Kategorien
Gesundheit Newsletter Top

Förderzusage der AOK für die Adalbert-Stifter-Grundschule und die Jörg-Lederer-Mittelschule zum Thema „GemüseAckerdemie“

Die GemüseAckerdemie ist ein Ernährungs- und Gesundheitsbildungsprogramm für die 3. bis 8. Jahrgangsstufe

Die GemüseAckerdemie ist ein Ernährungs- und Gesundheitsbildungsprogramm für die 3. bis 8. Jahrgangsstufe. „So wollen wir den Schülerinnen und Schülern Wertschätzung für Natur und Lebensmittel sowie Wissen über gesunde Ernährung vermitteln“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Unter fachkundiger Betreuung können Schulen ihren schuleigenen Acker anbauen. Die AOK unterstützt die Umsetzung des mehrfach ausgezeichneten Schulprogramms des gemeinnützigen Vereins Acker e.V. finanziell, der Schule entstehen keine Kosten.

Wir freuen uns, dass wir die Adalbert-Stifter-Grundschule und die Jörg-Lederer-Mittelschule über die gesamte vierjährige Programmlaufzeit mit Start in 2024 und einer Gesamtsumme von jeweils 18.000 Euro fördern können.

Die beiden Schulleiter Daniel Nowak (Adalbert Stifter-Grundschule) und Christian Gebauer (Jörg-Lederer-Mittelschule) mit den gesamten Schulteams freuen sich über die Förderzusage der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu und wünschen ihren Schülerinnen und Schülern neben Freude und Spaß einen „grünen Daumen“.

Kategorien
Blaulicht Gesundheit

BRK-Kreisverband Ostallgäu – Fahrdienst der kassenärztlichen Bereitschaft am Espachstift stationiert

„Wir waren auf der Suche nach einem Dienst- und Ruheraum in zentraler Lage“

Seit kurzem hat der BRK-Kreisverband Ostallgäu den Fahrdienst für den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) für das nördliche Ostallgäu und das Unterallgäu übernommen. Ein bis zwei Fahrzeuge sowie die diensthabenden Fahrer sind seither während der Bereitschaftsstunden auf dem Gelände des Seniorenheims Espachstift in Kaufbeuren stationiert. „Wir waren auf der Suche nach einem Dienst- und Ruheraum in zentraler Lage“, erklärt Fahrdienstleiter Jörg Busse vom Roten Kreuz, “und sind dankbar für das Angebot des Espachstifts.“

„Für manche Passanten und Besuchende des Espachstifts sei es ein ungewohnter Anblick, ein bis zwei rot-weiß-blaue KVB-Fahrzeuge vor dem Espachstift zu sehen“, berichtet Stiftungsvorsitzender Ernst Schönhaar aus Gesprächen. „Es handelt sich dabei aber nicht um Notarzteinsätze“, betont Fahrdienstleiter Busse. Vielmehr hat der KVB in den Räumlichkeiten des Espachstifts seine Heimat bezogen und startet von dort aus zu seinen Fahrten. Diese seien aber keine notärztlichen Dienste, so Busse. Denn die KVB kümmere sich um die Versorgung nicht lebensbedrohlicher Fälle außerhalb der üblichen Sprechzeiten der behandelnden Haus- und Fachärzte. Das heißt, am Wochenende, an Feiertagen und in den Nachtstunden.

Wenn ein Patient aufgrund seines Gesundheitszustands nicht mehr eine Arztpraxis oder Bereitschaftspraxis aufsuchen kann, besteht die Möglichkeit eines ärztlichen Hausbesuchs. „Entscheidet sich der Bereitschaftsarzt für einen Hausbesuch, kommt unser KVB-Fahrer zum Einsatz, der vom Hof des Espachstifts aus zunächst den diensthabenden Arzt abholt, um dann den Patienten aufzusuchen“, so Jörg Busse.

BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann appelliert an die hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger, bei chronischen Beschwerden oder klassischen hausärztlich zu behandelnden Beschwerden, wie Husten, Schnupfen oder Heiserkeit unbedingt die Nummer 116 117 zu wählen, wenn beispielweise am Wochenende oder abends kein Arzt oder keine Ärztin zu erreichen ist. „Der Notruf 112 ist dann die richtige Wahl, wenn es um akute lebensbedrohliche gesundheitliche Probleme geht, wie etwa ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder Beinbruch – oder bei einem Brand, Verkehrsunfall oder sonstigen Unfall.“ Nur so können Fehleinsätze vermieden und die Ressourcen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr für tatsächlich indizierte und notwendige Einsätze freigehalten werden.

Kategorien
Gesundheit Karriere Wirtschaft

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ – Tanja Deschler und Karin Ulbrich im Interview

Im Gespräch erzählen sie, warum sich der Einstieg als Pflegefachhelferin vor der Ausbildung gelohnt hat und was sie an der neu gestarteten Teilzeit-Ausbildung in Buchloe so gut finden.

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ – Tanja Deschler und Karin Ulbrich im Interview

Tanja Deschler und Karin Ulbrich stehen beide mitten im Leben und haben in der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe ihre berufliche Laufbahn gewechselt. Inzwischen haben die beiden Mütter die Ausbildung zur Pflegefachfrau drangehängt. Im Gespräch erzählen sie, warum sich der Einstieg als Pflegefachhelferin vor der Ausbildung gelohnt hat und was sie an der neu gestarteten Teilzeit-Ausbildung in Buchloe so gut finden.

Frau Deschler, Frau Ulbrich, Sie sind beide nicht die typischen Auszubildenden, die noch am Anfang ihres Lebens stehen. Was hat Sie dazu bewogen, noch einmal die Schulbank zu drücken?

Deschler: Ich habe zunächst längere Zeit als Friseurin gearbeitet, was mir viel Spaß gemacht hat. Aber ich hatte eigentlich auch schon früher immer den Wunsch, Krankenpflegerin zu werden – immerhin sind meine Mutter und meine Schwester ebenfalls in diesem Beruf tätig. Nachdem meine drei Kinder nun Teenager sind und größtenteils selbstständig durchs Leben gehen, habe ich die Gelegenheit genutzt und noch einmal umgeschult. Lustigerweise im genau gleichen Alter, in dem meine Mutter den Pflegeberuf ergriffen hat.

Ulbrich: Bei mir war es ganz ähnlich. Ich arbeitete zunächst als Zahnarzthelferin, später rund sechs Jahre lang in einem ambulanten Pflegedienst. In meiner Freizeit war ich Palliativbegleiterin. Mich hat das Thema Pflege also schon immer beschäftigt. Jetzt habe ich meinen Mut zusammen genommen und bin nochmal zur Schule gegangen.

Sie haben zunächst die einjährige Ausbildung zur Pflegefachhelferin absolviert und sind nun im zweiten Lehrjahr an der Berufsschule für Krankenpflege. Bereuen Sie im Nachhinein diesen Umweg?

