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Kinder Kultur Top Veranstaltung

Träume für Maus und Mafu – Theater für die ganz kleinen 3+

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Träume für Maus und Mafu

Inhalt

Der dritte Teil für unsere Allerkleinsten steht schon in den Startlöchern und beginnt genau dort, wo der Zweite aufgehört hat:
Maus und der Maulwurf MAFU sitzen in ihrem neuen Zelt und es wird langsam dunkel … In ihren Träumen wird ihre Fantasie lebendig und beginnt selbständig zu werden. Ob es den Beiden gelingen wird, diese wieder einzufangen?
Eines ist jedoch sicher: Mit viel Spaß und großem Einfühlungsvermögen reisen wir zusammen durch die Nacht und erfahren, dass niemand allein sein muss.

Die Veranstaltung findet am Sonntag den 05. Juli um 11 Uhr in der Kulturwerkstatt statt.

Das Café Schauburg hat für euch jeweils eine Stunde vor und eine Stunde nach der Vorstellung geöffnet.

Als besonderes Angebot gibt es Maus‘ Lieblings-Pancakes sowie Mafus Lieblings-Müsli zu kaufen.

Autor:in, Regie & Spiel: Simone Klinger und Thomas Garmatsch
Musik: Gisi Schuster

A (Kurzvorstellung): 14,70 € regulär / 9,70 € ermäßigt

Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr

Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14.,

87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr

Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252

Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr

Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244

Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr

Sa 08-12 Uhr

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Kinder Kultur Tänzelfest Top

Sonderführungen zum Tänzelfest im Stadtmuseum Kaufbeuren

Bild: Christoph Jorda, Lisa im Gespräch mit Sophie

Rund um das Tänzelfest (9.–20.07.2026) lädt das Stadtmuseum zu einer Reihe besonderer Führungen ein, die an das diesjährige Thema und die Protagonisten des ältesten historischen Kinderfests in Bayern anknüpfen.

Familienführungen mit Lisa und Buronia

Am Samstag, den 11. Juli 2026 von 12–13 Uhr lädt das Stadtmuseum zu einer Familienführung mit der Zeitreisenden Lisa ein. Lisa, die bereits mit vielen Kinder eine Zeitreise durch das Stadtmuseum Kaufbeuren unternommen hat, wird dieses Jahr eine besondere Rolle bei der Eröffnung des Tänzelfests spielen.

Am Samstag, den 18. Juli 2026 von 11-12 Uhr gibt es eine Familienführung mit Buronia, die Schutzpatronin der Stadt Kaufbeuren. Dabei lüftet sie so manches Geheimnis rund um das Tänzelfest.

Die Führungen eignen sich für Kinder ab sieben Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.

Kosten: 3 € pro Person Führungsgebühr, der Eintritt ist samstags frei

Die Führungen „Zeitreise mit Lisa“ und „Mit Buronia durch’s Tänzelfest“ können auch als Kindergeburtstag gebucht werden. Konditionen und mehr finden Sie unter: www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

Kunst- und Geschichtsplausch und Sonderführung „777 Jahre Hospitalstiftung“

Auch der beliebte Kunst- und Geschichtsplausch am Freitag, den 17. Juli 2026 um 14, 15 und 16 Uhr steht mit dem Thema „Das Leben von Bianca Maria Sforza“ ganz im Zeichen des Kinderfests.

Am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11 Uhr findet anlässlich des diesjährigen Tänzelfestthemas „777 Jahre Hospitalstiftung“ eine Sonderführung zur Geschichte des Heilig-Geist-Spitals statt. Es wurde im Jahr 1249 durch die Stiftung des reichen Textilhändlers Albert Schleher gegründet. Im städtischen Spital wurden Kranke, Arme, Alte, aber auch Pilger und Waisenkinder aufgenommen und versorgt. Reiche Bürger konnten sich zudem im Spital einkaufen und ihren Lebensabend in der dortigen Pflege verbringen. Bis heute werden von der Hospitalstiftung ältere Mitmenschen versorgt. Mit gültigem Tänzelfestabzeichen ist der Eintritt frei.

Kosten: Eintritt, zzgl. 4 € Führungsgebühr

Bei allen Führungen bitten wir um Anmeldung unter 08341 9668390 oder an stadtmuseum@kaufbeuren.de

Das Stadtmuseum hat am Tänzelfestsonntag, den 12. Juli 2026 geschlossen!

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Kultur Top Veranstaltung

ARTiger Sommer

Foto: Kulturförderung

ARTiger, mobiler, sommerlicher

Aus ARTigen Samstagen wird im Jahr 2026 ein ARTiger Sommer: Künftig heißt es nicht nur „Kunst und Kultur zur Einkaufszeit“ am Samstag, sondern auch zur Blauen Stunde mit Afterwork-Atmosphäre am Freitag.

Zudem wandert die Bühne an jedem Wochenende zu einer neuen Location in Kaufbeurens Innenstadt.

Das neue Konzept startet – fast wie gewohnt – am Freitag und Samstag, 24. und 25. Juli auf dem Obstmarkt. Eine Woche später steht die Bühne für zwei Tage auf dem Hafenmarkt, und wiederum am Folgewochenende schlägt der ARTige Sommer abschließend seine Zelte in der Kaiser-Max-Straße am Neptunbrunnen auf.

Action auf der Bühne gibt es an den drei Freitagen jeweils von 18 bis 20 Uhr, an den Samstagen hingegen von 11 bis 13 Uhr.

Wer also seinen wohlverdienten Feierabend-Drink mit etwas Kultur garnieren oder seinem Samstagseinkauf eine – Achtung Wortspiel! – Kunstpause gönnen möchte, dem bietet der ARTige Sommer an den Wochenenden zwischen 24. Juli und 8. August Gelegenheit dazu.

Der neu konzipierte ARTige Sommer versteht sich als Pilotprojekt zur Weiterentwicklung der ARTigen Samstage, die seit 2007 auf dem Obstmarkt stattgefunden haben und zu einer festen kulturellen Institution Kaufbeurens geworden sind.

Bereits im letzten Jahr hatte das Format mit einem Ortswechsel und einer Open Stage in der Kaiser-Max-Straße experimentiert.

Auch der ARTige Sommer setzt auf eine bunte Mischung aus Künstlern der Region und auswärtigen Gastinterpreten, möchte mit seinem Zusatzangebot am Freitagabend jedoch neben dem Einkaufs- auch das Gastronomie- und Flanierpublikum in der Altstadt erreichen.

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Kultur

HERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere

Rund 1.000 Besucher erleben in der energie schwaben arena eine Neuinszenierung mit einer klar erzählten Geschichte, eindrucksvoller Musik, starken Stimmen und innovativer Bühnentechnik

Draußen zeigt das Thermometer hochsommerliche Temperaturen, drinnen bietet die angenehm klimatisierte energie schwaben arena beste Voraussetzungen für einen langen Musicalabend. Nach und nach füllen sich die Plätze. Dann wird es still. Das Licht dimmt sich, die ersten Töne von „Das Rad der Zeit“ erklingen. Rockband, Blasorchester und Chor eröffnen kraftvoll die Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“. Bereits der Auftaktsong wird mit lang anhaltendem Applaus belohnt und zeigt, dass der Funke vom ersten Moment an auf das Publikum überspringt.

Das vollständig neu geschriebene Drehbuch erzählt keine Fortsetzung des Vorjahres, sondern entwickelt eine eigenständige Geschichte. Die Zeitreisen zwischen Mittelalter, Woodstock und Gegenwart verbinden historische Ereignisse mit aktuellen Fragen. Immer wieder wird Herilo, überzeugend gespielt und gesungen von Danny Wohlrab, vor Entscheidungen zwischen Krieg und Frieden, dem Bösen und der Liebe gestellt. Der Teufel Mister Nice, eindrucksvoll verkörpert von Eugen Schreiner, versucht ihn auf die Seite des Bösen zu ziehen. Im Mittelalter soll ihn die Fürstenfamilie für ihre Interessen gewinnen, während ihn die Woodstock-Zeit mit den Gegensätzen von Krieg und Frieden konfrontiert. In der Gegenwart verfolgen die Figuren das gemeinsame Ziel, die zerstörte Sonne wieder aufzubauen. Sie wird zum Symbol dafür, dass Menschen aus ihren Fehlern lernen, Versöhnung möglich ist und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.

Auch Herilos persönliche Geschichte bleibt nicht ohne Konflikte. Seine Liebe zu Maria, einfühlsam gespielt und gesungen von Julia Haug, gerät durch seine inneren Zweifel ins Wanken. Gerade diese ruhigen Momente verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Nach der Premiere loben viele Besucher vor allem den klaren roten Faden. Trotz der verschiedenen Zeitebenen sei die Geschichte jederzeit gut nachvollziehbar und deutlich schlüssiger als im Vorjahr.

Impressionen der Aufführungen

Von der ersten bis zur letzten Szene ist die Musik der Taktgeber des Abends. Die Kompositionen von Christian „Adi“ Adolf reichen von kraftvollen Rocksongs bis zu gefühlvollen Balladen. Gemeinsam mit Rockband, Hirschzeller Blasorchester und Chor entsteht ein abwechslungsreicher Sound, der die Geschichte eindrucksvoll begleitet. Markante Gitarrensoli von Frank Pané setzen dabei immer wieder rockige Akzente und prägen den unverwechselbaren Sound des Musicals. Die Musik begeistert das Publikum während des gesamten Abends. Immer wieder erhalten die Songs großen Beifall. Ob kraftvolle, rockige Ensemble-Nummern oder gefühlvolle Balladen – das Publikum geht hörbar mit. Ein besonderer Moment entsteht in der Woodstock-Ebene, als die beiden Engel Sylke Rödiger und Mona Steiger einen bluesigen Song anstimmen und das Tanzensemble die Atmosphäre der späten 1960er-Jahre aufgreift. Zahlreiche Besucher klatschen im Takt mit.

Neben Danny Wohlrab, Julia Haug und Eugen Schreiner setzen auch Dan Lucas, Lydia Pané, Thomas Wohlfart, Melanie Gallien sowie die weiteren Solistinnen und Solisten gemeinsam mit dem Chor immer wieder gesangliche Akzente. Bemerkenswert ist dabei, dass nicht nur die Hauptrollen, sondern nahezu alle besetzten Figuren gesanglich auf hohem Niveau überzeugen.

Zur Wirkung des Abends trägt auch die neue Bühnengestaltung wesentlich bei. Die veränderte Anordnung der Bühne rückt viele Besucher deutlich näher an das Geschehen heran und sorgt für eine intensivere Atmosphäre. Gemeinsam mit der großflächigen LED-Wand entstehen eindrucksvolle Bilder, die das Publikum mit detailreichen Projektionen durch die verschiedenen Zeitebenen führen. Licht, Bühne und Videotechnik greifen dabei nahtlos ineinander, ohne die Handlung zu überlagern.

Mehr als 80 Mitwirkende stehen an diesem Abend auf der Bühne. Produzenten Katharina und Wolfgang Wiedemann ist es gemeinsam mit Produktionsleiter Markus Mölzer und dem gesamten Organisationsteam erneut gelungen, professionelle Musicaldarsteller, ehrenamtliche Musikerinnen und Musiker sowie zahlreiche Mitwirkende aus der Region zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen.

Besonders beeindruckt zeigt sich nach der Premiere auch Kabarettist und Comedian Wolfgang Krebs. HERILO sei für ihn „ein absolutes kulturelles Highlight“. Vor allem das Zusammenspiel der professionellen Musicaldarsteller, der weiteren Solistinnen und Solisten sowie der Musikerinnen und Musiker des Hirschzeller Blasorchesters habe ihn begeistert. „Drei Stunden Programm auf diesem Niveau – getragen von Menschen, die mit großer Freude Musik machen – das ist außergewöhnlich“, sagt Krebs. Gerade in einer Zeit, in der Kultur häufig totgeschrieben werde, sei ein Projekt wie HERILO ein Mutmacher. „Dass so etwas im oftmals unterschätzten Kaufbeuren auf die Beine gestellt wird, freut mich ganz besonders.“

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigt sich beeindruckt. Besonders die starken Stimmen, die Choreografien sowie das Zusammenspiel von Blasorchester und Rockband hätten ihn überzeugt. ASM-Präsident Franz-Josef Pschierer spricht von einem „musikalischen Gesamtkunstwerk“ und hebt die außergewöhnliche Verbindung von Rockmusik und sinfonischer Blasmusik hervor. Bernhard Pohl, Mitglied des Bayerischen Landtags, würdigt insbesondere das ehrenamtliche Engagement des Hirschzeller Blasorchesters, dessen Musikerinnen und Musiker die mehr als dreistündige Aufführung musikalisch mittragen.

Mit dem Schlussbild gibt es Standing Ovations in der gesamten Arena. Lang anhaltender Applaus belohnt alle Mitwirkenden für einen Premierenabend, der Lust auf die vier weiteren Vorstellungen macht. Hinter der Bühne weicht die Anspannung der vergangenen Monate sichtbarer Erleichterung. Darsteller, Musiker, Techniker und Helfer feiern gemeinsam eine gelungene Premiere.

Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli.
Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Kultur Veranstaltung

Acoustic LivingRoom Festival am 3. und 4. Juli 2026: Musik, Atmosphäre und soziales Engagement in besonderem Ambiente

Zwei Tage Live-Musik im Garten des Café am Fünknopfturm – Freitag bereits ausverkauft

Das Acoustic LivingRoom Festival kehrt am 3. und 4. Juli 2026 nach Kaufbeuren zurück. Das Charity-Open-Air findet alle zwei Jahre statt und verbindet Live-Musik mit sozialem Engagement. Veranstaltungsort ist erneut der Garten des Café am Fünknopfturm, der mit seinem besonderen Ambiente den Rahmen für zwei Festivaltage bildet.

Organisiert wird das Festival vom gemeinnützigen Kaufbeurer Verein ZimRelief. Mit dem Erlös unterstützt der Verein benachteiligte Menschen im südafrikanischen Simbabwe.

Ein Festival mit besonderer Geschichte

Die Idee entstand im Jahr 2010: Eine kleine Gruppe engagierter junger Menschen wollte ein etwas anderes Sommer-Open-Air auf die Beine stellen und dabei gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. So entstand das Acoustic LivingRoom Festival.

Seitdem prägen die historische Kulisse, regionale Live-Bands, kulinarische Angebote, gute Getränke und die besondere Atmosphäre das Festival. Hinzu kommt die liebevoll gestaltete Ausstattung im Stil eines Wohnzimmers der 1970er Jahre, die dem Festival seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Musik für zwei Festivaltage

Freitag, 3. Juli 2026

Der Freitag ist bereits vollständig ausverkauft. Auf der Bühne stehen:

  • Acoustic Kerbs
  • The Körts
  • Wiedmann & Band
  • Daniel Avens
  • John Garner

Samstag, 4. Juli 2026

Für den Samstag ist derzeit noch ein Restkontingent von 40 Tickets verfügbar. Das Line-up:

  • Different Flavours
  • Tony La Rocca
  • Kaligrama
  • Loenslowrider & Band
  • Melting Pot
  • Revelling Crooks

Festival für alle Generationen

Das Acoustic LivingRoom Festival richtet sich an Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Besonders tagsüber sind auch Familien mit Kindern willkommen. Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt kostenlos.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.acoustic-livingroom.de

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Kultur Tänzelfest

Dresscode Tracht – Vortrag zur historischen Kleiderkultur in Kaufbeuren

Mit freundlicher Genehmigung des Tänzelfestverein e.V. Kaufbeuren, Fotograf: Harald Langer

Wie Kleidung Geschichte erzählt – Historikerin Sarah Maria Lorenz über Trachten und ihre Bedeutung

Passend zur Vorfreude auf das Tänzelfest lädt der Heimatverein Kaufbeuren in Kooperation mit dem Trachtenverein D’Wertachtaler am Mittwoch, 8. Juli, um 19 Uhr zu einem spannenden Vortrag in den Kolpingsaal ein.

Unter dem Titel „Dresscode Tracht“ widmet sich die Historikerin Sarah Maria Lorenz (M.A.) der Frage, was unter Tracht eigentlich zu verstehen ist und wie sich historische Kleiderkultur entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht dabei auch die besondere reichsstädtische Tracht Kaufbeurens, die sich deutlich von den Trachten des ländlichen Umlands unterschied.

Welche Kleidung trugen die Menschen tatsächlich? Welche Quellen geben darüber Auskunft? Neben historischen Bildern und Druckgrafiken spielen dabei auch sogenannte Physikatsberichte – umfassende Beschreibungen von Bevölkerung und Alltagsleben des 19. Jahrhunderts – eine wichtige Rolle. Rekonstruierte Realien vermitteln einen lebendigen Einblick in die Kleidung vergangener Jahrhunderte.

Die Referentin Sarah Maria Lorenz studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie und Theologie in Augsburg und Rom. Nach einem wissenschaftlichen Volontariat in der Trachten-Kulturberatung des Bezirks Schwaben promovierte sie zur Geschichte der päpstlichen Flotte. Seit Juni 2026 ist sie Museumsleiterin und Stadtarchivarin in Günzburg. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Living History und der Rekonstruktion historischer Kleidung.

Der Abend bietet kurz vor dem Tänzelfest spannende Einblicke in die historische Kleidungskultur Kaufbeurens. Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Die erste Hauptprobe zeigt, wie viel sich verändert hat

Wenn Bühne, Musik und Technik erstmals gemeinsam wirken

Draußen zeigt das Thermometer über 30 Grad. Beim Betreten der energie schwaben arena ist davon kaum noch etwas zu spüren. Angenehm kühl ist es in der Halle. Doch nicht nur das überrascht. Wo im Winter Eishockey gespielt wird, erinnert an diesem Abend kaum noch etwas an ein Eisstadion.

Noch bevor die ersten Szenen beginnen, fällt der Blick auf die Bühne. Sie steht erstmals quer in der Arena. Links hat das Blasorchester seinen Platz, rechts die Rockband, dazwischen die Spielfläche. Im Hintergrund erstreckt sich die LED-Wand nahezu über die gesamte Bühnenbreite. Schon beim ersten Blick wird deutlich, welche Dimension die Produktion in diesem Jahr erreicht hat.

Mit der ersten Hauptprobe beginnt die entscheidende Phase auf dem Weg zur Premiere. Zum ersten Mal laufen alle Bestandteile der Produktion unter den Bedingungen einer Aufführung zusammen. Rockband, Blasorchester, Chor, Sänger, Darsteller, Tänzer sowie Licht-, Ton- und Videotechnik greifen dabei als großes Ganzes ineinander. Immer wieder werden Szenen wiederholt, Übergänge abgestimmt oder der Ton nachjustiert. Gerade diese Unterbrechungen zeigen, wie viele Details zusammenspielen müssen, bevor sich am Sonntag der Vorhang hebt.
„Jetzt können wir in der Arena erstmals mit allen Beteiligten unter den Bedingungen einer Aufführung arbeiten“, betont Regisseur Harald Holstein. Bis zur Premiere bleibe zwar nur wenig Zeit. Umso intensiver seien die Tage bis zur Premiere. „Wir arbeiten bis tief in die Nacht. Das ist anstrengend, aber das Team, die Darsteller und die Musiker, die das neben ihrem Beruf machen, ziehen hervorragend mit.“

Während auf der Bühne gespielt und gesungen wird, arbeitet die Tontechnik nahezu ununterbrochen daran, Rockband, Blasorchester, Chor und Gesang aufeinander abzustimmen. Jeder Ton muss sitzen, jede Stimme soll überall in der Arena gut verständlich sein. Auch die neue Bühnenanordnung verändert den Eindruck der Aufführung. „Das ist ein großer Gewinn. Die Besucher sind deutlich näher an der Bühne und erleben die Handlung unmittelbarer“, sagt Holstein.

Die Woodstock-Ebene setzt einen neuen Akzent. Kostüme, Musik und Choreografien greifen den Zeitgeist der späten 1960er-Jahre auf. In einem der musikalischen Abschnitte interpretieren die beiden Engel den bluesigen Sound mit ausdrucksstarken Stimmen, während die Tänzer den Rhythmus aufnehmen. Bereits in der Hauptprobe vermittelt dieser Teil der Inszenierung einen Eindruck davon, welche Atmosphäre bei den Aufführungen entstehen kann. Auch darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt der Produktion. Kaum betritt Mister Nice die Bühne, richtet sich der Blick auf seine Figur. Seine markante Stimme und seine Bühnenpräsenz prägen den Moment sofort. Gleichzeitig wird deutlich, wie viele starke Stimmen im Ensemble zu hören sind und wie eng Schauspiel, Gesang und Tanz miteinander verzahnt sind.

„Wir sind gemeinsam einem harmonischen Gesamtkunstwerk näher gekommen, in dem Wort, Bild, Musik und Tanz noch enger ineinandergreifen. Es gibt viele kreative Köpfe, die kluge Ideen einfließen lassen“, sagt Harald Holstein. Dass die Geschichte um den Einsiedler aus dem neunten Jahrhundert mit überraschenden Perspektiven fast neu erfunden wurde, sei dabei ein wesentlicher Unterschied zum vergangenen Jahr. „Man muss HERILO 2025 nicht gesehen haben. Gleichzeitig ist es schön, vertraute Figuren wiederzusehen.“

Nach der ersten Hauptprobe wird deutlich: Die letzten Feinabstimmungen laufen noch. Die Vorfreude auf den ersten Auftritt vor Publikum ist bei allen Beteiligten jedoch längst spürbar.

Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli. ickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Sommerfest im Baumgärtle

Foto: Felix Franke

bei ausgelassener Stimmung feierten die Gäste im Seniorentreff

Rund 40 Besucherinnen und Besucher trotzten der Hitze und genossen einen Nachmittag voller Musik, Gespräche, Gegrilltem und Kaffee und Kuchen am Sommerfest des Seniorentreffs Baumgärtle im gemütlichen Garten des Treffpunkts.

Die musikalische Begleitung des Nachmittags lieferte Reinhold Obermayr, der mit einer bunten Auswahl an für gute Stimmung sorgte. „Es macht einfach Freude, die Menschen hier lachen und singen zu sehen“, sagte Obermayr nach dem Auftritt. Die Besucherinnen und Besucher klatschten im Takt, sangen mit und bedankten sich mehrmals persönlich bei dem Musiker für die gelungene Unterhaltung.

Felix Franke, Sachgebietsleiter der Senioreneinrichtungen bedankte sich in seinen Grußworten bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Sommerfest überhaupt erst möglich machten. Der Seniorentreff sucht weiterhin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die den Betrieb und die vielfältigen Angebote unterstützen möchten. Interessierte können sich telefonisch Büro des Seniorentreffs unter 08341/ 437144 melden. Für die Mitarbeit wird eine kleine Aufwandsentschädigung gezahlt.

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Kultur

Wohnzimmerkonzert am 26.06. in der Altstadt: „Einfach Zwei“ spielt bei Hyma-Laya

Akustische Musik und persönliche Atmosphäre in der Kaiser-Max-Straße

Musik zum Zuhören, Genießen und Verweilen: Am Freitag, 26. Juni 2026, lädt Hyma-Laya in der Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren zu einem Wohnzimmerkonzert mit der Band „Einfach Zwei“ ein. Das Duo Lisa und Robert verbindet akustische Gitarrenklänge mit Stimmen, die mal sanft, mal kraftvoll und stets voller Wärme sind. Als Paar und Band zugleich bringen sie eine besondere Verbindung auf die Bühne, die sich auch in ihrer Musik widerspiegelt.

Authentisch und nahbar

Mit ihrer authentischen Art und viel Gefühl schaffen „Einfach Zwei“ eine persönliche Konzertatmosphäre. Die Besucher dürfen sich auf handgemachte Musik und einen stimmungsvollen Abend freuen.

Die Veranstaltung im Überblick

  • Wann: Freitag, 26.06.2026
  • Wo: Hyma-Laya, Kaiser-Max-Str. 13, 87600 Kaufbeuren
  • Einlass: ab 18 Uhr
  • Eintritt: frei, Spenden für die Musiker sind willkommen

Veranstaltungsort

Hyma-Laya – Biologische Heil- und Pflegemittel
Inhaberin Jennifer-Vanessa Stauder e. K.
Kaiser-Max-Str. 13
87600 Kaufbeuren

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Blaulicht Kultur Veranstaltung

Flugplatzkonzert am 30.06.2026 im Fliegerhorst Kaufbeuren: Musik, Begegnung und Hilfe für den guten Zweck

Heeresmusikkorps Ulm spielt Ende Juni für ein soziales Projekt in Kaufbeuren

Der Fliegerhorst Kaufbeuren öffnet erneut seine Tore für ein besonderes Benefizkonzert: Am 30. Juni 2026 gastiert das Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Major Dominik Koch in Halle 307 des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd. Der Eintritt ist frei.

Musikabend im besonderen Ambiente

Das Flugplatzkonzert zählt inzwischen zu den festen Veranstaltungen im Kaufbeurer Veranstaltungskalender. Besucher erwartet ein Konzertabend in einer Flugzeughalle des Fliegerhorsts – mit einem abwechslungsreichen Programm aus Konzertmärschen, Ouvertüren, Filmmusik und bekannten Popklassikern. Auch Stücke aus „The Incredibles“ sowie Musik von Billy Joel stehen auf dem Programm.

Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr über das Osttor in der Hohen Buchleuthe 25. Konzertbeginn ist um 18:15 Uhr. Das Konzert findet unabhängig vom Wetter statt.

Unterstützung für Montessori-Projekt

Mit dem Benefizkonzert wird in diesem Jahr der Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren e.V.“ unterstützt. Die Spendeneinnahmen werden über den karitativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ weitergegeben. Auch kulinarisch ist für die Gäste gesorgt: Gegen eine Spende gibt es den traditionellen Bundeswehr-Erbseneintopf aus der Feldküche.

Alle Informationen auf einen Blick

Flugplatzkonzert Kaufbeuren 2026

  • Datum: 30. Juni 2026
  • Einlass: ab 17:00 Uhr
  • Beginn: 18:15 Uhr
  • Ort: Halle 307, Fliegerhorst Kaufbeuren
  • Zugang: Osttor, Hohe Buchleuthe 25
  • Eintritt: frei
  • Mitwirkende: Heeresmusikkorps Ulm unter Leitung von Major Dominik Koch
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Kultur Veranstaltung

Der Countdown läuft: In der energie schwaben arena entsteht die Welt von HERILO

Aufbau und Vorbereitungen für die Premiere laufen auf Hochtouren

Nur noch wenige Tage bis zur Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“: Seit Montag verwandelt sich die energie schwaben arena Schritt für Schritt von einem Eisstadion in ein außergewöhnliches Musicaltheater.

Die große Bühne steht bereits. Auch die beeindruckende LED-Wand wurde installiert und prägt schon jetzt das Bild in der Arena. Gleichzeitig werden hunderte Stühle aufgestellt, technische Anlagen montiert, Kabel verlegt und zahlreiche weitere Vorbereitungen getroffen. Rund um die Arena wurden bereits schwarze Moltonvorhänge angebracht. Sie sorgen für die notwendige Abdunkelung und schaffen optimale Bedingungen für die Licht-, Ton- und Videotechnik. „Jetzt wird sichtbar, worauf wir seit Monaten hinarbeiten“, freut sich Produzent Wolfgang Wiedemann. „Aus einer leeren Arena entsteht innerhalb weniger Tage eine komplette Theater- und Konzertbühne. Das ist beeindruckend zu erleben.“

Mehr als 80 Mitwirkende werden bei HERILO 2026 auf der Bühne stehen. Hinzu kommt ein großes Team hinter den Kulissen, das sich um Technik, Bühnenbau, Organisation, Kostüme, Maske, Licht, Ton und viele weitere Aufgaben kümmert. Für alle Beteiligten beginnt nun die intensivste Phase der Vorbereitung.

