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Jan-Luca Augst unterschreibt Profi-Vertrag bei den Jokern

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert: „Jan-Luca Augst ist ein sehr talentierter Verteidiger, dem wir nun auch die Chance geben wollen, sich bei den Profis im Spielbetrieb zu zeigen.“

Mit dem 18-jährigen Jan-Luca Augst kann der ESV Kaufbeuren einen weiteren Kaderbaustein für die Saison 2026/2027 präsentieren. Der gebürtige Kaufbeurer durchlief bisher alle Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. und hat nun seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Dabei konnte sich Jan-Luca Augst bereits in der Deutschen U16-, U17- und U18-Nationalmannschaft präsentieren.
Aktuell spielte er in den letzten zwei Jahren in der U20-Mannschaft des ESVK und konnte dort immer wieder sein Talent unter Beweis stellen. Als läuferisch und spielstark geltender Verteidiger gelangen ihm in bisher 59 Pflichtspielen in Deutschlands höchster Nachwuchsliga 12 Tore und 21 Torvorlagen. Bei den Jokern wird Jan-Luca Augst in der kommenden Saison mit der Rückennummer 25 an den Start gehen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Jan-Luca Augst: „Jan-Luca Augst ist ein sehr talentierter Verteidiger, dem wir nun auch die Chance geben wollen, sich bei den Profis im Spielbetrieb zu zeigen. Er hat schon im vergangenen Jahr immer wieder mit der DEL2-Mannschaft trainiert und dabei sein großes Talent unter Beweis gestellt. Wir möchten mit ihm gemeinsam den nächsten Schritt in seiner noch sehr jungen Karriere gehen und sind sehr glücklich darüber, dass er sich entschieden hat, beim ESVK zu bleiben.“

Jan-Luca Augst über seinen ersten Profi-Vertrag: „Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen und freue mich riesig auf die nächste Saison. Es bedeutet mir viel, Teil des neuen Kaders zu sein und gemeinsam mit dem Team alles zu geben. Ich bin richtig motiviert für alles, was kommt, und kann es kaum erwarten, loszulegen!“

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Die Erfolgsserie geht beim BSK weiter

Neugablonz festigt mit Sieg in Durach Platz vier

Efe Kiran (rechts) traf beim knappen 1:0-Erfolg in Durach für den BSK Olympia Neugablonz. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz hat am vorletzten Spieltag der Kreisliga Allgäu Süd den vierten Tabellenplatz verteidigt. Die Schmuckstädter gewannen das Match gegen den VfB Durach 2 mit 1:0. Über die gesamte Spielzeit gaben die Gäste den Ton an, wobei der einzige Treffer bereits im ersten Durchgang fiel.

„Wir waren dominant, so gut und gierig, richtig mega“, zieht Cheftrainer Dennis Starowoit nach dem vorletzten Saisonspiel und zugleich letzten Auftritt in der Fremde ein mehr als positives Fazit. Efe Kiran traf in Minute 20 zum 1:0. Dabei hatte der BSK bereits davor Chancen zur Führung. Auch danach spielte nur eine Mannschaft, nämlich das Team aus der Schmuckstadt. In der 90-minütigen Spielzeit war Neugablonz das klar bessere Team. „Sicherlich haben wir zahlreiche Chancen liegenlassen. Doch es gibt nun mal auch solche Spiele. Hauptsache, wir haben die drei Punkte“, so Starowoit.

Co-Trainer Eugen Erhart zeigte sich nach dem Schlusspfiff ebenfalls zufrieden mit dem Auftritt. „Wir können auch nicht immer ein Feuerwerk abbrennen. Es hat jeder Spieler sein Bestes gegeben.“

Seit dem Start in die Frühjahrsrunde hat der BSK indessen neunmal gewonnen. Dazu kommen zwei weitere Remis und eine Niederlage. „Wir sind überhaupt nicht weit weg von der Spitze. Wie viel Potenzial die Mannschaft hat, das haben wir in den vergangenen Wochen gesehen. Das Team ist zu einer Einheit zusammengeschweißt. Es macht Freude, ihnen zuzuschauen“, so die lobenden Worte des Sportlichen Leiters Stefan Günter.

Am kommenden Samstag geht es für Neugablonz im direkten Duell mit dem TSV Obergünzburg noch um Rang vier. Beide Mannschaften weisen 54 Zähler auf. Der BSK ist derzeit um ein erzieltes Tor (82) besser als die Günztaler. Im Fernduell geht es auch noch um die Torjägerkrone. BSK-Offensivspieler Benjamin Maier hat derzeit 25 Treffer auf dem Konto, und führt somit vor Obergünzburgs Andreas Hanslick, der bisher 22-mal traf. Während der TSV auswärts gegen Buching-Trauchgau gefordert ist, erwartet Neugablonz daheim Betzigau-Wildpoldsried.

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Weite Anreise, starke Teamleistung, verdienter Sieg – Auswärtssieg bringt Platz 2 in der BOL

BOL TSV 1861 Nördlingen – SpVgg Kaufbeuren Damen 0:2

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Mit der weitesten Anreise des Spieltags im Rücken zeigte die Mannschaft von Beginn an eine konzentrierte und reife Leistung. Über die gesamte Spielzeit hinweg agierte das Team fokussiert, diszipliniert und mit klarer Spielidee.

Verdiente Führung nach starker Vorarbeit

Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich die Mannschaft mehrere gute Torchancen und belohnte sich schließlich verdient. Nach kluger Vorarbeit von Tomma Remmers war es Paula Eichinger, die zur 1:0-Führung einschob. Auch defensiv präsentierte sich das Team über die kompletten 90 Minuten äußerst stabil. Durch eine kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung ließ die Elf dem Gegner kaum Raum für gefährliche Aktionen.

Nach dem Seitenwechsel behielt die Mannschaft weiterhin die Kontrolle über das Spielgeschehen. Ruhig am Ball und klar in den Abläufen bestimmte das Team auch in der zweiten Halbzeit das Tempo der Partie. Die Entscheidung fiel schließlich durch Melina Moser, die mit ihrem Treffer zum 2:0 den verdienten Auswärtssieg perfekt machte.

Wichtiger Erfolg im Aufstiegsrennen

Am Ende steht ein souveräner und verdienter Erfolg, der vor allem auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung basiert. Mit diesem wichtigen Sieg rückt die Mannschaft zudem auf Platz 2 der BOL vor – ein verdienter Lohn für einen starken Auftritt.

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Stadt Kaufbeuren ehrt Sportlerinnen und Sportler

Die Stadt Kaufbeuren hat ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der vergangenen zwei Jahre im Rahmen der feierlichen Sportlerehrung ausgezeichnet.

Harald Langer

Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte dabei besondere Erfolge sowie die Teilnahme an Meisterschaften. Dazu zählen unter anderem Welt- und Europameisterschaften sowie erfolgreich absolvierte süddeutsche, bayerische oder südbayerische Meisterschaften. Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung wieder im Stadttheater statt. Thorsten Friedrich führte durch einen unterhaltsamen Abend mit abwechslungsreichem Programm.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Für mich und die gesamte Stadt hat der Sport einen hohen Stellenwert. Er ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Unsere Vereine leisten tagtäglich wertvolle Arbeit und schaffen Räume für Begegnung, Integration und persönliche Entwicklung. Unsere heutigen Geehrten stehen beispielhaft für Einsatzbereitschaft, Disziplin und Teamgeist. Mit ihren sportlichen Erfolgen repräsentieren sie unsere Stadt weit über Kaufbeuren und die Region hinaus. Die Sportlerehrung soll immer wieder aufs Neue unsere Wertschätzung für den Sport und alle, die sich mit Engagement und Herzblut dafür einsetzen, zum Ausdruck bringen.“

Die Bandbreite der Nominierten für die Mannschaft des Jahres reichte in diesem Jahr von Schneeschuhlaufen bis Degenfechten. Letztendlich wurden die Faustballer des TV Neugablonz, die den Klassenerhalt in der Ersten Bundesliga in der Halle sowie den Aufstieg in die Zweite Bundesliga Feld schafften, ausgezeichnet (2. Platz: Degenfechten U11, TV Kaufbeuren; 3. Platz: Winterstaffel 1+2, Lebenshilfe). Bei den Einzelsportlern stach im vergangenen Jahr besonders Björn Hertrampf vom Athletik-Club Kaufbeuren hervor. Der Gewichtheber konnte seine guten Platzierungen bei der EM in Norwegen und Albanien mit WM-Gold bei den Masters in Finnland krönen (2. Platz: Marian Mare, KSV; 3. Platz: Noah Schüttler, Biathlon, Skiclub Kaufbeuren). Bei den Damen konnte Desiree Gergenti vom TV 1858 Kaufbeuren die Jury von sich überzeugen. Die Turnerin führte ihr Team 2025 zur Vizemeisterschaft beim Deutschlandpokal. Zudem gewann sie den Einzeltitel (2. Platz: Andrea Stowasser, Bogen-Sport-Club Buronen; 3. Platz: Susann Klemps, Lebenshilfe Ostallgäu). Als beste Nachwuchssportlerin wählte das Publikum Charlotte Langner vom Taekwondo Team Buron.

Cornelia Otto, Referatsleiterin Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt: „Die Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler verdienen große Anerkennung. Hinter jedem sportlichen Erfolg stehen nicht nur Talent und Ehrgeiz, sondern auch viele Stunden Training, Verzicht und persönlicher Einsatz. Die Sportlerehrung zeigt, wie vielfältig und lebendig unsere Sportlandschaft ist. Darauf können wir als Stadt sehr stolz sein.“

Im Rahmen der Sportlerehrung wurden auch in diesem Jahr die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtradelns geehrt. Insgesamt haben 1.123 Radlerinnen und Radler in 53 Teams vom 16. Juni bis zum 6. Juli 2025 214.776 Kilometer zurückgelegt und damit 35 Tonnen CO₂ gespart.

Als bestes Schulteam wurde das Marien-Gymnasium ausgezeichnet. Auf dem zweiten Platz landete das Jakob-Brucker-Gymnasium vor der staatlichen Fachoberschule. Das Marien-Gymnasium konnte sich auch den Titel als bestes Team ab 100 aktiven Radlern sichern. Das beste Team unter 100 aktiven Radlern war die Pfarreiengemeinschaft vor dem Jakob-Brucker-Gymnasium und der Stadtverwaltung. Der beste Einzelradler war Manfred Eberle. Besonders hervorgehoben wurde Christine Frank, die während der Aktion komplett auf die Nutzung eines Autos verzichtet hat und 706 Kilometer geradelt ist.

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Sport

BSK muss nach Durach

Neugablonz will die positive Serie fortsetzen

Kapitän James Lugobola (rechts) steht nach seiner Rotsperre seinem Team wieder zur Verfügung. © Stefan Günter

Zum letzten Mal in dieser Saison muss der BSK Olympia Neugablonz nochmals auswärts antreten. Für den Tabellenvierten der Kreisliga Allgäu Süd geht es zum VfB Durach 2. Das Hinspiel dominierten die Schmuckstädter nach Belieben. Sie gewannen souverän mit 7:0.

Zwei Spieltage vor Schluss geht es für beide Mannschaften zwar nur noch um die „Goldene Ananas“, doch Neugablonz hat sich zum Ziel gesetzt, die verbleibenden Duellen siegreich zu gestalten. „Jedes Erfolgserlebnis tut dem Mannschaftsgefüge gut“, sagt Sportlicher Leiter Stefan Günter. Der positive Lauf soll nun auch gegen den Tabellenzehnten fortgesetzt werden. Der VfB verlor zuletzt das Derby gegen den TSV Kottern mit 1:2 und erkämpfte sich auswärts gegen den TSV Buching-Trauchgau einen Punkt beim 3:3-Unentschieden.

Auf die Oberallgäuer hat der BSK bereits 13 Zähler Vorsprung, Durach wird auch in der kommenden Saison wie Neugablonz in der Kreisliga auf Tore- und Punktejagd gehen. Nach seiner Rotsperre stößt BSK-Kapitän James Lugobola am Wochenende wieder zur Mannschaft. Anstoß ist um 16.15 Uhr.

Auch die Zweite Mannschaft tritt nochmals in der Fremde an. Bereits um 14 Uhr muss der BSK in der A-Klasse Allgäu 6 gegen den VfB Durach 3 ran. Das Hinspiel endete 2:2-Unentschieden.

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Sport

Max Kislinger bleibt ein Joker

Für die kommende Saison ist der Linksschütze bei den Jokern fest als Verteidiger eingeplant

Die Kaderplanungen beim ESV Kaufbeuren für die Saison 2026/2027 schreiten in großen Schritten voran. Mit Max Kislinger bleibt dem ESVK ein weiterer wichtiger Spieler erhalten.

Egal, ob in der Defensive oder Offensive eingesetzt, hat Max Kislinger in der letzten Saison stets bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Der gebürtige Garmisch-Partenkirchener hat sich zudem als absoluter Teamplayer in Kaufbeuren ausgezeichnet. Nach finalen Gesprächen mit ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser hat der 28-jährige Allrounder nun seine Zusage für die kommende Saison gegeben und seinen Vertrag beim ESV Kaufbeuren um eine weitere Spielzeit verlängert.

Für die kommende Saison ist der Linksschütze bei den Jokern fest als Verteidiger eingeplant. Max Kislinger wird dabei weiterhin mit der Rückennummer 21 für den ESV Kaufbeuren auflaufen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Max Kislinger ist ein absoluter Teamplayer und sowohl als Stürmer als auch als Verteidiger einsetzbar. Aktuell planen wir mit ihm als festem Bestandteil in der Verteidigung und sind froh darüber, dass er mindestens eine weitere Spielzeit das Trikot des ESVK trägt.“

Max Kislinger zu seinen Beweggründen dem ESVK treu zu bleiben: „Auch wenn das letzte Jahr sportlich nicht so gelaufen ist, wie wir uns das alle gewünscht haben, habe ich mich in Kaufbeuren von Anfang an unglaublich wohlgefühlt – das macht für mich am Ende den Unterschied. Jetzt wollen wir gemeinsam mit den Fans im Rücken zeigen, was in dieser Mannschaft steckt, und erreichen, dass die Fans wieder stolz auf ihren ESVK sein können.“

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Sport Veranstaltung

Vorbericht Heimspiel – Pfingstmontag in Nördlingen – Schwere Aufgabe. Klares Ziel.  

BOL  – TSV 1861 Nördlingen – SpVgg Kaufbeuren Damen

Mirijam Mayer (SVK-Nr.8) im Zweikampf – ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Am Pfingstmontag steht für die SVK die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an. Die Mannschaft reist zum Tabellenzweiten zum Duell nach Nördlingen. Auf Wunsch der Gastgeber aus Nördlingen wurde die Partie auf diesen Termin verlegt und wird nun am Feiertag ausgetragen.

Die SVK geht mit Zuversicht in die Begegnung und möchte an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass in Nördlingen eine schwierige Aufgabe wartet. Die Gastgeber werden alles daran setzen, auf heimischem Platz dagegenzuhalten.

Mit Konzentration, Einsatz und der nötigen Geduld will die SVK die Herausforderung annehmen und wichtige Punkte mitnehmen.

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Sport

Besonders Highlight für U15-Team des BSK Olympia Neugablonz

Allianz-Juniors-Cup in der Turnerstraße

Das U15-Team des BSK mit Headcoach Dragan Lazic (kniend) im Trainingslager in Slowenien. Nun will der BSK das eigene Turnier gewinnen. © Antonio Mezzoprete

Der Allianz-Juniors-Cup des BSK Olympia Neugablonz steht am Samstag wieder auf dem Programm. Das U15-Team misst sich dabei mit fünf weiteren Mannschaften. Austragungsort ist das Sportgelände in der Turnerstraße. Los geht es um 11 Uhr. Abseits der beiden Spielflächen gibt es ein interessantes Programm.

„Dieses Turnier ist für unsere Jungs nicht nur ein Highlight, sondern auch ein schönes Geschenk für ihren Erfolg“, sagt Antonio Mezzoprete. Er gehört zum vierköpfigen Trainerteam der C‑Junioren. Die Mannschaft hat jüngst die Meisterschaft fix gemacht und steht erstmals in der Vereinsgeschichte vor dem Aufstieg in die Bezirksoberliga. 

Bei diesem Turnier hat es das Team von Headcoach Dragan Lazic in Gruppe A mit dem SV Steinheim und dem FC Viktoria Buxheim zu tun. In der anderen Gruppe messen sich der TSV Legau, der TSV Milbertshofen und der FC Isny. Die beiden ersten Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Das Finale ist für 14.45 Uhr angesetzt.

Zwischen beiden Spielstätten stehen eine Torwand, eine Tombola und mehrere VR-Brillen für die Kinder bereit. „Unser Dank gilt Didem Kapagan von der Allianz-Generalvertretung aus Neugablonz. Seit vielen Jahren unterstützt sie den BSK Olympia Neugablonz als Gönner und Sponsor. Dank ihres Engagements ist der Juniors-Cup bei uns überhaupt erst möglich“, sagt Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter.

Über den Allianz-Juniors-Cup:

Im Jahr 2018 wurde das Fußball-Event ins Leben gerufen, mit dem Ziel, noch mehr Mädchen und Jungen für den Fußballsport zu begeistern und einen Beitrag zur Jugendförderung zu leisten. Insgesamt werden an den deutschlandweiten Turnieren etwa 16.000 Mädchen und Jungen teilnehmen.

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Sport

Fabian Ribnitzky wird – wieder – ein Joker

„ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser: „Fabian Ribnitzky ist vor drei Jahren unter mir nach Weiden gekommen und hat sich in dieser Zeit auch stark weiterentwickelt.“

Mit Fabian Ribnitzky verstärkt ein weiterer Spieler die Joker zur neuen Saison, der bereits im Nachwuchs des ESVK seine Schlittschuhe geschnürt hat. Mit 16 Jahren zog es den gebürtigen Kaufbeurer im Jahr 2015 aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren e.V. zu den Kölner Haien und im Anschluss zur Düsseldorfer EG.

In den letzten drei Jahre spielte der Linksschütze für die Blue Devils Weiden und konnte mit den Oberpfälzern die Meisterschaft in der Oberliga und den damit verbundenen Aufstieg in die DEL2 feiern. Am aktuellen Klassenerhalt der Blue Devils hatte er, nicht nur aufgrund seiner zwei Tore in Spiel fünf der Playdown-Serie gegen den ESVK, sondern auch durch starke Leistungen einen großen Anteil. Fabian Ribnitzky, der auch schon für die Kassel Huskies in der DEL2 und die Bietigheim Steelers in der DEL und der DEL2 aufgelaufen ist, kennt dazu den neuen ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser aus der gemeinsamen Zeit in Weiden bestens.

„ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser über Fabian Ribnitzky: „Fabian Ribnitzky ist vor drei Jahren unter mir nach Weiden gekommen und hat sich in dieser Zeit auch stark weiterentwickelt. Er ist körperlich sehr robust, läuferisch stark und dazu ein absoluter Teamplayer, der immer für seine Mitspieler einsteht. Ich bin sehr glücklich darüber, dass er den Weg nach Kaufbeuren, in seine Heimat, mitgegangen ist und somit ein Teil des neuen ESVK sein wird.“

Fabian Ribnitzky über seine Rückkehr in die Heimat: „Nach elf Jahren zu dem Verein zurückzukehren, bei dem für mich alles begonnen hat, bedeutet mir unglaublich viel. Vor einem Jahr hätte ich selbst nicht gedacht, dass sich diese Möglichkeit ergibt. Umso schöner ist es, dass jetzt alles zusammenpasst – auch privat, denn im Sommer werde ich hier in der Heimat meine zukünftige Frau Kathi heiraten. Deshalb bedeutet mir dieser Schritt sowohl sportlich als auch persönlich sehr viel. Der Abstieg war für den gesamten Verein und die Fans extrem bitter. Gerade deshalb gibt es für mich keinen besseren Zeitpunkt, zurückzukehren. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, gemeinsam mit der Mannschaft, dem Verein und den Fans wieder etwas aufzubauen – Kaufbeuren lebt Eishockey. Ich freue mich riesig auf die kommende Zeit, auf viele bekannte Gesichter und darauf, wieder das Trikot meines Heimatvereins zu tragen.“

Beim ESV Kaufbeuren wird der 26 Jahre alte Defender von nun an das Trikot seines Heimatvereins mit der Rückennummer 43 tragen.

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Panorama Sport Verwaltung

Freibad Kaufbeuren startet am 20. Mai in die Saison 2026

Trotz laufender Hallenbad-Sanierung: Freibad öffnet wieder täglich für Besucher

Die Freibad-Saison 2026 in Kaufbeuren beginnt: Ab Mittwoch, 20. Mai 2026, öffnet das Freibad Kaufbeuren wieder seine Türen für Badegäste. Derzeit laufen noch die letzten Vorbereitungen, damit Besucherinnen und Besucher pünktlich zum Saisonstart ihre Zeit im Freibad genießen können.

Einschränkungen durch laufende Hallenbad-Sanierung

Aufgrund der weiterhin laufenden Sanierung des Hallenbades stehen das Warmwasserbecken sowie die Breit-Rutsche in dieser Saison vorerst nicht zur Verfügung. Die Stadt bittet hierfür um Verständnis. Auch im Erlebnisbad Neugablonz wird aktuell an den Vorbereitungen für die neue Badesaison gearbeitet. Über den konkreten Eröffnungstermin will die Stadt Kaufbeuren noch gesondert informieren.

Eintrittspreise bleiben stabil

Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Für Erwachsene kostet der Eintritt weiterhin 5,00 Euro. Ermäßigten Eintritt in Höhe von 3,00 Euro erhalten:

  • Kinder ab 6 Jahren
  • Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
  • Schülerinnen und Schüler
  • Studierende
  • Grundwehrdienstleistende und Zivildienstleistende
  • Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr
  • Menschen mit Schwerbehinderung ab 50 Prozent GdB
  • Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte

Wer häufiger ins Freibad geht, kann mit den angebotenen Punktekarten bis zu 30 Prozent beim Eintritt sparen. Die Karten sind in allen Bädern der Stadt Kaufbeuren gültig.

Täglich geöffnet – auch an Feiertagen

Die Freibäder haben täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet – einschließlich an Wochenenden und Feiertagen.

Oberbürgermeister freut sich auf die Saison

„Ich wünsche allen Badegästen viel Spaß in unseren schönen Freibädern und natürlich bestes Wetter! Genießen Sie die Zeit vor Ort. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf viele Badebegeisterte“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

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Sport Veranstaltung

Geschlossene Mannschaftsleistung wird mit Punktgewinn belohnt

BOL – SV Wattenweiler – SpVgg Kaufbeuren Damen 1:1 – Mirijam Mayer (Nr.8) im Zweikampf

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Im erwartet schweren Auswärtsspiel bei SV Wattenweiler zeigten unsere Damen eine reife und geschlossene Mannschaftsleistung und belohnten sich am Ende hochverdient mit einem Punktgewinn. Trotz des Fehlens mehrerer Topspielerinnen bestimmte die Mannschaft von Beginn an das Spielgeschehen und ließ sich auch von schwierigen Umständen nicht aus dem Konzept bringen.
Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich Kaufbeuren gute Möglichkeiten und hatte Pech, dass gleich zwei Lattenschüsse nicht den Weg ins Tor fanden. Statt selbst in Führung zu gehen, mussten die Gäste nach dem Treffer der Gastgeberinnen in der 13. Minute einen Rückstand hinnehmen.
Doch auch davon ließ sich das Team nicht beeindrucken und steckte den Gegentreffer stark weg.
Mit der Einwechslung der nachgereisten Paula Eichinger wurde Kaufbeuren nochmals stärker und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen.
Schließlich war es dann auch Eichinger selbst vorbehalten, den hochverdienten Ausgleich zu erzielen: Mit einem direkt verwandelten Freistoß stellte sie in der 61. Minute auf 1:1. Am Ende stand ein absolut verdienter Punktgewinn, der vor allem auf einer starken Mannschaftsleistung beruhte.
Ein großes Lob gilt der gesamten Mannschaft, die trotz personeller Rückschläge mit Einsatz, Leidenschaft und spielerischer Qualität überzeugte.
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Sport

Derby endet ohne Sieger: Kaufbeuren und Germaringen trennen sich mit einem Unentschieden

Intensives Spiel bei Regenwetter – beide Torhüter prägen das Derby

Tore:

  • 0:1 Leon Wörle (72.)
  • 1:1 Samuel Fischer (74.)

Trotz kalter Temperaturen und regnerischer Bedingungen entwickelte sich zwischen der SpVgg Kaufbeuren und dem SVO Germaringen ein temporeiches Derby. Obwohl es tabellarisch für beide Mannschaften um nichts mehr ging, schenkten sich die Teams über die gesamte Spielzeit nichts. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.

Abwehrreihen bestimmen die erste Halbzeit

In den ersten 45 Minuten standen vor allem die Defensivreihen im Mittelpunkt. Große Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Was dennoch den Weg aufs Tor fand, wurde sichere Beute der beiden Torhüter Lukas Kress auf Kaufbeurer Seite und Daniel Hatzenbühler für Germaringen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Beide Mannschaften erhöhten nochmals das Tempo und erspielten sich nun mehr Möglichkeiten.

Hatzenbühler verhindert Rückstand – Wörle trifft nach Konter

Die größte Chance der Gastgeber hatte Alkan Ahmet, der plötzlich alleine vor Germaringens Schlussmann Daniel Hatzenbühler auftauchte. Der SVO-Keeper reagierte mutig, klärte per Kopf und konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. Kurz darauf gingen die Gäste in Führung. Nach einem schnellen Konter setzte sich Leon Wörle durch, umkurvte die Kaufbeurer Defensive und ließ Lukas Kress beim 0:1 keine Chance. Die Freude der Germaringer hielt jedoch nicht lange. Nur zwei Minuten später reagierte Samuel Fischer im Strafraum am schnellsten, umspielte den Gästetorwart und erzielte den 1:1-Endstand.

Viele Ausfälle – Nachwuchsspieler sammeln Derby-Erfahrung

Beide Mannschaften mussten verletzungsbedingt auf zahlreiche Spieler verzichten. Dadurch kamen auf beiden Seiten mehrere A-Jugendliche zum Einsatz, die wichtige Erfahrungen im Derby sammeln konnten. Großen Anteil am Unentschieden hatten die beiden Torhüter, die mit starken Leistungen dafür sorgten, dass jeweils nur ein Treffer fiel.

Stimmen zum Spiel

Daniel Hatzenbühler (SVO Germaringen)

„Wir haben uns auf die Defensive und die einfachen Dinge konzentriert und sind verdient in Führung gegangen. Leider haben wir direkt den Ausgleich bekommen. Mit dem Ergebnis können beide Mannschaften zufrieden sein.“

Lukas Kress (SpVgg Kaufbeuren)

„Es war ein ausgeglichenes Spiel mit mehr Ballbesitz für uns. Germaringen stand defensiv gut, wir waren mit Ball zu wenig zwingend. Nach dem Gegentor sind wir stabil geblieben und durch einen Standard verdient zum Ausgleich gekommen.“

Thomas Prestele (Trainer SVO Germaringen)

„Das Unentschieden geht insgesamt in Ordnung. Kaufbeuren hatte mehr Ballbesitz, das war aber auch unser Plan. Wir wollten über schnelle Umschaltmomente gefährlich werden und hatten gute Chancen. Beim Ausgleich hatten wir etwas Pech.“

Fred Jentzsch (an der Linie für die SpVgg Kaufbeuren, Manuel Günes war beruflich verhindert)

„Es war ein temporeiches Derby mit einer gerechten Punkteteilung. Wir hatten mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht ausreichend in Tore umsetzen. Im letzten Drittel hat uns die Präzision gefehlt. Jetzt freuen wir uns auf die kurze Sommerpause.“

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Sport

Jonas Fischer erhält beim ESVK einen neuen Vertrag.

Der ESV Kaufbeuren hat den ausgelaufenen Zweijahresvertrag mit Jonas Fischer um eine weitere Spielzeit verlängert

Der 21-jährige Stürmer hat das Eishockeyspielen in Sonthofen erlernt und wechselte im Jahr 2018 in die U15-Mannschaft des ESV Kaufbeuren. In der Saison 2023/2024 schaffte er dann aus der U20 Mannschaft heraus erstmals den Sprung in den DEL2-Kader der Joker. Mit einem DEL2 U21-Fördervertrag ausgestattet, absolvierte der Linksschütze insgesamt bereits 68 Pflichtspiele für den ESVK in der DEL2 und 63 Spiele für den EV Füssen in der Oberliga Süd per Förderlizenz.

Nun geht Jonas Fischer in der kommenden Saison weiterhin mit der Rückennummer 7 ausgestattet in seine bereits vierte Profi-Spielzeit beim ESVK und belegt dabei eine wichtige U23-Position.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über die Vertragsverlängerung Jonas Fischer: „Jonas Fischer hat sich in seiner bisherigen Zeit hier in Kaufbeuren stets weiterentwickelt und sich dabei vor allem in der abgelaufenen Spielzeit viel Eiszeit erarbeitet. Als U23-Spieler hätte er mit Sicherheit auch andere Möglichkeiten gehabt, hat sich aber bewusst für den ESVK entschieden, um hier weiter an seiner Entwicklung zu arbeiten und die nächsten Schritte zu gehen.“

Jonas Fischer zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich hier in Kaufbeuren und beim ESVK sehr wohl, daher war es für mich auch klar, meinen Vertrag zu verlängern. Ich werde weiterhin alles für den ESVK geben, um mit der Mannschaft den bestmöglichen Erfolg zu erzielen.“

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Stark im Kollektiv – BSK siegt auch in Rettenberg

Neugablonz rutscht in der Tabelle auf Rang vier vor

Große Freude nach dem 3:2-Führungstreffer durch Can Balcioglu bei der gesamten BSK-Mannschaft. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz zeigt sich zum Ende in der Kreisliga Allgäu Süd weiterhin in Torlaune und hervorragender Form. Die Schmuckstädter gewannen am Feiertag das Auswärtsmatch gegen den FC Rettenberg verdient mit 4:3. Durch den nächsten Sieg klettert der BSK auf Rang vier in der Tabelle vor.