Deschler: Nein, auf keinen Fall. Meine Schul- und Lernzeit ist ja schon ein paar Jahre her und ich war mir nicht ganz sicher, ob es wirklich passt. Daher dachte ich mir, dass ich über die relativ kurze Ausbildungszeit von einem Jahr einfach mal reinschnuppern kann – um dann möglichst weiter zu machen. Es hat alles perfekt funktioniert, nun konnten wir beide sogar die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau um ein Jahr verkürzen …

… weil Ihnen das Jahr aus der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe angerechnet wurde …

Deschler: … genau. Karin und ich haben beide die dortige Ausbildung entsprechend gut abgeschlossen – dadurch konnten wir gleich ins zweite Lehrjahr einsteigen.

Ulbrich: Wir sind beide glücklich, dass alles so geklappt hat wie wir uns das vorgestellt haben. Aber selbst, wenn nicht – nach der einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin wären uns ja schon alle Türen offen gestanden.

Nun wird ja die Ausbildung zur Pflegefachhelferin zum ersten Mal auch in Teilzeit angeboten. Wäre das auch etwas für Sie beide gewesen?

Ulbrich: Auf jeden Fall, da hätte ich nicht lange überlegen müssen. Diese Art der Ausbildung hätte es mir im Gegenteil schon etwas früher ermöglicht, nochmal die Schulbank zu drücken – weil sie für mich als Mutter sehr gut mit dem Tagesablauf meiner Kinder kompatibel ist.

Deschler: Auch ich hätte mich sofort für die Teilzeit-Ausbildung entschieden. Da ist man nochmal flexibler, hat mehr Zeit für seine Kinder und auch für die Lerninhalte. Aber wir haben es ja letztlich auch in Vollzeit geschafft (lacht).

Ulbrich: Wir können jedenfalls die Ausbildung zur Pflegefachhelferin nur empfehlen. Ein spannender Beruf, viele interessante Einblicke und ein tolles Team an Lehrkräften und Praxisanleitern, die einem immer weiterhelfen, wenn man Fragen hat. Einfach ausprobieren – nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Die Vorteile der Ausbildung in Teilzeit:

  • Festanstellung in den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
  • Während des Praxisblocks: Arbeitszeit nur vier Stunden am Tag
  • Heimatnaher Praxiseinsatz
  • Während des Theorieblocks: Unterricht von 8 bis 12:45 Uhr in unserer Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe
  • Monatliches Gehalt von 595,48 Euro
  • 30 Tage Urlaub im Jahr (wird in Ferienzeit geplant)
  • Ausbildungsstart: Ab 1. April 2024 alle zwei Jahre
Kategorien
Bildung Gesundheit

Wintergemüse – gesund und lecker! Regional und gesund ernähren beim Kochkurs des AELF

Mit verschiedenen Wintergemüsen wie Rote Bete, Lauch, Chicoree, Radicchio sowie verschiedenen Kohlarten können gesunde und abwechslungsreiche Gerichte zubereitet werden

Auch im kalten und dunklen Winter kann man sich regional und gesund ernähren. Mit verschiedenen Wintergemüsen wie Rote Bete, Lauch, Chicoree, Radicchio sowie verschiedenen Kohlarten können gesunde und abwechslungsreiche Gerichte zubereitet werden.

Um die Gemüse der aktuellen Saison kennenzulernen, fand im Januar am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) ein Kochkurs statt. Die Teilnehmerinnen waren begeistert, wie einfach leckere und abwechslungsreiche Gerichte mit Wintergemüsen zubereitet werden können. Besonders von der Salatmarinade für die eher bitter schmeckenden, aber äußerst gesunden Salatsorten waren alle Beteiligten besonders angetan.

„Eine Gemüse-betonte Ernährung bietet uns alle lebensnotwendigen Nährstoffe und stärkt unser Immunsystem“, so die Beraterin des AELF Susanne Hauck, die gemeinsam mit der Referentin Friederike Konrad (Diätassistentin) den Kochkurs organisiert hatte. „Im Sommer haben die meisten Menschen keine Probleme mit der Umsetzung dieser Maxime. Aber jetzt im Winter ist das regionale Angebot bei vielen Verbrauchern nicht bekannt“, so Hauck weiter.

Der Kochkurs war eine der vielfältigen Veranstaltungen des Netzwerks „Generation 55plus“. Das Netzwerk bündelt in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu Angebote zu Ernährung und Bewegung für Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des Netzwerks finden Sie auf der Homepage des AELF. Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Winterlicher Salat

Zutaten:
50g Haselnüsse, gemahlen
1 Zwiebel
50g getrocknete Datteln
6 EL Weißweinessig
6 EL Orangensaft, frisch gepresst
6 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer
1 Granatapfel
150g Feldsalat
2 Chicorée
1 Kopf Radicchio

Zubereitung:
Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl und Fett unter ständigem Rühren goldbraun anrösten. Die Zwiebeln schälen und in kleine, feine Würfel schneiden. Datteln hacken, Essig, Orangensaft und Öl vermengen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Geröstete Mandeln, Zwiebeln, Datteln und Dressing vermischen.

Den Granatapfel entkernen. Salate waschen und trocken schütteln. Chicorée und Radicchio in mundgerechte Stücke zupfen.
Alles zusammenmischen und anrichten.

Kategorien
Gesundheit Veranstaltung Werbung

Tai Chi Chuan Training – jeden Freitag im Top Fit in Kaufbeuren

Anzeige. Zentrum Chon Ji Kaufbeuren: Wir treffen uns jeden Freitag um 18 Uhr im Top Fit in Kaufbeuren. Komm einfach vorbei im Übungsraum 1 im 1. Stock und probiere es aus

Die langsame Ausführung der Bewegungen im Tai Chi Chuan leitet uns zu einer intensiven Beschäftigung mit den eigenen Gedanken und dem genauen Ablauf der Übungen.

Das lässt uns Abstand vom Alltagsgeschehen bekommen. Die Tai Chi Form fördert die Hamonie und den Ausgleich des Jin und Yang und unterstützt einen gleichmäßen Fluss der Lebensenergie (Qi) im Körper.

Regelmäßiges Üben trägt somit zum Erhalt und Verbesserung der Gesundheit bei.

Wir treffen uns Freitag um 18 Uhr im Top Fit in Kaufbeuren. Komm einfach vorbei im Übungsraum 1 im 1. Stock und probiere es aus.

  • Du bist Dir noch unsicher? Kein Problem: die ersten drei Wochen trainierst Du kostenlos zur Probe. Danach kannst Du Dich entscheiden.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig und ist besonders auch für Anfänger geeignet.
Weitere Infos bei Wolfgang Dollansky 0177 542 03 26 (Zentrum Chon Ji) www.zentrumchonji.de / info@zentrumchonji.de

Kategorien
Gesundheit Ratgeber

Verstehen. Begleiten. Betreuen. Kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK

Der Kurs mit fünf Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 19.02.2024

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen.

Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für alle kostenfrei.

