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Augenarztpraxis Peter Otte wegen Urlaub vom 02. bis 06.11.2026 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 09.11.2026 wieder für Sie da.

Ab dem 02.11.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 09.11.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Vertretung laut Telefonansage.

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Gesundheit Newsletter Senioren Soziales Top Veranstaltung

Leben mit einer tödlichen Diagnose, das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten auf

Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Veranstaltung des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Mittwoch den, 28.10.2026 von 15:00-18:00 Uhr im Stadtteater in Kaufbeuren

Was, wenn das Leben plötzlich endlich wird?

Eine schwere Diagnose verändert alles – nicht nur für die Betroffenen selbst. Sie betrifft Familien, Freund:innen, Pflegekräfte, Hausärzt:innen, Nachbar:innen und viele weitere Menschen im Umfeld. Sie erschüttert den Alltag, verändert Perspektiven und nimmt mitunter den Boden unter den Füßen.

Doch wie kann gute Begleitung in einer solchen Situation aussehen? Wer hilft – und wann?

Was dann zählt, sind Menschen, die auffangen. Die begleiten. Die wissen, was zu tun ist.

Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren stellt im Rahmen dieser öffentlichen Veranstaltung vor, welche Unterstützungsangebote es in der Region gibt.

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Gesundheit Soziales

30 Jahre Hospizverein und zehn Jahre SAPV: Ein Festabend voller Dank und Begegnung

Rund 300 Gäste feiern im MODEON das Doppeljubiläum – Festakt verbindet Rückblick und Zukunft mit nachdenklichen Momenten, Musik und viel Humor

Mit einem unterhaltsamen Festakt im MODEON in Marktoberdorf haben der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH vor wenigen Tagen ihr Doppeljubiläum gefeiert. Anlass waren das 30-jährige Bestehen des Hospizvereins und zehn Jahre SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Feier nahm die Entwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit in der Region ebenso in den Blick wie die Menschen, die sie seit vielen Jahren tragen. Musik, persönliche Worte und viel Humor sorgten dabei für eine gelungene Verbindung von Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit.

Moderator Thorsten Friedrich führte durch das Programm und erinnerte gleich zu Beginn daran, dass Hospizarbeit nicht nur mit den ernsten Seiten des Lebens verbunden ist. Sie bedeute auch gemeinsame Zeit, Erinnerungen, Gespräche und Lachen. Im Mittelpunkt stehe immer der einzelne Mensch mit seinen Wünschen, seiner Würde und seinen Angehörigen. Damit griff der Festakt zugleich den Leitgedanken des gesamten Jubiläumsjahres auf: „Niemand will einsam leben. Warum sollten wir dann so sterben?“

Von den Anfängen bis zu einem starken Netzwerk

Auch die Vertreter aus Stadt und Landkreis machten in ihren Grußworten deutlich, welche Bedeutung die Hospiz- und Palliativarbeit für die Region hat.

Andreas Grieser, Zweiter Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf, richtete den Blick auf die Menschen, die diese Arbeit tragen. Er würdigte die Vereinsmitglieder, Gründungsmitglieder und hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie insbesondere die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter. „Ohne sie wäre eine würdevolle Hospizbegleitung nicht möglich“, betonte Grieser.

Der stellvertretende Landrat Dr. Alois Kling erinnerte an die Anfänge Mitte der 1990er-Jahre. Aus dem Anliegen, die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern, entstand eine Initiative, die schließlich am 25. September 1996 – auf den Tag genau 30 Jahre vor dem Festakt – zur Gründung des Hospizvereins führte. 2016 nahm die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu ihre Arbeit auf. Der Weg dorthin habe Beharrlichkeit, viel ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung zahlreicher Menschen und Institutionen erfordert. „Aus einer Idee ist so im Laufe der Zeit ein tragfähiges Netz der Mitmenschlichkeit geworden“, fasste Kling die Entwicklung zusammen.

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse verband seine Würdigung mit einem persönlichen Blick auf die Hospizarbeit. Für ihn sei es sehr wichtig gewesen, seine Eltern auf ihrem letzten Weg begleiten zu können. Bei seinem Vater habe er zudem erlebt, wie aus anfänglicher Zurückhaltung gegenüber der Hospizbegleitung schließlich der Wunsch nach einer intensiveren Betreuung wurde.

Zugleich zeigte Bosse anhand von Zahlen, welche Dimension die Arbeit inzwischen erreicht hat: Fast 500 Mitglieder gehören dem Hospizverein an, 110 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sind in der Region im Einsatz. Durchschnittlich werden rund 150 Menschen pro Jahr durch den Hospizverein begleitet. Auch die SAPV nahm Bosse in den Blick: Sie versorgt inzwischen jährlich etwa 350 Patientinnen und Patienten und ist seit ihrer Gründung personell deutlich gewachsen.

Bosse hob zudem die unkomplizierte Erreichbarkeit des Hospizvereins hervor. Ein Anruf genüge, eine Verordnung sei nicht erforderlich und für Angehörige oder Pflegeheime entstünden keine Kosten. Dass die telefonische Erreichbarkeit auch am Wochenende gewährleistet sei, sei besonders wichtig, „weil der Tod eben kein Wochenende und keine Uhrzeit kennt“.

Feistl und Schuster im Gespräch

Kurzweilig wurde es auch beim Gespräch von Moderator Thorsten Friedrich mit Michael Feistl, dem 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, und Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. In lockerer Atmosphäre ging es um Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte, die heutige Arbeit und die Herausforderungen für die Zukunft.

Feistl verwies dabei auf gesellschaftliche Veränderungen. Immer mehr Menschen lebten allein, Familien seien räumlich weiter voneinander entfernt und Angehörige könnten nicht immer vor Ort sein. Gerade deshalb brauche es den Hospizgedanken und verlässliche Strukturen für die Begleitung am Lebensende.

Schuster schilderte, wie sich die SAPV in ihren ersten zehn Jahren entwickelt hat. Dabei gehe es nicht allein um medizinische und pflegerische Versorgung. Ein wesentlicher Teil der Arbeit bestehe darin, schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Sicherheit und Unterstützung in einer belastenden Lebenssituation zu geben.

Für die Zukunft wurde im Gespräch ein Wunsch besonders deutlich: Betroffene möglichst früher zu erreichen. Häufig komme der Kontakt erst sehr spät zustande. Mehr Vorlauf bedeute auch mehr Zeit für Gespräche, Vorbereitung und Begleitung. Gleichzeitig gelte es, das gewachsene Miteinander im Verein und im SAPV-Team zu bewahren und weiterhin gut aufeinander zu achten.

Auch der Humor kam nicht zu kurz. Feistl machte deutlich, dass Lachen und Hospizarbeit keineswegs Gegensätze seien. Gerade in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen könne Humor Ängste nehmen und wertvolle gemeinsame Augenblicke schaffen.

Humor, Musik und nachdenkliche Töne

Für viele Lacher sorgte der bayernweit erfolgreiche Kabarettist und Imitator Wolfgang Krebs aus Kaufbeuren. In seinen bekannten Rollen als Markus Söder, Hubert Aiwanger und Edmund Stoiber begeisterte er das Publikum. Auf eine Gage für seinen Auftritt verzichtete Krebs und unterstützte damit zugleich die Arbeit von Hospizverein und SAPV. Dabei nutze er seinen Auftritt nicht nur für seine bekannt pointierte Unterhaltung. Immer wieder schlug er den Bogen zur Hospizarbeit und zum Wert menschlicher Nähe.

Krebs bezog dabei ausdrücklich auch die Angehörigen ein. Eine schwere Erkrankung betreffe nicht nur einen Menschen, sondern verändere häufig das gesamte familiäre Gefüge. Entscheidend sei am Ende nicht allein, wie viele Jahre eine Organisation bestehe, sondern was sie für die Menschen bewirkt habe: „Ich werde gesehen, ich werde ernst genommen, ich darf selbst bestimmen und ich bin nicht allein.“ Auch den Humor verband Krebs mit einem nachdenklichen Gedanken: „Humor löst nicht jedes Problem, aber er nimmt der Angstmacherei die größte Waffe.“

Die Vivid Curls gaben dem Festakt mit ihren musikalischen Beiträgen einen stimmungsvollen Rahmen vom Auftakt bis zum musikalischen Ausklang. Mit ihrem gekonnten zweistimmigen Gesang und einfühlsamen Texten fanden die beiden in der Region bekannten Musikerinnen immer wieder den passenden Ton zwischen Nachdenklichkeit, Zuversicht und Lebensfreude.

Überraschung für den Vorstand

Für einen besonders persönlichen Moment sorgten die Mitarbeiterinnen des Hospizvereins. Mit einem selbst produzierten Video überraschten sie den Vorstand und beschrieben darin, was sie an ihrer Arbeit und dem Miteinander im Hospizverein schätzen. Anschließend wurden die Vorstandsmitglieder auf die Bühne gebeten. Mit Sonnenblumen und persönlichen Worten bedankten sich die Mitarbeitenden für die Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit.

Dank und Blick nach vorne

Michael Feistl erinnerte in seinem Schlusswort an die vielen Menschen, die lange vor dem heutigen Vorstand den Hospizverein und später die SAPV aufgebaut und auch gegen Widerstände vorangebracht hatten. Er würdigte die Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden ebenso wie Kooperations- und Netzwerkpartner, Mitglieder, Förderer und weitere Wegbegleiter. Was die Arbeit seit drei Jahrzehnten prägt, fasst Feistl in einem Satz aus der Gründungsphase des Hospizvereins zusammen: „Seit dem Jahr 1996 ist es unser Ziel, schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Zuwendung und Begleitung zu schenken – damit ein Leben bis zuletzt in Würde möglich ist.“

Zugleich richtete der 1. Vorsitzende den Blick nach vorne. Ziel bleibe, den Hospizgedanken weiter in die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu zu tragen und die Begleitung und Versorgung so weiterzuentwickeln, dass Menschen möglichst in ihrer vertrauten Umgebung und im Kreis ihrer Angehörigen bleiben können.

Nach dem offiziellen Programm ging die Feier im Foyer weiter. Bei Imbiss und Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und blieben noch lange zusammen. Damit erfüllte sich auch ein Anliegen, das Hospizverein und SAPV mit ihrem Festakt verbunden hatten: gemeinsam zurückblicken, Danke sagen, nach vorne schauen und vor allem miteinander ins Gespräch kommen. Die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste machten deutlich, dass der Festakt als würdige Hauptveranstaltung des Jubiläumsjahres in Erinnerung bleiben wird.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm: www.hospizverein-kf-oal.de

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Gesundheit

Guter Schlaf hält Körper und Geist fit

Bildunterschrift: Dunkelheit, Ruhe und eine angenehme Temperatur fördern einen erholsamen Schlaf. Urhebervermerk: © PantherMedia / viktor_cap

Zu wenig Schlaf kann krank machen

Ausreichender Schlaf gilt als wichtiger Baustein für die Gesundheit. Während der Nacht laufen im Körper zahlreiche Regenerationsprozesse ab, die für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit entscheidend sind. Schlaf unterstützt die Herzgesundheit, beeinflusst den Stoffwechsel positiv, stärkt das Immunsystem und fördert die körperliche sowie geistige Fitness. „Auch Gedächtnis- und Lernprozesse profitieren von einer ausreichenden und erholsamen Nachtruhe“, weiß Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Qualität und Dauer wichtig

Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, ist individuell unterschiedlich. Fachgesellschaften wie beispielsweise die amerikanische National Sleep Foundation empfehlen Erwachsenen, regelmäßig sieben bis neun Stunden pro Nacht zu schlafen. Einfluss auf den individuellen Schlafbedarf haben unter anderem die genetische Veranlagung, das Alter, die Gesundheit sowie der Lebensstil. Für die Beurteilung eines gesunden Schlafs ist jedoch nicht allein die Dauer entscheidend. Maßgeblich sind vor allem die Schlafqualität und das persönliche Erholungsempfinden. „Wer morgens erholt aufwacht und tagsüber konzentriert und leistungsfähig bleibt, hat seinen persönlichen Schlafbedarf in der Regel gedeckt“, so Susanne Hasel.

 

Zu wenig Schlaf kann krank machen

Wer über längere Zeit schlecht schläft, fühlt sich tagsüber oft müde und weniger belastbar. Auch die Konzentration lässt nach, während Reizbarkeit, Kopfschmerzen oder muskuläre Verspannungen zunehmen können. Zudem zeigen Studien, dass anhaltender Schlafmangel das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen kann. „Vorübergehende Schlafprobleme sind jedoch nicht ungewöhnlich, halten sie länger an oder treten nachts Atemaussetzer auf, sollte man ärztlichen Rat einholen“, so Susanne Hasel.

 

Bewegung und feste Gewohnheiten helfen

Körperliche Aktivität kann den Schlaf verbessern und Stress abbauen. Besonders günstig wirken sich regelmäßige Bewegung und beruhigende Abendroutinen aus. Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation (PMR) oder Meditation können hier hilfreich sein. „Wer tagsüber aktiv ist und am Abend bewusst zur Ruhe kommt, schafft gute Voraussetzungen für eine erholsame Nacht“, so Susanne Hasel. Schwere Mahlzeiten sowie Kaffee oder Alkohol am Abend können hingegen das Ein- und Durchschlafen erschweren. Zudem raten Fachleute dazu, Smartphones, Tablets und Fernseher rechtzeitig auszuschalten. Ein ruhiges, dunkles und eher kühles Schlafzimmer unterstützt die nächtliche Erholung zusätzlich. Auch wer zur jeweils gleichen Uhrzeit zu Bett geht und aufsteht, fördert seinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und kann so langfristig besser schlafen.

 

Internet-Tipps:

  • aok.de/bayern/schlafgut
  • aok.de/bayern/cyberhealth
  • aok.de/bayern/kurse
  • aok.de/bayern/stressimgriff
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Bildung Gesundheit Jugend Kinder Kultur Natur & Tiere Soziales Sport Veranstaltung

Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins neue Schuljahr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Wissenschaft zum Staunen und Mitmachen Von der Welt unserer Zellen bis zu großen Fragen der Wissenschaft

Kaufbeuren, Oktober 2026 – Neues Schuljahr, neue spannende Fragen: Auch im Schuljahr 2026/2027 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Junge Forscherinnen und Forscher ab acht Jahren können sich auf spannende Themen, interessante Expertinnen und Experten und jede Menge Aha-Momente freuen.

Die Kinderuni bringt Wissenschaft dorthin, wo sie für Kinder besonders spannend wird: auf die Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, Neugier zu wecken, Fragen zu stellen und gemeinsam die Welt zu entdecken.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18 Uhr die Veranstaltung „Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“ mit Prof. Dr. Regina Fluhrer auf der großen Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

Was passiert eigentlich mit dem Pausenbrot?

Ein Apfel, Nudeln oder das Pausenbrot – wir essen sie jeden Tag. Doch was geschieht eigentlich danach? Bei der ersten Kinderuni-Veranstaltung des neuen Schuljahres geht es auf eine spannende Reise durch den Körper bis hinein in die winzige Welt unserer Zellen.

Die Kinder erfahren, welche wichtigen Nährstoffe in Lebensmitteln stecken – darunter Zucker, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Gemeinsam wird verfolgt, wie diese Stoffe aus dem Essen in den Körper gelangen, mit dem Blut transportiert werden und schließlich in den Zellen ankommen.

Dabei lernen die jungen Besucherinnen und Besucher auch die faszinierende Welt der Zellen kennen. Denn Zellen sind echte kleine Werkstätten: Sie bauen auf, reparieren, speichern und gewinnen Energie – und sorgen damit unter anderem dafür, dass wir denken, laufen, wachsen und lachen können.

Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Regina Fluhrer, Biochemikerin und Molekularbiologin an der Universität Augsburg. Seit mehr als 25 Jahren forscht sie daran, wie Enzyme in unseren Zellmembranen andere Proteine schneiden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zellen hat.

Die Kinderuni macht damit deutlich: Wissenschaft steckt mitten in unserem Alltag – sogar im Pausenbrot.

Kinderuni in der Kulturwerkstatt

Mit der Kinderuni möchten die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren Kindern einen unkomplizierten Zugang zu Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Kinder ab 8 Jahren und verbinden verständliche Wissensvermittlung mit spannenden Geschichten und anschaulichen Einblicken.

 

  1. Termin

„Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00–18:00 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

  1. Termin

„warum werden Menschen Krank?“

Donnerstag, 19. November 2026, 17-18:00 Uhr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

 

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren freuen sich auf viele neugierige junge Forschende und einen spannenden Start ins neue Kinderuni-Jahr.

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Gesundheit Jugend Kinder

AOK und KLUG machen Schulen hitzeresilient

Damit Schülerinnen und Schüler auch an heißen Tagen dem Unterricht gut folgen können, unterstützt die AOK die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Foto: © PantherMedia / pressmaster

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

30 Grad im Klassenzimmer, die Konzentration sinkt, der Kreislauf macht schlapp – und der Unterricht soll trotzdem weitergehen. Belastende Hitze wird immer mehr auch für Schulen zur Gesundheitsfrage. Die AOK Bayern unterstützt deshalb die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe informiert jetzt über gesundheitliche Risiken und wirksamen Hitzeschutz im Schulkontext. Vertiefende Workshops unterstützen Schulen dabei, einen auf ihre Situation zugeschnittenen Hitzeschutzplan zu erarbeiten.

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

„Wir können Hitze nicht verhindern – aber wir können uns darauf einstellen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schulen brauchen deshalb Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten, die im Alltag funktionieren. „Mit unserem Angebot wollen wir Schulen zunächst niedrigschwellig informieren und sie zugleich dabei unterstützen, Hitzeschutz dauerhaft in ihrer Schule zu verankern“, so Susanne Hasel.

Die Online-Veranstaltungsreihe zum Hitzeschutz steht allen interessierten Personen kostenfrei offen.

In drei 90-minütigen Veranstaltungen geht es um die gesundheitlichen Folgen von Hitze, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Schule geben Impulse und zeigen Gute-Praxis-Beispiele. Den Auftakt machte am 30.  September 2026 das Thema „Grundlagen für den Hitzeschutz an Schulen“. Am 19. Oktober geht es um die „Auswirkungen auf Schüler*innen, Lehrkräfte und Schule“, am 17. November steht die „Praktische Umsetzung“ im Zentrum. Vorgestellt wird auch der Muster-Hitzeschutzplan für Schulen, der von KLUG gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer, dem Helmholtz Zentrum München und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen herausgegeben wurde. 

Vom Wissen zum eigenen Hitzeschutzplan

Schulen, die tiefer einsteigen möchten, können an der von der AOK Bayern geförderten Workshopreihe „Hitze Resilienz für Schulen“ teilnehmen. Bayerische Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien entwickeln dabei gemeinsam mit Hitzeexpertinnen und -experten einen Hitzeschutzplan für ihre eigene Schule. Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Räume sind besonders hitzegefährdet? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler schützen? Was ist bei Sport und Bewegung zu beachten? Und wie können Eltern, Kollegium, Schulträger und Kommune eingebunden werden?

„Nicht nur alte oder kranke Menschen leiden unter zu hohen Temperaturen. Große Hitze kann auch Schüler*innen in ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, so Susanne Hasel. Funktionierender Hitzeschutz ist daher sehr wichtig.

Die Anmeldung zu den Online-Veranstaltungen ist unter https://hitze.info möglich. Interessierte Schulen für die Workshopreihe können sich mit dem Betreff „Workshopreihe“ an schule@klimawandel-gesundheit.de wenden.

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Gesundheit Veranstaltung

Workshop am 19.10. im Generationenhaus: Kinder mit ADHS erkennen, verstehen und unterstützen

Für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte

Wie lässt sich ADHS bei Kindern erkennen? Was hilft dabei, ihr Verhalten besser zu verstehen? Und wie können Eltern, Angehörige und andere Bezugspersonen Kinder mit ADHS im Alltag unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Workshop am 19. Oktober um 19 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des ADHS-Stammtisches statt und steht unter dem Titel „Kinder mit ADHS – erkennen, verstehen und unterstützen“. Moderiert wird der Workshop von der Leitung einer ADHS-Selbsthilfegruppe.

Offen für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Interessierte

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema ADHS bei Kindern beschäftigen möchten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eltern, Großeltern und Lehrkräfte sowie an Menschen, die beruflich oder privat mit Kindern mit ADHS zu tun haben. Die Selbsthilfegruppe wird durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern gefördert.

Informationen zur Veranstaltung

Termin: 19. Oktober, 19 Uhr
Ort: Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8
Telefon: 08341/9080898

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Blaulicht Gesundheit Veranstaltung

Blutspendetermine im Oktober in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Sechs Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst weist auf steigenden Bedarf in der Herbstzeit hin

KAUFBEUREN/OSTALLGÄU. Dank der großen Spendenbereitschaft konnte die Blutversorgung in Bayern über die Sommermonate gut abgesichert werden. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bedankt sich bei allen, die auch während der Ferien- und Urlaubszeit einen Termin wahrgenommen haben.

Aktuell ist das Spendeaufkommen jedoch wieder rückläufig. Mit der Volksfestzeit, den bevorstehenden Herbstferien sowie der Erkältungs- und Grippesaison ist erfahrungsgemäß mit zusätzlichen Ausfällen zu rechnen. Der BSD bittet deshalb alle, die gesund und fit sind, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen.

Blutspendetermine im Oktober 2026

Kaufbeuren

Freitag, 2. Oktober 2026
15:00 Uhr – 20:00 Uhr
Rotkreuzhaus
Porschestr. 31
87600 Kaufbeuren

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren

Marktoberdorf

Dienstag, 6. Oktober 2026
15:00 Uhr – 20:00 Uhr
MODEON
Schwabenstr. 58
87616 Marktoberdorf

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/marktoberdorf

Füssen

Mittwoch, 7. Oktober 2026
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Anton-Sturm-Mittelschule
Bgm-Wallner-Str. 4
87629 Füssen

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/fuessen

Seeg

Montag, 12. Oktober 2026
16:30 Uhr – 20:30 Uhr
Christoph-von-Schmid Grundschule
Hitzlerieder Str. 24
87637 Seeg

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/seeg

Obergünzburg

Donnerstag, 15. Oktober 2026
15:30 Uhr – 20:00 Uhr
Hirschsaal
Marktplatz 4
87634 Obergünzburg

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/oberguenzburg

Irsee

Freitag, 23. Oktober 2026
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Turnhalle
Von-Bannwarth-Straße 6
87660 Irsee

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/irsee

Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

Blutspende nach Erkältung oder Grippe

Wer Erkältungs- oder Grippesymptome hatte, muss vor der nächsten Blutspende bestimmte Wartezeiten beachten:

  • Eine Woche nach Abklingen der Symptome bei einer Erkältung beziehungsweise einem grippalen Infekt ohne Fieber mit leichten Symptomen oder Schnupfen.
  • Vier Wochen nach Infekten mit Fieber und stärkeren Beschwerden, beispielsweise Influenza, Bronchitis, akuter Sinusitis und/oder einer Behandlung mit Antibiotika.

Wer selbst vorübergehend nicht spenden kann, kann ebenfalls helfen, indem er Familie, Freunde oder Bekannte auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam macht.

Alle aktuellen Termine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen rund um die Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).

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Allgemein Gesundheit Veranstaltung

Info-Veranstaltung im Heinzelmannstift: „Rund um die Pflegeversicherung“

Das Thema Pflege ist derzeit in aller Munde

Die Pflegekassen sind leer. Seit Monaten liegt ein Reformvorschlag vor, der gravierende Einschnitte in vielen Bereichen bringen soll und auf politischer Ebene zahllose Diskussionen losgetreten hat. Pflegende Angehörige sind maximal verunsichert. Der Diakonieverein Kaufbeuren, das neue Frauennetzwerk „Buronia ruft“ und der Pflegedienst Home Instead laden deshalb zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung rund um die Pflegeversicherung ein.

Am Donnerstag, 08. Oktober, um 16 Uhr in der Cafeteria des Heinzelmannstifts soll über folgende Themen gesprochen werden: Welche Folgen hätte das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) für Kaufbeuren und für die pflegenden Angehörigen? Welche Pflegeunterstützung gibt es in Kaufbeuren? Was brauchen pflegende Angehörige? Pflege und Frauen – was kostet es Frauen, wenn sie die Pflege übernehmen oder organisieren? Zudem gibt es Erfahrungen, Tipps und Unterstützung für pflegende Angehörige. Als Redner stehen unter anderem Bettina Aernecke, Stadträtin und Geschäftsführerin des Heinzelmannstifts, sowie Philipp Berlin. Pflegedienstleiter von Home Instead, bereit. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Erfahrungsberichte.

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Gesundheit Veranstaltung

Angehörigentreff Kaufbeuren am 06.10. – Vortrag zum Thema: „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter“

Informationsabend und Austausch am 06.10. im Gablonzer Siedlungswerk

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter“.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 06.10.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referentin ist Tanja Junginger von der Betreuungsbehörde der Stadt Kaufbeuren.

Jeder kann schnell in eine Situation kommen, in der er sich nicht mehr selbst äußern kann. Im Vortrag geht es deshalb darum, wie Vorsorge getroffen werden kann, damit die eigenen Interessen in einer solchen Situation vertreten werden können.

Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Gesundheit Senioren Soziales

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder am 07.10.2026

Seniorenbüro

Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder. Nächster Stadtspaziergang am 07.10.2026 mit der Route „Weg zur Höfelmayrkapelle“. Abfahrt Plärrer: Linie 13 Richtung Neugablonz um 10.00 Uhr. Haltestelle Herz-Jesu-Kirche, Ankunft 10.11 Uhr, Rückfahrt: Waldfriedhof, Linie 13 um 14.05 Uhr Einkehrmöglichkeit im Alpenblick zum geselligen Ausklang.

Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Gesundheit

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Stress

Gerade junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren können von der digitalen Unterstützung durch die App Ally gegen Stress profitieren. Urhebervermerk: © AOK

Neuer digitaler Coach unterstützt im Alltag

Fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland weist eine erhöhte Stressbelastung auf. Besonders betroffen sind Frauen sowie junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren. Unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen spielen ebenfalls eine Rolle. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie des Robert Koch-Instituts. Die AOK Bayern setzt deshalb auf digitale Unterstützung. „Mit der App Ally startet jetzt ein KI-gestützter Präventionskurs, der unseren Versicherten dabei hilft, ihr eigenes Stresserleben zu reflektieren und wirksame Strategien für mehr Wohlbefinden in den Alltag zu integrieren“, sagt Bernd Ruppert Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Kurs ist durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert und für AOK-Versicherte kostenfrei. 

Neuer digitaler Coach unterstützt im Alltag

Die Ally-App kann mit den Nutzerinnen und Nutzern persönliche, dialogbasierte Gespräche führen, die zur Reflexion anregen und helfen, Muster im eigenen Stresserleben zu erkennen. Die Gesundheitskasse entwickelt mit diesem app-basierten Kurs ihren Präventionsansatz weiter, Gesundheit direkt in den Alltag der Menschen zu integrieren, Lücken zwischen dem Wissen über Gesundheit und dem konkreten Lebensstil zu schließen und so die Lebensqualität deutlich zu verbessern. So kommen bei Ally wissenschaftlich fundierte Verfahren zum Einsatz wie etwa kognitive Verhaltenstherapie oder achtsamkeitsbasierte Verfahren und geführte Entspannungsübungen. „Zwar haben Psychologinnen und Psychologen den Kurs entwickelt, er folgt allerdings dem Präventionsleitfaden und unterscheidet sich klar von Psychotherapie“, so Bernd Ruppert. Die Inhalte verknüpfen bewährte Coaching-Methoden mit Künstlicher Intelligenz (KI) und folgen dabei geltenden Ethikstandards. Die App vermittelt Wissen über Stress und zeigt konkrete Wege auf, damit umzugehen. Der Kurs umfasst unter anderem persönliche Ziele, Wochenmodule, Reflexionsübungen und Fortschrittsmessungen. Die App, die die AOK Bayern in Kooperation mit dem Partner Aumio GmbH anbietet, steht seit Anfang September zum Download bereit. „Ally kann einmal pro Kalenderjahr je versicherter Person genutzt werden, wobei die AOK Bayern ihren Versicherten die Kosten für bis zu zwei Präventionskurse im gleichen Zeitraum erstattet“, erläutert Bernd Ruppert. Das Kursangebot richtet sich an Erwachsene von 18 bis 65 Jahren und sieht 24 Sitzungen innerhalb von drei Monaten ab Freischaltung vor.

