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Kultur

„VoicesIn Time“ Der Münchener Rock & Jazzchor unter neuer Dirigentin Sonja Lachenmayr

VoicesInTime/Foto: Frank Schroth, Jakob Schad, Martin Dürr

Auf Einladung des Kulturrings Kaufbeuren e. V. präsentiert der Münchener Rock & Jazzchor VoicesIn Time ihr neues Programm „Jazz happens“ am Samstag, den 25. April 2026 um 19:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren

Viel passiert bei VoicesInTime! Mit seiner neuen Chorleiterin, der Sängerin und Dirigentin Sonja Lachenmayr, schlägt der preisgekrönte Münchner A-cappella-Chor ein spannendes neues Kapitel auf. Freuen Sie sich auf neue Schwerpunkte, knackige Arrangements und frische Klangfarben! So grooven und rocken die Sängerinnen und Sänger mit glasklaren Stimmen und sattem Sound durchs Programm „Jazz happens“.

Mit dabei: Rockklassiker von Bands wie Sportfreunde Stiller, aktuelle Charthits von Nina Chuba oder Ed Sheeran, Oldies-Songperlen von Genesis und eine gute Portion smoother Jazz von Duke Ellington und Charlie Chaplin. Münchens Rock- und Jazzchor der ersten Stunde bleibt dabei auch nach mehr als 30 Jahren seinem Motto treu: Ein Abend mit VoicesInTime ist ein Abend voller Überraschungen.

Die neue Dirigentin stellt sich vor – Sonja Lachenmayr übernahm im Mai 2025 die Leitung des Chors von Gründer Stefan Kalmer. Nach ihrem Studium der Fächer Jazzgesang, Chorleitung und Dirigieren an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München gründete sie das nachhaltige New World Orchestra, für das sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde – zuletzt mit dem Bayerischen Kunstförderpreis. Seit 2020 ist die freiberufliche Dirigentin als Assistentin der Audi Jugendchorakademie tätig. Einstudierungen für namhafte Dirigent:innen und Engagements führten sie unter anderem an das Münchner Volkstheater, das Staatstheater Augsburg, die Staatsoper Hamburg sowie die Bayerische Staatsoper, wo sie im Sommer 2025 die Choreinstudierung der Produktion Pénélope übernimmt. Seit November 2024 arbeitet sie zudem mit dem Jungen Kammerchor München zusammen. Neben ihrer dirigentischen Tätigkeit war sie Lehrbeauftragte für Jazzchor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim (HfMDK).

Weitere Informationen zur Dirigentin:

www.sonja-lachenmayr.com

www.new-world-orchestra.de

Weitere Informationen zum Chor:

www.voicesintime.wixsite.com

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren   

Termin: Samstag, 25.04.26

Preis: € 22,- / € 25,-       

Abendkasse: 18:00 Uhr

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 20:50 Uhr mit Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren mit VoicesIn Time freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:

https://kulturring-kaufbeuren.de/

 

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Gesundheit Veranstaltung

Zwischen Geschichte und Gegenwart: Führung im Stadtmuseum zum Thema Sterben und dem Umgang damit

„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV

Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.

Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde,so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums. Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“

Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.

„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. „Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: GREENBOMB Herren T-Shirt

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Der hochwertige Stoff bleibt auch nach vielen Wäschen formstabil und weich. GREENBOMB – nachhaltige Qualität, die man sehen und spüren kann. Viele Farben und Design`s stehen zur Auswahl.

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Allgemein Jugend Sport Wirtschaft

Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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Gesundheit

Welt-Parkinsontag am 11. April

Eine Parkinsonerkrankung lässt sich heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken lange in Schach halten.

Auf Warnzeichen achten

Morbus Parkinson ist hierzulande nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste Erkrankung des Nervensystems mit einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sich die Behandlung planen. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die typische Symptome an sich feststellen, zum Arzt oder zur Ärztin gehen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Anzeichen, das die meisten Menschen mit Parkinson in Verbindung bringen, ist das Zittern einer Hand. Hinzukommen können Steifheit, Langsamkeit, eine monotone leise Stimme, ein ausdrucksloses Gesicht sowie Schwierigkeiten beim Gehen und mit dem Gleichgewicht. „Es gibt aber Frühsymptome, die eher unspezifisch sind“, so Bernd Ruppert. So hat die Mehrzahl aller Parkinsonerkrankten vor den Hauptsymptomen schon eine Riechstörung, die aber nur etwa die Hälfte der Betroffenen bemerkt. Viele Patientinnen und Patienten schlafen sehr unruhig, haben heftige Träume, bei denen sie auch um sich schlagen und schreien können. Da das autonome, also unwillkürliche, Nervensystem gestört ist, bleibt der Stuhl länger im Darm, wodurch es zu starker Verstopfung kommt. Etwa 30 Prozent aller Parkinsonbetroffenen haben depressive Verstimmungen oder Depressionen. Dabei ist bisher unklar, ob Depressionen ein Frühsymptom oder auch ein Risikofaktor für Parkinson sein können.

 

Medikamente halten Krankheit meist gut in Schach

Für die Erkrankung gibt es bisher keine Heilung, mittlerweile lässt sie sich aber gut behandeln. Der überwiegende Teil der Betroffenen kann heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken gut leben und die Beschwerden sehr lange eindämmen. Doch wie die schleichende Krankheit im Einzelfall verläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Krankheit werden Nervenzellen geschädigt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Hat der Neurologe oder die Neurologin eindeutig festgestellt, dass es sich um Parkinson handelt, bekommen die Betroffenen Medikamente, die den Dopamin-Mangel im Gehirn wieder ausgleichen sollen.

 

Vielfältige Unterstützung erforderlich

Eine gute ärztliche Begleitung ist bei Parkinson sehr wichtig. Zudem sollten die Erkrankten so weit wie möglich aktiv sein und bleiben. Auch psychologische Betreuung oder der Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, helfen dabei, schwierige Situationen im Alltag besser zu meistern und das veränderte Leben durch die Krankheit zu akzeptieren.

 

Weitere Informationen unter: www.gesundheitsinformation.de  > Suche: Parkinson und Parkinson – mehr als eine Bewegungsstörung

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Jugend Ostern

Jugendosternacht „Fürchte dich (nicht)“

Getrennt durch eine Feuersäule aber dennoch verbunden in der Angst, vor dem was kommt: Israeliten und Ägypter teilen ihre Unsicherheiten und Ängste über den eingeschlagenen Kurs am Schilffmeer. Foto: Sonja Gebauer

Jugendliche setzen Zeichen gegen Angst

Ängsten und Unsicherheiten etwas entgegenzuhalten – das war das Ziel der Jugendosternacht in Pfronten. In der voll besetzten Pfarrkirche St. Nikolaus feierten die Pfarrgemeinde und zahlreiche Interessierte aus der Region eine eindrucksvolle Osternacht unter dem Motto „Fürchte dich (nicht)“. Jugendliche und junge Erwachsene entwickelten unter der Federführung der katholischen Jugendstelle Kaufbeuren einen neuen Zugang zu den biblischen Texten.

Gleich zu Beginn wurde deutlich: „Fürchte dich nicht“ ist leichter gesagt als getan. Oft wirkt der Satz wenig beruhigend oder verstärkt sogar die Angst. Deshalb setzte das Vorbereitungsteam die fünf Lesungen der Osternacht kreativ in Szene und verband sie mit aktuellen Sorgen und Herausforderungen.

In der ersten Darstellung wurde der Begriff der Gottesfurcht kritisch hinterfragt. Eine junge Frau arbeitete eine „Checkliste für gottesfürchtige Christen“ ab und hatte Angst, Gottes Zorn auf sich zu ziehen. Bezugspunkt war die Geschichte von Abraham und Isaak. Eine Freundin stellte dem jedoch ein anderes Gottesbild entgegen: Gott sei kein Gott zum Fürchten, sondern einer, der eben zeigen wollte, dass er keine Menschenopfer wolle. Ehrfurcht bedeute vielmehr Respekt und Achtsamkeit – nicht blinde Pflichterfüllung.

Die zweite Lesung aus dem Buch Mose rückte die Angst vor Veränderung in den Mittelpunkt. In einem Rollenspiel wurden die Gedanken der Israeliten am Schilfmeer und der ägyptischen Verfolger hörbar. Zukunftsängste bestimmten beide Seiten.

Wie würde das Leben in Freiheit aussehen? Wer sollte die Arbeitskraft der Sklaven ersetzen? Sogar die Sehnsucht nach dem Altbekannten wurde laut – lieber ein Leben in Unfreiheit als in Ungewissheit. Das Team zog Parallelen zu heutigen Umbrüchen in Wirtschaft, Friedensordnung und Klima: Denn die Veränderung hat längst begonnen. Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht sichtbar.

Mit einer Flut aus aktuellen Nachrichten setzte sich die dritte Lesung aus dem Buch Jesaja auseinander. Ein Audiozusammenschnitt zeigte, wie stark negative Meldungen im Gedächtnis bleiben. Eine Stimme aus dem Off rief dazu auf, den eigenen Fokus bewusst zu wählen. Darin liege ein wichtiger Schlüssel, um sich nicht von Angst bestimmen zu lassen.

Ein inneres Zwiegespräch prägte die vierte Lesung: In einem Video ringt eine Schülerin mit sich selbst nach einem Streit. Eine innere Stimme sät Zweifel und Vorwürfe und versucht, sie klein und handlungsunfähig zu machen.

Eine zweite Stimme eröffnet hingegen neue Wege. Sie ermutigt, immer wieder neu anzufangen und keine Angst vor Fehlern zu haben, um sich nicht selbst gefangen zu halten. Für das Vorbereitungsteam ist dies eine Kernbotschaft der Auferstehung: Nicht das Scheitern hat das letzte Wort.

In seiner Predigt verband Diözesanjugendpfarrer Benedikt Huber Angst mit Unsicherheit – etwa bei neuen Situationen oder wichtigen Entscheidungen. Er rief dazu auf, aktiv mit Angst umzugehen. Dankbarkeit könne helfen, das Gedankenkarussell zu durchbrechen: Wer bewusst auf das blickt, was bereits gelungen ist, könne nicht gleichzeitig Angst empfinden.

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band Modern Tunes aus Marktoberdorf mit einem professionellen und kraftvollen Sound.

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Kultur Veranstaltung

Ein Abend mit Attila Luval: Livemusik am 17. April 2026 in ROMI’S Märzenburg

Livemusik bei freiem Eintritt

Am Freitag, den 17. April 2026, wird die ROMI-S Märzenburg in Kaufbeuren zum Treffpunkt für Musikinteressierte. Der Künstler Attila Luval aus der Schweiz ist dort live zu erleben. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in „Romi’s Märzenburg“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Damit setzt die Veranstaltung bewusst auf ein offenes Konzept, das allen Interessierten den Zugang ermöglicht.

Künstler aus der Schweiz zu Gast

Attila Luval bringt seine Musik aus der Schweiz mit nach Kaufbeuren. Besucher können sich auf einen Abend mit Live-Performance in persönlicher Atmosphäre freuen.

Reservierung empfohlen

Da die Platzkapazitäten begrenzt sein können, wird eine Reservierung empfohlen. Diese ist telefonisch unter der Nummer 015253000875 möglich.

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Blaulicht

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und dem Umland: Mehrere Unfälle am Osterwochenende

Zusammenstöße und Fahrerflucht beschäftigen die Polizei

In den vergangenen Tagen kam es im Raum Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und teils erhebliche Sachschäden verursacht. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen und bittet teilweise um Hinweise aus der Bevölkerung.

Frontalzusammenstoß beim Abbiegen in Biessenhofen

Am Ostersonntag ereignete sich auf der Kaufbeurener Straße in Biessenhofen ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Ein 18-jähriger Autofahrer übersah beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Wagen mit vier Insassen prallte frontal in die Seite des abbiegenden Autos. Während der Unfallverursacher und seine Beifahrerin unverletzt blieben, wurden die Insassen des anderen Fahrzeugs leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Unfallflucht bei Germaringen – Polizei sucht Zeugen

Am Freitagabend (04.04.2026) kam es gegen 21:45 Uhr auf der Staatsstraße 2055 zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen dem Kreisverkehr Steinholz und dem Verteilerkreisverkehr Kaufbeuren kollidierten zwei sich entgegenkommende Fahrzeuge. Dabei wurde an einem Fahrzeug der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort.

Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.

Vorfahrtsverstoß in Obergermaringen

Ebenfalls am 5. April kam es in Obergermaringen zu einem weiteren Verkehrsunfall. An der Kreuzung Riedener Weg/Kaufbeurer Straße übersah ein Autofahrer beim Überqueren der Straße ein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. Es kam zur Kollision, bei der ein Sachschaden von rund 6.500 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.

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Bildung Kultur Natur & Tiere

Vortrag am 15. April, 19 Uhr: Udos tierische Zeitgenossen

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Hubert Göppel über Artenvielfalt in der Hammerschmiede

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 15. April zum Vortrag „Udos tierische Zeitgenossen – Artenvielfalt in der Hammerschmiede“ ein. Der Referent Hubert Göppel ist Vorstandsmitglied im Förderverein UDO Danuvius guggenmosi. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen weitere archäologische Entdeckungen in der Hammerschmiede bei Pforzen. Bei den periodisch stattfindenden Ausgrabungen kamen und kommen – neben dem Sensationsfund von Udo – immer wieder neue faszinierende Fossilfunde an die Oberfläche. Diese verraten weitere Details über die vorgeschichtliche Zeit im Allgäu bis vor 11,6 Mio. Jahren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr im Saal der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Straße 2 in Kaufbeuren. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

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Sport

BSK gewinnt gegen Türk Sport Kempten und Blonhofen

Freude beim BSK Olympia Neugablonz: Sie gewinnen souverän das Auswärtsspiel in Blonhofen mit 2:0. © Stefan Günter

Zwölf Tore erzielt und keines kassiert

Der BSK Olympia Neugablonz hat auch das Nachholspiel in der Kreisliga Allgäu Süd gegen den FC Blonhofen gewonnen. Die Schmuckstädter setzten sich am Ostermontag auswärts verdient mit 2:0 (0:0) durch und feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge.

Es war das erwartete schwere Duell gegen den Aufsteiger. Coach Franz Zimmermann konnte nicht seinen besten Kader stellen. Der FCB stand nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Seeg-Hopferau-Eisenberg (0:1) und Rettenberg (1:3) bereits unter Zugzwang. Der BSK erspielte sich im ersten Abschnitt einige große Chancen, doch der Torerfolg blieb aus.

„Je länger so ein Spiel wird, desto schwerer wird es auch“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit. Dass der FCB in der Schlussviertelstunde etwas einbrach, spielte Neugablonz in die Karten. In der 77. Minute wurde Benjamin Maier im gegnerischen Strafraum gefoult. Er selbst verwandelte sicher. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Nach einem schnellen Spielzug auf der linken Seite schickte Can Balcioglu den pfeilschnellen Denis Hoxhaj, der mit Speed den Ball aufnahm und die Kugel ins rechte lange Ecke zum 2:0 beförderte. „Wir haben Geduld bewiesen und Blonhofen somit eiskalt bestraft“, freut sich Starowoit nach dem Spiel. „Wir waren über 90 Minuten die klar dominierende Mannschaft.“ Nach dem 10:0-Kantersieg am Karsamstag über Schlusslicht Türk Sport Kempten blieb Neugablonz somit im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor. 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart gratuliert der Mannschaft zum wichtigen Auswärtssieg. „Es war nicht einfach, aber wir haben zusammengehalten, Fußball gespielt, und am Ende wurden wir belohnt“, klatscht auch er Beifall. Der BSK ist somit mit sieben Punkten aus der Winterpause gestartet. Für Headcoach Dennis Starowoit ist das sehr positiv.

Auch die Zweite Mannschaft gewann das Auswärtsspiel in der A-Klasse 6 gegen den FC Blonhofen II knapp mit 2:1. Alle Tore fielen bereits im ersten Durchgang. Zwar gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung, doch Spielertrainer Denis Korneev (20.) und Rückkehrer Ferhat Cakmak (25.) drehten die Partie.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren meldet sich zurück – klarer Sieg gegen Bad Wörishofen

Reaktion auf Erkheim-Niederlage gelingt mit überzeugendem 4:1-Heimerfolg

Am Ostermontag stand für die SpVgg Kaufbeuren Wiedergutmachung auf dem Programm – und die Mannschaft lieferte. Gegen Bad Wörishofen zeigte das Team eine engagierte Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 4:1 durch.

Frühe Führung und dominanter Auftritt

Bereits in der zweiten Minute brachte Robin Conrad die Kaufbeurer in Führung. Mit der Spitze überraschte er den Gästetorwart und sorgte für einen optimalen Start. Von Beginn an war erkennbar, dass die SVK die Niederlage in Erkheim hinter sich lassen wollte. Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Einsatz stimmten – Bad Wörishofen kam in der ersten Halbzeit kaum zur Entfaltung. Einziger Kritikpunkt blieb die Chancenverwertung: Mehrere klare Möglichkeiten wurden nicht genutzt, sodass eine höhere Führung möglich gewesen wäre.

Ausgleich und schnelle Antwort

Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen aus der Kneippstadt der Ausgleich. Doch anders als in vorherigen Spielen zeigte Kaufbeuren diesmal die passende Reaktion. Beim 2:1 durch Luca Wollens hatte die SVK auch etwas Spielglück, als eine Flanke direkt im Tor landete. Das 3:1 fiel nach einer Szene, in der die Gäste auf Abseits reklamierten, statt konsequent weiterzuspielen. Achmet Alkan sorgte schließlich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für die Entscheidung.

Trainerstimme und Ausblick

Co-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Wir haben heute einen überzeugenden Auftritt gezeigt. Siege werden uns in der Liga nicht geschenkt. Umso stärker, wie geschlossen, konzentriert und mit welchem Einsatz wir heute aufgetreten sind. Der Sieg ist absolut verdient.“

Das nächste Spiel steht am 16. April an – dann empfängt Kaufbeuren im Derby Thalhofen. „Wir brauchen jeden Punkt, Königsbrunn lässt nicht locker“, so Jentzsch, der auf ein intensives Flutlichtspiel hofft.

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Sport

Deutliche Niederlage trotz Chancenplus: SVK unterliegt in Erkheim

Vier Gegentore, viele vergebene Möglichkeiten – Kaufbeuren lässt wichtige Punkte liegen

Die SpVgg Kaufbeuren (SVK) verliert am Ostersamstag mit 0:4 in Erkheim – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Über weite Strecken erspielten sich die Gäste gute Möglichkeiten, ließen diese jedoch ungenutzt.

Früher Rückstand nach Standardsituation

Bereits nach 15 Minuten ging die Heimelf in Führung. Nach einem Eckball stand ein Erkheimer Stürmer frei im Strafraum und ließ SVK-Torwart Emre Sahin keine Chance. Zuvor hatte Robin Conrad die Gelegenheit zur Führung, scheiterte jedoch am Torhüter der Gastgeber.

Kaufbeuren vergibt klare Chancen

Kurz vor der Halbzeit bot sich die nächste große Möglichkeit zum Ausgleich: Julian Sachs kam aus rund zehn Metern zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Auch nach der Pause erspielte sich Kaufbeuren Chancen in kurzer Folge, ohne daraus Kapital zu schlagen.

Erkheim nutzt seine Möglichkeiten konsequent

Die Heimelf zeigte sich effizienter. Ein weiterer Eckball führte per Kopf zum 2:0. In der Folge vergab Kaufbeuren erneut klare Chancen, während Erkheim seine Gelegenheiten nutzte: Nach einem Konter und einem Foul im Strafraum erhöhte die Heimelf per Elfmeter auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte ein Treffer in den Winkel zum 4:0-Endstand.

Blick nach vorne: Reaktion gefordert

Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel am Ostermontag gegen Bad Wörishofen. „Am Montag sind wir in der Pflicht, das wieder gut zu machen“, so Luca Wollens.

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Sport

Der ESV Kaufbeuren muss nach 17 Jahren den Gang in die Oberliga antreten

Es kam, wie es kommen musste: Joker steigen ab

Spiel fünf der Playoff-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren fand am Ostersamstag statt. Die Joker wurden dabei von vielen Fans begleitet, die natürlich die Hoffnung hatten, dass der ESVK die Serie ausgleichen und somit ein entscheidendes Spiel sechs am Ostermontag in Kaufbeuren erzwingen könnte. Dem war jedoch leider nicht so.

Wie so oft in dieser Saison wirkten die Joker über weite Strecken der Partie nicht vollends bereit und waren vor allem in der eigenen Zone und im Aufbauspiel tweilweise einfach zu plan- und ideenlos. Somit musste der ESVK Kaufbeuren nach der heutigen 5:1-Niederlage und dem Gesamtergebnis einer komplett verkorksten Saison 2025/2026 in die Augen schauen und nach 17 Spielzeiten in der DEL2 nun den mehr als bitteren Gang in die Oberliga antreten.

ESVK-Trainer Leif Carlsson hatte im Vergleich zum Overtime-Erfolg am Donnerstag noch zwei Änderungen vorgenommen. Für Alec Zawatsky rückte der wiedergenesene Yannik Burghart an die Seite von Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Für Jakob Peukert wurde Fabian Koziol in der dritten Defensivformation aufgeboten. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Joker kamen im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen der Serie in Weiden relativ gut in die Partie. In einem ersten Powerplay, nach etwas mehr als zwei Minuten, hätte man den Hausherren schon einen ersten Stich versetzen können. Wie so oft in dieser Saison war das Powerplay jedoch nicht einmal erwähnenswert. Die Weidener schafften es dann, nachdem der ESVK bei fünf gegen fünf zunächst auch ein wenig agiler agierte, sich in der achten Minute für längere Zeit in der Joker-Zone festzusetzen. Nachdem die dritte Formation der Kaufbeurer zwei oder sogar drei Mal nach Scheibengewinnen diese wieder durch Fehlpässe verlor, war es Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schuss in den linken Torwinkel die Blue Devils mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Joker hatten durch Jonny Tychonick die wohl dickste Chance auf den Ausgleichstreffer, konnten diese jedoch nicht nutzen, und somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten auch die eine oder andere Torchance, aber richtig gefährlich wurde es nicht für Michael McNiven im Tor der Blue Devils. In der 33. Minute nutzten die Weidener dann ihr erstes Powerplay, und erneut war der Torschütze Fabian Ribnitzky, der mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 stellte.

Die Joker waren nun von der Rolle und mussten in der 39. Minute sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Schwaiger traf mit einem eigentlich eher harmlosen Schuss und zog das Spiel somit komplett auf die Seite der Oberpfälzer. Zu allem Überfluss kassierte Brent Readeke Sekunden später noch eine zwei plus zwei Minuten-Strafe wegen hohem Stock und somit mussten die Joker mit etwas mehr als drei Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel starten. Insgesamt war es eine enttäuschende Leistung des ESVK in den ersten 40 Minuten. Obwohl die Kaufbeurer sich die eine oder andere Chance erarbeiteten, waren sie grundsätzlich nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Blue Devils auszuüben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein.

Die Joker hatten dann in Unterzahl bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Chance auf einen schnellen Anschlusstreffer. Leider wurde die Situation über Tyson McLellan nicht gut ausgespielt und somit schnell vergeben. Das Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer schadlos. Die Hausherren investierten in der Folge nur noch das Nötigste, während die Joker weiter anrannten, dabei aber zu keinen nennenswerten Torchancen kamen.

Die Wertachstädter kamen dann in einem Powerplay nach 53 Minuten endlich auf das Scoreboard. Travis Turnbull traf mit einem Handgelenkschuss in den linken Torwinkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nichts da. Im Anschluss an den ersten Treffer der Allgäuer ließ sich Brent Readeke zu einer unnötigen Strafzeit in der offensiven Zone hinreißen, und dies nutzten die Blue Devils durch Tyler Ward eiskalt aus, um den Spielstand auf 4:1 zu erhöhen. Eine weitere Strafzeit gegen Sami Blomqvist erlischte dann auch noch den letzten Funken Hoffnung, um irgendwie in den letzten Minuten noch an einem Wunder zu arbeiten. Das Unterzahlspiel überstanden die Joker. Kurz vor dem Ende gab es jedoch noch einen Gegentreffer ins leere Gehäuse, als man mit dem sechsten Feldspieler agierte. Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigentafel, die dann auch endgültig den Abstieg des ESVK besiegelte.

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Panorama

Die Deutsche Bahn informiert: Änderung der Wegführung am Kaufbeurer Bahnhof

Die Deutsche Bahn bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauarbeiten

  • Von Dienstag, 7. April 2026, bis einschließlich Montag, 13. April 2026, ist der Zugang zu den Gleisen 2 und 3 lediglich über die Seite Schelmenhofstraße (Bereich Gleis 4) möglich.
  • Von Dienstag, 14. April 2026, bis einschließlich Montag, 20. April 2026, können Gleis 2 und 3 nur über die Seite Bahnhofstraße (Bereich Gleis 1) erreicht werden.

Der Grund dafür ist, dass für die Fortführung der Baumaßnahme die Personenunterführung teilweise gesperrt werden muss. Eine geplante Fußgängerbrücke soll laut aktueller Mitteilung der Deutschen Bahn am 21. April 2026 in Betrieb genommen werden. Die Deutsche Bahn bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauarbeiten. In den kommenden zwei Wochen sollte außerdem ausreichend Zeit für das Erreichen der Gleise eingeplant werden.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Bahn unter 089 13081055 oder feedback@bahnhof.de.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Produkt des Monats April – 10 % Rabat auf Filztäschchen aus Nepal

Anzeige. Filztäschchen – der Weltladen Kaufbeuren führt viele verschiedene Designs und Größen

Diese Filztäschchen werden, wie auch andere Filzprodukte überwiegend von Frauen in Heimarbeit gefertigt.

Es ermöglicht den Frauen von zu Hause aus zum Familieneinkommen beizutragen, zu einem fairen, gemeinsam ausgehandelten Preis. Auch stärkt es gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein und ihre Rolle innerhalb der Familienstrukturen. Die Filzprodukte von Artisan Community, werden in detailreicher Handarbeit aus Neuseeländischer No-Museling-Schafwolle hergestellt.

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Blaulicht

Mehrere Einsätze innerhalb weniger Stunden: Feuerwehr Kaufbeuren im Dauereinsatz

Ölspur, Brand und Verkehrsunfall fordern Einsatzkräfte am 1. und 2. April

Die Feuerwehr Kaufbeuren war am 1. und 2. April 2026 gleich mehrfach gefordert. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte zu einer kilometerlangen Ölspur, einem Heckenbrand sowie einem Verkehrsunfall auf der B12 ausrücken. Bereits am Vorabend stand zudem eine technische Hilfeleistung in der Ledergasse an.

