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Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Juni 2026 in Kaufbeuren und Umgebung

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren und seine Kooperationspartner laden alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen im Juni 2026 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

(c) PantherMedia / pressmaster

Kochen für den kleinen Haushalt: Gesundes für den Sonntagsbrunch!

Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und ein wenig Kreativität lässt sich jedoch ganz leicht Genuss für ein starkes Herz in den täglichen Speiseplan bringen. Wie Ihnen das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an die Referentin zu zahlen.

  • Mittwoch, 17.Juni 2026
  • 17:00 – 20:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Freitag, 19.Juni 2026
  • 16:30 – 19:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 15.06.2026

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„Wer rastet, der rostet: Raus in die Natur: Wanderung durch den Neugablonzer Bannwald“

Wer rastet, der rostet! Bewegung ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele und hilft dabei, lange mobil und selbstständig zu bleiben. Erfahren Sie bei einer Wanderung, wie wohltuend Bewegung an der frischen Luft ist. Dabei machen wir gemeinsam immer wieder „bewegte Pausen“ und zeigen leichte wirkungsvolle Übungen, die Sie einfach im Alltag umsetzen können.

Bitte kommen Sie mit dem Wetter angepasster, bequemer Kleidung und Schuhen sowie mit einem Getränk.

  • Donnerstag, 25. Juni 2026
  • 17:30 – 19:30 Uhr
  • Referentin: Jana Wintergerst | Trainerin C und B Breitensport

Erwachsene Ältere/Prävention

  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Donnerstag, 25.Juni 2026
  • 17:30 – 20:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 18.06.2026

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Gesundheit Kultur Top Veranstaltung

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren: Ein Abend über Demenz, der bleibt

Konzertlesung am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Menschlichkeit, Austausch und ein starkes Netzwerk

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren – und rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele betrifft und über das noch immer zu wenig gesprochen wird. Die Psychologin und Liedermacherin, in Bayern bekannt für ihre Arbeit rund um Demenz, steht am Freitag, 12. Juni 2026, mit ihrer Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ auf der Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Im Zentrum steht eine Frage, die nachwirkt: „Was hilft uns, Mensch zu bleiben, wenn die Erinnerung nachlässt?“ Der Abend versteht sich bewusst nicht nur als Kulturveranstaltung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung – persönlich, gesellschaftlich und offen.

Demenz sichtbar machen – und anders darüber sprechen

„Demenz betrifft viele Familien – und trotzdem wird oft noch zu wenig darüber gesprochen“, sagt Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V. „Wir möchten das ändern. Wir wollen hinsehen, zuhören und Ängste abbauen.“

Unter dem Leitgedanken „Leben mit Demenz. Mensch sein, Mensch bleiben“ gehe es laut Ruppert darum, den Blick zu verschieben: weg von reinen Defiziten, hin zu Würde, Beziehung und Teilhabe. „Im Fokus sollte nicht die Krankheit stehen“, so Ruppert, „sondern der Mensch – und wie wir als Gesellschaft mit Betroffenen umgehen.“

Musik, Geschichten und fachliche Einordnung

In ihrer Konzertlesung am 12. Juni verbindet Sarah Straub wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik und persönlichen Geschichten. Aus ihrem Buch schildert sie Begegnungen mit Menschen mit Demenz – nah am Alltag und ohne Klischees. Auf der Bühne entsteht daraus ein Programm, das informiert, unterhält und berührt. Musik und Text greifen ineinander und schaffen einen Zugang, der auch schwierige Themen verständlich macht und.

Auch abseits der Bühne gibt es Raum für Begegnung: Im Foyer des Stadttheaters stehen Informationsangebote und Ansprechpartner bereit. Besucherinnen und Besucher können sich informieren, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen.

Ein Thema, das bleibt

Für die Veranstalter ist der Abend Teil eines größeren Anliegens. „Wir wollen Demenz sichtbar machen und die Angst davor nehmen“, sagt Ruppert. „Es geht darum, Menschen mit Demenz mit Würde zu begegnen – und ihnen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu geben.“

„Wir haben hier in Kaufbeuren und dem Umland ein großes und engagiertes Netzwerk“, betont Ruppert. „Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen.“ Die Konzertlesung versteht sich deshalb nicht als einmaliges Ereignis. Im Laufe des Jahres sind weitere Aktionen und Angebote geplant, die das Thema Demenz begleiten und vertiefen.

Gemeinsam getragen

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, der Bürgerstiftung Kaufbeuren, dem Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e. V. sowie der Blauen Blume Schwaben selbst. Zudem unterstützt von der Stadt Kaufbeuren.

Begrenzte Plätze – Anmeldung empfohlen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen: telefonisch unter 08341 437203 oder online unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/sarah-straub

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„Gesund in die Verlängerung“

AOK-Gewinnspiel

Der Sommer bietet ideale Bedingungen, um Bewegung fest in den Alltag zu integrieren: längere Tage, mehr Outdoor-Möglichkeiten und die Vorfreude auf das nächste Großereignis – die Fußballweltmeisterschaft. Regelmäßige Bewegung stärkt Herz-Kreislauf-Gesundheit, reduziert Stress und steigert die Energie – genau das, was Teams und Fans vor, während und nach den Spielen brauchen. Ob spontane Ballübungen im Park, Nordic Walking vor dem Spiel- oder kurze Dehn- und Kräftigungsroutinen am Arbeitsplatz.

Unter allen Teilnehmern am AOK-Gewinnspiel werden drei Bewegungssets verlost – inklusive eines originalen Heimtrikots der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Diese kostenfreie Teilnahme ist über folgenden Link möglich.

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Bildung Gesundheit Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu erhält wertvolle Unterstützung

Bürgerstiftung ermöglicht Palliativ-Fortbildung

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Kaufbeuren – Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro setzt die Bürgerstiftung Kaufbeuren ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Begleitung schwer kranker Menschen in unserer Region. Die Spendenübergabe fand am 28. April statt: Für die Bürgerstiftung Kaufbeuren waren stellvertretend für den Vorstand die Vorstandsmitglieder Gertrud Gellings und Helmuth Geppert anwesend und überreichten die Unterstützung an Sonja Hujo, Koordinatorin des Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu, sowie an Frau Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu. Dank dieser Unterstützung kann die bedeutende Fortbildungsveranstaltung des Palliativnetzwerks im Oktober realisiert werden. Unter dem bewegenden Titel „Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“ lädt das Netzwerk am Mittwoch, 28. Oktober 2026, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte herzlich ein, sich umfassend über die Möglichkeiten der palliativen Begleitung zu informieren.

Wenn das Leben plötzlich endlich erscheint, geraten Betroffene und ihre Angehörigen oft in eine Ausnahmesituation. Eine schwere Diagnose erschüttert den Alltag, wirft Fragen auf und verändert den Blick auf das Leben grundlegend. In diesen Momenten sind es vor allem Menschen, die Halt geben – die zuhören, begleiten und Orientierung bieten.

Genau hier setzt die Arbeit des Palliativnetzwerks an: Es zeigt Wege auf, vernetzt Hilfsangebote und schafft Sicherheit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Die öffentliche Fortbildung macht diese Unterstützung sichtbar und erlebbar. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie die Versorgung in der Region organisiert ist und wie vielfältig und menschlich Begleitung am Lebensende sein kann. Die Veranstaltung findet im Stadttheater Kaufbeuren statt und richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten – unabhängig von Vorkenntnissen. Auch für Hausärztinnen und Hausärzte bietet die Fortbildung wertvolle praxisnahe Einblicke und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsalltag.

„Ohne die Spende der Bürgerstiftung wäre die Umsetzung dieser wichtigen Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen“, betonen die Organisatoren dankbar. „Sie ermöglicht es uns, Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und letztlich die Versorgung schwer kranker Menschen weiter zu verbessern.“ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei – ein bewusstes Zeichen dafür, dass Information und Unterstützung für alle zugänglich sein sollen. Spenden sind willkommen und tragen dazu bei, die wertvolle Arbeit des Netzwerks auch in Zukunft fortzuführen. Mit ihrem Engagement leistet die Bürgerstiftung einen bedeutenden Beitrag für die Gemeinschaft in Kaufbeuren und zeigt, wie wichtig solidarisches Handeln gerade in sensiblen Lebensphasen ist.

Weitere Informationen unter: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Gesundheit Sport

Muskelkater – warum Bewegung schmerzen kann

Nicht nur Anfänger betroffen

Bewegung ist gesund – doch wer Sport treibt, kann auch einen schmerzhaften Muskelkater erleiden. Urhebervermerk: © PantherMedia / martinan

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Mit steigenden Temperaturen und längeren Tagen werden daher viele Menschen wieder sportlich aktiv. „Doch gerade nach längeren Sportpausen, bei besonders intensiven Trainingseinheiten oder ungewohnten Bewegungsabläufen kann es zu schmerzhaftem Muskelkater kommen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ursache sind winzige Mikroverletzungen in den Muskelfasern. Als Reaktion darauf kommt es zu Entzündungsprozessen im Muskelgewebe sowie zu Wassereinlagerungen, die wiederum die Muskelfasern dehnen. Diesen Dehnungsschmerz nehmen wir als Muskelkater wahr. Da diese Prozesse Zeit benötigen, treten die typischen Beschwerden oft erst mehrere Stunden oder am Tag nach der Belastung auf. Muskelkater ist dabei keine Erkrankung, sondern eine normale Anpassungsreaktion des Körpers auf ungewohnte Beanspruchung.

 

Nicht nur Anfänger betroffen

Muskelkater trifft nicht nur sportlich Ungeübte. Auch erfahrene Sportlerinnen und Sportler können Muskelkater entwickeln, etwa bei intensivem Krafttraining, langen Ausdauereinheiten oder schnellen Richtungswechseln in Ballsportarten. Entscheidend ist weniger das individuelle Trainingsniveau als vielmehr die Art und Stärke der Belastung. Zur Vorbeugung sollte man sich vor dem Training ausreichend aufwärmen und sich nur schrittweise belasten. „Regelmäßige Bewegung und eine langsame Steigerung der Trainingsintensität helfen dem Körper, sich anzupassen und senken das Risiko für Muskelkater deutlich“, so Susanne Hasel.

 

Was hilft gegen Muskelkater?

In der Regel verschwindet der Muskelkater von selbst. „Nach wenigen Tagen, manchmal bis zu einer Woche, klingen die Beschwerden ab“, so Susanne Hasel. Am ersten Tag ist es eventuell hilfreich, den Muskel etwas zu kühlen, um die Schwellung in den Muskelfasern nicht zu stark werden zu lassen. Später kann Wärme helfen: Lindernd wirken häufig Wärmeanwendungen wie warme Bäder oder Wärmflaschen, da sie die Muskulatur entspannen. Auch leichte Bewegung, beispielsweise ein Spaziergang, kann die Durchblutung fördern und zur Erholung beitragen. Eine vollständige Sportpause ist meist nicht erforderlich, stark beanspruchte Muskelgruppen sollten jedoch geschont werden. Halten die Schmerzen ungewöhnlich lange an, nehmen sie zu oder sind sehr stark, kann statt Muskelkater auch eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss vorliegen. In diesem Fall ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.

 

Zum Thema „Das hilft wirklich gegen Muskelkater – 4 Tipps!“ bietet „AOK – Der Gesundheitskanal“ ein Youtube-Video mit Doc Felix an.

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Gesundheit Kinder

Glückliche Gewinner der Schulranzenaktion bei der Firma Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren

Gewinnübergabe

Das Bild zeigt die Gewinnübergabe durch Carola Proksch (AOK) und Claudia Geyrhalter mit den glücklichen Gewinnerfamilien. Foto: Carola Proksch

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt bereits seit vielen Jahren die Schulranzenaktion der Firma Geyrhalter.

Die baldigen Erstklässler konnten auch in diesem Jahr zusammen mit den Eltern oder Oma und Opa ihren Lieblingsschulranzen aussuchen. Ergonomisch richtig eingestellt wurden die Ranzen auch gleich durch die AOK-Bewegungsexpertin Tanja Fröhlich.

Bei der Verlosung zweier Schulranzensets konnten sich zwei Familien über das Glückslos freuen.

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Gesundheit Kultur Sport Tourismus Veranstaltung

Begleitetes Pilgern auf dem Crescentia-Pilgerweg in vier Etappen vom 14. bis zum 17. Mai 2026

Das Crescentiakloster und Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing bieten vom 14. Mai bis zum 17. Mai 2026 begleitete Pilgerwanderungen auf dem Crescentia-Pilgerweg an.

Foto: Melanie Gotschke

Wichtige Orte aus dem Leben der Heiligen Crescentia werden durch den Pilgerweg verbunden. Die Pilgerwegbegleiter geben Impulse, regen zum Nachdenken an und unterstützen die Wanderer dabei, Natur, Spiritualität und Gemeinschaft intensiv zu erfahren.

Der 90 Kilometer lange Pilgerweg wird in den vier Tagen in Etappen zwischen 17 und 28 Kilometern erwandert, welche auch einzeln buchbar sind. Die Pilger werden morgens mit dem Bus zu den Etappen gebracht und abends nach Kaufbeuren zurückgefahren. Start der Pilgerwanderungen ist um 7:30 Uhr (am Donnerstag, 14. Mai und am Sonntag, 17. Mai bereits um 7:00 Uhr) in der Klosterkirche des Crescentiaklosters. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro pro Person und Etappe inklusive Bustransfer.

Wichtig sind ausreichende Verpflegung, gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Die Pilgerwanderungen finden bei jeder Witterung statt.

Kaufbeuren Marketing bittet um Anmeldung in der Tourist Information unter 08341 437-190 oder per E-Mail an tourist-info@kaufbeuren.de. Alle Termine sind unter https://www.kaufbeuren-tourismus.de/geführte-pilgerwanderungen.html im Internet zu finden.

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Gesundheit Soziales

Stadtspaziergänge vom Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Foto Seniorenbüro

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 06.05.2026 zur Schlossbergrunde in Hirschzell, ca. 3,8 km. Abfahrt Plärrer: Linie 6 Richtung Hirschzell um 9.45 Uhr, Ankunft Haltestelle Bärenseestr. 9.58 Uhr, Rückfahrt Haltestelle Bärenseestr. ca. 13.28 Uhr (Bitte um Beachtung des aktuellen Fahrplanes).

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum geselligen Ausklang im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell. Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

Was gehört in die Hausapotheke? BRK-Infoveranstaltung für pflegende Angehörige am 5. Mai im Gablonzer Siedlungswerk

Informationen, Austausch und praktische Tipps für den Pflegealltag

Die Fachstelle für pflegende Angehörige lädt zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit einem zentralen Thema im Alltag vieler Familien beschäftigt: der richtigen Ausstattung der Hausapotheke.

Am Dienstag, den 05. Mai 2026, haben Interessierte die Gelegenheit, sich von 17:00 bis ca. 18:30 Uhr umfassend zu informieren und auszutauschen. Die Veranstaltung findet im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren / Neugablonz statt.

Fachlicher Input aus der Praxis

Unter dem Titel „Was gehört in die Hausapotheke?“ gibt Herr Hallatschek von der Marien-Apotheke Kaufbeuren Einblicke in die sinnvolle Zusammenstellung einer Hausapotheke. Thematisiert werden unter anderem:

  • die notwendige Grundausstattung
  • Hinweise zur richtigen Aufbewahrung
  • praktische Tipps für den Alltag

Die Teilnehmenden erhalten dabei verständliche und alltagstaugliche Informationen.

Raum für Austausch und Unterstützung

Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen der Fachstelle für pflegende Angehörige. Diese bieten:

  • Informationen rund um die Versorgung zu Hause
  • die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen
  • Raum, um Kontakte zu knüpfen

Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail oder telefonisch:

BRK Kreisverband Ostallgäu
Fachstelle für pflegende Angehörige
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2, 87616 Marktoberdorf
📧 fachstelle.oal@brk.de
📞 08342 9669 43

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Gesundheit

Neuer Standort, neue Möglichkeiten: Drei Anbieter bündeln Kräfte in Kaufbeuren

Gemeinsame Räume in der Sudetenstraße 9 stärken Unterstützung für alle Lebensphasen

Home Instead Kaufbeuren ist in neue Geschäftsräume umgezogen. Der Wechsel führt aus der Pfarrgasse in der Altstadt in die Sudetenstraße 9. Mit dem neuen Standort entsteht mehr als nur ein Ortswechsel: Drei Anbieter arbeiten künftig unter einem Dach zusammen.

Neben Home Instead sind die „Gesellschaft für Assistenz und Integration mbH“ sowie „Linara 24-Stundenpflege“ Teil des neuen Verbunds. Ziel ist es, Unterstützung für Menschen jeden Alters gebündelt anzubieten – abgestimmt, verlässlich und nah am individuellen Bedarf. Mit dem Einzug in gemeinsame Büroräume in der Sudetenstraße 9 in Kaufbeuren bündeln „Home Instead“, die „Gesellschaft für Assistenz und Integration mbH“ und „Linara 24-Stundenpflege“ ihre Kompetenzen an einem Ort. Im Mittelpunkt steht dabei ein klares Versprechen: Menschen in jeder Lebensphase individuell zu begleiten – verlässlich, respektvoll und mit echter Nähe.

Für die Jüngsten da – mit Struktur und Herz

Besonders Kinder und Jugendliche profitieren von der engen Zusammenarbeit. In der Individual- und Schulbegleitung geht es nicht nur um Unterstützung im Alltag, sondern um echte Teilhabe: am Lernen, am sozialen Miteinander und an einer selbstbestimmten Entwicklung. Hier braucht es Menschen, die hinschauen, verstehen und begleiten – Tag für Tag. Die Bündelung der Leistungen schafft genau dafür die Grundlage: abgestimmt, verlässlich und mit einem offenen Blick für die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes.

Selbstbestimmt leben – mit Unterstützung, die passt

Auch Menschen mit Behinderungen jeden Alters finden in dem neuen Verbund ein starkes Netzwerk. Ob im Alltag, in der Freizeit oder bei besonderen Herausforderungen – die Unterstützung orientiert sich stets an den individuellen Lebensentwürfen. Es geht nicht darum, Vorgaben zu machen, sondern Möglichkeiten zu schaffen. Für mehr Selbstständigkeit, mehr Sicherheit und ein Leben, das den eigenen Wünschen entspricht.

Würdevolle Begleitung im Alter – von Stunde zu Stunde, rund um die Uhr

Für Seniorinnen und Senioren steht vor allem eines im Mittelpunkt: das eigene Zuhause. Ein Ort voller Erinnerungen, Vertrautheit und Geborgenheit. Die gebündelten Angebote ermöglichen genau das – von stundenweiser Unterstützung im Alltag bis hin zur umfassenden 24-Stunden-Betreuung. Angehörige werden entlastet, während gleichzeitig sichergestellt ist, dass ihre Liebsten gut versorgt sind – menschlich und fachlich.

Gemeinsam stärker für die Region

Die neuen Räumlichkeiten sind dabei weit mehr als ein organisatorischer Schritt. Sie stehen für ein gemeinsames Verständnis von Pflege und Assistenz: vernetzt denken, individuell handeln und den Menschen stets in den Mittelpunkt stellen. „Unser Ziel ist es, für jede Lebenssituation die passende Unterstützung zu bieten – mit Zeit, mit Respekt und mit echter Zuwendung“, so die Geschäftsführung. Mit vereinten Kräften besteht damit in Kaufbeuren ein Ort, an dem Hilfe nicht standardisiert wird, sondern persönlich bleibt. Ein Ort, an dem Kinder wachsen dürfen, Menschen mit Behinderung ihren Weg gehen und Seniorinnen und Senioren in Würde alt werden können.“

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Gesundheit Natur & Tiere

Fit und gesund durch Gartenarbeit

Gartenarbeit macht fit und hält gesund. Urhebervermerk: © PantherMedia / alexeys

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Mit Beginn der Gartensaison zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Was für manche lediglich ein Hobby ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen als wirkungsvolles Outdoor-Training für Körper und Geist. Gartenarbeit kombiniert sanfte Ausdauerbelastung mit Kräftigung und Entspannung. Sie kann damit in vielerlei Hinsicht mit klassischen Sportarten mithalten. Umgraben, Säen, Pflanzen und Ernten wirken sich positiv auf das Herz‑Kreislauf‑System aus, kräftigen zugleich die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit und stabilisieren die Gelenke. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft fördert zudem das Immunsystem. „Und nicht zuletzt profitiert auch die Psyche: Gärtnern setzt Glückshormone frei und hilft dabei, Stress abzubauen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren.

 

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Wie bei jeder sportlichen Betätigung gilt auch im Garten: Der Körper sollte langsam an die Belastung herangeführt werden – insbesondere nach längeren Pausen. Besonders im Frühjahr empfiehlt es sich deshalb, behutsam zu starten. „Ein paar einfache Aufwärm‑ und Dehnübungen vor der Arbeit können helfen, um den Körper vorab in Schwung zu bringen“, so Susanne Hasel. Die Muskeln werden so auf die Belastung vorbereitet, das Verletzungsrisiko wird minimiert. Während der Gartenarbeit ist außerdem wichtig, auf eine ergonomische Haltung zu achten. Längeres Arbeiten in gebückter Position oder auf den Knien sollte man vermeiden. Stattdessen ist es sinnvoll, möglichst aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus zu arbeiten. Damit man beim Gärtnern gesund bleibt, ist es außerdem gut, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist. Denn in verschwitzter Kleidung kann es bei Luftzug leicht zu Muskelverspannungen kommen. Auch Handschuhe sind sinnvoll, um sich vor Verletzungen beispielsweise durch Dornen oder scharfkantige Pflanzenreste zu schützen.

 

Rückenschonende Hilfsmittel einsetzen

Für viele Arbeiten im Garten gibt es Hilfsmittel, die den Rücken schonen. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. „Bei Arbeiten im Knien empfiehlt sich ein Kniekissen – unabhängig davon, ob bereits Gelenkbeschwerden bestehen“, so Susanne Hasel. Schwere Lasten wie Wasserkannen oder Pflanzsäcke sollten möglichst nicht über längere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit eine größere Entfernung zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein.

 

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Gesundheit

Krankenstand in Kaufbeuren leicht rückläufig, aber weiterhin hoch

Übersicht über den Krankenstand der AOK-versicherten Beschäftigten in Kaufbeuren 2025.

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Im Jahr 2025 haben sich in Kaufbeuren etwas weniger AOK-versicherte Beschäftigte krankgemeldet als 2024. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern. „Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand in Kaufbeuren um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent“, erläutert Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit liegen die AOK-versicherten Berufstätigen in Kaufbeuren weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 5,8 Prozent. Der Regierungsbezirk Schwaben weist mit einem Krankenstand von 5,8 Prozent im Jahr 2025 den gleichen Wert auf wie der Freistaat. Bei den Landkreisen erreicht Kronach die höchste Quote von 7,8 Prozent, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen rangiert mit 4,7 Prozent am untersten Ende der Skala.

 

Kaufbeurer waren etwas kürzer krank als 2024

„Die Gesamtzahl der Krankmeldungen ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent zurück“, so Bernd Ruppert. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen je AOK-versicherten Berufstätigen hat sich auf rund 23 Arbeitsunfähigkeitstage verringert. Zum Vergleich: Insgesamt waren im Freistaat die AOK-versicherten Beschäftigen durchschnittlich 21,1 Kalendertage krank. Atemwegserkrankungen verursachten 2025 in Bayern die meisten Krankmeldungen: 77,1 Krankmeldungen je 100 Versicherte. „Auf diese Diagnose entfielen in Kaufbeuren im vergangenen Jahr 97,2 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige“, so Bernd Ruppert.

 

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen in Kaufbeuren von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war wegen Muskel- und Skeletterkrankungen 2025 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus Kaufbeuren für 6,4 Tage krankgeschrieben (Bayern: 5,9 Tage). 4,9 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen (Bayern: 4,1) und 3,4 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen (Bayern: 3,5). „Wir beobachten mit Sorge einen Anstieg der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen“, sagt Bernd Ruppert. Diese machen zwar nur einen geringen Teil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, sind aber durch ihre Dauer ein Hauptgrund für den fortwährend hohen Krankenstand. Die psychischen Erkrankungen sind laut den aktuellen Auswertungen größter Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen.

 

Fehlzeiten entgegenwirken

Die AOK Bayern hat 2025 knapp 2.600 Unternehmen mit 6.400 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützt. Mehr Informationen für Unternehmen sind auf www.aok.de/fk/bayern/ >Betriebliche Gesundheit > Aus der Praxis zu finden. Versicherte, die individuell etwas für ihre Gesundheit tun wollen, finden Angebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung unter www.aok.de/pk/bayern/ > Die AOK – mehr als nur versichert > Gesundheitskurse.

 

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Gesundheit

Regionaler und saisonaler geht’s nicht

Jetzt ist Spargelsaison – viele mögen ihn am liebsten „klassisch“.

Spargelsaison in Bayern

 

2025 lag laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) der Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel bei 1,2 Kilogramm. Rund 82 Prozent stammten dabei aus deutscher Ernte. „Spargel steht wie kaum ein anderes Gemüse für regionale und saisonale Küche“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren. Bayerischen Spargel gibt es ab April bis 24. Juni. Dieses Datum ist gesetzt, damit sich die Spargelpflanze ausreichend lange bis zur nächsten Ernte erholen kann. Spargel ist zart im Geschmack, kulinarisch ausgesprochen vielseitig und dabei kalorienarm: Ein ganzes Pfund Spargel bringt gerade mal 90 Kalorien mit. Trotzdem stecken in ihm viele gesunde Inhaltsstoffe. Er versorgt den Körper mit reichlich Kalium, dem wertvollen Mineralstoff, der entwässernd wirkt. Außerdem enthält Spargel viel an Vitamin C und B-Vitaminen wie Folsäure. „Diese Wirkstoffe unterstützen die Funktion des Nerven- und des Immunsystems und halten uns rundum fit“, so Susanne Hasel. Ob jemand grüne oder weiße Stangen bevorzugt, ist vor allem Geschmackssache. Die grünen Varianten gelten als etwas aromatischer und besitzen – genauso wie die Stangen mit violetten Köpfen – mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe als die weißen.

 

Vielseitig für leichte Gerichte verwendbar

Spargel ist in der Küche vielfältig einsetzbar. Man kann ihn kochen, dünsten, dämpfen, braten, im Ofen backen oder sogar grillen. Für klassischen, gekochten Spargel die Stangen zehn bis 15 Minuten lang in Salzwasser kochen. Um die Bitterstoffe im Spargel zu reduzieren, hilft eine Prise Zucker im Kochwasser. An Stelle von Gerichten mit reichlich Butter- oder Hollandaise-Sauce empfiehlt Susanne Hasel, den Spargel ganz klassisch mit magerem Schinken, Pell-kartoffeln und wenig zerlassener Butter zu kombinieren.

 

Spargel klassisch

Pro Person brauchen Sie:

200 – 250 g festkochende Kartoffeln

300 – 400 g weißen Spargel

Salz, eine Prise Zucker, etwas Butter

100 g Joghurt mit 1 TL gehackten frischen Kräutern (z.B. Kresse, Schnittlauch, Kerbel) oder

1 EL Butter (15 – 20 g)

 

Zubereitung: Kartoffeln waschen und in der Schale garkochen. Spargel waschen, putzen, eventuell schälen. Wasser mit Salz, etwas Zucker und etwas Butter zum Kochen bringen, Spargel darin 10 – 15 Minuten bissfest kochen. Die Kartoffeln schälen, zusammen mit dem Spargel und Joghurt oder Butter anrichten.

 

Tipp:

  • Wer es ganz klassisch mag, kann das Gericht um einige Scheiben gekochten Schinken ergänzen
  • Ansonsten passt dazu eine kleine Portion gedünsteter Fisch (Lachs, Kabeljau oder Heilbutt) oder gebackener Tofu.

 

Im Internet: Gesunde Spargelrezepte und Tipps für den Spargelkauf (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/gesunde-spargelrezepte-und-tipps-fuer-den-spargelkauf/)

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Gesundheit Werbung

AOK-Preis für betriebliche Gesundheitsförderung

Der GesundMacher Award soll junge Mitarbeitende motivieren, Gesundheitsförderung im eigenen Betrieb zu etablieren.

GesundMacher gesucht

Gerade jüngere Arbeitnehmende wissen heutzutage ein gesundes Arbeitsumfeld zu schätzen – und sind bereit, sich dafür zu engagieren. Die AOK Bayern belohnt mit dem GesundMacher Award junge Mitarbeitende, die für ihren eigenen Betrieb kreative gesundheitsfördernde Konzepte entwerfen. „Wir geben kein Thema vor, so können die Nachwuchskräfte selbst ihre Schwerpunkte setzen“, so Stefan Rampp, Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Teilnehmenden können beispielsweise Vorschläge zu gesunder Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement im Unternehmen machen, aber auch Pläne zu Suchtprävention, gesundheitsbewusster Führung oder Diversität entwickeln. Wichtig dabei ist, dass die Anregungen den Arbeitsalltag spürbar verbessern. Die drei besten Konzepte zeichnet die AOK mit jeweils 5.000 Euro für Gesundheitsaktionen im jeweiligen Unternehmen aus.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Anmeldung gibt es auf www.aok.de/bayern/gesundmacher oder bei BGM-Experte Stefan Rampp bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 / 431-2369 oder per E-Mail an stefan.rampp@by.aok.de.

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Gesundheit Veranstaltung

Neue Yogakurse in Kaufbeuren: 8sam startet nach Ostern mit Präventionsangeboten

Bewegung, Atem und Fokus: So gelingt der Einstieg oder die Vertiefung der Yogapraxis

Das 8sam Yogastudio kündigt den Start neuer Präventionskurse nach den Osterferien an. Unter der Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger und Yogalehrerin Anja Herber richtet sich das Angebot an Anfängerinnen und Anfänger, Wiedereinsteigende sowie Fortgeschrittene. Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und können von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.