 Das Ziel: Mehr gesunde Lebensjahre
Die neue Ally-App ist ein Bestandteil der Präventionsstrategie der AOK. Das Angebot umfasst verschiedene weitere Themen, die für ein gesundes Leben im Alltag und damit für mehr gesunde Lebensjahre wichtig sind – von Ernährung und Bewegung über Schlaf und Stressprävention bis hin zu psychischer Gesundheit und Medienmündigkeit. „Unser Ziel ist, Gesundheitswissen zu vermitteln, die Gesundheitskompetenz der Menschen zu stärken und einen gesunden Lebensstil zu fördern“, so Bernd Ruppert.

Weitere Informationen im Internet und zum Herunterladen der App unter: Stress reduzieren: Aumio-App Ally kostenfrei nutzen | AOK (www.aok.de/bayern/ally).

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Gesundheit Panorama

Drei Jahre Vernetzung: Digitale Partner stärken digitale Teilhabe in der Region

Aus einer Aktion im Jahr 2023 ist ein regionales Netzwerk entstanden

Die „Digitalen Partner“ aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu bündeln ihre Angebote, um älteren Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung und weiteren Interessierten beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

Seit Anfang 2024 tauschen sich die Netzwerkpartner regelmäßig aus, stimmen ihre Angebote aufeinander ab und vermitteln Ratsuchende bei Bedarf an die passende Anlaufstelle weiter. So ergänzen sich die unterschiedlichen Schwerpunkte der beteiligten Einrichtungen und schaffen ein vielfältiges Unterstützungsangebot in der Region.

Zum Netzwerk gehören unter anderem das Generationenhaus Kaufbeuren mit „Hilfe in der digitalen Welt“, die vhs OAL-Mitte mit der „Sprechstunde für Digitales“ in Marktoberdorf, das Bayerische Rote Kreuz mit der „Digitalen Hilfe“ sowie das Haus der Begegnung in Marktoberdorf mit dem „Digitalen Treff im HdB“.

Die Angebote reichen von Einzelberatungen bis zu kleinen Gruppen mit Themen rund ums Digitale, wie Umgang mit Smartphone, Tablet und Laptop, Online-Banking, Behördenportale oder Sicherheit beim Surfen im Internet. Viele der Unterstützerinnen und Unterstützer engagieren sich ehrenamtlich und begleiten Ratsuchende individuell, auf Augenhöhe und in ihrem Tempo.

Ein sichtbares Ergebnis der Zusammenarbeit ist der neue gemeinsame Flyer, der 2026 mit Unterstützung des Inklusionskoordinators, Herrn Dr. Penzholz vom Landkreis Ostallgäu, erschienen ist. Der Flyer gibt einen Überblick über einige regionale Angebote und zeigt, wo Interessierte kompetente Hilfe bei digitalen Fragen finden können. Der Flyer liegt ab sofort in Rathäusern, Geschäften sowie bei den beteiligten Einrichtungen aus.

Die Netzwerkpartner laden weitere Anbieter digitaler Unterstützungsangebote aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu ein, Teil des Netzwerks zu werden. Denn gemeinsam lässt sich digitale Teilhabe in der Region nachhaltig stärken.

Text: Loredana Murgia
Offene Behindertenarbeit (OBA)

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Gesundheit Senioren Soziales Verwaltung

Demenz – (k)eine Frage des Alters

Auch viele Bewohner von Altenheimen besuchten den Gottesdienst

Demenzsensibler Gottesdienst findet in der Dreifaltigkeitskirche statt

Demenz – (k)eine Frage des Alters. So lautete das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages. Anlässlich dieses Tages und der Woche der Demenz fand in der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren ein besonderer demenzsensibler Gottesdienst statt. Gemeinsam gestaltet von Karin Gröger, Gemeindereferentin der katholischen Pfarreiengemeinschaft, Reinhold Netz, Diakon der evangelischen Kirche und Holger Laske, Seelsorger und Priester der Altkatholischen Pfarrgemeinde. Die Auswahl an vertrauten Kirchenliedern und Gebeten schuf eine Atmosphäre, die auch den an Demenz Erkrankten Zugang zur Feier ermöglichte. Ein besonderer Moment war wieder der Segen, der durch die Kirchenvertreter direkt jedem Besucher erteilt wurde. Zusätzlich gab es für die Besucher des Gottesdienstes ein Lebkuchenherz.
Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren und das Seniorenbüro, die den Gottesdienst mitorganisiert hatten, möchten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen setzen: Menschen mit Demenz sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen Unterstützung, Respekt und Würde. Mit Initiativen wie diesem Gottesdienst soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die oft unsichtbare Erkrankung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und Betroffene sowie Angehörige zu ermutigen, gemeinsam, mutig und offen mit Ihrer Krankheit umzugehen. Am Ende des Gottesdienstes übergab Eli Thomae den Vertretern der Altenheime aus Kaufbeuren jeweils noch eine „Nesteldecke“. Diese speziellen, liebevoll gestalteten Decken enthalten verschiedene haptische Elemente (wie Knöpfe, Reißverschlüsse oder Bänder). Sie dienen dazu, unruhigen Demenzerkrankten Beschäftigung sowie Geborgenheit zu bieten und ihnen dabei zu helfen, zur Ruhe zu kommen. Die übergebenen Nesteldecken wurden von den beiden Quiltgruppen „Elgimomos“ und „Jörgis“ genäht. Weitere können in einem Workshop der VHS Kaufbeuren (10.10. – Anmeldung über VHS) genäht und den Altenheimen gespendet werden.

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Gesundheit

Tag der Zahngesundheit 2026

Bildunterschrift: Neben Zahnvorsorge und gründlichem Kauen ist regelmäßiges Zähneputzen das A und O für die Gesundheit von Zähnen und Mund. Urhebervermerk: © AOK

Kau dich fit!

Mehr Aufmerksamkeit für die Mundgesundheit erreichen – das ist das Ziel des „Tages der Zahngesundheit“ am 25. September. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“. „Das Essen gut zu kauen, ist nicht nur gut für die Verdauung, sondern hilft auch dabei, Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten“, so Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Gut für Zähne, Zahnfleisch und Kiefer

Kauen erzeugt Druck und sorgt so für eine bessere Durchblutung des Zahnfleischs. Der beim gründlichen Kauen entstehende Speichel neutralisiert schädliche Säuren, entfernt Speisereste und unterstützt die natürliche Zahnreinigung. Besonders bei Kindern ist intensives Kauen wichtig für die gesunde Entwicklung von Kiefer und Zähnen. „Und bei den Jüngsten hat es noch weitere Vorteile: Gute Kaufähigkeit unterstützt bei Kleinkindern die Sprachbildung“, sagt Susanne Hasel.

 

Bessere Nährstoffaufnahme

Nicht nur Kiefer und Zähne profitieren vom gründlichen Kauen. Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe werden besser verfügbar, Ballaststoffe können im Darm wirksamer arbeiten. Gut zerkleinerte Nahrung entlastet den Magen. Die Speichelenzyme spalten bereits im Mund Nährstoffe auf, wodurch der Magen zum Beispiel weniger Magensäure zur weiteren Verarbeitung produzieren muss. Für Menschen mit Sodbrennen und Reflux oder empfindlicher Magenschleimhaut ist gründliches Kauen daher besonders empfehlenswert. Die Speichelenzyme werden auch später im Dünndarm für die weitere Verdauung benötigt.

 

Training fürs Gehirn

Kauen wirkt zudem nachweislich positiv auf die Gehirnleistung. Durch die Bewegung der Kiefer werden nicht nur die Kiefer selbst, sondern auch verschiedene weitere Bereiche der Kopfmuskulatur aktiviert und dabei das Gehirn besser durchblutet. Neuere Studien zeigen, dass intensives Kauen Aufmerksamkeit und Gedächtnis fördert und Stress reduzieren kann. „Daher kann gutes Kauen auch im fortgeschrittenen Alter zum Erhalt der geistigen Fähigkeiten beitragen,“ sagt Susanne Hasel.

 

Nachhaltige Zahngesundheit

Susanne Hasel empfiehlt, sich Zeit fürs Essen zu nehmen und Ablenkungen zu vermeiden: „Achtsames Vorgehen ist langfristig alltagstauglicher als das Zählen von Kaubewegungen.“ Aber Mitzählen bis 30 kann hilfreich sein, um sich bewusst zu machen, dass man sein Essen gerade herunterschlingt. „Wer das diesjährige Motto „Kau dich fit!“ neben regelmäßiger Zahnpflege und -vorsorge beachtet, kann so dauerhaft die eigene Zahn- und Mundgesundheit positiv beeinflussen“, rät Susanne Hasel.

 

Weitere Informationen:

Zahnvorsorge & -behandlungen: Leistungen & Infos | AOK (www.aok.de/pk/leistungen/zahngesundheit/zahnvorsorge/)

 

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Gesundheit Senioren

„Demenz: Verstehen.Begleiten.Betreuen“

© AOK-Mediendienst „Menschen mit Demenz Verstehen. Begleiten. Betreuen.“ „Nicht immer einfach die Balance zwischen eigener Gesundheit und der Pflege anderer zu halten.“

kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kauf-beuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für AOK Versicherte kostenfrei.

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 05.11. und findet donnerstags von 17:00 bis 19:30 an folgenden Terminen statt: 05.11./12.11./19.11./26.11. und 03.12.2026

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Bildung Gesundheit Soziales

Fortbildungstag: Professioneller Umgang mit Sterbewünschen

Bild: Melanie Buchmüller

Zwischen Mitgefühl und Verantwortung

Wenn ein betreuter Mensch den Wunsch äußert, nicht mehr leben zu wollen, kann das Mitarbeitende vor große menschliche und fachliche Herausforderungen stellen.

BLICKLICHT bietet deshalb am Donnerstag, 8. Oktober 2026, einen Fortbildungstag zum professionellen Umgang mit Sterbewünschen an.

Was kann sich hinter einem solchen Wunsch verbergen? Wie können Mitarbeitende angemessen reagieren und Gespräche sensibel und sicher führen?

Die Fortbildung bietet Raum, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Neben ethischen und rechtlichen Aspekten geht es insbesondere um die Reflexion der eigenen Haltung sowie um hilfreiche Kommunikationsstrategien und konkrete Handlungskompetenzen für die Praxis.

Referentin ist Petra Mayer, Ausbilderin für Palliative Care im Auftrag der DGP, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und Mediatorin (ITM).

  • Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 9:00–16:30 Uhr
  • Ort: Blicklicht, Am Bleichanger 33, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahmegebühr: 120 Euro inklusive Pausenverpflegung
  • Anmeldung und Kontakt: Tel. 08341 960 2952 · info@blicklicht.org

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Gesundheit Senioren

Respektvoll begleiten, Belastungen reduzieren

Die Betreuung von Angehörigen mit Demenz kann herausfordernd sein. Foto: AOK-Bundesverband

Bayerische Demenzwoche

Die verlegte Lesebrille, ein vergessener Termin oder die Suche nach dem richtigen Wort: Kleine Gedächtnislücken gehören zum Alltag vieler Menschen. Doch manchmal verbergen sich hinter solchen Veränderungen erste Hinweise auf eine Demenz. Mit der Bayerischen Demenzwoche „Festhalten, was verbindet“ vom 18. bis 27. September will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auf dieses Thema aufmerksam machen. „Die AOK Bayern unterstützt als Kooperationspartner in diesem Jahr erneut die Bayerische Demenzwoche“, so Manuela Jäger, Pflegeberaterin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Hilfe beim Helfen

„Wer an Demenz erkrankt, verliert nicht sofort die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen“, so Manuela Jäger. Unterstützen Angehörige im Alltag, können Betroffene häufig noch lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Es ist eine Krankheit des Gehirns, bei der die Nervenzellen absterben und es zu einem Abbau von geistigen Fähigkeiten sowie zu Verhaltensänderungen kommen kann. Im fortgeschrittenen Stadium sind Betroffene auf vermehrte Begleitung und Pflege angewiesen. Die AOK und der Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unterstützen Pflegepersonen daher mit dem kostenfreien Schulungsangebot „Hilfe beim Helfen“. Die Angehörigen lernen, wie man Pflegebedürftige bedarfsgerecht und individuell versorgt, wie man mit schwierigen Pflegesituationen umgeht und welche Entlastungs- und Teilhabeangebote es vor Ort gibt.

Unterstützung auch Online

Mit dem Online-Pflegekurs „Menschen mit Demenz“ bietet die AOK leicht verständliche und fachlich geprüfte Informationen und Hilfen. „Der Kurs vermittelt Wissen über Demenz, welche Einschränkungen mit der Erkrankung einhergehen können und wie sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familie verändert“, so Manuela Jäger. Die Kursteilnehmenden erhalten zudem Tipps und Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit demenzkranken Menschen. Denn sie entwickeln mit der Zeit oftmals Verhaltensweisen, die besonders für nahestehende Angehörige schwierig sein können. So wiederholen Menschen mit Demenz oft die gleichen Fragen und Aussagen, beginnen möglicherweise, Dinge zu sammeln oder auch wegzuwerfen und sind häufiger ängstlich oder ruhelos.

Der Online-Pflegekurs ‚Menschen mit Demenz‘ ist einer von elf Modulen, die jeweils in sich geschlossene Pflegekurse sind. Sie geben nützliche Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema häusliche Pflege. Interaktive Texte, Schaubilder und Erklärvideos vermitteln praxisnahes Fachwissen und geben Antworten auf vielfältige Fragen. Die Online-Pflegekurse sind abrufbar auf jedem Gerät – egal ob Computer, Tablet oder Smartphone. Das Angebot ist kostenfrei und steht allen Interessierten unter www.aok.de/bayern/akademie zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Pflegekursen und zur Pflegeberatung der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu gibt es bei Manuela Jäger unter 08341 431-2452 oder per E-Mail an

manuela.jaeger@by.aok.de

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Gesundheit Wirtschaft

Stabwechsel im Klinikum Kaufbeuren: neuer Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Nach 34 Jahren im Klinikum Kaufbeuren geht Dr. Wolfgang Schnitzler in den Ruhestand

Mit Privatdozent Dr. Markus Bormann übernimmt ein erfahrener Orthopäde und Unfallchirurg aus der Münchner Universitätsmedizin seine Nachfolge. Der neue Chefarzt will Bewährtes fortführen und zugleich neue medizinische Impulse setzen.

„Ich freue mich sehr, die hervorragende Arbeit meines Vorgängers mit dem erfahrenen Team in Kaufbeuren fortzuführen“, betont Bormann, der aus München ins Allgäu wechselt. „Für mich steht daher an erster Stelle, den Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu weiterhin eine verlässliche orthopädische und unfallchirurgische Grund- und Notfallversorgung anzubieten.“

Zugleich will der neue Chefarzt spezialisierte Behandlungen am Klinikum weiterentwickeln. Als Beispiel nennt Bormann den modernen Knieersatz, der künftig mithilfe eines OP-Roboters durchgeführt wird. „Unsere Patientinnen und Patienten in der Region können sich darauf verlassen“, so Bormann weiter, „dass sie bei alltäglichen Verletzungen und Erkrankungen genauso kompetent versorgt werden wie bei komplexen Krankheitsbildern, die eine besondere Expertise erfordern.“

Des Weiteren sieht Bormann auch in der Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbunds noch Potenzial. „Wir haben an unseren verschiedenen Standorten viel Erfahrung und unterschiedliche Kompetenzen. Diese wollen wir künftig noch besser miteinander verbinden, um unseren Patientinnen und Patienten möglichst wohnortnah die bestmögliche Versorgung anbieten zu können“, erklärt der neue Chefarzt, der hierzu gemeinsam mit seinem Füssener Kollegen Dr. Steffen Vennemann zeitnah das Bewegungszentrum Allgäu gründen wird.

Bormann war zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt am Muskuloskelettalen Universitätszentrum München des LMU Klinikums tätig. Zu seinen Schwerpunkten gehören die konservative und operative Behandlung von Gelenkverletzungen und Gelenkerkrankungen, gelenkerhaltende Eingriffe an Knie und Hüfte sowie der künstliche Gelenkersatz einschließlich komplexer Wechseloperationen.

Dr. Wolfgang Schnitzler, der die Abteilung seit 2009 leitete, geht zum 15. September in den Ruhestand. In seiner Zeit am Klinikum Kaufbeuren prägte er die Abteilung maßgeblich, insbesondere die Wirbelsäulenchirurgie und die Versorgung von schwer verletzten Patientinnen und Patienten gehörten zu seinen Schwerpunkten. Der medizinischen Versorgung in der Region bleibt Schnitzler verbunden. In reduziertem Umfang wird er künftig im Zentrum für ambulante Rehabilitation tätig sein.

Seinem Nachfolger übergibt er die Abteilung mit großem Vertrauen. „Ich bin von der der Qualität und Expertise meines Nachfolgers vollkommen überzeugt“, betont Schnitzler, „und weiß die Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mit Dr. Bormann und Dr. Vennemann in besten Händen.“

Veranstaltungsreihe Orthober: Bewegungszentrum Allgäu stellt sich vor

Gemeinsam mit dem ärztlichen Team der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sowie der Physiotherapie stellen Bormann und Vennemann das Bewegungszentrum Allgäu auf mehreren Veranstaltungen im Oktober vor.

Termine:

• Samstag, 3. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinik Füssen, Stadtbleiche 1, 87629 Füssen
• Samstag, 17. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinikum Kaufbeuren, Dr.-Gutermann-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
• Samstag, 31. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinik St. Josef Buchloe, Peter-Dörfler-Straße 7, 86807 Buchloe

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Bildung Gesundheit Soziales Veranstaltung Werbung

BLICKLICHT gGmbH läd zum „Letzte Hilfe Kurs“ am 12. November 2026 ein

Foto: Peter Roth

Ein Angebot für alle, die Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten möchten

Wenn ein Mensch am Ende seines Lebens angekommen ist, fühlen sich Angehörige oft überfordert. Was ist jetzt wichtig? Was hilft wirklich? Und wie kann man einfach da sein, ohne etwas falsch zu machen? Antworten auf diese Fragen gibt der Letzte Hilfe Kurs, den die BLICKLICHT gGmbH am 12. November 2026 von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren veranstaltet.

Wissen wiederentdecken – Hilfe im Abschied

Der Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung auseinandersetzen möchten – unabhängig von Vorkenntnissen oder persönlicher Erfahrung. Ziel ist es, Grundwissen zu vermitteln und das Gefühl von Hilflosigkeit zu reduzieren. Denn vieles von dem, was früher selbstverständlich zum Familien- und Gemeinschaftsleben gehörte, ist heute kaum noch präsent. Dabei lässt sich dieses Wissen neu erlernen.

Inhalte des Letzte Hilfe Kurses

Der Kurs behandelt in kompakter Form vier zentrale Themenbereiche:

  • Grundwissen über das Sterben und über Vorsorge
  • Orientierung und Sicherheit im Umgang mit der letzten Lebensphase
  • Praktische Handgriffe für die Begleitung zu Hause
  • Mut und Zuversicht, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen

Das Angebot will nicht nur informieren, sondern auch ermutigen – und zeigt Möglichkeiten auf, wie man einem sterbenden Menschen mit Nähe und Zuwendung begegnen kann.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme am Letzte Hilfe Kurs ist offen für alle Interessierten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der BLICKLICHT gGmbH.

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Bildung Gesundheit Senioren Soziales

Demenzgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche in der bayerischen Demenzwoche

Seniorenbüro/Demenzgottesdienst

Demenzgottesdienst für alle Interessierten, alle Konfessionen und jeden Alters offen

Rund um den Welt-Alzheimertag findet wieder die Bayerische Demenzwoche mit dem diesjährigen Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ in ganz Bayern statt. Das Seniorenbüro und das Netzwerk Pflege organisieren gemeinsam mit den evangelischen, katholischen und altkatholischen Gemeindevertretern am Mittwoch, den 23.09.2026 um 15:00 Uhr einen Demenzgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Der Gottesdienst ist für alle Interessierten, ob „jung“ oder „alt“ und für alle Konfessionen offen. Der Gottesdienst wird ca. 20 Min. dauern. Demenzbetroffene und Angehörige sind herzlich eingeladen. Bei Fragen können Sie sich gerne ans Seniorenbüro unter Tel. 08341/437203 wenden.

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Bildung Gesundheit Kinder

AOK fördert erneut Klasse2000-Patenschaften für Grundschulen

Bewegungsübungen in der Schule fördern eine gesunde Entwicklung. Urhebervermerk: © AOK

Kindergesundheit

Gesunde Gewohnheiten entstehen oft schon in den ersten Schuljahren. Genau dort setzt das Präventionsprogramm Klasse2000 an. Mit neuen Patenschaften für diese kindgerechte Gesundheitsförderung ermöglicht die AOK auch im kommenden Schuljahr zahlreichen Grundschulklassen aus der Region die Teilnahme. Vom 17. September bis zum 9. Oktober können sich die Grundschulen für eine Patenschaft bewerben. Die AOK trägt für die vierjährige Patenschaft die Kosten pro Klasse und Schuljahr. „Gesunde Gewohnheiten entstehen nicht von heute auf morgen, deshalb begleiten wir Kinder mit Klasse2000 über die gesamte Grundschulzeit hinweg und stärken ihre Gesundheitskompetenz dort, wo sie einen großen Teil ihres Alltags verbringen“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Gesundheitskompetenz nachhaltig verankern

Die Kinder lernen im Programm, wie eine gesunde Ernährung aussieht, dass sie ausreichend Bewegung, aber auch Erholungsphasen brauchen und wie sie Konflikte konstruktiv lösen können. „Klasse2000 bindet Gesundheitsförderung aktiv in den Stundenplan und somit in den Schulalltag ein“, so Susanne Hasel. Bei den rund 15 Unterrichtseinheiten pro Jahrgangsstufe unterstützen speziell geschulte Klasse2000-Gesundheitsförderer und -förderinnen die Lehrkräfte. Ergänzt werden die Unterrichtsinhalte digital durch die Lern-Website Klaro-Labor. Hier finden die Kinder und ihre Eltern Vorschläge für sportliche Aktivitäten, Entspannungsgeschichten und weitere Tipps aus dem Klasse2000-Programm, die sie interaktiv und spielerisch bearbeiten können.

Größter Einzelpate in Bayern

Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. In diesem Jahr belegte Klasse2000 den ersten Platz beim IBK-Preis (Internationale Bodensee-Konferenz) für Gesundheitsförderung und Prävention in der Kategorie „stabil und etabliert“. „Die AOK Bayern fördert zusammen mit den neuen 500 Patenschaften zukünftig mehr als 1.850 Grundschulklassen im Rahmen des Schulprogramms Klasse2000 – damit sind wir nicht nur in Bayern, sondern bundesweit der größte Einzelpate“, so Susanne Hasel. Das Programm startet stets in der ersten und endet nach der vierten Klasse. Pro Grundschule fördert die AOK in Bayern bis zu zwei weitere Klassen. Mit der Patenschaft werden der Einsatz von Gesundheitsförderer oder -förderin, die Entwicklung und Herstellung der Unterrichtsmaterialien plus interaktiven Lern-Website sowie die Organisation des Programms finanziert.

Die Ausschreibungsunterlagen der AOK Bayern stehen im Bewerbungszeitraum (17.09. bis 09.10.) zur Verfügung unter www.klasse2000.de -> Aktuelles -> Fördermöglichkeit für Schulen 2026/27.

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Gesundheit Veranstaltung Wirtschaft

Das 8sam Yogastudio startet mit neuen Kursen nach den Sommerferien

Neue Präventionskurse und Angebote für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene

Das 8sam Yogastudio freut sich, den Start der neuen Präventionskurse nach den Sommerferien bekannt zu geben. Unter der fachkundigen Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger sowie Yogalehrerin Anja Herber haben Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene die Möglichkeit, Yoga neu für sich zu entdecken oder ihre Praxis zu vertiefen.

Die Präventionskurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert. Je nach Krankenkasse können die Kurskosten für einen Präventionskurs bis zu 100 Prozent übernommen werden.

Übersicht der Präventionskurse ab 21. September 2026

Montags, ab 21. September 2026, 17 bis 18.15 Uhr:
Hatha Yoga – Einfach Üben mit Stephanie Schönberger
Für Anfänger und Wiedereinsteiger.

Montags, ab 21. September 2026, 18.30 bis 19.45 Uhr:
Hatha Vinyasa Yoga Deep Dive – Level II mit Stephanie Schönberger
Eine intensive Yogastunde für geübte Teilnehmer, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.

Dienstags, ab 22. September 2026, 9 bis 10.15 Uhr:
Hatha Yoga – Einfach Üben mit Stephanie Schönberger
Ein sanft-dynamischer Start in den Tag mit Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmende mit etwas Yogaerfahrung.

Donnerstags, ab 24. September 2026, 17.30 bis 18.45 Uhr:
Hatha Vinyasa Yoga mit Anja Herber
Ein kraftvoller, fließender Vinyasa Flow. Für Praktizierende mit Vorkenntnissen.

Donnerstags, ab 24. September 2026, 19 bis 20.15 Uhr:
Hatha Yoga für Anfänger und Wiedereinsteiger mit Anja Herber
Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Du lernst Grundlagen, entwickelst ein Bewusstsein für deinen Atem und erlernst einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.

Freitags, ab 25. September 2026, 8.30 bis 9.45 Uhr:
Mit Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger
Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.

Sichere dir jetzt deinen Platz in einem der beliebten Präventionskurse und melde dich über den Stundenplan des 8sam Yogastudios an.

Yoga für Unbewegliche

Für alle, die sich bisher vielleicht noch nicht getraut haben, mit Yoga zu beginnen, oder denken, sie seien zu unbeweglich für Yoga, startet am 7. Oktober 2026 außerdem der nächste Kurs „Yoga für Unbewegliche“ bei der erfahrenen Yogalehrerin Alexandra Epple.

Viele Menschen zögern, mit Yoga zu starten, weil sie denken, dass alle anderen bereits super beweglich sind. Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ im 8sam räumt diese Gedanken beiseite. Unter dem Motto „Jeder und Jede kann Yoga üben“ richtet sich der Kurs vor allem an Teilnehmer, die noch nie Yoga praktiziert haben oder sich bisher einfach nicht getraut haben, in einem Yogastudio auf die Yogamatte zu treten.

Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ startet am 7. Oktober 2026, geht über zehn Einheiten bis zum 16. Dezember 2026 und findet immer mittwochs von 17 bis 18.15 Uhr statt.

Ganz neu: „Armin & the stiff boys“

Neu im Angebot ist außerdem „Armin & the stiff boys“ – ein Kurs für Männer, die mit Yoga beginnen möchten, und dies gerne in einer Männerrunde und mit einem Mann als Lehrer tun möchten.

Der Kurs startet am 29. September 2026 und findet immer dienstags von 17.30 bis 18.45 Uhr statt.

Über das 8sam Yogastudio

Das 8sam Yogastudio ist ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in Kaufbeuren. Mit einer Vielzahl von Kursen, offenen Stunden und Workshops für alle Erfahrungsstufen bietet das Studio eine lebendige Gemeinschaft für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen oder gerade erst damit beginnen möchten.

mehr zu 8sam Yogastudio hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

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Gesundheit Soziales Sport

Kombinationsangebot Bewegung und Gedächtnis in den Räumlichkeiten der AOK

Foto: Seniorenbüro

Mit Spaß und Freude, Bewegung und Gedächtnis kombinieren, beim Kurs für Senioren

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Bürgerstiftung Ostallgäu hatten in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat im Jahr 2023 ein Kombinationsprogramm aus Bewegung und Gedächtnis für Kaufbeurer Senioren ins Leben gerufen. Seitdem wird das Angebot begeistert angenommen. Dieser Kurs geht im kommenden Herbst in eine neue Runde und startet am 22.09.2026, in den Räumlichkeiten der AOK, Josef-Landes-Straße 32 in Kaufbeuren. Aufgrund der hohen Nachfrage wird um vorherige Anmeldung im Seniorenbüro unter Tel. 08341/437203 dringend gebeten.

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Gesundheit Kultur

Yoga über den Dächern der Stadt

Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren / Blick auf die Dachterasse des Stadtmuseums

Wohltuende Yogastunde mit Julia Molitor

Das Stadtmuseum Kaufbeuren lädt zusammen mit der VHS Kaufbeuren an einem Einzeltermin, am Samstag, dem 26. September 2026 von 10.00 – 11.45 Uhr zu einer wohltuenden Yoga-Stunde unter freiem Himmel auf der Dachterrasse des Museums ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für kurze Zeit in die Geschichte der Stadt einzutauchen.

Die Yogalehrerin Julia Molitor leitet die Kurseinheiten an, in denen Yin Yang Yoga, einer harmonischen Verbindung aus Hatha, Vinyasa und Yin Yoga praktikziert wird. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie gut es tut, Bewegung und Atem in Einklang zu bringen. Im Anschluss geht es entspannt ins Museum. Museumsbegleiterin Barbara Schlichtherle stellt kurzweilig ein besonderes Stück aus der Sammlung vor (Dauer ca. 30 Minuten).