Die neue Produktion erzählt eine eigenständige Geschichte rund um Herilo und das geheimnisvolle Zeitrad. Das Publikum begleitet die Hauptfigur auf einer Reise durch verschiedene Epochen. Neben Mittelalter und Gegenwart spielt dabei erstmals auch die Zeitebene Woodstock eine wichtige Rolle. Musikalisch bleibt HERILO seiner besonderen DNA treu. Rockband, HERILO-Orchester des Musikvereins Hirschzell, Solisten und Chor sorgen gemeinsam für den unverwechselbaren Klang der Produktion. Insgesamt umfasst das Musical 36 Musikstücke, darunter rund 25 neu komponierte Songs aus der Feder von Christian „Adi“ Adolf.

Ein wichtiger Meilenstein steht bereits am Donnerstag bevor. Dann findet die erste Hauptprobe statt. Erstmals werden dabei Darsteller, Musiker, Chor, Tänzer, Technik und Inszenierung unter nahezu realen Aufführungsbedingungen zusammengeführt.

Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ schließlich Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musikschule und Tänzelfest-Knabenkapelle laden zum Sommerspaziergang mit Musik durch die Altstadt Kaufbeuren

Musik in der Stadt am Samstag, 27. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr

Ensembles der Sing- und Musikschule und die Tänzelfest-Knabenkapelle bringen am Samstag, 27. Juni, von 11 bis 13 Uhr die Altstadt zum Klingen und Swingen. Entlang eines Spaziergangs vom Kemptener Tor über Obstmarkt, Salzmarkt, bis zum Café Weberhaus und Spitaltor präsentieren junge und junggebliebene Musikensembles an fünf Stationen Straßenmusik mit Jazz, Rock, Klassik, Percussion und Volksmusik.

Musik vom Zollhäuschen bis zum Spitaltor

Am Kemptener Tor vor dem Stadthaus Café heizen die Jugendbands „5Promille“ und „Lost and Loud“ mit waghalsigen rockigen Sounds ein. Die Bläserklasse der Konradinschule teilt sich die Bühne am Obstmarkt mit der Jugendbigband „PicPäth“ und dem Jazzensemble „Undergrounds“. Am Salzmarkt zupfen die Gitarristen im Wechsel mit der Veeh-Harfengruppe „Silverstars“, die nicht nur zum Zuhören einlädt, sondern gerne auch zum Ausprobieren der schönen Zupfinstrumente. Ein Marimba-Duo und ein Geigenensemble verzaubert die Atmosphäre am Café Weberhaus mit klassischen Klängen und bekannten Melodien. Am Spitaltor gibt die Tänzelfest-Knabenkapelle von 11 bis 12 Uhr ein Platzkonzert.

Unterstützung durch Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Wieder wird „Musik in der Stadt“ von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt. „Die Aktionsgemeinschaft ist immer begeistert, wenn die Innenstadt durch solche Aktionen belebt wird“, so Claudia Geyrhalter von der Aktionsgemeinschaft. „Es ist eine schöne Idee der Musikschule, alljährlich inmitten des samstäglichen Einkaufstrubels einen Musikspaziergang anzubieten, der unsere Innenstadt belebt und zum Klingen bringt.“

Weitere Informationen über das Musikschulsekretariat: Tel. 08341 437-290 und im Internet unter www.musikschule.kaufbeuren.de.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Vier Chöre, ein gemeinsamer Abschluss: Gospelfestival in der Christuskirche geht am 27. Juni in die sechste Runde

Gospelklänge aus Deutschland und Österreich in Kaufbeuren

Alle zwei Jahre wird die Christuskirche in Kaufbeuren-Neugablonz zum Treffpunkt für Gospelbegeisterte. Am Samstag, 27. Juni, findet dort die sechste Auflage des Gospelfestivals statt. Vier Chöre aus Deutschland und Österreich gestalten ein rund vierstündiges Programm mit Gospelmusik und Worship-Songs.

Mit dabei sind der Gospelchor „Sternenfänger“ aus Donauwörth, „Soul of Mosaic“ aus Nandlstadt, der „Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge“ sowie die „Gospel-Family“ aus Altach in Österreich. Gemeinsam präsentieren sie einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die vielfältige Welt der Gospelmusik.

Mehr als 100 Stimmen zum Finale

Ein besonderer Moment erwartet die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Festivals: Alle vier Chöre treten gemeinsam als sogenannter Mass Choir auf. Unter der Leitung von Chorleiter und Festivalinitiator Fabian Schäfer werden dabei mehr als 100 Sängerinnen und Sänger die Gospel-Hymne „Total Praise“ aufführen.

Festival mit viel ehrenamtlichem Engagement

Fabian Schäfer verbindet seit vielen Jahren seine Leidenschaft für Musik und Glauben. Der hauptberufliche Tontechniker organisiert das Gospelfestival seit 2014 mit seiner Firma STAUWERK-Event ehrenamtlich. Darüber hinaus leitet er seit 2012 den Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge, der in der Region Kaufbeuren und Lechfeld regelmäßig auftritt. „Glaube und Musik miteinander zu verbinden, fasziniert mich bis heute“, sagt Schäfer.

Beginn um 17 Uhr – Eintritt frei

Das Festival beginnt um 17 Uhr. Bereits ab 16 Uhr ist Einlass. Wer früh kommt, hat die besten Chancen auf einen guten Sitzplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

Zwei Tage Sommer- und Festivalfeeling in der Altstadt

Altstadtsommer zieht rund 15.000 Besucher mit Musik, Kultur und Genuss ins Herz Kaufbeurens

Der Altstadtsommer 2026 hat Kaufbeuren am vergangenen Wochenende erneut in eine lebendige Festmeile verwandelt. An zwei Tagen genossen nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Besucherinnen und Besucher die besondere Atmosphäre in der Altstadt. Musik, Kunst, Kultur, Kulinarik, Familienprogramm und zahlreiche Mitmachangebote sorgten für ein vielfältiges Erlebnis für Menschen jeden Alters.

Dabei begann das Wochenende mit einem bangen Blick zum Himmel. Für den Freitagabend waren teils kräftige Regenfälle angekündigt. Dunkle Wolken zogen zwar über die Stadt, das befürchtete Unwetter blieb jedoch aus. Stattdessen fielen nur vereinzelt einige Tropfen. Am Samstag zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite und bot ideale Bedingungen für einen gelungenen Festtag in der Altstadt.

Vom Spitalhof über den Obstmarkt, den Kirchplatz und die Ludwigstraße bis hin zur Kaiser-Max-Straße präsentierte sich die Altstadt als große Veranstaltungsfläche. Auf insgesamt sechs Bühnen sorgten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Musikrichtungen für ein abwechslungsreiches Programm. Indie-Pop, Brass, Hip-Hop, Jazz, elektronische Musik, Singer-Songwriter-Klänge und regionale Acts begeisterten das Publikum und verwandelten die Plätze der Innenstadt bis spät in die Nacht in lebendige Treffpunkte.

Impressionen vom Freitagabend

Auch abseits der Bühnen gab es viel zu entdecken. Zahlreiche Streetfood-Angebote, gastronomische Aktionen und der Nachtflohmarkt in der Ludwigstraße luden zum Verweilen, Genießen und Bummeln ein. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Kaufbeurer Altstadt in besonderem Ambiente zu erleben und neue Seiten der Innenstadt kennenzulernen.

Ein schöner Bestandteil des Altstadtsommers war der Familientag am Samstag. Rund um den Kirchplatz erwartete Kinder, Jugendliche und Familien ein vielfältiges Mitmachprogramm. Kreativangebote, Spielstationen, Kinderschminken, Hüpfburg und zahlreiche Aktionen sorgten für viel Betrieb. Auf der Bühne gestalteten Kaufbeurer Kulturakteure ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Lesungen, Theater und Jonglage. Damit erhielt die heimische Kulturszene eine besondere Plattform und bereicherte das Festival um zahlreiche lokale Beiträge.

Zum Abschluss des Altstadtsommers zog am Samstagabend zusätzlich das Public Viewing des Fußball-Länderspiels zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Altstadt. Gemeinsam wurde mitgefiebert, gejubelt und gefeiert und das späte 2:1 für Deutschland tosend bejubelt.

Der Altstadtsommer hat damit einmal mehr gezeigt, welche Anziehungskraft die Kaufbeurer Innenstadt besitzt. Die Mischung aus Kultur, Musik, Begegnung und Genuss machte die Veranstaltung erneut zu einem der Höhepunkte des Sommers in Kaufbeuren.

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Kultur Soziales

Die WendeJacken begeistern beim Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Mit Leichtigkeit über die großen Fragen des Lebens

Mit Humor, Spontanität und jeder Menge Kreativität haben die WendeJacken das Publikum im voll besetzten Stadttheater Kaufbeuren begeistert. Die Improvisationstheater-Gruppe war am Samstagabend Teil des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ und sorgte für einen Abend, der immer wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.

Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., begrüßte als Veranstalter die Gäste und stimmte sie auf einen besonderen Theaterabend ein. Dass die WendeJacken dafür die richtige Wahl waren, zeigte sich schnell. Bereits zu Beginn gelang es dem Ensemble, das Publikum aktiv einzubeziehen. Beim Lied „My Bonny is over the Ocean“ mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei jedem gesungenen „B“ von ihren Sitzen aufspringen. Die Stimmung im Saal war damit von Anfang an gelöst.

Wie beim Improvisationstheater üblich entstanden alle Szenen spontan auf der Bühne. Das Publikum lieferte Begriffe, Orte oder Fragestellungen, aus denen die Schauspielerinnen Geschichten entwickelten. Ob ein Berg zum Nachdenken, ein magischer Waldfriedhof oder ein Leiterwagen als Grundlage für einen gemeinsamen Song – die Ideen des Publikums wurden kreativ aufgegriffen. Mit viel Spontanität und Einfallsreichtum bezogen die WendeJacken das Publikum immer wieder ein. Patrick Lutz begleitete die Improvisationen dabei gekonnt am Klavier und verlieh vielen Szenen und Liedern den passenden musikalischen Rahmen.

Die Bilder des Abends

Fotos: Claus Tenambergen

Auf der Bühne standen an diesem Abend Nadine Viktor, Simone Schatz und Lorna Monaghan. Letztere sorgte mit einer außergewöhnlichen Gebärdensprachen-Performance für besondere Begeisterung. Mit großem körperlichem Ausdruck übersetzte sie ein improvisiertes Interview und sorgte damit für viele Lacher im Publikum. Ausgangspunkt des Interviews war die Frage „Was würdet ihr tun, wenn ihr nur noch zwei Wochen zu leben hättet?“. Damit griffen die WendeJacken eine Fragestellung des Hospizvereins auf, die den Besucherinnen und Besuchern bereits vom „Baum des Lebens“ bekannt ist.

Der „Baum des Lebens“ war auch im Stadttheater wieder präsent und wurde von vielen Gästen genutzt. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken und Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten festhalten und am Baum anbringen. So entstand neben der Unterhaltung auch Raum für persönliche und nachdenkliche Momente. „Es war ein richtig guter Abend. Die WendeJacken haben das Publikum hervorragend unterhalten. Gleichzeitig haben sie immer wieder Themen aus dem Umfeld der Hospizarbeit aufgenommen – aber mit einer Leichtigkeit und einem Humor, die genau zu diesem Abend gepasst haben“, zog Michael Feistl ein positives Fazit. Am Ende dankte das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern mit lang anhaltendem Applaus. Die WendeJacken verabschiedeten sich mit einer Zugabe und hinterließen viele gut gelaunte Gäste.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Bildung Kultur

Dr. Sarah Straub begeistert Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit

Die Veranstaltungsreihe „Mensch sein, Mensch bleiben“ des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume e.V. setzt ein starkes Zeichen für Offenheit, Verständnis und Lebensmut

Ein voller Saal im Stadttheater Kaufbeuren, bewegende Geschichten und viel Musik: Mit einer Mischung aus Lesung, Vortrag und eigenen Liedern begeisterte die Neurologin, Autorin und Musikerin Dr. Sarah Straub die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Eingeladen hatte der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume e.V. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bürgerstiftung Kaufbeuren, der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sowie der Stadt Kaufbeuren.

Zum Auftakt begrüßte Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, die Gäste. Er machte deutlich, dass Menschen mit Demenz nicht nur Belastungen erleben. In der Blauen Blume werde viel gelacht und gesungen, der Alltag könne trotz der Erkrankung auch leicht sein. Die Veranstaltung mit Dr. Sarah Straub ist Teil der Reihe „Mensch sein, Mensch bleiben“, die auch künftig fortgeführt werden soll.

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die gesellschaftliche Bedeutung des Themas und hob hervor, wie wichtig Aufklärung und Information über Demenz sind.
Im Mittelpunkt des Abends stand Dr. Sarah Straub, die als Demenzexpertin seit vielen Jahren Betroffene und Angehörige begleitet. Geprägt wurde ihr beruflicher Weg durch die Erkrankung ihrer Großmutter, die sie als junge Frau selbst pflegte. In einer Mischung aus Vortrag und Lesung erzählte sie Geschichten aus ihrem aktuellen Buch. Fachwissen über Demenz und aktuelle Entwicklungen in der Forschung verband sie dabei mit persönlichen Erfahrungen aus ihrem Leben und ihrer Arbeit. Mit ihrer lebendigen und einfühlsamen Art gelang es ihr, das Publikum von Beginn an zu fesseln sowie die emotionalen und menschlichen Seiten der Erkrankung sichtbar zu machen.

Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen

Besonders berührend war die Geschichte ihres Schwiegervaters Hans, der im Alter an einer vaskulären Demenz erkrankte. Lange wollte er keine Hilfe annehmen und lehnte Unterstützungsangebote ab. Als Angehörige und zugleich Demenzexpertin erlebte Straub dabei dieselben Gefühle von Hilflosigkeit und Überforderung wie viele Familien. Einen besonderen Moment schilderte sie aus einer fortgeschrittenen Phase der Erkrankung. Hans sprach kaum noch und wirkte teilnahmslos. Eines Tages stand er jedoch plötzlich auf, ging zu seinem geliebten Rasenmäher und machte sich auf den Weg zur Tankstelle, um Benzin zu holen. Für Sarah Straub wurde dieser Vorfall zu einer wichtigen Erkenntnis: Hinter der Erkrankung war immer noch derselbe Mensch mit seinen Erinnerungen, Gewohnheiten und Leidenschaften vorhanden.

Die Geschichte verdeutlichte eine der zentralen Botschaften des Abends: Menschen mit Demenz dürfen nicht unterschätzt werden. Wer ihre Biografie kennt und ihre persönlichen Interessen ernst nimmt, kann ihnen auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien Lebensqualität, Freude und Würde ermöglichen. Zugleich machte Dr. Sarah Straub Angehörigen Mut. Niemand müsse die Herausforderungen einer Demenzerkrankung allein bewältigen. Gerade in Kaufbeuren und der Region gebe es zahlreiche Hilfs- und Beratungsangebote. Wer sich frühzeitig informiere, könne die Erkrankung und viele Verhaltensweisen der Betroffenen besser verstehen.

Lesung, Vortrag und Musik gingen an diesem Abend nahtlos ineinander über. Immer wieder setzte sich Dr. Sarah Straub ans Klavier und präsentierte eigene Lieder. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und den berührenden Texten schuf sie eine besondere Atmosphäre. Zum Abschluss erhielt Dr. Sarah Straub langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen. Die Begeisterung im Saal zeigte, wie sehr Dr. Sarah Straub die Menschen mit ihrer Mischung aus Fachwissen, Musik und Menschlichkeit berührt hatte.

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Kultur Veranstaltung

Lesung mit Hans Pleschinski: Der Holzvulkan

Hans Pleschinski (Foto: Christoph Mukherjee)

Abschlussveranstaltung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben

Am Mittwoch, den 1.07.2026 lädt das Stadtmuseum gemeinsam mit der Schwabenakademie Irsee um 19.00 Uhr zur Abschlussveranstaltung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben 2026 ein. Anlass ist die Lesung des Münchner Autors Hans Pleschinski, aus seinem Buch „Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief“. Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der neuen Sonderausstellung „Himmel, Holz & Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur“ statt.

Karten (12€ regulär, 9€ ermäßigt) sind über das Stadtmuseum Kaufbeuren erhältlich oder online über das Kartenbüro Altusried. (http://shop.kartenbuero-altusried.de)

„Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief“

Er war ein Größenwahnsinniger, aber wahrscheinlich der angenehmste, den Deutschland je besaß. Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1644–1713) herrschte über ein eher kleines Territorium, das vom Dreißigjährigen Krieg gezeichnet war. Doch Anton Ulrich, als echter Barockfürst, trotzte allen Widrigkeiten. Er wollte sein Land zu neuer Blüte führen, es zu einem wahren Arkadien machen, in dem Festlichkeit und die Musen regieren. Der Herzog selbst schrieb bedeutende Romane. Er förderte Oper und Ballett, sammelte Gemälde und stand mit herausragenden Persönlichkeiten seiner Epoche in Kontakt, so mit Gottfried Wilhelm Leibniz oder Liselotte von der Pfalz. Zum absoluten Höhepunkt seiner Kunstbesessenheit, gleichsam als Vorläufer Ludwig II. von Bayern, sollte sein Palast Salzdahlum bei Wolfenbüttel werden. Der Palast war als zweites Versailles geplant und sollte ganz Deutschland beeindrucken und erfreuen. Doch leider fehlten das Geld und die Mittel. Salzdahlum wurde zwar gebaut und verblüffte Besucher aus aller Welt. Doch dies Weltwunder trug von Anfang an den Keim seines Untergangs in sich. Der Palast wurde zu einer barocken Titanic.

In der Form eines ebenso unterhaltsamen wie anrührenden Briefs beschreibt Hans Pleschinski in „Der Holzvulkan“ die Geschehnisse und setzt dem unermüdlichen Weltverschönerer Herzog Anton Ulrich ein Denkmal.

Über den Autor Hans Pleschinski

Hans Pleschinski, geboren 1956, lebt als freier Autor in München. Er erhielt u.a. den Hannelore-Greve-Literaturpreis (2006), den Nicolas-Born-Preis (2008) und wurde 2012 zum Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich ernannt. 2014 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und den Niederrheinischen Literaturpreis. 2020 wurde ihm der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung zuerkannt, 2021 der Euregio-Übersetzerpreis, 2024 der Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung. Hans Pleschinski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Literaturfestival Allgäu-Schwaben

Das Literaturfestival Allgäu-Schwaben (kurz LFAS) gestaltet das literarische Profil der Region Bayerisch-Schwaben weiter aus und bringt Literatur dorthin, wo wir leben und arbeiten (www.lfas.de). Mit zahlreichen Literaturveranstaltungen begeisterte das Festival von Marktoberdorf über Fischen bis Dillingen und Maihingen viele Literaturfans. Am 1. Juli feiern wir gemeinsam mit zahlreichen lokalen Veranstaltern den Abschluss des LFAS 2026 im Stadtmuseum von Kaufbeuren. Im Anschluss an die Lesung wird es einen kleinen Empfang mit Imbiss geben, der Gelegenheit bietet, ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“

Das Stadtmuseum Kaufbeuren zeigt von Ende Juni 2026 bis Ende Januar 2027 eine Ausstellung in Kooperation mit dem Stadtmuseum Weilheim. Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ präsentiert Skulpturen aus Werkstätten der sogenannten Weilheimer Schule, aus der berühmte Bildhauer des bayerischen Frühbarocks hervorgingen. Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

 

Alles auf einen Blick:

Mittwoch 1. Juli 2026, 19.00 Uhr

Lesung von Hans Pleschinski „Der Holzvulkan“

Abschlusslesung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben

Im Stadtmuseum Kaufbeuren

Eintritt 12€, Ermäßigt 9€

Im Anschluss an die Lesung: Empfang mit Imbiss

 

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Kinder Kultur

Fünf Jahre tierischer Rätselspaß in den Familien Museen Allgäu

5 Jahre Museums-Safari – 16 Häuser sind dabei! (Foto: Frederick Sams / Cavazzen Museum Lindau, 2026)

Museums-Safari: 27.6. – 14.09.2026

Über die Sommerzeit laden die Familien Museen Allgäu nun bereits im fünften Jahr zu einer Museums-Safari für Kinder und Familien ein. In den 15 teilnehmenden Museen und der Rapunzel Welt als Safari-Gast geht es darum, eine tierische Rätselfrage zu lösen. Wer mindestens drei der Häuser besucht hat, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Die Museums-Safari wird vom Bezirk Schwaben gefördert. Um das fünfjährige Jubiläum zu feiern, findet am Sonntag, den 26.07.2026 ein Aktionstag im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz statt.

Rätselfuchs Foxy wird fünf!

Am Sonntag, 26. Juli, von 12–16 Uhr treffen sich die Familien Museen Allgäu im Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz zum gemeinsamen Aktionstag. Es gibt einen Anlass zum Feiern, denn Rätselfuchs Foxy und die gemeinsame Museums-Safari werden fünf Jahre alt!

Die Familien Museen Allgäu stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein: Fuchsohren für die Party gestalten, Armbrustschießen auf eine Schützenscheibe, eine Reise in die Südsee mit Muscheln und Perlen, Foxy-Buttons basteln, fantastische Gestalten erfinden und vieles mehr. Um 15 Uhr spielt das Kemptener Rockquartett „Leicht Verschwitzt und Zwergig“ Musik für Groß und Klein. Das Familienkonzert bietet tanzbare Lieder für alle Generationen zum Mitsingen, Mittanzen und Mitfeiern. Für das leibliche Wohl sorgt das Museumsteam mit frisch gebackenen Waffeln.

Rätselspaß im Museum

Findest Du die Krabbeltierchen? Wo ist der bärtige Löwe oder das Allgäuer Trampeltier? Diese Fragen gilt es bei der Museums-Safari zu lösen. Detektivischer Spürsinn ist dabei gefragt – erst müssen ausgewählte Objekte in der Ausstellung oder auf dem Gelände gesucht werden. Hat man die gesuchten „Tiere“ gefunden, gilt es eine Rätselfrage zu lösen. Dabei hilft der schlaue Fuchs Foxy im begleitenden Rätselheft und eine besondere Rätselscheibe, mit deren Hilfe man die verschlüsselten Lösungswörter dechiffrieren kann. Wer das geschafft hat, den erwartet eine kleine Überraschung an der Museumskasse.

Safari durch die Allgäuer Museumslandschaft

Die Museums-Safari führt quer durch die Allgäuer Museumslandschaft und in verschiedene Regionen des Allgäus. Unter anderem können Kinder Hüte ausprobieren im Deutschen Hutmuseum Lindenberg, ferne Welten entdecken in der Südsee-Sammlung Obergünzburg, in die Welt der Römer eintauchen im Archäologischen Park Cambodunum in Kempten oder einen Sprung ins Heu wagen im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz. Im Kinderkunstlabor in der MEWO Kunsthalle Memmingen können Kinder kreativ und auf Augenhöhe die Kunst erfahren, im Isergebirgs-Museum Neugablonz glitzert und funkelt es. In den städtischen Museen in Füssen, Isny, Kaufbeuren, Kempten, Lindau, Memmingen, Sonthofen und Wangen laden Mitmach-Stationen und eigene Kinderpfade zur Zeitreise in die Vergangenheit ein. Und als Safari-Gast lädt 2026 auch die Rapunzel Welt zu Entdeckungen ein.

Attraktive Preise: Familienerlebnisse & Genuß-Pakete

Unter dem Motto – „’s Allgäu erleben & genießen“ gibt es in diesem Jahr wieder eine Auswahl ganz fabelhafter Familienerlebnisse zu gewinnen. Als Preise locken Familienerlebnisführungen in Wangen oder Memmingen, zwei Familienpakete der Alpsee-Bergwelt, eine Familien-Forggensee-Rundfahrt und Familienpakete des Theaters in Kempten. Zusätzlich werden zehn Allgäu-Genuß-Pakete verlost: Prall gefüllt mit Leckereien und Unterhaltung. Von süß bis salzig, natürlich bio, von flauschig bis holzig, von sportlich bis gemütlich. Die exklusiv zusammengestellten Überraschungs-Pakete gibt es so nur bei der Museums- Safari zu gewinnen. Mitmachen lohnt sich.

Weitere Informationen unter: www.familien-museen-allgaeu.de bzw. Instagram und Facebook @familien.museen.allgaeu.

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Musical-Sensation verwandelt die energie schwaben arena erneut in eine außergewöhnliche Bühne

HERILO 2026 kehrt nach Kaufbeuren zurück

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt HERILO nach Kaufbeuren zurück. Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 wird die energie schwaben arena erneut zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Musicalproduktion.

Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte rund um die lokalhistorische Figur Herilo aus dem 9. Jahrhundert, die eng mit Hirschzell verbunden ist. Die Produktion knüpft an den Erfolg des Vorjahres an und erzählt gleichzeitig ein eigenständiges neues Kapitel. Vorkenntnisse aus der ersten Produktion sind dabei nicht erforderlich.

HERILO verbindet Geschichte, Fantasie und Gegenwart zu einem emotionalen Bühnenereignis. Ein geheimnisvolles Zeitrad führt die Hauptfigur durch verschiedene Epochen und stellt sie vor Fragen, die bis heute aktuell geblieben sind: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und woran halte ich fest, wenn alles um mich herum ins Wanken gerät? „Neben Vergangenheit und Gegenwart öffnen wir mit Woodstock erstmals eine weitere Zeit- und Sinnebene. Damit erhält die Geschichte neue Impulse, die über die Liebesgeschichten in den verschiedenen Zeiten hinausgehen“, freut sich Regisseur Harald Holstein.

HERILO 2026 wächst nicht nur musikalisch, sondern auch in seiner Dimension und zählt damit zu den größten Kulturprojekten der Region. „Wir sprechen über mehr als 80 Mitwirkende auf der Bühne, einen deutlich gewachsenen Chor, ein starkes Tanzensemble, ein Blasorchester und eine hochkarätig besetzte Rockband. Dazu kommt ein großes Team hinter den Kulissen. Eine größere Bühne, eine erweiterte LED-Wand und modernste Veranstaltungstechnik eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten für die Inszenierung. Diese Vielfalt sorgt für eindrucksvolle Bilder, große Emotionen und eine besondere Atmosphäre“, erklärt Holstein.

Der unverwechselbare HERILO-Sound entsteht auch 2026 aus der Verbindung von Rockmusik und Blasmusik. Dafür sorgen das Blasorchester des Musikvereins Hirschzell sowie eine eigens für HERILO geschaffene Rockband rund um den Bonfire-Gitarristen Frank Pané. Die Songs für HERILO stammen erneut von Christian „Adi“ Adolf. Von den insgesamt 36 Musikstücken wurden dabei rund 25 neu komponiert.

Mit Dan Lucas („The Voice Senior“), Thomas Wohlfahrt („Star Search“), Frank Pané (Bonfire) Danny Wohlrab (Herilo) oder auch Musicaldarstellerin Julia Haug vom Festspielhaus Neuschwanstein stehen bei HERILO 2026 Künstler auf der Bühne, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Gemeinsam mit zahlreichen Sängerinnen, Musikern, Tänzern und Schauspielern aus Kaufbeuren und dem Allgäu entsteht ein Ensemble, das landesweite Bekanntheit und regionale Verwurzelung verbindet.

„HERILO ist für uns weit mehr als ein Musical. Es ist ein kulturelles Herzensprojekt, das von der Professionalität der Mitwirkenden, vor allem aber von der Begeisterung und dem Engagement vieler Menschen lebt. Genau dieses Miteinander macht HERILO für uns so wertvoll“, betont Produzent Wolfgang Wiedemann (Katharina & Wolfgang Wiedemann Stiftung).