Übersicht der Präventionskurse mit Stephanie Schönberger und Anja Herber ab April 2026:

  • Montags, ab 13.4.2026, 17 – 18:15 Uhr: Hatha Yoga Level I mit Stephanie Schönberger Perfekt für alle mit etwas Yogaerfahrung, die ihre Praxis sanft vertiefen möchten.
  • Montags, ab 13.4.2026, 18:30 – 19:45 Uhr: Hatha Yoga Deep Dive Level II mit Stephanie Schönberger Eine intensive Yogastunde für geübte TeilnehmerInnen, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.
  • Dienstags, ab 14.4.2026, 9 – 10:15 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level I mit Stephanie Schönberger Starte sanft dynamisch in den Tag und vertiefe Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmer mit etwas Yogaerfahrung.
  • Donnerstags, ab 16.4.2026, 18:45-19:30 Uhr: Hatha Yoga für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen mit Anja Herber Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Erlerne Grundlagen, Atembewusstsein und einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
  • Freitags, ab 17.4.2026, 8:30 – 9:45 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte können sich online für die Kurse anmelden:
https://www.8sam-yoga.de/stundenplan/

Ein Ort für Yoga in Kaufbeuren

Das 8sam Yogastudio versteht sich als Raum für Ruhe und Konzentration im Alltag. Das Angebot umfasst Kurse, offene Stunden und Workshops für unterschiedliche Erfahrungsstufen. Ziel ist es, sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch Fortgeschrittenen eine kontinuierliche Praxis zu ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es unter www.8sam-yoga.de oder per E-Mail an info@8sam-yoga.de.

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Gesundheit Veranstaltung

Zwischen Geschichte und Gegenwart: Führung im Stadtmuseum zum Thema Sterben und dem Umgang damit

„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV

Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.

Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde,so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums. Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“

Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.

„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. „Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Gesundheit

Welt-Parkinsontag am 11. April

Eine Parkinsonerkrankung lässt sich heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken lange in Schach halten.

Auf Warnzeichen achten

Morbus Parkinson ist hierzulande nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste Erkrankung des Nervensystems mit einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sich die Behandlung planen. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die typische Symptome an sich feststellen, zum Arzt oder zur Ärztin gehen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Anzeichen, das die meisten Menschen mit Parkinson in Verbindung bringen, ist das Zittern einer Hand. Hinzukommen können Steifheit, Langsamkeit, eine monotone leise Stimme, ein ausdrucksloses Gesicht sowie Schwierigkeiten beim Gehen und mit dem Gleichgewicht. „Es gibt aber Frühsymptome, die eher unspezifisch sind“, so Bernd Ruppert. So hat die Mehrzahl aller Parkinsonerkrankten vor den Hauptsymptomen schon eine Riechstörung, die aber nur etwa die Hälfte der Betroffenen bemerkt. Viele Patientinnen und Patienten schlafen sehr unruhig, haben heftige Träume, bei denen sie auch um sich schlagen und schreien können. Da das autonome, also unwillkürliche, Nervensystem gestört ist, bleibt der Stuhl länger im Darm, wodurch es zu starker Verstopfung kommt. Etwa 30 Prozent aller Parkinsonbetroffenen haben depressive Verstimmungen oder Depressionen. Dabei ist bisher unklar, ob Depressionen ein Frühsymptom oder auch ein Risikofaktor für Parkinson sein können.

 

Medikamente halten Krankheit meist gut in Schach

Für die Erkrankung gibt es bisher keine Heilung, mittlerweile lässt sie sich aber gut behandeln. Der überwiegende Teil der Betroffenen kann heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken gut leben und die Beschwerden sehr lange eindämmen. Doch wie die schleichende Krankheit im Einzelfall verläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Krankheit werden Nervenzellen geschädigt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Hat der Neurologe oder die Neurologin eindeutig festgestellt, dass es sich um Parkinson handelt, bekommen die Betroffenen Medikamente, die den Dopamin-Mangel im Gehirn wieder ausgleichen sollen.

 

Vielfältige Unterstützung erforderlich

Eine gute ärztliche Begleitung ist bei Parkinson sehr wichtig. Zudem sollten die Erkrankten so weit wie möglich aktiv sein und bleiben. Auch psychologische Betreuung oder der Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, helfen dabei, schwierige Situationen im Alltag besser zu meistern und das veränderte Leben durch die Krankheit zu akzeptieren.

 

Weitere Informationen unter: www.gesundheitsinformation.de  > Suche: Parkinson und Parkinson – mehr als eine Bewegungsstörung

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Gesundheit Werbung

Radfahren: Die perfekte Mischung aus Bewegung und Natur!

„Mit der AOK-Radlzeit jetzt wieder sportlich durchstarten!“

Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt

Fahrradfahren ist ein alltagstauglicher Sport, bei dem Kalorien verbraucht und gleichzeitig Glücksgefühle freigesetzt werden. Immer mehr Deutsche bevorzugen ihr Fahrrad als Transportmittel. Kein anderes Verkehrsmittel, von den Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für die Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die Finanzen.

Tolle Aktionsangebote zum Radfahren in der Region

„Mit der AOK-Radlzeit möchten wir über die vielfältigen Mitmachangebote informieren. Nutzen auch Sie die regionalen Aktionen, um sich zum Radfahren zu motivieren“, appelliert Bernd Ruppert als Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Aktionsangebote zum Radfahren in der Region kurz vor.

Mit dem Rad zur Arbeit

Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke machen. Fahren Sie im Aktionszeitraum von Mai bis August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Mit Ihrer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de haben Sie zudem die Chance auf viele tolle Preise.

Radtourenprogramm des ADFC

Im Zeitraum von März bis Oktober veranstaltet der ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu regelmäßige Radtouren. Ob ADFC-Mitglied oder nicht, zu den Radtouren sind alle willkommen. Das Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der ADFC-Homepage unter www.kf-oal.adfc.de.

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Stadtradeln treten die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei. Interessierte können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de zur Kampagne anmelden und für ihre Kommune fleißig Kilometer sammeln.

Hochwertige Preise beim Aktionsgewinnspiel

„Wer zusätzlich an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Radlzeit teilnimmt, hat die Chance auf hochwertige Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro“, so Bernd Ruppert. Unter Anderem gibt es Fahrradzubehör in Höhe von je 300 Euro von den Partnerbetrieben Fahrbar Bikes (Kaiser-Max-Straße 17, 87600 Kaufbeuren), Oberdorfer Radhaus (Kaufbeurener Straße 1, 87616 Marktoberdorf) und Bike Station Füssen (Luitpoldstraße 11, 87629 Füssen) zu gewinnen. Die kostenfreie Teilnahme ist über den Link zur Aktionsseite möglich.

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Gesundheit Soziales

Außenskelett: technische Unterstützung für Pflegekräfte am Klinikum Kaufbeuren

High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.

Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“

Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.

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Bildung Gesundheit

Blicklicht vernetzt Wissen

Bild: Melanie Buchmüller

16 Pflegefachkräfte schließen Palliative-Care-Weiterbildung erfolgreich ab

Wenn ein Stein ins Wasser fällt, zieht er Kreise. Genau so beschreibt eine Teilnehmende die Wirkung der Palliative-Care-Weiterbildung bei Blicklicht. Diese Qualifizierung ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zertifiziert.

Was hier beginnt, wirkt weit über den Kurs hinaus, hinein in Einrichtungen, Teams und vor allem zu den Menschen, die Begleitung am Lebensende brauchen.

16 Pflegefachkräfte haben die Weiterbildung im Februar erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung, von ambulanten Pflegediensten über stationäre Einrichtungen bis hin zu Kliniken, Hospizen, Palliativstationen und der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Was sie verbindet, ist der Wunsch, Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase bestmöglich zu begleiten.

Im Palliative Care Kurs geht es nicht nur um medizinisches und pflegerisches Wissen. Es geht vor allem um Haltung. Das bedeutet im pflegerischen Alltag:  genau hinsehen, zuhören, Schmerzen lindern, Sicherheit geben und auch Angehörige mit einbeziehen.

„Wir möchten, dass Menschen in dieser Lebensphase so viel Lebensqualität wie möglich erfahren, egal, wo sie sich gerade befinden“, erklärt das Team von Blicklicht.

Besonders wertvoll ist für viele Teilnehmende der Austausch untereinander. Pflegekräfte aus den verschiedenen Einrichtungen lernen voneinander, teilen Erfahrungen und entwickeln neue Ideen für ihre tägliche Arbeit. Das Wissen wird in Teams und in Einrichtungen rund um Kaufbeuren, im Ostallgäu und darüber hinaus, in andere Landkreise weitergetragen. So entsteht ein Netzwerk, das Menschen am Lebensende noch besser unterstützt.

Teilnehmende Palliative Care Kurs

1. Reihe von li.n.re. Anja Pfeifer, Birgit Rauch, Karin Höbel

2. Reihe von li.n.re. Jana Kiechle, Maria Herb-Urlbauer, Natalja Schmidt, Bianca Fromm, Vanessa Parsch, Silke Blasi, Michaela Bauschmid (Blicklicht)

3. Reihe von. li. n. re. Simone Gnandt (Blicklicht), Angelica Schütz, Beate Schmalholz, Celine Eberle, Gabriela Holzmann, Melanie Buchmüller (Kursleitung),

4. Reihe li.n.re. Katharina Fleissner und Frank Gelück – Christina Franke (fehlt auf dem Foto)

Wer mehr über die Weiterbildung erfahren möchte oder selbst Interesse an einem Palliative-Care-Kurs hat, findet alle Informationen auf der Homepage von Blicklicht.

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Allgemein Gesundheit

Schonende Lasertherapie erweitert Behandlungsmöglichkeiten in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie eröffnet neue Wege bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln. Bei einer Behandlung in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren kommt das Verfahren nun gezielt zum Einsatz.

Die Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren erweitert ihr operatives Spektrum in der Proktologie um moderne Laserverfahren. Zum Einsatz kommen sie bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln und weiteren gutartigen Veränderungen im Analbereich.

„Die Lasertherapie ermöglicht es uns, krankhaft verändertes Gewebe sehr gezielt und gewebeschonend zu behandeln“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Horling. „Gerade im sensiblen Analbereich ist das ein großer Vorteil, weil umliegende Strukturen geschont werden können.“

Im Vergleich zu klassischen Operationsverfahren kann die Laserbehandlung in vielen Fällen mit weniger Schmerzen, geringerer Wundfläche und einer schnelleren Erholung verbunden sein. Auch der Blutverlust während des Eingriffs lässt sich durch die präzise Energiedosierung häufig reduzieren.

Bewährte Expertise trifft moderne Technik

Horling verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen. Operiert wird mit der Laser-Methode ambulant in der Klinik St. Josef Buchloe.

„Der Laser ersetzt nicht jede klassische Operation“, betont Horling. „Aber er erweitert unsere Möglichkeiten deutlich. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können wir heute schonender und sehr effektiv vorgehen.“

Welche Therapieform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Art und Ausprägung der Erkrankung ab. Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung. Ziel bleibt es, Beschwerden nachhaltig zu lindern und gleichzeitig die Belastung durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Service: Wann eine Laserbehandlung infrage kommt

Laserverfahren können unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Hämorrhoiden (je nach Stadium)
  • Analfisteln
  • Sogenannten Steißbeinfisteln oder Haarnestgrübchen
  • ausgewählten gutartigen Veränderungen im Analbereich

Ob eine Lasertherapie möglich und sinnvoll ist, wird individuell im ärztlichen Gespräch geklärt. Die enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter Praxis und Klinik ermöglicht dabei eine durchgängige Betreuung – von der Erstvorstellung bis zur operativen Behandlung.

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Gesundheit Veranstaltung

Yoga für Trauernde – Raum für Bewegung, Atem und innere Stabilität. 1. Kurs im April

Wenn Schmerz den Alltag bestimmt: Ein Angebot, um wieder in Verbindung zu kommen

Trauer, Schmerz und Wut bringen viele Menschen aus dem Gleichgewicht. Häufig treten Gefühle von Erstarrung oder Ohnmacht auf, nicht selten geht auch der Bezug zum eigenen Körper verloren. Solche Erfahrungen können innere Blockaden begünstigen. Ein Kurs in Kaufbeuren setzt hier an und richtet sich an Menschen, die sich in einer Phase der Trauer befinden.

Bewegung, Atem und Stille als Zugang

Im Mittelpunkt stehen sanfte Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Diese Elemente können dazu beitragen, körperliche und seelische Prozesse wieder bewusster wahrzunehmen und die eigene Balance zu unterstützen. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Anspannung lösen und neue Stabilität entwickeln kann. Auch das Erleben von Verbundenheit spielt dabei eine Rolle.

Kleingruppe mit geschütztem Rahmen

Das Angebot findet in einer kleinen Gruppe statt und ist auf einen geschützten, achtsamen Umgang ausgelegt.

Kursinformationen

Geleitet von erfahrener Fachkraft

Der Kurs wird von Christina Neher geleitet. Sie ist zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft mit Schwerpunkt Palliative Care sowie Expertin für Palliative Aromapflege. Ihre fachliche Ausrichtung verbindet körperorientierte Praxis mit Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen.

Ort:

Am Bleichanger 33
87600 Kaufbeuren
Parkplätze vor Ort

Termine (1. Kurs 2026):

  • 4 x donnerstags, 18:30–19:30 Uhr
  • 16.4. | 23.4. | 30.4. | 7.5.

Kosten:
70 €

Anmeldung:
08341 – 960 29 52
info@blicklicht.org

Bitte mitbringen

  • Yogamatte oder Sportmatte
  • (Woll-)Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung
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Gesundheit

Sparen an der falschen Stelle: Warum für Anabel Weinig und die KBV die geplante Honorarkürzung die psychotherapeutische Versorgung trifft

Petition gestartet

Zum 1. April 2026 sollen die Honorare für ambulante psychotherapeutische Leistungen um rund 4,5 Prozent sinken. Dies hat der Bewertungsausschuss beschlossen. Der Bewertungsausschuss, in dem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband vertreten sind, legt fest, wie ärztliche und psychotherapeutische Leistungen für gesetzlich Versicherte vergütet werden.

„Diese Entscheidung fällt ausgerechnet in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen zunehmen und Patientinnen und Patienten oft monatelang auf einen Therapieplatz warten“, berichtet die psychologische Psychotherapeutin Anabel Weinig, die eine eigene Praxis in Kaufbeuren führt. Gleichzeitig sind die Kosten für Praxen in den vergangenen Jahren gestiegen. Mieten, Personal und Energie haben sich deutlich verteuert. Eine Honorarkürzung erhöht daher den wirtschaftlichen Druck auf die ambulante Versorgung spürbar.

Die Auswirkungen könnten sich laut Weinig direkt auf die Versorgung auswirken: „Wenn die Behandlung gesetzlich Versicherter wirtschaftlich unattraktiver wird, droht eine stärkere Ausrichtung auf Privatpatienten. Für Kassenpatientinnen und -patienten könnten sich die Wartezeiten weiter verlängern.“ Auch die Finanzierung der neuen Weiterbildung für angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gerät unter Druck.

Kritik aus Fachwelt und Gesellschaft

Kritik kommt auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Deren Vorsitzender Dr. Andreas Gassen erklärte, die Entscheidung lasse die Interessen psychisch kranker Menschen außer Acht und treffe einen Versorgungsbereich, in dem die Nachfrage seit Jahren steigt.

Auch über Fachkreise hinaus wächst der Widerstand. In einer Online-Petition wird darauf hingewiesen, dass psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit zählen und Therapieplätze bereits jetzt knapp sind. Eine Schwächung der ambulanten Versorgung stehe damit im Widerspruch zu politischen Zielen, die Erwerbsfähigkeit zu stärken.

Die Petition kann online unterstützt werden:
https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gek%C3%BCrzt

Kritik an der Berechnungsgrundlage

„Dabei wird psychotherapeutische Arbeit ohnehin systematisch unterschätzt“, so Anabel Weinig. Die Vergütung basiert auf Annahmen einer nahezu vollständig ausgelasteten Therapiewoche und berücksichtigt wichtige Tätigkeiten wie Diagnostik, Dokumentation und Koordination nur unzureichend.

Proteste in München angekündigt

Vor diesem Hintergrund formiert sich Protest. Unter dem Motto „Psychotherapie verteidigen in München!“ sind Demonstrationen angekündigt: am 19.03.2026 um 15:45 Uhr am Haidenauplatz 1 sowie am 21.03.2026 um 16:00 Uhr am Gärtnerplatz.

Einordnung

„Wer an psychotherapeutischer Versorgung spart, spart nicht am System – sondern an der psychischen Gesundheit der Bevölkerung“, so Anabel Weinig.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Osterurlaub vom 07.04. – 10.04.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 13.04.2026 wieder für Sie da.

Vom 07.04.265 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 13.04.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Vertretung für diesen Zeitraum ist Frau Dr. Wörz in Kaufbeuren Tel: 08341 / 13949

In dringenden Fällen bitte an die 116117 wenden.

Peter Otte und Team wünscht allen ein friedvolles Osterfest.

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Gesundheit Veranstaltung

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: mehr Widerstandskraft im Alltag – wie Resilienz Menschen stärkt

Warum innere Stärke in schwierigen Zeiten immer wichtiger wird. AOK bietet Zuschüsse für Kurse

Der Begriff Resilienz stammt vom lateinischen Wort „resilire“, was so viel wie „abprallen“ bedeutet. Gemeint ist damit die Fähigkeit von Menschen, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, Rückschläge zu verarbeiten und sich davon zu erholen. Mitunter können Krisen sogar dazu beitragen, dass Menschen langfristig widerstandsfähiger werden. Je stärker diese Fähigkeit ausgeprägt ist, desto besser gelingt es, Stress und Belastungen zu bewältigen. „Wer gut mit Belastungen zurechtkommt, hat meist ein großes Potenzial an inneren und äußeren Schutzfaktoren“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Innere und äußere Schutzfaktoren stärken die Resilienz

Resiliente Menschen verfügen häufig über bestimmte persönliche Eigenschaften. Dazu zählen etwa Hilfsbereitschaft, Humor, Lösungsorientierung und Kommunikationsfähigkeit. Ebenso wichtig ist ihre innere Haltung: Sie akzeptieren, dass Krisen zum Leben dazugehören, und vertrauen darauf, Herausforderungen bewältigen zu können. Neben diesen inneren Ressourcen spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. Positive Vorbilder, verlässliche Bezugspersonen sowie ein unterstützendes Lern- oder Arbeitsumfeld können die persönliche Widerstandskraft fördern. Gerade im Berufsleben sei es jedoch wichtig, sich nicht selbst unter zu großen Druck zu setzen. „Wer versucht, alles hundertprozentig perfekt zu machen, setzt sich oft zusätzlich unter Stress“, sagt Bernd Ruppert.

Wie sich Widerstandskraft im Alltag entwickeln lässt

Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl genetische Faktoren als auch Lebenserfahrungen – insbesondere in der Kindheit – Einfluss auf die seelische Stabilität haben. Auch stabile soziale Netzwerke wie Familie und Freundschaften können helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln. Hilfreich ist es, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und zu akzeptieren. Dazu gehört auch, zu entscheiden, was sich tatsächlich verändern lässt und bei welchen Umständen es sinnvoll ist, Energie zu investieren. Herausforderungen können dabei auch als Chance betrachtet werden.

Viele Menschen geraten unter Druck, weil es ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen oder auch einmal „Nein“ zu sagen. „Wer versucht, es allen recht zu machen, erhöht den eigenen Stress häufig noch zusätzlich“, sagt Ruppert. Auch Grübeln kann den Blick auf Lösungen verstellen. Stattdessen kann es helfen, sich bewusst auf eigene Stärken und positive Erfahrungen zu konzentrieren. Ein einfaches Mittel ist beispielsweise ein Tagebuch, in dem täglich festgehalten wird, was gut gelungen ist. Im Berufsalltag kann zudem etwas innere Distanz hilfreich sein. „Wer sich durch eine Aussage angegriffen fühlt, kann sachlich nachfragen, wie sie gemeint war – oft lässt sich so ein mögliches Missverständnis klären“, rät Ruppert.

Die sieben Säulen der Resilienz

Ein Modell zeigt, welche Fähigkeiten Menschen widerstandsfähiger machen

Resiliente Menschen sind häufig in der Lage, Herausforderungen zu bewältigen und aus Rückschlägen zu lernen. Das psychologische Modell der sieben Säulen der Resilienz beschreibt zentrale Einstellungen und Ressourcen, die dabei helfen können. „Diese Aspekte können im Alltag trainiert und gestärkt werden“, erklärt Bernd Ruppert.

Optimismus

Optimistische Menschen richten ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive Aspekte – auch in schwierigen Situationen. Ein Beispiel: Am Ende des Tages eine angenehme Erfahrung oder einen guten Moment notieren.

Selbstwirksamkeit

Wer an die eigenen Fähigkeiten glaubt, erkennt eher, dass er oder sie etwas bewirken kann. „Selbstwirksamkeit bedeutet, die eigenen Kompetenzen wahrzunehmen und aktiv nach Lösungen zu suchen“, so Ruppert.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge umfasst mehr als Stressbewältigung. Sie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für sich zu sorgen. Dazu gehören Bewegung, kreative Hobbys, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Pausen. Auch Atemübungen oder Meditation können unterstützend wirken.

Akzeptanz

Akzeptanz hilft, Unveränderbares anzunehmen. Dadurch entsteht Raum, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die tatsächlich beeinflusst werden können.

Lösungsorientierung

Eine konstruktive Haltung erleichtert es, Herausforderungen aktiv anzugehen. Wer Probleme als Aufgaben versteht, bleibt motiviert und sucht gezielt nach Lösungen.

Zukunftsorientierung

Rückschläge lassen sich auch als Lernchance betrachten. Resiliente Menschen passen ihre Strategien an neue Situationen an und entwickeln alternative Wege, um ihre Ziele zu erreichen.

Netzwerkorientierung

Ein stabiles soziales Umfeld kann wichtige Unterstützung bieten. Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen geben Rückhalt, eröffnen neue Perspektiven und helfen, schwierige Phasen zu überstehen.

Weitere Informationen sowie Kurse zur Stressbewältigung bietet die AOK unter:
www.aok.de/pk/gesundheitskurse/stressbewaeltigung/

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Gesundheit

Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Standortübergreifende Zusammenarbeit und schnelle Terminvergabe möglich

Darmkrebs ist bundesweit die zweithäufigste Tumorerkrankung – dabei lässt er sich so leicht verhindern wie keine andere. Mit einer Darmspiegelung können Polypen mühelos identifiziert und entfernt werden, bevor sie sich zu Krebszellen entwickeln. Zum Darmkrebsmonat März erklären die Experten der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, für wen die Darmkrebsvorsorge besonders wichtig ist.

„Kaum eine Tumorart lässt sich so leicht vermeiden wie Darmkrebs“, betont Dr. Wiebke von der Emde. Die geschäftsführende Oberärztin für Gastroenterologie in der Klinik Füssen führt aus, dass jährlich rund 55.000 Menschen an Darmkrebs erkranken – rund ein Drittel stirbt an den Folgen der Krankheit. „Viele dieser Fälle könnten durch Vorsorge und Früherkennung vermieden werden“, so von der Emde weiter. Mit einer Darmspiegelung etwa könne das Risiko für die Entstehung des Dickdarmkrebses deutlich gesenkt werden. Bei der Untersuchung können laut der Internistin bereits kleine Polypen, also Vorstufen von Krebszellen, identifiziert und abgetragen werden. „Dadurch können bis zu 90 Prozent der Patienten dauerhaft geheilt werden“, bilanziert von der Emde.

Dr. Wolfgang Wistuba pflichtet seiner Kollegin bei. „Jede Patientin und jeder Patient hat ab einem Alter von 50 Lebensjahren den Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs“, so der leitende Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe. Laut Wistuba werden die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen. In Absprache mit dem Hausarzt geht das laut dem Gastroenterologen auch früher – für Patienten, die etwa an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden oder im familiären Umfeld bereits Krebserkrankungen erfahren haben. „Gerade für diese Risikogruppen sind regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung wichtig“, so Wistuba weiter.

Standortübergreifende Zusammenarbeit: schnelle Terminvergabe möglich

Durch die intensive Zusammenarbeit mit diesem zertifizierten Zentrum am Klinikum Kaufbeuren können auch kompliziertere Fälle von Darmkrebs kompetent und ganzheitlich behandelt werden. „Diese Patienten werden dann in unserer Tumorkonferenz mit allen relevanten Fachdisziplinen vorgestellt, in der alle für die Diagnostik und Tumortherapie relevanten Disziplinen vertreten sind“, erklärt Professor Helmut Diepolder. Laut dem Chefarzt für Gastroenterologie am Klinikum Kaufbeuren kommen dabei regelmäßig alle beteiligten Mediziner und Medizinerinnen bis hin zum Hausarzt zusammen und besprechen ihre Patienten. „Dieser Schritt ist wichtig, weil dabei das Behandlungskonzept erarbeitet und vorgestellt wird“, erläutert Diepolder. So können laut dem Leiter des Darmkrebszentrums Kaufbeuren auch diffizilere Fälle von allen Seiten betrachtet und diskutiert werden, damit am Ende immer ein von allen getragenes Behandlungskonzept erstellt werden kann.

Wenn eine Operation notwendig wird, stehen heute besonders schonende Verfahren zur Verfügung. „Viele Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden“, so Professor Stefan Maier. Der stellvertretende Leiter des Darmkrebszentrums kann dabei mit seinem Team auch auf den Operationsroboter Da Vinci zurückgreifen. Die robotisch assistierte Technik ermöglicht laut Maier besonders präzise Bewegungen, eine hochauflösende Sicht im Operationsgebiet und kann für Patientinnen und Patienten Vorteile wie kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung nach dem Eingriff bedeuten. „Wir haben dieses System nunmehr knapp zwei Jahre in Betrieb und erzielen damit hervorragende Ergebnisse“, bilanziert der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Kaufbeuren.

Über die Tumorsprechstunde können Patientinnen und Patienten laut Maier auch Unterstützung einholen, wenn es etwa um einen Termin für eine Darmspiegelung geht. „Natürlich sind wir immer bedacht, unseren Patientinnen und Patienten einen zeitnahen Termin anzubieten – gerade wenn es bereits Symptome eines Darmtumors gibt,“ so Maier abschließend.

Kontakt Gastroenterologie Klinik Füssen:

Kontakt Gastroenterologie Klinik St. Josef Buchloe:

Kontakt Gastroenterologie Klinikum Kaufbeuren / Darmkrebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren:

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Blaulicht Gesundheit

Gesundheitskooperation zwischen AOK und regionaler Feuerwehr wird fortgesetzt

„Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der AOK Bayern und dem Landesfeuerwehrverband geht ins fünfte Jahr. Inhalt dieser Kooperation sind Themen rund um Gesundheit und Fitness. Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu möchten weiterhin gemeinsam einen positiven Beitrag zur Fitness und Gesundheit von Feuerwehrfrauen- und Männern vor Ort leisten.

Die Einsatzkräfte müssen für ihre hohen Anforderungen sowohl körperlich als auch mental gestärkt sein. „Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch 2025 fanden viele gemeinsame Gesundheitsaktionen statt

„Die Kinderfeuerwehr in Buchloe machte einen Zuckerworkshop und in Obergünzburg wurde die Rückengesundheit gestärkt“, freut sich Kreisbrandrat Markus Barnsteiner. „Zudem nahm die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beim Feuerwehrinformationstag im Modeon, beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kaufbeuren und bei der Feuerwehrhauseinweihung in Oberostendorf teil“, so Barnsteiner weiter.

Ausblick der Gesundheitskooperation für 2026

Die Zusammenarbeit wird auch 2026 weiterhin mit Leben gefüllt. Die AOK beteiligt sich erneut mit einer Gesundheitsaktion am Kreisjugendfeuerwehrtag, der dieses Jahr am 11. Juli in Biessenhofen stattfindet. Außerdem dürfen sich Feuerwehren aus der Region bei Interesse an gesundheitsförderlichen Seminarangeboten und Gesundheitsaktionen für ihre Feuerwehr vor Ort gerne bei Marcel Hirner (08341-431-2443 /E-Mail: marcel.hirner@by.aok.de) melden.

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Gesundheit Soziales Top

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Bildung Gesundheit

Tag der Rückengesundheit am 15. März – Aktiv gegen Rückenschmerz

AOK-Angebot für alle

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig: Einseitige oder schwere körperliche Belastungen, aber auch psychische Überforderung und Stress sind mögliche Gründe. Lassen sich für die Beschwerden keine eindeutigen Auslöser finden, spricht man von unspezifischen Rückenschmerzen. Die Beschwerden verschwinden meist nach einiger Zeit von selbst. Doch rund ein Drittel der Betroffenen hat innerhalb eines Jahres erneut Rückenschmerzen. „Problematisch ist, dass die Geplagten sich häufig schonen und Bewegung vermeiden, weil sie Angst vor den Schmerzen haben“, weiß Gesundheitsexpertin Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schonhaltungen und Bewegungsmangel verstärken jedoch die Beschwerden und erhöhen das Risiko, dass die Rückenschmerzen chronisch werden.

Regelmäßige Bewegung zur Vorbeugung und Linderung

Bewegung und Sport können Rückenschmerzen zwar nicht immer völlig beseitigen, aber oft lindern – bei wiederkehrenden Beschwerden sogar um fast 50 Prozent. Zudem verbessern sich Beweglichkeit und Fitness durch sportliche Aktivität. Bewährt haben sich Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen für Bauch-, Rücken-, Rumpf- und Beckenmuskulatur sowie Dehnübungen und Ausdauertraining. Aber auch Spazierengehen kann bereits zur Linderung beitragen. „Vieles lässt sich in den Alltag einbauen, etwa Treppensteigen statt Aufzugfahren, in der Mittagspause spazieren gehen, beim Telefonieren auf und ab gehen, Wege möglichst zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen“, so Susanne Hasel. Wem es schwerfällt, dranzubleiben, hilft es vielleicht, Gesundheitskurse an festen Terminen zu besuchen oder sich mit anderen zum Sport zu verabreden.

Auch wenn Kreuzschmerzen selten Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sind, kann es konkrete körperliche Auslöser geben, etwa einen Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals. Dann handelt es sich um spezifische Rückenschmerzen. Ihnen können Abnutzungserscheinungen, Entzündungen, Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen zugrunde liegen. Wer beispielsweise Lähmungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Beinen verspürt oder Rückenschmerzen nach einem Unfall hat, sollte dies ärztlich abklären lassen.

AOK-Angebot für alle

Wer den Rücken stärken will, sollte sich regelmäßig bewegen. Aktiv sein beugt Schmerzen vor und kann sie auch lindern. Mit dem „AOK-Rückentrainer“ hat die AOK zusammen mit dem Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten Patricio Escher ein niedrigschwelliges Trainingskonzept entwickelt. „In insgesamt sechs Videosequenzen, die auch Nicht-Versicherten kostenlos im Internet zur Verfügung stehen, zeigt Patricio Escher gezielte Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen, die sich einfach und ohne Hilfsmittel in den Alltag integrieren lassen“ so Susanne Hasel. Jede Woche umfasst zwei Trainingstage. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wann sie am besten trainieren möchten.

