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Regenbogencafé Kaufbeuren zu Besuch im Kunsthaus

Regenbogencafé Kaufbeuren

Freitag, 23. Oktober, 14 Uhr

Bei Kaffee und Kuchen lädt das Regenbogencafé Kaufbeuren zum Kennenlernen, Austauschen und gemütlichen Verweilen ein. Wer möchte, kann bei einem Rundgang mit Kunsthausleiterin Lisa Britzger unsere aktuellen Ausstellungen erkunden.

Das Regenbogencafé ist ein offener Treffpunkt für queere Menschen aller Generationen – für lesbische, bisexuelle und schwule Menschen ebenso wie für trans- und intergeschlechtliche Menschen. Möglich wird dieser besondere Nachmittag durch die Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu, der AWO-Schwubis (Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer in Schwaben), dem Bayerischen Staatsministerium für Familie und Arbeit, der Allgäu Pride sowie dem Generationenhaus Kaufbeuren, das uns freundlicherweise mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Herzlich eingeladen sind dabei auch alle Besucher*innen des Kunsthauses – kommen Sie gerne vorbei, sehen Sie sich die Ausstellungen an und setzten Sie sich bei einem Stück Kuchen mit dazu. Wir freuen uns auf einen offenen, herzlichen Austausch!

Keine Anmeldung erforderlich.

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Workshop KNIT OR KNOT im Kunsthaus Kaufbeuren

Knit or Knot, dg Kunstraum, Foto: Frank Bauer

Sonntag, 25. Oktober, 14-17 Uhr

KNIT OR KNOT ist eine offene ‚Nadel-Gruppe‘ für alle, die gemeinsam Stricken, Sticken, Häkeln, Klöppeln, Knüpfen, Muster entwerfen oder alte Muster verwerfen möchten. Es geht um Werkzeuge, Material, Techniken, neues und altes Wissen und um den Faden, der aus der Gradlinigkeit ein durchlässiges Maschennetz macht. In dieser offenen Runde begegnen wir neuen Techniken und Lebens-Mustern, mit oder ohne Nadeln.

Es gibt große Gemeinschaftsarbeiten, die weitergeführt werden und die das kollektive Arbeiten sichtbar und erfahrbar machen. Alle Teilnehmenden dürfen aber auch an eigenen Arbeiten weiterarbeiten, zuschauen, Geschichten erzählen, sich welche anhören, Skills und Wissen weitergeben oder einfach nur da sein.

Knit or Knot wurde 2022 von Julia Richter und Susanne Beck in der Lothringer 13 Halle gegründet und wird seit 2025 von Julia Richter und Karen Modrei an unterschiedlichen Orten weitergeführt. Wir freuen uns, dass KNIT OR NOT zu Besuch ins Kunsthaus Kaufbeuren kommt. Zusätzlich zum Workshop werden vom 21. – 25. Oktober bisherige kollektiv entstandene Arbeiten im Foyer des Kunsthauses gezeigt.  

Eintritt frei, Anmeldung bis 22. Oktober an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

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Tell me why

Kammerspiele München

Gastpiel Münchner Kammerspiele

Neun Jugendliche schließen sich zusammen: Wer bist du? Woran glaubst du? Sie besuchen Synagogen, Kirchen und Moscheen und erkunden ihre jüdische, christliche und muslimische Prägung. Die Jugendlichen blicken auch in ihre Familien und fragen sich: Wie kann gemeinsame Erinnerung funktionieren, wenn sich unsere Familiengeschichten dermaßen unterscheiden? Wie erinnern wir an das NS-Unrecht, wenn es mit immer weniger Familienbiographien verwoben ist?
Neben dem Wohnort verbindet die Jugendliche nur eine weitere Gemeinsamkeit: Alle sprechen zuhause eine zweite Muttersprache. Wir lernen die Lebenswege der Beteiligten und ihrer Familien kennen, erfahren von Flucht- und Migrationserfahrungen, und von Erlebnissen mit Rassismus und Antisemitismus. Dabei will das gemeinsame Theaterprojekt mehr sein als ein Symbol: Was heißt es, sich wirklich zu begegnen? Was bedeutet es, sich kennen zu lernen? Wann kann man sagen, dass man einander kennt?

Regie & Text
Martin Valdés-Stauder

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Kultur Veranstaltung

„KUNSTgespräch“ im Weltladen Kaufbeuren am 14. Oktober: Die Ausstellung „Amazonia“ im Mittelpunkt

Museumspädagogin Bettina Rhein lädt am 14. Oktober zum gemeinsamen Betrachten, Zuhören und Hinterfragen ein

Kunst betrachten, darüber ins Gespräch kommen und neue Perspektiven entdecken: Unter dem Motto „Sehen. Zuhören. Hinterfragen.“ lädt der Weltladen Kaufbeuren am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19 Uhr zum „KUNSTgespräch“ ein. Im Mittelpunkt steht die Fotoausstellung „Amazonia“, die eindrucksvolle Einblicke in den Regenwald und das Leben indigener Völker vermittelt.

Kunst verstehen und Perspektiven erweitern

In entspannter Atmosphäre beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Fotografien der Ausstellung. Die Bilder dokumentieren die Natur des Amazonasgebiets und die Lebenswelten der dort ansässigen indigenen Bevölkerung. Das KUNSTgespräch bietet Gelegenheit, die Fotografien gemeinsam zu betrachten, unterschiedliche Eindrücke auszutauschen und sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen. Geleitet wird die Veranstaltung von Bettina Rhein, Museumspädagogin. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde und findet im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren statt.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme ist auf Spendenbasis möglich. Eine Anmeldung ist per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 41915 möglich.

Veranstaltungsinformationen:

  • Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr
  • Ort: Seminarraum im Weltladen Kaufbeuren
  • Dauer: etwa eine Stunde
  • Teilnahme: auf Spendenbasis
  • Anmeldung: bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder 08341 41915
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Kultur Veranstaltung

„Gospels & more“: Drei Chöre singen für die Dachsanierung des Crescentiaklosters

Benefizkonzert am 11. Oktober in St. Peter und Paul in Kaufbeuren – Gospelmusik und bekannte Melodien für den guten Zweck

Drei Chöre, ein gemeinsames Konzert und ein guter Zweck: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18.30 Uhr findet in der Kirche St. Peter und Paul in Kaufbeuren erneut das Benefizkonzert „Gospels & more“ statt. In diesem Jahr kommen die Spenden der Sanierung des Daches des Crescentiaklosters zugute.

Gospelmusik und weltliche Chorlieder

Für das musikalische Programm haben sich drei Chöre aus Kaufbeuren und dem Umland zusammengeschlossen. Der Gospelchor St. Martin unter der Leitung von Daniel Herrmann und die Gospelswings unter der Leitung von Konni Link, beide aus Kaufbeuren, gestalten den Abend gemeinsam mit dem Chor N’Joy aus Biessenhofen, der von Andrea Helbig geleitet wird. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit energiegeladenen Gospelklängen, bekannten Melodien und weltlicher Chormusik. Inhaltlich beschäftigen sich die Lieder unter anderem mit Hoffnung, Zuversicht, Abschied und der Schönheit des Lebens.

Spenden für das Crescentiakloster

Der Erlös des Konzerts ist für die Dachsanierung des Crescentiaklosters in Kaufbeuren bestimmt. Mit der Veranstaltung möchten die beteiligten Chöre musikalischen Genuss mit der Unterstützung des Klosters verbinden. Bereits am Samstag, 10. Oktober, findet im V-Markt Kaufbeuren ein Kuchenverkauf statt, dessen Erlös ebenfalls der Sanierung des Klosterdachs zugutekommt.

Das Benefizkonzert beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Kaufbeuren. Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucher und Spenden für den guten Zweck.

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Letzte Chance Sommer 87

foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Christoph Jorda

Noch zwei Vorstellungen an diesem Wochenende

Sommer 87

Mut. Freundschaft. Widerstand

Altersempfehlung:
12+
Freitag 09.10. 19 Uhr
Samstag 10.10 um 19 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren

Inhalt

Das Publikum begibt sich in die DDR kurz vor dem Mauerfall. Eine Gruppe Jugendlicher wagt es, mit einem selbst geschrieben Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut zu stellen. Doch ihr kreativer Protest bleibt nicht unbemerkt – und plötzlich geraten sie selbst ins Visier der Staatsmacht. Ein bewegendes Drama über Freundschaft, Zivilcourage und den Preis der Freiheit. Ein Theaterabend, der zum nachdenken anregt und zeigt, wie wichtig es ist, für die eigene Stimme einzustehen.

Kommentar des Regieteams

Ein Theaterstück mit DDR-Bezug ist nicht alltäglich. Umso mehr freut es uns, dass die Jugendlichen sich dem Thema stellen wollen. Die Probenzeit ist eine spannende Erfahrung für alle Beteiligten. Durch intensive Zeitzeugen-Gespräche und Ausflüge kann sich die Gruppe etwas in die Zeit von damals zurück versetzen. Wir freuen uns auf dieses besondere Theaterstück!

Diese Theaterproduktion wird vom Freistaat Bayern gefördert.

Autorin
Leonie Hilbert

Regie
Jannis Konrad

Regieassistenz
Frida Dopfer
Tamara Otparlik
Amelie Hassfurter

Hinweis: Projektionen auf der Bühne wurden mit KI unterstützt.

KULTURWERKSTATT-Vorverkaufsstellen

SCHAUBURG Essen und Trinken
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren
Foyer Stadtmuseum
Kaisergäßchen 12-14, Kaufbeuren

Reservix-Vorverkaufsstellen

https://kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de/p/reservix/group/547262

Buchandlung Menzel
Sudetenstraße 119, Kaufbeuren
Engels Genussreich
Ludwigstraße 34, Kaufbeuren

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Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins neue Schuljahr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Wissenschaft zum Staunen und Mitmachen Von der Welt unserer Zellen bis zu großen Fragen der Wissenschaft

Kaufbeuren, Oktober 2026 – Neues Schuljahr, neue spannende Fragen: Auch im Schuljahr 2026/2027 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Junge Forscherinnen und Forscher ab acht Jahren können sich auf spannende Themen, interessante Expertinnen und Experten und jede Menge Aha-Momente freuen.

Die Kinderuni bringt Wissenschaft dorthin, wo sie für Kinder besonders spannend wird: auf die Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, Neugier zu wecken, Fragen zu stellen und gemeinsam die Welt zu entdecken.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18 Uhr die Veranstaltung „Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“ mit Prof. Dr. Regina Fluhrer auf der großen Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

Was passiert eigentlich mit dem Pausenbrot?

Ein Apfel, Nudeln oder das Pausenbrot – wir essen sie jeden Tag. Doch was geschieht eigentlich danach? Bei der ersten Kinderuni-Veranstaltung des neuen Schuljahres geht es auf eine spannende Reise durch den Körper bis hinein in die winzige Welt unserer Zellen.

Die Kinder erfahren, welche wichtigen Nährstoffe in Lebensmitteln stecken – darunter Zucker, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Gemeinsam wird verfolgt, wie diese Stoffe aus dem Essen in den Körper gelangen, mit dem Blut transportiert werden und schließlich in den Zellen ankommen.

Dabei lernen die jungen Besucherinnen und Besucher auch die faszinierende Welt der Zellen kennen. Denn Zellen sind echte kleine Werkstätten: Sie bauen auf, reparieren, speichern und gewinnen Energie – und sorgen damit unter anderem dafür, dass wir denken, laufen, wachsen und lachen können.

Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Regina Fluhrer, Biochemikerin und Molekularbiologin an der Universität Augsburg. Seit mehr als 25 Jahren forscht sie daran, wie Enzyme in unseren Zellmembranen andere Proteine schneiden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zellen hat.

Die Kinderuni macht damit deutlich: Wissenschaft steckt mitten in unserem Alltag – sogar im Pausenbrot.

Kinderuni in der Kulturwerkstatt

Mit der Kinderuni möchten die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren Kindern einen unkomplizierten Zugang zu Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Kinder ab 8 Jahren und verbinden verständliche Wissensvermittlung mit spannenden Geschichten und anschaulichen Einblicken.

 

  1. Termin

„Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00–18:00 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

  1. Termin

„warum werden Menschen Krank?“

Donnerstag, 19. November 2026, 17-18:00 Uhr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

 

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren freuen sich auf viele neugierige junge Forschende und einen spannenden Start ins neue Kinderuni-Jahr.

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Kultur Veranstaltung

YAKOU TRIBÈ mit „Out of Sight“

yakou tribè

Jazz aus Berlin live im Stadttheater Kaufbeuren

Am Freitag, 30. Oktober 2026, gastiert das Berliner Quartett Yakou Tribe mit seinem Programm „Out of Sight“ im Stadttheater. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und endet voraussichtlich um 22.00 Uhr.
 
Seit zwanzig Jahren ist Yakou Tribe gemeinsam unterwegs und hat bislang fünf CDs veröffentlicht. Die jüngste trägt den Titel „Out of Sight“ und führt die musikalische Reise der Band in verschiedene Klangwelten: Neben dem Soundtrack eines amerikanischen Roadmovies finden sich Anklänge an das urbane Amerika der 1950er-Jahre und an südamerikanische Musik.
 
Zum Quartett gehören der Gitarrist Christian Kögel, der Altsaxophonist Jan von Klewitz, der Kontra- und E-Bassist Pepe Berns sowie der Schlagzeuger Rainer Winch. Klewitz und Berns steuern folkloristische, brasilianisch geprägte und zugleich dem Jazz verbundene Songs und Balladen bei. Die Kompositionen von Kögel und Winch greifen dagegen die Tradition des Progressive Rock der 1970er-Jahre auf.
 
YAKOU TRIBÈ – „Out of Sight“
 
Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren e. V. 
Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Freitag, 30. Oktober 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 22:00 Uhr inkl. Pause
 
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder per WhatsApp 015202434081
 
Mehr Infos zu YAKOU TRIBÈ auf https://yakoutribe.de 
 
Der Kulturring Kaufbeuren und YAKOU TRIBÈ freuen sich auf eine musikalische Reise mit zahlreichen Besucherinnen und Besucher.
 
Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren
 
Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Immer informiert über Veranstaltungen in deiner Stadt – jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de  
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Kultur Veranstaltung

Rustikalmarkt bringt Kunsthandwerk, Kulinarik und Oldtimer in Kaufbeurens Altstadt

Rund 40 Aussteller am 11. Oktober – verkaufsoffener Sonntag, Kinderprogramm und Livemusik ergänzen das Marktgeschehen

Kunsthandwerk, regionale Spezialitäten und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet in der Kaufbeurer Altstadt wieder der Rustikalmarkt statt. Von 11 bis 17 Uhr präsentieren rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter ihre Angebote. Veranstalter ist Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing.

Kunsthandwerk und regionale Spezialitäten

Das Angebot reicht von Arbeiten aus Holz, Filz, Keramik und Papier bis zu unterschiedlichen handgefertigten Produkten. Hinzu kommen Direktvermarkter mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Kulinarisch reicht die Auswahl unter anderem von Aufstrichen, Brotspezialitäten, Käse und Kräuterprodukten bis zu Bratwurst, Langos, Baumkuchen, Schokofrüchten und verschiedenen Mandelvariationen.

Programm für Kinder und Oldtimertreffen am Hafenmarkt

Auch für Kinder ist einiges geboten. Am Obstmarkt fährt eine Kindereisenbahn, außerdem ist ein Ballonkünstler vor Ort. Ab 13 Uhr wird Kinderschminken angeboten. Am Hafenmarkt veranstaltet Rustika Schmuck im Rahmen der Summer Streets ein Oldtimertreffen. Für musikalische Unterhaltung sorgt um 13 Uhr Manuel Peczler. Um 15 Uhr werden Alphornbläser erwartet.

Geschäfte öffnen am Sonntagnachmittag

Parallel zum Rustikalmarkt beteiligen sich zahlreiche Einzelhändler in der Altstadt am verkaufsoffenen Sonntag. Die teilnehmenden Geschäfte öffnen von 13 bis 17 Uhr. „Dank des Engagements vieler Beteiligter zeigt sich Kaufbeurens Altstadt am Rustikalmarkt wieder von seiner schönen Seite und hat eine Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Unterhaltung für Groß und Klein zu bieten“, sagt Kaufbeurens Wirtschaftsreferent Andreas Bauer.

Kaiser-Max-Straße für Verkehr gesperrt

Besucher und Anwohner sollten zudem die geänderte Verkehrsführung beachten: Die Kaiser-Max-Straße ist am Veranstaltungstag von 7 bis 19 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

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Kultur Veranstaltung

„Reise durch die Jahrzehnte“: Open Range bringt Blues und Folk zu ROMI’s Restaurant am 10. Oktober

Akustische Instrumente, drei Stimmen und Songs von den Wurzeln des Delta-Blues bis zu Klassikern von Pink Floyd, Fleetwood Mac, den Rolling Stones und U2

Eine musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte erwartet die Gäste bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren: Das Trio Open Range verbindet Blues und Folk mit bekannten Songs und weniger bekannten musikalischen Entdeckungen. Mit akustischen Instrumenten, ausdrucksstarken Stimmen und eigenen Arrangements verleihen die drei Musiker ihrem Repertoire eine persönliche Note.

  • Am Samstag, 10. Oktober 2026, ab 20 Uhr
  • Eintritt frei. Reservierung unter 0152 53000875

Drei Musiker und viel Raum für musikalische Freiheit

Open Range sind Uli Roidl an Gitarre und Bluesharp sowie Gesang, Bernhard Steinmetz an Gitarre, Slide-Guitar und Foot-Percussion sowie Gesang und Martin Baldauf an Kontrabass und Gesang. Der Bandname ist dabei Programm: „Open Range“ steht für die musikalische Freiheit, die sich das Trio bei seinen Auftritten nimmt. Improvisationen, kreative Wendungen und spontane Momente gehören dazu. Mal feinfühlig und zurückhaltend, mal kraftvoll interpretieren die Musiker die Stücke auf ihre eigene Weise.

Von Robert Johnson bis U2

Entsprechend weit reicht das Repertoire. Songs von Blueslegenden wie Robert Johnson und Elmore James gehören ebenso dazu wie Musik der Allman Brothers. Hinzu kommen Stücke von Eric Clapton, Fleetwood Mac, Van Morrison, Pink Floyd, den Rolling Stones und U2. Damit spannt Open Range einen musikalischen Bogen von den Wurzeln des Delta-Blues bis zu bekannten Songs der vergangenen Jahrzehnte.

Das Konzert findet bei Romi’s Restaurant, Füssener Straße 38 in Kaufbeuren, statt.

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Kultur Veranstaltung

Theater im Turm: Vorverkauf für °Momo° startet

Aktualisierung am 05.10.206

Auf die Plätze – fertig – los! Theater im Turm: Vorverkauf für °Momo° startet.

Ab sofort gibt es Eintrittskarten für die neue Produktion beim Theater im Turm. Zur Aufführung kommt „Momo“, ein spannendes und unterhaltsames Stück, nach dem Roman von Michael Ende, das sowohl Kinder, als auch Erwachsene in den Bann ziehen wird .Mit Hilfe ihrer Freunde wehrt sich Momo gegen die Grauen, die den Menschen Lebenszeit rauben wollen. Die Aufführungen finden alle im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt. Die Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel, Neugablonz, Sudetenstraße 119 und im Internet unter www.theater-im-turm.de.


Nachricht vom 16.September 2026

Premiere ist am 24.10.2026. Der Vorverkauf hat begonnen.

Zur Zeit wird bei der Neugablonzer Theatergruppe fleißig geprobt. Denn nicht mehr lange, dann ist es soweit. Dann hebt sich der Vorhang für ein ganz besonders reizvolles Theaterstück, das kleine und große Zuschauer erfreuen wird. Das Theater im Turm lädt ein zu „Momo“, nach dem Roman von Michael Ende, für das Theater bearbeitet von Vita Huber.

Das Mädchen Momo lebt in den Resten eines Amphitheaters. Eines Tages tauchen Zeitdiebe, die „Grauen“ auf, die die Menschen zum Zeitsparen bringen wollen. Momo versucht mit ihren Freunden und mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner Schildkröte Kassiopeia die „Grauen“ zu besiegen und den Menschen die gestohlenen Lebenszeiten zurückzubringen. Eine spannende und fesselnde Geschichte.

Die Aufführungen sind am:

  • Samstag, 24.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 25.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Freitag, 30.10.2026 um 18.30 Uhr
  • Samstag, 31.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 07.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 08.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 14.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 15.11.2026 um 14.30 Uhr

Alle Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Karten gibt es ab dem 05.10.26 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de

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Fünf Chöre, eine Stimme für den guten Zweck: Benefizkonzert zum 50-jährigen Jubiläum des St. Georgshof

Am 10. Oktober erwartet die Besucher in der Weichberghalle ein musikalisch vielseitiger Abend – Günther Sigl singt gemeinsam mit Bewohner Rainer Polik – Fotoausstellung „Lebensträume“ bereits ab 19 Uhr zu sehen

Rettenbach am Auerberg. Chormusik in großer Bandbreite, gemeinsame Auftritte und ein Abend zugunsten der „Lebensträume“: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des BRK St. Georgshof findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Weichberghalle in Rettenbach am Auerberg statt. Unter dem Motto „5 Chöre – 1 Stimme für den guten Zweck“ gestalten der Männerchor und Sangtissima aus Rettenbach, Via Harmonie aus Schongau/Altenstadt, der Kirchenchor aus Bidingen sowie der Singkreis aus Ingenried den Abend.

Das Programm zeigt eine große musikalische Bandbreite. Das Pubkikum erwartet eine Mischung aus Rock und Pop, deutschsprachigen Liedern, Musical- und Filmmusik, klassischen und geistlichen Chorstücken sowie internationalen Titeln. Auch unterschiedliche Sprachen und musikalische Traditionen finden ihren Platz. Die beteiligten Ensembles stehen dabei sowohl einzeln als auch in unterschiedlichen gemeinsamen Formationen auf der Bühne. Zum Abschluss vereinen sich die Mitwirkenden zu einem großen Gesamtchor.

„50 Jahre St. Georgshof sind für uns ein bedeutender Meilenstein. Umso schöner ist es, dass auch unser Benefizkonzert in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums steht. Ich freue mich auf einen unterhaltsamen musikalischen Abend mit vielen Menschen aus Rettenbach und der Region“, sagt Joachim Lipp, Einrichtungsleiter des BRK St. Georgshof.

Günther Sigl und Rainer Polik gemeinsam auf der Bühne

Ein besonderer Programmpunkt führt Günther Sigl, Sänger und Frontmann der Spider Murphy Gang, und Rainer Polik, Bewohner des St. Georgshof, gemeinsam auf die Bühne. Die beiden werden drei Titel aus Sigls Repertoire singen: „Unterm Flauchersteg“, „Sommer in der Stadt“ und „Herzklopfen“. Auch gemeinsam mit dem Männerchor sowie beim Finale wird Sigl an diesem Abend zu hören sein.

Für Lipp hat gerade dieser Auftritt eine besondere Bedeutung: „Ich freue mich sehr für Rainer Polik, dass er gemeinsam mit Günther Sigl auf der Bühne stehen und mehrere Lieder mit ihm singen wird. Für den talentierten und leidenschaftlichen Musiker Polik ist das sicher ein bleibender Moment.“

„Lebensträume“ bereits ab 19 Uhr zu sehen

Der Erlös des Benefizkonzerts kommt dem Projekt „Lebensträume“ des St. Georgshof zugute. Bereits ab 19 Uhr und damit eine Stunde vor Konzertbeginn können Besucherinnen und Besucher die dazugehörige Fotoausstellung in der Weichberghalle betrachten. Für das seit Jahren bestehende Projekt haben sich Menschen mit psychischer Erkrankung mit der Frage „Was ist Dein Lebenstraum?“ auseinandergesetzt. Gemeinsam mit professionellen Fotografinnen und Fotografen wurden ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen in inszenierten Fotografien umgesetzt. Die entstandenen Bilder sind Teil einer Wanderausstellung. Auch während der Konzertpause besteht die Möglichkeit, die „Lebensträume“ anzusehen.

Auch Liebhaberinnen und Liebhaber handgefertigter Produkte können sich auf den Abend freuen. Die Ladenwerkstatt „AchSo!“ des St. Georgshof ist mit einem kleinen Verkaufsstand vertreten und bietet eine Auswahl selbstgestalteter Arbeiten an. Dazu gehören unter anderem Holzprodukte, Töpferwaren, Papeterie oder auch Kunstbilder. Die Ladenwerkstatt befindet sich im Zentrum von Rettenbach und gehört zur integrierten Förderstätte des St. Georgshof.

Der St. Georgshof, eine Einrichtung des BRK-Kreisverbands Ostallgäu, blickt 2026 auf sein 50-jähriges Bestehen zurück. Seit 1976 begleitet und unterstützt die Einrichtung in Rettenbach am Auerberg Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.

Das Benefizkonzert beginnt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 20 Uhr in der Weichberghalle, Dorfstraße 2, 87675 Rettenbach am Auerberg. Einlass und Besichtigung der Ausstellung „Lebensträume“ sind ab 19 Uhr möglich. Vor dem Konzert, in der Pause und im Anschluss werden Speisen und Getränke angeboten. So bleibt auch abseits des Bühnenprogramms Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

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Kultur

Große Nachfrage: Zusatzvorstellung für „Der Tatortreiniger“

Theater Kaufbeuren spielt am Donnerstag, 22. Oktober, zusätzlich

Aktualisierung vom 30. September 2026

Noch vor der Premiere stößt „Der Tatortreiniger“ auf großes Interesse: Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert das Theater Kaufbeuren e. V. seinen Spielplan um eine Zusatzvorstellung am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Damit möchte der Verein möglichst vielen Interessierten die Gelegenheit geben, die Bühnenfassung der Kultserie zu erleben.

Das große Vorab-Interesse sorgt beim Ensemble und allen Beteiligten für zusätzliche Motivation in der Vorbereitung. Der Verein freut sich über die positive Resonanz und blickt mit Spannung und Vorfreude auf die Premiere am 16. Oktober.

Unter der Regie von Holger Jankovsky kommen vier Episoden auf die Bühne, die schwarzen Humor, skurrile Begegnungen und gesellschaftskritischen Tiefgang verbinden. Jürgen Richter verkörpert den Tatortreiniger als eigenständige Figur mit fein dosiertem Allgäuerisch. Zwischen Schreibblockaden, Unternehmensdruck, spiritueller Reinigung und den Absurditäten des Kunstbetriebs wird schnell klar: Die hartnäckigsten Spuren hinterlassen oft die Menschen selbst.

Neben der Premiere am 16. Oktober und der Zusatzvorstellung am 22. Oktober stehen Aufführungen am 17., 23., 24. und 25. Oktober auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, am Sonntag, 25. Oktober, bereits um 18 Uhr.


Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater. Jürgen Richter übernimmt die Hauptrolle, Holger Jankovsky feiert seine Regiepremiere.
Vier Tatorte, vier völlig unterschiedliche Begegnungen und ein Hauptdarsteller, der rund die Hälfte des gesamten Textes zu bewältigen hat: Mit „Der Tatortreiniger“ wagt sich das Theater Kaufbeuren im Oktober an eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Bühnenproduktion. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Der Vorverkauf läuft seit dem 10. August.

Die Fernsehserie aus der Feder von Mizzi Meyer, hinter deren Pseudonym die Theaterautorin Ingrid Lausund steht, entwickelte sich mit ihrem trockenen Humor, ihren präzisen Dialogen und ungewöhnlichen Geschichten schnell zum Kult. 2012 wurde „Der Tatortreiniger“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, weitere Auszeichnungen folgten. Eine besondere Qualität der Serie liegt darin, dass sich hinter den skurrilen Situationen immer wieder ernste gesellschaftliche Fragen verbergen. Die für den Kaufbeurer Theaterabend ausgewählte Episode „Sind Sie sicher?“ erhielt 2018 sogar den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung.

Genau diese Mischung hat Regisseur Holger Jankovsky an der Serie gereizt. „Ich fand sie ungeheuer unterhaltsam. Gleichzeitig ist der Tatortreiniger eine Figur, die von großer Menschlichkeit und Schlagfertigkeit geprägt ist“, erklärt er. Mit Humor ließen sich gesellschaftliche Kritik und ernste Themen transportieren, ohne dabei den Unterhaltungswert für das Publikum aus den Augen zu verlieren.

Aus den insgesamt 31 Fernsehfolgen hat Jankovsky vier persönliche Favoriten ausgewählt, die sich zugleich als Kammerspiele auf der Bühne umsetzen lassen. Den Auftakt bildet „Spuren“: Rupert Waldmüller spielt darin einen Schriftsteller, der nach einer rätselhaften Explosion weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibblockade beschäftigt ist. Evelyn Ammersinn ist in einer kleinen Rolle als Preisverleiherin zu erleben.

Anschließend führt „Currywurst“ in eine Kunstgalerie. Dort stellen Kathrin Zajicek als Galeriebesitzerin und Andrea Esdohr als Erna gemeinsam mit dem Tatortreiniger die Frage, was Kunst eigentlich wert ist – und wer darüber entscheidet. In „Auftrag aus dem Jenseits“ trifft die gründliche Beseitigung realer Spuren auf eine ganz andere Art der Reinigung: Thomas Kramer tritt als Schamane auf, der den Schauplatz spirituell säubern möchte. Den Abschluss bildet „Sind Sie sicher?“ mit Dr. Rochus Höhne als Consulting-Manager. Die Episode beschäftigt sich mit Leistungsdruck, Kontrolle, psychologischer Manipulation und der Frage, wie viel Würde ein Mensch für seinen Arbeitsplatz aufzugeben bereit ist.

In allen vier Episoden steht Jürgen Richter als Tatortreiniger auf der Bühne. Dem Kaufbeurer Publikum ist er seit Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Komödiant bekannt – insbesondere als langjähriger „Hausl Richter“ bei Aufbruch-Umbruch und durch seine Auftritte bei „Schwaben weissblau“. Im vergangenen Jahr wurde er außerdem für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Theater Kaufbeuren geehrt.

Wer nun allerdings den bekannten „Hausl“ im Schutzanzug erwartet, dürfte überrascht werden. Für die Inszenierung ist eine vollkommen neue Figur entstanden. Richter bringt zwar seine besondere Stärke als „Native Speaker“ des Allgäuerischen mit, der Dialekt wird jedoch nur fein dosiert eingesetzt. „Wir wollen keinen Allgäuer Dialekt-Klamauk“, betont Jankovsky. Auch eine Kopie der norddeutsch geprägten Fernsehfigur soll es ausdrücklich nicht werden.

Die Rolle verlangt Richter einiges ab. Neben der enormen Textmenge muss er innerhalb eines Abends zwischen leisen, tiefgründigen Gesprächen, präziser Wortkomik und gelegentlichem Slapstick wechseln. „Die Brücke zu finden, eben nicht nur komisch und nicht nur ernst zu sein, ist durchaus schwierig“, sagt Jankovsky. Jede der vier Episoden steht für sich, gespielt wird jedoch in einem gemeinsamen Bühnenbild, dessen Elemente sich zwischen den Geschichten verwandeln.

Geprobt wird bereits seit April. Dabei entschied sich das Ensemble bewusst für einen ungewöhnlichen Weg: Niemand schaute sich die ausgewählten Fernsehfolgen zur Vorbereitung noch einmal an. „Wir sind mit einer Carte blanche in die Proben gegangen und haben versucht, wirklich unser eigenes Ding aufzubauen“, berichtet Jankovsky. Abläufe, Regieideen und zusätzliche Gags seien gemeinsam entwickelt worden. Inzwischen steht die Inszenierung, nach einer kurzen Sommerpause beginnen die Auffrischungsproben.