Neugablonz reiste zum Bezirksliga-Absteiger, um nicht mit leeren Händen zurückzukehren. Von Beginn an waren die Gäste präsent und fokussiert. Benjamin Maier und Roman Keil, der übrigens sein zweites Saisontor mit einem Distanzschuss erzielte, trafen für Neugablonz im ersten Abschnitt.

Selbst nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Der BSK gab die Richtung vor und belohnte sich erneut mit zwei schönen Toren. Eines davon erzielte Can Balcioglu zur 3:2-Führung. „Was mir aber besonders gefallen hat, ist, dass sich jeder Spieler auf dem Feld und auch die Auswechselspieler über das Tor gefreut haben und alle auf Can zugelaufen sind“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit deutlich. Das seien Emotionen, „die wir als Mannschaft brauchen“, so der 37-Jährige. Mit seinem zweiten Treffer im Spiel gegen den FC Rettenberg baut derweil Benjamin Maier seine Führung in der Torjägerliste auf nunmehr 23 Treffer aus.

Für Co-Trainer Eugen Erhart war es unterm Strich ein gelungener Ausflug am Vatertag. „Wir sind im Kollektiv so stark, dass wir auch einige Spieler kompensieren können“, verweist er dabei auf das Fehlen von Denis Hoxhaj, Alessandro Mulas und James Lugobola. „Egal wer ins Spiel kommt, jeder Spieler kämpft und ist für die Mannschaft da“, so Erhart.

Der gesperrte Kapitän James Lugobola zeigte sich nach dem Schlusspfiff sehr erfreut darüber, wie die Mannschaft aufgetreten ist. „Das schaut von außen echt super aus“, verteilte er Komplimente. Auch spielerisch habe man mehr als überzeugt.

Schon am Samstag soll es weitergehen, wenn zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison Abstiegskandidat SSV Wertach zu Gast ist. Neugablonz kam im Hinspiel nicht über ein torloses 0:0 auswärts hinaus. Anstoß ist um 16 Uhr.

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ESVK verpflichtet gebürtigen Kaufbeurer als nächsten Neuzugang

Mit 24 Jahren bringt Simon Stowasser, der 185 cm groß und 75 kg schwer ist, bereits umfassende Erfahrung aus der DEL und DEL2 mit nach Kaufbeuren

Mit dem gebürtigen Kaufbeurer Simon Stowasser kann der ESV Kaufbeuren im Zuge seiner Planungen für die Spielzeit 2026/2027 einen weiteren Neuzugang vorstellen, der auch in der Wertachstadt das Eishockey-ABC erlernt hat.

Mit bereits 15 Jahren wechselte der Verteidiger vor neun Jahren aus dem Kaufbeurer Nachwuchs zu den Jungadlern Mannheim. Nach Profi-Stationen bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven, dem EV Landshut, dem EHC Freiburg, den Selber Wölfen und den Lausitzer Füchsen kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Mit 24 Jahren bringt Simon Stowasser, der 185 cm groß und 75 kg schwer ist, bereits umfassende Erfahrung aus der DEL und DEL2 mit nach Kaufbeuren, die er nun in Zukunft bei den Jokern einbringen soll. Dabei wird er das ESVK-Trikot mit der Rückennummer 38 tragen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Simon Stowasser ist ein noch junger, läuferisch starker Verteidiger, der in seinen bisherigen Stationen bereits viel Erfahrung gesammelt hat. Wir sehen viel Potenzial in ihm und freuen uns sehr, dass wir einen weiteren Neuzugang präsentieren können, der zudem auch noch über lange Zeit in unserem Nachwuchs das Eishockeyspielen gelernt hat.“

Simon Stowasser zu seinem Wechsel nach Kaufbeuren: „Es war für mich eine einfache Entscheidung zum ESVK zurückzukehren, da ich wieder in der Heimat spielen wollte und Kaufbeuren trotz des Abstiegs in die Oberliga eine Top- Adresse im deutschen Eishockey ist. Ich möchte mit der Mannschaft attraktives, aber vor allem erfolgreiches Eishockey spielen und dabei selbst eine tragende Rolle einnehmen.“

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SpVgg Kaufbeuren kämpft sich in Legau zurück und holt spät einen Punkt

Nach 0:2-Rückstand gelingt der Ausgleich in der Nachspielzeit

Die SpVgg Kaufbeuren hat sich beim TSV Legau nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch einen Punkt gesichert. Beim Aufsteiger erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes ein 2:2-Unentschieden – obwohl lange vieles auf eine Niederlage hindeutet hatte.

Offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten

In einer Begegnung ohne große tabellarische Bedeutung zeigten beide Mannschaften von Beginn an einen offensiven Spielstil. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch zunächst nutzte nur der TSV Legau seine Möglichkeiten konsequent und ging in der ersten Halbzeit in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kaufbeuren bemüht, das Spiel an sich zu ziehen. Dennoch erhöhte Legau nach einem Konter auf 2:0 und schien damit bereits auf die Siegerstraße einzubiegen. Die Gäste gaben sich jedoch nicht auf. Michael Sauter eroberte den Ball energisch zurück und leitete damit den Anschlusstreffer ein. Alkan Ahmet verkürzte anschließend auf 1:2. In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal dramatisch: Brooklyn Subatic wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte erneut Alkan Ahmet sicher zum 2:2-Endstand.

Stimmen zum Spiel

Kapitän Luca Wollens sah Vorteile bei seiner Mannschaft: „Leider kassierten wir aus zwei Chancen für Legau zwei Tore. Am Ende ist der Punkt verdient.“

Trainer Manuel Günes lobte trotz der schwierigen Personalsituation die Leistung seines Teams: „Wir müssen weiter positiv denken und haben den Rückstand schnell verarbeitet. Leider haben wir wieder gute Chancen liegen gelassen. Zum Schluss muss man natürlich froh sein, wenn man in der 94. Minute den Ausgleich macht. Der Elfmeter war berechtigt.“

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Spitzenspiel endet mit verdientem Remis

BOL – SpVgg Kaufbeuren Damen : FC Loppenhausen 2:2

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Im Parkstadion bekamen die rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag besten Frauenfußball geboten. Bei perfektem Fußballwetter lieferten sich die SVK Frauen und der FC Loppenhausen ein hochintensives Duell, das von der ersten Minute an mit offenem Visier geführt wurde. Beide Mannschaften drückten sofort aufs Tempo und agierten über die gesamte Spielzeit mit enormer Geschwindigkeit und hoher Intensität.

Torchancen gab es auf beiden Seiten im Minutentakt. Immer wieder standen jedoch die Torhüterinnen im Mittelpunkt. Besonders SVK-Keeperin Sandrine Uhlig zeigte eine überragende Leistung und bewahrte ihr Team mit mehreren spektakulären Paraden vor einem Rückstand. Auch das nötige Quäntchen Glück war auf Seiten der Gastgeberinnen: Die Unterkante der Latte verhinderte nach einem Abschluss der Gäste den möglichen Gegentreffer.

Kurz vor der Halbzeit gelang dem Tabellenführer dann doch die 1:0-Führung, die aufgrund der Chancenverteilung allerdings keineswegs für eine Vorentscheidung sorgte. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiterhin hochklassig und intensiv. Loppenhausen erhöhte zunächst auf 2:0, doch die SVK Frauen zeigten große Moral und steckten niemals auf. Nach mehreren hochkarätigen Möglichkeiten fiel schließlich der verdiente Anschlusstreffer: Torjägerin Lisa Schmittner traf zum 1:2, nachdem Melina Moser mustergültig vorbereitet hatte.

In der Schlussphase warfen die SVK Frauen nochmals alles nach vorne – mit Erfolg. Erneut war es Melina Moser, die sich für ihre starke Leistung belohnte und mit einem satten Distanzschuss den viel umjubelten und verdienten 2:2-Ausgleich erzielte. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden in einem temporeichen und hochklassigen Spitzenspiel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte besonders Torhüterin Sandrine Uhlig heraus, die mit zahlreichen Glanzparaden maßgeblichen Anteil am Punktgewinn ihres Teams hatte.

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Jugend Kinder Sport

Lions Club Kaufbeuren unterstützt Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. mit 4.000 Euro

Teilerlös aus dem Büchermarkt kommt dem Eishockey-Nachwuchs zugute

Der Lions Club Kaufbeuren hat dem ESV Kaufbeuren e.V. eine Spende in Höhe von 4.000 Euro zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit überreicht. Die Spendensumme stammt aus Erlösen des an jedem ersten Samstag im Monat stattfindenden Büchermarkts auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Momm. Übergeben wurde die Spende durch den aktuellen Präsidenten des Lions Club Kaufbeuren, Karl-Heinz Kielhorn.

„Durch meine langjährige Tätigkeit beim ESV Kaufbeuren kenne ich die herausragende und zugleich herausfordernde Nachwuchsarbeit sehr gut“, erklärte Karl-Heinz Kielhorn bei der Spendenübergabe. Mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln gelinge es dem Verein immer wieder, bundesweit mit deutlich finanzstärkeren Clubs mitzuhalten und junge Spieler an den Profibereich heranzuführen. Die Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren finde dabei bundesweit Anerkennung und nehme insbesondere im Allgäu eine führende Rolle in der Ausbildung junger Eishockeyspieler ein.

Kielhorn betonte zudem, dass genau solche Projekte dem Grundgedanken des Lions Club Kaufbeuren entsprechen. Der monatliche Büchermarkt werde seit vielen Jahren vollständig ehrenamtlich organisiert. Ziel sei es, mit den Erlösen soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in Kaufbeuren und der Region zu unterstützen. Gefördert würden unter anderem Kinder- und Jugendarbeit, soziale Einrichtungen, Familien in schwierigen Lebenssituationen sowie Vereine und Organisationen, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.

„Es ist uns wichtig, dass die Unterstützung direkt bei den Menschen in der Region ankommt“, so Kielhorn weiter. Der ESV Kaufbeuren leiste mit seiner Nachwuchsarbeit weit mehr als reine sportliche Ausbildung. Neben dem Sport würden dort auch Werte wie Teamgeist, Verlässlichkeit und Gemeinschaft vermittelt.

Auch beim ESV Kaufbeuren e.V. zeigte man sich dankbar über die Unterstützung aus der Region. „Wir haben uns sehr über die großzügige Spende des Lions Club Kaufbeuren gefreut“, sagte der geschäftsführende Vorstand Thomas Petrich. „Das Ungleichgewicht zwischen kleineren Vereinen und finanzstarken Clubs aus den Großstädten wird immer größer. Die Spende bedeutet deshalb eine wichtige Unterstützung für unsere aufwendige Nachwuchsarbeit und hilft uns, im sportlichen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können.“

Karlheinz Peukert, ebenfalls geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., ergänzte: „Unser Motto lautet ‚Gemeinsam stark‘. Deshalb bewegt es mich immer wieder, wenn lokale Organisationen und Unternehmen ihren Einsatz vor Ort zeigen und die Arbeit der Vereine in der Region unterstützen. Ohne diese Hilfe könnten viele Vereine ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nur schwer fortführen.“

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Sport

Neugablonz zwingt Füssen mit 2:0 in die Knie

Der BSK ist auch in Unterzahl nicht zu stoppen

Großer Jubel herrscht nach dem 2:0-Treffer durch Enis Özdemir beim BSK. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz bleibt in der Kreisliga Allgäu Süd nicht nur auf der Erfolgsspur, die Schmuckstädter haben in Unterzahl das Match gegen den FC Füssen verdient mit 2:0 für sich entschieden. Damit klettert der BSK in der Tabelle auf Rang fünf vor.

„Ich bin echt begeistert. Das war von den Jungs eine starke Leistung“, so Vorstandsmitglied Thomas Glüder nach dem Spiel. „Man hat nicht gemerkt, dass wir einen Mann weniger waren“, ergänzt er. Lobende Worte kommen auch vom Ersten Vorstand Rainer Arndt. „Das war ein klasse Spiel. Danke für diesen tollen Auftritt.“

„Wir waren von der ersten Sekunde an präsent“, so Cheftrainer Dennis Starowoit. Selbst der Platzverweis in der 25. Spielminute durch James Lugobola brachte den BSK nicht aus der Bahn. „Wir haben die Fassung, die Disziplin und die Kontrolle nicht verloren“, lobt er in seiner Bilanz die Mannschaft. Zur Pause stand es noch 0:0.

Nach dem Seitenwechsel ging Neugablonz wieder voran. Nach einem Handspiel eines Füssener Spielers zeigte der Unparteiische sofort auf den Elfmeterpunkt. Benjamin Maier verwandelte zur sicheren 1:0‑Führung (64. Min.). Sechs Minuten später nahm Eniz Özdemir einen super gespielten Pass von Can Balcioglu auf, marschierte auf der rechten Seite Richtung Tor und ließ dem Füssener Schlussmann keine Chance. (70.) Wegen Reklamierens schickte der Schiedsrichter noch Füssens Torwart Patrick Rösch mit einer Zehn-Minuten-Strafe vom Platz. „Wir haben Beton angerührt und nichts mehr zugelassen“, hebt Starowoit in seiner Bilanz hervor. Mit der letzten Aktion in diesem Match zückte der Schiedsrichter noch eine Rote Karte gegen den Füssener Simon Mayr, der zuvor Denis Hoxhaj von den Beinen holte. 

 „Große Anerkennung von meiner Seite“, sagte Co-Trainer Eugen Erhart in Richtung Mannschaft. „Wir sind ein Team, der Spirit stimmt und jeder im Team kämpft für jeden. Dann gewinnst du auch mal solche Spiele.“

Mit nunmehr 45 Punkten hat sich Neugablonz nun auf Rang fünf in der Tabelle vorgeschoben. Bereits am Donnerstag, 14. Mai, geht es weiter. Dann folgt das Auswärtsspiel gegen den FC Rettenberg. Anstoß ist um 15 Uhr.

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Sport

Bodensee-Cup mit dem Boxclub Kaufbeuren

Es geht am Samstag (9.5.) nach St. Gallen

David Knorr vom BCK (blaues Trikot) feiert in St. Gallen ebenfalls seine Premiere beim Bodensee-Cup. © Johannes Tschepur

Der BC Kaufbeuren nimmt erstmalig am Internationalen Bodensee-Box-Cup teil. Bereits zum sechsten Mal findet dieses länderübergreifende Sportevent statt. Der BCK nimmt den Platz des BT Langenargen (Bodenseekreis) ein, der aus personellen Gründen verzichtet. Die Kaufbeurer haben es mit dem Landeszentrum West aus Dornbirn (Österreich) und der Boxgemeinschaft Ostschweiz zu tun.

Roman Slobodyanikov wurde von Andreas Anderegg, Ehrenpräsident der Swiss Boxing, angesprochen, ob sich der BCK eine Teilnahme vorstellen könnte. „Dass wir empfohlen wurden, ehrt mich als Vereinsvorstand natürlich“, so der 39‑Jährige. Bei diesem Teamwettbewerb werden pro Kampftag sechs Wertungskämpfe ausgetragen. Gleichzeitig wird dem Nachwuchs die Gelegenheit geboten, im Rahmenprogramm sein boxerisches Können zu zeigen. Kaufbeuren steigt bei Premiere am Samstagabend in St. Gallen mit Ali Ibrahim (59 kg), David Knorr (61 kg), Kirill Krisanov (70 kg), Hamed Ahmadi (63 kg), Evgeny Kussmann (71 kg) und Bogdan Tenzhor (82 kg) in den Ring. Pro Einzelsieg gibt es zwei Punkte, selbst bei einer Einzelniederlage wird dem Team noch ein Zähler gutgeschrieben.

„Ich rechne schon mit einem hohen Niveau. Die Schweizer haben immer gute Boxer in ihren Reihen. Wir müssen uns überraschen lassen“, freut sich Slobodyanikov auf das internationale Duell mit den Eidgenossen, wobei er deutlich macht: „Wir treten jetzt nicht nur an, um einfach teilzunehmen. Unser sportlicher Ehrgeiz ist hier schon geweckt: Wir wollen gewinnen.“

Im Juni geht es für den BCK nach Vorarlberg, ehe im Oktober und November die Rückkämpfe in der Neugablonzer Dreifachturnhalle stattfinden werden.

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Sport

Der ESVK hat einen neuen Co-Trainer

Mit Hunor Marton gewinnt der ESV Kaufbeuren einen äußerst ambitionierten und interessanten Co-Trainer für sich, der Chef-Trainer Sebastian Buchwieser in der kommenden Saison in der Wertachstadt unterstützen wird

Der 32-jährige Hunor Marton ist ein junger Trainer, der seine Ausbildung an der renommierten finnischen Eishockey-Talentschmiede, dem Sport Institute in Vierumäki, abgeschlossen hat. Neben seinen Erfahrungen im Nachwuchsbereich in Finnland und der Slowakei war er auch als Co-Trainer in der ersten Slowakischen Liga beim HC Banska Bystrica tätig. Zuletzt bekleidete er für 18 Monate das Amt des Chef-Trainers beim SC Riessersee in der Oberliga Süd.

ESVK-Chef Trainer Sebastian Buchwieser über Hunor Marton: „Hunor Marton war mein Wunschkandidat. Schon bei den ersten Gesprächen spürte ich seine Leidenschaft und Besessenheit für den Eishockeysport. Das sind genau die Dinge, die uns in der nächsten Saison helfen werden, den ESVK wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Trotz seines jungen Alters hat er bereits umfangreiche und vielfältige Trainererfahrung. Unter anderem arbeitete er mit Trainerlegende Doug Shedden in der slowakischen ersten Liga. Zudem genoss er an der renommierten finnischen Eishockey-Universität Vierumäki eine ausgezeichnete Ausbildung. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

Hunor Marton über seine Entscheidung den Co-Trainerposten beim ESVK zu übernehmen: „Meine Entscheidung beruhte auf der klaren Vision des Vereins und den sehr positiven Gesprächen, die ich mit Sebastian Buchwieser geführt habe. Ich schätze ihn als starken Trainer und großartigen Kollegen, und ich freue mich sehr darauf, ihn zu unterstützen und meinen Beitrag zum Team und zum Verein zu leisten, während wir daran arbeiten, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Schon bei den ersten Gesprächen hatte ich das Gefühl, dass dies ein großartiges Umfeld mit starken Ambitionen ist. Ich freue mich darauf, Teil dieses Projekts zu sein, mich gemeinsam weiterzuentwickeln und zu wachsen, und jeden Tag mein Bestes zu geben, um dem Team und der Organisation zu helfen, wieder voranzukommen.“

In der kommenden Spielzeit wird Hunor Marton nun also den Trainerstab des ESV Kaufbeuren bereichern. Neben Chef-Trainer Sebastian Buchwieser und Hunor Marton gehört auch Fitness- und Athletiktrainer Jonas Feldmaier zum Trainerteam für die Saison 2026/2027. Zudem ist es noch geplant, einen neuen Torwarttrainer zu verpflichten.

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Sport

Heimspiel des BSK gegen den FC Füssen

Neugablonz will den Schwung mitnehmen und siegreich bleiben

Leonit Gashi kam erst zur Winterpause zum BSK, ist seitdem ein unverzichtbarer und wichtiger Spieler für das Kreisliga-Team. © Stefan Günter

Fünf Pflichtspiele hat der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd noch vor der Brust. Obwohl es für die Schmuckstädter im Prinzip um nichts mehr geht, sollen in den verbleibenden Partien noch Punkte gesammelt werden. Nach dem starken Auftritt beim Tabellenzweiten Seeg-Hopferau-Eisenberg will der BSK im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den FC Füssen wieder nachlegen.

Die Lechstädter haben zuletzt für positive Schlagzeilen auf dem Platz gesorgt. Denn sie schlugen nicht nur den TSV Kottern (2:1), sondern konnten auch das Derby gegen den TSV Buching-Trauchgau (1:0) für sich entscheiden. In Summe erreichte der FCF seit dem Start nach der Winterpause sechs Siege bei zwei Niederlagen. Vier Zähler liegt das von Christian Möller trainierte vor dem BSK. Das Hinspiel verlor Neugablonz knapp mit 1:2. „Wichtig ist, dass die Mannschaft weiterhin hungrig bleibt, auch wenn es theoretisch um nichts mehr geht“, so Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter.

Die Gäste gehören zu den defensiv stärksten Mannschaften in der Liga, während Neugablonz zusammen mit Kottern in der Offensive den Ton angibt. „Wir sollten unseren Schwung und die positive Energie gegen Füssen mitnehmen. Dann ist auch ein Sieg möglich“, betont Cheftrainer Dennis Starowoit. Anstoß im Waldstadion ist um 16 Uhr.

Bereits um 13.45 Uhr startet die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz sein Duell gegen den FC Füssen 2. Der BSK kassierte zuletzt drei Niederlagen in Folge.

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Sport

Andrew Yogan belegt die erste Kontingentstelle beim ESVK

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir einen Spieler wie Andrew Yogan davon überzeugen konnten, nach Kaufbeuren zu wechseln.“

Der ESV Kaufbeuren hat die erste von insgesamt drei Kontingentstellen für die Saison 2026/2027 mit dem US-Amerikaner Andrew Yogan belegt. Mit diesem Transfer setzt der Club zudem ein kleines Ausrufezeichen.

Der 34-jährige Stürmer hat in den letzten fünf Jahren mit seinen Teams, dem HC Slovan Bratislava, den Eisbären Regensburg und den Dresdner Eislöwen, drei Meisterschaften gefeiert und war stets einer der internen Topscorer. In der Saison 2023/2024 wurde Andrew Yogan bei den Eisbären Regensburg von der DEL2 als Spieler des Jahres ausgezeichnet und war zu diesem Zeitpunkt auch der punktbeste Spieler der gesamten DEL2.

Seine ersten Stationen in Europa waren die ICEHL-Clubs HC Bozen, HC Innsbruck und Fehérvár AV19 sowie später der Dornbirner EC und die Graz99ers. In der multinationalen Liga machte er sich schnell einen Namen als zuverlässiger und starker Scorer. Zuletzt stand der 191 cm große Stürmer sogar in der DEL auf dem Eis. Nach der Meisterschaft und dem Aufstieg mit den Dresdner Eislöwen ging er den Weg in Deutschlands höchste Spielklasse mit und kam dort in 30 Spielen auf 13 Scorer-Punkte. Am Ende der Saison spielte er dann noch für die Stavanger Oilers in der ersten Liga Norwegens.

Nun erfolgt für Andrew Yogan der Wechsel zum ESV Kaufbeuren. Beim ESVK soll der US-Amerikaner eine wichtige Rolle im Team einnehmen und wird dabei mit der Rückennummer 12 auflaufen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Andrew Yogan: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir einen Spieler wie Andrew Yogan davon überzeugen konnten, nach Kaufbeuren zu wechseln. Er ist ein absoluter Top-Spieler und wird ein wichtiger Angelpunkt in unserer Mannschaft sein. Zudem hat er in den letzten Jahren in Deutschland und im Ausland bewiesen, dass er Titel gewinnen kann und dies auch immer sein Ziel ist. Für uns als Club und auch für unser Umfeld sollte dieser Transfer ein kleiner Fingerzeig sein.“

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Sport

U13 des ESV Kaufbeuren holt Bayerische Vizemeisterschaft

Starke Saison endet mit Platz zwei in Bayern und Süddeutschland

Die U13-Mannschaft des ESV Kaufbeuren hat eine erfolgreiche Saison mit der Bayerischen und Süddeutschen Vizemeisterschaft abgeschlossen. In der höchsten Spielklasse ihrer Altersstufe überzeugte das Team über die gesamte Spielzeit hinweg mit konstant starken Leistungen.

Souveräner Auftritt in der Vorrunde

Bereits in der Vorrunde sicherte sich der ESVK ungefährdet den ersten Platz und qualifizierte sich damit für die Meisterrunde. Dort trafen die Kaufbeurer Nachwuchsspieler auf die besten acht Teams aus Bayern sowie die beiden Spitzenmannschaften aus Baden-Württemberg. Zu den Gegnern gehörten Deggendorf, Regensburg, Augsburg, Landshut, Nürnberg, Geretsried, Riessersee, Frankfurt und Mannheim. Gespielt wurde jeweils in einer Hin- und Rückrunde. Die Mannschaft zeigte dabei konstant Leistungen und setzte sich hier gegen zahlreiche namhafte Gegner durch. Am Ende stand ein verdienter zweiter Platz hinter dem neuen Meister aus Deggendorf.

Besonders bemerkenswert: Im Heimspiel gelang dem ESV Kaufbeuren ein Sieg gegen den späteren Titelträger. Auch das Rückspiel in Deggendorf verlief auf Augenhöhe und wurde erst im Penaltyschießen entschieden.

Trainer loben Einsatz und Teamgeist

„Die Mannschaft hat sich den zweiten Platz mit großem Einsatz, Disziplin und viel Trainingsfleiß hoch verdient“, betonten die Trainer Norbert Zabel, Ferdinand Speckamp, Michael Wirth und Jakob Peukert. Ausschlaggebend sei vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung gewesen. Mit der Vizemeisterschaft unterstreicht der ESV Kaufbeuren erneut die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein.

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Sport

Zwei weitere Abgänge beim ESVK

Martin Kaaz und Torhüter Clemens Schulz gehen

Mit Stürmer Martin Kaaz und Torhüter Clemens Schulz verabschiedet der ESV Kaufbeuren zwei Spieler, die zur abgelaufenen Saison hauptsächlich zum Stammpersonal unserer U20-Mannschaft gehörten, aber auch für den Spielbetrieb der DEL2-Mannschaft gemeldet waren. Beide Spieler sind aufgrund ihres Alters nicht mehr für die U20-Mannschaft spielberechtigt und werden sich somit neuen Vereinen anschließen.

Martin Kaaz kam auf sechs Einsätze für die Joker in der DEL2, während Torhüter Clemens Schulz beim Auswärtsspiel in Bietigheim im Schlussdrittel seinen ersten Einsatz in der DEL2 absolvieren konnte.

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Sport Veranstaltung

SpVgg Kaufbeuren Damen – Vorbericht Heimspiel – Tabellenerster kommt ins Parkstadion

BOL – SpVgg Kaufbeuren Damen : FC Loppenhausen

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Damen der SpVgg Kaufbeuren wieder ins Spielgeschehen ein.
Die Pause kam zustande, da die SVK ihr Spiel auf Wunsch der Nördlinger auf einen späteren Zeitpunkt verlegt hatte.
 
Nun richtet sich der Fokus voll auf die nächste Aufgabe – und die hat es in sich.
 
Am Samstag um 16:00 Uhr empfangen die Kaufbeurerinnen mit dem FC Loppenhausen den aktuellen Tabellenführer der Frauen-Bezirksoberliga.
Der Gegner reist als designierter Aufsteiger in die Landesliga an und dominiert die Liga bislang nahezu nach Belieben.
Mit 40 Punkten aus 14 Spielen, einem beeindruckenden Torverhältnis von 63:9 sowie 13 Siegen und nur einem Unentschieden unterstreicht Loppenhausen seine Ausnahmestellung eindrucksvoll.
 
Für die SVK bedeutet dieses Duell einen echten Härtetest.
Dennoch geht das Team mit Rückenwind in die Partie: Die Mannschaft präsentiert sich aktuell in starker Form
und will diese Leistung auch gegen den Spitzenreiter auf den Platz bringen.
 
Entsprechend selbstbewusst ist die Herangehensweise – Kaufbeuren wird alles investieren, um dem Favoriten Paroli zu bieten und im Heimspiel eine engagierte Leistung zu zeigen.
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Gesundheit Sport

Muskelkater – warum Bewegung schmerzen kann

Nicht nur Anfänger betroffen

Bewegung ist gesund – doch wer Sport treibt, kann auch einen schmerzhaften Muskelkater erleiden. Urhebervermerk: © PantherMedia / martinan

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Mit steigenden Temperaturen und längeren Tagen werden daher viele Menschen wieder sportlich aktiv. „Doch gerade nach längeren Sportpausen, bei besonders intensiven Trainingseinheiten oder ungewohnten Bewegungsabläufen kann es zu schmerzhaftem Muskelkater kommen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ursache sind winzige Mikroverletzungen in den Muskelfasern. Als Reaktion darauf kommt es zu Entzündungsprozessen im Muskelgewebe sowie zu Wassereinlagerungen, die wiederum die Muskelfasern dehnen. Diesen Dehnungsschmerz nehmen wir als Muskelkater wahr. Da diese Prozesse Zeit benötigen, treten die typischen Beschwerden oft erst mehrere Stunden oder am Tag nach der Belastung auf. Muskelkater ist dabei keine Erkrankung, sondern eine normale Anpassungsreaktion des Körpers auf ungewohnte Beanspruchung.

 

Nicht nur Anfänger betroffen

Muskelkater trifft nicht nur sportlich Ungeübte. Auch erfahrene Sportlerinnen und Sportler können Muskelkater entwickeln, etwa bei intensivem Krafttraining, langen Ausdauereinheiten oder schnellen Richtungswechseln in Ballsportarten. Entscheidend ist weniger das individuelle Trainingsniveau als vielmehr die Art und Stärke der Belastung. Zur Vorbeugung sollte man sich vor dem Training ausreichend aufwärmen und sich nur schrittweise belasten. „Regelmäßige Bewegung und eine langsame Steigerung der Trainingsintensität helfen dem Körper, sich anzupassen und senken das Risiko für Muskelkater deutlich“, so Susanne Hasel.

 

Was hilft gegen Muskelkater?

In der Regel verschwindet der Muskelkater von selbst. „Nach wenigen Tagen, manchmal bis zu einer Woche, klingen die Beschwerden ab“, so Susanne Hasel. Am ersten Tag ist es eventuell hilfreich, den Muskel etwas zu kühlen, um die Schwellung in den Muskelfasern nicht zu stark werden zu lassen. Später kann Wärme helfen: Lindernd wirken häufig Wärmeanwendungen wie warme Bäder oder Wärmflaschen, da sie die Muskulatur entspannen. Auch leichte Bewegung, beispielsweise ein Spaziergang, kann die Durchblutung fördern und zur Erholung beitragen. Eine vollständige Sportpause ist meist nicht erforderlich, stark beanspruchte Muskelgruppen sollten jedoch geschont werden. Halten die Schmerzen ungewöhnlich lange an, nehmen sie zu oder sind sehr stark, kann statt Muskelkater auch eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss vorliegen. In diesem Fall ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.