Bei guter Witterung findet die Stunde auf der Dachterrasse des Stadtmuseums, mit einem einmaligen Blick auf den Fünfknopfturm und die Dächer der Altstadt statt. Bei Regen weicht der Kurs in die Volkshochschule Kaufbeuren, Spitaltor 5, Raum 210 aus.

Die Yoga-Stunde ist auch für Anfänger geeignet, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Treffpunkt: Eingang Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12–14, 87600 Kaufbeuren

Bitte mitbringen: wetterangepasste, bequeme Kleidung, Matte, Getränk

Anmeldung: www.vhs-kaufbeuren.de bzw. 08341/999690 (Kursnummer: G256-263)

Hinweis: Auf dem Dach des Stadtmuseums wohnen fleißige Bienen, die den leckeren Museumshonig, erhältlich im Shop des Stadtmuseums, produzieren. Bisher gab es bei der Nutzung der Dachterrasse dadurch keine Probleme. Bei Bedenken sollte man das aber berücksichtigen.

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Bildung Gesundheit Soziales

Eine Brücke sein, die trägt

Hintere Reihe von links: Hans-Otto Schmid, Melanie Hutter, Christine Drysch, Sandra Mangold; mittlere Reihe von links: Michaela Bauschmid (Koordinatorin), Remigius Kirchmaier, Melanie Buchmüller (Koordinatorin), Ulrike Ressel-Satzger, Annett Filser, Barbara Assmus; vordere Reihe von links: Anna-Katharina Mahler, Gabriele Demontis, Claudia Lindenmair, Biagio Mascia / Foto: Sabine Lucke

13 neue Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter starten ihren Dienst bei Blicklicht

Brücken verbinden zwei Ufer, ermöglichen Begegnung und tragen einfach. Jeden. Immer wieder und still.

Mit diesem eindrücklichen Bild wurden kürzlich die neuen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter der gemeinnützigen Organisation Blicklicht von Thorsten Friedrich in ihren Dienst entsendet. Die Feier fand im stimmungsvollen Rahmen des Sommerfestes draußen vor der Momm Villa statt und wurde musikalisch einfühlsam umrahmt von Sabine und Thomas Huth. Im Anschluss klang der besondere Abend bei leckerem Essen, schöner Gemeinschaft und guten Gesprächen aus.

Die neu ausgebildeten Ehrenamtlichen stehen ab sofort schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite – sei es in der ambulanten Begleitung, in Pflegeeinrichtungen, auf Palliativstationen oder im häuslichen Umfeld, sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum. Sie begleiten mit Zeit, offenen Ohren und stillem Mitgefühl – stets in enger Abstimmung mit den hauptamtlichen Fachkräften von Blicklicht.

Die nächste Qualifizierung zur Hospizbegleitung beginnt im Februar 2027. Sie dauert ein halbes Jahr und bereitet intensiv auf die verantwortungsvolle Aufgabe vor. Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und der Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit stehen im Mittelpunkt. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmenden durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen und auf der Palliativstation. Willkommen sind Menschen jeden Alters – mit oder ohne Vorerfahrung. Entscheidend ist die Bereitschaft, anderen in der letzten Lebensphase beizustehen. Interessierte können sich gerne bei Blicklicht unter 08341 9602952 oder info@blicklicht.org melden.

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Bildung Gesundheit

AOK Bayern und KLUG machen Schulen hitzeresilient

© AOK Bayern

Neue Online-Workshopreihe für Schulen

30 Grad im Klassenzimmer, die Konzentration sinkt, der Kreislauf macht schlapp – und der Unterricht soll trotzdem weitergehen. Wie belastend Hitze sein kann, zeigt sich in diesem Sommer besonders deutlich und wird damit auch für Schulen zur Gesundheitsfrage. Die AOK Bayern als Mitglied des regionalen Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren unterstützt deshalb die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe informiert ab September über gesundheitliche Risiken und wirksamen Hitzeschutz im Schulkontext. Vertiefende Workshops zeigen, wie daraus ein konkreter Hitzeschutzplan für die eigene Schule wird.

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

„Die Auswirkungen von Hitze werden zunehmend spürbar. Umso wichtiger ist es, Schulen mit dem nötigen Wissen und praktikablen Handlungsempfehlungen auszustatten. Unser Ziel ist es, Schulen einfach und verständlich zu informieren und sie dabei zu begleiten, Hitzeschutz dauerhaft als festen Bestandteil ihres Schulalltags zu etablieren“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Wissen, was schützt

Die Online-Veranstaltungsreihe steht allen interessierten Personen offen. In drei 90-minütigen Veranstaltungen geht es um die gesundheitlichen Folgen von Hitze, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Schule geben Impulse und zeigen Gute-Praxis- Beispiele.

Den Auftakt macht am 30. September 2026 das Thema „Grundlagen für den Hitzeschutz an Schulen“. Am 19. Oktober geht es um die „Auswirkungen auf Schüler*innen, Lehrkräfte und Schule“, am 17. November steht die „Praktische Umsetzung“ im Zentrum. Vorgestellt wird auch der Musterhitzeschutzplan für Schulen, der von KLUG gemeinsam mit der Bayerische Landesärztekammer, dem Helmholtz Zentrum München und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen herausgegeben wurde.

Vom Wissen zum eigenen Hitzeschutzplan

Schulen, die tiefer einsteigen möchten, können an der von der AOK Bayern geförderten Workshopreihe „Hitzeresilienz für Schulen“ teilnehmen. Bayerische Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien entwickeln dabei gemeinsam mit Hitzeexpertinnen und -experten einen Hitzeschutzplan für ihre eigene Schule.

Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Räume sind besonders hitzegefährdet? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler schützen? Was ist bei Sport und Bewegung zu beachten? Und wie können Eltern, Kollegium, Schulträger und Kommune eingebunden werden?

„Nicht nur alte oder kranke Menschen leiden unter großer Hitze. Auch Schüler*innen sind beeinträchtigt. Ihre Lernfähigkeit nimmt bei Hitze deutlich ab, es kann unmöglich sein, Prüfungen zu absolvieren. Körperliche Anstrengung zum Beispiel beim Sport ist sogar gefährlich. Funktionierender Hitzeschutz ist daher sehr wichtig. Wir freuen uns, Schulen dabei zu unterstützen.“, sagt Prof. Christian Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG).

Die Online-Veranstaltungen sind kostenfrei und stehen allen Interessierten offen. Die Anmeldung ist unter www.hitze.info möglich. Interessierte Schulen für die Workshopreihe können sich mit dem Betreff „Workshopreihe“ an schule@klimawandel-gesundheit.de wenden.

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Gesundheit

Riechen und Schmecken – unterschätzte Sinne

Erwachsene verfügen über etwa 2.000 bis 4.000 Geschmacksknospen, im Kin-desalter sind es noch mehr, im Alter nimmt ihre Zahl ab. Bild-Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband

Geschmack ist Teamwork

Mit unseren rund zehn Millionen Riechzellen können wir Menschen bis zu 10.000 verschiedene Gerüche wahrnehmen – von zart blumigen Nuancen bis hin zu kräftigen Aromen. Gerüche und Geschmacksnoten werden oft nur unbewusst wahrgenommen, während man sich aufs Hören und Sehen willentlich konzentriert. Dadurch werden diese beiden Sinne oft unterschätzt.

 

Gerüche helfen Gefahren zu vermeiden

Frauen haben ein besseres Riechvermögen als Männer. Womit das genau zusammenhängt, wird noch erforscht. Geruch und Geschmack verschaffen nicht nur Genuss, sondern haben auch eine Alarmfunktion. Ein fauliger Geruch warnt vor verdorbenen Speisen. Wenn etwas sehr bitter schmeckt, spuckt man es sofort wieder aus, weil es giftig sein könnte. Auch Brandgeruch kann man schon von Weitem wahrnehmen. „Gerüche wirken unmittelbar im limbischen System unseres Gehirns, das die Emotionen steuert“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsfachkraft bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gerüche entscheiden zudem über Zu- oder Abneigung gegenüber anderen Menschen. Das erklärt, warum Gerüche auch die Partnerwahl beeinflussen. „Die Chemie muss eben stimmen“, so Susanne Hasel.

 

Geschmack ist Teamwork

„Erwachsene haben etwa 2.000 bis 4.000 Geschmacksknospen an der Zunge und im Mund, bei Neugeborenen sind es deutlich mehr und bei alternden Menschen sinkt die Zahl ab“, weiß Susanne Hasel. Mit den Geschmacksknospen können fünf Geschmacksrichtungen identifiziert werden: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Das Wort Umami kommt aus dem Japanischen und bezeichnet herzhafte und würzige Noten. Die vielfältigen Geschmackserlebnisse und köstlichen Aromen kommen gewissermaßen durch Teamwork zustande. „Ein differenzierter Geschmack entsteht erst durch die Verknüpfung mit anderen Sinnen, allen voran mit dem Geruchssinn“, so Susanne Hasel.

 

Zellen können sich erholen

Wie sehr Menschen Riechen und Schmecken für ihr Wohlbefinden brauchen, merken sie oft erst, wenn diese Sinne schwinden. Jedes Jahr treten bei etwa 50.000 Menschen in Deutschland Störungen des Geruchs- oder Geschmacksinns auf, verursacht etwa durch Erkrankungen der oberen Atemwege oder Heuschnupfen, durch bestimmte Chemikalien, Medikamente oder operative Eingriffe. Doch die Zellen, die für das Riechen und Schmecken zuständig sind, können sich nach einer Schädigung auch wieder erholen – anders als andere Sinneszellen. „Darüber hinaus lassen sich Gaumen und Nase gut stimulieren, zum Beispiel durch frische Kräuter beim Kochen und wenn man sich Zeit fürs Essen und Kauen nimmt“, so Susanne Hasel.

 

Weitere Informationen:

Geruchssinn: Wie wir riechen (https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/gehirn-nerven/geruchssinn-wie-wir-riechen/)

Wie funktioniert der Geschmackssinn? | Gesundheitsinformation.de (https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-der-geschmackssinn.html)

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Gesundheit Senioren Soziales Sport

Stadtspaziergänge. „Nicht mehr so gut zu Fuß“ am 02.09.2026

foto: Seniorenbüro/Ausflug 2024

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder. Nächster Stadtspaziergang am 02.09.2026 führt in den Jordanpark. Treff- und Startpunkt: 10:30 Uhr am Plärrer (Infohäuschen). Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Tell oder im Kolpinghaus zum geselligen Ausklang.

Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Gesundheit Wirtschaft

Akustik Freunde Kaufbeuren erweitern Angebot um spezialisierte Logopädie

Neue Kooperation verbindet moderne Hörversorgung mit gezieltem Hör- und Kommunikationstraining

Die Akustik Freunde erweitern ihr Leistungsangebot mit einer erfahrenen Logopädiepraxis und ergänzen damit das bestehende Angebot rund um die Hörversorgung weiter. Ein Mal pro Woche wird dann ab September in den Räumlichkeiten des Fachgeschäfts spezialisierte logopädische Therapie für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen angeboten.

Mit diesem Schritt soll Kundinnen und Kunden eine noch umfassendere Betreuung ermöglicht werden. Denn gutes Hören ist die Grundlage – gutes Verstehen ist das eigentliche Ziel. Gerade Menschen mit Cochlea-Implantaten, Hörgeräten oder einseitiger Taubheit profitieren häufig von einem gezielten Hör- und Kommunikationstraining. Trotz einer optimalen technischen Versorgung bleiben im Alltag oft Herausforderungen bestehen, beispielsweise beim Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung, bei längeren Gesprächen oder in komplexen Kommunikationssituationen.

Die spezialisierte Logopädie setzt genau hier an. Durch individuelles Training werden Strategien vermittelt, die das Sprachverstehen verbessern, die Höranstrengung reduzieren und die Sicherheit im Alltag erhöhen. Ziel ist es, die Lebensqualität und Teilhabe unserer Kundinnen und Kunden nachhaltig zu stärken.

Die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Logopädiepraxis ist jedoch weit mehr als eine Erweiterung des Angebots. Sie ist Ausdruck einer Überzeugung, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft moderner Hörakustik-Fachgeschäfte ist. Hörakustik, Medizin und Logopädie verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, wieder aktiv am sozialen und beruflichen Leben teilzunehmen. Wenn unterschiedliche Fachrichtungen ihre Kompetenzen bündeln, profitieren vor allem die Menschen, die wir täglich begleiten.

Die Akustik Freunde sehen darin einen wichtigen Schritt hin zu einer ganzheitlichen Versorgung. Während die Akustik Freunde als Hörakustiker für die optimale technische Einstellung und Versorgung sorgen, ergänzt die logopädische Therapie diesen Prozess durch gezieltes Training des Hörens, Verstehens und der Kommunikation. Diese enge Verzahnung schafft einen echten Mehrwert und stärkt die Kompetenz als Ansprechpartner rund um das Thema Hören.

Das Angebot richtet sich unter anderem an Menschen mit Cochlea-Implantaten, Hörgeräten, einseitiger Taubheit (SSD), Mittelohr- oder Knochenleitungsimplantaten, Hirnstammimplantaten sowie an Personen mit auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS). Die Therapie erfolgt individuell, persönlich und zielgerichtet – abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse und persönlichen Hörziele.

„Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation und sind überzeugt, dass wir unseren Kundinnen und Kunden damit einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zu besserem Hören, mehr Verstehen und mehr Lebensqualität anbieten können. Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt in Richtung einer modernen, vernetzten und ganzheitlichen Hörversorgung – denn gutes Hören verbindet“, so Malco Bonafede (Inhaber Akustik Freunde).

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Gesundheit Veranstaltung

Lymph-Workshop: Die „Oase für Körper und Seele“ lädt am 29. August zu Übungen, Bewegung und Selbstmassage ein

Lymphsystem aktivieren: Workshop in Kaufbeuren

Am Samstag, 29. August 2026, bietet Karin Wietfeld in ihrer „Oase für Körper und Seele“ einen Workshop zur Aktivierung und Unterstützung des Lymphsystems an. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr in der Sudetenstraße 64 in Kaufbeuren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wissen und praktische Übungen

Der Workshop verbindet ganzheitliches Wissen mit praktischen Anwendungen. Die Teilnehmenden erhalten einen Guide zum Lymphsystem und lernen Übungen, Bewegung sowie Möglichkeiten der Selbstmassage kennen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Lymphsystem im Alltag unterstützt werden kann. Dabei geht es unter anderem um den Wasserhaushalt, den Transport von Nähr- und Vitalstoffen sowie den Abtransport abgelagerter Schadstoffe. Die Kombination aus Bewegung und Massage soll zu körperlichem Wohlbefinden und innerer Balance beitragen. Getränke und Snacks sind im Workshop ebenfalls enthalten.

Das beinhaltet der Workshop

  • Guide zum Lymphsystem
  • Starterset
  • Praktische Übungen und Bewegung
  • Anleitung zur Selbstmassage
  • Aufeinander abgestimmtes Anwendungskonzept
  • Getränke und Snacks
  • Zugang zu einer unterstützenden Community-App

Workshop auf einen Blick

Termin: Samstag, 29. August 2026
Beginn: 16:30 Uhr
Ort: Sudetenstraße 64, 87600 Kaufbeuren
Preis: 219 Euro
Teilnehmerzahl: begrenzt
Bonus: 20-Euro-Gutschein für ein persönliches Starterset

Anmeldung und Kontakt

Die Anmeldung ist direkt bei Karin Wietfeld möglich:

Oase für Körper und Seele
Sudetenstraße 64
87600 Kaufbeuren
Zur OASE auf Wir sind Kaufbeuren

Telefon: +49 175 1791826
E-Mail: oase-wietfeld@gmx.de

Über die „Oase für Körper und Seele“

Karin Wietfeld bietet in ihrem barrierefrei zugänglichen Studio in Kaufbeuren Wellnessmassagen und professionelle Fachfußpflege an. Die Anwendungen können im Studio sowie auf Wunsch mobil zu Hause erfolgen.

Je nach Behandlung kommen unter anderem ätherische Öle von doTERRA oder biomolekulare Frequenzsprays zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie eine persönliche Begleitung ohne Hektik und Termindruck.

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Gesundheit

UV-Index-Tafel für das Freibad in Kaufbeuren

Übergabe der UV-Index-Tafel im Freibad Kaufbeuren mit Elmar Gailhofer (Bäderbetriebsleiter der Stadt Kaufbeuren). Foto: Marcel Hirner, AOK Bayern

Sonnenschutz anpassen

Unsere Sonne ist lebenswichtig. Ohne sie wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Zu viel Sonneneinstrahlung kann jedoch gesundheitliche Folgen haben. Insbesondere die UV-Strahlung belastet Haut und Augen und erhöht langfristig das Risiko für Hautkrebs.

„Zum Schutz vor den möglichen Gefahren der UV-Strahlung stellt die AOK Bayern jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung. Sie helfen dabei, die tägliche UV-Belastung besser einzuschätzen und das eigene Schutzverhalten entsprechend anzupassen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Deutschen Krebshilfe entwickelt.

Nach dem Erlebnisbad in Neugablonz nun auch im Freibad Kaufbeuren

Die AOK Bayern stellt die Tafeln gemeinsam mit regionalen Partnern an Orten auf, an denen sich viele Menschen im Freien aufhalten. Dazu gehören das Freibad Kaufbeuren, das Erlebnisbad in Neugablonz sowie weitere Badeanstalten im Ostallgäu. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher für einen wirksamen Sonnenschutz zu sensibilisieren und gesundheitliche Risiken durch UV-Strahlung zu verringern.

„Als Mitglied des Hitzeaktionsbündnisses Ostallgäu-Kaufbeuren möchten wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern für die gesundheitlichen Auswirkungen intensiver Sonneneinstrahlung sensibilisieren. Mit den UV-Index-Tafeln informieren wir direkt dort, wo sich viele Menschen im Freien aufhalten, etwa an Badeseen und in Freibädern“, erklärt Bernd Ruppert. Die Tafeln wurden im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die beteiligten Kommunen und Einrichtungen entstehen keine Kosten, da die Finanzierung durch die AOK und das Bayerische Staatsministerium erfolgt.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

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Gesundheit

UV-Index-Tafeln für den Oggenrieder Weiher in Irsee

Übergabe der UV-Index-Tafel am Oggenrieder Weiher in Irsee mit (von links) Hartmut Bauer (2. Bürgermeister, Markt Irsee), Dr. Angela Städele (1. Bürgermeisterin, Markt Irsee), Dr. Sebastian Pörnbacher (Hausarztpraxis Irsee) und Bernd Ruppert (Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu). Foto: Marcel Hirner, AOK

Sonnenschutz anpassen

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) & Deutsche Krebshilfe entworfen. „Die AOK will als Teil des Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise an Seen, in Freibädern oder anderen Außenanlagen für Freizeitaktivitäten. Mit dabei sind unter anderem das Freibad Kaufbeuren, der Oggenrieder Weiher in Irsee, sowie drei Badeanstalten im Raum Marktoberdorf. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

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Gesundheit Kinder Senioren Soziales

Hitzewarnung für Kaufbeuren

Hitzeschutzraum im Stumpesaal des Family Centers

Hitzeschutzraum im Family Center wieder geöffnet

Neugablonz, 30. Juli 2026. Aufgrund der aktuellen Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes für Kaufbeuren hat die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ihren Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz erneut geöffnet.

Der klimatisierte Raum ist am heutigen Donnerstag, 30. Juli, seit 10:00 Uhr und noch bis 16:00 Uhr geöffnet. Auch am morgigen Freitag, 31. Juli 2026, steht der Hitzeschutzraum von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr zur Verfügung. Während der gesamten Öffnungszeit ist eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Stiftung anwesend.

Das kostenlose Angebot richtet sich an alle Menschen, denen die hohen Temperaturen zu schaffen machen. Besonders eingeladen sind ältere Menschen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie Menschen, deren Wohnung sich stark aufheizt. Der Hitzeschutzraum befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in der Hüttenstraße 10 in Neugablonz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Besucherinnen und Besuchern stehen Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser, Bücher, Lesematerial und Spiele zur Verfügung. Sie können sich dort ausruhen, abkühlen, miteinander ins Gespräch kommen oder einfach einige Stunden der großen Hitze entgehen.

Obwohl der Hitzeschutzraum bereits mehrfach geöffnet war, ist dieses neue Hilfs­angebot in der Bevölkerung noch nicht ausreichend bekannt.

„Uns ist bewusst, dass es Zeit braucht, bis sich ein solches Angebot herumspricht“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade bei einer Hitzewarnung ist es jedoch wichtig, dass besonders gefährdete Menschen schnell erfahren, wo sie kostenlos Schutz und Abkühlung finden. Deshalb bitten wir Angehörige, Nachbarn, Hausärzte, Pflegedienste, Apotheken, Kirchengemeinden und soziale Einrichtungen, auf unseren Hitzeschutzraum hinzuweisen.“

Die Stiftung möchte insbesondere auch Menschen erreichen, die selbst keine sozialen Medien nutzen oder von den bisherigen Veröffentlichungen noch nichts erfahren haben. „Niemand sollte während extremer Hitze allein in einer überhitzten Wohnung bleiben müssen. Im Family Center steht ein kühler, geschützter und betreuter Ort offen. Man darf einfach vorbeikommen“, betont Wolfgang Groß.

Öffnungszeiten: Donnerstag, 30. Juli 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie Freitag, 31. Juli 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr. Ort: Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Stumpesaal im Family Center, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz.

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Blaulicht Gesundheit Veranstaltung

Ferienzeit ist Blutspendezeit – Termine für August in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Neuer digitaler Begleiter erleichtert den Weg zur Blutspende

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet während der Sommerferien zahlreiche Blutspendetermine in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Aufgrund hoher Temperaturen und weil viele Spenderinnen und Spender im wohlverdienten Urlaub weilen, ist es in den kommenden Wochen besonders wichtig, Versorgungslücken zu vermeiden und die angebotenen Termine entsprechend auszulasten.

Gerade für Menschen, die zum ersten Mal spenden möchten, ist der August eine gute Gelegenheit, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.

Blutspendetermine im August 2026

Marktoberdorf
Dienstag, 4. August 2026
15:00 bis 20:00 Uhr
Rathaus – Saal, Richard-Wengenmeier-Platz 1
Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/mod-rathaus

Kaufbeuren
Freitag, 7. August 2026
15:00 bis 20:00 Uhr
Rotkreuzhaus, Porschestraße 31
Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren

Schwangau
Mittwoch, 12. August 2026
16:00 bis 20:00 Uhr
Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5
Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/schwangau

Obergünzburg
Donnerstag, 13. August 2026
15:30 bis 20:00 Uhr
Hirschsaal, Marktplatz 4
Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/oberguenzburg

Kaufbeuren
Freitag, 14. August 2026
14:00 bis 18:00 Uhr
Feuerwehr, Neugablonzer Straße 10
Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/ff-kf

Bitte beachten Sie: Für alle Termine ist eine vorherige Terminreservierung erforderlich.

Alle aktuellen Termine des laufenden Monats, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook [&] Instagram: @blutspendebayern.

DRK-Blutspendedienste investieren in digitalen Spenderservice 2.0

Blut spenden wird noch digitaler, einfacher und persönlicher: Mit einer modernisierten Blutspende-App und zahlreichen neuen Funktionen investieren die DRK-Blutspendedienste gezielt in die Verbesserung des Serviceangebots für Blutspenderinnen und Blutspender. Ziel ist es, den Zugang zur Blutspende weiter zu erleichtern, Abläufe zu vereinfachen und Menschen langfristig für die Blutspende zu gewinnen und zu binden.

Im Mittelpunkt des neuen Spenderservice 2.0 steht ein individuelles Dashboard, das sich automatisch an die jeweilige Spendesituation anpasst. Spenderinnen und Spender erhalten auf einen Blick Informationen zu ihrer Spendefähigkeit, bereits vereinbarten Terminen, passenden Blutspendeterminen in ihrer Umgebung sowie zu ihrer persönlichen Spendenhistorie.

Nach jeder Blutspende bedankt sich die App mit individuellen Rückmeldungen und motiviert zur nächsten Spende. Gleichzeitig erhalten Nutzerinnen und Nutzer direkten Zugriff auf ihre Spendebestätigungen sowie die Spendenübersicht.

Der neue Spenderservice begleitet Blutspenderinnen und Blutspender über den gesamten Spendeprozess hinweg. Bereits am Vortag eines gebuchten Termins erinnert die App an die bevorstehende Blutspende und ermöglicht einen schnellen Spende-Check. Am Spendetag selbst stehen alle wichtigen Informationen, Vorbereitungshinweise und der digitale Blutspendeausweis direkt zur Verfügung.

Auch die Terminverwaltung wurde deutlich vereinfacht. Termine können künftig unkompliziert reserviert, verschoben oder abgesagt werden. Zusätzliche Anmeldeschritte entfallen, wodurch die Organisation der Blutspende schneller und komfortabler wird.

Mit der Weiterentwicklung des Spenderservice reagieren die DRK-Blutspendedienste auf die veränderten Erwartungen einer zunehmend digitalen Gesellschaft. Gerade jüngere Zielgruppen erwarten heute digitale Services, einfache Prozesse und jederzeit verfügbare Informationen.

Die Investition in den Spenderservice 2.0 ist deshalb weit mehr als eine technische Modernisierung. Sie ist Teil einer langfristigen Strategie zur Sicherung der Blutversorgung in Bayern und bundesweit. Die aktualisierte Blutspende-App steht ab sofort kostenlos in den App-Stores zur Verfügung.

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Bildung Gesundheit

Pflegende Angehörige: nächster Angehörigentreff Kaufbeuren am 04.08.2026 im Ristorante Falcetta

Ein Treff zum Ratschen, Essen, Lachen und Begegnen am 04.08. im Ristorante Falcetta

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Diesmal steht das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 04.08.2026, um 17.30 Uhr im Ristorante Falcetta im Schwabenhof, Mauerstettener Straße 2 in Kaufbeuren statt. Unter dem Motto „Ratschen, Essen, Lachen und Begegnen“ bietet das Treffen Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Kosten für Speisen und Getränke übernimmt jeder Teilnehmer selbst. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 28.07.2026 erforderlich, damit die Reservierung vorgenommen werden kann.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden. Anmeldungen sind unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de möglich.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte wegen Urlaub vom 03.08. bis 21.08.2026 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 24.08.2026 wieder für Sie da.

Ab dem 03.08.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 24.08.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Vertretung laut Telefonansage.

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Bildung Blaulicht Gesundheit Politik Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren tagte im Rathaus Kaufbeuren

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Gemeinsam für eine starke Versorgung schwerstkranker Menschen

Kaufbeuren. Im Alten Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren fand am Mittwoch, den 22. Juli 2026, das regelmäßige Netzwerktreffen des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Versorgungslandschaft kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu beraten, neue Kooperationen zu stärken und gemeinsame Projekte voranzubringen.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Kaufbeuren, die mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten im historischen Rathaus einen würdigen Rahmen für das Netzwerktreffen geschaffen hat. Die Grußworte durch Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, unterstrich zugleich die Wertschätzung und Bedeutung, die der Palliativversorgung in der Region entgegengebracht wird. Die Anwesenheit der Stadt ist ein wichtiges Zeichen für die Unterstützung einer sektorenübergreifenden Versorgung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen neben organisatorischen Themen die Vorstellung neuer Netzwerkpartner und die Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte. Das Netzwerk begrüßte das Sanitätshaus Wittlinger als neuen Netzwerkpartner. Herr Wittlinger stellte das Unternehmen sowie dessen Leistungen für die Versorgung von Menschen mit einer schweren Erkrankung vor.

Ein weiterer fachlicher Schwerpunkt war die Vorstellung des SAPV-KJ-Teams (Brückenteam) des Bunten Kreises. Frau Stefanie Krause, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, informierte über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche. Sie zeigte auf, wie betroffene Familien bereits ab Diagnosestellung begleitet werden können und welche besonderen Anforderungen die Versorgung junger Patientinnen und Patienten mit sich bringt.

Den Schwerpunkt des Netzwerktreffens bildete die Planung der öffentlichen Informationsveranstaltung

„Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“

am Mittwoch, 28. Oktober 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Eine schwere Diagnose verändert das Leben von einem Augenblick auf den anderen – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Familien, Freundinnen und Freunde sowie alle Menschen, die sie begleiten. Oft stellen sich viele Fragen: Wer unterstützt? Welche Hilfen gibt es? Wie kann ein gutes Leben trotz einer unheilbaren Erkrankung gelingen?

Genau hier setzt die Veranstaltung des Palliativnetzwerks an. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird anschaulich vermittelt, wie die Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu organisiert ist und wie die verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen Hand in Hand zusammenarbeiten. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, über Unterstützungsangebote zu informieren und zu zeigen, dass Palliativversorgung weit mehr bedeutet als die Begleitung am Lebensende. Sie steht für Lebensqualität, individuelle Unterstützung und eine verlässliche Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.

Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren lädt bereits heute alle Interessierten herzlich ein, sich den Termin vorzumerken:

Mittwoch, 28. Oktober 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr
Stadttheater Kaufbeuren
Rosental 8, 87600 Kaufbeuren

Das Netzwerk freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf einen offenen Austausch über ein Thema, das jeden Menschen betreffen kann und das eine hohe gesellschaftliche Bedeutung besitzt.

Weitere Informationen unter: www.palliativnetzwerk-kf-oal.de

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Gesundheit

AOK-Tipps zur Erntesaison:

Bildunterschrift: Vor dem Anrichten probieren! Denn Gurken können bei heißem und trockenem Wetter verstärkt giftige Bitterstoffe bilden. Urhebervermerk: © PantherMedia / Dzinnik Darius

Bitter ist (oft) gesund

Derzeit ist die Ernte auf dem Feld und im häuslichen Garten in vollem Gange. Viele der Pflanzen, die jetzt Saison haben, enthalten Bitterstoffe „Bei den Gemüsen sind das zum Beispiel Artischocken, Chicorée, Endivien, Radicchio und Rucola“, sagt Susanne Hasel Ernährungsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Aber auch Kräuter und Gewürze wie Kurkuma, Kümmel, Salbei und Ingwer oder Getränke wie Kaffee und grüner Tee enthalten diese natürlichen Pflanzenstoffe. Sie haben meist eine positive Wirkung auf die Gesundheit, vor allem auf die Verdauung.

 

Bitter kann gesund sein

Der bittere Geschmack regt den Speichelfluss an, fördert die Ausschüttung von Verdauungssäften und aktiviert die Magen-Darm-Bewegung. „Deshalb ist es gesund, bestimmte bitter schmeckende Nahrungsmittel auf dem Speiseplan zu haben“, so Susanne Hasel. Studien zeigen, dass bitterstoffhaltige Lebensmittel dazu beitragen können, hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck und einen zu hohen Blutzuckerspiegel zu vermeiden oder Entzündungen und Tumorbildung zu hemmen, Bakterien zu bekämpfen und Nervenzellen vor Schäden zu bewahren. Um den für viele Menschen nicht auf Anhieb positiv besetzten Geschmack etwas abzumildern, gibt es ein paar Tricks. „Chicoréesalat lässt sich gut mit Obst, zum Beispiel Apfel oder Birne, zubereiten, Rucola und Radicchio kann man mit anderen Gartensalaten mischen oder ebenso wie Artischocken mit einer besonders bekömmlichen Vinaigrette reichen“, rät Susanne Hasel.

 

Vorsicht bei bitteren Kürbisgewächsen

Es gibt jedoch auch giftige Bitterstoffe. So können Gurken, Zucchini- und Kürbispflanzen bei heißem und trockenem Wetter verstärkt Bitterstoffe bilden. Zudem nimmt ihr Gehalt während der Fruchtreife zu, weshalb Zucchini am besten möglichst jung geerntet werden. Da Zierkürbisse stets eine sehr hohe Konzentration an Bitterstoffen haben, ist es empfehlenswert, die essbaren Kürbisgewächse getrennt von ihnen und nicht in ihrer Nähe anzupflanzen. Es ist wichtig, Zucchini, Gurke, Kürbis und Melonen immer roh und vor dem Würzen zu probieren. „Schmecken sie bitter, bleibt nur, sie zu entsorgen, auch wenn die Anzucht und Pflege viel Zeit und Aufwand gekostet haben“, sagt Susanne Hasel. Je nach aufgenommener Dosis kann es sonst zu Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfen und Durchfall kommen.

 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin – Vorsicht bei bitter schmeckenden Zucchini, Gurken und Co.:
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/obstgemuese/bittere-zucchini-und-gurken-enthalten-giftiges-cucurbitacin/

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Blaulicht Gesundheit

BRK-Hausnotruf: Mit beruhigtem Gewissen in den Urlaub

Anzeige. Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen.

Die Sommerferien rücken näher. Für viele Angehörige pflegebedürftiger Menschen bedeutet die Urlaubszeit jedoch nicht nur Erholung, sondern auch die Frage: Wer hilft, wenn zu Hause etwas passiert? Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes bietet hier Sicherheit – rund um die Uhr und direkt im vertrauten Zuhause.

Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben Zuhause. In drei Viertel der Fälle übernehmen pflegende Angehörige dabei die komplette Pflegeverantwortung. Gerade für sie kann die Urlaubszeit mit der Sorge verbunden sein, ob im Ernstfall schnell Hilfe verfügbar ist.

„Zuverlässig, schnell und rund um die Uhr sorgt der Hausnotruf dafür, dass hilfsbedürftige Personen sicher im vertrauten Zuhause sind und Angehörige mit einem guten Gefühl verreisen können“, erklärt BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin. Egal ob kleiner Sturz oder medizinischer Notfall – mit dem Hausnotruf kommt passgenaue Hilfe.

Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.

„Verantwortung bedeutet nicht ständig vor Ort sein zu müssen, sondern für verlässliche Unterstützung zu sorgen. Das bedeutet auch, dass der Erholungsurlaub, den Angehörige brauchen, auch wirklich erholsam ist und er nicht von möglichen Sorgen überschattet wird“, so Augustin weiter.

Über den Hausnotruf:

In den sechs Hausnotruf-Zentralen in Bayern gehen die Hausnotrufe ein und werden dann je nach Szenario bearbeitet: von der Information eines Angehörigen oder der Nutzung des hinterlegten Schlüssels, um zur Person in die Wohnung zu gelangen, bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes in Notfällen. Der Hausnotruf hilft genau in dem Maß, in dem es nötig ist, sei es durch das kurze Aufhelfen nach einem Sturz oder durch die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Bei Vorliegen eines Pflegegrads ist eine Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich. Mehr Informationen: www.hausnotruf.bayern

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Bildung Gesundheit

Meal Prep – stressfrei durch die Woche

Wer beruflich stark eingespannt ist, hat oft wenig Freiraum, sich während der Arbeitszeit gesund zu ernähren. Meal Prep bietet eine praktische Lösung. Durch das gezielte Vorbereiten der eigenen Mahlzeiten schafft man optimale Voraussetzungen für eine ausgewogene Ernährung.

Was ist Meal Prep?

Als Meal Prep oder Meal Prepping (deutsch: „Vorbereitung von Mahlzeiten“) wird die Methode bezeichnet, Gerichte für mehrere Tage im Voraus zuzubereiten. Ziel dabei ist, sich auch im aufreibenden Berufsalltag möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren.

Welche Vorteile hat Meal Prep?

Bewusste Ernährung: Ganz gleich, ob Sie sich schmackhaft, ausgewogen oder besonders gesund ernähren möchten: Mit Meal Preps nehmen Sie das Thema Ernährung auch während Ihrer Arbeitszeiten in die eigene Hand.

Zeit sparen: Auch wenn der Aufwand ein oder zwei Mal pro Woche hoch ist: Meal Prep spart jede Menge Zeit. Die Vorbereitung unterschiedlicher Mahlzeiten führt außerdem dazu, dass man sich selbst bei stressigen Arbeitsumständen vollwertig ernähren kann.

Geldbeutel schonen: Wer unter der Woche in Restaurants oder Kantinen isst, für den wird’s schnell teuer. Mit einem gut geplanten Wocheneinkauf spart man Zeit und behält stets den Überblick über Nahrungsmittel, Zutaten und deren Kosten.

Geschmacksfaktor steigern: Wer sich selbst um seine Mahlzeiten kümmert, kann sie ganz nach Gusto zubereiten. So lassen sich Gesundheit und Geschmacksvorliebe bestens miteinander kombinieren.

Schutz vor Unverträglichkeiten: Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten oder sensiblen chronischen Erkrankungen haben mit Meal Prepping stets alle Inhaltsstoffe im Blick.

Umwelt schonen: Eine durchdachte Einkaufsplanung reduziert außerdem Lebensmittelabfälle und Verpackungsmüll, zum Beispiel durch den Verzicht auf Fastfood.

Meal Prep: Planung ist das A und O

Planung ist beim Meal Prep (fast) alles. Wer hier aktiv werden will, für den gilt es zunächst, die eigenen Koch- und Lagerkapazitäten zu überprüfen (Kühlschrank und Gefrierfach). Natürlich spielt aber auch die Küchenausstattung am Arbeitsplatz, sofern vorhanden, eine wesentliche Rolle. Für die einzelnen Meal Preps gilt es dann, sich Gedanken über die Auswahl der Rezepte zu machen und den Einkaufszettel entsprechend zu gestalten. Etwa eineinhalb bis drei Stunden sollte man fürs Vorbereiten und Vorkochen der Gerichte einplanen. Das klingt zunächst nach reichlich Arbeit, spart aber dann über die gesamte Woche hinweg eine Menge Zeit. Unser Tipp: Als Kochevent mit der Familie oder mit Freunden macht Meal Prepping doppelt Spaß. Schmackhafte Inspirationen fürs Meal Prep finden Sie in unserer Rezeptbroschüre „Bowls & Meal-Preps“, die Sie sich bei uns kostenlos sichern können.

Hygiene

Gerade beim Meal Prepping spielt die Hygiene eine besondere Rolle. Durch die Verwendung verschiedener Lebensmittel gelten noch mal verschärfte Bedingungen. Das heißt: Noch vor der Vorbereitung der Gerichte Arbeitsflächen und Küchenutensilien reinigen. Erst Gemüse putzen, dann das Fleisch schneiden. Kühlen Sie die Speisen nach der Zubereitung möglichst schnell herunter, indem Sie sie umfüllen und dann rasch in den Kühlschrank stellen. Als Gefäße eignen sich dazu vor allem wiederverwendbare Vorratsdosen aus Glas, Kunststoff oder Metall.

Unsere fünf Meal-Prep-Tipps für Sie:

  1. Achten Sie auf die richtige Aufbewahrung Ihrer Meal Preps. Im Kühlschrank halten sich Speisen bis zu vier Tage, in Null-Grad-Zonen sogar bis zu dreimal länger.
  2. Zum Einfrieren eigenen sich besonders Suppen, Eintöpfe, Nudel- und Reisaufläufe oder Fleischgerichte.
  3. Eingefrorene Gerichte nimmt man am besten am Vorabend aus dem Gefrierfach und lässt sie im Kühlschrank langsam auftauen.
  4. Auftauen am Vorabend vergessen? Alternativ können Sie Meal Preps auch in der Mikrowelle auf niedriger Leistungsstufe auftauen.
  5. Wichtig: Erhitzen Sie aufgetaute Mahlzeiten ausreichend lange, um mögliche Keime abzutöten.

Sichern Sie sich dazu kostenfrei einen „AOK-Göffel“ und Rezepte! Diese kostenfreie Teilnahme ist auf der Aktionsseite: https://scom.ly/mealprep
möglich

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Bildung Gesundheit Jugend

Angriff aus dem Netz

Wer die Möglichkeiten und Risiken digitaler Medien kennt, kann sich besser vor Cybermobbing schützen. Urhebervermerk: © AOK

Cybermobbing

Digitale Medien spielen im Alltag vieler Jugendlicher eine große Rolle. Doch was für viele Austausch, Unterhaltung und Teilhabe bedeutet, kann durch Cybermobbing schnell zum Problem werden. „Mobbing und Cybermobbing beeinträchtigen junge Menschen meist massiv in ihrem psychosozialen Wohlbefinden“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Laut Deutschem Schulbarometer 2025/26 der Robert Bosch Stiftung sind bundesweit 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler mindestens einmal im Monat davon betroffen. Für das Schulbarometer hat die Stiftung 1.507 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren sowie je ein Elternteil befragt.

Generell bedeutet Mobbing, dass meist mehrere Personen einen anderen Menschen belästigen, bedrängen, diffamieren, lächerlich machen und quälen. „Beim Cybermobbing geschieht dies online, zum Beispiel per E-Mail, in Chat-Gruppen, in den sozialen Medien oder in Online-Foren“, so Susanne Hasel. Neben verbalen Angriffen kommen auch herabsetzende Fotos und Videos zum Einsatz, die häufig bearbeitet und verfälscht sind. Die digitale Umgebung verstärkt die Wirkung zusätzlich, da Inhalte gespeichert, schnell weitergeleitet und nur schwer vollständig gelöscht werden können.

Cybermobbing gefährdet die Gesundheit

Für die Betroffenen ist Cybermobbing eine Tortur: Die andauernden Angriffe schwächen ihr Selbstvertrauen, verursachen Selbstzweifel und viele ziehen sich zurück. „Cybermobbing kann einen Menschen langfristig krank machen und verschiedene Symptome hervorrufen“, so Susanne Hasel. Neben körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Herzklopfen oder Kopfschmerzen können auch ernsthafte Krankheiten wie etwa Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.

Cybermobbing wirksam vorbeugen

Das Risiko von Cybermobbing lässt sich senken. Generell gilt, mit sensiblen Daten sparsam umzugehen. „Je mehr man preisgibt, desto angreifbarer macht man sich“, so Susanne Hasel. Wer auf Online-Plattformen unterwegs ist, sollte Freundschaftsanfragen gründlich prüfen und nur gute Bekannte aus dem realen Leben akzeptieren. Dazu gehört, private Daten wie Adresse, Handynummer oder Mailadresse mit Klarnamen nur mit echten Freunden zu teilen, das Gleiche trifft auf Fotos und Videos zu. Wenn Nutzerinnen und Nutzer beleidigende oder unangemessene Inhalte schicken, kann man sie blockieren und beim Betreiber der Website melden. „Der digitale Raum ist nicht rechtsfrei: Wer sich massiv beleidigt, bedroht oder in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt, hat die Möglichkeit, eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen“, so Susanne Hasel.

AOK unterstützt Berufsschule vor Ort

Die AOK fördert das für Berufsschulen kostenfreie Präventionsprogramm „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ des Bündnis gegen Cybermobbing e.V. Vor Kurzem vermittelte das Bündnis auch an der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf den Lehrkräften praxisnahes Wissen über die Dynamik digitaler Gewalt, rechtliche Rahmenbedingungen und die Erhöhung der Handlungssicherheit in der Prävention und Intervention. Zudem unterstützte ein Expertenteam die Berufsschülerinnen und Berufsschüler mit einem Workshop. Dort lernten sie, sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen und online respektvoll zu kommunizieren. Ziel der Schulungen ist, einen nachhaltigen Kulturwandel an der Schule zu initiieren, der von der Schulleitung über das Lehrpersonal bis hin zu den Auszubildenden und ihren Eltern reicht. Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es bei Susanne Hasel von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu über susanne.hasel@by.aok.de oder der Rufnummer 08341/431-140.

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Gesundheit Tourismus

Gut vorbereitet in einen erholsamen Urlaub

Wer in ferne Länder reist, tut gut daran, sich über eventuell nötige Reiseimpfungen zu informieren. Urhebervermerk: © PantherMedia / Kanghyejin

Krankenversicherung und Impfungen planen

Wer genügend Zeit für die Vorbereitungen einplant, startet entspannter in den Urlaub. „Aus gesundheitlicher Sicht ist es günstig, sich rechtzeitig um notwendige Impfungen und die Reiseapotheke zu kümmern, damit man den Urlaub sicher und gesund genießen kann“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu und ergänzt: „Geht eine Reise ins Ausland, ist es wichtig, nicht nur an gültige Ausweise oder Visa zu denken, sondern auch an einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz.“

Krankenversicherung und Impfungen planen

Für Reisen außerhalb Europas ist eine private Auslandsreise-Krankenversicherung ein Muss. Mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) hat man im Urlaub Krankenversicherungsschutz in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Großbritannien und Nordirland sowie in der Schweiz. Auch in Nordmazedonien, Montenegro und Serbien kann die Karte verwendet werden. Für Urlaub in Bosnien-Herzegowina, der Türkei oder in Tunesien benötigen Versicherte einen Auslandskrankenschein ihrer Krankenkasse. Wer im Urlaub akut erkrankt oder sich verletzt, erhält dann alle medizinisch notwendigen Leistungen, die nicht warten können, bis man wieder zuhause ist. Doch Mehrkosten, die über die gesetzlichen Vertragssätze hinausgehen, kann nur eine private Zusatzversicherung absichern. Dazu gehören vor allem die Kosten bei einem notwendigen Krankenrücktransport oder hohe Selbstbeteiligungen bei einer privatärztlichen Behandlung im Ausland. „Für manche Länder und Regionen gibt es Impfempfehlungen, die über die im Inland hinausgehen“, so Bernd Ruppert. Auswärtiges Amt und Robert Koch-Institut informieren auf ihren Internetseiten über notwendige Impfungen. Da manche Immunisierungen Zeit benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten, beginnt man mit dem Impfen am besten schon einige Wochen vor der Abreise.

Sonnenschutz und Medikamente checken

„Es ist sinnvoll, neben ausreichend Sonnenschutz auch Mittel gegen allergische Reaktionen und Insektenstiche zu besorgen und einzupacken“, rät Bernd Ruppert. Doch in eine sorgfältig zusammengestellte Reiseapotheke gehören weitere Standardmittel, etwa gegen Schmerzen, Fieber oder Magen-Darm-Beschwerden, sowie alle individuell benötigten Medikamente. „Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, überprüft am besten seine Vorräte rechtzeitig vor der Abreise und nimmt alles Nötige von zuhause mit“, sagt Bernd Ruppert. Vor allem chronisch Erkrankte sollten ausreichend Vorrat mitführen, möglichst ergänzt durch einen kleinen Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Situationen.

Im Internet:

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Gesundheit

Gewinnerin des AOK-Quartalsgewinnspiels kommt aus Obergünzburg

Gutscheinübergabe durch AOK-Mitarbeiterin Carola Proksch an die Gewinnerin Brigitte Hartmannsberger. Bild: Carola Proksch

Hauptgewinn: Indoor-Cycling-Rad

Freude bei Brigitte Hartmannsberger aus Obergünzburg: Sie ist die glückliche Gewinnerin des Quartalsgewinnspiels der AOK Bayern. Als Hauptpreis erhält sie ein hochwertiges Indoor-Cycling-Rad, das ihr ermöglicht, flexibel und unabhängig von Wetter und Jahreszeit etwas für ihre Fitness zu tun – direkt von zu Hause aus.

Im Rahmen einer symbolischen Übergabe überreichte AOK-Mitarbeiterin Carola Proksch den Gutschein an die Gewinnerin. Damit möchte die AOK einen Beitrag leisten, dass Brigitte Hartmannsberger aktiv bleibt und ihre Gesundheit nachhaltig stärkt.

„Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden. Wir freuen uns, Frau Hartmannsberger mit diesem Gewinn zu unterstützen“, so Carola Proksch.

Mit vielen Aktionen setzt die AOK fortlaufend Impulse für einen gesunden Lebensstil in der Region.

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Gesundheit Verwaltung

AOK vereinfacht Zugang zur elektronischen Patientenakte

Der Zugang zur ePA ist ab sofort noch einfacher. Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband/AdobeStock-Marcel

Digitalisierung

Die AOK bietet ab sofort einen neuen, rein digitalen Zugangsweg zur elektronischen Patientenakte „AOK Mein Leben“ an. Versicherte können sich jetzt auch per Personalausweis oder Reisepass und Smartphone für den Zugang identifizieren – ohne Verwendung einer PIN oder Vor-Ort-Identifikation in einer Postfiliale. Das von der gematik als Nationale Agentur für Digitale Medizin zugelassene Verfahren ergänzt die bisherigen Zugangsmöglichkeiten zur elektronischen Patientenakte (ePA) der AOK.

Um das neue Verfahren nutzen zu können, braucht man einen Personalausweis oder Reisepass mit ePass-Funktion. Alle deutschen Reisepässe und alle ab August 2021 ausgestellten Personalausweise sind mit dieser Funktion ausgestattet. Zudem ist die kostenlos downloadbare Nect Wallet-App erforderlich. Das Verfahren wird über die AOK Ident-App gestartet, die interessierte Versicherte direkt zur Nect Wallet-App führt. Anschließend beginnt der Identifikationsprozess, in dem zunächst das Ausweisdokument fotografiert werden muss. Anschließend werden die auf dem Ausweis-Chip gespeicherten Daten ausgelesen und die Identität des Versicherten per Selfie-Video bestätigt. „Der große Vorteil der neuen Identifikation ist, dass sie rein digital abgewickelt werden kann, aber trotzdem höchste Sicherheitsstandards erfüllt“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Im Unterschied zu den anderen Identifikationsverfahren braucht man weder eine PIN für die Gesundheitskarte noch für den Personalausweis. Auch der Gang in eine Postfiliale ist nicht erforderlich. Versicherte können die Identifikation somit direkt und ortsunabhängig durchführen. So können wir die Hürden für den Zugang zur ePA deutlich absenken.“

Die ePA kommt an

Die elektronische Patientenakte ist seit Anfang 2025 für alle AOK-Versicherten und für die Versicherten anderer gesetzlicher Krankenkassen angelegt worden, sofern sie keinen Widerspruch dagegen eingelegt haben. Seit 1. Oktober 2025 sind die Arztpraxen zur Befüllung der ePA verpflichtet, auch Kliniken speisen zunehmend Dokumente und Befunde in die Akte ein. Im Schnitt werden laut gematik wöchentlich mehr als 22 Millionen Abrufe von Medikationslisten verzeichnet. Insgesamt haben Behandelnde mittlerweile mehr als 120 Millionen Dokumente wie Befunde, Laborberichte oder Arztbriefe in die ePAs der Versicherten eingestellt. „Auch Versicherte, die sich nicht selbst in ihre Akte einloggen, können von der ePA profitieren“, so Bernd Ruppert. Denn hier werden auch ohne aktive Nutzung der Versicherten medizinische Dokumente und Informationen gebündelt, die für die Behandlung benötigt werden. Sofern die Versicherten der Nutzung nicht widersprechen, können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte auf diese Informationen zugreifen. „Auf diese Weise trägt die ePA zur besseren Vernetzung und schnelleren Information der behandelnden Ärztinnen und Ärzte bei“, ergänzt Bernd Ruppert.

Neben dem neuen Identifikationsverfahren über die Nect Wallet-App stehen AOK-Versicherten drei weitere Zugangsmöglichkeiten zur Identifizierung zur Verfügung. Dies sind die Identifikation per eID, also durch Scannen eines Ausweisdokuments mittels NFC-Verfahren und Eingabe der PIN zum Ausweisdokument, die Identifikation mittels elektronischer Gesundheitskarte (eGK) und dazugehöriger PIN über ein NFC-fähiges Smartphone oder die Identifikation über eine Postfiliale.

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Bildung Gesundheit Jugend

GemüseAckerdemie

Bild: Susanne Hasel AOK; Radieschen-Ernte der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Pfronten

Unterricht an der frischen Luft

Säen, Pflanzen und Jäten stehen an der Mittelschule in Pfronten derzeit regelmäßig auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b nehmen am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie teil und bewirtschaften von April bis Oktober ihr eigenes Gemüsefeld. „Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen auf praktische und anschauliche Weise zu vermitteln, wo unsere Lebensmittel herkommen und warum gesunde Ernährung wichtig ist“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, die das Programm finanziell fördert. Die Schulkinder bauen derzeit zahlreiche verschiedene Gemüsearten an. Aktuell stand gerade die zweite Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und erfahren dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Saskia Planert, Klassenlehrerin der Mittelschule Pfronten.

 

Nachhaltig und praxisnah

Die Kinder lernen die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion kennen. Die Mädchen und Buben pflanzen und pflegen das Gemüse nicht nur, sondern ernten und verarbeiten es auch. „Selbstverständlich sollen die Kinder von ihrer Ernte auch     profitieren und so wird das Gemüse auch gemeinsam zubereitet und gegessen “, so Susanne Hasel. Die Kinder erleben damit unmittelbar, wie schmackhaft und gesund frisches Gemüse ist. Im Vorfeld wurden die Lehrkräfte geschult und mit umfangreichem Bildungsmaterial für den Unterricht ausgestattet. Die sogenannten 20 Bildungsbausteine vermitteln Wissen rund um das praktische Ackern und weiterführende Themen der Nachhaltigkeit. „Durch den hohen Praxisbezug werden nicht nur das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, sondern auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert“, so Saskia Planert.

 

Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat, im zehnten Jahr und schickt bereits die 323. Schule aufs Feld. In diesem Jahr nehmen rund 7.400 Schülerinnen und Schüler in Bayern am Programm teil und kümmern sich um mehr als 10.300 m² Ackerfläche. Insgesamt haben seit 2017 bayernweit über 25.600 Kinder ihr eigenes Gemüse angebaut und um die 19.300 Quadratmeter Ackerfläche bewirtschaftet.

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Bildung Gesundheit Soziales

Qualifizierungskurs Hospizbegleitung 2027

Frau Stegmann

Zeit schenken – Leben berühren

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2027 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.

Der Kurs startet im Februar 2027. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben. Interessierte können sich bei Blicklicht melden: 08341-9602952 oder info@blicklicht.org

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im Juni

Netzwerk Junge Eltern/Familie

Im Juni bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Vom Brei zum Familientisch

Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen. Und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können, welche Lebensmittel sich gut eignen und auf welche Sie am Anfang noch verzichten sollten. Außerdem lernen Sie die Ernährungspyramide als hilfreiches und praxistaugliches Modell kennen.

Damit der Übergang entspannt gelingt, ist es wichtig, das natürliche Essverhalten Ihres Kindes zu kennen und zu fördern. Informationen und Tipps hierzu runden die Veranstaltung ab.

• Freitag, 26.06.2026

• 09:00 – 10:30 Uhr

• Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin

• ONLINE-Kurs

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu

• Anmeldeschluss: 25.06.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Home-page: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit Senioren Soziales

Wenn die Hitze zur Belastung wird

Das Angebot der Hitzeschutzraum ist in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt

Hitzeschutzraum im Family Center Neugablonz wieder geöffnet – Stiftung hofft auf Nachahmer in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen

Neugablonz 23. Juni 2026. Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion hat in den vergangenen Tagen erstmals ihren Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz geöffnet. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die während heißer Sommertage einen kühlen und geschützten Aufenthaltsort suchen.

Aktuelle Öffnungszeiten und Kontakt

Wegen der anhaltenden extremen Hitze ist der Hitzeschutzraum in dieser Woche wieder täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus soll der Raum künftig immer dann geöffnet werden, wenn der Deutsche Wetterdienst Hitzewarnungen für Kaufbeuren und Umgebung ausgibt.

Wer unsicher ist, ob der Hitzeschutzraum geöffnet ist, kann gerne telefonisch unter 0151-71993474 oder per E-Mail an w.gross@nia-stiftung.org nachfragen.

Bekanntheit bislang noch gering

Die ersten Erfahrungen zeigen jedoch, dass das Angebot in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt ist. Obwohl bereits vor der Eröffnung eine Pressemitteilung veröffentlicht wurde, haben bislang nur wenige Menschen den Weg in den klimatisierten Schutzraum gefunden.

„Das überrascht uns nicht völlig“, erklärt Stiftungsvorstand Wolfgang Groß. „Der Hitzeschutzraum ist ein neues Angebot in Kaufbeuren. Viele Menschen wissen vermutlich noch gar nicht, dass sie während extremer Hitzezeiten kostenlos einen kühlen Aufenthaltsort nutzen können. Deshalb müssen wir die Information noch deutlich intensiver verbreiten.“

Was Besucherinnen und Besucher erwartet

Der Hitzeschutzraum befindet sich im Family Center der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in der Hüttenstr. 10 in Neugablonz. Besucherinnen und Besucher finden dort eine angenehme Raumtemperatur, Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser sowie die Möglichkeit, sich auszuruhen, Kontakte zu pflegen oder einfach einige Stunden den hohen Außentemperaturen zu entkommen. Darüber hinaus stehen den Gästen Bücher, Lesematerial und verschiedene Spiele zur Verfügung, sodass sie sich die Zeit angenehm vertreiben können. Die Betreuerinnen und Betreuer des Hauses stehen außerdem gerne für Gespräche bereit.

Besonders wichtig für gefährdete Gruppen

Besonders für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen können längere Hitzeperioden eine erhebliche Belastung darstellen. Auch Familien mit Kleinkindern sowie Menschen, die in schlecht gekühlten Wohnungen leben, profitieren von einem solchen Angebot.

Weitere Informationskampagne geplant

Die Stiftung plant deshalb, in den kommenden Wochen verstärkt über den Hitzeschutzraum zu informieren. Neben weiteren Veröffentlichungen in den sozialen Medien sollen auch lokale Informationsplattformen und Netzwerke genutzt werden, damit möglichst viele Menschen von diesem Angebot erfahren und es bei zukünftigen Hitzewellen rechtzeitig in Anspruch nehmen können.

