Ehrentag: Kaufbeuren zeigt die Menschen hinter dem Ehrenamt
Am 23. Mai findet erstmals der bundesweite „Ehrentag“ statt – ein Mitmachtag, der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Zahlreiche Organisationen und Initiativen beteiligen sich deutschlandweit mit kleinen Aktionen und großen Veranstaltungen.
Auch die städtischen Abteilungen Kultur, Kaufbeuren-aktiv und Bildungsbüro setzen ein Zeichen und nehmen den „Ehrentag“ zum Anlass, das vielfältige Engagement vor Ort sichtbar zu machen, sei es im Sport, in der Nachbarschaftshilfe, sozialen Projekten oder der Kulturarbeit. Im Rahmen einer Social-Media-Kampagne werden dazu Einzelpersonen und Gruppen des Kaufbeurer Vereins- und Kulturlebens vorgestellt und gewürdigt. Ziel der Aktion ist es, die Menschen hinter dem Ehrenamt in den Mittelpunkt zu stellen, ihre Arbeit wertzuschätzen und öffentlich Danke zu sagen.
Ab dem 23. Mai 2026 werden dazu in regelmäßigen Abständen Porträts auf den städtischen Social-Media-Kanälen sowie nach Möglichkeit auf den Monitoren des Stadttheaters und des Sparkassen-Forums veröffentlicht.
Informationen zur Teilnahme
Ab sofort können sich alle Ehrenamtlichen beteiligen, die in irgendeiner Weise die Stadt und das Gemeinwohl unterstützen – sei es in der Kultur, im Sport, im sozialen Bereich oder in anderen Initiativen. Benötigt werden ein Foto sowie ein kurzer Text. Hierfür stellt die Kulturabteilung einen kurzen Fragebogen zur Verfügung, der unter » www.kaufbeuren.de » Kulturmacher » Ehrentag auf der rechten Seite unter „weitere Informationen“ zu finden ist. Der Fragebogen dient als Grundlage für den späteren Social-Media-Beitrag.
Die verarbeiteten Inhalte werden über Instagram (kultur_kaufbeuren & kaufbeuren_aktiv), Facebook (kf.kultur) sowie auf den öffentlichen Werbemonitoren veröffentlicht. Eine Teilnahme ist bis spätestens 30. April 2026 möglich.
Aktionsförderprogramm zum Ehrentag
Zusätzlich können Aktionen rund um den Ehrentag über das Aktionsförderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt werden.
Projekte im Zeitraum vom 16. bis 31. Mai 2026 können mit bis zu 500 Euro gefördert werden – unkompliziert und ohne Eigenanteil. Gefördert werden Ideen, die Menschen zusammenbringen und das Ehrenamt sichtbar machen, z. B. Nachbarschaftsfeste, Mitmachaktionen, Umweltaktionen oder Tage der offenen Tür.
Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, die eine Aktion – auch im Namen von Vereinen, Initiativen oder Einrichtungen – umsetzen möchten. Voraussetzung ist, dass die Aktion öffentlich zugänglich ist und im Engagement-Finder auf ehrentag.de veröffentlicht wird. Die Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2026 möglich, solange Fördermittel verfügbar sind.
Er ist der deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes. Unter dem Motto „Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.“ ist jede und jeder eingeladen, sich vor Ort oder digital zu beteiligen und gemeinsam anzupacken. Der „Ehrentag“ bringt Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammen. Er feiert das Engagement aller Ehrenamtlichen und macht deutlich: Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen.
Aktuelle Meldung der Stadt vom Mittwoch, 08.04.2026
Brunnen der Friedhöfe wieder geöffnet
Ende März hatte die Stadt darüber informiert, dass aufgrund der zu diesem Zeitpunkt anhaltenden Fristperiode, die Brunnen und Wasserentnahmestellen auf den Friedhöfen außer Betrieb bleiben, um Schäden an den Leitungen und technischen Anlagen zu vermeiden. Da die Temperaturen nun deutlich höher liegen besteht die Gefahr von Schäden nicht mehr und die Brunnen auf den Friedhöfen sind ab sofort in Betrieb.
23.03.2026. Nutzung der Wasserstellen erst wieder möglich ist, sobald die Witterungsverhältnisse dies zulassen und keine Frostgefahr mehr besteht
Aufgrund der weiterhin anhaltenden Frostperiode bleiben die Brunnen und Wasserentnahmestellen auf den Friedhöfen vorerst außer Betrieb. Die Inbetriebnahme wird verschoben, da bei anhaltend niedrigen Temperaturen die Gefahr von Frostschäden an den Leitungen und technischen Anlagen besteht.
Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass eine Nutzung der Wasserstellen erst wieder möglich ist, sobald die Witterungsverhältnisse dies zulassen und keine Frostgefahr mehr besteht. Die Öffnung der Brunnen erfolgt daher zu einem späteren Zeitpunkt.
Die Verwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis für diese notwendige Vorsichtsmaßnahme.
Ob Personalausweis, Bauantrag oder KFZ-Zulassung: Die moderne Stadtverwaltung arbeitet heute digital. Doch mit der Vernetzung wächst die Gefahr durch Cyberangriffe weltweit. Während viele Kommunen noch nach Orientierung suchen, geht die kreisfreie Stadt Kaufbeuren einen entscheidenden Schritt weiter: Als eine von weniger als einem Prozent der bayerischen Kommunen hat sie ihre IT-Sicherheit nach dem strengen internationalen Standard ISO 27001 zertifizieren lassen.
Mehr als nur Pflichtprogramm
Das bayerische Digitalgesetz (BayDiG) verpflichtet zwar alle Kommunen zu Sicherheitskonzepten, lässt aber offen, wie tief diese gehen. „Uns reicht das Minimum nicht aus“, betonen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wolfgang Maier, Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung.
Von den über 2.000 bayerischen Kommunen verfügen schätzungsweise weniger als ein Prozent über diese hochkarätige Zertifizierung oder den äquivalenten IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Kaufbeuren nimmt hier eine echte Vorreiterrolle ein.
Warum dieser Aufwand?
Ein Cyberangriff auf eine Kommune ist kein abstraktes IT-Problem – er trifft die Lebensader der Stadt. Wenn zum Beispiel das Sozialamt nicht auszahlen kann, die Führerscheinstelle stillsteht oder sensible Bürgerdaten im sogenannten Darknet landen, ist der Schaden immens. „Aus unserer Sicht ist ein hohes Maß an Informationssicherheit essenziell, damit wir auch in Zukunft unsere Aufgaben der Daseinsfürsorge zuverlässig erfüllen können. Dabei geht nicht nur um den Schutz der Technik, sondern auch um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Sie erwarten zu Recht, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die uns anvertrauten Daten zu schützen“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Systematische Sicherheit statt Einzellösungen
Hinter der Zertifizierung steckt ein umfassendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Das Bedeutet:
Die Ganzheitliche Herangehensweise verschafft einen systematischen Überblick über mögliche Gefährdungen
Unabhängige Prüfungen: diese finden jährlich durch externe Experten statt und stellen sicher, dass das System nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebt wird.
Prävention statt Reaktion: Daten können heute aus der Ferne in Massen gestohlen werden – das ISMS sorgt dafür, dass die digitalen „Riegel“ vor den Türen dem Stand der Technik entsprechen.
Ausgezeichnet und zukunftssicher
Zusätzlich zur ISO-Zertifizierung wurde der Stadt Kaufbeuren erneut das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ vom Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) verliehen. Diese doppelte Bestätigung unterstreicht den hohen Stellenwert, den das Thema intern genießt. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Informationssicherheit, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in Zeiten zunehmender globaler Cyber-Kriminalität zu erhalten“, sagt Rainer Oehlmann, der Informationssicherheitsbeauftragte der Stadt.
Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Auszeichnung:„Die erhaltene Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit unserer IT-Abteilung, die in Sachen digitaler Sicherheit weit über das Mindestmaß hinausgeht.“
Städtebauförderung soll Entwicklung vor Ort stärken
Berlin/München/Kaufbeuren – Gute Nachricht für Kaufbeuren: Im Rahmen der Bund-Länder-Städtebauförderung erhält die Stadt im Jahr 2026 insgesamt 120.000 Euro für die Altstadtsanierung. Darauf weisen der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und sein Landtagskollege Peter Wachler (beide CSU) hin.
Förderung als Instrument für die Stadtentwicklung
„Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument, um Stadtteile zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die Lebensqualität für alle Generationen zu erhöhen. Sie ist gelebte Strukturpolitik für den ländlichen Raum und hilft unseren Städten und Gemeinden, attraktive und lebenswerte Räume für die Menschen vor Ort zu schaffen“, erklären Wachler und Stracke. Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern. Sie unterstützt Städte und Gemeinden dabei, auf demografische, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen zu reagieren und gleichzeitig eigene Schwerpunkte zu setzen.
Millionenförderung für Bayern
In Bayern profitieren in diesem Jahr 478 Städte und Gemeinden von Fördermitteln in Höhe von mehr als 264 Millionen Euro. Unterstützt werden unter anderem Maßnahmen zur Stärkung der Ortszentren, zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie zur Wiedernutzung brachliegender Flächen. Die Mittel fließen in die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Ziel ist es, Ortskerne aufzuwerten, Integration zu fördern und eine klimaverträgliche Stadtentwicklung voranzubringen.
Kommunen entscheiden über konkrete Projekte
Welche Projekte konkret umgesetzt werden, entscheiden die Kommunen vor Ort. Die Städtebauförderung bietet ihnen den nötigen Spielraum, um passgenaue Maßnahmen zu entwickeln. „Die Städtebauförderung ist seit 55 Jahren ein Erfolgsmodell. Sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort. Jeder Euro an Förderung löst zusätzliche öffentliche und private Investitionen aus. Zugleich geben wir unseren Kommunen Planungssicherheit und stärken den Klimaschutz. Gerade im ländlichen Raum ermöglicht die Städtebauförderung wichtige Investitionen“, so die beiden Abgeordneten abschließend.
Insgesamt präsentierten sich 15 Einrichtungen und Institutionen, bei denen sich die Eltern persönlich über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten informieren konnten
Für alle neuen Erdenbürgerinnen und Erdenbürger, die 2025 in Kaufbeuren geboren wurden, fand am 20. März 2026 nachmittags der Babyempfang im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Zahlreiche Familien nutzten wieder die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen und informativen Nachmittag zu erleben. Gewohnt stimmungsvoll wurde der Nachmittag durch eine Schülerin der Sing- und Musikschule eröffnet. Oberbürgermeister Bosse sowie Cornelia Otto, Leiterin des Referats Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, begrüßten die anwesenden Gäste und wussten einiges über die Geburtenentwicklung und die hiesige Betreuungssituation zu berichten.
Im vergangenen Jahr haben Kaufbeurer Frauen 408 Kinder auf die Welt gebracht. Damit nimmt die Stadt einen Spitzenplatz in der Geburtenrate unter den kreisfreien Städten Bayerns ein. Otto und Bosse betonten, dass Kaufbeuren eine wachsende Stadt ist und finden, dass jedes Kind die Gemeinschaft bereichert und diesen Ort lebendiger, liebenswerter und zukunftsfähiger macht. Die Namenshitliste wurde 2025 von Sophia und Felix als meistgewählte Mädchen- und Jungenname angeführt. Im Anschluss konnten die Familien ein vielfältiges Programm mit Informations- und Mitmachangeboten genießen.
Insgesamt präsentierten sich 15 Einrichtungen und Institutionen, bei denen sich die Eltern persönlich über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten informieren konnten. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Kurzvorträge zu den Themen „Zwischenmahlzeiten – gesunde Snacks für Kleinkinder“ vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft, und Forsten sowie „DIY-Spielzeug – einfach selbst gemacht“. Darüber hinaus lud ein „Kuschelkonzert“ der Musikschule Kaufbeuren zum gemeinsamen Klangerlebnis mit den Babys ein. Als besondere Erinnerung hatten die Familien wie immer die Gelegenheit, ein Foto mit dem Oberbürgermeister aufzunehmen.
Die zahlreichen Angebote wurden von den Familien sehr gut angenommen. Auch die Ergebnisse einer abschließenden Befragung bestätigen: Der Babyempfang war erneut eine rundum gelungene Veranstaltung. Veranstaltet wurde der Babyempfang von der Familienbildung und der KoKi – Frühe Hilfen der Stadt Kaufbeuren. Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Ausstellern und Kooperationspartnern.
Geänderte Müllabfuhrzeiten in den Wochen vom 30. März bis zum 3. April und vom 6. bis zum 10. April 2026
Restmüllabfuhr in der Woche vom 30.03. – 03.04.2026
Tour Freitag, 03.04.2026 – Abfuhr am Donnerstag, 02.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Biomüllabfuhr in der Woche vom 30.03. – 03.04.2026
Tour Donnerstag, 02.04.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 01.04.2026
Tour Freitag, 03.04.2026 – Abfuhr am Donnerstag, 02.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Restmüllabfuhr in der Woche vom 06.04. – 10.04.2026
Tour Montag, 06.04.2026 – Abfuhr am Dienstag, 07.04.2026
Tour Dienstag, 07.04.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 08.04.2026
Tour Mittwoch, 08.04.2026 Neugablonz (Nord-West) – Abfuhr am Mittwoch, 08.04.2026
Tour Mittwoch, 08.04.2026 Oberbeuren/Märzisried/Apfeltranger Str. – Abfuhr am Donnerstag, 09.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Biomüllabfuhr in der Woche vom 06.04. – 10.04.2026
Tour Montag, 06.04.2026 – Abfuhr am Dienstag, 07.04.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Aufgrund der Feiertage kann es auch zu abweichenden Leerungszeiten wie sonst üblich kommen. Stellen Sie deshalb bitte die Mülltonnen ab 6:30 Uhr bereit.
Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion des WWF anschließen
Dieses Jahr könnte eines der heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Trotzdem gerät die Klimakrise angesichts anderer globaler Herausforderungen in den Hintergrund. Deshalb soll die „Earth Hour 2026“ das Klima wieder in den Mittelpunkt rücken.
Seit 2007 schalten jedes Jahr Millionen Menschen, Unternehmen und Städte auf der ganzen Welt zur „Earth Hour“ das Licht in Wohnhäusern, an öffentlichen Gebäuden oder an Wahrzeichen aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen – ein Zeichen, das angesichts der verheerenden extremen Wetterereignisse, immer neuen Hitzerekorden und schwindender natürlicher Ressourcen wichtiger ist denn je. In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 28. März 2026, von 20:30 bis 21:30 Uhr statt.
Auch die Stadt Kaufbeuren nimmt seit 15 Jahren daran teil und schaltet von Freitag, 27. März 2026, bis Sonntag, 29. März 2026, die Beleuchtung an der Stadtmauer, an der Blasiuskirche, an der Dreifaltigkeitskirche sowie die Effektbeleuchtung am Rathaus aus.
Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion des WWF anschließen und am Samstag, 28. März 2026, in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr das Licht in ihren Wohnhäusern reduzieren bzw. wenn möglich sogar ganz abschalten. Die „Earth Hour“ kann auch zum Anlass genommen werden, um zu prüfen, ob es Beleuchtungseinrichtungen an oder um das Haus gibt, die nachts brennen und abgeschaltet werden könnten. Möglicherweise könnten Zeitschaltuhren oder Präsenzmelder angebracht werden, um unnötiges Licht zu vermeiden.
Weitere Informationen zur „Earth Hour“ finden Sie im Internet unter www.wwf.de.
Blick in eines der Magazine des Stadtarchivs Kaufbeuren. Foto: Stadtarchiv Kaufbeuren
Goldene Bücher und Gewinnspiel – Schätze hinter verschlossenen Türen
Am Samstag, den 7. März 2026, findet der „Tag der Archive“ statt. Das Stadtarchiv Kaufbeuren beteiligt sich an der bundesweiten Initiative und lädt die Öffentlichkeit zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Archive sind der Wissensspeicher unserer Gesellschaft. Alle zwei Jahre macht der „Tag der Archive“ darauf aufmerksam, welche Rolle sie für Forschung, Verwaltung und Öffentlichkeit spielen. Auch das Stadtarchiv Kaufbeuren nimmt an dem Aktionstag teil. Besucherinnen und Besucher können das Archiv entdecken und mehr über seine Bedeutung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft erfahren.
Goldene Bücher und Gewinnspiel
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Präsentation der drei Goldenen Bücher der Stadt Kaufbeuren. Gezeigt werden der originale Band von 1925, sein „vergessener“ Nachfolger von 1964 sowie das im vergangenen Jahr neuaufgelegte aktuelle Goldene Buch. Ein begleitendes Quiz lädt dazu ein, in der digitalisierten Fassung des Goldenen Buches von 1925 zu stöbern. Dabei lassen sich spannende Details entdecken und attraktive Preise gewinnen. Informations- und Mitmachstationen mit Daten und Fakten zum Archivwesen runden das Programm ab.
Schätze hinter verschlossenen Türen
Zu verschiedenen Zeiten werden Führungen durch die Archivmagazine angeboten. Wer möchte, kann Räume betreten, die sonst verschlossen bleiben, und historische Kostbarkeiten wie das Rudolfinische Privileg aus dem Jahr 1286 bestaunen. Auch für die jungen Gäste ist einiges geboten: Kinder ab fünf Jahren können ein eigenes Goldenes Buch basteln oder sich mit Eule Hugo in den Tiefen des Archivs auf Schatzsuche begeben.
Programmüberblick
9.00 Uhr: Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse und Stadtarchivar Dr. Peter Keller
10.00 Uhr: Kinder-Schatzsuche mit Archiveule Hugo
11.00 Uhr: Führung durch die Magazine
13.00 Uhr: Kinder-Schatzsuche mit Archiveule Hugo
14.00 Uhr: Führung durch die Magazine
16.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv Kaufbeuren freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Die Magazinführungen sind auf maximal 12 Personen beschränkt, die Schatzsuche auf acht Kinder. Das Angebot ist leider nicht barrierefrei.
In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müsse
Die Stadt Kaufbeuren saniert ab dem 09. März 2026 bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 Abwasserkanäle im westlichen Stadtgebiet von Kaufbeuren. Die Firma Kuchler GmbH wird die Arbeiten im Auftrag der Stadt ausführen. Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise, das heißt, es sind keine Aufgrabungen vorgesehen. Gearbeitet wird jeweils von Schacht zu Schacht. Der Kanal wird in folgenden Straßen saniert: Alpenweg, Am Kronenberg, Grüntenstraße, Hochvogelstraße, Höfatsstraße, Hölzlestraße, Hohe Buchleuthe, Kemptener Straße, Märzenbachweg, Mozartstraße, Nordlachenbühl, Südlachenbühl, Westlachenbühl.
In den meisten Straßen sind nur bestimmte Abschnitte betroffen. Pro Sanierungsabschnitt sind mehrere Arbeitsschritte der beauftragen Fachfirma erforderlich. Anwohner müssen sich jedoch immer nur kurzzeitig auf Behinderungen einstellen. In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müssen. Die direkt betroffenen Anwohner werden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten von der Sanierungsfirma informiert.
Über weitere Maßnahmen, um die Parkraumsituation während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zu verbessern, wird die Stadt immer wieder informieren
Aufgrund des barrierefreien Ausbaus des Kaufbeurer Bahnhofs durch die Deutsche Bahn sind seit Beginn der Arbeiten zahlreiche Parkplätze für die Tätigkeiten rund um die Baustelle weggefallen. Die Stadt beobachtet die Parkentwicklung und versucht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um rund um den Bahnhof für eine Entspannung der Parkraumsituation zu sorgen.
Deshalb kann ab sofort in der Schelmenhofstraße zwischen den Hausnummern 6 und 20 kostenlos geparkt werden. Eigentlich herrscht hier ein Winterhaltverbot, damit die Räumfahrzeuge des Bauhofs während des Winterdienstes in diesem Bereich genug Platz haben. Die Schilder, die dort auf dieses Haltverbot hinweisen wurden durch den Bauhof bereits entfernt, so dass ein Parken hier nun möglich ist.
Über weitere Maßnahmen, um die Parkraumsituation während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zu verbessern, wird die Stadt immer wieder informieren.
Online-Antrag nur noch bis 4. März möglich – Stadt informiert über letzte Abgabetermine
Die Stadt Kaufbeuren informiert darüber, dass die Online-Antragstellung für die Briefwahl nur noch bis Mittwoch, 04. März 2026, 12:00 Uhr, möglich ist, da ein rechtzeitiger Postversand sonst nicht mehr gewährleistet wäre. Selbstabholer für Briefwahlunterlagen können sich noch bis Freitag, 06. März 2026, 15:00 Uhr, persönlich an die Stadtverwaltung wenden.
Die Stadt bittet die Wählerinnen und Wähler darum zu beachten, dass der Rücklauf der roten Wahlbriefe mit den ausgefüllten Wahlunterlagen so zeitig in die öffentlichen Briefkästen geworfen werden muss, dass diese noch rechtzeitig bis zum Wahltag in der Stadtverwaltung eingehen.
Der persönliche Einwurf der Wahlbriefe ist bis zum Wahltag selbst, am Sonntag, 08. März 2026, 18:00, Uhr möglich. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die Wahlbriefe am Wahltag ausschließlich im Rathaus eingeworfen werden können. Die Entgegennahme und Weiterleitung der Wahlunterlagen im Wahllokal ist nicht möglich und kann dort nicht ausgezählt werden.
Anlässlich des Internationalen Frauentages möchte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt bei allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit einem Konzert bedanken. Entgegen aller Vorurteile vergangener Jahrhunderte war die Kunst und das Handwerk der Komposition niemals reine Männersache. Schon immer wurde Musik von Frauen erschaffen und lebendig gehalten.
Im Konzert zum Internationalen Frauentag am 5. März 2026, ab 19:00 Uhr, im Stadtsaal Kaufbeuren werden in einem bunten Reigen Komponistinnen und Frauenfiguren vorgestellt, die sich aufgrund ihrer Stärke und Durchsetzungskraft selbstbewusst in ihrem kulturellen Umfeld entfalten und behaupten konnten. Vorgestellt werden Komponistinnen verschiedener Zeitalter und geographischer Herkunft, die alle auf ihre Weise besondere künstlerische und musikalische Leistungen hervorbrachten.
Zu hören und zu entdecken sind Musik von Hildegard von Bingen, Barockarien von Francesca Caccini, Barbara Strozzi und Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre, Lieder und Instrumentalstücke der US-amerikanischen Komponistinnen Florence Price und Rebecca Clarke, aber auch romantische Opernarien mit starken Frauenfiguren, sanfte und rockige Popsongs von Amanda McBroom bis Adele sowie ganz eigene Kompositionen von Schülerinnen der Musikschule und des Meisterkurs Kaufbeuren.
Musikschulleiter Martin Klein konnte für das Konzert die Sängerinnen Heike de Young, Raphaela Lutz und Eva-Maria Hartmann sowie den Gitarristen Manfred Guggemos gewinnen. Gemeinsam mit einem gemischten Chor und einem Frauenchor, sowie mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule und des Meisterkurs Kaufbeuren gestalten sie ein Konzertprogramm, das eine musikalische Reise durch Zeit und Raum verspricht: Die musikalische Wanderschaft führt von Mesopotamien nach Norwegen, von Italien nach Frankreich, von Schweden nach England, von Amerika nach Kaufbeuren, von der ersten überlieferten, 3600 Jahre zurückliegenden Musiknotation über Neuzeit und Moderne bis in unser 21. Jahrhundert.
Ein Dank der Stadt an alle ehrenamtlich tätigen Frauen
Mit dem zur Tradition gewordenen Konzert anlässlich des Internationalen Frauentages bedankt sich Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Kaufbeuren bei allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern. Das Konzert ist öffentlich, eine besondere Einladung ergeht jedoch an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich engagieren.
Das Konzert ist am Donnerstag, 5. März 2026, Beginn um 19:00 Uhr im Kaufbeurer Stadtsaal. Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Reservierte Plätze können aus organisatorischen Gründen leider nicht zur Verfügung gestellt werden.
Die Zustellung sollte bis zum 13. Februar 2026 abgeschlossen sein
Die Stadt Kaufbeuren erreichen einzelne Rückmeldungen, dass die Wahlbenachrichtigungen zur Kommunalwahl nicht zugegangen sind. Die Benachrichtigungen dienen im Wesentlichen zur Information in welchem Wahlbezirk sich die jeweilige Person befindet und enthält einen Antrag auf Briefwahl.
Die Zustellung sollte bis zum 13. Februar 2026 abgeschlossen sein. Wer bis jetzt keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, kann sich mit dem Bürgerbüro unter der Telefonnummer 08341 437-250 in Verbindung setzen. Die nicht erfolgte Zusendung kann verschiedene Ursachen haben, die Mitarbeitenden im Bürgerbüro sind bemüht individuelle Lösungen zu finden.
