Die „Kantine im Kleeblatt“ hat am 10. Oktober im Generationencampus Neugablonz eröffnet. Der neue Standort verbindet gastronomische Angebote mit inklusiven Arbeitsplätzen und soll sich zu einem Treffpunkt für das Quartier entwickeln. Foto: Kantine frisch & fair
Kantine frisch & fair verbindet Gastronomie, Inklusion und Begegnung – Frühstück, Mittagstisch und künftig auch kulturelle Veranstaltungen geplant
Kaufbeuren-Neugablonz – Ein neuer gastronomischer Treffpunkt hat im Generationencampus „Kleeblatt“ in der Falkenstraße eröffnet. Am Samstag, 10. Oktober 2026, feierte die Kantine frisch & fair die Eröffnung ihres neuen Standorts „Kantine im Kleeblatt“. Das Angebot soll weit über die Gastronomie hinausgehen: Neben Frühstück, Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen stehen inklusive Arbeitsplätze und das Miteinander unterschiedlicher Generationen im Mittelpunkt.
Zwei Konzepte mit einem gemeinsamen Gedanken
Mit dem Generationencampus „Kleeblatt“ hat das Gablonzer Siedlungswerk (GSW) ein Quartier geschaffen, das unterschiedliche Lebensbereiche miteinander verbindet. Menschen verschiedener Generationen und Lebenssituationen finden hier Wohnangebote, Kinderbetreuung und Möglichkeiten zur Begegnung.
In dieses Konzept fügt sich die Kantine frisch & fair mit ihrem inklusiven Ansatz ein. Das Kaufbeurer Sozialunternehmen verfolgt seit seiner Gründung das Ziel, Menschen mit Beeinträchtigungen berufliche Perspektiven zu eröffnen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Der neue Standort soll deshalb nicht nur gastronomische Angebote bereitstellen, sondern auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung schaffen.
Die Kantine im Kleeblatt
Die „Kantine im Kleeblatt“ hat am 10. Oktober im Generationencampus Neugablonz eröffnet. Der neue Standort verbindet gastronomische Angebote mit inklusiven Arbeitsplätzen und soll sich zu einem Treffpunkt für das Quartier entwickeln. Foto: Kantine frisch & fairDie „Kantine im Kleeblatt“ hat am 10. Oktober im Generationencampus Neugablonz eröffnet. Der neue Standort verbindet gastronomische Angebote mit inklusiven Arbeitsplätzen und soll sich zu einem Treffpunkt für das Quartier entwickeln. Foto: Kantine frisch & fairDie „Kantine im Kleeblatt“ hat am 10. Oktober im Generationencampus Neugablonz eröffnet. Der neue Standort verbindet gastronomische Angebote mit inklusiven Arbeitsplätzen und soll sich zu einem Treffpunkt für das Quartier entwickeln. Foto: Kantine frisch & fair
Von einer Idee im Jahr 2019 zum Inklusionsunternehmen
Die Anfänge der Kantine frisch & fair reichen in das Jahr 2019 zurück. Damals entstand die Idee, Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen durch gemeinsames Kochen praktische Fähigkeiten zu vermitteln und ihnen Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung zu eröffnen.
Im Mittelpunkt standen von Beginn an Eigenschaften wie Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Selbstbewusstsein. Aus diesem Ansatz entwickelte sich ein vielseitiges Inklusionsunternehmen.
Heute verfolgt die Kantine frisch & fair das Ziel, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen. Dabei sollen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten ihre Stärken einbringen und sich beruflich wie persönlich weiterentwickeln können.
Frühstück, Mittagstisch und Raum für Kultur
Mit der „Kantine im Kleeblatt“ möchte das Unternehmen sein gastronomisches Angebot mit einem offenen Treffpunkt für das Quartier verbinden.
Vorgesehen sind unter anderem Frühstücksangebote, ein Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen. Darüber hinaus soll sich der neue Standort schrittweise zu einem Ort entwickeln, an dem auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Geplant sind kleinere Veranstaltungsformate, Musik und weitere Angebote, die Menschen aus dem Generationencampus, aus Neugablonz und darüber hinaus zusammenbringen.
Die Kantine soll damit langfristig nicht nur ein Ort zum Essen sein, sondern auch Möglichkeiten für Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.
Kantine frisch & fair ist Partner von Wir sind Kaufbeuren
Die Kantine frisch & fair gehört zu den Partnerunternehmen von Wir sind Kaufbeuren. Weitere Informationen zum Kaufbeurer Inklusionsunternehmen und seinen Angeboten gibt es im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren.
Besser hätte das Wetter für den diesjährigen Rustikalmarkt kaum sein können
Bei angenehmen Temperaturen und herbstlicher Stimmung strömten am Sonntag zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt. Schon am Vormittag herrschte reges Treiben, und auch im Laufe des Tages blieb die Stimmung ausgesprochen gut.
An den liebevoll dekorierten Marktständen gab es viel zu entdecken: Handwerkliches, regionale Produkte, kulinarische Spezialitäten und allerlei besondere Einzelstücke wechselten den Besitzer.
Für zusätzliche Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Am Obstmarkt wartete ein buntes Kinderprogramm auf die jüngsten Besucher. Musik gab es unter anderem von den Alphornbläsern, deren besondere Klänge für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung sorgten und dem Markt-tag eine ganz eigene Note verliehen.
Auch abseits des eigentlichen Rustikalmarktes war in der Innenstadt einiges geboten. Ein besonderer Anziehungspunkt war das parallel statt-findende Oldtimertreffen. Die historischen Fahrzeuge zogen viele Schaulustige an und sorgten immer wieder für interessierte Blicke und Gespräche. Auch die weiteren Aktionen in den geöffneten Geschäften und in der Innenstadt wurden von den Gästen gut angenommen.
„Der Rustikalmarkt am Sonntag hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Stadt ist. Der gut besuchte Markt, die vielfältigen Aktionen und Angebote der Einzelhändler sowie das Oldtimertreffen am Hafenmarkt haben zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt gelockt“, zieht Wirtschaftsreferent Andreas Bauer ein positives Fazit.
Am 24. Oktober können Altpapier und gebrauchte Kleidung an drei Sammelstellen abgegeben werden – Erlös unterstützt soziale Projekte
Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren setzt ihre langjährige Tradition fort und organisiert am Samstag, 24. Oktober 2026, erneut eine Altpapier- und Kleidersammlung. Von 8 bis 13 Uhr können Bürgerinnen und Bürger gut erhaltene Kleidung sowie Altpapier an drei Sammelstellen im Stadtgebiet abgeben. Der Erlös kommt den sozialen Aufgaben des Kolpingwerkes und Projekten vor Ort zugute.
Drei Sammelstellen im Stadtgebiet
Die Kolpingsfamilie bittet darum, die Spenden am Sammeltag zwischen 8 und 13 Uhr selbst zu einer der folgenden Annahmestellen zu bringen:
Kaufbeuren: Bauhof, Liegnitzer Straße
Oberbeuren: Pfarrzentrum, Hauptstraße 4b
Hirschzell: Bei Rief, Bärenseestraße 52
Wer größere Mengen Altpapier oder Kleidung abzugeben hat, kann nach vorheriger Absprache eine Abholung vereinbaren. Ansprechpartner ist Klaus Höpp unter der Telefonnummer 08341 73967.
Was wird gesammelt – und was nicht?
Angenommen werden verwertbare Kleidungsstücke, Wäsche, Woll- und Strickjacken, paarweise zusammengebundene Schuhe sowie Federbetten im Inlett. Matratzen können nicht abgegeben werden. Bei der Altpapiersammlung sind Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierte, Kataloge und Bücher willkommen. Kartonagen und Büroabfälle werden nicht angenommen.
Aus Kostengründen kann die Kolpingsfamilie keine Kleidersäcke mehr allgemein verteilen. Die Spender werden deshalb gebeten, ihre Kleidung in stabile Plastiksäcke zu verpacken, damit sie beim Transport nicht verschmutzt wird. Bei größeren Mengen können nach Absprache noch vorhandene Kleidersäcke angefordert werden.
Sammlung mit langer Tradition seit 1969
Bereits seit 1969 führt die Kolpingsfamilie Kaufbeuren Altpapier- und Kleidersammlungen durch. Die Aktion wird von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern getragen. Nach Angaben der Kolpingsfamilie ermöglicht das ehrenamtliche Engagement eine kostengünstige Verwertung der gesammelten Materialien. Die Einnahmen fließen in die vielfältigen sozialen Aufgaben des Kolpingwerkes sowie in Projekte vor Ort.
Für Fragen im Vorfeld steht Klaus Höpp unter 08341 73967 zur Verfügung. Am Sammeltag ist das Einsatzbüro bis 13 Uhr unter 08341 437544 erreichbar.
Am Franziskustag vor 60 Jahren haben Betty und Peter Prestele „Ja“ gesagt
Darauf folgte das, laut eigener Aussage, „schönste Abenteuer unseres Lebens“. Betty und Peter Prestele haben sich viele Jahre gemeinsam ehrenamtlich im BRK engagiert. Peter Prestele war zudem im Umwelt- und Naturschutz sowie viele Jahre aktiv im Jagdverband tätig. Die beiden haben zwei Kinder, sechs Enkel und mittlerweile auch schon sieben Urenkel.
Ihr besonderes Hochzeitsjubiläum haben die Beiden mit einem Gottesdienst in der Institutskirche gefeiert. Bei diesem Anlass war auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zu Besuch, um Betty und Peter Prestele persönlich zu gratulieren: „Ich wünsche den Beiden von Herzen alles erdenklich Gute zu ihrer Diamanthochzeit und weiterhin viele tolle, gemeinsame und glückliche Jahre als Ehepaar! Auf das es weiterhin das schönste Abenteuer ihres Lebens bleibt.“
Initiatorin sammelt Unterschriften für eine Informationsfreiheitssatzung – Ziel ist ein erleichterter Zugang zu Informationen der Stadtverwaltung
Claudia Goßner hat in Kaufbeuren eine Initiative für mehr Transparenz in der Stadtverwaltung gestartet. Mit einem Bürgerantrag möchte sie erreichen, dass sich der Stadtrat mit der Einführung einer sogenannten Informationsfreiheitssatzung beschäftigt. Dafür sammelt die Initiatorin derzeit Unterschriften und informiert auf einer eigens eingerichteten Internetseite über ihr Anliegen.
Mehr Zugang zu Informationen der Stadtverwaltung
Nach Vorstellung von Claudia Goßner soll eine Informationsfreiheitssatzung den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, leichter Auskünfte und Einsicht in bestimmte Unterlagen der Stadtverwaltung zu erhalten. Dabei geht es beispielsweise um Gutachten, Planungsunterlagen und Berichte, soweit diese rechtlich zugänglich sind. Ziel der Initiative ist es, den Informationszugang durch verbindliche Regelungen transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten. Goßner vertritt die Auffassung, dass Bürgerinnen und Bürger nicht darauf angewiesen sein sollten, ob eine Verwaltung Informationen freiwillig bereitstellt. Stattdessen soll eine entsprechende Satzung klare Voraussetzungen für Auskunftsansprüche schaffen.
Initiative sieht Vorteile durch digitale Bereitstellung
Ein weiterer Bestandteil des Vorschlags ist die stärkere digitale Veröffentlichung von Verwaltungsinformationen. Nach Einschätzung der Initiatorin könnte dies nicht nur den Zugang für die Bevölkerung erleichtern, sondern auch den Verwaltungsaufwand verringern, wenn häufig nachgefragte Unterlagen bereits online verfügbar sind. Welche Informationen tatsächlich veröffentlicht werden könnten und welche rechtlichen Einschränkungen beispielsweise beim Datenschutz gelten würden, müsste bei einer möglichen Ausarbeitung der Satzung geklärt werden.
Unterschriften für Bürgerantrag werden gesammelt
Um ihr Anliegen in den Stadtrat einzubringen, sammelt Claudia Goßner derzeit Unterstützungsunterschriften. Auf ihrer Internetseite stellt sie weitere Informationen sowie eine Unterschriftenliste zur Verfügung. Ausgefüllte Listen können nach Angaben der Initiatorin per Post eingesandt oder nach vorheriger Absprache persönlich abgegeben werden.
Vortrag mit Publizist und Oberstleutnant a. D. Hans-Jürgen Rose am 14. Oktober im Stadtsaal – auch das geplante Arrow-3-System bei Kaufbeuren soll Thema sein
Unter dem Titel „Kriegstüchtigkeit oder gemeinsame Sicherheit? Brauchen wir Arrows wirklich?“ lädt die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in den Stadtsaal Kaufbeuren ein. Nach Angaben der Initiative soll es dabei um aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen und insbesondere um die Rolle des Raketenabwehrsystems Arrow 3 gehen. pressemitt.rose
Hans-Jürgen Rose spricht im Stadtsaal
Als Referent kündigt KIFIAS den Publizisten Hans-Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D., an. Rose gehört zu den Mitbegründern des Arbeitskreises „Darmstädter Signal“, der 1983 von Zeit- und Berufssoldaten der Bundeswehr gegründet wurde. Der Arbeitskreis setzt sich nach Darstellung von KIFIAS heute unter anderem für den Vorrang friedlicher Konfliktlösungen ein.
Aus Sicht der Initiative haben die aktuellen Diskussionen um „Kriegstüchtigkeit“, „Verteidigungsfähigkeit“, „Wehrbereitschaft“ und „Resilienz“ die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland und innerhalb der NATO stark geprägt. KIFIAS stellt dem die Frage gegenüber, welche Bedeutung Konzepte einer gemeinsamen europäischen Sicherheit künftig haben könnten.
Geplantes Arrow-System bei Kaufbeuren im Mittelpunkt
Einen unmittelbaren Bezug zu Kaufbeuren sieht die Initiative in den Planungen für das Raketenabwehrsystem Arrow 3. Nach Darstellung von KIFIAS wurde Ende Juni bekannt, dass im Königsberger Forst bei Kaufbeuren eine Radarstation für das System entstehen soll.
Rose soll bei seinem Vortrag nach Angaben des Veranstalters der Frage nachgehen, inwieweit die derzeitige Aufrüstungs- und Sicherheitspolitik Voraussetzungen für eine zukünftige europäische Sicherheitsarchitektur schaffen kann und welche Rolle das Arrow-System dabei spielt. Anschließend ist eine Diskussion vorgesehen. pressemitt.rose
Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr Ort: Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2
Parkhäuser „Kunsthaus“ und „Rathaus“ werden zum 1. Januar 2027 auf ein schrankenloses System umgestellt
In den beiden von der Stadt Kaufbeuren verwalteten Parkhäusern „Kunsthaus“ und „Rathaus“ steht zum Jahreswechsel eine Veränderung an. Zum 1. Januar 2027 wechselt die Stadt den Betreiber der beiden Parkhäuser. In diesem Zuge wird die Ein- und Ausfahrt auf ein schrankenloses System umgestellt.
Stadt informiert Dauerparker direkt
Für die bisherigen Dauerparker ergeben sich damit Änderungen bei der Nutzung ihrer Stellplätze. Sie müssen derzeit jedoch nicht selbst aktiv werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung werden alle Dauerparker der beiden Parkhäuser zeitnah direkt von der Stadt kontaktiert. Dabei sollen sie detaillierte Informationen darüber erhalten, wie die Nutzung ihrer Parkplätze nach dem Betreiberwechsel und der Umstellung auf das neue System künftig abläuft.
Wie läuft der Glasfaserausbau ab? Was muss ich als Grundstücks- oder Wohnungseigentümer beachten? Welche Möglichkeiten habe ich als Mieter? Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die Wohnung?
Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Bürgerinnen und Bürger bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Kaufbeuren und des Gigabitbüros des Bundes am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17:30 bis ca. 18:45 Uhr am Gablonzer Haus. > mehr zur Veranstaltung
Die Stadt Kaufbeuren lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, sich über die Entwicklungen beim Glasfaserausbau zu informieren. In diesem Rahmen stellt das Gigabitbüro des Bundes den aktuellen Stand des Ausbaus vor und gibt Einblicke in die derzeit laufenden Maßnahmen. Telekommunikationsunternehmen, die bereits in Kaufbeuren Breitbandinfrastruktur betreiben oder neu errichten sind ebenfalls zur Veranstaltung eingeladen. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über den weiteren Verlauf des Glasfaserausbaus vor Ort im Detail zu informieren.
Als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung ist das Gigabitbüro zentraler Ansprechpartner für Fragen rund um den Ausbau digitaler Infrastruktur. Weitere Details unter: www.gigabitbuero.de
Kaufbeuren: Das sind die TOP-News der letzten Tage
Kaufbeuren. Die vergangenen Tage haben eine ganze Reihe wichtiger Nachrichten für Kaufbeuren gebracht. Besonders der Fliegerhorst steht erneut im Mittelpunkt. Gleichzeitig gibt es neue Entwicklungen beim Wohnungsbau, beim Verkehr in der Altstadt und bei den städtischen Parkhäusern. Auch die schwierige Finanzlage der Stadt bleibt bei vielen Entscheidungen spürbar.
Kaufbeuren könnte Standort einer Weltraumschule werden
Eine der wohl überraschendsten Nachrichten betrifft den Fliegerhorst. Die Bayerische Staatsregierung möchte sich dafür einsetzen, dass Kaufbeuren bei den Weltraumaktivitäten der Bundeswehr eine Rolle übernimmt. Im Gespräch sind eine zentrale Weltraumschule der Luftwaffe sowie ein geschütztes Satelliten-Kontrollzentrum. Denkbar wäre dabei eine Erweiterung des bereits bestehenden Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe um einen Ausbildungsbereich für Weltraumthemen. Konkrete Entscheidungen über eine Ansiedlung gibt es allerdings noch nicht. Für den Bundeswehrstandort wäre dies ein weiterer bedeutender Entwicklungsschritt. Noch vor einigen Jahren stand dessen Zukunft grundsätzlich infrage. Inzwischen befindet sich der Standort im Wachstum und übernimmt zusätzliche Aufgaben.
Neuer Kommandeur am Fliegerhorst
Passend zu dieser Entwicklung gab es auch einen Wechsel an der Spitze des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Abteilung Süd. Nach dreieinhalb Jahren hat Oberst Thorsten Milewski das Kommando an seinen bisherigen Stellvertreter Oberstleutnant Marcus Berndorfer übergeben. Milewski verabschiedete sich in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde eine neue Luftwaffensicherungsstaffel für den Schutz des Standortes in Dienst gestellt. Sie umfasst rund 140 Dienstposten, darunter etwa 120 Reservisten und 20 Soldaten aus dem neuen Wehrdienst. Die Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Kaufbeurer Fliegerhorstes.
Acht Kilometer neuer Sicherheitszaun geplant
Auch die Sicherung des militärischen Geländes soll ausgebaut werden. Die Bundeswehr plant, den Außenzaun des Fliegerhorstes auf einer Länge von rund acht Kilometern zu erneuern. Vorgesehen ist ein stärker gesicherter und höherer Zaun mit Untergrabungsschutz. Ein Baubeginn wird nach den bislang bekannten Informationen nicht vor 2030 erwartet. Im Kaufbeurer Stadtrat werden dabei auch mögliche Auswirkungen auf Natur und Stadtklima diskutiert. Die SPD-Fraktion hat unter anderem Fragen zu möglichen Rodungen, zur Information der Anwohner und zu Auswirkungen auf das Märzenbachtal aufgeworfen. Die Stadt ist bislang nicht unmittelbar in die Planungen der Bundeswehr eingebunden.
Mehr als 80 Wohnungen auf dem Mühlbachareal möglich
Eine wichtige Entwicklung gibt es auch beim Wohnungsbau. Für das bislang weitgehend ungenutzte Mühlbachareal im Forettle liegt ein städtebaulicher Entwurf vor, der bis zu 85 Wohnungen vorsieht. Geplant sind mehrere Gebäude, eine Tiefgarage sowie Grün- und Wegeverbindungen. Das Gelände zwischen Johannes-Haag-Straße, Bahnhof, Jordanpark und Innenstadt soll damit deutlich aufgewertet werden. Der Entwurf des Hamburger Büros Hadi Teherani Architects ist allerdings noch keine fertige Planung. Unter anderem sollen Grünflächen, Spielflächen, die Anbindung an die Schraderstraße und die öffentliche Nutzung des Areals weiter untersucht werden. Die Stadt will die Entwicklung nun über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorantreiben.
Radfahren in der Fußgängerzone soll wieder eingeschränkt werden
Auch in der Altstadt steht eine Veränderung bevor. Seit 2023 durften Radfahrer die Kaufbeurer Fußgängerzone versuchsweise auch während der Geschäftszeiten nutzen. Der Verwaltungsausschuss hat sich nun einstimmig dafür ausgesprochen, diese Regelung wieder zurückzunehmen. Hintergrund sind wiederkehrende Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sowie die Erfahrungen von Stadtverwaltung, Polizei und Einzelhandel. Endgültig entscheiden muss noch der Stadtrat. Nach dem derzeitigen Stand könnte die Änderung zum Jahreswechsel wirksam werden. Außerhalb der Ladenöffnungszeiten soll das Radfahren weiterhin möglich bleiben. Für den Spitalhof ist eine abweichende Regelung vorgesehen: Dort soll das Radfahren weiterhin ganztägig erlaubt sein.
Städtische Parkhäuser werden schrankenlos und digital
Veränderungen stehen zudem in den beiden städtischen Parkhäusern am Rathaus und beim Kunsthaus bevor. Der bisherige Betreiber hat seinen Vertrag zum Jahresende gekündigt. Künftig soll ein digitales und schrankenloses System eingesetzt werden. Die Ein- und Ausfahrt wird über eine kamerabasierte Kennzeichenerfassung registriert. Bezahlt werden kann unter anderem digital beziehungsweise an einem Automaten; Bargeld soll künftig nicht mehr angenommen werden. Die Stadt erwartet von der Umstellung deutliche Einsparungen. Nach Angaben aus dem Verwaltungsausschuss sollen bereits bei der Anschaffung rund 100.000 Euro und beim laufenden Betrieb weitere rund 70.000 Euro eingespart werden. Für die Übergangsphase ist Unterstützung für Nutzer vorgesehen, die mit dem neuen System noch nicht vertraut sind.
Wertachbrücke wird erst 2028 neu gebaut
Die angespannte Haushaltslage der Stadt zeigt sich besonders deutlich bei der Wertachbrücke an der Neugablonzer Straße. Der ursprünglich für 2027 vorgesehene Neubau wurde auf 2028 verschoben. Ein Fachgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Aufschub vertretbar ist. Bis zum Neubau soll der Zustand der Brücke engmaschig kontrolliert werden. Das Gesamtprojekt einschließlich einer Behelfsbrücke wird mit rund 9,25 Millionen Euro veranschlagt. Bis zum Abriss sind Einschränkungen vorgesehen. Unter anderem soll der eigenständig gelagerte Geh- und Radweg gesperrt werden; außerdem wurde eine Gewichtsbeschränkung für den Schwerlastverkehr empfohlen.
„Arrow“: Politik fordert mehr Transparenz und Unterstützung
Weiterhin beschäftigt die geplante Stationierung eines Radarsensors für das Raketenabwehrsystem „Arrow“ im Königsberger Forst bei Friesenried die Region. Bei einem Gespräch mit dem Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann, haben Vertreter aus der Region mehrere Forderungen formuliert. Dazu gehören eine transparentere Kommunikation, Klarheit bei der Trinkwasserversorgung, Messungen möglicher Strahlenbelastungen sowie finanzielle Unterstützung für die Gemeinde und möglicherweise besonders betroffene Anwohner. An dem Austausch waren unter anderem Friesenrieds Bürgermeister Bernhard Huber, Landrat Bernd Stapfner sowie die Abgeordneten Andreas Kaufmann, Peter Wachler, Bernhard Pohl und Stephan Stracke beteiligt. Die Staatsregierung soll nach Angaben der Teilnehmer künftig stärker in den weiteren Prozess eingebunden sein. Konkrete finanzielle Zusagen gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.
Viele Entwicklungen – und die Finanzen bleiben das bestimmende Thema
So unterschiedlich die Nachrichten der vergangenen Tage sind, bei mehreren Themen zieht sich die finanzielle Situation Kaufbeurens wie ein roter Faden durch die Entscheidungen. Bei der jüngsten Bürgerversammlung machte Oberbürgermeister Stefan Bosse erneut deutlich, dass viele gewünschte Verbesserungen derzeit nur eingeschränkt oder später umgesetzt werden können. Nach seiner Darstellung seien für eine nachhaltige Entlastung strukturelle Veränderungen bei der Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen notwendig.
Dr. Daniela Sandner spricht am 8. Oktober in Kaufbeuren über Einflussversuche auf Vereine und die politische Vereinnahmung des Heimatbegriffs
Welche Rolle spielen Vereine und ehrenamtliches Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – und was geschieht, wenn politische Akteure versuchen, diese Strukturen für ihre Ziele zu nutzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrags- und Diskussionsabend am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19.30 Uhr im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7 in Kaufbeuren.
Unter dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck – ‚Heimat‘ in Gefahr?“ spricht Dr. Daniela Sandner vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e. V. über aktuelle Entwicklungen in Vereinen und lokalen Gemeinschaften.
Einflussnahme auf Vereine und lokale Gemeinschaften
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie rechte und rechtsextreme Akteure nach Einschätzung der Referentin versuchen, Einfluss auf Vereine und lokale Gemeinschaften zu nehmen. Dabei gehe es weniger um eine systematische Übernahme von Vereinen als um einzelne Personen, die durch ehrenamtliches Engagement Vertrauen aufbauen und politische Positionen schrittweise etablieren.
Sandner geht in ihrem Vortrag insbesondere darauf ein, wie Begriffe wie Heimat, Tradition und Identität politisch vereinnahmt und mit ausgrenzenden Vorstellungen verbunden werden können. Anhand von Beispielen aus Vereinen und der Heimatpflege will sie solche Strategien erläutern und Möglichkeiten zum Umgang damit aufzeigen.
Was bedeutet „Heimat“ in einer offenen Gesellschaft?
Eine Grundlage für die Auseinandersetzung bildet die 2019 veröffentlichte Erklärung „Haltung zeigen für die Heimat“ des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland und seiner Landesverbände, zu denen auch der Bayerische Landesverein für Heimatpflege gehört. Darin sprechen sich die beteiligten Verbände für ein demokratisches, solidarisches und pluralistisches Verständnis von Heimat aus und wenden sich gegen eine ausgrenzende politische Vereinnahmung des Begriffs.
Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege beteiligte sich 2019 an dieser Erklärung und greift die darin behandelten Fragen bis heute in seiner Arbeit auf.
