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Kultur

Regenbogencafé Kaufbeuren zu Besuch im Kunsthaus

Regenbogencafé Kaufbeuren

Freitag, 23. Oktober, 14 Uhr

Bei Kaffee und Kuchen lädt das Regenbogencafé Kaufbeuren zum Kennenlernen, Austauschen und gemütlichen Verweilen ein. Wer möchte, kann bei einem Rundgang mit Kunsthausleiterin Lisa Britzger unsere aktuellen Ausstellungen erkunden.

Das Regenbogencafé ist ein offener Treffpunkt für queere Menschen aller Generationen – für lesbische, bisexuelle und schwule Menschen ebenso wie für trans- und intergeschlechtliche Menschen. Möglich wird dieser besondere Nachmittag durch die Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu, der AWO-Schwubis (Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer in Schwaben), dem Bayerischen Staatsministerium für Familie und Arbeit, der Allgäu Pride sowie dem Generationenhaus Kaufbeuren, das uns freundlicherweise mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Herzlich eingeladen sind dabei auch alle Besucher*innen des Kunsthauses – kommen Sie gerne vorbei, sehen Sie sich die Ausstellungen an und setzten Sie sich bei einem Stück Kuchen mit dazu. Wir freuen uns auf einen offenen, herzlichen Austausch!

Keine Anmeldung erforderlich.

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Kultur

Workshop KNIT OR KNOT im Kunsthaus Kaufbeuren

Knit or Knot, dg Kunstraum, Foto: Frank Bauer

Sonntag, 25. Oktober, 14-17 Uhr

KNIT OR KNOT ist eine offene ‚Nadel-Gruppe‘ für alle, die gemeinsam Stricken, Sticken, Häkeln, Klöppeln, Knüpfen, Muster entwerfen oder alte Muster verwerfen möchten. Es geht um Werkzeuge, Material, Techniken, neues und altes Wissen und um den Faden, der aus der Gradlinigkeit ein durchlässiges Maschennetz macht. In dieser offenen Runde begegnen wir neuen Techniken und Lebens-Mustern, mit oder ohne Nadeln.

Es gibt große Gemeinschaftsarbeiten, die weitergeführt werden und die das kollektive Arbeiten sichtbar und erfahrbar machen. Alle Teilnehmenden dürfen aber auch an eigenen Arbeiten weiterarbeiten, zuschauen, Geschichten erzählen, sich welche anhören, Skills und Wissen weitergeben oder einfach nur da sein.

Knit or Knot wurde 2022 von Julia Richter und Susanne Beck in der Lothringer 13 Halle gegründet und wird seit 2025 von Julia Richter und Karen Modrei an unterschiedlichen Orten weitergeführt. Wir freuen uns, dass KNIT OR NOT zu Besuch ins Kunsthaus Kaufbeuren kommt. Zusätzlich zum Workshop werden vom 21. – 25. Oktober bisherige kollektiv entstandene Arbeiten im Foyer des Kunsthauses gezeigt.  

Eintritt frei, Anmeldung bis 22. Oktober an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

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Bildung Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

„Tell me why“: Münchner Kammerspiele gastieren am 23. Oktober in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Foto: Kammerspiele München

Neun Jugendliche erzählen von ihren Familiengeschichten, Religion und Identität – Theaterprojekt am 23. Oktober mit Schul- und Abendvorstellung

Was verbindet Menschen, deren Familiengeschichten, religiöse Prägungen und Lebenserfahrungen ganz unterschiedlich sind? Und wie kann eine gemeinsame Erinnerung entstehen, wenn die persönlichen Hintergründe so weit auseinanderliegen? Diesen Fragen widmet sich das Theaterprojekt „Tell me why“ der Münchner Kammerspiele, das am Freitag, 23. Oktober 2026, in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren zu sehen ist.

Im Mittelpunkt stehen neun Jugendliche, die sich mit ihrer Herkunft, ihrem Glauben und den Geschichten ihrer Familien auseinandersetzen. Gemeinsam besuchen sie Synagogen, Kirchen und Moscheen und erkunden ihre jüdischen, christlichen und muslimischen Prägungen.

Unterschiedliche Lebenswege und die Frage nach gemeinsamer Erinnerung

Die Jugendlichen verbindet ihr Wohnort und die Tatsache, dass sie zu Hause neben Deutsch eine weitere Muttersprache sprechen. Ihre persönlichen Hintergründe unterscheiden sich dagegen erheblich. Das Theaterprojekt gibt Einblicke in ihre Lebenswege und Familienbiografien. Dabei kommen Flucht- und Migrationserfahrungen ebenso zur Sprache wie Erlebnisse mit Rassismus und Antisemitismus.

Eine zentrale Rolle spielt die Erinnerungskultur. Wie lässt sich gemeinsam an das Unrecht des Nationalsozialismus erinnern, wenn die eigenen Familiengeschichten unterschiedliche Bezüge dazu haben? Und wie verändert sich das Erinnern, wenn die unmittelbaren familiären Verbindungen zu dieser Zeit zunehmend schwinden?

Was bedeutet es, einander wirklich zu kennen?

„Tell me why“ geht über die Darstellung unterschiedlicher Lebensgeschichten hinaus. Das Stück beschäftigt sich mit der Frage, was eine echte Begegnung ausmacht und wie Menschen trotz verschiedener Erfahrungen Verständnis füreinander entwickeln können.

Regisseur und Autor Martin Valdés-Stauber bringt diese Themen in einem Projekt der Münchner Kammerspiele auf die Bühne. Dabei stehen nicht fertige Antworten im Vordergrund, sondern die Fragen, die sich aus dem Austausch der Jugendlichen ergeben.

Zwei Vorstellungen am 23. Oktober in Kaufbeuren

Die Kulturwerkstatt Kaufbeuren zeigt das Gastspiel am Freitag, 23. Oktober 2026, mit zwei Aufführungen. Um 10 Uhr findet eine Schulvorstellung statt, um 19 Uhr folgt die Abendvorstellung.

Veranstaltungsinformationen

  • Termin: Freitag, 23. Oktober 2026

  • Schulvorstellung: 10 Uhr

  • Abendvorstellung: 19 Uhr

  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

  • Eintritt: 19,70 Euro regulär, 12,70 Euro ermäßigt (jeweils zuzüglich Vorverkaufs- und Systemgebühr)

  • Tickets: www.reservix.de

  • Weitere Informationen: kw-sb.de/tickets

  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

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Jugend Karriere Wirtschaft

Weniger Ausbildungsverträge in Kaufbeuren und dem Ostallgäu: IHK meldet Rückgang um 6,8 Prozent

713 neue Ausbildungsverträge zum 1. Oktober – Ausbildungsmarkt bleibt in Bewegung, zahlreiche Lehrstellen sind weiterhin unbesetzt

Kaufbeuren/Ostallgäu – Auf dem Ausbildungsmarkt in Kaufbeuren und dem Ostallgäu ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Nach aktuellen Zahlen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben wurden zum Stichtag 1. Oktober 2026 in der Region 713 neue Ausbildungsverträge registriert. Ein Jahr zuvor waren es noch 765 gewesen. Das entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent.

Gleichzeitig zeigt sich, dass der Ausbildungsmarkt auch nach dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. September in Bewegung bleibt. Allein im September gingen bei der IHK Schwaben rund 700 zusätzliche Ausbildungsverträge für das laufende Jahr ein.

Viele Jugendliche entscheiden sich erst spät

„Viele Absolventen beginnen erst spät mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Der Einstellungsprozess in den Betrieben geht damit inzwischen weit in das neue Ausbildungsjahr hinein“, berichtet Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Bildung bei der IHK Schwaben.

Schwabenweit ist die Zahl der neuen Auszubildenden inzwischen auf 7.628 gestiegen. Das sind 5,8 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Nach Einschätzung der IHK fällt vielen Schulabgängern die berufliche Orientierung schwer. Manche seien von den zahlreichen Möglichkeiten überfordert oder hätten falsche Vorstellungen von einzelnen Berufsbildern. Mit Nachvermittlungsaktionen und individuellen Beratungsangeboten versucht die Kammer deshalb, Jugendliche auch nach dem regulären Ausbildungsbeginn mit Unternehmen zusammenzubringen.

Unterschiedliche Entwicklung in den Branchen

Im gesamten Allgäu wurden zum 1. Oktober rund 3.150 neue Ausbildungsverträge registriert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 5,6 Prozent. Dabei entwickeln sich die einzelnen Branchen unterschiedlich. Besonders in den gewerblich-technischen Berufen verzeichnet die IHK ein Minus von sieben Prozent. Als Gründe nennt die Kammer unter anderem die schwierige wirtschaftliche Lage der Industrie.

Anders sieht es im Hotel- und Gaststättengewerbe aus. Hier stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um zehn Prozent. Auch im Verkehrs- und Transportgewerbe wurde mit vier Prozent ein Zuwachs registriert. Zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen zählen nach Angaben der IHK unter anderem Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer, Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute für Büromanagement und Fachinformatiker.

Mehr als 1.700 Ausbildungsstellen weiterhin offen

Trotz der rückläufigen Vertragszahlen sieht die IHK Schwaben die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen weiterhin auf einem hohen Niveau. Im regionalen IHK-Ausbildungsatlas sind derzeit mehr als 1.700 offene Ausbildungsstellen eingetragen, darunter zahlreiche Angebote für das laufende Ausbildungsjahr.

Allerdings haben viele Betriebe Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Nach einer von der IHK angeführten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) konnten Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,5 Ausbildungsplätze nicht besetzen. In fast der Hälfte der Fälle fehlten nach Angaben der befragten Betriebe geeignete Bewerbungen.

Zudem berichten vier von zehn Unternehmen in einer DIHK-Umfrage über Defizite bei grundlegenden Kenntnissen, beispielsweise in Mathematik, Deutsch oder wirtschaftlichen Zusammenhängen.

IHK sieht wachsende Herausforderungen bei schulischen Grundlagen

Sorgen bereitet der Kammer auch die Zahl junger Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik waren dies im Schuljahr 2023/2024 in Bayerisch-Schwaben knapp 1.200 Jugendliche ohne Abschluss der Mittelschule. „Viele Betriebe geben auch jungen Menschen mit Startschwierigkeiten eine Chance. Für die Unternehmen steigt damit der Aufwand in der Ausbildung enorm“, erklärt Fischer.

Die IHK unterstützt Betriebe und Auszubildende deshalb mit verschiedenen Angeboten. Dazu gehören Bildungsberatung, der Kurs „Fit fürs Lernen“ zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen sowie das Programm „VerAplus“, bei dem erfahrene Fachkräfte junge Menschen während ihrer Ausbildung begleiten. Mit dem Kombimodell „1+x“ besteht seit diesem Jahr zudem in bestimmten Ausbildungsberufen die Möglichkeit, die Berufsschulzeit zu verlängern. „Wir dürfen Jugendliche mit schulischen Problemen nicht aufgeben und müssen ihre Potenziale auf jeden Fall nutzen. Gleichzeitig darf die Last nicht allein bei den Ausbildungsbetrieben liegen“, betont Fischer.

Ausbildungszahlen im regionalen Vergleich

Die IHK Schwaben meldet zum 1. Oktober 2026 folgende Entwicklung:

Region20262025Veränderung
Ostallgäu/Kaufbeuren713765−6,8 %
Unterallgäu/Memmingen1.0191.101−7,4 %
Oberallgäu/Kempten1.0911.141−4,4 %
Lindau323327−1,2 %
Bayerisch-Schwaben gesamt7.6288.100−5,8 %

Quelle: IHK Schwaben, Stand 1. Oktober 2026. Erfasst sind die bei der IHK registrierten Ausbildungsverträge.

Beratung für Jugendliche und Unternehmen

Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, sowie Unternehmen mit offenen Lehrstellen können sich an die Berufsorientierung der IHK Schwaben wenden.

Die Beratung ist telefonisch unter 0821 3162-100 erreichbar. Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten gibt es unter ihk.de/schwaben/ausbildung.

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Soziales

Wenn das Zuhause plötzlich verloren geht

Grafik: KI generiert

Schwanger, alleingelassen und ohne Wohnung: Wie eine junge Frau trotz Vollzeitbeschäftigung um ein sicheres Zuhause für sich und ihr ungeborenes Kind kämpfen muss.

Für Frau P. änderte sich das Leben von einem Tag auf den anderen radikal. Die 28-Jährige ist in der 22. Schwangerschaftswoche, als sie ihrem Partner mitteilt, dass sie ein Kind erwartet. Was eigentlich ein Moment sein sollte, in dem Verantwortung, Zusammenhalt und gemeinsame Zukunft gefragt sind, endet für sie in einem Schock: Ihr Partner trennt sich von ihr. Und damit verliert sie nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihre Wohnung. Denn die gemeinsame Wohnung gehört ihm.

Plötzlich steht Frau P. vor einer Situation, die viele sich kaum vorstellen können: schwanger, allein und ohne eigene Bleibe. Vorerst kommt sie bei ihren Eltern unter. Doch schnell wird deutlich, dass dies keine dauerhafte Lösung sein kann. Die Wohnung ist zu klein, der Platz reicht schon jetzt kaum aus – und erst recht nicht für ein Neugeborenes. Was als kurzfristige Hilfe gedacht ist, wird für die werdende Mutter zunehmend zu einer belastenden Notlage.

Dabei tut Frau P., was gesellschaftlich immer wieder eingefordert wird: Sie arbeitet in Vollzeit, hat ein eigenes Einkommen und bemüht sich, ihr Leben selbst zu tragen. Doch auf dem angespannten Wohnungsmarkt schützt selbst das nicht vor existenzieller Unsicherheit. Viele Wohnungen sind für sie schlicht nicht bezahlbar. Und dort, wo ein Angebot grundsätzlich passen würde, stößt sie häufig auf eine andere, schmerzhafte Form der Ausgrenzung.

Denn sobald sie offen anspricht, dass sie schwanger ist und das Kind nach der Geburt bei ihr leben wird, folgen nicht selten Absagen. Die Begründung bleibt meist unausgesprochen oder wird nur vorsichtig angedeutet: Eine werdende oder spätere alleinerziehende Mutter gilt vielen Vermietern als unsicher. Das Einkommen nach der Geburt sei schwer einschätzbar, das Risiko aus ihrer Sicht zu hoch.

Für Frau P. ist das eine bittere Erfahrung. Sie sucht keine große Wohnung, keinen besonderen Komfort, keinen Luxus. Sie sucht schlicht einen sicheren Ort, an dem sie mit ihrem Kind leben kann. Einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen, die Geburt vorbereiten und ihrem Baby ein Zuhause geben kann. Doch genau dieser bescheidene Wunsch wird auf dem Wohnungsmarkt zur Hürde.

Mit jeder Woche wächst der Druck. Der Geburtstermin rückt näher, die Sorge wird größer, die Absagen zermürben. Irgendwann steht sogar die Frage im Raum, ob es nicht besser wäre, die Schwangerschaft bei Wohnungsanfragen lieber zu verschweigen. Allein dieser Gedanke zeigt, wie belastend die Situation geworden ist. Denn wer aus Angst vor Ablehnung seine Lebensrealität verbergen muss, erlebt Wohnungsnot nicht nur als Mangel an Raum, sondern auch als Verlust von Würde und Sicherheit.

Schließlich hat Frau P. doch noch Glück. Über den Bekannten einer Freundin findet sie eine kleine, bezahlbare und passende Wohnung. Die Erleichterung ist groß. Noch vor der Geburt umziehen zu können, bedeutet für sie weit mehr als nur einen neuen Mietvertrag. Es bedeutet Stabilität in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt war. Es bedeutet die Chance, ihrem Kind einen geschützten Start ins Leben zu ermöglichen.

Der Fall von Frau P. zeigt, wie schnell Menschen in Wohnungsnot geraten können – selbst dann, wenn sie berufstätig sind und Verantwortung übernehmen. Besonders betroffen sind Alleinerziehende. In Bayern müssen rund 40 Prozent von ihnen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Wohnkosten ausgeben. Gleichzeitig begegnen ihnen auf dem Wohnungsmarkt oft Vorbehalte und Misstrauen. Das verschärft ihre Lage zusätzlich.

Wohnungsnot ist deshalb weit mehr als ein Problem aus Zahlen, Statistiken und Bauprojekten. Sie trifft Menschen in besonders verletzlichen Lebensphasen. Sie entscheidet darüber, ob Hoffnung wachsen kann oder Existenzangst den Alltag bestimmt. Der Fall von Frau P. macht deutlich: Wohnraum ist kein Nebenthema. Wohnraum ist die Grundlage für Schutz, Würde und Zukunft – und damit ein Menschenrecht.

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Infobox: DONUM VITAE Kaufbeuren

DONUM VITAE Kaufbeuren begleitet und unterstützt schwangere Frauen, Alleinerziehende und Familien in herausfordernden Lebenssituationen. Gerade für alleinerziehende Personen ist bezahlbarer und verlässlicher Wohnraum eine wichtige Grundlage für Stabilität, Sicherheit und einen guten Start in die Zukunft.

Wenn Sie alleinerziehenden Personen eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei:


Mirjam Schäffler
Leiterin der Beratungsstelle
DONUM VITAE Kaufbeuren
Telefon: 08341 9993650
E-Mail:
kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de
WEB: www.kaufbeuren.donum-vitae-bayern.de

oder bei der

Familienbildungsstelle der Stadt Kaufbeuren
Telefon: 08341 437-9251
E-Mail: familie@kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

„KUNSTgespräch“ im Weltladen Kaufbeuren am 14. Oktober: Die Ausstellung „Amazonia“ im Mittelpunkt

Museumspädagogin Bettina Rhein lädt am 14. Oktober zum gemeinsamen Betrachten, Zuhören und Hinterfragen ein

Kunst betrachten, darüber ins Gespräch kommen und neue Perspektiven entdecken: Unter dem Motto „Sehen. Zuhören. Hinterfragen.“ lädt der Weltladen Kaufbeuren am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19 Uhr zum „KUNSTgespräch“ ein. Im Mittelpunkt steht die Fotoausstellung „Amazonia“, die eindrucksvolle Einblicke in den Regenwald und das Leben indigener Völker vermittelt.

Kunst verstehen und Perspektiven erweitern

In entspannter Atmosphäre beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Fotografien der Ausstellung. Die Bilder dokumentieren die Natur des Amazonasgebiets und die Lebenswelten der dort ansässigen indigenen Bevölkerung. Das KUNSTgespräch bietet Gelegenheit, die Fotografien gemeinsam zu betrachten, unterschiedliche Eindrücke auszutauschen und sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen. Geleitet wird die Veranstaltung von Bettina Rhein, Museumspädagogin. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde und findet im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren statt.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme ist auf Spendenbasis möglich. Eine Anmeldung ist per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 41915 möglich.

Veranstaltungsinformationen:

  • Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr
  • Ort: Seminarraum im Weltladen Kaufbeuren
  • Dauer: etwa eine Stunde
  • Teilnahme: auf Spendenbasis
  • Anmeldung: bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder 08341 41915
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Allgemein Panorama Verwaltung

Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur Diamanthochzeit

Am Franziskustag vor 60 Jahren haben Betty und Peter Prestele „Ja“ gesagt

Darauf folgte das, laut eigener Aussage, „schönste Abenteuer unseres Lebens“. Betty und Peter Prestele haben sich viele Jahre gemeinsam ehrenamtlich im BRK engagiert. Peter Prestele war zudem im Umwelt- und Naturschutz sowie viele Jahre aktiv im Jagdverband tätig. Die beiden haben zwei Kinder, sechs Enkel und mittlerweile auch schon sieben Urenkel.

Ihr besonderes Hochzeitsjubiläum haben die Beiden mit einem Gottesdienst in der Institutskirche gefeiert. Bei diesem Anlass war auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zu Besuch, um Betty und Peter Prestele persönlich zu gratulieren: „Ich wünsche den Beiden von Herzen alles erdenklich Gute zu ihrer Diamanthochzeit und weiterhin viele tolle, gemeinsame und glückliche Jahre als Ehepaar! Auf das es weiterhin das schönste Abenteuer ihres Lebens bleibt.“

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Panorama Politik Verwaltung

Claudia Goßner startet Bürgerantrag für mehr Informationsfreiheit in Kaufbeuren

Initiatorin sammelt Unterschriften für eine Informationsfreiheitssatzung – Ziel ist ein erleichterter Zugang zu Informationen der Stadtverwaltung

Claudia Goßner hat in Kaufbeuren eine Initiative für mehr Transparenz in der Stadtverwaltung gestartet. Mit einem Bürgerantrag möchte sie erreichen, dass sich der Stadtrat mit der Einführung einer sogenannten Informationsfreiheitssatzung beschäftigt. Dafür sammelt die Initiatorin derzeit Unterschriften und informiert auf einer eigens eingerichteten Internetseite über ihr Anliegen.

Mehr Zugang zu Informationen der Stadtverwaltung

Nach Vorstellung von Claudia Goßner soll eine Informationsfreiheitssatzung den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, leichter Auskünfte und Einsicht in bestimmte Unterlagen der Stadtverwaltung zu erhalten. Dabei geht es beispielsweise um Gutachten, Planungsunterlagen und Berichte, soweit diese rechtlich zugänglich sind. Ziel der Initiative ist es, den Informationszugang durch verbindliche Regelungen transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten. Goßner vertritt die Auffassung, dass Bürgerinnen und Bürger nicht darauf angewiesen sein sollten, ob eine Verwaltung Informationen freiwillig bereitstellt. Stattdessen soll eine entsprechende Satzung klare Voraussetzungen für Auskunftsansprüche schaffen.

Initiative sieht Vorteile durch digitale Bereitstellung

Ein weiterer Bestandteil des Vorschlags ist die stärkere digitale Veröffentlichung von Verwaltungsinformationen. Nach Einschätzung der Initiatorin könnte dies nicht nur den Zugang für die Bevölkerung erleichtern, sondern auch den Verwaltungsaufwand verringern, wenn häufig nachgefragte Unterlagen bereits online verfügbar sind. Welche Informationen tatsächlich veröffentlicht werden könnten und welche rechtlichen Einschränkungen beispielsweise beim Datenschutz gelten würden, müsste bei einer möglichen Ausarbeitung der Satzung geklärt werden.

Unterschriften für Bürgerantrag werden gesammelt

Um ihr Anliegen in den Stadtrat einzubringen, sammelt Claudia Goßner derzeit Unterstützungsunterschriften. Auf ihrer Internetseite stellt sie weitere Informationen sowie eine Unterschriftenliste zur Verfügung. Ausgefüllte Listen können nach Angaben der Initiatorin per Post eingesandt oder nach vorheriger Absprache persönlich abgegeben werden.

Weitere Informationen: www.informationsfreiheit-kf.de

Ob der Bürgerantrag die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und wie der Stadtrat über das Anliegen entscheidet, bleibt abzuwarten.

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Kultur Veranstaltung

„Gospels & more“: Drei Chöre singen für die Dachsanierung des Crescentiaklosters

Benefizkonzert am 11. Oktober in St. Peter und Paul in Kaufbeuren – Gospelmusik und bekannte Melodien für den guten Zweck

Drei Chöre, ein gemeinsames Konzert und ein guter Zweck: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18.30 Uhr findet in der Kirche St. Peter und Paul in Kaufbeuren erneut das Benefizkonzert „Gospels & more“ statt. In diesem Jahr kommen die Spenden der Sanierung des Daches des Crescentiaklosters zugute.

Gospelmusik und weltliche Chorlieder

Für das musikalische Programm haben sich drei Chöre aus Kaufbeuren und dem Umland zusammengeschlossen. Der Gospelchor St. Martin unter der Leitung von Daniel Herrmann und die Gospelswings unter der Leitung von Konni Link, beide aus Kaufbeuren, gestalten den Abend gemeinsam mit dem Chor N’Joy aus Biessenhofen, der von Andrea Helbig geleitet wird. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit energiegeladenen Gospelklängen, bekannten Melodien und weltlicher Chormusik. Inhaltlich beschäftigen sich die Lieder unter anderem mit Hoffnung, Zuversicht, Abschied und der Schönheit des Lebens.

Spenden für das Crescentiakloster

Der Erlös des Konzerts ist für die Dachsanierung des Crescentiaklosters in Kaufbeuren bestimmt. Mit der Veranstaltung möchten die beteiligten Chöre musikalischen Genuss mit der Unterstützung des Klosters verbinden. Bereits am Samstag, 10. Oktober, findet im V-Markt Kaufbeuren ein Kuchenverkauf statt, dessen Erlös ebenfalls der Sanierung des Klosterdachs zugutekommt.

Das Benefizkonzert beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Kaufbeuren. Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucher und Spenden für den guten Zweck.

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Veranstaltung Wirtschaft

Influencer Sandro Capasso kommt zum S-Forum Zukunft nach Kaufbeuren

Sparkasse Allgäu lädt am 28. Oktober zum kostenfreien Vortrag über Social Media und Influencer-Marketing ein – Einblicke aus der Praxis eines Content Creators

Wie entstehen erfolgreiche Inhalte für soziale Medien? Was macht eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Influencern glaubwürdig? Und wie lassen sich Zielgruppen über Instagram, TikTok und andere Plattformen erreichen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das nächste S-Forum Zukunft der Sparkasse Allgäu am Mittwoch, 28. Oktober 2026, in Kaufbeuren. Zu Gast ist der Content Creator und Podcaster Sandro Capasso, der in den sozialen Medien unter anderem als „der Münchner“ bekannt ist.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Sparkassen-Passage, Ludwigstraße 26. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

Einblicke in die Welt der Content Creator

Unter dem Titel „Inside Social Media: Influencer-Marketing aus Creator-Sicht“ berichtet Capasso über seine Erfahrungen aus der Social-Media-Branche. Dabei geht es um die Entwicklung authentischer Inhalte, erfolgreiche Kooperationen zwischen Marken und Influencern sowie um aktuelle Trends im digitalen Marketing.

Anhand praktischer Beispiele möchte der Referent zeigen, worauf es bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen ankommt und wie sich eine Social-Media-Präsenz langfristig aufbauen lässt. Auch die Frage, wie Unternehmen geeignete Influencer für ihre Marken finden, gehört zum Programm.

Vom Journalismus zu TikTok und Instagram

Alessandro „Sandro“ Capasso wurde in Penzberg geboren und wuchs in Wolfratshausen auf. Nach dem Abitur absolvierte er ein Volontariat in der Lokalredaktion des Münchner Merkur und schloss 2018 sein Journalistikstudium an der Katholischen Universität Eichstätt ab.

Anschließend wechselte er zum Fernsehen. Nach einem weiteren Volontariat beim Wissensmagazin „Galileo“ arbeitete er dort drei Jahre. 2023 ging er als Content Creator zu Terra X beim ZDF.

Im selben Jahr startete er sein eigenes Social-Media-Format „POV: Der Münchner“, in dem er auf TikTok und Instagram die Eigenheiten der Münchner humorvoll aufgreift.

Sparkasse möchte Impulse für Unternehmen geben

„Social Media prägt heute maßgeblich, wie Marken wahrgenommen werden und wie Menschen miteinander in Kontakt kommen. Sandro Capasso kennt diese Welt aus erster Hand und zeigt sehr anschaulich, was Authentizität in der digitalen Kommunikation bedeutet. Sein Vortrag bietet spannende Impulse – für Unternehmen ebenso wie für alle, die die Mechanismen hinter den Plattformen besser verstehen möchten“, sagt Michael Sambeth, Abteilungsleiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu.

Die Veranstaltung ist der dritte von insgesamt vier Vorträgen des diesjährigen S-Forum Zukunft. Im Anschluss besteht bei einem Getränk Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Termin und Anmeldung

Mittwoch, 28. Oktober 2026, Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

Veranstaltungsort: Sparkassen-Passage, Ludwigstraße 26, Kaufbeuren.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, bittet die Sparkasse Allgäu um rechtzeitige Anmeldung unter www.sparkasse-allgaeu.de/sforum.

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Sport

Drei Spiele in fünf Tagen: ESVK vor anspruchsvollem Programm

Joker treten in Höchstadt und Selb an – am Sonntag gastieren die Stuttgart Rebels in der energie schwaben arena

Auf den ESV Kaufbeuren wartet ein intensives Programm: Innerhalb von nur fünf Tagen bestreiten die Joker drei Spiele in der Oberliga Süd. Zwei Auswärtspartien und ein Heimspiel stehen für die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser auf dem Spielplan. Den Auftakt macht am Freitagabend die Begegnung bei den Höchstadt Alligators. Nach den jüngsten Erfolgen wollen die Kaufbeurer ihren positiven Trend fortsetzen. Allerdings muss das Team weiterhin auf einzelne Spieler verzichten.

Freitag in Höchstadt, Sonntag gegen Stuttgart

Die erste Station führt die Joker am Freitag, 9. Oktober, nach Höchstadt. Das Auswärtsspiel gegen die Alligators beginnt um 20 Uhr. Bereits zwei Tage später steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntag, 11. Oktober, empfangen die Kaufbeurer die Stuttgart Rebels in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Viel Zeit zur Erholung bleibt anschließend nicht. Am Dienstag, 13. Oktober, reist der ESVK nach Selb. Die Partie gegen die Selber Wölfe beginnt um 19.30 Uhr.

Tom Schwarz fällt weiterhin aus

Personell stehen den Jokern nicht alle Spieler zur Verfügung. Tom Schwarz fällt aufgrund einer Oberkörperverletzung weiterhin aus. Auch Förderlizenzspieler Liron Pellizzari wird dem ESVK am kommenden Wochenende vorerst nicht zur Verfügung stehen. Der Spieler wurde von den Augsburger Panthern zusätzlich mit einer Förderlizenz für die Eisbären Regensburg ausgestattet.

Fabian Ribnitzky: „Wir müssen als Mannschaft clever agieren“

Verteidiger Fabian Ribnitzky blickt mit klaren Erwartungen auf die kommenden Begegnungen: „Von uns werden am Wochenende mit Sicherheit zwei Siege erwartet. Wir müssen weiterhin darauf achten, keine Konter zuzulassen, als Mannschaft clever zu agieren und uns vom Gegner nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Als Mannschaft sind wir, glaube ich, nun auch in der Liga angekommen und konnten aus den vergangenen Spielen viel lernen.“ Mit Blick auf das dritte Spiel innerhalb weniger Tage ergänzt Ribnitzky: „Am Dienstag geht es für uns noch nach Selb. Das wird, glaube ich, ein anderes Spiel als die Partien gegen Stuttgart und Höchstadt. Im Endeffekt müssen wir aber einfach von Spiel zu Spiel schauen.“

Alle drei Spiele im Livestream

Sämtliche Begegnungen werden auf SpradeTV übertragen. Beim Heimspiel gegen Stuttgart beginnt die Übertragung bereits am Sonntag um 17.30 Uhr. Im ESVK.TV-Studio begrüßen Moderator Tobias Kalbitzer und der ehemalige Joker-Spieler Daniel Oppolzer die Zuschauer zum Vorbericht. Eintrittskarten für das Heimspiel sind über den Ticketshop des ESV Kaufbeuren, an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

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Jugend Kinder Soziales Weihnachten

Weihnachtsfreude beginnt schon jetzt – Weihnachtsmarkt im Family Store eröffnet!

Foto: Wolfgang Groß

Festlicher Weihnachtsschmuck, liebevolle Geschenkideen und 10 % Jubiläumsrabatt im Oktober – doch im Mittelpunkt steht die wahre Bedeutung von Weihnachten

Weihnachten ist zwar noch einige Wochen entfernt, doch im Family Store der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist bereits festliche Stimmung eingekehrt. Funkelnde Sterne, wunderschöner Christbaumschmuck, weihnachtliche Dekorationen und viele kleine Geschenkideen verwandeln einen Teil des beliebten Secondhand-Kaufhauses in einen liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt.

Mit viel Engagement und Freude haben die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer eine große Auswahl an weihnachtlichen Artikeln zusammengestellt, die schon jetzt zum Stöbern und Entdecken einladen.

„Wir haben unseren Weihnachtsmarkt bewusst frühzeitig eröffnet, damit unsere Kundinnen und Kunden genügend Zeit haben, in aller Ruhe schöne Dekorationen und kleine Geschenke für ihre Lieben auszusuchen“, erklärt Matthias Malzkorn, Geschäftsleiter des Family Store. „Denn die Adventszeit sollte nicht von Hektik und Einkaufsstress geprägt sein, sondern eine Zeit der Vorfreude, der Besinnung und der Begegnung.“

Weihnachten ist mehr als Geschenke und festlicher Glanz

Bei aller Freude über geschmückte Weihnachtsbäume, leuchtende Sterne und liebevoll ausgesuchte Geschenke möchte die christlich geprägte Stiftung auch an den eigentlichen Grund des Weihnachtsfestes erinnern: die Geburt Jesu Christi.

„Weihnachten feiern wir, weil Gott uns in Jesus Christus seine Liebe geschenkt hat. Dieses Geschenk ist unendlich viel wertvoller als alles, was wir kaufen oder unter den Weihnachtsbaum legen können“, betont Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß. „Jesus kam in unsere Welt, um den Menschen Hoffnung, Frieden und Gottes Liebe nahezubringen. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen von Sorgen, Einsamkeit oder Zukunftsängsten belastet sind, ist diese Botschaft aktueller denn je.“

Dieser Gedanke prägt auch die Arbeit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“: Menschen mit Liebe und Wertschätzung begegnen, ihnen praktische Hilfe anbieten und Hoffnung weitergeben.

Weihnachtsfreude zum kleinen Preis – mit 10 % Jubiläumsrabatt

Der Weihnachtsmarkt bietet eine vielfältige Auswahl an gut erhaltenen, gespendeten Weihnachtsartikeln zu besonders günstigen Preisen. Damit verbindet der Family Store die Freude am Schenken mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung gibt es im Oktober außerdem eine besondere Aktion: Alle Kundinnen und Kunden erhalten 10 % Rabatt auf ihre Einkäufe – selbstverständlich auch auf sämtliche Artikel des Weihnachtsmarktes.

Der Family Store ist dabei weit mehr als ein Secondhand-Kaufhaus. Er ist ein Ort der Begegnung, des ehrenamtlichen Engagements und der gelebten Nächstenliebe. Jeder Einkauf trägt dazu bei, die vielfältige soziale Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

Eine herzliche Einladung

„Wir wünschen uns, dass unsere Besucherinnen und Besucher nicht nur etwas Schönes für ihr Zuhause finden, sondern vielleicht auch einen Gedanken mitnehmen, der über Weihnachten hinaus Bestand hat“, sagt Matthias Malzkorn. „Denn die wertvollsten Geschenke sind oft diejenigen, die man nicht kaufen kann: Liebe, Zeit füreinander, Hoffnung und ein offenes Herz für unsere Mitmenschen.“

So möchte die Stiftung mit ihrem Weihnachtsmarkt nicht nur Vorfreude auf das Fest wecken, sondern auch daran erinnern, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt: Gott wurde Mensch – in Jesus Christus. Und seine Liebe dürfen wir an andere Menschen weitergeben.

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Sport

TVKN-Handball-Herren zu Gast beim Ligaprimus

Foto: Yuri Weber

Acht Kaufbeurer Handballmannschaften am Wochenende im Einsatz

Nicht einmal eine ganze Woche hatten die Kaufbeurer Handballer, um die bittere Niederlage im Auftaktspiel gegen den TSV Schongau zu verdauen. Bereits am Samstag geht es in der Bezirksoberliga Alpenvorland weiter, nun gegen den aktuellen Tabellenführer, die HSG Gröbenzell-Olching. 

Die Oberbayern erwischten in dieser Saison wieder einen Traumstart und stehen nach drei Spielen ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz. Vor allem vor heimischem Publikum ist die HSG regelmäßig ein harter Gegner. Diese Heimstärke unterstrichen sie zuletzt mit einem 33:21 gegen die HSG Würm-Mitte 22, die wie auch schon in den vergangenen Jahren eine der stärksten Mannschaften der Liga stellt. 

Gleichzeitig lag aber in der vergangenen Spielzeit das Duell gegen Gröbenzell-Olching den Kaufbeurer Gästen ebenfalls. Mit einem Unentschieden trotz dünn besetzten Kaders und einem Heimsieg im Rückspiel konnten die Wertachstädter der HSG erfolgreich die Stirn bieten. 

