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Handarbeit wie anno dazumal – Heimatverein Kaufbeuren pflegt Feuchtwiese am Bärensee

Handarbeit für den Naturschutz: Ehrenamtliche des Heimatvereins Kaufbeuren rechten das Mähgut auf der streng geschützten Feuchtwiese am Bärensee von Hand zusammen.

Schutz wertvoller Lebensräume mit Rechen, Handschuhen und vielen helfenden Händen

Mit viel Muskelkraft und ehrenamtlichem Engagement haben 13 Helferinnen und Helfer des Heimatvereins Kaufbeuren die Biotoppflege auf einer streng geschützten Feuchtwiese am Bärensee unterstützt. Von Hand rechten sie das Mähgut auf der Fläche zusammen und bereiteten es für den Abtransport vor.

Aufgrund der zahlreichen Quellen und der besonderen Bodenverhältnisse in diesem Bereich ist der Einsatz moderner Maschinen nur eingeschränkt möglich. Deshalb ist hier Handarbeit wie anno dazumal gefragt: Die aufwendige Arbeit leistet dabei einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der artenreichen Feuchtwiesenfläche.

Die Fläche gehört zu den sogenannten Streuwiesen. Anders als Futterwiesen dienten Streuwiesen traditionell nicht der Ernährung des Viehs, sondern der Gewinnung von Einstreu für die Stallungen. Charakteristisch für diese Form der Bewirtschaftung war, dass die Wiesen lediglich einmal im Jahr, im Herbst, gemäht wurden. Das Schnittgut wurde anschließend getrocknet und als Einstreu in den Ställen verwendet.

Diese traditionelle Bewirtschaftungsform hat zugleich eine besondere Bedeutung für den Naturschutz. Durch die späte und nur einmal jährlich erfolgende Mahd konnten sich Pflanzenarten entwickeln, die an nährstoffarme und feuchte Standorte angepasst sind. Eine regelmäßige Pflege ist entscheidend, damit die Flächen nicht verbuschen und ihre charakteristische Artenvielfalt erhalten bleibt.

Für die Ehrenamtlichen des Heimatvereins bedeutete die Pflegemaßnahme vor allem eines: tatkräftig anpacken. Bei der gemeinsamen Arbeit wurde deutlich, dass der Schutz wertvoller Lebensräume nicht immer mit großen Maschinen erfolgen muss. Manchmal sind Rechen, Handschuhe und viele helfende Hände genau das richtige Werkzeug.

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Natur & Tiere

Einladung zur Biotoppflege am 26.09.2026

Heimatverein Kaufbeuren

Dringend Helferinnen und Helfer gesucht

Der Heimatverein Kaufbeuren sucht dringend Helferinnen und Helfer für die Biotoppflege am Samstag, 26. September an der Feuchtwiese am Bärensee. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Seglerhütte am Bärensee. Jeder ist willkommen, der zum Erhalt der artenreichen Wiese im Naherholungsgebiet am Bärensee beitragen möchte. Die Arbeit umfasst das Zusammenrechen des bereits gemähten Grases. Arbeitsgeräte werden gestellt. Festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe werden empfohlen. Für Getränke und eine gemeinsame Brotzeit im Anschluss ist gesorgt. Dauer ca. zwei bis drei Stunden.

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Kultur Natur & Tiere Politik Soziales

Mehr Grün für die Kaufbeurer Altstadt

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, Florian Gleich

In Ludwigstraße und Schmiedgasse stehen neue Stadtbäume

Bei der Einweihung kamen Vertreter*innen der Stadt Kaufbeuren, der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, von VWEW-energie, der Aktionsgemeinschaft und der Ludwigstraßen-Community zusammen.

„Vielfalt ist unsere Stärke. Wenn jeder etwas Kleines beiträgt, können wir viel erreichen.“ Mit diesen Worten machte Vita Saccone vom Utopia deutlich, was eine lebenswerte Stadt braucht: Lebensqualität, Begegnung, Austausch und viel Grün.