Der Kurs mit fünf Einheiten beginnt

  • in Kaufbeuren am 19.02.2024 (bis 18.03.2024 )
  • und findet immer montags von 17:00 bis 19:30 Uhr in der AOK Kaufbeuren
  • oder in Füssen ab 19.03.2024 (bis 16.04.204) immer dienstags von 17.30 bis 20.00 Uhr in der AOK Füssen statt.
  • Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Julian Krumm telefonisch unter 08341/431-2389 oder per Mail (julian.krumm@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.
Kategorien
Blaulicht Gesundheit Wirtschaft

AOK und regionale Feuerwehren führen ihre Gesundheitskooperation fort

Seminartermine zum Thema Rücken, Ernährung und Entspannung vereinbart

Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu stärken weiterhin gemeinsam die Gesundheit der Feuerwehrfrauen und –männer vor Ort. Dazu haben die AOK Bayern und der Landesfeuerwehrverband bereits 2021 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen mit dem Ziel, durch passgenaue Angebote die Gesundheit der Feuerwehreinsatzkräfte zu stärken und zu erhalten.

Bei einem Einsatz heißt es von jetzt auf gleich die ganze Kraft zu bündeln. Die AOK möchte deshalb die Einsatzkräfte auf die körperlichen Anforderungen gut vorzubereiten.

„Feuerwehrfrauen und – männer leisten bei Ihren Einsätzen jeden Tag Außergewöhnliches. Sich in seiner Freizeit ehrenamtlich zu engagieren, ist gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit“, so Daniel Weiß, stellvertretender Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

„Bereits 2023 konnten mit Seminaren zum Thema Rücken, Ernährung und Resilienz, sowie der Teilnahme am Informationstag des Kreisfeuerwehrverbandes und am Tag der offenen Tür in Obergünzburg viele gemeinsame Gesundheitsaktionen mit der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu umgesetzt werden“, freuten sich Stadtbrandrat Christian Martin und Kreisbrandrat Markus Barnsteiner.

Auch für 2024 sind vielfältige Gesundheitsangebote geplant

Um diese Zusammenarbeit weiterhin nachhaltig und langfristig mit Leben zu erfüllen, sind für 2024 bereits Seminartermine zum Thema Rücken, Ernährung und Entspannung vereinbart. Die Seminarangebote werden im digitalen Weiterbildungskatalog der regionalen Feuerwehren beworben und Interessierte können sich dort kostenfrei anmelden. Neben den Seminarangeboten für Erwachsene sind zukünftig auch gemeinsame Gesundheitsaktionen für die Kinder- und Jugendfeuerwehren geplant. „Im Herbst freuen wir uns schon auf unsere erneute Teilnahme mit einem AOK- Aktionsangebot beim Kreisjugendfeuerwehrtag am 28. September“, so Daniel Weiß.

Auch einzelne Feuerwehren aus der Region dürfen sich bei Interesse an gesundheitsförderlichen Seminarangeboten und Gesundheitsaktionen für ihre Feuerwehr vor Ort gerne bei Martina Zollitsch-Essenwanger (AOK-Gesundheitsfachkraft, Tel.: 08341 431-115/ E-Mail: martina.zollitsch-essenwanger@by.aok.de) melden.

Kategorien
Gesundheit Sport

Das Kaufbeurer 8sam Yogastudio startet Kurs „Yoga für Unbewegliche“

Jeder und Jede kann Yoga ü

Das 8sam Yogastudio in Kaufbeuren erweitert sein Kursangebot um einen speziellen Kurs für alle, die sich bisher vielleicht nicht getraut haben mit Yoga zu beginnen – Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ startet am 31. Januar, umfasst insgesamt acht Termine und findet immer mittwochs von 17 bis 18:15 Uhr statt.

Viele Menschen zögern, mit Yoga zu starten, weil sie denken, dass alle anderen bereits super beweglich sind. Der neue Kurs im 8sam räumt diese Gedanken beiseite. Unter dem Motto „Jeder und Jede kann Yoga üben“, richtet sich der Kurs vor allem an TeilnehmerInnen, die noch nie Yoga praktikziert haben oder sich bisher nicht getraut haben in einem Yogastudio auf die Yogamatte zu treten.

Die erfahrene Yogalehrerin Alexandra Epple wird die TeilnehmerInnen mit ihrer Kompetenz und ihrem Einfühlungsvermögen auf ihrem Yogaweg zu mehr Beweglichkeit begleiten. Der Kurs bietet damit die Möglichkeit in einer unterstützenden und wertschätzenden Umgebung die Grundlagen des Yoga zu erlernen.

Sichere dir jetzt deinen Platz im neuen Kurs und melde dich an unter www.8sam-yoga.de/stundenplan.

Über das 8sam Yogastudio: Das 8sam Yogastudio ist ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in Kaufbeuren. Mit einer Vielzahl von Kursen, offenen Stunden und Events für alle Erfahrungsstufen bietet das Studio eine Gemeinschaft für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen oder gerade erst damit beginnen möchten.

Für weitere Informationen zu den Kursen und Events besucht die Webseite www.8sam-yoga.de oder schreibt eine Mail an info@8sam-yoga.de.

Kategorien
Gesundheit Veranstaltung

Das Netzwerk Junge Eltern/Familie startet wieder mit Ernährungs- und Bewegungskursen ab Februar 2024

Melden Sie sich heute schon an. Mit dabei wieder ein Angebot für Schwangere.

Neues Programm Frühjahr/Sommer

24 Veranstaltungen stehen in der ersten Hälfte 2024 auf dem Plan. Dieses umfangreiche Programm wurde mit den Familienstützpunkten Hand in Hand, Apfelkern und Innenstadt aus Kaufbeuren, sowie den Familienstützpunkten Obergünzburg, Marktoberdorf, Füssen und Buchloe erstellt. Neu im Boot ist als Kooperationspartner Donum Vitae. Wir freuen uns gemeinsam ein Angebot für Schwangere anbieten zu können.

Das AELF Kaufbeuren bietet damit Eltern von Kindern zwischen 0 und 3 Jahren wieder eine umfassende Möglichkeit sich über Ernährung und Bewegung zu informieren.

Neue Inspirationen für den Familienalltag bietet der Kochkurs mit dem Titel „Am Familientisch – vegetarische Gerichte für Kleinkinder“. Auch die Kleinen können schon in der Küche mithelfen-wie das geht, wird im Kochkurs „Kinder kochen mit – einfache Gerichte gemeinsam zubereitet“ gezeigt.

In Online-Vorträgen können sich die Eltern über die Breieinführung bei Säuglingen, den Schritt zum Essen am Familientisch und den richtigen Umgang mit Süßem informieren. Und ist eigentlich eine vegetarische oder vegane Ernährung für Kinder geeignet? Diese Frage wird im Juni die Diplom Ökotrophologin Anja Müller beantworten.

Ergänzt wird das umfangreiche Angebot mit Bewegungsveranstaltungen in der Natur. Ergotherapeutin Susanne Trillof und Sportwissenschaftlerin Lina Meese zeigen Eltern mit Kindern ab dem Laufalter, wie mit einfachen Anregungen und Materialen Bewegungsräume für die Kleinen geschaffen werden können. Auch für die Kleinsten ab 3 Monaten gibt es ein Angebot. PEKiP-Gruppenleiterin Martina Fischer zeigt in Online-Veranstaltungen, wie bereits Babys in Sachen Bewegung gefördert und angeregt werden können.

Los geht’s mit den Kursen im Februar

Kochkurs | Kinder kochen mit – einfache Gerichte gemeinsam zubereitet

Eltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern können.