Für das Team von Milan Vučićević und Christian Schelb gilt es also, schnell die Niederlage gegen Schongau aus den Köpfen zu bekommen, sich auf die einstudierten Abläufe zu besinnen und den Frust des Auftaktspiels von der Seele zu spielen. Voraussichtlich kann das Trainerduo auch auf die zuletzt krankheitsbedingt ausgefallenen Roman Haggenmüller und Konstantin Balkow zurückgreifen. Anwurf ist in Gröbenzell am Samstag um 16:00 Uhr. 

Den langen Handball-Samstag in der Turnerstraße eröffnet für Kaufbeuren die weibliche D-Jugend gegen den TSV Ottobeuren und TSV Landsberg um 14:15 Uhr vor heimischem Publikum. Um 18:00 Uhr wollen dann die Kaufbeurer Damen an ihren Erfolg vom vergangenen Wochenende in Buchloe anknüpfen. Sie treffen dabei auf die Damen des TSV Schongau, die ihr erstes Spiel ebenfalls gewinnen konnten. Dem TVKN bietet sich damit die Chance, ihre Tabellenführung zu bestätigen. Nach den Damen steht dann die zweite Herrenmannschaft in eigener Halle auf der Platte. Das Team von Christian Schelb will hier nach der Auftaktniederlage in Buchloe gegen die Gäste des TV Waltenhofen die ersten Punkte der noch neuen Saison einfahren. Los geht es für die Herren II um 20:00 Uhr. 

Zeitgleich mit den Herren I, ebenfalls auswärts, steht für die männliche C-Jugend das Derby gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf auf dem Plan. Nach zwei Siegen für die mC erwarten die Coaches ein hartes Duell gegen die außer Konkurrenz spielenden SG. Anwurf ist in Biessenhofen um 16:00 Uhr. 

Sonntag ist für die weibliche E-Jugend dann in Immenstadt ab 9:00 Uhr Auftakt zum Turnier gegen Mannschaften aus Kempten, Dietmannsried und der JSG Alpsee/Grünten. Ebenfalls am Sonntag liefert sich ab 14:00 Uhr in der heimischen Turnerstraße die männliche D-Jugend Duelle gegen den TSV Schongau und den VfL Buchloe. Die mD will dabei an erfolgreiche erste Spiele anknüpfen und weiter Punkte sammeln. Als letzte Mannschaft im Bunde steht die männliche B-Jugend beim TV Waltenhofen am Sonntag ab 14:15 Uhr auf der Platte. Nach einer Niederlage im Auftaktspiel gegen Schwabmünchen gilt es nun für die Mannschaft von Werner Schenk, sich zu sammeln und weiter um Punkte zu kämpfen.

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Gesundheit Soziales

30 Jahre Hospizverein und zehn Jahre SAPV: Ein Festabend voller Dank und Begegnung

Rund 300 Gäste feiern im MODEON das Doppeljubiläum – Festakt verbindet Rückblick und Zukunft mit nachdenklichen Momenten, Musik und viel Humor

Mit einem unterhaltsamen Festakt im MODEON in Marktoberdorf haben der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH vor wenigen Tagen ihr Doppeljubiläum gefeiert. Anlass waren das 30-jährige Bestehen des Hospizvereins und zehn Jahre SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Feier nahm die Entwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit in der Region ebenso in den Blick wie die Menschen, die sie seit vielen Jahren tragen. Musik, persönliche Worte und viel Humor sorgten dabei für eine gelungene Verbindung von Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit.

Moderator Thorsten Friedrich führte durch das Programm und erinnerte gleich zu Beginn daran, dass Hospizarbeit nicht nur mit den ernsten Seiten des Lebens verbunden ist. Sie bedeute auch gemeinsame Zeit, Erinnerungen, Gespräche und Lachen. Im Mittelpunkt stehe immer der einzelne Mensch mit seinen Wünschen, seiner Würde und seinen Angehörigen. Damit griff der Festakt zugleich den Leitgedanken des gesamten Jubiläumsjahres auf: „Niemand will einsam leben. Warum sollten wir dann so sterben?“

Von den Anfängen bis zu einem starken Netzwerk

Auch die Vertreter aus Stadt und Landkreis machten in ihren Grußworten deutlich, welche Bedeutung die Hospiz- und Palliativarbeit für die Region hat.

Andreas Grieser, Zweiter Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf, richtete den Blick auf die Menschen, die diese Arbeit tragen. Er würdigte die Vereinsmitglieder, Gründungsmitglieder und hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie insbesondere die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter. „Ohne sie wäre eine würdevolle Hospizbegleitung nicht möglich“, betonte Grieser.

Der stellvertretende Landrat Dr. Alois Kling erinnerte an die Anfänge Mitte der 1990er-Jahre. Aus dem Anliegen, die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern, entstand eine Initiative, die schließlich am 25. September 1996 – auf den Tag genau 30 Jahre vor dem Festakt – zur Gründung des Hospizvereins führte. 2016 nahm die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu ihre Arbeit auf. Der Weg dorthin habe Beharrlichkeit, viel ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung zahlreicher Menschen und Institutionen erfordert. „Aus einer Idee ist so im Laufe der Zeit ein tragfähiges Netz der Mitmenschlichkeit geworden“, fasste Kling die Entwicklung zusammen.

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse verband seine Würdigung mit einem persönlichen Blick auf die Hospizarbeit. Für ihn sei es sehr wichtig gewesen, seine Eltern auf ihrem letzten Weg begleiten zu können. Bei seinem Vater habe er zudem erlebt, wie aus anfänglicher Zurückhaltung gegenüber der Hospizbegleitung schließlich der Wunsch nach einer intensiveren Betreuung wurde.

Zugleich zeigte Bosse anhand von Zahlen, welche Dimension die Arbeit inzwischen erreicht hat: Fast 500 Mitglieder gehören dem Hospizverein an, 110 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sind in der Region im Einsatz. Durchschnittlich werden rund 150 Menschen pro Jahr durch den Hospizverein begleitet. Auch die SAPV nahm Bosse in den Blick: Sie versorgt inzwischen jährlich etwa 350 Patientinnen und Patienten und ist seit ihrer Gründung personell deutlich gewachsen.

Bosse hob zudem die unkomplizierte Erreichbarkeit des Hospizvereins hervor. Ein Anruf genüge, eine Verordnung sei nicht erforderlich und für Angehörige oder Pflegeheime entstünden keine Kosten. Dass die telefonische Erreichbarkeit auch am Wochenende gewährleistet sei, sei besonders wichtig, „weil der Tod eben kein Wochenende und keine Uhrzeit kennt“.

Feistl und Schuster im Gespräch

Kurzweilig wurde es auch beim Gespräch von Moderator Thorsten Friedrich mit Michael Feistl, dem 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, und Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. In lockerer Atmosphäre ging es um Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte, die heutige Arbeit und die Herausforderungen für die Zukunft.

Feistl verwies dabei auf gesellschaftliche Veränderungen. Immer mehr Menschen lebten allein, Familien seien räumlich weiter voneinander entfernt und Angehörige könnten nicht immer vor Ort sein. Gerade deshalb brauche es den Hospizgedanken und verlässliche Strukturen für die Begleitung am Lebensende.

Schuster schilderte, wie sich die SAPV in ihren ersten zehn Jahren entwickelt hat. Dabei gehe es nicht allein um medizinische und pflegerische Versorgung. Ein wesentlicher Teil der Arbeit bestehe darin, schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Sicherheit und Unterstützung in einer belastenden Lebenssituation zu geben.

Für die Zukunft wurde im Gespräch ein Wunsch besonders deutlich: Betroffene möglichst früher zu erreichen. Häufig komme der Kontakt erst sehr spät zustande. Mehr Vorlauf bedeute auch mehr Zeit für Gespräche, Vorbereitung und Begleitung. Gleichzeitig gelte es, das gewachsene Miteinander im Verein und im SAPV-Team zu bewahren und weiterhin gut aufeinander zu achten.

Auch der Humor kam nicht zu kurz. Feistl machte deutlich, dass Lachen und Hospizarbeit keineswegs Gegensätze seien. Gerade in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen könne Humor Ängste nehmen und wertvolle gemeinsame Augenblicke schaffen.

Humor, Musik und nachdenkliche Töne

Für viele Lacher sorgte der bayernweit erfolgreiche Kabarettist und Imitator Wolfgang Krebs aus Kaufbeuren. In seinen bekannten Rollen als Markus Söder, Hubert Aiwanger und Edmund Stoiber begeisterte er das Publikum. Auf eine Gage für seinen Auftritt verzichtete Krebs und unterstützte damit zugleich die Arbeit von Hospizverein und SAPV. Dabei nutze er seinen Auftritt nicht nur für seine bekannt pointierte Unterhaltung. Immer wieder schlug er den Bogen zur Hospizarbeit und zum Wert menschlicher Nähe.

Krebs bezog dabei ausdrücklich auch die Angehörigen ein. Eine schwere Erkrankung betreffe nicht nur einen Menschen, sondern verändere häufig das gesamte familiäre Gefüge. Entscheidend sei am Ende nicht allein, wie viele Jahre eine Organisation bestehe, sondern was sie für die Menschen bewirkt habe: „Ich werde gesehen, ich werde ernst genommen, ich darf selbst bestimmen und ich bin nicht allein.“ Auch den Humor verband Krebs mit einem nachdenklichen Gedanken: „Humor löst nicht jedes Problem, aber er nimmt der Angstmacherei die größte Waffe.“

Die Vivid Curls gaben dem Festakt mit ihren musikalischen Beiträgen einen stimmungsvollen Rahmen vom Auftakt bis zum musikalischen Ausklang. Mit ihrem gekonnten zweistimmigen Gesang und einfühlsamen Texten fanden die beiden in der Region bekannten Musikerinnen immer wieder den passenden Ton zwischen Nachdenklichkeit, Zuversicht und Lebensfreude.

Überraschung für den Vorstand

Für einen besonders persönlichen Moment sorgten die Mitarbeiterinnen des Hospizvereins. Mit einem selbst produzierten Video überraschten sie den Vorstand und beschrieben darin, was sie an ihrer Arbeit und dem Miteinander im Hospizverein schätzen. Anschließend wurden die Vorstandsmitglieder auf die Bühne gebeten. Mit Sonnenblumen und persönlichen Worten bedankten sich die Mitarbeitenden für die Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit.

Dank und Blick nach vorne

Michael Feistl erinnerte in seinem Schlusswort an die vielen Menschen, die lange vor dem heutigen Vorstand den Hospizverein und später die SAPV aufgebaut und auch gegen Widerstände vorangebracht hatten. Er würdigte die Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden ebenso wie Kooperations- und Netzwerkpartner, Mitglieder, Förderer und weitere Wegbegleiter. Was die Arbeit seit drei Jahrzehnten prägt, fasst Feistl in einem Satz aus der Gründungsphase des Hospizvereins zusammen: „Seit dem Jahr 1996 ist es unser Ziel, schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Zuwendung und Begleitung zu schenken – damit ein Leben bis zuletzt in Würde möglich ist.“

Zugleich richtete der 1. Vorsitzende den Blick nach vorne. Ziel bleibe, den Hospizgedanken weiter in die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu zu tragen und die Begleitung und Versorgung so weiterzuentwickeln, dass Menschen möglichst in ihrer vertrauten Umgebung und im Kreis ihrer Angehörigen bleiben können.

Nach dem offiziellen Programm ging die Feier im Foyer weiter. Bei Imbiss und Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und blieben noch lange zusammen. Damit erfüllte sich auch ein Anliegen, das Hospizverein und SAPV mit ihrem Festakt verbunden hatten: gemeinsam zurückblicken, Danke sagen, nach vorne schauen und vor allem miteinander ins Gespräch kommen. Die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste machten deutlich, dass der Festakt als würdige Hauptveranstaltung des Jubiläumsjahres in Erinnerung bleiben wird.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm: www.hospizverein-kf-oal.de

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Wirtschaft

Verkaufsoffenes Wochenende bei JOAS Kaufbeuren

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Senioren Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: beliebter Tanztee am 11. Oktober 2026 mit Live-Musik

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee mit Livemusik statt. Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Der Eintritt ist frei.

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Blaulicht

84-jähriger E-Bike-Fahrer bei Verkehrsunfall in Ruderatshofen schwer verletzt

Autofahrerin übersieht beim Abbiegen einen bevorrechtigten Radfahrer – Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz

Ruderatshofen – Bei einem Verkehrsunfall in Ruderatshofen ist am Dienstagnachmittag, 6. Oktober, ein 84-jähriger E-Bike-Fahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei übersah eine 50-jährige Autofahrerin beim Abbiegen von der Kreisstraße OAL 10 in die Kreisstraße OAL 7 den bevorrechtigten Radfahrer. Der Pkw erfasste das E-Bike, woraufhin der 84-Jährige stürzte und schwere Verletzungen erlitt.

Schwerverletzter ins Krankenhaus gebracht

Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht. Am Auto und am E-Bike entstand nach Polizeiangaben jeweils leichter Sachschaden. Die Polizeiinspektion Marktoberdorf ermittelt gegen die 50-jährige Autofahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: Polizeiinspektion Marktoberdorf

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Blaulicht

Schwerer Unfall auf der B12 bei Kaufbeuren: Drei Schwerverletzte und hoher Sachschaden

Lastwagen gerät auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit zwei Fahrzeugen – B12 zwischen Kaufbeuren und Altdorf mehrere Stunden gesperrt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B12 sind am Mittwochnachmittag, 7. Oktober, drei Menschen schwer und eine weitere Person leicht verletzt worden. Ein Lastwagen war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengestoßen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Lastwagen gerät auf Gegenfahrbahn

Nach Angaben der Polizei war ein 12-Tonnen-Lkw von Kempten kommend in Richtung Kaufbeuren unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug langsam auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Lastwagen zunächst mit der linken Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Lang-Lkw. Anschließend stieß er mit einem weiteren Transporter zusammen, der ebenfalls in der Gegenrichtung unterwegs war. Der 12-Tonner kam schließlich im Straßengraben zum Stehen. Ein nachfolgender Pkw wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Foto: Feuerwehr Kaufbeuren

Feuerwehr kontrolliert Batterien eines Elektro-Lkw

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde gegen 16 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Einsatzkräfte kontrollierten auslaufende Betriebsstoffe und überprüften die Batterien eines beteiligten Elektro-Lkw mithilfe einer Wärmebildkamera. Zudem wurden Fahrzeugbatterien abgeklemmt beziehungsweise beim Elektro-Lkw eine Notentriegelung vorgenommen. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und übernahm anschließend Aufgaben bei der Verkehrslenkung. Insgesamt waren 18 Feuerwehrkräfte mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund zwei Stunden.

B12 mehrere Stunden voll gesperrt

Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Räumungsarbeiten musste die B12 zwischen den Anschlussstellen Kaufbeuren und Altdorf für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zur bislang ungeklärten Unfallursache.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren

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Gesundheit

Guter Schlaf hält Körper und Geist fit

Bildunterschrift: Dunkelheit, Ruhe und eine angenehme Temperatur fördern einen erholsamen Schlaf. Urhebervermerk: © PantherMedia / viktor_cap

Zu wenig Schlaf kann krank machen

Ausreichender Schlaf gilt als wichtiger Baustein für die Gesundheit. Während der Nacht laufen im Körper zahlreiche Regenerationsprozesse ab, die für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit entscheidend sind. Schlaf unterstützt die Herzgesundheit, beeinflusst den Stoffwechsel positiv, stärkt das Immunsystem und fördert die körperliche sowie geistige Fitness. „Auch Gedächtnis- und Lernprozesse profitieren von einer ausreichenden und erholsamen Nachtruhe“, weiß Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Qualität und Dauer wichtig

Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, ist individuell unterschiedlich. Fachgesellschaften wie beispielsweise die amerikanische National Sleep Foundation empfehlen Erwachsenen, regelmäßig sieben bis neun Stunden pro Nacht zu schlafen. Einfluss auf den individuellen Schlafbedarf haben unter anderem die genetische Veranlagung, das Alter, die Gesundheit sowie der Lebensstil. Für die Beurteilung eines gesunden Schlafs ist jedoch nicht allein die Dauer entscheidend. Maßgeblich sind vor allem die Schlafqualität und das persönliche Erholungsempfinden. „Wer morgens erholt aufwacht und tagsüber konzentriert und leistungsfähig bleibt, hat seinen persönlichen Schlafbedarf in der Regel gedeckt“, so Susanne Hasel.

 

Zu wenig Schlaf kann krank machen

Wer über längere Zeit schlecht schläft, fühlt sich tagsüber oft müde und weniger belastbar. Auch die Konzentration lässt nach, während Reizbarkeit, Kopfschmerzen oder muskuläre Verspannungen zunehmen können. Zudem zeigen Studien, dass anhaltender Schlafmangel das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen kann. „Vorübergehende Schlafprobleme sind jedoch nicht ungewöhnlich, halten sie länger an oder treten nachts Atemaussetzer auf, sollte man ärztlichen Rat einholen“, so Susanne Hasel.

 

Bewegung und feste Gewohnheiten helfen

Körperliche Aktivität kann den Schlaf verbessern und Stress abbauen. Besonders günstig wirken sich regelmäßige Bewegung und beruhigende Abendroutinen aus. Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation (PMR) oder Meditation können hier hilfreich sein. „Wer tagsüber aktiv ist und am Abend bewusst zur Ruhe kommt, schafft gute Voraussetzungen für eine erholsame Nacht“, so Susanne Hasel. Schwere Mahlzeiten sowie Kaffee oder Alkohol am Abend können hingegen das Ein- und Durchschlafen erschweren. Zudem raten Fachleute dazu, Smartphones, Tablets und Fernseher rechtzeitig auszuschalten. Ein ruhiges, dunkles und eher kühles Schlafzimmer unterstützt die nächtliche Erholung zusätzlich. Auch wer zur jeweils gleichen Uhrzeit zu Bett geht und aufsteht, fördert seinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und kann so langfristig besser schlafen.

 

Internet-Tipps:

  • aok.de/bayern/schlafgut
  • aok.de/bayern/cyberhealth
  • aok.de/bayern/kurse
  • aok.de/bayern/stressimgriff
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Jugend Kinder

Sechs Wochen, ein starkes Team: Der Stadtjugendring zieht Bilanz zu den Sommerferien

Foto: Stefanie Echtler

Sechs Wochen lang war beim Stadtjugendring (SJR) Hochbetrieb – und am Ende steht eine durchweg positive Bilanz. Von der großen Stadtranderholung zum Ferienauftakt über das Feriencamp Kemnat bis zu den Sommerferien-Tagesangeboten: Das Ferienprogramm war in diesem Jahr so gut besucht wie selten zuvor.

Über 1.000 Kinder zum Auftakt
Den Startschuss machte die Stadtranderholung (SRE): In zwei Wochen kamen dort über 1.000 Kinder zusammen. Bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung sorgte ein großes ehrenamtliches Team dafür, dass der Auftakt in die Ferien für alle ein Erfolg wurde.
Ein Moment ist dem Team besonders in Erinnerung geblieben: Am letzten Tag der zweiten Woche kam ein Mädchen aufgeregt zu den Betreuer:innen gelaufen und erzählte, das sei die schönste Woche ihres ganzen Sommers gewesen. So bunt, so viel los und so viele neue Freund:innen gefunden. Solche Rückmeldungen sind es, die dem Team zeigen, wofür sich der Einsatz lohnt.

„Wenn Kinder am letzten Tag gar nicht mehr nach Hause wollen, weil sie so viel Spaß hatten, dann sieht man, wofür wir das ganze Jahr über arbeiten“, sagt Michael Böhm, der als Geschäftsführer die Stadtranderholung verantwortet. „Das war ein Auftakt nach Maß und hat gleich die Messlatte für den Rest des Sommers hochgelegt.“

Feriencamp Kemnat: Jede Woche ein neues Thema
In den Ferienwochen drei bis sechs lief parallel das Feriencamp Kemnat auf Hochtouren. Zwischen 50 und 70 Kindern waren dort pro Woche angemeldet  und jede Woche stand unter einem eigenen Schwerpunktthema, sodass für Abwechslung und immer neue Erlebnisse gesorgt war.
„Die Kinder kommen teilweise mehrere Wochen hintereinander zu uns, weil jedes Mal ein neues Thema wartet“, erklärt Beate Siegmund, die beim SJR die Ferienbetreuungen im Camp Kemnat verantwortet. „Genau das macht das Camp Kemnat so besonders: Es wird nie langweilig, und die Kinder erleben jede Woche etwas Neues.“

Tagesangebote zu 95 Prozent ausgebucht
Auch die vier Wochen mit Sommerferien-Tagesangeboten waren ein voller Erfolg: 95 Prozent der Veranstaltungen waren ausgebucht. Ob bei der „Kleinen Eselwanderung – Natur erleben & Tiere entdecken“, beim „Erlebnisbauernhof – Vom Korn zum Brot“ oder bei einer der zahlreichen Kreativ- und Bewegungsaktionen. Für jedes Interesse war etwas dabei und die Rückmeldungen von Kindern und Eltern fielen durchweg positiv aus.

Neues Erfolgsmodell: Das MoBiKu bringt die Ferien zu den Kindern
Einen besonderen Zuwachs erlebte in diesem Sommer das MoBiKu, die mobile Spielplatzbetreuung des SJR. Das Team ist ohnehin das ganze Jahr über mit seinem Bauwagen voller Spielgeräte an den Spielplätzen in den Wohngebieten unterwegs. In den Sommerferien kamen gezielt zusätzliche Ferienprogramm-Highlights obendrauf, etwa das „Geheimnisvolle Märchenzelt“ mit einer Märchenerzählerin. So bringt das MoBiKu sein kostenloses Angebot direkt dorthin, wo die Kinder ohnehin sind.
„Wir merken deutlich, dass wir mit gezielten Ferien-Highlights direkt auf den Spielplätzen Kinder erreichen, die sonst nicht den Weg zu unseren etablierten Ferienangeboten finden. Genau das ist unser Ziel: niedrigschwellig, kostenlos und direkt vor der Haustür. Das hat sich in diesem Sommer als echtes Erfolgsmodell erwiesen, das wir gezielt weiter ausbauen wollen“, sagt Sebastian Stich, der selbst im MoBiKu-Team mitarbeitet und beim SJR inhaltlich für die Ferienprogramme verantwortlich ist.

Ein starkes Team im Hintergrund
Möglich wird ein solches Programm nur durch das Zusammenspiel von einem jungen, engagierten Ehrenamtlichen-Team und einem hauptamtlichen Team, das auch mal an Wochenenden mit anpackt: Auf- und Abbau, das Herrichten wechselnder Settings und die Organisation im Hintergrund laufen oft parallel zum laufenden Betrieb.
„Was unsere Haupt- und Ehrenamtlichen in diesem Sommer geleistet haben, verdient großen Respekt. Sie haben auch an Wochenenden die Ärmel hochgekrempelt, damit für die Kinder jede Woche ein neues, funktionierendes Angebot steht. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt die SJR-Vorsitzende Nina Weber.
„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der forensischen Klinik des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren, die uns bei Auf- und Abbau auch wieder tatkräftig unterstützt. Das ist für uns ein wertvolles Beispiel dafür, wie gut ein solches gemeinsames Anpacken funktionieren kann“, ergänzt Böhm.

Fazit
Sechs Wochen, drei große Programmbausteine, mehr als 1.500 Kinder und ein Team, das an sieben Tagen die Woche bereitstand: Der Stadtjugendring blickt auf einen rundum gelungenen Sommer zurück – und plant schon jetzt an den Angeboten für das kommende Jahr.

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Veranstaltung

Energieabend bei LINARA: Impulse für ein energieeffizientes und smartes Zuhause

Foto: 1KOMMA5

LINARA und 1KOMMA5 laden am 15. Oktober nach Kaufbeuren ein – im Mittelpunkt stehen energetische Sanierung, moderne Haustechnik und Fragen zum eigenen Gebäude

Wie lässt sich ein bestehendes Zuhause energieeffizienter gestalten und welche Möglichkeiten bietet moderne Haustechnik? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Energieabend am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei LINARA in Kaufbeuren. Ab 18 Uhr geben Fachleute von LINARA und 1KOMMA5 Einblicke in unterschiedliche Ansätze für ein energieeffizientes und smartes Zuhause. Besucher können dabei auch Fragen zu ihrer eigenen Wohn- und Sanierungssituation stellen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eigentümer, die sich mit einer Modernisierung oder energetischen Sanierung ihres Hauses beschäftigen. Statt einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten, soll der Abend verschiedene Möglichkeiten rund um Gebäude und Energieversorgung zusammenbringen. Die beteiligten Unternehmen geben dazu fachliche Impulse und stehen anschließend für individuelle Fragen zur Verfügung.

LINARA bringt dabei seine Erfahrung rund um die Gebäudehülle und die Modernisierung von Wohnhäusern ein. In der Erlebniswelt am Bavariaring können sich Besucher unter anderem mit unterschiedlichen Verglasungen sowie Lösungen für Fenster, Haustüren und weitere Bauelemente beschäftigen. Unterschiede etwa beim Wärme- und Hitzeschutz lassen sich dort unmittelbar nachvollziehen.

Austausch in der Kaufbeurer Erlebniswelt

Veranstaltungsort ist die LINARA Firmenzentrale am Bavariaring 22 in Kaufbeuren. Das Gebäude und die dortige Erlebniswelt wurden nach Angaben des Unternehmens mehrfach für ihre Architektur ausgezeichnet. Während des Energieabends besteht deshalb auch die Möglichkeit, die ganze Erlebniswelt kennenzulernen und verschiedene Produkte und Materialien vor Ort anzusehen.

Nach den fachlichen Impulsen ist ein offener Austausch vorgesehen. An der hauseigenen Faltbar können Besucher mit den Fachleuten ins Gespräch kommen und einzelne Fragestellungen weiter vertiefen. Damit verbindet der Abend grundlegende Informationen zur Modernisierung mit der Möglichkeit, konkrete Überlegungen zum eigenen Gebäude anzusprechen.

Der Energieabend beginnt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 18 Uhr bei LINARA, Bavariaring 22, 87600 Kaufbeuren.

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Veranstaltung

LINARA öffnet am 11. Oktober zum verkaufsoffenen Sonntag

Foto: LINARA, KI generiert

Ausstellung am Bavariaring ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet – Jubiläumsaktion wird für Besucher um einen Tag verlängert

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, öffnet LINARA in Kaufbeuren seine Erlebniswelt am Bavariaring 22 von 10 bis 16 Uhr. Besucher können sich ohne vorherige Terminvereinbarung über Lösungen für Wintergärten, Terrassendächer, Fenster, Haustüren und weitere Möglichkeiten zur Gestaltung und Modernisierung des eigenen Zuhauses informieren. Anlass ist der verkaufsoffene Sonntag in Kaufbeuren, der taggleich mit dem Rustikalmarkt in der Innenstadt stattfindet.

Für Besucher des Aktionstages verlängert LINARA zudem seine aktuelle Jubiläumsaktion um einen Tag. Regulär endet die Aktion am Samstag, 10. Oktober. Am verkaufsoffenen Sonntag können Interessierte letztmalig zehn Prozent Aktionsrabatt auf das gesamte Produktsortiment nutzen.

Im Mittelpunkt des Tages steht die Ausstellung von LINARA. Dort lassen sich unterschiedliche Lösungen rund um Glasarchitektur, Fenster und Haustüren direkt ansehen und miteinander vergleichen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eigentümer und Bauherren aus dem Allgäu, Schwaben und Oberbayern, die eine Modernisierung, Sanierung oder Erweiterung planen und sich zunächst einen Überblick über gestalterische und technische Möglichkeiten verschaffen möchten.

LINARA ist Teil der Solarlux-Gruppe und verbindet die Produkte verschiedener Hersteller mit Beratung, Planung und Ausführung vor Ort. Neben Lösungen von Solarlux gehören unter anderem Fenster und Haustüren von Internorm zum Portfolio. In der Erlebniswelt können Materialien, Öffnungsarten und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten unmittelbar erlebt und Fragen zum eigenen Bauvorhaben mit den Fachberatern besprochen werden.

Rustikalmarkt und verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt

Ein Besuch bei LINARA lässt sich an diesem Sonntag mit dem Rustikalmarkt in der Kaufbeurer Altstadt verbinden. Der Markt ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Angeboten werden unter anderem Kunsthandwerk, regionale Erzeugnisse sowie Speisen und Getränke. Gleichzeitig öffnen Geschäfte in der Innenstadt im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags.

Die LINARA Erlebniswelt befindet sich am Bavariaring 22 in 87600 Kaufbeuren und ist am 11. Oktober von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Parkplätze stehen direkt an der Erlebniswelt zur Verfügung.

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Veranstaltung

„Stadt und Land – Hand in Hand“

© Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt.

Tag der offenen Tür am Grünen Zentrum Kaufbeuren

Unter dem Motto „Stadt und Land – Hand in Hand“ lädt das Grüne Zentrum Kaufbeuren am Sonntag, 11. Oktober 2026, von 9.30 bis 16.00 Uhr zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um Landwirtschaft, Ernährung, Forstwirtschaft, Bildung und die Arbeit der beteiligten Organisationen.

 

Der Tag beginnt um 9.30 Uhr mit einer ökumenischen Andacht. Ab 10.00 Uhr lädt ein zünftiger Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück zum gemütlichen Beisammensein ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt dabei die vlf-Kapelle.

 

Ab 10.00 Uhr öffnen zugleich die verschiedenen Bereiche des Grünen Zentrums ihre Türen und geben Einblicke in ihre vielfältigen Aufgaben. Im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren können sich die Gäste unter anderem zu den Themen Tierwohl, Investitionsförderung, Moor und Wettmelken informieren. Ergänzt wird das Angebot durch einen Film zum Thema Tierwohl. Weitere Mitmach- und Informationsangebote beschäftigen sich mit Ernährung und Genuss: Dazu gehören ein Sinnesparcours, „Genussinseln“ sowie ein Pfannkuchen-weg.

 

Auch die Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement stellt sich vor. Die Studierenden präsentieren ihre Praxisfächer und geben Einblicke in Lehrküche, Großküche, Wäsche, Reinigung und Garten. Bei einer Mitmachaktion können die Gäste außerdem selbst kreativ werden und einen Schlüsselanhänger nähen.

Informationen zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Forstwirtschaft gibt es in den Garagen links neben dem Maschinenring. Im Außenbereich steht zudem der Wald im Mittelpunkt. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zu Schutzwald und Mitmachaktionen sowie zur Kampagne „Respektiere Deine Grenzen“.

 

Für zusätzliche Abwechslung sorgen Direktvermarkter aus der Region, eine Maschinenausstellung und verschiedene Kinderaktionen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Neben dem Weißwurstfrühstück werden an weiteren Ständen Speisen und Getränke angeboten.

 

Gemeinsam gestaltet wird der Tag der offenen Tür vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, dem Bayerischen Bauernverband, dem Maschinenring Ostallgäu GmbH und dem vlf Ostallgäu. Die Veranstalter möchten mit dem Aktionstag die vielfältige Arbeit am Grünen Zentrum sichtbar machen und zugleich die Verbindung zwischen Stadt und Land stärken.

Termin: Sonntag, 11. Oktober 2026

Uhrzeit: 9.30 bis 16.00 Uhr

Ort: Grünes Zentrum Kaufbeuren

Beginn: 9.30 Uhr ökumenische Andacht, ab 10.00 Uhr Frühschoppen und Aktionsprogramm

Parkmöglichkeiten: Parkmöglichkeiten stehen beim Innovapark zur Verfügung. Von dort ist das Festgelände bequem fußläufig zu erreichen.

 

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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Jugend Kinder Soziales

Royal Rangers Pfadfinderstamm 248 wird reaktiviert

Foto: Wolfgang Groß – Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Erstes Treffen am Freitag, 9. Oktober

Kaufbeuren-Neugablonz. Nach einer langen Pause wird der Royal-Rangers-Pfadfinderstamm 248 in Neugablonz wieder aktiv. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern vorbeizukommen und die christliche Pfadfinderarbeit kennenzulernen.

Der Stammposten musste seine Arbeit aufgrund fehlender Leitungskräfte zunächst einstellen. In den vergangenen zwölf Monaten starteten bereits die Vorbereitungen für den Neustart dieser Royal Ranger Arbeit, indem das angehende Leitungsteam zusammen mit zwölf eritreischen Kindern regelmäßig an den wöchentlichen Treffen des benachbarten Royal-Rangers-Stammes in Marktoberdorf teilnahmen. Organisiert und begleitet wurde dies insbesondere von Rebecca Groß sowie von Stefan Ostrowski, Regionalleiter der Royal Rangers für Schwaben, wobei die Stiftung Nächstenliebe in Aktion zwei Kleinbusse für die Fahrten kostenlos zur Verfügung stellte.

Nun hat sich Rebecca Groß bereit erklärt, gemeinsam mit Stefan Ostrowski und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Royal-Ranger-Stamm 248 in Neugablonz neu aufzubauen. „Uns ist wichtig, dass Kinder einen Ort finden, an dem sie Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen, die Natur entdecken und zugleich christliche Werte ganz praktisch kennenlernen können“, erklärt Rebecca Groß. „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt wieder direkt in Neugablonz weitergehen kann.“

Das Interesse ist bereits groß: Rund 40 Kinder werden am kommenden Freitag für das erste Treffen erwartet.

Die Royal Rangers sind eine christliche Pfadfinderarbeit, bei der Kinder und Jugendliche in altersgerechten Teams von ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern begleitet werden. Neben klassischen Pfadfinderaktivitäten wie Naturerlebnissen, Camps, Wandern, Feuer machen und praktischen Fertigkeiten spielen Gemeinschaft, gegenseitige Verantwortung und der christliche Glaube eine wichtige Rolle.

Wie lebendig diese Arbeit sein kann, konnten vier Kinder aus Neugablonz bereits in diesem Sommer erleben. Sie nahmen am Royal-Rangers-Sommercamp „Exodus“ in Schwangau teil. Das Camp fand vom 10. bis 15. August 2026 statt. Insgesamt 220 Ranger aus den Stämmen Senden, Füssen/Marktoberdorf, Landsberg, Günzburg und Neu-Ulm verbrachten dort eine Woche voll mit Spiel, Spaß und Abenteuer und begaben sich auf eine Reise in das alte biblische Ägypten.

Das erste Treffen findet am Freitag, 9. Oktober 2026, um 16:00 Uhr auf dem Gelände der Immanuelgemeinde, Dessestraße 5 in Neugablonz, statt.

Neben den bereits angemeldeten Kindern sind auch ausdrücklich weitere interessierte Familien willkommen. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern vorbeikommen und die Royal Rangers kennenlernen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an rr248@immanuel-kf.de

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung

Letzte Chance Sommer 87

foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Christoph Jorda

Noch zwei Vorstellungen an diesem Wochenende

Sommer 87

Mut. Freundschaft. Widerstand

Altersempfehlung:
12+
Freitag 09.10. 19 Uhr
Samstag 10.10 um 19 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren

Inhalt

Das Publikum begibt sich in die DDR kurz vor dem Mauerfall. Eine Gruppe Jugendlicher wagt es, mit einem selbst geschrieben Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut zu stellen. Doch ihr kreativer Protest bleibt nicht unbemerkt – und plötzlich geraten sie selbst ins Visier der Staatsmacht. Ein bewegendes Drama über Freundschaft, Zivilcourage und den Preis der Freiheit. Ein Theaterabend, der zum nachdenken anregt und zeigt, wie wichtig es ist, für die eigene Stimme einzustehen.

Kommentar des Regieteams

Ein Theaterstück mit DDR-Bezug ist nicht alltäglich. Umso mehr freut es uns, dass die Jugendlichen sich dem Thema stellen wollen. Die Probenzeit ist eine spannende Erfahrung für alle Beteiligten. Durch intensive Zeitzeugen-Gespräche und Ausflüge kann sich die Gruppe etwas in die Zeit von damals zurück versetzen. Wir freuen uns auf dieses besondere Theaterstück!

Diese Theaterproduktion wird vom Freistaat Bayern gefördert.

Autorin
Leonie Hilbert

Regie
Jannis Konrad

Regieassistenz
Frida Dopfer
Tamara Otparlik
Amelie Hassfurter

Hinweis: Projektionen auf der Bühne wurden mit KI unterstützt.