Bei dem Wegweiser für die Briefwahl handelt es sich um ein Standard-Formular, das sich an der empfohlenen Farbgebung des Bayerischen Innenministeriums orientiert
Aufgrund von einigen Nachfragen aus der Bürgerschaft, möchte die Stadt Kaufbeuren einige Erläuterungen zu den Briefwahlunterlagen für die anstehende Kommunalwahl am 08. März liefern:
In den Briefwahlunterlagen wird der sogenannte Wegweiser für die Briefwahl mitgeliefert. Hier ist die Farbe für den Stadtrats-Stimmzettel mit Hellgrün angegeben. Dieser Wahlzettel ist aber weiß. Bei verbundenen Wahlen (im Falle von Kaufbeuren Stadtrat- und Oberbürgermeisterwahl) kann die jeweilige Kreisverwaltungsbehörde/das jeweilige Landratsamt die Farbe der Wahlzettel selbst bestimmen. Aus Kostengründen hat sich die Stadt Kaufbeuren für eine weiße Variante des Stadtrats-Stimmzettels entschieden.
Bei dem Wegweiser für die Briefwahl handelt es sich um ein Standard-Formular, das sich an der empfohlenen Farbgebung des Bayerischen Innenministeriums orientiert. Die Stadt bittet darum die Farbgebung zu ignorieren und die beiden Stimmzettel in den dafür vorgesehenen weißen Stimmzettelumschlag zu stecken und zu verschließen. Hier auch nochmal der Hinweis, dass der Wahlschein nicht in den Stimmzettel- sondern in den Wahlbriefumschlag gesteckt werden muss.
Zudem möchte die Stadt mitteilen, dass es druckereitechnisch bedingt bei rund einem Drittel der Stimmzettel die mit den Briefwahlunterlagen versendet wurden zu einem Knick im oberen rechten Eck gekommen ist. Dies hat keinen Einfluss auf das Wahlgeheimnis. Die Stimmzettelumschläge werden vor der Auszählung von den Wahlscheinen getrennt. Somit sind keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Wähler möglich.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Ferdinand Porsche und andere Pioniere: Sonderausstellung ab dem 22.02.2026 im Isergebirgs-Museum Neugablonz
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,
ich heiße Sie alle herzlich willkommen hier im Isergebirgsmuseum Kaufbeuren-Neugablonz zum Startschuss der Sonderausstellung „Ferdinand Porsche und andere Pioniere – Wegbereiter der Mobilität aus Böhmen und Mähren“. Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie heute hier als Oberbürgermeister begrüßen zu dürfen.
Mein besonderer Gruß gilt den Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft, die durch ihre Arbeit dazu beitragen, Geschichte lebendig zu halten und Zusammenhänge verständlich zu machen. Ebenso begrüße ich alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gäste von außerhalb, die heute den Weg nach Kaufbeuren gefunden haben.
Diese Ausstellung ist nicht nur eine Präsentation technischer Entwicklungen. Sie ist vielmehr eine Reise durch Zeit, Raum und Ideen – eine Reise zu Menschen, die mit Mut, Neugier und Tatkraft die Welt verändert haben. Einer der bekanntesten unter ihnen ist zweifellos Ferdinand Porsche, dessen Name bis heute für Innovation, Ingenieurskunst und visionäres Denken steht. Doch die Ausstellung zeigt bewusst nicht nur eine einzelne Persönlichkeit, sondern ein ganzes Netzwerk von Erfindern, Konstrukteuren und Unternehmern aus Böhmen und Mähren, die gemeinsam die Grundlagen moderner Mobilität gelegt haben.
Mobilität – das ist ein Wort, das wir heute oft selbstverständlich verwenden. Doch wir sollten uns bewusst machen, dass jede Form von Bewegung, die wir heute als selbstverständlich erleben, auf Ideen und Leistungen vergangener Generationen beruht. Ob Automobile, Motorräder, Straßenbahnen oder Busse – hinter all dem stehen Menschen mit Visionen. Menschen, die sich nicht mit dem Status quo zufriedengegeben haben, sondern gefragt haben: Was wäre möglich, wenn wir es anders denken?
Gerade deshalb passt diese Ausstellung so gut an diesen Ort. Das Museum bewahrt nicht nur Erinnerungen an eine Region, sondern auch an eine Kulturgeschichte der Erfindungsgabe, des Fleißes und des unternehmerischen Mutes. Viele der hier vorgestellten Persönlichkeiten mussten Brüche in ihrem Leben erleben – politische Umwälzungen, Vertreibung, Neuanfänge. Und doch haben sie ihre Kreativität und ihren Gestaltungswillen nie verloren. Diese Lebenswege sind eindrucksvolle Zeugnisse dafür, dass Fortschritt oft dort entsteht, wo Menschen Herausforderungen nicht als Hindernis, sondern als Auftrag verstehen.
Dass diese Ausstellung nun nach ihrer erfolgreichen Präsentation im Sudetendeutsches Museum München hier bei uns zu sehen ist, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Sie schlägt eine Brücke zwischen Orten, Institutionen und Erinnerungsräumen. Und sie zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit in der Kulturarbeit ist. Denn Geschichte gehört nicht einzelnen Städten oder Regionen – sie ist ein gemeinsames europäisches Erbe.
Gerade für unsere Stadt hat dieses Thema eine besondere Bedeutung. Kaufbeuren ist seit Jahrzehnten auch Heimat vieler Menschen mit sudetendeutschen Wurzeln. Sie haben das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben entscheidend mitgeprägt.
Damit wird deutlich, dass Industriegeschichte, auch Mobilität, hier in diesem Hause nicht nur Ausstellungsthemen sind, sondern ein Teil unserer lokalen Identität und Entwicklung. Fortschritt kam nicht abstrakt zu uns – er wurde von konkreten Persönlichkeiten gestaltet, die ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Tatkraft eingebracht haben.
Solche Geschichten erinnern uns daran, wie eng Innovation und Migration, Erfindungsgeist und Neuanfang miteinander verbunden sein können. Wer seine Heimat verliert, bringt oft etwas anderes mit: Ideen, Fähigkeiten, Perspektiven. Und nicht selten entstehen daraus Impulse, die eine ganze Gesellschaft voranbringen. Diese Ausstellung würdigt genau diesen Zusammenhang.
Sie lädt uns ein, Technikgeschichte nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil menschlicher Lebensgeschichten. Sie zeigt, dass hinter jedem Motor, jeder Konstruktion und jeder technischen Zeichnung ein Mensch steht – mit Träumen, Zweifeln, Mut und Ausdauer. Gerade in unserer Zeit, in der wir erneut vor großen Fragen der Mobilität stehen – Klimaschutz, nachhaltige Verkehrskonzepte, neue Antriebstechnologien – kann uns der Blick zurück Inspiration geben. Denn Fortschritt beginnt immer mit einer Idee und dem Glauben daran, dass Veränderung möglich ist.
Mein Dank gilt allen, die diese Ausstellung möglich gemacht haben: den Kuratorinnen und Kuratoren, den Leihgebern, den wissenschaftlichen Beratern, den Mitarbeitenden des Museums sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Hintergrund. Ohne ihr Engagement könnten wir heute nicht hier stehen.
Mein besonderer Dank gilt auch Ihnen, verehrte Gäste. Ihr Interesse zeigt, dass Geschichte lebt, wenn sie erzählt wird – und dass sie Bedeutung gewinnt, wenn Menschen bereit sind zuzuhören, zu entdecken und nachzufragen.
Lassen Sie uns diese Ausstellung daher nicht nur betrachten, sondern erleben: als Erinnerung an große Pioniere, als Würdigung menschlicher Schaffenskraft und als Anregung, selbst neugierig zu bleiben. Denn die Wegbereiter von gestern erinnern uns daran, dass auch wir Verantwortung für die Wege von morgen tragen.
In diesem Sinne wünsche ich der Sonderausstellung viele interessierte Besucherinnen und Besucher, anregende Gespräche und die Aufmerksamkeit, die sie verdient.
Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können
In der Februar-Sitzung des Bauausschusses des Kaufbeurer Stadtrats ist die Möglichkeit eines Bücherschranks für Neugablonz im Gablonzer Haus besprochen worden. Dieser Standort ist aus brandschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht geeignet. Ebenso kann die Verwaltung für die Betreuung eines solchen Bücherschranks kein Personal zur Verfügung stellen. Die Stadtverwaltung findet diese soziale Idee nachhaltig und absolut lohnenswert, deswegen soll dieser Vorschlag nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt werden.
Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können. Ein solcher Bücherschrank lebt vom Mitmachen: Jede und jeder kann gut erhaltene Bücher hineinstellen oder neuen Lesestoff entdecken – ganz unkompliziert und ohne Anmeldung. Das stärkt nicht nur die Lesefreude, sondern auch das Miteinander im Stadtteil.
Um so einen Bücherschrank realisieren zu können, bittet die Stadt um Vorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, wo in Neugablonz ein geeigneter Standort sein könnte. Wichtig sind eine gute Sichtbarkeit, eine sichere Zugänglichkeit sowie – wenn möglich – ein gewisser Wetterschutz. Damit der Bücherschrank dauerhaft in einem ordentlichen und einladenden Zustand bleibt, wird eine betreuende Initiative, ein Verein oder eine engagierte Gruppe aus der Bürgerschaft gesucht, die den Betrieb des Bücherschranks übernimmt. Zu den Aufgaben würden unter anderem eine regelmäßige Sichtkontrolle, das Ordnen der Bücher sowie das Entfernen beschädigter Exemplare gehören.
Ein öffentlicher Bücherschrank bietet neben dem Angebot der städtischen Bibliotheken viele Vorteile:
Er fördert ebenfalls Bildung und Lesefreude für alle Altersgruppen.
Er ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit Büchern.
Er schafft einen Begegnungsort im Stadtteil.
Er stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das ehrenamtliche Engagement.
Er leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen aus Kaufbeuren und insbesondere aus Neugablonz sind herzlich eingeladen, Standortvorschläge einzureichen und sich als Betreuungsteam zu melden. Ansprechpartner ist das Team von Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro unter der E-Mail-Adresse bildungsbuero@kaufbeuren.de oder Telefon 08341 437-388. Gemeinsam kann so ein neues, lebendiges Angebot für den Stadtteil entstehen.
Das Seniorenheim Heinzelmannstift in Kaufbeuren. Foto: Heinzelmannstift
Bauausschuss signalisiert Zustimmung – aber Baum muss weichen
Mit großer Freude reagierte der Diakonieverein Kaufbeuren auf die positiven Signale im Bauausschuss: der geplante Neubau eines „Seniorenhauses am Heinzelmannpark“ mit Räumen für eine ambulant betreute Senioren-WG, neun Pflegewohnungen für Verhinderungspflege, einer Palliativwohnung, 13 Wohnplätzen für Auszubildende und einer großen multifunktionalen Begegnungsstätte stieß auf breite Zustimmung. Allerdings muss die 200 Jahre alte Blutbuche in der Bismarckstraße für den Neubau weichen. Eine Ersatzpflanzung ist aber vorgesehen und Auflage. Baureferatsleiter Helge Carl stellte den Mitgliedern des Bauausschusses das Projekt kurz vor. Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 2018 zurück, hier war eine Erweiterung des bestehenden Pflegeheims angedacht. Die Bauvoranfrage war damals auch positiv beschieden worden. Durch den Tod des damaligen Geschäftsführers Gerhard Heiligensetzer, Corona und die explodierenden Preise auf dem Bau waren diese Planungen zunächst nicht umsetzbar.
In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an die Pflege verändert. Der Diakonieverein hat deshalb ein neues und innovatives Konzept erarbeitet, mit dem verschiedenen Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Die zehn Plätze in der Senioren-WG sind gedacht für Personen, die ganz allein nicht mehr zurechtkommen, aber noch viel zu fit sind, um ins Pflegeheim umzuziehen. Die enorme Nachfrage nach Pflegeplätzen für Verhinderungspflege soll mit den Pflegewohnungen abgefedert werden. Das Palliativzimmer ist das erste in Kaufbeuren, bislang bietet nur der Landkreis diese Möglichkeit an. An den 13 Wohnplätzen für Auszubildende besteht großes Interesse auch seitens des Klinikums, der Lebenshilfe und einiger Firmen. Die Begegnungsstätte soll nicht nur den Bewohnern des Heinzelmannparks und des Hauses selbst zugutekommen, sondern auch öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen.
Das Landesamt für Pflege hat für das Projekt, das als bayernweit modellhaft gilt, eine Förderzusage für 1,75 Millionen Euro gegeben. Das Haus wird klimafreundlich nach KfW 55-Standard gebaut. Nach den Anforderungen des Denkmalamts wurde die Fassade so gestaltet, dass sie sich in das Ensemble in der Bismarckstraße anpasst.
Lange hat der Diakonieverein versucht, das Haus um die alte Buche „herumzuplanen“. Letztlich aber, so erläuterte Baureferatsleiter Carl, sei das Grundstück aber einfach zu klein für Baum und Gebäude. In Anbetracht der Nutzung, die hoch willkommen und nötig sei, würde es schwerfallen, das Projekt wegen eines Baumes scheitern zu lassen.
Catrin Riedl (SPD) äußerte Bedenken, dass mit der Entscheidung der Fällung dieses Baumes weiteren Fällungen des alten Baumbestandes Tür und Tor geöffnet werden könnte. Als positiv bewertete sie, dass es viele Versuche gegeben habe, den Baum zu erhalten. Letztlich diene das Bauvorhaben aber dem Gemeinwohl und sei zu befürworten. „Wir müssen angesichts des sehr hohen Bedarfs an Pflegewohnungen froh sein, wenn das Projekt rasch realisiert werden kann“, bestätigte Dr. Thomas Jahn (Werte-Union). Arthur Müller (Grüne) wie auch Robert Klauer (CSU) würdigten die Bemühungen zum Erhalt des Baumes. „Es ist vorbildlich, wie hier über den Baum diskutiert wird“, so Müller. „Wir wägen hier Lebewesen gegen Lebewesen ab, aber letztlich überwiegt der Mensch“, ergänzte Klauer.
„Wir sind sehr froh, dass wir nun bald mit dem Bau anfangen können“, so Bettina Aernecke, Geschäftsführerin des Diakonievereins. Der Baum wird Ende Februar gefällt, dann kann es losgehen. Im Frühjahr 2027 soll der Neubau bezugsfertig sein.
Gut vorbereitet wählen: Auf der Homepage der Stadt steht ab sofort ein Probestimmzettel für die Stadtratswahl für die Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Da der Stimmzettel aufgrund der vielen Wahlvorschläge und Kandidierenden sehr umfangreich ist, empfiehlt die Stadt allen Wahlberechtigten, sich mit dem Wahlzettel vertraut zu machen. Der Probestimmzettel kann beliebig oft ausgefüllt werden. Dies soll auch helfen, die vielfältigen Abstimmungsmöglichkeiten bei der Kommunalwahl auszutesten.
Wichtige Hinweise: Mit diesem Probestimmzettel erfolgt keine Abstimmung zur Stadtratswahl. Das Ausfüllen des Probestimmzettels ist nicht nachverfolgbar und es können auch keine Rückschlüsse auf die Nutzer dieses Angebots gezogen werden. Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Variante bei der nur die Namen der Kandidaten angegeben sind und keine weiteren Informationen.
Auf www.kaufbeuren.de/kommunalwahl ist der Probestimmzettel zu finden. Dort gibt es auch eine Anzeige, wann die Stimmabgabe gültig ist und welche Stimmabgaben zur Ungültigkeit führen. Außerdem gibt es weitere Informationen zur Kommunalwahl 2026 in Kaufbeuren.
Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“
Wer kann mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind:
alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.
Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wie wird entschieden?
Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.
Kriterien der Entscheidung sind:
Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
Kreativität und Originalität der Idee
Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.
Wie hoch ist das Budget?
Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.
Wie funktioniert die Einreichung?
Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:
Stadt Kaufbeuren Referat 200 Kaiser-Max-Straße 1 87600 Kaufbeuren
Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.
„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“
Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab dem 18. Februar 2026 im Service Zentrum Verkehr am Plärrer in Kaufbeuren gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Cent erhältlich.
Bereits seit Sommer 2025 gibt es mit der optimierten Linie 9 stündlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Neugablonz und dem Bahnhof. Durch den Fahrtverlauf via Innovapark und Gewerbepark Kaufbeuren ist damit auch eine attraktive Verbindung für Pendler entstanden. Im neuen Fahrplanheft liegt der Fahrplan dieser Linie erstmals im Druck vor.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Zur jetzt erzielten Lösung des Neubaus für das Vereinsheim des TSV Oberbeuren, möchte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse wie folgt äußern:
„Fünf Jahre nach dem Schadensereignis am Vereinsheim des TSV Oberbeuren konnten wir gemeinsam – Stadt, Verein und Versicherungskammer Bayern – eine nachhaltige und für alle Seiten gute Einigung erzielen. Ich möchte betonen: In diesen fünf Jahren gab es keinen Stillstand. Hinter den Kulissen wurde intensiv gearbeitet, geplant und verhandelt, damit am Ende etwas Gutes und Zukunftsfähiges entstehen kann. Von Anfang an war es unser Ziel, nicht einfach das alte Gebäude „eins zu eins“ wiederherzustellen, sondern eine moderne und angemessene Infrastruktur für das Vereinsleben zu schaffen. Das Unglück bedeutete vor allem für die Sportler erhebliche Einschränkungen. Es hat aber auch die Möglichkeit eröffnet, Neues zu denken: Heute stehen wir vor der Chance, ein Vereinsheim entstehen zu lassen, das dem Wandel des Vereins, seiner Mitglieder und den ständig wachsenden Anforderungen an Sport und Begegnung gerecht wird. Um dies zu erreichen, war es nötig, sich immer wieder auszutauschen, Pläne zu überarbeiten und auch verschiedene Lösungen abzuwägen. Da Kommunen – und gerade unsere Stadt – bei jeder Entscheidung auch die Finanzlage und Haushaltsdisziplin im Blick behalten müssen, sind Bauprojekte wie dieses auch anspruchsvoll und brauchen Zeit.
Während der Planungsphase wurde nicht nur ein neuer Standort gewählt, sondern auch der veränderte Bedarf, etwa bei Sanitäranlagen, Zugängen und die spartenübergreifende Nutzung durch Fußball und Tennis, berücksichtigt. Das gelang nur durch Geduld und gemeinsames Lösen der Herausforderungen, die sich immer wieder zeigten.
Mein großer Dank gilt der Versicherungskammer Bayern. Ihr Entgegenkommen und die jetzt erreichte Übereinkunft hat uns ermöglicht, jetzt ohne weitere Verzögerungen die notwendigen Mittel und damit Planungssicherheit bereitzustellen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Vor Allem danke ich dem Verein und seinen Mitgliedern. Für die Geduld und die Bereitschaft, sich mit viel Eigenleistung und Übernahme der Bauherrschaft aktiv einbringen. In herausfordernden Zeiten haben wir gemeinsam – trotz öffentlicher und finanzieller Rahmenbedingungen – im Miteinander eine für den Verein beste Lösung erarbeitet.
Die gefundene Einigung ist ein starkes Zeichen für das partnerschaftliche und lebendige Vereinsleben in Kaufbeuren – und dafür, dass öffentliche Verantwortung und Zusammenhalt über Meinungsunterschiede gestellt werden können. Wir dürfen nach schwierigen Jahren und Herausforderungen heute gemeinsam nach vorne schauen. Jetzt packen wir’s gemeinsam an.“
Die Augsburger Straße ist auf Höhe der Crescentiabrücke am Donnerstag, 12. Februar zwischen 15 Uhr bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund hierfür sind zwei Veranstaltungen.
Die Straßensperrung wird bereits ab der Spittelmühlkreuzung (Einmündung Gutenbergstraße) bis zur Kreuzung am Kaufland eingerichtet. Anliegerinnen und Anlieger können jeweils bis zur Crescentiabrücke zu Ihren Wohnungen und Häusern gelangen. Die Zufahrt zum Medicenter ist grundsätzlich ebenfalls möglich.
Im Busverkehr kommt es zu folgenden Änderungen auf den Stadtbuslinien 11 und 13 sowie den Regionalbuslinien 16, 18 und 58:
Ab 14:50 Uhr bis einschließlich 19:25 Uhr fahren die Busse ab der Haltestelle Kaufbeuren Bahnhof bis zur Haltestelle Innovapark über den Kurs der Linie 12 entlang der Neugablonzer Straße.
Gleiches gilt in die Gegenrichtung für alle Fahrten ab 14:17 Uhr bis 19:47 Uhr ab der Haltestelle Polauner Straße Richtung Kaufbeuren.
Die Haltestellen Waldfriedhof, Augsburger Straße/Alte Poststraße, Leinauer Hang, Breslauer Straße, Alte Poststraße, Kerlsstraße/Finanzamt, Stadtsaal und Crescentiabrücke werden am oben genannten Tag und Zeitraum nicht bedient.
v.l.n.r.: Markus Trinkwalder (Vorsitzender des Personalrats der Stadt Kaufbeuren), Linde Oberecker (Tafel Kaufbeuren), Gertrud Sauter (Vorsitzende Gratislädle e.V.), OB Stefan Bosse, Angelika Lausser (Generationenhaus), Elka Schad (Generationenhaus), Felix Baumann (Vorstand Personalrat der Stadt Kaufbeuren). Foto: Stadt Kaufbeuren
Seit mehr als 30 Jahren gibt es die durch den Personalrat der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufene Spendenaktion „Restcent“
Hier werden die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an gemeinnützige Organisationen gespendet. Für das Jahr 2025 gingen Spenden zu je 2.045 Euro an das Generationenhaus und das Gratislädle.
Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den Vertreterinnen der Organisationen im Rathaus jeweils einen Scheck und bedankte sich bei ihnen für das langjährige Engagement. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Aktion „Restcent“, die durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst möglich ist, so wichtige und wertvollen Organisationen und Projekte unterstützen können. Sie tragen wesentlich zum sozialen Miteinander in der Stadt bei“, sagte der OB bei der Übergabe.
Das Generationenhaus ist eine Anlaufstelle für jeden. Für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Kaufbeuren und auch ihres Umlandes. Egal, welches Geschlecht, welches Alter, ob mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund, ob mit viel oder wenig Geld, ob mit Einschränkung oder nicht. Das Generationenhaus möchte eine Anlaufstelle bzw. ein Treffpunkt für alle und jeden sein – egal ob alt oder jung.
Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Arbeit im Generationenhaus ist die Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“, die sich um die Vermittlung von Ehrenamtlichen kümmert. Der Gratislädle e.V. besteht seit über 25 Jahren und ist Teil der Kaufbeurer Tafel. Hier werden Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, werden gesammelt und in zwei Ausgabestellen in der Äußeren Buchleuthenstraße 6 und der Sudetenstraße 52 an Bedürftige weitergegeben.
Mit Beginn der närrischen Tage weist die Stadt Kaufbeuren auf wichtige Verkehrsänderungen sowie veränderte Öffnungs- und Entsorgungszeiten hin
Besonders im Bereich Rosental kommt es rund um die Faschingsfeierlichkeiten zu mehreren Sperrungen. Auch Rathaus und Müllabfuhr passen ihre Zeiten an.
Straßensperrungen im Rosental und Umgebung
Dienstag, 10. Februar und Freitag, 13. Februar
An beiden Tagen ist das Rosental jeweils von 7:00 bis 12:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist der Aufbau der Bühne für die Open-Air-Party am Lumpigen Donnerstag.
Donnerstag, 12. Februar – Lumpiger Donnerstag
Gleich mehrere Sperrungen betreffen das Rosental am eigentlichen Faschingstag:
11:00 bis 12:00 Uhr: Sperrung wegen des traditionellen Rathaussturms.
15:00 bis 23:00 Uhr: Sperrung wegen der Faschingsparty „Lumpido“.
Diese zweite Sperrung betrifft zusätzlich auch die Kaiser-Max-Straße, die Sedanstraße sowie die Schlosserhalde.
An folgenden Tagen gelten im Rathaus Kaufbeuren eingeschränkte Zeiten:
Donnerstag, 12. Februar 2026: ab 15:00 Uhr geschlossen
Dienstag, 17. Februar 2026: ab 12:00 Uhr geschlossen
Telefonische Anliegen sind ab den jeweiligen Uhrzeiten nicht mehr möglich. Der Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen bleibt aber möglich. Kindertageseinrichtungen sind von den Änderungen nicht betroffen.
Müllabfuhr und Wertstoffhof
Auch bei der Müllabfuhr und im Wertstoffzentrum gibt es Anpassungen:
Am Dienstag, 17. Februar 2026, schließen Wertstoffzentrum und Kläranlage um 12:00 Uhr.
Die Müllabfuhr endet an diesem Tag ebenfalls um 12:00 Uhr. Noch nicht geleerte Tonnen werden am Folgetag nachgeholt.
Der Bauhof bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Abfallbehälter bis spätestens 6:30 Uhr an der Straße bereitzustellen.
