 g Salz auf 1 Liter Wasser)
  • Gewürze nach Geschmack (Knoblauch, Pfeffer, Lorbeer)

    Zubereitung: Gemüse in Stifte oder Scheiben schneiden und dicht in ein Glas schichten. Mit der Salzlake vollständig bedecken. Das Glas verschließen und 7–10 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, danach kühl lagern.
    Vorteil: Wurzelgemüse ist ganzjährig verfügbar, lange lagerfähig und besonders robust. Fermentiert bleibt es knackig und nährstoffreich – ideal als Beilage oder schnelle Mahlzeit im Krisenfall.

Fermentieren als Teil einer resilienten Alltagskultur

Fermentation ist keine Notlösung, sondern eine nachhaltige Strategie. Sie verbindet Vorratshaltung, Gesundheit und Selbstwirksamkeit. Wer fermentiert, verlässt sich weniger auf industrielle Strukturen und gewinnt Wissen zurück, das Generationen vor uns selbstverständlich war.

Notfallvorsorge muss nicht ausschließlich aus Konserven bestehen. Sie kann lebendig, vielfältig und genussvoll sein – und genau darin liegt ihre Stärke.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Parkinson verstehen – Austausch am 3. Februar im Generationenhaus

Selbsthilfegruppe lädt zur Informationsveranstaltung in Kaufbeuren ein

Die Parkinsonselbsthilfegruppe Kaufbeuren lädt im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Interessierte sind herzlich willkommen am Dienstag, den 3. Februar, um 14:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafermarkt). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die sich über das Leben mit Parkinson informieren möchten. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag mit der Krankheit zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern.

Persönliches Gespräch mit der Gruppenleiterin möglich

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Gruppenleiterin Gertrud Böck. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr können nach vorheriger Anmeldung individuelle Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden.

Eine Anmeldung ist über das Generationenhaus möglich:
Telefonisch unter 08341–9080898 oder per E-Mail an info@generationenhaus-kf.de.

Keine medizinische Beratung

Wichtig zu beachten: Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Information. Eine medizinische Beratung oder Diagnose wird nicht angeboten.

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Gesundheit Sport

Gut vorbereitet in einen neuen Lebensabschnitt

Aktiv und gesund im Ruhestand

Mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Wichtig ist jetzt, körperlich aktiv, sozial eingebunden und geistig rege zu bleiben, denn: Aktive Menschen sind zufriedener und im Durchschnitt gesünder als inaktive Menschen. Fachleute raten dazu, frühzeitig zu planen, wie der Ruhestand aussehen soll. Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu empfiehlt, sich rechtzeitig einige Fragen zu stellen, wie etwa: Will ich erst einmal ausspannen und ganz ohne Verpflichtungen sein? Oder habe ich Stärken, die ich am liebsten weiter einsetzen möchte? Gibt es Dinge, die ich schon immer einmal tun oder lernen wollte? Wie viel Zeit nehme ich mir für andere, zum Beispiel die Familie? Und wie viel Zeit brauche ich für mich?

Viele neue Möglichkeiten tun sich auf

Sind die Ziele klar, geht es in die Feinplanung: So können sich künftige Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich – im Sport, bei sozialen Einrichtungen, in Kultur und Bildung oder im Umweltschutz. „Ehrenamtliche Arbeit erweitert den eigenen Horizont, man lernt neue Menschen kennen, erlebt Gemeinschaft und tut etwas für das gesellschaftliche Miteinander – das kann sehr befriedigend sein“, so Bernd Ruppert. Viele nutzen auch die Angebote von Bildungseinrichtungen in ihrer Umgebung. Das kann die Volkshochschule vor Ort sein oder die nahe gelegene Uni, die ein Seniorenstudium anbietet. 

Gesundheit und Partnerschaft pflegen

Die eigene Gesundheit ist Voraussetzung dafür, den neuen Lebensabschnitt genießen zu können. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dadurch reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch für Diabetes, Krebs, Osteoporose und Demenz. Wer aktiv und mobil ist, bleibt außerdem länger selbstständig. Doch trotz aller Vorbereitung und Planung: Der Ruhestand kann auch die Partnerschaft beeinflussen, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist. „Es ist hilfreich, rechtzeitig mit Partnerin oder Partner zu beratschlagen, wie Sie das gemeinsame Leben im Ruhestand gestalten wollen“, rät Bernd Ruppert. Es hat sich bewährt, einerseits gemeinsam Pläne zu schmieden und sich andererseits gegenseitige Freiräume zu lassen, Freundschaften und das soziale Netzwerk zu pflegen. Dann kann der neue Lebensabschnitt mit seinen vielen Freiheiten und Möglichkeiten gut gelingen.

Weitere Informationen:

AOK-Gesundheitsmagazin – Endlich Rentner: So lässt sich der Ruhestand aktiv gestalten: 
https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/motivation/endlich-rentner-so-koennen-rentner-neue-hobbys-finden/

AOK-Gesundheitsmagazin – Fit im Alter: Gesunde Ernährung für Senioren:
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/vitamine/gesunde-ernaehrung-fuer-senioren-so-gehts/

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesund ernähren, spielerisch bewegen: Angebote des AELF für junge Familien im Februar

Praktische Online-Vorträge und Kurse rund um Ernährung und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern

Im Februar lädt das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren zu verschiedenen kostenfreien Kursangeboten ein. Im Fokus stehen Ernährung und Bewegung in den ersten Lebensjahren. Angesprochen sind Mütter, Väter und Betreuungspersonen von Kindern bis zu drei Jahren.


Stillen, Säuglingsmilch & Co: Sicher durch die erste Zeit

Online-Vortrag am 5. Februar 2026

Stillen ist eine natürliche und gesunde Form der Säuglingsernährung – doch auch mit industriell hergestellter Milchnahrung lassen sich Babys gut versorgen. In diesem Vortrag erhalten Eltern fundiertes Wissen rund ums Stillen und erfahren, worauf bei der Auswahl von Säuglingsmilchnahrung zu achten ist. Der Kurs richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern, die sich zu diesem Thema informieren möchten.

Details:

  • Datum: Donnerstag, 05.02.2026
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Ort: Online
  • Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
  • Kosten: Teilnahme kostenfrei
  • Kooperation: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 05.02.2026

Gesunde Snacks für kleine Entdecker

Kochkurs am 7. Februar 2026 in Buchloe

Ob zu Hause oder unterwegs: Zwischenmahlzeiten sind wichtig für die Entwicklung kleiner Kinder. Der Kurs vermittelt Wissen über kindgerechte Snacks, vergleicht Fertigprodukte und gibt Anregungen für einfache, gesunde Alternativen. Im praktischen Teil bereiten die Teilnehmenden gemeinsam verschiedene Snacks zu – ideal für den Alltag.

Details:

  • Datum: Samstag, 07.02.2026
  • Zeit: 14:30 – 17:30 Uhr
  • Ort: Familienstützpunkt Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Referentin: Amelie Seelos, Diätassistentin
  • Kosten: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperation: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 02.02.2026

Bewegung von Anfang an: Warum sie für Babys so wichtig ist

Online-Vortrag mit praktischen Tipps am 10. Februar 2026

Bewegung ist der Schlüssel zur gesunden Entwicklung in den ersten Lebensjahren. In diesem Kurs erfahren Eltern, wie eng Bewegung, Spiel und Sinneswahrnehmung verknüpft sind – und wie sie ihr Kind gezielt dabei unterstützen können. Neben theoretischem Input gibt es zahlreiche praktische Beispiele für den Familienalltag.

Details:

  • Datum: Dienstag, 10.02.2026
  • Zeit: 09:00 – 10:30 Uhr
  • Ort: Online
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • Kosten: Teilnahme kostenfrei
  • Kooperation: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 09.02.2026

Anmeldung und weitere Informationen

Die Teilnahme an den Kursen ist – bis auf den Kochkurs – kostenfrei. Die Angebote werden durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Das vollständige Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Kontakt:
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Kinder Werbung

„Der richtige Schulranzen für die Einschulung“

Schulranzen-Starter-Wochen bei Lederwaren Geyrhalter in der Fußgängerzone Kaufbeuren vom 17.01.2025 bis 27.03.2026

Die Einschulung rückt immer näher? Die Kindergartentasche wird vom Schulranzen abgelöst. Ein ergonomischer Schulranzen ist jetzt wichtig und entlastet den Rücken Ihres Kindes. Ein rückengerechtes Tragen ist jetzt wichtig, denn Ihre Kleinen müssen ein enormes Gewicht schultern. Nutzen Sie das kostenfreie Beratungsangebot: Kommen Sie im Aktionszeitraum mit Ihrem Vorschulkind zu Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren. Finden Sie den perfekten Schulranzen für Ihr Kind und lassen diesen vor Ort ergonomisch anpassen, denn die Rückengesundheit Ihres Kindes liegt uns am Herzen.

„Schulranzenberatung hoch2“ mit AOK-Ergonomieexpertin Tanja Fröhlich-Schlaak

An den beiden Samstagen, 17. Januar und 24. Januar, von 10:00 bis 15:00 Uhr ist AOK-Ergomieexpertin Tanja Fröhlich-Schlaak bei Lederwaren Geyrhalter vor Ort und berät Sie zum Thema „Gesunder Rücken im Schulalltag“.

Mitmachen und Schulranzensets gewinnen

Nehmen Sie am AOK-Gewinnspiel teil und gewinnen Sie eines von zwei Schulranzensets im Wert von ca. 300 Euro für Ihre Kleinen. Zum Gewinnspiel gelangen Sie direkt über folgenden link . Die Teilnahme erfolgt unabhängig von Beratung oder Einkauf.

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Gesundheit Wirtschaft

Wechsel im Vorsitz des AOK-Beirats

Versichertenvertreter Wolfgang Seidler übernimmt Leitung des ehrenamtlichen Gremiums

Zu Jahresbeginn wechselt turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK Direktion Kaufbeuren-OstallgäuWolfgang Seidler, Versichertenvertreter übernimmt vom Vertreter der Arbeitgeber, Robert Klauer für kommendes Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums. „Die Beiräte bringen die Interessen der Beitragszahlenden, der Versicherten und Arbeitgeber ein“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Davon profitieren mehr als 80.000 AOK-Versicherte und weit über 8.000 Arbeitgeber aus der Region.

Die Beiräte sorgen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unter anderem für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des kundenorientierten, modernen Dienstleistungsunternehmens AOK. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Gesundheitspolitik und deren Bewertung durch die Beiratsmitglieder ein. Dabei fließen deren regionale Erfahrungen und Erwartungen aus dem gesellschaftlichen Leben sowie der örtlichen Arbeits- und Wirtschaftswelt ein. Zudem berät und unterstützt der Beirat die AOK Direktion bei Projekten und Maßnahmen der Prävention und betrieblichen Gesundheitsförderung in der Region.

Zusammen mit ihren Stellvertretenden engagieren sich bayernweit derzeit über 1.100 Persönlichkeiten mit ihren Erfahrungen und ihrer Sachkenntnis ehrenamtlich zum Nutzen der von der AOK betreuten Versicherten und Arbeitgeber.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

BRK-Vortrag im Januar 26 im Gablonzer Siedlungswerk: „Gutes Sehen im Alter“

Warum gutes Sehen keine Frage des Alters sein muss

Am Dienstag, den 13. Januar 2026, lädt die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu um 17:00 Uhr zu einem informativen Vortrag in das Gablonzer Siedlungswerk (Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz) ein. Thema des Abends: „Gutes Sehen im Alter“.

Referent André Durow vom Brillenstudio-N in Neugablonz informiert über die Entwicklung des Sehens – von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. Dabei geht es nicht nur um altersbedingte Veränderungen der Augen und mögliche Erkrankungen, sondern auch um vorbeugende Maßnahmen, die bereits im jungen Alter sinnvoll sind.

Für wen ist der Vortrag gedacht?

Eingeladen sind nicht nur pflegende Angehörige, sondern auch ehrenamtlich Helfende und alle Interessierten. Der Vortrag richtet sich an Menschen, die mehr über den Erhalt der Sehkraft im Alter erfahren möchten – für sich selbst oder für Nahestehende.

Austausch und Unterstützung vor Ort

Im Rahmen des „Angehörigentreffs Kaufbeuren“ bietet die Veranstaltung zudem die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Informationen zur häuslichen Versorgung sowie zum Alltag pflegender Angehöriger runden das Treffen ab. Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für eine pflegebedürftige Person benötigt, kann sich im Vorfeld an die Fachstelle wenden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Zur besseren Planung bittet die Fachstelle um vorherige Anmeldung – per E-Mail unter fachstelle@kvostallgaeu.brk.de oder telefonisch unter 08342 9669 43.

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Bildung Gesundheit

Neues Programm für Junge Eltern und Familie im Januar 2026

Das Netzwerk Junge Eltern/Familie startet ab Januar 2026 wieder mit einem vielfältigen Angebot an Ernährungs- und Bewegungskursen

Interessierte können sich ab sofort anmelden. Neu im Programm ist der Vortrag „Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung“.