  • Donnerstag, 08.02.2024
  • 09:00 – 12:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1,
  • 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Anmeldeschluss: 04.02.2024

Vortrag | Vom Brei zum Familientisch – den Übergang entspannt gestalten

Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können.

  • Donnerstag, 22.02.2024
  • 9:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 21.02.2024

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Junge Eltern können sich bei dieser Veranstaltung ausführlich zum Thema Beikost informieren. Die Referentin geht auf alle Fragen zum ersten Brei und den stufenweisen Aufbau der Babykost ein.

  • Mittwoch, 28.02.204
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 27.02.2024

Kurse für Schwangere

Im Frühjahr werden auch Veranstaltungen für Schwangere angeboten. Mit dem Präsenzkurs „Gesund und mit Bewegung durch die Schwangerschaft“ am 29.04.2024 in den Räumlichkeiten von Donum Vitae in Kaufbeuren und dem Online-Kurs „Gesund ernährt in und durch die Schwangerschaft“ am 15.05.2024 und werden Sportwissenschaftlerin Lina Meese und Ökotrophologin Anja Müller auf die besonderen Bedürfnisse bei Bewegung und Ernährung in der Schwangerschaft eingehen.

„Es freut mich, dass wir auch Kurse für Schwangere anbieten können. Die Schwangerschaft ist neben dem Säuglings- und dem Kleinkindalter eine Entwicklungsphase, in der die Gesundheit des Kindes bereits im Mutterleib beeinflusst werden kann. Um gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind zu minimieren und den Kindern von Anfang an einen guten Start ins Leben zu ermöglichen ist es wichtig, schwangere Frauen möglichst früh über eine richtige Ernährung und Bewegung sowie eine gesunde Lebensführung neutral und kompetent zu informieren. Mit unserem Angebot wollen wir genau das erreichen und die Frauen zu einem gesunden Lebensstil motivieren“, so Sabine Schäfer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kaufbeuren.

Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf der www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden. Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Kategorien
Gesundheit Wirtschaft

Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen. AOK fördert Gruppen vor Ort

Selbsthilfeinformationsveranstaltung in der AOK Kaufbeuren

Selbsthilfegruppen sind oft wichtige Anlaufstellen für Menschen mit chronischen, schweren oder seltenen Erkrankungen. „Das Engagement von Selbsthilfegruppen ist ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Selbsthilfegruppen vor Ort ergänzen damit die professionelle Gesundheitsversorgung.

„Aus der eigenen Betroffenheit heraus entwickeln chronisch kranke Menschen in Gruppen eine Kraft, die sich positiv auf ihre Lebensqualität auswirkt“, so Bernd Ruppert weiter.

AOK unterstützt örtliche Selbsthilfegruppen

Seit vielen Jahren unterstützt die AOK als Krankenkasse aus der Region die gesundheitliche Selbsthilfearbeit vor Ort. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu stellte 2023 hierzu wieder 20.000 Euro für die Selbsthilfegruppen in der Region bereit. „Mit dieser Förderung können zahlreiche Projekte und Aufwendungen für gesundheitsbezogene Aktivitäten gestemmt werden“, so Annika Schmäing von der Selbsthilfekontaktstelle Kempten / Allgäu.

Selbsthilfeinformationsveranstaltung in der AOK Kaufbeuren

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kempten / Allgäu veranstaltete am 16. Januar eine Informationsveranstaltung zur Selbsthilfeförderung nach § 20 h SGB V in der AOK Kaufbeuren. Dabei stand vor allem der Austausch der regionalen Selbsthilfegruppen im Mittelpunkt. Wie stelle ich einen Antrag auf Selbsthilfe-Förderung? Was kann gefördert werden und was nicht? Diese und weitere Fragen konnten bei dem Austausch beantwortet werden.

Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen vor Ort

Wer an einer gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppe im Stadtgebiet Kaufbeuren oder im Landkreis Ostallgäu teilnimmt und für deren Aktivitäten finanziellen Förderbedarf sieht, kann sich an Annika Schmäing von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kempten/ Allgäu (Telefon: 0831/9606091 oder Mail: shk-allgaeu.gesunheitsamt@augsburg.de) wenden. Darüber hinaus ist Stefan Rampp der Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen bei der AOK vor Ort und für weitere Informationen unter der Telefon-Nummer 08341/431-2369 zu erreichen.

Kategorien
Gesundheit Senioren Veranstaltung

Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu lädt zum Vortrag „Gesunder Schlaf“ ein

Vortrag am Dienstag, den 06.02.2024 im GSW

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu bietet für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Interessierte am Dienstag, 06. Februar 2024 von 17.00 – 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105 in Neugablonz einen offenen Vortrag zum Thema „Gesunder Schlaf“ an.

Ältere Menschen leiden überproportional häufig unter Schlafstörungen. Nicht selten werden sie als harmlos abgetan und vernachlässigt. Über Ursachen und Hilfen referiert Marianne Jorde, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Termin: Dienstag, den 06.02.2024
Uhrzeit: 17.00 bis ca. 18.30Uhr
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 Kaufbeuren
Thema: „Gesunder Schlaf“
Referentin: Frau Marianne Jorde, Heilpraktikerin für Psychotherapie

Fachstelle für pflegende Angehörige
Corinna Praetorius
Beethovenstr.2, 87616 Marktoberdorf
E-Mail: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de
Telefon: 08342 9669 43

Allgemeines

  • Bei den offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Anmeldungen sind nur bei Gasthausbesuchen notwendig.
Kategorien
Gesundheit Kinder

Kinderbücher für Kaufbeurer Pädiatrie

Durch eine Spende des Freundeskreises des Klinikums Kaufbeuren konnten 100 Kinderbücher für die Kinderklinik angeschafft werden.

Die Bücher mit dem Titel „Nilpferdson und Erdmannson“ wurden teils als Weihnachtsgeschenke an die kleinen Patientinnen und Patienten verteilt, die die Feiertage auf der Station verbringen mussten. Die restlichen Exemplare liegen im Spielzimmer der Station aus. „Es freut mich, dass mein Buch den Kindern hier eine kleine Freude bereiten kann in ihrer schwierigen Situation“, betont Autor Niklas Neuffer, der nicht nur das Buch geschrieben hat, sondern auch als Arzt im Klinikum Kaufbeuren tätig ist. „Ein großer Dank an den Freundeskreis um den Vorsitzenden Gerhard Bucher, der das möglich gemacht hat“, so Neuffer weiter, „sowie an Frau Zander, die die Bücher verpackt und größtenteils verteilt hat.“

Professor Rainer Burghard berührt besonders die ukrainische Ausgabe des Buches, die auch vereinzelt verfügbar ist. „Wir können uns kaum in die Lage eines dieser ukrainischen Kinder hineinversetzen, die wir behandeln“, so der Chefarzt der Kinderklinik Kaufbeuren. „Umso schöner ist es mit anzusehen, wie die Augen dieser Patientinnen und Patienten strahlen können, wenn sie ein Buch in ihrer Sprache lesen können.“ Gemeinsam mit Klinikleiter Josef Streitel bedankte auch er sich bei dem Freundeskreis für die großzügige Spende von 1500 Euro.

