ESVK-Stürmer Pavels Nikitins. Foto: Alex Winterholler
Infos zur Kaderplanung des ESVK
Mit Pavels Nikitins konnte der ESV Kaufbeuren einen weiteren Spieler aus dem Kader der Saison 2025/2026 an den Club binden. Der 19 Jahre alte Stürmer war in der abgelaufenen Saison einer der großen Leistungsträger der U20-Mannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. und erzielte für das Team von Trainer Pyry Eskola starke 51 Scorerpunkte in 32 Saisonspielen. Zudem war er mit einer Förderlizenz ausgestattet und kam 14-mal für den EV Füssen in der Oberliga zum Einsatz, wo er drei Scorerpunkte erzielte. Für die Joker in der DEL2 schnürte er 23-mal seine Schlittschuhe und kam ebenfalls auf drei Scorerpunkte, wobei er immer wieder sein vorhandenes Talent unter Beweis stellte.
Bei den Jokern wird Pavels Nikitins nun also weiterhin das Trikot mit der Rückennummer 22 tragen.
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über den Youngster: „Pavels Nikitins hat in unserer U20-Mannschaft und auch in seinen Einsätzen in der Oberliga und der DEL2 bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, sich auch im Profi-Eishockey durchzusetzen. Bei uns bekommt er nun die Chance, sich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte in seiner Karriere zu gehen.“
Pavels Nikitins zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich bin zwar nicht lange in Kaufbeuren, aber der Verein hat in dieser kurzen Zeit eine große Bedeutung für mich gewonnen. Die Fans, die Atmosphäre und die Stimmung in Kaufbeuren sind einfach wahnsinnig. Ich fühle mich hier wie zu Hause, deshalb musste ich nicht lange überlegen und habe mich frühzeitig entschieden, mich an den ESVK zu binden. Ich bin sehr glücklich, die rot-gelben Farben weiter tragen zu dürfen.“
Drei Verteidiger und ein Torhüter verlassen die Joker auf eigenen Wunsch
Die Planungen für die kommende Spielzeit 2026/2027 beim ESV Kaufbeuren schreiten voran. In diesem Zuge stehen nun auch personelle Veränderungen fest: Mit Fabian Koziol, Jakob Peukert und Paul Mayer verlassen drei Verteidiger den Verein. Zudem wird Torhüter Daniel Fießinger künftig nicht mehr für die Joker auflaufen.
Langjährige Verbundenheit endet: Fabian Koziol verlässt den ESVK
Fabian Koziol trug seit 2014 das Trikot des ESV Kaufbeuren. Zunächst im Nachwuchs aktiv, entwickelte sich der gebürtige Füssener zu einem festen Bestandteil des DEL2-Teams. Insgesamt absolvierte er 343 Pflichtspiele für die Wertachstädter. In den Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 sammelte Koziol zudem per Förderlizenz Spielpraxis bei den Memminger Indians in der Oberliga, für die er 31 Einsätze bestritt. Zur neuen Saison schließt sich der Verteidiger einem anderen Verein an.
Eigengewächs geht: Jakob Peukert sucht neue Herausforderung
Auch Jakob Peukert kehrt dem ESVK den Rücken. Der gebürtige Kaufbeurer durchlief den gesamten Nachwuchs des Vereins und sammelte in den vergangenen drei Spielzeiten 53 Einsätze in der DEL2. Zusätzlich stand der Verteidiger mit einer Förderlizenz 58-mal für den EV Füssen in der Oberliga auf dem Eis. Nun hat sich Peukert entschieden, seine Laufbahn bei einem anderen Club fortzusetzen.
Nach Rückkehr wieder Abschied: Paul Mayer zieht es weiter
Paul Mayer war erst zur vergangenen Saison von den Jungadlern Mannheim nach Kaufbeuren zurückgekehrt. Der 20-jährige Verteidiger überzeugte mit seinen Leistungen und verlängerte seinen Vertrag ursprünglich um zwei Jahre. Nach dem Abstieg der Joker in die Oberliga hat sich Mayer jedoch dazu entschieden, weiterhin höherklassig zu spielen und den Verein zu verlassen.
Torhüter Fießinger beendet seine Zeit in Kaufbeuren
Mit Daniel Fießinger verlässt auch ein erfahrener Leistungsträger den ESVK. Der 29-jährige Torhüter wechselte einst vom DEL-Club Red Bull München nach Kaufbeuren und absolvierte in vier Spielzeiten 179 Pflichtspiele. In der Saison 2022/2023 wurde er als Torhüter des Jahres in der DEL2 ausgezeichnet. Nach dem sportlichen Abstieg verliert sein ursprünglich noch laufender Vertrag seine Gültigkeit, sodass einem Wechsel nichts im Wege steht.
Rihards Babulis, Torhüter des ESVK. Foto: Alex Winterholler
Kontinuität auf der Torhüterposition
Wie der Club aktuell bekannt gab, hat der ESV Kaufbeuren den Vertrag mit Torhüter Rihards Babulis verlängert. Damit steht die erste Personalentscheidung für die Saison 2026/2027 fest.
Kontinuität auf der Torhüterposition
Der 23 Jahre alte Goalie gehört seit drei Jahren zum Kader der „Joker“ und hat sich in dieser Zeit kontinuierlich entwickelt. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte der Linksfänger 19 Pflichtspieleinsätze in der DEL2 für den ESV Kaufbeuren. Hinzu kamen sechs weitere Einsätze beim Kooperationspartner EV Füssen in der Oberliga Süd. Auch in der kommenden Saison wird Babulis weiterhin mit der Rückennummer 31 für den ESVK auflaufen.
Stimmen zur Vertragsverlängerung
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert ordnet die Verlängerung als wichtigen Schritt ein: „Wir sind froh, dass wir uns mit Rihards Babulis auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten. Er hat sich in den letzten Jahren bei uns stetig weiterentwickelt und sowohl in der DEL2 als auch beim EV Füssen gezeigt, dass er ein verlässlicher Rückhalt für seine Mannschaft sein kann. Umso wichtiger ist es für uns, dass er dem ESVK erhalten bleibt.“
Auch Babulis selbst betont seine Verbundenheit zum Verein: „Der ESV Kaufbeuren liegt mir sehr am Herzen. Für mich war früh klar, dass ich mich nicht mit einem Abstieg verabschieden möchte. In den vergangenen Wochen wurden wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen, die mich in meiner Haltung bestärkt haben. Nach intensiven Gesprächen war für mich eindeutig, dass ich weiterhin Teil des ESVK bleiben möchte.“
v.l.: ESVK Geschäftsführer Tobias Peukert, der neue ESVK-Coach Sebastian Buchwieser. Foto: Alex Winterholler
Der ESVK setzt Ausrufezeichen auf der Trainerposition
Der ESV Kaufbeuren kann mit Sebastian Buchwieser seinen neuen Chef-Trainer für die Saison 2026/2027 vorstellen. Der gebürtige Mittenwalder coachte zuletzt für fünf Jahre die Blue Devils Weiden. Mit den Oberpfälzern konnte er dabei die Oberligameisterschaft und den Aufstieg in die DEL2 feiern.
Als dreimaliger Trainer des Jahres in der Oberliga Süd (2018/2019, 2021/2022, 2023/2024) und als Trainer des Jahres in der DEL2 (2024/2025) ausgezeichnet, übernimmt der 46 Jahre alte Erfolgscoach nun den ESV Kaufbeuren. Wie schon angekündigt wird Sebastian Buchwieser, der auch schon seit einem längeren Zeitpunkt Kenntnisse über die Planungen für die Saison 2026/2027 hatte, zusammen mit Geschäftsführer Tobias Peukert ab Vertragsbeginn am 1. Mai auch vorerst die Aufgaben der sportlichen Leitung übernehmen.
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Sebastian Buchwieser war unser absoluter Wunschkandidat für die Trainerposition. Wir sind sehr glücklich und auch etwas stolz darauf, dass wir einen Trainer mit einer solchen Reputation für uns gewinnen konnten. Er kennt sowohl die Oberliga wie auch die DEL2 bestens und weiß was es in beiden Ligen braucht, um dementsprechend erfolgreich zu sein.“
Sebastian Buchwieser zu seinem Engagement beim ESVK: „Ich freue mich sehr auf die große, schöne, aber auch herausfordernde Aufgabe, einen solchen Traditionsverein coachen zu dürfen. Wir werden alles dafür tun, dass wir in der kommenden Saison eine Mannschaft auf dem Eis haben, mit der sich die Fans identifizieren können – eine Mannschaft, die eine Kaufbeurer Identität hat und dazu schönen, unterhaltsamen und auch erfolgreichen Sport bieten kann.“
Aktuell ist Sebastian Buchwieser auch einer von drei Co-Trainern von Bundestrainer Harold Kreis in der ersten Phase der WM-Vorbereitung der deutschen Eishockey Nationalmannschaft. Dabei bestreitet das DEB Team zwei Testspiele in Karlsbad gegen Tschechien.
Spiel fünf der Playoff-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren fand am Ostersamstag statt. Die Joker wurden dabei von vielen Fans begleitet, die natürlich die Hoffnung hatten, dass der ESVK die Serie ausgleichen und somit ein entscheidendes Spiel sechs am Ostermontag in Kaufbeuren erzwingen könnte. Dem war jedoch leider nicht so.
Wie so oft in dieser Saison wirkten die Joker über weite Strecken der Partie nicht vollends bereit und waren vor allem in der eigenen Zone und im Aufbauspiel tweilweise einfach zu plan- und ideenlos. Somit musste der ESVK Kaufbeuren nach der heutigen 5:1-Niederlage und dem Gesamtergebnis einer komplett verkorksten Saison 2025/2026 in die Augen schauen und nach 17 Spielzeiten in der DEL2 nun den mehr als bitteren Gang in die Oberliga antreten.
ESVK-Trainer Leif Carlsson hatte im Vergleich zum Overtime-Erfolg am Donnerstag noch zwei Änderungen vorgenommen. Für Alec Zawatsky rückte der wiedergenesene Yannik Burghart an die Seite von Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Für Jakob Peukert wurde Fabian Koziol in der dritten Defensivformation aufgeboten. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Die Joker kamen im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen der Serie in Weiden relativ gut in die Partie. In einem ersten Powerplay, nach etwas mehr als zwei Minuten, hätte man den Hausherren schon einen ersten Stich versetzen können. Wie so oft in dieser Saison war das Powerplay jedoch nicht einmal erwähnenswert. Die Weidener schafften es dann, nachdem der ESVK bei fünf gegen fünf zunächst auch ein wenig agiler agierte, sich in der achten Minute für längere Zeit in der Joker-Zone festzusetzen. Nachdem die dritte Formation der Kaufbeurer zwei oder sogar drei Mal nach Scheibengewinnen diese wieder durch Fehlpässe verlor, war es Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schuss in den linken Torwinkel die Blue Devils mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Joker hatten durch Jonny Tychonick die wohl dickste Chance auf den Ausgleichstreffer, konnten diese jedoch nicht nutzen, und somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten auch die eine oder andere Torchance, aber richtig gefährlich wurde es nicht für Michael McNiven im Tor der Blue Devils. In der 33. Minute nutzten die Weidener dann ihr erstes Powerplay, und erneut war der Torschütze Fabian Ribnitzky, der mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 stellte.
Die Joker waren nun von der Rolle und mussten in der 39. Minute sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Schwaiger traf mit einem eigentlich eher harmlosen Schuss und zog das Spiel somit komplett auf die Seite der Oberpfälzer. Zu allem Überfluss kassierte Brent Readeke Sekunden später noch eine zwei plus zwei Minuten-Strafe wegen hohem Stock und somit mussten die Joker mit etwas mehr als drei Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel starten. Insgesamt war es eine enttäuschende Leistung des ESVK in den ersten 40 Minuten. Obwohl die Kaufbeurer sich die eine oder andere Chance erarbeiteten, waren sie grundsätzlich nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Blue Devils auszuüben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein.
Die Joker hatten dann in Unterzahl bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Chance auf einen schnellen Anschlusstreffer. Leider wurde die Situation über Tyson McLellan nicht gut ausgespielt und somit schnell vergeben. Das Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer schadlos. Die Hausherren investierten in der Folge nur noch das Nötigste, während die Joker weiter anrannten, dabei aber zu keinen nennenswerten Torchancen kamen.
Die Wertachstädter kamen dann in einem Powerplay nach 53 Minuten endlich auf das Scoreboard. Travis Turnbull traf mit einem Handgelenkschuss in den linken Torwinkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nichts da. Im Anschluss an den ersten Treffer der Allgäuer ließ sich Brent Readeke zu einer unnötigen Strafzeit in der offensiven Zone hinreißen, und dies nutzten die Blue Devils durch Tyler Ward eiskalt aus, um den Spielstand auf 4:1 zu erhöhen. Eine weitere Strafzeit gegen Sami Blomqvist erlischte dann auch noch den letzten Funken Hoffnung, um irgendwie in den letzten Minuten noch an einem Wunder zu arbeiten. Das Unterzahlspiel überstanden die Joker. Kurz vor dem Ende gab es jedoch noch einen Gegentreffer ins leere Gehäuse, als man mit dem sechsten Feldspieler agierte. Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigentafel, die dann auch endgültig den Abstieg des ESVK besiegelte.
Travis Turnbull markiert in der 84. Minute den Siegtreffer für die Joker
Der ESV Kaufbeuren empfing zum vierten Playdown-Spiel die Blue Devils Weiden in der heimischen energie schwaben arena. Am heutigen Tag hieß es erneut „Alles oder Nichts“. Die Joker mussten gewinnen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg besiegelt gewesen. Nach einem starken 5:6-Comeback-Sieg in Weiden nach 4:1-Rückstand schickte Leif Carlsson die gleiche Aufstellung aufs Eis. Allerdings startete Daniel Fießinger im Tor. Die Joker sicherten sich nach zwei Verlängerungen vor 3.100 Zuschauer (ausverkauft) einen 2:1 Sieg und somit eine weitere Chance auf den Klassenerhalt.
Beide Mannschaften begannen, wie zu erwarten war, mit Tempo nach vorne. Weiden hatte hierbei die besseren Möglichkeiten auf den ersten Treffer, Daniel Fießinger hielt jedoch souverän. Die erste Strafzeit der Partie wurde gegen Dominik Bohac wegen Behinderung ausgesprochen, der sich mit einem Check bei Max Oswald revanchierte, der einen fairen Hit gegen ihn fuhr. Die Joker spielten ein ungewohnt aggressives Powerplay, die Weidener blockten aber alles weg. Direkt danach erhielt Max Oswald zwei Minuten wegen Stockchecks. Die Kaufbeurer spielten in Unterzahl ebenso stark. Die Gäste kamen kaum in Formation. Die Joker wurden im weiteren Verlauf der Partie stärker, doch dann musste Jere Laaksonen wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Nach einem anfänglich guten Direktschussversuch von Luca Gläser hielten die Kaufbeurer die Defensivzone sauber. Es folgte eine Druckphase der Gäste, in der sich die Joker nur mit vielen Icings zu helfen wussten. Wenige Sekunden vor Schluss sprachen die Schiedsrichter eine eher ungewöhnliche Strafzeit gegen Weiden aus. Sie erhielten eine kleine Bankstrafe wegen unkorrekten Anspiels, die Alex-Olivier Voyer absaß. Mit einem rot-gelben Rest-Powerplay von 90 Sekunden ging es in die erste Pause.
Die Kaufbeurer Überzahl brachte keinen Erfolg. Kurz darauf versuchte Jere Laaksonen sein Glück allein vor Michael McNiven, scheiterte aber mit der Rückhand. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als Dennis Miller einen hohen Stock gegen sich gepfiffen bekam. Der ESVK spielte erneut ein druckvolles Powerplay, hatte viele Chancen, konnte sich aber zunächst nicht belohnen. Auch nach der Überzahlsituation ging es für Rot-Gelb immer weiter nach vorne. Die Weidener halfen erneut nach, als Luca Gläser eine kleine Strafe wegen hohen Stocks erhielt. Travis Turnbull zog von der rechten Seite ab, der Puck prallte von McNiven nach links, und Joe Cassetti ließ in letzter Konsequenz mit seinem Schuss in die Maschen zum 1:0 die energie schwaben arena beben. Der erste Dämpfer folgte kurz darauf, als Vincent Schlenker eine Strafzeit wegen Behinderung erhielt, die die Weidener nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Der zweite Dämpfer sollte ein Stockschlag durch Max Oswald direkt vor dem Tor sein, der mit einem Penaltyschuss bestraft wurde. Tyler Ward lief an, zog kurz nach links und schlenzte souverän zum 1:1 auf der rechten Seite ein. Der Ausgleich führte zu einem wahrlichen Kampf um die Führung. Beide Mannschaften preschten nach vorne und hatten Möglichkeiten auf den Treffer. Dann ertönte die Sirene zur zweiten Pause.
Im dritten Drittel hatten die Blue Devils zunächst die Nase vorne. Innerhalb der nächsten Minuten glich sich die Partie weitestgehend spielerisch aus. Mitte des Drittels erhielten Dominic Bohac und Tyson McLellan je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Direkt danach machte Michael McNiven einen Ausflug weit aus seinem Tor hinaus, den Sami Blomqvist und dann Paul Mayer beinahe bestraften. Das nächste Highlight war ein Alleingang Constantin Vogts, den Nicolas Appendino und Daniel Fießinger gerade so vereiteln konnten. Drei Minuten vor Ende erhielt Travis Turnbull eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker hatten Glück, denn nur wenige Sekunden in Unterzahl erhielt Noah Samanski eine kleine Strafe wegen Stockschlags. Im Vier-gegen-vier fiel kein Tor, in den letzten Minuten auch nicht mehr, somit ging es in die Verlängerung.
In der ersten Verlängerung brauchte es eine Weile, bis das Spiel wieder Fahrt aufnahm, dann aber richtig. Nach einem Fehler in der Offensivzone war Luca Gläser ganz allein in Richtung Daniel Fießinger unterwegs, traf aber nicht. Dann gab es einen Direktschuss von Travis Turnbull, den Michael McNiven stark mit der Stockhand parierte. Ein weiterer Alleingang von Constantin Vogt und Tom Schwarz endete ebenfalls bei Daniel Fießinger. Das Highlight des Spielabschnitts war ein Schlagschuss von Brent Raedeke von hinter der blauen Linie, den Michael McNiven gerade noch so unter sich sichern konnte.
Vier Minuten waren in der zweiten Verlängerung gespielt, da lief Jonny Tychonick an der blauen Linie entlang und schlenzte in Richtung Tor. Die Weidener konnten zunächst blocken, doch dann schaltete Travis Turnbull am schnellsten und versenkte den Puck zum Endstand von 2:1 im Weidener Tor.
Spiel drei der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute in der Hans-Schöpf-Arena auf dem Programm. Die Joker waren zum Siegen verdammt, wollte man die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 noch fortsetzen. Im Tor stand zuerst Rihards Babulis, der den Vorzug vor Daniel Fießinger und Cody Porter erhielt. Mit Stürmer Joe Cassetti, der mit sechs Scorerpunkten der überragende ESVK Aktuer an diesem Abend sein sollte, rückte dafür wieder ein vierter Kontingentspieler im Feld in das Lineup zurück. Trainer Leif Carlsson musste neben den bekannten Ausfällen auch auf Maximilian Hadraschek und Yannik Burghart verzichten.
Auf dem Eis schien es auf Kaufbeurer Seite nicht angekommen zu sein, um was es heute für den gesamten Verein ging. Nachdem die Joker durch Jonny Tychonick noch eine große Chance hatten, in Führung zu gehen, war es derselbe Spieler, der nach dem anschließenden Bully die Scheibe verlor, sodass die Hausherren einen Zwei-auf-eins-Konter fahren konnten. Diese Chance ließ sich Paul Vinzens nicht entgehen und traf mit etwas Glück zum 1:0 in der fünften Spielminute. Der ESVK meldete sich dann in der siebten Spielminute zurück in die Partie. Joe Cassetti tunnelte Michael McNiven bei einem schnellen Angriff und stellte das Ergebnis auf 1:1. Die Kaufbeurer hätten nun eigentlich mit etwas Selbstvertrauen agieren können, aber es kam anders. Wie so oft in dieser Saison war nach einem Treffer der Allgäuer erst einmal wieder der Gegner am Drücker. Nur gut eine Minute später konnte Tyler Ward einen Nachschuss im Tor von Rihards Babulis zum erneuten Führungstreffer der Weidener unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Alex-Olivier Voyer auf 3:1 erhöhen, und der Arbeitstag für Rihards Babulis war damit auch beendet. In drei Spielen dieser Serie schaffte es der ESVK, drei unterschiedliche Torhüter zum Einsatz zu bringen. Daniel Fießinger durfte nun ran und hatte nach wenigen Augenblicken schon Glück, als Tyler Ward unbedrängt einen Schuss an die Unterkante der Latte setzte. In der 14. Spielminute war es dann aber doch so weit. Erneut war Tyler Ward frei vor Daniel Fießinger und traf gekonnt aus der Bewegung heraus zum 4:1. Die Messe für die Partie und für die gesamte ESVK-Saison 2025/2026 war damit offensichtlich endgültig gelesen. Nachdem sich Rio Kaiser einen Fight mit Tom Schwarz lieferte und dafür neben der fünf Minuten Strafe auch eine zwei Minuten Strafe als Initiator erhielt, mussten die Joker das erste Mal in Unterzahl ran. Dem aber nicht genug, erhielt Nico Appendino wenig später noch eine 5-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. So konnten die Blue Devils die letzten fünf Minuten in diesem Drittel zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl beenden. Der ESVK überstand diese Phase ohne Gegentreffer, und so ging es mit dem Spielstand von 4:1 auch in die erste Pause.
Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnte Vincent Schlenker seine Farben noch einmal auf das Scoreboard bringen und stellte den Spielstand auf 4:2. Sollte ein wenig Hoffnung im Lager der Joker aufkommen? Auf dem Eis änderte sich zunächst nicht viel; die Weidener blieben am Drücker, konnten jedoch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, nachdem Rio Kaiser eine zwei Minuten Strafe absitzen musste. Auch daraus konnten die Kaufbeurer anscheinend kein weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Etwas aus dem Nichts kam dann doch der Anschlusstreffer für die Joker: Joe Cassetti konnte die Scheibe nach einem Schuss zu Jonny Tychonick bringen, und der Verteidiger hatte keine Mühe, den Spielstand in der 34. Minute auf 4:3 zu stellen. Der ESVK war also wieder zurück in der Partie. Pech hatten die Wertachstädter, als Tyson McLellan kurz darauf nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der nächste Angriff sollte dann aber wieder sitzen: Nach erneuter Vorarbeit von Joe Cassetti traf wieder Jonny Tychonick, dieses Mal mit einem Schuss von der blauen Linie, und es stand 4:4. Ein erstes Powerplay hatten die Joker dann in der 39. Minute, konnten es jedoch bis zur Pausensirene nicht in einen Treffer umwandeln. Trotz alledem eine starke Reaktion der Mannschaft auf das desolate erste Drittel.
Was war dann auf einmal mit dem ESVK los? Die Joker hatten das Spiel im letzten Drittel weitestgehend unter Kontrolle, und folgerichtig erzielten die Kaufbeurer auch die Tore. Nach einer Einzelaktion von Joe Cassetti konnte Sami Blomqvist die Allgäuer das erste Mal an diesem Abend in der 46. Minute in Führung bringen. Der Deutsch-Finne musste dabei die Scheibe nur noch über die Linie drücken.
Gute fünf Minuten später sollte den Jokern auch ihr erster Powerplaytreffer in der Serie gelingen. Nachdem die Wertachstädter bereits mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatten, war es schließlich Travis Turnbull, der mit einem satten Direktschuss zum 6:4 traf. Was für ein Comeback der Joker! Aber dann gab es auch wieder einen Rückschlag. Max Oswald bekam in der 51. Minute eine große Strafe für einen Ellenbogencheck aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, die jedoch auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Die Blue Devils kamen dann gleich zum 5:6-Anschlusstreffer. Tyler Ward war der Torschütze, wobei die Scheibe unhaltbar von einem Kaufbeurer Defender abgefälscht wurde. Das weitere Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Die Hausherren drückten in der Folge natürlich weiter auf den Ausgleichstreffer. Die Allgäuer ließen aber nicht mehr viel zu. Als die Weidener mit dem sechsten Feldspieler agierten, konnte der ESVK gut verteidigen und sicherte sich somit nach diesem Wahnsinnsspiel eine weitere Chance auf den Klassenerhalt in der DEL2.
Nach der Niederlage am Sonntagabend daheim gegen Weiden ist der ESVK nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt
Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Sonntagabend für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald.
Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte.
Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.
Schlechte Leistung der Joker lässt nicht viel Hoffnung auf den Klassenerhalt zu
Spiel eins der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena auf dem Programm. Die Joker setzten im Tor dabei auf Daniel Fießinger und somit standen mit Jonny Tychonick, Tyson McLellan, Dartagnan Jol und Joe Cassetti vier Kontingentspieler im Feld auf dem Eis.
Die Hausherren hatten von Beginn an das Heft des Handelns in die eigenen Hände genommen und sich auch durch zwei frühe Strafen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Joker konnten dabei in zwei Powerplays, einmal nach 47 Sekunden und einmal nach fünf Spielminuten, keinen eigenen Treffer erzielen und mussten im ersten Überzahlspiel der Blue Devils den ersten Gegentreffer hinnehmen. Torschütze in der neunten Minute war Tyler Ward, der Daniel Fießinger mit einem Direktschuss überwinden konnte. Die Joker waren in der Folge auch bei fünf gegen fünf mehr mit sich selbst beschäftigt und machten es den Oberpfälzern immer wieder leicht, gefährlich vor Daniel Fießinger aufzutauchen. Daraus resultierte auch der schnelle Treffer zum 2:0 nach elf Minuten. Torschütze Neal Samanski hatte dabei leichtes Spiel, als er völlig alleingelassen vor Daniel Fießinger nach einem Zuspiel von der rechten Seite einnetzen konnte. Ein weiteres Powerplay der Weidener überstanden die Kaufbeurer nach 13 Minuten ohne weiteren Gegentreffer. In der Offensive war von den Rotgelben im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels jedoch so gut wie nichts zu sehen. Für ein Spiel in einer alles entscheidenden Playdown-Runde war das einfach viel zu wenig.
Brent Raedke hatte nach wenigen Augenblicken die große Chance, aus Sicht der Joker den Spielstand zu verkürzen. Aus kürzester Distanz schaffte es der Deutsch-Kanadier jedoch nicht, die Scheibe im halbleeren Tor unterzubringen. Der ESVK war weiterhin am Drücker, und man hätte über einen guten Start in den zweiten Abschnitt sprechen können, wäre nicht die 22. Minute gewesen. Wie schon beim zweiten Tor der Weidener stand Torschütze Neal Samanski, nachdem sich die Kaufbeurer Verteidiger wieder zu zweit in die Ecke locken ließen, völlig frei und allein vor Daniel Fießinger und konnte problemlos zum 3:0 einschieben. Diese unerklärlichen Fehler brachten die Joker mal wieder früh in einen Rückstand, der sich nur schwer aufholen lässt. Max Oswald hatte dann eine weitere große Chance für den ESVK, scheiterte jedoch an der schnellen Beinschiene von Michael McNiven. Ein Powerplay der Hausherren nach 28 Minuten war brandgefährlich, aber die Kaufbeurer konnten es schließlich ohne Gegentreffer verteidigen. In der Folge wurden die Wertachstädter dann auch selbst wieder etwas aktiver; ein eigenes Überzahlspiel in der 36. Minute war jedoch eher zum Vergessen. 28 Sekunden vor der Pause gelang den Jokern schließlich der erste Treffer des Abends. Nach einem guten Aufbaupass konnte Dartagnan Joly Tyson McLellan bei einer Zwei-auf-eins-Situation gut in Szene setzen, und der Top-Scorer der Kaufbeurer konnte zum 3:1 einschieben. So ging es für den ESVK mit einem guten Gefühl in den Schlussabschnitt.
Im Schlussabschnitt sollte dann nicht mehr viel passieren. Die Blue Devils verwalteten das Spiel weitgehend und den Jokern gelang es nicht, das Spiel nochmals auf ihre Seite zu drehen. Wirklich Torchancen waren lange Mangelware, bis die Joker ihren Offensivdrang erneut hochschraubten und die Hausherren somit zu dem ein oder anderen gefährlichen Konter kamen. Dies führte jedoch nicht nur zu Kontern der Blue Devils, sondern auch zu mehr Chancen in der Offensive für den ESVK. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie von Jonny Tychonik fand dann in der 54. Minute den Weg zum 3:2-Anschlusstreffer ins Netz, und bei den Kaufbeurern keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings kamen die Joker dann nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Weidener, und auch die Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers sollte daran nichts mehr ändern. Sinnbildlich für das Spiel und den Saisonverlauf bei den Jokern: Sekunden vor dem Ende setzte Tyson McLellen noch zu einem Direktschuss an, doch dem Kanadier zerbrach dabei der Schläger, und die letzte Chance auf den Ausgleichstreffer war dahin.
Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit unter herausfordernden Bedingungen
Der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Erstmals wurde die Nachwuchsarbeit des Allgäuer Traditionsvereins mit der Bewertung von fünf Sternen im Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ausgezeichnet. Mit 174 Punkten verbessert sich der ESVK im Vergleich zu den Vorjahren (vier Sterne) und zählt damit nun zu den führenden Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey.
Orientierung für nachhaltige Nachwuchsarbeit
Das 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des DEB gilt seit 2016 als zentrale Grundlage zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit in Deutschland. Ziel ist es, mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen, eine qualitativ fundierte Ausbildung sicherzustellen und nachhaltige Strukturen in den Vereinen zu etablieren. Die Bewertung erfolgt anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs und wird im Rahmen von Vor-Ort-Terminen überprüft. Dabei werden alle Altersklassen berücksichtigt – von der Nachwuchsgewinnung bis zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.
DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, Florian Ondruschka, zieht ein positives Fazit: „Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern.“ DEL2-Talententwickler Markus Gleich ergänzt: „Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und ist ein gutes Beispiel für die positive Entwicklung an den Standorten.“
Kreative Lösungen als Schlüssel zum Erfolg
Für den ESV Kaufbeuren ist die Auszeichnung das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – trotz struktureller Herausforderungen. Lange galten die fehlende zweite Eisfläche und ein fehlendes eigenes Internat als Hindernisse auf dem Weg zur Höchstbewertung.
„Dass wir nun fünf Sterne erreicht haben, ist eine große Leistung des gesamten Vereins“, sagt der geschäftsführende Vorstand Karlheinz Peukert. Viele größere und finanziell stärkere Clubs hätten es leichter – umso mehr freue es den ESVK, auch mit begrenzten eigenen Möglichkeiten mithalten zu können. Durch Kooperationen, unter anderem mit einem Internat in Marktoberdorf, sowie durch flexible Trainingszeiten, die teilweise früh am Morgen um 6:00 Uhr oder zur Mittagszeit stattfinden, habe der Verein kreative Lösungen gefunden, um strukturelle Nachteile auszugleichen.
Gemeinschaft als Fundament
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist das Engagement aller Beteiligten im Verein. Trainer, Betreuer und sportliche Leitung tragen gemeinsam die Entwicklung des Nachwuchsbereichs. Zugleich hat sich die Arbeit im Trainerteam in den vergangenen Jahren spürbar professionalisiert – trotz der Herausforderung, diesen Anspruch finanziell abzubilden. Mit derzeit vier hauptverantwortlichen Trainern sowie einem großen Team aus weiteren Trainern und zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern verfügt der ESV Kaufbeuren heute über eine breite Basis in der täglichen Nachwuchsarbeit.
„Diese Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die tägliche Arbeit unseres gesamten Trainerteams“, betont der sportliche Leiter Jogi Koch. „Alle ziehen an einem Strang – das macht uns als Verein aus.“ Dabei werde bewusst auf die Gleichbehandlung aller Mannschaften geachtet. Auch wenn die U20 als ältester Jahrgang eine besondere Rolle einnehme, stehe die Förderung aller Altersklassen im Mittelpunkt.
Signalwirkung über die Region hinaus
„Die Bewertung macht unsere Arbeit noch sichtbarer“, betont Karlheinz Peukert. „Sie zeigt, dass wir ein attraktiver Standort für junge Talente sind.“ Die fünf Sterne seien damit nicht nur eine interne Bestätigung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Vergleichbar mit einer Qualitätsbewertung biete die Auszeichnung Orientierung für Spieler und Familien und unterstreiche die Wahrnehmung des ESV Kaufbeuren als leistungsfähigen Nachwuchsstandort.
Stolz und Ansporn zugleich
Im Rahmen einer aktuellen Sitzung des hauptamtlichen Nachwuchstrainerteams wurde die Auszeichnung auch intern eingeordnet. Sie wurde dort als Belohnung für kontinuierliche und intensive Arbeit gesehen – verbunden mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Gleichzeitig waren sich die Verantwortlichen einig, die fünf Sterne als Ansporn zu verstehen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Weitere Ideen und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung – im Sinne des Vereins, des Standorts und vor allem der Nachwuchsspieler. Neben der sportlichen Ausbildung bleibt dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen jungen Menschen ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.
Jetzt erst recht Teil2. Die alles entscheidende Playdown-Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Blue Devils Weiden steht nun auf dem Programm
Für beide Mannschaften ist es die allerletzte Chance, sich einen Platz in der DEL2 zu sichern und den Abstieg in die Oberliga noch zu vermeiden. Der Gewinner der Serie wird den Klassenerhalt in der DEL2 feiern können, der Verlierer muss den Gang in die Oberliga antreten.
Tickets: Das Heimspiel am Sonntag ist ausverkauft. Aktuell sind nur noch ein paar wenige Tickets für den Gästeblock unter gasttickets.esvk.de erhältlich.
Aus der Kabine:
Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Neben dem zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Joe Cassetti ist wahrscheinlich auch Alec Zawatsky wieder eine Option für das Lineup. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen die Blue Devils Weiden werden dann auch erneut keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.
Der Modus:
Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen die Blue Devils Weiden vier Spiele gewinnen. Die Oberpfälzer als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber dem ESVK von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.
Die Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:
Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die 2. Runde der Playdowns 2025/2026 vorverlegt
Spiel 1 der „Best-of-Seven“-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren findet bereits am Freitag, den 27. März 2026 statt.
Beide Clubs hatten einen entsprechenden Antrag zur Vorverlegung der Serie eingereicht. Die Ligagesellschaft stimmte dem Antrag zu. Der Modus und die Bestimmungen der Richtlinien bleiben dabei unberührt.
Ursprünglicher Starttermin war Donnerstag, der 2. April 2026. Aufgrund der früh beendeten ersten Serien der Playdowns baten nun beide verbliebenen Clubs um einen früheren Start der 2. Runde.
Insofern werden die Spiele der Best-of-7-Serie an folgenden Spieltagen ausgetragen:
27.03., 29.03., 31.03., 02.04., 04.04. und 06.04. Der Spieltag 08.04.2026 entfällt aufgrund der besonderen Bestimmungen im Playdown-Modus: Aufgrund des Abstands von 13 Punkten zwischen Weiden (Platz 12) und Kaufbeuren (Platz 14) am Ende der Hauptrunde reichen den Blue Devils drei Siege in der Serie zum Klassenerhalt, während Kaufbeuren vier Spiele gewinnen muss, um den sportlichen Ligaverbleib zu sichern.
Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:
Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
= bei Bedarf
Ticketinfos
Alle Dauerkarteninhaber ab sofort im Dauerkarten-Online-Shop die Möglichkeit ihre Dauerkarte für das erste gesicherte Playdown-Heimspiel am Sonntag den 29. März 2026 (17:00 Uhr) bequem von zu Hause aus oder in der ESVK-Geschäftsstelle zu verlängern.
Die Geschäftsstelle ist dazu am Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie am Mittwoch von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet.
Zur online Dauerkartenverlängerung geht es hier. Klick. https://www.ticket-onlineshop.com/ols/esvk-dk/de/playoffs/channel/shop/index/
Alle Dauerkartenplätze sind bis Mittwoch den 25. März 2026 um 12:00 Uhr reserviert. Alle Plätze die bis dahin nicht verlängert wurden, gehen danach für das Spiel am 29. März in den freien Verkauf. Eventuelle weitere Spiele sind davon nicht betroffen.
Die Freischaltung weiterer Spiele ist von den sportlichen Ergebnissen in den Playdown-Spielen abhängig. Sobald ein weiteres Heimspiel gesichert ist, wird der ESVK darüber berichten und über die erneute Möglichkeit der Dauerkartenverlängerung informieren.
Der freie Ticketverkauf beginnt am Mittwoch den 25. März um 14:00 Uhr im Ticket-Online-Shop unter tickets.esvk.de sowie in allen Vorverkaufsstellen und zu den bekannten Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der Joker.
Die VIP- und Sponsorenkarten müssen nicht extra verlängert werden und sind automatisch für alle weiteren Spiele freigeschaltet.
In Playdown-Runde 2 nun gegen den Verlierer des Duells Blue Devils Weiden vs. EC Bad Nauheim
Im dritten Spiel der Playdown-Serie zwischem dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren hieß es für die Joker also schon siegen oder fliegen. Dabei setzte Trainer Leif Carlsson im Tor auf Cody Porter. Dazu war mit Nikolaus Heigl neben Rio Kaiser weitere Verstärkung aus München mit an Board.
Im ersten Drittel gab es, typisch für diese Serie, auch gleich wieder ein paar zu viele Strafen. Auf beiden Seiten wurden je sechs Strafminuten ausgesprochen, die Special-Teams kamen jedoch nur je einmal zum Zug. Insgesamt war die Partie im ersten Abschnitt sehr ausgeglichen. Die Kaufbeurer spielten von Beginn an sehr körperbetont und versuchten, die Freiburger erst gar nicht in die eigene Zone kommen zu lassen, was gut gelang. In der Offensive konnte man zudem die eine oder andere gute Chance herausarbeiten, und somit war man bereits deutlich besser in diesem Auswärtsspiel heute Abend als noch im ersten Spiel der Serie am Freitag, als man erst nach gut 30 Minuten in der Offensive zum Zug kam.
Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer das bessere und tonangebende Team. Die Joker schafften es dabei, sich immer wieder in der Zone der „Wölfe“ festzusetzen und das von Patrik Cerveny gehütete Tor unter Druck zu setzen. Ein Powerplay nach 31 Minuten brachte dem ESVK mehrere dicke Chancen ein. Gerade als die Freiburger wieder komplett waren, war es Dartagnan Joly, der die Scheibe mit einem satten Direktschuss zum ersten Treffer des Abends in die Maschen bugsierte. Der Führungstreffer für die Wertachstädter war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Ein weiteres Powerplay in Minute 36 hätte dem ESVK eine weitere gute Chance auf einen weiteren Treffer ermöglicht. Leider ließ sich Brent Raedeke jedoch zu einem Faustschlag provozieren, wodurch es nur zu einem kurzen Überzahlspiel kam. Dies war ein Fingerzeig für die Joker, in dieser Serie cleverer zu agieren und sich nicht immer wieder auf unnötige Situationen einzulassen, die zu Strafen führen. Nach einer weiteren guten Chance für Yannik Burghart hatten die Hausherren dann nach einem Konter zwei große Chancen, doch Cody Porter reagierte stark und hielt seiner Mannschaft somit die Führung, mit der es dann auch zum zweiten Pausentee ging.
Im dritten Drittel gelang den Breisgauern in der 45. Minute der Ausgleichstreffer. Wer sonst als der in der Serie überragende Fabian Ilestedt ließ die Kaufbeurer Abwehrspieler stehen und verwandelte mit etwas Glück alleine vor Cody Porter zum 1:1. Vorausgegangen war ein offensives Bully der ersten Kaufbeurer Sturmformation. Trotz des Gegentreffers waren die Joker auch im dritten Abschnitt das aktivere Team und hatten dabei durchaus Chancen, wieder in Führung zu gehen. Vor allem in den Schlussminuten waren die Joker nahe dran, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Es sollte jedoch leider nicht gelingen, und es ging in die Overtime. Dort dauerte es nur fünf Minuten, bis die Freiburger das Spiel und somit auch die Serie entscheiden konnten. Erneut war Top-Scorer Fabian Ilestedt zur Stelle und nutzte eine Zwei-auf-eins-Situation zum Siegtreffer aus. Damit sicherten sich die Freiburger den Klassenerhalt in der DEL2. Für den ESV Kaufbeuren geht es dann mit der alles entscheidenden Serie gegen den Verlierer des Duells zwischen den Blue Devils Weiden und dem EC Bad Nauheim weiter.
Über das Ticketing zur alles entscheidenden Serie wird in Kürze vom WSVK noch separat informiert.
Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben
Der ESV Kaufbeuren empfing zum zweiten Playdown-Spiel der aktuellen Serie den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena.
Nachdem sich die Joker vergangenen Freitag in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben mussten, war es umso wichtiger heute einen Sieg zu erringen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste aufgrund des Punktabstandes zum ESVK in der Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung in die Playdowns starteten. Im Line-up der Joker fehlte im Vergleich zum vorigen Spiel Vincent Schlenker, dafür war Fabian Koziol mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.
Das erste Drittel startete, wie zu erwarten war, mit viel Tempo und körperbetontem Spiel von beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Joker. Nico Appendino schoss Richtung Tor, der Puck prallte mehrmals ab und landete schließlich vor Jere Laaksonen, der zum 1:0 verwandelte. Rot-Gelb setzte wenige Minuten später nach: Joe Cassetti schickte den schnellen Yannik Burghart über links, der in die Mitte zu D’Artagnan Joly passte. Letzterer machte das 2:0 für die Joker perfekt. Kurz darauf gab es auch schon die erste kleine Strafzeit für Lynden McCallum wegen hohen Stocks. Die Überzahl brachte kein Tor, allerdings konnte der ESVK seine Dominanz zu Beginn des Spiels festigen. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen Freiburg in Person von Sameli Ventelä wegen Spielverzögerung. Auch hier machten es die Joker gut, konnten aber kein Tor erzielen. Der EHC Freiburg tat sich generell schwer, vor das Kaufbeurer Tor zu kommen. Die erste Riesenmöglichkeit hatte Fabian Ilstedt, der sein Glück nach vielen Freiburger Abprallern im linken Eck versuchte, jedoch an Daniel Fießinger scheiterte. Die Schiedsrichter ahndeten nun auch das erste Kaufbeurer Vergehen: Travis Turnbull musste wegen Behinderung für zwei Minuten raus, was den Gästen kein Tor einbrachte. Mit dem Abpfiff des ersten Drittels direkt nach einem Bully lag Lynden McCallum auf dem Eis, stand aber wenig später wieder auf. Nach Videobeweis erhielt Travis Turnbull zwei Strafminuten, da er dem Freiburger wohl einen Stockschlag mitgab.
Die Freiburger taten sich aufgrund eines aggressiven Penalty Kills der Joker schwer, offensiv gefährlich zu werden. Sie schossen kein Tor. Wenig später hatten die Joker Riesenglück. Jonny Tychonick schlenzte von der blauen Linie den Puck nach vorne. D’Artagnan Joly stand genau vor Fabian Hegmann im Tor und fälschte die Scheibe mit dem Oberkörper zum 3:0 über die Linie ab. Nach dieser Situation wechselte Freiburg den Torwart. Patrik Červený stand von nun an im Freiburger Kasten. Es folgte eine Strafzeit gegen den ESVK. Jonas Fischer musste wegen Haltens des Stocks für zwei Minuten raus. Die Gäste blieben aber erneut ohne Erfolg in Überzahl. Kurz darauf brachten sich die Joker wieder in den Nachteil. D’Artagnan Joly erhielt zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gäste machten nun richtig Druck nach vorne und belohnten sich das erste Mal an diesem Abend. Sameli Ventelä schlenzte von der blauen Linie in Richtung Slot, von wo Nikolas Linsenmaier den Puck hoch ins Tor zum 3:1 abfälschte. Die Wölfe ließen aber nicht nach. So setzte sich Lynden McCallum direkt vor Daniel Fießinger im Slot gegen Nicolas Appendino durch und bugsierte den Puck clever mit einer schnellen Bewegung am Schlussmann der Joker vorbei zum 3:2 über die Linie. Der ESV Kaufbeuren tat sich gegen die druckvolle Schlussoffensive der Gäste schwer und konnte sich glücklich schätzen, dass in dieser Druckphase der Schlusspfiff des zweiten Drittels ertönte.
Die Pause unterbrach den Offensivdruck der Gäste nicht. Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts fuhr Lukas Mühlbauer hinter das Kaufbeurer Tor und legte von dort zu Shawn O’Donnell in den Slot ab, der zum 3:3-Ausgleich traf. Die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. Fabian Ilestedt schickte in der nächsten Situation Alexander De Los Rios über die linke Seite. Dieser passte nach rechts zu Tomas Schwamberger, welcher die Freiburger mit 4:3 in Führung brachte. Der Wendepunkt des Drittels kam in Minute 37, als Thore Weyrauch wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Gleich nach dem ersten Bully in Überzahl stellten die Joker das Wölfe-Tor zu, Travis Turnbull schlenzte von der blauen Linie ins Getümmel und Tyson McLellan netzte in letzter Konsequenz zum 4:4 ein. Im Anschluss ging es viel hin und her, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften in regulärer Spielzeit den Deckel drauf machen, so ging es in die Verlängerung. Vier Minuten waren zusätzlich gespielt, da schlenzte Lynden McCallum in Richtung Tor. Kurz bevor die Scheibe Daniel Fießinger erreichte, fälschte Thore Weyrauch zum Endstand von 4:5 den Puck ab. Somit baut der EHC Freiburg durch den Vorsprung aus der Hauptrunde den Serienstand auf 3:0 aus.
Der ESVK hat somit einen Rückstand von 0:2 in der Serie
Am Freitagabend stand in Freiburg das erste Spiel der Playdown-Serie zwischen dem ESVK und dem EHC Freiburg an. Joker-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder Joe Cassetti aufbieten, der nach langer Verletzungszeit sein Comeback gab. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Der ESVK legte keinen guten Start in die Partie hin. Bereits nach 64 Sekunden gab es eine Strafzeit gegen Jonny Tychonick. Das anschließende Powerplay der Freiburger verteidigten die Joker zwar gut, kamen aber in der Folge nur schwer ins Spiel. Ein eigenes Powerplay nach neun Minuten brachte ein paar gute Chancen, für einen Treffer sollte es jedoch nicht reichen. In der Folge rannten die Hausherren immer wieder, vor allem von ihrem Top-Scorer Fabian Ilestedt angetrieben, an und kamen so in der 12. und 14. Minute zu einem Doppelschlag und einer 2:0-Führung. Beim ersten Treffer konnte Torschütze Tomas Schwamberger aus kurzer Distanz nach einem Pass von hinter dem Tor die Scheibe am machtlosen Daniel Fießinger vorbei ins Tor unterbringen. Der zweite Treffer der Breisgauer resultierte aus einem Sololauf von Lynden McCallum, der dann seinen eigenen Rebound verwerten konnte und auf 2:0 erhöhte. Die Joker waren nun sichtlich angeschlagen und hatten weiterhin ihre Probleme, sich gezielt in der Offensive zu zeigen. So ging es mit dem Spielstand von 2:0 dann auch konsequenterweise zum ersten Pausentee.
Das zweite Drittel war dann deutlich ausgeglichener, und die Kaufbeurer hatten auch in der Offensive deutlich mehr Aktionen als noch in den ersten 20 Spielminuten. Die beste Chance für den ESVK im zweiten Abschnitt hatte Jere Laaksonen, der mit einem Nachschuss an Fabian Hegmann scheiterte. Das Spiel wog dann viel hin und her, ohne dass es vor den beiden Toren wirklich gefährlich wurde. Zwei weitere Strafen gegen die Joker brachten den Freiburgern zwei zusätzliche Überzahlsituationen ein, aber beide Male hatte die Joker-Defensive, die im Unterzahlspiel deutlich aggressiver zu Werke ging als noch in der Hauptrunde, ein gutes Mittel dagegen. Kurz vor der Pausensirene durften dann auch die Allgäuer im Powerplay ran, was erneut gute Chancen, aber leider keinen Treffer mit sich brachte. So ging es ohne weitere Tore zum zweiten Pausentee.
Im letzten Drittel versuchten die Joker immer wieder auf den Anschlusstreffer zu drücken. Die Breisgauer standen jedoch mit der Führung im Rücken sehr stabil und schafften es immer wieder, den ESVK vom eigenen Tor wegzuhalten. Jonas Fischer ließ nach einem Abpraller die wohl größte Chance auf einen ersten ESVK-Treffer liegen. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Freiburger dann mit einem fünf gegen drei Powerplay die große Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Wenn sich die Joker heute aber auf etwas verlassen konnten, dann war es ihr sehr gutes Unterzahlspiel. Denn auch mit zwei Spielern weniger schafften es die Kaufbeurer, keinen Gegentreffer zu kassieren, und konnten im Anschluss zur Schlussoffensive blasen. Mit dem sechsten Feldspieler gelang den Allgäuern dann 71 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer. Joe Cassetti brachte die Scheibe dabei über die Linie, und im gut gefüllten Gästeblock keimte nochmals Hoffnung auf. Leider sollte kein zweiter Treffer mehr gelingen; auch die erneute Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers brachte keinen weiteren Erfolg. So ging Spiel eins der Serie mit 2:1 an den EHC Freiburg. Spiel zwei findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der fast ausverkauften energie schwaben arena statt. Aktuell sind nur noch Tickets für den Gästeblock erhältlich.
Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft.
Für den ESV Kaufbeuren beginnt der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Am Sonntag steht dann schon das erste sichere Heimspiel in der Runde an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 17:00 Uhr.
Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft. Wenige Stehplatztickets für das Heimspiel am Sonntag sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für den Gästeblock sind hier erhältlich.
2000 Schals: Dazu werden am Sonntag beim ersten Heimspiel der Runde 2.000 Schals mit dem Motto Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht, an den Stadioneingängen gegen eine freiwillige Spende an den ESV Kaufbeuren e.V. verteilt. Die Aktion und der Slogan wurde gemeinsam mit der Fanszene und Fanclubvertretern ins Leben gerufen. Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht!
Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Mit Joe Cassetti hat sich nun ein weiterer Kontingentspieler rechtzeitig zu den beginnenden Playdowns fit gemeldet. Weiter nicht zur Verfügung stehen Kapitän Bernhard Ebner und Stürmer Alec Zawatsky. Henri Kanninen wird bekannterweise in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen den EHC Freiburg werden dann keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler mehr veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.
Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen den EHC Freiburg vier Spiele gewinnen. Die Freiburger als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber den Jokern von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.
Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft
Zum letzten Hauptrundenspieltag der DEL2-Saison 2025/2026 reiste der ESV Kaufbeuren zu den Eispiraten Crimmitschau. ESVK-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder auf Brent Raedeke und Yannik Burghart bauen. Verletzungsbedingt fehlten Kapitän Bernhard Ebner (1–2 Wochen), Alec Zawatsky (2–3 Wochen) und Joe Cassetti sowie Henri Kanninen. Jakob Peukert und Florian Reinwald waren für den EV Füssen im Einsatz. Nicht im Lineup standen Rihards Babulis, Pavel Nikitins und Sami Blomqvist, der am Sonntag im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim aber wieder mit am Start sein wird. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker hatten in den ersten beiden Wechseln bereits gute offensive Aktionen zu verzeichnen. Mit dem ersten Torschuss der Hausherren, den Justin Büsing wohl für Cody Porter im Tor der Joker etwas überraschend absetzte, gingen die Eispiraten in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Direkt nach dem ersten Treffer hatten die Kaufbeurer erneut in der eigenen Zone einiges zu tun, und als erneut die dritte Sturmformation der Allgäuer auf dem Eis war, gab es den nächsten Gegentreffer. Torschütze und Eispiraten-Top-Scorer Corey Mackin konnte dabei durch die Kaufbeurer Defensive gleiten wie das Messer durch warme Butter, und auch Cody Porter konnte den Gegentreffer aus kurzer Distanz nicht mehr verhindern. Eine erste Strafe gegen die Joker brachte dem ESVK in Unterzahl eine große Chance durch Vadim Schreiner, der nach einem Pass von Vincent Schlenker frei vor Kevin Reich scheiterte. Da es in dieser Situation jedoch auch eine Strafe gegen die Westsachsen gegeben hatte, konnten die Kaufbeurer auch noch in Überzahl agieren und erspielten sich zudem zwei gute Abschlüsse. Beide Mannschaften hatten dann noch je ein Powerplay: die Joker nach 12 Minuten und die Eispiraten nach 17 Minuten. Beide Teams zeigten jedoch ein starkes Unterzahlspiel, sodass hier keine Treffer fallen sollten. Die Joker hatten nach den ersten 20 gespielten Minuten zwar einige gute Torchancen, agierten jedoch gerade in der eigenen Zone und in der Rückwärtsbewegung teils viel zu ungenau und sorglos.
So ging es dann auch erst einmal im zweiten Drittel weiter. Die Joker ließen den Crimmitschauern in der eigenen Zone weiterhin einfach zu viel Platz, und diesen nutzte Benjamin Corbeil nach einem Pass durch den Slot mit einer Direktabnahme bereits in der 21. Minute eiskalt aus und stellte den Spielstand auf 3:0. Der ESVK wirkte konsterniert, kam jedoch nach einem Solo-Lauf von Tyson McLellan zurück in die Partie. Der Top-Scorer der Joker vernaschte die Hintermannschaft der Westsachsen und traf in der 25. Minute zum 3:1. Nur 57 Sekunden später waren die Wertachstädter dann schon wieder auf der Anzeigentafel. Max Oswald zog nach einem Pass von Dartagnan Joly direkt von der blauen Linie ab und traf trocken zum 3:2-Anschlusstreffer. Dem nicht genug, konnten die Allgäuer das Spiel in der 28. Minute sogar ausgleichen. Brent Raedke bugsierte die Scheibe dabei aus sehr kurzer Distanz und direkt aus der Luft zum Spielstand von 3:3 in den Kasten von Kevin Reich. Nach einem kurzen Handgemenge im Anschluss an den Ausgleichstreffer kassierte der Torschütze noch eine kleine Strafe, und somit konnten die Eispiraten direkt nach dem ESVK-Tor mit einem Powerplay weitermachen. Dieses konnten die Crimmitschauer jedoch nicht ausnutzen, und die Allgäuer hatten durch Max Hadraschek sogar eine gute Chance auf einen eigenen Treffer. Zum Ende des Abschnitts waren die Westsachsen dann wieder etwas mehr am Drücker, der ESVK wehrte sich jedoch nach Kräften, und so ging es mit dem Spielstand von 3:3 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt war das Spiel relativ ausgeglichen. Die Allgäuer konnten in der 47. Minute einen schnellen Angriff vortragen. Dabei spielte Yannik Burghart einen schönen Querpass auf Max Oswald, der mit einem platzierten Schuss in den rechten Torwinkel die Joker in Führung brachte. Der ESVK zog sich nach dem vierten Treffer jedoch immer mehr zurück und überließ den Hausherren immer wieder zu leicht die Scheibe. Der Höhepunkt folgte dann in der 55. Minute, als Sebastian Streu mit der Scheibe zwei Runden durch die Zone der Joker drehen konnte und am Ende, ohne angegriffen zu werden, auch zum Tor ziehen konnte. Mit einem strammen Schuss traf er zum 4:4. Das Spiel ging am Ende in die Verlängerung, und dort dauerte es nur 58 Sekunden, bis Dylan Wruck bei einer angezeigten Strafe gegen den ESVK den 5:4-Siegtreffer erzielte und die Partie somit zugunsten der Hausherren entschied.
Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft.
Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft
Es geht in die letzten beiden Hauptrundenspieltage 2025/2026. Die Joker reisen dabei am Freitagabend nach Westsachsen zu den Eispiraten Crimmitschau und treffen am Sonntag um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena zum Hauptrundenabschluss auf den EC Bad Nauheim.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für Dauerkarteninhaber gilt für das Heimspiel am Sonntag die „Bring A Friend“ Aktion. Alle Informationen dazu können hier nachgelesen werden.
Aus der Kabine:
Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft. Zuerst die guten Nachrichten. Wieder fit sind Brent Raedeke, Yannik Burghart, Max Hadraschek und Sami Blomqvist. Ob der Deutsch Finne am Freitag schon zum Einsatz kommt, muss sich aber erst noch zeigen, da die sportlich Verantwortlichen beim ESVK aufgrund der langen Viruserkrankung kein Risiko eingehen wollen. Gleiches gilt für Joe Cassetti, der US-Amerikaner macht zwar große Fortschritte, ist aber unter Umständen erst eine Option für das Heimspiel am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim.
Aufgrund von Verletzungen aus dem Auswärtsspiel im Landshut sind dazu Kapitän Bernhard Ebner (Oberkörperverletzung mind. zwei Wochen Pause) und Alec Zawatsky (Ausfalldauer noch unklar) sowie weiterhin auch Henri Kanninen (Saisonende) keine Optionen für die letzten beiden Hauptrundenspieltage. Welche Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden ist aktuell noch nicht final besprochen. Für die anstehenden Playdowns sind Rio Kaiser und Nikolaus Heigl für den ESVK spielberechtigt.
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Keine Punkt an diesem Wochenende. Der Abstand zum 11. der Tabelle Freiburg beträgt vor dem letzten Hauptrundenwochenende 19 Punkte
Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026, und für den ESVK ging es am Sonntagabend nach Niederbayern. Dort stand das ewig junge Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Cheftrainer Leif Carlsson konnte dabei nach langer Verletzungspause wieder auf Dartagnan Joly zurückgreifen, der neben Tyson McLellan und Travis Turnbull in der ersten Sturmformation auf dem Eis stand. Zudem konnte Förderlizenzspieler Nikolaus Heigl heute sein 20. Pflichtspiel für den ESVK absolvieren, was es ihm nun ermöglicht, auch in den Playdowns für die Joker aufzulaufen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Yannik Burghart, Brent Readeke, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt waren Sami Blomqvist und Max Hadraschek nicht im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis.
Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten dabei eine hohe Laufbereitschaft, und so gab es zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren einen größeren Anteil davon hatten. Die Joker gingen in der vierten Minute durch Tyson McLellan mit 0:1 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer wurde von John Rogl mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und verwandelte vor Jonas Langmann mit der Rückhand. Direkt nach dem ersten Treffer der Partie musste ESVK-Torhüter Rihards Babulis zweimal in höchster Not gegen Tor Immo und Trevor Gooch retten. Ein erstes Powerplay des EVL konnten die Joker kurze Zeit später gut verteidigen, das immerhin mit rund 28 Prozent Erfolgsquote das beste der ganzen Liga ist. Auch nach dem Powerplay waren die Niederbayern weiter am Drücker und kamen immer wieder zu guten Abschlüssen. Rund um die 13. Minute wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener, und auch der ESVK war in der Offensive präsenter, was sich in guten Chancen unter anderem durch Max Oswald und Dartagnan Joly zeigte. Sekunden vor der Pausensirene hatte dann Dietz noch eine große Chance, aber auch hier war Rihards Babulis zur Stelle und sicherte die Scheibe. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.
Das zweite Drittel war dann eher in der Hand der Niederbayern. Die Joker standen von Beginn an unter Druck, und der EVL hatte in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich zwei gute Chancen, das Spiel schnell auszugleichen. Rihards Babulis war jedoch hellwach und rettete seiner Mannschaft die Führung. Ein erstes eigenes Powerplay war dann sehr zerfahren; trotzdem sprang noch eine gute Schusschance für Travis Turnbull heraus. Die Partie wurde zunehmend härter und nickliger, und nach einem späten Check von Tor Immo verlor der ESVK seinen Kapitän Bernhard Ebner, der verletzungsbedingt in die Kabine musste. Warum die Schiedsrichter in dieser Situation keine Strafe anzeigten oder den Videobeweis nutzten, bleibt wohl deren Geheimnis. Direkt aus dem Bully nach der Verletzungsunterbrechung zeigten die Schiedsrichter dann eine Strafe gegen die Joker an, und das beste Powerplay der Liga bewies, warum es diesen Namen verdient. David Stieler konnte in der 32. Minute einen Nachschuss zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor des ESVK unterbringen. Dem nicht genug, setzten die Niederbayern gleich noch einen drauf. Nach einem Fehlpass der Allgäuer in der eigenen Zone bedankte sich Tobias Lindberg und stellte sich frei vor Rihards Babulis, um den Spielstand binnen 39 Sekunden auf 2:1 zu ändern. In der Folge ließen sich die Kaufbeurer wieder zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Dadurch kamen die Landshuter zu einem weiteren Powerplay. Hier hatten die Joker mehrfach Glück und einen starken Rihards Babulis im Rücken, sodass der EVL nicht zu einem weiteren Treffer kam. So ging es dank des Landshuter Doppelschlags mit dem Spielstand von 2:1 zum zweiten Pausentee.