Dass das Projekt weiter wachsen konnte, ist auch dem Einsatz der Stadt Kaufbeuren zu verdanken. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer unterstützte die Umsetzung des Projekts von Anfang an und Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich bei der Einweihung erfreut über den Zusammenhalt innerhalb der Stadtgesellschaft und dankte allen Beteiligten, denn die neuen Bäume wurden vollständig über Spenden und Patenschaften finanziert.

Unser herzlicher Dank gilt deshalb VWEW-energie, der Ludwigstraßen-Community und der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren sowie allen weiteren Sponsor*innen und Unterstützer*innen!

Für die Lebenshilfe ist das Projekt zugleich ein wichtiger Baustein für Teilhabe am Arbeitsleben: Das Team des Institutsgartens kümmert sich im Rahmen des Projekts „Inklusion am Arbeitsplatz“ bereits um bestehende Stadtbäume und übernimmt nun auch die Pflege der neuen Bäume.

Dafür gibt es künftig praktische Unterstützung: Ein E-Trike mit Wassertank ermöglicht es dem Garten-Team, die Bäume nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Auch hierfür danken wir VWEW-energie und allen weiteren Unterstützer*innen herzlich.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Gärtnerei Schorer, die das Team bei der Auswahl und Pflege der Bäume fachkundig begleitet.

Gemeinsam machen wir die Altstadt grüner und ein Stück lebenswerter!

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Jugend Natur & Tiere Wirtschaft

HAWE-Auszubildende retten 18 Rehkitze vor dem Mähtod

Engagement für den Tierschutz ist seit vier Jahren fester Bestandteil der Ausbildung im Kaufbeurer Werk

Die Auszubildenden von HAWE Hydraulik im Werk Kaufbeuren haben sich bereits zum vierten Mal in Folge am Kitzrettungsprogramm des Wildtierrettungsvereins Osterzell beteiligt. In diesem Jahr konnten unter Mitwirkung der Auszubildenden insgesamt 18 Rehkitze vor dem Vermähen durch landwirtschaftliche Maschinen bewahrt werden.

Fester Bestandteil der Ausbildung

Nach den erfolgreichen Einsätzen in den vergangenen Jahren waren auch diesmal wieder viele Auszubildende motiviert, den Verein zu unterstützen. Mittlerweile ist die Aktion ein fester Bestandteil der Ausbildung bei HAWE Hydraulik. Auch Werksleiter Franz Pasta zeigt sich von diesem Engagement begeistert und freut sich jedes Jahr über die Zahl der geretteten Rehkitze. Neben dem Einsatz für den Tierschutz bietet die gemeinsame Aktion zugleich eine Möglichkeit zum Team-Building.

Frühmorgendlicher Einsatz bleibt in Erinnerung

Ausbildungsleiter Thomas Schmid erinnert sich besonders an die Rückkehr der Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Situation, als die Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion bereits um 7:00 Uhr mit sehr kleinen Augen, aber strahlenden Gesichtern in mein Büro gekommen sind und voller Begeisterung von ihren Erlebnissen erzählt haben. Ihr Lächeln wurde noch größer, als sie berichteten, dass sie selbst ein kleines Rehkitz aus der Wiese getragen und damit gerettet hatten.“

Insgesamt 80 Rehkitze gerettet

In den vergangenen vier Jahren konnten mit Unterstützung der HAWE-Auszubildenden insgesamt 80 Rehkitze gerettet werden. HAWE plant, die Beteiligung an dem Projekt in den kommenden Jahren fortzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Wildtierrettungsverein Osterzell möchte sich HAWE Hydraulik weiterhin für den Tierschutz engagieren und zugleich die Ausbildung junger Fachkräfte durch praxisnahe und sinnstiftende Initiativen bereichern.

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Kultur Natur & Tiere

Ausflug zum Burgstall Eggenthal am 22.08.2026

Tina Kutter

Wanderung mit heimatkundlicher Führung

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.

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Kultur Natur & Tiere

Heimatkundliche Wanderung führte zum ehemaligen Waldhaus

Heimatverein Kaufbeuren auf den Spuren des traditionsreichen Ausflugsortes

Helmut Kögel, Die Teilnehmenden der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren besuchten unter der Führung von Helmut Kögel den ehemaligen Standort des traditionsreichen Waldhauses im Sachsenrieder Forst.