Dr. Daniela Sandner beschäftigt sich mit aktuellen Heimatdiskursen
Dr. Daniela Sandner studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Bamberg und sammelte unter anderem am Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt, am Germanischen Nationalmuseum und an der Kunstkammer in St. Petersburg berufliche Erfahrungen.
2014 übernahm sie die wissenschaftliche Leitung des Deutschen Fastnachtmuseums in Kitzingen. Seit 2020 ist sie für den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege tätig. Zu ihren fachlichen Schwerpunkten gehören unter anderem Fragen der Heimatpflege und gegenwärtige Heimatdiskurse. Seit März 2026 ist sie stellvertretende Geschäftsführerin des Landesvereins.
Diskussion und Gespräche im Anschluss
Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen an die Referentin zu stellen und das Thema gemeinsam zu diskutieren. Anschließend sind die Besucherinnen und Besucher zu weiterführenden Gesprächen bei einem kleinen Imbiss und Getränken eingeladen.
Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19.30 Uhr Ort: Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7, Kaufbeuren Referentin: Dr. Daniela Sandner, Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V.
Ab Montag, 05. Oktober 2026, sind Termine in der Führerscheinstelle der Stadtverwaltung Kaufbeuren nur noch mit vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.
Dies soll künftig die teils extrem langen Wartezeiten (Bürgerinnen und Bürger mussten aufgrund des hohen Aufkommens vor Ort mitunter bis zu zwei Stunden warten) deutlich reduzieren. So können Anliegen viel schneller und wesentlich zielgerichteter bearbeitet werden.
Termine können über die Online-Terminvereinbarung der Stadtverwaltung für alle Angelegenheiten rund um das Thema Führerschein unter www.kaufbeuren.de/terminvereinbarung gemacht werden.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Stefan Bosse lädt am 5. Oktober zur Bürgersprechstunde ins Kaufbeurer Rathaus ein – Anmeldung vorab erforderlich
Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am Montag, 5. Oktober 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr im Kaufbeurer Rathaus statt. Bürgerinnen und Bürger haben dabei die Möglichkeit, ihre Anliegen persönlich mit dem Oberbürgermeister zu besprechen.
Anmeldung vorab erforderlich
Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters unter der Telefonnummer 08341 437-101 anzumelden.
Aus einer Aktion im Jahr 2023 ist ein regionales Netzwerk entstanden
Die „Digitalen Partner“ aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu bündeln ihre Angebote, um älteren Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung und weiteren Interessierten beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.
Seit Anfang 2024 tauschen sich die Netzwerkpartner regelmäßig aus, stimmen ihre Angebote aufeinander ab und vermitteln Ratsuchende bei Bedarf an die passende Anlaufstelle weiter. So ergänzen sich die unterschiedlichen Schwerpunkte der beteiligten Einrichtungen und schaffen ein vielfältiges Unterstützungsangebot in der Region.
Zum Netzwerk gehören unter anderem das Generationenhaus Kaufbeuren mit „Hilfe in der digitalen Welt“, die vhs OAL-Mitte mit der „Sprechstunde für Digitales“ in Marktoberdorf, das Bayerische Rote Kreuz mit der „Digitalen Hilfe“ sowie das Haus der Begegnung in Marktoberdorf mit dem „Digitalen Treff im HdB“.
Die Angebote reichen von Einzelberatungen bis zu kleinen Gruppen mit Themen rund ums Digitale, wie Umgang mit Smartphone, Tablet und Laptop, Online-Banking, Behördenportale oder Sicherheit beim Surfen im Internet. Viele der Unterstützerinnen und Unterstützer engagieren sich ehrenamtlich und begleiten Ratsuchende individuell, auf Augenhöhe und in ihrem Tempo.
Ein sichtbares Ergebnis der Zusammenarbeit ist der neue gemeinsame Flyer, der 2026 mit Unterstützung des Inklusionskoordinators, Herrn Dr. Penzholz vom Landkreis Ostallgäu, erschienen ist. Der Flyer gibt einen Überblick über einige regionale Angebote und zeigt, wo Interessierte kompetente Hilfe bei digitalen Fragen finden können. Der Flyer liegt ab sofort in Rathäusern, Geschäften sowie bei den beteiligten Einrichtungen aus.
Die Netzwerkpartner laden weitere Anbieter digitaler Unterstützungsangebote aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu ein, Teil des Netzwerks zu werden. Denn gemeinsam lässt sich digitale Teilhabe in der Region nachhaltig stärken.
Ein beleuchteter Elektro-LKW, hunderte blinkende und leuchtende Inlineskater und Radfahrer und dazwischen immer wieder gezückte Handys am Straßenrand
Wer am vergangenen Samstagabend zufällig an der Buronstraße unterwegs war, dürfte sich möglicherweise kurz gefragt haben, was da eigentlich auf ihn zukommt: Ein beleuchteter Elektro-LKW, hunderte blinkende und leuchtende Inlineskater und Radfahrer und dazwischen immer wieder gezückte Handys am Straßenrand. Bei bestem Spätsommerwetter ging am vergangenen Samstag die mittlerweile dritte Buron Blade Night von Hockey for Hope e. V. und dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu an den Start – und konnte bei den Teilnehmerzahlen erneut deutlich zulegen.
Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rollten in diesem Jahr durch Kaufbeuren. Mehr als 200 davon auf Inlineskates, weitere rund 100 auf dem Fahrrad. Damit kamen noch einmal rund 100 Teilnehmer mehr als im Vorjahr zusammen. Und während 2025 schon von einer Verdoppelung gesprochen werden konnte, zeigt die Entwicklung inzwischen deutlich, dass sich die Buron Blade Night immer mehr zu einer festen Veranstaltung im Kaufbeurer Kalender entwickelt.
Mitgespielt hat diesmal auch das Wetter. Bei sehr angenehmen Spätsommertemperaturen hätte es für eine Veranstaltung auf Skates und Rädern kaum bessere Bedingungen geben können. Mit zunehmender Dämmerung zeigte sich dann auch, warum die Beleuchtung der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht war: Zahlreiche Skater und Radfahrer hatten sich und ihre Gefährte mit LEDs, Lichterketten und blinkenden Elementen ausgestattet.
Gemeinsam mit dem beleuchteten Elektro-LKW der Spedition Ansorge und dem Mondlicht ergab sich so stellenweise ein Bild, das man auf Kaufbeurens Straßen eher selten sieht.
Ansorge stellte wie bereits im vergangenen Jahr einen E-LKW samt Fahrer zur Verfügung, auf dem unter anderem die Technik für die musikalische Begleitung untergebracht war. Den benötigten Strom für Licht und Ton lieferte erneut ein Batteriespeicher von Buron Energy. Damit konnte die Veranstaltung auch in diesem Jahr ohne klassisches Dieselaggregat beschallt und beleuchtet werden.
Für die passende Musik sorgte DJ Feliksen – und der schaffte es stellenweise sogar, neben den ohnehin notwendigen Laufbewegungen noch die eine oder andere Tanzbewegung bei den Teilnehmern hervorzurufen bzw. bei kurzen Stops die Straße zur Tanzfläche wurde.
Auch abseits des eigentlichen Feldes war einiges los. Zahlreiche Zuschauer hatten sich entlang der Strecke eingefunden. Einige warteten bereits vorab auf der Brücke über die Buronstraße auf den vorbeiziehenden Tross. Andere wurden eher zufällig von mehreren hundert leuchtenden Skatern und Radfahrern überrascht und griffen spontan zum Handy, um das ungewöhnliche Bild festzuhalten.
Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung steht neben Spaß und guter Stimmung natürlich vor allem die Sicherheit im Vordergrund. SkateMunich, deren erfahrene Ordner bereits aus den vergangenen Jahren bekannt waren, unterstützte die Veranstaltung mit insgesamt zehn Ordnern. Ergänzt wurden diese durch Helferinnen und Helfer von Hockey for Hope sowie dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu.
Auch Polizei und Rotes Kreuz begleiteten die Veranstaltung. Aus organisatorischer Sicht verlief der Abend dabei genau so, wie man es sich wünscht: ohne nennenswerte Zwischenfälle und reibungslos. Entsprechend zufrieden zeigten sich nach der Veranstaltung auch die beteiligten Einsatzkräfte.
Finanziell stand wie immer der gute Zweck im Mittelpunkt. Die Teilnahme an der Buron Blade Night war kostenlos, stattdessen wurde um Spenden für bedürftige Kinder und Jugendliche gebeten. Insgesamt kamen dabei über 2.300 Euro zusammen. Damit liegt das Ergebnis zwar knapp unter dem Vorjahreswert. Allerdings fehlten in diesem Jahr zwei größere Einzelspenden, die 2025 noch einen entsprechenden Anteil an der Gesamtsumme ausgemacht hatten. Umso erfreulicher war dafür die deutlich höhere Zahl kleinerer Spenden direkt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die breite Unterstützung des Laufs ist damit gegenüber dem Vorjahr noch einmal gewachsen.
Möglich wurde die dritte Buron Blade Night zudem durch die Unterstützung der Sparkasse Allgäu und der AOK als Sponsoren der Veranstaltung sowie durch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Partner, die bei Organisation und Durchführung unterstützten.
Wie gut der Abend bei den Teilnehmern ankam, zeigte sich schließlich noch einmal ganz zum Schluss. Als Hauptorganisator Alexander Uhrle die Buron Blade Night offiziell für beendet erklärte, ertönten aus den Reihen der Teilnehmer prompt scherzhafte „Zugabe, Zugabe“-Rufe. So gerne die Organisatoren diesem Wunsch vermutlich nachgekommen wären – eine spontane dritte Runde durch Kaufbeuren war natürlich nicht mehr möglich.
„Ich bin überglücklich, dass diese Idee nicht nur von unseren Helfern, Unterstützern und Partnern mitgetragen wird, sondern jedes Jahr auch immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gefallen daran finden“, freut sich Alexander Uhrle. „Über 300 Teilnehmer sind eine ordentliche Zahl, auf die wir alle stolz sein können. Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass wir bei der nächsten Ausgabe noch einmal ein paar mehr Menschen gemeinsam auf die Straßen von Kaufbeuren bekommen.“
Nach rund 100 Teilnehmern bei der Premiere 2024, über 200 im vergangenen Jahr und nun mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzt sich damit eine durchaus auffällige Serie fort. Eine erneute Verdoppelung, wie sie nach der Ausgabe 2025 noch augenzwinkernd als Ziel ausgegeben wurde, hat zwar nicht ganz funktioniert – aber irgendwann dürfte selbst Kaufbeuren zu klein werden, wenn sich das jedes Jahr wiederholt.
Und wer weiß: Vielleicht ist die lautstark geforderte „Zugabe“ dann einfach die Buron Blade Night 2027, deren Planung bereits anfing.
Beginn: 16:00 Uhr Ort: Stadtsaal Kaufbeuren Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache und Kinderbetreuung. Rahmenprogramm: Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle bis ca. 16:45 Uhr.
Bewegung, Natur und Begegnung: Am 1. Oktober bietet der Hospizverein einen gemeinsamen Spaziergang für Trauernde an
Trauer kann viele Formen annehmen und jeder Mensch geht anders mit einem Verlust um. Manchmal kann es guttun, in Bewegung zu kommen, die Natur wahrzunehmen und Menschen zu begegnen, die Ähnliches erfahren haben. Dazu lädt der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von 14.30 bis 16.30 Uhr zu einem Trauerspaziergang ein.
Unter dem Motto „Gemeinsam durch die Trauer“ bietet der Spaziergang Raum für Begegnung und Austausch. Wer möchte, kann von eigenen Erfahrungen erzählen und mit anderen ins Gespräch kommen. Ebenso ist es möglich, einfach dabei zu sein und gemeinsam ein Stück des Weges zu gehen. Im Mittelpunkt steht nicht das Zurücklegen einer bestimmten Strecke, sondern die gemeinsame Zeit in der Natur.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die um einen Angehörigen oder einen anderen nahestehenden Menschen trauern. Vorkenntnisse oder eine bisherige Verbindung zum Hospizverein sind nicht erforderlich.
Treffpunkt ist der Parkplatz St. Severin Abtei, Eichwald 7 in Kaufbeuren. Beginn ist um 14.30 Uhr, das Ende ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, der Witterung entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Eine Anmeldung bis zum 30. September 2026 ist unter 08341 – 99 44 43 möglich.
Oberbürgermeister Stefan Bosse (links) besuchte Rosmarie und Horst Lauerwald zu ihren 60. Hochzeitstag. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
„Es ist einfach Liebe“ – mit diesen Worten beschreiben Rosmarie und Horst Lauerwald das Geheimnis ihrer 60-jährigen Ehe
Zur Diamantenen Hochzeit ließ es sich auch der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen, die beiden persönlich zu besuchen, ihnen ein kleines Geschenk und Blumen zu überreichen und die Glückwünsche der Stadt zu überbringen.
Stefan Bosse: „60 Jahre gemeinsam durchs Leben zu gehen, ist etwas ganz Besonderes. Rosmarie und Horst Lauerwald verbindet nicht nur eine große persönliche Geschichte, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit unserer Stadt. Ihr jahrzehntelanges Engagement für das Tänzelfest, die Vereine und die Feuerwehr hat Kaufbeuren nachhaltig geprägt. Ich gratuliere von Herzen, wünsche beiden noch viele glückliche gemeinsame Jahre und danke ihnen zugleich für alles, was sie über Jahrzehnte für Kaufbeuren geleistet haben.“
Die gemeinsame Geschichte von Rosmarie und Horst Lauerwald begann in der Wagenseilstraße in Kaufbeuren. Beide wohnten dort. Aber dass sie zusammenfinden würden, war alles andere als selbstverständlich. Horst Lauerwald hatte sich nach mehreren schlechten Erfahrungen fest vorgenommen: Nie mehr eine Partnerin aus der Nachbarschaft. Und Rosmarie Lauerwald wollte nie wieder einen blonden Mann. Als sich die beiden schließlich begegneten, waren diese Vorsätze jedoch schnell vergessen. Noch bevor sie tatsächlich ein Paar waren, stellte Horst Lauerwald Rosmarie bereits als seine zukünftige Frau vor. 1966 wurde aus der Vorhersage Realität: Das Paar heiratete standesamtlich im Kaufbeurer Rathaus und anschließend kirchlich in der Stadtpfarrkirche St. Martin.
Die beiden haben über viele Jahrzehnte hinweg auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Kaufbeuren mitgeprägt. Beide engagierten sich jeweils mehr als 60 Jahre im Tänzelfestverein. Rosmarie Lauerwald gilt dabei als kreativer Motor des Festes und prägt dessen Erscheinungsbild bis heute mit ihrer ganz persönlichen Handschrift. Horst Lauerwald übernahm 2006 den Vorsitz des Vereins. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Tänzelfest zu einem professionell organisierten Kulturereignis. Auch darüber hinaus waren die Lauerwalds über Jahrzehnte ehrenamtlich aktiv. 21 Jahre lang engagierten sie sich im Faschingsverein „Aufbruch Umbruch“, seit 20 Jahren sind sie beim Theaterverein „D’Schoinaschnätterer“ dabei. Horst Lauerwald war außerdem 38 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und zuletzt Zugführer des ersten Zuges. Auch heute nimmt das Ehepaar weiter regen Einfluss auf das Stadtleben. Dafür wurden Rosmarie und Horst Lauerwald im vergangenen Dezember mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet.
Beruflich war Horst Lauerwald als Drucker tätig. Er hatte auch sein eigenes Druckunternehmen. Rosmarie Lauerwald war Chefsekretärin bei der Baugenossenschaft.
Im Gespräch über aktuelle Herausforderungen im Bäderbetrieb (v.l.n.r.): Elmar Gailhofer, Stephan Stracke, Benedikt Huber, Thorsten Schaper. Bildquelle: Abgeordnetenbüro/Anja Schnabel
Stephan Stracke vor Ort – Austausch über aktuelle Herausforderungen im Bäderbetrieb
Kaufbeuren-Neugablonz – Zum Ende einer besucherstarken Freibadsaison hat sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) im Erlebnisbad Neugablonz über die aktuelle Situation des Bäderbetriebs informiert. Im Mittelpunkt standen die Sicherheit im Badebetrieb, die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie die Anforderungen an Personal, Wasser- und Energieversorgung. Am Gespräch nahmen Betriebsleiter Thorsten Schaper, Schwimmmeister Benedikt Huber, die Leiterin des Liegenschaftsamts Angelika Huber sowie der Vorsitzende der Wasserwacht Kaufbeuren Elmar Gailhofer teil.
„Das Neugablonzer Erlebnisbad ist eine echte Kaufbeurer Institution und eine Perle unter den Freibädern unserer Region“, betonte Stracke. Das 1962 eröffnete und 2004 umfassend modernisierte Bad zählt mit Riesenrutsche, Strömungskanal und Sprungturm zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Stadt. Rund zwei Drittel der Kaufbeurer Freibadgäste entscheiden sich nach Angaben der Verantwortlichen für Neugablonz.
„Mit rund 62.000 Badegästen gehört dieses Jahr zu den besten Freibadsaisons der vergangenen Jahre“, berichtete Huber. Begünstigt worden seien die hohen Besucherzahlen insbesondere durch die langanhaltend sommerliche Witterung nach schwierigem Start an Pfingsten.
Gut aufgestellt sieht sich das Bad auch bei Wasser- und Energieversorgung. Pro Saison werden rund 14.000 Kubikmeter Wasser benötigt. Einen wichtigen Vorteil bietet der eigene Tiefbrunnen, der gerade während der Trockenheit für stabile Badevoraussetzungen sorgte. Bei der Beheizung der Becken setzt das Bad auf eine Solarthermieanlage. „Damit können wir jährlich rund 30.000 m³ Erdgas einsparen“, erläuterte Schaper.
Verändert habe sich in den vergangenen Jahren auch das Freibadpublikum, berichteten die Verantwortlichen. Mangelnde Aufsicht durch Eltern, die sich eher mit ihrem Mobiltelefon als mit ihren Kindern beschäftigten, sei immer wieder ein Thema. Zugenommen hätten auch Regelverstöße. Dabei gehe es vor allem um Verhaltensweisen, durch die andere gefährdet oder gestört werden könnten – etwa das Springen vom Beckenrand an ungeeigneten Stellen, das Hochlaufen auf der Rutsche oder Gruppen, die wiederholt andere Gäste störten. „Wir stellen fest, dass wir häufiger eingreifen müssen als noch vor einigen Jahren“, berichtete Huber. Bei störenden Gruppen gehe das Bad gezielt gegen diejenigen vor, die das Geschehen maßgeblich bestimmten. Würden diese des Bades verwiesen, beruhige sich die Situation erfahrungsgemäß schnell. Die große Mehrheit zeige sich nach einer Ermahnung einsichtig. Bei wiederholten Verstößen werde ein Platzverweis ausgesprochen; längerfristige Hausverbote seien die Ausnahme. Besondere Sicherheitsprobleme, wie sie aus einzelnen anderen Bädern berichtet werden, seien in Neugablonz dagegen kein Thema. Ein externer Sicherheitsdienst sei deshalb nicht erforderlich.
Mit Sorge beobachten die Verantwortlichen vor allem die nachlassende Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Als Gründe nannten sie unter anderem ausgefallene Schwimmkurse während der Corona-Pandemie sowie unterschiedlichen Nachholbedarf beim Schwimmenlernen. Das Erlebnisbad wird auch von der Gustav-Leutelt-Schule für den Schwimmunterricht genutzt. Wasserwacht und DLRG übernehmen mit eigenen Kursangeboten vornehmlich in der Wintersaison im Hallenbad eine wichtige Rolle in der Schwimmausbildung. „Das Seepferdchen ist ein wichtiger erster Schritt. Entscheidend ist aber, dass Kinder anschließend weiter üben und wirklich sicher schwimmen lernen“, betonte Gailhofer. Die Stadt überlegt, das Angebot durch eigene Schwimmkurse zu ergänzen.
Die gestiegenen Anforderungen prägen den Arbeitsalltag der Beschäftigten. In Neugablonz sorgen neben dem Schwimmmeister zwei Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Gäste. Die dreijährige Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe umfasst neben der Badeaufsicht auch Schwimmen, Rettungstechniken sowie technische und naturwissenschaftliche Inhalte. „Ich bin seit fast zehn Jahren Schwimmmeister und würde mich jederzeit wieder für diesen Beruf entscheiden“, so Huber.
Stracke dankte den Beschäftigten des Erlebnisbads für ihren Einsatz im laufenden Bäderbetrieb. Zugleich würdigte er das Engagement von Wasserwacht und DLRG in der Schwimmausbildung.
„Unsere Bäder sind weit mehr als Freizeiteinrichtungen. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine leisten wichtige Arbeit und Menschen aller Generationen kommen zusammen. Damit das auch künftig möglich ist, brauchen die Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichend qualifiziertes Personal und eine leistungsfähige Bäderinfrastruktur. Mit der Sportmilliarde unterstützt der Bund die Kommunen gezielt bei der Sanierung ihrer Sportstätten. Allein für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder stehen in einer eigenen Förderrunde 250 Millionen Euro bereit. Damit stärken wir die Kommunen dabei, ihre Bäder zu modernisieren und langfristig zu erhalten. Der Besuch hier in Neugablonz zeigt mir, wie wichtig dieses Angebot für eine Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger ist“, so Stracke abschließend.
Am 10. Oktober 2026 öffnen wieder zahlreiche private Flohmarktstände – erstmals mit Tombola für Familien und Kinder
Am Samstag, 10. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Stadtteilflohmarkt in Kaufbeuren-Nord statt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Organisatoren berichten von nochmals deutlich mehr Anmeldungen, sodass der Flohmarkt in diesem Jahr weiter wächst.
Bereits 2025 hatte die Premiere zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Stadtteil gelockt und nach Angaben der Veranstalter eine sehr positive Resonanz erhalten.
Flohmarktstände in den Straßen von Kaufbeuren-Nord
Auch in diesem Jahr können sich Besucherinnen und Besucher wieder auf zahlreiche Flohmarktstände im Stadtteil freuen. Das Konzept lädt dazu ein, Kaufbeuren-Nord zu Fuß zu entdecken und dabei an verschiedenen Stationen nach Trödel, Gebrauchtem und besonderen Fundstücken zu stöbern.
Erstmals Tombola mit Stempelkarte
Neu ist in diesem Jahr eine Tombola, die direkt mit dem Flohmarkt verbunden ist. An verschiedenen Stationen in den Straßen von Kaufbeuren-Nord können sich Besucherinnen und Besucher Stempel für eine Tombola-Stempelkarte holen. Wer seine Karte vollständig abgestempelt hat, kann sie an der Tombola-Zielstation abgeben und erhält einen Preis. Mit dieser Aktion möchten die Organisatoren insbesondere Familien und Kinder dazu motivieren, durch die verschiedenen Straßen zu ziehen und möglichst viele Flohmarktstände zu entdecken.
Premiere sorgte für positive Resonanz
Der Stadtteilflohmarkt hatte 2025 erstmals stattgefunden. Die positive Resonanz und die gestiegene Zahl an Anmeldungen zeigen nach Angaben der Veranstalter, dass das Format gut angenommen wird. Am 10. Oktober soll Kaufbeuren-Nord damit erneut zum Treffpunkt für Flohmarktfreunde, Familien und Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet werden.
Mit dem Arrow-Luftverteidigungssystem (AWS-G: Arrow Weapon System - Germany) hat die Bundeswehr die Anfangsbefähigung erreicht, am Standort Schönewalde in Brandenburg am 01.12.2025.
Foto: Bundeswehr/Hildemann
Bundeswehr will Infrastruktur bis Mitte 2028 fertigstellen – Umweltverträglichkeitsprüfung wird per Ausnahmeentscheidung nicht als mehrjähriges förmliches Verfahren durchgeführt
Friesenried/Kaufbeuren. Das Luftverteidigungssystem „Arrow“ soll im Raum Friesenried seine sogenannte „Einsatzstellung Süd“ erhalten. Wie das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mitteilte, sollen die dafür notwendigen baulichen Infrastrukturmaßnahmen bis Mitte 2028 abgeschlossen werden. Ziel ist es, das System bis Ende 2028 in die nationalen Führungsstrukturen zu integrieren.
Bereits Ende Juni hatte die Bundeswehr bekanntgegeben, dass der Großraum Kaufbeuren für den süddeutschen Standort des „Arrow Weapon System for Germany“ ausgewählt wurde. Nach Angaben der Bundeswehr soll das System Deutschland gegen ballistische Raketen großer Reichweite schützen und Flugkörper in Höhen von mehr als 100 Kilometern abfangen können.
Bescheid Bescheid zur Ausnahmeentscheidung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzt
Ausnahmeentscheidung bei der Umweltverträglichkeitsprüfung
Nach Angaben des Bundesamtes hat das Bundesministerium der Verteidigung Anfang September eine Ausnahmeentscheidung nach § 1 Abs. 2 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes erlassen. Damit werde das Vorhaben am Standort Friesenried von der Pflicht befreit, eine formelle, mehrjährige Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.
Die Bundeswehr begründet diesen Schritt mit dem Zeitbedarf für den Aufbau des Systems und der veränderten Sicherheitslage. Durch eine frühere Bereitstellung der Fähigkeit solle nach ihrer Darstellung das Risiko für die Sicherheit Deutschlands, seiner Bündnispartner und der Bevölkerung verringert werden. Das Bundesamt betont zugleich, dass mit der Ausnahmeentscheidung keine Absenkung der Umweltstandards verbunden sei.
Biotopkartierung und Artenschutzmaßnahmen bereits eingeleitet
Nach Angaben des BAIUDBw sollen die Bauarbeiten ökologisch begleitet und die einzelnen Bauabschnitte überwacht werden. Eine Biotopkartierung sei bereits erfolgt. Zudem seien sogenannte CEF-Maßnahmen zum Artenschutz eingeleitet worden. Dazu gehören laut Bundeswehr unter anderem Nistkästen im Umfeld sowie die Schaffung von Ersatzhabitaten. Notwendige Rodungen sollen außerhalb der örtlichen Brutzeiten erfolgen. Auch die technischen Vorgaben zum Schutz der örtlichen Quellfassungen und des Trinkwassers sowie die Anforderungen des Immissionsschutzes sollen nach Angaben des Bundesamtes weiterhin vollständig gelten.
„Arrow“ soll Teil eines mehrstufigen Schutzsystems werden
Das „Arrow Weapon System for Germany“ ist für die Abwehr weitreichender ballistischer Raketen ausgelegt. Die Bundeswehr beschreibt es als oberste Ebene eines mehrstufigen Luftverteidigungssystems, das durch weitere Systeme wie Patriot und IRIS-T SLM ergänzt wird.