Internet-Tipp: www.aok.de/bayern/rueckentraining

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen und bewegen

Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im April bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Die Muttermilch macht’s!

Muttermilch wird von nationalen und internationalen Fachgesellschaften als Goldstandard betrachtet. Sie ist optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt. Außerdem hat das Stillen Vorteile für Mutter und Kind. Nicht nur ausschließliches Stillen, sondern auch teilweises Stillen ist hilfreich und wichtig! In dieser Veranstal- tung erhalten Sie wichtige Informationen rund um das Thema Stillen und praktische Tipps für einen erfolgreichen Stillstart und eine gelungene Stillbeziehung.

  • Donnerstag, 09.04.2026
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 08.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre ei- genen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Dienstag, 14.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Tanya Mayer, Übungsleiterin
  • Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz) Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf ca.10 Minuten Fußweg bis zum Spielplatz
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 09.04.2026

Vortrag mit praktischen Anregungen| Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren
Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Das Baby „begreift“ die Welt mit allen Sinnen und mit Hilfe der Bewegung. Sie erhalten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Familien werden kann und somit auch die soziale Bindung gestärkt werden kann.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 16.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 15:00 – 18:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebens- mitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Samstag, 18.04.2026
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum, Diätassistent
  • Veranstaltungsort: FSP Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Dienstag, 21.04.2026
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLIE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 20.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Donnerstag, 30.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 27.04.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit

Staffelübergabe in der Radiologie: Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn

Zum 1. März steht die Radiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren unter neuer Führung. Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn, der sich nach vielen Jahren als Chefarzt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Mit Dr. Annette Ruffer übernimmt eine erfahrene Radiologin die chefärztliche Leitung der Abteilung. Sie war bislang als geschäftsführende leitende Oberärztin tätig und ist daher mit den Strukturen und den drei Klinikstandorten Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bestens vertraut. Medizinisch liegt ihr Schwerpunkt in der interventionellen Radiologie – einem Bereich, in dem moderne Bildgebung mit minimalinvasiven Therapieverfahren kombiniert wird.

„Interventionelle Radiologie bedeutet für mich, mit präziser Technik gezielt helfen zu können – und dabei den Menschen hinter dem Bild nie aus dem Blick zu verlieren“, betont Ruffer. Hinter jedem radiologischen Befund stehe ein Patient mit individueller Geschichte. „Respekt und Wertschätzung sind deshalb für mich zentrale Werte – im Team ebenso wie in der Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.“

Diese Haltung prägt auch die enge Kooperation mit der Gefäßzentrum und dem Wundzentrum, wo radiologische Interventionen häufig Teil komplexer Behandlungsstrategien sind. Ebenso hebt Ruffer die kollegiale Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger hervor: „Dr. Beinborn hat die Radiologie strategisch stark aufgestellt. Dass ich nun auf dieser Basis aufbauen darf, empfinde ich als große Verantwortung.“

Würdigung eines prägenden Chefarztes

Dr. Wolfgang Beinborn verlässt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Ende Februar nach über anderthalb Jahrzehnten an der Spitze der Radiologie. Seit 2008 war er Chefarzt der Abteilung und hat die radiologische Versorgung maßgeblich geprägt.

Unter seiner Leitung entstand am Klinikum Kaufbeuren ein DEGIR-zertifiziertes Zentrum für interventionelle Radiologie – eines von vergleichsweise wenigen spezialisierten Zentren dieser Art in Deutschland. Zudem etablierte er die Neuroradiologie, wodurch die Abteilung auch als Dienstleister mit den Bezirkskliniken Schwaben eng verzahnt ist. Darüber hinaus wurde die Radiologie in seiner Ära zum Lehrkrankenhaus der Uniklinik Innsbruck.

„Wir danken Dr. Beinborn sehr für sein tatkräftiges Engagement in den vergangenen Jahrzehnten“, betont Andreas Kutschker. „Er führte die Radiologie durch die strukturellen Veränderungen im Zuge der Neuaufstellung des Kommunalunternehmens und etablierte sie als standortübergreifende Fachabteilung für alle drei Kliniken“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weiter.

Mit dem Wechsel an der Spitze bleibt die Radiologie strategisch und fachlich auf einem klaren Kurs. „Moderne und leistungsstarke Bildgebung, zunehmend minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen bleiben die Grundlage unserer Arbeit“, betont Kutschker abschließend.

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Bildung Gesundheit

Das AELF Kaufbeuren lädt junge Eltern im März zu Kursen rund um Ernährung und Bewegung ein

Richtig gut essen von Anfang an

Im März lädt das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder zu verschiedenen Kursen ein. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen .

Die Veranstaltungen vermitteln Grundlagenwissen zur Kinderernährung, geben praktische Anregungen für den Familienalltag und greifen Themen wie Nachhaltigkeit oder Bewegung in der Schwangerschaft auf. Die meisten Angebote sind kostenfrei; die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten .

Mit kleinen Händen kochen lernen

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren in der Küche mithelfen? Viele Eltern sind hier zurückhaltend. Dabei lernen Kinder durch das Mitmachen viel und entwickeln einen Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Kinderernährung vermittelt. Gemeinsam mit dem Kind bereiten die Teilnehmenden einfache Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern .

• Montag, 02.03.2026
• 15:00 – 18:00 Uhr
• Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
• Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Jahnstr. 12, 87616 Marktoberdorf
• Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
• Anmeldeschluss: 25.02.2026

Beikost verstehen und gestalten

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Wenn Milchmahlzeiten schrittweise durch Beikost ersetzt werden, tauchen viele Fragen auf. In diesem Online-Vortrag geht es um den Übergang von der Milch zur Beikost – sowohl um klassische Breimahlzeiten als auch um das sogenannte Baby-led Weaning .

• Dienstag, 03.03.2026
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Hand in Hand
• Anmeldeschluss: 02.03.2026

Nachhaltig ernährt von Anfang an

Nachhaltigkeit spielt auch im Familienalltag eine Rolle. Der Vortrag greift die Frage auf, was nachhaltige Ernährung konkret bedeutet und wie sie praktisch umgesetzt werden kann. Alltagstaugliche Tipps sollen dazu anregen, die eigene Ernährung zu reflektieren und schrittweise anzupassen .

• Mittwoch, 11.03.2026
• 09:30 – 11:00 Uhr
• Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 10.03.2026

Aktiv durch die Schwangerschaft

Vortrag | Gesund bewegt in der Schwangerschaft

Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf ist Bewegung sinnvoll und unterstützend. In diesem Online-Vortrag werden geeignete Bewegungsarten vorgestellt und praktische Übungen gezeigt .

• Mittwoch, 11.03.2026
• 19:00 – 20:30 Uhr
• Referentin: Marion Summerer, Sportwissenschaftlerin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Anmeldeschluss: 08.03.2026

Noch einmal: Kinder an die Töpfe

Der Kochkurs wird ein weiteres Mal angeboten – diesmal in Obergünzburg. Auch hier stehen Grundlagen der Kinderernährung und das gemeinsame Zubereiten einfacher Gerichte im Mittelpunkt .

• Donnerstag, 12.03.2026
• 15:00 – 18:00 Uhr
• Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
• Veranstaltungsort: FSP Obergünzburg, Gutbrodstr. 39, 87634 Obergünzburg
• Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
• Anmeldeschluss: 09.03.2026

Süßigkeiten und Kinderlebensmittel bewusst einordnen

Vortrag | Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem

Süßes und bunt gestaltete Produkte sprechen Kinder besonders an. Der Vortrag beleuchtet, wie Kinderlebensmittel beworben werden und was hinter entsprechenden Versprechen steckt. Zudem wird die Ernährungspyramide als Orientierung für eine ausgewogene Kinderernährung vorgestellt .

• Mittwoch, 18.03.2026
• 19:00 – 20:30 Uhr
• Referentin: Christine Krebs, Dipl. oec. troph.
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Anmeldeschluss: 15.03.2026

Gemeinsam essen lernen

Vortrag | Entspannt am Familientisch

Gesunde Ernährung und ein positives Essverhalten werden früh geprägt. Der Vortrag informiert über das natürliche Essverhalten von Kindern und gibt Hinweise zum Umgang mit herausfordernden Situationen am Familientisch .

• Freitag, 20.03.2026
• 09:30 – 11:00 Uhr
• Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 19.03.2026

Vom Brei zum Familientisch

Mit dem Ende der Breizeit wächst das Interesse der Kinder am gemeinsamen Essen. In diesem Online-Vortrag erfahren Eltern, welche Mahlzeiten Breie ersetzen können, welche Lebensmittel sich eignen und worauf anfangs verzichtet werden sollte .

• Dienstag, 24.03.2026
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 23.03.2026

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie .

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Fasching Gesundheit

AOK-Tipps für die Fastenzeit

Essgewohnheiten auf dem Prüfstand

Während der Fastenzeit üben viele Menschen hierzulande bewussten Verzicht, oft aus religiösen Motiven. Andere nutzen die Fastenzeit fürs Abnehmen, sofern sie nicht schon zum Jahreswechsel begonnen haben, ihre guten Ernährungsvorsätze in die Tat umzusetzen. Für diejenigen, die sich in den Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern von überflüssigen Pfunden trennen wollen, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: „Wer während der Fastenzeit auf schnelle Diäten setzt, hat meist nach kurzer Zeit das verlorene Gewicht wieder drauf“, so Susanne Hasel, Ernährungsexpertin der AOK in Kaufbeuren. Denn auf Abspeck-Kuren reagiert der Körper meist mit dem Jojo-Effekt. 

Pfunde langsam, aber sicher verlieren
Und die gute Nachricht? „Abnehmwillige brauchen sich nicht zu kasteien, weil das ohnehin nichts bringt“, so Susanne Hasel. Das unterstreichen auch die Erfahrungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Laut DGE-Empfehlung ist es völlig ausreichend und gesund, innerhalb eines Jahres höchstens fünf bis zehn Prozent des individuellen Körpergewichts abzunehmen. Das sind bei einem Ausgangsgewicht von 80 kg dann etwa 4 bis 8 kg. Wer schrittweise neue Gewohnheiten schafft und so die Ernährung dauerhaft umstellt, hat zudem die besten Aussichten, das erreichte Gewicht zu halten. Im Schnitt liegt die Erfolgschance dann bei 70 Prozent. „Eine große Hilfe zum Einstieg ins Abnehmen kann ein Ernährungstagebuch sein. Das ist nicht bei allen gleichermaßen beliebt, hilft aber in der Regel sehr gut dabei, den Überblick über das Essen und Trinken zu behalten“, empfiehlt Susanne Hasel. 

Auf das Was, das Wann und das Wie achten

Gemüse, zubereitet mit hochwertigen Ölen, und zuckerarme Obstsorten wie Beeren oder Äpfel bilden – auch und gerade beim Abnehmen – die Basis einer gesunden Ernährung. „Am besten mindestens doppelt so viel Gemüse wie Obst essen“, rät Susanne Hasel. Denn der meist hohe Fruchtzuckergehalt im Obst liefert reichlich Kalorien und kann die Leber belasten. Ballaststoffreiche Lebensmittel – vor allem Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte – fördern dagegen die Verdauung und tragen zur Sättigung bei. Neuere Studien belegen, dass insbesondere ein ausreichender Eiweißanteil in der Kost für die Sättigung wichtig ist. So helfen zum Beispiel Hülsenfrüchte und Pilze, Eier, Fisch oder mageres Geflügelfleisch sowie Milchprodukte beim Sattwerden. Aus ernährungsmedizinischer Sicht besteht eine Hauptmahlzeit idealerweise aus 50 Prozent Gemüse, 30 Prozent sättigenden eiweißreichen Lebensmitteln und 20 Prozent Beilagen wie Vollkornprodukten oder Kartoffeln. Wichtig sind außerdem Esspausen von drei bis fünf Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten, was bedeutet, Snacks und Zwischenmahlzeiten wegzulassen und zwischendurch auch keine kalorienhaltigen Getränke zu sich zu nehmen – nur Wasser oder ungesüßten Tee. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich gerade beim Abnehmen für die Mahlzeiten Zeit zu nehmen und langsam und bewusst das Richtige in der richtigen Menge zu verspeisen. „Wer Unterstützung sucht, um seine Essgewohnheiten auf Dauer optimaler zu gestalten, kann sich der AOK-66-Tage-Challenge anschließen“, ergänzt  Susanne Hasel.

Im Internet:

DGE zum Thema Diäten: Diäten und Abnehmprogramme versprechen oft eine schnelle Gewichtsabnahme. | DGE

AOK-Tipps zum Thema Abnehmen: Gesundes Abnehmen / 66-Tage-Challenge | AOK

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Gesundheit

Erneut akkreditiert: Herzinfarktnetzwerke sichern Versorgung auf höchstem Niveau

Wichtige Bestätigung für die Versorgung von Herzinfarkt-Patienten: beide Ostallgäuer Herzinfarktnetzwerke wurden von der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke abermals erfolgreich beglaubigt.

„Wir freuen uns über dieses Zeichen für dauerhaft hohe Qualität in der regionalen Herzinfarktversorgung“, betonen die beiden leitenden Oberärzte der jeweiligen Herzzentren in Kaufbeuren und Füssen, Dr. Markus Riedl und Dr. Simon Delladio. „Die erneute Akkreditierung würdigt die enge und verlässliche Zusammenarbeit zahlreicher Partner entlang der gesamten Rettungs- und Behandlungskette.“

Dazu zählen laut den beiden Kardiologen der Rettungsdienst, die Notaufnahmen, die kardiologischen Fachabteilungen mit Herzkatheterlaboren sowie weiterbehandelnde stationäre und ambulante Strukturen. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten mit akutem Herzinfarkt möglichst schnell, koordiniert und leitliniengerecht zu versorgen.

Pionierarbeit in Bayern und Europa

Das Herzinfarktnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu gehört bayernweit zu den ersten akkreditierten Netzwerken. Bereits seit 2011 steht es für klar definierte Abläufe und kurze Entscheidungswege. „Dass unser Netzwerk erneut akkreditiert wurde, zeigt, wie tragfähig die gewachsenen Strukturen sind“, hebt Riedl hervor. „Vor allem die enge Abstimmung zwischen Rettungsdienst, Notaufnahme und Herzkatheterlabor ist entscheidend dafür, dass wir wertvolle Zeit gewinnen – und damit Leben retten können.“

Eine besondere Stellung nimmt auch das Herzinfarktnetzwerk Königswinkel-Außerfern ein. Als grenzüberschreitendes Netzwerk zwischen Deutschland und Österreich gilt es europaweit als Pionierprojekt. „Die erfolgreiche Reakkreditierung bestätigt, dass eine strukturierte Herzinfarktversorgung auch über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktioniert“, stellt Delladio heraus. „Gerade in einer ländlich geprägten Region ist diese enge Vernetzung entscheidend, um Patientinnen und Patienten schnell in ein spezialisiertes Zentrum zu bringen.“

Hohe Anforderungen an Qualität und Zusammenarbeit

Die Akkreditierung durch die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke ist an klare Qualitätskriterien geknüpft. Dazu zählen unter anderem verbindliche Versorgungspfade, definierte Zeitziele für Diagnostik und Therapie, eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie regelmäßige Fortbildungen und Netzwerktreffen aller beteiligten Berufsgruppen.

„Herzinfarktversorgung ist Teamarbeit“, so Riedl. „Nur wenn alle Beteiligten – vom ersten Notruf bis zur spezialisierten Therapie – ineinandergreifen, können wir eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen.“

Auch Delladio unterstreicht die Bedeutung der Netzwerkarbeit: „Die Akkreditierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um Abläufe regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln – immer mit Blick auf die Sicherheit der Patientinnen und Patienten.“

Service: So erkennen Sie einen Herzinfarkt und reagieren richtig

Warnzeichen für einen Herzinfarkt sind:

  • Plötzliche Brustschmerzen,
  • Atemnot
  • starkes Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb oder
  • Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm, Rücken oder Kiefer sind Warnzeichen eines Herzinfarkts.

In diesen Fällen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Mehr Informationen zu den Herzzentren der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

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Gesundheit Senioren Soziales

Igelbesuch in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren

Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.

Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.

Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.

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Gesundheit

Fermentieren statt nur Konservendosen – lebendige Notfallvorsorge neu gedacht

Warum Sauerkraut, Kimchi & Co. eine unterschätzte Rolle in der Krisenvorsorge spielen

Kaufbeuren, 27.01.2026 – Wenn von Notfallvorsorge die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an Konservendosen, Tütensuppen und haltbare Fertiggerichte. Doch haltbar bedeutet nicht automatisch gesund, nachhaltig oder alltagstauglich. In Zeiten wachsender Unsicherheiten – von Lieferengpässen über Stromausfälle bis hin zu steigenden Lebensmittelpreisen – rückt eine jahrtausendealte Methode wieder in den Fokus: das Fermentieren.

Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder eingelegtes Gemüse sind nicht nur lange haltbar, sondern auch nährstoffreich, platzsparend und unabhängig von Strom oder Tiefkühlketten lagerfähig. Damit sind sie ein wertvoller, oft übersehener Baustein moderner Notfallvorsorge.

Notfallvorsorge neu denken: mehr als nur haltbar

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel für mehrere Tage bis Wochen im Haushalt vorrätig zu halten. In der Praxis landen dabei meist industriell verarbeitete Produkte im Einkaufswagen. Diese sind zwar lange haltbar, enthalten jedoch häufig viel Salz, Zucker oder Zusatzstoffe – und bieten im Ernstfall wenig Abwechslung.

Fermentation bietet hier eine Alternative:
Sie macht frisches Gemüse über Monate haltbar, mit natürlichen Konservierungsstoffen, Einkochen oder Tiefkühlen. Gleichzeitig bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten oder werden sogar besser verfügbar.

Ein weiterer Vorteil: Fermentierte Lebensmittel lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Wer regelmäßig fermentiert, baut ganz nebenbei einen Vorrat auf – ohne extra „Krisenlager“, das verstaubt oder abläuft.

Unabhängig von Strom, Technik und Lieferketten

Ein entscheidender Aspekt der Notfallvorsorge ist die Unabhängigkeit von Infrastruktur. Tiefkühltruhen, Einkochautomaten oder industrielle Produktion setzen Strom und funktionierende Lieferketten voraus. Fermentation hingegen benötigt lediglich:

  • frisches Gemüse
  • Salz
  • ein sauberes Gefäß
  • ZeitEinmal angesetzt, läuft der Prozess selbstständig ab. Die entstehenden Milchsäurebakterien sorgen für Haltbarkeit und schützen das Lebensmittel auf natürliche Weise vor Verderb. Richtig gelagert (kühl, dunkel), sind fermentierte Produkte mehrere Monate haltbar – auch ohne Strom.Gesund durch die Krise: Darmgesundheit als unterschätzter FaktorIn Stress- und Krisensituationen spielt die Gesundheit eine zentrale Rolle. Fermentierte Lebensmittel enthalten lebende Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen. Ein gesunder Darm trägt nachweislich zu einem stabilen Immunsystem bei – ein Vorteil, der in Ausnahmesituationen besonders wertvoll ist. Während viele Notfallnahrungsmittel stark verarbeitet und nährstoffarm sind, liefern Fermente:
  • natürliche Probiotika
  • Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine)
  • Ballaststoffe
  • Geschmack und Abwechslung

Damit sind sie nicht nur „Notnahrung“, sondern echte Lebensmittel.

Rezept 1: Klassisches Sauerkraut – die Basis der Vorratshaltung Zutaten:

  • 1 kg Weißkohl
  • 20 g Salz (2 % des Kohlgewichts)
  • optional: Kümmel oder Wacholder

    Zubereitung: Den Weißkohl fein hobeln, mit dem Salz vermengen und kräftig kneten, bis Saft austritt. Den Kohl fest in ein sauberes Glas oder einen Gärtopf drücken, sodass er vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. Optional Gewürze hinzufügen.
    Das Gefäß locker verschließen und bei Zimmertemperatur 5–7 Tage fermentieren lassen, anschließend kühl lagern. Nach 2–3 Wochen ist das Sauerkraut verzehrfertig, hält sich jedoch mehrere Monate.Warum ideal für die Notfallvorsorge: Sauerkraut ist extrem vitaminreich, vielseitig einsetzbar und benötigt nur zwei Zutaten. Es lässt sich roh, gekocht oder als Beilage essen und ist auch für Anfänger leicht herzustellen.

Rezept 2: Fermentiertes Wurzelgemüse – robust und vielseitig

  • Karotten, Rote Bete, Pastinaken oder Rettich
  • 2 % Salzlake (20 g Salz auf 1 Liter Wasser)
  • Gewürze nach Geschmack (Knoblauch, Pfeffer, Lorbeer)

    Zubereitung: Gemüse in Stifte oder Scheiben schneiden und dicht in ein Glas schichten. Mit der Salzlake vollständig bedecken. Das Glas verschließen und 7–10 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, danach kühl lagern.
    Vorteil: Wurzelgemüse ist ganzjährig verfügbar, lange lagerfähig und besonders robust. Fermentiert bleibt es knackig und nährstoffreich – ideal als Beilage oder schnelle Mahlzeit im Krisenfall.

Fermentieren als Teil einer resilienten Alltagskultur

Fermentation ist keine Notlösung, sondern eine nachhaltige Strategie. Sie verbindet Vorratshaltung, Gesundheit und Selbstwirksamkeit. Wer fermentiert, verlässt sich weniger auf industrielle Strukturen und gewinnt Wissen zurück, das Generationen vor uns selbstverständlich war.

Notfallvorsorge muss nicht ausschließlich aus Konserven bestehen. Sie kann lebendig, vielfältig und genussvoll sein – und genau darin liegt ihre Stärke.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Parkinson verstehen – Austausch am 3. Februar im Generationenhaus

Selbsthilfegruppe lädt zur Informationsveranstaltung in Kaufbeuren ein

Die Parkinsonselbsthilfegruppe Kaufbeuren lädt im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Interessierte sind herzlich willkommen am Dienstag, den 3. Februar, um 14:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafermarkt). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die sich über das Leben mit Parkinson informieren möchten. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag mit der Krankheit zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern.

Persönliches Gespräch mit der Gruppenleiterin möglich

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Gruppenleiterin Gertrud Böck. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr können nach vorheriger Anmeldung individuelle Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden.

Eine Anmeldung ist über das Generationenhaus möglich:
Telefonisch unter 08341–9080898 oder per E-Mail an info@generationenhaus-kf.de.

Keine medizinische Beratung

Wichtig zu beachten: Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Information. Eine medizinische Beratung oder Diagnose wird nicht angeboten.

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Gesundheit Sport

Gut vorbereitet in einen neuen Lebensabschnitt

Aktiv und gesund im Ruhestand

Mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Wichtig ist jetzt, körperlich aktiv, sozial eingebunden und geistig rege zu bleiben, denn: Aktive Menschen sind zufriedener und im Durchschnitt gesünder als inaktive Menschen. Fachleute raten dazu, frühzeitig zu planen, wie der Ruhestand aussehen soll. Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu empfiehlt, sich rechtzeitig einige Fragen zu stellen, wie etwa: Will ich erst einmal ausspannen und ganz ohne Verpflichtungen sein? Oder habe ich Stärken, die ich am liebsten weiter einsetzen möchte? Gibt es Dinge, die ich schon immer einmal tun oder lernen wollte? Wie viel Zeit nehme ich mir für andere, zum Beispiel die Familie? Und wie viel Zeit brauche ich für mich?

Viele neue Möglichkeiten tun sich auf

Sind die Ziele klar, geht es in die Feinplanung: So können sich künftige Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich – im Sport, bei sozialen Einrichtungen, in Kultur und Bildung oder im Umweltschutz. „Ehrenamtliche Arbeit erweitert den eigenen Horizont, man lernt neue Menschen kennen, erlebt Gemeinschaft und tut etwas für das gesellschaftliche Miteinander – das kann sehr befriedigend sein“, so Bernd Ruppert. Viele nutzen auch die Angebote von Bildungseinrichtungen in ihrer Umgebung. Das kann die Volkshochschule vor Ort sein oder die nahe gelegene Uni, die ein Seniorenstudium anbietet. 

Gesundheit und Partnerschaft pflegen

Die eigene Gesundheit ist Voraussetzung dafür, den neuen Lebensabschnitt genießen zu können. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dadurch reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch für Diabetes, Krebs, Osteoporose und Demenz. Wer aktiv und mobil ist, bleibt außerdem länger selbstständig. Doch trotz aller Vorbereitung und Planung: Der Ruhestand kann auch die Partnerschaft beeinflussen, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist. „Es ist hilfreich, rechtzeitig mit Partnerin oder Partner zu beratschlagen, wie Sie das gemeinsame Leben im Ruhestand gestalten wollen“, rät Bernd Ruppert. Es hat sich bewährt, einerseits gemeinsam Pläne zu schmieden und sich andererseits gegenseitige Freiräume zu lassen, Freundschaften und das soziale Netzwerk zu pflegen. Dann kann der neue Lebensabschnitt mit seinen vielen Freiheiten und Möglichkeiten gut gelingen.

Weitere Informationen:

AOK-Gesundheitsmagazin – Endlich Rentner: So lässt sich der Ruhestand aktiv gestalten: 
https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/motivation/endlich-rentner-so-koennen-rentner-neue-hobbys-finden/

AOK-Gesundheitsmagazin – Fit im Alter: Gesunde Ernährung für Senioren:
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/vitamine/gesunde-ernaehrung-fuer-senioren-so-gehts/

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesund ernähren, spielerisch bewegen: Angebote des AELF für junge Familien im Februar

Praktische Online-Vorträge und Kurse rund um Ernährung und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern

Im Februar lädt das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren zu verschiedenen kostenfreien Kursangeboten ein. Im Fokus stehen Ernährung und Bewegung in den ersten Lebensjahren. Angesprochen sind Mütter, Väter und Betreuungspersonen von Kindern bis zu drei Jahren.


Stillen, Säuglingsmilch & Co: Sicher durch die erste Zeit

Online-Vortrag am 5. Februar 2026

Stillen ist eine natürliche und gesunde Form der Säuglingsernährung – doch auch mit industriell hergestellter Milchnahrung lassen sich Babys gut versorgen. In diesem Vortrag erhalten Eltern fundiertes Wissen rund ums Stillen und erfahren, worauf bei der Auswahl von Säuglingsmilchnahrung zu achten ist. Der Kurs richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern, die sich zu diesem Thema informieren möchten.

Details:

  • Datum: Donnerstag, 05.02.2026
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Ort: Online
  • Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
  • Kosten: Teilnahme kostenfrei
  • Kooperation: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 05.02.2026

Gesunde Snacks für kleine Entdecker

Kochkurs am 7. Februar 2026 in Buchloe

Ob zu Hause oder unterwegs: Zwischenmahlzeiten sind wichtig für die Entwicklung kleiner Kinder. Der Kurs vermittelt Wissen über kindgerechte Snacks, vergleicht Fertigprodukte und gibt Anregungen für einfache, gesunde Alternativen. Im praktischen Teil bereiten die Teilnehmenden gemeinsam verschiedene Snacks zu – ideal für den Alltag.

Details:

  • Datum: Samstag, 07.02.2026
  • Zeit: 14:30 – 17:30 Uhr
  • Ort: Familienstützpunkt Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Referentin: Amelie Seelos, Diätassistentin
  • Kosten: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperation: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 02.02.2026

Bewegung von Anfang an: Warum sie für Babys so wichtig ist

Online-Vortrag mit praktischen Tipps am 10. Februar 2026

Bewegung ist der Schlüssel zur gesunden Entwicklung in den ersten Lebensjahren. In diesem Kurs erfahren Eltern, wie eng Bewegung, Spiel und Sinneswahrnehmung verknüpft sind – und wie sie ihr Kind gezielt dabei unterstützen können. Neben theoretischem Input gibt es zahlreiche praktische Beispiele für den Familienalltag.

Details:

  • Datum: Dienstag, 10.02.2026
  • Zeit: 09:00 – 10:30 Uhr
  • Ort: Online
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • Kosten: Teilnahme kostenfrei
  • Kooperation: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 09.02.2026

Anmeldung und weitere Informationen

Die Teilnahme an den Kursen ist – bis auf den Kochkurs – kostenfrei. Die Angebote werden durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Das vollständige Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Kontakt:
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Kinder Werbung

„Der richtige Schulranzen für die Einschulung“

Schulranzen-Starter-Wochen bei Lederwaren Geyrhalter in der Fußgängerzone Kaufbeuren vom 17.01.2025 bis 27.03.2026

Die Einschulung rückt immer näher? Die Kindergartentasche wird vom Schulranzen abgelöst. Ein ergonomischer Schulranzen ist jetzt wichtig und entlastet den Rücken Ihres Kindes. Ein rückengerechtes Tragen ist jetzt wichtig, denn Ihre Kleinen müssen ein enormes Gewicht schultern. Nutzen Sie das kostenfreie Beratungsangebot: Kommen Sie im Aktionszeitraum mit Ihrem Vorschulkind zu Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren. Finden Sie den perfekten Schulranzen für Ihr Kind und lassen diesen vor Ort ergonomisch anpassen, denn die Rückengesundheit Ihres Kindes liegt uns am Herzen.

„Schulranzenberatung hoch2“ mit AOK-Ergonomieexpertin Tanja Fröhlich-Schlaak

An den beiden Samstagen, 17. Januar und 24. Januar, von 10:00 bis 15:00 Uhr ist AOK-Ergomieexpertin Tanja Fröhlich-Schlaak bei Lederwaren Geyrhalter vor Ort und berät Sie zum Thema „Gesunder Rücken im Schulalltag“.

Mitmachen und Schulranzensets gewinnen

Nehmen Sie am AOK-Gewinnspiel teil und gewinnen Sie eines von zwei Schulranzensets im Wert von ca. 300 Euro für Ihre Kleinen. Zum Gewinnspiel gelangen Sie direkt über folgenden link . Die Teilnahme erfolgt unabhängig von Beratung oder Einkauf.