Die Vorstellungen finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 jeweils um 19 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

Impressionen von der Premiere aus dem Jahr 2025. Fotos: Claus Tenambergen

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Bildung Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Urlaub ohne Koffer

Teilnehmer der Woche gemeinsam mit Sponsoren und Unterstützer. Foto: Seniorenbüro Kaufbeuren

Beliebtes Angebot des Seniorenbeirats wieder in der Herzogsägmühle

Eine Woche Urlaub machen, dabei aber im eigenen Bett schlafen können und keine Koffer packen zu müssen, so lässt sich das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ des Seniorenbeirats Kaufbeuren beschreiben. Die Teilnehmer werden morgens bequem zuhause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht.

Das Ziel in diesem Jahr war wieder Herzogsägmühle. Trotz zwischenzeitlichem Regenwetter konnten die Urlauber wieder eine schöne, erholsame aber auch sehr abwechslungsreiche Woche verbringen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug in die Kirche und Besichtigung des Gauklerhofs in Rott. Besichtigung verschiedener Angebote auf der Anlage der Herzogsägmühle selbst, einkaufen im eigenen Markt und vielseitige Aktivitäten, wie beispielsweise, Gedächtnistraining und Bewegungsangebote.

In der Mitte der Woche gab es wieder den traditionellen „Promitag“, ein Beisammensein der Seniorinnen und Senioren mit den Sponsoren und Organisatoren. Abgerundet wurde die Woche am Freitag mit gemeinsamen Singen mit dem Bickenrieder Duo bestehend aus Ingrid Greifenhagen. Es blieb aber auch genug Zeit für Karten spielen, sich unterhalten oder einfach mal die Seele baumeln lassen und den Urlaub genießen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse betonte in seinen Grußworten die Bedeutung dieser Veranstaltung für Senioren und bedankte sich bei der Bundeswehr Kaufbeurens, die in diesem Jahr 2.000 Euro aus dem Programm „Helfen macht Schule“ gespendet haben. Weiteren Dank sprach Bosse der Kaufbeurer Initiative aus, die das Projekt mit 500 Euro, Einnahmen aus der „lebenden Grippe“ unterstützen. Getragen wird das Projekt auch durch die Ehrenamtlichen, die die Urlauber in der Woche tatkräftig unterstützen und sich um die Senioren kümmern. „Erst durch dieses Engagement ist es uns überhaupt möglich, diese Woche anbieten zu können“, betonte Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaufbeuren ebenfalls in seinen Grußworten. Nähere Informationen über das Angebot „Urlaub ohne Koffer“ erhalten Sie im Seniorenbüro unter 08341/437203.

 

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Titelrolle des Herilo wird neu besetzt

Danny Wohlrab und Max Kinker übernehmen kurzfristig die Hauptrolle

Knapp zwei Wochen vor der Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ musste die Produktion kurzfristig auf eine personelle Veränderung reagieren. Der für die Titelrolle vorgesehene Darsteller Kevin Prinz fällt krankheitsbedingt aus und kann weder an den weiteren Proben noch an den Aufführungen teilnehmen. Die Verantwortlichen konnten jedoch schnell eine Lösung finden: Mit dem professionellen Sänger und Musiker Danny Wohlrab sowie dem Schauspieler und Musiker Max Kinker übernehmen zwei erfahrene Bühnenprofis die Rolle des Herilo.

Wohlrab wird die Hauptfigur bei drei der insgesamt fünf Aufführungen verkörpern, Kinker übernimmt die beiden weiteren Termine. Beide haben bereits mit den Proben begonnen und arbeiten sich derzeit intensiv in die Rolle, die Musik und die Inszenierung ein. Regisseur Harald Holstein zeigt sich trotz der kurzfristigen Herausforderung zuversichtlich: „Es kommt bei Produktionen immer wieder vor, dass Rollen krankheitsbedingt neu besetzt werden müssen. Natürlich bedeutet das für alle Beteiligten einen erheblichen zusätzlichen Probenaufwand. Gleichzeitig haben wir das große Glück, mit Danny Wohlrab und Max Kinker zwei Personen gefunden zu haben, die beide ideal zur Rolle des Herilo passen.“

Besonders für Wohlrab ist die Produktion kein unbekanntes Terrain. Bereits bei der ersten Aufführung im Jahr 2025 stand er als Herilo auf der Bühne. Auch für die diesjährige Produktion war er frühzeitig eine Wunschbesetzung für die Titelrolle. Aufgrund anderer beruflicher Verpflichtungen ließ sich eine Mitwirkung jedoch nicht vollständig realisieren. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass er nun kurzfristig für drei Aufführungen zurückkehrt. „Danny ist mit der Geschichte, der Musik und dem Ensemble bestens vertraut. Er hat bereits im vergangenen Jahr mit vielen Mitwirkenden zusammengespielt und erlebt, was dieses Projekt ausmacht – die besondere Atmosphäre und den einzigartigen Spirit“, so Holstein.

Auch Kinker bringt viel Bühnenerfahrung mit. Für ihn ist die Produktion dagegen Neuland. Dennoch blickt Holstein optimistisch auf die kommenden Wochen: „Für Max ist natürlich alles neu. Aber er ist ein mit allen Wasser des Impro-Theaters gewaschener Profi und wird sich schnell in die Rolle einfinden. Ich bin ich sehr glücklich mit dieser Neubesetzung.“ Kinker zeigt sich voller Zuversicht: „Ich habe schon letztes Jahr viel Positives über das Projekt und den besonderen Zusammenhalt innerhalb des Teams gehört. Die nächsten Wochen werden intensiv, aber ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.“

Die Vorstellungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.
Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Interview mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“

Ende Juni kehrt HERILO auf die Bühne der energie schwaben arena zurück. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte, neue Musik und zahlreiche Weiterentwicklungen. Claus Tenambergen hat sich mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“ Adolf über HERILO 2026 unterhalten.

Joff, Adi – wann war für Euch klar: HERILO geht weiter?
Franz-Josef Körner: Eigentlich direkt nach den Aufführungen. Die Begeisterung war riesig. Schon damals war klar, dass dieses Projekt zu schade wäre, um es nach vier Vorstellungen einfach enden zu lassen.
Christian Adolf: Die Euphorie war noch Wochen nach der letzten Aufführung spürbar. Viele Mitwirkende aus dem HERILO-Team blieben miteinander in Kontakt. Viele schrieben, dass ihnen die gemeinsame Zeit fehlt. Deshalb war die Freude groß, als feststand: Das Rad dreht sich weiter.

Was macht HERILO für Euch so besonders?
Körner: Für mich ist es die Mischung aus bayernweit und teilweise bundesweit bekannten Künstlern sowie den vielen Künstlerinnen und Künstlern aus unserer Region. Sie bilden zusammen ein großartiges Team mit ganz viel Qualität und Energie. Alle investieren viel Zeit und Herzblut und bringen die Geschichte von Herilo auf bemerkenswerte Weise auf die Bühne.
Adolf: Daneben fasziniert mich vor allem die Dimension des Projekts. Wir sprechen über 36 Songs, ein großes Ensemble, Blasorchester, Rockband, Chor, Tänzerinnen und Tänzer sowie eine aufwendige Inszenierung mit über 80 Mitwirkenden. Solche Produktionen verbindet man normalerweise eher mit etablierten Musicalstandorten. Dass so etwas hier in Kaufbeuren entsteht, ist schon etwas Besonderes.

Warum habt Ihr Euch für eine völlig neue Geschichte entschieden?
Körner: Weil wir uns bewusst nicht wiederholen wollten. Deshalb haben wir ein komplett neues Drehbuch geschrieben.

Was bedeutet das für die Besucher?
Körner: Die Geschichte wurde nicht aus dem Buch adaptiert. Natürlich begegnen die Zuschauer bekannten Figuren wieder, aber die Handlung ist neu entstanden. Dadurch kann jeder sofort einsteigen, auch wenn er HERILO 2025 nicht gesehen hat.

Worum geht es diesmal?
Körner: Im Mittelpunkt steht die Frage nach Herilos Herkunft. Wer ist er eigentlich? Woher kommt er? Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Themen wie Macht, Familie, Loyalität und Verantwortung.

Mittelalter und Gegenwart waren bereits zentrale Elemente von HERILO 2025. Nun kommt mit Woodstock eine weitere Zeitebene hinzu. Das wirkt zunächst überraschend. Wie entstand diese Idee?
Körner: Woodstock steht für Aufbruch, Freiheit und Veränderung. Genau diese Themen passen hervorragend zur Geschichte und zu den Figuren.
Adolf: Und musikalisch eröffnet uns diese Epoche natürlich viele Möglichkeiten. Die unterschiedlichen Zeitebenen spiegeln sich auch in den Songs wider. Als Musiker hat es mich unglaublich gereizt, Songs zu schreiben, die den Spirit der Woodstock-Zeit einfangen und musikalisch erlebbar machen.

Wie viel neue Musik steckt in HERILO 2026?
Adolf: Insgesamt umfasst das Musical 36 Songs. Rund 25 davon sind komplett neu entstanden. Wer HERILO 2025 gesehen hat, wird musikalisch ein nahezu neues Musical erleben. Gleichzeitig bleibt die musikalische DNA erhalten. Rockband trifft weiterhin auf Blasorchester. Wer den Sound von HERILO 2025 mochte, wird sich auch in HERILO 2026 sofort wiederfinden.

25 neue Songs in vergleichsweiser kurzer Zeit – wie groß war diese Herausforderung?
Adolf: Für den ersten Teil hatte ich fast zwei Jahre Zeit, diesmal deutlich weniger. Aber genau das hat den Reiz ausgemacht. Wir wollten nicht einfach Bekanntes wiederholen. Die neue Geschichte verlangte nach neuer Musik.

Der Chor wächst deutlich. Welche Rolle spielt er diesmal?
Körner: Das war eine bewusste Entscheidung. Der Chor wächst nicht nur personell, sondern wird auch stärker in die Handlung eingebunden. Zusammen mit Orchester und Rockband entsteht dadurch ein noch kraftvollerer Klang.

Auch in puncto Bühne wird sich einiges verändern. Was dürfen die Besucher erwarten?
Adolf: Die Bühne steht diesmal längs in der Arena und nicht mehr am Ende der Spielfläche. Dadurch rücken deutlich mehr Zuschauer näher an das Geschehen heran und tauchen noch intensiver in die Geschichte ein.
Körner: Gleichzeitig wird die Bühne größer und auch die LED-Wand wächst noch einmal. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten für die Inszenierung.
Adolf: Dazu kommt, dass Band, Orchester und Chor sichtbarer werden. Gleichzeitig sorgen die Tänzerinnen und Tänzer wieder für viele starke Momente auf der Bühne. Darauf freue ich mich besonders, wenn am Ende Musik, Chor, Tanz, Schauspiel und die Bilder auf der LED-Wand zu einem großen Ganzen zusammenkommen.

Eigentlich sind die meisten Künstler aus dem vergangenen Jahr erneut dabei.
Körner: Es freut mich sehr, dass nahezu der gesamte Cast aus dem vergangenen Jahr wieder mit dabei ist. Künstlerinnen und Künstler wie Frank Pané, Dan Lucas, Thomas Wohlfahrt, Julia Haug, Lydia Pané oder Eugen Schreiner hatten sofort zugesagt. Das zeigt, wie groß die Verbundenheit aller mit dem Projekt ist und sorgt gleichzeitig für eine große Kontinuität bei der Weiterentwicklung von HERILO.
Adolf: Gerade diese Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Impulsen macht HERILO 2026 aus. Viele Besucher werden ihre Lieblingscharaktere und bekannten Stimmen wiedersehen und wiederhören. Gleichzeitig entwickelt sich HERILO als Musical weiter und erhält dadurch neue Facetten und spannende Akzente.

Was wünscht Ihr Euch für die Aufführungen?
Körner: Dass die Besucher einen spannenden und unterhaltsamen Abend erleben und von der neuen Geschichte mitgerissen werden.
Adolf: Und dass sie spüren, wie viel Herzblut, Kreativität und Begeisterung von so vielen Menschen in HERILO stecken – und mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Wir danken für das Gespräch.

Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Kultur

Gerhard Ribka stellt im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu aus

„Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ eröffnet am 19. Juni

Die Kaufbeurer Künstler Stiftung präsentiert im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu die Ausstellung „Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ des Künstlers Gerhard Ribka.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem Traumerleben als Quelle von Erkenntnis und Inspiration. In seinen Arbeiten verbindet Gerhard Ribka Malerei, Graphik und Skulptur zu Erfahrungsräumen, in denen die Mechanismen des Traums die Möglichkeiten künstlerischer Darstellung erweitern. Textfragmente ergänzen die Werke als flüchtige Miniaturen und schaffen ein Geflecht aus Erinnerung und Erfindung, in dem sich Bedeutung immer wieder neu bildet.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Juni 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu eröffnet. Die Einführung übernimmt Felix Landgraf, Kunstbeauftragter der Diözese Augsburg. Für die musikalische Umrahmung sorgt Josef Bichlmair an der Zither.

Ausstellung bis Anfang August zu sehen

Die Ausstellung läuft vom 20. Juni bis 1. August 2026 und kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse Allgäu besucht werden:

  • Montag bis Mittwoch: 9:00 bis 16:30 Uhr
  • Donnerstag: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Freitag: 9:00 bis 16:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 bis 13:00 Uhr

Zum Künstler

Der 1955 in Offenbach am Main geborene Gerhard Ribka studierte zunächst Chemie, bevor er sich der Kunst widmete. Nach seiner Ausbildung an der Mayer’schen Hofkunstanstalt in München absolvierte er ein Studium für Glas und Keramik am Royal College of Art in London. Von 1993 bis 2021 war er an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz tätig. Seine Werke wurden national und international ausgestellt und sind heute in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis sowie mehrere internationale Preise und Stipendien.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Juni bis 1. August 2026
Ort: Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Kaufbeuren

Text: Kaufbeurer Künstler Stiftung

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Kinder Kultur Tourismus Veranstaltung

Vor der Bühne, auf der Bühne

Foto: Vivian Kusjakin

Kaufbeurer Akteure gestalten den Familientag des Altstadtsommers mit einem bunten Programm

Zum dritten Mal in Folge sorgt der Altstadtsommer für Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren. Und die Bürgerinnen und Bürger spielen in diesem Jahr noch aktiver im Programm mit: Am Samstag, 20. Juni, wechseln sich beim Familientag von 12 bis 17 Uhr verschiedenste Acts heimischer Akteure vor und auf der Bühne am Kirchplatz ab.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet ein buntes Programm zum Genießen und Mitmachen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Generationenhaus backt leckere Waffel-Lollies und auch die Streetfoodstände am Kirchplatz öffnen um 12 Uhr. Wie beim gesamten Altstadtsommer ist auch hier der Eintritt frei.

Vor der Bühne: Bewegung und Kreativität

Den Kirchplatz vor der Bühne bespielen der Stadtjugendring, der Kinderschutzbund, die Abteilung Gleichstellung und Familie, die Familienstützpunkte und das Stadtmuseum gemeinsam.

Dort warten nicht nur der Spielanhänger MobiKids und die Hüpfburg von Auto-Singer für die Bewegungshungrigen, sondern auch Geschicklichkeitsspiele wie der „Heiße Draht“ von VWEW, Glücksräder oder Flechtaktionen sowie als Kreativangebote Malen, Kinderschminken, Glitzertatoos, der Bau von Hummelhotels und eine Perlenwerkstatt für Kinder, die die Freundschaftsbänder des Freundeskreises des Stadtmuseums gestaltet.

Auf der Bühne: Musik, Tanz, Theater und Jonglage

Musik, Wort, Theater, Tanz – alles ist auf der Bühne geboten. Die Kaufbeurer Big Band Nighttrain begeistert mit Swing, Tanz-, Rock- und Schlagerhits. Die Band Quergestreift überrascht mit kreativen Arrangements, eigenen Kompositionen und unverwechselbarem Sound.

Wer nicht selbst tanzt, kann anderen dabei zuschauen: Der Trachtenverein D‘ Wertachtaler lässt mit Tanz und Tradition ein Stück Allgäuer Kultur aufleben, Dance Soulution performt moderne Rhythmen mit abwechslungsreichen Choreografien verschiedener Stile.

Atem holen können die Gäste bei den Lesungen des Gablonzer Mundartkreises und des Autorenkreises Allgäu oder bei der modernen, mit viel Spielwitz dargebotenen Stabfiguren-Inszenierung von „Romeo und Julia“ der Kulturwerkstatt. Beim anschließenden Jonglier-Workshop ist dann wieder die Aktivität Aller gefragt.

Das KulturFenster

Neben anderen Netzwerk-Formaten treffen sich die Kaufbeurer Kulturakteure seit diesem Jahr unter Leitung der städtischen Abteilung Kultur in unregelmäßigen Abständen zum so genannten KulturFenster. Dort geht es um vertieftes Kennenlernen, um den Umgang mit der Finanzkrise, den Blick über den Tellerrand oder um praktische Fragen des Kulturbetriebs. In diesem Rahmen wurde auch die Idee einer aktiven Beteiligung am Altstadtsommer geboren – und spontan umgesetzt.

Das Programm im Überblick

  • 12-17 Uhr        Spielanhänger MobiKids, Hüpfburg, Geschicklichkeits-spiele, Kreativangebote
  • 12.00 Uhr       Gablonzer Mundartkreis: paurische Sketche
  • 12.30 Uhr       Big Band Nighttrain: Swing, Rock und Schlager
  • 13.30 Uhr       Quergestreift: Musik mit unverwechselbarem Sound
  • 14.15 Uhr       Trachtenverein Kaufbeuren: Volksmusik und Tanz
  • 14.45 Uhr       Autorenkreis Allgäu: Lyrik und Prosa
  • 15.45 Uhr       Dance Soulution: Tanzperformances
  • 16.00 Uhr       Kulturwerkstatt: Romeo & Julia
  • 16.30 Uhr       Kulturwerkstatt: Jonglier-Workshop
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Kultur Veranstaltung

„II Cantico della Storia Nostra“ – Ein Loblied für unseren Heimatstern

Cantico-d.Stella-Nostra-Ensemble Foto_Pakzad

800 Jahre Franz von Assisi – Neue und Alte Musik am Samstag, den 4. Juli, im Festsaal vom Kloster Irsee

800 Jahre Franz von Assisi – dieses Jubiläum nehmen acht Solistinnen und Solisten des „Münchner Kammerorchesters“ und des „Vokalzirkels“ unter der künstlerischen Leitung von Henning Sieverts (international renommierter Bassist, Cellist und Moderator in BR-Klassik) zum Anlass, in Kloster Irsee eine Uraufführung zu präsentieren.
Im Zentrum der exklusiven Inszenierung steht der Sonnengesang, das wohl bekannteste Gebet aus der Feder des „Troubadours von Assisi“ und lädt zu einer Neubetrachtung des Heiligen zu seinem 800. Todestag ein.
Es erklingen Franziskus‘ „Il Cantico di frate sole“ (Loblied von Bruder Sonne), die „Vogelpredigt“, aber auch neue Poesie – in deutsch, englisch und gezwitschert, in einer innovativen Besetzung: Solo-Kontrabass, ein Gesangsquartett und ein Streichquartett begegnen sich variabel und auch beweglich im Konzertraum.
Gemeinsam mit dem Kulturring Kaufbeuren lädt die Schwabenakademie Irsee Freunde der klassischen Musik dazu ein, Neue Musik mit Anklängen an ganz Alte Musik in einer innovativen Uraufführung zu genießen.
Wer gleich noch tiefer in das Leben und Wirken des Franz von Assisi einsteigen möchte, hat am Konzertwochenende die Gelegenheit vom 3. bis 5. Juli am Seminar der Schwabenakademie „Innere Tiefe, menschliche Weite. 800 Jahre Franz von Assisi“ mit dem Franziskus Experten Bruder Dr. Niklaus Kuster teilzunehmen.
Anmeldewünsche und weitere Informationen richten Sie bitte an das Büro der Schwabenakademie Irsee 08341 / 906-661 oder unter www.schwabenakademie.de
Alles auf einen Blick:
Was: Uraufführung IL CANTICO DELLA STELLA NOSTRA
Wann: Samstag 4. Juli, 20.00 Uhr
Abendkasse: ab 19:00 Uhr
Wo: Festsaal, Bildungszentrum Kloster Irsee, Klosterring 4, 87660 Irsee
Karten: 25 € regulär, 12€ ermäßigt
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder im Büro der Schwabenakademie unter 08341 / 906-661
Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren
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Bildung Kultur Veranstaltung

Neue Ausstellung im Stadtmuseum: Himmel, Holz & Heilige.

Evangelist Johannes von Adam Krumpper (Foto: Emanuel Gronau)

Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur. 26.06.2026 – 31.01.2027

Von Ende Juni 2026 bis Ende Januar 2027 ist im Stadtmuseum Kaufbeuren eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Weilheim zu sehen. Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ präsentiert Skulpturen aus Werkstätten der sogenannten Weilheimer Schule, aus der berühmte Bildhauer des bayerischen Frühbarocks hervorgingen.

 Weilheim als Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst

Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

Italienische und niederländische Einflüsse

Die Weilheimer Bildhauer übertrugen eine am Münchner Hof geprägte, von italienischen und niederländischen Einflüssen bestimmte Formensprache auf die Holzbildhauerei und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung des Frühbarocks in Süddeutschland. Die Nachfrage wurde insbesondere durch die Gegenreformation gefördert, die auf eine Vermittlung von Glaubensinhalten über Kunstwerke setzte.

Zu den bedeutendsten Werkstätten zählten jene von Adam Krumpper, Hans Degler und Bartholomäus Steinle. Weitere wichtige Vertreter der Weilheimer Schule sind Hans Krumpper, Christoph Angermair und Georg Petel, die teils am Münchner Hof tätig waren oder eigene Werkstätten etwa in Augsburg gründeten. Über ihre Schüler verbreitete sich der Stil der Weilheimer Schule weit über die Region hinaus.

Skulpturen werden lebendig

Das Stadtmuseum Weilheim befindet sich derzeit in einer Phase der Neukonzeption und Modernisierung. Im Zuge der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ werden im Stadtmuseum Kaufbeuren die moderne Ausstellungsgestaltung sowie die mediale Vermittlung der wertvollen frühbarocken Skulpturen für die neue Dauerausstellung erprobt. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, anhand mobiler Medienstationen mehr über die Werkstätten und die ausgestellten Skulpturen zu erfahren. Anhand von kurzen Videos, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden, erwachen die frühbarocken Figuren zum Leben. Ein Vermittlungsangebot für Kinder und Familien in der Ausstellung sowie ein reichhaltiges Begleitprogramm für Jung und Alt ermöglichen eine lebendige Auseinandersetzung mit der Epoche des Barock.

BEGLEITPROGRAMM

Führungen

Samstagsführungen, 15 Uhr

4.07., 1.08., 29.08., 26.09., 17.10., 14.11., 12.12.2026,

9.01., 30.01.2027

Sonntagsführungen, 11 Uhr

28.06., 26.07., 16.08., 13.09., 4.10., 1.11., 29.11., 27.12.2026, 31.01.2027

Termine für Gruppenführungen – Feiern im Stadtmuseum

Ob Firmenfeier oder private Feier, besuchen Sie uns mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Familie und Freunden im Stadtmuseum und genießen Sie nach einer Führung durch unsere Sonderausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ noch ein Glas guten Wein.

Veranstaltungen

„Der Holzvulkan“, Lesung mit Hans Pleschinski, Literaturfestival Allgäu-Schwaben

Mittwoch, 1.07.2026, 19.00 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt, 9 €,

Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

 „Auf den Spuren von Georg Petel“, Museumsfahrt nach Augsburg

Samstag, 12.09.2026, 9–17 Uhr

Kosten: 15 € zzgl. Zugfahrt (Anreise mit der Deutschen Bahn)

Info und Anmeldung im Stadtmuseum

 

„Barock macht Schule!“, Vortrag mit Dr. Tobias Güthner (Leiter Stadtmuseum Weilheim) Mittwoch, 23.09.2026, 18.30 Uhr

in Kooperation mit dem Heimatverein Kaufbeuren e.V.

Kolping-Akademie, Eintritt frei!

 

Zeichnen im Stadtmuseum, Workshop mit Marina Lo Ré,

Samstag, 10.10.2026, 10–12.30 Uhr

in Kooperation mit der vhs Kaufbeuren

Kosten: 19,70 €, Anmeldung über die vhs (Kursnummer K050-363)

 

„Jetzt erst recht!“, Kostümvortrag zur Mode des Barocks mit Annkathrin Selthofer

Donnerstag, 19.11.2026, 18.30 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €, Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

„Barocke Lebenslust – eine Reise durch die Musik des Barock“, Matinee-Konzert

Sonntag, 22.11.2026, 11 Uhr

in Kooperation mit der Musikschule Kaufbeuren,

Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €, Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

Angebote für Kinder und Familien

Ferien-Atelier im August und September

donnerstags, 10–12 Uhr, 6 € / 8 € mit bzw. ohne Ferienpass

 

„Nachts im …Stadtmuseum“, Taschenlampenführung durch „Himmel, Holz & Heilige“

Freitag, 23.10.2026, 17 und 18 Uhr, 3 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer

 

Kreativangebot am Buß- und Bettag in Kooperation mit querKUNST

Mittwoch, 18.11.2026, 9–12 Uhr, 8 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer, Anmeldung über querKUNST

 

„Himmel, Holz & Heilige – kids“, kurzweilige Führung für Kinder mit erwachsener Begleitung

Sonntag, 29.11.2026 (1. Advent), 10.30 Uhr

Mittwoch, 6.01.2027 (Hl. Drei König), 10 Uhr

Sonntag, 24.01.2027, 10 Uhr

jeweils 1,5 Stunden, Großes oder kleines Familienticket zzgl. 3 € pro Kind, 4 € pro erwachsene Begleitperson

 

„Warten auf’s Christkind“, Museumswerkstatt am Wochenende vor Weihnachten

Samstag, 19.12. und Sonntag, 20.12. jeweils 10–12 Uhr und 13–15 Uhr, 8 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer

 

Angebote für Kindergärten und Schulen

Kleine Barock-Entdecker!

Vorschulkinder und Jahrgangsstufen 1–2

Spielerische Kurzführung vor Vorschul- und Grundschulkinder

Dauer: 1 Stunde, 3 € pro Kind

 

Große Barock-Entdecker!

Grundschulkinder derJahrgangsstufe 3–4

Kurzweiliger Ausstellungsrundgang mit Museumswerkstatt

Dauer 1,5–2 Stunden, 3 € pro Kind

Weiterführende Schulen

Ausstellungsbesuch mit Themenschwerpunkt nach Absprache

Dauer: 1,5 Stunden, 3 € pro Schülerin/Schüler

weitere Informationen unter: www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

 

 

 

 

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Bildung Kultur Politik Veranstaltung

Ausstellung zum Anne Frank Tag an der FOSBOS Kaufbeuren

Foto: Tülin Jucu-Makamul

Die FOSBOS Kaufbeuren lädt zur Besichtigung der Ausstellung zum Anne Frank Tag ein

Beim diesjährigen Anne Frank Tag gibt es einen Anmelderekord und die Staatliche FOSBOS Kaufbeuren ist mit dabei. 843 Schulen beteiligen sich bundesweit an dem Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus des Anne Frank Zentrums, der zum 10. Mal stattfindet.

Das diesjährige Motto ist »Geschichte erzählen«. Zur Vorbereitung und Umsetzung des Anne Frank Tages stellte das Anne Frank Zentrum im Vorfeld kostenfrei Lernmaterialien zur Verfügung. Dazu zählen eine Plakatausstellung und die Anne Frank Zeitung. Wie bereits im letzten Jahr kann die Ausstellung in der Aula der staatlichen FOSBOS Kaufbeuren vom 15.06. bis 03.07.2026 täglich von 8.00 bis 14.00 Uhr besucht werden. Bei Interesse bittet die Schule um eine kurze Voranmeldung im Sekretariat unter (08341) 90 83 38 0.