Eine erste Befähigung des Systems wurde bereits im Dezember 2025 in der Annaburger Heide hergestellt. Mit strategisch verteilten Standorten in Deutschland soll künftig eine möglichst umfassende Abdeckung erreicht werden. Die Bundeswehr bezeichnet das System als rein defensiv; es soll der Frühwarnung sowie dem Schutz der Bevölkerung, kritischer Infrastruktur, der Streitkräfte und der Bündnispartner dienen.
Weitere Zusammenarbeit mit Kommunen und Behörden angekündigt
Für die weiteren Planungen kündigt das Bundesamt eine enge Abstimmung mit Kommunen, Fachbehörden, politischen Entscheidungsträgern, dem Bundesverteidigungsministerium und weiteren Beteiligten an. Der Bescheid zur Ausnahmeentscheidung soll nach Angaben des Bundesamtes unter anderem im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Bundeswehr veröffentlicht werden.
Dachsanierung und Leitungsarbeiten sorgen ab Mitte September für Behinderungen
Die Stadt Kaufbeuren informiert über zwei bevorstehende Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind der Hausnerweg sowie die Frauenschuhstraße.
Halbseitige Sperrung im Hausnerweg
Der Hausnerweg ist von Mittwoch, 16. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026 auf Höhe der Hausnummer 4 halbseitig für den Verkehr gesperrt. Grund für die Einschränkung ist eine Dachsanierung.
Frauenschuhstraße mehrere Monate gesperrt
Die Frauenschuhstraße ist von Donnerstag, 17. September, bis Mittwoch, 23. Dezember 2026 auf Höhe der Hausnummern 11 bis 37 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Neuverlegung von Strom und Wasser.
Sperrung Zum Grund
Die Straße Zum Grund ist ab Montag, 21. September bis Mittwoch, 30. September auf Höhe der Hausnummer 3a bis 5 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist eine Kanalsanierung.
Festakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Im Gablonzer Haus würdigen Redner aus Deutschland und Tschechien die Aufbauleistung der Vertriebenen – Geschichte, Gablonzer Industrie und europäische Verständigung stehen im Mittelpunkt
Kaufbeuren-Neugablonz. 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Neubeginn nach Flucht und Vertreibung – und zugleich der Blick auf eine Zukunft, die Deutsche und Tschechen heute gemeinsam gestalten: Beim Festakt am Sonntag, 13. September 2026, im Gablonzer Haus standen die Geschichte des Stadtteils, die Aufbauleistung seiner Gründerinnen und Gründer sowie Versöhnung und europäische Verständigung im Mittelpunkt.
Die Europahymne eröffnete den Festakt. Es folgten die Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadt Kaufbeuren, sowie Grußworte von Petr Beitl, in Vertretung für Primátor Miloš Vele aus der Partnerstadt Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße, Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V., Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung und Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie. Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Der offizielle Ablauf sah genau diese Reihenfolge vor.
Bilder der Veranstaltung
Festakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Stefan Bosse: Neugablonz als Teil der Seele Kaufbeurens
Oberbürgermeister Stefan Bosse erinnerte daran, unter welchen Bedingungen Neugablonz ab 1946 entstand. Die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen fanden hier keine fertige neue Stadt vor. Sie kamen auf ein vom Krieg gezeichnetes Gelände mit Baracken und Trümmern. Was sie jedoch mitbrachten, seien handwerkliches Können, Unternehmergeist, Fleiß und der Wille gewesen, sich eine neue Heimat aufzubauen.
Sie gründeten Werkstätten und Betriebe, bauten Wohnungen, riefen Vereine ins Leben und füllten Kirchen und Schulen mit Leben. Aus diesen Anfängen entwickelte sich ein Stadtteil mit einer eigenen Identität. Bosse bezeichnete Neugablonz deshalb als einen unverzichtbaren Teil der Seele Kaufbeurens.
„Neugablonz ist ein Glücksfall für Kaufbeuren“, erinnerte der Oberbürgermeister an eine Aussage, die er bereits vor Jahren getroffen hatte. 80 Jahre nach der Gründung gelte dieser Satz mehr denn je. Kaufbeuren wäre ohne Neugablonz nicht die Stadt, auf die man heute gemeinsam stolz sei.
Bosse verwies zugleich auf die wirtschaftliche Entwicklung. Aus kleinen Familienbetrieben sei ein industrielles Netzwerk entstanden. Schmuck, Glas, Metall- und Kunststoffverarbeitung hätten den Stadtteil geprägt. Heute stünden rund 70 Unternehmen mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen für die wirtschaftliche Bedeutung Neugablonz‘.
Erinnerung und Versöhnung gehören zusammen
Der Oberbürgermeister erinnerte aber auch an das Leid, das am Anfang dieser Geschichte stand. Millionen Menschen verloren durch die Vertreibung ihre Heimat, viele auch Angehörige und ihre gesamte Existenz. Dieses Leid dürfe nicht relativiert und nicht vergessen werden. Gerade deshalb seien Worte und Gesten der Versöhnung von besonderer Bedeutung.
Bosse erinnerte in diesem Zusammenhang an Petr Beitl und dessen Worte beim Jubiläum vor zehn Jahren. Aus einer schmerzhaften gemeinsamen Geschichte sei inzwischen eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden. Begegnungen zwischen Schulen, Vereinen, Musikgruppen und Bürgerinnen und Bürgern zeigten für Bosse, dass Versöhnung möglich sei.
Eine wichtige Rolle bei der Weitergabe der Geschichte komme dem Isergebirgs-Museum zu. Die Generation der Gründerinnen und Gründer werde kleiner. Umso wichtiger sei es, ihre Geschichte zu bewahren und für junge Menschen verständlich zu machen. „Erinnerung ist Orientierung für die Zukunft“, betonte Bosse.
Petr Beitl: Die gemeinsame Geschichte als Auftrag
Petr Beitl richtete seinen Blick bewusst nicht nur zurück. Vor zehn Jahren habe er beim 70. Jubiläum vor allem über Krieg, Vertreibung, Heimatverlust und die Kraft der Menschen gesprochen, sich eine neue Heimat aufzubauen. Beim 80. Jubiläum wolle er auch über die Zukunft sprechen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Menschen und den Städten habe sich über viele Jahre entwickelt. Heute befinde man sich in einer Phase einer gefestigten Gemeinschaft. Tschechien und Bayern seien nicht mehr durch eine physische oder mentale Grenze voneinander getrennt, sondern Nachbarn, Verbündete und Partner in Europa.
Beitl stellte vier Begriffe heraus, die für ihn eine tragfähige Beziehung ausmachen: Vertrauen, Toleranz, Respekt und anständiges Verhalten. Die deutsch-tschechische Verständigung werde dabei nicht allein von der Politik getragen. Er verwies ausdrücklich auf Familien und Freunde, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Kirchen, Sportler und Musiker.
Die nächste Aufgabe bestehe darin, die gewonnenen Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Dabei stellte Beitl auch einen Bezug zum Krieg seit Februar 2022 her. Die Erfahrungen der Vergangenheit müssten sich gerade dann bewähren, wenn Menschen erneut Leid erfahren und ihre Heimat verlieren.
Zum Ende seiner Rede unterstrich Beitl, dass gute Beziehungen zwischen Völkern nicht in politischen Büros beginnen, sondern unter den Menschen.
Dr. Martin Posselt: Das Gablonzer Haus als Ort der Begegnung
Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V. rückte ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt: Vor 50 Jahren wurde das Gablonzer Haus eröffnet und der Saal eingeweiht, in dem nun der Festakt stattfand.
Posselt erinnerte an die bei der Grundsteinlegung eingemauerte Urkunde. Darin wurde der Auftrag formuliert, den Weg der Gablonzer und Isergebirgler zu dokumentieren, über das Leben und die Leistungen der Landsleute in alter und neuer Heimat zu berichten und die aus der verlorenen Heimat geretteten kulturellen Werte zu erhalten. Das Gablonzer Haus sollte dabei eine Stätte der Begegnung, ein Mittelpunkt des kulturellen Lebens und ein zentraler Ort heimatlicher Verbundenheit werden.
Aus kleinen Anfängen sei das Isergebirgs-Museum aufgebaut worden. Zum Jahresende soll mit der Verlegung des Museumseingangs vom Untergeschoss ins Erdgeschoss ein weiterer Entwicklungsschritt abgeschlossen werden. Das Gablonzer Haus solle weiterhin ein Ort der Begegnung und zugleich Zeugnis der Verbundenheit mit der Herkunftsheimat im Isergebirge sein.
„Wie zwei Pfeiler einer Brücke“
Posselt stellte dieser Einrichtung das Haus der tschechisch-deutschen Verständigung gegenüber. Beide Häuser seien „wie zwei Pfeiler einer Brücke“.
Dabei erinnerte er an Franz Rieger, der sich nach 1989 dafür eingesetzt hatte, das letzte erhaltene Haus in Rýnovice vor dem Abriss zu retten und daraus einen Ort der Verständigung und Bildung im europäischen Geist zu machen.
Posselt würdigte außerdem ausdrücklich die langjährige Arbeit von Petra Laurin und gratulierte ihr zu ihrer Auszeichnung beim Sudetendeutschen Tag.
Petra Laurin: Aus Hindernissen wurde eine gemeinsame Aufgabe
Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung knüpfte an diese Gedanken an. Sie erinnerte an die fast 30-jährige Zusammenarbeit und daran, dass der gemeinsame Weg nach der politischen Wende keineswegs selbstverständlich gewesen sei.
Am Anfang hätten Zweifel, Vorurteile, Wissenslücken und teilweise fehlendes Verständnis für die historischen Zusammenhänge auf beiden Seiten gestanden. Gerade diese Hindernisse seien jedoch zu einer Herausforderung geworden. Zunächst sei ein gemeinsamer Raum notwendig gewesen – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und miteinander sprechen konnten.
Heute verbinde beide Seiten weit mehr. Laurin sprach von einer gemeinsamen Aufgabe: das Erbe und die Kultur der Deutschen aus dem Isergebirge zu bewahren und den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Region einen Einblick in die gemeinsame deutsch-tschechische Geschichte zu ermöglichen.
Diese Aufgabe betreffe nicht nur die heutige Generation, sondern auch Kinder und Enkelkinder und damit das Zusammenleben in Europa. Schulen, Vereine und Musiker trügen ebenso dazu bei, diesen Gedanken weiterleben zu lassen.
Für Laurin zeigen die Jubiläen, dass Erinnerung bewahrt, Brücken gebaut und die gemeinsame Geschichte weitergetragen werden kann. Zu diesem Anlass überreichte sie ein Buch über Jablonec nad Nisou, in dem auch die gemeinsame Geschichte eine Rolle spielt.
Peter Seibt zeichnet den Weg der Gablonzer Industrie nach
Mit Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie rückte anschließend die wirtschaftliche Geschichte in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass 2026 mehrere Jubiläen zusammentreffen – darunter 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Bundesverband der Gablonzer Industrie und 50 Jahre Gablonzer Haus.
Seibt spannte den historischen Bogen zurück zur Gablonzer Industrie im Isergebirge. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich sowohl die Menschen als auch die Industrie, von der sie lebten, eine neue Heimat suchen. Diese fanden sie ab 1946 im heutigen Neugablonz.
Eine wichtige Rolle beim wirtschaftlichen Neubeginn spielte die damalige Glas- und Schmuckwarengenossenschaft. Sie beschaffte unter anderem Rohmaterialien, Maschinen, Werkzeuge und Energie. Seibt griff dazu auf ein Notizbuch seines Großvaters aus dem Jahr 1948 zurück und nannte Zahlen aus einer damaligen Genossenschafts-Hauptversammlung. Sie verdeutlichten, wie schnell sich nach dem Krieg wieder zahlreiche Betriebe entwickelten.
Heute sei der Bundesverband der Gablonzer Industrie ein Arbeits- und Wirtschaftsverband für kleine und mittelständische Unternehmen. Seit 20 Jahren betreibe er zudem die Erlebnisausstellung als Schaufenster und Verkaufsplattform für die Industrie. Hinzu komme seit mehr als zehn Jahren das Kreativzentrum. Eine Sonderausstellung gibt derzeit einen Einblick in 80 Jahre Produktion.
Eric Beißwenger: Aus einem Ort des Krieges wurde ein Ort des Neubeginns
Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Auch er stellte die außergewöhnlichen Bedingungen heraus, unter denen Neugablonz entstand.
Die ersten Vertriebenen seien 1946 nicht freiwillig gekommen. Bei der Betrachtung von Flucht und Vertreibung müsse sowohl das Wissen um die deutschen Verbrechen des Nationalsozialismus als auch das Leid berücksichtigt werden, das Deutsche nach dem Krieg erfahren hätten. Beides gehöre zusammen und dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Die Menschen kamen auf ein Gelände, das von den Schrecken des Krieges geprägt war. Auf dem Areal einer ehemaligen Munitions- und Sprengstofffabrik entstand ein Ort des Neubeginns. Die Vertriebenen hätten zwar nur wenig materiellen Besitz mitbringen können, dafür aber ihre Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Handwerkskunst, ihre Kultur, ihre Traditionen und ihre Erinnerungen.
Darauf habe der Wiederaufbau der Gablonzer Industrie basiert. Aus kleinen Anfängen entstanden Werkstätten, Betriebe und Unternehmen; Wohnungen, Straßen und Häuser wurden gebaut.
Mut, Fleiß und Tatkraft
Hinter diesem Aufbau standen für Beißwenger Menschen, die trotz des Verlustes ihrer alten Heimat nicht aufgegeben hätten. Sie hätten Verantwortung für ihre Familien, ihre Nachbarschaft und ihre neue Heimat übernommen. Die Geschichte Neugablonz‘ sei deshalb auch eine Geschichte von Mut, Fleiß und Tatkraft und ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtschaftsgeschichte.
Die Sudetendeutschen hätten Bayern dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell bereichert. Integration bedeute nicht, die eigene Herkunft aufzugeben. Man könne in einer neuen Heimat ankommen, sich vollständig in die Gesellschaft einbringen und gleichzeitig die eigene Geschichte kennen und weitergeben.
Neugablonz als Beispiel deutsch-tschechischer Versöhnung
Von der Geschichte Neugablonz‘ schlug Beißwenger den Bogen nach Europa. Die zu Beginn erklungene Europahymne stehe für Frieden und das Zusammenleben der europäischen Völker. Europa sei auch die Geschichte von Menschen, die nach Krieg und Zerstörung wieder aufeinander zugegangen seien.
Gerade Neugablonz sei eng mit Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße verbunden. Diese Verbindung liege inzwischen nicht mehr ausschließlich in der Vergangenheit, sondern sei eine Verbindung der Gegenwart und Zukunft. Die Städtepartnerschaft verbinde zwei Städte, deren Geschichte durch Krieg, Nationalsozialismus, Flucht und Vertreibung auf besondere Weise miteinander verknüpft sei.
Heute könnten Deutsche und Tschechen gemeinsam in Neugablonz feiern – in Freundschaft und Verbundenheit.
Beißwenger weitete den Blick schließlich auf die Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien. Heute verbänden beide Länder zahlreiche Hochschul-, Schul- und kommunale Partnerschaften sowie enge wirtschaftliche Beziehungen. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit sei ein starkes Europa von Bedeutung. Die Europäische Union bezeichnete er in diesem Zusammenhang als Friedensprojekt.
Ein Signal der Freundschaft und des Friedens
Am Ende führte Beißwenger seine Gedanken wieder nach Neugablonz zurück. Der Stadtteil sei für ihn auch ein Symbol der Versöhnung – ein Beispiel dafür, wie aus Trennung wieder Verbindungen entstehen können.
Von dem Festtag solle ein Signal des Miteinanders, der Freundschaft und vor allem des Friedens ausgehen. Die Geschichte Neugablonz‘ zeige, dass Menschen Schweres erleben und dennoch neue Brücken bauen können. Seine Rede beendete Beißwenger mit dem Wunsch für die kommenden Jahrzehnte und für die deutsch-tschechische Freundschaft: „In diesem Sinne, auf die nächsten 80 Jahre Neugablonz, auf die bayerisch-tschechische Freundschaft und vor allem auch auf ein starkes, vereintes und friedliches Europa.“
Festakt endet mit deutscher und tschechischer Nationalhymne
Zum Programm gehörte auch das Theaterstück „Feierabend“ des Theaters im Turm. Nach den Grußworten erklang das Musikstück „Muzne vpred“ (Mutig voran). Im Anschluss an seine Festrede trug sich Staatsminister Eric Beißwenger in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein.
Den Abschluss bildeten die tschechische Nationalhymne und die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland, gespielt von der Musikvereinigung Neugablonz mit der Partnerkapelle Mladá Dechovka. Damit endete ein Festakt, der die Erinnerung an Vertreibung und Neubeginn mit dem Blick auf Versöhnung, Freundschaft und die gemeinsame Zukunft in Europa verband.
Der Wochenmarkt in Neugablonz. Foto: Deutsche_Marktgilde
Kaffee, Kuchen und kleine Überraschungen zum Feuerwehrfest
Am Samstag, den 19. September 2026, wird es auf dem Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz besonders gesellig. Parallel zum Feuerwehrfest, das direkt neben dem Wochenmarkt auf dem Bürgerplatz stattfindet, lädt das Marktteam zu einer kleinen Aktion ein. Von 9 bis 12:30 Uhr können die Besucher ihren Markteinkauf mit einer gemütlichen Kaffeepause verbinden.
Am Kaffee-und-Kuchen-Stand des Wochenmarktes gibt es neben süßen Leckereien und Kaffee auch kleine Überraschungen. Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Malbücher von „Treffpunkt Wochenmarkt“ und passende Grillzangen werden an die Marktbesucher ausgegeben. Das Feuerwehrfest sorgt zeitgleich direkt neben dem Wochenmarkt für zusätzliche Unterhaltung. Ab 9 Uhr beginnt das Fest, begleitet von Musik des Musikvereins Neugablonz.
„Das Feuerwehrfest und unser Wochenmarkt ergänzen sich an diesem Samstag wunderbar. Während nebenan das Fest stattfindet, möchten wir unseren Marktbesuchern mit Kaffee, Kuchen und kleinen Überraschungen ebenfalls einen schönen Markttag bereiten“, sagt Andreas Meddeb, Niederlassungsleiter der Deutschen Marktgilde.
Der Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz findet jeden Samstag von 7:30 bis 12:30 Uhr auf dem Bürgerplatz statt. Die Besucher erwartet ein breites Sortiment an frischen Lebensmitteln, saisonalen Produkten und regionalen Spezialitäten sowie persönliche Beratung durch die Beschicker.
Weitere Informationen zu den Wochenmärkten in Kaufbeuren
Die Altstadt ist am Samstag, 12. September in der Zeit von 11:30 Uhr bis 13 Uhr für den Verkehr aufgrund einer Versammlung gesperrt.
Betroffen von der Sperrung sind die Sedanstraße, die Kaiser-Max-Straße, das Rosental, die Pfarrgasse, die Ledergasse, der Alleeweg und die Schmiedgasse.
Am Donnerstag, 10. September 2026, erproben Bund, Länder und Kommunen ihre Bevölkerungs-Warnsysteme in einer gemeinsamen Übung
Ziel ist es, die technische Einsatzfähigkeit der Bundeswarnsysteme zu testen und die Bevölkerung für Art und Bedeutung von Warnmeldungen zu sensibilisieren.
Dazu wird um 11 Uhr durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Warnung ausgelöst. Um 11:45 Uhr gibt es dann eine Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte, über die zuvor die Warnung versendet wurde. Auch über Cell Broadcast wird eine Entwarnung versendet. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem Warn-Apps wie NINA, Sirenen, und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast.
Die Stadt empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, eine der Warnapps auf dem Smartphone zu installieren. Diese sind in den gängigen App-Stores zu finden. Wichtig hierbei: Um die Warnmeldungen empfangen zu können, muss das Handy eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden. Aber: Nicht alle Handys können Cell-Broadcast-Nachrichten empfangen, ältere Geräte können dies oft nicht. Eine Liste mit empfangsfähigen Handys finden Sie unter www.bbk.bund.de/cellbroadcast.
Die Stadt Kaufbeuren wird zusätzlich dazu ihre lokalen Warnmittel wie Sirenen auslösen und außerdem über die stadteigene Buron-App über den Warntag und den ausgelösten Probealarm informieren, sobald dieser gestartet ist. Weitere Informationen zum Warntag gibt es unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag.
In diesem Zusammenhang informiert die Stadt Kaufbeuren über zusätzliche monatliche Tests ab Oktober. Die beiden Sirenen am Parkhaus Kunsthaus sowie an der Glas- und Schmuckfachschule werden künftig zusammen mit den drei Feuerwehrsirenen in Hirschzell, Kemnat und Oberbeuren am zweiten Samstag eines Monats um 12 Uhr zur Funktionskontrolle beim Probealarm der Feuerwehr getestet.
Auftakt am 20. September im Stadtsaal – barrierefreier Zugang, Gebärdensprache, Kinderbetreuung und Rahmenprogramm
Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur ersten Versammlung für die Bürgerschaft im Jahr 2026 ein. Den Auftakt bildet die Bürgerversammlung Kaufbeuren am Sonntag, 20.09.2026, um 16:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren.
Die Bürgerversammlung ist besonders inklusiv gestaltet. Sie wird unter anderem mit Gebärdensprache begleitet, zudem ist ein barrierefreier Zugang für alle Teilnehmenden vorhanden. Für den gesamten Versammlungszeitraum wird außerdem eine Kinderbetreuung angeboten. Eine Anmeldung zur Kinderbetreuung über das Portal wird erbeten.
Als Rahmenprogramm ist von 16:00 Uhr bis ca. 16:45 Uhr ein Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle vorgesehen.
Fragen und Wünsche können vorab eingereicht werden
Für die fundierte Themenvorbereitung ist es sehr hilfreich, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Wünsche möglichst einige Tage vorab online über das städtische Portal www.kaufbeuren.de/buergerversammlung einsenden.
Unabhängig von den Bürgerversammlungen besteht immer die Möglichkeit, Fragen, Wünsche und Anregungen an den Oberbürgermeister zu richten. Entsprechende Nachrichten bittet die Stadt an ob-buero@kaufbeuren.de zu senden. Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.
Gleichstellungsstelle ermuntert zur Beteiligung
Die Gleichstellungsstelle der Stadt möchte insbesondere auch Frauen, Familien, Alleinerziehende und diejenigen, die Familie und/oder Pflegeaufgaben und Beruf zu vereinbaren haben, ermuntern, an diesem Beteiligungsformat teilzunehmen, sich zu informieren und mit dem Einbringen von Ideen und Anregungen „mitzureden“.
Sie haben oft einen anderen Blickwinkel auf Chancengleichheit in der Stadtgesellschaft im Bereich Mobilität (ÖPNV, Radwege), zu Klimathemen und Nachhaltigkeit sowie zu Aufenthaltsqualität und Sicherheit im Öffentlichen Raum.
Ihre Rückmeldungen hierzu sind wichtig für die weitere Stadtentwicklung.
Die Gleichstellungsstelle nimmt auch gerne vorab Themen und Anregungen entgegen. Insbesondere werden zwei Sprechstunden angeboten:
Donnerstag, 10.09.2026, von 10:00 – 12:00 Uhr Dienstag, 15.09.2026, von 14:00 – 16:00 Uhr
Die Sprechstunden finden in den Räumen der Gleichstellungsstelle, 2. Stock, Am Salzmarkt 2+4, 87600 Kaufbeuren, statt.
Beginn: 16:00 Uhr Ort: Stadtsaal Kaufbeuren Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache und Kinderbetreuung. Rahmenprogramm: Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle bis ca. 16:45 Uhr.
Das Freibad Kaufbeuren wird am Donnerstag, 3. September 2026, ab 9 Uhr wieder geöffnet. Lediglich das Springerbecken muss für das Saisonfinale geschlossen bleiben. Bei einem Starkregenereignis am 21. August 2026 war in den Technikraum des Freibads Wasser eingedrungen. Deshalb mussten die Pumpen der Wasseraufbereitungsanlage überholt werden.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Gerade bei der Wettervorhersage für die kommenden Tage war es uns wichtig, den Kaufbeurerinnen und Kaufbeurern noch einmal ein paar schöne Stunden im Freibad ermöglichen zu können. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das möglich gemacht haben, und wünsche allen noch ein paar letzte warme und sonnige Sommertage in unseren Freibädern in Kaufbeuren und Neugablonz“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Saisonfinale der Freibäder im September
Doch wie jedes Jahr neigt sich auch in diesem September die Freibadsaison dem Ende zu. Der letzte Saisontag im Freibad Kaufbeuren wird Montag, 14. September 2026, sein.
Im Erlebnisbad Neugablonz wird die Freibadsaison traditionell wieder mit dem Hundeschwimmen beendet. Das Bad ist am Sonntag, 13. September, zwischen 10 und 17 Uhr für Hunde geöffnet. Mit dieser Veranstaltung endet die Saison im Erlebnisbad Neugablonz. Am 13. September gelten die gewohnten Preise für „Frauchen“ und „Herrchen“. Hunde zahlen keinen Eintritt. Halterinnen und Halter dürfen ihre Hunde nur am Hundeschwimmen teilnehmen lassen, wenn sie an der Kasse einen Impfpass mit aktueller Tollwutimpfung, einen Haftpflichtversicherungsnachweis und die Hundemarke des Tieres vorweisen können. Die Hunde sollten zudem vor dem Schwimmbadbesuch ihre Gassirunde gemacht haben. Die Stadt weist vorsorglich darauf hin, dass das Wasser in den Becken Chlor enthält, da am Vortag noch regulärer Badebetrieb stattfindet.
Zwischen Hausnerweg und Edelweißstraße kommt es vom 31. August bis 11. September zu Einschränkungen
Die Hirschzeller Straße wird von Montag, 31. August 2026, bis Freitag, 11. September 2026, zwischen dem Hausnerweg und der Edelweißstraße halbseitig gesperrt.
Geh- und Fahrradweg nicht nutzbar
Während der Arbeiten sind auch der Geh- und Fahrradweg in diesem Bereich nicht nutzbar. Grund für die Einschränkungen ist der Ausbau des Glasfasernetzes.
Anschluss an den Hauptkanal: Sperrung auf Höhe der Hausnummer 2
Sperrung vom 31. August bis 4. September
Der Rehgrund ist von Montag, 31. August, bis Freitag, 4. September, auf Höhe der Hausnummer 2 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist der Anschluss an den Hauptkanal.