KULTURWERKSTATT-Vorverkaufsstellen

SCHAUBURG Essen und Trinken
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren
Foyer Stadtmuseum
Kaisergäßchen 12-14, Kaufbeuren

Reservix-Vorverkaufsstellen

https://kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de/p/reservix/group/547262

Buchandlung Menzel
Sudetenstraße 119, Kaufbeuren
Engels Genussreich
Ludwigstraße 34, Kaufbeuren

Kategorien
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Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins neue Schuljahr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Wissenschaft zum Staunen und Mitmachen Von der Welt unserer Zellen bis zu großen Fragen der Wissenschaft

Kaufbeuren, Oktober 2026 – Neues Schuljahr, neue spannende Fragen: Auch im Schuljahr 2026/2027 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Junge Forscherinnen und Forscher ab acht Jahren können sich auf spannende Themen, interessante Expertinnen und Experten und jede Menge Aha-Momente freuen.

Die Kinderuni bringt Wissenschaft dorthin, wo sie für Kinder besonders spannend wird: auf die Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, Neugier zu wecken, Fragen zu stellen und gemeinsam die Welt zu entdecken.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18 Uhr die Veranstaltung „Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“ mit Prof. Dr. Regina Fluhrer auf der großen Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

Was passiert eigentlich mit dem Pausenbrot?

Ein Apfel, Nudeln oder das Pausenbrot – wir essen sie jeden Tag. Doch was geschieht eigentlich danach? Bei der ersten Kinderuni-Veranstaltung des neuen Schuljahres geht es auf eine spannende Reise durch den Körper bis hinein in die winzige Welt unserer Zellen.

Die Kinder erfahren, welche wichtigen Nährstoffe in Lebensmitteln stecken – darunter Zucker, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Gemeinsam wird verfolgt, wie diese Stoffe aus dem Essen in den Körper gelangen, mit dem Blut transportiert werden und schließlich in den Zellen ankommen.

Dabei lernen die jungen Besucherinnen und Besucher auch die faszinierende Welt der Zellen kennen. Denn Zellen sind echte kleine Werkstätten: Sie bauen auf, reparieren, speichern und gewinnen Energie – und sorgen damit unter anderem dafür, dass wir denken, laufen, wachsen und lachen können.

Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Regina Fluhrer, Biochemikerin und Molekularbiologin an der Universität Augsburg. Seit mehr als 25 Jahren forscht sie daran, wie Enzyme in unseren Zellmembranen andere Proteine schneiden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zellen hat.

Die Kinderuni macht damit deutlich: Wissenschaft steckt mitten in unserem Alltag – sogar im Pausenbrot.

Kinderuni in der Kulturwerkstatt

Mit der Kinderuni möchten die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren Kindern einen unkomplizierten Zugang zu Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Kinder ab 8 Jahren und verbinden verständliche Wissensvermittlung mit spannenden Geschichten und anschaulichen Einblicken.

 

  1. Termin

„Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00–18:00 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

  1. Termin

„warum werden Menschen Krank?“

Donnerstag, 19. November 2026, 17-18:00 Uhr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

 

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren freuen sich auf viele neugierige junge Forschende und einen spannenden Start ins neue Kinderuni-Jahr.

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Kultur Veranstaltung

YAKOU TRIBÈ mit „Out of Sight“

yakou tribè

Jazz aus Berlin live im Stadttheater Kaufbeuren

Am Freitag, 30. Oktober 2026, gastiert das Berliner Quartett Yakou Tribe mit seinem Programm „Out of Sight“ im Stadttheater. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und endet voraussichtlich um 22.00 Uhr.
 
Seit zwanzig Jahren ist Yakou Tribe gemeinsam unterwegs und hat bislang fünf CDs veröffentlicht. Die jüngste trägt den Titel „Out of Sight“ und führt die musikalische Reise der Band in verschiedene Klangwelten: Neben dem Soundtrack eines amerikanischen Roadmovies finden sich Anklänge an das urbane Amerika der 1950er-Jahre und an südamerikanische Musik.
 
Zum Quartett gehören der Gitarrist Christian Kögel, der Altsaxophonist Jan von Klewitz, der Kontra- und E-Bassist Pepe Berns sowie der Schlagzeuger Rainer Winch. Klewitz und Berns steuern folkloristische, brasilianisch geprägte und zugleich dem Jazz verbundene Songs und Balladen bei. Die Kompositionen von Kögel und Winch greifen dagegen die Tradition des Progressive Rock der 1970er-Jahre auf.
 
YAKOU TRIBÈ – „Out of Sight“
 
Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren e. V. 
Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Freitag, 30. Oktober 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 22:00 Uhr inkl. Pause
 
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder per WhatsApp 015202434081
 
Mehr Infos zu YAKOU TRIBÈ auf https://yakoutribe.de 
 
Der Kulturring Kaufbeuren und YAKOU TRIBÈ freuen sich auf eine musikalische Reise mit zahlreichen Besucherinnen und Besucher.
 
Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren
 
Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Immer informiert über Veranstaltungen in deiner Stadt – jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de  
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Sport

Zäher Saisonstart für die Kaufbeurer Handballer

Foto: Yuri Weber

Herrenteams mit verpatztem Auftakt, Damen siegreich

Am vergangenen Wochenende standen für die Kaufbeurer Handballer des TVKN im Seniorenbereich jeweils die ersten Saisonspiele auf dem Plan. Die erste Herrenmannschaft stand dabei im Derby gegen Schongau auf der Platte, während die Herren II und die Damen in Buchloe gastierten. 

Nach einer langen Vorbereitung stand am Sonntag für die Herren I der Saisonauftakt gegen den TSV Schongau an. Eine volle Halle und einige bekannte Gesichter auf Seiten der Schongauer sollten zur Motivation für ein starkes Auftaktspiel beitragen. Kleiner Wermutstropfen: Sowohl Kapitän Roman Haggenmüller als auch Konstantin Balkow mussten krankheitsbedingt das Spiel von der Tribüne aus verfolgen.  

In den ersten Spielminuten fiel es beiden Mannschaften jedoch schwer, Lösungen im Angriff zu finden. Die Kaufbeurer scheiterten immer wieder an ihrer eigenen Chancenverwertung, während dem TSV der Kaufbeurer Torwart Nils Hipper, der nach einem Kopftreffer beim ersten Wurf des Spiels richtig in Fahrt kam, das Leben schwer machte. In der 12. Spielminute ergab sich so ein Spielstand von 5:5. 

Dann rissen die Schongauer das Spiel immer mehr an sich. Durch eine energische Abwehrleistung und einen konsequenteren Angriff konnten die Gäste bis in die 19. Minute auf 7:10 erhöhen. Zunehmend verunsichert leisteten sich die Hausherren dann mehr und mehr einfache Fehler. Bis zum Ende der Halbzeit dominierten dann klar die Schongauer und führten nach einem 6-Tore-Lauf zum Halbzeitpfiff mit 9:16. 

Nach der Pause ging es zunächst ausgeglichen weiter. Die Hausherren schienen sich etwas gefangen zu haben, konnten aber trotz einer weiterhin starken Leistung ihres Schlussmannes Nils Hipper nicht wirklich Boden gutmachen. Nach 40 gespielten Minuten war beim Stand von 14:21 der Vorsprung des TSV kaum in Gefahr.  

Zum Ende des Spiels dominierten dann wieder Unkonzentriertheiten und technische Fehler der Wertachstädter, die von den Gästen aus Oberbayern gnadenlos ausgenutzt wurden. Letztendlich konnte der TVKN keine wirklichen Impulse mehr setzen und musste sich deutlich mit 19:31 geschlagen geben. Schongau erringt damit den ersten Sieg im dritten Spiel, während die Kaufbeurer im ersten Spiel der Saison eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen.  

CO-Trainer Schelb fasst zusammen: „Leider haben wir es heute nicht geschafft, das umzusetzen, was wir seit Wochen trainieren. Wir waren unsicher und deshalb fehleranfällig. Insgesamt waren wir im Angriff zu ungefährlich und auch in der Abwehr hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Unabhängig davon geht es am Samstag weiter. Wir müssen dieses Spiel abhaken und uns mit einer besseren Leistung im nächsten Spiel belohnen. Dass die Mannschaft es besser kann, haben die Jungs im Training und in den Testspielen gezeigt.“ 

Für den TVKN spielten: Horend, Hipper (beide Tor), Amberger 3, Wabersich 2, Keller 1, Gellrich 3, Kinberger 1, Salzer, Spitschan 3, Kittner, Hohenreiter 2, Mohring 1, Bartel 3; 

Im ersten Spiel des Wochenendes stand die neu formierte Damenmannschaft des TVKN unter Trainer Mario Scheffler in Buchloe auf der Platte. Die Damen zeigten dabei ein überzeugendes Auftaktspiel und konnten nach einer starken Mannschaftsleistung auswärts mit 9:33 gewinnen. Verdient führt man damit nun in der noch jungen Bezirksligasaison die Tabelle an.  

Ebenfalls in Buchloe stand nach dem Spiel der Damen das erste Spiel der Herren II auf dem Plan. Hier gelang es dem Team von Christian Schelb trotz energischen Einsatzes nicht, den Buchloer Hausherren Punkte abzuringen. Im Tor zeigte Max Alles eine starke Leistung, die jedoch in einem knappen Spiel nicht ausreichte, um einen teils inkonsequenten Angriff auszugleichen. Am Ende gelang es einer motivierten Buchloer Mannschaft, einen 32:28-Heimsieg zu feiern. 

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Kultur Veranstaltung

Rustikalmarkt bringt Kunsthandwerk, Kulinarik und Oldtimer in Kaufbeurens Altstadt

Rund 40 Aussteller am 11. Oktober – verkaufsoffener Sonntag, Kinderprogramm und Livemusik ergänzen das Marktgeschehen

Kunsthandwerk, regionale Spezialitäten und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet in der Kaufbeurer Altstadt wieder der Rustikalmarkt statt. Von 11 bis 17 Uhr präsentieren rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter ihre Angebote. Veranstalter ist Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing.

Kunsthandwerk und regionale Spezialitäten

Das Angebot reicht von Arbeiten aus Holz, Filz, Keramik und Papier bis zu unterschiedlichen handgefertigten Produkten. Hinzu kommen Direktvermarkter mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Kulinarisch reicht die Auswahl unter anderem von Aufstrichen, Brotspezialitäten, Käse und Kräuterprodukten bis zu Bratwurst, Langos, Baumkuchen, Schokofrüchten und verschiedenen Mandelvariationen.

Programm für Kinder und Oldtimertreffen am Hafenmarkt

Auch für Kinder ist einiges geboten. Am Obstmarkt fährt eine Kindereisenbahn, außerdem ist ein Ballonkünstler vor Ort. Ab 13 Uhr wird Kinderschminken angeboten. Am Hafenmarkt veranstaltet Rustika Schmuck im Rahmen der Summer Streets ein Oldtimertreffen. Für musikalische Unterhaltung sorgt um 13 Uhr Manuel Peczler. Um 15 Uhr werden Alphornbläser erwartet.

Geschäfte öffnen am Sonntagnachmittag

Parallel zum Rustikalmarkt beteiligen sich zahlreiche Einzelhändler in der Altstadt am verkaufsoffenen Sonntag. Die teilnehmenden Geschäfte öffnen von 13 bis 17 Uhr. „Dank des Engagements vieler Beteiligter zeigt sich Kaufbeurens Altstadt am Rustikalmarkt wieder von seiner schönen Seite und hat eine Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Unterhaltung für Groß und Klein zu bieten“, sagt Kaufbeurens Wirtschaftsreferent Andreas Bauer.

Kaiser-Max-Straße für Verkehr gesperrt

Besucher und Anwohner sollten zudem die geänderte Verkehrsführung beachten: Die Kaiser-Max-Straße ist am Veranstaltungstag von 7 bis 19 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

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Panorama Veranstaltung

„Kriegstüchtigkeit oder gemeinsame Sicherheit?“: KIFIAS lädt zur Diskussion in Kaufbeuren

Vortrag mit Publizist und Oberstleutnant a. D. Hans-Jürgen Rose am 14. Oktober im Stadtsaal – auch das geplante Arrow-3-System bei Kaufbeuren soll Thema sein

Unter dem Titel „Kriegstüchtigkeit oder gemeinsame Sicherheit? Brauchen wir Arrows wirklich?“ lädt die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in den Stadtsaal Kaufbeuren ein. Nach Angaben der Initiative soll es dabei um aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen und insbesondere um die Rolle des Raketenabwehrsystems Arrow 3 gehen. pressemitt.rose

Hans-Jürgen Rose spricht im Stadtsaal

Als Referent kündigt KIFIAS den Publizisten Hans-Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D., an. Rose gehört zu den Mitbegründern des Arbeitskreises „Darmstädter Signal“, der 1983 von Zeit- und Berufssoldaten der Bundeswehr gegründet wurde. Der Arbeitskreis setzt sich nach Darstellung von KIFIAS heute unter anderem für den Vorrang friedlicher Konfliktlösungen ein.

Aus Sicht der Initiative haben die aktuellen Diskussionen um „Kriegstüchtigkeit“, „Verteidigungsfähigkeit“, „Wehrbereitschaft“ und „Resilienz“ die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland und innerhalb der NATO stark geprägt. KIFIAS stellt dem die Frage gegenüber, welche Bedeutung Konzepte einer gemeinsamen europäischen Sicherheit künftig haben könnten.

Geplantes Arrow-System bei Kaufbeuren im Mittelpunkt

Einen unmittelbaren Bezug zu Kaufbeuren sieht die Initiative in den Planungen für das Raketenabwehrsystem Arrow 3. Nach Darstellung von KIFIAS wurde Ende Juni bekannt, dass im Königsberger Forst bei Kaufbeuren eine Radarstation für das System entstehen soll.

Rose soll bei seinem Vortrag nach Angaben des Veranstalters der Frage nachgehen, inwieweit die derzeitige Aufrüstungs- und Sicherheitspolitik Voraussetzungen für eine zukünftige europäische Sicherheitsarchitektur schaffen kann und welche Rolle das Arrow-System dabei spielt. Anschließend ist eine Diskussion vorgesehen. pressemitt.rose

Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2

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Kultur Veranstaltung

„Reise durch die Jahrzehnte“: Open Range bringt Blues und Folk zu ROMI’s Restaurant am 10. Oktober

Akustische Instrumente, drei Stimmen und Songs von den Wurzeln des Delta-Blues bis zu Klassikern von Pink Floyd, Fleetwood Mac, den Rolling Stones und U2

Eine musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte erwartet die Gäste bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren: Das Trio Open Range verbindet Blues und Folk mit bekannten Songs und weniger bekannten musikalischen Entdeckungen. Mit akustischen Instrumenten, ausdrucksstarken Stimmen und eigenen Arrangements verleihen die drei Musiker ihrem Repertoire eine persönliche Note.

  • Am Samstag, 10. Oktober 2026, ab 20 Uhr
  • Eintritt frei. Reservierung unter 0152 53000875

Drei Musiker und viel Raum für musikalische Freiheit

Open Range sind Uli Roidl an Gitarre und Bluesharp sowie Gesang, Bernhard Steinmetz an Gitarre, Slide-Guitar und Foot-Percussion sowie Gesang und Martin Baldauf an Kontrabass und Gesang. Der Bandname ist dabei Programm: „Open Range“ steht für die musikalische Freiheit, die sich das Trio bei seinen Auftritten nimmt. Improvisationen, kreative Wendungen und spontane Momente gehören dazu. Mal feinfühlig und zurückhaltend, mal kraftvoll interpretieren die Musiker die Stücke auf ihre eigene Weise.

Von Robert Johnson bis U2

Entsprechend weit reicht das Repertoire. Songs von Blueslegenden wie Robert Johnson und Elmore James gehören ebenso dazu wie Musik der Allman Brothers. Hinzu kommen Stücke von Eric Clapton, Fleetwood Mac, Van Morrison, Pink Floyd, den Rolling Stones und U2. Damit spannt Open Range einen musikalischen Bogen von den Wurzeln des Delta-Blues bis zu bekannten Songs der vergangenen Jahrzehnte.

Das Konzert findet bei Romi’s Restaurant, Füssener Straße 38 in Kaufbeuren, statt.

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Sport

Nach 40 Jahren wieder ein Sieg in Wiggensbach: SVK gewinnt mit 3:0

SpVgg Kaufbeuren hält dem Druck der Gastgeber stand – Lukas Kress sichert mit starken Paraden die Führung, Sauter und Uygun treffen spät zur Entscheidung

Lange musste die SpVgg Kaufbeuren auf diesen Erfolg warten: Nach 40 Jahren gelang der SVK wieder ein Sieg in Wiggensbach. Die Kaufbeurer setzten sich beim FC Wiggensbach mit 3:0 durch und holten damit wichtige Punkte. Deutlicher, als es der Spielverlauf vermuten lässt: Die Gastgeber drängten vor allem nach der Pause auf den Ausgleich, ehe zwei späte Kontertore die Partie entschieden.

Conrad trifft früh zur Kaufbeurer Führung

Wiggensbach, das nach sieben Niederlagen in Folge unter erheblichem Erfolgsdruck stand, erwischte den besseren Start. Jürgen Maurer hatte eine große Gelegenheit zur Führung, konnte diese jedoch nicht nutzen. Auf der Gegenseite schlug Kaufbeuren zu. Nach einem Durcheinander im Wiggensbacher Strafraum landete der Ball bei Robin Conrad, der in der 13. Minute das 1:0 für die SVK erzielte. Anschließend erspielten sich auch die Gäste weitere Möglichkeiten, gingen aber mit der knappen Führung in die Pause.

Lukas Kress hält die SVK im Spiel

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wiggensbach den Druck deutlich. Die Gastgeber erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten und drängten auf den Ausgleich. Doch die Kaufbeurer Defensive hielt stand – und wenn sie überwunden wurde, war Torhüter Lukas Kress zur Stelle. Mit mehreren starken Paraden verhinderte er den Ausgleich. Die SVK zog sich in dieser Phase weit zurück und konzentrierte sich darauf, die knappe Führung zu verteidigen. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit.

Zwei Konter entscheiden die Partie

Mit frischen Kräften setzte Kaufbeuren schließlich die entscheidenden Nadelstiche. Michael Sauter erhöhte in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Konter auf 2:0. Nur zwei Minuten später machte Can Uygun mit dem 3:0 endgültig alles klar. Für Wiggensbach bedeutete die Niederlage das achte verlorene Spiel in Folge. Die SVK dagegen konnte nach zuletzt schwierigen Wochen einen wichtigen Erfolg feiern.

„Uns war bewusst, dass Wiggensbach nach sieben Niederlagen in Serie unter Druck steht. Uns kam dann die frühe Führung durch Robin Conrad zugute. Wir haben uns in der ersten Halbzeit einige Chancen herausgespielt. In der zweiten Halbzeit hat Wiggensbach enorm auf den Ausgleich gespielt, doch unser Torwart Lukas Kress und unser Abwehrverbund hatten alles im Griff“, sagte Luca Wollens nach der Partie.

Besonders wichtig war für ihn die Einstellung seiner Mannschaft: „Der Sieg war enorm wichtig für uns. Wir waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft, haben aber gezeigt, was möglich ist, wenn jeder sein Herz auf dem Platz lässt. Jetzt liegt der Fokus aber auf dem Derby.“

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Panorama Verwaltung

Betreiberwechsel in Kaufbeurer Parkhäusern: Das müssen Dauerparker wissen

Parkhäuser „Kunsthaus“ und „Rathaus“ werden zum 1. Januar 2027 auf ein schrankenloses System umgestellt

In den beiden von der Stadt Kaufbeuren verwalteten Parkhäusern „Kunsthaus“ und „Rathaus“ steht zum Jahreswechsel eine Veränderung an. Zum 1. Januar 2027 wechselt die Stadt den Betreiber der beiden Parkhäuser. In diesem Zuge wird die Ein- und Ausfahrt auf ein schrankenloses System umgestellt.

Stadt informiert Dauerparker direkt

Für die bisherigen Dauerparker ergeben sich damit Änderungen bei der Nutzung ihrer Stellplätze. Sie müssen derzeit jedoch nicht selbst aktiv werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung werden alle Dauerparker der beiden Parkhäuser zeitnah direkt von der Stadt kontaktiert. Dabei sollen sie detaillierte Informationen darüber erhalten, wie die Nutzung ihrer Parkplätze nach dem Betreiberwechsel und der Umstellung auf das neue System künftig abläuft.

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Blaulicht

Spezialisierte Einsatzkräfte trainieren für außergewöhnliche Schadenslagen

BRK-Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten bereiten sich beim TeamCamp ehrenamtlich auf komplexe Einsatzlagen im Bevölkerungsschutz vor

ch bei länger andauernden und schwierigen Einsatzbedingungen arbeitsfähig bleiben. Im Szenario des TeamCamps bedeutete das: bis zu 72 Stunden Einsatzdauer und insbesondere in der Anfangsphase die Fähigkeit, weitgehend eigenständig zu arbeiten und auch die Versorgung der eigenen Einsatzkräfte sicherzustellen.

Ein Wochenende als zusammenhängende Einsatzlage

Unter dem Motto „Bereit für außergewöhnliche Schadenslagen“ wurde das gesamte Wochenende als zusammenhängendes Einsatzszenario gestaltet.

Die angenommene Lage: Ein schweres Sturmereignis trifft weite Teile Süddeutschlands und angrenzende Regionen. Straßen und Verkehrswege sind teilweise blockiert, die Infrastruktur ist beeinträchtigt und zahlreiche Einsatzkräfte sind bereits gebunden.

Schon vor Beginn des TeamCamps erhielten die Teilnehmer schrittweise Informationen über die sich verschärfende Wetter- und Einsatzlage. Schließlich folgte der fiktive Marschbefehl für die Einheiten. Fahrzeuge und Material mussten vorbereitet und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden. Anschließend verlegten die Kräfte in den angenommenen Bereitstellungsraum im Bereich Eschers.

Damit begann die Übung bewusst nicht erst mit dem ersten Patienten. Auch Vorbereitung, Anfahrt, Führung, Unterkunft und die Organisation eines über längere Zeit eingesetzten Verbandes gehörten zum Trainingskonzept.

Freitag: Auftrag, Einsatzbereitschaft und Autarkie

Am Freitagabend stand zunächst der gemeinsame Blick auf die Aufgaben im Bevölkerungsschutz im Mittelpunkt. In einer offenen Workshop- und Gesprächsrunde beschäftigten sich die Teilnehmer damit, welche Aufgaben die BRK-Bereitschaften bei außergewöhnlichen Schadenslagen übernehmen, welche Fähigkeiten dafür benötigt werden und was persönliche Einsatzbereitschaft bedeutet.

Ein wichtiger Bestandteil war dabei auch die Frage, wie sich ein Einsatzverband in einer großflächigen Schadenslage möglichst autark versorgen kann. Denn wer über viele Stunden oder sogar mehrere Tage anderen Menschen helfen soll, muss auch die Versorgung der eigenen Mannschaft von Beginn an mitdenken.

Neben Themen wie Unterkunft, Energieversorgung und persönlicher Ausstattung wurde deshalb insbesondere die Einsatzstellen- und Notverpflegung praktisch behandelt. Die Teilnehmer bereiteten gemeinsam besondere Notverpflegung für Einsatzkräfte zu und konnten diese direkt selbst probieren.

Damit wurde bereits am Freitag deutlich: Einsatzfähigkeit bedeutet nicht nur, über medizinisches Material, Fahrzeuge und ausgebildetes Personal zu verfügen. Ein Verband muss auch in der Lage sein, seine eigene Arbeitsfähigkeit über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Samstag: Patientenversorgung unter erschwerten Bedingungen

Am Samstag wechselte das TeamCamp vollständig in den praktischen Übungsbetrieb.

In einem ersten Szenario musste der Sanitätszug unter eingeschränkten infrastrukturellen Bedingungen eine Versorgungsstelle für Notfallpatienten aufbauen und betreiben. Angenommen wurde, dass Patienten aus umliegenden Gemeinden zugeführt werden und aufgrund begrenzter Transportmöglichkeiten teilweise länger vor Ort versorgt werden müssen.

Die Einsatzkräfte mussten die eintreffenden Patienten beurteilen, medizinisch versorgen, Prioritäten festlegen und deren weiteren Transport organisieren.

Für eine möglichst realistische Darstellung sorgten vorbereitete Patientenszenarien mit sich verändernden Vitalwerten und Krankheitsverläufen. Dadurch entwickelte sich die Lage während der Übung kontinuierlich weiter und verlangte von den Einsatzkräften immer wieder neue Entscheidungen.

Ein zweites Szenario führte die Teilnehmer ins Gelände. Nach dem Sturm wurde eine Wandergruppe vermisst. Mehrere Personen waren durch umgestürzte Bäume und herabfallende Äste verletzt worden. Die Einsatzkräfte erkundeten den Bereich, fanden die Verletzten, führten eine Ersteinschätzung und lebensrettende Sofortmaßnahmen durch und brachten die Patienten aus dem gefährdeten Bereich in eine eingerichtete Patientenablage. Dort erfolgten die weitere Stabilisierung, ärztliche Sichtung, Dokumentation und Vorbereitung für den Transport.

Die beiden Übungsszenarien machten deutlich, worauf es bei außergewöhnlichen Schadenslagen ankommt: klare Strukturen, eingespielte Abläufe, Eigenständigkeit und das Zusammenspiel verschiedener Einheiten und Qualifikationen.

Realitätsnah trainieren – gemeinsam besser werden

Ein besonderer Schwerpunkt des TeamCamps lag auf einem möglichst realitätsnahen Training. Die Teilnehmer sollten nicht lediglich vorgegebene Abläufe abarbeiten, sondern innerhalb des Szenarios selbst Entscheidungen treffen und auf Veränderungen reagieren.

Begleitet wurden die praktischen Übungen durch sogenannte Einsatzcoaches. Sie unterstützten die Teilnehmer dabei, das eigene Vorgehen anschließend gemeinsam zu reflektieren und Erfahrungen unmittelbar in das weitere Training mitzunehmen.

Das Feedback zum ersten TeamCamp fiel sehr positiv aus. Besonders die zusammenhängende Einsatzgeschichte, die realitätsnahen Übungssituationen und die Verbindung aus Fachtraining, Eigenverantwortung und Teambuilding wurden von den Teilnehmern positiv aufgenommen.

Auch der Austausch zwischen unterschiedlich erfahrenen Einsatzkräften spielte dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsame Übungen, Nachbesprechungen, die Unterbringung vor Ort und die Zeit außerhalb des eigentlichen Übungsbetriebs boten Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen.

Michael Triebel, Kreisfachdienstleiter Sanitätsdienst im BRK-Kreisverband Ostallgäu, trug die federführende Gesamtverantwortung für Konzeption und Durchführung des TeamCamps. Für ihn bestätigt das Wochenende den eingeschlagenen Weg in der Ausbildung der Einsatzkräfte:

„Ich bin sehr stolz auf die Leistungsbereitschaft unserer Einsatzkräfte. Das Wochenende war ein großer Erfolg für unsere gemeinsame Weiterentwicklung. Mit welchem Engagement sich diese Menschen in ihrer Freizeit ausbilden, trainieren und auf schwierige Einsatzlagen vorbereiten, verdient meinen vollen Respekt. Gleichzeitig hat dieses Wochenende gezeigt, was wir als Gemeinschaft bereits erreichen können, wenn jeder seine Fähigkeiten einbringt.“

Die gewonnenen Erfahrungen sollen nun in die weitere Entwicklung des Fachdienstes im Kreisverband einfließen. Nachdem in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen und gemeinsame Standards geschaffen wurden, soll künftig noch stärker das praktische Training unter realistischen Einsatzbedingungen im Mittelpunkt stehen.

Ein TeamCamp, das seinen Namen verdient

Dabei war das TeamCamp nicht nur während der Übungen eine Teamleistung. Auch hinter den Kulissen wäre ein Trainingswochenende auf diesem Niveau ohne zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer nicht möglich gewesen.

Die Konzeption und Gesamtorganisation lag beim Fachdienst Sanitätsdienst. Tatkräftige Unterstützung bei Planung und Umsetzung kam unter anderem von Jochen Fritsch, SEG-Führer der BRK-Bereitschaft Marktoberdorf und seinem Team.

Eine entscheidende Rolle spielten außerdem die Notfalldarsteller, die sogenannten Mimen. Sie stellten Verletzte und Erkrankte realitätsnah dar und ermöglichten es den Einsatzkräften dadurch, nicht nur einzelne medizinische Maßnahmen zu üben, sondern komplette Einsatzabläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Von der Entwicklung der Rahmenlage und der einzelnen Szenarien über die Vorbereitung der Patientendarstellungen und Übungsunterlagen bis hin zu Organisation, Logistik, Übungssteuerung und Durchführung entstand das Wochenende so als gemeinsames ehrenamtliches Projekt vieler Beteiligter.

„Der Name TeamCamp hat für mich deshalb eine doppelte Bedeutung“, so Triebel. „Wir wollen unsere Einsatzkräfte als Team weiterentwickeln. Gleichzeitig wäre das gesamte Wochenende ohne die vielen Menschen, die sich bei Vorbereitung und Durchführung eingebracht haben, überhaupt nicht möglich gewesen. Genau diese Bereitschaft, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, zeichnet unser Ehrenamt aus.“

Verstärkung gesucht – Einstieg bereits Anfang November möglich

Damit diese Einsatzbereitschaft auch künftig gewährleistet werden kann, suchen die BRK-Bereitschaften im Ostallgäu weitere motivierte Menschen, die sich ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren möchten.

Medizinische Vorkenntnisse sind für einen Einstieg nicht zwingend erforderlich. Wichtig sind Interesse an der Aufgabe, Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen und Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

Aktuell bietet sich dafür sehr kurzfristig eine gute Gelegenheit: Bereits Anfang November ist gegebenenfalls ein direkter Einstieg in die Sanitätsausbildung möglich. Sie vermittelt wichtige medizinische Grundlagen für die weitere ehrenamtliche Tätigkeit und bildet eine Basis für den späteren Einsatz in den Einheiten.

Wer neugierig geworden ist und sich vorstellen kann, künftig selbst Teil einer Schnelleinsatzgruppe zu werden, kann sich unverbindlich bei der Kreisbereitschaftsleitung des BRK Ostallgäu informieren.

Kontakt:

Kreisbereitschaftsleitung BRK Ostallgäu
E-Mail: kbl.oal@brk.de

Das TeamCamp hat gezeigt, was Bevölkerungsschutz in der Praxis ausmacht: gut ausgebildete Einsatzkräfte, verlässliche Strukturen und Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit zu investieren, gemeinsam zu trainieren und Verantwortung zu übernehmen, wenn andere ihre Hilfe brauchen.

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Soziales Wirtschaft

Family Store erweitert seine Öffnungszeiten

Secondhand-Kaufhaus der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ reagiert auf steigende Kundenzahlen und Wünsche der Besucher

Kaufbeuren-Neugablonz – 01.10.2026. Der Family Store, das Secondhand-Kaufhaus der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, hat seit dem 1. Oktober 2026 seine Öffnungszeiten deutlich erweitert. Damit reagiert die Stiftung auf die stetig wachsende Zahl an Kundinnen und Kunden und zugleich auf vielfach geäußerte Wünsche nach längeren und durchgängigen Einkaufsmöglichkeiten.

Künftig ist der Family Store von Montag bis Freitag durchgehend von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die bisherige Mittagspause von 12:00 bis 14:00 Uhr entfällt. Damit möchte die Stiftung insbesondere auch Menschen entgegenkommen, die ihre Mittagspause für einen Einkauf nutzen möchten.

Auch am Samstag wurden die Öffnungszeiten verlängert: Statt wie bisher bis 14:00 Uhr ist der Family Store künftig von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

„Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, dass immer mehr Menschen unseren Family Store besuchen. Gleichzeitig kamen gerade zur Mittagszeit und an Samstagnachmittagen immer wieder Anfragen nach längeren Öffnungszeiten. Darauf möchten wir gerne reagieren“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“.

Der Family Store bietet ein umfangreiches Sortiment gut erhaltener Secondhand-Waren zu günstigen Preisen. Dabei verbindet das Kaufhaus Nachhaltigkeit mit einem sozialen Anliegen: Gut erhaltene Dinge bekommen ein zweites Leben, Ressourcen werden geschont und Menschen können zu erschwinglichen Preisen einkaufen.

Gleichzeitig möchte der Family Store auch ein Ort der Begegnung sein. Den Besucherinnen und Besuchern steht deshalb ein kleines Bistro zur Verfügung, in dem sie sich vom Einkauf ausruhen, bei einer Tasse Kaffee oder Tee miteinander ins Gespräch kommen oder gemeinsam spielen können. Gerade diese Möglichkeit zur Begegnung und zum persönlichen Austausch wird von vielen Gästen gerne angenommen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit der Foodsharing-Gruppe Kaufbeuren. Regelmäßig werden im Family Store Lebensmittel angeboten, die von Geschäften und anderen Betrieben “gerettet” wurden und ansonsten möglicherweise vernichtet worden wären. Diese Lebensmittel können von den Besucherinnen und Besuchern kostenlos mitgenommen werden. Damit leistet das gemeinsame Angebot zugleich einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung und für einen verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen.

Die neuen Öffnungszeiten gelten ab sofort:

Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen zum Family Store gibt es unter www.family-store.org.

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Blaulicht

Mit über 1,1 Promille zur Polizei gefahren: Führerschein sichergestellt

38-Jähriger benötigt mehrere Versuche zum Einparken vor der Polizeiinspektion Kaufbeuren – Beamte ordnen Blutentnahme an

Kaufbeuren – Ausgerechnet seine Fahrt zur Polizeiinspektion Kaufbeuren hat für einen 38-jährigen Autofahrer strafrechtliche Konsequenzen. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann mit seinem Pkw zur Dienststelle und benötigte dort mehrere Versuche, um sein Fahrzeug zu parken. Dadurch staute sich bereits der nachfolgende Verkehr.

Alkoholgeruch bei Kontrolle festgestellt

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und untersagten dem 38-Jährigen die Weiterfahrt. Sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt nun gegen den Mann wegen Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Gesundheit Jugend Kinder

AOK und KLUG machen Schulen hitzeresilient

Damit Schülerinnen und Schüler auch an heißen Tagen dem Unterricht gut folgen können, unterstützt die AOK die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Foto: © PantherMedia / pressmaster

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

30 Grad im Klassenzimmer, die Konzentration sinkt, der Kreislauf macht schlapp – und der Unterricht soll trotzdem weitergehen. Belastende Hitze wird immer mehr auch für Schulen zur Gesundheitsfrage. Die AOK Bayern unterstützt deshalb die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe informiert jetzt über gesundheitliche Risiken und wirksamen Hitzeschutz im Schulkontext. Vertiefende Workshops unterstützen Schulen dabei, einen auf ihre Situation zugeschnittenen Hitzeschutzplan zu erarbeiten.

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

„Wir können Hitze nicht verhindern – aber wir können uns darauf einstellen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schulen brauchen deshalb Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten, die im Alltag funktionieren. „Mit unserem Angebot wollen wir Schulen zunächst niedrigschwellig informieren und sie zugleich dabei unterstützen, Hitzeschutz dauerhaft in ihrer Schule zu verankern“, so Susanne Hasel.

Die Online-Veranstaltungsreihe zum Hitzeschutz steht allen interessierten Personen kostenfrei offen.

In drei 90-minütigen Veranstaltungen geht es um die gesundheitlichen Folgen von Hitze, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Schule geben Impulse und zeigen Gute-Praxis-Beispiele. Den Auftakt machte am 30.  September 2026 das Thema „Grundlagen für den Hitzeschutz an Schulen“. Am 19. Oktober geht es um die „Auswirkungen auf Schüler*innen, Lehrkräfte und Schule“, am 17. November steht die „Praktische Umsetzung“ im Zentrum. Vorgestellt wird auch der Muster-Hitzeschutzplan für Schulen, der von KLUG gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer, dem Helmholtz Zentrum München und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen herausgegeben wurde. 

Vom Wissen zum eigenen Hitzeschutzplan

Schulen, die tiefer einsteigen möchten, können an der von der AOK Bayern geförderten Workshopreihe „Hitze Resilienz für Schulen“ teilnehmen. Bayerische Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien entwickeln dabei gemeinsam mit Hitzeexpertinnen und -experten einen Hitzeschutzplan für ihre eigene Schule. Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Räume sind besonders hitzegefährdet? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler schützen? Was ist bei Sport und Bewegung zu beachten? Und wie können Eltern, Kollegium, Schulträger und Kommune eingebunden werden?