Neues Programm 2026

Im Jahr 2026 sind insgesamt 53 Veranstaltungen geplant. Das abwechslungsreiche Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit den Familienstützpunkten Hand in Hand und Apfelkern aus Kaufbeuren sowie den Familienstützpunkten in Obergünzburg, Marktoberdorf, Füssen und Buchloe entwickelt.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren bietet damit Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren eine umfassende Möglichkeit, sich fundiert über Ernährung und Bewegung zu informieren.

Neue Impulse für den Familienalltag liefern Kochkurse wie „Gesunde Snacks selbst gemacht“ oder „Kinder an die Töpfe“. Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren sind gemeinsam mit einem Elternteil herzlich eingeladen, aktiv mitzumachen. Denn wer selbst mitkocht, entwickelt Freude und Mut, Neues auszuprobieren.

In Online-Vorträgen erhalten Eltern wertvolle Informationen zur Einführung von Brei bei Säuglingen, zum Übergang zum Essen am Familientisch sowie zum Essverhalten von Kindern. Die Frage, ob eine vegetarische oder vegane Ernährung für Kinder geeignet ist, beantwortet Diplom-Ökotrophologin Anja Müller in den Veranstaltungen im Januar und November.

Der Bereich Bewegung umfasst Veranstaltungen unter dem Motto „Spiel und Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“. Ergotherapeutin Susanne Trillof, Übungsleiterin Tanja Mayer und Sportwissenschaftlerin Lina Meese zeigen Eltern mit Kindern ab zwei Jahren einfache und kreative Bewegungsideen mit Alltags- und Naturmaterialien. Denn Mut zum Ausprobieren fördert die Entwicklung der Kinder nachhaltig.

Ergänzt wird das Bewegungsangebot durch einen Online-Vortrag von PEKiP-Gruppenleiterin Martina Fischer zum Thema „Bewegung bewegt alles“. Sie gibt wertvolle Tipps, wie Eltern die körperliche und geistige Entwicklung ihrer Kinder gezielt durch Bewegung unterstützen können.

Sabine Schäfer, Koordinatorin des Netzwerks Junge Eltern/Familie am AELF Kaufbeuren, erklärt:

„Unser Ziel ist es, junge Familien von Anfang an zu stärken – mit praxisnahen Kursen, die Ernährung und Bewegung in den Alltag integrieren. So legen wir gemeinsam den Grundstein für eine gesunde Entwicklung der Kinder.“

Los geht’s mit den Kursen

Vortrag | Kinderernährung – geht das auch vegetarisch oder vegan?

Die Themen vegetarisch und vegan durchziehen immer mehr Lebensbereiche und sind längst auch bei den jungen Familien angekommen. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Kann eine rein auf Pflanzen basierte Ernährung eine ausreichende Nährstoffversorgung im Kleinkindalter sicherstellen? Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus und wie kann der pflanzliche Anteil erhöht werden? Dazu lernen Sie das Modell der Ernährungspyramide für eine bedarfsgerechte Kinderernährung kennen. Die Veranstaltung gibt aktuelle Informationen und zeigt Umsetzungsmöglichkeiten in den Alltag auf.

  • Dienstag, 20.01.2026
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 19.01.2026

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led Weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Mittwoch, 21.01.2026
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 20.01.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen? Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Mittwoch, 21.01.2026
  • 09:00 – 12:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Hand in Hand
  • Anmeldeschluss: 19.01.2026

Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren. Dort können Sie sich online anmelden.

Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Allgemein Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Januar und Februar in Kaufbeuren und Umgebung

Wie Wintergemüse, Bewegung und Ernährung den Alltag bereichern können

Mit Beginn des neuen Jahres lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren gemeinsam mit seinen Partnern alle Interessierten ab 55 Jahren zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen ein. Ziel ist es, mit Genuss, Bewegung und Information den Alltag bewusster und gesünder zu gestalten.

Das Programm reicht von Kochpraxis über Bewegung bis hin zu Vorträgen zur Knochengesundheit und Herzernährung – praxisnah und alltagsorientiert.

Kochen für den kleinen Haushalt: Wintergemüse kreativ nutzen

Wenn sich der Alltag verändert – etwa, weil die Kinder aus dem Haus sind – stellt sich oft auch die Frage nach neuen Kochgewohnheiten.
Die Kochpraxis „Wintergemüse mal anders!“ zeigt, wie sich mit etwas Planung und Kreativität im kleinen Haushalt gesunde und abwechslungsreiche Gerichte zubereiten lassen.

Termine und Orte:

  • Freitag, 23. Januar 2026 | 16:30–19:30 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
  • Donnerstag, 29. Januar 2026 | 17:30–20:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe)

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos, ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für Lebensmittel wird vor Ort erhoben.
Bitte bringen Sie Schürze, Geschirrtuch und Behälter für Reste mit.

Anmeldung bis spätestens:

  • 19.01.2026 (für Kaufbeuren)
  • 26.01.2026 (für Buchloe)

Bewegung im Alltag: Kleine Schritte mit großer Wirkung

Bewegung ist keine Frage des Alters. In der Veranstaltung „Im Alltag mehr bewegen“ zeigt Jana Wintergerst, wie mit einfachen Mitteln körperliche Fitness und geistige Frische erhalten bleiben können – ganz ohne sportliche Höchstleistungen.

Termin:

  • Donnerstag, 05. Februar 2026 | 17:30–19:00 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1

Hinweis:
Bitte bequeme Kleidung, Sportschuhe, Handtuch und Getränk mitbringen.
Anmeldung bis: 02.02.2026

„Knochenstark essen – mitten im Leben“

Mit dem Älterwerden verändert sich auch die Knochengesundheit. Der Vortrag von Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg gibt Einblicke, wie Ernährung mit Calcium und Bewegung präventiv wirken können.

Termin:

  • Dienstag, 10. Februar 2026 | 17:00–18:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe)

Anmeldung bis: 05.02.2026

„Herzgesund leben, bewusst genießen“

Eine herzfreundliche Ernährung ist kein Verzicht, sondern bewusster Genuss. Anja Müller vermittelt alltagstaugliche Empfehlungen, um das Herz zu stärken und gleichzeitig genussvoll zu essen.

Termin:

  • Donnerstag, 26. Februar 2026 | 16:30–18:00 Uhr
    – Mehrgenerationenhaus „Mitanand“, Roßhaupten, Hauptstraße 10
    (Kooperationspartner: Mehrgenerationenhaus Roßhaupten)

Anmeldung bis: 23.02.2026


ℹ️ Weitere Infos & Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind Teil des Netzwerks „Generation 55plus“.
Das komplette Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website:
🔗 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung

Für telefonische Auskünfte: 📞 08341 9002-0
Oder per E-Mail an: 📧 poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Werbung

AOK-Gesundheitstipp: zuckerarm backen

Mitmachen und einen Mini-Teigschaber sowie Rezeptideen für Weihnachtskekse gratis erhalten

Die Vorliebe für Süßes ist den Menschen in die Wiege gelegt. In Urzeiten war dies oft lebensrettend, signalisierte Zucker doch: Die Frucht ist genießbar und energiereich. Heute bereitet die Lust auf Süßes Medizinern jedoch zunehmend Sorge.

Was Zucker problematisch macht

Ein zu hoher Zuckerkonsum kann durch einen Kalorienüberschuss zu einer Gewichtszunahme führen, als Folge davon drohen Übergewicht, Diabetes Typ 2 und Herzkrankheiten. Zuckerreiche Lebensmittel liefern oft viele Kalorien aber kaum wichtige Nährstoffe. Denn diese stecken nur in gesunden Snacks, z. B. einer Handvoll Nüsse oder einem Stück Obst – nicht aber in einer Tafel Schokolade.

Ist Zucker deshalb ganz tabu?

Maßvoll eingesetzt schadet er der Gesundheit nicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Erwachsenen, höchstens 50 Gramm Zucker täglich zu verzehren, Kindern etwa die Hälfte. Tatsächlich nehmen wir aber fast doppelt so viel zu uns, nämlich rund 90 Gramm Zucker pro Tag.

Vorsicht – versteckter Zucker

Diese Menge ist schnell erreicht, zumal sich Zucker gerne dort versteckt, wo man ihn nicht vermutet. Das gilt vor allem für industriell verarbeitete Lebensmittel. Frucht­joghurts sind eine solche Zuckerfalle, aber auch der eher unverdächtige Ketchup. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel bringt oft erstaunliche Erkenntnisse. Dort kann Zucker auch unter anderen Bezeichnungen auftauchen: als Glucose, Saccharose, Maltose, Laktose, Dextrose oder (Malto-)Dextrine.

Alternativen zum Industriezucker 

Einen gesunden Ersatz für Haushaltszucker gibt es bislang nicht. Alternativen wie Dattelmus, Agavendicksaft oder Birkenzucker sind nicht uneingeschränkt zu empfehlen, denn auch sie enthalten Zucker. Am besten verzichtet man so weit wie möglich auf gesüßte Fertig­nahrungsmittel und süßt Selbstgemachtes nur in Maßen. 

Bald steht Weihnachten vor der Tür … 

… und überall lockt leckeres Weihnachtsgebäck. In vielen Familien ist es Tradition, in der Adventszeit gemeinsam zu backen: Spritzgebäck, Vanillekipferl, Zimtsterne und noch so vieles mehr. Weihnachtszeit ist Naschzeit, das wissen wir. Aber wir können auch hier bewusst auf unseren Zuckerkonsum achten. 

Unsere Zuckerspar-Tipps:

  • Natürlichere Süße liefern pürierte Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen) und frische Bananen.
  • 20 bis 25 Prozent weniger Zucker als im Rezept angegeben funktioniert fast immer. Dabei sollte aber beachtet werden, dass sich auch die Konsistenz des Gebäcks mit der Zuckermenge oft etwas verändert.
  • Gewürze wie Vanille, Zimt, Anis, Kardamom oder Nelken tragen mit ihren Aromen dazu bei, den Geschmack auch mit weniger Zucker angenehm zu machen.
  • Einfach kleinere Plätzchen backen – denn meistens möchte man doch jede Sorte zumindest probieren.

Versuchen Sie es mit unseren zuckerarmen Plätzchen-Rezepten 

Mit Bananen gesüßte Kokoskugeln oder Spekulatius­kekse mit Datteln? 

Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen inspirieren! Und für die kleinen Helfer bei der Weihnachtsbäckerei gibt es einen Mini-Teigschaber als Geschenk dazu.

Diese kostenfreie Teilnahme ist auf der Aktionsseite über folgenden Link oder QR-Code möglich.

Foto: AOK
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Gesundheit Veranstaltung

Ernährung und Praxis im Familienalltag: Kursangebote im Januar 2026

Gesund und gut essen von Anfang an:

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren lädt im Januar 2026 wieder zu Kursen des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ ein. Angesprochen sind Mütter, Väter sowie alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen. Die Angebote reichen von theoretischem Wissen rund um Kinderernährung bis hin zu praktischen Kocherlebnissen – sowohl online als auch vor Ort.

Vegetarisch oder vegan – geht das auch bei Kindern?

Immer mehr Familien beschäftigen sich mit pflanzenbasierter Ernährung. Doch wie wirkt sich das auf die Ernährung von Kleinkindern aus? In einem Online-Vortrag erklärt Ökotrophologin Anja Müller, wie eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung für Kinder aussehen kann. Sie zeigt, wie sich vegetarische und vegane Aspekte sinnvoll in den Alltag integrieren lassen. Das Modell der Ernährungspyramide dient dabei als praxisnahes Hilfsmittel.

  • 📅 Dienstag, 20. Januar 2026
  • 🕤 09:30 – 11:00 Uhr
  • 💻 Online
  • 👩‍🏫 Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • 💰 Kostenfrei
  • 🤝 In Kooperation mit den Familienstützpunkten OAL
  • 📌 Anmeldeschluss: 19. Januar 2026

Von Babybrei bis Fingerfood – den Übergang begleiten

Wenn aus Milchmahlzeiten bald Brei wird, stellen sich viele Fragen: Wie gelingt der Umstieg? Was bedeutet eigentlich Baby-led weaning? Ökotrophologin Andrea Passenberg gibt in ihrem Vortrag hilfreiche Impulse für diesen Entwicklungsschritt. Eltern erhalten konkrete Anregungen, um die Beikostphase individuell und entspannt zu gestalten.

  • 📅 Mittwoch, 21. Januar 2026
  • 🕙 10:00 – 11:30 Uhr
  • 💻 Online
  • 👩‍🏫 Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • 💰 Kostenfrei
  • 🤝 In Kooperation mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
  • 📌 Anmeldeschluss: 20. Januar 2026

Kinder an die Töpfe – gemeinsam Kochen lernen

Kochen mit Kleinkindern? Warum nicht! In diesem Mitmachkurs erfahren Eltern, wie Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren spielerisch beim Kochen einbezogen werden können. Diätassistentin Friederike Konrad zeigt, wie einfache Gerichte gemeinsam zubereitet und das Geschmacksspektrum erweitert werden können. Eine praktische Einführung in die Grundlagen der Kinderernährung – direkt in der Lehrküche des AELF Kaufbeuren.