Kilometerlange Ölspur durch defekten Lkw

Am Nachmittag gegen 16:32 Uhr wurde die Feuerwehr in die Wiesenstraße und den Reifträgerweg alarmiert. Ursache war eine mehrere Kilometer lange Ölspur, die sich bis zum Betonwerk der Firma Dachser zog. Verantwortlich war ein technischer Defekt an einem Lkw einer Baufirma. Die Feuerwehr unterstützte den städtischen Bauhof bei der Verkehrsabsicherung. Eine Spezialfirma wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Der Einsatz dauerte 1 Stunde und 34 Minuten, vier Einsatzkräfte waren beteiligt.

Heckenbrand mit zwei Verletzten

Bereits zuvor, gegen 15:24 Uhr, rückte die Feuerwehr in die Hohenstaufenstraße aus. Dort brannte eine etwa sechs Meter lange Hecke. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer zügig ablöschen. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte eine angrenzende Tiefgarage mit Wärmebildkamera und CO-Warner. Zwei Personen – ein Polizeibeamter und ein Anwohner – wurden durch den Rettungsdienst behandelt. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte rund 50 Minuten im Einsatz.

Verkehrsunfall auf der B12 führt zu Vollsperrung

In den frühen Morgenstunden um 01:18 Uhr kam es auf der B12 zu einem Verkehrsunfall. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits verlassen, Polizei und Rettungsdienst waren schon vor Ort. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sicherte die Unfallstelle ab. Eine zunächst geplante Teilsperrung der Bundesstraße konnte nicht aufrechterhalten werden, sodass in Abstimmung mit der Polizei eine Vollsperrung eingerichtet wurde.

Sieben Insassen eines Transporters sowie ein Lkw-Fahrer wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Sieben Personen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr unterstützte zudem bei der Bergung des Fahrzeugs und reinigte die Fahrbahn grob. Der Einsatz dauerte knapp drei Stunden.

Beschädigte Schaufensterscheibe gesichert

Bereits am Vorabend, um 21:39 Uhr, wurde die Feuerwehr in die Ledergasse gerufen. Dort musste eine zerbrochene Schaufensterscheibe gesichert werden. Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.

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Sport

Overtime Krimi hält den ESVK weiter am Leben

Travis Turnbull markiert in der 84. Minute den Siegtreffer für die Joker

Der ESV Kaufbeuren empfing zum vierten Playdown-Spiel die Blue Devils Weiden in der heimischen energie schwaben arena. Am heutigen Tag hieß es erneut „Alles oder Nichts“. Die Joker mussten gewinnen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg besiegelt gewesen. Nach einem starken 5:6-Comeback-Sieg in Weiden nach 4:1-Rückstand schickte Leif Carlsson die gleiche Aufstellung aufs Eis. Allerdings startete Daniel Fießinger im Tor. Die Joker sicherten sich nach zwei Verlängerungen vor 3.100 Zuschauer (ausverkauft) einen 2:1 Sieg und somit eine weitere Chance auf den Klassenerhalt.

Beide Mannschaften begannen, wie zu erwarten war, mit Tempo nach vorne. Weiden hatte hierbei die besseren Möglichkeiten auf den ersten Treffer, Daniel Fießinger hielt jedoch souverän. Die erste Strafzeit der Partie wurde gegen Dominik Bohac wegen Behinderung ausgesprochen, der sich mit einem Check bei Max Oswald revanchierte, der einen fairen Hit gegen ihn fuhr. Die Joker spielten ein ungewohnt aggressives Powerplay, die Weidener blockten aber alles weg. Direkt danach erhielt Max Oswald zwei Minuten wegen Stockchecks. Die Kaufbeurer spielten in Unterzahl ebenso stark. Die Gäste kamen kaum in Formation. Die Joker wurden im weiteren Verlauf der Partie stärker, doch dann musste Jere Laaksonen wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Nach einem anfänglich guten Direktschussversuch von Luca Gläser hielten die Kaufbeurer die Defensivzone sauber. Es folgte eine Druckphase der Gäste, in der sich die Joker nur mit vielen Icings zu helfen wussten. Wenige Sekunden vor Schluss sprachen die Schiedsrichter eine eher ungewöhnliche Strafzeit gegen Weiden aus. Sie erhielten eine kleine Bankstrafe wegen unkorrekten Anspiels, die Alex-Olivier Voyer absaß. Mit einem rot-gelben Rest-Powerplay von 90 Sekunden ging es in die erste Pause.

Die Kaufbeurer Überzahl brachte keinen Erfolg. Kurz darauf versuchte Jere Laaksonen sein Glück allein vor Michael McNiven, scheiterte aber mit der Rückhand. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als Dennis Miller einen hohen Stock gegen sich gepfiffen bekam. Der ESVK spielte erneut ein druckvolles Powerplay, hatte viele Chancen, konnte sich aber zunächst nicht belohnen. Auch nach der Überzahlsituation ging es für Rot-Gelb immer weiter nach vorne. Die Weidener halfen erneut nach, als Luca Gläser eine kleine Strafe wegen hohen Stocks erhielt. Travis Turnbull zog von der rechten Seite ab, der Puck prallte von McNiven nach links, und Joe Cassetti ließ in letzter Konsequenz mit seinem Schuss in die Maschen zum 1:0 die energie schwaben arena beben. Der erste Dämpfer folgte kurz darauf, als Vincent Schlenker eine Strafzeit wegen Behinderung erhielt, die die Weidener nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Der zweite Dämpfer sollte ein Stockschlag durch Max Oswald direkt vor dem Tor sein, der mit einem Penaltyschuss bestraft wurde. Tyler Ward lief an, zog kurz nach links und schlenzte souverän zum 1:1 auf der rechten Seite ein. Der Ausgleich führte zu einem wahrlichen Kampf um die Führung. Beide Mannschaften preschten nach vorne und hatten Möglichkeiten auf den Treffer. Dann ertönte die Sirene zur zweiten Pause.

Im dritten Drittel hatten die Blue Devils zunächst die Nase vorne. Innerhalb der nächsten Minuten glich sich die Partie weitestgehend spielerisch aus. Mitte des Drittels erhielten Dominic Bohac und Tyson McLellan je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Direkt danach machte Michael McNiven einen Ausflug weit aus seinem Tor hinaus, den Sami Blomqvist und dann Paul Mayer beinahe bestraften. Das nächste Highlight war ein Alleingang Constantin Vogts, den Nicolas Appendino und Daniel Fießinger gerade so vereiteln konnten. Drei Minuten vor Ende erhielt Travis Turnbull eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker hatten Glück, denn nur wenige Sekunden in Unterzahl erhielt Noah Samanski eine kleine Strafe wegen Stockschlags. Im Vier-gegen-vier fiel kein Tor, in den letzten Minuten auch nicht mehr, somit ging es in die Verlängerung.

In der ersten Verlängerung brauchte es eine Weile, bis das Spiel wieder Fahrt aufnahm, dann aber richtig. Nach einem Fehler in der Offensivzone war Luca Gläser ganz allein in Richtung Daniel Fießinger unterwegs, traf aber nicht. Dann gab es einen Direktschuss von Travis Turnbull, den Michael McNiven stark mit der Stockhand parierte. Ein weiterer Alleingang von Constantin Vogt und Tom Schwarz endete ebenfalls bei Daniel Fießinger. Das Highlight des Spielabschnitts war ein Schlagschuss von Brent Raedeke von hinter der blauen Linie, den Michael McNiven gerade noch so unter sich sichern konnte.

Vier Minuten waren in der zweiten Verlängerung gespielt, da lief Jonny Tychonick an der blauen Linie entlang und schlenzte in Richtung Tor. Die Weidener konnten zunächst blocken, doch dann schaltete Travis Turnbull am schnellsten und versenkte den Puck zum Endstand von 2:1 im Weidener Tor.

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Kultur

Oberbeurer Bühne bestätigt Vorstand und zieht positive Jahresbilanz

Rückblick auf die Spielsaison, klare Wahlergebnisse und neue Ideen für die Zukunft

Die Oberbeurer Bühne e. V. hat kürzlich ihre Mitgliederversammlung im Gasthof „Engel“ abgehalten. Dabei konnte 1. Vorstand Alois Foldenauer auf ein erfolgreiches Theaterjahr mit starker Resonanz zurückblicken. Im Mittelpunkt stand die Komödie „Göttinnen weiß blau“, die beim Publikum großen Anklang fand. Insgesamt wurde das Stück neun Mal aufgeführt – alle Vorstellungen waren ausverkauft. „Mein besonderer Dank gilt Moni Schmid für die erneut hervorragende Regie sowie allen aktiven Schauspielerinnen und Schauspielern für eine wirklich äußerst gelungene Vorstellung“, sagte Foldenauer.

Vereinsleben bleibt wichtiger Bestandteil

Auch das Vereinsleben kam laut Foldenauer nicht zu kurz. Ob bei der traditionellen Jahresabschlussfeier im „Engel“ oder beim Sommergrillen am Pfarrsaal: „Die Gemeinschaft der Oberbeurer Bühne freut sich immer, wenn sie sich sieht.“ Zudem bedankte sich der Vorstand bei mehreren Mitgliedern für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein.

Vorstand im Amt bestätigt

Die anschließenden Neuwahlen ergaben ein klares Bild: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenkandidaten gewählt und nahmen ihre Ämter an. Alois Foldenauer bleibt erster Vorstand, Ulla Foldenauer zweite Vorständin. Kassierer Jürgen Wittek und Schriftführerin Claudia Richter wurden ebenfalls bestätigt. Im Spielausschuss engagieren sich künftig Marina Bachmann, Petra Schneiderat, Stefanie Wendt und Christina Lembke. Zur Vorsitzenden wurde Stefanie Wendt gewählt.

Blick auf das Jubiläumsjahr

Unter dem Punkt „Wünsche und Anträge“ wurde auch das anstehende 100-jährige Jubiläum thematisiert. Die Mitglieder sammelten erste Ideen für die Umsetzung.

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Kinder Sport

ESV Kaufbeuren bringt Kindergartenkinder aufs Eis

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kindergärten wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr hat der ESV Kaufbeuren die enge und intensive Zusammenarbeit mit den städtischen sowie weiteren Kindergärten fortgeführt. Rund 200 Kinder nahmen an dem Projekt teil und konnten dabei insgesamt 15 Eiszeiten erleben. Betreut wurden sie von einem engagierten Trainerteam aus der Laufschule sowie den hauptamtlichen Nachwuchstrainern.

Intensive Betreuung auf dem Eis

Bemerkenswert war die personelle Betreuung während der Einheiten: Bei jedem Termin standen mindestens fünf Trainer gleichzeitig mit den Kindern auf dem Eis. So konnte eine durchgehend aufmerksame und individuelle Begleitung gewährleistet werden. „Für diesen Einsatz gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank“, betont Jogi Koch, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren e.V. „Gerade neben dem intensiven Arbeitsalltag ist ein solches Engagement nicht selbstverständlich.“

Organisation und Zusammenarbeit

Federführend organisiert wurde das Projekt von Yvonne Koch vom Kindergarten St. Vitus in Mauerstetten – in enger Zusammenarbeit mit Kosta Werner vom städtischen Kindergarten in Neugablonz. „Der große Einsatz und die enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten waren ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Ohne das Engagement von Yvonne Koch und Kosta Werner wäre dieser Aufwand nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz trug dazu bei, Kindern früh Zugang zum Sport zu ermöglichen und ihnen positive Erfahrungen in der Gemeinschaft zu bieten“, sagt Sebastian Osterloh, hauptamtlicher Trainer beim ESV Kaufbeuren e.V.

Auch die Stadt Kaufbeuren unterstützte das Projekt: „Durch die flexible Handhabung bei den Eiszeiten hat die Stadt Kaufbeuren den Kindern aus den Kindergärten den Zugang zum Eis unter guten Bedingungen ermöglicht“, sagt Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V.

Die Basis des Sports im Blick

„Das Projekt zeigt, dass die Basis für späteren sportlichen Erfolg bereits in jungen Jahren gelegt wird – und im besten Fall bis in den Profibereich führen kann. Die Zusammenarbeit vieler Beteiligter macht deutlich: Genau hier beginnt ‚gemeinsam stark‘“, sagt Jogi Koch.

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Blaulicht

Ruhestörung eskaliert: Polizeieinsatz endet mit Widerstand

Lautstarker Streit in Kaufbeuren führt zu mehreren Anzeigen

Am Nachmittag des 31. März 2026 wurde die Polizei Kaufbeuren wegen einer Ruhestörung im Stadtteil Oberbeuren verständigt. Ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger hatte in seiner Wohnung laut Musik abgespielt und wiederholt geschrien. Bei der ersten Kontaktaufnahme zeigte sich der Mann gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst einsichtig. Kurz nach dem Abrücken der Polizei kam es jedoch erneut zu Lärmbelästigungen, weshalb die Einsatzkräfte ein zweites Mal einschreiten mussten.

Aggressives Verhalten gegenüber Einsatzkräften

Bei der erneuten Kontrolle verhielt sich der Bewohner aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten. Auch während der anschließenden Gewahrsamnahme sowie auf der Fahrt zur Polizeiinspektion leistete er Widerstand und setzte seine Beleidigungen fort.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Gegen den 31-Jährigen wird nun unter anderem wegen Ruhestörung, Bedrohung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. (PI Kaufbeuren)

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Sport

Doppelspieltag für den BSK Olympia Neugablonz am Osterwochenende

Ein intensives Wochenende steht für den BSK in der Kreisliga Allgäu Süd am langen Osterwochenende bevor. © Stefan Günter

Türk Kempten am Karsamstag und Blonhofen am Ostermontag sind die Gegner

Vor einem anstrengenden und herausfordernden Osterwochenende steht der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd. Die Schmuckstädter müssen binnen 48 Stunden zweimal ran. Dabei geht es für den aktuell Tabellensiebten auch darum, in welche Richtung es für sie in der Tabelle geht.

Am Karsamstag steigt um 16 Uhr im Waldstadion das Duell gegen den FC Türk Sport Kempten. Die Illertstädter liegen abgeschlagen mit gerade einmal fünf Zählern auf dem letzten Rang. Dass der Weg wohl in die Kreisklasse führt, zeigte der letzte Auftritt. Sie kassierten eine 0:10-Klatsche gegen Spitzenreiter TSV Kottern U23. „Auch wenn die Favoritenrolle klar bei uns liegt, solche Spieler sind alles andere als einfach“, schwört Cheftrainer Dennis Starowoit seine Jungs auf die Aufgabe daheim ein.

Denn schon zwei Tage später steht das Nachholspiel gegen den FC Blonhofen auf dem Programm. Die Partie konnte im November des vergangenen Jahres nicht ausgetragen werden. Der Aufsteiger liegt gerade einmal vier Zähler hinter dem BSK auf einem Relegationsplatz. „Ich freue mich natürlich auf ein spannendes Lokalderby, Blonhofen wird uns nichts schenken. Ganz im Gegenteil: Sie werden alles geben, um siegreich hervorgehen. Das wollen und werden wir verhindern“, zeigt sich Sportlicher Leiter Stefan Günter optimistisch.

Fehlen wird weiterhin Sadik Sotanaj. Der brummt noch eine Sperre von einer Partie ab. Nach seinem Platzverweis gegen die SG Untrasried-Haldenwang steht das Urteil des Sportgerichts fest: Dzhan Karabash fehlt Neugblonz nun für drei Punktspiele.

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Bildung Soziales

8 Jahre EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Das neue Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren (v.l.n.r.): Franziska Kaufmann, Sabine Fuchs, Franziska Auger, Edda Settekorn. Foto: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Die bewährte Anlaufstelle für Ratsuchende

Seit mittlerweile acht Jahren unterstützt die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Ostallgäu und in Kaufbeuren Menschen mit Beeinträchtigung, von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige mit einem kostenlosen Beratungsangebot und ergänzt so die schon bestehende Beratungslandschaft.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeure hat zwei Beratungsstellen in Kaufbeuren und Marktoberdorf. Ziel der Beratung ist es, Ratsuchende dabei zu unterstützen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und passende Hilfen und Leistungen zu finden.

Die Beratung erfolgt unabhängig von Kostenträgern, ist vertraulich und kann persönlich, telefonisch oder online stattfinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Peer-Beratung: Menschen mit eigenen Erfahrungen beraten andere Betroffene auf Augenhöhe.

Das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren hat kürzlich Verstärkung bekommen. Sabine Fuchs, eine neue Mitarbeiterin, war zuvor unter anderem im Krisendienst tätig. Insgesamt besteht das Team aus vier Beraterinnen.

Ein besonderes Angebot ist der kostenlose Online-Vortrag am 23. April 2026 von 18 bis 19:30 Uhr, der in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg zum Thema Schwerbehindertenausweis stattfindet. Um eine Anmeldung unter unter beratung@eutb-oal.de wird gebeten.

Für weitere Informationen oder Kontaktaufnahme steht die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren gerne via E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf der Website: www.eutb-oal.de.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren E-Mail: beratung@eutb-oal.de Website: www.eutb-oal.de

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Tourismus

Geschichte zum Anfassen: Feuerwehrmuseum Kaufbeuren startet in die neue Saison

Saisoneröffnung am 4. April bietet Einblicke, Mitmachstationen und neue Ausstellungsbereiche

Nach der Winterpause öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren am Samstag, 4. April, von 10 bis 14 Uhr wieder seine Türen. Zur Saisoneröffnung lädt das Museum Besucherinnen und Besucher ein, die Entwicklung des Feuerwehrwesens aus nächster Nähe zu erleben.

Überarbeitete Ausstellung mit neuen Akzenten

Museumsvorstand Helmut Winkler und sein Team haben die vergangenen Monate genutzt, um die Ausstellung zu überarbeiten und zu ergänzen. Ziel war es, Inhalte anschaulicher zu vermitteln und neue Zugänge zur Geschichte der Brandbekämpfung zu schaffen.

Mit Muskelkraft löschen: Historische Technik zum Ausprobieren

Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung befindet sich im ersten Obergeschoss: Dort können Besucher ein Modell einer historischen Handdruck-Feuerspritze selbst bedienen. Die Station zeigt, wie früher mit reiner Muskelkraft Wasser gefördert wurde, und macht die damaligen Arbeitsbedingungen nachvollziehbar.

Erweiterter Mittelalter-Bereich mit Dioramen

Auch der Bereich zum Mittelalter wurde ausgebaut. Neue, handgeschnitzte Dioramen stellen historische Löschszenen dar und vermitteln einen Eindruck von den Anfängen organisierter Brandbekämpfung. Die detailreichen Darstellungen ermöglichen einen anschaulichen Blick auf frühere Einsatzsituationen.

Kinderpfad lädt zum Mitmachen ein

Für junge Besucherinnen und Besucher ab acht Jahren bietet das Museum einen Kinderpfad mit zehn interaktiven Stationen. Wer die Aufgaben löst und das Lösungswort findet, erhält eine kleine Erinnerung.

Ein Ausflug für die ganze Familie

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren richtet sich an Familien ebenso wie an historisch Interessierte. Die Ausstellung verbindet Information mit praktischen Elementen und zeigt, wie sich der Umgang mit Feuer über die Zeit entwickelt hat.

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Blaulicht Jugend Veranstaltung

Girls’ Day am Fliegerhorst Kaufbeuren – Jetzt noch Plätze sichern!

Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden

Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.

An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.

Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.

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Panorama Verwaltung

Digitaler Schutzschirm für Kaufbeuren: Stadtverwaltung setzt hohe Maßstäbe bei der IT-Sicherheit

Ausgezeichnet und zukunftssicher

Ob Personalausweis, Bauantrag oder KFZ-Zulassung: Die moderne Stadtverwaltung arbeitet heute digital. Doch mit der Vernetzung wächst die Gefahr durch Cyberangriffe weltweit. Während viele Kommunen noch nach Orientierung suchen, geht die kreisfreie Stadt Kaufbeuren einen entscheidenden Schritt weiter: Als eine von weniger als einem Prozent der bayerischen Kommunen hat sie ihre IT-Sicherheit nach dem strengen internationalen Standard ISO 27001 zertifizieren lassen.

Mehr als nur Pflichtprogramm

Das bayerische Digitalgesetz (BayDiG) verpflichtet zwar alle Kommunen zu Sicherheitskonzepten, lässt aber offen, wie tief diese gehen. „Uns reicht das Minimum nicht aus“, betonen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wolfgang Maier, Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung.

Von den über 2.000 bayerischen Kommunen verfügen schätzungsweise weniger als ein Prozent über diese hochkarätige Zertifizierung oder den äquivalenten IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Kaufbeuren nimmt hier eine echte Vorreiterrolle ein.

Warum dieser Aufwand?

Ein Cyberangriff auf eine Kommune ist kein abstraktes IT-Problem – er trifft die Lebensader der Stadt. Wenn zum Beispiel das Sozialamt nicht auszahlen kann, die Führerscheinstelle stillsteht oder sensible Bürgerdaten im sogenannten Darknet landen, ist der Schaden immens.
„Aus unserer Sicht ist ein hohes Maß an Informationssicherheit essenziell, damit wir auch in Zukunft unsere Aufgaben der Daseinsfürsorge zuverlässig erfüllen können. Dabei geht nicht nur um den Schutz der Technik, sondern auch um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Sie erwarten zu Recht, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die uns anvertrauten Daten zu schützen“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Systematische Sicherheit statt Einzellösungen


Hinter der Zertifizierung steckt ein umfassendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Das Bedeutet:

  • Die Ganzheitliche Herangehensweise verschafft einen systematischen Überblick über mögliche Gefährdungen
  • Unabhängige Prüfungen: diese finden jährlich durch externe Experten statt und stellen sicher, dass das System nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebt wird.
  • Prävention statt Reaktion: Daten können heute aus der Ferne in Massen gestohlen werden – das ISMS sorgt dafür, dass die digitalen „Riegel“ vor den Türen dem Stand der Technik entsprechen.

Ausgezeichnet und zukunftssicher

Zusätzlich zur ISO-Zertifizierung wurde der Stadt Kaufbeuren erneut das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ vom Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) verliehen. Diese doppelte Bestätigung unterstreicht den hohen Stellenwert, den das Thema intern genießt. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Informationssicherheit, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in Zeiten zunehmender globaler Cyber-Kriminalität zu erhalten“, sagt Rainer Oehlmann, der Informationssicherheitsbeauftragte der Stadt.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Auszeichnung:„Die erhaltene Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit unserer IT-Abteilung, die in Sachen digitaler Sicherheit weit über das Mindestmaß hinausgeht.“

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Werbung Wirtschaft

Last-Minute-Angebot vor Ostern: Individuelle Körbchen bei Hyma-Laya gestalten

Anzeige. Geschenk gesucht? So lässt sich das Osterkörbchen entspannt erledigen

Wer kurz vor Ostern noch ohne passendes Körbchen dasteht, findet bei Hyma-Laya in Kaufbeuren eine unkomplizierte Lösung. Vor Ort können individuelle Osterkörbchen zusammengestellt werden – ganz nach persönlichem Geschmack.

Während das Körbchen vorbereitet wird, bietet sich die Gelegenheit, im Café im hinteren Teil des Geschäfts eine Pause einzulegen. Dort stehen Kaffeespezialitäten und Tee zur Auswahl, die den Besuch angenehm abrunden. Die Kombination aus Einkauf und Cafébesuch macht den Einkauf entspannt und zu etwas Besonderem – gerade in den Tagen vor Ostern.

Öffnungszeiten vor Ostern

  • Dienstag bis Donnerstag: 10–13 Uhr / 14–18 Uhr
  • Karsamstag: 10–13:30 Uhr

Adresse:
Hyma-Laya Kaufbeuren
Kaiser-Max-Str. 13
87600 Kaufbeuren

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Gesundheit Werbung

Radfahren: Die perfekte Mischung aus Bewegung und Natur!

„Mit der AOK-Radlzeit jetzt wieder sportlich durchstarten!“

Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt

Fahrradfahren ist ein alltagstauglicher Sport, bei dem Kalorien verbraucht und gleichzeitig Glücksgefühle freigesetzt werden. Immer mehr Deutsche bevorzugen ihr Fahrrad als Transportmittel. Kein anderes Verkehrsmittel, von den Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für die Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die Finanzen.

Tolle Aktionsangebote zum Radfahren in der Region

„Mit der AOK-Radlzeit möchten wir über die vielfältigen Mitmachangebote informieren. Nutzen auch Sie die regionalen Aktionen, um sich zum Radfahren zu motivieren“, appelliert Bernd Ruppert als Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Aktionsangebote zum Radfahren in der Region kurz vor.

Mit dem Rad zur Arbeit

Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke machen. Fahren Sie im Aktionszeitraum von Mai bis August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Mit Ihrer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de haben Sie zudem die Chance auf viele tolle Preise.

Radtourenprogramm des ADFC

Im Zeitraum von März bis Oktober veranstaltet der ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu regelmäßige Radtouren. Ob ADFC-Mitglied oder nicht, zu den Radtouren sind alle willkommen. Das Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der ADFC-Homepage unter www.kf-oal.adfc.de.

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Stadtradeln treten die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei. Interessierte können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de zur Kampagne anmelden und für ihre Kommune fleißig Kilometer sammeln.

Hochwertige Preise beim Aktionsgewinnspiel

„Wer zusätzlich an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Radlzeit teilnimmt, hat die Chance auf hochwertige Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro“, so Bernd Ruppert. Unter Anderem gibt es Fahrradzubehör in Höhe von je 300 Euro von den Partnerbetrieben Fahrbar Bikes (Kaiser-Max-Straße 17, 87600 Kaufbeuren), Oberdorfer Radhaus (Kaufbeurener Straße 1, 87616 Marktoberdorf) und Bike Station Füssen (Luitpoldstraße 11, 87629 Füssen) zu gewinnen. Die kostenfreie Teilnahme ist über den Link zur Aktionsseite möglich.

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Sport

Der ESVK lebt noch! Irres Comeback der Joker nach 4:1 Rückstand

Weiteres Heimspiel am Donnerstagabend

Spiel drei der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute in der Hans-Schöpf-Arena auf dem Programm. Die Joker waren zum Siegen verdammt, wollte man die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 noch fortsetzen. Im Tor stand zuerst Rihards Babulis, der den Vorzug vor Daniel Fießinger und Cody Porter erhielt. Mit Stürmer Joe Cassetti, der mit sechs Scorerpunkten der überragende ESVK Aktuer an diesem Abend sein sollte, rückte dafür wieder ein vierter Kontingentspieler im Feld in das Lineup zurück. Trainer Leif Carlsson musste neben den bekannten Ausfällen auch auf Maximilian Hadraschek und Yannik Burghart verzichten.