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Gesundheit Wirtschaft

Wechsel im Vorsitz des AOK-Beirats

Versichertenvertreter Wolfgang Seidler übernimmt Leitung des ehrenamtlichen Gremiums

Zu Jahresbeginn wechselt turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK Direktion Kaufbeuren-OstallgäuWolfgang Seidler, Versichertenvertreter übernimmt vom Vertreter der Arbeitgeber, Robert Klauer für kommendes Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums. „Die Beiräte bringen die Interessen der Beitragszahlenden, der Versicherten und Arbeitgeber ein“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Davon profitieren mehr als 80.000 AOK-Versicherte und weit über 8.000 Arbeitgeber aus der Region.

Die Beiräte sorgen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unter anderem für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des kundenorientierten, modernen Dienstleistungsunternehmens AOK. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Gesundheitspolitik und deren Bewertung durch die Beiratsmitglieder ein. Dabei fließen deren regionale Erfahrungen und Erwartungen aus dem gesellschaftlichen Leben sowie der örtlichen Arbeits- und Wirtschaftswelt ein. Zudem berät und unterstützt der Beirat die AOK Direktion bei Projekten und Maßnahmen der Prävention und betrieblichen Gesundheitsförderung in der Region.

Zusammen mit ihren Stellvertretenden engagieren sich bayernweit derzeit über 1.100 Persönlichkeiten mit ihren Erfahrungen und ihrer Sachkenntnis ehrenamtlich zum Nutzen der von der AOK betreuten Versicherten und Arbeitgeber.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

BRK-Vortrag im Januar 26 im Gablonzer Siedlungswerk: „Gutes Sehen im Alter“

Warum gutes Sehen keine Frage des Alters sein muss

Am Dienstag, den 13. Januar 2026, lädt die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu um 17:00 Uhr zu einem informativen Vortrag in das Gablonzer Siedlungswerk (Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz) ein. Thema des Abends: „Gutes Sehen im Alter“.

Referent André Durow vom Brillenstudio-N in Neugablonz informiert über die Entwicklung des Sehens – von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. Dabei geht es nicht nur um altersbedingte Veränderungen der Augen und mögliche Erkrankungen, sondern auch um vorbeugende Maßnahmen, die bereits im jungen Alter sinnvoll sind.

Für wen ist der Vortrag gedacht?

Eingeladen sind nicht nur pflegende Angehörige, sondern auch ehrenamtlich Helfende und alle Interessierten. Der Vortrag richtet sich an Menschen, die mehr über den Erhalt der Sehkraft im Alter erfahren möchten – für sich selbst oder für Nahestehende.

Austausch und Unterstützung vor Ort

Im Rahmen des „Angehörigentreffs Kaufbeuren“ bietet die Veranstaltung zudem die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Informationen zur häuslichen Versorgung sowie zum Alltag pflegender Angehöriger runden das Treffen ab. Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für eine pflegebedürftige Person benötigt, kann sich im Vorfeld an die Fachstelle wenden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Zur besseren Planung bittet die Fachstelle um vorherige Anmeldung – per E-Mail unter fachstelle@kvostallgaeu.brk.de oder telefonisch unter 08342 9669 43.

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Bildung Gesundheit

Neues Programm für Junge Eltern und Familie im Januar 2026

Das Netzwerk Junge Eltern/Familie startet ab Januar 2026 wieder mit einem vielfältigen Angebot an Ernährungs- und Bewegungskursen

Interessierte können sich ab sofort anmelden. Neu im Programm ist der Vortrag „Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung“.

Neues Programm 2026

Im Jahr 2026 sind insgesamt 53 Veranstaltungen geplant. Das abwechslungsreiche Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit den Familienstützpunkten Hand in Hand und Apfelkern aus Kaufbeuren sowie den Familienstützpunkten in Obergünzburg, Marktoberdorf, Füssen und Buchloe entwickelt.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren bietet damit Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren eine umfassende Möglichkeit, sich fundiert über Ernährung und Bewegung zu informieren.

Neue Impulse für den Familienalltag liefern Kochkurse wie „Gesunde Snacks selbst gemacht“ oder „Kinder an die Töpfe“. Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren sind gemeinsam mit einem Elternteil herzlich eingeladen, aktiv mitzumachen. Denn wer selbst mitkocht, entwickelt Freude und Mut, Neues auszuprobieren.

In Online-Vorträgen erhalten Eltern wertvolle Informationen zur Einführung von Brei bei Säuglingen, zum Übergang zum Essen am Familientisch sowie zum Essverhalten von Kindern. Die Frage, ob eine vegetarische oder vegane Ernährung für Kinder geeignet ist, beantwortet Diplom-Ökotrophologin Anja Müller in den Veranstaltungen im Januar und November.

Der Bereich Bewegung umfasst Veranstaltungen unter dem Motto „Spiel und Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“. Ergotherapeutin Susanne Trillof, Übungsleiterin Tanja Mayer und Sportwissenschaftlerin Lina Meese zeigen Eltern mit Kindern ab zwei Jahren einfache und kreative Bewegungsideen mit Alltags- und Naturmaterialien. Denn Mut zum Ausprobieren fördert die Entwicklung der Kinder nachhaltig.

Ergänzt wird das Bewegungsangebot durch einen Online-Vortrag von PEKiP-Gruppenleiterin Martina Fischer zum Thema „Bewegung bewegt alles“. Sie gibt wertvolle Tipps, wie Eltern die körperliche und geistige Entwicklung ihrer Kinder gezielt durch Bewegung unterstützen können.

Sabine Schäfer, Koordinatorin des Netzwerks Junge Eltern/Familie am AELF Kaufbeuren, erklärt:

„Unser Ziel ist es, junge Familien von Anfang an zu stärken – mit praxisnahen Kursen, die Ernährung und Bewegung in den Alltag integrieren. So legen wir gemeinsam den Grundstein für eine gesunde Entwicklung der Kinder.“

Los geht’s mit den Kursen

Vortrag | Kinderernährung – geht das auch vegetarisch oder vegan?

Die Themen vegetarisch und vegan durchziehen immer mehr Lebensbereiche und sind längst auch bei den jungen Familien angekommen. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Kann eine rein auf Pflanzen basierte Ernährung eine ausreichende Nährstoffversorgung im Kleinkindalter sicherstellen? Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus und wie kann der pflanzliche Anteil erhöht werden? Dazu lernen Sie das Modell der Ernährungspyramide für eine bedarfsgerechte Kinderernährung kennen. Die Veranstaltung gibt aktuelle Informationen und zeigt Umsetzungsmöglichkeiten in den Alltag auf.

  • Dienstag, 20.01.2026
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 19.01.2026

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led Weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Mittwoch, 21.01.2026
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 20.01.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen? Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Mittwoch, 21.01.2026
  • 09:00 – 12:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Hand in Hand
  • Anmeldeschluss: 19.01.2026

Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren. Dort können Sie sich online anmelden.

Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Allgemein Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Januar und Februar in Kaufbeuren und Umgebung

Wie Wintergemüse, Bewegung und Ernährung den Alltag bereichern können

Mit Beginn des neuen Jahres lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren gemeinsam mit seinen Partnern alle Interessierten ab 55 Jahren zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen ein. Ziel ist es, mit Genuss, Bewegung und Information den Alltag bewusster und gesünder zu gestalten.

Das Programm reicht von Kochpraxis über Bewegung bis hin zu Vorträgen zur Knochengesundheit und Herzernährung – praxisnah und alltagsorientiert.

Kochen für den kleinen Haushalt: Wintergemüse kreativ nutzen

Wenn sich der Alltag verändert – etwa, weil die Kinder aus dem Haus sind – stellt sich oft auch die Frage nach neuen Kochgewohnheiten.
Die Kochpraxis „Wintergemüse mal anders!“ zeigt, wie sich mit etwas Planung und Kreativität im kleinen Haushalt gesunde und abwechslungsreiche Gerichte zubereiten lassen.

Termine und Orte:

  • Freitag, 23. Januar 2026 | 16:30–19:30 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
  • Donnerstag, 29. Januar 2026 | 17:30–20:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe)

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos, ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für Lebensmittel wird vor Ort erhoben.
Bitte bringen Sie Schürze, Geschirrtuch und Behälter für Reste mit.

Anmeldung bis spätestens:

  • 19.01.2026 (für Kaufbeuren)
  • 26.01.2026 (für Buchloe)

Bewegung im Alltag: Kleine Schritte mit großer Wirkung

Bewegung ist keine Frage des Alters. In der Veranstaltung „Im Alltag mehr bewegen“ zeigt Jana Wintergerst, wie mit einfachen Mitteln körperliche Fitness und geistige Frische erhalten bleiben können – ganz ohne sportliche Höchstleistungen.

Termin:

  • Donnerstag, 05. Februar 2026 | 17:30–19:00 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1

Hinweis:
Bitte bequeme Kleidung, Sportschuhe, Handtuch und Getränk mitbringen.
Anmeldung bis: 02.02.2026

„Knochenstark essen – mitten im Leben“

Mit dem Älterwerden verändert sich auch die Knochengesundheit. Der Vortrag von Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg gibt Einblicke, wie Ernährung mit Calcium und Bewegung präventiv wirken können.

Termin:

  • Dienstag, 10. Februar 2026 | 17:00–18:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe)

Anmeldung bis: 05.02.2026

„Herzgesund leben, bewusst genießen“

Eine herzfreundliche Ernährung ist kein Verzicht, sondern bewusster Genuss. Anja Müller vermittelt alltagstaugliche Empfehlungen, um das Herz zu stärken und gleichzeitig genussvoll zu essen.

Termin:

  • Donnerstag, 26. Februar 2026 | 16:30–18:00 Uhr
    – Mehrgenerationenhaus „Mitanand“, Roßhaupten, Hauptstraße 10
    (Kooperationspartner: Mehrgenerationenhaus Roßhaupten)

Anmeldung bis: 23.02.2026


ℹ️ Weitere Infos & Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind Teil des Netzwerks „Generation 55plus“.
Das komplette Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website:
🔗 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung

Für telefonische Auskünfte: 📞 08341 9002-0
Oder per E-Mail an: 📧 poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Werbung

AOK-Gesundheitstipp: zuckerarm backen

Mitmachen und einen Mini-Teigschaber sowie Rezeptideen für Weihnachtskekse gratis erhalten

Die Vorliebe für Süßes ist den Menschen in die Wiege gelegt. In Urzeiten war dies oft lebensrettend, signalisierte Zucker doch: Die Frucht ist genießbar und energiereich. Heute bereitet die Lust auf Süßes Medizinern jedoch zunehmend Sorge.

Was Zucker problematisch macht

Ein zu hoher Zuckerkonsum kann durch einen Kalorienüberschuss zu einer Gewichtszunahme führen, als Folge davon drohen Übergewicht, Diabetes Typ 2 und Herzkrankheiten. Zuckerreiche Lebensmittel liefern oft viele Kalorien aber kaum wichtige Nährstoffe. Denn diese stecken nur in gesunden Snacks, z. B. einer Handvoll Nüsse oder einem Stück Obst – nicht aber in einer Tafel Schokolade.

Ist Zucker deshalb ganz tabu?

Maßvoll eingesetzt schadet er der Gesundheit nicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Erwachsenen, höchstens 50 Gramm Zucker täglich zu verzehren, Kindern etwa die Hälfte. Tatsächlich nehmen wir aber fast doppelt so viel zu uns, nämlich rund 90 Gramm Zucker pro Tag.

Vorsicht – versteckter Zucker

Diese Menge ist schnell erreicht, zumal sich Zucker gerne dort versteckt, wo man ihn nicht vermutet. Das gilt vor allem für industriell verarbeitete Lebensmittel. Frucht­joghurts sind eine solche Zuckerfalle, aber auch der eher unverdächtige Ketchup. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel bringt oft erstaunliche Erkenntnisse. Dort kann Zucker auch unter anderen Bezeichnungen auftauchen: als Glucose, Saccharose, Maltose, Laktose, Dextrose oder (Malto-)Dextrine.

Alternativen zum Industriezucker 

Einen gesunden Ersatz für Haushaltszucker gibt es bislang nicht. Alternativen wie Dattelmus, Agavendicksaft oder Birkenzucker sind nicht uneingeschränkt zu empfehlen, denn auch sie enthalten Zucker. Am besten verzichtet man so weit wie möglich auf gesüßte Fertig­nahrungsmittel und süßt Selbstgemachtes nur in Maßen. 

Bald steht Weihnachten vor der Tür … 

… und überall lockt leckeres Weihnachtsgebäck. In vielen Familien ist es Tradition, in der Adventszeit gemeinsam zu backen: Spritzgebäck, Vanillekipferl, Zimtsterne und noch so vieles mehr. Weihnachtszeit ist Naschzeit, das wissen wir. Aber wir können auch hier bewusst auf unseren Zuckerkonsum achten. 

Unsere Zuckerspar-Tipps:

  • Natürlichere Süße liefern pürierte Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen) und frische Bananen.
  • 20 bis 25 Prozent weniger Zucker als im Rezept angegeben funktioniert fast immer. Dabei sollte aber beachtet werden, dass sich auch die Konsistenz des Gebäcks mit der Zuckermenge oft etwas verändert.
  • Gewürze wie Vanille, Zimt, Anis, Kardamom oder Nelken tragen mit ihren Aromen dazu bei, den Geschmack auch mit weniger Zucker angenehm zu machen.
  • Einfach kleinere Plätzchen backen – denn meistens möchte man doch jede Sorte zumindest probieren.

Versuchen Sie es mit unseren zuckerarmen Plätzchen-Rezepten 

Mit Bananen gesüßte Kokoskugeln oder Spekulatius­kekse mit Datteln? 

Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen inspirieren! Und für die kleinen Helfer bei der Weihnachtsbäckerei gibt es einen Mini-Teigschaber als Geschenk dazu.

Diese kostenfreie Teilnahme ist auf der Aktionsseite über folgenden Link oder QR-Code möglich.

Foto: AOK
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Gesundheit Veranstaltung

Ernährung und Praxis im Familienalltag: Kursangebote im Januar 2026

Gesund und gut essen von Anfang an:

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren lädt im Januar 2026 wieder zu Kursen des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ ein. Angesprochen sind Mütter, Väter sowie alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen. Die Angebote reichen von theoretischem Wissen rund um Kinderernährung bis hin zu praktischen Kocherlebnissen – sowohl online als auch vor Ort.

Vegetarisch oder vegan – geht das auch bei Kindern?

Immer mehr Familien beschäftigen sich mit pflanzenbasierter Ernährung. Doch wie wirkt sich das auf die Ernährung von Kleinkindern aus? In einem Online-Vortrag erklärt Ökotrophologin Anja Müller, wie eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung für Kinder aussehen kann. Sie zeigt, wie sich vegetarische und vegane Aspekte sinnvoll in den Alltag integrieren lassen. Das Modell der Ernährungspyramide dient dabei als praxisnahes Hilfsmittel.

  • 📅 Dienstag, 20. Januar 2026
  • 🕤 09:30 – 11:00 Uhr
  • 💻 Online
  • 👩‍🏫 Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • 💰 Kostenfrei
  • 🤝 In Kooperation mit den Familienstützpunkten OAL
  • 📌 Anmeldeschluss: 19. Januar 2026

Von Babybrei bis Fingerfood – den Übergang begleiten

Wenn aus Milchmahlzeiten bald Brei wird, stellen sich viele Fragen: Wie gelingt der Umstieg? Was bedeutet eigentlich Baby-led weaning? Ökotrophologin Andrea Passenberg gibt in ihrem Vortrag hilfreiche Impulse für diesen Entwicklungsschritt. Eltern erhalten konkrete Anregungen, um die Beikostphase individuell und entspannt zu gestalten.

  • 📅 Mittwoch, 21. Januar 2026
  • 🕙 10:00 – 11:30 Uhr
  • 💻 Online
  • 👩‍🏫 Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • 💰 Kostenfrei
  • 🤝 In Kooperation mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
  • 📌 Anmeldeschluss: 20. Januar 2026

Kinder an die Töpfe – gemeinsam Kochen lernen

Kochen mit Kleinkindern? Warum nicht! In diesem Mitmachkurs erfahren Eltern, wie Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren spielerisch beim Kochen einbezogen werden können. Diätassistentin Friederike Konrad zeigt, wie einfache Gerichte gemeinsam zubereitet und das Geschmacksspektrum erweitert werden können. Eine praktische Einführung in die Grundlagen der Kinderernährung – direkt in der Lehrküche des AELF Kaufbeuren.

  • 📅 Mittwoch, 21. Januar 2026
  • 🕘 09:00 – 12:00 Uhr
  • 🏠 Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • 👩‍🏫 Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • 💰 Teilnahmegebühr: 3 € für Lebensmittel
  • 🤝 In Kooperation mit den Familienstützpunkten „Hand in Hand“
  • 📌 Anmeldeschluss: 19. Januar 2026

Anmeldung und weitere Informationen

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist größtenteils kostenfrei. Finanziert werden die Angebote durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

📍 Online-Programm & Anmeldung: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie
📞 Kontakt: 08341 9002-0
✉️ E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Panorama

Glückliche Gewinner

Preisübergabe der AOK Wanderzeit 2025

Wandern ist eine wahre Wohltat für Körper und Seele. Je nach gewählter Route wird es zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis, bei dem die Landschaft mit vielen neuen Eindrücken begeistert. Wir sammeln frische Energie und Kraft.

Neben dem persönlichen Nutzen, etwas Gutes für die eigene Gesundheit zu tun, hatten die rund 800 Teilnehmer außerdem die Chance, attraktive Preise der beteiligten Partnerfirmen zu gewinnen.

Unter anderem ist Daniela Jehle eine der glücklichen Gewinner. Sie darf sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 300 Euro von 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren freuen. Ein weiterer Gewinner erhielt zuletzt einen Einkaufsgutschein einer weiteren Partnerfirma (Sport Kolb in Pfronten).

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Weihnachtsurlaub vom 22.12.25 – 06.01.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 07.01.2026 wieder für Sie da

Vom 22.12.25 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Mittwoch, 07.01.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Peter Otte und Team wünscht allen ein friedvolles Weihnachtsfest und das beste für 2026.

Wichtiger Hinweis: Vertretung laut Telefonansage.

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Gesundheit

„Familiencoach Depression“ der AOK: Hilfe bei Depressionen vor und nach der Geburt eines Kindes

Das Online-Angebot richtet sich an Angehörige von Menschen, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes mit sogenannten peripartalen Depressionen zu kämpfen haben

Der „Familiencoach Depression“ der AOK bietet ein weiteres Element zu Depressionen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes. Das Online-Angebot richtet sich an Angehörige von Menschen, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes mit sogenannten peripartalen Depressionen zu kämpfen haben. Das Problem betrifft laut Studien etwa zehn bis 15 Prozent der Mütter, aber auch etwa fünf Prozent der Väter von neugeborenen Kindern. „Das neue Modul informiert über die Anzeichen der Erkrankung. Dies sind neben allgemeinen Depressionssymptomen auch fehlende Mutter- oder Vatergefühle, das Gefühl der Überforderung in der Elternrolle sowie Ängste, dem Kind zu schaden oder seine Bedürfnisse nicht erfüllen zu können“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Online-Coach enthält eine Reihe von Übungen und Anregungen zur Selbstreflexion und zum besseren Umgang der Angehörigen mit der neuen Situation. Zudem umfasst das neue Modul Videos mit Expertentipps und Strategien zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit peripartalen Depressionen.

Videos mit Informationen und Tipps

„Das Programm zeigt, wie Angehörige ihre Besorgnis erkrankten Personen gegenüber ansprechen und die Betroffenen bestärken können, sich ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe zu suchen“, so Bernd Ruppert. Für Erkrankte mit einer Depression vor oder nach der Geburt ihres Kindes sei es oft eine besondere Hürde, über ihre Beschwerden zu sprechen und Hilfe zuzulassen. Das neue Online-Modul umfasst mehrere Expertinnen-Videos mit Prof. Elisabeth Schramm vom Universitätsklinikum Freiburg und mit Anke Rohde vom Universitätsklinikum Bonn. Darin geht es um konkrete Unterstützungsmöglichkeiten durch die Angehörigen, aber auch darum, wie sich etwa Konflikte durch ein „Überengagement“ vermeiden lassen.

Wirksame Online-Unterstützung

Das 2018 gestartet Online-Programm der AOK kann dazu beitragen, die Beziehung zwischen erkrankten Menschen und ihren Angehörigen zu stärken und die Belastung von Angehörigen zu senken. „Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Familiencoach Depression zusammen mit motivierenden E-Mails die psychischen Belastungen von Angehörigen erheblich reduziert“, erläutert Bernd Ruppert. Das interaktive Selbsthilfe-Programm, das 2022 bereits um ein Modul zum Thema „Depressionen im Alter“ ergänzt wurde, ist für Interessierte anonym und kostenfrei nutzbar.

Im Internet:
Familiencoach Depression: www.familiencoach-depression.de

Studie zur Wirksamkeit des Online-Angebots: https://innovationsfonds.g-ba.de/beschluesse/wespa.315

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Gesundheit

Tag der Krebsvorsorge: Fokus auf Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfung und Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten

In Bayern erkranken jährlich rund 700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, etwa 230 versterben daran. Doch es gibt wirksame Möglichkeiten zur Vorbeugung: die HPV-Impfung und regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen. In Kaufbeuren (81,7 %) und im Ostallgäu (83,3 %) nutzen mehr Frauen die Vorsorgeuntersuchungen als im bayerischen Durchschnitt (81,5 %). Das zeigt der aktuelle „Früherkennungsmonitor 2025“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

HPV-Impfung: Kaufbeuren und Ostallgäu liegen über dem Landesdurchschnitt

Auch bei der Impfquote gegen Humane Papillom-Viren (HPV), dem Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs, schneiden Kaufbeuren und das Ostallgäu besser ab als der bayerische Durchschnitt. Während in Bayern 64 Prozent der AOK-versicherten 19-Jährigen mindestens einmal gegen HPV geimpft sind, liegt die Quote in Kaufbeuren bei 69 Prozent (Ostallgäu: 65 Prozent). Die vollständige Immunisierung – also zwei Impfungen – haben in Kaufbeuren 60 Prozent, im Ostallgäu 57 Prozent erhalten.

„Der volle Schutz wird nur durch die zweite Impfung erreicht“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Deshalb unterstützt die AOK Bayern junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren mit einem erweiterten Impfangebot – über die gesetzlich vorgesehene Altersgrenze hinaus.“

AOK informiert am „Tag der Krebsvorsorge“

Seit 2022 macht der „Tag der Krebsvorsorge“, eine gemeinsame Initiative von AOK und Deutscher Krebsgesellschaft (DKG), auf die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam. Ziel ist es, die Teilnahmeraten zu erhöhen und über den Ablauf der Untersuchungen aufzuklären.

Die Bilanz zeigt Fortschritte: So sind laut WIdO die Teilnahmezahlen an Darmkrebsvorsorge (Koloskopien), Prostatakrebs-Früherkennung und Mammographie-Screening in Bayern gestiegen. Einen kleinen Zuwachs (1,6 Prozent) gab es auch bei Hautkrebs-Screenings. Einziger Wermutstropfen: Bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wurde ein Rückgang um ein Prozent festgestellt.

„Gerade deshalb ist es wichtig, weiterhin intensiv über diese Krebsart und ihre Präventionsmöglichkeiten zu informieren“, so Bernd Ruppert.

Digitale Hilfen: Der „Vorsorg-O-Mat“ unterstützt bei der Planung

Für eine bessere Orientierung hat die AOK den „Vorsorg-O-Mat“ entwickelt. Dieses Online-Tool zeigt auf Basis von Alter und Geschlecht, welche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen aktuell empfohlen sind. Auch Informationsvideos zu den einzelnen Untersuchungen stehen online bereit – sowohl auf den Seiten der AOK als auch der Deutschen Krebsgesellschaft.

Weitere Informationen:

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Gesundheit Soziales

Welt-Diabetestag rückt psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus

„Diabetes und Wohlbefinden“ – AOK unterstützt Betroffene mit Programmen und digitalen Angeboten

Der diesjährige Welt-Diabetestag steht unter dem Motto „Diabetes und Wohlbefinden“ und nimmt die psychische Gesundheit sowie die Arbeitssituation von Menschen mit Diabetes in den Blick. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind laut der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) im erwerbsfähigen Alter – viele von ihnen erleben Diskriminierung oder Vorurteile am Arbeitsplatz.

„Dank moderner Behandlungsmethoden sind an Diabetes erkrankte Menschen heute grundsätzlich genauso belastbar und leistungsfähig wie andere Beschäftigte“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Strukturierte Hilfe im Alltag: DMP „Curaplan“

Ein wichtiger Baustein der Versorgung sind sogenannte Disease-Management-Programme (DMP). Die AOK bietet mit „Curaplan“ ein strukturiertes Behandlungsprogramm sowohl für Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes an.

Die Teilnahme erfolgt über die hausärztliche oder diabetologische Praxis und ermöglicht:

  • Regelmäßige medizinische Betreuung
  • Schulungen zur Krankheitsbewältigung
  • Unterstützung im beruflichen Alltag

„Gerade bei Typ-2-Diabetes kann ein gesunder Lebensstil viel bewirken“, erklärt Hasel. Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein stabiles Körpergewicht helfen, den Blutzuckerspiegel im empfohlenen Bereich zu halten – und senken so das Risiko für Folgeerkrankungen.

Digitales Angebot: Der AOK-Online-Coach

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes stellt die AOK zusätzlich einen kostenlosen Online-Coach bereit. Das interaktive Programm bietet:

  • Hintergrundwissen zur Erkrankung
  • Praktische Alltagstipps
  • Videos, Animationen und Übungen
  • Wissenstests zur Selbstkontrolle

Nutzerinnen und Nutzer können das Angebot allein oder gemeinsam mit Angehörigen nutzen. „Oft hilft es Betroffenen sehr, wenn auch das Umfeld gut informiert ist“, so Hasel.

Weitere Informationen online:

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Gesundheit Werbung

Winterzeit ist Thermenzeit

AOK verlost beim Gewinnspiel „Südsee-Paradies Dahoim“ fünf Tageskarten für die Therme in Bad Wörishofen

Die AOK Bayern ist offizieller Gesundheitspartner der Therme Bad Wörishofen. 

Das Thermalwasser wirkt sich äußerst gesundheitsfördernd aus. Ein Wellnessaufenthalt in der Therme im Herbst oder Winter ist besonders entspannend und stärkt zugleich die körpereigene Widerstandskraft.

Beim aktuellen AOK-Gewinnspiel werden fünf Tageskarten für die Therme in Bad Wörishofen verlost. Die kostenfreie Teilnahme am Gewinnspiel ist auf der AOK-Aktionsseite fcld.ly/gewinnspiel-therme bis 31.12.2025 möglich.

Schnell sein lohnt sich – die ersten 100 Teilnehmenden erhalten als Sofortgeschenk zwei Bonuskarten für eine kostenfreie AOK-Bonusstunde per Post zugeschickt!

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht viel Glück beim Gewinnspiel und erholsame Stunden in der Therme Bad Wörishofen.

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Gesundheit Veranstaltung

Weltreise der Sinne: Gewürzworkshop im Weltladen Kaufbeuren am

Wie Gewürze unsere Geschichte, Gesundheit und Küche verbinden

Am Dienstag, den 11. November 2025, lädt der Weltladen Kaufbeuren um 18:00 Uhr zu einem besonderen Gewürzworkshop ein. Veranstaltungsort ist der Seminarraum des Ladens in der Innenstadt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Über eine Spende freut sich das Team des Weltladens. Eine Anmeldung ist direkt im Laden, telefonisch unter 08341 / 41915 oder per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de möglich.

Theorie trifft Praxis

Der Workshop besteht aus zwei Teilen und bietet sowohl fundiertes Wissen als auch praktische Anwendung.

Ein Blick in die Geschichte und Wirkung von Gewürzen

Ernährungsberaterin Petra Niazi vermittelt im theoretischen Teil spannende Hintergründe zur Geschichte des Gewürzhandels, stellt verschiedene Gewürztypen vor und erklärt deren gesundheitliche Vorteile. Dabei wird auch aufgezeigt, wie Gewürze seit Jahrhunderten Kulturen und Märkte miteinander verbinden.

Eigene Mischungen herstellen und probieren

Im zweiten Teil geht es ums Selbermachen: Die Teilnehmenden stellen zwei Gewürzmischungen her, die anschließend gemeinsam verkostet werden. So wird der Workshop zu einem sinnlichen Erlebnis für Nase und Gaumen.

Anmeldung empfohlen

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Der Weltladen freut sich auf einen aromareichen Abend mit interessierten Gästen.

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Gesundheit Jugend Kinder

Wie fit sind unsere Kinder wirklich?

AOK Schulfitness-Check jetzt für alle Schulen im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu

Sport fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wie es um den aktuellen Fitnesszustand von Schülerinnen und Schülern bestellt ist, kann das Programm AOK Schulfitness aufzeigen. Zu Beginn des neuen Schuljahres bietet die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu das Programm allen Schularten in Stadt und Landkreis an.

Durch einen einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklassen ermittelt. So können LehrkräfteStärken, aber auch mögliche motorische Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler erkennen. „Unser Online-Angebot richtet sich an Schulen mit dem Ziel, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeitder Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu verbessern “, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertinbei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Angebot eignet sich für alle Jahrgangsstufen.

Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand

Der Fitness-Check besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Sie lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 25 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen verschiedener Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass sich das Fitnessniveau der Schülerinnen und Schüler seit Jahren kontinuierlich verschlechtert“, sagt Susanne Hasel. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.

Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht

In den Monaten zwischen Eingangs- und Abschluss-Test trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung, die von AOK-Bewegungsexperten zu den einzelnen motorischen Schwerpunkten entwickelt wurde. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Susanne Hasel. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.

Weitere Informationen zum Programm AOK Schulfitness gibt es unter www.aok.de/bayern/schulfitness. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort den Zugangscode anfordern.

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Gesundheit Soziales

Veranstaltungen im November für Menschen ab 55 rund um Ernährung und Kochen

Genussvoll und informiert durch den Herbst

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierten herzlich zu mehreren kostenfreien Veranstaltungen im November ein. Sie richten sich an Menschen ab 55, die sich für gesunde Ernährung, praktische Kochtipps und mehr Lebensqualität im Alltag interessieren.

Finanziert werden die Angebote durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben

Calciumreich durch den Alltag

Im Laufe des Lebens verlieren Knochen an Stabilität – das Risiko für Osteoporose steigt. Eine ausgewogene, calciumreiche Ernährung in Kombination mit Bewegung kann dem gezielt entgegenwirken.