  • 📅 Mittwoch, 21. Januar 2026
  • 🕘 09:00 – 12:00 Uhr
  • 🏠 Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • 👩‍🏫 Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • 💰 Teilnahmegebühr: 3 € für Lebensmittel
  • 🤝 In Kooperation mit den Familienstützpunkten „Hand in Hand“
  • 📌 Anmeldeschluss: 19. Januar 2026

Anmeldung und weitere Informationen

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist größtenteils kostenfrei. Finanziert werden die Angebote durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

📍 Online-Programm & Anmeldung: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie
📞 Kontakt: 08341 9002-0
✉️ E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Panorama

Glückliche Gewinner

Preisübergabe der AOK Wanderzeit 2025

Wandern ist eine wahre Wohltat für Körper und Seele. Je nach gewählter Route wird es zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis, bei dem die Landschaft mit vielen neuen Eindrücken begeistert. Wir sammeln frische Energie und Kraft.

Neben dem persönlichen Nutzen, etwas Gutes für die eigene Gesundheit zu tun, hatten die rund 800 Teilnehmer außerdem die Chance, attraktive Preise der beteiligten Partnerfirmen zu gewinnen.

Unter anderem ist Daniela Jehle eine der glücklichen Gewinner. Sie darf sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 300 Euro von 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren freuen. Ein weiterer Gewinner erhielt zuletzt einen Einkaufsgutschein einer weiteren Partnerfirma (Sport Kolb in Pfronten).

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Weihnachtsurlaub vom 22.12.25 – 06.01.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 07.01.2026 wieder für Sie da

Vom 22.12.25 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Mittwoch, 07.01.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Peter Otte und Team wünscht allen ein friedvolles Weihnachtsfest und das beste für 2026.

Wichtiger Hinweis: Vertretung laut Telefonansage.

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Gesundheit

„Familiencoach Depression“ der AOK: Hilfe bei Depressionen vor und nach der Geburt eines Kindes

Das Online-Angebot richtet sich an Angehörige von Menschen, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes mit sogenannten peripartalen Depressionen zu kämpfen haben

Der „Familiencoach Depression“ der AOK bietet ein weiteres Element zu Depressionen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes. Das Online-Angebot richtet sich an Angehörige von Menschen, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes mit sogenannten peripartalen Depressionen zu kämpfen haben. Das Problem betrifft laut Studien etwa zehn bis 15 Prozent der Mütter, aber auch etwa fünf Prozent der Väter von neugeborenen Kindern. „Das neue Modul informiert über die Anzeichen der Erkrankung. Dies sind neben allgemeinen Depressionssymptomen auch fehlende Mutter- oder Vatergefühle, das Gefühl der Überforderung in der Elternrolle sowie Ängste, dem Kind zu schaden oder seine Bedürfnisse nicht erfüllen zu können“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Online-Coach enthält eine Reihe von Übungen und Anregungen zur Selbstreflexion und zum besseren Umgang der Angehörigen mit der neuen Situation. Zudem umfasst das neue Modul Videos mit Expertentipps und Strategien zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit peripartalen Depressionen.

Videos mit Informationen und Tipps

„Das Programm zeigt, wie Angehörige ihre Besorgnis erkrankten Personen gegenüber ansprechen und die Betroffenen bestärken können, sich ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe zu suchen“, so Bernd Ruppert. Für Erkrankte mit einer Depression vor oder nach der Geburt ihres Kindes sei es oft eine besondere Hürde, über ihre Beschwerden zu sprechen und Hilfe zuzulassen. Das neue Online-Modul umfasst mehrere Expertinnen-Videos mit Prof. Elisabeth Schramm vom Universitätsklinikum Freiburg und mit Anke Rohde vom Universitätsklinikum Bonn. Darin geht es um konkrete Unterstützungsmöglichkeiten durch die Angehörigen, aber auch darum, wie sich etwa Konflikte durch ein „Überengagement“ vermeiden lassen.

Wirksame Online-Unterstützung

Das 2018 gestartet Online-Programm der AOK kann dazu beitragen, die Beziehung zwischen erkrankten Menschen und ihren Angehörigen zu stärken und die Belastung von Angehörigen zu senken. „Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Familiencoach Depression zusammen mit motivierenden E-Mails die psychischen Belastungen von Angehörigen erheblich reduziert“, erläutert Bernd Ruppert. Das interaktive Selbsthilfe-Programm, das 2022 bereits um ein Modul zum Thema „Depressionen im Alter“ ergänzt wurde, ist für Interessierte anonym und kostenfrei nutzbar.

Im Internet:
Familiencoach Depression: www.familiencoach-depression.de

Studie zur Wirksamkeit des Online-Angebots: https://innovationsfonds.g-ba.de/beschluesse/wespa.315

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Gesundheit

Tag der Krebsvorsorge: Fokus auf Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfung und Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten

In Bayern erkranken jährlich rund 700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, etwa 230 versterben daran. Doch es gibt wirksame Möglichkeiten zur Vorbeugung: die HPV-Impfung und regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen. In Kaufbeuren (81,7 %) und im Ostallgäu (83,3 %) nutzen mehr Frauen die Vorsorgeuntersuchungen als im bayerischen Durchschnitt (81,5 %). Das zeigt der aktuelle „Früherkennungsmonitor 2025“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

HPV-Impfung: Kaufbeuren und Ostallgäu liegen über dem Landesdurchschnitt

Auch bei der Impfquote gegen Humane Papillom-Viren (HPV), dem Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs, schneiden Kaufbeuren und das Ostallgäu besser ab als der bayerische Durchschnitt. Während in Bayern 64 Prozent der AOK-versicherten 19-Jährigen mindestens einmal gegen HPV geimpft sind, liegt die Quote in Kaufbeuren bei 69 Prozent (Ostallgäu: 65 Prozent). Die vollständige Immunisierung – also zwei Impfungen – haben in Kaufbeuren 60 Prozent, im Ostallgäu 57 Prozent erhalten.

„Der volle Schutz wird nur durch die zweite Impfung erreicht“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Deshalb unterstützt die AOK Bayern junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren mit einem erweiterten Impfangebot – über die gesetzlich vorgesehene Altersgrenze hinaus.“

AOK informiert am „Tag der Krebsvorsorge“

Seit 2022 macht der „Tag der Krebsvorsorge“, eine gemeinsame Initiative von AOK und Deutscher Krebsgesellschaft (DKG), auf die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam. Ziel ist es, die Teilnahmeraten zu erhöhen und über den Ablauf der Untersuchungen aufzuklären.

Die Bilanz zeigt Fortschritte: So sind laut WIdO die Teilnahmezahlen an Darmkrebsvorsorge (Koloskopien), Prostatakrebs-Früherkennung und Mammographie-Screening in Bayern gestiegen. Einen kleinen Zuwachs (1,6 Prozent) gab es auch bei Hautkrebs-Screenings. Einziger Wermutstropfen: Bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wurde ein Rückgang um ein Prozent festgestellt.

„Gerade deshalb ist es wichtig, weiterhin intensiv über diese Krebsart und ihre Präventionsmöglichkeiten zu informieren“, so Bernd Ruppert.

Digitale Hilfen: Der „Vorsorg-O-Mat“ unterstützt bei der Planung

Für eine bessere Orientierung hat die AOK den „Vorsorg-O-Mat“ entwickelt. Dieses Online-Tool zeigt auf Basis von Alter und Geschlecht, welche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen aktuell empfohlen sind. Auch Informationsvideos zu den einzelnen Untersuchungen stehen online bereit – sowohl auf den Seiten der AOK als auch der Deutschen Krebsgesellschaft.

Weitere Informationen:

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Gesundheit Soziales

Welt-Diabetestag rückt psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus

„Diabetes und Wohlbefinden“ – AOK unterstützt Betroffene mit Programmen und digitalen Angeboten

Der diesjährige Welt-Diabetestag steht unter dem Motto „Diabetes und Wohlbefinden“ und nimmt die psychische Gesundheit sowie die Arbeitssituation von Menschen mit Diabetes in den Blick. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind laut der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) im erwerbsfähigen Alter – viele von ihnen erleben Diskriminierung oder Vorurteile am Arbeitsplatz.

„Dank moderner Behandlungsmethoden sind an Diabetes erkrankte Menschen heute grundsätzlich genauso belastbar und leistungsfähig wie andere Beschäftigte“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Strukturierte Hilfe im Alltag: DMP „Curaplan“

Ein wichtiger Baustein der Versorgung sind sogenannte Disease-Management-Programme (DMP). Die AOK bietet mit „Curaplan“ ein strukturiertes Behandlungsprogramm sowohl für Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes an.

Die Teilnahme erfolgt über die hausärztliche oder diabetologische Praxis und ermöglicht:

  • Regelmäßige medizinische Betreuung
  • Schulungen zur Krankheitsbewältigung
  • Unterstützung im beruflichen Alltag

„Gerade bei Typ-2-Diabetes kann ein gesunder Lebensstil viel bewirken“, erklärt Hasel. Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein stabiles Körpergewicht helfen, den Blutzuckerspiegel im empfohlenen Bereich zu halten – und senken so das Risiko für Folgeerkrankungen.

Digitales Angebot: Der AOK-Online-Coach

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes stellt die AOK zusätzlich einen kostenlosen Online-Coach bereit. Das interaktive Programm bietet:

  • Hintergrundwissen zur Erkrankung
  • Praktische Alltagstipps
  • Videos, Animationen und Übungen
  • Wissenstests zur Selbstkontrolle

Nutzerinnen und Nutzer können das Angebot allein oder gemeinsam mit Angehörigen nutzen. „Oft hilft es Betroffenen sehr, wenn auch das Umfeld gut informiert ist“, so Hasel.

Weitere Informationen online:

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Gesundheit Werbung

Winterzeit ist Thermenzeit

AOK verlost beim Gewinnspiel „Südsee-Paradies Dahoim“ fünf Tageskarten für die Therme in Bad Wörishofen

Die AOK Bayern ist offizieller Gesundheitspartner der Therme Bad Wörishofen. 

Das Thermalwasser wirkt sich äußerst gesundheitsfördernd aus. Ein Wellnessaufenthalt in der Therme im Herbst oder Winter ist besonders entspannend und stärkt zugleich die körpereigene Widerstandskraft.

Beim aktuellen AOK-Gewinnspiel werden fünf Tageskarten für die Therme in Bad Wörishofen verlost. Die kostenfreie Teilnahme am Gewinnspiel ist auf der AOK-Aktionsseite fcld.ly/gewinnspiel-therme bis 31.12.2025 möglich.

Schnell sein lohnt sich – die ersten 100 Teilnehmenden erhalten als Sofortgeschenk zwei Bonuskarten für eine kostenfreie AOK-Bonusstunde per Post zugeschickt!

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht viel Glück beim Gewinnspiel und erholsame Stunden in der Therme Bad Wörishofen.

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Gesundheit Veranstaltung

Weltreise der Sinne: Gewürzworkshop im Weltladen Kaufbeuren am

Wie Gewürze unsere Geschichte, Gesundheit und Küche verbinden

Am Dienstag, den 11. November 2025, lädt der Weltladen Kaufbeuren um 18:00 Uhr zu einem besonderen Gewürzworkshop ein. Veranstaltungsort ist der Seminarraum des Ladens in der Innenstadt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Über eine Spende freut sich das Team des Weltladens. Eine Anmeldung ist direkt im Laden, telefonisch unter 08341 / 41915 oder per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de möglich.

Theorie trifft Praxis

Der Workshop besteht aus zwei Teilen und bietet sowohl fundiertes Wissen als auch praktische Anwendung.

Ein Blick in die Geschichte und Wirkung von Gewürzen

Ernährungsberaterin Petra Niazi vermittelt im theoretischen Teil spannende Hintergründe zur Geschichte des Gewürzhandels, stellt verschiedene Gewürztypen vor und erklärt deren gesundheitliche Vorteile. Dabei wird auch aufgezeigt, wie Gewürze seit Jahrhunderten Kulturen und Märkte miteinander verbinden.

Eigene Mischungen herstellen und probieren

Im zweiten Teil geht es ums Selbermachen: Die Teilnehmenden stellen zwei Gewürzmischungen her, die anschließend gemeinsam verkostet werden. So wird der Workshop zu einem sinnlichen Erlebnis für Nase und Gaumen.

Anmeldung empfohlen

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Der Weltladen freut sich auf einen aromareichen Abend mit interessierten Gästen.

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Gesundheit Jugend Kinder

Wie fit sind unsere Kinder wirklich?

AOK Schulfitness-Check jetzt für alle Schulen im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu

Sport fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wie es um den aktuellen Fitnesszustand von Schülerinnen und Schülern bestellt ist, kann das Programm AOK Schulfitness aufzeigen. Zu Beginn des neuen Schuljahres bietet die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu das Programm allen Schularten in Stadt und Landkreis an.

Durch einen einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklassen ermittelt. So können LehrkräfteStärken, aber auch mögliche motorische Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler erkennen. „Unser Online-Angebot richtet sich an Schulen mit dem Ziel, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeitder Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu verbessern “, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertinbei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Angebot eignet sich für alle Jahrgangsstufen.

Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand

Der Fitness-Check besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Sie lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 25 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen verschiedener Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass sich das Fitnessniveau der Schülerinnen und Schüler seit Jahren kontinuierlich verschlechtert“, sagt Susanne Hasel. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.

Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht

In den Monaten zwischen Eingangs- und Abschluss-Test trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung, die von AOK-Bewegungsexperten zu den einzelnen motorischen Schwerpunkten entwickelt wurde. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Susanne Hasel. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.

Weitere Informationen zum Programm AOK Schulfitness gibt es unter www.aok.de/bayern/schulfitness. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort den Zugangscode anfordern.

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Gesundheit Soziales

Veranstaltungen im November für Menschen ab 55 rund um Ernährung und Kochen

Genussvoll und informiert durch den Herbst

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierten herzlich zu mehreren kostenfreien Veranstaltungen im November ein. Sie richten sich an Menschen ab 55, die sich für gesunde Ernährung, praktische Kochtipps und mehr Lebensqualität im Alltag interessieren.

Finanziert werden die Angebote durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben

Calciumreich durch den Alltag

Im Laufe des Lebens verlieren Knochen an Stabilität – das Risiko für Osteoporose steigt. Eine ausgewogene, calciumreiche Ernährung in Kombination mit Bewegung kann dem gezielt entgegenwirken.

Welche Lebensmittel unterstützen starke Knochen? Wie lässt sich Calcium einfach in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg. An der „Genussinsel“ können Teilnehmende verschiedene calciumreiche Alternativen zu klassischen Milchprodukten kennenlernen und probieren.

Veranstaltungsdetails:
Mittwoch, 12. November 2025
17:00 – 18:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe
Referentin: Andrea Passenberg
In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldeschluss: 07.11.2025

Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – Leckeres für starke Knochen

Neue Essgewohnheiten nach der Lebensmitte

Wenn Kinder aus dem Haus sind, verändert sich der Alltag – auch in der Küche. Mit etwas Planung und Kreativität lassen sich gesunde und abwechslungsreiche Gerichte für kleine Haushalte leicht umsetzen.

Hauswirtschaftsmeisterin Ulrike Lohmüller zeigt, wie man calciumreiche Ernährung auch im Alltag einfach umsetzt und welche Besonderheiten bei der Ernährung ab der Lebensmitte wichtig werden.

Veranstaltungsdetails:
Dienstag, 18. November 2025
16:30 – 19:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe
Referentin: Ulrike Lohmüller
In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe
Teilnahme: kostenfrei
Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste
Anmeldeschluss: 13.11.2025

Kochpraxis: Kleine Portionen, große Wirkung

Reste kreativ nutzen und sinnvoll Vorräte anlegen

Vom Familienhaushalt zum Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt – das bedeutet oft eine Umstellung beim Kochen. Wie man Reste sinnvoll verwertet, Vorräte plant und gleichzeitig ausgewogen isst, zeigt Hauswirtschaftsmeisterin Rosi Stadler. Besonders für Kochanfänger bietet die Veranstaltung viele praktische Tipps.

Veranstaltungsdetails:
Dienstag, 18. November 2025
17:00 – 20:00 Uhr
Pfarrheim Roßhaupten, Hauptstraße 12, 87672 Roßhaupten
Referentin: Rosi Stadler
Teilnahme: kostenfrei Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste
Anmeldeschluss: 13.11.2025

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Öffentliche Fortbildung des SAPV am 05.11. zeigt Wege im Umgang mit tödlichen Diagnosen

Wenn das Leben plötzlich endlich wird

Leben mit einer tödlichen Diagnose – und was dann?

Eine schwere, unheilbare Diagnose verändert alles – für Betroffene und ihr gesamtes Umfeld. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich. Wie geht man mit dieser neuen Realität um? Wer bietet Unterstützung, wenn der Alltag aus den Fugen gerät?

Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Fortbildung des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren am Mittwoch, 5. November 2025, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf.

Unterstützung, die trägt

In der Veranstaltung geht es darum, wie Begleitung in Zeiten schwerer Krankheit gelingen kann. Vorgestellt werden konkrete Hilfsangebote, die im Versorgungsnetzwerk der Region existieren. Eine szenische Fallvorstellung gibt Einblick in die Arbeit der Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu.

Was zählt, sind Menschen, die da sind, zuhören, begleiten und wissen, was zu tun ist. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern auch an Angehörige, Interessierte sowie Menschen aus dem psychosozialen und ehrenamtlichen Bereich.

Raum für Begegnung und Austausch

Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Informationsmaterial mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit den Akteur:innen der Palliativversorgung steht dabei im Mittelpunkt.

Informationen zur Teilnahme

  • Datum: Mittwoch, 5. November 2025
  • Uhrzeit: 15:00 – 18:00 Uhr
  • Ort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
  • Für Ärztinnen und Ärzte: Fortbildungspunkte der Bundesärztekammer werden vergeben
  • Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich bis zum 31. Oktober 2025

Anmeldung per E-Mail an:
palliativnetzwerk@sapv-kf-oal.de
Telefon: 0170 9533111 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen – Bestätigung folgt)

Wer ist eingeladen?

Alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich in der Palliativversorgung engagieren – in Medizin, Pflege, Hospizarbeit oder im psychosozialen Bereich. Ebenso willkommen sind Menschen, die sich informieren, mitdenken oder sich einfach fragen: „Was, wenn…?“

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Bildung Gesundheit

Vorsorge im Blick: Einladung zum Informationsabend für pflegende Angehörige

Vortrag in Neugablonz gibt praktische Hinweise zu Betreuung und Vollmacht

Am Dienstag, den 4. November 2025, lädt das Bayerische Rote Kreuz Kaufbeuren herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Zeit: 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
Thema:Vorsorge bei Unfall, Krankheit und/oder Alter
Referentin: Tanja Junginger, Betreuungsstelle der Stadt Kaufbeuren

Warum Vorsorge so wichtig ist

Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jede und jeden treffen – und schnell ist man in einer Situation, in der man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Wünsche und Interessen auch in solchen Momenten gewahrt bleiben, erklärt Tanja Junginger in ihrem Vortrag. Sie informiert über Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen – und darüber, wie Sie diese rechtzeitig und wirksam aufsetzen.

Treffen mit Mehrwert: Austausch, Unterstützung und Information

Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen des BRK, bei denen regelmäßig wichtige Themen rund um die häusliche Pflege besprochen werden. Dabei steht neben der Information auch der Austausch untereinander im Mittelpunkt:

  • Kontakte knüpfen
  • Erfahrungen teilen
  • Gemeinsam Herausforderungen im Pflegealltag begegnen

Wichtige Hinweise zur Teilnahme

  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist nur bei zusätzlichem Besuch eines Gasthauses notwendig.
  • Falls während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt wird, hilft die Fachstelle gerne weiter – bitte frühzeitig melden.

Herzliche Einladung

Ob Sie selbst pflegen, ehrenamtlich helfen oder einfach Interesse an der Thematik haben:
Seien Sie herzlich willkommen – wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Gesundheit Soziales

Ehrung im Rathaus: Blutspender aus Kaufbeuren ausgezeichnet

Stille Lebensretter im Rampenlicht: Dank für außergewöhnliches Engagement

Blutspende als unbezahlbarer Dienst an der Gesellschaft

Mit jeder Blutspende schenken Freiwillige nicht nur Trost, sondern oft auch eine echte Überlebenschance. In Kaufbeuren wurden nun zehn Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die Stadt würdigte sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus.

Würdigung durch den Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte die Blutspenderinnen und Blutspender für ihren Einsatz:
„Sie alle leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft! Ihre stille, aber über alle Maße wirkungsvolle Hilfe schafft Hoffnung und Zuversicht, aber vor allem rettet sie Leben. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.“

Als Anerkennung überreichte der Oberbürgermeister die Blutspender-Ehrennadel sowie eine Urkunde.

Langjähriger Einsatz mit beeindruckenden Zahlen

Besonders hervorgehoben wurden zwei Spender, die jeweils bereits 100 Mal Blut gespendet haben:

  • Karl Josef Härtle
  • Raimund Johann Franz Laur

Weitere Ehrungen gingen an:

  • Jürgen Marx und Janina Shafik (jeweils 75 Spenden)
  • Javad Aghighi, Frank Kroll, Michael Roth, Brigitte Schnauffer, Mathias Wagner und Christian Bruno Zenker (jeweils 50 Spenden)

Engagement, das Leben rettet

Die Veranstaltung machte deutlich: Blutspenden sind eine leise, aber immens wichtige Form des gesellschaftlichen Engagements. Jeder einzelne Einsatz zählt – und hilft, das Gesundheitssystem verlässlich zu unterstützen.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Urlaub vom 03. – 07.11.25 geschlossen

Die Vertretung übernimmt Frau Dr. von Koskull in Buchloe

Vom 03. – 07.11.2025 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 10.07.2025, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Die Vertretung übernimmt für diesen Zeitraum Frau Dr. von Koskull in Buchloe. Telefon: 08241 / 96850

Wichtiger Hinweis: bei Notfällen am Wochenende bitte 116 117 anrufen.

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Gesundheit

Wie Erste Hilfe für Kinderleben sensibilisiert: Unterstützung für Familien durch Spende

Dank Spende: Eltern und Großeltern lernen lebensrettende Maßnahmen für Notfälle mit Kleinkindern

Wie kann man im Ernstfall richtig reagieren, wenn Säuglinge oder Kleinkinder in Not geraten? Dieser Frage widmete sich ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs für Familien, der am 11. Oktober in Kaufbeuren stattfand. Möglich wurde das Projekt durch eine Spende von 1.532 Euro, die im Rahmen der 20. Gospelchurch des GospelWings e.V. gesammelt wurde.

Praktisches Wissen für den Notfall – verständlich und greifbar

Über 20 Teilnehmende – darunter viele Väter und Großeltern – kamen zusammen, um unter Anleitung von Carina Schier und dem Harl.e.kin-Team grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen zu erlernen. Der zweistündige Kompaktkurs fokussierte sich auf Notfälle im Säuglings- und Kleinkindalter. Vermittelt wurden unter anderem die stabile Seitenlage, Atemkontrolle und das richtige Verhalten bei Verschlucken – praxisnah und direkt anwendbar.

Ein Set für den Ernstfall – und das gute Gefühl, vorbereitet zu sein

Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Teilnehmenden ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Beatmungstuch, Pflasterrolle und einem Tröstebuch – nicht nur als Erinnerung, sondern als Symbol für den Wert von Achtsamkeit und schnellem Handeln.

Unterstützung, die ankommt

Die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren begleitet Familien, deren Kinder nach einer Früh- oder Risikogeburt besondere Unterstützung brauchen. Die Spende des GospelWings e.V. ermöglicht es, wichtige Bildungsangebote wie diesen Kurs kostenfrei anzubieten – und trägt so direkt zur Sicherheit und zum Selbstvertrauen von Familien im Alltag bei.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spendenden und Beteiligten, die diesen Kurs möglich gemacht haben.

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Bildung Gesundheit

Welt-Osteoporose-Tag: Warum Kaufbeuren besonders betroffen ist

Neue Daten zeigen hohe Erkrankungszahlen – Behandlungsprogramm soll helfen

Deutlich höhere Osteoporose-Rate in Kaufbeuren

In Kaufbeuren leben im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt deutlich mehr Menschen mit Osteoporose. Laut aktuellen Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) litten im Jahr 2023 rund 1.200 Personen ab 35 Jahren an der chronischen Knochenerkrankung. Das entspricht einer Prävalenz von 4,19 Prozent – höher als im bayerischen Durchschnitt (3,87 Prozent). Im benachbarten Ostallgäu liegt die Quote mit 3,84 Prozent etwa im Landesschnitt.

Frauen im höheren Alter besonders betroffen

Besonders auffällig ist die Erkrankungshäufigkeit bei Frauen über 90 Jahren: 30,2 Prozent sind betroffen – bei Männern in derselben Altersgruppe liegt der Anteil bei 7,6 Prozent. Der Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober rückt diese Zahlen ins Licht und verweist auf die Notwendigkeit frühzeitiger Vorsorge und Behandlung.

Was ist Osteoporose – und warum betrifft sie so viele?

Osteoporose zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems. Durch den fortschreitenden Verlust von Knochensubstanz steigt das Risiko für Knochenbrüche. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.

Ursachen können sein:

  • Hormonveränderungen (z. B. nach den Wechseljahren)
  • Vitamin-D- und Calcium-Mangel
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Kortison)
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum

„Osteoporose entsteht, wenn mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut wird“, erklärt Dr. med. Stefan Stern, Internist und beratender Arzt bei der AOK Bayern.

Neues Behandlungsprogramm seit Oktober verfügbar

Seit dem 1. Oktober 2025 steht für gesetzlich Versicherte der AOK in Bayern das DMP Osteoporose zur Verfügung. Dieses strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm) verfolgt das Ziel, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, Frakturen zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.

Wer teilnehmen kann:

  • Frauen und Menschen mit diversem Geschlecht ab 50 Jahren
  • Männer ab 60 Jahren
  • Voraussetzung: Gesicherte Diagnose einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose

Die Anmeldung erfolgt direkt über die behandelnde Arztpraxis.