Kategorien
Gesundheit Ratgeber

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erhalten höhere Leistungen. AOK begrüßt finanzielle Entlastung

AOK-Beirat begrüßt finanzielle Entlastung

Ab diesem Jahr erhalten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen höhere Leistungen. AOK-Beirat begrüßt finanzielle Entlastung

So steigt in der ambulanten Pflege das monatliche Budget für Sachleistungen durch Pflegedienste um fünf Prozent. Auch das Pflegegeld bei Versorgung durch Angehörige oder Freunde wird um fünf Prozent erhöht. Neben der Anhebung der Beträge für Pflegegeld und Pflegesachleistung gibt es auch höhere Leistungszuschläge für pflegebedürftige Heimbewohner. Für Betroffene bedeutet dies im besten Fall eine Entlastung von 75 Prozent (bisher 70 Prozent) bei den pflegebedingten Eigenanteilen. Die Höhe der Leistungszuschläge ist nach der Verweildauer in der stationären Einrichtung gestaffelt.

AOK-Beirat begrüßt finanzielle Entlastung

„Die verbesserten Leistungen in der Pflege tragen dazu bei, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen finanziell zu entlasten – das ist ein wichtiger und richtiger Schritt“, so Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. In der Region profitieren rund 3.200 AOK-versicherte Pflegebedürftige von den höheren Leistungen, die auf das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG) zurückgehen. Insgesamt sind es knapp 220.000 Pflegebedürftige bei der AOK Bayern. „Die Auszahlung der neuen Beträge erfolgt ab 2024 automatisch. Es mussten keine neuen Anträge gestellt werden“, freut sich Wolfgang Seidler über die unbürokratische Umsetzung durch die AOK.

Erleichterungen für pflegende Angehörige

Auch für pflegende Angehörige gibt es Erleichterungen – etwa die Ausweitung des Pflegeunterstützungsgelds. Grundsätzlich haben Beschäftigte das Recht, bis zu zehn Tage der Arbeit fernzubleiben, um im Akutfall für pflegebedürftige Angehörige die Pflege zu organisieren. Bisher war diese Leistung auf insgesamt zehn Arbeitstage je pflegebedürftiger Person beschränkt. Künftig kann das Pflegeunterstützungsgeld pro Jahr für bis zu zehn Arbeitstage je pflegebedürftiger Person in Anspruch genommen werden.

Pflege-App unterstützt im Alltag

Um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Pflegealltag zu unterstützen, hilft die AOK-Pflegeberatung beispielsweise bei der Beantragung von Leistungen der Pflegeversicherung oder informiert zu Angeboten, die Angehörige entlasten können. „Neben der persönlichen Beratung vor Ort setzt die AOK Bayern auch auf digitale Hilfe – etwa mit der neuen Pflege-App“, so Wolfgang Seidler. Gerade zu Beginn der Pflegebedürftigkeit benötigen Betroffene einen Fahrplan für die neue Lebenssituation. Hier setzt der digitale Begleiter mit Informationen, Checklisten und praktischen Anleitungen zur Pflege und zu Pflegeleistungen an. Zudem ermöglicht die App, sich digital mit weiteren pflegenden Angehörigen, Freunden und Nachbarn zu vernetzen.

Informationen rund um das Thema Pflege gibt es bei der AOK-Pflegeberatung in Kaufbeuren und im Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 431-264.

Kategorien
Gesundheit Politik

Notarztvergütungen steigen deutlich

Pohl: „Gutes Zeichen für die ärztliche Versorgung außerhalb der Ballungszentren“

Die Verhandlungen über ein neues Vergütungssystem des Notarztdienstes führen zu deutlichen Steigerungen: Im Jahre 2024 erhöht sich die Gesamtvergütung um 17,6 % und 2025 um weitere 7%. Eckpfeiler der künftigen Entlohnung sind die deutliche Erhöhung der Grundpauschale für Notarzteinsätze sowie eine bessere Honorierung der Feiertagszuschläge, weiteren Sonderzuschlägen und der Einsatzzuschläge.

„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bei der Finanzierung des Gesundheitssystems bietet das neue System die Möglichkeit weniger hoch frequentierte Standorte insbesondere im ländlichen Raum zu stärken. Das ist für das Allgäu eine sehr gute Nachricht!“, betont Pohl. 

Der Abgeordnete sieht aber auch insgesamt eine Stärkung des Notarztdienstes: „Die Erhöhung der Vergütung für Notarztdienste ist ein wichtiges Zeichen der Unterstützung für diese Berufsgruppe.  Sie ist Teil der kritischen Infrastruktur Bayerns. Damit verhindern wir drohende Lücken in der notärztlichen Versorgung. Helferfristen stehen nämlich nur auf dem Papier, wenn wir zu wenig Notärzte haben. Die neuen Vergütungsregeln tragen dazu bei, die hohen Standards der Notarztversorgung im Freistaat aufrechtzuerhalten“, so Pohl abschließend. 


Quelle: Abgeordnetenbüro Bernhard Pohl/Ungekürzte Pressemitteilung

Kategorien
Gesundheit Sport

Performance Programm für die A-Jugend des SVO Germaringen

Über die Gesundheitspartnerschaft mit der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu nimmt die A-Jugend des SVO Germaringen an einem Performance Programm teil.

Die Spieler und ihre Trainer werden dabei vom ZAR Kaufbeuren – ehemals Medicus Gesundheitszentren – über eine Saison hinweg begleitet.

Der Startschuss wurde zuletzt mit dem im Profisport anerkannten Functional-Movement-Screen (FMS) gelegt. Die Fußballer der A-Jugend durchliefen dabei eine funktionelle Bewegungsanalyse, um Bewegungseinschränkungen, Asymmetrien und Kraftdefizite in Bewegungsmustern zu analysieren. Anschließend erhielt jeder Spieler anhand seiner Auswertung einen individuellen Trainingsplan.

Bevor im Frühjahr 2024 dann die FMS-Testwiederholung ansteht, dürfen die jungen Erwachsenen ihre Übungen nun zuhause oder im Training fleißig durchführen. Langfristig soll dadurch Verletzungen vorgebeugt und die sportliche Leistungsfähigkeit gesteigert werden. „Wir wünschen den Jugendfußballern des SVO Germaringen weiterhin viel Spaß am Performance Programm und vor allem Gesundheit!“, so Martina Zollitsch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Kategorien
Allgemein Gesundheit Werbung

Weihnachtsurlaub der Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach

Die Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach befindet sich vom 27. Dezember 2023 bis 5. Januar 2024 im Weihnachtsurlaub. Sie ist ab 8. Januar 2024 wie gewohnt für Ihre Patienten wieder da.

