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ASM-Marsch-Tattoo am 18. Juli 2026 in Kaufbeuren: Blasmusik, Militärmusik, Show und Tradition in der energie schwaben arena

Großes Jubiläumsprojekt des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes mit zwei Vorstellungen – Familienvorstellung am Nachmittag und Galavorstellung am Abend

Der Allgäu-Schwäbische Musikbund e.V. lädt am Samstag, 18. Juli 2026, zu einem besonderen musikalischen Höhepunkt im Rahmen seines 100-jährigen Verbandsjubiläums ein: In der energie schwaben arena in Kaufbeuren findet das große ASM-Marsch-Tattoo statt. Geplant sind zwei Vorstellungen: eine Familienvorstellung um 14:00 Uhr sowie eine Galavorstellung um 19:00 Uhr.

Mit dem Marsch-Tattoo bringt der ASM ein Veranstaltungsformat nach Kaufbeuren, das eindrucksvoll zeigt, welche Kraft, Präzision und Ausstrahlung die Marschmusik entfalten kann. Auf dem Programm stehen Blasmusik, militärische Zeremonialmusik, Trommlerformationen, Spielmanns- und Fanfarenklänge, Marschbilder, Tanzformationen und ein gemeinsames großes Finale. Die Veranstaltung richtet sich bewusst an ein breites Publikum: an Familien, Musikfreunde, Vereinsmitglieder, Liebhaber traditioneller Blasmusik und alle, die eine große Live-Show mit regionalem Bezug erleben möchten.

Mitwirkende Ensembles sind unter anderem die Blaskapelle Bad Bayersoien, Fascinating Drums, das Heeresmusikkorps Ulm, die Fanfara Bersaglieri, die Musikkapelle Nauders, der Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach, die Tanzformation Hollaria Augsburg, die Trachtenkapelle Gantschier sowie ein eigens zusammengestelltes ASM-Projektorchester mit rund 70 Musikerinnen und Musikern. Die Moderation übernimmt Julia Haugg.

ASM-Präsident Franz Josef Pschierer betont die besondere Bedeutung der Veranstaltung für das Jubiläumsjahr des Verbandes: „Der Allgäu-Schwäbische Musikbund steht seit 100 Jahren für musikalische Qualität, Gemeinschaft und gelebtes Ehrenamt. Mit dem ASM-Marsch-Tattoo wollen wir diese Werte sichtbar und hörbar machen – in einer Form, die Tradition und moderne Showelemente miteinander verbindet.“

Das Marsch-Tattoo soll zugleich ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Blasmusik in der Region setzen. Der ASM vertritt in seinen 17 Bezirken rund 39.500 Mitglieder und zählt damit zu den großen Musikverbänden in Bayern. Gerade die Marschmusik hat in vielen Kapellen des Verbandsgebietes eine lange Geschichte. Sie steht für Disziplin, Gemeinschaft, Verlässlichkeit und ein hohes Maß an musikalischer und organisatorischer Leistung.

Besonderes Augenmerk legt der ASM auch auf die Nachwuchsgewinnung. Die Nachmittagsvorstellung ist deshalb ausdrücklich als Familienvorstellung angelegt. Sie soll Kindern, Jugendlichen und Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu Blasmusik, Marschmusik und Vereinsleben ermöglichen.

Schirmherr der Veranstaltung ist Bernhard Pohl (MdL). Der ASM dankt allen beteiligten Musikerinnen und Musikern, Formationen, Partnern, Unterstützern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Großprojekt möglich machen.

Die energie schwaben arena bietet für beide Vorstellungen jeweils rund 2.000 Plätze.

Veranstaltungsdaten im Überblick

  • ASM-Marsch-Tattoo 2026
  • Samstag, 18. Juli 2026
  • energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Vorstellungen:
  • 14:00 Uhr Familienvorstellung
  • 19:00 Uhr Galavorstellung
  • Vorverkauf: www.asm-tattoo2026.de oder bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen

Mitwirkende:

  • Blaskapelle Bad Bayersoien
  • Fascinating Drums
  • Heeresmusikkorps Ulm
  • Fanfara Bersaglieri Lecco
  • Musikkapelle Nauders
  • Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach
  • Tanzformation Hollaria Augsburg
  • Trachtenkapelle Gantschier
  • ASM-Projektorchester
  • Moderation: Julia Haug
  • Schirmherrschaft: Bernhard Pohl, MdL
  • Veranstalter: Allgäu-Schwäbischer Musikbund e.V.

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Bildung Gesundheit Newsletter Soziales Top

Qualifizierungskurs Hospizbegleitung 2027

Frau Stegmann

Zeit schenken – Leben berühren

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2027 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.

Der Kurs startet im Februar 2027. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben. Interessierte können sich bei Blicklicht melden: 08341-9602952 oder info@blicklicht.org

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im Juni

Netzwerk Junge Eltern/Familie

Im Juni bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Vom Brei zum Familientisch

Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen. Und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können, welche Lebensmittel sich gut eignen und auf welche Sie am Anfang noch verzichten sollten. Außerdem lernen Sie die Ernährungspyramide als hilfreiches und praxistaugliches Modell kennen.

Damit der Übergang entspannt gelingt, ist es wichtig, das natürliche Essverhalten Ihres Kindes zu kennen und zu fördern. Informationen und Tipps hierzu runden die Veranstaltung ab.

• Freitag, 26.06.2026

• 09:00 – 10:30 Uhr

• Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin

• ONLINE-Kurs

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu

• Anmeldeschluss: 25.06.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Home-page: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Kultur Top

Wohnzimmerkonzert am 26.06. in der Altstadt: „Einfach Zwei“ spielt bei Hyma-Laya

Akustische Musik und persönliche Atmosphäre in der Kaiser-Max-Straße

Musik zum Zuhören, Genießen und Verweilen: Am Freitag, 26. Juni 2026, lädt Hyma-Laya in der Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren zu einem Wohnzimmerkonzert mit der Band „Einfach Zwei“ ein. Das Duo Lisa und Robert verbindet akustische Gitarrenklänge mit Stimmen, die mal sanft, mal kraftvoll und stets voller Wärme sind. Als Paar und Band zugleich bringen sie eine besondere Verbindung auf die Bühne, die sich auch in ihrer Musik widerspiegelt.

Authentisch und nahbar

Mit ihrer authentischen Art und viel Gefühl schaffen „Einfach Zwei“ eine persönliche Konzertatmosphäre. Die Besucher dürfen sich auf handgemachte Musik und einen stimmungsvollen Abend freuen.

Die Veranstaltung im Überblick

  • Wann: Freitag, 26.06.2026
  • Wo: Hyma-Laya, Kaiser-Max-Str. 13, 87600 Kaufbeuren
  • Einlass: ab 18 Uhr
  • Eintritt: frei, Spenden für die Musiker sind willkommen

Veranstaltungsort

Hyma-Laya – Biologische Heil- und Pflegemittel
Inhaberin Jennifer-Vanessa Stauder e. K.
Kaiser-Max-Str. 13
87600 Kaufbeuren

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Blaulicht Kultur Top Veranstaltung

Flugplatzkonzert am 30.06.2026 im Fliegerhorst Kaufbeuren: Musik, Begegnung und Hilfe für den guten Zweck

Heeresmusikkorps Ulm spielt Ende Juni für ein soziales Projekt in Kaufbeuren

Der Fliegerhorst Kaufbeuren öffnet erneut seine Tore für ein besonderes Benefizkonzert: Am 30. Juni 2026 gastiert das Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Major Dominik Koch in Halle 307 des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd. Der Eintritt ist frei.

Musikabend im besonderen Ambiente

Das Flugplatzkonzert zählt inzwischen zu den festen Veranstaltungen im Kaufbeurer Veranstaltungskalender. Besucher erwartet ein Konzertabend in einer Flugzeughalle des Fliegerhorsts – mit einem abwechslungsreichen Programm aus Konzertmärschen, Ouvertüren, Filmmusik und bekannten Popklassikern. Auch Stücke aus „The Incredibles“ sowie Musik von Billy Joel stehen auf dem Programm.

Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr über das Osttor in der Hohen Buchleuthe 25. Konzertbeginn ist um 18:15 Uhr. Das Konzert findet unabhängig vom Wetter statt.

Unterstützung für Montessori-Projekt

Mit dem Benefizkonzert wird in diesem Jahr der Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren e.V.“ unterstützt. Die Spendeneinnahmen werden über den karitativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ weitergegeben. Auch kulinarisch ist für die Gäste gesorgt: Gegen eine Spende gibt es den traditionellen Bundeswehr-Erbseneintopf aus der Feldküche.

Alle Informationen auf einen Blick

Flugplatzkonzert Kaufbeuren 2026

  • Datum: 30. Juni 2026
  • Einlass: ab 17:00 Uhr
  • Beginn: 18:15 Uhr
  • Ort: Halle 307, Fliegerhorst Kaufbeuren
  • Zugang: Osttor, Hohe Buchleuthe 25
  • Eintritt: frei
  • Mitwirkende: Heeresmusikkorps Ulm unter Leitung von Major Dominik Koch
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Kultur Top Veranstaltung

Der Countdown läuft: In der energie schwaben arena entsteht die Welt von HERILO

Aufbau und Vorbereitungen für die Premiere laufen auf Hochtouren

Nur noch wenige Tage bis zur Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“: Seit Montag verwandelt sich die energie schwaben arena Schritt für Schritt von einem Eisstadion in ein außergewöhnliches Musicaltheater.

Die große Bühne steht bereits. Auch die beeindruckende LED-Wand wurde installiert und prägt schon jetzt das Bild in der Arena. Gleichzeitig werden hunderte Stühle aufgestellt, technische Anlagen montiert, Kabel verlegt und zahlreiche weitere Vorbereitungen getroffen. Rund um die Arena wurden bereits schwarze Moltonvorhänge angebracht. Sie sorgen für die notwendige Abdunkelung und schaffen optimale Bedingungen für die Licht-, Ton- und Videotechnik. „Jetzt wird sichtbar, worauf wir seit Monaten hinarbeiten“, freut sich Produzent Wolfgang Wiedemann. „Aus einer leeren Arena entsteht innerhalb weniger Tage eine komplette Theater- und Konzertbühne. Das ist beeindruckend zu erleben.“

Mehr als 80 Mitwirkende werden bei HERILO 2026 auf der Bühne stehen. Hinzu kommt ein großes Team hinter den Kulissen, das sich um Technik, Bühnenbau, Organisation, Kostüme, Maske, Licht, Ton und viele weitere Aufgaben kümmert. Für alle Beteiligten beginnt nun die intensivste Phase der Vorbereitung.

Die neue Produktion erzählt eine eigenständige Geschichte rund um Herilo und das geheimnisvolle Zeitrad. Das Publikum begleitet die Hauptfigur auf einer Reise durch verschiedene Epochen. Neben Mittelalter und Gegenwart spielt dabei erstmals auch die Zeitebene Woodstock eine wichtige Rolle. Musikalisch bleibt HERILO seiner besonderen DNA treu. Rockband, HERILO-Orchester des Musikvereins Hirschzell, Solisten und Chor sorgen gemeinsam für den unverwechselbaren Klang der Produktion. Insgesamt umfasst das Musical 36 Musikstücke, darunter rund 25 neu komponierte Songs aus der Feder von Christian „Adi“ Adolf.

Ein wichtiger Meilenstein steht bereits am Donnerstag bevor. Dann findet die erste Hauptprobe statt. Erstmals werden dabei Darsteller, Musiker, Chor, Tänzer, Technik und Inszenierung unter nahezu realen Aufführungsbedingungen zusammengeführt.

Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ schließlich Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Jugend Kinder Top

Mädchenzimmer 2.0

Neuer Glanz für das Mädchenzimmer: Die Mädchen des MädchenMontags haben ihren Treffpunkt im JuZe Kaufbeuren selbst mitgestaltet. (Foto: Sina Rauhut, Leitung des Projekts)

Neuer Wohlfühlort im JuZe Kaufbeuren

„Wow, ist das schön geworden, kann ich hier einziehen?“ Mit diesen Worten beschreiben die Mädchen des JuZe Kaufbeuren ihre Begeisterung über das neu gestaltete Mädchenzimmer. Nach mehreren Monaten Planung, Organisation und tatkräftiger Arbeit erstrahlt der Raum nun in neuem Glanz.

Im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Mit Mädchen- und Frauenpower zur Integration“ renovierten die Teilnehmerinnen der Gruppe „MädchenMontag“ gemeinsam mit Fachkräften und örtlichen Handwerksbetrieben ihr eigenes Zimmer. Mit viel Kreativität und Engagement verwandelten sie den Raum in einen gemütlichen Rückzugsort. Möbel und Dekoration wurden teilweise über Kleinanzeigen organisiert, neue Anschaffungen eigenständig aufgebaut und zahlreiche Dekoelemente selbst gestaltet. Dank einer großzügigen Spende des Kaufbeurer Unternehmens Allgäuer Bauprofis konnte sogar der Boden erneuert werden. Ein weiteres Highlight entstand in Kooperation mit der Fachakademie für Sozialpädagogik:

Gemeinsam entwickelten die Mädchen eine eigene „Mädchenkiste“ mit hilfreichem Equipment für verschiedene Alltags- und Notsituationen. Diese hat nun ihren festen Platz im neuen Mädchenzimmer gefunden. Jede Woche nutzen die Mädchen ihren neugestalteten Raum zum Basteln, Spielen, gemeinsamen Essen und zum Schmieden neuer Ideen und Pläne. Das Zimmer ist zu einem wichtigen Treffpunkt geworden, an dem Gemeinschaft, Kreativität und Selbstwirksamkeit erlebt werden können.

Neugierig geworden? Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren sind herzlich eingeladen, den MädchenMontag und das neue Mädchenzimmer kennenzulernen. Die Gruppe trifft sich jeden Montag von 16 bis 18 Uhr im JuZe Kaufbeuren.

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Sport Top

ESVK sichert sich die Dienste von Maximilian Renner

Ab der kommenden Spielzeit trägt Maximilian Renner das ESVK-Trikot mit der Rückennummer 24

Der ESV Kaufbeuren kann mit Maximilian Renner einen erfahrenen Neuzugang in seinen Reihen begrüßen, der bisher vordergründig in der DEL als auch in der DEL2 aufgelaufen ist. Er bringt dabei die Erfahrung von über 800 Profi-Spielen mit in die Wertachstadt. Der 34 Jahre alte Rechtsschütze war dabei zuletzt bei den Augsburger Panthern in der DEL aktiv und hatte den Club aus der Fuggerstadt auch als Kapitän angeführt.

Der gebürtige Rosenheimer stammt aus dem Nachwuchs des SBR und konnte sich nach seinen ersten Profi-Jahren in der DEL2 für die DEL empfehlen. 2016/2017 wechselte er zu den Straubing Tigers in die deutsche Eliteklasse. Nach vier Jahren in Straubing folgte der Wechsel zu den Bietigheim Steelers in die DEL2, mit denen er sofort die Meisterschaft und den Aufstieg in die DEL feiern konnte. Nach zwei weiteren Spielzeiten bei den Steelers in der DEL wechselte er dann zu den Augsburger Panthern.

Ab der kommenden Spielzeit trägt Maximilian Renner nun aber das ESVK-Trikot mit der Rückennummer 24.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Maximilian Renner: „Mit der Verpflichtung von Maximilian Renner ist es uns gelungen, unsere Mannschaft für die kommende Saison auf mehreren Ebenen zu stärken. Max Renner bringt viel Erfahrung mit nach Kaufbeuren und ist ein absoluter Führungsspieler, der auch mal den Finger in die Wunde legt, wenn es notwendig ist. Darüber hinaus wird er unserem Spiel eine gute Stabilität verleihen und auch in den Special-Teams ein wichtiger Faktor sein. Wir sind sehr glücklich und ein wenig stolz darauf, dass wir ihn überzeugen konnten, nach Kaufbeuren zu kommen.“

Maximilian Renner über seine Beweggründe nach Kaufbeuren zu kommen: „Der ESV Kaufbeuren hat sich, vor allem in der Person von Chef-Trainer Sebastian Buchwieser, wirklich sehr um mich bemüht. Darüber hinaus ist Kaufbeuren eine schöne Gegend, und der ESVK ist ein absoluter Traditionsverein, der für mich auch in die zweite Liga gehört. Zudem ist Kaufbeuren einfach eine tolle Eishockeystadt, und es ist für mich persönlich ein großer Anreiz, dabei zu helfen, dass der Verein wieder nach oben kommt.“

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Gesundheit Senioren Soziales Top

Wenn die Hitze zur Belastung wird

Das Angebot der Hitzeschutzraum ist in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt

Hitzeschutzraum im Family Center Neugablonz wieder geöffnet – Stiftung hofft auf Nachahmer in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen

Neugablonz 23. Juni 2026. Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion hat in den vergangenen Tagen erstmals ihren Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz geöffnet. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die während heißer Sommertage einen kühlen und geschützten Aufenthaltsort suchen.

Aktuelle Öffnungszeiten und Kontakt

Wegen der anhaltenden extremen Hitze ist der Hitzeschutzraum in dieser Woche wieder täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus soll der Raum künftig immer dann geöffnet werden, wenn der Deutsche Wetterdienst Hitzewarnungen für Kaufbeuren und Umgebung ausgibt.

Wer unsicher ist, ob der Hitzeschutzraum geöffnet ist, kann gerne telefonisch unter 0151-71993474 oder per E-Mail an w.gross@nia-stiftung.org nachfragen.

Bekanntheit bislang noch gering

Die ersten Erfahrungen zeigen jedoch, dass das Angebot in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt ist. Obwohl bereits vor der Eröffnung eine Pressemitteilung veröffentlicht wurde, haben bislang nur wenige Menschen den Weg in den klimatisierten Schutzraum gefunden.

Das überrascht uns nicht völlig“, erklärt Stiftungsvorstand Wolfgang Groß. „Der Hitzeschutzraum ist ein neues Angebot in Kaufbeuren. Viele Menschen wissen vermutlich noch gar nicht, dass sie während extremer Hitzezeiten kostenlos einen kühlen Aufenthaltsort nutzen können. Deshalb müssen wir die Information noch deutlich intensiver verbreiten.“

Was Besucherinnen und Besucher erwartet

Der Hitzeschutzraum befindet sich im Family Center der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in der Hüttenstr. 10 in Neugablonz. Besucherinnen und Besucher finden dort eine angenehme Raumtemperatur, Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser sowie die Möglichkeit, sich auszuruhen, Kontakte zu pflegen oder einfach einige Stunden den hohen Außentemperaturen zu entkommen. Darüber hinaus stehen den Gästen Bücher, Lesematerial und verschiedene Spiele zur Verfügung, sodass sie sich die Zeit angenehm vertreiben können. Die Betreuerinnen und Betreuer des Hauses stehen außerdem gerne für Gespräche bereit.

Besonders wichtig für gefährdete Gruppen

Besonders für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen können längere Hitzeperioden eine erhebliche Belastung darstellen. Auch Familien mit Kleinkindern sowie Menschen, die in schlecht gekühlten Wohnungen leben, profitieren von einem solchen Angebot.

Weitere Informationskampagne geplant

Die Stiftung plant deshalb, in den kommenden Wochen verstärkt über den Hitzeschutzraum zu informieren. Neben weiteren Veröffentlichungen in den sozialen Medien sollen auch lokale Informationsplattformen und Netzwerke genutzt werden, damit möglichst viele Menschen von diesem Angebot erfahren und es bei zukünftigen Hitzewellen rechtzeitig in Anspruch nehmen können.

Dank an Unterstützer und Ausblick

Wolfgang Groß betont zugleich seine Dankbarkeit gegenüber allen Unterstützern: „Wir sind sehr dankbar, dass dieses Projekt durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen und die Unterstützung unserer Partner überhaupt möglich geworden ist. Vielleicht braucht es einfach etwas Zeit, bis sich die Information in der Bevölkerung etabliert hat. Unser Wunsch ist es, dass jeder Mensch in Kaufbeuren weiß: Wenn die Temperaturen zu hoch werden, steht im Family Center ein kühler und geschützter Ort offen. Gerne können sich noch Bürgerinnen und Bürger bei uns melden, die den Hitzeschutzraum stundenweise betreuen möchten.“

Wolfgang Groß verbindet mit dem Projekt noch einen weiteren Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn unser Hitzeschutzraum auch andere Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen und Organisationen inspiriert. Angesichts zunehmender Hitzeperioden könnten vielerorts Räume geöffnet werden, in denen Menschen kostenlos Schutz, Abkühlung und Gemeinschaft finden. Wenn aus einer guten Idee viele gute Ideen werden, profitieren letztlich die Menschen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.“

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion wird über zukünftige Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums jeweils rechtzeitig informieren.

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Bildung Kinder Top

Richtig gut essen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im Juli 2026 in Kaufbeuren und Umgebung

Netzwerk Junge Eltern/Familie

Im Juli bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung

Das Baby ist (bald) da – und mit ihm viele Fragen zur Ernährung. Stillen ist für Mutter und Kind ideal. Doch auch wer nicht stillt, kann sein Baby optimal versorgen. In dieser Veranstaltung beantworten wir Ihre Fragen rund ums Stillen. Außerdem stellen wir Ihnen unterschiedliche Säuglingsmilchnahrungen vor und vergleichen diese.

• Freitag, 03.07.2026

• 09:30 – 11:00 Uhr

• Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement

• ONLINE-Kurs

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu

• Anmeldeschluss: 02.07.2026

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Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

• Donnerstag, 09.07.2026

• 15:00 – 16:30 Uhr

• Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin

• Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807 Buchloe

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe

• Anmeldeschluss: 06.07.2026

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Vortrag mit praktischen Anregungen| Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren

Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Das Baby „begreift“ die Welt mit allen Sinnen und mit Hilfe der Bewegung. Sie erhalten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Familien werden kann und somit auch die soziale Bindung gestärkt werden kann.

• Dienstag, 21.07.2026

• 09:00 – 10:30 Uhr

• Referentin: Martina Fischer, PEKiP Gruppenleiterin

• ONLINE-Kurs

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg

• Anmeldeschluss: 20.07.2026

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Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

• Donnerstag, 23.07.2026

• 15:00 – 16:30 Uhr

• Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin

• Treffpunkt: Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz)

• Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf, ca. 10 Mi-nuten Fußweg bis zum Spielplatz

• Teilnahme: kostenfrei

• Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf

• Anmeldeschluss: 20.07.2026

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Jugend Kultur Top Veranstaltung

Musikschule und Tänzelfest-Knabenkapelle laden zum Sommerspaziergang mit Musik durch die Altstadt Kaufbeuren

Musik in der Stadt am Samstag, 27. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr

Ensembles der Sing- und Musikschule und die Tänzelfest-Knabenkapelle bringen am Samstag, 27. Juni, von 11 bis 13 Uhr die Altstadt zum Klingen und Swingen. Entlang eines Spaziergangs vom Kemptener Tor über Obstmarkt, Salzmarkt, bis zum Café Weberhaus und Spitaltor präsentieren junge und junggebliebene Musikensembles an fünf Stationen Straßenmusik mit Jazz, Rock, Klassik, Percussion und Volksmusik.

Musik vom Zollhäuschen bis zum Spitaltor

Am Kemptener Tor vor dem Stadthaus Café heizen die Jugendbands „5Promille“ und „Lost and Loud“ mit waghalsigen rockigen Sounds ein. Die Bläserklasse der Konradinschule teilt sich die Bühne am Obstmarkt mit der Jugendbigband „PicPäth“ und dem Jazzensemble „Undergrounds“. Am Salzmarkt zupfen die Gitarristen im Wechsel mit der Veeh-Harfengruppe „Silverstars“, die nicht nur zum Zuhören einlädt, sondern gerne auch zum Ausprobieren der schönen Zupfinstrumente. Ein Marimba-Duo und ein Geigenensemble verzaubert die Atmosphäre am Café Weberhaus mit klassischen Klängen und bekannten Melodien. Am Spitaltor gibt die Tänzelfest-Knabenkapelle von 11 bis 12 Uhr ein Platzkonzert.

Unterstützung durch Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Wieder wird „Musik in der Stadt“ von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt. „Die Aktionsgemeinschaft ist immer begeistert, wenn die Innenstadt durch solche Aktionen belebt wird“, so Claudia Geyrhalter von der Aktionsgemeinschaft. „Es ist eine schöne Idee der Musikschule, alljährlich inmitten des samstäglichen Einkaufstrubels einen Musikspaziergang anzubieten, der unsere Innenstadt belebt und zum Klingen bringt.“

Weitere Informationen über das Musikschulsekretariat: Tel. 08341 437-290 und im Internet unter www.musikschule.kaufbeuren.de.

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Blaulicht Top

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren: Alkoholfahrten gestoppt und E-Roller gestohlen

Gleich zwei alkoholisierte Verkehrsteilnehmer kontrolliert – Polizei sucht zudem Zeugen nach E-Roller-Diebstahl

Die Polizei Kaufbeuren hatte in den vergangenen Tagen mehrere Vorfälle zu bearbeiten. Neben zwei Fällen von Alkohol am Steuer beziehungsweise Lenker wurde ein E-Roller aus der Bahnhofstraße gestohlen. Die Ermittler bitten in diesem Fall um Hinweise aus der Bevölkerung.

E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss gestoppt

In der Nacht auf Montag, 22. Juni 2026, kontrollierte die Polizei gegen 00:30 Uhr einen 36-jährigen Mann auf einem E-Scooter in der Augsburger Straße in Kaufbeuren. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein anschließender Test ergab einen Wert oberhalb der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille. Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt. Den Fahrer erwarten nun ein Bußgeld im dreistelligen Bereich, Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot.

E-Roller in der Bahnhofstraße gestohlen

Die Polizei ermittelt außerdem wegen des Diebstahls eines E-Rollers in der Kaufbeurer Bahnhofstraße. Nach Angaben der Besitzerin wurde das Fahrzeug am Freitagabend, 19. Juni 2026, dort abgestellt. Als sie am Sonntagmittag, 21. Juni 2026, zurückkehrte, war der Roller verschwunden. Der E-Roller ist laut Polizei leicht wiederzuerkennen. Er ist mit Glitzersteinen verziert und mit Hello-Kitty-Stickern beklebt. Zudem weist der rechte Lenker Schäden von einem früheren Sturz auf. Der Wert des Rollers wird auf rund 350 Euro geschätzt. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, die Angaben zum Verbleib des Rollers oder zu möglichen Tatverdächtigen machen können, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Autofahrer mit über 1,1 Promille unterwegs

Bereits am Sonntagvormittag kontrollierte die Polizei einen 53-jährigen Autofahrer in der Sudetenstraße. Auch hier stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille und damit einen Bereich, der als absolute Fahruntüchtigkeit gilt. Die Weiterfahrt wurde umgehend unterbunden. Zudem ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Gegen den Mann wird nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

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Panorama Top Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren äußert sich zum bundesweiten Aktionstag: „Kommunen am Limit“

Die klare Kernbotschaft des Aktionstags lautet daher: Wer Aufgaben überträgt, muss auch die Finanzierung dauerhaft sichern. Bund und Länder müssen umgehend handeln, damit der Staat an seiner Basis handlungsfähig bleibt

Die Haushaltslage der deutschen Städte und Gemeinden hat einen kritischen Punkt überschritten. Besonders hart trifft es die steuerkraftschwache Stadt Kaufbeuren. Trotz aller Sparbemühungen gefährden Rekorddefizite der Krankenhäuser, der stark steigende Schuldenstand sowie die drastische Entwicklung bei den Sozialausgaben des Bezirks bei tendenziell zurückgehenden Steuereinnahmen die Genehmigungsfähigkeit des kommunalen Haushalts.

Angesichts dieser seit Gründung der Bundesrepublik schwersten Finanzkrise der Kommunen äußert sich die Stadt Kaufbeuren zum bundesweiten Aktionstag am Montag, den 22. Juni 2026 wie folgt: Unter dem gemeinsamen Motto „Kommunen am Limit – Das betrifft uns alle“ setzt die Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler ein deutliches Zeichen in Richtung Bund und Länder. Einziges Ziel ist es, auf die verheerende Haushaltslage aufmerksam zu machen und eine sofortige, nachhaltige finanzielle Entlastung einzufordern.

„Kommunale Finanznot ist keine abstrakte statistische Größe, sondern sie trifft die Bürgerinnen und Bürger direkt in ihrem Alltag“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse. Wenn Aufgaben durch Gesetze des Bundes oder der Länder stetig wachsen, die dafür notwendige Finanzierung vor Ort jedoch ausbleibt, stehen elementare Leistungen der Daseinsvorsorge auf dem Spiel! Dies betrifft Kitas, Schulen, den öffentlichen Nahverkehr, die Pflege von Parks und Straßen sowie den Erhalt von Schwimmbädern, Bibliotheken und kulturellen Angeboten. „Hier sind Einrichtungen und Leistungen von unverzichtbarer Bedeutung betroffen, die unabdingbar für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sind,“ so OB Bosse weiter.

Die klare Kernbotschaft des Aktionstags lautet daher: Wer Aufgaben überträgt, muss auch die Finanzierung dauerhaft sichern. Bund und Länder müssen umgehend handeln, damit der Staat an seiner Basis handlungsfähig bleibt.

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Bildung Jugend

Faszinierende Einblicke in die Welt der Metallverarbeitung bei der Firma Hirschvogel

Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche Realschule nach einem besonderen Tag bei der Hirschvogel Group. Foto: Hirschvogel

Sophie-La-Roche-Realschule erhält spannende Einblicke in die Welt der Metallverarbeitung

Rund 30 technisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren hatten kürzlich die Gelegenheit, die Hirschvogel Group in Denklingen aus nächster Nähe kennenzulernen. Der Besuch bot spannende Einblicke in moderne Fertigungsprozesse und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.

Den Auftakt bildete eine informative Einführung im Ausbildungszentrum des Unternehmens. Dabei erhielten die Jugendlichen durch den Ausbildungsleiter Herrn Zenner einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Firma Hirschvogel sowie deren Produkte und Fertigungsweisen. Zudem wurden verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt, die das international tätige Unternehmen anbietet. Im Anschluss folgte eine ausführliche Führung durch das Ausbildungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei praxisnahe Einblicke gewinnen und moderne Maschinen sowie Arbeitsabläufe kennenlernen. Viele nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über technische Details zu informieren. Nach einer kurzen Stärkung mit frischen Brezen ging es weiter ins Werk der Firma.