„Das DMP Osteoporose hilft, das persönliche Sturzrisiko zu senken und Schmerzen zu lindern“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Bewegung als Schlüssel zur Vorbeugung

Ein entscheidender Faktor in der Prävention ist Bewegung. Die Knochendichte wird besonders in jungen Jahren aufgebaut, aber auch im höheren Alter kann regelmäßige Aktivität die Stabilität der Knochen fördern.

Dr. Stern betont:

„Neben der medikamentösen Therapie setzt das DMP auch auf gezielte Bewegungsprogramme zur Erhaltung der Muskelkraft und der Knochendichte.“

Große regionale Unterschiede in Bayern

Ein Blick auf den Rest des Freistaats zeigt deutliche Schwankungen:

  • Niedrigste Prävalenz: Landkreis Freising mit 2,9 %
  • Höchste Prävalenz: Landkreis Bad Kissingen mit 6,4 %

Diese Unterschiede lassen auf regionale Lebensstilfaktoren oder Versorgungsstrukturen schließen.

Weitere Informationen im Netz

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Gesundheit Werbung

„Geht Dir gerade alles auf den (Schlaf-)Sack?“

AOK-Mitmachaktion

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Foto: AOK-Mediendienst
Foto: AOK-Mediendienst
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Gesundheit Soziales

Wie barrierefrei ist Kaufbeuren? – Inklusiver Aktionstag zeigt Handlungsbedarf

Freiwilligenagentur Knotenpunkt organisiert Stadtrundgang mit und ohne Einschränkungen

Wie gut ist die Kaufbeurer Innenstadt für Menschen mit Behinderung zugänglich? Dieser Frage gingen am 11. Oktober 2025 rund 20 Teilnehmer:innen bei einem inklusiven Stadtrundgang nach, den die Freiwilligenagentur Knotenpunkt organisiert hatte. Unter dem Motto „Wie barrierefrei ist die Innenstadt von Kaufbeuren?“ beteiligten sich Menschen mit und ohne Einschränkungen an dem Aktionstag – darunter Rollstuhlnutzende, Personen mit Rollatoren und Teilnehmende mit Seheinschränkungen.

Rundgang zeigt Hindernisse im Alltag

Startpunkt war das Generationenhaus am Hafenmarkt. Bereits vor dem eigentlichen Rundgang fand ein reger Austausch über bekannte Barrieren im Stadtbild statt – etwa am Bahnhof, beim Zugang zum Rathaus oder bei kurzen Ampelphasen an der Spittelmühlkreuzung.

Um 14 Uhr machten sich zwei Gruppen auf den Weg durch die Innenstadt. Die Route führte über:

  • Pfarrgasse
  • Rosental
  • Ringweg
  • Ludwigstraße
  • Sparkassenpassage
  • Kaiser-Max-Straße
  • Schmiedgasse
  • Kaisergäßchen
  • Breiten Bach
  • Obstmarkt
  • Münzhalde

Ziel war erneut das Generationenhaus.

ustausch bei Kaffee und Kuchen

Im Anschluss an den Rundgang wurden bei Kaffee und Kuchen viele konkrete Beobachtungen und Erfahrungen geteilt. Diskutiert wurden unter anderem:

  • unebenes Kopfsteinpflaster
  • zugeparkte Gehwege
  • fehlende öffentliche barrierefreie Toiletten

Auch positive Entwicklungen wurden angesprochen: Hannah Rieger, Beauftragte für Inklusion, soziale Teilhabe und barrierefreie Stadt im Kaufbeurer Stadtrat, kündigte an, die gesammelten Rückmeldungen im Stadtrat einzubringen.

Barrierefreier Bahnhof in Aussicht

Für den Bahnhof Kaufbeuren gibt es laut Rieger konkrete Pläne: Die Deutsche Bahn hat zugesagt, im Frühjahr 2026 mit dem Umbau der Gleisanlagen zu beginnen. Die Bahnsteige sollen erhöht werden, um künftig den Einstieg ohne Stufen zu ermöglichen. 2027 ist zudem der Neubau des Bahnhofsgebäudes geplant – ein weiterer Schritt in Richtung barrierefreie Stadt.

Der Aktionstag hat gezeigt: In Kaufbeuren gibt es noch zahlreiche Hürden im Alltag von Menschen mit Einschränkungen. Gleichzeitig bietet der Austausch zwischen Betroffenen, Engagierten und politischen Vertreter:innen die Chance, Veränderungen anzustoßen – und Barrieren Stück für Stück abzubauen.

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Bildung Gesundheit

Fit und informiert durch Schwangerschaft und Kleinkindzeit: Kostenfreie Kurse in Kaufbeuren

Ernährung, Bewegung und Familienalltag: Alltagsnahe Angebote für junge Eltern und werdende Mütter

Wie gelingt ein gesunder Start ins Familienleben? Welche Mahlzeiten sind für Kleinkinder geeignet? Und wie können Schwangere Körper und Ernährung gezielt unterstützen?
Antworten auf diese Fragen liefert das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren mit einem vielfältigen Kursprogramm im November. Ob vor Ort oder online – die Veranstaltungen richten sich an (werdende) Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen mit Kindern bis drei Jahren.

Alle Angebote sind kostenfrei oder mit einem geringen Lebensmittelbeitrag verbunden. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Für Eltern mit Kleinkindern: Kochen, Probieren und Verstehen

Kochkurs | „Kinder an die Töpfe“

Ein Kurs für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren. Gemeinsam werden einfache Gerichte zubereitet, die Kindern neue Geschmackserlebnisse bieten – spielerisch und alltagstauglich.

  • Datum: Mittwoch, 12.11.2025
  • Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr
  • Ort: AELF, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Teilnahmebeitrag: 3 € (für Lebensmittel)
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 07.11.2025

Breikost oder Fingerfood?

Online-Vortrag | „Babybrei trifft Fingerfood“

Der Einstieg in die Beikostphase wirft viele Fragen auf. Der Vortrag informiert über klassische Breimahlzeiten, selbstbestimmtes Essen (Baby-led Weaning) und gibt praktische Tipps für einen sicheren Übergang.

  • Datum: Donnerstag, 13.11.2025
  • Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl.oec.troph.
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 12.11.2025

Was Kinder wirklich brauchen

Online-Vortrag | „Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem“

Bunte Verpackungen, süßer Geschmack – viele Kinderlebensmittel sind verlockend. Wie Eltern hier bewusst entscheiden können, zeigt dieser Kurs anhand der Ernährungspyramide. Gemeinsam werden typische Produkte unter die Lupe genommen.

  • Datum: Freitag, 28.11.2025
  • Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 27.11.2025

Für Schwangere: Bewegung und Ernährung als Begleiter

Vortrag mit Praxisteil | „Gesund bewegt durch die Schwangerschaft“

Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus. In diesem Kurs lernen Schwangere einfache Übungen für den Alltag kennen und erfahren, wie sie aktiv bleiben können.

  • Datum: Montag, 24.11.2025
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Ort: Donum Vitae, Am Hofanger 15a, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 19.11.2025

Sicher durch die Schwangerschaft essen

Online-Vortrag | „Gesund ernährt durch die Schwangerschaft“

Welche Lebensmittel tun gut – und welche besser nicht? Dieser Vortrag beantwortet zentrale Fragen zur Ernährung während der Schwangerschaft. Auch vegetarische und vegane Ernährung wird thematisiert.

  • Datum: Donnerstag, 27.11.2025
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 26.11.2025

Informationen & Anmeldung

Das vollständige Kursprogramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Für Rückfragen steht das AELF Kaufbeuren telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de zur Verfügung.

Die Angebote werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

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Gesundheit

Jede achte Person betroffen: Psychische Erkrankungen nehmen in der Region zu

AOK warnt anlässlich des Tags der seelischen Gesundheit vor steigenden Belastungen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Im Jahr 2023 litten 12,91 % der Bevölkerung von Kaufbeuren an Depressionen. Somit war jede achte Person von der psychischen Erkrankung betroffen. Im Landkreis Ostallgäu lag der Anteil hingegen bei 11,46 %, was jeder neunten Person entspricht.

Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) anlässlich des Welttages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober. Zum Vergleich: Laut dem Gesundheitsatlas Deutschland sind in Bayern 11,97 Prozent der Bevölkerung an Depressionen erkrankt, bundesweit sind es mit 12,12 % etwas mehr. „Auffällig sind die großen Unterschiede innerhalb Bayerns: So lag der Anteil der Betroffenen zwischen 15,9 % in Kronach und 9,2 % in Erlangen“, so Rainer Linder, stellvertretender Direktor bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. In den vergangenen Jahren ist das gesellschaftliche Bewusstsein für mentale Gesundheit gestiegen.

„Viele Menschen, die aktuell in einem Tief stecken, scheuen sich jedoch noch immer, Hilfe zu suchen. Wir setzen uns daher dafür ein, den Betroffenen mit leicht zugänglichen und innovativen Angeboten zur Seite zu stehen“, betont Rainer Linderund ergänzt: „Ob Prüfungsdruck im Studium, Stress in der Arbeit oder hohe Belastung bei der Pflege von Angehörigen – das Thema mentale Gesundheit nimmt die AOK sehr ernst.“

Lange Fehlzeiten im Beruf durch psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sorgen auch in der Arbeitswelt immer häufiger für Fehlzeiten. „2024 erkrankten in Kaufbeuren 12,4 % AOK-versicherte Beschäftigte je 100 Versicherte an psychischen Erkrankungen, 2014 waren es noch 10,2 %. Das bedeutet einen Anstieg um 22 Prozent“, so Rainer Linder. Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle im Landkreis Ostallgäu zeigt ebenfalls einen deutlichen Anstieg. Im Jahr 2024 stiegen die Zahlen im Ostallgäu auf 10,3 % (2014: 7,9 %), was einer Zunahme von 30 Prozent entspricht.

Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt die AOK deshalb Unternehmen, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzen, mit Präventionsmaßnahmen, die sich zur Stärkung der seelischen Gesundheit bewährt haben. So lernen Beschäftigte bei der Positiven Psychologie wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Methoden kennen, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu steigern. Eine weitere Möglichkeit ist das Resilienz Training, das Beschäftigten hilft, belastende Situationen und Herausforderungen besser im Arbeitsalltag zu bewältigen. Und beim Job Crafting erfahren Mitarbeitende, wie sie ihre Arbeitsbedingungen aktiv mitgestalten können, um ihre Stärken besser einzubringen und Stress durch effizientere Arbeitsverteilung zu reduzieren.

Weitere Informationen im Internet:

Angebote der AOK Bayern zur mentalen Gesundheit: Seelenstark (www.aok.de/mk/bayern/seelenstark/),
Mit Balloon entspannen | AOK Bayern (https://www.aok.de/pk/bayern/balloon-app/)

Angebote psychische Gesundheit | AOK-Arbeitgeberservice (www.aok.de/fk/bayern/betriebliche-gesundheit/psychische-gesundheit/exklusive-angebote-zur-psychischen-gesundheit/)

AOK Gesundheitsatlas Deutschland (https://gesundheitsatlas-deutschland.de/)

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Gesundheit

Kooperationsvertrag: Allgäuer Klinikverbünde arbeiten künftig strategisch zusammen

Kooperation medizinisch und wirtschaftlich sinnvoll

Der Klinikverbund Allgäu (KVA) und die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren (KOK) haben am 8. Oktober 2025 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Damit erhält die bereits bestehende Zusammenarbeit eine neue Qualität: Sie wird systematisch weiterentwickelt und auf eine unbefristete Grundlage gestellt.

Ausgangspunkt und Motivation für die Kooperation ist der gemeinsame Wille der Träger, die Gesundheitsversorgung im Allgäu nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Gemeinsam betonen Hans-Joachim Weirather, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikverbunds Allgäu, und Maria Rita Zinnecker, Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: „Unser Ziel ist es, dass Allgäuer Patientinnen und Patienten – wann immer es medizinisch verantwortbar ist – auch im Allgäu behandelt werden. Darum geht es im Kern: Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass ihre medizinische Versorgung hier vor Ort gesichert bleibt.“

Kooperation medizinisch und wirtschaftlich sinnvoll

„Wie viele Krankenhäuser in Deutschland stehen auch wir vor großen Herausforderungen“, erklärt Andreas Ruland, Geschäftsführer des KVA. Mit Blick auf die bundesweite Krankenhausreform und den zunehmenden finanziellen Druck durch Inflation sei klar, dass nachhaltige Lösungen nur gemeinsam entwickelt werden könnten. „Die Kooperation ist ausdrücklich keine Fusion“, stellt Ruland klar. „Wir arbeiten dort zusammen, wo es fachlich, wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll ist. So stärken wir die regionale Gesundheitsversorgung im Allgäu langfristig und zukunftsgerichtet.“

Auch Andreas Kutschker, Vorstand der KOK, unterstreicht die Vorteile der Partnerschaft: „Wir sind überzeugt, dass wir diese Situation gemeinsam besser bewältigen werden als einzeln. Durch die Kooperation sichern und stärken wir die Eigenständigkeit beider Verbünde – und können gleichzeitig mehr Patientinnen und Patienten im Allgäu hochwertig und spezialisiert versorgen.“

Die Partnerschaft umfasst ein breites Spektrum. Neben medizinischen Kernbereichen wie spezialisierten Zentren sollen auch verschiedene Dienstleistungen – etwa im Einkauf oder in der Wäschereiversorgung – gemeinsam organisiert werden. Zudem ist vorgesehen, Verwaltung und Ausbildung stärker aufeinander abzustimmen.