Es wurde wieder einmal Zeit: Bereits im Jahr 1963 lud der Heimatverein Kaufbeuren zu einer heimatkundlichen Tageswanderung in den Sachsenrieder Forst ein. Damals erfolgte die Anreise mit der Bahn nach Aufkirch, die Mittagsrast fand im traditionsreichen Waldhaus statt.

Genau 63 Jahre später besuchte nun erneut eine Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren unter der Führung von Helmut Kögel die malerische Lichtung im Sachsenrieder Forst. Obwohl das ursprüngliche Waldhaus im Jahr 1980 abgerissen wurde, erinnert heute noch vieles an seine bewegte Geschichte. Die besondere Lage und die komplexen Zuständigkeiten des ehemaligen Waldhauses werden durch das im Jahr 2014 errichtete kleine Waldhaus mit den dort in den vier Himmelsrichtungen angebrachten Wappen veranschaulicht. Das Waldhaus gehörte zeitweise postalisch zu Frankenhofen im Westen, schulisch zu Sachsenried im Süden – es wurden dort auch Kinder geboren -, politisch zu Dienhausen im Osten und kirchlich zu Denklingen im Norden.

Erbaut wurde das Waldhaus im Jahr 1864 durch die Bayerische Staatsforstverwaltung zur Bekämpfung des Wilderertums. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume, im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft. Über viele Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Waldhaus zu einem beliebten und geselligen Mittelpunkt für Waldarbeiter, Forstbeamte, Wanderer sowie Pilz- und Beerensammler. Auch Schulausflüge, Besucher der Tanzbühne unter freiem Himmel sowie der traditionelle Gang nach Emmaus am Ostermontag führten regelmäßig hierher. Bei weiblichen Gästen besonders beliebt war der dort ausgeschenkte süffige Beerenwein. Ab Mitte der 70er Jahre läuteten die Baufälligkeit des Gebäudes und zunehmende Hygienevorschriften das Ende dieser erfolgreichen Ära ein.

Die Gruppe lauschte begeistert den geschichtsträchtigen Ausführungen von Helmut Kögel rund um das Ausflugsziel. Natürlich durfte nach einer gemeinsamen Brotzeit in der Schutzhütte der Eintrag in das inzwischen fünfte Hüttenbuch nicht fehlen. Anschließend machten sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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Bildung Natur & Tiere

Großzügige Unterstützung für den Naturerlebnispfad Wertachauen

VWEW-energie spendet 2.000 Euro für Renovierung und Instandhaltung

Gelegen zwischen der Crescentia-Brücke und dem Hirschzeller Kreisverkehr lädt der Naturerlebnispfad Kaufbeuren dazu ein, Natur spielerisch zu entdecken. Der Erlebnisspielplatz wurde im Jahr 2010 als Gemeinschaftsprojekt Kaufbeurer Schulen, der Bundeswehr und der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufen. Anfang Mai 2026 unterstützten die Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerke (VWEW-energie) die Arbeit für diesen besonderen Erlebnisort mit einer Spende über 2.000 Euro.

„Der Naturerlebnispfad ist ein Ort für Familienausflüge, Schulklassen und Kindergartengruppen und damit für uns als Stadtgemeinschaft. Die Arbeit für einen solchen Ort unterstützen wir als lokales Unternehmen gerne“, so der Geschäftsführer der VWEW-energie, Stefan Fritz. Er übergab am 7. Mai 2026 einen Spendenscheck an Kommandeur Oberst Thorsten Milewski, der auch 1. Vorsitzender des karitativen Vereins des Fliegerhorsts Kaufbeuren, Helfen macht Schule e.V., ist. Der Verein hilft dort, wo in und um Kaufbeuren Unterstützung gebraucht wird.

Diesmal kommt die gespendete Summe dem beliebten Naturspielplatz an der Wertach zugute. Mit dabei bei der Scheckübergabe waren auch Hauptmann Peter P., Hauptmann Dietmar B. und Sebastian G., die sich jährlich um die Renovierung und Überarbeitung des groß angelegten Spielplatzes kümmern.