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Kultur Verwaltung

OB Stefan Bosse spricht über Faszination und Bedeutung von HERILO

Die Vorbereitungen für HERILO 2026 laufen auf Hochtouren. Wenige Wochen vor der Premiere war Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse bei HERILO in Pforzen zu Gast.

Im Rahmen eines Termins der Pressestelle der Stadt Kaufbeuren entstand ein Videobeitrag, in dem der Oberbürgermeister über die, Faszination, Größe sowie die Bedeutung von HERILO für Kaufbeuren und die Region spricht. Das Musical hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem außergewöhnlichen Kulturprojekt entwickelt und bringt zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Musiker, Tänzer sowie ehrenamtliche Helfer zusammen.

Der Videodreh fand am Probenort des Musicals in Pforzen statt, wo derzeit intensiv an den Aufführungen Ende Juni und Anfang Juli gearbeitet wird. Mit mehr als 80 Mitwirkenden auf der Bühne, einer neuen Geschichte, rund 25 neuen Songs und einer aufwendigen Inszenierung verspricht HERILO 2026 erneut große Emotionen in der energie schwaben arena.

Die Aufführungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena statt.

Weitere Informationen unter www.herilo.de
Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Kultur Veranstaltung

long time no see – Finissage im Kunsthaus Kaufbeuren

Johannes Vogl, „Schaukel“, 2010. Foto: Stefanie Giesder

Podiumsgespräche zur Situation von Künstler*innen und Kultur im Allgäu am Sonntag, 21.06.26, 14.30 bis 21 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellung möchten wir mit den beteiligten Künstler*innen, den vorschlagenden Kulturakteur*innen und externen Gästen über die Situation für Künstler*innen und Kulturschaffende in Kaufbeuren und der Region diskutieren.

14.30 Uhr: „Um zwei Ecken im Allgäu“ – Arbeitsbedingungen, Produktionsräume, Netzwerke und Sichtbarkeit in der Region

Gesprächsrunde mit Thomas Garmatsch (Kulturwerkstatt Kaufbeuren), Tatjana Nocker (querKUNST Kaufbeuren), Nadja Ostertag (Kulturwerkstatt Kaufbeuren), Nicola Reiter (Gestalterin & Künstlerin, Betzigau), Johannes Vogl (Künstler, Berlin), Ulrich Vogl (Künstler, Berlin), Sonja Wahler (Künstlerin, Nördlingen), moderiert von Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren)

16 Uhr: Häuser für Kunst – Möglichkeiten und Herausforderungen

Inputs und Gespräch mit Katja Schroeder (Co-Leiterin der Arthur-Boskamp Stiftung in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein) & Jürgen Dehm (künstlerischer Leiter Kebbel Villa | Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf

Welche Aufgaben können Institutionen für zeitgenössische Kunst neben der Präsentation von Ausstellungen noch erfüllen? Welche Modelle für die Förderung von überregionalem und lokalem künstlerischem Austausch sowie gesellschaftlicher Beteiligung werden bereits erprobt? Im Gespräch diskutieren wir Herausforderungen und Perspektiven für Institutionen außerhalb der urbanen Zentren.

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Line-Up: Von Indie bis Brass ist beim Altstadtsommer dieses Jahr alles vertreten

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein tolles, vielfältiges Programm beim Altstadtsommer freuen.“

Der Altstadtsommer Kaufbeuren 2026 verwandelt die Kaufbeurer Altstadt am 19. und 20. Juni erneut in eine sommerliche Festivallandschaft voller Musik, Kultur und urbanem Leben. Auf 6 Bühnen inmitten der historischen Altstadt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges musikalisches Programm mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern, spannenden Newcomern und bekannten Live-Acts verschiedenster Genres. Ein Auszug aus dem Line-Up:
Die Kaiser-Max-Stage, die zentrale Bühne des Altstadtsommers, wird am Freitag von Dieter Schaurich und Peter Candy mit Partyhits verschiedener Jahrzehnte geprägt. Am Samstag heizt DJ Deerly der Partymeile in der Kaiser-Max-Straße mit sommerlichen Sounds und Festivalatmosphäre ein.

Der Freitag, 19. Juni, steht insgesamt im Zeichen musikalischer Vielfalt zwischen Indie, Rock, elektronischen Sounds und urbanen Einflüssen. Mit Rainer von Vielen kommt einer der bekanntesten musikalischen Grenzgänger des Allgäus nach Kaufbeuren. Ebenfalls mit dabei sind Kleister mit modernem Allgäu-Rap und Hip-Hop sowie Tommy Countach aus Berlin, der mit atmosphärischem Synthwave besondere elektronische Akzente setzt. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch Fliegende Haie, Wiedmann & Band, Jazzquadrat und weiteren regionalen Künstler.

Am Samstag, 20. Juni, sorgen energiegeladene Live-Acts, DJs und Brass-Sounds für Festivalstimmung in der Altstadt. Ein Highlight ist Rootsman Fyah mit ihrer Mischung aus Reggae, Ska und Brass. Mit den Desperate Brasswives kommt zudem eine außergewöhnliche Brasspop-Formation nach Kaufbeuren. Weitere Acts wie Lyca, The Choice, Toff, Haschio sowie Dimi’s Open Stage und Mr. Oggman ergänzen das vielseitige Programm.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Altstadtsommers ist die „Sound am Markt“-Bühne im Spitalhof, deren Booking und Betreuung durch die Abteilung Kultur organisiert wird. Dort erwartet die Besucher ein eigenständiges Programm mit dem „IndiePopFreitag“ und dem „BrassSamstag“. Alternative und genreübergreifende Acts wie Falschgeld, Folkless, Lovehead, Breath Attack oder Mamabua ergänzen damit die musikalische Vielfalt des gesamten Wochenendes.

Mit seinem genreübergreifenden Line-up aus Indie, Hip-Hop, Reggae, Brasspop, Rock, Jazz und elektronischer Musik zeigt der Altstadtsommer 2026 erneut die kulturelle Vielfalt der Region und lädt zu zwei besonderen Sommerabenden mitten in Kaufbeuren ein.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein tolles, vielfältiges Programm beim Altstadtsommer freuen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste ganz herzlich ein, ein besonderes Sommerwochenende in Kaufbeuren zu erleben.“

Los geht es an beiden Abenden um 18 Uhr, bis 00 Uhr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher dann auf ein abwechslungsreiches Programm in allen Veranstaltungszonen freuen.

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Kultur Veranstaltung

Tornow Swing Connection

Samstag 13.Juni 2026 18 Uhr auf den Stiftsterrassen, An der Schnelle 8, 08341-40242

Foto/Collage by Andreas Kopeinig

Swingend durch die Nacht – mit Bossa im Gepäck

Mit Leichtigkeit, klanglicher Vielfalt und stilistischer Eleganz entführt das Jazz-Quintett rund um die Münchner Sängerin Stefanie Tornow auf eine musikalische Reise durch klassischen Swing, samtige Bossa Nova Rhythmen und einer Prise Chanson. Gemeinsam mit Andreas Kopeinig am Piano, Stefan Sigg am Flügelhorn, Tiny Schmauch am Kontrabass und Thomas Scholz am Schlagzeug entsteht ein lebendiger Klangkosmos – mal beschwingt, mal verträumt, stets volles Gefühl und Energie. Es erwartet Sie ein facettenreicher Abend für Herz und Ohr!

Stefanie Tornow singt mit „berückend zarter Stimme (…) Ihre Linien sind schön und variieren mit gutem Gespür die originalen Kompositionen“ (Süddeutsche Zeitung). Der in Reutte (Tirol) lebende Pianist Andreas Kopeinig ist Gründer des dortigen Klavier- und Jazzinstituts und überzeugt mit
stilistischer Offenheit und klarer melodischer Handschrift. Stefan Siggs warmer Ton verleiht jedem Ensemble eine unverwechselbare Klangfarbe – mal lyrisch und zurückgenommen, mal kraftvoll und präzise.

Der Kaufbeurer Künstler Tiny Schmauch zählt zu den gefragtesten Bassisten im gesamten süddeutschen Raum, dessen präzises Spiel und tief verwurzelter Groove mit viel Gefühl für das Zusammenspiel den musikalischen Boden legt. Als vielseitiger Schlagzeuger mit langjähriger Erfahrung in der Jazzszene und bekannt für seine kreative Improvisationskunst bereichert Thomas Scholz die Band mit lebendiger Energie.

Stefanie Tornow – Gesang
Stefan Sigg – Flügelhorn
Andreas Kopeinig – Piano
Tiny Schmauch – Kontrabass
Thomas Scholz – Schlagzeug

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Kultur

QUADRO NUEVO mit Happy Deluxe live im Stadtsaal

Am 17. Juni 2026 um 20:00 Uhr öffnen sich die Türen zu einem Abend voller mitreißender Klangfarben, Leidenschaft und grenzenloser Musikalität.

Anette Haempfling

Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka gründeten 1996 das Ensemble Quadro Nuevo. Unzählige Orte von Helsinki bis Hong Kong, vom Kaukasus bis in die New Yorker Carnegie Hall haben die abenteuerlustigen Künstler seither bereist. Durch ihre verwegene Musizierweise holten sie sich zweimal den ECHO, eine Goldene Schallplatte, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mehrere Jazz Awards.

Mit dem extravagant-spielwitzigen Akkordeonisten Andreas Hinterseher und dem durch verschwenderischen Ideenreichtum glänzenden Pianisten Chris Gall leben sie ihre Musik im Hier und Jetzt. Dies erinnert an vier Burschen, die fröhlich musizierend über die südlichen Stadtplätze und Jahrmärkte zogen. So geschehen in den Anfängen von Quadro Nuevo.

Später verbrachte man Zeiten in Buenos Aires und Rio de Janeiro, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begleitete Tänzer, berauschte sich an schwerem Wein, Caipirinha und frischer Brazilian Music direkt von der Quelle.

Mulo Francel: saxes, clarinets, mandoline
Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, vibrandoneon, trumpet
D.D. Lowka: bass, percussion
Chris Gall: piano

Nähere Informationen zur Band: nuevo.de/ensemble/

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Mittwoch, 17. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 21:50 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren und Quadro Nuevo freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur

GOSPEL WINGS „live im Stadttheater Kaufbeuren“ am 09.06.2026

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert ein kooperatives Kulturerlebnis mit den Gospel Wings Kaufbeuren „live in Concert“

FOTO: one moment, Irsee, GospelWings e.V.

GOSPEL WINGS „Live in Concert“, am Dienstag, 09. Juni 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Erleben Sie die Kaufbeurer GOSPEL WINGS „live in Concert“ mit emotionaler Kraft, stilvoller Präzision und einer mitreißenden Bühnenpräsenz.

Mit viel Gefühl und Leidenschaft, aber auch Anspruch an den Chorklang möchten die Sängerinnen und Sänger das Publikum begeistern und durch die Botschaften der Lieder berühren. Das Programm zeigt die Vielfalt der Chorstimmen: Von leise und emotional bis hin zu kraftvoll und mitreißend. Der Chor überzeugt gleichermaßen in der a-cappella-Performance wie in der Begleitung durch Pianist Leo Link und Jakob Link am Kontrabass.

Der 2003 gegründete Chor entwickelte sich unter der Leitung von Konni Link kontinuierlich weiter. Heute gehört neben Spirituals und Traditionals auch internationales zeitgenössisches Worship-Song-Repertoire mit Einflüssen aus Blues, Soul und Funk sowie Pop- und Jazzklassikern zum Ensemble. Das Ensemble präsentiert sich als vielschichtiger Klangkörper, der die Vielseitigkeit der Stimmen sichtbar macht.

Mehr Informationen zu den Gospel Wings: https://gospelwings.de/

Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Dienstag, 09. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. und die Gospel Wings Kaufbeuren e. V. freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Mit dem Kulturring Kaufbeuren e.V. gemeinsam Kultur vor Ort erleben:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de
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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026 – Premiere am 28. Juni – jetzt Tickets sichern!

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück

Ende Juni ist es soweit“ Dann wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.

Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.

Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:

  • Macht und Verführung
  • Wahrheit und Täuschung
  • Die Suche nach der eigenen Identität

Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.

Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik

Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.

Knapp 100 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:

  • der Musikverein Hirschzell
  • eine eigens formierte Rockband
  • Ein Backround-Chor

Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.

Visuelle Inszenierung in der Arena

Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.

Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:

  • Kevin Prinz als Herilo
  • Julia Haug als Maria
  • Lydia Pané als Marie
  • Eugen Schreiner als Mr. Nice
  • Dan Lucas als Carl
  • Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.

Kreativteam aus der Region

Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.

Termine und Ablauf

Die Aufführungen finden ivom 28. Jumi bis 5. Juli 2026 statt.

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren

Tickets -Vorverkauf

Barrierefreiheit

Für Menschen mit Behinderung stehen ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Eine Begleitperson ist bei entsprechendem Nachweis im Ticket enthalten.

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Bildung Kultur

Der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt – Vortrag zum 75. Todestag

Bekenner – Kaufbeurer Geschichtsforscher – Begleiter der Geschwister Scholl 1943

Auf dem Bild – der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt. Foto: Thomas Pfundner

Der Heimatverein Kaufbeuren und der Freundeskreis der evangelischen Akademie Tutzing laden am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 19.00 Uhr zum Vortrag über den evangelischen Pfarrer Dr. Karl Alt ein. Aus Anlass seines 75. Todestages referiert Thomas Pfundner, Heimatforscher, Theologe und Pfarrer über den Bekenner, Kaufbeurer Geschichtsforscher und Begleiter der Geschwister Scholl 1943.

Selten spiegelt sich die Tragik eines ganzen Jahrhunderts so stark wie in der Persönlichkeit und dem Schicksal des Pfarrers Karl Alt (geb.17.8.1897, gest. 16.06.1951). Von 1923 bis 1929 versah er die zweite Pfarrstelle an der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren. Verbunden damit war die Seelsorge an den Patienten der Heil- und Pflegeanstalt, denen sein besonderes Mitgefühl galt. Mit der Erforschung der Geschichte der Reformation in Kaufbeuren schuf er ein Grundlagenwerk.

Nach seinem Wechsel nach München gehörte die Gefängnisseelsorge in München-Stadelheim zu seinen Aufgaben. Während des Dritten Reiches wurden dort viele Todesurteile vollstreckt. Zu den von Pfarrer Alt betreuten Gefangenen gehörten auch Hans und Sophie Scholl von der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Der Vortrag im Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren, ist öffentlich und kostenlos.

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Kultur Natur & Tiere

Heimatkundliche Wanderung führte zum ehemaligen Waldhaus

Heimatverein Kaufbeuren auf den Spuren des traditionsreichen Ausflugsortes

Helmut Kögel, Die Teilnehmenden der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren besuchten unter der Führung von Helmut Kögel den ehemaligen Standort des traditionsreichen Waldhauses im Sachsenrieder Forst.

Es wurde wieder einmal Zeit: Bereits im Jahr 1963 lud der Heimatverein Kaufbeuren zu einer heimatkundlichen Tageswanderung in den Sachsenrieder Forst ein. Damals erfolgte die Anreise mit der Bahn nach Aufkirch, die Mittagsrast fand im traditionsreichen Waldhaus statt.

Genau 63 Jahre später besuchte nun erneut eine Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren unter der Führung von Helmut Kögel die malerische Lichtung im Sachsenrieder Forst. Obwohl das ursprüngliche Waldhaus im Jahr 1980 abgerissen wurde, erinnert heute noch vieles an seine bewegte Geschichte. Die besondere Lage und die komplexen Zuständigkeiten des ehemaligen Waldhauses werden durch das im Jahr 2014 errichtete kleine Waldhaus mit den dort in den vier Himmelsrichtungen angebrachten Wappen veranschaulicht. Das Waldhaus gehörte zeitweise postalisch zu Frankenhofen im Westen, schulisch zu Sachsenried im Süden – es wurden dort auch Kinder geboren -, politisch zu Dienhausen im Osten und kirchlich zu Denklingen im Norden.

Erbaut wurde das Waldhaus im Jahr 1864 durch die Bayerische Staatsforstverwaltung zur Bekämpfung des Wilderertums. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume, im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft. Über viele Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Waldhaus zu einem beliebten und geselligen Mittelpunkt für Waldarbeiter, Forstbeamte, Wanderer sowie Pilz- und Beerensammler. Auch Schulausflüge, Besucher der Tanzbühne unter freiem Himmel sowie der traditionelle Gang nach Emmaus am Ostermontag führten regelmäßig hierher. Bei weiblichen Gästen besonders beliebt war der dort ausgeschenkte süffige Beerenwein. Ab Mitte der 70er Jahre läuteten die Baufälligkeit des Gebäudes und zunehmende Hygienevorschriften das Ende dieser erfolgreichen Ära ein.

Die Gruppe lauschte begeistert den geschichtsträchtigen Ausführungen von Helmut Kögel rund um das Ausflugsziel. Natürlich durfte nach einer gemeinsamen Brotzeit in der Schutzhütte der Eintrag in das inzwischen fünfte Hüttenbuch nicht fehlen. Anschließend machten sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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Kultur Veranstaltung

Mit am Tisch im Kunsthaus Kaufbeuren – Workshop Nr. 1: Zukunftslabor Kunsthaus

Workshop mit Stefanie Giesder (Fotografin und Grafikerin) und Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren), Samstag, 13. Juni, 15 – 18 Uhr

Mindmap Zukunftslabor Kunsthaus, Foto: Kunsthaus Kaufbeuren

Das neue Format Mit am Tisch im Kunsthaus startet und wir freuen uns auf Gespräche, Lesezirkel, Vorträge, Workshops, Präsentationen und Übungen von und für alle, die das Kunsthaus als Ort der aktiven Beteiligung erproben möchten. Im Zentrum steht ein Tisch, der immer wieder anders angeordnet werden kann – an dem wir zusammenkommen um Themen auf den Tisch zu bringen, zu arbeiten, aufzutischen, um unser Wissen und unsere Erfahrungen zu teilen.

Was verbindet ihr mit dem Kunsthaus? Was schätzt ihr an anderen Orten und vermisst es hier? Was würdet ihr hier gerne einmal ausprobieren? Gemeinsam sammeln und erzählen wir Erinnerungen, Ideen und Visionen. Im Workshop Zukunftslabor Kunsthaus erstellen wir mit euren mitgebrachten Bildern, Ideen, Inspirationen und Wünschen eine Visualisierung als Mindmap, die zum Ausgangspunkt für weitere Überlegungen und vielleicht sogar Umsetzungen werden kann. Wir sind gespannt auf eure Geschichten, Anregungen von anderen Orten und aus anderen Kontexten, konkrete Ideen für Formate oder frei imaginierte Visionen für Kulturorte der Zukunft. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir freuen uns auf euer Interesse am Austausch!

Teilnahme kostenfrei.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Rückfragen und verbindliche Anmeldung bis 10. Juni per Email an mail@kunsthaus-kaufbeuren. Wir freuen uns, wenn ihr Flyer, Fotos o.Ä. mitbringt von Ausstellungen, Veranstaltungen oder Begegnungen, die euch beeindruckt, begeistert oder auch Fragen aufgeworfen haben. Um 18 Uhr endet der Workshop. Ab 19 Uhr öffnen wir bei einer kleinen Brotzeit das Tischgespräch ohne Anmeldung für alle Interessierten und stellen die Überlegungen aus dem Workshop vor.

Stefanie Giesder ist freie Fotografin und Grafikerin. Sie studierte Kunstgeschichte, wechselte in die Werbung und spezialisierte sich mit Stationen in München und London auf Grafik-Design. Zur Fotografie kam Stefanie Giesder als Autodidaktin und einer 3-jährigen Weiterbildung an der Ostkreuzschule in Berlin. Heute ist sie als People- und Reportage-Fotografin tätig und arbeitet neben eigenen Projekten und Ausstellungen für Verlage (Trikont, Aufbau), Magazine (SZ, Zeit online, Geo Wissen, Chrismon, Brigitte) und soziale Einrichtungen wie z.B. die Lebenshilfe e.V.. Sie lebt und arbeitet in München und Kaufbeuren.

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Oskar und die Dame in Rosa 8+

(Oscar et la rose) von Eric- Emmanuel Schmitt Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Inhalt

Der zehnjährige Oskar ist unheilbar krank und lebt im Krankenhaus. Niemand wagt, ihm die Wahrheit über seinen Zustand zu sagen – bis er die resolute und warmherzige “Dame in Rosa”, die ehemalige Catcherin kennenlernt. Sie ermutigt ihn, jeden Tag so zu leben, als wäre er zehn Jahre älter, und seine Gedanken in Briefen an Gott zu schreiben. So erlebt Oskar in zwölf Tagen symbolisch ein ganzes Leben: Kindheit, Liebe, Ehe, Alter und Tod. Durch diese imaginäre Zeitreise findet er Vertrauen, Mut und Lebensfreude.

Autor: Eric-Emmanuel Schmitt

Regie: Thomas Garmatsch, Nadja Ostertag, Gabi Striegl

Vorstellungen:

  • Sa. 13. Juni 19 Uhr, Do. 18 Juni 19 Uhr, Fr. 19.Juni 19 Uhr, Sa. 20.Juni 19 Uhr, Fr.26 Juni 19 Uhr, Sa. 27.Juni 19 Uhr
  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • Preis pro Ticket : Normal 19,70€, Ermäßigt 12,70€
  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

  • Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14., 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr
  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252, Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244, Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr, Sa 08-12 Uhr
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Gesundheit Kultur Veranstaltung

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren: Ein Abend über Demenz, der bleibt

Konzertlesung am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Menschlichkeit, Austausch und ein starkes Netzwerk

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren – und rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele betrifft und über das noch immer zu wenig gesprochen wird. Die Psychologin und Liedermacherin, in Bayern bekannt für ihre Arbeit rund um Demenz, steht am Freitag, 12. Juni 2026, mit ihrer Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ auf der Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Im Zentrum steht eine Frage, die nachwirkt: „Was hilft uns, Mensch zu bleiben, wenn die Erinnerung nachlässt?“ Der Abend versteht sich bewusst nicht nur als Kulturveranstaltung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung – persönlich, gesellschaftlich und offen.

Demenz sichtbar machen – und anders darüber sprechen

„Demenz betrifft viele Familien – und trotzdem wird oft noch zu wenig darüber gesprochen“, sagt Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V. „Wir möchten das ändern. Wir wollen hinsehen, zuhören und Ängste abbauen.“

Unter dem Leitgedanken „Leben mit Demenz. Mensch sein, Mensch bleiben“ gehe es laut Ruppert darum, den Blick zu verschieben: weg von reinen Defiziten, hin zu Würde, Beziehung und Teilhabe. „Im Fokus sollte nicht die Krankheit stehen“, so Ruppert, „sondern der Mensch – und wie wir als Gesellschaft mit Betroffenen umgehen.“

Musik, Geschichten und fachliche Einordnung

In ihrer Konzertlesung am 12. Juni verbindet Sarah Straub wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik und persönlichen Geschichten. Aus ihrem Buch schildert sie Begegnungen mit Menschen mit Demenz – nah am Alltag und ohne Klischees. Auf der Bühne entsteht daraus ein Programm, das informiert, unterhält und berührt. Musik und Text greifen ineinander und schaffen einen Zugang, der auch schwierige Themen verständlich macht und.

Auch abseits der Bühne gibt es Raum für Begegnung: Im Foyer des Stadttheaters stehen Informationsangebote und Ansprechpartner bereit. Besucherinnen und Besucher können sich informieren, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen.

Ein Thema, das bleibt

Für die Veranstalter ist der Abend Teil eines größeren Anliegens. „Wir wollen Demenz sichtbar machen und die Angst davor nehmen“, sagt Ruppert. „Es geht darum, Menschen mit Demenz mit Würde zu begegnen – und ihnen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu geben.“

„Wir haben hier in Kaufbeuren und dem Umland ein großes und engagiertes Netzwerk“, betont Ruppert. „Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen.“ Die Konzertlesung versteht sich deshalb nicht als einmaliges Ereignis. Im Laufe des Jahres sind weitere Aktionen und Angebote geplant, die das Thema Demenz begleiten und vertiefen.

Gemeinsam getragen

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, der Bürgerstiftung Kaufbeuren, dem Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e. V. sowie der Blauen Blume Schwaben selbst. Zudem unterstützt von der Stadt Kaufbeuren.

Begrenzte Plätze – Anmeldung empfohlen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen: telefonisch unter 08341 437203 oder online unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/sarah-straub

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Kultur Veranstaltung

ROMI’S Restaurant: ein Abend zwischen Delta Blues, Ragtime und New Orleans Groove am 29. Mai

Blues, Boogie und Mississippi-Feeling: Lonesome Andy bringt den Sound des Südens nach Kaufbeuren

Wenn Lonesome Andy die Bühne betritt, klingt es, als käme der Musiker direkt aus den Sümpfen des Mississippi. Mit Resonatorgitarre, Mundharmonika und Percussion erschafft der bayerische Musiker den Sound klassischer Blues- und Swingtraditionen – rau, rhythmisch und voller Atmosphäre.

Am Freitag, den 29. Mai 2026, ist Lonesome Andy live im ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Zwischen Delta Blues und New Orleans Jazz

Der Stil von Lonesome Andy bewegt sich zwischen traditionellem Delta Blues, Voodoo-Rhythmen und New Orleans Jazz. Seine Songs erinnern an alte Dampfloks, staubige Landstraßen und verrauchte Bars im amerikanischen Süden. Mal melancholisch, mal mit einem Augenzwinkern erzählt der Musiker Geschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen wirken.

Zum Einsatz kommen alte Resonatorgitarren aus Metall, Mundharmonika sowie Percussion, die Andy gleichzeitig mit beiden Füßen spielt. Dazu kommt eine markante Bluesstimme, die dem Auftritt seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Handgemachte Musik mit viel Tradition

Der 1984 in Bayern geborene Musiker beherrscht traditionelle Country-Blues-Techniken ebenso wie komplexe Ragtime-Arrangements und das Bottleneck-Spiel. Sein Programm verbindet musikalisches Können mit authentischer Bühnenatmosphäre und lädt nicht nur Bluesfans zum Zuhören und Tanzen ein. Die Musik von Lonesome Andy lebt von handgemachten Klängen und dem direkten Kontakt zum Publikum. Genau das macht seine Konzerte besonders nahbar und lebendig.

Konzertabend im ROMI’S Restaurant

Das Konzert findet im neuen ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren statt. Reservierungen sind telefonisch unter 0152 53000875 möglich.

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Gesundheit Kultur Politik Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu

100 Fachkräfte setzen sich mit Todeswünschen auseinander

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Dr. med. univ. Ulrike Funk und Landrat Bernd Stapfner

Rund 100 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Versorgung folgten der Einladung zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Die Veranstaltung war geprägt von hoher fachlicher Dichte, großem Interesse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die palliative Versorgung in der Region setzte die Teilnahme des neuen Ostallgäuer Landrats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativversorgung als zentralen Bestandteil der regionalen Gesundheitsstruktur sowie die Unterstützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Information, fachliche Orientierung und interdisziplinären Austausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unterschiedlichen Perspektiven dieses sensiblen Themenfeldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Klärung grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext von Todeswünschen sowie die aktuelle rechtliche und fachliche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kommunikation und kontinuierlichem Austausch als zentrale Grundlage für Handlungssicherheit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fachliche Expertise und eine anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung, fachlichem Austausch und klarer Einordnung in diesem sensiblen Themenfeld ist. Das Palliativ-Netzwerk betonte abschließend die Bedeutung solcher Formate für die Stärkung der Handlungssicherheit und die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen in der Region.