Erste Formen der Zusammenarbeit bestehen bereits

Bereits seit 2022 bestehen im Rahmen eines gemeinsamen Managements über die Sana Kliniken AG erste Formen der Zusammenarbeit. Mit dem nun geschlossenen Vertrag gehen beide Verbünde bewusst den nächsten Schritt: Sie bündeln Kräfte, nutzen Synergien und setzen ein klares Bekenntnis zur Versorgung in der Region.

Mit der strategischen Kooperation setzen KVA und KOK ein starkes Signal. Durch Partnerschaft und die Bündelung von Kompetenzen wird die Gesundheitsversorgung im Allgäu dauerhaft gestärkt – wohnortnah, zukunftssicher und mit klarer Rückendeckung durch die Träger.

Kooperation statt Konkurrenz: Träger wollen Patienten möglichst im Allgäu versorgen

Die Landrätin des Oberallgäus, Indra Baier-Müller, bezeichnet die Zusammenarbeit als „einen echten Zugewinn an Versorgungsqualität – ohne weite Wege für die Menschen“.

Auch der Unterallgäuer Landrat Alex Eder sieht darin „ein Modell mit Vorbildcharakter, das zeigt, wie Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen auf hohem Niveau gelingen kann – pragmatisch, zielorientiert und zum Wohle der Patientinnen und Patienten“.

Der Kemptener Oberbürgermeister Thomas Kiechle betont, es gehe nicht um Strukturdebatten, „sondern um Lösungen für die Menschen. Die Bündelung von Kompetenzen in der Region ist dabei ein logischer Schritt“.

Für Stefan Bosse, Oberbürgermeister von Kaufbeuren und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der KOK, zeigt die Kooperation, „dass Zusammenarbeit statt Konkurrenz der richtige Weg ist – zum Erhalt starker Strukturen in der Region“.

Und Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Ostallgäus, hebt hervor: „Diese Kooperation ist ein starkes Bekenntnis zum Allgäu. Wir übernehmen als Träger Verantwortung, bündeln Kräfte und stellen sicher, dass die Menschen hier auch in Zukunft auf eine hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung vertrauen können“.

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Gesundheit Soziales

Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur Auszeichnung für das Projekt „Leben 2.0 on Tour“

Verstärkte ergebnisoffene Aufklärung im Bereich der Organspende

In Deutschland stehen ca. 8.500 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Bundesweit gab es im Jahr 2024 ca. 870 Organspenderinnen und Organspender. Das entspricht etwa 10 Spendern je eine Million Einwohner. In Europa ist Deutschland somit eins der Länder mit den wenigsten Spendern. Noch hinter der Slowakei, den Benelux-Staaten und Polen. Im Eurotransplant-Verbund ist Deutschland das einzige Land mit der Entscheidungs- bzw. Zustimmungslösung beim Thema Organspende. Das bedeutet, dass jeder Mensch in Deutschland aktiv einer Organspende zustimmen muss und somit nicht automatisch Organspender ist. Alle anderen Länder von Eurotransplant haben die Widerspruchslösung. In Deutschland ist die Organspendebereitschaft zwar konstant hoch, sie wird nur noch nicht ausreichend dokumentiert. 

Vor etwa dreieinhalb Jahren wurde das Projekt „Leben 2.0 on Tour“ gegründet, das in seiner Tätigkeit verstärkt auf ergebnisoffene Aufklärung im Bereich der Organspende setzt. Das Team um die Gründer und Ideengeber der Initiative Kathrin Neubauer (Intensivpflegekraft) und Thomas Krauss (Patient auf der Warteliste für ein Spenderherz) sind regelmäßig mit Leidenschaft und Elan unterwegs und betreiben Aufklärungsarbeit. Das Ganze geschieht ehrenamtlich, in ihrer Freizeit und unentgeltlich. Komplettiert wird das Team dabei von Ärzten der Herzchirurgie des Klinikums Großhadern, allen voran Prof. Dr. C. Hagl (ärztl. Direktor der Herzchirurgie) und Oberarzt Dr. Christoph Müller. 

Das Team hat in den dreieinhalb Jahren seit Beginn des Projekts mit rund 4.500 Schülerinnen und Schülern in und um München und dem Allgäu gesprochen. Dabei wurden etwa 3.000 km zurückgelegt. Und auch in Firmen sind solche Gespräche jederzeit möglich. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der Transplantationsbeauftragten in Bayern wurde nun dem Team Ende Juni 2025 in der Residenz in München in einem feierlichen Rahmen ein Ehrenpreis verliehen. Die bayrische Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Dr. Jutta Weiss, Leiterin der DSO Bayern, hoben das außerordentliche Engagement der Aufklärungsarbeit zum lebenswichtigen Thema Organspende von Leben 2.0 on Tour hervor. 

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur Auszeichnung und hebt die so wichtige Aufklärungsarbeit des Projektes hervor: „Die Organspende ist ein unverzichtbarer Akt der Nächstenliebe und Solidarität in unserer Gesellschaft. Sie schenkt schwerkranken Menschen eine zweite Chance auf Leben und ermöglicht Hoffnung dort, wo oft nur Verzweiflung herrscht. Als Gemeinschaft tragen wir die Verantwortung, dieses Thema offen anzusprechen und das Bewusstsein für die lebensrettende Bedeutung der Organspende zu stärken. Die Auszeichnung, die Kathrin Neubauer, Thomas Krauss und das gesamte Team von Leben 2.0 on Tour jetzt erhalten haben, unterstreicht die außerordentliche Arbeit, die sie mit ihrer Aufklärung zum Thema Organspende leisten.“

Für das Team war es all die Mühe wert und so ist diese besondere Anerkennung eine weitere Motivation on Tour zu bleiben. 

Sollte Interesse für einen Vortrag in einer Firma bestehen, steht das Team von Leben 2.0 on Tour jederzeit zur Verfügung. Alle Infos gibt es unter: https://www.lmu-klinikum.de/herzchirurgie/aktuelles/leben-2-0-on-tour/b1f6b43739115719

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert zugunsten des ambulanten Palliativdienstes Blicklicht

Die Besucher erwartet ein bewegendes musikalisches Erlebnis

Am Sonntag, den 12. Oktober 2025, spielt das Kammerorchester des Bundespolizeiorchesters München ein besonderes Benefizkonzert in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Kaufbeuren. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Unter der Leitung von Philipp Armbruster erwartet die Besucher ein bewegendes musikalisches Erlebnis. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Spenden gebeten. Der Erlös des Konzerts kommt dem ambulanten Palliativdienst Blicklicht zugute.

Dieses Konzert bietet eine wunderbare Gelegenheit, hochkarätige Musik zu genießen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die ambulante Palliativversorgung in unserer Region zu leisten.

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Gesundheit Veranstaltung

Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit Demenz

Kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – kostenfrei (Voraussetzung: Teilnehmer oder Pflegebedürftiger ist AOK versichert).

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 05.11. und findet mittwochs von 17:00 bis 19:30 Uhr an folgenden Terminen statt: 05.11./12.11./19.11./26.11. und 03.12.2025

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei  Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Gesundheit Kinder

Früh übt sich: AOK unterstützt Kindergesundheit an Grundschulen

Klasse2000-Patenschaften jetzt sichern – Bewerbung bis 17. Oktober möglich

Gesund, stark und selbstbewusst aufwachsen – das wünschen sich viele Eltern für ihre Kinder. Einen wertvollen Beitrag dazu leistet das bundesweite Präventionsprogramm Klasse2000, das sich an Grundschulen richtet. Auch im kommenden Schuljahr fördert die AOK Bayern im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren erneut die Teilnahme mit Patenschaften – und übernimmt die kompletten Kosten für interessierte Schulen.

Vom 18. September bis zum 17. Oktober 2025 können sich alle Grundschulen in Bayern um eine Patenschaft bewerben. Finanziert wird die Förderung für vier Jahre – also über die gesamte Grundschulzeit hinweg. „Kinder sollten möglichst früh lernen, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist – und das gelingt am besten, wenn man ihnen zeigt, was sie selbst dafür tun können“, erklärt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Gesundheitswissen von Anfang an

Das Klasse2000-Programm vermittelt kindgerecht, wie wichtig Bewegung, gesunde Ernährung, Entspannung und ein gutes Miteinander sind. Es geht dabei nicht nur um reine Wissensvermittlung, sondern auch um praktische Strategien zur Stressbewältigung, zur Förderung sozialer Kompetenzen und zum Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls.

Die Inhalte werden über etwa 15 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr vermittelt und fest in den Schulalltag integriert. Unterstützt werden die Lehrkräfte durch speziell geschulte Klasse2000-Gesundheitsförderer und -förderinnen. Ergänzend steht den Kindern und ihren Eltern die digitale Lernplattform Klaro-Labor zur Verfügung. Dort finden sich interaktive Inhalte – von Bewegungstipps über Entspannungsgeschichten bis hin zu spielerischen Übungen für zu Hause.

AOK ist größter Förderpate in Bayern

Klasse2000 ist das größte Gesundheitsförderprogramm an Grundschulen in Deutschland. Es beginnt in der ersten Klasse und läuft bis zum Ende der vierten Jahrgangsstufe. Pro Grundschule können bis zu zwei zusätzliche Klassen gefördert werden.

Mit der Übernahme von 400 neuen Patenschaften erweitert die AOK Bayern ihr Engagement deutlich: Künftig werden mehr als 2.000 Grundschulklassen im Freistaat durch die Krankenkasse unterstützt – damit ist sie der größte Einzelpate von Klasse2000 in ganz Bayern.

Die Patenschaft deckt nicht nur die Kosten für die Unterrichtsmaterialien und die digitale Lernplattform, sondern auch für die Arbeit der Gesundheitsförderer und die organisatorische Umsetzung des Programms.

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Gesundheit Verwaltung

Fragen und Antworten zur aktuellen Abkochanordnung – was Sie jetzt wissen sollten

Häufige Fragen aus der Bevölkerung

Im Rahmen einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung wurde in einem Teilbereich von Kaufbeuren eine geringe mikrobiologische Verunreinigung festgestellt. Die gemessenen Werte lagen leicht über dem erlaubten Grenzwert: Konkret wurden Enterokokken mit fünf koloniebildenden Einheiten pro 100 ml nachgewiesen.

Aus Vorsichtsgründen gilt seit Montag, dem 29. September 2025, ein Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet Kaufbeuren sowie für die Gemeinden Pforzen, Rieden-Zellerberg und Friesenried. Nicht betroffen sind die Orte Mauerstetten und Germaringen.

Um Unsicherheiten bei der Bevölkerung zu vermeiden, hat das städtische Wasserwerk die häufigsten Fragen zur aktuellen Lage zusammengefasst.

Was ist beim Abkochen zu beachten?

  • Wasser sollte einmal sprudelnd aufgekocht und danach mindestens zehn Minuten langsam abgekühlt werden.
  • Abgekochtes Wasser eignet sich für das Trinken, Kochen sowie für die Zubereitung von Lebensmitteln und Säuglingsnahrung.

Häufige Fragen aus der Bevölkerung

Darf man das Wasser für Haushaltsgeräte nutzen?

  • Waschmaschinen: Ja, bei einer Temperatur von mindestens 40°C.
  • Geschirrspüler: Ja, sofern das Gerät über 60°C reinigt und trocknet.

Wie sieht es mit der Zubereitung von Babynahrung und Lebensmitteln aus?

  • Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, das Waschen von Obst und Gemüse oder beim Kochen ist ausschließlich abgekochtes Wasser zu verwenden.
  • Auch Kaffeemaschinen sollten mit abgekochtem, bereits abgekühltem Wasser betrieben werden.

Darf Wasser vorgekocht und aufbewahrt werden?

Ja, abgekochtes Wasser kann auf Vorrat zubereitet werden, sollte aber in einem sauberen, geschlossenen Behälter kühl gelagert werden.

Was gilt für bestimmte Personengruppen?

  • Kinder: Können das abgekochte Wasser ohne Einschränkungen verwenden.
  • Schwangere: Müssen keine zusätzlichen Maßnahmen beachten.
  • Tiere: Haustiere dürfen das Leitungswasser weiterhin trinken. Ihr Immunsystem ist meist robust genug, um mögliche Keime ohne gesundheitliche Folgen zu bewältigen.

Wie gefährlich ist es, nicht abgekochtes Wasser zu trinken?

Die Maßnahme dient der Vorsorge. Es besteht keine akute Gesundheitsgefahr, wenn versehentlich nicht abgekochtes Wasser konsumiert wurde. Bei Beschwerden sollte dennoch ein Arzt konsultiert werden.

Wann endet das Abkochgebot?