Gesellschaftlicher Wandel spiegelt sich in Personenstandszahlen
Im Jahr 2025 verzeichnete das Standesamt Kaufbeuren nicht nur eine stabile Bevölkerungszahl, sondern auch auffällige Entwicklungen bei den Kirchenaustritten. Insgesamt traten 460 Menschen aus einer Religionsgemeinschaft aus – exakt so viele, wie im selben Jahr in Kaufbeuren auch verstarben.
Katholische Kirche besonders betroffen
Den größten Anteil an Kirchenaustritten hatte die römisch-katholische Kirche mit 293 Personen. Bei diesen machten Männer mit 150 Austritten einen minimal höheren Anteil aus als Frauen (140). Kinder waren mit nur drei Austritten kaum vertreten. Die monatlichen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg zum Jahresende: Im Dezember traten 37 Personen aus der katholischen Kirche aus – der höchste Monatswert des Jahres.
Evangelische Kirche mit 161 Austritten
Auch die evangelische Kirche verzeichnete zahlreiche Austritte. Von den 161 Personen waren 99 männlich, 62 weiblich. Kinder unter 14 Jahren traten auch hier nicht aus. Auffällig ist, dass der höchste Wert mit 18 Austritten im November lag.
Weitere Religionen kaum betroffen
Aus sonstigen Religionsgemeinschaften traten nur sechs Personen aus. Diese verteilten sich gleichmäßig auf Männer und Frauen, Kinder waren nicht betroffen.
Geburten und Sterbefälle: Die Zahlen dahinter
Ein Blick auf die weiteren Zahlen des Standesamts zeigt:
Geburten insgesamt: 856
Sterbefälle: 907
Eheschließungen: 259, darunter 8 gleichgeschlechtliche
Einwohnerentwicklung: leichter Anstieg von 48.155 auf 48.244
Prof. Dr. Oliver Weigel, Geschäftsführer der IBA (Mitte). Foto: Svenja Moller
Stefan Bosse: „Unsere starke Präsenz bei der IBA zeigt, dass wir unsere Stadt aktiv und vorausschauend weiterentwickeln.“
Prof. Dr. Oliver Weigel, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Metropolregion München (IBA), besuchte am Freitag, 16. Januar 2026, die Stadt Kaufbeuren. Im Mittelpunkt seines Besuchs standen die Projektideen der Stadt im Rahmen der IBA. Bei einer Stadtführung stellte Wirtschaftsreferent Andreas Bauer ihm die zentralen Standorte der Projektideen vor. Im Anschluss empfing Oberbürgermeister Stefan Bosse Prof. Dr. Oliver Weigel im Rathaus zu einem fachlichen Austausch.
Stefan Bosse: „Unsere starke Präsenz bei der IBA zeigt, dass wir unsere Stadt aktiv und vorausschauend weiterentwickeln. Die IBA bietet uns die Chance, am Puls der Zeit zu bleiben. Ich bin sehr stolz, dass uns Herr Prof. Dr. Weigel besucht und sich persönlich ein Bild von unserer Stadt und unseren Projektideen gemacht hat.“
Die IBA verfolgt das Ziel, die Region bis 2034 gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einer internationalen Vorreiterin für lebenswerte und qualitativ hochwertige Mobilitätslösungen zu entwickeln. Beim „Tag der Projekte“ im vergangenen Dezember wurden insgesamt 120 Projektideen präsentiert. Mit elf eingereichten Vorhaben war die Stadt Kaufbeuren Spitzenreiter. Dabei ging es insbesondere um Vorhaben, die einen Beitrag zur zukunftsfähigen, multimodalen Mobilität und zur städtebaulichen Entwicklung leisten sollen.
Eine der wichtigsten Projektideen ist die Entwicklung und Aufwertung des Bahnhofsareals. Dieses soll bereits in den kommenden Jahren in ein modernes, multifunktionales Quartier umfunktioniert werden und sich zur Mobilitätsdrehscheibe für den öffentlichen Nahverkehr entwickeln. Ziel ist es, ein attraktives, nutzerfreundliches, barrierefreies und modernes Quartier zu schaffen, das das Bahnhofsumfeld belebt und den öffentlichen Verkehr in Kaufbeuren zukunftsfähig macht.
Zu den weiteren Projektideen zählen zudem der Ausbau und die Elektrifizierung des Bahnstreckennetzes und die Schaffung einer Express-S-Bahn nach München. Weitere Projekte befassen sich beispielsweise mit dem Einsatz autonomer Fahrzeuge für eine Attraktivitätssteigerung und Aufwertung des ÖPNV sowie der Schaffung von Luftkorridoren für die Versorgung via Drohnen.
„Mit unseren Projektideen bringen wir konkrete und innovative Ansätze in die Metropolregion ein, um unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. Ich bin überzeugt, dass eine Express-S-Bahn und die Weiterentwicklung des Bahnhofsareals große Chancen für die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung in Kaufbeuren eröffnen“, so Andreas Bauer.
Aktuelle Informationen aus dem Kaufbeurer Rathaus. Foto: Claus Tenambergen/Wir sind Kaufbeuren
Am Sonntag, 08. März 2026, findet in Bayern die Kommunalwahl statt
Seit Montag, 26. Januar 2026, ist hierfür die Antragstellung zur Briefwahl online möglich. Die ersten Wahlbenachrichtigungsbriefe werden voraussichtlich ab dem Wochenende um den 29./30. Januar den Wahlberechtigten zugestellt. Hierbei ist die Stadt auf die Zustelldienste angewiesen. Bis Freitag, 13. Februar 2026, muss die Zustellung der Wahlbenachrichtigungsbriefe abgeschlossen sein.
Wer den Antrag auf Briefwahl nicht online, sondern schriftlich stellen möchte, wird daher gebeten, die Zustellung des Wahlbenachrichtigungsbriefes abzuwarten. Auf diesem Schreiben finden die Wählerinnen und Wähler nochmal einen QR-Code für die Online-Antragstellung sowie einen Antrag für die schriftliche Antragstellung zur Briefwahl.
Wenn sich die Wählerinnen und Wähler für die schriftliche Variante entscheiden, weist die Stadt darauf hin, dass diese unbedingt ausgefüllt und unterschrieben zurückgeschickt werden muss.
Bei jeder Antragstellung, egal ob online oder schriftlich, muss die wahlberechtigte Person darauf achten und zusätzlich angeben, ob der Versand der Briefwahlunterlagen an die gleiche Adresse für eine mögliche Stichwahl am 22. März 2026 gewünscht wird.
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist der Versand der Briefwahlunterlagen durch die Stadt an die Wählerinnen und Wähler ab Montag, 16. Februar 2026, möglich. Dies bittet die Stadt besonders bei frühzeitiger Antragstellung, zu beachten. Außerdem wird darum gebeten, dass der Empfang an der jeweils angegebenen Anschrift gewährleistet ist (z.B. gültiger Briefkasten). Bei Abwesenheiten ab dem 16. Februar (z.B. wegen eines Aufenthalts außerhalb von Kaufbeuren)
Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt
Fahrbahnverengung Neugablonzer Straße ab Montag, 02. Februar bis Dienstag, 31. März
Die Fahrbahn in der Neugablonzer Straße ist ab Montag, 02. Februar bis einschließlich Dienstag, 31. März auf Höhe der Hausnummern 21 bis 82 für 10 Tage im genannten Zeitraum verschmälert. Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt. Grund hierfür sind Baumpflegemaßnahmen.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Sprechstunde des Oberbürgermeisters
Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am Dienstag, 03. Februar 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr im Bürgerzentrum Neugablonz (Eingang über Gewerbestraße 1, im Büro Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss) statt.
Im Jahr 2026 wird die monatliche Bürgersprechstunde erneut zwischen dem Kaufbeurer Rathaus und dem Neugablonzer Bürgerzentrum abwechseln!
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters unter Telefon 08341 437-102 anmelden.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Claus Tenambergen
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Am Donnerstag, 22.01.2026 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Bundeswehr Kaufbeuren mit der Stadt Kaufbeuren statt. Sehen Sie hier die Rede des Oberbürgermeisters von Kaufbeuren, Stefan Bosse.
UngekürzteRede von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren am 22.1.26 im Offiziersheim
Sehr geehrter Herr Oberst Milewski, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadträtinnen und Stadträte, liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe Gäste,
Neujahrsempfänge haben ja eine ganz eigene Dramaturgie. Man blickt zurück, man blickt nach vorne – und alle hoffen insgeheim, dass die Rede kürzer ist als beim letzten Empfang und das Buffet bald eröffnet wird.
Ich kann Sie beruhigen: Ich habe mir vorgenommen, beides in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten. Und außerdem: Wer gemeinsam mit der Bundeswehr feiert, weiß – Zeitmanagement gehört hier zur Grundausbildung.
Stadt und Bundeswehr – mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt
Lieber Herr Oberst Milewski,
vielen Dank für das gute Miteinander zwischen Stadt und Standort. „Gemeinsam stark“ ist in der Tat unser Motto, und auf dieser Basis gelingt unglaublich viel!
Kaufbeuren ist stolz darauf, Garnisonsstadt zu sein. Stadtverwaltung und Bundeswehr haben übrigens erstaunlich viel gemeinsam: Beide arbeiten mit komplexen Strukturen und müssen jederzeit einsatzbereit sein.
Wir befinden uns aktuell in einer wirklich krisenhaften Situation. Für die Streitkräfte besteht erheblicher Anpassungsbedarf, dem man sich hier in Kaufbeuren hervorragend stellt. Dafür verfügt die Bundeswehr inzwischen über finanzielle Möglichkeiten, von denen man lange nur träumen konnte. Und das ist auch gut so.
Für die Kommunen bringt die aktuelle Situation ebenfalls zusätzliche Aufgaben im Rahmen des Operationsplans Deutschland mit sich, die mit Priorität abgearbeitet werden.
Zusätzlich befindet sich das ganze Land in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.
Insofern finde ich es beachtlich, dass der Finanzausschuss des Stadtrates vor 48 Stunden dem Stadtrat einstimmig empfohlen hat, den Haushaltsentwurf für 2026 anzunehmen.
Wir werden damit im Jahr 2026 insgesamt 226 Millionen Euro in Kaufbeuren ausgeben!
An dieser Zahl sehen Sie: Wir sind nicht pleite. Wir haben nur kein Geld mehr …
Tatsächlich sparen wir jetzt im dritten Jahr ein, was irgendwie einzusparen ist.
Als ich nach dem Haushaltsbeschluss mit dem Team des Finanzreferates noch in die Kneipe gegangen bin, hat mich eine Frau angesprochen: Wir sollen doch Energie sparen?! Aber in der neuen Kita Liegnitzer Straße brennt die ganze Nacht das Licht. Bitte kümmern Sie sich.
Mein erster Gedanke: Wahrscheinlich haben wir die Lichtschalter eingespart … Inzwischen weiß ich, dass die Notbeleuchtung die ganze Nacht brennt.
Wir sparen und sparen, wirklich substanziell und spürbar. Seit Jahren keine Schönheitsreparaturen, seit Jahren im Bauunterhalt nur die dringendst notwendigen Maßnahmen – schauen Sie sich das grüne Netz an der Dachrinne des Rathauses an. Kein Geld für die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Jetzt musste sogar der städtische Zuschuss für Stoffwindeln dran glauben, der auf Antrag einer SPD-Kollegin in besseren Zeiten eingeführt worden war. Okay, dafür hatte sich ohnehin kaum jemand interessiert.
Während die Bundeswehr mit dem Adlerauge ein großartiges Standortmagazin herausgibt, haben wir die Rathauspost weitgehend eingestellt. Und im Stadtrat gibt es jetzt auch keine Brotzeit mehr – ist nicht wirklich schlimm, wir waren zuletzt ohnehin nur noch bei Obstspießen.
2025 – wirklich kein Jahr für schwache Nerven
Meine Damen und Herren, das Jahr 2025 war – wie soll ich sagen – kein Wellnessjahr. Kriege, Krisen, Inflation, Fachkräftemangel, eine Weltlage, bei der man morgens erst die Nachrichten liest und dann entscheidet, ob man den Kaffee stark oder sehr stark braucht. Und trotzdem gilt: Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, was eine Stadt ausmacht: Handlungsfähigkeit, Zusammenhalt und die Fähigkeit, nicht bei jeder neuen Schlagzeile sofort den inneren Alarmknopf zu drücken.
Oder, militärisch formuliert: Nerven behalten, Lage prüfen, ruhig weiterarbeiten.
Und das haben wir gemacht und trotz allem geliefert.
Sicherheit – kein Selbstläufer
Sicherheit ist etwas, das man oft erst dann vermisst, wenn sie nicht mehr selbstverständlich ist. Wir merken es europaweit, wir merken es national – und wir merken es ganz konkret vor Ort. Dass Kaufbeuren zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis guter Arbeit von Polizei, Feuerwehr, Verwaltung – und ja: auch einer starken Bundeswehr als Teil unserer Sicherheitsarchitektur.
Unter den bayerischen Städten liegt nur Schwabach vor uns. Ich habe dort nachgefragt: Sie haben auch keine besseren Bürger – sie zählen einfach anders.
Kaufbeuren kann Krise
Die letzten fünfeinhalb Jahre waren geprägt von Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und einer kommunalen Finanzlage, die man höflich als „herausfordernd“ bezeichnet und ehrlich als „sportlich“. Es wäre einfach gewesen zu sagen: „Geht gerade nicht.“ Stattdessen haben wir gesagt: „Geht – aber mit Helm, Warnweste und klarer Prioritätenliste.“
Oder anders formuliert: Kaufbeuren kann Krise. Trotz allem: beeindruckende Ergebnisse:
Unsere Stadt wächst weiter. 48.236 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008.
Zugegeben: Das Wachstum ist langsamer geworden. Aber auch hier gilt: Nicht Sprint, sondern Marschtempo gewinnt Einsätze.
Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: 594 neue Betreuungsplätze, sanierte Schulen, neue Kitas, Waldkindergärten. Wir haben Infrastruktur erneuert, Hochwasserschutz geschaffen, einen neuen Wertstoffhof gebaut – und damit bewiesen, dass Fortschritt auch dort stattfinden kann, wo man ihn nicht sofort auf Instagram postet.
Bundeswehrstandort = Standortvorteil
Ein wachsender Bundeswehrstandort ist gut für Kaufbeuren. Er bringt Arbeitsplätze, Kaufkraft und Menschen, die gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und die wir deshalb in Kaufbeuren schätzen. Und seien wir ehrlich: Wenn man weiß, dass im Ernstfall Profis in der Nähe sind, schläft man auch als Oberbürgermeister etwas ruhiger.
Digitalisierung – die zivile Geheimwaffe
Wir investieren konsequent in Digitalisierung. Nicht, weil es modern klingt, sondern weil es im Ernstfall handlungsfähig macht. Unsere IT ist leistungsfähig, sicher und zertifiziert.
ISO 27001 – das klingt nicht sexy, ist aber ungefähr so wichtig wie ein funktionierendes Funkgerät im Einsatz. Ein Staat, der digital nicht funktioniert, wirkt hilflos. Und Hilflosigkeit ist das Gegenteil von Sicherheit.
Ehrenamt – die Reserve unserer Stadt
Jede Armee weiß: Ohne Reserve geht nichts. In Kaufbeuren heißt diese Reserve: Ehrenamt. Menschen, die nachts aufstehen, wenn andere schlafen. Menschen, die helfen, ohne lange zu fragen.
Unsere Feuerwehr beweist das tagtäglich. Und ich sage: Diese Stadt wäre ohne ihr Ehrenamt nicht halb so sicher – und deutlich weniger sympathisch.
Blick nach vorne
Ja, die finanziellen Spielräume bleiben eng. Ja, wir müssen priorisieren, sparen, abwägen.
Aber: Kaufbeuren ist vorbereitet. Oder, um es bundeswehrtauglich zu sagen: Nicht jeder Tag ist Sonnenschein – aber die Ausrüstung ist in Ordnung.
Und vieles geschieht auch ohne städtische Mittel:
Das BKH wird für rund 100 Millionen saniert.
Bahnsteige werden dieses Jahr für 15 Millionen barrierefrei, und nächstes Jahr wird der Bahnhof für 4,4 Millionen neu gebaut.
Und durch das sogenannte Sondervermögen des Bundes kommen jährlich entsprechend unserer Bevölkerungszahl 1,9 Millionen nach Kaufbeuren. Damit werden wir u. a. die Neugablonzer Brücke neu bauen, die Konradin-Grundschule fertig sanieren und die Doppelturnhalle des Gymnasiums reparieren.
Wir sind hier in Kaufbeuren ein gutes Stück Deutschland! Genauer gesagt sind wir von der Bevölkerung her ein 1.750stel Deutschland (83,6 Mio.). Also: 1.750 × Kaufbeuren ist einmal Deutschland. Oder: 1.750 × Stefan Bosse ist 1 × Friedrich Merz. Wenn Sie mich nur mit 275 multiplizieren, kommt übrigens Markus Söder raus … (Bayern 13,25 Mio.)
Wenn Sie übrigens unsere Stadtfläche von 40 qkm nehmen, müssen Sie uns mit 8.941 multiplizieren, um die deutsche Fläche von fast 360.000 qkm zu erreichen.
Mir helfen diese Zahlen immer, weil damit in verschiedenen Bereichen eine Vergleichbarkeit hergestellt werden kann. Und da sieht man dann: Wir liegen ganz überwiegend im deutschen Durchschnitt oder sind besser …
Sehr geehrte Damen und Herren,
Psychologie entscheidet maßgeblich über Erfolg, da Faktoren wie Mindset, Motivation, Selbstwirksamkeit, Resilienz und die Art der Zielsetzung eine größere Rolle spielen als reine Intelligenz oder harte Arbeit; eine positive Einstellung, Durchhaltevermögen und das richtige Umfeld sind entscheidend, um Herausforderungen zu meistern und Zufriedenheit zu finden, auch wenn Erfolg subjektiv definiert wird.
Deshalb kommt es entscheidend auf die Führungskräfte an, was sie ausstrahlen, welche Stimmung sie verbreiten, welche Haltung sie haben – hier bei der Bundeswehr, in der Politik, im Sport.
Ich persönlich setze dabei ja unter anderem auf Autosuggestion. Ich schaue mir oft stundenlang positive Wörter an. Neulich habe ich mir immer und immer wieder das Wort Optimismus angeschaut und es mir vorgesprochen. Und wissen Sie, was ich dabei festgestellt habe?
Wenn Sie Optimismus rückwärts lesen, also beim letzten Buchstaben beginnen, heißt das: Sumsi mit Po …
Lassen wir uns also bitte durch die aktuell schwierige Situation unsere Zuversicht, unseren Mut und unsere gute Laune nicht verderben!
Schlusswort
Meine Damen und Herren, Kaufbeuren hat eine große Geschichte. Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart. Und vor allem: Kaufbeuren hat eine Zukunft – und wir wissen, wie man sie sichert. Mit Verantwortung. Mit Humor. Und mit dem Wissen, dass Zusammenhalt die beste Sicherheitsstrategie ist.
Ich danke Ihnen allen – der Bundeswehr, dem Stadtrat, der Verwaltung, dem Ehrenamt, der Wirtschaft und allen, die Verantwortung übernehmen.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.
Und ganz zum Schluss doch noch ein Wort zum ESVK – der Bietigheimer Oberst Milewski war so freundlich, nichts über die aktuelle Tabelle in der 2. Deutschen Eishockeyliga anzusprechen:
David Ben-Gurion, der ehemalige Staatschef von Israel, hat einmal gesagt: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich sehe hier im Raum überall Realistinnen und Realisten:
Meine Damen und Herren – glauben wir gemeinsam daran, dass der ESVK die Abstiegsrunde aufmischt, glauben wir daran, dass wir die aktuelle Krise überwinden, glauben wir daran, dass sich die regelbasierte Zusammenarbeit der Staaten schließlich doch durchsetzt, und vor allem: Glauben wir nicht nur daran, sondern lassen Sie uns hart dafür arbeiten!
Vielen Dank – und nach den Hymnen ist das Buffet dann eröffnet.
Text: Oberbürgermeister Stefan Bosse
Produktion Video: Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Mehr Komfort bei Behördengängen: Diese Online-Dienste stehen jetzt zur Verfügung
Die Stadt Kaufbeuren hat auch im Bürgerservice und in der Zulassungsstelle im vergangenen Jahr weitere Schritte hin zur digitalen Stadtverwaltung unternommen.
Online-Dienste des Bürgerbüros
Das Bürgerbüro wird bei der Digitalisierung in Teilbereichen vom Bundes- und Landesgesetzgeber begleitet. Dabei ist es jedoch teilweise auf die gesetzlichen und technischen Änderungen angewiesen, bis neue Online-Dienste angeboten werden können. Die Online-Dienste werden als sogenannte EfA-Dienste („Einer für Alle“) zunächst von einer Behörde getestet und nach einem erfolgreichen Testverfahren an alle weiteren Behörden zur Nutzung freigegeben. In dem Zusammenhang konnte das Bürgerbüro in Kaufbeuren 2025 die Online-Wohnsitzmeldung und das Online-Fundbüro einführen. Die Bürgerinnen und Bürger können bequem von zu Hause die Online-Dienste nutzen und ihre Behördengänge erledigen.
Für die Online-Wohnsitzmeldung innerhalb Deutschlands ist zur Sicherheit noch die Online-Ausweisfunktion vorgeschaltet. Mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises beziehungsweise des elektronischen Aufenthaltstitels und der zugehörigen PIN können sich die Meldepflichtigen sicher im Internet ausweisen und identifizieren. Dazu müssen sich die Betroffenen dann nur noch die „AusweisApp“ auf ihren NFC-fähigen Mobiltelefonen herunterladen. Im weiteren Verlauf des Online-Dienstes erhalten die Meldepflichtigen online ihre Meldebescheinigung und können daraufhin die Änderung der Adresse im Chip des Personalausweises und die Anforderung des Adressaufklebers veranlassen.
Mit der Einführung des neuen Online-Fundbüros haben Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, zielgerichtet und selbstständig auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren nach verlorengegangenen Gegenständen zu suchen und daraufhin im Einzelfall auch eine Verlustmeldung an das Bürgerbüro schicken. Damit entfallen Anrufe oder Vorsprachen im Bürgerbüro. Finder müssen mit den gefundenen Gegenständen nach wie vor ins Bürgerbüro kommen und die Fundsache persönlich abgeben, weil hier die gesetzlich vorgeschriebene Ablieferungspflicht besteht.
Ebenfalls neu hinzu kam im vergangenen Jahr der Online-Dienst für Hundehalterinnen und Hundehalter. Alle Anmeldungen und Abmeldungen zur Hundesteuer können inzwischen über die Online-Formulare auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren eingereicht und entsprechende Nachweise hochgeladen werden. In wenigen Schritten können die Meldungen für Hunde von zu Hause oder von unterwegs eingereicht werden.
Neben den neuen Online-Diensten kann das Bürgerbüro inzwischen auch eine Reihe von weiteren Dienstleistungen digital anbieten. Dazu zählen zum Beispiel die Antragstellung für die Übermittlungssperren, die kostenfreie Meldebescheinigung, Online-Anträge für Führungszeugnisse, Melderegisterauskünfte, Wohnsitz-Abmeldungen, Parkausweise für Bewohner oder Schwerbehinderte und aus aktuellem Anlass – wegen der bevorstehenden Kommunalwahl – auch der Briefwahlantrag.
Online-Dienste der Zulassungsstelle Im Bereich Zulassungswesen ist inzwischen das gesamte Standard-Zulassungsverfahren (i-Kfz) online möglich – von der Neuzulassung fabrikneuer Fahrzeuge, über die Umschreibung bei Halterwechsel oder Wohnsitzwechsel, die Wiederzulassung eines abgemeldeten Fahrzeugs bis hin zur Abmeldung von Fahrzeugen. Zur Nutzung der Online-Zulassungsvorgänge ist eine Identifizierung notwendig, für Privatpersonen über die „BayernID“ oder „BundID“ und für juristische Personen über das „Mein Unternehmenskonto“. Bei der Abmeldung von Fahrzeugen ist keine Identifizierung des Antragstellers notwendig. Im Jahr 2025 knackte die Zulassungsstelle Kaufbeuren die Marke von 1.000 digitalen Zulassungsvorgängen. Dies zeigt, dass die digitalen Angebote rund um das Kfz-Zulassungswesen immer mehr von Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden.
Neben den Zulassungsvorgängen im Rahmen von i-Kfz bietet die Zulassungsstelle Kaufbeuren weitere Online-Dienste an. Bei der Wunschkennzeichenreservierung können sich Bürgerinnen und Bürger vorab ihr Wunschkennzeichen für die Kfz-Zulassung aussuchen und reservieren. Über die Bankbriefauskunft können Bürgerinnen und Bürger prüfen, ob die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) zu ihrem finanzierten oder geleasten Fahrzeug bereits bei der Zulassungsstelle Kaufbeuren vorliegt, nachdem sie das Dokument beim Autohaus beziehungsweise bei der Finanzierungs- oder Leasingbank angefordert haben. Selbstverständlich steht die Abteilung Bürgerservice den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung. Für eine zügige Bearbeitung ohne Wartezeiten ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich. Dabei erhalten Bürgerinnen und Bürger alle erforderlichen Informationen und Vordrucke für den bevorstehenden Behördengang.