Foto: Theater Kaufbeuren

Für Jankovsky ist die Produktion zugleich eine persönliche Premiere: Er führt erstmals beim Theater Kaufbeuren und erstmals auf der Bühne des Stadttheaters Regie. Seine bislang einzige eigene Inszenierung, das Drei-Personen-Stück „Eine Nacht im Februar“, entstand während seines Zivildienstes in der Kulturwerkstatt, als er 18 oder 19 Jahre alt war. Erst vor rund sechs Jahren fand er wieder zum Amateurtheater zurück.

Warum er nun erneut auf dem Regiestuhl sitzt, fasst Jankovsky mit einem persönlichen Grundsatz zusammen: „Einfach machen, nicht lange fragen, sondern Dinge selbst ausprobieren.“ Besonders schätze er die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ensemble. Im Laufe der Proben sei ein gegenseitiges Verständnis entstanden, bei dem nicht mehr alles mit vielen Worten erklärt werden müsse.

Unterstützt wird die Produktion von einem engagierten Team vor und hinter der Bühne. Jutta Kletschka behält als organisatorische „Seele“ den Überblick über Bestellungen, Requisiten und Abläufe. Sepp Eichhorn ist für das Bühnenbild verantwortlich. Alina Ammersinn übernimmt die Intendanz und arbeitet als Inspizientin hinter der Bühne; zugleich organisiert sie den Online-Kartenvorverkauf. Michael Zindath von den Moskitoldies unterstützt das Theater Kaufbeuren bei der technischen Umsetzung. Unterschiedliche Lichtstimmungen und das wandelbare Bühnenbild sollen die vier Schauplätze jeweils in eine eigene Welt verwandeln.

Karten und Termine

Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Weitere Vorstellungen finden am 17., 23. und 24. Oktober jeweils um 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt.

Karten kosten zwischen 13 und 16 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren. Der Link zum Vorverkaufsportal ist unter www.theater-kaufbeuren.de zu finden.


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Kultur

Musikverein Hirschzell und Jumdala Stage Arts gestalten am 10. Oktober ein gemeinsames Abendkonzert in Kaufbeuren

Orchester und Chor gemeinsam in St. Martin: Serenade stimmt auf die ruhigere Jahreszeit ein

Besinnliche und ruhige Klänge, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden: Die Serenade des Musikvereins Hirschzell gehört seit Jahren zum musikalischen Herbst. In diesem Jahr erhält das Abendkonzert eine besondere Ergänzung. Gemeinsam mit dem Musicalverein Jumdala Stage Arts gestaltet der Musikverein die Serenade am Samstag, 10. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Kirche St. Martin in Kaufbeuren.

Abwechslung zwischen Orchester- und Chormusik

Die Zusammenarbeit der beiden Vereine verspricht einen abwechslungsreichen musikalischen Abend. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf den Wechsel zwischen Orchester- und Chormusik freuen. Dabei verbindet die Serenade die vertrauten ruhigen und besinnlichen Klänge des Musikvereins Hirschzell mit den gesanglichen Beiträgen von Jumdala Stage Arts.

Eintritt zur Serenade ist frei

Das gemeinsame Konzert beginnt am Samstag, 10. Oktober, um 19 Uhr in der Kirche St. Martin. Der Eintritt ist frei.

Termin: Samstag, 10. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Kirche St. Martin, Kaufbeuren
Mitwirkende: Musikverein Hirschzell und Jumdala Stage Arts
Eintritt: frei

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Kultur

Jazzfrühstück in den Stiftsterrassen Kaufbeuren

Ben Becker Band sorgt am 3. Oktober ab 11 Uhr für den passenden Sound zum Frühstück

Frühstück und Live-Jazz verbinden die Stiftsterrassen Kaufbeuren am Samstag, 3. Oktober 2026, ab 11 Uhr miteinander. Beim Jazzfrühstück sorgt die Ben Becker Band für die musikalische Begleitung.

Mit dabei sind Ben Beucker an den Saxofonen, Robert Schilhansl an der Gitarre, Jakob Link am Bass und Bernhard Renz am Schlagzeug. Die vier Musiker bringen Spielfreude und jede Menge Groove in die Stiftsterrassen und begleiten das Frühstück mit ihrem gemeinsamen Sound.

Eine Teilnahme ist nur mit Reservierung möglich. Reservierungen werden unter Telefon 08341 40242 entgegengenommen.

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Allgemein Kultur

Ein würdiger Festabend: ODEON Jugendsinfonieorchester prägt das 60-jährige Jubiläum des Kulturrings

ODEON Jugendsinfonieorchester München gestaltet Festabend – „Petruschka“ von Igor Strawinsky bildet den Höhepunkt nach der Pause

Mit einem Konzert des ODEON Jugendsinfonieorchesters München hat der Kulturring Kaufbeuren e. V. am Samstagabend, 26. September 2026, sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Mitglieder des Vereins und weitere geladene Gäste kamen im Kaufbeurer Stadtsaal zusammen. Unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker Werke von Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel und Igor Strawinsky.

Für den Kulturring war der Abend die zentrale Jubiläumsveranstaltung des Jahres. Die 1. Vorsitzende Birgit Pfeifer erinnerte an sechs Jahrzehnte Kulturarbeit in Kaufbeuren. Seit seiner Gründung sei es das Ziel des Vereins, den Bürgerinnen und Bürgern Kultur näherzubringen. Sie dankte den Vorständen der vergangenen Jahrzehnte, den ehrenamtlich Engagierten, den Mitarbeitenden, Mitgliedern und nicht zuletzt dem Publikum, das die Arbeit des Kulturrings über viele Jahre begleitet habe. Bewusst habe sich der Kulturring entschieden, seine Mitglieder zu diesem Konzert einzuladen – als Dank für ihre Unterstützung und für das vielfach über Jahre gewachsene Miteinander.

Die Bilder des Konzerts

Junge Musikerinnen und Musiker prägen den Jubiläumsabend

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte das 60-jährige Bestehen. Die Entscheidung für ein junges Orchester bezeichnete er als passenden Blick zugleich auf Gegenwart und Zukunft. Live-Kultur lebe von der unmittelbaren Begegnung zwischen Bühne und Publikum und sei ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt. Zugleich dankte er dem Kulturring für dessen kontinuierliches Engagement und die Fähigkeit, sein Programm über Jahrzehnte immer wieder weiterzuentwickeln. Besonders hob Bosse die jungen Musikerinnen und Musiker hervor. Das Jubiläum mit einem hochmotivierten Nachwuchsorchester zu feiern, sei eine Hommage an Gegenwart und Zukunft zugleich.

Das Konzert zeigte dabei die musikalische Bandbreite des Orchesters. Zu hören waren zunächst Camille Saint-Saëns‘ „Danse macabre“ op. 40 sowie Maurice Ravels „Ma mère l’oye“. Nach der Pause folgte mit Igor Strawinskys „Petruschka“ in der revidierten Fassung von 1947 das umfangreichste Werk des Abends.

„Petruschka“ als besondere Herausforderung

Vor dem zweiten Teil führte Lydia Menckhaus vom ODEON Jugendsinfonieorchester in Strawinskys Ballettmusik ein. Für das Ensemble sei „Petruschka“ ein Meilenstein, erklärte sie. Das vielschichtige und rhythmisch anspruchsvolle Werk verlange den jungen Musikerinnen und Musikern einiges ab.

Anschaulich stellte sie dem Publikum die Figuren und musikalischen Motive der vier Bilder vor. Strawinskys Musik führt auf einen Jahrmarkt im alten St. Petersburg und erzählt die Geschichte der drei Puppen Petruschka, Ballerina und Mohr. Einzelne Instrumentengruppen übernehmen dabei charakteristische Rollen – vom Klavier und den Klarinetten über Trompete und Flöte bis hin zu tiefen Holzbläsern.

Das ODEON Jugendsinfonieorchester hatte dabei selbst Grund zum Feiern: Das Münchner Nachwuchsensemble begeht 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Bereits vor drei Jahren war das Orchester in Kaufbeuren zu Gast.

Birgit Pfeifer im Klar.Text-Podcast zum Jubiläum des Kulturrings. Gastgeber: Claus Tenambergen

Sechs Jahrzehnte Kulturarbeit in Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren wurde 1966 gegründet und prägt seitdem mit Theater, Konzerten, Literatur, Ausstellungen und besonderen Veranstaltungsformaten das kulturelle Angebot der Stadt. Sein Anspruch, Kultur möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, stand auch beim Jubiläum im Mittelpunkt.

Das Konzert im Stadtsaal verband diesen Rückblick mit einem Blick nach vorne: Junge Musikerinnen und Musiker, ein anspruchsvolles Programm und die Begegnung zwischen Publikum und Bühne machten den Festabend zum musikalischen Mittelpunkt und zu einem würdigen Highlight des 60-jährigen Jubiläums.

Programm des Jubiläumskonzerts

  • Camille Saint-Saëns: „Danse macabre“, op. 40
  • Maurice Ravel: „Ma mère l’oye“
  • Igor Strawinsky: „Petruschka“, revidierte Fassung von 1947
  • ODEON Jugendsinfonieorchester München
  • Leitung: Julio Doggenweiler Fernández

Das gesamte Programm des Jubiläumsjahres

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Allgemein Kultur Veranstaltung

„Wenn es zu Ende geht“: Letzte Führung zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer am 09.10. im Stadtmuseum Kaufbeuren

Ausgewählte Objekte des Museums, unter anderem aus der Abteilung „Kreuze & Heilige“, bilden den Ausgangspunkt des kulturgeschichtlichen Rundgangs. Jetzt anmelden

Nach den ausgebuchten Terminen im Frühjahr findet am 9. Oktober die letzte Führung der Reihe im Jubiläumsjahr von Hospizverein und SAPV statt – diesmal mit anschließendem Umtrunk.

Wie gingen Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer um und wie hat sich der Umgang damit bis heute verändert? Nachdem die Führungen im Frühjahr ausgebucht waren und bei den Besucherinnen und Besuchern auf positive Resonanz stießen, laden das Stadtmuseum Kaufbeuren, der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH am Freitag, 9. Oktober 2026, ein letztes Mal im Jubiläumsjahr zur Führung „Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“ ein.

Ausgewählte Objekte des Museums, unter anderem aus der Abteilung „Kreuze & Heilige“, bilden den Ausgangspunkt des kulturgeschichtlichen Rundgangs. Historische Bräuche und lokale Traditionen geben Einblicke, wie Menschen früher – etwa im Mittelalter – mit Sterben und Trauer umgingen und welche Vorstellungen und Rituale sie dabei begleiteten. Auch die medizinische Versorgung früherer Zeiten sowie religiöse Praktiken und die Bedeutung des Glaubens im Zusammenhang mit dem Tod werden thematisiert.


Von der Geschichte in die Gegenwart: Im Anschluss an die kulturgeschichtliche Führung geben der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH Einblicke in ihre Arbeit und die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das Foto entstand bei einer der Führungen im Frühjahr. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen

Wie bereits bei den Frühjahrsterminen führt der Weg anschließend von der Geschichte in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH stellen ihre Arbeit vor und geben Einblicke in die heutige Begleitung und Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen.

„Gerade die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart macht diese Führung für uns so interessant“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Sterben, Tod und Trauer haben die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt. Heute können wir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Menschen und ihre Angehörigen in dieser Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen.“

Für Feistl entspricht die Veranstaltung damit auch dem Anliegen des Jubiläumsjahres, in dem der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein 30-jähriges Bestehen feiert und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu auf zehn Jahre Tätigkeit zurückblickt. „Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind. Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Umtrunk zum Abschluss

Neu ist beim letzten Führungstermin ein gemeinsamer Umtrunk im Foyer des Stadtmuseums. Nach der Führung und der Vorstellung von Hospizverein und SAPV bleibt bei einem Glas Wein Zeit für Fragen, Gespräche und persönlichen Austausch.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 9. Oktober 2026, von 18 bis 20:30 Uhr im Stadtmuseum Kaufbeuren statt. Einlass ist 15 Minuten vor Beginn. Für Eintritt, Führung und Umtrunk betragen die Kosten 14,50 Euro. Eine Anmeldung ist unter 08341/966 83 90 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm: www.hospizverein-kf-oal.de

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Kultur Veranstaltung

KASTANON – Skulptur · Installation · Malerei: Vernissage am 29. Oktober im Kunstgewölbe der Sparkasse

Foto Breme

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt zu einer besonderen Ausstellung über Erinnerung, Familie und künstlerisches Weiterwachsen ein

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt vom 29. Oktober bis 3. Dezember 2026 zur Ausstellung „KASTANON“ in das Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu in Kaufbeuren ein. Zu sehen sind Skulpturen, Installationen und Malerei von Antonia Breme, Annette Konrad-Breme, Carolin Breme, Jochen Breme und Nikola Breme.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein außergewöhnliches künstlerisches Vermächtnis und zugleich eine Familiengeschichte, die eng mit dem Material Holz und der Stadt Kaufbeuren verbunden ist.

Ein Vermächtnis aus Kastanienholz

Vor sieben Jahren, kurz vor ihrem Tod, hinterließ die Künstlerin Annette Konrad-Breme ihren Angehörigen eine handschriftliche Notiz. Darin bestimmte sie unter anderem, dass drei aus Rosskastanienholz gefertigte Stelen an ihre Kinder gehen sollten. Ein weiteres Werk, ein Arm-Motiv aus Apfelbaumholz, war für Jochen bestimmt.

Die drei Stelen hatte Annette Konrad-Breme bereits einige Jahre zuvor aus einem kräftigen Ast einer Rosskastanie geschaffen. Der Ast stammte von einem Parkbaum, der aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. Sie spaltete das Holz und arbeitete daraus die drei Stelen.

Heute ist aus der Wunde des gefällten Baumes eine mächtige Teilkrone gewachsen. Für die Familie wurde dieses Bild zu einem Sinnbild für das, was bleibt und sich zugleich weiterentwickelt: für das, was Annette ihrer Familie hinterlassen hat, für gemeinsame Erinnerungen und für das künstlerische Schaffen, das sich in der nächsten Generation fortsetzt.

KASTANON – ein Titel mit Bedeutung

Der Ausstellungstitel „KASTANON“ geht auf das altgriechische Wort für Kastanie zurück. Gleichzeitig verweist er unmittelbar auf das Holz der Stelen und damit auf den Ausgangspunkt der gemeinsamen Geschichte.

KASTANON steht für die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, Material und Erinnerung, Familie und individueller künstlerischer Entwicklung. Die Ausstellung macht sichtbar, wie ein gemeinsamer Ursprung unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen hervorbringen kann.

Die Werke von Antonia Breme, Annette Konrad-Breme, Carolin Breme, Jochen Breme und Nikola Breme treten dabei in einen besonderen Dialog. Skulptur, Installation und Malerei eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Fragen von Herkunft, Weitergabe und Veränderung.

Dass die Ausstellung in Kaufbeuren, der Stadt der Kindheit und Jugend von Annette Konrad-Breme, stattfindet, verleiht dem Projekt eine zusätzliche persönliche Dimension.

Vernissage am 29. Oktober

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Dezember 2026 zu sehen.

Ausstellungszeitraum:

29. Oktober bis 3. Dezember 2026

Ort:

Kunstgewölbe Sparkasse Allgäu

Ludwigstraße 26

87600 Kaufbeuren

Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch: 9:00–16:30 Uhr

Donnerstag: 9:00–17:00 Uhr

Freitag: 9:00–16:00 Uhr

Samstag: 10:00–13:00 Uhr

Veranstalter:

Kulturring Kaufbeuren e.V.

Harry Vogel, Mitglied des Kulturrings, bemüht sich um die Realisierung und Organisation der Ausstellung.

Wir schätzen die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Allgäu als eine wichtige Unterstützung für dieses gemeinschaftliche Vorhaben.

Wir freuen uns gemeinsam auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf eine Ausstellung, die nicht nur Kunst zeigt, sondern auch eine Geschichte von Erinnerung, Verbundenheit und Weiterwachsen erzählt.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Allgemein Kultur Veranstaltung Wirtschaft

Thalia Kaufbeuren: Kostenlose Manga-Leseproben und „Naruto“-Quiz am 26. September

Manga-Leseproben und „Naruto“-Quiz am 26. September – Anna Meiwes liest am 8. Oktober aus „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“

Bei Thalia Kaufbeuren am Salzmarkt stehen in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Zum Manga Day gibt es kostenlose Leseproben und ein „Naruto“-Quiz. Im Oktober ist Autorin Anna Meiwes mit ihrem Buch „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“ zu Gast.

Manga Day 2026 mit exklusivem „Naruto“-Quiz

Am Samstag, 26. September 2026, findet ab 10:00 Uhr der diesjährige Manga Day bei Thalia Kaufbeuren statt. Am Aktionsstand können sich Manga-Fans kostenlose Leseproben ausgewählter Titel sichern. Zur Auswahl stehen 26 Sonderproduktionen, von denen sich die Besucherinnen und Besucher jeweils maximal drei Hefte aussuchen können. Das Angebot reicht von bekannten Manga-Klassikern bis zu Neuheiten. Als weiteres Angebot gibt es ein Quiz zur Reihe „Naruto“. Wer die Fan-Fragen beantwortet und das Lösungswort entschlüsselt, erhält ein exklusives Geschenk. Die Aktion gilt, solange der Vorrat reicht.

Manga Day 2026
Samstag, 26. September 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren
Teilnahme kostenfrei

Anna Meiwes liest aus „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“

Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ist Anna Meiwes bei Thalia Kaufbeuren zu Gast. Ab 19:30 Uhr liest sie aus ihrem Buch „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“. Darüber hinaus gibt sie Tipps für einen entspannteren Alltag mit Kindern und praktiziert mit den Besucherinnen Übungen zur Stressreduzierung. Anna Meiwes ist zertifizierte Achtsamkeitstrainerin und beschäftigt sich unter anderem mit achtsamer Elternschaft, Selbstfürsorge, Entspannung und Glück.

Lesung mit Anna Meiwes
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren
Eintritt: 13 Euro
Zielgruppe: Erwachsene
Anmeldung nur in der Buchhandlung

Thalia Kaufbeuren im Businessportal

Thalia Kaufbeuren ist Partner von „Wir sind Kaufbeuren“. Weitere Informationen zur Buchhandlung gibt es im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“

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Kultur Veranstaltung

HERR LEHMANN – Elektrolyte, Liebe und der Sound der 80er

Martin Büttner

Burghofbühne Dinslaken zu Gast in Kaufbeuren

Berlin-Kreuzberg, 1989. Frank Lehmann steht kurz vor seinem 30. Geburtstag und hat sein Leben simpel und behaglich eingerichtet. Als Barkeeper in Kreuzberger Kneipen trifft er auf Menschen mit Sehnsüchten und Lebensdramen – und teilt als Erzähler wortreiche, alltagspoetische Einsichten über eine Welt, die zu dieser Zeit im Schatten der Mauer steht. Herr Lehmann kehrt sich gern selbst in den Blick, während sich zugleich Liebesleben, Freundschaften und familiäre Erwartungen zuspitzen: Die Eltern kommen zu Besuch, Freund Karl bereitet seine erste Kunstausstellung vor, und eine Kochin kämpft mit dem perfekten Schweinebraten. Ein Zwischenfall am Grenzübergang in den Osten, die absurden Prüfungen der DDR-Grenztruppen und der Fall der Mauer ergänzen das Bild dieser prägenden Jahre. Doch am Ende gilt eine einfache Einsicht: „Es kommt nicht darauf an, dass es wie früher ist; es kommt darauf an, dass es gut ist.“

Warum Sie hingehen sollten:

  • Ein facettenreiches Theaterstück über Liebe, Freundschaft, Veränderungen und die Kraft der kleinen Lebensmomente in einer historischen Epoche.
  • Berührende, humorvolle Perspektiven auf das Ende der 80er Jahre in Berlin und der Welt drumherum.
  • Ein Abend, der Erinnerungen weckt und neue Sichtweisen auf das Alltägliche eröffnet

Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren
Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 21:30 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder per WhatsApp 015202434081

Mehr Infos zum Stück: https://burghofbuehne-dinslaken.de/spielplan/schauspiel/herr-lehmann/

Der Kulturring Kaufbeuren und die Burghofbühne Dinslaken freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur

Latin Jazz in ungewöhnlicher Atmosphäre: Clave Raetia spielt bei humedica am 26.09.26

Instrumentales Quintett tritt am 26. September in der Lagerhalle in Kaufbeuren-Neugablonz auf – Konzert bildet den Abschluss des Tags der offenen Tür

Ungewöhnliche Klänge an einem ungewöhnlichen Ort: Das Latin-Jazz-Ensemble Clave Raetia tritt am Samstag, 26. September 2026, um 18.30 Uhr in der Lagerhalle der Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren-Neugablonz auf. Der Eintritt ist frei. Das rund 75-minütige Konzert bildet den musikalischen Abschluss des Tags der offenen Tür bei humedica. Dieser beginnt bereits um 11 Uhr und bietet Einblicke in die Arbeit der Hilfsorganisation.

mehr zum Tag der offenen Tür bei humedica am 26.09.2026 hier auf Wir sind Kaufbeuren

Latin Jazz mit Wurzeln in mehreren Ländern

Der Name Clave Raetia verbindet das spanische Wort „Clave“, das für Rhythmus oder Schlüssel steht, mit „Raetia“, der historischen Bezeichnung für die Region in römischer Zeit. Das Ensemble besteht aus fünf Musikern mit Wurzeln in Kuba, Venezuela, Chile und Deutschland. Musikalisch verbindet das rein instrumentale Quintett lateinamerikanische Traditionen mit Jazz.

Die Besetzung mit Vibraphon, Bass, Posaune sowie zwei Percussion-Instrumenten kommt bewusst ohne Klavier und Gesang aus. Dadurch stehen Rhythmus, Zusammenspiel und die einzelnen Instrumentalstimmen besonders im Mittelpunkt.

Abschluss des Tags der offenen Tür

Bereits ab 11 Uhr lädt humedica am 26. September zu einem Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in die Arbeit der Organisation und in die Länder, in denen humedica tätig ist. „Die Menschen können unsere Arbeit bzw. die Länder, in denen wir aktiv sind, buchstäblich mit allen Sinnen erleben“, erklärt humedica-Vorständin Heinke Rauscher das Konzept. Auch Gäste, die ausschließlich zum Konzert kommen möchten, sind willkommen. „Jeder ist eingeladen zu kommen, auch diejenigen, die vorher nicht beim Tag der offenen Tür sind“, sagt Rauscher. Der Tag der offenen Tür und das Konzert finden auf dem humedica-Gelände in der Goldstraße 8 in Kaufbeuren-Neugablonz statt. Der Eintritt ist frei.

Die Musiker von Clave Raetia

Carlos Vera Larrucea – Vibraphon

Carlos Vera Larrucea wurde in Santiago de Chile geboren und studierte in Chile sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2017 ist er Erster Schlagzeuger des Bayerischen Staatsorchesters. Als Vibraphonist ist er zugleich in der Jazzszene aktiv und war bereits bei internationalen Festivals und auf Bühnen in Europa, den USA und Südamerika zu erleben.

Martin Vollman Piña – Bass

Der aus Venezuela stammende Bassist Martin Vollman Piña ist Teil der Münchner Latin-Jazz-Szene. Er verbindet seine musikalischen Wurzeln mit einem modernen, groove-orientierten Bassspiel. Neben Clave Raetia ist er unter anderem bei der Latin-Formation Minga 3 aktiv.

Ferdinand Silberg – Posaune

Der in Starnberg geborene Jazzposaunist Ferdinand Silberg studierte in Wien und am Jazzcampus der Musikakademie Basel. Als Musiker, Komponist und Arrangeur arbeitet er in unterschiedlichen Formationen zwischen Jazz, Salsa, Funk, Rock und klassischer Musik.

Rey Ceruto – Percussion

Der kubanische Percussionist Rey Ceruto erhielt seine Ausbildung am Amadeo-Roldán-Konservatorium in Havanna. Bereits früh spielte er in kubanischen Bigbands und Ensembles. Seit 2018 lebt er in Deutschland und arbeitet als Musiker und Pädagoge.

Magnus Dauner – Schlagzeug

Magnus Dauner studierte Jazz an der Hochschule für Musik und Theater München und beschäftigte sich anschließend intensiv mit südindischer Rhythmik und dem Instrument Mridangam. Als Schlagzeuger und Rhythmiker ist er genreübergreifend zwischen Jazz, Weltmusik, Pop, Rock und Hip-Hop aktiv.

Termin im Überblick

  • Samstag, 26. September 2026
  • Tag der offenen Tür: ab 11 Uhr
  • Konzertbeginn: 18.30 Uhr
  • Konzertdauer: rund 75 Minuten
  • Ort: humedica, Goldstraße 8, Kaufbeuren-Neugablonz
  • Eintritt: frei
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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung Werbung

Premiere von Neuem Stück in der Kulturwerkstatt – Sommer 87

Foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Neues Stück führt in die DDR kurz vor dem Mauerfall – Jugendliche stellen Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut

Kaufbeuren. Mit dem neuen Stück „Sommer 87“ feiert die Kulturwerkstatt am Samstag, 26. September 2026, um 19 Uhr Premiere. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher in der DDR kurz vor dem Mauerfall, die mit einem selbst geschriebenen Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut stellt.

Was zunächst als kreativer Protest beginnt, bleibt nicht unbemerkt. Die Jugendlichen geraten ins Visier der Staatsmacht und müssen erfahren, welche Folgen es haben kann, die eigene Stimme zu erheben.

Freundschaft, Zivilcourage und der Preis der Freiheit

„Sommer 87“ erzählt von Freundschaft, Zivilcourage und dem Mut, für die eigenen Überzeugungen einzustehen. Zugleich beschäftigt sich das Stück mit der Frage, welchen Preis Freiheit haben kann und was geschieht, wenn junge Menschen gesellschaftliche Grenzen infrage stellen.

Die Inszenierung ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab zwölf Jahren empfohlen.

Regie führt Jannis Konrad, unterstützt von Frida Dopfer, Tamara Otparlik und Amelie Hassfurter.

Weitere Aufführungen im Oktober

Nach der Premiere folgen weitere öffentliche Vorstellungen am:

  • Donnerstag, 1. Oktober, 19 Uhr
  • Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr
  • Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr
  • Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr
  • Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr

Mit „Sommer 87“ bringt die Kulturwerkstatt ein Stück auf die Bühne, das historische Erfahrungen mit Fragen verbindet, die auch heute aktuell sind: Wie wichtig ist die eigene Stimme? Wann wird aus Anpassung Widerstand? Und was braucht es, um für Freiheit und Wahrheit einzustehen?

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Kultur Veranstaltung

Steve&John bringen Folk, Rock, Country und Blues nach Kaufbeuren

Das Ostallgäuer Duo ist am Freitag, 25. September, ab 20 Uhr live in Romi’s Restaurant zu erleben

Wenn jahrzehntelange Bühnenerfahrung auf die Freude am gemeinsamen Musizieren trifft, entsteht ein ganz eigener Sound: STEVE&John aus dem Ostallgäu verbinden unterschiedliche musikalische Einflüsse und Instrumente zu ihrem persönlichen Stil. Am Freitag, 25. September 2026, ab 20 Uhr ist das Duo live in Romi’s Restaurant, Füßener Str. 38, 87600 Kaufbeuren, zu erleben. Die Angaben zu Termin, Uhrzeit und Veranstaltungsort entsprechen dem Veranstaltungsflyer.

Von Folk und Rock bis Soul und Blues

Aus Spaß am Musizieren und der Freude daran, mehrere Instrumente miteinander zu kombinieren, entstand das Duo STEVE&John. Beide Musiker bringen Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten mit und setzen diese abwechslungsreich und mitunter humorvoll auf der Bühne um.

Die stilistische Bandbreite reicht von harmonischem Folk über Rock und Pop bis hin zu Country, Soul und Blues. Auch bekannte Stücke wie „Kayleigh“ von Marillion oder „Give a Little Bit“ von Supertramp haben STEVE&John für ihren eigenen Stil arrangiert.

STEVE: Mehrere Instrumente gleichzeitig

STEVE alias Walter Stephan, ein Sohn Mannheims, übernimmt Bassdrum & Snare, Gitarre, Gesang und Mundharmonika – und spielt dabei mehrere Instrumente gleichzeitig.

Seine musikalische Kreativität schöpft er aus jahrzehntelanger Erfahrung als Schlagzeuger und Sänger in verschiedenen Pop-, Rock- und Soul-Bands, mit denen er in US-Clubs quer durch Deutschland unterwegs war.

JOHN: Gitarrist und Songwriter

JOHN alias Jürgen Warnebold spielt seit seiner frühen Jugend Gitarre und war seither mit verschiedenen Duos und Bands sowie als Solokünstler im In- und Ausland unterwegs.

Eine Zeit lang beschäftigte er sich intensiv mit dem Bau von E-Gitarren. Eigene Modelle spielt er auch bei seinen Auftritten. Darüber hinaus ist Warnebold als Songwriter aktiv und hat weit über 100 Lieder geschrieben. Einige davon finden immer wieder ihren Weg in die Live-Performances.

Termin und Veranstaltungsort

STEVE&John – Live in Concert
Freitag, 25. September 2026
Beginn: 20 Uhr
Romi’s Restaurant
Füßener Str. 38
87600 Kaufbeuren
Reservierungen: 015253000875

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Kultur Verwaltung

Neue geSTADTungs-Fläche am Berliner Platz

Jeder, der Lust hat, diese Flächen durch Graffiti zu gestalten, kann sich an die Abteilung Kultur der Stadtverwaltung wenden

Mit dem Förderprogramm geSTADTung verfolgt die Stadt Kaufbeuren das Ziel, eine Professionalisierung der Urben-Art-Szene zu unterstützen und im Idealfall gleichzeitig die illegale Veränderung städtischer und privater Flächen (z.B. durch nicht genehmigte Graffitis) zu verringern. Das Förderprogramm stellt deshalb einzelne Freiflächen in Kaufbeuren zur Verfügung, auf denen legal Graffitis gesprüht werden dürfen.

Fünf solcher Flächen gibt es bereits:

  • Hakenbrücke (Fußgängerunterführung an der Buronstraße)
  • Betonwand am Bolzplatz (Neugablonz, Promenadenweg)
  • Bahnunterführung Leinau
  • Rondell zur Fußgängerunterführung (Buronstraße)
  • Crescentiabrücke (Gutenberg Straße)

Seit dem 17. September ist das Rondell zur Tiefgarage am Berliner Platz als geSTADTungs-Fläche dazugekommen, so dass insgesamt nun sechs Flächen für legale Graffitis zur Verfügung stehen.

Jeder, der Lust hat, diese Flächen durch Graffiti zu gestalten, kann sich an die Abteilung Kultur der Stadtverwaltung wenden. Hier wird dann ein Regelwerk unterzeichnet und ein geSTADTungs-Ausweis ausgehändigt, mit dem die oben genannten Flächen legal gestaltet werden können.

Andreas Bauer, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur, Personal, Digitalisierung freut sich über die Erweiterung der geSTADTungs-Flächen: „Die Urban-Art-Szene ist ein fester Bestandteil unserer sehr aktiven kulturellen Akteurinnen und Akteure in Kaufbeuren. Ihnen Flächen zur öffentlichen künstlerischen Entfaltung zur Verfügung stellen zu können schafft nicht nur einen legalen Weg für die Graffiti-Kunst, sondern auch eine Möglichkeit, diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich hoffe auf viele weitere Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler, die dieses Angebot wahrnehmen.“

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Kultur

Kollaborative Lesung im Kunsthaus Kaufbeuren am Freitag, 9.10.26, 19 Uhr

Nicola Reiter, Afdǝrmähdag, Detail 2026, Foto: Nicola Reiter Nicola

Texte aus dem Projekt Aftərmähdag

In „Aftərmähdag“ untersucht Nicola Reiter Strukturen, Bedingungen und Transformationen von landwirtschaftlicher Arbeit im Allgäu und das Verhältnis von Menschen, Nutztieren und Kulturlandschaften. Ihre Installation umfasst Fotografien, Interviews mit Landwirt*innen, einen Recherchetisch und Reiters eigene Texte in Form eines „Journals“, in dem sie Beobachtungen und Gesprächsnotizen zusammenfasst.