„Nicht nur alte oder kranke Menschen leiden unter zu hohen Temperaturen. Große Hitze kann auch Schüler*innen in ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, so Susanne Hasel. Funktionierender Hitzeschutz ist daher sehr wichtig.

Die Anmeldung zu den Online-Veranstaltungen ist unter https://hitze.info möglich. Interessierte Schulen für die Workshopreihe können sich mit dem Betreff „Workshopreihe“ an schule@klimawandel-gesundheit.de wenden.

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Kultur Veranstaltung

Theater im Turm: Vorverkauf für °Momo° startet

Aktualisierung am 05.10.206

Auf die Plätze – fertig – los! Theater im Turm: Vorverkauf für °Momo° startet.

Ab sofort gibt es Eintrittskarten für die neue Produktion beim Theater im Turm. Zur Aufführung kommt „Momo“, ein spannendes und unterhaltsames Stück, nach dem Roman von Michael Ende, das sowohl Kinder, als auch Erwachsene in den Bann ziehen wird .Mit Hilfe ihrer Freunde wehrt sich Momo gegen die Grauen, die den Menschen Lebenszeit rauben wollen. Die Aufführungen finden alle im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt. Die Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel, Neugablonz, Sudetenstraße 119 und im Internet unter www.theater-im-turm.de.


Nachricht vom 16.September 2026

Premiere ist am 24.10.2026. Der Vorverkauf hat begonnen.

Zur Zeit wird bei der Neugablonzer Theatergruppe fleißig geprobt. Denn nicht mehr lange, dann ist es soweit. Dann hebt sich der Vorhang für ein ganz besonders reizvolles Theaterstück, das kleine und große Zuschauer erfreuen wird. Das Theater im Turm lädt ein zu „Momo“, nach dem Roman von Michael Ende, für das Theater bearbeitet von Vita Huber.

Das Mädchen Momo lebt in den Resten eines Amphitheaters. Eines Tages tauchen Zeitdiebe, die „Grauen“ auf, die die Menschen zum Zeitsparen bringen wollen. Momo versucht mit ihren Freunden und mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner Schildkröte Kassiopeia die „Grauen“ zu besiegen und den Menschen die gestohlenen Lebenszeiten zurückzubringen. Eine spannende und fesselnde Geschichte.

Die Aufführungen sind am:

  • Samstag, 24.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 25.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Freitag, 30.10.2026 um 18.30 Uhr
  • Samstag, 31.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 07.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 08.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 14.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 15.11.2026 um 14.30 Uhr

Alle Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Karten gibt es ab dem 05.10.26 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de

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Blaulicht

Axt-Attacke auf Automaten, Streit am Kirchplatz und mehrere Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren

Polizei und Feuerwehr waren in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert – Zeugen nach Sachbeschädigung und Unfallflucht gesucht

Mehrere Einsätze haben Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen in Kaufbeuren beschäftigt. Unter anderem beschädigten zwei unbekannte Kinder nach Angaben der Polizei mit einer Axt einen Automaten in der Sudetenstraße. Am Kirchplatz endete ein Streit zwischen zwei Männern in einer gegenseitigen Körperverletzung. Die Feuerwehr war unter anderem bei einer Drehleiterrettung und einem Wasserschaden im Einsatz.

Maskierte Kinder schlagen mit Axt auf Automaten ein

Kaufbeuren – Zwei bislang unbekannte Kinder haben am frühen Sonntagmorgen gegen 2.44 Uhr einen Automaten in der Sudetenstraße beschädigt. Nach Angaben der Polizei waren die beiden Täter maskiert und schlugen mit einer Axt gegen die Scheibe des Automaten. Als ein Passant vorbeikam, flüchteten die beiden mit Fahrrädern. Beute machten sie nicht. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im niedrigen vierstelligen Bereich.

Die Polizei stellte Beweismittel sicher und ermittelt wegen Sachbeschädigung sowie des Verdachts des versuchten Diebstahls gegen die unbekannten Täter.

Patientin mit Drehleiter gerettet

Kaufbeuren – Zu einer Drehleiterrettung wurde die Feuerwehr Kaufbeuren am Sonntagnachmittag um 17.03 Uhr in den Bleicherweg alarmiert. Die Patientin wurde mit einer Schleifkorbtrage über die Drehleiter gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr unterstützte zudem beim Umlagern der Patientin.

Der Einsatz dauerte rund 40 Minuten. Zwölf Feuerwehrleute waren mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Defekter Spülkasten sorgt für Feuerwehreinsatz in Neugablonz

Kaufbeuren-Neugablonz – Ein Wasserfleck an der Badezimmerdecke einer Wohnung im zweiten Obergeschoss hat am Sonntagvormittag zu einem Feuerwehreinsatz im Luxdorfer Weg geführt. Nachdem die Einsatzkräfte den Wasserfleck festgestellt hatten, wurde nach Rücksprache mit der Polizei die Tür einer Wohnung im dritten Obergeschoss gewaltsam geöffnet. Dort stellte sich heraus, dass ein Toilettenspülkasten im Badezimmer defekt war. Die Feuerwehr stellte das Wasser ab und baute anschließend einen neuen Schließzylinder in die zuvor geöffnete Tür ein. Der Schlüssel und die Einsatzstelle wurden der Polizei übergeben.

Elf Einsatzkräfte waren rund eine Stunde vor Ort.

Brandmeldeanlage löst zweimal aus

Kaufbeuren – Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit rückte die Feuerwehr am Samstag in die Adelindastraße aus. Um 15.20 Uhr war eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betreffenden Wärmemelder, konnten jedoch keine weitere Feststellung machen und stellten die Anlage zurück. Um 16.07 Uhr erfolgte erneut eine Alarmierung zur selben Brandmeldeanlage. Ursache war nach Angaben der Feuerwehr derselbe automatische Melder. Der defekte Melder wurde daraufhin vom Betreiber aus der Anlage ausprogrammiert und die Brandmeldeanlage erneut zurückgestellt.

Beim ersten Einsatz waren 13, beim zweiten zehn Feuerwehrleute im Einsatz.

Streit vor Bar am Kirchplatz eskaliert

Kaufbeuren – In der Nacht von Freitag auf Samstag gerieten zwei Männer vor einer Bar am Kirchplatz in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug nach Angaben der Polizei ein 55-Jähriger einem 51-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der 51-Jährige setzte daraufhin Tierabwehrspray gegen seinen Kontrahenten ein. Dieser erlitt dadurch Reizungen im Bereich der Augen. Gegen beide Männer wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Hoher Sachschaden nach Unfallflucht in Tiefgarage

Kaufbeuren – Bereits am Donnerstagvormittag, 1. Oktober, wurde ein geparkter Pkw in der Tiefgarage eines Einkaufszentrums in der Josef-Landes-Straße beschädigt. An der rechten Fahrzeugseite entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren / Feuerwehr Kaufbeuren

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Gigabitbüro des Bundes und Stadt Kaufbeuren informieren über aktuellen Stand des Glasfaserausbaus

Informationsveranstaltung am 15. Oktober 2026

Wie läuft der Glasfaserausbau ab? Was muss ich als Grundstücks- oder Wohnungseigentümer beachten? Welche Möglichkeiten habe ich als Mieter? Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die Wohnung?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Bürgerinnen und Bürger bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Kaufbeuren und des Gigabitbüros des Bundes am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17:30 bis ca. 18:45 Uhr am Gablonzer Haus. > mehr zur Veranstaltung

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, sich über die Entwicklungen beim Glasfaserausbau zu informieren. In diesem Rahmen stellt das Gigabitbüro des Bundes den aktuellen Stand des Ausbaus vor und gibt Einblicke in die derzeit laufenden Maßnahmen. Telekommunikationsunternehmen, die bereits in Kaufbeuren Breitbandinfrastruktur betreiben oder neu errichten sind ebenfalls zur Veranstaltung eingeladen. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über den weiteren Verlauf des Glasfaserausbaus vor Ort im Detail zu informieren.

Als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung ist das Gigabitbüro zentraler Ansprechpartner für Fragen rund um den Ausbau digitaler Infrastruktur. Weitere Details unter: www.gigabitbuero.de

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Karriere Wirtschaft

Mehr Geld für Dachdecker in Kaufbeuren: Tariflöhne steigen um 3,4 Prozent

Tariflicher Ecklohn für Gesellen steigt auf 23,28 Euro pro Stunde – IG BAU spricht von rund 130 Euro mehr im Monat

Für Dachdecker, die nach Tarif bezahlt werden, gibt es seit Oktober mehr Geld. Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Schwaben mitteilt, sind die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk zum 1. Oktober um 3,4 Prozent gestiegen. Der tarifliche Ecklohn eines Gesellen liegt damit bei 23,28 Euro pro Stunde. Nach Angaben der Gewerkschaft entspricht die aktuelle Erhöhung für einen Gesellen rund 130 Euro mehr im Monat.

Arbeit auf dem Dach bei Wind und Wetter

Die IG BAU nimmt die Lohnerhöhung zum Anlass, auf die unterschiedlichen Tätigkeiten im Dachdeckerhandwerk aufmerksam zu machen. Die Beschäftigten seien nicht nur bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen im Einsatz, sondern übernähmen auch ein breites Spektrum an Aufgaben.

„Dachdecker machen einen Wind-und-Wetter-Job. Sie stehen bei Sonne und Kälte, bei Wind und Regen auf dem Dach. Und es sind Allrounder: Sie decken Dächer neu ein, reparieren nach Stürmen und dichten Flachdächer ab. Aber Dachdecker sind auch Energiespar-Handwerker: Sie machen Dachdämmungen und installieren Solaranlagen“, sagt Karl Bauer von der IG BAU Schwaben.

Damit verweist die Gewerkschaft neben den klassischen Arbeiten an Dächern auch auf die Bedeutung des Handwerks bei energetischen Sanierungen und beim Ausbau von Solaranlagen.

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Politik Wirtschaft

Stracke: Bedarf an militärischem Flugsicherungspersonal wächst

Bundestagsabgeordneter besucht mit Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange die KAT in Kaufbeuren – Ausbildung und künftiger Personalbedarf im Mittelpunkt

Mit dem geplanten personellen und materiellen Aufwuchs der Bundeswehr steigt nach Angaben des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) auch der Bedarf an qualifiziertem Personal für die militärische Flugsicherung. Welche Anforderungen sich daraus für die Ausbildung ergeben, war Thema eines Besuchs bei der Kaufbeuren ATM Training GmbH (KAT).

Stracke hatte dazu den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Ulrich Lange (CSU), nach Kaufbeuren eingeladen. Gemeinsam mit KAT-Geschäftsführer Jan Herchenröder informierten sich die beiden Politiker über die Ausbildung am Kaufbeurer Campus.

Militärische Flugsicherungsausbildung seit 2017 in Kaufbeuren

Die KAT ist ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und hat Anfang 2017 die militärische Flugsicherungsausbildung von der Bundeswehr übernommen. Nach aktuellen Angaben der DFS werden am Standort Kaufbeuren rund 500 Lehrgangsteilnehmer pro Jahr ausgebildet.

„Wenn die Bundeswehr wächst, muss auch die militärische Flugsicherung mitwachsen“, erklärten Lange und Stracke bei ihrem Besuch. Dafür werde ausreichend qualifiziertes Personal benötigt. Zugleich müsse geprüft werden, wie die Ausbildung den künftigen Anforderungen gerecht werden könne.

Die Ausbildung von Flugsicherungspersonal dauert nach Angaben der KAT mehrere Jahre. Dazu gehören unter anderem Sprachlehrgänge in Luftfahrtenglisch, die Einweisung in einen fliegenden Verband, Lehrgänge bei der KAT und die praktische Ausbildung am Arbeitsplatz. In Kaufbeuren werden theoretische Inhalte mit dem Training an Tower- und Radarsimulatoren verbunden.

Stracke warnt vor möglichem Engpass beim Nachwuchs

Stracke verwies insbesondere auf den langfristigen Personalbedarf. „Hochqualifiziertes Flugsicherungspersonal steht nicht von heute auf morgen zur Verfügung“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Der Zulauf geeigneter Interessenten müsse rechtzeitig mitwachsen, damit die Ausbildung in diesem Bereich nicht zum „Flaschenhals“ beim Aufwuchs der Bundeswehr werde. Hier sieht Stracke nach eigenen Angaben das Bundesverteidigungsministerium gefordert.

Training im 360-Grad-Towersimulator

Bei einem Rundgang erhielten Lange und Stracke auch Einblicke in die technische Ausstattung des Kaufbeurer Ausbildungszentrums. Herzstück ist ein 360-Grad-Towersimulator. Damit können unter anderem Starts und Landungen, Bodenverkehr sowie unterschiedliche Wetterbedingungen und der Nachtbetrieb trainiert werden. Die moderne Simulatorausstattung des Standorts wird auch von der DFS beschrieben. DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Nach Angaben des Abgeordnetenbüros kommt dabei auch Technik aus Kaufbeuren zum Einsatz. Die UFA-Tochter ATCSim entwickle an ihren Standorten Kaufbeuren und Mainz Software für Tower- und Radarsimulationen und habe auch die bei der KAT eingesetzte ATTower-Simulationstechnik geliefert.

„Das ist Hightech aus Kaufbeuren für die Bundeswehr im gesamten Land“, sagte Stracke.

Lange hebt Zusammenarbeit hervor

Verkehrsstaatssekretär Lange bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privatem Unternehmen bei der KAT als erfolgreich. Deutschland nehme bei der zivil-militärischen Integration der Flugsicherung eine Vorreiterrolle in Europa ein. Diese Zusammenarbeit gelte es weiterzuentwickeln, erklärte Lange.

Stracke und Lange hoben zum Abschluss ihres Besuchs die Bedeutung von qualifiziertem Personal, Ausbildung und moderner Technik für die Flugsicherung hervor.

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Sport

Defensiv stabil, offensiv treffsicher: SVK Damen gewinnen 5:0

©️Herzfotografin Lisa-Marie – Siegerbild

SpVgg Kaufbeuren – SSV Glött – 5:0

Die Frauen der SpVgg Kaufbeuren haben sich mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung einen verdienten 5:0-Heimsieg gegen den SSV Glött gesichert.

Von Beginn an hatte die SVK die Partie gut unter Kontrolle. Besonders defensiv zeigte die Mannschaft über die gesamten 90 Minuten eine konzentrierte und geschlossene Leistung und ließ dem Gegner praktisch keine nennenswerten Torchancen. Gleichzeitig gelang es den Kaufbeurerinnen immer wieder, sich mit schönen Kombinationen nach vorne zu spielen und ihre Angriffe konsequent auszuspielen.

Bereits in der 9. Minute brachte Paula Eichinger die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Melina Paul erhöhte in der 31. Minute auf 2:0, ehe Lisa Schmittner nur fünf Minuten später für den 3:0-Halbzeitstand sorgte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kaufbeuren spielbestimmend und defensiv sicher. In der 62. Minute traf Paula Eichinger zum zweiten Mal an diesem Nachmittag und erhöhte auf 4:0. Nur drei Minuten später schnürte auch Lisa Schmittner ihren Doppelpack und stellte mit dem 5:0 den Endstand her.

Insgesamt zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, überzeugte über die komplette Spielzeit mit defensiver Stabilität und belohnte sich offensiv mit teilweise schön herausgespielten Treffern. Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für die Kaufbeurer Frauen.

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Panorama

KAUFBEUREN KOMPAKT – Ausgabe 1. Weltraumpläne, neue Wohnungen, Wertachbrücke, Fußgängerzone, Parkhäuser und mehr

Kaufbeuren: Das sind die TOP-News der letzten Tage

Kaufbeuren. Die vergangenen Tage haben eine ganze Reihe wichtiger Nachrichten für Kaufbeuren gebracht. Besonders der Fliegerhorst steht erneut im Mittelpunkt. Gleichzeitig gibt es neue Entwicklungen beim Wohnungsbau, beim Verkehr in der Altstadt und bei den städtischen Parkhäusern. Auch die schwierige Finanzlage der Stadt bleibt bei vielen Entscheidungen spürbar.

Kaufbeuren könnte Standort einer Weltraumschule werden

Eine der wohl überraschendsten Nachrichten betrifft den Fliegerhorst. Die Bayerische Staatsregierung möchte sich dafür einsetzen, dass Kaufbeuren bei den Weltraumaktivitäten der Bundeswehr eine Rolle übernimmt. Im Gespräch sind eine zentrale Weltraumschule der Luftwaffe sowie ein geschütztes Satelliten-Kontrollzentrum. Denkbar wäre dabei eine Erweiterung des bereits bestehenden Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe um einen Ausbildungsbereich für Weltraumthemen. Konkrete Entscheidungen über eine Ansiedlung gibt es allerdings noch nicht. Für den Bundeswehrstandort wäre dies ein weiterer bedeutender Entwicklungsschritt. Noch vor einigen Jahren stand dessen Zukunft grundsätzlich infrage. Inzwischen befindet sich der Standort im Wachstum und übernimmt zusätzliche Aufgaben.

Neuer Kommandeur am Fliegerhorst

Passend zu dieser Entwicklung gab es auch einen Wechsel an der Spitze des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Abteilung Süd. Nach dreieinhalb Jahren hat Oberst Thorsten Milewski das Kommando an seinen bisherigen Stellvertreter Oberstleutnant Marcus Berndorfer übergeben. Milewski verabschiedete sich in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde eine neue Luftwaffensicherungsstaffel für den Schutz des Standortes in Dienst gestellt. Sie umfasst rund 140 Dienstposten, darunter etwa 120 Reservisten und 20 Soldaten aus dem neuen Wehrdienst. Die Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Kaufbeurer Fliegerhorstes.

Acht Kilometer neuer Sicherheitszaun geplant

Auch die Sicherung des militärischen Geländes soll ausgebaut werden. Die Bundeswehr plant, den Außenzaun des Fliegerhorstes auf einer Länge von rund acht Kilometern zu erneuern. Vorgesehen ist ein stärker gesicherter und höherer Zaun mit Untergrabungsschutz. Ein Baubeginn wird nach den bislang bekannten Informationen nicht vor 2030 erwartet. Im Kaufbeurer Stadtrat werden dabei auch mögliche Auswirkungen auf Natur und Stadtklima diskutiert. Die SPD-Fraktion hat unter anderem Fragen zu möglichen Rodungen, zur Information der Anwohner und zu Auswirkungen auf das Märzenbachtal aufgeworfen. Die Stadt ist bislang nicht unmittelbar in die Planungen der Bundeswehr eingebunden.

Mehr als 80 Wohnungen auf dem Mühlbachareal möglich

Eine wichtige Entwicklung gibt es auch beim Wohnungsbau. Für das bislang weitgehend ungenutzte Mühlbachareal im Forettle liegt ein städtebaulicher Entwurf vor, der bis zu 85 Wohnungen vorsieht. Geplant sind mehrere Gebäude, eine Tiefgarage sowie Grün- und Wegeverbindungen. Das Gelände zwischen Johannes-Haag-Straße, Bahnhof, Jordanpark und Innenstadt soll damit deutlich aufgewertet werden. Der Entwurf des Hamburger Büros Hadi Teherani Architects ist allerdings noch keine fertige Planung. Unter anderem sollen Grünflächen, Spielflächen, die Anbindung an die Schraderstraße und die öffentliche Nutzung des Areals weiter untersucht werden. Die Stadt will die Entwicklung nun über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorantreiben.

Radfahren in der Fußgängerzone soll wieder eingeschränkt werden

Auch in der Altstadt steht eine Veränderung bevor. Seit 2023 durften Radfahrer die Kaufbeurer Fußgängerzone versuchsweise auch während der Geschäftszeiten nutzen. Der Verwaltungsausschuss hat sich nun einstimmig dafür ausgesprochen, diese Regelung wieder zurückzunehmen. Hintergrund sind wiederkehrende Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sowie die Erfahrungen von Stadtverwaltung, Polizei und Einzelhandel. Endgültig entscheiden muss noch der Stadtrat. Nach dem derzeitigen Stand könnte die Änderung zum Jahreswechsel wirksam werden. Außerhalb der Ladenöffnungszeiten soll das Radfahren weiterhin möglich bleiben. Für den Spitalhof ist eine abweichende Regelung vorgesehen: Dort soll das Radfahren weiterhin ganztägig erlaubt sein.

Städtische Parkhäuser werden schrankenlos und digital

Veränderungen stehen zudem in den beiden städtischen Parkhäusern am Rathaus und beim Kunsthaus bevor. Der bisherige Betreiber hat seinen Vertrag zum Jahresende gekündigt. Künftig soll ein digitales und schrankenloses System eingesetzt werden. Die Ein- und Ausfahrt wird über eine kamerabasierte Kennzeichenerfassung registriert. Bezahlt werden kann unter anderem digital beziehungsweise an einem Automaten; Bargeld soll künftig nicht mehr angenommen werden. Die Stadt erwartet von der Umstellung deutliche Einsparungen. Nach Angaben aus dem Verwaltungsausschuss sollen bereits bei der Anschaffung rund 100.000 Euro und beim laufenden Betrieb weitere rund 70.000 Euro eingespart werden. Für die Übergangsphase ist Unterstützung für Nutzer vorgesehen, die mit dem neuen System noch nicht vertraut sind.

Wertachbrücke wird erst 2028 neu gebaut

Die angespannte Haushaltslage der Stadt zeigt sich besonders deutlich bei der Wertachbrücke an der Neugablonzer Straße. Der ursprünglich für 2027 vorgesehene Neubau wurde auf 2028 verschoben. Ein Fachgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Aufschub vertretbar ist. Bis zum Neubau soll der Zustand der Brücke engmaschig kontrolliert werden. Das Gesamtprojekt einschließlich einer Behelfsbrücke wird mit rund 9,25 Millionen Euro veranschlagt. Bis zum Abriss sind Einschränkungen vorgesehen. Unter anderem soll der eigenständig gelagerte Geh- und Radweg gesperrt werden; außerdem wurde eine Gewichtsbeschränkung für den Schwerlastverkehr empfohlen.

„Arrow“: Politik fordert mehr Transparenz und Unterstützung

Weiterhin beschäftigt die geplante Stationierung eines Radarsensors für das Raketenabwehrsystem „Arrow“ im Königsberger Forst bei Friesenried die Region. Bei einem Gespräch mit dem Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann, haben Vertreter aus der Region mehrere Forderungen formuliert. Dazu gehören eine transparentere Kommunikation, Klarheit bei der Trinkwasserversorgung, Messungen möglicher Strahlenbelastungen sowie finanzielle Unterstützung für die Gemeinde und möglicherweise besonders betroffene Anwohner. An dem Austausch waren unter anderem Friesenrieds Bürgermeister Bernhard Huber, Landrat Bernd Stapfner sowie die Abgeordneten Andreas Kaufmann, Peter Wachler, Bernhard Pohl und Stephan Stracke beteiligt. Die Staatsregierung soll nach Angaben der Teilnehmer künftig stärker in den weiteren Prozess eingebunden sein. Konkrete finanzielle Zusagen gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Viele Entwicklungen – und die Finanzen bleiben das bestimmende Thema

So unterschiedlich die Nachrichten der vergangenen Tage sind, bei mehreren Themen zieht sich die finanzielle Situation Kaufbeurens wie ein roter Faden durch die Entscheidungen. Bei der jüngsten Bürgerversammlung machte Oberbürgermeister Stefan Bosse erneut deutlich, dass viele gewünschte Verbesserungen derzeit nur eingeschränkt oder später umgesetzt werden können. Nach seiner Darstellung seien für eine nachhaltige Entlastung strukturelle Veränderungen bei der Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen notwendig.

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Sport

ESVK überzeugt mit klarem Sieg in Peiting

Überzeugender 8:2 Sieg in Peiting

Am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 gastierte der ESV Kaufbeuren beim EC Peiting. Dabei begleiteten gut und gerne 600 Joker-Fans ihre Mannschaft. Im Tor startete, wie schon am vergangenen Sonntag, Nikita Quapp. Bis auf den erkrankten Max Kislinger konnte ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Am Ende konnte der ESV Kaufbeuren vor 1.800 Zuschauern in der auverkauften Peitinger Eishalle einen überzeugenden 8:2 Auswärtssieg feiern.

Die Joker übernahmen von Beginn an das Heft des Handelns und zeigten dabei eine überzeugende Leistung. Bereits in der ersten Minute brachte William Eriksson den ESVK mit 0:1 in Führung. Der Topscorer der Allgäuer fälschte einen Schuss von Eero Elo unhaltbar für den Peitinger Torhüter Tommy Steffen ab. Die Kaufbeurer machten das gesamte Drittel über weiter Druck und wurden in der 10. Minute mit ihrem zweiten Treffer des Abends belohnt. Nach schönen Pässen von Liron Pellizzari und Jere Laaksonen erhöhte Max Oswald mit einem satten Direktschuss auf 0:2. In der letzten Minute des ersten Drittels hatten die Hausherren ihre bis dahin beste Phase. Der ESVK konnte sich dabei zweimal bei Nikita Quapp bedanken, der zwei Großchancen der Peitinger entschärfte und seiner Mannschaft somit zunächst die Null hielt.

Auf SpradeTV

Im zweiten Drittel münzten die Allgäuer ihre Überlegenheit dann in weitere Tore um. William Eriksson schloss in der 26. Minute einen Alleingang sehenswert zum 0:3 ab. Nach einem Missverständnis zwischen ESVK-Torhüter Nikita Quapp und seinen Verteidigern kamen die Peitinger in der 27. Minute zum 1:3-Anschlusstreffer. Carson Briere musste die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben. Die Wertachstädter konnten jedoch schnell wieder erhöhen. In der 28. Minute stellte Sami Blomqvist nach einem Pass von Tomas Schwamberger auf 1:4. Zwischen der 34. und 38. Minute erhöhten die Joker den Spielstand mit vier schnellen Toren auf 1:8.Zunächst traf Eero Elo im Überzahlspiel mit einem satten Schlagschuss nach einem feinen Zuspiel von Julian Eichinger zum 1:5. Anschließend schloss Max Hops einen Konter zum 1:6 ab, ehe Andrew Yogan nach einem Schuss von William Eriksson zum 1:7 abstaubte. Den Schlusspunkt setzte Liron Pellizzari, der ebenfalls einen Konter nach einem Pass von Jere Laaksonen zum 1:8 verwertete.

Trotz weiterer Chancen der Gäste ging es mit diesem Spielstand in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Der EC Peiting war um Schadensbegrenzung bemüht, während die Joker einen Gang zurückschalteten. Am Spielverlauf änderte sich dadurch jedoch wenig. In der 43. Minute kamen die „Gallier“ durch Quirin Glas-Bader zu ihrem zweiten Treffer. Der junge Stürmer verwertete frei vor Nikita Quapp einen Fehlpass der Joker-Defensive. Der ESVK verpasste es anschließend, weitere Treffer zu erzielen. Auch zwei zusätzliche Überzahlspiele blieben trotz guter Chancen ohne Erfolg. Am Ende stand ein völlig verdienter 2:8-Auswärtssieg für die Joker.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

Tickets für das kommende Heimspiel am Sonntagabend gegen den Tabellenführer Deggendorfer SC sind unter tickets.esvk.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Sport

Großer Schritt Richtung Vereinsheim

© Copyright Hausmann & Stängl Architekten PartG mbB

TSV Oberbeuren erhält Baugenehmigung für neues Vereinsheim

Der TSV Oberbeuren hat am 8. September die Baugenehmigung für sein neues Vereinsheim erhalten. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Bauvorhabens geschafft. Der erste Spatenstich ist für Oktober geplant.

Die Planung des neuen Vereinsheims erfolgt durch das Architekturbüro Hausmann und Stängl. Mit dem Neubau entsteht ein zentraler Ort für das Vereinsleben und die Begegnung der Mitglieder.

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Kinder

Sicherheitsüberwürfe für mehr Sichtbarkeit

Bild: Carola Proksch AOK, Freuten sich gemeinsam über die gelungene Aktion zur Schulwegsicherheit: Carola Proksch (AOK), die Lehrerinnen der ersten Klassen, Bürgermeisterin Anette Nachbar, Manfred Mack von der Kreisverkehrswacht und die Erstklässler der Grundschule Westendorf mit ihren re-flektierenden Warnwesten.

Schulweg

Auf Erstklässlerinnen und Erstklässler kommt beim Start in die Schulzeit meist sehr viel Neues zu. Sie treffen auf eine andere Umgebung, auf bislang unbekannte Kinder und der Tagesablauf ändert sich ebenfalls. Auch der tägliche Schulweg ist noch ungewohnt und führt oft durch turbulenten Straßenverkehr. „Wenn jetzt auch noch die dunkle Jahreszeit beginnt, müssen sich die Kinder zudem häufig in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter auf dem Schulweg zurechtfinden“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Um die Sicherheit der Jüngsten an der Grundschule Westendorf zu erhöhen, kooperiert die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu auch in diesem Jahr mit der Landesverkehrswacht Bayern und stattet die Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. So wollen sie gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder verbessern.

 

Sehen und gesehen werden

Sind die Kleinen zu Fuß unterwegs, können andere Verkehrsteilnehmende sie leicht übersehen. Außerdem überblicken Kinder den Straßenverkehr in der Regel nicht hinreichend. Sie verhalten sich spontaner und impulsiver als Erwachsene und laufen schon einmal ohne Vorwarnung auf die Straße. „Die Sicherheitsüberwürfe tragen wesentlich dazu bei, den Schulweg – nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“ – sicherer zu machen“, so Carola Proksch. Personen in dunkler Kleidung sind aus einem Fahrzeug heraus erst auf eine Entfernung von 25 Meter zu erkennen. Helle Kleidung erweitert die Sichtbarkeit bereits auf rund 50 Meter, mit Reflektoren steigt sie laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sogar auf bis zu 160 Meter. „Wir empfehlen, dass Kinder im Straßenverkehr generell die reflektierenden Sicherheitsüberwürfe tragen, nicht nur auf dem Weg zur Schule“, betont Manfred Mack von der Kreisverkehrswacht Ostallgäu.

 

Bereits seit sieben Jahren arbeitet die AOK Bayern eng mit der Landesverkehrswacht Bayern zusammen, um die Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Sicherheitsüberwürfen im Straßenverkehr zu schützen. In diesem Schuljahr gehen sie bayernweit an rund 100.000 Schulanfängerinnen und -anfänger, seit Beginn der gemeinsamen Aktion waren es mehr als 750.000.

 

Im Internet: Landesverkehrswacht Bayern – Partner der AOK Bayern | AOK Bayern

(www.aok.de/pk/bayern/landesverkehrswacht-bayern/)

 

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Kultur Soziales Veranstaltung

Fünf Chöre, eine Stimme für den guten Zweck: Benefizkonzert zum 50-jährigen Jubiläum des St. Georgshof

Am 10. Oktober erwartet die Besucher in der Weichberghalle ein musikalisch vielseitiger Abend – Günther Sigl singt gemeinsam mit Bewohner Rainer Polik – Fotoausstellung „Lebensträume“ bereits ab 19 Uhr zu sehen

Rettenbach am Auerberg. Chormusik in großer Bandbreite, gemeinsame Auftritte und ein Abend zugunsten der „Lebensträume“: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des BRK St. Georgshof findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Weichberghalle in Rettenbach am Auerberg statt. Unter dem Motto „5 Chöre – 1 Stimme für den guten Zweck“ gestalten der Männerchor und Sangtissima aus Rettenbach, Via Harmonie aus Schongau/Altenstadt, der Kirchenchor aus Bidingen sowie der Singkreis aus Ingenried den Abend.

Das Programm zeigt eine große musikalische Bandbreite. Das Pubkikum erwartet eine Mischung aus Rock und Pop, deutschsprachigen Liedern, Musical- und Filmmusik, klassischen und geistlichen Chorstücken sowie internationalen Titeln. Auch unterschiedliche Sprachen und musikalische Traditionen finden ihren Platz. Die beteiligten Ensembles stehen dabei sowohl einzeln als auch in unterschiedlichen gemeinsamen Formationen auf der Bühne. Zum Abschluss vereinen sich die Mitwirkenden zu einem großen Gesamtchor.

„50 Jahre St. Georgshof sind für uns ein bedeutender Meilenstein. Umso schöner ist es, dass auch unser Benefizkonzert in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums steht. Ich freue mich auf einen unterhaltsamen musikalischen Abend mit vielen Menschen aus Rettenbach und der Region“, sagt Joachim Lipp, Einrichtungsleiter des BRK St. Georgshof.

Günther Sigl und Rainer Polik gemeinsam auf der Bühne

Ein besonderer Programmpunkt führt Günther Sigl, Sänger und Frontmann der Spider Murphy Gang, und Rainer Polik, Bewohner des St. Georgshof, gemeinsam auf die Bühne. Die beiden werden drei Titel aus Sigls Repertoire singen: „Unterm Flauchersteg“, „Sommer in der Stadt“ und „Herzklopfen“. Auch gemeinsam mit dem Männerchor sowie beim Finale wird Sigl an diesem Abend zu hören sein.

Für Lipp hat gerade dieser Auftritt eine besondere Bedeutung: „Ich freue mich sehr für Rainer Polik, dass er gemeinsam mit Günther Sigl auf der Bühne stehen und mehrere Lieder mit ihm singen wird. Für den talentierten und leidenschaftlichen Musiker Polik ist das sicher ein bleibender Moment.“

„Lebensträume“ bereits ab 19 Uhr zu sehen

Der Erlös des Benefizkonzerts kommt dem Projekt „Lebensträume“ des St. Georgshof zugute. Bereits ab 19 Uhr und damit eine Stunde vor Konzertbeginn können Besucherinnen und Besucher die dazugehörige Fotoausstellung in der Weichberghalle betrachten. Für das seit Jahren bestehende Projekt haben sich Menschen mit psychischer Erkrankung mit der Frage „Was ist Dein Lebenstraum?“ auseinandergesetzt. Gemeinsam mit professionellen Fotografinnen und Fotografen wurden ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen in inszenierten Fotografien umgesetzt. Die entstandenen Bilder sind Teil einer Wanderausstellung. Auch während der Konzertpause besteht die Möglichkeit, die „Lebensträume“ anzusehen.

Auch Liebhaberinnen und Liebhaber handgefertigter Produkte können sich auf den Abend freuen. Die Ladenwerkstatt „AchSo!“ des St. Georgshof ist mit einem kleinen Verkaufsstand vertreten und bietet eine Auswahl selbstgestalteter Arbeiten an. Dazu gehören unter anderem Holzprodukte, Töpferwaren, Papeterie oder auch Kunstbilder. Die Ladenwerkstatt befindet sich im Zentrum von Rettenbach und gehört zur integrierten Förderstätte des St. Georgshof.

Der St. Georgshof, eine Einrichtung des BRK-Kreisverbands Ostallgäu, blickt 2026 auf sein 50-jähriges Bestehen zurück. Seit 1976 begleitet und unterstützt die Einrichtung in Rettenbach am Auerberg Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.

Das Benefizkonzert beginnt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 20 Uhr in der Weichberghalle, Dorfstraße 2, 87675 Rettenbach am Auerberg. Einlass und Besichtigung der Ausstellung „Lebensträume“ sind ab 19 Uhr möglich. Vor dem Konzert, in der Pause und im Anschluss werden Speisen und Getränke angeboten. So bleibt auch abseits des Bühnenprogramms Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

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Kinder Soziales Weihnachten

humedica startet Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“

Ein Päckchen, das Weihnachten besonders macht

Ein Ball, warme Handschuhe, Zahnpasta oder ein Kuscheltier: Was für viele Kinder selbstverständlich ist, kann andernorts zu einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk werden. Mit der Aktion „Geschenk mit Herz“ ruft die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica deshalb auch in diesem Jahr wieder Menschen in ganz Bayern dazu auf, Weihnachtspäckchen für Kinder in Not zu packen. Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise mehr als 70.000 Kinder beschenkt werden.

Die Päckchen gehen vor allem an Kinder in osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien oder Albanien. Viele von ihnen wachsen in Familien auf, in denen selbst Dinge des täglichen Bedarfs kaum zu bezahlen sind.

„Für uns sind Zahnpasta, Seife, Stifte oder warme Socken ganz gewöhnliche Dinge. Für viele der Kinder, die unsere Päckchen bekommen, sind sie etwas Besonderes“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Und dann gibt es natürlich das Geschenk, das beim Auspacken für leuchtende Augen sorgt – ein Spielzeug oder etwas zum Liebhaben.“

Besonders Päckchen für ältere Jungen fehlen

Gepackt werden kann für zwei Altersgruppen: für Kinder von drei bis sechs Jahren sowie für Sieben- bis Zwölfjährige. Dabei zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: Für jüngere Kinder kommen besonders viele Geschenke zusammen.