Der Schlussabschnitt ähnelte dem zweiten. Die Landshuter waren das bessere Team, und der ESVK versuchte, den Niederbayern mit viel Kampf und Einsatz entgegenzuwirken. Die Hausherren konnten jedoch nach einem Scheibenverlust der Joker in der Neutralen Zone zu einem schnellen Konter ansetzen, den Trevor Gooch in der 45. Minute mit seinem platzierten Schuss zum Spielstand von 3:1 vollendete.
Das Spiel beruhigte sich nach diesem Treffer etwas, und die Joker kamen auch wieder zu dem ein oder anderen guten Angriff. Insgesamt merkte man der Mannschaft jedoch das Fehlen des einen oder anderen Schlüsselspielers an. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Vincent Schlenker seinen ersten Treffer im Trikot des ESVK, und bei den Allgäuern keimte nochmals Hoffnung auf, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. Leider wurde diese Hoffnung schnell im Keim erstickt. Erneut war ein Scheibenverlust in der Neutralen Zone für einen Gegentreffer verantwortlich. Die daraus resultierende Zwei-auf-eins-Situation nutzte Tor Immo mit einem Direktschuss zum Spielstand von 4:2. Eine Minute später, als die Joker mit dem sechsten Feldspieler agierten, stellte Tobias Lindberg mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand von 5:2 her.
Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker
Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.
Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.
Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.
Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.
Am Sonntag um 17:00 Uhr steigt dann das Derby beim EV Landshut
Nur noch vier Spieltage stehen in der DEL2-Hauptrunde 2025/2026 auf der Agenda. Die Joker treffen dabei am vorletzten Hauptrundenwochenende auf die Krefeld Pinguine und den EV Landshut. Am Freitagabend ist der DEL2-Ligaprimus Krefeld Pinguine in der energie schwaben arena zu Gast. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag um 17:00 Uhr steigt dann das Derby beim EV Landshut. Die Niederbayern kämpfen dabei noch um die direkte Playoff-Qualifikation und stehen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
Wer steht am Wochenende im Lineup und wer nicht? Hier hat Chef-Trainer Leif Carlsson noch einige Fragezeichen. Sicher ist, dass Jere Laaksonen und Max Oswald wieder fit sind und am Wochenende zum Einsatz kommen werden. Fragezeichen stehen noch hinter den Comebacks von Yannik Burghart, Dartagnan Joly und Joe Cassetti; letzterer wird dabei jedoch sicher noch mindestens eine Woche pausieren müssen. Ebenfalls nicht mit an Bord sein wird Sami Blomqvist, der Deutsch-Finne plagt sich seit zwei Wochen mit einer starken und hartnäckigen Viruserkrankung. Aktuell sieht der Plan vor, dass er in der kommenden Woche wieder ins Training zurückkehrt. Brent Raedke, der sich im Spiel gegen Regensburg im zweiten Drittel eine Verletzung (ca. 1 Woche Pause) zugezogen hat, wird am Wochenende ebenfalls nicht zum Kader gehören. Welche Spieler vom Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen werden, ist aktuell noch offen.
Am 48. Spieltag gastierte der Tabellensechste, die Eisbären Regensburg, in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf die verletzten Spieler Jere Laaksonen, Max Oswald und Yannik Burghart verzichten; alle drei sollen aber am Dienstag wieder vollständig in den Trainingsbetrieb zurückkehren. Ebenfalls nicht einsatzfähig waren die Kontingentspieler Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist und Jakob Peukert. Im Tor stand Cody Porter. Vor kanpp über 2200 Zuschauern siegte der ESVK beim Heimdebüt von Travis Turnbull mit 7:3.
Die Gäste hatten dann im ersten Wechsel gleich eine dicke Chance. Sean Giles scheiterte, nachdem er im hohen Slot freigespielt wurde, mit seinem Schuss an der Latte und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen in der Partie. In der Folge egalisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, was nur durch zwei Powerplays und zwei Tore unterbrochen wurde. Zuerst konnten die Regensburger ein Überzahlspiel in der siebten Minute nutzen. Corey Trivino nutzte dabei einen Abpraller und brachte seine Farben mit 0:1 in Führung. Die Joker konnten dann aber, ebenfalls im Powerplay agierend, schnell ausgleichen. Nikolaus Heigl verwandelte einen Abpraller nach einem Schuss von Travis Turnbull zum 1:1-Ausgleichstreffer in der 10. Minute. In der Folge war die Partie, wie schon angesprochen, sehr ausgeglichen. Die Regensburger hatten durch Corey Trivino noch die wohl beste Chance im ersten Abschnitt; er scheiterte mit seinem Direktschuss an Cody Porter. Auf Seiten der Joker hatte Brent Radeke ebenfalls eine gute Chance, scheiterte aber an Konrad Fiedler. So ging es mit dem Spielstand von 1:1 auch in die erste Pause.
Bilder des Spiels
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Was im zweiten Abschnitt mit dem ESVK passierte, war nahezu sensationell. Die Joker mussten in der 25. Minute ein Unterzahlspiel überstehen, in dem die Eisbären mehrfach die Chance auf den Führungstreffer hatten. Doch entweder war Cody Porter zur Stelle oder ein Kaufbeurer Verteidiger, wie zum Beispiel Bernhard Ebner, der eine Scheibe noch von der Linie kratzte. Dieses Penalty-Killing schien beim ESVK Kräfte freizusetzen. Binnen zwei Minuten stellten die Joker den Spielstand von 1:1 auf 4:1. Den Anfang machte in der 31. Minute Travis Turnbull. Der Neuzugang der Joker reagierte nach einem Sololauf von Tyson McLellan am schnellsten, als nach seinem Abschlussversuch die Scheibe von einem Regensburger Verteidiger vor dem Tor vertändelt wurde. Nur 72 Sekunden später war es Alec Zawatsky, der frei vor Konrad Fiedler zum 3:1 einnetzen konnte. Die perfekte Vorarbeit kam dabei von Vadim Schreiner. Dem nicht genug, traf dann auch noch Pavel Nikitins: Bei einer angezeigten Strafe gegen die Eisbären vernaschte der Youngster den Regensburger Schlussmann gekonnt und stellte 47 Sekunden nach dem 3:1 den Spielstand auf 4:1. In der 35. Minute mussten die Allgäuer dann ein weiteres Mal in Unterzahl agieren und überstanden diese Phase wieder ohne Gegentor. Ein eigenes Powerplay nach 39 Minuten nutzten die Joker schließlich für ihren fünften Treffer. Klausi Heigl brachte die Scheibe mit einer schönen Einzelaktion in die Offensivzone und fand dabei den im Slot freistehenden Travis Turnbull. Der Deutsch-Kanadier ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf mit einem platzierten und harten Handgelenkschuss zum 5:1.
Im Schlussabschnitt sollte es für die Joker fast so weitergehen wie im Mitteldrittel. Die Regensburger hatten die erste große Chance, aber Cody Porter rettete im Zusammenspiel mit Paul Mayer die Situation. Kaum kamen die Wertachstädter in der Offensive wieder zum Zug, lag die Scheibe auch schon zum sechsten Mal im Tor der Regensburger. Vorausgegangen war ein schöner Konter über Travis Turnbull und Maximilian Hadraschek, der Max Kislinger vor dem Tor so in Szene setzen konnte, dass dieser nur noch den Schläger hinhalten musste – und es stand 6:1. Auch der nächste Angriff der Joker saß. Nikolaus Heigl fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser in den linken Torwinkel ab und stellte den Spielstand in der 46. Minute auf 7:1. Grundsätzlich muss man auch als Kaufbeurer sagen, dass die Regensburger nicht schlecht spielten und immer wieder zu guten Chancen kamen, die Joker jedoch in diesem Spiel einfach viel effektiver waren. Kurz vor dem Ende der Partie kamen die Regensburger dann mit einem Doppelschlag zu zwei Toren. Donat Peter traf in der 55. Minute zum 7:2, und nur 40 Sekunden später traf Constantin Ontl zum 7:3. Am verdienten Sieg der Allgäuer sollte dies natürlich nichts mehr ändern. Der ESVK kam somit am 47. und 48. Spieltag zu seinem ersten Sechs-Punkte-Wochenende. Ein Wochenende, das Fans, Spielern und Verantwortlichen Hoffnung im Abstiegskampf geben sollte.
Für die Joker stand am 47. Spieltag die Reise zum Tabellenzweiten Kassel Huskies auf der Agenada. Dabei musste Trainer Leif Carlsson weiter auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen, Max Oswald, Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren Sami Blomqvist und Jakob Peukert krankheitsbedingt nicht mit in Hessen dabei. Nicht im Spieltagskader standen dazu Cody Porter, Fabian Koziol und Dominik Groß. Das Tor der Joker hütete Rihards Babulis.
Die Joker zeigten ein starkes erstes Drittel und hatten nach einer kurzen Druckphase der Hausherren auch in der Offensive die besseren und größeren Chancen. Nach vier Minuten musste dann Jonny Tychonick auf die Strafbank, und die Huskies konnten ihr erstes Powerplay aufziehen. Dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut verteidigen, und da eine Minute später auch ein Kasseler auf die Strafbank wanderte, konnten die Joker selbst im Powerplay agieren. Aus dem Aufbauspiel heraus spielten Jonny Tychonick und Tyson McLellan einen Doppelpass, der den Defender am Ende frei vor Philipp Maurer auftauchen ließ, und dieser schoss die Scheibe eiskalt zum 0:1 in der siebten Spielminute ins Netz. Der ESVK war dann auch stets nah an einem zweiten Tor. Vincent Schlenker scheiterte frei vor Philipp Maurer, und auch Brent Raedeke hatte unter anderem eine Top-Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Mann des ersten Drittels war dann Jonny Tychonick, der auch noch eine zweite Strafe absitzen musste und später dann auch seinen zweiten Treffer des Abends erzielen konnte. Nach einem schnellen Konter wurde der Kanadier von Travis Turnbull auf die Reise geschickt und traf mit einem satten und platzierten Handgelenkschuss zum 0:2 in der 17. Minute. Brent Raedeke hatte dann nochmals eine große Chance auf den dritten ESVK-Treffer, scheiterte aber an Philipp Maurer, und im Gegenzug trafen die Huskies zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor mussten die bis dahin defensiv stark agierenden Joker also doch noch einen Gegentreffer im ersten Abschnitt hinnehmen. Torschütze für die Hessen in der 19. Minute war Tyler Benson. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Die Highlights
Das zweite Drittel startete wieder mit viel Druck der Hessen und einem schnellen Powerplay, nach einer Strafe gegen den ESVK in Person von Paul Mayer in der 21. Minute. Die Joker konnten das Unterzahlspiel gut verteidigen und dank einer sensationellen Parade von Rihards Babulis mit der Fanghand, dann auch ohne Gegentreffer überstehen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhten sie den Spielstand auf 1:3. Vadim Schreiner konnte dabei einen Nachschuss, nach einem Schuss von Rio Kaiser, im Tor der Huskies unterbringen. Sagenhafte sieben Sekunden nach dem dritten Treffer der Allgäuer verkürzten die Hausherren den Spielstand dann aber auch schon wieder auf 2:3. Tristian Keck narrte die ESVK-Abwehr, scheiterte zuerst noch an Rihards Babulis, konnte dann aber den Nachschuss im Tor der Joker versenken.
Die anschließende PK
In der Folge bauten die Hessen viel Druck auf, und die Kaufbeurer hatten viel Verteidigungsarbeit in der eigenen Zone zu verrichten. Nach einer Weile kamen auch die Kaufbeurer wieder vermehrt zu eigenen Angriffen und schafften es, die Huskies etwas mehr vom eigenen Tor wegzuhalten. Beide Mannschaften hatten trotz alledem Chancen auf weitere Treffer, doch die beiden Torhüter hatten etwas dagegen. Neun Sekunden vor der Pause eskalierte das Spiel dann komplett. Nach einem Check gegen Tyson McLellan, der wohl zuvor auch etwas austeilte, bildete sich ein Spielerkneuel aus mehreren Huskies und Jokern, und am Ende mussten auf beiden Seiten mehrere Spieler (Tychonick und McLellan sowie Tyler Benson,Mitchell Hoelscher und Clemens Sager) auf die Strafbank. Dabei hatten die Allgäuer insgesamt drei Strafminuten weniger und konnten somit nach einer zweiminütigen Vier-gegen-Vier-Phase im Powerplay agieren.
Der Schlussabschnitt wurde dann sehr gut vom ESVK gespielt. Eine weitere Strafe in der 44. Minute, während die Joker noch in Überzahl agierten, bescherte der Mannschaft von Trainer Leif Carlsson sogar ein 5-gegen-3-Powerplay. Dieses nutzten die Allgäuer dann in Person von Neuzugang Travis Turnbull eiskalt zu einem weiteren Treffer. Vadim Schreiner bediente den Torschützen dabei mustergültig, und dieser traf mit einem satten Direktschuss zum neuen Spielstand von 2:4. In der Folge spielten die Joker die Partie sehr gut herunter. Man konzentrierte sich auf die Defensive und kreierte in der Offensive nur Aktionen, wenn diese kein Risiko bedeuteten. Dazu hatten die Wertachstädter mit Rihards Babulis einen überragenden Torhüter auf dem Eis, der alles, was auf sein Tor kam, wegfangen konnte. Sensationell war dann eine weitere Parade des Kaufbeurer Torhüters, als die Hessen bereits mit dem sechsten Feldspieler agierten und die Joker sich zunächst befreien konnten. Nach einem schnellen Aufbau der Huskies tauchte ein Huskies-Stürmer frei vor Rihards Babulis auf, und dieser parierte spektakulär und leitete dabei mit seiner Parade sogar noch den Gegenzug ein, in dem Tyson McLellan dann mit einem Treffer ins leere Tor der Hessen den 2:5-Endstand herstellte.
Die Joker konnten sich am Ende über einen verdienten Auswärtssieg beim Tabellenzweiten freuen, der auf einer starken Torhüterleistung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte.
In der DEL2 Hautprunde stehen noch sechs Spieltage auf der Agenda, ehe es für die Clubs in die Playoffs oder Playdowns geht
Die Joker reisen dabei am Freitag nach Hessen zu den Kassel Huskies. Die Partie beim Tabellenzweiten beginnt um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Mannschaft um Neuzugang Travis Turnbull in der energie schwaben arena gegen die Eisbären Regensburg. Erstes Bully ist um 17:00 Uhr.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
Trainer Leif Carlsson muss weiterhin auf einige Leistungsträger verzichten. Zuerst aber die guten Neuigkeiten. Jere Laaksonen hat unter der Woche wieder mit dem Team trainiert und wird somit wohl auch in Kassel wieder im Lineup stehen. Sein Debüt gibt natürlich auch Neuzugang Travis Turnbull. Weiter nicht mir dabei sein werden aufgrund von Verletzungen Joe Cassetti, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Max Oswald und Yannik Burghart. Krankheitsbedingt muss auch Sami Blomqvist leider weiterhin passen. Der Deutsch Finne plagt sich mit einer starken Grippe herum. Vom DEL Kooperationspartner Red Bull München werden sicher Klausi Heigl, Vadim Schreiner und Rio Kaiser die Joker am Wochenden unterstützen. Ob Philipp Krening noch dazu stößt, ist aktuell noch offen.
Der ESV Kaufbeuren kann mit Travis Turnbull einen Neuzugang vorstellen, der die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 ab sofort verstärken wird.
Der 39 Jahre alte Deutsch-Amerikaner kam zur Saison 2012/2013 nach Deutschland und schnürte seine Schlittschuhe dabei für die Düsseldorfer EG, die Straubing Tigers, den ERC Ingolstadt, die Schwenninger Wild Wings, die Iserlohn Roosters und zuletzt auch für die Dresdner Eislöwen, mit denen der Rechtsschütze auch den Aufstieg in die DEL und die damit verbundene DEL2-Meisterschaft 2024/2025 feiern konnte.
Travis Turnbull wird heute Abend (Dienstag, 17.02.) in Kaufbeuren erwartet und wird bei den Jokern das Trikot mit der Rückennummer 93 tragen.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir Travis Turnbull davon überzeugen konnten, uns im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 zu helfen.
Er ist ein Spielertyp, der immer vorangeht, sich auf dem Eis für nichts zu schade ist und immer 100 Prozent für die Mannschaft gibt. Von daher bin ich mir sicher, dass er uns dabei eine große Hilfe sein wird. Dazu möchte ich mich auch bei den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen bedanken, die den Transfer ermöglicht haben.“
Travis Turnbull über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich riesig, jetzt nach Kaufbeuren zu wechseln! Ich glaube an das Team, den Trainer und die Vision. Ich habe schon mit einigen Jungs zusammengespielt und nur positives über die Stadt und die Fans gehört. Die Atmosphäre in der Arena kenne ich auch schon persönlich. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und alles zu geben!
Am Sonntagabend, dem 46. Spieltag der laufenden DEL2-Saison, empfing der ESV Kaufbeuren die Starbulls Rosenheim. Im Line-up der Joker gab es folgende Besonderheiten: Verletzt fehlten Max Oswald, Jere Laaksonen, Yannik Burghart, Joe Cassetti, Henri Kanninen und D’Artagnan Joly. Ebenso mussten krankheitsbedingt Sami Blomqvist, Rihards Babulis und Florian Reinwald passen. Des Weiteren fehlten Fabian Koziol und Pavel Nikitins. Wieder mit dabei waren John Rogl (der zuletzt auswärts in Ravensburg schon auflief), Jonas Fischer, Jakob Peukert, Dominik Groß und nach langer Verletzung auch Jonny Tychonick. Der ESV Kaufbeuren verlor vor 2.123 Zuschauern trotz bemerkenswerter Aufholjagd mit 3:7.
Das erste Drittel startete unglücklich für die Joker. In der Offensivzone versuchte Philipp Krening, den Puck zu halten, wobei sein abprallender Schläger das Gesicht seines Gegenspielers traf. In der Folge erhielt er hierfür zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. In Überzahl war es schließlich C.J. Stretch, der den Puck per Schlenzer zum 0:1 in den Winkel beförderte. Die Gäste waren auch nach ihrem Powerplay die klar tonangebende Mannschaft. In der Mitte des Spielabschnitts erhielt Philipp Krening in einer ähnlichen Szene wie zuvor in der Offensivzone zwei Strafminuten wegen Beinstellens, als er dem Puck nachging. Dieses Mal war es Maximilian Adam, der an der blauen Linie entlangskatetete und seinen Schlenzer zum 0:2 im Tor versenkte, auch weil Daniel Fießinger die Sicht genommen wurde. Die erste kleine Strafzeit für die Starbulls erhielt Lukas Laub, nachdem er Vadim Schreiner in der Rundung einen Check gegen den Kopf verpasst hatte. Die Joker kamen nicht ordentlich in ihre Powerplay-Formation, und so endete das Drittel mit 50 Sekunden Reststrafzeit auf der Uhr.
Die Bilder des Spiels
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Die Überzahl brachte den Jokern nichts mehr ein. Es sollte aber gleich zu Beginn die nächste folgen, als Teemu Pulkkinen zwei Strafminuten wegen hohen Stocks erhielt. Das Powerplay war erneut nicht von Glanz geprägt, allerdings kamen die Rosenheimer kurz vor Ablauf der Strafe nach einem Direktschuss von Philipp Krening in Bedrängnis, welcher auf der Linie geklärt werden konnte. Dies führte zu einem Konter durch Teemu Pulkkinen, der von Daniel Fießinger pariert wurde. Mitte des Drittels klärten die Gäste den Puck hoch aus ihrer Zone, und Lukas Laub zündete den Turbo, um an den Puck zu kommen. Daniel Fießinger kam aus seinem Tor heraus, was mit einem Lupfer beantwortet wurde, und so rutschte der Puck zum 0:3 ins Kaufbeurer Tor. Wenig später umrundete Luigi Calce das Tor und schoss. Sein Versuch konnte pariert werden, der Nachschuss von Fabian Dietz war dann aber drin. Somit stand es 0:4 auf der Anzeigetafel. Kurz darauf bekamen sich Alec Zawatsky und Leon van der Linde in die Haare. Der Kaufbeurer war mit dem nicht geahndeten Check des Rosenheimers nicht einverstanden und trat ihm auf den Schläger, wofür er eine kleine Strafe wegen Behinderung erhielt. Van der Linde musste dann noch etwas gesagt haben, da auch er zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens erhielt. Nicht einmal eine Minute später folgte die nächste Strafe gegen Rosenheim. Sie wurde gegen Maximilian Vollmayer wegen Haltens ausgesprochen. Die Joker versuchten erneut, die Direktabnahme von Philipp Krening herauszuspielen, was ihnen auch gelang. Der Onetimer wurde pariert, der Nachschuss von Vadim Schreiner klingelte dann aber zum 1:4 im Kasten. Mit diesem Spielstand endete das Drittel.
Der letzte Spielabschnitt startete erneut mit einer Strafe. Es traf Rio Kaiser wegen Behinderung. In Rosenheimer Überzahl erhielten Paul Mayer und Luigi Calce je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Mit einem Mann weniger in dieser Situation setzte sich Philipp Krening an der blauen Linie durch. Zusammen mit Nico Appendino trug er den Puck bis vor das Rosenheimer Tor, bevor er den Angriff mit dem Treffer zum 2:4 abschloss. Die neue körperbetonte Spielweise der Joker brachte die Starbulls merklich aus der Bahn. Erneut setzte sich Philipp Krening an der blauen Linie durch und fuhr auf die linke Offensivseite. Sein Querpass landete bei Nikolaus Heigl, der zum 3:4 einschlenzte. Die Rosenheimer nahmen daraufhin eine Auszeit. Wieder in der Spur konterten sie über Lukas Laub, der quer zu Ville Järveläinen passte. Letzterer überwand Daniel Fießinger in zwei Versuchen zum 3:5. Kurz darauf fuhr Teemu Pulkkinen auf das Kaufbeurer Tor zu und feuerte einen Schlagschuss zum 3:6 in den Winkel. Danach folgte eine weitere ungünstige Situation für die Joker. Zunächst war eine Strafe gegen Dominik Kolb wegen Haltens angezeigt. Die Joker hielten lange den Puck, ehe abgepfiffen wurde, nachdem Luigi Calce seinem Gegenüber Jonny Tychonick das Bein stellte und dieser laut Schiedsrichtern zu theatralisch darüber sprang. Somit gab es zwei Minuten gegen Dominik Kolb wegen Haltens sowie gegen Luigi Calce wegen Beinstellens. Jonny Tychonick erhielt zudem zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens. In Kaufbeurer Überzahl bediente Nikolaus Heigl Philipp Krening auf der rechten Seite, der seinen Schlenzer zum 4:6 im Tor unterbrachte. Es folgte erneut eine kuriose Situation: Die Starbulls Rosenheim eroberten gerade den Puck und starteten ihren Angriff, als plötzlich Daniel Fießinger für einen sechsten Feldspieler auf die Bank gerufen wurde. Scott Feser vollendete schließlich den Angriff per Schuss ins leere Tor zum 4:7. Den Schlusspunkt setzte eine fünfminütige Strafe wegen Bandenchecks gegen Vincent Schlenker. Somit fuhren die Starbulls Rosenheim die drei Punkte beim Spielstand von 4:7 ein.
Trainer Leif Carlsson musste auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei
Joker unterliegen in Ravensburg mit 5:3
Am 45. Spieltag gastierten die Buron Joker beim Tabellenvierten, den Ravensburg Towerstars. Dabei musste Trainer Leif Carlsson auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist, Jonas Fischer und Rihards Babulis. Aufgrund von Verletzungen mussten Jonny Tychonick, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Jere Laaksonen und Max Oswald ebenfalls im Aufgebot fehlen. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker kamen dann nur sehr schwer in die Partie. Zuerst hatten sie zwar einen Alleingang durch Klausi Heigl liegen gelassen und somit die erste große Chance der Partie. Nur wenige Augenblicke später war aber auch Alec Alroth alleine durch, aber auch er scheiterte mit seinem Schuss und vergab ebenfalls einen frühen Führungstreffer für seine Farben. Der Führungstreffer für die Oberschwaben sollte dann aber doch relativ früh fallen. Odeen Tufto konnte in der vierten Minute unbedrängt in die Zone der Joker fahren und traf mit einem satten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 1:0. Der ESVK hatte nach neun Minuten ein erstes Powerplay. In diesem mussten die Kaufbeurer jedoch eher darum bangen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Das Überzahlspiel war total fahrig und von Scheibenverlusten geprägt, so dass die Ravensburger drei große Konterchancen bekamen, die sie jedoch zum Glück aus Sicht des ESVK nicht nutzen konnten. Nachdem auch die Oberschwaben ein eigenes Powerplay nicht gut spielten bzw. der ESVK dieses gut verteidigte, kamen die Allgäuer in den letzten Minuten besser in die Partie. Tyson McLellan traf dann in der 17. Minute zum 1:1. Nachdem Ilja Sharipov einen Schuss von Alec Zawatsky nicht festhalten konnte, war der Top-Scorer der Joker zur Stelle und schob den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.
Im Mitteldrittel hatten die Joker dann gar nichts mehr zu melden. Wie schon im ersten Abschnitt wirkte der ESVK saft- und kraftlos und kam in der Offensive so gut wie nicht vor; wenn doch, ließ man sich eiskalt auskontern. Zudem wirkte das Spiel der Allgäuer einfach viel zu fahrig und sorglos. Die Oberschwaben nutzten dies zu insgesamt vier Treffern und stellten den Spielstand auf 5:1. Den Anfang machten Luca Hauf und Robbie Czarnik, die mit ihren Kontertoren in der 24. und 27. Minute ihr Team auf die Siegerstraße brachten. Ein Doppelschlag in der 35. Minute durch Denis Pfaffengut und Alec Alroth erhöhte den Spielstand dann binnen 14 Sekunden auf 5:1. Weitere Chancen, darunter auch Alleingänge, ließen die Towerstars liegen, bzw. konnte Cody Porter diese entschärfen. Trotz der vier Gegentore hätte der Spielstand also auch noch höher ausfallen können, und für die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson war dies nach dem Heimerfolg und dem guten Auftritt gegen Landshut hier nach 40 gespielten Minuten schon wieder einmal ein Spiel zum Vergessen.
Leif Carlsson brachte zu Beginn des dritten Drittels Daniel Fießinger für Cody Porter, der nach fünf Gegentreffern in 40 Minuten wohl mehr als bedient gewesen sein dürfte. Daniel Fießinger stand dann die gesamte Zeit im Mittelpunkt und verhinderte im Minutentakt Großchancen der Oberschwaben, die mit den Jokern teils Katz und Maus spielten. Unterbrochen wurde der Offensivwirbel der Ravensburger in der 46. Minute, als Maximilian Hadraschek nach einem Pass von Philipp Krening alleine vor Ilja Sharipov auftauchte und zum 5:2 traf. Die Hausherren schafften es immer wieder, die Kaufbeurer in ihrer Zone festzuspielen, und hielten somit den Druck auf das Tor von Daniel Fießinger konstant aufrecht, wodurch sie zu weiteren Chancen kamen.
Die Joker hatten nach einer ihrer wenigen Offensivaktionen ein Powerplay zugesprochen bekommen, welches Nikolaus Heigl nach bereits 13 Sekunden zum dritten ESVK-Treffer in der 55. Minute ausnutzen konnte. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Leif Carlsson dann eine Auszeit und holte Daniel Fießinger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker kamen noch zu ein paar guten Chancen, unter anderem durch Klausi Heigl und Philipp Krening, aber am Endstand sollte sich nichts mehr ändern.
Am Freitag auswärts gegen die Ravensburg Towerstars – am Sonntag daheim gegen die Starbulls Rosenheim
Für die Joker stehen am Wochenende im Kampf um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playdowns in der DEL2 zwei schwere Duelle auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert der ESVK dabei um 20:00 Uhr in der CHG-Arena beim Tabellenvierten Ravensburg Towerstars. Das nächste Heimspiel ist dann am Sonntag um 17:00 Uhr. Dabei gibt der aktuelle Tabellendritte, die Starbulls Rosenheim, seine Visitenkarte in der energie schwaben arena ab.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
John Rogl und Vincent Schlenker werden am Freitag zum Spiel in Ravensburg genauso wieder in den Kader zurückkehren wie Florian Reinwald, der von der DEB U19-Maßnahme zurückgekehrt ist. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Daniel Fießinger (krank) und Jere Laaksonen (Day to Day). Krankheitsbedingt fehlen wird dazu auch Sami Blomqvist. Aufgrund von Verletzungen sind Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick (Rückkher in den Spielbetrieb für nächste Woche erwartet) und Dartagnan Joly sowie auch Max Oswald keine Optionen. Max Oswald, der sich im Spiel gegen den EV Landshut eine Unterkörperverletzung zugezogen hat, wird nach aktuellem Stand für ein bis zwei Wochen pausieren müssen. Vom DEL Kooperationspartner EHC Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn, Vadim Schreiner, Klausi Heigl und Philipp Krening zur Verfügung.
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
6:4 Sieg im Derby: ist das die ersehnte Wende zum Aufwärtstrend?
Zum 44. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren den EV Landshut in der energie schwaben arena. Verletzungsbedingt fehlten Chef-Trainer Leif Carlsson am Dienstagabend Jere Laaksonen (Day to Day), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Dartagnan Joly. Dazu mussten auch Vincent Schlenker, Daniel Fießinger sowie kurzfristig auch noch Sami Blomqvist krankheitsbedingt passen. Florian Reinwald fehlte aufgrund der Rückreise vom der U19 Nationalmannschaft. Im Tor Stand Cody Porter.