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Kultur Soziales

SPOT Theater Kaufbeuren spendet Teil des Erlöses aus „Klimawandel – ein Menofest“ an Frauenhaus und Beratungsstelle

Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht

Von Frauen für Frauen: Einen Teil des Erlöses aus einer Aufführung des Theaterstücks „Klimawandel – ein Menofest“ hat die Kaufbeurer Theatergruppe SPOT Theater e.V. nun an das Frauenhaus Kaufbeuren sowie die Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt gespendet. Insgesamt kamen dabei knapp 550 Euro zusammen. „Uns war wichtig, nicht nur auf der Bühne ein Signal für Frauen zu setzen, sondern dieses auch in die Realität zu tragen“, sagt Astrid Hövelmann, Vorsitzende des Vereins.

Die szenisch-musikalische Revue über das Frau-Sein wurde Ende März im Stadttheater Kaufbeuren aufgeführt. Mit viel Tiefgang, Humor und musikalischen Elementen setzen sich die Schauspielerinnen darin mit Themen wie Menopause, gesellschaftlichen Rollenbildern und Gleichberechtigung auseinander.

Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht. Weitere Aufführungen sind für 2027 geplant.

Katja Mann, Leiterin des FRAUENhauses Kaufbeuren und der Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt, zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Wir möchten das Geld gerne dafür nutzen, mit unseren Frauen gemeinsam etwas zu unternehmen oder kreativ tätig zu werden.“

Auch Elke Schad, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, betonte die Bedeutung solcher Projekte: „Wir freuen uns, Projekte wie die des SPOT Theaters auf diese Weise unterstützen zu können.“

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026 in Kaufbeuren: Jetzt Tickets sichern für das Musical-Event im Sommer

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück

Im Sommer 2026 wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.

Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.

Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:

  • Macht und Verführung
  • Wahrheit und Täuschung
  • Die Suche nach der eigenen Identität

Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.

Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik

Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.

Rund 40 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:

  • der Musikverein Hirschzell
  • eine eigens formierte Rockband

Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.

Visuelle Inszenierung in der Arena

Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.

Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:

  • Kevin Prinz als Herilo
  • Julia Haug als Maria
  • Lydia Pané als Marie
  • Eugen Schreiner als Mr. Nice
  • Dan Lucas als Carl
  • Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.

Kreativteam aus der Region

Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.

Termine und Ablauf

Die Aufführungen finden im Juni und Juli 2026 statt.

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren

Tickets sichern: Vorverkauf gestartet

Der Vorverkauf hat am 30. November 2025 begonnen. Tickets sind erhältlich:

Frühzeitiges Sichern der Karten wird empfohlen, da mit hoher Nachfrage zu rechnen ist.

Barrierefreiheit

Für Menschen mit Behinderung stehen ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Eine Begleitperson ist bei entsprechendem Nachweis im Ticket enthalten.

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Bildung Kultur

Heimatkundliche Wanderung zum ehemaligen Waldhaus am 23. Mai

Heimatverein Kaufbeuren lädt Mitglieder und Interessierte ein

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum ehemaligen Waldhaus bei Frankenhofen ein. Treffpunkt ist am Samstag, 23. Mai 2026, um 14.00 am Pfarrheim Frankenhofen (Markt Kaltental), Hauptstraße 22, gegenüber der Kirche St. Laurentius. Von dort führt die rund zwei Kilometer lange Strecke zum ehemaligen Waldhaus. Dort erhalten die Teilnehmer interessante Informationen zur Geschichte des Ortes sowie Gelegenheit zu einer Rast. Getränke und Verpflegung sollten selbst mitgebracht werden. Anschließend geht es zurück.

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Kinder Kultur

Die KreativWerkstatt im Isergebirgs-Museum Neugablonz lädt am 27. Mai und 03. Juni Kinder ab 6 Jahre zum Basteln ein

Macht Euch MOBIL

Foto: Isergebirgsmuseum – Projekt für den 27. Mai 2026

KreativWerkstatt am 21.03.2026: Basteln für Ostern, Basteln für den Muttertag, ein Fahrrad aus Papier

Das Isergebirgs-Museum in Neugablonz bietet auch in diesen Pfingstferien wieder kreative Angebote für Kinder. In der KreativWerkstatt können junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer basteln, gestalten und eigene kleine Projekte umsetzen. Das Angebot richtet sich an Kinder ab sechs Jahren.

Für jedes Angebot wird ein Unkostenbeitrag von 3,00 Euro erhoben. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Kreative Projekte im März und April

Im Rahmen der KreativWerkstatt sind mehrere Termine geplant, bei denen unterschiedliche Bastelideen im Mittelpunkt stehen.

Ein Auto aus Papier

27. Mai 2026, 10:00 – 11:30 Uhr

Beim ersten Termin dreht sich alles um Autos aus Papier. Das Bastelprojekt ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung des Museums.

Ein Flugeug aus Papier

3. Juni 2026, 10:00 – 11:30 Uhr

Bei diesem Termin entsteht ein Flugzeug aus Papier. Auch dieses Bastelprojekt ist Teil des Begleitprogramms zuSonderausstellung des Museums.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte können sich per E-Mail oder telefonisch anmelden.

E-Mail: verwaltung@isergebirgs-museum.de
Telefon: +49 (0) 8341 965018 (ab 12:30 Uhr)

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Kultur

Kulturring Kaufbeuren präsentiert: BRAUNSCHLAG (Heimat-)Satire von Stefan Vogel I Landestheater Schwaben

Das Stück basiert auf der »Wahnwitzigen Fernsehserie« von David Schalko, die laut Filmdienst »ein Feuerwerk des schwarzen Humors entfacht.«

Landestheater Schwaben Foto Jürgen Bartenschlager

Ein Wunder muss geschehen, und zwar dringend! Bürgermeister Gerri Tschach hat seine Gemeinde Braunschlag in den finanziellen Ruin getrieben und da muss eben schnell eine Marienerscheinung her, um Geld in die klammen Kassen zu spülen. Die zahlungskräftigen Pilger, die jetzt endlich in Scharen kommen, überfordern die örtliche Polizei, der hiesige Tierpräparator spürt die nahende Ankunft von Außerirdischen und die Madonna muss fortan für allerlei Wunder herhalten, die eigentlich keine sind, auch in Sachen Liebe.

Bittersüße Komik im Panoptikum der schrägen Dorfgestalten!

Nicht nur im Allgäu klagen die Kommunen über Finanznot, im fiktiven Örtchen Braunschlag ist diese allerdings selbstverschuldet: Bürgermeister Gerri Tschach hat das ganze Geld in ein mafiöses Spielkasino versenkt. Also erfindet er kurzerhand eine Marienerscheinung, um den Tourismus anzukurbeln und so die Gemeindekasse zu sanieren.

Bürgermeister Gerri Tschach hat es nicht leicht. Oder vielleicht hätte er es, wenn er nicht immer zu hoch hinauswollte. Wie hoch? Nun, diesmal soll die Mutter Gottes ihn retten: so hoch. In der Marktgemeinde Braunschlag mit seiner genervten Ehefrau Herta, seinem besten Freund Pfeisinger und dessen Schwager, einem UFO-Enthusiasten, lockt er Pilger mit Hilfe einer Marienerscheinung in den Ort. Über allem wacht die neue Madonna und für so manches Wunder, das gar keines ist, herhalten. Ach Tschach.

Harald Schröpfer spielt Bürgermeister Gerri Tschach. Es spielen außerdem Delia Rachel Bauen und Felix Bronkalla, Julia Schmalbrock, Joscha Schönhaus, André Stuchlik und Cindy Walther. Regie führt Jürg Schlachter, das Kostüm- und Bühnenbild hat Esther Bätschmann entworfen, die in der vergangenen Spielzeit schon das Musical „Non(n)sens“ ausstattete. Autor der Serie ist David Schalko, die Bühnenfassung stammt von Stefan Vögel.

Nähere Informationen zur Bühne finden Sie unter:  https://www.landestheater-schwaben.de/

Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Donnerstag, 11. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 22:10 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren und das Landestheater Schwaben freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Bildung Kultur

Vortrag am 20. Mai: Verwaltet. Vergast. Vergessen.

Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren

Foto: Dr. Josef Merkl

Der Heimatverein Kaufbeuren und das Bezirksarchiv Schwaben holen am Mittwoch, den 20. Mai 2026, um 19:00 Uhr den verschobenen Vortrag „Verwaltet. Vergast. Vergessen. Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren“ nach.

Die Referenten sind Dr. Franz Josef Merkl von der Stiftung Sankt Johannes sowie Daniel Hildwein, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Grafeneck. Die Stiftung Sankt Johannes in Marxheim betreut und fördert seit über 150 Jahren Menschen mit Behinderung. Zahlreiche Bewohner waren Opfer der NS-„Euthanasie“, viele in der Tötungsanstalt Grafeneck in Gomadingen. Diese ist heute die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland, darunter auch Patienten der Krankenanstalten Kaufbeuren und Irsee. Die musikalische Begleitung übernimmt Uwe Bräutigam mit seiner Handpan.

Veranstaltungsort ist der Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Vor dem Vortrag findet die Anmeldung für die Exkursion Streuobstwiese Hirschzell am 13. Juni statt.

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Kultur Veranstaltung

Absage! Familienfest am 16. Mai im Jordanpark fällt wetterbedingt aus

14.05.2026. Aktuelle Meldung: die Stadt Kaufbeuren teilt mit, dass das geplante Familienfest im Jordanparkt leider wegen der schlechten Wetterprognosen ausfallen muss. Einen Ausweich-Termin gebe es nicht.


Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen

Am Samstag, den 16. Mai 2026, findet im Jordanpark Kaufbeuren erneut das jährliche Familienfest statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind Familien und alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.

Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Open-Air-Konzerte der Musikschule Kaufbeuren.

Ein weiterer fester Bestandteil des Familienfestes ist der Kinderflohmarkt, der in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfindet und jungen Verkäuferinnen und Verkäufern die Möglichkeit bietet, ihre alten Spielsachen zu verkaufen. Darüber hinaus gibt es wieder das Entenrennen sowie eine Kindereisenbahn.

Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Kreativ- und Mitmachstände verschiedener Institutionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Gestalten einladen und sich insbesondere an Kinder und Familien richten.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Veranstaltet wird die Aktion von der Familienbildung der Stadt Kaufbeuren.

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Kultur Veranstaltung

Am Samstag, 16. Mai ist Familienfest am Jordanpark in Kaufbeuren

Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen

Am Samstag, den 16. Mai 2026, findet im Jordanpark Kaufbeuren erneut das jährliche Familienfest statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind Familien und alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.

Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Open-Air-Konzerte der Musikschule Kaufbeuren.

Ein weiterer fester Bestandteil des Familienfestes ist der Kinderflohmarkt, der in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfindet und jungen Verkäuferinnen und Verkäufern die Möglichkeit bietet, ihre alten Spielsachen zu verkaufen. Darüber hinaus gibt es wieder das Entenrennen sowie eine Kindereisenbahn.

Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Kreativ- und Mitmachstände verschiedener Institutionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Gestalten einladen und sich insbesondere an Kinder und Familien richten.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Veranstaltet wird die Aktion von der Familienbildung der Stadt Kaufbeuren.

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Kultur Soziales

Gelungene Führung zu Sterben, Tod und Trauer im Stadtmuseum

Großes Interesse im Jubiläumsjahr des Hospizvereins und der SAPV

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu und 10 Jahre SAPV“ stieß die Führung zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ im Stadtmuseum Kaufbeuren auf großes Interesse. An zwei Tagen nahmen insgesamt drei Besuchergruppen an der rund 60-minütigen Führung teil, die von Stadtmuseums-Führerin Gabriele Tietz und ihrem Kollegen Christoph Thoma geleitet wurde. „Wir greifen bei der Führung historische Bräuche und religiöse Darstellungen auf. An ausgewählten Beispielen zeigen wir, wie die Menschen in der Stadt in früheren Zeiten mit Krankheit, Tod und Sterben umgingen, und setzen dies in Bezug zur Gegenwart“, erklärte Tietz.

Ein Schwerpunkt lag auf der Abteilung „Kreuze und Heilige“. Die Sammlung mit rund 300 Kreuzen zeigt verschiedene Epochen – vom Kreuz als Zeichen des Sieges bis zu Darstellungen von Leiden und Hingabe. Auch das Astkreuz als Symbol für Leben wurde beschrieben. Deutlich wurde die Vorstellung vom „guten Tod“, der einherging mit religiösen Riten und so den Weg zum ewigen Frieden bei Gott ebnen sollte – im Gegensatz zum gefürchteten plötzlichen Tod.

Ein weiterer Abschnitt widmete sich der medizinischen Versorgung im Mittelalter. Der Physikus war eine Art Hausarzt und für internistische Behandlungen sowie Krankheiten des Leibes zuständig, chirurgische Eingriffe übernahmen Chirurgen, die zur Zunft der Metzger gehörten. Während im Sondersiechenhaus St. Dominikus Patienten behandelt wurden, die an Seuchen wie Lepra erkrankt waren, waren im Blatterhaus Menschen untergebracht, die an Syphilis, den Pocken oder Hautausschlägen litten. Die Möglichkeiten zur Linderung waren begrenzt. Opium stand nur wenigen zur Verfügung und kam auch aus medizinisch-ethischen Gründen nur selten zum Einsatz. Friedhöfe standen im Mittelalter zudem im Zusammenhang mit der Angst vor dem Fegefeuer und dem Wunsch nach einem guten Übergang ins Jenseits.

Im Anschluss an die Führung informierte der Hospizverein und die SAPV über ihre Arbeit. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen

Im Anschluss stellte der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. seine Arbeit vor. Ulla Bohl, Mitglied im Vorstand und langjährige Hospizbegleiterin, gab Einblicke in die Entwicklung seit 1996. „Ziel unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen bis zuletzt würdevoll zu begleiten und zu helfen“, so Bohl.

Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung, erläuterte die SAPV: „Seit 2016 ergänzt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung das hospiz- und palliativmedizinische Angebot. Wir behandeln Menschen mit nicht heilbarer Erkrankung und begleiten sie ambulant.“ Die Versorgung ist kostenfrei und wird über Krankenkassen sowie Spenden finanziert.

Begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt vom „Baum des Lebens“.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Indie, Brass & Festivalfeeling

Vielfältiges Line-Up beim Altstadtsommer auf der Bühne im Spitalhof

Folkless eröffnet das Programm für den Freitagabend. Foto: Folkless

Am Freitag und Samstag, 19. und 20. Juni, verwandelt sich der Spitalhof bereits zum dritten Mal in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Das Programm wird von der Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren gestaltet und von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu präsentiert.

Am „IndiePopFreitag“ und „BrassSamstag“ erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Line-Up. Musiker und Veranstalter freuen sich riesig, dass es endlich losgeht.

Der Freitagabend wird um 18:30 Uhr von der Band Folkless eröffnet. Anschließend übernehmen um 20:30 Uhr die aufstrebenden Jungs von Falschgeld die Bühne. Den krönenden Abschluss bilden die österreichischen Indie-Rock-Newcomerinnen von lovehead, die mit ihrem Sound für Festivalstimmung sorgen.

Auch der zweite Abend verspricht musikalische Vielfalt: Ab 18:30 Uhr startet die sechsköpfige Band Breath Attack aus Augsburg. Um 20 Uhr folgen MAMABUA, bevor um 21:30 Uhr die energiegeladenen Desperate Brasswives dem Publikum noch einmal ordentlich einheizen.

Beide Abende enden jeweils um 23:30 Uhr. Der Eintritt ist wie beim gesamten Altstadtsommer kostenfrei. Für das leibliche Wohl sorgt ein Angebot an trendigem Streetfood. Weitere Informationen sind zu finden unter » www.altstadtsommer.de

 

Das Line-Up

IndiePopFreitag, 19. Juni:

Folkless: 18:30-20:00 Uhr

Falschgeld: 20:30-22:00 Uhr

lovehead: 22:30-23:30 Uhr

 

BrassSamstag, 20. Juni:

Breath Attack: 18:30-19:30 Uhr

MAMABUA: 20:00-21:00 Uhr

Desperate Brasswives: 21:30-23:30 Uhr

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Kultur Veranstaltung

Jugend-Bigband, Blasorchester und die Buron Böhmischen der Sing – und Musikschule laden am 08. Mai im Stadtsaal

Swingender Jazz, Böhmisch-Mährisch und mitreißende Blasmusik im Stadtsaal

Die Jugend-Bigband, das große Blasorchester und die Buron Böhmischen der Sing – und Musikschule laden zu ihrem Frühjahrskonzert am Freitag, 08. Mai um 19 Uhr, in den Stadtsaal ein.

Einmal im Jahr treffen sich die größeren Bläser-Musikgruppen der Musikschule zum gemeinsamen Frühjahrskonzert und zeigen die Ergebnisse ihrer Probenarbeit. Am 8. Mai ist es wieder soweit!

Die Jugend-Bigband „PicPänth“ ist nach dem Weggang ihres langjährigen Leiters Tiny Schmauch seit diesem Schuljahr im Neuaufbau und wird swingenden Jazz mitbringen. Die Bigband hat sich in kurzer Zeit mit ihrem neuen Leiter Moritz Kinker ein erstes Repertoire erarbeitet. Freuen kann man sich auf beliebte Klassiker wie „Satin Doll“ und ein Medley mit Songs der Kultband „Earth, Wind and Fire“. Das inzwischen in Kaufbeuren gut bekannte Jazzquartett „Undergrounds“, vor Jahren entstanden aus Mitgliedern der Bigband, ergänzt das Jazzprogramm mit schwungvollen Jazz-Standards.

Für wippende Füße und gute Laune sorgen im ersten Programmteil auch die „Buron Böhmischen“, eine Formation unter Leitung von Herbert Hornig, die böhmisch-mährische Blasmusik präsentieren. Die Stilbreite der Musikschulorchester wird dann im zweiten Konzertteil noch mehr erweitert: Das große Blasorchester der Musikschule wird exzellente sinfonische Arrangements für Blasorchester spielen. Von „Fandango“ bis „Don Quichote“, von John Williams Filmmusiken bis Michael Jackson Medley werden mitreißende Orchesterklänge auf höchstem Spielniveau zu erleben sein.

Das Frühjahrskonzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei bei freier Platzwahl.

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Kinder Kultur Panorama Tourismus Veranstaltung Wirtschaft

Künstlermarkt, Fahrradflohmarkt, Livemusik und vieles mehr am 10. Mai 2026 in Kaufbeuren

Der Künstlermarkt in Kaufbeuren lädt auch in diesem Jahr dazu ein, Kunst und Handwerk in der Altstadt zu entdecken. Am Muttertag, 10. Mai 2026, präsentieren sich von 11 bis 17 Uhr rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter in der Kaiser-Max-Straße.

buronpictures

Am Markttag werden die Händlerinnen und Händler mit ihrem bunten und vielfältigen Warenangebot die Besucher begeistern und Kinderaugen zum Leuchten bringen. Ob handgemachter Schmuck, Unikate aus Holz, Keramikdekoration und Textilwaren wie selbstgenähte Taschen oder Stirnbänder – der Künstlermarkt bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältige Kunsthandwerkerlandschaft. Hier ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.

Ergänzt wird der Künstlermarkt durch ein vielfältiges gastronomisches Angebot: Regionale Anbieter sorgen mit ausgewählten Speisen und Getränken für das leibliche Wohl und laden dazu ein, den Markt auch kulinarisch zu genießen. Neben herzhaften Burgern, Flammkuchen, Wraps und Bratwurst warten auch Schokofrüchte, gebrannte Mandeln und süßer Baumkuchen als Nachtisch auf die Besucherinnen und Besucher.

Auch viele Einzelhandelsgeschäfte in der Altstadt öffnen zum verkaufsoffenen Sonntag ihre Läden von 13 bis 17 Uhr und bereichern das Markterlebnis um zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.

Während die jüngsten Besucher auf der Kindereisenbahn ihre Runden drehen, bei Querkunst basteln oder sich beim Kinderschminken in ein Fabelwesen verwandeln, können sich die Erwachsenen auf künstlerische Auftritte freuen.

So begeistert Manuel Peczler mit Gitarre und Gesang ab 14 Uhr und die Tanzschule Dance Solution präsentiert nachmittags ihr Können in der Kaiser-Max-Straße.

Neben dem Marktgeschehen finden in der Altstadt an diesem Tag weitere Veranstaltungen statt, die Sie bei dem Besuch in Kaufbeuren nicht verpassen sollten:

  • Fahrradflohmarkt in der Ludwigstraße
  • Jubiläum 60 Jahre Baur Haus des Kindes in der Ludwigstraße

Am Veranstaltungstag ist die Kaiser-Max-Straße von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Das Datum unseres Künstlermarktes fällt dieses Jahr zufällig mit dem Muttertag zusammen. Wer noch ein Ausflugsziel sucht, ist – wie  alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste – am Künstlermarkt herzlich willkommen.“

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Erlebnisausstellung am Sonntag, 17. Mai 2026 geöffnet

Sonderöffnungszeit zum Internationaler Museumstag

Geöffnet am Internationalen Museumstag: Die Sonderschau „80“ zeigt Highlights aus acht Jahrzehnten einzigartiger Industriekultur. Foto: BGI

Alle Kulturbegeisterte werden sehr herzlich zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2026, in die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie eingeladen. Das Haus öffnet für Besucher von 13 Uhr bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Neben der Dauerausstellung ist an diesem Tag auch die Sonderausstellung 80 – SCHMUCK UND MEHR VON 1946 BIS 2026 zu sehen. Anlässlich des 80. Geburtstags von Neugablonz und seiner Industrie zeigt die Sonderausstellung einen Querschnitt aus acht Jahrzehnten Industriekultur. Außerdem ist das Schmuckatelier Anne Menzel geöffnet. Dort können Besucherinnen und Besucher die Hitze des Perlenfeuers erleben und weitere Einblicke in die Schmuckherstellung erhalten. Besucher sind herzlich willkommen.

Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie

Neue Zeile 11

87600 Kaufbeuren-Neugablonz

www.erlebnisausstellung.info

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Kultur Panorama Tourismus Veranstaltung Wirtschaft

30 Live Acts. 6 Bühnen. Ein Stadtfest

Der Altstadtsommer Kaufbeuren am 19. und 20. Juni 2026

Stadt Kaufbeuren

Die beiden Veranstaltungen Altstadtsommer 2024 und 2025 waren ein voller Erfolg und lockten Tausende von Besucherinnen und Besuchern in die Kaufbeurer Altstadt. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Kunst, Kultur und Kulinarik begeisterten die Events Menschen jeden Alters und verwandelten die Innenstadt in ein pulsierendes Zentrum der Gemeinschaft.

Nach den großen Erfolgen wird der Altstadtsommer auch am 19.06. und 20.06.2026 stattfinden. In Zusammenarbeit mit der ROUNDHOUSE Eventagentur und wood&wire-event wird sich die gesamte Innenstadt in eine einzige Veranstaltungszone mit vielfältigem Programm verwandeln.

Dieses erstreckt sich auf mehrere Plätze und Straßen in der Altstadt Kaufbeurens:

Von der Kaiser-Max-Straße und der Ludwigstraße, über den Obstmarkt und die Schmiedgasse bis hin zum Kirchplatz und dem Spitalhof. Das historische Rathaus wird zur DJ-Bühne, in der oberen Kaiser-Max-Straße stehen eine Loop Stage und mehrere Streetfoodanbieter bereit, die die Besucherinnen und Besucher des Altstadtsommers mit allerlei Sounds und Köstlichkeiten verwöhnen.

Gleichzeitig gestaltet die Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren das Programm auf der Bühne im Spitalhof. Besucherinnen und Besucher dürfen sich am „IndiePopFreitag“ und „BrassSamstag“ auf ein abwechslungsreiches Line-Up freuen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Altstadtsommer ist inzwischen zu einer festen Größe im kulturellen Leben unserer Stadt geworden. Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ unsere Gemeinschaft ist. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gäste herzlich ein, gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben und den Sommer in vollen Zügen zu genießen.“

Die Ludwigstraße besticht durch ein eigenes Straßenfest am Freitag und einen Nachtflohmarkt am Samstag durch ihr ganz besonderes Ambiente. In der Ludwigstraße wird es in diesem Jahr erstmals eine sechste Bühne geben, die diesen Veranstaltungsbereich zusätzlich bereichern wird.

Bereits am Samstagnachmittag gibt es von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein umfangreiches Kinder- und Familienprogramm am Kirchplatz, bei dem wir uns über das Bühnenprogramm der Akteure der Kaufbeurer Kulturszene freuen.

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Dieser einzigartige Flair des modernen Lebensgefühls in der historischen Kulisse unserer Altstadt macht den Altstadtsommer aus – Kaufbeuren zeigt sich von seiner besten Seite. Wir freuen uns auf ein wunderbares Fest mit einem grandiosen Musikprogramm und vielfältigen Highlights für jeden Geschmack und für alle Generationen.“

Veranstaltungszeiten:

Freitag, 19.06.2026:

  • Beginn des Streetfoodmarktes um 17:00 Uhr
  • Beginn des Altstadtsommers um 18:00 Uhr
  • Musikende um 0:00 Uhr

Samstag, 20.06.2026:

  • Beginn des Kinder- und Familienprogramms am Kirchplatz um 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Beginn des Streetfoodmarktes um 17:00 Uhr
  • Musikacts ab 18:00 Uhr
  • Musikende um 0:00 Uhr

 

Für alle Fußballbegeisterten: Es wird am Samstag die Möglichkeit geboten, das Fußball-WM-Spiel Deutschland – Elfenbeinküste vor Ort anzuschauen.

 

Die Veranstaltung findet wetterunabhängig statt und der Eintritt ist frei.

 

Alle aktuellen Informationen gibt es unter: https://www.altstadtsommer.de/

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Bildung Kultur Veranstaltung

Alumni-Treffen in der Contheke: Ehemalige der FOSBOS Kaufbeuren kommen am 9. Mai zusammen

Um möglichst viele Ehemalige zu erreichen, bitten die Veranstalter darum, die Information im eigenen Netzwerk weiterzugeben. So können auch diejenigen informiert werden, die bislang nichts von dem Treffen erfahren haben.

Nach dem positiven Zuspruch im vergangenen Jahr lädt die FOSBOS Kaufbeuren erneut zum Alumni-Treffen ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 2021 und früher.

Termin, Ort und Programm

Das Treffen findet am Samstag, 9. Mai 2026, ab 16:00 Uhr in der Contheke im Jordanpark (Berliner Platz 10, Kaufbeuren) statt. Für die musikalische Begleitung sorgt DJ Micha mit einem Mix aus Indie- und Alternative-Musik.

Die Contheke als Gartenlokal bietet einen offenen Rahmen für Gespräche und Begegnungen. Im Mittelpunkt steht das Wiedersehen: ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler treffen, Kontakte auffrischen und auch mit früheren Lehrkräften ins Gespräch kommen.

Einladung zum Weitergeben

Um möglichst viele Ehemalige zu erreichen, bitten die Veranstalter darum, die Information im eigenen Netzwerk weiterzugeben. So können auch diejenigen informiert werden, die bislang nichts von dem Treffen erfahren haben.

Aktuelle Hinweise beachten

Da die Veranstaltung im Freien stattfindet, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Hinweise am Tag vor dem Termin. Informationen werden auf der Schulwebseite sowie über die offiziellen Kanäle veröffentlicht.

Weitere Details unter: www.fosbos-kf.de

Ein Nachmittag für alte Kontakte

Das Alumni-Treffen bietet die Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen und gemeinsame Erinnerungen aufleben zu lassen – in ungezwungener Atmosphäre und ohne festes Programm.