„Vor allem für die größeren Jungen fehlen uns immer wieder Päckchen“, sagt Bahner-Gutsche. „Deshalb möchten wir in diesem Jahr ganz besonders dazu ermutigen, auch an sie zu denken. Ein Ball, eine Frisbeescheibe, ein Puzzle oder ein Jojo können große Freude machen.“

Damit die Geschenke möglichst gleichwertig sind und kein Kind beim gemeinsamen Auspacken enttäuscht wird, gibt humedica eine Packliste vor. In jedes Päckchen gehören unter anderem ein Körperpflegeprodukt, Zahnbürste und Zahnpasta, Schulmaterialien, haltbare Süßigkeiten und warme Kleidung. Dazu kommt ein altersgerechtes „Wow-Geschenk“.

Mehr als 70.000 Kinder im vergangenen Jahr beschenkt

Die „Geschenke mit Herz“ erreichen Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Manche leben in Familien, in denen ein Elternteil allein für den Lebensunterhalt sorgen muss. Andere wachsen in sozialen Einrichtungen auf oder verbringen längere Zeit in Krankenhäusern.

Im vergangenen Jahr konnten humedica und tausende Unterstützerinnen und Unterstützer mehr als 70.000 Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten. „Hinter jedem einzelnen Päckchen steckt ein Mensch, der sich Zeit genommen hat, einem Kind eine Freude zu machen“, sagt Bahner-Gutsche. „Es wäre wunderbar, wenn wir in diesem Jahr noch mehr Kinder erreichen könnten.“

Sammelstellen in ganz Bayern gesucht

Eine entscheidende Rolle spielen dabei die rund 1.500 bis 1.700 Sammelstellen, die sich jedes Jahr in ganz Bayern beteiligen. Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen nehmen die fertig gepackten Geschenke entgegen und lagern sie bis zur Abholung.

Ab sofort können sich neue Sammelstellen für die Aktion 2026 registrieren. Anmeldeschluss ist der 1. November.

Zwischen St. Martin und Nikolaus holen ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer die Päckchen ab und bringen sie in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren. Dort werden sie kontrolliert, für den Transport vorbereitet und anschließend zu langjährigen Partnerorganisationen in Osteuropa gebracht. Diese verteilen die Geschenke gezielt an Kinder und Familien, die Unterstützung benötigen. „Viele unserer Fahrer halten sich diese Wochen jedes Jahr ganz bewusst frei“, erzählt Bahner-Gutsche. „Vom Packen über die Sammelstellen bis zum Transport lebt die Aktion davon, dass sehr viele Menschen gemeinsam etwas für Kinder tun.“

Wer selbst ein Päckchen packen möchte, findet auf www.geschenk-mit-herz.de die Packliste sowie eine Karte mit Sammelstellen in der Nähe. Die Zahl der Abgabestellen wächst bis zum Anmeldeschluss kontinuierlich. „Bei bis zu 1.700 Sammelstellen in Bayern ist meist eine ganz in der Nähe“, sagt Bahner-Gutsche. „Und jedes Päckchen zählt.“

„Geschenk mit Herz“ wird von der internationalen Hilfsorganisation humedica aus Kaufbeuren initiiert und organisiert. Finanziell unterstützt wird die Aktion von Sternstunden e.V.

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Gesundheit Veranstaltung

Workshop am 19.10. im Generationenhaus: Kinder mit ADHS erkennen, verstehen und unterstützen

Für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte

Wie lässt sich ADHS bei Kindern erkennen? Was hilft dabei, ihr Verhalten besser zu verstehen? Und wie können Eltern, Angehörige und andere Bezugspersonen Kinder mit ADHS im Alltag unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Workshop am 19. Oktober um 19 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des ADHS-Stammtisches statt und steht unter dem Titel „Kinder mit ADHS – erkennen, verstehen und unterstützen“. Moderiert wird der Workshop von der Leitung einer ADHS-Selbsthilfegruppe.

Offen für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Interessierte

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema ADHS bei Kindern beschäftigen möchten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eltern, Großeltern und Lehrkräfte sowie an Menschen, die beruflich oder privat mit Kindern mit ADHS zu tun haben. Die Selbsthilfegruppe wird durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern gefördert.

Informationen zur Veranstaltung

Termin: 19. Oktober, 19 Uhr
Ort: Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8
Telefon: 08341/9080898

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Sport

Zwei Top-Teams warten auf die Joker: ESVK vor Duellen mit Peiting und Deggendorf

Freitag auswärts beim EC Peiting – am Sonntag empfängt der ESV Kaufbeuren den Tabellenführer Deggendorfer SC in der energie schwaben arena

Zwei anspruchsvolle Aufgaben warten am kommenden Wochenende auf den ESV Kaufbeuren. Am Freitag sind die Joker beim aktuell viertplatzierten EC Peiting zu Gast, am Sonntag kommt mit dem Deggendorfer SC der Tabellenführer in die energie schwaben arena. Nach vier Spieltagen steht Deggendorf an der Spitze der Tabelle, während der EC Peiting auf Rang vier liegt.

Freitagabend geht es nach Peiting

Das Auswärtsspiel beim EC Peiting beginnt am Freitag um 19.30 Uhr. Der ESVK rechnet damit, dass zahlreiche Kaufbeurer Fans die Mannschaft nach Peiting begleiten und dort unterstützen werden. Am Sonntag folgt das Heimspiel gegen den Deggendorfer SC. Das erste Bully in der energie schwaben arena ist um 18 Uhr. Tickets für die Heimspiele der Joker sind unter tickets.esvk.de, in den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an den Abendkassen erhältlich.

Fragezeichen hinter Kislinger, Ribnitzky und Blomqvist

Noch offen ist, mit welchem Kader der ESVK in die beiden Begegnungen gehen kann. Hinter den Einsätzen von Max Kislinger und Fabian Ribnitzky stehen derzeit Fragezeichen. Beide fehlen krankheitsbedingt im Trainingsbetrieb. Unklar ist auch, ob Sami Blomqvist am Freitag bereits wieder spielen kann. Der Deutsch-Finne ist nach einigen Tagen Pause zwar wieder ins Training eingestiegen, ob seine Verletzung einen Einsatz gegen Peiting zulässt, ist jedoch noch offen.

Julian Eichinger: „Wir müssen defensiv besser stehen“

ESVK-Verteidiger Julian Eichinger erwartet zwei interessante Begegnungen: „Ich denke, es warten zwei spannende und interessante Spiele auf uns. Sowohl der EC Peiting als auch der Deggendorfer SC sind sehr gut in die Saison gestartet. Wir selbst müssen aus den vergangenen Spielen lernen, dass wir uns nicht so leicht auskontern lassen und defensiv besser stehen. In der Offensive bekommen wir unsere Chancen, diese müssen wir aber auch konsequenter nutzen. In Peiting werden sicher viele ESVK-Fans dabei sein. Am Sonntag geht es zu Hause gegen Deggendorf, das sich über die Jahre zu einem absoluten Topteam der Liga entwickelt hat. Das werden mit Sicherheit zwei hochinteressante Spiele.“

Beide Spiele live auf SpradeTV

Sowohl das Auswärtsspiel in Peiting als auch das Heimspiel gegen Deggendorf wird auf SpradeTV übertragen.

Beim Heimspiel begleitet das ESVK.TV-Team die Zuschauer mit der erweiterten Berichterstattung rund um die Partie. Ex-Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer ist dabei als Experte gemeinsam mit Moderator Tobias „Kalle“ Kalbitzer im ESVK.TV-Studio im Einsatz. Die Vorberichterstattung beginnt 30 Minuten vor dem ersten Bully.

Die Spiele am Wochenende

Freitag: EC Peiting – ESV Kaufbeuren, 19.30 Uhr
Sonntag: ESV Kaufbeuren – Deggendorfer SC, 18 Uhr

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Sport

Start in die Handballsaison – Mit internationaler Erfahrung, neuem Namen und neuem Selbstvertrauen

Bildrechte: Kerstin Salzer

TV 1858 Kaufbeuren Neugablonz blickt optimistisch auf die neue Bezirksoberliga-Saison – Trainerduo soll weiterhin wichtige Impulse geben

Die erste Handball-Herrenmannschaft des seit der Vereinsfusion unter dem Namen TV 1858 Kaufbeuren Neugablonz e.V. firmierenden Vereins steht vor einer neuen Herausforderung in der Bezirksoberliga Alpenvorland. Nach einer wechselhaften vergangenen Spielzeit soll gleich ab dem ersten Saisonspiel am Sonntag mehr Konstanz einkehren. Hoffnung macht dabei nicht zuletzt das Trainerduo um den ehemaligen Champions-League-Handballer Milan Vučićević und eine junge, hungrige Mannschaft.

Ergänzt wird das Trainerteam durch einen Neuzugang auf der Co-Trainer-Position. Mit Christian Schelb konnte aus den eigenen Reihen ein erfahrener Trainer gewonnen werden, der bereits mit der weiblichen B-Jugend der SG und mit der zweiten Herrenmannschaft Erfolge feiern konnte.

Bereits in der vergangenen Saison zeigte sich, dass die junge Mannschaft neue Impulse erfolgreich umsetzen kann. Trotz personeller Rückschläge bewiesen die Wertachstädter mehrfach Moral und konnten auch gegen höher eingeschätzte Gegner wichtige Punkte sammeln. Nun soll aus diesen Ansätzen eine größere Konstanz entstehen.

Heimstärke als Schlüssel

Zum Saisonauftakt wartet am 4. Oktober mit dem TSV Schongau ein Gegner, gegen den der TVKN vor heimischer Kulisse gleich ein Ausrufezeichen setzen möchte. Nicht zuletzt, da auf Seiten der Schongauer mit Jonas und Niklas Klöck sowie Chris Dreher und Markus Konstantin einige ehemalige Kaufbeurer Spieler stehen.

Gerade die Heimspiele könnten für die Kaufbeurer ein wichtiger Faktor werden. Mit leidenschaftlicher Abwehrarbeit, hohem Tempo und der Unterstützung des heimischen Publikums wollen die Kaufbeurer möglichst früh Punkte sammeln und sich eine gute Ausgangsposition verschaffen.

Der Blick auf die neue Saison ist deshalb durchaus positiv. Die Mannschaft verfügt über gewachsene Strukturen, kennt die Liga und kann mit Vučićević auf einen Trainer zurückgreifen, der sowohl den internationalen Spitzenhandball als auch die Besonderheiten des regionalen Handballs kennt.

Als Saisonziel hat Coach Vučićević eine Platzierung auf den ersten sechs Tabellenplätzen ausgegeben. Klar ist jedoch: Man möchte möglichst schnell Abstand zu den Abstiegsrängen gewinnen und sich im oberen Mittelfeld etablieren. Es gilt, die kämpferischen Leistungen der vergangenen Saison mit größerer spielerischer Konstanz zu verbinden.

Der erste Schritt dahin soll am Sonntag gegen den TSV Schongau gemacht werden. Dann beginnt für die Wertachstädter eine Saison, in der Erfahrung, Teamgeist und die Unterstützung von den Rängen zu wichtigen Bausteinen werden dürften. Anwurf ist dann in der Kaufbeurer Turnerstraße um 18:00 Uhr.

Für die Verpflegung sorgt wie gewohnt das engagierte Kioskteam. Besonderheit: Mit freundlicher Unterstützung der Kantine Frisch und fair gibt es am ersten Heimspieltag in der Turnerstraße Wurstsalat. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt!

Ernst wird es am Samstag bereits für die neu formierte Damenmannschaft und die Herren 2 aus Kaufbeuren. Beide treffen in ihrem ersten Saisonspiel auswärts auf die direkten Nachbarn aus Buchloe. Das Derby der Damen beginnt um 16:00 Uhr, während die zweite Herrenmannschaft ab 18:00 Uhr auf der Platte steht.

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Veranstaltung

15. Markplatz der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt – am 11.10.2026 in der Sparkassenpassage

Marktplatz der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt in der Sparkassenpassage (Foto: Helga Holzhausen)

Ehrenamt im Fokus – das Generationenhaus und die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt präsentieren ihre Angebote und Projekte

In diesem Jahr findet der Marktplatz der Freiwilligenagentur Knotenpunkt am Sonntag, 11.10.2026 von 12 – 16 Uhr wieder in der Sparkassenpassage in Kaufbeuren statt. Schwerpunkt sind in diesem Jahr die zahlreichen Angebote und Projekte des Generationenhauses und der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt.

Unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ bietet das Generationenhaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen. Vom „Offenen Treff“ über die verschiedenen „Café-Angebote“, das „Gemeinsame Frühstück“, die „Kreativwerkstatt für Erwachsene“, „Deutschkurse“, „Hilfe in digitalen Fragen“ und Vieles mehr, ist für alle Altersgruppen und Interessen etwas dabei.

Den Besuchern und Besucherinnen bietet sich die Möglichkeit, sich sowohl über das vielfältige „Mitmach-Angebot“ im Generationenhaus zu informieren, als auch über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements. Zahlreiche Aktionen laden zum Mitmachen ein.

Gefördert wird die Veranstaltung von Kaufbeuren aktiv, sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Bayern (lagfa) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Kultur

Große Nachfrage: Zusatzvorstellung für „Der Tatortreiniger“

Theater Kaufbeuren spielt am Donnerstag, 22. Oktober, zusätzlich

Aktualisierung vom 30. September 2026

Noch vor der Premiere stößt „Der Tatortreiniger“ auf großes Interesse: Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert das Theater Kaufbeuren e. V. seinen Spielplan um eine Zusatzvorstellung am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Damit möchte der Verein möglichst vielen Interessierten die Gelegenheit geben, die Bühnenfassung der Kultserie zu erleben.

Das große Vorab-Interesse sorgt beim Ensemble und allen Beteiligten für zusätzliche Motivation in der Vorbereitung. Der Verein freut sich über die positive Resonanz und blickt mit Spannung und Vorfreude auf die Premiere am 16. Oktober.

Unter der Regie von Holger Jankovsky kommen vier Episoden auf die Bühne, die schwarzen Humor, skurrile Begegnungen und gesellschaftskritischen Tiefgang verbinden. Jürgen Richter verkörpert den Tatortreiniger als eigenständige Figur mit fein dosiertem Allgäuerisch. Zwischen Schreibblockaden, Unternehmensdruck, spiritueller Reinigung und den Absurditäten des Kunstbetriebs wird schnell klar: Die hartnäckigsten Spuren hinterlassen oft die Menschen selbst.

Neben der Premiere am 16. Oktober und der Zusatzvorstellung am 22. Oktober stehen Aufführungen am 17., 23., 24. und 25. Oktober auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, am Sonntag, 25. Oktober, bereits um 18 Uhr.


Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater. Jürgen Richter übernimmt die Hauptrolle, Holger Jankovsky feiert seine Regiepremiere.
Vier Tatorte, vier völlig unterschiedliche Begegnungen und ein Hauptdarsteller, der rund die Hälfte des gesamten Textes zu bewältigen hat: Mit „Der Tatortreiniger“ wagt sich das Theater Kaufbeuren im Oktober an eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Bühnenproduktion. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Der Vorverkauf läuft seit dem 10. August.

Die Fernsehserie aus der Feder von Mizzi Meyer, hinter deren Pseudonym die Theaterautorin Ingrid Lausund steht, entwickelte sich mit ihrem trockenen Humor, ihren präzisen Dialogen und ungewöhnlichen Geschichten schnell zum Kult. 2012 wurde „Der Tatortreiniger“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, weitere Auszeichnungen folgten. Eine besondere Qualität der Serie liegt darin, dass sich hinter den skurrilen Situationen immer wieder ernste gesellschaftliche Fragen verbergen. Die für den Kaufbeurer Theaterabend ausgewählte Episode „Sind Sie sicher?“ erhielt 2018 sogar den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung.

Genau diese Mischung hat Regisseur Holger Jankovsky an der Serie gereizt. „Ich fand sie ungeheuer unterhaltsam. Gleichzeitig ist der Tatortreiniger eine Figur, die von großer Menschlichkeit und Schlagfertigkeit geprägt ist“, erklärt er. Mit Humor ließen sich gesellschaftliche Kritik und ernste Themen transportieren, ohne dabei den Unterhaltungswert für das Publikum aus den Augen zu verlieren.

Aus den insgesamt 31 Fernsehfolgen hat Jankovsky vier persönliche Favoriten ausgewählt, die sich zugleich als Kammerspiele auf der Bühne umsetzen lassen. Den Auftakt bildet „Spuren“: Rupert Waldmüller spielt darin einen Schriftsteller, der nach einer rätselhaften Explosion weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibblockade beschäftigt ist. Evelyn Ammersinn ist in einer kleinen Rolle als Preisverleiherin zu erleben.

Anschließend führt „Currywurst“ in eine Kunstgalerie. Dort stellen Kathrin Zajicek als Galeriebesitzerin und Andrea Esdohr als Erna gemeinsam mit dem Tatortreiniger die Frage, was Kunst eigentlich wert ist – und wer darüber entscheidet. In „Auftrag aus dem Jenseits“ trifft die gründliche Beseitigung realer Spuren auf eine ganz andere Art der Reinigung: Thomas Kramer tritt als Schamane auf, der den Schauplatz spirituell säubern möchte. Den Abschluss bildet „Sind Sie sicher?“ mit Dr. Rochus Höhne als Consulting-Manager. Die Episode beschäftigt sich mit Leistungsdruck, Kontrolle, psychologischer Manipulation und der Frage, wie viel Würde ein Mensch für seinen Arbeitsplatz aufzugeben bereit ist.

In allen vier Episoden steht Jürgen Richter als Tatortreiniger auf der Bühne. Dem Kaufbeurer Publikum ist er seit Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Komödiant bekannt – insbesondere als langjähriger „Hausl Richter“ bei Aufbruch-Umbruch und durch seine Auftritte bei „Schwaben weissblau“. Im vergangenen Jahr wurde er außerdem für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Theater Kaufbeuren geehrt.

Wer nun allerdings den bekannten „Hausl“ im Schutzanzug erwartet, dürfte überrascht werden. Für die Inszenierung ist eine vollkommen neue Figur entstanden. Richter bringt zwar seine besondere Stärke als „Native Speaker“ des Allgäuerischen mit, der Dialekt wird jedoch nur fein dosiert eingesetzt. „Wir wollen keinen Allgäuer Dialekt-Klamauk“, betont Jankovsky. Auch eine Kopie der norddeutsch geprägten Fernsehfigur soll es ausdrücklich nicht werden.

Die Rolle verlangt Richter einiges ab. Neben der enormen Textmenge muss er innerhalb eines Abends zwischen leisen, tiefgründigen Gesprächen, präziser Wortkomik und gelegentlichem Slapstick wechseln. „Die Brücke zu finden, eben nicht nur komisch und nicht nur ernst zu sein, ist durchaus schwierig“, sagt Jankovsky. Jede der vier Episoden steht für sich, gespielt wird jedoch in einem gemeinsamen Bühnenbild, dessen Elemente sich zwischen den Geschichten verwandeln.

Geprobt wird bereits seit April. Dabei entschied sich das Ensemble bewusst für einen ungewöhnlichen Weg: Niemand schaute sich die ausgewählten Fernsehfolgen zur Vorbereitung noch einmal an. „Wir sind mit einer Carte blanche in die Proben gegangen und haben versucht, wirklich unser eigenes Ding aufzubauen“, berichtet Jankovsky. Abläufe, Regieideen und zusätzliche Gags seien gemeinsam entwickelt worden. Inzwischen steht die Inszenierung, nach einer kurzen Sommerpause beginnen die Auffrischungsproben.

Foto: Theater Kaufbeuren

Für Jankovsky ist die Produktion zugleich eine persönliche Premiere: Er führt erstmals beim Theater Kaufbeuren und erstmals auf der Bühne des Stadttheaters Regie. Seine bislang einzige eigene Inszenierung, das Drei-Personen-Stück „Eine Nacht im Februar“, entstand während seines Zivildienstes in der Kulturwerkstatt, als er 18 oder 19 Jahre alt war. Erst vor rund sechs Jahren fand er wieder zum Amateurtheater zurück.

Warum er nun erneut auf dem Regiestuhl sitzt, fasst Jankovsky mit einem persönlichen Grundsatz zusammen: „Einfach machen, nicht lange fragen, sondern Dinge selbst ausprobieren.“ Besonders schätze er die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ensemble. Im Laufe der Proben sei ein gegenseitiges Verständnis entstanden, bei dem nicht mehr alles mit vielen Worten erklärt werden müsse.

Unterstützt wird die Produktion von einem engagierten Team vor und hinter der Bühne. Jutta Kletschka behält als organisatorische „Seele“ den Überblick über Bestellungen, Requisiten und Abläufe. Sepp Eichhorn ist für das Bühnenbild verantwortlich. Alina Ammersinn übernimmt die Intendanz und arbeitet als Inspizientin hinter der Bühne; zugleich organisiert sie den Online-Kartenvorverkauf. Michael Zindath von den Moskitoldies unterstützt das Theater Kaufbeuren bei der technischen Umsetzung. Unterschiedliche Lichtstimmungen und das wandelbare Bühnenbild sollen die vier Schauplätze jeweils in eine eigene Welt verwandeln.

Karten und Termine

Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Weitere Vorstellungen finden am 17., 23. und 24. Oktober jeweils um 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt.

Karten kosten zwischen 13 und 16 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren. Der Link zum Vorverkaufsportal ist unter www.theater-kaufbeuren.de zu finden.


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Kultur

Musikverein Hirschzell und Jumdala Stage Arts gestalten am 10. Oktober ein gemeinsames Abendkonzert in Kaufbeuren

Orchester und Chor gemeinsam in St. Martin: Serenade stimmt auf die ruhigere Jahreszeit ein

Besinnliche und ruhige Klänge, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden: Die Serenade des Musikvereins Hirschzell gehört seit Jahren zum musikalischen Herbst. In diesem Jahr erhält das Abendkonzert eine besondere Ergänzung. Gemeinsam mit dem Musicalverein Jumdala Stage Arts gestaltet der Musikverein die Serenade am Samstag, 10. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Kirche St. Martin in Kaufbeuren.

Abwechslung zwischen Orchester- und Chormusik

Die Zusammenarbeit der beiden Vereine verspricht einen abwechslungsreichen musikalischen Abend. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf den Wechsel zwischen Orchester- und Chormusik freuen. Dabei verbindet die Serenade die vertrauten ruhigen und besinnlichen Klänge des Musikvereins Hirschzell mit den gesanglichen Beiträgen von Jumdala Stage Arts.

Eintritt zur Serenade ist frei

Das gemeinsame Konzert beginnt am Samstag, 10. Oktober, um 19 Uhr in der Kirche St. Martin. Der Eintritt ist frei.

Termin: Samstag, 10. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Kirche St. Martin, Kaufbeuren
Mitwirkende: Musikverein Hirschzell und Jumdala Stage Arts
Eintritt: frei

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Sport

ESVK baut SpradeTV-Übertragungen aus: Heimspiele künftig mit Berichterstattung von A bis Z

Vorberichte, Analysen, Interviews und Studiogäste: Tobias „Kalle“ Kalbitzer und Daniel Oppolzer begleiten die Fans künftig bereits 30 Minuten vor dem ersten Bully bis nach der Pressekonferenz

Mehr Berichterstattung rund um die Heimspiele des ESV Kaufbeuren: Der ESVK erweitert sein Programm bei den Übertragungen auf SpradeTV. Künftig werden die Zuschauer von 30 Minuten vor dem ersten Bully über die beiden Drittelpausen bis nach dem Spiel mit Interviews, Analysen, Statistiken und Hintergrundinformationen begleitet.

Durch die Sendungen führen ESVK.TV-Studiomoderator Tobias „Kalle“ Kalbitzer und der ehemalige Profi Daniel Oppolzer, der als Experte das Geschehen auf dem Eis analysiert.

Schon 30 Minuten vor dem ersten Bully

Die Übertragung beginnt künftig eine halbe Stunde vor Spielbeginn. In der Vorberichterstattung stehen unter anderem exklusive Stimmen der beiden Trainer auf dem Programm. Außerdem nehmen Kalbitzer und Oppolzer die „Player to Watch“ genauer unter die Lupe und liefern Statistiken sowie Hintergrundinformationen zu beiden Mannschaften.

Interviews, Spielszenen und Analysen in den Drittelpausen

Auch während der ersten und zweiten Drittelpause geht die Berichterstattung weiter. Geplant sind Pauseninterviews mit Spielern sowie ein Blick auf die Tore und die bisherigen Schlüsselmomente der Partie. Hinzu kommt jeweils eine Analyse des zuvor gespielten Drittels.

Neu: Berichterstattung auch nach dem Spiel

Ausgebaut wird insbesondere das Programm nach der Schlusssirene. Nach dem Spiel werden die Highlights noch einmal aufgegriffen und genauer analysiert. Dazu kommen relevante Statistiken, Tabellen und Ergebnisse.

Außerdem ist ein besonderer Studiogast vorgesehen. Dabei kann es sich um einen Trainer, Spieler oder Verantwortlichen handeln. Den Abschluss der Übertragung bildet die Pressekonferenz.

Das SpradeTV-Programm bei ESVK-Heimspielen im Überblick

Ab 30 Minuten vor Spielbeginn

  • exklusive Stimmen der beiden Trainer
  • „Player to Watch“
  • Statistiken und Hintergrundinformationen zu beiden Teams

1. und 2. Drittelpause

  • Pauseninterview mit einem Spieler
  • Tore und bisherige Schlüsselmomente
  • Analyse des gespielten Drittels

Nach dem Spiel

  • Highlights und Tiefenanalyse
  • relevante Statistiken, Tabellen und Ergebnisse
  • Studiogast aus dem Kreis der Trainer, Spieler oder Verantwortlichen
  • Pressekonferenz zum Abschluss

Die Heimspiele der Joker können über SpradeTV gebucht und live verfolgt werden.

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Panorama Veranstaltung

Zivilgesellschaft unter Druck – „Heimat“ in Gefahr? Vortrag am 08. Oktober

Dr. Daniela Sandner spricht am 8. Oktober in Kaufbeuren über Einflussversuche auf Vereine und die politische Vereinnahmung des Heimatbegriffs

Welche Rolle spielen Vereine und ehrenamtliches Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – und was geschieht, wenn politische Akteure versuchen, diese Strukturen für ihre Ziele zu nutzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrags- und Diskussionsabend am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19.30 Uhr im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7 in Kaufbeuren.

Unter dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck – ‚Heimat‘ in Gefahr?“ spricht Dr. Daniela Sandner vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e. V. über aktuelle Entwicklungen in Vereinen und lokalen Gemeinschaften.

Einflussnahme auf Vereine und lokale Gemeinschaften

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie rechte und rechtsextreme Akteure nach Einschätzung der Referentin versuchen, Einfluss auf Vereine und lokale Gemeinschaften zu nehmen. Dabei gehe es weniger um eine systematische Übernahme von Vereinen als um einzelne Personen, die durch ehrenamtliches Engagement Vertrauen aufbauen und politische Positionen schrittweise etablieren.

Sandner geht in ihrem Vortrag insbesondere darauf ein, wie Begriffe wie Heimat, Tradition und Identität politisch vereinnahmt und mit ausgrenzenden Vorstellungen verbunden werden können. Anhand von Beispielen aus Vereinen und der Heimatpflege will sie solche Strategien erläutern und Möglichkeiten zum Umgang damit aufzeigen.

Was bedeutet „Heimat“ in einer offenen Gesellschaft?

Eine Grundlage für die Auseinandersetzung bildet die 2019 veröffentlichte Erklärung „Haltung zeigen für die Heimat“ des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland und seiner Landesverbände, zu denen auch der Bayerische Landesverein für Heimatpflege gehört. Darin sprechen sich die beteiligten Verbände für ein demokratisches, solidarisches und pluralistisches Verständnis von Heimat aus und wenden sich gegen eine ausgrenzende politische Vereinnahmung des Begriffs.

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege beteiligte sich 2019 an dieser Erklärung und greift die darin behandelten Fragen bis heute in seiner Arbeit auf.

Dr. Daniela Sandner beschäftigt sich mit aktuellen Heimatdiskursen

Dr. Daniela Sandner studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Bamberg und sammelte unter anderem am Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt, am Germanischen Nationalmuseum und an der Kunstkammer in St. Petersburg berufliche Erfahrungen.

2014 übernahm sie die wissenschaftliche Leitung des Deutschen Fastnachtmuseums in Kitzingen. Seit 2020 ist sie für den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege tätig. Zu ihren fachlichen Schwerpunkten gehören unter anderem Fragen der Heimatpflege und gegenwärtige Heimatdiskurse. Seit März 2026 ist sie stellvertretende Geschäftsführerin des Landesvereins.

Diskussion und Gespräche im Anschluss

Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen an die Referentin zu stellen und das Thema gemeinsam zu diskutieren. Anschließend sind die Besucherinnen und Besucher zu weiterführenden Gesprächen bei einem kleinen Imbiss und Getränken eingeladen.

Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Ort: Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7, Kaufbeuren
Referentin: Dr. Daniela Sandner, Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V.

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Blaulicht

Streit unter Jugendlichen, Unfallfluchten und beschädigte Fahrzeuge: Mehrere Polizeieinsätze in Kaufbeuren und Umgebung

Polizei sucht nach Auseinandersetzung am Berliner Platz Zeugen – auch in Neugablonz, Germaringen und Mauerstetten wird um Hinweise gebeten

Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen am Berliner Platz

Kaufbeuren – Am Samstagabend kam es am Berliner Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen die beteiligten Jugendlichen.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Außenspiegel in der Bürgerstraße beschädigt – Verursacher flüchtet

Kaufbeuren-Neugablonz – Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte am Montag zwischen 8 und 9 Uhr einen in der Bürgerstraße geparkten Pkw. Dabei wurde der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 500 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 933-0 entgegen.

Unfallflucht im Gartenweg – Polizei hat Hinweis auf Fahrzeugmarke

Kaufbeuren – Zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht kam es am Montag im Gartenweg. Zwischen 7 und 14.30 Uhr wurde dort auf Höhe einer Schule ein geparkter Pkw an der hinteren linken Seite beschädigt. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden von etwa 300 Euro zu kümmern. Nach der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen Pkw der Marke VW gehandelt haben dürfte.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 933-0 zu melden.

Pkw in Germaringen beschädigt

Germaringen – In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigte ein bislang unbekannter Täter einen im Egenberger Weg geparkten Pkw an der rechten Fahrzeugseite. Dabei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet unter 08341 933-0 um Hinweise.

Nach Sturz mit E-Bike: Polizei sucht Radfahrerin

Mauerstetten – Nach einem Verkehrsunfall am späten Montagnachmittag im Rainhardstal sucht die Polizei eine bislang unbekannte Radfahrerin. Die Frau war mit ihrem E-Bike bergab unterwegs, als ein sechsjähriger Junge mit seinem Tretroller aus einer Hofeinfahrt fuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, leitete die Radfahrerin ein Bremsmanöver ein und stürzte.

Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich die Frau noch vor dem Eintreffen der Polizei. Sie wird gebeten, sich unter 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Motorradfahrer bei Zusammenstoß in der Augsburger Straße verletzt

Kaufbeuren – Bei einem Verkehrsunfall in der Augsburger Straße ist am Montagnachmittag ein 65-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei wollte ein 79-jähriger Autofahrer gegen 13 Uhr vom Parkplatz des Waldfriedhofs auf die Augsburger Straße einfahren. Dabei missachtete er die Vorfahrt des stadtauswärts fahrenden Motorradfahrers. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 65-Jährige stürzte.

Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Blaulicht Gesundheit Veranstaltung

Blutspendetermine im Oktober in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Sechs Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst weist auf steigenden Bedarf in der Herbstzeit hin

KAUFBEUREN/OSTALLGÄU. Dank der großen Spendenbereitschaft konnte die Blutversorgung in Bayern über die Sommermonate gut abgesichert werden. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bedankt sich bei allen, die auch während der Ferien- und Urlaubszeit einen Termin wahrgenommen haben.

Aktuell ist das Spendeaufkommen jedoch wieder rückläufig. Mit der Volksfestzeit, den bevorstehenden Herbstferien sowie der Erkältungs- und Grippesaison ist erfahrungsgemäß mit zusätzlichen Ausfällen zu rechnen. Der BSD bittet deshalb alle, die gesund und fit sind, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen.

Blutspendetermine im Oktober 2026

Kaufbeuren

Freitag, 2. Oktober 2026
15:00 Uhr – 20:00 Uhr
Rotkreuzhaus
Porschestr. 31
87600 Kaufbeuren

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren

Marktoberdorf

Dienstag, 6. Oktober 2026
15:00 Uhr – 20:00 Uhr
MODEON
Schwabenstr. 58
87616 Marktoberdorf

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/marktoberdorf

Füssen

Mittwoch, 7. Oktober 2026
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Anton-Sturm-Mittelschule
Bgm-Wallner-Str. 4
87629 Füssen

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/fuessen

Seeg

Montag, 12. Oktober 2026
16:30 Uhr – 20:30 Uhr
Christoph-von-Schmid Grundschule
Hitzlerieder Str. 24
87637 Seeg

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/seeg

Obergünzburg

Donnerstag, 15. Oktober 2026
15:30 Uhr – 20:00 Uhr
Hirschsaal
Marktplatz 4
87634 Obergünzburg

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/oberguenzburg

Irsee

Freitag, 23. Oktober 2026
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Turnhalle
Von-Bannwarth-Straße 6
87660 Irsee

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/irsee

Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

Blutspende nach Erkältung oder Grippe

Wer Erkältungs- oder Grippesymptome hatte, muss vor der nächsten Blutspende bestimmte Wartezeiten beachten:

  • Eine Woche nach Abklingen der Symptome bei einer Erkältung beziehungsweise einem grippalen Infekt ohne Fieber mit leichten Symptomen oder Schnupfen.
  • Vier Wochen nach Infekten mit Fieber und stärkeren Beschwerden, beispielsweise Influenza, Bronchitis, akuter Sinusitis und/oder einer Behandlung mit Antibiotika.

Wer selbst vorübergehend nicht spenden kann, kann ebenfalls helfen, indem er Familie, Freunde oder Bekannte auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam macht.

Alle aktuellen Termine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen rund um die Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).

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Sport

AC Kaufbeuren holt Mannschaftssieg bei Bayerischer Meisterschaft

Kaufbeurer Gewichtheber stehen auf dem Treppchen

Am vergangenen Samstag, dem 26. September reisten zehn Heberinnen und Heber des AC Kaufbeuren zur Bayerischen Meisterschaft nach Waldkirchen im Bayerischen Wald. Dabei wurden nicht nur einige Meistertitel vergeben, auch die gesamte Mannschaft konnte stolz einen Titel nach Kaufbeuren holen.

Der Wettkampftag wurde über den Tag verteilt ausgetragen, so standen einige Athleten auch schon um Neun Uhr auf der Hebebühne. Den Anfang machte unter anderem Mona Weber (-53kg) mit einer Leistung von 47kg im Reißen und 58kg im Stoßen. Weber sicherte sich gleich zwei Medaillen: Gold in der Gruppe der Junioren und Silber bei den Aktiven. Franziska Prell (-57kg) erhielt mit 38kg im Reißen und 47kg im Stoßen ebenfalls Gold bei den Junioren, so auch Franziska Gabler (-69kg) mit 44kg im Reißen und 54kg im Stoßen. In der Gruppe der Aktiven standen die Kaufbeurerinnen Melanie Heer (-57kg) und Julia Weidenauer (-57kg) nebeneinander auf der Siegertreppe, Heer mit 55kg im Reißen und 76kg im Stoßen auf dem Ersten, Weidenauer mit 44kg im Reißen und 64kg im Stoßen auf dem Zweiten Platz. Charlotte Stirnweis (-77kg) zeigte eine herausragende Leistung und brachte 80kg und 86kg auf die Langhantel und machte so das Rennen.

Unter den Kaufbeurer Männern ging John Boger (-75kg) mit 94kg im Reißen und 125kg im Stoßen an den Start und sicherte sich so die Bronzemedaille, Silber hat er dabei nur knapp verfehlt. Damian Engel (-85kg) maß seine Kräfte in einem direkten Duell mit einem starken Gegner, doch konnte dieses schlussendlich mit 94kg und 130kg für sich gewinnen, eine weitere Goldmedaille für den ACK. In der Gruppe unter 95kg gingen Marco Lilienblum mit 110kg und 138kg und Alexander Häfele mit 105kg und 125kg an den Start. Lilienblum hat sich den dritten Platz auf dem Treppchen schon fast gesichert, ehe er von einem Gegner übertrumpft wurde, Häfele landete auf dem achten Platz der Gruppe.