Alle digitalen Dienste finden Sie auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren unter www.kaufbeuren.de >> Bürgerservice >> Rathaus Digital >> Online Services oder Online-Terminvereinbarung.
Kooperation mit Restaurant Vino schafft kurzfristige Lösung für öffentliches Bedürfnis
Aufgrund von Sparmaßnahmen musste das öffentliche WC im Rosental beim Rathaus vorübergehend geschlossen werden. Diese Maßnahme stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Kritik. Besonders im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche Rückmeldungen zur eingeschränkten WC-Situation laut.
Pragmatischer Lösungsweg: Böckler übernimmt Kosten für Restaurant-Nutzung
Stadtrat Johannes Böckler reagierte zügig auf die Anregungen aus der Bevölkerung. Um eine bürgerfreundliche Übergangslösung zu schaffen, initiierte er eine Kooperation mit dem benachbarten Restaurant „Vino am Rathaus“. Dort können Bürgerinnen und Bürger ab sofort kostenlos die sanitären Anlagen nutzen. Die entstehenden Kosten übernimmt Böckler persönlich.
Zusätzliche Optionen im Rathausgebäude
Neben dem Angebot im Restaurant bleibt auch das WC im 2. Obergeschoss des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit bestehen weiterhin mehrere Möglichkeiten für die Nutzung öffentlicher Toiletten in unmittelbarer Nähe.
Zeitlich begrenzte Regelung mit Blick auf die Zukunft
Die Lösung mit dem Restaurant ist zunächst auf ein halbes Jahr angelegt. Danach soll eine Auswertung erfolgen, um zu prüfen, ob und wie das Angebot fortgesetzt werden kann.
Bürgernähe als Leitgedanke
„Es war mir wichtig, schnell und unkompliziert eine Lösung zu finden, die allen zugutekommt“, erklärt Böckler. Die Zusammenarbeit mit dem Restaurant zeige, dass durch Kooperation auf lokaler Ebene pragmatische Wege möglich seien, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern.
Letzte Gelegenheit vor der Stadtratswahl: Diskussionen für eine offene Gesellschaft
Am Mittwoch, den 29. Januar 2026, lädt die Stadt Kaufbeuren zur öffentlichen Sitzung des Beirats für Vielfalt und Offene Gesellschaft ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Alten Sitzungssaal im Altbau des Rathauses.
Geleitet wird die Sitzung von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen und Einblicke in die Arbeit des Beirats zu erhalten.
Letzte Sitzung vor dem Ende der Amtszeit
Die Sitzung ist zugleich die letzte in dieser Legislaturperiode. Hintergrund ist die anstehende Stadtratswahl, nach der die Mitglieder des Beirats neu benannt werden. Die Amtszeit des Beirats ist direkt an die des Stadtrats gekoppelt.
Seit Anfang der Woche führt die Stadt Kaufbeuren umfangreiche Baumpflegearbeiten durch. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die gesunde Entwicklung der Bäume langfristig zu sichern.
Wo aktuell gearbeitet wird
Betroffen sind unter anderem folgende Bereiche:
Berliner Platz
Frankenrieder Straße
Kemnat
Neugablonzer Straße
Waldfriedhof
Wertachweg
In diesen Abschnitten ist mit Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt, sodass die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering bleibt.
Warum die Pflege notwendig ist
Bäume im städtischen Raum sind nicht nur prägend für das Stadtbild, sondern auch wichtige Lebensräume und Klimaschützer. Damit sie ihre Funktionen erfüllen können und zugleich keine Gefahr darstellen, müssen sie regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden. Dazu gehören Rückschnitte, die Entfernung abgestorbener Äste sowie die Überprüfung auf Schäden oder Krankheiten.
Stadt bittet um Verständnis
Die Stadt Kaufbeuren bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für die vorübergehenden Beeinträchtigungen. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und dem Erhalt der städtischen Grünstrukturen.
Anmeldeschluss am 28. Februar – Was Eltern jetzt wissen müssen
Eltern, die ab September 2026 einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen, können diesen noch bis zum 28. Februar 2026 über das Online-Kitaplatzprogramm vormerken: 🔗 Hier geht’s zur Vormerkung
Dieser Termin gilt einheitlich für alle Kindertageseinrichtungen in städtischer sowie freier Trägerschaft. Zwar sind spätere Anmeldungen möglich, sie werden jedoch nachrangig berücksichtigt.
Ein Wechsel von der Krippe in den Kindergarten erfordert eine neue Anmeldung.
Gleiches gilt für einen Wechsel in die Schulkindbetreuung oder einen Hortplatz.
Diese Übergänge erfolgen nicht automatisch.
Rückmeldung Ende März – Frist zur Bestätigung beachten
Im Zeitraum vom 23. bis 25. März 2026 erhalten Eltern eine Rückmeldung zur Bedarfsanmeldung – über das Postfach des BayernID-Benutzerkontos.
Wichtig:
Die Annahme oder Absage des angebotenen Platzes muss innerhalb von 14 Tagen erfolgen.
Nach Ablauf dieser Frist wird ein nicht bestätigter Platz weitervermittelt.
Keine Garantie auf einen Platz – Kriterien entscheiden
Die Vormerkung garantiert keinen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Vergabe richtet sich nach den verfügbaren Kapazitäten und den festgelegten Aufnahmekriterien.
Berücksichtigt werden unter anderem:
Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung
Kinder im Übergang von der Krippe in den Kindergarten
Kinder von alleinerziehenden und berufstätigen Eltern
Kinder, deren beide Eltern berufstätig sind
Geschwisterkinder
Familien in besonderen Notlagen
Eine entsprechende Dringlichkeit muss schriftlich bei der Abteilung Kindertagesbetreuung nachgewiesen werden.
Weitere Informationen und Kontakt
Bitte beachten Sie auch die Fragen, Antworten und Hinweise zur Kitaplatz-Bedarfsanmeldung auf der Website.
Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf hilft die Abteilung Kindertagesbetreuung: 📞 08341 437-9255 (Mo–Fr, 08:00–12:00 Uhr) 📧 kinderbetreuung@kaufbeuren.de
Die anhaltend frostigen Temperaturen führen derzeit zu vermehrten Fällen eingefrorener Wasserzähler. Das Städtische Wasserwerk und die Stadt geben daher Entwarnung: Die Trinkwasserversorgung bleibt auch bei längerem Kälteeinbruch stabil. Hintergrund: Die Wasserleitungen im Boden liegen in einer frostsicheren Tiefe von rund 1,50 Metern – sie sind dadurch gut vor dem Einfrieren geschützt.
Gefährdet sind vor allem Zähler und Leitungen im Gebäude
Anders sieht es bei Wasserzählern und Anschlussleitungen innerhalb von Gebäuden aus. Diese sind häufig in unbeheizten oder schlecht isolierten Räumen wie Kellern untergebracht und daher deutlich anfälliger für Frostschäden. Wird nicht ausreichend vorgesorgt, kann es zu eingefrorenen Zählern und Leitungen kommen – in der Folge drohen kostenintensive Reparaturen oder sogar ein Austausch der betroffenen Teile.
Einfache Maßnahmen zum Schutz vor Frost
Um Schäden zu vermeiden, raten das Wasserwerk und die Stadt zu folgenden Schutzmaßnahmen:
Halten Sie Fenster und Türen in Kellerräumen stets geschlossen.
Ersetzen Sie beschädigte oder zerbrochene Fensterscheiben.
Dichten Sie Türen zusätzlich ab, um kalte Zugluft zu verhindern.
Isolieren Sie freiliegende Leitungen, Ventile und Wasserzähler – zum Beispiel mit Schaumstoffummantelungen.
Achten Sie besonders auf Zähleranlagen in außenliegenden Schächten.
Auch Wasserentnahmestellen im Garten sollten überprüft und gegebenenfalls geschützt werden.
Im Schadensfall: Wer zuständig ist
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Frostschaden an der Hausinstallation kommen, wenden Sie sich bitte an ein Installationsunternehmen Ihrer Wahl. Liegt der Schaden am Wasserzähler selbst oder an der Leitung vor dem Zähler, ist das Städtische Wasserwerk zuständig. In solchen Fällen hilft der 24-Stunden-Entstörungsdienst unter der Telefonnummer 08341 437-490 weiter.
Katrin Krick und ihr Vorgänger Andreas Frey besuchten Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Neben der Verantwortung für den Standort Kaufbeuren ist Katrin Krick auch für die Filialen in Füssen, Memmingen und Marktoberdorf zuständig
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßte am Dienstag, 13. Januar 2026, Katrin Krick als neue Filialverbundsleiterin der HypoVereinsbank. Sie übernimmt die Leitung der Kaufbeurer Filiale von Andreas Frey, der sich nach mehr als 41 Jahren bei der HypoVereinsbank in den Ruhestand verabschiedet. Neben der Verantwortung für den Standort Kaufbeuren ist Katrin Krick auch für die Filialen in Füssen, Memmingen und Marktoberdorf zuständig.
Sie ist bereits seit 31 Jahren bei der HypoVereinsbank tätig und verfügt über langjährige Führungserfahrung. Seit 2002 bekleidet sie eine Führungsposition innerhalb des Unternehmens.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Ich freue mich sehr, Frau Krick in ihrer neuen Funktion als Filialleiterin der HypoVereinsbank in Kaufbeuren begrüßen zu dürfen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Führungskompetenz bringt sie beste Voraussetzungen mit, um die Standorte in Kaufbeuren und der Region erfolgreich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig danke ich Herrn Frey herzlich für sein jahrzehntelanges Engagement und wünsche ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.“
Silvester mit Rücksicht: Lärm, Brandgefahr und Tierschutz im Fokus
Die Stadt Kaufbeuren weist auf das weiterhin geltende Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II hin. Betroffen ist der gesamte Altstadtbereich. Das Verbot gilt für Silvester und den Neujahrstag und dient in erster Linie dem vorbeugenden Brandschutz.
Zur Kategorie II gehören gängige Feuerwerksartikel wie Raketen, Schwärmer, Knallkörper und Batterien. Grundlage ist eine Allgemeinverfügung, die bereits in den Vorjahren in Kraft war.
Rücksichtnahme über das Stadtzentrum hinaus
Neben der rechtlichen Regelung appelliert die Stadt an die Rücksichtnahme aller Bürgerinnen und Bürger – auch außerhalb der Altstadt. Gerade in Wohngebieten wie dem Kronenberg kam es in der Vergangenheit zu zahlreichen Beschwerden. Lärm, Lichtblitze und Rauch beeinträchtigen nicht nur die Nachbarschaft, sondern auch Haus- und Wildtiere.
Tiere besonders betroffen
Ein Beispiel ist der Pferdehof am Schönblick. Hier reagieren die Tiere nachweislich empfindlich auf die akustischen und visuellen Reize der Feuerwerkskörper. Der durch Feuerwerk verursachte Stress kann bei Tieren zu Panikreaktionen führen.
Auch die Umwelt leidet unter Feuerwerksresten. Herabfallende Teile können Bäume, Sträucher und Grünflächen beschädigen oder gar Brände auslösen.
Öffnungszeiten rund um die Feiertage in Kaufbeuren
Zwischen Weihnachten und Heilig Drei König: Was Bürgerinnen und Bürger wissen sollten
Während der Feiertage ändern sich die Öffnungszeiten vieler städtischer Einrichtungen. Die Stadt Kaufbeuren informiert über die wichtigsten Regelungen für die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar.
Rathaus Kaufbeuren
An Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) bleibt das Rathaus wie üblich für den Parteiverkehr geschlossen. Unabhängig davon ist der Einwurf von Unterlagen in die Rathaus-Briefkästen jederzeit möglich. An den Werktagen zwischen den Feiertagen gelten die regulären Öffnungszeiten.
Bürgerbüro Neugablonz
Das Bürgerbüro Neugablonz bleibt vom 29. Dezember bis einschließlich 5. Januar geschlossen. In dieser Zeit können Unterlagen im Rathaus Kaufbeuren abgeholt werden. Bei Fragen steht die Verwaltung telefonisch unter 08341 437-250 oder per E-Mail an buergerbuero@kaufbeuren.de zur Verfügung.
Abteilung Kindertagesbetreuung
Persönliche Termine in der Abteilung Kindertagesbetreuung sind zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich. In dringenden Fällen ist die Abteilung zu den üblichen Öffnungszeiten unter 08341 437-9255 erreichbar.Wertstoffzentrum Kaufbeuren
Das Wertstoffzentrum hat an Heiligabend (24.12.) von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Am 31. Dezember bleibt es geschlossen. An allen anderen Tagen gelten die normalen Öffnungszeiten.
Die Stadt bittet darum, Großkartonagen und größere Styroporteile direkt im Wertstoffzentrum zu entsorgen. Dort stehen Presscontainer zur Verfügung, um eine Überfüllung der Container an den Wertstoffinseln im Stadtgebiet zu vermeiden. So kann ein sauberes Stadtbild gewahrt bleiben.
Das Eisstadion in Kaufbeuren. Foto: Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren
Eislaufen, Eisdisco und Feiertagsstimmung in der energie schwaben arena
Die Weihnachtsferien bieten eine besondere Gelegenheit, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen – und was passt da besser, als gemeinsam auf dem Eis zu stehen? Die energie schwaben arena in Kaufbeuren erweitert auch in diesem Jahr ihr Angebot für den Öffentlichen Eislauf.
Damit alle Eislaufbegeisterten auf ihre Kosten kommen, gibt es während der Ferien zusätzliche Laufzeiten. Gleichzeitig kommt es an einzelnen Tagen zu Änderungen im regulären Wochenplan. So bleibt das Stadion am 24. Dezember (Heiligabend) geschlossen, und am 28. Dezember findet wegen eines Nachwuchsturniers kein Publikumslauf statt.
Eiszeit in den Ferien – alle Termine im Überblick
Damit der Überblick nicht verloren geht, sind hier alle geplanten Zeiten für den Öffentlichen Lauf und die Eisdiscos kompakt zusammengefasst:
Öffentlicher Eislauf:
Montag, 22.12.2025: 11:45–13:15 Uhr und 20:30–22:00 Uhr
Silvester auf Kufen: Die Eisdisco zum Jahresausklang
Ein besonderer Höhepunkt ist auch in diesem Jahr wieder die Silvester-Eisdisco am 31. Dezember. Zwischen 15:45 und 17:45 Uhr wird die energie schwaben arena zur Tanzfläche auf dem Eis. Zu Klassikern und Hits der letzten Jahrzehnte lässt sich der Jahreswechsel stilvoll einläuten – Schlittschuhe an und los!
Ein Blick in das Magazin des Stadtarchivs Kaufbeuren: Foto: Stadtarchiv Kaufbeuren
Wegen anstehender Aufräum- und Ordnungsarbeiten hat das Stadtarchiv Kaufbeuren vom 24. Dezember 2025 bis zum 06. Januar 2026 für den Besucherverkehr geschlossen.
Im kommenden Jahr sollen die Bereiche Wohngeld und Jobcenter folgen
In der Abteilung Arbeit und Soziales wird nun neben den Fachbereichen Betreuungsbehörde, allgemeiner Sozialdienst, Heimaufsicht (FQA) und Bildung und Teilhabe auch im Bereich der Sozialhilfe und des Asylbewerberleistungsgesetzes mit elektronischen Akten gearbeitet. Im kommenden Jahr sollen die Bereiche Wohngeld und Jobcenter folgen.
Elektronische Akten tragen zur Effizienzsteigerung der Verwaltungsprozesse bei, indem sie eine rechtskonforme, transparente und medienbruchfreie digitale Bearbeitung von Vorgängen ermöglichen, die ortsunabhängig und schneller abrufbar sind, Kosten senken und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (z.B. Aufbewahrungsfristen) erleichtern. Sie schaffen ein zentrales, durchsuchbares Informationssystem, das papierbasierte Aktenordner überflüssig macht.
Bürgerinnen und Bürger finden die notwendigen Anträge im Internet und können über das Kontaktformular die Anträge und ggf. notwendigen Anlagen hochladen. Das Kontaktformular steht auf der Webseite unter www.kaufbeuren.de/uploadsoz zur Verfügung.
Die Digitalisierung spart nicht nur Zeit, sie macht auch in vielen Fällen ein persönliches Erscheinen für Bürgerinnen und Bürger nicht mehr notwendig. Natürlich sind persönliche Termine trotzdem weiter möglich. Zudem schafft die Digitalisierung moderne Arbeitsplätze, die die Arbeit von zu Hause wie auch das Desksharing vor Ort (Teilen eines Arbeitsplatzes durch mehrere Kolleginnen und Kollegen) möglich machen. Dies schafft eine effizientere und nachhaltigere Nutzung der Büroflächen und spart gleichzeitig Kosten. Ausgehende Post wird per E-Post verschickt.
Oberbürgermeister Stefan Bosse weist ausdrücklich auf die Vorteile der Digitalisierung hin: „Auf der Grundlage der Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger möchte die Abteilung Arbeit und Soziales und die Stadtverwaltung als Ganzes mit der Digitalisierung einen nutzerfreundlichen, nachhaltigen und effizienteren Dienst ermöglichen. Hier arbeiten wir stetig daran, die Angebote weiter auszubauen und so viele Vorgänge für die Bürgerinnen und Bürger sowohl zu vereinfachen als auch zu verkürzen.“
Die Stadt Kaufbeuren informiert über die geänderten Müllabfuhrzeiten zu Weihnachten, Neujahr und Heilig Drei König. Wir bitten um Beachtung
Restmüllabfuhr in der Woche vom 22. bis 26. Dezember
Tour Donnerstag, 25.12.2025 – Abfuhr am Samstag, 27.12.2025
Tour Freitag, 26.12.2025 – Abfuhr am Samstag, 27.12.2025
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Biomüllabfuhr in der Woche vom 22. bis 26. Dezember
Tour Donnerstag, 25.12.2025 – Abfuhr am Samstag, 27.12.2025
Tour Freitag, 26.12.2025 – Abfuhr am Samstag, 27.12.2025
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Restmüllabfuhr in der Woche vom 29. Dezember bis 2. Januar
Tour Mittwoch, 31.12.2025 – Abfuhr am Dienstag, 30.12.2025
Tour Donnerstag, 01.01.2026 – Abfuhr am Freitag, 02.01.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Biomüllabfuhr in der Woche vom 29. Dezember bis 2. Januar
Tour Mittwoch, 31.12.2025 – Abfuhr am Dienstag, 30.12.2025
Tour Donnerstag, 01.01.2026 – Abfuhr am Freitag, 02.01.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Restmüllabfuhr in der Woche vom 5. bis 9. Januar
Tour Montag, 05.01.2026 – unverändert
Tour Dienstag, 06.01.2026 – Abfuhr am Mittwoch, 07.01.2026
Tour Mittwoch, 07.01.2026 (Neugablonz Nord-West) – Abfuhr am Mittwoch, 07.01.2026
Tour Mittwoch, 07.01.2026 (Oberbeuren/Märzisried/Apfeltranger Str.) – Abfuhr am Donnerstag, 08.01.2026
Tour Donnerstag, 08.01.2026 – unverändert
Tour Freitag, 09.01.2026 – unverändert
Biomüllabfuhr in der Woche vom 5. bis 9. Januar
Tour Dienstag, 06.01.2026 – Abfuhr am Montag, 05.01.2026
Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.
Aufgrund der Feiertage kann es auch zu abweichenden Leerungszeiten wie sonst üblich kommen. Stellen Sie deshalb bitte die Mülltonnen ab 6:30 Uhr bereit.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Anlässlich der Jahresabschlusssitzung des Stadtrates der Stadt Kaufbeuren am 16. 12.25
Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung,
zum Abschluss dieses Jahres möchte ich – wie es gute Tradition geworden ist – innehalten, zurückblicken und zugleich den Blick nach vorne richten.
Das Jahr 2025 war für unsere Stadt kein einfaches Jahr. Die weltpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin angespannt. Die Folgen von Kriegen, wirtschaftlicher Unsicherheit, dem demografischen Wandel und einer spürbaren Verunsicherung vieler Menschen begleiten uns Tag für Tag. Und doch zeigt sich gerade in solchen Zeiten, was eine Stadt wirklich ausmacht: Ihre Handlungsfähigkeit, ihre Gemeinschaft und ihre innere Stärke.
Fünf Jahre Stadtrat – fünf Jahre Verantwortung
Meine Damen und Herren, im April 2026 geht für diesen Stadtrat ein dann sechsjähriger Arbeitszeitraum zu Ende. Die bisherigen fünfeinhalb Jahre waren geprägt von außergewöhnlichen Herausforderungen – und zugleich von bemerkenswerten Erfolgen.
Diese Wahlperiode begann mitten in der Corona-Pandemie, setzte sich fort unter dem Eindruck des Angriffskrieges auf die Ukraine, von Energiekrisen, Inflation, Fachkräftemangel und einer zunehmend angespannten kommunalen Finanzlage. Es wäre einfach gewesen, sich von diesen Umständen lähmen zu lassen. Doch genau das ist in Kaufbeuren nicht geschehen. Stattdessen haben wir als Stadtrat – bei allen unterschiedlichen politischen Auffassungen – verantwortungsvoll, sachlich und lösungsorientiert zusammengearbeitet. Dafür möchte ich Ihnen heute ausdrücklich danken.
Kaufbeuren hat geliefert – trotz schwieriger Rahmenbedingungen!
Man würde es bei all diesen Schwierigkeiten nicht erwarten, aber wir konnten in den vergangenen Jahren außerordentlich viel erreichen:
Unsere Stadt wächst kontinuierlich weiter. 48.236 Menschen leben inzwischen in Kaufbeuren – ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008 und wieder 83 Bürgerinnen und Bürger mehr als im vergangenen Jahr. Damit hat sich das Wachstum zwar etwas verlangsamt – ich bin mir aber sicher, dass mit Fertigstellung allein der Wohnungen an der Füssener Straße ein erneuter Wachstumsschub einsetzen wird.
Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: Sanierte Schulen, neue Kitas, ein Waldkindergarten und insgesamt 594 neue Betreuungsplätze, davon ein Nettozuwachs von 283 Plätzen.
Die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung wurde konsequent vorangetrieben – mit Glasfaser, digitalen Verwaltungsprozessen, KI-Assistenten und modernen Arbeitsstrukturen.
Große Infrastrukturprojekte wurden umgesetzt oder angestoßen: erneuerte Straßen, Hochwasserschutzmaßnahmen in Oberbeuren, der neue Wertstoffhof an der Buronstraße.
Mit dem neuen Gewerbegebiet Hart und dem wachsenden Bundeswehrstandort schaffen wir Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven.
Im Bereich Wohnen wurden rund 970 Wohneinheiten in den letzten 5 Jahren genehmigt, etwa 700 bereits realisiert.
Kaufbeuren beteiligt sich an der Internationalen Bauausstellung 2034 – ein starkes Signal für Innovation und Zukunftsorientierung.
Beim Klimaschutz gehen wir konkrete Schritte: Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung, nachhaltiger Stadtentwicklung.
Ein Meilenstein für unsere Zukunft ist die Zusage zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen sowie der Beitritt zum MVV.
Auch die Perspektiven für die Barrierefreiheit unseres Bahnhofes 2026, den Neubau des Hauptbahnhofes 2027 und die Verwirklichung der Bahnhalte Haken und Neugablonz 2029 sind großartig. Das alles wurde uns nicht geschenkt, sondern musste hart erarbeitet werden. Wir dürfen stolz darauf sein, dass alle Entwicklungen jetzt mit großer Dynamik Fahrt aufnehmen.
Kaufbeuren bleibt eine der sichersten Städte Deutschlands. Unter den bayerischen Städten verzeichnet nur Schwabach noch weniger Kriminalität. Und wer in Bayern zur Spitze gehört, liegt auch in Deutschland ganz vorne!
All das sind keine Selbstverständlichkeiten. Das ist das Ergebnis harter Arbeit, kluger Entscheidungen und einer Verwaltung, die auch unter hohem Druck leistungsfähig bleibt.
Dank an Verwaltung, Stadtrat und Partner
Mein besonderer Dank gilt daher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Kaufbeuren. Sie haben auch 2025 wieder bewiesen, dass unsere Verwaltung leistungsstark, verlässlich und engagiert ist. In Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen ist das alles andere als selbstverständlich.
Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates, gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, ob Zusammenarbeit gelingt. Ich danke Ihnen ausdrücklich für die konstruktive, faire und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit in diesen fünf Jahren. Sie haben bewiesen, dass kommunale Demokratie funktioniert – auch und gerade dann, wenn Entscheidungen nicht leichtfallen.
Mein Dank gilt ebenso Bürgermeister Oliver Schill und Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, den Beauftragten des Stadtrates sowie den Fraktionssprecherinnen und -sprechern für ihr Engagement und ihre Unterstützung.