Auf dem Eis schien es auf Kaufbeurer Seite nicht angekommen zu sein, um was es heute für den gesamten Verein ging. Nachdem die Joker durch Jonny Tychonick noch eine große Chance hatten, in Führung zu gehen, war es derselbe Spieler, der nach dem anschließenden Bully die Scheibe verlor, sodass die Hausherren einen Zwei-auf-eins-Konter fahren konnten. Diese Chance ließ sich Paul Vinzens nicht entgehen und traf mit etwas Glück zum 1:0 in der fünften Spielminute. Der ESVK meldete sich dann in der siebten Spielminute zurück in die Partie. Joe Cassetti tunnelte Michael McNiven bei einem schnellen Angriff und stellte das Ergebnis auf 1:1. Die Kaufbeurer hätten nun eigentlich mit etwas Selbstvertrauen agieren können, aber es kam anders. Wie so oft in dieser Saison war nach einem Treffer der Allgäuer erst einmal wieder der Gegner am Drücker. Nur gut eine Minute später konnte Tyler Ward einen Nachschuss im Tor von Rihards Babulis zum erneuten Führungstreffer der Weidener unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Alex-Olivier Voyer auf 3:1 erhöhen, und der Arbeitstag für Rihards Babulis war damit auch beendet. In drei Spielen dieser Serie schaffte es der ESVK, drei unterschiedliche Torhüter zum Einsatz zu bringen. Daniel Fießinger durfte nun ran und hatte nach wenigen Augenblicken schon Glück, als Tyler Ward unbedrängt einen Schuss an die Unterkante der Latte setzte. In der 14. Spielminute war es dann aber doch so weit. Erneut war Tyler Ward frei vor Daniel Fießinger und traf gekonnt aus der Bewegung heraus zum 4:1. Die Messe für die Partie und für die gesamte ESVK-Saison 2025/2026 war damit offensichtlich endgültig gelesen. Nachdem sich Rio Kaiser einen Fight mit Tom Schwarz lieferte und dafür neben der fünf Minuten Strafe auch eine zwei Minuten Strafe als Initiator erhielt, mussten die Joker das erste Mal in Unterzahl ran. Dem aber nicht genug, erhielt Nico Appendino wenig später noch eine 5-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. So konnten die Blue Devils die letzten fünf Minuten in diesem Drittel zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl beenden. Der ESVK überstand diese Phase ohne Gegentreffer, und so ging es mit dem Spielstand von 4:1 auch in die erste Pause.

Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnte Vincent Schlenker seine Farben noch einmal auf das Scoreboard bringen und stellte den Spielstand auf 4:2. Sollte ein wenig Hoffnung im Lager der Joker aufkommen? Auf dem Eis änderte sich zunächst nicht viel; die Weidener blieben am Drücker, konnten jedoch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, nachdem Rio Kaiser eine zwei Minuten Strafe absitzen musste. Auch daraus konnten die Kaufbeurer anscheinend kein weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Etwas aus dem Nichts kam dann doch der Anschlusstreffer für die Joker: Joe Cassetti konnte die Scheibe nach einem Schuss zu Jonny Tychonick bringen, und der Verteidiger hatte keine Mühe, den Spielstand in der 34. Minute auf 4:3 zu stellen. Der ESVK war also wieder zurück in der Partie. Pech hatten die Wertachstädter, als Tyson McLellan kurz darauf nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der nächste Angriff sollte dann aber wieder sitzen: Nach erneuter Vorarbeit von Joe Cassetti traf wieder Jonny Tychonick, dieses Mal mit einem Schuss von der blauen Linie, und es stand 4:4. Ein erstes Powerplay hatten die Joker dann in der 39. Minute, konnten es jedoch bis zur Pausensirene nicht in einen Treffer umwandeln. Trotz alledem eine starke Reaktion der Mannschaft auf das desolate erste Drittel.

Was war dann auf einmal mit dem ESVK los? Die Joker hatten das Spiel im letzten Drittel weitestgehend unter Kontrolle, und folgerichtig erzielten die Kaufbeurer auch die Tore. Nach einer Einzelaktion von Joe Cassetti konnte Sami Blomqvist die Allgäuer das erste Mal an diesem Abend in der 46. Minute in Führung bringen. Der Deutsch-Finne musste dabei die Scheibe nur noch über die Linie drücken.

Gute fünf Minuten später sollte den Jokern auch ihr erster Powerplaytreffer in der Serie gelingen. Nachdem die Wertachstädter bereits mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatten, war es schließlich Travis Turnbull, der mit einem satten Direktschuss zum 6:4 traf. Was für ein Comeback der Joker! Aber dann gab es auch wieder einen Rückschlag. Max Oswald bekam in der 51. Minute eine große Strafe für einen Ellenbogencheck aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, die jedoch auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Die Blue Devils kamen dann gleich zum 5:6-Anschlusstreffer. Tyler Ward war der Torschütze, wobei die Scheibe unhaltbar von einem Kaufbeurer Defender abgefälscht wurde. Das weitere Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Die Hausherren drückten in der Folge natürlich weiter auf den Ausgleichstreffer. Die Allgäuer ließen aber nicht mehr viel zu. Als die Weidener mit dem sechsten Feldspieler agierten, konnte der ESVK gut verteidigen und sicherte sich somit nach diesem Wahnsinnsspiel eine weitere Chance auf den Klassenerhalt in der DEL2.

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Sport

Kaufbeurer Handballer setzen Ausrufezeichen im Saisonfinale

Foto: Yuri Weber

SG ringt Tabellenzweiten nieder

Der Druck im letzten Saisonspiel für die Kaufbeurer Handballer war am vergangenen Samstag bereits weg. Der Nichtabstieg war beschlossene Sache und als Gegner stand mit der HSG Würm-Mitte ein klarer Favorit auf der Platte. Man konnte also frei aufspielen.  

Gerade zu Beginn des Spiels schien das aber noch nicht ganz angekommen zu sein. Immer wieder leistete sich die SG technische Fehler, die den Würmtalern eigene Angriffe ermöglichten. Nach knapp 8 Minuten stand es so 2:4. Dass die Kaufbeurer dann wieder ins Spiel fanden, ermöglichte auch der Kaufbeurer Torwart, Nils Hipper, der bereits früh für sicheren Rückhalt sorgte. Drei Kaufbeurer Tore in der 9. Spielminute glichen dann das Spiel zum 5:5 aus. 

Die SG fand so immer besser ins Spiel und konnte den schnell spielenden Würmtalern weiter Paroli bieten. Auch die Abwesenheit des Topscorers Konstantin Balkow konnten die Kaufbeurer überwinden. Verantwortung übernahm stattdessen Patrick Spitschan auf der rechten Halbposition. Dieser netzte dann auch in der 18. Minute mit einem seiner insgesamt 14 Tore zum 9:7 ein. Eine höhere Führung ließen die Gäste jedoch nicht zu. Im Gegenteil: In der 26. Spielminute gelang ihnen der 13:13-Augleich. In die Halbzeitpause ging es dann beim Stand von 17:15. 

Ähnlich knapp wie in der ersten Halbzeit ging es auch in den zweiten 30 Minuten weiter. Im Angriff konnten die Kaufbeurer Hausherren dabei immer wieder Lösungen finden, um die Abwehr der HSG auszuhebeln. Lediglich die Chancenverwertung ließ stückweise zu wünschen übrig. Dennoch konnten die Wertachstädter nach 34 gespielten Minuten auf 21:18 stellen. Eine Schwächephase der SG nutzten die Gäste dann gnadenlos aus und drehten das Spiel in den folgenden zehn Minuten auf 23:25. 

Dann war es jedoch wieder Nils Hipper, der das Kaufbeurer Tor sprichwörtlich zunagelte und die Würmtaler Gäste mit seinen Paraden zum Verzweifeln brachte. Den Ausgleich zum 28:28 erzielten die Kaufbeurer in der 53. Spielminute. Unbeirrt spielten die Hausherren, getragen von der Unterstützung des Heimpublikums, weiter. Aufgegeben hatten die Gäste jedoch noch nicht. 14 Sekunden vor Schluss gelang ihnen noch einmal der Ausgleich zum 32:32. Die übrige Zeit nutzten die Kaufbeurer jedoch voll aus und erzwangen mit dem Ende des Spiels noch einen 7-Meter, den Patrick Spitschan zum 33:32 Siegtreffer verwandelte.  

Für die Kaufbeurer Handballer endet damit vor heimischem Publikum eine kräftezehrende Saison mit einem hart erkämpften 8. Tabellenplatz.  

Coach Kuba Mrklas resümiert ein spannendes Spiel seiner Mannschaft: “Mit dem Spiel heute haben wir eine ganz starke Rückrunde vergoldet. Trotz kleiner Unsicherheiten haben wir nie aufgehört zu spielen und der HSG richtig schwer gemacht. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive haben wir nochmal gezeigt, wie sehr wir uns im Laufe der Saison gesteigert haben. Wir sind richtig stolz auf die Mannschaft und freuen uns darauf, weiter mit den Jungs zu arbeiten.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger ; Gellrich 1; Haggenmüller 6; Salzer ; Spitschan 14; Kittner 3; Hohenreiter 1; Mohring 5; Bartel 3; 

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Soziales Sport

Starker Rückrundenauftakt trotz Zeitumstellung – SpVgg Kaufbeuren Damen vs. CSC Batzenhofen-Hirblingen (4:1)

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Kaufbeuren dominiert und siegt verdient

Zum Auftakt der Rückrunde zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine konzentrierte und wache Leistung – und das trotz der Zeitumstellung. Von Beginn an übernahmen die Damen die Kontrolle über das Spielgeschehen, kombinierten sicher und setzten den Gegner früh unter Druck.

Die Dominanz zahlte sich schnell aus: Mit konsequenter Chancenverwertung erspielte sich Kaufbeuren bereits in der ersten Halbzeit eine verdiente 3:0-Führung. Defensiv stand die Mannschaft stabil und ließ kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu.

Nach der Pause kam es jedoch zu einer kurzen Unkonzentriertheit, die Batzenhofen-Hirblingen zum Anschlusstreffer zum 1:3 nutzte. Doch die Kaufbeurerinnen reagierten genau richtig: Sie fanden zurück zu ihrer Struktur, erhöhten wieder das Tempo und übernahmen erneut die Spielkontrolle.

Mit dem Treffer zum 4:1 war die Partie schließlich entschieden. In der Folge spielte die SpVgg das Spiel souverän zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit:
Ein verdienter Auftaktsieg in die Rückrunde, bei dem die Mannschaft über weite Strecken dominierte und auch nach einer kurzen Schwächephase die passende Antwort fand. Ein starker und reifer Auftritt der Kaufbeurer Damen.

Torschützen: Paula Eichinger (3´, 17´);  Julia Czeschlick (21´) ; Felicitas Jäger (66´)

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Soziales Sport Werbung

Die Damen sagen Danke!

Julia Czeschlick (Co-Kapitänin), Sandrine Uhlig (Kapitänen), Sabrina Oppenrieder (Co-Kapitänin) ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Frischer Look für die Rückrunde!

Seit Mitte der Vorrunde treten die Damen der SpVgg Kaufbeuren beim Aufwärmen vor den Spielen wieder geschlossen und einheitlich auf dem Platz auf. Möglich macht das die Unterstützung der Firma Stumpe Glas, die das gesamte Team inklusive Trainer mit neuen Aufwärmshirts ausgestattet hat. Die bisherigen Shirts waren in die Jahre gekommen. Zudem sorgten neue Spielerinnen dafür, dass ein durchgehend einheitliches Erscheinungsbild zuletzt nicht mehr gegeben war. Mit der neuen Ausstattung hat sich das nun geändert: Das Team präsentiert sich wieder als geschlossene Einheit.

Unterstützung, die sichtbar wird

Die neuen Shirts greifen den gewohnten Look auf und sorgen gleichzeitig für ein modernes Auftreten. Gerade beim gemeinsamen Aufwärmen vor den Spielen wird der Teamgedanke nun wieder deutlich sichtbar.

Motivierter Start in die Rückrunde

Mit dem neuen Outfit starten die Damen der SpVgg Kaufbeuren am Sonntag in die Rückrunde. Die Mannschaft zeigt sich dankbar für die Unterstützung und geht mit zusätzlicher Motivation in die kommenden Spiele.

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Bildung Kultur Veranstaltung

„Schnappschusspoesie“ – ein musikalisch-literarisches Programm mit den MUSENWUNDERN

Foto: MUSENWUNDER

Am 09.04.2026 um 18.30 Uhr im Stadtmuseum Kaufbeuren

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder… und eine kleine Kaufbeurer Fotogeschichte“ lädt das Stadtmuseum Kaufbeuren am Donnerstag, den 09.04.2026, um 18.30 Uhr zur „Schnappschusspoesie“ ein, einer musikalisch-literarischen Veranstaltung mit dem Trio MUSENWUNDER.

Die MUSENWUNDER sind Museums-Pioniere der besten Sorte und schon oft im Stadtmuseum zu Gast gewesen. In ihrem musikalisch-literarischen Programm singen Aline Joers, Patrick L. Schmitz und Franz Tröger Lieder vom Knipsen, erzählen die Geschichte vom Paparazzo und bringen ihre merkwürdigsten Kinderbilder mit. Immer nah am Thema entlang gelingt ihnen auch diesmal in bewährter Manier die Gratwanderung zwischen heiterer Unterhaltung und emotionaler Berührung.

Eintritt: 12 Euro

Anmeldungen bitte unter der 08341-9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

Letzte Führungen durch die Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder“

Die Ausstellung im Stadtmuseum Kaufbeuren führt in die Zeit um 1900. Im Allgäu halten Fotopioniere das noch Gewohnte, lieber aber schon das Neue fest: in Missen die Bäuerin Auguste Städele, im Marktflecken Sonthofen die Fotografen-Brüder Fritz und Eugen Heimhuber, hier die wohl erste fotografierende Bäuerin überhaupt, dort zwei Söhne eines „Königlich Bayerischen Hofphotographen“ mit Atelier und Verlag im Rücken. Das Stadtmuseum Kaufbeuren beleuchtet zusätzlich die Fotografie der frühen Stunde in Kaufbeuren und zeigt Fotografien von Gebäuden der Stadt, die es nicht mehr gibt, und alte Kameras und Fotoausrüstung aus dem Nachlass des Kaufbeurer Fotografen Carl Goldmann.

Die letzten offenen Führungen durch die Ausstellung finden an folgenden Terminen statt:

Samstag, 11.04.2026, um 15 Uhr und

Sonntag, 12.04.2026, um 11 Uhr

Kosten: 4 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldungen bitte unter der 08341-9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Tourismus

Kaufbeuren. Zu Beginn des Frühlings stellt Kaufbeuren Marketing seine bunte Mischung an öffentlichen Stadtführungen vor

Vielseitig und bunt

Kaufbeuren kann mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten und seine Geschichte bietet eine große Vielfalt an Themen, die im Rahmen von öffentlichen Führungen entdeckt werden können. Ob ein Feuerwehr-Hauptmann aus der Zeit um 1858, der Kaufbeurer Nachtwächter seine Zuhörerinnen und Zuhörer ins Mittelalter zurückversetzt oder eine ehemalige Bewohnerin des Fünfknopfturms von ihrem Alltag im Kaufbeurer Wahrzeichen berichtet – das Spektrum an Angeboten ist sehr vielfältig. Auch verschiedene Zielgruppen, wie zum Bespiel Kinder oder Radfahrerinnen und Radfahrer, kommen auf ihre Kosten und können aus einem für sie erstellten Angebot auswählen.

Zudem besteht für Besucherinnen und Besucher sowie Einheimische ab April 2026 wieder regelmäßig die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadtgeschichte im Rahmen eines ausführlichen Altstadt-Rundgangs zu verschaffen.

Sämtliche Führungsangebote sind online über www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen buchbar. Zusätzlich hält die Tourist Information Übersichten mit den konkreten Terminen bereit, die auf Anfrage versandt oder ausgegeben werden. Darüber hinaus beraten die Mitarbeiterinnen der Tourist Information diejenigen, die an einer eigenen privaten Gruppenführung interessiert sind.

Die Öffnungszeiten lauten ab April montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

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Gesundheit Soziales

Außenskelett: technische Unterstützung für Pflegekräfte am Klinikum Kaufbeuren

High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.

Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“

Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.

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Soziales Wirtschaft

Einblick in die Kleiderläden des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu

Aktionstag der BRK-Kleiderläden setzt starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Engagement

Mit einem landesweiten Aktionstag haben die Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes ein deutliches Zeichen gegen Wegwerfmentalität und für mehr Nachhaltigkeit gesetzt. Unter dem Motto „Gegen Konsumzwang – für mehr Nachhaltigkeit“ beteiligten sich bayernweit 119 Kleiderläden mit über 1.500 Ehrenamtlichen an der Aktion. Schirmherrin war erstmals Ilse Aigner, Landtagspräsidentin und Botschafterin des BRK. Auch der BRK-Kreisverband Ostallgäu nutzte den Aktionstag, um Einblicke in seine Arbeit zu geben.

Engagement mit Herz und Verstand

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Einsatz im Alltag der beiden Kleiderläden in Kaufbeuren und Marktoberdorf steckt: Jeden Dienstag trifft sich ein Team von Ehrenamtlichen zum Sortieren der gespendeten Kleidung. Sorgfältig wird geprüft, welche Stücke weitergegeben werden können. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.

Zu den langjährigen Unterstützerinnen zählen Regine Kleinert und Anita Pohl, die seit der Eröffnung des Kleiderladens in Kaufbeuren im Jahr 2008 dabei sind. Sie schätzen vor allem die gute Zusammenarbeit und die Gemeinschaft im Team. Neue Ehrenamtliche wie Christina Holzmann finden über unterschiedliche Wege zur Mitarbeit: „Ich mag Mode und sehe meine ehrenamtliche Tätigkeit als schönen Ausgleich zu meinem Bürojob“, berichtet sie.

Birte Mayer hebt den gesellschaftlichen Aspekt hervor: „Unser Kleiderladen ist für jedermann. Second-Hand hat nichts mit dem Einkommen zu tun, sondern mit der Einstellung.“ Rund 50 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit freiwillig in den Rotkreuz-Läden in der Münzhalde 5 in Kaufbeuren und der Salzstraße 8 in Marktoberdorf, die Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet sind.

Nachhaltigkeit trifft soziale Teilhabe

Die Kleiderläden des BRK verbinden auf besondere Weise soziale Hilfe mit Umwelt- und Klimaschutz. Gut erhaltene Kleidung wird angenommen, sortiert und zu günstigen Preisen weitergegeben. Das schont Ressourcen, reduziert Textilmüll und schafft gleichzeitig niederschwellige Angebote für alle Menschen.

Ein wichtiges Anliegen ist Renate Dantinger, die beim BRK Ostallgäu für die Kleiderläden verantwortlich ist, die Aufklärung: „Noch immer wird Second-Hand-Mode häufig mit Bedürftigkeit gleichgesetzt. Der Aktionstag setzte bewusst ein Zeichen dagegen und zeigte, dass nachhaltiger Konsum eine Frage der Haltung ist.“

Klare Botschaft zum Aktionstag

Der Tag der Kleiderläden macht deutlich: Ehrenamtliches Engagement, gelebte Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gehen beim Bayerischen Roten Kreuz Hand in Hand. Die Kleiderläden sind nicht nur Orte der Versorgung, sondern auch Treffpunkte, die Gemeinschaft fördern und ein Umdenken im Konsumverhalten anstoßen.

Hinweis zur Kleiderspende

Das BRK bittet darum, ausschließlich saubere und gut erhaltene Kleidung abzugeben. Beschädigte oder verschmutzte Textilien können nicht weiterverwertet werden.

Kontakt & Öffnungszeiten

Kleiderladen Marktoberdorf
Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ostallgäu
Salzstraße 8, 87616 Marktoberdorf
Telefon: 08342 / 9669-0

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 12:00 Uhr

Warenannahme am Hintereingang (Hinweis am Laden). Bei größeren Mengen wird um telefonische Anmeldung unter 08342 / 9669-10 (vormittags) gebeten.

Kleiderladen Kaufbeuren
Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ostallgäu
Münzhalde 5, 87600 Kaufbeuren
Telefon: 08342 / 9669-0

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr

Die Warenannahme ist nur in kleinen Mengen (ca. 2–3 Taschen) möglich. Bei größeren Mengen wird um telefonische Kontaktaufnahme unter 08342 / 9669-10 (vormittags) gebeten.

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Politik Verwaltung

120.000 Euro für Kaufbeurens Altstadtsanierung

Städtebauförderung soll Entwicklung vor Ort stärken

Berlin/München/Kaufbeuren – Gute Nachricht für Kaufbeuren: Im Rahmen der Bund-Länder-Städtebauförderung erhält die Stadt im Jahr 2026 insgesamt 120.000 Euro für die Altstadtsanierung. Darauf weisen der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und sein Landtagskollege Peter Wachler (beide CSU) hin.

Förderung als Instrument für die Stadtentwicklung

„Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument, um Stadtteile zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die Lebensqualität für alle Generationen zu erhöhen. Sie ist gelebte Strukturpolitik für den ländlichen Raum und hilft unseren Städten und Gemeinden, attraktive und lebenswerte Räume für die Menschen vor Ort zu schaffen“, erklären Wachler und Stracke. Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern. Sie unterstützt Städte und Gemeinden dabei, auf demografische, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen zu reagieren und gleichzeitig eigene Schwerpunkte zu setzen.

Millionenförderung für Bayern

In Bayern profitieren in diesem Jahr 478 Städte und Gemeinden von Fördermitteln in Höhe von mehr als 264 Millionen Euro. Unterstützt werden unter anderem Maßnahmen zur Stärkung der Ortszentren, zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie zur Wiedernutzung brachliegender Flächen. Die Mittel fließen in die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Ziel ist es, Ortskerne aufzuwerten, Integration zu fördern und eine klimaverträgliche Stadtentwicklung voranzubringen.

Kommunen entscheiden über konkrete Projekte

Welche Projekte konkret umgesetzt werden, entscheiden die Kommunen vor Ort. Die Städtebauförderung bietet ihnen den nötigen Spielraum, um passgenaue Maßnahmen zu entwickeln. „Die Städtebauförderung ist seit 55 Jahren ein Erfolgsmodell. Sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort. Jeder Euro an Förderung löst zusätzliche öffentliche und private Investitionen aus. Zugleich geben wir unseren Kommunen Planungssicherheit und stärken den Klimaschutz. Gerade im ländlichen Raum ermöglicht die Städtebauförderung wichtige Investitionen“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

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Allgemein Soziales

Aktion Sauberes Kaufbeuren des Bund Naturschutz war wieder ein großer Erfolg

Immer wenn der Frühling kommt, ist es wieder so weit: Der Bund Naturschutz in Kaufbeuren ruft zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ in der Stadt auf

Diesmal war der Start am Samstag, 14. März und wieder kamen zahlreiche Menschen zum Helfen. Dabei waren eine Gruppe Jugendlicher vom Fischereiverein Kaufbeuren, eine Gruppe vom Arbeitskreis Asyl und neu die Kinderfeuerwehr Hirschzell, dazu noch viele Familien und Einzelpersonen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.

Einen Tag vorher hatte schon der Kindergarten Peter und Paul im Haken fleißig Müll gesucht und gefunden, selbst die Kleinsten waren schon mit Eimern und Handschuhen unterwegs. Einig waren sich alle darüber, dass es erschreckend zu sehen ist, was in der Natur entsorgt wird. Die großen Stapel mit vollen Abfallsäcken, die der Bauhof zur Entsorgung dann abgeholt hat, zeigen, wieviel Müll achtlos und rücksichtslos auf die Wege und in die Büsche geworfen wird. Verpackungen von Schnellimbissen säumen die Straßenränder und am Wertachufer findet sich von alten Matratzen bis zu Getränkeflaschen Abfall aller Art. Ein besonderes Problem sind die unzähligen Zigarettenkippen – dabei sind diese besonders schädlich für das Grundwasser und Tiere und Pflanzen. Kippen liegen wirklich überall, auf Wegen, in Wohngebieten und Parkplätzen genauso wie in Grünflächen und Spielplätzen.

Trotz des relativ unfreundlich kalten Wetters hatten alle viel Spaß zusammen, das Jagdfieber hatte vor allem die Jugendlichen und Kinder gepackt. Eine Brotzeit am Verkehrsübungsplatz zum Abschluss der Aktion war ein kleines Dankeschön für alle, die Zeit hatten. Die Ortsgruppe des Bunds Naturschutz freute sich wieder über eine kleine Spende von Oberbürgermeister Bosse und seine Grußworte.

Im Anschluss an diesen Sammelsamstag gab und gibt es noch an vielen Schulen und bei der Kinderfeuerwehr Neugablonz mehrere Wochen lang Müllsammeltage, insgesamt haben sich mehr als 1100 Kinder angemeldet! (Bericht folgt). Die ganze Aktion wird großzügig unterstützt vom V-Markt und der Sparkasse Allgäu.

Wer Interesse hat, bei kommenden Aktionen des BN mitzumachen oder im BN-Team mitzuarbeiten, ist jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de

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Bildung Gesundheit

Blicklicht vernetzt Wissen

Bild: Melanie Buchmüller

16 Pflegefachkräfte schließen Palliative-Care-Weiterbildung erfolgreich ab

Wenn ein Stein ins Wasser fällt, zieht er Kreise. Genau so beschreibt eine Teilnehmende die Wirkung der Palliative-Care-Weiterbildung bei Blicklicht. Diese Qualifizierung ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zertifiziert.

Was hier beginnt, wirkt weit über den Kurs hinaus, hinein in Einrichtungen, Teams und vor allem zu den Menschen, die Begleitung am Lebensende brauchen.

16 Pflegefachkräfte haben die Weiterbildung im Februar erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung, von ambulanten Pflegediensten über stationäre Einrichtungen bis hin zu Kliniken, Hospizen, Palliativstationen und der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Was sie verbindet, ist der Wunsch, Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase bestmöglich zu begleiten.

Im Palliative Care Kurs geht es nicht nur um medizinisches und pflegerisches Wissen. Es geht vor allem um Haltung. Das bedeutet im pflegerischen Alltag:  genau hinsehen, zuhören, Schmerzen lindern, Sicherheit geben und auch Angehörige mit einbeziehen.

„Wir möchten, dass Menschen in dieser Lebensphase so viel Lebensqualität wie möglich erfahren, egal, wo sie sich gerade befinden“, erklärt das Team von Blicklicht.