 

Zum Thema „Das hilft wirklich gegen Muskelkater – 4 Tipps!“ bietet „AOK – Der Gesundheitskanal“ ein Youtube-Video mit Doc Felix an.

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Sport

Tomáš Schwamberger stürmt zukünftig für die Joker

Tomáš Schwamberger gilt dazu als harter Arbeiter, der auch mit Scorerqualitäten ausgestattet ist

Der erste Neuzugang im Sturm des ESV Kaufbeuren ist Tomáš Schwamberger. Der 26-jährige Deutsch-Tscheche befindet sich im besten Eishockey-Alter und wechselt nach zwei Spielzeiten beim EHC Freiburg nun zum ESVK in die Wertachstadt. Zuvor spielte Schwamberger fünf Jahre lang für die Eisbären Regensburg, mit denen er zunächst die Oberliga-Meisterschaft sowie den Aufstieg in die DEL2 errang. In der Saison 2023/2024 konnte er zudem die DEL2-Meisterschaft mit den Eisbären feiern.

In bisher 187 Pflichtspielen in der DEL2 erzielte der 175 cm große und 78 kg schwere Stürmer starke 92 Scorerpunkte. Tomáš Schwamberger gilt dazu als harter Arbeiter, der auch mit Scorerqualitäten ausgestattet ist und beim ESVK in der neuen Saison eine wichtige Rolle einnehmen soll. In der kommenden Spielzeit wird der Linksschütze das ESVK-Trikot mit der Rückennummer 19 tragen.

ESVK Geschäftsführer Tobias Peukert über den ersten Neuzugang im Sturm: „Mit Tomáš Schwamberger konnten wir einen Spieler für uns gewinnen, der sehr mannschaftsdienlich agiert und zugleich bereits bewiesen hat, dass er gut scoren kann. Zudem verfügt er über viel Erfahrung in der DEL2 und der Oberliga und hat mit den Eisbären Regensburg bereits zwei Meisterschaften gewonnen. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns nach Kaufbeuren kommt und in der kommenden Saison ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders sein wird.“

Tomáš Schwamberger über seine Beweggründe nach Kaufbeuren zu kommen: „Ich freue mich riesig auf die kommende Saison. Der ESVK ist ein starker Verein mit einer schönen Arena, hervorragenden Trainingsbedingungen und großartigen Fans. Jedes Mal, wenn ich mit ehemaligen Joker-Spielern gesprochen habe, war das Feedback durchweg positiv. Ich möchte mich nicht auf persönliche Ambitionen konzentrieren, sondern der Mannschaft bestmöglich helfen, damit wir zusammen das beste Ergebnis erreichen können.“

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Sport

BSK zwingt Tabellenzweiten auswärts in die Knie

Neugablonz gewinnt gegen den TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg verdient mit 3:1

Ein toller Auftritt des BSK in Seeg wird mit drei Punkten belohnt. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur. In der Kreisliga Allgäu Süd gewannen die Schmuckstädter souverän das Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg mit 3:1. 

 Von Anfang an ging es nur in eine Richtung. Neugablonz bestimmte das Geschehen auf dem Platz. Die längst überfällige 1:0-Führung passierte noch vor dem Pausenpfiff. Benjamin Maier traf in der 43. Minute zum mittlerweile 20. Mal in dieser Saison. Vier Minuten nach Wiederanpfiff war Denis Hoxhaj zur Stelle, der den Heimkeeper Daniel Melzer souverän zum 2:0 bezwang. Zwar gelang Mendim Haliti (53.) nach toller Vorarbeit durch Enis Özdemir das zwischenzeitliche 3:0, doch dem Gastgeber gelang zwei Minuten später der Anschlusstreffer. Allerdings blieb der TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg in der Offensive hinter seinen Erwartungen zurück. Phasenweise wirkte der Tabellenzweite schlicht ideenlos. Neugablonz brachte das Match problemlos zu Ende und feierte damit seinen 13. Saisonsieg in der Kreisliga Allgäu Süd.

Cheftrainer Dennis Starowoit gratulierte nach dem Match der gesamten Mannschaft: „Heute hat jeder von Euch für den Anderen gekämpft. Das war ein purer Kampf für das Miteinander. Und: Die Tore fielen für uns zur richtigen Zeit.“ Das Team sei auch in den entscheidenden Duellen sicher präsent gewesen. „Wir waren im Kopf immer dem Gegner einen Schritt voraus.“ Für Kapitän James Lugobola sei es einfach ein „geiles Spiel“ gewesen. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.“ Selbst Co-Trainer Eugen Erhart fand die passenden Worte: „Es war heute ein Genuss, Euch zuzuschauen, nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive“, machte er deutlich. „Unser Spiel wird immer besser.“

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Blaulicht Jugend Sport

Junioren (16-18 Jahre): das Team der Wasserwacht aus Marktoberdorf (Kreisverband Ostallgäu) belegte einen tollen 3. Platz im Landeswettbewerb

Bayerns beste Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer messen sich in Viechtach

Viechtach, den 26.04.2026 – Vom 25. bis 26. April 2026 fand der Landeswettbewerb der Wasserwacht Bayern für Erwachsene und Junioren in Viechtach statt. Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus allen Regierungsbezirken kamen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Neben Schnelligkeit und Ausdauer standen vor allem auch Präzision, Teamarbeit und rettungsdienstliches Fachwissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an und absolvierten anspruchsvolle Übungen, die realitätsnah an Einsatzsituationen angelehnt sind.

Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau unserer Einsatzkräfte. Unsere Ehrenamtlichen trainieren in ihrer Freizeit regelmäßig, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein Abbild der Leistungsfähigkeit und Professionalität der Wasserwacht in Bayern.“

127 hochmotivierte Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler ab 16 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe bestand aus 5-6 Teilnehmenden. Rund 60 Schiedsrichterinnen und 50 Helferinnen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landeswettbewerbs.

Die besten Teams wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Sonntag, den 26.04.2026, ausgezeichnet und haben sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 27. September 2026 im bayerischen Rehau statt.

Folgende Ortsgruppen haben in den einzelnen Stufen gewonnen:

Junioren (16-18 Jahre):

Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn
Platz 3: Schwaben, Ostallgäu, Marktoberdorf

Damen (ab 18 Jahre):

Platz 1: Niederbayern/Oberpfalz, Regen, Viechtach
Platz 2: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 3: Ober- und Mittelfranken, Coburg, Coburg

Herren (ab 18 Jahre):

Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn

Gemischte Mannschaft (ab 18 Jahre):

Platz 1: Oberbayern, Landsberg/Lech, Penzing
Platz 2: Niederbayern/Oberpfalz, Schwandorf, Nabburg
Platz 3: Oberbayern, Rosenheim, Bad Aibling

Die Wasserwacht-Bayern legt durch die Gestaltung des Wettbewerbes viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es nur Gruppendisziplinen und keine Einzeldisziplinen. Der Wettbewerb ist in dieser Hinsicht sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.

Die Teilnehmenden stellten ihr Können in folgenden Disziplinen unter Beweis:

Nicht-schwimmerischer Teil: Wasserwacht-Wissen in Theorie & Praxis, Basisausbildung Notfallmedizin in Theorie & Praxis
Schwimmerischer Teil: Flossenschwimmstaffel, Taucherstaffel, Kleiderschwimmstaffel, Rettungsschwimmstaffel, Rettungsleinenstaffel, kombinierte Rettungsmittel-Staffel

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Sport

10. Spielzeit im ESVK-Trikot – Sami Blomqvist bleibt ein Joker

441 Pflichtspiele hat Sami Blomqvist bisher im Trikot des ESV Kaufbeuren absolviert, und es sollen noch viele weitere hinzukommen

In bislang neun Spielzeiten erzielte der 35-jährige Stürmer stolze 508 Scorerpunkte für die Allgäuer. Der Deutsch-Finne geht mit den Jokern nun den Weg in die Oberliga und hat das große Ziel, mit dem ESVK wieder in die DEL2 zurückzukehren. Nach einem schweren Jahr mit mehreren Verletzungen und Erkrankungen möchte Sami Blomqvist es auch noch einmal wissen und sich nicht mit einem Abstieg aus der Wertachstadt verabschieden.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über die Entscheidung, den Vertrag mit Sami Blomqvist zu verlängern: „Wir haben die Entscheidung mit unserem neuen Trainer Sebastian Buchwieser abgestimmt und freuen uns, dass Sami eine weitere Saison das ESVK-Trikot trägt. Wir sind überzeugt, dass Sami nach einer durchaus durchwachsenen letzten DEL2-Spielzeit, bei der er mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatte, jetzt in der Oberliga auch wieder ein absoluter Leistungsträger für uns sein kann.“

Sami Blomqvist zu seiner Vertragsverlängerung: Der ESVK und die Stadt Kaufbeuren sind mein Zuhause. Daher möchte ich ein Teil der Zukunft des ESVK sein und dem Team dabei helfen, Wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Ich wünsche euch allen einen schönen Sommer und wir sehen uns in der nächsten Saison.

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Gesundheit Kultur Sport Tourismus Veranstaltung

Begleitetes Pilgern auf dem Crescentia-Pilgerweg in vier Etappen vom 14. bis zum 17. Mai 2026

Das Crescentiakloster und Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing bieten vom 14. Mai bis zum 17. Mai 2026 begleitete Pilgerwanderungen auf dem Crescentia-Pilgerweg an.

Foto: Melanie Gotschke

Wichtige Orte aus dem Leben der Heiligen Crescentia werden durch den Pilgerweg verbunden. Die Pilgerwegbegleiter geben Impulse, regen zum Nachdenken an und unterstützen die Wanderer dabei, Natur, Spiritualität und Gemeinschaft intensiv zu erfahren.

Der 90 Kilometer lange Pilgerweg wird in den vier Tagen in Etappen zwischen 17 und 28 Kilometern erwandert, welche auch einzeln buchbar sind. Die Pilger werden morgens mit dem Bus zu den Etappen gebracht und abends nach Kaufbeuren zurückgefahren. Start der Pilgerwanderungen ist um 7:30 Uhr (am Donnerstag, 14. Mai und am Sonntag, 17. Mai bereits um 7:00 Uhr) in der Klosterkirche des Crescentiaklosters. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro pro Person und Etappe inklusive Bustransfer.

Wichtig sind ausreichende Verpflegung, gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Die Pilgerwanderungen finden bei jeder Witterung statt.

Kaufbeuren Marketing bittet um Anmeldung in der Tourist Information unter 08341 437-190 oder per E-Mail an tourist-info@kaufbeuren.de. Alle Termine sind unter https://www.kaufbeuren-tourismus.de/geführte-pilgerwanderungen.html im Internet zu finden.

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Sport

Saisonauftakt für Kaufbeurer Jugend-Handballer

B-Jugend, F-Jugend und D-Jugenden mit ersten Turniertagen

Bildrechte: Maria Kunkel

Während die Herrenmannschaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz noch die spielfreie Zeit zwischen den Saisons genießen, stehen die Jugendmannschaften schon wieder bei Qualifikationsturnieren und Turniertagen der Sommerrunde auf der Platte.  

Die neue männliche B-Jugend der SG absolvierte dabei am vergangenen Sonntag die erste Runde der Bezirksoberliga-Qualifikation. Gegen Mannschaften des SV Pullach, des TS Jahn München und der JSG Alpsee-Grünten standen spannende Spiele in der ersten Qualifikationsrunde für die Bezirksoberliga an. Die gegnerischen Mannschaften waren dabei stark aufgestellt und so musste sich die SG dreimal, wenn auch teils nur knapp, geschlagen geben.  

Spannend wurde es auch für die weibliche D-Jugend am vergangenen Sonntag in Kempten. Unter Leitung von Vera Wassermann konnte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen gegen Mannschaften aus Kempten, Ottobeuren, Waltenhofen und ein Team der JSG Alpsee-Grünten ein erfolgreiches Turnier abgeschlossen werden. Die weibliche D-Jugend erkämpft sich damit einen Platz in der nächsten Qualifikationsrunde. 

Ebenfalls am Sonntag starteten die Kaufbeurer F-Jugenden in Unterpfaffenhofen in die Sommerrunde. Eine Fortgeschrittenen- sowie eine Anfängermannschaft maßen sich dabei mit sechs weiteren Teams aus dem Alpenvorland. Von den Anfängern der SG stand die Mehrzahl das erste Mal auf dem Spielfeld und erlebten erste eigene Erfolgserlebnisse. Auch die Fortgeschrittenen wurden in ihren vier Spielen ordentlich gefordert. Die Vorfreude auf das zweite Turnier ist bei allen schon groß. 

Bereits am Samstag startete die männliche D-Jugend mit ihren Qualifikationsspielen. Gegen die JSG Alpsee-Grünten II konnte zum Auftakt mit 20:7 ein klarer Sieg eingefahren werden. Im weiteren Turnierverlauf musste sich das Team von Ben Scherbaum und Rob Uhlir dann jedoch den starken Mannschaften aus Kempten, Ottobeuren und Biessenhofen geschlagen geben. Mit dem vierten Turnierplatz gelang dennoch das Vorrücken in die nächste Qualifikationsrunde.

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Sport

Kein Glück bei Ringer-EM in Tirana

Westendorfer Niklas Stechele und Christopher Kraemer kehren ohne Medaillen zurück

Niklas Stechele (links im Bild) zeigte trotz Niederlage einen starken Kampf gegen den späteren Vize-Europameister Zelimkhan Abakarov aus Albanien. © Jens Heinz

Die diesjährige Ringer-Europameisterschaft in Tirana ist alles andere als optimal verlaufen. Die beiden einzigen bayerischen Athleten im Aufgebot des Deutschen Ringer-Bundes, Christopher Kraemer und Niklas Stechele aus Westendorf, sind ohne Medaillen nach Hause zurückgekehrt.

Im Achtelfinale musste Kraemer im griechisch-römischen Stil gegen Abu Amaev ran. Bis kurz vor Kampfende lag der 30-Jährige im Limit bis 67 Kilo nur mit 3:4 zurück. Als er dann alles in die Waagschale warf, gab er weitere technische Punkte ab und verlor letztendlich mit 3:9. Da der Bulgare allerdings im Viertelfinale selbst scheiterte, war auch für Christopher Kraemer der Weg über die Hoffnungsrunde verbaut.

Groß waren auch die Erwartungen bei Niklas Stechele. Der letztjährige EM-Fünfte startete im Freistil bis 61 Kilo. Zum Auftakt stand ihm der Schweizer Nils Leutert gegenüber, der ihm überhaupt keine Probleme bereitete. Souverän gewann er technisch überlegen mit 11:0-Wertungspunkten. Im Viertelfinale wartete dann ein ganz anderes Kaliber auf den Westendorfer. Trotz eines starken Auftritts musste sich Stechele Zelimkhan Abakarov mit 2:6 geschlagen geben. Da der Serbe mit russischen Wurzeln das Finale erreichte, ging es für den 26-Jährigen in der Hoffnungsrunde am Schlusstag der kontinentalen Titelkämpfe wieder weiter. Sein Gegner war der Italiener Simone Piroddu. Nach einigen zum Teil fragwürdigen Entscheidungen des Kampfgerichts setzte sich der aus Sardinien stammende U20-Europameister von 2022 mit 6:3 durch. Damit war für Stechele das Turnier ebenfalls beendet.

Beide Westendorfer Aushängeschilder bereiten sich nun intensiv auf das nächste sportliche Event vor: Anfang Juni stehen in Elsenfeld (Unterfranken) die deutschen Einzelmeisterschaften auf dem Programm.

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Sport

Ein Altbekannter ist der erste Neuzugang beim ESVK

Julian Eichinger kehrt zu den Jokern zurück

Der erste Neuzugang für die Joker ist nicht nur ein altbekannter, sondern auch ein Top-Transfer für den ESVK in der Oberligasaison 2026/2027. Offensiv-Verteidiger Julian Eichinger kehrt nach fünf Spielzeiten und einem DEL2-Meistertitel in der Tasche von den Ravensburg Towerstars zum ESV Kaufbeuren zurück. Eichinger bringt starke Fähigkeiten im Aufbauspiel sowie in den Special Teams mit und wird dem ESVK in diesen Schlüsselbereichen eine erhebliche Verstärkung sein.

Zusätzlich profitieren die Joker nicht nur von der umfangreichen Erfahrung des 34-jährigen Rechtsschützen, der insgesamt 728 Pflichtspiele in der DEL2 bestritten hat. Mit beeindruckenden 438 Scorerpunkten hat er zudem auch seine offensive Power nachweislich bestätigt. Julian Eichinger, der bereits im Nachwuchs das Trikot des ESVK getragen hat, wird ab der kommenden Spielzeit wieder das Joker-Trikot mit der Rückennummer 91 tragen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über den ersten Neuzugang für die Saison 2026/2027: „Wir freuen uns sehr, dass es mit der Verpflichtung von Julian Eichinger geklappt hat. Wir waren schon länger im Austausch und sind froh, ihn nun als unseren ersten Neuzugang vorstellen zu können. Mit Julian Eichinger bekommen wir nicht nur viel Erfahrung in unsere Defensive, sondern auch viel Offensive-Power, die unserer Mannschaft sehr zugutekommen wird.“

Julian Eichinger zu seiner Rückkehr: „Ich freue mich sehr, wieder ein Teil des ESV Kaufbeuren zu sein und nach Kaufbeuren zurückzukehren. Mein Ziel ist es, das Beste für den Verein zu geben und mit der Mannschaft maximalen Erfolg zu haben.“

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Sport Veranstaltung

Derby-Sieg mit Statement – 4:1-Sieg gegen Ottobeuren

BOL  – SpVgg Kaufbeuren Damen : TSV Ottobeuren (4:1)

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

In einem temporeichen und spielerisch guten Derby setzte die SVK von Beginn an ein klares Zeichen und drückte direkt aufs Gaspedal.
Mit schnellen Kombinationen und sicherem Passspiel brachte man die Gäste aus Ottobeuren früh in Bedrängnis.
Defensiv war Ottobeuren stark gefordert und konnte offensiv kaum Akzente setzen.
 
Die verdiente Führung fiel in der 25. Minute: Melina Moser verwertete einen präzisen Schnittstellenpass von Paula Eichinger souverän zum 1:0.
Auch nach der Pause blieb die SVK tonangebend. Zunächst erhöhte Paula Eichinger auf 2:0, ehe erneut Melina Moser das 3:0 nachlegte.
Nach einer Ecke gelang Ottobeuren zwar der Anschlusstreffer zum 3:1, doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten:
Nur zwei Minuten später stellte Paula Eichinger mit einem sehenswerten Heber über die Torhüterin den alten Abstand wieder her und sorgte für die endgültige Entscheidung zum 4:1.
 
Mit dieser starken Leistung im Derby belohnt sich die SVK nicht nur mit einem verdienten Sieg, sondern rückt auch wieder auf Platz 3 der Tabelle vor.
 
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Sport

SpVgg Kaufbeuren unterliegt in Weitnau

Defensive Schwächen entscheiden das Spiel

Die SpVgg Kaufbeuren hat in Weitnau eine Niederlage hinnehmen müssen, die im Saisonendspurt noch einmal für Spannung sorgt. Ein Punkt fehlt weiterhin, um sich endgültig von den Relegationsplätzen abzusetzen.

Frühe Führung und wechselhafte Partie

Weitnau ging in der 20. Minute in Führung. Julian Sachs erzielte wenig später den Ausgleich für Kaufbeuren. Kurz vor der Halbzeit schlug die Heimmannschaft erneut zu und ging mit einer knappen Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel sorgte Dominik Hiltwein für das 2:2. Die Partie blieb offen, doch nur kurze Zeit später stellte Weitnau erneut auf Führung. Kaufbeuren fand in der Schlussphase keinen Weg mehr zurück ins Spiel.

Verpasste Chancen und strittige Szene

Die Gäste bemühten sich um den Ausgleich, konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Kurz vor dem Abpfiff sorgte zudem eine Schiedsrichterentscheidung für Unmut auf Kaufbeurer Seite, die eine mögliche Chance auf den Ausgleich zunichtemachte.

Trainerkritik: Defensive im Fokus

Cheftrainer Manuel Günes musste vor der Partie auf Robin Conrad und Can Uygun verzichten, wollte dies jedoch nicht als Ausrede gelten lassen: „Es war eine völlig unnötige Niederlage. Natürlich mussten wir ersatzgeschwächt antreten.“ Besonders kritisch sah er das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Die Gastgeber seien zu einfachen Toren gekommen. Torwart Luas Kress konnte einem dabei nur leidtun, da er bei den Gegentreffern kaum eine Abwehrchance hatte. „Die Torschützen wurden sträflich freigelassen. So kann man keine Spiele gewinnen.“

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Sport

BSK gewinnt Lokalderby gegen Mauerstetten

Neugablonz lag zwischenzeitlich schon mit 0:2 zurück

Die drei Torschützen gegen den SVM, von links, Benjamin Maier, Alessandro Mulas und Denis Hoxhaj. © Collage/Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz hat das Nachbarschaftsderby gegen den SV Mauerstetten für sich entschieden. Trotz eines 0:2-Rückstandes drehten die Schmuckstädter die Partie und zwangen am Ende die Ostallgäuer mit 3:2 in die Knie.

Damit wiederholte Neugablonz das Kunststück. Denn in der Vorrunde konnte der BSK in Mauerstetten ebenfalls beim 4:2-Triumph drei Punkte einsacken. Allerdings verlief der Spielverlauf alles andere als nach dem Geschmack des Gastgebers. Allein vor dem ersten Gegentreffer ließ der BSK zwei hundertprozentige Chancen durch Denis Hoxhaj liegen. Aus dem Nichts schaffte Markus Kees für den SVM die 1:0-Führung (33.).

Mit Beginn der zweiten Hälfte wechselte Neugablonz auf drei Positionen. Sadik Sotanaj, Caner Schmitt und Enis Özdemir kamen ins Spiel und brachten weitere Qualität. Doch sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff war es wieder der SV Mauerstetten, der dank eines individuellen Fehlers in der Neugablonzer Hintermannschaft auf 2:0 erhöhte. Leon Scheske nutzte den kurzen Moment und schob die Kugel unhaltbar ins BSK-Gehäuse. Doch was den BSK in dieser Saison auszeichnet, ist die Tatsache, dass die Mannschaft Willen zeigt und die nötige Luft hat.

Die Aufholjagd startete mit dem Anschlusstreffer in der 57. Minute, als Benjamin Maier mit einem sehenswerten Seitfallvolleyschuss das 1:2 erzielte. Fünf Minuten später hatte der 36-Jährige den nächsten Treffer auf dem Fuß. Doch sein geschossener Elfmeter ging knapp am linken Pfosten vorbei. Neugablonz gab nicht auf, setzte weiter nach. In der 64. Minute erzielte Alessandro Mulas nach einer mustergültig getretenen Flanke durch Schlussmann Dennis Starowoit das zwischenzeitliche 2:2, ehe in der 72. Minute nach einer schönen Flanke von Benjamin Maier Denis Hoxhaj am linken Pfosten die Kugel aus kurzer Distanz zum Umjubelten 3:2 einschob.

„Viele hatten uns nach dem 0:2 schon abgeschrieben, doch wir sind zurückgekommen. Wir haben verdient das Duell gegen Mauerstetten gewonnen, weil wir mehr Energie und die Gier nach dem Sieg hatten“, fasst Coach Dennis Starowoit nach dem Schlusspfiff zusammen. Mit nunmehr 39 Punkten liegt Neugablonz in der Tabelle auf Rang sechs. Schon am kommenden geht es zum Aufstiegsaspiranten TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg. Der Tabellenzweite der Kreisliga Allgäu Süd siegte jüngst auswärts gegen den TSV Buching-Trauchgau mit 2:0.

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Die Nummer neun bleibt: Max Oswald hält dem ESV Kaufbeuren die Treue

Ein Eigengewächs übernimmt Verantwortung nach dem Abstieg

Wie der ESV Kaufbeuren aktuell mitteilt, bleibt die Nummer neun an Bord. Max Oswald wird auch nach dem Abstieg in die Oberliga weiter das Trikot seines Heimatvereins tragen.

Ein Spieler mit klarer Haltung

„Wenn du schon immer dieses Trikot trägst, dann gehst du halt auch nicht, wenn es mal nicht so gut läuft.“ Dieser Satz beschreibt die Haltung des 25-Jährigen treffend. Als Eigengewächs steht Oswald sinnbildlich für die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans in der energie schwaben arena. Der Publikumsliebling bringt Eigenschaften mit, die in Kaufbeuren geschätzt werden: Einsatz, körperliche Präsenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Dazu kommt seine Art, Dinge offen anzusprechen – auch das prägt seine Rolle im Team. Mit 304 Pflichtspielen im Trikot des ESVK hat Oswald bereits eine beachtliche Anzahl an Einsätzen gesammelt. Auch künftig wird er mit der Rückennummer neun auflaufen und damit ein vertrautes Gesicht im Kader bleiben.

Bedeutung für Team und Umfeld

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Rolle des Stürmers: „Er identifiziert sich mit dem Verein und seinem Umfeld wie nicht viele andere Spieler. Solche Spielertypen sind enorm wichtig für die Kabine und für die Verbindung zu unseren Fans. Außerdem bringt er ein gutes Gesamtpaket mit aufs Eis, welches uns in der kommenden Saison auf jeden Fall gut zu Gesicht stehen wird.“

Blick nach vorne

Auch Oswald selbst richtet den Blick nach vorn und übernimmt Verantwortung für die Vergangenheit: „Ich war letzte Saison ein Teil der Mannschaft, die für den Abstieg verantwortlich war. Daher war es für mich schnell klar, dass ich nun ein Teil der Mannschaft sein möchte, die zukünftig hoffentlich wieder einiges gerade rücken kann.“

Mit dieser Entscheidung setzt der ESV Kaufbeuren auf Kontinuität – und auf einen Spieler, der den Verein aus eigener Erfahrung kennt.

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Sport

Lokalderby zwischen dem BSK und Mauerstetten

Das Duell der Tabellennachbarn will Neugablonz daheim gewinnen

Der BSK will auch im Rückspiel der Kreisliga Allgäu Süd jubeln und vor allem gewinnen. Foto: Stefan Günter

Zum Duell der Tabellennachbarn kommt es in der Kreisliga Allgäu Süd. Der BSK Olympia Neugablonz trifft am Samstagnachmittag um 16 Uhr im Waldstadion auf den SV Mauerstetten. Schon das Hinspiel konnten die Schmuckstädter erfolgreich gestalten. Jetzt will der BSK auch das zweite Aufeinandertreffen siegreich gestalten.

Gegner Mauerstetten liegt in der Tabelle mit 38 Punkten zwei Zähler vor Neugablonz. Die Ostallgäuer kamen zuletzt im Heimspiel gegen den TSV Obergünzburg nicht über ein torloses 0:0 hinaus. Darüber hinaus gab es seit dem Start in die Frühjahrsrunde drei Siege und zwei Niederlagen. Gerade daheim will der BSK endlich gegen den SVM wieder einen Sieg landen. Die Jahre zuvor entführten stets die Mauerstettener jeweils drei Punkte. „Diese Serie wollen wir natürlich beenden. Auch wenn wir uns bewusst sind, dass es nicht einfach werden wird“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit deutlich. „Der SVM bringt immer viele Zuschauer mit. Ich glaube schon, dass wir ein tolles und spannendes Match erleben werden“, ergänzt Sportlicher Leiter Stefan Günter. Bei einem Sieg kann Neugablonz in der Tabelle an Mauerstetten vorbeiziehen. Das Hinspiel gewann der BSK am Ende verdient mit 4:2.

Bereits um 13.45 Uhr startet das Duell zwischen Neugablonz II und Mauerstetten II in der A-Klasse Allgäu 6.

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Politik Sport

Bund fördert Sanierung des Sportplatzes Germaringen mit 666.000 Euro

Die Gemeinde Germaringen plant im Zuge einer Generalsanierung die Umwandlung des bestehenden Fußball-Trainingsplatzes in ein Kunstrasenspielfeld

Gute Nachrichten für die Gemeinde Germaringen hat der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU). „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute beschlossen, die Sanierung des Sportplatzes im Sportpark Germaringen mit 666.000 Euro zu bezuschussen“, berichtet der Abgeordnete. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“.

„Ich habe mich in den vergangenen Wochen intensiv für die Projekte aus meinem Wahlkreis eingesetzt. Das mit der Umsetzung beauftragte Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hatte sechs Projekte als grundsätzlich förderfähig eingestuft. Heute hat der Haushaltsausschuss über die finale Mittelvergabe entschieden“, erklärt Stracke das Verfahren. „Ich freue mich sehr, dass Germaringen eine Förderung erhält.“

Die Gemeinde Germaringen plant im Zuge einer Generalsanierung die Umwandlung des bestehenden Fußball-Trainingsplatzes in ein Kunstrasenspielfeld. Hintergrund ist der anhaltende Mitgliederzuwachs beim Sportverein Germaringen, der zu einer deutlich höheren Auslastung der Sportanlagen führt.

„Mit der Maßnahme soll die Nutzung der Sportanlagen im Sportpark Germaringen zentral gebündelt und zukunftsfähig gesichert werden. Ein Kunstrasenplatz ermöglicht eine wesentlich intensivere und ganzjährige Nutzung des Sportgeländes und entlastet gleichzeitig die vorhandenen Rasenflächen. Damit wird der Trainingsbetrieb besser organisiert und die Qualität der Sportangebote für alle Altersgruppen langfristig gesichert“, beschreibt Stracke das Projekt, für das der Bund rund 45 Prozent der Gesamtkosten von etwa 1,5 Millionen Euro übernimmt.

Für die Sanierung kommunaler Sportstätten stellt der Bund 1 Milliarde Euro bis 2029 zur Verfügung. Im ersten Förderaufruf 2025/2026 stehen insgesamt 333 Millionen Euro bereit. Mit 3.684 eingereichten Interessenbekundungen und einer beantragten Gesamtfördersumme von mehr als 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf um das 23-Fache überzeichnet.