Ehrenamt, Wirtschaft und starke Partner
Gerade in Zeiten großer finanzieller Engpässe in den deutschen Kommunen zeigt sich die Bedeutung von Bürgersinn und Engagement. Wir erleben derzeit eine Veränderung in der Haltung vieler Menschen zu ihren Gemeinwesen – es gibt ein verändertes Mind-Set: Nicht mehr nur zu fragen, was die Stadt für einen tun kann, sondern seiner Stadt helfen, die Dinge zu verwirklichen, die uns allen am Herzen liegen – das ist das Gebot der Stunde.
Deshalb ein großes Dankeschön der Spenderin, die 2025 den Blumenschmuck am Rathaus ermöglicht hat.
Danke dem Kneippverein, der aktuell Geld sammelt, um den Eigenanteil für die Erweiterung des Jordanparks und die Verwirklichung eines Kneippbeckens darzustellen.
Danke den Bürgerinnen und Bürgern um Dieter Schaurich, die in Neugablonz die sogenannte Seidel-Baracke aus der Gründerzeit von Neugablonz retten, sie ins Freibad Neugablonz transportieren und dort mit Spendengeldern sanieren wollen.
Danke den Bürgerinnen und Bürgern, die nun einen Förderverein für unser Stadttheater ins Leben rufen wollen – stellvertretend für die vielen Aktiven in den zahlreichen Fördervereinen unserer Stadt.
Und Danke Rotary Kaufbeuren für die Idee, ein Bürgerbudget von 15.000 Euro zu spenden, um Vorschläge aus der Bürgerschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Jedermann kann aktuell Ideen einreichen – eine Jury wird über die Vergabe der Gelder entscheiden. Und Spenden dafür sind ebenfalls weiter willkommen!
Ein ganz besonderes Dankeschön richtet sich an alle ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Sie sind das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft. Stellvertretend möchte ich erneut unsere Feuerwehrfrauen und -männer nennen, die Tag und Nacht für die Sicherheit unserer Stadt bereitstehen und zuletzt heute Vormittag eindrucksvoll bei einem Brand an der Gustav-Leutelt-Schule ihre Einsatzbereitschaft und ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben.
Danke auch an unsere wirtschaftlichen Partner und Unternehmen, an die Sparkasse Allgäu, an VWEW, an die Verantwortlichen unserer Kliniken und an alle Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und Kaufbeuren wirtschaftlich stark machen.
Die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landkreis Ostallgäu, insbesondere mit Landrätin Marita Zinnecker, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor – beispielhaft etwa im Bereich der medizinischen Versorgung.
Verantwortungsvoll in die Zukunft
Die finanziellen Spielräume bleiben auch künftig begrenzt. Umso wichtiger ist es, prioritätenklar, verantwortungsvoll und generationengerecht zu handeln. Wir müssen Pflichtaufgaben sichern, Investitionen klug steuern und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Der Weg nach vorne ist kein Selbstläufer. Aber er ist voller Chancen.
Kaufbeuren hat eine große Geschichte. Und Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart. Vor allem aber hat Kaufbeuren eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten können.
Schlusswort
Ich danke Ihnen allen – im Stadtrat, in der Verwaltung, im Ehrenamt, in der Wirtschaft und in unserer Stadtgesellschaft – heute insbesondere für mehr als fünf Jahre engagierte Arbeit zum Wohle Kaufbeurens in der aktuellen Stadtratsperiode.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und für das neue Jahr Gesundheit, Zuversicht, Mut und Gottes Segen – für Sie persönlich und für unsere Stadt Kaufbeuren.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (Mitte) und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer (links) begrüßen Dr. Bernd Rosenbusch vom MVV in Kaufbeuren. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Starttermin: 01. Januar 2027
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2025 einstimmig eine richtungsweisende Entscheidung für die Zukunft der Mobilität in Kaufbeuren getroffen: Zum 1. Januar 2027 tritt die Stadt dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) bei. Nach der positiven Entscheidung des Ostallgäuer Kreistages werden der Landkreis und die Stadt Kaufbeuren gemeinsam Teil eines der größten Verkehrsverbünde Deutschlands und setzen ein starkes Zeichen für eine moderne, vernetzte und bürgerfreundliche Mobilität.
MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch nach der Beschlussfassung: „Die Beitrittsentscheidung ist für die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens aber auch für die heutigen MVV-Landkreise und -Städte sehr positiv: Aus Erhebungen wissen wir, dass die ÖPNV-Nutzung in einem Verbund deutlich steigt.“
Mit dem Beitritt profitieren Fahrgäste in Kaufbeuren und dem Ostallgäu künftig von einem einheitlichen MVV-Tarif. Ein Ticket gilt dann verbundweit für Bus und Bahn. Zudem stehen die digitale Fahrplanauskunft des MVV sowie moderne Buchungswege wie Handy- und Online-Tickets zur Verfügung. Durch die Verbundintegration soll es auch bessere Umsteigemöglichkeiten und zusätzliche Ticketangebote geben – etwa für Pendlerinnen und Pendler oder Schülerinnen und Schüler.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Beitritt zum MVV ist ein wichtiger Meilenstein für die Mobilität in Kaufbeuren. Er verbessert die Anbindung unserer Stadt und des Landkreises, vereinfacht den öffentlichen Nahverkehr für unsere Bürgerinnen und Bürger und macht Bus und Bahn insgesamt attraktiver.“
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „In Verkehrsverbünden profitieren Fahrgäste von einheitlichen Tickets und Tarifen, abgestimmten Verkehrsangeboten und einheitlichen Fahrgastinformationen. Der Freistaat hat mit seinem Förderprogramm einen bedeutenden Beitrag geleistet: Wir haben die vorbereitende Grundlagenstudie für die Stadt Kaufbeuren mit bis zu 238.000 Euro gefördert. Später fördern wir auch die einmaligen und dauerhaften Kosten des Verbundbeitritts.“
Bis zum Starttermin am 1. Januar 2027 sind mehrere vorbereitende Schritte erforderlich. Nach dem Stadtratsbeschluss muss zunächst die formale Aufnahme durch die Gesellschafterversammlung des MVV erfolgen. Parallel dazu erarbeiten die Stadt Kaufbeuren und der MVV die tarifliche und vertragliche Einbindung. Zudem werden die bestehenden Vertriebs- und Informationssysteme, darunter Fahrscheinautomaten, Verkaufsstellen, Apps und Fahrgastinformationen, schrittweise an die MVV-Standards angepasst. Auch Fahrpläne und Linienführungen werden, wo erforderlich, mit dem bestehenden MVV-Angebot abgestimmt.
„Kaufbeuren ist Teil der wirtschaftsstarken Metropolregion München. Mit dem Beitritt zum MVV investieren wir gezielt in eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität. Auch unser Traum einer Express-S-Bahn von Kaufbeuren nach München rückt einen kleinen Schritt näher und das wäre ein echter Meilenstein für unsere Stadt und Region“, so Wirtschaftsreferent Andreas Bauer.
Bei einem Pressetermin wurde die Vereinbarung zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Rotary Club Kaufbeuren unterzeichnet. Von links: Jochen Burck (Rotary Club Kaufbeuren), Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Oberbürgermeister Stefan Bosse und Prof. Dr. med. Stefan Maier (Rotary Club Kaufbeuren). Foto: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren
Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht
Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“
Wer kann mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind:
alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.
Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wie wird entschieden?
Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.
Kriterien der Entscheidung sind:
Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
Kreativität und Originalität der Idee
Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.
Wie hoch ist das Budget?
Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.
Wie funktioniert die Einreichung?
Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:
Stadt Kaufbeuren Referat 200 Kaiser-Max-Straße 1 87600 Kaufbeuren
Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.
„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“
Mitglieder votieren einstimmig für die Übergabe der Aufgaben an die Stadt – der Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. stellt seine Arbeit zum Jahresende ein
Am Abend des 15. Dezember 2025 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. statt. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Zukunft des Vereins. Rund 20 anwesende Mitglieder stimmten einstimmig für einen klaren Schritt – die Aufgaben des Vereins werden an die Stadt übergeben, die Vereinsarbeit endet zum 31. Dezember 2025.
Der langjährige Vorsitzende Ulf Jäkel führte mit sichtlich bewegter Stimme durch die Sitzung. Er blickte auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, würdigte die Entwicklung des Vereins und erklärte nochmals die Hintergründe. Die Mitglieder dankten ihm für seinen langjährigen Einsatz.
Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach den Beteiligten seinen Dank aus: „Es ist viel entstanden. Ich möchte Danke sagen – an Ulf Jäkel, an alle Vorstandsmitglieder, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die vielen Ehrenamtlichen. Es ist ein großer Schritt. Die Stadtverwaltung wird den Weg weiter gestalten – aber es sind große Fußstapfen, in die wir treten.“
Hintergrund: Warum der Verein seine Arbeit einstellt
Die Entscheidung folgt einer längeren strukturellen Entwicklung. Bereits im Sommer 2025 hatte Ulf Jäkel in einem Interview offen über die Herausforderungen gesprochen:
Finanzielle Lage: Die städtischen Zuschüsse laufen zum Jahresende aus. Ein Weiterbetrieb ohne öffentliche Mittel wäre nicht möglich.
Gestiegene Anforderungen: Die Organisation von Veranstaltungen ist mit zunehmenden Sicherheitsauflagen und rechtlicher Verantwortung verbunden. Für ein rein ehrenamtlich geführtes Gremium ist das kaum noch tragbar.
Strukturelle Überschneidungen: Viele Aufgaben des Vereins wurden bereits durch städtische Mitarbeitende übernommen – auch das Personal der Tourist-Info ist bereits bei der Stadt angestellt.
Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, die bisherige Vereinsstruktur zu beenden – bei gleichzeitiger Fortführung aller wesentlichen Aufgaben durch die Stadtverwaltung.
Was sich ändert – und was bleibt
Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Stadt Kaufbeuren unter dem bestehenden Namen „Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing“ die bisherigen Tätigkeiten in neuer Struktur. Künftig ist die Abteilung „Kommunikation, Stadtmarketing und ÖPNV“ unter Leitung von Tobias Müller verantwortlich.
Für Bürgerinnen und Bürger bleibt vieles vertraut:
Die Tourist-Info bleibt am gewohnten Ort.
Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bleiben dieselben.
Veranstaltungen, Messeauftritte und Tourismusangebote werden nahtlos weitergeführt.
Ziel ist es, durch die städtische Trägerschaft für mehr Kontinuität, Rechtssicherheit und Zukunftsfähigkeit zu sorgen.
Ein Blick zurück: 41 Jahre Engagement für Kaufbeuren
Seit der Gründung 1983 – zunächst als Verkehrsverein – hat sich viel getan. Ulf Jäkel, seit Jahrzehnten prägende Figur im Stadtmarketing, erinnert sich: „Es war keine Entscheidung gegen etwas – sondern für die Zukunft.“
In den 2000er-Jahren wurde aus dem Verein ein modernes Stadtmarketinginstrument. Die Zahl der Übernachtungen stieg deutlich, die Veranstaltungsformate wurden vielfältiger, die Innenstadt erlebte durch zahlreiche Maßnahmen eine Belebung. „Wir haben uns nie auf Erreichtem ausgeruht – sondern immer geschaut, was der Stadt wirklich hilft“, so Jäkel.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Rosi und Horst Lauerwald stehen gemeinsam für Tradition, Integration, Offenheit, Zusammenhalt und Liebe zu unserer Stadt.“
In einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses wurden am Donnerstag, 11. Dezember, zwei herausragende Persönlichkeiten mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet. Rosmarie und Horst Lauerwald prägen das Tänzelfest seit Jahrzehnten und haben sich mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement um das städtische Gemeinwohl verdient gemacht.
Beide sind seit 1967 aktive Mitglieder des Tänzelfestvereins und haben dessen Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Rosmarie Lauerwald, kreativer Motor des Festes, verleiht ihm bis heute ihre unverwechselbare Handschrift. Sie sorgte stets dafür, dass alles rechtzeitig, alles stimmig und alles ganz einfach gut war.
Auch Horst Lauerwald ist seit 1967 aktiv im Verein und übernahm 2006 dessen Vorsitz. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Tänzelfest zu einem professionell organisierten Kulturereignis, ohne dabei seinen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Charakter zu verlieren. Er war das Gehirn des Tänzelfests.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Rosi und Horst Lauerwald stehen gemeinsam für Tradition, Integration, Offenheit, Zusammenhalt und Liebe zu unserer Stadt. Ihre Arbeit ist mehr als ehrenamtliches Engagement. Sie ist Kulturpflege, Geschichtsbewahrung und gelebte Nächstenliebe. Rosi und Horst Lauerwald haben Kaufbeuren über Jahrzehnte geprägt. Sie haben Tausende Kinder begeistert, Generationen miteinander verbunden und ein Fest zu neuer Größe geführt, das heute immaterielles Kulturerbe ist.“
Horst Lauerwald bedankte sich auch im Namen seiner Frau bei allen ihren Weggefährten in den vergangenen Jahren. Für beide sei es eine große Ehre, diese hohe Auszeichnung der Stadt Kaufbeuren zu erhalten. Der goldene Ehrenring zählt zu den höchsten Auszeichnungen der Stadt Kaufbeuren. Seit 1986 würdigt die Stadt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für das Gemeinwohl und insbesondere für Kaufbeuren engagiert haben. Über die Vergabe entscheidet der Stadtrat. In der Vergangenheit wurde der goldene Ehrenring bislang sechs Mal verliehen.
Landtagsabgeordneter Peter Wachler (CSU). Foto: Stimmkreisbüro Peter Wachler
Freistaat Bayern und Bund unterstützen Investitionen vor Ort
Die Stadt Kaufbeuren erhält im kommenden Jahr finanzielle Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe. Mit insgesamt 31,96 Millionen Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich stärkt der Freistaat Bayern die Handlungsfähigkeit der Stadt. Diese sogenannten Schlüsselzuweisungen sind frei verwendbar und bilden damit einen wichtigen Baustein zur Finanzierung kommunaler Aufgaben.
„Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, sagt Landtagsabgeordneter Peter Wachler.
Die Mittel sind Teil des bayernweiten Finanzausgleichs, für den 2026 insgesamt rund fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden – ein Anstieg um 131 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt dieser Posten der größte innerhalb des gesamten Ausgleichsvolumens von 12,83 Milliarden Euro.
Zusätzliche Mittel für Investitionen in die Infrastruktur
Neben den Schlüsselzuweisungen erhält Kaufbeuren weitere 7,66 Millionen Euro aus dem sogenannten Kommunalen Investitionsbudget. Diese Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes und sind gezielt für förderfähige Infrastrukturprojekte vorgesehen. Die Stadt kann sie abrufen, sobald konkrete Maßnahmen zur Umsetzung anstehen.
Bayernweit werden über das Sondervermögen rund 3,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zwei Milliarden davon fließen direkt als Investitionsbudget an die Kommunen – für Projekte in Bereichen wie Bildung, Verkehr, Digitalisierung oder Daseinsvorsorge.
„Für Kaufbeuren sind die höheren Schlüsselzuweisungen des Freistaats mit einer Summe von fast 32 Millionen Euro ein starkes Zeichen der Verlässlichkeit und schaffen wichtige finanzielle Stabilität. Mit den zusätzlichen Bundesmitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur erhält die Stadt gezielten Rückenwind für dringend notwendige Investitionen – von Bildungseinrichtungen über Verkehrsinfrastruktur bis hin zur städtischen Daseinsvorsorge. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen Tempo machen, damit die Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren konkret erleben, dass Fortschritt ankommt“, so Stracke abschließend.
(von links): Klaus Scheidl, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Kaufbeuren, Hubert Huster von der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Referent Dominik Weishaupt von der Stadt Augsburg, Francesca Frey von der VHS Kaufbeuren, Angelika Lausser vom Generationenhaus Kaufbeuren und Hans Raich von der KAB Kaufbeuren. Foto: Kolpingsfamilie Kaufbeuren e.V.
Expertenwissen zur kommunalen Selbstverwaltung – verständlich und praxisnah vermittelt
Am Donnerstagabend, 27. November 2025, fand in Kaufbeuren im gut gefüllten Kolpinghaus ein ausführlicher Vortrag zum Thema „Grundlagen des Kommunalrechts in Deutschland“ statt. Eingeladen zur Veranstaltung hatten die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren, die VHS Kaufbeuren und die Kolpingsfamilie Kaufbeuren.
Referent Dominik Weishaupt, Diplom-Verwaltungswirt (FH), Verwaltungsbetriebswirt (BVS), Dozent, Bereichsleiter und stellvertretender Hauptamtsleiter der Stadt Augsburg, führte die Teilnehmenden verständlich und praxisnah in die zentralen Strukturen und Funktionsweisen der kommunalen Selbstverwaltung ein – mit besonderem Fokus auf die Rechtslage in Bayern und die spezifischen Rahmenbedingungen der Stadt Kaufbeuren.
Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Wesensgarantien der kommunalen Selbstverwaltung, darunter Personal-, Planungs-, Satzungs- sowie Finanz- und Abgabenhoheit. Diese Grundpfeiler sichern den Gemeinden weitreichende Autonomie. Zudem wurde die Stellung der Kommunen im Staatsaufbau erläutert: als Teil der Exekutive und als eigenständige Gebietskörperschaften mit Hoheitsgewalt.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Unterscheidung der kommunalen Aufgabenbereiche. Weishaupt erläuterte anschaulich die Unterschiede zwischen dem eigenen Wirkungskreis – mit Pflicht- und freiwilligen Aufgaben wie Wasserversorgung, Kindergärten oder Kulturangeboten – sowie dem übertragenen Wirkungskreis, zu dem staatliche Aufgaben wie Melde- und Passwesen oder die Durchführung von Wahlen gehören.
Ausführlich vorgestellt wurden außerdem die Hauptorgane der kommunalen Verwaltung: der Oberbürgermeister als „Triathlet“ zwischen Verwaltungsleitung, Vorsitz im Stadtrat und Organ der Gemeinde sowie der Stadtrat als zentrales Beschlussgremium. Zuständigkeiten, Zusammensetzung und die Rolle von Ausschüssen wurden ebenso beleuchtet wie die Rechte und Pflichten der ehrenamtlichen Mandatsträger.
Ein weiterer inhaltlicher Baustein war das kommunale Haushaltsrecht. Behandelt wurden unter anderem der Haushaltsausgleich, die Bedeutung von Steuern, Gebühren und staatlichen Zuweisungen sowie die Rolle des Konnexitätsprinzips („Wer bestellt, bezahlt“) und strukturelle Lösungsmodelle wie Zweckverbände oder Kommunalunternehmen.
Abschließend informierte der Vortrag über die Beteiligungsrechte der Bürgerinnen und Bürger. Neben Petitionsrecht, Bürgerversammlungen und Bürgeranträgen wurden insbesondere Bürgerbegehren und Bürgerentscheide als wirkungsvolle Instrumente direkter Demokratie hervorgehoben. Die Bedeutung von Geschäftsordnung und Öffentlichkeitsgebot für transparente Entscheidungsprozesse wurde dabei besonders betont.
Der Vortrag bot den Teilnehmenden eine umfassende Orientierung über Aufgaben, Strukturen und Entscheidungsprozesse der kommunalen Ebene – und zeigte zugleich auf, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv Einfluss auf kommunalpolitische Themen nehmen können.
Im August 2017 trat das sogenannte „Onlinezugangsgesetz“ (OZG) in Kraft. Dieses verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Ziel dieses Gesetzes ist es, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen staatliche Leistungen einfach und sicher online beantragen können.
Seit Einführung dieses Gesetzes hat sich in der Stadtverwaltung viel getan und die Digitalisierung geht stetig weiter.
Im Ausländeramt ist es beispielsweise möglich, viele verschiedene Anträge im Bereich des Ausländerwesens – besonders in Bezug auf Aufenthaltstitel – online zu stellen. Dies spart den Betreffenden eine Vorsprache bei der Ausländerbehörde und damit viel Zeit. Hier können alle erforderlichen Unterlagen im Laufe des Onlineverfahrens als Scan oder Foto hochgeladen werden. Einzig und allein das Nehmen der Fingerabdrücke muss zwingend beim Ausländeramt der Stadt vor Ort erfolgen. Bei diesem Termin besteht dann die Möglichkeit den Direktversand des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) gegen eine Gebühr von 15 Euro zu wählen. In diesem Fall wird der Aufenthaltstitel direkt nach Hause geschickt und der Kunde spart sich eine weitere Vorsprache in der Behörde.
Zusätzlich ist seit Kurzem auch die digitale Helferin, der Chatbot „ANNA“, im Einsatz und unterstützt ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger in 19 verschiedenen Sprachen bei ihren Anliegen rund um das Ausländerwesen.
Nähere Informationen zu den digitalen Anträgen gibt es auf der Homepage der Stadt über den mitgelieferten QR-Code.
Die Stadtverwaltung ist mit rund 1.300 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber in Kaufbeuren
Oberbürgermeister Stefan Bosse hat im historischen Sitzungsaal des Rathauses neue Mitarbeitende der Stadt Kaufbeuren begrüßt. Rund 170 neue Kolleginnen und Kollegen haben dieses Jahr in den verschiedensten Bereichen der Stadtverwaltung ihren Dienst angetreten.
Die Stadtverwaltung ist mit rund 1.300 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber in Kaufbeuren. Sie bietet als kreisfreie Stadt ein sehr breites und vor allem attraktives Feld an verschiedenen Tätigkeiten – auch im Bereich Ausbildung und Studium.
Oberbürgermeister Stefan Bosse ist es wichtig, die neuen Kolleginnen und Kollegen persönlich willkommen zu heißen: „Ich freue mich sehr, dass Sie sich bewusst für die Stadt als Ihren neuen Arbeitgeber entschieden haben und bin überzeugt davon, dass Sie alle tolle Arbeit leisten werden und wünsche Ihnen viel Spaß und Freude bei Ihren Tätigkeiten hier bei uns.“
Personalreferent Andreas Bauer setzt vor allem auf ein gutes Miteinander: „Wichtig ist, dass wir uns als Team sehen, entsprechend zusammenhalten und den Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern immer im Fokus behalten.“
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein hatten alle Anwesenden die Gelegenheit, sich untereinander kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ermöglicht uns wieder auf den Weg der kleinen dezentralen Unterkünfte zurückzukehren.“
Aufgrund zurückgehender Flüchtlingszahlen in Deutschland und im Freistaat Bayern wurden die Kreisverwaltungsbehörden, also auch die kreisfreie Stadt Kaufbeuren, gebeten, die vorhandenen Flüchtlingsunterkünfte nach Möglichkeit zu reduzieren.
Derzeit bestehen in der Stadt Kaufbeuren 20 dezentrale Unterkünfte mit etwa 350 Plätzen und 3 zentrale Unterkünfte des Freistaats Bayern mit etwa 250 Plätzen. Unter Beachtung der möglichen Kündigungsfristen hat sich die Stadt Kaufbeuren entschieden das Mietverhältnis für die Flüchtlingsunterkunft an der Falkenstraße 5 zu beenden. Die derzeit dort untergebrachten 34 Personen werden in den nächsten Monaten in anderen bestehenden Flüchtlingsunterkünften der Stadt Kaufbeuren untergebracht. Die Falkenstraße ist derzeit die größte dezentrale Unterkunft der Stadt Kaufbeuren.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ermöglicht uns wieder auf den Weg der kleinen dezentralen Unterkünfte zurückzukehren. Hier entstehen meist weniger soziale Konflikte und die Integrationsbemühungen führen in aller Regel schneller und erfolgreicher zum Ziel. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere beim Arbeitskreis Asyl, für die unermüdliche und überaus wichtige Integrationsarbeit herzlichst bedanken.“
„Liebe Christa, du stehst hier stellvertretend für alle engagierten Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer.“
Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Generationenhauses hat Oberbürgermeister Stefan Bosse die 1000. Ehrenamtskarte in Kaufbeuren an Christa Geyrhalter verliehen.
„Die 1000. Ehrenamtskarte zu verleihen erfüllt mich mit großer Freude. Hinter dieser Zahl stehen Menschen, die mit Herz, Zeit und Hingabe unsere Stadt zu einem wärmeren und stärkeren Ort machen. Ihr Engagement berührt mich, denn es zeigt, wie viel wir miteinander bewegen können. Liebe Christa, du stehst hier stellvertretend für alle engagierten Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer. Ein herzliches Dankeschön für all das ehrenamtliche Engagement, das du in unsere Gemeinschaft investierst“, so Stefan Bosse.
Christa Geyrhalter engagiert sich ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen. Sie ist im Generationenhaus, im Feuerwehrmuseum und bei Humedica tätig. Zudem liest sie regelmäßig im Kindergarten Blattneiweg, in der Schraderschule und in der Stadtbücherei vor.