Im Rahmen des Tischgesprächs lesen wir Auszüge aus dem Journal. Der Kurator und Verleger Florian Wüst spricht mit Reiter über ihren künstlerisch-forschenden Ansatz und lädt uns ein, weitere Textstücke aus Literatur, Kunst und Film zu lesen und ihre Darstellung der sich verändernden Arbeitswirklichkeiten und gesellschaftlichen wie politischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft seit Mitte des 20, Jahrhunderts zu diskutieren.

Im Anschluss führen wir das Gespräch am Tisch bei Brot und Käse fort. Die Installation „Aftərmähdag“ ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet.

Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung bis 06. Oktober an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de.

Florian Wüst (*1970 in München) lebt als freischaffender Filmkurator, Künstler, Verleger und Dozent in Berlin. Er kuratiert Filmprogramme und Ausstellungen für internationale Kunstinstitutionen, Kinos und Festivals. Wüst schreibt zu Themen rund um Film und Gesellschaft und ist Mitgründer der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Nicola Reiter (*1975 in Kempten, Allgäu) lebt seit 2016 in Betzigau bei Kempten. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 2005 arbeitet sie freiberuflich als Buchgestalterin und Grafikdesignerin sowie künstlerisch in freien Projekten, die sie als Installationen und Rauminszenierungen ausstellt und in Buchform publiziert.

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Kultur Natur & Tiere Politik Soziales

Mehr Grün für die Kaufbeurer Altstadt

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, Florian Gleich

In Ludwigstraße und Schmiedgasse stehen neue Stadtbäume

Bei der Einweihung kamen Vertreter*innen der Stadt Kaufbeuren, der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, von VWEW-energie, der Aktionsgemeinschaft und der Ludwigstraßen-Community zusammen.

„Vielfalt ist unsere Stärke. Wenn jeder etwas Kleines beiträgt, können wir viel erreichen.“ Mit diesen Worten machte Vita Saccone vom Utopia deutlich, was eine lebenswerte Stadt braucht: Lebensqualität, Begegnung, Austausch und viel Grün.

Dass das Projekt weiter wachsen konnte, ist auch dem Einsatz der Stadt Kaufbeuren zu verdanken. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer unterstützte die Umsetzung des Projekts von Anfang an und Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich bei der Einweihung erfreut über den Zusammenhalt innerhalb der Stadtgesellschaft und dankte allen Beteiligten, denn die neuen Bäume wurden vollständig über Spenden und Patenschaften finanziert.

Unser herzlicher Dank gilt deshalb VWEW-energie, der Ludwigstraßen-Community und der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren sowie allen weiteren Sponsor*innen und Unterstützer*innen!

Für die Lebenshilfe ist das Projekt zugleich ein wichtiger Baustein für Teilhabe am Arbeitsleben: Das Team des Institutsgartens kümmert sich im Rahmen des Projekts „Inklusion am Arbeitsplatz“ bereits um bestehende Stadtbäume und übernimmt nun auch die Pflege der neuen Bäume.

Dafür gibt es künftig praktische Unterstützung: Ein E-Trike mit Wassertank ermöglicht es dem Garten-Team, die Bäume nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Auch hierfür danken wir VWEW-energie und allen weiteren Unterstützer*innen herzlich.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Gärtnerei Schorer, die das Team bei der Auswahl und Pflege der Bäume fachkundig begleitet.

Gemeinsam machen wir die Altstadt grüner und ein Stück lebenswerter!

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Kultur Veranstaltung

ABGESAGT – POSEIDON UND DIE PLASTIKSEE

Chloè Desnoye und Impredia Design

Ein musikalisches Umweltmärchen

ABGESAGT – Die geplante Vorstellung von „Poseidon und die Plastiksee – Ein musikalisches Umweltmärchen“ am Mittwoch, 07.10.2026, 20:00 Uhr, im Stadttheater Kaufbeuren muss leider abgesagt werden. Grund sind unvorhergesehene Umstände, die eine sichere Durchführung der Veranstaltung derzeit unmöglich machen.

Kartenrückgabe:

Karten können in der Geschäftsstelle Kulturring ohne weitere Gebühren zurückgegeben werden.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

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Kultur Veranstaltung

IMPROVISATION TOUJOURS: „Improvisation – alt & neu“

Bild: Grafikwerk Kaufbeuren

Indische Tradition trifft Alte Musik in St. Dominikus Kaufbeuren

Unter dem Motto „Improvisation Toujours – Musik aus dem Augenblick“ lädt St. Dominikus – Kirche & Kultur am Freitag, 16. Oktober 2026, zu einem außergewöhnlichen Konzertabend ein: „Improvisation – alt & neu“ bringt musikalische Welten zusammen, in denen Improvisation seit jeher zu Hause ist – die indische Tradition und die europäische Alte Musik.

Das Besondere an diesem Abend ist die hochkarätige, bewusst kontrastierende Besetzung:
Dinesh Mishra (Bansuri) kommt aus der indischen Musiktradition, in der Improvisation nicht Ausnahme, sondern Kern der musikalischen Sprache ist – fein nuanciert, atmend, getragen von melodischer Fantasie und großer Expressivität.
Jakob Rattinger (Gambe) gilt als ausgewiesener Spezialist für Alte Musik: Mit der Gambe – einem der prägenden Streichinstrumente der Renaissance und des Barock – erschließt er Klangfarben und Spielweisen, die heute selten zu hören sind, dabei aber eine enorme Tiefe und Intimität entfalten.
Verbunden werden beide Perspektiven durch Albin Wirbel (Orgel), der mit der klanglichen Vielfalt der Orgel Räume öffnet – als Fundament, Gegenüber und Impulsgeber zugleich.

So entsteht ein Konzert, das Improvisation „alt & neu“ hörbar macht: als gelebte Tradition, als historisch informierte Kunst und als unmittelbarer Dialog im Moment. Das Publikum erlebt Musik, die nicht einfach „nachgespielt“, sondern im Hier und Jetzt erfunden wird – überraschend, konzentriert und voller Klangpoesie.

Konzertdaten (Kurzinfo)

  • Titel: „Improvisation – alt & neu“ (Reihe „Improvisation Toujours“)
  • Datum: Fr., 16.10.2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: St. Dominikus – Kirche & Kultur, Kaufbeuren
  • Mitwirkende: Dinesh Mishra (Bansuri), Jakob Rattinger (Gambe), Albin Wirbel (Orgel)
  • Eintritt: frei, Spenden erbeten
  • Infos: www.st-dominikus-kf.de
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Kultur Veranstaltung

IMPROVISATION TOUJOURS: „Moving Air – Orgel & Perkussion“

Julian Schöll

Magnus Dauner präsentiert „Portrait in Rhythm“ in St. Dominikus Kaufbeuren

Mit „Moving Air – Orgel & Perkussion“ setzt die Reihe „Improvisation Toujours – Musik aus dem Augenblick“ in St. Dominikus – Kirche & Kultur am Freitag, 23. Oktober 2026, einen markanten Akzent: Magnus Dauner initiiert eine Begegnung zweier Klangwelten, die so selten zu erleben ist – traditionelle Perkussion und die Orgel als eines der imposantesten Instrumente der mitteleuropäischen Musikkultur.

Das Konzertprogramm stammt von und mit „Magnus Dauner // Portrait in Rhythm“. Gespielt werden Eigenkompositionen des Allgäuer Schlagzeugers aus seinem aktuellen Programm „Portrait in Rhythm“. Dabei treffen Perkussionsinstrumente und Spielweisen aus Indien, Afrika und dem nahen Osten auf die farbenreiche Klangarchitektur der Orgel – mal als rhythmischer Motor, mal als atmender Resonanzraum, mal als dialogischer Gegenpart.

An Dauners Seite musizieren:

  • Magnus Dauner – Perkussion
  • Andreas Schütz – Orgel
  • Andreas Unterreiner – Trompete
  • Kilian Sladek – Gesang
  • Lukas Pamminger – Bass

Die besondere Wirkung von Dauners Kompositionen wurde bereits vielfach hervorgehoben. Die Allgäuer Zeitung schrieb am 27.03.2023: „Die fulminante Wirkung der selbstkomponierten Stücke (…), bekam (…) eine fast greifbare Tiefe.”
„Moving Air“ knüpft daran an – als klangstarker Abend zwischen Groove, Raum und Improvisation.

Konzertdaten (Kurzinfo)

  • Titel: „Moving Air – Orgel & Perkussion“ (Reihe „Improvisation Toujours“)
  • Datum: Fr., 23.10.2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: St. Dominikus – Kirche & Kultur, Kaufbeuren
  • Eintritt: frei, Spenden erbeten
  • Infos: www.st-dominikus-kf.de

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  • Facebook: Magnus Dauner · Andreas Schütz · Andreas Unterreiner · Kilian Sladek
  • Instagram: @magnusdauner · @kiliansladek · @lukipamminger
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Bildung Kultur

Führung „Stadtspuren – die Geschichte der Reichsstadt Kaufbeuren“ für Gehörlose

Florian Trykowski / Erlebe Bayern

Rundgang in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Am Samstag, den 26.09.2026, um 14.00 Uhr lädt das Stadtmuseum zu einer Führung für Gehörlose ein.

In der Führung erfahren Interessierte, was das Besondere an einer mittelalterlichen Reichsstadt war, wie die Bewohner dort lebten und arbeiteten. Viele interessante Objekte aus vergangenen Zeiten ermöglichen es, lebendig in die Geschichte einzutauchen. Museumsleiterin Petra Weber führt durch die Dauerausstellung „Stadtspuren“ im ersten Stock des Museums und wird begleitet von Gebärdensprachdolmetscherin Ursula Erfurth.

 

Samstag, 26.09.2026, 14.00 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten

Kosten: Eintritt frei, Führungsgebühr 4 €

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung wird gebeten unter stadtmuseum@kaufbeuren.de bzw. 08341/9668390

 

Stadtmuseum Kaufbeuren

Kaisergäßchen 12–14

87600 Kaufbeuren

www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Bald hebt sich der Vorhang für Momo beim Theater im Turm

Premiere ist am 24.10.2026. Der Vorverkauf hat begonnen.

Zur Zeit wird bei der Neugablonzer Theatergruppe fleißig geprobt. Denn nicht mehr lange, dann ist es soweit. Dann hebt sich der Vorhang für ein ganz besonders reizvolles Theaterstück, das kleine und große Zuschauer erfreuen wird. Das Theater im Turm lädt ein zu „Momo“, nach dem Roman von Michael Ende, für das Theater bearbeitet von Vita Huber.

Das Mädchen Momo lebt in den Resten eines Amphitheaters. Eines Tages tauchen Zeitdiebe, die „Grauen“ auf, die die Menschen zum Zeitsparen bringen wollen. Momo versucht mit ihren Freunden und mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner Schildkröte Kassiopeia die „Grauen“ zu besiegen und den Menschen die gestohlenen Lebenszeiten zurückzubringen. Eine spannende und fesselnde Geschichte.

Die Aufführungen sind am:

  • Samstag, 24.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 25.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Freitag, 30.10.2026 um 18.30 Uhr
  • Samstag, 31.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 07.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 08.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 14.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 15.11.2026 um 14.30 Uhr

Alle Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Karten gibt es ab dem 05.10.26 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de

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Kultur Veranstaltung

Barock macht Schule!

Dr. Tobias Güthner bei der Eröffnung der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ im Juni 2026 (Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren)

Vortrag von Dr. Tobias Güthner – Kooperation Stadtmuseum und Heimatverein Kaufbeuren e.V.

Am Mittwoch, den 23.09.2026 um 19 Uhr, lädt der Heimatverein und das Stadtmuseum Kaufbeuren zum Vortrag mit Dr. Tobias Güthner in die Kolping-Akademie (Adolph-Kolping-Str. 2a) ein. Unter dem Titel „Barock macht Schule!“ beleuchtet er die Bildhauer der „Weilheimer Schule“. Ausgewählte Stücke dieser Künstler sind derzeit in der Sonderausstellung „Himmel, Holz und Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur“ im Stadtmuseum Kaufbeuren zu sehen.

Weilheim als Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst

Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

Georg Petel, der „deutscher Michelangelo“

Zu den bedeutendsten Werkstätten zählten jene von Adam Krumpper, Hans Degler und Bartholomäus Steinle. Weitere wichtige Vertreter der Weilheimer Schule sind Hans Krumpper, Christoph Angermair und Georg Petel, die teils am Münchner Hof tätig waren oder eigene Werkstätten etwa in Augsburg gründeten. Über ihre Schüler verbreitete sich der Stil der Weilheimer Schule weit über die Region hinaus. Georg Petel wurde sogar als „deutscher Michelangelo“ gefeiert.

Zum Referenten

Dr. Tobias Güthner ist in Kaufbeuren aufgewachsen. Nach einem Studium der Alten Geschichte, klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Regensburg, München und Rom war er Mitarbeiter an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom). Im Anschluss promovierte er in Kunstgeschichte an der LMU München zum Thema „Florentiner Kaufleute und Bankiers in Rom. Auftraggeberschaft und Repräsentation im 15. und 16. Jahrhundert.“ 2008 bis 2010 absolvierte Dr. Tobias Güthner ein Volontariat im Stadtmuseum Kaufbeuren, wo er die Neukonzeption des Hauses unter der Leitung von Astrid Pellengahr begleitete. Seit 2010 leitet er das Stadtmuseum Weilheim, das sich derzeit in einem Prozess des Umbaus und der Modernisierung befindet. Im Zuge der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ werden im Stadtmuseum Kaufbeuren die moderne Ausstellungsgestaltung sowie die mediale Vermittlung der wertvollen frühbarocken Skulpturen für die neue Dauerausstellung erprobt.

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Kultur

Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater

Vom Fernseh-Tatort auf die Kaufbeurer Bühne

Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater. Jürgen Richter übernimmt die Hauptrolle, Holger Jankovsky feiert seine Regiepremiere.
Vier Tatorte, vier völlig unterschiedliche Begegnungen und ein Hauptdarsteller, der rund die Hälfte des gesamten Textes zu bewältigen hat: Mit „Der Tatortreiniger“ wagt sich das Theater Kaufbeuren im Oktober an eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Bühnenproduktion. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Der Vorverkauf läuft seit dem 10. August.

Die Fernsehserie aus der Feder von Mizzi Meyer, hinter deren Pseudonym die Theaterautorin Ingrid Lausund steht, entwickelte sich mit ihrem trockenen Humor, ihren präzisen Dialogen und ungewöhnlichen Geschichten schnell zum Kult. 2012 wurde „Der Tatortreiniger“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, weitere Auszeichnungen folgten. Eine besondere Qualität der Serie liegt darin, dass sich hinter den skurrilen Situationen immer wieder ernste gesellschaftliche Fragen verbergen. Die für den Kaufbeurer Theaterabend ausgewählte Episode „Sind Sie sicher?“ erhielt 2018 sogar den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung.

Genau diese Mischung hat Regisseur Holger Jankovsky an der Serie gereizt. „Ich fand sie ungeheuer unterhaltsam. Gleichzeitig ist der Tatortreiniger eine Figur, die von großer Menschlichkeit und Schlagfertigkeit geprägt ist“, erklärt er. Mit Humor ließen sich gesellschaftliche Kritik und ernste Themen transportieren, ohne dabei den Unterhaltungswert für das Publikum aus den Augen zu verlieren.

Aus den insgesamt 31 Fernsehfolgen hat Jankovsky vier persönliche Favoriten ausgewählt, die sich zugleich als Kammerspiele auf der Bühne umsetzen lassen. Den Auftakt bildet „Spuren“: Rupert Waldmüller spielt darin einen Schriftsteller, der nach einer rätselhaften Explosion weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibblockade beschäftigt ist. Evelyn Ammersinn ist in einer kleinen Rolle als Preisverleiherin zu erleben.

Anschließend führt „Currywurst“ in eine Kunstgalerie. Dort stellen Kathrin Zajicek als Galeriebesitzerin und Andrea Esdohr als Erna gemeinsam mit dem Tatortreiniger die Frage, was Kunst eigentlich wert ist – und wer darüber entscheidet. In „Auftrag aus dem Jenseits“ trifft die gründliche Beseitigung realer Spuren auf eine ganz andere Art der Reinigung: Thomas Kramer tritt als Schamane auf, der den Schauplatz spirituell säubern möchte. Den Abschluss bildet „Sind Sie sicher?“ mit Dr. Rochus Höhne als Consulting-Manager. Die Episode beschäftigt sich mit Leistungsdruck, Kontrolle, psychologischer Manipulation und der Frage, wie viel Würde ein Mensch für seinen Arbeitsplatz aufzugeben bereit ist.

In allen vier Episoden steht Jürgen Richter als Tatortreiniger auf der Bühne. Dem Kaufbeurer Publikum ist er seit Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Komödiant bekannt – insbesondere als langjähriger „Hausl Richter“ bei Aufbruch-Umbruch und durch seine Auftritte bei „Schwaben weissblau“. Im vergangenen Jahr wurde er außerdem für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Theater Kaufbeuren geehrt.

Wer nun allerdings den bekannten „Hausl“ im Schutzanzug erwartet, dürfte überrascht werden. Für die Inszenierung ist eine vollkommen neue Figur entstanden. Richter bringt zwar seine besondere Stärke als „Native Speaker“ des Allgäuerischen mit, der Dialekt wird jedoch nur fein dosiert eingesetzt. „Wir wollen keinen Allgäuer Dialekt-Klamauk“, betont Jankovsky. Auch eine Kopie der norddeutsch geprägten Fernsehfigur soll es ausdrücklich nicht werden.

Die Rolle verlangt Richter einiges ab. Neben der enormen Textmenge muss er innerhalb eines Abends zwischen leisen, tiefgründigen Gesprächen, präziser Wortkomik und gelegentlichem Slapstick wechseln. „Die Brücke zu finden, eben nicht nur komisch und nicht nur ernst zu sein, ist durchaus schwierig“, sagt Jankovsky. Jede der vier Episoden steht für sich, gespielt wird jedoch in einem gemeinsamen Bühnenbild, dessen Elemente sich zwischen den Geschichten verwandeln.

Geprobt wird bereits seit April. Dabei entschied sich das Ensemble bewusst für einen ungewöhnlichen Weg: Niemand schaute sich die ausgewählten Fernsehfolgen zur Vorbereitung noch einmal an. „Wir sind mit einer Carte blanche in die Proben gegangen und haben versucht, wirklich unser eigenes Ding aufzubauen“, berichtet Jankovsky. Abläufe, Regieideen und zusätzliche Gags seien gemeinsam entwickelt worden. Inzwischen steht die Inszenierung, nach einer kurzen Sommerpause beginnen die Auffrischungsproben.

Foto: Theater Kaufbeuren

Für Jankovsky ist die Produktion zugleich eine persönliche Premiere: Er führt erstmals beim Theater Kaufbeuren und erstmals auf der Bühne des Stadttheaters Regie. Seine bislang einzige eigene Inszenierung, das Drei-Personen-Stück „Eine Nacht im Februar“, entstand während seines Zivildienstes in der Kulturwerkstatt, als er 18 oder 19 Jahre alt war. Erst vor rund sechs Jahren fand er wieder zum Amateurtheater zurück.

Warum er nun erneut auf dem Regiestuhl sitzt, fasst Jankovsky mit einem persönlichen Grundsatz zusammen: „Einfach machen, nicht lange fragen, sondern Dinge selbst ausprobieren.“ Besonders schätze er die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ensemble. Im Laufe der Proben sei ein gegenseitiges Verständnis entstanden, bei dem nicht mehr alles mit vielen Worten erklärt werden müsse.

Unterstützt wird die Produktion von einem engagierten Team vor und hinter der Bühne. Jutta Kletschka behält als organisatorische „Seele“ den Überblick über Bestellungen, Requisiten und Abläufe. Sepp Eichhorn ist für das Bühnenbild verantwortlich. Alina Ammersinn übernimmt die Intendanz und arbeitet als Inspizientin hinter der Bühne; zugleich organisiert sie den Online-Kartenvorverkauf. Michael Zindath von den Moskitoldies unterstützt das Theater Kaufbeuren bei der technischen Umsetzung. Unterschiedliche Lichtstimmungen und das wandelbare Bühnenbild sollen die vier Schauplätze jeweils in eine eigene Welt verwandeln.

Karten und Termine

Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Weitere Vorstellungen finden am 17., 23. und 24. Oktober jeweils um 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt.

Karten kosten zwischen 13 und 16 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren. Der Link zum Vorverkaufsportal ist unter www.theater-kaufbeuren.de zu finden.


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Kultur

Ausstellungsrundgang „Kunst & Kuchen“ im Kunsthaus Kaufbeuren

Kunsthaus Kaufbeuren, Nicola Reiter, Aftərmähdag, Foto: Stefanie Giesder

Sonntag, 20. September 2026, 15 Uhr

Das Kunsthaus lädt herzlich zu einem Ausstellungsrundgang am Sonntagnachmittag, den 20. September 2026, ein. Lisa Britzger, künstlerische Leiterin des Kunsthaus Kaufbeuren, führt durch die aktuellen Ausstellungen und erläutert Hintergründe und Konzepte der Projekte von Julia Lübbecke, Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch und Nicola Reiter, Aftərmähdag. Bei Kaffee, Kuchen und persönlichem Austausch klingt der Ausstellungsbesuch gemütlich aus.

Julia Lübbeckes künstlerisch-forschende Projekte nehmen ihren Ausgang meist in Archiven oder Bibliotheken. Aus ihren Recherchen z. B. zur Darstellung feminisierter Arbeit oder über das Recht auf körperliche Selbstbestimmung entstehen skulpturale Installationen und Videoarbeiten.

Nicola Reiter erzählt mit ihrer Rauminstallation Aftərmähdag vom Wandel der Landwirtschaft im Oberallgäu. In Interviews erzählen Landwirt*innen vom Aufhören, vom Weitermachen und von der Entwicklung ihrer Höfe. Ein Recherchetisch mit Referenzen aus Kunst und Wissenschaft gibt Einblick in Hintergründe des Projekts.

 

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Bildung Kultur

Leseclub – gemeinsam lesen, gemeinsam entdecken!

Gemeinsam lesen und darüber sprechen ermöglicht der Leseclub der vhs kaufbeuren (Foto: Melanie Deziel / Unsplash)

Eine Kooperation der vhs mit dem Stadtmuseum Kaufbeuren

Ab dem 21.09.2026 lädt die vhs Kaufbeuren gemeinsam mit dem Stadtmuseum zu einem Leseclub ein. Der Leseclub findet einmal monatlich unter der Leitung der Germanistin Hiltrud Tietje statt und umfasst vier Termine pro Trimester. Die Teilnahme ist kostenlos.

Lesen macht Freude – gemeinsam darüber zu sprechen noch mehr. Der Leseclub richtet sich an Literaturinteressierte und Lesebegeisterte, die sich einmal im Monat regelmäßig treffen, um über gemeinsam ausgewählte Bücher ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Leseeindrücken, spannende Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven auf Literatur – in einer offenen und angenehmen Atmosphäre. Im Laufe eines Trimesters liest und diskutiert der Leseclub themengleiche Erzählungen, Romane oder Novellen. Zum Start des Leseclubs wird sich die Gruppe mit dem Motiv des „Reisens“ in der Literatur beschäftigen und beleuchten, welche Folgen das „Reisen“ auf literarische Figuren hat und wie dieses Thema von diversen Autoren gestaltet wurde.

Die ersten drei Treffen finden jeweils am Montagabend in den Räumen der vhs Kaufbeuren statt. Zum Abschluss des Trimesters trifft sich die Gruppe im Stadtmuseum Kaufbeuren zu einer besonderen Gesprächsrunde in der inspirierenden Atmosphäre des kleinen Besprechungsraums auf der Dachterrasse.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich online bzw. telefonisch unter 08341-999690 (Kursnummer: U006-263). Anmeldung online:

https://vhs-kaufbeuren.de/Veranstaltung/cmx6a54e091089bd.html/empfehlung-true

4 Termine:

3 x Montag, 21.09. / 26.10. und 23.11.2026, 19.00 bis 20.30 Uhr (vhs)

1 x Freitag, 11.12.2026, 15:00–16:30 Uhr (Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12–14)

Weitere Termine folgen im zweiten Trimester im Januar 2027

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Allgäu Pride 2026: Kaufbeuren wird am Samstag zum Treffpunkt für Vielfalt

CSD zieht am 12. September durch die Stadt – anschließend Festival im Spitalhof

Der Allgäu Pride Summer 2026 geht in Kaufbeuren auf die Zielgerade. Am Samstag, 12. September, steht mit dem CSD Kaufbeuren einer der zentralen Termine der Veranstaltungsreihe auf dem Programm. Auf eine Demonstration durch die Stadt und die anschließende Kundgebung folgt ein Festival im Spitalhof.

Der Allgäu Pride Summer findet in diesem Jahr vom 1. August bis 13. September statt. Eingerahmt wird das Programm von den CSDs in Kempten und Kaufbeuren. Dazwischen finden im Allgäuer Raum verschiedene queere Veranstaltungen statt.

Demonstration startet am Zollhäuschen

Am Samstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11:45 Uhr am Zollhäuschen in der Schmiedgasse 25. Um 12 Uhr startet dort die Demonstration durch Kaufbeuren. Ziel ist der Spitalhof, wo im Anschluss die Kundgebung stattfindet.

Der CSD soll die LGBTQIA+ Community sichtbar machen und zugleich für Gleichberechtigung, Akzeptanz und ein respektvolles Miteinander eintreten. Veranstalter ist der Allgäu Pride e.V. Der Verein setzt sich dafür ein, queere Lebensrealitäten im Allgäuer Raum sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Austausch zu fördern.

Festival ab 14 Uhr im Spitalhof

Nach Demonstration und Kundgebung geht der Pride-Tag im Spitalhof weiter. Dort beginnt um 14 Uhr das Festival. Der Eintritt ist frei.

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Gesundheit Kultur

Yoga über den Dächern der Stadt

Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren / Blick auf die Dachterasse des Stadtmuseums

Wohltuende Yogastunde mit Julia Molitor

Das Stadtmuseum Kaufbeuren lädt zusammen mit der VHS Kaufbeuren an einem Einzeltermin, am Samstag, dem 26. September 2026 von 10.00 – 11.45 Uhr zu einer wohltuenden Yoga-Stunde unter freiem Himmel auf der Dachterrasse des Museums ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für kurze Zeit in die Geschichte der Stadt einzutauchen.

Die Yogalehrerin Julia Molitor leitet die Kurseinheiten an, in denen Yin Yang Yoga, einer harmonischen Verbindung aus Hatha, Vinyasa und Yin Yoga praktikziert wird. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie gut es tut, Bewegung und Atem in Einklang zu bringen. Im Anschluss geht es entspannt ins Museum. Museumsbegleiterin Barbara Schlichtherle stellt kurzweilig ein besonderes Stück aus der Sammlung vor (Dauer ca. 30 Minuten).

Bei guter Witterung findet die Stunde auf der Dachterrasse des Stadtmuseums, mit einem einmaligen Blick auf den Fünfknopfturm und die Dächer der Altstadt statt. Bei Regen weicht der Kurs in die Volkshochschule Kaufbeuren, Spitaltor 5, Raum 210 aus.

Die Yoga-Stunde ist auch für Anfänger geeignet, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Treffpunkt: Eingang Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12–14, 87600 Kaufbeuren

Bitte mitbringen: wetterangepasste, bequeme Kleidung, Matte, Getränk

Anmeldung: www.vhs-kaufbeuren.de bzw. 08341/999690 (Kursnummer: G256-263)

Hinweis: Auf dem Dach des Stadtmuseums wohnen fleißige Bienen, die den leckeren Museumshonig, erhältlich im Shop des Stadtmuseums, produzieren. Bisher gab es bei der Nutzung der Dachterrasse dadurch keine Probleme. Bei Bedenken sollte man das aber berücksichtigen.

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Kultur

Tiny Schmauch Swing Trio im KultUrig Biergarten

Olaf Zeyen

Swing, Blues und Latin bei freiem Eintritt ab 18 Uhr im Biergarten

Tiny Schmauch Swing Trio

Freitag, 11.September 2026, 18 Uhr , Biergarten im Jordanpark (KultUrig)

Flori Mayer – Tenorsax, Sopransax, Klarinette

Robert Schilhansl – Gitarre

Tiny Schmauch – Kontrabass, Gesang

Tiny Schmauch spielt und singt mit seinen Mitstreitern Flori Mayer und Robert Schilhansl fein arrangierte Jazz-Standards und Eigenkompositionen. Das Programm des Trios beinhaltet Eigenes, Jazz-Standards aus Swing und Latin sowie Blues in verschiedenen Farben und Formen.

Im Zusammenspiel des Trios entsteht feine Musik, klingen mitreißende Improvisationen- Über viele Jahre ist das Trio gereift und spielt Musik mit viel Gefühl und bringt Emotionen zum klingen.

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Kultur Veranstaltung

Filmsoiree am 11. September im Gablonzer Haus

Filmausschnitt von Gerhard Losher BR 1989, Foto: Isergebirgs-Museum Neugablonz

Zwischen zwei Heimaten: 80 Jahre Neugablonz – 80 Jahre Vertreibung

11. September 2026 ab 17.00 Uhr, Gablonzer Haus, Großer Saal

In drei sehr unterschiedlichen Dokumentarfilmen werden persönliche Schicksale nach der Vertreibung oder Umsiedlung aus der alten Heimat in Nordböhmen und dem erzwungenen Neubeginn gezeigt. Die Filme aus den 70ern, 80ern und dem Jahr 2025 zeigen in spannender Art und Weise wie die Menschen mit ihrem unfreiwilligen Neuanfang umgehen und welche Verbindungen sie zur alten Heimat haben.

Der Eintritt ist frei. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist jedoch eine Zählkarte zu besorgen. Diese kann von Dienstag bis Samstag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr an der Museumskasse abgeholt werden. Die Bestellung von Zählkarten ist während der Öffnungszeiten des Museums auch telefonisch möglich (08341/ 965 018) oder sonst per eMail an verwaltung@isergebirgs-museum.de .

Die Filmsoiree des Isergebirgs-Museums findet in Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und dem Kulturreferat für die böhmischen Länder statt.

17 Uhr »Der Bauernknecht Alois Pöchmann«

Film von Richard Blank (BR 1978, 44 min)

Der Film zeigt das Leben des Bauernknechtes Alois Pöchmann auf einem Hof im Landkreis Illertissen im Unterallgäu. Im Dorf Greimeltshofen ist Pöhlmann der letzte Knecht auf einem Bauernhof. Wer kann, fährt in die Stadt zum Arbeiten, in die Industrie. Pöhlmann ist der Sohn von vertriebenen Bauern aus dem Böhmerwald und fing nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft an, als Knecht zu arbeiten: auf dem Hof der Familie Gossner, die im Nebenerwerb noch eine Dorfwirtschaft betreibt. Wenn er noch einmal auf die Welt käme, sagt er, wäre er selbst gerne Bauer – und nicht nur Knecht.

18 Uhr »Das Licht für die Zukunft«

Film von Lenka Ovčáčková (Světlo pro budoucnost, 2025, 58 min)

Ein poetischer Dokumentarfilm über drei 90-jährige Frauen, die von ihren Erfahrungen während und nach der Vertreibung berichten. Elfriede floh 1945 mit ihren Eltern und Geschwistern nach Österreich. Ewa hatte das Glück, mit Mutter, Schwester und Bruder aus dem Brünner Internierungslager nach Bayern zu entkommen. Emmas Familie wurde zwar nicht aus der Tschechoslowakei vertrieben, aber 1948 aus dem Böhmerwald ins Erzgebirge umgesiedelt, wo Vater und Bruder im Uranbergbau arbeiten mussten.