Eine verletzte Person bergen und Erste Hilfe leisten, gehörte auch zu den Aufgaben für die Teilnehmenden beim Behördentag. Foto: Philipp Radetzki, Bundeswehr
Nur positive Rückmeldungen
Seit Jahrzehnten gibt es eine starke Verbundenheit zwischen dem Fliegerhorst und der Stadt Kaufbeuren. Diese Partnerschaft wurde im Jahr 2019 sogar mit einer Patenschaftsurkunde vertieft. Nun stand ein sogenannter Behördentag auf dem Programm, bei dem Entscheidungstragende und Repräsentierende aus der Stadt besondere Einblicke in die soldatischen Fähig- und Fertigkeiten erhielten.
Umfangreiches Programm
Die Neugierde war groß, wussten doch alle nicht genau, was auf sie zukommen würde. Bevor es losging, mussten die Teilnehmenden noch mit Feldblusen und Feldhosen eingekleidet werden. Danach wurden sie in Gruppen auf die insgesamt vier festgelegten Stationen verteilt. Ein Schwerpunkt war die Drohnenausbildung, bei der die Teilnehmenden Hightech pur erwartete. Viele kamen anschließend im Fliegerhorst Kaufbeuren zum ersten Mal mit einer Waffe in Berührung, nämlich dem Gewehr G36, welches das Standardgewehr der Bundeswehr ist. Darüber hinaus wurde ihnen auch die Handhabung der Pistole P8 gezeigt. Dieser sogenannte Trockendrill, welcher ohne Munition in den Waffen durchgeführt wird, diente für eine weitere Station. Denn im Schießsimulator konnten die Teilnehmenden ihre Schießkünste unter Beweis stellen. Für Abwechslung sorgte eine Einsatzersthilfelage, wobei neben dem Absetzen eines Notrufes und dem Sichern der Unfallstelle zwei verletzte Personen versorgt werden mussten. Auch sportlich waren die Teilnehmenden in der sogenannten Military Fitness gefordert. Das Programm wurde durch ein abschließendes Laserschießen abgerundet.
Motivation und Teamspirit
Nach dem alle Programmpunkte durchlaufen waren, kamen die Teilnehmenden und die unterstützenden Soldatinnen und Soldaten zusammen. Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, hob hervor: „Sie haben eine Motivation, einen Spirit hineingebracht, der einfach exzellent ist. Freude und Engagement zeichnen Sie aus. Dieser Tag hat auch uns enormen Spaß bereitet“. Milewski beschrieb die erstmalig durchgeführte Veranstaltung als „ein wunderschönes, gemeinsames Erlebnis“. Auch OB Stefan Bosse war es ein großartiger Tag. „Vielen Dank an alle, die mitgemacht, aber auch mitgeholfen haben.“ Als „Oberst-Bürgermeister“ führte er das Teilnehmerfeld an. Diesen Titel hat er bereits seit 2023 inne, als er einen Tag lang im Jobtausch Kommandeur der Abteilung Süd sein durfte.
Nur positive Rückmeldungen
Nicht nur der OB hatte einen tollen Tag im Fliegerhorst. Auch weitere Teilnehmende waren angetan. Kaufbeurens Polizeichef Markus Ziegler, der übrigens keinen Grundwehrdienst ableisten musste, hatte sich gerne auf dieses Ereignis eingelassen. „Ohne zu wissen, was auf mich zukommt, habe ich sofort zugesagt. Jeder spricht von der Bundeswehr. Nun hatten wir die Möglichkeit, viele Sachen auszuprobieren“, so der Polizeioberrat. Für ihn sticht das tolle Miteinander heraus. „Die Ausbilder wirkten sehr sympathisch. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“
Ähnliche Töne stimmte auch Julia von Stillfried an. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Kaufbeuren war bereits im Vorfeld sehr gespannt, was sie denn erwarten würde. „Wir haben einen tiefen und vielseitigen Einblick in unterschiedliche Bereiche bekommen.“
Als Chef des Kaufbeurer Finanzamtes hat Wolfgang Kriegbaum sonst immer mit Papier, Akten und diversen Vorgängen zu tun. Nun schlüpfte er in eine Uniform. „Beeindruckt hat mich der ganze Tag: Angefangen vom Fitnesstraining bis hin zur Drohnenausbildung. Es lief alles sehr authentisch ab.“
Für Stadtbrandrat Christian Martin war der komplette Tag topvorbereitet und sehr kurzweilig. Parallelen gebe es zwischen der Bundeswehr und Feuerwehr. „Wir müssen beide im Einsatz funktionieren.“ Für den Chef der Kaufbeurer Feuerwehr bleibt der Tag in Erinnerung, „da wir so viele positive Eindrücke erleben durften.“
Martha Goth ist Kaufbeurens älteste und wohl eine der bekanntesten Bürgerinnen
Die 1920 Geborene hat jetzt ihren 106. Geburtstag zu Hause in ihrer Wohnung gefeiert – zusammen mit der Familie und Freunden. Und auch in diesem Jahr hat es sich Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen lassen, Martha Goth persönlich zu ihrem Geburtstag zu gratulieren.
Trotz ihres unglaublich hohen Alters ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer noch viel unterwegs. Zuletzt auf dem Tänzelfest. Sie ist auch beim Bundeswehrgedenk- und Spendenmarsch 16K3 ein kurzes Stück mitgelaufen. Kurz vor ihrem Geburtstag war sie mit ihrer Familie auch noch auf der Alpe Beichelstein. Mit ihren ganzen Aktivitäten, so sagt sie, bleibt man immer auf dem Laufenden.
Gemeinsam mit allen Gästen hat der Oberbürgermeister ihr noch ein Geburtstagsständchen gesungen. Beim Abschied sagte sie „Wir haben Sie so gerne da“ und wollte den OB gar nicht gehen lassen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Martha Goth ist ein Phänomen. Es erstaunt mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich sie sehe, sei es an ihrem Geburtstag oder im Stadtgebiet, wie gut drauf sie für ihr außergewöhnlich hohes Alter noch ist. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und hoffe, dass ich sie nächstes Jahr zum 107. wieder besuchen kann.“
Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.
Die Straßenentwässerung im Kreuzungs-Bereich Am Hang – Hirschzeller Straße ist aktuell defekt und muss aus diesem Grund erneuert werden. Die dafür notwendigen Arbeiten werden in den Sommerferien ab Montag, 24. August 2026, in der Früh, durchgeführt. Auf Grund des Umfangs der Erneuerung ist für diese Maßnahme eine Vollsperrung des Bereichs von der Kreuzung Am Hang – Hirschzeller Straße bis zum Kreisel an der Ulrichsbrücke notwendig.
Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.
In Fahrtrichtung Süden geht diese über die Gutenbergstraße – Am Graben – Ganghoferstraße – Bahnhofstraße.
In Fahrtrichtung Norden verläuft die Umleitung über Am Graben – Gutenbergstraße – Augsburger Straße.
Alle Umleitungsstrecken sind auch entsprechend ausgeschildert. Der Zugang zu den Grundstücken wird für Anwohner gewährleistet.
Bis zum Schulbeginn nach den Sommerferien am Dienstag, 15. September 2026, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Vom 3. bis 14. August pausieren Portal, Newsletter und Social-Media-Kanäle
Die Sommerferien haben begonnen und für viele Menschen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen in unserer Region stehen in den kommenden Wochen einige ruhigere Tage an. Auch WIR SIND KAUFBEUREN legt eine kurze Sommerpause ein.
Von Montag, 3. August, bis einschließlich Sonntag, 16. August, befindet sich das Portal im Betriebsurlaub. In dieser Zeit erscheinen keine neuen redaktionellen Beiträge. Auch der wöchentliche Newsletter sowie die begleitenden Beiträge auf unseren Social-Media-Kanälen pausieren.
Ab Montag, 17. August, berichten wir wieder wie gewohnt über alles, was unsere Region bewegt.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern, unseren Partnern sowie den Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen in der Region eine schöne Sommerzeit, erholsame Urlaubstage und freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Sommerpause.
In Ergänzung der bereits erfolgten Bitte vor rund zwei Wochen, appelliert die Stadt Kaufbeuren nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger
Aufgrund der aktuell hohen Temperaturen und der damit verbundenen sinkenden Wasserpegel, bittet die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger, auf die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern (Flüsse, Bäche, Seen) zu verzichten.
Dies ist in der Regel im Rahmen des Gemeingebrauchs erlaubnisfrei möglich, soweit nicht mehr Wasser entnommen wird als mit Handgefäßen – zum Beispiel einer Gießkanne – zu schöpfen wäre.
Zur Verdeutlichung: Auch die Gewässer haben geringe Abflüsse und dabei eine hohe Temperaturbelastung. Dies gefährdet die Fauna in den Gewässern, erste Fischsterben beginnen bereits.
In Ergänzung der bereits erfolgten Bitte vor rund zwei Wochen, appelliert die Stadt Kaufbeuren nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, aus Oberflächengewässern kein Wasser mehr zur Gartenbewässerung, der Befüllung von Gefäßen oder Aufstellpools oder sonstigen Zwecken zu entnehmen. Stattdessen bitten wir nochmals dringend um die Nutzung von Regentonnen, die durch den nächsten Gewitterguss wieder gefüllt werden können, ohne die Gewässersituation zu belasten.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Oberbürgermeister Stefan Bosse berichtet von konstruktiven Gesprächen mit Freistaat und Regierung von Schwaben
Die Stadt Kaufbeuren sieht gute Chancen, für den Neubau der Hauptbrücke an der Neugablonzer Straße sowie die geplante Behelfsbrücke eine hohe staatliche Förderung zu erhalten. Das teilte Oberbürgermeister Stefan Bosse nach Gesprächen mit der Regierung von Schwaben und dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen mit.
Mit der Neugablonzer Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Kaufbeurens vom geplanten Brückenneubau betroffen. Um die erheblichen Auswirkungen einer monatelangen Vollsperrung möglichst gering zu halten, soll während der Bauzeit eine Behelfsbrücke den Verkehr aufnehmen.
„Die Gespräche sind sehr konstruktiv verlaufen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine Lösung sowohl für die Hauptbrücke wie auch für die Behelfsbrücke bekommen – mit einer hohen Förderung und ohne Gefährdung der Stabilisierungshilfen“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Nach seinen Worten habe auch der Beschluss des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung geplanter Projekte zu einer positiven Bewertung durch die staatlichen Stellen beigetragen.
„Die Entscheidung des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung von Projekten war dabei sehr hilfreich. Eine endgültige Zusage der staatlichen Stellen liegt jedoch noch nicht vor“, so Bosse.
Die Gespräche machen der Stadt nach den zuletzt intensiven Diskussionen um die Finanzierung des Brückenneubaus und die angespannte Haushaltslage Hoffnung auf eine tragfähige Lösung. Ziel ist es, sowohl den Neubau der Hauptbrücke als auch die verkehrlich wichtige Behelfsbrücke mit einer möglichst hohen staatlichen Förderung umzusetzen, ohne die Stabilisierungshilfen der Stadt zu gefährden.
Grund für die Sperrung ist eine Summerstreets Veranstaltung
Sperrung Kirchplatz am Samstag, 01. August ab 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Der Kirchplatz ist am Samstag, 01. August in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Summer Streets Veranstaltung Kirchplatzfeeling.
Sperrung Ludwigstraße am Samstag, 01. August ab 14 Uhr bis Sonntag, 02. August 01 Uhr
Die Ludwigstraße ist am Samstag, 01. August ab 14 Uhr bis Sonntag, 02. August bis 01 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist eine Summerstreets Veranstaltung.
Mehr Sicherheit beim Schwimmen: Wasserwacht Ostallgäu wirbt für Schwimmbojen. v.l.: Maximilian Achats (stellv. Kreisvorsitzender Wasserwacht Ostallgäu), Gisela Streichert (Vorsitzende BRK Kreisverband Ostallgäu), Karina Fischer (stellv. Landrätin im Ostallgäu), Andreas Gmeindner (Vorsitzender Kreiswasserwacht Ostallgäu). Foto: Kreiswasserwacht Ostallgäu
Nach tragischem Unglück am Schwaltenweiher soll Sicherheitskampagne für mehr Schutz im Freiwasser sensibilisieren
Der tragische Ertrinkungsunfall am Schwaltenweiher hat viele Menschen im Ostallgäu tief bewegt. Für den Kreisvorsitzenden Andreas Gmeindner der Wasserwacht Ostallgäu ist dieses Ereignis Anlass, auf die diesjährige Sicherheitskampagne der Wasserwacht Bayern aufmerksam zu machen. „Jeder Badeunfall ist einer zu viel. Wir möchten die Menschen dafür sensibilisieren, dass bereits einfache Maßnahmen die Sicherheit beim Schwimmen im Freiwasser deutlich erhöhen können“, betont der Kreisvorsitzende.
Schwimmboje sorgt für mehr Sichtbarkeit und zusätzliche Sicherheit
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Schwimmboje der Wasserwacht Bayern. Die auffällige, aufblasbare Boje wird mit einem Hüftgurt getragen und schwimmt während des Schwimmens hinter der Person her. Sie erhöht die Sichtbarkeit für andere Wassersportler und Rettungskräfte und bietet im Bedarfsfall eine Auftriebshilfe, an der sich Schwimmerinnen und Schwimmer kurz ausruhen können.
Schwimmbojen im gesamten Ostallgäu ausleihbar
Damit möglichst viele Interessierte die Schwimmboje kennenlernen können, stehen diese an allen Wachstationen der Wasserwacht im Ostallgäu gegen ein Pfand zur Ausleihe bereit. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte erklären dabei auch die richtige Handhabung und geben Tipps für sicheres Schwimmen im Freiwasser. Die Wasserwacht weist ausdrücklich darauf hin, dass die Schwimmboje keine Rettungsweste ersetzt, aber einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten kann. Sie empfiehlt außerdem, möglichst nie allein zu schwimmen, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen sowie Wetter und Wasserbedingungen stets im Blick zu behalten.
Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern, beschreibt die Bedeutung der Schwimmboje treffend: „Was auf dem Fahrrad der Sturzhelm ist, ist im Wasser künftig diese Schwimmboje. Sensibilität für das Schwimmen und das Element Wasser endet nicht mit dem Schwimmkurs im Kindesalter. Ein Sicherheitsnetz, einen doppelten Boden, eine Lebensversicherung – in Form einer Schwimmboje.“
Mit der Verleihaktion möchte die Wasserwacht Ostallgäu dazu beitragen, dass mehr Menschen sicher im Freiwasser unterwegs sind. Mehr Sichtbarkeit, die Möglichkeit einer kurzen Pause und ein zusätzliches Plus an Sicherheit können im Ernstfall entscheidend sein. Die Wasserwacht lädt deshalb alle Freiwasserschwimmerinnen und Freiwasserschwimmer ein, das Angebot zu nutzen und die Schwimmboje an einer der Wachstationen im Ostallgäu auszuprobieren.
Auf dem Bild von links nach rechts: Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, Schwester Johanna Maria Höldrich, Oberin im Crescentiakloster und Sparkassen Vorstandsvorsitzender Tobias Streifinger bei der Spendenübergabe. Foto: Schwester Clara Marie Beuth, Crescentiakloster Kaufbeuren
Mitten im Herzen der Kaufbeurer Altstadt ist das Crescentiakloster seit Jahrhunderten ein Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und der gelebten Nächstenliebe. Die Franziskanerinnen verbinden dort franziskanische Spiritualität mit dem Dienst am Menschen und prägen das Leben in der Stadt mit Gebet, Gastfreundschaft, sozialem Engagement und Bildungsarbeit. Damit dieser besondere Ort auch für kommende Generationen erhalten bleibt, unterstützte die Sparkasse Allgäu das Crescentiakloster Kaufbeuren mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld fließt in die laufende, kostenintensive Sanierung des Nordtrakts, bei der marode Balken des Dachstuhls im Konventbau instandgesetzt werden sollen.
Hintergrund der Baumaßnahme ist der zunehmende Sanierungsbedarf am historischen Dachtragwerk sowie am Traufgesims des denkmalgeschützten Gebäudes. Im Rahmen der Arbeiten werden statische Sicherungen vorgenommen, historische Bauteile rekonstruiert und die Dachkonstruktion erneuert. Der Konventbau gilt als bedeutendes Einzelbaudenkmal und geht in Teilen auf das 15. Jahrhundert zurück.
Überreicht wurde die Spende von Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse als Vertreter des Verwaltungsrats der Sparkasse Allgäu und Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, an Schwester Johanna Maria Höldrich, Oberin im Crescentiakloster. „Das Crescentiakloster ist tief in der Geschichte Kaufbeurens verwurzelt. Seine Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück und bis heute ist es ein bedeutender geistlicher und sozialer Ort in unserer Stadt. Solche Bauwerke zu erhalten heißt auch, Geschichte, Identität und gelebte Werte für kommende Generationen zu bewahren“, betont Tobias Streifinger.
Urkundlich erstmals 1261 als „Schwestern vom Maierhof“ erwähnt, erlangte das Kloster insbesondere im 18. Jahrhundert durch Schwester Maria Crescentia Höss, die seit 2001 als Heilige verehrt wird, große Bedeutung. Mit ihrer Spende leistet die Sparkasse Allgäu einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieses kulturellen Erbes und unterstreicht zugleich ihre Verbundenheit mit Einrichtungen, die das Leben in der Region auf besondere Weise prägen.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (Mitte) und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer (links) begrüßen Dr. Bernd Rosenbusch vom MVV in Kaufbeuren. Foto: Svenja Moller/Stadt Kaufbeuren
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Wir freuen uns, dass unser Beitritt zum MVV jetzt auch ganz offiziell besiegelt ist.“
Die Stadt Kaufbeuren wird zum 1. Januar 2027 in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) integriert. Die MVV-Gesellschafter haben in ihrer Sitzung am Donnerstag, 9. Juli 2026, dem Beitritt zugestimmt. Damit ist der Weg für eine moderne, vernetzte und bürgerfreundliche Mobilität in Kaufbeuren offiziell frei. Der Kaufbeurer Stadtrat hatte bereits Ende des vergangenen Jahres einstimmig die richtungsweisende Entscheidung für den Beitritt getroffen und damit einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Mobilität in Kaufbeuren eingeleitet.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Wir freuen uns, dass unser Beitritt zum MVV jetzt auch ganz offiziell besiegelt ist. Er ist ein wichtiger Meilenstein für Kaufbeuren und ein großer Schritt hin zu einer noch besser vernetzten und zukunftsfähigen Mobilität. Für unsere Bürgerinnen und Bürger bedeutet das mehr Komfort und einfachere Tarifstrukturen.“
Mit dem Beitritt wird Kaufbeuren gemeinsam mit dem Landkreis Ostallgäu Teil eines der größten Verkehrsverbünde Deutschlands. Fahrgäste profitieren künftig von einem einheitlichen MVV-Tarif: Ein Ticket gilt dann verbundweit für Bus und Bahn. Darüber hinaus stehen die digitale Fahrplanauskunft des MVV sowie moderne Buchungswege wie Handy- und Online-Tickets zur Verfügung. Durch die Verbundintegration soll es auch bessere Umsteigemöglichkeiten und zusätzliche Ticketangebote geben.
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Jetzt steht einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität auch formell nichts mehr im Wege. Ein einheitliches Ticketsystem ist ein entscheidender Standortfaktor für Kaufbeuren und erhöht die Attraktivität unserer Stadt als Arbeits- und Lebensstandort.“
Die Füssener Straße ist ab Montag, 06. Juli bis Freitag, 24. Juli auf Höhe der Hausnummer 20 (Neubau der Mehrfamilienhäuser) für den Autoverkehr halbseitig gesperrt.
Der Geh- und Radweg ist im obengenannten Zeitraum komplett gesperrt. Grund für die Sperrung sind Straßenbauarbeiten.
Sollten die Messungen die laut Auswertung gefahrenen Geschwindigkeiten bestätigen, werden Überschreitungen konsequent geahndet
Im Oktober 2025 wurde bei der Bürgerversammlung in Kleinkemnat durch eine Mehrheit der anwesenden Bürgerinnen und Bürger beantragt, künftig eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h am Ölmühlhang anzuordnen.
Die Stadt Kaufbeuren setzte diesen zulässigen Antrag um und beobachtete in der Folge das Geschwindigkeitsverhalten auf der starken Gefällstrecke. Während zunächst ein Rückgang der gefahrenen Geschwindigkeit zu beobachten war, ergab nun eine verdeckte Messung, dass ein erheblicher Teil der Fahrzeugführer die Geschwindigkeitsbeschränkung inzwischen ignoriert und teilweise sogar deutlich schneller als 50 km/h fährt.
Deshalb kündigt die Stadt Kaufbeuren an, ab Mitte Juli 2026 umfassende Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Sollten die Messungen die laut Auswertung gefahrenen Geschwindigkeiten bestätigen, werden Überschreitungen konsequent geahndet, es drohen hohe Bußgelder und möglicherweise Fahrverbote.
Die klare Kernbotschaft des Aktionstags lautet daher: Wer Aufgaben überträgt, muss auch die Finanzierung dauerhaft sichern. Bund und Länder müssen umgehend handeln, damit der Staat an seiner Basis handlungsfähig bleibt
Die Haushaltslage der deutschen Städte und Gemeinden hat einen kritischen Punkt überschritten. Besonders hart trifft es die steuerkraftschwache Stadt Kaufbeuren. Trotz aller Sparbemühungen gefährden Rekorddefizite der Krankenhäuser, der stark steigende Schuldenstand sowie die drastische Entwicklung bei den Sozialausgaben des Bezirks bei tendenziell zurückgehenden Steuereinnahmen die Genehmigungsfähigkeit des kommunalen Haushalts.
Angesichts dieser seit Gründung der Bundesrepublik schwersten Finanzkrise der Kommunen äußert sich die Stadt Kaufbeuren zum bundesweiten Aktionstag am Montag, den 22. Juni 2026 wie folgt: Unter dem gemeinsamen Motto „Kommunen am Limit – Das betrifft uns alle“ setzt die Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler ein deutliches Zeichen in Richtung Bund und Länder. Einziges Ziel ist es, auf die verheerende Haushaltslage aufmerksam zu machen und eine sofortige, nachhaltige finanzielle Entlastung einzufordern.
„Kommunale Finanznot ist keine abstrakte statistische Größe, sondern sie trifft die Bürgerinnen und Bürger direkt in ihrem Alltag“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse. Wenn Aufgaben durch Gesetze des Bundes oder der Länder stetig wachsen, die dafür notwendige Finanzierung vor Ort jedoch ausbleibt, stehen elementare Leistungen der Daseinsvorsorge auf dem Spiel! Dies betrifft Kitas, Schulen, den öffentlichen Nahverkehr, die Pflege von Parks und Straßen sowie den Erhalt von Schwimmbädern, Bibliotheken und kulturellen Angeboten. „Hier sind Einrichtungen und Leistungen von unverzichtbarer Bedeutung betroffen, die unabdingbar für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sind,“ so OB Bosse weiter.
Die klare Kernbotschaft des Aktionstags lautet daher: Wer Aufgaben überträgt, muss auch die Finanzierung dauerhaft sichern. Bund und Länder müssen umgehend handeln, damit der Staat an seiner Basis handlungsfähig bleibt.
Die Stadt Kaufbeuren informiert über Verkehrsbeeinträchtigungen im Zentrum
In den kommenden Wochen stehen in der Kaufbeurer Altstadt mehrere Großveranstaltungen auf dem Programm. Aufgrund der erforderlichen Aufbau-, Veranstaltungs- und Sicherheitsmaßnahmen kommt es dabei zeitweise zu Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen. Die Stadt Kaufbeuren bittet Anwohnerinnen und Anwohner, Besucher sowie Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
Altstadtsommer am 19. und 20. Juni
Mit dem Altstadtsommer 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher an zwei Abenden ein abwechslungsreiches Programm mit Livemusik, kulinarischen Angeboten und besonderem Altstadtflair. Das Veranstaltungsgelände erstreckt sich über sechs miteinander verbundene Bereiche:
Obere Kaiser-Max-Straße
Untere Kaiser-Max-Straße
Ludwigstraße
Obstmarkt
Spitalhof
Kirchplatz
Für den Auf- und Abbau sowie die Durchführung der Veranstaltung sind folgende Sperrungen erforderlich:
Dienstag, 16. Juni
Sperrung Rosental/Ringweg sowie Obere Kaiser-Max-Straße von morgens bis voraussichtlich 14 Uhr
Freitag, 19. Juni
Sperrung der Ludwigstraße, Kaiser-Max-Straße, Kappeneck, Inneren Buchleuthenstraße, Am Breiten Bach, Rosental und Ringweg von 16 Uhr bis 1 Uhr
Samstag, 20. Juni
Sperrung des Kirchplatzes ab 11 Uhr für das Kinderprogramm
Sperrung der Ludwigstraße, Kaiser-Max-Straße, Kappeneck, Inneren Buchleuthenstraße, Am Breiten Bach, Rosental und Ringweg von 16 Uhr bis 1 Uhr
Montag, 22. Juni
Sperrung Rosental/Ringweg sowie Obere Kaiser-Max-Straße von morgens bis voraussichtlich 14 Uhr
Bereits ab dem 18. Juni ist in einzelnen Bereichen mit temporären Halte- und Parkverboten zu rechnen.
Veteranentag am 21. Juni
Am Sonntag, 21. Juni, findet in Kaufbeuren der Veteranentag statt. Vor dem Rathaus sind Ansprachen sowie eine Serenade vorgesehen.
Hierfür werden das Rosental, der Ringweg sowie die Obere Kaiser-Max-Straße von etwa 20 Uhr bis 22 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Einzug des Festwirts und der Schausteller zum Tänzelfest am 11. Juli
Mit dem traditionellen Einzug des Festwirts und der Schausteller beginnt die heiße Phase des Tänzelfestes.
Am Samstag, 11. Juli, werden deshalb ab 10 Uhr folgende Straßen gesperrt:
Ludwigstraße
Kaiser-Max-Straße
Kappeneck
Innere Buchleuthenstraße
Am Breiten Bach
Rosental
Ringweg
Die Stadt Kaufbeuren empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, die betroffenen Bereiche während der Sperrzeiten nach Möglichkeit zu umfahren und zusätzliche Zeit für Fahrten in die Innenstadt einzuplanen.
Nachdem das Freibad Kaufbeuren bereits in der vergangenen Woche in die Badesaison gestartet ist, öffnet am Montag, 1. Juni 2026, auch das Erlebnisbad Neugablonz.