Welche Lebensmittel unterstützen starke Knochen? Wie lässt sich Calcium einfach in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg. An der „Genussinsel“ können Teilnehmende verschiedene calciumreiche Alternativen zu klassischen Milchprodukten kennenlernen und probieren.

Veranstaltungsdetails:
Mittwoch, 12. November 2025
17:00 – 18:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe
Referentin: Andrea Passenberg
In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldeschluss: 07.11.2025

Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – Leckeres für starke Knochen

Neue Essgewohnheiten nach der Lebensmitte

Wenn Kinder aus dem Haus sind, verändert sich der Alltag – auch in der Küche. Mit etwas Planung und Kreativität lassen sich gesunde und abwechslungsreiche Gerichte für kleine Haushalte leicht umsetzen.

Hauswirtschaftsmeisterin Ulrike Lohmüller zeigt, wie man calciumreiche Ernährung auch im Alltag einfach umsetzt und welche Besonderheiten bei der Ernährung ab der Lebensmitte wichtig werden.

Veranstaltungsdetails:
Dienstag, 18. November 2025
16:30 – 19:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe
Referentin: Ulrike Lohmüller
In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe
Teilnahme: kostenfrei
Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste
Anmeldeschluss: 13.11.2025

Kochpraxis: Kleine Portionen, große Wirkung

Reste kreativ nutzen und sinnvoll Vorräte anlegen

Vom Familienhaushalt zum Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt – das bedeutet oft eine Umstellung beim Kochen. Wie man Reste sinnvoll verwertet, Vorräte plant und gleichzeitig ausgewogen isst, zeigt Hauswirtschaftsmeisterin Rosi Stadler. Besonders für Kochanfänger bietet die Veranstaltung viele praktische Tipps.

Veranstaltungsdetails:
Dienstag, 18. November 2025
17:00 – 20:00 Uhr
Pfarrheim Roßhaupten, Hauptstraße 12, 87672 Roßhaupten
Referentin: Rosi Stadler
Teilnahme: kostenfrei Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste
Anmeldeschluss: 13.11.2025

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Öffentliche Fortbildung des SAPV am 05.11. zeigt Wege im Umgang mit tödlichen Diagnosen

Wenn das Leben plötzlich endlich wird

Leben mit einer tödlichen Diagnose – und was dann?

Eine schwere, unheilbare Diagnose verändert alles – für Betroffene und ihr gesamtes Umfeld. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich. Wie geht man mit dieser neuen Realität um? Wer bietet Unterstützung, wenn der Alltag aus den Fugen gerät?

Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Fortbildung des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren am Mittwoch, 5. November 2025, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf.

Unterstützung, die trägt

In der Veranstaltung geht es darum, wie Begleitung in Zeiten schwerer Krankheit gelingen kann. Vorgestellt werden konkrete Hilfsangebote, die im Versorgungsnetzwerk der Region existieren. Eine szenische Fallvorstellung gibt Einblick in die Arbeit der Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu.

Was zählt, sind Menschen, die da sind, zuhören, begleiten und wissen, was zu tun ist. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern auch an Angehörige, Interessierte sowie Menschen aus dem psychosozialen und ehrenamtlichen Bereich.

Raum für Begegnung und Austausch

Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Informationsmaterial mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit den Akteur:innen der Palliativversorgung steht dabei im Mittelpunkt.

Informationen zur Teilnahme

  • Datum: Mittwoch, 5. November 2025
  • Uhrzeit: 15:00 – 18:00 Uhr
  • Ort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
  • Für Ärztinnen und Ärzte: Fortbildungspunkte der Bundesärztekammer werden vergeben
  • Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich bis zum 31. Oktober 2025

Anmeldung per E-Mail an:
palliativnetzwerk@sapv-kf-oal.de
Telefon: 0170 9533111 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen – Bestätigung folgt)

Wer ist eingeladen?

Alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich in der Palliativversorgung engagieren – in Medizin, Pflege, Hospizarbeit oder im psychosozialen Bereich. Ebenso willkommen sind Menschen, die sich informieren, mitdenken oder sich einfach fragen: „Was, wenn…?“

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Bildung Gesundheit

Vorsorge im Blick: Einladung zum Informationsabend für pflegende Angehörige

Vortrag in Neugablonz gibt praktische Hinweise zu Betreuung und Vollmacht

Am Dienstag, den 4. November 2025, lädt das Bayerische Rote Kreuz Kaufbeuren herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Zeit: 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
Thema:Vorsorge bei Unfall, Krankheit und/oder Alter
Referentin: Tanja Junginger, Betreuungsstelle der Stadt Kaufbeuren

Warum Vorsorge so wichtig ist

Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jede und jeden treffen – und schnell ist man in einer Situation, in der man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Wünsche und Interessen auch in solchen Momenten gewahrt bleiben, erklärt Tanja Junginger in ihrem Vortrag. Sie informiert über Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen – und darüber, wie Sie diese rechtzeitig und wirksam aufsetzen.

Treffen mit Mehrwert: Austausch, Unterstützung und Information

Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen des BRK, bei denen regelmäßig wichtige Themen rund um die häusliche Pflege besprochen werden. Dabei steht neben der Information auch der Austausch untereinander im Mittelpunkt:

  • Kontakte knüpfen
  • Erfahrungen teilen
  • Gemeinsam Herausforderungen im Pflegealltag begegnen

Wichtige Hinweise zur Teilnahme

  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist nur bei zusätzlichem Besuch eines Gasthauses notwendig.
  • Falls während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt wird, hilft die Fachstelle gerne weiter – bitte frühzeitig melden.

Herzliche Einladung

Ob Sie selbst pflegen, ehrenamtlich helfen oder einfach Interesse an der Thematik haben:
Seien Sie herzlich willkommen – wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Gesundheit Soziales

Ehrung im Rathaus: Blutspender aus Kaufbeuren ausgezeichnet

Stille Lebensretter im Rampenlicht: Dank für außergewöhnliches Engagement

Blutspende als unbezahlbarer Dienst an der Gesellschaft

Mit jeder Blutspende schenken Freiwillige nicht nur Trost, sondern oft auch eine echte Überlebenschance. In Kaufbeuren wurden nun zehn Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die Stadt würdigte sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus.

Würdigung durch den Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte die Blutspenderinnen und Blutspender für ihren Einsatz:
„Sie alle leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft! Ihre stille, aber über alle Maße wirkungsvolle Hilfe schafft Hoffnung und Zuversicht, aber vor allem rettet sie Leben. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.“

Als Anerkennung überreichte der Oberbürgermeister die Blutspender-Ehrennadel sowie eine Urkunde.

Langjähriger Einsatz mit beeindruckenden Zahlen

Besonders hervorgehoben wurden zwei Spender, die jeweils bereits 100 Mal Blut gespendet haben:

  • Karl Josef Härtle
  • Raimund Johann Franz Laur

Weitere Ehrungen gingen an:

  • Jürgen Marx und Janina Shafik (jeweils 75 Spenden)
  • Javad Aghighi, Frank Kroll, Michael Roth, Brigitte Schnauffer, Mathias Wagner und Christian Bruno Zenker (jeweils 50 Spenden)

Engagement, das Leben rettet

Die Veranstaltung machte deutlich: Blutspenden sind eine leise, aber immens wichtige Form des gesellschaftlichen Engagements. Jeder einzelne Einsatz zählt – und hilft, das Gesundheitssystem verlässlich zu unterstützen.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Urlaub vom 03. – 07.11.25 geschlossen

Die Vertretung übernimmt Frau Dr. von Koskull in Buchloe

Vom 03. – 07.11.2025 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 10.07.2025, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Die Vertretung übernimmt für diesen Zeitraum Frau Dr. von Koskull in Buchloe. Telefon: 08241 / 96850

Wichtiger Hinweis: bei Notfällen am Wochenende bitte 116 117 anrufen.

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Gesundheit

Wie Erste Hilfe für Kinderleben sensibilisiert: Unterstützung für Familien durch Spende

Dank Spende: Eltern und Großeltern lernen lebensrettende Maßnahmen für Notfälle mit Kleinkindern

Wie kann man im Ernstfall richtig reagieren, wenn Säuglinge oder Kleinkinder in Not geraten? Dieser Frage widmete sich ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs für Familien, der am 11. Oktober in Kaufbeuren stattfand. Möglich wurde das Projekt durch eine Spende von 1.532 Euro, die im Rahmen der 20. Gospelchurch des GospelWings e.V. gesammelt wurde.

Praktisches Wissen für den Notfall – verständlich und greifbar

Über 20 Teilnehmende – darunter viele Väter und Großeltern – kamen zusammen, um unter Anleitung von Carina Schier und dem Harl.e.kin-Team grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen zu erlernen. Der zweistündige Kompaktkurs fokussierte sich auf Notfälle im Säuglings- und Kleinkindalter. Vermittelt wurden unter anderem die stabile Seitenlage, Atemkontrolle und das richtige Verhalten bei Verschlucken – praxisnah und direkt anwendbar.

Ein Set für den Ernstfall – und das gute Gefühl, vorbereitet zu sein

Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Teilnehmenden ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Beatmungstuch, Pflasterrolle und einem Tröstebuch – nicht nur als Erinnerung, sondern als Symbol für den Wert von Achtsamkeit und schnellem Handeln.

Unterstützung, die ankommt

Die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren begleitet Familien, deren Kinder nach einer Früh- oder Risikogeburt besondere Unterstützung brauchen. Die Spende des GospelWings e.V. ermöglicht es, wichtige Bildungsangebote wie diesen Kurs kostenfrei anzubieten – und trägt so direkt zur Sicherheit und zum Selbstvertrauen von Familien im Alltag bei.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spendenden und Beteiligten, die diesen Kurs möglich gemacht haben.

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Bildung Gesundheit

Welt-Osteoporose-Tag: Warum Kaufbeuren besonders betroffen ist

Neue Daten zeigen hohe Erkrankungszahlen – Behandlungsprogramm soll helfen

Deutlich höhere Osteoporose-Rate in Kaufbeuren

In Kaufbeuren leben im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt deutlich mehr Menschen mit Osteoporose. Laut aktuellen Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) litten im Jahr 2023 rund 1.200 Personen ab 35 Jahren an der chronischen Knochenerkrankung. Das entspricht einer Prävalenz von 4,19 Prozent – höher als im bayerischen Durchschnitt (3,87 Prozent). Im benachbarten Ostallgäu liegt die Quote mit 3,84 Prozent etwa im Landesschnitt.

Frauen im höheren Alter besonders betroffen

Besonders auffällig ist die Erkrankungshäufigkeit bei Frauen über 90 Jahren: 30,2 Prozent sind betroffen – bei Männern in derselben Altersgruppe liegt der Anteil bei 7,6 Prozent. Der Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober rückt diese Zahlen ins Licht und verweist auf die Notwendigkeit frühzeitiger Vorsorge und Behandlung.

Was ist Osteoporose – und warum betrifft sie so viele?

Osteoporose zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems. Durch den fortschreitenden Verlust von Knochensubstanz steigt das Risiko für Knochenbrüche. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.

Ursachen können sein:

  • Hormonveränderungen (z. B. nach den Wechseljahren)
  • Vitamin-D- und Calcium-Mangel
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Kortison)
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum

„Osteoporose entsteht, wenn mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut wird“, erklärt Dr. med. Stefan Stern, Internist und beratender Arzt bei der AOK Bayern.

Neues Behandlungsprogramm seit Oktober verfügbar

Seit dem 1. Oktober 2025 steht für gesetzlich Versicherte der AOK in Bayern das DMP Osteoporose zur Verfügung. Dieses strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm) verfolgt das Ziel, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, Frakturen zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.

Wer teilnehmen kann:

  • Frauen und Menschen mit diversem Geschlecht ab 50 Jahren
  • Männer ab 60 Jahren
  • Voraussetzung: Gesicherte Diagnose einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose

Die Anmeldung erfolgt direkt über die behandelnde Arztpraxis.

„Das DMP Osteoporose hilft, das persönliche Sturzrisiko zu senken und Schmerzen zu lindern“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Bewegung als Schlüssel zur Vorbeugung

Ein entscheidender Faktor in der Prävention ist Bewegung. Die Knochendichte wird besonders in jungen Jahren aufgebaut, aber auch im höheren Alter kann regelmäßige Aktivität die Stabilität der Knochen fördern.

Dr. Stern betont:

„Neben der medikamentösen Therapie setzt das DMP auch auf gezielte Bewegungsprogramme zur Erhaltung der Muskelkraft und der Knochendichte.“

Große regionale Unterschiede in Bayern

Ein Blick auf den Rest des Freistaats zeigt deutliche Schwankungen:

  • Niedrigste Prävalenz: Landkreis Freising mit 2,9 %
  • Höchste Prävalenz: Landkreis Bad Kissingen mit 6,4 %

Diese Unterschiede lassen auf regionale Lebensstilfaktoren oder Versorgungsstrukturen schließen.

Weitere Informationen im Netz

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„Geht Dir gerade alles auf den (Schlaf-)Sack?“

AOK-Mitmachaktion

Guter Schlaf ist die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden – doch oft fällt das Abschalten schwer. Ein Zirbenholz-Säckchen kann dich auf natürliche Weise unterstützen, deine Schlafqualität zu verbessern. Die ätherischen Öle der Zirbe wirken beruhigend auf dein Nervensystem, fördern Entspannung und sorgen für erholsame Nächte.

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Foto: AOK-Mediendienst
Foto: AOK-Mediendienst
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Gesundheit Soziales

Wie barrierefrei ist Kaufbeuren? – Inklusiver Aktionstag zeigt Handlungsbedarf

Freiwilligenagentur Knotenpunkt organisiert Stadtrundgang mit und ohne Einschränkungen

Wie gut ist die Kaufbeurer Innenstadt für Menschen mit Behinderung zugänglich? Dieser Frage gingen am 11. Oktober 2025 rund 20 Teilnehmer:innen bei einem inklusiven Stadtrundgang nach, den die Freiwilligenagentur Knotenpunkt organisiert hatte. Unter dem Motto „Wie barrierefrei ist die Innenstadt von Kaufbeuren?“ beteiligten sich Menschen mit und ohne Einschränkungen an dem Aktionstag – darunter Rollstuhlnutzende, Personen mit Rollatoren und Teilnehmende mit Seheinschränkungen.

Rundgang zeigt Hindernisse im Alltag

Startpunkt war das Generationenhaus am Hafenmarkt. Bereits vor dem eigentlichen Rundgang fand ein reger Austausch über bekannte Barrieren im Stadtbild statt – etwa am Bahnhof, beim Zugang zum Rathaus oder bei kurzen Ampelphasen an der Spittelmühlkreuzung.

Um 14 Uhr machten sich zwei Gruppen auf den Weg durch die Innenstadt. Die Route führte über:

  • Pfarrgasse
  • Rosental
  • Ringweg
  • Ludwigstraße
  • Sparkassenpassage
  • Kaiser-Max-Straße
  • Schmiedgasse
  • Kaisergäßchen
  • Breiten Bach
  • Obstmarkt
  • Münzhalde

Ziel war erneut das Generationenhaus.

ustausch bei Kaffee und Kuchen

Im Anschluss an den Rundgang wurden bei Kaffee und Kuchen viele konkrete Beobachtungen und Erfahrungen geteilt. Diskutiert wurden unter anderem:

  • unebenes Kopfsteinpflaster
  • zugeparkte Gehwege
  • fehlende öffentliche barrierefreie Toiletten

Auch positive Entwicklungen wurden angesprochen: Hannah Rieger, Beauftragte für Inklusion, soziale Teilhabe und barrierefreie Stadt im Kaufbeurer Stadtrat, kündigte an, die gesammelten Rückmeldungen im Stadtrat einzubringen.

Barrierefreier Bahnhof in Aussicht

Für den Bahnhof Kaufbeuren gibt es laut Rieger konkrete Pläne: Die Deutsche Bahn hat zugesagt, im Frühjahr 2026 mit dem Umbau der Gleisanlagen zu beginnen. Die Bahnsteige sollen erhöht werden, um künftig den Einstieg ohne Stufen zu ermöglichen. 2027 ist zudem der Neubau des Bahnhofsgebäudes geplant – ein weiterer Schritt in Richtung barrierefreie Stadt.

Der Aktionstag hat gezeigt: In Kaufbeuren gibt es noch zahlreiche Hürden im Alltag von Menschen mit Einschränkungen. Gleichzeitig bietet der Austausch zwischen Betroffenen, Engagierten und politischen Vertreter:innen die Chance, Veränderungen anzustoßen – und Barrieren Stück für Stück abzubauen.

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Bildung Gesundheit

Fit und informiert durch Schwangerschaft und Kleinkindzeit: Kostenfreie Kurse in Kaufbeuren

Ernährung, Bewegung und Familienalltag: Alltagsnahe Angebote für junge Eltern und werdende Mütter

Wie gelingt ein gesunder Start ins Familienleben? Welche Mahlzeiten sind für Kleinkinder geeignet? Und wie können Schwangere Körper und Ernährung gezielt unterstützen?
Antworten auf diese Fragen liefert das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren mit einem vielfältigen Kursprogramm im November. Ob vor Ort oder online – die Veranstaltungen richten sich an (werdende) Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen mit Kindern bis drei Jahren.

Alle Angebote sind kostenfrei oder mit einem geringen Lebensmittelbeitrag verbunden. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Für Eltern mit Kleinkindern: Kochen, Probieren und Verstehen

Kochkurs | „Kinder an die Töpfe“

Ein Kurs für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren. Gemeinsam werden einfache Gerichte zubereitet, die Kindern neue Geschmackserlebnisse bieten – spielerisch und alltagstauglich.

  • Datum: Mittwoch, 12.11.2025
  • Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr
  • Ort: AELF, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Teilnahmebeitrag: 3 € (für Lebensmittel)
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 07.11.2025

Breikost oder Fingerfood?

Online-Vortrag | „Babybrei trifft Fingerfood“

Der Einstieg in die Beikostphase wirft viele Fragen auf. Der Vortrag informiert über klassische Breimahlzeiten, selbstbestimmtes Essen (Baby-led Weaning) und gibt praktische Tipps für einen sicheren Übergang.

  • Datum: Donnerstag, 13.11.2025
  • Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl.oec.troph.
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 12.11.2025

Was Kinder wirklich brauchen

Online-Vortrag | „Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem“

Bunte Verpackungen, süßer Geschmack – viele Kinderlebensmittel sind verlockend. Wie Eltern hier bewusst entscheiden können, zeigt dieser Kurs anhand der Ernährungspyramide. Gemeinsam werden typische Produkte unter die Lupe genommen.

  • Datum: Freitag, 28.11.2025
  • Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 27.11.2025

Für Schwangere: Bewegung und Ernährung als Begleiter

Vortrag mit Praxisteil | „Gesund bewegt durch die Schwangerschaft“

Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus. In diesem Kurs lernen Schwangere einfache Übungen für den Alltag kennen und erfahren, wie sie aktiv bleiben können.

  • Datum: Montag, 24.11.2025
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Ort: Donum Vitae, Am Hofanger 15a, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 19.11.2025

Sicher durch die Schwangerschaft essen

Online-Vortrag | „Gesund ernährt durch die Schwangerschaft“

Welche Lebensmittel tun gut – und welche besser nicht? Dieser Vortrag beantwortet zentrale Fragen zur Ernährung während der Schwangerschaft. Auch vegetarische und vegane Ernährung wird thematisiert.

  • Datum: Donnerstag, 27.11.2025
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 26.11.2025

Informationen & Anmeldung

Das vollständige Kursprogramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Für Rückfragen steht das AELF Kaufbeuren telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de zur Verfügung.

Die Angebote werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

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Gesundheit

Jede achte Person betroffen: Psychische Erkrankungen nehmen in der Region zu

AOK warnt anlässlich des Tags der seelischen Gesundheit vor steigenden Belastungen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Im Jahr 2023 litten 12,91 % der Bevölkerung von Kaufbeuren an Depressionen. Somit war jede achte Person von der psychischen Erkrankung betroffen. Im Landkreis Ostallgäu lag der Anteil hingegen bei 11,46 %, was jeder neunten Person entspricht.

Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) anlässlich des Welttages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober. Zum Vergleich: Laut dem Gesundheitsatlas Deutschland sind in Bayern 11,97 Prozent der Bevölkerung an Depressionen erkrankt, bundesweit sind es mit 12,12 % etwas mehr. „Auffällig sind die großen Unterschiede innerhalb Bayerns: So lag der Anteil der Betroffenen zwischen 15,9 % in Kronach und 9,2 % in Erlangen“, so Rainer Linder, stellvertretender Direktor bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. In den vergangenen Jahren ist das gesellschaftliche Bewusstsein für mentale Gesundheit gestiegen.

„Viele Menschen, die aktuell in einem Tief stecken, scheuen sich jedoch noch immer, Hilfe zu suchen. Wir setzen uns daher dafür ein, den Betroffenen mit leicht zugänglichen und innovativen Angeboten zur Seite zu stehen“, betont Rainer Linderund ergänzt: „Ob Prüfungsdruck im Studium, Stress in der Arbeit oder hohe Belastung bei der Pflege von Angehörigen – das Thema mentale Gesundheit nimmt die AOK sehr ernst.“

Lange Fehlzeiten im Beruf durch psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sorgen auch in der Arbeitswelt immer häufiger für Fehlzeiten. „2024 erkrankten in Kaufbeuren 12,4 % AOK-versicherte Beschäftigte je 100 Versicherte an psychischen Erkrankungen, 2014 waren es noch 10,2 %. Das bedeutet einen Anstieg um 22 Prozent“, so Rainer Linder. Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle im Landkreis Ostallgäu zeigt ebenfalls einen deutlichen Anstieg. Im Jahr 2024 stiegen die Zahlen im Ostallgäu auf 10,3 % (2014: 7,9 %), was einer Zunahme von 30 Prozent entspricht.

Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt die AOK deshalb Unternehmen, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzen, mit Präventionsmaßnahmen, die sich zur Stärkung der seelischen Gesundheit bewährt haben. So lernen Beschäftigte bei der Positiven Psychologie wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Methoden kennen, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu steigern. Eine weitere Möglichkeit ist das Resilienz Training, das Beschäftigten hilft, belastende Situationen und Herausforderungen besser im Arbeitsalltag zu bewältigen. Und beim Job Crafting erfahren Mitarbeitende, wie sie ihre Arbeitsbedingungen aktiv mitgestalten können, um ihre Stärken besser einzubringen und Stress durch effizientere Arbeitsverteilung zu reduzieren.

Weitere Informationen im Internet:

Angebote der AOK Bayern zur mentalen Gesundheit: Seelenstark (www.aok.de/mk/bayern/seelenstark/),
Mit Balloon entspannen | AOK Bayern (https://www.aok.de/pk/bayern/balloon-app/)

Angebote psychische Gesundheit | AOK-Arbeitgeberservice (www.aok.de/fk/bayern/betriebliche-gesundheit/psychische-gesundheit/exklusive-angebote-zur-psychischen-gesundheit/)

AOK Gesundheitsatlas Deutschland (https://gesundheitsatlas-deutschland.de/)

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Gesundheit

Kooperationsvertrag: Allgäuer Klinikverbünde arbeiten künftig strategisch zusammen

Kooperation medizinisch und wirtschaftlich sinnvoll

Der Klinikverbund Allgäu (KVA) und die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren (KOK) haben am 8. Oktober 2025 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Damit erhält die bereits bestehende Zusammenarbeit eine neue Qualität: Sie wird systematisch weiterentwickelt und auf eine unbefristete Grundlage gestellt.

Ausgangspunkt und Motivation für die Kooperation ist der gemeinsame Wille der Träger, die Gesundheitsversorgung im Allgäu nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Gemeinsam betonen Hans-Joachim Weirather, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikverbunds Allgäu, und Maria Rita Zinnecker, Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: „Unser Ziel ist es, dass Allgäuer Patientinnen und Patienten – wann immer es medizinisch verantwortbar ist – auch im Allgäu behandelt werden. Darum geht es im Kern: Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass ihre medizinische Versorgung hier vor Ort gesichert bleibt.“

Kooperation medizinisch und wirtschaftlich sinnvoll

„Wie viele Krankenhäuser in Deutschland stehen auch wir vor großen Herausforderungen“, erklärt Andreas Ruland, Geschäftsführer des KVA. Mit Blick auf die bundesweite Krankenhausreform und den zunehmenden finanziellen Druck durch Inflation sei klar, dass nachhaltige Lösungen nur gemeinsam entwickelt werden könnten. „Die Kooperation ist ausdrücklich keine Fusion“, stellt Ruland klar. „Wir arbeiten dort zusammen, wo es fachlich, wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll ist. So stärken wir die regionale Gesundheitsversorgung im Allgäu langfristig und zukunftsgerichtet.“

Auch Andreas Kutschker, Vorstand der KOK, unterstreicht die Vorteile der Partnerschaft: „Wir sind überzeugt, dass wir diese Situation gemeinsam besser bewältigen werden als einzeln. Durch die Kooperation sichern und stärken wir die Eigenständigkeit beider Verbünde – und können gleichzeitig mehr Patientinnen und Patienten im Allgäu hochwertig und spezialisiert versorgen.“

Die Partnerschaft umfasst ein breites Spektrum. Neben medizinischen Kernbereichen wie spezialisierten Zentren sollen auch verschiedene Dienstleistungen – etwa im Einkauf oder in der Wäschereiversorgung – gemeinsam organisiert werden. Zudem ist vorgesehen, Verwaltung und Ausbildung stärker aufeinander abzustimmen.

Erste Formen der Zusammenarbeit bestehen bereits

Bereits seit 2022 bestehen im Rahmen eines gemeinsamen Managements über die Sana Kliniken AG erste Formen der Zusammenarbeit. Mit dem nun geschlossenen Vertrag gehen beide Verbünde bewusst den nächsten Schritt: Sie bündeln Kräfte, nutzen Synergien und setzen ein klares Bekenntnis zur Versorgung in der Region.

Mit der strategischen Kooperation setzen KVA und KOK ein starkes Signal. Durch Partnerschaft und die Bündelung von Kompetenzen wird die Gesundheitsversorgung im Allgäu dauerhaft gestärkt – wohnortnah, zukunftssicher und mit klarer Rückendeckung durch die Träger.

Kooperation statt Konkurrenz: Träger wollen Patienten möglichst im Allgäu versorgen

Die Landrätin des Oberallgäus, Indra Baier-Müller, bezeichnet die Zusammenarbeit als „einen echten Zugewinn an Versorgungsqualität – ohne weite Wege für die Menschen“.

Auch der Unterallgäuer Landrat Alex Eder sieht darin „ein Modell mit Vorbildcharakter, das zeigt, wie Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen auf hohem Niveau gelingen kann – pragmatisch, zielorientiert und zum Wohle der Patientinnen und Patienten“.

Der Kemptener Oberbürgermeister Thomas Kiechle betont, es gehe nicht um Strukturdebatten, „sondern um Lösungen für die Menschen. Die Bündelung von Kompetenzen in der Region ist dabei ein logischer Schritt“.

Für Stefan Bosse, Oberbürgermeister von Kaufbeuren und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der KOK, zeigt die Kooperation, „dass Zusammenarbeit statt Konkurrenz der richtige Weg ist – zum Erhalt starker Strukturen in der Region“.

Und Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Ostallgäus, hebt hervor: „Diese Kooperation ist ein starkes Bekenntnis zum Allgäu. Wir übernehmen als Träger Verantwortung, bündeln Kräfte und stellen sicher, dass die Menschen hier auch in Zukunft auf eine hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung vertrauen können“.

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Gesundheit Soziales

Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur Auszeichnung für das Projekt „Leben 2.0 on Tour“

Verstärkte ergebnisoffene Aufklärung im Bereich der Organspende

In Deutschland stehen ca. 8.500 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Bundesweit gab es im Jahr 2024 ca. 870 Organspenderinnen und Organspender. Das entspricht etwa 10 Spendern je eine Million Einwohner. In Europa ist Deutschland somit eins der Länder mit den wenigsten Spendern. Noch hinter der Slowakei, den Benelux-Staaten und Polen. Im Eurotransplant-Verbund ist Deutschland das einzige Land mit der Entscheidungs- bzw. Zustimmungslösung beim Thema Organspende. Das bedeutet, dass jeder Mensch in Deutschland aktiv einer Organspende zustimmen muss und somit nicht automatisch Organspender ist. Alle anderen Länder von Eurotransplant haben die Widerspruchslösung. In Deutschland ist die Organspendebereitschaft zwar konstant hoch, sie wird nur noch nicht ausreichend dokumentiert. 

Vor etwa dreieinhalb Jahren wurde das Projekt „Leben 2.0 on Tour“ gegründet, das in seiner Tätigkeit verstärkt auf ergebnisoffene Aufklärung im Bereich der Organspende setzt. Das Team um die Gründer und Ideengeber der Initiative Kathrin Neubauer (Intensivpflegekraft) und Thomas Krauss (Patient auf der Warteliste für ein Spenderherz) sind regelmäßig mit Leidenschaft und Elan unterwegs und betreiben Aufklärungsarbeit. Das Ganze geschieht ehrenamtlich, in ihrer Freizeit und unentgeltlich. Komplettiert wird das Team dabei von Ärzten der Herzchirurgie des Klinikums Großhadern, allen voran Prof. Dr. C. Hagl (ärztl. Direktor der Herzchirurgie) und Oberarzt Dr. Christoph Müller. 

Das Team hat in den dreieinhalb Jahren seit Beginn des Projekts mit rund 4.500 Schülerinnen und Schülern in und um München und dem Allgäu gesprochen. Dabei wurden etwa 3.000 km zurückgelegt. Und auch in Firmen sind solche Gespräche jederzeit möglich. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der Transplantationsbeauftragten in Bayern wurde nun dem Team Ende Juni 2025 in der Residenz in München in einem feierlichen Rahmen ein Ehrenpreis verliehen. Die bayrische Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Dr. Jutta Weiss, Leiterin der DSO Bayern, hoben das außerordentliche Engagement der Aufklärungsarbeit zum lebenswichtigen Thema Organspende von Leben 2.0 on Tour hervor. 