Das neue Programm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ setzt ein wesentliches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. „Wir tragen dazu bei, dass Sportanlagen in Deutschland endlich modernisiert werden können. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land. Nichts stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist mehr als der Sport“, so Stracke.

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Sport

Auswärtssieg in Egg: Kaufbeuren holt drei wichtige Punkte

Spielunterbrechung bringt Unruhe – Conrad entscheidet Partie spät

Die SpVgg Kaufbeuren hat in Egg einen 3:1-Auswärtssieg eingefahren. „Endlich mal drei Punkte auswärts“, sagte Co-Trainer Luca Wollens nach der Partie. Über weite Strecken setzte das Team die geplante Taktik um und bestimmte das Spielgeschehen.

Starke erste Halbzeit trotz schwieriger Bedingungen

Gespielt wurde auf dem Nebenplatz, der sich als schwer bespielbar erwies. Auch das schwache Flutlicht stellte beide Mannschaften vor Herausforderungen. Kaufbeuren kam damit zunächst besser zurecht und ging verdient mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Spielunterbrechung verändert den Verlauf

Bis zur 60. Minute hatte Kaufbeuren die Partie im Griff. Eine längere Unterbrechung nach einer schweren Verletzung eines Spielers aus Egg brachte jedoch einen Bruch ins Spiel. „Wir haben rund zehn Minuten gebraucht, um wieder reinzukommen“, so Wollens. Egg nutzte diese Phase, kam besser ins Spiel und verkürzte per Foulelfmeter. In der Folge erhöhte die Heimmannschaft den Druck und drängte auf den Ausgleich.

Kress hält – Conrad entscheidet

Torhüter Lukas Kress verhinderte mit mehreren Paraden den Ausgleich. In der Schlussphase blieb es spannend, ehe Torjäger Robin Conrad in der Nachspielzeit der Nachspielzeit (35 Minuten) mit seinem dritten Treffer die Entscheidung herbeiführte.

Trainer sieht verdienten Erfolg

„Am Ende war es ein glücklicher, aber durchaus verdienter Sieg. Über 62 Minuten hatten wir alles im Griff“, bilanzierte Cheftrainer Manuel Günes.

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Sport

Yannik Burghart bleibt dem ESVK treu

Yannik Burghart zu seinem Verbleib in Kaufbeuren: „Ich freue mich sehr, dass ich weiterhin das Trikot des ESVK tragen kann.“

Mit Yannik Burghart bleibt dem ESV Kaufbeuren beim Gang in die Oberliga ein Spieler treu, der auch schon im Nachwuchs das Trikot des ESVK getragen hat. Der 24 Jahre alte Stürmer spielte schon seit der U15, mit einem kurzen Abstecher in Bad Tölz, im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren und schaffte hier auch den Sprung in den DEL2 Kader der Joker. Nach zwei Spielzeiten in der DEL2 für den ESVK verschlug es ihn dann für eine Spielzeit zum EHC Freiburg, ehe dann auch zur abgelaufenen Saison die Rückkehr in die Wertachstadt erfolgte. Hier fühlt sich der gebürtige Starnberger pudelwohl und geht so nun in der kommenden Saison in seine bereits sechste Profi-Saison für die Allgäuer.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Yannik Burghart: „Zuerst einmal freuen wir uns sehr, dass wir mit Yannik Burghart einen noch eher jungen Spieler, der jedoch bereits viel Erfahrung im Profi-Eishockey gesammelt hat, hier in Kaufbeuren halten konnten. Er ist ein schneller und technisch versierter Spieler, der uns mit seinen Fähigkeiten in allen Bereichen auf dem Eis helfen kann. Außerdem glaube ich, dass er sein ganzes Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft hat und noch das eine oder andere mehr aus sich herausholen kann.“

Yannik Burghart zu seinem Verbleib in Kaufbeuren: „Ich freue mich sehr, dass ich weiterhin das Trikot des ESVK tragen kann. Der ESV Kaufbeuren ist ein Verein, der mich als Spieler schon sehr geprägt hat. Daher möchte ich auch dabei helfen, dass unsere Fans in der neuen Saison wieder mehr Spaß am Eishockey haben und wir einiges wieder gerade rücken können.“

Foto: Alex Winterholler

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Sport

Zwei weitere Abgänge bei den Jokern

Der ESVK trennt sich von Marc Pethke und Florian Reinwald

Im Zuge der Neuausrichtung des ESV Kaufbeuren nach dem sportlichen Abstieg aus der DEL2 in die Oberliga sind aktuell zwei weitere Personalentscheidungen gefallen. Der gebürtige Kaufbeurer Marc Pethke, der die letzten vier Spielzeiten als Ansprechpartner und Trainer für die Torhüter beim ESVK verantwortlich war, wird zukünftig nicht mehr zum Trainerstab der Joker gehören.

Dazu wird auch Florian Reinwald nicht mehr für den ESVK auflaufen. Der junge Stürmer kam in der abgelaufenen Saison aus dem Nachwuchsbereich des ERC Ingolstadt nach Kaufbeuren und absolvierte insgesamt 36 Pflichtspiele für den ESVK in der DEL2 sowie weitere acht für den EV Füssen in der Oberliga Süd.

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Westendorfer Aushängeschilder bei Ringer-Europameisterschaft

Die Westendorfer Niklas Stechele (rechts) und Christopher Kraemer starten in Tirana für Deutschland bei der Ringer-EM. © Stefan Günter

Christopher Kraemer und Niklas Stechele gehen in dieser Woche in Albanien auf die Matte

Westendorfs Aushängeschilder Niklas Stechele und Christopher Kraemer sind in dieser Woche bei der Ringer-Europameisterschaft in Tirana gefordert. Der 26-jährige Stechele geht erst am Samstag (26.4.) im Limit bis 61 Kilo im Freistil auf die Matte. Kraemer wurde vom Deutschen Ringer-Bund nachnominiert, da der gesetzte Burghauser Witalis Lazovski verletzungsbedingt nicht dabei sein kann. Kraemer geht bereits am Dienstag (21.4.) in der albanischen Hauptstadt in der Gewichtsklasse bis 67 Kilo auf die Matte.

 „Ich hatte damit nicht gerechnet“, sei Kraemer doch überrascht gewesen, als er von Bundestrainer Maik Bullmann die erfreuliche Nachricht überbracht bekam. Der Griechisch-Römisch-Spezialist bereitet sich derzeit auf die im Juni stattfindende deutsche Einzelmeisterschaft in Elsenfeld vor. „Somit bin ich aktuell nicht in dem Zyklus, der sonst bei Athleten vorgesehen ist, die unmittelbar vor einem Wettkampf stehen“, erklärt der 30-Jährige. Kraemer könne ohne Druck aufringen. Auf ihn wartet ein starkes Teilnehmerfeld.

Niklas Stechele war zuletzt 14 Tage bei einem Lehrgang des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) in Tokio im Einsatz. Neben den deutschen Athleten standen ihm vor allem Trainingspartner aus Südkorea und Japan zur Seite. „Es hat richtig Spaß gemacht“, bilanziert Stechele. Bereits zum dritten Mal wurde er vom DRB zu dieser besonderen Maßnahme eingeladen. Der Fünftplatzierte der EM 2025 hat für seine aktuelle Aufgabe weiterhin eine Medaille fest im Visier. Es sei auch nicht unmöglich, betont er abschließend.

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Neugablonz gibt Führung aus der Hand

Denis Hoxhaj (grünes Trikot) traf im Heimspiel gegen den TSV Buching-Trauchgau zum zwischenzeitlichen 2:0. © Stefan Günter

Zwei Tore-Vorsprung gegen Buching-Trauchgau reicht nicht. Zum Ende ein 2:2-Remis.

Der BSK Olympia Neugablonz hat sich im Heimspiel vom TSV Buching-Trauchgau mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Dabei führten die Hausherren souverän mit 2:0, ehe die Gäste binnen 60 Sekunden den Spielverlauf auf den Kopf stellten.

„Heute tut es richtig weh“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit die 90 Minuten. Dem BSK war bewusst, dass die Partie nicht einfach werden würde. Schließlich gelang dem TSV doch zuletzt ein 2:1-Erfolg über Spitzenreiter Kottern. Allerdings stimmte die Schmuckstädter auch die Tatsache zuversichtlich, dass Buching-Trauchgau bisher nur zweimal in der Fremde siegreich blieb: In Rettenberg (3:2) und in Oberstaufen (2:0).

Der erste Durchgang geht klar an Neugablonz, die den Gegner beherrschten. In der 24. Minute nutzte Alessandro Mulas eine Unachtsamkeit im gegnerischen Strafraum und schlenzte die Kugel über Gäste-Schlussmann Michael Filser zur verdienten 1:0-Führung. Weitere Möglichkeiten in den ersten 45 Minuten vergaben noch Mulas und Dzhan Karabash.

Die 2:0-Führung war nur eine Frage der Zeit. In Minute 57. der zweiten Halbzeit schlug BSK-Torwart Dennis Starowoit einen Pass genau auf Denis Hoxhaj, der auf der linken Seite die Kugel mustergültig mitnahm und es unhaltbar für Gästeschlussmann Filser in den Maschen versenkte. Zwei Minuten später gelang dem TSV Buching-Trauchgau nach einer Standardsituation per Kopfball der 1:2-Anschlusstreffer. 60 Sekunden später beförderte BSK-Innenverteidiger Eraldo Stafa die Kugel unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor. Dass die Ostallgäuer noch die Großchance auf den Siegtreffer versemmelten, kommt noch erschwerend hinzu. „Wir haben leider das Spiel aus der Hand gegeben. So brutal kann Fußball sein“, betont Coach Starowoit. Seine Mannschaft habe trotzdem ein gutes Spiel abgeliefert. Man sei auch das klar bessere Team gewesen. Auch Kapitän James Lugobola wirkte nach dem Schlusspfiff doch ein wenig konsterniert. „Das tut schon etwas weh.“ Ein Sieg wäre unterm Strich auch verdient.

Unterdessen hat die direkte Konkurrenz Siege eingefahren. Füssen hatte keine Probleme beim 8:0-Kantersieg gegen Schlusslicht Türk Spor Kempten, während die SG Untrasried-Haldenwang einen 3:1-Erfolg in Wertach feierte.

Auch die Zweite Mannschaft musste sich am Ende mit einer Punkteteilung zufriedengeben, wenn gleich der BSK zweimal einem Rückstand hinterherlief. Zudem konnten sie eine zehnminütige Zeitstrafe, die der Unparteiische Armin Böck in der 60. Minute gegen den TSV Buching-Trauchgau II aussprach, nicht mit einem Torerfolg krönen. Am Ende hieß es 2:2.

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Joker binden Youngstar Pavels Nikitins für zwei Jahre

Infos zur Kaderplanung des ESVK

Mit Pavels Nikitins konnte der ESV Kaufbeuren einen weiteren Spieler aus dem Kader der Saison 2025/2026 an den Club binden. Der 19 Jahre alte Stürmer war in der abgelaufenen Saison einer der großen Leistungsträger der U20-Mannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. und erzielte für das Team von Trainer Pyry Eskola starke 51 Scorerpunkte in 32 Saisonspielen. Zudem war er mit einer Förderlizenz ausgestattet und kam 14-mal für den EV Füssen in der Oberliga zum Einsatz, wo er drei Scorerpunkte erzielte. Für die Joker in der DEL2 schnürte er 23-mal seine Schlittschuhe und kam ebenfalls auf drei Scorerpunkte, wobei er immer wieder sein vorhandenes Talent unter Beweis stellte.

Bei den Jokern wird Pavels Nikitins nun also weiterhin das Trikot mit der Rückennummer 22 tragen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über den Youngster: „Pavels Nikitins hat in unserer U20-Mannschaft und auch in seinen Einsätzen in der Oberliga und der DEL2 bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, sich auch im Profi-Eishockey durchzusetzen. Bei uns bekommt er nun die Chance, sich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte in seiner Karriere zu gehen.“

Pavels Nikitins zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich bin zwar nicht lange in Kaufbeuren, aber der Verein hat in dieser kurzen Zeit eine große Bedeutung für mich gewonnen. Die Fans, die Atmosphäre und die Stimmung in Kaufbeuren sind einfach wahnsinnig. Ich fühle mich hier wie zu Hause, deshalb musste ich nicht lange überlegen und habe mich frühzeitig entschieden, mich an den ESVK zu binden. Ich bin sehr glücklich, die rot-gelben Farben weiter tragen zu dürfen.“

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Eishockey-Doppelspieltag in Kaufbeuren: Frauen- und Männer-Nationalteam testen am 23. April. Wenige Restkarten noch vorhanden!

Frauen- und Männer-Nationalteams testen am 23. April im Rahmen der WM-Vorbereitung

Am 23. April 2026 steht Kaufbeuren ganz im Zeichen des internationalen Eishockeys. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften treffen gleich zwei deutsche Nationalteams auf starke Gegner – und das an einem einzigen Spieltag.

Tickets sind über den offiziellen Online-Shop erhältlich.

Auftakt: Frauen-Nationalteam gegen die Schweiz

Den Anfang macht um 16:30 Uhr die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Sie trifft auf das Team aus der Schweiz, das seit Jahren zu den etablierten Nationen im europäischen Eishockey zählt. Für die deutsche Auswahl bietet die Partie eine wichtige Standortbestimmung kurz vor der WM.

Abendspiel: Männer gegen die Slowakei

Am Abend folgt um 20:00 Uhr das zweite Länderspiel. Dann steht die Männer-Nationalmannschaft auf dem Eis und misst sich mit der Slowakei. Die Begegnung gilt als Härtetest in der finalen Phase der Turniervorbereitung.

Ein Ticket für zwei Spiele

Besucher profitieren von einem besonderen Angebot: Eine Eintrittskarte berechtigt zum Besuch beider Partien. Im Stehplatzbereich sind noch wenige Restkarten vorhanden.

Tickets sind über den offiziellen Online-Shop erhältlich.

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Derby-Drama in Kaufbeuren: SVK trifft in letzter Minute

Joker sticht in der Nachspielzeit – 2:1-Sieg gegen Thalhofen

Die SpVgg Kaufbeuren hat im Derby gegen den FC Thalhofen einen späten 2:1-Erfolg gefeiert. Der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit – und sorgte für große Erleichterung bei den Gastgebern.

Gäste beginnen druckvoll

Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Thalhofen. Vor allem ihre scharf getretenen Eckbälle brachten die Kaufbeurer Defensive mehrfach in Bedrängnis. Dennoch blieb die SVK konzentriert und ließ nur wenige klare Torchancen zu. Ab der 30. Minute übernahm Kaufbeuren zunehmend die Kontrolle. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Robin Conrad, der jedoch am Torhüter der Gäste scheiterte. Mit zunehmender Spielzeit wirkte das Offensivspiel der Hausherren strukturierter.

Nach der Pause brachte der Kaufbeurer Kapitän seine Mannschaft per Elfmeter in Führung. Die Führung hielt bis zur 80. Minute, ehe Robin Thiel einen Freistoß direkt verwandelte und den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase nahm die Intensität zu. Nach einer Meinungsverschiedenheit zeigte der Schiedsrichter dem Thalhofener Kapitän Steger die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf musste auch Gästetrainer Niemeyer auf die Tribüne.

Joker entscheidet das Derby

In der Nachspielzeit bewies SVK-Trainer Manuel Günes ein gutes Gespür: In der 93. Minute brachte er Benedikt Singer ins Spiel. Nur Augenblicke später erzielte dieser den Treffer zum 2:1-Endstand.

Stimmen zum Spiel

Kapitän Robin Conrad zeigte sich nach Abpfiff erleichtert: „Die erste Halbzeit war ein sehr zerfahrenes Spiel mit wenig Chancen. Nach 30 Minuten sind wir besser reingekommen, da hat auch das Anlaufen besser geklappt. Der Elfmeter war dann wichtig für uns, der hat uns Sicherheit gegeben. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können, so wurde es nach dem 1:1 nochmal spannend. Dass wir mit der letzten Aktion das 2:1 machen, zeigt unseren Siegeswillen.“

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Deutlicher Auswärtssieg für den BSK in Oberstaufen

Dreimal netzte Benjamin Maier im Auswärtsspiel gegen Oberstaufen-Stiefenhofen ein. © Stefan Günter

Neugablonz will daheim am Samstag nachlegen

Der BSK Olympia Neugablonz ist wieder zurück in der Erfolgsspur. Nach der 1:4-Niederlage bei Spitzenreiter Kottern gewannen die Schmuckstädter das Nachholspiel auswärts gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen am Ende deutlich mit 5:0.

Zur Pause fielen noch keine Tore. Enis Özdemir (50.) und Dzhan Karabash (61.), der nach seiner Rotsperre wieder auflief, sorgten gleich nach dem Wiederanpfiff für klare Verhältnisse. In Torlaune präsentierte sich Benjamin Maier, der mit einem lupenreinen Hattrick in der 65., 68. und 90. Spielminute das Ergebnis nach oben schraubte. Damit erzielte der 36-jährige Offensivspieler des BSK bisher 18 Tore in der laufenden Saison und schließt zu Kotterns Kapitän Giuseppe Savoca in der Torjägerliste auf.

In der Tabelle der Kreisliga Allgäu Süd klettert Neugablonz vom achten auf den sechsten Rang vor. Aktuell hat der BSK 35 Punkte. Vor dem Team liegen nun zwei Heimspiele in Folge. Am kommenden Samstag (18.4.) ist der TSV Buching-Trauchgau im Waldstadion zu Gast, eine Woche später folgt das Lokalderby gegen den SV Mauerstetten. Beide Partien beginnen jeweils um 16 Uhr.

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Vier weitere Spieler verlassen den ESVK

Drei Verteidiger und ein Torhüter verlassen die Joker auf eigenen Wunsch

Die Planungen für die kommende Spielzeit 2026/2027 beim ESV Kaufbeuren schreiten voran. In diesem Zuge stehen nun auch personelle Veränderungen fest: Mit Fabian Koziol, Jakob Peukert und Paul Mayer verlassen drei Verteidiger den Verein. Zudem wird Torhüter Daniel Fießinger künftig nicht mehr für die Joker auflaufen.

Langjährige Verbundenheit endet: Fabian Koziol verlässt den ESVK

Fabian Koziol trug seit 2014 das Trikot des ESV Kaufbeuren. Zunächst im Nachwuchs aktiv, entwickelte sich der gebürtige Füssener zu einem festen Bestandteil des DEL2-Teams. Insgesamt absolvierte er 343 Pflichtspiele für die Wertachstädter. In den Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 sammelte Koziol zudem per Förderlizenz Spielpraxis bei den Memminger Indians in der Oberliga, für die er 31 Einsätze bestritt. Zur neuen Saison schließt sich der Verteidiger einem anderen Verein an.

Eigengewächs geht: Jakob Peukert sucht neue Herausforderung

Auch Jakob Peukert kehrt dem ESVK den Rücken. Der gebürtige Kaufbeurer durchlief den gesamten Nachwuchs des Vereins und sammelte in den vergangenen drei Spielzeiten 53 Einsätze in der DEL2. Zusätzlich stand der Verteidiger mit einer Förderlizenz 58-mal für den EV Füssen in der Oberliga auf dem Eis. Nun hat sich Peukert entschieden, seine Laufbahn bei einem anderen Club fortzusetzen.

Nach Rückkehr wieder Abschied: Paul Mayer zieht es weiter

Paul Mayer war erst zur vergangenen Saison von den Jungadlern Mannheim nach Kaufbeuren zurückgekehrt. Der 20-jährige Verteidiger überzeugte mit seinen Leistungen und verlängerte seinen Vertrag ursprünglich um zwei Jahre. Nach dem Abstieg der Joker in die Oberliga hat sich Mayer jedoch dazu entschieden, weiterhin höherklassig zu spielen und den Verein zu verlassen.

Torhüter Fießinger beendet seine Zeit in Kaufbeuren

Mit Daniel Fießinger verlässt auch ein erfahrener Leistungsträger den ESVK. Der 29-jährige Torhüter wechselte einst vom DEL-Club Red Bull München nach Kaufbeuren und absolvierte in vier Spielzeiten 179 Pflichtspiele. In der Saison 2022/2023 wurde er als Torhüter des Jahres in der DEL2 ausgezeichnet. Nach dem sportlichen Abstieg verliert sein ursprünglich noch laufender Vertrag seine Gültigkeit, sodass einem Wechsel nichts im Wege steht.

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ESV Kaufbeuren verlängert mit Torhüter Rihards Babulis

Kontinuität auf der Torhüterposition

Wie der Club aktuell bekannt gab, hat der ESV Kaufbeuren den Vertrag mit Torhüter Rihards Babulis verlängert. Damit steht die erste Personalentscheidung für die Saison 2026/2027 fest.

Kontinuität auf der Torhüterposition

Der 23 Jahre alte Goalie gehört seit drei Jahren zum Kader der „Joker“ und hat sich in dieser Zeit kontinuierlich entwickelt. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte der Linksfänger 19 Pflichtspieleinsätze in der DEL2 für den ESV Kaufbeuren. Hinzu kamen sechs weitere Einsätze beim Kooperationspartner EV Füssen in der Oberliga Süd. Auch in der kommenden Saison wird Babulis weiterhin mit der Rückennummer 31 für den ESVK auflaufen.

Stimmen zur Vertragsverlängerung

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert ordnet die Verlängerung als wichtigen Schritt ein: „Wir sind froh, dass wir uns mit Rihards Babulis auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten. Er hat sich in den letzten Jahren bei uns stetig weiterentwickelt und sowohl in der DEL2 als auch beim EV Füssen gezeigt, dass er ein verlässlicher Rückhalt für seine Mannschaft sein kann. Umso wichtiger ist es für uns, dass er dem ESVK erhalten bleibt.“

Auch Babulis selbst betont seine Verbundenheit zum Verein: „Der ESV Kaufbeuren liegt mir sehr am Herzen. Für mich war früh klar, dass ich mich nicht mit einem Abstieg verabschieden möchte. In den vergangenen Wochen wurden wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen, die mich in meiner Haltung bestärkt haben. Nach intensiven Gesprächen war für mich eindeutig, dass ich weiterhin Teil des ESVK bleiben möchte.“

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Fünf weitere Abgänge beim ESV Kaufbeuren

Die Kaderplanung bei den Jokern geht weiter

Der ESV Kaufbeuren kann im Zuge der Planungen der neuen Saison 2026/2027 fünf weitere Abgänge bekanntgeben.

Diese sind die im Laufe der Saison nachverpflichteten Spieler:

  • Dominik Groß
  • Brent Raedeke
  • Vincent Schlenker
  • Travis Turnbull
  • sowie Alec Zawatsky, der von Beginn an zum Kader der Joker gehörte.
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Erfolgreicher BLSV-Lehrgang für Übungsleiter C-Lizenz im Breitensport für Erwachsene

Eine launige Runde: BLSV-Kreisvorsitzender Stefan Günter (links im Bild) übergab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Urkunde. © Stefan Günter

Unter den Besten ist auch Stefan Schiller vom TSV 1858 Kaufbeuren

Der Bayerische Landessport-Verband (BLSV) im Bezirk Schwaben hat jüngst erfolgreich neue Übungsleiterinnen und Übungsleiter ausgezeichnet. In Kaufbeuren stand die Ausbildung zum Übungsleiter C-Lizenz, Breitensport für Erwachsene, auf dem Programm. Insgesamt nahmen 24 sportbegeisterte Personen das Angebot in der Wertachstadt wahr.

Mit Sophia Hofer (SVG Baisweil) und Sandra Ratzinger (SSV Margertshausen) erreichten am Ende zwei Teilnehmerinnen die volle Punktzahl von 62. Dicht dahinter mit 61 Zählern war auch Stefan Schiller (TV 1858 Kaufbeuren). Wiederum einen halben Punkt weniger erzielte Carmen Bracht (TSV Friesenried). Nicht nur aus dem Ostallgäu und Oberallgäu bestand der Personenkreis. Die neuen Übungsleiter nahmen zum Teil weite Fahrten, aus Regensburg, Cham und Lindau, auf sich, um an der Ausbildung und der Prüfung teilzunehmen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Einsicht in die pädagogischen Aspekte zur Breitensportpraxis, erfuhren mehr über das sportbiologische Basiswissen und erhielten eine Einführung in Bewegungsspiele mit verschiedenen Zielsetzungen. Ihnen wurden beispielsweise auch einfache Techniken der Entspannung und Körperwahrnehmung nähergebracht. Die Ausbildung zur Übungsleiter-C-Lizenz Breitensport für Erwachsene ist somit ein sportlicher Wegbereiter und -begleiter.

Stefan Günter, Kreisvorsitzender des BLSV für das Ostallgäu und Kaufbeuren, bedankte sich bei der Urkundenübergabe nicht nur bei Claudia Linke und Rainer Ditz für die optimal durchgeführte Ausbildung, vielmehr würdigte der höchste Sportfunktionär im Kreis das Engagement eines jeden Teilnehmers. „Wir brauchen ständig neue Übungsleiter. Vielen Dank, dass Ihr die Mühen auf Euch genommen habt. Das Erreichen der C-Lizenz sollte für jeden und jede ein weiterer Ansporn sein. Gebt das Erlernte, das erlangte Wissen weiter“, so Günter in Richtung der Teilnehmer. Qualifizierte Übungsleiter in einem Verein zu haben, sei enorm wichtig, betont er abschließend.

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Neugablonz verliert ersatzgeschwächt beim Tabellenführer

BSK-Cheftrainer Dennis Starowoit (#24) und sein Team fuhren ohne Punkte aus Kemptens Stadtteil Sankt Mang zurück. © Stefan Günter

Durch die Niederlage rutscht der BSK auf Rang acht in der Tabelle ab

Drei Spiele in Folge war der BSK Olympia Neugablonz seit dem Start nach der Winterpause ungeschlagen. Nach der jüngsten Niederlage gegen den Spitzenreiter der Kreisliga Allgäu Süd, den TSV 1874 Kottern U23, ist diese Miniserie schon wieder gerissen. Die Schmuckstädter verloren das Duell im Kemptener Stadtteil Sankt Mang am Ende mit 1:4.

Schon die Aufstellung brachte eine klare Erkenntnis: „Wir waren in keiner Weise konkurrenzfähig“, so Sportlicher Leiter Stefan Günter. So fehlten Can Balcioglu, Enis Özdemir, und James Lugobola (alle private Termine) genauso wie Efe Kiran, Marco und Caner Schmitt (alle verletzt). Noch gegen Kottern gesperrt war Dzhan Karabash. Beruflich bedingt musste sogar Denis Hoxhaj passen. „Das ist jede Menge Qualität, die uns nicht zur Verfügung stand. Trotzdem haben sich diejenigen, die angetreten sind, ins Zeug gelegt“, so Günter.

Zur Pause lagen die Gäste aus der Schmuckstadt bereits mit 0:3 zurück.  Dabei hatte Benjamin Maier in der Anfangsphase der Partie die wohl größte Chance. Doch Kotterns Schlussmann lenkte die Kugel nach einem getretenen Freistoß durch den 36-Jährigen noch über die Querlatte. Nach Wiederanpfiff war Neugablonz zwar im Spiel, doch der TSV wechselte auf verschiedenen Positionen. Zur Pause musste auch verletzungsbedingt Enes Cakir vom BSK aus dem Spiel genommen werden. Eugen Gidt wurde für ihn eingewechselt. Trotz eines Zehbruchs kam Roman Keil für Niklas Schnippe mit Beginn des zweiten Abschnitts ins Spiel. Er war es auch, der den 1:3-Anschlusstreffer erzielte. Eine weitere Großchance vergab Benjamin Maier, der den Ball an die Latte donnerte. „Hätten wir das 3:2 noch gemacht, dann wäre es noch mit Sicherheit eine enge Kiste geworden“, bilanziert Coach Dennis Starowoit.

Von Ausruhen kann beim BSK nicht die Rede sein. Bereits am kommenden Mittwoch steigt das Nachholspiel auswärts gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen. Das neu zusammengewürfelte Team zwang zuletzt auf dem heimischen Kunstrasen den TSV Kottern durch einen 2:1-Sieg in die Knie. Der BSK dürfte somit gewarnt sein. Anpfiff ist um 18.15 Uhr.

Spielabsage bei der Zweiten

Da auch die Zweite derzeit mit personellen Problemen zu kämpfen hat, musste das Spitzenspiel beim Ligaprimus der A-Klasse Allgäu 6, dem FC Thingau, abgesagt werden. Ein Nachholspiel findet nicht statt. Die Punkte gehen damit kampflos an die Ostallgäuer.

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Der ESVK hat einen neuen Chef-Trainer

Der ESVK setzt Ausrufezeichen auf der Trainerposition

Der ESV Kaufbeuren kann mit Sebastian Buchwieser seinen neuen Chef-Trainer für die Saison 2026/2027 vorstellen. Der gebürtige Mittenwalder coachte zuletzt für fünf Jahre die Blue Devils Weiden. Mit den Oberpfälzern konnte er dabei die Oberligameisterschaft und den Aufstieg in die DEL2 feiern.

Als dreimaliger Trainer des Jahres in der Oberliga Süd (2018/2019, 2021/2022, 2023/2024) und als Trainer des Jahres in der DEL2 (2024/2025) ausgezeichnet, übernimmt der 46 Jahre alte Erfolgscoach nun den ESV Kaufbeuren. Wie schon angekündigt wird Sebastian Buchwieser, der auch schon seit einem längeren Zeitpunkt Kenntnisse über die Planungen für die Saison 2026/2027 hatte, zusammen mit Geschäftsführer Tobias Peukert ab Vertragsbeginn am 1. Mai auch vorerst die Aufgaben der sportlichen Leitung übernehmen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Sebastian Buchwieser war unser absoluter Wunschkandidat für die Trainerposition. Wir sind sehr glücklich und auch etwas stolz darauf, dass wir einen Trainer mit einer solchen Reputation für uns gewinnen konnten. Er kennt sowohl die Oberliga wie auch die DEL2 bestens und weiß was es in beiden Ligen braucht, um dementsprechend erfolgreich zu sein.“

Sebastian Buchwieser zu seinem Engagement beim ESVK: „Ich freue mich sehr auf die große, schöne, aber auch herausfordernde Aufgabe, einen solchen Traditionsverein coachen zu dürfen. Wir werden alles dafür tun, dass wir in der kommenden Saison eine Mannschaft auf dem Eis haben, mit der sich die Fans identifizieren können – eine Mannschaft, die eine Kaufbeurer Identität hat und dazu schönen, unterhaltsamen und auch erfolgreichen Sport bieten kann.“

Aktuell ist Sebastian Buchwieser auch einer von drei Co-Trainern von Bundestrainer Harold Kreis in der ersten Phase der WM-Vorbereitung der deutschen Eishockey Nationalmannschaft. Dabei bestreitet das DEB Team zwei Testspiele in Karlsbad gegen Tschechien.