Die Joker mussten dann auch sofort in der Partie einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Alexander Dersch konnte bereits nach wenigen Sekunden mit dem ersten Landshuter Torschuss den Spielstand auf 0:1 stellen. Aus der Halbposition überraschte er Cody Porter mit einem etwas verdeckten Schuss. Die Joker hielten jedoch gut dagegen und ließen sich vom frühen Gegentreffer nicht beindrucken. Ein erstes Powerplay nach vier Minuten nutzten die Wertachstädter durch Brent Radeke zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Deutsch-Kanadier wurde von Max Oswald freigespielt und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss durch die Beine von Jonas Langmann. Der ESVK konnte dann sogar in Führung gehen. Fabian Koziol, der kurzfristig für den ausgefallenen Sami Blomqvist in den Sturm rückte, überlistete Jonas Langmann mit einem Schuss aus spitzem Winkel und stellte den Spielstand somit auf 2:1 für seine Farben. Dem nicht genug, setzten die Joker noch einen oben drauf. Nikolaus Heigl traf nach schöner Vorarbeit von Philipp Krening aus kurzer Entfernung mit einem Tip-in zum 3:1 für die Allgäuer. In der Folge hatte der ESVK die Niederbayern gut im Griff, pennte dann aber in der 16. Minute, und Trevor Gooch konnte mit einem Alleingang auf 3:2 verkürzen. Im Anschluss war die Partie etwas wild. Zuerst lieferten sich Rio Kaiser und Jakob Mayenschein einen Fight, den der Kaufbeurer für sich entscheiden konnte. Nur wenige Augenblicke später mussten nochmals je ein Joker (Tyson McLellan) und ein Landshuter (Tor Immo) auf die Strafbank, was jedoch noch nicht das Ende der Strafenflut bedeutete. Dies wurde dann mit einer weiteren Strafe gegen den ESVK in Person von Klausi Heigl eingeläutet. Das anschließende Powerplay der Niederbayern konnten die Kaufbeurer mit etwas Glück und einem starken Cody Porter jedoch verteidigen, und so ging es mit dem Spielstand von 3:2 auch zum ersten Pausentee.
Die Nickligkeiten und viele Strafen sollten im zweiten Drittel immer wieder ein Thema sein. Nachdem sich Alexander Dersch in der 24. Minute zu zwei Fouls in Folge hinreißen ließ, konnten die Joker vier Minuten am Stück im Powerplay agieren und nutzten dies auch aus. Max Oswald erhöhte den Spielstand in der 25. Minute, nach Vorarbeit von Brent Radeke, mit einem Direktschuss in den linken Torwinkel auf 4:2. Im weiteren Überzahlspiel hatten die Allgäuer noch weitere Chancen auf einen fünften Treffer, der jedoch mit einem Mann mehr zunächst nicht gelingen wollte. Kaum waren die Landshuter wieder komplett, lag die Scheibe doch noch zum fünften ESVK-Treffer im Kasten. Tyson McLellan konnte die Scheibe auf kurzer Distanz nach einem Schuss von Alec Zawatsky zum Spielstand von 5:2 im Tor der Niederbayern unterbringen.
Die Bilder zum Spiel
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In der 30. Minute wanderten dann wieder mehrere Spieler auf die Strafbank: Auf Seiten der Joker Max Oswald und Tyson McLellan, auf Seiten des EVL Seonwoo Park. Somit kamen die Gäste zu ihrem dritten Powerplay an diesem Abend, und auch dieses Mal konnten die Kaufbeurer einen Gegentreffer verhindern. Klausi Heigl hatte kurz nach dem überstandenen Unterzahlspiel die große Chance auf den sechsten Kaufbeurer Treffer liegen gelassen, und auf der Gegenseite markierte Jakob Mayenschein in der 34. Minute den dritten Treffer für die Landshuter und stellte den Spielstand somit auf 5:3. Kurz vor der Pause rettete Cody Porter nach einem Konter des EVL noch mit einer starken Parade und verhinderte so den Anschlusstreffer der Niederbayern. Der ESVK wirkte in den letzten Minuten des zweiten Drittels etwas unsortiert, was vielleicht auch daran lag, dass Max Oswald nach einer Strafe verletzt das Eis verlassen musste und auch Nico Appendino für ein paar Wechsel behandelt wurde und es somit Umstellungen in den Sturm- und Abwehrreihen gab.
Im Schlussabschnitt spielten die Joker die Partie sehr clever zu Ende. Man ließ sich auf keine unnötigen Nickligkeiten mehr ein, blieb von der Strafbank fern und schaute in der Offensive nur vorbei, wenn es kein Risiko gab. Mit der zwei Tore Führung im Nacken war das sicher auch eine gute Idee, vor allem da sich die Joker mit einem Konter in der 44. Minute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung erspielten. Philipp Krening schickte dabei Klausi Heigl zusammen mit Vadim Schreiner auf einen Zwei-auf-eins-Konter, und Letzterer traf trocken zum 6:3 über die Schulter von Jonas Langmann hinweg in die Maschen.
Die Landshuter versuchten in den letzten zehn Minuten immer wieder, mit schnellen Angriffen zum Torerfolg zu kommen, wurden dabei jedoch immer ungenauer und verzettelten sich auch zu oft in Einzelaktionen, was den Allgäuern sicher auch zugutekam. Trotz alledem verteidigte die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson stark im Verbund und erarbeitete sich von Wechsel zu Wechsel einen möglichen Sieg immer mehr. Zwei Minuten vor dem Ende konnten die Niederbayern den Spielstand nochmals verkürzen. Tobias Lindberg fälschte einen scharfen Pass direkt vor Cody Porter gekonnt zum 6:4 ab und machte das Spiel somit nochmals spannend. Dem ESVK war dieser Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen. Auch eine Strafe gegen Brent Raedeke 54 Sekunden vor dem Ende sollte daran nichts mehr ändern. Ein starker Auftritt der Joker, die insgesamt auf zehn Spieler verzichten mussten, aber dank der Hilfe des Kooperationspartners Red Bull München mit einem vollen Lineup auflaufen konnten.
Der 43. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 und der ESVK gastierte dabei am Sonntagabend beim EHC Freiburg. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen (MRT nach Trainingsverletzung ausstehend), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren auch Vincent Schlenker (krank), Fabian Koziol (private Gründe) und Daniel Fießinger genauso nicht mit dabei wie Florian Reinwald, der noch mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs war. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker waren in den ersten Minuten der Partie ebenbürtig und hatten durch Alec Zawatsky, der im Slot frei zum Schuss kam, in der dritten Minute eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Hegmann im Tor der Breisgauer konnte jedoch mit der Stockhand parieren. Die erste von drei Strafzeiten im ersten Drittel gegen die Joker nach sechs Spielminuten hatte es dann schon in sich. Zuerst hatten die Hausherren zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. Cody Porter konnte seine Mannschaft jedoch die Null halten. Zuvor brachten die Joker mehrfach die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, obwohl es klare Möglichkeiten dazu gab. Dann stachen aber die Joker zu. Brent Raedeke brachte seine Farben in Unterzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Scheibengewinn im Forecheck ließ er Fabian Hegmann mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, musste der nächste Joker auf die Strafbank. Nach einem weiteren leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone tauchte ein Freiburger frei vor Cody Porter auf. Nachdem er umspielt wurde, verhinderte der ESVK Torhüter mit einem Beinstellen den Torerfolg der Freiburger, sodass die Breisgauer erneut im Powerplay agieren konnten. Auch hier konnten sich die Joker nicht befreien, und dieses Mal nutzten die Freiburger das Geschenk auch aus und glichen die Partie durch Lynden McCallum zum 1:1 in der neunten Spielminute aus. Nur vier Minuten später gingen die „Wölfe“ dann auch schon in Führung. Lynden McCallum fand den vor dem Tor völlig unbeachteten Fabian Ilstedt, und dieser hatte keine Mühe, den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Ein weiteres Powerplay für den EHC Freiburg brachte dann auch gleich den nächsten Treffer in der 16. Minute. Erneut war Lynden McCallum zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:1 für die Breisgauer. Sekunden vor der Pausensirene hatte Tyson McLellan noch die Chance, die Joker auf einen Treffer heranzubringen, scheiterte jedoch an Fabian Hegmann.
Die Hausherren kamen dann zuerst wie die Feuerwehr aus der Kabine, und die Kaufbeurer hatten großes Glück, dass es nicht gleich den vierten Gegentreffer zu beklagen gab. In der Folge war das Spiel ausgeglichener, und die Joker kamen auch in der Offensive zu Aktionen und auch zu einem leichten Übergewicht an Spielanteilen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Vadim Schreiner, der im Powerplay frei vor Fabian Hegmann auftauchte, aber mit seinem Abschluss leider am Pfosten scheiterte. Aus Sicht des ESVK hätte dies wohl der Anschlusstreffer sein müssen. Im Anschluss an diese Chance spielten die Freiburger die Kaufbeurer für mehrere Minuten immer wieder in deren Drittel fest, auch hier wieder das gleiche Bild. Die Joker konnten die Scheibe dabei mehrfach nicht klären oder verloren diese im Vorwärtsgang sofort wieder, sodass die Breisgauer es leicht hatten, sich immer wieder vor dem Tor von Cody Porter festzusetzen. Daraus resultierte dann folgerichtig auch der vierte Treffer der Freiburger. Lukas Mühlbauer konnte dabei den Torschützen Ero Elo, der frei vor Cody Porter auftauchte, seelenruhig in Szene setzen und den Spielstand in der 34. Minute auf 4:1 stellen. Danach war es mit dem ESVK dann auch vorbei. Die Freiburger erspielten sich mühelos Chance um Chance, verpassten es jedoch, den Spielstand weiter zu erhöhen. Einzig Cody Porter hatte hier immer wieder etwas entgegenzusetzen und verhinderte mehrfach einen weiteren Gegentreffer. In den letzten drei Minuten brannten dann wie aus dem Nichts auf einmal die Joker ein Chancenfeuerwerk ab und verpassten es dabei mehrfach, sich ein zweites Mal auf die Anzeigentafel zu bringen und somit noch einmal vor der Pause ins Spiel zurückzukommen.
Nach ein paar Minuten im letzten Abschnitt schafften es die Joker immer wieder, sich gut in der Offensive zu zeigen und die Freiburger vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Wirkliche Großchancen gab es zwar auf Seiten des ESVK nicht, aber die Mannschaft zeigte trotz des Rückstands, dass sie das Spiel auf jeden Fall noch gewinnen wollte. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Wertachstädter dann auch für ihre Leistungssteigerung belohnt. Max Kislinger fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser zum 4:2 in die Maschen ab. In der Folge spielte nur noch der ESVK. Die Joker hatten Chance um Chance auf einen weiteren Treffer und agierten zudem mit dem sechsten Feldspieler. Auch hier hatte der ESVK noch zwei riesige Chancen, das Spiel noch einmal zu verkürzen, was jedoch einfach nicht gelingen sollte. Wie so oft mussten die Joker dann aber auch eine Minute vor dem Ende noch einen Treffer ins leere Gehäuse hinnehmen. Torschütze war Ero Elo, der somit auch den 5:2-Endstand herstellte.
Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war wieder weg
42. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026, und die Joker aus der Wertachstadt hatten die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson musste dabei verletzungsbedingt auf Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonik, Joe Cassetti und Dartagnan Joly verzichten. Krankheitsbedingt fiel auch Vincent Schlenker aus. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Das Spiel begann etwas verhalten, und beide Mannschaften tasteten sich in den ersten paar Wechseln vorsichtig ab. Nach einigen Minuten jedoch nahmen die Lausitzer das Geschehen in die Hand und kamen mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor das Tor der Joker. Torhüter Daniel Fießinger konnte sich dabei mehrfach auszeichnen und hielt zunächst auch die Null. Dies änderte sich dann aber mit dem ersten Powerplay für die Füchse in der 17. Spielminute. Torschütze John Broda wurde im Slot freigespielt und versenkte die Scheibe mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum Spielstand von 0:1. Zuvor konnte der Kaufbeurer Torhüter noch mit zwei starken Paraden den ersten Treffer des Abends verhindern. Die Joker, die bis dahin in der Offensive kaum in Erscheinung traten, kamen jedoch noch vor der Pause zurück in die Partie und markierten in der 20. Spielminute den 1:1-Ausgleichstreffer. Vadim Schreiner brachte die Scheibe von der Seite zum Tor und überwand mit Hilfe eines Lausitzer Abwehrspielers Lennart Neiße im Kasten der Füchse, der hierbei keine Abwehrchance hatte, zum schnellen Ausgleichstreffer.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Im zweiten Drittel verfielen die Joker wieder vollständig in alte Muster. Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war auf einen Schlag wieder fast komplett weg. Die Kaufbeurer agierten sehr fahrig; kein Aufbauspiel klappte, und es wurden Fehler über Fehler produziert. Selbst die vermeintlich einfachsten Dinge sollten nicht gelingen. Damit hatten es die Gäste wirklich sehr leicht, das Spiel nicht nur frühzeitig, sondern auch komplett auf ihre Seite zu ziehen. So zogen die Füchse dank der Treffer von Lennard Nieleck, der in der 25. Minute zum 1:2 und in der 32. Minute zum 1:3 traf, sowie von Lane Scheidel, der in der 35. Minute einen Alleingang zum 1:4 einnetzte, auf drei Tore davon. Die Joker selbst waren im zweiten Drittel zwar mehr in der Offensive zu sehen als noch im ersten Drittel, für einen eigenen Treffer sollte es jedoch nicht langen.
Mit der Führung im Rücken ließen es die Füchse im dritten Drittel dann etwas ruhiger angehen. Das Spiel plätscherte im Endeffekt nur so vor sich hin und wirklich Highlights waren auf beiden Seiten Mangelware. Der ESVK konnte nicht mehr zeigen und die Lausitzer mussten mit dem Vorsprung von drei Toren auch nicht wirklich viel investieren, um die Joker in Schach zu halten. ESVK-Torhüter Daniel Fießinger konnte sich in den letzten zehn Minuten noch ein paar Mal auszeichnen und somit auch eine noch höhere Niederlage für seine Farben verhindern. Ein vermeintlicher zweiter Treffer der Joker in der 59. Spielminute hielt dem Videobeweis aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht stand, trotzdem kamen die Allgäuer ein paar Sekunden später durch Alec Zawatsky doch noch zu ihrem zweiten Treffer und verkürzten den Spielstand somit auf 2:4. Ein Treffer in das leere ESVK-Gehäuse 30 Sekunden vor dem Ende durch Clarke Breitkreuz stellte dann den Endstand von 2:5 her. Die Fans der Joker, die in dieser Saison schon viel ertragen mussten, verabschiedeten ihre Mannschaft nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.
Am Dienstagabend kommt der EV Landshut in die Wertachstadt
In der DEL2 steht am Wochenende der erste Nachhaltigkeitsspieltag auf dem Programm. Der ESVK erwartet dazu am Freitagabend zum „Tag der Firmen und Vereine“ die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Joker dann nach Freiburg. Das Spiel in der Echten Helden Arena beginnt um 18:30 Uhr. Unter der Woche geht es dann auch sogleich weiter, wenn am Dienstagabend der EV Landshut zum Derby in die Wertachstadt kommt. Das erste Bully im Duell mit den Niederbayern ist um 19:30 Uhr.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
John Rogl und Jonny Tychonick befinden sich wieder im Eistraining, sind jedoch noch keine Optionen für die Spiele am Wochenende. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn und Vadim Schreiner für die Spiele gegen Weißwasser und Freiburg zur Verfügung. Zum Wochenstart werden auch Philipp Krening und Nikolaus Heigl in Kaufbeuren erwartet. Vincent Schlenker ist nach überstandener Grippe ebenfalls wieder mit an Bord.
Nicht zur Verfügung stehen weiterhin die verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert). Zudem ist Florian Reinwald, wie bereits berichtet, mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz und wird erst zum Heimspiel gegen den EV Landshut wieder eine Option für den Spieltagskader sein.
Aktionen zum Nachhaltigkeitsspieltag:
QR Code Rallye im Stadion
Gewinnspiel
50 Charity DEL2 Spieltagspucks für 20 Euro. Der Erlös der Pucks geht an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben
Carpool Challenge
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Sein Debüt im ESVK Trikot gab Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München
Am Freitagabend stand in der DEL2 der 40. Spieltag auf dem Plan. Der ESV Kaufbeuren gastierte dabei bei den Bietigheim Steelers. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei auf die bekannten verletzten Spieler verzichten. Zusätzlich waren Fabian Koziol, Jakob Peukert und Rihards Babulis nicht im Lineup. Die beiden letztgenannten standen heute für den EV Füssen auf de Eis. Sein Debüt im ESVK Trikot gab dazu Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München. Im Tor stand Cody Porter.
Das Spiel begann aus Sicht der Joker denkbar schlecht. Phillip Sinn musste nach wenigen Sekunden bereits auf die Strafbank, und die Steelers nutzten dies sofort aus. Zunächst vergaben die Hausherren noch eine große Chance, doch Cody Porter konnte mit einer Glanztat den ersten Schussversuch parieren, und Paul Mayer klärte die Scheibe im Anschluss noch vor der Linie. Die zweite dicke Chance verwandelte Cole Fonstand dann aber mit einem platzierten Schuss aus dem Slot heraus zum 1:0 in der zweiten Spielminute. Die Allgäuer benötigten einige Wechsel, um sich von dem frühen Gegentreffer zu erholen, waren ab der fünften Minute jedoch gut im Spiel und kamen auch in der Offensive zu guten Abschlüssen. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt relativ ausgeglichen. Die besten Chancen auf weitere Treffer hatten auf Seiten der Bietigheimer Marcel Rachuk und Filip Reisnecker, die beide alleine vor Cody Porter die Scheibe nicht unterbringen konnten, sowie auf Seiten der Joker Sami Blomqvist, der bei einer Zwei-auf-eins-Situation an Olafr Schmidt im Kasten der Steelers scheiterte. So ging es mit dem Spielstand von 1:0 auch zum ersten Pausentee.
Das zweite Drittel war in den ersten Minuten weiterhin relativ ausgeglichen. Die beste Chance auf Seiten der Allgäuer hatte Bernhard Ebner, der mit einem Schuss vom linken Bullykreis aus gesehen am Pfosten scheiterte. Die Joker erhielten in der 26 Minute ein Powerplay, das jedoch schon nach kurzer Zeit in eine Vier-gegen-vier-Phase umschlug. Als die Steelers dann noch für 30 Sekunden im Powerplay agieren konnten, wurden die Joker zunächst im eigenen Drittel eingeschnürt, was auch für eine gute Minute lang anhielt, da sich der ESVK selbst bei fünf gegen fünf nicht befreien konnte. Hier war es mehrfach Cody Porter und der guten Defensivarbeit vor dem eigenen Tor zu verdanken, dass kein Gegentreffer kassiert wurde. In der Folge waren die Hausherren das spielbestimmende Team und kamen immer wieder zu dicken Chancen. Allein Cody Porter hielt seine Mannschaft in dieser Phase bis zum zweiten Pausentee mit starken Paraden im Spiel. Offensiv war in dieser Phase von den Kaufbeurern auch nichts mehr zu sehen. Positiv zur zweiten Pausensirene war, dass die Partie mit dem Spielstand von 1:0 noch völlig offen war.
Das letzte Drittel war aus ESVK-Sicht eher schwierig. Die Joker hatten Glück und einen überragenden Cody Porter im Tor, der zu Beginn des letzten Abschnitts mehrere Großchancen der Steelers entschärfen konnte. Aus dem Nichts konnte Tyson McLellan nach einem Schussblock von Bernhard Ebner einen Konter fahren, der zunächst gar nicht so gefährlich aussah. Sein platzierter Schuss landete jedoch dank viel Bewegung vor Torhüter Olafr Schmidt zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor der Bietigheimer. Gespielt waren da 44 Minuten.
Die Steelers hatten anschließend wieder die eine oder andere Gelegenheit auf einen Treffer, dieser sollte jedoch erst in ihrem zweiten Powerplay des Abends fallen. Arne Upplegger nahm sich ein Herz und traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 2:1-Führungstreffer in der 51. Minute. Die Wertachstädter hatten dann nur zwei Minuten später ein eigenes Überzahlspiel. Nach einem direkten Fehlpass nach dem anschließenden Bully konnten die Hausherren jedoch einen Zwei-auf-eins-Konter fahren, und Alexander Preibisch hatte keine Mühe, die Scheibe zum vorentscheidenden 3:1 im Tor unterzubringen. Im weiteren Verlauf des Powerplays kamen die Joker nicht zu guten Möglichkeiten, was sich auch in einem weiteren Überzahlspiel direkt im Anschluss an die erste Strafe nicht änderte.
Im Gegenteil: Die Kaufbeurer hatten Glück, dass Pavel Dronia den zweiten Unterzahltreffer verpasste, als er völlig unbedrängt aus der Ecke vor das Tor von Cody Porter ziehen konnte und dabei nur die Unterkante der Latte traf. Die Joker kamen dann nochmals in die Partie zurück. Tyson McLellan traf in der 59. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 3:2-Anschlusstreffer, und es keimte nochmals Hoffnung auf, vor allem als die Steelers 68 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafe zogen und die Joker mit sechs gegen vier Feldspielern agieren konnten. Leider verpasste der ESVK es auch hier, wie schon in den Powerplays zuvor, richtig gefährlich zu werden. Am Ende wären heute in Bietigheim ein oder mehrere Punkte möglich gewesen. Spielentscheidend waren auf jeden Fall die Special Teams: zwei Gegentore bei zwei Unterzahlsituationen, ein Gegentor bei eigener Überzahl sowie kein eigener Treffer bei drei Powerplays sprechen leider Bände.
Am Freitag bei den Bietigheim Steelers. Am Sonntag ist dann die Düsseldorfer EG in der Wertachstadt zu Gast. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG ist der Kartenverkauf dazu schon sehr gut angelaufen. Unter anderem werden über 200 Fans der DEG in Kaufbeuren erwarten.
Aus der Kabine:
Tyson McLellan wird, wie berichtet, am Wochenende voraussichtlich wieder an Bord sein. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen neben Rio Kaiser auch Phillip Sinn und Vadim Schreiner zur Verfügung. Philipp Krening und Nikolaus Heigl werden dagegen erst später in der Olympiapause zum ESVK stoßen.
Die Joker müssen, wie berichtet, auf Yannik Burghart verzichten, der aufgrund einer Unterkörperverletzung bis Mitte Februar ausfallen wird. Zudem fehlen weiterhin die bereits bekannten verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert) und John Rogl. Letzterer war gestern das erste Mal wieder auf dem Eis und wird bei optimalem Verlauf wohl als erster aller aktuell verletzten Akteure wieder in den Spielbetrieb zurückkehren können.
Zum 39. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 führte der DEL2-Spielplan den ESV Kaufbeuren am heutigen Sonntagabend zum EC Bad Nauheim. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen auch auf Tyson McLellan verzichten, der sich beim Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden eine Oberkörperverletzung (MRT am Montag) zugezogen hat. Rihards Babulis war dazu erneut für den EV Füssen im Einsatz.
Im Tor stand Cody Porter, der beim 2:0 Auswärtssieg der Joker einen Shutout feiern konnte. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson dabei in der Kursstadt den ersten Dreier seit dem 26.12.2025.
Das Spiel war im ersten Drittel sehr ausgeglichen. Die Hausherren hatten dabei ein wenig das optische Übergewicht, jedoch machte sich dies nicht in wirklichen Torchancen bemerkbar. Da beide Mannschaften von der Strafbank wegblieben, gab es auch für die Special-Teams keine Möglichkeiten, Gefahr zu erzeugen. Auf Seiten der Hessen hatte Parker Bowles die beste Chance, doch Cody Porter parierte stark. Kurz vor der Pause hatten dann die Joker ihre beste Tormöglichkeit. Ein Schuss von Yannik Burghart, der wohl noch von Jere Laaksonen abgefälscht wurde, landete an der Querlatte. So ging es ohne einen Treffer zum ersten Pausentee im altehrwürdigen Colonel-Knight- Stadion.
Das zweite Drittel verlief ähnlich wie der erste Abschnitt. Die Joker schafften es immer wieder, die Bad Nauheimer vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst in der Offensive zu Chancen zu kommen. Eine solche nutzte Sami Blomqvist in der 24. Minute zum ersten Treffer des Abends. Dabei konnte der Deutsch-Finne eine Ablage von Jere Laaksonen im Slot im rechten Torwinkel zum Spielstand von 0:1 unterbringen. Auf der Gegenseite rettete Max Kislinger regelwidrig vor seinem einschussbereiten Gegenspieler und musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel des ESVK war gut, und mit Ablauf der Strafe konnte Alec Zawatsky einen Konter einleiten. Bei seinem Torabschluss alleine vor Gerald Kuhn wurde er ebenfalls regelwidrig gestoppt, und auch die Allgäuer kamen zu einem Powerplay. Doch auch den Jokern sollte im Powerplay kein Treffer gelingen. Umso länger das Drittel andauerte, desto besser hatten die Joker das Spielgeschehen unter Kontrolle und verdienten sich die 0:1-Führung zum zweiten Pausentee redlich.
Der Schlussabschnitt wurde dann teilweise relativ wild, und es gab viele Strafen. Den Anfang machten die Joker. Durch Strafen in der 41. und 42. Minute mussten die Allgäuer ein Drei-gegen-Fünf-Unterzahlspiel verteidigen, was glücklicherweise gelang. Brent Raedeke, der die erste Strafe absitzen musste, konnte bei seiner Rückkehr einen Konter ansetzen und dabei ebenfalls ein Foulspiel ziehen, sodass nach einer kurzen Vier-gegen-Vier-Phase auch der ESVK zu einem Powerplay kam. Im weiteren Verlauf des Schlussabschnitts kamen die Kurstädter noch zu zwei weiteren Überzahlspielen in der 48. und 53. Minute, doch auch diese überstanden die Kaufbeurer schadlos. Ein eigenes Powerplay des ESV Kaufbeuren nach 49 Minuten war leider auch nicht der Rede wert. In der Schlussphase der Partie wurde es dann noch das eine oder andere Mal gefährlich vor Cody Porter, doch der Joker-Goalie sowie seine Vorderleute behielten stets den Überblick.
Als die Hausherren gut zwei Minuten vor dem Ende ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, entschied Alec Zawatsky gut 60 Sekunden später die Partie mit einem Treffer ins leere Nauheimer Gehäuse und stellte somit auch den 0:2 Endstand her. Für den ESVK war das eine große Erlösung, hatte man sich in letzter Zeit ja leider oftmals kurz vor dem Ende noch die Butter vom Brot nehmen lassen und mögliche Punkte hergegeben.
Blue Devils Weiden nehmen Zusatzpunkt mit nach Hause
Am Freitagabend (38. Spieltag) in der heimischen energie schwaben arena sollte auch der erste Heim-Einsatz an der Bande für den in Kaufbeuren bereits bekannten neuen Trainer Leif Carlsson und Co-Trainer-Neuzugang Patric Wener sein. Zu Gast waren die Blue Devils Weiden. Neben den bekannten Langzeitausfällen fehlten zusätzlich Rihards Babulis, der für den EV Füssen im Einsatz war, und Fabian Koziol, der pausierte. Dafür waren Florian Reinwald, Yannik Burghart und Cody Porter wieder mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Eine schöne Szene gab es vor dem Spiel noch, als die Weidener Fans ein Banner als Gratulation zu 80 Jahren ESVK hochhielten, was von den Kaufbeurer Fans entsprechend gewürdigt wurde. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.103 Zuschauern mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben.
Die Partie startete optimal für die Joker. Bereits in der zweiten Minute kam ein fehlgeschlagener Kaufbeurer Pass zu Michael McNiven im Weidener Kasten. Dieser wollte das Spiel schnell machen, passte aber zu Dominik Groß, der wiederum den Puck zurück in den Slot zu Jere Laaksonen spielte. Der Deutsch-Finne schloss schnell ab und versenkte zum 1:0. Die Weidener starteten ihrerseits nicht gut in die Partie, bauten aber im Verlauf des Drittels immer mehr Druck auf die Hausherren aus. Weiden war deutlich mehr am Puck, was auch an vielen rot-gelben Fehlpässen und misslungenen Klärungsaktionen in der Defensivzone lag. Generell war zu beobachten, dass viel um den Puck gekämpft wurde und feine Spielzüge eine Seltenheit darstellten. So auch kurz vor Ende des Drittels, als der Zweikampf an der Bande aus Kaufbeurer Sicht verloren ging und der Puck an der blauen Linie bei Neal Samanski landete. Der zog ab, und mit viel Abprallglück landete die Scheibe bei seinem Bruder Noah Samanski, der Daniel Fießinger zum 1:1 mit der Rückhand überwand.
Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Der zweite Spielabschnitt startete erneut gut für den ESVK. Gleich zu Beginn lief Yannik Burghart samt Spielgerät kreuz und quer durch die Offensivzone. Sein Pass zu Maximilian Kislinger gelang, dieser wurde aber noch entscheidend von Luca Gläser vor dem halbleeren Tor gestört. Das gesamte Drittel wirkte sehr zerfahren, aber ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften sich in die Partie und erspielten sich nach und nach ihre Chancen. Mitte des Drittels wurde Pavels Nikitins von Tom Schwarz unsanft abgeräumt, was Rio Kaiser dazu veranlasste, dem Weidener nachzugehen. Nach einem kurzen Gerangel erhielt Tom Schwarz jeweils zwei Minuten für Beinstellen und übertriebene Härte, Rio Kaiser erhielt zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Die Überzahl der Joker war wie so oft sehr statisch, mit dem Ziel, die Direktabnahme zu versuchen, was aber nicht zum Erfolg führte. Kurz vor dem Ende des Drittels folgte eine weitere Strafzeit, dieses Mal für Georg Thal aufgrund eines Stockschlags. Bei den Jokern war kein kontrollierter Powerplayaufbau zu erkennen, und so ging es mit vierzig Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die zweite Pause.