Neben den Einzelplatzierungen wurde auch die Mannschaftswertung berücksichtigt. Hier setzte sich der AC Kaufbeuren mit deutlichem Abstand vor den anderen Mannschaften durch und durfte sich bei der Siegerehrung über den ersten Platz sowie einen eigenen Pokal für die beste Mannschaftsleistung freuen. Ab Oktober geht es für das Team mit den Mannschaftwettkämpfen auf Bayern- und Landesliga weiter. Bis dahin heißt es, weiter fleißig zu trainieren.

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Allgemein Gesundheit Veranstaltung

Info-Veranstaltung im Heinzelmannstift: „Rund um die Pflegeversicherung“

Das Thema Pflege ist derzeit in aller Munde

Die Pflegekassen sind leer. Seit Monaten liegt ein Reformvorschlag vor, der gravierende Einschnitte in vielen Bereichen bringen soll und auf politischer Ebene zahllose Diskussionen losgetreten hat. Pflegende Angehörige sind maximal verunsichert. Der Diakonieverein Kaufbeuren, das neue Frauennetzwerk „Buronia ruft“ und der Pflegedienst Home Instead laden deshalb zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung rund um die Pflegeversicherung ein.

Am Donnerstag, 08. Oktober, um 16 Uhr in der Cafeteria des Heinzelmannstifts soll über folgende Themen gesprochen werden: Welche Folgen hätte das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) für Kaufbeuren und für die pflegenden Angehörigen? Welche Pflegeunterstützung gibt es in Kaufbeuren? Was brauchen pflegende Angehörige? Pflege und Frauen – was kostet es Frauen, wenn sie die Pflege übernehmen oder organisieren? Zudem gibt es Erfahrungen, Tipps und Unterstützung für pflegende Angehörige. Als Redner stehen unter anderem Bettina Aernecke, Stadträtin und Geschäftsführerin des Heinzelmannstifts, sowie Philipp Berlin. Pflegedienstleiter von Home Instead, bereit. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Erfahrungsberichte.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert: Umstellung auf Online-Terminvergabe in der Führerscheinstelle

Neues Verfahren, um Wartezeiten zu reduzieren

Ab Montag, 05. Oktober 2026, sind Termine in der Führerscheinstelle der Stadtverwaltung Kaufbeuren nur noch mit vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.

Dies soll künftig die teils extrem langen Wartezeiten (Bürgerinnen und Bürger mussten aufgrund des hohen Aufkommens vor Ort mitunter bis zu zwei Stunden warten) deutlich reduzieren. So können Anliegen viel schneller und wesentlich zielgerichteter bearbeitet werden.

Termine können über die Online-Terminvereinbarung der Stadtverwaltung für alle Angelegenheiten rund um das Thema Führerschein unter www.kaufbeuren.de/terminvereinbarung gemacht werden.

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Gesundheit Veranstaltung

Angehörigentreff Kaufbeuren am 06.10. – Vortrag zum Thema: „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter“

Informationsabend und Austausch am 06.10. im Gablonzer Siedlungswerk

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter“.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 06.10.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referentin ist Tanja Junginger von der Betreuungsbehörde der Stadt Kaufbeuren.

Jeder kann schnell in eine Situation kommen, in der er sich nicht mehr selbst äußern kann. Im Vortrag geht es deshalb darum, wie Vorsorge getroffen werden kann, damit die eigenen Interessen in einer solchen Situation vertreten werden können.

Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Natur & Tiere

Handarbeit wie anno dazumal – Heimatverein Kaufbeuren pflegt Feuchtwiese am Bärensee

Handarbeit für den Naturschutz: Ehrenamtliche des Heimatvereins Kaufbeuren rechten das Mähgut auf der streng geschützten Feuchtwiese am Bärensee von Hand zusammen.

Schutz wertvoller Lebensräume mit Rechen, Handschuhen und vielen helfenden Händen

Mit viel Muskelkraft und ehrenamtlichem Engagement haben 13 Helferinnen und Helfer des Heimatvereins Kaufbeuren die Biotoppflege auf einer streng geschützten Feuchtwiese am Bärensee unterstützt. Von Hand rechten sie das Mähgut auf der Fläche zusammen und bereiteten es für den Abtransport vor.

Aufgrund der zahlreichen Quellen und der besonderen Bodenverhältnisse in diesem Bereich ist der Einsatz moderner Maschinen nur eingeschränkt möglich. Deshalb ist hier Handarbeit wie anno dazumal gefragt: Die aufwendige Arbeit leistet dabei einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der artenreichen Feuchtwiesenfläche.

Die Fläche gehört zu den sogenannten Streuwiesen. Anders als Futterwiesen dienten Streuwiesen traditionell nicht der Ernährung des Viehs, sondern der Gewinnung von Einstreu für die Stallungen. Charakteristisch für diese Form der Bewirtschaftung war, dass die Wiesen lediglich einmal im Jahr, im Herbst, gemäht wurden. Das Schnittgut wurde anschließend getrocknet und als Einstreu in den Ställen verwendet.

Diese traditionelle Bewirtschaftungsform hat zugleich eine besondere Bedeutung für den Naturschutz. Durch die späte und nur einmal jährlich erfolgende Mahd konnten sich Pflanzenarten entwickeln, die an nährstoffarme und feuchte Standorte angepasst sind. Eine regelmäßige Pflege ist entscheidend, damit die Flächen nicht verbuschen und ihre charakteristische Artenvielfalt erhalten bleibt.

Für die Ehrenamtlichen des Heimatvereins bedeutete die Pflegemaßnahme vor allem eines: tatkräftig anpacken. Bei der gemeinsamen Arbeit wurde deutlich, dass der Schutz wertvoller Lebensräume nicht immer mit großen Maschinen erfolgen muss. Manchmal sind Rechen, Handschuhe und viele helfende Hände genau das richtige Werkzeug.

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Gesundheit Senioren Soziales

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder am 07.10.2026

Seniorenbüro

Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder. Nächster Stadtspaziergang am 07.10.2026 mit der Route „Weg zur Höfelmayrkapelle“. Abfahrt Plärrer: Linie 13 Richtung Neugablonz um 10.00 Uhr. Haltestelle Herz-Jesu-Kirche, Ankunft 10.11 Uhr, Rückfahrt: Waldfriedhof, Linie 13 um 14.05 Uhr Einkehrmöglichkeit im Alpenblick zum geselligen Ausklang.

Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Blaulicht

Einbruch in Bahnhofskiosk und Diebstahl aus Altkleidercontainer in Kaufbeuren

Polizei ermittelt in zwei Fällen und bittet Zeugen um Hinweise

Einbruch am Kaufbeurer Bahnhof: Täter erbeutet Tabakwaren und E-Zigaretten

Kaufbeuren – Ein bislang unbekannter Täter ist am frühen Samstagmorgen, 26. September 2026, in einen Kiosk im Bahnhof Kaufbeuren eingebrochen. Nach Angaben der Polizei verschaffte er sich gegen 4 Uhr gewaltsam Zugang zu dem Geschäft. Der Täter entwendete Tabakwaren und E-Zigaretten im niedrigen vierstelligen Bereich. Darüber hinaus entstand durch den Einbruch ein Sachschaden im dreistelligen Bereich.

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren und der Kriminaldauerdienst Memmingen übernahmen die ersten Ermittlungen vor Ort. Die weitere Bearbeitung liegt bei der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Gegen den bislang unbekannten Täter wird wegen Einbruchdiebstahls ermittelt.

Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: KPI Memmingen – KDD

Kleidung aus Altkleidercontainer in Kaufbeuren gestohlen

Kaufbeuren – Mehrere Kleidungsstücke sind am Sonntagnachmittag, 27. September 2026, aus einem Altkleidercontainer in Kaufbeuren gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei entnahm ein bislang unbekannter Täter zwischen 15 und 16 Uhr die Kleidungsstücke aus einem Container auf einem Parkplatz in der Sudetenstraße.

Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Hinweise zum bislang unbekannten Täter. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren melden.

Quelle: PI Kaufbeuren

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Kultur

Jazzfrühstück in den Stiftsterrassen Kaufbeuren

Ben Becker Band sorgt am 3. Oktober ab 11 Uhr für den passenden Sound zum Frühstück

Frühstück und Live-Jazz verbinden die Stiftsterrassen Kaufbeuren am Samstag, 3. Oktober 2026, ab 11 Uhr miteinander. Beim Jazzfrühstück sorgt die Ben Becker Band für die musikalische Begleitung.

Mit dabei sind Ben Beucker an den Saxofonen, Robert Schilhansl an der Gitarre, Jakob Link am Bass und Bernhard Renz am Schlagzeug. Die vier Musiker bringen Spielfreude und jede Menge Groove in die Stiftsterrassen und begleiten das Frühstück mit ihrem gemeinsamen Sound.

Eine Teilnahme ist nur mit Reservierung möglich. Reservierungen werden unter Telefon 08341 40242 entgegengenommen.

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Bildung Kinder Soziales

10 Jahre Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Grafik KI generiert

Ein Ort der Begegnung, der praktischen Hilfe und der gelebten christlichen Verantwortung in Neugablonz

Kaufbeuren-Neugablonz 28.09.2026 – Im Herbst feiert die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ihr zehnjähriges Bestehen. Die Stiftung wurde am 10. September 2016 errichtet und hat sich seither in Neugablonz zu einem festen Bestandteil des sozialen Lebens entwickelt. Viele Menschen kennen die Stiftung, weit über die Stadtgrenzen von Kaufbeuren hinweg, vor allem durch den großen Family Store in der Hüttenstraße. Doch hinter dem Secondhand-Kaufhaus steht von Anfang an ein viel größerer Gedanke: ein Family Center, in dem Menschen praktische Unterstützung finden, einander begegnen, Gemeinschaft erleben und im Alltag gestärkt werden.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens möchte die Stiftung im Oktober auch den vielen Kundinnen und Kunden danken, die den Family Store seit Jahren besuchen, unterstützen und weiterempfehlen. Deshalb gewährt die Stiftung im Oktober zehn Prozent Rabatt auf alle Waren im Family Store. Der Jubiläumsrabatt soll ein kleines Zeichen der Dankbarkeit sein — und zugleich eine Einladung, das Family Center neu oder wieder einmal zu besuchen.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ knüpft an eine lange Geschichte christlich motivierter Hilfe an, die in Neugablonz eng mit humedica verbunden ist. Über Jahrzehnte entstand aus Kaufbeuren heraus weltweite humanitäre Hilfe für Menschen in Not. Mit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ wurde dieser Gedanke bewusst auch auf die Situation vor der eigenen Haustür übertragen. Hilfe soll nicht nur dort geschehen, wo Katastrophen und Krisen weit entfernt sichtbar werden, sondern ebenso dort, wo Menschen in der eigenen Stadt Unterstützung, Ermutigung und Zuwendung brauchen.

Die christliche Motivation der Stiftung lässt sich einfach beschreiben: Jeder Mensch besitzt eine von Gott geschenkte Würde. Deshalb sollen Menschen nicht übersehen, vorschnell beurteilt oder auf ihre Not reduziert werden. Nächstenliebe bedeutet für die Stiftung, Menschen in ihrer konkreten Lebenssituation wahrzunehmen, ihnen mit Respekt zu begegnen und dort praktisch zu helfen, wo Hilfe möglich ist. Diese Haltung prägt die Arbeit im Family Store ebenso wie die sozialen Angebote im Family Center.

„Nächstenliebe beginnt nicht erst am anderen Ende der Welt. Sie beginnt dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen“, beschreibt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, den Grundgedanken. „Unsere Stiftung möchte dazu beitragen, dass Menschen nicht übersehen werden — ganz gleich, ob sie praktische Hilfe, ein offenes Ohr, soziale Begegnung oder einfach einen Ort brauchen, an dem sie willkommen sind.“

Der sichtbarste Teil der Stiftungsarbeit ist der Family Store. Gut erhaltene Kleidung, Möbel, Haushaltswaren, Bücher, Spielzeug, Geschirr und viele andere Dinge werden dort angenommen, geprüft, sortiert, präsentiert und zu günstigen Preisen weitergegeben. Was der eine nicht mehr benötigt, kann für einen anderen eine große Unterstützung sein. Auf diese Weise verbindet der Family Store soziale Hilfe mit Nachhaltigkeit. Dinge werden nicht vorschnell entsorgt, sondern erhalten eine zweite Chance. Familien mit kleinem Budget, Seniorinnen und Senioren, Alleinstehende, Menschen mit Migrationsgeschichte und viele weitere Kundinnen und Kunden finden hier bezahlbare Waren für den Alltag.

Dass der Family Store in dieser Form entstehen und über viele Jahre wachsen konnte, ist in besonderer Weise mit dem Leitungsteam verbunden. Matthias Malzkorn leitet den Family Store gemeinsam mit seiner Frau Sylvia mit großem persönlichen Einsatz, Erfahrung, Herz und praktischer Tatkraft. Auch Jürgen Jakoby, Mitglied des Stiftungsvorstands, hat die Arbeit der Stiftung von Anfang an wesentlich mitgetragen. Ohne dieses Leitungsteam, ohne die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre nicht möglich gewesen.

Matthias Malzkorn beschreibt die Arbeit so: „Für uns ist der Family Store nicht einfach ein Laden. Natürlich verkaufen wir Kleidung, Möbel und viele Dinge für den Alltag. Aber dahinter stehen Menschen — Menschen, die etwas spenden, Menschen, die günstig einkaufen müssen oder möchten, und Menschen, die hier mitarbeiten. Besonders schön ist es, wenn aus einem Einkauf oder einer Sachspende eine Begegnung entsteht. Dann merkt man: Diese Arbeit hat einen Sinn, der weit über den Verkauf hinausgeht.“

Doch der Family Store ist mehr als ein Kaufhaus. Er ist der wirtschaftliche und organisatorische Anker eines umfassenderen sozialen Konzeptes. Im Family Center kommen Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen miteinander in Kontakt: Kundinnen und Kunden, Spenderinnen und Spender, hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende, Nachbarn aus dem Stadtteil, Familien, ältere Menschen und Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Unterstützung suchen. Aus vielen einzelnen Begegnungen entsteht etwas, das für eine Stadtgesellschaft kostbar ist: Zusammenhalt.

In den vergangenen Jahren ist das Family Center Schritt für Schritt gewachsen. Neben dem Secondhand-Angebot entstanden Begegnungsmöglichkeiten, soziale Aktivitäten und praktische Hilfen. Dazu gehören unter anderem Angebote für Seniorinnen und Senioren, Gesprächs- und Begegnungsformate, Unterstützung im Alltag, Veranstaltungen, spontane Hilfen in schwierigen Lebenssituationen sowie die Nutzung von Räumen für soziale und gemeinnützige Zwecke. Immer wieder zeigt sich dabei: Wo Menschen zusammenkommen, entstehen Gespräche. Wo Gespräche entstehen, kann Vertrauen wachsen. Und wo Vertrauen wächst, werden konkrete Hilfen möglich.

Ein besonderes Merkmal der Stiftung ist die Verbindung von praktischer Hilfe und menschlicher Nähe. Es geht nicht nur um Waren, Räume oder Angebote. Es geht um Würde. Menschen sollen nicht als „Fälle“ oder „Bedürftige“ wahrgenommen werden, sondern als Personen mit einer eigenen Geschichte, mit Fähigkeiten, Sorgen, Hoffnungen und Fragen. Genau darin liegt der besondere Charakter des Family Centers: Es verbindet materielle Unterstützung mit Wertschätzung und Begegnung.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen unter steigenden Lebenshaltungskosten, Einsamkeit, Unsicherheit oder persönlichen Belastungen leiden, sind solche Orte wichtig. Ein Family Center kann staatliche Hilfen nicht ersetzen. Aber es kann etwas tun, das keine Behörde und kein Formular leisten kann: menschliche Nähe schenken, unkomplizierte Hilfe ermöglichen und Menschen miteinander verbinden. Oft beginnt Hilfe nicht mit einem großen Programm, sondern mit einem Gespräch, einer Tasse Kaffee, einer helfenden Hand oder der einfachen Erfahrung: Hier werde ich gesehen.

Unverzichtbar für diese Arbeit sind die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne ihr Engagement wäre vieles nicht möglich. Sie helfen im Family Store, nehmen Sachspenden an, sortieren Waren, bereiten Möbel und Haushaltsgegenstände auf, gestalten Verkaufsflächen, beraten Kundinnen und Kunden, unterstützen bei Transporten, helfen bei Veranstaltungen, begrüßen Gäste, schenken Kaffee aus, hören zu und packen dort mit an, wo gerade Hilfe gebraucht wird.

Viele dieser Dienste geschehen im Hintergrund. Von außen ist oft kaum sichtbar, wie viel Arbeit nötig ist, damit der Family Store funktioniert und das Family Center eine freundliche, einladende Atmosphäre behält. Regale werden eingeräumt, Waren gereinigt, Möbel bewegt, Räume vorbereitet, Lager geordnet, Gespräche geführt und kleine praktische Probleme gelöst. Gerade diese vielen unscheinbaren Aufgaben tragen wesentlich dazu bei, dass sich Menschen willkommen fühlen.

Ehrenamt bedeutet bei der Stiftung nicht, sich zu überfordern. Niemand muss täglich da sein. Manche helfen einmal in der Woche, andere an einem festen Vormittag oder Nachmittag, wieder andere gelegentlich bei besonderen Aktionen. Entscheidend ist nicht die Zahl der Stunden, sondern die Bereitschaft, Teil einer gemeinsamen Aufgabe zu werden. Dabei können ganz unterschiedliche Begabungen eingebracht werden: Freude am Umgang mit Menschen, handwerkliches Geschick, organisatorisches Talent, ein Auge für Dekoration, die Fähigkeit zuzuhören oder einfach die Bereitschaft, praktisch anzupacken.

Viele Ehrenamtliche erleben ihren Dienst nicht nur als Hilfe für andere, sondern auch als Bereicherung für sich selbst. Sie erfahren: Meine Zeit ist wertvoll. Meine Fähigkeiten werden gebraucht. Ich kann etwas Sinnvolles tun. Gerade Menschen im Ruhestand, aber auch Berufstätige, Jugendliche, Menschen in Übergangszeiten oder Personen, die neue Kontakte suchen, können im Family Center eine Aufgabe finden, die zu ihnen passt.

„Wir sind sehr dankbar für alle Menschen, die sich in den vergangenen Jahren mit Zeit, Kraft, Ideen, Sachspenden, finanzieller Unterstützung und Gebet eingebracht haben“, sagt Wolfgang Groß. „Das zehnjährige Bestehen unserer Stiftung ist für uns deshalb nicht in erster Linie ein Anlass, auf eine Organisation zu blicken, sondern auf Menschen. Auf Menschen, die geholfen haben. Auf Menschen, die Hilfe erfahren haben. Und auf viele Begegnungen, in denen Nächstenliebe ganz praktisch geworden ist.“

Auch das Gebäude in der Hüttenstraße hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen sozialen Ort entwickelt. Neben dem Family Store gehören zum Stiftungshaus auch weitere Räume und Wohnungen. So ist ein lebendiger Ort entstanden, an dem Einkaufen, Begegnung, Wohnen, soziale Verantwortung und Nachbarschaft miteinander verbunden sind. Die Stiftung möchte damit zeigen, dass soziales Engagement nicht abstrakt bleiben muss. Es kann mitten im Stadtteil sichtbar werden — offen, praktisch und nah bei den Menschen.

Der Name der Stiftung ist dabei bewusst gewählt. „Nächstenliebe in Aktion“ soll ausdrücken, dass Liebe zum Nächsten nicht nur ein schönes Wort ist, sondern konkrete Gestalt annimmt. Sie zeigt sich in Zeit, die jemand schenkt. In Möbeln, die weitergegeben werden. In Kleidung, die eine Familie entlastet. In einer Einladung zum Gespräch. In Geduld an einem anstrengenden Tag. In einem respektvollen Umgangston. In einer helfenden Hand. Und manchmal auch darin, dass jemand einfach da ist.

Zum zehnjährigen Bestehen blickt die Stiftung dankbar zurück — aber auch nach vorne. Die sozialen Herausforderungen in der Stadt und in der Region werden nicht kleiner. Viele Menschen geraten finanziell oder persönlich unter Druck. Andere leiden unter Einsamkeit oder fehlenden sozialen Kontakten. Familien stehen vor steigenden Kosten. Ältere Menschen brauchen Begegnung und Unterstützung. Menschen mit Migrationsgeschichte suchen Orientierung und Anschluss. Für all diese Situationen möchte die Stiftung auch künftig ein verlässlicher Ort sein.

Damit diese Arbeit auch in Zukunft möglich bleibt, ist die Stiftung neben Sachspenden und ehrenamtlichem Engagement dringend auch auf Geldspenden angewiesen. Der Betrieb eines Family Centers, soziale Hilfen, Begegnungsangebote, Räume, Fahrzeuge, Energie, Personal und viele praktische Dienste verursachen laufende Kosten, die nicht allein durch den Verkauf im Family Store gedeckt werden können. Wer die Arbeit der Stiftung finanziell unterstützen möchte, kann dies über die Website unter www.nia-stiftung.org/spenden tun.

Deshalb sucht die Stiftung weiterhin Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Gesucht werden Helferinnen und Helfer für den Family Store, für das Sachspendenlager, für Möbel- und Transportdienste, für Begegnungsangebote, Veranstaltungen, Gästebetreuung, praktische Arbeiten im Haus und viele weitere Aufgaben. Auch wer zunächst nur unverbindlich hineinschnuppern möchte, ist willkommen.

Denn Ehrenamt beginnt nicht immer mit einem großen Entschluss. Manchmal beginnt es mit einer einfachen Frage: „Wo kann ich helfen?“ Aus dieser Frage kann ein regelmäßiger Dienst entstehen, eine neue Aufgabe, eine wertvolle Begegnung — und vielleicht auch ein Stück neue Lebensfreude.

Das zehnjährige Jubiläum der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist deshalb mehr als ein Rückblick. Es ist ein Dank an alle, die diesen Weg mitgegangen sind. Es ist eine Einladung an neue Unterstützerinnen und Unterstützer. Und es ist ein Zeichen dafür, dass Zusammenhalt nicht nur ein Wort bleiben muss, sondern gelebt werden kann — mitten in Neugablonz, mitten im Alltag, mitten unter uns.

Jubiläumsaktion im Oktober

Zum zehnjährigen Bestehen gewährt die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ im gesamten Monat Oktober zehn Prozent Rabatt auf alle Waren im Family Store. Damit möchte die Stiftung ihren Kundinnen und Kunden danken und zugleich viele Menschen einladen, das Family Center in der Hüttenstraße zu besuchen.

Infokasten: Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ wurde am 10. September 2016 errichtet und betreibt in Kaufbeuren-Neugablonz das Family Center mit dem integrierten Family Store in der Hüttenstraße. Der Family Store ist ein großes Secondhand-Kaufhaus für Kleidung, Möbel, Haushaltswaren, Bücher, Spielzeug und vieles mehr. Zugleich versteht sich das Family Center als Ort der Begegnung, praktischen Hilfe und sozialen Verantwortung.

Die Arbeit wird getragen von einem engagierten Leitungsteam, hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vielen Ehrenamtlichen sowie Unterstützerinnen und Unterstützern, die sich mit Zeit, Sachspenden, Geldspenden und praktischer Hilfe einbringen.

Ehrenamtlich mithelfen

Die Stiftung freut sich über Menschen, die sich ehrenamtlich im Family Center und im Family Store engagieren möchten — regelmäßig oder gelegentlich.

Mögliche Einsatzbereiche sind zum Beispiel:

* Mithilfe im Sachspendenlager

* Möbel- und Transportdienste

* Unterstützung im Family Store

* Mithilfe bei Begegnungsangeboten

* Unterstützung bei Veranstaltungen

* Gästebetreuung, zum Beispiel beim Seniorenfrühstück oder bei besonderen sozialen Angeboten

* praktische Arbeiten im Haus

* kleinere handwerkliche Tätigkeiten

* Unterstützung bei saisonalen Aktionen

* Hausaufgabenhilfe

* und vieles mehr

Interessierte können sich bei Wolfgang Groß unter der E-Mail-Adresse w.gross@nia-stiftung.org melden.

Spenden

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist für ihre sozialen Aufgaben dringend auch auf Geldspenden angewiesen. Spenden sind möglich über www.nia-stiftung.org/spenden.

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Allgemein Kultur

Ein würdiger Festabend: ODEON Jugendsinfonieorchester prägt das 60-jährige Jubiläum des Kulturrings

ODEON Jugendsinfonieorchester München gestaltet Festabend – „Petruschka“ von Igor Strawinsky bildet den Höhepunkt nach der Pause

Mit einem Konzert des ODEON Jugendsinfonieorchesters München hat der Kulturring Kaufbeuren e. V. am Samstagabend, 26. September 2026, sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Mitglieder des Vereins und weitere geladene Gäste kamen im Kaufbeurer Stadtsaal zusammen. Unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker Werke von Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel und Igor Strawinsky.

Für den Kulturring war der Abend die zentrale Jubiläumsveranstaltung des Jahres. Die 1. Vorsitzende Birgit Pfeifer erinnerte an sechs Jahrzehnte Kulturarbeit in Kaufbeuren. Seit seiner Gründung sei es das Ziel des Vereins, den Bürgerinnen und Bürgern Kultur näherzubringen. Sie dankte den Vorständen der vergangenen Jahrzehnte, den ehrenamtlich Engagierten, den Mitarbeitenden, Mitgliedern und nicht zuletzt dem Publikum, das die Arbeit des Kulturrings über viele Jahre begleitet habe. Bewusst habe sich der Kulturring entschieden, seine Mitglieder zu diesem Konzert einzuladen – als Dank für ihre Unterstützung und für das vielfach über Jahre gewachsene Miteinander.

Die Bilder des Konzerts

Junge Musikerinnen und Musiker prägen den Jubiläumsabend

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte das 60-jährige Bestehen. Die Entscheidung für ein junges Orchester bezeichnete er als passenden Blick zugleich auf Gegenwart und Zukunft. Live-Kultur lebe von der unmittelbaren Begegnung zwischen Bühne und Publikum und sei ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt. Zugleich dankte er dem Kulturring für dessen kontinuierliches Engagement und die Fähigkeit, sein Programm über Jahrzehnte immer wieder weiterzuentwickeln. Besonders hob Bosse die jungen Musikerinnen und Musiker hervor. Das Jubiläum mit einem hochmotivierten Nachwuchsorchester zu feiern, sei eine Hommage an Gegenwart und Zukunft zugleich.

Das Konzert zeigte dabei die musikalische Bandbreite des Orchesters. Zu hören waren zunächst Camille Saint-Saëns‘ „Danse macabre“ op. 40 sowie Maurice Ravels „Ma mère l’oye“. Nach der Pause folgte mit Igor Strawinskys „Petruschka“ in der revidierten Fassung von 1947 das umfangreichste Werk des Abends.

„Petruschka“ als besondere Herausforderung

Vor dem zweiten Teil führte Lydia Menckhaus vom ODEON Jugendsinfonieorchester in Strawinskys Ballettmusik ein. Für das Ensemble sei „Petruschka“ ein Meilenstein, erklärte sie. Das vielschichtige und rhythmisch anspruchsvolle Werk verlange den jungen Musikerinnen und Musikern einiges ab.

Anschaulich stellte sie dem Publikum die Figuren und musikalischen Motive der vier Bilder vor. Strawinskys Musik führt auf einen Jahrmarkt im alten St. Petersburg und erzählt die Geschichte der drei Puppen Petruschka, Ballerina und Mohr. Einzelne Instrumentengruppen übernehmen dabei charakteristische Rollen – vom Klavier und den Klarinetten über Trompete und Flöte bis hin zu tiefen Holzbläsern.

Das ODEON Jugendsinfonieorchester hatte dabei selbst Grund zum Feiern: Das Münchner Nachwuchsensemble begeht 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Bereits vor drei Jahren war das Orchester in Kaufbeuren zu Gast.

Birgit Pfeifer im Klar.Text-Podcast zum Jubiläum des Kulturrings. Gastgeber: Claus Tenambergen

Sechs Jahrzehnte Kulturarbeit in Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren wurde 1966 gegründet und prägt seitdem mit Theater, Konzerten, Literatur, Ausstellungen und besonderen Veranstaltungsformaten das kulturelle Angebot der Stadt. Sein Anspruch, Kultur möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, stand auch beim Jubiläum im Mittelpunkt.

Das Konzert im Stadtsaal verband diesen Rückblick mit einem Blick nach vorne: Junge Musikerinnen und Musiker, ein anspruchsvolles Programm und die Begegnung zwischen Publikum und Bühne machten den Festabend zum musikalischen Mittelpunkt und zu einem würdigen Highlight des 60-jährigen Jubiläums.

Programm des Jubiläumskonzerts

  • Camille Saint-Saëns: „Danse macabre“, op. 40
  • Maurice Ravel: „Ma mère l’oye“
  • Igor Strawinsky: „Petruschka“, revidierte Fassung von 1947
  • ODEON Jugendsinfonieorchester München
  • Leitung: Julio Doggenweiler Fernández

Das gesamte Programm des Jubiläumsjahres

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Allgemein Kultur Veranstaltung

„Wenn es zu Ende geht“: Letzte Führung zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer am 09.10. im Stadtmuseum Kaufbeuren

Ausgewählte Objekte des Museums, unter anderem aus der Abteilung „Kreuze & Heilige“, bilden den Ausgangspunkt des kulturgeschichtlichen Rundgangs. Jetzt anmelden

Nach den ausgebuchten Terminen im Frühjahr findet am 9. Oktober die letzte Führung der Reihe im Jubiläumsjahr von Hospizverein und SAPV statt – diesmal mit anschließendem Umtrunk.

Wie gingen Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer um und wie hat sich der Umgang damit bis heute verändert? Nachdem die Führungen im Frühjahr ausgebucht waren und bei den Besucherinnen und Besuchern auf positive Resonanz stießen, laden das Stadtmuseum Kaufbeuren, der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH am Freitag, 9. Oktober 2026, ein letztes Mal im Jubiläumsjahr zur Führung „Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“ ein.

Ausgewählte Objekte des Museums, unter anderem aus der Abteilung „Kreuze & Heilige“, bilden den Ausgangspunkt des kulturgeschichtlichen Rundgangs. Historische Bräuche und lokale Traditionen geben Einblicke, wie Menschen früher – etwa im Mittelalter – mit Sterben und Trauer umgingen und welche Vorstellungen und Rituale sie dabei begleiteten. Auch die medizinische Versorgung früherer Zeiten sowie religiöse Praktiken und die Bedeutung des Glaubens im Zusammenhang mit dem Tod werden thematisiert.


Von der Geschichte in die Gegenwart: Im Anschluss an die kulturgeschichtliche Führung geben der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH Einblicke in ihre Arbeit und die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das Foto entstand bei einer der Führungen im Frühjahr. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen

Wie bereits bei den Frühjahrsterminen führt der Weg anschließend von der Geschichte in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH stellen ihre Arbeit vor und geben Einblicke in die heutige Begleitung und Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen.

„Gerade die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart macht diese Führung für uns so interessant“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Sterben, Tod und Trauer haben die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt. Heute können wir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Menschen und ihre Angehörigen in dieser Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen.“

Für Feistl entspricht die Veranstaltung damit auch dem Anliegen des Jubiläumsjahres, in dem der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein 30-jähriges Bestehen feiert und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu auf zehn Jahre Tätigkeit zurückblickt. „Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind. Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Umtrunk zum Abschluss

Neu ist beim letzten Führungstermin ein gemeinsamer Umtrunk im Foyer des Stadtmuseums. Nach der Führung und der Vorstellung von Hospizverein und SAPV bleibt bei einem Glas Wein Zeit für Fragen, Gespräche und persönlichen Austausch.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 9. Oktober 2026, von 18 bis 20:30 Uhr im Stadtmuseum Kaufbeuren statt. Einlass ist 15 Minuten vor Beginn. Für Eintritt, Führung und Umtrunk betragen die Kosten 14,50 Euro. Eine Anmeldung ist unter 08341/966 83 90 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm: www.hospizverein-kf-oal.de

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Sport

ESVK: Nach der Heimniederlage ein versöhnliches Ergebnis im Auswärtsspiel in Lindau

Joker gewinnen in Lindau mit 3:1

Zum vierten Spieltag der Oberliga Süd gastierte der ESV Kaufbeuren am Bodensee bei den Lindau Islanders. ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser musste dabei auf den verletzten Sami Blomqvist und den erkrankten Fabian Ribnitzky verzichten. Auch Förderlizenzspieler Liron Pellizzari stand nicht zur Verfügung. Im Tor startete Nikita Quapp. Der gebürtige Lindauer Max Hops stand ebenso in der Starting Six wie Jere Laaksonen und Nikita Quapp, die beide bereits für die Islanders aktiv waren. Der ESVK wurde dabei von vielen Fans an den Bodensee begleitet und lautstark unterstützt. Am Ende erkämpfte sich die Mannschaft um Kapitän Max Renner mit einem 3:1 Auswärtssieg vor 957 Zuschauern drei wichtige Punkte.

Die Joker nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die eigene Hand und gingen bereits in der dritten Spielminute mit 0:1 in Führung. William Eriksson fasste sich dabei ein Herz und hämmerte eine liegen gebliebene Scheibe nach einem Passversuch von Yannik Burgart direkt in den linken Torwinkel. Nur wenige Augenblicke später erhöhten die Kaufbeurer auf 0:2. Max Kislinger kam nach einem Pass aus der Ecke im hohen Slot frei zum Schuss. Nachdem vor dem Tor durch Valentin Ankirchner viel Verkehr herrschte, schlug die Scheibe auf der Fanghandseite im Netz ein. Der ESVK blieb in der Folge spielbestimmend, während die Lindauer viel Zeit in der eigenen Zone verbringen mussten. Zwei Fehler im Offensivspiel ermöglichten den Islanders jedoch jeweils einen Alleingang, die Nikita Quapp im Kaufbeurer Tor beide entschärfen konnte. Aufseiten der Wertachstädter ließen Tomas Schwamberger und Max Hops noch gute Chancen auf einen weiteren Treffer ungenutzt.

Die Joker kamen dann sehr schlafmützig aus der Kabine. Zunächst führte ein Scheibenverlust in der eigenen Zone direkt nach dem Bully zu einer guten Chance für die Lindauer. Im Gegenzug zog Max Oswald in der Offensivzone eine Strafe, wodurch die Islanders zu ihrem dritten Alleingang kamen. Dieses Mal ließen sich die Hausherren die Gelegenheit nicht nehmen: Timo Gams verkürzte auf 1:2. Eine weitere Strafe gegen die Joker führte zunächst zu zwei gefährlichen Kontersituationen. Beide Möglichkeiten vertändelte der ESVK jedoch leichtfertig, was sinnbildlich für den gesamten zweiten Spielabschnitt stand. Glück hatten die Kaufbeurer, als Noah Kane nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der ESVK zog zwischenzeitlich immer wieder das Tempo an, ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu werden. Auch zwei aufeinanderfolgende Powerplays in der 32.. und 34 Spielminute blieben ohne Treffer. Insgesamt brachten die Joker dabei lediglich zwei Schüsse auf das Tor. Zum Ende des zweiten Drittels wurde die Partie zunehmend hektisch, was den Gastgebern durchaus in die Karten spielte. Auch wenn der ESVK – abgesehen von den ersten fünf Minuten – defensiv nicht viel zuließ, war der Spielstand aufgrund des Lattentreffers der Lindauer durchaus etwas glücklich.