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Nach Trainer-Aus und Abschied des sportlichen Leiters: ESV Kaufbeuren startet Kaderumbau

Kaufbeuren bestätigt erste Spielerabgänge – weitere Entscheidungen angekündigt

Nach der Trennung vom Trainerteam um Leif Carlsson und Patric Wener sowie vom sportlichen Leiter Patrick Reimer treibt der ESV Kaufbeuren die personelle Neuausrichtung weiter voran. Nun hat der Club die ersten Entscheidungen im Spielerkader getroffen.

Sechs Abgänge bestätigt

Mit Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Henri Kanninen, Tyson McLellan, Jonny Tychonik und Cody Porter verlassen sechs Kontingentspieler den ESVK. Sie gehörten zum Aufgebot der Saison 2025/2026.

Der Verein bedankte sich in einer offiziellen Pressemitteilung bei allen Spielern für ihren Einsatz im Trikot der Joker und wünschte ihnen für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute.

Weitere Gespräche laufen

Wie der Verein berichtet, sind die Kaderplanungen damit noch nicht abgeschlossen. Weitere Abgänge seien möglich. Gleichzeitig befindet sich der ESV Kaufbeuren mit mehreren Spielern in Gesprächen über deren Zukunft beim Club. Einige Akteure stehen bereits für die Saison 2026/2027 unter Vertrag. Weitere Informationen will der ESVK in den kommenden Tagen bekanntgeben.

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Der BSK muss beim Spitzenreiter Kottern ran

Im Hinspiel zwang der BSK Olympia Neugablonz, hier im Bild mit Benjamin Maier, Ligaprimus Kottern mit 3:2 in die Knie. © Stefan Günter

Schmuckstädter können mit breiter Brust auflaufen

Seit drei Partien ist der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd ungeschlagen. Dem Auftaktremis gegen die SG Untrasried-Haldenwang (2:2) folgten überzeugende Auftritte gegen Türk Sport Kempten (10:0) und FC Blonhofen (2:0). Doch nun wartet eine knüppelharte Aufgabe auf die Schmuckstädter, die am Samstagnachmittag um 16.30 Uhr auswärts auf das U23-Team des TSV 1874 Kottern trifft.

Das Team aus Sankt Mang (Ortsteil von Kempten) führt derzeit mit 47 Punkten die Tabelle der Kreisliga Allgäu Süd an. Zwischen Kottern und Neugablonz liegen bereits 15 Zähler. Das Team von Kevin Siegfanz ließ im Aufstiegskampf zuletzt einige wichtige Punkte liegen. So gab es auswärts gegen den TSV Buching-Trauchgau nur ein mageres 0:0 und im Nachholspiel am Ostermontag setzte es auswärts auf dem kleinen Kunstrasenplatz gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen eine bittere 1:2-Pleite.

„Wir wollen vor allem ein schönes Fußballspiel erleben. Es treffen hier zwei spielstarke Teams aufeinander, die sich nicht wie viele Mannschaften in der Liga hinten hineinstellen“, so Stefan Günter. Der Sportliche Leiter des BSK zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich, Ähnliche Töne schlägt auch  Cheftrainer Dennis Starowoit an. „Nach unseren letzten Auftritten können wir mit breiter Brust dort antreten.“

Das Hinspiel gewann übrigens Neugablonz im September des vergangenen Jahres knapp mit 3:2. 

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Trainerwechsel beim ESV Kaufbeuren: Carlsson und Wener gehen

Nach personellen Veränderungen in der sportlichen Leitung folgen weitere Entscheidungen hinter der Bande

Nach der Trennung von Patrick Reimer als sportlicher Leiter hat der ESV Kaufbeuren zwei weitere Personalentscheidungen getroffen: Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener werden künftig nicht mehr für den Club tätig sein.

Leif Carlsson war im Januar 2026 nach Kaufbeuren zurückgekehrt. Seine Aufgabe war klar umrissen: Wie bereits in der Saison 2024/2025 sollte er den ESVK vor dem Abstieg bewahren. Unterstützt wurde er dabei von seinem Landsmann Patric Wener, der zeitgleich als Co-Trainer verpflichtet wurde. Trotz der gemeinsamen Bemühungen gelang es dem Trainerduo nicht, den drohenden Abstieg abzuwenden. Die sportliche Entwicklung führte nun zu der Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden.

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ESV Kaufbeuren zieht Konsequenzen: Patrick Reimer nicht mehr sportlicher Leiter

Neustart nach Abstieg – Club stellt sportliche Führung neu auf

Nach einer schwierigen und enttäuschenden DEL2-Saison 2025/2026 zieht der ESV Kaufbeuren erste personelle Konsequenzen. Der sportliche Abstieg in die Oberliga markiert einen Einschnitt – nun folgt der Umbau in der sportlichen Leitung.

Trennung mit sofortiger Wirkung

Patrick Reimer wurde am heutigen Mittag von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter entbunden. Das beschlossen die zuständigen Gremien der ESVK Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Die Entscheidung gilt mit sofortiger Wirkung. Seine bisherigen Aufgaben werden vorerst vom künftigen Cheftrainer sowie der aktuellen Geschäftsführung übernommen. Die Vorstellung des neuen Cheftrainers soll in Kürze erfolgen.

„Keine leichte Entscheidung“

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Tragweite des Schrittes: „Uns ist der Schritt, Patrick Reimer von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter zu entbinden, alles andere als leichtgefallen. Gerade aus menschlicher Sicht war dies eine sehr schwere Entscheidung. Aus sportlicher Sicht sahen wir uns aber leider nach mehreren Gesprächen und der Analyse der abgelaufenen Saison dazu gezwungen.“ Peukert machte zugleich deutlich, dass der Abstieg ein Umdenken erforderlich mache: „Der ESVK braucht nach dem Abstieg aus der DEL2 aus sportlicher Sicht einen kompletten Neustart.“

Gremium spricht von „Business-Entscheidung“

Auch Thomas Petrich, Gesellschafter und Beiratsmitglied, unterstreicht die Beweggründe: „Es war im Gremium und auch für mich persönlich eine sehr schwere Entscheidung. Allerdings sehen wir es als unumgänglich an, uns nach dieser Saison im sportlichen Bereich komplett neu aufzustellen.“ Zugleich stellte er klar, dass die Entscheidung nicht gegen die Person Reimer gerichtet sei: „Am Ende des Tages ist es eine Business-Entscheidung. Patrick Reimer hat ein rotgelbes ESVK-Herz, und das wird sich aus unserer Sicht auch nicht ändern.“

Weitere Kaderentscheidungen stehen bevor

Parallel zur personellen Veränderung in der sportlichen Leitung laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. In den vergangenen Tagen wurden mit allen Spielern Abschlussgespräche geführt. Weitere Meldungen sollen zeitnah folgen – insbesondere zu feststehenden Abgängen. Bereits in der kommenden Woche will der Club zudem erste Spieler für die Saison 2026/2027 vorstellen.

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Allgemein Jugend Sport Wirtschaft

Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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BSK gewinnt gegen Türk Sport Kempten und Blonhofen

Freude beim BSK Olympia Neugablonz: Sie gewinnen souverän das Auswärtsspiel in Blonhofen mit 2:0. © Stefan Günter

Zwölf Tore erzielt und keines kassiert

Der BSK Olympia Neugablonz hat auch das Nachholspiel in der Kreisliga Allgäu Süd gegen den FC Blonhofen gewonnen. Die Schmuckstädter setzten sich am Ostermontag auswärts verdient mit 2:0 (0:0) durch und feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge.

Es war das erwartete schwere Duell gegen den Aufsteiger. Coach Franz Zimmermann konnte nicht seinen besten Kader stellen. Der FCB stand nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Seeg-Hopferau-Eisenberg (0:1) und Rettenberg (1:3) bereits unter Zugzwang. Der BSK erspielte sich im ersten Abschnitt einige große Chancen, doch der Torerfolg blieb aus.

„Je länger so ein Spiel wird, desto schwerer wird es auch“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit. Dass der FCB in der Schlussviertelstunde etwas einbrach, spielte Neugablonz in die Karten. In der 77. Minute wurde Benjamin Maier im gegnerischen Strafraum gefoult. Er selbst verwandelte sicher. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Nach einem schnellen Spielzug auf der linken Seite schickte Can Balcioglu den pfeilschnellen Denis Hoxhaj, der mit Speed den Ball aufnahm und die Kugel ins rechte lange Ecke zum 2:0 beförderte. „Wir haben Geduld bewiesen und Blonhofen somit eiskalt bestraft“, freut sich Starowoit nach dem Spiel. „Wir waren über 90 Minuten die klar dominierende Mannschaft.“ Nach dem 10:0-Kantersieg am Karsamstag über Schlusslicht Türk Sport Kempten blieb Neugablonz somit im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor. 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart gratuliert der Mannschaft zum wichtigen Auswärtssieg. „Es war nicht einfach, aber wir haben zusammengehalten, Fußball gespielt, und am Ende wurden wir belohnt“, klatscht auch er Beifall. Der BSK ist somit mit sieben Punkten aus der Winterpause gestartet. Für Headcoach Dennis Starowoit ist das sehr positiv.

Auch die Zweite Mannschaft gewann das Auswärtsspiel in der A-Klasse 6 gegen den FC Blonhofen II knapp mit 2:1. Alle Tore fielen bereits im ersten Durchgang. Zwar gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung, doch Spielertrainer Denis Korneev (20.) und Rückkehrer Ferhat Cakmak (25.) drehten die Partie.

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SpVgg Kaufbeuren meldet sich zurück – klarer Sieg gegen Bad Wörishofen

Reaktion auf Erkheim-Niederlage gelingt mit überzeugendem 4:1-Heimerfolg

Am Ostermontag stand für die SpVgg Kaufbeuren Wiedergutmachung auf dem Programm – und die Mannschaft lieferte. Gegen Bad Wörishofen zeigte das Team eine engagierte Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 4:1 durch.

Frühe Führung und dominanter Auftritt

Bereits in der zweiten Minute brachte Robin Conrad die Kaufbeurer in Führung. Mit der Spitze überraschte er den Gästetorwart und sorgte für einen optimalen Start. Von Beginn an war erkennbar, dass die SVK die Niederlage in Erkheim hinter sich lassen wollte. Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Einsatz stimmten – Bad Wörishofen kam in der ersten Halbzeit kaum zur Entfaltung. Einziger Kritikpunkt blieb die Chancenverwertung: Mehrere klare Möglichkeiten wurden nicht genutzt, sodass eine höhere Führung möglich gewesen wäre.

Ausgleich und schnelle Antwort

Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen aus der Kneippstadt der Ausgleich. Doch anders als in vorherigen Spielen zeigte Kaufbeuren diesmal die passende Reaktion. Beim 2:1 durch Luca Wollens hatte die SVK auch etwas Spielglück, als eine Flanke direkt im Tor landete. Das 3:1 fiel nach einer Szene, in der die Gäste auf Abseits reklamierten, statt konsequent weiterzuspielen. Achmet Alkan sorgte schließlich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für die Entscheidung.

Trainerstimme und Ausblick

Co-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Wir haben heute einen überzeugenden Auftritt gezeigt. Siege werden uns in der Liga nicht geschenkt. Umso stärker, wie geschlossen, konzentriert und mit welchem Einsatz wir heute aufgetreten sind. Der Sieg ist absolut verdient.“

Das nächste Spiel steht am 16. April an – dann empfängt Kaufbeuren im Derby Thalhofen. „Wir brauchen jeden Punkt, Königsbrunn lässt nicht locker“, so Jentzsch, der auf ein intensives Flutlichtspiel hofft.

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Deutliche Niederlage trotz Chancenplus: SVK unterliegt in Erkheim

Vier Gegentore, viele vergebene Möglichkeiten – Kaufbeuren lässt wichtige Punkte liegen

Die SpVgg Kaufbeuren (SVK) verliert am Ostersamstag mit 0:4 in Erkheim – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Über weite Strecken erspielten sich die Gäste gute Möglichkeiten, ließen diese jedoch ungenutzt.

Früher Rückstand nach Standardsituation

Bereits nach 15 Minuten ging die Heimelf in Führung. Nach einem Eckball stand ein Erkheimer Stürmer frei im Strafraum und ließ SVK-Torwart Emre Sahin keine Chance. Zuvor hatte Robin Conrad die Gelegenheit zur Führung, scheiterte jedoch am Torhüter der Gastgeber.

Kaufbeuren vergibt klare Chancen

Kurz vor der Halbzeit bot sich die nächste große Möglichkeit zum Ausgleich: Julian Sachs kam aus rund zehn Metern zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Auch nach der Pause erspielte sich Kaufbeuren Chancen in kurzer Folge, ohne daraus Kapital zu schlagen.

Erkheim nutzt seine Möglichkeiten konsequent

Die Heimelf zeigte sich effizienter. Ein weiterer Eckball führte per Kopf zum 2:0. In der Folge vergab Kaufbeuren erneut klare Chancen, während Erkheim seine Gelegenheiten nutzte: Nach einem Konter und einem Foul im Strafraum erhöhte die Heimelf per Elfmeter auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte ein Treffer in den Winkel zum 4:0-Endstand.

Blick nach vorne: Reaktion gefordert

Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel am Ostermontag gegen Bad Wörishofen. „Am Montag sind wir in der Pflicht, das wieder gut zu machen“, so Luca Wollens.

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Der ESV Kaufbeuren muss nach 17 Jahren den Gang in die Oberliga antreten

Es kam, wie es kommen musste: Joker steigen ab

Spiel fünf der Playoff-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren fand am Ostersamstag statt. Die Joker wurden dabei von vielen Fans begleitet, die natürlich die Hoffnung hatten, dass der ESVK die Serie ausgleichen und somit ein entscheidendes Spiel sechs am Ostermontag in Kaufbeuren erzwingen könnte. Dem war jedoch leider nicht so.

Wie so oft in dieser Saison wirkten die Joker über weite Strecken der Partie nicht vollends bereit und waren vor allem in der eigenen Zone und im Aufbauspiel tweilweise einfach zu plan- und ideenlos. Somit musste der ESVK Kaufbeuren nach der heutigen 5:1-Niederlage und dem Gesamtergebnis einer komplett verkorksten Saison 2025/2026 in die Augen schauen und nach 17 Spielzeiten in der DEL2 nun den mehr als bitteren Gang in die Oberliga antreten.

ESVK-Trainer Leif Carlsson hatte im Vergleich zum Overtime-Erfolg am Donnerstag noch zwei Änderungen vorgenommen. Für Alec Zawatsky rückte der wiedergenesene Yannik Burghart an die Seite von Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Für Jakob Peukert wurde Fabian Koziol in der dritten Defensivformation aufgeboten. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Joker kamen im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen der Serie in Weiden relativ gut in die Partie. In einem ersten Powerplay, nach etwas mehr als zwei Minuten, hätte man den Hausherren schon einen ersten Stich versetzen können. Wie so oft in dieser Saison war das Powerplay jedoch nicht einmal erwähnenswert. Die Weidener schafften es dann, nachdem der ESVK bei fünf gegen fünf zunächst auch ein wenig agiler agierte, sich in der achten Minute für längere Zeit in der Joker-Zone festzusetzen. Nachdem die dritte Formation der Kaufbeurer zwei oder sogar drei Mal nach Scheibengewinnen diese wieder durch Fehlpässe verlor, war es Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schuss in den linken Torwinkel die Blue Devils mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Joker hatten durch Jonny Tychonick die wohl dickste Chance auf den Ausgleichstreffer, konnten diese jedoch nicht nutzen, und somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten auch die eine oder andere Torchance, aber richtig gefährlich wurde es nicht für Michael McNiven im Tor der Blue Devils. In der 33. Minute nutzten die Weidener dann ihr erstes Powerplay, und erneut war der Torschütze Fabian Ribnitzky, der mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 stellte.

Die Joker waren nun von der Rolle und mussten in der 39. Minute sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Schwaiger traf mit einem eigentlich eher harmlosen Schuss und zog das Spiel somit komplett auf die Seite der Oberpfälzer. Zu allem Überfluss kassierte Brent Readeke Sekunden später noch eine zwei plus zwei Minuten-Strafe wegen hohem Stock und somit mussten die Joker mit etwas mehr als drei Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel starten. Insgesamt war es eine enttäuschende Leistung des ESVK in den ersten 40 Minuten. Obwohl die Kaufbeurer sich die eine oder andere Chance erarbeiteten, waren sie grundsätzlich nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Blue Devils auszuüben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein.

Die Joker hatten dann in Unterzahl bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Chance auf einen schnellen Anschlusstreffer. Leider wurde die Situation über Tyson McLellan nicht gut ausgespielt und somit schnell vergeben. Das Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer schadlos. Die Hausherren investierten in der Folge nur noch das Nötigste, während die Joker weiter anrannten, dabei aber zu keinen nennenswerten Torchancen kamen.

Die Wertachstädter kamen dann in einem Powerplay nach 53 Minuten endlich auf das Scoreboard. Travis Turnbull traf mit einem Handgelenkschuss in den linken Torwinkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nichts da. Im Anschluss an den ersten Treffer der Allgäuer ließ sich Brent Readeke zu einer unnötigen Strafzeit in der offensiven Zone hinreißen, und dies nutzten die Blue Devils durch Tyler Ward eiskalt aus, um den Spielstand auf 4:1 zu erhöhen. Eine weitere Strafzeit gegen Sami Blomqvist erlischte dann auch noch den letzten Funken Hoffnung, um irgendwie in den letzten Minuten noch an einem Wunder zu arbeiten. Das Unterzahlspiel überstanden die Joker. Kurz vor dem Ende gab es jedoch noch einen Gegentreffer ins leere Gehäuse, als man mit dem sechsten Feldspieler agierte. Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigentafel, die dann auch endgültig den Abstieg des ESVK besiegelte.

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Overtime Krimi hält den ESVK weiter am Leben

Travis Turnbull markiert in der 84. Minute den Siegtreffer für die Joker

Der ESV Kaufbeuren empfing zum vierten Playdown-Spiel die Blue Devils Weiden in der heimischen energie schwaben arena. Am heutigen Tag hieß es erneut „Alles oder Nichts“. Die Joker mussten gewinnen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg besiegelt gewesen. Nach einem starken 5:6-Comeback-Sieg in Weiden nach 4:1-Rückstand schickte Leif Carlsson die gleiche Aufstellung aufs Eis. Allerdings startete Daniel Fießinger im Tor. Die Joker sicherten sich nach zwei Verlängerungen vor 3.100 Zuschauer (ausverkauft) einen 2:1 Sieg und somit eine weitere Chance auf den Klassenerhalt.

Beide Mannschaften begannen, wie zu erwarten war, mit Tempo nach vorne. Weiden hatte hierbei die besseren Möglichkeiten auf den ersten Treffer, Daniel Fießinger hielt jedoch souverän. Die erste Strafzeit der Partie wurde gegen Dominik Bohac wegen Behinderung ausgesprochen, der sich mit einem Check bei Max Oswald revanchierte, der einen fairen Hit gegen ihn fuhr. Die Joker spielten ein ungewohnt aggressives Powerplay, die Weidener blockten aber alles weg. Direkt danach erhielt Max Oswald zwei Minuten wegen Stockchecks. Die Kaufbeurer spielten in Unterzahl ebenso stark. Die Gäste kamen kaum in Formation. Die Joker wurden im weiteren Verlauf der Partie stärker, doch dann musste Jere Laaksonen wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Nach einem anfänglich guten Direktschussversuch von Luca Gläser hielten die Kaufbeurer die Defensivzone sauber. Es folgte eine Druckphase der Gäste, in der sich die Joker nur mit vielen Icings zu helfen wussten. Wenige Sekunden vor Schluss sprachen die Schiedsrichter eine eher ungewöhnliche Strafzeit gegen Weiden aus. Sie erhielten eine kleine Bankstrafe wegen unkorrekten Anspiels, die Alex-Olivier Voyer absaß. Mit einem rot-gelben Rest-Powerplay von 90 Sekunden ging es in die erste Pause.

Die Kaufbeurer Überzahl brachte keinen Erfolg. Kurz darauf versuchte Jere Laaksonen sein Glück allein vor Michael McNiven, scheiterte aber mit der Rückhand. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als Dennis Miller einen hohen Stock gegen sich gepfiffen bekam. Der ESVK spielte erneut ein druckvolles Powerplay, hatte viele Chancen, konnte sich aber zunächst nicht belohnen. Auch nach der Überzahlsituation ging es für Rot-Gelb immer weiter nach vorne. Die Weidener halfen erneut nach, als Luca Gläser eine kleine Strafe wegen hohen Stocks erhielt. Travis Turnbull zog von der rechten Seite ab, der Puck prallte von McNiven nach links, und Joe Cassetti ließ in letzter Konsequenz mit seinem Schuss in die Maschen zum 1:0 die energie schwaben arena beben. Der erste Dämpfer folgte kurz darauf, als Vincent Schlenker eine Strafzeit wegen Behinderung erhielt, die die Weidener nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Der zweite Dämpfer sollte ein Stockschlag durch Max Oswald direkt vor dem Tor sein, der mit einem Penaltyschuss bestraft wurde. Tyler Ward lief an, zog kurz nach links und schlenzte souverän zum 1:1 auf der rechten Seite ein. Der Ausgleich führte zu einem wahrlichen Kampf um die Führung. Beide Mannschaften preschten nach vorne und hatten Möglichkeiten auf den Treffer. Dann ertönte die Sirene zur zweiten Pause.

Im dritten Drittel hatten die Blue Devils zunächst die Nase vorne. Innerhalb der nächsten Minuten glich sich die Partie weitestgehend spielerisch aus. Mitte des Drittels erhielten Dominic Bohac und Tyson McLellan je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Direkt danach machte Michael McNiven einen Ausflug weit aus seinem Tor hinaus, den Sami Blomqvist und dann Paul Mayer beinahe bestraften. Das nächste Highlight war ein Alleingang Constantin Vogts, den Nicolas Appendino und Daniel Fießinger gerade so vereiteln konnten. Drei Minuten vor Ende erhielt Travis Turnbull eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker hatten Glück, denn nur wenige Sekunden in Unterzahl erhielt Noah Samanski eine kleine Strafe wegen Stockschlags. Im Vier-gegen-vier fiel kein Tor, in den letzten Minuten auch nicht mehr, somit ging es in die Verlängerung.

In der ersten Verlängerung brauchte es eine Weile, bis das Spiel wieder Fahrt aufnahm, dann aber richtig. Nach einem Fehler in der Offensivzone war Luca Gläser ganz allein in Richtung Daniel Fießinger unterwegs, traf aber nicht. Dann gab es einen Direktschuss von Travis Turnbull, den Michael McNiven stark mit der Stockhand parierte. Ein weiterer Alleingang von Constantin Vogt und Tom Schwarz endete ebenfalls bei Daniel Fießinger. Das Highlight des Spielabschnitts war ein Schlagschuss von Brent Raedeke von hinter der blauen Linie, den Michael McNiven gerade noch so unter sich sichern konnte.

Vier Minuten waren in der zweiten Verlängerung gespielt, da lief Jonny Tychonick an der blauen Linie entlang und schlenzte in Richtung Tor. Die Weidener konnten zunächst blocken, doch dann schaltete Travis Turnbull am schnellsten und versenkte den Puck zum Endstand von 2:1 im Weidener Tor.

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Kinder Sport

ESV Kaufbeuren bringt Kindergartenkinder aufs Eis

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kindergärten wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr hat der ESV Kaufbeuren die enge und intensive Zusammenarbeit mit den städtischen sowie weiteren Kindergärten fortgeführt. Rund 200 Kinder nahmen an dem Projekt teil und konnten dabei insgesamt 15 Eiszeiten erleben. Betreut wurden sie von einem engagierten Trainerteam aus der Laufschule sowie den hauptamtlichen Nachwuchstrainern.

Intensive Betreuung auf dem Eis

Bemerkenswert war die personelle Betreuung während der Einheiten: Bei jedem Termin standen mindestens fünf Trainer gleichzeitig mit den Kindern auf dem Eis. So konnte eine durchgehend aufmerksame und individuelle Begleitung gewährleistet werden. „Für diesen Einsatz gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank“, betont Jogi Koch, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren e.V. „Gerade neben dem intensiven Arbeitsalltag ist ein solches Engagement nicht selbstverständlich.“

Organisation und Zusammenarbeit

Federführend organisiert wurde das Projekt von Yvonne Koch vom Kindergarten St. Vitus in Mauerstetten – in enger Zusammenarbeit mit Kosta Werner vom städtischen Kindergarten in Neugablonz. „Der große Einsatz und die enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten waren ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Ohne das Engagement von Yvonne Koch und Kosta Werner wäre dieser Aufwand nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz trug dazu bei, Kindern früh Zugang zum Sport zu ermöglichen und ihnen positive Erfahrungen in der Gemeinschaft zu bieten“, sagt Sebastian Osterloh, hauptamtlicher Trainer beim ESV Kaufbeuren e.V.

Auch die Stadt Kaufbeuren unterstützte das Projekt: „Durch die flexible Handhabung bei den Eiszeiten hat die Stadt Kaufbeuren den Kindern aus den Kindergärten den Zugang zum Eis unter guten Bedingungen ermöglicht“, sagt Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V.

Die Basis des Sports im Blick

„Das Projekt zeigt, dass die Basis für späteren sportlichen Erfolg bereits in jungen Jahren gelegt wird – und im besten Fall bis in den Profibereich führen kann. Die Zusammenarbeit vieler Beteiligter macht deutlich: Genau hier beginnt ‚gemeinsam stark‘“, sagt Jogi Koch.

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Sport

Doppelspieltag für den BSK Olympia Neugablonz am Osterwochenende

Ein intensives Wochenende steht für den BSK in der Kreisliga Allgäu Süd am langen Osterwochenende bevor. © Stefan Günter

Türk Kempten am Karsamstag und Blonhofen am Ostermontag sind die Gegner

Vor einem anstrengenden und herausfordernden Osterwochenende steht der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd. Die Schmuckstädter müssen binnen 48 Stunden zweimal ran. Dabei geht es für den aktuell Tabellensiebten auch darum, in welche Richtung es für sie in der Tabelle geht.

Am Karsamstag steigt um 16 Uhr im Waldstadion das Duell gegen den FC Türk Sport Kempten. Die Illertstädter liegen abgeschlagen mit gerade einmal fünf Zählern auf dem letzten Rang. Dass der Weg wohl in die Kreisklasse führt, zeigte der letzte Auftritt. Sie kassierten eine 0:10-Klatsche gegen Spitzenreiter TSV Kottern U23. „Auch wenn die Favoritenrolle klar bei uns liegt, solche Spieler sind alles andere als einfach“, schwört Cheftrainer Dennis Starowoit seine Jungs auf die Aufgabe daheim ein.

Denn schon zwei Tage später steht das Nachholspiel gegen den FC Blonhofen auf dem Programm. Die Partie konnte im November des vergangenen Jahres nicht ausgetragen werden. Der Aufsteiger liegt gerade einmal vier Zähler hinter dem BSK auf einem Relegationsplatz. „Ich freue mich natürlich auf ein spannendes Lokalderby, Blonhofen wird uns nichts schenken. Ganz im Gegenteil: Sie werden alles geben, um siegreich hervorgehen. Das wollen und werden wir verhindern“, zeigt sich Sportlicher Leiter Stefan Günter optimistisch.

Fehlen wird weiterhin Sadik Sotanaj. Der brummt noch eine Sperre von einer Partie ab. Nach seinem Platzverweis gegen die SG Untrasried-Haldenwang steht das Urteil des Sportgerichts fest: Dzhan Karabash fehlt Neugblonz nun für drei Punktspiele.

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Sport

Der ESVK lebt noch! Irres Comeback der Joker nach 4:1 Rückstand

Weiteres Heimspiel am Donnerstagabend

Spiel drei der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute in der Hans-Schöpf-Arena auf dem Programm. Die Joker waren zum Siegen verdammt, wollte man die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 noch fortsetzen. Im Tor stand zuerst Rihards Babulis, der den Vorzug vor Daniel Fießinger und Cody Porter erhielt. Mit Stürmer Joe Cassetti, der mit sechs Scorerpunkten der überragende ESVK Aktuer an diesem Abend sein sollte, rückte dafür wieder ein vierter Kontingentspieler im Feld in das Lineup zurück. Trainer Leif Carlsson musste neben den bekannten Ausfällen auch auf Maximilian Hadraschek und Yannik Burghart verzichten.

Auf dem Eis schien es auf Kaufbeurer Seite nicht angekommen zu sein, um was es heute für den gesamten Verein ging. Nachdem die Joker durch Jonny Tychonick noch eine große Chance hatten, in Führung zu gehen, war es derselbe Spieler, der nach dem anschließenden Bully die Scheibe verlor, sodass die Hausherren einen Zwei-auf-eins-Konter fahren konnten. Diese Chance ließ sich Paul Vinzens nicht entgehen und traf mit etwas Glück zum 1:0 in der fünften Spielminute. Der ESVK meldete sich dann in der siebten Spielminute zurück in die Partie. Joe Cassetti tunnelte Michael McNiven bei einem schnellen Angriff und stellte das Ergebnis auf 1:1. Die Kaufbeurer hätten nun eigentlich mit etwas Selbstvertrauen agieren können, aber es kam anders. Wie so oft in dieser Saison war nach einem Treffer der Allgäuer erst einmal wieder der Gegner am Drücker. Nur gut eine Minute später konnte Tyler Ward einen Nachschuss im Tor von Rihards Babulis zum erneuten Führungstreffer der Weidener unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Alex-Olivier Voyer auf 3:1 erhöhen, und der Arbeitstag für Rihards Babulis war damit auch beendet. In drei Spielen dieser Serie schaffte es der ESVK, drei unterschiedliche Torhüter zum Einsatz zu bringen. Daniel Fießinger durfte nun ran und hatte nach wenigen Augenblicken schon Glück, als Tyler Ward unbedrängt einen Schuss an die Unterkante der Latte setzte. In der 14. Spielminute war es dann aber doch so weit. Erneut war Tyler Ward frei vor Daniel Fießinger und traf gekonnt aus der Bewegung heraus zum 4:1. Die Messe für die Partie und für die gesamte ESVK-Saison 2025/2026 war damit offensichtlich endgültig gelesen. Nachdem sich Rio Kaiser einen Fight mit Tom Schwarz lieferte und dafür neben der fünf Minuten Strafe auch eine zwei Minuten Strafe als Initiator erhielt, mussten die Joker das erste Mal in Unterzahl ran. Dem aber nicht genug, erhielt Nico Appendino wenig später noch eine 5-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. So konnten die Blue Devils die letzten fünf Minuten in diesem Drittel zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl beenden. Der ESVK überstand diese Phase ohne Gegentreffer, und so ging es mit dem Spielstand von 4:1 auch in die erste Pause.

Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnte Vincent Schlenker seine Farben noch einmal auf das Scoreboard bringen und stellte den Spielstand auf 4:2. Sollte ein wenig Hoffnung im Lager der Joker aufkommen? Auf dem Eis änderte sich zunächst nicht viel; die Weidener blieben am Drücker, konnten jedoch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, nachdem Rio Kaiser eine zwei Minuten Strafe absitzen musste. Auch daraus konnten die Kaufbeurer anscheinend kein weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Etwas aus dem Nichts kam dann doch der Anschlusstreffer für die Joker: Joe Cassetti konnte die Scheibe nach einem Schuss zu Jonny Tychonick bringen, und der Verteidiger hatte keine Mühe, den Spielstand in der 34. Minute auf 4:3 zu stellen. Der ESVK war also wieder zurück in der Partie. Pech hatten die Wertachstädter, als Tyson McLellan kurz darauf nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der nächste Angriff sollte dann aber wieder sitzen: Nach erneuter Vorarbeit von Joe Cassetti traf wieder Jonny Tychonick, dieses Mal mit einem Schuss von der blauen Linie, und es stand 4:4. Ein erstes Powerplay hatten die Joker dann in der 39. Minute, konnten es jedoch bis zur Pausensirene nicht in einen Treffer umwandeln. Trotz alledem eine starke Reaktion der Mannschaft auf das desolate erste Drittel.

Was war dann auf einmal mit dem ESVK los? Die Joker hatten das Spiel im letzten Drittel weitestgehend unter Kontrolle, und folgerichtig erzielten die Kaufbeurer auch die Tore. Nach einer Einzelaktion von Joe Cassetti konnte Sami Blomqvist die Allgäuer das erste Mal an diesem Abend in der 46. Minute in Führung bringen. Der Deutsch-Finne musste dabei die Scheibe nur noch über die Linie drücken.

Gute fünf Minuten später sollte den Jokern auch ihr erster Powerplaytreffer in der Serie gelingen. Nachdem die Wertachstädter bereits mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatten, war es schließlich Travis Turnbull, der mit einem satten Direktschuss zum 6:4 traf. Was für ein Comeback der Joker! Aber dann gab es auch wieder einen Rückschlag. Max Oswald bekam in der 51. Minute eine große Strafe für einen Ellenbogencheck aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, die jedoch auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Die Blue Devils kamen dann gleich zum 5:6-Anschlusstreffer. Tyler Ward war der Torschütze, wobei die Scheibe unhaltbar von einem Kaufbeurer Defender abgefälscht wurde. Das weitere Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Die Hausherren drückten in der Folge natürlich weiter auf den Ausgleichstreffer. Die Allgäuer ließen aber nicht mehr viel zu. Als die Weidener mit dem sechsten Feldspieler agierten, konnte der ESVK gut verteidigen und sicherte sich somit nach diesem Wahnsinnsspiel eine weitere Chance auf den Klassenerhalt in der DEL2.

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Sport

Kaufbeurer Handballer setzen Ausrufezeichen im Saisonfinale

Foto: Yuri Weber

SG ringt Tabellenzweiten nieder

Der Druck im letzten Saisonspiel für die Kaufbeurer Handballer war am vergangenen Samstag bereits weg. Der Nichtabstieg war beschlossene Sache und als Gegner stand mit der HSG Würm-Mitte ein klarer Favorit auf der Platte. Man konnte also frei aufspielen.  

Gerade zu Beginn des Spiels schien das aber noch nicht ganz angekommen zu sein. Immer wieder leistete sich die SG technische Fehler, die den Würmtalern eigene Angriffe ermöglichten. Nach knapp 8 Minuten stand es so 2:4. Dass die Kaufbeurer dann wieder ins Spiel fanden, ermöglichte auch der Kaufbeurer Torwart, Nils Hipper, der bereits früh für sicheren Rückhalt sorgte. Drei Kaufbeurer Tore in der 9. Spielminute glichen dann das Spiel zum 5:5 aus. 

Die SG fand so immer besser ins Spiel und konnte den schnell spielenden Würmtalern weiter Paroli bieten. Auch die Abwesenheit des Topscorers Konstantin Balkow konnten die Kaufbeurer überwinden. Verantwortung übernahm stattdessen Patrick Spitschan auf der rechten Halbposition. Dieser netzte dann auch in der 18. Minute mit einem seiner insgesamt 14 Tore zum 9:7 ein. Eine höhere Führung ließen die Gäste jedoch nicht zu. Im Gegenteil: In der 26. Spielminute gelang ihnen der 13:13-Augleich. In die Halbzeitpause ging es dann beim Stand von 17:15. 

Ähnlich knapp wie in der ersten Halbzeit ging es auch in den zweiten 30 Minuten weiter. Im Angriff konnten die Kaufbeurer Hausherren dabei immer wieder Lösungen finden, um die Abwehr der HSG auszuhebeln. Lediglich die Chancenverwertung ließ stückweise zu wünschen übrig. Dennoch konnten die Wertachstädter nach 34 gespielten Minuten auf 21:18 stellen. Eine Schwächephase der SG nutzten die Gäste dann gnadenlos aus und drehten das Spiel in den folgenden zehn Minuten auf 23:25. 

Dann war es jedoch wieder Nils Hipper, der das Kaufbeurer Tor sprichwörtlich zunagelte und die Würmtaler Gäste mit seinen Paraden zum Verzweifeln brachte. Den Ausgleich zum 28:28 erzielten die Kaufbeurer in der 53. Spielminute. Unbeirrt spielten die Hausherren, getragen von der Unterstützung des Heimpublikums, weiter. Aufgegeben hatten die Gäste jedoch noch nicht. 14 Sekunden vor Schluss gelang ihnen noch einmal der Ausgleich zum 32:32. Die übrige Zeit nutzten die Kaufbeurer jedoch voll aus und erzwangen mit dem Ende des Spiels noch einen 7-Meter, den Patrick Spitschan zum 33:32 Siegtreffer verwandelte.  

Für die Kaufbeurer Handballer endet damit vor heimischem Publikum eine kräftezehrende Saison mit einem hart erkämpften 8. Tabellenplatz.  

Coach Kuba Mrklas resümiert ein spannendes Spiel seiner Mannschaft: “Mit dem Spiel heute haben wir eine ganz starke Rückrunde vergoldet. Trotz kleiner Unsicherheiten haben wir nie aufgehört zu spielen und der HSG richtig schwer gemacht. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive haben wir nochmal gezeigt, wie sehr wir uns im Laufe der Saison gesteigert haben. Wir sind richtig stolz auf die Mannschaft und freuen uns darauf, weiter mit den Jungs zu arbeiten.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger ; Gellrich 1; Haggenmüller 6; Salzer ; Spitschan 14; Kittner 3; Hohenreiter 1; Mohring 5; Bartel 3; 

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Starker Rückrundenauftakt trotz Zeitumstellung – SpVgg Kaufbeuren Damen vs. CSC Batzenhofen-Hirblingen (4:1)

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Kaufbeuren dominiert und siegt verdient

Zum Auftakt der Rückrunde zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine konzentrierte und wache Leistung – und das trotz der Zeitumstellung. Von Beginn an übernahmen die Damen die Kontrolle über das Spielgeschehen, kombinierten sicher und setzten den Gegner früh unter Druck.

Die Dominanz zahlte sich schnell aus: Mit konsequenter Chancenverwertung erspielte sich Kaufbeuren bereits in der ersten Halbzeit eine verdiente 3:0-Führung. Defensiv stand die Mannschaft stabil und ließ kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu.

Nach der Pause kam es jedoch zu einer kurzen Unkonzentriertheit, die Batzenhofen-Hirblingen zum Anschlusstreffer zum 1:3 nutzte. Doch die Kaufbeurerinnen reagierten genau richtig: Sie fanden zurück zu ihrer Struktur, erhöhten wieder das Tempo und übernahmen erneut die Spielkontrolle.

Mit dem Treffer zum 4:1 war die Partie schließlich entschieden. In der Folge spielte die SpVgg das Spiel souverän zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit:
Ein verdienter Auftaktsieg in die Rückrunde, bei dem die Mannschaft über weite Strecken dominierte und auch nach einer kurzen Schwächephase die passende Antwort fand. Ein starker und reifer Auftritt der Kaufbeurer Damen.

Torschützen: Paula Eichinger (3´, 17´);  Julia Czeschlick (21´) ; Felicitas Jäger (66´)

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Die Damen sagen Danke!

Julia Czeschlick (Co-Kapitänin), Sandrine Uhlig (Kapitänen), Sabrina Oppenrieder (Co-Kapitänin) ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Frischer Look für die Rückrunde!

Seit Mitte der Vorrunde treten die Damen der SpVgg Kaufbeuren beim Aufwärmen vor den Spielen wieder geschlossen und einheitlich auf dem Platz auf. Möglich macht das die Unterstützung der Firma Stumpe Glas, die das gesamte Team inklusive Trainer mit neuen Aufwärmshirts ausgestattet hat. Die bisherigen Shirts waren in die Jahre gekommen. Zudem sorgten neue Spielerinnen dafür, dass ein durchgehend einheitliches Erscheinungsbild zuletzt nicht mehr gegeben war. Mit der neuen Ausstattung hat sich das nun geändert: Das Team präsentiert sich wieder als geschlossene Einheit.

Unterstützung, die sichtbar wird

Die neuen Shirts greifen den gewohnten Look auf und sorgen gleichzeitig für ein modernes Auftreten. Gerade beim gemeinsamen Aufwärmen vor den Spielen wird der Teamgedanke nun wieder deutlich sichtbar.

Motivierter Start in die Rückrunde

Mit dem neuen Outfit starten die Damen der SpVgg Kaufbeuren am Sonntag in die Rückrunde. Die Mannschaft zeigt sich dankbar für die Unterstützung und geht mit zusätzlicher Motivation in die kommenden Spiele.

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Sport

SVK meldet sich zurück – Heimsieg gegen Königsbrunn mit bitterem Beigeschmack

Drei Punkte sorgen für Distanz zu den gefährlichen Tabellenplätzen, doch Verletzung überschattet den Erfolg

Die SpVgg Kaufbeuren hat im Heimspiel gegen Königsbrunn wichtige Punkte eingefahren. Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war groß – dennoch wurde der Sieg von einer schweren Verletzung überschattet. „Mit dem Sieg gegen Königsbrunn haben wir nicht nur die ersten Punkte im Jahr 2026 gefeiert, sondern auch die Distanz auf die gefährlichen Plätze in der Tabelle wahren können“, erklärte SVK-Trainer Manuel Günes nach der Partie.

Früher Rückstand – bekannte Probleme

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig. Wie schon in den vorherigen Begegnungen geriet der SVK früh in Rückstand. Der erste Abschluss auf das Tor von Emre Sahin landete direkt im Netz. Wieder einmal sah sich die Mannschaft gezwungen, einem frühen Rückstand hinterherzulaufen. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Spielen zeigte das Team eine Reaktion. Der SVK steigerte sich im Verlauf der ersten Halbzeit deutlich und konnte die Partie noch vor dem Seitenwechsel drehen. Mit mehr Zugriff im Mittelfeld und klareren Aktionen nach vorne gelang es, das Spiel zu kontrollieren. Diese Entwicklung setzte sich auch im zweiten Durchgang fort.

Kontrolle nach der Pause – Spannung bis zum Schluss

Nach der Pause präsentierte sich der SVK überlegen und erhöhte auf 3:1. Doch die Gäste aus Königsbrunn gaben sich nicht geschlagen und verkürzten nach einem sehenswerten Freistoßtreffer. In der Schlussphase war dann vor allem Einsatz gefragt. Mit Einsatzwillen und auch einer Portion Glück brachte der SVK den knappen Vorsprung über die Zeit.

Verletzung von Genda trübt die Stimmung

Überschattet wurde der Heimsieg jedoch von der Verletzung von Nenad Genda. Der junge Spieler, der erst im Winter aus der Jugend zu den Herren gestoßen war, verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie. Die Mannschaft widmete ihm den Sieg. „Das gesamte Team hofft, dass er schnell wieder gesund wird“, so Günes.

Blick auf das Osterwochenende

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits an Ostern stehen zwei weitere Spiele an: Am Samstag geht es nach Erkheim, am Montag ist Bad Wörishofen zu Gast. „Wir wollen natürlich nachlegen“, gibt Günes die Richtung vor.

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Sport

Spielabsage nach Wintereinbruch – BSK muss erneut nachsitzen

In den Morgenstunden wurde bereits das Punktspiel zwischen der SG Oberstaufen-Stiefenhofen und dem BSK Olympia Neugablonz wegen des Schneefalls abgesagt. © Susanne Reichart

Zwei Nachholspiele nun für die Neugablonzer in der Fußball-Kreisliga Allgäu Süd

„Leider ist das eingetroffen, was wir nicht gehofft haben“, so BSK-Cheftrainer Dennis Starowoit. Die Auswärtspartie gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen kam aufgrund des Wintereinbruchs am vergangenen Sonntag nicht zustande.

 Dass es nun zwei Nachholspiele gibt, spielt dem Trainer und Torwart der Schmuckstädter natürlich in keiner Weise in die Karten. Schon im November des vergangenen Jahres musste das Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen FC Blonhofen witterungsbedingt gestrichen werden. Am Ostermontag müssen beide Mannschaften um 14 Uhr nachsitzen. Übrigens muss auch die Zweite im Anschluss gegen die Ostallgäuer in der A-Klasse Allgäu 6 ran.

Doch Starowoit hat natürlich die Befürchtung, dass das ausgefallene Match gegen Oberstaufen nun an einem Mittwoch, also unter der Woche, angesetzt wird. „Allein dann einen Kader zusammenzubekommen, dürfte nicht leicht werden“, verweist Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter auf die zahlreichen Schichtarbeiter in der Mannschaft. Hinzu kommt die lange Fahrt. „Wir werden uns mit Sicherheit mit den Verantwortlichen der SG Oberstaufen-Stiefenhofen auf einen für beide Seiten optimalen Zeitpunkt arrangieren können“, denkt Günter dabei spontan an Pfingstmontag. „Natürlich wird damit ein weiterer Feiertag für den Fußball geopfert, doch für beide Vereine ist es ein fairer Termin.“

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Sport

Arina Nemerovchenko vom Boxclub Kaufbeuren gewinnt die Goldmedaille

Coach Stanislav Boger und die frisch gebackene Bayerische Meisterin Arina Nemerovchenko. © BCK/Boger

Starker Auftritt bei der Bayerischen Meisterschaft in München

Arina Nemerovchenko ist überglücklich. Die junge Athletin des Boxclub Kaufbeuren hat bei den Bayerischen Meisterschaften in München die Goldmedaille erreicht. Für die erst 17-Jährige ist es bisher ihr größter Einzelerfolg überhaupt. Mit der Bronzemedaille kehrte Vereinskollege Kirill Kirsanov aus der Landeshauptstadt zurück.

 „Das harte Training und die Vorbereitung haben sich zu 100 Prozent ausgezahlt“, strahlt Nemerovchenko über das ganze Gesicht. Für sie war es ihre erste Landesmeisterschaft überhaupt. Die Herausforderung sei enorm gewesen. Im Finale traf die Kaufbeurerin auf Heidi Maier. Bereits bei der Südbayerischen in Straubing standen sich beide Kontrahentinnen gegenüber. Die BCK’lerin, die erneut im Limit bis 65 Kilo startete, konnte zuletzt das Duell gegen die Simbacherin für sich entscheiden. Diesmal wählte die Niederbayerin eine andere Strategie. Mit hohem Druck versuchte sie, Nemerovchenko in die Knie zu zwingen. „Doch Arina überzeugte mit präziser Boxtechnik und besserer Beinarbeit. Am Ende setzte sie sich verdient durch“, bilanziert Stanislav Boger den knappen 2:1-Erfolg. Ihr Coach sei sehr stolz auf sie.

Bereits das Aufwärmen vor dem Kampf ist für Arina Nemerovchenko immer das Schwierigste. Sie realisiere dann erst, dass sie gleich im Ring stehen werde. „Doch sobald der erste Schlag fällt, verschwindet meine Anspannung“, erzählt die frisch gebackene bayerische Einzelmeisterin. Der Kampf selbst sei sehr anstrengend gewesen. „Ein gewisser Zweifel ist bei mir immer da. Als meine Hand schließlich durch den Ringrichter nach oben gestreckt wurde, war mir erst richtig bewusst, dass ich gewonnen habe“, betont die 17-Jährige. Einen besonderen Dank richtet sie an ihren Trainer, sowie ihre Familie. „Es ist schon ein gutes Gefühl, sie stolz gemacht zu haben.“

Pech hatte dagegen ihr Vereinskollege Kirill Kirsanov (70 kg), der sich im Halbfinale dem späteren Vizemeister Joel Netopil aus Traunreut geschlagen geben musste. Mit seinem dominanten Stil stellte der Oberbayer Kirsanov immer wieder vor Herausforderungen. Am Ende reichte es nur zu Platz drei.

Unterdessen geht das Abenteuer für Arina Nemerovchenko 2026 unaufhörlich weiter. Anfang Mai steht ein dreitägiger Lehrgang zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Landshut auf dem Programm. „Wenn sie dieses Wochenende erfolgreich meistert, kann sie sich auch auf nationaler Bühne beweisen“, freut sich BCK-Vereinschef Roman Slobodyanikov über die Leistung seines Schützlings. Denn Nemerovchenko wartet obendrein noch ein weiterer Einsatz. Sie wird Ende Juni beim international besetzten European Fusion Cup in Neugablonz in den Ring steigen.

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Sport

Neue Könige und starke Leistungen bei den Altschützen Kaufbeuren

Königsschießen 2026 mit großer Beteiligung – Vereinsmeister, Ehrengaben, Gedächtnispokale und Könige geehrt

Das traditionelle Königsschießen der Altschützen Kaufbeuren e.V. war auch im Jahr 2026 wieder ein voller Erfolg. In feierlicher Atmosphäre wurden die neuen Könige gekürt, die besten Schützinnen und Schützen der Vereinsmeisterschaft ausgezeichnet und die Sieger der Gedächtnispokale geehrt. Der Abend stand ganz im Zeichen der Kameradschaft, der Treffsicherheit und der gelebten Schützentradition.

Zum neuen Schützenkönig wurde Günter Nentwich gekrönt. Mit einem 88,5-Teiler bewies er Treffsicherheit und Nervenstärke. Der Titel des Wurstkönigs ging an Alfons Groß (100,6 Teiler), Brezenkönigin wurde Tanja Nentwich (153,9 Teiler).

Auch in der Jugendklasse wurden starke Ergebnisse erzielt. Kimberly Simons setzte sich mit einem 137,8-Teiler zum wiederholten Mal hintereinander durch und wurde zur Jugendkönigin 2026 ernannt. Der Titel des Wurstjugendkönigs ging an Kirill Baschkov (210,3 Teiler), Brezenkönig wurde Maximilian Rathenow (455,7 Teiler).

Im Rahmen der Vereinsmeisterschaft 2025 sicherten sich in den Luftgewehr-Disziplinen Kirill Baschkov mit 2326 Ringen (Schülerklasse), Tanja Nentwich mit 3345 Ringen (Damenklasse), Patrick Nentwich mit herausragenden 3778 Ringen (Herrenklasse), Günter Nentwich mit 3386 Ringen (Altersklasse) sowie Sabine Nentwich mit 2958,4 Ringen (Auflageklasse) die Titel der Vereinsmeisterin bzw. des Vereinsmeisters. In der Disziplin Luftpistole überzeugten Chiara Kral mit 2491 Ringen (Juniorenklasse), Sabrina Reisach mit 2887 Ringen (Damenklasse), Dennis Simons mit 3132 Ringen (Herrenklasse), Alfons Groß mit 3459 Ringen (Altersklasse) sowie erneut Alfons Groß mit 2999,6 Ringen (Auflageklasse) mit den besten Leistungen. Vereinsmeister in der Disziplin Zimmerstutzen Auflage wurde Willibald Geis mit 1369,5 Ringen.

Für besonders konstante Ergebnisse über das Jahr hinweg wurden auch die Jahresblatt’l verliehen. In der Jugend gewann Kirill Baschkov mit einem 78,8 -Teiler, bei den Erwachsenen sicherte sich Patrick Nentwich mit einem starken 8,2-Teiler die Auszeichnung.

Im Rahmen der Ehrungen wurde die Ehrengabe der Erwachsenenklasse an Petra Moser verliehen, die Ehrengabe der Jugendklasse ging an Emely Schropp und die Ehrengabe Nentwich, gestiftet von Familie Nentwich, erhielt Markus Ressel für seine hervorragende Leistung. Auch die Adlerserie wurde wieder mit Spannung verfolgt und fand großen Zuspruch unter den Mitgliedern.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die Vergabe der Gedächtnispokale- als Erinnerung an langjährige und engagierte Vereinsmitglieder. Ziel war es bei den Gedächtnispokalen möglichst nah an dem Teiler zu sein, so lange das verstorbene Mitglied bei den Altschützen war. Ausgeschossen wurde der Pokal Fritz Rättich (54 Jahre Mitglied) diesen gewann Markus Ressel mit einem 72,2-Teiler den Pokal Ludwig Schlichtherle (44 Jahre Mitglied) gewann Alfons Groß mit einem 117,3-Teiler und den Pokal Alois Resch (73 Jahre Mitglied) gewann Patrick Nentwich mit einem 17,7-Teiler.

Der gelungene Abend endete in geselliger Runde mit guter Stimmung, vielen Gesprächen und viel Applaus für alle Gewinnerinnen und Gewinner, Geehrten und Unterstützer. Die Altschützen Kaufbeuren e.V. blicken stolz auf das erfolgreiche Königsschießen 2026 zurück und starten motiviert in ein neues Schützenjahr.

Text: Tanja Nentwich

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Allgemein Sport

ESVK kurz vor dem Abstieg nach einer playdown-unwürdigen Leistung der Mannschaft

Nach der Niederlage am Sonntagabend daheim gegen Weiden ist der ESVK nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt

Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Sonntagabend für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald.

Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte.

Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.

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Sport

ESVK wieder erfolglos – Serien-Auftaktniederlage in Weiden

Schlechte Leistung der Joker lässt nicht viel Hoffnung auf den Klassenerhalt zu

Spiel eins der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena auf dem Programm. Die Joker setzten im Tor dabei auf Daniel Fießinger und somit standen mit Jonny Tychonick, Tyson McLellan, Dartagnan Jol und Joe Cassetti vier Kontingentspieler im Feld auf dem Eis.

Die Hausherren hatten von Beginn an das Heft des Handelns in die eigenen Hände genommen und sich auch durch zwei frühe Strafen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Joker konnten dabei in zwei Powerplays, einmal nach 47 Sekunden und einmal nach fünf Spielminuten, keinen eigenen Treffer erzielen und mussten im ersten Überzahlspiel der Blue Devils den ersten Gegentreffer hinnehmen. Torschütze in der neunten Minute war Tyler Ward, der Daniel Fießinger mit einem Direktschuss überwinden konnte. Die Joker waren in der Folge auch bei fünf gegen fünf mehr mit sich selbst beschäftigt und machten es den Oberpfälzern immer wieder leicht, gefährlich vor Daniel Fießinger aufzutauchen. Daraus resultierte auch der schnelle Treffer zum 2:0 nach elf Minuten. Torschütze Neal Samanski hatte dabei leichtes Spiel, als er völlig alleingelassen vor Daniel Fießinger nach einem Zuspiel von der rechten Seite einnetzen konnte. Ein weiteres Powerplay der Weidener überstanden die Kaufbeurer nach 13 Minuten ohne weiteren Gegentreffer. In der Offensive war von den Rotgelben im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels jedoch so gut wie nichts zu sehen. Für ein Spiel in einer alles entscheidenden Playdown-Runde war das einfach viel zu wenig.

Brent Raedke hatte nach wenigen Augenblicken die große Chance, aus Sicht der Joker den Spielstand zu verkürzen. Aus kürzester Distanz schaffte es der Deutsch-Kanadier jedoch nicht, die Scheibe im halbleeren Tor unterzubringen. Der ESVK war weiterhin am Drücker, und man hätte über einen guten Start in den zweiten Abschnitt sprechen können, wäre nicht die 22. Minute gewesen. Wie schon beim zweiten Tor der Weidener stand Torschütze Neal Samanski, nachdem sich die Kaufbeurer Verteidiger wieder zu zweit in die Ecke locken ließen, völlig frei und allein vor Daniel Fießinger und konnte problemlos zum 3:0 einschieben. Diese unerklärlichen Fehler brachten die Joker mal wieder früh in einen Rückstand, der sich nur schwer aufholen lässt. Max Oswald hatte dann eine weitere große Chance für den ESVK, scheiterte jedoch an der schnellen Beinschiene von Michael McNiven. Ein Powerplay der Hausherren nach 28 Minuten war brandgefährlich, aber die Kaufbeurer konnten es schließlich ohne Gegentreffer verteidigen. In der Folge wurden die Wertachstädter dann auch selbst wieder etwas aktiver; ein eigenes Überzahlspiel in der 36. Minute war jedoch eher zum Vergessen. 28 Sekunden vor der Pause gelang den Jokern schließlich der erste Treffer des Abends. Nach einem guten Aufbaupass konnte Dartagnan Joly Tyson McLellan bei einer Zwei-auf-eins-Situation gut in Szene setzen, und der Top-Scorer der Kaufbeurer konnte zum 3:1 einschieben. So ging es für den ESVK mit einem guten Gefühl in den Schlussabschnitt.

Im Schlussabschnitt sollte dann nicht mehr viel passieren. Die Blue Devils verwalteten das Spiel weitgehend und den Jokern gelang es nicht, das Spiel nochmals auf ihre Seite zu drehen. Wirklich Torchancen waren lange Mangelware, bis die Joker ihren Offensivdrang erneut hochschraubten und die Hausherren somit zu dem ein oder anderen gefährlichen Konter kamen. Dies führte jedoch nicht nur zu Kontern der Blue Devils, sondern auch zu mehr Chancen in der Offensive für den ESVK. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie von Jonny Tychonik fand dann in der 54. Minute den Weg zum 3:2-Anschlusstreffer ins Netz, und bei den Kaufbeurern keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings kamen die Joker dann nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Weidener, und auch die Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers sollte daran nichts mehr ändern. Sinnbildlich für das Spiel und den Saisonverlauf bei den Jokern: Sekunden vor dem Ende setzte Tyson McLellen noch zu einem Direktschuss an, doch dem Kanadier zerbrach dabei der Schläger, und die letzte Chance auf den Ausgleichstreffer war dahin.

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ESV Kaufbeuren e.V. erreicht erstmals 5 Sterne im DEB-Nachwuchsprogramm

Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit unter herausfordernden Bedingungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Erstmals wurde die Nachwuchsarbeit des Allgäuer Traditionsvereins mit der Bewertung von fünf Sternen im Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ausgezeichnet. Mit 174 Punkten verbessert sich der ESVK im Vergleich zu den Vorjahren (vier Sterne) und zählt damit nun zu den führenden Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey.

Orientierung für nachhaltige Nachwuchsarbeit

Das 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des DEB gilt seit 2016 als zentrale Grundlage zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit in Deutschland. Ziel ist es, mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen, eine qualitativ fundierte Ausbildung sicherzustellen und nachhaltige Strukturen in den Vereinen zu etablieren. Die Bewertung erfolgt anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs und wird im Rahmen von Vor-Ort-Terminen überprüft. Dabei werden alle Altersklassen berücksichtigt – von der Nachwuchsgewinnung bis zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.

DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, Florian Ondruschka, zieht ein positives Fazit: „Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern.“ DEL2-Talententwickler Markus Gleich ergänzt: „Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und ist ein gutes Beispiel für die positive Entwicklung an den Standorten.“

Kreative Lösungen als Schlüssel zum Erfolg

Für den ESV Kaufbeuren ist die Auszeichnung das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – trotz struktureller Herausforderungen. Lange galten die fehlende zweite Eisfläche und ein fehlendes eigenes Internat als Hindernisse auf dem Weg zur Höchstbewertung.

„Dass wir nun fünf Sterne erreicht haben, ist eine große Leistung des gesamten Vereins“, sagt der geschäftsführende Vorstand Karlheinz Peukert. Viele größere und finanziell stärkere Clubs hätten es leichter – umso mehr freue es den ESVK, auch mit begrenzten eigenen Möglichkeiten mithalten zu können. Durch Kooperationen, unter anderem mit einem Internat in Marktoberdorf, sowie durch flexible Trainingszeiten, die teilweise früh am Morgen um 6:00 Uhr oder zur Mittagszeit stattfinden, habe der Verein kreative Lösungen gefunden, um strukturelle Nachteile auszugleichen.

Gemeinschaft als Fundament

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist das Engagement aller Beteiligten im Verein. Trainer, Betreuer und sportliche Leitung tragen gemeinsam die Entwicklung des Nachwuchsbereichs. Zugleich hat sich die Arbeit im Trainerteam in den vergangenen Jahren spürbar professionalisiert – trotz der Herausforderung, diesen Anspruch finanziell abzubilden. Mit derzeit vier hauptverantwortlichen Trainern sowie einem großen Team aus weiteren Trainern und zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern verfügt der ESV Kaufbeuren heute über eine breite Basis in der täglichen Nachwuchsarbeit.