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur Auszeichnung und hebt die so wichtige Aufklärungsarbeit des Projektes hervor: „Die Organspende ist ein unverzichtbarer Akt der Nächstenliebe und Solidarität in unserer Gesellschaft. Sie schenkt schwerkranken Menschen eine zweite Chance auf Leben und ermöglicht Hoffnung dort, wo oft nur Verzweiflung herrscht. Als Gemeinschaft tragen wir die Verantwortung, dieses Thema offen anzusprechen und das Bewusstsein für die lebensrettende Bedeutung der Organspende zu stärken. Die Auszeichnung, die Kathrin Neubauer, Thomas Krauss und das gesamte Team von Leben 2.0 on Tour jetzt erhalten haben, unterstreicht die außerordentliche Arbeit, die sie mit ihrer Aufklärung zum Thema Organspende leisten.“

Für das Team war es all die Mühe wert und so ist diese besondere Anerkennung eine weitere Motivation on Tour zu bleiben. 

Sollte Interesse für einen Vortrag in einer Firma bestehen, steht das Team von Leben 2.0 on Tour jederzeit zur Verfügung. Alle Infos gibt es unter: https://www.lmu-klinikum.de/herzchirurgie/aktuelles/leben-2-0-on-tour/b1f6b43739115719

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert zugunsten des ambulanten Palliativdienstes Blicklicht

Die Besucher erwartet ein bewegendes musikalisches Erlebnis

Am Sonntag, den 12. Oktober 2025, spielt das Kammerorchester des Bundespolizeiorchesters München ein besonderes Benefizkonzert in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Kaufbeuren. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Unter der Leitung von Philipp Armbruster erwartet die Besucher ein bewegendes musikalisches Erlebnis. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Spenden gebeten. Der Erlös des Konzerts kommt dem ambulanten Palliativdienst Blicklicht zugute.

Dieses Konzert bietet eine wunderbare Gelegenheit, hochkarätige Musik zu genießen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die ambulante Palliativversorgung in unserer Region zu leisten.

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Gesundheit Veranstaltung

Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit Demenz

Kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – kostenfrei (Voraussetzung: Teilnehmer oder Pflegebedürftiger ist AOK versichert).

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 05.11. und findet mittwochs von 17:00 bis 19:30 Uhr an folgenden Terminen statt: 05.11./12.11./19.11./26.11. und 03.12.2025

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei  Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Gesundheit Kinder

Früh übt sich: AOK unterstützt Kindergesundheit an Grundschulen

Klasse2000-Patenschaften jetzt sichern – Bewerbung bis 17. Oktober möglich

Gesund, stark und selbstbewusst aufwachsen – das wünschen sich viele Eltern für ihre Kinder. Einen wertvollen Beitrag dazu leistet das bundesweite Präventionsprogramm Klasse2000, das sich an Grundschulen richtet. Auch im kommenden Schuljahr fördert die AOK Bayern im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren erneut die Teilnahme mit Patenschaften – und übernimmt die kompletten Kosten für interessierte Schulen.

Vom 18. September bis zum 17. Oktober 2025 können sich alle Grundschulen in Bayern um eine Patenschaft bewerben. Finanziert wird die Förderung für vier Jahre – also über die gesamte Grundschulzeit hinweg. „Kinder sollten möglichst früh lernen, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist – und das gelingt am besten, wenn man ihnen zeigt, was sie selbst dafür tun können“, erklärt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Gesundheitswissen von Anfang an

Das Klasse2000-Programm vermittelt kindgerecht, wie wichtig Bewegung, gesunde Ernährung, Entspannung und ein gutes Miteinander sind. Es geht dabei nicht nur um reine Wissensvermittlung, sondern auch um praktische Strategien zur Stressbewältigung, zur Förderung sozialer Kompetenzen und zum Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls.

Die Inhalte werden über etwa 15 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr vermittelt und fest in den Schulalltag integriert. Unterstützt werden die Lehrkräfte durch speziell geschulte Klasse2000-Gesundheitsförderer und -förderinnen. Ergänzend steht den Kindern und ihren Eltern die digitale Lernplattform Klaro-Labor zur Verfügung. Dort finden sich interaktive Inhalte – von Bewegungstipps über Entspannungsgeschichten bis hin zu spielerischen Übungen für zu Hause.

AOK ist größter Förderpate in Bayern

Klasse2000 ist das größte Gesundheitsförderprogramm an Grundschulen in Deutschland. Es beginnt in der ersten Klasse und läuft bis zum Ende der vierten Jahrgangsstufe. Pro Grundschule können bis zu zwei zusätzliche Klassen gefördert werden.

Mit der Übernahme von 400 neuen Patenschaften erweitert die AOK Bayern ihr Engagement deutlich: Künftig werden mehr als 2.000 Grundschulklassen im Freistaat durch die Krankenkasse unterstützt – damit ist sie der größte Einzelpate von Klasse2000 in ganz Bayern.

Die Patenschaft deckt nicht nur die Kosten für die Unterrichtsmaterialien und die digitale Lernplattform, sondern auch für die Arbeit der Gesundheitsförderer und die organisatorische Umsetzung des Programms.

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Gesundheit Verwaltung

Fragen und Antworten zur aktuellen Abkochanordnung – was Sie jetzt wissen sollten

Häufige Fragen aus der Bevölkerung

Im Rahmen einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung wurde in einem Teilbereich von Kaufbeuren eine geringe mikrobiologische Verunreinigung festgestellt. Die gemessenen Werte lagen leicht über dem erlaubten Grenzwert: Konkret wurden Enterokokken mit fünf koloniebildenden Einheiten pro 100 ml nachgewiesen.

Aus Vorsichtsgründen gilt seit Montag, dem 29. September 2025, ein Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet Kaufbeuren sowie für die Gemeinden Pforzen, Rieden-Zellerberg und Friesenried. Nicht betroffen sind die Orte Mauerstetten und Germaringen.

Um Unsicherheiten bei der Bevölkerung zu vermeiden, hat das städtische Wasserwerk die häufigsten Fragen zur aktuellen Lage zusammengefasst.

Was ist beim Abkochen zu beachten?

  • Wasser sollte einmal sprudelnd aufgekocht und danach mindestens zehn Minuten langsam abgekühlt werden.
  • Abgekochtes Wasser eignet sich für das Trinken, Kochen sowie für die Zubereitung von Lebensmitteln und Säuglingsnahrung.

Häufige Fragen aus der Bevölkerung

Darf man das Wasser für Haushaltsgeräte nutzen?

  • Waschmaschinen: Ja, bei einer Temperatur von mindestens 40°C.
  • Geschirrspüler: Ja, sofern das Gerät über 60°C reinigt und trocknet.

Wie sieht es mit der Zubereitung von Babynahrung und Lebensmitteln aus?

  • Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, das Waschen von Obst und Gemüse oder beim Kochen ist ausschließlich abgekochtes Wasser zu verwenden.
  • Auch Kaffeemaschinen sollten mit abgekochtem, bereits abgekühltem Wasser betrieben werden.

Darf Wasser vorgekocht und aufbewahrt werden?

Ja, abgekochtes Wasser kann auf Vorrat zubereitet werden, sollte aber in einem sauberen, geschlossenen Behälter kühl gelagert werden.

Was gilt für bestimmte Personengruppen?

  • Kinder: Können das abgekochte Wasser ohne Einschränkungen verwenden.
  • Schwangere: Müssen keine zusätzlichen Maßnahmen beachten.
  • Tiere: Haustiere dürfen das Leitungswasser weiterhin trinken. Ihr Immunsystem ist meist robust genug, um mögliche Keime ohne gesundheitliche Folgen zu bewältigen.

Wie gefährlich ist es, nicht abgekochtes Wasser zu trinken?

Die Maßnahme dient der Vorsorge. Es besteht keine akute Gesundheitsgefahr, wenn versehentlich nicht abgekochtes Wasser konsumiert wurde. Bei Beschwerden sollte dennoch ein Arzt konsultiert werden.

Wann endet das Abkochgebot?

Das Abkochgebot wird durch das Gesundheitsamt des Landratsamts Ostallgäu aufgehoben, sobald die Wasserqualität wieder den Anforderungen entspricht. Die Bevölkerung wird über die Medien, die städtische Homepage und die sozialen Kanäle informiert.

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Bildung Gesundheit Wirtschaft

Blicklicht bietet letzte Hilfe Kurs am 10. Oktober 2025 – Sicherheit am Lebensende geben

BLICKLICHT vermittelt Wissen und Zuversicht für die Begleitung in der letzten Lebensphase

Die BLICKLICHT gGmbH lädt am 10. Oktober 2025 von 14 bis 18 Uhr zum Kurs „Letzte Hilfe“ in die Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren ein.

Der Kurs richtet sich an alle, die Angehörige oder nahestehende Menschen in der letzten Lebensphase begleiten möchten. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und einfache, aber hilfreiche Formen der Unterstützung zu vermitteln.

Wenn Begleitung herausfordert

Die Zeit des Abschiednehmens ist oft mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Viele fühlen sich hilflos, wenn es um Sterben, Tod und Trauer geht.

Der Letzte Hilfe Kurs will genau hier ansetzen: Er macht Mut, das Thema nicht zu verdrängen, sondern aktiv zu lernen, wie Unterstützung möglich ist. Viel Wissen rund um das Sterben ist über die Jahre verloren gegangen – es lässt sich jedoch wieder erlernen.

Kursinhalte – Was vermittelt wird:

  • Grundwissen über Sterbeprozesse und Vorsorgemöglichkeiten
  • Orientierung und Sicherheit in belastenden Situationen
  • Praktische Handgriffe zur Begleitung im Alltag
  • Ermutigung, sich mit dem Thema offen auseinanderzusetzen

Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen, unabhängig von beruflichem Hintergrund oder Vorkenntnissen.

Über BLICKLICHT – Kompetenz in schwierigen Zeiten

Gemeinnützige Arbeit mit Haltung

Die BLICKLICHT gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung in Kaufbeuren. Das multiprofessionelle Team besteht aus erfahrenen Fachkräften aus Pflege, Palliativmedizin und psychosozialer Begleitung.

BLICKLICHT begleitet Menschen und Familien in Zeiten von schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Bildungseinrichtungen.

Werteorientierte Begleitung

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Überzeugung, dass Menschen in herausfordernden Situationen klare Informationen, offene Kommunikation und einfühlsame Begleitung brauchen.

BLICKLICHT stärkt die Selbstbestimmung der Betroffenen und unterstützt dabei, individuelle Entscheidungen bewusst zu treffen. Die Arbeit basiert auf einer zugewandten, offenen Grundhaltung, fachlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung.

Palliative Care – Lebensqualität im Fokus

Das Konzept Palliative Care steht für eine umfassende Betreuung von Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ziel ist es, Lebensqualität zu fördern und belastende Symptome zu lindern – immer im Einklang mit den Wünschen der Betroffenen.

BLICKLICHT arbeitet eng mit Hausärzt:innen, Kliniken, ambulanten Pflegediensten und dem SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu zusammen und versteht sich als Teil eines regionalen Netzwerks für bestmögliche Versorgung.

Die Beratung kann vor Ort erfolgen – zu Hause, im Pflegeheim, in Einrichtungen oder im Büro von BLICKLICHT.

Weitere Informationen

Mehr über BLICKLICHT im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“:
🔗 https://www.wir-sind-kaufbeuren.de/firmendaten/blicklicht-ggmbh/

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Gesundheit Soziales Wirtschaft

HypoVereinsbank Kaufbeuren spendet zum 20. Mal an Blaue Blume Schwaben e.V.

Langjährige Partnerschaft für ein besseres Leben im Alter

Bereits zum zwanzigsten Mal in Folge unterstützt die HypoVereinsbank Kaufbeuren den Freundes- und Förderkreis Blaue Blume Schwaben e.V. mit einer Spende. In diesem Jahr stellt die Bank 3.000 Euro zur Verfügung. Die Zuwendung dient der Finanzierung von Renovierungsmaßnahmen sowie der Förderung gemeinnütziger Angebote für Seniorinnen und Senioren.

„Seit Jahren ist es uns ein großes Anliegen, den Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume zu unterstützen und damit zu helfen, die wichtigen Ziele auch umsetzen zu können“, erklärt Andreas Frey, Filialdirektor der HypoVereinsbank Kaufbeuren.

Wertvolle Arbeit für ältere Menschen

Der Verein Blaue Blume Schwaben e.V. setzt sich für eine höhere Lebensqualität im Alter ein. Dazu zählen unter anderem:

  • Förderung von Aktivität und Kreativität
  • Erhalt der geistigen und körperlichen Fitness
  • Gemeinschaftserlebnisse durch Gruppenangebote

Mit niederschwelligen Angeboten möchte der Verein älteren Menschen helfen, den Alltag aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.

Spende ermöglicht dringend notwendige Renovierungen

Die Spende der HypoVereinsbank kommt in diesem Jahr unter anderem geplanten Renovierungsprojekten in den Räumen der Blauen Blume in der Prinzregentenstraße 9 zugute.

„Die großzügige Spende ist ein Zeichen lebendiger Verbundenheit – sie schenkt der Blauen Blume Kraft, ihre gemeinnützige Arbeit weiter zum Blühen zu bringen“, so Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises Blaue Blume Schwaben e.V.

Der Verein Blaue Blume Schwaben e.V. im Überblick

Gegründet wurde der Freundes- und Förderkreis kurz nach der Eröffnung der Einrichtung im Jahr 2004. Seither unterstützt der gemeinnützige Verein die Angebote ideell und finanziell. Ziel ist es, auf die wachsende Zahl älterer Menschen in der Gesellschaft einzugehen – insbesondere im Hinblick auf Vereinsamung und altersbedingte Erkrankungen.

Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies durch eine Mitgliedschaft oder Spende tun. Weitere Informationen sind auf der Website des Vereins oder direkt vor Ort erhältlich.

Nachhaltiges Engagement der HypoVereinsbank

Als Teil der UniCredit Gruppe versteht sich die HypoVereinsbank als aktiver Teil der Gesellschaft. Das Engagement für soziale Projekte ist Teil ihres Verständnisses von Nachhaltigkeit. Weitere Informationen dazu finden sich unter: www.hvb.de/nachhaltigkeit

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Bildung Gesundheit Kinder Soziales

Präventionsprogramm mit Philipp Lahm in der Gustav-Leutelt-Schule 

Gesunde Schule, gesunde Kinder 

Die Philipp Lahm-Stiftung und die AOK bringen Gesundheit in die Schule. Das Präventionsprogramm „Philipp Lahm Schultour“ startet jetzt mit einer Aktionswoche in der Gustav-Leutelt-Schule in Kaufbeuren. Die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe erleben an interaktiven Stationen, wie bedeutend Bewegung, Ernährung und die persönlichen Stärken für die eigene Gesundheit sind. „Wir wollen möglichst viele Kinder für diese Themen begeistern und damit zu deren gesunden Zukunft beitragen“, so Philipp Lahm, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Stiftung und ehemaliger Fußballprofi beim FC Bayern München.

Gesunde Ideen entwickeln für die Schule

Die Aktionswoche ist nur ein Baustein des Präventionsprogramms – neben einem Elternabend finden auch Ideenwerkstätten statt, in denen die Schülerinnen und Schüler Vorschläge für gemeinsame Schulprojekte erarbeiten. „Im Fokus stehen dabei die drei Themenfelder Bewegung, Ernährung und Persönlichkeit, zu denen ein möglicher Bedarf ermittelt wird“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Was macht die Schule bereits, in welchem Bereich könnte man noch mehr machen und was könnte die Klasse oder die gesamte Schule dazu beitragen? In einer Projektversammlung stellen die Präsentationsteams der jeweiligen Klassen ihre Projektideen vor. Ziel ist es, eine oder mehrere Ideen auszuwählen und diese als Schulprojekte im restlichen Schuljahr umzusetzen. 

Vom Schulcoach unterstützt

Von Anfang an dabei ist der Schulcoach der Philipp Lahm Schultour. Er unter-stützt die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler während des gesamten Projekts, berät bei der Planung der Ideenwerkstätten und führt die Projektversammlung durch. „Der Schulcoach ist Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Schul-tour und hilft dabei, Projektideen auszuwählen und umzusetzen“, so Susanne Hasel. An rund 100 bayerischen Schulen war die Philipp Lahm Schultour seit ihrem Start im Jahr 2017 bereits zu Gast, circa 12.000 Schülerinnen und Schüler aus über 500 Klassen haben sich bisher an den vielfältigen Aktivitäten beteiligt. „Wir sind in diesem Schuljahr eine von elf Schulen in Bayern, an der die Philipp Lahm Schultour gastiert und wir freuen uns sehr auf spannende, ereignisreiche Momente und auf nachhaltige Projektideen rund um die Gesundheit“, so Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Schule.

Weitere Informationen zur Philipp Lahm Schultour und wie man die Tour an die eigene Schule holen kann, gibt es bei Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 431-140 oder per E-Mail unter susanne.hasel@by.aok.de

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Bildung Gesundheit Soziales Veranstaltung

„Nicht vergessen – dazugehören!“

Vortrag von Sandra Wieland zum Thema Demenz

Kaufbeuren-Neugablonz. – Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion lädt am Montag, 6. Oktober 2025, um 16:00 Uhr zu einem besonderen Vortrag in den Stumpesaal des Family Centers ein. Unter dem Titel „Nicht vergessen – dazugehören!“ wird Sandra Wieland, Projektverantwortliche für das Senioren- und Demenzkonzept am Landratsamt Ostallgäu, über die Herausforderungen rund um das Thema Demenz sprechen und aufzeigen, welche Unterstützungsangebote Betroffenen und ihren Angehörigen im Landkreis zur Verfügung stehen.

Demenz ist längst eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein im Ostallgäu leben mehrere tausend Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, jedes Jahr kommen rund 500 bis 600 Neuerkrankungen hinzu. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko erheblich: Während bei den über 65-Jährigen etwa jeder Zehnte betroffen ist, liegt der Anteil bei den über 85-Jährigen bereits bei rund einem Drittel. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, Familien und Schicksale – denn Demenz verändert nicht nur das Leben der Erkrankten selbst, sondern auch das ihrer Angehörigen, Freunde und Nachbarn.

Die Ursachen von Demenz sind vielfältig. Am häufigsten tritt sie in Form der Alzheimer-Krankheit auf, die durch Veränderungen im Gehirn hervorgerufen wird. Aber auch DurchblutungsstörungenFolgen von Schlaganfällengenetische Faktoren oder Lebensstil-Einflüsse wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Bluthochdruck oder Diabetes können eine Rolle spielen. Fachleute betonen, dass zwar nicht alle Formen der Demenz heilbar sind, aber eine frühe Erkennung entscheidend ist: Sie ermöglicht gezielte Therapien, medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und vor allem rechtzeitige Unterstützung für Betroffene und Angehörige.

Sandra Wieland wird in ihrem Vortrag aufzeigen, wie wichtig Sensibilisierung und Aufklärung sind. Sie wird erläutern, wie man erste Anzeichen wie Gedächtnisstörungen, Orientierungsprobleme oder Veränderungen im Verhalten erkennt und welche Schritte Betroffene und Angehörige dann gehen können. Darüber hinaus stellt sie vor, welche Hilfsangebote es im Landkreis gibt – von niedrigschwelligen Beratungsstellen über Selbsthilfegruppen bis hin zu Entlastungsdiensten und Projekten, die eine demenzfreundliche Gesellschaft fördern.

Das Ostallgäuer Demenzkonzept „Einfach dazugehören“, das von Frau Wieland maßgeblich mitgestaltet wird, gilt in Bayern als Vorzeigemodell. Es verfolgt das Ziel, Menschen mit Demenz mitten in der Gesellschaft sichtbar zu machen, ihre Teilhabe zu sichern und Angehörige zu entlasten. Dabei arbeitet das Landratsamt eng mit Kommunen, Fachstellen, Vereinen und Ehrenamtlichen zusammen.

„Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern immer auch Familien, Nachbarschaften und ganze Gemeinden. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten wir dazu beitragen, Verständnis zu fördern, Barrieren abzubauen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken“, betont Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.Der Vortrag findet am Montag, 6. Oktober 2025, um 16:00 Uhr im Stumpesaal des Family Centers, Hüttenstraße 10, Kaufbeuren-Neugablonz, statt. Der Eintritt ist frei,. Eingeladen sind Angehörige, ehrenamtlich Engagierte, Fachkräfte aus Pflege und Betreuung sowie alle Interessierten, die sich über die Krankheit Demenz informieren möchten oder im eigenen Umfeld damit in Berührung kommen.

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Allgemein Gesundheit Werbung Wirtschaft

Pure Entspannung in der Oase für Körper und Seele: Fußpflege & Massage für nur 55 €

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Die Anwendung ist mehr als reine Körperpflege: Sie fördert die Durchblutung, lindert Verspannungen und schenkt neue Energie.

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Ob für sich selbst oder als Geschenk – diese Auszeit tut gut.

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📍 Adresse
Sudetenstraße 64
87600 Kaufbeuren

📧 E-Mail
oase-wietfeld@gmx.de

📞 Telefonnummer
0175 179 18 26

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Gesundheit

AOK begrüßt neue Pflegeberaterin

Kompetente Hilfe für den Pflegealltag

Wird ein Familienangehöriger pflegebedürftig, stellen sich unvermittelt viele Fragen. Wie organisiere ich die Pflege? Wer kann mich dabei unterstützen? Welche Leistungen gibt es von der Pflegekasse? Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der AOK Bayern lotsen durch den Fragen-Dschungel und bieten praktisches Wissen und praxisnahe Hilfen. „Der Bedarf an Pflegeberatung hat über die Jahre deutlich zugenommen; vor allem interessieren sich Betroffene, wie sie die Pflegesituation verbessern können, wie eine Krisensituation zu meistern ist, aber auch wie man für die letzte Lebensphase vorsorgt“, so Manuela Jäger, Pflegeberaterin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. 

Beraten. Begleiten. Entlasten.

Mehr als 2.500 Versicherte der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu werden derzeit zu Hause gepflegt, davon befinden sich über 350 in den höchsten Pflegegraden 4 oder 5. Dabei drücken die Pflegegrade die Pflegebedürftigkeit aus. Gerade Pflegebedürftige in den höheren Pflegegraden benötigen eine intensivere Pflege – kommen demenzielle Erkrankungen hinzu, kann auch die psychische Beanspruchung für pflegende Angehörige steigen. 

Werden die Belastungen zu groß, kann die erweiterte Pflegeberatung helfen. Gemeinsam mit den AOK-Expertinnen und –Experten identifizieren die Pflegenden schwierige Pflegesituationen und werden dabei unterstützt, selbstständig Lösungswege zu finden. „Die erweiterte Pflegeberatung soll Überlastungen und Krankheitsphasen bei pflegenden Angehörigen verringern und sie gesundheitlich stärken“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „So lassen sich die Chancen verbessern, dass Pflegebedürftige so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können.“

Pflegeberatung: zu Hause, telefonisch oder bei der AOK

Um die Pflegebedürftigen und deren Angehörige in der AOK Direktion Kaufbeuren kümmert sich seit diesem Frühjahr nun die neue AOK-Pflegeberaterin Manuela Jäger. Sie hat diese Aufgabe nach 17 Jahren von ihrer Vorgängerin Angelika Ulrich übernommen. „Ein wesentlicher Baustein im Beratungskonzept ist der sogenannte individuelle Versorgungsplan, den ich bei Bedarf gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen erstelle“, so Manuela Jäger. In diesem wird der erforderliche Unterstützungsbedarf, zum Beispiel durch Pflegedienste, Selbsthilfegruppen, Kommunen oder Sozialamt festgehalten. Auf Wunsch unterstützen die Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten auch bei organisatorischen Angelegenheiten, wie dem Ausfüllen von Antragsformularen. 

„Unsere Pflegeberaterin Manuela Jäger berät Angehörige der Pflegebedürftigen zu Hause, per Telefon oder in unseren Geschäftsstellen – je nach Wunsch der Versicherten“, so Bernd Ruppert. Bayernweit fanden in 2024 über 40.000 Telefonate, über 2.000 Hausbesuche und fast ebenso viele persönliche Pflegeberatungen in den AOK-Geschäftsstellen statt.

Weitere Informationen zur Pflegeberatung gibt es bei AOK-Pflegeberaterin Manuela Jäger unter der Rufnummer 08341/431-2452 oder per E-Mail an manuela.jaeger@by.aok.de.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv, informiert und genussvoll älter werden

Veranstaltungsreihe „Generation 55plus“ im Oktober – Ernährung, Bewegung und Lebensfreude im Fokus

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) lädt im Oktober gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

Ob Kochpraxis, Ernährungsvortrag oder Bewegungsangebot – die Veranstaltungen richten sich an alle Menschen ab 55 Jahren, die sich gesund, informiert und genussvoll mit ihrer Ernährung und Bewegung auseinandersetzen möchten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Lediglich bei den Kochveranstaltungen fällt ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für die verwendeten Lebensmittel an, der direkt vor Ort gezahlt wird.

Infos, Programm & Anmeldung:
www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Tel.: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

Veranstaltungskalender Oktober 2025

Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – knochenstark & lecker

Mittwoch, 01.10.2025 | 17:00 – 20:00 Uhr
Pfarrheim Roßhaupten
Referentin: Rosi Stadler (Hauswirtschaftsmeisterin)
Für alle, die nach dem Auszug der Kinder ihre Kochroutinen neu gestalten möchten. Es gibt praktische Tipps für abwechslungsreiche, knochenstärkende Küche.

Beschreibung:
Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und etwas Kreativität lässt sich auch im kleinen Haushalt Abwechslung auf den Speiseplan bringen – zum Beispiel mit knochenstärkenden Gerichten. Wie das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 25.09.2025

Ernährungsvortrag: Ausgewogen essen ab der Lebensmitte

Mittwoch, 01.10.2025 | 17:30 – 19:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Bianca Göhner (Diätassistentin)
Welche Lebensmittel stärken den Körper ab 50? Was verändert sich im Stoffwechsel? Praxisnahe Ernährungstipps für den Alltag.

Beschreibung:
Ab der Lebensmitte verändern sich Körper und Stoffwechsel – daraus ergeben sich neue Anforderungen an den persönlichen Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind dabei wichtige Stellschrauben. Welche Lebensmittel sollten bevorzugt auf dem Speiseplan stehen? Wie gelingt eine ausgewogene Ernährung mit Genuss im Alltag? Antworten erhalten Sie in dieser Veranstaltung.

Anmeldeschluss: 29.09.2025

Bewegung: Aktivität und Bewegung – Stellschraube für starke Knochen

Montag, 06.10.2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe
Referentin: Nicole Christine Becker (Breitensport-Trainerin)
Mit gezielten Übungen und alltagstauglicher Theorie zur Vorbeugung von Osteoporose.

Beschreibung:
Aktivität und Bewegung sind neben der Ernährung die zentralen „Stellschrauben“, wenn es um die Stärkung der Knochen und die Vorbeugung von Osteoporose geht. In diesem „bewegten“ Angebot erhalten Sie Informationen zu den Grundlagen gesundheitsförderlicher und knochenstarker Bewegung, lernen viele geeignete Übungen kennen und erfahren am eigenen Körper, wie gut Bewegung tut.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 02.10.2025

Kochpraxis: Reste verwerten & clever Vorrat halten

Donnerstag, 09.10.2025 | 16:30 – 19:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Ulrike Lohmüller (Hauswirtschaftsmeisterin)
Praktische Tipps für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

Beschreibung:
Vom Familienhaushalt zum Ein-/Zwei-Personen-Haushalt – das erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten besonders Koch-Anfänger viele Tipps und Tricks zur kreativen Resteverwertung und Vorratshaltung. Hintergrundwissen zu einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Ernährung im Alter rundet das Angebot ab.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 03.10.2025

Bewegung: Gesund durch den Alltag – mit Kraft und Balance

Donnerstag, 16.10.2025 | 16:30 – 18:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus Roßhaupten
Referentin: Stephanie Keck (Sportwissenschaftlerin)
Körperlich aktiv bleiben und das Gleichgewicht trainieren – ein Angebot zur Förderung der Knochengesundheit.

Beschreibung:
Aktivität und Bewegung sind neben der Ernährung die zentralen Stellschrauben, wenn es um die Stärkung der Knochen und die Vorbeugung von Osteoporose geht. In diesem Angebot erhalten Sie Informationen zu den Grundlagen gesundheitsförderlicher Bewegung, lernen geeignete Übungen kennen und erleben direkt, wie positiv Bewegung wirkt.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 13.10.2025

Bewegung zum Welt-Osteoporose-Tag: Mit Kraft und Balance Knochen stärken

Montag, 20.10.2025 | 16:30 – 18:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Lina Meese (Sportwissenschaftlerin)
Bewegung beugt vor: Mit einfachen Übungen Osteoporose entgegenwirken.

Beschreibung:
Anlässlich des Welt-Osteoporose-Tags wird in dieser Bewegungseinheit der Fokus auf kräftigende und stabilisierende Übungen gelegt. Sie erhalten fundierte Informationen zur Prävention von Osteoporose und probieren viele alltagstaugliche Bewegungsformen selbst aus.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 16.10.2025

Kochpraxis: Clever kochen mit Resten

Freitag, 24.10.2025 | 16:00 – 19:00 Uhr
Haus der Begegnung, Marktoberdorf
Referentin: Rosi Stadler (Hauswirtschaftsmeisterin)
Kooperationspartner: Offene Behindertenarbeit Ostallgäu (OBA)
Alltagsküche mit wenig Aufwand und viel Kreativität – für alle, die neu starten oder einfach frische Impulse suchen.

Beschreibung:
Auch in Marktoberdorf dreht sich alles ums praktische Kochen im kleinen Haushalt. Neben dem kreativen Umgang mit Lebensmitteln lernen Sie Strategien für nachhaltige Vorratshaltung kennen. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Kochanfängerinnen und -anfänger.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 20.10.2025

Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben

Donnerstag, 30.10.2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Mehrgenerationenhaus Roßhaupten
Referentin: Christine Bauer (BA-Ernährungsberatung)
Praktische Tipps für eine calciumreiche Ernährung, die sich einfach in den Alltag integrieren lässt – auch ohne klassische Milchprodukte.

Beschreibung:
Im Laufe des Lebens nehmen Festigkeit und Stabilität der Knochen ab, das Risiko für Osteoporose steigt. Mit einer ausgewogenen, calciumreichen Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann gezielt gegengesteuert werden. Auf der „Genussinsel“ lernen Sie alltagstaugliche Lebensmittel kennen, mit denen Sie Ihren Calciumbedarf auch ohne Milchprodukte decken können.