Dort standen unter anderem der Werkzeugbau, moderne 3D-Druckverfahren mit Pulver und Filament sowie das Labor und die Prüftechnik auf dem Programm. Die Vielfalt der Technologien und die Präzision der Arbeit beeindruckten die Schüler sichtlich. Zum Ende des Besuchs fand eine kurze Abschlussrunde statt, in der die gesammelten Eindrücke reflektiert wurden. „Es war spannend zu sehen, wie vielseitig die Arbeit in einem Industriebetrieb sein kann“, fasste ein Schüler seine Eindrücke zusammen. Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und Eindrücken im Gepäck kehrten die Schülerinnen und Schüler anschließend zur Schule zurück.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Herrn Zenner und Herrn Schramme, die diesen informativen und abwechslungsreichen Tag ermöglicht haben.

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Gesundheit Senioren

Stadtspaziergänge

Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Diesmal geht die Route am 01.07.2026 rund ums Mösle – Abfahrt Plärrer um 10.15 Uhr mit der Linie 6 Richtung Oberbeuren – Einkehrmöglichkeit im Anschluss ggf. im Gasthaus Häring. (Bei zu großer Hitze, wird an dem Tag vor Ort entschieden, ob der Stadtspaziergang stattffindet)

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Vier Chöre, ein gemeinsamer Abschluss: Gospelfestival in der Christuskirche geht am 27. Juni in die sechste Runde

Gospelklänge aus Deutschland und Österreich in Kaufbeuren

Alle zwei Jahre wird die Christuskirche in Kaufbeuren-Neugablonz zum Treffpunkt für Gospelbegeisterte. Am Samstag, 27. Juni, findet dort die sechste Auflage des Gospelfestivals statt. Vier Chöre aus Deutschland und Österreich gestalten ein rund vierstündiges Programm mit Gospelmusik und Worship-Songs.

Mit dabei sind der Gospelchor „Sternenfänger“ aus Donauwörth, „Soul of Mosaic“ aus Nandlstadt, der „Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge“ sowie die „Gospel-Family“ aus Altach in Österreich. Gemeinsam präsentieren sie einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die vielfältige Welt der Gospelmusik.

Mehr als 100 Stimmen zum Finale

Ein besonderer Moment erwartet die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Festivals: Alle vier Chöre treten gemeinsam als sogenannter Mass Choir auf. Unter der Leitung von Chorleiter und Festivalinitiator Fabian Schäfer werden dabei mehr als 100 Sängerinnen und Sänger die Gospel-Hymne „Total Praise“ aufführen.

Festival mit viel ehrenamtlichem Engagement

Fabian Schäfer verbindet seit vielen Jahren seine Leidenschaft für Musik und Glauben. Der hauptberufliche Tontechniker organisiert das Gospelfestival seit 2014 mit seiner Firma STAUWERK-Event ehrenamtlich. Darüber hinaus leitet er seit 2012 den Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge, der in der Region Kaufbeuren und Lechfeld regelmäßig auftritt. „Glaube und Musik miteinander zu verbinden, fasziniert mich bis heute“, sagt Schäfer.

Beginn um 17 Uhr – Eintritt frei

Das Festival beginnt um 17 Uhr. Bereits ab 16 Uhr ist Einlass. Wer früh kommt, hat die besten Chancen auf einen guten Sitzplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

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Kinder Soziales

Bereits zum vierten Mal wurden in Kaufbeuren Assistenzkräfte für Kitas erfolgreich qualifiziert

Neue Assistenzkräfte. Diese erhielten jetzt ihr Zertifikat.

Die Assistenzkräfte sind ein wichtiger Bestandteil der Kinderbetreuung. Sie unterstützen und entlasten die städtischen Kita-Teams als „Helfende Hände“ bei der täglichen Arbeit.

Zu ihren Aufgaben gehören die Begleitung bei Ausflügen und Projekten sowie Hilfe in der Organisation des pädagogischen Alltags. Dadurch gewinnen die Teams zusätzliche Unterstützung und können die individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihre pädagogischen Aufgaben besser in den Mittelpunkt stellen.

Die Qualifizierung vermittelte den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse in den Bereichen kindliche Entwicklung, Bildungs- und Erziehungsarbeit, Kommunikation mit Kindern und Eltern sowie Zusammenarbeit im Team. Während der Ausbildung konnten die angehenden Assistenzkräfte zudem in den städtischen Kitas hospitieren und mit dem Abschluss ihre Tätigkeit aufnehmen. Durch die fachlich fundierte und praxisnahe Gestaltung der Qualifizierung wurden die Teilnehmenden optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben in den Kindertageseinrichtungen vorbereitet.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt hebt die fundierte Ausbildung der Assistenzkräfte hervor: „Ich möchte besonders das Engagement der Bildungsleiterin Katrin Frindert und ihrem Team hervorheben. Die wertschätzende Lernatmosphäre sowie die professionelle Begleitung bildet die fundierte Grundlage, damit alle Beteiligten, aber vor allem die Kinder in den Betreuungseinrichtungen, im Ergebnis von dieser wirklich ausgezeichneten Qualifizierung profitieren. Ich danke Katrin Frindert und ihrem Team. Darüber hinaus beglückwünsche ich alle neuen Assistenzkräfte und bedanke mich herzlich für ihren Einsatz, um die Betreuung unserer Kleinsten in Kaufbeuren mit sicherzustellen.“

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Kultur

Zwei Tage Sommer- und Festivalfeeling in der Altstadt

Altstadtsommer zieht rund 15.000 Besucher mit Musik, Kultur und Genuss ins Herz Kaufbeurens

Der Altstadtsommer 2026 hat Kaufbeuren am vergangenen Wochenende erneut in eine lebendige Festmeile verwandelt. An zwei Tagen genossen nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Besucherinnen und Besucher die besondere Atmosphäre in der Altstadt. Musik, Kunst, Kultur, Kulinarik, Familienprogramm und zahlreiche Mitmachangebote sorgten für ein vielfältiges Erlebnis für Menschen jeden Alters.

Dabei begann das Wochenende mit einem bangen Blick zum Himmel. Für den Freitagabend waren teils kräftige Regenfälle angekündigt. Dunkle Wolken zogen zwar über die Stadt, das befürchtete Unwetter blieb jedoch aus. Stattdessen fielen nur vereinzelt einige Tropfen. Am Samstag zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite und bot ideale Bedingungen für einen gelungenen Festtag in der Altstadt.

Vom Spitalhof über den Obstmarkt, den Kirchplatz und die Ludwigstraße bis hin zur Kaiser-Max-Straße präsentierte sich die Altstadt als große Veranstaltungsfläche. Auf insgesamt sechs Bühnen sorgten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Musikrichtungen für ein abwechslungsreiches Programm. Indie-Pop, Brass, Hip-Hop, Jazz, elektronische Musik, Singer-Songwriter-Klänge und regionale Acts begeisterten das Publikum und verwandelten die Plätze der Innenstadt bis spät in die Nacht in lebendige Treffpunkte.

Impressionen vom Freitagabend

Auch abseits der Bühnen gab es viel zu entdecken. Zahlreiche Streetfood-Angebote, gastronomische Aktionen und der Nachtflohmarkt in der Ludwigstraße luden zum Verweilen, Genießen und Bummeln ein. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Kaufbeurer Altstadt in besonderem Ambiente zu erleben und neue Seiten der Innenstadt kennenzulernen.

Ein schöner Bestandteil des Altstadtsommers war der Familientag am Samstag. Rund um den Kirchplatz erwartete Kinder, Jugendliche und Familien ein vielfältiges Mitmachprogramm. Kreativangebote, Spielstationen, Kinderschminken, Hüpfburg und zahlreiche Aktionen sorgten für viel Betrieb. Auf der Bühne gestalteten Kaufbeurer Kulturakteure ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Lesungen, Theater und Jonglage. Damit erhielt die heimische Kulturszene eine besondere Plattform und bereicherte das Festival um zahlreiche lokale Beiträge.

Zum Abschluss des Altstadtsommers zog am Samstagabend zusätzlich das Public Viewing des Fußball-Länderspiels zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Altstadt. Gemeinsam wurde mitgefiebert, gejubelt und gefeiert und das späte 2:1 für Deutschland tosend bejubelt.

Der Altstadtsommer hat damit einmal mehr gezeigt, welche Anziehungskraft die Kaufbeurer Innenstadt besitzt. Die Mischung aus Kultur, Musik, Begegnung und Genuss machte die Veranstaltung erneut zu einem der Höhepunkte des Sommers in Kaufbeuren.

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Sport

Mitgliederversammlung beschließt den Bau und Betrieb einer Kletterhalle

Planungsentwurf des Architekturbüros

Das DAV-Gelände wird als zusammenhängender Vereinspark weiterentwickelt

In der Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 17.06.2026 stellt der 1. Vorsitzende Ralf Trinkwalder das Konzept der geplanten Erweiterung vor.

Der Wunsch zum Bau einer Kletterhalle wurde in der Mitgliederversammlung vom 11.03.2026 vorgetragen und innerhalb kurzer Zeit entstanden konkrete Pläne.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 2,9 Mio Euro. Mit Eigenkapital, Spenden, Zuschüssen und Darlehen soll die Anlage in 15 Jahren abbezahlt sein. Ziel ist es die Mitgliedsbeiträge dazu nicht zu erhöhen. Die Klettereintritte müssen allerdings angehoben werden. Die genaue Kalkulation findet im nächsten Schritt statt. Nach der Planung und den Genehmigungen soll die Anlage so schnell wie möglich realisiert werden. Wir hoffen auf die zugesagten Eigenleistungen um unsere Kosten senken  zu können.

Es wird erwartet, dass die Kletternden aus den Sommermonaten auch im Winter unsere Anlage nutzen. Aktuell müssen die Vereinsmitglieder noch in andere Städte fahren, um ihren Sport vernünftig ausüben zu können. Geplant ist eine Indooranlage mit ca. 700 qm Kletterfläche und eine Outdooranlage mit weiteren 500 qm. Die Höhe beträgt 19 Meter.

Neben der Kletterhalle ist auch eine Erweiterung der Büroräume vorgesehen. Ebenso sollen zusätzliche Flächen für Jugend- und Gymnastikräume entstehen.

 

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Kultur Soziales

Die WendeJacken begeistern beim Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Mit Leichtigkeit über die großen Fragen des Lebens

Mit Humor, Spontanität und jeder Menge Kreativität haben die WendeJacken das Publikum im voll besetzten Stadttheater Kaufbeuren begeistert. Die Improvisationstheater-Gruppe war am Samstagabend Teil des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ und sorgte für einen Abend, der immer wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.

Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., begrüßte als Veranstalter die Gäste und stimmte sie auf einen besonderen Theaterabend ein. Dass die WendeJacken dafür die richtige Wahl waren, zeigte sich schnell. Bereits zu Beginn gelang es dem Ensemble, das Publikum aktiv einzubeziehen. Beim Lied „My Bonny is over the Ocean“ mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei jedem gesungenen „B“ von ihren Sitzen aufspringen. Die Stimmung im Saal war damit von Anfang an gelöst.

Wie beim Improvisationstheater üblich entstanden alle Szenen spontan auf der Bühne. Das Publikum lieferte Begriffe, Orte oder Fragestellungen, aus denen die Schauspielerinnen Geschichten entwickelten. Ob ein Berg zum Nachdenken, ein magischer Waldfriedhof oder ein Leiterwagen als Grundlage für einen gemeinsamen Song – die Ideen des Publikums wurden kreativ aufgegriffen. Mit viel Spontanität und Einfallsreichtum bezogen die WendeJacken das Publikum immer wieder ein. Patrick Lutz begleitete die Improvisationen dabei gekonnt am Klavier und verlieh vielen Szenen und Liedern den passenden musikalischen Rahmen.

Die Bilder des Abends

Fotos: Claus Tenambergen

Auf der Bühne standen an diesem Abend Nadine Viktor, Simone Schatz und Lorna Monaghan. Letztere sorgte mit einer außergewöhnlichen Gebärdensprachen-Performance für besondere Begeisterung. Mit großem körperlichem Ausdruck übersetzte sie ein improvisiertes Interview und sorgte damit für viele Lacher im Publikum. Ausgangspunkt des Interviews war die Frage „Was würdet ihr tun, wenn ihr nur noch zwei Wochen zu leben hättet?“. Damit griffen die WendeJacken eine Fragestellung des Hospizvereins auf, die den Besucherinnen und Besuchern bereits vom „Baum des Lebens“ bekannt ist.

Der „Baum des Lebens“ war auch im Stadttheater wieder präsent und wurde von vielen Gästen genutzt. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken und Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten festhalten und am Baum anbringen. So entstand neben der Unterhaltung auch Raum für persönliche und nachdenkliche Momente. „Es war ein richtig guter Abend. Die WendeJacken haben das Publikum hervorragend unterhalten. Gleichzeitig haben sie immer wieder Themen aus dem Umfeld der Hospizarbeit aufgenommen – aber mit einer Leichtigkeit und einem Humor, die genau zu diesem Abend gepasst haben“, zog Michael Feistl ein positives Fazit. Am Ende dankte das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern mit lang anhaltendem Applaus. Die WendeJacken verabschiedeten sich mit einer Zugabe und hinterließen viele gut gelaunte Gäste.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Bildung Kultur

Dr. Sarah Straub begeistert Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit

Die Veranstaltungsreihe „Mensch sein, Mensch bleiben“ des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume e.V. setzt ein starkes Zeichen für Offenheit, Verständnis und Lebensmut

Ein voller Saal im Stadttheater Kaufbeuren, bewegende Geschichten und viel Musik: Mit einer Mischung aus Lesung, Vortrag und eigenen Liedern begeisterte die Neurologin, Autorin und Musikerin Dr. Sarah Straub die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Eingeladen hatte der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume e.V. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bürgerstiftung Kaufbeuren, der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sowie der Stadt Kaufbeuren.

Zum Auftakt begrüßte Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, die Gäste. Er machte deutlich, dass Menschen mit Demenz nicht nur Belastungen erleben. In der Blauen Blume werde viel gelacht und gesungen, der Alltag könne trotz der Erkrankung auch leicht sein. Die Veranstaltung mit Dr. Sarah Straub ist Teil der Reihe „Mensch sein, Mensch bleiben“, die auch künftig fortgeführt werden soll.

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die gesellschaftliche Bedeutung des Themas und hob hervor, wie wichtig Aufklärung und Information über Demenz sind.
Im Mittelpunkt des Abends stand Dr. Sarah Straub, die als Demenzexpertin seit vielen Jahren Betroffene und Angehörige begleitet. Geprägt wurde ihr beruflicher Weg durch die Erkrankung ihrer Großmutter, die sie als junge Frau selbst pflegte. In einer Mischung aus Vortrag und Lesung erzählte sie Geschichten aus ihrem aktuellen Buch. Fachwissen über Demenz und aktuelle Entwicklungen in der Forschung verband sie dabei mit persönlichen Erfahrungen aus ihrem Leben und ihrer Arbeit. Mit ihrer lebendigen und einfühlsamen Art gelang es ihr, das Publikum von Beginn an zu fesseln sowie die emotionalen und menschlichen Seiten der Erkrankung sichtbar zu machen.

Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen

Besonders berührend war die Geschichte ihres Schwiegervaters Hans, der im Alter an einer vaskulären Demenz erkrankte. Lange wollte er keine Hilfe annehmen und lehnte Unterstützungsangebote ab. Als Angehörige und zugleich Demenzexpertin erlebte Straub dabei dieselben Gefühle von Hilflosigkeit und Überforderung wie viele Familien. Einen besonderen Moment schilderte sie aus einer fortgeschrittenen Phase der Erkrankung. Hans sprach kaum noch und wirkte teilnahmslos. Eines Tages stand er jedoch plötzlich auf, ging zu seinem geliebten Rasenmäher und machte sich auf den Weg zur Tankstelle, um Benzin zu holen. Für Sarah Straub wurde dieser Vorfall zu einer wichtigen Erkenntnis: Hinter der Erkrankung war immer noch derselbe Mensch mit seinen Erinnerungen, Gewohnheiten und Leidenschaften vorhanden.

Die Geschichte verdeutlichte eine der zentralen Botschaften des Abends: Menschen mit Demenz dürfen nicht unterschätzt werden. Wer ihre Biografie kennt und ihre persönlichen Interessen ernst nimmt, kann ihnen auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien Lebensqualität, Freude und Würde ermöglichen. Zugleich machte Dr. Sarah Straub Angehörigen Mut. Niemand müsse die Herausforderungen einer Demenzerkrankung allein bewältigen. Gerade in Kaufbeuren und der Region gebe es zahlreiche Hilfs- und Beratungsangebote. Wer sich frühzeitig informiere, könne die Erkrankung und viele Verhaltensweisen der Betroffenen besser verstehen.

Lesung, Vortrag und Musik gingen an diesem Abend nahtlos ineinander über. Immer wieder setzte sich Dr. Sarah Straub ans Klavier und präsentierte eigene Lieder. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und den berührenden Texten schuf sie eine besondere Atmosphäre. Zum Abschluss erhielt Dr. Sarah Straub langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen. Die Begeisterung im Saal zeigte, wie sehr Dr. Sarah Straub die Menschen mit ihrer Mischung aus Fachwissen, Musik und Menschlichkeit berührt hatte.

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Blaulicht

Scheunenbrand in Gutenberg verursacht hohen Sachschaden

Rund 80 Einsatzkräfte bekämpfen Vollbrand in landwirtschaftlichem Gebäude

OBEROSTENDORF/GUTENBERG. In der Nacht auf Freitag, 19. Juni 2026, ist im Ortsteil Gutenberg bei Oberostendorf eine landwirtschaftliche Scheune in Brand geraten. Der Notruf ging um 00:07 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Allgäu ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren Heu- und Strohballen sowie verschiedene landwirtschaftliche Maschinen gelagert.

Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich

Nach bisherigen Erkenntnissen entstand durch das Feuer ein Sachschaden in niedriger sechsstelliger Höhe. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Brandbekämpfung waren rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberostendorf, Westendorf und Germaringen im Einsatz. Zudem war eine Rettungsdienstbesatzung vor Ort.

Kriminalpolizei übernimmt weitere Ermittlungen

Die ersten Ermittlungen an der Brandstelle wurden von Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren sowie dem Kriminaldauerdienst Memmingen durchgeführt. Die weiteren Untersuchungen zur Brandursache übernimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren.

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Senioren Soziales

Hitzeschutzraum der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist geöffnet

KI-generierte Grafik

Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen und der zunehmenden Hitzebelastung öffnet die Stiftung Nächstenliebe in Aktion an vier Tagen ihren Hitzeschutzraum

Der Hitzeschutzraum der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist diese Woche aufgrund der hohen Temperaturen am Donnerstag noch bis 16:00 Uhr sowie Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Er steht allen Menschen offen, die während der heißen Tagesstunden eine kühle, geschützte und ruhige Aufenthaltsmöglichkeit suchen.

Besonders eingeladen sind ältere Menschen, gesundheitlich beeinträchtigte Personen, Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, denen die Hitze zu schaffen macht. Der Hitzeschutzraum bietet Platz für maximal 40 Personen und befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10 in Neugablonz. Die Nutzung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Während der Öffnungszeiten steht kostenloses Trinkwasser zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher können sich in dem klimatisierten Raum ausruhen, abkühlen und für einige Zeit der großen Hitze entgehen. „Gerade an sehr heißen Tagen brauchen besonders gefährdete Menschen Orte, an denen sie sich unkompliziert aufhalten und erholen können. Mit unserem Hitzeschutzraum möchten wir ein niedrigschwelliges Angebot schaffen und ganz praktisch helfen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.

Die Stiftung weist darauf hin, dass anhaltende Hitze insbesondere für ältere Menschen, Kinder, chronisch kranke Personen und Menschen ohne ausreichend kühle Wohnräume belastend sein kann. Daher bittet die Stiftung auch Angehörige, Nachbarn und Bekannte, auf gefährdete Personen in ihrem Umfeld zu achten und gegebenenfalls auf das Angebot hinzuweisen.

Der Hitzeschutzraum ist ein weiteres praktisches Hilfsangebot der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, die sich in Neugablonz unter anderem für Senioren, Familien, Menschen mit geringem Einkommen, Geflüchtete und sozial benachteiligte Personen engagiert.

Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums:

Donnerstag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sonntag: 10:00 Uhr buis 16:00 Uhr

Ort:

Stiftung Nächstenliebe in Aktion
Stumpesaal im Family Center
Hüttenstraße 10
87600 Kaufbeuren-Neugablonz

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Kultur Veranstaltung

Lesung mit Hans Pleschinski: Der Holzvulkan

Hans Pleschinski (Foto: Christoph Mukherjee)

Abschlussveranstaltung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben

Am Mittwoch, den 1.07.2026 lädt das Stadtmuseum gemeinsam mit der Schwabenakademie Irsee um 19.00 Uhr zur Abschlussveranstaltung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben 2026 ein. Anlass ist die Lesung des Münchner Autors Hans Pleschinski, aus seinem Buch „Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief“. Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der neuen Sonderausstellung „Himmel, Holz & Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur“ statt.

Karten (12€ regulär, 9€ ermäßigt) sind über das Stadtmuseum Kaufbeuren erhältlich oder online über das Kartenbüro Altusried. (http://shop.kartenbuero-altusried.de)

„Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief“

Er war ein Größenwahnsinniger, aber wahrscheinlich der angenehmste, den Deutschland je besaß. Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1644–1713) herrschte über ein eher kleines Territorium, das vom Dreißigjährigen Krieg gezeichnet war. Doch Anton Ulrich, als echter Barockfürst, trotzte allen Widrigkeiten. Er wollte sein Land zu neuer Blüte führen, es zu einem wahren Arkadien machen, in dem Festlichkeit und die Musen regieren. Der Herzog selbst schrieb bedeutende Romane. Er förderte Oper und Ballett, sammelte Gemälde und stand mit herausragenden Persönlichkeiten seiner Epoche in Kontakt, so mit Gottfried Wilhelm Leibniz oder Liselotte von der Pfalz. Zum absoluten Höhepunkt seiner Kunstbesessenheit, gleichsam als Vorläufer Ludwig II. von Bayern, sollte sein Palast Salzdahlum bei Wolfenbüttel werden. Der Palast war als zweites Versailles geplant und sollte ganz Deutschland beeindrucken und erfreuen. Doch leider fehlten das Geld und die Mittel. Salzdahlum wurde zwar gebaut und verblüffte Besucher aus aller Welt. Doch dies Weltwunder trug von Anfang an den Keim seines Untergangs in sich. Der Palast wurde zu einer barocken Titanic.

In der Form eines ebenso unterhaltsamen wie anrührenden Briefs beschreibt Hans Pleschinski in „Der Holzvulkan“ die Geschehnisse und setzt dem unermüdlichen Weltverschönerer Herzog Anton Ulrich ein Denkmal.

Über den Autor Hans Pleschinski

Hans Pleschinski, geboren 1956, lebt als freier Autor in München. Er erhielt u.a. den Hannelore-Greve-Literaturpreis (2006), den Nicolas-Born-Preis (2008) und wurde 2012 zum Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich ernannt. 2014 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und den Niederrheinischen Literaturpreis. 2020 wurde ihm der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung zuerkannt, 2021 der Euregio-Übersetzerpreis, 2024 der Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung. Hans Pleschinski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Literaturfestival Allgäu-Schwaben

Das Literaturfestival Allgäu-Schwaben (kurz LFAS) gestaltet das literarische Profil der Region Bayerisch-Schwaben weiter aus und bringt Literatur dorthin, wo wir leben und arbeiten (www.lfas.de). Mit zahlreichen Literaturveranstaltungen begeisterte das Festival von Marktoberdorf über Fischen bis Dillingen und Maihingen viele Literaturfans. Am 1. Juli feiern wir gemeinsam mit zahlreichen lokalen Veranstaltern den Abschluss des LFAS 2026 im Stadtmuseum von Kaufbeuren. Im Anschluss an die Lesung wird es einen kleinen Empfang mit Imbiss geben, der Gelegenheit bietet, ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“

Das Stadtmuseum Kaufbeuren zeigt von Ende Juni 2026 bis Ende Januar 2027 eine Ausstellung in Kooperation mit dem Stadtmuseum Weilheim. Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ präsentiert Skulpturen aus Werkstätten der sogenannten Weilheimer Schule, aus der berühmte Bildhauer des bayerischen Frühbarocks hervorgingen. Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

 

Alles auf einen Blick:

Mittwoch 1. Juli 2026, 19.00 Uhr

Lesung von Hans Pleschinski „Der Holzvulkan“

Abschlusslesung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben

Im Stadtmuseum Kaufbeuren

Eintritt 12€, Ermäßigt 9€

Im Anschluss an die Lesung: Empfang mit Imbiss

 

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Jugend Kinder

Für die Sommerferien anmelden & Restplätze für die zweite Woche SRE

Eintauchen in das geheimnisvolle Märchenzelt… (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

DJ-Kurs, Schwimmkurs und Zauberworkshop: Anmeldungen für das Sommerferienprogramm beginnen am 27. Juni, Restplatzvergabe 2. Woche Stadtranderholung

Die Ferienbetreuungen des SJR KF boten auch in den vergangenen Pfingstferien ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für Kinder. Dabei erlebten die Teilnehmenden gemeinsame Ferientage voller Spiel, Spaß und neuer Erfahrungen.

In der ersten Ferienwoche startete die Betreuung im JUZE Neugablonz mit dem Angebot „Auf Schatzsuche – ein Abenteuer für Mutige“. Die Kinder begaben sich dabei auf eine spannende Entdeckungstour, bei der sie Rätsel lösten, Hinweise suchten und gemeinsam kleine Abenteuer bestanden. Parallel dazu fand im Wertachpark Kaufbeuren das Angebot „Leinen los, Piraten an Bord“ statt.

In der zweiten Ferienwoche wurde es dann im JuZe Kaufbeuren geheimnisvoll. Unter dem Motto „Die geheime Welt der Wichtel und Zwerge” tauchten die Kinder in eine fantasievolle Welt ein und erlebten Geschichten rund um kleine Wesen, Natur und Magie.

Begleitend zu den Ferienbetreuungen fanden zahlreiche Tagesprogramme statt. Ein Highlight war dabei das Angebot „Das geheimnisvolle Märchenzelt“, das vom Team Kinderfreizeit, in dem sowohl die Ferienangebote, wie auch die Angebote der mobilen Spielplatzbetreuung beheimatet sind, durchgeführt wurde. Eine Märchenerzählerin nahm die Kinder mit in eine fantasievolle und geheimnisvolle Welt, die durch die besondere Atmosphäre eines Märchenzeltes zum Leben erwachte.

Darüber hinaus gab es viele weitere Angebote, darunter ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof, bei dem die Wiese und ihre kleinen Bewohner genauer untersucht wurden, eine Rafting-Tour auf der Iller, ein Fußballturnier, kreativer Kindertanz und zahlreiche weitere Aktionen aus den Bereichen Bewegung, Natur und Kreativität.

Ausblick auf die Sommerferien 2026

Nach den erfolgreichen Pfingstferien richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Sommerferien. Auch in diesem Jahr hat der SJR Kaufbeuren wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit zahlreichen Tagesangeboten für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Auf die Teilnehmenden warten spannende Aktionen aus den Bereichen Sport, Kreativität, Medien und Freizeit. Zu den Highlights zählen unter anderem ein DJ-Schnupperkurs, ein Schwimmkurs sowie ein Zauberworkshop. Ergänzt wird das Programm durch viele weitere Angebote, die für abwechslungsreiche Ferientage sorgen.

Der Anmeldestart für die Tagesangebote ist am 27. Juni ab 9 Uhr online auf unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren. Ganzwöchige Ferienbetreuungen können ab sofort gebucht werden.

Achtung: Für die zweite Woche der Stadtranderholung sind auch noch einige freie Plätze verfügbar.

Letzte Chance auf die „Mission Regenwald“ – letzte freie Plätze in der 2. Sommerferienwoche.

Wer noch in die Forschungscrew einsteigen will, die auf das „SOS 0° – MISSION REGENWALD“ – Signal reagiert, kann sich der wackeren Truppe in der zweiten Stadtranderholungswoche noch anschließen!

„In den Forscher:innenbussen sind noch Plätze frei.“ weiß Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Wer also in der ersten Woche keinen Platz mehr bekommen hat oder bisher noch unentschlossen war, hat noch die Chance eine Woche in Kemnat zu verbringen.

Alle Informationen zu den Angeboten sind in Form eines Flyers auf der Startseite im Downloadbereich der Website www.sjrkf.de ersichtlich.

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Kinder Senioren Veranstaltung

Einladung zum Spielenachmittag für Jung und Älter im Generationenhaus

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorg

Spielen verbindet Generationen: Am Sonntag, 21.06.2026 lädt das Generationenhaus Kaufbeuren herzlich zu einem Spielenachmittag für Jung und Älter ein. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind Menschen jeden Alters willkommen, gemeinsam zu spielen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern und in entspannter Atmosphäre Gemeinschaft zu erleben.

Der Spielenachmittag findet im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke/Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Wir bitten nach Möglichkeit um Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter Tel.-08341-9080898 oder info@generationenhaus-kf.de

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Kinder Kultur

Fünf Jahre tierischer Rätselspaß in den Familien Museen Allgäu

5 Jahre Museums-Safari – 16 Häuser sind dabei! (Foto: Frederick Sams / Cavazzen Museum Lindau, 2026)

Museums-Safari: 27.6. – 14.09.2026

Über die Sommerzeit laden die Familien Museen Allgäu nun bereits im fünften Jahr zu einer Museums-Safari für Kinder und Familien ein. In den 15 teilnehmenden Museen und der Rapunzel Welt als Safari-Gast geht es darum, eine tierische Rätselfrage zu lösen. Wer mindestens drei der Häuser besucht hat, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Die Museums-Safari wird vom Bezirk Schwaben gefördert. Um das fünfjährige Jubiläum zu feiern, findet am Sonntag, den 26.07.2026 ein Aktionstag im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz statt.