19.15 Uhr »Neugablonz in Altgablonz«

Film von Gerhard Losher (BR 1989, 45 min)

Als verantwortlicher Redakteur für „Jetzt red i“ stößt der junge Fernsehjournalist Gerhard Losher auf das Phänomen des „Heimwehtourismus“. Mit der Vertriebenenproblematik bisher unvertraut, entschließt er sich, eine Busreise von Neugablonz nach Gablonz an der Neiße mit der Kamera zu begleiten. Es ist Frühsommer 1989 und niemand denkt daran, dass in wenigen Monaten der Eiserne Vorhang verschwinden wird.

Im Anschluss an die Vorführung Filmgespräch mit dem Autor.

 

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung Weihnachten Werbung

Vorverkaufsbeginn für die neue Spielzeit der Kulturwerkstatt: Herbst 26 „KEINE PANIK“

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Spielzeit KEINE PANIK

Der Vorverkauf für die neue Spielzeit beginnt am Montag, den 07. September. Ab diesem Zeitpunkt können Karten für die ersten Produktionen der kommenden Spielzeit bei allen Vorverkaufsstellen sowie online unter kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de erworben werden.

Das Programm bietet ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Den Auftakt macht „Sommer 87 – Mut. Freundschaft. Widerstand.“ für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren. Ebenfalls für Jugendliche ab 12 Jahren ist das Gastspiel „Tell me why“ der Kammerspiele München im Programm.

Für jüngere Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher gibt es „Frau Lavendel – Ein Gruselspaß für Mutige mit Gänsehautgarantie“ ab 7 Jahren sowie „Siri und die Eismeerpiraten“, eine herzerwärmende Geschichte mit Live-Sound für Kinder ab 8 Jahren. Eine besondere vorweihnachtliche Überraschung erwartet das Publikum ab 6 Jahren mit „Die wirklich wahre Geschichte vom Kaufbeurer Engele“.

Zur Weihnachtszeit darf außerdem ein ganz besonderes Stück nicht fehlen: „Ox und Esel“, das Kultstück zur Weihnachtszeit, ist ebenfalls für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 6 Jahren geeignet.

Mit diesem vielfältigen Programm startet die neue Spielzeit und lädt große und kleine Theaterbegeisterte dazu ein, besondere Geschichten und unvergessliche Theatermomente zu erleben. Der Vorverkauf beginnt am Montag, den 07. September, bei allen Vorverkaufsstellen und online unter kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de

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Kultur Veranstaltung

Pizza, Musik und Bürgerversammlung: Das ist im September in Hirschzell geboten

Das Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell gibt seine aktuellen Termine bekannt – vom Pizza-Abend über den Frühschoppen bis zur Aufkircher Saitenmusik

Im September stehen im Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell wieder mehrere Termine auf dem Programm. Neben geselligen Treffen und einem musikalischen Abend findet auch die Bürgerversammlung Hirschzell statt.

Pizza-Abend mit der Feuerwehr Hirschzell

Den Auftakt macht am Freitag, 11. September 2026, ab 17 Uhr der Pizza-Abend. Die Feuerwehr Hirschzell bereitet Pizzen aus dem Brotbackhaus zu.

Frühschoppen und geselliger Abend

Am Sonntag, 13. September 2026, ab 10 Uhr lädt das Dorfgemeinschaftshaus zum Frühschoppen ein.

Ein weiterer Treffpunkt ist der gesellige Abend am Freitag, 25. September 2026, ab 19 Uhr.

Aufkircher Saitenmusik zu Gast

Musikalisch wird es am Sonntag, 27. September 2026: Von 19 bis 21 Uhr ist die Aufkircher Saitenmusik zu Gast.

Bürgerversammlung Hirschzell

Am Dienstag, 29. September 2026, ab 19 Uhr findet die Bürgerversammlung Hirschzell statt.

Nähere Informationen und weitere Termine gibt es auf der Homepage des Dorfgemeinschaftshauses. Dort werden auch kurzfristige Änderungen bekannt gegeben.

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Kultur Veranstaltung

Rock im Atrium am 18. September in Kaufbeuren: Kulthits & Feieralarm

Drei Stunden Rock, Pop und Partymusik mit sechs Musikern im Atrium der Heiligen Familie

Auch 2026 gibt es wieder ein „Rock im Atrium“. Unter dem Motto „Kulthits & Feieralarm“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am 18. September 2026 ein abwechslungsreicher Abend mit Rock-, Pop- und Partymusik.

Neben den fünf Musikern Maurice Ensinger, Andreas Heinrich, Jonas Reimer, Nick Uhl-Sonntag und Jakob Trautwein wird die Band in diesem Jahr erstmals durch Hans-Detlef Hora am Saxophon bereichert. Gemeinsam stehen die sechs Musiker als eingespielte Einheit auf der Bühne und gestalten ein rund dreistündiges Programm voller bekannter Klassiker und moderner Hits.

Das Konzert richtet sich sowohl an Jugendliche und junge Erwachsene als auch an Musikfreunde aller Altersgruppen. Mit Freude und Leidenschaft möchte die Band ihre Begeisterung für die Musik an das Publikum weitergeben und den Sommer musikalisch ausklingen lassen.

Die Rahmendaten

  • Ort: Atrium der Hl. Familie Kaufbeuren (Am Sonneneck 45)
  • Datum: 18. September 2026
  • Einlass: 18:30 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)
  • Dauer: ca. 3 Stunden
  • Verpflegung: Für das leibliche Wohl ist mit Essen und Getränken gesorgt.

Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen – von Rock- und Popklassikern bis hin zu Partytiteln.

„Rock im Atrium – Kulthits & Feieralarm“ verspricht einen Abend voller Musik, guter Laune und gemeinsamer Erlebnisse.

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Kultur Soziales

Stage5 begeistert in der Soundbar Glocke und sammelt für das Frauenhaus Kaufbeuren

Rockklassiker, volles Haus und ein guter Zweck: Die Kaufbeurer Musiker verzichten auf ihre Gage – 650 Euro kommen für das Frauenhaus Kaufbeuren zusammen

Vor vollem Haus und einem begeisterten Publikum spielte die Kaufbeurer Rockband Stage5 am 22. August in der Soundbar Glocke. Angesagt waren Rockklassiker der 60er- und 70er-Jahre. Die Band besteht aus Petra Eibeler, Willi Fritz, Heinz Gom, Tom Heringer, Winfried Nusser, Felix Reinschmidt und Bertram Sellner.

Zugunsten des Frauenhauses Kaufbeuren verzichteten die Musiker auf ihre Gage und baten stattdessen um Spenden. Dabei kamen ansehnliche 650 Euro zusammen.

Von häuslicher Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen finden mit ihren Kindern im Frauenhaus Kaufbeuren sichere Zuflucht sowie rechtliche und finanzielle Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Band Stage5 und die Soundbar Glocke bedanken sich beim Publikum und freuen sich sehr, das Kaufbeurer Frauenhaus zu unterstützen.

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Kultur Soziales

Neuauflage der KufA-Karte der Spielzeit 2026/27

Die neue KufA-Karte hat einen grünen Farbverlauf mit weißer Schrift und gilt vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027. Foto: Stadt Kaufbeuren

Die neu gestaltete Karte trägt grüne Farbe mit weißer Schrift.

Die „Kultur für alle“-Karte wird auch in der Spielzeit 2026/27 fortgesetzt. Die Stadt und die an dem Modell beteiligten 24 freien Kulturträger mit ihren Einrichtungen wollen damit die Teilhabe am kulturellen Angebot fördern und zum Kulturgenuss animieren.

Die KufA-Karte

Die neue KufA-Karte hat einen grünen Farbverlauf mit weißer Schrift und gilt vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027. Die bisherige fliederfarbene Karte ist nicht mehr gültig.

Die KufA-Karte richtet sich an Kaufbeurer Leistungsempfängerinnen und -empfänger nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II oder SGB XII). Sie ermöglicht ihren Inhabern, Veranstaltungen der Akzeptanzpartner zum Preis von 1€ an der Abendkasse zu besuchen – und zwar ohne Kontingentgrenzen oder Beschränkung auf bestimmte Sitzplatzkategorien. Weitere Anbieter gewähren KufA-Kunden andere Ermäßigungsformen.

Die Karte erhalten Berechtigte dort, wo sie auch in ihren sonstigen sozialen Angelegenheiten betreut werden. Dies kann das Jobcenter, die Abteilung Arbeit und Soziales im Rathaus oder der Asylkreis Kaufbeuren sein.

Die Kooperationspartner

Die KufA-Karte wird getragen von folgenden Partnern:

Allgäu Pride, Allgäuer Jazz-Initiative, Bauer-Verlag Thalhofen, Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu, GospelWings, Isergebirgs Museum Neugablonz, Jugendzentrum „JuZe“ Kaufbeuren, Jugendzentrum Neugablonz „JUZE ng“, Kaufbeuren Marketing, Kaufbeurer Martinsfinken, Kulturring Kaufbeuren, Kulturverein Podium Kaufbeuren, Kulturwerkstatt Kaufbeuren, Kunsthaus Kaufbeuren, Musikverein Hirschzell, Puppentheater Kaufbeuren, querKUNST, Spot-Theater Kaufbeuren, Stadtbücherei Kaufbeuren, Stadtjugendring Kaufbeuren, Stadtkapelle Kaufbeuren, Stadtmuseum Kaufbeuren, Theater im Turm, Theater Kaufbeuren, Theatergruppe „Moskitoldies“, Verein zur Förderung der Kirchenmusik St. Martin, Volkshochschule Kaufbeuren.

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Bildung Kultur

Auf den Spuren der Burg von Eggenthal

Foto: Heimatverein Kaufbeuren; Zahlreiche Interessierte nahmen an der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren teil und erkundeten unter der Führung von Boris Blum den Burgstall Eggenthal

Heimatkundliche Führung des Heimatvereins Kaufbeuren zum Burgstall Eggenthal

Über zwanzig Interessierte des Heimatvereins Kaufbeuren und der Gemeinde Eggenthal machten sich unter der Führung von Boris Blum auf den Weg zum Burgstall Eggenthal. Mit dem Begriff „Burgstall“ wird heute ein ehemaliger Burgstandort bezeichnet, von dem nur noch geringe Überreste wie Erdwälle oder Gräben im Gelände sichtbar sind. Der Burgstall Eggenthal ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Marien-Seelenkapelle, dem Wahrzeichen der Gemeinde, und des ehemaligen Pestfriedhofs zu finden.

 Im Mittelalter thronte die Burg der Herren von Eggenthal markant auf dem Hügelsporn hoch über dem heutigen Dorf. Von dort bot sich ein weiter Blick über das Tal in Richtung Baisweil und Friesenried. Urkundliche Quellen belegen die Herrschaft der Edelfreien von Eggenthal zwischen etwa 1130 und 1240. Vermutlich in diesem Zeitraum war die Burg von ihnen bewohnt. In den folgenden Jahrhunderten wechselten Burggelände und Ortsherrschaft mehrfach den Besitzer.

 Anhand eigener Vermessungen, eines Luftbildes und einer eigens angefertigten Skizze erläuterte Boris Blum, wie der Grundriss der damaligen Burg mit ihrem Vorhof ausgesehen haben könnte. Auf diese Weise erhielt die Zuhörerschaft eine räumliche Vorstellung von dem mittelalterlichen Herrschaftssitz. Die Anlage gehörte dabei wohl eher zu den kleineren Burgen ihrer Zeit.

Im Anschluss nutzte die Gruppe den neuen Weg vom Vorplatz der Kapelle zu den noch heute sichtbaren Überresten der Anlage. Der Pfad wurde erst kürzlich in ehrenamtlicher Arbeit von den Natur- und Gartenfreunden Eggenthal und dem Arbeitskreis Marien-Seelenkapelle angelegt. Dank der vorherigen Erläuterungen gelang es den Teilnehmenden, die einstigen Bauwerke der Burg gedanklich auf die im Gelände erkennbaren Gräben und Geländestrukturen zu übertragen.

 Im weiteren Austausch berichtete Boris Blum über das Leben auf einer Burg im Mittelalter. Ein besonders interessantes Detail lieferten dabei gefundene Tonscherbenreste: Sie lassen darauf schließen, dass sich die Bewohner der Burg bereits einen geschlossenen Becherkachelofen leisten konnten.

 Heute erinnert ein Gedenkstein an die einstige Burganlage. Für einige Einheimische ist der Ort darüber hinaus mit persönlichen Erinnerungen verbunden; etwa an frühere Jugendstreifzüge zu dem Aussichtspunkt hoch über dem Ort.

 Die Führung zeigte eindrucksvoll, wie viel auch dort zu entdecken ist, wo von einer mittelalterlichen Burg auf den ersten Blick kaum noch etwas zu sehen ist. Durch die sachkundige Erläuterung und die gemeinsame Erkundung des Geländes wurde der Burgstall Eggenthal für die Teilnehmenden zu einem lebendigen Stück Heimatgeschichte.

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Jugend Kinder Kultur Soziales

Mit neuem VW-Bus ins Deutsche Museum

21 Kinder, Erwachsene und ehrenamtliche Begleiter der Stiftung Nächstenliebe in Aktion besuchten das Verkehrszentrum in München. Mit dabei: Familien aus Eritrea und der Ukraine sowie erstmals der neue, durch eine Stiftung finanzierte VW-Bus.

Stiftung Nächstenliebe in Aktion besucht mit Familien aus Eritrea und der Ukraine das Verkehrszentrum des Deutschen Museums

Kaufbeuren/München. Einen erlebnisreichen Tag in München verbrachten 21 Kinder, Erwachsene und Begleitpersonen der Stiftung Nächstenliebe in Aktion bei einem gemeinsamen Ausflug am 19. August in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Mit dabei waren Familien aus Eritrea und der Ukraine, die von der Stiftung in Neugablonz begleitet werden.

Vor allem die Kinder waren von den zahlreichen historischen und modernen Autos, großen Lokomotiven, Fahrrädern und weiteren Exponaten begeistert. Das Verkehrszentrum vermittelt anschaulich die Geschichte und Entwicklung der Mobilität und macht Technik unmittelbar erlebbar.

„Für viele der von uns begleiteten Familien sind solche Ausflüge keineswegs selbstverständlich“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Uns ist wichtig, dass gerade Kinder Neues kennenlernen, gemeinsam etwas Schönes erleben und mit anderen Menschen in Kontakt kommen.“

Die Stiftung begleitet in ihrem Family Center in der Neugablonzer Hüttenstraße Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Neben praktischer Unterstützung stehen Begegnung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt.

Neuer VW-Bus erstmals im Einsatz

Eine besondere Premiere gab es bei diesem Ausflug: Erstmals kam neben den beiden Caddys der kürzlich angeschaffte VW-Bus mit langem Radstand zum Einsatz. Dadurch konnten deutlich mehr Personen gemeinsam mitfahren.

Finanziert wurde der Bus durch die großzügige Spende einer Münchner Stiftung, die nicht namentlich genannt werden möchte. Er erweitert die Möglichkeiten der sozialen Arbeit erheblich und soll künftig für Aktivitäten mit Kindern und Familien, Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie den neuen Kaufbeurer Pfadfinderstamm Royal Rangers eingesetzt werden.

„Wir sind der Münchner Stiftung für diese außergewöhnliche Unterstützung von Herzen dankbar“, betont Groß. „Der Bus ist weit mehr als ein Fahrzeug. Er ermöglicht ganz praktisch Teilhabe und gibt uns die Möglichkeit, Menschen mitzunehmen, die sonst möglicherweise zu Hause bleiben müssten.“

Schon bei seinem ersten größeren Einsatz zeigte sich, welchen Unterschied diese zusätzliche Mobilität macht. Beim gemeinsamen Entdecken und Staunen spielten Herkunft und Sprache für die Kinder schnell kaum noch eine Rolle.

Nach vielen Stunden zwischen Autos, Eisenbahnen und anderen Fahrzeugen kehrte die Gruppe mit zahlreichen neuen Eindrücken nach Kaufbeuren zurück. Für die Kinder war es ein besonderer Ferientag – und für die Stiftung ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer Spende ganz konkret Mobilität, Begegnung und Teilhabe entstehen können.

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Kultur Veranstaltung

Jugendsymphonieorchester ODEON aus München

Tobias Melle

Jubiläumskonzert 60 Jahre Kulturring Kaufbeuren

Kaufbeuren, 26. September 2026 – Ein Jubiläumskonzert der besonderen Art: Der Kulturring Kaufbeuren e. V. feiert sein 60-jähriges Bestehen – und lädt zu einem Konzerterlebnis mit dem ODEON Jugendsymphonieorchester München ein. Im Stadtsaal Kaufbeuren erklingen Klangfarben und Märchenstimmung in einer sinfonischen Märchenstunde.

Das ODEON Jugendsymphonieorchester München unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández präsentiert eine abwechslungsreiche Reise durch spielerische Fantasie und kulturhistorische Gänsehaut. Ravel vertont in Ma mère l’Oye kindliche Fabeln mit feiner Eleganz und Raffinesse – unter anderem Stoffe aus Dornröschen. Ein wenig dunkler, doch ebenso faszinierend, lässt Camille Saint-Saëns in Danse Macabre die Skelette zum Tanz aus den Gräbern steigen. In Stravinskys Petrushka erwacht die Puppe zum Leben, als ob von Geisterhand geführt. Ob zart oder kraftvoll-stürmisch: Dieser französisch-russische Reigen begeistert mit einer reichen Palette spätromantischer Stimmungen und lebendiger Klangfarben – Geschichten werden hörbar.

Über das ODEON: Gründung 2006, seit 2010 Patenorchester der Münchner Philharmoniker, seit 2024 Jugendorchester der Stadt München. Rund 65 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeiten jährlich an mehreren Konzertprogrammen, treten in München und der Region auf und erweitern ihre Tourneen regelmäßig ins Ausland. Erfolge: Gewinner nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Deutsche Orchesterwettbewerb 2025.

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren

Termin: Samstag, 26. September 2026

Abendkasse: 18:00 Uhr

Aufführung: 19:00 Uhr

Ende: voraussichtlich 20:50 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Infos zum Orchester: https://odeon-muenchen.de/

Der Kulturring Kaufbeuren und das Jugensymphonieorchster ODEON freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Allgemein Kultur

Mehr Raum für Kreativität: Sparkasse Allgäu fördert den Schwäbischen Kunstsommer mit 1.500 Euro

Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt

Der Schwäbische Kunstsommer in Irsee stand auch 2026 wieder für künstlerische Weiterbildung auf hohem Niveau und den inspirierenden Austausch zwischen unterschiedlichen Kunstgattungen und Generationen. Anlässlich der 38. Sommerakademie der Schönen Künste unterstützte die Sparkasse Allgäu die Schwabenakademie Irsee mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro.

Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, und Michael Sambeth, Leiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, übergaben den symbolischen Spendenscheck vor Ort an Dr. Stefan Raueiser, Leiter Kloster Irsee, und Studienleiter Dominik Fröhlich. „Es freut uns sehr, dass wir durch die Finanzierung der Kunststipendien dazu beitragen konnten, zwei weiteren talentierten Künstlerpersönlichkeiten die Teilnahme am diesjährigen Schwäbischen Kunstsommer zu ermöglichen“, so Michael Sambeth.

Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt. Unter dem Motto „Kunst leben“ kamen dort Künstlerinnen und Künstler sowie qualifizierte Laien aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um eine Woche lang intensiv zu arbeiten, sich künstlerisch weiterzubilden und sich untereinander auszutauschen. Die Schwabenakademie Irsee versteht den Kunstsommer als „Künstlerkolonie auf Zeit“, in der künstlerisches Arbeiten und gemeinsames Erleben eng miteinander verbunden sind. Ergänzt wurde das Programm durch die Veranstaltung der „Kunst-Sommernacht“ vergangenen Samstag, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Kloster Irsee führte.

Für die Sparkasse Allgäu ist die Unterstützung kultureller Bildungsangebote in der Region ein wichtiges Anliegen. Formate wie der Schwäbische Kunstsommer schaffen Raum für Kreativität, persönliche Entwicklung und Begegnung. Zugleich tragen sie dazu bei, künstlerisches Schaffen zu fördern und talentierten Menschen Zugänge zu hochwertiger kultureller Weiterbildung zu eröffnen.

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Kultur Politik

Austausch über Baumaßnahme und Fördermöglichkeiten im Wissenschaftsministerium

Sanierungsmaßnahmen an der Kaufbeurer Martinskirche stehen bevor

Der Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner stellte im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Staatsminister Markus Blume (CSU) die Baumaßnahmen an der historischen Martinskirche in der Kaufbeurer Innenstadt und den Finanzierungsplan vor. An dem Termin, den der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) organisiert hatte, nahmen neben Pohl auch der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) der Generalkonservator des Freistaats Bayern Professor Mathias Pfeil sowie wie Vertreter des Ministeriums und des Denkmalamts teil.

Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Pfarrkirche wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach umgebaut und erweitert. Die Pfarrkirche wurde um 1200 als romanische Basilika errichtet, nach einem Brand im 14. Jahrhundert gotisch wiederaufgebaut und in späteren Jahrhunderten barockisiert sowie neugotisch umgestaltet. Die Martinskirche ist als Denkmal von nationaler Bedeutsamkeit eingestuft.

Es haben sich bei statischen Untersuchungen allerdings deutliche Schäden offenbart, die in nächster Zukunft bauliche Maßnahmen in erheblichem Umfang erforderlich machen. Vor 50 Jahren hat man sowohl im Fundament als auch im Taufbereich des Chorraumes einen massiven Stahlbetonring eingebaut, der den Chorraum auf zwei Ebenen wie eine Klammer umfasst. Dieser war jedoch zu kurz und muss verlängert werden. Des Weiteren stehen dringende Arbeiten am Dachstuhl an, die komplette Eindeckung muss erneuert werden. Die gesamten Baumaßnahmen werden voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund 8 Millionen Euro verursachen. Das Projekt wurde nun in vier Abschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt mit einem Volumen von 2,6 Millionen Euro soll in den Jahren 2027 und 2028 in Angriff genommen werden.

Den Löwenanteil (60 %) für den ersten Bauabschnitt der Finanzierung übernimmt die Diözese Augsburg. Es bleibt aber ein Eigenanteil in Höhe von 1.055.000 Euro. Dieser Betrag soll mit Mitteln der Katholischen Kirchenstiftung in Höhe von 262.500 Euro, Mittel des Freistaats Bayern in Höhe von 400.000 Euro (minus 10 %) sowie einer Bundesförderung in einer Größenordnung von 300.000 Euro aufgebracht werden. Außerdem gibt es in geringem Umfang noch Fördermittel des Denkmalschutzes.

Stadtpfarrer Bernhard Waltner, aber auch Generalkonservator Professor Mathias Pfeil hoben die besondere Bedeutung des Sakralbaus hervor. Auch Wissenschaftsminister Markus Blume stufte die Maßnahme in ihrer Bedeutung ganz oben ein. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte, man werde dem Bund gegenüber deutlich machen, dass diese Maßnahme höchste Priorität habe und man dem Bund daher dingend empfehle, die insoweit noch fehlende Förderung auszureichen. Für eine Förderung durch den Bund will sich der Kaufbeurer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, der die Maßnahme seit Bekanntwerden begleitet, weiterhin gezielt in Berlin Einsetzen. „Die Martinskirche ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung und gehört untrennbar zu Kaufbeuren. Der Freistaat hat mit seiner Förderung bereits einen wichtigen Beitrag geleistet. Jetzt geht es darum, den verbleibenden Eigenanteil durch eine Bundesförderung weiter zu reduzieren. Ich werde mit den zuständigen Berichterstattern der Koalition im Haushaltsausschuss das Gespräch suchen und mit Nachdruck für eine Förderung werben. Diese sei jedoch angesichts der angespannten Haushaltslage im Bund allerdings schwer zu erreichen“, betonte er.

Bernhard Pohl hat als stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags für die Landesförderung bereits gesorgt: „Wir haben in 2026 eine Fraktionsinitiative in Höhe von 400.000 Euro beschlossen. Sie ist Bestandteil des Haushaltsgesetzes. Die Mittel können jederzeit auf 2027 übertragen werden, sie stehen vollumfänglich für die Sanierung der Martinskirche zur Verfügung. Der Freistaat leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bedeutenden Kulturguts in Kaufbeuren.“

Stadtpfarrer Bernhard Waltner: „Die Martinskirche ist Mittelpunkt der Stadt Kaufbeuren, ein ganz besonderer Ort. Hier feiern wir die Begegnung mir Gott. Es stehen nun Sanierungsmaßnahmen an. Diese können dann gelingen, wenn die einzelnen Finanzierungsbausteine ineinandergreifen. Schon jetzt danke ich allen, die sich dafür einsetzen und rufe zu einer Spendenaktion auf, um diese wunderbare Kirche zu erhalten.“

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Kultur Natur & Tiere

Ausflug zum Burgstall Eggenthal am 22.08.2026

Tina Kutter

Wanderung mit heimatkundlicher Führung

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.

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Kultur Veranstaltung

ARTiger Sommer in der Kaiser-Max-Straße

Foto: Rock ’n‘ Roll & Petticoats

Petticoat und Puppenspiel

Auch am Hafenmarkt kam die Veranstaltungsreihe hervorragend an. Trotz einer kurzen Regenphase am Freitagabend ließen sich die Besucherinnen und Besucher die gute Stimmung nicht nehmen. Am Samstag sorgten sommerliche Temperaturen schließlich für beste Voraussetzungen und eine rundum ausgelassene Atmosphäre.

Vom 7. bis 8. August macht der ARTige Sommer Station am Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße. Besucherinnen und Besucher dürfen sich am Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr auf ein abwechslungsreiches Programm und beste Unterhaltung freuen.

Am Freitag, 7. August

begeistert die sechsköpfige Band Rock’n’Roll & Petticoats von 18 bis 20 Uhr mit Spielfreude, Stil und einer Bühnenpräsenz, die Tanzfläche und Publikum gleichermaßen in Bewegung bringt.

Mit mehrstimmigem Gesang, treibenden Rhythmen und einer mitreißenden Live-Performance verbinden sie Rockabilly und Boogie-Woogie zu einem tanzbaren Live-Programm und bringen den Sound der 1950er-Jahre mit voller Energie auf die Bühne zurück.

Am Samstag, 8. August

zeigt der Puppenspielverein Kaufbeuren e.V. von 11 bis 13 Uhr das bekannte Stabfigurenstück „Kasper packt den Koffer“. Bei dem Stück handelt es sich um eine lustige Theateraufführung, die vor allem für Familien und Kinder geeignet ist.

Mit viel Humor und liebevoll gestalteten Figuren nimmt die Inszenierung das Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller kleiner Abenteuer.

Beeinträchtigung im Straßenverkehr

Um für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu sorgen, gelten in der oberen Kaiser-Max-Straße folgende Straßensperrungen:

Halteverbote in der oberen Kaiser-Max-Straße 17-21

  • von Freitag, 07.08., 10 Uhr bis Sonntag, 09.08., 14 Uhr

Straßensperrung obere Kaiser-Max-Straße 17-46 und Einmündung Salzmarkt/Kirchengäßchen

  • Freitag, 07.08., 10 bis 22 Uhr
  • Samstag, 08.08., 9 bis 15 Uhr
  • Sonntag, 09.08., 8 bis 14 Uhr
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Bildung Kultur

Heimatkundlicher Ausflug zum Burgstall Eggenthal am 22.08.2026

Logo Heimatverein Kaufbeuren

Geführte Wanderung zur ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.

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Bildung Kultur

Neuzugang aus der Bronzezeit

Stadtmuseum Kaufbeuren: Museumsleiterin Petra Weber mit den Schenkern vor der neu gestalteten Vitrine (v.l.n.r.) Museumsleiterin Petra Weber, Christine Schießler, Helmut Schießler, Elfriede Ebnerr

Schenkung eines Lappenbeils

Im Frühjahr 2026 erhielt das Stadtmuseum Kaufbeuren die Schenkung eines Lappenbeils aus der Bronzezeit. Das Stück befand sich im Nachlass der Familie Schießler, und war etwa Mitte der 1980er Jahre bei Bauarbeiten im Stadtteil „Im Haken“ gefunden worden.

Schöne Ergänzung für die Kaufbeurer Sammlung

Nach Rücksprache mit dem Archäologen Dr. Marcus Simm nahm das Stadtmuseum das Stück gerne in die Sammlung des Stadtmuseums auf. „Auch wenn solche Stücke nicht so selten sind, ist dieses Lappenbeil eine schöne Ergänzung für den Standort Kaufbeuren. Es belegt vorgeschichtliche Siedlungsspuren rund um die Wertachschleife, auf der Flur ‚Im Haken‘. Die Wertach bot eine verkehrsgünstige Lage und war lange Zeit ein wichtiger Handelsweg. Nicht selten werden in Flussläufen Waffen gefunden, es handelt sich dabei oft um Opfergaben.‘“, so der Archäologe Marcus Simm. Bevor die Familie Schießler das Lappenbeil dem Stadtmuseum übergab, übermittelte sie den Fundort und Fotos des Objekts an das Landesamt für Denkmalpflege. Im Anschluss konnte das Lappenbeil per Schenkungsvertrag offiziell in den Bestand des Stadtmuseums Kaufbeuren aufgenommen werden.

Zwischen Haifischzahn und Münzschatz

Die Dauerausstellung des Stadtmuseums gibt einen knappen Überblick über die Vor- und Frühgeschichte Kaufbeurens mittels einer größeren Vitrine im ersten Stock, die unterschiedliche Funde, von der Eiszeit bis in die frühe Neuzeit zeigt. Unter anderem werden ein Haifisch- und ein Mammutzahn ausgestellt, aber auch der Münzschatz von Bickenried aus der Zeit König Konradins (Mitte des 13. Jahrhunderts), der insgesamt 269 Brakteaten, also Pfennige aus Silber, umfasst. Das bronzene Lappenbeil wird gemeinsam mit einer Replik einer jungsteinzeitlichen Knaufhammeraxt und einem Schwert aus der mittleren Bronzezeit präsentiert. Museumsleiterin Petra Weber freut sich über den Neuzugang und dankte der Familie Schießler für die Schenkung mit einem Glas Museumshonig und Freikarten für das Stadtmuseum.

Über das Lappenbeil

Das Lappenbeil erhielt seinen Namen durch seine besondere Form, die es ermöglicht, einen hölzernen Schaft darin zu befestigen. Die seitlich angebrachten Flügel oder Lappen bildeten eine Weiterentwicklung der bisherigen Flachklingen dar, da sie einen besseren Halt der Klinge am Schaft ermöglichten. Das Kaufbeurer Exemplar stammt aus der mittleren bis späten Bronzezeit, die von 1.500 bis 950 vor Christus andauerte.

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Kultur

Rundgang im Kunsthaus Kaufbeuren durch die neuen Ausstellungsprojekte mit Lisa Britzer

Nicola Reiter, Afdǝrmähdag, Detail 2026, Foto: Nicola Reiter

Julia Lübbecke „Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch“ und Nicola Reiter, „Aftərmähdag“

Am kommenden Donnerstag, 6. August 2026, um 18 Uhr lädt Lisa Britzger, künstlerische Leiterin Kunsthaus Kaufbeuren, zu einem Rundgang durch die neuen Ausstellungsprojekte Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch, Aftərmähdag und experiment:Kunst ein.

Mit Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch zeigt das Kunsthaus Kaufbeuren im [Saal] die erste Einzelausstellung der Künstlerin Julia Lübbecke im süddeutschen Raum. Ihre skulpturalen Installationen integrieren Archivmaterialen, Fotografie, Text, Objekte und Video mit einem thematischen Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Archiv, Wissen, Macht und Emotion und stellen aktuelle Fragen danach, wie der Wert von Menschen mit ihrer Arbeitsfähigkeit in Zusammenhang gebracht wird.

Im [Speicher] erzählt Nicola Reiter mit ihrem Langzeitprojekt Aftərmähdag vom Wandel der Landwirtschaft im Oberallgäu. In der zweiten Phase fügt sie nach und nach neue Interviews über das Aufhören und Weitermachen und Portraits von Landwirt*innen der jüngeren Generation hinzu.