Im dritten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Das erste große Ausrufezeichen setzte Maximilian Kolb, der seinen Schuss von der blauen Linie an den Pfosten setzte. Mitte des Drittels trug Yannik Burghart mit seinem bemerkenswerten Tempo die Scheibe aus dem eigenen Drittel bis in die Offensivzone. Der Puck landete dann im Getümmel im Slot, rutschte nach hinten zu Paul Mayer und dieser versenkte seinen Schlenzer zur 2:1-Führung im Netz. Kurz darauf leitete Sami Blomqvist an der blauen Linie die von hinten kommende hohe Scheibe weiter in die Offensivzone, womit Michael McNiven im Tor nicht gerechnet hatte. Der Weidener Torwart stand außerhalb seines Tores, der Schussversuch von Sami Blomqvist landete schließlich bei Nicolas Appendino, dieser traf aber das halbleere Tor nicht, womöglich weil Michael McNiven selbstbewusst zurück ins Tor hechtete. Die Weidener hatten nach dem Gegentor Blut geleckt und drückten den ESV Kaufbeuren immer weiter in die eigene Zone. Daniel Fießinger hatte in der Folge viel zu tun, konnte aber jede Chance parieren. Im nächsten Kaufbeurer Angriff erhielt Jonas Fischer bei einem Zweikampf in der Rundung eine kleine Strafzeit wegen Haltens des Stockes. Mit noch 1:55 auf der Uhr nahm der ESVK die Auszeit, und Weiden zog den Torwart für den sechsten Feldspieler. In Überzahl verschoss Alex-Olivier Voyer zunächst deutlich, mit seinem nächsten Versuch vom linken Bullykreis traf er dann aber ins rechte Kreuzeck zum 2:2-Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung. Tyler Ward traf hierin zwei Mal den Pfosten. Die Joker hatten auch ihre Chancen. Treffer fielen keine. Eine Sekunde vor Ende der Verlängerung spielten sich wilde Szenen ab. Zunächst erhielt Fabian Ribnitzky beim noch nicht eingeworfenen Puck eine Strafzeit wegen Stockschlags gegen Alec Zawatsky. Direkt danach vereinbarten Max Oswald und Dominik Bohac einen Faustkampf, für den beide je eine fünfminütige Strafzeit erhielten. Im Penaltyschießen traf Yannik Burghart nicht. Tyler Ward überwand Daniel Fießinger. Sami Blomqvist traf ebenso nicht. Alex-Olivier Voyer versenkte nicht. Tyson McLellan tanzte den Torwart aus. Cedric Schiemenz tunnelte abschließend Daniel Fießinger, und so nahmen die Blue Devils Weiden den Zusatzpunkt mit nach Hause.
ESVK vor einem spannenden DEL2-Wochenende mit Rückkehrern und Fragezeichen
Am Wochenende steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 erneut vor einer sportlichen Herausforderung. Die Spieltage 38 und 39 führen das Team von Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener am Freitag zunächst in ein Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Die Partie in der energie schwaben arena beginnt um 19:30 Uhr.
Nur zwei Tage später, am Sonntag um 18:30 Uhr, sind die Allgäuer zu Gast bei den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim. Zwei Begegnungen mit ambitionierten Gegnern – und mit Blick auf die Tabelle von Bedeutung.
Kartenverkauf und Livestream
Tickets für das Heimspiel am Freitag sind online unter tickets.esvk.de, an der Abendkasse sowie in der Geschäftsstelle und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Wer das Spiel nicht live in der Arena verfolgen kann, hat die Möglichkeit, alle DEL2-Partien kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.TV zu sehen.
Ein Blick in die Kabine: Rückkehrer, Ausfälle, Hoffnung
Der Kader des ESVK erfährt vor dem Wochenende einige personelle Veränderungen:
Wieder mit dabei:
Yannik Burghart ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.
Cody Porter und Florian Reinwald sind wieder fit und stehen als Optionen zur Verfügung.
Weiterhin verletzt:
Henri Kanninen (Top-Scorer): erfolgreich operiert, fällt für den Rest der Saison aus.
Dartagnan Joly: Könnte kommende Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.
John Rogl und Jonny Tychonick: Rückkehr ins Lineup wird für Mitte Februar erwartet.
Joe Cassetti: Die Genesung schreitet voran, eine Rückkehr könnte Ende Februar möglich sein.
Noch offen ist, ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden.
37. DEL2-Spieltag: Für den ESV Kaufbeuren ging es am Dienstagabend nach Krefeld. Das Gastspiel beim aktuellen DEL2-Tabellenführer war für den neuen Co-Trainer Claus Wener zugleich auch das Debüt an der ESVK-Bande in Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer Leif Carlsson. Verzichten mussten die beiden Schweden dabei auf die verletzten Spieler John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Florian Reinwald (Ausfallzeit noch offen). Ebenfalls nicht im Line-up standen Cody Porter (Day-to-Day) und der gesperrte Yannik Burghart. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Die Joker gestalteten das erste Drittel gegen den Tabellenführer sehr ausgeglichen. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war nicht von Erfolg gekrönt; hier hatten die Kaufbeurer keinen nennenswerten Torabschluss. Nachdem die Gastgeber wieder komplett waren, entwickelte sich das Spiel etwas hin und her, ohne dass es für beide Torhüter wirklich gefährlich wurde. Beide Abwehrreihen hatten die eigene Zone gut unter Kontrolle. Einen Konter der Krefelder in der neunten Spielminute konnte Sami Blomqvist in letzter Sekunde noch mit einem Stockschlag verhindern, und die Pinguine kamen zu ihrem ersten Überzahlspiel. Dieses verteidigten die Joker sehr gut, und kurz vor Ablauf der Strafe konnte Jere Laaksonen sogar zu einem Konter ansetzen. Dabei traf der Deutsch-Finne mit einem Schuss auf der Stockhandseite von Danny aus den Birken zum 0:1 in der 11. Minute. Drei Minuten später ließ sich Dominik Groß dann zu einer unnötigen Strafe wegen übertriebener Härte hinreißen, und der Tabellenführer kam zu seinem zweiten Powerplay. Auch dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut killen. Den Hausherren sollte aber trotzdem noch vor der Pause der Ausgleichstreffer gelingen, und dieser Treffer war durchaus kurios. Daniel Fießinger kam dabei aus seinem Tor und wollte die Scheibe schnell nach vorne spielen. Rio Kaiser rechnete wohl nicht damit, dass sein Torhüter schnell weiterspielen wollte, und lief direkt in den Passversuch des Kaufbeurer Torhüters. Vom Schlittschuh von Rio Kaiser trudelte die Scheibe dann zum Spielstand von 1:1 in den leeren ESVK-Kasten. Der Spielstand hatte dann auch bis zum ersten Pausentee Bestand.
Das zweite Drittel verlief dann ähnlich wie der erste Abschnitt. Der ESVK schaffte es, die Krefelder weitestgehend vom eigenen Tor wegzuhalten. Auch ein weiteres Powerplay nach 23 Minuten für die Pinguine sollte dies zunächst nicht ändern. Die Joker gingen dann in der 27. Minute erneut in Führung. Ein schneller Konter über Tyson McLellan, der den vor das Tor laufenden Alec Zawatsky fand, stellte den Spielstand auf 1:2. Aus Sicht der Wertachstädter war das mal gar nicht so unverdient. Das nächste Überzahlspiel für die Krefelder brachte dann jedoch die Wende. Zuerst markierte Jonathan Matsumoto mit einem satten Direktschuss in der 37. Minute den 2:2-Ausgleichstreffer, und nur 35 Sekunden später fingen sich die Joker auch noch einen Konter ein, den Max Newton eiskalt zum 3:2-Führungstreffer ausnutzte. Für die Allgäuer war das ein sehr ärgerlicher Spielstand, und somit musste man mit einem Rückstand in die letzten 20 Minuten beim Tabellenführer gehen, was die Aufgabe, Punkte zu sammeln, nicht einfacher machte.
Punktesammeln sollte auch im letzten Drittel kein Thema mehr für den ESVK sein. Bereits nach 48 Sekunden stellte Max Newton den Spielstand auf 4:2 für die Pinguine. Der Top-Scorer der Hausherren konnte dabei ohne große Gegenwehr vor das Tor von Daniel Fießinger ziehen, und mit etwas Glück sprang die Scheibe dann auch über die Linie. Die Gegenwehr der Allgäuer war damit gebrochen. Zwar schaffte man es, immer wieder gefährlich vor das Tor von Danny aus den Birken aufzutauchen, hatte aber in der eigenen Zone Probleme über Probleme. Nicht sonderlich hilfreich waren dabei auch zwei weitere Unterzahlspiele in der 49. und 59. Spielminute. Beide Powerplays nutzten die Hausherren zum Treffer von 5:2 durch Max Newton und zum 7:2 durch Mark Zengerle. Zwischendurch hatte Marcel Müller mit der Rückhand aus kurzer Distanz ebenfalls in der 49. Minute das fünfte Tor der Pinguine an diesem Abend erzielt. Aus Sicht des ESVK wurde wieder einmal zu viel Zeit auf der Strafbank verbracht. Nach guten 40 Minuten war man spätestens mit dem vierten Gegentreffer zu Beginn des dritten Drittels nicht mehr in der Lage, den starken Krefeldern etwas entgegenzusetzen.
Patrick Reimer: „Patric Wener haben wir einen weiteren sehr erfahrenen Trainer an unserer Seite, der uns im Kampf um den Klassenerhalt viel guten Input geben kann
Weiterer Zuwachs für den Trainerstab des ESV Kaufbeuren. Patric Wener, der als Trainer des Jahres 2022/2023 in Dänemarks höchster Spielklasse ausgezeichnet wurde, wird bereits beim Auswärtsspiel am Dienstagabend in Krefeld an der ESVK-Bande stehen. Zuletzt war der Schwede Chef-Trainer der KSW IceFighters Leipzig in der Oberliga Nord.
Nach Stationen im Nachwuchsbereich und als Co-Trainer in Salzburg war der 57-jährige Schwede auch in seiner Heimat bei Mora IK und IF Björklöven als Headcoach in der Verantwortung. Nach einem Jahr als Cheftrainer in Frankreich kehrte der Schwede, der auch sehr gut Deutsch spricht, nach Österreich zurück, ehe er für fünf Jahre als Cheftrainer bei den Herlev Eagles in Dänemark unter Vertrag stand. Auf ein weiteres Jahr in Dänemark bei den Frederikshavn White Hawks folgte die Anstellung bei den KSW IceFighters Leipzig. Nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr in der OL Nord wurde Wener im November 2025 in Leipzig von seinen Aufgaben als Headcoach entbunden, was nun das Engagement beim ESVK bis zum Ende der Saison 2025/2026 ermöglicht hat.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, über Patric Wener: „Patric Wener haben wir einen weiteren sehr erfahrenen Trainer an unserer Seite, der uns im Kampf um den Klassenerhalt viel guten Input geben kann. Er wird unsere Mannschaft und das Spielsystem zusammen mit Leif Carlsson stabilisieren. Dazu möchte ich mich bei den KSW IceFighters Leipzig für den schnellen Austausch und die angenehme Kommunikation Im Zuge der Verpflichtung von Petric Wener sehr herzlich bedanken.“
Bitteres Déjà-vu für den ESVK – Joker verlieren in Overtime
Am 36. Spieltag gastierte der ESV Kaufbeuren unter der Führung von seinem neuen Chef-Trainer Leif Carlsson bei den Eisbären Regensburg. Neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen waren heute auch Daniel Fießinger (Pause) und Florian Reinwald (Verletzt) nicht mit im Kader. Im Tor startete Cody Porter.
Der ESV Kaufbeuren kam sehr gut aus der Kabine und hatte gleich in der ersten Minute zwei sehr gute Torabschlüsse und hätte mit etwas Glück auch in Führung gehen können. In der Folge wirkten die Wertachstädter sehr strukturiert und hielten das Spiel dabei einfach. So gab es auf beiden Seiten nicht allzu viele Torchancen zu begutachten. Auch ein erstes Powerplay der Regensburger nach sechs Minuten konnte die Kaufbeurer nicht aus der Ruhe bringen. Dabei agierten die Joker nicht wie ein Tabellenletzter, und nach einer Einzelaktion von Brent Raedeke gingen die Allgäuer in der 16. Minute sogar in Führung. Der Deutsch-Kanadier traf, nachdem er zuvor einen Eisbären-Defender ausspielen konnte, allein vor Jonas Neffin über dessen Stockhandseite durchaus verdient zum 0:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.
Das zweite Drittel war dann teilweise sehr wild. Die Joker konnten in der 21. Minute mit 0:2 in Führung gehen. Tyson McLellan fand hinter dem Tor Yannik Burghart, und dieser traf aus kurzer Distanz trocken ins Netz. Die Hausherren schienen nun etwas gereizt und waren nach dem schnellen Gegentreffer deutlich aktiver als noch im ersten Abschnitt. David Morley brachte seine Farben in der 26. Minute das erste Mal auf die Anzeigentafel. Nachdem die Kaufbeurer Defensive komplett nicht auf der Höhe war, musste der Kanadier die Scheibe nach einem Zuspiel von Corey Trivino nur noch im leeren Gehäuse zum 1:2 unterbringen. Nur eine Minute später brachte Bernhard Ebner die Allgäuer wieder mit zwei Treffern in Front. Im Powerplay agierend, nagelte der Kapitän der Joker einen Schlagschuss in den rechten Torwinkel und stellte den Spielstand auf 1:3. Wiederum nur eine Minute später schlugen die Eisbären dann eiskalt zurück. Torschütze Kevin Slezak musste dabei die Scheibe zum 2:3-Anschlusstreffer nur in den leeren Kasten einschießen. ESVK-Torhüter Cody Porter blieb nach einer vorherigen Abwehraktion angeschlagen neben dem Tor liegen und konnte nicht mehr eingreifen. Unglücklich aus Sicht der Joker, da der Treffer ohne die Verletzung des Kaufbeurer Schlussmannes wohl nicht gefallen wäre. Es half alles nichts. Für den angeschlagenen Cody Porter kam dann Rhihards Babulis ins Kaufbeurer Tor, und der junge Goalie zeigte gleich eine Monsterparade und rettete spektakulär gegen einen Direktschuss der Eisbären. Das Spiel beruhigte sich dann wieder etwas, was vor allem dem ESVK gut zu Gesicht stand. Am Spielstand änderte sich bis zur Pause jedoch nichts mehr.
Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als könnten die Joker beim Debüt ihres neuen Headcoaches Leif Carlsson tatsächlich einen Dreier einfahren. Trotz allem, dass die Kaufbeurer wieder einmal zu viel Zeit auf der Strafbank verbrachten, hatten die Eisbären zwei Powerplays in der 41. und 47. Minute sowie ein fünfminütiges Überzahlspiel in der 53. Minute. Die große Strafe kassierte Yannik Burghart für einen Check gegen den Kopf. Die Unterzahlsituationen überstanden die Allgäuer dabei dank einer guten Defensivarbeit und einem sehr stabilen Rihards Babulis schadlos. Als die Kaufbeurer dann zwei Minuten vor dem Ende wieder komplett waren, agierten die Hausherren ohne Torhüter und somit mit dem sechsten Feldspieler. Ein Bully, acht Sekunden vor dem Ende, brachte den Regensburgern dann noch den Ausgleichstreffer. Die Joker verloren das Bully klar, ein schneller Pass und David Morley konnte die Scheibe mit einem Direktschuss im Kaufbeurer Tor unterbringen, und es ging in die Overtime.
In dieser lief es dann auch wie gehabt für den ESVK. Eine Strafe gegen Max Oswald nach 41 Sekunden bescherte den Oberpfälzern ein weiteres Powerplay, und dieses nutzten die Eisbären dann auch durch Alex Berardinelli zum 4:3-Siegtreffer.
ESVK – 17.01. / 13:56 Uhr : Andrew Donaldson, der die Mannschaft aktuell als Trainer zusammen mit Sebastian Osterloh betreut hat, rückt nun wieder auf den Posten des Co-Trainers
ESVK – 18.01. / 12:00 Uhr: Andrew Donaldson wird dem ESV Kaufbeuren nicht mehr als Co-Trainer zur Verfügung stehen. Der 37-jährige Kanadier hat den Verein am Samstagabend um die vorzeitige Auflösung seines bis Saisonende laufenden Vertrags gebeten. Der ESVK ist diesem Wunsch nachgekommen und wird die offene Stelle des Co-Trainers neu besetzen.
Dank und Zukunftswünsche
Der Verein bedankt sich bei Andrew Donaldson für die geleistete Arbeit. Der zweifache Familienvater erhält für seine weitere berufliche und private Zukunft die besten Wünsche vom ESVK.
Übergang beim Auswärtsspiel in Regensburg
Bereits beim heutigen Auswärtsspiel in Regensburg werden die Joker vom neuen Cheftrainer Leif Carlsson sowie von Sebastian Osterloh betreut.
Leif Carlsson übernimmt wie im letzten Jahr den Cheftrainerposten beim ESVK und hat das große Ziel, die Mannschaft wie in der Saison 2024/2025 zum Klassenerhalt in der DEL2 zu führen.
Der erfahrene Schwede wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll dann am Sonntag beim Auswärtsspiel in Regensburg auch bereits an der Bande der Joker stehen.
Andrew Donaldson, der die Mannschaft aktuell als Trainer zusammen mit Sebastian Osterloh betreut hat, rückt nun wieder auf den Posten des Co-Trainers.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Leif Carlsson ist ein sehr erfahrener Trainer, der schon im Vorjahr die Mission Klassenerhalt gemeistert hat und weiß, mit solchen schwierigen Situationen bestens umzugehen. Er wird bei der Mannschaft nochmals einen neuen Impuls setzen, und wir erhoffen uns, dass der bereits begonnene Prozess dann auch wieder mit Siegen und somit mit wichtigen Punkten belohnt wird.“
Beeindruckende Choreografie der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte
Das Meisterschaftsspiel der DEL2 zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Kassel Huskies am Freitagabend war ein ganz besonderes. Am Tag zuvor vor genau 80 Jahren wurde der ESVK gegründet, was im Stadion gebührend gefeiert werden sollte. Schon deutlich vor dem zeitlich passenden Spielbeginn um 19:46 Uhr beeindruckten die Fans mit einem riesigen Fanmarsch aus der Innenstadt in Richtung energie schwaben arena. Direkt nach der Begrüßung wurde ein emotionales Video mit Geburtstagsgrüßen vieler Spieler, Trainer und prägender Figuren der letzten Jahre im Stadion abgespielt. Mit dabei waren unter anderem Heiner Römer, Daniel Oppolzer, Go Tanaka, Tyler Spurgeon, Didi Hegen und viele mehr. Anschließend folgten einige Worte von Gesellschafter Thomas Petrich, Vorstand Karlheinz Peukert und Ehrenpräsident Karl-Heinz Kielhorn. Zu guter Letzt gab es eine riesige Choreografie, vor allem der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte. Ganz unter dem Motto: „Von der guten alten Zeit bis heute und in Ewigkeit!“. Außerdem liefen die Spieler in rot-blauen Retrotrikots auf. Die Joker gingen mit folgenden Besonderheiten im Line-up in die Partie. Daniel Fießinger ersetzte Cody Porter im Tor. Außerdem fehlten neben Joe Cassetti, John Rogl, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly und Henri Kanninen zusätzlich Dominik Groß und Florian Reinwald. Der gebürtige Kaufbeurer Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München gab sein Debüt im ESVK-Trikot. Die Joker mussten sich vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 1:6 geschlagen geben.
Die Partie begann mit vom Jubiläumstrubel unbegeisterten Kassel Huskies. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Kaspars Daugavins eine Riesenmöglichkeit, einzunetzen. Daniel Fießinger stand aber gut gegen ihn und einige weitere Versuche der Gäste. Wenige Sekunden später schoss Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Tor. Der Puck prallte von Daniel Fießinger nach vorne, und Tyler Benson musste dann nur noch zum 0:1 ins halbleere Tor einschieben. Kassel machte anschließend das Spiel bis zur neunten Minute, als Hunter Garlent eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens erhielt. In Überzahl hielt Tyson McLellan eine fast verlorene Scheibe vor der blauen Linie und spielte mittig vor das Tor. Dort stand Brent Raedeke goldrichtig, umkurvte Alexander Pankraz im Tor, netzte zum 1:1-Ausgleich ein und ließ so die alte Kaufbeurer Torhymne erklingen. Eine Minute später kriegten sich Tyson McLellan und Maciej Rutkowski in die Haare, wobei letzterer den aktiveren Part übernahm. Max Kislinger schritt ein und zog den Kasseler von Tyson McLellan weg. Zum Unmut der Fans erhielten hierfür der Kasseler und beide Kaufbeurer zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Im Powerplay spielte Hunter Garlent mittig vor das Tor, wo Tristan Keck seinen Schläger reinhielt und dafür sorgte, dass der Puck zum 1:2 an Daniel Fießinger vorbeitrudelte. Das Spiel wurde anschließend ausgeglichener. Die Joker schafften es sogar, die Gäste in ihre eigene Zone zu drängen, und kamen zu einigen guten Torsituationen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es in die erste Pause, zu deren Ende Phase zwei der Kaufbeurer Choreo mit wehenden Flaggen und dem ESVK-Logo als Blockfahne folgte.
Bilder des Abends von Alex Winterholler
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Der zweite Spielabschnitt startete mit Tempo seitens der Hausherren. Anschließend ging es eine Weile stetig hin und her. Nach einem Pass von Sami Blomqvist, den man fast schon als Halbfeldflanke betiteln muss, traf Brent Raedeke mit der Rückhand das Gestänge. Kassel konterte anschließend mehrmals, konnte sich aber nicht belohnen. Es folgte eine Strafzeit gegen Vincent Schlenker wegen Beinstellens. Die Joker hielten jedoch in Unterzahl die Box dicht, und Daniel Fießinger stand souverän, sodass kein Treffer erzielt wurde. In der 36. Minute spielte dann Tristan Keck mit viel Tempo Paul Mayer aus und scheiterte an Daniel Fießinger, der jedoch den Nachschuss zum 1:3 durch Hunter Garlent nicht mehr verhindern konnte. Es folgte noch dicker für den ESVK, denn wenige Sekunden später schlenzte Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Kaufbeurer Gehäuse. Vor dem Tor prallte der Puck von einem Spieler ab und landete direkt auf der Kelle von Yannik Valenti, der nur noch zum 1:4 einschieben musste. Anschließend gab es eine Strafzeit gegen Tyler Benson wegen Stockchecks. Die Joker hielten in Überzahl lange den Puck und schossen einige Male auf das Tor. Belohnen konnten sie sich aber nicht. Zehn Sekunden vor Ende des Drittels ereignete sich eine kuriose Szene, als zwei Spieler seitlich in Linesman Christoph Jürgens rutschten, der sich dabei verletzte, wodurch das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Der Offizielle konnte aber weitermachen.
Im letzten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. In der 47. Minute erhielt Tyson McLellan eine kleine Strafzeit wegen hohen Stocks. Die Gäste brauchten nur wenige Sekunden, um ihre Führung nach zwei Schüssen von Tristan Keck und dem entscheidenden Nachschuss zum 1:5 durch Kaspars Daugavins auszubauen. Wenig später musste Luca Münzenberger wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Max Oswald und Yannik Burghart hatten im Powerplay drei sehr gute Torchancen, die Alexander Pankraz aber jeweils mit der Stockhand glänzend parierte. Direkt als Luca Münzenberger von der Strafbank kam, ertönte ein Pfiff, und Tyson McLellan musste wegen einer Behinderung Platz nehmen. Wieder in Überzahl ließen die Joker Tyler Benson viel Platz auf der linken Seite, den er nutzte, um per Schlenzer auf 1:6 zu erhöhen. Die Kaufbeurer Fans ließen sich nicht hängen und zeigten kurz vor Schluss noch einmal per wehenden Fahnen im gesamten Stadion ihren Support, auch über den Schlusspfiff hinaus.
Heißes Wochenende für die Joker: Heimspiel gegen Kassel, Auswärtsfahrten nach Regensburg und Krefeld
Der ESV Kaufbeuren feiert seinen 80. Geburtstag – und das gemeinsam mit den Fans im heimischen Stadion. Im Mittelpunkt der Jubiläumswoche steht das Heimspiel gegen die Kassel Huskies am Freitagabend. Spielbeginn ist um 19:46 Uhr – eine Hommage an das Gründungsjahr 1946.
Die Begegnung wird von zahlreichen Aktionen begleitet, die für eine besondere Stimmung sorgen sollen:
Ansprache auf dem Eis vor dem Spielbeginn
Fanmarsch: Treffpunkt am Spitalhof um 16:00 Uhr, gemeinsamer Abmarsch zum Stadion um 17:30 Uhr (organisiert von der Fanszene)
Sondertrikot der Mannschaft
Jubiläums-Schal für 12 Euro im Fanstand erhältlich
Stadionweite Choreografie – alle Fans werden gebeten, den Anweisungen der Fanszene zu folgen
Feuerwerk nach dem Spiel
Geburtstagsgrüße auf dem Videowürfel, Beginn vor der Einlaufzeremonie
Der ESVK und seine Fanszene rufen dazu auf, in roter Kleidung zum Spiel zu erscheinen. Um die geplanten Aktionen in vollem Umfang miterleben zu können, wird darum gebeten, rechtzeitig auf den Plätzen zu sein.
Zwei Auswärtsspiele in kurzer Folge
Nach dem emotionalen Heimspiel wartet ein eng getaktetes Auswärtsprogramm auf die Joker:
Sonntag, 21. Januar – „Fuck Cancer“-Spieltag in Regensburg
Bereits zwei Tage nach dem Heimspiel ist der ESVK zu Gast bei den Eisbären Regensburg. Die Partie steht unter dem Motto „Fuck Cancer“ und beginnt um 17:00 Uhr.
Dienstag, 23. Januar – Topspiel beim Tabellenführer
Am darauffolgenden Dienstag reisen die Allgäuer weiter zu den Krefeld Pinguinen. Die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson trifft dort auf den aktuellen Tabellenführer. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Personal: Förderlizenzspieler kehren zurück
Abgesehen von den verletzten Spielern John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Henri Kanninen, kann das Trainerteam auf den vollen Kader zurückgreifen. Zudem könnten Rio Kaiser und Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München wieder zum Einsatz kommen.
Vadim Schreiner, gebürtiger Kaufbeurer, debütierte kürzlich in der DEL und besitzt nun auch eine Förderlizenz für den ESVK.
Wichtige Faninfo: Retrotrikots abholbereit
Fans, die ihr Retrotrikot im Fanstand bestellt oder die Abholung im Onlineshop vereinbart haben, können ihr Trikot bereits zwischen 14:30 und 15:30 Uhr in der Geschäftsstelle des ESVK abholen.
Gutes Spiel und großer Kampf wird nur mit einem Punkt belohnt
Der ESV Kaufbeuren empfing am 34. Spieltag der laufenden DEL2-Saison die Ravensburg Towerstars. Die Joker mussten hierbei auf John Rogl, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly, Henri Kanninen und krankheitsbedingt auch auf Max Hadraschek verzichten. Für den pausierenden Daniel Fießinger stand wieder Cody Porter im Tor. Der ESVK musste sich trotz toller kämpferischer Leistung vor 2.442 Zuschauern mit 2:3 n.V. geschlagen geben.
Beide Mannschaften kamen mit Tempo aus der Kabine. Nach einem kurzen Hin und Her öffnete sich die Strafbankkabine das erste Mal für Nickolas Latta wegen Behinderung. Die Joker spielten ihre Überzahl überlegt und mit viel Zeit an der Scheibe. Es sollte kein Tor fallen, jedoch setzte Rot-Gelb auch in Gleichzahl weiter nach. Bei den Gästen war zu beobachten, dass sie immer wieder mit kleinen Nicklichkeiten versuchten, die Joker aus dem Konzept zu bringen. Das sollte Mitte des Drittels auch funktionieren, als die Schiedsrichter eine übertriebene Härte von Paul Mayer mit zwei Minuten ahndeten. Allerdings ließ sich der ESV Kaufbeuren davon nicht beeindrucken. Sie klärten mehrfach souverän und ließen Ravensburg kaum in die Offensivzone. Ein ungewohnt offensiver ESV Kaufbeuren setzte sich bis zur Pause immer wieder aggressiv in den Zweikämpfen durch und erspielte sich mehrere Chancen. Dreizehn Sekunden vor dem Pausentee musste Alex Alroth noch wegen eines Beinstellens für zwei Minuten raus, ehe das Drittel endete.
Die Kaufbeurer Überzahl zu Anfang des zweiten Spielabschnitts zahlte sich nicht aus. Die Towerstars schalteten danach einen Gang hoch. Der ESVK ließ sich immer weiter hinten reindrängen und konnte seinen Kampfgeist aus dem ersten Drittel nur noch wenig zeigen. So häuften sich auch die Torszenen. Zunächst wollte Nicolas Appendino an der blauen Linie den Puck in Richtung Tor feuern, als ihm sein Schläger brach. Den resultierenden Konter parierte Cody Porter stark, den daraus für die Joker resultierenden Gegenkonter konnte Alex Zawatsky auf Zuspiel von Jakob Peukert aber ebenfalls nicht im Tor unterbringen. In der 28. Minute war es dann so weit. Die Gäste standen in der Kaufbeurer Zone, in der Luca Hauf von der linken Seite den am gegenüberliegenden Pfosten stehenden Erik Karlsson sah. Der Pass kam, der Onetimer auch, und so stand das 0:1 auf der Anzeigetafel. Die Joker wollten das nicht auf sich sitzen lassen. So fuhr wenig später Sami Blomqvist über die linke Offensivseite an und schlenzte in Richtung Tor. Der Puck wurde von einem Ravensburger Verteidiger abgefälscht, sodass Brent Raedeke freie Bahn hatte, den freien Puck im halbleeren Tor zum 1:1-Ausgleich zu versenken. Es folgte eine weitere Strafzeit aufgrund eines Stockchecks von Erik Karlsson, die der ESVK nicht für sich nutzen konnte. Danach musste wieder ein Kaufbeurer auf die Sünderbank. Paul Mayer erhielt ebenfalls zwei Minuten wegen Stockchecks. Während des Ravensburger Powerplays schlug Thomas Reichel seinem Gegenüber Alex Zawatsky den Schläger aus der Hand und musste ebenfalls für zwei Minuten runter. Im Vier-gegen-Vier spurtete Mark Rassel aufgrund eines Stellungsfehlers der Kaufbeurer Verteidigung auf Cody Porter zu und nagelte den Puck zum 1:2 unter die Latte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Foto: Alex WinterhollerFoto: Alex WinterhollerFoto: Alex WinterhollerFoto: Alex WinterhollerFoto: Alex Winterholler
Die Joker kamen mit viel Selbstbewusstsein aus der Kabine und sie sollten sich auch nach wenigen Minuten dafür belohnen. Tyson McLellan setzte sich an der rechten Bandenseite durch, umkurvte das Tor und passte in den Slot zu Max Oswald, der nur noch den Schläger zum 2:2 reinhalten musste. Die Towerstars setzten dagegen. Nickolas Latta versuchte es mit einem Schlenzer in den Winkel, Cody Porter hielt jedoch souverän mit der Fanghand. Es ging bis zum Schluss munter hin und her. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels kratzte Nicolas Appendino den Puck von der Linie, dann ging es in die Verlängerung. In dieser ließ Erik Karlsson den Puck für Nickolas Latta liegen, der das Spiel mit seinem Schlenzer zum 2:3 in den Winkel beendete.
Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg nun 13 Punkte
Am 33. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellendritten Starbulls Rosenheim. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Torhüter Daniel Fießinger bauen, der nach zwei Monaten Pause sein Comeback feierte. Der zuletzt erkrankte Kapitän Bernhard Ebner war ebenfalls wieder zurück im Line-up. Aufgrund von Verletzungen fehlten weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Dominik Groß fehlte krank, und Rio Kaiser war für die heutige Partie gesperrt.
Der ESV Kaufbeuren zeigte sich, abgesehen von einer kurzen Druckphase zu Beginn der Partie, im Gegensatz zum letzten Spiel in Weiden stark verbessert. Die Mannschaft agierte sehr kontrolliert und schaffte es, den Tabellendritten überwiegend aus der eigenen Zone fernzuhalten. Zudem kamen die Joker in der Offensive immer wieder zu eigenen Torabschlüssen. Aus Sicht der Allgäuer war es dann umso ärgerlicher, dass zwei schlechte Entscheidungen in der eigenen Zone den Rosenheimern in der 13. Minute ein wenig aus dem Nichts das 1:0 ermöglichten. Torschütze Teemu Pullkinen konnte dabei alleingelassen vor Daniel Fießinger die Scheibe nach einer schnellen Bewegung im Kaufbeurer Tor unterbringen. Von den Spielanteilen her war die 1:0-Pausenführung für die Oberbayern durchaus etwas glücklich, und für den ESVK zeigte sich, dass am heutigen Abend mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchaus etwas an der Mangfall zu holen ist.
Im zweiten Abschnitt war der Tabellendritte dann agiler und schaffte es vermehrt, die Joker in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Besonders auffällig war, dass die Kaufbeurer zu Beginn des zweiten Drittels zwei, drei gute Offensivaktionen hatten, darunter ein Alleingang von Yannik Burghart, der an Christopher Kolarz im Tor der Starbulls scheiterte, dass die Hausherren dabei im Gegenzug immer wieder zu ganz gefährlichen Kontern kamen. Bei einem dieser Konter konnte Max Oswald in letzter Sekunde für den schon geschlagenen Daniel Fießinger kurz vor der Torlinie das 2:0 verhindern. Das erste Powerplay der Partie nach 36 Minuten gehörte den Rosenheimern, welches der ESVK aber gut verteidigen konnte und den Starbulls dabei kaum Abschlüsse ermöglichte. Glück hatten die Allgäuer noch, als Teemu Pullkinen mit einem Hammer aus der Distanz nur den Außenpfosten traf. So ging es ohne einen weiteren Treffer zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt hatten die Joker durch Tyson McLellan zwei dicke Chancen, das Spiel auszugleichen. Zuerst traf der Goldhelm des ESVK nur den Pfosten, und wenige Sekunden später scheiterte der Kanadier nach einem Pass von Alec Zawatsky frei vor dem Rosenheimer Tor an Christopher Kolarz. In der 35. Minute war die Messe aus Sicht des ESVK dann aber auch gelesen. Teemu Pullkinen kam erneut frei vor Daniel Fießinger zum Schuss; den ersten konnte Fießinger mit der Schulter parieren, den Nachschuss nahm der Finne dann aus der Luft und traf zum 2:0 für die Oberbayern. Drei Minuten später traf dann C.J. Strech nach einem Querpass vor das Tor zum 3:0-Endstand. Der ESV Kaufbeuren, der sich gegenüber dem letzten Spiel in Weiden zwar stark verbessert zeigte, musste somit wieder eine Niederlage einstecken und tritt auf dem letzten Tabellenplatz weiter auf der Stelle. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg 13 Punkte.
Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte
Für den ESV Kaufbeuren geht es an den DEL2-Spieltagen 33 und 34 darum, den Anschluss in der Tabelle nicht weiter zu verlieren. Dabei kämpfen die Joker im Auswärtsspiel gegen die Starbulls Rosenheim und im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars um wichtige Punkte.
Am Freitagabend gastiert der ESVK um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion in Rosenheim. Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte.
Tickets:
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
Die guten Nachrichten: Daniel Fießinger ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und somit eine Option für das Lineup am Wochenende. Gleiches gilt für Kapitän Bernhard Ebner, der nach überstandener Krankheit wieder zurück ist.
Verletzungsbedingt ausfallen werden jedoch weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Zudem wird Dominik Groß vermutlich krankheitsbedingt passen müssen. Förderlizenzspieler Rio Kaiser ist für das Spiel in Rosenheim gesperrt.
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
John Rogl erneut verletzt – Jonny Tychonick muss länger pausieren
Defender John Rogl hat sich bei seinem Comeback am Sonntag in Weiden leider erneut eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird den Jokern voraussichtlich acht Wochen lang fehlen.
Dazu hat sich die Verletzung von Jonny Tychonick bittererweise verschlimmert. Der Kanadier stand eigentlich kurz vor einer Rückkehr in den Kader und wird dem ESV Kaufbeuren jetzt aber noch weitere vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Der ESVK wünscht beiden Spielern eine schnelle, aber vor allem komplette Genesung.
Keine Punkte zum Auswärtsauftakt 2026: Der ESV Kaufbeuren verliert bei den Blue Devils Weiden mit 1:4.
32. Spieltag in der DEL2 und für den ESV Kaufbeuren ging es zum ersten Auswärtsspiel des Jahres 2026 zu den Blue Devils Weiden. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Tyson McLellan und John Rogl zurückgreifen. Im Tor stand Rihards Babulis.
Die ersten 20 Minuten waren aus Kaufbeurer Sicht einfach nur zum Vergessen. Von der ersten Minute an leisteten sich die Joker Fehlpässe, waren läuferisch unterlegen und gaben den Hausherren in der eigenen Zone allen Platz der Welt. Zu allem Überfluss musste John Rogl nach seinen ersten Wechseln nach seinem Comeback das Eis wieder humpelnd verlassen. Die Weidener nutzten dann auch schon nach drei Minuten ihre vielen Freiheiten und gingen durch einen Schuss von Luca Gläser mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später war es Tyler Ward, der die Verwirrung in der ESVK-Defensive ausnutzte und seine Farben mit einem Schuss aus dem Slot heraus mit 2:0 in Führung brachte. Für die Allgäuer änderte sich auch nach den frühen Gegentoren nichts. Im Endeffekt musste man froh sein, dass die Oberpfälzer ihre vielen Chancen nicht besser nutzten. Die Blue Devils konnten sich also weiterhin nach Belieben in der Defensivzone der Joker bewegen und kamen so immer wieder zu guten Abschlüssen, während die Kaufbeurer Angriffe meist schon an der Mittellinie verpufften. Die Joker wirkten wie eine Mannschaft ohne Selbstvertrauen und ohne Struktur. Ein Powerplay der Weidener in der 17. Minute konnte der ESVK dann relativ gut verteidigen, und so ging es mit einem völlig verdienten Spielstand von 2:0 für die Blue Devils Weiden zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt sollte es dann nicht wirklich viel besser werden aus Sicht des ESVK. Das Spiel war sehr zerfahren, aber wirkliche Chancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson nicht erspielen. Die Mannschaft wirkte einzig im zweiten Drittel ein wenig aggressiver und geordneter. Als die Joker dann nach einer Einzelaktion von Tyson McLellan in einem Powerplay nach 34 Minuten in die Partie zurückmelden konnten und den Anschlusstreffer schafften, war danach wieder alles dahin. Direkt nach dem Bully waren die Weidener für gut zwei Minuten nur in der Defensivzone der Joker am Werk und der ESVK leistete sich dann auch noch Undiszipliniertheiten, was zu mehreren Strafen auf beiden Seiten führte und zu einem Powerplay für die Blue Devils Weiden. Die Frustrationsgrenze, unter anderem bei Max Kislinger, der wie auch Weidens Neal Samanski mit einer 5+ Spieldauerstrafe vom Eis musste, bei den Joker Spielern war aktuell wohl nicht sehr hoch. Die Hausherren nutzten dies dann auch sogleich aus und bestraften die Kaufbeurer mit ihrem dritten Treffer an diesem Abend. In der Entstehung etwas glücklich, aber das düfte Torschütze Alex-Olivier Voyer egal gewesen sein. Sein Treffer zum 3:1 in der 37 Minute stellte den zwei Tore-Abstand nach nur drei Minuten wieder her und mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.
Propos Strafen und Undiszipliniertheiten: Max Oswald leistete sich nach drei Minuten im Schlussabschnitt eine Strafe in der Offensivzone für einen Stockcheck. Dem nicht genug, machte es ihm Brent Raedeke kurz darauf gleich, und die Hausherren konnten ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay aufziehen. Es dauerte dann auch nur 22 Sekunden, bis Thommy Muck einen Direktschuss zum wohl vorentscheidenden 4:1 in die Maschen hämmerte. Sollte sich die Mannschaft samt Trainerteam in der Pause nochmals etwas für das dritte Drittel vorgenommen haben, war dies also nach wenigen Minuten dahin. Im weiteren Spielverlauf war vom ESV Kaufbeuren dann auch nichts mehr zu sehen; das Spiel fand grundsätzlich in der Zone der Joker statt. Immer wieder brannte es dabei lichterloh vor dem Tor von Rihards Babulis, der auch dafür verantwortlich war, dass die Joker nicht mehr Gegentore kassierten. Das Spiel war zudem von vielen unnötigen Nicklichkeiten geprägt, was sich vor allem durch drei weitere Strafen gegen die Joker bemerkbar machte, die es einfach nicht schafften, von der Strafbank wegzubleiben. Weitere Treffer sollten jedoch nicht mehr fallen, und es blieb beim Endstand von 4:1 für die Blue Devils Weiden.
Am Ende eine absolut verdiente Niederlage, die sich von Beginn an leider angedeutet hatte und in ihrer Art und Weise sehr nachdenklich stimmt.
Ersatzgeschwächter ESV Kaufbeuren sichert sich in der energie schwaben arena gegen die Eispiraten Crimmitschau ein 2:2 nach regulärer Spielzeit, muss sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.
Der 31. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Eispiraten Crimmitschau stand in der energie schwaben arena an. Andrew Donaldson musste hierbei weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, D’Artagnan Joly, Joe Cassetti, Jonny Tychonik, Bernhard Ebner, Tyson McLellan und Henri Kanninen verzichten. Stark kämpfende Joker mussten sich vor 2.255 Zuschauern mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.
Blomqvist tunnelt Reich zur Führung
Die Eispiraten Crimmitschau gaben zunächst den Ton im Stadion an. Sie spielten die Joker weitestgehend in die eigene Zone, wo sie auch das erste Mal den Puck im Netz versenken konnten. Das Tor zählte aber wegen einer vorangegangenen Torhüterbehinderung nicht. Die Spielgewichtung verschob sich nach einer Strafzeit gegen Dylan Wruck wegen Beinstellens in Richtung der Hausherren. Nachdem die Joker den Puck im Angriffsdrittel eigentlich schon fast verloren hatten, brachten sie die Scheibe wieder unter Kontrolle und spielten sie in Person von Brent Raedeke an den rechten Anspielkreis zu Sami Blomqvist. Der Kaufbeurer Goldhelm guckte sich Kevin Reich aus und tunnelte ihn per Schlenzer zur 1:0-Führung. Die Gäste verloren nach dem Treffer immer mehr den Faden. Auf Kaufbeurer Seite musste leider wieder ein Spieler raus: Pavels Nikitins verließ in der 15. Spielminute das Eis in Richtung Kabine, konnte aber zum zweiten Drittel wieder mitspielen. Wenig später musste Yannik Burghart wegen eines Hakens auf die Strafbank. Die Eispiraten spielten ein schnelles, aggressives Powerplay, kamen aber nicht an einem überragenden Cody Porter vorbei. Kurz nach Ablauf der Strafe ging es dann in die erste Pause.
Die Bilder des Spiels
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Gäste-Powerplay schlägt im Mittelabschnitt zurück
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Jere Laaksonen wegen Haltens. In Überzahl machten es die Gäste erneut schnell. Über Corey Mackin und Dominic Walsh kam die Scheibe zu Dylan Wruck, der Cody Porter im Tor per Direktabnahme keine Chance ließ und zum 1:1-Ausgleich versenkte. Im weiteren Verlauf ging es klassisch hin und her. Stabile Crimmitschauer gerieten gegen kämpfende Kaufbeurer immer mehr ins Wanken. Positiv zu erwähnen ist auch, dass viele der Offensivaktionen der Joker gelangen und immer mehr rot-gelber Spielwitz zu erkennen war, was auch stets mit Szenenapplaus der Fans gehuldigt wurde. Bei Offensivaktionen der Gäste war Cody Porter immer wieder stark zur Stelle. Kurz vor Ende des Drittels musste Brent Raedeke wegen Hakens auf die Sünderbank. Die Gäste konnten ihre Überzahl bis zum Ende des Drittels nicht nutzen, und somit ging es mit 40 Sekunden Reststrafzeit in die zweite Pause.
Kurioser Ausgleich führt die Joker in die Overtime
Im dritten Drittel starteten die Gäste erneut mit viel Tempo nach vorne. Dies sollte sich auch bald lohnen, als Jonas Fischer sich beim Anlaufen aus der eigenen Zone den Puck von Corey Mackin abnehmen ließ. Dieser drehte sich in Richtung Kaufbeurer Tor, sprintete allen davon und tunnelte schließlich Cody Porter zum 1:2-Führungstreffer. Bis zur Powerbreak zeichnete sich ein gewohntes Bild ab: Crimmitschau stabil und tonangebend, die Joker auf Konter aus. Einer dieser Konter war eher kurios. Brent Raedeke lief an und brachte den Puck irgendwie mit der Rückhand in Richtung Tor. Das Spielgerät prallte an einem Verteidiger ab und flog in hohem Bogen zum Ausgleich ins Crimmitschauer Tor. Die Joker übten immer weiter Druck auf die Gäste aus, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen. Somit ging es in die Verlängerung, die Corey Mackin per Schlenzer ins Kreuzeck recht schnell beendete.
Joker unterliegen Bietigheim bei ausverkauftem Heimspiel mit 1:6
Der ESV Kaufbeuren empfing zum Jahresabschluss 2025 am 30. Spieltag die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson auf das gleiche Lineup, wie vor zwei Tagen in Düsseldorf zurückgreifen. Im Tor startete Cody Porter, der nach 22. Minuten von Rihards Babulis abgelöst wurde. Am Ende unterlagen die ersatzgeschwächten Joker vor ausverkauftem Haus mit 6:1.
Der Start in die Partie war eigentlich perfekt für den ESVK. Schon in der zweiten Spielminute war es Yannik Burghart, der nach einer schönen Vorlage von Max Hadraschek die frühe 1:0 Führung erzielen konnte. Danach aber überrannten die Gäste die die Hausherren. In der vierten Minute traf zuerst Tim Schüle unter den Armen von Cody Porter hindurch zum 1:1 Ausgleichstreffer. Eine knappe Minute später war Top-Scorer Jack Dugan nach einem Fehler der Kaufbeurer im Spielaufbau zur Stelle und brachte seine Farben mit 1:2 in Front. Weitere zwei Minuten später war Tomas Kanya im zweiten Nachschuss erfolgreich und erhöhte den Spielstand auf 1:3. Die Joker hatten an den schnellen drei Gegentoren dann arg zu knappern und wirkten teils sehr verunsichert. Auch ein Powerplay nach 14 Minuten brachte keine wirkliche Besserung. Zum Ende des Drittel wurde es dann wieder etwas strukturierter, was ein wenig Hoffnung für den zweiten Abschnitt machen sollte.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Aber es kam, wie so oft in dieser Saison, anders. Die Gäste erhöhten mit ihrer ersten Chance im zweiten Drittel auf 1:4. Jack Dugan traf dabei mit viel Glück in der 22. Minute ins Schwarze; ESVK-Torhüter Cody Porter rutschte die schon sicher geglaubte Scheibe in seiner Abwehraktion leider noch durch. Bei der übernächsten Unterbrechung tauschte Andrew Donaldson dann auch seinen heute etwas unglücklich agierenden Torhüter aus und brachte Backup Rihards Babulis ins Spiel. Dieser musste in der 25. Minute direkt hinter sich greifen. Nach einem Sololauf von Cole Fonstand war der junge Goalie auch gegen dessen platzierten Schuss machtlos. In der Folge zeigte Rihards Babulis jedoch eine starke Leistung und verhinderte mehrfach weitere Gegentore. Die Joker hatten ihrerseits zwei nennenswerte Chancen, beide Male waren Sami Blomqvist und der junge Pavels Nikitins beteiligt.
Im letzten Drittel war dann nicht viel los. Die Joker mussten drei Überzahlsituationen überstehen, was relativ gut gelang. Die Steelers zeigten sich dabei jedoch teilweise zu verspielt, und Rihards Babulis konnte sich mehrfach auszeichnen. Machtlos war er dann erneut in der Spielminute 52, als die Allgäuer eine Zwei-auf-null-Situation zuließen und Alexander Preibisch am Ende keine Mühe hatte, den Kaufbeurer Torhüter zum Endstand von 1:6 zu überwinden. Für den ESV Kaufbeuren war es eine weitere Niederlage und ein mehr als bitterer Jahresabschluss 2025.
Rund 800 mitgereiste ESVK-Fans sehen 5:2-Niederlage bei der DEG
Der 29. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 führte den ESV Kaufbeuren zur Düsseldorfer EG. Dabei wurden die Joker von Rund 800 Fans begleitet und lautstark unterstützt. Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die vielen Auswärtsfahrer. Vor allem in der aktuellen Lage des ESVK ist dies nicht selbstverständlich. Wie schon in den Sozialen Medien angekündigt, musste der ESVK zu den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Jonny Tychonik auch auf Henri Kanninen (MRT am Montag) sowie auf die erkrankten Bernhard Ebner und Tyson McLellan verzichten. Insgesamt fehlten Trainer Andrew Donaldson also acht Spieler. Im Tor stand der einzige fitte Import Spieler, Cody Porter.
Die Joker hatten von Beginn an Probleme, die DEG vom eigenen Tor fernzuhalten, und hatten vor allem in der eigenen Zone immer wieder große Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn die Düsseldorfer die Scheibe gut laufen ließen, konnten sie große Lücken in der ESVK-Defensive reißen. Ein eher harmloser, aber verdeckter Schuss von Daniel Assavolyuk brachte den frühen Führungstreffer für die Hausherren in der siebten Spielminute. Der Schuss des DEG-Verteidigers schlug an Freund und Feind vorbei zum 1:0 ein. Auf Seiten der Kaufbeurer hatte Jonas Fischer die wohl größte Chance auf den Ausgleichstreffer. Der junge Stürmer scheiterte jedoch an Niklas Lunemann im Tor der DEG. In der elften Minute gingen die Düsseldorfer dann bereits mit 2:0 in Führung. Torschütze Erik Bradford war dabei im Slot völlig frei und konnte nach einem schönen Pass von Max Faber locker zum 2:0 einschieben. Nach dem schnellen zweiten Treffer kamen die Joker in der Offensive zu mehr Aktionen, doch richtig gefährlich wurde es leider nicht für das DEG-Tor. Kurz vor der Pause musste dann Paul Mayer auf die Strafbank, sodass die Düsseldorfer mit einem Powerplay in den zweiten Abschnitt starten konnten.
Die Joker überstanden das Powerplay der Hausherren gut und konnten sich im Anschluss in der Offensive einige richtig gute Möglichkeiten erspielen. Ein Treffer sollte jedoch leider nicht gelingen. Im Gegenteil: Nachdem man mehrfach die Scheibe nicht klar behaupten oder bei Scheibenbesitz nicht so klären konnte, dass ein Wechsel der Defensivreihen möglich war, war es für die vierte Reihe der DEG ein Leichtes, die Kaufbeurer festzuspielen und auf 3:0 zu erhöhen. Torschütze war in der 27. Minute erneut Verteidiger Daniel Assavolyuk, der mit einem Direktschuss zur Stelle war. Die Joker hatten dann auch in der Folge immer wieder Chancen auf einen eigenen Treffer, mussten jedoch in der Defensive stets auf der Hut sein, um die spielerisch überlegenen Düsseldorfer vom eigenen Tor fernzuhalten. Auf beiden Seiten gab es dann noch vor dem zweiten Pausenpfiff je einen Pfostenschuss zu beklagen, sodass es beim Stand von 3:0 für die DEG blieb.
Im Schlussabschnitt dauerte es dann nur zwei Minuten, bis der Deckel auf der Partie endgültig drauf war. Wieder einmal hatte es der Torschütze Simon Thiel dabei nicht schwer. Im Slot völlig allein gelassen, konnte der Stürmer der DEG den Spielstand auf 4:0 erhöhen. Trotz der vielen Ausfälle muss jedoch auch die Frage erlaubt sein, warum die Joker-Defensive gerade im eigenen Slot so verwundbar ist und die Gegenspieler hier so viel Freiraum genießen können. Was man dieser Kaufbeurer Mannschaft aber sicherlich nicht absprechen kann, ist der Kampfgeist und der Wille, sich gegen all die Widrigkeiten zu stemmen.
Auch in diesem Spiel kamen die Joker noch einmal zurück. Zuerst nutzten Max Oswald und Yannik Burghart eine Zwei-auf-null-Situation eiskalt aus, und Max Oswald netzte dabei zur Freude der vielen mitgereisten Fans zum 4:1-Anschlusstreffer in der 49. Minute ein. Drei Minuten vor dem Ende konnte dann Max Hadraschek den zweiten Joker-Treffer an diesem Abend erzielen. Die Vorarbeit kam auch in diesem Fall von Yannik Burghart, der die Scheibe von hinter dem Tor schnell zum Torschützen brachte. Dieser konnte Niklas Lunemann seitlich vor dem Tor zum zweiten Mal überwinden. Fast wäre der ESVK noch komplett in die Partie zurückgekommen. Jere Laaksonen hatte zwei Minuten vor dem Ende das leere Tor vor Augen, traf die Scheibe jedoch nicht richtig und verpasste damit den dritten ESVK-Treffer. Ein Schuss von Simon Thiel ins leere ESVK-Tor stellte dann kurze Zeit später den Endstand von 5:2 her.
Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin Lahr
ESVK gewinnt Heimspiel gegen den EHC Freiburg mit 4:2. Top-Scorer Henri Kanninen muss verletzt vom Eis
Am 28. Spieltag erwartete der ESV Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt nicht dabei waren weiterhin Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Jonny Tychonick (Unterkörperverletzung, Ausfallzeit noch unklar). Bernhard Ebner musste dazu krankheitsbedingt passen. Wieder mit am Start war Sami Blomqvist und Neuzugang Brent Raedeke feierte sein Heimdebüt für die Joker. Im Tor stand Cody Porter.
Der ESV Kaufbeuren startete sehr gut in die Partie gegen den EHC Freiburg und ging bereits in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung. Max Oswald kam dabei nach einem gewonnenen Bully von Jere Laaksonen direkt zum Abschluss und traf über die Fanghand von Patrik Cerveny hinweg ins Netz. Die Joker blieben auch weiterhin sehr strukturiert, kamen immer wieder gefährlich vor das Freiburger Tor und schafften es, die Freiburger in der eigenen Zone vom Tor fernzuhalten. Nachdem Top-Scorer Henri Kanninen zuvor mit einem Schuss an den Pfosten Pech hatte, war Comebacker Sami Blomqvist in der 18. Spielminute nach einem präzisen Zuspiel von Pavels Nikitins zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 2:0. Ein ungewohntes, aber verdientes Bild in der energie schwaben arena. Glück hatten die Kaufbeurer dann noch in der Schlussminute, als ein Nachschuss von Travis Ewanyk an der Latte landete. Nach 20 Minuten war der Spielstand von 2:0 für die Wertachstädter aber trotzdem hochverdient.
Die Bilder des Spiels
Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin Lahr
Im Mittelabschnitt machten die Joker da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Offensiv kamen sie immer wieder zu Chancen, und defensiv standen sie sicher. Belohnt wurden die Hausherren dann bereits in der 25. Minute mit ihrem dritten Treffer. Nach schnellen Pässen aus der eigenen Zone kam Tyson McLellen in den Slot und konnte dort mit einem Schuss durch die Hosenträger von Patrik Cerveny den Spielstand auf 3:0 erhöhen. Der ESVK hätte im Anschluss noch Möglichkeiten für weitere Tore gehabt, musste aber drei Minuten vor der Pause in Unterzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. Gegen den platzierten und harten Handgelenkschuss von Eero Elo war ESVK-Torhüter Cody Porter machtlos. So ging es mit einem Spielstand von 3:1 zum zweiten Pausentee.
In den ersten Wechseln nach der zweiten Pause zeigten die Kaufbeurer weiterhin, dass sie gewillt sind, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Nachdem sie bereits zwei gute Chancen liegen gelassen hatten, fand Henri Kanninen mit einem perfekten Pass vor das Tor den freistehenden Jonas Fischer, und der junge Stürmer musste nur noch den Schläger zum 4:1 hinhalten. Gespielt waren da 43 Minuten. Dann kam jedoch ein Schockmoment für die wacker kämpfenden Joker: Top-Scorer Henri Kanninen verletzte sich nach einem Zweikampf schwer und konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Zu allem Überfluss erhielt der Goldhelm der Kaufbeurer auch noch eine zwei Minuten dauernde Strafe. Die sichtbare Verunsicherung des ESVK nutzten die Freiburger eiskalt aus und verkürzten nach wenigen Sekunden im Powerplay auf 4:2. Torschütze war Shawn O’Donnell, der die Scheibe nach einem feinen Pass von Nikolas Linsenmaier nur noch einschieben musste. Der ESVK erholte sich jedoch gut von diesen beiden Nackenschlägen in der 48. Spielminute und schaffte es, durch eine gute Spielstruktur und eine geschlossene Mannschaftsleistung sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen. Somit konnten sie endlich wieder einen Dreier feiern. Die Erleichterung darüber war nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den Fans in der energie schwaben arena deutlich zu spüren.
Der 20-Jährige möchte mit dem ESV Kaufbeuren die Liga halten
Paul Mayer ist mit gerade mal 20 Jahren einer der jüngsten Spieler im Kader des ESV Kaufbeuren und bereits ein absoluter Leistungsträger. Das Eigengewächs hat seinen Vertrag beim ESV Kaufbeuren nun vorzeitig bis zum Ende der Saison 2027/2028 verlängert und bleibt seinem Heimatverein somit auch in einer schweren Phase treu. Damit setzt der junge Kaufbeurer in schwierigen Zeiten ein klares Zeichen für den ESK und sein Umfeld. Ein starkes Bekenntnis.
In der aktuellen Spielzeit hat der Verteidiger mit den Gardemaßen 27 Pflichtspiele für die Joker absolviert und kommt dabei auf zwei Tore und sechs Torvorlagen bei einer positiven plus/minus Bilanz von +4.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, zur Vertragsverlängerung mit Paul Mayer:„Paul Mayer ist ein unglaublich talentierter Verteidiger, der jetzt schon eine tragende Rolle bei uns inne hat. Umso mehr freut es uns, dass er sich frühzeitg für zwei weitere Spielzeiten an uns gebunden hat , um eine Entwicklung beim ESVK weiter voranzutreiben.“
Paul Mayer über die Gründe zu seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung:„Der Grund für meine vorzeitige Vertragsverlängerung ist, dass ich mich hier in meiner Heimatstadt Kaufbeuren sehr wohl fühle und einen großen Entwicklungsschritt gemacht habe. Weiter möchte ich mit meiner Verlängerung auch zeigen, dass ich in dieser schweren Zeit entschlossen bin, mit dem ESV Kaufbeuren die Liga zu halten.“
Joker unterliegen in Weißwasser nach Gegentreffer drei Sekunden vor dem Ende
Am 27. Spieltag ging es für den ESV Kaufbeuren einen Tag vor Weihnachten auf eine lange Busfahrt nach Weißwasser. ESVK-Trainer Andrew Donaldson konnte dabei wieder auf Top-Scorer Henri Kanninen sowie auf Max Kislinger und Neuzugang Brent Raedeke zurückgreifen. Neben den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Sami Blomqvist, Dartagnan Joly und Joe Cassetti gesellten sich auch noch Jonny Tychonick (verletzt, Ausfallzeit noch unklar) und krankheitsbedingt Kapitän Bernhard Ebner hinzu. Im Tor startete erneut Rihards Babulis.