Die Eintrittspreise bleiben unverändert: Erwachsene zahlen 5,00 Euro, Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr), Schüler und Studenten, Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr sowie Schwerbehinderte ab 50% GdB. zahlen 3,00 Euro Eintritt (auch mit der bayerischen Ehrenamtskarte gibt es ermäßigten Eintritt). Wer das Angebot von Punktekarten nutzen möchte, kann hierbei auf den Eintrittspreis bis zu 30 % sparen. Diese Karten können in allen Bädern der Stadt genutzt werden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr – auch am Wochenende und Feiertage
Bürgerinnen und Bürger werden gebetet, nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol zu vermeiden
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weist erneut auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen am Samstag, den 30.05.2026, hin. Hintergrund ist eine angemeldete Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol, die umfangreiche Verkehrsbeschränkungen nach sich ziehen wird. Die Polizei rät dringend von nicht zwingend erforderlichen Fahrten an diesem Tag in Richtung Tirol ab.
Auswirkungen auf das Straßennetz
Die Maßnahmen der österreichischen Behörden, darunter die Aktivierung von Dosierampeln und eine mögliche Blockabfertigung am Grenztunnel Füssen, werden sich deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr auswirken. Insbesondere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ist mit erheblichen Rückstaus und Verkehrsüberlastungen zu rechnen. Dies betrifft vor allem die Autobahn A7 zwischen Füssen und Oy-Mittelberg.
Des Weiteren wird der Verkehr weiträumig über die A96 in Richtung Lindau umgeleitet, was zu einer zusätzlichen Belastung auf dieser Strecke führt. Verkehrsteilnehmer sollten sich darauf einstellen, dass auch die Ausweichstrecken stark überlastet sein werden und keine verlässliche Alternative bieten.
Einschätzungen und Maßnahmen der Landkreise
Die Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau stehen in engem Austausch mit der Polizei, um die Verkehrslage zu bewältigen. Stellvertretend für die betroffenen Landkreise betont der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner:
„Da auf österreichischer Seite mit der Aktivierung der Dosierampeln und gegebenenfalls auch einer Blockabfertigung am Grenztunnel zu rechnen ist, muss insbesondere auf der A7 im Ostallgäu mit einem erheblichen Staugeschehen gerechnet werden. Neben Rückstaus auf der Autobahn droht dadurch vor allem im Raum Füssen und Nesselwang eine massive Verkehrsbelastung.“
Die Landkreise haben sich bereits im Vorfeld eng mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und den Feuerwehren abgestimmt. Stapfner ergänzt: „Wir bereiten uns gemeinsam auf eine außergewöhnliche Verkehrslage vor. Unser Ziel ist es, im Bedarfsfall schnell und abgestimmt zu handeln und die Belastungen für die Menschen im Ostallgäu so gering wie möglich zu halten.“
Einsatzkräfte vor Ort
Um auf die Verkehrslage flexibel reagieren zu können, wird die Polizei mit starken Verkehrskräften vor Ort sein. Diese werden lagebedingt Maßnahmen ergreifen, um den Verkehrsfluss bestmöglich zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus stehen Feuerwehrkräfte in Bereitschaft, die bei Bedarf schnell alarmiert werden können, um unterstützend tätig zu werden.
Gemeinsamer Appell der Behörden
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, die Landratsämter Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau sowie die Kreisbrandinspektionen richten gemeinsam folgende Appelle an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer:
Vermeiden Sie nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol
Planen Sie Ihre Fahrten sorgfältig und weichen Sie – wenn möglich – auf andere Tage oder sehr weiträumige Strecken aus. Bereiten Sie sich auf längere Wartezeiten vor, insbesondere durch die Mitnahme von ausreichend Getränken und Verpflegung, da hohe Temperaturen erwartet werden. Hinweise für Reisende
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reiseplanungen entsprechend anzupassen, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten oder auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Auch Ausweichstrecken, insbesondere in Richtung Lindau und Salzburg, werden nach derzeitiger Einschätzung stark überlastet sein und keine verlässliche Alternative bieten.
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und die beteiligten Landkreise danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, um die Belastungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. (PP Schwaben Süd/West)
Hochsommerliche Temperaturen in Bayern – und schon zu Beginn der Badesaison gibt es den ersten tödlichen Badeunfall: Im Kahler See in Kahl am Main ist ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Für die Wasserwacht Bayern ist der erste tödliche Badeunfall in dieser Badesaison ein alarmierendes Zeichen und unterstreicht, warum Gefahren in Seen, Flüssen und Schwimmbädern nicht unterschätzt werden sollten. Dem tragischen Unglück in Kahl am Main stehen seit Anfang Mai bereits Dutzende Wasserrettungseinsätze der Wasserwacht Bayern gegenüber – darunter auch mehrere Lebensrettungen. Besonders gefordert waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am vergangenen Samstag, 23. Mai 2026: Es war der bisher einsatzreichste Tag des Jahres.
„Badeunfälle passieren nicht nur weit draußen im Wasser und nicht nur bei schlechten Schwimmern. Sie passieren oft plötzlich, leise und innerhalb weniger Augenblicke“, mahnt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Gerade zu Beginn der Saison überschätzen viele Menschen ihre Kräfte oder unterschätzen die noch niedrigen Wassertemperaturen. Das kann lebensgefährlich werden.“
Mit dem Start der Badesaison zieht es wieder viele Menschen an Bayerns Seen, Flüsse und in Schwimmbäder. Die Wasserwacht Bayern startet jährlich Anfang Mai in die Wachsaison und besetzt an Wochenenden und Feiertagen ehrenamtlich über 550 Wachstationen an Bayerns Gewässern. Die Einsatzkräfte sorgen mit großem Engagement für die Sicherheit der Badegäste, leisten Erste Hilfe und retten Menschen aus akuten Gefahrensituationen.
Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen vieler Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Kaltes Wasser kann den Körper schnell überfordern. Es drohen Unterkühlung, Kreislaufprobleme oder ein Kälteschock – selbst bei Menschen, die sich gesund und sicher fühlen.
Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Temperaturen der Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Im kalten Wasser kann es schnell zu einer Unterkühlung oder einem Kälteschock kommen.
Die wichtigsten Tipps der Wasserwacht:
Langsam ins Wasser gehen, nicht zu lange in kalten Gewässern schwimmen.
Kinder niemals aus den Augen lassen.
Die eigenen Kräfte nicht überschätzen, gerade bei Beginn der Schwimmsaison.
„Unsere Einsatzkräfte trainieren das ganze Jahr über, damit im Notfall jeder Handgriff sitzt. Besonders im Sommer sind sie gefordert. Wir appellieren daher an alle Schwimmerinnen und Schwimmer, jetzt zum Beginn der Badesaison und auch über den ganzen Sommer hinweg die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Gehen Sie verantwortungsvoll mit sich und anderen um. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Badesaison für alle zu einem sicheren und schönen Erlebnis zu machen“, so Huber.
Mehr als 86.000 aktive Mitglieder zählt die Wasserwacht Bayern. Sie alle sorgen für Sicherheit am und im Wasser. Im Notfall sollten Bürgerinnen und Bürger sofort den Notruf 112 wählen, über den auch die Wasserwacht alarmiert wird.
Von eigenen Rettungsversuchen im Wasser rät die Wasserwacht Bayern ab, wenn dadurch das eigene Leben gefährdet werden könnte. Laien sollten nur im absoluten Ausnahmefall selbst ins Wasser gehen. Sicherer ist es, Rettungsringe, Leinen, Äste oder andere Gegenstände zu reichen oder zu werfen und schnellstmöglich professionelle Hilfe zu alarmieren.
Weitere Hinweise zum sicheren Verhalten am und im Wasser finden Sie in den Baderegeln der Wasserwacht Bayern
Das Freibad Kaufbeuren. Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren
Trotz laufender Hallenbad-Sanierung: Freibad öffnet wieder täglich für Besucher
Die Freibad-Saison 2026 in Kaufbeuren beginnt: Ab Mittwoch, 20. Mai 2026, öffnet das Freibad Kaufbeuren wieder seine Türen für Badegäste. Derzeit laufen noch die letzten Vorbereitungen, damit Besucherinnen und Besucher pünktlich zum Saisonstart ihre Zeit im Freibad genießen können.
Einschränkungen durch laufende Hallenbad-Sanierung
Aufgrund der weiterhin laufenden Sanierung des Hallenbades stehen das Warmwasserbecken sowie die Breit-Rutsche in dieser Saison vorerst nicht zur Verfügung. Die Stadt bittet hierfür um Verständnis. Auch im Erlebnisbad Neugablonz wird aktuell an den Vorbereitungen für die neue Badesaison gearbeitet. Über den konkreten Eröffnungstermin will die Stadt Kaufbeuren noch gesondert informieren.
Eintrittspreise bleiben stabil
Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Für Erwachsene kostet der Eintritt weiterhin 5,00 Euro. Ermäßigten Eintritt in Höhe von 3,00 Euro erhalten:
Kinder ab 6 Jahren
Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
Schülerinnen und Schüler
Studierende
Grundwehrdienstleistende und Zivildienstleistende
Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr
Menschen mit Schwerbehinderung ab 50 Prozent GdB
Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte
Wer häufiger ins Freibad geht, kann mit den angebotenen Punktekarten bis zu 30 Prozent beim Eintritt sparen. Die Karten sind in allen Bädern der Stadt Kaufbeuren gültig.
Täglich geöffnet – auch an Feiertagen
Die Freibäder haben täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet – einschließlich an Wochenenden und Feiertagen.
Oberbürgermeister freut sich auf die Saison
„Ich wünsche allen Badegästen viel Spaß in unseren schönen Freibädern und natürlich bestes Wetter! Genießen Sie die Zeit vor Ort. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf viele Badebegeisterte“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Vollautobahn bei Kaufbeuren: Informationsabend zu Folgen des B12-Ausbaus
Der geplante autobahngleiche Ausbau der B12 zwischen Germaringen und Hirschzell beschäftigt derzeit viele Menschen in der Region. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben am Stadtrand von Kaufbeuren. Der BUND Naturschutz lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein. Im Mittelpunkt stehen die möglichen Auswirkungen einer Vollautobahn auf Mensch, Natur und Umwelt.
Themen des Abends
Bei der Veranstaltung informiert der BUND Naturschutz unter anderem über den aktuellen Stand des Verfahrens. Außerdem geht es um mögliche Folgen wie zusätzlichen Verkehrslärm, Waldrodungen und Eingriffe in die Landschaft. Darüber hinaus werden mögliche Alternativen zum geplanten Ausbau vorgestellt, die nach Ansicht des Verbandes verträglicher umgesetzt werden könnten.
Termin und Veranstaltungsort
Die Informationsveranstaltung findet statt am:
Dienstag, 9. Juni, um 19:30 Uhr Ristorante Pergola Mauerstettener Straße 50 87600 Kaufbeuren
Brennerautobahn zeitweise gesperrt – Behörden raten von Fahrten nach Tirol ab
PP SCHWABEN SÜD/WEST. Autofahrer müssen sich am Samstag, 30. Mai 2026, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Tirol einstellen. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt vor langen Staus und einer starken Überlastung wichtiger Verkehrsachsen. Hintergrund ist eine angekündigte Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol.
Sperrungen auf der Brennerautobahn bei Matrei am Brenner
Nach Angaben der Behörden kommt es auf der Brennerautobahn A13 bei Matrei am Brenner zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr zu umfangreichen Verkehrssperren. Betroffen ist der gesamte Brennerkorridor. Die Maßnahmen der österreichischen Behörden wirken sich dabei auch deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr und das bayerische Straßennetz aus. Bereits vor Beginn der Sperrungen rechnen die Behörden mit erheblichen Rückstaus. Besonders betroffen sind Autobahnen sowie Landstraßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.
Auch Ausweichstrecken voraussichtlich überlastet
Die Polizei weist darauf hin, dass auch alternative Routen keine zuverlässige Entlastung bieten dürften. Nach derzeitiger Einschätzung werden insbesondere die Strecken in Richtung Lindau und Salzburg stark belastet sein. Auf Grundlage der Informationen der Tiroler Landesregierung empfiehlt die Polizei deshalb, am 30. Mai auf nicht zwingend notwendige Fahrten nach Tirol zu verzichten.
Polizei empfiehlt Anpassung der Reiseplanung
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reisepläne frühzeitig anzupassen oder – wenn möglich – auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Wer die Fahrt nicht verschieben kann, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.
Der Künstlermarkt in Kaufbeuren lädt auch in diesem Jahr dazu ein, Kunst und Handwerk in der Altstadt zu entdecken. Am Muttertag, 10. Mai 2026, präsentieren sich von 11 bis 17 Uhr rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter in der Kaiser-Max-Straße.
buronpictures
Am Markttag werden die Händlerinnen und Händler mit ihrem bunten und vielfältigen Warenangebot die Besucher begeistern und Kinderaugen zum Leuchten bringen. Ob handgemachter Schmuck, Unikate aus Holz, Keramikdekoration und Textilwaren wie selbstgenähte Taschen oder Stirnbänder – der Künstlermarkt bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältige Kunsthandwerkerlandschaft. Hier ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.
Ergänzt wird der Künstlermarkt durch ein vielfältiges gastronomisches Angebot: Regionale Anbieter sorgen mit ausgewählten Speisen und Getränken für das leibliche Wohl und laden dazu ein, den Markt auch kulinarisch zu genießen. Neben herzhaften Burgern, Flammkuchen, Wraps und Bratwurst warten auch Schokofrüchte, gebrannte Mandeln und süßer Baumkuchen als Nachtisch auf die Besucherinnen und Besucher.
Auch viele Einzelhandelsgeschäfte in der Altstadt öffnen zum verkaufsoffenen Sonntag ihre Läden von 13 bis 17 Uhr und bereichern das Markterlebnis um zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.
Während die jüngsten Besucher auf der Kindereisenbahn ihre Runden drehen, bei Querkunst basteln oder sich beim Kinderschminken in ein Fabelwesen verwandeln, können sich die Erwachsenen auf künstlerische Auftritte freuen.
So begeistert Manuel Peczler mit Gitarre und Gesang ab 14 Uhr und die Tanzschule Dance Solution präsentiert nachmittags ihr Können in der Kaiser-Max-Straße.
Neben dem Marktgeschehen finden in der Altstadt an diesem Tag weitere Veranstaltungen statt, die Sie bei dem Besuch in Kaufbeuren nicht verpassen sollten:
Fahrradflohmarkt in der Ludwigstraße
Jubiläum 60 Jahre Baur Haus des Kindes in der Ludwigstraße
Am Veranstaltungstag ist die Kaiser-Max-Straße von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Das Datum unseres Künstlermarktes fällt dieses Jahr zufällig mit dem Muttertag zusammen. Wer noch ein Ausflugsziel sucht, ist – wie alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste – am Künstlermarkt herzlich willkommen.“
Der Altstadtsommer Kaufbeuren am 19. und 20. Juni 2026
Stadt Kaufbeuren
Die beiden Veranstaltungen Altstadtsommer 2024 und 2025 waren ein voller Erfolg und lockten Tausende von Besucherinnen und Besuchern in die Kaufbeurer Altstadt. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Kunst, Kultur und Kulinarik begeisterten die Events Menschen jeden Alters und verwandelten die Innenstadt in ein pulsierendes Zentrum der Gemeinschaft.
Nach den großen Erfolgen wird der Altstadtsommer auch am 19.06. und 20.06.2026 stattfinden. In Zusammenarbeit mit der ROUNDHOUSE Eventagentur und wood&wire-event wird sich die gesamte Innenstadt in eine einzige Veranstaltungszone mit vielfältigem Programm verwandeln.
Dieses erstreckt sich auf mehrere Plätze und Straßen in der Altstadt Kaufbeurens:
Von der Kaiser-Max-Straße und der Ludwigstraße, über den Obstmarkt und die Schmiedgasse bis hin zum Kirchplatz und dem Spitalhof. Das historische Rathaus wird zur DJ-Bühne, in der oberen Kaiser-Max-Straße stehen eine Loop Stage und mehrere Streetfoodanbieter bereit, die die Besucherinnen und Besucher des Altstadtsommers mit allerlei Sounds und Köstlichkeiten verwöhnen.
Gleichzeitig gestaltet die Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren das Programm auf der Bühne im Spitalhof. Besucherinnen und Besucher dürfen sich am „IndiePopFreitag“ und „BrassSamstag“ auf ein abwechslungsreiches Line-Up freuen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Altstadtsommer ist inzwischen zu einer festen Größe im kulturellen Leben unserer Stadt geworden. Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ unsere Gemeinschaft ist. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gäste herzlich ein, gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben und den Sommer in vollen Zügen zu genießen.“
Die Ludwigstraße besticht durch ein eigenes Straßenfest am Freitag und einen Nachtflohmarkt am Samstag durch ihr ganz besonderes Ambiente. In der Ludwigstraße wird es in diesem Jahr erstmals eine sechste Bühne geben, die diesen Veranstaltungsbereich zusätzlich bereichern wird.
Bereits am Samstagnachmittag gibt es von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein umfangreiches Kinder- und Familienprogramm am Kirchplatz, bei dem wir uns über das Bühnenprogramm der Akteure der Kaufbeurer Kulturszene freuen.
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Dieser einzigartige Flair des modernen Lebensgefühls in der historischen Kulisse unserer Altstadt macht den Altstadtsommer aus – Kaufbeuren zeigt sich von seiner besten Seite. Wir freuen uns auf ein wunderbares Fest mit einem grandiosen Musikprogramm und vielfältigen Highlights für jeden Geschmack und für alle Generationen.“
Veranstaltungszeiten:
Freitag, 19.06.2026:
Beginn des Streetfoodmarktes um 17:00 Uhr
Beginn des Altstadtsommers um 18:00 Uhr
Musikende um 0:00 Uhr
Samstag, 20.06.2026:
Beginn des Kinder- und Familienprogramms am Kirchplatz um 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Beginn des Streetfoodmarktes um 17:00 Uhr
Musikacts ab 18:00 Uhr
Musikende um 0:00 Uhr
Für alle Fußballbegeisterten: Es wird am Samstag die Möglichkeit geboten, das Fußball-WM-Spiel Deutschland – Elfenbeinküste vor Ort anzuschauen.
Die Veranstaltung findet wetterunabhängig statt und der Eintritt ist frei.
Mit dem Frühlingswetter beginnt die Nachtwächter-Saison 2026
Foto: Melanie Gotschke
Bis Ende Oktober hat Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing eine Vielzahl an öffentlichen Führungsterminen festgelegt, für die sich Einzelpersonen ab sofort anmelden können. Mittwoch, den 29. April 2026, ist der nächste Termin, an dem der Kaufbeurer Nachtwächter die angemeldeten Zuhörerinnen und Zuhörer wieder mit auf seine Runde durch die Altstadt nimmt. Auf seinem Weg durch die abendlichen Gassen macht er Station an verschiedenen Ecken und Winkeln, um von seinen Aufgaben als Hüter von Ruhe und Ordnung und Warner vor Feuer und Gefahr zu erzählen.
Der Nachtwächter erwartet seine Gäste mit Beginn der Dämmerung am historischen Rathaus. Die Route verläuft durch die Kaiser-Max-Straße, über den Kirchplatz, am Crescentiakloster vorbei und hinauf zum Blasiusberg mit der früheren Stadtbefestigung. Der abendliche Spaziergang endet am Hexenturm, wo zum Abschluss ein kleines Fläschchen mit dem bekannten Hexentrunk für die Teilnehmenden bereitsteht.
Interessierte können sich bei der Tourist Information Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 437-190 in die Teilnehmerliste eintragen lassen oder direkt auf der Internetseite unter http://www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen.html buchen.
Engagement aus der Bürgerschaft bringt konkrete Ideen zur Umsetzung
Im vergangenen Dezember hatten der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Bürgerbudgets „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, Projektideen einzureichen, die die Stadt in diesem Jahr noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Dieses Projekt hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie viel Innovationskraft und Engagement in der Stadtgesellschaft steckt. Mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Initiativen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Ideen eingereicht, um Kaufbeuren noch lebenswerter, liebenswerter und gemeinschaftlicher zu gestalten.
Oberbürgermeister Stefan Bosse freute sich über die hohe Beteiligung: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich mit konkreten Ideen für unsere Stadt einsetzen. Mit vergleichsweise kleinen Mitteln entstehen hier Projekte mit großer Wirkung für die Bürgerinnen und Bürger.“
Nach Ablauf der Bewerbungsphase und einer sorgfältigen Auswahl durch eine unabhängige Jury stehen nun die geförderten Projekte fest. Acht Vorhaben konnten sich durchsetzen. Sie überzeugen durch ihre Kreativität, ihren nachhaltigen Nutzen für das Gemeinwohl sowie ihr Potenzial, das Zusammenleben in Kaufbeuren spürbar zu bereichern. Sie zeigen, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement sein kann und wie aus guten Ideen ein konkreter Mehrwert für die Stadt entstehen kann. Bei einer Preisverleihung am Samstag, 25. April 2026, wurden die Gewinnerinnen und Gewinner im historischen Sitzungssaal des Rathauses bekanntgegeben.
Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren: „Uns war es wichtig, bürgerschaftliches Engagement gezielt zu fördern und unkompliziert zu unterstützen. Das ist uns mit dem Bürgerbudget gelungen.“
Insgesamt wurden 15.000 Euro Fördermittel vergeben, die sich wie folgt aufteilen:
Contheke
Den größten Anteil in Höhe von 5.000 Euro erhält die Contheke für die Anschaffung von Tischtennisplatten im Jordanpark. Neben der Aufstellung von zwei Platten soll auch der Bodenbelag entsprechend angepasst werden.
Klinikum Kaufbeuren
Mit 3.000 Euro wird das Klinikum Kaufbeuren bei der Neugestaltung seines Notfallzentrums unterstützt. Geplant sind eine freundlichere Gestaltung, Bodenmarkierungen zur Orientierung sowie Maßnahmen im Außenbereich, darunter neue Pflastersteine und eine Begrünung.
Naturbündnis Wertachtal e. V.
Das Naturbündnis Wertachtal e. V. erhält 2.000 Euro für die Durchführung biologischer Gewässergütebestimmungen in möglichst vielen Kaufbeurer Bächen. Dabei werden Kinder- und Jugendgruppen aktiv eingebunden, um erstmals eine Gewässergütekarte dieser kleinen Gewässer zu erstellen.
ESV Kaufbeuren e.V.
Der ESV Kaufbeuren wird mit 1.500 Euro gefördert, um neue Leihausrüstung für die Eislaufschule anzuschaffen. Davon sollen insbesondere Kinder aus sozial schwächeren Familien profitieren.
Stadtbücherei / Die Jörg-Lederer-Schule / Querkunst e. V. / Digitalwerkstatt „Licht an“
Jeweils 1.000 Euro erhalten diese Projekte: Die Stadtbücherei Kaufbeuren investiert in die Erneuerung und Erweiterung ihres Bestands an Lernhilfen, wobei die Mittel auf die Standorte Kaufbeuren und Neugablonz aufgeteilt werden. Die Jörg-Lederer-Schule nutzt die Förderung für die Anschaffung neuer Nähmaschinen, um dem gestiegenen Bedarf gerecht zu werden und zugleich das Thema Nachhaltigkeit zu vermitteln. Querkunst e. V. organisiert mit der Förderung die Digitalwerkstatt „Licht an“, in der Kinder und Jugendliche kreative Medienprojekte wie Filme, Fotostorys und Podcasts entwickeln und dabei technische Grundlagen erlernen.
Maria Dopslaf
Eine Förderung in Höhe von 500 Euro geht an Maria Dopslaf, die ein Fahrrad zu einer mobilen Vorlesestation umbauen möchte. Damit will sie Kinder in der Innenstadt, auf Spielplätzen und bei Veranstaltungen erreichen. Perspektivisch könnten auch ältere Menschen von dem Angebot profitieren.
Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden nach der Umsetzung ihres Projekts einen kurzen Abschlussbericht über den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft einreichen.
„Innovationen entstehen nicht nur in Unternehmen, sondern auch mitten in der Stadtgesellschaft. Das Konzept eines Bürgerbudgets selbst ist nicht neu – neu ist, dass es jetzt auch Dank des Rotary Clubs Kaufbeuren in unserer umgesetzt wird. Dieses soziale Engagement ist für uns ein sichtbares Zeichen für einen großartigen, gesellschaftlichen Zusammenhalt. so Wirtschaftsreferent Andreas Bauer.
Oberbürgermeister Bosse zeigte sich zufrieden, dass die Stadt Kaufbeuren eine der sichersten kreisfreien Städte unter 100.000 Einwohnern ist.
Jahresgespräch zeigt: Stadt bleibt im Vergleich weiterhin auf sicherem Niveau
Kürzlich trafen sich Polizeivizepräsident Michael Haber und Oberbürgermeister Stefan Bosse zum jährlichen Sicherheitsgespräch für die Stadt Kaufbeuren. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen bei Kriminalität, Verkehr und die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden.
Leichter Anstieg der Straftaten – langfristig rückläufige Entwicklung
Die Sicherheitslage in Kaufbeuren wird insgesamt weiterhin als gut eingeschätzt. Zwar ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent gestiegen, dennoch bleibt die Kriminalitätsbelastung im Vergleich zu vielen anderen kreisfreien Städten in Bayern gering. Bereinigt um ausländerrechtliche Verstöße ergibt sich ein Anstieg um 83 Fälle. Die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl – also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner – liegt bei 4.267 und ermöglicht einen Vergleich mit anderen Regionen.
Polizeivizepräsident Michael Haber ordnet die Entwicklung ein: „Die aktuellen Fallzahlen zeigen zwar einen Anstieg, doch im Zehnjahres-Vergleich ist ein rückläufiger Trend an Straftaten erkennbar – ein klares Zeichen dafür, dass Sie hier in einer sicheren Stadt leben.“
Stadt sieht positives Signal für Lebensqualität
Oberbürgermeister Stefan Bosse bewertet die Zahlen als insgesamt positiv. Kaufbeuren gehört weiterhin zu den sichereren kreisfreien Städten unter 100.000 Einwohnern. „Auch wenn es einen leichten Anstieg der Straftaten bei uns gibt, zeigen die Gesamtzahlen doch, dass die Kriminalitätsbelastung vergleichsweise gering ist. Das ist ein wichtiges Signal für die Lebensqualität in unserer Stadt“, so Bosse.
Er betont zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei. Der regelmäßige Austausch sei ein zentraler Baustein für die Sicherheit der Bevölkerung.
Rückgang bei Verkehrsunfällen
Ein positiver Trend zeigt sich im Bereich Verkehr: Die Zahl der Unfälle im Stadtgebiet sank um knapp sechs Prozent auf 1.108. Dennoch gab es zwei Todesopfer und 212 Verletzte, was die anhaltende Bedeutung der Verkehrssicherheit unterstreicht.