Besonders wertvoll ist für viele Teilnehmende der Austausch untereinander. Pflegekräfte aus den verschiedenen Einrichtungen lernen voneinander, teilen Erfahrungen und entwickeln neue Ideen für ihre tägliche Arbeit. Das Wissen wird in Teams und in Einrichtungen rund um Kaufbeuren, im Ostallgäu und darüber hinaus, in andere Landkreise weitergetragen. So entsteht ein Netzwerk, das Menschen am Lebensende noch besser unterstützt.

Teilnehmende Palliative Care Kurs

1. Reihe von li.n.re. Anja Pfeifer, Birgit Rauch, Karin Höbel

2. Reihe von li.n.re. Jana Kiechle, Maria Herb-Urlbauer, Natalja Schmidt, Bianca Fromm, Vanessa Parsch, Silke Blasi, Michaela Bauschmid (Blicklicht)

3. Reihe von. li. n. re. Simone Gnandt (Blicklicht), Angelica Schütz, Beate Schmalholz, Celine Eberle, Gabriela Holzmann, Melanie Buchmüller (Kursleitung),

4. Reihe li.n.re. Katharina Fleissner und Frank Gelück – Christina Franke (fehlt auf dem Foto)

Wer mehr über die Weiterbildung erfahren möchte oder selbst Interesse an einem Palliative-Care-Kurs hat, findet alle Informationen auf der Homepage von Blicklicht.

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Sport

SVK meldet sich zurück – Heimsieg gegen Königsbrunn mit bitterem Beigeschmack

Drei Punkte sorgen für Distanz zu den gefährlichen Tabellenplätzen, doch Verletzung überschattet den Erfolg

Die SpVgg Kaufbeuren hat im Heimspiel gegen Königsbrunn wichtige Punkte eingefahren. Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war groß – dennoch wurde der Sieg von einer schweren Verletzung überschattet. „Mit dem Sieg gegen Königsbrunn haben wir nicht nur die ersten Punkte im Jahr 2026 gefeiert, sondern auch die Distanz auf die gefährlichen Plätze in der Tabelle wahren können“, erklärte SVK-Trainer Manuel Günes nach der Partie.

Früher Rückstand – bekannte Probleme

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig. Wie schon in den vorherigen Begegnungen geriet der SVK früh in Rückstand. Der erste Abschluss auf das Tor von Emre Sahin landete direkt im Netz. Wieder einmal sah sich die Mannschaft gezwungen, einem frühen Rückstand hinterherzulaufen. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Spielen zeigte das Team eine Reaktion. Der SVK steigerte sich im Verlauf der ersten Halbzeit deutlich und konnte die Partie noch vor dem Seitenwechsel drehen. Mit mehr Zugriff im Mittelfeld und klareren Aktionen nach vorne gelang es, das Spiel zu kontrollieren. Diese Entwicklung setzte sich auch im zweiten Durchgang fort.

Kontrolle nach der Pause – Spannung bis zum Schluss

Nach der Pause präsentierte sich der SVK überlegen und erhöhte auf 3:1. Doch die Gäste aus Königsbrunn gaben sich nicht geschlagen und verkürzten nach einem sehenswerten Freistoßtreffer. In der Schlussphase war dann vor allem Einsatz gefragt. Mit Einsatzwillen und auch einer Portion Glück brachte der SVK den knappen Vorsprung über die Zeit.

Verletzung von Genda trübt die Stimmung

Überschattet wurde der Heimsieg jedoch von der Verletzung von Nenad Genda. Der junge Spieler, der erst im Winter aus der Jugend zu den Herren gestoßen war, verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie. Die Mannschaft widmete ihm den Sieg. „Das gesamte Team hofft, dass er schnell wieder gesund wird“, so Günes.

Blick auf das Osterwochenende

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits an Ostern stehen zwei weitere Spiele an: Am Samstag geht es nach Erkheim, am Montag ist Bad Wörishofen zu Gast. „Wir wollen natürlich nachlegen“, gibt Günes die Richtung vor.

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Sport

Spielabsage nach Wintereinbruch – BSK muss erneut nachsitzen

In den Morgenstunden wurde bereits das Punktspiel zwischen der SG Oberstaufen-Stiefenhofen und dem BSK Olympia Neugablonz wegen des Schneefalls abgesagt. © Susanne Reichart

Zwei Nachholspiele nun für die Neugablonzer in der Fußball-Kreisliga Allgäu Süd

„Leider ist das eingetroffen, was wir nicht gehofft haben“, so BSK-Cheftrainer Dennis Starowoit. Die Auswärtspartie gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen kam aufgrund des Wintereinbruchs am vergangenen Sonntag nicht zustande.

 Dass es nun zwei Nachholspiele gibt, spielt dem Trainer und Torwart der Schmuckstädter natürlich in keiner Weise in die Karten. Schon im November des vergangenen Jahres musste das Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen FC Blonhofen witterungsbedingt gestrichen werden. Am Ostermontag müssen beide Mannschaften um 14 Uhr nachsitzen. Übrigens muss auch die Zweite im Anschluss gegen die Ostallgäuer in der A-Klasse Allgäu 6 ran.

Doch Starowoit hat natürlich die Befürchtung, dass das ausgefallene Match gegen Oberstaufen nun an einem Mittwoch, also unter der Woche, angesetzt wird. „Allein dann einen Kader zusammenzubekommen, dürfte nicht leicht werden“, verweist Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter auf die zahlreichen Schichtarbeiter in der Mannschaft. Hinzu kommt die lange Fahrt. „Wir werden uns mit Sicherheit mit den Verantwortlichen der SG Oberstaufen-Stiefenhofen auf einen für beide Seiten optimalen Zeitpunkt arrangieren können“, denkt Günter dabei spontan an Pfingstmontag. „Natürlich wird damit ein weiterer Feiertag für den Fußball geopfert, doch für beide Vereine ist es ein fairer Termin.“

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Sport

Arina Nemerovchenko vom Boxclub Kaufbeuren gewinnt die Goldmedaille

Coach Stanislav Boger und die frisch gebackene Bayerische Meisterin Arina Nemerovchenko. © BCK/Boger

Starker Auftritt bei der Bayerischen Meisterschaft in München

Arina Nemerovchenko ist überglücklich. Die junge Athletin des Boxclub Kaufbeuren hat bei den Bayerischen Meisterschaften in München die Goldmedaille erreicht. Für die erst 17-Jährige ist es bisher ihr größter Einzelerfolg überhaupt. Mit der Bronzemedaille kehrte Vereinskollege Kirill Kirsanov aus der Landeshauptstadt zurück.

 „Das harte Training und die Vorbereitung haben sich zu 100 Prozent ausgezahlt“, strahlt Nemerovchenko über das ganze Gesicht. Für sie war es ihre erste Landesmeisterschaft überhaupt. Die Herausforderung sei enorm gewesen. Im Finale traf die Kaufbeurerin auf Heidi Maier. Bereits bei der Südbayerischen in Straubing standen sich beide Kontrahentinnen gegenüber. Die BCK’lerin, die erneut im Limit bis 65 Kilo startete, konnte zuletzt das Duell gegen die Simbacherin für sich entscheiden. Diesmal wählte die Niederbayerin eine andere Strategie. Mit hohem Druck versuchte sie, Nemerovchenko in die Knie zu zwingen. „Doch Arina überzeugte mit präziser Boxtechnik und besserer Beinarbeit. Am Ende setzte sie sich verdient durch“, bilanziert Stanislav Boger den knappen 2:1-Erfolg. Ihr Coach sei sehr stolz auf sie.

Bereits das Aufwärmen vor dem Kampf ist für Arina Nemerovchenko immer das Schwierigste. Sie realisiere dann erst, dass sie gleich im Ring stehen werde. „Doch sobald der erste Schlag fällt, verschwindet meine Anspannung“, erzählt die frisch gebackene bayerische Einzelmeisterin. Der Kampf selbst sei sehr anstrengend gewesen. „Ein gewisser Zweifel ist bei mir immer da. Als meine Hand schließlich durch den Ringrichter nach oben gestreckt wurde, war mir erst richtig bewusst, dass ich gewonnen habe“, betont die 17-Jährige. Einen besonderen Dank richtet sie an ihren Trainer, sowie ihre Familie. „Es ist schon ein gutes Gefühl, sie stolz gemacht zu haben.“

Pech hatte dagegen ihr Vereinskollege Kirill Kirsanov (70 kg), der sich im Halbfinale dem späteren Vizemeister Joel Netopil aus Traunreut geschlagen geben musste. Mit seinem dominanten Stil stellte der Oberbayer Kirsanov immer wieder vor Herausforderungen. Am Ende reichte es nur zu Platz drei.

Unterdessen geht das Abenteuer für Arina Nemerovchenko 2026 unaufhörlich weiter. Anfang Mai steht ein dreitägiger Lehrgang zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Landshut auf dem Programm. „Wenn sie dieses Wochenende erfolgreich meistert, kann sie sich auch auf nationaler Bühne beweisen“, freut sich BCK-Vereinschef Roman Slobodyanikov über die Leistung seines Schützlings. Denn Nemerovchenko wartet obendrein noch ein weiterer Einsatz. Sie wird Ende Juni beim international besetzten European Fusion Cup in Neugablonz in den Ring steigen.

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Sport

Neue Könige und starke Leistungen bei den Altschützen Kaufbeuren

Königsschießen 2026 mit großer Beteiligung – Vereinsmeister, Ehrengaben, Gedächtnispokale und Könige geehrt

Das traditionelle Königsschießen der Altschützen Kaufbeuren e.V. war auch im Jahr 2026 wieder ein voller Erfolg. In feierlicher Atmosphäre wurden die neuen Könige gekürt, die besten Schützinnen und Schützen der Vereinsmeisterschaft ausgezeichnet und die Sieger der Gedächtnispokale geehrt. Der Abend stand ganz im Zeichen der Kameradschaft, der Treffsicherheit und der gelebten Schützentradition.

Zum neuen Schützenkönig wurde Günter Nentwich gekrönt. Mit einem 88,5-Teiler bewies er Treffsicherheit und Nervenstärke. Der Titel des Wurstkönigs ging an Alfons Groß (100,6 Teiler), Brezenkönigin wurde Tanja Nentwich (153,9 Teiler).

Auch in der Jugendklasse wurden starke Ergebnisse erzielt. Kimberly Simons setzte sich mit einem 137,8-Teiler zum wiederholten Mal hintereinander durch und wurde zur Jugendkönigin 2026 ernannt. Der Titel des Wurstjugendkönigs ging an Kirill Baschkov (210,3 Teiler), Brezenkönig wurde Maximilian Rathenow (455,7 Teiler).

Im Rahmen der Vereinsmeisterschaft 2025 sicherten sich in den Luftgewehr-Disziplinen Kirill Baschkov mit 2326 Ringen (Schülerklasse), Tanja Nentwich mit 3345 Ringen (Damenklasse), Patrick Nentwich mit herausragenden 3778 Ringen (Herrenklasse), Günter Nentwich mit 3386 Ringen (Altersklasse) sowie Sabine Nentwich mit 2958,4 Ringen (Auflageklasse) die Titel der Vereinsmeisterin bzw. des Vereinsmeisters. In der Disziplin Luftpistole überzeugten Chiara Kral mit 2491 Ringen (Juniorenklasse), Sabrina Reisach mit 2887 Ringen (Damenklasse), Dennis Simons mit 3132 Ringen (Herrenklasse), Alfons Groß mit 3459 Ringen (Altersklasse) sowie erneut Alfons Groß mit 2999,6 Ringen (Auflageklasse) mit den besten Leistungen. Vereinsmeister in der Disziplin Zimmerstutzen Auflage wurde Willibald Geis mit 1369,5 Ringen.

Für besonders konstante Ergebnisse über das Jahr hinweg wurden auch die Jahresblatt’l verliehen. In der Jugend gewann Kirill Baschkov mit einem 78,8 -Teiler, bei den Erwachsenen sicherte sich Patrick Nentwich mit einem starken 8,2-Teiler die Auszeichnung.

Im Rahmen der Ehrungen wurde die Ehrengabe der Erwachsenenklasse an Petra Moser verliehen, die Ehrengabe der Jugendklasse ging an Emely Schropp und die Ehrengabe Nentwich, gestiftet von Familie Nentwich, erhielt Markus Ressel für seine hervorragende Leistung. Auch die Adlerserie wurde wieder mit Spannung verfolgt und fand großen Zuspruch unter den Mitgliedern.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die Vergabe der Gedächtnispokale- als Erinnerung an langjährige und engagierte Vereinsmitglieder. Ziel war es bei den Gedächtnispokalen möglichst nah an dem Teiler zu sein, so lange das verstorbene Mitglied bei den Altschützen war. Ausgeschossen wurde der Pokal Fritz Rättich (54 Jahre Mitglied) diesen gewann Markus Ressel mit einem 72,2-Teiler den Pokal Ludwig Schlichtherle (44 Jahre Mitglied) gewann Alfons Groß mit einem 117,3-Teiler und den Pokal Alois Resch (73 Jahre Mitglied) gewann Patrick Nentwich mit einem 17,7-Teiler.

Der gelungene Abend endete in geselliger Runde mit guter Stimmung, vielen Gesprächen und viel Applaus für alle Gewinnerinnen und Gewinner, Geehrten und Unterstützer. Die Altschützen Kaufbeuren e.V. blicken stolz auf das erfolgreiche Königsschießen 2026 zurück und starten motiviert in ein neues Schützenjahr.

Text: Tanja Nentwich

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Allgemein Sport

ESVK kurz vor dem Abstieg nach einer playdown-unwürdigen Leistung der Mannschaft

Nach der Niederlage am Sonntagabend daheim gegen Weiden ist der ESVK nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt

Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Sonntagabend für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald.

Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte.

Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.

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Blaulicht

Vergessener Wasserkocher führt zu Feuerwehreinsatz in Kaufbeuren

Mehrere Rauchmelder schlagen Alarm – Bewohnerin aus verrauchter Wohnung gerettet

Ein ausgelöster Rauchmelder hat in Kaufbeuren einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. In einem Neubau im ersten Obergeschoss wurden insgesamt drei automatische Melder aktiviert – zwei in einer Wohnung, einer im Flur.

Ursache: Starke Rauchentwicklung in Wohnung

Grund für den Alarm war ein auf dem Herd vergessener Wasserkocher. Dieser führte zu einer erheblichen Rauchentwicklung, wodurch die betroffene Wohnung vollständig verrauchte. Die Bewohnerin konnte sich nicht selbst in Sicherheit bringen und wurde vom zuerst eintreffenden Rettungsdienst aus der Wohnung gerettet. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht.

Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte betroffene Abteil mit insgesamt sechs Wohneinheiten geräumt. Die Feuerwehr schloss die Rauchschutztüren und brachte die Bewohner in einen rauchfreien Bereich. Dort wurden sie durch den Rettungsdienst betreut.

Feuerwehr kontrolliert und belüftet Räume

Ein Atemschutztrupp durchsuchte alle Wohnungen der betroffenen Einheit und kontrollierte diese auf weitere Gefahren. Mithilfe einer Rauchschürze und eines Überdruckbelüfters wurden sowohl die Wohnung als auch der Flur entraucht.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und das Gebäude an den Betreiber übergeben.

Einsatzdaten im Überblick

  • Einsatzdauer: 1 Stunde 23 Minuten
  • Einsatzkräfte: 20 Personen
  • Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1
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Sport

ESVK wieder erfolglos – Serien-Auftaktniederlage in Weiden

Schlechte Leistung der Joker lässt nicht viel Hoffnung auf den Klassenerhalt zu

Spiel eins der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena auf dem Programm. Die Joker setzten im Tor dabei auf Daniel Fießinger und somit standen mit Jonny Tychonick, Tyson McLellan, Dartagnan Jol und Joe Cassetti vier Kontingentspieler im Feld auf dem Eis.

Die Hausherren hatten von Beginn an das Heft des Handelns in die eigenen Hände genommen und sich auch durch zwei frühe Strafen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Joker konnten dabei in zwei Powerplays, einmal nach 47 Sekunden und einmal nach fünf Spielminuten, keinen eigenen Treffer erzielen und mussten im ersten Überzahlspiel der Blue Devils den ersten Gegentreffer hinnehmen. Torschütze in der neunten Minute war Tyler Ward, der Daniel Fießinger mit einem Direktschuss überwinden konnte. Die Joker waren in der Folge auch bei fünf gegen fünf mehr mit sich selbst beschäftigt und machten es den Oberpfälzern immer wieder leicht, gefährlich vor Daniel Fießinger aufzutauchen. Daraus resultierte auch der schnelle Treffer zum 2:0 nach elf Minuten. Torschütze Neal Samanski hatte dabei leichtes Spiel, als er völlig alleingelassen vor Daniel Fießinger nach einem Zuspiel von der rechten Seite einnetzen konnte. Ein weiteres Powerplay der Weidener überstanden die Kaufbeurer nach 13 Minuten ohne weiteren Gegentreffer. In der Offensive war von den Rotgelben im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels jedoch so gut wie nichts zu sehen. Für ein Spiel in einer alles entscheidenden Playdown-Runde war das einfach viel zu wenig.

Brent Raedke hatte nach wenigen Augenblicken die große Chance, aus Sicht der Joker den Spielstand zu verkürzen. Aus kürzester Distanz schaffte es der Deutsch-Kanadier jedoch nicht, die Scheibe im halbleeren Tor unterzubringen. Der ESVK war weiterhin am Drücker, und man hätte über einen guten Start in den zweiten Abschnitt sprechen können, wäre nicht die 22. Minute gewesen. Wie schon beim zweiten Tor der Weidener stand Torschütze Neal Samanski, nachdem sich die Kaufbeurer Verteidiger wieder zu zweit in die Ecke locken ließen, völlig frei und allein vor Daniel Fießinger und konnte problemlos zum 3:0 einschieben. Diese unerklärlichen Fehler brachten die Joker mal wieder früh in einen Rückstand, der sich nur schwer aufholen lässt. Max Oswald hatte dann eine weitere große Chance für den ESVK, scheiterte jedoch an der schnellen Beinschiene von Michael McNiven. Ein Powerplay der Hausherren nach 28 Minuten war brandgefährlich, aber die Kaufbeurer konnten es schließlich ohne Gegentreffer verteidigen. In der Folge wurden die Wertachstädter dann auch selbst wieder etwas aktiver; ein eigenes Überzahlspiel in der 36. Minute war jedoch eher zum Vergessen. 28 Sekunden vor der Pause gelang den Jokern schließlich der erste Treffer des Abends. Nach einem guten Aufbaupass konnte Dartagnan Joly Tyson McLellan bei einer Zwei-auf-eins-Situation gut in Szene setzen, und der Top-Scorer der Kaufbeurer konnte zum 3:1 einschieben. So ging es für den ESVK mit einem guten Gefühl in den Schlussabschnitt.

Im Schlussabschnitt sollte dann nicht mehr viel passieren. Die Blue Devils verwalteten das Spiel weitgehend und den Jokern gelang es nicht, das Spiel nochmals auf ihre Seite zu drehen. Wirklich Torchancen waren lange Mangelware, bis die Joker ihren Offensivdrang erneut hochschraubten und die Hausherren somit zu dem ein oder anderen gefährlichen Konter kamen. Dies führte jedoch nicht nur zu Kontern der Blue Devils, sondern auch zu mehr Chancen in der Offensive für den ESVK. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie von Jonny Tychonik fand dann in der 54. Minute den Weg zum 3:2-Anschlusstreffer ins Netz, und bei den Kaufbeurern keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings kamen die Joker dann nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Weidener, und auch die Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers sollte daran nichts mehr ändern. Sinnbildlich für das Spiel und den Saisonverlauf bei den Jokern: Sekunden vor dem Ende setzte Tyson McLellen noch zu einem Direktschuss an, doch dem Kanadier zerbrach dabei der Schläger, und die letzte Chance auf den Ausgleichstreffer war dahin.

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Jugend Kinder Sport

ESV Kaufbeuren e.V. erreicht erstmals 5 Sterne im DEB-Nachwuchsprogramm

Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit unter herausfordernden Bedingungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Erstmals wurde die Nachwuchsarbeit des Allgäuer Traditionsvereins mit der Bewertung von fünf Sternen im Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ausgezeichnet. Mit 174 Punkten verbessert sich der ESVK im Vergleich zu den Vorjahren (vier Sterne) und zählt damit nun zu den führenden Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey.

Orientierung für nachhaltige Nachwuchsarbeit

Das 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des DEB gilt seit 2016 als zentrale Grundlage zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit in Deutschland. Ziel ist es, mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen, eine qualitativ fundierte Ausbildung sicherzustellen und nachhaltige Strukturen in den Vereinen zu etablieren. Die Bewertung erfolgt anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs und wird im Rahmen von Vor-Ort-Terminen überprüft. Dabei werden alle Altersklassen berücksichtigt – von der Nachwuchsgewinnung bis zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.

DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, Florian Ondruschka, zieht ein positives Fazit: „Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern.“ DEL2-Talententwickler Markus Gleich ergänzt: „Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und ist ein gutes Beispiel für die positive Entwicklung an den Standorten.“

Kreative Lösungen als Schlüssel zum Erfolg

Für den ESV Kaufbeuren ist die Auszeichnung das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – trotz struktureller Herausforderungen. Lange galten die fehlende zweite Eisfläche und ein fehlendes eigenes Internat als Hindernisse auf dem Weg zur Höchstbewertung.

„Dass wir nun fünf Sterne erreicht haben, ist eine große Leistung des gesamten Vereins“, sagt der geschäftsführende Vorstand Karlheinz Peukert. Viele größere und finanziell stärkere Clubs hätten es leichter – umso mehr freue es den ESVK, auch mit begrenzten eigenen Möglichkeiten mithalten zu können. Durch Kooperationen, unter anderem mit einem Internat in Marktoberdorf, sowie durch flexible Trainingszeiten, die teilweise früh am Morgen um 6:00 Uhr oder zur Mittagszeit stattfinden, habe der Verein kreative Lösungen gefunden, um strukturelle Nachteile auszugleichen.

Gemeinschaft als Fundament

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist das Engagement aller Beteiligten im Verein. Trainer, Betreuer und sportliche Leitung tragen gemeinsam die Entwicklung des Nachwuchsbereichs. Zugleich hat sich die Arbeit im Trainerteam in den vergangenen Jahren spürbar professionalisiert – trotz der Herausforderung, diesen Anspruch finanziell abzubilden. Mit derzeit vier hauptverantwortlichen Trainern sowie einem großen Team aus weiteren Trainern und zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern verfügt der ESV Kaufbeuren heute über eine breite Basis in der täglichen Nachwuchsarbeit.

„Diese Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die tägliche Arbeit unseres gesamten Trainerteams“, betont der sportliche Leiter Jogi Koch. „Alle ziehen an einem Strang – das macht uns als Verein aus.“ Dabei werde bewusst auf die Gleichbehandlung aller Mannschaften geachtet. Auch wenn die U20 als ältester Jahrgang eine besondere Rolle einnehme, stehe die Förderung aller Altersklassen im Mittelpunkt.

Signalwirkung über die Region hinaus

„Die Bewertung macht unsere Arbeit noch sichtbarer“, betont Karlheinz Peukert. „Sie zeigt, dass wir ein attraktiver Standort für junge Talente sind.“ Die fünf Sterne seien damit nicht nur eine interne Bestätigung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Vergleichbar mit einer Qualitätsbewertung biete die Auszeichnung Orientierung für Spieler und Familien und unterstreiche die Wahrnehmung des ESV Kaufbeuren als leistungsfähigen Nachwuchsstandort.

Stolz und Ansporn zugleich

Im Rahmen einer aktuellen Sitzung des hauptamtlichen Nachwuchstrainerteams wurde die Auszeichnung auch intern eingeordnet. Sie wurde dort als Belohnung für kontinuierliche und intensive Arbeit gesehen – verbunden mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Gleichzeitig waren sich die Verantwortlichen einig, die fünf Sterne als Ansporn zu verstehen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Weitere Ideen und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung – im Sinne des Vereins, des Standorts und vor allem der Nachwuchsspieler. Neben der sportlichen Ausbildung bleibt dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen jungen Menschen ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

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Wirtschaft

VR Bank Augsburg-Ostallgäu erneut „Beste Bank vor Ort“ — zum zehnten Mal auf Platz 1

Übergabe der Auszeichnung „Beste Bank vor Ort 2026“ an die VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Im Rahmen des Bankentests wurde unter anderem ein Beratungsgespräch bei Daniel Klempt-Zücker (KundenDialogCenter) analysiert, der stellvertretend für die hohe Beratungsqualität der Bank die Auszeichnung entgegennahm.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Thomas Erhardt (Bereichsleiter Privatkunden Ostallgäu), Dirk Grensemann (Bereichsleiter Privatkunden Augsburg), Sonja Hertel (Generalbevollmächtigte VR Bank), Daniel Klempt-Zücker (Berater KundenDialogCenter), Kai Fürderer (Mitglied der Geschäftsleitung, Gesellschaft für Qualitätsprüfung), Moritz Stigler (Vorstandsmitglied VR Bank), Michael Seidel (Leiter KundenDialogCenter). Foto: Klaus Lochbronner

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG bleibt Maßstab in der Region

Beim aktuellen Bankentest „Beste Bank vor Ort 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH erreichte die Genossenschaftsbank erneut den ersten Platz — sowohl in Augsburg als auch in Kaufbeuren. Damit belegt das Institut bereits zum zehnten Mal in Folge den Spitzenrang in diesem bundesweit durchgeführten Qualitätstest. 

Grundlage der Auszeichnung ist ein umfassender Praxistest, der die gesamte Kundenreise abbildet – vom digitalen Ersteindruck über die Terminvereinbarung bis hin zur persönlichen Beratung. Bewertet werden unter anderem Digitalangebot, Servicequalität, Kundenorientierung, Beratungsqualität und Nachbetreuung.

Ein zentrales Element des Tests ist ein reales Beratungsgespräch, das aus Sicht der Kundinnen und Kunden analysiert wird. Entscheidend dabei ist, wie konsequent auf individuelle Bedürfnisse eingegangen wird, ob die Beratung verständlich und transparent erfolgt und ob daraus passgenaue Lösungen entwickelt werden. Gerade dieser praxisnahe Ansatz macht den Bankentest – der bundesweit nach einheitlichen und kontinuierlich steigenden Anforderungen an Beratung, Service und digitale Angebote bewertet – zu einem aussagekräftigen Gradmesser für die tatsächliche Beratungsqualität vor Ort.