Im Schlussabschnitt hatten die Wertachstädter das Spiel über weite Strecken im Griff, schafften es jedoch erneut nicht, sich in der Offensive klare Großchancen zu erarbeiten. Dadurch blieb die Partie bis zum Ende spannend. Die Lindauer suchten immer wieder mit schnellen Angriffen ihr Glück. Diese gelangen zwar nicht häufig, waren dann aber meist doch sehr gefährlich. Zudem mussten die Joker zwei weitere Unterzahlsituationen überstehen, in denen Nikita Quapp mehrfach sein Können zeigen musste. Ein Powerplay der Kaufbeurer kurz vor dem Ende brachte schließlich die Entscheidung. Eero Elo machte mit dem dritten ESVK-Treffer dann den Deckel auf die Partie und sicherte seiner Mannschaft damit endgültig drei Punkte. Der Finne verwertete dabei 54 Sekunden vor dem Ende seinen eigenen Rebound aus kurzer Distanz und ließ dem starken Valentin Ankirchner im Tor der Lindauer keine Abwehrchance.

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Blaulicht

Mehrere Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren: Gasgeruch, Personensuche und Wasserrohrbruch

Feuerwehr war am Wochenende in Neugablonz und Hirschzell mehrfach gefordert

Mehrere Einsätze haben die Feuerwehren in Kaufbeuren am Wochenende beschäftigt. In Neugablonz rückten die Einsatzkräfte unter anderem wegen Gasgeruchs, einer überschwemmten Straße und einer Personensuche aus. In Hirschzell musste eine Ölspur beseitigt werden.

Erhöhte Gaskonzentration in Wohnhaus festgestellt

Am Sonntag, 27. September 2026, wurde der Löschzug Neugablonz um 11.37 Uhr in die Seidenschwanzer Straße alarmiert. Gemeldet worden war Geruch nach Erdgas. Im Keller des betroffenen Hauses stellten die Einsatzkräfte tatsächlich eine erhöhte Konzentration brennbarer Gase fest. Daraufhin wurden benachbarte Häuser evakuiert und das Gebäude belüftet.

Der Gasversorger stellte die Gaszufuhr ab. Nachdem keine Gaskonzentration mehr festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle übergeben. Zusätzlich wurde eine Sperre des Hausanschlusses veranlasst. Der Mieter wurde darauf hingewiesen, dass der Anschluss erst nach einer Prüfung durch einen Fachbetrieb wieder in Betrieb genommen werden darf.

Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden. 17 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Überschwemmte Straße nach mutmaßlichem Wasserrohrbruch

Bereits in der Nacht auf Sonntag war die Feuerwehr um 1.17 Uhr in die Wiesenstraße in Neugablonz gerufen worden. Dort war eine Straße überschwemmt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Überschwemmung vermutlich durch einen Wasserrohrbruch verursacht. Das zuständige Wasserwerk wurde hinzugezogen.

Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.

Vermisste Person mit Unterstützung zahlreicher Kräfte gesucht

Am Samstagabend, 26. September, rückte die Feuerwehr Neugablonz um 20.33 Uhr zu einer Personensuche aus. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren auch Mantrailer beziehungsweise Personensuchhunde sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Koordination der beteiligten Hilfskräfte übernahm die Unterstützungsgruppe der Feuerwehr-Einsatzleitung. Die vermisste Person wurde schließlich von der Polizei gefunden.

Der Einsatz dauerte etwas mehr als zwei Stunden. 17 Feuerwehrkräfte waren beteiligt.

Ölspur in Hirschzell beseitigt

Am Samstagnachmittag war zudem die Feuerwehr Hirschzell im Einsatz. Um 16.43 Uhr wurde sie zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich der Bärenseestraße alarmiert. Dort hatte ein Motorrad eine Ölspur verursacht. Die Feuerwehr streute die betroffene Fahrbahn ab und sicherte den Bereich. Der zuständige Straßenbaulastträger stellte zusätzlich Warnschilder mit dem Hinweis „Achtung Ölspur“ auf.

Fünf Einsatzkräfte waren rund 77 Minuten im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Kaufbeuren

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Sport

SpVgg Kaufbeuren trennt sich 1:1 von Königsbrunn

SVK steigert sich nach der Pause, lässt aber mehrere Chancen zum Sieg liegen

Die SpVgg Kaufbeuren hat sich am Wochenende mit einem 1:1-Unentschieden von Königsbrunn getrennt. In einer hektischen und kampfbetonten Partie mit insgesamt neun Gelben Karten geriet die SVK zunächst in Rückstand, zeigte sich nach der Pause aber deutlich verbessert.

Die Gäste gingen in der 26. Minute durch Fabio Blasi in Führung. Vorausgegangen war ein schwerer Abwehrfehler der Kaufbeurer, den Blasi konsequent zum 0:1 nutzte. Bis zur Halbzeit fand die SVK danach nur schwer zurück ins Spiel.

Conrad gleicht für Kaufbeuren aus

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Kaufbeurer zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. In der 72. Minute belohnte sich die SVK schließlich: Robin Conrad traf mit einem Heber über Königsbrunns Schlussmann zum 1:1.

In der Schlussphase hatten die Gastgeber weitere Chancen auf den Sieg. Gästetorwart Nico Hopfenzitz verhinderte jedoch mehrfach den zweiten Kaufbeurer Treffer. Zudem scheiterte die SVK einmal an der Latte.

Trainer Fred Jentzsch zeigte sich vor allem mit der zweiten Halbzeit zufrieden: „Wir haben leider zwei Punkte hergeschenkt, der Führungstreffer für Königsbrunn war ein Geschenk. Wir haben danach bis zur Halbzeit nicht mehr so richtig ins Spiel gefunden. Die Zweite Halbzeit war in Ordnung, haben den Ausgleich mit einem schönen Heber über den Schlussmann von Königsbrunn erzielt. Zum Ende hätten wir den Sack zumachen können, haben sehr gute Möglichkeiten gehabt, sind jedoch am Torwart der Gäste und der Latte gescheitert. Leider hat uns da auch an der Passgenauigkeit gefehlt.“

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

Spielertrainer Luca Wollens sieht trotz des verpassten Sieges eine Entwicklung innerhalb der Mannschaft: „Wir hatten die besseren Chancen, obwohl es relativ ausgeglichen war. Man sieht Dinge, auf die wir im Training eingehen, die immer besser werden. Trotzdem wollen wir natürlich mehr und werden deswegen wieder hart arbeiten im Training.“

Königsbrunns Trainer David Bulik sprach dagegen von einem glücklichen Punkt für seine Mannschaft und verwies darauf, dass sich sein Team insbesondere bei Torwart Nico Hopfenzitz bedanken könne.

Am Ende blieb es beim 1:1 – ein Ergebnis, das die Kaufbeurer angesichts der starken zweiten Halbzeit und der Chancen in der Schlussphase als verpasste Möglichkeit auf drei Punkte sehen dürften.

Tore

0:1 Fabio Blasi (26.)
1:1 Robin Conrad (72.)

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Gesundheit

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Stress

Gerade junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren können von der digitalen Unterstützung durch die App Ally gegen Stress profitieren. Urhebervermerk: © AOK

Neuer digitaler Coach unterstützt im Alltag

Fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland weist eine erhöhte Stressbelastung auf. Besonders betroffen sind Frauen sowie junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren. Unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen spielen ebenfalls eine Rolle. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie des Robert Koch-Instituts. Die AOK Bayern setzt deshalb auf digitale Unterstützung. „Mit der App Ally startet jetzt ein KI-gestützter Präventionskurs, der unseren Versicherten dabei hilft, ihr eigenes Stresserleben zu reflektieren und wirksame Strategien für mehr Wohlbefinden in den Alltag zu integrieren“, sagt Bernd Ruppert Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Kurs ist durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert und für AOK-Versicherte kostenfrei. 

Neuer digitaler Coach unterstützt im Alltag

Die Ally-App kann mit den Nutzerinnen und Nutzern persönliche, dialogbasierte Gespräche führen, die zur Reflexion anregen und helfen, Muster im eigenen Stresserleben zu erkennen. Die Gesundheitskasse entwickelt mit diesem app-basierten Kurs ihren Präventionsansatz weiter, Gesundheit direkt in den Alltag der Menschen zu integrieren, Lücken zwischen dem Wissen über Gesundheit und dem konkreten Lebensstil zu schließen und so die Lebensqualität deutlich zu verbessern. So kommen bei Ally wissenschaftlich fundierte Verfahren zum Einsatz wie etwa kognitive Verhaltenstherapie oder achtsamkeitsbasierte Verfahren und geführte Entspannungsübungen. „Zwar haben Psychologinnen und Psychologen den Kurs entwickelt, er folgt allerdings dem Präventionsleitfaden und unterscheidet sich klar von Psychotherapie“, so Bernd Ruppert. Die Inhalte verknüpfen bewährte Coaching-Methoden mit Künstlicher Intelligenz (KI) und folgen dabei geltenden Ethikstandards. Die App vermittelt Wissen über Stress und zeigt konkrete Wege auf, damit umzugehen. Der Kurs umfasst unter anderem persönliche Ziele, Wochenmodule, Reflexionsübungen und Fortschrittsmessungen. Die App, die die AOK Bayern in Kooperation mit dem Partner Aumio GmbH anbietet, steht seit Anfang September zum Download bereit. „Ally kann einmal pro Kalenderjahr je versicherter Person genutzt werden, wobei die AOK Bayern ihren Versicherten die Kosten für bis zu zwei Präventionskurse im gleichen Zeitraum erstattet“, erläutert Bernd Ruppert. Das Kursangebot richtet sich an Erwachsene von 18 bis 65 Jahren und sieht 24 Sitzungen innerhalb von drei Monaten ab Freischaltung vor.

 Das Ziel: Mehr gesunde Lebensjahre
Die neue Ally-App ist ein Bestandteil der Präventionsstrategie der AOK. Das Angebot umfasst verschiedene weitere Themen, die für ein gesundes Leben im Alltag und damit für mehr gesunde Lebensjahre wichtig sind – von Ernährung und Bewegung über Schlaf und Stressprävention bis hin zu psychischer Gesundheit und Medienmündigkeit. „Unser Ziel ist, Gesundheitswissen zu vermitteln, die Gesundheitskompetenz der Menschen zu stärken und einen gesunden Lebensstil zu fördern“, so Bernd Ruppert.

Weitere Informationen im Internet und zum Herunterladen der App unter: Stress reduzieren: Aumio-App Ally kostenfrei nutzen | AOK (www.aok.de/bayern/ally).

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Panorama Verwaltung

Persönlich mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch kommen

Stefan Bosse lädt am 5. Oktober zur Bürgersprechstunde ins Kaufbeurer Rathaus ein – Anmeldung vorab erforderlich

Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am Montag, 5. Oktober 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr im Kaufbeurer Rathaus statt. Bürgerinnen und Bürger haben dabei die Möglichkeit, ihre Anliegen persönlich mit dem Oberbürgermeister zu besprechen.

Anmeldung vorab erforderlich

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters unter der Telefonnummer 08341 437-101 anzumelden.

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Sport

Joker enttäuschen und verlieren daheim gegen Erding

Lediglich drei Punkte aus den ersten drei Spielen erpatzen den Start in die Oberliga-Saison

Der ESV Kaufbeuren empfing zum dritten Spieltag der laufenden DEB-Oberliga-Saison die Erding Gladiators. Im Vergleich zur 4:1-Niederlage vergangenen Sonntag bei den Heilbronner Falken rückte Yannik Burghart in den rot-gelben Kader. Sami Blomqvist musste wiederum wegen einer Trainingsverletzung aussetzen. Im Tor startete Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.187 Zuschauern gegen konsequente und taktisch gut agierende Erding Gladiators mit 2:4 geschlagen geben. Die Joker zeigten dabei eine eher enttäuschende Leistung und fanden nie so richtig in die Partie.

Die Bilder des Spiels

Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen die Erding Gladiators. Louis Stromberg musste wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Ihm folgte 45 Sekunden später Maximilian Renner, ebenfalls wegen Beinstellens. Als die Joker dann in Unterzahl gerieten, hatten die Gladiators etwas Glück. Pascal Steck spielte von hinter der blauen Linie Richtung Tor. Auf dem Weg zum Tor wurde der Puck von einem Kaufbeurer Verteidiger abgefälscht und landete ideal für den Tip-In auf der Kelle von Olivier Pouliot, der damit das 0:1 perfekt machte. Die Joker schienen überrascht, fast überrumpelt vom Tempo und der Zweikampfstärke der Gäste. Die Gladiators gingen bissig in die Zweikämpfe, was den ESVK zu vielen Fehlern verleitete. In Minute 10 musste erneut Louis Stromberg auf der Strafbank Platz nehmen, nun wegen hohen Stocks. Die Joker versuchten viel, es gelang aber wenig bis gar nichts. In Minute 15 wagte Leon Sivic einen temporeichen Vorstoß, der gerade noch so von Simon Stowasser wegverteidigt wurde. Die Erdinger erhielten erneut eine Strafzeit in Person von Roman Zap wegen hohen Stocks, aber auch dieser Vorteil brachte den Jokern nichts ein. Dann ging es in die erste Pause.

Die Stimmen zum Spiel

Das zweite Drittel startete ebenfalls mit einer Strafzeit für die Erdinger. René Röthke musste wegen Hakens vom Eis. Die Joker machten sich dann das Leben selbst schwer, indem sie eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern erhielten. In der folgenden Unterzahl wechselten die Rot-Gelben dann denkbar ungünstig und ließen Michal Spacek alleine in ihrer Zone, der sich das Eck zum 0:2 locker aussuchen durfte. Die Joker setzten sich anschließend in der Erdinger Zone fest, kamen aber nicht zum Erfolg. Dies wurde zusätzlich durch einen Bandencheck Julian Eichingers unterbrochen, dessen Zwei-Minuten-Strafe den Gästen keinen Vorteil brachte. Mitte des Drittels wurde es hitzig. Markus Eberhardt fuhr einen sehr harten Check gegen Max Oswald, welcher nach Videobeweis als Kniecheck identifiziert und mit einer Fünf-plus-Spieldauer-Disziplinarstrafe geahndet wurde. Weiterhin überfahren vom Tempo der Erdinger, ließen sich die Joker in Überzahl auskontern. Sie spielten sich selbst an der Bande in der Gästezone fest, Roman Zap zog das Tempo an und überwand Rihards Babulis alleine vor dem Tor zum 0:3 per flachem Schlenzer. Immer noch in Überzahl sollte es dann endlich so weit sein. Max Renner passte links zu William Eriksson, dieser quer durch den Slot zu Jere Laaksonen, dessen Direktabnahme an David Zabolotny im Tor abprallte und zum 1:3 über die Linie rollte. Zum Ende des Drittels gab es noch einmal eine Strafzeit gegen die Gäste in Person von Paul Pfenninger wegen hohen Stocks. Dann ging es mit ca. einer Minute Rest-Überzahl in die zweite Pause.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel

Die Joker kamen mit Tempo aus der Kabine. Gleich in der ersten Aktion gab es ein Getümmel im Slot der Gäste. David Zabolotny schaffte es aber, den Kasten sauber zu halten. Kaufbeuren spielte nun deutlich zwingender nach vorne, aber weiterhin nicht erfolgreich. Dies änderte sich in der 47. Minute, als Max Renner seinen Stürmer William Eriksson nach vorne schickte. Dieser tanzte die Verteidiger aus und passte quer zu Max Hops, welcher nur noch zum 2:3 ins leere Tor einschieben musste. Erding konnte nur noch punktuell kontern, aber wenn, dann gefährlich. So auch, als Olivier Pouliot alleine nach vorne durchlief. Rihards Babulis konnte den Alleingang aber glänzend parieren. In der Schlussphase stach der Torwart der Gäste, David Zabolotny, heraus. Er zeigte seine Klasse sowohl gegen William Eriksson, welcher es noch einmal von der rechten Seite versuchte, als auch gegen den Nachschuss. In den letzten zwei Minuten nahm Sebastian Buchwieser die Auszeit und zog Rihards Babulis. Im Sechs-gegen-Fünf hatte erneut William Eriksson eine Doppelchance. Der Goalie der Gäste war aber nicht mehr zu überwinden. Stattdessen erzielte Louis Stromberg aus der eigenen Zone noch den Empty-Net-Treffer zum Endstand von 2:4.

Statistik zum Spiel auf deb-online.live

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Kultur Veranstaltung

KASTANON – Skulptur · Installation · Malerei: Vernissage am 29. Oktober im Kunstgewölbe der Sparkasse

Foto Breme

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt zu einer besonderen Ausstellung über Erinnerung, Familie und künstlerisches Weiterwachsen ein

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt vom 29. Oktober bis 3. Dezember 2026 zur Ausstellung „KASTANON“ in das Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu in Kaufbeuren ein. Zu sehen sind Skulpturen, Installationen und Malerei von Antonia Breme, Annette Konrad-Breme, Carolin Breme, Jochen Breme und Nikola Breme.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein außergewöhnliches künstlerisches Vermächtnis und zugleich eine Familiengeschichte, die eng mit dem Material Holz und der Stadt Kaufbeuren verbunden ist.

Ein Vermächtnis aus Kastanienholz

Vor sieben Jahren, kurz vor ihrem Tod, hinterließ die Künstlerin Annette Konrad-Breme ihren Angehörigen eine handschriftliche Notiz. Darin bestimmte sie unter anderem, dass drei aus Rosskastanienholz gefertigte Stelen an ihre Kinder gehen sollten. Ein weiteres Werk, ein Arm-Motiv aus Apfelbaumholz, war für Jochen bestimmt.

Die drei Stelen hatte Annette Konrad-Breme bereits einige Jahre zuvor aus einem kräftigen Ast einer Rosskastanie geschaffen. Der Ast stammte von einem Parkbaum, der aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. Sie spaltete das Holz und arbeitete daraus die drei Stelen.

Heute ist aus der Wunde des gefällten Baumes eine mächtige Teilkrone gewachsen. Für die Familie wurde dieses Bild zu einem Sinnbild für das, was bleibt und sich zugleich weiterentwickelt: für das, was Annette ihrer Familie hinterlassen hat, für gemeinsame Erinnerungen und für das künstlerische Schaffen, das sich in der nächsten Generation fortsetzt.

KASTANON – ein Titel mit Bedeutung

Der Ausstellungstitel „KASTANON“ geht auf das altgriechische Wort für Kastanie zurück. Gleichzeitig verweist er unmittelbar auf das Holz der Stelen und damit auf den Ausgangspunkt der gemeinsamen Geschichte.

KASTANON steht für die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, Material und Erinnerung, Familie und individueller künstlerischer Entwicklung. Die Ausstellung macht sichtbar, wie ein gemeinsamer Ursprung unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen hervorbringen kann.

Die Werke von Antonia Breme, Annette Konrad-Breme, Carolin Breme, Jochen Breme und Nikola Breme treten dabei in einen besonderen Dialog. Skulptur, Installation und Malerei eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Fragen von Herkunft, Weitergabe und Veränderung.

Dass die Ausstellung in Kaufbeuren, der Stadt der Kindheit und Jugend von Annette Konrad-Breme, stattfindet, verleiht dem Projekt eine zusätzliche persönliche Dimension.

Vernissage am 29. Oktober

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Dezember 2026 zu sehen.

Ausstellungszeitraum:

29. Oktober bis 3. Dezember 2026

Ort:

Kunstgewölbe Sparkasse Allgäu

Ludwigstraße 26

87600 Kaufbeuren

Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch: 9:00–16:30 Uhr

Donnerstag: 9:00–17:00 Uhr

Freitag: 9:00–16:00 Uhr

Samstag: 10:00–13:00 Uhr

Veranstalter:

Kulturring Kaufbeuren e.V.

Harry Vogel, Mitglied des Kulturrings, bemüht sich um die Realisierung und Organisation der Ausstellung.

Wir schätzen die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Allgäu als eine wichtige Unterstützung für dieses gemeinschaftliche Vorhaben.

Wir freuen uns gemeinsam auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf eine Ausstellung, die nicht nur Kunst zeigt, sondern auch eine Geschichte von Erinnerung, Verbundenheit und Weiterwachsen erzählt.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Gesundheit Panorama

Drei Jahre Vernetzung: Digitale Partner stärken digitale Teilhabe in der Region

Aus einer Aktion im Jahr 2023 ist ein regionales Netzwerk entstanden

Die „Digitalen Partner“ aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu bündeln ihre Angebote, um älteren Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung und weiteren Interessierten beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

Seit Anfang 2024 tauschen sich die Netzwerkpartner regelmäßig aus, stimmen ihre Angebote aufeinander ab und vermitteln Ratsuchende bei Bedarf an die passende Anlaufstelle weiter. So ergänzen sich die unterschiedlichen Schwerpunkte der beteiligten Einrichtungen und schaffen ein vielfältiges Unterstützungsangebot in der Region.

Zum Netzwerk gehören unter anderem das Generationenhaus Kaufbeuren mit „Hilfe in der digitalen Welt“, die vhs OAL-Mitte mit der „Sprechstunde für Digitales“ in Marktoberdorf, das Bayerische Rote Kreuz mit der „Digitalen Hilfe“ sowie das Haus der Begegnung in Marktoberdorf mit dem „Digitalen Treff im HdB“.

Die Angebote reichen von Einzelberatungen bis zu kleinen Gruppen mit Themen rund ums Digitale, wie Umgang mit Smartphone, Tablet und Laptop, Online-Banking, Behördenportale oder Sicherheit beim Surfen im Internet. Viele der Unterstützerinnen und Unterstützer engagieren sich ehrenamtlich und begleiten Ratsuchende individuell, auf Augenhöhe und in ihrem Tempo.

Ein sichtbares Ergebnis der Zusammenarbeit ist der neue gemeinsame Flyer, der 2026 mit Unterstützung des Inklusionskoordinators, Herrn Dr. Penzholz vom Landkreis Ostallgäu, erschienen ist. Der Flyer gibt einen Überblick über einige regionale Angebote und zeigt, wo Interessierte kompetente Hilfe bei digitalen Fragen finden können. Der Flyer liegt ab sofort in Rathäusern, Geschäften sowie bei den beteiligten Einrichtungen aus.

Die Netzwerkpartner laden weitere Anbieter digitaler Unterstützungsangebote aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu ein, Teil des Netzwerks zu werden. Denn gemeinsam lässt sich digitale Teilhabe in der Region nachhaltig stärken.

Text: Loredana Murgia
Offene Behindertenarbeit (OBA)

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Gesundheit Senioren Soziales Verwaltung

Demenz – (k)eine Frage des Alters

Auch viele Bewohner von Altenheimen besuchten den Gottesdienst

Demenzsensibler Gottesdienst findet in der Dreifaltigkeitskirche statt

Demenz – (k)eine Frage des Alters. So lautete das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages. Anlässlich dieses Tages und der Woche der Demenz fand in der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren ein besonderer demenzsensibler Gottesdienst statt. Gemeinsam gestaltet von Karin Gröger, Gemeindereferentin der katholischen Pfarreiengemeinschaft, Reinhold Netz, Diakon der evangelischen Kirche und Holger Laske, Seelsorger und Priester der Altkatholischen Pfarrgemeinde. Die Auswahl an vertrauten Kirchenliedern und Gebeten schuf eine Atmosphäre, die auch den an Demenz Erkrankten Zugang zur Feier ermöglichte. Ein besonderer Moment war wieder der Segen, der durch die Kirchenvertreter direkt jedem Besucher erteilt wurde. Zusätzlich gab es für die Besucher des Gottesdienstes ein Lebkuchenherz.
Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren und das Seniorenbüro, die den Gottesdienst mitorganisiert hatten, möchten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen setzen: Menschen mit Demenz sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen Unterstützung, Respekt und Würde. Mit Initiativen wie diesem Gottesdienst soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die oft unsichtbare Erkrankung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und Betroffene sowie Angehörige zu ermutigen, gemeinsam, mutig und offen mit Ihrer Krankheit umzugehen. Am Ende des Gottesdienstes übergab Eli Thomae den Vertretern der Altenheime aus Kaufbeuren jeweils noch eine „Nesteldecke“. Diese speziellen, liebevoll gestalteten Decken enthalten verschiedene haptische Elemente (wie Knöpfe, Reißverschlüsse oder Bänder). Sie dienen dazu, unruhigen Demenzerkrankten Beschäftigung sowie Geborgenheit zu bieten und ihnen dabei zu helfen, zur Ruhe zu kommen. Die übergebenen Nesteldecken wurden von den beiden Quiltgruppen „Elgimomos“ und „Jörgis“ genäht. Weitere können in einem Workshop der VHS Kaufbeuren (10.10. – Anmeldung über VHS) genäht und den Altenheimen gespendet werden.

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Blaulicht

Polizeimeldungen: Kleinkraftrad gestohlen, Wohnungseinbruch und Unfall auf der B16

In Kaufbeuren sucht die Polizei nach zwei bislang unbekannten Tätern – bei Biessenhofen entstand bei einem Verkehrsunfall ein Schaden von rund 9.000 Euro

Kleinkraftrad am Jakob-Brucker-Gymnasium gestohlen – Zeugen gesucht

KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochvormittag gegen 09:00 Uhr ein versperrtes Kleinkraftrad der Marke Piaggio an der Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums im Tänzelfestweg. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den bislang unbekannten Täter.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

Wohnungseinbruch in der Honoldstraße – Schranktresor gestohlen

KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Montag, 16:00 Uhr, bis Dienstag, 16:00 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in eine Privatwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Honoldstraße ein. Der Täter durchsuchte die Wohnung nach Wertgegenständen und entwendete unter anderem einen Schranktresor sowie weitere Wertgegenstände. Die Höhe des Vermögensschadens steht derzeit noch nicht fest.

Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls gegen den bislang unbekannten Täter. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (KPS Kaufbeuren)

Unfall auf der B16 bei Biessenhofen – Pkw-Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

BIESSENHOFEN. Am Mittwoch gegen 10:45 Uhr fuhr der Fahrer eines Arbeitsfahrzeugs mit Anhänger aus einem Kiesbereich zwischen dem Kreisverkehr Altdorf und dem Kreisverkehr Bertoldshofen auf die B16. Dabei übersah er einen aus Richtung Altdorf kommenden Pkw. Dessen Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Pkw-Fahrer. (PI Marktoberdorf)

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Gesundheit

Tag der Zahngesundheit 2026

Bildunterschrift: Neben Zahnvorsorge und gründlichem Kauen ist regelmäßiges Zähneputzen das A und O für die Gesundheit von Zähnen und Mund. Urhebervermerk: © AOK

Kau dich fit!

Mehr Aufmerksamkeit für die Mundgesundheit erreichen – das ist das Ziel des „Tages der Zahngesundheit“ am 25. September. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“. „Das Essen gut zu kauen, ist nicht nur gut für die Verdauung, sondern hilft auch dabei, Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten“, so Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Gut für Zähne, Zahnfleisch und Kiefer

Kauen erzeugt Druck und sorgt so für eine bessere Durchblutung des Zahnfleischs. Der beim gründlichen Kauen entstehende Speichel neutralisiert schädliche Säuren, entfernt Speisereste und unterstützt die natürliche Zahnreinigung. Besonders bei Kindern ist intensives Kauen wichtig für die gesunde Entwicklung von Kiefer und Zähnen. „Und bei den Jüngsten hat es noch weitere Vorteile: Gute Kaufähigkeit unterstützt bei Kleinkindern die Sprachbildung“, sagt Susanne Hasel.

 

Bessere Nährstoffaufnahme

Nicht nur Kiefer und Zähne profitieren vom gründlichen Kauen. Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe werden besser verfügbar, Ballaststoffe können im Darm wirksamer arbeiten. Gut zerkleinerte Nahrung entlastet den Magen. Die Speichelenzyme spalten bereits im Mund Nährstoffe auf, wodurch der Magen zum Beispiel weniger Magensäure zur weiteren Verarbeitung produzieren muss. Für Menschen mit Sodbrennen und Reflux oder empfindlicher Magenschleimhaut ist gründliches Kauen daher besonders empfehlenswert. Die Speichelenzyme werden auch später im Dünndarm für die weitere Verdauung benötigt.

 

Training fürs Gehirn

Kauen wirkt zudem nachweislich positiv auf die Gehirnleistung. Durch die Bewegung der Kiefer werden nicht nur die Kiefer selbst, sondern auch verschiedene weitere Bereiche der Kopfmuskulatur aktiviert und dabei das Gehirn besser durchblutet. Neuere Studien zeigen, dass intensives Kauen Aufmerksamkeit und Gedächtnis fördert und Stress reduzieren kann. „Daher kann gutes Kauen auch im fortgeschrittenen Alter zum Erhalt der geistigen Fähigkeiten beitragen,“ sagt Susanne Hasel.

 

Nachhaltige Zahngesundheit

Susanne Hasel empfiehlt, sich Zeit fürs Essen zu nehmen und Ablenkungen zu vermeiden: „Achtsames Vorgehen ist langfristig alltagstauglicher als das Zählen von Kaubewegungen.“ Aber Mitzählen bis 30 kann hilfreich sein, um sich bewusst zu machen, dass man sein Essen gerade herunterschlingt. „Wer das diesjährige Motto „Kau dich fit!“ neben regelmäßiger Zahnpflege und -vorsorge beachtet, kann so dauerhaft die eigene Zahn- und Mundgesundheit positiv beeinflussen“, rät Susanne Hasel.

 

Weitere Informationen:

Zahnvorsorge & -behandlungen: Leistungen & Infos | AOK (www.aok.de/pk/leistungen/zahngesundheit/zahnvorsorge/)

 

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Panorama Sport

Wenn Kaufbeuren leuchtet – Über 300 Teilnehmer bei der Buron Blade Night 2026

Ein beleuchteter Elektro-LKW, hunderte blinkende und leuchtende Inlineskater und Radfahrer und dazwischen immer wieder gezückte Handys am Straßenrand

Wer am vergangenen Samstagabend zufällig an der Buronstraße unterwegs war, dürfte sich möglicherweise kurz gefragt haben, was da eigentlich auf ihn zukommt: Ein beleuchteter Elektro-LKW, hunderte blinkende und leuchtende Inlineskater und Radfahrer und dazwischen immer wieder gezückte Handys am Straßenrand. Bei bestem Spätsommerwetter ging am vergangenen Samstag die mittlerweile dritte Buron Blade Night von Hockey for Hope e. V. und dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu an den Start – und konnte bei den Teilnehmerzahlen erneut deutlich zulegen.

Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rollten in diesem Jahr durch Kaufbeuren. Mehr als 200 davon auf Inlineskates, weitere rund 100 auf dem Fahrrad. Damit kamen noch einmal rund 100 Teilnehmer mehr als im Vorjahr zusammen. Und während 2025 schon von einer Verdoppelung gesprochen werden konnte, zeigt die Entwicklung inzwischen deutlich, dass sich die Buron Blade Night immer mehr zu einer festen Veranstaltung im Kaufbeurer Kalender entwickelt.

Mitgespielt hat diesmal auch das Wetter. Bei sehr angenehmen Spätsommertemperaturen hätte es für eine Veranstaltung auf Skates und Rädern kaum bessere Bedingungen geben können. Mit zunehmender Dämmerung zeigte sich dann auch, warum die Beleuchtung der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht war: Zahlreiche Skater und Radfahrer hatten sich und ihre Gefährte mit LEDs, Lichterketten und blinkenden Elementen ausgestattet.

Gemeinsam mit dem beleuchteten Elektro-LKW der Spedition Ansorge und dem Mondlicht ergab sich so stellenweise ein Bild, das man auf Kaufbeurens Straßen eher selten sieht.

Ansorge stellte wie bereits im vergangenen Jahr einen E-LKW samt Fahrer zur Verfügung, auf dem unter anderem die Technik für die musikalische Begleitung untergebracht war. Den benötigten Strom für Licht und Ton lieferte erneut ein Batteriespeicher von Buron Energy. Damit konnte die Veranstaltung auch in diesem Jahr ohne klassisches Dieselaggregat beschallt und beleuchtet werden.

Für die passende Musik sorgte DJ Feliksen – und der schaffte es stellenweise sogar, neben den ohnehin notwendigen Laufbewegungen noch die eine oder andere Tanzbewegung bei den Teilnehmern hervorzurufen bzw. bei kurzen Stops die Straße zur Tanzfläche wurde.

Auch abseits des eigentlichen Feldes war einiges los. Zahlreiche Zuschauer hatten sich entlang der Strecke eingefunden. Einige warteten bereits vorab auf der Brücke über die Buronstraße auf den vorbeiziehenden Tross. Andere wurden eher zufällig von mehreren hundert leuchtenden Skatern und Radfahrern überrascht und griffen spontan zum Handy, um das ungewöhnliche Bild festzuhalten.

Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung steht neben Spaß und guter Stimmung natürlich vor allem die Sicherheit im Vordergrund. SkateMunich, deren erfahrene Ordner bereits aus den vergangenen Jahren bekannt waren, unterstützte die Veranstaltung mit insgesamt zehn Ordnern. Ergänzt wurden diese durch Helferinnen und Helfer von Hockey for Hope sowie dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch Polizei und Rotes Kreuz begleiteten die Veranstaltung. Aus organisatorischer Sicht verlief der Abend dabei genau so, wie man es sich wünscht: ohne nennenswerte Zwischenfälle und reibungslos. Entsprechend zufrieden zeigten sich nach der Veranstaltung auch die beteiligten Einsatzkräfte.

Finanziell stand wie immer der gute Zweck im Mittelpunkt. Die Teilnahme an der Buron Blade Night war kostenlos, stattdessen wurde um Spenden für bedürftige Kinder und Jugendliche gebeten. Insgesamt kamen dabei über 2.300 Euro zusammen.
Damit liegt das Ergebnis zwar knapp unter dem Vorjahreswert. Allerdings fehlten in diesem Jahr zwei größere Einzelspenden, die 2025 noch einen entsprechenden Anteil an der Gesamtsumme ausgemacht hatten. Umso erfreulicher war dafür die deutlich höhere Zahl kleinerer Spenden direkt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die breite Unterstützung des Laufs ist damit gegenüber dem Vorjahr noch einmal gewachsen.

Möglich wurde die dritte Buron Blade Night zudem durch die Unterstützung der Sparkasse Allgäu und der AOK als Sponsoren der Veranstaltung sowie durch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Partner, die bei Organisation und Durchführung unterstützten.

Wie gut der Abend bei den Teilnehmern ankam, zeigte sich schließlich noch einmal ganz zum Schluss. Als Hauptorganisator Alexander Uhrle die Buron Blade Night offiziell für beendet erklärte, ertönten aus den Reihen der Teilnehmer prompt scherzhafte „Zugabe, Zugabe“-Rufe. So gerne die Organisatoren diesem Wunsch vermutlich nachgekommen wären – eine spontane dritte Runde durch Kaufbeuren war natürlich nicht mehr möglich.

„Ich bin überglücklich, dass diese Idee nicht nur von unseren Helfern, Unterstützern und Partnern mitgetragen wird, sondern jedes Jahr auch immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gefallen daran finden“, freut sich Alexander Uhrle. „Über 300 Teilnehmer sind eine ordentliche Zahl, auf die wir alle stolz sein können. Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass wir bei der nächsten Ausgabe noch einmal ein paar mehr Menschen gemeinsam auf die Straßen von Kaufbeuren bekommen.“

Nach rund 100 Teilnehmern bei der Premiere 2024, über 200 im vergangenen Jahr und nun mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzt sich damit eine durchaus auffällige Serie fort. Eine erneute Verdoppelung, wie sie nach der Ausgabe 2025 noch augenzwinkernd als Ziel ausgegeben wurde, hat zwar nicht ganz funktioniert – aber irgendwann dürfte selbst Kaufbeuren zu klein werden, wenn sich das jedes Jahr wiederholt.

Und wer weiß: Vielleicht ist die lautstark geforderte „Zugabe“ dann einfach die Buron Blade Night 2027, deren Planung bereits anfing.

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Allgemein Panorama Verwaltung

Bürgerversammlungen 2026 in Kaufbeuren: Stadt lädt zum Austausch ein. Am 29.09. in Hirschzell

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu Versammlungen für die Bürgerschaft im Jahr 2026 ein.

Alle Bürgerversammlungen 2026 im Überblick

Sonntag, 20.09.2026 – Bürgerversammlung Kaufbeuren

Beginn: 16:00 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache und Kinderbetreuung.
Rahmenprogramm: Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle bis ca. 16:45 Uhr.