Kategorien
Gesundheit

Kaufbeuren und das Ostallgäu liegen bei Rückenschmerzen über dem bayerischen Durchschnitt

Neuer AOK-Gesundheitsatlas Rückenschmerzen

Wer unter Rückenschmerzen leidet, ist damit nicht allein. So haben sich 31,2 Prozent der bayerischen Bevölkerung im Jahr 2021 wegen Rückenschmerzen ärztlich behandeln lassen. In Kaufbeuren waren es 38,7 Prozent im Landkreis Ostallgäu 32,9 Prozent. Das zeigt der neue Gesundheitsatlas Bayern des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „Damit liegt die Zahl der betroffenen Kaufbeurer und im Ostallgäu über dem bayerischen Durchschnitt“, sagt Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Bei der Häufigkeit von Rückenschmerzen gibt es in den 96 bayerischen Kreisen und kreisfreien Städten große Unterschiede. Der niedrigste Anteil findet sich in Regensburg (23,3 Prozent), gefolgt vom Landkreis München (26,1 Prozent). Am häufigsten sind Rückenschmerzen mit 40,8 Prozent im Landkreis Kronach, dicht vor Landkreis und Stadt Hof (beide 39,8 Prozent). Im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke ist die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen am niedrigsten in Oberbayern (28,7 Prozent) und am höchsten in Oberfranken (35,1 Prozent).

Quelle: WIdO 2023

Hilfreich: Weniger Sitzen und mehr Bewegung

Oft kann keine eindeutige Ursache für den Rückenschmerz gefunden werden. Dass jedoch Dauersitzen und Bewegungsmangel der Gesundheit schaden, ist wissenschaftlich bestätigt. Daher ist gerade bei unspezifischen Rückenschmerzen regelmäßige körperliche Aktivität die Basis jeglicher Therapie. „Wir unterstützen unsere Versicherten dabei, mehr Bewegung in ihren Alltag zu bringen und nachhaltig etwas für die eigene Gesundheit zu tun“, so Bernd Ruppert. AOK-Versicherte können aus einer Vielzahl von Gesundheitskursen das für sie passende Bewegungsangebot wählen. Sei es in Form von individuellen Online-Kursen wie dem Cyberpräventionskurs „Rücken-Coaching – Funktionelles Krafttraining“ oder im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) mit dem interaktiven Online-Programm „Rückenaktiv im Job“.

Den Arbeitsalltag rückengerecht gestalten

Dabei helfen Expertinnen und Experten, Belastungsfaktoren zu erkennen. Impulse, um das Arbeiten auch im Homeoffice aktiver zu gestalten, erhalten Beschäftigte im Seminar „Fit im Office – Das Online-Seminar mit Bürostuhltraining“. Darüber hinaus unterstützt die AOK Betriebe bei der Rückengesundheit ihrer Mitarbeitenden mit der Schulung zum AOK-Ergo-Guide „Büro“. „Hier lernen die Teilnehmenden unter anderem einen Büroarbeitsplatz ergonomisch einzurichten oder welche typischen Beschwerdebilder durch zu langes Sitzen entstehen können“, erläutert Bernd Ruppert. Die Ergo-Guides können das Erlernte direkt mit den Kolleginnen und Kollegen in ihrem Betrieb umsetzen. Bisher konnte die AOK bereits über 200 Personen aus rund 200 Betrieben in Bayern zum Ergo-Guide „Büro“ ausbilden. Dabei bietet die AOK Bayern nicht nur Mitarbeitenden mit Bildschirmarbeit ein passgenaues Angebot. So hat die AOK speziell für Pflegekräfte in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen den Workshop „Fit für die Pflegeschicht“ entwickelt und darauf zugeschnitten, mit wechselnden Arbeitszeiten besser zurechtzukommen.

Kategorien
Gesundheit Panorama Wirtschaft

Kinderklinik Kaufbeuren: Rückkehr von Chefarzt Prof. Markus Rauchenzauner

Der alte und neue Chefarzt der Pädiatrie plant gemeinsam mit dem Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren die Entwicklung eines Kinderzentrums und eines Medical Boards.

Professor Markus Rauchenzauner kehrt nach einem halben Jahr zurück ans Klinikum Kaufbeuren. Der alte und neue Chefarzt der Pädiatrie plant gemeinsam mit dem Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren die Entwicklung eines Kinderzentrums und eines Medical Boards.

„Ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten gemerkt, wie sehr mir Kaufbeuren fehlt“, fasst Rauchenzauner den Grund für seine Rückkehr ins Allgäu zusammen. „Die Stadt ist mir über die vergangenen Jahre mehr ans Herz gewachsen als ich es gedacht hatte – sowohl die Kollegen in der Kinderklinik als auch meine Kontakte darüber hinaus.“

Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte zum 1. Februar 2024 gebe ihm nun die Möglichkeit, ein hochmodernes Kinderzentrum in Kaufbeuren aufzubauen. „Das Kinderzentrum wird eine umfassende Versorgung für Kinder bieten“, erklärt Rauchenzauner. „Wir integrieren innovative Therapieansätze, modernste medizinische Dienstleistungen und eine kinderfreundliche Umgebung.“

Geplant ist, die ambulante und stationäre Versorgung der Kinder und Jugendlichen unter einem Dach zu vereinen, um die Patienten möglichst ganzheitlich zu behandeln – auch über die akute Krankheitssymptomatik hinaus. „Gerade bei Heranwachsenden können oft ganz unterschiedliche Leiden miteinander zusammenhängen, seien sie physischer oder psychischer Natur“, betont Rauchenzauner. Daher müssten in der Pädiatrie immer viele Rädchen ineinander greifen, so der Chefarzt weiter. „Das erreichen wir am besten, wenn wir die verschiedenen Expertisen in einer Struktur bündeln.“

Einführung eines Medical Boards für verbesserte Gesundheitsversorgung

Im Zuge dieser Weiterentwicklung wird unter der Leitung von Professor Rauchenzauner ein Medical Board ins Leben gerufen. Dieses Expertenteam wird das Leistungsangebot der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weiterentwickeln, um die Versorgungsqualität stets auf einem hohen Niveau zu halten. Dabei behält das Medical Board die neuesten Entwicklungen in der Medizin im Blick, um passende Therapieoptionen für die Bewohner in Kaufbeuren und im Ostallgäu bereitzustellen.

„Wir freuen uns außerordentlich über die Rückkehr von Professor Rauchenzauner“, sagt Andreas Kutschker. „Wir wissen um seine Expertise und sind froh, mit dieser Lösung auch an die vielen Punkte anknüpfen zu können, die das von ihm in der Region aufgebaute Netzwerk bereithält“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Kutschker bedankt sich zugleich bei Professor Rainer Burghard, der die Kinderklinik im Sommer übernommen hatte und noch bis Ende Januar interimsmäßig leitet. „Mit seiner Erfahrung und seiner empathischen Art hat er für Verlässlichkeit gesorgt und für eine kontinuierlich hohe medizinische Versorgung“, betont Kutschker abschließend.

Kategorien
Gesundheit Senioren Soziales

Friseur-Innung Ostallgäu unterstützt Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu

Die Friseur-Innung Ostallgäu lässt die langjährige Tradition der ‚Weihnachtsspende statt Kundengeschenke‘ nach Coronapause wieder aufleben

Insgesamt kam heuer ein Betrag von 2.300 Euro für den Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu zusammen.

Diese Summe soll den Verein in der Arbeit im Zusammenhang mit den beiden Hospizzimmer unterstützen. Bisher gibt es nach gesetzlichen Bestimmungen keine Finanzierung für ein stationäres Hospiz in unserer Region. Betroffene Menschen müssen oft in umliegende Einrichtungen verlegt werden. Angehörige haben somit weite Anfahrtswege.