„Diese Auszeichnung ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Sie zeigt, dass unsere Kombination aus persönlicher Beratung und modernen digitalen Angeboten von unseren Kundinnen und Kunden geschätzt wird. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Qualität jeden Tag erlebbar machen“, sagt Moritz Stigler, Vorstandsmitglied der VR Bank Augsburg-Ostallgäu.

Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung, überreichte die Auszeichnung persönlich und betonte: „Der Titel ‚Beste Bank vor Ort‘ steht für das beste Gesamtangebot im Spannungsfeld zwischen Digitalisierung, Service und persönlicher Beratung. Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu hat in diesem Jahr erneut gezeigt, dass sie diese Anforderungen in besonderer Weise erfüllt.“

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Kinder Veranstaltung

Jetzt schnell sein – noch 3 freie Plätze: Infoabend am 31.03.26 zum neuen Montessori-Kindergarten in Kaufbeuren

Kurz vor dem Start: Familien können sich noch bis 4. April anmelden

Kaufbeuren – Der Verein Geborgen Aufblühen – Montessori Kaufbeuren e. V. lädt alle interessierten Familien zu einem Infoabend rund um den geplanten Montessori-Kindergarten ein. Für den Start im September 2026 sind noch drei Plätze frei – eine Anmeldung ist kurzfristig noch bis 4. April 2026 möglich.

Kleine Gruppe zum Start

Geplant ist für das erste Kindergartenjahr zunächst eine kleine Gruppe mit maximal 11 Kindern im Sinne einer sogenannten „Minikita“. Ziel ist es, den Kindern einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie sich individuell und in ihrem eigenen Tempo entwickeln können.

Hybrider Infoabend – vor Ort und online

Der Infoabend findet am Dienstag, 31. März 2026, um 19 Uhr statt und wird sowohl vor Ort als auch online angeboten.

  • Ort: Apfeltranger Straße 16, Kaufbeuren
  • Online: Der Zugangslink wird rechtzeitig auf der Webseite des Vereins (www.geborgenaufbluehen.de) veröffentlicht

Interessierte Eltern erhalten Einblicke in die Montessori-Pädagogik, den geplanten Kindergartenalltag sowie organisatorische Themen wie Kosten und Anmeldeverfahren. Zudem besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

Einblick in das Gartenkonzept

Der Verein betont, dass inzwischen auch die Planungen für die beiden Außenbereiche konkreter werden. Direkt am Gebäude entsteht ein geschützter Garten für den täglichen Aufenthalt (siehe Visualisierung). Ein weiteres Naturgrundstück am Märzenbach – nur wenige Gehminuten entfernt – wird zusätzliche Erfahrungsräume in der Natur bieten.

Dort sind unter anderem ein Bauwagen, Gemüsebeete, ein großer Sandbereich, eine Weidenhütte sowie eine Matschküche geplant. Ziel ist es, den Kindern intensive Naturerfahrungen zu ermöglichen und den Wechsel der Jahreszeiten aktiv erlebbar zu machen.

Jetzt informieren und letzte Plätze sichern

Der Verein freut sich über alle Familien, die sich für das Konzept interessieren und den Kindergarten von Beginn an mitgestalten möchten.

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Blaulicht Panorama

Gedenken und Gemeinschaft: Marsch am 02. April in Kaufbeuren erinnert an das Karfreitagsgefecht

16 Kilometer für drei Gefallene – Bundeswehr und Bürger setzen ein Zeichen

Am 2. April 2026 findet in Kaufbeuren ein Gedenkmarsch zum sogenannten Karfreitagsgefecht statt. Anlass ist ein Ereignis, das sich 16 Jahre zuvor, am 2. April 2010, nahe der afghanischen Ortschaft Isa Khel ereignete. Bundeswehrsoldaten gerieten dort in schwere Kämpfe mit den Taliban. Drei Soldaten fielen, acht weitere wurden teils schwer verwundet.

16K3: Erinnerung in Bewegung

Der Begriff „16K3“ steht für „16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht“ sowie für einen Marsch über 16 Kilometer in Gedenken an die drei gefallenen Soldaten. Die Strecke symbolisiert die Verbindung von Erinnerung und körperlicher Anstrengung. Im Jahr 2025 beteiligten sich bundesweit 21.300 Menschen an diesem Gedenkmarsch. Auch in Kaufbeuren hat sich die Veranstaltung als fester Termin etabliert.

Ablauf und Organisation in Kaufbeuren

Der Marsch beginnt am Gründonnerstag, den 2. April 2026. Treffpunkt ist um 8:15 Uhr vor dem Kaufbeurer Rathaus, der Start erfolgt um 9:00 Uhr. Die Teilnehmenden legen eine Strecke von 16 Kilometern zurück. Details zur Route können über einen bereitgestellten Link eingesehen werden.

Ansprachen und Teilnehmerkreis

Vor Ort sprechen der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski, Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie Vertreter der Militärgeistlichkeit. Zum Marsch haben sich neben Soldatinnen und Soldaten auch Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens, Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Polizeikräfte angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit mehr als 200 Teilnehmenden.

Gemeinsames Gedenken

Der Marsch verbindet militärisches Gedenken mit ziviler Beteiligung. Er bietet Raum für Erinnerung, Austausch und ein gemeinsames Zeichen des Respekts gegenüber den Gefallenen und Verwundeten.

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Blaulicht

Null Toleranz bei der Polizei: Saisonauftakt der Kontrollgruppe Poser und Tuner

Polizeivizepräsident Michael Haber: „Wir werden die nicht mehr tolerierbaren Auswüchse der Poser- und Tuningszene unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. „

In diesen Tagen hat die Kontrollgruppe Poser und Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ihre fünfte Einsatzsaison begonnen. Speziell geschulte Beamtinnen und Beamte nehmen weiterhin illegale Auswüchse innerhalb der Autoposer- und Tuningszene ins Visier.

Die Einheit wurde 2021 eingerichtet, weil die Polizei auf zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung und vermehrte Einsätze in diesem Zusammenhang reagierte. Große Treffen führen oftmals zu erheblicher Lärmbelästigung und unnötigem Fahrverkehr, was die Anwohner an den bekannten Treffpunkten stark belastet. Gefährliche Fahrmanöver wie sogenannte Burnouts und Drifts stellen zudem eine Gefahr und Behinderung für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer dar. Teilweise sind an Fahrzeugen Umbauten vorgenommen worden, die deren Zulassungsfähigkeit in Frage stellen.

Die Maßnahmen der letzten Jahre stießen auf positive Resonanz in der Bevölkerung, insbesondere bei den Anwohnerinnen und Anwohnern, die unter Lärm, unnötigem Fahrverkehr und gefährlichen Fahrmanövern leiden. Viele Betroffene begrüßen die verstärkte polizeiliche Präsenz und die konsequente Durchsetzung der Vorschriften.

Da sich die Szene zunehmend vernetzt, auch Teilnehmer aus dem Ausland anzieht und Treffpunkte gelegentlich kurzfristig bekanntgegeben werden, hat das Präsidium die Kontrollgruppe eingerichtet. Die Beamtinnen und Beamten sind gezielt auf die Erkennung illegaler Fahrzeugveränderungen geschult und arbeiten eng mit Führerschein- und Zulassungsbehörden zusammen. Die Kontrollgruppe hat ihren Sitz in Memmingen, das zentral im Zuständigkeitsbereich liegt und gute Erreichbarkeit bietet, sodass die Einsatzkräfte schnell vor Ort sein können.

Sommerübergreifend werden gemeinsam mit den zuständigen Polizeiinspektionen und mit Unterstützung der Einsatzzüge des Präsidiums gezielte Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Ziel ist es, große Ansammlungen bereits im Vorfeld zu verhindern, durch polizeiliche Präsenz Verstöße zu unterbinden und getunte Fahrzeuge einer gründlichen technischen Prüfung zu unterziehen.

Polizeivizepräsident Michael Haber, Leiter der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, erklärt: „Die Präsenz der Kontrollgruppe hat in den vergangenen Jahren Wirkung gezeigt. Wir werden die nicht mehr tolerierbaren Auswüchse der Poser- und Tuningszene unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. Dazu gehören übermäßige Lärmbelästigung, illegale Fahrzeugumbauten und gefährliche Fahrmanöver. Leidenschaft für das Fahrzeug ja, Gefährdung anderer nein. Der öffentliche Raum ist dafür nicht der richtige Ort.“

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Kultur

Polizeiorchester Bayern spielte vor vollem Haus im Stadtsaal Kaufbeuren

Der Stadtsaal war mit rund 470 Bürgerinnen und Bürgern, die am Konzertabend Mitte März dabei waren, komplett voll

Auch in diesem Jahr fand wieder das sehr beliebte Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern im Stadtsaal statt. Wie schon in den vergangenen Jahren waren die kostenlos verfügbaren Tickets innerhalb kürzester Zeit komplett vergriffen. Der Stadtsaal war mit rund 470 Bürgerinnen und Bürgern, die am Konzertabend Mitte März dabei waren, komplett voll.

Auch in diesem Jahr wurde das Benefizkonzert wieder zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespielt. An diesem Abend kamen Spenden in Höhe von 5.067 Euro zusammen. Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.

Das Polizeiorchester Bayern eröffnete den Konzertabend für den guten Zweck mit heroischen Klängen aus John Williams Komposition The Olympic Spirit. Danach vereinte das Werk Donna Diana Wiener Charme mit spanischen Klangfarben und rückte vor allem die Holzbläser gekonnt in den Mittelpunkt. Anschließend tauchte das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Johann Mösenbichler mit Sevilla von Isaac Albeniz noch weiter in spanische Klangwelten ein, ehe der Hochzeitstanz, Jacques Press‘ furiose und lebensfrohe Musik aus der Suite Hásseneh, erklungen ist. Mit einem Klassiker der sinfonischen Blasorchesterliteratur ging es in die Pause: Die Second Suite in F von Gustav Holst hat geschickt verschiedene Melodiestränge zu einem vielschichtigen Ohrwurm verbunden. Die zweite Konzerthälfte begann mit Olympiada von Samuel Hazo, gefolgt von Jan van der Roosts Ouvertüre Olympica. Die zwei Werke mit den ähnlich klingenden Titeln führten in zwei völlig unterschiedliche Klangkosmen und zeigte die Wandlungsfähigkeit des Polizeiorchesters. Mit The Magic of Andrew Lloyd Webber ging es anschließend an den Broadway mit einem Medley bekannter Melodien aus den Musicals Superstar, Cats, Phantom der Oper und einigen mehr. Den Schlusspunkt des Konzerts für den guten Zweck setzte Oscar Navarros feurige Ouvertüre Paconchita, die lateinamerikanische Folklore mit lebhaften Schlagzeugrhythmen kombinierte. Für das begeisterte Publikum gab es dann auch noch zwei Zugaben: Old and New von Alfred Reed und das allseits bekannte Wer hat an der Uhr gedreht – bekannt aus dem Rosaroten Panther – von Quirin Amper Jr. und Fred Strittmatter.
Durch den Abend geführt hat die charmante Saxophonistin Milena Herrmann.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus sechzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion Euro. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Vorfreude auf Ostern mit fairen und nachhaltigen Geschenken

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Der süße Osterhase aus feiner Bio Vollmilchschokolade ist ein faires Highlight für jedes Osternest oder ein besonderes Präsent für besondere Menschen!

Farbenfrohe Fair Trade Osterdeko , wie Osteranhänger , Eierwärmer und farbenfrohe Filzblumen , die in einer Werkstatt in Kathmandu, Nepal von Hand gefertigt werden. Die Werkstatt ist Mitglied der WFTO (World Fair Trade Organisation) und bezahlt ihren Beschäftigten nicht nur einen fairen Lohn, sondern setzt auch auf hohe Sozialstandards und geregelte Arbeitszeiten.

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Sport

SVK unter Druck: Heimspiel gegen Königsbrunn mit besonderer Brisanz

Nach zwei Niederlagen soll gegen den direkten Konkurrenten die Wende gelingen

„Druck und Spannung hat man vor jedem Spiel“, so SVK-Trainer Mamuel Günes vor dem Spiel am Samstag (Anstoß 14:00) in Kaufbeuren gegen den FC Königsbrunn. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell: Die Gäste stehen auf einem Relegationsplatz, Kaufbeuren hat aktuell vier Punkte Vorsprung.

Duell im Tabellenkeller mit klarer Bedeutung

Nach zwei Niederlagen gegen Topteams will die SVK nun wieder punkten. Ziel ist es, den Abstand auf Königsbrunn zu halten oder auszubauen. Die Partie hat damit direkten Einfluss auf die Tabellensituation im unteren Bereich.

Personalsorgen beim SVK

Günes muss seine Mannschaft voraussichtlich erneut umbauen. Kubilay Güzel wird wohl ausfallen. Auch hinter dem Einsatz von Neuzugang Samy Fischer steht noch ein Fragezeichen, nachdem er am Donnerstag nicht trainieren konnte. Zusätzliche Motivation dürfte die deutliche 5:0-Niederlage im Hinspiel liefern. Kaufbeuren hat hier noch etwas gutzumachen und will ein anderes Gesicht zeigen.

Gegner mit Comeback-Qualitäten

Dass Königsbrunn nicht zu unterschätzen ist, zeigte sich zuletzt eindrucksvoll: Gegen Bad Wörishofen holte das Team einen 0:4-Rückstand auf und sicherte sich noch einen Punkt. Ein Hinweis darauf, dass die Partie bis zum Schluss offen bleiben kann.

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Sport

Schwere Aufgabe für den BSK auswärts in Oberstaufen

Offen ist noch der Einsatz von Can Balcioglu im Match gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen: Foto: Stefan Günter

Neugablonz hat drei Punkte fest im Visier

Eine durchaus nicht einfache Aufgabe steht dem BSK Olympia Neugablonz am Sonntag bevor. Die Schmuckstädter treten auswärts bei der SG Oberstaufen-Stiefenhofen an. Dass die Partie zudem auf dem kleinen Kunstrasenplatz ausgetragen wird, macht die Sache nicht gerade einfacher. Anstoß ist bereits um 14 Uhr.

Anders als der BSK stehen die Oberallgäuer mit dem Rücken zur Wand. Derzeit liegt die SG auf einem Relegationsplatz, braucht also im Abstiegskampf jeden Zähler. Das Hinspiel konnte Neugablonz knapp mit 2:1 für sich entscheiden. „Solche Gegner sind nicht einfach zu bespielen. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein und dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Sportlicher Leiter Stefan Günter. 

Die Spielgemeinschaft startete mit einem 3:3-Remis auswärts gegen Buching-Trauchgau in die Frühjahrsrunde. Dabei führten sie bereits mit 3:1.

Die Situation beim BSK ist vor dem Anstoß klar: Mit Sadik Sotanaj und Dzhan Karabash gibt es aktuell zwei Rotsünder, die definitiv fehlen werden. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Caner Schmitt, der beim Auftaktmatch nach der Winterpause gegen Untrasried-Haldenwang verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Auch die Zweite des BSK Olympia Neugablonz ist am Sonntag auswärts gefordert. Sie muss um 16 Uhr ebenfalls gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen II antreten. Trotz des jüngsten 2:2-Unentschiedens gegen die SG Untrasried-Haldenwang II kann der BSK gestärkt an die nächste Aufgabe herangehen. Das Hinspiel gewann das Team souverän mit 4:1. Mit derzeit 13 Zählern liegen die Oberallgäuer momentan auf Platz zwölf, unmittelbar vor einem Relegationsplatz. Neugablonz ist Tabellenachter.

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EnergieInfoTag bei Sandler – Energie für Gebäude | 28.03.2026

Foto: Energie für Gebäude KG

SpeedPower und ClimatePower im Fokus

Am EnergieInfoTag haben Interessierte die Möglichkeit, das SpeedPower Heizsystem hautnah zu erleben. In einer praxisnahen Vorführung – bewusst ohne zusätzliche Dämmung – wird mithilfe einer Wärmebildkamera anschaulich gezeigt, wie das System arbeitet und wie es die Leistung eines Wärmeerzeugers optimal ausschöpfen kann.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Vorstellung der neuen Flächenheizung ClimatePower, die im Jahr 2025 mit dem Bundesinnovationspreis ausgezeichnet wurde. Besucher erhalten dabei einen Einblick in die Funktionsweise sowie die Vorteile moderner Flächenheizsysteme.

Darüber hinaus vermittelt die Veranstaltung grundlegendes Wissen rund um zeitgemäße Heizungstechnik und umweltfreundliche Wärmeerzeugung. Es wird aufgezeigt, wie sich Heizungsprojekte effizient und zukunftssicher umsetzen lassen – sowohl für Sanierungen als auch für Neubauten.

Termin: Samstag, 28. März 2026

Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr

Ort: Mindelheimer Straße 25, 87600 Kaufbeuren

Bitte beachten Sie, dass das Programm pünktlich um 10:00 Uhr beginnt.

Interessierte können sich vorab online anmelden:

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Kultur Veranstaltung

„Realschule klingt“

Beeindruckende Konzerteröffnung durch die Percussionklassen der Sophie-La-Roche-Realschule

Sophie-La-Roche-Realschule begeistert beim Frühjahrskonzert

Für das Frühlingskonzert am 18. März, unter dem Motto „Realschule klingt“, verwandelte die Sophie-La-Roche-Realschule ihre Turnhalle in einen Konzertsaal. Die Schülerinnen und Schüler hatten mit ihren Musiklehrkräften ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und stellten die beeindruckende musikalische Vielfalt der Schule unter Beweis.

 

Der Abend startete mit dem Einmarsch der Percussionklassen 5 und 6 sowie des Wahlfachs Percussion. Mit dem „Parademarsch“ und dem Stück „Auf zum Bärensee“ demonstrierten die jungen Musiker große Spielfreude. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Cornelia Lipinski, die herzlich einlud, sich in die wunderbaren Klänge der vielfältigen musikalischen Ensembles mit hineinnehmen zu lassen, setzten die Percussion-Gruppen mit dem „Märzenburgmarsch“ und dem „Pulverturmmarsch“ weitere rhythmische Akzente. Die schuleigene Rockband heizte dem Publikum souverän mit Green Days „American Idiot“ und Lenny Kravitz’ „Fly Away“ ein.

Mit der „Nordic Suite“ entführte das Bläserensemble die Zuhörer“ nach Skandinavien, interpretierte facettenreich Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ und glänzte später mit dem feierlichen „Land of Hope and Glory“.

Nach einer humorvollen Vorstellung ihrer Instrumente präsentierte die Streicherklasse 5b „Bruder Jakob“ sowie die Eurovisionshymne. Beethovens berühmte 4 Töne aus der 5.Sinfonie wurden vom Streichorchester mit der Streicherklasse 6b cool in „Ludwig’s Dance Party“ verwandelt, ebenso mitreißend brachten die Streicher den Mückentanz und den energiegeladenen Hit „The Final Countdown“ zu Gehör. Ein emotionales Highlight war die Rock-Ballade „Nothing Else Matters“ der Rockband mit einem eindrucksvollen Cello-Solo.

Nach der schwungvoll musizierten „Paperhat Collection“ des Bläserensembles gelang ein mitreißender Abschluss mit dem Kulthit „Y.M.C.A.“  in einer Bearbeitung für Streicher und Bläser. Das Publikum machte begeistert mit und belohnte schließlich die Musikerinnen und Musiker mit Standing Ovations.

„Was uns verbindet, egal ob Streicher, Bläser, Percussion oder Rockband, ist die Liebe zur Musik“, so formulierte es ein Schüler in der sehr gelungen Anmoderation der einzelnen musikalischen Beiträge.

Und diese Liebe zur Musik stärkte an diesem äußerst gelungenen Konzertabend auch die Verbundenheit der Mitwirkenden und Zuhörer mit der „klingenden Sophie-La-Roche-Realschule“.

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Soziales

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und Wertachtal-Werkstätten ehren 124 langjährige Mitarbeiter*innen

V.l.n.r.: Manuel Hagemann, Tobias H. und Gabriele Sandler. Drei langjährige Mitarbeitende, die stellvertretend für die Vielfalt und das persönliche Engagement einer großen Zahl von Jubilar*innen stehen, die die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und die Wertachtal-Werkstätten im vegangenen Jahr ehren konnten.

Engagement, das seit Jahrzehnten prägt

Ostallgäu/Kaufbeuren, 25.03.26 – Im vergangenen Jahr feierten 124 langjährige Mitarbeiter*innen und Beschäftigte der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Wertachtal-Werkstätten ihre Jubiläen. Drei von ihnen stehen exemplarisch für das Engagement, das die Arbeit der Einrichtungen seit Jahrzehnten prägt. Ihre Geschichten zeigen, wie Vielfalt, Eigeninitiative und nachhaltige Begleitung Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichermaßen stärken.

Ein Berufsweg mit Eigeninitiative, Mut und Herz

Tobias H. arbeitete ursprünglich als Dachdecker. Nach einem Unfall konnte er seinen gelernten Beruf körperlich nicht mehr ausüben. Vor 20 Jahren kam er so zu den Wertachtal-Werkstätten. Dort wurden ihm andere Möglichkeiten geboten und sich auch um einen Außenarbeitsplatz bemüht. Doch Tobias wollte mehr: Abwechslung, Verantwortung und vor allem Austausch mit anderen Menschen. Mit viel Eigeninitiative fand er schließlich seinen Platz in der Hausverwaltung Oswald in Buchloe, wo er seit fast drei Jahren das Telefon betreut, Wasserschäden koordiniert und als zentrale Anlaufstelle fungiert. „Früher war ich Dachdecker – da hatte ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun. Heute ist das wieder so“, sagt er. Begleitet wird er dabei auch von den Job Coaches der Wertachtal-Werkstätten, die seine Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen.

Entwicklung ermöglichen und Perspektiven schaffen

Manuel Hagemann feierte sein 10-jähriges Jubiläum bei den Wertachtal-Werkstätten, doch sein Weg in die soziale Tätigkeit begann bereits vor fast 20 Jahren. Als gelernter Elektroinstallateur entdeckte er seine Leidenschaft für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung. In der P-Werkstatt Neugablonz (Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen) baute er den Berufsbildungsbereich (BBB) mit auf und engagierte sich als Betriebsrat. Nun wartet als Gruppenleiter der Wäscherei, zusätzlich zu seiner Aufgabe als Teamleiter des Standortes, eine neue Herausforderung auf ihn. Besonders berührt ihn dabei, dass viele Beschäftigte der Wäscherei früher bei ihm im BBB waren. „Haben Sie Sehnsucht nach uns?“, wird er gefragt. Für Manuel sind das Begegnungen, die bleiben. Entwicklung mitzuerleben und nun selbst von den Beschäftigten in ihrem Fachbereich zu lernen, empfindet er als großes Geschenk.

Eine eigene Stimme finden

Gabi Sandler feierte ihr 20-jähriges Jubiläum. Ihr Weg bei der Lebenshilfe begann jedoch bereits 1988 als erste Logopädin des Vereins. Heute ist sie zwischen Tages- und Förderstätte, Werkstatt und Therapiehaus unterwegs und begleitet Menschen in unterschiedlichsten Lebensphasen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die „Unterstützte Kommunikation“: In der „Talker“-Gruppe ermöglicht sie Menschen ohne Lautsprache mithilfe technischer Hilfsmittel, sich auszudrücken und „hörbar“ zu werden. Seit 2017 prägt sie den gleichnamigen Arbeitskreis, der sich für den Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Kommunikationsmöglichkeiten in allen Bereichen einsetzt und auch Fortbildungen anbietet. „Unsere Arbeit lebt von Entwicklung, Beziehung und Vertrauen. Das braucht Zeit. Nur so entstehen stabile Bindungen und genau diese bilden die Grundlage für nachhaltige, gelingende Begleitung. Das ist eine große Stärke der Lebenshilfe und der Wertachtal-Werkstätten“, so die langjährige Mitarbeiterin.

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Kinder Verwaltung

Erfolgreicher Kaufbeurer Babyempfang feiert 3. Geburtstag

Insgesamt präsentierten sich 15 Einrichtungen und Institutionen, bei denen sich die Eltern persönlich über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten informieren konnten

Für alle neuen Erdenbürgerinnen und Erdenbürger, die 2025 in Kaufbeuren geboren wurden, fand am 20. März 2026 nachmittags der Babyempfang im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Zahlreiche Familien nutzten wieder die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen und informativen Nachmittag zu erleben. Gewohnt stimmungsvoll wurde der Nachmittag durch eine Schülerin der Sing- und Musikschule eröffnet. Oberbürgermeister Bosse sowie Cornelia Otto, Leiterin des Referats Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, begrüßten die anwesenden Gäste und wussten einiges über die Geburtenentwicklung und die hiesige Betreuungssituation zu berichten.

Im vergangenen Jahr haben Kaufbeurer Frauen 408 Kinder auf die Welt gebracht. Damit nimmt die Stadt einen Spitzenplatz in der Geburtenrate unter den kreisfreien Städten Bayerns ein. Otto und Bosse betonten, dass Kaufbeuren eine wachsende Stadt ist und finden, dass jedes Kind die Gemeinschaft bereichert und diesen Ort lebendiger, liebenswerter und zukunftsfähiger macht. Die Namenshitliste wurde 2025 von Sophia und Felix als meistgewählte Mädchen- und Jungenname angeführt. Im Anschluss konnten die Familien ein vielfältiges Programm mit Informations- und Mitmachangeboten genießen.

Insgesamt präsentierten sich 15 Einrichtungen und Institutionen, bei denen sich die Eltern persönlich über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten informieren konnten. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Kurzvorträge zu den Themen „Zwischenmahlzeiten – gesunde Snacks für Kleinkinder“ vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft, und Forsten sowie „DIY-Spielzeug – einfach selbst gemacht“. Darüber hinaus lud ein „Kuschelkonzert“ der Musikschule Kaufbeuren zum gemeinsamen Klangerlebnis mit den Babys ein. Als besondere Erinnerung hatten die Familien wie immer die Gelegenheit, ein Foto mit dem Oberbürgermeister aufzunehmen.

Die zahlreichen Angebote wurden von den Familien sehr gut angenommen. Auch die Ergebnisse einer abschließenden Befragung bestätigen: Der Babyempfang war erneut eine rundum gelungene Veranstaltung. Veranstaltet wurde der Babyempfang von der Familienbildung und der KoKi – Frühe Hilfen der Stadt Kaufbeuren. Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Ausstellern und Kooperationspartnern.