Dank an Unterstützer und Ausblick

Wolfgang Groß betont zugleich seine Dankbarkeit gegenüber allen Unterstützern: „Wir sind sehr dankbar, dass dieses Projekt durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen und die Unterstützung unserer Partner überhaupt möglich geworden ist. Vielleicht braucht es einfach etwas Zeit, bis sich die Information in der Bevölkerung etabliert hat. Unser Wunsch ist es, dass jeder Mensch in Kaufbeuren weiß: Wenn die Temperaturen zu hoch werden, steht im Family Center ein kühler und geschützter Ort offen. Gerne können sich noch Bürgerinnen und Bürger bei uns melden, die den Hitzeschutzraum stundenweise betreuen möchten.“

Wolfgang Groß verbindet mit dem Projekt noch einen weiteren Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn unser Hitzeschutzraum auch andere Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen und Organisationen inspiriert. Angesichts zunehmender Hitzeperioden könnten vielerorts Räume geöffnet werden, in denen Menschen kostenlos Schutz, Abkühlung und Gemeinschaft finden. Wenn aus einer guten Idee viele gute Ideen werden, profitieren letztlich die Menschen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.“

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion wird über zukünftige Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums jeweils rechtzeitig informieren.

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Gesundheit Senioren

Stadtspaziergänge

Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Diesmal geht die Route am 01.07.2026 rund ums Mösle – Abfahrt Plärrer um 10.15 Uhr mit der Linie 6 Richtung Oberbeuren – Einkehrmöglichkeit im Anschluss ggf. im Gasthaus Häring. (Bei zu großer Hitze, wird an dem Tag vor Ort entschieden, ob der Stadtspaziergang stattffindet)

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Gesundheit

Regionale saisonale Ernährung

Urhebervermerk: © PantherMedia / nblxer Sommergenuss pur: Salat mit Gurke und Radieschen

Gurke, das ideale Sommergemüse

Freilandgurken haben von Juni bis September Saison. Mit ihrer knackigen Konsistenz und ihrem typischen erfrischenden Aroma sind sie genau richtig als Zutat für eine leichte Kost im Sommer. Botanisch zählen die Gurken zu den Kürbisgewächsen und sind mit Zucchini, Melonen und Kürbissen verwandt. Man unterscheidet vor allem zwischen Salatgurken, auch bekannt als Schlangengurken, sowie Einlegegurken und Schmorgurken. „Die langen Salatgurken sind ganzjährig erhältlich und kommen außerhalb der Saison meist aus dem Gewächshaus“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Wasser-, aber auch nährstoffreich
Mit bis zu 97 Prozent Wasser sind Gurken perfekt für heiße Tage. Sie helfen nicht nur, den Durst zu löschen, sondern liefern gleichzeitig wertvolle Vitamine, vor allem die Vitamine C und K, B-Vitamine und Provitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Dazu kommen verdauungsfördernde und entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe sowie natürliche Enzyme, die die Eiweißverdauung unterstützen und den Magen-Darm-Trakt in Schwung halten. „Da viele Nährstoffe der Gurke direkt in der Schale sitzen, empfehle ich, sie möglichst ungeschält zu essen“, so Susanne Hasel. Beim Einkauf ist es wichtig, dass die Gurke fest und nicht biegsam ist.  Auch eine glatte, unbeschädigte Schale ist ein Zeichen für Frische und Qualität. Für die Lagerung ist eine kühle Speisekammer besser geeignet als der Kühlschrank, optimal sind etwa acht bis 15 Grad. „Kälte macht Gurken schnell weich und wässrig, deshalb eignen sie sich auch nicht zum Einfrieren“, sagt Susanne Hasel.

 

Vielseitig in der Küche einsetzbar
Klassische Gurkenrezepte sind etwa Gurkensalat, Tsatsiki oder die Kombination mit Tomaten und Blattsalat. Schmorgurken geben warmen Gerichten eine eigene aromatische Note. Andere Sorten kann man auch gut als Essig- oder Senfgurken haltbar machen. „Gurken schmecken auch gut als Rohkost, in Dips, auf dem Brot oder als Basis für kalte Suppen und erfrischende Sommergerichte“, sagt Susanne Hasel und hat gleich auch eine Rezeptempfehlung parat:

 

Gurke-Radieschen-Salat (für 4 Personen als Beilage)

Zutaten:

1 Salatgurke

1 Bund Radieschen

1 Frühlingszwiebel

einige Stängel Dill (nach Belieben)

1-2 EL Weißwein-Essig

1 EL Rapsöl

3 EL Sauerrahm

Kräutersalz, Pfeffer

 

Frühlingszwiebel waschen, putzen und in sehr dünne Röllchen schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Beides in eine Salatschüssel geben. Essig, Öl und Sauerrahm hinzufügen und gut verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurke und Radieschen waschen. Gurke ungeschält in feine Scheiben hobeln. Radieschen ebenfalls hobeln oder in sehr dünne Scheiben schneiden. Gemüse in die Salatsoße geben und den Salat etwas durchziehen lassen.

 

Im Internet: Die Gurke: Alles nur Wasser oder doch voller Nährstoffe? (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/die-gurke-alles-nur-wasser-oder-doch-voller-naehrstoffe/).

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Gesundheit

Hitzeaktionstag am 11. Juni- Gut geschützt durch heiße Tage

Urhebervermerk: © PantherMedia / lucidwaters Bildunterschrift: An heißen Tagen ist Abkühlung unverzichtbar.

Tipps für heiße Tage

Für viele Menschen sind Temperaturen über 30 Grad belastend. Der bundesweite Hitzeaktionstag am 11. Juni will auf gesundheitliche Risiken extremer Hitze aufmerksam machen und mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK aus dem Jahr 2025 empfindet knapp ein Drittel der Bevölkerung zunehmende Hitze und andauernde Hitzewellen als besorgniserregend. „Viele unterschätzen dennoch die Gefahren von hohen Temperaturen auf die eigene Gesundheit“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gesundheitliche Folgen sehr großer Wärme zeigen sich oft unterschiedlich und reichen von einer Hitzeerschöpfung bis hin zum Hitzschlag.

 

Tipps für heiße Tage

Alles, was Abkühlung bringt und vor der prallen Sonne schützt, hilft, um gesundheitliche Schäden durch Hitze zu vermeiden. Erste Maßnahmen sind, die Wohnräume kühl zu halten und frühmorgens oder nachts zu lüften sowie tagsüber Jalousien, Rollläden oder Vorhänge zu schließen. „Wer nach draußen muss, sollte leichte, luftige Kleidung tragen, dabei Kopf und Augen schützen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden“, so Susanne Hasel. Aufenthalte in der direkten Sonne, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind möglichst zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten verlegt man am besten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. „Auch ein Ventilator kann das Wohlbefinden verbessern; er kühlt die Luft zwar nicht ab, sorgt aber für wohltuende Verdunstungskälte auf der Haut“, sagt Susanne Hasel.

 

Trinkmenge anpassen

An heißen Tagen lautet die Devise: Viel trinken – auch wenn man gerade keinen Durst verspürt. Für gesunde Erwachsene bedeutet das mindestens zwei bis drei Liter täglich. Die besten Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwasser. Sie liefern wie Früchte- oder Kräutertees und Fruchtsaftschorlen – aus höchstens einem Drittel Saft und mindestens zwei Dritteln Wasser – neben Flüssigkeit auch Mineralstoffe. „Am besten ist es, die Getränke über den ganzen Tag zu verteilen“, so Susanne Hasel. Dabei ist es günstig, nicht zu heiß und nicht eiskalt zu trinken. Denn das strengt den Körper unnötig an, weil er die Temperaturunterschiede auszugleichen versucht. Stattdessen kann man an heißen Tagen wasserreiches Obst wie Melonen, Salate und andere leicht verdauliche Kost bevorzugen, da schwere Mahlzeiten dem Körper zusätzlich Wärme zuführen.

 

Medizinisches Hitzetelefon rund um die Uhr

Für individuelle Fragen können AOK-Versicherte das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis unter der Telefonnummer 0800 1 265 265 täglich und rund um die Uhr nutzen. AOK-Clarimedis beantwortet mit einem Team aus Fachärzten und Fachärztinnen sowie medizinischen Experten und Expertinnen alle Fragen zu Diagnosen, Therapien und Symptomen. „Gesundheitliche Beschwerden bei Hitze werden von dem Expertenteam eingeordnet; darüber hinaus erläutern die Fachleute Möglichkeiten, um der Hitze entgegenzuwirken“, so Susanne Hasel.

 

Internet-Tipps

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„Hochwertige Sneaker-Socken sichern!“

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln 2026

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Wettbewerb von Stadtradeln geht es um Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen treten gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren (15.06. bis 05.07.2026) und der Landkreis Ostallgäu (14.06. bis 04.07.2026) beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei.

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist offizieller Partner von Stadtradeln in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu. Bei der AOK-Mitmachaktion kann sich jeder ab 15 Jahren kostenfrei ein Paar unserer nützlichen Sneaker-Socken sichern. Einfach den Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihre Sneaker-Socken per Post. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht allen TeilnehmerInnen viel Spaß bei den regionalen Aktionen von Stadtradeln.

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Gesundheit

Geprüfte Qualität: Klinikum Kaufbeuren als Gynäkologisches Krebszentrum anerkannt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren; Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Study Nurse Manuela Merz, Chefärztin Dr. Enikö Berkes und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou.

Die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen erfordert höchste fachliche Expertise, modernste Medizin und ein eng abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen. Die Zertifizierung als gynäkologisches Krebszentrum bestätigt die Qualität der Frauenklinik am Klinikum Kaufbeuren nun auch offiziell.

„Wir sind sehr glücklich, dass mit dieser Zertifizierung nun die hohe Qualität unserer onkologischen Versorgung bestätigt wird“, betont Privatdozentin Dr. Enikö Berkes. Die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Kaufbeuren führt aus, dass diese Anerkennung zugleich Ansporn ist, die Strukturen und Abläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Wir arbeiten immer mit dem Ziel, unseren Patientinnen in einer oft belastenden Lebenssituation die bestmögliche Versorgung zu bieten.“

Im Rahmen der anspruchsvollen Zertifizierung wurden sämtliche Versorgungsprozesse umfassend überprüft – von der Diagnostik über die operative und medikamentöse Therapie bis hin zur Nachsorge. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Gynäkologie, Allgemeinchirurgie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie, Palliativmedizin sowie Psychoonkologie und Pflege arbeiten eng verzahnt zusammen. Alle Behandlungsentscheidungen werden interdisziplinär im so genannten Tumorboard getroffen – immer individuell auf die einzelne Patientin angepasst

Operative Expertise und moderne Behandlungsmethoden

Ein zentraler Bestandteil der gynäkologischen Krebsbehandlung ist die operative Behandlung. Hier verfügt die Kaufbeurer Frauenklinik über besondere Expertise: Berkes zählt als zertifizierte MIC-III-Chirurgin zu einem kleinen Kreis hochqualifizierter Operateurinnen in Deutschland mit ausgewiesener Erfahrung in komplexen minimalinvasiven Eingriffen.  

„Minimalinvasive Verfahren, die konventionelle Laparoskopie und die robotisch assistierte Operationstechniken können für viele Patientinnen mit weniger Schmerzen, geringerer Belastung und einer schnelleren Erholung verbunden sein“, erklärt Berkes, die Leiterin des Gynäkolgischen Krebszentrums. „Entscheidend ist jedoch immer, welches Verfahren medizinisch sinnvoll und onkologisch sicher ist.“

Teamleistung als Schlüssel zur bestmöglichen Versorgung

Die Zertifizierung sei zugleich eine Anerkennung der Leistung des gesamten Teams, betont die Chefärztin. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir gemeinsam eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleisten. Ein Krebszentrum lebt von eingespielten Strukturen, hoher fachlicher Kompetenz und einem starken Miteinander“  Unter der fachlichen Mitverantwortung der leitenden Oberärztin und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou wurden klare Behandlungswege, enge Betreuungskonzepte und eine kontinuierliche Qualitätssicherung etabliert.

Weitere Informationen zum Gynäkologischen Krebszentrum der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Weitere Informationen zur Gynäkologie und Geburtshilfe der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

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Gesundheit

Zahl der Herzinfarkte in Kaufbeuren 2024 gleich hoch wie 2017

AOK-Gesundheitsatlas

Die Bayernkarte zeigt, wie unterschiedlich hoch die Herzinfarktraten in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat sind. Urhebervermerk: © Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)

Die Zahl der Herzinfarkte lag in Kaufbeuren sowohl 2017 als 2024 gleich hoch. Das zeigt ein Vergleich im Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „So wurden im Jahr 2024 in Kaufbeuren 300 Herzinfarkte je 100.000 Personen ab dem 30. Lebensjahr gezählt, in Bayern lag die Herzinfarkt-Rate bei 290“, so Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Jahr 2017 waren es ebenfalls 300 Fälle je 100.000 Personen in Kaufbeuren und 340 in Bayern. Das entspricht einem Minus von rund 14 Prozent seit 2017 in Bayern. Dem steht für Kaufbeuren eine gleich hohe Rate an Herzinfarkten gegenüber.

Bayernweit große Unterschiede

Der Gesundheitsatlas schlüsselt die Daten zur Herzinfarkthäufigkeit auch nach Alter und Geschlecht auf. Die Auswertungen zeigen, dass die Herzinfarkt-Raten mit dem Alter deutlich ansteigen. Zudem fällt ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern auf. „In allen Altersgruppen sind Herzinfarkte bei Männern deutlich häufiger dokumentiert als bei Frauen“, erläutert Bernd Ruppert. So lag die Herzinfarkt-Rate der bayerischen Männer bei 410 Fällen je 100.000, während nur 180 von je 100.000 Frauen betroffen waren. Bayern- und sogar bundesweit weist die Stadt Rosenheim (mit 180 Fällen je 100.000 Personen) die niedrigste Herzinfarkt-Rate auf. Die höchste Rate im Freistaat fand sich 2024 im Landkreis Wunsiedel mit 520 Fällen je 100.000 Menschen.

Das Ziel: „Wir schaffen die Voraussetzungen für mehr gesunde Jahre“
„Auf Basis der WIdO-Auswertungen stellen wir bereits seit einigen Jahren beispielsweise Landräten, Bürgermeisterinnen oder der Leitung einer Gesundheitsregionplus Gesundheitsdaten zur Verfügung“, so Bernd Ruppert. Mit dieser verlässlichen Datenbasis lassen sich gesundheitliche Auffälligkeiten auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte frühzeitig erkennen. So können regional passende gesundheitsfördernde Maßnahmen umgesetzt werden. Die AOK entwickelt darüber hinaus ihre Präventionsangebote konsequent weiter, um Gesundheit direkt in den Alltag der Menschen zu integrieren. So soll die Lücke zwischen dem Wissen über Gesundheit und dem konkreten Lebensstil geschlossen werden. „Unser Ziel ist klar: Wir schaffen die Voraussetzungen für mehr gesunde Jahre“, sagt Bernd Ruppert. So hat die Gesundheitskasse zur Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa in Kitas, Schulen und Betrieben, vielfältige Angebote, unter anderem zur Bewegungsförderung und zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Darüber hinaus unterstützt sie Versicherte mit Versorgungsprogrammen (DMP) im Umgang mit einer chronischen Erkrankung – davon profitieren zum Beispiel auch Menschen mit koronarer Herzkrankheit.

Im Internet:

Informationen zur Förderung kommunaler Gesundheitsprojekte durch die AOK Bayern: www.aok.de/bayern/gesundekommune

https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/

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Gesundheit Soziales

Weg für Überkreuz-Spende frei

Tag der Organspende am 6. Juni

Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag ins Organspende-Register kann man schon zu Lebzeiten Klarheit schaffen. Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband

Der Tag der Organspende unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ findet in diesem Jahr am 6. Juni statt. Er soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst noch zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Dokumentierter Wille entlastet Angehörige

In Bayern warten nach Angaben des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) aktuell etwa 1.100 Menschen auf ein Spenderorgan, in ganz Deutschland rund 8.200. Im Jahr 2025 gab es in Bayern nur 143 postmortale Organspenden, 14 weniger als 2024. Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit der Frage nach einer Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn der Wille der Verstorbenen nicht bekannt ist. „Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag im Organspende-Register schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Seit März 2024 haben laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) etwas über 555.000 Menschen das digitale Organspende-Register genutzt.

Aktuell ist weiterhin in der politischen Diskussion, ob in Deutschland die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt wird. Diese besteht in anderen Ländern Europas wie etwa in Frankreich, Irland, Italien oder Spanien: Wer dort zu Lebzeiten nicht widerspricht, gilt automatisch als Organspenderin oder -spender.

Neuregelung zur Überkreuz-Spende

Hoffnung gibt es für Patientinnen und Patienten, die eine Spenderniere benötigen. Hier kann bisher nur eine nahestehende Person Spenderin oder Spender sein, etwa Eltern, Geschwister oder Lebenspartner. Manchmal ist jedoch keine Transplantation möglich, zum Beispiel, wenn eine Blutgruppen- oder Gewebe-Unverträglichkeit (Inkompatibilität) vorliegt. Hier soll nun künftig eine Überkreuz-Spende helfen: Dabei werden Spenderpaare mit solch einer Inkompatibilität zusammengebracht, die dann „über Kreuz“ Nieren spenden dürfen. „So können künftig mehr Betroffene die dringend benötigte Transplantation erhalten“, sagt Bern Ruppert.

Entscheidungshilfen nutzen

Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Auch der Ablauf einer Organspende wird beschrieben. „Für Menschen, die ihre Fragen lieber im persönlichen Kontakt klären wollen, gibt es ein weiteres Angebot“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt das „Infotelefon Organspende“ der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und des BIÖG. Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

Im Internet:

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Yoga für Trauernde bei Blicklicht

Balance zwischen Körper und Geist

Foto: Christina Neher

Yoga für Trauernde

Trauer, Schmerz und Wut bringen uns oft aus dem Gleichgewicht. Wir erstarren, fühlen uns ohnmächtig, spüren uns selbst kaum mehr. Dies kann zu Blockaden führen.

Christina Neher, zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft Palliative Care und Expertin für Palliative Aromapflege, möchte trauernde Menschen durch sanfte Praktiken, wie Köperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation dabei unterstützen, die Energie wieder ins Fließen zu bringen.

Ziel ist es, die Balance zwischen Körper und Geist zu fördern und in Verbundenheit ein Stück des Weges zu gehen, um dem Leben wieder mit einem geöffneten Herzen begegnen zu können.

* kleine Gruppe | geschützter Rahmen *

Der Kurs findet 6 x donnerstags von 18:30-19:30 Uhr bei Blicklicht in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren, statt

11.6.2026  |   18.6.2026 |   25.6.2026   |   2.7.2026   |   9.7.2026   |   16.7.2026              Kosten 105 €

Bitte folgendes zum Kurs mitbringen:

  • Yogamatte/Sportmatte
  • (Woll-) Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung: 08341-960 29 52 – info@blicklicht.org

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Gesundheit Jugend

Kinder und Jugendliche unterschätzen Gefahr durch E-Zigaretten

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Am besten ist es, wenn junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und entsprechende Angebote konsequent ablehnen. Urhebervermerk: © PantherMedia / diego_cervo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert: In vielen Ländern greifen Kinder und Jugendliche neunmal häufiger zu E-Zigaretten als Erwachsene. Deshalb stellt sie zum Weltnichtrauchertag ihre Kampagne unter das Motto „Die Verlockung entlarven – Nikotin- und Tabaksucht bekämpfen“.

 

Werbung zielt auf junge Zielgruppe

Bestimmte Tabakerzeugnisse richten sich erwiesenermaßen an Jugendliche – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Zuckerwatte oder Gummibärchen. Diese Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat in einer Umfrage ermittelt, dass zwar über 90 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Rauchen von Tabakzigaretten als „ziemlich“ oder „sehr gesundheitsschädlich“ einschätzen, aber den Konsum der anderen Produkte deutlich weniger häufig als gesundheitsschädlich erachten. Doch gerade die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe. „Und: Wer in jungen Jahren Vapes und Tabakerhitzer nutzt, hat ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen“, sagt Carola Proksch.

 

Gesundheitsangebote gegen das Rauchen

Um möglichst frühzeitig gegenzusteuern, fördert die AOK das Präventionsprogramm FREUNDE der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., und engagiert sich damit bereits in Kitas. „Dadurch wollen wir schon im Kindesalter Gesundheitskompetenzen stärken, um spätere Süchte zu vermeiden“, sagt Carol Proksch. Weitere Angebote zur Suchtprävention gibt es an Schulen auch für ältere Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Workshops („Sauba bleim“) und Wanderausstellungen zum Themenkomplex Sucht. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung hat die Gesundheitskasse das Thema Rauchen und Suchtprävention im Blick. „Hier gibt es den Vortrag ‚Rauchfrei‘ sowie Nichtraucherkurse im betrieblichen Umfeld oder Workshops, die sich speziell an junge Beschäftigte richten“, erläutert Carola Proksch. Darüber hinaus unterstützt die AOK ihre Versicherten mit dem Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“ und fördert entsprechende Präventionskurse mit bis zu 150 Euro je Kurs.

 

Im Internet:

AOK-Magazin: Warum Jugendliche rauchen und welche Schäden das verursacht

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und Nikotinsucht | AOK-Arbeitgeberservice

Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“: Endlich Nichtraucher – Onlinekurs mit AOK Bayern-Zuschuss | CyberHealth

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Gesundheit Kultur Veranstaltung

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren: Ein Abend über Demenz, der bleibt

Konzertlesung am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Menschlichkeit, Austausch und ein starkes Netzwerk

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren – und rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele betrifft und über das noch immer zu wenig gesprochen wird. Die Psychologin und Liedermacherin, in Bayern bekannt für ihre Arbeit rund um Demenz, steht am Freitag, 12. Juni 2026, mit ihrer Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ auf der Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Im Zentrum steht eine Frage, die nachwirkt: „Was hilft uns, Mensch zu bleiben, wenn die Erinnerung nachlässt?“ Der Abend versteht sich bewusst nicht nur als Kulturveranstaltung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung – persönlich, gesellschaftlich und offen.

Demenz sichtbar machen – und anders darüber sprechen

„Demenz betrifft viele Familien – und trotzdem wird oft noch zu wenig darüber gesprochen“, sagt Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V. „Wir möchten das ändern. Wir wollen hinsehen, zuhören und Ängste abbauen.“

Unter dem Leitgedanken „Leben mit Demenz. Mensch sein, Mensch bleiben“ gehe es laut Ruppert darum, den Blick zu verschieben: weg von reinen Defiziten, hin zu Würde, Beziehung und Teilhabe. „Im Fokus sollte nicht die Krankheit stehen“, so Ruppert, „sondern der Mensch – und wie wir als Gesellschaft mit Betroffenen umgehen.“

Musik, Geschichten und fachliche Einordnung

In ihrer Konzertlesung am 12. Juni verbindet Sarah Straub wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik und persönlichen Geschichten. Aus ihrem Buch schildert sie Begegnungen mit Menschen mit Demenz – nah am Alltag und ohne Klischees. Auf der Bühne entsteht daraus ein Programm, das informiert, unterhält und berührt. Musik und Text greifen ineinander und schaffen einen Zugang, der auch schwierige Themen verständlich macht und.

Auch abseits der Bühne gibt es Raum für Begegnung: Im Foyer des Stadttheaters stehen Informationsangebote und Ansprechpartner bereit. Besucherinnen und Besucher können sich informieren, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen.

Ein Thema, das bleibt

Für die Veranstalter ist der Abend Teil eines größeren Anliegens. „Wir wollen Demenz sichtbar machen und die Angst davor nehmen“, sagt Ruppert. „Es geht darum, Menschen mit Demenz mit Würde zu begegnen – und ihnen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu geben.“

„Wir haben hier in Kaufbeuren und dem Umland ein großes und engagiertes Netzwerk“, betont Ruppert. „Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen.“ Die Konzertlesung versteht sich deshalb nicht als einmaliges Ereignis. Im Laufe des Jahres sind weitere Aktionen und Angebote geplant, die das Thema Demenz begleiten und vertiefen.

Gemeinsam getragen

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, der Bürgerstiftung Kaufbeuren, dem Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e. V. sowie der Blauen Blume Schwaben selbst. Zudem unterstützt von der Stadt Kaufbeuren.

Begrenzte Plätze – Anmeldung empfohlen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen: telefonisch unter 08341 437203 oder online unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/sarah-straub

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Gesundheit Senioren Soziales

Ein kühler Ort an heißen Tagen

Stiftung Nächstenliebe in Aktion richtet Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz ein

Hitzeschutzraum im Family Center. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Kaufbeuren-Neugablonz 21. Mai 2026. Die Sommer werden heißer, und für viele Menschen sind außergewöhnlich hohe Temperaturen längst mehr als nur unangenehm. Besonders ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern oder Menschen, deren Wohnungen sich stark aufheizen, leiden an Hitzetagen oft besonders. Für sie möchte die Stiftung Nächstenliebe in Aktion künftig einen geschützten, kühlen und einladenden Ort anbieten.

Im Stumpesaal des Family Centers in Neugablonz, in dem auch das integrierte Second-Hand-Kaufhaus Family Store beheimatet ist und jeden Samstag das beliebte Seniorenfrühstück stattfindet, wurde nun ein Hitzeschutzraum eingerichtet. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Kaufbeurer Firma Kälte Riefler, die den Einbau einer Klimaanlage im Stumpesaal übernommen hat.

„Dieses Anliegen ist uns in den vergangenen Monaten immer wieder sehr nahegegangen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade an sehr heißen Sommertagen denken wir an Menschen, die kaum eine Möglichkeit haben, der Hitze auszuweichen. Für sie möchten wir mit unseren Möglichkeiten einen Ort schaffen, an dem sie willkommen sind, sich ausruhen können und gut aufgehoben fühlen.“

Der neue Hitzeschutzraum soll künftig an besonders heißen Tagen für maximal 40 Personen geöffnet sein. Neben angenehmeren Temperaturen steht dort auch ein Wasserspender zur Verfügung. Darüber hinaus möchte die Stiftung einfache Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten bereithalten. Der Raum soll damit nicht nur ein kühler Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Platz, an dem Menschen Gemeinschaft, Ruhe und Entlastung erleben können.

Eine besondere Verbindung ergibt sich dabei auch zur vorhandenen Energieversorgung des Family Centers: Der Strom für die Klimatisierung kann zu einem erheblichen Teil über die Photovoltaikanlage der Stiftung gewonnen werden. „Die Sonne, die draußen für die große Hitze sorgt, hilft uns damit zugleich, drinnen einen kühlen Schutzraum zu ermöglichen“, so Groß. „Das ist für uns ein schönes und zugleich sehr praktisches Zeichen dafür, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit zusammenwirken können.“

Die Stiftung betont, dass ein Hitzeschutzraum nur ein einzelner Baustein im Umgang mit den zunehmenden Belastungen durch Hitze sein kann. Dennoch könne gerade ein solches niedrigschwelliges Angebot für einzelne Menschen an einem schwierigen Tag einen spürbaren Unterschied machen. „Wir wollen nicht nur über Nächstenliebe sprechen, sondern sie im Alltag konkret werden lassen“, sagt Wolfgang Groß. „Manchmal beginnt Hilfe genau dort: mit einem offenen Raum, einem Glas Wasser, einem freundlichen Gespräch und der Möglichkeit, für einige Stunden der Hitze zu entkommen.“

Das Family Center mit dem Family Store versteht sich seit seiner Eröffnung als Ort der Begegnung, Unterstützung und praktischen Hilfe. Neben dem Second-Hand-Kaufhaus gehören dazu verschiedene soziale Angebote wie das Seniorenfrühstück, Begegnungsformate, Sprach- und Integrationsangebote sowie weitere niedrigschwellige Hilfen für Menschen in Neugablonz und Kaufbeuren.

Sobald die organisatorischen Details abschließend festgelegt sind, wird die Stiftung darüber informieren, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Hitzeschutzraum geöffnet sein wird.

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Gesundheit Kultur Politik Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu

100 Fachkräfte setzen sich mit Todeswünschen auseinander

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Dr. med. univ. Ulrike Funk und Landrat Bernd Stapfner

Rund 100 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Versorgung folgten der Einladung zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Die Veranstaltung war geprägt von hoher fachlicher Dichte, großem Interesse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die palliative Versorgung in der Region setzte die Teilnahme des neuen Ostallgäuer Landrats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativversorgung als zentralen Bestandteil der regionalen Gesundheitsstruktur sowie die Unterstützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Information, fachliche Orientierung und interdisziplinären Austausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unterschiedlichen Perspektiven dieses sensiblen Themenfeldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Klärung grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext von Todeswünschen sowie die aktuelle rechtliche und fachliche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kommunikation und kontinuierlichem Austausch als zentrale Grundlage für Handlungssicherheit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fachliche Expertise und eine anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung, fachlichem Austausch und klarer Einordnung in diesem sensiblen Themenfeld ist. Das Palliativ-Netzwerk betonte abschließend die Bedeutung solcher Formate für die Stärkung der Handlungssicherheit und die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen in der Region.