Cornelia Otto, Referatsleitung Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt: „Es ist großartig zu sehen, dass unsere Ehrenamtlichen Tag für Tag für andere Menschen da sind. Sie helfen, unterstützen, beraten, begleiten, hören zu, geben Zuwendung und spenden auch mal Trost. All das machen unsere Ehrenamtlichen mit viel Elan, Enthusiasmus und Freude. Sie schenken unserer Gesellschaft damit etwas sehr Wertvolles – nämlich Zeit, Nähe und ein lebendiges Miteinander!“
Die bayerische Ehrenamtskarte wurde vom Freistaat Bayern gemeinsam mit den kreisfreien Städten und den Landkreisen als Zeichen der Anerkennung eingeführt. Inhaberinnen und Inhaber erhalten bayernweit bei zahlreichen öffentlichen und privaten Anbietern Vergünstigungen.
Verkehrsbehinderungen durch Baustelle am Wendehammer bei Angerweg/Weiherweg
Ab Montag, 01. Dezember 2025, kommt es in der Schelmenhofstraße in Kaufbeuren zu einer halbseitigen Sperrung. Die Maßnahme betrifft den Bereich auf Höhe des Wendehammers bei Angerweg 30 / Weiherweg 35.
Der Grund: Bauarbeiten, die eine Einschränkung des Verkehrs in diesem Abschnitt erforderlich machen.
Sperrzeitraum: Dezember 2025 bis Juni 2026
Die Sperrung ist bis voraussichtlich Montag, 01. Juni 2026 geplant. Während dieses Zeitraums ist mit Behinderungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Anlieger werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.
Je nach Baufortschritt kann es zu Änderungen im Zeitplan kommen.
Entsorgung über das Wertstoffzentrum weiterhin möglich
Aufgrund des bevorstehenden Wintereinbruchs zieht die Stadt Kaufbeuren am heutigen Mittwoch die Grüngutcontainer in der Hüttenstraße ab. Damit endet die Möglichkeit, an diesem Standort Gartenabfälle abzugeben – zumindest für die Wintermonate.
Wohin mit dem Grüngut?
Wer weiterhin Grünabfälle entsorgen möchte, kann dies auch während der Winterzeit am Wertstoffzentrum Kaufbeuren tun. Die Abgabe ist dort zu den regulären Öffnungszeiten möglich:
Öffnungszeiten des Wertstoffzentrums:
Montag bis Donnerstag: 9:00 – 16:30 Uhr
Freitag: 9:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 9:00 – 14:30 Uhr
Ein Hinweis für alle Nutzer: Das Wertstoffzentrum bietet auch im Winter verlässliche Entsorgungsmöglichkeiten für Grüngut – eine frühzeitige Planung empfiehlt sich jedoch, insbesondere bei erhöhtem Aufkommen vor oder nach Feiertagen.
Obere Ludwigstraße am 25. November für 30 Minuten nicht befahrbar
Am Dienstag, 25. November, wird die obere Ludwigstraße in Kaufbeuren in der Zeit von 10:00 bis 10:30 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Grund für die kurzfristige Sperrung ist die Verlegung von Stolpersteinen, die vom Stadtmuseum Kaufbeuren organisiert wird.
Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus
Mit der Stolpersteinverlegung wird an Menschen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden. Die kleinen Messingtafeln im Straßenpflaster sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig und finden sich mittlerweile in vielen Städten Europas.
Die Stadt Kaufbeuren beteiligt sich regelmäßig an dieser Form des Gedenkens, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Hinweis für Verkehrsteilnehmende
Während der Sperrung der oberen Ludwigstraße wird der Verkehr kurzfristig umgeleitet. Autofahrende und Anwohnende werden gebeten, den Bereich in der genannten Zeit zu meiden bzw. alternative Routen zu nutzen.
Digitale Unterstützung für ausländische Bürgerinnen und Bürger rund um Aufenthalt, Nachzug und mehr
Seit Kurzem steht „ANNA“, der neue Chatbot der Stadt Kaufbeuren, allen ausländischen Bürgerinnen und Bürgern zur Seite, die Fragen zum Ausländeramt haben. ANNA soll helfen, häufige Anliegen rund um Aufenthaltstitel, Familiennachzug oder Terminvereinbarungen schnell und unkompliziert zu klären – rund um die Uhr.
Wer ist ANNA?
Der Name des Chatbots ist eine Hommage an Anna vom Hof, die legendäre Gründerin des Kaufbeurer Klosters. Ganz im Sinne dieser historischen Figur versteht sich auch ANNA als Helferin – modern, digital und lernfähig.
Fragen wie diese beantwortet ANNA:
Wie funktioniert der Nachzug von Ehepartnern, Eltern oder Kindern?
Ist eine Terminbuchung zwingend notwendig oder ist auch ein spontaner Besuch im Ausländeramt möglich?
Welche Unterlagen sind für einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis erforderlich?
ANNA liefert hierzu passende, verständliche Antworten und hilft so, sich optimal auf einen Termin im Ausländeramt vorzubereiten.
ANNA lernt stetig dazu
Der Chatbot basiert auf Künstlicher Intelligenz und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sollte ANNA einmal keine zufriedenstellende Antwort liefern, steht das Team des Ausländeramts weiterhin per E-Mail zur Verfügung: 📧 auslaenderamt@kaufbeuren.de
Ein gefördertes Pilotprojekt
Das Projekt wird durch das Bayerische Innenministerium unterstützt. Die Stadt Kaufbeuren gehört neben dem Landratsamt Rosenheim zu den ersten Kommunen, die ANNA einsetzen. Ziel ist es, den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen zu erleichtern und gleichzeitig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten.
Statement von Oberbürgermeister Stefan Bosse
Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßt die Einführung des Chatbots:
„Der Chatbot wird den ausländischen Bürgerinnen und Bürgern eine große Hilfe bei ihren Anliegen in Bezug auf das Ausländerwesen sein. Er ist selbsterklärend, leicht zu bedienen und unterstützt dabei, viele Fragen im Vorfeld bereits zu beantworten. Wir hoffen, dass ANNA gut angenommen wird.“
Auf dem Gelände entsteht künftig ein neuer Garten für das Kinder- und Familienzentrum
Am Montag, den 17. November 2025, beginnen die Rückbauarbeiten am ehemaligen Kindergarten „Mosaik“ in der Grünwalder Straße 3. Das Gebäude wird nicht mehr genutzt, seit die Kinder und Mitarbeitenden bereits im September in den Neubau des Kinderhauses am Freibad umgezogen sind.
Neue Nutzung des Geländes geplant
Nach dem Rückbau entsteht auf dem Gelände eine Garten- und Spielfläche. Diese wird künftig dem benachbarten Kinder- und Familienzentrum zur Verfügung stehen und soll das pädagogische Angebot vor Ort erweitern.
Einschränkungen durch Abbrucharbeiten möglich
Während der Rückbauarbeiten kann es zu zeitweise lärmintensiven Maßnahmen kommen. Außerdem sind vorübergehende Einschränkungen im öffentlichen Raum nicht auszuschließen:
Gehweg: Eine Sperrung des Gehwegs im direkten Bereich der Arbeiten kann erforderlich sein.
Parkplätze: Gegenüber dem Gebäude in der Grünwalder Straße kann es zu einem zeitlich begrenzten Parkverbot kommen.
Die Stadt bittet alle Anwohner und Passanten um Verständnis für die Maßnahmen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen.
Rückbau soll bis Ende Januar 2026 abgeschlossen sein
Nach aktuellem Zeitplan sollen die Rückbauarbeiten spätestens Ende Januar 2026 abgeschlossen sein. Anschließend beginnt die Gestaltung der neuen Gartenfläche.
Begrünung bleibt erhalten – neue Standorte als Test für mehr Sicherheit
Mit dem nahenden Advent wird in der Kaufbeurer Altstadt Platz geschaffen für eine der zentralen vorweihnachtlichen Traditionen: den großen Adventskranz am Neptunbrunnen. Vier der insgesamt 14 mobilen Bäume, die seit August 2025 die Kaiser-Max-Straße begrünen, werden daher vorübergehend versetzt.
Begrünung als Teil des Handlungsprogramms Altstadt 2030
Die mobilen Bäume wurden im Sommer im Rahmen des Handlungsprogramms Altstadt 2030 aufgestellt. Sie sollen mehr Grün ins Stadtzentrum bringen – ein Wunsch, der von vielen Bürgerinnen und Bürgern geäußert wurde. Die Pflanzgefäße fügen sich optisch in das Stadtbild ein und bringen Aufenthaltsqualität in die Kaiser-Max-Straße.
Neue Standorte hinter der Martinskirche und am Spitaltor
Um Platz für den Adventskranz zu schaffen, werden die vier betroffenen Bäume am Montag, 3. November 2025, umgesetzt. Die neuen Standorte:
Zwei Bäume hinter der St. Martinskirche
Zwei Bäume am Spitaltor, dem Zugang zur Altstadt vom Tänzelfestplatz
Letztere Platzierung dient nicht nur der Verschönerung, sondern hat auch einen praktischen Zweck: Die Bäume sollen als optische Einfahrtshilfe dienen, um die Geschwindigkeit von einfahrenden Fahrzeugen zu reduzieren. Immer wieder kam es in diesem Bereich zu gefährlichen Situationen zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern – besonders beim Abbiegen von der Spittelmühlkreuzung in die Altstadt.
Pilotversuch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Mit der Positionierung der Bäume am Spitaltor testet die Stadtverwaltung ein neues Konzept: Die verengte Einfahrt soll besser wahrgenommen und das Fahrverhalten beeinflusst werden. Es handelt sich um einen Pilotversuch, mit dem die Stadt Erfahrungen zur Wirkung von gestalterischen Elementen auf die Verkehrssicherheit sammeln möchte.
Rückkehr der Bäume im Frühjahr
Die Bäume bleiben nur für die Dauer der Adventszeit an den neuen Standorten. Im Februar 2026, rechtzeitig zum Frühlingsbeginn, sollen sie wieder an ihren ursprünglichen Platz am Neptunbrunnen zurückkehren.
Stadt reagiert auf Beschwerden und verbessert Zufahrten für Rettungskräfte
In der Neuen Gasse wird ab Dienstag, dem 4. November 2025, ein zusätzliches, einseitiges Parkverbot eingerichtet. Damit reagiert die Stadt auf Hinweise und Beschwerden aus der Nachbarschaft.
Zugang für Einsatzfahrzeuge soll verbessert werden
Ziel der Maßnahme ist es, die Durchfahrt für Feuerwehr, Rettungsdienste und andere Einsatzfahrzeuge zu erleichtern. Anwohnerinnen und Anwohner hatten zuvor wiederholt darauf hingewiesen, dass abgestellte Fahrzeuge eine ungehinderte Zufahrt behinderten.
Durch die neue Regelung soll die Verkehrssituation so angepasst werden, dass Einsatzkräfte im Ernstfall schneller an Ort und Stelle sein können.
Bestehende Parkplätze bleiben erhalten
Die Stadtverwaltung betont, dass ausgewiesene Parkplätze von der Änderung nicht betroffen sind. Das Parkverbot gilt nur für eine Straßenseite und soll gezielt Engstellen beseitigen, die im Einsatzfall zum Problem werden können.
Mauerstettener Straße an zwei Abenden voll gesperrt – Umleitung eingerichtet
In der Mauerstettener Straße kommt es in den Nächten von Donnerstag, 6. November, auf Freitag, 7. November, sowie von Freitag, 7. November, auf Samstag, 8. November 2025 zu einer vollständigen Sperrung.
Grund sind notwendige Asphaltierungsarbeiten im Bereich Am Bahndamm / Weinhaldeweg. Die Sperrungen gelten jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens.
Zugang zu Grundstücken eingeschränkt
Während der Arbeiten kann der Zugang zu den angrenzenden Grundstücken in beiden Nächten nicht uneingeschränkt gewährleistet werden. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, sich rechtzeitig darauf einzustellen.
Umleitung ausgeschildert
Für den Verkehr ist eine Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesperrten Bereich während der genannten Zeiträume zu meiden und der Umleitung zu folgen.
Die Friedhofsverwaltung der Stadt Kaufbeuren muss im November an mehreren Tagen schließen. Grund ist eine umfassende systemtechnische Umstellung, die den Betrieb sowohl im Rathaus als auch direkt auf den Friedhöfen beeinflusst. In dieser Zeit sind keine persönlichen oder telefonischen Anfragen möglich.
Diese Schließzeiten gelten
Die Friedhofsverwaltung bleibt an folgenden Tagen geschlossen:
Dienstag, 4. bis Donnerstag, 6. November 2025
Mittwoch, 12. bis Mittwoch, 19. November 2025
In diesen Zeiträumen ist die Verwaltung weder telefonisch noch vor Ort erreichbar. Anliegen können in dieser Zeit nicht bearbeitet werden.
Ansprechpartner bei dringenden Fällen
Für nicht aufschiebbare Angelegenheiten steht das Standesamt unter der Telefonnummer 08341 / 437-626 zur Verfügung.
Einschränkungen am Waldfriedhof
Auch das Büro des Waldfriedhofs ist betroffen:
Vom 4. bis 6. November 2025 ist das Büro vormittags von 8 bis 12 Uhr nicht erreichbar. In dieser Zeit können keine Bestattungen stattfinden. Ab 13 Uhr läuft der Dienstbetrieb wieder regulär.
Vom 12. bis 19. November 2025 sind ebenfalls keine Auskünfte möglich. Es kann außerdem zu Störungen im Ablauf kommen.
Bitte um Verständnis
Die Stadt Kaufbeuren bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Die Systemumstellung ist notwendig, um die Friedhofsverwaltung künftig effizienter und moderner aufzustellen.
Stadt lädt Eltern ein, Einrichtungen kennenzulernen und Fragen zu stellen
Die Stadt Kaufbeuren lädt am Samstag, 08. November 2025, alle interessierten Eltern zu einem Tag der offenen Tür in zahlreiche Kindertageseinrichtungen (Krippen, Kindergärten und Horte) ein. Die Aktion richtet sich an Familien, die für das Betreuungsjahr 2026/2027 einen geeigneten Platz für ihr Kind suchen.
Uhrzeit: 09:00 bis 13:00 Uhr Teilnehmende Kitas in Kaufbeuren (eine Übersicht erfolgt ggf. lokal oder online)
Raum für Fragen – persönlich statt digital
Die Anmeldung für einen Kita-Platz ist ein wichtiger Schritt im Familienalltag – und oft mit vielen Fragen verbunden: Wie sieht der Alltag in der Einrichtung aus? Welche pädagogischen Konzepte werden verfolgt? Wie gestaltet sich die Eingewöhnung? Wer arbeitet mit meinem Kind?
Beim Tag der offenen Tür haben Eltern die Gelegenheit, Räumlichkeiten zu besichtigen, pädagogische Fachkräfte kennenzulernen und sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen.
Ein Angebot für alle Familien
Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, betont die Offenheit des Formats:
„Auch in diesem Jahr möchten wir den Eltern, die für das Betreuungsjahr 2026/2027 einen Platz suchen, mit dem Tag der offenen Tür die Möglichkeit bieten, sich einen Überblick über unsere vielfältige Einrichtungslandschaft zu verschaffen. Wir laden alle Eltern herzlich ein, mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.“
Weitere Informationen
Welche Kitas sich beteiligen und wie die Anmeldung für das kommende Kita-Jahr abläuft, wird im Vorfeld über die Website der Stadt Kaufbeuren sowie über die Einrichtungen selbst bekannt gegeben.
Die Friedhofsverwaltung kann an diesen Tagen auch telefonisch nicht erreicht werden
Wegen einer bedeutenden systemtechnischen Umstellung kommt es in der Friedhofsverwaltung im Rathaus und direkt auf den Friedhöfen der Stadt Kaufbeuren zu Störungen und einzelnen Schließtagen.
Die Friedhofsverwaltung ist an folgenden Tagen geschlossen:
4. bis 6. November 2025
12. bis 19. November 2025
Die Friedhofsverwaltung kann an diesen Tagen auch telefonisch nicht erreicht werden und es können dort keine Anliegen bearbeitet werden. Für nicht aufschiebbare Anliegen ist das Standesamt unter der Telefonnummer 08341/437-626 erreichbar.
Das Büro des Waldfriedhofs ist vom 4. bis zum 6. November 2025 von 8 bis 12 Uhr nicht erreichbar und es können keine Bestattungen durchgeführt werden. Am Nachmittag ab 13 Uhr findet wieder normaler Dienstbetrieb statt.
Vom 12. bis zum 19. November 2025 können keine Auskünfte erteilt werden und es sind Störungen im Dienstbetrieb möglich.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Gelegenheit zum direkten Austausch
Am Montag, 10. November 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse interessierte Bürgerinnen und Bürger zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Einwohner die Möglichkeit, persönliche Anliegen, Anregungen oder Fragen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.
Die Sprechstunde findet im Bürgerzentrum Neugablonz, Gewerbestraße 1 (Eingang, Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss) statt.
Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters gebeten: Telefon: 08341 437-102
Seit April 2025 befindet sich das Büro für die Bürgersprechstunden im Bürgerzentrum Neugablonz, Bürgerstraße 2, Eingang über Gewerbestraße 1.
Marcus Kühl und Oliver Schill: Kaufbeuren braucht zukunftsfähige Bahnsteige. Foto: Susanne Seiffert
Grünen-Fraktion fordert Bahnsteiglänge von 280 Metern beim Bahnhofumbau
Die grüne Stadtratsfraktion bringt einen Sachantrag ein, mit dem die Stadtverwaltung beauftragt werden soll, um beim barrierefreien Umbau des Bahnhofs ausreichend lange Bahnsteige sicherzustellen. Die Stadtverwaltung soll sich bei den zuständigen Behörden und Unternehmen dafür einsetzen, dass die Bahnsteige eine Länge von mindestens 280 Metern erhalten.
Der Umbau des Bahnhofs Kaufbeuren ist für 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme zum Fahrplanwechsel 2027. Nach bisherigen Planungen sollen die Bahnsteige lediglich auf 240 Meter verkürzt werden. Das ist nach Ansicht der Grünen zu kurz, um den zukünftigen Zuglängen und dem steigenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden. Zudem ist der Bahnhof Kaufbeuren im Deutschlandtakt langfristig als Fernverkehrshalt vorgesehen. Zu kurze Bahnsteige würden spätere Anpassungen erschweren oder verteuern und könnten die Anbindung Kaufbeurens an den überregionalen Bahnverkehr schwächen.
„Wer heute die Bahnsteige zu kurz plant, bremst den Bahnverkehr von morgen aus“, sagt Marcus Kühl, Beauftragter des Stadtrats für Mobilität sowie Regionalbeauftragter des Fahrgastverbands PRO BAHN für Ostallgäu/Kaufbeuren. „Die Studienlage ist eindeutig: Für moderne Akkuhybridzüge und mögliche Fernverkehrsverbindungen werden Bahnsteiglängen von mindestens 280 Metern benötigt. Wir müssen jetzt handeln, damit Kaufbeuren nicht dauerhaft vom Ausbau des Bahnangebots abgekoppelt wird.“ Ein weiteres zentrales Argument ist die Kapazität. Schon heute verkehren zu Hauptverkehrszeiten Züge mit vier Einheiten und knapp 600 Sitzplätzen. Die Verkürzung auf drei Einheiten, wie sie die BEG derzeit als ausreichend ansieht, würde eine deutliche Verringerung des Platzangebots bedeuten und die ambitionierten Ziele zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 gefährden.
Auch Bürgermeister Oliver Schill, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat, unterstützt das Anliegen: „Der Stadtrat sollte in dieser Frage geschlossen auftreten. Mit einem klaren Beschluss stärken wir die Position des Oberbürgermeisters in den Gesprächen mit BEG und DB InfraGo und zeigen, dass Kaufbeuren hier eine gemeinsame, vorausschauende Linie vertritt. Wir brauchen eine Infrastruktur, die nicht nur für heute, sondern auch für die nächsten Jahrzehnte passt.“
Mit dem Antrag soll daher nicht nur die inhaltliche Position der Stadt festgelegt werden, sondern auch ein starkes politisches Signal an die beteiligten Institutionen gehen. Eine breite Unterstützung im Stadtrat würde die Verhandlungsposition der Stadt erheblich stärken.
Das Eisstadion in Kaufbeuren. Foto: Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren
Der kommende Sonntag steht unter dem Motto „Familien/Kinder-Tag“.
Der kommende Sonntag 02.11.2025 steht in der energie schwaben arena ganz unter dem Motto „Familien/Kinder-Tag“. Zusammen mit dem Hockey for Hope e. V. hat der ESV Kaufbeuren rund um das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden einige Aktionen für Kinder und Familien geplant.
Der Spielbeginn ist auf die familienfreundliche Anfangszeit von 15 Uhr festgelegt und auch das Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren verlegt einmalig den Öffentlichen Lauf am Sonntag 02.11.2025 auf die Zeit von 11:00 Uhr bis 12:45 Uhr. Das Team des KU Eisstadion freut sich auf Ihren Besuch sowohl beim Öffentlichen Eislauf als auch beim „Familien/Kinder-Tag“ des ESV Kaufbeuren.
Wasserrohrbruch und Asphaltarbeiten – Stadt bittet um Umfahrung des Bereichs
Vom 3. bis zum 7. November 2025 kommt es in Kaufbeuren zu einer halbseitigen Sperrung der Augsburger Straße. Betroffen ist der Abschnitt stadtauswärts auf Höhe der Bushaltestelle Waldfriedhof. Grund für die Maßnahme ist ein Wasserrohrbruch, der eine Reparatur sowie eine anschließende Erneuerung der Asphaltdecke notwendig macht.
Arbeiten in den Ferien – Ampel regelt den Verkehr
Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurden die Arbeiten bewusst in die Herbstferien gelegt. Zu dieser Zeit ist das Verkehrsaufkommen niedriger, insbesondere im Hinblick auf den Schülerverkehr. Während der Bauzeit wird eine Ampelregelung installiert, die den Verkehr in beide Richtungen durch die Engstelle leitet. Dennoch kann es zu Verzögerungen kommen.
Empfehlung der Stadt: Umfahrung nutzen
Die Stadt Kaufbeuren bittet ortsansässige Autofahrer, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren. So sollen Staus und lange Wartezeiten vermieden werden.
Bushaltestelle wird verlegt
Die Bushaltestelle Waldfriedhof wird für die Dauer der Bauarbeiten stadtauswärts in Sichtweite verlegt, damit sie weiterhin von den Buslinien angefahren werden kann.
Auch dieses Jahr stellt die Stadt Kaufbeuren mehrere Kubikmeter Streusplit in geringen Mengen für den Privatgebrauch zur Verfügung. Dieser wird an 14 verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger können ab spätestens Freitag, 31. Oktober 2025, den Streusplit an den jeweiligen Splitabholplätzen entnehmen.
An folgenden Stellen kann der Streusplit abgeholt werden:
Neugablonz:
Gürtlerstraße/Ecke Perlengasse
Fichtenweg
Proschwitzerstraße
Kaufbeuren:
Liegnitzer Straße/Elbinger Straße
Herzog-Friedrich-Straße Containerplatz
Hofanger/Sonneneck
Tänzelfestplatz
Schelmenhofstraße: Parkplatz Bahnhof
Sparkassen Parkhaus Containerplatz
10. Quartiersplatz Sophie-von-La-Roche-Straße
11. Grafensteigle
Oberbeuren:
12. Feuerwehrhaus
Hirschzell:
13. Feuerwehrhaus
Kleinkemnat:
14. Feuerwehrhaus
Eigentümer in der Pflicht:
Für das Räumen und Streuen von Gehwegen sind die Eigentümerinnen und Eigentümer des angrenzenden Grundstücks verantwortlich. Die Gehwege sollten so geräumt und gestreut werden, dass zwei Fußgänger gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Das entspricht ungefähr einer Breite von einem Meter. Bei anhaltendem Schneefall oder Glätte sind die Eigentümer verpflichtet, in angemessenen Zeitabständen erneut zu räumen und zu streuen. Sie müssen ihrer Streupflicht werktags ab 7 Uhr, sonn- und feiertags ab 8 Uhr nachgekommen. Die Streupflicht endet um 20 Uhr.
Was ist beim Räumen zu beachten?
Die Stadt Kaufbeuren bittet darum, den Schnee an den Rand des Gehweges zu räumen und nicht auf die Straße. Damit ist bei Tauwetter ein guter Wasserablauf gewährleistet. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Schneereste bei der Räumung der Straße durch die Schneepflüge wieder auf den frisch geräumten Gehwegen landen. Hier bittet der Bauhof um Verständnis. Nähere Informationen entnehmen sie der Räum- und Streuverordnung der Stadt Kaufbeuren.
Mitreden und mitgestalten – Ihre Meinung zählt bei den Versammlungen in Ihrer Stadt
Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger
Die Stadt Kaufbeuren lädt auch im Jahr 2025 wieder zur aktiven Beteiligung ein. In insgesamt fünf Bürgerversammlungen haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anliegen direkt vorzubringen und mit Stadtverwaltung und Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen.