Herausforderungen durch Digitalisierung und neue Polizeiwache
Neben der aktuellen Lage wurden auch zukünftige Herausforderungen thematisiert. Dazu zählen insbesondere die zunehmende Digitalisierung und der geplante Umzug der Polizeiinspektion in die neue Dienststelle in der Moosmangstraße. An dem Sicherheitsgespräch nahmen neben der Stadtspitze auch Vertreter der Polizeiinspektion sowie der Kriminalpolizei teil. Beide Seiten hoben den intensiven und konstruktiven Austausch hervor.
„Mit der Stadtterrasse möchten wir dem Fünfknopfturm ein würdiges Umfeld geben und gleichzeitig einen neuen Lieblingsplatz für alle Generationen schaffen.“
Seit über 600 Jahren prägt der Fünfknopfturm das Stadtbild von Kaufbeuren. Nun soll das historische Wahrzeichen ein neues, lebendiges Umfeld erhalten: Im Rahmen des Projekts „Kaufbeuren packt an“ ist die Gestaltung einer attraktiven Stadtterrasse geplant.
Klaus Müller vom Förderverein Fünfknopfturm: „Mit der Stadtterrasse möchten wir dem Fünfknopfturm ein würdiges Umfeld geben und gleichzeitig einen neuen Lieblingsplatz für alle Generationen schaffen.“
Sie stellten auf einer PK das neue Projekt vor, von links nach rechts: Baureferent Helge Carl, Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Winfried Nusser, Klaus Müller und Wendelin Burkhardt vom Förderverein Fünfknopfturm und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Die Idee besteht bereits seit mehreren Jahren: Rund um den Fünfknopfturm soll ein Ort entstehen, der zum Verweilen, Spielen und Genießen einlädt. Vorgesehen sind unter anderem ein Spielplatz, großzügige Aufenthaltsflächen sowie ein moderner Selfie-Spot mit Blick über die Dächer der Stadt. Um dieses Vorhaben zu realisieren, startet der Förderverein Fünfknopfturm gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren eine Crowdfunding-Initiative. Ziel ist es, die notwendigen finanziellen Mittel für die Umsetzung des Projekts zu sichern und damit einen neuen Begegnungsort für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher zu schaffen.
Die Gesamtkosten für das Projekt werden rund 1,2 Millionen Euro betragen. Die Fördersumme aus Mitteln der Städtebauförderung beträgt voraussichtlich 900.000 Euro. Die restlichen 300.000 Euro sollen aus weiteren Fördermöglichkeiten sowie mithilfe der Crowdfunding-Initiative gesammelt werden.
Oberbürgermeister Stefan Bosse ruft alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer zur Mithilfe auf: „Dieses Projekt lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – bringt uns der Stadtterrasse am Fünfknopfturm ein Stück näher. Unterstützen Sie uns und helfen Sie mit, unsere Stadt noch ein bisschen schöner zu machen.“
Die Planungen zur Umsetzung des Projekts laufen bereits. Im kommenden Jahr soll die Planung dann konkretisiert und – sollte das Spendenziel erreicht worden sein – im Herbst 2027 dem Stadtrat vorgelegt werden. Der Baubeginn ist dann ab 2028 geplant.
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Der Platz um den Fünfknopfturm bietet mitunter den besten Blick auf unsere schöne Altstadt und in das Alpenpanorama. Unser Ziel ist es, dieses Juwel aus seinem Dornröschenschlaf zu holen und mit einer Stadtterrasse aufzuwerten. Wir wollen einerseits einen attraktiven Ort für alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer schaffen. Andererseits wollen wir unsere Stadt natürlich von unserer besten Seite allen Gästen von nah und fern präsentieren.“
Baureferent Helge Carl: „Der Ort ist für mich unterschätzt. Es wäre schön, wenn man das Areal dazu befähigt, mehr zu können. Der ganze Platz um den Fünfknopfturm hat ein unglaubliches Potenzial. Es ist für mich eine Herzensprojekt, dass es gelingen möge, die Stadtterrasse zu realisieren.“
Winfried Nusser, Vorsitzender der Bürgerstiftung Kaufbeuren: „Es ist wichtig, dass die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger einen Anteil haben an der Entwicklung des Fünfknopfturm-Areals. Das schafft eine positive Identifikation mit dem Projekt und seiner Stadt. Die Bürgerstiftung hat sich zum Ziel gesetzt, von den benötigten 300.000 Euro Eigenanteil rund 150.000 Euro selbst zu akquirieren. Ich bin sehr glücklich, dass wir schon jetz Zusagen in Höhe von 50.000 Euro haben.
Visualisierung des Projekts
Weitere Informationen zur Stadtterrasse sowie zum Spendenkonto stellt der Förderverein Fünfknopfturm online unter www.fuenfknopfturm.de bereit.
Interessierte Spenderinnen und Spender können sich bei einer öffentlichen Veranstaltung zur Stadtterrasse am Fünfknopfturm am Dienstag, 21. April 2026, um 18 Uhr in der Kolping-Akademie informieren. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Wenn Sie spenden möchten, dann bitte auf dieses Konto:
Aktuelle Meldung der Stadt vom Mittwoch, 08.04.2026
Brunnen der Friedhöfe wieder geöffnet
Ende März hatte die Stadt darüber informiert, dass aufgrund der zu diesem Zeitpunkt anhaltenden Fristperiode, die Brunnen und Wasserentnahmestellen auf den Friedhöfen außer Betrieb bleiben, um Schäden an den Leitungen und technischen Anlagen zu vermeiden. Da die Temperaturen nun deutlich höher liegen besteht die Gefahr von Schäden nicht mehr und die Brunnen auf den Friedhöfen sind ab sofort in Betrieb.
23.03.2026. Nutzung der Wasserstellen erst wieder möglich ist, sobald die Witterungsverhältnisse dies zulassen und keine Frostgefahr mehr besteht
Aufgrund der weiterhin anhaltenden Frostperiode bleiben die Brunnen und Wasserentnahmestellen auf den Friedhöfen vorerst außer Betrieb. Die Inbetriebnahme wird verschoben, da bei anhaltend niedrigen Temperaturen die Gefahr von Frostschäden an den Leitungen und technischen Anlagen besteht.
Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass eine Nutzung der Wasserstellen erst wieder möglich ist, sobald die Witterungsverhältnisse dies zulassen und keine Frostgefahr mehr besteht. Die Öffnung der Brunnen erfolgt daher zu einem späteren Zeitpunkt.
Die Verwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis für diese notwendige Vorsichtsmaßnahme.
Archivbild - der Bahnhof in Kaufbeuren. Foto: Marketingagentur Tenambergen
Die Deutsche Bahn bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauarbeiten
Von Dienstag, 7. April 2026, bis einschließlich Montag, 13. April 2026, ist der Zugang zu den Gleisen 2 und 3 lediglich über die Seite Schelmenhofstraße (Bereich Gleis 4) möglich.
Von Dienstag, 14. April 2026, bis einschließlich Montag, 20. April 2026, können Gleis 2 und 3 nur über die Seite Bahnhofstraße (Bereich Gleis 1) erreicht werden.
Der Grund dafür ist, dass für die Fortführung der Baumaßnahme die Personenunterführung teilweise gesperrt werden muss. Eine geplante Fußgängerbrücke soll laut aktueller Mitteilung der Deutschen Bahn am 21. April 2026 in Betrieb genommen werden. Die Deutsche Bahn bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauarbeiten. In den kommenden zwei Wochen sollte außerdem ausreichend Zeit für das Erreichen der Gleise eingeplant werden.
Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Bahn unter 089 13081055 oder feedback@bahnhof.de.
Ob Personalausweis, Bauantrag oder KFZ-Zulassung: Die moderne Stadtverwaltung arbeitet heute digital. Doch mit der Vernetzung wächst die Gefahr durch Cyberangriffe weltweit. Während viele Kommunen noch nach Orientierung suchen, geht die kreisfreie Stadt Kaufbeuren einen entscheidenden Schritt weiter: Als eine von weniger als einem Prozent der bayerischen Kommunen hat sie ihre IT-Sicherheit nach dem strengen internationalen Standard ISO 27001 zertifizieren lassen.
Mehr als nur Pflichtprogramm
Das bayerische Digitalgesetz (BayDiG) verpflichtet zwar alle Kommunen zu Sicherheitskonzepten, lässt aber offen, wie tief diese gehen. „Uns reicht das Minimum nicht aus“, betonen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wolfgang Maier, Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung.
Von den über 2.000 bayerischen Kommunen verfügen schätzungsweise weniger als ein Prozent über diese hochkarätige Zertifizierung oder den äquivalenten IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Kaufbeuren nimmt hier eine echte Vorreiterrolle ein.
Warum dieser Aufwand?
Ein Cyberangriff auf eine Kommune ist kein abstraktes IT-Problem – er trifft die Lebensader der Stadt. Wenn zum Beispiel das Sozialamt nicht auszahlen kann, die Führerscheinstelle stillsteht oder sensible Bürgerdaten im sogenannten Darknet landen, ist der Schaden immens. „Aus unserer Sicht ist ein hohes Maß an Informationssicherheit essenziell, damit wir auch in Zukunft unsere Aufgaben der Daseinsfürsorge zuverlässig erfüllen können. Dabei geht nicht nur um den Schutz der Technik, sondern auch um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Sie erwarten zu Recht, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die uns anvertrauten Daten zu schützen“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Systematische Sicherheit statt Einzellösungen
Hinter der Zertifizierung steckt ein umfassendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Das Bedeutet:
Die Ganzheitliche Herangehensweise verschafft einen systematischen Überblick über mögliche Gefährdungen
Unabhängige Prüfungen: diese finden jährlich durch externe Experten statt und stellen sicher, dass das System nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebt wird.
Prävention statt Reaktion: Daten können heute aus der Ferne in Massen gestohlen werden – das ISMS sorgt dafür, dass die digitalen „Riegel“ vor den Türen dem Stand der Technik entsprechen.
Ausgezeichnet und zukunftssicher
Zusätzlich zur ISO-Zertifizierung wurde der Stadt Kaufbeuren erneut das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ vom Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) verliehen. Diese doppelte Bestätigung unterstreicht den hohen Stellenwert, den das Thema intern genießt. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Informationssicherheit, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in Zeiten zunehmender globaler Cyber-Kriminalität zu erhalten“, sagt Rainer Oehlmann, der Informationssicherheitsbeauftragte der Stadt.
Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Auszeichnung:„Die erhaltene Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit unserer IT-Abteilung, die in Sachen digitaler Sicherheit weit über das Mindestmaß hinausgeht.“
16 Kilometer für drei Gefallene – Bundeswehr und Bürger setzen ein Zeichen
Am 2. April 2026 findet in Kaufbeuren ein Gedenkmarsch zum sogenannten Karfreitagsgefecht statt. Anlass ist ein Ereignis, das sich 16 Jahre zuvor, am 2. April 2010, nahe der afghanischen Ortschaft Isa Khel ereignete. Bundeswehrsoldaten gerieten dort in schwere Kämpfe mit den Taliban. Drei Soldaten fielen, acht weitere wurden teils schwer verwundet.
16K3: Erinnerung in Bewegung
Der Begriff „16K3“ steht für „16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht“ sowie für einen Marsch über 16 Kilometer in Gedenken an die drei gefallenen Soldaten. Die Strecke symbolisiert die Verbindung von Erinnerung und körperlicher Anstrengung. Im Jahr 2025 beteiligten sich bundesweit 21.300 Menschen an diesem Gedenkmarsch. Auch in Kaufbeuren hat sich die Veranstaltung als fester Termin etabliert.
Ablauf und Organisation in Kaufbeuren
Der Marsch beginnt am Gründonnerstag, den 2. April 2026. Treffpunkt ist um 8:15 Uhr vor dem Kaufbeurer Rathaus, der Start erfolgt um 9:00 Uhr. Die Teilnehmenden legen eine Strecke von 16 Kilometern zurück. Details zur Route können über einen bereitgestellten Link eingesehen werden.
Ansprachen und Teilnehmerkreis
Vor Ort sprechen der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski, Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie Vertreter der Militärgeistlichkeit. Zum Marsch haben sich neben Soldatinnen und Soldaten auch Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens, Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Polizeikräfte angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit mehr als 200 Teilnehmenden.
Gemeinsames Gedenken
Der Marsch verbindet militärisches Gedenken mit ziviler Beteiligung. Er bietet Raum für Erinnerung, Austausch und ein gemeinsames Zeichen des Respekts gegenüber den Gefallenen und Verwundeten.
Ludwigstraße und Rosental zeitweise nicht befahrbar
Die Stadt Kaufbeuren informiert über zwei bevorstehende Verkehrssperrungen im Stadtgebiet. Betroffen sind die obere Ludwigstraße sowie das Rosental. Verkehrsteilnehmer sollten die Zeiten bei ihrer Planung berücksichtigen.
Sperrung der oberen Ludwigstraße am 1. April
Am Mittwoch, 01. April, wird die Ludwigstraße im Bereich der Hausnummern 18 und 19 für den Verkehr gesperrt. Die Einschränkung gilt von 06:30 Uhr bis 14:00 Uhr. Grund für die Maßnahme ist die Lagerung von Baumaterialien im Zuge einer Sanierung. Eine Durchfahrt ist in diesem Zeitraum nicht möglich.
Sperrung im Rosental am 2. April
Am Donnerstag, 02. April, ist das Rosental zwischen 08:00 Uhr und 09:30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Hintergrund ist die Durchführung des Karfreitagsmarschs der Bundeswehr. Während der Veranstaltung bleibt die Strecke für Fahrzeuge nicht zugänglich.
Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Die Stadt bittet darum, die betroffenen Bereiche nach Möglichkeit zu umfahren und mehr Zeit für Wege einzuplanen.
Geänderte Müllabfuhrzeiten in den Wochen vom 30. März bis zum 3. April und vom 6. bis zum 10. April 2026
Restmüllabfuhr in der Woche vom 30.03. – 03.04.2026
Tour Freitag, 03.04.2026 – Abfuhr am Donnerstag, 02.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Biomüllabfuhr in der Woche vom 30.03. – 03.04.2026
Tour Donnerstag, 02.04.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 01.04.2026
Tour Freitag, 03.04.2026 – Abfuhr am Donnerstag, 02.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Restmüllabfuhr in der Woche vom 06.04. – 10.04.2026
Tour Montag, 06.04.2026 – Abfuhr am Dienstag, 07.04.2026
Tour Dienstag, 07.04.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 08.04.2026
Tour Mittwoch, 08.04.2026 Neugablonz (Nord-West) – Abfuhr am Mittwoch, 08.04.2026
Tour Mittwoch, 08.04.2026 Oberbeuren/Märzisried/Apfeltranger Str. – Abfuhr am Donnerstag, 09.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Biomüllabfuhr in der Woche vom 06.04. – 10.04.2026
Tour Montag, 06.04.2026 – Abfuhr am Dienstag, 07.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Aufgrund der Feiertage kann es auch zu abweichenden Leerungszeiten wie sonst üblich kommen. Stellen Sie deshalb bitte die Mülltonnen ab 6:30 Uhr bereit.
Verkehrseinschränkungen betreffen Innenstadt und Buchleuthenstraße
Die Stadt Kaufbeuren weist auf mehrere temporäre Straßensperrungen hin, die Ende März sowohl die Innenstadt als auch die Buchleuthenstraße betreffen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Einschränkungen bei ihrer Planung zu berücksichtigen.
Sperrung in der Innenstadt am 29. März
Am Sonntag, 29. März, werden die Kaiser-Max-Straße, das Rosental sowie die Sedanstraße in der Zeit von 19 bis 21 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Maßnahme ist die Durchführung des Jugendkreuzwegs 2026. Während der Veranstaltung ist eine Durchfahrt in den betroffenen Bereichen nicht möglich.
Bauarbeiten in der Inneren Buchleuthenstraße
Bereits ab Mittwoch, 25. März 2026, kommt es zu einer weiteren Sperrung. Betroffen ist die Innere Buchleuthenstraße im Bereich des Übergangs zur Äußeren Buchleuthenstraße auf Höhe der Hausnummer 24. Die Straße wird voraussichtlich bis Freitag, 3. April 2026, beidseitig gesperrt. Hintergrund ist ein privates Bauvorhaben, bei dem ein Kanalanschluss verlegt wird. Da sich der Anschluss auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet, muss die Fahrbahn vollständig geöffnet werden. Eine Querung ist nur im Rahmen einer Vollsperrung möglich. Der Bauträger ist zu diesen Arbeiten berechtigt.
Zeitumstellung: Während manche sie kaum bemerken, fühlen sich andere müde und erschöpft. Foto: PantherMedia / evgenyataman
Zeitumstellung Ende März: Warum sie den Alltag spürbar beeinflussen kann
In der Nacht auf Sonntag, den 29. März, beginnt um zwei Uhr die Sommerzeit – die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Für viele Menschen bedeutet das eine kleine Umstellung im Alltag. „Die Zeitumstellung kann bei einigen Menschen den sogenannten Biorhythmus durcheinanderbringen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Mit der Umstellung startet der Tag gefühlt früher. Obwohl die Morgendämmerung jahreszeitenbedingt bereits eher einsetzt, beginnt für viele der Alltag zunächst wieder im Dunkeln. Der gewohnte Tagesrhythmus verschiebt sich – und der Körper braucht Zeit, um sich anzupassen.
Tageslicht steuert den inneren Rhythmus
Unser Körper folgt einer inneren Uhr, die stark vom natürlichen Licht beeinflusst wird. Ist der Organismus noch im „Nachtmodus“, laufen wichtige Funktionen zunächst langsamer an. Das betrifft unter anderem das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. „Manche Menschen reagieren besonders sensibel auf die Umstellung“, erklärt Hasel. Mögliche Folgen sind vorübergehende Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder auch Appetitlosigkeit. Wie schnell sich der Körper anpasst, ist unterschiedlich. Viele bemerken die Zeitumstellung kaum oder haben sich nach wenigen Tagen daran gewöhnt. Bei anderen kann es mehrere Wochen dauern, bis sich ein stabiler Rhythmus einstellt.
Schrittweise Anpassung hilft dem Körper
Um die Umstellung besser zu bewältigen, empfiehlt es sich, den Schlafrhythmus bereits im Vorfeld anzupassen. „Wer einige Tage vorher etwas früher zu Bett geht und morgens zeitiger aufsteht, erleichtert seinem Körper die Umgewöhnung“, so Hasel. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zudem sinnvoll sein, auf den Mittagsschlaf zu verzichten. Bewegung und Aufenthalt im Tageslicht helfen, die innere Uhr schneller neu auszurichten.
Auch die Abendgestaltung spielt eine Rolle: Leichte Mahlzeiten sowie der Verzicht auf Alkohol und Koffein können den Schlaf verbessern. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training unterstützen zusätzlich beim Ein- und Durchschlafen. „Und wer die Möglichkeit hat, sollte sich am Tag nach der Zeitumstellung etwas mehr Ruhe gönnen und den Start in die Woche bewusst langsamer angehen“, rät Hasel.
Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion des WWF anschließen
Dieses Jahr könnte eines der heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Trotzdem gerät die Klimakrise angesichts anderer globaler Herausforderungen in den Hintergrund. Deshalb soll die „Earth Hour 2026“ das Klima wieder in den Mittelpunkt rücken.
Seit 2007 schalten jedes Jahr Millionen Menschen, Unternehmen und Städte auf der ganzen Welt zur „Earth Hour“ das Licht in Wohnhäusern, an öffentlichen Gebäuden oder an Wahrzeichen aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen – ein Zeichen, das angesichts der verheerenden extremen Wetterereignisse, immer neuen Hitzerekorden und schwindender natürlicher Ressourcen wichtiger ist denn je. In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 28. März 2026, von 20:30 bis 21:30 Uhr statt.
Auch die Stadt Kaufbeuren nimmt seit 15 Jahren daran teil und schaltet von Freitag, 27. März 2026, bis Sonntag, 29. März 2026, die Beleuchtung an der Stadtmauer, an der Blasiuskirche, an der Dreifaltigkeitskirche sowie die Effektbeleuchtung am Rathaus aus.
Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion des WWF anschließen und am Samstag, 28. März 2026, in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr das Licht in ihren Wohnhäusern reduzieren bzw. wenn möglich sogar ganz abschalten. Die „Earth Hour“ kann auch zum Anlass genommen werden, um zu prüfen, ob es Beleuchtungseinrichtungen an oder um das Haus gibt, die nachts brennen und abgeschaltet werden könnten. Möglicherweise könnten Zeitschaltuhren oder Präsenzmelder angebracht werden, um unnötiges Licht zu vermeiden.
Weitere Informationen zur „Earth Hour“ finden Sie im Internet unter www.wwf.de.
Stracke: Das Gesetz schafft die Möglichkeit, den Wolf unabhängig vom Erhaltungszustand in Gebieten zu bejagen, die aufgrund von Geländebedingungen nicht zumutbar geschützt werden können wie zum Beispiel die Alpbewirtschaftung in unserer Region
Am 05. März 2026 hat der Deutsche Bundestag die Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdrecht beschlossen. Dazu äußert sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) wie folgt:
„Jahrelang haben wir als CSU dafür gekämpft, dass der Wolf in das Bundesjagdrecht aufgenommen wird. Jetzt können wir Vollzug melden. Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes können Wölfe künftig leichter bejagt werden. Wir haben in fast ganz Deutschland mittlerweile für den Wolf einen günstigen Erhaltungszustand. Das heißt: Der Wolf ist längst nicht mehr vom Aussterben bedroht. Ganz im Gegenteil: Durch die wachsende Anzahl der Wölfe sind in den vergangenen Jahren immer mehr Tiere gerissen worden. Für unsere Weidetierhalter und für die Alpwirtschaft in unserer Region ist diese Situation zu einer großen Belastung geworden. Der Schritt, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen, war daher überfällig. Dadurch erhalten Jagdbehörden und Jäger praktikable Instrumente für ein wirksames Wolfsmanagement. Das umfasst auch die erleichterte Entnahme von Wölfen. Das Gesetz schafft zudem die Möglichkeit, den Wolf unabhängig vom Erhaltungszustand in Gebieten zu bejagen, die aufgrund von Geländebedingungen nicht zumutbar geschützt werden können wie zum Beispiel die Alpbewirtschaftung in unserer Region. Die Bundesregierung führt zudem Gespräche mit unseren Anrainerstaaten wie Österreich. Ziel ist es, grenzübergreifend für die sogenannte alpine Region ebenfalls den günstigen Erhaltungszustand nach Brüssel melden zu können.“
Blick in eines der Magazine des Stadtarchivs Kaufbeuren. Foto: Stadtarchiv Kaufbeuren
Goldene Bücher und Gewinnspiel – Schätze hinter verschlossenen Türen
Am Samstag, den 7. März 2026, findet der „Tag der Archive“ statt. Das Stadtarchiv Kaufbeuren beteiligt sich an der bundesweiten Initiative und lädt die Öffentlichkeit zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Archive sind der Wissensspeicher unserer Gesellschaft. Alle zwei Jahre macht der „Tag der Archive“ darauf aufmerksam, welche Rolle sie für Forschung, Verwaltung und Öffentlichkeit spielen. Auch das Stadtarchiv Kaufbeuren nimmt an dem Aktionstag teil. Besucherinnen und Besucher können das Archiv entdecken und mehr über seine Bedeutung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft erfahren.
Goldene Bücher und Gewinnspiel
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Präsentation der drei Goldenen Bücher der Stadt Kaufbeuren. Gezeigt werden der originale Band von 1925, sein „vergessener“ Nachfolger von 1964 sowie das im vergangenen Jahr neuaufgelegte aktuelle Goldene Buch. Ein begleitendes Quiz lädt dazu ein, in der digitalisierten Fassung des Goldenen Buches von 1925 zu stöbern. Dabei lassen sich spannende Details entdecken und attraktive Preise gewinnen. Informations- und Mitmachstationen mit Daten und Fakten zum Archivwesen runden das Programm ab.
Schätze hinter verschlossenen Türen
Zu verschiedenen Zeiten werden Führungen durch die Archivmagazine angeboten. Wer möchte, kann Räume betreten, die sonst verschlossen bleiben, und historische Kostbarkeiten wie das Rudolfinische Privileg aus dem Jahr 1286 bestaunen. Auch für die jungen Gäste ist einiges geboten: Kinder ab fünf Jahren können ein eigenes Goldenes Buch basteln oder sich mit Eule Hugo in den Tiefen des Archivs auf Schatzsuche begeben.
Programmüberblick
9.00 Uhr: Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse und Stadtarchivar Dr. Peter Keller
10.00 Uhr: Kinder-Schatzsuche mit Archiveule Hugo
11.00 Uhr: Führung durch die Magazine
13.00 Uhr: Kinder-Schatzsuche mit Archiveule Hugo
14.00 Uhr: Führung durch die Magazine
16.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv Kaufbeuren freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Die Magazinführungen sind auf maximal 12 Personen beschränkt, die Schatzsuche auf acht Kinder. Das Angebot ist leider nicht barrierefrei.
In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müsse
Die Stadt Kaufbeuren saniert ab dem 09. März 2026 bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 Abwasserkanäle im westlichen Stadtgebiet von Kaufbeuren. Die Firma Kuchler GmbH wird die Arbeiten im Auftrag der Stadt ausführen. Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise, das heißt, es sind keine Aufgrabungen vorgesehen. Gearbeitet wird jeweils von Schacht zu Schacht. Der Kanal wird in folgenden Straßen saniert: Alpenweg, Am Kronenberg, Grüntenstraße, Hochvogelstraße, Höfatsstraße, Hölzlestraße, Hohe Buchleuthe, Kemptener Straße, Märzenbachweg, Mozartstraße, Nordlachenbühl, Südlachenbühl, Westlachenbühl.
In den meisten Straßen sind nur bestimmte Abschnitte betroffen. Pro Sanierungsabschnitt sind mehrere Arbeitsschritte der beauftragen Fachfirma erforderlich. Anwohner müssen sich jedoch immer nur kurzzeitig auf Behinderungen einstellen. In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müssen. Die direkt betroffenen Anwohner werden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten von der Sanierungsfirma informiert.
Über weitere Maßnahmen, um die Parkraumsituation während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zu verbessern, wird die Stadt immer wieder informieren
Aufgrund des barrierefreien Ausbaus des Kaufbeurer Bahnhofs durch die Deutsche Bahn sind seit Beginn der Arbeiten zahlreiche Parkplätze für die Tätigkeiten rund um die Baustelle weggefallen. Die Stadt beobachtet die Parkentwicklung und versucht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um rund um den Bahnhof für eine Entspannung der Parkraumsituation zu sorgen.