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Gesundheit

AOK investiert in Gesundheit

Prävention

Kursangebote zur Gesundheitsförderung sind weiterhin gefragt. Urhebervermerk: © AOK

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu fördert das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in der Region. Allein in 2025 erreichten die Präventionsangebote vor Ort über 45.000 Bürgerinnen und Bürger, in ganz Bayern waren es rund 1,35 Millionen Menschen. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde damit die Marke von einer Million erreichten Teilnehmenden im Freistaat überschritten. In Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Vereinen oder im Rahmen von kommunalen Projekten erreichte die AOK Bayern insgesamt rund 740.000 Menschen – ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Kaufbeuren und im Ostallgäu profitierten rund 13.000 Personen in diesen Lebenswelten vom Angebot der AOK. Die Nachfrage nach individuellen Präventionsangeboten und -beratungen stieg bayernweit um knapp 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu gab es einen Anstieg von 35 Prozent. Digitale Formate tragen zunehmend zur niedrigschwelligen Prävention bei, etwa jedes siebte Angebot fand online statt. „Die Arbeitswelt ist für gesundheitsförderliche Angebote ein bedeutender Lebensbereich: Um arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden, unterstützt die AOK daher Unternehmen aus unserer Region beim betrieblichen Gesundheitsmanagement“, betont Robert Klauer, alternierender Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Rund 500.000 Beschäftigte in 2.640 Betrieben profitierten im vergangenen Jahr bayernweit von Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Zum Vergleich: In der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu waren es rund 30.000 Mitarbeitende in 53 Firmen.

Gesundheitskompetenz stärken, Prävention ausbauen

Die AOK bietet auch in diesem Jahr vielfältige Präventionsangebote. „Gesundheitswissen zu vermitteln, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren – das sind die Ziele der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu“, so Robert Klauer. So greifen beispielsweise Gesundheitsvorträge für verschiedene Zielgruppen aktuelle Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressprävention, psychische Gesundheit und Medienmündigkeit auf.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte wegen Urlaub vom 26.05. – 05.06.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 08.06.2026 wieder für Sie da.

Vom 26.05.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 08.06.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die 116117.

Peter Otte und Team wünscht allen eine friedvolles Pfingstfest.

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Bildung Gesundheit Senioren Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Juni 2026 in Kaufbeuren und Umgebung

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren und seine Kooperationspartner laden alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen im Juni 2026 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

(c) PantherMedia / pressmaster

Kochen für den kleinen Haushalt: Gesundes für den Sonntagsbrunch!

Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und ein wenig Kreativität lässt sich jedoch ganz leicht Genuss für ein starkes Herz in den täglichen Speiseplan bringen. Wie Ihnen das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an die Referentin zu zahlen.

  • Mittwoch, 17.Juni 2026
  • 17:00 – 20:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Freitag, 19.Juni 2026
  • 16:30 – 19:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 15.06.2026

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„Wer rastet, der rostet: Raus in die Natur: Wanderung durch den Neugablonzer Bannwald“

Wer rastet, der rostet! Bewegung ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele und hilft dabei, lange mobil und selbstständig zu bleiben. Erfahren Sie bei einer Wanderung, wie wohltuend Bewegung an der frischen Luft ist. Dabei machen wir gemeinsam immer wieder „bewegte Pausen“ und zeigen leichte wirkungsvolle Übungen, die Sie einfach im Alltag umsetzen können.

Bitte kommen Sie mit dem Wetter angepasster, bequemer Kleidung und Schuhen sowie mit einem Getränk.

  • Donnerstag, 25. Juni 2026
  • 17:30 – 19:30 Uhr
  • Referentin: Jana Wintergerst | Trainerin C und B Breitensport

Erwachsene Ältere/Prävention

  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Donnerstag, 25.Juni 2026
  • 17:30 – 20:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 18.06.2026

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Gesundheit Werbung

„Gesund in die Verlängerung“

AOK-Gewinnspiel

Der Sommer bietet ideale Bedingungen, um Bewegung fest in den Alltag zu integrieren: längere Tage, mehr Outdoor-Möglichkeiten und die Vorfreude auf das nächste Großereignis – die Fußballweltmeisterschaft. Regelmäßige Bewegung stärkt Herz-Kreislauf-Gesundheit, reduziert Stress und steigert die Energie – genau das, was Teams und Fans vor, während und nach den Spielen brauchen. Ob spontane Ballübungen im Park, Nordic Walking vor dem Spiel- oder kurze Dehn- und Kräftigungsroutinen am Arbeitsplatz.

Unter allen Teilnehmern am AOK-Gewinnspiel werden drei Bewegungssets verlost – inklusive eines originalen Heimtrikots der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Diese kostenfreie Teilnahme ist über folgenden Link möglich.

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Bildung Gesundheit Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu erhält wertvolle Unterstützung

Bürgerstiftung ermöglicht Palliativ-Fortbildung

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Kaufbeuren – Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro setzt die Bürgerstiftung Kaufbeuren ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Begleitung schwer kranker Menschen in unserer Region. Die Spendenübergabe fand am 28. April statt: Für die Bürgerstiftung Kaufbeuren waren stellvertretend für den Vorstand die Vorstandsmitglieder Gertrud Gellings und Helmuth Geppert anwesend und überreichten die Unterstützung an Sonja Hujo, Koordinatorin des Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu, sowie an Frau Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu. Dank dieser Unterstützung kann die bedeutende Fortbildungsveranstaltung des Palliativnetzwerks im Oktober realisiert werden. Unter dem bewegenden Titel „Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“ lädt das Netzwerk am Mittwoch, 28. Oktober 2026, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte herzlich ein, sich umfassend über die Möglichkeiten der palliativen Begleitung zu informieren.

Wenn das Leben plötzlich endlich erscheint, geraten Betroffene und ihre Angehörigen oft in eine Ausnahmesituation. Eine schwere Diagnose erschüttert den Alltag, wirft Fragen auf und verändert den Blick auf das Leben grundlegend. In diesen Momenten sind es vor allem Menschen, die Halt geben – die zuhören, begleiten und Orientierung bieten.

Genau hier setzt die Arbeit des Palliativnetzwerks an: Es zeigt Wege auf, vernetzt Hilfsangebote und schafft Sicherheit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Die öffentliche Fortbildung macht diese Unterstützung sichtbar und erlebbar. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie die Versorgung in der Region organisiert ist und wie vielfältig und menschlich Begleitung am Lebensende sein kann. Die Veranstaltung findet im Stadttheater Kaufbeuren statt und richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten – unabhängig von Vorkenntnissen. Auch für Hausärztinnen und Hausärzte bietet die Fortbildung wertvolle praxisnahe Einblicke und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsalltag.

„Ohne die Spende der Bürgerstiftung wäre die Umsetzung dieser wichtigen Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen“, betonen die Organisatoren dankbar. „Sie ermöglicht es uns, Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und letztlich die Versorgung schwer kranker Menschen weiter zu verbessern.“ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei – ein bewusstes Zeichen dafür, dass Information und Unterstützung für alle zugänglich sein sollen. Spenden sind willkommen und tragen dazu bei, die wertvolle Arbeit des Netzwerks auch in Zukunft fortzuführen. Mit ihrem Engagement leistet die Bürgerstiftung einen bedeutenden Beitrag für die Gemeinschaft in Kaufbeuren und zeigt, wie wichtig solidarisches Handeln gerade in sensiblen Lebensphasen ist.

Weitere Informationen unter: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Gesundheit Sport

Muskelkater – warum Bewegung schmerzen kann

Nicht nur Anfänger betroffen

Bewegung ist gesund – doch wer Sport treibt, kann auch einen schmerzhaften Muskelkater erleiden. Urhebervermerk: © PantherMedia / martinan

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Mit steigenden Temperaturen und längeren Tagen werden daher viele Menschen wieder sportlich aktiv. „Doch gerade nach längeren Sportpausen, bei besonders intensiven Trainingseinheiten oder ungewohnten Bewegungsabläufen kann es zu schmerzhaftem Muskelkater kommen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ursache sind winzige Mikroverletzungen in den Muskelfasern. Als Reaktion darauf kommt es zu Entzündungsprozessen im Muskelgewebe sowie zu Wassereinlagerungen, die wiederum die Muskelfasern dehnen. Diesen Dehnungsschmerz nehmen wir als Muskelkater wahr. Da diese Prozesse Zeit benötigen, treten die typischen Beschwerden oft erst mehrere Stunden oder am Tag nach der Belastung auf. Muskelkater ist dabei keine Erkrankung, sondern eine normale Anpassungsreaktion des Körpers auf ungewohnte Beanspruchung.

 

Nicht nur Anfänger betroffen

Muskelkater trifft nicht nur sportlich Ungeübte. Auch erfahrene Sportlerinnen und Sportler können Muskelkater entwickeln, etwa bei intensivem Krafttraining, langen Ausdauereinheiten oder schnellen Richtungswechseln in Ballsportarten. Entscheidend ist weniger das individuelle Trainingsniveau als vielmehr die Art und Stärke der Belastung. Zur Vorbeugung sollte man sich vor dem Training ausreichend aufwärmen und sich nur schrittweise belasten. „Regelmäßige Bewegung und eine langsame Steigerung der Trainingsintensität helfen dem Körper, sich anzupassen und senken das Risiko für Muskelkater deutlich“, so Susanne Hasel.

 

Was hilft gegen Muskelkater?

In der Regel verschwindet der Muskelkater von selbst. „Nach wenigen Tagen, manchmal bis zu einer Woche, klingen die Beschwerden ab“, so Susanne Hasel. Am ersten Tag ist es eventuell hilfreich, den Muskel etwas zu kühlen, um die Schwellung in den Muskelfasern nicht zu stark werden zu lassen. Später kann Wärme helfen: Lindernd wirken häufig Wärmeanwendungen wie warme Bäder oder Wärmflaschen, da sie die Muskulatur entspannen. Auch leichte Bewegung, beispielsweise ein Spaziergang, kann die Durchblutung fördern und zur Erholung beitragen. Eine vollständige Sportpause ist meist nicht erforderlich, stark beanspruchte Muskelgruppen sollten jedoch geschont werden. Halten die Schmerzen ungewöhnlich lange an, nehmen sie zu oder sind sehr stark, kann statt Muskelkater auch eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss vorliegen. In diesem Fall ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.

 

Zum Thema „Das hilft wirklich gegen Muskelkater – 4 Tipps!“ bietet „AOK – Der Gesundheitskanal“ ein Youtube-Video mit Doc Felix an.

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Gesundheit Kinder

Glückliche Gewinner der Schulranzenaktion bei der Firma Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren

Gewinnübergabe

Das Bild zeigt die Gewinnübergabe durch Carola Proksch (AOK) und Claudia Geyrhalter mit den glücklichen Gewinnerfamilien. Foto: Carola Proksch

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt bereits seit vielen Jahren die Schulranzenaktion der Firma Geyrhalter.

Die baldigen Erstklässler konnten auch in diesem Jahr zusammen mit den Eltern oder Oma und Opa ihren Lieblingsschulranzen aussuchen. Ergonomisch richtig eingestellt wurden die Ranzen auch gleich durch die AOK-Bewegungsexpertin Tanja Fröhlich.

Bei der Verlosung zweier Schulranzensets konnten sich zwei Familien über das Glückslos freuen.

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Gesundheit Kultur Sport Tourismus Veranstaltung

Begleitetes Pilgern auf dem Crescentia-Pilgerweg in vier Etappen vom 14. bis zum 17. Mai 2026

Das Crescentiakloster und Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing bieten vom 14. Mai bis zum 17. Mai 2026 begleitete Pilgerwanderungen auf dem Crescentia-Pilgerweg an.

Foto: Melanie Gotschke

Wichtige Orte aus dem Leben der Heiligen Crescentia werden durch den Pilgerweg verbunden. Die Pilgerwegbegleiter geben Impulse, regen zum Nachdenken an und unterstützen die Wanderer dabei, Natur, Spiritualität und Gemeinschaft intensiv zu erfahren.

Der 90 Kilometer lange Pilgerweg wird in den vier Tagen in Etappen zwischen 17 und 28 Kilometern erwandert, welche auch einzeln buchbar sind. Die Pilger werden morgens mit dem Bus zu den Etappen gebracht und abends nach Kaufbeuren zurückgefahren. Start der Pilgerwanderungen ist um 7:30 Uhr (am Donnerstag, 14. Mai und am Sonntag, 17. Mai bereits um 7:00 Uhr) in der Klosterkirche des Crescentiaklosters. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro pro Person und Etappe inklusive Bustransfer.

Wichtig sind ausreichende Verpflegung, gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Die Pilgerwanderungen finden bei jeder Witterung statt.

Kaufbeuren Marketing bittet um Anmeldung in der Tourist Information unter 08341 437-190 oder per E-Mail an tourist-info@kaufbeuren.de. Alle Termine sind unter https://www.kaufbeuren-tourismus.de/geführte-pilgerwanderungen.html im Internet zu finden.

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Gesundheit Soziales

Stadtspaziergänge vom Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Foto Seniorenbüro

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 06.05.2026 zur Schlossbergrunde in Hirschzell, ca. 3,8 km. Abfahrt Plärrer: Linie 6 Richtung Hirschzell um 9.45 Uhr, Ankunft Haltestelle Bärenseestr. 9.58 Uhr, Rückfahrt Haltestelle Bärenseestr. ca. 13.28 Uhr (Bitte um Beachtung des aktuellen Fahrplanes).

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum geselligen Ausklang im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell. Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

Was gehört in die Hausapotheke? BRK-Infoveranstaltung für pflegende Angehörige am 5. Mai im Gablonzer Siedlungswerk

Informationen, Austausch und praktische Tipps für den Pflegealltag

Die Fachstelle für pflegende Angehörige lädt zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit einem zentralen Thema im Alltag vieler Familien beschäftigt: der richtigen Ausstattung der Hausapotheke.

Am Dienstag, den 05. Mai 2026, haben Interessierte die Gelegenheit, sich von 17:00 bis ca. 18:30 Uhr umfassend zu informieren und auszutauschen. Die Veranstaltung findet im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren / Neugablonz statt.

Fachlicher Input aus der Praxis

Unter dem Titel „Was gehört in die Hausapotheke?“ gibt Herr Hallatschek von der Marien-Apotheke Kaufbeuren Einblicke in die sinnvolle Zusammenstellung einer Hausapotheke. Thematisiert werden unter anderem:

  • die notwendige Grundausstattung
  • Hinweise zur richtigen Aufbewahrung
  • praktische Tipps für den Alltag

Die Teilnehmenden erhalten dabei verständliche und alltagstaugliche Informationen.

Raum für Austausch und Unterstützung

Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen der Fachstelle für pflegende Angehörige. Diese bieten:

  • Informationen rund um die Versorgung zu Hause
  • die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen
  • Raum, um Kontakte zu knüpfen

Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail oder telefonisch:

BRK Kreisverband Ostallgäu
Fachstelle für pflegende Angehörige
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2, 87616 Marktoberdorf
📧 fachstelle.oal@brk.de
📞 08342 9669 43

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Gesundheit

Neuer Standort, neue Möglichkeiten: Drei Anbieter bündeln Kräfte in Kaufbeuren

Gemeinsame Räume in der Sudetenstraße 9 stärken Unterstützung für alle Lebensphasen

Home Instead Kaufbeuren ist in neue Geschäftsräume umgezogen. Der Wechsel führt aus der Pfarrgasse in der Altstadt in die Sudetenstraße 9. Mit dem neuen Standort entsteht mehr als nur ein Ortswechsel: Drei Anbieter arbeiten künftig unter einem Dach zusammen.

Neben Home Instead sind die „Gesellschaft für Assistenz und Integration mbH“ sowie „Linara 24-Stundenpflege“ Teil des neuen Verbunds. Ziel ist es, Unterstützung für Menschen jeden Alters gebündelt anzubieten – abgestimmt, verlässlich und nah am individuellen Bedarf. Mit dem Einzug in gemeinsame Büroräume in der Sudetenstraße 9 in Kaufbeuren bündeln „Home Instead“, die „Gesellschaft für Assistenz und Integration mbH“ und „Linara 24-Stundenpflege“ ihre Kompetenzen an einem Ort. Im Mittelpunkt steht dabei ein klares Versprechen: Menschen in jeder Lebensphase individuell zu begleiten – verlässlich, respektvoll und mit echter Nähe.

Für die Jüngsten da – mit Struktur und Herz

Besonders Kinder und Jugendliche profitieren von der engen Zusammenarbeit. In der Individual- und Schulbegleitung geht es nicht nur um Unterstützung im Alltag, sondern um echte Teilhabe: am Lernen, am sozialen Miteinander und an einer selbstbestimmten Entwicklung. Hier braucht es Menschen, die hinschauen, verstehen und begleiten – Tag für Tag. Die Bündelung der Leistungen schafft genau dafür die Grundlage: abgestimmt, verlässlich und mit einem offenen Blick für die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes.

Selbstbestimmt leben – mit Unterstützung, die passt

Auch Menschen mit Behinderungen jeden Alters finden in dem neuen Verbund ein starkes Netzwerk. Ob im Alltag, in der Freizeit oder bei besonderen Herausforderungen – die Unterstützung orientiert sich stets an den individuellen Lebensentwürfen. Es geht nicht darum, Vorgaben zu machen, sondern Möglichkeiten zu schaffen. Für mehr Selbstständigkeit, mehr Sicherheit und ein Leben, das den eigenen Wünschen entspricht.

Würdevolle Begleitung im Alter – von Stunde zu Stunde, rund um die Uhr

Für Seniorinnen und Senioren steht vor allem eines im Mittelpunkt: das eigene Zuhause. Ein Ort voller Erinnerungen, Vertrautheit und Geborgenheit. Die gebündelten Angebote ermöglichen genau das – von stundenweiser Unterstützung im Alltag bis hin zur umfassenden 24-Stunden-Betreuung. Angehörige werden entlastet, während gleichzeitig sichergestellt ist, dass ihre Liebsten gut versorgt sind – menschlich und fachlich.

Gemeinsam stärker für die Region

Die neuen Räumlichkeiten sind dabei weit mehr als ein organisatorischer Schritt. Sie stehen für ein gemeinsames Verständnis von Pflege und Assistenz: vernetzt denken, individuell handeln und den Menschen stets in den Mittelpunkt stellen. „Unser Ziel ist es, für jede Lebenssituation die passende Unterstützung zu bieten – mit Zeit, mit Respekt und mit echter Zuwendung“, so die Geschäftsführung. Mit vereinten Kräften besteht damit in Kaufbeuren ein Ort, an dem Hilfe nicht standardisiert wird, sondern persönlich bleibt. Ein Ort, an dem Kinder wachsen dürfen, Menschen mit Behinderung ihren Weg gehen und Seniorinnen und Senioren in Würde alt werden können.“

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Gesundheit Natur & Tiere

Fit und gesund durch Gartenarbeit

Gartenarbeit macht fit und hält gesund. Urhebervermerk: © PantherMedia / alexeys

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Mit Beginn der Gartensaison zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Was für manche lediglich ein Hobby ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen als wirkungsvolles Outdoor-Training für Körper und Geist. Gartenarbeit kombiniert sanfte Ausdauerbelastung mit Kräftigung und Entspannung. Sie kann damit in vielerlei Hinsicht mit klassischen Sportarten mithalten. Umgraben, Säen, Pflanzen und Ernten wirken sich positiv auf das Herz‑Kreislauf‑System aus, kräftigen zugleich die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit und stabilisieren die Gelenke. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft fördert zudem das Immunsystem. „Und nicht zuletzt profitiert auch die Psyche: Gärtnern setzt Glückshormone frei und hilft dabei, Stress abzubauen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren.

 

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Wie bei jeder sportlichen Betätigung gilt auch im Garten: Der Körper sollte langsam an die Belastung herangeführt werden – insbesondere nach längeren Pausen. Besonders im Frühjahr empfiehlt es sich deshalb, behutsam zu starten. „Ein paar einfache Aufwärm‑ und Dehnübungen vor der Arbeit können helfen, um den Körper vorab in Schwung zu bringen“, so Susanne Hasel. Die Muskeln werden so auf die Belastung vorbereitet, das Verletzungsrisiko wird minimiert. Während der Gartenarbeit ist außerdem wichtig, auf eine ergonomische Haltung zu achten. Längeres Arbeiten in gebückter Position oder auf den Knien sollte man vermeiden. Stattdessen ist es sinnvoll, möglichst aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus zu arbeiten. Damit man beim Gärtnern gesund bleibt, ist es außerdem gut, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist. Denn in verschwitzter Kleidung kann es bei Luftzug leicht zu Muskelverspannungen kommen. Auch Handschuhe sind sinnvoll, um sich vor Verletzungen beispielsweise durch Dornen oder scharfkantige Pflanzenreste zu schützen.

 

Rückenschonende Hilfsmittel einsetzen

Für viele Arbeiten im Garten gibt es Hilfsmittel, die den Rücken schonen. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. „Bei Arbeiten im Knien empfiehlt sich ein Kniekissen – unabhängig davon, ob bereits Gelenkbeschwerden bestehen“, so Susanne Hasel. Schwere Lasten wie Wasserkannen oder Pflanzsäcke sollten möglichst nicht über längere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit eine größere Entfernung zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein.

 

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Gesundheit

Krankenstand in Kaufbeuren leicht rückläufig, aber weiterhin hoch

Übersicht über den Krankenstand der AOK-versicherten Beschäftigten in Kaufbeuren 2025.

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Im Jahr 2025 haben sich in Kaufbeuren etwas weniger AOK-versicherte Beschäftigte krankgemeldet als 2024. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern. „Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand in Kaufbeuren um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent“, erläutert Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit liegen die AOK-versicherten Berufstätigen in Kaufbeuren weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 5,8 Prozent. Der Regierungsbezirk Schwaben weist mit einem Krankenstand von 5,8 Prozent im Jahr 2025 den gleichen Wert auf wie der Freistaat. Bei den Landkreisen erreicht Kronach die höchste Quote von 7,8 Prozent, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen rangiert mit 4,7 Prozent am untersten Ende der Skala.

 

Kaufbeurer waren etwas kürzer krank als 2024

„Die Gesamtzahl der Krankmeldungen ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent zurück“, so Bernd Ruppert. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen je AOK-versicherten Berufstätigen hat sich auf rund 23 Arbeitsunfähigkeitstage verringert. Zum Vergleich: Insgesamt waren im Freistaat die AOK-versicherten Beschäftigen durchschnittlich 21,1 Kalendertage krank. Atemwegserkrankungen verursachten 2025 in Bayern die meisten Krankmeldungen: 77,1 Krankmeldungen je 100 Versicherte. „Auf diese Diagnose entfielen in Kaufbeuren im vergangenen Jahr 97,2 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige“, so Bernd Ruppert.

 

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen in Kaufbeuren von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war wegen Muskel- und Skeletterkrankungen 2025 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus Kaufbeuren für 6,4 Tage krankgeschrieben (Bayern: 5,9 Tage). 4,9 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen (Bayern: 4,1) und 3,4 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen (Bayern: 3,5). „Wir beobachten mit Sorge einen Anstieg der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen“, sagt Bernd Ruppert. Diese machen zwar nur einen geringen Teil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, sind aber durch ihre Dauer ein Hauptgrund für den fortwährend hohen Krankenstand. Die psychischen Erkrankungen sind laut den aktuellen Auswertungen größter Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen.

 

Fehlzeiten entgegenwirken

Die AOK Bayern hat 2025 knapp 2.600 Unternehmen mit 6.400 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützt. Mehr Informationen für Unternehmen sind auf www.aok.de/fk/bayern/ >Betriebliche Gesundheit > Aus der Praxis zu finden. Versicherte, die individuell etwas für ihre Gesundheit tun wollen, finden Angebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung unter www.aok.de/pk/bayern/ > Die AOK – mehr als nur versichert > Gesundheitskurse.

 

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Gesundheit

Regionaler und saisonaler geht’s nicht

Jetzt ist Spargelsaison – viele mögen ihn am liebsten „klassisch“.

Spargelsaison in Bayern

 

2025 lag laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) der Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel bei 1,2 Kilogramm. Rund 82 Prozent stammten dabei aus deutscher Ernte. „Spargel steht wie kaum ein anderes Gemüse für regionale und saisonale Küche“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren. Bayerischen Spargel gibt es ab April bis 24. Juni. Dieses Datum ist gesetzt, damit sich die Spargelpflanze ausreichend lange bis zur nächsten Ernte erholen kann. Spargel ist zart im Geschmack, kulinarisch ausgesprochen vielseitig und dabei kalorienarm: Ein ganzes Pfund Spargel bringt gerade mal 90 Kalorien mit. Trotzdem stecken in ihm viele gesunde Inhaltsstoffe. Er versorgt den Körper mit reichlich Kalium, dem wertvollen Mineralstoff, der entwässernd wirkt. Außerdem enthält Spargel viel an Vitamin C und B-Vitaminen wie Folsäure. „Diese Wirkstoffe unterstützen die Funktion des Nerven- und des Immunsystems und halten uns rundum fit“, so Susanne Hasel. Ob jemand grüne oder weiße Stangen bevorzugt, ist vor allem Geschmackssache. Die grünen Varianten gelten als etwas aromatischer und besitzen – genauso wie die Stangen mit violetten Köpfen – mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe als die weißen.

 

Vielseitig für leichte Gerichte verwendbar

Spargel ist in der Küche vielfältig einsetzbar. Man kann ihn kochen, dünsten, dämpfen, braten, im Ofen backen oder sogar grillen. Für klassischen, gekochten Spargel die Stangen zehn bis 15 Minuten lang in Salzwasser kochen. Um die Bitterstoffe im Spargel zu reduzieren, hilft eine Prise Zucker im Kochwasser. An Stelle von Gerichten mit reichlich Butter- oder Hollandaise-Sauce empfiehlt Susanne Hasel, den Spargel ganz klassisch mit magerem Schinken, Pell-kartoffeln und wenig zerlassener Butter zu kombinieren.

 

Spargel klassisch

Pro Person brauchen Sie:

200 – 250 g festkochende Kartoffeln

300 – 400 g weißen Spargel

Salz, eine Prise Zucker, etwas Butter

100 g Joghurt mit 1 TL gehackten frischen Kräutern (z.B. Kresse, Schnittlauch, Kerbel) oder

1 EL Butter (15 – 20 g)

 

Zubereitung: Kartoffeln waschen und in der Schale garkochen. Spargel waschen, putzen, eventuell schälen. Wasser mit Salz, etwas Zucker und etwas Butter zum Kochen bringen, Spargel darin 10 – 15 Minuten bissfest kochen. Die Kartoffeln schälen, zusammen mit dem Spargel und Joghurt oder Butter anrichten.

 

Tipp:

  • Wer es ganz klassisch mag, kann das Gericht um einige Scheiben gekochten Schinken ergänzen
  • Ansonsten passt dazu eine kleine Portion gedünsteter Fisch (Lachs, Kabeljau oder Heilbutt) oder gebackener Tofu.

 

Im Internet: Gesunde Spargelrezepte und Tipps für den Spargelkauf (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/gesunde-spargelrezepte-und-tipps-fuer-den-spargelkauf/)

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Gesundheit Werbung

AOK-Preis für betriebliche Gesundheitsförderung

Der GesundMacher Award soll junge Mitarbeitende motivieren, Gesundheitsförderung im eigenen Betrieb zu etablieren.

GesundMacher gesucht

Gerade jüngere Arbeitnehmende wissen heutzutage ein gesundes Arbeitsumfeld zu schätzen – und sind bereit, sich dafür zu engagieren. Die AOK Bayern belohnt mit dem GesundMacher Award junge Mitarbeitende, die für ihren eigenen Betrieb kreative gesundheitsfördernde Konzepte entwerfen. „Wir geben kein Thema vor, so können die Nachwuchskräfte selbst ihre Schwerpunkte setzen“, so Stefan Rampp, Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Teilnehmenden können beispielsweise Vorschläge zu gesunder Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement im Unternehmen machen, aber auch Pläne zu Suchtprävention, gesundheitsbewusster Führung oder Diversität entwickeln. Wichtig dabei ist, dass die Anregungen den Arbeitsalltag spürbar verbessern. Die drei besten Konzepte zeichnet die AOK mit jeweils 5.000 Euro für Gesundheitsaktionen im jeweiligen Unternehmen aus.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Anmeldung gibt es auf www.aok.de/bayern/gesundmacher oder bei BGM-Experte Stefan Rampp bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 / 431-2369 oder per E-Mail an stefan.rampp@by.aok.de.