Durch die Hospizzimmer in den Senioren- und Pflegeheimen Waal und Steinholz wird es den Beteiligten erleichtert. „Ein Stück Lebensqualität in der letzten Lebensphase!“ Das ist der Friseurinnung und Obermeisterin Melanie Hoffmann ein großes Anliegen. „Gerne unterstützen wir eine bedarfsgerechte und wohnortnahe Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in unserer Region.“

Während der Coronazeit, in der die Friseure selbst sehr stark beeinträchtigt waren, spendierten viele Innungsmitglieder Haarschnitte für das Pflegepersonal der Krankenhäuser im Ostallgäu in Ihren Salons. Im Mai dieses Jahres fand die Modepräsentation nach einem neuen, modernen Konzept in der Kult-Disco „Melodrom“ statt. Um junge Menschen für den Friseurberuf zu begeistern, ließen sich Obermeisterin Melanie Hoffmann und Kollege Günther Fischer einiges einfallen.

Kategorien
Gesundheit Wirtschaft

AOK Kaufbeuren unterstützt HAWE Hydraulik SE in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung

Ausbildung zur BGM-Fachkraft durch die AOK Bayern. Gesunde Unternehmen brauchen gesunde Beschäftigte

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt mir sehr am Herzen“, betont Katharina Toth von HAWE Hydraulik SE in Kaufbeuren. Deshalb hat Michael Pfleghaar an der modularen Ausbildung zur Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK Bayern teilgenommen und diese erfolgreich mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung absolviert.

Im Mittelpunkt dieser überbetrieblichen Ausbildung stehen grundlegende Kompetenzen zum Prozess des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sowie deren praxisnahe Anwendung. „Durch die Weiterbildung erhielt ich einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements und konnte beim intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern viele neue Ideen zur Umsetzung in meinem Unternehmen gewinnen“, resümiert Michael Pfleghaar.

In regelmäßigen Abständen bietet die AOK Bayern den ausgebildeten BGM-Fachkräften Netzwerktreffen an, um im Austausch zu bleiben und weiterhin von den Erfahrungen der Anderen im Sinne von Best Practice zu lernen. Fachliche Beiträge helfen zudem, auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu bleiben.

Gemeinsam mit den BGM-Fachkräften und den Führungskräften möchte die AOK Bayern in den Betrieben ein strukturiertes, nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich auf den Weg bringen. Neben Gesundheitsaktionen und gesundheitsförderlichen Maßnahmen zu Themenfeldern wie gesunder Ernährung, Bewegung, Suchtprävention, Stressmanagement oder Ressourcenstärkung werden dabei auch gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen geschaffen, die der Belegschaft zielgerichtet Unterstützung bei ihrer Tätigkeit bieten. Die AOK Bayern initiiert und begleitet jährlich in rund 2.000 bayerischen Unternehmen strukturierte BGM-Projekte.

„Wir freuen uns, dass wir als Gesundheitskasse vor Ort seit diesem Jahr auch die HAWE Hydraulik SE in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung unterstützten dürfen“, so AOK-Direktor Bernd Ruppert. Mit rund 800 Mitarbeitenden gehört das Werk zu den wichtigsten Standorten des international tätigen Familienunternehmens. In Zusammenarbeit mit der AOK Bayern wurden dieses Jahr bereits einige Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung durchgeführt. Neben Gesundheitstagen zum bewegungsförderlichen Arbeiten für die Mitarbeitenden und Suchtseminaren zu den neuen Medien für die Auszubildenden werden regelmäßige Mitmachaktionen und Gesundheitstipps angeboten. In einer Abteilung findet derzeit außerdem ein umfangreiches Ergonomie-Programm statt. Auch in Zukunft sind von der HAWE Hydraulik SE in Kaufbeuren weitere Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit geplant.

Kategorien
Gesundheit Soziales

Demenzhelfer-Schulungen in Kaufbeuren abgeschlossen

Auch in diesem Jahr veranstaltete das Netzwerk Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren – Ostallgäu e.V. wieder eine Schulung für ehrenamtliche Senioren- und Demenzbegleiter.

In der Schulung ging es unter anderem über Grundlagen der Demenz, Möglichkeiten der Alltagsbegleitung, Handeln in Notfallsituationen, Kommunikation und Betreuung und aktivierende Beschäftigung und Teilhabe. Der Kurs fand wieder in den Räumlichkeiten der Blauen Blume Schwaben und im Altenheim der Hospitalstiftung Kaufbeuren statt. Die ambulante Versorgung und Begleitung Pflegebedürftiger und deren Angehörige wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung zunehmen. Und so freuen sich sowohl die Teilnehmer/-innen als auch die Kursleiterinnen Gisela Roscher und Maria Reinhard über den erfolgreichen Abschluss der Schulung und die damit neugewonnenen ehrenamtlichen Senioren- und Demenzbegleiter.

Interessenten für nächste Schulungen zum Senioren- und Demenzbegleiter können sich jederzeit gerne in der Geschäftsstelle des Netzwerks Altenhilfe unter der Telefonnummer 08341/437 204 informieren und anmelden. Weitere Informationen zum Netzwerk und den Schulungsinhalten finden Sie auch unter www.altenhilfe-kaufbeuren-ostallgaeu.de.

Kategorien
Gesundheit Senioren Soziales

Gutes tun – für andere und sich selbst. BRK-Schulung zum Alltagsbegleiter

Eine Schulung für ehrenamtliche Alltagsbegleiter bietet die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu allen an, die Pflegebedürftige, Kranke oder Menschen mit Behinderung im Alltag unterstützen möchten.

Die Schulung findet ab 15. Januar fünfmal immer montags von 15.00 bis 19.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk in der Sudetenstraße 105 in Neugablonz statt.

„Wir benötigen in der Nachbarschaftshilfe viele Helferinnen und Helfer“, so Annett Filser von der BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige. Es sei heute zunehmend so, dass ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf leider sehr lange auf Hilfe warten müssten.

„Je nach persönlicher Neigung können sich Ehrenamtliche in verschiedensten Bereichen engagieren“, erklärt Kollegin Corinna Praetorius. Sie nennt als Beispiele Spazieren gehen, für Gespräche da sein, Einkaufen gehen, bei E-Mails oder dem Smartphone unterstützen. „Gutes für Andere zu tun, gibt einem selbst auch ein gutes Gefühl“, betont Annett Filser. Daneben gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung, eine Schulung und Fortbildungen, Austauschtreffen sowie die Übernahme der Unfall- und Haftpflichtversicherung im Rahmen der Hilfstätigkeit.

Corinna Praetorius begrüßt eine wichtige Neuerung. Wer in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Betreuung, Pflege oder Hauswirtschaft eine mindestens einjährige Ausbildung oder zwei Jahre Berufserfahrung hat, könne ab sofort ohne weitere Schulung in der Nachbarschaftshilfe des Roten Kreuzes tätig werden.

Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Nachbarschaftshilfe oder als pflegende Angehörige für die Schulung interessiert, kann sich bis 11. Dezember bei der Fachstelle für pflegende Angehörige, Tel. 08342/9669 43 und unter www.brk-ostallgaeu.de/kurse anmelden. Für Interessierte, die im Januar keine Zeit haben, gibt es im April ein weiteres Schulungsangebot in Marktoberdorf.