„Diese Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die tägliche Arbeit unseres gesamten Trainerteams“, betont der sportliche Leiter Jogi Koch. „Alle ziehen an einem Strang – das macht uns als Verein aus.“ Dabei werde bewusst auf die Gleichbehandlung aller Mannschaften geachtet. Auch wenn die U20 als ältester Jahrgang eine besondere Rolle einnehme, stehe die Förderung aller Altersklassen im Mittelpunkt.

Signalwirkung über die Region hinaus

„Die Bewertung macht unsere Arbeit noch sichtbarer“, betont Karlheinz Peukert. „Sie zeigt, dass wir ein attraktiver Standort für junge Talente sind.“ Die fünf Sterne seien damit nicht nur eine interne Bestätigung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Vergleichbar mit einer Qualitätsbewertung biete die Auszeichnung Orientierung für Spieler und Familien und unterstreiche die Wahrnehmung des ESV Kaufbeuren als leistungsfähigen Nachwuchsstandort.

Stolz und Ansporn zugleich

Im Rahmen einer aktuellen Sitzung des hauptamtlichen Nachwuchstrainerteams wurde die Auszeichnung auch intern eingeordnet. Sie wurde dort als Belohnung für kontinuierliche und intensive Arbeit gesehen – verbunden mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Gleichzeitig waren sich die Verantwortlichen einig, die fünf Sterne als Ansporn zu verstehen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Weitere Ideen und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung – im Sinne des Vereins, des Standorts und vor allem der Nachwuchsspieler. Neben der sportlichen Ausbildung bleibt dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen jungen Menschen ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

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SVK unter Druck: Heimspiel gegen Königsbrunn mit besonderer Brisanz

Nach zwei Niederlagen soll gegen den direkten Konkurrenten die Wende gelingen

„Druck und Spannung hat man vor jedem Spiel“, so SVK-Trainer Mamuel Günes vor dem Spiel am Samstag (Anstoß 14:00) in Kaufbeuren gegen den FC Königsbrunn. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell: Die Gäste stehen auf einem Relegationsplatz, Kaufbeuren hat aktuell vier Punkte Vorsprung.

Duell im Tabellenkeller mit klarer Bedeutung

Nach zwei Niederlagen gegen Topteams will die SVK nun wieder punkten. Ziel ist es, den Abstand auf Königsbrunn zu halten oder auszubauen. Die Partie hat damit direkten Einfluss auf die Tabellensituation im unteren Bereich.

Personalsorgen beim SVK

Günes muss seine Mannschaft voraussichtlich erneut umbauen. Kubilay Güzel wird wohl ausfallen. Auch hinter dem Einsatz von Neuzugang Samy Fischer steht noch ein Fragezeichen, nachdem er am Donnerstag nicht trainieren konnte. Zusätzliche Motivation dürfte die deutliche 5:0-Niederlage im Hinspiel liefern. Kaufbeuren hat hier noch etwas gutzumachen und will ein anderes Gesicht zeigen.

Gegner mit Comeback-Qualitäten

Dass Königsbrunn nicht zu unterschätzen ist, zeigte sich zuletzt eindrucksvoll: Gegen Bad Wörishofen holte das Team einen 0:4-Rückstand auf und sicherte sich noch einen Punkt. Ein Hinweis darauf, dass die Partie bis zum Schluss offen bleiben kann.

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Schwere Aufgabe für den BSK auswärts in Oberstaufen

Offen ist noch der Einsatz von Can Balcioglu im Match gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen: Foto: Stefan Günter

Neugablonz hat drei Punkte fest im Visier

Eine durchaus nicht einfache Aufgabe steht dem BSK Olympia Neugablonz am Sonntag bevor. Die Schmuckstädter treten auswärts bei der SG Oberstaufen-Stiefenhofen an. Dass die Partie zudem auf dem kleinen Kunstrasenplatz ausgetragen wird, macht die Sache nicht gerade einfacher. Anstoß ist bereits um 14 Uhr.

Anders als der BSK stehen die Oberallgäuer mit dem Rücken zur Wand. Derzeit liegt die SG auf einem Relegationsplatz, braucht also im Abstiegskampf jeden Zähler. Das Hinspiel konnte Neugablonz knapp mit 2:1 für sich entscheiden. „Solche Gegner sind nicht einfach zu bespielen. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein und dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Sportlicher Leiter Stefan Günter. 

Die Spielgemeinschaft startete mit einem 3:3-Remis auswärts gegen Buching-Trauchgau in die Frühjahrsrunde. Dabei führten sie bereits mit 3:1.

Die Situation beim BSK ist vor dem Anstoß klar: Mit Sadik Sotanaj und Dzhan Karabash gibt es aktuell zwei Rotsünder, die definitiv fehlen werden. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Caner Schmitt, der beim Auftaktmatch nach der Winterpause gegen Untrasried-Haldenwang verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Auch die Zweite des BSK Olympia Neugablonz ist am Sonntag auswärts gefordert. Sie muss um 16 Uhr ebenfalls gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen II antreten. Trotz des jüngsten 2:2-Unentschiedens gegen die SG Untrasried-Haldenwang II kann der BSK gestärkt an die nächste Aufgabe herangehen. Das Hinspiel gewann das Team souverän mit 4:1. Mit derzeit 13 Zählern liegen die Oberallgäuer momentan auf Platz zwölf, unmittelbar vor einem Relegationsplatz. Neugablonz ist Tabellenachter.

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Die letzten Spiele der Saison stehen für den ESVK an – es geht um den Klassenerhalt in der DEL2

Jetzt erst recht Teil2. Die alles entscheidende Playdown-Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Blue Devils Weiden steht nun auf dem Programm

Für beide Mannschaften ist es die allerletzte Chance, sich einen Platz in der DEL2 zu sichern und den Abstieg in die Oberliga noch zu vermeiden. Der Gewinner der Serie wird den Klassenerhalt in der DEL2 feiern können, der Verlierer muss den Gang in die Oberliga antreten.

Tickets: Das Heimspiel am Sonntag ist ausverkauft. Aktuell sind nur noch ein paar wenige Tickets für den Gästeblock unter gasttickets.esvk.de erhältlich.

Aus der Kabine:

Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Neben dem zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Joe Cassetti ist wahrscheinlich auch Alec Zawatsky wieder eine Option für das Lineup. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen die Blue Devils Weiden werden dann auch erneut keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus:

Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen die Blue Devils Weiden vier Spiele gewinnen. Die Oberpfälzer als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber dem ESVK von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Die Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:

  • Fr., 27.03. | 20:00 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • So., 29.03. | 17:00 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Di., 31.03. | 20:00 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Do., 02.04.* | 19:30 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • = bei Bedarf

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Saisonfinale für die Kaufbeurer Handballer vor heimischem Publikum

Foto: Yuri Weber

SG Kaufbeuren/Neugablonz vs. HSG Würm-Mitte 22 mit geänderter Anwurfzeit

21 Spiele sind in der Bezirksoberliga für die Kaufbeurer Handball-Herren bereits bestritten. Mit sieben Siegen und drei Unentschieden weist die SG aktuell die gleiche Bilanz auf wie in der vergangenen Saison. Gegen die HSG Würm-Mitte bietet sich nun am Samstag die Möglichkeit, im letzten Spiel noch Punkte zu holen. 

Unabhängig vom Ergebnis wird die Gastmannschaft am Ende der Saison erneut einen starken zweiten Tabellenplatz einnehmen. Die Würmtaler haben sich seit Jahren mit konstant guten Leistungen als Topmannschaft in der Bezirksoberliga bewiesen und werden damit auch als Favorit in die letzte Partie gehen. Das Hinspiel konnten sie mit 37:26 entscheiden. Sechs Saisonniederlagen zeigen aber, dass auch diese Mannschaft schlagbar sein kann.  

Auf Seiten der SG kann das Trainerteam auf einen annähernd vollen Kader zurückgreifen, auch wenn am Wochenende auf Konstantin Balkow verzichtet werden muss. Es gilt, das unkonzentrierte Spiel gegen die HSG Isar-Loisach aus den Köpfen zu verbannen und den Zuschauern zu Hause noch einmal ein spannendes Spiel zu liefern, bevor sich die SG in die Sommerpause verabschiedet.  

Schlüssel hierfür wird es sein, an die Leistung des letzten Heimspiels gegen Gröbenzell anzuschließen. Schnelles Angriffsspiel, eine konsequente Abwehr sowie treffsichere Außenspieler werden nötig sein, um die starken Gäste ins Wanken zu bringen. 

“Die gesamte Mannschaft hat über die Saison richtig gut zusammengefunden und erneut einen Leistungssprung gemacht. Leider haben wir das in wichtigen Spielen nicht immer gezeigt. Umso wichtiger ist es, dass wir im letzten Spiel unseren Heimfans noch einmal präsentieren, auf was sie sich in der kommenden Saison freuen können”, kommentiert Kapitän Roman Haggenmüller die Motivation für das Saisonfinale. 

Die ursprüngliche Anwurfzeit wurde am Samstag auf Antrag der HSG auf 19:00 Uhr verschoben. Nach dem Spiel freuen sich die Herren auf ein gemütliches Zusammensein mit den Fans in der Halle zum Saisonabschluss. 

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Starker Start reicht nicht aus

Foto: Yuri Weber

Kaufbeurer Handballer unterliegen knapp in Wolfratshausen

Nach einem Unentschieden im Hinspiel reisten die Kaufbeurer Handballer mit dem Ziel, einen Sieg mitzubringen, am vergangenen Samstag nach Wolfratshausen zur HSG Isar – Loisach. Die Heimmannschaft musste auf einige Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten, während die Kaufbeurer mit einem vollen Kader an den Start gingen. 

Die Wertachstädter starteten überzeugend in die Partie und konnten mit vier Toren des besten Kaufbeurer Torschützen der Partie, Patrick Spitschan, in der zwölften Minute auf 4:10 davonziehen. Wie zu erwarten war, fingen sich die Gastgeber und konnten durch eine solide Abwehr wieder ins Spiel finden. Bei den Kaufbeurern machten sich unterdessen erste Unkonzentriertheiten bemerkbar. In der 23. Spielminute konnte dann die HSG auf 11:13 anschließen. Den Kaufbeurern fiel es zunehmend schwerer, die Angriffe der Heimmannschaft zu unterbinden. Zur Pause trennten die beiden Mannschaften dann noch drei Tore beim Halbzeitstand von 15:18. 

In Halbzeit zwei konnten die Kaufbeurer Gäste zunächst den Drei-Tore-Vorsprung erfolgreich verteidigen. In Minute 38 gingen sie mit 21:25 in Führung. Dann häuften sich die technischen Fehler sowie leichtfertig vergebene Abschlüsse der SG-Handballer. Auch der starke Schlussmann der HSG trug erheblich zur Aufholjagd der Isar-loisacher bei. 12 Minuten vor Schluss konnte die HSG dann zum 28:28 ausgleichen.  

Eine Auszeit der Kaufbeurer sollte 7 Minuten vor Ende des Spiels noch einmal Ruhe bringen. Die SG blieb zwar weiterhin in Schlagdistanz, die kompakte Abwehr der Hausherren ließ aber keinen Ausgleich mehr zu. Schlussendlich mussten sich die Kaufbeurer mit 33:32 geschlagen geben.   

Kapitän Roman Haggenmüller: “Leider haben wir heute zwei Punkte liegengelassen. Wir waren heute in jeglicher Hinsicht nicht konsequent genug. Weder vorne noch hinten haben wir einen wirklich guten Job gemacht. Ich setze jetzt darauf, dass wir beim letzten Saisonspiel nochmal alles reinwerfen.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger 1; Gellrich 6; Haggenmüller; Salzer 2; Spitschan 9; Kittner 3; Hohenreiter 1; Mohring 1; Balkow 7; Bartel 2; 

Ihre jeweils letzten Saisonspiele absolvierten am Wochenende auch die weibliche D-Jugend, die männliche C-Jugend und die weibliche B-Jugend der SG.  

Die weibliche D-Jugend krönte dabei am Samstag eine starke Saison mit einem 23:21-Sieg gegen Schongau und musste sich lediglich der außer Konkurrenz spielenden HSG Dietmannsried/Altusried mit 18:29 geschlagen geben. Das Team von Vera Wassermann schließt die Aufstiegssaison in der Bezirksliga zum Stolz der Trainerin mit einem hervorragenden zweiten Platz ab. 

Die weibliche B-Jugend unterlag der JSG Friedberg-Kissing dann am Sonntag mit 31:38. Auch das Team von René Westermayr und Christian Schelb bestritt damit das letzte Spiel der Saison und steht nach Abschluss aller Spieltage auf einem soliden fünften Tabellenplatz. 

Eine bittere Pille war zum Saisonende noch von der männlichen C-Jugend zu verdauen. Im letzten Spiel gegen den Tabellenzweiten und damit klaren Favoriten SC Vöhringen unterlag die SG mit einem krankheits- und verletzungsgeschwächtem Rückraum am Sonntag mit 21:55. Die Mannschaft von Werner Schenk und Jakob Salzer beendet die Bezirksoberligasaison als Achter.  

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SpVgg Kaufbeuren ohne Punkte beim Tabellenführer

Früher Rückstand und fehlende Durchschlagskraft entscheiden das Spiel in Mering

Für die SpVgg Kaufbeuren gab es beim aktuellen Tabellenführer SV Mering nichts zu holen. Wie bereits im Spiel gegen Kaufering geriet das Team früh in Rückstand und musste diesem hinterherlaufen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte der zweite Gegentreffer.

Rückstand vor der Pause

„Der Elfmeter war berechtigt, wir waren nahe am Ausgleich. Mering verteidigte gut und zeigte seine Qualitäten. Zum Schluss war unser Torwart einen Schritt zu spät, und Mering ging mit 2:0 in die Halbzeit“, analysiert SVK-Kapitän Robin Conrad.

Steigerung ohne Ertrag

Nach der Pause präsentierte sich Kaufbeuren verbessert und konzentrierter. Dennoch gelang es nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. „So richtig ließ uns Mering keine hundertprozentigen Möglichkeiten zu. Zudem hat uns die Genauigkeit und der Mut im letzten Drittel gefehlt“, so Conrad weiter.

Blick nach vorn: Königsbrunn kommt

Nun wartet mit dem nächsten Heimspiel eine anspruchsvolle Aufgabe. Der Gegner aus Königsbrunn zeigte zuletzt Moral und holte einen 0:4-Rückstand gegen Bad Wörishofen auf. Zudem hat Kaufbeuren noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel ging deutlich mit 0:5 verloren.

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ESVK vs. Weiden – 2. Playdown-Runde vorverlegt: Beginn am 27. März. Jetzt alle Ticketinfos!

Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die 2. Runde der Playdowns 2025/2026 vorverlegt

Spiel 1 der „Best-of-Seven“-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren findet bereits am Freitag, den 27. März 2026 statt.

Beide Clubs hatten einen entsprechenden Antrag zur Vorverlegung der Serie eingereicht. Die Ligagesellschaft stimmte dem Antrag zu. Der Modus und die Bestimmungen der Richtlinien bleiben dabei unberührt.

Ursprünglicher Starttermin war Donnerstag, der 2. April 2026. Aufgrund der früh beendeten ersten Serien der Playdowns baten nun beide verbliebenen Clubs um einen früheren Start der 2. Runde.

Insofern werden die Spiele der Best-of-7-Serie an folgenden Spieltagen ausgetragen:

27.03., 29.03., 31.03., 02.04., 04.04. und 06.04. Der Spieltag 08.04.2026 entfällt aufgrund der besonderen Bestimmungen im Playdown-Modus: Aufgrund des Abstands von 13 Punkten zwischen Weiden (Platz 12) und Kaufbeuren (Platz 14) am Ende der Hauptrunde reichen den Blue Devils drei Siege in der Serie zum Klassenerhalt, während Kaufbeuren vier Spiele gewinnen muss, um den sportlichen Ligaverbleib zu sichern.

Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:

  • Fr., 27.03. | 20:00 Uhr | Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • So., 29.03. | 17:00 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Di., 31.03. | 20:00 Uhr | Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Do., 02.04.* | 19:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr |Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • = bei Bedarf

Ticketinfos

Alle Dauerkarteninhaber ab sofort im Dauerkarten-Online-Shop die Möglichkeit ihre Dauerkarte für das erste gesicherte Playdown-Heimspiel am Sonntag den 29. März 2026 (17:00 Uhr) bequem von zu Hause aus oder in der ESVK-Geschäftsstelle zu verlängern.

Die Geschäftsstelle ist dazu am Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie am Mittwoch von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet.

Zur online Dauerkartenverlängerung geht es hier. Klick. https://www.ticket-onlineshop.com/ols/esvk-dk/de/playoffs/channel/shop/index/

Alle Dauerkartenplätze sind bis Mittwoch den 25. März 2026 um 12:00 Uhr reserviert. Alle Plätze die bis dahin nicht verlängert wurden, gehen danach für das Spiel am 29. März in den freien Verkauf. Eventuelle weitere Spiele sind davon nicht betroffen.

Die Freischaltung weiterer Spiele ist von den sportlichen Ergebnissen in den Playdown-Spielen abhängig. Sobald ein weiteres Heimspiel gesichert ist, wird der ESVK darüber berichten und über die erneute Möglichkeit der Dauerkartenverlängerung informieren.

Der freie Ticketverkauf beginnt am Mittwoch den 25. März um 14:00 Uhr im Ticket-Online-Shop unter tickets.esvk.de sowie in allen Vorverkaufsstellen und zu den bekannten Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der Joker.

Die VIP- und Sponsorenkarten müssen nicht extra verlängert werden und sind automatisch für alle weiteren Spiele freigeschaltet.

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Nach Rückstand und Platzverweis holt der BSK noch einen Punkt

Der BSK Olympia Neugablonz holt im Duell der Tabellennachbarn gegen Untrasried-Haldenwang ein 2:2-Remis. Foto: Stefan Günter

2:2-Remis daheim gegen die SG Untrasried-Haldenwang

Der BSK Olympia Neugablonz hat den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd fast versemmelt. Die Schmuckstädter kamen zum Auftakt gegen die SG Untrasried/Haldenwang zu einem 2:2-Unentschieden. Dabei führten die Gastgeber vor knapp 100 Zuschauern im Waldstadion zur Pause noch mit 1:0.

Es war das erwartete schwere Spiel. Die Gäste standen sehr tief. Allerdings gelang Dzhan Karabash in der 37. Minute dann doch die verdiente Führung für die Hausherren, die sie in die Halbzeit nahmen. Den Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit verschlief der BSK. Denn wenige Sekunden waren gespielt, als Gästespieler Samuel Prinz nach einem Konter das Spielgerät auf den mitlaufenden Alexander Wiest beförderte, der dann mit dem linken Fuß den Ball ins rechte Eck beförderte. Dass die SG Untrasried-Haldenwang erneut durch einen Fehler sogar mit 2:1 in Führung ging, schmeckte natürlich dem BSK-Team in keiner Weise. „Wir haben das Spiel aufgrund von zwei Aktionen hergeschenkt“, so Cheftrainer Dennis Starowoit in seiner knallharten Analyse. „Wir können aber froh sein, dass wir in Unterzahl noch das 2:2 erzielt haben.“

Denn vor dem zweiten Treffer der Hausherren durch Neuzugang Efe Kiran (87.) gab es einen vermeidbaren Nackenschlag: Die Rote Karte von Dzhan Karbash in der 75. Minute. Neugablonz baut derweil seinen Negativrekord in dieser Saison aus: In den zurückliegenden vier Partien flog mindestens ein BSK-Spieler vorzeitig mit Rot vom Platz. Was Dennis Starowoit trotzdem etwas Positives stimmt, „dass wir auch in Unterzahl eine Reaktion gezeigt haben und mit zehn Mann ein Tor erzielt haben.“

Co-Trainer Eugen Erhart will aus dem Auftaktmatch nur das Positive herausnehmen. „Wir standen im ersten Durchgang gut, haben dann die Führung aus der Hand gegeben. Das darf uns nicht passieren. Diese beiden Gegentore waren zu einfach. Wir blicken jetzt weiter nach vorn.“

Mit einer Punkteteilung muss sich auch die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz zufriedengeben. Obwohl die Hausherren durch Valentin Terec (5.) und Kamil König (30.) mit 2:0 in Führung gingen, schafften es die Hausherren im zweiten Abschnitt nicht, trotz zahlreicher Chancen, den Deckel draufzumachen. Am Ende hieß es ebenfalls 2:2.

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Heimspiel für den BSK Olympia Neugablonz zum Start nach der Winterpause

In der Hinrunde verlor Neugablonz das Auswärtsspiel denkbar knapp mit 2:3. © Stefan Günter

In der Kreisliga Allgäu Süd gibt die SG Untrasried/Haldenwang seine Visitenkarte ab

Die lange Zeit der Vorbereitungsphase ist vorbei: Der BSK Olympia Neugablonz startet am Samstag (21.3.) mit einem Heimspiel gegen die SG Untrasried/Haldenwang in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd. Anpfiff im Waldstadion ist um 16 Uhr. Bereits um 13.45 Uhr ist Anpfiff für das Match der Zweiten Mannschaft in der A-Klasse Allgäu 6 gegen die SG Untrasried/Haldenwang 2.

„Es ist gleich zum Auftakt ein richtungsweisendes Spiel für uns“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit hier keinen Hehl daraus, dass die Partie gegen den Tabellensechsten von enormer Bedeutung ist. „Gleich mit einem Sieg nach der Winterpause zu starten, würde uns auch Auftrieb geben“, betont der 37-Jährige, während Sportlicher Leiter Stefan Günter betont, „dass wir den Gegner trotzdem nicht unterschätzen dürfen. Aber wir spielen daheim. Da werden wir die Zügel in die Hand nehmen.“ Der BSK geht nach der erfolgreichen Generalprobe gegen Bad Grönenbach (4:2-Sieg) also optimistisch ins erste Match. „Wir haben gut trainiert. Die Jungs sind vorbereitet“, so Starowoit.

In der Vorbereitungsphase absolvierte Neugablonz allein vier Testspiele. Gab es zum Auftakt eine 0:7-Niederlage gegen den FC Thalhofen, so folgte ein knapper 2:1-Sieg über den FC Bad Wörishofen. Vor dem Trainingslager in der Türkei folgte noch ein weiteres Match gegen den SVO Germaringen, welches mit 1:3 verloren ging.

Neugablonz liegt in der Kreisliga Allgäu Süd mit derzeit 25 Punkten auf Rang sieben.

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Das Trainergespann beim BSK Olympia Neugablonz macht weiter

Cheftrainer Dennis Starowoit (links) und Co-Trainer Eugen Erhart bleiben der Ersten Mannschaft treu. © Stefan Günter

Positive Nachrichten vor dem Start in die Frühjahrsrunde

Am Samstag startet Frühjahrsrunde in der Kreisliga Allgäu Süd, davor stellte der BSK Olympia Neugablonz personell bereits die Weichen für die neue Saison. Alle vier Trainer beider Männerteams haben ihre Zusage für ein Engagement in der Spielzeit 2026/27 gegeben.

„Das ist ein gutes Zeichen und wichtiges Signal, wenngleich ich natürlich überaus sehr zufrieden mit der Arbeit der vier Trainer bin“, so Stefan Günter, Vorstandsmitglied und Sportlicher Leiter des BSK Olympia Neugablonz. Seit dieser Saison zeigen sich Dennis Starowoit (Head) und Eugen Erhart (Co) für die Erste Mannschaft verantwortlich. „Wer beide in den Einheiten beobachtet, spürt ganz genau, dass zwischen ihnen nicht nur die Chemie stimmt, sie stecken auch viel Leidenschaft in ihre Arbeit als Trainer mit hinein.“ Einen großen Dank spricht Günter dabei dem Spielausschuss aus, der durch Alexander Lang und Antonio Mezzoprete maßgeblich die Gespräche führte.

Mit Angelo Pohl und Denis Korneev bleiben auch zwei wichtige Stützen und Eckpfeiler innerhalb der Zweiten Mannschaft dem Verein treu. „Das ist ebenfalls ein gutes Zeichen. Auch sie hängen sich immer rein und sind als Duo auf dem Platz sowie an der Seitenlinie ein wertvolles Gespann“, betont Stefan Günter.

Unterdessen laufen bereits die Gespräche mit allen Spielern. Im Trainingslager, das in der Türkei stattfand, gab es dazu genügend Möglichkeiten. „Dass wir mit den Trainern bereits verlängert haben, war auch für die Gespräche sehr wichtig“, macht Alexander Lang vom Spielausschuss deutlich.

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Zweimal Gold für den Boxclub Kaufbeuren bei den Südbayerischen Meisterschaften

Die beiden Südbayerischen Meister des BCK, Kiril Kirsanov (links) und Arina Nemerovchenko mit ihrem Coach Stas Borger. © Borger/BCK

Arina Nemerovchenko und Kiril Kirsanov starten nun bei der Bayerischen

Die Südbayerische Meisterschaft ist für den Boxclub Kaufbeuren optimal verlaufen. Bei den Nachwuchstitelkämpfen in Straubing gewannen Kiril Kirsanov und Arina Nemerovchenko in ihren Alters- und Gewichtsklassen jeweils die Goldmedaille. Beide qualifizierten sich nun für die Bayerische in München.

Einen vielversprechenden Auftakt erreichte Kiril Kirsanov (70 kg), der in der U17 Kristijan Marinkovic aus Fürstenfeldbruck mit 2:1-Punkten gewann. Weil in der Folge sein Halbfinalgegner Josef Skalicky (München) verletzungsbedingt nicht antreten konnte, stand der Kaufbeurer somit automatisch im Finale. Der 16-Jährige traf auf Artem Leskiv von den Stadtwerken München. Sein Gegner war ein sehr starker und technisch guter Boxer. Doch Kirsanov zwang seinen Kontrahenten am Ende knapp mit 2:1-Punkten in die Knie.

Vereinskollegin Arina Nemerovchenko stieg dagegen nur einmal in den Ring. Im Limit bis 65 Kilo zeigte sie gegen Heidi Maier (Simbach) nicht nur eine starke Leistung, extra für dieses Duell wurde sogar die taktische Vorgehensweise angepasst. Denn Nemerochenko traf in der Vergangenheit bereits auf die Athletin aus dem Landkreis Rottal-Inn. Bei der Südbayerischen setzte sie ihren Plan nun konsequent um. Sie gewann die Goldmedaille. Für Trainer Stas Borger sei es ein großartiges und erfolgreiches Wochenende gewesen. „Ich bin sehr stolz auf beide, nicht nur wegen der Medaillen, sondern auch, weil sie dadurch wichtige Erfahrungen sammeln konnten.“
 
Unterdessen stehen Kiril Kirsanov und Arina Nemerovchenko vor ihrer nächsten Hürde. Sie nehmen am Wochenende (21./22.3.) an der Bayerischen Meisterschaft in München teil. „Wenn sie die Leistung erneut abrufen, werden sie auch vorne dabei sein und mit Medaillen zurückkehren“, ist BCK-Vereinschef Roman Slobodyanikov überzeugt. Seiner Ansicht nach gebe es im Jugendbereich für seine beiden Schützlinge eine gute Konkurrenz.

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Sport

Letztes Auswärtsspiel der Saison für die SG Kaufbeuren/Neugablonz

Zuletzt zwei Mal siegreich: Die Handballer der SG – Foto: Yuri Weber

Handballer zu Gast in Wolfratshausen

Das letzte Auswärtsspiel der Bezirksoberliga-Saison bestreiten die Kaufbeurer Handballer am kommenden Samstag gegen die HSG Isar-Loisach. Die Wolfratshausener spielen dabei bisher eine starke Saison und stehen zwei Spiele vor Schluss auf dem dritten Tabellenplatz. Insbesondere in der Offensive stellte die HSG dabei eine echte Gefahr dar. Das erste Aufeinandertreffen in der Hinrunde endete in Kaufbeuren jedoch mit einer Punkteteilung beim Endergebnis von 28:28.  

Dass die SG auch als Außenseiter punkten kann, hat sie am vergangenen Wochenende gegen die HSG Gröbenzell-Olching bewiesen. Vor heimischem Publikum konnten die Wertachstädter wichtige Punkte im Abstiegskampf gewinnen. Um den Abstand auf die aktuell auf Platz 9 residierenden Gilchinger auszubauen und am Ende der Saison den Nichtabstieg klarzumachen, sollte das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas aus den letzten zwei Spielen noch zwei Punkte mitnehmen. 

Erfolgsrezept bleibt dabei eine kompakte Abwehr. Mit einem soliden Rückhalt in der Defensive konnten die SG-Herren in den vergangenen Spielen auch im Angriff befreit aufspielen. Die klare spielerische Steigerung der Mannschaft im Laufe der Saison gilt es nun, in den letzten Spielen erneut unter Beweis zu stellen. Das Trainerteam kann dabei voraussichtlich auf einen vollen Kader zurückgreifen. Anwurf ist am Samstag in Wolfratshausen um 18:00 Uhr.  

Ebenfalls am Samstag, aber bereits ab 13:30 Uhr, steht für die weibliche D-Jugend der letzte Spieltag mit Spielen gegen Dietmannsried und Schongau auf dem Plan. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga bietet sich dem Team von Vera Wassermann in Schongau die Möglichkeit, eine erfolgreiche Saison mit Siegen zu veredeln. 

Eine harte Nuss wartet dann am Sonntag um 14:00 Uhr in heimischer Halle auf die männliche C-Jugend. Im letzten Saisonspiel trifft hier die SG auf den SC Vöhringen, der aktuell den zweiten Tabellenplatz einnimmt. Auch das Team von Jakob Salzer und Werner Schenk geht hier als Außenseiter ins Spiel, kann aber gleichzeitig ohne großen Druck aufspielen. 

Nach der C-Jugend steht dann um 16:00 Uhr die weibliche B-Jugend auf der Platte. Gegen die JSG Friedberg-Kissing geht es für das Team von René Westermayr und Christian Schelb darum, im letzten Saisonspiel nach einigen bitteren Ergebnissen einen versöhnlichen Saisonabschluss zu finden. 