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Gesundheit Veranstaltung

Neue Yogakurse in Kaufbeuren: 8sam startet nach Ostern mit Präventionsangeboten

Bewegung, Atem und Fokus: So gelingt der Einstieg oder die Vertiefung der Yogapraxis

Das 8sam Yogastudio kündigt den Start neuer Präventionskurse nach den Osterferien an. Unter der Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger und Yogalehrerin Anja Herber richtet sich das Angebot an Anfängerinnen und Anfänger, Wiedereinsteigende sowie Fortgeschrittene. Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und können von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.

Übersicht der Präventionskurse mit Stephanie Schönberger und Anja Herber ab April 2026:

  • Montags, ab 13.4.2026, 17 – 18:15 Uhr: Hatha Yoga Level I mit Stephanie Schönberger Perfekt für alle mit etwas Yogaerfahrung, die ihre Praxis sanft vertiefen möchten.
  • Montags, ab 13.4.2026, 18:30 – 19:45 Uhr: Hatha Yoga Deep Dive Level II mit Stephanie Schönberger Eine intensive Yogastunde für geübte TeilnehmerInnen, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.
  • Dienstags, ab 14.4.2026, 9 – 10:15 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level I mit Stephanie Schönberger Starte sanft dynamisch in den Tag und vertiefe Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmer mit etwas Yogaerfahrung.
  • Donnerstags, ab 16.4.2026, 18:45-19:30 Uhr: Hatha Yoga für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen mit Anja Herber Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Erlerne Grundlagen, Atembewusstsein und einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
  • Freitags, ab 17.4.2026, 8:30 – 9:45 Uhr: Mit Hatha Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte können sich online für die Kurse anmelden:
https://www.8sam-yoga.de/stundenplan/

Ein Ort für Yoga in Kaufbeuren

Das 8sam Yogastudio versteht sich als Raum für Ruhe und Konzentration im Alltag. Das Angebot umfasst Kurse, offene Stunden und Workshops für unterschiedliche Erfahrungsstufen. Ziel ist es, sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch Fortgeschrittenen eine kontinuierliche Praxis zu ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es unter www.8sam-yoga.de oder per E-Mail an info@8sam-yoga.de.

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Gesundheit Veranstaltung

Zwischen Geschichte und Gegenwart: Führung im Stadtmuseum zum Thema Sterben und dem Umgang damit

„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV

Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.

Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde,so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums. Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“

Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.

„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. „Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Gesundheit

Welt-Parkinsontag am 11. April

Eine Parkinsonerkrankung lässt sich heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken lange in Schach halten.

Auf Warnzeichen achten

Morbus Parkinson ist hierzulande nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste Erkrankung des Nervensystems mit einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sich die Behandlung planen. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die typische Symptome an sich feststellen, zum Arzt oder zur Ärztin gehen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Anzeichen, das die meisten Menschen mit Parkinson in Verbindung bringen, ist das Zittern einer Hand. Hinzukommen können Steifheit, Langsamkeit, eine monotone leise Stimme, ein ausdrucksloses Gesicht sowie Schwierigkeiten beim Gehen und mit dem Gleichgewicht. „Es gibt aber Frühsymptome, die eher unspezifisch sind“, so Bernd Ruppert. So hat die Mehrzahl aller Parkinsonerkrankten vor den Hauptsymptomen schon eine Riechstörung, die aber nur etwa die Hälfte der Betroffenen bemerkt. Viele Patientinnen und Patienten schlafen sehr unruhig, haben heftige Träume, bei denen sie auch um sich schlagen und schreien können. Da das autonome, also unwillkürliche, Nervensystem gestört ist, bleibt der Stuhl länger im Darm, wodurch es zu starker Verstopfung kommt. Etwa 30 Prozent aller Parkinsonbetroffenen haben depressive Verstimmungen oder Depressionen. Dabei ist bisher unklar, ob Depressionen ein Frühsymptom oder auch ein Risikofaktor für Parkinson sein können.

 

Medikamente halten Krankheit meist gut in Schach

Für die Erkrankung gibt es bisher keine Heilung, mittlerweile lässt sie sich aber gut behandeln. Der überwiegende Teil der Betroffenen kann heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken gut leben und die Beschwerden sehr lange eindämmen. Doch wie die schleichende Krankheit im Einzelfall verläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Krankheit werden Nervenzellen geschädigt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Hat der Neurologe oder die Neurologin eindeutig festgestellt, dass es sich um Parkinson handelt, bekommen die Betroffenen Medikamente, die den Dopamin-Mangel im Gehirn wieder ausgleichen sollen.

 

Vielfältige Unterstützung erforderlich

Eine gute ärztliche Begleitung ist bei Parkinson sehr wichtig. Zudem sollten die Erkrankten so weit wie möglich aktiv sein und bleiben. Auch psychologische Betreuung oder der Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, helfen dabei, schwierige Situationen im Alltag besser zu meistern und das veränderte Leben durch die Krankheit zu akzeptieren.

 

Weitere Informationen unter: www.gesundheitsinformation.de  > Suche: Parkinson und Parkinson – mehr als eine Bewegungsstörung

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Radfahren: Die perfekte Mischung aus Bewegung und Natur!

„Mit der AOK-Radlzeit jetzt wieder sportlich durchstarten!“

Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt

Fahrradfahren ist ein alltagstauglicher Sport, bei dem Kalorien verbraucht und gleichzeitig Glücksgefühle freigesetzt werden. Immer mehr Deutsche bevorzugen ihr Fahrrad als Transportmittel. Kein anderes Verkehrsmittel, von den Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für die Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die Finanzen.

Tolle Aktionsangebote zum Radfahren in der Region

„Mit der AOK-Radlzeit möchten wir über die vielfältigen Mitmachangebote informieren. Nutzen auch Sie die regionalen Aktionen, um sich zum Radfahren zu motivieren“, appelliert Bernd Ruppert als Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Aktionsangebote zum Radfahren in der Region kurz vor.

Mit dem Rad zur Arbeit

Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke machen. Fahren Sie im Aktionszeitraum von Mai bis August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Mit Ihrer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de haben Sie zudem die Chance auf viele tolle Preise.

Radtourenprogramm des ADFC

Im Zeitraum von März bis Oktober veranstaltet der ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu regelmäßige Radtouren. Ob ADFC-Mitglied oder nicht, zu den Radtouren sind alle willkommen. Das Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der ADFC-Homepage unter www.kf-oal.adfc.de.

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Stadtradeln treten die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei. Interessierte können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de zur Kampagne anmelden und für ihre Kommune fleißig Kilometer sammeln.

Hochwertige Preise beim Aktionsgewinnspiel

„Wer zusätzlich an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Radlzeit teilnimmt, hat die Chance auf hochwertige Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro“, so Bernd Ruppert. Unter Anderem gibt es Fahrradzubehör in Höhe von je 300 Euro von den Partnerbetrieben Fahrbar Bikes (Kaiser-Max-Straße 17, 87600 Kaufbeuren), Oberdorfer Radhaus (Kaufbeurener Straße 1, 87616 Marktoberdorf) und Bike Station Füssen (Luitpoldstraße 11, 87629 Füssen) zu gewinnen. Die kostenfreie Teilnahme ist über den Link zur Aktionsseite möglich.

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Gesundheit Soziales

Außenskelett: technische Unterstützung für Pflegekräfte am Klinikum Kaufbeuren

High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.

Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“

Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.

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Bildung Gesundheit

Blicklicht vernetzt Wissen

Bild: Melanie Buchmüller

16 Pflegefachkräfte schließen Palliative-Care-Weiterbildung erfolgreich ab

Wenn ein Stein ins Wasser fällt, zieht er Kreise. Genau so beschreibt eine Teilnehmende die Wirkung der Palliative-Care-Weiterbildung bei Blicklicht. Diese Qualifizierung ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zertifiziert.

Was hier beginnt, wirkt weit über den Kurs hinaus, hinein in Einrichtungen, Teams und vor allem zu den Menschen, die Begleitung am Lebensende brauchen.

16 Pflegefachkräfte haben die Weiterbildung im Februar erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung, von ambulanten Pflegediensten über stationäre Einrichtungen bis hin zu Kliniken, Hospizen, Palliativstationen und der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Was sie verbindet, ist der Wunsch, Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase bestmöglich zu begleiten.

Im Palliative Care Kurs geht es nicht nur um medizinisches und pflegerisches Wissen. Es geht vor allem um Haltung. Das bedeutet im pflegerischen Alltag:  genau hinsehen, zuhören, Schmerzen lindern, Sicherheit geben und auch Angehörige mit einbeziehen.

„Wir möchten, dass Menschen in dieser Lebensphase so viel Lebensqualität wie möglich erfahren, egal, wo sie sich gerade befinden“, erklärt das Team von Blicklicht.

Besonders wertvoll ist für viele Teilnehmende der Austausch untereinander. Pflegekräfte aus den verschiedenen Einrichtungen lernen voneinander, teilen Erfahrungen und entwickeln neue Ideen für ihre tägliche Arbeit. Das Wissen wird in Teams und in Einrichtungen rund um Kaufbeuren, im Ostallgäu und darüber hinaus, in andere Landkreise weitergetragen. So entsteht ein Netzwerk, das Menschen am Lebensende noch besser unterstützt.

Teilnehmende Palliative Care Kurs

1. Reihe von li.n.re. Anja Pfeifer, Birgit Rauch, Karin Höbel

2. Reihe von li.n.re. Jana Kiechle, Maria Herb-Urlbauer, Natalja Schmidt, Bianca Fromm, Vanessa Parsch, Silke Blasi, Michaela Bauschmid (Blicklicht)

3. Reihe von. li. n. re. Simone Gnandt (Blicklicht), Angelica Schütz, Beate Schmalholz, Celine Eberle, Gabriela Holzmann, Melanie Buchmüller (Kursleitung),

4. Reihe li.n.re. Katharina Fleissner und Frank Gelück – Christina Franke (fehlt auf dem Foto)

Wer mehr über die Weiterbildung erfahren möchte oder selbst Interesse an einem Palliative-Care-Kurs hat, findet alle Informationen auf der Homepage von Blicklicht.

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Allgemein Gesundheit

Schonende Lasertherapie erweitert Behandlungsmöglichkeiten in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie eröffnet neue Wege bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln. Bei einer Behandlung in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren kommt das Verfahren nun gezielt zum Einsatz.

Die Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren erweitert ihr operatives Spektrum in der Proktologie um moderne Laserverfahren. Zum Einsatz kommen sie bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln und weiteren gutartigen Veränderungen im Analbereich.

„Die Lasertherapie ermöglicht es uns, krankhaft verändertes Gewebe sehr gezielt und gewebeschonend zu behandeln“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Horling. „Gerade im sensiblen Analbereich ist das ein großer Vorteil, weil umliegende Strukturen geschont werden können.“

Im Vergleich zu klassischen Operationsverfahren kann die Laserbehandlung in vielen Fällen mit weniger Schmerzen, geringerer Wundfläche und einer schnelleren Erholung verbunden sein. Auch der Blutverlust während des Eingriffs lässt sich durch die präzise Energiedosierung häufig reduzieren.

Bewährte Expertise trifft moderne Technik

Horling verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen. Operiert wird mit der Laser-Methode ambulant in der Klinik St. Josef Buchloe.

„Der Laser ersetzt nicht jede klassische Operation“, betont Horling. „Aber er erweitert unsere Möglichkeiten deutlich. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können wir heute schonender und sehr effektiv vorgehen.“

Welche Therapieform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Art und Ausprägung der Erkrankung ab. Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung. Ziel bleibt es, Beschwerden nachhaltig zu lindern und gleichzeitig die Belastung durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Service: Wann eine Laserbehandlung infrage kommt

Laserverfahren können unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Hämorrhoiden (je nach Stadium)
  • Analfisteln
  • Sogenannten Steißbeinfisteln oder Haarnestgrübchen
  • ausgewählten gutartigen Veränderungen im Analbereich

Ob eine Lasertherapie möglich und sinnvoll ist, wird individuell im ärztlichen Gespräch geklärt. Die enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter Praxis und Klinik ermöglicht dabei eine durchgängige Betreuung – von der Erstvorstellung bis zur operativen Behandlung.

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Gesundheit Veranstaltung

Yoga für Trauernde – Raum für Bewegung, Atem und innere Stabilität. 1. Kurs im April

Wenn Schmerz den Alltag bestimmt: Ein Angebot, um wieder in Verbindung zu kommen

Trauer, Schmerz und Wut bringen viele Menschen aus dem Gleichgewicht. Häufig treten Gefühle von Erstarrung oder Ohnmacht auf, nicht selten geht auch der Bezug zum eigenen Körper verloren. Solche Erfahrungen können innere Blockaden begünstigen. Ein Kurs in Kaufbeuren setzt hier an und richtet sich an Menschen, die sich in einer Phase der Trauer befinden.

Bewegung, Atem und Stille als Zugang

Im Mittelpunkt stehen sanfte Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Diese Elemente können dazu beitragen, körperliche und seelische Prozesse wieder bewusster wahrzunehmen und die eigene Balance zu unterstützen. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Anspannung lösen und neue Stabilität entwickeln kann. Auch das Erleben von Verbundenheit spielt dabei eine Rolle.

Kleingruppe mit geschütztem Rahmen

Das Angebot findet in einer kleinen Gruppe statt und ist auf einen geschützten, achtsamen Umgang ausgelegt.

Kursinformationen

Geleitet von erfahrener Fachkraft

Der Kurs wird von Christina Neher geleitet. Sie ist zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft mit Schwerpunkt Palliative Care sowie Expertin für Palliative Aromapflege. Ihre fachliche Ausrichtung verbindet körperorientierte Praxis mit Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen.

Ort:

Am Bleichanger 33
87600 Kaufbeuren
Parkplätze vor Ort

Termine (1. Kurs 2026):

  • 4 x donnerstags, 18:30–19:30 Uhr
  • 16.4. | 23.4. | 30.4. | 7.5.

Kosten:
70 €

Anmeldung:
08341 – 960 29 52
info@blicklicht.org

Bitte mitbringen

  • Yogamatte oder Sportmatte
  • (Woll-)Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung
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Gesundheit

Sparen an der falschen Stelle: Warum für Anabel Weinig und die KBV die geplante Honorarkürzung die psychotherapeutische Versorgung trifft

Petition gestartet

Zum 1. April 2026 sollen die Honorare für ambulante psychotherapeutische Leistungen um rund 4,5 Prozent sinken. Dies hat der Bewertungsausschuss beschlossen. Der Bewertungsausschuss, in dem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband vertreten sind, legt fest, wie ärztliche und psychotherapeutische Leistungen für gesetzlich Versicherte vergütet werden.

„Diese Entscheidung fällt ausgerechnet in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen zunehmen und Patientinnen und Patienten oft monatelang auf einen Therapieplatz warten“, berichtet die psychologische Psychotherapeutin Anabel Weinig, die eine eigene Praxis in Kaufbeuren führt. Gleichzeitig sind die Kosten für Praxen in den vergangenen Jahren gestiegen. Mieten, Personal und Energie haben sich deutlich verteuert. Eine Honorarkürzung erhöht daher den wirtschaftlichen Druck auf die ambulante Versorgung spürbar.

Die Auswirkungen könnten sich laut Weinig direkt auf die Versorgung auswirken: „Wenn die Behandlung gesetzlich Versicherter wirtschaftlich unattraktiver wird, droht eine stärkere Ausrichtung auf Privatpatienten. Für Kassenpatientinnen und -patienten könnten sich die Wartezeiten weiter verlängern.“ Auch die Finanzierung der neuen Weiterbildung für angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gerät unter Druck.

Kritik aus Fachwelt und Gesellschaft

Kritik kommt auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Deren Vorsitzender Dr. Andreas Gassen erklärte, die Entscheidung lasse die Interessen psychisch kranker Menschen außer Acht und treffe einen Versorgungsbereich, in dem die Nachfrage seit Jahren steigt.

Auch über Fachkreise hinaus wächst der Widerstand. In einer Online-Petition wird darauf hingewiesen, dass psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit zählen und Therapieplätze bereits jetzt knapp sind. Eine Schwächung der ambulanten Versorgung stehe damit im Widerspruch zu politischen Zielen, die Erwerbsfähigkeit zu stärken.

Die Petition kann online unterstützt werden:
https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gek%C3%BCrzt

Kritik an der Berechnungsgrundlage

„Dabei wird psychotherapeutische Arbeit ohnehin systematisch unterschätzt“, so Anabel Weinig. Die Vergütung basiert auf Annahmen einer nahezu vollständig ausgelasteten Therapiewoche und berücksichtigt wichtige Tätigkeiten wie Diagnostik, Dokumentation und Koordination nur unzureichend.

Proteste in München angekündigt

Vor diesem Hintergrund formiert sich Protest. Unter dem Motto „Psychotherapie verteidigen in München!“ sind Demonstrationen angekündigt: am 19.03.2026 um 15:45 Uhr am Haidenauplatz 1 sowie am 21.03.2026 um 16:00 Uhr am Gärtnerplatz.

Einordnung

„Wer an psychotherapeutischer Versorgung spart, spart nicht am System – sondern an der psychischen Gesundheit der Bevölkerung“, so Anabel Weinig.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte: wegen Osterurlaub vom 07.04. – 10.04.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 13.04.2026 wieder für Sie da.

Vom 07.04.265 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 13.04.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Vertretung für diesen Zeitraum ist Frau Dr. Wörz in Kaufbeuren Tel: 08341 / 13949

In dringenden Fällen bitte an die 116117 wenden.

Peter Otte und Team wünscht allen ein friedvolles Osterfest.

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Gesundheit Veranstaltung

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: mehr Widerstandskraft im Alltag – wie Resilienz Menschen stärkt

Warum innere Stärke in schwierigen Zeiten immer wichtiger wird. AOK bietet Zuschüsse für Kurse

Der Begriff Resilienz stammt vom lateinischen Wort „resilire“, was so viel wie „abprallen“ bedeutet. Gemeint ist damit die Fähigkeit von Menschen, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, Rückschläge zu verarbeiten und sich davon zu erholen. Mitunter können Krisen sogar dazu beitragen, dass Menschen langfristig widerstandsfähiger werden. Je stärker diese Fähigkeit ausgeprägt ist, desto besser gelingt es, Stress und Belastungen zu bewältigen. „Wer gut mit Belastungen zurechtkommt, hat meist ein großes Potenzial an inneren und äußeren Schutzfaktoren“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Innere und äußere Schutzfaktoren stärken die Resilienz

Resiliente Menschen verfügen häufig über bestimmte persönliche Eigenschaften. Dazu zählen etwa Hilfsbereitschaft, Humor, Lösungsorientierung und Kommunikationsfähigkeit. Ebenso wichtig ist ihre innere Haltung: Sie akzeptieren, dass Krisen zum Leben dazugehören, und vertrauen darauf, Herausforderungen bewältigen zu können. Neben diesen inneren Ressourcen spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. Positive Vorbilder, verlässliche Bezugspersonen sowie ein unterstützendes Lern- oder Arbeitsumfeld können die persönliche Widerstandskraft fördern. Gerade im Berufsleben sei es jedoch wichtig, sich nicht selbst unter zu großen Druck zu setzen. „Wer versucht, alles hundertprozentig perfekt zu machen, setzt sich oft zusätzlich unter Stress“, sagt Bernd Ruppert.

Wie sich Widerstandskraft im Alltag entwickeln lässt

Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl genetische Faktoren als auch Lebenserfahrungen – insbesondere in der Kindheit – Einfluss auf die seelische Stabilität haben. Auch stabile soziale Netzwerke wie Familie und Freundschaften können helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln. Hilfreich ist es, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und zu akzeptieren. Dazu gehört auch, zu entscheiden, was sich tatsächlich verändern lässt und bei welchen Umständen es sinnvoll ist, Energie zu investieren. Herausforderungen können dabei auch als Chance betrachtet werden.

Viele Menschen geraten unter Druck, weil es ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen oder auch einmal „Nein“ zu sagen. „Wer versucht, es allen recht zu machen, erhöht den eigenen Stress häufig noch zusätzlich“, sagt Ruppert. Auch Grübeln kann den Blick auf Lösungen verstellen. Stattdessen kann es helfen, sich bewusst auf eigene Stärken und positive Erfahrungen zu konzentrieren. Ein einfaches Mittel ist beispielsweise ein Tagebuch, in dem täglich festgehalten wird, was gut gelungen ist. Im Berufsalltag kann zudem etwas innere Distanz hilfreich sein. „Wer sich durch eine Aussage angegriffen fühlt, kann sachlich nachfragen, wie sie gemeint war – oft lässt sich so ein mögliches Missverständnis klären“, rät Ruppert.

Die sieben Säulen der Resilienz

Ein Modell zeigt, welche Fähigkeiten Menschen widerstandsfähiger machen

Resiliente Menschen sind häufig in der Lage, Herausforderungen zu bewältigen und aus Rückschlägen zu lernen. Das psychologische Modell der sieben Säulen der Resilienz beschreibt zentrale Einstellungen und Ressourcen, die dabei helfen können. „Diese Aspekte können im Alltag trainiert und gestärkt werden“, erklärt Bernd Ruppert.

Optimismus

Optimistische Menschen richten ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive Aspekte – auch in schwierigen Situationen. Ein Beispiel: Am Ende des Tages eine angenehme Erfahrung oder einen guten Moment notieren.

Selbstwirksamkeit

Wer an die eigenen Fähigkeiten glaubt, erkennt eher, dass er oder sie etwas bewirken kann. „Selbstwirksamkeit bedeutet, die eigenen Kompetenzen wahrzunehmen und aktiv nach Lösungen zu suchen“, so Ruppert.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge umfasst mehr als Stressbewältigung. Sie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für sich zu sorgen. Dazu gehören Bewegung, kreative Hobbys, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Pausen. Auch Atemübungen oder Meditation können unterstützend wirken.

Akzeptanz

Akzeptanz hilft, Unveränderbares anzunehmen. Dadurch entsteht Raum, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die tatsächlich beeinflusst werden können.

Lösungsorientierung

Eine konstruktive Haltung erleichtert es, Herausforderungen aktiv anzugehen. Wer Probleme als Aufgaben versteht, bleibt motiviert und sucht gezielt nach Lösungen.

Zukunftsorientierung

Rückschläge lassen sich auch als Lernchance betrachten. Resiliente Menschen passen ihre Strategien an neue Situationen an und entwickeln alternative Wege, um ihre Ziele zu erreichen.

Netzwerkorientierung

Ein stabiles soziales Umfeld kann wichtige Unterstützung bieten. Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen geben Rückhalt, eröffnen neue Perspektiven und helfen, schwierige Phasen zu überstehen.

Weitere Informationen sowie Kurse zur Stressbewältigung bietet die AOK unter:
www.aok.de/pk/gesundheitskurse/stressbewaeltigung/

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Gesundheit

Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Standortübergreifende Zusammenarbeit und schnelle Terminvergabe möglich

Darmkrebs ist bundesweit die zweithäufigste Tumorerkrankung – dabei lässt er sich so leicht verhindern wie keine andere. Mit einer Darmspiegelung können Polypen mühelos identifiziert und entfernt werden, bevor sie sich zu Krebszellen entwickeln. Zum Darmkrebsmonat März erklären die Experten der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, für wen die Darmkrebsvorsorge besonders wichtig ist.

„Kaum eine Tumorart lässt sich so leicht vermeiden wie Darmkrebs“, betont Dr. Wiebke von der Emde. Die geschäftsführende Oberärztin für Gastroenterologie in der Klinik Füssen führt aus, dass jährlich rund 55.000 Menschen an Darmkrebs erkranken – rund ein Drittel stirbt an den Folgen der Krankheit. „Viele dieser Fälle könnten durch Vorsorge und Früherkennung vermieden werden“, so von der Emde weiter. Mit einer Darmspiegelung etwa könne das Risiko für die Entstehung des Dickdarmkrebses deutlich gesenkt werden. Bei der Untersuchung können laut der Internistin bereits kleine Polypen, also Vorstufen von Krebszellen, identifiziert und abgetragen werden. „Dadurch können bis zu 90 Prozent der Patienten dauerhaft geheilt werden“, bilanziert von der Emde.

Dr. Wolfgang Wistuba pflichtet seiner Kollegin bei. „Jede Patientin und jeder Patient hat ab einem Alter von 50 Lebensjahren den Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs“, so der leitende Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe. Laut Wistuba werden die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen. In Absprache mit dem Hausarzt geht das laut dem Gastroenterologen auch früher – für Patienten, die etwa an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden oder im familiären Umfeld bereits Krebserkrankungen erfahren haben. „Gerade für diese Risikogruppen sind regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung wichtig“, so Wistuba weiter.

Standortübergreifende Zusammenarbeit: schnelle Terminvergabe möglich

Durch die intensive Zusammenarbeit mit diesem zertifizierten Zentrum am Klinikum Kaufbeuren können auch kompliziertere Fälle von Darmkrebs kompetent und ganzheitlich behandelt werden. „Diese Patienten werden dann in unserer Tumorkonferenz mit allen relevanten Fachdisziplinen vorgestellt, in der alle für die Diagnostik und Tumortherapie relevanten Disziplinen vertreten sind“, erklärt Professor Helmut Diepolder. Laut dem Chefarzt für Gastroenterologie am Klinikum Kaufbeuren kommen dabei regelmäßig alle beteiligten Mediziner und Medizinerinnen bis hin zum Hausarzt zusammen und besprechen ihre Patienten. „Dieser Schritt ist wichtig, weil dabei das Behandlungskonzept erarbeitet und vorgestellt wird“, erläutert Diepolder. So können laut dem Leiter des Darmkrebszentrums Kaufbeuren auch diffizilere Fälle von allen Seiten betrachtet und diskutiert werden, damit am Ende immer ein von allen getragenes Behandlungskonzept erstellt werden kann.

Wenn eine Operation notwendig wird, stehen heute besonders schonende Verfahren zur Verfügung. „Viele Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden“, so Professor Stefan Maier. Der stellvertretende Leiter des Darmkrebszentrums kann dabei mit seinem Team auch auf den Operationsroboter Da Vinci zurückgreifen. Die robotisch assistierte Technik ermöglicht laut Maier besonders präzise Bewegungen, eine hochauflösende Sicht im Operationsgebiet und kann für Patientinnen und Patienten Vorteile wie kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung nach dem Eingriff bedeuten. „Wir haben dieses System nunmehr knapp zwei Jahre in Betrieb und erzielen damit hervorragende Ergebnisse“, bilanziert der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Kaufbeuren.

Über die Tumorsprechstunde können Patientinnen und Patienten laut Maier auch Unterstützung einholen, wenn es etwa um einen Termin für eine Darmspiegelung geht. „Natürlich sind wir immer bedacht, unseren Patientinnen und Patienten einen zeitnahen Termin anzubieten – gerade wenn es bereits Symptome eines Darmtumors gibt,“ so Maier abschließend.

Kontakt Gastroenterologie Klinik Füssen:

Kontakt Gastroenterologie Klinik St. Josef Buchloe:

Kontakt Gastroenterologie Klinikum Kaufbeuren / Darmkrebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren:

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Blaulicht Gesundheit

Gesundheitskooperation zwischen AOK und regionaler Feuerwehr wird fortgesetzt

„Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der AOK Bayern und dem Landesfeuerwehrverband geht ins fünfte Jahr. Inhalt dieser Kooperation sind Themen rund um Gesundheit und Fitness. Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu möchten weiterhin gemeinsam einen positiven Beitrag zur Fitness und Gesundheit von Feuerwehrfrauen- und Männern vor Ort leisten.

Die Einsatzkräfte müssen für ihre hohen Anforderungen sowohl körperlich als auch mental gestärkt sein. „Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch 2025 fanden viele gemeinsame Gesundheitsaktionen statt

„Die Kinderfeuerwehr in Buchloe machte einen Zuckerworkshop und in Obergünzburg wurde die Rückengesundheit gestärkt“, freut sich Kreisbrandrat Markus Barnsteiner. „Zudem nahm die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beim Feuerwehrinformationstag im Modeon, beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kaufbeuren und bei der Feuerwehrhauseinweihung in Oberostendorf teil“, so Barnsteiner weiter.