Im [Foyer] zeigt KinderKunstNatur die Ergebnisse des Projekts „experiment:KUNST“. Kinder und Jugendliche haben in Kooperation mit der Jugendkunstschule querKUNST das Kunsthaus erkundet und daraus eine eigene Installation rund um Natur, Umwelt und Wahrnehmung entwickelt.

Eintritt 5€, ermäßigt 3€ 

KEINE Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen unter www.kunsthaus-kaufbeuren.de

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Bildung Kinder Kultur

Tiny Kaufbeuren: P-Seminar des Marien-Gymnasiums entwickelt Bastelbögen Kaufbeurer Wahrzeichen

Die Schülerinnen des P-Seminars Mathematik vor ihren neun, aus selbst entworfenen Bastelbögen gebauten Kaufbeurer Wahrzeichen. (Foto: Christine Frank)

P-Seminar des Marien-Gymnasiums entwickelt Bastelbögen Kaufbeurer Wahrzeichen

„Tiny Kaufbeuren“, so lautete der Titel des P-Seminars im Leitfach Mathematik, welches 11 Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren für das Schuljahr 2025/2026 gewählt hatten.

Die Schülerinnen hatten neun bekannte Kaufbeurer Wahrzeichen, wie Fünfknopfturm, Blasiuskirche und das Rathaus ins Visier genommen, vermessen, fotografiert und in einen Bastelbogen umgesetzt, der nun Grundschülerinnen und Grundschülern für den Heimat- und Sachkunde-Unterricht zur Verfügung gestellt werden soll, um ihnen ihre eigene Stadt auch haptisch näherzubringen. Tatkräftig unterstützt wurden die Teilnehmerinnen des P-Seminars bei der technischen Umsetzung von der pagefactory Kaufbeuren.

Der Förderverein des Marien-Gymnasiums übernahm dankenswerterweise die Druckkosten der Bögen.

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Kultur Veranstaltung

Filmsoiree am 11. September im Gablonzer Haus

Filmausschnitt „Neugablonz in Altgablonz“, Gerhard Losher, BR 1989.

Zwischen zwei Heimaten / 80 Jahre Neugablonz – 80 Jahre Vertreibung

Zwischen zwei Heimaten
80 Jahre Neugablonz – 80 Jahre Vertreibung

Filmsoiree des Isergebirgs-Museums in Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und dem Kulturreferat für die böhmischen Länder

11. September 2026, Gablonzer Haus, Großer Saal

Der Eintritt ist frei. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist jedoch eine Zählkarte zu
erwerben. Diese kann von Dienstag bis Samstag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr an
der Museumskasse abgeholt werden. Die Bestellung von Zählkarten ist während der
Öffnungszeiten des Museums auch telefonisch möglich (08341/ 965 018) oder sonst
per eMail an verwaltung@isergebirgs-museum.de .

Was wird gezeigt?

17 Uhr
Der Bauernknecht Alois Pöchmann
Film von Richard Blank (BR 1978, 44 min)
Der Film zeigt das Leben des Bauernknechtes Alois Pöchmann auf einem Hof im Landkreis
Illertissen im Unterallgäu. In seinem Dorf ist er der letzte Knecht auf einem Bauernhof.
Pöhlmann ist der Sohn von vertriebenen Bauern aus dem Böhmerwald und fing nach
seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft an, als Knecht zu arbeiten: auf dem Hof
der Familie Gossner, die im Nebenerwerb noch eine Dorfwirtschaft betreibt. Schon sein
Dialekt unterscheidet den Pöchmann Alois von allen anderen in dieser überschaubaren
Welt. Wenn er noch einmal auf die Welt käme, sagt er, wäre er selbst gerne Bauer – und
nicht nur Knecht.

18 Uhr
Das Licht für die Zukunft
Film von Lenka Ovčáčková (Světlo pro budoucnost, 2025, 58 min)
Ein poetischer Dokumentarfilm über drei 90-jährige Frauen, die von ihren Erfahrungen
während und nach der Vertreibung berichten. Elfriede floh 1945 mit ihren Eltern und
Geschwistern nach Österreich. Ewa hatte das Glück, mit Mutter, Schwester und Bruder
aus dem Brünner Internierungslager nach Bayern zu entkommen. Emmas Familie wurde
zwar nicht aus der Tschechoslowakei vertrieben, aber 1948 aus dem Böhmerwald ins
Erzgebirge umgesiedelt, wo Vater und Bruder im Uranbergbau arbeiten mussten.

19.15 Uhr
Neugablonz in Altgablonz
Film von Gerhard Losher (BR 1989, 45 min)
Als verantwortlicher Redakteur für „Jetzt red i“ stößt der junge Fernsehjournalist Gerhard
Losher eher zufällig auf das Phänomen des „Heimwehtourismus“. Mit der Vertriebenenproblematik
bisher unvertraut, entschließt er sich, eine Busreise von Neugablonzern nach
Gablonz an der Neiße mit der Kamera zu begleiten. Es ist Frühherbst 1989 und in der
Tschechoslowakei herrschen unverändert die bleiernen Verhältnisse des realen
Sozialismus. Noch ahnt niemand, dass in wenigen Wochen die Mauer fallen und der
Eiserne Vorhang verschwinden wird.

Im Anschluss an die Vorführung Filmgespräch mit dem Autor Gerhard Losher.
Moderation: Christina Meinusch, Heimatpflegerin der Sudetendeutschen.

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Jugend Kultur Veranstaltung

50 Jahre Sommerferienpass Allgäu: Mit abwechslungsreichen Angeboten in die Ferien starten

Kostenfreie Führungen, kreative Aktionen und spannende Entdeckungstouren für Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses

Zum Beginn der Sommerferien bietet der Sommerferienpass Allgäu zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen. Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses können in den kommenden Tagen und Wochen an folgenden Angeboten teilnehmen:

  • Donnerstag, 30. Juli, 15 bis 17 Uhr: Führung im Crescentiakloster, Anmeldung unter familie@kaufbeuren.de
  • Freitag, 31. Juli, 19:30 Uhr: Kinderstadtführung mit dem Kaufbeurer Nachtwächter, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
  • Montag, 03. August, 10 bis 11:30 Uhr: Schatzsuche mit Eule Hugo durch das Archivmagazin der Stadt Kaufbeuren mit anschließendem Bastelangebot, Anmeldung unter stadtarchiv@kaufbeuren.de
  • Montag, 03. August, 15:30 bis 17 Uhr: Besichtigung des Kraftwerkes in Leinau, Anmeldung unter markus.hartmann@vwew-energie.de
  • Dienstag, 04. August, 18 Uhr: Kinderrallye „Hättest Du es gewusst?“ – eine Mitmachtour durch die Altstadt von Kaufbeuren, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
  • Mittwoch, 05. August, 10 bis 11:30 Uhr: Kreativ-Werkstatt im Isergebirgsmuseum, Anmeldung unter verwaltung@iseergebirgs-museum.de
  • Mittwoch, 05. August: Entdecke das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren auf eigene Faust.
  • Donnerstag, 06. August, 10 bis 12 Uhr: Ferien-Atelier im Stadtmuseum Kaufbeuren.
  • Freitag, 07. August: Blicke in die Technik des Eisstadions Kaufbeuren, Anmeldung unter eisstadion@kaufbeuren.de
  • Montag, 10. August: Start des Ferienprojektes „Comic Power“ von querKUNST Kaufbeuren e. V., Anmeldung unter info@querKUNST-kaufbeuren.de
  • Mittwoch, 12. August, 10 bis 13 Uhr: Soccer Arena, Anmeldung unter 08341 82242
  • Freitag, 14. August, 19:30 Uhr: Kinderstadtführung mit dem Kaufbeurer Nachtwächter, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
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Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Sommerfest im Seniorentreff Koffejtippl

Im Schatten ließ es sich gut aushalten

Gäste feiern und nutzen das gute Wetter

Der Seniorentreff Koffejtippl in Neugablonz hat am Samstag sein diesjähriges Sommerfest gefeiert – und die Veranstaltung kam bei den Gästen bestens an. Bei schönem Wetter konnten die Besucherinnen und Besucher die gemeinsame Zeit in geselliger Runde genießen.

Die musikalische Begleitung des Nachmittags lieferte Reinhold Obermayr, der mit einer bunten Auswahl an für gute Stimmung sorgte und die Gäste zum Tanzen animierte.

Auch kulinarisch wurde einiges geboten. Für alle Gäste gab es Fleisch- und Würste vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Der Seniorenbeauftragte Felix Franke bedankte sich in seinen Grußworten bei allen Beteiligten für ihr Mitwirken und das gelungene Fest.

Der Seniorentreff sucht auch immer wieder neue Helfer und Helferinnen. Wenn Sie Interesse haben, in den Seniorentreffs oder in anderen Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung zu helfen und Senioren in Kaufbeuren unterstützen möchten, können Sie sich gerne im Seniorenbüro unter 08341/ 437203 melden. 

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Kultur Tourismus

Geöffnet trotz Baustelle

BGI

Die Erlebnisausstellung ist trotz der Baustelle für Besucher geöffnet.

Kaufbeuren. Gerüst am Haus, Kran vor der Tür – am Gebäude der Erlebnisausstellung wird derzeit gebaut. Für Besucherinnen und Besucher gibt es dennoch keinen Grund, auf einen Ausstellungsbesuch zu verzichten: Die Erlebnisausstellung ist während der gesamten Bauzeit mit kleinen Einschränkungen wie gewohnt geöffnet. Lediglich die Parkplätze direkt am Haus stehen während der Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die öffentlichen Parkmöglichkeiten in der Umgebung zu nutzen.

Ein besonderer Anlass für einen Besuch ist die aktuelle Sonderausstellung „80 – Schmuck und mehr von 1946 bis 2026“, die noch bis 8. Oktober 2026 zu sehen ist. Sie zeichnet die Entwicklung der Gablonzer Industrie in den vergangenen acht Jahrzehnten nach und zeigt eindrucksvoll, wie sich Schmuck, Accessoires und verwandte Produkte seit 1946 entwickelt haben. Die Ausstellung spannt den Bogen von den schwierigen Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg über erfolgreiche Trendprodukte bis hin zu herausragendem Designerschmuck, liebevoll gestalteten Spielwaren und mehr.

Die Gablonzer Industrie wird oft mit hochwertigem Modeschmuck gleichgesetzt. Tatsächlich steht sie jedoch für weit mehr: Als einzigartiges Industriecluster vereint sie Unternehmen mit hoher Kompetenz in der Metall-, Kunststoff- und Glasverarbeitung. Neben Schmuck und modischen Accessoires entstehen hier seit Jahrzehnten viele technische Komponenten für unterschiedlichste Branchen. Diese außergewöhnliche Vielfalt macht die Gablonzer Industrie bis heute zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor der Region.

Die Sonderausstellung konzentriert sich bewusst auf das ursprüngliche Kerngeschäft – den Modeschmuck – und präsentiert exemplarisch ausgewählte Stücke aus acht Jahrzehnten. Zu sehen sind frühe Erzeugnisse aus den Nachkriegsjahren, erfolgreiche Trendprodukte, außergewöhnlicher Designerschmuck und überraschende Abwandlungen. Dabei geht die Ausstellung auch den Fragen nach, wo die Wurzeln der Gablonzer Industrie liegen und welche Perspektiven die Zukunft für sie bereithält.

Die Ausstellung konzentriert sich bewusst auf ausgewählte Beispiele, die stellvertretend für die Kreativität, Innovationskraft und handwerkliche Qualität der vergangenen 80 Jahre stehen. Historische Schmuckstücke treffen dabei auf moderne Entwürfe, bekannte Klassiker auf selten gezeigte Einzelstücke. Die Sonderausstellung richtet sich gleichermaßen an Schmuckliebhaber, Geschichtsbegeisterte und alle, die mehr über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region erfahren möchten. Sie verbindet spannende Industriegeschichte mit außergewöhnlichen Exponaten und zeigt eindrucksvoll, wie eng Tradition, Kreativität und Innovation miteinander verbunden sind.

Das Team der Erlebnisausstellung freut sich darauf, seine Gäste trotz der Bauarbeiten willkommen zu heißen und lädt alle Interessierten herzlich ein, die Sonderausstellung „80 – Schmuck und mehr von 1946 bis 2026“ zu entdecken.

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Kultur Veranstaltung

ARTiger Sommer am Hafenmarkt

Alina Sebastian, Foto: Niklas Herzog

Country-Pop und gute Laune

Künftig heißt es nicht nur „Kunst und Kultur zur Einkaufszeit“ am Samstag, sondern auch zur Blauen Stunde mit Afterwork-Atmosphäre am Freitag.

Am Wochenende vom 31. Juli bis 1. August macht die Veranstaltungsreihe Halt am Hafenmarkt und bringt frischen Wind in die neue Location. Action auf der Bühne gibt es am Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr.

Am Freitag, 31. Juli

verbinden das Duo Alina Sebastian und David Tarakona in ihrer Musik traditionelle Country-Elemente mit moderner Popmusik und zeigen damit sowohl eine frische internationale Note als auch eine tiefe persönliche Authentizität.

Kraftvolle Produktionen mit ehrlichem Gesang, vielseitiger Instrumentierung und das Gefühl von Freiheit, immer mit einer Prise Neugierde: genau das erwartet die Zuschauer am Freitag von 18 bis 20 Uhr auf dem Hafenmarkt.

Am Samstag, 1. August

serviert Hot Mess von 11 bis 13 Uhr eine tanzbare Mischung aus Blues, Rock und Funk, mit einem Hauch von Soul und Reggae. Die Band konzentriert sich bewusst auf Stücke, die selten live zu hören sind, deshalb aber nicht weniger Spaß machen.

Mit Leidenschaft und Mut zu eigenen Interpretationen zieht die Band das Publikum in ihren Bann und kreiert einen ganz besonderen Sound, der in Herz und Beine geht.

Kulinarische Stärkung im Generationenhaus

Auch für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltungszeiten bestens gesorgt. Das Generationenhaus bietet am Freitag Grillwürste als herzhafte Stärkung an. Am Samstag gibt es frisch gebackene Waffeln für alle Besucherinnen und Besucher.

Beeinträchtigung im Straßenverkehr

Um für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu sorgen, gelten am Hafenmarkt folgende Straßensperrungen:

Halteverbot am Hafenmarkt

  • von Freitag, 31.07., 10 Uhr bis Sonntag, 02.08., 14 Uhr

Straßensperrung Pfarrgasse 2-19

  • Freitag, 31.07., 10 bis 22 Uhr
  • Samstag, 01.08., 9 bis 15 Uhr
  • Sonntag, 02.08., 8 bis 14 Uhr
  • Durchfahrtsmöglichkeit für Anlieger bis Einmündung Schlosserhalde frei
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Allgemein Kultur Tourismus

Musik, Bewegung und große Bilder: ASM-Marsch-Tattoo begeistert in Kaufbeuren

Rund 1.000 Zuschauer erleben bei der Galavorstellung in der energie schwaben arena Blasmusik, aufwendige Choreografien und ein Finale, das in Erinnerung bleibt

Die energie schwaben arena wurde am Samstag, 18. Juli 2026, zur großen Bühne für Blasmusik, Bewegung und Show. Mit dem ASM-Marsch-Tattoo feierte der Allgäu-Schwäbische Musikbund sein 100-jähriges Bestehen. Rund 1.000 Zuschauer verfolgten die Galavorstellung am Abend. Das Jubiläumsprojekt zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Marschmusik sein kann. Klassische Blasmusik wechselte sich mit modernen Titeln, Tanz, Trommelkunst und humorvollen Einlagen ab. Nahezu jeder Auftritt brachte neue musikalische und optische Eindrücke in die Arena.

Ein Orchester ständig in Bewegung

Eröffnet wurde die Galavorstellung vom ASM-Projektorchester. Die Musikerinnen und Musiker überzeugten nicht nur musikalisch, sondern auch mit einer aufwendig einstudierten Choreografie. Während sie spielten, bewegten sie sich durch die Arena und bildeten immer wieder neue Formationen. Gerade das gleichzeitige Musizieren, Marschieren und Einhalten der verschiedenen Abläufe machte deutlich, wie viel Konzentration und Probenarbeit hinter dem Auftritt steckte.

Auch humorvolle Momente gehörten zur Vorstellung. So griff Dirigentin Monika Fleschhut zur Pfeife, um ihr Projektorchester wieder einzufangen.

Teile des Finales am 18. Juli im Video

Das Eisstadion wird zur Showbühne

Die große Fläche der eisfreien Arena bot den Formationen viel Raum für ihre Auftritte. Durch die vier sogenannten Mundlöcher gelangten die Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Richtungen auf die Veranstaltungsfläche. Dadurch entstanden immer wieder neue Bilder und überraschende Auftritte. Auch akustisch erwies sich das Eisstadion als geeigneter Veranstaltungsort für die verschiedenen Blaskapellen und Musikformationen.

Das Publikum nahm die Darbietungen begeistert auf. Immer wieder gab es Applaus, rhythmisches Mitklatschen und bei den humorvollen Szenen auch viel zu lachen. Bei „Mein Tiroler Land“ sangen zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer mit.

Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen

Von bekannten Liedern bis zur klassischen Blasmusik

Musikalisch reichte das Programm von traditioneller und klassischer Blasmusik bis zu modernen, weithin bekannten Titeln. Zu hören waren unter anderem Melodien aus der „Augsburger Puppenkiste“, „Völlig losgelöst“ und „An Tagen wie diesen“. Julia Haug führte gekonnt und charmant durch den Abend und war zugleich als große Sängerin zu erleben. Mit ihrem Gesang setzte sie weitere musikalische Akzente. Die österreichischen Formationen brachten ihre eigenen musikalischen Traditionen ein und verbanden diese mit abwechslungsreichen Bewegungsabläufen. Eine humorvolle Choreografie zu „Pink Panther“ sorgte ebenfalls für gute Stimmung.

Unterschiedliche Traditionen in einer Arena

Die beteiligten Formationen zeigten, wie verschieden sich Blasmusik mit Bewegung und Show verbinden lässt. Die Musikkapelle Nauders und die Trachtenkapelle Gantschier brachten musikalische Traditionen aus Österreich nach Kaufbeuren. Beim Spielmanns- und Fanfarenzug Krumbach sowie bei der Blaskapelle Bad Bayersoien standen süddeutsche und bayerische Klänge im Mittelpunkt.

Das Heeresmusikkorps Ulm bereicherte das Marsch-Tattoo mit seinem kraftvollen Klang und einem präzise abgestimmten Auftritt. Zu den Höhepunkten gehörte ein Udo-Jürgens-Medley, das beim Publikum großen Anklang fand. Tanz und Trommelkunst erweiterten das Programm: Hollaria Augsburg präsentierte eine reine Tanzdarbietung, während Fascinating Drums Musik und präzise abgestimmte Bewegungen miteinander verband.

Für einen besonderen internationalen Akzent sorgte die Fanfara Bersaglieri Lecco. Mit ihren Fanfaren und Trompeten, ihrem kraftvollen, lauten Klang und ihrem Auftritt in ständiger Bewegung brachten die italienischen Musiker eine ganz eigene Dynamik in die energie schwaben arena. Ihre temperamentvolle und sympathische Art kam beim Publikum bestens an.

Großes Finale mit allen Formationen

Zum Abschluss versammelten sich noch einmal alle beteiligten Formationen zum großen Finale gemeinsam auf der Eisfläche. Die große Zahl an Musikerinnen und Musikern, der kraftvolle Klang in der Arena und das gemeinsame Spiel sorgten für ein beeindruckendes Bild.

Mit „Highland Cathedral“, „Über alle Höllenfeuer“ aus „Herilo“, „Time to Say Goodbye“, der Bayernhymne und dem Deutschlandlied fand das ASM-Marsch-Tattoo einen musikalisch eindrucksvollen Abschluss. Es war ein großes Finale, dessen Bilder und Klang noch lange im Gedächtnis bleiben dürften.

Bewegende Worte fand ASM-Vizepräsidentin Monika Fleschhut in ihrer Dankesrede. Auch ASM-Präsident Franz Josef Pschierer dankte allen, die zum Gelingen dieses großen Jubiläumsprojekts beigetragen hatten. Eine Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro überreichte die Sparkasse Allgäu. Vorstandsmitglied Angelo Picierro übergab die Spende im Rahmen der Veranstaltung.

Ein besonderer Dank galt außerdem Wolfgang und Katharina Wiedemann. Durch ihr Engagement bei „Herilo“ war es möglich geworden, das Eisstadion so umzubauen, dass es anschließend noch für das ASM-Marsch-Tattoo genutzt werden konnte.

Das gemeinsame Finale setzte damit nicht nur musikalisch einen eindrucksvollen Schlusspunkt. Es zeigte zugleich, wie viele Menschen, Formationen und Unterstützer zusammengewirkt hatten, um diese besondere Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes möglich zu machen.

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Kinder Kultur

Eröffnung von drei Projekten im Kunsthaus Kaufbeuren

Julia Lübbecke, Kleber und Falten, Foto: Dorothea Dittrich

Eröffnung drei neuer Projekte im Kunsthaus Kaufbeuren am 25. Juli 2026

Das Kunsthaus Kaufbeuren lädt am Samstag, den 25. Juli 2026 um 16.00 Uhr zur Eröffnung von drei Projekten auf drei Etagen ein.

Mit Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch.Über den Körper als erschöpfte Ressource zeigt das Kunsthaus Kaufbeuren im [Saal] die erste Einzelausstellung der Künstlerin Julia Lübbecke im süddeutschen Raum. Ihre skulpturalen Installationen integrieren Archivmaterialen, Fotografie, Text, Objekte und Video mit einem thematischen Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Archiv, Wissen, Macht und Emotion und stellen aktuelle Fragen danach, wie der Wert von Menschen mit ihrer Arbeitsfähigkeit in Zusammenhang gebracht wird.

Im [Speicher] erzählt Nicola Reiter mit ihrem Langzeitprojekt Aftərmähdag vom Wandel der Landwirtschaft im Oberallgäu. In der zweiten Phase fügt sie nach und nach neue Interviews über das Aufhören und Weitermachen und Portraits von Landwirt*innen der jüngeren Generation hinzu.

Im [Foyer] zeigt KinderKunstNatur die Ergebnisse des Projekts „experiment:KUNST“. Kinder und Jugendliche haben in Kooperation mit der Jugendkunstschule querKUNST das Kunsthaus erkundet und daraus eine eigene Installation rund um Natur, Umwelt und Wahrnehmung entwickelt.

Eröffnung am Sa, 25. Juli, 16 Uhr mit einer Begrüßung von Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren) & Tatjana Nocker (Leiterin querKUNST Kaufbeuren)

Eintritt frei!

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Kultur

„Tracht spricht immer eine Sprache“

Heimatverein Kaufbeuren

Über den Vortrag von Sarah Maria Lorenz

„Tracht spricht immer eine Sprache.“ Mit diesem Satz eröffnete Referentin Sarah Maria Lorenz ihren Vortrag zum Thema Dresscode Tracht. Sie zeigte, dass Trachten früher weit mehr als Kleidung waren: Sie waren Statussymbol und unterlagen festen Regeln. Sie waren sogar Bestandteil der Reichspolizeiordnung. 
 
Heute geht es deutlich lockerer zu. Unterschieden wird zwischen historischer Tracht, erneuerter Tracht und Trachtenmode.
 
Anhand von Bildern und Rekonstruktionen historischer Kleidung nahm Sarah Maria Lorenz das Publikum mit auf eine Zeitreise. Sie zeigte, wie sich bei uns Trachten in Stadt und Land, zwischen Frauen und Männern oder auch in den verschiedenen Berufsständen und Epochen unterschieden.
 
Ein besonderes Highlight war die Präsentation der Tracht durch zwei Vertreter des Kaufbeurer  Trachtenvereins  d’Wertachtaler.  Josef Häusler erläuterte den in der Mitte mit einer Schnur zusammengebundene Allgäuer Knickzylinder – neben grüner Joppe, roter Weste und Bundhose die Tracht der Männer. Im Verein werde zwischen der Tracht der Frauen und der Tracht der Mädchen unterschieden. Auf dem Foto ist letztere mit typischem roten Rock, schwarzem Mieder und blauer Schürze sowie der Radhaube zu sehen. 
 
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. 
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Kultur Veranstaltung

ARTiger Sommer am Obstmarkt

Foto: Julia Mastaliers

Guitar Deluxe und Reggae-Sound

Aus ARTigen Samstagen wird im Jahr 2026 ein ARTiger Sommer: Künftig heißt es nicht nur „Kunst und Kultur zur Einkaufszeit“ am Samstag, sondern auch zur Blauen Stunde mit Afterwork-Atmosphäre am Freitag.

Die Veranstaltungsreihe bringt jede Woche frischen Schwung an einen neuen Ort und startet – fast wie gewohnt – auf dem Obstmarkt. Action auf der Bühne gibt es am Freitag, 24. Juli von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 25. Juli von 11 bis 13 Uhr.

Am Freitag, 24. Juli

begeistert der Gitarrist Matthias Waßer mit seinen eindrucksvollen Darbietungen auf der akustischen Gitarre von 18 bis 20 Uhr. Er ist zum ersten Mal zu Gast beim ARTigen Sommer.

Auf der Bühne verbindet er Melodien und Akkorde mit perkussiven Elementen und überrascht mit ungewöhnlichen Spieltechniken, etwa wenn er seine Gitarre mit einem Cellobogen zum Klingen bringt oder sogar hinter dem Rücken spielt.

Am Samstag, 25. Juli

sorgt der der Singer/Songwriter Jahcoustix von 11 bis 13 Uhr für gute Stimmung. Er feiert sein 25-jähriges Bühnen-Jubiläum und ist einer der aktivsten Reggae Musiker Deutschlands. Seine Kindheit und Jugend hat er größtenteils in Afrika verbracht, wo er im Alter von 15 Jahren Reggae für sich entdeckt hat.

Seine Musik findet weit über die eigenen Landesgrenzen Gehör. Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park oder ausgedehnte Touren in Afrika, USA, Südamerika oder Neuseeland gehören zu den Highlights seines bisherigen Werdegangs.

Beeinträchtigung im Straßenverkehr

Um für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu sorgen, gelten am Obstmarkt folgende Straßensperrungen:

Straßensperrung Unter dem Berg 7 und Münzhalde 4

  • Freitag, 24.07., 18 bis 20 Uhr
  • Samstag, 25.07., 11 bis 13 Uhr
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Kinder Kultur Veranstaltung

Träume für Maus und Mafu – Theater für die ganz kleinen 3+

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Träume für Maus und Mafu

Inhalt

Der dritte Teil für unsere Allerkleinsten steht schon in den Startlöchern und beginnt genau dort, wo der Zweite aufgehört hat:
Maus und der Maulwurf MAFU sitzen in ihrem neuen Zelt und es wird langsam dunkel … In ihren Träumen wird ihre Fantasie lebendig und beginnt selbständig zu werden. Ob es den Beiden gelingen wird, diese wieder einzufangen?
Eines ist jedoch sicher: Mit viel Spaß und großem Einfühlungsvermögen reisen wir zusammen durch die Nacht und erfahren, dass niemand allein sein muss.

Die Veranstaltung findet am Sonntag den 05. Juli um 11 Uhr in der Kulturwerkstatt statt.

Das Café Schauburg hat für euch jeweils eine Stunde vor und eine Stunde nach der Vorstellung geöffnet.

Als besonderes Angebot gibt es Maus‘ Lieblings-Pancakes sowie Mafus Lieblings-Müsli zu kaufen.

Autor:in, Regie & Spiel: Simone Klinger und Thomas Garmatsch
Musik: Gisi Schuster

A (Kurzvorstellung): 14,70 € regulär / 9,70 € ermäßigt

Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr

Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14.,

87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr

Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252

Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr

Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244

Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr

Sa 08-12 Uhr

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Kinder Kultur Tänzelfest

Sonderführungen zum Tänzelfest im Stadtmuseum Kaufbeuren

Bild: Christoph Jorda, Lisa im Gespräch mit Sophie

Rund um das Tänzelfest (9.–20.07.2026) lädt das Stadtmuseum zu einer Reihe besonderer Führungen ein, die an das diesjährige Thema und die Protagonisten des ältesten historischen Kinderfests in Bayern anknüpfen.

Familienführungen mit Lisa und Buronia

Am Samstag, den 11. Juli 2026 von 12–13 Uhr lädt das Stadtmuseum zu einer Familienführung mit der Zeitreisenden Lisa ein. Lisa, die bereits mit vielen Kinder eine Zeitreise durch das Stadtmuseum Kaufbeuren unternommen hat, wird dieses Jahr eine besondere Rolle bei der Eröffnung des Tänzelfests spielen.

Am Samstag, den 18. Juli 2026 von 11-12 Uhr gibt es eine Familienführung mit Buronia, die Schutzpatronin der Stadt Kaufbeuren. Dabei lüftet sie so manches Geheimnis rund um das Tänzelfest.

Die Führungen eignen sich für Kinder ab sieben Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.

Kosten: 3 € pro Person Führungsgebühr, der Eintritt ist samstags frei

Die Führungen „Zeitreise mit Lisa“ und „Mit Buronia durch’s Tänzelfest“ können auch als Kindergeburtstag gebucht werden. Konditionen und mehr finden Sie unter: www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

Kunst- und Geschichtsplausch und Sonderführung „777 Jahre Hospitalstiftung“

Auch der beliebte Kunst- und Geschichtsplausch am Freitag, den 17. Juli 2026 um 14, 15 und 16 Uhr steht mit dem Thema „Das Leben von Bianca Maria Sforza“ ganz im Zeichen des Kinderfests.

Am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11 Uhr findet anlässlich des diesjährigen Tänzelfestthemas „777 Jahre Hospitalstiftung“ eine Sonderführung zur Geschichte des Heilig-Geist-Spitals statt. Es wurde im Jahr 1249 durch die Stiftung des reichen Textilhändlers Albert Schleher gegründet. Im städtischen Spital wurden Kranke, Arme, Alte, aber auch Pilger und Waisenkinder aufgenommen und versorgt. Reiche Bürger konnten sich zudem im Spital einkaufen und ihren Lebensabend in der dortigen Pflege verbringen. Bis heute werden von der Hospitalstiftung ältere Mitmenschen versorgt. Mit gültigem Tänzelfestabzeichen ist der Eintritt frei.

Kosten: Eintritt, zzgl. 4 € Führungsgebühr

Bei allen Führungen bitten wir um Anmeldung unter 08341 9668390 oder an stadtmuseum@kaufbeuren.de

Das Stadtmuseum hat am Tänzelfestsonntag, den 12. Juli 2026 geschlossen!

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Kultur Veranstaltung

ARTiger Sommer

Foto: Kulturförderung

ARTiger, mobiler, sommerlicher

Aus ARTigen Samstagen wird im Jahr 2026 ein ARTiger Sommer: Künftig heißt es nicht nur „Kunst und Kultur zur Einkaufszeit“ am Samstag, sondern auch zur Blauen Stunde mit Afterwork-Atmosphäre am Freitag.

Zudem wandert die Bühne an jedem Wochenende zu einer neuen Location in Kaufbeurens Innenstadt.

Das neue Konzept startet – fast wie gewohnt – am Freitag und Samstag, 24. und 25. Juli auf dem Obstmarkt. Eine Woche später steht die Bühne für zwei Tage auf dem Hafenmarkt, und wiederum am Folgewochenende schlägt der ARTige Sommer abschließend seine Zelte in der Kaiser-Max-Straße am Neptunbrunnen auf.

Action auf der Bühne gibt es an den drei Freitagen jeweils von 18 bis 20 Uhr, an den Samstagen hingegen von 11 bis 13 Uhr.

Wer also seinen wohlverdienten Feierabend-Drink mit etwas Kultur garnieren oder seinem Samstagseinkauf eine – Achtung Wortspiel! – Kunstpause gönnen möchte, dem bietet der ARTige Sommer an den Wochenenden zwischen 24. Juli und 8. August Gelegenheit dazu.