Anmeldeschluss: 27.10.2025

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Gesundheit Kinder

KAI macht’s einfach: So lernen Kinder richtig Zähneputzen

Zum Tag der Zahngesundheit am 25. September – Warum frühzeitige Zahnpflege entscheidend ist

Früh übt sich: Zahnpflege ab dem ersten Milchzahn

Gute Zahnpflege beginnt nicht erst mit dem Schulalter, sondern bereits mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns. „Tägliches Zähneputzen allein reicht jedoch nicht aus, um Zähne gesund zu erhalten“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Ebenso wichtig sind regelmäßige Kontrollen durch Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie eine altersgerechte Putztechnik. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder früh an das Ritual der Zahnhygiene gewöhnen.

Zunächst übernehmen die Eltern das Putzen – idealerweise mit einer kleinen, weichen Zahnbürste. Ab etwa drei Jahren können Kinder beginnen, selbst zu putzen. Dabei gilt: Die Eltern sollten weiterhin kontrollieren und nachputzen.

„Kleine Kinder besitzen noch nicht die nötige Feinmotorik, um ihre Zähne eigenständig gründlich zu reinigen“, erklärt Ruppert. Als grober Anhaltspunkt gilt: Wenn ein Kind flüssig in Schreibschrift schreiben kann, ist es meist auch motorisch in der Lage, selbstständig die Zähne gründlich zu putzen.

Mit der KAI-Methode spielerisch zur richtigen Technik

Eine bewährte Methode, um Kindern das Zähneputzen beizubringen, ist die sogenannte KAI-Technik. KAI steht für:

  • Kauflächen
  • Außenflächen
  • Innenflächen

Zuerst werden die Kauflächen gereinigt – in waagerechten Schrubbewegungen von hinten nach vorne. Danach kommen die Außenflächen dran: Dafür beißt das Kind die Zähne leicht zusammen und führt die Bürste in kreisenden Bewegungen von hinten nach vorn.

Die Innenflächen werden schließlich vom Zahnfleisch zur Zahnkrone geputzt – im Oberkiefer also von oben nach unten, im Unterkiefer umgekehrt.

Empfohlen wird zweimal täglich zu putzen, jeweils rund drei Minuten. Damit werden nicht nur Essensreste entfernt, sondern auch schädliche Beläge, die Bakterien enthalten. Diese Bakterien produzieren Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und so Karies verursachen können.

Handzahnbürste oder elektrisch?

Für kleine Kinderhände eignen sich Zahnbürsten mit dicken, rutschfesten Griffen. Auch elektrische Zahnbürsten sind möglich, sollten aber nicht als „Selbstläufer“ verstanden werden.

„Entscheidend ist die richtige Technik, nicht das Gerät“, sagt Bernd Ruppert. Eine zahnärztliche Beratung kann dabei helfen zu entscheiden, wann und ob ein Umstieg auf eine elektrische Bürste sinnvoll ist.

Zudem helfen Zahnseide und Interdentalbürsten, die Zahnzwischenräume sauber zu halten – besonders wichtig, da Karies sich hier gern bildet. Auch eine Versiegelung der Backenzähne kann vorbeugend sinnvoll sein.

Fluorid ja – aber wie viel?

Bei der Auswahl der Zahnpasta sollte auf den Fluoridgehalt geachtet werden. Die richtige Dosierung richtet sich nach dem Alter und sollte mit dem zahnärztlichen Fachpersonal abgesprochen werden. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und schützt ihn vor Säureangriffen.

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Bildung Gesundheit Kinder Veranstaltung

„Erste Hilfe bei Baby- und Kleinkindernotfällen“

kostenfreies Online-Kursangebot der AOK Bayern

Säuglinge und Kleinkinder sind keine kleinen Erwachsenen. Daher unterscheiden sich die Maßnahmen, die in einer Notfallsituation ergriffen werden sollen. Auch medizinische Laien können schnell und kompetent Erste Hilfe leisten.

Unser Partner, der Arbeiter-Samariter-Bund Bayern, bietet die Inhalte des Kurses „Erste Hilfe bei Baby- und Kleinkindernotfällen“ online über Microsoft-Teams an. Die Kurstermine sind am 29.09.2025 von 09:30 bis 11:30 Uhr oder 12:00 bis 14:00 Uhr und am 03.10.2025 von 11:00 bis 13:00 Uhr, 13:30 bis 15:30 Uhr oder 16.00 bis 18.00 Uhr.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern für Alle kostenfrei.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 30 Personen je Kurstermin begrenzt.
Interesse? Dann schnell bei Ulrike Hindelang telefonisch (08341/431-111) oder per Mail (ulrike.hindelang@by.aok.de) für die begehrten Kurstermine anmelden.

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Gesundheit Sport Veranstaltung

5. Cura Sui Yogafestival – Begegnung, Bewegung, Berührung – vom 26. bis 28.09.25 auf der Flohwiese Pforzen

Cura Sui Yogafestival 2025: Drei Tage für Körper, Geist und Begegnung

Alle Jahre wieder: Das Cura Sui Yogafestival findet vom 26. bis 28. September 2025 bereits zum fünften Mal statt. Veranstaltet wird es von 8sam Yoga Kaufbeuren. Seit 2024 hat das Festival mit der Flohwiese in Pforzen eine neue Heimat gefunden – aus der einstigen Pop-up-Notlösung ist in der Mehrzweckhalle „Auf den Auen 1“ ein fester Ort für das beliebte Indoor-Yogafestival im Allgäu geworden.

Starke Allgäuer Beteiligung

Neu in diesem Jahr: Noch nie waren so viele Lehrer:innen, Musiker:innen und Dozent:innen aus dem Allgäu Teil des Programms – 15 an der Zahl, die Hälfte des Line-ups. Acht davon stammen direkt aus Kaufbeuren und Umgebung: Rieden, Ingenried, Mauerstetten, Germaringen und Stötten.

Drei Tage, über 40 Angebote

Unter dem Motto „Begegnung. Bewegung. Berührung.“ erwartet Besucher:innen ein vielseitiges Programm mit über 40 Workshops, Vorträgen und Sessions: Von dynamischem Vinyasa bis ruhigem Yin-Yoga, von Thai Yoga (UNESCO-Weltkulturerbe) bis zu Breathwork, Singing Circles, Face Yoga und Yoga für die Augen. Dazu kommen Talks rund um Gesundheit, Emotionen, Yoga-Philosophie und Mantren.

Line-up & Musik

Mit dabei sind unter anderem:
Luna Schmidt, Christine May, Tanja Seehofer & Yann Kuhlmann, Shaktiji, Nadja Ehlert (Memmingen), Katja Epp, Satya Jotpal und Monika Kößler (alle Kempten), Angelina Encanto (Wilpoldsried), Alexandra Epple, Alexander Schlichtherle, Steffi Martin (alle Kaufbeuren), Stephanie und Armin Schönberger, Amelie Zech (Pforzen), Julia Lipp (Stötten), Susi Sutter (Mauerstetten), Anja Herber (Germaringen).

Musikalische Highlights sind der Ecstatic Dance mit Miss ShantiPanthi (Freitag) sowie das Konzert der Love Keys (Samstag). Tickets für beide Abende sind auch an der Abendkasse erhältlich (25 bzw. 30 Euro).

Markt & Begegnung

Begleitend zum Festival lädt ein kleiner Markt zum Stöbern ein – mit Malas, Schmuck, Yoga-Accessoires, ätherischen Ölen, Seifen, Astro-Readings und Kurz-Coachings. Der Markt ist auch ohne Festivalticket zugänglich.

Festivalleiterin Stephanie Schönberger betont:

„In Zeiten, in denen vieles nur noch online stattfindet, sind echte Begegnungen wichtiger denn je. Der Philosoph Martin Buber hat es so schön gesagt: Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Wenn wir aufhören, uns zu begegnen, ist es, als hörten wir auf zu atmen.“

Tickets & Infos

Wer Yoga bisher nur aus der wöchentlichen 75-Minuten-Stunde kennt, erlebt auf dem Festival drei Tage lang Vielfalt, Tiefe und Gemeinschaft – ein Bad in guter Energie. Es gibt Dreitagestickets sowie Tageskarten. Die Preise liegen zwischen 59 und 199 Euro.

👉 Weitere Infos & Tickets: www.curasui-yogafestival.de

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Bildung Gesundheit Kinder

Gut gestärkt durch den Schultag: Warum Frühstück und regelmäßige Pausenmahlzeiten für Kinder so wichtig sind

Energie am Morgen – unverzichtbar für Kinder

Immer mehr Kinder in Deutschland gehen ohne Frühstück aus dem Haus. Laut einer Befragung von Eltern und Lehrkräften aus dem Jahr 2023 trifft das inzwischen auf rund 26 Prozent der Schülerinnen und Schüler zu. Zum Vergleich: 2016 waren es nur acht Prozent.

Gerade für Kinder im Grundschulalter ist das morgendliche Frühstück jedoch entscheidend – für Konzentration, Leistungsfähigkeit und allgemeines Wohlbefinden im Schulalltag. „Während Erwachsene auch mal ohne Frühstück auskommen, ist diese Mahlzeit für Kinder besonders wichtig“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Ihr Körper kann noch keine größeren Energiereserven speichern oder mobilisieren.“

Ein ausgewogenes Frühstück sollte aus Getreide- und Milchprodukten bestehen, ergänzt durch frisches Obst oder Gemüse sowie ein Getränk. Wichtig sei zudem eine entspannte Atmosphäre am Morgen: ohne Stress und in aller Ruhe essen.

Mehr als nur ein gutes Frühstück

Ein kleiner Morgenimbiss reicht jedoch nicht aus – entscheidend ist die Ernährung über den gesamten Tag verteilt. Kinder brauchen regelmäßig Nachschub in Form gesunder Zwischenmahlzeiten, um konzentriert und fit zu bleiben. Hasel empfiehlt, bei jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse einzuplanen. Die Regel „5 am Tag“ sei eine gute Orientierung: Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, jeweils in Kinderhandgröße.

Eiweiß, Vollkorn und Milchprodukte: Die richtige Auswahl zählt

Für Wachstum und anhaltende Sättigung spielt hochwertiges Eiweiß eine zentrale Rolle. Milchprodukte wie Joghurt, Käse oder Milch liefern zudem wertvolles Kalzium – wichtig für stabile Knochen und gesunde Zähne.

Für zwischendurch bietet sich ein Naturjoghurt mit frischem Obst an. Auf Fertigjoghurts oder Kakaogetränke sollten Eltern besser verzichten, da sie häufig große Mengen Zucker enthalten. Auch bei kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Brot oder Nudeln rät Hasel zu Vollkornprodukten. Sie liefern länger Energie und enthalten wichtige Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Trinken nicht vergessen – aber bitte ohne Zucker

Neben fester Nahrung ist ausreichendes Trinken essenziell. Ein bis anderthalb Liter Flüssigkeit pro Tag sind für Kinder im Grundschulalter völlig normal – je aktiver das Kind, desto mehr. Die beste Wahl sind ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sowie Wasser. Eine Trinkflasche gehört idealerweise in jede Schultasche. Stark zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Cola oder Fruchtnektare sollten laut Hasel vermieden werden: „Sie führen zu Blutzuckerspitzen, liefern kaum Nährstoffe und fördern Karies.“ Wer Abwechslung sucht, kann eine Saftschorle selbst mischen – mit viel Wasser und wenig Saft.

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Gesundheit Veranstaltung

Ernährung und Demenz – kann Vorbeugung gelingen?

Vortrag in Kaufbeuren bietet Einblicke und praktische Tipps

Eine Demenz-Erkrankung ist im Anfangsstadium oft schwer festzustellen. Mögliche Anzeichen werden von Betroffenen sowie Angehörigen oft verdrängt. Mit der Bayerischen Demenzwoche vom 19. bis 28. September will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auf das schwierige Thema aufmerksam machen. „Die AOK Bayern unterstützt als Kooperationspartner in diesem Jahr erneut die Bayerische Demenzwoche“, so Robert Klauer, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Alzheimer ist dabei eine häufige Form der Demenz. Es ist eine Krankheit des Gehirns, bei der die Nervenzellen absterben und es zu einem Abbau von geistigen Fähigkeiten sowie zu Verhaltensänderungen kommen kann. Im fortgeschrittenen Stadium sind Betroffene auf vermehrte Begleitung und Pflege angewiesen, die häufig Angehörige leisten.

Regionales Vortragsangebot im Rahmen der Bayerischen Demenzwochen

Die Diagnose Demenz stellt Betroffene und deren Angehörige unvermittelt vor große Herausforderungen. Damit die Pflege daheim gelingen kann, sind bedarfsgerechte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige unerlässlich. Aber auch präventive Maßnahmen können die Pflegesituation erleichtern. Die Blaue Blume Schwaben in Kaufbeuren und der Freundeskreis der Blauen Blume Schwaben e.V. organisieren deshalb für pflegende Angehörige und Interessierte den Vortrag „Mit Ernährung der Demenz vorbeugen – (wie) geht das?“.

Dieser wird von Dr. Stefan Brai, Oberarzt im Zentrum für Gerontopsychiatrie des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren, gehalten und findet am Mittwoch, den 24.09.2025 von 16:00 bis 17:30 Uhr in der AOK Kaufbeuren (Josef-Landes-Str. 32) sowie am Donnerstag, den 25.09.2025 von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Blauen Blume Schwaben (Prinzregentenstr. 9, Kaufbeuren) statt.

Die Veranstaltung in der AOK Kaufbeuren am Dienstag, den 24.09.2025 wird nach dem Vortrag ab 17:30 Uhr durch einen Stehausklang abgerundet. Interessierte erfahren dabei außerdem an einer selbsterklärenden Ernährungsausstellung, wie viel Zucker in welchen Lebensmitteln enthalten ist.

„Die AOK setzt sich dafür ein, die bestehende pflegerische Versorgung zu sichern, zu optimieren und weiter auszubauen – gemeinsam mit weiteren regionalen, im Pflegebereich engagierten Akteuren“, so Robert Klauer, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Vortragsveranstaltung zeige auf, was präventiv zur Vorbeugung von Demenz getan werden kann. Zudem werden wichtige Hinweise gegeben, welche Unterstützungsangebote vor Ort zur Verfügung stehen.

Die Teilnahme ist kostenfrei und es ist keine Voranmeldung erforderlich.

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Gesundheit Kinder Veranstaltung

Teddybärkrankenhaus am Klinikum Kaufbeuren: Kuscheltiere in besten Händen

Am Samstag, den 27. September, öffnet das Klinikum Kaufbeuren zwischen 9 und 17 Uhr seine Türen für das Teddybärkrankenhaus. Bereits zum vierten Mal sind Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren eingeladen, ihre Kuscheltiere mitzubringen und in lockerer Atmosphäre zu erleben, wie ein Arztbesuch abläuft.

Als Begleitpersonen Ihrer Kuscheltiere soll den Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen und medizinischen Eingriffen genommen werden. Gemeinsam mit Medizinstudierenden und Ärztinnen und Ärzten des Klinikums durchlaufen die kleinen Besucherinnen und Besucher mit ihren Kuscheltieren alle wichtigen Stationen – von der Aufnahme über Diagnostik und Behandlung bis zur Entlassung. So gewinnen sie in einer sicheren Umgebung erste positive Erfahrungen mit der Welt der Medizin und können Fragen stellen, die kindgerecht beantwortet werden.

Was erwartet die Kinder?

  • Anmeldung: Jedes Kind meldet sein Kuscheltier an der Teddybär-Rezeption an.
  • Untersuchung: Die Teddy-Ärzte untersuchen die Kuscheltier-Patienten im Beiseinder Kinder, führen bei Bedarf eine Bildgebung durch und stellen eine Diagnose.
  • Behandlung: Ob Pflaster, Verband oder weitergehende Behandlung – die Kinderhelfen dabei, ihre Kuscheltiere wieder gesund zu machen.
  • Aufklärung: Während der gesamten Behandlung erklären die Teddy-Ärzte jedenSchritt, um Ängste abzubauen.
  • Vorsorge: Auch gesunde Kuscheltiere können zu einer Vorsorgeuntersuchungvorgestellt werden.

Der Besuch dauert etwa eine Stunde. Organisiert wird das Teddybärkrankenhaus von Medizinstudierenden in Zusammenarbeit mit den Kinderärztinnen und -ärzten des Klinikums Kaufbeuren. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Da die Plätze begrenzt sind, gilt das „first come, first served“-Prinzip.

Alle Infos und Anmeldung unter www.kliniken-oal-kf.de/teddybaerkrankenhaus

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Bildung Gesundheit

Adipositas: Jedes Kilo weniger zählt

AOK warnt vor Gesundheitsrisiken durch starkes Übergewicht – und zeigt Wege zur Veränderung

Adipositas (starkes Übergewicht) ist eine Volkskrankheit: Fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland ist adipös und hat dadurch ein höheres Risiko für Diabetes Typ 2 und andere Stoffwechselkrankheiten, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Fettleber oder bestimmte Krebsarten. Von Adipositas spricht man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wo im Körper sich die Fettzellen befinden: Vermehrtes Bauchfett, sogenanntes viszerales Fett, rund um die inneren Organe ist besonders gefährlich, da es sehr stoffwechselaktiv ist und das Krankheitsrisiko zusätzlich erhöht.

Energiebilanz stimmt oft nicht

Adipositas ist meistens die Folge eines falschen Lebensstils. „Das heißt, es werden mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht“, sagt Susanne Hasel,Ernährungsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Oftmals kommt zu viel Energie aus Nahrungsmitteln und Getränken mit einem überhöhten Zucker- und Fettanteil oder Alkohol zusammen. Menschen verbringen andererseits vermehrt Zeit im Sitzen und bewegen sich zu wenig. „Über die Jahre erhöht sich so das Gewicht und eine Adipositas kann sich entwickeln“, erklärt Susanne Hasel. Auch eine familiäre Veranlagung, hormonelle Störungen, andere körperliche und psychische Erkrankungen können zu einer Gewichtszunahme beitragen, beispielsweise Arthrose, Essstörungen, bestimmte Medikamente oder auch (Dauer-)Stress und psychische Belastungen.

Rechtzeitig und dauerhaft gegensteuern

Starkes Übergewicht schränkt häufig die Lebensqualität ein und vermindert das Wohlbefinden. Je länger die Adipositas besteht und je ausgeprägter sie ist, desto wahrscheinlicher sind Folgeerkrankungen. Häufig sind adipöse Menschen auch Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt. „Es ist kein leichter Weg, Gewicht zu verlieren, man braucht Durchhaltevermögen und eine hohe Motivation“, sagt Susanne Hasel. Doch die Anstrengung lohnt sich: Jedes Kilo weniger ist ein Schritt hin zu einem gesünderen Leben. Den größten Erfolg verspricht eine Kombination aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensänderungen. Besonders wichtig ist, dass der neue Lebensstil sich individuell gut in den Alltag integrieren lässt, um das Gewicht nach dem Abnehmen auch zu halten. Bei sehr schwerem Übergewicht können eine medizinische Beratung und Begleitung angebracht sein.

Zum Hintergrund:

Eine Person mit 1,70 m Größe und einem Gewicht von 95 kg hat einen BMI von rund 32,9 (95 kg / 1,70 m x 1,70 m).

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin: Adipositas – was tun bei starkem Übergewicht?
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/stoffwechsel/adipositas-ursachen-behandlung-und-vorteile-einer-gewichtsreduktion/

RKI -Themenblatt: Adipositas bei Kindern und Jugendlichen
https://www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Studien-und-Surveillance/Studien/Adipositas-Monitoring/Adipositas/HTML_Themenblatt_Adipositas.html

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Gesundheit Sport

Wegen der großen Nachfrage nun auch am Montag: Kung Fu Training im Kung Fu Zentrum Kaufbeuren

Lok Yiu Wing Chun – Bewegung, Selbstverteidigung und Achtsamkeit

Neues Trainingsangebot wegen hoher Nachfrage

Das Kung Fu Zentrum Kaufbeuren reagiert auf das wachsende Interesse: Ab sofort findet das Training nicht nur mittwochs, sondern auch montags statt. Damit erweitert das Zentrum sein Angebot für alle ab 14 Jahren, die sich für traditionelles Kung Fu interessieren – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.

Trainingszeiten (ab sofort):
📅 Montag & Mittwoch
🕖 19:00–20:00 Uhr: Grundlagen-Basistraining
🕗 20:00–21:00 Uhr: Lok Yiu Wing Chun Kung Fu

Das Training steht Jugendlichen, Frauen und Männern offen und legt den Fokus auf Technik, Bewegung und Konzentration.

Tradition ohne Modifikationen: Lok Yiu Wing Chun

Lok Yiu Wing Chun Kung Fu ist ein ganzheitlicher Stil, der Körper und Geist gleichermaßen fordert. Er geht zurück auf Großmeister Lok Yiu, der in den 1950er-Jahren in Hong Kong direkt von Yip Man unterrichtet wurde – dem Lehrer von Bruce Lee.

Im Gegensatz zu vielen modernen Varianten wird im Kung Fu Zentrum Kaufbeuren der Stil unverändert weitergegeben. Es geht um präzise Bewegungen, eine klare Struktur und ein tiefes Verständnis von Technik und Körperarbeit.

Ein Lernweg ohne Ende

Das Lok Yiu Wing Chun vermittelt nicht nur Techniken zur Selbstverteidigung. Es eröffnet auch Wege zur persönlichen Entwicklung. Wer kontinuierlich trainiert, stärkt Konzentration, Körperbewusstsein und Ausdauer. Perfektion ist dabei kein Ziel, sondern ein Prozess – der Stil bietet lebenslanges Lernen.

Kontakt und Anmeldung

📍 Kung Fu Zentrum Kaufbeuren
Inhaber: Sifu Gerhard Eichele
📬 Neugablonzer Str. 17, 87600 Kaufbeuren
☎️ +49 (0) 8341 971972
📱 +49 (0) 151 62812836
✉️ info@kungfu-kaufbeuren.de
🌐 www.kungfu-kaufbeuren.de

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Gesundheit Wirtschaft

8sam Yogastudio: Yoga neu entdecken – Präventionskurse starten wieder nach den Sommerferien

Kurse für AnfängerInnen, WiedereinsteigerInnen und Fortgeschrittene im 8sam Yogastudio

Vielfältiges Kursangebot ab September 2025

Das 8sam Yogastudio in Kaufbeuren startet ab September 2025 mit neuen zertifizierten Präventionskursen. Unter der fachkundigen Anleitung von Stephanie Schönberger und Anja Herber erhalten Yoga-Interessierte die Möglichkeit, ihre Praxis zu beginnen, wieder aufzunehmen oder zu vertiefen.

Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und können somit von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden. Damit bietet sich eine gute Gelegenheit, mit Yoga zu starten oder die eigene Praxis zu intensivieren – sowohl körperlich als auch mental.

Kursübersicht ab September 2025

Hatha Vinyasa Yoga mit Stephanie Schönberger

  • Freitag, ab 19.09.2025, 8:30–9:45 Uhr (Level II)
    Für geübte TeilnehmerInnen mit guter Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.
  • Montag, ab 22.09.2025, 17:00–18:15 Uhr (Level I)
    Für Yoga-Erfahrene, die ihre Praxis sanft vertiefen möchten.
  • Montag, ab 22.09.2025, 18:30–19:45 Uhr (Level II)
    Für Praktizierende, die Atmung, Bewegung und Kraft miteinander verbinden möchten.
  • Dienstag, ab 23.09.2025, 9:00–10:15 Uhr (Level I)
    Ein sanft dynamischer Start in den Tag mit Fokus auf Asanas, Atemübungen und Meditation.

Hatha Yoga mit Anja Herber

  • Donnerstag, ab 25.09.2025, 18:45–19:30 Uhr
    Speziell für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen. Vermittelt Grundlagen, Atembewusstsein und einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.

Yoga für Unbewegliche – Ein Kurs für einen leichten Einstieg

Am Mittwoch, 24.09.2025, beginnt ein besonderer Kurs für alle, die sich bisher nicht an Yoga herangetraut haben: „Yoga für Unbewegliche“ mit Alexandra Epple.

Viele Menschen zögern mit Yoga zu beginnen, weil sie glauben, nicht flexibel genug zu sein. Der Kurs möchte diese Hemmschwelle abbauen und zeigt, dass Yoga nicht von Beweglichkeit, sondern von Offenheit und Achtsamkeit lebt.

  • Mittwoch, ab 24.09.2025, 17:00–18:15 Uhr
    Für AnfängerInnen ohne Vorkenntnisse, die sich einen ruhigen und sicheren Einstieg wünschen.

Das Kursmotto: „Jeder und jede kann Yoga üben.“

Information und Anmeldung

Die Teilnahmeplätze sind begrenzt. Eine Anmeldung ist über den Stundenplan auf der Website möglich:
👉 www.8sam-yoga.de/stundenplan

Weitere Informationen auch unter www.8sam-yoga.de oder per Mail an info@8sam-yoga.de

Über das 8sam Yogastudio

Mitten in Kaufbeuren gelegen, bietet das 8sam Yogastudio einen Raum für Ruhe und persönliche Weiterentwicklung. Die Angebote richten sich an Menschen aller Erfahrungsstufen – mit offenen Stunden, Kursen und Workshops, die auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen.

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Gesundheit Senioren

Alltag mit Demenz: Online-Kurs unterstützt pflegende Angehörige

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet kostenfreies Lernangebot für den Umgang mit Demenz im häuslichen Umfeld

Unterstützen, verstehen, entlasten

Eine Demenzerkrankung entwickelt sich oft schleichend. Wer betroffen ist, verliert nicht sofort die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen. Mit entsprechender Unterstützung durch Angehörige ist ein Leben in vertrauter Umgebung oft noch lange möglich.

Die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu bietet deshalb den kostenfreien Online-Pflegekurs „Menschen mit Demenz“ an. Das Angebot richtet sich an pflegende Angehörige und vermittelt leicht verständliches, fachlich geprüftes Wissen über den Umgang mit der Erkrankung.

Pflegekurs mit praktischen Hilfen

„Mit dem Online-Pflegekurs bietet die AOK Informationen, Hilfen und Vorschläge, um den Alltag bedarfsgerecht zu gestalten“, erklärt Robert Klauer, Beiratsvorsitzender der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Der Kurs zeigt:

  • wie sich eine Demenz äußert,
  • welche Einschränkungen damit einhergehen,
  • und wie sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familien verändert.

Zudem erhalten Teilnehmende Hinweise zur Kommunikation mit demenzkranken Menschen. Denn wiederholte Fragen, Sammelverhalten oder Unruhe können für Angehörige sehr belastend sein.

Elf Module mit Fokus auf häusliche Pflege

Der Kurs „Menschen mit Demenz“ ist Teil eines modularen Lernprogramms mit insgesamt elf Online-Pflegekursen. Jeder Kurs ist eigenständig und behandelt ein spezielles Thema, zum Beispiel:

  • Sturzvermeidung
  • Erhalt der Mobilität
  • Orientierung im „Bürokratie-Dschungel“
  • Selbstfürsorge für pflegende Angehörige

Die Kurse enthalten interaktive Texte, anschauliche Schaubilder sowie kurze Erklärfilme – praxisnah und alltagsbezogen.

Einfacher Zugang – für alle Interessierten

Die Kurse lassen sich flexibel online nutzen – am Computer, Tablet oder Smartphone. Sie stehen kostenfrei unter
🌐 www.aok.de/bayern/akademie
zur Verfügung.

Persönliche Beratung

Weitere Informationen zum Kursangebot und zur Pflegeberatung der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu gibt es bei:
📞 Manuela Jäger – Tel. 08341 / 431-2452
📧 manuela.jaeger@by.aok.de

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Gesundheit Senioren Soziales

100 Jahre Lebenserfahrung: Ernst Schwed feiert besonderen Geburtstag

Dr. Erika Rössler überbringt Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren

Ein ganz besonderes Jubiläum für Ernst Schwed: Er feierte seinen 100. Geburtstag im Kreise seiner Familie in Kaufbeuren. Aus diesem Anlass besuchte ihn die dritte Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, um ihm im Namen der Stadt sowie stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse persönlich zu gratulieren. Sie überreichte dem Jubilar einen Blumenstrauß sowie ein Geschenk der Stadt Kaufbeuren.

Ernst Schwed wurde in Kachnitz in der damaligen Tschechoslowakei geboren und verbrachte dort seine Kindheit bis zum zehnten Lebensjahr. Seine Mutter war Tschechin, sein Vater Deutscher. Er begann eine Lehre in einer Schokoladenfabrik in Kratzau. Im Alter von 18 Jahren trat er seinen Militärdienst an und diente an der Front in den Abruzzen, geriet im Jahr 1944 in amerikanische Gefangenschaft und verdingte sich als Knecht auf einem Bauernhof in Stuttgart, um zu überleben.

Im Jahr 1969 kam er nach Kaufbeuren, wo ihm eine Sozialwohnung zugewiesen wurde. Bis zu seiner Rente arbeitete Ernst Schwed bei der Firma Grob in Mindelheim. Der Jubilar lebt bis heute zufrieden im Kreise seiner Familie in Kaufbeuren. Gemeinsam mit seiner Frau konnte er vor Kurzem auch das 75-jährige Ehejubiläum feiern.

Dr. Erika Rössler: „Es ist eine besondere Ehre, einem Mitbürger zum 100. Geburtstag gratulieren zu dürfen. Herr Schwed hat ein bewegtes Leben hinter sich – sein Lebensweg beeindruckt und verdient großen Respekt.“

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Gesundheit

Klinik Füssen zählt bundesweit zu besten Arbeitgebern im Gesundheitswesen

Kununu Top Company: Füssener Krankenhaus erhält renommiertes Arbeitgeber- Siegel für überdurchschnittliche Zufriedenheit bei Beschäftigten.

Ein positives Arbeitsumfeld und zufriedene Beschäftigte – das sind die wesentlichen Merkmale des renommierten Top Company Siegels von Kununu, einer Online-Plattform für Arbeitgeberbewertungen. Seit 2015 vergibt Kununu jährlich dieses Gütesiegel an Unternehmen, die auf der Bewertungsplattform besonders gute Rezensionen erhalten haben. Nur fünf Prozent aller gelisteten Arbeitgeber qualifizieren sich für diese Auszeichnung.

Die Klinik Füssen gehört dieses Jahr zu den ausgezeichneten Unternehmen in der Kategorie Gesundheit/Soziales/Pflege – und zählt zudem zu den Top drei Prozent aller Unternehmen auf Kununu mit der höchsten Gehaltszufriedenheit. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 von 5 möglichen Sternen sowie einer Weiterempfehlungsrate von 88 Prozent hebt sich die Klinik Füssen als besonders attraktiver Arbeitgeber hervor. Besonders gewürdigt wurde die Klinik Füssen in der Kategorie Karriere/Weiterbildung mit 4,8 Punkten, gefolgt von der Kategorie Unternehmenskultur mit 4,6 Punkten.