Ausblick der Gesundheitskooperation für 2026

Die Zusammenarbeit wird auch 2026 weiterhin mit Leben gefüllt. Die AOK beteiligt sich erneut mit einer Gesundheitsaktion am Kreisjugendfeuerwehrtag, der dieses Jahr am 11. Juli in Biessenhofen stattfindet. Außerdem dürfen sich Feuerwehren aus der Region bei Interesse an gesundheitsförderlichen Seminarangeboten und Gesundheitsaktionen für ihre Feuerwehr vor Ort gerne bei Marcel Hirner (08341-431-2443 /E-Mail: marcel.hirner@by.aok.de) melden.

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Gesundheit Soziales

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Bildung Gesundheit

Tag der Rückengesundheit am 15. März – Aktiv gegen Rückenschmerz

AOK-Angebot für alle

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig: Einseitige oder schwere körperliche Belastungen, aber auch psychische Überforderung und Stress sind mögliche Gründe. Lassen sich für die Beschwerden keine eindeutigen Auslöser finden, spricht man von unspezifischen Rückenschmerzen. Die Beschwerden verschwinden meist nach einiger Zeit von selbst. Doch rund ein Drittel der Betroffenen hat innerhalb eines Jahres erneut Rückenschmerzen. „Problematisch ist, dass die Geplagten sich häufig schonen und Bewegung vermeiden, weil sie Angst vor den Schmerzen haben“, weiß Gesundheitsexpertin Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schonhaltungen und Bewegungsmangel verstärken jedoch die Beschwerden und erhöhen das Risiko, dass die Rückenschmerzen chronisch werden.

Regelmäßige Bewegung zur Vorbeugung und Linderung

Bewegung und Sport können Rückenschmerzen zwar nicht immer völlig beseitigen, aber oft lindern – bei wiederkehrenden Beschwerden sogar um fast 50 Prozent. Zudem verbessern sich Beweglichkeit und Fitness durch sportliche Aktivität. Bewährt haben sich Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen für Bauch-, Rücken-, Rumpf- und Beckenmuskulatur sowie Dehnübungen und Ausdauertraining. Aber auch Spazierengehen kann bereits zur Linderung beitragen. „Vieles lässt sich in den Alltag einbauen, etwa Treppensteigen statt Aufzugfahren, in der Mittagspause spazieren gehen, beim Telefonieren auf und ab gehen, Wege möglichst zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen“, so Susanne Hasel. Wem es schwerfällt, dranzubleiben, hilft es vielleicht, Gesundheitskurse an festen Terminen zu besuchen oder sich mit anderen zum Sport zu verabreden.

Auch wenn Kreuzschmerzen selten Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sind, kann es konkrete körperliche Auslöser geben, etwa einen Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals. Dann handelt es sich um spezifische Rückenschmerzen. Ihnen können Abnutzungserscheinungen, Entzündungen, Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen zugrunde liegen. Wer beispielsweise Lähmungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Beinen verspürt oder Rückenschmerzen nach einem Unfall hat, sollte dies ärztlich abklären lassen.

AOK-Angebot für alle

Wer den Rücken stärken will, sollte sich regelmäßig bewegen. Aktiv sein beugt Schmerzen vor und kann sie auch lindern. Mit dem „AOK-Rückentrainer“ hat die AOK zusammen mit dem Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten Patricio Escher ein niedrigschwelliges Trainingskonzept entwickelt. „In insgesamt sechs Videosequenzen, die auch Nicht-Versicherten kostenlos im Internet zur Verfügung stehen, zeigt Patricio Escher gezielte Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen, die sich einfach und ohne Hilfsmittel in den Alltag integrieren lassen“ so Susanne Hasel. Jede Woche umfasst zwei Trainingstage. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wann sie am besten trainieren möchten.

Internet-Tipp: www.aok.de/bayern/rueckentraining

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen und bewegen

Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im April bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Die Muttermilch macht’s!

Muttermilch wird von nationalen und internationalen Fachgesellschaften als Goldstandard betrachtet. Sie ist optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt. Außerdem hat das Stillen Vorteile für Mutter und Kind. Nicht nur ausschließliches Stillen, sondern auch teilweises Stillen ist hilfreich und wichtig! In dieser Veranstal- tung erhalten Sie wichtige Informationen rund um das Thema Stillen und praktische Tipps für einen erfolgreichen Stillstart und eine gelungene Stillbeziehung.

  • Donnerstag, 09.04.2026
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 08.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre ei- genen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Dienstag, 14.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Tanya Mayer, Übungsleiterin
  • Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz) Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf ca.10 Minuten Fußweg bis zum Spielplatz
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 09.04.2026

Vortrag mit praktischen Anregungen| Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren
Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Das Baby „begreift“ die Welt mit allen Sinnen und mit Hilfe der Bewegung. Sie erhalten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Familien werden kann und somit auch die soziale Bindung gestärkt werden kann.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 16.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 15:00 – 18:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebens- mitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Samstag, 18.04.2026
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum, Diätassistent
  • Veranstaltungsort: FSP Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Dienstag, 21.04.2026
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLIE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 20.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Donnerstag, 30.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 27.04.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit

Staffelübergabe in der Radiologie: Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn

Zum 1. März steht die Radiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren unter neuer Führung. Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn, der sich nach vielen Jahren als Chefarzt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Mit Dr. Annette Ruffer übernimmt eine erfahrene Radiologin die chefärztliche Leitung der Abteilung. Sie war bislang als geschäftsführende leitende Oberärztin tätig und ist daher mit den Strukturen und den drei Klinikstandorten Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bestens vertraut. Medizinisch liegt ihr Schwerpunkt in der interventionellen Radiologie – einem Bereich, in dem moderne Bildgebung mit minimalinvasiven Therapieverfahren kombiniert wird.

„Interventionelle Radiologie bedeutet für mich, mit präziser Technik gezielt helfen zu können – und dabei den Menschen hinter dem Bild nie aus dem Blick zu verlieren“, betont Ruffer. Hinter jedem radiologischen Befund stehe ein Patient mit individueller Geschichte. „Respekt und Wertschätzung sind deshalb für mich zentrale Werte – im Team ebenso wie in der Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.“

Diese Haltung prägt auch die enge Kooperation mit der Gefäßzentrum und dem Wundzentrum, wo radiologische Interventionen häufig Teil komplexer Behandlungsstrategien sind. Ebenso hebt Ruffer die kollegiale Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger hervor: „Dr. Beinborn hat die Radiologie strategisch stark aufgestellt. Dass ich nun auf dieser Basis aufbauen darf, empfinde ich als große Verantwortung.“

Würdigung eines prägenden Chefarztes

Dr. Wolfgang Beinborn verlässt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Ende Februar nach über anderthalb Jahrzehnten an der Spitze der Radiologie. Seit 2008 war er Chefarzt der Abteilung und hat die radiologische Versorgung maßgeblich geprägt.

Unter seiner Leitung entstand am Klinikum Kaufbeuren ein DEGIR-zertifiziertes Zentrum für interventionelle Radiologie – eines von vergleichsweise wenigen spezialisierten Zentren dieser Art in Deutschland. Zudem etablierte er die Neuroradiologie, wodurch die Abteilung auch als Dienstleister mit den Bezirkskliniken Schwaben eng verzahnt ist. Darüber hinaus wurde die Radiologie in seiner Ära zum Lehrkrankenhaus der Uniklinik Innsbruck.

„Wir danken Dr. Beinborn sehr für sein tatkräftiges Engagement in den vergangenen Jahrzehnten“, betont Andreas Kutschker. „Er führte die Radiologie durch die strukturellen Veränderungen im Zuge der Neuaufstellung des Kommunalunternehmens und etablierte sie als standortübergreifende Fachabteilung für alle drei Kliniken“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weiter.

Mit dem Wechsel an der Spitze bleibt die Radiologie strategisch und fachlich auf einem klaren Kurs. „Moderne und leistungsstarke Bildgebung, zunehmend minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen bleiben die Grundlage unserer Arbeit“, betont Kutschker abschließend.

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Bildung Gesundheit

Das AELF Kaufbeuren lädt junge Eltern im März zu Kursen rund um Ernährung und Bewegung ein

Richtig gut essen von Anfang an

Im März lädt das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder zu verschiedenen Kursen ein. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen .

Die Veranstaltungen vermitteln Grundlagenwissen zur Kinderernährung, geben praktische Anregungen für den Familienalltag und greifen Themen wie Nachhaltigkeit oder Bewegung in der Schwangerschaft auf. Die meisten Angebote sind kostenfrei; die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten .

Mit kleinen Händen kochen lernen

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren in der Küche mithelfen? Viele Eltern sind hier zurückhaltend. Dabei lernen Kinder durch das Mitmachen viel und entwickeln einen Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Kinderernährung vermittelt. Gemeinsam mit dem Kind bereiten die Teilnehmenden einfache Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern .

• Montag, 02.03.2026
• 15:00 – 18:00 Uhr
• Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
• Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Jahnstr. 12, 87616 Marktoberdorf
• Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
• Anmeldeschluss: 25.02.2026

Beikost verstehen und gestalten

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Wenn Milchmahlzeiten schrittweise durch Beikost ersetzt werden, tauchen viele Fragen auf. In diesem Online-Vortrag geht es um den Übergang von der Milch zur Beikost – sowohl um klassische Breimahlzeiten als auch um das sogenannte Baby-led Weaning .

• Dienstag, 03.03.2026
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Hand in Hand
• Anmeldeschluss: 02.03.2026

Nachhaltig ernährt von Anfang an

Nachhaltigkeit spielt auch im Familienalltag eine Rolle. Der Vortrag greift die Frage auf, was nachhaltige Ernährung konkret bedeutet und wie sie praktisch umgesetzt werden kann. Alltagstaugliche Tipps sollen dazu anregen, die eigene Ernährung zu reflektieren und schrittweise anzupassen .

• Mittwoch, 11.03.2026
• 09:30 – 11:00 Uhr
• Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 10.03.2026

Aktiv durch die Schwangerschaft

Vortrag | Gesund bewegt in der Schwangerschaft

Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf ist Bewegung sinnvoll und unterstützend. In diesem Online-Vortrag werden geeignete Bewegungsarten vorgestellt und praktische Übungen gezeigt .

• Mittwoch, 11.03.2026
• 19:00 – 20:30 Uhr
• Referentin: Marion Summerer, Sportwissenschaftlerin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Anmeldeschluss: 08.03.2026

Noch einmal: Kinder an die Töpfe

Der Kochkurs wird ein weiteres Mal angeboten – diesmal in Obergünzburg. Auch hier stehen Grundlagen der Kinderernährung und das gemeinsame Zubereiten einfacher Gerichte im Mittelpunkt .

• Donnerstag, 12.03.2026
• 15:00 – 18:00 Uhr
• Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
• Veranstaltungsort: FSP Obergünzburg, Gutbrodstr. 39, 87634 Obergünzburg
• Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
• Anmeldeschluss: 09.03.2026

Süßigkeiten und Kinderlebensmittel bewusst einordnen

Vortrag | Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem

Süßes und bunt gestaltete Produkte sprechen Kinder besonders an. Der Vortrag beleuchtet, wie Kinderlebensmittel beworben werden und was hinter entsprechenden Versprechen steckt. Zudem wird die Ernährungspyramide als Orientierung für eine ausgewogene Kinderernährung vorgestellt .

• Mittwoch, 18.03.2026
• 19:00 – 20:30 Uhr
• Referentin: Christine Krebs, Dipl. oec. troph.
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Anmeldeschluss: 15.03.2026

Gemeinsam essen lernen

Vortrag | Entspannt am Familientisch

Gesunde Ernährung und ein positives Essverhalten werden früh geprägt. Der Vortrag informiert über das natürliche Essverhalten von Kindern und gibt Hinweise zum Umgang mit herausfordernden Situationen am Familientisch .

• Freitag, 20.03.2026
• 09:30 – 11:00 Uhr
• Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 19.03.2026

Vom Brei zum Familientisch

Mit dem Ende der Breizeit wächst das Interesse der Kinder am gemeinsamen Essen. In diesem Online-Vortrag erfahren Eltern, welche Mahlzeiten Breie ersetzen können, welche Lebensmittel sich eignen und worauf anfangs verzichtet werden sollte .

• Dienstag, 24.03.2026
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 23.03.2026

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie .

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Fasching Gesundheit

AOK-Tipps für die Fastenzeit

Essgewohnheiten auf dem Prüfstand

Während der Fastenzeit üben viele Menschen hierzulande bewussten Verzicht, oft aus religiösen Motiven. Andere nutzen die Fastenzeit fürs Abnehmen, sofern sie nicht schon zum Jahreswechsel begonnen haben, ihre guten Ernährungsvorsätze in die Tat umzusetzen. Für diejenigen, die sich in den Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern von überflüssigen Pfunden trennen wollen, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: „Wer während der Fastenzeit auf schnelle Diäten setzt, hat meist nach kurzer Zeit das verlorene Gewicht wieder drauf“, so Susanne Hasel, Ernährungsexpertin der AOK in Kaufbeuren. Denn auf Abspeck-Kuren reagiert der Körper meist mit dem Jojo-Effekt. 

Pfunde langsam, aber sicher verlieren
Und die gute Nachricht? „Abnehmwillige brauchen sich nicht zu kasteien, weil das ohnehin nichts bringt“, so Susanne Hasel. Das unterstreichen auch die Erfahrungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Laut DGE-Empfehlung ist es völlig ausreichend und gesund, innerhalb eines Jahres höchstens fünf bis zehn Prozent des individuellen Körpergewichts abzunehmen. Das sind bei einem Ausgangsgewicht von 80 kg dann etwa 4 bis 8 kg. Wer schrittweise neue Gewohnheiten schafft und so die Ernährung dauerhaft umstellt, hat zudem die besten Aussichten, das erreichte Gewicht zu halten. Im Schnitt liegt die Erfolgschance dann bei 70 Prozent. „Eine große Hilfe zum Einstieg ins Abnehmen kann ein Ernährungstagebuch sein. Das ist nicht bei allen gleichermaßen beliebt, hilft aber in der Regel sehr gut dabei, den Überblick über das Essen und Trinken zu behalten“, empfiehlt Susanne Hasel. 

Auf das Was, das Wann und das Wie achten

Gemüse, zubereitet mit hochwertigen Ölen, und zuckerarme Obstsorten wie Beeren oder Äpfel bilden – auch und gerade beim Abnehmen – die Basis einer gesunden Ernährung. „Am besten mindestens doppelt so viel Gemüse wie Obst essen“, rät Susanne Hasel. Denn der meist hohe Fruchtzuckergehalt im Obst liefert reichlich Kalorien und kann die Leber belasten. Ballaststoffreiche Lebensmittel – vor allem Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte – fördern dagegen die Verdauung und tragen zur Sättigung bei. Neuere Studien belegen, dass insbesondere ein ausreichender Eiweißanteil in der Kost für die Sättigung wichtig ist. So helfen zum Beispiel Hülsenfrüchte und Pilze, Eier, Fisch oder mageres Geflügelfleisch sowie Milchprodukte beim Sattwerden. Aus ernährungsmedizinischer Sicht besteht eine Hauptmahlzeit idealerweise aus 50 Prozent Gemüse, 30 Prozent sättigenden eiweißreichen Lebensmitteln und 20 Prozent Beilagen wie Vollkornprodukten oder Kartoffeln. Wichtig sind außerdem Esspausen von drei bis fünf Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten, was bedeutet, Snacks und Zwischenmahlzeiten wegzulassen und zwischendurch auch keine kalorienhaltigen Getränke zu sich zu nehmen – nur Wasser oder ungesüßten Tee. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich gerade beim Abnehmen für die Mahlzeiten Zeit zu nehmen und langsam und bewusst das Richtige in der richtigen Menge zu verspeisen. „Wer Unterstützung sucht, um seine Essgewohnheiten auf Dauer optimaler zu gestalten, kann sich der AOK-66-Tage-Challenge anschließen“, ergänzt  Susanne Hasel.

Im Internet:

DGE zum Thema Diäten: Diäten und Abnehmprogramme versprechen oft eine schnelle Gewichtsabnahme. | DGE

AOK-Tipps zum Thema Abnehmen: Gesundes Abnehmen / 66-Tage-Challenge | AOK

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Gesundheit

Erneut akkreditiert: Herzinfarktnetzwerke sichern Versorgung auf höchstem Niveau

Wichtige Bestätigung für die Versorgung von Herzinfarkt-Patienten: beide Ostallgäuer Herzinfarktnetzwerke wurden von der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke abermals erfolgreich beglaubigt.

„Wir freuen uns über dieses Zeichen für dauerhaft hohe Qualität in der regionalen Herzinfarktversorgung“, betonen die beiden leitenden Oberärzte der jeweiligen Herzzentren in Kaufbeuren und Füssen, Dr. Markus Riedl und Dr. Simon Delladio. „Die erneute Akkreditierung würdigt die enge und verlässliche Zusammenarbeit zahlreicher Partner entlang der gesamten Rettungs- und Behandlungskette.“

Dazu zählen laut den beiden Kardiologen der Rettungsdienst, die Notaufnahmen, die kardiologischen Fachabteilungen mit Herzkatheterlaboren sowie weiterbehandelnde stationäre und ambulante Strukturen. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten mit akutem Herzinfarkt möglichst schnell, koordiniert und leitliniengerecht zu versorgen.

Pionierarbeit in Bayern und Europa

Das Herzinfarktnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu gehört bayernweit zu den ersten akkreditierten Netzwerken. Bereits seit 2011 steht es für klar definierte Abläufe und kurze Entscheidungswege. „Dass unser Netzwerk erneut akkreditiert wurde, zeigt, wie tragfähig die gewachsenen Strukturen sind“, hebt Riedl hervor. „Vor allem die enge Abstimmung zwischen Rettungsdienst, Notaufnahme und Herzkatheterlabor ist entscheidend dafür, dass wir wertvolle Zeit gewinnen – und damit Leben retten können.“

Eine besondere Stellung nimmt auch das Herzinfarktnetzwerk Königswinkel-Außerfern ein. Als grenzüberschreitendes Netzwerk zwischen Deutschland und Österreich gilt es europaweit als Pionierprojekt. „Die erfolgreiche Reakkreditierung bestätigt, dass eine strukturierte Herzinfarktversorgung auch über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktioniert“, stellt Delladio heraus. „Gerade in einer ländlich geprägten Region ist diese enge Vernetzung entscheidend, um Patientinnen und Patienten schnell in ein spezialisiertes Zentrum zu bringen.“

Hohe Anforderungen an Qualität und Zusammenarbeit

Die Akkreditierung durch die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke ist an klare Qualitätskriterien geknüpft. Dazu zählen unter anderem verbindliche Versorgungspfade, definierte Zeitziele für Diagnostik und Therapie, eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie regelmäßige Fortbildungen und Netzwerktreffen aller beteiligten Berufsgruppen.

„Herzinfarktversorgung ist Teamarbeit“, so Riedl. „Nur wenn alle Beteiligten – vom ersten Notruf bis zur spezialisierten Therapie – ineinandergreifen, können wir eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen.“

Auch Delladio unterstreicht die Bedeutung der Netzwerkarbeit: „Die Akkreditierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um Abläufe regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln – immer mit Blick auf die Sicherheit der Patientinnen und Patienten.“

Service: So erkennen Sie einen Herzinfarkt und reagieren richtig

Warnzeichen für einen Herzinfarkt sind:

  • Plötzliche Brustschmerzen,
  • Atemnot
  • starkes Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb oder
  • Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm, Rücken oder Kiefer sind Warnzeichen eines Herzinfarkts.

In diesen Fällen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Mehr Informationen zu den Herzzentren der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

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Gesundheit Senioren Soziales

Igelbesuch in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren

Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.

Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.

Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.

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Gesundheit

Fermentieren statt nur Konservendosen – lebendige Notfallvorsorge neu gedacht

Warum Sauerkraut, Kimchi & Co. eine unterschätzte Rolle in der Krisenvorsorge spielen

Kaufbeuren, 27.01.2026 – Wenn von Notfallvorsorge die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an Konservendosen, Tütensuppen und haltbare Fertiggerichte. Doch haltbar bedeutet nicht automatisch gesund, nachhaltig oder alltagstauglich. In Zeiten wachsender Unsicherheiten – von Lieferengpässen über Stromausfälle bis hin zu steigenden Lebensmittelpreisen – rückt eine jahrtausendealte Methode wieder in den Fokus: das Fermentieren.

Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder eingelegtes Gemüse sind nicht nur lange haltbar, sondern auch nährstoffreich, platzsparend und unabhängig von Strom oder Tiefkühlketten lagerfähig. Damit sind sie ein wertvoller, oft übersehener Baustein moderner Notfallvorsorge.

Notfallvorsorge neu denken: mehr als nur haltbar

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel für mehrere Tage bis Wochen im Haushalt vorrätig zu halten. In der Praxis landen dabei meist industriell verarbeitete Produkte im Einkaufswagen. Diese sind zwar lange haltbar, enthalten jedoch häufig viel Salz, Zucker oder Zusatzstoffe – und bieten im Ernstfall wenig Abwechslung.

Fermentation bietet hier eine Alternative:
Sie macht frisches Gemüse über Monate haltbar, mit natürlichen Konservierungsstoffen, Einkochen oder Tiefkühlen. Gleichzeitig bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten oder werden sogar besser verfügbar.

Ein weiterer Vorteil: Fermentierte Lebensmittel lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Wer regelmäßig fermentiert, baut ganz nebenbei einen Vorrat auf – ohne extra „Krisenlager“, das verstaubt oder abläuft.

Unabhängig von Strom, Technik und Lieferketten

Ein entscheidender Aspekt der Notfallvorsorge ist die Unabhängigkeit von Infrastruktur. Tiefkühltruhen, Einkochautomaten oder industrielle Produktion setzen Strom und funktionierende Lieferketten voraus. Fermentation hingegen benötigt lediglich:

  • frisches Gemüse
  • Salz
  • ein sauberes Gefäß
  • ZeitEinmal angesetzt, läuft der Prozess selbstständig ab. Die entstehenden Milchsäurebakterien sorgen für Haltbarkeit und schützen das Lebensmittel auf natürliche Weise vor Verderb. Richtig gelagert (kühl, dunkel), sind fermentierte Produkte mehrere Monate haltbar – auch ohne Strom.Gesund durch die Krise: Darmgesundheit als unterschätzter FaktorIn Stress- und Krisensituationen spielt die Gesundheit eine zentrale Rolle. Fermentierte Lebensmittel enthalten lebende Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen. Ein gesunder Darm trägt nachweislich zu einem stabilen Immunsystem bei – ein Vorteil, der in Ausnahmesituationen besonders wertvoll ist. Während viele Notfallnahrungsmittel stark verarbeitet und nährstoffarm sind, liefern Fermente:
  • natürliche Probiotika
  • Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine)
  • Ballaststoffe
  • Geschmack und Abwechslung

Damit sind sie nicht nur „Notnahrung“, sondern echte Lebensmittel.

Rezept 1: Klassisches Sauerkraut – die Basis der Vorratshaltung Zutaten:

  • 1 kg Weißkohl
  • 20 g Salz (2 % des Kohlgewichts)
  • optional: Kümmel oder Wacholder

    Zubereitung: Den Weißkohl fein hobeln, mit dem Salz vermengen und kräftig kneten, bis Saft austritt. Den Kohl fest in ein sauberes Glas oder einen Gärtopf drücken, sodass er vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. Optional Gewürze hinzufügen.
    Das Gefäß locker verschließen und bei Zimmertemperatur 5–7 Tage fermentieren lassen, anschließend kühl lagern. Nach 2–3 Wochen ist das Sauerkraut verzehrfertig, hält sich jedoch mehrere Monate.Warum ideal für die Notfallvorsorge: Sauerkraut ist extrem vitaminreich, vielseitig einsetzbar und benötigt nur zwei Zutaten. Es lässt sich roh, gekocht oder als Beilage essen und ist auch für Anfänger leicht herzustellen.

Rezept 2: Fermentiertes Wurzelgemüse – robust und vielseitig

  • Karotten, Rote Bete, Pastinaken oder Rettich
  • 2 % Salzlake (20 g Salz auf 1 Liter Wasser)
  • Gewürze nach Geschmack (Knoblauch, Pfeffer, Lorbeer)

    Zubereitung: Gemüse in Stifte oder Scheiben schneiden und dicht in ein Glas schichten. Mit der Salzlake vollständig bedecken. Das Glas verschließen und 7–10 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, danach kühl lagern.
    Vorteil: Wurzelgemüse ist ganzjährig verfügbar, lange lagerfähig und besonders robust. Fermentiert bleibt es knackig und nährstoffreich – ideal als Beilage oder schnelle Mahlzeit im Krisenfall.

Fermentieren als Teil einer resilienten Alltagskultur

Fermentation ist keine Notlösung, sondern eine nachhaltige Strategie. Sie verbindet Vorratshaltung, Gesundheit und Selbstwirksamkeit. Wer fermentiert, verlässt sich weniger auf industrielle Strukturen und gewinnt Wissen zurück, das Generationen vor uns selbstverständlich war.

Notfallvorsorge muss nicht ausschließlich aus Konserven bestehen. Sie kann lebendig, vielfältig und genussvoll sein – und genau darin liegt ihre Stärke.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Parkinson verstehen – Austausch am 3. Februar im Generationenhaus

Selbsthilfegruppe lädt zur Informationsveranstaltung in Kaufbeuren ein

Die Parkinsonselbsthilfegruppe Kaufbeuren lädt im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Interessierte sind herzlich willkommen am Dienstag, den 3. Februar, um 14:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafermarkt). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die sich über das Leben mit Parkinson informieren möchten. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag mit der Krankheit zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern.

Persönliches Gespräch mit der Gruppenleiterin möglich

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Gruppenleiterin Gertrud Böck. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr können nach vorheriger Anmeldung individuelle Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden.

Eine Anmeldung ist über das Generationenhaus möglich:
Telefonisch unter 08341–9080898 oder per E-Mail an info@generationenhaus-kf.de.

Keine medizinische Beratung

Wichtig zu beachten: Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Information. Eine medizinische Beratung oder Diagnose wird nicht angeboten.

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Gesundheit Sport

Gut vorbereitet in einen neuen Lebensabschnitt

Aktiv und gesund im Ruhestand

Mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Wichtig ist jetzt, körperlich aktiv, sozial eingebunden und geistig rege zu bleiben, denn: Aktive Menschen sind zufriedener und im Durchschnitt gesünder als inaktive Menschen. Fachleute raten dazu, frühzeitig zu planen, wie der Ruhestand aussehen soll. Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu empfiehlt, sich rechtzeitig einige Fragen zu stellen, wie etwa: Will ich erst einmal ausspannen und ganz ohne Verpflichtungen sein? Oder habe ich Stärken, die ich am liebsten weiter einsetzen möchte? Gibt es Dinge, die ich schon immer einmal tun oder lernen wollte? Wie viel Zeit nehme ich mir für andere, zum Beispiel die Familie? Und wie viel Zeit brauche ich für mich?

Viele neue Möglichkeiten tun sich auf

Sind die Ziele klar, geht es in die Feinplanung: So können sich künftige Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich – im Sport, bei sozialen Einrichtungen, in Kultur und Bildung oder im Umweltschutz. „Ehrenamtliche Arbeit erweitert den eigenen Horizont, man lernt neue Menschen kennen, erlebt Gemeinschaft und tut etwas für das gesellschaftliche Miteinander – das kann sehr befriedigend sein“, so Bernd Ruppert. Viele nutzen auch die Angebote von Bildungseinrichtungen in ihrer Umgebung. Das kann die Volkshochschule vor Ort sein oder die nahe gelegene Uni, die ein Seniorenstudium anbietet. 

Gesundheit und Partnerschaft pflegen

Die eigene Gesundheit ist Voraussetzung dafür, den neuen Lebensabschnitt genießen zu können. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dadurch reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch für Diabetes, Krebs, Osteoporose und Demenz. Wer aktiv und mobil ist, bleibt außerdem länger selbstständig. Doch trotz aller Vorbereitung und Planung: Der Ruhestand kann auch die Partnerschaft beeinflussen, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist. „Es ist hilfreich, rechtzeitig mit Partnerin oder Partner zu beratschlagen, wie Sie das gemeinsame Leben im Ruhestand gestalten wollen“, rät Bernd Ruppert. Es hat sich bewährt, einerseits gemeinsam Pläne zu schmieden und sich andererseits gegenseitige Freiräume zu lassen, Freundschaften und das soziale Netzwerk zu pflegen. Dann kann der neue Lebensabschnitt mit seinen vielen Freiheiten und Möglichkeiten gut gelingen.

Weitere Informationen:

AOK-Gesundheitsmagazin – Endlich Rentner: So lässt sich der Ruhestand aktiv gestalten: 
https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/motivation/endlich-rentner-so-koennen-rentner-neue-hobbys-finden/

AOK-Gesundheitsmagazin – Fit im Alter: Gesunde Ernährung für Senioren:
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/vitamine/gesunde-ernaehrung-fuer-senioren-so-gehts/

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