Der neu konzipierte ARTige Sommer versteht sich als Pilotprojekt zur Weiterentwicklung der ARTigen Samstage, die seit 2007 auf dem Obstmarkt stattgefunden haben und zu einer festen kulturellen Institution Kaufbeurens geworden sind.

Bereits im letzten Jahr hatte das Format mit einem Ortswechsel und einer Open Stage in der Kaiser-Max-Straße experimentiert.

Auch der ARTige Sommer setzt auf eine bunte Mischung aus Künstlern der Region und auswärtigen Gastinterpreten, möchte mit seinem Zusatzangebot am Freitagabend jedoch neben dem Einkaufs- auch das Gastronomie- und Flanierpublikum in der Altstadt erreichen.

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Kultur

HERILO 2026 feiert eine mitreißende Premiere

Rund 1.000 Besucher erleben in der energie schwaben arena eine Neuinszenierung mit einer klar erzählten Geschichte, eindrucksvoller Musik, starken Stimmen und innovativer Bühnentechnik

Draußen zeigt das Thermometer hochsommerliche Temperaturen, drinnen bietet die angenehm klimatisierte energie schwaben arena beste Voraussetzungen für einen langen Musicalabend. Nach und nach füllen sich die Plätze. Dann wird es still. Das Licht dimmt sich, die ersten Töne von „Das Rad der Zeit“ erklingen. Rockband, Blasorchester und Chor eröffnen kraftvoll die Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“. Bereits der Auftaktsong wird mit lang anhaltendem Applaus belohnt und zeigt, dass der Funke vom ersten Moment an auf das Publikum überspringt.

Das vollständig neu geschriebene Drehbuch erzählt keine Fortsetzung des Vorjahres, sondern entwickelt eine eigenständige Geschichte. Die Zeitreisen zwischen Mittelalter, Woodstock und Gegenwart verbinden historische Ereignisse mit aktuellen Fragen. Immer wieder wird Herilo, überzeugend gespielt und gesungen von Danny Wohlrab, vor Entscheidungen zwischen Krieg und Frieden, dem Bösen und der Liebe gestellt. Der Teufel Mister Nice, eindrucksvoll verkörpert von Eugen Schreiner, versucht ihn auf die Seite des Bösen zu ziehen. Im Mittelalter soll ihn die Fürstenfamilie für ihre Interessen gewinnen, während ihn die Woodstock-Zeit mit den Gegensätzen von Krieg und Frieden konfrontiert. In der Gegenwart verfolgen die Figuren das gemeinsame Ziel, die zerstörte Sonne wieder aufzubauen. Sie wird zum Symbol dafür, dass Menschen aus ihren Fehlern lernen, Versöhnung möglich ist und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.

Auch Herilos persönliche Geschichte bleibt nicht ohne Konflikte. Seine Liebe zu Maria, einfühlsam gespielt und gesungen von Julia Haug, gerät durch seine inneren Zweifel ins Wanken. Gerade diese ruhigen Momente verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Nach der Premiere loben viele Besucher vor allem den klaren roten Faden. Trotz der verschiedenen Zeitebenen sei die Geschichte jederzeit gut nachvollziehbar und deutlich schlüssiger als im Vorjahr.

Impressionen der Aufführungen

Von der ersten bis zur letzten Szene ist die Musik der Taktgeber des Abends. Die Kompositionen von Christian „Adi“ Adolf reichen von kraftvollen Rocksongs bis zu gefühlvollen Balladen. Gemeinsam mit Rockband, Hirschzeller Blasorchester und Chor entsteht ein abwechslungsreicher Sound, der die Geschichte eindrucksvoll begleitet. Markante Gitarrensoli von Frank Pané setzen dabei immer wieder rockige Akzente und prägen den unverwechselbaren Sound des Musicals. Die Musik begeistert das Publikum während des gesamten Abends. Immer wieder erhalten die Songs großen Beifall. Ob kraftvolle, rockige Ensemble-Nummern oder gefühlvolle Balladen – das Publikum geht hörbar mit. Ein besonderer Moment entsteht in der Woodstock-Ebene, als die beiden Engel Sylke Rödiger und Mona Steiger einen bluesigen Song anstimmen und das Tanzensemble die Atmosphäre der späten 1960er-Jahre aufgreift. Zahlreiche Besucher klatschen im Takt mit.

Neben Danny Wohlrab, Julia Haug und Eugen Schreiner setzen auch Dan Lucas, Lydia Pané, Thomas Wohlfart, Melanie Gallien sowie die weiteren Solistinnen und Solisten gemeinsam mit dem Chor immer wieder gesangliche Akzente. Bemerkenswert ist dabei, dass nicht nur die Hauptrollen, sondern nahezu alle besetzten Figuren gesanglich auf hohem Niveau überzeugen.

Zur Wirkung des Abends trägt auch die neue Bühnengestaltung wesentlich bei. Die veränderte Anordnung der Bühne rückt viele Besucher deutlich näher an das Geschehen heran und sorgt für eine intensivere Atmosphäre. Gemeinsam mit der großflächigen LED-Wand entstehen eindrucksvolle Bilder, die das Publikum mit detailreichen Projektionen durch die verschiedenen Zeitebenen führen. Licht, Bühne und Videotechnik greifen dabei nahtlos ineinander, ohne die Handlung zu überlagern.

Mehr als 80 Mitwirkende stehen an diesem Abend auf der Bühne. Produzenten Katharina und Wolfgang Wiedemann ist es gemeinsam mit Produktionsleiter Markus Mölzer und dem gesamten Organisationsteam erneut gelungen, professionelle Musicaldarsteller, ehrenamtliche Musikerinnen und Musiker sowie zahlreiche Mitwirkende aus der Region zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen.

Besonders beeindruckt zeigt sich nach der Premiere auch Kabarettist und Comedian Wolfgang Krebs. HERILO sei für ihn „ein absolutes kulturelles Highlight“. Vor allem das Zusammenspiel der professionellen Musicaldarsteller, der weiteren Solistinnen und Solisten sowie der Musikerinnen und Musiker des Hirschzeller Blasorchesters habe ihn begeistert. „Drei Stunden Programm auf diesem Niveau – getragen von Menschen, die mit großer Freude Musik machen – das ist außergewöhnlich“, sagt Krebs. Gerade in einer Zeit, in der Kultur häufig totgeschrieben werde, sei ein Projekt wie HERILO ein Mutmacher. „Dass so etwas im oftmals unterschätzten Kaufbeuren auf die Beine gestellt wird, freut mich ganz besonders.“

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigt sich beeindruckt. Besonders die starken Stimmen, die Choreografien sowie das Zusammenspiel von Blasorchester und Rockband hätten ihn überzeugt. ASM-Präsident Franz-Josef Pschierer spricht von einem „musikalischen Gesamtkunstwerk“ und hebt die außergewöhnliche Verbindung von Rockmusik und sinfonischer Blasmusik hervor. Bernhard Pohl, Mitglied des Bayerischen Landtags, würdigt insbesondere das ehrenamtliche Engagement des Hirschzeller Blasorchesters, dessen Musikerinnen und Musiker die mehr als dreistündige Aufführung musikalisch mittragen.

Mit dem Schlussbild gibt es Standing Ovations in der gesamten Arena. Lang anhaltender Applaus belohnt alle Mitwirkenden für einen Premierenabend, der Lust auf die vier weiteren Vorstellungen macht. Hinter der Bühne weicht die Anspannung der vergangenen Monate sichtbarer Erleichterung. Darsteller, Musiker, Techniker und Helfer feiern gemeinsam eine gelungene Premiere.

Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli.
Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Kultur Veranstaltung

Acoustic LivingRoom Festival am 3. und 4. Juli 2026: Musik, Atmosphäre und soziales Engagement in besonderem Ambiente

Zwei Tage Live-Musik im Garten des Café am Fünknopfturm – Freitag bereits ausverkauft

Das Acoustic LivingRoom Festival kehrt am 3. und 4. Juli 2026 nach Kaufbeuren zurück. Das Charity-Open-Air findet alle zwei Jahre statt und verbindet Live-Musik mit sozialem Engagement. Veranstaltungsort ist erneut der Garten des Café am Fünknopfturm, der mit seinem besonderen Ambiente den Rahmen für zwei Festivaltage bildet.

Organisiert wird das Festival vom gemeinnützigen Kaufbeurer Verein ZimRelief. Mit dem Erlös unterstützt der Verein benachteiligte Menschen im südafrikanischen Simbabwe.

Ein Festival mit besonderer Geschichte

Die Idee entstand im Jahr 2010: Eine kleine Gruppe engagierter junger Menschen wollte ein etwas anderes Sommer-Open-Air auf die Beine stellen und dabei gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. So entstand das Acoustic LivingRoom Festival.

Seitdem prägen die historische Kulisse, regionale Live-Bands, kulinarische Angebote, gute Getränke und die besondere Atmosphäre das Festival. Hinzu kommt die liebevoll gestaltete Ausstattung im Stil eines Wohnzimmers der 1970er Jahre, die dem Festival seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Musik für zwei Festivaltage

Freitag, 3. Juli 2026

Der Freitag ist bereits vollständig ausverkauft. Auf der Bühne stehen:

  • Acoustic Kerbs
  • The Körts
  • Wiedmann & Band
  • Daniel Avens
  • John Garner

Samstag, 4. Juli 2026

Für den Samstag ist derzeit noch ein Restkontingent von 40 Tickets verfügbar. Das Line-up:

  • Different Flavours
  • Tony La Rocca
  • Kaligrama
  • Loenslowrider & Band
  • Melting Pot
  • Revelling Crooks

Festival für alle Generationen

Das Acoustic LivingRoom Festival richtet sich an Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Besonders tagsüber sind auch Familien mit Kindern willkommen. Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt kostenlos.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.acoustic-livingroom.de

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Kultur Tänzelfest

Dresscode Tracht – Vortrag zur historischen Kleiderkultur in Kaufbeuren

Mit freundlicher Genehmigung des Tänzelfestverein e.V. Kaufbeuren, Fotograf: Harald Langer

Wie Kleidung Geschichte erzählt – Historikerin Sarah Maria Lorenz über Trachten und ihre Bedeutung

Passend zur Vorfreude auf das Tänzelfest lädt der Heimatverein Kaufbeuren in Kooperation mit dem Trachtenverein D’Wertachtaler am Mittwoch, 8. Juli, um 19 Uhr zu einem spannenden Vortrag in den Kolpingsaal ein.

Unter dem Titel „Dresscode Tracht“ widmet sich die Historikerin Sarah Maria Lorenz (M.A.) der Frage, was unter Tracht eigentlich zu verstehen ist und wie sich historische Kleiderkultur entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht dabei auch die besondere reichsstädtische Tracht Kaufbeurens, die sich deutlich von den Trachten des ländlichen Umlands unterschied.

Welche Kleidung trugen die Menschen tatsächlich? Welche Quellen geben darüber Auskunft? Neben historischen Bildern und Druckgrafiken spielen dabei auch sogenannte Physikatsberichte – umfassende Beschreibungen von Bevölkerung und Alltagsleben des 19. Jahrhunderts – eine wichtige Rolle. Rekonstruierte Realien vermitteln einen lebendigen Einblick in die Kleidung vergangener Jahrhunderte.

Die Referentin Sarah Maria Lorenz studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie und Theologie in Augsburg und Rom. Nach einem wissenschaftlichen Volontariat in der Trachten-Kulturberatung des Bezirks Schwaben promovierte sie zur Geschichte der päpstlichen Flotte. Seit Juni 2026 ist sie Museumsleiterin und Stadtarchivarin in Günzburg. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Living History und der Rekonstruktion historischer Kleidung.

Der Abend bietet kurz vor dem Tänzelfest spannende Einblicke in die historische Kleidungskultur Kaufbeurens. Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Die erste Hauptprobe zeigt, wie viel sich verändert hat

Wenn Bühne, Musik und Technik erstmals gemeinsam wirken

Draußen zeigt das Thermometer über 30 Grad. Beim Betreten der energie schwaben arena ist davon kaum noch etwas zu spüren. Angenehm kühl ist es in der Halle. Doch nicht nur das überrascht. Wo im Winter Eishockey gespielt wird, erinnert an diesem Abend kaum noch etwas an ein Eisstadion.

Noch bevor die ersten Szenen beginnen, fällt der Blick auf die Bühne. Sie steht erstmals quer in der Arena. Links hat das Blasorchester seinen Platz, rechts die Rockband, dazwischen die Spielfläche. Im Hintergrund erstreckt sich die LED-Wand nahezu über die gesamte Bühnenbreite. Schon beim ersten Blick wird deutlich, welche Dimension die Produktion in diesem Jahr erreicht hat.

Mit der ersten Hauptprobe beginnt die entscheidende Phase auf dem Weg zur Premiere. Zum ersten Mal laufen alle Bestandteile der Produktion unter den Bedingungen einer Aufführung zusammen. Rockband, Blasorchester, Chor, Sänger, Darsteller, Tänzer sowie Licht-, Ton- und Videotechnik greifen dabei als großes Ganzes ineinander. Immer wieder werden Szenen wiederholt, Übergänge abgestimmt oder der Ton nachjustiert. Gerade diese Unterbrechungen zeigen, wie viele Details zusammenspielen müssen, bevor sich am Sonntag der Vorhang hebt.
„Jetzt können wir in der Arena erstmals mit allen Beteiligten unter den Bedingungen einer Aufführung arbeiten“, betont Regisseur Harald Holstein. Bis zur Premiere bleibe zwar nur wenig Zeit. Umso intensiver seien die Tage bis zur Premiere. „Wir arbeiten bis tief in die Nacht. Das ist anstrengend, aber das Team, die Darsteller und die Musiker, die das neben ihrem Beruf machen, ziehen hervorragend mit.“

Während auf der Bühne gespielt und gesungen wird, arbeitet die Tontechnik nahezu ununterbrochen daran, Rockband, Blasorchester, Chor und Gesang aufeinander abzustimmen. Jeder Ton muss sitzen, jede Stimme soll überall in der Arena gut verständlich sein. Auch die neue Bühnenanordnung verändert den Eindruck der Aufführung. „Das ist ein großer Gewinn. Die Besucher sind deutlich näher an der Bühne und erleben die Handlung unmittelbarer“, sagt Holstein.

Die Woodstock-Ebene setzt einen neuen Akzent. Kostüme, Musik und Choreografien greifen den Zeitgeist der späten 1960er-Jahre auf. In einem der musikalischen Abschnitte interpretieren die beiden Engel den bluesigen Sound mit ausdrucksstarken Stimmen, während die Tänzer den Rhythmus aufnehmen. Bereits in der Hauptprobe vermittelt dieser Teil der Inszenierung einen Eindruck davon, welche Atmosphäre bei den Aufführungen entstehen kann. Auch darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt der Produktion. Kaum betritt Mister Nice die Bühne, richtet sich der Blick auf seine Figur. Seine markante Stimme und seine Bühnenpräsenz prägen den Moment sofort. Gleichzeitig wird deutlich, wie viele starke Stimmen im Ensemble zu hören sind und wie eng Schauspiel, Gesang und Tanz miteinander verzahnt sind.

„Wir sind gemeinsam einem harmonischen Gesamtkunstwerk näher gekommen, in dem Wort, Bild, Musik und Tanz noch enger ineinandergreifen. Es gibt viele kreative Köpfe, die kluge Ideen einfließen lassen“, sagt Harald Holstein. Dass die Geschichte um den Einsiedler aus dem neunten Jahrhundert mit überraschenden Perspektiven fast neu erfunden wurde, sei dabei ein wesentlicher Unterschied zum vergangenen Jahr. „Man muss HERILO 2025 nicht gesehen haben. Gleichzeitig ist es schön, vertraute Figuren wiederzusehen.“

Nach der ersten Hauptprobe wird deutlich: Die letzten Feinabstimmungen laufen noch. Die Vorfreude auf den ersten Auftritt vor Publikum ist bei allen Beteiligten jedoch längst spürbar.

Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli. ickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Sommerfest im Baumgärtle

Foto: Felix Franke

bei ausgelassener Stimmung feierten die Gäste im Seniorentreff

Rund 40 Besucherinnen und Besucher trotzten der Hitze und genossen einen Nachmittag voller Musik, Gespräche, Gegrilltem und Kaffee und Kuchen am Sommerfest des Seniorentreffs Baumgärtle im gemütlichen Garten des Treffpunkts.

Die musikalische Begleitung des Nachmittags lieferte Reinhold Obermayr, der mit einer bunten Auswahl an für gute Stimmung sorgte. „Es macht einfach Freude, die Menschen hier lachen und singen zu sehen“, sagte Obermayr nach dem Auftritt. Die Besucherinnen und Besucher klatschten im Takt, sangen mit und bedankten sich mehrmals persönlich bei dem Musiker für die gelungene Unterhaltung.

Felix Franke, Sachgebietsleiter der Senioreneinrichtungen bedankte sich in seinen Grußworten bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Sommerfest überhaupt erst möglich machten. Der Seniorentreff sucht weiterhin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die den Betrieb und die vielfältigen Angebote unterstützen möchten. Interessierte können sich telefonisch Büro des Seniorentreffs unter 08341/ 437144 melden. Für die Mitarbeit wird eine kleine Aufwandsentschädigung gezahlt.

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Kultur

Wohnzimmerkonzert am 26.06. in der Altstadt: „Einfach Zwei“ spielt bei Hyma-Laya

Akustische Musik und persönliche Atmosphäre in der Kaiser-Max-Straße

Musik zum Zuhören, Genießen und Verweilen: Am Freitag, 26. Juni 2026, lädt Hyma-Laya in der Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren zu einem Wohnzimmerkonzert mit der Band „Einfach Zwei“ ein. Das Duo Lisa und Robert verbindet akustische Gitarrenklänge mit Stimmen, die mal sanft, mal kraftvoll und stets voller Wärme sind. Als Paar und Band zugleich bringen sie eine besondere Verbindung auf die Bühne, die sich auch in ihrer Musik widerspiegelt.

Authentisch und nahbar

Mit ihrer authentischen Art und viel Gefühl schaffen „Einfach Zwei“ eine persönliche Konzertatmosphäre. Die Besucher dürfen sich auf handgemachte Musik und einen stimmungsvollen Abend freuen.

Die Veranstaltung im Überblick

  • Wann: Freitag, 26.06.2026
  • Wo: Hyma-Laya, Kaiser-Max-Str. 13, 87600 Kaufbeuren
  • Einlass: ab 18 Uhr
  • Eintritt: frei, Spenden für die Musiker sind willkommen

Veranstaltungsort

Hyma-Laya – Biologische Heil- und Pflegemittel
Inhaberin Jennifer-Vanessa Stauder e. K.
Kaiser-Max-Str. 13
87600 Kaufbeuren

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Blaulicht Kultur Veranstaltung

Flugplatzkonzert am 30.06.2026 im Fliegerhorst Kaufbeuren: Musik, Begegnung und Hilfe für den guten Zweck

Heeresmusikkorps Ulm spielt Ende Juni für ein soziales Projekt in Kaufbeuren

Der Fliegerhorst Kaufbeuren öffnet erneut seine Tore für ein besonderes Benefizkonzert: Am 30. Juni 2026 gastiert das Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Major Dominik Koch in Halle 307 des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd. Der Eintritt ist frei.

Musikabend im besonderen Ambiente

Das Flugplatzkonzert zählt inzwischen zu den festen Veranstaltungen im Kaufbeurer Veranstaltungskalender. Besucher erwartet ein Konzertabend in einer Flugzeughalle des Fliegerhorsts – mit einem abwechslungsreichen Programm aus Konzertmärschen, Ouvertüren, Filmmusik und bekannten Popklassikern. Auch Stücke aus „The Incredibles“ sowie Musik von Billy Joel stehen auf dem Programm.

Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr über das Osttor in der Hohen Buchleuthe 25. Konzertbeginn ist um 18:15 Uhr. Das Konzert findet unabhängig vom Wetter statt.

Unterstützung für Montessori-Projekt

Mit dem Benefizkonzert wird in diesem Jahr der Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren e.V.“ unterstützt. Die Spendeneinnahmen werden über den karitativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ weitergegeben. Auch kulinarisch ist für die Gäste gesorgt: Gegen eine Spende gibt es den traditionellen Bundeswehr-Erbseneintopf aus der Feldküche.

Alle Informationen auf einen Blick

Flugplatzkonzert Kaufbeuren 2026

  • Datum: 30. Juni 2026
  • Einlass: ab 17:00 Uhr
  • Beginn: 18:15 Uhr
  • Ort: Halle 307, Fliegerhorst Kaufbeuren
  • Zugang: Osttor, Hohe Buchleuthe 25
  • Eintritt: frei
  • Mitwirkende: Heeresmusikkorps Ulm unter Leitung von Major Dominik Koch
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Kultur Veranstaltung

Der Countdown läuft: In der energie schwaben arena entsteht die Welt von HERILO

Aufbau und Vorbereitungen für die Premiere laufen auf Hochtouren

Nur noch wenige Tage bis zur Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“: Seit Montag verwandelt sich die energie schwaben arena Schritt für Schritt von einem Eisstadion in ein außergewöhnliches Musicaltheater.

Die große Bühne steht bereits. Auch die beeindruckende LED-Wand wurde installiert und prägt schon jetzt das Bild in der Arena. Gleichzeitig werden hunderte Stühle aufgestellt, technische Anlagen montiert, Kabel verlegt und zahlreiche weitere Vorbereitungen getroffen. Rund um die Arena wurden bereits schwarze Moltonvorhänge angebracht. Sie sorgen für die notwendige Abdunkelung und schaffen optimale Bedingungen für die Licht-, Ton- und Videotechnik. „Jetzt wird sichtbar, worauf wir seit Monaten hinarbeiten“, freut sich Produzent Wolfgang Wiedemann. „Aus einer leeren Arena entsteht innerhalb weniger Tage eine komplette Theater- und Konzertbühne. Das ist beeindruckend zu erleben.“

Mehr als 80 Mitwirkende werden bei HERILO 2026 auf der Bühne stehen. Hinzu kommt ein großes Team hinter den Kulissen, das sich um Technik, Bühnenbau, Organisation, Kostüme, Maske, Licht, Ton und viele weitere Aufgaben kümmert. Für alle Beteiligten beginnt nun die intensivste Phase der Vorbereitung.

Die neue Produktion erzählt eine eigenständige Geschichte rund um Herilo und das geheimnisvolle Zeitrad. Das Publikum begleitet die Hauptfigur auf einer Reise durch verschiedene Epochen. Neben Mittelalter und Gegenwart spielt dabei erstmals auch die Zeitebene Woodstock eine wichtige Rolle. Musikalisch bleibt HERILO seiner besonderen DNA treu. Rockband, HERILO-Orchester des Musikvereins Hirschzell, Solisten und Chor sorgen gemeinsam für den unverwechselbaren Klang der Produktion. Insgesamt umfasst das Musical 36 Musikstücke, darunter rund 25 neu komponierte Songs aus der Feder von Christian „Adi“ Adolf.

Ein wichtiger Meilenstein steht bereits am Donnerstag bevor. Dann findet die erste Hauptprobe statt. Erstmals werden dabei Darsteller, Musiker, Chor, Tänzer, Technik und Inszenierung unter nahezu realen Aufführungsbedingungen zusammengeführt.

Am Sonntag, 28. Juni 2026, feiert „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ schließlich Premiere in der energie schwaben arena. Weitere Aufführungen folgen am 2., 3., 4. und 5. Juli.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musikschule und Tänzelfest-Knabenkapelle laden zum Sommerspaziergang mit Musik durch die Altstadt Kaufbeuren

Musik in der Stadt am Samstag, 27. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr

Ensembles der Sing- und Musikschule und die Tänzelfest-Knabenkapelle bringen am Samstag, 27. Juni, von 11 bis 13 Uhr die Altstadt zum Klingen und Swingen. Entlang eines Spaziergangs vom Kemptener Tor über Obstmarkt, Salzmarkt, bis zum Café Weberhaus und Spitaltor präsentieren junge und junggebliebene Musikensembles an fünf Stationen Straßenmusik mit Jazz, Rock, Klassik, Percussion und Volksmusik.

Musik vom Zollhäuschen bis zum Spitaltor

Am Kemptener Tor vor dem Stadthaus Café heizen die Jugendbands „5Promille“ und „Lost and Loud“ mit waghalsigen rockigen Sounds ein. Die Bläserklasse der Konradinschule teilt sich die Bühne am Obstmarkt mit der Jugendbigband „PicPäth“ und dem Jazzensemble „Undergrounds“. Am Salzmarkt zupfen die Gitarristen im Wechsel mit der Veeh-Harfengruppe „Silverstars“, die nicht nur zum Zuhören einlädt, sondern gerne auch zum Ausprobieren der schönen Zupfinstrumente. Ein Marimba-Duo und ein Geigenensemble verzaubert die Atmosphäre am Café Weberhaus mit klassischen Klängen und bekannten Melodien. Am Spitaltor gibt die Tänzelfest-Knabenkapelle von 11 bis 12 Uhr ein Platzkonzert.

Unterstützung durch Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Wieder wird „Musik in der Stadt“ von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt. „Die Aktionsgemeinschaft ist immer begeistert, wenn die Innenstadt durch solche Aktionen belebt wird“, so Claudia Geyrhalter von der Aktionsgemeinschaft. „Es ist eine schöne Idee der Musikschule, alljährlich inmitten des samstäglichen Einkaufstrubels einen Musikspaziergang anzubieten, der unsere Innenstadt belebt und zum Klingen bringt.“

Weitere Informationen über das Musikschulsekretariat: Tel. 08341 437-290 und im Internet unter www.musikschule.kaufbeuren.de.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Vier Chöre, ein gemeinsamer Abschluss: Gospelfestival in der Christuskirche geht am 27. Juni in die sechste Runde

Gospelklänge aus Deutschland und Österreich in Kaufbeuren

Alle zwei Jahre wird die Christuskirche in Kaufbeuren-Neugablonz zum Treffpunkt für Gospelbegeisterte. Am Samstag, 27. Juni, findet dort die sechste Auflage des Gospelfestivals statt. Vier Chöre aus Deutschland und Österreich gestalten ein rund vierstündiges Programm mit Gospelmusik und Worship-Songs.

Mit dabei sind der Gospelchor „Sternenfänger“ aus Donauwörth, „Soul of Mosaic“ aus Nandlstadt, der „Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge“ sowie die „Gospel-Family“ aus Altach in Österreich. Gemeinsam präsentieren sie einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die vielfältige Welt der Gospelmusik.

Mehr als 100 Stimmen zum Finale

Ein besonderer Moment erwartet die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss des Festivals: Alle vier Chöre treten gemeinsam als sogenannter Mass Choir auf. Unter der Leitung von Chorleiter und Festivalinitiator Fabian Schäfer werden dabei mehr als 100 Sängerinnen und Sänger die Gospel-Hymne „Total Praise“ aufführen.

Festival mit viel ehrenamtlichem Engagement

Fabian Schäfer verbindet seit vielen Jahren seine Leidenschaft für Musik und Glauben. Der hauptberufliche Tontechniker organisiert das Gospelfestival seit 2014 mit seiner Firma STAUWERK-Event ehrenamtlich. Darüber hinaus leitet er seit 2012 den Gospelchor der Evangelischen Militärseelsorge, der in der Region Kaufbeuren und Lechfeld regelmäßig auftritt. „Glaube und Musik miteinander zu verbinden, fasziniert mich bis heute“, sagt Schäfer.

Beginn um 17 Uhr – Eintritt frei

Das Festival beginnt um 17 Uhr. Bereits ab 16 Uhr ist Einlass. Wer früh kommt, hat die besten Chancen auf einen guten Sitzplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

Zwei Tage Sommer- und Festivalfeeling in der Altstadt

Altstadtsommer zieht rund 15.000 Besucher mit Musik, Kultur und Genuss ins Herz Kaufbeurens

Der Altstadtsommer 2026 hat Kaufbeuren am vergangenen Wochenende erneut in eine lebendige Festmeile verwandelt. An zwei Tagen genossen nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Besucherinnen und Besucher die besondere Atmosphäre in der Altstadt. Musik, Kunst, Kultur, Kulinarik, Familienprogramm und zahlreiche Mitmachangebote sorgten für ein vielfältiges Erlebnis für Menschen jeden Alters.

Dabei begann das Wochenende mit einem bangen Blick zum Himmel. Für den Freitagabend waren teils kräftige Regenfälle angekündigt. Dunkle Wolken zogen zwar über die Stadt, das befürchtete Unwetter blieb jedoch aus. Stattdessen fielen nur vereinzelt einige Tropfen. Am Samstag zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite und bot ideale Bedingungen für einen gelungenen Festtag in der Altstadt.

Vom Spitalhof über den Obstmarkt, den Kirchplatz und die Ludwigstraße bis hin zur Kaiser-Max-Straße präsentierte sich die Altstadt als große Veranstaltungsfläche. Auf insgesamt sechs Bühnen sorgten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Musikrichtungen für ein abwechslungsreiches Programm. Indie-Pop, Brass, Hip-Hop, Jazz, elektronische Musik, Singer-Songwriter-Klänge und regionale Acts begeisterten das Publikum und verwandelten die Plätze der Innenstadt bis spät in die Nacht in lebendige Treffpunkte.

Impressionen vom Freitagabend

Auch abseits der Bühnen gab es viel zu entdecken. Zahlreiche Streetfood-Angebote, gastronomische Aktionen und der Nachtflohmarkt in der Ludwigstraße luden zum Verweilen, Genießen und Bummeln ein. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Kaufbeurer Altstadt in besonderem Ambiente zu erleben und neue Seiten der Innenstadt kennenzulernen.

Ein schöner Bestandteil des Altstadtsommers war der Familientag am Samstag. Rund um den Kirchplatz erwartete Kinder, Jugendliche und Familien ein vielfältiges Mitmachprogramm. Kreativangebote, Spielstationen, Kinderschminken, Hüpfburg und zahlreiche Aktionen sorgten für viel Betrieb. Auf der Bühne gestalteten Kaufbeurer Kulturakteure ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Lesungen, Theater und Jonglage. Damit erhielt die heimische Kulturszene eine besondere Plattform und bereicherte das Festival um zahlreiche lokale Beiträge.

Zum Abschluss des Altstadtsommers zog am Samstagabend zusätzlich das Public Viewing des Fußball-Länderspiels zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Altstadt. Gemeinsam wurde mitgefiebert, gejubelt und gefeiert und das späte 2:1 für Deutschland tosend bejubelt.

Der Altstadtsommer hat damit einmal mehr gezeigt, welche Anziehungskraft die Kaufbeurer Innenstadt besitzt. Die Mischung aus Kultur, Musik, Begegnung und Genuss machte die Veranstaltung erneut zu einem der Höhepunkte des Sommers in Kaufbeuren.

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Kultur Soziales

Die WendeJacken begeistern beim Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Mit Leichtigkeit über die großen Fragen des Lebens

Mit Humor, Spontanität und jeder Menge Kreativität haben die WendeJacken das Publikum im voll besetzten Stadttheater Kaufbeuren begeistert. Die Improvisationstheater-Gruppe war am Samstagabend Teil des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ und sorgte für einen Abend, der immer wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.

Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., begrüßte als Veranstalter die Gäste und stimmte sie auf einen besonderen Theaterabend ein. Dass die WendeJacken dafür die richtige Wahl waren, zeigte sich schnell. Bereits zu Beginn gelang es dem Ensemble, das Publikum aktiv einzubeziehen. Beim Lied „My Bonny is over the Ocean“ mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei jedem gesungenen „B“ von ihren Sitzen aufspringen. Die Stimmung im Saal war damit von Anfang an gelöst.

