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Gesundheit Natur & Tiere

Fit und gesund durch Gartenarbeit

Gartenarbeit macht fit und hält gesund. Urhebervermerk: © PantherMedia / alexeys

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Mit Beginn der Gartensaison zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Was für manche lediglich ein Hobby ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen als wirkungsvolles Outdoor-Training für Körper und Geist. Gartenarbeit kombiniert sanfte Ausdauerbelastung mit Kräftigung und Entspannung. Sie kann damit in vielerlei Hinsicht mit klassischen Sportarten mithalten. Umgraben, Säen, Pflanzen und Ernten wirken sich positiv auf das Herz‑Kreislauf‑System aus, kräftigen zugleich die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit und stabilisieren die Gelenke. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft fördert zudem das Immunsystem. „Und nicht zuletzt profitiert auch die Psyche: Gärtnern setzt Glückshormone frei und hilft dabei, Stress abzubauen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren.

 

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Wie bei jeder sportlichen Betätigung gilt auch im Garten: Der Körper sollte langsam an die Belastung herangeführt werden – insbesondere nach längeren Pausen. Besonders im Frühjahr empfiehlt es sich deshalb, behutsam zu starten. „Ein paar einfache Aufwärm‑ und Dehnübungen vor der Arbeit können helfen, um den Körper vorab in Schwung zu bringen“, so Susanne Hasel. Die Muskeln werden so auf die Belastung vorbereitet, das Verletzungsrisiko wird minimiert. Während der Gartenarbeit ist außerdem wichtig, auf eine ergonomische Haltung zu achten. Längeres Arbeiten in gebückter Position oder auf den Knien sollte man vermeiden. Stattdessen ist es sinnvoll, möglichst aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus zu arbeiten. Damit man beim Gärtnern gesund bleibt, ist es außerdem gut, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist. Denn in verschwitzter Kleidung kann es bei Luftzug leicht zu Muskelverspannungen kommen. Auch Handschuhe sind sinnvoll, um sich vor Verletzungen beispielsweise durch Dornen oder scharfkantige Pflanzenreste zu schützen.

 

Rückenschonende Hilfsmittel einsetzen

Für viele Arbeiten im Garten gibt es Hilfsmittel, die den Rücken schonen. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. „Bei Arbeiten im Knien empfiehlt sich ein Kniekissen – unabhängig davon, ob bereits Gelenkbeschwerden bestehen“, so Susanne Hasel. Schwere Lasten wie Wasserkannen oder Pflanzsäcke sollten möglichst nicht über längere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit eine größere Entfernung zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein.

 

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Natur & Tiere Veranstaltung

Wenn die Natur täuscht: „Lug und Trug“ im Tier- und Pflanzenreich. Vortrag am 16. April im Kolpingsaal Kaufbeuren

Vortrag in Kaufbeuren gibt Einblicke in ungewöhnliche Überlebensstrategien

Der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Kaufbeuren, lädt im Rahmen seines Jahresprogramms zu einem besonderen Vortrag ein. Unter dem Titel „True Crime in Nature“ beleuchtet Referentin Farina Graßmann die oft überraschenden Strategien, mit denen Tiere und Pflanzen ihr Überleben sichern.

Täuschung, Diebstahl und mehr – Strategien der Natur

Was zunächst nach menschlichen Verhaltensweisen klingt, gehört auch im Tier- und Pflanzenreich zum Alltag: Täuschung, Diebstahl oder sogar tödliche Angriffe sind Teil natürlicher Prozesse. Farina Graßmann zeigt in ihrem Vortrag, wie vielfältig und raffiniert diese Mechanismen ausgeprägt sind.

Dabei geht es unter anderem um Täuschungsmanöver, mit denen Tiere ihre Feinde austricksen, um geschickt konstruierte Fallen im Pflanzenreich sowie um Arten, die sich Vorteile auf Kosten anderer verschaffen. Der Vortrag wirft einen sachlichen Blick auf diese Phänomene und ordnet sie in den Kontext natürlicher Überlebensstrategien ein.

Ein Abend für Naturinteressierte

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für ökologische Zusammenhänge interessieren und einen neuen Blick auf die Natur gewinnen möchten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 16. April, um 19.30 Uhr im Kolpingsaal, Adolf-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren statt. Veranstalter ist der Bund Naturschutz Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei.

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Bildung Kultur Natur & Tiere

Vortrag am 15. April, 19 Uhr: Udos tierische Zeitgenossen

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Hubert Göppel über Artenvielfalt in der Hammerschmiede

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 15. April zum Vortrag „Udos tierische Zeitgenossen – Artenvielfalt in der Hammerschmiede“ ein. Der Referent Hubert Göppel ist Vorstandsmitglied im Förderverein UDO Danuvius guggenmosi. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen weitere archäologische Entdeckungen in der Hammerschmiede bei Pforzen. Bei den periodisch stattfindenden Ausgrabungen kamen und kommen – neben dem Sensationsfund von Udo – immer wieder neue faszinierende Fossilfunde an die Oberfläche. Diese verraten weitere Details über die vorgeschichtliche Zeit im Allgäu bis vor 11,6 Mio. Jahren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr im Saal der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Straße 2 in Kaufbeuren. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

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Natur & Tiere

Gemeinsam für den Tierschutz: Helfende Hände dringend gesucht

„Man muss kein Profi sein – wichtig sind Zuverlässigkeit, Engagement und ein Herz für Tiere.“

Einfach mal melden und ausprobieren!

Der Tierschutzverein Marktoberdorf und Umgebung e. V. ist auf die Unterstützung engagierter Ehrenamtlicher angewiesen – denn die Aufgaben im Tierschutz  sind vielfältig und nehmen stetig zu.

Aktuell sucht der Verein Helferinnen und Helfer aus der Region, die sich in unterschiedlichen Bereichen einbringen möchten. Besonders gefragt ist Unterstützung  bei Veranstaltungen und Festen, etwa beim Auf- und Abbau, beim Verkauf oder an Infoständen.

Darüber hinaus werden Ehrenamtliche gesucht, die regelmäßig Futtersteilen betreuen, gelegentlich Fahrdienste übernehmen oder bei kleineren Hausmeister-Tätigkeiten unterstützen. Auch im organisatorischen Bereich und bei der Vorbereitung von Aktionen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen.

Bei Kastrationsaktionen, die ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung unkontrollierter Vermehrung sind, wird vereinzelt Unterstützung benötigt  – insbesondere für gelegentliche Fahrdienste.

„Viele Menschen  möchten helfen, wissen aber gar nicht, wie vielseitig die Möglichkeiten sind“, so der Verein. „Man muss kein Profi sein – wichtig sind Zuverlässigkeit, Engagement und ein Herz für Tiere.“

Der Verein betont: Ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz  ist nicht nur eine große Hilfe, sondern auch eine sinnstiftende und bereichernde Aufgabe.

Wer Interesse hat, den Tierschutzverein Marktoberdorf und Umgebung e. V. zu unterstützen, kann sich jederzeit melden und Teil eines engagierten Teams werden!

Telefon: 08342/5676

Mail: verein@tierheim-marktoberdorf.de

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