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Kultur

DIE ODYSSEE VON HOMER in einer Fassung von Regisseurin und Intendantin Sarah Kohrs I Landestheater Schwaben

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert am 21. Mai um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren mit dem Landestheater Schwaben eine der ältesten Geschichten der Welt „DIE ODYSSEE“

Foto. David Lindert / LTS

Nach einem Jahrzehnt der Schrecken des trojanischen Kriegs möchte der Grieche Odysseus zurück nach Hause, nach Ithaka zu seiner Frau Penelope. Er und seine Gefährten ahnen nicht, dass ihnen zehn Jahre Irrfahrt über das Meer bevorstehen — und nur einer von ihnen zurückkehren wird. Die Helden begegnen Göttern und Göttinnen, Zyklopen und Sirenen und steigen bis in die Unterwelt hinab, um dort nach ihrem Schicksal zu fragen. Kaum eine andere Geschichte erzählt die Suche nach dem Glück so abenteuerlich, abwechslungsreich und tiefsinnig, so poetisch und spannend wie die von »Odysseus, Sohn Laertes, der Städteverwüster, der in Ithaka wohnt«.

Titelheld Odysseus ist der „Listenreiche“, der sich allein mit seinem Verstand gegen Monster und Götter verteidigt, um übers Meer nach Hause zu finden. Die Philosophie hat ihn dafür zum ersten modernen Menschen erklärt, das spektakuläre Epos erzählt aber gleichzeitig auch von der überbordenden Fantasie und dem Erfindergeist seiner antiken Autoren.

Es ist das 12. oder 13. Jahrhundert vor Christus. Nach zehn langen Jahren ist der trojanische Krieg zu Ende – dank einer List des Odysseus, dank des trojanischen Pferds. Odysseus bricht mit seiner Armee in Richtung Heimat auf, wo Ehefrau Penelope und Sohn Telemachos auf ihn warten. Doch weil sie sich erfolgreich gegen einen menschenfressenden Zyklopen zur Wehr setzen, versucht dessen Vater Poseidon fortan die Rückkehr zu vereiteln, die noch einmal zehn Jahre dauern soll. Unterwegs begegnen Odysseus und seine Gefährten den Sirenen und anderen Seeungeheuern sowie der Zauberin Circe und steigen in die Unterwelt hinab.

Nähere Informationen zum Ensemble finden Sie unter:  https://www.landestheater-schwaben.de/

Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Donnerstag, 21. Mai 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 22:45 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren und das Landestheater Schwaben freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:

www.Kulturring-kaufbeuren.de

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Bildung Karriere Kultur Soziales Tourismus Veranstaltung Werbung Wirtschaft

B2B im Fokus: Das Allgäuer Jobfestival bringt auch Unternehmen zusammen

Das Allgäuer Jobfestival ist bewusst mehr als eine klassische Jobmesse.

Foto: WA Connections

Kaufbeuren/Allgäu – Das Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 im Eisstadion Kaufbeuren richtet sich nicht nur an Jobsuchende, sondern gezielt auch an Unternehmen, die sich weiterentwickeln und vernetzen wollen.

Mit einem eigenen B2B-Bereich schafft WA Connections bewusst einen Raum für Geschäftsführung, HR sowie Fach- und Führungskräfte, die sich zu aktuellen Herausforderungen austauschen und konkrete Impulse für ihr Unternehmen mitnehmen möchten.

Austausch, der wirklich weiterbringt

Fachkräftemangel, Recruiting, Mitarbeiterbindung, Digitalisierung – Themen, die aktuell jedes Unternehmen betreffen.

Im B2B-Bereich des Jobfestivals treffen sich Entscheider aus der Region, um genau darüber zu sprechen. Direkt, ehrlich und ohne Umwege.

Der Fokus liegt nicht auf Theorie, sondern auf Lösungen, die im Alltag funktionieren.

Vorträge mit Substanz statt Buzzwords

Ergänzt wird der Austausch durch praxisnahe Impulsvorträge, die gezielt auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind.

Ob Künstliche Intelligenz im Recruiting, moderne Personalgewinnung oder neue Wege im Employer Branding – die Inhalte liefern konkrete Ansätze, die direkt umsetzbar sind.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, erfolgt die Anmeldung vorab über das B2B-Ticket.

Ein Blick auf modernes Recruiting in der Praxis

Neben dem B2B-Bereich bietet das Jobfestival die Möglichkeit, ein neues Messe- und Recruitingformat live zu erleben:

* Über 100 Unternehmen aus der Region
* Direkter Kontakt zwischen Arbeitgebern und Bewerbern
* Bewerbung direkt vor Ort per App
* Ein Eventformat, das bewusst auf Erlebnis und echte Begegnung setzt

Für Unternehmen bedeutet das: nicht nur Austausch, sondern auch Inspiration für eigene Recruiting-Strategien.

Ein Format für die Region – mit Perspektive

Mit dem Allgäuer Jobfestival entsteht ein neues Veranstaltungsformat, das Unternehmen langfristig unterstützen soll.

„Wir wollten bewusst eine Plattform schaffen, die Unternehmen echten Mehrwert bietet – nicht nur Sichtbarkeit, sondern konkrete Impulse und Austausch“, so Veranstalter Andi Wehl.

Alle Infos auf einen Blick

📅 13. Mai 2026
🕛 ab 12:00 Uhr
📍 Eisstadion Kaufbeuren

🎟 Kostenloses B2B-Ticket sichern:
app.jobfestival-allgaeu.de

Fazit

Wer als Unternehmen neue Impulse sucht, Kontakte knüpfen will und verstehen möchte, wie Recruiting heute funktioniert, sollte das Allgäuer Jobfestival nicht nur beobachten – sondern Teil davon sein.

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Gesundheit Kultur Sport Tourismus Veranstaltung

Begleitetes Pilgern auf dem Crescentia-Pilgerweg in vier Etappen vom 14. bis zum 17. Mai 2026

Das Crescentiakloster und Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing bieten vom 14. Mai bis zum 17. Mai 2026 begleitete Pilgerwanderungen auf dem Crescentia-Pilgerweg an.

Foto: Melanie Gotschke

Wichtige Orte aus dem Leben der Heiligen Crescentia werden durch den Pilgerweg verbunden. Die Pilgerwegbegleiter geben Impulse, regen zum Nachdenken an und unterstützen die Wanderer dabei, Natur, Spiritualität und Gemeinschaft intensiv zu erfahren.

Der 90 Kilometer lange Pilgerweg wird in den vier Tagen in Etappen zwischen 17 und 28 Kilometern erwandert, welche auch einzeln buchbar sind. Die Pilger werden morgens mit dem Bus zu den Etappen gebracht und abends nach Kaufbeuren zurückgefahren. Start der Pilgerwanderungen ist um 7:30 Uhr (am Donnerstag, 14. Mai und am Sonntag, 17. Mai bereits um 7:00 Uhr) in der Klosterkirche des Crescentiaklosters. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro pro Person und Etappe inklusive Bustransfer.

Wichtig sind ausreichende Verpflegung, gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Die Pilgerwanderungen finden bei jeder Witterung statt.

Kaufbeuren Marketing bittet um Anmeldung in der Tourist Information unter 08341 437-190 oder per E-Mail an tourist-info@kaufbeuren.de. Alle Termine sind unter https://www.kaufbeuren-tourismus.de/geführte-pilgerwanderungen.html im Internet zu finden.

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Kultur Veranstaltung

Das KUNSTgespräch im Weltladen Kaufbeuren. Sehen.Zuhören.Hinterfragen. Am 06.05.2026

Kunst verstehen – Perspektiven erweitern

In einer entspannten Atmosphäre werfen wir einen Blick auf die Ausstellung von Shilpa Gupta, einer zeitgenössischen Künstlerin, die in ihrem Werk die aktuelle Situation in Indien in Installationen und Objekten darstellt.

Leitung: Bettina Rhein, Museumspädagogin
Ort: Seminarraum im Weltladen Kaufbeuren
Termin: 06.05.2026 um 19 Uhr

Dauer: ca. 1 Stunde
Über eine Spende würde sich der Weltladen freuen.
Anmeldung: bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder 08341/41915

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Kultur Veranstaltung

Nachwuchsmusiker begeistern im JuZe Kaufbeuren

ATIKA X LEVRAI im JuZeKF

AtikaxLevrai auf der Bühne des JuZeKF (Foto: Kümmerer)

Im Jugendzentrum Kaufbeuren (JuZe) traten kürzlich die beiden Nachwuchskünstler Atika und Levrai gemeinsam auf. Rund eine Stunde lang standen sie zu zweit auf der Bühne und präsentierten ihre eigenen Songs vor einem überwiegend jungen Publikum.
Beide Musiker stammen aus der Region und nutzten den Auftritt gezielt, um weitere Bühnenerfahrung zu sammeln. Die intime und ungezwungene Atmosphäre des JuZes ermöglichte dabei einen direkten Austausch zwischen Künstlern und Zuhörer:innen, was den Abend besonders lebendig machte.

Die Förderung junger Musikerinnen und Musiker ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Jugendzentrums Kaufbeuren. Neben regelmäßigen Auftrittsmöglichkeiten stellt das JuZe auch einen Proberaum zur Verfügung, der gegen einen geringen Unkostenbeitrag genutzt werden kann. Eine PA-Anlage sowie verschiedene Instrumente sind bereits vorhanden. Interessierte können sich direkt an das Jugendzentrum Kaufbeuren wenden, um mehr über die Angebote zu erfahren. (jugendzentrum@kaufbeuren.de / 08341 437-285)

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Bildung Blaulicht Kultur

Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu öffnet am Samstag den 2.5.26

Neu Ausstellungsstücke und Kinderpfad

Foto: Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu e.V.

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. öffnet am Samstag, den 2. Mai 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr seine Türen für Besucherinnen und Besucher.

Als besondere Highlights erwarten die Gäste neue Ausstellungsstücke, darunter detailreich aus Holz geschnitzte Dioramen. Diese stellen eindrucksvoll historische Szenen aus der Feuerwehrgeschichte dar und laden zum Entdecken ein.

Auch für junge Besucher ist wieder einiges geboten: Der beliebte Kinderpfad für Kinder ab acht Jahren ist geöffnet. An verschiedenen Stationen können die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen. Wer alle Aufgaben erfolgreich löst, erhält im Anschluss eine kleine Belohnung vom Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu.

Das Museumsteam freut sich auf zahlreiche interessierte Besucher.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Nächster Infotag der Tänzelfest Knabenkapelle am Montag, 11. Mai 2026

Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850

Die Tänzelfest Knabenkapelle Kaufbeuren lädt am Montag, 11. Mai 2026, von 16:00 bis 18:30 Uhr zu ihrem alljährlichen TKK Infotag ein.

Die Veranstaltung findet – wie in den vergangenen Jahren – im Rahmen der Musikschulwoche im Proberaum der Ludwig Hahn Musikschule im 2. Obergeschoss statt.

Unter Anleitung der Instrumentallehrerinnen und lehrer sowie des Dirigenten Wolfgang Wagner können interessierte Kinder und Jugendliche eine große Auswahl an Blas- und Schlaginstrumenten ausprobieren: Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Bariton, Posaune, Tuba und Schlagzeug. Im Anschluss lädt die Kapelle zu einer öffentlichen Probe ein, bei der Besucher einen direkten Einblick in die musikalische Arbeit der TKK erhalten.

Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850. Seit vielen Jahren musizieren in der Kapelle sowohl Buben als auch Mädchen. Unter der Leitung von Wolfgang Wagner, der die TKK seit 2001 dirigiert, spielen derzeit 58 Musikerinnen und Musiker sowie ein Trommlercorps mit 18 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren.

Die Ausbildung an den Blasinstrumenten und am Schlagwerk erfolgt durch die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing und Musikschule Kaufbeuren. Die Trommler werden vom vereinseigenen Ausbilder Peter Wittmer unterrichtet. Neben zwei wöchentlichen Proben gehören zahlreiche Auftritte, Konzertreisen und gemeinschaftliche Aktivitäten zum Jahresprogramm der Kapelle. Der starke Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Musizieren prägen das Selbstverständnis der TKK seit Generationen.

Dass das Erlernen eines Instruments Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen fördert, ist vielfach belegt – und macht zudem großen Spaß. Viele Lehrkräfte bestätigen, dass junge Musikerinnen und Musiker diese Fähigkeiten selbstverständlich in ihren Schulalltag mitbringen. Die Tänzelfest Knabenkapelle bietet dafür eine professionelle und zugleich familiäre Basis.

Als Jugendgruppe des Tänzelfestvereins e. V. ist die TKK jedes Jahr eine der Hauptattraktionen des Kaufbeurer Tänzelfestes. Weitere Informationen zur Ausbildung in der TKK finden sich unter www.taenzelfest.de.

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Kinder Kultur

Kinderuni der Bürgerstiftung in der Kulturwerkstatt gab Einblicke in das Leben und die Werke von Hans Christian Andersen

Wie Märchen Mut machen – und warum Anderssein eine Stärke sein kann

Stress, Angst, Mühsal und Verluste gehören für viele Menschen zum Alltag. Umso größer ist oft der Wunsch, für einen Moment in andere Welten einzutauchen. Manche gehen noch weiter – sie erschaffen diese Welten selbst. Einer von ihnen war Hans Christian Andersen. Unter dem Titel „Hans Christian Andersen: Sein Leben, seine Märchen“ widmete sich die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren am 23. April 2026 genau dieser besonderen Persönlichkeit. In der neuen Kulturwerkstatt erhielten kleine und große Besucher Einblicke in das Leben und Werk des dänischen Schriftstellers.

Ein Vortrag, der Geschichten lebendig macht

Durch den Nachmittag führte Thomas Garmatsch, Leiter der Kulturwerkstatt, der für diesen Anlass in die Rolle eines Professors schlüpfte. Unterstützt von Herrn Finn, Herrn Licht und Frau Sonne gelang es ihm, Andersens Lebensgeschichte anschaulich zu vermitteln. Auch Schirmherrin Eva Schwemmer war vor Ort und brachte sich als „Märchentante“ in die Veranstaltung ein.

Zwischen Armut, Ablehnung und Durchhaltevermögen

Zu Beginn erfuhren die Kinder mehr über Andersens Kindheit. Sie hörten von schwierigen Lebensumständen, vom frühen Tod seines Vaters und davon, dass seine Träume oft belächelt wurden. Gleichzeitig wurde deutlich: Andersen ließ sich davon nicht aufhalten. Mit Ausdauer und Selbstvertrauen ging er seinen eigenen Weg. Seine Geschichten erreichten viele Menschen – damals wie heute.

Märchen, die bis heute berühren

Dass Andersens Werke nichts an Aktualität verloren haben, zeigte sich schnell. Aus dem Publikum wurden Titel wie „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, „Des Kaisers neue Kleider“ und „Die Schneekönigin“ genannt. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wie persönliche Erfahrungen in seine Märchen einflossen. Ein Junge brachte es auf den Punkt, als er über „Das hässliche Entlein“ nachdachte: Auch Andersen sei zunächst ausgelacht worden, habe aber später seinen Platz gefunden.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Die Kinder wurden aktiv in das Geschehen einbezogen. Sie erzählten Märchen nach, ordneten Symbole den richtigen Geschichten zu und arbeiteten gemeinsam an Lösungen. So erklärte ein Kind schüchtern den Inhalt von „Die Prinzessin auf der Erbse“ – und zeigte damit, wie präsent die Geschichten noch immer sind.

Märchen im Original entdecken

Zum Abschluss ermutigte Thomas Garmatsch die Kinder, Märchen auch im Original zu lesen. Verfilmungen seien zwar unterhaltsam, gäben die ursprünglichen Geschichten aber oft verändert wieder. Sein Fazit: Anders zu sein ist keine Schwäche, sondern eine Stärke – eine Botschaft, die sich durch Andersens Leben und Werk zieht.

Dank an die Unterstützer

Ein besonderer Dank gilt Thomas Garmatsch für den engagierten Vortrag sowie Frau Jehl von der Bürgerstiftung. Ihr Einsatz ermöglicht es, dass die Kinderuni regelmäßig solche Einblicke in spannende Themen bietet.

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Bildung Kultur Panorama Tourismus Veranstaltung

Unterwegs mit dem Kaufbeurer Nachtwächter

Mit dem Frühlingswetter beginnt die Nachtwächter-Saison 2026

Foto: Melanie Gotschke

Bis Ende Oktober hat Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing eine Vielzahl an öffentlichen Führungsterminen festgelegt, für die sich Einzelpersonen ab sofort anmelden können. Mittwoch, den 29. April 2026, ist der nächste Termin, an dem der Kaufbeurer Nachtwächter die angemeldeten Zuhörerinnen und Zuhörer wieder mit auf seine Runde durch die Altstadt nimmt. Auf seinem Weg durch die abendlichen Gassen macht er Station an verschiedenen Ecken und Winkeln, um von seinen Aufgaben als Hüter von Ruhe und Ordnung und Warner vor Feuer und Gefahr zu erzählen.

Der Nachtwächter erwartet seine Gäste mit Beginn der Dämmerung am historischen Rathaus. Die Route verläuft durch die Kaiser-Max-Straße, über den Kirchplatz, am Crescentiakloster vorbei und hinauf zum Blasiusberg mit der früheren Stadtbefestigung. Der abendliche Spaziergang endet am Hexenturm, wo zum Abschluss ein kleines Fläschchen mit dem bekannten Hexentrunk für die Teilnehmenden bereitsteht.

Interessierte können sich bei der Tourist Information Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 437-190 in die Teilnehmerliste eintragen lassen oder direkt auf der Internetseite unter http://www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen.html buchen.

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Kultur

Night Crawl 2026: volle Gassen, volle Kneipen – und ein Festival, das bei bester Stimmung bis tief in die Nacht ging

Breites musikalisches Spektrum kommt bei den Besuchern gut an

Am Samstagabend ist der diesjährige Night Crawl in Kaufbeuren planmäßig um 20 Uhr gestartet, der Einlass begann bereits eine Stunde zuvor. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Altstadt gut gefüllt. Bei frühlingshaftem Wetter zog es viele Besucher zunächst nach draußen, wo sich die besondere Atmosphäre zwischen den historischen Gebäuden früh entfaltete.

Vom Straßenleben in die Locations: Musik zieht die Gäste an

Mit dem Beginn der Live-Musik verlagerte sich das Geschehen zunehmend in die teilnehmenden Bars, Cafés und Clubs. Nach und nach füllten sich die Innenräume, während draußen weiterhin reges Treiben herrschte. Das Konzept „ein Ticket – alle Locations“ bewährte sich erneut und ermöglichte den Gästen einen unkomplizierten Wechsel zwischen den Veranstaltungsorten.

Breites musikalisches Spektrum

Die Bandbreite der Musikrichtungen zeigte sich auch in diesem Jahr vielseitig. Das Programm reichte von bekannten Coversongs der 70er- und 80er-Jahre bis hin zu elektronischer Musik und DJ-Sets. Damit knüpfte der Night Crawl an die im Vorfeld angekündigte Mischung aus vertrauten Klängen und neuen musikalischen Impulsen an.

Feiern bis in die Nacht

Der Abend entwickelte sich zu einer durchgehend gut besuchten Veranstaltung. Bis in die späten Nachtstunden wurde in den Locations und bei den anschließenden Club-Angeboten weitergefeiert. Auch die Aftershow-Möglichkeiten wurden von vielen Gästen genutzt und ergänzten das Festivalprogramm.

Organisation und Ausblick

Die Veranstaltung wurde erneut von der ROUNDHOUSE Eventagentur und wood&wire-event organisiert. Der Ablauf verlief reibungslos, was zum positiven Gesamteindruck beitrug.

Nach der diesjährigen Ausgabe lässt sich festhalten: Der Night Crawl bleibt ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Region. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr ist bereits vorhanden.

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Jugend Kultur

Musik hautnah erleben

Streichquartett des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks gastierte am 20. April an der Sophie-La-Roche-Realschule

Wie mitreißend klassische Musik sein kann wurde beim Konzert deutlich

Im Rahmen der diesjährigen Schultour des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks brachten Musikerinnen und Musiker das 8. Streichquartett von Dmitrij Schostakowitsch zur Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren in dem Konzert, wie der Komponist seine persönlichen, leidvollen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung Dresdens musikalisch in diesem Stück verarbeitet hat.

Die anschauliche Interpretation des Musikstücks sowie die fundierten Erläuterungen der Musikerinnen und Musiker ermöglichten es nahezu 200 Schülerinnen und Schülern, sich intensiv mit der weiterhin relevanten Thematik von Konflikten, Kriegen und gesellschaftlichem Widerstand auseinanderzusetzen. Die Musikerinnen und Musiker stellten durch Ihre Erklärungen Bezüge zwischen den verwendeten musikalischen Formen, der Biographie des Komponisten und dem Vorwissen der Schüler her, die bei den Zuhörern einen bleibenden Eindruck hinterließen. Zudem leisteten mehrere Schüler durch ihre aktive Teilnahme am Konzert und ihren Anmerkungen und Überlegungen zu aktuellen Protestsongs verschiedener Genres einen Beitrag dazu, einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen herzustellen.

Sehr beeindruckt von der Ausdruckskraft der Musik und der musikalischen Perfektion der Musiker wurde das Konzert zu einem einprägsamen und emotional bewegenden Erlebnis für die Jugendlichen.  „Das war echt stark!“ so ein Schüler einer 8. Klasse.

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Kultur Veranstaltung

Zum 20-jährigen Jubiläum gibt’s: erst mal nix

vordere Reihe von links nach rechts: Beate Rinke, Rosi Lauerwald hintere Reihe von links nach rechts: Gerhard Negele, Markus Holy. Foto: Markus Holy

Zum 20-jährigen Jubiläum gibt’s: erst mal nix

Die Jahreshauptversammlung der D´Schoinaschnätterer stand erst einmal ganz unter dem Motto „Rückblick“: Zuallererst blickte vor allem der Schatzmeister Gerhard Negele auf die vergangene Spielsaison. Auch wenn die Bilanz mit einem leichten Minus nicht ideal ausgefallen ist, war er angesichts gleich gebliebener Getränke- und Eintrittspreise und des vollen Erfolgs der Veranstaltungen stolz auf das finanziell geschaffene Gesamtergebnis. Alle Mitglieder freuten sich auch über die erneute Teilnahme von Gabi Negele, Marietta Flietel und Simone Holy bei der BR-Sendung „Schwaben weiß blau“. 

Anschließend blickten die Mitglieder auf die letzten 20 Jahre, denn tatsächlich wurde der Verein im Jahr 2006 mit ursprünglich 11 Mitgliedern gegründet. Voller Stolz konnten die Mitglieder feststellen, dass in den Auftrittsjahren seit dem Jahr 2007 jede Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausverkauft war und die Mitglieder nun auf einen bunten Haufen von insgesamt 46 Mitgliedern im Alter zwischen 28 und 85 gewachsen sind, bei denen insgesamt 18 auf der Bühne aktiv tätig sind.

Anschließend gab es die Zukunftsprognosen: Leider gibt es dieses Jahr keine Vorstellungsabende, da der Bezirk Schwaben das Jubiläum des Bezirkskrankenhauses mit diversen Veranstaltungen im Festsaal feiert und deswegen der Festsaal belegt ist. Aus diesem Grund wird es dieses Jahr auch keinen Vorverkauf am 01.05. geben. Allerdings werden die D´Schoinaschnätterer das Pausenjahr sinnvoll nutzen und werden an ihrem 20. Bühnenjubiläum 2027 ein buntes Jubiläumsprogramm präsentieren.

Bei den Neuwahlen gab es keine großen Änderungen: Markus Holy ist seit 20 Jahren im Amt als 1. Vorstand und wurde in diesem Amt erneut bestätigt, Rosi Lauerwald, ebenfalls seit 20 Jahren in der Vorstandschaft aktiv, wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt, Gerhard Negele wurde als Schatzmeister und Beate Rinke als Schriftführerin bestätigt.

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Bildung Kultur

Gesprächskonzert in der Dominikuskirche

„Bewusstseinsgeiger“ Miha Pogačnik. Foto: Miha Pogačnik

„Bewusstseinsgeiger“ Miha Pogačnik zu Gast in Kaufbeuren

Am Mittwoch, 29. April 2026, um 19 Uhr ist der slowenische Geiger, Kultur- und Friedensbotschafter Miha Pogačnik in der Dominikuskirche (Augsburger Straße 8) zu erleben. Das Publikum erwartet kein klassisches Konzert im üblichen Sinne, sondern ein lebendiger Abend zwischen Musik, Gespräch und gemeinsamer Erfahrung.

Wenn Musik zum Erkenntnisweg wird
Seit über 50 Jahren verbindet Pogačnik Musik mit innerer Erfahrung und Dialog. Im Zentrum steht dabei vor allem die Musik von Johann Sebastian Bach.
Er spielt nicht einfach Stücke, sondern lässt sie im Moment entstehen: beginnt, hält inne, lauscht, entwickelt weiter. So wird hörbar, wie Musik wächst. Gleichzeitig wird sichtbar, was sonst verborgen bleibt: innere Prozesse, Entscheidungen, Spannungen. Währenddessen entstehen Zeichnungen, und das Publikum wird aktiv einbezogen. Zuhörende können eigene Reaktionen wahrnehmen – Gewohnheiten, Widerstände, aber auch neue Zugänge.

Kunst als Impuls für Veränderung
Grundlage ist eine über Jahrzehnte gewachsene Praxis, die Technik und Ausdruck neu verbindet. Seit rund 30 Jahren bringt Pogačnik diese Arbeitsweise auch in internationale Unternehmen ein. Dort nutzt er künstlerische Prozesse, um Veränderung in Organisationen anzustoßen und neue Perspektiven zu öffnen. Kunst wird dabei zum Werkzeug für Entwicklung – individuell und kollektiv.

Seine Projekte reichen von internationalen Kulturinitiativen über Kulturdiplomatie bis hin zu langfristigen Vorhaben wie dem „Bach-Marathon in 100 Kathedralen“.

Biografisches in Kürze
Geboren 1949 in Kranj (damals Jugoslawien), wurde Pogačnik früh gefördert, unter anderem im Programm der Jeunesses Musicales.
Er studierte bei namhaften Geigern wie Igor Ozim, Max Rostal, Josef Gingold und Henryk Szeryng.
Stipendien führten ihn nach Ljubljana, Köln und Bloomington (USA). Eine internationale Konzertlaufbahn folgte früh – doch er entschied sich bewusst für einen eigenen künstlerischen Weg.

Zitat
Wenn im klassischen Konzert die Sternstunde sich ereignet hat, dann ist das traditionelle Ziel der Kunst erreicht. Die Zukunft fordert eine Verwandlung von ‚Unterhaltung zu Überhaltung‘, um die Rolle der Kunst in der Gesellschaft neu zu positionieren.“ – Miha Pogačnik

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Was: Gesprächskonzert mit Miha Pogačnik – „Gegensätze miteinander verbinden“
Wann: Mittwoch, 29. April 2026, 19:00 Uhr
Wo: St. Dominikus-Kirche, Augsburger Straße 8, Kaufbeuren
Eintritt: Frei – Spenden erbeten

Weitere Informationen:

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Kultur Veranstaltung

Maifest in Hirschzell: Tradition, Musik und Begegnung am 1. Mai

Ein Tag für das Dorf – Programm, Kulinarik und Einblicke in die Feuerwehrarbeit

Auftakt mit Kindern und Musik

Ab 10:00 Uhr eröffnen die Kinder des Kindergartens und der Grundschule Hirschzell das Fest mit ihren Beiträgen. Im Anschluss übernehmen der Musikverein Hirschzell sowie die „Blechklappen“ und sorgen für den musikalischen Rahmen des Tages.

Essen, Trinken und Geselligkeit

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Angeboten werden unter anderem Kesselfleisch, Krautschupfnudeln, Grillfleisch, Bratwürste und Pommes frites. Ergänzt wird das Angebot durch Kaffee und Kuchen. Das Fest ist bis etwa 17:00 Uhr angesetzt.

Feuerwehr zum Anfassen

Die Feuerwehr Hirschzell stellt ihr Einsatzfahrzeug vor und informiert über Ausbildung und Aufgaben. Kinder können sich beim Löschen mit Kübelspritzen ausprobieren und die Hüpfburg nutzen.