Wie beim Improvisationstheater üblich entstanden alle Szenen spontan auf der Bühne. Das Publikum lieferte Begriffe, Orte oder Fragestellungen, aus denen die Schauspielerinnen Geschichten entwickelten. Ob ein Berg zum Nachdenken, ein magischer Waldfriedhof oder ein Leiterwagen als Grundlage für einen gemeinsamen Song – die Ideen des Publikums wurden kreativ aufgegriffen. Mit viel Spontanität und Einfallsreichtum bezogen die WendeJacken das Publikum immer wieder ein. Patrick Lutz begleitete die Improvisationen dabei gekonnt am Klavier und verlieh vielen Szenen und Liedern den passenden musikalischen Rahmen.

Die Bilder des Abends

Fotos: Claus Tenambergen

Auf der Bühne standen an diesem Abend Nadine Viktor, Simone Schatz und Lorna Monaghan. Letztere sorgte mit einer außergewöhnlichen Gebärdensprachen-Performance für besondere Begeisterung. Mit großem körperlichem Ausdruck übersetzte sie ein improvisiertes Interview und sorgte damit für viele Lacher im Publikum. Ausgangspunkt des Interviews war die Frage „Was würdet ihr tun, wenn ihr nur noch zwei Wochen zu leben hättet?“. Damit griffen die WendeJacken eine Fragestellung des Hospizvereins auf, die den Besucherinnen und Besuchern bereits vom „Baum des Lebens“ bekannt ist.

Der „Baum des Lebens“ war auch im Stadttheater wieder präsent und wurde von vielen Gästen genutzt. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken und Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten festhalten und am Baum anbringen. So entstand neben der Unterhaltung auch Raum für persönliche und nachdenkliche Momente. „Es war ein richtig guter Abend. Die WendeJacken haben das Publikum hervorragend unterhalten. Gleichzeitig haben sie immer wieder Themen aus dem Umfeld der Hospizarbeit aufgenommen – aber mit einer Leichtigkeit und einem Humor, die genau zu diesem Abend gepasst haben“, zog Michael Feistl ein positives Fazit. Am Ende dankte das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern mit lang anhaltendem Applaus. Die WendeJacken verabschiedeten sich mit einer Zugabe und hinterließen viele gut gelaunte Gäste.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Bildung Kultur

Dr. Sarah Straub begeistert Kaufbeuren mit bewegendem Abend über Demenz und Menschlichkeit

Die Veranstaltungsreihe „Mensch sein, Mensch bleiben“ des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume e.V. setzt ein starkes Zeichen für Offenheit, Verständnis und Lebensmut

Ein voller Saal im Stadttheater Kaufbeuren, bewegende Geschichten und viel Musik: Mit einer Mischung aus Lesung, Vortrag und eigenen Liedern begeisterte die Neurologin, Autorin und Musikerin Dr. Sarah Straub die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Eingeladen hatte der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume e.V. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bürgerstiftung Kaufbeuren, der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sowie der Stadt Kaufbeuren.

Zum Auftakt begrüßte Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, die Gäste. Er machte deutlich, dass Menschen mit Demenz nicht nur Belastungen erleben. In der Blauen Blume werde viel gelacht und gesungen, der Alltag könne trotz der Erkrankung auch leicht sein. Die Veranstaltung mit Dr. Sarah Straub ist Teil der Reihe „Mensch sein, Mensch bleiben“, die auch künftig fortgeführt werden soll.

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die gesellschaftliche Bedeutung des Themas und hob hervor, wie wichtig Aufklärung und Information über Demenz sind.
Im Mittelpunkt des Abends stand Dr. Sarah Straub, die als Demenzexpertin seit vielen Jahren Betroffene und Angehörige begleitet. Geprägt wurde ihr beruflicher Weg durch die Erkrankung ihrer Großmutter, die sie als junge Frau selbst pflegte. In einer Mischung aus Vortrag und Lesung erzählte sie Geschichten aus ihrem aktuellen Buch. Fachwissen über Demenz und aktuelle Entwicklungen in der Forschung verband sie dabei mit persönlichen Erfahrungen aus ihrem Leben und ihrer Arbeit. Mit ihrer lebendigen und einfühlsamen Art gelang es ihr, das Publikum von Beginn an zu fesseln sowie die emotionalen und menschlichen Seiten der Erkrankung sichtbar zu machen.

Die Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen

Besonders berührend war die Geschichte ihres Schwiegervaters Hans, der im Alter an einer vaskulären Demenz erkrankte. Lange wollte er keine Hilfe annehmen und lehnte Unterstützungsangebote ab. Als Angehörige und zugleich Demenzexpertin erlebte Straub dabei dieselben Gefühle von Hilflosigkeit und Überforderung wie viele Familien. Einen besonderen Moment schilderte sie aus einer fortgeschrittenen Phase der Erkrankung. Hans sprach kaum noch und wirkte teilnahmslos. Eines Tages stand er jedoch plötzlich auf, ging zu seinem geliebten Rasenmäher und machte sich auf den Weg zur Tankstelle, um Benzin zu holen. Für Sarah Straub wurde dieser Vorfall zu einer wichtigen Erkenntnis: Hinter der Erkrankung war immer noch derselbe Mensch mit seinen Erinnerungen, Gewohnheiten und Leidenschaften vorhanden.

Die Geschichte verdeutlichte eine der zentralen Botschaften des Abends: Menschen mit Demenz dürfen nicht unterschätzt werden. Wer ihre Biografie kennt und ihre persönlichen Interessen ernst nimmt, kann ihnen auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien Lebensqualität, Freude und Würde ermöglichen. Zugleich machte Dr. Sarah Straub Angehörigen Mut. Niemand müsse die Herausforderungen einer Demenzerkrankung allein bewältigen. Gerade in Kaufbeuren und der Region gebe es zahlreiche Hilfs- und Beratungsangebote. Wer sich frühzeitig informiere, könne die Erkrankung und viele Verhaltensweisen der Betroffenen besser verstehen.

Lesung, Vortrag und Musik gingen an diesem Abend nahtlos ineinander über. Immer wieder setzte sich Dr. Sarah Straub ans Klavier und präsentierte eigene Lieder. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und den berührenden Texten schuf sie eine besondere Atmosphäre. Zum Abschluss erhielt Dr. Sarah Straub langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen. Die Begeisterung im Saal zeigte, wie sehr Dr. Sarah Straub die Menschen mit ihrer Mischung aus Fachwissen, Musik und Menschlichkeit berührt hatte.

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Kultur Veranstaltung

Lesung mit Hans Pleschinski: Der Holzvulkan

Hans Pleschinski (Foto: Christoph Mukherjee)

Abschlussveranstaltung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben

Am Mittwoch, den 1.07.2026 lädt das Stadtmuseum gemeinsam mit der Schwabenakademie Irsee um 19.00 Uhr zur Abschlussveranstaltung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben 2026 ein. Anlass ist die Lesung des Münchner Autors Hans Pleschinski, aus seinem Buch „Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief“. Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der neuen Sonderausstellung „Himmel, Holz & Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur“ statt.

Karten (12€ regulär, 9€ ermäßigt) sind über das Stadtmuseum Kaufbeuren erhältlich oder online über das Kartenbüro Altusried. (http://shop.kartenbuero-altusried.de)

„Der Holzvulkan. Ein deutscher Festbrief“

Er war ein Größenwahnsinniger, aber wahrscheinlich der angenehmste, den Deutschland je besaß. Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1644–1713) herrschte über ein eher kleines Territorium, das vom Dreißigjährigen Krieg gezeichnet war. Doch Anton Ulrich, als echter Barockfürst, trotzte allen Widrigkeiten. Er wollte sein Land zu neuer Blüte führen, es zu einem wahren Arkadien machen, in dem Festlichkeit und die Musen regieren. Der Herzog selbst schrieb bedeutende Romane. Er förderte Oper und Ballett, sammelte Gemälde und stand mit herausragenden Persönlichkeiten seiner Epoche in Kontakt, so mit Gottfried Wilhelm Leibniz oder Liselotte von der Pfalz. Zum absoluten Höhepunkt seiner Kunstbesessenheit, gleichsam als Vorläufer Ludwig II. von Bayern, sollte sein Palast Salzdahlum bei Wolfenbüttel werden. Der Palast war als zweites Versailles geplant und sollte ganz Deutschland beeindrucken und erfreuen. Doch leider fehlten das Geld und die Mittel. Salzdahlum wurde zwar gebaut und verblüffte Besucher aus aller Welt. Doch dies Weltwunder trug von Anfang an den Keim seines Untergangs in sich. Der Palast wurde zu einer barocken Titanic.

In der Form eines ebenso unterhaltsamen wie anrührenden Briefs beschreibt Hans Pleschinski in „Der Holzvulkan“ die Geschehnisse und setzt dem unermüdlichen Weltverschönerer Herzog Anton Ulrich ein Denkmal.

Über den Autor Hans Pleschinski

Hans Pleschinski, geboren 1956, lebt als freier Autor in München. Er erhielt u.a. den Hannelore-Greve-Literaturpreis (2006), den Nicolas-Born-Preis (2008) und wurde 2012 zum Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich ernannt. 2014 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und den Niederrheinischen Literaturpreis. 2020 wurde ihm der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung zuerkannt, 2021 der Euregio-Übersetzerpreis, 2024 der Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung. Hans Pleschinski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Literaturfestival Allgäu-Schwaben

Das Literaturfestival Allgäu-Schwaben (kurz LFAS) gestaltet das literarische Profil der Region Bayerisch-Schwaben weiter aus und bringt Literatur dorthin, wo wir leben und arbeiten (www.lfas.de). Mit zahlreichen Literaturveranstaltungen begeisterte das Festival von Marktoberdorf über Fischen bis Dillingen und Maihingen viele Literaturfans. Am 1. Juli feiern wir gemeinsam mit zahlreichen lokalen Veranstaltern den Abschluss des LFAS 2026 im Stadtmuseum von Kaufbeuren. Im Anschluss an die Lesung wird es einen kleinen Empfang mit Imbiss geben, der Gelegenheit bietet, ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“

Das Stadtmuseum Kaufbeuren zeigt von Ende Juni 2026 bis Ende Januar 2027 eine Ausstellung in Kooperation mit dem Stadtmuseum Weilheim. Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ präsentiert Skulpturen aus Werkstätten der sogenannten Weilheimer Schule, aus der berühmte Bildhauer des bayerischen Frühbarocks hervorgingen. Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

 

Alles auf einen Blick:

Mittwoch 1. Juli 2026, 19.00 Uhr

Lesung von Hans Pleschinski „Der Holzvulkan“

Abschlusslesung des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben

Im Stadtmuseum Kaufbeuren

Eintritt 12€, Ermäßigt 9€

Im Anschluss an die Lesung: Empfang mit Imbiss

 

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Kinder Kultur

Fünf Jahre tierischer Rätselspaß in den Familien Museen Allgäu

5 Jahre Museums-Safari – 16 Häuser sind dabei! (Foto: Frederick Sams / Cavazzen Museum Lindau, 2026)

Museums-Safari: 27.6. – 14.09.2026

Über die Sommerzeit laden die Familien Museen Allgäu nun bereits im fünften Jahr zu einer Museums-Safari für Kinder und Familien ein. In den 15 teilnehmenden Museen und der Rapunzel Welt als Safari-Gast geht es darum, eine tierische Rätselfrage zu lösen. Wer mindestens drei der Häuser besucht hat, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Die Museums-Safari wird vom Bezirk Schwaben gefördert. Um das fünfjährige Jubiläum zu feiern, findet am Sonntag, den 26.07.2026 ein Aktionstag im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz statt.

Rätselfuchs Foxy wird fünf!

Am Sonntag, 26. Juli, von 12–16 Uhr treffen sich die Familien Museen Allgäu im Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz zum gemeinsamen Aktionstag. Es gibt einen Anlass zum Feiern, denn Rätselfuchs Foxy und die gemeinsame Museums-Safari werden fünf Jahre alt!

Die Familien Museen Allgäu stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein: Fuchsohren für die Party gestalten, Armbrustschießen auf eine Schützenscheibe, eine Reise in die Südsee mit Muscheln und Perlen, Foxy-Buttons basteln, fantastische Gestalten erfinden und vieles mehr. Um 15 Uhr spielt das Kemptener Rockquartett „Leicht Verschwitzt und Zwergig“ Musik für Groß und Klein. Das Familienkonzert bietet tanzbare Lieder für alle Generationen zum Mitsingen, Mittanzen und Mitfeiern. Für das leibliche Wohl sorgt das Museumsteam mit frisch gebackenen Waffeln.

Rätselspaß im Museum

Findest Du die Krabbeltierchen? Wo ist der bärtige Löwe oder das Allgäuer Trampeltier? Diese Fragen gilt es bei der Museums-Safari zu lösen. Detektivischer Spürsinn ist dabei gefragt – erst müssen ausgewählte Objekte in der Ausstellung oder auf dem Gelände gesucht werden. Hat man die gesuchten „Tiere“ gefunden, gilt es eine Rätselfrage zu lösen. Dabei hilft der schlaue Fuchs Foxy im begleitenden Rätselheft und eine besondere Rätselscheibe, mit deren Hilfe man die verschlüsselten Lösungswörter dechiffrieren kann. Wer das geschafft hat, den erwartet eine kleine Überraschung an der Museumskasse.

Safari durch die Allgäuer Museumslandschaft

Die Museums-Safari führt quer durch die Allgäuer Museumslandschaft und in verschiedene Regionen des Allgäus. Unter anderem können Kinder Hüte ausprobieren im Deutschen Hutmuseum Lindenberg, ferne Welten entdecken in der Südsee-Sammlung Obergünzburg, in die Welt der Römer eintauchen im Archäologischen Park Cambodunum in Kempten oder einen Sprung ins Heu wagen im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz. Im Kinderkunstlabor in der MEWO Kunsthalle Memmingen können Kinder kreativ und auf Augenhöhe die Kunst erfahren, im Isergebirgs-Museum Neugablonz glitzert und funkelt es. In den städtischen Museen in Füssen, Isny, Kaufbeuren, Kempten, Lindau, Memmingen, Sonthofen und Wangen laden Mitmach-Stationen und eigene Kinderpfade zur Zeitreise in die Vergangenheit ein. Und als Safari-Gast lädt 2026 auch die Rapunzel Welt zu Entdeckungen ein.

Attraktive Preise: Familienerlebnisse & Genuß-Pakete

Unter dem Motto – „’s Allgäu erleben & genießen“ gibt es in diesem Jahr wieder eine Auswahl ganz fabelhafter Familienerlebnisse zu gewinnen. Als Preise locken Familienerlebnisführungen in Wangen oder Memmingen, zwei Familienpakete der Alpsee-Bergwelt, eine Familien-Forggensee-Rundfahrt und Familienpakete des Theaters in Kempten. Zusätzlich werden zehn Allgäu-Genuß-Pakete verlost: Prall gefüllt mit Leckereien und Unterhaltung. Von süß bis salzig, natürlich bio, von flauschig bis holzig, von sportlich bis gemütlich. Die exklusiv zusammengestellten Überraschungs-Pakete gibt es so nur bei der Museums- Safari zu gewinnen. Mitmachen lohnt sich.

Weitere Informationen unter: www.familien-museen-allgaeu.de bzw. Instagram und Facebook @familien.museen.allgaeu.

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Musical-Sensation verwandelt die energie schwaben arena erneut in eine außergewöhnliche Bühne

HERILO 2026 kehrt nach Kaufbeuren zurück

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt HERILO nach Kaufbeuren zurück. Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 wird die energie schwaben arena erneut zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Musicalproduktion.

Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte rund um die lokalhistorische Figur Herilo aus dem 9. Jahrhundert, die eng mit Hirschzell verbunden ist. Die Produktion knüpft an den Erfolg des Vorjahres an und erzählt gleichzeitig ein eigenständiges neues Kapitel. Vorkenntnisse aus der ersten Produktion sind dabei nicht erforderlich.

HERILO verbindet Geschichte, Fantasie und Gegenwart zu einem emotionalen Bühnenereignis. Ein geheimnisvolles Zeitrad führt die Hauptfigur durch verschiedene Epochen und stellt sie vor Fragen, die bis heute aktuell geblieben sind: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und woran halte ich fest, wenn alles um mich herum ins Wanken gerät? „Neben Vergangenheit und Gegenwart öffnen wir mit Woodstock erstmals eine weitere Zeit- und Sinnebene. Damit erhält die Geschichte neue Impulse, die über die Liebesgeschichten in den verschiedenen Zeiten hinausgehen“, freut sich Regisseur Harald Holstein.

HERILO 2026 wächst nicht nur musikalisch, sondern auch in seiner Dimension und zählt damit zu den größten Kulturprojekten der Region. „Wir sprechen über mehr als 80 Mitwirkende auf der Bühne, einen deutlich gewachsenen Chor, ein starkes Tanzensemble, ein Blasorchester und eine hochkarätig besetzte Rockband. Dazu kommt ein großes Team hinter den Kulissen. Eine größere Bühne, eine erweiterte LED-Wand und modernste Veranstaltungstechnik eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten für die Inszenierung. Diese Vielfalt sorgt für eindrucksvolle Bilder, große Emotionen und eine besondere Atmosphäre“, erklärt Holstein.

Der unverwechselbare HERILO-Sound entsteht auch 2026 aus der Verbindung von Rockmusik und Blasmusik. Dafür sorgen das Blasorchester des Musikvereins Hirschzell sowie eine eigens für HERILO geschaffene Rockband rund um den Bonfire-Gitarristen Frank Pané. Die Songs für HERILO stammen erneut von Christian „Adi“ Adolf. Von den insgesamt 36 Musikstücken wurden dabei rund 25 neu komponiert.

Mit Dan Lucas („The Voice Senior“), Thomas Wohlfahrt („Star Search“), Frank Pané (Bonfire) Danny Wohlrab (Herilo) oder auch Musicaldarstellerin Julia Haug vom Festspielhaus Neuschwanstein stehen bei HERILO 2026 Künstler auf der Bühne, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Gemeinsam mit zahlreichen Sängerinnen, Musikern, Tänzern und Schauspielern aus Kaufbeuren und dem Allgäu entsteht ein Ensemble, das landesweite Bekanntheit und regionale Verwurzelung verbindet.

„HERILO ist für uns weit mehr als ein Musical. Es ist ein kulturelles Herzensprojekt, das von der Professionalität der Mitwirkenden, vor allem aber von der Begeisterung und dem Engagement vieler Menschen lebt. Genau dieses Miteinander macht HERILO für uns so wertvoll“, betont Produzent Wolfgang Wiedemann (Katharina & Wolfgang Wiedemann Stiftung).

Die Vorstellungen finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 jeweils um 19 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

Impressionen von der Premiere aus dem Jahr 2025. Fotos: Claus Tenambergen

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Bildung Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Urlaub ohne Koffer

Teilnehmer der Woche gemeinsam mit Sponsoren und Unterstützer. Foto: Seniorenbüro Kaufbeuren

Beliebtes Angebot des Seniorenbeirats wieder in der Herzogsägmühle

Eine Woche Urlaub machen, dabei aber im eigenen Bett schlafen können und keine Koffer packen zu müssen, so lässt sich das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ des Seniorenbeirats Kaufbeuren beschreiben. Die Teilnehmer werden morgens bequem zuhause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht.

Das Ziel in diesem Jahr war wieder Herzogsägmühle. Trotz zwischenzeitlichem Regenwetter konnten die Urlauber wieder eine schöne, erholsame aber auch sehr abwechslungsreiche Woche verbringen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug in die Kirche und Besichtigung des Gauklerhofs in Rott. Besichtigung verschiedener Angebote auf der Anlage der Herzogsägmühle selbst, einkaufen im eigenen Markt und vielseitige Aktivitäten, wie beispielsweise, Gedächtnistraining und Bewegungsangebote.

In der Mitte der Woche gab es wieder den traditionellen „Promitag“, ein Beisammensein der Seniorinnen und Senioren mit den Sponsoren und Organisatoren. Abgerundet wurde die Woche am Freitag mit gemeinsamen Singen mit dem Bickenrieder Duo bestehend aus Ingrid Greifenhagen. Es blieb aber auch genug Zeit für Karten spielen, sich unterhalten oder einfach mal die Seele baumeln lassen und den Urlaub genießen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse betonte in seinen Grußworten die Bedeutung dieser Veranstaltung für Senioren und bedankte sich bei der Bundeswehr Kaufbeurens, die in diesem Jahr 2.000 Euro aus dem Programm „Helfen macht Schule“ gespendet haben. Weiteren Dank sprach Bosse der Kaufbeurer Initiative aus, die das Projekt mit 500 Euro, Einnahmen aus der „lebenden Grippe“ unterstützen. Getragen wird das Projekt auch durch die Ehrenamtlichen, die die Urlauber in der Woche tatkräftig unterstützen und sich um die Senioren kümmern. „Erst durch dieses Engagement ist es uns überhaupt möglich, diese Woche anbieten zu können“, betonte Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaufbeuren ebenfalls in seinen Grußworten. Nähere Informationen über das Angebot „Urlaub ohne Koffer“ erhalten Sie im Seniorenbüro unter 08341/437203.

 

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Titelrolle des Herilo wird neu besetzt

Danny Wohlrab und Max Kinker übernehmen kurzfristig die Hauptrolle

Knapp zwei Wochen vor der Premiere von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ musste die Produktion kurzfristig auf eine personelle Veränderung reagieren. Der für die Titelrolle vorgesehene Darsteller Kevin Prinz fällt krankheitsbedingt aus und kann weder an den weiteren Proben noch an den Aufführungen teilnehmen. Die Verantwortlichen konnten jedoch schnell eine Lösung finden: Mit dem professionellen Sänger und Musiker Danny Wohlrab sowie dem Schauspieler und Musiker Max Kinker übernehmen zwei erfahrene Bühnenprofis die Rolle des Herilo.

Wohlrab wird die Hauptfigur bei drei der insgesamt fünf Aufführungen verkörpern, Kinker übernimmt die beiden weiteren Termine. Beide haben bereits mit den Proben begonnen und arbeiten sich derzeit intensiv in die Rolle, die Musik und die Inszenierung ein. Regisseur Harald Holstein zeigt sich trotz der kurzfristigen Herausforderung zuversichtlich: „Es kommt bei Produktionen immer wieder vor, dass Rollen krankheitsbedingt neu besetzt werden müssen. Natürlich bedeutet das für alle Beteiligten einen erheblichen zusätzlichen Probenaufwand. Gleichzeitig haben wir das große Glück, mit Danny Wohlrab und Max Kinker zwei Personen gefunden zu haben, die beide ideal zur Rolle des Herilo passen.“

Besonders für Wohlrab ist die Produktion kein unbekanntes Terrain. Bereits bei der ersten Aufführung im Jahr 2025 stand er als Herilo auf der Bühne. Auch für die diesjährige Produktion war er frühzeitig eine Wunschbesetzung für die Titelrolle. Aufgrund anderer beruflicher Verpflichtungen ließ sich eine Mitwirkung jedoch nicht vollständig realisieren. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass er nun kurzfristig für drei Aufführungen zurückkehrt. „Danny ist mit der Geschichte, der Musik und dem Ensemble bestens vertraut. Er hat bereits im vergangenen Jahr mit vielen Mitwirkenden zusammengespielt und erlebt, was dieses Projekt ausmacht – die besondere Atmosphäre und den einzigartigen Spirit“, so Holstein.

Auch Kinker bringt viel Bühnenerfahrung mit. Für ihn ist die Produktion dagegen Neuland. Dennoch blickt Holstein optimistisch auf die kommenden Wochen: „Für Max ist natürlich alles neu. Aber er ist ein mit allen Wasser des Impro-Theaters gewaschener Profi und wird sich schnell in die Rolle einfinden. Ich bin ich sehr glücklich mit dieser Neubesetzung.“ Kinker zeigt sich voller Zuversicht: „Ich habe schon letztes Jahr viel Positives über das Projekt und den besonderen Zusammenhalt innerhalb des Teams gehört. Die nächsten Wochen werden intensiv, aber ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.“

Die Vorstellungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena Kaufbeuren statt.
Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.herilo.de/tickets.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

HERILO 2026: Interview mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“

Ende Juni kehrt HERILO auf die Bühne der energie schwaben arena zurück. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ erwartet die Besucher eine neue Geschichte, neue Musik und zahlreiche Weiterentwicklungen. Claus Tenambergen hat sich mit Autor Franz-Josef „Joff“ Körner und Komponist Christian „Adi“ Adolf über HERILO 2026 unterhalten.

Joff, Adi – wann war für Euch klar: HERILO geht weiter?
Franz-Josef Körner: Eigentlich direkt nach den Aufführungen. Die Begeisterung war riesig. Schon damals war klar, dass dieses Projekt zu schade wäre, um es nach vier Vorstellungen einfach enden zu lassen.
Christian Adolf: Die Euphorie war noch Wochen nach der letzten Aufführung spürbar. Viele Mitwirkende aus dem HERILO-Team blieben miteinander in Kontakt. Viele schrieben, dass ihnen die gemeinsame Zeit fehlt. Deshalb war die Freude groß, als feststand: Das Rad dreht sich weiter.

Was macht HERILO für Euch so besonders?
Körner: Für mich ist es die Mischung aus bayernweit und teilweise bundesweit bekannten Künstlern sowie den vielen Künstlerinnen und Künstlern aus unserer Region. Sie bilden zusammen ein großartiges Team mit ganz viel Qualität und Energie. Alle investieren viel Zeit und Herzblut und bringen die Geschichte von Herilo auf bemerkenswerte Weise auf die Bühne.
Adolf: Daneben fasziniert mich vor allem die Dimension des Projekts. Wir sprechen über 36 Songs, ein großes Ensemble, Blasorchester, Rockband, Chor, Tänzerinnen und Tänzer sowie eine aufwendige Inszenierung mit über 80 Mitwirkenden. Solche Produktionen verbindet man normalerweise eher mit etablierten Musicalstandorten. Dass so etwas hier in Kaufbeuren entsteht, ist schon etwas Besonderes.

Warum habt Ihr Euch für eine völlig neue Geschichte entschieden?
Körner: Weil wir uns bewusst nicht wiederholen wollten. Deshalb haben wir ein komplett neues Drehbuch geschrieben.

Was bedeutet das für die Besucher?
Körner: Die Geschichte wurde nicht aus dem Buch adaptiert. Natürlich begegnen die Zuschauer bekannten Figuren wieder, aber die Handlung ist neu entstanden. Dadurch kann jeder sofort einsteigen, auch wenn er HERILO 2025 nicht gesehen hat.

Worum geht es diesmal?
Körner: Im Mittelpunkt steht die Frage nach Herilos Herkunft. Wer ist er eigentlich? Woher kommt er? Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Themen wie Macht, Familie, Loyalität und Verantwortung.

Mittelalter und Gegenwart waren bereits zentrale Elemente von HERILO 2025. Nun kommt mit Woodstock eine weitere Zeitebene hinzu. Das wirkt zunächst überraschend. Wie entstand diese Idee?
Körner: Woodstock steht für Aufbruch, Freiheit und Veränderung. Genau diese Themen passen hervorragend zur Geschichte und zu den Figuren.
Adolf: Und musikalisch eröffnet uns diese Epoche natürlich viele Möglichkeiten. Die unterschiedlichen Zeitebenen spiegeln sich auch in den Songs wider. Als Musiker hat es mich unglaublich gereizt, Songs zu schreiben, die den Spirit der Woodstock-Zeit einfangen und musikalisch erlebbar machen.

Wie viel neue Musik steckt in HERILO 2026?
Adolf: Insgesamt umfasst das Musical 36 Songs. Rund 25 davon sind komplett neu entstanden. Wer HERILO 2025 gesehen hat, wird musikalisch ein nahezu neues Musical erleben. Gleichzeitig bleibt die musikalische DNA erhalten. Rockband trifft weiterhin auf Blasorchester. Wer den Sound von HERILO 2025 mochte, wird sich auch in HERILO 2026 sofort wiederfinden.

25 neue Songs in vergleichsweiser kurzer Zeit – wie groß war diese Herausforderung?
Adolf: Für den ersten Teil hatte ich fast zwei Jahre Zeit, diesmal deutlich weniger. Aber genau das hat den Reiz ausgemacht. Wir wollten nicht einfach Bekanntes wiederholen. Die neue Geschichte verlangte nach neuer Musik.

Der Chor wächst deutlich. Welche Rolle spielt er diesmal?
Körner: Das war eine bewusste Entscheidung. Der Chor wächst nicht nur personell, sondern wird auch stärker in die Handlung eingebunden. Zusammen mit Orchester und Rockband entsteht dadurch ein noch kraftvollerer Klang.

Auch in puncto Bühne wird sich einiges verändern. Was dürfen die Besucher erwarten?
Adolf: Die Bühne steht diesmal längs in der Arena und nicht mehr am Ende der Spielfläche. Dadurch rücken deutlich mehr Zuschauer näher an das Geschehen heran und tauchen noch intensiver in die Geschichte ein.
Körner: Gleichzeitig wird die Bühne größer und auch die LED-Wand wächst noch einmal. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten für die Inszenierung.
Adolf: Dazu kommt, dass Band, Orchester und Chor sichtbarer werden. Gleichzeitig sorgen die Tänzerinnen und Tänzer wieder für viele starke Momente auf der Bühne. Darauf freue ich mich besonders, wenn am Ende Musik, Chor, Tanz, Schauspiel und die Bilder auf der LED-Wand zu einem großen Ganzen zusammenkommen.

Eigentlich sind die meisten Künstler aus dem vergangenen Jahr erneut dabei.
Körner: Es freut mich sehr, dass nahezu der gesamte Cast aus dem vergangenen Jahr wieder mit dabei ist. Künstlerinnen und Künstler wie Frank Pané, Dan Lucas, Thomas Wohlfahrt, Julia Haug, Lydia Pané oder Eugen Schreiner hatten sofort zugesagt. Das zeigt, wie groß die Verbundenheit aller mit dem Projekt ist und sorgt gleichzeitig für eine große Kontinuität bei der Weiterentwicklung von HERILO.
Adolf: Gerade diese Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Impulsen macht HERILO 2026 aus. Viele Besucher werden ihre Lieblingscharaktere und bekannten Stimmen wiedersehen und wiederhören. Gleichzeitig entwickelt sich HERILO als Musical weiter und erhält dadurch neue Facetten und spannende Akzente.

Was wünscht Ihr Euch für die Aufführungen?
Körner: Dass die Besucher einen spannenden und unterhaltsamen Abend erleben und von der neuen Geschichte mitgerissen werden.
Adolf: Und dass sie spüren, wie viel Herzblut, Kreativität und Begeisterung von so vielen Menschen in HERILO stecken – und mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Wir danken für das Gespräch.

Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Kultur

Gerhard Ribka stellt im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu aus

„Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ eröffnet am 19. Juni

Die Kaufbeurer Künstler Stiftung präsentiert im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu die Ausstellung „Warte auf mich mit vier geteilten Leben“ des Künstlers Gerhard Ribka.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem Traumerleben als Quelle von Erkenntnis und Inspiration. In seinen Arbeiten verbindet Gerhard Ribka Malerei, Graphik und Skulptur zu Erfahrungsräumen, in denen die Mechanismen des Traums die Möglichkeiten künstlerischer Darstellung erweitern. Textfragmente ergänzen die Werke als flüchtige Miniaturen und schaffen ein Geflecht aus Erinnerung und Erfindung, in dem sich Bedeutung immer wieder neu bildet.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Juni 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu eröffnet. Die Einführung übernimmt Felix Landgraf, Kunstbeauftragter der Diözese Augsburg. Für die musikalische Umrahmung sorgt Josef Bichlmair an der Zither.