Die Stadt bittet alle Teilnehmenden, Fragen und Wünsche möglichst bis Dienstag, 28. Oktober 2025 über das Online-Portal einzureichen: www.kaufbeuren.de/buergerversammlung So können Themen im Vorfeld gezielt vorbereitet werden.
Wer nicht an der Versammlung teilnehmen kann, hat alternativ die Möglichkeit, sein Anliegen direkt per E-Mail an den Oberbürgermeister zu richten: ob-buero@kaufbeuren.de Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.
Alle Termine 2025 im Überblick
Montag, 26. Mai 2025 Ort: Gablonzer Haus Neugablonz Beginn: 19:00 Uhr
Donnerstag, 26. Juni 2025 Ort: Pfarrsaal Oberbeuren Beginn: 19:00 Uhr
Sonntag, 19. Oktober 2025 Ort: Stadtsaal Kaufbeuren Beginn: 16:00 Uhr
Hinweise für Kaufbeuren: – Barrierefreier Zugang – Gebärdensprachdolmetscher vor Ort – Kinderbetreuung (Anmeldung über das Portal erforderlich) – Musikalisches Rahmenprogramm von 16:00 bis ca. 16:30 Uhr
Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße, Grünwalderstraße und im Erlenweg – diese Abschnitte sind betroffen
Einschränkungen in der Bahnhofstraße ab 27. Oktober
In der Bahnhofstraße kommt es ab Montag, 27. Oktober, bis einschließlich Donnerstag, 18. Dezember, zu Verkehrsbehinderungen. Zwischen dem Busbahnhof und dem Bahnhof wird die Fahrbahn verengt.
Zusätzlich bleibt der Geh- und Radweg auf der Seite des Jordanparks für die gesamte Dauer gesperrt. Fußgänger und Radfahrende werden gebeten, auf die gegenüberliegende Straßenseite auszuweichen.
Grund der Einschränkungen ist der notwendige Kanalanschluss für das Behördenzentrum.
Sperrungen in der Grünwalderstraße und im Erlenweg
Auch in der Grünwalderstraße sowie im Erlenweg kommt es ab dem 27. Oktober zu Sperrungen, die bis Sonntag, 30. November andauern.
Grünwalderstraße
Der Abschnitt zwischen den Hausnummern 3 und 17 ist in diesem Zeitraum komplett gesperrt. Zusätzlich kommt es zu wechselnden Sperrungen der Einmündungen zur Franzensbader Straße.
Erlenweg
Der Erlenweg wird in zwei Bauabschnitten gesperrt:
Abschnitt 1: von der Einmündung Grünwalderstraße bis Erlenweg 18
Abschnitt 2: von Erlenweg 8 bis zur Einmündung Sudetenstraße
Hintergrund der Maßnahme ist die Verlegung von Leerrohren für den Glasfaserausbau in diesem Bereich.
Ein Ort zum Wachsen, Lachen und Lernen für bis zu 150 Kinder
Bereits am 8. September 2025 konnten die ersten Kinder das neue Kinderhaus am Freibad beziehen – nun wurde das moderne Gebäude am Samstag, 18. Oktober, auch offiziell eingeweiht. Im feierlichen Rahmen betonten der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sowie der Landtagsabgeordnete Peter Wachler die Bedeutung früher Förderung und hochwertiger Betreuung für die Entwicklung junger Menschen.
Kaufbeurens Oberbürgermeister freute sich, die Einrichtung nun offiziell einweihen zu dürfen: „Nirgendwo in Bayern bekommen Frauen so viele Kinder wie in Kaufbeuren. Das ist natürlich etwas Schönes, stellt uns als Stadt aber vor eine große Herausforderung. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Kinderhaus am Freibad nun ein weiteres starkes Zeichen für die Familienfreundlichkeit und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt setzen können. Das neue Kinderhaus bietet den Kleinsten in unserer Gemeinschaft einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlen, spielerisch lernen und gemeinsam aufwachsen können.“
Auch Einrichtungsleiterin Andrea Klenk und ihr engagiertes Team zeigten sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Neubau. Das neue Haus biete ideale Voraussetzungen, damit sich die Kinder bestmöglich entfalten können. Cornelia Otto, Leiterin des Referats Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, sagte: „Ein Kinderhaus ist viel mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Ort, an dem Kinder lachen, entdecken, wachsen und erste Freundschaften schließen. Zu sehen, mit wie viel Leben dieses Haus bereits gefüllt ist, berührt mich sehr.“ Sie gab dem pädagogischen Team und den Kindern mit auf den Weg: „Erfüllt euer neues Kinderhaus mit Freude, Lachen, Liebe, Heiterkeit und Begegnungen – nur bitte niemals mit Langeweile.“
Nach dem offiziellen Teil, der im Beisein geladener Gäste stattfand, öffnete das Kinderhaus am Nachmittag seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Viele interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neuen Räume zu besichtigen und einen Einblick in den pädagogischen Alltag zu gewinnen. Die Einrichtung vereint unter einem Dach Krippe, Kindergarten und Hort auf einer Gesamtfläche von rund 950 Quadratmetern. Insgesamt finden hier bis zu 150 Kinder Platz: drei Kindergartengruppen, zwei Hortgruppen sowie drei Krippengruppen. Auch die Kinder des benachbarten Waldkindergartens, der nördlich des Freibads liegt, nutzen das Haus für ihr Mittagessen oder bei extremen Wetterlagen.
Im Zuge der Neueröffnung wurde zudem die Verkehrssicherheit in der Umgebung verbessert: Die Tempo-30-Zone in der Gewerbestraße wurde ausgeweitet. Diese gilt nun vom Ortseingang bis zur Turnerstraße in beide Fahrtrichtungen werktags von 7 bis 17 Uhr.
Feierlich eröffnet: Das neue Kinderhaus am Freibad in Kaufbeuren bietet Platz für 150 Kinder und vereint Krippe, Kindergarten und Hort unter einem Dach. Bei der Einweihung betonten Politiker und Stadtvertreter die Bedeutung früher Bildung und Familienfreundlichkeit.
v.l.: Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl (Freie Wähler), Landtagsabgeordneter Peter Wachler (CSU), Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU). Fotos: Abgeordnetenbüro Pohl, Stimmkreisbüro Peter Wachler, Stadt Kaufbeuren
Wie Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern Kommunen entlasten
Die finanzielle Lage vieler bayerischer Kommunen ist weiterhin angespannt. Um handlungsfähig zu bleiben, sind Städte wie Kaufbeuren auf Unterstützungsmaßnahmen des Freistaats Bayern angewiesen. Auch im Jahr 2025 stellt der Freistaat erneut Mittel in Millionenhöhe bereit: Insgesamt 92 Millionen Euro für Stabilisierungshilfen und 46 Millionen Euro für Bedarfszuweisungen.
Kaufbeuren erhält dabei zum zweiten Mal in Folge eine bedeutende Zuweisung. Der Verteilerausschuss hat beschlossen, der Stadt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen – nach 3,5 Millionen Euro im Vorjahr.
Bernhard Pohl: „Kein Bürgergeld für Kommunen“
Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, begrüßt die Unterstützung: „Die Stadt Kaufbeuren ist dringend auf die Stabilisierungshilfen angewiesen. Damit wird der Konsolidierungskurs der Stadt maßgeblich unterstützt. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der finanziellen Leistungsfähigkeit.“
Dabei betont Pohl, dass die Zuweisungen keine Selbstverständlichkeit sind: „Stabilisierungshilfen sind keine Almosen oder Bürgergeld für Kommunen. Von der Stadt wird ein Sparwille und rigorose Haushaltsdisziplin erwartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Stadtrat haben dies verinnerlicht und höchst professionell umgesetzt.“
Auch die Rolle der Verwaltung hebt Pohl hervor: „Markus Pferner und sein Team haben großartige Arbeit geleistet. Nur so ist es gelungen, die hohe Zahl des vergangenen Jahres noch einmal zu steigern.“
Oberbürgermeister Bosse: „Eine wichtige Unterstützung in kritischer Zeit“
Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) betont die Dringlichkeit der Mittel: „Stagnierende Steuereinnahmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben dazu geführt, dass Städte wie Kaufbeuren an substanzielle Einschnitte denken müssen. Um weiter handlungsfähig zu bleiben, tut uns die Finanzzuweisung ausgesprochen gut.“
Bosse sieht in der Entscheidung auch ein Zeichen des Vertrauens in die Stadtpolitik: „Der Freistaat glaubt an unseren Konsolidierungswillen und belohnt unsere Anstrengungen. Das heißt für mich aber auch, dass wir unseren Kurs in den kommenden Jahren fortsetzen müssen.“
Peter Wachler: „Politisches Zeichen für unsere Region“
Auch der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) hebt die Bedeutung der Entscheidung hervor: „Der Freistaat Bayern steht fest an der Seite seiner Kommunen – und verschafft ihnen zusätzlichen Spielraum. Das ist ein wichtiges politisches Zeichen für unsere gesamte Region.“
Er zeigt sich zuversichtlich, dass Kaufbeuren die Auflagen erfüllen kann, damit die Mittel ausgezahlt werden: „Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Kaufbeuren die erforderlichen Auflagen in Kürze erfüllt.“
Hintergrund: Was sind Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen?
Die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen werden jährlich durch einen Verteilerausschuss vergeben, dem unter anderem das Finanz- und Innenministerium sowie die vier kommunalen Spitzenverbände angehören.
Bedarfszuweisungen helfen Kommunen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung oder besonderen Belastungen. Stabilisierungshilfen sind speziell für strukturschwache Kommunen gedacht, die ihre Verschuldung reduzieren müssen – um zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungsbereich handlungsfähig zu bleiben.
Die Beträge für das Jahr 2026 werden voraussichtlich am 30. Oktober 2025 im Rahmen der Verhandlungen über den kommunalen Finanzausgleich festgelegt.
Die Stadt Kaufbeuren informiert über eine bevorstehende Sperrung in der Augsburger Straße. Betroffen ist der südliche Geh- und Radweg in stadtauswärtiger Richtung. Der gesperrte Abschnitt liegt zwischen der Eisenbahnüberführung und der Einmündung Alte Poststraße.
Die Sperrung ist für eine Woche innerhalb des Zeitraums von Montag, 20. Oktober bis Freitag, 14. November vorgesehen. Während dieser Zeit wird der Fuß- und Radverkehr über den nördlichen Geh- und Radweg umgeleitet. Grund für die Maßnahme ist die Errichtung eines Zauns entlang des betroffenen Streckenabschnitts.
Tiefbauarbeiten im Jordanpark: Zugang zur Unterführung zeitweise gesperrt
Die Bauarbeiten für das neue Behördenzentrum in der Bahnhofstraße gehen in die nächste Phase. Ab Montag, 20. Oktober 2025, beginnen umfangreiche Tiefbauarbeiten zur Anbindung des Gebäudes an die städtische Schmutzwasserentsorgung sowie zur Verlegung von Leitungen für eine umweltfreundliche Heizlösung im Jordanpark.
Das Projekt wird vom Staatlichen Bauamt Kempten betreut und soll voraussichtlich acht Wochen dauern.
Einschränkungen für Fußgänger:innen
Während der Bauarbeiten kommt es zu zeitweisen Sperrungen:
Der Treppenabgang an der Bahnhofstraße
Der Zugang zur Unterführung in den Jordanpark
Fußgängerinnen und Fußgänger müssen mit Einschränkungen und Umleitungen rechnen. Hinweise zur Umgehung werden vor Ort ausgeschildert.
Schutz für den Baumbestand
Besonderes Augenmerk liegt auf dem erhaltenswerten Baumbestand im Jordanpark. Um Beeinträchtigungen zu vermeiden:
erfolgt die Anfahrt der Baustelle ausschließlich über die Bahnhofstraße,
und die Arbeiten finden unter fachlicher Begleitung eines zertifizierten Baumpflegers statt.
Ziel ist es, den Wurzelbereich der Bäume weitgehend zu schützen und ökologische Schäden zu vermeiden.
Nachhaltiges Bauen mit Grundwasserwärme
Das neue Behördenzentrum entsteht im Passivhaus-Standard. Mit der Nutzung einer Grundwasserwärmepumpe zur Beheizung des Gebäudes verfolgt der Freistaat Bayern eine Strategie, die auf Ressourcenschonung und Klimafreundlichkeit setzt.
Im Vorfeld fanden enge Abstimmungen mit verschiedenen städtischen Fachabteilungen statt – darunter Tiefbau, Stadtplanung, Naturschutz, Denkmalpflege und Wasserwirtschaft.
Ein Projekt mit Signalwirkung
Mit dem neuen Behördenzentrum setzt der Freistaat ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Bauen im öffentlichen Raum. Die Kombination aus moderner Energieversorgung und Rücksicht auf Natur und Stadtraum soll als Vorbild für künftige Bauprojekte dienen.
Rückbau von Dämmen soll Hochwasserschutz und Naturschutz verbinden
Ab Montag, 13. Oktober 2025, finden an den Fischweihern in Kemnat-Gutwillen umfangreiche Bauarbeiten statt. Ziel ist es, den ursprünglichen Zustand des Gutwillenbachs wiederherzustellen. Geplant sind diese Arbeiten für gut einen Monat.
Zwischen Anfang 2001 und Ende 2021 gab es eine Genehmigung für die Fischweiher. Diese Genehmigung diente unter anderem dem Schutz von Amphibien, Wasserlebewesen und Pflanzen im und am Wasser. Die Fischweiher wurden in dieser Zeit aber nicht mehr als solche genutzt. Um die Weiher weiterhin für den Naturschutz nutzen zu dürfen, hätte die Genehmigung verlängert werden müssen. Doch die Weiher sind sogenannte Stauanlagen, die Wasser aufstauen. Solche Anlagen müssen bestimmte Sicherheitsregeln erfüllen. Die Instandsetzung als Stauanlagen wäre sehr kostenintensiv und die Anlagen müssten regelmäßig geprüft werden. Ein besonderes Risiko besteht bei Hochwasser. Hier könnten die vor Ort befindlichen Dämme brechen. Das würde das Wasser unkontrolliert abfließen lassen und Häuser im darunter gelegenen Ölmühlhang gefährden. Deshalb hat die zuständige Behörde der Stadt Kaufbeuren entschieden: Die alte Genehmigung wird nicht verlängert. Stattdessen sollen die Fischweiher entfernt werden, sodass der Gutwillenbach wieder so fließen kann wie ursprünglich.
Die Planungen ergaben, dass es möglich ist, die Gefahr eines Dammbruchs zu verhindern, ohne alle Weiher komplett zu beseitigen. Es reicht aus, Teile der Dämme zurückzubauen.
Geplant ist, den Bachlauf ohne Hindernisse wiederherzustellen. Die Dämme sollen teilweise geöffnet werden. So kann das Wasser ungehindert fließen. Ein Teil der Weiher bleibt erhalten, aber nicht mehr direkt am Bach, sondern daneben. So bleibt auch ein Teil der Wasserfläche bestehen.
Diese Lösung bringt mehrere Vorteile:
Das Wasser kann bei Hochwasser sicher abfließen.
Es gibt keine Rückstauung, die gefährlich wäre.
Die Dämme bleiben teilweise bestehen, wodurch ein kompletter Verlust der Lebensräume für Tiere wie Frösche oder Wasserinsekten vermieden wird.
Die bestehenden Weiherreste bleiben als Lebensräume erhalten, wenn auch etwas kleiner als früher.
Die Planung wurde gemeinsam mit den Naturschutzbehörden und dem Wasserwirtschaftsamt Kempten abgestimmt. Außerdem wird die Bauausführung von Fachleuten für Umweltschutz begleitet.
Diese Arbeiten dienen der Stabilität und Vitalität des künftigen Waldbestande
Ab Montag, 13. Oktober 2025, werden durch die Städtische Forstverwaltung für einen Zeitraum von ca. zwei Wochen (KW 42 und KW 43) Durchforstungsarbeiten im angrenzenden Wald des Trimm-Dich-Pfades Hirschzell durchgeführt.
Diese Arbeiten dienen der Stabilität und Vitalität des künftigen Waldbestandes. Da hier auch Forstmaschinen eingesetzt werden, muss aus Sicherheitsgründen der obere und untere Teil des Trimm-Dich-Pfades im Wechsel zeitweise gesperrt werden. Die Stadt bittet daher ausdrücklich darum, die vor Ort markierte Sperre unbedingt strikt zu beachten. Der Weg wird nach dem Maschineneinsatz wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht.
Eichhörnchenseil n Kaufbeuren. Foto: Meyers Baumpflege Wiggensbach/Wildkamera
Ein ungewöhnliches Tierschutzprojekt zeigt Wirkung auf der B16
Im Sommer 2024 hat die Stadt Kaufbeuren als erste im Allgäu ein Eichhörnchenseil über eine Straße gespannt, um für mehr Tierschutz zu sorgen. Hierbei ging es um den Straßenabschnitt auf der B16 der Ganghoferstraße zwischen dem Jordanpark und dem Vorgarten des alten Friedhofs Heilig Kreuz. Dieser ist für die Tiere eine beliebte Wechselroute. In der Vergangenheit kam es hier leider immer wieder dazu, dass die Eichhörnchen beim Kreuzen der Straße von Autos überfahren wurden. Die toten Eichhörnchen mussten dann regelmäßig durch den städtischen Bauhof eingesammelt und entsorgt werden.
Jetzt ist klar: Das Projekt ist ein großer Erfolg! Die Eichhörnchen haben das Seil gut angenommen und die Zahl der toten Tiere ist nahezu auf null gesunken. Aufgrund der vergleichsweise vielen überfahrenen Eichhörnchen in dem Bereich, gerade im Frühjahr und Herbst (in der Regel jeweils bis zu 15 Tiere), hatten die Mitarbeitenden des Bauhofs nach einer Möglichkeit gesucht, eine Querungshilfe für die Tiere zu installieren. Diese hatten sie mit dem Spannen des Eichhörnchenseils zwischen zwei Bäumen über den bestreffenden Straßenabschnitt gefunden.
Durch das Projekt Eichhörnchenseil der „aktion tier – menschen für tiere e.v.“, die bereits solche Seile in Städten wie Berlin und München realisiert hat, wurde es möglich, als erste Stadt im Allgäu in Kaufbeuren dieses Seil anzubringen und damit den Tierschutz weiter aktiv zu unterstützen. An beiden Enden befinden sich Futterkästen und eine Wildkamera, um zu beobachten, ob und wie die Tiere das Eichhörnchenseil annehmen. Die regelmäßige Kontrolle, auch des Seils, wird durch den Bauhof mit der ehrenamtlichen Hilfe der Firma Meyers Baumpflege aus Wiggensbach realisiert. Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über den Erfolg des Seils: „Es ist schön zu sehen, dass dieses Tierschutz-Projekt Früchte trägt und wir mit dem Eichhörnchenseil als Querungshilfe die Zahl der überfahrenen Tiere in diesem Bereich reduzieren konnten. Ich danke den Mitarbeitenden unseres Bauhofs und der Firma Meyers Baumpflege herzlich für die Umsetzung und den Einsatz.“
Oldtimertreffen sorgt für Verkehrsänderungen rund um Hafenmarkt und Ledergasse
Am Sonntag, 12. Oktober, kommt es in der Kaufbeurer Innenstadt zu mehreren Straßensperrungen. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bleiben die Pfarrgasse, der Hafenmarkt sowie die Ledergasse für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Verkehrsführung und Hinweise
Grund für die Sperrung ist ein geplantes Oldtimertreffen, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt locken dürfte. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten.
Informationen für Anwohner und Gäste
Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gäste der Innenstadt sollten sich auf Einschränkungen im Straßenverkehr und ggf. bei der Parkplatzsuche einstellen. Fußläufig bleibt der Bereich während der Veranstaltung passierbar.
Im Rahmen einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung wurde in einem Teilbereich von Kaufbeuren eine geringe mikrobiologische Verunreinigung festgestellt. Die gemessenen Werte lagen leicht über dem erlaubten Grenzwert: Konkret wurden Enterokokken mit fünf koloniebildenden Einheiten pro 100 ml nachgewiesen.
Aus Vorsichtsgründen gilt seit Montag, dem 29. September 2025, ein Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet Kaufbeuren sowie für die Gemeinden Pforzen, Rieden-Zellerberg und Friesenried. Nicht betroffen sind die Orte Mauerstetten und Germaringen.
Um Unsicherheiten bei der Bevölkerung zu vermeiden, hat das städtische Wasserwerk die häufigsten Fragen zur aktuellen Lage zusammengefasst.
Was ist beim Abkochen zu beachten?
Wasser sollte einmal sprudelnd aufgekocht und danach mindestens zehn Minuten langsam abgekühlt werden.
Abgekochtes Wasser eignet sich für das Trinken, Kochen sowie für die Zubereitung von Lebensmitteln und Säuglingsnahrung.
Häufige Fragen aus der Bevölkerung
Darf man das Wasser für Haushaltsgeräte nutzen?
Waschmaschinen: Ja, bei einer Temperatur von mindestens 40°C.
Geschirrspüler: Ja, sofern das Gerät über 60°C reinigt und trocknet.
Wie sieht es mit der Zubereitung von Babynahrung und Lebensmitteln aus?
Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, das Waschen von Obst und Gemüse oder beim Kochen ist ausschließlich abgekochtes Wasser zu verwenden.
Auch Kaffeemaschinen sollten mit abgekochtem, bereits abgekühltem Wasser betrieben werden.
Darf Wasser vorgekocht und aufbewahrt werden?
Ja, abgekochtes Wasser kann auf Vorrat zubereitet werden, sollte aber in einem sauberen, geschlossenen Behälter kühl gelagert werden.
Was gilt für bestimmte Personengruppen?
Kinder: Können das abgekochte Wasser ohne Einschränkungen verwenden.
Schwangere: Müssen keine zusätzlichen Maßnahmen beachten.
Tiere: Haustiere dürfen das Leitungswasser weiterhin trinken. Ihr Immunsystem ist meist robust genug, um mögliche Keime ohne gesundheitliche Folgen zu bewältigen.
Wie gefährlich ist es, nicht abgekochtes Wasser zu trinken?
Die Maßnahme dient der Vorsorge. Es besteht keine akute Gesundheitsgefahr, wenn versehentlich nicht abgekochtes Wasser konsumiert wurde. Bei Beschwerden sollte dennoch ein Arzt konsultiert werden.
Wann endet das Abkochgebot?
Das Abkochgebot wird durch das Gesundheitsamt des Landratsamts Ostallgäu aufgehoben, sobald die Wasserqualität wieder den Anforderungen entspricht. Die Bevölkerung wird über die Medien, die städtische Homepage und die sozialen Kanäle informiert.
Gesundheitsamt ordnet Vorsichtsmaßnahme an – Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserqualität laufen
Im Zuge einer routinemäßigen Untersuchung des Trinkwassers wurde in einem Teilbereich der Stadt Kaufbeuren eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt. Laut dem zuständigen Gesundheitsamt am Landratsamt Ostallgäu überschritt die gemessene Probe den zulässigen Grenzwert für Enterokokken um fünf koloniebildende Einheiten pro 100 Milliliter Wasser.
Abkochgebot für vier Kommunen
Infolge der Grenzwertüberschreitung hat das Gesundheitsamt am 29. September 2025 eine Abkochanordnung für folgende Gebiete erlassen:
Stadt Kaufbeuren
Gemeinde Pforzen
Gemeinde Rieden/Zellerberg
Gemeinde Friesenried
Die Maßnahme gilt bis auf Weiteres.
Wasser muss abgekocht werden
Zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken soll das Leitungswasser vorsorglich zehn Minuten sprudelnd abgekocht werden, bevor es zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet wird. Auch beim Zähneputzen und beim Waschen von rohem Obst oder Gemüse wird zur Nutzung abgekochten Wassers geraten.
Das städtische Wasserwerk weist darauf hin, dass weitere Details zum sicheren Umgang mit Trinkwasser unter Abkochgebot auf der Rückseite des offiziellen Schreibens zu finden sind.
Hinweise zur Verwendung im Alltag
Abgekochtes Wasser erforderlich für:
Waschen von Obst, Salat und Gemüse, die roh verzehrt werden
Zubereitung von Lebensmitteln, die nicht ausreichend erhitzt werden
Zähneputzen
Baden und Duschen, insbesondere bei Säuglingen (kein Wasser schlucken)
Spülen von Hand
Reinigung von Milchgeschirr in landwirtschaftlichen Betrieben
Lebensmittelverarbeitung und -herstellung in Betrieben
Reinigung von Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen
Wasser ohne Abkochen verwendbar für:
Kaffeemaschinen mit Erhitzungsfunktion
Geschirrspülmaschinen
Waschmaschinen
Empfohlene Vorgehensweise beim Abkochen
Die empfohlene Methode zur Desinfektion besteht darin, das Wasser einmalig sprudelnd aufzukochen und anschließend über mindestens zehn Minuten langsam abkühlen zu lassen. Die Nutzung eines Wasserkochers wird aus praktischen Gründen nahegelegt.