„Der Winter nagt natürlich am Naturerlebnispfad, aber es kommt leider auch immer wieder zu Sachbeschädigungen“, so Hauptmann Peter P. „Wir kümmern uns darum, für die Kinder und Besucher wieder alles in Ordnung zu bringen. Dafür hilft uns die Spende der VWEW-energie sehr“, ergänzt Sebastian G.

Bestärkung hierfür erhielten die Verantwortlichen kurz vor der Scheckübergabe. Ein Fußgänger bedankte sich spontan bei ihnen für den gelungenen Erlebnisort im Grünen, den er regelmäßig mit seinen Enkeln besucht. „Leuchtende Kinderaugen sowie glückliche Eltern und Großeltern sind für uns der größte Dank und bester Ansporn“, betont Hauptmann Peter P.

Wer sich über den Naturerlebnispfad und dessen 15 Stationen informieren möchte, kann dies online auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren tun oder den frisch renovierten Pfad direkt besuchen.

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Gesundheit Natur & Tiere

Fit und gesund durch Gartenarbeit

Gartenarbeit macht fit und hält gesund. Urhebervermerk: © PantherMedia / alexeys

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Mit Beginn der Gartensaison zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Was für manche lediglich ein Hobby ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen als wirkungsvolles Outdoor-Training für Körper und Geist. Gartenarbeit kombiniert sanfte Ausdauerbelastung mit Kräftigung und Entspannung. Sie kann damit in vielerlei Hinsicht mit klassischen Sportarten mithalten. Umgraben, Säen, Pflanzen und Ernten wirken sich positiv auf das Herz‑Kreislauf‑System aus, kräftigen zugleich die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit und stabilisieren die Gelenke. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft fördert zudem das Immunsystem. „Und nicht zuletzt profitiert auch die Psyche: Gärtnern setzt Glückshormone frei und hilft dabei, Stress abzubauen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren.

 

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Wie bei jeder sportlichen Betätigung gilt auch im Garten: Der Körper sollte langsam an die Belastung herangeführt werden – insbesondere nach längeren Pausen. Besonders im Frühjahr empfiehlt es sich deshalb, behutsam zu starten. „Ein paar einfache Aufwärm‑ und Dehnübungen vor der Arbeit können helfen, um den Körper vorab in Schwung zu bringen“, so Susanne Hasel. Die Muskeln werden so auf die Belastung vorbereitet, das Verletzungsrisiko wird minimiert. Während der Gartenarbeit ist außerdem wichtig, auf eine ergonomische Haltung zu achten. Längeres Arbeiten in gebückter Position oder auf den Knien sollte man vermeiden. Stattdessen ist es sinnvoll, möglichst aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus zu arbeiten. Damit man beim Gärtnern gesund bleibt, ist es außerdem gut, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist. Denn in verschwitzter Kleidung kann es bei Luftzug leicht zu Muskelverspannungen kommen. Auch Handschuhe sind sinnvoll, um sich vor Verletzungen beispielsweise durch Dornen oder scharfkantige Pflanzenreste zu schützen.

 

Rückenschonende Hilfsmittel einsetzen

Für viele Arbeiten im Garten gibt es Hilfsmittel, die den Rücken schonen. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. „Bei Arbeiten im Knien empfiehlt sich ein Kniekissen – unabhängig davon, ob bereits Gelenkbeschwerden bestehen“, so Susanne Hasel. Schwere Lasten wie Wasserkannen oder Pflanzsäcke sollten möglichst nicht über längere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit eine größere Entfernung zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein.

 

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Natur & Tiere Veranstaltung

Wenn die Natur täuscht: „Lug und Trug“ im Tier- und Pflanzenreich. Vortrag am 16. April im Kolpingsaal Kaufbeuren

Vortrag in Kaufbeuren gibt Einblicke in ungewöhnliche Überlebensstrategien

Der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Kaufbeuren, lädt im Rahmen seines Jahresprogramms zu einem besonderen Vortrag ein. Unter dem Titel „True Crime in Nature“ beleuchtet Referentin Farina Graßmann die oft überraschenden Strategien, mit denen Tiere und Pflanzen ihr Überleben sichern.