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Jugend Sport

Teilnehmerrekord beim Kreiswasserwacht-Schwimmen in Marktoberdorf

Aufbruchstimmung am Beckenrand: Fast 200 Schwimmer lieferten sich spannende Wettkämpfe

Aufbruchstimmung herrschte beim diesjährigen Wettbewerb der Kreiswasserwacht Ostallgäu im Hallenbad Marktoberdorf. Fast 200 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 6 bis 60 Jahren bewiesen in Praxis und Theorie ihr Können. „Wir verzeichnen mit 28 Mannschaften aus sechs Ortsgruppen einen Teilnehmerrekord“, freute sich Andreas Gmeindner, Vorsitzender der Kreiswasserwacht. Dank der erfolgreichen Nachwuchsarbeit reisten viele der Ortsgruppen sogar mit zwei Mannschaften pro Stufe an.

Nachdem der Wettbewerb vor ihrer Haustür stattfand, war der Start in der gemischten Erwachsenenmannschaft für Monika Krieger aus Marktoberdorf Ehrensache. „Bei uns laufen dank des engagierten Vorstands viele Aktivitäten, wie etwa Aktivenabende.“ Diese Stimmung übertrug sich auf ihr Team, das eigens für den Wettkampf trainierte. „Von der intensiven Auffrischung profitieren alle bei den Wachdiensten am Elbsee und Ettwieser Weiher,“ so die Aktive und eilte weiter, um ihre beiden Kinder anzufeuern.

Traditionell endete der Kreiswettbewerb mit der Siegerehrung, die Wolfgang Hannig, 2. Bürgermeister von Marktoberdorf und Wasserwachturgestein, eröffnete: „Ich weiß, wieviel Engagement, Training und Herzblut in den Leistungen stecken, die wir heute auszeichnen. Ich danke euch, dass ihr bereit seid, Verantwortung zu übernehmen und im Ernstfall den Mut habt, nicht wegzusehen.“

„Dass ihr im Team die Leistung bringt zeichnet die Wasserwacht aus“, lobte Gisela Streichert, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu. Sie zeigte sich beeindruckt, wie die Kinder von Jahr zu Jahr ein höheres Niveau an Erste Hilfe-Wissen und im Wasser erwerben. Für die Erstplatzierten aus Buchloe (Stufe 1 und 2), sowie Seeg (Stufe 3) heißt es nun fleißig weitertrainieren. Sie dürfen das Ostallgäu auf Bezirksebene vertreten. Die Juniorenwertung gewann Marktoberdorf. Den Damenpokal sicherte sich Füssen, der Herrenpokal ging an Obergünzburg. Spannung versprach die gemischte Wertung. Diese gewann mit über 500 Punkten Vorsprung die Gastgebermannschaft.

Abschließend bedankte sich der Kreiswasserwacht-Chef bei Daniela Flietel und Benjamin Rößle von der Wasserwacht Marktoberdorf für die hervorragende Organisation. Ebenso würdigte er die Kampfrichter unter Leitung von Lukas Walk sowie die BRK-Bereitschaft Pfronten, die für die Verpflegung sorgte. Auch wenn für ihn am heutigen Tag die aktiven Wasserretter im Mittelpunkt standen, ist es Andreas Gmeindner ein weiteres wichtiges Anliegen, die allgemeine Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Eine Idee sei, Schwimmbojen an Wachstationen auszuleihen. „Für Menschen, die auf unseren Seen weiter hinaus schwimmen, erhöht das die Sichtbarkeit und die Sicherheit.“

Ergebnisse (Wasserwacht-Ortsgruppen):

  • Stufe 1 (Jg. 2016 – 2018): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf, 5. Nesselwang (I), 6. Obergünzburg (II), 7. Nesselwang (II)
  • Stufe 2 (Jg. 2013 – 2015): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf (I), 5. Obergünzburg (II), 6. Nesselwang, 7. Marktoberdorf (II)
  • Stufe 3 (Jg. 20010 – 2012): 1. Seeg, 2. Obergünzburg (I), 3. Füssen, 4. Buchloe (I), 5. Marktoberdorf, 6. Buchloe (I), 7. Obergünzburg (II)
  • Junioren: 1. Marktoberdorf
  • Damen: 1. Füssen
  • Herren: 1. Obergünzburg
  • Damen/Herren: 1. Marktoberdorf, 2. Seeg, 3. Buchloe
  • Punktestärkste Ortsgruppe: Obergünzburg
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Sport

ESVK verliert Serie gegen Freiburg. Overtime Niederlage in Spiel drei

In Playdown-Runde 2 nun gegen den Verlierer des Duells Blue Devils Weiden vs. EC Bad Nauheim

Im dritten Spiel der Playdown-Serie zwischem dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren hieß es für die Joker also schon siegen oder fliegen. Dabei setzte Trainer Leif Carlsson im Tor auf Cody Porter. Dazu war mit Nikolaus Heigl neben Rio Kaiser weitere Verstärkung aus München mit an Board.

Im ersten Drittel gab es, typisch für diese Serie, auch gleich wieder ein paar zu viele Strafen. Auf beiden Seiten wurden je sechs Strafminuten ausgesprochen, die Special-Teams kamen jedoch nur je einmal zum Zug. Insgesamt war die Partie im ersten Abschnitt sehr ausgeglichen. Die Kaufbeurer spielten von Beginn an sehr körperbetont und versuchten, die Freiburger erst gar nicht in die eigene Zone kommen zu lassen, was gut gelang. In der Offensive konnte man zudem die eine oder andere gute Chance herausarbeiten, und somit war man bereits deutlich besser in diesem Auswärtsspiel heute Abend als noch im ersten Spiel der Serie am Freitag, als man erst nach gut 30 Minuten in der Offensive zum Zug kam.

Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer das bessere und tonangebende Team. Die Joker schafften es dabei, sich immer wieder in der Zone der „Wölfe“ festzusetzen und das von Patrik Cerveny gehütete Tor unter Druck zu setzen. Ein Powerplay nach 31 Minuten brachte dem ESVK mehrere dicke Chancen ein. Gerade als die Freiburger wieder komplett waren, war es Dartagnan Joly, der die Scheibe mit einem satten Direktschuss zum ersten Treffer des Abends in die Maschen bugsierte. Der Führungstreffer für die Wertachstädter war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Ein weiteres Powerplay in Minute 36 hätte dem ESVK eine weitere gute Chance auf einen weiteren Treffer ermöglicht. Leider ließ sich Brent Raedeke jedoch zu einem Faustschlag provozieren, wodurch es nur zu einem kurzen Überzahlspiel kam. Dies war ein Fingerzeig für die Joker, in dieser Serie cleverer zu agieren und sich nicht immer wieder auf unnötige Situationen einzulassen, die zu Strafen führen. Nach einer weiteren guten Chance für Yannik Burghart hatten die Hausherren dann nach einem Konter zwei große Chancen, doch Cody Porter reagierte stark und hielt seiner Mannschaft somit die Führung, mit der es dann auch zum zweiten Pausentee ging.

Im dritten Drittel gelang den Breisgauern in der 45. Minute der Ausgleichstreffer. Wer sonst als der in der Serie überragende Fabian Ilestedt ließ die Kaufbeurer Abwehrspieler stehen und verwandelte mit etwas Glück alleine vor Cody Porter zum 1:1. Vorausgegangen war ein offensives Bully der ersten Kaufbeurer Sturmformation. Trotz des Gegentreffers waren die Joker auch im dritten Abschnitt das aktivere Team und hatten dabei durchaus Chancen, wieder in Führung zu gehen. Vor allem in den Schlussminuten waren die Joker nahe dran, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Es sollte jedoch leider nicht gelingen, und es ging in die Overtime. Dort dauerte es nur fünf Minuten, bis die Freiburger das Spiel und somit auch die Serie entscheiden konnten. Erneut war Top-Scorer Fabian Ilestedt zur Stelle und nutzte eine Zwei-auf-eins-Situation zum Siegtreffer aus. Damit sicherten sich die Freiburger den Klassenerhalt in der DEL2. Für den ESV Kaufbeuren geht es dann mit der alles entscheidenden Serie gegen den Verlierer des Duells zwischen den Blue Devils Weiden und dem EC Bad Nauheim weiter.

Über das Ticketing zur alles entscheidenden Serie wird in Kürze vom WSVK noch separat informiert.

Spieltermine Playdowns 2. Runde:

02.04. (auswärts) / 04.04. / 06.04. (auswärts) / 08.04. / 10.04. (auswärts) / 12.04 / 14.04.2026 (auswärts)

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Sport

Big-Points im Abstiegskampf – Kaufbeurer Handballer ringen Gröbenzell nieder

Zu Hause siegreich: Die SG-Herren 1 (Bild: Yuri Weber)

Klassenerhalt für die SG so gut wie sicher

Der Sieg gegen Herrsching am vergangenen Wochenende hat den SG-Herren bereits etwas Abstand auf die Abstiegsplätze verschafft. Vor heimischer Kulisse sollte am Samstag dann ein weiterer großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Eine gut gefüllte Halle in der Neugablonzer Turnerstraße bot von Anfang an die richtige Kulisse für das Spiel gegen den Tabellenvierten aus Gröbenzell. 

Ins Spiel ging es zunächst fast gemächlich. Nach der schnellen Führung für die Hausherren dauerte es fast vier Minuten, bis die Gäste mit ihrem ersten Tor nachziehen konnten. Eins zeigte sich bereits früh: Der SG-Kepper Nils Hipper erwischte einen richtig guten Tag und konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Weiter ging es dann zunächst ausgeglichen. Die Gäste der HSG konnten ihren Kreisläufer immer wieder in Szene setzen, ansonsten machte die Abwehr der SG schon in Halbzeit eins einen guten Job. Kleine Unkonzentriertheiten im Abschluss und ein solider Gästetorwart ließen die Gröbenzeller in der 18. Spielminute dann das erste Mal mit 6:10 davonziehen. 

Eine Auszeit zur Beruhigung der Nerven zeigte die gewünschte Wirkung: Die SG konnte in der 24. Spielminute wieder auf 9:10 anschließen. Bis zur Pause blieb es dann eng. Mitverantwortlich für den immer konzentrierter spielenden Kaufbeurer Angriff: Stefan Gellrich, der wie schon gegen Herrsching eine Top-Partie spielte und mit 12 Toren der beste Kaufbeurer Werfer war. Halbzeitstand: 13:14. 

In Halbzeit zwei steigerten sich die Wertachstädter dann noch mal. Ganze sieben Minuten lang ließen sie keinen Torerfolg der Gäste mehr zu und konnten so einen 7-Tore-Lauf zum 20:15 in der 39. Spielminute hinlegen. Beim Stand von 23:17 wendete sich dann aber das Blatt. Flüchtigkeitsfehler im Kaufbeurer Angriff ermöglichten den Gästen der HSG einfache Tore. So erwiderten sie den Kaufbeurer Lauf mit acht eigenen Toren in Folge und stellten in der 47. Minute auf 23:25. Dann fingen sich auch die Kaufbeurer wieder. Starke Paraden des Kaufbeurer Schlussmanns Nils Hipper, eine standfeste Abwehr und ein befreit aufspielender Micha Mohring, mit neun Toren zweiterfolgreichster Kaufbeurer Werfer, brachten der SG in der 51. Minute den 26:26-Ausgleich. 

Mit einem 5-Tore-Lauf ab der 57. Spielminute machten dann die Kaufbeurer endgültig den Deckel drauf und konnten sich nach einem starken Spiel mit einem 36:30-Sieg und zwei extrem wichtigen Punkten im Abstiegskampf belohnen. Der Ligaverbleib ist den Kaufbeurern damit kaum noch zu entreißen. 

Coach Kuba Mrklas fasst zusammen: “Wir sind stolz auf die Jungs. Heute haben wir auch den Heimfans wieder gezeigt, was wir draufhaben. Die Abwehr stand richtig gut und auch im Angriff haben wir einen guten Job gemacht. Wenn wir so spielen, müssen wir uns vor niemandem verstecken und werden auch in den letzten zwei Spielen noch punkten.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger 1; Gellrich 12; Haggenmüller 1; Salzer; Spitschan 3; Kittner; Hohenreiter 1; Mohring 9; Balkow 8; Bartel 1;  

Grund zur Freude gab es auch bei der zweiten Herrenmannschaft der SG. Im letzten Saisonspiel konnte das Team um Coach Christian Schelb vor heimischem Publikum die SG Kempten-Kottern III mit 43:32 schlagen und eine gute Saison mit einem Sieg abrunden. Den fünften Tabellenplatz kann der Zweiten damit niemand mehr nehmen.  

Auswärts musste am Samstag die männliche C-Jugend in Waltenhofen ein deutliches 39:21 hinnehmen. Die Mannschaft von Werner Schenk und Jakob Salzer konnte mit einer kämpferischen Leistung lange mithalten, dann gingen aufgrund des Fehlens von fünf Stammspielern doch die Kräfte aus.  

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Die SpVgg Kaufbeuren kassiert eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den Tabellendritten

Früher Rückstand stellt die Weichen – Kaufering nutzt Unsicherheiten konsequent aus

Die SpVgg Kaufbeuren ist mit einer deutlichen 1:4-Niederlage gegen den Tabellendritten VfL Kaufering in die Partie gestartet. Ein früher Gegentreffer brachte die Gastgeber dabei schnell ins Hintertreffen und prägte den weiteren Spielverlauf.

Früher Rückstand sorgt für Unsicherheit

Bereits nach drei Minuten geriet Kaufbeuren in Rückstand. Ein Distanzschuss brachte Kaufering früh in Führung und sorgte laut Trainer Manuel Günes für sichtbare Verunsicherung bei seiner Mannschaft.

„Natürlich ist die Enttäuschung groß aufgrund der deutlichen Niederlage. Wir hatten uns viel vorgenommen und lagen bereits nach drei Minuten nach einem Sonntagsschuss in Rückstand.“

In der Folge verlor Kaufbeuren mehrfach einfach den Ball im Spielaufbau. Kaufering nutzte diese Fehler konsequent und zog noch vor der Pause auf 3:0 davon.

„Dieser hat uns in der Folgezeit deutlich verunsichert, was zu vielen einfachen Ballverlusten geführt hat. Kaufering hat dies im Stile einer Spitzenmannschaft ausgenutzt und ist auf 3:0 davongezogen.“

Steigerung nach der Pause – doch Kaufering bleibt effizient

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die SpVgg stabiler. Dennoch gelang es zunächst nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. Stattdessen fiel das vierte Tor für die Gäste – eine Vorentscheidung.

„Der zweite Durchgang war dann besser. Der vierte Gegentreffer war dann der endgültige Knockout.“

Am Ende gelang Kaufbeuren nur noch der Treffer zum 1:4-Endstand.

„Letztendlich hat es nur noch zum 1:4 Ehrentreffer gereicht.“

Kaufering zufrieden mit der Umsetzung

VfL-Trainer Alexander Wagner zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Besonders der Start in die Begegnung sei gelungen.

„Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir besprochen haben. Der Start auf Rasen war richtig gut, obwohl wir bisher wenig auf Rasen trainieren konnten.“

Blick nach vorne: Auswärtsspiel in Mering

Für die SpVgg Kaufbeuren gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken. Bereits am kommenden Sonntag wartet mit dem Tabellenzweiten Mering eine weitere anspruchsvolle Aufgabe. Vor allem einfache Ballverluste im Spielaufbau will das Team dann vermeiden.

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Sport

Overtime Niederlage in Spiel zwei: Joker unterliegen daheim trotz 3:0 Führung

Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben

Der ESV Kaufbeuren empfing zum zweiten Playdown-Spiel der aktuellen Serie den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena.

Nachdem sich die Joker vergangenen Freitag in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben mussten, war es umso wichtiger heute einen Sieg zu erringen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste aufgrund des Punktabstandes zum ESVK in der Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung in die Playdowns starteten. Im Line-up der Joker fehlte im Vergleich zum vorigen Spiel Vincent Schlenker, dafür war Fabian Koziol mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.

Das erste Drittel startete, wie zu erwarten war, mit viel Tempo und körperbetontem Spiel von beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Joker. Nico Appendino schoss Richtung Tor, der Puck prallte mehrmals ab und landete schließlich vor Jere Laaksonen, der zum 1:0 verwandelte. Rot-Gelb setzte wenige Minuten später nach: Joe Cassetti schickte den schnellen Yannik Burghart über links, der in die Mitte zu D’Artagnan Joly passte. Letzterer machte das 2:0 für die Joker perfekt. Kurz darauf gab es auch schon die erste kleine Strafzeit für Lynden McCallum wegen hohen Stocks. Die Überzahl brachte kein Tor, allerdings konnte der ESVK seine Dominanz zu Beginn des Spiels festigen. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen Freiburg in Person von Sameli Ventelä wegen Spielverzögerung. Auch hier machten es die Joker gut, konnten aber kein Tor erzielen. Der EHC Freiburg tat sich generell schwer, vor das Kaufbeurer Tor zu kommen. Die erste Riesenmöglichkeit hatte Fabian Ilstedt, der sein Glück nach vielen Freiburger Abprallern im linken Eck versuchte, jedoch an Daniel Fießinger scheiterte. Die Schiedsrichter ahndeten nun auch das erste Kaufbeurer Vergehen: Travis Turnbull musste wegen Behinderung für zwei Minuten raus, was den Gästen kein Tor einbrachte. Mit dem Abpfiff des ersten Drittels direkt nach einem Bully lag Lynden McCallum auf dem Eis, stand aber wenig später wieder auf. Nach Videobeweis erhielt Travis Turnbull zwei Strafminuten, da er dem Freiburger wohl einen Stockschlag mitgab.

Die Freiburger taten sich aufgrund eines aggressiven Penalty Kills der Joker schwer, offensiv gefährlich zu werden. Sie schossen kein Tor. Wenig später hatten die Joker Riesenglück. Jonny Tychonick schlenzte von der blauen Linie den Puck nach vorne. D’Artagnan Joly stand genau vor Fabian Hegmann im Tor und fälschte die Scheibe mit dem Oberkörper zum 3:0 über die Linie ab. Nach dieser Situation wechselte Freiburg den Torwart. Patrik Červený stand von nun an im Freiburger Kasten. Es folgte eine Strafzeit gegen den ESVK. Jonas Fischer musste wegen Haltens des Stocks für zwei Minuten raus. Die Gäste blieben aber erneut ohne Erfolg in Überzahl. Kurz darauf brachten sich die Joker wieder in den Nachteil. D’Artagnan Joly erhielt zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gäste machten nun richtig Druck nach vorne und belohnten sich das erste Mal an diesem Abend. Sameli Ventelä schlenzte von der blauen Linie in Richtung Slot, von wo Nikolas Linsenmaier den Puck hoch ins Tor zum 3:1 abfälschte. Die Wölfe ließen aber nicht nach. So setzte sich Lynden McCallum direkt vor Daniel Fießinger im Slot gegen Nicolas Appendino durch und bugsierte den Puck clever mit einer schnellen Bewegung am Schlussmann der Joker vorbei zum 3:2 über die Linie. Der ESV Kaufbeuren tat sich gegen die druckvolle Schlussoffensive der Gäste schwer und konnte sich glücklich schätzen, dass in dieser Druckphase der Schlusspfiff des zweiten Drittels ertönte.

Die Pause unterbrach den Offensivdruck der Gäste nicht. Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts fuhr Lukas Mühlbauer hinter das Kaufbeurer Tor und legte von dort zu Shawn O’Donnell in den Slot ab, der zum 3:3-Ausgleich traf. Die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. Fabian Ilestedt schickte in der nächsten Situation Alexander De Los Rios über die linke Seite. Dieser passte nach rechts zu Tomas Schwamberger, welcher die Freiburger mit 4:3 in Führung brachte. Der Wendepunkt des Drittels kam in Minute 37, als Thore Weyrauch wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Gleich nach dem ersten Bully in Überzahl stellten die Joker das Wölfe-Tor zu, Travis Turnbull schlenzte von der blauen Linie ins Getümmel und Tyson McLellan netzte in letzter Konsequenz zum 4:4 ein. Im Anschluss ging es viel hin und her, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften in regulärer Spielzeit den Deckel drauf machen, so ging es in die Verlängerung. Vier Minuten waren zusätzlich gespielt, da schlenzte Lynden McCallum in Richtung Tor. Kurz bevor die Scheibe Daniel Fießinger erreichte, fälschte Thore Weyrauch zum Endstand von 4:5 den Puck ab. Somit baut der EHC Freiburg durch den Vorsprung aus der Hauptrunde den Serienstand auf 3:0 aus.

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Geglückte Generalprobe für den BSK Olympia Neugablonz

Die beiden Doppeltorschützen im letzten Test: Dzhan Karabash (links) und Benjamin Maier. Foto: Stefan Günter

Überzeugender 4:2-Sieg im letzten Testspiel

Der BSK Olympia Neugablonz hat die Generalprobe in der Vorbereitungsphase erfolgreich gestalten können. Drei Tage nach Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei haben die Schmuckstädter das letzte Testspiel gegen den TV Bad Grönenbach mit 4:2 (1:1) gewonnen. 

 

Trotz eines frühen 0:1-Rückstandes (3.) blieb der Gastgeber davon unbeeindruckt. Dzhan Karabash erzielte in der achten Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel schaffte der BSK erneut durch Dzhan Karabash (51.) die wichtige 2:1-Führung, die die Unterallgäuer allerdings wieder egalisierten. Doch Neugablonz blieb weiterhin am Drücker. Benjamin Maier erzielte in Minute 78 und 87 einen Doppelpack zum 4:2-Sieg. Allerdings vergaben die Hausherren noch weitere hundertprozentige Torchancen, sodass das Ergebnis auch hätte höher ausfallen können.

 

„Wir haben unser letztes Testspiel mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dass der Gegner nicht schlecht ist, haben wir gesehen“, so Dennis Starowoit. Doch warum konnte der BSK das Match letztendlich für sich entscheiden? In Richtung Mannschaft sagte der Cheftrainer: „Jeder ist für jeden gelaufen. Sicherlich hat spielerisch nicht alles gepasst. Aber die Körpersprache war richtig gut.“ Vor allem der Siegeswille sei bei jedem vorhanden gewesen, ergänzt Starowoit. „Deswegen haben wir auch verdient gewonnen, weil wir eine enorme Qualität in der Mannschaft haben.“

 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart fand nach der geglückten Generalprobe lobende Worte für die Mannschaft: „Jeder hat die nötige Einstellung mitgebracht. Egal, ob er in der Anfangself stand oder eingewechselt wurde. Es gibt Phasen, da spielen wir einen sehr guten Fußball, leider gibt es auch Momente, bei denen wir auch einige Geschenke verteilen.“

 

Nach dem erfolgreichen Trainingslager in der Türkei und dem Sieg im letzten Vorbereitungsspiel ist der Blick nun auf den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd gerichtet. Am kommenden Samstag geht es um 16 Uhr im Waldstadion gegen die SG Untrasried/Haldenwang wieder um Tore und vor allem Punkte.

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Erstes Spiel der Serie geht an den EHC Freiburg

Der ESVK hat somit einen Rückstand von 0:2 in der Serie

Am Freitagabend stand in Freiburg das erste Spiel der Playdown-Serie zwischen dem ESVK und dem EHC Freiburg an. Joker-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder Joe Cassetti aufbieten, der nach langer Verletzungszeit sein Comeback gab. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Der ESVK legte keinen guten Start in die Partie hin. Bereits nach 64 Sekunden gab es eine Strafzeit gegen Jonny Tychonick. Das anschließende Powerplay der Freiburger verteidigten die Joker zwar gut, kamen aber in der Folge nur schwer ins Spiel. Ein eigenes Powerplay nach neun Minuten brachte ein paar gute Chancen, für einen Treffer sollte es jedoch nicht reichen. In der Folge rannten die Hausherren immer wieder, vor allem von ihrem Top-Scorer Fabian Ilestedt angetrieben, an und kamen so in der 12. und 14. Minute zu einem Doppelschlag und einer 2:0-Führung. Beim ersten Treffer konnte Torschütze Tomas Schwamberger aus kurzer Distanz nach einem Pass von hinter dem Tor die Scheibe am machtlosen Daniel Fießinger vorbei ins Tor unterbringen. Der zweite Treffer der Breisgauer resultierte aus einem Sololauf von Lynden McCallum, der dann seinen eigenen Rebound verwerten konnte und auf 2:0 erhöhte. Die Joker waren nun sichtlich angeschlagen und hatten weiterhin ihre Probleme, sich gezielt in der Offensive zu zeigen. So ging es mit dem Spielstand von 2:0 dann auch konsequenterweise zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann deutlich ausgeglichener, und die Kaufbeurer hatten auch in der Offensive deutlich mehr Aktionen als noch in den ersten 20 Spielminuten. Die beste Chance für den ESVK im zweiten Abschnitt hatte Jere Laaksonen, der mit einem Nachschuss an Fabian Hegmann scheiterte. Das Spiel wog dann viel hin und her, ohne dass es vor den beiden Toren wirklich gefährlich wurde. Zwei weitere Strafen gegen die Joker brachten den Freiburgern zwei zusätzliche Überzahlsituationen ein, aber beide Male hatte die Joker-Defensive, die im Unterzahlspiel deutlich aggressiver zu Werke ging als noch in der Hauptrunde, ein gutes Mittel dagegen. Kurz vor der Pausensirene durften dann auch die Allgäuer im Powerplay ran, was erneut gute Chancen, aber leider keinen Treffer mit sich brachte. So ging es ohne weitere Tore zum zweiten Pausentee.

Im letzten Drittel versuchten die Joker immer wieder auf den Anschlusstreffer zu drücken. Die Breisgauer standen jedoch mit der Führung im Rücken sehr stabil und schafften es immer wieder, den ESVK vom eigenen Tor wegzuhalten. Jonas Fischer ließ nach einem Abpraller die wohl größte Chance auf einen ersten ESVK-Treffer liegen. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Freiburger dann mit einem fünf gegen drei Powerplay die große Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Wenn sich die Joker heute aber auf etwas verlassen konnten, dann war es ihr sehr gutes Unterzahlspiel. Denn auch mit zwei Spielern weniger schafften es die Kaufbeurer, keinen Gegentreffer zu kassieren, und konnten im Anschluss zur Schlussoffensive blasen. Mit dem sechsten Feldspieler gelang den Allgäuern dann 71 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer. Joe Cassetti brachte die Scheibe dabei über die Linie, und im gut gefüllten Gästeblock keimte nochmals Hoffnung auf. Leider sollte kein zweiter Treffer mehr gelingen; auch die erneute Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers brachte keinen weiteren Erfolg. So ging Spiel eins der Serie mit 2:1 an den EHC Freiburg. Spiel zwei findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der fast ausverkauften energie schwaben arena statt. Aktuell sind nur noch Tickets für den Gästeblock erhältlich.

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Es geht los. Der Kampf um den Klassenerhalt steht auf der Agenda

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft.

Für den ESV Kaufbeuren beginnt der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Am Sonntag steht dann schon das erste sichere Heimspiel in der Runde an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 17:00 Uhr.

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft. Wenige Stehplatztickets für das Heimspiel am Sonntag sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für den Gästeblock sind hier erhältlich.

2000 Schals: Dazu werden am Sonntag beim ersten Heimspiel der Runde 2.000 Schals mit dem Motto Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht, an den Stadioneingängen gegen eine freiwillige Spende an den ESV Kaufbeuren e.V. verteilt. Die Aktion und der Slogan wurde gemeinsam mit der Fanszene und Fanclubvertretern ins Leben gerufen. Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht!

Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Mit Joe Cassetti hat sich nun ein weiterer Kontingentspieler rechtzeitig zu den beginnenden Playdowns fit gemeldet. Weiter nicht zur Verfügung stehen Kapitän Bernhard Ebner und Stürmer Alec Zawatsky. Henri Kanninen wird bekannterweise in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen den EHC Freiburg werden dann keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler mehr veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen den EHC Freiburg vier Spiele gewinnen. Die Freiburger als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber den Jokern von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Kletterzentrum platzt aus allen Nähten

Das Kletterzentrum stößt an seine Kapazitäten

Stetiger Zuwachs beim DAV Kaufbeuren-Gablonz erfordert Erweiterung

Der Alpenverein platzt aus allen Nähten, so die Aussage des 1. Vorsitzenden Ralf Trinkwalder bei der Mitgliederversammlung. Die wachsende Zahl der Mitglieder, inzwischen 6700, bringt das Kletterzentrum räumlich an die Grenzen. Es wird über eine Erweiterung diskutiert – von Aufstockung auf dem Dach bis Anbau eines Gebäudes. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage  nach Kletter- und Boulderangeboten stößt der bisherige Bereich an seine Kapazitäten. Ebenso besteht Bedarf an zusätzlichen Büro- und Lagerflächen. Es könnte auch die PV-Anlage erweitert werden. In der Vorstandschaft sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und ein Grobkonzept bzgl. Kosten und baurechtlichen Vorschriften erstellt werden.

Wirtschaftlich steht der Verein auf einem guten Niveau. Die Schulden sind getilgt und schaffen Raum für neue Investitionen, so der Schatzmeister Uwe Brück.  Der Haushaltsplan 2026 sieht Rückstellungen für den DAV-Klimafonds und für Baumaßnahmen vor.

Im Jugendbereich stehen dem Verein 24 Jugendleiterinnen und Jugendleiter für insgesamt 7 Jugendgruppen zur Verfügung. Sie bieten den Jugendlichen ein breites Angebot an Aktivitäten. Die Leitenden sind auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene engagiert. Die Funktion des Jugendreferenten übergibt Marvin Scupin an seinen Nachfolger Joseph Hirsch.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Ralf Trinkwalder als 1. Vorsitzender, Gesa Landsgesell als 2. Vorsitzende, Uwe Brück als Schatzmeister und Joseph Hirsch als Jugendreferent.

Zum Schluss bedankt sich Ralf Trinkwalder bei allen Anwesenden, bei den Haupt- und Ehrenamtlichen für das Engagement und wünscht allen ein schönes, gesundes Bergjahr 2026.

 

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