Rätselfuchs Foxy wird fünf!

Am Sonntag, 26. Juli, von 12–16 Uhr treffen sich die Familien Museen Allgäu im Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz zum gemeinsamen Aktionstag. Es gibt einen Anlass zum Feiern, denn Rätselfuchs Foxy und die gemeinsame Museums-Safari werden fünf Jahre alt!

Die Familien Museen Allgäu stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein: Fuchsohren für die Party gestalten, Armbrustschießen auf eine Schützenscheibe, eine Reise in die Südsee mit Muscheln und Perlen, Foxy-Buttons basteln, fantastische Gestalten erfinden und vieles mehr. Um 15 Uhr spielt das Kemptener Rockquartett „Leicht Verschwitzt und Zwergig“ Musik für Groß und Klein. Das Familienkonzert bietet tanzbare Lieder für alle Generationen zum Mitsingen, Mittanzen und Mitfeiern. Für das leibliche Wohl sorgt das Museumsteam mit frisch gebackenen Waffeln.

Rätselspaß im Museum

Findest Du die Krabbeltierchen? Wo ist der bärtige Löwe oder das Allgäuer Trampeltier? Diese Fragen gilt es bei der Museums-Safari zu lösen. Detektivischer Spürsinn ist dabei gefragt – erst müssen ausgewählte Objekte in der Ausstellung oder auf dem Gelände gesucht werden. Hat man die gesuchten „Tiere“ gefunden, gilt es eine Rätselfrage zu lösen. Dabei hilft der schlaue Fuchs Foxy im begleitenden Rätselheft und eine besondere Rätselscheibe, mit deren Hilfe man die verschlüsselten Lösungswörter dechiffrieren kann. Wer das geschafft hat, den erwartet eine kleine Überraschung an der Museumskasse.

Safari durch die Allgäuer Museumslandschaft

Die Museums-Safari führt quer durch die Allgäuer Museumslandschaft und in verschiedene Regionen des Allgäus. Unter anderem können Kinder Hüte ausprobieren im Deutschen Hutmuseum Lindenberg, ferne Welten entdecken in der Südsee-Sammlung Obergünzburg, in die Welt der Römer eintauchen im Archäologischen Park Cambodunum in Kempten oder einen Sprung ins Heu wagen im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz. Im Kinderkunstlabor in der MEWO Kunsthalle Memmingen können Kinder kreativ und auf Augenhöhe die Kunst erfahren, im Isergebirgs-Museum Neugablonz glitzert und funkelt es. In den städtischen Museen in Füssen, Isny, Kaufbeuren, Kempten, Lindau, Memmingen, Sonthofen und Wangen laden Mitmach-Stationen und eigene Kinderpfade zur Zeitreise in die Vergangenheit ein. Und als Safari-Gast lädt 2026 auch die Rapunzel Welt zu Entdeckungen ein.

Attraktive Preise: Familienerlebnisse & Genuß-Pakete

Unter dem Motto – „’s Allgäu erleben & genießen“ gibt es in diesem Jahr wieder eine Auswahl ganz fabelhafter Familienerlebnisse zu gewinnen. Als Preise locken Familienerlebnisführungen in Wangen oder Memmingen, zwei Familienpakete der Alpsee-Bergwelt, eine Familien-Forggensee-Rundfahrt und Familienpakete des Theaters in Kempten. Zusätzlich werden zehn Allgäu-Genuß-Pakete verlost: Prall gefüllt mit Leckereien und Unterhaltung. Von süß bis salzig, natürlich bio, von flauschig bis holzig, von sportlich bis gemütlich. Die exklusiv zusammengestellten Überraschungs-Pakete gibt es so nur bei der Museums- Safari zu gewinnen. Mitmachen lohnt sich.

Weitere Informationen unter: www.familien-museen-allgaeu.de bzw. Instagram und Facebook @familien.museen.allgaeu.

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Musical-Sensation verwandelt die energie schwaben arena erneut in eine außergewöhnliche Bühne

HERILO 2026 kehrt nach Kaufbeuren zurück

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt HERILO nach Kaufbeuren zurück. Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 wird die energie schwaben arena erneut zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Musicalproduktion.

Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte rund um die lokalhistorische Figur Herilo aus dem 9. Jahrhundert, die eng mit Hirschzell verbunden ist. Die Produktion knüpft an den Erfolg des Vorjahres an und erzählt gleichzeitig ein eigenständiges neues Kapitel. Vorkenntnisse aus der ersten Produktion sind dabei nicht erforderlich.

HERILO verbindet Geschichte, Fantasie und Gegenwart zu einem emotionalen Bühnenereignis. Ein geheimnisvolles Zeitrad führt die Hauptfigur durch verschiedene Epochen und stellt sie vor Fragen, die bis heute aktuell geblieben sind: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und woran halte ich fest, wenn alles um mich herum ins Wanken gerät? „Neben Vergangenheit und Gegenwart öffnen wir mit Woodstock erstmals eine weitere Zeit- und Sinnebene. Damit erhält die Geschichte neue Impulse, die über die Liebesgeschichten in den verschiedenen Zeiten hinausgehen“, freut sich Regisseur Harald Holstein.

HERILO 2026 wächst nicht nur musikalisch, sondern auch in seiner Dimension und zählt damit zu den größten Kulturprojekten der Region. „Wir sprechen über mehr als 80 Mitwirkende auf der Bühne, einen deutlich gewachsenen Chor, ein starkes Tanzensemble, ein Blasorchester und eine hochkarätig besetzte Rockband. Dazu kommt ein großes Team hinter den Kulissen. Eine größere Bühne, eine erweiterte LED-Wand und modernste Veranstaltungstechnik eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten für die Inszenierung. Diese Vielfalt sorgt für eindrucksvolle Bilder, große Emotionen und eine besondere Atmosphäre“, erklärt Holstein.

Der unverwechselbare HERILO-Sound entsteht auch 2026 aus der Verbindung von Rockmusik und Blasmusik. Dafür sorgen das Blasorchester des Musikvereins Hirschzell sowie eine eigens für HERILO geschaffene Rockband rund um den Bonfire-Gitarristen Frank Pané. Die Songs für HERILO stammen erneut von Christian „Adi“ Adolf. Von den insgesamt 36 Musikstücken wurden dabei rund 25 neu komponiert.

Mit Dan Lucas („The Voice Senior“), Thomas Wohlfahrt („Star Search“), Frank Pané (Bonfire) Danny Wohlrab (Herilo) oder auch Musicaldarstellerin Julia Haug vom Festspielhaus Neuschwanstein stehen bei HERILO 2026 Künstler auf der Bühne, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Gemeinsam mit zahlreichen Sängerinnen, Musikern, Tänzern und Schauspielern aus Kaufbeuren und dem Allgäu entsteht ein Ensemble, das landesweite Bekanntheit und regionale Verwurzelung verbindet.

„HERILO ist für uns weit mehr als ein Musical. Es ist ein kulturelles Herzensprojekt, das von der Professionalität der Mitwirkenden, vor allem aber von der Begeisterung und dem Engagement vieler Menschen lebt. Genau dieses Miteinander macht HERILO für uns so wertvoll“, betont Produzent Wolfgang Wiedemann (Katharina & Wolfgang Wiedemann Stiftung).

Die Vorstellungen finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 jeweils um 19 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

Impressionen von der Premiere aus dem Jahr 2025. Fotos: Claus Tenambergen

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Sport

Julian Schams wird ein Joker

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert : „Mit Julian Schams konnten wir einen noch jungen Verteidiger für uns gewinnen, der bereits auf drei Spielzeiten in der Oberliga zurückblicken kann.“

Der ESV Kaufbeuren treibt seine Kaderplanungen für die kommenden Spielzeit 2026/2027 weiter an und kann mit Verteidiger Julian Schams ein weiteres Puzzlestück präsentieren. Der 23 Jahre alte gebürtige Leipziger belegt bei den Jokern dabei eine der wichtigen U24 Stellen im Kader.

Nach seiner Nachwuchszeit in Ingolstadt und Mannheim konnte sich der Linksschütze in den letzten drei Jahren über die Clubs Saale Bulls Halle, Dragons Erfurt und die Heilbronner Falken in der Oberliga etablieren. In seiner letzten Station bei den Heilbronner Falken kam er dabei in 52 Spielen auf 13 Scorerpunkte.
Für den ESVK wird Julian Schams dabei in der neuen Saison mit der Rückennummer sechs auflaufen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Mit Julian Schams konnten wir einen noch jungen Verteidiger für uns gewinnen, der bereits auf drei Spielzeiten in der Oberliga zurückblicken kann. Zudem gilt er als sehr stabiler Defensivverteidiger, der in der vergangenen Spielzeit in Heilbronn auch immer mehr seine Qualitäten in der Offensive einbringen konnte. Wir sind glücklich darüber, dass er sich dem ESVK angeschlossen hat und nun ein wichtiger Teil unserer Mannschaft sein wird.“

Julian Schams über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Der ESV Kaufbeuren ist ein Traditionsverein mit großem Potenzial. Ich freue mich darauf, mit euch den nächsten Schritt in eine erfolgreiche Saison zu gehen.“

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Bildung Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Urlaub ohne Koffer

Teilnehmer der Woche gemeinsam mit Sponsoren und Unterstützer. Foto: Seniorenbüro Kaufbeuren

Beliebtes Angebot des Seniorenbeirats wieder in der Herzogsägmühle

Eine Woche Urlaub machen, dabei aber im eigenen Bett schlafen können und keine Koffer packen zu müssen, so lässt sich das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ des Seniorenbeirats Kaufbeuren beschreiben. Die Teilnehmer werden morgens bequem zuhause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht.

Das Ziel in diesem Jahr war wieder Herzogsägmühle. Trotz zwischenzeitlichem Regenwetter konnten die Urlauber wieder eine schöne, erholsame aber auch sehr abwechslungsreiche Woche verbringen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug in die Kirche und Besichtigung des Gauklerhofs in Rott. Besichtigung verschiedener Angebote auf der Anlage der Herzogsägmühle selbst, einkaufen im eigenen Markt und vielseitige Aktivitäten, wie beispielsweise, Gedächtnistraining und Bewegungsangebote.

In der Mitte der Woche gab es wieder den traditionellen „Promitag“, ein Beisammensein der Seniorinnen und Senioren mit den Sponsoren und Organisatoren. Abgerundet wurde die Woche am Freitag mit gemeinsamen Singen mit dem Bickenrieder Duo bestehend aus Ingrid Greifenhagen. Es blieb aber auch genug Zeit für Karten spielen, sich unterhalten oder einfach mal die Seele baumeln lassen und den Urlaub genießen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse betonte in seinen Grußworten die Bedeutung dieser Veranstaltung für Senioren und bedankte sich bei der Bundeswehr Kaufbeurens, die in diesem Jahr 2.000 Euro aus dem Programm „Helfen macht Schule“ gespendet haben. Weiteren Dank sprach Bosse der Kaufbeurer Initiative aus, die das Projekt mit 500 Euro, Einnahmen aus der „lebenden Grippe“ unterstützen. Getragen wird das Projekt auch durch die Ehrenamtlichen, die die Urlauber in der Woche tatkräftig unterstützen und sich um die Senioren kümmern. „Erst durch dieses Engagement ist es uns überhaupt möglich, diese Woche anbieten zu können“, betonte Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaufbeuren ebenfalls in seinen Grußworten. Nähere Informationen über das Angebot „Urlaub ohne Koffer“ erhalten Sie im Seniorenbüro unter 08341/437203.

 

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Titelrolle des Herilo wird neu besetzt

Danny Wohlrab und Max Kinker übernehmen kurzfristig die Hauptrolle

Knapp zwei Wochen vor der Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ musste die Produktion kurzfristig auf eine personelle Veränderung reagieren. Der für die Titelrolle vorgesehene Darsteller Kevin Prinz fällt krankheitsbedingt aus und kann weder an den weiteren Proben noch an den Aufführungen teilnehmen. Die Verantwortlichen konnten jedoch schnell eine Lösung finden: Mit dem professionellen Sänger und Musiker Danny Wohlrab sowie dem Schauspieler und Musiker Max Kinker übernehmen zwei erfahrene Bühnenprofis die Rolle des Herilo.

Wohlrab wird die Hauptfigur bei drei der insgesamt fünf Aufführungen verkörpern, Kinker übernimmt die beiden weiteren Termine. Beide haben bereits mit den Proben begonnen und arbeiten sich derzeit intensiv in die Rolle, die Musik und die Inszenierung ein. Regisseur Harald Holstein zeigt sich trotz der kurzfristigen Herausforderung zuversichtlich: „Es kommt bei Produktionen immer wieder vor, dass Rollen krankheitsbedingt neu besetzt werden müssen. Natürlich bedeutet das für alle Beteiligten einen erheblichen zusätzlichen Probenaufwand. Gleichzeitig haben wir das große Glück, mit Danny Wohlrab und Max Kinker zwei Personen gefunden zu haben, die beide ideal zur Rolle des Herilo passen.“

Besonders für Wohlrab ist die Produktion kein unbekanntes Terrain. Bereits bei der ersten Aufführung im Jahr 2025 stand er als Herilo auf der Bühne. Auch für die diesjährige Produktion war er frühzeitig eine Wunschbesetzung für die Titelrolle. Aufgrund anderer beruflicher Verpflichtungen ließ sich eine Mitwirkung jedoch nicht vollständig realisieren. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass er nun kurzfristig für drei Aufführungen zurückkehrt. „Danny ist mit der Geschichte, der Musik und dem Ensemble bestens vertraut. Er hat bereits im vergangenen Jahr mit vielen Mitwirkenden zusammengespielt und erlebt, was dieses Projekt ausmacht – die besondere Atmosphäre und den einzigartigen Spirit“, so Holstein.

Auch Kinker bringt viel Bühnenerfahrung mit. Für ihn ist die Produktion dagegen Neuland. Dennoch blickt Holstein optimistisch auf die kommenden Wochen: „Für Max ist natürlich alles neu. Aber er ist ein mit allen Wasser des Impro-Theaters gewaschener Profi und wird sich schnell in die Rolle einfinden. Ich bin ich sehr glücklich mit dieser Neubesetzung.“ Kinker zeigt sich voller Zuversicht: „Ich habe schon letztes Jahr viel Positives über das Projekt und den besonderen Zusammenhalt innerhalb des Teams gehört. Die nächsten Wochen werden intensiv, aber ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.“

Die Vorstellungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.
Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Sport Wirtschaft

Tanzgruppe GENTRIX von Dance Soulution gewinnt Bronze bei Europameisterschaft in Brünn

„Da die Konkurrenz sehr stark war, konnten wir es gar nicht fassen, als wir bei der Siegerehrung als Drittplatzierte genannt wurden. „

Die Tanzgruppe GENTRIX von Dance Soulution hat bei der TMD-Europameisterschaft in Brünn (Tschechien) einen starken 3. Platz erreicht und damit den Bronze-Titel für Deutschland geholt. Für die aktuell 15-köpfige Hip-Hop-Formation aus Kaufbeuren, die 2015 von Marina Metze gegründet wurde und seit dieser Saison von den beiden Trainerinnen Theresa Höbel und Janett Sparwasser geleitet wird, war es die erste internationale Meisterschaft, bei der sie unter anderem gegen Tanzgruppen aus Tschechien, der Slowakei und der Schweiz antrat.

Bewertet wurden die Gruppen von einer dreiköpfigen, internationalen Jury, die neben den technischen Elementen besonders Wert auf die Beherrschung des jeweiligen Tanzstils, das Musikverständnis und die Kreativität legte.

Theresa Höbel und Janett Sparwasser: „Da die Konkurrenz sehr stark war, konnten wir es gar nicht fassen, als wir bei der Siegerehrung als Drittplatzierte genannt wurden. Wir sind unendlich glücklich, stolz und vor allem dankbar für dieses unglaubliche Erlebnis, das uns als Team noch mehr zusammengeschweißt hat. Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren sowie Chris von Dance Soulution und ganz besonders unseren Familien und Freunden für ihren riesigen Support.“

Voller Euphorie und Tatendrang schauen sie nun nach vorne und freuen sich auf alles, was noch kommen wird.

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Blaulicht

Tötungsdelikt in Mauerstetten

Der Tatverdächtige, der aus dem familiären Umfeld der Frau stammt und bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde vorläufig festgenommen

MAUERSTETTEN. Am Nachmittag des 15.06.2026 wurde eine 57-jährige deutsche Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Es wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen.

Der 36-jährige deutsche Tatverdächtige stellte sich am Vormittag des 15.06.2026 in München der Polizei und gab dort an, eine schwere Straftat in Mauerstetten begangen zu haben. Aufgrund dieser Angaben wurde ein Großeinsatz der Polizei eingeleitet. Kräfte der Polizeiinspektion Kaufbeuren, der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren und der Kriminalpolizeiinspektion Kempten waren vor Ort, um die Wohnung der geschädigten Frau zu durchsuchen und Spuren zu sichern. In der Wohnung wurde die 57-Jährige schließlich tot aufgefunden.

Der Tatverdächtige, der aus dem familiären Umfeld der Frau stammt und bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde er heute, 16.06.2026, beim Amtsgericht Kempten dem Haftrichter vorgeführt. Der zuständige Haftrichter ordnete die einstweilige Unterbringung des Tatverdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum Tathergang und zum Motiv, werden von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten geführt. (KPS Kaufbeuren)

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Veranstaltung

Ladies Night am 24. Juni bei LINARA in Kaufbeuren

LINARA

Exklusives Frauen-Event in der prämierten Linara Erlebniswelt bietet maximale Fachexpertise und echte Erfahrungsberichte komplett ohne Verkaufsdruck.

Ob puristischer Neubau, komplexer Umbau oder die energetische Sanierung im Bestand: Ein Bauprojekt in der Region ist eine planerische Reise, bei der Frauen als Architektinnen des Alltags und visionäre Managerinnen meist die Fäden in der Hand halten. Dennoch bleiben bei vielen Bauvorhaben oft technische Detailfragen, Budget-Unsicherheiten oder gestalterische Zweifel ungehört. Die Linara Kaufbeuren GmbH bricht am Mittwoch, den 24. Juni 2026, ab 18:00 Uhr bewusst mit trockenen Verkaufsgesprächen und lädt zu einer exklusiven „Ladies Night“ in ihre mehrfach ausgezeichnete Firmenzentrale (Bavariaring 22, 87600 Kaufbeuren) ein. Das Event kombiniert fundiertes Fachwissen mit echten Erfahrungsberichten von Kundinnen auf Augenhöhe.

Premium-Wissen verständlich erklärt – Alle vier Entscheidungsebenen im Blick

Der Abend richtet sich gezielt an anspruchsvolle Immobilienbesitzerinnen und Bauherrinnen, für die das eigene Zuhause höchste Priorität genießt. Das Event-Konzept bedient präzise alle Facetten moderner Projektplanung:

  • Ergebnis & Investitionsschutz: Immobilienbesitzerinnen erhalten die nötige Entscheidungssicherheit, um anstehende Bauprojekte hocheffizient voranzutreiben, den Immobilienwert nachhaltig zu steigern und Fehlinvestitionen durch mangelhafte Gewerke-Abstimmung konsequent zu vermeiden.

  • Lebensfreude & Design-Highlights: Die preisgekrönte Erlebniswelt dient als architektonische Bühne, die zeigt, wie moderne Premium-Glasanbauten den Wohnraum mit Licht durchfluten und unvergessliche Wohlfühlmomente im Einklang mit der Natur schaffen.

  • Vertrauen & Partnerschaft: Als tief in der Region verwurzelter Fachbetrieb steht Linara seit über 35 Jahren für Heimatverbundenheit sowie ein verlässliches Versprechen von Sicherheit und familiärer Atmosphäre.

  • Fakten & Technische Daten: Technische Details und zertifizierte Standards – von der Energieeffizienz bis zur Statik – werden durch anwesende Beraterinnen verständlich entmystifiziert und mit harten Beweisen untermauert.

Das Programm am 24. Juni: Inspiration und Networking im Spotlight

Das Herzstück des Abends bildet der unkomplizierte, ehrliche Austausch zwischen Praxis und Theorie direkt vor Ort im nachhaltigen Energie- und Architekturkonzept des Headquarters:

  • 18:00 Uhr – Sparkling Welcome & Get-together: Gemütliches Ankommen bei sanfter Musik, erfrischenden Drinks und feinem Fingerfood in der lichtdurchfluteten Ausstellung.

  • 18:15 Uhr – Offizielle Begrüßung: Einführung in den gemeinsamen Netzwerkabend.

  • 18:30 Uhr – Impuls „Von der Idee zur Realität“: Ein lockeres, 20-minütiges Interview mit einer echten Linara Kundin über ihre tatsächliche Bau-Reise, anfängliche Sorgen, vermeintlich peinliche Fragen und die reale Kommunikation mit Handwerkern auf der Baustelle.

  • 18:50 Uhr – Impulsvortrag von RaumDesign by Selina: „Textile Gestaltung in deinem Glashaus“ – wie Form, Farbe und Stoffe harmonieren.

  • 19:10 Uhr – Meet the Experts & Mingle: Offene Dialogrunde in der Erlebniswelt. Die Teilnehmerinnen können den Technikerinnen und Beraterinnen alle Fragen zu Fenstern, Haustüren oder Wintergärten komplett ohne Kaufzwang stellen. Parallel dazu findet ein exklusives Wein-Tasting mit Julia von „MeinWein“ sowie auf Wunsch eine Architekturführung durch das prämierte Gebäude statt.

Maximale Sicherheit durch zertifizierte Empathie

Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der renommierten, weltweit agierenden Solarlux-Gruppe vereint Linara die industrielle Exzellenz und technologische Überlegenheit eines Weltmarktführers mit dem persönlichen Service eines regionalen Traditionsbetriebs. Das Unternehmen ist offiziell durch den Bundesverband Wintergarten e.V. zertifiziert und ging als erster Fachbetrieb in Deutschland den Schritt, sich in gelebter Empathie zertifizieren zu lassen.

Am Abend stehen zudem die Premium-Systeme der marktführenden DACH-Hersteller zum Live-Erleben und Anfassen bereit: filigrane Glas-Faltwände und cero Schiebefenster von Solarlux (DE), hochgedämmte Design-Fenster und Haustüren von Internorm (AT) und TOPIC (AT) sowie intelligente Beschattungssysteme von Warema (DE) und ROMA (DE) für ein perfekt gesteuertes Raumklima.

Jetzt kostenlosen Platz sichern – Streng limitierte Kontingente

Die Teilnahme am Event inklusive des gesamten Caterings, der Fachvorträge und des Wein-Tastings ist für alle Frauen komplett kostenfrei – unabhängig davon, ob das eigene Projekt bereits konkret geplant oder noch eine vage Zukunftsidee ist. Da die Plätze in der exklusiven Frauen-Runde aus Qualitätsgründen streng limitiert sind, wird um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 21. Juni gebeten.

Anmeldungen unter Angabe der Personenanzahl per E-Mail an: event@linara-kaufbeuren.de

Weitere Informationen zum Event finden Sie hier: linara-kaufbeuren.de/ladies-night

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Soziales Veranstaltung

Sommerfest der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Das große Vereinsfest in Kaufbeuren

Am Samstag, 4. Juli 2026, feiern wir von 11 bis 17 Uhr am Sonneneck 47 in Kaufbeuren unser großes Vereinsfest – und alle sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen!

Freut euch auf einen Tag voller Spaß, Begegnungen und guter Unterhaltung für die ganze Familie. Euch erwarten ein Rad-Parcours des ADFC, Spiele und Mitmach-Aktionen, Kaffee und Kuchen, Leckeres vom Grill sowie Live-Musik von @‌Mindshop.music, @nijala.music und @lucasscheck.music

Der Eintritt ist frei. Bringt gerne Freund*innen, Bekannte und Verwandte mit – gemeinsam wird das Fest noch bunter und schöner. Wir freuen uns auf euch!

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Gesundheit

Regionale saisonale Ernährung

Urhebervermerk: © PantherMedia / nblxer Sommergenuss pur: Salat mit Gurke und Radieschen

Gurke, das ideale Sommergemüse

Freilandgurken haben von Juni bis September Saison. Mit ihrer knackigen Konsistenz und ihrem typischen erfrischenden Aroma sind sie genau richtig als Zutat für eine leichte Kost im Sommer. Botanisch zählen die Gurken zu den Kürbisgewächsen und sind mit Zucchini, Melonen und Kürbissen verwandt. Man unterscheidet vor allem zwischen Salatgurken, auch bekannt als Schlangengurken, sowie Einlegegurken und Schmorgurken. „Die langen Salatgurken sind ganzjährig erhältlich und kommen außerhalb der Saison meist aus dem Gewächshaus“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Wasser-, aber auch nährstoffreich
Mit bis zu 97 Prozent Wasser sind Gurken perfekt für heiße Tage. Sie helfen nicht nur, den Durst zu löschen, sondern liefern gleichzeitig wertvolle Vitamine, vor allem die Vitamine C und K, B-Vitamine und Provitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Dazu kommen verdauungsfördernde und entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe sowie natürliche Enzyme, die die Eiweißverdauung unterstützen und den Magen-Darm-Trakt in Schwung halten. „Da viele Nährstoffe der Gurke direkt in der Schale sitzen, empfehle ich, sie möglichst ungeschält zu essen“, so Susanne Hasel. Beim Einkauf ist es wichtig, dass die Gurke fest und nicht biegsam ist.  Auch eine glatte, unbeschädigte Schale ist ein Zeichen für Frische und Qualität. Für die Lagerung ist eine kühle Speisekammer besser geeignet als der Kühlschrank, optimal sind etwa acht bis 15 Grad. „Kälte macht Gurken schnell weich und wässrig, deshalb eignen sie sich auch nicht zum Einfrieren“, sagt Susanne Hasel.

 

Vielseitig in der Küche einsetzbar
Klassische Gurkenrezepte sind etwa Gurkensalat, Tsatsiki oder die Kombination mit Tomaten und Blattsalat. Schmorgurken geben warmen Gerichten eine eigene aromatische Note. Andere Sorten kann man auch gut als Essig- oder Senfgurken haltbar machen. „Gurken schmecken auch gut als Rohkost, in Dips, auf dem Brot oder als Basis für kalte Suppen und erfrischende Sommergerichte“, sagt Susanne Hasel und hat gleich auch eine Rezeptempfehlung parat:

 

Gurke-Radieschen-Salat (für 4 Personen als Beilage)

Zutaten:

1 Salatgurke

1 Bund Radieschen

1 Frühlingszwiebel

einige Stängel Dill (nach Belieben)

1-2 EL Weißwein-Essig

1 EL Rapsöl

3 EL Sauerrahm

Kräutersalz, Pfeffer

 

Frühlingszwiebel waschen, putzen und in sehr dünne Röllchen schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Beides in eine Salatschüssel geben. Essig, Öl und Sauerrahm hinzufügen und gut verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurke und Radieschen waschen. Gurke ungeschält in feine Scheiben hobeln. Radieschen ebenfalls hobeln oder in sehr dünne Scheiben schneiden. Gemüse in die Salatsoße geben und den Salat etwas durchziehen lassen.

 

Im Internet: Die Gurke: Alles nur Wasser oder doch voller Nährstoffe? (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/die-gurke-alles-nur-wasser-oder-doch-voller-naehrstoffe/).

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Interview mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“

Ende Juni kehrt HERILO auf die Bühne der energie schwaben arena zurück. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte, neue Musik und zahlreiche Weiterentwicklungen. Claus Tenambergen hat sich mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“ Adolf über HERILO 2026 unterhalten.

Joff, Adi – wann war für Euch klar: HERILO geht weiter?
Franz-Josef Körner: Eigentlich direkt nach den Aufführungen. Die Begeisterung war riesig. Schon damals war klar, dass dieses Projekt zu schade wäre, um es nach vier Vorstellungen einfach enden zu lassen.
Christian Adolf: Die Euphorie war noch Wochen nach der letzten Aufführung spürbar. Viele Mitwirkende aus dem HERILO-Team blieben miteinander in Kontakt. Viele schrieben, dass ihnen die gemeinsame Zeit fehlt. Deshalb war die Freude groß, als feststand: Das Rad dreht sich weiter.

Was macht HERILO für Euch so besonders?
Körner: Für mich ist es die Mischung aus bayernweit und teilweise bundesweit bekannten Künstlern sowie den vielen Künstlerinnen und Künstlern aus unserer Region. Sie bilden zusammen ein großartiges Team mit ganz viel Qualität und Energie. Alle investieren viel Zeit und Herzblut und bringen die Geschichte von Herilo auf bemerkenswerte Weise auf die Bühne.
Adolf: Daneben fasziniert mich vor allem die Dimension des Projekts. Wir sprechen über 36 Songs, ein großes Ensemble, Blasorchester, Rockband, Chor, Tänzerinnen und Tänzer sowie eine aufwendige Inszenierung mit über 80 Mitwirkenden. Solche Produktionen verbindet man normalerweise eher mit etablierten Musicalstandorten. Dass so etwas hier in Kaufbeuren entsteht, ist schon etwas Besonderes.

Warum habt Ihr Euch für eine völlig neue Geschichte entschieden?
Körner: Weil wir uns bewusst nicht wiederholen wollten. Deshalb haben wir ein komplett neues Drehbuch geschrieben.

Was bedeutet das für die Besucher?
Körner: Die Geschichte wurde nicht aus dem Buch adaptiert. Natürlich begegnen die Zuschauer bekannten Figuren wieder, aber die Handlung ist neu entstanden. Dadurch kann jeder sofort einsteigen, auch wenn er HERILO 2025 nicht gesehen hat.

Worum geht es diesmal?
Körner: Im Mittelpunkt steht die Frage nach Herilos Herkunft. Wer ist er eigentlich? Woher kommt er? Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Themen wie Macht, Familie, Loyalität und Verantwortung.