Maibaum wird bereits am 26. April aufgestellt

Neue Tafeln zeigen das Dorfleben

Der Maibaum wird traditionell am Sonntag zuvor, am 26. April, ab 10:00 Uhr aufgestellt. In diesem Jahr werden dabei auch erneuerte Tafeln angebracht. Erstmals seit 1977 wurde die komplette Beschilderung überarbeitet. Die Tafeln zeigen die Hirschzeller Gewerke, Vereine und Institutionen. Während sie früher aus Holz gefertigt waren, bestehen sie nun aus Metall.

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Kultur Veranstaltung

Kleinkemnat: Maibaumfest mit Auftanz und Gemütlichkeit

Kleinkemnat feiert wieder unter seinem Maibaum – Straßensperrung und Umleitung nach Irsee

In diesem Jahr lädt Kleinkemnat, Kaufbeurens kleinster Stadtteil, wieder zum Maibaumfest ein. Aus diesem Grund wird die Ortsdurchfahrt über den Ölmühlhang am Freitag, 1. Mai, von 7 – 19 Uhr gesperrt. Die Ortsdurchfahrt aus Richtung Großkemnat bleibt offen; eine Umleitung nach Irsee wird eingerichtet. Auch die Anrufsammeltaxis der Firma Kirchweihtal fahren diese Umleitung.

Im Anschluss an den Festgottesdienst um 10 Uhr beginnt das Maifest mit einem gemütlichen Frühschoppen am Feuerwehrhaus mit den Kemnater Musikanten. Auftanz und Spiele erleichtern nicht nur das gegenseitige Kennenlernen in einem gewachsenen Dorf, sondern versprechen auch einen unterhaltsamen Tag für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eingeladen sind Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, egal ob schon lange ansässig oder neu zugezogen, Gäste, Freunde, Ausflügler und alle, die einen gemütlichen Tag in geselliger Runde verbringen wollen.

Veranstalter ist der Verein für Gartenbau und Landschaftspflege Kleinkemnat.

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Kultur Veranstaltung

Night Crawl Kaufbeuren 2026: Das Bar- und Clubfestival in der Altstadt am 25.04.26

25. April 2026 – 16 Locations, 3 Clubs, 20 Live-Acts & DJs, ein Ticket

Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre verwandelt sich Kaufbeurens Altstadt auch 2026 wieder in eine pulsierende Festivallandschaft: Der Night Crawl lädt am 25. April 2026 zur musikalischen Entdeckungstour durch die Innenstadt ein.

Ob Rock, Pop, Hip-Hop, Indie, Electro oder Clubsound – in 16 Locations und 3 Clubs sorgen 20 Live-Acts und DJs für eine Nacht voller Energie, Vielfalt und unvergesslicher Momente. Bars, Cafés, Restaurants und Clubs öffnen ihre Türen und bieten ein abwechslungsreiches Programm aus Live-Musik, DJ-Sets und kulinarischen Angeboten. Das Erfolgsrezept bleibt dabei gleich: ein Ticket – alle Locations.

Mit dabei sind unter anderem Acts wie Ryan Inglis (Acoustic Indie-Pop), John Leon & Escalation (Rock), Salon Bitter (Electro-Pop) sowie zahlreiche DJs mit House, Mashups und Party Classics.

Der Night Crawl entwickelt sich dabei bewusst weiter: Das Konzept setzt zunehmend auf eigene künstlerische Acts und individuelle Live-Performances und entfernt sich gezielt vom klassischen Coverband-Fokus, ohne diesen jedoch vollständig auszuschließen. So entsteht eine Mischung aus neuen musikalischen Impulsen und vertrauten Sounds.

Ein besonderes Highlight bleibt auch in diesem Jahr die Atmosphäre der historischen Altstadt, die den Night Crawl zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Region macht. Wer danach noch nicht genug hat, kann ab 23 Uhr bei den Aftershow-Partys in den Clubs Glashaus, Omnya und Ringkeller bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern.

Der Eintritt ist mit Festivalband frei.

Tickets & Preise:

  • 17 € (zzgl. Gebühren) im Online-Vorverkauf
  • 17 € im Vorverkauf in allen teilnehmenden Locations
  • 20 € an der zentralen Abendkasse

Zeitplan am 25. April 2026:

  • Ab 17 Uhr: Warm-up & Bändchenumtausch an der Contheke (Kaiser-Max-Straße)
  • Ab 19 Uhr: Einlass in die teilnehmenden Locations
  • Ab 20 Uhr: Start Live-Musik & DJ-Sets
  • Ab 23 Uhr: Aftershow-Partys

Weitere Informationen und das gesamte Line-up unter:
www.night-crawl.de

Veranstalter:

ROUNDHOUSE Eventagentur
Markus Mölzer
Tel. +49 170 8086195
Ringweg 22
87600 Kaufbeuren

wood&wire-event
Daniel Fischer
Tel. +49 176 66679251
Ludwigstraße 22
87600 Kaufbeuren

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Kinder Kultur Veranstaltung

Nächste Kinderuni Kaufbeuren: Auf den Spuren von Hans Christian Andersen – am 23. April in der Kulturwerkstatt

Eine Reise durch Leben, Märchen und Fantasie

Die nächste Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren widmet sich einem der bekanntesten Erzähler der Literaturgeschichte: Hans Christian Andersen. Unter dem Titel „Sein Leben – Seine Märchen“ nimmt Referent Thomas Garmatsch Kinder und Interessierte mit auf eine Reise durch das Werk und die Lebensgeschichte des dänischen Dichters.

Märchen, die bis heute begleiten

Andersens Geschichten werden bis heute weltweit gelesen. Figuren wie „Die kleine Meerjungfrau“, „Die Schneekönigin“ oder „Des Kaisers neue Kleider“ sind festen Bestandteil vieler Kindheiten. Sie erzählen von Mut, Fantasie und oft auch von leisen Zwischentönen, die zum Nachdenken anregen.

Nicht nur seine Werke, auch Andersens Lebensweg wirkt stellenweise wie eine Erzählung. In der Kinderuni wird der Frage nachgegangen, welche Verbindung zwischen seinem Leben und seinen Figuren besteht. Dabei richtet sich der Blick auch auf seine weniger bekannten Scherenschnitte sowie auf seine zahlreichen Reisen. Und dann ist da noch eine ungewöhnliche Frage: Welche Rolle spielt eigentlich eine große Tasse Kakao? Die Antwort darauf gibt es während der Veranstaltung – gemeinsam geht es gedanklich in Andersens „fliegendem Koffer“ bis nach Kopenhagen.

Ein erfahrener Erzähler auf der Bühne

Thomas Garmatsch leitet seit über 30 Jahren die Kaufbeurer KULTURwerkstatt. Als Regisseur im Kinder- und Jugendtheater hat er viele Figuren aus Andersens Märchen auf die Bühne gebracht und kennt Hintergründe, die über die bekannten Geschichten hinausgehen.

Termin und Ort

Die Veranstaltung findet am 23. April 2026 um 16:00 Uhr in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren statt. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

ÜBER MENSCHEN – von Juli Zeh als Bühnenstück am 30. April 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren

Foto_Manuel Wagner

Auf Einladung des Kulturrings Kaufbeuren e. V. gastiert die Badische Landesbühne am Donnerstag, den 30. April 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren

Juli Zeh
ÜBER MENSCHEN
 
Juli Zehs im Jahr 2021 erschienener Gesellschaftsroman „Über Menschen“ ist ab Februar 2025 auf der Bühne der Badischen Landesbühne zu erleben. In einer eigenen Fassung und unter der Regie von Intendant Wolf E. Rahlfs gastiert die Adaption des Bestsellers am Donnerstag, 30. April 2026 im Stadttheater Kaufbeuren.
Bracken, ein Dorf in der tiefsten brandenburgischen Provinz. Dort hat sich Dora ein Haus gekauft. Weg aus der Großstadt. Weg von den linksliberalen Gutmenschen. Weg von ihrem Job in der Weltretter-Werbeagentur. Dora braucht einen Neustart. Jetzt steht sie im Garten und gräbt ein Kartoffelbeet um.
Ein Nachbar stellt sich ihr als „Dorfnazi“ vor. Ein anderer reißt ununterbrochen fremdenfeindliche Witze. Bei Dora setzt die Rassismusstarre ein. Sie erkennt, dass nichts, was sie über Menschen, Politik und das Leben zu wissen glaubt, in Bracken gültig ist.
Juli Zehs Bestseller über Doras Stadtflucht wirft einen Blick hinter die festbetonierten Bilder
vom Stadt- und Landleben. Und entdeckt eine Mitmenschlichkeit, die irritiert und herausfordert. In entlarvenden Dialogen skizziert Juli Zeh eine Welt, in der zu viele versuchen, mit klarer Kante Sicherheit zu suggerieren. Aber über Menschen lässt sich nur eine Meinung bilden, wenn man ihnen begegnet – auch wenn es über einen Gartenzaun hinweg passiert. 
Die Autorin Juli Zeh liefert mit ihrer Literatur Denkanstöße zu politischen und sozialen
Fragestellungen, während sie gleichzeitig als ehrenamtliche Richterin am
Verfassungsgericht des Landes Brandenburg tätig ist. 
Mit: Martin Behlert, Tobias Gondolf, Madeline Hartig, Cornelia Heilmann, Nadine Pape, Lukas Maria Redemann, Frank Siebers 
Inszenierung: Wolf E. Rahlfs
Bühne und Kostüm: Tilo Schwarz
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Weitere Informationen finden Sie auf
www.badische-landesbuehne.de
 
Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren   
Termin: Donnerstag, 30.04.26
Preis: € 26,- / € 29,-       
Abendkasse: 19:00 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: 22:20 Uhr mit Pause
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)
Der Kulturring Kaufbeuren mit dem Ensemble der Badischen Landesbühne freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:
Instagram I Facebook I www.kulturring-kaufbeuren.de 
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Kultur Veranstaltung

Frauen gestalten Räume: „Soul-Bizz-Messe“ bringt vielfältige Angebote ins Gablonzer Haus am 18. und 19. April 26

Frauen gestalten Räume für Austausch und Inspiration

Am Wochenende des 18. und 19. April wird das Gablonzer Haus in Kaufbeuren zu einem Treffpunkt für Frauen, Familien und Interessierte. Jeweils von 11 bis 17 Uhr findet dort erstmals die „Soul-Bizz-Messe“ statt. Die Veranstaltung wurde von selbstständigen Frauen initiiert, die ihre Angebote und Dienstleistungen persönlich vorstellen möchten.

Vielfältige Themen rund um Alltag, Gesundheit und Entwicklung

Mehr als 30 Ausstellerinnen präsentieren ihre Projekte und geben Einblicke in ihre Arbeit. Thematisch reicht das Angebot von Schwangerschaft und Mamasein über Kinderkurse bis hin zu Coaching, Persönlichkeitsentwicklung und körperlichem Wohlbefinden. Auch Bereiche wie Bewegung, Entspannung, Yoga oder kreative Angebote sind vertreten. Die Messe richtet sich insbesondere an Frauen, Mütter und Familien, die nach Impulsen für ihren Alltag suchen oder neue Angebote kennenlernen möchten.

Begegnung, Austausch und praktische Impulse

Neben den Informationsständen steht vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Besucherinnen haben die Möglichkeit, direkt mit den Anbieterinnen ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu klären. Ergänzt wird das Angebot durch Verpflegung vor Ort. Am Sonntag richtet der Kinderschutzbund zudem eine Kinderecke ein, sodass auch Familien entspannt Zeit auf der Messe verbringen können.

Offenes Angebot für alle Interessierten

Der Besuch der Messe ist kostenfrei. Ob allein, mit Freundinnen oder gemeinsam mit der Familie – die Veranstaltung bietet Raum, neue Perspektiven kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Die Initiatorinnen der „Soul-Bizz-Community“ setzen dabei bewusst auf eine persönliche Atmosphäre und laden zu Begegnungen auf Augenhöhe ein.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musik macht glücklich! Konzert im Stadtsaal mit Lehrkräften und Musiktalenten der Musikschule Kaufbeuren am 24. April 26

Konzert in zwei Teilen

Unter dem Motto „MUSIK MACHT GLÜCKLICH!“ geben die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule gemeinsam mit jungen Musiktalenten am Freitag, 24. April 2026, im Stadtsaal ein Konzert.

Die Schülerinnen und Schüler der Talent-Förderklasse präsentieren im ersten Teil des Programms ihre absoluten Lieblingsstücke. Es spielen Melissa Yuan (Klavier und Violine), Tobias Schill (Saxophon und Klavier), Johanna Herrmann (Harfe und Querflöte), sowie das noch sehr junge Violintalent Ronja Seyfert.

Im zweiten Konzertteil erklingt eine Auswahl schönster Musikstücke und Lieder, gespielt und gesungen von den Lehrkräften der Musikschule. Neben Musikschulleiter Martin Klein am Klavier spielen Johannes Bernhard (Horn), Franziska Zajicek (Querflöte), Georg Hiemer (Trompete), Johanna Bachmaier (Klarinette), Moritz Kinker (Bass&Gitarre), Udo Schmid (Saxophon) sowie die Sängerin Raphaela Lutz.

Das Programm zeigt in diesem Jahr alles was ein Publikum glücklich macht: Klassische Konzertklänge, virtuose Solos, harmonisches Zusammenspiel, gefühlsvolle Songs und mitreisende Instrumentaleinlagen.

Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

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Kultur

„SPLEEN“ nach Charles Baudelaire – Figurentheater Wilde & Vogel

Foto_Spleen_Wilde und Vogel_Erich Malter

Auf Einladung des Kulturrings Kaufbeuren e. V. in Kooperation mit dem Puppentheater Kaufbeuren gastiert das Figurentheater aus Leipzig Wilde & Vogel mit dem Stück „SPLEEN“ am 19. April 2026 um 20:00 Uhr im Puppentheater Kaufbeuren

Wen gibt es unter uns, der nicht, in seinen ehrgeizigen Stunden, von dem Wunder einer poetischen Prosa geträumt hat, die musikalisch wäre ohne Rhythmus und ohne Reim, biegsam und eigenwillig genug, um sich den lyrischen Regungen der Seele, den Wellenbewegungen der Träumerei, den Erschütterrungen des Bewusstseins anzupassen?

Es ist hauptsächlich das Leben in den Riesenstädten, das Durcheinander ihrer zahllosen Beziehungen, das dieses quälende Ideal entstehen lässt.

(Charles Baudelaire: Vorrede zu „Der Spleen von Paris“, 1869)

Basis der Inszenierung ist Charles Baudelaires Spätwerk, seine Gedichte in Prosa „Der Spleen von Paris“. Dichte Miniaturen, oft zu wenigen Zeilen komprimierte Szenen oder scheinbar flüchtig hingeworfene Gedankengänge beschwören die Epoche des „Untergangs der romantischen Sonne“.
In ihnen widerspiegeln sich Splitter gescheiterter Utopien angesichts politischer Restauration im vorvorigen Jahrhundert: ein erstaunlich zeitgemäßes Panoptikum.

Die manchmal düster-bestialische, manchmal heiter-melancholische Atmosphäre des Baudelaireschen Kosmos spielt mit dem Menschen an der Schwelle zur Moderne: zwischen apathischer Lebensgier und erotisierter Todessehnsucht, zwischen Sehnsucht nach Unendlichkeit und brutaler Belanglosigkeit, im Tragischen meist lapidar, im Komischen immer subtil.

Die offene Spielweise dieser Inszenierung – die der Spieler mit Figuren und Musikinstrumenten auf der Bühne, sowie mit dem Textmaterial, eingesprochen von Kindern und Jugendlichen – zielt auf eine kaleidoskopische Betrachtung des Zuschauers. Eine eigene Magie entsteht in der Imagination zwischen Akteuren, Material und Publikum, eine Folge von Bildern, die den Blick Baudelaires kontrapunktiert und sucht, ihn für eine Wahrnehmung von heute zu öffnen.

Preis für herausragende künstlerische Leistung beim Stuttgarter Theaterpreis 2007 Grand Prix und Young Critics Award beim International Festival of Puppetry Art, Bielsko-Biala (PL) 2008 Grand Prix und zwei Sonderpreise beim International Festival of Puppet Theatre Warschau (PL) 2009 Preis für beste Musik beim Festival “Spotkanie” am Teatr Baj Pomorski Torun (PL) 2009

Mehr Informationen: Spleen – Figurentheater Wilde & Vogel  

Veranstaltungsort: Puppentheater Kaufbeuren  

Termin: Sonntag, 19.04.2026 um 20:00 Uhr

Preis: € 25,-       

Abendkasse: 19:00 Uhr

Einlass: 19:50 Uhr

Aufführung: 20:00 Uhr

Ende: 21:10 Uhr ohne Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren in Kooperation mit dem Puppentheater Kaufbeuren und dem Figurentheater Wilde & Vogel freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:

Kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Benefizkonzert

Sr. Annika

Ein „Klangdach“ für das Kloster

„Wir lassen euch nicht im Regen stehen“ dachten sich die Kaufbeurer Chöre, als sie von dem maroden Dach des Crescentiaklosters erfahren haben. Daher laden sie am Sonntag, 19. April um 19 Uhr zu einem Benefizkonzert in den Kaufbeurer Stadtsaal ein. Mit von der Partie sind die Kaufbeurer Martinsfinken, der Frauenchor der Musikschule, der a-capella-Chor Neugablonz, der Chor Tourdion, der Chor „Schall und Schmauch“, der Gospelchor St. Martin sowie der Männerchor Liederkranz aus Marktoberdorf. Außerdem wird der Abend von der Gruppe „Rohrblattlyriker“ bereichert. „Unser Ziel ist es“, so die Organisatoren, „ein Prozent der Bausumme an diesem Abend an Spenden zu sammeln“. Insgesamt muss das Kloster für die Dachsanierung des historischen Gebäudes aus dem 15. Jahrhundert über 400.000,- Euro an eigenen Mitteln aufbringen. Die etwa 150 aktiven Musikerinnen und Musiker werden an diesem Abend symbolisch ein „Klangdach“ über das Kloster spannen – und hoffen, dass viele das gemeinsame Anliegen unterstützen und mit ihrem Kommen und ihren Spenden zu einem gelingenden Abend beitragen.

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Bildung Kultur

Seminar „Heimatvertriebene im Allgäu“

Allgäuer Heimatakademie, Foto: Allgäuer Heimatakademie

Seminarprogramm Frühjahr 2026

Die Allgäuer Heimat Akademie, eine Organisation des Heimatbundes Allgäu e.V., veranstaltet am 16.Mai 2026 ein Seminar zum Thema „Heimatvertriebene im Allgäu“ im Gablonzer Haus , Bürgerplatz 1 in Neugablonz.Das Seminar richtet sich an alle, die sich für das Thema interessieren und dauert von 9:00 bis ca. 15:00 Uhr. Referenten sind der Buchautor Ralf Lienert aus Kempten mit dem Vortrag „Neuanfang im Allgäu – 80 Jahre Flucht und Vertreibung“ und der Historiker Manfred Heerdegen mit dem Referat „Heimatvertriebene in Kaufbeuren – 80 Jahre Neugablonz und ein früher Film“. Am Nachmittag führt Manfred Heerdegen die Teilnehmer durch das Isergebirgsmuseum und gibt Einblicke in die Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung im Isergebirge bis zu ihrer Vertreibung sowie dem Neuaufbau im heutigen Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz.

Nähere Informationen und Anmeldung:  www.allgaeuer-heimatakademie.de 

 

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Kultur Veranstaltung

Zwischen Musik und Wort

DuoVoice2: Theresa Steinbach (Sopran) und Jakob Rattinger (Gambe)

Gedenkkonzert für Peter Pius Irl – DuoVoice2 & Albin Wirbel – in der Domikuskirche

Ein besonderer Konzertabend erinnert an den Kaufbeurer Schauspieler Peter Pius Irl: Am 17. April 2026 um 19 Uhr lädt der Förderverein der Kunst- und Kulturkirche St. Dominikus zu einem Gedenkkonzert in die Dominikuskirche Kaufbeuren ein.

Das Ensemble DuoVoice2 mit Theresa Steinbach (Sopran) und Jakob Rattinger (Gambe) gestaltet gemeinsam mit Albin Wirbel an der Orgel eine musikalisch-literarische Hommage. Im Zentrum stehen Vokalmusik und Orgelwerke, ergänzt durch ausgewählte Texte von Peter Pius Irl.

Der Abend knüpft bewusst an den 2. Mai 2025 an – den letzten Konzertbesuch IrIs, eben in dieser Kirche. Daraus entsteht ein Programm, das Erinnerung, Musik und Wort verbindet und das künstlerische Wirken sowie die Persönlichkeit des Humanisten würdigt. Besonders prägend war die enge Zusammenarbeit zwischen Peter Pius Irl und Jakob Rattinger in seinen letzten Lebensjahren.

Eintritt frei, Spenden sind erbeten.

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Jugend Kultur

Kreativität aus der Dose: Jugendliche gestalten Street Art in Kaufbeuren

Ferienworkshop zeigt, wie aus Ideen sichtbare Kunst im Stadtraum wird

Kreativität und Begeisterung waren beim talentCAMPus-Ferienworkshop „Street Art – Graffiti mit Sprühschablonen“ der vhs Kaufbeuren deutlich zu spüren. Kinder und Jugendliche entwickelten eigene Motivideen und setzten diese in individuelle Sprühschablonen um. Unter der Anleitung von Tobias Binderberger arbeiteten die Teilnehmenden zunächst an ihren Entwürfen. Schritt für Schritt entstanden daraus Schablonen, die als Grundlage für die spätere Umsetzung dienten. Im Anschluss durften die Jugendlichen ihre Motive auf einer dafür vorgesehenen Freifläche der Stadt Kaufbeuren sprühen. So wurde aus den Entwürfen sichtbare Street Art im Stadtraum.

Gemeinschaftsprojekt mit Förderung

Der Kurs war ein Kooperationsprojekt des Familienstützpunktes „Apfelkern“, dem Bildungsbüro der Stadt Kaufbeuren, der Grundschule Oberbeuren und der vhs Kaufbeuren. Gefördert wurde das Angebot im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Kultur

Rundgang im Kunsthaus unter dem Motto „Kunst & Kuchen“, Sonntag, 19. April, 15 Uhr

Ulrich Vogl, „Wolkenhaus“, 2013, Foto: Erik Joergensen

Kunsthausleiterin Lisa Britzger führt durch die Ausstellung long time no see, anschließend gibt es im Café Kirschkern Gelegenheit zum Austausch und Gespräch.

Am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr lädt das Kunsthaus Kaufbeuren zu einem besonderen Rundgang unter dem Motto „Kunst & Kuchen“ ein: Kunsthausleiterin Lisa Britzger führt durch die Ausstellung long time no see, anschließend gibt es im Café Kirschkern Gelegenheit zum Austausch und Gespräch.

Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens hat das Kunsthaus Kaufbeuren einen Kettenbrief verschickt. Sechs Kulturakteur*innen aus der Region wurden eingeladen, wiederum sechs Künstler*innen zu nennen, deren Arbeiten sie gerne erstmals oder wieder einmal in einer Ausstellung im Kunsthaus sehen möchten: long time no see zeigt Positionen von Maximilian Gutmair, Sebastian Mayrhofer, Nicola Reiter, Johannes Vogl, Ulrich Vogl und Sonja Wahler, vorgeschlagen von Luise Wank, Tatjana Nocker, Frauke Zabel, Thomas Garmatsch, Nadja Osterdag und Martin Valdés-Stauber. 

Eintritt 14 € (enthält auch ein Heißgetränk und ein Gebäck). Um Anmeldung wird gebeten bis 16. April an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 8644.

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Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Berührt euch! Talk x Punk

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer besonderen Kulturveranstaltung ein.

Protesttags-Veranstaltung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am Freitag, 8. Mai, zu „Berührt euch! Talk x Punk“ ein. Im Mittelpunkt steht das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung – ein Thema, das für Menschen mit Beeinträchtigung noch immer mit Tabus und Hürden verbunden ist.

Los geht’s mit einer Live-Episode des Podcasts „Berührungspunkte“. Gemeinsam mit der hauseigenen Fachstelle für sexuelle Bildung und einer Vertreterin von Allgäu Pride sprechen wir über queere Perspektiven, Vielfalt, Aufklärung und Teilhabe.

Danach wird’s laut: Die Münchner Punkband Sexschweiss bringt Energie, Haltung und einen Sound auf die Bühne, der niemanden kalt lässt.

Ort ist SUPERTECTURE (Kaisergäßchen 5) in Kaufbeuren. Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

Workshop „5ButtonBeaz“ in Kaufbeuren: Junge Musiker zeigen beim Abschlusskonzert am 11. April , was in wenigen Tagen entstehen kann

Wenn aus einzelnen Tönen Bands werden: Der Workshop „5ButtonBeaz“ in Kaufbeuren

Seit Dienstag, 7. April, findet in der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule in Kaufbeuren zum fünften Mal der Bandworkshop „5ButtonBeaz“ statt. Insgesamt 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen, Instrumenten und Erfahrungsständen sind dabei.

Gemeinsam Musik entwickeln

Betreut werden die jungen Musikerinnen und Musiker von drei Dozenten und einer Dozentin aus der regionalen Musikszene. Im Laufe der Woche werden sie zu Bands zusammengestellt. In diesen Formationen sammeln sie praktische Erfahrungen und erhalten Einblicke in Spieltechniken, Improvisation, Arrangement sowie den Umgang mit Equipment. Im Mittelpunkt steht jedoch das gemeinsame Musizieren. Die Teilnehmenden lernen, aufeinander zu hören, sich abzustimmen und eigene Ideen in die Gruppe einzubringen.

Abschlusskonzert im Stadttheater

Am Samstag, 11. April, präsentieren die Bands um 11 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren die Ergebnisse ihrer Arbeit. Innerhalb weniger Tage sind so verschiedene Stücke und Arrangements entstanden, die nun auf die Bühne kommen. Da der Workshop stilistisch offen angelegt ist – von Rock und Pop über Jazz, Blues bis hin zu Funk – erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm.

Das Konzert ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Breite Unterstützung aus der Region

Der Workshop ist ein Gemeinschaftsprojekt der Allgäuer Jazz Initiative e.V., der städtischen Abteilungen Kultur und Kaufbeuren-aktiv, der Volkshochschule sowie der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule. Ziel ist es, junge Menschen für Musik zu begeistern und ihnen praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Die Firma Kirchweihtal unterstützt den Workshop zusätzlich, indem sie die Busfahrten für alle Teilnehmenden übernimmt.

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Kultur

„VoicesIn Time“ Der Münchener Rock & Jazzchor unter neuer Dirigentin Sonja Lachenmayr

VoicesInTime/Foto: Frank Schroth, Jakob Schad, Martin Dürr

Auf Einladung des Kulturrings Kaufbeuren e. V. präsentiert der Münchener Rock & Jazzchor VoicesIn Time ihr neues Programm „Jazz happens“ am Samstag, den 25. April 2026 um 19:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren

Viel passiert bei VoicesInTime! Mit seiner neuen Chorleiterin, der Sängerin und Dirigentin Sonja Lachenmayr, schlägt der preisgekrönte Münchner A-cappella-Chor ein spannendes neues Kapitel auf. Freuen Sie sich auf neue Schwerpunkte, knackige Arrangements und frische Klangfarben! So grooven und rocken die Sängerinnen und Sänger mit glasklaren Stimmen und sattem Sound durchs Programm „Jazz happens“.

Mit dabei: Rockklassiker von Bands wie Sportfreunde Stiller, aktuelle Charthits von Nina Chuba oder Ed Sheeran, Oldies-Songperlen von Genesis und eine gute Portion smoother Jazz von Duke Ellington und Charlie Chaplin. Münchens Rock- und Jazzchor der ersten Stunde bleibt dabei auch nach mehr als 30 Jahren seinem Motto treu: Ein Abend mit VoicesInTime ist ein Abend voller Überraschungen.