Maßnahmen zur Behebung eingeleitet
Zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität führt das Wasserwerk Kaufbeuren in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt derzeit umfangreiche Rohrnetzspülungen und Desinfektionsmaßnahmen durch. Sobald die Werte wieder im Normalbereich liegen, sollen die betroffenen Haushalte umgehend informiert werden.
Hinweise an öffentlichen Entnahmestellen
An allen öffentlich zugänglichen Zapf- und Entnahmestellen in den betroffenen Gemeinden sind gut sichtbare Hinweisschilder anzubringen – mit Aufschriften wie „Kein Trinkwasser“, „Nur abgekocht verwenden“ oder entsprechenden Symbolen.
Kontakt für Rückfragen
Für Fragen rund um die Trinkwasserversorgung steht das Städtische Wasserwerk Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 437-500 zur Verfügung.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Informationen auch an Nachbarn und Mitbewohner weiterzugeben.
Telekom führt Straßenarbeiten bis Mitte Oktober durch
Ab Montag, 29. September, wird die Moosmangstraße auf Höhe der Hausnummer 14 nur noch halbseitig befahrbar sein. Die Einschränkung bleibt voraussichtlich bis Freitag, 17. Oktober bestehen.
Grund für die Sperrung
Die Telekom führt in diesem Zeitraum notwendige Straßenarbeiten durch. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten sich daher auf mögliche Behinderungen einstellen und mehr Fahrzeit einplanen.
Die Ludwigstraße ist am Samstag, 27. September in der Zeit von 14:30 Uhr bis 23:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Veranstaltung eines Nachtflohmarktes. Die Sedanstraße bleibt befahrbar.
Veranstaltungen, Bauarbeiten und Pflegeeinsätze führen zu Verkehrsänderungen
Buron Blade Night: Straßensperrungen am Samstagabend
Am Samstag, den 20. September 2025, findet in Kaufbeuren die „Buron Blade Night“ statt – eine Veranstaltung für Inline-Skater und andere Rollsportbegeisterte.
Zwischen 19:00 und 21:00 Uhr werden folgende Straßen für den Verkehr vollständig gesperrt:
Buronstraße
Mindelheimer Straße
Espachstraße
Neugablonzer Straße
Anwohner:innen und Verkehrsteilnehmer:innen werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
📍 Hinweis: Eine Übersicht der betroffenen Bereiche gibt es im Stadtplan (Link in der Online-Version verfügbar).
Halbseitige Sperrung: Gewerbestraße ab 22. September
Von Montag, 22. September bis Dienstag, 30. September 2025 kommt es zu einer halbseitigen Sperrung der Gewerbestraße auf Höhe der Hausnummer 85, nahe dem Freibad Neugablonz.
Grund dafür sind Asphaltierungsarbeiten an der Zufahrt zur DLRG-Station.
Die Verkehrsführung erfolgt wechselweise. Mit Verzögerungen ist zu rechnen.
Pflegeeinsatz in der Ganghofer Straße: Sperrung am 25. September
Am Donnerstag, 25. September 2025, ist die Ganghofer Straße im Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Amtsgericht in der Zeit von 09:00 bis 15:30 Uhrhalbseitig gesperrt.
Grund sind Baumpflegemaßnahmen im Auftrag der Stadt. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum durch eine mobile Ampel geregelt.
Fußgängerüberweg an der Alten Poststraße ab 22. September außer Betrieb
Die Stadt Kaufbeuren kündigt für Montag, 22. September bis Dienstag, 23. September 2025 eine Erneuerung der Ampelanlage an der Kreuzung Neugablonzer Straße / Alte Poststraße an. Der Bauhof der Stadt führt in diesem Zeitraum Umbaumaßnahmen am Fußgängerüberweg durch.
Während der Arbeiten wird die gesamte Ampelanlage außer Betrieb genommen. Der Überweg im betroffenen Kreuzungsbereich ist für beide Tage komplett gesperrt und kann nicht genutzt werden.
Ausweichmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer
Die Stadt bittet alle Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, während der Bauzeit auf den nächstgelegenen Überweg an der Liegnitzer Straße auszuweichen. Dort steht eine funktionierende Ampelanlage zur Verfügung, um die Neugablonzer Straße sicher zu überqueren.
Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis für die Einschränkungen:
„Die Erneuerung ist notwendig, um die Verkehrssicherheit im Bereich des Überweges zu verbessern. Wir bemühen uns um eine zügige Umsetzung der Maßnahme.“
Stadt erleichtert Anmeldung für das Betreuungsjahr 2026/2027 – Tag der offenen Tür am 8. November
Digitale Anmeldung ab dem 1. Oktober möglich
Eltern in Kaufbeuren können ab dem 1. Oktober 2025 ihre Kinder für das neue Betreuungsjahr 2026/2027 bequem online für einen Platz in Krippe, Kindergarten oder Schulkindbetreuung/Hort anmelden. Möglich ist dies über das Portal der Stadt unter:
Die Anmeldung verläuft in zwei Schritten: Zunächst wird ein Bayern-ID-Konto benötigt. Danach erfolgt die eigentliche Kitaplatz-Anmeldung. Um den Prozess zu erleichtern, stellt die Stadt Erklärvideos zur Verfügung, die durch beide Schritte führen.
Zeitfenster für die Anmeldung beachten
Der Anmeldezeitraum läuft vom 01. Oktober 2025 bis zum 28. Februar 2026. Innerhalb dieses Zeitraums ist das Eingangsdatum nicht entscheidend – alle Anmeldungen werden gleichwertig behandelt. Anmeldungen nach dem 28. Februar sind weiterhin möglich, werden jedoch nachrangig berücksichtigt.
Wichtig: Auch beim Wechsel innerhalb des Betreuungssystems, etwa von der Krippe in den Kindergarten oder vom Kindergarten in den Hort, ist eine erneute Anmeldung erforderlich.
Rückmeldung und Platzannahme online
Zwischen dem 23. und 25. März 2026 erhalten Eltern eine Rückmeldung zu ihrer Anmeldung – ausschließlich online über das Postfach des Bayern-ID-Kontos. Ein zugeteilter Platz muss innerhalb von 14 Tagen bestätigt werden, sonst wird dieser weitervermittelt.
Aufnahme nach Kriterien und Verfügbarkeit
Die Vergabe der Plätze richtet sich nach verfügbaren Kapazitäten sowie nach bestimmten Aufnahmekriterien. Vorrang haben unter anderem:
Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Schule
Kinder im Übergang von Krippe zu Kindergarten
Kinder berufstätiger oder alleinerziehender Eltern
Geschwisterkinder
Familien in besonderen Notlagen
Nachweise, etwa zur Berufstätigkeit, müssen bei der Abteilung Kindertagesbetreuung eingereicht werden. Entsprechende Formulare stehen ebenfalls auf der Webseite der Stadt zur Verfügung.
Tag der offenen Tür: Einrichtungen stellen sich vor
Am 8. November 2025 lädt die Stadt Kaufbeuren zum Tag der offenen Tür ein. Hier können sich Eltern persönlich über die Einrichtungen informieren. Details zu teilnehmenden Kitas und deren Öffnungszeiten folgen.
Weitere Unterstützung und Kontakt
Fragen zur Anmeldung beantwortet die Abteilung Kindertagesbetreuung telefonisch unter 08341 / 437-9255 (Mo–Fr, 8:00–12:00 Uhr) oder per E-Mail an kinderbetreuung@kaufbeuren.de.
Ein Projekt, das hinschauen lässt – und helfen will
In der Woche ab dem 22. September 2025 werden in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu insgesamt fünf „Rote Bänke“ öffentlich aufgestellt. Die Aktion will auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam machen und Betroffenen den Weg zu Hilfe erleichtern.
Ein Zeichen in Signalfarbe
Die roten Bänke sind gut sichtbar platziert – nicht nur durch ihre auffällige Farbe, sondern auch durch ihren symbolischen Charakter. Jede Bank trägt Kontaktdaten zu Hilfsangeboten für von Gewalt betroffene Menschen. Damit wird eine öffentliche Plattform geschaffen, die zum Nachdenken anregt und konkrete Hilfe bietet.
Initiiert wurde das Projekt von den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu. Unterstützt wird es von verschiedenen Städten, Märkten und Sponsoren der Region.
Häusliche Gewalt: Ein gesellschaftliches Problem
Jede dritte Frau in Deutschland erlebt laut Studien häusliche Gewalt. Viele Betroffene wissen nicht, wohin sie sich wenden können. Oft ist die Scham zu groß oder das soziale Umfeld nicht ausreichend informiert. Die roten Bänke sollen dieses Tabu brechen, Öffentlichkeit schaffen – und Mut machen.
Termine der Einweihungen
Die Aktion startet am 22. September 2025 um 10 Uhr in Marktoberdorf vor der Sparkasse. Dort wird Landrätin Rita Maria Zinnecker die erste rote Bank enthüllen. Weitere Termine:
22.09., 14:30 Uhr in Obergünzburg
23.09., 10:00 Uhr in Kaufbeuren am Obstmarkt mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und Vertreter:innen der Sparkasse Allgäu sowie des Gleichstellungsbeirats
25.09., 11:00 Uhr im Immlerpark Buchloe
26.09., 11:00 Uhr bei der Sparkasse Füssen
Information und Unterstützung vor Ort
Bei den Einweihungen sind neben den Gleichstellungsbeauftragten auch Fachkräfte der Notruf- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt (SkF e.V.) sowie des Frauenhauses Kaufbeuren-Ostallgäu vor Ort. Sie stehen für Gespräche und Informationen zur Verfügung.
Die Organisator:innen zeigen sich erfreut über die breite Unterstützung – sowohl von kommunaler als auch wirtschaftlicher Seite. Beteiligt sind unter anderem die Sparkasse Allgäu, die Raiffeisenbank im Allgäuer Land, der V-Markt sowie der Markt Obergünzburg.
Ahornstraße wegen Leitungsarbeiten mehrere Monate gesperrt
Ab Montag, 8. September, wird die Ahornstraße aufgrund umfangreicher Bauarbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung soll bis einschließlich Dienstag, 23. Dezember andauern.
Grund für die Maßnahme ist die Verlegung neuer Gas- und Stromleitungen. Während der Bauzeit ist die Straße nicht befahrbar – Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Die Stadt bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, alternative Routen frühzeitig einzuplanen.
v.l.n.r. Kulturamtsleiter Günther Pietsch, Stadtrat Andreas Bauer, Museumsleiterin Petra Weber, Claudia Spieker und Bernhard Lutzenberger, Präsidentin und Ex-Präsident des Rotary-Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu. Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren
Neue Impulse für die Erinnerungskultur in Kaufbeuren
Das Stadtmuseum Kaufbeuren kann sein Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ dank einer Spende des Rotary-Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu weiterentwickeln. Der Club stellte dafür 3.000 Euro zur Verfügung. Bei einem Pressetermin am 4. September 2025 stellten Museumsleiterin Petra Weber, die amtierende Präsidentin des Rotary-Clubs Claudia Spieker sowie ihr Vorgänger Bernhard Lutzenberger die neuen Elemente der Ausstellung vor. Auch Vertreter der Stadtverwaltung, darunter Stadtrat Andreas Bauer und Kulturamtsleiter Günther Pietsch, nahmen teil und bedankten sich für die Unterstützung.
Neue Ausstellungselemente und Begleitbroschüre
Nach dem Ende der Sonderausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ der Künstlerin Cornelia Renz im August wurden die bisherigen Einheiten der Intervention „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ im Foyer abgebaut. Die Inhalte sind nun im Vorraum des Treppenhauses sowie in einer neuen, kostenlosen Begleitbroschüre zugänglich.
Diese Broschüre enthält unter anderem:
eine Zeitleiste zur Erinnerungskultur,
die Namen von 4.122 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die zwischen 1939 und 1945 in Kaufbeuren eingesetzt waren,
sowie eine große Karte mit den damaligen Arbeitsorten in der Stadt.
Die neue Auftakt-Inszenierung lädt Besucherinnen und Besucher ein, in der Dauerausstellung weitere thematische Stationen zu entdecken. Dabei werden Biografien einzelner Zwangsarbeitender vorgestellt, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen beleuchtet und die mangelnde juristische Aufarbeitung nach 1945 thematisiert. Neben Texten kommen auch Filme, Hör- und Medienstationen zum Einsatz.
Die Intervention bleibt voraussichtlich bis 2028 Teil der Dauerausstellung.
Förderung der Erinnerung durch den Rotary-Club
Bernhard Lutzenberger, der die Förderung noch während seiner Amtszeit angestoßen hatte, betonte die Bedeutung der Erinnerungskultur. Auch seine Nachfolgerin Claudia Spieker unterstrich, wie wichtig es sei, die Verbrechen des Nationalsozialismus sichtbar zu halten und insbesondere jungen Menschen zu vermitteln.
Neben der finanziellen Hilfe plant der Rotary-Club, sich weiter aktiv einzubringen. Bei einem künftigen Clubtreffen soll das laufende Rechercheprojekt der Künstlerin Cornelia Renz begleitet werden. Dieses Projekt, das nach ihrer Ausstellung fortgeführt wird, beschäftigt sich mit den Todesopfern des KZ-Außenlagers Riederloh II.
Über eine digitale Anleitung können Interessierte bei der Identifizierung der insgesamt 472 Opfer mitwirken. Rund 220 Namen wurden bisher bearbeitet. Langfristig ist ein Gedenkbuch mit den Ergebnissen geplant.
Am Donnerstag, 11. September 2025, findet der bundesweite Warntag statt. Um 11:00 Uhr wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine zentrale Probewarnung ausgelöst. Ziel der Aktion: die Funktionsfähigkeit aller Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Ablauf: Warnung und Entwarnung
Nach der Auslösung um 11:00 Uhr folgt um 11:45 Uhr eine Entwarnung – ebenfalls über die beteiligten Warnkanäle. Wichtig: Über Cell Broadcast wird derzeit keine Entwarnung verschickt.
Diese Warnmittel kommen zum Einsatz
Die Warnmeldung wird über verschiedene Kanäle verbreitet:
Radio und Fernsehen
Warn-Apps wie NINA
Stadtinformationstafeln
Sirenen
Lautsprecherwagen
Infosysteme der Deutschen Bahn
Cell Broadcast (Mobilfunk)
Empfehlung der Stadt: Warn-App nutzen
Die Stadt Kaufbeuren rät allen Bürgerinnen und Bürgern, eine Warn-App wie NINA auf dem Smartphone zu installieren. Diese sind kostenlos in den App-Stores erhältlich.
Wichtig:
Das Smartphone muss eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden.
Ältere Geräte unterstützen Cell Broadcast teilweise nicht.
Die Stadt Kaufbeuren wird am Warntag zusätzlich die lokalen Sirenen auslösen. Außerdem informiert die Buron-App über den Probealarm, sobald dieser gestartet ist.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter: 👉 www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag
Verkehrseinschränkungen zwischen Hausnummer 21 und 34 vom 2. bis 26. September
Ab Dienstag, den 2. September, bis voraussichtlich Freitag, den 26. September, kommt es in der Schmiedgasse in Kaufbeuren zu einer halbseitigen Sperrung im Bereich zwischen den Hausnummern 21 bis 34.
Grund für die Maßnahme ist ein akuter Wasserrohrbruch, der eine sofortige Aufgrabung erforderlich macht. Die Reparaturarbeiten sollen so zügig wie möglich durchgeführt werden, um die Beeinträchtigungen für Anwohnende und Verkehrsteilnehmende zu minimieren.
Während der Baumaßnahmen kann es zu temporären Einschränkungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Anliegerinnen und Anlieger kommen. Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis und empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit zu umgehen oder alternative Routen zu nutzen.
Die Stadtverwaltung Kaufbeuren bedankt sich für die Geduld der Bürgerinnen und Bürger und bemüht sich um eine rasche Wiederherstellung der vollen Verkehrsfreigabe.
Summer-Streets-Veranstaltung sorgt für Einschränkungen im Stadtverkehr
Am Freitag, den 05. September, wird die obere Ludwigstraße zwischen 17:45 Uhr und 22:30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund dafür ist eine geplante Summer-Streets-Veranstaltung, die an diesem Abend in dem betroffenen Bereich stattfindet.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wird der Straßenraum in eine temporäre Aktionsfläche umgewandelt. Für den Zeitraum der Sperrung ist mit Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich zu rechnen. Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, den Bereich zu umfahren und entsprechende Umleitungen zu beachten.
Bahnvorstand Huber kündigt Modernisierung und Stadtentwicklungsimpuls bis 2029 an
Vergangenen Donnerstag besuchte Berthold Huber, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) das Rathaus in Kaufbeuren. Anlass war ein Austausch mit der Stadtspitze über die Zukunft des Bahnhofsareals – mit einer klaren Botschaft: Der Weg für ein barrierefreies und modernes Bahnhofsviertel ist bereitet.
Das Treffen war Ergebnis intensiver Vorarbeit, darunter Gespräche zwischen Huber und Pohl in der Konzernzentrale der Deutschen Bahn in Berlin.
Barrierefreiheit bis 2026 – Baubeginn steht fest
Ein zentraler Punkt: Bereits im Frühjahr 2026 soll mit dem Umbau der Gleisanlagen begonnen werden. Die Bahnsteige werden auf 76 Zentimeter angehoben, womit künftig ein barrierefreier Zugang ermöglicht wird. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler betonte, dass dies besonders für ältere Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen eine erhebliche Verbesserung bedeute.
Bernhard Pohl sieht in der Maßnahme einen bedeutenden Erfolg langjähriger Bemühungen: „Fast 4000 Menschen haben unsere Petition unterstützt. Es ist ein gutes Gefühl, dass diese Bemühungen nun Früchte tragen.“
Neubau des Bahnhofsgebäudes ab 2027 geplant
Ein Jahr später, 2027, folgt der nächste Meilenstein: Der Neubau des Bahnhofsgebäudes. Hierbei sollen die Pläne der Deutschen Bahn mit den Konzepten der Immo Holding GmbH und Architekt Klaus Kehrbaum abgestimmt werden. Ziel ist ein funktionales und zugleich ansprechendes Gebäude, das sowohl städtebaulich als auch verkehrstechnisch eine neue Qualität schafft.
DB-Vorstand Huber stellte jedoch klar: Der ambitionierte Zeitplan ist zwingend einzuhalten. Streckensperrungen und Bauphasen müssen auf ein Minimum begrenzt werden.
Neue Stationen, neuer Status: Kaufbeuren wird zum Hauptbahnhof
Im Jahr 2029 ist die Inbetriebnahme zweier zusätzlicher Stationen in Haken und Neugablonz vorgesehen. Damit wird der bisherige Bahnhof offiziell zum Hauptbahnhof – ein Ausdruck der wachsenden Bedeutung Kaufbeurens im südlichen Bayern.
Ein neues Zentrum für die Stadt
Ein weiterer Schwerpunkt war die städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsareals. Architekt Kehrbaum stellte ein Konzept vor, das auf beiden Seiten der Gleisanlagen einen Mix aus Wohnen, Hotel, Büroflächen, Parkhaus und modernem Busbahnhof vorsieht. Die Nähe zu Sportstätten, Behördenzentrum und Jordanpark unterstreicht die zentrale Rolle des Standorts.
Investor Josef Voith zeigte sich zuversichtlich: „Dieses Projekt kann Kaufbeuren langfristig verändern – funktional, architektonisch und gesellschaftlich.“
Kooperation mit klaren Rahmenbedingungen
Die Deutsche Bahn zeigte sich offen für eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Investor. Gleichzeitig stellte Infrastrukturvorstand Huber klar, dass die betrieblichen Interessen der Bahn Vorrang haben und keine finanziellen Beiträge zu städtebaulichen Maßnahmen geleistet werden können.
Dennoch ist der Tenor aller Beteiligten positiv. Bernhard Pohl fasste die Stimmung zusammen: „Ein Glückstag für Kaufbeuren – wir gehen mit klaren Perspektiven und Zuversicht in die Umsetzung.“
Am Samstag, 6. September ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen
Temporäre Straßensperrung in der Innenstadt
Am Samstag, 6. September, wird die untere Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren aufgrund einer Veranstaltung von 9:00 bis 17:00 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt.
Betroffen ist der Abschnitt in der Altstadt, der an diesem Tag nicht befahren werden kann. Fußgängerinnen und Fußgänger können den Bereich weiterhin passieren.
Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesperrten Bereich großräumig zu umfahren und die entsprechende Beschilderung vor Ort zu beachten.
Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis für die temporären Einschränkungen.
Wartungsarbeiten an Kanalschächten führen zu Einschränkungen – Anwohner sollten auf Verkehrsbehinderungen vorbereitet sein
Ein Tag Einschränkungen je Abschnitt
Im Zeitraum zwischen Montag, 1. September, und Freitag, 26. September, kommt es in Kaufbeuren zu jeweils eintägigen, halbseitigen Sperrungen auf der Kemptener Straße und der Lindauer Straße.
Betroffen sind folgende Abschnitte:
Kemptener Straße:
Höhe Hausnummer 66
Höhe Hausnummer 70
Höhe Hausnummer 87
Ecke Hochvogelstraße
Lindauer Straße:
Höhe Hausnummer 3
Höhe Hausnummer 7
Höhe Hausnummer 15
Die Sperrungen finden nicht gleichzeitig, sondern abschnittsweise für jeweils einen Tag statt.
Grund für die Sperrungen
Die halbseitigen Straßensperrungen sind notwendig, um Wartungsarbeiten an Kanalschachtabdeckungen durchzuführen. Die Stadt bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Behinderungen im Straßenverkehr.
Stadt bittet um Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger
In den Wochen von Montag, 01.09.2025, bis Freitag, 12.09.2025, findet im Stadtgebiet Kaufbeuren die Biotonnenreinigung statt. In diesem Jahr wird die Reinigung aus organisatorischen Gründen nur mit einem Fahrzeug durchgeführt. Die Tonnen, die in der ersten Woche nicht gereinigt werden, werden in der zweiten Woche gereinigt. Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig vom Zeitpunkt der Reinigung, ihre Biotonne zur Leerung bereits bis 06:30 Uhr bereitzustellen und die Tonne erst nach der Reinigung wieder zu befüllen.
Stadt Kaufbeuren und BUND Naturschutz rufen Bürger zur Baum-Erfassung auf
Der BUND Naturschutz hat eine Mitmach-Aktion ins Leben gerufen, an der sich auch die Stadt Kaufbeuren beteiligt. Gemeinsam rufen sie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Stadtbäume auf Privatgrundstücken zu melden und zu registrieren. Denn zusätzlich zu den Bäumen im öffentlichen Raum, sind entsprechende Daten von Bäumen auf Privatgrundstücken ganz wichtig. Denn für die Grünstruktur sind nicht nur die öffentlichen, sondern ALLE Bäume im Stadtgebiet von Relevanz.
Ziel der Aktion ist es, eine umfassende Datenbank städtischer Bäume aufzubauen. Erfasst werden sollen Baumarten, Standorte, ihr Zustand sowie ihre ökologischen Funktionen. So entsteht ein wertvolles Wissensfundament, das bisher in dieser Form nicht vorhanden ist. Zur einfachen Teilnahme wurde vom BUND Naturschutz eine eigene App entwickelt.
Begleitet und wissenschaftlich ausgewertet wird das Projekt von der Technischen Universität München (TUM) sowie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT).
Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill betont die Bedeutung der Initiative:
„Mit diesem Projekt des BUND Naturschutz, das wir sehr gerne unterstützen, leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer grünen Infrastruktur. Bäume sind für das Stadtklima in Kaufbeuren von unschätzbarem Wert. Deshalb freue ich mich, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.“
Alle Infos zum Projekt und zur App finden Sie hier:
Verbesserte ÖPNV-Anbindung und längere Erreichbarkeit im Servicezentrum
Zum neuen Schuljahr möchte die Stadt nochmals auf die seit Juni 2025 optimierte Linie 9 hinweisen, die im Stundentakt den Bahnhof und die Altstadt von Kaufbeuren via Gewerbepark Kaufbeuren sowie Innovapark mit dem Zentrum von Neugablonz verbindet. Für Personen, die von Zentrum zu Zentrum möchten, kann bei vollen Bussen auf den Linien 11, 12 und 13 ein Umstieg sinnvoll sein, da sich die Fahrzeit auf den einzelnen Linien kaum unterscheidet. Die Linie 9 fährt stündlich, in der Früh sogar im Halbstundentakt.
Details zur Fahrstrecke sowie die Abfahrtszeiten sind hier zu finden:
Geänderte Öffnungszeiten im Servicezentrum am Plärrer ab Montag, 01.09.2025
Das Servicezentrum Verkehr am Plärrer teilt mit, dass ab Montag, 01.09.2025, neue Öffnungszeiten gelten. Das Servicezentrum Verkehr ist von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.
Für telefonische Anfragen wie zum Beispiel die Buchung von Fahrten im Linientaxi ist das Servicezentrum Verkehr unter der Rufnummer 08341-438606-0 ab 01.09.2025 von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr und zusätzlich am Samstag von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr erreichbar.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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