Mittelalter und Gegenwart waren bereits zentrale Elemente von HERILO 2025. Nun kommt mit Woodstock eine weitere Zeitebene hinzu. Das wirkt zunächst überraschend. Wie entstand diese Idee?
Körner: Woodstock steht für Aufbruch, Freiheit und Veränderung. Genau diese Themen passen hervorragend zur Geschichte und zu den Figuren.
Adolf: Und musikalisch eröffnet uns diese Epoche natürlich viele Möglichkeiten. Die unterschiedlichen Zeitebenen spiegeln sich auch in den Songs wider. Als Musiker hat es mich unglaublich gereizt, Songs zu schreiben, die den Spirit der Woodstock-Zeit einfangen und musikalisch erlebbar machen.

Wie viel neue Musik steckt in HERILO 2026?
Adolf: Insgesamt umfasst das Musical 36 Songs. Rund 25 davon sind komplett neu entstanden. Wer HERILO 2025 gesehen hat, wird musikalisch ein nahezu neues Musical erleben. Gleichzeitig bleibt die musikalische DNA erhalten. Rockband trifft weiterhin auf Blasorchester. Wer den Sound von HERILO 2025 mochte, wird sich auch in HERILO 2026 sofort wiederfinden.

25 neue Songs in vergleichsweiser kurzer Zeit – wie groß war diese Herausforderung?
Adolf: Für den ersten Teil hatte ich fast zwei Jahre Zeit, diesmal deutlich weniger. Aber genau das hat den Reiz ausgemacht. Wir wollten nicht einfach Bekanntes wiederholen. Die neue Geschichte verlangte nach neuer Musik.

Der Chor wächst deutlich. Welche Rolle spielt er diesmal?
Körner: Das war eine bewusste Entscheidung. Der Chor wächst nicht nur personell, sondern wird auch stärker in die Handlung eingebunden. Zusammen mit Orchester und Rockband entsteht dadurch ein noch kraftvollerer Klang.

Auch in puncto Bühne wird sich einiges verändern. Was dürfen die Besucher erwarten?
Adolf: Die Bühne steht diesmal längs in der Arena und nicht mehr am Ende der Spielfläche. Dadurch rücken deutlich mehr Zuschauer näher an das Geschehen heran und tauchen noch intensiver in die Geschichte ein.
Körner: Gleichzeitig wird die Bühne größer und auch die LED-Wand wächst noch einmal. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten für die Inszenierung.
Adolf: Dazu kommt, dass Band, Orchester und Chor sichtbarer werden. Gleichzeitig sorgen die Tänzerinnen und Tänzer wieder für viele starke Momente auf der Bühne. Darauf freue ich mich besonders, wenn am Ende Musik, Chor, Tanz, Schauspiel und die Bilder auf der LED-Wand zu einem großen Ganzen zusammenkommen.

Eigentlich sind die meisten Künstler aus dem vergangenen Jahr erneut dabei.
Körner: Es freut mich sehr, dass nahezu der gesamte Cast aus dem vergangenen Jahr wieder mit dabei ist. Künstlerinnen und Künstler wie Frank Pané, Dan Lucas, Thomas Wohlfahrt, Julia Haug, Lydia Pané oder Eugen Schreiner hatten sofort zugesagt. Das zeigt, wie groß die Verbundenheit aller mit dem Projekt ist und sorgt gleichzeitig für eine große Kontinuität bei der Weiterentwicklung von HERILO.
Adolf: Gerade diese Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Impulsen macht HERILO 2026 aus. Viele Besucher werden ihre Lieblingscharaktere und bekannten Stimmen wiedersehen und wiederhören. Gleichzeitig entwickelt sich HERILO als Musical weiter und erhält dadurch neue Facetten und spannende Akzente.

Was wünscht Ihr Euch für die Aufführungen?
Körner: Dass die Besucher einen spannenden und unterhaltsamen Abend erleben und von der neuen Geschichte mitgerissen werden.
Adolf: Und dass sie spüren, wie viel Herzblut, Kreativität und Begeisterung von so vielen Menschen in HERILO stecken – und mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Wir danken für das Gespräch.

Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Blaulicht

Feuerwehr Oberbeuren öffnet Wohnungstür für Rettungseinsatz

Patient aus Wohnung im ersten Obergeschoss gerettet

Die Feuerwehr Oberbeuren wurde am Montagmorgen, 15. Juni 2026, um 8:00 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Straße Am Badanger in Oberbeuren alarmiert. Grund für den Einsatz war eine akute Notsituation, bei der eine Person in einer Wohnung eingeschlossen war und medizinische Hilfe benötigte. Um dem Rettungsdienst Zugang zu verschaffen, verschafften sich die Einsatzkräfte über ein Fenster Zutritt zur Wohnung im ersten Obergeschoss.

Anschließend konnte der Patient dem Rettungsdienst übergeben und zum Rettungswagen begleitet werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Wohnung an den anwesenden Pflegedienst übergeben.

Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und fünf Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberbeuren vor Ort. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge FL-Obb 43/1, FL-Obb 1 sowie der Mannschaftstransportwagen 1/14/1.

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Kultur

Gerhard Ribka stellt im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu aus

„Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ eröffnet am 19. Juni

Die Kaufbeurer Künstler Stiftung präsentiert im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu die Ausstellung „Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ des Künstlers Gerhard Ribka.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem Traumerleben als Quelle von Erkenntnis und Inspiration. In seinen Arbeiten verbindet Gerhard Ribka Malerei, Graphik und Skulptur zu Erfahrungsräumen, in denen die Mechanismen des Traums die Möglichkeiten künstlerischer Darstellung erweitern. Textfragmente ergänzen die Werke als flüchtige Miniaturen und schaffen ein Geflecht aus Erinnerung und Erfindung, in dem sich Bedeutung immer wieder neu bildet.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Juni 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu eröffnet. Die Einführung übernimmt Felix Landgraf, Kunstbeauftragter der Diözese Augsburg. Für die musikalische Umrahmung sorgt Josef Bichlmair an der Zither.

Ausstellung bis Anfang August zu sehen

Die Ausstellung läuft vom 20. Juni bis 1. August 2026 und kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse Allgäu besucht werden:

  • Montag bis Mittwoch: 9:00 bis 16:30 Uhr
  • Donnerstag: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Freitag: 9:00 bis 16:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 bis 13:00 Uhr

Zum Künstler

Der 1955 in Offenbach am Main geborene Gerhard Ribka studierte zunächst Chemie, bevor er sich der Kunst widmete. Nach seiner Ausbildung an der Mayer’schen Hofkunstanstalt in München absolvierte er ein Studium für Glas und Keramik am Royal College of Art in London. Von 1993 bis 2021 war er an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz tätig. Seine Werke wurden national und international ausgestellt und sind heute in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis sowie mehrere internationale Preise und Stipendien.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Juni bis 1. August 2026
Ort: Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Kaufbeuren

Text: Kaufbeurer Künstler Stiftung

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Soziales Wirtschaft

Großzügige Sachspende der Firma GRUMA Nutzfahrzeuge

Anlieferung des Linde-Elektrohochhubwagens auf dem Gelände des Family Centers. Foto: Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Beweglicher Elektrohochhubwagen erleichtert künftig die Lagerarbeit im Family Store

Kaufbeuren-Neugablonz, 15. Juni 2026 – Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion freut sich über eine besonders wertvolle und praktische Unterstützung für ihre Arbeit im Family Center und Family Store in Kaufbeuren-Neugablonz: Die Firma GRUMA Nutzfahrzeuge GmbH hat der Stiftung einen beweglichen Linde-Elektrohochhubwagen als großzügige Sachspende zur Verfügung gestellt. Die Anlieferung des Geräts erfolgte am 2. Juni 2026.

Für die tägliche Arbeit im Family Store bedeutet diese Spende eine große Erleichterung. Im Lager des sozialen Secondhand-Kaufhauses werden regelmäßig Möbel, Haushaltswaren, Kleidung, Kartons, Paletten und viele weitere Sachspenden bewegt, sortiert, zwischengelagert und für den Verkauf vorbereitet. Gerade schwere oder sperrige Gegenstände stellen dabei immer wieder eine körperliche Herausforderung für Mitarbeitende und Ehrenamtliche dar. Der Elektrohochhubwagen hilft künftig dabei, Arbeitsabläufe sicherer, effizienter und deutlich rückenschonender zu gestalten.

„Wir sind der Firma GRUMA außerordentlich dankbar für diese großzügige Sachspende“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Ein solches Gerät ist für unsere tägliche Arbeit kein Luxus, sondern eine sehr konkrete Hilfe. Es unterstützt unsere Mitarbeitenden, entlastet unsere Ehrenamtlichen und trägt dazu bei, dass wir die vielen Sachspenden, die uns anvertraut werden, noch besser und verantwortungsvoller einsetzen können.“

Die Verbundenheit zur Firma GRUMA reicht bereits viele Jahre zurück. Schon zu Zeiten der internationalen Hilfsorganisation humedica, deren langjähriger Geschäftsführer Wolfgang Groß war, unterstützte das Unternehmen humanitäre Arbeit und soziales Engagement. Auch die Stiftung Nächstenliebe in Aktion durfte in der Vergangenheit bereits Unterstützung erfahren. Die aktuelle Sachspende knüpft damit an eine lange Tradition der Hilfsbereitschaft und gesellschaftlichen Verantwortung an.

„Es ist für uns sehr bewegend zu erleben, dass Unternehmen aus der Region nicht nur wirtschaftlich erfolgreich arbeiten, sondern auch ein Herz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen haben“, so Wolfgang Groß weiter. „GRUMA-Geschäftsführer Hans Gruber und dessen Tochter Sophie zeigen mit dieser Spende, dass soziale Verantwortung ganz praktisch werden kann. Genau solche Partnerschaften machen es möglich, dass wir als Stiftung unbürokratisch und wirksam helfen können.“

Der Family Store der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist weit mehr als ein Secondhand-Laden. Er ist Teil des Family Centers in Neugablonz und verbindet praktische Hilfe, nachhaltige Wiederverwendung, Begegnung und soziale Unterstützung. Menschen mit geringem Einkommen finden dort gut erhaltene Kleidung, Möbel, Haushaltswaren und vieles mehr zu erschwinglichen Preisen. Gleichzeitig werden durch Sachspenden Ressourcen geschont und Gegenstände weitergegeben, die andernfalls möglicherweise entsorgt würden.

Neben dem Verkauf im Family Store versteht sich das Family Center als Ort der Begegnung, Unterstützung und gelebten Nächstenliebe. Unterschiedliche Angebote für Seniorinnen und Senioren, Familien, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen in besonderen Lebenssituationen gehören ebenso zur Arbeit wie persönliche Gespräche, konkrete Einzelfallhilfe und die Vernetzung mit anderen sozialen Akteuren.

Die neue technische Ausstattung im Lager trägt dazu bei, diese Arbeit auch organisatorisch und logistisch weiter zu stärken. Gerade weil viele Abläufe im Hintergrund stattfinden, ist eine funktionierende Lagerstruktur für den Family Store von großer Bedeutung. Der Elektrohochhubwagen wird künftig dabei helfen, Sachspenden sicher zu bewegen, Lagerflächen besser zu nutzen und die körperliche Belastung der Mitarbeitenden zu reduzieren.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion bedankt sich herzlich bei der Firma GRUMA für diese wertvolle Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in die Arbeit der Stiftung.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Sommerzeit ist Pflanzzeit. Übertöpfe und Blumentöpfe aus Fairem Handel

Anzeige. Sommerzeit – Badezeit

Entdecke ausgefallene Übertöpfe und Blumentöpfe aus Fairem Handel. Die handgefertigten Töpfe aus Eisen, sind nicht nur Hingucker, sondern auch fair gehandelt und nachhaltig produziert.

Hergestellt von einer indischen Fairhandels-Organisation mit Sitz in Moradabad, eine indische Fairhandels-Organisation mit Sitz in Moradabad. Ziel der Organisation ist es, gegen die Ausbeutung der Kunsthandwerker durch Zwischenhändler vorzugehen und ihnen durch den direkten Export ein besseres Einkommen zu ermöglichen.

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Kinder Kultur Tourismus Veranstaltung

Vor der Bühne, auf der Bühne

Foto: Vivian Kusjakin

Kaufbeurer Akteure gestalten den Familientag des Altstadtsommers mit einem bunten Programm

Zum dritten Mal in Folge sorgt der Altstadtsommer für Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren. Und die Bürgerinnen und Bürger spielen in diesem Jahr noch aktiver im Programm mit: Am Samstag, 20. Juni, wechseln sich beim Familientag von 12 bis 17 Uhr verschiedenste Acts heimischer Akteure vor und auf der Bühne am Kirchplatz ab.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet ein buntes Programm zum Genießen und Mitmachen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Generationenhaus backt leckere Waffel-Lollies und auch die Streetfoodstände am Kirchplatz öffnen um 12 Uhr. Wie beim gesamten Altstadtsommer ist auch hier der Eintritt frei.

Vor der Bühne: Bewegung und Kreativität

Den Kirchplatz vor der Bühne bespielen der Stadtjugendring, der Kinderschutzbund, die Abteilung Gleichstellung und Familie, die Familienstützpunkte und das Stadtmuseum gemeinsam.

Dort warten nicht nur der Spielanhänger MobiKids und die Hüpfburg von Auto-Singer für die Bewegungshungrigen, sondern auch Geschicklichkeitsspiele wie der „Heiße Draht“ von VWEW, Glücksräder oder Flechtaktionen sowie als Kreativangebote Malen, Kinderschminken, Glitzertatoos, der Bau von Hummelhotels und eine Perlenwerkstatt für Kinder, die die Freundschaftsbänder des Freundeskreises des Stadtmuseums gestaltet.

Auf der Bühne: Musik, Tanz, Theater und Jonglage

Musik, Wort, Theater, Tanz – alles ist auf der Bühne geboten. Die Kaufbeurer Big Band Nighttrain begeistert mit Swing, Tanz-, Rock- und Schlagerhits. Die Band Quergestreift überrascht mit kreativen Arrangements, eigenen Kompositionen und unverwechselbarem Sound.

Wer nicht selbst tanzt, kann anderen dabei zuschauen: Der Trachtenverein D‘ Wertachtaler lässt mit Tanz und Tradition ein Stück Allgäuer Kultur aufleben, Dance Soulution performt moderne Rhythmen mit abwechslungsreichen Choreografien verschiedener Stile.

Atem holen können die Gäste bei den Lesungen des Gablonzer Mundartkreises und des Autorenkreises Allgäu oder bei der modernen, mit viel Spielwitz dargebotenen Stabfiguren-Inszenierung von „Romeo und Julia“ der Kulturwerkstatt. Beim anschließenden Jonglier-Workshop ist dann wieder die Aktivität Aller gefragt.

Das KulturFenster

Neben anderen Netzwerk-Formaten treffen sich die Kaufbeurer Kulturakteure seit diesem Jahr unter Leitung der städtischen Abteilung Kultur in unregelmäßigen Abständen zum so genannten KulturFenster. Dort geht es um vertieftes Kennenlernen, um den Umgang mit der Finanzkrise, den Blick über den Tellerrand oder um praktische Fragen des Kulturbetriebs. In diesem Rahmen wurde auch die Idee einer aktiven Beteiligung am Altstadtsommer geboren – und spontan umgesetzt.

Das Programm im Überblick

  • 12-17 Uhr        Spielanhänger MobiKids, Hüpfburg, Geschicklichkeits-spiele, Kreativangebote
  • 12.00 Uhr       Gablonzer Mundartkreis: paurische Sketche
  • 12.30 Uhr       Big Band Nighttrain: Swing, Rock und Schlager
  • 13.30 Uhr       Quergestreift: Musik mit unverwechselbarem Sound
  • 14.15 Uhr       Trachtenverein Kaufbeuren: Volksmusik und Tanz
  • 14.45 Uhr       Autorenkreis Allgäu: Lyrik und Prosa
  • 15.45 Uhr       Dance Soulution: Tanzperformances
  • 16.00 Uhr       Kulturwerkstatt: Romeo & Julia
  • 16.30 Uhr       Kulturwerkstatt: Jonglier-Workshop
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Kultur Veranstaltung

„II Cantico della Storia Nostra“ – Ein Loblied für unseren Heimatstern

Cantico-d.Stella-Nostra-Ensemble Foto_Pakzad

800 Jahre Franz von Assisi – Neue und Alte Musik am Samstag, den 4. Juli, im Festsaal vom Kloster Irsee

800 Jahre Franz von Assisi – dieses Jubiläum nehmen acht Solistinnen und Solisten des „Münchner Kammerorchesters“ und des „Vokalzirkels“ unter der künstlerischen Leitung von Henning Sieverts (international renommierter Bassist, Cellist und Moderator in BR-Klassik) zum Anlass, in Kloster Irsee eine Uraufführung zu präsentieren.
Im Zentrum der exklusiven Inszenierung steht der Sonnengesang, das wohl bekannteste Gebet aus der Feder des „Troubadours von Assisi“ und lädt zu einer Neubetrachtung des Heiligen zu seinem 800. Todestag ein.
Es erklingen Franziskus‘ „Il Cantico di frate sole“ (Loblied von Bruder Sonne), die „Vogelpredigt“, aber auch neue Poesie – in deutsch, englisch und gezwitschert, in einer innovativen Besetzung: Solo-Kontrabass, ein Gesangsquartett und ein Streichquartett begegnen sich variabel und auch beweglich im Konzertraum.
Gemeinsam mit dem Kulturring Kaufbeuren lädt die Schwabenakademie Irsee Freunde der klassischen Musik dazu ein, Neue Musik mit Anklängen an ganz Alte Musik in einer innovativen Uraufführung zu genießen.
Wer gleich noch tiefer in das Leben und Wirken des Franz von Assisi einsteigen möchte, hat am Konzertwochenende die Gelegenheit vom 3. bis 5. Juli am Seminar der Schwabenakademie „Innere Tiefe, menschliche Weite. 800 Jahre Franz von Assisi“ mit dem Franziskus Experten Bruder Dr. Niklaus Kuster teilzunehmen.
Anmeldewünsche und weitere Informationen richten Sie bitte an das Büro der Schwabenakademie Irsee 08341 / 906-661 oder unter www.schwabenakademie.de
Alles auf einen Blick:
Was: Uraufführung IL CANTICO DELLA STELLA NOSTRA
Wann: Samstag 4. Juli, 20.00 Uhr
Abendkasse: ab 19:00 Uhr
Wo: Festsaal, Bildungszentrum Kloster Irsee, Klosterring 4, 87660 Irsee
Karten: 25 € regulär, 12€ ermäßigt
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder im Büro der Schwabenakademie unter 08341 / 906-661
Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren
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Bildung Kultur Veranstaltung

Neue Ausstellung im Stadtmuseum: Himmel, Holz & Heilige.

Evangelist Johannes von Adam Krumpper (Foto: Emanuel Gronau)

Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur. 26.06.2026 – 31.01.2027

Von Ende Juni 2026 bis Ende Januar 2027 ist im Stadtmuseum Kaufbeuren eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Weilheim zu sehen. Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ präsentiert Skulpturen aus Werkstätten der sogenannten Weilheimer Schule, aus der berühmte Bildhauer des bayerischen Frühbarocks hervorgingen.

 Weilheim als Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst

Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

Italienische und niederländische Einflüsse

Die Weilheimer Bildhauer übertrugen eine am Münchner Hof geprägte, von italienischen und niederländischen Einflüssen bestimmte Formensprache auf die Holzbildhauerei und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung des Frühbarocks in Süddeutschland. Die Nachfrage wurde insbesondere durch die Gegenreformation gefördert, die auf eine Vermittlung von Glaubensinhalten über Kunstwerke setzte.

Zu den bedeutendsten Werkstätten zählten jene von Adam Krumpper, Hans Degler und Bartholomäus Steinle. Weitere wichtige Vertreter der Weilheimer Schule sind Hans Krumpper, Christoph Angermair und Georg Petel, die teils am Münchner Hof tätig waren oder eigene Werkstätten etwa in Augsburg gründeten. Über ihre Schüler verbreitete sich der Stil der Weilheimer Schule weit über die Region hinaus.

Skulpturen werden lebendig

Das Stadtmuseum Weilheim befindet sich derzeit in einer Phase der Neukonzeption und Modernisierung. Im Zuge der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ werden im Stadtmuseum Kaufbeuren die moderne Ausstellungsgestaltung sowie die mediale Vermittlung der wertvollen frühbarocken Skulpturen für die neue Dauerausstellung erprobt. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, anhand mobiler Medienstationen mehr über die Werkstätten und die ausgestellten Skulpturen zu erfahren. Anhand von kurzen Videos, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden, erwachen die frühbarocken Figuren zum Leben. Ein Vermittlungsangebot für Kinder und Familien in der Ausstellung sowie ein reichhaltiges Begleitprogramm für Jung und Alt ermöglichen eine lebendige Auseinandersetzung mit der Epoche des Barock.

BEGLEITPROGRAMM

Führungen

Samstagsführungen, 15 Uhr

4.07., 1.08., 29.08., 26.09., 17.10., 14.11., 12.12.2026,

9.01., 30.01.2027

Sonntagsführungen, 11 Uhr

28.06., 26.07., 16.08., 13.09., 4.10., 1.11., 29.11., 27.12.2026, 31.01.2027

Termine für Gruppenführungen – Feiern im Stadtmuseum

Ob Firmenfeier oder private Feier, besuchen Sie uns mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Familie und Freunden im Stadtmuseum und genießen Sie nach einer Führung durch unsere Sonderausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ noch ein Glas guten Wein.

Veranstaltungen

„Der Holzvulkan“, Lesung mit Hans Pleschinski, Literaturfestival Allgäu-Schwaben

Mittwoch, 1.07.2026, 19.00 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt, 9 €,

Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

 „Auf den Spuren von Georg Petel“, Museumsfahrt nach Augsburg

Samstag, 12.09.2026, 9–17 Uhr

Kosten: 15 € zzgl. Zugfahrt (Anreise mit der Deutschen Bahn)

Info und Anmeldung im Stadtmuseum

 

„Barock macht Schule!“, Vortrag mit Dr. Tobias Güthner (Leiter Stadtmuseum Weilheim) Mittwoch, 23.09.2026, 18.30 Uhr

in Kooperation mit dem Heimatverein Kaufbeuren e.V.

Kolping-Akademie, Eintritt frei!

 

Zeichnen im Stadtmuseum, Workshop mit Marina Lo Ré,

Samstag, 10.10.2026, 10–12.30 Uhr

in Kooperation mit der vhs Kaufbeuren

Kosten: 19,70 €, Anmeldung über die vhs (Kursnummer K050-363)

 

„Jetzt erst recht!“, Kostümvortrag zur Mode des Barocks mit Annkathrin Selthofer

Donnerstag, 19.11.2026, 18.30 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €, Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

„Barocke Lebenslust – eine Reise durch die Musik des Barock“, Matinee-Konzert

Sonntag, 22.11.2026, 11 Uhr

in Kooperation mit der Musikschule Kaufbeuren,

Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €, Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

Angebote für Kinder und Familien

Ferien-Atelier im August und September

donnerstags, 10–12 Uhr, 6 € / 8 € mit bzw. ohne Ferienpass

 

„Nachts im …Stadtmuseum“, Taschenlampenführung durch „Himmel, Holz & Heilige“

Freitag, 23.10.2026, 17 und 18 Uhr, 3 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer

 

Kreativangebot am Buß- und Bettag in Kooperation mit querKUNST

Mittwoch, 18.11.2026, 9–12 Uhr, 8 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer, Anmeldung über querKUNST

 

„Himmel, Holz & Heilige – kids“, kurzweilige Führung für Kinder mit erwachsener Begleitung

Sonntag, 29.11.2026 (1. Advent), 10.30 Uhr

Mittwoch, 6.01.2027 (Hl. Drei König), 10 Uhr

Sonntag, 24.01.2027, 10 Uhr

jeweils 1,5 Stunden, Großes oder kleines Familienticket zzgl. 3 € pro Kind, 4 € pro erwachsene Begleitperson

 

„Warten auf’s Christkind“, Museumswerkstatt am Wochenende vor Weihnachten

Samstag, 19.12. und Sonntag, 20.12. jeweils 10–12 Uhr und 13–15 Uhr, 8 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer

 

Angebote für Kindergärten und Schulen

Kleine Barock-Entdecker!

Vorschulkinder und Jahrgangsstufen 1–2

Spielerische Kurzführung vor Vorschul- und Grundschulkinder

Dauer: 1 Stunde, 3 € pro Kind

 

Große Barock-Entdecker!

Grundschulkinder derJahrgangsstufe 3–4

Kurzweiliger Ausstellungsrundgang mit Museumswerkstatt

Dauer 1,5–2 Stunden, 3 € pro Kind

Weiterführende Schulen

Ausstellungsbesuch mit Themenschwerpunkt nach Absprache

Dauer: 1,5 Stunden, 3 € pro Schülerin/Schüler

weitere Informationen unter: www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

 

 

 

 

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Blaulicht

Pkw prallt bei Obergermaringen gegen Baum

Fahrerin leicht verletzt

Fahrzeug kommt von der Fahrbahn ab und erleidet Totalschaden

Am 12.06.2026 ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Westendorf und Germaringen ein Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Bei dem Aufprall zog sich die Fahrerin lediglich leichte Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Verkehrsbehinderungen während der Bergungsarbeiten

Am Fahrzeug entstand durch die Wucht des Aufpralls ein Totalschaden. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten kam es auf der Verbindungsstraße zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

(PI Kaufbeuren)

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Sport

Perfekter Saisonabschluss – SpVgg Kaufbeuren feiert 5:0-Heimsieg und die Vizemeisterschaft

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

BOL – SpVgg Kaufbeuren – TSV Buchenberg 5:0

Mit einem überzeugenden 5:0-Heimsieg gegen den TSV Buchenberg verabschiedete sich die SpVgg Kaufbeuren aus der Bezirksoberliga-Saison – und krönte damit eine starke Spielzeit mit der verdienten Vizemeisterschaft. Dabei taten sich die Gastgeberinnen zunächst schwer. Gegen einen ambitionierten Gegner brauchte die Mannschaft etwas Zeit, um ihren Rhythmus zu finden. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte die SpVgg jedoch das Tempo und belohnte sich in der 26. Minute: Top-Torjägerin Paula Eichinger brachte ihr Team mit dem 1:0 in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff legte sie nach und sorgte mit ihrem zweiten Treffer für die beruhigende 2:0-Pausenführung.
 
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Kaufbeuren spielfreudig und dominierte die Partie nun klar. Die Gastgeberinnen kombinierten sich immer wieder sehenswert vor das gegnerische Tor und ließen defensiv kaum etwas zu. Lisa Schmittner erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 3:0, ehe Melina Moser mit einem Doppelpack den verdienten 5:0-Endstand herstellte. Mit diesem souveränen Erfolg beendet die SpVgg Kaufbeuren die Saison auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz. 
 
Mit 33 Punkten und einem Torverhältnis von 52:31 belohnte sich die Mannschaft für eine konstant starke Runde und
darf sich völlig verdient Vizemeister der Bezirksoberliga nennen.
 
Kapitänin und Torhüterin Sandrine Uhlig brachte den Teamgeist nach dem Schlusspfiff treffend auf den Punkt:
„Ich bin so stolz darauf, was ihr diese Saison alle geleistet habt. Den 2. Platz haben wir uns absolut verdient.“
 
Ein perfekter Abschluss einer erfolgreichen Saison – und ein verdienter Lohn für den Einsatz, den Zusammenhalt und die Leidenschaft der gesamten Mannschaft. 
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Sport Veranstaltung

Schwimmabzeichentage der DLRG KV Kaufbeuren / Ostallgäu e.V.

DLRG Kaufbeuren / Ostallgäu e.V. / Seepferdchen Übergabe mit Oberbürgermeister Stefan Bosse

Oberbürgermeister Stefan Bosse zu Besuch

Am 13. und 14.06.2026 bieten wir von der DLRG Kaufbeuren / Ostallgäu e.V., im Rahmen der Schwimmabzeichentage, im Freibad Neugablonz die kostenfreie Schwimmabzeichenabnahme an.

Hier können alle interessierten Kinder, ohne Termin zur DLRG kommen und die Abzeichen „Seepferdchen“ , Schwimmabzeichen Bronze, Silber oder Gold ablegen.

Dank des großzügigen Angebots der Firma Elektro Blösch aus Kaufbeuren, die alle Kosten für den Erwerb der Abzeichen übernimmt, ist das Schwimmabzeichen an beiden Tagen kostenfrei.

Hier ein großes Dankeschön an die Firma Blösch für die tolle Unterstützung allen Kindern den Erwerb des Abzeichens zu ermöglichen.

Zum Auftakt der Veranstaltung erhielten wir auch hohen Besuch unseres Oberbürgermeisters Stefan Bosse.

Herr Bosse wurde die Ehre zu Teil, das erste, heute abgenommene, Seepferdchenabzeichen“ der glücklichen Erwerberin zu überreichen.

 

Auch Morgen, am 14.06.2026 besteht für alle Interessierten, noch die Möglichkeit, das Seepferdechen kostenfrei zu erwerben – kommt einfach zu uns ins Freibad, unser Ausbildungsteam freut sich auf Euch.

Weitere Informationen findet ihr auch unter: Schwimmabzeichentag | DLRG Kreisverband Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Ein großes Dankeschön gilt auch allen Helfern, die diese Tage organisiert haben und ehrenamtlich, in Ihrer Freizeit, durchführen.

Eure DLRG KV Kaufbeuren / Ostallgäu e.V.

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Bildung Kultur Politik Veranstaltung

Ausstellung zum Anne Frank Tag an der FOSBOS Kaufbeuren

Foto: Tülin Jucu-Makamul

Die FOSBOS Kaufbeuren lädt zur Besichtigung der Ausstellung zum Anne Frank Tag ein

Beim diesjährigen Anne Frank Tag gibt es einen Anmelderekord und die Staatliche FOSBOS Kaufbeuren ist mit dabei. 843 Schulen beteiligen sich bundesweit an dem Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus des Anne Frank Zentrums, der zum 10. Mal stattfindet.

Das diesjährige Motto ist »Geschichte erzählen«. Zur Vorbereitung und Umsetzung des Anne Frank Tages stellte das Anne Frank Zentrum im Vorfeld kostenfrei Lernmaterialien zur Verfügung. Dazu zählen eine Plakatausstellung und die Anne Frank Zeitung. Wie bereits im letzten Jahr kann die Ausstellung in der Aula der staatlichen FOSBOS Kaufbeuren vom 15.06. bis 03.07.2026 täglich von 8.00 bis 14.00 Uhr besucht werden. Bei Interesse bittet die Schule um eine kurze Voranmeldung im Sekretariat unter (08341) 90 83 38 0.