Deshalb kann ab sofort in der Schelmenhofstraße zwischen den Hausnummern 6 und 20 kostenlos geparkt werden. Eigentlich herrscht hier ein Winterhaltverbot, damit die Räumfahrzeuge des Bauhofs während des Winterdienstes in diesem Bereich genug Platz haben. Die Schilder, die dort auf dieses Haltverbot hinweisen wurden durch den Bauhof bereits entfernt, so dass ein Parken hier nun möglich ist.
Über weitere Maßnahmen, um die Parkraumsituation während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zu verbessern, wird die Stadt immer wieder informieren.
Archivbild Bahnhof Kaufbeuren. Foto: Marketingagentur Tenambergen
Über 25 Millionen Euro werden in die Modernisierung investiert.
Am kommenden Mittwoch beginnen die Arbeiten für den barrierefreien Umbau des Kaufbeurer Bahnhofs. Über 25 Millionen Euro werden in die Modernisierung investiert. Das ist eine große Verbesserung insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen, Familien sowie ältere und mobilitätseingeschränkte Personen.
Die Bahnsteige am Bahnhof Kaufbeuren werden erhöht und mit einer neuen Bahnsteigausstattung versehen. Außerdem wird die Personenunterführung modernisiert und Aufzugsanlagen errichtet, um den Zugang zu den Bahnsteigen künftig stufenlos zu ermöglichen. Während der Arbeiten an der Personenunterführung können Reisende vorübergehend eine alternative Personenüberführung nutzen. In der Zeit des Umbaus kann es zu Gleis- und Fahrplanänderungen kommen. Zugleich wird infolge der notwendigen Baumaßnahmen das Parkplatzangebot rund um den Bahnhof bis November massiv reduziert.
„Endlich geht es los“, freute sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) „Der Bahnhof Kaufbeuren erhält mit der Barrierefreiheit nun ein zeitgemäßes Gesicht. Denn gerade für Familien mit Kinderwägen, Menschen mit Handicap oder Reisende mit viel Gepäck ist der bisherige Zustand am Bahnhof ohne Aufzüge und Rampen inakzeptabel. Das ändert sich nun“, erklärte der Bundestagsabgeordnete, der sich seit vielen Jahren für die Modernisierung des Kaufbeurer Bahnhofs stark macht.
Stracke betonte, dass das Projekt durch die Investitionsoffensive des Bundes im Rahmen das „1.000-Bahnhöfe-Programm“ des Bundes im Jahr 2021 möglich wurde. „Ich habe mich mit voller Kraft dafür eingesetzt, dass Kaufbeuren barrierefrei wird. 2021 ist es mir zusammen mit der damaligen Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer gelungen, Kaufbeuren neben Gunzenhausen als einer von damals lediglich zwei Bahnhöfen in das Programm aufzunehmen. Jetzt erfolgt die Umsetzung.“
Die Barrierefreiheit des Kaufbeurer Bahnhofs ist ein wichtiger Meilenstein für die Stadt und setzt ein deutliches Zeichen für moderne, inklusive Mobilität. Mit dieser Maßnahme und mit dem von der Deutschen Bahn angekündigten Neubau des Bahnhofsgebäudes im Jahr 2027 läuten wir für Kaufbeuren ein neues Zeitalter in Sachen Bahn ein.
Die Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppen Kaufbeuren und Neugablonz gemeinsam mit den Wasserwacht-Jubilaren bei der Jahreshauptversammlung 2026. Von links: Stefan Busch, Christian Poth, Charlotte Kiefer, Malte Rainer , Robert Reinold, Stephanie Horn, Elmar Gailhofer, Florian Lautenbacher, Dieter Horn, Ines Lautenbacher, Sabine Melchior, Björn Melchior, Christian Leonhart, Andreas Gmeindner und Thomas Hofmann. Foto: Claus Tenambergen
Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder
Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.
Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“
Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:
Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.
In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.
Die Busfahrt des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften Kaufbeuren führt im Oktober nach Szombathely
Interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren können sich am Mittwoch, den 11. März 2026 von 17:30 bis 19:00 Uhr in den Räumen der Tourist Information, Kaiser-Max-Straße 3a für die fünftägige Fahrt anmelden. Von Donnerstag, den 1. bis Montag, den 5. Oktober 2026 wird die Gruppe in einem Reisebus nach Ungarn fahren. Die Reiseleitung übernimmt dieses Mal das Vorstandsmitglied Viktória Létang, die aus Szombathely stammt. Um wieder ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm ausschreiben zu können, laufen seit Anfang des Jahres die Vorbereitungen und Korrespondenzen mit den örtlichen Anbietern und offiziellen Stellen.
Neben dem Kennenlernen der Partnerstadt (Stadtführung, Stadtrundfahrt und Empfang im Rathaus) stehen auch Ziele in der nächsten Umgebung von Szombathely auf dem Programm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stadtgeschichte, speziell der Römerzeit. Ein Tagesausflug wird die Mitreisenden bis zum Balaton bringen und am Abend mit einer mittelalterlichen Überraschung enden.
Es wird um Verständnis gebeten, dass im Sinne der Chancengleichheit, persönliche Anmeldungen ausschließlich zum genannten Zeitraum in den Räumlichkeiten der Tourist Information stattfinden können. Zur weiteren Organisation müssen Daten vom Reisepass bzw. vom Personalausweis aufgenommen werden, so dass ein Ausweisdokument zur Anmeldung mitgebracht werden sollte.
Übersteigt die Zahl der Interessierten die zur Verfügung stehenden Plätze im Bus/Hotel zählt die Reihenfolge der Anmeldung und es wird eine Warteliste erstellt.
Festgottesdienst mit Vertretern mehrerer Gemeinden und Oberbürgermeister Bosse
In einem feierlichen Gottesdienst wurde Pastor Alin Cuc am Sonntag, den 11. Januar 2026, offiziell in seinen Dienst als neuer Pastor der Immanuel Gemeinde Kaufbeuren eingesegnet. Die Gemeinde hat ihren Sitz in der Dessestraße 5 in Neugablonz. Zahlreiche Gäste aus christlichen Gemeinde, Politik und Gesellschaft nahmen an der Einsegnung teil und unterstrichen damit die Bedeutung dieses besonderen Anlasses für die Gemeinde und die Stadt.
Pastor Alin Cuc wurde in Klausenburg (Cluj-Napoca) in Rumänien geboren. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Nathalie und den vier Kindern lebt er inzwischen in Obergermaringen. (Ein zur Pressemitteilung beigefügtes Foto zeigt Pastor Cuc mit seiner Familie).
In seiner Predigt sprach Pastor Cuc über Berufung, geistliche Verantwortung und das Vertrauen darauf, dass Gott Menschen auch dann führt, wenn Wege zunächst unklar erscheinen. Er beschrieb es als ein großes Privileg, Gottes geliebten Menschen dienen zu dürfen, getragen von der Hoffnung, dass wir alle eines Tages in das himmlische Zuhause gelangen, in dem Gott alles neu macht. Im Blick auf die Erneuerung der Schöpfung im neuen Himmel und auf der neuen Erde erinnerte er an seinen Besuch im Donaudelta und an die beeindruckende Schönheit der Pelikane. Doch trotz dieser faszinierenden Naturerfahrung, so betonte er, bleibt im Menschen eine tiefe Sehnsucht – nach einer von Gott neu geschaffenen Welt, in der alles vollkommen, unvergänglich und dauerhaft schön ist.
Ein starkes Zeichen der Verbundenheit setzten die anwesenden Vertreter anderer christlicher Gemeinden aus Kaufbeuren. Pastor Rainer Meier von der Freien Evangelischen Gemeinde Kaufbeuren, auch bekannt als Kirche im Alten Kino, begrüßte seinen neuen Kollegen herzlich. Ebenso brachte Pastor Dr. Rodrigue Ngoumeni vom Jesus Zentrum seine Wertschätzung und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Ausdruck. Darüber hinaus vertrat Waldemar Pister die FEC Freie Evangeliums Christengemeinde Kaufbeuren. In den Grußworten wurde übereinstimmend die Bedeutung eines vertrauensvollen Miteinanders der christlichen Gemeinden in Kaufbeuren betont.
Ehrengast des Gottesdienstes war der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse, der Pastor Cuc und seine Familie herzlich willkommen hieß. In seinem Grußwort würdigte er das gesellschaftliche Engagement der Kirchen vor Ort und nahm Bezug auf den in der Predigt erwähnten Besuch des rumänischen Donaudeltas, das er selbst aus eigener Anschauung kennt. Damit schlug er eine persönliche Brücke zwischen Predigt, eigener Erfahrung und dem internationalen Hintergrund des neuen Pastors.
Die Einsegnung von Pastor Alin Cuc wird von der Immanuel Gemeinde als bewusster Aufbruch in eine neue Phase des Gemeindelebens verstanden. Gemeinsam mit ihrem neuen Pastor möchte die Gemeinde geistlich wachsen, Menschen im Stadtteil Neugablonz begleiten und Verantwortung für ein gutes gesellschaftliches Miteinander übernehmen.
Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“
Wer kann mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind:
alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.
Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wie wird entschieden?
Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.
Kriterien der Entscheidung sind:
Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
Kreativität und Originalität der Idee
Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.
Wie hoch ist das Budget?
Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.
Wie funktioniert die Einreichung?
Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:
Stadt Kaufbeuren Referat 200 Kaiser-Max-Straße 1 87600 Kaufbeuren
Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.
„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“
Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab dem 18. Februar 2026 im Service Zentrum Verkehr am Plärrer in Kaufbeuren gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Cent erhältlich.
Bereits seit Sommer 2025 gibt es mit der optimierten Linie 9 stündlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Neugablonz und dem Bahnhof. Durch den Fahrtverlauf via Innovapark und Gewerbepark Kaufbeuren ist damit auch eine attraktive Verbindung für Pendler entstanden. Im neuen Fahrplanheft liegt der Fahrplan dieser Linie erstmals im Druck vor.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren informiert
In der Zeit vom 11. bis 13. Februar 2026 muss die Straße unterhalb der Fatima-Kapelle nach Gutwillen gesperrt werden. Der Grund sind notwendige Durchforstungsarbeiten, um die Verkehrssicherung in diesem Bereich zu gewährleisten. Wertvolle Lebensräume im Ökosystem Wald werden berücksichtigt, die Produktivität und die Verjüngungsfähigkeit des angrenzenden Waldes wird erhalten und verbessert. Der Wald ist im Eigentum des Bezirks Schwaben und wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF Kaufbeuren) bewirtschaftet. Vor der Maßnahme haben die Forstexperten des AELF Kaufbeuren die wertgebenden Strukturen des Arten- und Biotopschutzes wie z. B. Baumhöhlen und Spalten untersucht und die Maßnahme mit dem Umweltamt der Stadt Kaufbeuren abgestimmt. Durchgeführt wird die Maßnahme von der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit regionalen Fachfirmen.
Förderung von Biotopbäumen, seltenen Baumarten und Naturverjüngung
„Die Waldpflege dient der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit durch die Entnahme kranker und abgestorbener Bäume, besonders betroffen sind dabei die vom Triebsterben befallenen Eschen“, erklärt Förster Frank Kroll. „Dabei wird der bestehende alte Mischwald mit naturnaher Baumartenausstattung ebenso erhalten wie gekennzeichnete Biotopbäume, Totholz und seltene Baumarten.“ Zusätzlich werden neue Lebensräume durch Herstellung von stehendem und liegendem Totholz geschaffen sowie die Naturverjüngung aus standortheimischen Baumarten gefördert. Die Arbeiten finden außerhalb der Brut- und Setzzeiten statt.
Infos:
Zeitraum: 11. bis 13. Februar 2026
Art der Sperrung: Vollsperrung für Fahrzeuge aller Art sowie für Fußgänger und Radfahrer
Der Umzug führt wie gewohnt vom Spitalhof über Pfarrgasse, Hafenmarkt, Ledergasse, Alleeweg, Kemptener Tor, Schmiedgasse, Obstmarkt, Salzmarkt, Kaiser-Max-Straße. Dieser Bereich wird von 16.30 bis ca. 18.00 Uhr gesperrt.
Auch gesperrt werden Sedanstraße (von der Ludwigstraße bis zur Kaiser-Max-Straße), Rosenthal und Ringweg (vom Rathaus bis zur Ludwigstraße) von 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr, denn hier findet im Anschluss die große Faschingsparty statt.
Weiter werden von der Stadt absolute Halteverbote entlang der gesamten Zugstrecke von 14.00 bis 24.00 Uhr erlassen. Bei Bedarf müssen falsch geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden, um den Umzug nicht zu behindern.
Grund ist der Umzug durch die Altstadt/Fußgängerzone mit ca. 25 Fußgruppen – angeführt vom Faschings-Express Kaufbeuren; Aufstellung ab 16:30 Uhr (Spitalhof); Beginn: 17:00 Uhr; Ende der Veranstaltung ca. 18.00 Uhr in der Kaiser-Max-Straße vor dem Rathaus.
Danach werden die Sperrungen aufgehoben, der Bereich der Faschingsparty in der Kaiser-Max-Straße bleibt jedoch bis ca. 23.00 Uhr gesperrt.
Die Augsburger Straße ist auf Höhe der Crescentiabrücke am Donnerstag, 12. Februar zwischen 15 Uhr bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund hierfür sind zwei Veranstaltungen.
Die Straßensperrung wird bereits ab der Spittelmühlkreuzung (Einmündung Gutenbergstraße) bis zur Kreuzung am Kaufland eingerichtet. Anliegerinnen und Anlieger können jeweils bis zur Crescentiabrücke zu Ihren Wohnungen und Häusern gelangen. Die Zufahrt zum Medicenter ist grundsätzlich ebenfalls möglich.
Im Busverkehr kommt es zu folgenden Änderungen auf den Stadtbuslinien 11 und 13 sowie den Regionalbuslinien 16, 18 und 58:
Ab 14:50 Uhr bis einschließlich 19:25 Uhr fahren die Busse ab der Haltestelle Kaufbeuren Bahnhof bis zur Haltestelle Innovapark über den Kurs der Linie 12 entlang der Neugablonzer Straße.
Gleiches gilt in die Gegenrichtung für alle Fahrten ab 14:17 Uhr bis 19:47 Uhr ab der Haltestelle Polauner Straße Richtung Kaufbeuren.
Die Haltestellen Waldfriedhof, Augsburger Straße/Alte Poststraße, Leinauer Hang, Breslauer Straße, Alte Poststraße, Kerlsstraße/Finanzamt, Stadtsaal und Crescentiabrücke werden am oben genannten Tag und Zeitraum nicht bedient.
Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt
Fahrbahnverengung Neugablonzer Straße ab Montag, 02. Februar bis Dienstag, 31. März
Die Fahrbahn in der Neugablonzer Straße ist ab Montag, 02. Februar bis einschließlich Dienstag, 31. März auf Höhe der Hausnummern 21 bis 82 für 10 Tage im genannten Zeitraum verschmälert. Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt. Grund hierfür sind Baumpflegemaßnahmen.
Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026
Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?
Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.
Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.
„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung
Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.
Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.
Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“
Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:
🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe? 📅 30. Januar – 23. Februar 2026 📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren 🎟 Eintritt: frei 👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr 👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr
Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.
Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung
Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:
🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)
Januar
30.01.2026, 19:00 Uhr 📍 Stadtbücherei Kaufbeuren Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“ 👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler) 🎟 Eintritt frei
Februar
06.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“ Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten ✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de
09.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“ 👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer 🎟 Eintritt frei
14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr 📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“ 🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei) 🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de
03.–09.03.2026 📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“ Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht
09.03.2026, 10:00 Uhr 📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren Schüler*innen-Aktionstag Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen
09.03.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Escape Game für Klimaprofis Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
13.03.2026, 19:30 Uhr 📍 Filmburg Marktoberdorf 🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“ Film zur Umweltenzyklika Laudato si’ 🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
20.03.2026, 15:00 Uhr 📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren 🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“ 👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter 🎟 Keine Anmeldung erforderlich
📌 Laufende & begleitende Angebote
Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.) 📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
Einzelgespräche & Seelsorgeangebote 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche 📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.) 🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
Kunstprojekte mit Schulklassen 📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026) Thema: „Schöpfung und Zukunft“
Warum dieses Projekt?
Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.
Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent: Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung. Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.
Ursprung der Ausstellung
Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104: „Du erneuerst das Angesicht der Erde.“
Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.
Mehr Komfort bei Behördengängen: Diese Online-Dienste stehen jetzt zur Verfügung
Die Stadt Kaufbeuren hat auch im Bürgerservice und in der Zulassungsstelle im vergangenen Jahr weitere Schritte hin zur digitalen Stadtverwaltung unternommen.
Online-Dienste des Bürgerbüros
Das Bürgerbüro wird bei der Digitalisierung in Teilbereichen vom Bundes- und Landesgesetzgeber begleitet. Dabei ist es jedoch teilweise auf die gesetzlichen und technischen Änderungen angewiesen, bis neue Online-Dienste angeboten werden können. Die Online-Dienste werden als sogenannte EfA-Dienste („Einer für Alle“) zunächst von einer Behörde getestet und nach einem erfolgreichen Testverfahren an alle weiteren Behörden zur Nutzung freigegeben. In dem Zusammenhang konnte das Bürgerbüro in Kaufbeuren 2025 die Online-Wohnsitzmeldung und das Online-Fundbüro einführen. Die Bürgerinnen und Bürger können bequem von zu Hause die Online-Dienste nutzen und ihre Behördengänge erledigen.
Für die Online-Wohnsitzmeldung innerhalb Deutschlands ist zur Sicherheit noch die Online-Ausweisfunktion vorgeschaltet. Mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises beziehungsweise des elektronischen Aufenthaltstitels und der zugehörigen PIN können sich die Meldepflichtigen sicher im Internet ausweisen und identifizieren. Dazu müssen sich die Betroffenen dann nur noch die „AusweisApp“ auf ihren NFC-fähigen Mobiltelefonen herunterladen. Im weiteren Verlauf des Online-Dienstes erhalten die Meldepflichtigen online ihre Meldebescheinigung und können daraufhin die Änderung der Adresse im Chip des Personalausweises und die Anforderung des Adressaufklebers veranlassen.
Mit der Einführung des neuen Online-Fundbüros haben Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, zielgerichtet und selbstständig auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren nach verlorengegangenen Gegenständen zu suchen und daraufhin im Einzelfall auch eine Verlustmeldung an das Bürgerbüro schicken. Damit entfallen Anrufe oder Vorsprachen im Bürgerbüro. Finder müssen mit den gefundenen Gegenständen nach wie vor ins Bürgerbüro kommen und die Fundsache persönlich abgeben, weil hier die gesetzlich vorgeschriebene Ablieferungspflicht besteht.
Ebenfalls neu hinzu kam im vergangenen Jahr der Online-Dienst für Hundehalterinnen und Hundehalter. Alle Anmeldungen und Abmeldungen zur Hundesteuer können inzwischen über die Online-Formulare auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren eingereicht und entsprechende Nachweise hochgeladen werden. In wenigen Schritten können die Meldungen für Hunde von zu Hause oder von unterwegs eingereicht werden.
Neben den neuen Online-Diensten kann das Bürgerbüro inzwischen auch eine Reihe von weiteren Dienstleistungen digital anbieten. Dazu zählen zum Beispiel die Antragstellung für die Übermittlungssperren, die kostenfreie Meldebescheinigung, Online-Anträge für Führungszeugnisse, Melderegisterauskünfte, Wohnsitz-Abmeldungen, Parkausweise für Bewohner oder Schwerbehinderte und aus aktuellem Anlass – wegen der bevorstehenden Kommunalwahl – auch der Briefwahlantrag.
Online-Dienste der Zulassungsstelle Im Bereich Zulassungswesen ist inzwischen das gesamte Standard-Zulassungsverfahren (i-Kfz) online möglich – von der Neuzulassung fabrikneuer Fahrzeuge, über die Umschreibung bei Halterwechsel oder Wohnsitzwechsel, die Wiederzulassung eines abgemeldeten Fahrzeugs bis hin zur Abmeldung von Fahrzeugen. Zur Nutzung der Online-Zulassungsvorgänge ist eine Identifizierung notwendig, für Privatpersonen über die „BayernID“ oder „BundID“ und für juristische Personen über das „Mein Unternehmenskonto“. Bei der Abmeldung von Fahrzeugen ist keine Identifizierung des Antragstellers notwendig. Im Jahr 2025 knackte die Zulassungsstelle Kaufbeuren die Marke von 1.000 digitalen Zulassungsvorgängen. Dies zeigt, dass die digitalen Angebote rund um das Kfz-Zulassungswesen immer mehr von Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden.
Neben den Zulassungsvorgängen im Rahmen von i-Kfz bietet die Zulassungsstelle Kaufbeuren weitere Online-Dienste an. Bei der Wunschkennzeichenreservierung können sich Bürgerinnen und Bürger vorab ihr Wunschkennzeichen für die Kfz-Zulassung aussuchen und reservieren. Über die Bankbriefauskunft können Bürgerinnen und Bürger prüfen, ob die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) zu ihrem finanzierten oder geleasten Fahrzeug bereits bei der Zulassungsstelle Kaufbeuren vorliegt, nachdem sie das Dokument beim Autohaus beziehungsweise bei der Finanzierungs- oder Leasingbank angefordert haben. Selbstverständlich steht die Abteilung Bürgerservice den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung. Für eine zügige Bearbeitung ohne Wartezeiten ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich. Dabei erhalten Bürgerinnen und Bürger alle erforderlichen Informationen und Vordrucke für den bevorstehenden Behördengang.
Alle digitalen Dienste finden Sie auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren unter www.kaufbeuren.de >> Bürgerservice >> Rathaus Digital >> Online Services oder Online-Terminvereinbarung.
Kooperation mit Restaurant Vino schafft kurzfristige Lösung für öffentliches Bedürfnis
Aufgrund von Sparmaßnahmen musste das öffentliche WC im Rosental beim Rathaus vorübergehend geschlossen werden. Diese Maßnahme stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Kritik. Besonders im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche Rückmeldungen zur eingeschränkten WC-Situation laut.
Pragmatischer Lösungsweg: Böckler übernimmt Kosten für Restaurant-Nutzung
Stadtrat Johannes Böckler reagierte zügig auf die Anregungen aus der Bevölkerung. Um eine bürgerfreundliche Übergangslösung zu schaffen, initiierte er eine Kooperation mit dem benachbarten Restaurant „Vino am Rathaus“. Dort können Bürgerinnen und Bürger ab sofort kostenlos die sanitären Anlagen nutzen. Die entstehenden Kosten übernimmt Böckler persönlich.
Zusätzliche Optionen im Rathausgebäude
Neben dem Angebot im Restaurant bleibt auch das WC im 2. Obergeschoss des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit bestehen weiterhin mehrere Möglichkeiten für die Nutzung öffentlicher Toiletten in unmittelbarer Nähe.
Zeitlich begrenzte Regelung mit Blick auf die Zukunft
Die Lösung mit dem Restaurant ist zunächst auf ein halbes Jahr angelegt. Danach soll eine Auswertung erfolgen, um zu prüfen, ob und wie das Angebot fortgesetzt werden kann.
Bürgernähe als Leitgedanke
„Es war mir wichtig, schnell und unkompliziert eine Lösung zu finden, die allen zugutekommt“, erklärt Böckler. Die Zusammenarbeit mit dem Restaurant zeige, dass durch Kooperation auf lokaler Ebene pragmatische Wege möglich seien, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern.
Seit Anfang der Woche führt die Stadt Kaufbeuren umfangreiche Baumpflegearbeiten durch. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die gesunde Entwicklung der Bäume langfristig zu sichern.
Wo aktuell gearbeitet wird
Betroffen sind unter anderem folgende Bereiche:
Berliner Platz
Frankenrieder Straße
Kemnat
Neugablonzer Straße
Waldfriedhof
Wertachweg
In diesen Abschnitten ist mit Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt, sodass die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering bleibt.
Warum die Pflege notwendig ist
Bäume im städtischen Raum sind nicht nur prägend für das Stadtbild, sondern auch wichtige Lebensräume und Klimaschützer. Damit sie ihre Funktionen erfüllen können und zugleich keine Gefahr darstellen, müssen sie regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden. Dazu gehören Rückschnitte, die Entfernung abgestorbener Äste sowie die Überprüfung auf Schäden oder Krankheiten.
Stadt bittet um Verständnis
Die Stadt Kaufbeuren bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für die vorübergehenden Beeinträchtigungen. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und dem Erhalt der städtischen Grünstrukturen.
Die Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren hat eine umfassende Situations- und Ressourcenanalyse vorgelegt. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für künftige Maßnahmen zur Demokratieförderung in der Stadt zu schaffen.
„Unsere Arbeit besteht aus weit mehr als der Projektförderung“, erklärt Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR). In Kooperation mit lokalen Akteuren wurden bereits zahlreiche Angebote umgesetzt – von symbolischen Aktionen wie der „Kein Platz für Rassismus“-Bank bis hin zur Beteiligung an städtischen Veranstaltungen wie dem Altstadtsommer. Auch Informations- und Austauschveranstaltungen gehören zum Repertoire.
Politisch motivierte Kriminalität bleibt niedrig – aber andere Probleme nehmen zu
Die Analyse zeigt: Kaufbeuren liegt bei politisch motivierter Kriminalität auf moderatem Niveau. Das bestätigte auch Jürgen Schick von Kaufbeuren-aktiv: „Die Ergebnisse unserer Arbeit spiegeln sich ein Stück weit im Fazit der Analyse wider.“
Allerdings weist die Untersuchung auch auf problematische Entwicklungen hin. Die Zahl der Hasskriminalitätsfälle ist um rund 30 Prozent gestiegen. Besonders alarmierend: Über die Hälfte der befragten Ehrenamtlichen berichtete von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 90 Prozent von ihnen sehen daher eine aktive Stärkung der Demokratie als notwendig an.
Kooperation funktioniert – junge Zielgruppen wurden gut erreicht
Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei wird in der Analyse positiv bewertet. Auch die bisherigen Demokratieprojekte zeigen Wirkung – vor allem bei jüngeren Menschen. Dennoch wünschen sich rund 30 Prozent der Befragten mehr Beratung und Unterstützung für ihr Engagement.
Ausblick: Digitale Formate und gezielte Ansprache im Fokus
„Auch wenn wir schon einiges erreicht haben, hilft uns die Analyse, unsere Schwerpunkte neu zu justieren“, sagt Till Nißle, pädagogischer Mitarbeiter der Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren. Mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen sei etwa die stärkere Nutzung sozialer Medien ein nächster wichtiger Schritt.