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Tourismus Veranstaltung

80 Jahre Kreativität, Kunstfertigkeit und Wandel – Sonderschau in der Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie

Sonderschau „80 – Schmuck und mehr von 1946 bis 2026“ lädt zum Entdecken ein

Die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie präsentiert mit der Sonderschau „80 – Schmuck und mehr von 1946 bis 2026“ eine eindrucksvolle Zeitreise durch acht Jahrzehnte industrieller Kreativität, handwerklicher Präzision und unternehmerischer Anpassungsfähigkeit. Die Ausstellung ist vom 31. März bis 8. Oktober 2026 zu sehen.

Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Entwicklung der Gablonzer Industrie seit dem Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus einfachsten Materialien gefertigt, entstanden in den ersten Jahren Schmuckstücke. Fachwissen und Improvisationstalent hießen die wichtigsten Tugenden. Daraus entwickelte sich in erstaunlich kurzer Zeit wieder eine international erfolgreiche Branche, die mit Modeschmuck „die Frauen der Welt schmückte“ und zugleich zahlreiche weitere Märkte erschloss.

Die Sonderschau zeigt exemplarisch die enorme Bandbreite dieser Industrie: von klassischem Modeschmuck über Designobjekte bis hin zu Souvenirs und Miniaturen. Besucherinnen und Besucher erleben nicht nur massentaugliche Trendprodukte und ästhetisch herausragende Stücke, sondern auch die Geschichten dahinter – von globalen Handelsbeziehungen, kreativen Innovationen und tiefgreifenden Strukturwandelprozessen.

Dabei versteht sich die Ausstellung bewusst nicht als vollständige Chronik, sondern als feine Auswahl: ein persönlicher Blick auf prägende Entwicklungen, ikonische Objekte und überraschende Facetten einer Branche, die weit mehr ist als ihr bekanntestes Produkt.

Das Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft bildet einen weiten Bogen: Neben historischen Exponaten werden auch Fragen nach kommenden Entwicklungen gestellt: Welche Rolle wird Modeschmuck künftig spielen? Welche Potenziale hat der Standort Neugablonz?

Die Sonderschau bietet einen ausgesuchten Querschnitt aus acht Jahrzehnten einzigartiger Industriekultur. Sie zeugt von schwierigen Anfängen, erfolgreichen Trendprodukten, von herausragendem Designer-Schmuck und unerwarteten Abwandlungen. Eingebettet in die Fragen: Wo liegen die Wurzeln? Und wohin führt die Zukunft? Dazu bietet sie wirtschaftshistorische Perspektiven auf eine Entwicklung, die regionale Identität wurde.

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Sport

Die letzten Spiele der Saison stehen für den ESVK an – es geht um den Klassenerhalt in der DEL2

Jetzt erst recht Teil2. Die alles entscheidende Playdown-Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Blue Devils Weiden steht nun auf dem Programm

Für beide Mannschaften ist es die allerletzte Chance, sich einen Platz in der DEL2 zu sichern und den Abstieg in die Oberliga noch zu vermeiden. Der Gewinner der Serie wird den Klassenerhalt in der DEL2 feiern können, der Verlierer muss den Gang in die Oberliga antreten.

Tickets: Das Heimspiel am Sonntag ist ausverkauft. Aktuell sind nur noch ein paar wenige Tickets für den Gästeblock unter gasttickets.esvk.de erhältlich.

Aus der Kabine:

Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Neben dem zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Joe Cassetti ist wahrscheinlich auch Alec Zawatsky wieder eine Option für das Lineup. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen die Blue Devils Weiden werden dann auch erneut keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus:

Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen die Blue Devils Weiden vier Spiele gewinnen. Die Oberpfälzer als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber dem ESVK von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Die Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:

  • Fr., 27.03. | 20:00 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • So., 29.03. | 17:00 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Di., 31.03. | 20:00 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Do., 02.04.* | 19:30 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • = bei Bedarf

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Wirtschaft

Ernst Höbel GmbH ausgezeichnet mit dem Deutschen Baupreis 2026

Technischer Geschäftsführer Matthias Reis nahm den Preis in Empfang (Bild: Bauverlag BV GmbH)

HÖBEL gewinnt den „Oscar der Baubranche“

Feierliche Übergabe auf der digitalBAU in Köln an die die innovativsten und zukunftsweisendsten Unternehmen der Branche

Großer Moment für das Allgäu: Die Ernst Höbel GmbH wurde beim Deutschen Baupreis 2026 als eines der führenden Bauunternehmen Deutschlands ausgezeichnet. In der Kategorie „Bauunternehmen mit 150 bis 500 Mitarbeitende“ sicherte sich das Unternehmen einen Spitzenplatz. Unter 210 Nominierten aus ganz Deutschland hat sich HÖBEL in einem der anspruchsvollsten Branchenwettbewerbe des Landes durchgesetzt. Michael Voss, Veranstalter und Gastgeber des Deutschen Baupreises, betonte in seiner Ansprache: „Der Deutsche Baupreis ist eine Bühne für die Besten und Innovativsten.“

„Oscar der Baubranche“

Der Deutsche Baupreis gilt als der „Branchen-Oscar“ der Bau- und Immobilienwirtschaft. Vergeben vom Bauverlag unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen, in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal, steht die Auszeichnung für echte Innovation, Zukunftsorientierung und den Mut, die Branche aktiv voranzubringen.

Substanz statt Hochglanz – was diesen Wettbewerb besonders macht

Was diese Auszeichnung besonders macht: Der Deutsche Baupreis gilt als der einzige wissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb der gesamten Baubranche. Das Konzept des Wettbewerbs wurde vom Lehr- und Forschungsgebiet Baubetrieb & Bauwirtschaft der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus entwickelt. Die Bewerbung durchläuft ein mehrstufiges Verfahren: Zunächst werden Themenfelder wie Unternehmensorganisation, Führung & Kultur, Projektabwicklung, Personalmanagement, Innovation & Technologie sowie Nachhaltigkeit als Selbsteinschätzung angefordert und wissenschaftlich ausgewertet. In einer zweiten Phase müssen die Angaben durch Belege wie Jahresabschlüsse, Prozessbeschreibungen und Schulungsnachweise nachgewiesen werden. Erst dann entscheidet eine Fachjury aus Wissenschaft und Praxis. Kurz gesagt: Hier zählen keine Hochglanzbroschüren, sondern echte Substanz.

Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, betonte: „Das Bauen der Zukunft findet schon statt. Der Deutsche Baupreis, für den wir gerne die Schirmherrschaft übernommen haben, zeigt das sehr deutlich. Alle Ausgezeichneten setzen Neues in die Praxis um.“

210 Nominierungen in acht Kategorien

Der Wettbewerb gliedert sich in fünf Sonderkategorien, die die drängenden Zukunftsthemen der Branche widerspiegeln und das Herzstück: drei Größenkategorien für klassische Bauunternehmen – bis 150 Mitarbeitende, 151 bis 500 sowie mehr als 500 Mitarbeitende. Hier messen sich Bauunternehmen direkt miteinander – an dem, was zählt. Handwerk, Organisation, Führung, Zukunftsfähigkeit. Unter 210 Nominierten aus ganz Deutschland hat Ernst Höbel genau hier überzeugt und den 2. Platz erreicht. Matthias Reis, technischer Geschäftsführer der Ernst Höbel GmbH, nahm den Preis in Köln entgegen: „Diese Auszeichnung gehört nicht nur uns – sie gehört all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Jeden Tag geben sie alles auf der Baustelle und im Büro. Dass das jetzt auf einer nationalen Bühne sichtbar wird, macht mich unglaublich stolz.“

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Blaulicht

Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen auf der B12 bei Kaufbeuren

eCall ohne Spracherwiderung löst Feuerwehreinsatz am Morgen aus

Am Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall auf der B12 alarmiert. Auslöser war ein automatischer Notruf (eCall), bei dem keine Spracherwiderung erfolgte. Der Unfall ereignete sich rund 300 Meter nördlich des Verteilerkreisels in Kaufbeuren. Nach ersten Erkenntnissen führten winterliche Straßenverhältnisse in Verbindung mit einem Rückstau an der Abfahrt in Richtung Innenstadt zu einem Auffahrunfall. Das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde nach Angaben der Einsatzkräfte niemand.

Feuerwehr sichert Einsatzstelle ab

Bis zum Eintreffen der Polizei übernahm die Feuerwehr die Absicherung der Unfallstelle mit zwei Fahrzeugen. Weitere anrückende Kräfte konnten ihren Einsatz abbrechen und mussten nicht mehr eingreifen. Der Einsatz dauerte insgesamt 1 Stunde und 9 Minuten. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte beteiligt.

Eingesetzte Fahrzeuge

Zum Einsatz kamen unter anderem:

  • SBR (KF 1)
  • MZF 1/11/1
  • LF 1/40/1
  • LF-KatS 1/41/1
  • RW 1/61/1
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Sport

Saisonfinale für die Kaufbeurer Handballer vor heimischem Publikum

Foto: Yuri Weber

SG Kaufbeuren/Neugablonz vs. HSG Würm-Mitte 22 mit geänderter Anwurfzeit

21 Spiele sind in der Bezirksoberliga für die Kaufbeurer Handball-Herren bereits bestritten. Mit sieben Siegen und drei Unentschieden weist die SG aktuell die gleiche Bilanz auf wie in der vergangenen Saison. Gegen die HSG Würm-Mitte bietet sich nun am Samstag die Möglichkeit, im letzten Spiel noch Punkte zu holen. 

Unabhängig vom Ergebnis wird die Gastmannschaft am Ende der Saison erneut einen starken zweiten Tabellenplatz einnehmen. Die Würmtaler haben sich seit Jahren mit konstant guten Leistungen als Topmannschaft in der Bezirksoberliga bewiesen und werden damit auch als Favorit in die letzte Partie gehen. Das Hinspiel konnten sie mit 37:26 entscheiden. Sechs Saisonniederlagen zeigen aber, dass auch diese Mannschaft schlagbar sein kann.  

Auf Seiten der SG kann das Trainerteam auf einen annähernd vollen Kader zurückgreifen, auch wenn am Wochenende auf Konstantin Balkow verzichtet werden muss. Es gilt, das unkonzentrierte Spiel gegen die HSG Isar-Loisach aus den Köpfen zu verbannen und den Zuschauern zu Hause noch einmal ein spannendes Spiel zu liefern, bevor sich die SG in die Sommerpause verabschiedet.  

Schlüssel hierfür wird es sein, an die Leistung des letzten Heimspiels gegen Gröbenzell anzuschließen. Schnelles Angriffsspiel, eine konsequente Abwehr sowie treffsichere Außenspieler werden nötig sein, um die starken Gäste ins Wanken zu bringen. 

“Die gesamte Mannschaft hat über die Saison richtig gut zusammengefunden und erneut einen Leistungssprung gemacht. Leider haben wir das in wichtigen Spielen nicht immer gezeigt. Umso wichtiger ist es, dass wir im letzten Spiel unseren Heimfans noch einmal präsentieren, auf was sie sich in der kommenden Saison freuen können”, kommentiert Kapitän Roman Haggenmüller die Motivation für das Saisonfinale. 

Die ursprüngliche Anwurfzeit wurde am Samstag auf Antrag der HSG auf 19:00 Uhr verschoben. Nach dem Spiel freuen sich die Herren auf ein gemütliches Zusammensein mit den Fans in der Halle zum Saisonabschluss. 

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Panorama

Verkehrseinschränkungen in Kaufbeuren: Zwei Sperrungen in der Altstadt Anfang April

Ludwigstraße und Rosental zeitweise nicht befahrbar

Die Stadt Kaufbeuren informiert über zwei bevorstehende Verkehrssperrungen im Stadtgebiet. Betroffen sind die obere Ludwigstraße sowie das Rosental. Verkehrsteilnehmer sollten die Zeiten bei ihrer Planung berücksichtigen.

Sperrung der oberen Ludwigstraße am 1. April

Am Mittwoch, 01. April, wird die Ludwigstraße im Bereich der Hausnummern 18 und 19 für den Verkehr gesperrt. Die Einschränkung gilt von 06:30 Uhr bis 14:00 Uhr. Grund für die Maßnahme ist die Lagerung von Baumaterialien im Zuge einer Sanierung. Eine Durchfahrt ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

Sperrung im Rosental am 2. April

Am Donnerstag, 02. April, ist das Rosental zwischen 08:00 Uhr und 09:30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Hintergrund ist die Durchführung des Karfreitagsmarschs der Bundeswehr. Während der Veranstaltung bleibt die Strecke für Fahrzeuge nicht zugänglich.

Hinweise für Verkehrsteilnehmer

Die Stadt bittet darum, die betroffenen Bereiche nach Möglichkeit zu umfahren und mehr Zeit für Wege einzuplanen.

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Blaulicht

Kaminbrand am Kesselberg verursacht Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren

Glanzruß sorgt für aufwendige Reinigungsarbeiten und längeren Einsatz

Am 25.03.2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 17:59 Uhr zu einem Brand am Kesselberg alarmiert. In einem Wohnhaus war es zu einem Kaminbrand gekommen. Ein Atemschutztrupp wurde zur Erkundung eingesetzt. Dabei kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche Stockwerke sowie alle Kaminputztürchen. Das Dachgeschoss war leicht verraucht und wurde anschließend mit einem Überdrucklüfter belüftet.

Unterstützung durch Kaminkehrermeister

Zur weiteren Beurteilung der Lage wurde ein Kaminkehrermeister hinzugezogen. Der Kamin wurde insgesamt viermal vollständig gereinigt – auch unter Einsatz der Drehleiter. Dabei entfernten die Einsatzkräfte im Keller vier Auffangwannen mit Glanzruß.

Einsatzende nach Freigabe

Nach Abschluss der Arbeiten und der Freigabe durch den Kaminkehrermeister konnten die Kräfte der Feuerwehr Kaufbeuren wieder einrücken. Der Einsatz dauerte insgesamt 2 Stunden und 18 Minuten. Rund 20 Einsatzkräfte waren vor Ort. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1 und LF 1/43/1.

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Politik Soziales

Besucher im Landtag sammelten spontan freiwillige Spenden: 1.500 Euro für den Wünschewagen

Die Summe, die bei den spontanen Sammlungen zusammenkam, rundete Peter Wachler auf den Betrag von 1.500 Euro auf

Im Jahr 2025 empfing der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zwei Besuchergruppen mit insgesamt 200 Personen im Bayerischen Landtag. „Ich bin noch immer überwältigt von der hohen Nachfrage an den Plätzen und dem großen Interesse der Teilnehmer an meiner politischen Arbeit“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Besonders freute Peter Wachler jedoch eines: Die Besucher sammelten spontan freiwillige Spenden für das Herzensprojekt von Peter Wachler – den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der Wünschewagen bringt Menschen in ihrer letzten Lebensphase an Orte, die ihnen besonders am Herzen liegen – sei es ans Meer, in die Berge oder zu geliebten Menschen.

Die Summe, die bei den spontanen Sammlungen zusammenkam, rundete Peter Wachler auf den Betrag von 1.500 Euro auf.

„Ich danke den Teilnehmern der vergangenen Besucherfahrten für ihre großzügigen Spenden und auch dem Team des Wünschewagens für ihre wertvolle Tätigkeit“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Für das Jahr 2026 sind wieder zwei Besuchsfahrten in den Bayerischen Landtag mit jeweils 100 Personen geplant.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert: Geänderte Müllabfuhrzeiten wegen Ostern

Geänderte Müllabfuhrzeiten in den Wochen vom 30. März bis zum 3. April und vom 6. bis zum 10. April 2026

Restmüllabfuhr in der Woche vom 30.03. – 03.04.2026

  • Tour Freitag, 03.04.2026 – Abfuhr am Donnerstag, 02.04.2026
  • Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.

Biomüllabfuhr in der Woche vom 30.03. – 03.04.2026

  • Tour Donnerstag, 02.04.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 01.04.2026
  • Tour Freitag, 03.04.2026 – Abfuhr am Donnerstag, 02.04.2026
  • Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.

Restmüllabfuhr in der Woche vom 06.04. – 10.04.2026

  • Tour Montag, 06.04.2026 – Abfuhr am Dienstag, 07.04.2026
  • Tour Dienstag, 07.04.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 08.04.2026
  • Tour Mittwoch, 08.04.2026 Neugablonz (Nord-West) – Abfuhr am Mittwoch, 08.04.2026
  • Tour Mittwoch, 08.04.2026 Oberbeuren/Märzisried/Apfeltranger Str. – Abfuhr am Donnerstag, 09.04.2026
  • Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.

Biomüllabfuhr in der Woche vom 06.04. – 10.04.2026

  • Tour Montag, 06.04.2026 – Abfuhr am Dienstag, 07.04.2026
  • Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.

Aufgrund der Feiertage kann es auch zu abweichenden Leerungszeiten wie sonst üblich kommen. Stellen Sie deshalb bitte die Mülltonnen ab 6:30 Uhr bereit.

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Kinder Soziales

Zusammen besonders stark! Unterstützung die ankommt, bei den Buronwichteln Kaufbeuren

Zusammen besonders stark! Foto: Stiftung Lebenshilfe Ostallgäu Kaufbeuren

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Familien mit Kindern mit Beeinträchtigung einen Ort der Begegnung und des Austauschs.

Gemeinsam wachsen – von Anfang an: Wenn ein Kind mit Beeinträchtigung geboren wird, verändert sich für viele Eltern das Leben grundlegend. Neben Freude und Liebe entstehen oft auch Fragen, Unsicherheiten und das Gefühl, mit manchen Herausforderungen allein zu sein. Gerade in dieser Zeit ist es wertvoll, Menschen zu begegnen, die ähnliche Erfahrungen machen.

Die Buronwichtel in Kaufbeuren bieten genau dafür einen geschützten und offenen Raum. Die kostenlose Eltern-Kind-Gruppe treffen sich jeden Mittwochnachmittag Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, mit und ohne Beeinträchtigung. Gemeinsam wird gebastelt, gesungen und gespielt.

Für die Kinder entsteht ein Ort, an dem sie miteinander spielen, entdecken und voneinander lernen können. Für die Eltern bietet die Gruppe Zeit für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Möglich wird dieses Angebot durch die Stiftung Lebenshilfe Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die die Buronwichtel finanziert. Sie stellt sicher, dass alle Familien, unabhängig von ihrer persönlichen Situation, teilhaben können.

Mit Ihrer Spende an die Stiftung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren unterstützen Sie ganz konkret Orte der Begegnung wie diesen. Orte, an denen Familien frühzeitig Gemeinschaft erleben und Kinder von Anfang an gemeinsam aufwachsen können.

👉 Jetzt unterstützen und Gemeinschaft von Anfang an möglich machen!

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Kultur Veranstaltung

Theater im Turm lädt im April zu paurischem Abend ein. Der Vorverkauf startet am 29.03.2026

Die Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Unter dem Titel „Dou kummt ock rei“ präsentiert die Neugablonzer Theatergruppe ein ganz spezielles und äußerst unterhaltsames Theatererlebnis. Mit Geschichten, Sketchen, Musik und Liedern erleben die Besucher einen humorvollen Abend in Gablonzer Mundart, bei dem es viel zu Lachen gibt. Und für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Wer möchte, kann mit Hilfe einer speziellen Getränkeauswahl und Gablonzer Gerichten das Heimatgefühl verstärken.

Die Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Gespielt wird am
Freitag, 17.04.2026, Beginn: 18.00 Uhr
Samstag, 18.04.2026, Beginn: 18.00 Uhr
Sonntag, 19.04.2026, Beginn: 15.00 Uhr

Karten gibt es im Vorverkauf ab 29.03.2026 bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und im Internet unter www.theater-im-turm.de

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Blaulicht

Pferd galoppiert auf die A 7

An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch

ILLERTISSEN / A 7. Der 13-jährige Belgische Warmblutwallach „Norbert“ jagte mit einem Ausflug auf die Autobahn seiner Besitzerin am Montagnachmittag einen gewaltigen Schrecken ein. Die 24-Jährige wollte das Pferd gegen 16:00 Uhr von einer Koppel holen, die sich in der Nähe der A7-Anschlussstelle Illertissen befindet. Dabei riss das Pferd sich los und galoppierte davon. An der AS Illertissen rannte der Wallach die Autobahnauffahrt in Richtung Norden hoch.

Ein 38-jähriger Autofahrer reagierte sofort richtig, schaltete das Warnblinklicht ein und fuhr in langsamen Schlangenlinien, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Auch dahinterfahrende Lkw-Fahrer bremsten den rückwärtigen Verkehr durch Nebeneinanderfahren ab. Nach wenigen Hundertmetern auf der A 7 hatte Norbert offenbar keine Lust mehr, seinen Ausflug fortzusetzen und blieb stehen. Der Besitzerin und dem aufmerksamen Zeugen gelang es schließlich, Norbert einzufangen.

Mit einer Hundeleine, die eine hinzugerufene Polizeihundeführerin zur Verfügung stellte, gelang es, Norbert bis zum Eintreffen eines Pferdetransporters auf dem Seitenstreifen festzuhalten. Der 13-jährige Schimmel ließ sich schließlich widerstandslos in den Transporter verladen. Norberts Ausflug auf die Autobahn hatte zwar einigen Personen einen Schrecken eingejagt, hatte glücklicherweise jedoch ein Happy End, weder Pferd noch Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. Insgesamt fünf Polizeistreifen waren im Einsatz zur Drosselung des Verkehrs und Sperrung des rechten Fahrstreifens.

Während Norbert verladen wurde, musste kurzzeitig auch der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Es bildete sich daher ein kurzer Rückstau über die AS Illertissen hinaus, der sich im Anschluss jedoch wieder zügig auflöste.

Quelle: APS Memmingen

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Sport

Starker Start reicht nicht aus

Foto: Yuri Weber

Kaufbeurer Handballer unterliegen knapp in Wolfratshausen

Nach einem Unentschieden im Hinspiel reisten die Kaufbeurer Handballer mit dem Ziel, einen Sieg mitzubringen, am vergangenen Samstag nach Wolfratshausen zur HSG Isar – Loisach. Die Heimmannschaft musste auf einige Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten, während die Kaufbeurer mit einem vollen Kader an den Start gingen. 

Die Wertachstädter starteten überzeugend in die Partie und konnten mit vier Toren des besten Kaufbeurer Torschützen der Partie, Patrick Spitschan, in der zwölften Minute auf 4:10 davonziehen. Wie zu erwarten war, fingen sich die Gastgeber und konnten durch eine solide Abwehr wieder ins Spiel finden. Bei den Kaufbeurern machten sich unterdessen erste Unkonzentriertheiten bemerkbar. In der 23. Spielminute konnte dann die HSG auf 11:13 anschließen. Den Kaufbeurern fiel es zunehmend schwerer, die Angriffe der Heimmannschaft zu unterbinden. Zur Pause trennten die beiden Mannschaften dann noch drei Tore beim Halbzeitstand von 15:18. 

In Halbzeit zwei konnten die Kaufbeurer Gäste zunächst den Drei-Tore-Vorsprung erfolgreich verteidigen. In Minute 38 gingen sie mit 21:25 in Führung. Dann häuften sich die technischen Fehler sowie leichtfertig vergebene Abschlüsse der SG-Handballer. Auch der starke Schlussmann der HSG trug erheblich zur Aufholjagd der Isar-loisacher bei. 12 Minuten vor Schluss konnte die HSG dann zum 28:28 ausgleichen.  

Eine Auszeit der Kaufbeurer sollte 7 Minuten vor Ende des Spiels noch einmal Ruhe bringen. Die SG blieb zwar weiterhin in Schlagdistanz, die kompakte Abwehr der Hausherren ließ aber keinen Ausgleich mehr zu. Schlussendlich mussten sich die Kaufbeurer mit 33:32 geschlagen geben.   

Kapitän Roman Haggenmüller: “Leider haben wir heute zwei Punkte liegengelassen. Wir waren heute in jeglicher Hinsicht nicht konsequent genug. Weder vorne noch hinten haben wir einen wirklich guten Job gemacht. Ich setze jetzt darauf, dass wir beim letzten Saisonspiel nochmal alles reinwerfen.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger 1; Gellrich 6; Haggenmüller; Salzer 2; Spitschan 9; Kittner 3; Hohenreiter 1; Mohring 1; Balkow 7; Bartel 2; 

Ihre jeweils letzten Saisonspiele absolvierten am Wochenende auch die weibliche D-Jugend, die männliche C-Jugend und die weibliche B-Jugend der SG.  

Die weibliche D-Jugend krönte dabei am Samstag eine starke Saison mit einem 23:21-Sieg gegen Schongau und musste sich lediglich der außer Konkurrenz spielenden HSG Dietmannsried/Altusried mit 18:29 geschlagen geben. Das Team von Vera Wassermann schließt die Aufstiegssaison in der Bezirksliga zum Stolz der Trainerin mit einem hervorragenden zweiten Platz ab. 

Die weibliche B-Jugend unterlag der JSG Friedberg-Kissing dann am Sonntag mit 31:38. Auch das Team von René Westermayr und Christian Schelb bestritt damit das letzte Spiel der Saison und steht nach Abschluss aller Spieltage auf einem soliden fünften Tabellenplatz. 

Eine bittere Pille war zum Saisonende noch von der männlichen C-Jugend zu verdauen. Im letzten Spiel gegen den Tabellenzweiten und damit klaren Favoriten SC Vöhringen unterlag die SG mit einem krankheits- und verletzungsgeschwächtem Rückraum am Sonntag mit 21:55. Die Mannschaft von Werner Schenk und Jakob Salzer beendet die Bezirksoberligasaison als Achter.  

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Tagua – Schmuck aus Kolumbien

Anzeige. Fair Trade, nachhaltig und einzigartig. Hergestellt von einem Familienbetrieb in Bogota, Kolumbien

Tagua ist der Samen der Steinnusspalme (Phytelephas macrocarpa) und wächst in den Regenwaldgebieten Südamerikas. Der ausgereifte, getrocknete Samen ist steinhart und kann gesägt, geschnitten, gefärbt und poliert werden.

Fair Trade, nachhaltig und einzigartig. Hergestellt von einem Familienbetrieb in Bogota, Kolumbien.

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 10. April 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 10.04.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren ohne Punkte beim Tabellenführer

Früher Rückstand und fehlende Durchschlagskraft entscheiden das Spiel in Mering

Für die SpVgg Kaufbeuren gab es beim aktuellen Tabellenführer SV Mering nichts zu holen. Wie bereits im Spiel gegen Kaufering geriet das Team früh in Rückstand und musste diesem hinterherlaufen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte der zweite Gegentreffer.

Rückstand vor der Pause

„Der Elfmeter war berechtigt, wir waren nahe am Ausgleich. Mering verteidigte gut und zeigte seine Qualitäten. Zum Schluss war unser Torwart einen Schritt zu spät, und Mering ging mit 2:0 in die Halbzeit“, analysiert SVK-Kapitän Robin Conrad.