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Kultur Verwaltung

OB Stefan Bosse spricht über Faszination und Bedeutung von HERILO

Die Vorbereitungen für HERILO 2026 laufen auf Hochtouren. Wenige Wochen vor der Premiere war Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse bei HERILO in Pforzen zu Gast.

Im Rahmen eines Termins der Pressestelle der Stadt Kaufbeuren entstand ein Videobeitrag, in dem der Oberbürgermeister über die, Faszination, Größe sowie die Bedeutung von HERILO für Kaufbeuren und die Region spricht. Das Musical hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem außergewöhnlichen Kulturprojekt entwickelt und bringt zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Musiker, Tänzer sowie ehrenamtliche Helfer zusammen.

Der Videodreh fand am Probenort des Musicals in Pforzen statt, wo derzeit intensiv an den Aufführungen Ende Juni und Anfang Juli gearbeitet wird. Mit mehr als 80 Mitwirkenden auf der Bühne, einer neuen Geschichte, rund 25 neuen Songs und einer aufwendigen Inszenierung verspricht HERILO 2026 erneut große Emotionen in der energie schwaben arena.

Die Aufführungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena statt.

Weitere Informationen unter www.herilo.de
Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Allgemein Bildung Kinder

Kinderhaus Blattneiweg: Kinder basteln ein Stück Geschichte

Das Projekt wird auch öffentlich sichtbar sein. Vom 13. bis einschließlich 19. Juni gibt es die Möglichkeit, die gebastelten Figuren zu sehen

Im städtischen Kinderhaus Blattneiweg beschäftigen sich die Kinder derzeit mit einem besonderen Projekt rund um die Geschichte von Neugablonz. Dabei lernen sie nicht nur etwas über ihren Stadtteil, sondern auch darüber, woher dieser kommt und was den Ort bis heute prägt. Im Mittelpunkt steht der Rüdiger-Brunnen, ein Stück Heimatgeschichte, das eng mit dem früheren Gablonz in Tschechien verbunden ist.

Neugablonz entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele vertriebene Sudetendeutsche aus dem ehemaligen Gablonz an der Neiße in den Raum Kaufbeuren kamen. Mit ihnen veränderte sich handwerkliches Können und Traditionen, die den neuen Stadtteil entscheidend mitprägten. Besonders die Schmuck- und Glasindustrie entwickelte sich in Neugablonz weiter und wurde zu einem wichtigen Teil der Ortsgeschichte.

Auch der Rüdiger-Brunnen erzählt von dieser Verbindung zur alten Heimat. Die Figur stammt von Franz Metzner und stand ursprünglich in Gablonz an der Neiße. Später wurde sie nach Neugablonz gebracht, wo sie seit vielen Jahren als bekanntes Wahrzeichen neben der Herz-Jesu-Kirche steht. Für viele Menschen steht der Rüdiger bis heute symbolisch für den Neuanfang in Bayern und die bewahrte Verbindung zur Vergangenheit.

Genau mit dieser Geschichte setzen sich nun auch die Kinder im städtishen Kinderhaus Blattneiweg auseinander. Aus Pappmaché basteln sie eigene Figuren, die an den Rüdiger erinnern. Begleitet wird das Projekt von Monika Ecker, Pädagogin des Kinderateliers der Einrichtung, die den Kindern über die Zeit des Krieges, über Veränderungen in der Heimat und über das Leben der Menschen damals erzählt. So entsteht für die Kinder ein altersgerechter Zugang zu einem wichtigen Kapitel der Ortsgeschichte. „Ich habe ihnen erzählt, dass die Menschen aus ihrer Heimat vertrieben wurden. So etwas passiert heutzutage immer noch und wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Sicherheit leben“, sagt Monika und erzählt: „Jetzt sitzen die Kinder zusammen beim Basteln und überlegen sich, was sie mitnehmen würden, wenn sie von jetzt auf gleich aus ihrem Haus verschwinden müssten.“

Das Projekt wird auch öffentlich sichtbar sein. Vom 13. bis einschließlich 19. Juni gibt es die Möglichkeit, die gebastelten Figuren in den Schaufenstern des Musikcafé Times Square in Neugablonz zu sehen. Der Besitzer, Ralf Szidat, hat sich für diese Aktion sofort bereit erklärt und seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Ihm liegt die Geschichte des Stadtteils sehr am Herzen, weshalb man den Rüdiger auch in seinem Logo wiederfindet. Gezeigt werden in dieser Zeit außerdem auch Schmuckstücke wie Armbänder oder Ketten gefertigt aus original Neugablonzer Perlen, die die traditionsreiche Vergangenheit des Stadtteils veranschaulichen.

Mit dem Projekt wollen die Erzieherinnen den Kindern ein Stück Heimatgeschichte näherbringen. Gleichzeitig wird deutlich, wofür Neugablonz bis heute steht: Für Vertreibung und Neuanfang, für Handwerk und Erinnerung und für eine besondere Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Kultur Veranstaltung

long time no see – Finissage im Kunsthaus Kaufbeuren

Johannes Vogl, „Schaukel“, 2010. Foto: Stefanie Giesder

Podiumsgespräche zur Situation von Künstler*innen und Kultur im Allgäu am Sonntag, 21.06.26, 14.30 bis 21 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellung möchten wir mit den beteiligten Künstler*innen, den vorschlagenden Kulturakteur*innen und externen Gästen über die Situation für Künstler*innen und Kulturschaffende in Kaufbeuren und der Region diskutieren.

14.30 Uhr: „Um zwei Ecken im Allgäu“ – Arbeitsbedingungen, Produktionsräume, Netzwerke und Sichtbarkeit in der Region

Gesprächsrunde mit Thomas Garmatsch (Kulturwerkstatt Kaufbeuren), Tatjana Nocker (querKUNST Kaufbeuren), Nadja Ostertag (Kulturwerkstatt Kaufbeuren), Nicola Reiter (Gestalterin & Künstlerin, Betzigau), Johannes Vogl (Künstler, Berlin), Ulrich Vogl (Künstler, Berlin), Sonja Wahler (Künstlerin, Nördlingen), moderiert von Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren)

16 Uhr: Häuser für Kunst – Möglichkeiten und Herausforderungen

Inputs und Gespräch mit Katja Schroeder (Co-Leiterin der Arthur-Boskamp Stiftung in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein) & Jürgen Dehm (künstlerischer Leiter Kebbel Villa | Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf

Welche Aufgaben können Institutionen für zeitgenössische Kunst neben der Präsentation von Ausstellungen noch erfüllen? Welche Modelle für die Förderung von überregionalem und lokalem künstlerischem Austausch sowie gesellschaftlicher Beteiligung werden bereits erprobt? Im Gespräch diskutieren wir Herausforderungen und Perspektiven für Institutionen außerhalb der urbanen Zentren.

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Gesundheit

Hitzeaktionstag am 11. Juni- Gut geschützt durch heiße Tage

Urhebervermerk: © PantherMedia / lucidwaters Bildunterschrift: An heißen Tagen ist Abkühlung unverzichtbar.

Tipps für heiße Tage

Für viele Menschen sind Temperaturen über 30 Grad belastend. Der bundesweite Hitzeaktionstag am 11. Juni will auf gesundheitliche Risiken extremer Hitze aufmerksam machen und mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK aus dem Jahr 2025 empfindet knapp ein Drittel der Bevölkerung zunehmende Hitze und andauernde Hitzewellen als besorgniserregend. „Viele unterschätzen dennoch die Gefahren von hohen Temperaturen auf die eigene Gesundheit“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gesundheitliche Folgen sehr großer Wärme zeigen sich oft unterschiedlich und reichen von einer Hitzeerschöpfung bis hin zum Hitzschlag.

 

Tipps für heiße Tage

Alles, was Abkühlung bringt und vor der prallen Sonne schützt, hilft, um gesundheitliche Schäden durch Hitze zu vermeiden. Erste Maßnahmen sind, die Wohnräume kühl zu halten und frühmorgens oder nachts zu lüften sowie tagsüber Jalousien, Rollläden oder Vorhänge zu schließen. „Wer nach draußen muss, sollte leichte, luftige Kleidung tragen, dabei Kopf und Augen schützen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden“, so Susanne Hasel. Aufenthalte in der direkten Sonne, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind möglichst zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten verlegt man am besten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. „Auch ein Ventilator kann das Wohlbefinden verbessern; er kühlt die Luft zwar nicht ab, sorgt aber für wohltuende Verdunstungskälte auf der Haut“, sagt Susanne Hasel.

 

Trinkmenge anpassen

An heißen Tagen lautet die Devise: Viel trinken – auch wenn man gerade keinen Durst verspürt. Für gesunde Erwachsene bedeutet das mindestens zwei bis drei Liter täglich. Die besten Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwasser. Sie liefern wie Früchte- oder Kräutertees und Fruchtsaftschorlen – aus höchstens einem Drittel Saft und mindestens zwei Dritteln Wasser – neben Flüssigkeit auch Mineralstoffe. „Am besten ist es, die Getränke über den ganzen Tag zu verteilen“, so Susanne Hasel. Dabei ist es günstig, nicht zu heiß und nicht eiskalt zu trinken. Denn das strengt den Körper unnötig an, weil er die Temperaturunterschiede auszugleichen versucht. Stattdessen kann man an heißen Tagen wasserreiches Obst wie Melonen, Salate und andere leicht verdauliche Kost bevorzugen, da schwere Mahlzeiten dem Körper zusätzlich Wärme zuführen.

 

Medizinisches Hitzetelefon rund um die Uhr

Für individuelle Fragen können AOK-Versicherte das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis unter der Telefonnummer 0800 1 265 265 täglich und rund um die Uhr nutzen. AOK-Clarimedis beantwortet mit einem Team aus Fachärzten und Fachärztinnen sowie medizinischen Experten und Expertinnen alle Fragen zu Diagnosen, Therapien und Symptomen. „Gesundheitliche Beschwerden bei Hitze werden von dem Expertenteam eingeordnet; darüber hinaus erläutern die Fachleute Möglichkeiten, um der Hitze entgegenzuwirken“, so Susanne Hasel.

 

Internet-Tipps

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„Hochwertige Sneaker-Socken sichern!“

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln 2026

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Wettbewerb von Stadtradeln geht es um Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen treten gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren (15.06. bis 05.07.2026) und der Landkreis Ostallgäu (14.06. bis 04.07.2026) beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei.

AOK-Mitmachaktion zu Stadtradeln

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist offizieller Partner von Stadtradeln in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu. Bei der AOK-Mitmachaktion kann sich jeder ab 15 Jahren kostenfrei ein Paar unserer nützlichen Sneaker-Socken sichern. Einfach den Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihre Sneaker-Socken per Post. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht allen TeilnehmerInnen viel Spaß bei den regionalen Aktionen von Stadtradeln.

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Gesundheit

Geprüfte Qualität: Klinikum Kaufbeuren als Gynäkologisches Krebszentrum anerkannt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren; Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Study Nurse Manuela Merz, Chefärztin Dr. Enikö Berkes und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou.

Die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen erfordert höchste fachliche Expertise, modernste Medizin und ein eng abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen. Die Zertifizierung als gynäkologisches Krebszentrum bestätigt die Qualität der Frauenklinik am Klinikum Kaufbeuren nun auch offiziell.

„Wir sind sehr glücklich, dass mit dieser Zertifizierung nun die hohe Qualität unserer onkologischen Versorgung bestätigt wird“, betont Privatdozentin Dr. Enikö Berkes. Die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Kaufbeuren führt aus, dass diese Anerkennung zugleich Ansporn ist, die Strukturen und Abläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Wir arbeiten immer mit dem Ziel, unseren Patientinnen in einer oft belastenden Lebenssituation die bestmögliche Versorgung zu bieten.“

Im Rahmen der anspruchsvollen Zertifizierung wurden sämtliche Versorgungsprozesse umfassend überprüft – von der Diagnostik über die operative und medikamentöse Therapie bis hin zur Nachsorge. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Gynäkologie, Allgemeinchirurgie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie, Palliativmedizin sowie Psychoonkologie und Pflege arbeiten eng verzahnt zusammen. Alle Behandlungsentscheidungen werden interdisziplinär im so genannten Tumorboard getroffen – immer individuell auf die einzelne Patientin angepasst

Operative Expertise und moderne Behandlungsmethoden

Ein zentraler Bestandteil der gynäkologischen Krebsbehandlung ist die operative Behandlung. Hier verfügt die Kaufbeurer Frauenklinik über besondere Expertise: Berkes zählt als zertifizierte MIC-III-Chirurgin zu einem kleinen Kreis hochqualifizierter Operateurinnen in Deutschland mit ausgewiesener Erfahrung in komplexen minimalinvasiven Eingriffen.  

„Minimalinvasive Verfahren, die konventionelle Laparoskopie und die robotisch assistierte Operationstechniken können für viele Patientinnen mit weniger Schmerzen, geringerer Belastung und einer schnelleren Erholung verbunden sein“, erklärt Berkes, die Leiterin des Gynäkolgischen Krebszentrums. „Entscheidend ist jedoch immer, welches Verfahren medizinisch sinnvoll und onkologisch sicher ist.“

Teamleistung als Schlüssel zur bestmöglichen Versorgung

Die Zertifizierung sei zugleich eine Anerkennung der Leistung des gesamten Teams, betont die Chefärztin. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir gemeinsam eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleisten. Ein Krebszentrum lebt von eingespielten Strukturen, hoher fachlicher Kompetenz und einem starken Miteinander“  Unter der fachlichen Mitverantwortung der leitenden Oberärztin und Zentrumskoordinatorin Dr. Christina Matsingou wurden klare Behandlungswege, enge Betreuungskonzepte und eine kontinuierliche Qualitätssicherung etabliert.

Weitere Informationen zum Gynäkologischen Krebszentrum der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Weitere Informationen zur Gynäkologie und Geburtshilfe der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

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ESVK holt DEL2 Torjäger Eero Elo

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über den Neuzugang: „Mit Eero Elo konnten wir einen weiteren sehr erfahrenen Kontingentsspieler verpflichten, der über seine gesamte bisherige Karriere bewiesen hat, dass er ein ausgewiesener Scorer ist.“

Der ESV Kaufbeuren kann mit Eero Elo einen weiteren starken Neuzugang auf einer der Kontingentsspielerpositionen vorstellen. Der finnische Außenstürmer war in den letzten drei Spielzeiten für den EHC Freiburg aktiv und hat in 130 Pflichtspielen für die Breisgauer 68 Tore und 61 Vorlagen beigesteuert. Zuvor war der zweifache Familienvater in seiner finnischen Heimat sowie in der KHL und vor allem in der ersten und zweiten Schweizer Liga aktiv. Dabei hat der großgewachsene Stürmer (193 cm) immer wieder sein hohes Scoringpotenzial unter Beweis gestellt.

Der Rechtsschütze gilt als ausgewiesener Torjäger, der mit einem satten Schuss ausgestattet ist, aber auch das Spiel gut lesen und seine Mitspieler in Szene setzen kann. Zudem kann er in den Special Teams ein enormer Faktor für sein Team sein.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über den finnischen Neuzugang: „Mit Eero Elo konnten wir einen weiteren sehr erfahrenen Kontingentsspieler verpflichten, der über seine gesamte bisherige Karriere bewiesen hat, dass er ein ausgewiesener Scorer ist. Er wird unserer Mannschaft nicht nur viel Erfahrung bringen, sondern auch in allen Situationen auf dem Eis eine große Hilfe sein. Wir sind sehr froh, dass wir ihn überzeugen konnten, nach Kaufbeuren zu kommen.“

Eero Elo über seinen Wechsel zum ESVK: „Als ich von der Möglichkeit hörte, zum ESV Kaufbeuren wechseln zu können, war ich sofort sehr interessiert. Ich weiß, dass wir als Club große Ziele für die nächste Saison haben, und das war der Hauptgrund, warum ich dann auch so begeistert war. Ich glaube, dass wir eine wirklich gute Chance haben, in der nächsten Saison erfolgreich zu sein. Kaufbeuren ist auch ein guter Ort für meine Familie, und der Nachwuchsbereich hat dort ebenfalls ein hohes Niveau.“

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Sport Verwaltung

Stadt Kaufbeuren würdigt die Damenmannschaft des ESV Kaufbeuren für eine außergewöhnliche Saison

Bayerische Meisterinnen tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Die Damenmannschaft des ESV Kaufbeuren hat mit dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft einen bemerkenswerten sportlichen Erfolg erzielt. Diesen Triumph würdigte die Stadt Kaufbeuren bei einem feierlichen Empfang im historischen Sitzungssaal des Rathauses am Freitag, 5. Juni 2026.

Erfolgreiche Saison mit starker Bilanz

Die Mannschaft überzeugte in der vergangenen Saison mit konstant starken Leistungen. In der Vorrunde gewann das Team von Trainer Leonard Gutsche elf von zwölf Spielen und sicherte sich souverän den ersten Platz in der Abschlusstabelle der Frauen-Bayernliga. Mit 32 von 36 möglichen Punkten, einem Torverhältnis von 59:8 sowie durchschnittlich fast fünf erzielten Treffern pro Spiel dominierte der ESV Kaufbeuren die Hauptrunde der zweithöchsten deutschen Spielklasse unterhalb der Bundesliga.

Foto: Stadt Kaufbeuren

Ohne Niederlage durch die Play-offs

Auch in den anschließenden Play-offs blieb die Mannschaft ungeschlagen. Im Halbfinale setzte sich der ESV Kaufbeuren gegen den EHC Regensburg durch und erreichte das Finale um die Bayerische Meisterschaft. Dort trafen die Kaufbeurerinnen auf den ESC Kempten und entschieden die Finalserie für sich. Insgesamt gewann das Team alle sechs Play-off-Partien und erzielte dabei 31 Tore. Der Höhepunkt der Saison war das Finale am 7. März 2026, das die ESVK-Frauen ohne Gegentor für sich entschieden und damit den Bayerischen Meistertitel nach Kaufbeuren holten.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Als Anerkennung für diesen Erfolg durften sich die Spielerinnen in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren eintragen. Die Zweite Bürgermeisterin Julia von Stillfried begrüßte die Mannschaft und würdigte deren Leistung: „Die gewonnene Bayerische Meisterschaft ist ein großer Erfolg für das Eishockey hier in Kaufbeuren. Das Ergebnis zeugt von langer Vorarbeit und ist ein verdienter Lohn für Ihre gemeinsame Leistung und Ihren Teamgeist. Sie sind das erfolgreiche Gesicht des ESV Kaufbeuren und die Stadt ist stolz auf Sie. Sie sind starke Frauen und Sie sind Vorbilder.“

Anerkennung für jahrelange Entwicklung

Der Geschäftsführende Vorstand des ESV Kaufbeuren, Karlheinz Peukert, zeigte sich erfreut über den Erfolg der Mannschaft: „Wir sind sehr stolz auf unsere Damenmannschaft. Diese besondere Ehrung im Rathaus und der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt sind eine verdiente Anerkennung für die Entwicklung der vergangenen Jahre. Mit großem Engagement, hoher Konzentration und einer starken Saisonleistung haben sich die Spielerinnen den Bayerischen Meistertitel verdient.“ Auch der geschäftsführende Vorstand Thomas Petrich würdigte die besondere Leistung: „Die Mannschaft hat den ESV Kaufbeuren in Bayern hervorragend vertreten. Wir freuen uns sehr, dass diese Leistung auch durch die Stadt Kaufbeuren in einem so würdigen Rahmen anerkannt wurde.“

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Sport

Souveräner Auswärtssieg sichert erneut Rang zwei in der Bezirksoberliga

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

SSV Anhausen – SpVgg Kaufbeuren 1:5

BOL – Die SpVgg Kaufbeuren hat mit einem überzeugenden 5:1-Auswärtserfolg beim SSV Anhausen den zweiten Tabellenplatz erneut gesichert. Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft geschlossen, spielfreudig und konsequent vor dem Tor. Paula Eichinger brachte die Gäste bereits in der 17. Minute in Führung. Nur wenig später erhöhte Julia Czeschlick mit einer direkt verwandelten Ecke auf 2:0. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeberinnen ließ sich Kaufbeuren nicht aus dem Konzept bringen und stellte durch Sabrina Oppenrieder noch vor der Pause den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die SpVgg das dominierende Team. Lisa Schmittner sorgte mit dem 4:1 für die Vorentscheidung, ehe Paula Eichinger mit ihrem zweiten Treffer den 5:1-Endstand herstellte. Der deutliche Erfolg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der Einsatz, Spielfreude und Zusammenhalt über die gesamte Spielzeit stimmten. Mit dem verdienten Auswärtssieg sichert sich die SpVgg Kaufbeuren vorzeitig den zweiten Platz in der Tabelle.

Zum Abschluss der Saison 2025/26 steht am Samstag, den 13.06.2026, noch das letzte Heim- und Saisonspiel gegen den TSV Buchenberg an.

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Sport

John Rogl hat keine Zukunft beim ESVK

Trennung nach nur einer Saison

Der ESV Kaufbeuren und Verteidiger John Rogl werden in der kommenden Saison nicht mehr gemeinsam auf dem Eis stehen. Im Zuge der Kaderplanungen für die Spielzeit 2026/2027 wurde entschieden, die Zusammenarbeit nach nur einer Saison zu beenden.

Der 30-jährige Verteidiger war zur Saison 2025/2026 zu den Jokern gewechselt und absolvierte eine Spielzeit im Trikot des ESVK.

Für seinen weiteren sportlichen Weg sowie für seine private Zukunft wünschen die Verantwortlichen des ESVK John Rogl alles Gute, viel Erfolg und vor allem beste Gesundheit.

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Sport

Jere Laaksonen bleibt ein Joker

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Jere Laaksonen: „Jere Laaksonen ist seit vielen Jahren ein sehr verdienter Spieler beim ESVK, der sich voll und ganz mit der Region und dem ESVK identifiziert.“

Sein Debüt im ESVK-Trikot feierte Jere Laaksonen am 21.08.2016 bei einem 2:1-Testspielsieg gegen die Dornbirn Bulldogs. Zehn Jahre später wird er im August 2026 wieder ein Testspiel für die Joker bestreiten. Wer ihm damals im Jahr 2016 gesagt hätte, dass er Kaufbeuren und das Allgäu einmal seine Heimat nennen und immer noch für den ESVK spielen würde, den hätte er wahrscheinlich für verrückt erklärt.

So geht der „Bürgermeister“, wie der 35-jährige Deutsch-Finne mittlerweile liebe- und respektvoll von den Fans des ESVK genannt wird, in eine weitere Saison in der Wertachstadt und möchte den Fans die Lust am ESVK zurückbringen: „Mit einem Abstieg kannst du hier nicht aufhören; der ESV Kaufbeuren gehört aus meiner Sicht in die DEL2, und wir werden alles dafür tun, um unseren Fans den Spaß und die Freude an ihrem ESVK wiederzugeben. Viel mehr gibt es auch nicht zu sagen“, kommentiert der Publikumsliebling bekanntermaßen kurz und knapp seine Beweggründe, weiter für die Joker aufzulaufen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Jere Laaksonen: „Jere Laaksonen ist seit vielen Jahren ein sehr verdienter Spieler beim ESVK, der sich voll und ganz mit der Region und dem ESVK identifiziert. Mit seiner Erfahrung und seiner angestrebten Rolle im Team wird er in der kommenden Saison ein sehr wichtiger Faktor in unserer Mannschaft sein.“

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Podcast

Der neue Klar.Text-Podcast ist online. Thema Demenz: Mensch sein, Mensch bleiben – und – Dr. Sarah Straub am 12.06. in Kaufbeuren

Gastgeber Claus Tenambergen. Gast: Bernd Ruppert, 1. Vors. Freundes- und Förderkreis Blaue Blume

Immer mehr Menschen sind von Demenz betroffen – sei es als Erkrankte, als Angehörige oder als Freunde und Wegbegleiter. Und doch wird über das Thema noch immer zu wenig gesprochen. In dieser Folge von Klar.Text spricht Claus Tenambergen mit Bernd Ruppert, dem 1. Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V., über Demenz, über Ängste und Vorurteile, über Angehörige und Unterstützungsangebote – vor allem aber über den Menschen hinter der Erkrankung. Ein Gespräch über Würde, Teilhabe, Lebensfreude und die Frage, wie ein gutes Leben mit Demenz gelingen kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub am 12. Juni 2026 im Stadttheater Kaufbeuren. Ein Abend, der informieren, berühren und Mut machen möchte. Freuen dürfen sich die Hörerinnen und Hörer außerdem auf einen kleinen musikalischen Vorgeschmack zur Konzertlesung mit Sarah Straub: Mit dem Titel „Schokoeis mit Sahne“ gibt es im Podcast bereits einen ersten Einblick in die besondere Verbindung von Musik, Geschichten und Menschlichkeit – und weckt die Vorfreude auf einen besonderen Abend im Stadttheater Kaufbeuren.

Eine kurzweilige Podcastfolge mit wertvollen Informationen, persönlichen Einblicken und einem positiven Blick auf ein Thema, das viele Menschen bewegt.

Den Podcast gibt es auch hier:

Produktion:
Klar.Text Podcast
Wir sind Kaufbeuren

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:

  • Die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub
  • Die Blaue Blume Schwaben und den Freundes- und Förderkreis
  • Demenz verstehen: Was ist Demenz? Woran erkennt man erste Anzeichen? Und wann sollte man handeln?
  • Demenz und Alltag: Wie verändert die Erkrankung das Leben von Betroffenen und Angehörigen?
  • Mensch sein, Mensch bleiben: Würde, Teilhabe und Lebensqualität trotz Demenz
  • Hilfen und Unterstützungsangebote: Anlaufstellen, Beratung und Netzwerke in Kaufbeuren und dem Ostallgäu
  • Pflege, Versorgung und finanzielle Unterstützung
  • Vorurteile, Ängste und gesellschaftlicher Umgang mit Demenz
  • Musik und Erinnerungen: Warum Musik oft ein besonderer Zugang zu Menschen mit Demenz sein kann

Außerdem im Podcast: Ein musikalischer Vorgeschmack auf die Konzertlesung mit Sarah Straub – mit dem Titel „Schokoeis mit Sahne“. Quelle: YouTube – Sarah Straub

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Kultur Newsletter Tourismus Veranstaltung

Line-Up: Von Indie bis Brass ist beim Altstadtsommer dieses Jahr alles vertreten

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein tolles, vielfältiges Programm beim Altstadtsommer freuen.“

Der Altstadtsommer Kaufbeuren 2026 verwandelt die Kaufbeurer Altstadt am 19. und 20. Juni erneut in eine sommerliche Festivallandschaft voller Musik, Kultur und urbanem Leben. Auf 6 Bühnen inmitten der historischen Altstadt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges musikalisches Programm mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern, spannenden Newcomern und bekannten Live-Acts verschiedenster Genres. Ein Auszug aus dem Line-Up:
Die Kaiser-Max-Stage, die zentrale Bühne des Altstadtsommers, wird am Freitag von Dieter Schaurich und Peter Candy mit Partyhits verschiedener Jahrzehnte geprägt. Am Samstag heizt DJ Deerly der Partymeile in der Kaiser-Max-Straße mit sommerlichen Sounds und Festivalatmosphäre ein.

Der Freitag, 19. Juni, steht insgesamt im Zeichen musikalischer Vielfalt zwischen Indie, Rock, elektronischen Sounds und urbanen Einflüssen. Mit Rainer von Vielen kommt einer der bekanntesten musikalischen Grenzgänger des Allgäus nach Kaufbeuren. Ebenfalls mit dabei sind Kleister mit modernem Allgäu-Rap und Hip-Hop sowie Tommy Countach aus Berlin, der mit atmosphärischem Synthwave besondere elektronische Akzente setzt. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch Fliegende Haie, Wiedmann & Band, Jazzquadrat und weiteren regionalen Künstler.

Am Samstag, 20. Juni, sorgen energiegeladene Live-Acts, DJs und Brass-Sounds für Festivalstimmung in der Altstadt. Ein Highlight ist Rootsman Fyah mit ihrer Mischung aus Reggae, Ska und Brass. Mit den Desperate Brasswives kommt zudem eine außergewöhnliche Brasspop-Formation nach Kaufbeuren. Weitere Acts wie Lyca, The Choice, Toff, Haschio sowie Dimi’s Open Stage und Mr. Oggman ergänzen das vielseitige Programm.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Altstadtsommers ist die „Sound am Markt“-Bühne im Spitalhof, deren Booking und Betreuung durch die Abteilung Kultur organisiert wird. Dort erwartet die Besucher ein eigenständiges Programm mit dem „IndiePopFreitag“ und dem „BrassSamstag“. Alternative und genreübergreifende Acts wie Falschgeld, Folkless, Lovehead, Breath Attack oder Mamabua ergänzen damit die musikalische Vielfalt des gesamten Wochenendes.

Mit seinem genreübergreifenden Line-up aus Indie, Hip-Hop, Reggae, Brasspop, Rock, Jazz und elektronischer Musik zeigt der Altstadtsommer 2026 erneut die kulturelle Vielfalt der Region und lädt zu zwei besonderen Sommerabenden mitten in Kaufbeuren ein.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein tolles, vielfältiges Programm beim Altstadtsommer freuen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste ganz herzlich ein, ein besonderes Sommerwochenende in Kaufbeuren zu erleben.“

Los geht es an beiden Abenden um 18 Uhr, bis 00 Uhr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher dann auf ein abwechslungsreiches Programm in allen Veranstaltungszonen freuen.

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Verwaltung

Rathaus Kaufbeuren bietet neue Online-Dienste im Bürgerservice

Selbstverständlich steht die Abteilung Bürgerservice den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung

Die Stadt Kaufbeuren erweitert ihre digitalen Angebote und bietet für den Bereich Kfz.-Zulassung die grüne Feinstaubplakette ab sofort auch online an. Bürgerinnen und Bürger können die Feinstaubplakette, auch genannt Umweltplakette, bequem über die städtische Homepage bestellen – schnell, einfach und ohne Behördengang. Der digitale Bestellprozess führt Schritt für Schritt durch die Antragstellung.