Dienstag, 29.09.2026 – Bürgerversammlung Hirschzell

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell

Donnerstag, 01.10.2026 – Bürgerversammlung Oberbeuren

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Pfarrsaal Oberbeuren

Donnerstag, 15.10.2026 – Bürgerversammlung Neugablonz

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Gablonzer Haus Neugablonz

Donnerstag, 29.10.2026 – Bürgerversammlung Kemnat

Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Feuerwehrhaus Kleinkemnat

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Allgemein Kultur Veranstaltung Wirtschaft

Thalia Kaufbeuren: Kostenlose Manga-Leseproben und „Naruto“-Quiz am 26. September

Manga-Leseproben und „Naruto“-Quiz am 26. September – Anna Meiwes liest am 8. Oktober aus „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“

Bei Thalia Kaufbeuren am Salzmarkt stehen in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Zum Manga Day gibt es kostenlose Leseproben und ein „Naruto“-Quiz. Im Oktober ist Autorin Anna Meiwes mit ihrem Buch „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“ zu Gast.

Manga Day 2026 mit exklusivem „Naruto“-Quiz

Am Samstag, 26. September 2026, findet ab 10:00 Uhr der diesjährige Manga Day bei Thalia Kaufbeuren statt. Am Aktionsstand können sich Manga-Fans kostenlose Leseproben ausgewählter Titel sichern. Zur Auswahl stehen 26 Sonderproduktionen, von denen sich die Besucherinnen und Besucher jeweils maximal drei Hefte aussuchen können. Das Angebot reicht von bekannten Manga-Klassikern bis zu Neuheiten. Als weiteres Angebot gibt es ein Quiz zur Reihe „Naruto“. Wer die Fan-Fragen beantwortet und das Lösungswort entschlüsselt, erhält ein exklusives Geschenk. Die Aktion gilt, solange der Vorrat reicht.

Manga Day 2026
Samstag, 26. September 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren
Teilnahme kostenfrei

Anna Meiwes liest aus „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“

Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ist Anna Meiwes bei Thalia Kaufbeuren zu Gast. Ab 19:30 Uhr liest sie aus ihrem Buch „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“. Darüber hinaus gibt sie Tipps für einen entspannteren Alltag mit Kindern und praktiziert mit den Besucherinnen Übungen zur Stressreduzierung. Anna Meiwes ist zertifizierte Achtsamkeitstrainerin und beschäftigt sich unter anderem mit achtsamer Elternschaft, Selbstfürsorge, Entspannung und Glück.

Lesung mit Anna Meiwes
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren
Eintritt: 13 Euro
Zielgruppe: Erwachsene
Anmeldung nur in der Buchhandlung

Thalia Kaufbeuren im Businessportal

Thalia Kaufbeuren ist Partner von „Wir sind Kaufbeuren“. Weitere Informationen zur Buchhandlung gibt es im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“

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Blaulicht

Polizeimeldungen: Einbruch, Fahrzeugdiebstahl und mehrere weitere Einsätze

Polizei ermittelt nach Vorfällen in Kaufbeuren, Rieden und Biessenhofen – in zwei Fällen werden Zeugen gesucht

RIEDEN. Am Mittwochnachmittag, 24. September 2026, kam es in Rieden zu einer eskalierten Auseinandersetzung innerhalb einer Partnerschaft. Dabei wurde eine Frau mit einem Messer verletzt. Im Zuge des Streits erlitt die Frau Schnittverletzungen an der Hand. Ihr Partner flüchtete anschließend mit einem Pkw. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei den Mann im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen.

Aufgrund einer psychischen Ausnahmesituation wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen des Sachverhalts gegen ihn. (PI Buchloe)

Kleinkraftrad am Jakob-Brucker-Gymnasium gestohlen – Zeugen gesucht

KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochvormittag gegen 09:00 Uhr ein versperrtes Kleinkraftrad der Marke Piaggio an der Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums im Tänzelfestweg. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den bislang unbekannten Täter.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

Einbruch in Mehrfamilienhaus: Schranktresor und Wertgegenstände gestohlen

KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Montag, 16:00 Uhr, bis Dienstag, 16:00 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in eine Privatwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Honoldstraße ein. Der Täter durchsuchte die Wohnung nach Wertgegenständen und entwendete unter anderem einen Schranktresor sowie weitere Wertgegenstände. Die Höhe des Vermögensschadens steht derzeit noch nicht fest.

Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (KPS Kaufbeuren)

Unfall auf der B16 bei Biessenhofen – Pkw-Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

BIESSENHOFEN. Am Mittwoch gegen 10:45 Uhr fuhr der Fahrer eines Arbeitsfahrzeugs mit Anhänger aus einem Kiesbereich zwischen dem Kreisverkehr Altdorf und dem Kreisverkehr Bertoldshofen auf die B16. Dabei übersah er einen aus Richtung Altdorf kommenden Pkw. Dessen Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn. (PI Marktoberdorf)

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Kultur Veranstaltung

HERR LEHMANN – Elektrolyte, Liebe und der Sound der 80er

Martin Büttner

Burghofbühne Dinslaken zu Gast in Kaufbeuren

Berlin-Kreuzberg, 1989. Frank Lehmann steht kurz vor seinem 30. Geburtstag und hat sein Leben simpel und behaglich eingerichtet. Als Barkeeper in Kreuzberger Kneipen trifft er auf Menschen mit Sehnsüchten und Lebensdramen – und teilt als Erzähler wortreiche, alltagspoetische Einsichten über eine Welt, die zu dieser Zeit im Schatten der Mauer steht. Herr Lehmann kehrt sich gern selbst in den Blick, während sich zugleich Liebesleben, Freundschaften und familiäre Erwartungen zuspitzen: Die Eltern kommen zu Besuch, Freund Karl bereitet seine erste Kunstausstellung vor, und eine Kochin kämpft mit dem perfekten Schweinebraten. Ein Zwischenfall am Grenzübergang in den Osten, die absurden Prüfungen der DDR-Grenztruppen und der Fall der Mauer ergänzen das Bild dieser prägenden Jahre. Doch am Ende gilt eine einfache Einsicht: „Es kommt nicht darauf an, dass es wie früher ist; es kommt darauf an, dass es gut ist.“

Warum Sie hingehen sollten:

  • Ein facettenreiches Theaterstück über Liebe, Freundschaft, Veränderungen und die Kraft der kleinen Lebensmomente in einer historischen Epoche.
  • Berührende, humorvolle Perspektiven auf das Ende der 80er Jahre in Berlin und der Welt drumherum.
  • Ein Abend, der Erinnerungen weckt und neue Sichtweisen auf das Alltägliche eröffnet

Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren
Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 21:30 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder per WhatsApp 015202434081

Mehr Infos zum Stück: https://burghofbuehne-dinslaken.de/spielplan/schauspiel/herr-lehmann/

Der Kulturring Kaufbeuren und die Burghofbühne Dinslaken freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Panorama Soziales

Gemeinsam durch die Trauer: Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. lädt zum Trauerspaziergang ein

Bewegung, Natur und Begegnung: Am 1. Oktober bietet der Hospizverein einen gemeinsamen Spaziergang für Trauernde an

Trauer kann viele Formen annehmen und jeder Mensch geht anders mit einem Verlust um. Manchmal kann es guttun, in Bewegung zu kommen, die Natur wahrzunehmen und Menschen zu begegnen, die Ähnliches erfahren haben. Dazu lädt der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von 14.30 bis 16.30 Uhr zu einem Trauerspaziergang ein.

Unter dem Motto „Gemeinsam durch die Trauer“ bietet der Spaziergang Raum für Begegnung und Austausch. Wer möchte, kann von eigenen Erfahrungen erzählen und mit anderen ins Gespräch kommen. Ebenso ist es möglich, einfach dabei zu sein und gemeinsam ein Stück des Weges zu gehen. Im Mittelpunkt steht nicht das Zurücklegen einer bestimmten Strecke, sondern die gemeinsame Zeit in der Natur.

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die um einen Angehörigen oder einen anderen nahestehenden Menschen trauern. Vorkenntnisse oder eine bisherige Verbindung zum Hospizverein sind nicht erforderlich.

Treffpunkt ist der Parkplatz St. Severin Abtei, Eichwald 7 in Kaufbeuren. Beginn ist um 14.30 Uhr, das Ende ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, der Witterung entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Eine Anmeldung bis zum 30. September 2026 ist unter 08341 – 99 44 43 möglich.

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Panorama Verwaltung

Stadt Kaufbeuren gratuliert Rosmarie und Horst Lauerwald zur Diamantenen Hochzeit

„Es ist einfach Liebe“ – mit diesen Worten beschreiben Rosmarie und Horst Lauerwald das Geheimnis ihrer 60-jährigen Ehe

Zur Diamantenen Hochzeit ließ es sich auch der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen, die beiden persönlich zu besuchen, ihnen ein kleines Geschenk und Blumen zu überreichen und die Glückwünsche der Stadt zu überbringen.

Stefan Bosse: „60 Jahre gemeinsam durchs Leben zu gehen, ist etwas ganz Besonderes. Rosmarie und Horst Lauerwald verbindet nicht nur eine große persönliche Geschichte, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit unserer Stadt. Ihr jahrzehntelanges Engagement für das Tänzelfest, die Vereine und die Feuerwehr hat Kaufbeuren nachhaltig geprägt. Ich gratuliere von Herzen, wünsche beiden noch viele glückliche gemeinsame Jahre und danke ihnen zugleich für alles, was sie über Jahrzehnte für Kaufbeuren geleistet haben.“

Die gemeinsame Geschichte von Rosmarie und Horst Lauerwald begann in der Wagenseilstraße in Kaufbeuren. Beide wohnten dort. Aber dass sie zusammenfinden würden, war alles andere als selbstverständlich. Horst Lauerwald hatte sich nach mehreren schlechten Erfahrungen fest vorgenommen: Nie mehr eine Partnerin aus der Nachbarschaft. Und Rosmarie Lauerwald wollte nie wieder einen blonden Mann. Als sich die beiden schließlich begegneten, waren diese Vorsätze jedoch schnell vergessen. Noch bevor sie tatsächlich ein Paar waren, stellte Horst Lauerwald Rosmarie bereits als seine zukünftige Frau vor. 1966 wurde aus der Vorhersage Realität: Das Paar heiratete standesamtlich im Kaufbeurer Rathaus und anschließend kirchlich in der Stadtpfarrkirche St. Martin.

Die beiden haben über viele Jahrzehnte hinweg auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Kaufbeuren mitgeprägt. Beide engagierten sich jeweils mehr als 60 Jahre im Tänzelfestverein. Rosmarie Lauerwald gilt dabei als kreativer Motor des Festes und prägt dessen Erscheinungsbild bis heute mit ihrer ganz persönlichen Handschrift. Horst Lauerwald übernahm 2006 den Vorsitz des Vereins. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Tänzelfest zu einem professionell organisierten Kulturereignis. Auch darüber hinaus waren die Lauerwalds über Jahrzehnte ehrenamtlich aktiv. 21 Jahre lang engagierten sie sich im Faschingsverein „Aufbruch Umbruch“, seit 20 Jahren sind sie beim Theaterverein „D’Schoinaschnätterer“ dabei. Horst Lauerwald war außerdem 38 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und zuletzt Zugführer des ersten Zuges. Auch heute nimmt das Ehepaar weiter regen Einfluss auf das Stadtleben. Dafür wurden Rosmarie und Horst Lauerwald im vergangenen Dezember mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet.

Beruflich war Horst Lauerwald als Drucker tätig. Er hatte auch sein eigenes Druckunternehmen. Rosmarie Lauerwald war Chefsekretärin bei der Baugenossenschaft.

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Sport

Joker treffen auf Gladiatoren und Islanders

Am Wochenende stehen für die Joker der dritte und vierte Spieltag in der Oberliga Saison 2026/2027 auf dem Programm

Dabei geht es für den ESVK am Freitagabend um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena gegen die Erdings Gladiators. Tickets für die Heimspiele der Joker sind unter tickets.esvk.de, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen erhältlich. Am Sonntag steht dann das Auswärtsspiel bei den Lindau Islanders auf der Agenda. Spielbeginn ist dabei um 18:00 Uhr.

Aus der Kabine der Joker: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Alle Spieler sind nach aktuellem Stand einsatzfähig. So wird auch Stürmer Yannik Burghart nach überstandener Verletzung wieder eine Option für Trainer Sebastian Buchwieser sein. [nbsp]Unklar ist aktuell aber noch, ob Förderlizenzspieler Liron Pellizzari zur Verfügung steht.

Zu den beiden Spielen am Wochenende weiß ESVK Kapitän Max Renner folgendes: „Bereits in Erding, bei unserem letzten Testspiel, hat uns der Gegner das Leben schwer gemacht. Wir haben die Partie gewonnen, weil Rihards Babulis uns mehrfach gerettet hat. Außerdem haben wir zu viele Alleingänge zugelassen. Dabei wurde deutlich: Wenn du nicht über 60 Minuten dein Spiel machst, wird es gegen jeden Gegner schwierig. Jetzt spielen wir zunächst zu Hause und müssen eine gute Antwort auf die Partie am Sonntag in Heilbronn geben – das war bekanntlich keine Glanzleistung von uns. Was am Sonntag in Lindau auf uns zukommt, weiß ich noch nicht genau. Ich habe dort noch nie gespielt und freue mich nun aber auf diese Erfahrung. Eines ist jedoch sicher: Wenn du einen Gegner zu leicht nimmst, geht das meistens nach hinten los. Wenn wir in der Liga ein Topteam sein wollen, erwarte ich, dass uns das nicht passiert und wir über 60 Minuten unser ESVK-Spiel zeigen.“

Livestream: Den Livestream zum Heimspiel der Joker gibt es auf SpradeTV. Die Übertragung aus der energie schwaben beginnt dabei wie gewohnt schon um 19:00 Uhr. Dabei ist ex Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer im ESVK.TV-Studio zusammen mit Moderator Tobias Kalbitzer mit dem Vorbericht zur Partie am Start. Das Auswärtsspiel aus Lindau wird ebenfalls auf SpradeTV übertragen.

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Blaulicht

Angebrannte Speisereste lösen Feuerwehreinsatz im Klinikum Kaufbeuren aus

Brandmeldeanlage schlägt am Donnerstagmorgen Alarm – Ursache ist ein Toaster im Sterilisationsbereich

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Donnerstag, 24. September 2026, um 07:32 Uhr wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Klinikum in der Dr.-Gutermann-Straße alarmiert. Ausgelöst hatte ein Melder in einem Aufenthaltsraum im Sterilisationsbereich. Nach Rücksprache mit der Haustechnik betraten die Einsatzkräfte den Bereich ohne Schutzkleidung und kontrollierten den betroffenen Melder.

Toaster als Ursache

Als Ursache stellte sich ein Toaster heraus, in dem Speisereste angebrannt waren. Die Haustechnik entfernte das Gerät. Eine natürliche Belüftung des Bereichs war ausreichend. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.

Quelle: Feuerwehr Kaufbeuren

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Blaulicht

16-Jähriger flüchtet in Kaufbeuren mit E-Scooter vor Polizeikontrolle

Gefährliche Wendemanöver auf der Josef-Landes-Straße – Polizei sucht Zeugen

Ein 16-Jähriger hat am Dienstagabend versucht, sich in der Josef-Landes-Straße auf Höhe des Modepark Röther einer Polizeikontrolle zu entziehen. Nach Angaben der Polizei missachtete der Jugendliche sowohl das Anhaltsignal der Beamten als auch deren Ansprache. Anschließend führte er mit seinem E-Scooter auf der stark befahrenen Straße mehrere gefährliche Wendemanöver durch und flüchtete. Mehrere Autofahrer mussten deshalb bis zum Stillstand abbremsen.

Jugendlicher später kontrolliert

Im Rahmen der Fahndung konnte der 16-jährige Italiener angetroffen und kontrolliert werden. Dabei stellten die Beamten nach eigenen Angaben drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Senioren Soziales

Neue Pflegelotsin unterstützt ältere Menschen in Kaufbeuren

Melissa Aust, Foto von Felix Franke

Präventive Hausbesuche bieten frühzeitig Beratung und Orientierung rund um Pflege und Unterstützung im Alltag

Wer Fragen rund um das Älterwerden, Pflege oder Unterstützung im Alltag hat, muss nicht warten, bis ein konkreter Pflegebedarf entsteht. Die Stadt Kaufbeuren bietet mit den präventiven Hausbesuchen bereits seit einiger Zeit eine niedrigschwellige Möglichkeit, sich frühzeitig und ganz individuell beraten zu lassen. Seit August ist Melissa Aust als neue Pflegelotsin Ansprechpartnerin für das Angebot und führt die präventiven Hausbesuche ihrer Vorgängerin, Sophia Kraiß, in Kaufbeuren fort.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ältere Menschen möglichst lange selbstständig und sicher in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dabei kann es um ganz unterschiedliche Themen gehen: Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Welche Möglichkeiten zur Entlastung von Angehörigen gibt es? Welche Pflegeleistungen kommen infrage? Wie wird ein Pflegegrad beantragt? Und an welche Stellen kann man sich mit weiteren Fragen wenden?

„Mir ist wichtig, dass ältere Menschen wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt“, erklärt Melissa Aust „Oft gibt es bereits viele Angebote, aber es ist gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Bei einem präventiven Hausbesuch können wir ganz in Ruhe schauen, was zur persönlichen Situation passt und was vielleicht schon frühzeitig hilfreich sein könnte.“

Die studierte Gesundheitswirtin ist gebürtige Kaufbeurerin und bringt bereits erste Erfahrungen aus der Pflegeberatung mit. Während ihrer Tätigkeit als Werkstudentin konnte sie Einblicke in die vielfältigen Fragen und Anliegen älterer Menschen und ihrer Angehörigen gewinnen. „Für mich ist es schön, jetzt wieder in Kaufbeuren tätig zu sein. Ich kenne die Stadt und die Menschen hier und freue mich darauf, die bestehenden Angebote und Anlaufstellen noch besser kennenzulernen und miteinander zu verknüpfen“, so Melissa Aust.

Ein besonderer Vorteil der präventiven Hausbesuche ist, dass die Beratung direkt im vertrauten Zuhause stattfinden kann. Dadurch können gemeinsam die individuelle Lebenssituation und mögliche Herausforderungen im Alltag betrachtet werden. Ziel ist nicht, den Menschen etwas vorzugeben, sondern gemeinsam Lösungen zu finden, die zu den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen passen.

Dabei versteht sich die Pflegelotsin als Wegweiserin durch die vielfältigen Unterstützungsangebote. Bei Bedarf kann sie über passende Anlaufstellen informieren und den Kontakt zu weiteren Beratungs- und Hilfsangeboten herstellen. Das Angebot ergänzt damit die bereits bestehenden Strukturen in Kaufbeuren.

Das Büro der Guten-Pflegelotsin befindet sich zentral gelegen im Baumgarten 32, mitten in der Altstadt Kaufbeurens. Interessierte ältere Menschen sowie Angehörige können sich mit ihren Fragen rund um Pflege, Unterstützung und ein selbstständiges Leben im Alter an die Pflegelotsin wenden.

Das Projekt wird über das Förderprogramm „Gute Pflege in Bayern (GutePflegeFöR)“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert. Ziel des Förderprogramms ist es, eine bedarfsgerechte und am sozialen Nahraum orientierte Pflege zu stärken und Menschen dabei zu unterstützen, auch bei Pflegebedarf oder drohender Pflegebedürftigkeit möglichst lange im vertrauten Umfeld zu Hause leben zu können.

 

Kontaktdaten
Melissa Aust
Baumgarten 32, 87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 437208
E-Mail: melissa.aust@kaufbeuren.de

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Jugend Kinder

Projekt für Kinderrechte erhält Auszeichnung für herausragendes Engagement

Maria, Lilith, Elisabeth und Finja freuen sich über die Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“

Das Kinderrechte-Projekt von vier engagierten Mädchen aus Kaufbeuren ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zeichnet seit über 35 Jahren Projekte von jungen Menschen in ganz Deutschland aus, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.

Die Schülerinnen Maria, Lilith, Elisabeth und Finja setzen sich seit mehr als einem Jahr mit verschiedenen Aktionen für das Thema Kinderrechte ein. Ihr Ziel ist es, genügend Unterschriften zu sammeln, um ihre Petition zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, in den Bundestag einzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen fanden bisher schon verschiedene Aktionen, wie z.B. Infostände auf Veranstaltungen, sowie dem Wochenmarkt in der Kaufbeurer Innenstadt statt. Außerdem präsentierten die Jugendlichen ihr Anliegen in Form eines Workshops auf dem diesjährigen Jugendforum vor ca. 150 Schülerinnen und Schülern Kaufbeurens.

Die vier Jugendlichen, die bei ihrem Vorhaben vom Team des Eckpunkt Kaufbeuren unterstützt werden, freuen sich sehr über die Auszeichnung: „Wir sind total begeistert, dass wir mit unserem Anliegen so eine tolle Wertschätzung bekommen.“ sagt die 11-Jährige Lilith. Till Nißle, ein pädagogischer Mitarbeiter, der für den Stadtjugendring Kaufbeuren im Eckpunkt arbeitet, ergänzt: „Es ist wirklich bemerkenswert mit wie viel Eifer die vier ihr Ziel verfolgen. Dementsprechend freut es uns, dass dieses Engagement auch überregional auf Begeisterung stößt.“

In der Ausschreibungsrunde 2025 beteiligten sich bundesweit 18.514 junge Menschen in 485 Projekten am Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“. Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann, auch vor dem Hintergrund aktueller Kriege, gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Herausforderungen.

Das prämierte Projekt wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 50 besonders beispielgebenden Projekten ausgewählt. Als besonders überzeugend und relevant eingeschätztes Vorhaben wurde das Projekt zusätzlich mit dem Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis ausgezeichnet, der mit einer Dotierung in Höhe von 300€ verbunden ist. Das Geld soll für die Organisation eines Graffiti-Workshops zum Thema Kinderrechte genutzt werden.

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Panorama Politik

62.000 Badegäste: Starke Saison im Erlebnisbad Neugablonz

Stephan Stracke vor Ort – Austausch über aktuelle Herausforderungen im Bäderbetrieb

Kaufbeuren-Neugablonz – Zum Ende einer besucherstarken Freibadsaison hat sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) im Erlebnisbad Neugablonz über die aktuelle Situation des Bäderbetriebs informiert. Im Mittelpunkt standen die Sicherheit im Badebetrieb, die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie die Anforderungen an Personal, Wasser- und Energieversorgung. Am Gespräch nahmen Betriebsleiter Thorsten Schaper, Schwimmmeister Benedikt Huber, die Leiterin des Liegenschaftsamts Angelika Huber sowie der Vorsitzende der Wasserwacht Kaufbeuren Elmar Gailhofer teil.

„Das Neugablonzer Erlebnisbad ist eine echte Kaufbeurer Institution und eine Perle unter den Freibädern unserer Region“, betonte Stracke. Das 1962 eröffnete und 2004 umfassend modernisierte Bad zählt mit Riesenrutsche, Strömungskanal und Sprungturm zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Stadt. Rund zwei Drittel der Kaufbeurer Freibadgäste entscheiden sich nach Angaben der Verantwortlichen für Neugablonz.

„Mit rund 62.000 Badegästen gehört dieses Jahr zu den besten Freibadsaisons der vergangenen Jahre“, berichtete Huber. Begünstigt worden seien die hohen Besucherzahlen insbesondere durch die langanhaltend sommerliche Witterung nach schwierigem Start an Pfingsten.

Gut aufgestellt sieht sich das Bad auch bei Wasser- und Energieversorgung. Pro Saison werden rund 14.000 Kubikmeter Wasser benötigt. Einen wichtigen Vorteil bietet der eigene Tiefbrunnen, der gerade während der Trockenheit für stabile Badevoraussetzungen sorgte. Bei der Beheizung der Becken setzt das Bad auf eine Solarthermieanlage. „Damit können wir jährlich rund 30.000 m³ Erdgas einsparen“, erläuterte Schaper.

Verändert habe sich in den vergangenen Jahren auch das Freibadpublikum, berichteten die Verantwortlichen. Mangelnde Aufsicht durch Eltern, die sich eher mit ihrem Mobiltelefon als mit ihren Kindern beschäftigten, sei immer wieder ein Thema. Zugenommen hätten auch Regelverstöße. Dabei gehe es vor allem um Verhaltensweisen, durch die andere gefährdet oder gestört werden könnten – etwa das Springen vom Beckenrand an ungeeigneten Stellen, das Hochlaufen auf der Rutsche oder Gruppen, die wiederholt andere Gäste störten. „Wir stellen fest, dass wir häufiger eingreifen müssen als noch vor einigen Jahren“, berichtete Huber. Bei störenden Gruppen gehe das Bad gezielt gegen diejenigen vor, die das Geschehen maßgeblich bestimmten. Würden diese des Bades verwiesen, beruhige sich die Situation erfahrungsgemäß schnell. Die große Mehrheit zeige sich nach einer Ermahnung einsichtig. Bei wiederholten Verstößen werde ein Platzverweis ausgesprochen; längerfristige Hausverbote seien die Ausnahme. Besondere Sicherheitsprobleme, wie sie aus einzelnen anderen Bädern berichtet werden, seien in Neugablonz dagegen kein Thema. Ein externer Sicherheitsdienst sei deshalb nicht erforderlich.

Mit Sorge beobachten die Verantwortlichen vor allem die nachlassende Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Als Gründe nannten sie unter anderem ausgefallene Schwimmkurse während der Corona-Pandemie sowie unterschiedlichen Nachholbedarf beim Schwimmenlernen. Das Erlebnisbad wird auch von der Gustav-Leutelt-Schule für den Schwimmunterricht genutzt. Wasserwacht und DLRG übernehmen mit eigenen Kursangeboten vornehmlich in der Wintersaison im Hallenbad eine wichtige Rolle in der Schwimmausbildung. „Das Seepferdchen ist ein wichtiger erster Schritt. Entscheidend ist aber, dass Kinder anschließend weiter üben und wirklich sicher schwimmen lernen“, betonte Gailhofer. Die Stadt überlegt, das Angebot durch eigene Schwimmkurse zu ergänzen.

Die gestiegenen Anforderungen prägen den Arbeitsalltag der Beschäftigten. In Neugablonz sorgen neben dem Schwimmmeister zwei Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Gäste. Die dreijährige Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe umfasst neben der Badeaufsicht auch Schwimmen, Rettungstechniken sowie technische und naturwissenschaftliche Inhalte. „Ich bin seit fast zehn Jahren Schwimmmeister und würde mich jederzeit wieder für diesen Beruf entscheiden“, so Huber.

Stracke dankte den Beschäftigten des Erlebnisbads für ihren Einsatz im laufenden Bäderbetrieb. Zugleich würdigte er das Engagement von Wasserwacht und DLRG in der Schwimmausbildung.

„Unsere Bäder sind weit mehr als Freizeiteinrichtungen. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine leisten wichtige Arbeit und Menschen aller Generationen kommen zusammen. Damit das auch künftig möglich ist, brauchen die Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichend qualifiziertes Personal und eine leistungsfähige Bäderinfrastruktur. Mit der Sportmilliarde unterstützt der Bund die Kommunen gezielt bei der Sanierung ihrer Sportstätten. Allein für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder stehen in einer eigenen Förderrunde 250 Millionen Euro bereit. Damit stärken wir die Kommunen dabei, ihre Bäder zu modernisieren und langfristig zu erhalten. Der Besuch hier in Neugablonz zeigt mir, wie wichtig dieses Angebot für eine Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger ist“, so Stracke abschließend.

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Gesundheit Senioren

„Demenz: Verstehen.Begleiten.Betreuen“

© AOK-Mediendienst „Menschen mit Demenz Verstehen. Begleiten. Betreuen.“ „Nicht immer einfach die Balance zwischen eigener Gesundheit und der Pflege anderer zu halten.“

kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kauf-beuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für AOK Versicherte kostenfrei.

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 05.11. und findet donnerstags von 17:00 bis 19:30 an folgenden Terminen statt: 05.11./12.11./19.11./26.11. und 03.12.2026

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Blaulicht

Kinderfahrrad vor fahrendes Auto geworfen – Polizei sucht Zeugen

Unbekannter wirft in der Augsburger Straße ein Fahrrad unmittelbar auf die Fahrbahn – Autofahrer kann ausweichen und einen Zusammenstoß verhindern

KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Augsburger Straße ein Kinderfahrrad unmittelbar vor ein fahrendes Fahrzeug geworfen. Dem Fahrer gelang es, auszuweichen und damit einen Zusammenstoß zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein blau-grünes Kinderfahrrad der Marke Cube. Es war mit einem bunten Sattelüberzug und einer Lenkertasche ausgestattet. Warum der unbekannte Täter das Fahrrad auf die Straße warf, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Polizei bittet um Hinweise

Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zum bislang unbekannten Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: PI Kaufbeuren

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Bildung Gesundheit Soziales

Fortbildungstag: Professioneller Umgang mit Sterbewünschen

Bild: Melanie Buchmüller

Zwischen Mitgefühl und Verantwortung

Wenn ein betreuter Mensch den Wunsch äußert, nicht mehr leben zu wollen, kann das Mitarbeitende vor große menschliche und fachliche Herausforderungen stellen.

BLICKLICHT bietet deshalb am Donnerstag, 8. Oktober 2026, einen Fortbildungstag zum professionellen Umgang mit Sterbewünschen an.

Was kann sich hinter einem solchen Wunsch verbergen? Wie können Mitarbeitende angemessen reagieren und Gespräche sensibel und sicher führen?

Die Fortbildung bietet Raum, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Neben ethischen und rechtlichen Aspekten geht es insbesondere um die Reflexion der eigenen Haltung sowie um hilfreiche Kommunikationsstrategien und konkrete Handlungskompetenzen für die Praxis.

Referentin ist Petra Mayer, Ausbilderin für Palliative Care im Auftrag der DGP, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und Mediatorin (ITM).

  • Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 9:00–16:30 Uhr
  • Ort: Blicklicht, Am Bleichanger 33, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahmegebühr: 120 Euro inklusive Pausenverpflegung
  • Anmeldung und Kontakt: Tel. 08341 960 2952 · info@blicklicht.org

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Kultur

Latin Jazz in ungewöhnlicher Atmosphäre: Clave Raetia spielt bei humedica am 26.09.26

Instrumentales Quintett tritt am 26. September in der Lagerhalle in Kaufbeuren-Neugablonz auf – Konzert bildet den Abschluss des Tags der offenen Tür

Ungewöhnliche Klänge an einem ungewöhnlichen Ort: Das Latin-Jazz-Ensemble Clave Raetia tritt am Samstag, 26. September 2026, um 18.30 Uhr in der Lagerhalle der Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren-Neugablonz auf. Der Eintritt ist frei. Das rund 75-minütige Konzert bildet den musikalischen Abschluss des Tags der offenen Tür bei humedica. Dieser beginnt bereits um 11 Uhr und bietet Einblicke in die Arbeit der Hilfsorganisation.

mehr zum Tag der offenen Tür bei humedica am 26.09.2026 hier auf Wir sind Kaufbeuren

Latin Jazz mit Wurzeln in mehreren Ländern

Der Name Clave Raetia verbindet das spanische Wort „Clave“, das für Rhythmus oder Schlüssel steht, mit „Raetia“, der historischen Bezeichnung für die Region in römischer Zeit. Das Ensemble besteht aus fünf Musikern mit Wurzeln in Kuba, Venezuela, Chile und Deutschland. Musikalisch verbindet das rein instrumentale Quintett lateinamerikanische Traditionen mit Jazz.

Die Besetzung mit Vibraphon, Bass, Posaune sowie zwei Percussion-Instrumenten kommt bewusst ohne Klavier und Gesang aus. Dadurch stehen Rhythmus, Zusammenspiel und die einzelnen Instrumentalstimmen besonders im Mittelpunkt.

Abschluss des Tags der offenen Tür

Bereits ab 11 Uhr lädt humedica am 26. September zu einem Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in die Arbeit der Organisation und in die Länder, in denen humedica tätig ist. „Die Menschen können unsere Arbeit bzw. die Länder, in denen wir aktiv sind, buchstäblich mit allen Sinnen erleben“, erklärt humedica-Vorständin Heinke Rauscher das Konzept. Auch Gäste, die ausschließlich zum Konzert kommen möchten, sind willkommen. „Jeder ist eingeladen zu kommen, auch diejenigen, die vorher nicht beim Tag der offenen Tür sind“, sagt Rauscher. Der Tag der offenen Tür und das Konzert finden auf dem humedica-Gelände in der Goldstraße 8 in Kaufbeuren-Neugablonz statt. Der Eintritt ist frei.

Die Musiker von Clave Raetia

Carlos Vera Larrucea – Vibraphon

Carlos Vera Larrucea wurde in Santiago de Chile geboren und studierte in Chile sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2017 ist er Erster Schlagzeuger des Bayerischen Staatsorchesters. Als Vibraphonist ist er zugleich in der Jazzszene aktiv und war bereits bei internationalen Festivals und auf Bühnen in Europa, den USA und Südamerika zu erleben.

Martin Vollman Piña – Bass

Der aus Venezuela stammende Bassist Martin Vollman Piña ist Teil der Münchner Latin-Jazz-Szene. Er verbindet seine musikalischen Wurzeln mit einem modernen, groove-orientierten Bassspiel. Neben Clave Raetia ist er unter anderem bei der Latin-Formation Minga 3 aktiv.

Ferdinand Silberg – Posaune

Der in Starnberg geborene Jazzposaunist Ferdinand Silberg studierte in Wien und am Jazzcampus der Musikakademie Basel. Als Musiker, Komponist und Arrangeur arbeitet er in unterschiedlichen Formationen zwischen Jazz, Salsa, Funk, Rock und klassischer Musik.

Rey Ceruto – Percussion

Der kubanische Percussionist Rey Ceruto erhielt seine Ausbildung am Amadeo-Roldán-Konservatorium in Havanna. Bereits früh spielte er in kubanischen Bigbands und Ensembles. Seit 2018 lebt er in Deutschland und arbeitet als Musiker und Pädagoge.

Magnus Dauner – Schlagzeug

Magnus Dauner studierte Jazz an der Hochschule für Musik und Theater München und beschäftigte sich anschließend intensiv mit südindischer Rhythmik und dem Instrument Mridangam. Als Schlagzeuger und Rhythmiker ist er genreübergreifend zwischen Jazz, Weltmusik, Pop, Rock und Hip-Hop aktiv.

Termin im Überblick

  • Samstag, 26. September 2026
  • Tag der offenen Tür: ab 11 Uhr
  • Konzertbeginn: 18.30 Uhr
  • Konzertdauer: rund 75 Minuten
  • Ort: humedica, Goldstraße 8, Kaufbeuren-Neugablonz
  • Eintritt: frei
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Panorama Veranstaltung

Zweiter Stadtteilflohmarkt in Kaufbeuren-Nord wächst weiter

Am 10. Oktober 2026 öffnen wieder zahlreiche private Flohmarktstände – erstmals mit Tombola für Familien und Kinder

Am Samstag, 10. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Stadtteilflohmarkt in Kaufbeuren-Nord statt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Organisatoren berichten von nochmals deutlich mehr Anmeldungen, sodass der Flohmarkt in diesem Jahr weiter wächst.

Bereits 2025 hatte die Premiere zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Stadtteil gelockt und nach Angaben der Veranstalter eine sehr positive Resonanz erhalten.

Flohmarktstände in den Straßen von Kaufbeuren-Nord

Auch in diesem Jahr können sich Besucherinnen und Besucher wieder auf zahlreiche Flohmarktstände im Stadtteil freuen. Das Konzept lädt dazu ein, Kaufbeuren-Nord zu Fuß zu entdecken und dabei an verschiedenen Stationen nach Trödel, Gebrauchtem und besonderen Fundstücken zu stöbern.

Erstmals Tombola mit Stempelkarte

Neu ist in diesem Jahr eine Tombola, die direkt mit dem Flohmarkt verbunden ist. An verschiedenen Stationen in den Straßen von Kaufbeuren-Nord können sich Besucherinnen und Besucher Stempel für eine Tombola-Stempelkarte holen. Wer seine Karte vollständig abgestempelt hat, kann sie an der Tombola-Zielstation abgeben und erhält einen Preis. Mit dieser Aktion möchten die Organisatoren insbesondere Familien und Kinder dazu motivieren, durch die verschiedenen Straßen zu ziehen und möglichst viele Flohmarktstände zu entdecken.

Premiere sorgte für positive Resonanz

Der Stadtteilflohmarkt hatte 2025 erstmals stattgefunden. Die positive Resonanz und die gestiegene Zahl an Anmeldungen zeigen nach Angaben der Veranstalter, dass das Format gut angenommen wird. Am 10. Oktober soll Kaufbeuren-Nord damit erneut zum Treffpunkt für Flohmarktfreunde, Familien und Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet werden.

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