Das Abkochgebot wird durch das Gesundheitsamt des Landratsamts Ostallgäu aufgehoben, sobald die Wasserqualität wieder den Anforderungen entspricht. Die Bevölkerung wird über die Medien, die städtische Homepage und die sozialen Kanäle informiert.

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Bildung Gesundheit Wirtschaft

Blicklicht bietet letzte Hilfe Kurs am 10. Oktober 2025 – Sicherheit am Lebensende geben

BLICKLICHT vermittelt Wissen und Zuversicht für die Begleitung in der letzten Lebensphase

Die BLICKLICHT gGmbH lädt am 10. Oktober 2025 von 14 bis 18 Uhr zum Kurs „Letzte Hilfe“ in die Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren ein.

Der Kurs richtet sich an alle, die Angehörige oder nahestehende Menschen in der letzten Lebensphase begleiten möchten. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und einfache, aber hilfreiche Formen der Unterstützung zu vermitteln.

Wenn Begleitung herausfordert

Die Zeit des Abschiednehmens ist oft mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Viele fühlen sich hilflos, wenn es um Sterben, Tod und Trauer geht.

Der Letzte Hilfe Kurs will genau hier ansetzen: Er macht Mut, das Thema nicht zu verdrängen, sondern aktiv zu lernen, wie Unterstützung möglich ist. Viel Wissen rund um das Sterben ist über die Jahre verloren gegangen – es lässt sich jedoch wieder erlernen.

Kursinhalte – Was vermittelt wird:

  • Grundwissen über Sterbeprozesse und Vorsorgemöglichkeiten
  • Orientierung und Sicherheit in belastenden Situationen
  • Praktische Handgriffe zur Begleitung im Alltag
  • Ermutigung, sich mit dem Thema offen auseinanderzusetzen

Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen, unabhängig von beruflichem Hintergrund oder Vorkenntnissen.

Über BLICKLICHT – Kompetenz in schwierigen Zeiten

Gemeinnützige Arbeit mit Haltung

Die BLICKLICHT gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung in Kaufbeuren. Das multiprofessionelle Team besteht aus erfahrenen Fachkräften aus Pflege, Palliativmedizin und psychosozialer Begleitung.

BLICKLICHT begleitet Menschen und Familien in Zeiten von schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Bildungseinrichtungen.

Werteorientierte Begleitung

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Überzeugung, dass Menschen in herausfordernden Situationen klare Informationen, offene Kommunikation und einfühlsame Begleitung brauchen.

BLICKLICHT stärkt die Selbstbestimmung der Betroffenen und unterstützt dabei, individuelle Entscheidungen bewusst zu treffen. Die Arbeit basiert auf einer zugewandten, offenen Grundhaltung, fachlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung.

Palliative Care – Lebensqualität im Fokus

Das Konzept Palliative Care steht für eine umfassende Betreuung von Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ziel ist es, Lebensqualität zu fördern und belastende Symptome zu lindern – immer im Einklang mit den Wünschen der Betroffenen.

BLICKLICHT arbeitet eng mit Hausärzt:innen, Kliniken, ambulanten Pflegediensten und dem SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu zusammen und versteht sich als Teil eines regionalen Netzwerks für bestmögliche Versorgung.

Die Beratung kann vor Ort erfolgen – zu Hause, im Pflegeheim, in Einrichtungen oder im Büro von BLICKLICHT.

Weitere Informationen

Mehr über BLICKLICHT im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“:
🔗 https://www.wir-sind-kaufbeuren.de/firmendaten/blicklicht-ggmbh/

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Gesundheit Soziales Wirtschaft

HypoVereinsbank Kaufbeuren spendet zum 20. Mal an Blaue Blume Schwaben e.V.

Langjährige Partnerschaft für ein besseres Leben im Alter

Bereits zum zwanzigsten Mal in Folge unterstützt die HypoVereinsbank Kaufbeuren den Freundes- und Förderkreis Blaue Blume Schwaben e.V. mit einer Spende. In diesem Jahr stellt die Bank 3.000 Euro zur Verfügung. Die Zuwendung dient der Finanzierung von Renovierungsmaßnahmen sowie der Förderung gemeinnütziger Angebote für Seniorinnen und Senioren.

„Seit Jahren ist es uns ein großes Anliegen, den Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume zu unterstützen und damit zu helfen, die wichtigen Ziele auch umsetzen zu können“, erklärt Andreas Frey, Filialdirektor der HypoVereinsbank Kaufbeuren.

Wertvolle Arbeit für ältere Menschen

Der Verein Blaue Blume Schwaben e.V. setzt sich für eine höhere Lebensqualität im Alter ein. Dazu zählen unter anderem:

  • Förderung von Aktivität und Kreativität
  • Erhalt der geistigen und körperlichen Fitness
  • Gemeinschaftserlebnisse durch Gruppenangebote

Mit niederschwelligen Angeboten möchte der Verein älteren Menschen helfen, den Alltag aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.

Spende ermöglicht dringend notwendige Renovierungen

Die Spende der HypoVereinsbank kommt in diesem Jahr unter anderem geplanten Renovierungsprojekten in den Räumen der Blauen Blume in der Prinzregentenstraße 9 zugute.

„Die großzügige Spende ist ein Zeichen lebendiger Verbundenheit – sie schenkt der Blauen Blume Kraft, ihre gemeinnützige Arbeit weiter zum Blühen zu bringen“, so Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises Blaue Blume Schwaben e.V.

Der Verein Blaue Blume Schwaben e.V. im Überblick

Gegründet wurde der Freundes- und Förderkreis kurz nach der Eröffnung der Einrichtung im Jahr 2004. Seither unterstützt der gemeinnützige Verein die Angebote ideell und finanziell. Ziel ist es, auf die wachsende Zahl älterer Menschen in der Gesellschaft einzugehen – insbesondere im Hinblick auf Vereinsamung und altersbedingte Erkrankungen.

Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies durch eine Mitgliedschaft oder Spende tun. Weitere Informationen sind auf der Website des Vereins oder direkt vor Ort erhältlich.

Nachhaltiges Engagement der HypoVereinsbank

Als Teil der UniCredit Gruppe versteht sich die HypoVereinsbank als aktiver Teil der Gesellschaft. Das Engagement für soziale Projekte ist Teil ihres Verständnisses von Nachhaltigkeit. Weitere Informationen dazu finden sich unter: www.hvb.de/nachhaltigkeit

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Bildung Gesundheit Kinder Soziales

Präventionsprogramm mit Philipp Lahm in der Gustav-Leutelt-Schule 

Gesunde Schule, gesunde Kinder 

Die Philipp Lahm-Stiftung und die AOK bringen Gesundheit in die Schule. Das Präventionsprogramm „Philipp Lahm Schultour“ startet jetzt mit einer Aktionswoche in der Gustav-Leutelt-Schule in Kaufbeuren. Die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe erleben an interaktiven Stationen, wie bedeutend Bewegung, Ernährung und die persönlichen Stärken für die eigene Gesundheit sind. „Wir wollen möglichst viele Kinder für diese Themen begeistern und damit zu deren gesunden Zukunft beitragen“, so Philipp Lahm, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Stiftung und ehemaliger Fußballprofi beim FC Bayern München.

Gesunde Ideen entwickeln für die Schule

Die Aktionswoche ist nur ein Baustein des Präventionsprogramms – neben einem Elternabend finden auch Ideenwerkstätten statt, in denen die Schülerinnen und Schüler Vorschläge für gemeinsame Schulprojekte erarbeiten. „Im Fokus stehen dabei die drei Themenfelder Bewegung, Ernährung und Persönlichkeit, zu denen ein möglicher Bedarf ermittelt wird“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Was macht die Schule bereits, in welchem Bereich könnte man noch mehr machen und was könnte die Klasse oder die gesamte Schule dazu beitragen? In einer Projektversammlung stellen die Präsentationsteams der jeweiligen Klassen ihre Projektideen vor. Ziel ist es, eine oder mehrere Ideen auszuwählen und diese als Schulprojekte im restlichen Schuljahr umzusetzen. 

Vom Schulcoach unterstützt

Von Anfang an dabei ist der Schulcoach der Philipp Lahm Schultour. Er unter-stützt die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler während des gesamten Projekts, berät bei der Planung der Ideenwerkstätten und führt die Projektversammlung durch. „Der Schulcoach ist Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Schul-tour und hilft dabei, Projektideen auszuwählen und umzusetzen“, so Susanne Hasel. An rund 100 bayerischen Schulen war die Philipp Lahm Schultour seit ihrem Start im Jahr 2017 bereits zu Gast, circa 12.000 Schülerinnen und Schüler aus über 500 Klassen haben sich bisher an den vielfältigen Aktivitäten beteiligt. „Wir sind in diesem Schuljahr eine von elf Schulen in Bayern, an der die Philipp Lahm Schultour gastiert und wir freuen uns sehr auf spannende, ereignisreiche Momente und auf nachhaltige Projektideen rund um die Gesundheit“, so Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Schule.

Weitere Informationen zur Philipp Lahm Schultour und wie man die Tour an die eigene Schule holen kann, gibt es bei Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 431-140 oder per E-Mail unter susanne.hasel@by.aok.de

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Bildung Gesundheit Soziales Veranstaltung

„Nicht vergessen – dazugehören!“

Vortrag von Sandra Wieland zum Thema Demenz

Kaufbeuren-Neugablonz. – Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion lädt am Montag, 6. Oktober 2025, um 16:00 Uhr zu einem besonderen Vortrag in den Stumpesaal des Family Centers ein. Unter dem Titel „Nicht vergessen – dazugehören!“ wird Sandra Wieland, Projektverantwortliche für das Senioren- und Demenzkonzept am Landratsamt Ostallgäu, über die Herausforderungen rund um das Thema Demenz sprechen und aufzeigen, welche Unterstützungsangebote Betroffenen und ihren Angehörigen im Landkreis zur Verfügung stehen.

Demenz ist längst eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein im Ostallgäu leben mehrere tausend Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, jedes Jahr kommen rund 500 bis 600 Neuerkrankungen hinzu. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko erheblich: Während bei den über 65-Jährigen etwa jeder Zehnte betroffen ist, liegt der Anteil bei den über 85-Jährigen bereits bei rund einem Drittel. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, Familien und Schicksale – denn Demenz verändert nicht nur das Leben der Erkrankten selbst, sondern auch das ihrer Angehörigen, Freunde und Nachbarn.

Die Ursachen von Demenz sind vielfältig. Am häufigsten tritt sie in Form der Alzheimer-Krankheit auf, die durch Veränderungen im Gehirn hervorgerufen wird. Aber auch DurchblutungsstörungenFolgen von Schlaganfällengenetische Faktoren oder Lebensstil-Einflüsse wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Bluthochdruck oder Diabetes können eine Rolle spielen. Fachleute betonen, dass zwar nicht alle Formen der Demenz heilbar sind, aber eine frühe Erkennung entscheidend ist: Sie ermöglicht gezielte Therapien, medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und vor allem rechtzeitige Unterstützung für Betroffene und Angehörige.

Sandra Wieland wird in ihrem Vortrag aufzeigen, wie wichtig Sensibilisierung und Aufklärung sind. Sie wird erläutern, wie man erste Anzeichen wie Gedächtnisstörungen, Orientierungsprobleme oder Veränderungen im Verhalten erkennt und welche Schritte Betroffene und Angehörige dann gehen können. Darüber hinaus stellt sie vor, welche Hilfsangebote es im Landkreis gibt – von niedrigschwelligen Beratungsstellen über Selbsthilfegruppen bis hin zu Entlastungsdiensten und Projekten, die eine demenzfreundliche Gesellschaft fördern.

Das Ostallgäuer Demenzkonzept „Einfach dazugehören“, das von Frau Wieland maßgeblich mitgestaltet wird, gilt in Bayern als Vorzeigemodell. Es verfolgt das Ziel, Menschen mit Demenz mitten in der Gesellschaft sichtbar zu machen, ihre Teilhabe zu sichern und Angehörige zu entlasten. Dabei arbeitet das Landratsamt eng mit Kommunen, Fachstellen, Vereinen und Ehrenamtlichen zusammen.

„Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern immer auch Familien, Nachbarschaften und ganze Gemeinden. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten wir dazu beitragen, Verständnis zu fördern, Barrieren abzubauen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken“, betont Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.Der Vortrag findet am Montag, 6. Oktober 2025, um 16:00 Uhr im Stumpesaal des Family Centers, Hüttenstraße 10, Kaufbeuren-Neugablonz, statt. Der Eintritt ist frei,. Eingeladen sind Angehörige, ehrenamtlich Engagierte, Fachkräfte aus Pflege und Betreuung sowie alle Interessierten, die sich über die Krankheit Demenz informieren möchten oder im eigenen Umfeld damit in Berührung kommen.

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Allgemein Gesundheit Werbung Wirtschaft

Pure Entspannung in der Oase für Körper und Seele: Fußpflege & Massage für nur 55 €

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Diese Behandlung ist ideal, um körperliches Wohlbefinden und innere Ruhe in Einklang zu bringen.