Nach Eingabe der Halter- und Fahrzeugdaten gelangen die Nutzer direkt zur Bezahlseite. Dort stehen moderne Zahlungsmöglichkeiten wie Kreditkarte oder PayPal zur Verfügung. Nach erfolgreicher Bestellung wird die Feinstaubplakette anschließend bequem per Post nach Hause geschickt.

Auch im Bürgerbüro schreitet die Digitalisierung weiter voran. Über die städtische Homepage kann nun die Verpflichtungserklärung für touristische Aufenthalte komplett online beantragt werden. Neu ist in dem Zusammenhang, dass sich die rechtlichen Voraussetzungen geändert haben. Im Rahmen der Bonitätsprüfung werden die Einkommensverhältnisse des Bürgen geprüft. In die Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit ist die Anzahl der Familienmitglieder des Verpflichtungserklärenden, denen er zur Unterhaltszahlung verpflichtet ist, und die Anzahl der ausländischen Gäste mit einzubeziehen. Der Berechnung sind die Pfändungsfreigrenzen nach der Zivilprozessordnung zugrunde zu legen. Zur Berechnung sind alle Einnahmen und Zahlungsverpflichtungen aus unselbstständiger bzw. selbstständiger Tätigkeit, Unterhaltszahlungen, Vermietung, Verpachtung usw. in voller Höhe anzugeben und nachzuweisen. Alle erforderlichen Unterlagen können während der Online-Antragstellung unkompliziert hochgeladen werden. Die Bürgen müssen dann nur noch einmalig zur Abholung der Verpflichtungserklärung vorsprechen.

Neben den neuen Online-Diensten können wir in diesem Zusammenhang auf eine Reihe von Dienstleistungen verweisen, die wir mittlerweile digital anbieten. Dazu zählen zum Beispiel die Meldung von Wohnsitzen, das Online-Fundbüro, die Antragstellung für die Übermittlungssperren, die kostenfreie Meldebescheinigung, Online-Anträge für Führungszeugnisse, Melderegisterauskünfte, Parkausweise für Bewohner oder Schwerbehinderte, der Briefwahlantrag und die Abfrage des Bearbeitungsstandes für Personalausweise und Reisepässe.

Selbstverständlich steht die Abteilung Bürgerservice den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung. Für eine zügige Bearbeitung ohne Wartezeiten bieten wir dafür die Online-Terminvereinbarung an. Im Rahmen der Terminvereinbarung erhalten Sie alle erforderlichen Informationen und Vordrucke für den bevorstehenden Behördengang.

Alle digitalen Dienste finden Sie auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren unter www.kaufbeuren.de >> Bürgerservice >> Rathaus Digital >> Online Services oder Online-Terminvereinbarung.“

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Panorama

Verkehrseinschränkungen in der Kaufbeurer Altstadt: Straßensperrungen rund um Altstadtsommer, Veteranentag und Tänzelfest

Die Stadt Kaufbeuren informiert über Verkehrsbeeinträchtigungen im Zentrum

In den kommenden Wochen stehen in der Kaufbeurer Altstadt mehrere Großveranstaltungen auf dem Programm. Aufgrund der erforderlichen Aufbau-, Veranstaltungs- und Sicherheitsmaßnahmen kommt es dabei zeitweise zu Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen. Die Stadt Kaufbeuren bittet Anwohnerinnen und Anwohner, Besucher sowie Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Altstadtsommer am 19. und 20. Juni

Mit dem Altstadtsommer 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher an zwei Abenden ein abwechslungsreiches Programm mit Livemusik, kulinarischen Angeboten und besonderem Altstadtflair. Das Veranstaltungsgelände erstreckt sich über sechs miteinander verbundene Bereiche:

  • Obere Kaiser-Max-Straße
  • Untere Kaiser-Max-Straße
  • Ludwigstraße
  • Obstmarkt
  • Spitalhof
  • Kirchplatz

Für den Auf- und Abbau sowie die Durchführung der Veranstaltung sind folgende Sperrungen erforderlich:

Dienstag, 16. Juni

  • Sperrung Rosental/Ringweg sowie Obere Kaiser-Max-Straße von morgens bis voraussichtlich 14 Uhr

Freitag, 19. Juni

  • Sperrung der Ludwigstraße, Kaiser-Max-Straße, Kappeneck, Inneren Buchleuthenstraße, Am Breiten Bach, Rosental und Ringweg von 16 Uhr bis 1 Uhr

Samstag, 20. Juni

  • Sperrung des Kirchplatzes ab 11 Uhr für das Kinderprogramm
  • Sperrung der Ludwigstraße, Kaiser-Max-Straße, Kappeneck, Inneren Buchleuthenstraße, Am Breiten Bach, Rosental und Ringweg von 16 Uhr bis 1 Uhr

Montag, 22. Juni

  • Sperrung Rosental/Ringweg sowie Obere Kaiser-Max-Straße von morgens bis voraussichtlich 14 Uhr

Bereits ab dem 18. Juni ist in einzelnen Bereichen mit temporären Halte- und Parkverboten zu rechnen.

Veteranentag am 21. Juni

Am Sonntag, 21. Juni, findet in Kaufbeuren der Veteranentag statt. Vor dem Rathaus sind Ansprachen sowie eine Serenade vorgesehen.

Hierfür werden das Rosental, der Ringweg sowie die Obere Kaiser-Max-Straße von etwa 20 Uhr bis 22 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Einzug des Festwirts und der Schausteller zum Tänzelfest am 11. Juli

Mit dem traditionellen Einzug des Festwirts und der Schausteller beginnt die heiße Phase des Tänzelfestes.

Am Samstag, 11. Juli, werden deshalb ab 10 Uhr folgende Straßen gesperrt:

  • Ludwigstraße
  • Kaiser-Max-Straße
  • Kappeneck
  • Innere Buchleuthenstraße
  • Am Breiten Bach
  • Rosental
  • Ringweg

Die Stadt Kaufbeuren empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, die betroffenen Bereiche während der Sperrzeiten nach Möglichkeit zu umfahren und zusätzliche Zeit für Fahrten in die Innenstadt einzuplanen.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Mit dem Mond auf Reisen: Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren lädt am 11.06. zur Weltraum-Vorlesung ein

Prof. Dr. Nico Stengel spricht am 11. Juni in der Kulturwerkstatt über die Zukunft des Reisens

Wie könnte ein Urlaub auf dem Mond aussehen? Was müsste man für eine Reise ins All einpacken? Und wann werden Menschen tatsächlich als Touristen den Mond besuchen können? Mit diesen und vielen weiteren spannenden Fragen beschäftigt sich die nächste Kinderuni-Veranstaltung der Bürgerstiftung Kaufbeuren.

Am Donnerstag, 11. Juni 2026, ist Prof. Dr. Nico Stengel zu Gast in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Unter dem Titel „Die Reise zum Mond – wann heben wir ab?“ nimmt er seine jungen Zuhörerinnen und Zuhörer ab 16 Uhr mit auf eine spannende Reise in den Weltraum. Der Eintritt ist frei.

In der interaktiven Vorlesung erfahren die Kinder Wissenswertes über den Mond, planen ihren eigenen „Mondurlaub“ und werfen einen Blick auf die Zukunft der Raumfahrt. Dabei geht es nicht nur um wissenschaftliche Fakten, sondern auch um die Frage, wie Reisen außerhalb der Erde eines Tages aussehen könnten.

Prof. Dr. Nico Stengel lehrt an der Fakultät Tourismus-Management der Hochschule Kempten. Dort vertritt er die Themen Reiseveranstaltung und Reisevertrieb. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Tourismus im ländlichen Raum sowie im Campingtourismus. Für die Kinderuni verbindet er sein Fachwissen mit spannenden Einblicken in die Welt der Raumfahrt und zukünftiger Reiseformen.

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren lädt alle interessierten Kinder und Familien herzlich zu dieser besonderen Vorlesung ein.

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Gesundheit

Zahl der Herzinfarkte in Kaufbeuren 2024 gleich hoch wie 2017

AOK-Gesundheitsatlas

Die Bayernkarte zeigt, wie unterschiedlich hoch die Herzinfarktraten in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat sind. Urhebervermerk: © Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)

Die Zahl der Herzinfarkte lag in Kaufbeuren sowohl 2017 als 2024 gleich hoch. Das zeigt ein Vergleich im Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „So wurden im Jahr 2024 in Kaufbeuren 300 Herzinfarkte je 100.000 Personen ab dem 30. Lebensjahr gezählt, in Bayern lag die Herzinfarkt-Rate bei 290“, so Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Jahr 2017 waren es ebenfalls 300 Fälle je 100.000 Personen in Kaufbeuren und 340 in Bayern. Das entspricht einem Minus von rund 14 Prozent seit 2017 in Bayern. Dem steht für Kaufbeuren eine gleich hohe Rate an Herzinfarkten gegenüber.

Bayernweit große Unterschiede

Der Gesundheitsatlas schlüsselt die Daten zur Herzinfarkthäufigkeit auch nach Alter und Geschlecht auf. Die Auswertungen zeigen, dass die Herzinfarkt-Raten mit dem Alter deutlich ansteigen. Zudem fällt ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern auf. „In allen Altersgruppen sind Herzinfarkte bei Männern deutlich häufiger dokumentiert als bei Frauen“, erläutert Bernd Ruppert. So lag die Herzinfarkt-Rate der bayerischen Männer bei 410 Fällen je 100.000, während nur 180 von je 100.000 Frauen betroffen waren. Bayern- und sogar bundesweit weist die Stadt Rosenheim (mit 180 Fällen je 100.000 Personen) die niedrigste Herzinfarkt-Rate auf. Die höchste Rate im Freistaat fand sich 2024 im Landkreis Wunsiedel mit 520 Fällen je 100.000 Menschen.

Das Ziel: „Wir schaffen die Voraussetzungen für mehr gesunde Jahre“
„Auf Basis der WIdO-Auswertungen stellen wir bereits seit einigen Jahren beispielsweise Landräten, Bürgermeisterinnen oder der Leitung einer Gesundheitsregionplus Gesundheitsdaten zur Verfügung“, so Bernd Ruppert. Mit dieser verlässlichen Datenbasis lassen sich gesundheitliche Auffälligkeiten auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte frühzeitig erkennen. So können regional passende gesundheitsfördernde Maßnahmen umgesetzt werden. Die AOK entwickelt darüber hinaus ihre Präventionsangebote konsequent weiter, um Gesundheit direkt in den Alltag der Menschen zu integrieren. So soll die Lücke zwischen dem Wissen über Gesundheit und dem konkreten Lebensstil geschlossen werden. „Unser Ziel ist klar: Wir schaffen die Voraussetzungen für mehr gesunde Jahre“, sagt Bernd Ruppert. So hat die Gesundheitskasse zur Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa in Kitas, Schulen und Betrieben, vielfältige Angebote, unter anderem zur Bewegungsförderung und zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Darüber hinaus unterstützt sie Versicherte mit Versorgungsprogrammen (DMP) im Umgang mit einer chronischen Erkrankung – davon profitieren zum Beispiel auch Menschen mit koronarer Herzkrankheit.

Im Internet:

Informationen zur Förderung kommunaler Gesundheitsprojekte durch die AOK Bayern: www.aok.de/bayern/gesundekommune

https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/

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Gesundheit Soziales

Weg für Überkreuz-Spende frei

Tag der Organspende am 6. Juni

Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag ins Organspende-Register kann man schon zu Lebzeiten Klarheit schaffen. Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband

Der Tag der Organspende unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ findet in diesem Jahr am 6. Juni statt. Er soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst noch zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Dokumentierter Wille entlastet Angehörige

In Bayern warten nach Angaben des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) aktuell etwa 1.100 Menschen auf ein Spenderorgan, in ganz Deutschland rund 8.200. Im Jahr 2025 gab es in Bayern nur 143 postmortale Organspenden, 14 weniger als 2024. Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit der Frage nach einer Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn der Wille der Verstorbenen nicht bekannt ist. „Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag im Organspende-Register schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Seit März 2024 haben laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) etwas über 555.000 Menschen das digitale Organspende-Register genutzt.

Aktuell ist weiterhin in der politischen Diskussion, ob in Deutschland die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt wird. Diese besteht in anderen Ländern Europas wie etwa in Frankreich, Irland, Italien oder Spanien: Wer dort zu Lebzeiten nicht widerspricht, gilt automatisch als Organspenderin oder -spender.

Neuregelung zur Überkreuz-Spende

Hoffnung gibt es für Patientinnen und Patienten, die eine Spenderniere benötigen. Hier kann bisher nur eine nahestehende Person Spenderin oder Spender sein, etwa Eltern, Geschwister oder Lebenspartner. Manchmal ist jedoch keine Transplantation möglich, zum Beispiel, wenn eine Blutgruppen- oder Gewebe-Unverträglichkeit (Inkompatibilität) vorliegt. Hier soll nun künftig eine Überkreuz-Spende helfen: Dabei werden Spenderpaare mit solch einer Inkompatibilität zusammengebracht, die dann „über Kreuz“ Nieren spenden dürfen. „So können künftig mehr Betroffene die dringend benötigte Transplantation erhalten“, sagt Bern Ruppert.

Entscheidungshilfen nutzen

Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Auch der Ablauf einer Organspende wird beschrieben. „Für Menschen, die ihre Fragen lieber im persönlichen Kontakt klären wollen, gibt es ein weiteres Angebot“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt das „Infotelefon Organspende“ der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und des BIÖG. Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

Im Internet:

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Kultur Veranstaltung

Tornow Swing Connection

Samstag 13.Juni 2026 18 Uhr auf den Stiftsterrassen, An der Schnelle 8, 08341-40242

Foto/Collage by Andreas Kopeinig

Swingend durch die Nacht – mit Bossa im Gepäck

Mit Leichtigkeit, klanglicher Vielfalt und stilistischer Eleganz entführt das Jazz-Quintett rund um die Münchner Sängerin Stefanie Tornow auf eine musikalische Reise durch klassischen Swing, samtige Bossa Nova Rhythmen und einer Prise Chanson. Gemeinsam mit Andreas Kopeinig am Piano, Stefan Sigg am Flügelhorn, Tiny Schmauch am Kontrabass und Thomas Scholz am Schlagzeug entsteht ein lebendiger Klangkosmos – mal beschwingt, mal verträumt, stets volles Gefühl und Energie. Es erwartet Sie ein facettenreicher Abend für Herz und Ohr!

Stefanie Tornow singt mit „berückend zarter Stimme (…) Ihre Linien sind schön und variieren mit gutem Gespür die originalen Kompositionen“ (Süddeutsche Zeitung). Der in Reutte (Tirol) lebende Pianist Andreas Kopeinig ist Gründer des dortigen Klavier- und Jazzinstituts und überzeugt mit
stilistischer Offenheit und klarer melodischer Handschrift. Stefan Siggs warmer Ton verleiht jedem Ensemble eine unverwechselbare Klangfarbe – mal lyrisch und zurückgenommen, mal kraftvoll und präzise.

Der Kaufbeurer Künstler Tiny Schmauch zählt zu den gefragtesten Bassisten im gesamten süddeutschen Raum, dessen präzises Spiel und tief verwurzelter Groove mit viel Gefühl für das Zusammenspiel den musikalischen Boden legt. Als vielseitiger Schlagzeuger mit langjähriger Erfahrung in der Jazzszene und bekannt für seine kreative Improvisationskunst bereichert Thomas Scholz die Band mit lebendiger Energie.

Stefanie Tornow – Gesang
Stefan Sigg – Flügelhorn
Andreas Kopeinig – Piano
Tiny Schmauch – Kontrabass
Thomas Scholz – Schlagzeug

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Kultur

QUADRO NUEVO mit Happy Deluxe live im Stadtsaal

Am 17. Juni 2026 um 20:00 Uhr öffnen sich die Türen zu einem Abend voller mitreißender Klangfarben, Leidenschaft und grenzenloser Musikalität.

Anette Haempfling

Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka gründeten 1996 das Ensemble Quadro Nuevo. Unzählige Orte von Helsinki bis Hong Kong, vom Kaukasus bis in die New Yorker Carnegie Hall haben die abenteuerlustigen Künstler seither bereist. Durch ihre verwegene Musizierweise holten sie sich zweimal den ECHO, eine Goldene Schallplatte, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mehrere Jazz Awards.

Mit dem extravagant-spielwitzigen Akkordeonisten Andreas Hinterseher und dem durch verschwenderischen Ideenreichtum glänzenden Pianisten Chris Gall leben sie ihre Musik im Hier und Jetzt. Dies erinnert an vier Burschen, die fröhlich musizierend über die südlichen Stadtplätze und Jahrmärkte zogen. So geschehen in den Anfängen von Quadro Nuevo.

Später verbrachte man Zeiten in Buenos Aires und Rio de Janeiro, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begleitete Tänzer, berauschte sich an schwerem Wein, Caipirinha und frischer Brazilian Music direkt von der Quelle.

Mulo Francel: saxes, clarinets, mandoline
Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, vibrandoneon, trumpet
D.D. Lowka: bass, percussion
Chris Gall: piano

Nähere Informationen zur Band: nuevo.de/ensemble/

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Mittwoch, 17. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 21:50 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren und Quadro Nuevo freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Allgemein Podcast

Der Klar.Text Podcast: alles über HERILO 2026 – und die ersten Songs vom neuen Musical zum Reinhören!

Moderator Claus Tenambergen im Gespräch mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner. Am Ende des Podcasts: Songs aus dem neuen Musical 2026

In dieser Folge von Klar.Text geht es um ein Projekt, das im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt hat – und jetzt noch einmal größer wird: HERILO 2 – das Musical. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Christian „Adi“ Adolf und Franz-Josef Körner über den Erfolg von 2025, die besondere, familiäre Atmosphäre im Team – und darüber, wie aus einem großen Projekt ein echtes Gemeinschaftserlebnis geworden ist. Gleichzeitig werfen sie den Blick nach vorn: im Juni/Juli 2026 entsteht mit „Das Rad dreht sich weiter“ ein neues Kapitel – größer, intensiver und mit neuen Ideen. Fast alle Beteiligten sind wieder dabei, arbeiten mit voller Energie und freuen sich auf das Wiedersehen auf und hinter der Bühne. Ein kleiner Spoiler von Adi Adolf: Das Rad der Zeit dreht sich diesmal sogar bis nach Woodstock – musikalisch spürbar mit Songs, angepasst an den Stil und Sound dieser Zeit. Herilo 2 verspricht wieder ein gigantisch Werk zu werden: mit neuen Songs, einer neuen Geschichte und ganz viel Bewehrtem. Eine besondere Kombination aus Rockmusik und kraftvoller Blasmusik, Emotion und großer Inszenierung – und verbunden mit der Vorfreude auf eine Produktion, die noch einmal neue Maßstäbe setzen will.

Und dranbleiben lohnt sich: Am Ende des Podcasts gibt es einen ersten Vorgeschmack mit neuen Songs aus dem Musical – kraftvoll, emotional und wieder echte Ohrwürmer. Jetzt reinhören: Ein Gespräch über Leidenschaft, Teamgeist und die Frage, wie aus einer Idee ein kulturelles Highlight für eine ganze Region wird.

Die Songs

  • Chaos ist mein Element – Demo
  • Das Rad der Zeit – DEMO
  • Das Rad der Zeit – Part 2 – Demo
  • Das Rad der Zeit – Part 2 – Demo

Mehr zu Herilo 2026 hier auf Wir sind Kaufbeuren unter: www.wir-sind-kaufbeuren.de/herilo-das-musical

Produktion: Claus Tenambergen
April 2026

Alle Klar.Text Podcast hier auf Wir sind Kaufbeuren:

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Yoga für Trauernde bei Blicklicht

Balance zwischen Körper und Geist

Foto: Christina Neher

Yoga für Trauernde

Trauer, Schmerz und Wut bringen uns oft aus dem Gleichgewicht. Wir erstarren, fühlen uns ohnmächtig, spüren uns selbst kaum mehr. Dies kann zu Blockaden führen.

Christina Neher, zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft Palliative Care und Expertin für Palliative Aromapflege, möchte trauernde Menschen durch sanfte Praktiken, wie Köperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation dabei unterstützen, die Energie wieder ins Fließen zu bringen.

Ziel ist es, die Balance zwischen Körper und Geist zu fördern und in Verbundenheit ein Stück des Weges zu gehen, um dem Leben wieder mit einem geöffneten Herzen begegnen zu können.

* kleine Gruppe | geschützter Rahmen *

Der Kurs findet 6 x donnerstags von 18:30-19:30 Uhr bei Blicklicht in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren, statt

11.6.2026  |   18.6.2026 |   25.6.2026   |   2.7.2026   |   9.7.2026   |   16.7.2026              Kosten 105 €

Bitte folgendes zum Kurs mitbringen:

  • Yogamatte/Sportmatte
  • (Woll-) Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung: 08341-960 29 52 – info@blicklicht.org

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Kultur

GOSPEL WINGS „live im Stadttheater Kaufbeuren“ am 09.06.2026

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert ein kooperatives Kulturerlebnis mit den Gospel Wings Kaufbeuren „live in Concert“

FOTO: one moment, Irsee, GospelWings e.V.

GOSPEL WINGS „Live in Concert“, am Dienstag, 09. Juni 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Erleben Sie die Kaufbeurer GOSPEL WINGS „live in Concert“ mit emotionaler Kraft, stilvoller Präzision und einer mitreißenden Bühnenpräsenz.

Mit viel Gefühl und Leidenschaft, aber auch Anspruch an den Chorklang möchten die Sängerinnen und Sänger das Publikum begeistern und durch die Botschaften der Lieder berühren. Das Programm zeigt die Vielfalt der Chorstimmen: Von leise und emotional bis hin zu kraftvoll und mitreißend. Der Chor überzeugt gleichermaßen in der a-cappella-Performance wie in der Begleitung durch Pianist Leo Link und Jakob Link am Kontrabass.

Der 2003 gegründete Chor entwickelte sich unter der Leitung von Konni Link kontinuierlich weiter. Heute gehört neben Spirituals und Traditionals auch internationales zeitgenössisches Worship-Song-Repertoire mit Einflüssen aus Blues, Soul und Funk sowie Pop- und Jazzklassikern zum Ensemble. Das Ensemble präsentiert sich als vielschichtiger Klangkörper, der die Vielseitigkeit der Stimmen sichtbar macht.

Mehr Informationen zu den Gospel Wings: https://gospelwings.de/

Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Dienstag, 09. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. und die Gospel Wings Kaufbeuren e. V. freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Mit dem Kulturring Kaufbeuren e.V. gemeinsam Kultur vor Ort erleben:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de
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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 12. Juni 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 12.06.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Soziales Wirtschaft

Hilfe für Betroffene bleibt gesichert: Sparkasse Allgäu unterstützt Beratungsstelle für Betroffene häuslicher und sexueller Gewalt mit 4.000 Euro

Spende erleichtert den Umzug der Anlaufstelle für Betroffene häuslicher und sexueller Gewalt in Kaufbeuren

Die Beratungsstelle für Betroffene häuslicher und sexueller Gewalt in Kaufbeuren kann während ihrer Übergangsphase auf finanzielle Unterstützung zählen. Die Sparkasse Allgäu fördert den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro. Die Mittel kommen dem Umzug der Beratungsstelle in vorübergehende Räumlichkeiten zugute.

Wichtige Anlaufstelle für Betroffene und Fachkräfte

Die Beratungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen Kaufbeuren-Ostallgäu bietet Menschen, die von häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, kostenlose und vertrauliche Unterstützung. Darüber hinaus berät sie Fachkräfte, die im beruflichen Alltag mit Betroffenen in Kontakt stehen. Ein weiterer Schwerpunkt der Einrichtung liegt auf der Präventionsarbeit. Dazu gehören Angebote in Kindergärten und Schulen sowie Schulungen für Fachkräfte.

Übergangslösung bis zur Rückkehr an den bisherigen Standort

Aktuell befindet sich die Beratungsstelle im Gartenweg 28 in Kaufbeuren. Der bisherige Standort in der Schäferstraße 11 wird derzeit saniert. Die Rückkehr in die gewohnten Räumlichkeiten ist nach aktuellem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Mit ihrer Spende trägt die Sparkasse Allgäu dazu bei, dass die wichtige Arbeit der Einrichtung auch während dieser Übergangszeit verlässlich fortgeführt werden kann.

Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen

Bei der Übergabe der Spende betonte Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, die Bedeutung der Einrichtung:

„Die Arbeit der Beratungsstelle ist für viele Betroffene von unschätzbarem Wert. Hier finden Menschen in schwierigen und oft sehr belastenden Situationen Unterstützung, Orientierung und konkrete Hilfe. Dieses wichtige Engagement unterstützen wir als Sparkasse Allgäu sehr gerne.“

Beratung und offene Sprechstunden

Beratungstermine können nach vorheriger Vereinbarung wahrgenommen werden. Zusätzlich bietet die Beratungsstelle offene Sprechstunden an. Die nächsten Termine finden am 26. Mai 2026 sowie am 30. Juni 2026 jeweils von 15 bis 16 Uhr statt. Für Betroffene und Ratsuchende ist die Beratungsstelle telefonisch erreichbar:

Kontakt sexuelle Gewalt

Telefon: 08341 9080313

Kontakt häusliche Gewalt

Telefon: 08341 9993227

E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de

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Blaulicht

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und dem Umland: Mehrere Sachbeschädigungen und Unfälle am Wochenende

Von beschädigten Fahrzeugen bis zu einer Alkoholfahrt: Die Polizei hatte am Wochenende in Kaufbeuren und der Region mehrfach zu tun

Das Wochenende brachte für die Polizei in Kaufbeuren und dem Ostallgäu mehrere Einsätze mit sich. Neben zwei Fällen von Sachbeschädigung an Fahrzeugen beschäftigten die Beamten eine Alkoholfahrt mit Unfallflucht sowie ein Verkehrsunfall, bei dem ein jugendlicher Fahrradfahrer verletzt wurde.

Unbekannter zersticht Reifen und beschädigt Fahrzeug in Kaufbeuren

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (29. auf 30. Mai 2026) wurde in der Alpenrosenstraße in Kaufbeuren ein geparkter Pkw Ziel einer Sachbeschädigung. Ein bislang unbekannter Täter zerstach alle vier Reifen des Fahrzeugs und verkratzte zusätzlich die Fahrertür. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden.

Pkw auf Supermarktparkplatz beschädigt

Zu einer weiteren Sachbeschädigung kam es am Abend des 30. Mai auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Sudetenstraße 10 in Kaufbeuren. Ein unbekannter Täter beschädigte dort die Motorhaube eines geparkten Pkw. Zurück blieben ein Kratzer sowie eine Delle. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.000 Euro beziffert. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Kaufbeuren Zeugen. Hinweise werden ebenfalls unter 08341/9330 entgegengenommen.

Betrunkener Autofahrer fährt über Kreisverkehr und flüchtet

In der Nacht von Freitag auf Samstag verursachte ein 30-jähriger Autofahrer bei Biessenhofen einen Verkehrsunfall. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann über einen Kreisverkehr an der Bundesstraße 16 bei Altdorf und kollidierte anschließend mit einer gegenüberliegenden Leitplanke. Danach entfernte er sich von der Unfallstelle. Polizeibeamte konnten den Fahrer wenig später auf einem nahegelegenen Parkplatz kontrollieren. Dabei stellten sie eine erhebliche Alkoholisierung fest. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet, zudem stellten die Beamten den Führerschein des Mannes sicher. Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Fahrradfahrer bei Ruderatshofen verletzt

Am Freitagnachmittag gegen 17:20 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße OAL 7 bei Ruderatshofen ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer. Der 14-jährige Radfahrer war in Richtung Geisenhofen unterwegs und wollte nach links in einen Feldweg abbiegen. Nach Polizeiangaben zeigte er dies ordnungsgemäß mit einem Handzeichen an. Eine 21-jährige Autofahrerin, die ebenfalls in Richtung Geisenhofen fuhr, übersah den Jugendlichen. Trotz eines Ausweichmanövers konnte sie einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Er begab sich selbstständig zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr verantworten.

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026 – Premiere am 28. Juni – jetzt Tickets sichern!

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück

Ende Juni ist es soweit“ Dann wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.

Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.

Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:

  • Macht und Verführung
  • Wahrheit und Täuschung
  • Die Suche nach der eigenen Identität

Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.

Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik

Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.

Knapp 100 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:

  • der Musikverein Hirschzell
  • eine eigens formierte Rockband
  • Ein Backround-Chor

Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.

Visuelle Inszenierung in der Arena

Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.

Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:

  • Kevin Prinz als Herilo
  • Julia Haug als Maria
  • Lydia Pané als Marie
  • Eugen Schreiner als Mr. Nice
  • Dan Lucas als Carl
  • Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.

Kreativteam aus der Region

Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.

Termine und Ablauf

Die Aufführungen finden ivom 28. Jumi bis 5. Juli 2026 statt.

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren

Tickets -Vorverkauf

Barrierefreiheit

Für Menschen mit Behinderung stehen ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Eine Begleitperson ist bei entsprechendem Nachweis im Ticket enthalten.

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Blaulicht

Versammlung auf der Brennerautobahn: Verkehr bleibt trotz Einschränkungen weitgehend störungsfrei

Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht positive Bilanz nach Verkehrsmaßnahmen

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat nach der Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol am Samstag, 30. Mai 2026, eine positive Bilanz gezogen. Trotz umfangreicher Verkehrsbeschränkungen und Sperrmaßnahmen blieb die befürchtete Belastung auf den Verkehrswegen im südlichen Bayern aus.

Frühzeitige Information zeigt Wirkung

Nach Angaben der Polizei trugen insbesondere die frühzeitige Öffentlichkeitsarbeit und die abgestimmten Verkehrsmaßnahmen dazu bei, dass es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums zu keinem erhöhten Verkehrsaufkommen kam.