Die Analyse benennt mehrere zentrale Handlungsfelder:
Ausbau politischer Bildung, etwa durch Fortbildungen zu Demokratieskepsis, Rassismus und Diskriminierung
Förderung hybrider Beteiligungsformate
Gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen
Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten durch konkrete Demokratieprojekte
Fazit: Mehr Sichtbarkeit und Beratung geplant
Im kommenden Jahr soll vor allem die Kommunikation über bestehende und neue Maßnahmen verbessert werden. Informations- und Beratungsangebote für die Zivilgesellschaft sollen ausgebaut werden, um ehrenamtliches Engagement zu stärken und die demokratische Kultur in Kaufbeuren weiter zu festigen.
Die anhaltend frostigen Temperaturen führen derzeit zu vermehrten Fällen eingefrorener Wasserzähler. Das Städtische Wasserwerk und die Stadt geben daher Entwarnung: Die Trinkwasserversorgung bleibt auch bei längerem Kälteeinbruch stabil. Hintergrund: Die Wasserleitungen im Boden liegen in einer frostsicheren Tiefe von rund 1,50 Metern – sie sind dadurch gut vor dem Einfrieren geschützt.
Gefährdet sind vor allem Zähler und Leitungen im Gebäude
Anders sieht es bei Wasserzählern und Anschlussleitungen innerhalb von Gebäuden aus. Diese sind häufig in unbeheizten oder schlecht isolierten Räumen wie Kellern untergebracht und daher deutlich anfälliger für Frostschäden. Wird nicht ausreichend vorgesorgt, kann es zu eingefrorenen Zählern und Leitungen kommen – in der Folge drohen kostenintensive Reparaturen oder sogar ein Austausch der betroffenen Teile.
Einfache Maßnahmen zum Schutz vor Frost
Um Schäden zu vermeiden, raten das Wasserwerk und die Stadt zu folgenden Schutzmaßnahmen:
Halten Sie Fenster und Türen in Kellerräumen stets geschlossen.
Ersetzen Sie beschädigte oder zerbrochene Fensterscheiben.
Dichten Sie Türen zusätzlich ab, um kalte Zugluft zu verhindern.
Isolieren Sie freiliegende Leitungen, Ventile und Wasserzähler – zum Beispiel mit Schaumstoffummantelungen.
Achten Sie besonders auf Zähleranlagen in außenliegenden Schächten.
Auch Wasserentnahmestellen im Garten sollten überprüft und gegebenenfalls geschützt werden.
Im Schadensfall: Wer zuständig ist
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Frostschaden an der Hausinstallation kommen, wenden Sie sich bitte an ein Installationsunternehmen Ihrer Wahl. Liegt der Schaden am Wasserzähler selbst oder an der Leitung vor dem Zähler, ist das Städtische Wasserwerk zuständig. In solchen Fällen hilft der 24-Stunden-Entstörungsdienst unter der Telefonnummer 08341 437-490 weiter.
Das Generationenhaus in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Generationenhaus
Gemeinsam spielen, lachen, begegnen
Spielen schafft Nähe, fördert Austausch und bringt Menschen unabhängig vom Alter zusammen. Unter diesem Motto lädt das Generationenhaus Kaufbeuren am Sonntag, den 24. Januar 2026, zu einem offenen Spielenachmittag ein. Von 14:00 bis 17:00 Uhr sind Menschen aller Altersgruppen herzlich eingeladen, gemeinsam Zeit zu verbringen – beim Spiel, beim Gespräch, beim Lachen.
Vielfalt am Spieltisch: Von Klassikern bis zu Neuheiten
Ob Brettspielklassiker, Kartenspiele oder aktuelle Gesellschaftsspiele – die Spielauswahl ist bunt gemischt. Wer möchte, kann auch eigene Lieblingsspiele mitbringen. Ziel des Nachmittags ist es, einen Raum für generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen – in entspannter, ungezwungener Atmosphäre.
Treffpunkt & Anmeldung
Ort: Generationenhaus Kaufbeuren Adresse: Hafenmarkt 6–8 Datum & Uhrzeit: Sonntag, 24.01.2026 · 14:00 – 17:00 Uhr Eintritt: Kostenlos Für Kaffee, Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wird um Anmeldung gebeten: Telefon: 08341 – 9080898 E-Mail:info@generationenhaus-f.de
In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.
Es ist Tradition, dass die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren im Rathaus kurz nach Neujahr zusammenkommen, um hier ihren Segen zu verkünden. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.
Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte in seiner Begrüßung das Engagement der Jungen und Mädchen: „Ich finde es ganz toll, wie Ihr Euch für andere einsetzt und mit Eurem Wirken als Sternsinger helft, soziale Projekte in der Welt zu unterstützen. Ich wünsche Euch für Euren Weg alles Gute und viel Erfolg und danke Euch!“
Bildergalerie: Die Sternsinger im Kaufbeuren Rathaus
Nach dem Singen mehrerer Lieder und dem Vortragen ihrer Verse, wurde auch das Rathaus durch die Sternsinger an der Tür des historischen Sitzungssaals gesegnet. Abschließend erhielten sie noch eine Gabe durch den Oberbürgermeister.
Die gesammelten Spenden kommen den folgenden drei Projekten zugute: Bundesweit ist das Land Bangladesch im Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zudem helfen die Kaufbeurer Sternsinger beim Ausbau einer Kinderstation in Tansania. Das dritte Projekt trägt den Namen „Lifegate“ in Beit Jala und unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Palästina.
Familie Dempfle mit dem kleinen Quirin-Georg am Neujahrestag. Foto: Klinikum Kaufbeuren
Familie Dempfle freut sich am Neujahrstag im Klinikum Kaufbeuren über den ersten Nachwuchs des Jahres.
Für einen freudigen Auftakt ins neue Jahr sorgte am Neujahrstag das Kaufbeurer Neujahrsbaby: Quirin-Georg wurde am 1. Januar um 09:59 im Klinikum Kaufbeuren geboren. Mit 4060 Gramm und 52 Zentimetern machte das Neugeborene den Jahresbeginn für seine Eltern zu einem ganz besonderen Moment.
Orgeta Maci, die neue Leiterin der Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren, freut sich über das erste Baby des Jahres: „wir wünschen Quirin-Georg und seinen Eltern alles Gute, viel Gesundheit und eine wunderbare gemeinsame Zukunft.“
Im vergangenen Jahr kamen im Klinikum Kaufbeuren knapp 1000 Babys zur Welt. Die modern ausgestattete Geburtsstation bietet werdenden Eltern eine persönliche, familiäre Atmosphäre sowie individuell abgestimmte Geburtsmöglichkeiten. „Uns ist es wichtig, jede Familie fachlich kompetent, einfühlsam und auf Augenhöhe von der Schwangerschaft bis zur Geburt zu begleiten“, betont Maci.
Das Team der Geburtshilfe freut sich auf ein weiteres Jahr, in dem es seine Expertise für die Begleitung von Schwangerschaft und Geburt zum Wohle der Familien in der Region einbringen kann.
Öffnungszeiten rund um die Feiertage in Kaufbeuren
Zwischen Weihnachten und Heilig Drei König: Was Bürgerinnen und Bürger wissen sollten
Während der Feiertage ändern sich die Öffnungszeiten vieler städtischer Einrichtungen. Die Stadt Kaufbeuren informiert über die wichtigsten Regelungen für die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar.
Rathaus Kaufbeuren
An Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) bleibt das Rathaus wie üblich für den Parteiverkehr geschlossen. Unabhängig davon ist der Einwurf von Unterlagen in die Rathaus-Briefkästen jederzeit möglich. An den Werktagen zwischen den Feiertagen gelten die regulären Öffnungszeiten.
Bürgerbüro Neugablonz
Das Bürgerbüro Neugablonz bleibt vom 29. Dezember bis einschließlich 5. Januar geschlossen. In dieser Zeit können Unterlagen im Rathaus Kaufbeuren abgeholt werden. Bei Fragen steht die Verwaltung telefonisch unter 08341 437-250 oder per E-Mail an buergerbuero@kaufbeuren.de zur Verfügung.
Abteilung Kindertagesbetreuung
Persönliche Termine in der Abteilung Kindertagesbetreuung sind zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich. In dringenden Fällen ist die Abteilung zu den üblichen Öffnungszeiten unter 08341 437-9255 erreichbar.Wertstoffzentrum Kaufbeuren
Das Wertstoffzentrum hat an Heiligabend (24.12.) von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Am 31. Dezember bleibt es geschlossen. An allen anderen Tagen gelten die normalen Öffnungszeiten.
Die Stadt bittet darum, Großkartonagen und größere Styroporteile direkt im Wertstoffzentrum zu entsorgen. Dort stehen Presscontainer zur Verfügung, um eine Überfüllung der Container an den Wertstoffinseln im Stadtgebiet zu vermeiden. So kann ein sauberes Stadtbild gewahrt bleiben.
Das Bild zeigt die Gewinnübergabe durch AOK-Mitarbeiter Marcel Hirner (Rechts) an die glückliche Gewinnerin Kimberly Schepers (Links). Foto: AOK - Marcel Hirner
#ESVK: Mit neuem Trikot in die neue Saison“
Die AOK Bayern ist seit 2024 offizieller Gesundheitspartner des ESV Kaufbeuren. Neben den Gesundheitsmaßnahmen für die Jugendmannschaften finden im Rahmen der Partnerschaft auch regelmäßige Aktionen für alle Mitglieder und Fans statt.
Zuletzt wurden zwei der neuen ESVK-Heimtrikots mit den Unterschriften aller Profispieler verlost.
Unter anderem ist Kimberly Schepers eine der zwei glücklichen Gewinner. Mit strahlendem Lächeln nahm sie das Trikot entgegen.
v.l. Horst Vetter, Andres Schill und Frau Dr. Rössler. Foto. Kreisverkehrswacht Kaufbeuren
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder
Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.
In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.
Mitmachen und Sicherheit schenken!
Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.
Bei einem Pressetermin wurde die Vereinbarung zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Rotary Club Kaufbeuren unterzeichnet. Von links: Jochen Burck (Rotary Club Kaufbeuren), Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Oberbürgermeister Stefan Bosse und Prof. Dr. med. Stefan Maier (Rotary Club Kaufbeuren). Foto: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren
Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht
Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“
Wer kann mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind:
alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.
Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wie wird entschieden?
Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.
Kriterien der Entscheidung sind:
Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
Kreativität und Originalität der Idee
Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.
Wie hoch ist das Budget?
Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.
Wie funktioniert die Einreichung?
Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:
Stadt Kaufbeuren Referat 200 Kaiser-Max-Straße 1 87600 Kaufbeuren
Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.
„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Rosi und Horst Lauerwald stehen gemeinsam für Tradition, Integration, Offenheit, Zusammenhalt und Liebe zu unserer Stadt.“
In einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses wurden am Donnerstag, 11. Dezember, zwei herausragende Persönlichkeiten mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet. Rosmarie und Horst Lauerwald prägen das Tänzelfest seit Jahrzehnten und haben sich mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement um das städtische Gemeinwohl verdient gemacht.
Beide sind seit 1967 aktive Mitglieder des Tänzelfestvereins und haben dessen Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Rosmarie Lauerwald, kreativer Motor des Festes, verleiht ihm bis heute ihre unverwechselbare Handschrift. Sie sorgte stets dafür, dass alles rechtzeitig, alles stimmig und alles ganz einfach gut war.
Auch Horst Lauerwald ist seit 1967 aktiv im Verein und übernahm 2006 dessen Vorsitz. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Tänzelfest zu einem professionell organisierten Kulturereignis, ohne dabei seinen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Charakter zu verlieren. Er war das Gehirn des Tänzelfests.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Rosi und Horst Lauerwald stehen gemeinsam für Tradition, Integration, Offenheit, Zusammenhalt und Liebe zu unserer Stadt. Ihre Arbeit ist mehr als ehrenamtliches Engagement. Sie ist Kulturpflege, Geschichtsbewahrung und gelebte Nächstenliebe. Rosi und Horst Lauerwald haben Kaufbeuren über Jahrzehnte geprägt. Sie haben Tausende Kinder begeistert, Generationen miteinander verbunden und ein Fest zu neuer Größe geführt, das heute immaterielles Kulturerbe ist.“
Horst Lauerwald bedankte sich auch im Namen seiner Frau bei allen ihren Weggefährten in den vergangenen Jahren. Für beide sei es eine große Ehre, diese hohe Auszeichnung der Stadt Kaufbeuren zu erhalten. Der goldene Ehrenring zählt zu den höchsten Auszeichnungen der Stadt Kaufbeuren. Seit 1986 würdigt die Stadt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für das Gemeinwohl und insbesondere für Kaufbeuren engagiert haben. Über die Vergabe entscheidet der Stadtrat. In der Vergangenheit wurde der goldene Ehrenring bislang sechs Mal verliehen.
Gemeinsam statt einsam – ein Nachmittag voller Musik, Geschichten und Herzlichkeit
Im festlich dekoriertem Stadtsaal erfüllte sich erneut die besondere Tradition der Weihnachtsfeier für ältere und alleinstehende Menschen in Kaufbeuren. Seit vielen Jahren laden die Stadt Kaufbeuren und das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd, zu diesem warmherzigen Beisammensein ein – ein Nachmittag, der gerade zur Weihnachtszeit Kontakte und Gemeinschaft schenken soll.
Ein vielfältig mitunter auch vertrautes Programm ließ die Geladenen begeistern: Die Wertachtaler Alphornbläser, die Bläsergruppe des Fliegerhorstes und die „Silverstars“ mit ihren Tisch-Harfen der Ludwig-Hahn-Musikschule erfüllten den Raum mit festlichen Klängen. Dazu trug Toni Heider mit seinen Mundarttexten und Weihnachtsgeschichten Momente des Schmunzelns und Innehaltens bei. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und genossen es, bei Kaffee und Kuchen, sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen.
Gertrud Gellings, Beauftragte des Stadtrates für Gesundheit und Pflege bedankte sich in ihren Grußworten bei den Beteiligten für die Organisation und stellte die Wichtigkeit dieser Veranstaltung heraus. Kommandeur Oberst Thorsten Milewski hob in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Bundeswehr in Kaufbeuren hervor. „Wir freuen uns, dass wir diese traditionsreiche Veranstaltung unterstützen können.“
Unter dem Motto „Helfen macht Schule“ werden Spendengelder aus verschiedenen Aktionen des Fliegerhorstes (z.B. Verkauf von Erbsensuppe und Glühwein am Weihnachtsmarkt, Blutspenden der Soldatinnen und Soldaten im Fliegerhorst, Teilnahme am Lagerleben) gesammelt. Mit diesen Einnahmen wurden bereits zahlreiche sozial-karitative Einrichtungen und Projekte in und um Kaufbeuren unterstützt.
Zum Abschluss stimmten auch die Gäste der Feier nochmal mit ein, als sowohl mit Begleitung der Tisch-Harfen als auch der Bläsergruppe des Fliegerhorstes gemeinsam vertraute Weihnachtslieder gesungen wurden. Sehr viele Seniorinnen und Senioren sind einfach froh, dass es diese Feier gibt. „Ich freue mich jedes Jahr darauf, weil es sehr schön ist, diesen Moment mit vielen Alleinstehenden und Gleichgesinnten zu teilen“, so der vielfache Eindruck der Teilnehmenden.
Hinweis: Interessierte ältere und alleinstehende Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer können sich im Seniorenbüro unter Telefon 08341/437-203 auf eine Warteliste für die Weihnachtsfeier 2026 setzen lassen.
Am Freitagnachmittag, dem 12. Dezember 2025, gaben sich Katja Brauner und der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse das Ja-Wort. Die standesamtliche Trauung fand im historischen Rathaus der Stadt statt. Katja Brauner trägt künftig den Namen Bosse.
Herzlicher Empfang vor dem Rathaus
Vor dem Rathaus hatte sich am Nachmittag eine große Menschenmenge versammelt. Als das frisch vermählte Paar nach der Trauung nach draußen trat, wurde es mit Applaus und Glückwünschen empfangen.
Ein besonderes Highlight bereitete die Feuerwehr Kaufbeuren: Sie war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hatte einen Spalier aus Feuerwehrschläuchen aufgebaut, durch den das Brautpaar schreiten durfte.
Hoch hinaus mit der Drehleiter
Im Anschluss an die Zeremonie sorgte die Feuerwehr für einen weiteren symbolischen Moment. Mit der Drehleiter wurde das Paar im Korb des Fahrzeugs rund 30 Meter in die Höhe gefahren – ein Zeichen, das sinnbildlich für den besonderen Tag stehen dürfte.
Das Foto zeigt die Gewinnübergabe durch Melanie Palta von 1865 Outdoor Equipment (links) und Marcel Hirner von der AOK Bayern (rechts) an die glückliche Gewinnerin Daniela Jehle (Mitte). Foto: AOK, Marcel Hirner
Preisübergabe der AOK Wanderzeit 2025
Wandern ist eine wahre Wohltat für Körper und Seele. Je nach gewählter Route wird es zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis, bei dem die Landschaft mit vielen neuen Eindrücken begeistert. Wir sammeln frische Energie und Kraft.
Neben dem persönlichen Nutzen, etwas Gutes für die eigene Gesundheit zu tun, hatten die rund 800 Teilnehmer außerdem die Chance, attraktive Preise der beteiligten Partnerfirmen zu gewinnen.
Unter anderem ist Daniela Jehle eine der glücklichen Gewinner. Sie darf sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 300 Euro von 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren freuen. Ein weiterer Gewinner erhielt zuletzt einen Einkaufsgutschein einer weiteren Partnerfirma (Sport Kolb in Pfronten).
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ermöglicht uns wieder auf den Weg der kleinen dezentralen Unterkünfte zurückzukehren.“
Aufgrund zurückgehender Flüchtlingszahlen in Deutschland und im Freistaat Bayern wurden die Kreisverwaltungsbehörden, also auch die kreisfreie Stadt Kaufbeuren, gebeten, die vorhandenen Flüchtlingsunterkünfte nach Möglichkeit zu reduzieren.
Derzeit bestehen in der Stadt Kaufbeuren 20 dezentrale Unterkünfte mit etwa 350 Plätzen und 3 zentrale Unterkünfte des Freistaats Bayern mit etwa 250 Plätzen. Unter Beachtung der möglichen Kündigungsfristen hat sich die Stadt Kaufbeuren entschieden das Mietverhältnis für die Flüchtlingsunterkunft an der Falkenstraße 5 zu beenden. Die derzeit dort untergebrachten 34 Personen werden in den nächsten Monaten in anderen bestehenden Flüchtlingsunterkünften der Stadt Kaufbeuren untergebracht. Die Falkenstraße ist derzeit die größte dezentrale Unterkunft der Stadt Kaufbeuren.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ermöglicht uns wieder auf den Weg der kleinen dezentralen Unterkünfte zurückzukehren. Hier entstehen meist weniger soziale Konflikte und die Integrationsbemühungen führen in aller Regel schneller und erfolgreicher zum Ziel. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere beim Arbeitskreis Asyl, für die unermüdliche und überaus wichtige Integrationsarbeit herzlichst bedanken.“
Workshop im Eckpunkt mit dem JFF München beleuchtet digitale Meinungsbildung
Im November trafen drei Mitarbeitende des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – auf eine Gruppe junger Menschen im Eckpunkt Kaufbeuren, um gemeinsam über aktuelle Fragen der digitalen Meinungsbildung zu sprechen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungs- und Beteiligungsprojekts „Das bewegt uns“ statt, das jungen Menschen Raum gibt, ihre Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen, Krisen und digitale Medienwelten einzubringen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, junge Stimmen sichtbar zu machen und zu verstehen, was sie in einer von Krisen, Unsicherheiten und digitalen Herausforderungen geprägten Zeit bewegt.
Durch Forschungswerkstätten und kreative Medienarbeit entsteht ein vielfältiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Welt wahrnehmen und mitgestalten wollen. In diesem Fall tauschten sich die Teilnehmenden in offenen Gesprächsrunden darüber aus, wie sie sich informieren, welche Medien sie nutzen und wie sie beurteilen, ob Inhalte vertrauenswürdig sind. Ebenso wurden persönliche Erfahrungen damit thematisiert, wann und wo Jugendliche ihre Meinung äußern – und wann sie sich bewusst zurückhalten. Die Diskussionen wurden aufgezeichnet und fließen nun in die qualitative Forschung des JFF ein und tragen dazu bei, Handlungsempfehlungen für medienpädagogische Praxis und Jugendbeteiligung zu entwickeln.
Wer Interesse an einer dieser Wohnungen hat, kann sich jetzt vormerken lassen
Auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Füssener Straße baut die Firma Ten Brinke für die BayernHeim insgesamt 218 Wohnungen in Kaufbeuren. Das Richtfest dazu fand im Juni 2025 statt. 212 dieser Wohnungen unterliegen einer einkommensorientierten Förderung, sechs sind freifinanziert.
Der erste Bauabschnitt mit 107 Wohnungen (2 bis 5 Zimmer zwischen 51 und 108 Quadratmetern groß) wird demnächst fertiggestellt. Der voraussichtliche Erstbezug der barrierefreien Wohnungen ist im weiteren Verlauf für das dritte Quartal 2026 geplant. Je nach Einkommen liegt die Kaltmiete zwischen 6,50 Euro und 9,50 Euro pro Quadratmeter.
Wer Interesse an einer dieser Wohnungen hat, kann bereits jetzt seine Kontaktdaten auf der Homepage der BayernHeim hinterlegen und sich vormerken lassen. Einfach unter www.bayernheim.de/kaufbeuren.
Um sich auf eine geförderte Wohnung für dieses Objekt zu bewerben, benötigen Sie einen Wohnberechtigungsschein (kurz: WBS). Diesen können Antragstellerinnen und Antragsteller, die in Kaufbeuren wohnhaft sind, bei der Stadtverwaltung beantragen.
Zwischen Generationenwechsel, Re-Branding und neuem Slogan: So stellt sich die KI für die Kommunalwahl auf
Kandidatenliste mit markanter Handschrift
Die Kaufbeurer Initiative finalisierte nun ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026. Das Besondere an der Liste: Auf dieser befinden sich 15 Geschäftsführer oder Selbstständige und KandidatInnen mit insgesamt 26 Vorstandsämtern. OB-Kandidat und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle sprach daher von einer „wahren Macher-Liste“, die die richtige Einstellung mitbringt, Kaufbeuren positiv zu verändern. Der Altersdurchschnitt von 44,4 Jahren spiegele zudem eine Mischung aus Erfahrung und frischen Perspektiven wider. Auch die Verbundenheit zum gemeinnützigen Verein Hockey for Hope, welcher aus der Kaufbeurer Initiative entstand, ist weiter erkennbar – zählen sich 15 aktive Mitglieder und Vorstände zur Kandidatenliste der KI.
Die Liste soll auch gleichzeitig ein Neustart für die Kaufbeurer Initiative sein. Der 2022 im Vereinsvorstand vollzogene Generationenwechsel spiegelt sich nun auch in der Kommunalwahl wider. Begleitet von einem Re-Branding, also einer Umgestaltung des kompletten Auftritts der KI, ist dieser Generationenwechsel auch visuell wahrnehmbar.
Aufstellungsversammlung mit hoher Zustimmung
Bei der außertourlichen Aufstellungsversammlung, diesmal an einem Freitag, während sonst Vereinstermine mittwochs sind, stimmten in der geheimen Blockwahl über alle 40 KandidatInnen und Ersatzleute über 94 % der Wahlberechtigten für den Vorschlag. Die Versammlung im Gasthaus Belfort, dessen Betreiber Matko Cuturic ebenfalls kandidiert, wurde vom 2. Vorsitzenden Stephan Kopetzky und Stadtrat a. D. Ernst Holy geleitet.
Überparteilichkeit und neues Wahlkampfmotto
Inhaltlich unterstrich Uhrle erneut den überparteilichen Charakter des Vereins. Die KI sei – neben der GenerationKF – die einzige Liste, die ohne parteipolitische Bindung ausschließlich das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt stelle. Das bisherige Leitmotiv „Das Beste für die Stadt“ hätte somit nichts an Aktualität verloren. Für den Wahlkampf setzt die Kaufbeurer Initiative auf ein neues, prägnantes Motto: „Buron, aber …“ – ein Slogan, der die besondere Identität der Stadt aufgreift und zugleich Raum für individuelle Themen der einzelnen Kandidat*innen lässt.
Ausblick auf das Wahlprogramm und soziales Engagement
Mit der überragenden Zustimmung und der breiten beruflichen wie gesellschaftlichen Verankerung ihrer KandidatInnen sieht sich die Kaufbeurer Initiative bestens für den Wahlkampf 2026 aufgestellt. Erste Einblicke in das Wahlprogramm wurden während der Versammlung gegeben; die vollständige Vorstellung erfolgt jedoch separat nach Fertigstellung. Hier möchte die Kaufbeurer Initiative ebenfalls neue Akzente setzen. Abgeschlossen wurde der Abend mit Planungen für die bevorstehende Lebende Krippe, welche dieses Jahr am 20. und 21. Dezember wieder Gelder für Bedürftige aus Stadt und Land sammelt.
Bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten beteiligt sich die Familie Fürst an der Aktion „Geschenk mit Herz“ der Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica. Jeden Herbst werden bei ihnen Schuhkartons gesammelt, liebevoll befüllt und für Kinder in Not vorbereitet. Was als kleine Geste begann, ist heute eine feste Familientradition geworden, bei der fünf Familien mit insgesamt 16 Kindern gemeinsam aktiv werden.
Teilen lernen und Freude schenken
Gemeinsam gestalten die Familienmitglieder die Kartons, füllen sie mit nützlichen und schönen Kleinigkeiten und vermitteln dabei vor allem eines: den Gedanken des Teilens. Dieses Jahr waren vier Generationen im Alter von 4 bis 92 Jahren beteiligt – ein generationsübergreifendes Projekt, das den Geist der Weihnacht auf besondere Weise erlebbar macht.
Freude auf beiden Seiten
Die Vorstellung, wie sich Kinder über die Geschenke freuen, ist für die Beteiligten ein zentraler Antrieb. Auch bei den eigenen Kindern, die beim Packen mithelfen, zeigt sich die Begeisterung in strahlenden Augen – ein Moment, der auf dem mitgelieferten Foto eindrucksvoll festgehalten wurde. Die gemeinsame Rückmeldung der Gruppe fiel eindeutig aus: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“
Geschenkpäckchen können noch bis zum 16. November bei den Sammelstellen abgegeben werden.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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