Steigerung ohne Ertrag

Nach der Pause präsentierte sich Kaufbeuren verbessert und konzentrierter. Dennoch gelang es nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. „So richtig ließ uns Mering keine hundertprozentigen Möglichkeiten zu. Zudem hat uns die Genauigkeit und der Mut im letzten Drittel gefehlt“, so Conrad weiter.

Blick nach vorn: Königsbrunn kommt

Nun wartet mit dem nächsten Heimspiel eine anspruchsvolle Aufgabe. Der Gegner aus Königsbrunn zeigte zuletzt Moral und holte einen 0:4-Rückstand gegen Bad Wörishofen auf. Zudem hat Kaufbeuren noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel ging deutlich mit 0:5 verloren.

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Werbung Wirtschaft

Die Spotlight-Kampagne von Wir sind Kaufbeuren bringt Veranstaltungen gezielt ins digitale Blickfeld

Die Spotlight-Kampagne von Wir sind Kaufbeuren

Ihre Aktion im Rampenlicht: Wie lokale Sichtbarkeit planbar wird

Wer eine Veranstaltung, Eröffnung oder kurzfristige Aktion plant, steht oft vor derselben Frage: Wie erreicht man die richtige Zielgruppe zur passenden Zeit? Genau hier setzt die sogenannte Spotlight-Kampagne von „Wir sind Kaufbeuren“ an.

Das Format ist darauf ausgelegt, Inhalte sichtbar in der Region zu platzieren – eingebettet in ein redaktionelles Umfeld und kombiniert mit einer crossmedialen Verbreitung.

Sichtbarkeit dort, wo die Region hinschaut

„Wir sind Kaufbeuren“ versteht sich als digitale Plattform für das regionale Leben. Nachrichten, Veranstaltungen und Unternehmensinhalte treffen hier auf eine breite lokale Leserschaft. Laut Mediadaten erreicht das Portal rund 95.000 Zugriffe pro Monat und ergänzt diese Reichweite durch Social Media und einen eigenen Newsletter .

Die Spotlight-Kampagne nutzt genau diese Kanäle. Inhalte erscheinen nicht isoliert als Anzeige, sondern im Kontext aktueller Berichterstattung. Dadurch entsteht eine andere Form der Wahrnehmung als bei klassischer Werbung.

Multimedial und flexibel einsetzbar

Ein zentrales Merkmal der Kampagne ist die Kombination verschiedener Medienformate. Texte, Bilder, Videos oder Audioinhalte lassen sich miteinander verbinden und durch Banner ergänzen.

Gleichzeitig bleibt das Modell flexibel: Kampagnen können kurzfristig gestartet und bereits für einzelne Wochen gebucht werden. Das macht das Format besonders interessant für zeitlich begrenzte Aktionen wie Events oder Sonderverkäufe.

Zwei Modelle zur Auswahl – schon ab 59,00 Euro pro Woche

Die Kampagne wird in zwei Varianten angeboten:

  • Spotlight „direkt“: Veröffentlichung von Inhalten im Portal, Verbreitung über Social Media und Newsletter sowie ergänzende Bannerplatzierungen
  • Spotlight „plus“: zusätzliche Präsenz durch ein großformatiges Banner auf der Startseite

Beide Modelle setzen auf eine regelmäßige, wöchentliche Ausspielung der Inhalte .

Regionale Ansprache ohne große Streuverluste

Ein Vorteil liegt in der klaren regionalen Ausrichtung. Unternehmen, Vereine oder Institutionen erreichen gezielt Menschen in Kaufbeuren und Umgebung. Die Inhalte erscheinen dort, wo sich Nutzer ohnehin über das lokale Geschehen informieren.

Diese Nähe zur Zielgruppe kann dazu beitragen, Aufmerksamkeit nicht nur kurzfristig zu erzeugen, sondern auch eine wiederkehrende Präsenz aufzubauen.

Mediadaten Wir sind Kaufbeuren (Stand: März 2026)

  • Portal: ca. 95.000 Zugriffe pro Monat
  • Facebook: 4.889 Follower (rund 580.000 Aufrufe pro Monat)
  • Instagram: 3.791 Follower (rund 350.000 Aufrufe pro Monat)
  • LinkedIn: 1.613 Follower
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Wir sind Kaufbeuren

Kontakt: Claus Tenambergen

Neugablonzer Str. 5

87600 Kaufbeuren

Telefon: 08341 874632

Mobil: 0170 2824561

E-Mail: info@wir-sind-kaufbeuren.de

Kategorien
Allgemein Gesundheit

Schonende Lasertherapie erweitert Behandlungsmöglichkeiten in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie eröffnet neue Wege bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln. Bei einer Behandlung in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren kommt das Verfahren nun gezielt zum Einsatz.

Die Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren erweitert ihr operatives Spektrum in der Proktologie um moderne Laserverfahren. Zum Einsatz kommen sie bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln und weiteren gutartigen Veränderungen im Analbereich.

„Die Lasertherapie ermöglicht es uns, krankhaft verändertes Gewebe sehr gezielt und gewebeschonend zu behandeln“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Horling. „Gerade im sensiblen Analbereich ist das ein großer Vorteil, weil umliegende Strukturen geschont werden können.“

Im Vergleich zu klassischen Operationsverfahren kann die Laserbehandlung in vielen Fällen mit weniger Schmerzen, geringerer Wundfläche und einer schnelleren Erholung verbunden sein. Auch der Blutverlust während des Eingriffs lässt sich durch die präzise Energiedosierung häufig reduzieren.

Bewährte Expertise trifft moderne Technik

Horling verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen. Operiert wird mit der Laser-Methode ambulant in der Klinik St. Josef Buchloe.

„Der Laser ersetzt nicht jede klassische Operation“, betont Horling. „Aber er erweitert unsere Möglichkeiten deutlich. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können wir heute schonender und sehr effektiv vorgehen.“

Welche Therapieform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Art und Ausprägung der Erkrankung ab. Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung. Ziel bleibt es, Beschwerden nachhaltig zu lindern und gleichzeitig die Belastung durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Service: Wann eine Laserbehandlung infrage kommt

Laserverfahren können unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Hämorrhoiden (je nach Stadium)
  • Analfisteln
  • Sogenannten Steißbeinfisteln oder Haarnestgrübchen
  • ausgewählten gutartigen Veränderungen im Analbereich

Ob eine Lasertherapie möglich und sinnvoll ist, wird individuell im ärztlichen Gespräch geklärt. Die enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter Praxis und Klinik ermöglicht dabei eine durchgängige Betreuung – von der Erstvorstellung bis zur operativen Behandlung.

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Gesundheit Veranstaltung

Yoga für Trauernde – Raum für Bewegung, Atem und innere Stabilität. 1. Kurs im April

Wenn Schmerz den Alltag bestimmt: Ein Angebot, um wieder in Verbindung zu kommen

Trauer, Schmerz und Wut bringen viele Menschen aus dem Gleichgewicht. Häufig treten Gefühle von Erstarrung oder Ohnmacht auf, nicht selten geht auch der Bezug zum eigenen Körper verloren. Solche Erfahrungen können innere Blockaden begünstigen. Ein Kurs in Kaufbeuren setzt hier an und richtet sich an Menschen, die sich in einer Phase der Trauer befinden.

Bewegung, Atem und Stille als Zugang

Im Mittelpunkt stehen sanfte Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Diese Elemente können dazu beitragen, körperliche und seelische Prozesse wieder bewusster wahrzunehmen und die eigene Balance zu unterstützen. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Anspannung lösen und neue Stabilität entwickeln kann. Auch das Erleben von Verbundenheit spielt dabei eine Rolle.

Kleingruppe mit geschütztem Rahmen

Das Angebot findet in einer kleinen Gruppe statt und ist auf einen geschützten, achtsamen Umgang ausgelegt.

Kursinformationen

Geleitet von erfahrener Fachkraft

Der Kurs wird von Christina Neher geleitet. Sie ist zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft mit Schwerpunkt Palliative Care sowie Expertin für Palliative Aromapflege. Ihre fachliche Ausrichtung verbindet körperorientierte Praxis mit Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen.

Ort:

Am Bleichanger 33
87600 Kaufbeuren
Parkplätze vor Ort

Termine (1. Kurs 2026):

  • 4 x donnerstags, 18:30–19:30 Uhr
  • 16.4. | 23.4. | 30.4. | 7.5.

Kosten:
70 €

Anmeldung:
08341 – 960 29 52
info@blicklicht.org

Bitte mitbringen

  • Yogamatte oder Sportmatte
  • (Woll-)Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung
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Sport

ESVK vs. Weiden – 2. Playdown-Runde vorverlegt: Beginn am 27. März. Jetzt alle Ticketinfos!

Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die 2. Runde der Playdowns 2025/2026 vorverlegt

Spiel 1 der „Best-of-Seven“-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren findet bereits am Freitag, den 27. März 2026 statt.

Beide Clubs hatten einen entsprechenden Antrag zur Vorverlegung der Serie eingereicht. Die Ligagesellschaft stimmte dem Antrag zu. Der Modus und die Bestimmungen der Richtlinien bleiben dabei unberührt.

Ursprünglicher Starttermin war Donnerstag, der 2. April 2026. Aufgrund der früh beendeten ersten Serien der Playdowns baten nun beide verbliebenen Clubs um einen früheren Start der 2. Runde.

Insofern werden die Spiele der Best-of-7-Serie an folgenden Spieltagen ausgetragen:

27.03., 29.03., 31.03., 02.04., 04.04. und 06.04. Der Spieltag 08.04.2026 entfällt aufgrund der besonderen Bestimmungen im Playdown-Modus: Aufgrund des Abstands von 13 Punkten zwischen Weiden (Platz 12) und Kaufbeuren (Platz 14) am Ende der Hauptrunde reichen den Blue Devils drei Siege in der Serie zum Klassenerhalt, während Kaufbeuren vier Spiele gewinnen muss, um den sportlichen Ligaverbleib zu sichern.

Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:

  • Fr., 27.03. | 20:00 Uhr | Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • So., 29.03. | 17:00 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Di., 31.03. | 20:00 Uhr | Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Do., 02.04.* | 19:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr |Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • = bei Bedarf

Ticketinfos

Alle Dauerkarteninhaber ab sofort im Dauerkarten-Online-Shop die Möglichkeit ihre Dauerkarte für das erste gesicherte Playdown-Heimspiel am Sonntag den 29. März 2026 (17:00 Uhr) bequem von zu Hause aus oder in der ESVK-Geschäftsstelle zu verlängern.

Die Geschäftsstelle ist dazu am Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie am Mittwoch von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet.

Zur online Dauerkartenverlängerung geht es hier. Klick. https://www.ticket-onlineshop.com/ols/esvk-dk/de/playoffs/channel/shop/index/

Alle Dauerkartenplätze sind bis Mittwoch den 25. März 2026 um 12:00 Uhr reserviert. Alle Plätze die bis dahin nicht verlängert wurden, gehen danach für das Spiel am 29. März in den freien Verkauf. Eventuelle weitere Spiele sind davon nicht betroffen.

Die Freischaltung weiterer Spiele ist von den sportlichen Ergebnissen in den Playdown-Spielen abhängig. Sobald ein weiteres Heimspiel gesichert ist, wird der ESVK darüber berichten und über die erneute Möglichkeit der Dauerkartenverlängerung informieren.

Der freie Ticketverkauf beginnt am Mittwoch den 25. März um 14:00 Uhr im Ticket-Online-Shop unter tickets.esvk.de sowie in allen Vorverkaufsstellen und zu den bekannten Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der Joker.

Die VIP- und Sponsorenkarten müssen nicht extra verlängert werden und sind automatisch für alle weiteren Spiele freigeschaltet.

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Politik

Machtwechsel im Ostallgäu: CSU verliert Landratsamt

Andreas Bauer (CSU) verliert die Stichwahl. Bernd Stapfner von den Freien Wählern ist neuer Landrat

Die Stichwahl im Ostallgäu endet mit einem politischen Wechsel: Andreas Bauer (CSU) unterliegt Bernd Stapfner von den Freien Wählern. In einem engen Rennen setzt sich Stapfner mit 52,4 Prozent der Stimmen durch. Bereits zu Beginn des Wahlabends lag Stapfner knapp vorne, im Verlauf konnte er seinen Vorsprung ausbauen. Das Ergebnis kommt überraschend, da Bauer im ersten Wahlgang noch deutlich geführt hatte.

Andreas Bauer, seit Anfang 2024 Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung in Kaufbeuren, zeigte sich nach der Wahl als fairer Verlierer. Stapfner kündigte an, das Amt ab Mai bürgernah führen zu wollen.

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Sport

Nach Rückstand und Platzverweis holt der BSK noch einen Punkt

Der BSK Olympia Neugablonz holt im Duell der Tabellennachbarn gegen Untrasried-Haldenwang ein 2:2-Remis. Foto: Stefan Günter

2:2-Remis daheim gegen die SG Untrasried-Haldenwang

Der BSK Olympia Neugablonz hat den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd fast versemmelt. Die Schmuckstädter kamen zum Auftakt gegen die SG Untrasried/Haldenwang zu einem 2:2-Unentschieden. Dabei führten die Gastgeber vor knapp 100 Zuschauern im Waldstadion zur Pause noch mit 1:0.

Es war das erwartete schwere Spiel. Die Gäste standen sehr tief. Allerdings gelang Dzhan Karabash in der 37. Minute dann doch die verdiente Führung für die Hausherren, die sie in die Halbzeit nahmen. Den Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit verschlief der BSK. Denn wenige Sekunden waren gespielt, als Gästespieler Samuel Prinz nach einem Konter das Spielgerät auf den mitlaufenden Alexander Wiest beförderte, der dann mit dem linken Fuß den Ball ins rechte Eck beförderte. Dass die SG Untrasried-Haldenwang erneut durch einen Fehler sogar mit 2:1 in Führung ging, schmeckte natürlich dem BSK-Team in keiner Weise. „Wir haben das Spiel aufgrund von zwei Aktionen hergeschenkt“, so Cheftrainer Dennis Starowoit in seiner knallharten Analyse. „Wir können aber froh sein, dass wir in Unterzahl noch das 2:2 erzielt haben.“

Denn vor dem zweiten Treffer der Hausherren durch Neuzugang Efe Kiran (87.) gab es einen vermeidbaren Nackenschlag: Die Rote Karte von Dzhan Karbash in der 75. Minute. Neugablonz baut derweil seinen Negativrekord in dieser Saison aus: In den zurückliegenden vier Partien flog mindestens ein BSK-Spieler vorzeitig mit Rot vom Platz. Was Dennis Starowoit trotzdem etwas Positives stimmt, „dass wir auch in Unterzahl eine Reaktion gezeigt haben und mit zehn Mann ein Tor erzielt haben.“

Co-Trainer Eugen Erhart will aus dem Auftaktmatch nur das Positive herausnehmen. „Wir standen im ersten Durchgang gut, haben dann die Führung aus der Hand gegeben. Das darf uns nicht passieren. Diese beiden Gegentore waren zu einfach. Wir blicken jetzt weiter nach vorn.“

Mit einer Punkteteilung muss sich auch die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz zufriedengeben. Obwohl die Hausherren durch Valentin Terec (5.) und Kamil König (30.) mit 2:0 in Führung gingen, schafften es die Hausherren im zweiten Abschnitt nicht, trotz zahlreicher Chancen, den Deckel draufzumachen. Am Ende hieß es ebenfalls 2:2.

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Kultur Veranstaltung

„JUDAS“ MONOLOG von Lot Vekemans – am 1. April in der Dreifaltigkeitskirche

Am Mittwoch, 01. April 26 um 20:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche mit Nachgespräch

Auf Einladung des Kulturrings und in Kooperation mit der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren, gastiert die Badische Landesbühne mit dem MONOLOG von Lot Vekemans „JUDAS“ am Mittwoch, 01. April 26 um 20:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche mit Nachgespräch.

Wir glauben, seine Geschichte zu kennen. Ein Mann, dessen Name ein Synonym für Verrat geworden ist: Judas Iskariot. Sein Kuss veränderte die Welt. Aber kennen wir die ganze Wahrheit?  In jedem Zeitalter gibt es neue Spekulationen über die meist egoistischen Motive Judas’.  Nun ist es an der Zeit, dass der Jünger selbst spricht.

Aus dem Schatten der jahrhundertelangen Schmähung tritt er ins Rampenlicht, um uns zu zeigen, dass sich die Geschichte auch anders erzählen lässt, als Dienst eines Freundes nämlich, der Jesus half, seinen Plan in die Tat umzusetzen: zu sterben, um damit unsterblich zu werden. War alles Vorbestimmung, freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle?

Judas’ selbstinszenierte Show ist Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede und Image Kampagne zugleich. Der Monolog spielt in Kirchenräumen und lässt somit diese zu Mitspielern der Inszenierung werden.

Alice Katharina Schmidt ist ein unglaublich starker Judas. Sie ist facettenreich, beherrscht die leisen wie die lauten Töne. Das Publikum hängt an ihren Lippen. Ein so intensives Stück müsste man sich eigentlich ein zweites Mal ansehen.

Mehr Informationen: https://www.badische-landesbuehne.de/de/produktionen/judas.html 

Veranstaltungsort: Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren 
Termin: Mittwoch, 01. April 2026
Preis: € 22,- / € 25,-   
Freie Platzwahl nach Kategorie 
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 21:20 Uhr ohne Pause 

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)


Der Kulturring Kaufbeuren in Kooperation mit der Dreifaltigkeitskirche und der Badischen Landesbühne freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de

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Blaulicht

Auffahrunfall in Kaufbeuren: Kurzzeitig Rauchentwicklung nach Kollision

Einsatz an der Augsburger Straße sorgt für Verkehrsbehinderung

Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall mit gemeldeter Rauchentwicklung alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Kreuzungsbereich Alte Poststraße/Augsburger Straße.

Rauchentwicklung durch Airbags vermutet

Nach ersten Meldungen kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. In einem der beteiligten Fahrzeuge wurde eine Rauchentwicklung vermutet. Als mögliche Ursache galten ausgelöste Airbags. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte jedoch keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden.

Unterstützung für die Polizei

Die Feuerwehr unterstützte die Polizei vor Ort beim Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, um Gefahren für den Verkehr zu vermeiden. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.

Einsatz nach 30 Minuten beendet

Der Einsatz konnte nach rund 30 Minuten abgeschlossen werden. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte beteiligt.

Eingesetzte Fahrzeuge

  • MZF 1/11/1
  • LF 1/40/1
  • RW 1/61/1
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Panorama

Kaufbeuren: Mehrere Straßensperrungen Ende März angekündigt

Verkehrseinschränkungen betreffen Innenstadt und Buchleuthenstraße

Die Stadt Kaufbeuren weist auf mehrere temporäre Straßensperrungen hin, die Ende März sowohl die Innenstadt als auch die Buchleuthenstraße betreffen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Einschränkungen bei ihrer Planung zu berücksichtigen.

Sperrung in der Innenstadt am 29. März

Am Sonntag, 29. März, werden die Kaiser-Max-Straße, das Rosental sowie die Sedanstraße in der Zeit von 19 bis 21 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Maßnahme ist die Durchführung des Jugendkreuzwegs 2026. Während der Veranstaltung ist eine Durchfahrt in den betroffenen Bereichen nicht möglich.

Bauarbeiten in der Inneren Buchleuthenstraße

Bereits ab Mittwoch, 25. März 2026, kommt es zu einer weiteren Sperrung. Betroffen ist die Innere Buchleuthenstraße im Bereich des Übergangs zur Äußeren Buchleuthenstraße auf Höhe der Hausnummer 24. Die Straße wird voraussichtlich bis Freitag, 3. April 2026, beidseitig gesperrt. Hintergrund ist ein privates Bauvorhaben, bei dem ein Kanalanschluss verlegt wird. Da sich der Anschluss auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet, muss die Fahrbahn vollständig geöffnet werden. Eine Querung ist nur im Rahmen einer Vollsperrung möglich. Der Bauträger ist zu diesen Arbeiten berechtigt.

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Allgemein Blaulicht

Brutale Auseinandersetzung in Neugablonz: Polizei sucht dringend Zeugen

Streit um Mobiltelefon eskaliert – Beteiligte filmen Vorfall und verschwinden

KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Am Montagnachmittag ist es im Bereich zwischen einer Tankstelle und einem Asylbewerberheim in der Sudetenstraße zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.

Streit eskaliert plötzlich

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger afghanischer Mann und ein 65-jähriger deutsch-moldauischer Staatsbürger in einen Streit. Auslöser war offenbar ein Konflikt um ein Mobiltelefon. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der jüngere Mann mehrfach mit der Faust sowie mit einem Ast auf den 65-Jährigen ein. Die Situation entwickelte sich schnell zu einer körperlichen Attacke.

Zeugen filmen – sind aber nicht mehr vor Ort

Mehrere anwesende Personen beobachteten den Vorfall und filmten ihn mit ihren Mobiltelefonen. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, hatten diese Zeugen den Bereich jedoch bereits verlassen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder Videoaufnahmen des Vorfalls besitzen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

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Jugend Kinder

Street Art im Ferienprogramm: Kreativworkshop für Jugendliche im Atelier der vhs Kaufbeuren

Graffiti ausprobieren – legal und unter Anleitung

Kreativ durch die Ferien: Beim talentCAMPus-Workshop „Street Art – Graffiti mit Sprühschablonen“ haben Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren die Möglichkeit, eigene Ideen gestalterisch umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit sogenannten Stencils (Schablonen). Die Teilnehmenden entwerfen ihre eigenen Motive und lernen Schritt für Schritt, wie diese mit Sprühtechnik umgesetzt werden. Ein besonderer Aspekt des Workshops: Die entstandenen Werke können im öffentlichen Raum auf dafür vorgesehenen Flächen ausprobiert werden.

Vier Tage kreatives Arbeiten im vhs-Atelier

Der Workshop findet über vier Tage statt – vom 30. März bis 2. April 2026, jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr im Atelier der Volkshochschule Kaufbeuren. Die Teilnahme ist kostenlos. Materialien sowie kleine Snacks werden bereitgestellt. Aktuell sind noch wenige Restplätze verfügbar.

Gemeinschaftsprojekt mehrerer Einrichtungen

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Familienstützpunktes „Apfelkern“, des Bildungsbüros der Stadt Kaufbeuren, der Grundschule Oberbeuren sowie der vhs Kaufbeuren. Gefördert wird das Angebot im Rahmen des talentCAMPus-Programms.

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Panorama Soziales

Sommerzeit ab dem 29. März: Wenn die Uhr vorgestellt wird und der Körper nachziehen muss

Zeitumstellung Ende März: Warum sie den Alltag spürbar beeinflussen kann

In der Nacht auf Sonntag, den 29. März, beginnt um zwei Uhr die Sommerzeit – die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Für viele Menschen bedeutet das eine kleine Umstellung im Alltag. „Die Zeitumstellung kann bei einigen Menschen den sogenannten Biorhythmus durcheinanderbringen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Mit der Umstellung startet der Tag gefühlt früher. Obwohl die Morgendämmerung jahreszeitenbedingt bereits eher einsetzt, beginnt für viele der Alltag zunächst wieder im Dunkeln. Der gewohnte Tagesrhythmus verschiebt sich – und der Körper braucht Zeit, um sich anzupassen.

Tageslicht steuert den inneren Rhythmus

Unser Körper folgt einer inneren Uhr, die stark vom natürlichen Licht beeinflusst wird. Ist der Organismus noch im „Nachtmodus“, laufen wichtige Funktionen zunächst langsamer an. Das betrifft unter anderem das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. „Manche Menschen reagieren besonders sensibel auf die Umstellung“, erklärt Hasel. Mögliche Folgen sind vorübergehende Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder auch Appetitlosigkeit. Wie schnell sich der Körper anpasst, ist unterschiedlich. Viele bemerken die Zeitumstellung kaum oder haben sich nach wenigen Tagen daran gewöhnt. Bei anderen kann es mehrere Wochen dauern, bis sich ein stabiler Rhythmus einstellt.

Schrittweise Anpassung hilft dem Körper

Um die Umstellung besser zu bewältigen, empfiehlt es sich, den Schlafrhythmus bereits im Vorfeld anzupassen. „Wer einige Tage vorher etwas früher zu Bett geht und morgens zeitiger aufsteht, erleichtert seinem Körper die Umgewöhnung“, so Hasel. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zudem sinnvoll sein, auf den Mittagsschlaf zu verzichten. Bewegung und Aufenthalt im Tageslicht helfen, die innere Uhr schneller neu auszurichten.

Auch die Abendgestaltung spielt eine Rolle: Leichte Mahlzeiten sowie der Verzicht auf Alkohol und Koffein können den Schlaf verbessern. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training unterstützen zusätzlich beim Ein- und Durchschlafen. „Und wer die Möglichkeit hat, sollte sich am Tag nach der Zeitumstellung etwas mehr Ruhe gönnen und den Start in die Woche bewusst langsamer angehen“, rät Hasel.

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Soziales Wirtschaft

Karl Bauer ist neuer Chef der IG BAU für Kaufbeuren

Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde

Wechsel an der Spitze der IG BAU in der Region: Karl Bauer ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Schwaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt worden. Damit kümmert sich der 64-Jährige ab sofort vier Jahre lang um die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften und von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in Kaufbeuren alleine rund 690 Menschen im Bauhauptgewerbe und 250 in der Gebäudereinigung. Auch Karl Bauer ist vom Fach: Er ist gelernter Maurer. Als neuer Bezirksvorsitzender der IG BAU Schwaben übernimmt Karl Bauer die Nachfolge von Michael Jäger.

„Ob auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau, in der Reinigungsfirma, im Maler- oder Dachdeckerbetrieb – gerade am Arbeitsplatz kommt es darauf an, dass die Menschen an einem Strang ziehen. Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“, sagt Karl Bauer. Der Gewerkschafter appelliert an die Beschäftigten in der Region, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das sei besonders in unsicheren Zeiten wichtig. Dabei stehe die IG BAU Schwaben auch zukünftig fest an der Seite der Beschäftigten. „Das gilt nicht nur, wenn es um faire Bezahlung, gute Job-Bedingungen oder die Mitsprache im Betrieb geht, sondern gerade auch dann, wenn es Zoff mit dem Chef gibt“, so Bauer.

Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde: „Viele Vorhaben der Berliner Koalition haben direkte Auswirkungen für unsere Region und die Beschäftigten. Ein typisches Beispiel ist hier der Wohnungsbau. Da geht es um bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen. Hier ist dringend mehr Unterstützung vom Bund notwendig.“ Auch für die Stärkung der Tarifbindung fordert Bauer ein klares Signal von der Bundesregierung: „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden. Denn davon würden auch die Beschäftigten in der Region profitieren.“

Ein klares „Stoppschild“ fordert Karl Bauer für die Versuche, insbesondere den arbeitenden Menschen immer neue Belastungen aufzubürden. „Ob Kürzungen bei der Lohnfortzahlung, die Abschaffung des 8-Stunden-Tags oder eine Erhöhung des Renteneintrittsalters – so dreiste Forderungen sind respektlos und gehen völlig an der Realität der Beschäftigten vorbei. So ist beispielsweise gerade auf dem Bau und im Handwerk schon heute für viele die Rente mit 65, 66 oder 67 nicht erreichbar“, so Bauer. Statt über soziale Einschnitte und den Abbau des Sozialstaats zu diskutieren, seien sinnvolle Reformvorschläge notwendig. Vor allem eine „ordentliche, sichere und gerechte Rente“ müsse her.

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Natur & Tiere

Gemeinsam für den Tierschutz: Helfende Hände dringend gesucht

„Man muss kein Profi sein – wichtig sind Zuverlässigkeit, Engagement und ein Herz für Tiere.“

Einfach mal melden und ausprobieren!

Der Tierschutzverein Marktoberdorf und Umgebung e. V. ist auf die Unterstützung engagierter Ehrenamtlicher angewiesen – denn die Aufgaben im Tierschutz  sind vielfältig und nehmen stetig zu.

Aktuell sucht der Verein Helferinnen und Helfer aus der Region, die sich in unterschiedlichen Bereichen einbringen möchten. Besonders gefragt ist Unterstützung  bei Veranstaltungen und Festen, etwa beim Auf- und Abbau, beim Verkauf oder an Infoständen.

Darüber hinaus werden Ehrenamtliche gesucht, die regelmäßig Futtersteilen betreuen, gelegentlich Fahrdienste übernehmen oder bei kleineren Hausmeister-Tätigkeiten unterstützen. Auch im organisatorischen Bereich und bei der Vorbereitung von Aktionen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen.

Bei Kastrationsaktionen, die ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung unkontrollierter Vermehrung sind, wird vereinzelt Unterstützung benötigt  – insbesondere für gelegentliche Fahrdienste.

„Viele Menschen  möchten helfen, wissen aber gar nicht, wie vielseitig die Möglichkeiten sind“, so der Verein. „Man muss kein Profi sein – wichtig sind Zuverlässigkeit, Engagement und ein Herz für Tiere.“

Der Verein betont: Ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz  ist nicht nur eine große Hilfe, sondern auch eine sinnstiftende und bereichernde Aufgabe.

Wer Interesse hat, den Tierschutzverein Marktoberdorf und Umgebung e. V. zu unterstützen, kann sich jederzeit melden und Teil eines engagierten Teams werden!

Telefon: 08342/5676

Mail: verein@tierheim-marktoberdorf.de

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Kultur Veranstaltung

Theaterabend „Klimawandel – ein MenoFest“ im Rahmen des Internationalen Frauentages 2026 am 26. März im Stadttheater Kaufbeuren

Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen fünf Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause

Anlässlich des Weltfrauentages lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit der Theatergruppe SPOT Theater e.V. am Donnerstag, 26. März 2026, 19:30 Uhr, zum Theaterabend „Klimawandel – ein MenoFest“ in das Stadttheater Kaufbeuren ein.

Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen fünf Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein langes tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise. Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin und eine Dessous-Vertreterin.

Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Sie erzählen von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft. Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung und Körperbilder. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung.

Tickets sind erhältlich: www.spot-theater.de. Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle Kaufbeuren, Telefon 08341 437-672, E-Mail: gleichstellung@kaufbeuen.de

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Sport

Heimspiel für den BSK Olympia Neugablonz zum Start nach der Winterpause

In der Hinrunde verlor Neugablonz das Auswärtsspiel denkbar knapp mit 2:3. © Stefan Günter

In der Kreisliga Allgäu Süd gibt die SG Untrasried/Haldenwang seine Visitenkarte ab

Die lange Zeit der Vorbereitungsphase ist vorbei: Der BSK Olympia Neugablonz startet am Samstag (21.3.) mit einem Heimspiel gegen die SG Untrasried/Haldenwang in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd. Anpfiff im Waldstadion ist um 16 Uhr. Bereits um 13.45 Uhr ist Anpfiff für das Match der Zweiten Mannschaft in der A-Klasse Allgäu 6 gegen die SG Untrasried/Haldenwang 2.

„Es ist gleich zum Auftakt ein richtungsweisendes Spiel für uns“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit hier keinen Hehl daraus, dass die Partie gegen den Tabellensechsten von enormer Bedeutung ist. „Gleich mit einem Sieg nach der Winterpause zu starten, würde uns auch Auftrieb geben“, betont der 37-Jährige, während Sportlicher Leiter Stefan Günter betont, „dass wir den Gegner trotzdem nicht unterschätzen dürfen. Aber wir spielen daheim. Da werden wir die Zügel in die Hand nehmen.“ Der BSK geht nach der erfolgreichen Generalprobe gegen Bad Grönenbach (4:2-Sieg) also optimistisch ins erste Match. „Wir haben gut trainiert. Die Jungs sind vorbereitet“, so Starowoit.

In der Vorbereitungsphase absolvierte Neugablonz allein vier Testspiele. Gab es zum Auftakt eine 0:7-Niederlage gegen den FC Thalhofen, so folgte ein knapper 2:1-Sieg über den FC Bad Wörishofen. Vor dem Trainingslager in der Türkei folgte noch ein weiteres Match gegen den SVO Germaringen, welches mit 1:3 verloren ging.

Neugablonz liegt in der Kreisliga Allgäu Süd mit derzeit 25 Punkten auf Rang sieben.

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Sport

Das Trainergespann beim BSK Olympia Neugablonz macht weiter

Cheftrainer Dennis Starowoit (links) und Co-Trainer Eugen Erhart bleiben der Ersten Mannschaft treu. © Stefan Günter

Positive Nachrichten vor dem Start in die Frühjahrsrunde

Am Samstag startet Frühjahrsrunde in der Kreisliga Allgäu Süd, davor stellte der BSK Olympia Neugablonz personell bereits die Weichen für die neue Saison. Alle vier Trainer beider Männerteams haben ihre Zusage für ein Engagement in der Spielzeit 2026/27 gegeben.

„Das ist ein gutes Zeichen und wichtiges Signal, wenngleich ich natürlich überaus sehr zufrieden mit der Arbeit der vier Trainer bin“, so Stefan Günter, Vorstandsmitglied und Sportlicher Leiter des BSK Olympia Neugablonz. Seit dieser Saison zeigen sich Dennis Starowoit (Head) und Eugen Erhart (Co) für die Erste Mannschaft verantwortlich. „Wer beide in den Einheiten beobachtet, spürt ganz genau, dass zwischen ihnen nicht nur die Chemie stimmt, sie stecken auch viel Leidenschaft in ihre Arbeit als Trainer mit hinein.“ Einen großen Dank spricht Günter dabei dem Spielausschuss aus, der durch Alexander Lang und Antonio Mezzoprete maßgeblich die Gespräche führte.

Mit Angelo Pohl und Denis Korneev bleiben auch zwei wichtige Stützen und Eckpfeiler innerhalb der Zweiten Mannschaft dem Verein treu. „Das ist ebenfalls ein gutes Zeichen. Auch sie hängen sich immer rein und sind als Duo auf dem Platz sowie an der Seitenlinie ein wertvolles Gespann“, betont Stefan Günter.

Unterdessen laufen bereits die Gespräche mit allen Spielern. Im Trainingslager, das in der Türkei stattfand, gab es dazu genügend Möglichkeiten. „Dass wir mit den Trainern bereits verlängert haben, war auch für die Gespräche sehr wichtig“, macht Alexander Lang vom Spielausschuss deutlich.

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Sport

Zweimal Gold für den Boxclub Kaufbeuren bei den Südbayerischen Meisterschaften

Die beiden Südbayerischen Meister des BCK, Kiril Kirsanov (links) und Arina Nemerovchenko mit ihrem Coach Stas Borger. © Borger/BCK

Arina Nemerovchenko und Kiril Kirsanov starten nun bei der Bayerischen

Die Südbayerische Meisterschaft ist für den Boxclub Kaufbeuren optimal verlaufen. Bei den Nachwuchstitelkämpfen in Straubing gewannen Kiril Kirsanov und Arina Nemerovchenko in ihren Alters- und Gewichtsklassen jeweils die Goldmedaille. Beide qualifizierten sich nun für die Bayerische in München.

Einen vielversprechenden Auftakt erreichte Kiril Kirsanov (70 kg), der in der U17 Kristijan Marinkovic aus Fürstenfeldbruck mit 2:1-Punkten gewann. Weil in der Folge sein Halbfinalgegner Josef Skalicky (München) verletzungsbedingt nicht antreten konnte, stand der Kaufbeurer somit automatisch im Finale. Der 16-Jährige traf auf Artem Leskiv von den Stadtwerken München. Sein Gegner war ein sehr starker und technisch guter Boxer. Doch Kirsanov zwang seinen Kontrahenten am Ende knapp mit 2:1-Punkten in die Knie.

Vereinskollegin Arina Nemerovchenko stieg dagegen nur einmal in den Ring. Im Limit bis 65 Kilo zeigte sie gegen Heidi Maier (Simbach) nicht nur eine starke Leistung, extra für dieses Duell wurde sogar die taktische Vorgehensweise angepasst. Denn Nemerochenko traf in der Vergangenheit bereits auf die Athletin aus dem Landkreis Rottal-Inn. Bei der Südbayerischen setzte sie ihren Plan nun konsequent um. Sie gewann die Goldmedaille. Für Trainer Stas Borger sei es ein großartiges und erfolgreiches Wochenende gewesen. „Ich bin sehr stolz auf beide, nicht nur wegen der Medaillen, sondern auch, weil sie dadurch wichtige Erfahrungen sammeln konnten.“
 
Unterdessen stehen Kiril Kirsanov und Arina Nemerovchenko vor ihrer nächsten Hürde. Sie nehmen am Wochenende (21./22.3.) an der Bayerischen Meisterschaft in München teil. „Wenn sie die Leistung erneut abrufen, werden sie auch vorne dabei sein und mit Medaillen zurückkehren“, ist BCK-Vereinschef Roman Slobodyanikov überzeugt. Seiner Ansicht nach gebe es im Jugendbereich für seine beiden Schützlinge eine gute Konkurrenz.

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Sport

Letztes Auswärtsspiel der Saison für die SG Kaufbeuren/Neugablonz

Zuletzt zwei Mal siegreich: Die Handballer der SG – Foto: Yuri Weber

Handballer zu Gast in Wolfratshausen

Das letzte Auswärtsspiel der Bezirksoberliga-Saison bestreiten die Kaufbeurer Handballer am kommenden Samstag gegen die HSG Isar-Loisach. Die Wolfratshausener spielen dabei bisher eine starke Saison und stehen zwei Spiele vor Schluss auf dem dritten Tabellenplatz. Insbesondere in der Offensive stellte die HSG dabei eine echte Gefahr dar. Das erste Aufeinandertreffen in der Hinrunde endete in Kaufbeuren jedoch mit einer Punkteteilung beim Endergebnis von 28:28.  

Dass die SG auch als Außenseiter punkten kann, hat sie am vergangenen Wochenende gegen die HSG Gröbenzell-Olching bewiesen. Vor heimischem Publikum konnten die Wertachstädter wichtige Punkte im Abstiegskampf gewinnen. Um den Abstand auf die aktuell auf Platz 9 residierenden Gilchinger auszubauen und am Ende der Saison den Nichtabstieg klarzumachen, sollte das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas aus den letzten zwei Spielen noch zwei Punkte mitnehmen. 

Erfolgsrezept bleibt dabei eine kompakte Abwehr. Mit einem soliden Rückhalt in der Defensive konnten die SG-Herren in den vergangenen Spielen auch im Angriff befreit aufspielen. Die klare spielerische Steigerung der Mannschaft im Laufe der Saison gilt es nun, in den letzten Spielen erneut unter Beweis zu stellen. Das Trainerteam kann dabei voraussichtlich auf einen vollen Kader zurückgreifen. Anwurf ist am Samstag in Wolfratshausen um 18:00 Uhr.  

Ebenfalls am Samstag, aber bereits ab 13:30 Uhr, steht für die weibliche D-Jugend der letzte Spieltag mit Spielen gegen Dietmannsried und Schongau auf dem Plan. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga bietet sich dem Team von Vera Wassermann in Schongau die Möglichkeit, eine erfolgreiche Saison mit Siegen zu veredeln. 

Eine harte Nuss wartet dann am Sonntag um 14:00 Uhr in heimischer Halle auf die männliche C-Jugend. Im letzten Saisonspiel trifft hier die SG auf den SC Vöhringen, der aktuell den zweiten Tabellenplatz einnimmt. Auch das Team von Jakob Salzer und Werner Schenk geht hier als Außenseiter ins Spiel, kann aber gleichzeitig ohne großen Druck aufspielen. 

Nach der C-Jugend steht dann um 16:00 Uhr die weibliche B-Jugend auf der Platte. Gegen die JSG Friedberg-Kissing geht es für das Team von René Westermayr und Christian Schelb darum, im letzten Saisonspiel nach einigen bitteren Ergebnissen einen versöhnlichen Saisonabschluss zu finden. 

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Kultur

Vom Rock-Musiker zum True-Crime-Autor: Stephan Wiegand rollt den historischen „Fall Höfelmayr“ neu auf

Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors

In der regionalen Musikszene ist er als „Doc Fetzer“ für seine Rock-Gitarre bekannt, nun erobert Stephan Wiegand als Autor die lokale Literaturlandschaft. Mit seinem Debütroman „Der Fall Höfelmayr“ widmet sich der Wahl-Kaufbeurer einem der spektakulärsten und zugleich vergessensten Kriminalfälle der Stadtgeschichte aus dem Jahr 1870.

Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors. Wer war der Mann, dem hier gedacht wurde? Die Spur führte zu Johann Nepomuk Höfelmayr – einem wohlhabenden Gutsbesitzer, dessen Name heute vor allem mit der markanten Höfelmayr-Kapelle über der Stadt verbunden ist. Historische Fakten treffen auf literarische Erzählung.

Wiegand recherchierte monatelang in Archiven, um die Hintergründe des brutalen Mordes an Höfelmayr zu beleuchten. „Der Fall Höfelmayr“ verwebt diese akribisch gesammelten historischen Fakten mit einer fiktionalen Kriminalhandlung. Dabei entführt der Autor seine Leser direkt in das Kaufbeuren des 19. Jahrhunderts und lässt Orte wie die berühmte Kapelle, die Höfelmayr 1858 zu Ehren seiner verstorbenen Frau erbaute, in einem neuen, düsteren Licht erscheinen.

Über den Autor Stephan Wiegand, gebürtiger Unterfranke und seit Jahren in Kaufbeuren zu Hause, ist leidenschaftlicher Musiker und Regionalhistoriker. Mit seinem Werk möchte er die Grenze zwischen Unterhaltungsliteratur und Heimatgeschichte schließen.

Das Buch ist ab sofort als E-Book auf Amazon erhältlich. Eine Print-Version ist in Planung.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Ausverkauft! Für den 6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof sind alle Karten verkauft!

Ausverkauft

Aktuelle Meldung vom 19.03.2026 / 16:18 Uhr

Der Lions Club Kaufbeuren meldet: Der beliebte Maibock ist für das Jahr 2026 ausverkauft!

Wir sind Kaufbeuren wünscht allen Akteuren auf der Bühne und allen Gästen eine schöne Veranstaltung.


Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Hospiz: Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen zieht über 200 Gäste an – und zeigt, wie nah Lachen und Lebensende beieinanderliegen

Wenn Lachen neue Perspektiven eröffnet

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher waren zum Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen ins Haus der Begegnung nach Buchloe gekommen. Sie erlebten einen Abend, der unterhielt, zum Nachdenken anregte und zeigte, welche Rolle Humor auch in schwierigen Lebensphasen spielen kann. Der große Zuspruch unterstreicht zugleich die Bedeutung des Themas im Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Durch den Abend führte der 1. Vorsitzende Michael Feistl. Er erinnerte an die Anfänge des Vereins und daran, dass es seit 30 Jahren darum gehe, „den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Raum und Unterstützung zu geben“. Mit dem Aufbau des SAPV-Teams vor zehn Jahren sei die Begleitung zudem medizinisch erweitert worden.

Ein Vortrag zwischen Leichtigkeit und Tiefe

Feddersen fand schnell Zugang zum Publikum. Mit einer Mischung aus Fachwissen, persönlichen Erfahrungen und Situationskomik entstand ein Vortrag, der leicht wirkte und zugleich in die Tiefe ging. Humor, so seine zentrale Aussage, „ändert nicht die Situation – aber den Blick darauf“.

Gleich zu Beginn bezog er die Gäste ein – etwa mit einer Umfrage, bei der die Antworten summend abgegeben wurden. Später veranschaulichte er gemeinsam mit einem Besucher auf der Bühne, wie Humor im Gehirn entsteht und verarbeitet wird. So wurde deutlich, dass hinter dem scheinbar spontanen Lachen komplexe Prozesse stehen.

Auch aus seinem Berufsalltag berichtete Feddersen. Wenn er erzähle, dass er Palliativmediziner sei, begegne ihm häufig zunächst Betroffenheit. Humor könne helfen, Distanz zu verringern und Gespräche zu öffnen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verdrängen.

Die Bilder des Abends

Humor als Teil der Begleitung

Dass Humor und Hospizarbeit kein Widerspruch sind, zog sich als roter Faden durch den Abend. Humor könne Beziehungen fördern, Spannungen lösen und den Zugang zu schwierigen Themen erleichtern, erklärte Feddersen. Gleichzeitig brauche es ein feines Gespür für den richtigen Moment – entscheidend sei, zunächst Vertrauen aufzubauen. Humor lasse sich zudem entwickeln. Mit einem Augenzwinkern riet er dazu, den Tag bewusst mit einem Lächeln zu beginnen – oder sogar mit „zehn Minuten Kichern“. Das sei anstrengend, führe aber zu einer spürbaren Leichtigkeit im Alltag.

Der „Baum des Lebens“ als Impuls

Ein verbindendes Element im Jubiläumsjahr ist der „Baum des Lebens“ des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, der auch in Buchloe präsent war. Wie bereits in Obergünzburg bei der ersten Jubiläumsveranstaltung nutzten auch in Buchloe zahlreiche Gäste die Gelegenheit, ihre Gedanken festzuhalten: Besucherinnen und Besucher notierten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. So entstehe, wie Feistl sagte, „ein vielstimmiges Bild dessen, was Menschen bewegt“.

Ein Abend, der nachwirkt

Der Humorvortrag war die zweite Veranstaltung im Jubiläumsjahr und knüpfte an den Auftakt in Obergünzburg an. In Buchloe wurde deutlich: Lachen und die Auseinandersetzung mit dem Lebensende schließen sich nicht aus – sie können einander näherbringen.

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Soziales Veranstaltung

„Barrieren abbauen“- Einladung zu einem Info-Abend mit Kevin Kärst am 31.3.2026 im Generationenhaus Kaufbeuren

Menschen mit Beeinträchtigung ein freiwilliges Engagement ermöglichen

Die Freiwilligenagentur Knotenpunkt im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. möchte sich für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung stark machen und diesen ermöglichen, sich – ihren Fähigkeiten entsprechend – ehrenamtlich zu engagieren. Ehrenamtliches Engagement bietet nicht nur die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und soziale Kontakte zu knüpfen, sondern trägt auch zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Integration von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten bei.

Kevin Kärst, Gründer und Betreiber der Kantine Frisch & Fair gGmbH, teilt seine Erfahrungen rund um das Thema Inklusion und möchte Sie motivieren, allen Menschen die Tür zu ehrenamtlichem Engagement zu öffnen. Seien Sie dabei beim Info-Abend „Barrieren abbauen“ am 31. März 2026 um 18:30 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8.

Bitte melden Sie sich bis zum 20. März 2026 unter info@knotenpunkt-kaufbeuren.de an.

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026 in Kaufbeuren: Jetzt Tickets sichern für das Musical-Event im Sommer

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück

Im Sommer 2026 wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.

Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.

Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:

  • Macht und Verführung
  • Wahrheit und Täuschung
  • Die Suche nach der eigenen Identität

Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.

Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik

Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.

Rund 40 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:

  • der Musikverein Hirschzell
  • eine eigens formierte Rockband

Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.

Visuelle Inszenierung in der Arena

Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.

Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:

  • Kevin Prinz als Herilo
  • Julia Haug als Maria
  • Lydia Pané als Marie
  • Eugen Schreiner als Mr. Nice
  • Dan Lucas als Carl
  • Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.

Kreativteam aus der Region

Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.

Termine und Ablauf

Die Aufführungen finden im Juni und Juli 2026 statt.

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren

Tickets sichern: Vorverkauf gestartet

Der Vorverkauf hat am 30. November 2025 begonnen. Tickets sind erhältlich:

Frühzeitiges Sichern der Karten wird empfohlen, da mit hoher Nachfrage zu rechnen ist.

Barrierefreiheit

Für Menschen mit Behinderung stehen ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Eine Begleitperson ist bei entsprechendem Nachweis im Ticket enthalten.

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Bildung

Weniger Straftaten, neue Herausforderungen: Kriminalitätslage in Schwaben Süd/West 2025

Polizeistatistik zeigt Rückgang – aber deutlicher Anstieg bei Online-Betrug und Auslandstaten

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt. Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner und Polizeivizepräsident Michael Haber präsentierten die aktuellen Entwicklungen im Rahmen einer Pressekonferenz.

Rückgang der Gesamtkriminalität

Im Jahr 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich insgesamt 33.277 bereinigte Straftaten registriert. Das entspricht einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und markiert den niedrigsten Stand seit zehn Jahren – ausgenommen die Pandemiejahre. Die Aufklärungsquote stieg auf 70,8 Prozent. Auch die sogenannte Häufigkeitszahl, die Straftaten pro 100.000 Einwohner abbildet, ging um 4,0 Prozent auf 3.332 zurück. Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner ordnet die Zahlen ein: „Sie leben in einer der sichersten Regionen Bayerns.“

Tatverdächtige: Leichter Rückgang

Insgesamt wurden 18.754 Tatverdächtige registriert, ein leichter Rückgang von 0,3 Prozent. Darunter befinden sich 7.314 Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit sowie 1.871 Zuwanderer. Als Tatverdächtige gelten Personen, gegen die aufgrund konkreter Hinweise ermittelt wird.

Auslandstaten nehmen deutlich zu

Ein klarer Anstieg zeigt sich bei sogenannten Auslandstaten. Hier wurden 9.076 Fälle erfasst, ein Plus von 15,5 Prozent. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 35 Millionen Euro. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich lediglich bei 5,0 Prozent. Grund dafür ist häufig die Begehung über digitale Wege, bei denen Täter aus dem Ausland agieren.

Weniger Rauschgift- und Gewaltdelikte

Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank um 21,5 Prozent auf 1.547 Fälle. Gleichzeitig wurden 493 Verstöße im Zusammenhang mit dem Konsumcannabisgesetz registriert. Auch die Gewaltkriminalität ging zurück: 1.367 Fälle bedeuten ein Minus von 10,7 Prozent. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 86,5 Prozent. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Raub, Körperverletzung und schwere Gewaltverbrechen.

Straßenkriminalität rückläufig

Mit 4.610 Fällen ist auch die Straßenkriminalität um 8,3 Prozent gesunken. Die Aufklärungsquote liegt bei 28,3 Prozent. Den größten Anteil machen Sachbeschädigungen (2.061 Fälle) und Diebstähle im öffentlichen Raum (1.991 Fälle) aus.

Diebstahl und Einbruch: Unterschiedliche Entwicklungen

Diebstahlsdelikte insgesamt gingen um 4,7 Prozent auf 8.245 Fälle zurück. Der Beuteschaden beträgt rund 11,4 Millionen Euro, die Aufklärungsquote liegt bei 44,8 Prozent. Anders beim Wohnungseinbruch: Hier stiegen die Fallzahlen um 7,3 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich die Aufklärungsquote auf 26,7 Prozent. Betroffen waren vor allem Einfamilienhäuser (36 Prozent) und Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (26 Prozent).

Callcenterbetrug bleibt Problemfeld

Deutlich zugenommen hat der Callcenterbetrug. Die Polizei registrierte 1.447 Fälle, ein Anstieg von 28,4 Prozent. Der Schaden beläuft sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Trotz intensiver Präventionsmaßnahmen – darunter zahlreiche Vorträge durch Polizei und Seniorenberater – ist bislang keine Trendwende erkennbar.

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Panorama Verwaltung

Stadt Kaufbeuren nimmt erneut an „Earth Hour“ teil

Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion des WWF anschließen

Dieses Jahr könnte eines der heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Trotzdem gerät die Klimakrise angesichts anderer globaler Herausforderungen in den Hintergrund. Deshalb soll die „Earth Hour 2026“ das Klima wieder in den Mittelpunkt rücken.

Seit 2007 schalten jedes Jahr Millionen Menschen, Unternehmen und Städte auf der ganzen Welt zur „Earth Hour“ das Licht in Wohnhäusern, an öffentlichen Gebäuden oder an Wahrzeichen aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen – ein Zeichen, das angesichts der verheerenden extremen Wetterereignisse, immer neuen Hitzerekorden und schwindender natürlicher Ressourcen wichtiger ist denn je. In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 28. März 2026, von 20:30 bis 21:30 Uhr statt.

Auch die Stadt Kaufbeuren nimmt seit 15 Jahren daran teil und schaltet von Freitag, 27. März 2026, bis Sonntag, 29. März 2026, die Beleuchtung an der Stadtmauer, an der Blasiuskirche, an der Dreifaltigkeitskirche sowie die Effektbeleuchtung am Rathaus aus.

Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion des WWF anschließen und am Samstag, 28. März 2026, in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr das Licht in ihren Wohnhäusern reduzieren bzw. wenn möglich sogar ganz abschalten. Die „Earth Hour“ kann auch zum Anlass genommen werden, um zu prüfen, ob es Beleuchtungseinrichtungen an oder um das Haus gibt, die nachts brennen und abgeschaltet werden könnten. Möglicherweise könnten Zeitschaltuhren oder Präsenzmelder angebracht werden, um unnötiges Licht zu vermeiden.

Weitere Informationen zur „Earth Hour“ finden Sie im Internet unter www.wwf.de.

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