„Dieses Ergebnis zeigt, dass unsere Klinik nicht nur durch ein gutes Miteinander und ein unterstützendes Arbeitsumfeld überzeugt, sondern auch viele Möglichkeiten für beschäftigte schafft, sich persönlich in unserem Unternehmen weiterzuentwickeln“, betont Klinikleiter Andree Betzel. „Das Top Company Siegel ist ein großartiger Erfolg und ein Beleg für das Engagement und den Teamgeist jedes einzelnen Mitarbeitenden.“

Infokasten: Kununu Top Company Siegel

Kununu ist die bekannteste Online-Bewertungsplattform für Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum. Beschäftigte, Bewerberinnen und Bewerber sowie Auszubildende können dort anonym ihre Erfahrungen teilen – etwa zu Unternehmenskultur, Arbeitsklima, Benefits oder Karrierechancen.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bietet Kununu eine wertvolle Orientierung bei der Wahl des Arbeitgebers, da die Bewertungen aus erster Hand stammen.

Das Top Company-Siegel von Kununu zeichnet Unternehmen aus, die besonders positiv bewertet werden. Es gehört zu den bekanntesten Arbeitgeber-Siegeln im deutschsprachigen Raum und basiert ausschließlich auf authentischen Bewertungen der Beschäftigten. Nur rund 5 Prozent aller Unternehmen auf Kununu qualifizieren sich für diese Auszeichnung.

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Gesundheit Senioren Soziales

Wenn Hilfe vorbeikommt, bevor sie nötig wird

Kaufbeurens Projekt „Gute-Pflegelotsin“ startet erfolgreich – frühzeitige Beratung für Senioren

Kaufbeuren – Die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos. Auf ihrer Terrasse hat Elisabeth bereits den Kaffeetisch gedeckt, als ihr Besuch kommt. Mit einem Lächeln begrüßt sie ihre Besucherin. Bereits zum zweiten Mal nimmt Elisabeth das Angebot der präventiven Hausbesuche der Gute-Pflegelotsin in Anspruch – diesmal jedoch unter ganz anderen Vorzeichen.

Während sie beim ersten Termin noch ihren pflegebedürftigen Lebensgefährten zu Hause betreute und sich aufgrund der emotionalen sowie körperlichen Belastung über Entlastungsmöglichkeiten informierte, lebt sie inzwischen wieder allein in ihrer Wohnung in Kaufbeuren. Die schwierige Pflegezeit liegt hinter ihr – heute ist die 81-Jährige mobil, wieder lebensfroh und voller Pläne. Früher war sie immer viel unterwegs, Urlaube in der Toskana, mit Freunden treffen, einfach unternehmenslustig. Daran möchte sie nun wieder anknüpfen – so geht sie beispielsweise wieder ihrer Leidenschaft dem Tanzen nach.

Seit November 2024 unterstützt Sophia Kraiß als „Gute-Pflegelotsin“ ältere Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren mit präventiven Hausbesuchen und persönlichen Beratungsgesprächen. Die studierte Gesundheitswirtin bringt bereits mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Senioren mit. Schon während ihres Praktikums 2020 im Seniorenbüro Kaufbeuren sammelte sie erste Beratungserfahrungen, die sie später als Werkstudentin bei den Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung vertiefte. Parallel hierzu absolvierte sie ein Masterstudium, in Digital Healthcare Management. Ziel des Projekts, das von der Stadt Kaufbeuren getragen und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert wird, ist es, frühzeitig zu informieren und zu begleiten – bevor ein konkreter Unterstützungsbedarf entsteht.

Alle Bürger über 75 Jahre in Kaufbeuren wurden angeschrieben und rund 5000 Briefe versandt. Die Resonanz war sehr groß: „Das Telefon stand kaum still, viele Senioren haben auch angerufen und sich einfach bedankt. Man merkt, wie dankbar die Menschen für ein solches Angebot sind“, erinnert sich Kraiß. Viele Anliegen konnten bereits telefonisch geklärt werden. Auch das zentral in der Altstadt gelegene Büro wird für persönliche Beratungen gut angenommen. Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist es aber, dass Sophia Kraiß zu den Senioren nach Hause kommt. Bei diesen Hausbesuchen informiert Kraiß zu Themen wie Pflege, Vorsorge, Unterstützungs- und Entlastungsangeboten, sozialer Teilhabe und regionalen Veranstaltungen für Ältere.  Und sie kann hier gleich die persönliche Lebens- und Wohnsituation der älteren Menschen einschätzen.

Elisabeth spricht mit Sophia Kraiß nun über neue Themen: Von Wohnraumanpassung und alternative Wohnformen im Alter über Hausnotrufsysteme bis hin zu Betreuungsdiensten für den Fall künftiger Unterstützung. Auch Vorsorgeunterlagen, die Elisabeth bereits gut vorbereitet hat, sowie Freizeitangebote für Senioren, die auch im Seniorenmagazin Wertachbote aufgeführt sind, standen im Mittelpunkt. Denn Elisabeth ist wieder aktiv – sie tanzt wieder regelmäßig in Bad Wörishofen und möchte im Herbst einen Pilateskurs an der Volkshochschule beginnen, um Anschluss in einer Gruppe zu haben. Die Wohnung von Elisabeth ist barrierefrei und aktuell benötigt sie noch keine zusätzliche Unterstützung im Alltag. Dennoch ist sie froh, bereits gut informiert zu sein und mögliche Ansprechpartner zur Hand zu haben.

Weiter berichtet Kraiß: „Die Gespräche mit den Seniorinnen und Senioren zeigen, wie vielfältig die Anliegen sind: von Fragen zur Pflegevorsorge über Alltagshilfen bis hin zur Nutzung digitaler Hilfsmittel zur Entlastung im Pflegealltag. Das übergeordnete Ziel ist, frühzeitig zu informieren und zu begleiten, um den Verbleib in der vertrauten häuslichen Umgebung so lange wie möglich zu gewährleisten.“

Auch Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaufbeuren, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Die Gute-Pflegelotsin ist eine wertvolle Ergänzung im regionalen Versorgungsnetz. Die präventiven Hausbesuche stellen eine gute Ergänzung zu den bestehenden Beratungsangeboten in Kaufbeuren dar.“  Auch Kraiß ist ein vernetztes Arbeiten mit anderen Einrichtungen sehr wichtig: „Vernetzt zusammenzuarbeiten und möglichst viele Angebote zu bündeln, ist am Ende auch für Betroffene und deren Angehörige hilfreich.“ Auf die Frage, wie sie sich ihr Leben im Alter vorstellt, antwortete Elisabeth: „Ich möchte hierbleiben in meinen vier Wänden, da fühle ich mich wohl und die Nachbarschaft ist toll. Ansonsten könnte ich mir auch ein betreutes Wohnen vorstellen – und wenn es trotz Unterstützung gar nicht mehr anders geht, dann eben ins Altenheim.“

Senioren, die Interesse an einem Hausbesuch oder einem Informationsgespräch haben, können direkt Kontakt mit Sophia Kraiß aufnehmen:

Gute-Pflegelotsin

Baumgarten 32

87600 Kaufbeuren

Telefon: 08341 / 437 208

E-Mail: sophia.kraiss@kaufbeuren.de

senioren@kaufbeuren.de

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Bildung Gesundheit

Mit Schwung und Genuss in den Herbst – Veranstaltungen für die Generation 55plus

Kochpraxis, Bewegung und Wissen – Ein vielseitiges Programm in Kaufbeuren und Umgebung

Aktiv und informiert: Angebote für Menschen ab 55 Jahren

Kaufbeuren, 13.08.2025 – Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren bietet im September 2025 zusammen mit seinen Kooperationspartnern mehrere kostenfreie Veranstaltungen für Menschen ab 55 Jahren an.

Im Rahmen des Netzwerks „Generation 55plus“ stehen Themen wie Ernährung, Bewegung und Alltagsbewältigung im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist kostenlos, ein kleiner Beitrag für Materialkosten kann anfallen.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der Website:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Anmeldungen sind online möglich, telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Kochpraxis – Männer unter sich: Herbstlich, einfach und ausgewogen kochen

Freitag, 19. September 2025 | 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Referent: Lars Blum, staatlich geprüfter Diätassistent

In diesem praxisorientierten Kurs lernen Männer ab 55, wie sie mit wenig Aufwand leckere und ausgewogene Gerichte für den Herbst zubereiten können. Der Kurs bietet Tipps für den Alltag und lädt zum Mitkochen ein.

👉 Kostenfrei, Lebensmittelbeitrag: 5 € (bar vor Ort an den Referenten)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch und Gefäße für Reste.
Anmeldeschluss: 16.09.2025

Ernährung bei Demenz – Unterstützen mit Wissen

Dienstag, 23. September 2025 | 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Referentin: Anja Müller, Diplom-Ökotrophologin

Im Rahmen der „Woche der Demenz“ richtet sich dieser Vortrag an pflegende Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Betreuungspersonen.

Im Fokus stehen Veränderungen im Ess- und Trinkverhalten bei Demenz, Risiken von Mangelernährung und Möglichkeiten der Prävention. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und praktische Informationen – besonders für Begleitende im frühen und mittleren Krankheitsstadium.

👉 Teilnahme kostenfrei
Anmeldeschluss: 19.09.2025

„Wer rastet, der rostet“ – Wandern mit Impulsen

Mittwoch, 24. September 2025 | 15:00 – 16:30 Uhr
Ort: Fachklinik König Ludwig, Kreuzweg 11, 87645 Schwangau
Referentin: Stephanie Keck, Diplom-Sportwissenschaftlerin
Kooperationspartner: Quartiersmanagement Schwangau

Diese Wanderveranstaltung zeigt, wie wohltuend Bewegung in der Natur sein kann. Während der leichten Tour werden kleine Übungseinheiten eingebaut, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

👉 Teilnahme kostenfrei
Bitte wetterangepasste Kleidung, bequeme Schuhe und ein Getränk mitbringen.
Anmeldeschluss: 19.09.2025

Bewegung bei Demenz – aktiv begleiten im Alltag

Freitag, 26. September 2025 | 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: Haus des Gastes, Vilstalstraße 2, 87459 Pfronten
Referentin: Ursula Schmid, Physiotherapeutin
Kooperationspartner: NUZ Pfronten

Diese Impulsveranstaltung bietet praktische Bewegungsübungen für den Alltag von Menschen mit Demenz – angepasst an die verschiedenen Krankheitsstadien.

Ergänzt durch Hintergrundwissen zur Erkrankung, richtet sich das Angebot an pflegende Angehörige und Betreuungspersonen.

👉 Teilnahme kostenfrei
Bitte bequeme Kleidung und Schuhe mitbringen.
Anmeldeschluss: 23.09.2025

Informationen und Anmeldung

Alle Veranstaltungen werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert.

Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Soziales Wirtschaft

Zeit schenken, Nähe geben: 13 neue Hospizbegleiterinnen bei Blicklicht starten ihren Dienst

Feierstunde zur Aussendung am Sommerfest

Ein Lächeln, ein Gespräch, einfach da sein – kleine Gesten können in schwierigen Momenten eine große Wirkung entfalten. Am Donnerstag, den 31. Juli, hat die gemeinnützige Organisation Blicklicht 13 neue ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiterinnen offiziell in ihren Dienst entsendet. Die stimmungsvolle Aussendungsfeier fand im Rahmen des Sommerfests statt und wurde einfühlsam von Thorsten Friedrich vom Kontor moderiert.

Einsatz in verschiedenen Bereichen

Die neu ausgebildeten Ehrenamtlichen stehen ab sofort schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite – sei es in der ambulanten Begleitung, in Pflegeeinrichtungen, auf Palliativstationen oder im häuslichen Umfeld, sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum. Sie begleiten mit Zeit, offenen Ohren und stillem Mitgefühl – stets in enger Abstimmung mit den hauptamtlichen Fachkräften von Blicklicht.

Musik und persönliche Worte

Für den musikalischen Rahmen sorgten Sabine und Thomas Huth, die ebenfalls ehrenamtlich bei Blicklicht tätig sind. Ein besonderer Moment des Abends war der persönliche Beitrag von Barbara Resch, einer der neuen Begleiterinnen. Der Abend klang in einer offenen, herzlichen Gemeinschaft aus – geprägt von Dankbarkeit und Verbundenheit.

Ausbildung mit Tiefgang

Die Ausbildung bei Blicklicht dauert ein halbes Jahr und bereitet intensiv auf die verantwortungsvolle Aufgabe vor. Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und der Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit stehen im Mittelpunkt. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmenden durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen und auf der Palliativstation.

Nächste Ausbildung startet 2026

Die nächste Qualifizierung zur Hospiz- und Palliativbegleitung beginnt im Februar 2026. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich. Willkommen sind Menschen jeden Alters – mit oder ohne Vorerfahrung. Entscheidend ist die Bereitschaft, anderen in der letzten Lebensphase beizustehen. Denn diese Arbeit berührt nicht nur die Begleiteten, sondern verändert oft auch das eigene Leben.

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Gesundheit Sport

Kaufbeurer Hallenbad: Probleme bei den Fliesenlegearbeiten verzögern Eröffnung erneut

Dach fertig, Becken im Einbau – aber Fliesenarbeiten verzögern Eröffnung

Die Sanierung des Kaufbeurer Hallenbads macht weiter große Fortschritte: Die Dachsanierung ist mittlerweile abgeschlossen und derzeit erfolgt die Montage der Photovoltaik-Module. Parallel dazu werden die neuen Edelstahlbecken eingebaut, die einen großen Teil dazu beitragen werden das Badeerlebnis der Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern.

Insgesamt müssen auch 1.300 Quadratmeter Boden- und Wandfliesen erneuert werden. Leider kommt es bei den Fliesenlegearbeiten zu unerwarteten Verzögerungen. Die mit diesen Arbeiten beauftragte Firma konnte die vertraglich vereinbarten Leistungen weder in der geforderten Qualität noch im vorgesehenen Zeitrahmen erbringen. Nach intensiven Gesprächen und sorgfältiger Abwägung hat sich die Stadtverwaltung daher schweren Herzens dazu entschlossen, den Bauvertrag über diese Leistungen zu kündigen, um zusätzlichen Schaden zu einem späteren Zeitpunkt abzuwenden.

Video von Baureferent Helge Carl zu den aktuellen Probleme bei der Hallenbadsanierung

Das Ergebnis dieser folgerichtigen Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen: Die Fliesenarbeiten müssen nun neu ausgeschrieben und vergeben werden. Diese zusätzliche Vergabephase führt leider dazu, dass der bisher angestrebte Eröffnungstermin Anfang 2026 nicht eingehalten werden kann. Nach aktuellem Stand wird sich die Wiedereröffnung des Hallenbads deshalb um mehrere Monate verschieben.

Baureferent Helge Carl erklärt: „Wir waren auf einem guten Weg und bedauern es sehr, durch die notwendige Kündigung eines Bauvertrages nach hinten geworfen zu werden. Wir werden alles daran setzen, jetzt schnell für Ersatz zu sorgen und den Hallenbadbetrieb so rasch als möglich wieder aufzunehmen. Das sanierte Hallenbad wird alle Nutzerinnen und Nutzer begeistern. Darauf können sich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren und des Umlands freuen.“

Die Stadtverwaltung bedauert diese aktuelle Entwicklung sehr und setzt alles daran, die restlichen Arbeiten zügig voranzutreiben, um den Badebetrieb baldmöglichst wieder aufnehmen zu können.

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Allgemein Bildung Gesundheit

Wenn es in den Gelenken brennt wie Feuer

Ein Gichtanfall kann sehr schmerzhaft sein, doch die Krankheit lässt sich gut behandeln.

Gicht ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung in Deutschland. Etwa ein bis zwei Prozent der Erwachsenen leiden darunter. Männer erkranken etwa fünfmal so oft wie Frauen. „Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Harnsäurekonzentration im Blut erhöht ist“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ein Gichtanfall kann sehr schmerzhaft sein, doch die Krankheit lässt sich gut behandeln. Medikamente und Ernährungsumstellung können helfen, den Harnsäurewert dauerhaft zu senken.

Schmerzhafte Entzündungsreaktion

Beim ersten Gichtanfall ist meist das Großzehengrundgelenk betroffen, also die Stelle, wo der Zeh am Fuß ansetzt. Der Zeh wird heiß, schwillt stark an, ist rötlich bis bläulich gefärbt und sehr schmerzempfindlich. Aber ein Anfall kann auch an anderen Stellen auftreten wie an Mittelfuß- und Sprunggelenken, Knie, Ellbogen, Hand- und Fingergelenken. Auslöser sind rasche Änderungen der Harnsäurekonzentration im Blut. Als Folge kann die Harnsäurekonzentration in der Gelenkflüssigkeit über eine kritische Grenze ansteigen, es bilden sich winzige, nadelförmige Kristalle. Das Immunsystem reagiert auf die Harnsäurekristalle mit einer Entzündung. Beim akuten Anfall geht es zunächst darum, rasch die starken Schmerzen zu lindern und die Gelenkentzündung einzudämmen. Häufig werden dazu entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben, auch Kortisonpräparate sind eine Option. Die Kühlung des betroffenen Gelenks kann bei einem akuten Gichtanfall ebenfalls Linderung verschaffen. „Neben der dringlichen sofortigen Behandlung ist es wichtig, zukünftigen Attacken vorzubeugen“, sagt Susanne Hasel. 

Ernährungsumstellung hilfreich

Eine Reihe von Lebensmitteln kommt als Auslöser von Anfällen in Frage. Daher ist es hilfreich, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern und beispielsweise keine größeren Mengen an Alkohol, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten zu verzehren. „Um einem erneuten Gichtanfall vorzubeugen, steht oft eine Ernährungsumstellung an erster Stelle“, erläutert Susanne Hasel. Manchmal bedarf es auch ärztlicher Rücksprache, um Alternativen für bestimmte Medikamente zu finden, die den Harnsäurespiegel erhöhen. Wenn es nicht gelingt, die Gicht durch allgemeine Maßnahmen in den Griff zu bekommen, ist möglicherweise eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll, die den Harnsäurespiegel senken. Eine solche Behandlung kommt beispielsweise in Frage, wenn es oft zu Gichtanfällen kommt oder wenn bereits Folgeerscheinungen wie Gichtknoten oder Nierensteine aufgetreten sind. 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin – Gichtanfall: Wenn zu viel Harnsäure im Blut ist https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/stoffwechsel/gicht-erkennen-symptome-ursachen-und-schnelle-behandlung

Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V.: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/gicht/was-ist-gicht.html

Deutsche Rheuma-Liga: https://www.rheuma-liga.de/rheuma/krankheitsbilder/gicht#c2007

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Gesundheit Werbung

„AOK-Wanderzeit“ startet wieder

Aktionsgewinnspiel der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Wandern ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, die Natur zu erleben, sondern auch äußerst gesund. Es bringt uns in schöne Landschaften und schenkt uns Kraft und Energie. Beim Wandern können wir wunderbar Stress abbauen und uns entspannen. Stress gilt als Risikofaktor für Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Somit ist Stressabbau durch Wandern ein aktiver Gesundheitsschutz – also schnappen Sie sich Ihre Wanderschuhe und genießen die Natur – Ihr Körper wird es Ihnen danken!

Ihnen fehlt noch die passende Ausrüstung?

Wer an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Wanderzeit teilnimmt, hat die Chance einen von insgesamt zwei Einkaufsgutscheinen im Wert von jeweils 300 Euro zu gewinnen. Diese können bei unseren regionalen Partnerbetrieben 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren und Sport Kolb in Pfronten eingelöst werden.“, so Stefan Rampp als Teamleiter Markt und Gesundheit von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die kostenfreie Teilnahme am Gewinnspiel ist auf der Aktionsseite fcld.ly/aok-wanderzeit möglich.

Foto: AOK Bayern
Foto: AOK Bayern
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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesund aufwachsen: Ernährung und Bewegung für Familien mit Kleinkindern

Kurse für junge Eltern – Theorie und Praxis im September

Im September bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Fami-lien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag mit Praxis | Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrneh-mung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren

Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Sie erhal-ten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unter-stützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Fami-lien werden kann.

  • Freitag, 19.09.2025
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 18.09.2025

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Donnerstag, 25.09.2025
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 24.09.2025

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Eltern und Großeltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern/Enkeln (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Ge-schmacksspektrum erweitern können.

  • Freitag, 26.09.2025
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 22.09.2025

Kochkurs | Gesunde Snacks selbst gemacht

Kochkurs für Eltern und Großeltern mit Kindern im Alter von 2-3 Jahren
Zwischenmahlzeiten haben eine wichtige Funktion in einem ausgewogenen Spei-seplan kleiner Kinder. Sie lernen bedarfsgerechte Zwischenmahlzeiten zusammen-zustellen und gekaufte Snacks unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss bereiten wir Zwischenmahlzeiten gemeinsam zu. Handlich verpackt und lecker – Ihre Kinder werden begeistert sein.

  • Samstag, 27.09.2025
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Amelie Seelos, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: Familienstützpunkt Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 15.09.2025

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirt-schaft und Forsten.
Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Home-page: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesund Grillen

AOK-Gesundheitstipp

Ob im Garten, auf dem Balkon oder am Strand: Mit der idealen Grillmethode, dem richtigen Grillgut und leckeren Rezepten können Sie das Grillen unbeschwert genießen. 

Was ist gesünder – Gas- oder Kohlegrill?

Die Antwort ist eindeutig: Garen Sie Lebensmittel auf einem Gas- oder Elektrogrill, grillen Sie gesünder. Beim Verglühen von Holzkohle entstehen deutlich mehr gesundheitsschädliche Stoffe, die Sie entweder einatmen oder die sich auf dem Grillgut ablegen und so mit dem Essen in den Körper gelangen.

Wer dennoch nicht auf Holzkohle verzichten möchte, sollte Folgendes beachten:

  • Ein windgeschützter Standort des Grills sorgt dafür, dass sich weniger Rauch und damit weniger Schadstoffe entwickeln.
  • Die Holzkohle sollte gut durchglühen, bevor Sie das Gargut auf den Grill legen – der Rauch eines offenen Feuers ist reich an giftigen Schadstoffen.
  • Verbrennen Sie kein Papier, Kiefernzapfen oder harzreiches Holz, dabei entstehen ebenfalls viele schädliche Stoffe.

Soll man in einer Schale grillen?

Grillschale ja, Aluschale nein! Denn beim Kontakt mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln wie mariniertem Fleisch, Käse, Tomaten, gewürztem Gemüse oder Zitronensaft gibt das Material giftige Substanzen ab. Wer auf Aluschale oder -folie nicht verzichten möchte, sollte das Grillgut erst am Ende des Garens salzen. Gute Alternativen sind Grillschalen aus Keramik, Edelstahl oder Gusseisen.

Wie kann ich nachhaltig grillen? 

Das Grillgut verursacht beim Grillen rund 95 Prozent der anfallenden klimarelevanten Emissionen. Wer die Werte senken möchte, sollte vor allem Rindfleisch durch Gemüse oder Käse ersetzen. Sie möchten aber nicht auf Fleisch verzichten? Dann greifen Sie am besten zu Bio-Fleisch. Für Gemüse gilt auch beim Grillen: Möglichst regional und saisonal ist gut für Gesundheit und Umwelt.

Was ist beim Fleischeinkauf zu beachten?

Zwei Dinge sind wichtig: Kaufen Sie kein fertig mariniertes und geschnittenes Fleisch, sondern besser am Stück und portionieren und würzen Sie es selbst. Frisches Rindfleisch ist dunkelrot und marmoriert, frisches Schweinefleisch rosa und das Fett weiß. Geflügel hat eine rosige Farbe und einen angenehmen Geruch. Bevorzugen Sie ungepökeltes und ungeräuchertes Fleisch wie Rinderhüftsteaks, Nackenkoteletts oder Weißwürste. Denn beim Erhitzen von Gepökeltem oder Geräuchertem wie Kasseler, Wiener Würstchen, Fleischwurst oder Leberkäse können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Stoffe entstehen.

Welches Gemüse eignet sich zum Grillen?

Gegrillte Zucchini, Auberginen, Paprikaschoten, Champignons, Minitomaten oder Zwiebeln sind schnell zubereitet, schmecken gut und haben ein köstliches Grillaroma. Wenn Sie öfter auf vegetarische Grillrezepte setzen, steht einem gesunden Grillgenuss nichts mehr im Weg. Probieren Sie Grillgemüse doch einfach mal etwas anders:

Gesund grillen, hochwertig schneiden-für Genuss, der bleibt!

Für einen gesunden Grillspaß erhalten Sie mit unserem aktuellen Gesundheitstipp kostenfrei ein hochwertiges Gemüsemesser sowie nützliche Tipps und leckere Rezepte zum gesunden Grillen. 

Einfach Link anklicken, Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr Grill-Set kostenfrei per Post. 

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Bildung Gesundheit

Backen mit Sinn und Geschmack

Brotbackkurs beim AELF Kaufbeuren verbindet Tradition, Genuss und Wissen

Ein Kurs, der mehr als nur Appetit macht

Im Rahmen der Bayerischen Ernährungstage 2025 unter dem Motto „Richtig gut essen“ veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren einen besonderen Brotbackkurs. Zwölf interessierte Teilnehmerinnen lernten an zwei Tagen, wie aus regionalem Getreide und einfachen Zutaten genussvolle Brote und Gebäcke entstehen.

Vom Getreide zum Mehl: Ein Besuch in der Bio-Mühle

Zu Beginn des Kurses stand ein Ausflug zur nahegelegenen Bio-Mehlmühle auf dem Programm. Dort wurde eindrucksvoll gezeigt, wie aus heimischem Getreide hochwertiges Mehl entsteht – ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Statt Pestiziden wird Heißluft zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt – ein Beispiel für nachhaltige Verarbeitung im Einklang mit Umwelt und Qualität.

Die Teilnehmenden erhielten dabei nicht nur Einblicke in die Technik und Tradition des Mahlens, sondern entwickelten auch ein neues Bewusstsein für die Herkunft und Qualität ihrer Backzutaten.

Theorie mit Geschmack: Fachwissen rund um Teige und Triebmittel

Zurück am AELF Kaufbeuren erklärte Referentin Marleen Hummel, worauf es bei der Brotteigherstellung ankommt. Neben der Auswahl passender Zutaten standen insbesondere Triebmittel im Fokus: Hefe, Sauerteig und Backpulver – jedes hat seine eigene Wirkung und Geschichte.

Besonderes Augenmerk galt dem Sauerteig: Warum er für Roggenbrot unverzichtbar ist, wie er sich auf Geschmack und Bekömmlichkeit auswirkt und wie man ihn selbst ansetzt. Auch Lagerung, Qualitätserkennung und Resteverwertung wurden thematisiert – inklusive eines beliebten Klassikers: herzhafte Semmelknödel aus altbackenem Brot.

Handarbeit mit Genuss – Teige selbst gemacht

Der zweite Kurstag war ganz der Praxis gewidmet. Fachlehrerinnen der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Kaufbeuren – Inge Habel, Margit Fieger und Sabine Rid – begleiteten die Teilnehmerinnen bei der Umsetzung des Gelernten.

Drei Teige standen im Mittelpunkt:

  • Sauerteig: Die Basis für ein aromatisches Brot mit kräftiger Kruste
  • Pizzateig: Mit langer Reifezeit für Elastizität und feine Porung
  • Süßer Hefeteig: Ideal für Zöpfe – weich, buttrig und aromatisch

Beim Formen, Kneten und Backen entwickelten die Teilnehmenden nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch ein Gefühl für die Feinheiten des Brotbackens.

Zum Abschluss wurden gemeinsam die entstandenen Backwerke verkostet – ein sinnlicher Abschluss eines intensiven Lernprozesses. „Ich habe viel Neues mitgenommen – und auch mehr Respekt vor dem traditionellen Handwerk“, fasste eine Teilnehmerin ihre Erfahrung zusammen.

Genuss, der verbindet – Ernährungstage mit Mehrwert

Der Kurs zeigte beispielhaft, wie Handwerk, Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung zusammengehören. Im Sinne der bayerischen Ernährungsstrategie – die auf Gesundheit, Klima, Regionalität, Zukunft und Genuss setzt – wurde ein praktisches Angebot geschaffen, das Bildung und Freude am Essen verbindet.

Weitere Informationen:
Mehr zum Kursangebot und zu den Bayerischen Ernährungstagen:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Gesundheit Verwaltung

Gemeinsam in die Pedale getreten: STADTRADELN 2025 in Kaufbeuren endet mit starkem Ergebnis

Über 214.000 Kilometer zeigen das Engagement der Stadtgesellschaft für Klimaschutz

Das STADTRADELN 2025 in Kaufbeuren ist erfolgreich zu Ende gegangen. In nur drei Wochen legten 1.015 Radlerinnen und Radler gemeinsam 214.776 Kilometer zurück. Damit konnten rund 35 Tonnen CO₂ eingespart werden – ein klares Zeichen für umweltbewusstes Handeln und nachhaltige Mobilität.

Vielfalt der Teilnehmenden spiegelt Engagement wider

Insgesamt 53 Teams beteiligten sich an der Aktion: Schulklassen, Vereine, Unternehmen und Familien traten gemeinsam in die Pedale. Die große Bandbreite der Gruppen zeigt, wie breit das Umweltbewusstsein in der Stadtgesellschaft verankert ist. Viele Teilnehmende nutzten die Aktion nicht nur zur CO₂-Einsparung, sondern auch als Impuls, das Fahrrad langfristig stärker in den Alltag zu integrieren.

Bürgermeister lobt Einsatz und Zusammenhalt

Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte die Beteiligung und den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger:

„Die großartige Resonanz und der Einsatz der Teilnehmenden machen deutlich, was wir gemeinsam bewegen können. Jeder Kilometer zählt – für unsere Umwelt, unsere Gesundheit und unsere Stadt.“

Ausblick auf das STADTRADELN 2026

Die Stadt Kaufbeuren bedankt sich bei allen Beteiligten für das Engagement und blickt motiviert auf das kommende Jahr. Ziel ist es, die positiven Zahlen aus 2025 noch zu übertreffen und weiterhin gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

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