Täuschung, Diebstahl und mehr – Strategien der Natur

Was zunächst nach menschlichen Verhaltensweisen klingt, gehört auch im Tier- und Pflanzenreich zum Alltag: Täuschung, Diebstahl oder sogar tödliche Angriffe sind Teil natürlicher Prozesse. Farina Graßmann zeigt in ihrem Vortrag, wie vielfältig und raffiniert diese Mechanismen ausgeprägt sind.

Dabei geht es unter anderem um Täuschungsmanöver, mit denen Tiere ihre Feinde austricksen, um geschickt konstruierte Fallen im Pflanzenreich sowie um Arten, die sich Vorteile auf Kosten anderer verschaffen. Der Vortrag wirft einen sachlichen Blick auf diese Phänomene und ordnet sie in den Kontext natürlicher Überlebensstrategien ein.

Ein Abend für Naturinteressierte

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für ökologische Zusammenhänge interessieren und einen neuen Blick auf die Natur gewinnen möchten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 16. April, um 19.30 Uhr im Kolpingsaal, Adolf-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren statt. Veranstalter ist der Bund Naturschutz Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei.

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Bildung Kultur Natur & Tiere

Vortrag am 15. April, 19 Uhr: Udos tierische Zeitgenossen

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Hubert Göppel über Artenvielfalt in der Hammerschmiede

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 15. April zum Vortrag „Udos tierische Zeitgenossen – Artenvielfalt in der Hammerschmiede“ ein. Der Referent Hubert Göppel ist Vorstandsmitglied im Förderverein UDO Danuvius guggenmosi. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen weitere archäologische Entdeckungen in der Hammerschmiede bei Pforzen. Bei den periodisch stattfindenden Ausgrabungen kamen und kommen – neben dem Sensationsfund von Udo – immer wieder neue faszinierende Fossilfunde an die Oberfläche. Diese verraten weitere Details über die vorgeschichtliche Zeit im Allgäu bis vor 11,6 Mio. Jahren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr im Saal der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Straße 2 in Kaufbeuren. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

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Natur & Tiere

Gemeinsam für den Tierschutz: Helfende Hände dringend gesucht

„Man muss kein Profi sein – wichtig sind Zuverlässigkeit, Engagement und ein Herz für Tiere.“

Einfach mal melden und ausprobieren!

Der Tierschutzverein Marktoberdorf und Umgebung e. V. ist auf die Unterstützung engagierter Ehrenamtlicher angewiesen – denn die Aufgaben im Tierschutz  sind vielfältig und nehmen stetig zu.

Aktuell sucht der Verein Helferinnen und Helfer aus der Region, die sich in unterschiedlichen Bereichen einbringen möchten. Besonders gefragt ist Unterstützung  bei Veranstaltungen und Festen, etwa beim Auf- und Abbau, beim Verkauf oder an Infoständen.

Darüber hinaus werden Ehrenamtliche gesucht, die regelmäßig Futtersteilen betreuen, gelegentlich Fahrdienste übernehmen oder bei kleineren Hausmeister-Tätigkeiten unterstützen. Auch im organisatorischen Bereich und bei der Vorbereitung von Aktionen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen.

Bei Kastrationsaktionen, die ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung unkontrollierter Vermehrung sind, wird vereinzelt Unterstützung benötigt  – insbesondere für gelegentliche Fahrdienste.

„Viele Menschen  möchten helfen, wissen aber gar nicht, wie vielseitig die Möglichkeiten sind“, so der Verein. „Man muss kein Profi sein – wichtig sind Zuverlässigkeit, Engagement und ein Herz für Tiere.“

Der Verein betont: Ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz  ist nicht nur eine große Hilfe, sondern auch eine sinnstiftende und bereichernde Aufgabe.

Wer Interesse hat, den Tierschutzverein Marktoberdorf und Umgebung e. V. zu unterstützen, kann sich jederzeit melden und Teil eines engagierten Teams werden!

Telefon: 08342/5676

Mail: verein@tierheim-marktoberdorf.de

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