Für Haut und Seele – Wohlbefinden spürbar gemacht

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📍 Adresse
Sudetenstraße 64
87600 Kaufbeuren

📧 E-Mail
oase-wietfeld@gmx.de

📞 Telefonnummer
0175 179 18 26

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Gesundheit

AOK begrüßt neue Pflegeberaterin

Kompetente Hilfe für den Pflegealltag

Wird ein Familienangehöriger pflegebedürftig, stellen sich unvermittelt viele Fragen. Wie organisiere ich die Pflege? Wer kann mich dabei unterstützen? Welche Leistungen gibt es von der Pflegekasse? Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der AOK Bayern lotsen durch den Fragen-Dschungel und bieten praktisches Wissen und praxisnahe Hilfen. „Der Bedarf an Pflegeberatung hat über die Jahre deutlich zugenommen; vor allem interessieren sich Betroffene, wie sie die Pflegesituation verbessern können, wie eine Krisensituation zu meistern ist, aber auch wie man für die letzte Lebensphase vorsorgt“, so Manuela Jäger, Pflegeberaterin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. 

Beraten. Begleiten. Entlasten.

Mehr als 2.500 Versicherte der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu werden derzeit zu Hause gepflegt, davon befinden sich über 350 in den höchsten Pflegegraden 4 oder 5. Dabei drücken die Pflegegrade die Pflegebedürftigkeit aus. Gerade Pflegebedürftige in den höheren Pflegegraden benötigen eine intensivere Pflege – kommen demenzielle Erkrankungen hinzu, kann auch die psychische Beanspruchung für pflegende Angehörige steigen. 

Werden die Belastungen zu groß, kann die erweiterte Pflegeberatung helfen. Gemeinsam mit den AOK-Expertinnen und –Experten identifizieren die Pflegenden schwierige Pflegesituationen und werden dabei unterstützt, selbstständig Lösungswege zu finden. „Die erweiterte Pflegeberatung soll Überlastungen und Krankheitsphasen bei pflegenden Angehörigen verringern und sie gesundheitlich stärken“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „So lassen sich die Chancen verbessern, dass Pflegebedürftige so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können.“

Pflegeberatung: zu Hause, telefonisch oder bei der AOK

Um die Pflegebedürftigen und deren Angehörige in der AOK Direktion Kaufbeuren kümmert sich seit diesem Frühjahr nun die neue AOK-Pflegeberaterin Manuela Jäger. Sie hat diese Aufgabe nach 17 Jahren von ihrer Vorgängerin Angelika Ulrich übernommen. „Ein wesentlicher Baustein im Beratungskonzept ist der sogenannte individuelle Versorgungsplan, den ich bei Bedarf gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen erstelle“, so Manuela Jäger. In diesem wird der erforderliche Unterstützungsbedarf, zum Beispiel durch Pflegedienste, Selbsthilfegruppen, Kommunen oder Sozialamt festgehalten. Auf Wunsch unterstützen die Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten auch bei organisatorischen Angelegenheiten, wie dem Ausfüllen von Antragsformularen. 

„Unsere Pflegeberaterin Manuela Jäger berät Angehörige der Pflegebedürftigen zu Hause, per Telefon oder in unseren Geschäftsstellen – je nach Wunsch der Versicherten“, so Bernd Ruppert. Bayernweit fanden in 2024 über 40.000 Telefonate, über 2.000 Hausbesuche und fast ebenso viele persönliche Pflegeberatungen in den AOK-Geschäftsstellen statt.

Weitere Informationen zur Pflegeberatung gibt es bei AOK-Pflegeberaterin Manuela Jäger unter der Rufnummer 08341/431-2452 oder per E-Mail an manuela.jaeger@by.aok.de.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv, informiert und genussvoll älter werden

Veranstaltungsreihe „Generation 55plus“ im Oktober – Ernährung, Bewegung und Lebensfreude im Fokus

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) lädt im Oktober gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

Ob Kochpraxis, Ernährungsvortrag oder Bewegungsangebot – die Veranstaltungen richten sich an alle Menschen ab 55 Jahren, die sich gesund, informiert und genussvoll mit ihrer Ernährung und Bewegung auseinandersetzen möchten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Lediglich bei den Kochveranstaltungen fällt ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für die verwendeten Lebensmittel an, der direkt vor Ort gezahlt wird.

Infos, Programm & Anmeldung:
www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Tel.: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

Veranstaltungskalender Oktober 2025

Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – knochenstark & lecker

Mittwoch, 01.10.2025 | 17:00 – 20:00 Uhr
Pfarrheim Roßhaupten
Referentin: Rosi Stadler (Hauswirtschaftsmeisterin)
Für alle, die nach dem Auszug der Kinder ihre Kochroutinen neu gestalten möchten. Es gibt praktische Tipps für abwechslungsreiche, knochenstärkende Küche.

Beschreibung:
Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und etwas Kreativität lässt sich auch im kleinen Haushalt Abwechslung auf den Speiseplan bringen – zum Beispiel mit knochenstärkenden Gerichten. Wie das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 25.09.2025

Ernährungsvortrag: Ausgewogen essen ab der Lebensmitte

Mittwoch, 01.10.2025 | 17:30 – 19:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Bianca Göhner (Diätassistentin)
Welche Lebensmittel stärken den Körper ab 50? Was verändert sich im Stoffwechsel? Praxisnahe Ernährungstipps für den Alltag.

Beschreibung:
Ab der Lebensmitte verändern sich Körper und Stoffwechsel – daraus ergeben sich neue Anforderungen an den persönlichen Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind dabei wichtige Stellschrauben. Welche Lebensmittel sollten bevorzugt auf dem Speiseplan stehen? Wie gelingt eine ausgewogene Ernährung mit Genuss im Alltag? Antworten erhalten Sie in dieser Veranstaltung.

Anmeldeschluss: 29.09.2025

Bewegung: Aktivität und Bewegung – Stellschraube für starke Knochen

Montag, 06.10.2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe
Referentin: Nicole Christine Becker (Breitensport-Trainerin)
Mit gezielten Übungen und alltagstauglicher Theorie zur Vorbeugung von Osteoporose.

Beschreibung:
Aktivität und Bewegung sind neben der Ernährung die zentralen „Stellschrauben“, wenn es um die Stärkung der Knochen und die Vorbeugung von Osteoporose geht. In diesem „bewegten“ Angebot erhalten Sie Informationen zu den Grundlagen gesundheitsförderlicher und knochenstarker Bewegung, lernen viele geeignete Übungen kennen und erfahren am eigenen Körper, wie gut Bewegung tut.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 02.10.2025

Kochpraxis: Reste verwerten & clever Vorrat halten

Donnerstag, 09.10.2025 | 16:30 – 19:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Ulrike Lohmüller (Hauswirtschaftsmeisterin)
Praktische Tipps für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

Beschreibung:
Vom Familienhaushalt zum Ein-/Zwei-Personen-Haushalt – das erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten besonders Koch-Anfänger viele Tipps und Tricks zur kreativen Resteverwertung und Vorratshaltung. Hintergrundwissen zu einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Ernährung im Alter rundet das Angebot ab.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 03.10.2025

Bewegung: Gesund durch den Alltag – mit Kraft und Balance

Donnerstag, 16.10.2025 | 16:30 – 18:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus Roßhaupten
Referentin: Stephanie Keck (Sportwissenschaftlerin)
Körperlich aktiv bleiben und das Gleichgewicht trainieren – ein Angebot zur Förderung der Knochengesundheit.

Beschreibung:
Aktivität und Bewegung sind neben der Ernährung die zentralen Stellschrauben, wenn es um die Stärkung der Knochen und die Vorbeugung von Osteoporose geht. In diesem Angebot erhalten Sie Informationen zu den Grundlagen gesundheitsförderlicher Bewegung, lernen geeignete Übungen kennen und erleben direkt, wie positiv Bewegung wirkt.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 13.10.2025

Bewegung zum Welt-Osteoporose-Tag: Mit Kraft und Balance Knochen stärken

Montag, 20.10.2025 | 16:30 – 18:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Lina Meese (Sportwissenschaftlerin)
Bewegung beugt vor: Mit einfachen Übungen Osteoporose entgegenwirken.

Beschreibung:
Anlässlich des Welt-Osteoporose-Tags wird in dieser Bewegungseinheit der Fokus auf kräftigende und stabilisierende Übungen gelegt. Sie erhalten fundierte Informationen zur Prävention von Osteoporose und probieren viele alltagstaugliche Bewegungsformen selbst aus.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 16.10.2025

Kochpraxis: Clever kochen mit Resten

Freitag, 24.10.2025 | 16:00 – 19:00 Uhr
Haus der Begegnung, Marktoberdorf
Referentin: Rosi Stadler (Hauswirtschaftsmeisterin)
Kooperationspartner: Offene Behindertenarbeit Ostallgäu (OBA)
Alltagsküche mit wenig Aufwand und viel Kreativität – für alle, die neu starten oder einfach frische Impulse suchen.

Beschreibung:
Auch in Marktoberdorf dreht sich alles ums praktische Kochen im kleinen Haushalt. Neben dem kreativen Umgang mit Lebensmitteln lernen Sie Strategien für nachhaltige Vorratshaltung kennen. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Kochanfängerinnen und -anfänger.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 20.10.2025

Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben

Donnerstag, 30.10.2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Mehrgenerationenhaus Roßhaupten
Referentin: Christine Bauer (BA-Ernährungsberatung)
Praktische Tipps für eine calciumreiche Ernährung, die sich einfach in den Alltag integrieren lässt – auch ohne klassische Milchprodukte.

Beschreibung:
Im Laufe des Lebens nehmen Festigkeit und Stabilität der Knochen ab, das Risiko für Osteoporose steigt. Mit einer ausgewogenen, calciumreichen Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann gezielt gegengesteuert werden. Auf der „Genussinsel“ lernen Sie alltagstaugliche Lebensmittel kennen, mit denen Sie Ihren Calciumbedarf auch ohne Milchprodukte decken können.

Anmeldeschluss: 27.10.2025

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Gesundheit Kinder

KAI macht’s einfach: So lernen Kinder richtig Zähneputzen

Zum Tag der Zahngesundheit am 25. September – Warum frühzeitige Zahnpflege entscheidend ist

Früh übt sich: Zahnpflege ab dem ersten Milchzahn

Gute Zahnpflege beginnt nicht erst mit dem Schulalter, sondern bereits mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns. „Tägliches Zähneputzen allein reicht jedoch nicht aus, um Zähne gesund zu erhalten“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Ebenso wichtig sind regelmäßige Kontrollen durch Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie eine altersgerechte Putztechnik. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder früh an das Ritual der Zahnhygiene gewöhnen.

Zunächst übernehmen die Eltern das Putzen – idealerweise mit einer kleinen, weichen Zahnbürste. Ab etwa drei Jahren können Kinder beginnen, selbst zu putzen. Dabei gilt: Die Eltern sollten weiterhin kontrollieren und nachputzen.

„Kleine Kinder besitzen noch nicht die nötige Feinmotorik, um ihre Zähne eigenständig gründlich zu reinigen“, erklärt Ruppert. Als grober Anhaltspunkt gilt: Wenn ein Kind flüssig in Schreibschrift schreiben kann, ist es meist auch motorisch in der Lage, selbstständig die Zähne gründlich zu putzen.

Mit der KAI-Methode spielerisch zur richtigen Technik

Eine bewährte Methode, um Kindern das Zähneputzen beizubringen, ist die sogenannte KAI-Technik. KAI steht für:

  • Kauflächen
  • Außenflächen
  • Innenflächen

Zuerst werden die Kauflächen gereinigt – in waagerechten Schrubbewegungen von hinten nach vorne. Danach kommen die Außenflächen dran: Dafür beißt das Kind die Zähne leicht zusammen und führt die Bürste in kreisenden Bewegungen von hinten nach vorn.

Die Innenflächen werden schließlich vom Zahnfleisch zur Zahnkrone geputzt – im Oberkiefer also von oben nach unten, im Unterkiefer umgekehrt.

Empfohlen wird zweimal täglich zu putzen, jeweils rund drei Minuten. Damit werden nicht nur Essensreste entfernt, sondern auch schädliche Beläge, die Bakterien enthalten. Diese Bakterien produzieren Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und so Karies verursachen können.

Handzahnbürste oder elektrisch?

Für kleine Kinderhände eignen sich Zahnbürsten mit dicken, rutschfesten Griffen. Auch elektrische Zahnbürsten sind möglich, sollten aber nicht als „Selbstläufer“ verstanden werden.

„Entscheidend ist die richtige Technik, nicht das Gerät“, sagt Bernd Ruppert. Eine zahnärztliche Beratung kann dabei helfen zu entscheiden, wann und ob ein Umstieg auf eine elektrische Bürste sinnvoll ist.

Zudem helfen Zahnseide und Interdentalbürsten, die Zahnzwischenräume sauber zu halten – besonders wichtig, da Karies sich hier gern bildet. Auch eine Versiegelung der Backenzähne kann vorbeugend sinnvoll sein.

Fluorid ja – aber wie viel?

Bei der Auswahl der Zahnpasta sollte auf den Fluoridgehalt geachtet werden. Die richtige Dosierung richtet sich nach dem Alter und sollte mit dem zahnärztlichen Fachpersonal abgesprochen werden. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und schützt ihn vor Säureangriffen.

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