Leitender Polizeidirektor Marcus Hörmann, der den Einsatz verantwortete, erklärt: „Das Konzept, frühzeitig an die Öffentlichkeit zu gehen und die Verkehrsteilnehmer umfassend zu informieren, hat sich ausgezahlt. Im Bereich der A7 kam es zu keinen Stauungen oder Behinderungen, ebenso wenig auf der A96 im Raum Lindau.“

Polizei und Bereitschaftspolizei im Einsatz

Zur Absicherung der Verkehrslage waren neben Kräften des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auch Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei vor Ort. Sie standen bereit, um flexibel auf mögliche Verkehrsbehinderungen oder Veränderungen der Lage reagieren zu können.

Dank an Verkehrsteilnehmer

Die Polizei bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte habe insbesondere die frühzeitige Anpassung von Reiseplanungen sowie das Befolgen der veröffentlichten Empfehlungen dazu beigetragen, dass die Verkehrssituation trotz der Einschränkungen ruhig und geordnet blieb.

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Sport

BSK Olympia Neugablonz beendet Saison auf Rang vier

Zum Abschluss siegten die Schmuckstädter daheim gegen die SG Betzigau-Wildpoldsried mit 3:0

Mit 26 erzielten Toren wurde Benjamin Maier (links) Torschützenkönig der Kreisliga Allgäu Süd. Max Seidel, Sprecher des Spielausschusses, gratuliert herzlich. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz zieht nach dem Erreichen des vierten Tabellenplatzes in der Kreisliga Allgäu Süd ein mehr als zufriedenes Fazit. „Die Mannschaft ist zusammengewachsen, hat uns vor allem nach der Winterpause mit einem erfrischenden Fußball überrascht“, sagen die beiden Vorstände Rainer Arndt und Thomas Glüder unisono. Dass Neugablonz nun auch das letzte Saisonspiel gegen die SG Betzigau-Wildpoldsried mit 3:0 gewann, ist der verdiente Lohn.

„Unser Ziel war es, die positive Serie aufrechtzuerhalten. Das haben wir geschafft“, zeigt sich auch Cheftrainer Dennis Starowoit sichtlich begeistert. Benjamin Maier gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die verdiente 1:0-Führung. Seinen ersten Saisontreffer erzielte im zweiten Abschnitt Sadik Sotanaj (82.), ehe Mendim Haliti drei Minuten später alles klarmachte. „Wir schießen die meisten unserer Tore zwischen der 60. und 90. Minute“, macht Starowoit in seiner Analyse deutlich. Neugablonz schaffte gegen Betzigau-Wildpoldsried endlich den ersten Sieg überhaupt. Sie beendeten damit eine Negativserie. Die Partien zuvor konnten nicht gewonnen werden: Vier Niederlagen und ein Remis standen bisher zu Buche.

Auch sonst war die Frühjahrsrunde für Neugablonz mehr als erfolgreich. Neun Spiele blieb der BSK in Folge ungeschlagen, wobei seit dem Start Mitte März das Team insgesamt zehnmal als Sieger vom Platz ging. Demgegenüber stehen zwei Unentschieden gegen Untrasried-Haldenwang und TSV Buching-Trauchgau sowie eine Niederlage in Kottern.

Übrigens: Seit dem Bezirksligaabstieg aus der Saison 21/22 holte der BSK das bisher beste Ergebnis in der Kreisliga.

Erfreulich ist auch: Benjamin Maier holt sich mit insgesamt 26 erzielten Treffern die Torjägerkrone in der Kreisliga Allgäu Süd. Vor dem Spiel wurde Fabio Reichert verabschiedet. Der Defensivspieler beendet seine aktive Karriere.

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Bildung Kultur

Der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt – Vortrag zum 75. Todestag

Bekenner – Kaufbeurer Geschichtsforscher – Begleiter der Geschwister Scholl 1943

Auf dem Bild – der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt. Foto: Thomas Pfundner

Der Heimatverein Kaufbeuren und der Freundeskreis der evangelischen Akademie Tutzing laden am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 19.00 Uhr zum Vortrag über den evangelischen Pfarrer Dr. Karl Alt ein. Aus Anlass seines 75. Todestages referiert Thomas Pfundner, Heimatforscher, Theologe und Pfarrer über den Bekenner, Kaufbeurer Geschichtsforscher und Begleiter der Geschwister Scholl 1943.

Selten spiegelt sich die Tragik eines ganzen Jahrhunderts so stark wie in der Persönlichkeit und dem Schicksal des Pfarrers Karl Alt (geb.17.8.1897, gest. 16.06.1951). Von 1923 bis 1929 versah er die zweite Pfarrstelle an der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren. Verbunden damit war die Seelsorge an den Patienten der Heil- und Pflegeanstalt, denen sein besonderes Mitgefühl galt. Mit der Erforschung der Geschichte der Reformation in Kaufbeuren schuf er ein Grundlagenwerk.

Nach seinem Wechsel nach München gehörte die Gefängnisseelsorge in München-Stadelheim zu seinen Aufgaben. Während des Dritten Reiches wurden dort viele Todesurteile vollstreckt. Zu den von Pfarrer Alt betreuten Gefangenen gehörten auch Hans und Sophie Scholl von der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Der Vortrag im Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren, ist öffentlich und kostenlos.

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Kultur Natur & Tiere

Heimatkundliche Wanderung führte zum ehemaligen Waldhaus

Heimatverein Kaufbeuren auf den Spuren des traditionsreichen Ausflugsortes

Helmut Kögel, Die Teilnehmenden der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren besuchten unter der Führung von Helmut Kögel den ehemaligen Standort des traditionsreichen Waldhauses im Sachsenrieder Forst.

Es wurde wieder einmal Zeit: Bereits im Jahr 1963 lud der Heimatverein Kaufbeuren zu einer heimatkundlichen Tageswanderung in den Sachsenrieder Forst ein. Damals erfolgte die Anreise mit der Bahn nach Aufkirch, die Mittagsrast fand im traditionsreichen Waldhaus statt.

Genau 63 Jahre später besuchte nun erneut eine Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren unter der Führung von Helmut Kögel die malerische Lichtung im Sachsenrieder Forst. Obwohl das ursprüngliche Waldhaus im Jahr 1980 abgerissen wurde, erinnert heute noch vieles an seine bewegte Geschichte. Die besondere Lage und die komplexen Zuständigkeiten des ehemaligen Waldhauses werden durch das im Jahr 2014 errichtete kleine Waldhaus mit den dort in den vier Himmelsrichtungen angebrachten Wappen veranschaulicht. Das Waldhaus gehörte zeitweise postalisch zu Frankenhofen im Westen, schulisch zu Sachsenried im Süden – es wurden dort auch Kinder geboren -, politisch zu Dienhausen im Osten und kirchlich zu Denklingen im Norden.

Erbaut wurde das Waldhaus im Jahr 1864 durch die Bayerische Staatsforstverwaltung zur Bekämpfung des Wilderertums. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume, im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft. Über viele Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Waldhaus zu einem beliebten und geselligen Mittelpunkt für Waldarbeiter, Forstbeamte, Wanderer sowie Pilz- und Beerensammler. Auch Schulausflüge, Besucher der Tanzbühne unter freiem Himmel sowie der traditionelle Gang nach Emmaus am Ostermontag führten regelmäßig hierher. Bei weiblichen Gästen besonders beliebt war der dort ausgeschenkte süffige Beerenwein. Ab Mitte der 70er Jahre läuteten die Baufälligkeit des Gebäudes und zunehmende Hygienevorschriften das Ende dieser erfolgreichen Ära ein.

Die Gruppe lauschte begeistert den geschichtsträchtigen Ausführungen von Helmut Kögel rund um das Ausflugsziel. Natürlich durfte nach einer gemeinsamen Brotzeit in der Schutzhütte der Eintrag in das inzwischen fünfte Hüttenbuch nicht fehlen. Anschließend machten sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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Gesundheit Jugend

Kinder und Jugendliche unterschätzen Gefahr durch E-Zigaretten

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Am besten ist es, wenn junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und entsprechende Angebote konsequent ablehnen. Urhebervermerk: © PantherMedia / diego_cervo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert: In vielen Ländern greifen Kinder und Jugendliche neunmal häufiger zu E-Zigaretten als Erwachsene. Deshalb stellt sie zum Weltnichtrauchertag ihre Kampagne unter das Motto „Die Verlockung entlarven – Nikotin- und Tabaksucht bekämpfen“.

 

Werbung zielt auf junge Zielgruppe

Bestimmte Tabakerzeugnisse richten sich erwiesenermaßen an Jugendliche – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Zuckerwatte oder Gummibärchen. Diese Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat in einer Umfrage ermittelt, dass zwar über 90 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Rauchen von Tabakzigaretten als „ziemlich“ oder „sehr gesundheitsschädlich“ einschätzen, aber den Konsum der anderen Produkte deutlich weniger häufig als gesundheitsschädlich erachten. Doch gerade die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe. „Und: Wer in jungen Jahren Vapes und Tabakerhitzer nutzt, hat ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen“, sagt Carola Proksch.

 

Gesundheitsangebote gegen das Rauchen

Um möglichst frühzeitig gegenzusteuern, fördert die AOK das Präventionsprogramm FREUNDE der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., und engagiert sich damit bereits in Kitas. „Dadurch wollen wir schon im Kindesalter Gesundheitskompetenzen stärken, um spätere Süchte zu vermeiden“, sagt Carol Proksch. Weitere Angebote zur Suchtprävention gibt es an Schulen auch für ältere Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Workshops („Sauba bleim“) und Wanderausstellungen zum Themenkomplex Sucht. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung hat die Gesundheitskasse das Thema Rauchen und Suchtprävention im Blick. „Hier gibt es den Vortrag ‚Rauchfrei‘ sowie Nichtraucherkurse im betrieblichen Umfeld oder Workshops, die sich speziell an junge Beschäftigte richten“, erläutert Carola Proksch. Darüber hinaus unterstützt die AOK ihre Versicherten mit dem Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“ und fördert entsprechende Präventionskurse mit bis zu 150 Euro je Kurs.

 

Im Internet:

AOK-Magazin: Warum Jugendliche rauchen und welche Schäden das verursacht

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und Nikotinsucht | AOK-Arbeitgeberservice

Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“: Endlich Nichtraucher – Onlinekurs mit AOK Bayern-Zuschuss | CyberHealth

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Kultur Veranstaltung

Mit am Tisch im Kunsthaus Kaufbeuren – Workshop Nr. 1: Zukunftslabor Kunsthaus

Workshop mit Stefanie Giesder (Fotografin und Grafikerin) und Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren), Samstag, 13. Juni, 15 – 18 Uhr

Mindmap Zukunftslabor Kunsthaus, Foto: Kunsthaus Kaufbeuren

Das neue Format Mit am Tisch im Kunsthaus startet und wir freuen uns auf Gespräche, Lesezirkel, Vorträge, Workshops, Präsentationen und Übungen von und für alle, die das Kunsthaus als Ort der aktiven Beteiligung erproben möchten. Im Zentrum steht ein Tisch, der immer wieder anders angeordnet werden kann – an dem wir zusammenkommen um Themen auf den Tisch zu bringen, zu arbeiten, aufzutischen, um unser Wissen und unsere Erfahrungen zu teilen.

Was verbindet ihr mit dem Kunsthaus? Was schätzt ihr an anderen Orten und vermisst es hier? Was würdet ihr hier gerne einmal ausprobieren? Gemeinsam sammeln und erzählen wir Erinnerungen, Ideen und Visionen. Im Workshop Zukunftslabor Kunsthaus erstellen wir mit euren mitgebrachten Bildern, Ideen, Inspirationen und Wünschen eine Visualisierung als Mindmap, die zum Ausgangspunkt für weitere Überlegungen und vielleicht sogar Umsetzungen werden kann. Wir sind gespannt auf eure Geschichten, Anregungen von anderen Orten und aus anderen Kontexten, konkrete Ideen für Formate oder frei imaginierte Visionen für Kulturorte der Zukunft. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir freuen uns auf euer Interesse am Austausch!

Teilnahme kostenfrei.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Rückfragen und verbindliche Anmeldung bis 10. Juni per Email an mail@kunsthaus-kaufbeuren. Wir freuen uns, wenn ihr Flyer, Fotos o.Ä. mitbringt von Ausstellungen, Veranstaltungen oder Begegnungen, die euch beeindruckt, begeistert oder auch Fragen aufgeworfen haben. Um 18 Uhr endet der Workshop. Ab 19 Uhr öffnen wir bei einer kleinen Brotzeit das Tischgespräch ohne Anmeldung für alle Interessierten und stellen die Überlegungen aus dem Workshop vor.

Stefanie Giesder ist freie Fotografin und Grafikerin. Sie studierte Kunstgeschichte, wechselte in die Werbung und spezialisierte sich mit Stationen in München und London auf Grafik-Design. Zur Fotografie kam Stefanie Giesder als Autodidaktin und einer 3-jährigen Weiterbildung an der Ostkreuzschule in Berlin. Heute ist sie als People- und Reportage-Fotografin tätig und arbeitet neben eigenen Projekten und Ausstellungen für Verlage (Trikont, Aufbau), Magazine (SZ, Zeit online, Geo Wissen, Chrismon, Brigitte) und soziale Einrichtungen wie z.B. die Lebenshilfe e.V.. Sie lebt und arbeitet in München und Kaufbeuren.

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Oskar und die Dame in Rosa 8+

(Oscar et la rose) von Eric- Emmanuel Schmitt Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Inhalt

Der zehnjährige Oskar ist unheilbar krank und lebt im Krankenhaus. Niemand wagt, ihm die Wahrheit über seinen Zustand zu sagen – bis er die resolute und warmherzige “Dame in Rosa”, die ehemalige Catcherin kennenlernt. Sie ermutigt ihn, jeden Tag so zu leben, als wäre er zehn Jahre älter, und seine Gedanken in Briefen an Gott zu schreiben. So erlebt Oskar in zwölf Tagen symbolisch ein ganzes Leben: Kindheit, Liebe, Ehe, Alter und Tod. Durch diese imaginäre Zeitreise findet er Vertrauen, Mut und Lebensfreude.

Autor: Eric-Emmanuel Schmitt

Regie: Thomas Garmatsch, Nadja Ostertag, Gabi Striegl

Vorstellungen:

  • Sa. 13. Juni 19 Uhr, Do. 18 Juni 19 Uhr, Fr. 19.Juni 19 Uhr, Sa. 20.Juni 19 Uhr, Fr.26 Juni 19 Uhr, Sa. 27.Juni 19 Uhr
  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • Preis pro Ticket : Normal 19,70€, Ermäßigt 12,70€
  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

  • Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14., 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr
  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252, Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244, Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr, Sa 08-12 Uhr
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Panorama Verwaltung

Das Erlebnisbad Neugablonz eröffnet am Montag

Die Eintrittspreise bleiben unverändert

Nachdem das Freibad Kaufbeuren bereits in der vergangenen Woche in die Badesaison gestartet ist, öffnet am Montag, 1. Juni 2026, auch das Erlebnisbad Neugablonz.

Die Eintrittspreise bleiben unverändert: Erwachsene zahlen 5,00 Euro, Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr), Schüler und Studenten, Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr sowie Schwerbehinderte ab 50% GdB. zahlen 3,00 Euro Eintritt (auch mit der bayerischen Ehrenamtskarte gibt es ermäßigten Eintritt). Wer das Angebot von Punktekarten nutzen möchte, kann hierbei auf den Eintrittspreis bis zu 30 % sparen. Diese Karten können in allen Bädern der Stadt genutzt werden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr – auch am Wochenende und Feiertage

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Bildung Politik

Stephan Stracke begrüßt Schülerinnen der Marien-Realschule im Bundestag

Aus dem Klassenzimmer in die Schaltzentrale der Demokratie

Auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) besuchten 17 Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren den Deutschen Bundestag in Berlin. Gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Regina Brauner und Dagmar Kunz erhielten sie persönliche Einblicke in den parlamentarischen Alltag und diskutierten mit Stracke über aktuelle politische Fragen.

Zu Beginn des Gesprächs ging es um die wirtschaftliche Lage Deutschlands und die Frage, welche Folgen aktuelle Entwicklungen für Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftschancen haben. „Deutschland braucht wieder mehr wirtschaftliche Dynamik, weniger Bürokratie, bezahlbare Energie und solide Finanzen. Nur so sichern wir Wohlstand, Arbeitsplätze und Zukunftschancen für die junge Generation“, betonte der Abgeordnete. Reformen seien dabei notwendig, auch wenn sie nicht immer bequem seien. Entscheidend sei, die Lasten nicht einseitig auf die junge Generation abzuwälzen.

Die Schülerinnen waren auf das Gespräch bestens vorbereitet. Im Unterricht hatten sie gemeinsam einen Fragenkatalog erarbeitet. Besonders lebhaft wurde die Diskussion beim Thema soziale Medien. Dabei ging es auch um die Frage, ob Jugendliche unter 16 Jahren stärker vor bestimmten Plattformen geschützt werden sollten. Stracke verwies auf die Risiken sozialer Medien für Kinder und Jugendliche – von Suchtpotenzial bis hin zur Verbreitung von Falschinformationen. „Kinder und Jugendliche brauchen Schutzräume – auch im digitalen Raum. Die Plattformen dürfen hier nicht länger aus der Verantwortung entlassen werden“, so Stracke. Dabei sprach sich der Abgeordnete auch für eine Altersbegrenzung von 16 Jahren aus.

Stracke machte im Gespräch deutlich, dass Politik vom Ringen um tragfähige Kompromisse geprägt sei. „Demokratie lebt vom Kompromiss. Am Ende geht es darum, Lösungen zu finden, die einen fairen Interessenausgleich bieten und daher Akzeptanz finden“, erklärte er. Ihm sei es ein Anliegen, bürgernahe Politik zu machen, vor Ort präsent zu sein und die Anliegen aus seinem Wahlkreis aktiv in Berlin einzubringen.

Nach der Diskussionsrunde erhielten die jungen Gäste bei einer Führung durch das Paul-Löbe-Haus weitere Einblicke in den „Maschinenraum der Demokratie“. Ein gemeinsames Erinnerungsfoto durfte ebenso wenig fehlen wie der Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes, von der aus sich Berlin noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive entdecken lässt.

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Jugend

Stadtjugendring Kaufbeuren setzt Zeichen für Demokratie und jugendgerechte Kommunalpolitik

Sehr gut besuchte Frühjahrsvollversammlung im Kaufbeurer Rathaus

Der Vorstand des SJR Kaufbeuren nach der Nachwahl: v.l. Bastian Kaiser, Kilian Proske, Magdalena Vater, Stefan Weiß, Nina Weber, Jan-Luca Ansorge, Ali Deveci. nicht im Bild: Johanna Roth, Tamur Khan (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Der Stadtjugendring Kaufbeuren hielt traditionell seine Frühjahrsvollversammlung im Großen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses ab und dieser platzte fast aus allen Nähten, konnte die Vorsitzende Nina Weber doch mehr als 80 Delegierte, Gäste und weitere Anwesende begrüßen. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Verbundenheit mit dem SJR und sicherte auch in schwierigen finanziellen Zeiten die Unterstützung der Stadt zu.

Zu Beginn stellte sich mit „Next Generation Jesuszentrum“ eine neue örtlich aktive Jugendgruppe im Stadtjugendring vor und gab Einblicke in ihre Jugendarbeit. Die Vollversammlung des Stadtjugendrings Kaufbeuren hat damit nun insgesamt 40 stimmberechtigte Delegierte.
Im weiteren Verlauf blickte Vorstandsmitglied Magdalena Vater auf das vergangene Jahr zurück und hob zentrale Punkte aus dem Jahresbericht 2025 hervor, welcher vollständig auf der Homepage des Stadtjugendrings veröffentlicht ist. Nach der Vorstellung der Jahresrechnung 2025 und des Rechnungsprüfungsberichts wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

Die Vollversammlung bestimmte einstimmig das vorgelegte Positionspapier für Menschenrechte, Demokratie und Vielfalt als dritte Orientierungssäule des Stadtjugendrings und der Jugendarbeit in Kaufbeuren ergänzend zu Leitbild und Ehrenkodex von SJR und den angeschlossenen Verbänden und Jugendgruppen. Gemeinsam von schwäbischen Kreis- und Stadtjugendringen erarbeitet und von der Bezirksjugendring-Vollversammlung beschlossen, bekennt sich der SJR damit klar zu universellen Menschenrechten, zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Vielfalt. Gleichzeitig positioniert sich der Stadtjugendring deutlich gegen jede Form von Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung. Besonders betont wird die Verantwortung der Jugendarbeit, junge Menschen zu demokratischer Teilhabe zu ermutigen, Schutzräume zu schaffen sowie politische Bildung, Vielfalt und Inklusion aktiv zu fördern. Der Stadtjugendring unterstreicht damit seine Haltung und bleibt: parteipolitisch neutral, aber nicht werteneutral!

Das Schwerpunktthema der Vollversammlung war die Vorstellung und Verabschiedung der Resolution „Kommunalwahl ’26 – Hey Stadtrat – AUF EIN WORT“. Unter diesem Titel firmiert das Angebot des SJR an Stadtrat und Verwaltung der Stadt Kaufbeuren, sich gemeinsam den fachlichen Themen der Jugendarbeit und den Anliegen junger Menschen in Kaufbeuren zu widmen und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum einer jugendgerechten Kommunalpolitik der aktuellen Wahlperiode zu stellen.
Bereits bei der SJR-Vollversammlung im Dezember 2025 wurden Themen für die Resolution diskutiert. Mit dem Beschluss der Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings „Wo Jugend Raum hat, wächst Zukunft!“ und den Ergebnisse des sehr gut besuchten Kaufbeurer Jugendforums konnte der Themenpool vervollständigt werden. In den vergangenen Monaten arbeiteten zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche des Stadtjugendrings diese Inhalte weiter aus. Per Videoschalte stellten nun drei Stadträte – Christian Sobl, Tamur Khan und Holger Jankovsky – drei Themen aus drei Bereichen vor. Beispielhaft wurden so „bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen“, „Schwimmfähigkeit und Schwimmausbildung“ sowie die „Stärkung von Kinderrechten“ auf die Agenda gesetzt.

Nachdem die Vollversammlung die bisher im Jugendhilfeausschuss aktiven Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit als Vorschlag für die Benennung duch den Stadt bestätigte, wurde Emelie Saul, Delegierte der Christlichen Pfandfinderschaft Kreuzträger aus dem SJR-Vorstand verabschiedet und als Nachfolger Ali Deveci, Delegierter der Bayerischen Sportjugend, in die Vorstandschaft als Beisitzer gewählt.
Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung den Nachtragshaushalt in Eckwerten 2026. Vorstandsmitglied Jan-Luca Ansorge informiert zum Abschluss über den Bauverlauf und Wiedereinzug der Kulturwerkstatt.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Turban Haartrockentuch, eine Seite Kikoi, eine Seite Frottee

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Turban Haartrockentuch, eine Seite Kikoi, eine Seite Frottee, 65×25 cm

Hergestellt in Kenia in der Firma Mfuanji Enterprise, die inzwischen mit 24 festangestellten Näherinnen und Schneiderinnen sich auf die Herstellung hochwertiger Textilien spezialisiert hat. Durch die Coronakrise verloren viele Frauen ihre Arbeit. Mfuanji Enterprise sicherte viele dieser Arbeitsplätze auch während der Pandemie und so konnten Fähigkeiten weiterentwickelt werden.

Durch den Weltladen-Lieferanten WeltPartner eG trägt der Weltladen zu diesem Engagement für die Gemeinschaft bei.

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Gesundheit Kultur Veranstaltung

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren: Ein Abend über Demenz, der bleibt

Konzertlesung am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Menschlichkeit, Austausch und ein starkes Netzwerk

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren – und rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele betrifft und über das noch immer zu wenig gesprochen wird. Die Psychologin und Liedermacherin, in Bayern bekannt für ihre Arbeit rund um Demenz, steht am Freitag, 12. Juni 2026, mit ihrer Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ auf der Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Im Zentrum steht eine Frage, die nachwirkt: „Was hilft uns, Mensch zu bleiben, wenn die Erinnerung nachlässt?“ Der Abend versteht sich bewusst nicht nur als Kulturveranstaltung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung – persönlich, gesellschaftlich und offen.

Demenz sichtbar machen – und anders darüber sprechen

„Demenz betrifft viele Familien – und trotzdem wird oft noch zu wenig darüber gesprochen“, sagt Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V. „Wir möchten das ändern. Wir wollen hinsehen, zuhören und Ängste abbauen.“

Unter dem Leitgedanken „Leben mit Demenz. Mensch sein, Mensch bleiben“ gehe es laut Ruppert darum, den Blick zu verschieben: weg von reinen Defiziten, hin zu Würde, Beziehung und Teilhabe. „Im Fokus sollte nicht die Krankheit stehen“, so Ruppert, „sondern der Mensch – und wie wir als Gesellschaft mit Betroffenen umgehen.“

Musik, Geschichten und fachliche Einordnung

In ihrer Konzertlesung am 12. Juni verbindet Sarah Straub wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik und persönlichen Geschichten. Aus ihrem Buch schildert sie Begegnungen mit Menschen mit Demenz – nah am Alltag und ohne Klischees. Auf der Bühne entsteht daraus ein Programm, das informiert, unterhält und berührt. Musik und Text greifen ineinander und schaffen einen Zugang, der auch schwierige Themen verständlich macht und.

Auch abseits der Bühne gibt es Raum für Begegnung: Im Foyer des Stadttheaters stehen Informationsangebote und Ansprechpartner bereit. Besucherinnen und Besucher können sich informieren, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen.

Ein Thema, das bleibt

Für die Veranstalter ist der Abend Teil eines größeren Anliegens. „Wir wollen Demenz sichtbar machen und die Angst davor nehmen“, sagt Ruppert. „Es geht darum, Menschen mit Demenz mit Würde zu begegnen – und ihnen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu geben.“

„Wir haben hier in Kaufbeuren und dem Umland ein großes und engagiertes Netzwerk“, betont Ruppert. „Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen.“ Die Konzertlesung versteht sich deshalb nicht als einmaliges Ereignis. Im Laufe des Jahres sind weitere Aktionen und Angebote geplant, die das Thema Demenz begleiten und vertiefen.

Gemeinsam getragen

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, der Bürgerstiftung Kaufbeuren, dem Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e. V. sowie der Blauen Blume Schwaben selbst. Zudem unterstützt von der Stadt Kaufbeuren.

Begrenzte Plätze – Anmeldung empfohlen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen: telefonisch unter 08341 437203 oder online unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/sarah-straub

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Blaulicht Panorama

Verkehrswarnung für den 30. Mai: Massive Staus auf der A7 und in Richtung Tirol erwartet

Bürgerinnen und Bürger werden gebetet, nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol zu vermeiden

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weist erneut auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen am Samstag, den 30.05.2026, hin. Hintergrund ist eine angemeldete Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol, die umfangreiche Verkehrsbeschränkungen nach sich ziehen wird. Die Polizei rät dringend von nicht zwingend erforderlichen Fahrten an diesem Tag in Richtung Tirol ab.

Auswirkungen auf das Straßennetz

Die Maßnahmen der österreichischen Behörden, darunter die Aktivierung von Dosierampeln und eine mögliche Blockabfertigung am Grenztunnel Füssen, werden sich deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr auswirken. Insbesondere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ist mit erheblichen Rückstaus und Verkehrsüberlastungen zu rechnen. Dies betrifft vor allem die Autobahn A7 zwischen Füssen und Oy-Mittelberg.

Des Weiteren wird der Verkehr weiträumig über die A96 in Richtung Lindau umgeleitet, was zu einer zusätzlichen Belastung auf dieser Strecke führt. Verkehrsteilnehmer sollten sich darauf einstellen, dass auch die Ausweichstrecken stark überlastet sein werden und keine verlässliche Alternative bieten.

Einschätzungen und Maßnahmen der Landkreise

Die Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau stehen in engem Austausch mit der Polizei, um die Verkehrslage zu bewältigen. Stellvertretend für die betroffenen Landkreise betont der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner:

„Da auf österreichischer Seite mit der Aktivierung der Dosierampeln und gegebenenfalls auch einer Blockabfertigung am Grenztunnel zu rechnen ist, muss insbesondere auf der A7 im Ostallgäu mit einem erheblichen Staugeschehen gerechnet werden. Neben Rückstaus auf der Autobahn droht dadurch vor allem im Raum Füssen und Nesselwang eine massive Verkehrsbelastung.“

Die Landkreise haben sich bereits im Vorfeld eng mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und den Feuerwehren abgestimmt. Stapfner ergänzt: „Wir bereiten uns gemeinsam auf eine außergewöhnliche Verkehrslage vor. Unser Ziel ist es, im Bedarfsfall schnell und abgestimmt zu handeln und die Belastungen für die Menschen im Ostallgäu so gering wie möglich zu halten.“

Einsatzkräfte vor Ort

Um auf die Verkehrslage flexibel reagieren zu können, wird die Polizei mit starken Verkehrskräften vor Ort sein. Diese werden lagebedingt Maßnahmen ergreifen, um den Verkehrsfluss bestmöglich zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus stehen Feuerwehrkräfte in Bereitschaft, die bei Bedarf schnell alarmiert werden können, um unterstützend tätig zu werden.

Gemeinsamer Appell der Behörden

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, die Landratsämter Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau sowie die Kreisbrandinspektionen richten gemeinsam folgende Appelle an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer:

Vermeiden Sie nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol

Planen Sie Ihre Fahrten sorgfältig und weichen Sie – wenn möglich – auf andere Tage oder sehr weiträumige Strecken aus. Bereiten Sie sich auf längere Wartezeiten vor, insbesondere durch die Mitnahme von ausreichend Getränken und Verpflegung, da hohe Temperaturen erwartet werden.
Hinweise für Reisende

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reiseplanungen entsprechend anzupassen, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten oder auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Auch Ausweichstrecken, insbesondere in Richtung Lindau und Salzburg, werden nach derzeitiger Einschätzung stark überlastet sein und keine verlässliche Alternative bieten.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und die beteiligten Landkreise danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, um die Belastungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. (PP Schwaben Süd/West)

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Kinder Sport

Erfolgreiche Turniere für die Kaufbeurer Handball – Jugenden

D-/E- und F-Jugenden im Einsatz

Foto: Maria Kunkel

Trotz der inzwischen sommerlichen Temperaturen ruht der Handball bei den Mannschaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz nicht. Während sich die neue Damenmannschaft und die beiden Herrenmannschaften bereits in der Vorbereitung befinden, geht es bei den Jugendmannschaften um die Qualifikation für die kommende Saison und Turniere in der Sommerrunde. 