Kategorien
Gesundheit Panorama Sport

Preisverleihung für die Teilnehmer am Stadtradeln Kaufbeuren 2023

Im Aktionszeitraum zwischen dem 19.06.2023 und dem 09.07.2023 haben in diesem Jahr 1.204 Radelnde in 58 Teams insgesamt rund 236.000 Kilometer erradelt. Das waren über 12.000 Kilometer mehr als im Jahr 2022.

Damit wurden rund 38 Tonnen CO2 eingespart. Im direkten Vergleich mit anderen teilnehmenden Kommunen in Deutschland und Bayern stehen die Kaufbeurer Stadtradelnden überall auf guten Plätzen. Deutschlandweit auf Platz 299 von 2.836 und bayernweit auf Platz 54 von 533 Kommunen.

Jedes teilnehmende Team und auch jeder Einzelradelnde hat erneut tolle Leistungen erbracht und so einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung und dem Umweltschutz beigetragen. Hierfür wurden die Teilnehmer von Kaufbeurens zweitem Bürgermeister Oliver Schill in einer kleinen Feierstunde mit Preisen ausgezeichnet.
Hier die Erstplatzierten in den jeweiligen Kategorien:

Bestes Schulteam – meiste Kilometer:
Das Marien-Gymnasium mit rund 36.300 Kilometern

Bestes Team – meiste Kilometer absolut ab 100 aktive Radelnde:
Das Marien-Gymnasium mit 260 aktiven Radelnden und rund 36.300 Kilometern

Bestes Team – meiste Kilometer absolut bis 99 aktive Radelnde:
Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren mit 60 aktiven Radelnden und rund 13.250 Kilometern

Bestes Team – meiste Kilometer pro Person:
Kaufbrooklyn City Riders mit zwei aktiven Radelnden und 835 Kilometer pro Person

Bester Einzelradler:
Manfred Eberle mit rund 1.650 Kilometern

Die Teilnehmenden Christine Frank und Christoph Gießing haben während der Aktion komplett auf die Nutzung eines PKW verzichtet und sind 489 bzw. 449 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren.

Kaufbeuren nimmt seit 2019 am Stadtradeln teil. Ziel ist es, in den 21 Aktionstagen möglichst viele

Kategorien
Gesundheit

Tag der Krebsvorsorge am 28. November – AOK rät zur Früherkennung

Im Kampf gegen Krebserkrankungen sind Vorsorgeuntersuchungen ein wesentlicher Faktor. Gerade deshalb wäre eine höhere Nachfrage wünschenswert. Auch in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu nahmen im Jahr 2022 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 weniger AOK-Versicherte die Krebsvorsorge in Anspruch.

„Bei allen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen sehen wir – wie schon 2020 und 2021 – in Kaufbeuren und im Ostallgäu weiterhin eine geringere Teilnahme als vor der Pandemie“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Laut einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) trifft dies auf vier Vorsorgeuntersuchungen zu: In Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu zeigten sich bei den AOK-Versicherten rückläufige Zahlen bei der Vorsorge von Hautkrebs (minus 2,82 Prozent gegenüber 2019 in Kaufbeuren; minus 1,13 Prozent im Ostallgäu) und Gebärmutterhalskrebs (minus 1,67 Prozent in Kaufbeuren; minus 0,23 Prozent im Ostallgäu) sowie bei den Vorsorgeuntersuchungen der Brust (Mammographie: minus 4,78 Prozent in Kaufbeuren und 1,8 Prozent im Ostallgäu) und der Prostata (minus 1,85 Prozent in Kaufbeuren; minus 0.63 im Ostallgäu).

Zum Vergleich: Bayernweit gab es 2022 einen Rückgang der Vorsorgezahlen bei Hautkrebs (minus 9,6 Prozent gegenüber 2019), Gebärmutterhalskrebs (minus 7,3 Prozent) und den Vorsorgeuntersuchungen der Brust (Mammographie: minus 7,3 Prozent) und der Prostata (minus 2,2 Prozent).

Damit ist die Krebsvorsorge in Kaufbeuren und im Ostallgäu 2022 in etwa so stark zurückgegangen wie im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2021 gab es ebenfalls einen Rückgang bei der Vorsorge von Hautkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs sowie bei der Mammographie-Vorsorge.

Nur bei der Darmkrebsvorsorge verzeichnet die AOK regional und in ganz Bayern konstante Teilnahmeraten.

Früherkennung kann Leben retten
Insgesamt nehmen allerdings noch immer weit weniger als die Hälfte der berechtigten Versicherten die Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch. „Obwohl Bayern bei der Darmkrebsvorsorge im 10-Jahres-Vergleich bundesweit mit die höchstenTeilnahmezahlen aufweist, erreichen wir auch hier im Durchschnitt die 50-Prozent-Marke nicht“, bedauert Bernd Ruppert. Zum Tag der Krebsvorsorge am 28. November möchte die AOK daher verstärkt für die Früherkennung sensibilisieren. Erfahrungsgemäß erhöht Vorsorge die Heilungsrate, da Tumore in früheren Stadien entdeckt und besser behandelt werden können. „Das kann Leben retten“, bekräftigt Bernd Ruppert. Um die Öffentlichkeit noch besser rund um die Krebsvorsorge zu informieren, bietet die AOK daher für alle Interessierten online den „Vorsorg-O-Mat“ an. Nach Eingabe individueller Informationen wie Alter und Geschlecht erfährt man, welche Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen anstehen und was sie beinhalten. Näheres unter www.aok.de/tagderkrebsvorsorge .

Kategorien
Gesundheit Soziales Veranstaltung

Über 160 Teilnehmer bei VDK-Informationsveranstaltung „Haben Sie gut vorgesorgt“

Als Referentin hatten die Ortsverbände Frau Susanne Kristin, Fachanwältin für Familienrecht und schwerpunktmäßig im Erbrecht tätig, eingeladen.

Informationsveranstaltung „Haben Sie gut vorgesorgt“ des Sozialverbandes VdK, Ortsgruppen Kaufbeuren, Neugablonz und Mauerstetten-Germaringen am 18.11.2023

Zur Informationsveranstaltung „Haben Sie gut vorgesorgt“ konnten die drei Vorsitzenden Brigitte Hillebrand, Renate Domin und Herr Kreher der VdK Ortsverbände Kaufbeuren, Neugablonz und Mauerstetten-Germaringen, in der Mehrzweckhalle Mauerstetten, über 160 Teilnehmer begrüßen.

Als Referentin hatten die Ortsverbände Susanne Kristin, Fachanwältin für Familienrecht und schwerpunktmäßig im Erbrecht tätig, eingeladen. Diese informierte die Teilnehmer kompetent, anschaulich und an Hand von diversen Beispielen über die Notwendigkeit von Vorsorge- und Betreuungsvollmachten sowie über Patientenverfügungen.

Des Weiteren informierte Kristin auch über die Notwendigkeiten von Beglaubigungen bzw. Beurkundungen dieser Unterlagen, wo man diese bekommt und deren Gültigkeiten.