Ausstellung bis Anfang August zu sehen

Die Ausstellung läuft vom 20. Juni bis 1. August 2026 und kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse Allgäu besucht werden:

  • Montag bis Mittwoch: 9:00 bis 16:30 Uhr
  • Donnerstag: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Freitag: 9:00 bis 16:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 bis 13:00 Uhr

Zum Künstler

Der 1955 in Offenbach am Main geborene Gerhard Ribka studierte zunächst Chemie, bevor er sich der Kunst widmete. Nach seiner Ausbildung an der Mayer’schen Hofkunstanstalt in München absolvierte er ein Studium für Glas und Keramik am Royal College of Art in London. Von 1993 bis 2021 war er an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz tätig. Seine Werke wurden national und international ausgestellt und sind heute in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis sowie mehrere internationale Preise und Stipendien.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Juni bis 1. August 2026
Ort: Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Kaufbeuren

Text: Kaufbeurer Künstler Stiftung

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Kinder Kultur Tourismus Veranstaltung

Vor der Bühne, auf der Bühne

Foto: Vivian Kusjakin

Kaufbeurer Akteure gestalten den Familientag des Altstadtsommers mit einem bunten Programm

Zum dritten Mal in Folge sorgt der Altstadtsommer für Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren. Und die Bürgerinnen und Bürger spielen in diesem Jahr noch aktiver im Programm mit: Am Samstag, 20. Juni, wechseln sich beim Familientag von 12 bis 17 Uhr verschiedenste Acts heimischer Akteure vor und auf der Bühne am Kirchplatz ab.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet ein buntes Programm zum Genießen und Mitmachen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Generationenhaus backt leckere Waffel-Lollies und auch die Streetfoodstände am Kirchplatz öffnen um 12 Uhr. Wie beim gesamten Altstadtsommer ist auch hier der Eintritt frei.

Vor der Bühne: Bewegung und Kreativität

Den Kirchplatz vor der Bühne bespielen der Stadtjugendring, der Kinderschutzbund, die Abteilung Gleichstellung und Familie, die Familienstützpunkte und das Stadtmuseum gemeinsam.

Dort warten nicht nur der Spielanhänger MobiKids und die Hüpfburg von Auto-Singer für die Bewegungshungrigen, sondern auch Geschicklichkeitsspiele wie der „Heiße Draht“ von VWEW, Glücksräder oder Flechtaktionen sowie als Kreativangebote Malen, Kinderschminken, Glitzertatoos, der Bau von Hummelhotels und eine Perlenwerkstatt für Kinder, die die Freundschaftsbänder des Freundeskreises des Stadtmuseums gestaltet.

Auf der Bühne: Musik, Tanz, Theater und Jonglage

Musik, Wort, Theater, Tanz – alles ist auf der Bühne geboten. Die Kaufbeurer Big Band Nighttrain begeistert mit Swing, Tanz-, Rock- und Schlagerhits. Die Band Quergestreift überrascht mit kreativen Arrangements, eigenen Kompositionen und unverwechselbarem Sound.

Wer nicht selbst tanzt, kann anderen dabei zuschauen: Der Trachtenverein D‘ Wertachtaler lässt mit Tanz und Tradition ein Stück Allgäuer Kultur aufleben, Dance Soulution performt moderne Rhythmen mit abwechslungsreichen Choreografien verschiedener Stile.

Atem holen können die Gäste bei den Lesungen des Gablonzer Mundartkreises und des Autorenkreises Allgäu oder bei der modernen, mit viel Spielwitz dargebotenen Stabfiguren-Inszenierung von „Romeo und Julia“ der Kulturwerkstatt. Beim anschließenden Jonglier-Workshop ist dann wieder die Aktivität Aller gefragt.

Das KulturFenster

Neben anderen Netzwerk-Formaten treffen sich die Kaufbeurer Kulturakteure seit diesem Jahr unter Leitung der städtischen Abteilung Kultur in unregelmäßigen Abständen zum so genannten KulturFenster. Dort geht es um vertieftes Kennenlernen, um den Umgang mit der Finanzkrise, den Blick über den Tellerrand oder um praktische Fragen des Kulturbetriebs. In diesem Rahmen wurde auch die Idee einer aktiven Beteiligung am Altstadtsommer geboren – und spontan umgesetzt.

Das Programm im Überblick

  • 12-17 Uhr        Spielanhänger MobiKids, Hüpfburg, Geschicklichkeits-spiele, Kreativangebote
  • 12.00 Uhr       Gablonzer Mundartkreis: paurische Sketche
  • 12.30 Uhr       Big Band Nighttrain: Swing, Rock und Schlager
  • 13.30 Uhr       Quergestreift: Musik mit unverwechselbarem Sound
  • 14.15 Uhr       Trachtenverein Kaufbeuren: Volksmusik und Tanz
  • 14.45 Uhr       Autorenkreis Allgäu: Lyrik und Prosa
  • 15.45 Uhr       Dance Soulution: Tanzperformances
  • 16.00 Uhr       Kulturwerkstatt: Romeo & Julia
  • 16.30 Uhr       Kulturwerkstatt: Jonglier-Workshop
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Kultur Veranstaltung

„II Cantico della Storia Nostra“ – Ein Loblied für unseren Heimatstern

Cantico-d.Stella-Nostra-Ensemble Foto_Pakzad

800 Jahre Franz von Assisi – Neue und Alte Musik am Samstag, den 4. Juli, im Festsaal vom Kloster Irsee

800 Jahre Franz von Assisi – dieses Jubiläum nehmen acht Solistinnen und Solisten des „Münchner Kammerorchesters“ und des „Vokalzirkels“ unter der künstlerischen Leitung von Henning Sieverts (international renommierter Bassist, Cellist und Moderator in BR-Klassik) zum Anlass, in Kloster Irsee eine Uraufführung zu präsentieren.
Im Zentrum der exklusiven Inszenierung steht der Sonnengesang, das wohl bekannteste Gebet aus der Feder des „Troubadours von Assisi“ und lädt zu einer Neubetrachtung des Heiligen zu seinem 800. Todestag ein.
Es erklingen Franziskus‘ „Il Cantico di frate sole“ (Loblied von Bruder Sonne), die „Vogelpredigt“, aber auch neue Poesie – in deutsch, englisch und gezwitschert, in einer innovativen Besetzung: Solo-Kontrabass, ein Gesangsquartett und ein Streichquartett begegnen sich variabel und auch beweglich im Konzertraum.
Gemeinsam mit dem Kulturring Kaufbeuren lädt die Schwabenakademie Irsee Freunde der klassischen Musik dazu ein, Neue Musik mit Anklängen an ganz Alte Musik in einer innovativen Uraufführung zu genießen.
Wer gleich noch tiefer in das Leben und Wirken des Franz von Assisi einsteigen möchte, hat am Konzertwochenende die Gelegenheit vom 3. bis 5. Juli am Seminar der Schwabenakademie „Innere Tiefe, menschliche Weite. 800 Jahre Franz von Assisi“ mit dem Franziskus Experten Bruder Dr. Niklaus Kuster teilzunehmen.
Anmeldewünsche und weitere Informationen richten Sie bitte an das Büro der Schwabenakademie Irsee 08341 / 906-661 oder unter www.schwabenakademie.de
Alles auf einen Blick:
Was: Uraufführung IL CANTICO DELLA STELLA NOSTRA
Wann: Samstag 4. Juli, 20.00 Uhr
Abendkasse: ab 19:00 Uhr
Wo: Festsaal, Bildungszentrum Kloster Irsee, Klosterring 4, 87660 Irsee
Karten: 25 € regulär, 12€ ermäßigt
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder im Büro der Schwabenakademie unter 08341 / 906-661
Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren
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Bildung Kultur Veranstaltung

Neue Ausstellung im Stadtmuseum: Himmel, Holz & Heilige.

Evangelist Johannes von Adam Krumpper (Foto: Emanuel Gronau)

Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur. 26.06.2026 – 31.01.2027

Von Ende Juni 2026 bis Ende Januar 2027 ist im Stadtmuseum Kaufbeuren eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Weilheim zu sehen. Die Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ präsentiert Skulpturen aus Werkstätten der sogenannten Weilheimer Schule, aus der berühmte Bildhauer des bayerischen Frühbarocks hervorgingen.

 Weilheim als Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst

Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

Italienische und niederländische Einflüsse

Die Weilheimer Bildhauer übertrugen eine am Münchner Hof geprägte, von italienischen und niederländischen Einflüssen bestimmte Formensprache auf die Holzbildhauerei und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung des Frühbarocks in Süddeutschland. Die Nachfrage wurde insbesondere durch die Gegenreformation gefördert, die auf eine Vermittlung von Glaubensinhalten über Kunstwerke setzte.

Zu den bedeutendsten Werkstätten zählten jene von Adam Krumpper, Hans Degler und Bartholomäus Steinle. Weitere wichtige Vertreter der Weilheimer Schule sind Hans Krumpper, Christoph Angermair und Georg Petel, die teils am Münchner Hof tätig waren oder eigene Werkstätten etwa in Augsburg gründeten. Über ihre Schüler verbreitete sich der Stil der Weilheimer Schule weit über die Region hinaus.

Skulpturen werden lebendig

Das Stadtmuseum Weilheim befindet sich derzeit in einer Phase der Neukonzeption und Modernisierung. Im Zuge der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ werden im Stadtmuseum Kaufbeuren die moderne Ausstellungsgestaltung sowie die mediale Vermittlung der wertvollen frühbarocken Skulpturen für die neue Dauerausstellung erprobt. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, anhand mobiler Medienstationen mehr über die Werkstätten und die ausgestellten Skulpturen zu erfahren. Anhand von kurzen Videos, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden, erwachen die frühbarocken Figuren zum Leben. Ein Vermittlungsangebot für Kinder und Familien in der Ausstellung sowie ein reichhaltiges Begleitprogramm für Jung und Alt ermöglichen eine lebendige Auseinandersetzung mit der Epoche des Barock.

BEGLEITPROGRAMM

Führungen

Samstagsführungen, 15 Uhr

4.07., 1.08., 29.08., 26.09., 17.10., 14.11., 12.12.2026,

9.01., 30.01.2027

Sonntagsführungen, 11 Uhr

28.06., 26.07., 16.08., 13.09., 4.10., 1.11., 29.11., 27.12.2026, 31.01.2027

Termine für Gruppenführungen – Feiern im Stadtmuseum

Ob Firmenfeier oder private Feier, besuchen Sie uns mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Familie und Freunden im Stadtmuseum und genießen Sie nach einer Führung durch unsere Sonderausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ noch ein Glas guten Wein.

Veranstaltungen

„Der Holzvulkan“, Lesung mit Hans Pleschinski, Literaturfestival Allgäu-Schwaben

Mittwoch, 1.07.2026, 19.00 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt, 9 €,

Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

 „Auf den Spuren von Georg Petel“, Museumsfahrt nach Augsburg

Samstag, 12.09.2026, 9–17 Uhr

Kosten: 15 € zzgl. Zugfahrt (Anreise mit der Deutschen Bahn)

Info und Anmeldung im Stadtmuseum

 

„Barock macht Schule!“, Vortrag mit Dr. Tobias Güthner (Leiter Stadtmuseum Weilheim) Mittwoch, 23.09.2026, 19.00 Uhr

in Kooperation mit dem Heimatverein Kaufbeuren e.V.

Kolping-Akademie, Eintritt frei!

 

Zeichnen im Stadtmuseum, Workshop mit Marina Lo Ré,

Samstag, 10.10.2026, 10–12.30 Uhr

in Kooperation mit der vhs Kaufbeuren

Kosten: 19,70 €, Anmeldung über die vhs (Kursnummer K050-363)

 

„Jetzt erst recht!“, Kostümvortrag zur Mode des Barocks mit Annkathrin Selthofer

Donnerstag, 19.11.2026, 18.30 Uhr

Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €, Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

„Barocke Lebenslust – eine Reise durch die Musik des Barock“, Matinee-Konzert

Sonntag, 22.11.2026, 11 Uhr

in Kooperation mit der Musikschule Kaufbeuren,

Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €, Karten im Vorverkauf im Stadtmuseum

 

Angebote für Kinder und Familien

Ferien-Atelier im August und September

donnerstags, 10–12 Uhr, 6 € / 8 € mit bzw. ohne Ferienpass

 

„Nachts im …Stadtmuseum“, Taschenlampenführung durch „Himmel, Holz & Heilige“

Freitag, 23.10.2026, 17 und 18 Uhr, 3 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer

 

Kreativangebot am Buß- und Bettag in Kooperation mit querKUNST

Mittwoch, 18.11.2026, 9–12 Uhr, 8 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer, Anmeldung über querKUNST

 

„Himmel, Holz & Heilige – kids“, kurzweilige Führung für Kinder mit erwachsener Begleitung

Sonntag, 29.11.2026 (1. Advent), 10.30 Uhr

Mittwoch, 6.01.2027 (Hl. Drei König), 10 Uhr

Sonntag, 24.01.2027, 10 Uhr

jeweils 1,5 Stunden, Großes oder kleines Familienticket zzgl. 3 € pro Kind, 4 € pro erwachsene Begleitperson

 

„Warten auf’s Christkind“, Museumswerkstatt am Wochenende vor Weihnachten

Samstag, 19.12. und Sonntag, 20.12. jeweils 10–12 Uhr und 13–15 Uhr, 8 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer

 

Angebote für Kindergärten und Schulen

Kleine Barock-Entdecker!

Vorschulkinder und Jahrgangsstufen 1–2

Spielerische Kurzführung vor Vorschul- und Grundschulkinder

Dauer: 1 Stunde, 3 € pro Kind

 

Große Barock-Entdecker!

Grundschulkinder derJahrgangsstufe 3–4

Kurzweiliger Ausstellungsrundgang mit Museumswerkstatt

Dauer 1,5–2 Stunden, 3 € pro Kind

Weiterführende Schulen

Ausstellungsbesuch mit Themenschwerpunkt nach Absprache

Dauer: 1,5 Stunden, 3 € pro Schülerin/Schüler

weitere Informationen unter: www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

 

 

 

 

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Bildung Kultur Politik Veranstaltung

Ausstellung zum Anne Frank Tag an der FOSBOS Kaufbeuren

Foto: Tülin Jucu-Makamul

Die FOSBOS Kaufbeuren lädt zur Besichtigung der Ausstellung zum Anne Frank Tag ein

Beim diesjährigen Anne Frank Tag gibt es einen Anmelderekord und die Staatliche FOSBOS Kaufbeuren ist mit dabei. 843 Schulen beteiligen sich bundesweit an dem Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus des Anne Frank Zentrums, der zum 10. Mal stattfindet.

Das diesjährige Motto ist »Geschichte erzählen«. Zur Vorbereitung und Umsetzung des Anne Frank Tages stellte das Anne Frank Zentrum im Vorfeld kostenfrei Lernmaterialien zur Verfügung. Dazu zählen eine Plakatausstellung und die Anne Frank Zeitung. Wie bereits im letzten Jahr kann die Ausstellung in der Aula der staatlichen FOSBOS Kaufbeuren vom 15.06. bis 03.07.2026 täglich von 8.00 bis 14.00 Uhr besucht werden. Bei Interesse bittet die Schule um eine kurze Voranmeldung im Sekretariat unter (08341) 90 83 38 0.

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Kultur Verwaltung

OB Stefan Bosse spricht über Faszination und Bedeutung von HERILO

Die Vorbereitungen für HERILO 2026 laufen auf Hochtouren. Wenige Wochen vor der Premiere war Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse bei HERILO in Pforzen zu Gast.

Im Rahmen eines Termins der Pressestelle der Stadt Kaufbeuren entstand ein Videobeitrag, in dem der Oberbürgermeister über die, Faszination, Größe sowie die Bedeutung von HERILO für Kaufbeuren und die Region spricht. Das Musical hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem außergewöhnlichen Kulturprojekt entwickelt und bringt zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Musiker, Tänzer sowie ehrenamtliche Helfer zusammen.

Der Videodreh fand am Probenort des Musicals in Pforzen statt, wo derzeit intensiv an den Aufführungen Ende Juni und Anfang Juli gearbeitet wird. Mit mehr als 80 Mitwirkenden auf der Bühne, einer neuen Geschichte, rund 25 neuen Songs und einer aufwendigen Inszenierung verspricht HERILO 2026 erneut große Emotionen in der energie schwaben arena.

Die Aufführungen von „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ finden am 28. Juni sowie am 2., 3., 4. und 5. Juli 2026 in der energie schwaben arena statt.

Weitere Informationen unter www.herilo.de
Tickets unter www.herilo.de/tickets

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Kultur Veranstaltung

long time no see – Finissage im Kunsthaus Kaufbeuren

Johannes Vogl, „Schaukel“, 2010. Foto: Stefanie Giesder

Podiumsgespräche zur Situation von Künstler*innen und Kultur im Allgäu am Sonntag, 21.06.26, 14.30 bis 21 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellung möchten wir mit den beteiligten Künstler*innen, den vorschlagenden Kulturakteur*innen und externen Gästen über die Situation für Künstler*innen und Kulturschaffende in Kaufbeuren und der Region diskutieren.

14.30 Uhr: „Um zwei Ecken im Allgäu“ – Arbeitsbedingungen, Produktionsräume, Netzwerke und Sichtbarkeit in der Region

Gesprächsrunde mit Thomas Garmatsch (Kulturwerkstatt Kaufbeuren), Tatjana Nocker (querKUNST Kaufbeuren), Nadja Ostertag (Kulturwerkstatt Kaufbeuren), Nicola Reiter (Gestalterin & Künstlerin, Betzigau), Johannes Vogl (Künstler, Berlin), Ulrich Vogl (Künstler, Berlin), Sonja Wahler (Künstlerin, Nördlingen), moderiert von Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren)

16 Uhr: Häuser für Kunst – Möglichkeiten und Herausforderungen

Inputs und Gespräch mit Katja Schroeder (Co-Leiterin der Arthur-Boskamp Stiftung in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein) & Jürgen Dehm (künstlerischer Leiter Kebbel Villa | Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf

Welche Aufgaben können Institutionen für zeitgenössische Kunst neben der Präsentation von Ausstellungen noch erfüllen? Welche Modelle für die Förderung von überregionalem und lokalem künstlerischem Austausch sowie gesellschaftlicher Beteiligung werden bereits erprobt? Im Gespräch diskutieren wir Herausforderungen und Perspektiven für Institutionen außerhalb der urbanen Zentren.

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Line-Up: Von Indie bis Brass ist beim Altstadtsommer dieses Jahr alles vertreten

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein tolles, vielfältiges Programm beim Altstadtsommer freuen.“

Der Altstadtsommer Kaufbeuren 2026 verwandelt die Kaufbeurer Altstadt am 19. und 20. Juni erneut in eine sommerliche Festivallandschaft voller Musik, Kultur und urbanem Leben. Auf 6 Bühnen inmitten der historischen Altstadt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges musikalisches Programm mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern, spannenden Newcomern und bekannten Live-Acts verschiedenster Genres. Ein Auszug aus dem Line-Up:
Die Kaiser-Max-Stage, die zentrale Bühne des Altstadtsommers, wird am Freitag von Dieter Schaurich und Peter Candy mit Partyhits verschiedener Jahrzehnte geprägt. Am Samstag heizt DJ Deerly der Partymeile in der Kaiser-Max-Straße mit sommerlichen Sounds und Festivalatmosphäre ein.

Der Freitag, 19. Juni, steht insgesamt im Zeichen musikalischer Vielfalt zwischen Indie, Rock, elektronischen Sounds und urbanen Einflüssen. Mit Rainer von Vielen kommt einer der bekanntesten musikalischen Grenzgänger des Allgäus nach Kaufbeuren. Ebenfalls mit dabei sind Kleister mit modernem Allgäu-Rap und Hip-Hop sowie Tommy Countach aus Berlin, der mit atmosphärischem Synthwave besondere elektronische Akzente setzt. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch Fliegende Haie, Wiedmann & Band, Jazzquadrat und weiteren regionalen Künstler.

Am Samstag, 20. Juni, sorgen energiegeladene Live-Acts, DJs und Brass-Sounds für Festivalstimmung in der Altstadt. Ein Highlight ist Rootsman Fyah mit ihrer Mischung aus Reggae, Ska und Brass. Mit den Desperate Brasswives kommt zudem eine außergewöhnliche Brasspop-Formation nach Kaufbeuren. Weitere Acts wie Lyca, The Choice, Toff, Haschio sowie Dimi’s Open Stage und Mr. Oggman ergänzen das vielseitige Programm.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Altstadtsommers ist die „Sound am Markt“-Bühne im Spitalhof, deren Booking und Betreuung durch die Abteilung Kultur organisiert wird. Dort erwartet die Besucher ein eigenständiges Programm mit dem „IndiePopFreitag“ und dem „BrassSamstag“. Alternative und genreübergreifende Acts wie Falschgeld, Folkless, Lovehead, Breath Attack oder Mamabua ergänzen damit die musikalische Vielfalt des gesamten Wochenendes.

Mit seinem genreübergreifenden Line-up aus Indie, Hip-Hop, Reggae, Brasspop, Rock, Jazz und elektronischer Musik zeigt der Altstadtsommer 2026 erneut die kulturelle Vielfalt der Region und lädt zu zwei besonderen Sommerabenden mitten in Kaufbeuren ein.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein tolles, vielfältiges Programm beim Altstadtsommer freuen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste ganz herzlich ein, ein besonderes Sommerwochenende in Kaufbeuren zu erleben.“

Los geht es an beiden Abenden um 18 Uhr, bis 00 Uhr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher dann auf ein abwechslungsreiches Programm in allen Veranstaltungszonen freuen.

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Kultur Veranstaltung

Tornow Swing Connection

Samstag 13.Juni 2026 18 Uhr auf den Stiftsterrassen, An der Schnelle 8, 08341-40242

Foto/Collage by Andreas Kopeinig

Swingend durch die Nacht – mit Bossa im Gepäck

Mit Leichtigkeit, klanglicher Vielfalt und stilistischer Eleganz entführt das Jazz-Quintett rund um die Münchner Sängerin Stefanie Tornow auf eine musikalische Reise durch klassischen Swing, samtige Bossa Nova Rhythmen und einer Prise Chanson. Gemeinsam mit Andreas Kopeinig am Piano, Stefan Sigg am Flügelhorn, Tiny Schmauch am Kontrabass und Thomas Scholz am Schlagzeug entsteht ein lebendiger Klangkosmos – mal beschwingt, mal verträumt, stets volles Gefühl und Energie. Es erwartet Sie ein facettenreicher Abend für Herz und Ohr!

Stefanie Tornow singt mit „berückend zarter Stimme (…) Ihre Linien sind schön und variieren mit gutem Gespür die originalen Kompositionen“ (Süddeutsche Zeitung). Der in Reutte (Tirol) lebende Pianist Andreas Kopeinig ist Gründer des dortigen Klavier- und Jazzinstituts und überzeugt mit
stilistischer Offenheit und klarer melodischer Handschrift. Stefan Siggs warmer Ton verleiht jedem Ensemble eine unverwechselbare Klangfarbe – mal lyrisch und zurückgenommen, mal kraftvoll und präzise.

Der Kaufbeurer Künstler Tiny Schmauch zählt zu den gefragtesten Bassisten im gesamten süddeutschen Raum, dessen präzises Spiel und tief verwurzelter Groove mit viel Gefühl für das Zusammenspiel den musikalischen Boden legt. Als vielseitiger Schlagzeuger mit langjähriger Erfahrung in der Jazzszene und bekannt für seine kreative Improvisationskunst bereichert Thomas Scholz die Band mit lebendiger Energie.

Stefanie Tornow – Gesang
Stefan Sigg – Flügelhorn
Andreas Kopeinig – Piano
Tiny Schmauch – Kontrabass
Thomas Scholz – Schlagzeug

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Kultur

QUADRO NUEVO mit Happy Deluxe live im Stadtsaal

Am 17. Juni 2026 um 20:00 Uhr öffnen sich die Türen zu einem Abend voller mitreißender Klangfarben, Leidenschaft und grenzenloser Musikalität.

Anette Haempfling

Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka gründeten 1996 das Ensemble Quadro Nuevo. Unzählige Orte von Helsinki bis Hong Kong, vom Kaukasus bis in die New Yorker Carnegie Hall haben die abenteuerlustigen Künstler seither bereist. Durch ihre verwegene Musizierweise holten sie sich zweimal den ECHO, eine Goldene Schallplatte, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mehrere Jazz Awards.

Mit dem extravagant-spielwitzigen Akkordeonisten Andreas Hinterseher und dem durch verschwenderischen Ideenreichtum glänzenden Pianisten Chris Gall leben sie ihre Musik im Hier und Jetzt. Dies erinnert an vier Burschen, die fröhlich musizierend über die südlichen Stadtplätze und Jahrmärkte zogen. So geschehen in den Anfängen von Quadro Nuevo.

Später verbrachte man Zeiten in Buenos Aires und Rio de Janeiro, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begleitete Tänzer, berauschte sich an schwerem Wein, Caipirinha und frischer Brazilian Music direkt von der Quelle.

Mulo Francel: saxes, clarinets, mandoline
Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, vibrandoneon, trumpet
D.D. Lowka: bass, percussion
Chris Gall: piano

Nähere Informationen zur Band: nuevo.de/ensemble/

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Mittwoch, 17. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 21:50 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren und Quadro Nuevo freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur

GOSPEL WINGS „live im Stadttheater Kaufbeuren“ am 09.06.2026

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert ein kooperatives Kulturerlebnis mit den Gospel Wings Kaufbeuren „live in Concert“

FOTO: one moment, Irsee, GospelWings e.V.

GOSPEL WINGS „Live in Concert“, am Dienstag, 09. Juni 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Erleben Sie die Kaufbeurer GOSPEL WINGS „live in Concert“ mit emotionaler Kraft, stilvoller Präzision und einer mitreißenden Bühnenpräsenz.

Mit viel Gefühl und Leidenschaft, aber auch Anspruch an den Chorklang möchten die Sängerinnen und Sänger das Publikum begeistern und durch die Botschaften der Lieder berühren. Das Programm zeigt die Vielfalt der Chorstimmen: Von leise und emotional bis hin zu kraftvoll und mitreißend. Der Chor überzeugt gleichermaßen in der a-cappella-Performance wie in der Begleitung durch Pianist Leo Link und Jakob Link am Kontrabass.

Der 2003 gegründete Chor entwickelte sich unter der Leitung von Konni Link kontinuierlich weiter. Heute gehört neben Spirituals und Traditionals auch internationales zeitgenössisches Worship-Song-Repertoire mit Einflüssen aus Blues, Soul und Funk sowie Pop- und Jazzklassikern zum Ensemble. Das Ensemble präsentiert sich als vielschichtiger Klangkörper, der die Vielseitigkeit der Stimmen sichtbar macht.

Mehr Informationen zu den Gospel Wings: https://gospelwings.de/

Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Dienstag, 09. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. und die Gospel Wings Kaufbeuren e. V. freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Mit dem Kulturring Kaufbeuren e.V. gemeinsam Kultur vor Ort erleben:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de
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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026 – Premiere am 28. Juni – jetzt Tickets sichern!

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück

Ende Juni ist es soweit“ Dann wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.

Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.

Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:

  • Macht und Verführung
  • Wahrheit und Täuschung
  • Die Suche nach der eigenen Identität

Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.

Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik

Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.

Knapp 100 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:

  • der Musikverein Hirschzell
  • eine eigens formierte Rockband
  • Ein Backround-Chor

Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.

Visuelle Inszenierung in der Arena

Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.

Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:

  • Kevin Prinz als Herilo
  • Julia Haug als Maria
  • Lydia Pané als Marie
  • Eugen Schreiner als Mr. Nice
  • Dan Lucas als Carl
  • Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.

Kreativteam aus der Region

Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.

Termine und Ablauf

Die Aufführungen finden ivom 28. Jumi bis 5. Juli 2026 statt.

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren

Tickets -Vorverkauf

Barrierefreiheit

Für Menschen mit Behinderung stehen ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Eine Begleitperson ist bei entsprechendem Nachweis im Ticket enthalten.

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Bildung Kultur

Der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt – Vortrag zum 75. Todestag

Bekenner – Kaufbeurer Geschichtsforscher – Begleiter der Geschwister Scholl 1943

Auf dem Bild – der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt. Foto: Thomas Pfundner

Der Heimatverein Kaufbeuren und der Freundeskreis der evangelischen Akademie Tutzing laden am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 19.00 Uhr zum Vortrag über den evangelischen Pfarrer Dr. Karl Alt ein. Aus Anlass seines 75. Todestages referiert Thomas Pfundner, Heimatforscher, Theologe und Pfarrer über den Bekenner, Kaufbeurer Geschichtsforscher und Begleiter der Geschwister Scholl 1943.

Selten spiegelt sich die Tragik eines ganzen Jahrhunderts so stark wie in der Persönlichkeit und dem Schicksal des Pfarrers Karl Alt (geb.17.8.1897, gest. 16.06.1951). Von 1923 bis 1929 versah er die zweite Pfarrstelle an der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren. Verbunden damit war die Seelsorge an den Patienten der Heil- und Pflegeanstalt, denen sein besonderes Mitgefühl galt. Mit der Erforschung der Geschichte der Reformation in Kaufbeuren schuf er ein Grundlagenwerk.

Nach seinem Wechsel nach München gehörte die Gefängnisseelsorge in München-Stadelheim zu seinen Aufgaben. Während des Dritten Reiches wurden dort viele Todesurteile vollstreckt. Zu den von Pfarrer Alt betreuten Gefangenen gehörten auch Hans und Sophie Scholl von der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Der Vortrag im Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren, ist öffentlich und kostenlos.

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Kultur Natur & Tiere

Heimatkundliche Wanderung führte zum ehemaligen Waldhaus

Heimatverein Kaufbeuren auf den Spuren des traditionsreichen Ausflugsortes

Helmut Kögel, Die Teilnehmenden der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren besuchten unter der Führung von Helmut Kögel den ehemaligen Standort des traditionsreichen Waldhauses im Sachsenrieder Forst.

Es wurde wieder einmal Zeit: Bereits im Jahr 1963 lud der Heimatverein Kaufbeuren zu einer heimatkundlichen Tageswanderung in den Sachsenrieder Forst ein. Damals erfolgte die Anreise mit der Bahn nach Aufkirch, die Mittagsrast fand im traditionsreichen Waldhaus statt.

Genau 63 Jahre später besuchte nun erneut eine Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren unter der Führung von Helmut Kögel die malerische Lichtung im Sachsenrieder Forst. Obwohl das ursprüngliche Waldhaus im Jahr 1980 abgerissen wurde, erinnert heute noch vieles an seine bewegte Geschichte. Die besondere Lage und die komplexen Zuständigkeiten des ehemaligen Waldhauses werden durch das im Jahr 2014 errichtete kleine Waldhaus mit den dort in den vier Himmelsrichtungen angebrachten Wappen veranschaulicht. Das Waldhaus gehörte zeitweise postalisch zu Frankenhofen im Westen, schulisch zu Sachsenried im Süden – es wurden dort auch Kinder geboren -, politisch zu Dienhausen im Osten und kirchlich zu Denklingen im Norden.

Erbaut wurde das Waldhaus im Jahr 1864 durch die Bayerische Staatsforstverwaltung zur Bekämpfung des Wilderertums. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume, im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft. Über viele Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Waldhaus zu einem beliebten und geselligen Mittelpunkt für Waldarbeiter, Forstbeamte, Wanderer sowie Pilz- und Beerensammler. Auch Schulausflüge, Besucher der Tanzbühne unter freiem Himmel sowie der traditionelle Gang nach Emmaus am Ostermontag führten regelmäßig hierher. Bei weiblichen Gästen besonders beliebt war der dort ausgeschenkte süffige Beerenwein. Ab Mitte der 70er Jahre läuteten die Baufälligkeit des Gebäudes und zunehmende Hygienevorschriften das Ende dieser erfolgreichen Ära ein.

Die Gruppe lauschte begeistert den geschichtsträchtigen Ausführungen von Helmut Kögel rund um das Ausflugsziel. Natürlich durfte nach einer gemeinsamen Brotzeit in der Schutzhütte der Eintrag in das inzwischen fünfte Hüttenbuch nicht fehlen. Anschließend machten sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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