So auch am vorletzten Wochenende. Die weibliche D-Jugend sowie die männliche D-Jugend spielten dabei jeweils um die Qualifikation für die Bezirksliga. 

Für die weibliche D-Jugend von Trainerin Vera Wassermann und Co-Trainer Hannes Farmbauer bot sich hier die Chance, auf einer starken vergangenen Saison aufzubauen. Die packte die Mannschaft auch gleich beim Schopf: Mit Siegen gegen den SC Wörthsee und den TSV Gilching und lediglich einer Niederlage gegen den HCD-Gröbenzell konnte die weibliche D-Jugend sich erfolgreich für die kommende Bezirksliga-Saison qualifizieren. Die Trainer lobten dabei ganz besonders den Einsatz des Teams und zeigten sich sichtlich stolz über die gelungene Qualifikation. 

Hart umkämpft war auch die Qualifikationsrunde der männlichen D-Jugend. Zwar mussten im Turnier in Peißenberg zunächst Niederlagen gegen die HSG Isar-Loisach und die JSG Alpsee-Grünten hingenommen werden. Dann aber zeigte das Team von Rob Uhlir und Ben Scherbaum seinen Kampfgeist. Die verbleibenden Spiele gegen den TSV Partenkirchen und den TSV Peißenberg konnten teils deutlich gewonnen werden. Am Ende des Tages reichte es so zwar nicht ganz für die Bezirksliga-Qualifikation, dennoch freut sich die männliche D-Jugend auf eine spannende Saison in der Bezirksklasse. 

Nicht um die Qualifikation, aber um Turniersiege in der Sommerrunde ging es bei den Teams der E-Jugend und der F-Jugend am vorletzten Wochenende.  

Die SG Kaufbeuren/Neugablonz trat dabei beim Heimturnier der F-Jugend mit 16 topmotivierten Handballerinnen und Handballern in einer Fortgeschrittenen- sowie einer Anfängermannschaft, trainiert von Maria Kunkel und Tine Klenk gegen die Gäste aus Landsberg an. Leider waren die Teams aus Alling und Unterpfaffenhofen-Germering verhindert. Angefeuert von Eltern und Sportskameraden lieferten sich die Mannschaften spannende Spiele mit vollem Körpereinsatz – fair, aber auch schon mit der gewohnten Prise handballerischer Härte. Am Ende genossen erschöpfte Sportler den Applaus der Zuschauer bei der Siegerehrung bereits in der Vorfreude auf das letzte Turnier der Sommerrunde in einigen Wochen. 

Auch bei der E-Jugend ging es in der heimischen Halle heiß her. Mit Anfängern, Fortgeschrittenen und einem Team in der Staffel der weiblichen E-Jugend traten die Kaufbeurer gegen Teams aus Unterpfaffenhofen, Landsberg, Kempten, Partenkirchen und der JSG Alpsee-Grünten an. Über den gesamten Turniertag verteilt lieferten sich die Mannschaften unter Beobachtung des stolzen Trainergespanns aus Steffi Menzler, Heike Wagner und Marc Keller spannende Duelle mit den Gastmannschaften und konnten am Ende eines langen Tages ein erfolgreiches Turnier feiern.

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Blaulicht Soziales Veranstaltung

Erfahrungen aus internationalen Katastropheneinsätzen für den Bevölkerungsschutz in Deutschland

Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck über Lehren aus 40 Jahren internationaler humedica-Arbeit

Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck

Was können wir in Deutschland von internationalen Katastropheneinsätzen lernen? Um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung zum Thema Bevölkerungsschutz, zu der Wolfgang Groß, Gründer und Vorstand der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und langjähriger Geschäftsführer der internationalen Hilfsorganisation humedica, als einer von drei Referenten eingeladen war.

Die Veranstaltung fand am 7. Mai 2026 im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck statt. Unter den Gästen waren auch der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Armin Kroder, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Hersbruck, Robert Ilg.

Wolfgang Groß sprach unter dem Titel „Bevölkerungsschutz: Erfahrungen aus internationalen Krisenregionen – Was können wir daraus lernen?“ über zentrale Erkenntnisse aus rund vier Jahrzehnten internationaler humanitärer Hilfe. Von 1979 bis 2019 leitete er als Geschäftsführer die in Kaufbeuren gegründete Hilfsorganisation humedica, deren Schwerpunkt auf internationaler Katastrophen- und Nothilfe liegt. In dieser Zeit war humedica nach Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Epidemien, Kriegen und Fluchtbewegungen in zahlreichen Krisenregionen der Welt im Einsatz.

Dabei machte Groß gleich zu Beginn deutlich, dass sein persönlicher Weg in den sozialen und humanitären Dienst nicht erst mit humedica begann. Bereits 1970, im Alter von 16 Jahren, besuchte er beim BRK-Kreisverband Ostallgäu in Marktoberdorf einen Sanitätskurs. Anschließend half er im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten in der damals noch als Sanitätskolonnebezeichneten Gruppe mit. „Wenn man es so nennen möchte, begann dort meine soziale Karriere“, so Groß. Rückblickend sei dies für ihn ein prägender erster Schritt gewesen: die Erfahrung, dass Hilfe nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret wird, wenn Menschen bereit sind, sich ausbilden zu lassen, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

In seinem Vortrag machte Groß deutlich, dass gute Hilfe nicht erst im Katastrophengebiet beginnt. Wer in einer Krise wirksam helfen will, brauche Vorbereitung, klare Strukturen, verlässliche Partner, geschulte Einsatzkräfte und eine belastbare Logistik. Gerade internationale Einsätze zeigten immer wieder, dass guter Wille allein nicht ausreiche. Mitgefühl müsse mit Professionalität, Planung und Verantwortungsbewusstsein verbunden werden.

Ein besonderer Schwerpunkt seines Beitrags lag auf der Bedeutung von Logistik und Koordination. Medikamente, Verbandsmaterial, Zelte, Stromversorgung, Wasser, Funk, Dokumentation und Schutzmaterial seien keine Nebensächlichkeiten, sondern entscheidende Voraussetzungen dafür, dass Hilfe tatsächlich bei den betroffenen Menschen ankomme. Diese Erfahrung lasse sich auch auf den Bevölkerungsschutz in Deutschland übertragen: Zuständigkeiten, Vorräte, Kommunikationswege und Entscheidungsstrukturen müssten vor einer Krise geklärt sein – nicht erst, wenn Menschen bereits unmittelbar betroffen seien.

Groß erinnerte auch daran, dass Katastrophen trotz unterschiedlicher Ursachen oft ähnliche Auswirkungen haben: Infrastruktur bricht zusammen, Kommunikation wird schwierig, Behörden und Gesundheitssysteme geraten unter Druck, Menschen verlieren Orientierung, Sicherheit, Angehörige, Wohnung oder Lebensgrundlage. In solchen Situationen dürfe Hilfe nicht zusätzlich Unordnung schaffen. Gute Hilfe müsse in einer chaotischen Lage Ordnung, Vertrauen und Entlastung bringen.

Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von humedica war die Zertifizierung als Emergency Medical Team durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Am 18. September 2018 konnte Wolfgang Groß in Rom das entsprechende Zertifikat aus den Händen von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus entgegennehmen. Für Groß war dies nicht nur eine Auszeichnung, sondern die Bestätigung eines langen Entwicklungsweges: Internationale Katastrophenhilfe brauche fachliche Standards, trainierte Teams, klare Abläufe und die Fähigkeit, sich in internationale Koordinationsstrukturen einzufügen.

Dabei blieb sein Vortrag nicht bei organisatorischen und fachlichen Fragen stehen. Groß machte deutlich, dass Bevölkerungsschutz immer auch eine Frage von Menschlichkeit und Beziehung ist. In Krisen gehe es nicht um Strukturen um ihrer selbst willen, sondern um verletzte Kinder, verängstigte Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kranke, Einsame und um Einsatzkräfte, die geschützt und gut geführt werden müssten.

Aus den internationalen Erfahrungen leitete Groß mehrere Grundsätze für den Bevölkerungsschutz in Deutschland ab: Vorbereitung entscheidet. Zuständigkeiten müssen vor der Krise klar sein. Kommunikation muss auch dann funktionieren, wenn Technik ausfällt oder Informationen unsicher sind. Ehrenamt braucht Ausbildung, Begleitung und Wertschätzung. Und besonders wichtig: Menschen und Organisationen, die sich vor einer Krise kennen, arbeiten in einer Krise schneller, vertrauensvoller und wirksamer zusammen.

Diese Erkenntnisse verbindet Groß heute auch mit der Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren/Neugablonz. Dort betreibt die Stiftung unter anderem das Family Center mit dem integrierten Secondhand-Kaufhaus Family Store. Was auf den ersten Blick wie ein soziales Kaufhaus erscheint, versteht Groß auch als eine Form praktischer Krisenvorsorge im Alltag: Menschen werden unterstützt, Ressourcen werden geteilt, Begegnung entsteht, und in besonderen Notlagen kann schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Als Beispiel nannte Groß eine Fluthilfeaktion im Jahr 2024 im Unterallgäu. Menschen, die durch Wassereinbruch Möbel und Haushaltsgegenstände verloren hatten, konnten durch gesammelte und gut erhaltene Gebrauchtwaren aus dem Family Store konkret unterstützt werden. Auch solche Erfahrungen zeigten, dass Bevölkerungsschutz nicht erst mit großen Einsatzplänen beginnt, sondern mit tragfähigen Strukturen vor Ort: mit Lagermöglichkeiten, Kontakten, Fahrzeugen, Helferinnen und Helfern, Vertrauen und der Bereitschaft, im richtigen Moment Verantwortung zu übernehmen.

Sehr persönlich wurde Groß, als er über die geistliche Motivation seiner jahrzehntelangen Arbeit sprach. Seit rund 40 Jahren stehe ein Bibelvers aus Sprüche 3,27 auf seinem Schreibtisch: „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.“ Dieser Satz habe ihn in seiner Arbeit tief geprägt. Für ihn sei er nie nur ein schöner Gedanke gewesen, sondern eine Art Lebensauftrag. Sein Vertrauen in Gottes Führung und Schutz habe ihm in vielen schwierigen Situationen geholfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

Zum Abschluss brachte Groß seine Erfahrungen in einem Satz auf den Punkt: „Mitgefühl ohne Vorbereitung bleibt oft hilflos. Vorbereitung ohne Mitgefühl bleibt kalt. Bevölkerungsschutz braucht beides.“

Gerade deshalb beginne Bevölkerungsschutz nicht erst dann, wenn Sirenen heulen oder Einsatzkräfte alarmiert werden. Er beginne heute – mit Vorbereitung, Verantwortung, verlässlichen Beziehungen und der Bereitschaft, füreinander einzustehen.

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Senioren Soziales Veranstaltung

Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“: nächster Termin am 03.06.2026

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 03.06.2026 zur „Blatterbachrunde“ mit ca. 4,5 km Laufstrecke.

Treff- und Startpunkt ist um 10.00 Uhr am Plärrer (Infohäuschen). Einkehrmöglichkeit ist im Gasthaus Rose gegeben.

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Verwaltung

Oberbürgermeister lädt zur Bürgersprechstunde in Neugablonz ein

Bürgerinnen und Bürger können am 15. Juni persönlich mit Stefan Bosse ins Gespräch kommen

Am Montag, 15. Juni 2026, findet die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse statt. Bürgerinnen und Bürger haben dabei die Möglichkeit, persönliche Anliegen, Fragen oder Anregungen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Die Sprechstunde wird von 14:00 bis 16:00 Uhr im Bürgerzentrum Neugablonz angeboten. Der Eingang erfolgt über die Gewerbestraße 1. Das Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung befindet sich im Erdgeschoss.

Anmeldung vorab erforderlich

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters anzumelden. Die Anmeldung ist telefonisch unter 08341 437102 möglich.

Veranstaltungsort und Zeit im Überblick

  • Datum: Montag, 15. Juni 2026
  • Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Bürgerzentrum Neugablonz
  • Eingang: Gewerbestraße 1
  • Raum: Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung, Erdgeschoss
  • Anmeldung: Büro des Oberbürgermeisters
  • Telefon: 08341 437-102

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Bildung Natur & Tiere

Großzügige Unterstützung für den Naturerlebnispfad Wertachauen

VWEW-energie spendet 2.000 Euro für Renovierung und Instandhaltung

Gelegen zwischen der Crescentia-Brücke und dem Hirschzeller Kreisverkehr lädt der Naturerlebnispfad Kaufbeuren dazu ein, Natur spielerisch zu entdecken. Der Erlebnisspielplatz wurde im Jahr 2010 als Gemeinschaftsprojekt Kaufbeurer Schulen, der Bundeswehr und der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufen. Anfang Mai 2026 unterstützten die Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerke (VWEW-energie) die Arbeit für diesen besonderen Erlebnisort mit einer Spende über 2.000 Euro.

„Der Naturerlebnispfad ist ein Ort für Familienausflüge, Schulklassen und Kindergartengruppen und damit für uns als Stadtgemeinschaft. Die Arbeit für einen solchen Ort unterstützen wir als lokales Unternehmen gerne“, so der Geschäftsführer der VWEW-energie, Stefan Fritz. Er übergab am 7. Mai 2026 einen Spendenscheck an Kommandeur Oberst Thorsten Milewski, der auch 1. Vorsitzender des karitativen Vereins des Fliegerhorsts Kaufbeuren, Helfen macht Schule e.V., ist. Der Verein hilft dort, wo in und um Kaufbeuren Unterstützung gebraucht wird.

Diesmal kommt die gespendete Summe dem beliebten Naturspielplatz an der Wertach zugute. Mit dabei bei der Scheckübergabe waren auch Hauptmann Peter P., Hauptmann Dietmar B. und Sebastian G., die sich jährlich um die Renovierung und Überarbeitung des groß angelegten Spielplatzes kümmern.

„Der Winter nagt natürlich am Naturerlebnispfad, aber es kommt leider auch immer wieder zu Sachbeschädigungen“, so Hauptmann Peter P. „Wir kümmern uns darum, für die Kinder und Besucher wieder alles in Ordnung zu bringen. Dafür hilft uns die Spende der VWEW-energie sehr“, ergänzt Sebastian G.

Bestärkung hierfür erhielten die Verantwortlichen kurz vor der Scheckübergabe. Ein Fußgänger bedankte sich spontan bei ihnen für den gelungenen Erlebnisort im Grünen, den er regelmäßig mit seinen Enkeln besucht. „Leuchtende Kinderaugen sowie glückliche Eltern und Großeltern sind für uns der größte Dank und bester Ansporn“, betont Hauptmann Peter P.

Wer sich über den Naturerlebnispfad und dessen 15 Stationen informieren möchte, kann dies online auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren tun oder den frisch renovierten Pfad direkt besuchen.

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Blaulicht

Mit 169 km/h über die B12: Polizei stoppt Temposünder bei Ruderatshofen

Geschwindigkeitskontrolle auf der B12: Mehr als 70 Verstöße an einem Vormittag festgestellt

RUDERATSHOFEN – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B12 bei Ruderatshofen hat die Polizei am Pfingstmontag zahlreiche Verstöße festgestellt. In der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 12:00 Uhr wurden mehr als 1.350 Fahrzeuge gemessen, die in Richtung München unterwegs waren. Insgesamt registrierten die Beamten 72 Geschwindigkeitsverstöße. Besonders auffällig war ein Pkw-Fahrer, der mit 169 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs war.

Fahrer trotz Versuch der Verdeckung identifiziert

Nach Angaben der Polizei hielt sich der Fahrer während der Messung den Arm vors Gesicht. Dennoch konnte er kurze Zeit später von einer Streife der Polizeiinspektion Buchloe angehalten werden. Bei der Kontrolle war dem Mann laut Polizei sofort bewusst, dass der Grund der Anhaltung mit seinem Tempoverstoß zusammenhing. Die Beamten konnten ihn eindeutig als Fahrer identifizieren und mit dem Vorwurf konfrontieren.

Hohes Bußgeld und Fahrverbot drohen

Auf den Fahrer kommen nun mindestens 1.200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot zu. Auch zahlreiche weitere Verkehrsteilnehmer müssen mit Konsequenzen rechnen: 40 Fahrer erhalten eine Bußgeldanzeige und einen Punkt in Flensburg. Weitere 32 Verkehrsteilnehmer müssen ein Verwarnungsgeld von mindestens 40 Euro bezahlen.

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Sport

Jan-Luca Augst unterschreibt Profi-Vertrag bei den Jokern

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert: „Jan-Luca Augst ist ein sehr talentierter Verteidiger, dem wir nun auch die Chance geben wollen, sich bei den Profis im Spielbetrieb zu zeigen.“

Mit dem 18-jährigen Jan-Luca Augst kann der ESV Kaufbeuren einen weiteren Kaderbaustein für die Saison 2026/2027 präsentieren. Der gebürtige Kaufbeurer durchlief bisher alle Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. und hat nun seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Dabei konnte sich Jan-Luca Augst bereits in der Deutschen U16-, U17- und U18-Nationalmannschaft präsentieren.
Aktuell spielte er in den letzten zwei Jahren in der U20-Mannschaft des ESVK und konnte dort immer wieder sein Talent unter Beweis stellen. Als läuferisch und spielstark geltender Verteidiger gelangen ihm in bisher 59 Pflichtspielen in Deutschlands höchster Nachwuchsliga 12 Tore und 21 Torvorlagen. Bei den Jokern wird Jan-Luca Augst in der kommenden Saison mit der Rückennummer 25 an den Start gehen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Jan-Luca Augst: „Jan-Luca Augst ist ein sehr talentierter Verteidiger, dem wir nun auch die Chance geben wollen, sich bei den Profis im Spielbetrieb zu zeigen. Er hat schon im vergangenen Jahr immer wieder mit der DEL2-Mannschaft trainiert und dabei sein großes Talent unter Beweis gestellt. Wir möchten mit ihm gemeinsam den nächsten Schritt in seiner noch sehr jungen Karriere gehen und sind sehr glücklich darüber, dass er sich entschieden hat, beim ESVK zu bleiben.“

Jan-Luca Augst über seinen ersten Profi-Vertrag: „Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen und freue mich riesig auf die nächste Saison. Es bedeutet mir viel, Teil des neuen Kaders zu sein und gemeinsam mit dem Team alles zu geben. Ich bin richtig motiviert für alles, was kommt, und kann es kaum erwarten, loszulegen!“

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Blaulicht Panorama

Wasserwacht Bayern warnt eindringlich vor Gefahren zum Start der Badesaison

Erster tödlicher Badeunfall in Bayern

Hochsommerliche Temperaturen in Bayern – und schon zu Beginn der Badesaison gibt es den ersten tödlichen Badeunfall: Im Kahler See in Kahl am Main ist ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Für die Wasserwacht Bayern ist der erste tödliche Badeunfall in dieser Badesaison ein alarmierendes Zeichen und unterstreicht, warum Gefahren in Seen, Flüssen und Schwimmbädern nicht unterschätzt werden sollten. Dem tragischen Unglück in Kahl am Main stehen seit Anfang Mai bereits Dutzende Wasserrettungseinsätze der Wasserwacht Bayern gegenüber – darunter auch mehrere Lebensrettungen. Besonders gefordert waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am vergangenen Samstag, 23. Mai 2026: Es war der bisher einsatzreichste Tag des Jahres.

„Badeunfälle passieren nicht nur weit draußen im Wasser und nicht nur bei schlechten Schwimmern. Sie passieren oft plötzlich, leise und innerhalb weniger Augenblicke“, mahnt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Gerade zu Beginn der Saison überschätzen viele Menschen ihre Kräfte oder unterschätzen die noch niedrigen Wassertemperaturen. Das kann lebensgefährlich werden.“

Mit dem Start der Badesaison zieht es wieder viele Menschen an Bayerns Seen, Flüsse und in Schwimmbäder. Die Wasserwacht Bayern startet jährlich Anfang Mai in die Wachsaison und besetzt an Wochenenden und Feiertagen ehrenamtlich über 550 Wachstationen an Bayerns Gewässern. Die Einsatzkräfte sorgen mit großem Engagement für die Sicherheit der Badegäste, leisten Erste Hilfe und retten Menschen aus akuten Gefahrensituationen.

Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen vieler Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Kaltes Wasser kann den Körper schnell überfordern. Es drohen Unterkühlung, Kreislaufprobleme oder ein Kälteschock – selbst bei Menschen, die sich gesund und sicher fühlen.

Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Temperaturen der Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Im kalten Wasser kann es schnell zu einer Unterkühlung oder einem Kälteschock kommen.

Die wichtigsten Tipps der Wasserwacht:

  • Langsam ins Wasser gehen, nicht zu lange in kalten Gewässern schwimmen.
  • Kinder niemals aus den Augen lassen.
  • Die eigenen Kräfte nicht überschätzen, gerade bei Beginn der Schwimmsaison.

„Unsere Einsatzkräfte trainieren das ganze Jahr über, damit im Notfall jeder Handgriff sitzt. Besonders im Sommer sind sie gefordert. Wir appellieren daher an alle Schwimmerinnen und Schwimmer, jetzt zum Beginn der Badesaison und auch über den ganzen Sommer hinweg die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Gehen Sie verantwortungsvoll mit sich und anderen um. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Badesaison für alle zu einem sicheren und schönen Erlebnis zu machen“, so Huber.

Mehr als 86.000 aktive Mitglieder zählt die Wasserwacht Bayern. Sie alle sorgen für Sicherheit am und im Wasser. Im Notfall sollten Bürgerinnen und Bürger sofort den Notruf 112 wählen, über den auch die Wasserwacht alarmiert wird.

Von eigenen Rettungsversuchen im Wasser rät die Wasserwacht Bayern ab, wenn dadurch das eigene Leben gefährdet werden könnte. Laien sollten nur im absoluten Ausnahmefall selbst ins Wasser gehen. Sicherer ist es, Rettungsringe, Leinen, Äste oder andere Gegenstände zu reichen oder zu werfen und schnellstmöglich professionelle Hilfe zu alarmieren.

Weitere Hinweise zum sicheren Verhalten am und im Wasser finden Sie in den Baderegeln der Wasserwacht Bayern

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Sport

Die Erfolgsserie geht beim BSK weiter

Neugablonz festigt mit Sieg in Durach Platz vier

Efe Kiran (rechts) traf beim knappen 1:0-Erfolg in Durach für den BSK Olympia Neugablonz. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz hat am vorletzten Spieltag der Kreisliga Allgäu Süd den vierten Tabellenplatz verteidigt. Die Schmuckstädter gewannen das Match gegen den VfB Durach 2 mit 1:0. Über die gesamte Spielzeit gaben die Gäste den Ton an, wobei der einzige Treffer bereits im ersten Durchgang fiel.

„Wir waren dominant, so gut und gierig, richtig mega“, zieht Cheftrainer Dennis Starowoit nach dem vorletzten Saisonspiel und zugleich letzten Auftritt in der Fremde ein mehr als positives Fazit. Efe Kiran traf in Minute 20 zum 1:0. Dabei hatte der BSK bereits davor Chancen zur Führung. Auch danach spielte nur eine Mannschaft, nämlich das Team aus der Schmuckstadt. In der 90-minütigen Spielzeit war Neugablonz das klar bessere Team. „Sicherlich haben wir zahlreiche Chancen liegenlassen. Doch es gibt nun mal auch solche Spiele. Hauptsache, wir haben die drei Punkte“, so Starowoit.

Co-Trainer Eugen Erhart zeigte sich nach dem Schlusspfiff ebenfalls zufrieden mit dem Auftritt. „Wir können auch nicht immer ein Feuerwerk abbrennen. Es hat jeder Spieler sein Bestes gegeben.“

Seit dem Start in die Frühjahrsrunde hat der BSK indessen neunmal gewonnen. Dazu kommen zwei weitere Remis und eine Niederlage. „Wir sind überhaupt nicht weit weg von der Spitze. Wie viel Potenzial die Mannschaft hat, das haben wir in den vergangenen Wochen gesehen. Das Team ist zu einer Einheit zusammengeschweißt. Es macht Freude, ihnen zuzuschauen“, so die lobenden Worte des Sportlichen Leiters Stefan Günter.

Am kommenden Samstag geht es für Neugablonz im direkten Duell mit dem TSV Obergünzburg noch um Rang vier. Beide Mannschaften weisen 54 Zähler auf. Der BSK ist derzeit um ein erzieltes Tor (82) besser als die Günztaler. Im Fernduell geht es auch noch um die Torjägerkrone. BSK-Offensivspieler Benjamin Maier hat derzeit 25 Treffer auf dem Konto, und führt somit vor Obergünzburgs Andreas Hanslick, der bisher 22-mal traf. Während der TSV auswärts gegen Buching-Trauchgau gefordert ist, erwartet Neugablonz daheim Betzigau-Wildpoldsried.

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Sport

Weite Anreise, starke Teamleistung, verdienter Sieg – Auswärtssieg bringt Platz 2 in der BOL

BOL TSV 1861 Nördlingen – SpVgg Kaufbeuren Damen 0:2

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Mit der weitesten Anreise des Spieltags im Rücken zeigte die Mannschaft von Beginn an eine konzentrierte und reife Leistung. Über die gesamte Spielzeit hinweg agierte das Team fokussiert, diszipliniert und mit klarer Spielidee.

Verdiente Führung nach starker Vorarbeit

Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich die Mannschaft mehrere gute Torchancen und belohnte sich schließlich verdient. Nach kluger Vorarbeit von Tomma Remmers war es Paula Eichinger, die zur 1:0-Führung einschob. Auch defensiv präsentierte sich das Team über die kompletten 90 Minuten äußerst stabil. Durch eine kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung ließ die Elf dem Gegner kaum Raum für gefährliche Aktionen.

Nach dem Seitenwechsel behielt die Mannschaft weiterhin die Kontrolle über das Spielgeschehen. Ruhig am Ball und klar in den Abläufen bestimmte das Team auch in der zweiten Halbzeit das Tempo der Partie. Die Entscheidung fiel schließlich durch Melina Moser, die mit ihrem Treffer zum 2:0 den verdienten Auswärtssieg perfekt machte.

Wichtiger Erfolg im Aufstiegsrennen

Am Ende steht ein souveräner und verdienter Erfolg, der vor allem auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung basiert. Mit diesem wichtigen Sieg rückt die Mannschaft zudem auf Platz 2 der BOL vor – ein verdienter Lohn für einen starken Auftritt.

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Kultur Veranstaltung

ROMI’S Restaurant: ein Abend zwischen Delta Blues, Ragtime und New Orleans Groove am 29. Mai

Blues, Boogie und Mississippi-Feeling: Lonesome Andy bringt den Sound des Südens nach Kaufbeuren

Wenn Lonesome Andy die Bühne betritt, klingt es, als käme der Musiker direkt aus den Sümpfen des Mississippi. Mit Resonatorgitarre, Mundharmonika und Percussion erschafft der bayerische Musiker den Sound klassischer Blues- und Swingtraditionen – rau, rhythmisch und voller Atmosphäre.

Am Freitag, den 29. Mai 2026, ist Lonesome Andy live im ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Zwischen Delta Blues und New Orleans Jazz

Der Stil von Lonesome Andy bewegt sich zwischen traditionellem Delta Blues, Voodoo-Rhythmen und New Orleans Jazz. Seine Songs erinnern an alte Dampfloks, staubige Landstraßen und verrauchte Bars im amerikanischen Süden. Mal melancholisch, mal mit einem Augenzwinkern erzählt der Musiker Geschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen wirken.

Zum Einsatz kommen alte Resonatorgitarren aus Metall, Mundharmonika sowie Percussion, die Andy gleichzeitig mit beiden Füßen spielt. Dazu kommt eine markante Bluesstimme, die dem Auftritt seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Handgemachte Musik mit viel Tradition

Der 1984 in Bayern geborene Musiker beherrscht traditionelle Country-Blues-Techniken ebenso wie komplexe Ragtime-Arrangements und das Bottleneck-Spiel. Sein Programm verbindet musikalisches Können mit authentischer Bühnenatmosphäre und lädt nicht nur Bluesfans zum Zuhören und Tanzen ein. Die Musik von Lonesome Andy lebt von handgemachten Klängen und dem direkten Kontakt zum Publikum. Genau das macht seine Konzerte besonders nahbar und lebendig.

Konzertabend im ROMI’S Restaurant

Das Konzert findet im neuen ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren statt. Reservierungen sind telefonisch unter 0152 53000875 möglich.

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Blaulicht

Schwerer Unfall bei Eggenthal: 17-jähriger Leichtkraftradfahrer lebensgefährlich verletzt

Pkw kollidiert bei Eggenthal mit Leichtkraftrad – Ermittlungen gegen 84-jährigen Fahrer laufen

Am Sonntagmittag, 24. Mai 2026, kam es auf der Kreisstraße OAL 3 bei Eggenthal im Landkreis Ostallgäu zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt, beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.

Vorfahrt missachtet – Zusammenstoß an Einmündung

Nach Angaben der Polizei wollte ein 84-jähriger Autofahrer gegen 13:38 Uhr von der Kreisstraße OAL 12 aus Richtung Schleifmühle kommend nach links auf die OAL 3 in Richtung Romatsried beziehungsweise Friesenried abbiegen. Zur selben Zeit war ein 17-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads auf der vorfahrtsberechtigten OAL 3 in Richtung Eggenthal unterwegs. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Jugendliche über den Pkw geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen. Er musste zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort notoperiert werden. Anschließend erfolgte die Verlegung in ein Fachklinikum zur weiteren Behandlung. Auch der 84-jährige Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Klinikum eingeliefert.

Unfallverursacher fuhr zunächst weiter

Laut Polizei setzte der Autofahrer seine Fahrt nach dem Zusammenstoß zunächst fort und konnte erst im Bereich Romatsried durch Hinweise einer Zeugin angehalten werden. Gegen den 84-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Zusätzlich erfolgt eine Mitteilung an die Fahrerlaubnisbehörde.

Beide Fahrzeuge Totalschaden

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens konnte bislang noch nicht genau beziffert werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch den Bauhof Westendorf gebunden, die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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