Die neue Dirigentin stellt sich vor – Sonja Lachenmayr übernahm im Mai 2025 die Leitung des Chors von Gründer Stefan Kalmer. Nach ihrem Studium der Fächer Jazzgesang, Chorleitung und Dirigieren an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München gründete sie das nachhaltige New World Orchestra, für das sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde – zuletzt mit dem Bayerischen Kunstförderpreis. Seit 2020 ist die freiberufliche Dirigentin als Assistentin der Audi Jugendchorakademie tätig. Einstudierungen für namhafte Dirigent:innen und Engagements führten sie unter anderem an das Münchner Volkstheater, das Staatstheater Augsburg, die Staatsoper Hamburg sowie die Bayerische Staatsoper, wo sie im Sommer 2025 die Choreinstudierung der Produktion Pénélope übernimmt. Seit November 2024 arbeitet sie zudem mit dem Jungen Kammerchor München zusammen. Neben ihrer dirigentischen Tätigkeit war sie Lehrbeauftragte für Jazzchor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim (HfMDK).

Weitere Informationen zur Dirigentin:

www.sonja-lachenmayr.com

www.new-world-orchestra.de

Weitere Informationen zum Chor:

www.voicesintime.wixsite.com

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren   

Termin: Samstag, 25.04.26

Preis: € 22,- / € 25,-       

Abendkasse: 18:00 Uhr

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 20:50 Uhr mit Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren mit VoicesIn Time freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:

https://kulturring-kaufbeuren.de/

 

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Kultur Veranstaltung

Ein Abend mit Attila Luval: Livemusik am 17. April 2026 in ROMI’S Märzenburg

Livemusik bei freiem Eintritt

Am Freitag, den 17. April 2026, wird die ROMI-S Märzenburg in Kaufbeuren zum Treffpunkt für Musikinteressierte. Der Künstler Attila Luval aus der Schweiz ist dort live zu erleben. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in „Romi’s Märzenburg“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Damit setzt die Veranstaltung bewusst auf ein offenes Konzept, das allen Interessierten den Zugang ermöglicht.

Künstler aus der Schweiz zu Gast

Attila Luval bringt seine Musik aus der Schweiz mit nach Kaufbeuren. Besucher können sich auf einen Abend mit Live-Performance in persönlicher Atmosphäre freuen.

Reservierung empfohlen

Da die Platzkapazitäten begrenzt sein können, wird eine Reservierung empfohlen. Diese ist telefonisch unter der Nummer 015253000875 möglich.

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Bildung Kultur Natur & Tiere

Vortrag am 15. April, 19 Uhr: Udos tierische Zeitgenossen

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Hubert Göppel über Artenvielfalt in der Hammerschmiede

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 15. April zum Vortrag „Udos tierische Zeitgenossen – Artenvielfalt in der Hammerschmiede“ ein. Der Referent Hubert Göppel ist Vorstandsmitglied im Förderverein UDO Danuvius guggenmosi. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen weitere archäologische Entdeckungen in der Hammerschmiede bei Pforzen. Bei den periodisch stattfindenden Ausgrabungen kamen und kommen – neben dem Sensationsfund von Udo – immer wieder neue faszinierende Fossilfunde an die Oberfläche. Diese verraten weitere Details über die vorgeschichtliche Zeit im Allgäu bis vor 11,6 Mio. Jahren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr im Saal der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Straße 2 in Kaufbeuren. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

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Kultur

Oberbeurer Bühne bestätigt Vorstand und zieht positive Jahresbilanz

Rückblick auf die Spielsaison, klare Wahlergebnisse und neue Ideen für die Zukunft

Die Oberbeurer Bühne e. V. hat kürzlich ihre Mitgliederversammlung im Gasthof „Engel“ abgehalten. Dabei konnte 1. Vorstand Alois Foldenauer auf ein erfolgreiches Theaterjahr mit starker Resonanz zurückblicken. Im Mittelpunkt stand die Komödie „Göttinnen weiß blau“, die beim Publikum großen Anklang fand. Insgesamt wurde das Stück neun Mal aufgeführt – alle Vorstellungen waren ausverkauft. „Mein besonderer Dank gilt Moni Schmid für die erneut hervorragende Regie sowie allen aktiven Schauspielerinnen und Schauspielern für eine wirklich äußerst gelungene Vorstellung“, sagte Foldenauer.

Vereinsleben bleibt wichtiger Bestandteil

Auch das Vereinsleben kam laut Foldenauer nicht zu kurz. Ob bei der traditionellen Jahresabschlussfeier im „Engel“ oder beim Sommergrillen am Pfarrsaal: „Die Gemeinschaft der Oberbeurer Bühne freut sich immer, wenn sie sich sieht.“ Zudem bedankte sich der Vorstand bei mehreren Mitgliedern für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein.

Vorstand im Amt bestätigt

Die anschließenden Neuwahlen ergaben ein klares Bild: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenkandidaten gewählt und nahmen ihre Ämter an. Alois Foldenauer bleibt erster Vorstand, Ulla Foldenauer zweite Vorständin. Kassierer Jürgen Wittek und Schriftführerin Claudia Richter wurden ebenfalls bestätigt. Im Spielausschuss engagieren sich künftig Marina Bachmann, Petra Schneiderat, Stefanie Wendt und Christina Lembke. Zur Vorsitzenden wurde Stefanie Wendt gewählt.

Blick auf das Jubiläumsjahr

Unter dem Punkt „Wünsche und Anträge“ wurde auch das anstehende 100-jährige Jubiläum thematisiert. Die Mitglieder sammelten erste Ideen für die Umsetzung.

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Bildung Kultur Veranstaltung

„Schnappschusspoesie“ – ein musikalisch-literarisches Programm mit den MUSENWUNDERN

Foto: MUSENWUNDER

Am 09.04.2026 um 18.30 Uhr im Stadtmuseum Kaufbeuren

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder… und eine kleine Kaufbeurer Fotogeschichte“ lädt das Stadtmuseum Kaufbeuren am Donnerstag, den 09.04.2026, um 18.30 Uhr zur „Schnappschusspoesie“ ein, einer musikalisch-literarischen Veranstaltung mit dem Trio MUSENWUNDER.

Die MUSENWUNDER sind Museums-Pioniere der besten Sorte und schon oft im Stadtmuseum zu Gast gewesen. In ihrem musikalisch-literarischen Programm singen Aline Joers, Patrick L. Schmitz und Franz Tröger Lieder vom Knipsen, erzählen die Geschichte vom Paparazzo und bringen ihre merkwürdigsten Kinderbilder mit. Immer nah am Thema entlang gelingt ihnen auch diesmal in bewährter Manier die Gratwanderung zwischen heiterer Unterhaltung und emotionaler Berührung.

Eintritt: 12 Euro

Anmeldungen bitte unter der 08341-9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

Letzte Führungen durch die Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder“

Die Ausstellung im Stadtmuseum Kaufbeuren führt in die Zeit um 1900. Im Allgäu halten Fotopioniere das noch Gewohnte, lieber aber schon das Neue fest: in Missen die Bäuerin Auguste Städele, im Marktflecken Sonthofen die Fotografen-Brüder Fritz und Eugen Heimhuber, hier die wohl erste fotografierende Bäuerin überhaupt, dort zwei Söhne eines „Königlich Bayerischen Hofphotographen“ mit Atelier und Verlag im Rücken. Das Stadtmuseum Kaufbeuren beleuchtet zusätzlich die Fotografie der frühen Stunde in Kaufbeuren und zeigt Fotografien von Gebäuden der Stadt, die es nicht mehr gibt, und alte Kameras und Fotoausrüstung aus dem Nachlass des Kaufbeurer Fotografen Carl Goldmann.

Die letzten offenen Führungen durch die Ausstellung finden an folgenden Terminen statt:

Samstag, 11.04.2026, um 15 Uhr und

Sonntag, 12.04.2026, um 11 Uhr

Kosten: 4 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldungen bitte unter der 08341-9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Kultur

Polizeiorchester Bayern spielte vor vollem Haus im Stadtsaal Kaufbeuren

Der Stadtsaal war mit rund 470 Bürgerinnen und Bürgern, die am Konzertabend Mitte März dabei waren, komplett voll

Auch in diesem Jahr fand wieder das sehr beliebte Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern im Stadtsaal statt. Wie schon in den vergangenen Jahren waren die kostenlos verfügbaren Tickets innerhalb kürzester Zeit komplett vergriffen. Der Stadtsaal war mit rund 470 Bürgerinnen und Bürgern, die am Konzertabend Mitte März dabei waren, komplett voll.

Auch in diesem Jahr wurde das Benefizkonzert wieder zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespielt. An diesem Abend kamen Spenden in Höhe von 5.067 Euro zusammen. Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.

Das Polizeiorchester Bayern eröffnete den Konzertabend für den guten Zweck mit heroischen Klängen aus John Williams Komposition The Olympic Spirit. Danach vereinte das Werk Donna Diana Wiener Charme mit spanischen Klangfarben und rückte vor allem die Holzbläser gekonnt in den Mittelpunkt. Anschließend tauchte das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Johann Mösenbichler mit Sevilla von Isaac Albeniz noch weiter in spanische Klangwelten ein, ehe der Hochzeitstanz, Jacques Press‘ furiose und lebensfrohe Musik aus der Suite Hásseneh, erklungen ist. Mit einem Klassiker der sinfonischen Blasorchesterliteratur ging es in die Pause: Die Second Suite in F von Gustav Holst hat geschickt verschiedene Melodiestränge zu einem vielschichtigen Ohrwurm verbunden. Die zweite Konzerthälfte begann mit Olympiada von Samuel Hazo, gefolgt von Jan van der Roosts Ouvertüre Olympica. Die zwei Werke mit den ähnlich klingenden Titeln führten in zwei völlig unterschiedliche Klangkosmen und zeigte die Wandlungsfähigkeit des Polizeiorchesters. Mit The Magic of Andrew Lloyd Webber ging es anschließend an den Broadway mit einem Medley bekannter Melodien aus den Musicals Superstar, Cats, Phantom der Oper und einigen mehr. Den Schlusspunkt des Konzerts für den guten Zweck setzte Oscar Navarros feurige Ouvertüre Paconchita, die lateinamerikanische Folklore mit lebhaften Schlagzeugrhythmen kombinierte. Für das begeisterte Publikum gab es dann auch noch zwei Zugaben: Old and New von Alfred Reed und das allseits bekannte Wer hat an der Uhr gedreht – bekannt aus dem Rosaroten Panther – von Quirin Amper Jr. und Fred Strittmatter.
Durch den Abend geführt hat die charmante Saxophonistin Milena Herrmann.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus sechzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion Euro. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

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Kultur Veranstaltung

„Realschule klingt“

Beeindruckende Konzerteröffnung durch die Percussionklassen der Sophie-La-Roche-Realschule

Sophie-La-Roche-Realschule begeistert beim Frühjahrskonzert

Für das Frühlingskonzert am 18. März, unter dem Motto „Realschule klingt“, verwandelte die Sophie-La-Roche-Realschule ihre Turnhalle in einen Konzertsaal. Die Schülerinnen und Schüler hatten mit ihren Musiklehrkräften ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und stellten die beeindruckende musikalische Vielfalt der Schule unter Beweis.

 

Der Abend startete mit dem Einmarsch der Percussionklassen 5 und 6 sowie des Wahlfachs Percussion. Mit dem „Parademarsch“ und dem Stück „Auf zum Bärensee“ demonstrierten die jungen Musiker große Spielfreude. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Cornelia Lipinski, die herzlich einlud, sich in die wunderbaren Klänge der vielfältigen musikalischen Ensembles mit hineinnehmen zu lassen, setzten die Percussion-Gruppen mit dem „Märzenburgmarsch“ und dem „Pulverturmmarsch“ weitere rhythmische Akzente. Die schuleigene Rockband heizte dem Publikum souverän mit Green Days „American Idiot“ und Lenny Kravitz’ „Fly Away“ ein.

Mit der „Nordic Suite“ entführte das Bläserensemble die Zuhörer“ nach Skandinavien, interpretierte facettenreich Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ und glänzte später mit dem feierlichen „Land of Hope and Glory“.

Nach einer humorvollen Vorstellung ihrer Instrumente präsentierte die Streicherklasse 5b „Bruder Jakob“ sowie die Eurovisionshymne. Beethovens berühmte 4 Töne aus der 5.Sinfonie wurden vom Streichorchester mit der Streicherklasse 6b cool in „Ludwig’s Dance Party“ verwandelt, ebenso mitreißend brachten die Streicher den Mückentanz und den energiegeladenen Hit „The Final Countdown“ zu Gehör. Ein emotionales Highlight war die Rock-Ballade „Nothing Else Matters“ der Rockband mit einem eindrucksvollen Cello-Solo.

Nach der schwungvoll musizierten „Paperhat Collection“ des Bläserensembles gelang ein mitreißender Abschluss mit dem Kulthit „Y.M.C.A.“  in einer Bearbeitung für Streicher und Bläser. Das Publikum machte begeistert mit und belohnte schließlich die Musikerinnen und Musiker mit Standing Ovations.

„Was uns verbindet, egal ob Streicher, Bläser, Percussion oder Rockband, ist die Liebe zur Musik“, so formulierte es ein Schüler in der sehr gelungen Anmoderation der einzelnen musikalischen Beiträge.

Und diese Liebe zur Musik stärkte an diesem äußerst gelungenen Konzertabend auch die Verbundenheit der Mitwirkenden und Zuhörer mit der „klingenden Sophie-La-Roche-Realschule“.

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Kultur Veranstaltung

Theater im Turm lädt im April zu paurischem Abend ein. Der Vorverkauf startet am 29.03.2026

Die Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Unter dem Titel „Dou kummt ock rei“ präsentiert die Neugablonzer Theatergruppe ein ganz spezielles und äußerst unterhaltsames Theatererlebnis. Mit Geschichten, Sketchen, Musik und Liedern erleben die Besucher einen humorvollen Abend in Gablonzer Mundart, bei dem es viel zu Lachen gibt. Und für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Wer möchte, kann mit Hilfe einer speziellen Getränkeauswahl und Gablonzer Gerichten das Heimatgefühl verstärken.

Die Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Gespielt wird am
Freitag, 17.04.2026, Beginn: 18.00 Uhr
Samstag, 18.04.2026, Beginn: 18.00 Uhr
Sonntag, 19.04.2026, Beginn: 15.00 Uhr

Karten gibt es im Vorverkauf ab 29.03.2026 bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und im Internet unter www.theater-im-turm.de

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Kultur Veranstaltung

„JUDAS“ MONOLOG von Lot Vekemans – am 1. April in der Dreifaltigkeitskirche

Am Mittwoch, 01. April 26 um 20:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche mit Nachgespräch

Auf Einladung des Kulturrings und in Kooperation mit der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren, gastiert die Badische Landesbühne mit dem MONOLOG von Lot Vekemans „JUDAS“ am Mittwoch, 01. April 26 um 20:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche mit Nachgespräch.

Wir glauben, seine Geschichte zu kennen. Ein Mann, dessen Name ein Synonym für Verrat geworden ist: Judas Iskariot. Sein Kuss veränderte die Welt. Aber kennen wir die ganze Wahrheit?  In jedem Zeitalter gibt es neue Spekulationen über die meist egoistischen Motive Judas’.  Nun ist es an der Zeit, dass der Jünger selbst spricht.

Aus dem Schatten der jahrhundertelangen Schmähung tritt er ins Rampenlicht, um uns zu zeigen, dass sich die Geschichte auch anders erzählen lässt, als Dienst eines Freundes nämlich, der Jesus half, seinen Plan in die Tat umzusetzen: zu sterben, um damit unsterblich zu werden. War alles Vorbestimmung, freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle?

Judas’ selbstinszenierte Show ist Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede und Image Kampagne zugleich. Der Monolog spielt in Kirchenräumen und lässt somit diese zu Mitspielern der Inszenierung werden.

Alice Katharina Schmidt ist ein unglaublich starker Judas. Sie ist facettenreich, beherrscht die leisen wie die lauten Töne. Das Publikum hängt an ihren Lippen. Ein so intensives Stück müsste man sich eigentlich ein zweites Mal ansehen.

Mehr Informationen: https://www.badische-landesbuehne.de/de/produktionen/judas.html 

Veranstaltungsort: Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren 
Termin: Mittwoch, 01. April 2026
Preis: € 22,- / € 25,-   
Freie Platzwahl nach Kategorie 
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 21:20 Uhr ohne Pause 

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)


Der Kulturring Kaufbeuren in Kooperation mit der Dreifaltigkeitskirche und der Badischen Landesbühne freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Theaterabend „Klimawandel – ein MenoFest“ im Rahmen des Internationalen Frauentages 2026 am 26. März im Stadttheater Kaufbeuren

Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen fünf Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause

Anlässlich des Weltfrauentages lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit der Theatergruppe SPOT Theater e.V. am Donnerstag, 26. März 2026, 19:30 Uhr, zum Theaterabend „Klimawandel – ein MenoFest“ in das Stadttheater Kaufbeuren ein.

Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen fünf Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein langes tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise. Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin und eine Dessous-Vertreterin.

Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Sie erzählen von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft. Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung und Körperbilder. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung.

Tickets sind erhältlich: www.spot-theater.de. Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle Kaufbeuren, Telefon 08341 437-672, E-Mail: gleichstellung@kaufbeuen.de

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Kultur

Vom Rock-Musiker zum True-Crime-Autor: Stephan Wiegand rollt den historischen „Fall Höfelmayr“ neu auf

Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors

In der regionalen Musikszene ist er als „Doc Fetzer“ für seine Rock-Gitarre bekannt, nun erobert Stephan Wiegand als Autor die lokale Literaturlandschaft. Mit seinem Debütroman „Der Fall Höfelmayr“ widmet sich der Wahl-Kaufbeurer einem der spektakulärsten und zugleich vergessensten Kriminalfälle der Stadtgeschichte aus dem Jahr 1870.

Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors. Wer war der Mann, dem hier gedacht wurde? Die Spur führte zu Johann Nepomuk Höfelmayr – einem wohlhabenden Gutsbesitzer, dessen Name heute vor allem mit der markanten Höfelmayr-Kapelle über der Stadt verbunden ist. Historische Fakten treffen auf literarische Erzählung.

Wiegand recherchierte monatelang in Archiven, um die Hintergründe des brutalen Mordes an Höfelmayr zu beleuchten. „Der Fall Höfelmayr“ verwebt diese akribisch gesammelten historischen Fakten mit einer fiktionalen Kriminalhandlung. Dabei entführt der Autor seine Leser direkt in das Kaufbeuren des 19. Jahrhunderts und lässt Orte wie die berühmte Kapelle, die Höfelmayr 1858 zu Ehren seiner verstorbenen Frau erbaute, in einem neuen, düsteren Licht erscheinen.

Über den Autor Stephan Wiegand, gebürtiger Unterfranke und seit Jahren in Kaufbeuren zu Hause, ist leidenschaftlicher Musiker und Regionalhistoriker. Mit seinem Werk möchte er die Grenze zwischen Unterhaltungsliteratur und Heimatgeschichte schließen.

Das Buch ist ab sofort als E-Book auf Amazon erhältlich. Eine Print-Version ist in Planung.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Ausverkauft! Für den 6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof sind alle Karten verkauft!

Ausverkauft

Aktuelle Meldung vom 19.03.2026 / 16:18 Uhr

Der Lions Club Kaufbeuren meldet: Der beliebte Maibock ist für das Jahr 2026 ausverkauft!

Wir sind Kaufbeuren wünscht allen Akteuren auf der Bühne und allen Gästen eine schöne Veranstaltung.


Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Hospiz: Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen zieht über 200 Gäste an – und zeigt, wie nah Lachen und Lebensende beieinanderliegen

Wenn Lachen neue Perspektiven eröffnet

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher waren zum Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen ins Haus der Begegnung nach Buchloe gekommen. Sie erlebten einen Abend, der unterhielt, zum Nachdenken anregte und zeigte, welche Rolle Humor auch in schwierigen Lebensphasen spielen kann. Der große Zuspruch unterstreicht zugleich die Bedeutung des Themas im Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Durch den Abend führte der 1. Vorsitzende Michael Feistl. Er erinnerte an die Anfänge des Vereins und daran, dass es seit 30 Jahren darum gehe, „den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Raum und Unterstützung zu geben“. Mit dem Aufbau des SAPV-Teams vor zehn Jahren sei die Begleitung zudem medizinisch erweitert worden.

Ein Vortrag zwischen Leichtigkeit und Tiefe

Feddersen fand schnell Zugang zum Publikum. Mit einer Mischung aus Fachwissen, persönlichen Erfahrungen und Situationskomik entstand ein Vortrag, der leicht wirkte und zugleich in die Tiefe ging. Humor, so seine zentrale Aussage, „ändert nicht die Situation – aber den Blick darauf“.

Gleich zu Beginn bezog er die Gäste ein – etwa mit einer Umfrage, bei der die Antworten summend abgegeben wurden. Später veranschaulichte er gemeinsam mit einem Besucher auf der Bühne, wie Humor im Gehirn entsteht und verarbeitet wird. So wurde deutlich, dass hinter dem scheinbar spontanen Lachen komplexe Prozesse stehen.

Auch aus seinem Berufsalltag berichtete Feddersen. Wenn er erzähle, dass er Palliativmediziner sei, begegne ihm häufig zunächst Betroffenheit. Humor könne helfen, Distanz zu verringern und Gespräche zu öffnen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verdrängen.

Die Bilder des Abends

Humor als Teil der Begleitung

Dass Humor und Hospizarbeit kein Widerspruch sind, zog sich als roter Faden durch den Abend. Humor könne Beziehungen fördern, Spannungen lösen und den Zugang zu schwierigen Themen erleichtern, erklärte Feddersen. Gleichzeitig brauche es ein feines Gespür für den richtigen Moment – entscheidend sei, zunächst Vertrauen aufzubauen. Humor lasse sich zudem entwickeln. Mit einem Augenzwinkern riet er dazu, den Tag bewusst mit einem Lächeln zu beginnen – oder sogar mit „zehn Minuten Kichern“. Das sei anstrengend, führe aber zu einer spürbaren Leichtigkeit im Alltag.

Der „Baum des Lebens“ als Impuls

Ein verbindendes Element im Jubiläumsjahr ist der „Baum des Lebens“ des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, der auch in Buchloe präsent war. Wie bereits in Obergünzburg bei der ersten Jubiläumsveranstaltung nutzten auch in Buchloe zahlreiche Gäste die Gelegenheit, ihre Gedanken festzuhalten: Besucherinnen und Besucher notierten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. So entstehe, wie Feistl sagte, „ein vielstimmiges Bild dessen, was Menschen bewegt“.

Ein Abend, der nachwirkt

Der Humorvortrag war die zweite Veranstaltung im Jubiläumsjahr und knüpfte an den Auftakt in Obergünzburg an. In Buchloe wurde deutlich: Lachen und die Auseinandersetzung mit dem Lebensende schließen sich nicht aus – sie können einander näherbringen.

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Kultur Veranstaltung

Stadl Night in Oberbeuren: Blasmusik trifft auf Humor und Geselligkeit am 20. und 21. März 2026

Zwei Abende voller Musik, Unterhaltung und regionaler Atmosphäre

Die Besucher erwartet eine Mischung aus traditioneller und moderner Party-Blasmusik. Ergänzt wird das musikalische Programm durch unterhaltsame Einlagen, die für Abwechslung sorgen und den Abend auflockern.

Mehr als nur Musik

Neben der Bühne bietet die Veranstaltung weitere Programmpunkte: Eine Tombola lädt zum Mitmachen ein, zudem ist für das leibliche Wohl gesorgt. Damit richtet sich die „Stadl Night“ an ein breites Publikum – von langjährigen Blasmusikfans bis hin zu jüngeren Gästen.

Alle Infos auf einen Blick

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:00 Uhr, der Saaleinlass erfolgt bereits ab 19:00 Uhr. Veranstaltungsort ist der Pfarrsaal Oberbeuren. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf ab dem 3. März 2026 bei Getränke Heberle erhältlich.

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Kultur

Frauenkonzert „Starke Frauen – Starke Klänge“ im Stadtsaal begeistert

Ein Dank der Stadt an alle ehrenamtlich tätigen Frauen

Mit dem zur Tradition gewordenen Konzert anlässlich des Internationalen Frauentages bedankt sich Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Kaufbeuren bei allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern. Das von der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule organisierte Konzert lockte Anfang März Hunderte interessierte und musikbegeisterte Gäste in den Stadtsaal.

Bei diesem Konzert zum Internationaler Frauentag im Stadtsaal Kaufbeuren stand Musik von Komponistinnen und Künstlerinnen im Mittelpunkt. Den Auftakt gestaltete ein Frauen-Projektchor unter Leitung von Martin Klein mit einem Hymnus an die Mondgöttin sowie „Ave generosa“ von Hildegard von Bingen in der Bearbeitung von Ola Gjeilo.

Es folgten Barockarien wiederentdeckter Komponistinnen: Sopranistin Heike de Young interpretierte unter anderem „Amor Dormiglione“ von Barbara Strozzi. Für instrumentale Akzente sorgten junge Musikschüler, darunter das Geigen-Duo Ronja Seyfert und Raik-Hendrik Ostendorf mit einem Werk von Grażyna Bacewicz sowie das Duo Noemi (Violine) und Nathan Lindenfelser (Cello) mit Stücken von Rebecca Clarke und Sarah Hegensderfer.

Gesanglich überzeugten außerdem Raphaela Lutz und Eva-Maria Hartmann mit Liedern der Komponistin Florence B. Price sowie mit einer Arie aus der Operette Die Fledermaus. Der gemischte Chor Tourdion begeisterte mit einem anspruchsvollen Potpourri zu Pippi Langstrumpf.

Zum Abschluss spannte das Programm einen Bogen zu Pop und Jazz: Mit Songs von Jessie J, Anna Depenbusch, Adele und Norah Jones ging das Konzert in die Zielgerade. achwuchssängerinnen wirkten ebenfalls mit, bevor das Trio The Blue Light eigene Kompositionen präsentierte und die Jugendband „5 Promille“ den musikalischen Schlusspunkt setzte.

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Kultur

Kunstgespräch im Weltladen Kaufbeuren am 24.03.26: Sehen. Zuhören. Hinterfragen.

Ein Abend, der den Blick auf Kunst und Geschichte erweitert

In entspannter Atmosphäre lädt das KUNSTgespräch im Weltladen Kaufbeuren zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst ein. Im Mittelpunkt stehen Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus dem globalen Süden, die mit unterschiedlichen Medien und Ausdrucksformen arbeiten.

Kunst als Zugang zu globalen Perspektiven

Gemeinsam wird ein Blick auf Ausstellungen geworfen, in denen sich Kunst und gesellschaftliche Themen verbinden. Installationen, Fotografien und Gemälde eröffnen neue Perspektiven und laden dazu ein, genauer hinzusehen, zuzuhören und Fragen zu stellen.

Wandala.drama.dream.decolonized

Drei Künstler*innen aus Namibia, dem Senegal und Uganda setzen sich in ihren Arbeiten mit kolonialen Erfahrungen auseinander. Ihre Werke greifen persönliche und kollektive Erinnerungen auf und übersetzen diese in eine visuelle Sprache, die zum Dialog anregt.

Austausch in kleiner Runde

Das Kunstgespräch versteht sich als offenes Format. Es geht nicht nur um das Betrachten von Kunst, sondern auch um den gemeinsamen Austausch und unterschiedliche Sichtweisen.

Leitung: Bettina Rhein, Museumspädagogin

Ort: Seminarraum im Weltladen Kaufbeuren
Termin: 24.03.2026, 19 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde
Kosten: Spende

Anmeldung:
bildung@weltladen-kaufbeuren.de
Telefon: 08341 / 41915

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