Im ersten Abschnitt benötigten die Joker eine Weile, um in die Partie zu finden. Nach der langen Busfahrt und den Umstellungen in der Defensive, aufgrund der Ausfälle von Bernhard Ebner und Jonny Tychonick, war das jedoch auch nicht sehr verwunderlich. Nachdem die Joker den Anfangsdruck der Füchse überstanden hatten, kamen sie auch das eine oder andere Mal in der Offensive zu Aktionen. Dazu waren auch zwei Überzahlspiele hilfreich. Allerdings hatten die Kaufbeurer im Powerplay so ihre Probleme und konnten nicht wirklich gefährlich vor Anthony Morrone auftauchen. Im weiteren Spielverlauf im ersten Abschnitt neutralisierten sich die beiden Mannschaften jedoch komplett und somit ging es auch mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Kaufbeurer dann jedoch noch komplett im Schlafmodus. Nach nur 30 Sekunden hatten die Hausherren drei ganz große Chancen, doch Rihards Babulis war hellwach und konnte seine Mannschaft somit vor einem Rückstand bewahren. Nachdem die Füchse ihren Druck aufrechterhalten konnten und die Joker kein Mittel dagegen fanden, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Treffer fallen sollte. In der 27. Minute war es dann so weit. Top-Scorer Lane Scheidel konnte von hinter dem Tor Clarke Breitkreuz frei im Slot bedienen, und dieser hatte keine Mühe, zum 1:0 einzuschießen. Die Joker versuchten nach dem Gegentreffer auch wieder vermehrt, in der Offensive zum Zug zu kommen, was jedoch auch vermehrt zu Kontern führte, ohne dass man selbst vor dem Tor der Lausitzer gefährlich werden konnte. Dabei mussten die Joker im Verlauf des zweiten Drittels mehrere Zwei-auf-eins- und Drei-auf-zwei-Konter einstecken, die sie jedoch teils gut verteidigen konnten oder bei denen der starke Rihards Babulis noch eingreifen konnte. In der 31. Minute hatten die Wertachstädter dann aus dem Nichts die große Ausgleichschance. Max Hadraschek scheiterte mit einem Nachschuss leider nur am Pfosten und verpasste somit den Ausgleichstreffer. In der 34. Minute durften die Kaufbeurer dann aber doch jubeln. Nach einem gewonnen Bully von Tyson McLellan zog Rio Kaiser direkt von der blauen Linie ab, und die Scheibe schlug auf der Fanghandseite von Anthony Morrone zum 1:1 ein. Lange hielt die Freude bei den Allgäuern jedoch nicht an. Nachdem man in der eigenen Zone einmal mehr die Zuordnung verloren hatte, war es wieder ein Pass von hinter der Grundlinie, der einen freien Spieler vor dem Kaufbeurer Tor fand. Torschütze war der 18-jährige Nikita Knaus, der keine Mühe hatte, die Scheibe zum 2:1 im Tor der Joker zu versenken. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt zeigten die Joker dann ihre besten 20 Minuten, wurden Sekunden vor dem Ende jedoch doppelt bitter bestraft. Aber der Reihe nach: Die Joker schafften es nun auch immer wieder, die Füchse vom eigenen Tor fernzuhalten und ihrerseits in der Offensive für Gefahr zu sorgen. In einem Powerplay in der 50. Minute kamen die Joker dann zum erneuten Ausgleichstreffer. Nach einem Schuss von Henri Kanninen war es der Neuzugang Brent Raedeke, der den Nachschuss direkt im Kasten der Lausitzer unterbrachte.
Der ESVK hatte nun Lunte gerochen und war, wie schon angedeutet, in den letzten zehn Minuten das etwas bessere Team. Was dann in den Schlussminuten passierte, passt einfach perfekt zur aktuellen Situation beim ESVK. Top-Scorer Henri Kanninen wurde von seinem Gegenspieler, ohne dass er im Scheibenbesitz war, von hinten mit einem Stockschlag in die Kniekehle niedergestreckt. Leider wurde die Aktion von den vier Schiedsrichtern nicht wahrgenommen und somit auch nicht mittels des Videobeweises überprüft. Der Kaufbeurer Top-Scorer konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Zu allem Überfluss, anstatt dass die Joker in Überzahl agieren konnten, kassierten sie selbst 30 Sekunden vor dem Ende noch eine Strafe und drei Sekunden vor dem Ende dann auch noch den entscheidenden Gegentreffer zum 3:2-Endstand.
ESVK unterliegt in Crimmitschau mit 2:1 nach Verlängerung
Am 26. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim aktuellen Tabellensechsten, den Eispiraten Crimmitschau. Dabei gingen die Joker mit dem identischen Line-up wie am Freitagabend beim Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim in das Rennen um drei Punkte. Im Tor startete heute jedoch Rihards Babulis. Der starken Leistung des Kaufbeurer Torhüters war es am Ende auch zu verdanken, dass sich die Joker in Westsachsen zumindest einen Punkt sichern konnten.
Der ESV Kaufbeuren zeigte im ersten Drittel eine konzentrierte Leistung und hielt das Spiel dabei sehr einfach. Die Crimmitschauer schafften es zwar, sich immer wieder in der Zone der Joker festzusetzen, doch so richtig gefährlich wurde es vor Rihards Babulis nur selten. In der Offensive versuchten die Wertachstädter, kleine Nadelstiche zu setzen, was einige gefährliche Torabschlüsse ermöglichte. In der achten Minute war es dann ausgerechnet Pavel Nikitins, der die Joker nach einem guten Forechecking mit 0:1 in Führung brachte. In seinem erst zweiten DEL2-Spiel wurde der 20 Jahre alte Stürmer von Alec Zawatsky im Slot freigespielt und verwandelte mit einem schnellen Torschuss, der wohl auch noch leicht abgefälscht war, für Kevin Reich im Tor der Westsachsen unhaltbar. Für den jungen Joker-Spieler war es nicht nur sein erster DEL2-Treffer, sondern auch ein Treffer an alter Wirkungsstätte, da er im Nachwuchs mehrere Jahre für den ETC Crimmitschau aktiv war. Weitere Treffer sollten in den ersten 20 Minuten nicht mehr fallen, und es ging mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts bewahrte Rihards Babulis seine Mannschaft mit zwei starken Reflexen vor einem schnellen Ausgleichstreffer. In der Folge blieben die Hausherren die Mannschaft mit mehr Scheibenbesitz und mehr Aktionen in der Offensive, während sich der ESVK weiterhin auf eine gute Defensivarbeit konzentrierte. Zu allem Überfluss mussten die Joker dann auch noch endgültig auf Jonny Tyschonick verzichten, der aufgrund einer Verletzung bereits im Verlauf des ersten Drittels passen musste. Im bisher einzigen Powerplay hatten die Eispiraten durch Tim McGauley (31. Minute) die wohl größte Chance auf ihren ersten Treffer. Rihards Babulis parierte den Direktschuss des Kanadiers jedoch sensationell, und es blieb beim Spielstand von 0:1. Die größte Chance für die Kaufbeurer hatte Max Oswald, der kurz vor der Pause nach einem Scheibengewinn allein vor Kevin Reich zum Abschluss kam, sein Schuss rauschte jedoch rechts am Kasten der Westsachsen vorbei. So ging es ohne einen weiteren Treffer zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt war dann jedoch nur noch der Gastgeber aktiv. Die Crimmitschauer schafften es immer wieder, den ESVK schnell unter Druck zu setzen und mit einem gezielten Aufbau rasch in die Joker-Zone zu gelangen. Dabei ließen die Westsachsen viele Möglichkeiten auf einen ersten Treffer liegen, oder der überragende Rihards Babulis war zur Stelle und brachte die Eispiraten zur Verzweiflung. Mit einem weiteren Powerplay der Eispiraten in der 50. Minute blies die Mannschaft von Trainer Jussi Tuores dann endgültig zum Angriff, und der ESVK hatte in der Defensive alle Hände voll zu tun, um sich überhaupt aus der eigenen Zone befreien zu können.
Bei einer der wenigen Aktionen in der Offensive erhielten die Joker dann in der 55. Minute ein Powerplay zugesprochen, versäumten es jedoch, das Spiel vielleicht zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einen gefährlichen Torabschluss gab es auf jeden Fall nicht. Kaum waren die Crimmitschauer wieder vollzählig, agierten sie mit dem sechsten Feldspieler und wurden genau eine Minute vor dem Ende mit dem 1:1-Ausgleichstreffer belohnt. Torschütze war Tim McGauley. In den letzten Spielsekunden schenkte die ESVK-Defensive den Eispiraten noch eine ganz große Chance, als Dylan Wruck aus dem Nichts frei vor Rihards Babulis auftauchte. Vincent Schlenker konnte den Torabschluss des Deutsch-Kanadiers gerade noch so, aber leider regelwidrig, verhindern, und die Hausherren starteten mit einem Powerplay in die Overtime. Dieses nutzte Dylan Wruck dann auch mit einem verdeckten Schuss zum 2:1-Siegtreffer für die Westsachsen.
Am Ende stehen die Joker also erneut ohne einen Sieg da. Ein Punkt auf der Habenseite war für den kämpferischen Einsatz auf jeden Fall verdient. Für das Selbstvertrauen der Mannschaft wird der negative Nackenschlag so kurz vor dem Ende jedoch vielleicht nicht unbedingt hilfreich gewesen sein.
Der ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin Lahr
2.448 Zuschauer sehen in der energie schwaben arena eine knappe, aber verdiente Niederlage gegen Bad Nauheim
Der 25. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim stand in der energie schwaben arena an. Die Joker mussten weiterhin auf John Rogl, Joe Cassetti, D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist und Max Kislinger verzichten. Zu allem Überfluss fehlte zusätzlich noch Henri Kanninen krankheitsbedingt. Dafür rückte Pavel Nikitins zu seinem DEL2-Debüt in die Mannschaft. Der ESV Kaufbeuren musste sich am Ende vor 2.448 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben.
Der erste Spielabschnitt startete denkbar schlecht für die Hausherren. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es das erste Mal im rot-gelben Kasten, nachdem Davis Koch hinter dem Tor in den Slot zu Jordan Hickmott abgab und dieser per Direktschuss das 1:0 erzielte. Wenig später sollte es auch schon die erste Strafe geben. Justin MacPherson erhielt sie wegen eines Stockchecks. Das Powerplay brachte den Jokern allerdings nichts ein und so folgte ein langer Schlagabtausch beider Mannschaften mit Vorteilen für die Gäste. In der 14. Spielminute traf Fabian Koziol von der blauen Linie in das Kreuzeck, allerdings ertönte kurz zuvor ein Pfiff, da Max Oswald an der Bande seinen Gegenspieler behinderte und dafür eine kleine Strafzeit erhielt. Der Treffer zählte folglich nicht. Das anschließende Powerplay sollte sich für den EC Bad Nauheim nicht lohnen. Kurz bevor es in die Kabinen ging, erhielt Xaver Tippmann eine kleine Strafe wegen eines Stockschlags, und so sollten die Gäste mit 38 Sekunden in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten.
In besagter rot-gelber Überzahl brachten die Joker den Puck gefährlich in den Slot, sodass dieser von Gerald Kuhn im Tor abprallte. Nutznießer dieser Situation war Alec Zawatsky, der am schnellsten reagierte und den Puck zum 1:1 über die Linie bugsierte. Wenig später wurde es unschön, als Christopher Fischer an der Bande Max Oswald im Gesicht traf, wofür der Bad Nauheimer fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf erhielt. Die Joker fanden in Überzahl überhaupt nicht in die Formation. Die Gäste klärten mehrfach, und zu allem Überfluss musste Tyson McLellan mit knapp zwei Minuten Restüberzahl seinerseits wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox. Wieder in Gleichzahl konterten die Gäste nach einem Fehlpass der Hausherren in Person von Taylor Vause. Der Kanadier fand in der Mitte Sebastian Bengtsson, der Cody Porter zum 1:2 umkurvte. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen den ESVK. Max Hadraschek musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Tyson McLellan alleine vor Gerald Kuhn die Möglichkeit, auf Gleichstand zu stellen, traf aber nur den Querbalken. Wenig später folgte ein Schlagschuss von Paul Mayer von der blauen Linie, welcher abgefälscht gegen den Pfosten schlug. Es gab anschließend eine kleine Strafe gegen Xaver Tippmann wegen Haltens. Die Joker konnten ihre Überzahl aber erneut nicht nutzen, und so ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin Lahr
Der dritte Spielabschnitt startete recht verhalten von beiden Teams, jedoch kamen beide zu ihren Chancen. Es ging eine Weile hin und her, ehe Paul Mayer in der Offensivzone clever die Mitte mit seinem Laufweg öffnete und den einlaufenden Jonny Tychonick bediente. Der Kanadier schlenzte den Puck zum 2:2 ein. Nach der Powerbreak wurde der ESV Kaufbeuren immer stärker. Die Gäste hatten allerdings weiterhin etwas entgegenzusetzen. Justin MacPherson schlenzte von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und fand am langen Pfosten Jordan Hickmott, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinhalten musste. Vier Minuten vor Ende erhielt erneut Xaver Tippmann eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, dem ESVK aber gelang im Powerplay kein Treffer mehr. Dazu mussten die dann auch noch eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern hinnhemen. Das Ziehen des Torwarts brachte dann auch nicht mehr den gewünschten Lucky Punch, und so mussten sich die Joker mit 2:3 geschlagen geben.
ESVK trifft auf Bad Nauheim, Crimmitschau und Weißwasser
Für den ESV Kaufbeuren stehen mit den kommenden drei Spieltagen absolut richtungsweisende Spiele auf dem Programm. Los geht es für die Joker am Freitagabend mit einem Heimspiel. Die Mannschaft um Top-Scorer Henri Kanninen duelliert sich dabei mit dem EC Bad Nauheim. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
Tickets: Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Danach stehen für den ESVK kurz vor dem Weihnachtsfest noch zwei weitere Auswärtsfahrten an. Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr gastiert der ESV Kaufbeuren bei den Eispiraten Crimmitschau, und am Dienstagabend steht dann noch die Partie bei den Lausitzer Füchsen auf der Agenda. Das erste Bully in Weißwasser ist um 19:30 Uhr.
Ein straffes Programm also für die Mannschaft um Trainer Andrew Donaldson. Geschenke sollten die Wertachstädter jedoch erst an Weihnachten verteilen, wenn sie den Anschluss in der Tabelle nicht schon vor dem Fest weiter verlieren wollen.
Aus der Kabine: Viele Fragezeichen stehen derzeit noch in den Büchern der Trainer, wenn es darum geht, welche Spieler am Wochenende wieder zur Verfügung stehen. Sami Blomqvist befindet sich, wie bereits vermeldet, wieder im Eistraining. Man hofft, dass der Deutsch-Finne noch vor dem Weihnachtsfest wieder ins Lineup zurückkehren kann. Unklar ist auch die Lage bei Max Kislinger; hier müssen Tests noch zeigen, ob ein Einsatz am Freitag bereits in Frage kommt. Neuzugang Brent Readeke wird frühestens zum Auswärtsspiel in Weißwasser zur Verfügung stehen. Ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München zum ESVK stoßen werden, ist aktuell noch nicht final geklärt.
Sicher fehlen werden auf jeden Fall Daniel Fießinger, Joe Cassetti und Dartagnan Joly sowie auch John Rogl. Beim Verteidiger ist eine Rückkehr aktuell für Mitte Januar in Aussicht gestellt.
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24. Spieltag und die Joker hatten am Sonntagabend zum Heimspiel den Tabellenführer Krefeld Pinguine in der energie schwaben arena zu Gast. Trainer Andrew Donaldson musste dabei auf weiterhin verletzungsbedingt auf Torhüter Daniel Fießinger sowie auf die Feldspieler John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Sami Blomqivst und Max Max Kislinger verzichten. Am Ende unterlagen die Joker nach guten ersten 30 Minuten vor 2.033 Zuschauern mit 1:6.
Vor dem Spiel wurde Jere Laaksonen noch für sein 400. Pflichtspiel im ESVK-Dress geehrt. Der Deutsch-Finnische Publikumsliebling hatte diesen Meilenstein beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag beim EV Landshut erreicht.
Die Joker zeigten vor allem zu Beginn ein gutes Drittel und schafften es, den Tabellenführer das eine oder andere Mal in deren Zone festzusetzen, wodurch sie zu guten Chancen kamen. Die Krefelder ihrerseits waren vor allem mit ihrer Paradereihe brandgefährlich. Die Allgäuer schafften es jedoch, die Krefelder vor dem eigenen Tor fernzuhalten, auch wenn diese viel Wirbel in der Kaufbeurer Defensivzone sorgten. Zudem konnte sich Cody Porter mit der einen oder anderen starken Parade auszeichnen. Die Krefelder sollten dann aber doch noch in Führung gehen. Dabei nutzten sie ein Powerplay in der 16. Spielminute zum 0:1. Die Joker verteidigten in Unterzahl zunächst wirklich gut, doch kurz vor Ablauf der Strafe traf Jan Nijenhuis nach einem perfekten Zuspiel von Roope Mäkitalo doch noch für den KEV. Zu allem Überfluss kassierten die Joker in Person von Rio Kaiser 18 Sekunden vor der Pausensirene noch eine weitere Strafe und hatten dabei sogar Glück, dass die Hauptschiedsrichter, die auch den Videobeweis zu Rate zogen, bei einer kleinen Strafe blieben. Trotz alledem ging es für den ESVK also in Unterzahl in das Mitteldrittel. Etwas kurios dabei ist vielleicht, dass die Joker in Unterzahl, Sekunden vor der Pausensirene, sogar noch eine große Chance auf den Ausgleichstreffer vergeben hatten.
Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Im zweiten Drittel kassierten die Joker, nachdem sie zuvor einen guten Konter in Unterzahl gefahren hatten, gleich den Gegentreffer zum 0:2. Mathew Santos konnte dabei völlig allein vor Cody Porter einschieben. Der ESVK versuchte zwar, weiter dagegenzuhalten, tat sich jedoch enorm schwer, teils klarste Chancen zu verwerten.
Nachdem Max Oswald die Joker in der 27. Minute mit einem Powerplaytor auf die Anzeigentafel brachte, war in der Folge sogar mehrfach der Ausgleichstreffer möglich. Wie schon in Landshut konnten die Allgäuer jedoch auch dabei ein fünf gegen drei Powerplay nicht nutzen. Danach ging es für die Joker bergab, und die Moral der Mannschaft schien gebrochen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhte Max Newton den Spielstand in der 35. Minute auf 1:3. Eine weitere Strafzeit gegen den ESVK stellte das Ergebnis dann auf 1:4. Nutznießer war Mathew Santos in der 37. Spielminute. Sekunden zuvor hatte Tyson McLellan bei einem Unterzahlkonter allein vor Felix Bick einen möglichen ESVK-Treffer liegen lassen. Nur 39 Sekunden später war die Messe dann endgültig gelesen: Ex-Joker Max Hops durfte sich ebenfalls in die Torschützenliste des zweiten Drittels eintragen. So ging es für die Joker mit einem satten 1:5-Rückstand in die zweite Pause, nachdem sie bis zur 33. Minute noch Chancen auf einen Spielstand von zwei zu zwei hatten. Drei Gegentore in gut vier Minuten, das kannte man ja schon vom ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Krefeld.
Der Schlussabschnitt war keine 10 Sekunden alt, als die Joker wieder in Unterzahl agieren mussten. Dieses Mal konnten die Kaufbeurer das Powerplay des Tabellenführers jedoch gut verteidigen. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Beide Mannschaften neutralisierten sich überwiegend, und viele nennenswerte Torchancen waren nicht zu verzeichnen. Die Joker hatten in zwei Powerplays in der 48. und 52. Spielminute erneut keinen Treffer erzielen können, im Gegensatz zum KEV, der im Überzahlspiel nach 58 Minuten den 1:6-Endstand herstellte. Torschütze war Max Newton, der Cody Porter im Nachschuss überwinden konnte. Somit stand die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson erneut mit leeren Händen da. In der Tabelle rutschten die Joker dazu auch auf den letzten Tabellenplatz ab.
Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen
Am 23. Spieltag stand für den ESV Kaufbeuren das Auswärtsderby beim EV Landshut auf der Agenda. Trainer Andrew Donaldson musste verletzungsbedingt weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist sowie auf den angeschlagenen Max Kislinger verzichten. Neuzugang Vincent Schlenker gab dafür sein Debüt im ESVK-Trikot.
Der EVL kam stark und aggressiv aus der Kabine, und die Joker hatten alle Hände voll zu tun, um sich aus dem Anfangsdruck der Niederbayern zu befreien. Als dies nach ein paar Wechseln gut klappte, konnten die Joker auch schon ein erstes Mal im Powerplay agieren. Das Überzahlspiel des ESVK war gut aufgezogen. Henri Kanninen und Neuzugang Vincent Schlenker hatten dabei zwei große Chancen auf einen ersten Treffer, konnten diese jedoch leider nicht nutzen. Kaum wieder komplett, konnten die Landshuter zuerst ebenfalls in einfacher Überzahl und dann nach einer weiteren Strafe gegen die Allgäuer sogar in doppelter Überzahl agieren. Das Penalty-Killing der Joker, das sich in den letzten Spielen ja schon stark verbessert hatte, konnte dank starker Paraden von Cody Porter auch diese Situation überstehen. Kurze Zeit später mussten die Kaufbeurer dann wieder in Unterzahl ran, und auch dieses Mal konnten die Wertachstädter das starke Powerplay der Landshuter unterbinden. Der EVL war jedoch über die gesamten ersten 20 Minuten das aktivere Team und ging in der 17. Spielminute durch Tobias Lindberg folgerichtig mit 1:0 in Führung. Der Schwede konnte dabei einen Nachschuss aus kurzer Distanz über die Linie drücken.
Der ESVK war im zweiten Drittel über weite Strecken das bessere Team. Ein Überzahlspiel nach 21 Minuten brachte den Jokern einige gute Chancen, aber leider keinen Treffer. Auch nach dem Überzahlspiel blieben die Kaufbeurer am Drücker und hatten, unterbrochen durch ein Powerplay des EVL, mehrere gute Möglichkeiten auf einen ersten Treffer in der Partie. Selbst in Unterzahl kamen die Allgäuer zu gefährlichen Aktionen vor EVL-Torhüter Philipp Dietl, der seine Farben mit mehreren starken Paraden in Führung hielt. In der 34. Minute war es dann aber doch soweit. Ausgerechnet nach einer ganz großen Chance für David Stieler konnten die Joker im Gegenzug nach einem feinen Sololauf von Yannik Burghart zum 1:1 ausgleichen. Ein hochverdienter Treffer für die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson, die gleich noch ein weiteres Tor hätte nachlegen können. Es kam dann jedoch anders. Ein schlechter Wechsel ermöglichte den Hausherren einen drei-auf-zwei-Konter, und Dylan Plouffe brachte die Niederbayern mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel erneut in Führung. Die Kaufbeurer hatten im Anschluss an den Gegentreffer noch einen guten Wechsel, waren dann jedoch in den letzten Minuten viel im eigenen Drittel beschäftigt. Am Ende ging das Spiel mit einem Stand von 2:1 zum zweiten Pausentee.
Im Schlussdrittel zeigten die Joker weiter, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Die Defensive stand stabil, und in der Offensive kam man immer wieder zu guten Aktionen. Hilfreich war dabei ein schnelles Tor zum 2:2. Henri Kanninen traf im Powerplay zum verdienten Ausgleichstreffer für die Joker. Das Spiel wurde zunehmend hitziger, und die Kaufbeurer waren zuerst die cleverere Mannschaft. Zudem kamen die Allgäuer zu einem 4-minütigen Powerplay, bei dem die Joker sogar für zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren konnten. Leider schafften es die Wertachstädter nicht, diese Situationen in einen Treffer umzumünzen. Wie es dann oft der Fall ist: Wer vorne nicht trifft, bekommt einen Gegentreffer. So war es dann drei Minuten vor dem Ende Tobias Lindberg, der den EVL in einem Powerplay mit 3:2 in Führung brachte und das Spiel für die Niederbayern entscheiden konnte. Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen. Sekunden vor dem Ende stellte Wade Bergmann mit einem Treffer ins leere ESVK-Gehäuse den 4:2-Endstand her.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Brent Raedeke haben wir einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns für den Rest der Saison sicherlich weiterhelfen wird.
Die Joker haben nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Brent Raedeke einen DEL und DEL2 Erfahrenen Spieler verpflichtet. Der 35 Jahre alte Stürmer kann auf der Mittel- und Außenstürmerposition eingesetzt werden und wird aller Voraussicht nach Ende der kommenden Woche in Kaufbeuren eintreffen.
In der DEL war der frühere deutsche Nationalspieler für die Iserlohn Roosters und die Adler Mannheim an der Scheibe aktiv. Die letzten beiden Stationen des dreifachen Familienvaters waren die DEL2 Clubs EC Bad Nauheim und die Selber Wölfe. Beim ESV Kaufbeuren wird Brent Raedeke das Trikot mit der Rückennummer 16 tragen.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Brent Raedeke haben wir einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns für den Rest der Saison sicherlich weiterhelfen wird. Durch seine Erfahrung kann er junge Spieler leiten und verleiht unserem Sturm nicht nur mehr Qualität, sondern auch zusätzliche Tiefe. Wir freuen uns sehr, Brent Raedeke in Kürze in Kaufbeuren begrüßen zu können.“
Brent Raedeke über seine Entscheidung nach Kaufbeuren zu wechseln: „Ich freue mich sehr darauf, ein Teil des ESVK zu werden. Ich habe sehr zielführende Gespräche mit Patrick Reimer und Andrew Donaldson geführt. Meine Familie und ich haben Deutschland schon immer geliebt. In Deutschland zu sein und hier über die Jahre hinweg Eishockey zu spielen, hat uns viel bedeutet. Als sich jetzt die Gelegenheit bot, zurückzukehren, war ich wirklich begeistert. Ich kann es kaum erwarten, in Kaufbeuren anzukommen, sofort meinen Beitrag zu leisten und dem Team zu helfen, Spiele zu gewinnen, um auch in der Tabelle weiter nach oben zu kommen und uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Ich freue mich darauf, alle kennenzulernen und mit der Arbeit zu beginnen.“
Erfahrener DEL2-Stürmer will sich bei den Jokern empfehlen
Der ESV Kaufbeuren testet aktuell einen bekannten Namen aus der DEL2: Vincent Schlenker erhält einen Tryout-Vertrag über vier Wochen. Der 32-jährige Stürmer, ein Rechtsschütze, stand zuletzt bei den Blue Devils Weiden unter Vertrag. Davor spielte er unter anderem eine Saison für die Kassel Huskies und war sieben Jahre lang eine feste Größe bei den Eispiraten Crimmitschau.
Der gebürtige Schwenninger bringt reichlich Erfahrung aus der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga mit. Beim ESVK soll er nun zeigen, ob er sich dauerhaft in den Kader der Joker spielen kann.
Startschuss am Wochenende geplant
Vorausgesetzt, die lizenztechnischen Voraussetzungen werden rechtzeitig erfüllt, könnte Schlenker bereits am kommenden Wochenende erstmals im ESVK-Trikot auflaufen. Er wird die Rückennummer 19 tragen.
Sportlicher Leiter Reimer: „Er bringt Optionen für unsere Offensive“
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, sieht in dem Neuzugang auf Probe eine sinnvolle Ergänzung:
„Vincent Schlenker ist ein Spieler, der über viel Erfahrung in der DEL2 verfügt. Er gibt uns in der Offensive nochmals mehr Optionen, und er wird in den kommenden vier Wochen mit Sicherheit alles dafür geben, ein fester Bestandteil unseres Kaders zu werden.“
Derby in Landshut und der Tabellenführer in der eigenen Halle
Der ESV Kaufbeuren steht am kommenden Wochenende in der DEL2 vor zwei herausfordernden Spielen. Am Freitagabend geht es auswärts zum traditionsreichen Derby gegen den EV Landshut. Das erste Bully in der Fanatec Arena ist um 19:30 Uhr. Nur zwei Tage später, am Sonntag, empfangen die Joker dann den aktuellen Tabellenführer Krefeld Pinguine in der heimischen erdgas schwaben arena. Der Spielbeginn in Kaufbeuren ist um 17:00 Uhr.
Ticketverkauf für das Heimspiel
Eintrittskarten für das Spiel gegen Krefeld gibt es online unter tickets.esvk.de, außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des ESVK sowie an der Abendkasse.
Aus der Kabine
Es wird nicht einfacher für die Joker. Nachdem der Kader unter der Woche mit Vincent Schlenker wieder Zuwachs bekommen hat, gibt es leider auch einen weiteren Ausfall zu vermelden. Max Kislinger hat sich nach einem ungeahndeten Check beim Auswärtsspiel in Kassel eine Oberkörperverletzung zugezogen. Aktuell ist davon auszugehen, dass er beide Partien am Wochenende nicht absolvieren kann.
Neben den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti und Dartagnan Joly, der aufgrund einer Oberkörperverletzung mindestens vier bis sechs Wochen fehlen wird, muss auch Sami Blomqvist weiter pausieren. Eine Unterkörperverletzung setzt den Deutsch-Finnen mindestens noch für eine weitere Woche außer Gefecht. Fraglich ist auch ein Einsatz von Fabian Koziol, der krankheitsbedingt auch das Auswärtsspiel in Kassel verpasste. Ob vom Kooperationspartner Red Bull München Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen, ist dazu aktuell noch unklar.
DEL2-Spiele im Livestream
Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, beide Spiele im kostenpflichtigen Livestream auf Sporteurope.TV zu verfolgen.
Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten
Am 22. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellenzweiten, den Kassel Huskies. Dabei fehlten den Kaufbeurern weiterhin die verletzten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist. Fabi Koziol war krankheitsbedingt nicht mitgereist. Jakob Peukert war für den EV Füssen im Einsatz. Vor der Partie musste leider auch Torhüter Cody Porter passen. Der Kanadier war mit nach Kassel gereist, klagte jedoch schon vor der Abfahrt über ein Unwohlsein. Daher nahmen die Trainer richtigerweise mit Clemens Schulz auch sicherheitshalber einen dritten Goalie mit nach Hessen. Im Tor stand dann Rihards Babulis.
Der ESV Kaufbeuren konnte sich in den ersten Minuten gut gegen den Anfangsdruck der Huskies wehren, auch wenn die Hessen dabei zu der einen oder anderen guten Abschlussmöglichkeit kamen. Mit zunehmender Spieldauer neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, wobei die Hausherren natürlich das aktivere Team waren. Der ESVK nutzte dann in der 12. Minute einen schön ausgespielten Angriff über Alec Zawatsky und Tyson McLellan, der Henri Kanninen perfekt in Szene setzte, und ging mit 0:1 in Führung. Auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts war vor beiden Toren nicht mehr viel los, sodass sich am Spielstand bis zur Pause nichts mehr änderte.
Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ähnlich wie im ersten. Die Joker konzentrierten sich auf ihre Defensive und versuchten, die Huskies vom eigenen Tor fernzuhalten. Dies gelang jedoch nicht mehr ganz so erfolgreich wie zuvor. Jere Laaksonen hatte nach wenigen Minuten mit einem freien Schuss im Slot die große Chance, den ESVK mit zwei Toren in Front zu bringen, verzog jedoch knapp. Rund um die 30. Minute erhöhten die Hessen den Druck immer mehr, und in der 33. Minute kamen die Kasseler dann mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz durch Darren Mieszkowski zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Druck der Huskies blieb auch in der Folge hoch, doch die größte Chance hatte dann Joker Yannik Burghart, der frei vor Philipp Maurer an einer starken Parade des Huskies-Torhüters scheiterte. Die nächste Chance hatte dann wieder der Tabellenzweite: Nach einem Scheibenverlust der ESVK-Defensive hinter dem eigenen Tor konnte Dominic Turgeon den Fehler der Joker eiskalt ausnutzen und seine Mannschaft in der 37. Minute mit einem Schuss aus kurzer Distanz mit 2:1 in Führung bringen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.
Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Die Joker versuchten weiterhin, ihre Defensive stabil zu halten, was ihnen auch gut gelang. Leider konnten die Kaufbeurer in der Offensive nicht allzu viel kreieren, da auch die Hessen sehr stabil standen und großen Wert auf eine gute Verteidigung legten. Zudem war das Spiel mit nur drei Sturmreihen am Wochenende natürlich sehr kräftezehrend. Die beste Chance auf den Ausgleichstreffer hatte Tyson McLellan, der von der Seite auf Philipp Maurer zufuhr, doch der Huskies-Torhüter konnte stark parieren. Das einzige Powerplay an diesem Abend hatten dann auch die Wertachstädter in der 54. Minute, aber auch dieses führte nicht zu einem Treffer. Die Joker waren dabei etwas zu ungeduldig. Zwei Minuten vor dem Ende agierte der ESVK dann mit dem sechsten Feldspieler, was jedoch ebenfalls nicht zum Erfolg führte. So konnten die Hessen das Spiel am Ende mit 2:1 für sich entscheiden.
Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten, der auch in der Defensive erneut sehr gut dagegenhielt. Zudem auch die positive Erkenntnis, dass man trotz einer dünnen Kaderdecke erneut ein gutes Spiel abgeliefert hat.
Für den ESV Kaufbeuren stehen zwei fordernde Aufgaben bevor: Am Freitagabend um 19:30 Uhr empfangen die Joker in der energie schwaben arena den Tabellenfünften Eisbären Regensburg. Nur zwei Tage später, am Sonntag um 17:00 Uhr, geht es auswärts gegen den aktuellen DEL2-Spitzenreiter, die Kassel Huskies.
Ticketinformationen
Eintrittskarten für das Heimspiel gegen Regensburg sind wie gewohnt online unter tickets.esvk.de erhältlich. Zudem können Tickets in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle sowie an der Abendkasse erworben werden.
Blick in die Kabine – Verletzungen dämpfen Vorfreude
Die Personalsituation beim ESVK bleibt angespannt. Nach dem Abgang von Jason Bast steht nun auch der Einsatz von Sami Blomqvist auf der Kippe. Der Deutsch-Finne hat nach überstandener Grippe nun mit einer Verletzung zu kämpfen.
Eine erfreuliche Nachricht gibt es hingegen von Nico Appendino. Der Verteidiger könnte bereits am Wochenende wieder zum Einsatz kommen – eine finale Entscheidung darüber soll am Freitag getroffen werden. Spätestens kommende Woche wird er voraussichtlich wieder spielbereit sein.
Nicht einsatzbereit sind weiterhin:
Daniel Fießinger (Rückkehr frühestens in zwei Wochen)
John Rogl
Dartagnan Joly
Joe Cassetti
Zudem wird vom Kooperationspartner Red Bull München voraussichtlich kein Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen.
Neuerungen beim Heimspiel: Mobile Ordering im Test
Beim Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg wird das Pilotprojekt „Mobile Ordering“ fortgesetzt. Nach dem erfolgreichen Testlauf bei den Spielen gegen die Lausitzer Füchse und die Starbulls Rosenheim, können Fans auch am Freitag bequem Snacks und Getränke mit dem Smartphone per QR-Code bestellen – ohne App, ohne Warteschlange.
DEL-Rückkehr: Routinierter Stürmer nutzt Vertragsoption nach nur vier Wochen
Stürmer Jason Bast hat den ESV Kaufbeuren verlassen. Der 36-jährige Deutsch-Kanadier nutzte eine vertraglich vereinbarte Option, um in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) zurückzukehren. Bast war erst Ende Oktober zu den Jokern gestoßen und überzeugte mit starken Leistungen: In nur acht Spielen sammelte er 12 Scorerpunkte.
Reimer: „Ein Vorzeigeprofi und Vorbild“
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, zeigte Verständnis für den Schritt:
„Mit Jason Bast verlässt uns ein absoluter Vorzeigeprofi und ein großes Vorbild in unserer Kabine. Wir hätten ihn natürlich sehr gerne bis zum Saisonende bei uns behalten und hatten dazu in den letzten Tagen auch viele Gespräche. Gleichzeitig können wir nachvollziehen, dass er es noch einmal in der DEL versuchen möchte. In den vier Wochen, die er hier war, hat er uns sehr gut unterstützt und hervorragende Leistungen gezeigt.“
Suche nach Ersatz läuft
Die Verantwortlichen beim ESVK wollen die nun freie Kaderstelle zeitnah wieder besetzen. Im Fokus stehen dabei deutsche Spieler, die das Team sportlich weiterbringen können.
Nach acht Spielen ohne Sieg reiste der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars. Trainer Andrew Donaldson stand dabei dasselbe Personal wie am Freitag im Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim zur Verfügung. Im Tor startete Cody Porter. Nach einem starken und geschlossenen Auftritt stand nach 60 Minuten ein 1:4-Auswärtssieg für die Joker auf der Anzeigentafel. Balsam für die viel gescholtene ESVK-Seele.
Der ESV Kaufbeuren startete gut in die Partie und stand in der Defensive bis auf eine Situation zu Beginn, als Nick Latta im Slot alleingelassen wurde, relativ gut und stabil. Die Hausherren versuchten natürlich, die Joker gleich unter Druck zu setzen, welche das Spiel aber sehr einfach hielten und den Ravensburgern somit nicht viel anboten. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war im Ansatz relativ gut gespielt, am Ende fehlte jedoch ein richtig gefährlicher Torabschluss. In der zehnten Spielminute gingen die Joker dann mit einem Konter in Führung. Jason Bast blockte einen Schussversuch eines Ravensburger Defenders und konnte im Anschluss allein auf Ilya Sharipov zulaufen. Dabei ließ der Deutsch-Kanadier den Towerstars-Schlussmann gekonnt austeigen und netzte zum 0:1 für den ESVK ein. In der Folge wurden die Oberschwaben dann etwas stärker, und Cody Porter konnte sich dabei mit mehreren starken Paraden auszeichnen. Zum Aufschwung der Ravensburger gehörten auch zwei Powerplays in der 14. und 18. Spielminute. Beide Situationen konnten die Joker aber gut verteidigen, und somit gingen die Kaufbeurer mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt waren die Joker in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten die Partie auch relativ gut im Griff. Dabei ließen die Joker in der 24. Minute ein fünf gegen drei Powerplay liegen und verpassten es somit, ihre Führung auszubauen. Gerade als die Hausherren wieder besser in die Partie kamen, setzten die Joker in der 29. Minute über Jason Bast und Henri Kanninen zu einem Konter an. Jason Bast setzte den Finnen dabei gut in Szene, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss in den rechten Torwinkel zum 0:2. In der Folge schafften es die Oberschwaben jedoch, den ESVK mehr und mehr in dessen Zone festzusetzen und kamen dabei auch zu einigen guten Chancen. Cody Porter im Tor der Joker rettete dabei mehrfach für seine Mannschaft, und auch Jere Laaksonen konnte eine im Torraum liegende Scheibe gerade noch klären. Es sah so aus, als wäre der Anschlusstreffer der Towerstars nur noch eine Frage der Zeit. Apropos Frage der Zeit: Jason Bast kam in den Schlusssekunden erneut zu einem Alleingang und traf 0,2 Sekunden vor der Pausensirene zum 0:3. Der Treffer wurde auch mittels des Videobeweises nochmals überprüft und dementsprechend bestätigt. So ging es mit einem Spielstand von 0:3 zum zweiten Pausentee.
Mit Beginn des Schlussabschnitts machten die Joker schnell den Deckel auf die Partie. Meinte man zumindest, als Henri Kanninen in der 41. Minute im Nachschuss das 0:4 markierte. Nur 36 Sekunden später waren dann aber auch die Hausherren auf der Anzeigentafel. Nick Latta konnte die Scheibe aus kurzer Distanz im Nachschuss an Cody Porter vorbeim im Tor unterbringen. Der nun dachte, die Oberschwaben hätten nun nochmal Lunte gerochen, sah sich ein wenig getäuscht. Der ESVK ließ sich vom Gegentreffer nicht verunsichern, sondern spielte sein Spiel weiterhin sehr konzentriert und auch konsequent. Dazu stand mit Cody Porter ein starker Rückhalt im Kasten der Kaufbeurer, der mit seiner stoischen Ruhe alles, was auf seinen Kasten kam, parieren konnte. Den Towerstars halfen auch zwei weitere Powerplays nichts, um zurück in die Partie zu kommen. Gut drei Minuten vor dem Ende agierten die Ravensburger dann mit dem sechsten Feldspieler, aber auch hier ließen sich die Allgäuer nicht beirren und verteidigten stark, sodass die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson am Ende einen verdienten 4:1-Auswärtssieg feiern konnte.
Katastrophales Mitteldrittel kostet Kaufbeuren jede Chance auf Punkte
Am 19. Spieltag der laufenden DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren in der energie schwaben arena die Starbulls Rosenheim. Bei den Jokern fehlten verletzungsbedingt Daniel Fießinger, John Rogl, Nico Appendino, Joe Cassetti und D’Artagnan Joly. Außerdem war Sami Blomqvist krankheitsbedingt nicht mit von der Partie. Neuzugang Jonny Tychonick gab sein Debüt im rot-gelben Trikot. Im Tor startete Cody Porter. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.561 Zuschauern mit 2:8 geschlagen geben.
Bevor das Spiel begann, gab es noch eine besondere Ehrung. ESVK-Mannschaftsbetreuer Manfred Mayer stand zum 1000. Mal an der Bande der Joker.
Die Partie startete für die Rosenheimer perfekt. Die Joker ließen im Aufbau die rechte Defensivseite offen und wurden postwendend über diese durch Lukas Laub und Luigi Calce ausgekontert. Letzterer tanzte allein vor dem Tor Cody Porter aus und traf mit der Rückhand zum 0:1. Rosenheim wirkte alles in allem frischer, wohingegen der ESVK viele Fehlpässe spielte und den Aufbau fast nur per Scheibe in der Rundung versuchte. Den ersten Dämpfer erhielten die Gäste in der zehnten Spielminute, als Teemu Pulkkinen zwei Strafminuten wegen Beinstellens absitzen musste. Der Dämpfer hielt nur kurz, da Henri Kanninen sechs Sekunden in Überzahl eine Strafzeit wegen Haltens erhielt. Nach dem Vier-gegen-vier setzte sich Fabian Dietz in der Mitte des Feldes durch und ließ den Puck an der blauen Linie für Teemu Pulkkinen liegen, welcher den weiten Schuss halbhoch zum 0:2 versenkte. Kurz darauf zeigten die Joker, dass sie sich nicht unterkriegen ließen. Der Puck kam im Angriffsdrittel über Jason Bast und Tyson McLellan an den rechten Bullykreis, von wo aus Paul Mayer mit seinem Direktschuss Oskar Autio zum 1:2-Anschluss tunnelte. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als die Schiedsrichter ein Beinstellen durch Shane Hanna mit zwei Minuten ahndeten. Die Joker spielten ein druckvolles Powerplay, konnten sich aber nicht belohnen. Dafür gelang es ihnen im Anschluss immer besser, nach vorne zu spielen. Allerdings bremsten sie sich vier Sekunden vor der Pause selbst aus, als Henri Kanninen einen Check in der Rundung fuhr und dafür nach Videobeweis fünf Strafminuten wegen unkorrekten Körperangriffs erhielt.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Die Joker mussten zum zweiten Drittel Rihards Babulis für Cody Porter einwechseln, da der Neuzugang aufgrund einer Verletzung leider nicht weiter spielen konnte. Danach legten die Starbulls ohne Gnade los. Der Reihe nach: Im Powerplay kam der Pass von Shane Hanna zu Teemu Pulkkinen auf die linke Bullyseite, dessen Direktabnahme zum 1:3 im Tor landete. Zum 1:4, weiterhin in Überzahl, spielten die Starbulls Scott Feser frei, der per Rückhand das 1:4 machte. Dann kam auch noch Slapstick dazu. Johannes Achatz schoss von hinter der blauen Linie, hinter das Tor an die Bande, die Kaufbeurer Verteidigung fuhr hin, aber keiner berührte die Scheibe, die dann zu Michael Musin vor das Tor rutschte. Dieser schoss blitzschnell zum 1:5 am sichtlich überraschten Rihards Babulis vorbei. Anschließend verloren die Joker in der Offensivzone den Puck durch einen Pass an die blaue Linie, der durchrutschte. Lukas Laub fuhr vor das Tor, wurde noch von Jonny Tychonick gestört und scheiterte an Rihards Babulis, doch der direkte Nachschuss durch Luigi Calce landete zum 1:6 im Netz. In der nächsten Situation ließen die Joker Lars Bosecker im Slot völlig frei. Der Pass kam, und der Schuss saß – 1:7 auf der Anzeigetafel. Der ESVK versuchte es weiter nach vorne. Dominik Groß probierte es mal mit einem Schuss von der blauen Linie. Passend zum bisherigen Spielverlauf prallte der Puck irgendwie an einem Spieler ab und kullerte zum 2:7 ins Netz. Paul Mayer erhielt noch eine Strafzeit wegen übertriebener Härte, die den Gästen nichts einbrachte. Dann ging es in die zweite Pause.
Der Spielverlauf flachte im letzten Drittel extrem ab. Die Starbulls nahmen Tempo raus und die Joker taten sich schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Mitte des Drittels erhielt Sebastian Zwickl zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. Die Joker spielten es erneut solide. Der beste Versuch von Jason Bast landete jedoch am Querbalken. Im Anschluss erhielten Bernhard Ebner auf Seiten der Hausherren und Joel Keussen auf Seiten der Gäste jeweils zwei Minuten wegen Haltens. Die Starbulls waren noch für ein Tor gut. Teemu Pulkkinen brachte den Puck von der rechten Bande in die Mitte zu Dominik Tiffels, der mit seinem Schlenzer das 2:8 perfekt machte. Wenig später erhielt Maximilian Adam zwei Strafminuten wegen Beinstellens, was den Jokern aber nichts einbrachte. Nach der Kaufbeurer Überzahl fuhr Alec Zawatsky in Oskar Autio rein, wofür er zwei Strafminuten wegen Torhüterbehinderung erhielt. Die Rosenheimer Überzahl war nicht mehr von Erfolg gekrönt, und so nahmen sie die Punkte mit dem Endstand von 2:8 mit nach Hause.
Am Wochenende stehen für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 zwei Derbys auf dem Programm
Dabei trifft die Mannschaft um Kapitän Bernhard Ebner am Freitagabend um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena auf die viertplatzierten Starbulls Rosenheim. Am Sonntag führt der DEL2 Spielplan die Joker dann nach Oberschwaben. Dort steht um 18:30 Uhr das Duell mit den Ravensburg Towerstars auf dem Programm. Die Ravensburger belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz.
Tickets: Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine
Die schlechten Nachrichten sind bekannt: Sicher fehlen werden den Jokern weiterhin Torhüter Daniel Fießinger, die Verteidiger John Rogl und Nico Appendino sowie Stürmer Joe Cassetti. Angeschlagen ist dazu Stürmer Alec Zawatsky.
Die guten News: Torhüter Rihards Babulis ist wieder ins Eistraining eingestiegen. Ob ein Einsatz am Wochenende schon in Frage kommt, muss sich dabei aber erst noch im weiteren Verlauf der nächsten Trainingseinheiten zeigen. Neuzugang Jonny Tychonick wird, sofern alle behördlichen und lizenztechnischen Voraussetzungen erfüllt sind, am Wochenende auch schon sein Debüt für die Joker geben können. Ob und wenn ja, welche Förderlizenzspieler vom DEL Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen, ist aktuell noch unklar.
Gastro Mobile Ordering
Beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse fand am Gaißenstand ein Pilot-Test zum Mobile Ordering an den Kiosken statt. Dieser war durchaus erfolgreich und wird daher am Freitag beim Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim nochmals weiter ausgeführt. Damit können Getränke & Snacks ganz einfach per Smartphone bestellt und anschließend an der Fast Lane abgeholt werden. Ohne Anstehen, ohne Stress und ganz ohne App – per QR-Code direkt vor Ort.
Der kanadische Verteidiger bringt Powerplay-Erfahrung aus Europa nach Kaufbeuren
Der ESV Kaufbeuren hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Jonny Tychonick einen offensiv- und defensivstarken Verteidiger verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier kommt vom slowakischen Erstligisten HK Spišská Nová Ves in die Wertachstadt, wo er in 18 Spielen drei Tore und sechs Vorlagen verbuchen konnte.
Seine erste Europastation in der Saison 2024/2025 absolvierte der als Powerplay-Spezialist geltende Linksschütze bei Djurgårdens IF in der zweiten schwedischen Liga, wo er zusammen mit seinen Teamkameraden am Ende der Saison sogar die Meisterschaft feiern konnte. Als zweitbester teaminterner Scorer unter den Verteidigern kam Jonny Tychonick dabei auf 22 Scorerpunkte. Seine erste Profi-Station absolvierte der Kanadier in der Saison 2023/2024 in der ECHL bei den Newfoundland Growlers, wo er mit 43 Punkten in 51 Spielen eine sehr starke erste Rookie-Saison absolvierte und diese als punktbester Defender seiner Mannschaft beendete.
Der Kanadier wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll, sofern alle behördlichen und lizenztechnischen Voraussetzungen erfüllt sind, am Wochenende auch schon für den ESVK zum Einsatz kommen. Beim ESV Kaufbeuren wird Jonny Tychonick mit der Rückennummer 20 auflaufen.
Patrick Reimer, Sportlicher Leiter des ESVK, über Jonny Tychonick: „Aufgrund unserer verletzungsbedingten Ausfälle in der Defensive haben wir jetzt auch nochmals auf dem Transfermarkt nachgelegt und mit Jonny Tychonick einen offensivstarken Verteidiger verpflichten können, der sein Können bereits auch in Europa unter Beweis gestellt hat. Wir sind davon überzeugt, dass er unsere Offensive ankurbeln und auch unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen wird.“
Jonny Tychonick zu seinem Wechsel nach Kaufbeuren: „Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue, nach Kaufbeuren zu kommen. Ein Neuanfang, neue Farben und eine Mannschaft, die ich kaum erwarten kann kennenzulernen und mit der ich gemeinsam kämpfen werde! Ich bin dankbar für die Möglichkeit und kann es kaum erwarten, loszulegen.“
Kaufbeuren muss mehrere Wochen auf wichtigen Angreifer verzichten
Bittere Nachrichten für den ESV Kaufbeuren: Stürmer Joe Cassetti wird dem Team in den kommenden Wochen fehlen. Der US-Amerikaner hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und muss sich deshalb einer Operation unterziehen.
Nach aktuellem Stand wird Cassetti voraussichtlich rund zehn Wochen ausfallen. Eine genaue Rückkehr ins Team ist abhängig vom Heilungsverlauf und der Rehabilitation nach dem Eingriff.
Der ESVK hat sich bereits offiziell zur Verletzung geäußert und seinem Spieler die besten Genesungswünsche ausgesprochen. In einer kurzen Mitteilung wünscht der Klub Joe Cassetti eine gute Besserung und eine schnelle Rückkehr aufs Eis.
Der ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin Lahr
Joker kämpfen sich zweimal zurück – Entscheidung fällt erst im Shootout
Zum 18. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren in der heimischen energie schwaben arena die Lausitzer Füchse. Das Trainerduo Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh musste dabei auf Nicolas Appendino, John Rogl, Daniel Fießinger, Rihards Babulis und Joe Cassetti (MRT-Untersuchung steht noch aus) verzichten. Im Tor feierte Cody Porter seine Heimpremiere. Verstärkt wurde der Kader durch Nikolaus Heigl und Rio Kaiser, die vom Kooperationspartner Red Bull München ins Aufgebot der Allgäuer rückten. Vor 2.112 Zuschauern endete die Partie mit 2:3 nach Penaltyschießen zugunsten der Lausitzer Füchse.
Die Joker erwischten einen aktiven Start in die Begegnung und kamen durch Nikolaus Heigl und Alex Zawatsky bereits früh zu guten Chancen. Doch auch die Lausitzer Füchse arbeiteten sich zunehmend in die Partie und zwangen Cody Porter mehrfach zu starken Paraden. In der 11. Minute gelang den Gästen schließlich der erste Treffer des Abends: Hannu Tripcke vollendete nach Vorarbeit von Simon Stowasser und Eric Valentin zur 0:1-Führung. Der Torerfolg gab den Sachsen sichtbar Auftrieb, sodass sie im weiteren Verlauf mehr Spielanteile und einige gefährliche Abschlüsse verzeichnen konnten. Die Rot-Gelben blieben jedoch bemüht und erspielten sich immer wieder Möglichkeiten zum Ausgleich, fanden jedoch in Anthony Morrone ihren Meister. Auch im weiteren Verlauf fehlte dem Team von Andrew Donaldson häufig die nötige Präzision im letzten Pass und Abschluss. Mit einem knappen 0:1, aus Sicht des ESVK, ging es schließlich in die erste Drittelpause.
Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Joker mehr Scheibenbesitz, doch die Füchse blieben wach und wurden vor allem nach Fehlern der Hausherren brandgefährlich. In dieser Phase rückte immer wieder Cody Porter in den Mittelpunkt des Geschehens und hielt sein Team mit mehreren starken Aktionen im Spiel.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin Lahr
Der ESVK fand anschließend besser zurück in die Partie: Henri Kanninen fälschte einen Pass von Jason Bast durch die Beine von Anthony Morrone zum 1:1-Ausgleich ab. Nur wenige Sekunden später bot sich Sami Blomqvist die Chance auf die Führung, sein Direktschuss strich jedoch knapp am Tor vorbei. Im Anschluss übernahmen die Gäste das Kommando und setzten sich minutenlang im Drittel der Joker fest. Es entwickelte sich beinahe ein Privatduell zwischen Cody Porter und den Angreifern aus der Lausitz. Erst eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gegen das Team von Christoph Kreutzer beendete diese Druckphase. Der ESVK verbrachte in Überzahl zwar viel Zeit in der Angriffszone, kam jedoch nicht zu zwingenden Torabschlüssen. Danach waren wieder die Füchse am Drücker. Mit einem Spielstand von 1:1 ging es dennoch in die zweite Pause.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts setzte sich das Bild aus dem Mitteldrittel fort. In der 45. Minute belohnten sich die Füchse für ihren anhaltenden Druck: Lennard Nieleck vollendete nach Vorlage von Lane Scheidl zur erneuten Führung. Die Gäste blieben auch danach das aktivere Team, doch ein perfekter Steilpass von Henri Kanninen eröffnete Tyson McLellan die Gelegenheit zum Ausgleich – und der Stürmer nutzte sie eiskalt zum 2:2. Kurz darauf brachte eine Strafzeit gegen Simon Stowasser wegen Behinderung den ESV Kaufbeuren in Überzahl, doch die Joker konnten daraus kein Kapital schlagen. Ein Stockschlag von McLellan ermöglichte es in der 54. Minute den Gästen, ihre Powerplayformation aufs Eis zu schicken. Die Hausherren verteidigten in dieser kritischen Phase jedoch konzentriert und überstanden die Unterzahl ohne Gegentreffer. Beide Mannschaften agierten in der Schlussphase zunehmend vorsichtig und wollten keinen entscheidenden Fehler riskieren. So blieb es bis zur Sirene beim 2:2 – die Partie ging in die Verlängerung.
Die anschließende Overtime verstrich ohne nennenswerte Torchance und so ging die Partie ins Penaltyschießen. Hier traf Clarke Breitkreuz als einziger Schütze und sicherte so den Extrapunkt für die Füchse.
Joker verspielen 2:0-Vorsprung – EHC Freiburg dreht Spiel im letzten Drittel
Am 17. DEL2-Spieltag der Saison 2025/2026 kam es in der Echte Helden Arena in Freiburg zum Duell zwischen dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren. In der Tabelle trafen dabei der Letztplatzierte auf den Vorletzten. Am Ende unterlagen die Joker nach einer 0:2-Führung noch mit 5:2.
Der ESV Kaufbeuren konnte sich dem anfänglichen Druck der Hausherren, die wie die Feuerwehr aus der Kabine kamen, relativ gut entziehen. ESVK-Neuzugang Cody Porter konnte sich dabei in der Anfangsphase aber auf jeden Fall nicht über zu wenig „Arbeit“ beklagen. Dazu mussten die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh bereits nach dem ersten Wechsel ihre Reihen ändern, da Stürmer Joe Cassetti aufgrund einer Verletzung das Spiel nicht weiterführen konnte. So rückte Max Kislinger aus der Verteidigung zurück in den Sturm, damit weiterhin mit vier Sturmreihen agiert werden konnte.
Als sich die Joker dann auch immer mehr in der Offensive zeigten, kassierten die Kaufbeurer in der neunten Spielminute auch die erste Strafe der Partie. Das fällige Powerplay konnten die Allgäuer gut verteidigen, und als die Joker gerade wieder komplett waren, setzten Jason Bast und Bernhard Ebner zu einem Zwei-auf-eins-Konter an. Der Deutsch-Kanadier konnte diesen dann im Nachsetzen zum 0:1 über die Linie drücken. In der Folge konnte sich der ESV Kaufbeuren dann auch immer mehr im Drittel der Freiburger festsetzen und kam so auch immer zu guten Abschlüssen. Gerade als die Hausherren dann einen starken Wechsel absolvierten, stachen die Joker in der 16. Minute erneut zu. Jason Bast brachte die Scheibe dabei von der linken Bandenecke quer vor das Tor von Patrik Cerveny, und Henri Kanninen brauchte den Puck nur noch zum 0:2 in den Kasten des EHC Freiburg einzuschieben. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Der ESV Kaufbeuren verpasste es zu Beginn des zweiten Drittels, den Spielstand früh auf 0:3 zu stellen. Bereits nach wenigen Sekunden traf Jason Bast zuerst nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug hatten die Joker dann auch etwas Glück, als Eero Elo nach einem Kaufbeurer Scheibenverlust den Außenpfosten traf. Die nächste dicke Chance für den ESVK hatte dann Alec Zawatsky, der bei einem Alleingang an Patrik Cerveny scheiterte. Den nächsten Fehler machten die Allgäuer: Travis Ewanyk wurde im Slot völlig frei gelassen und traf in der 23. Minute nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:2-Anschlusstreffer für den EHC Freiburg. Der ESVK hätte in der Folge weitere Möglichkeiten gehabt, wieder auf zwei Tore Abstand zu stellen, was aber trotz guter Ansätze und ein paar guter Chancen leider nicht gelang. Beide Mannschaften hatten dann jeweils in einem Powerplay die Gelegenheit, den Spielstand zu verändern, was jedoch nicht gelingen sollte. Den Breisgauern sollte aber noch der Ausgleich gelingen: Nachdem die Joker in der Offensive die Scheibe leichtfertig herschenkten, konnten die Freiburger im Gegenzug mit einem verdeckten und platzierten Schuss in den rechten Torwinkel auf 2:2 stellen. Torschütze in der 36. Minute war dabei David Trinkberger. Nach 40 Minuten ging der Spielstand von 2:2 dann auch durchaus in Ordnung.
Was mit dem ESVK dann im Schlussabschnitt passierte, ist kaum noch zu erklären. Die Joker zeigten viele Scheibenverluste und machten es den Hausherren immer wieder sehr einfach, in die Offensive-Zone zu kommen und das Joker-Tor somit unter Druck zu setzen. Ein weiteres Powerplay nach 42 Minuten konnten die Kaufbeurer dabei noch gut verteidigen, aber in der Folge agierten nur noch die Breisgauer, und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein Gegentreffer fallen sollte. Es dauerte dann aber bis zur 51. Minute. Zuerst trafen die Freiburger durch Fabian Ilestedt nur die Latte, blieben aber heiß, holten sich die Scheibe zurück, und nach einem weiteren Torabschluss war es Nikolaus Linsemeier, der seine Farben aus kürzester Distanz mit 3:2 in Führung brachte. Wie so oft in dieser Saison schlug es dann binnen kürzester Zeit erneut im Kaufbeurer Tor ein. Bei einem schnellen Zwei-auf-eins-Konter traf Shawn O’Donnell zum vorentscheidenden 4:2 für die Breisgauer. Zwischen den beiden Treffern lagen dabei genau 37 Sekunden. Vom ESVK kam auch in den Schlussminuten nicht mehr viel Gefährliches, und die Freiburger hatten keine große Mühe, das Spiel über die Zeit zu bringen. Dabei gab es sogar noch Chancen, den Spielstand in die Höhe zu schrauben. Eine Minute vor dem Ende traf Fabian Ilestedt, die Joker agierten mit dem sechsten Feldspieler, zum 5:2-Endstand ins leere ESVK-Gehäuse.
Joker reisen nach Freiburg und empfangen die Lausitzer Füchse
Duelle gegen direkte Konkurrenten – ESVK unter Druck
Nach fünf Spielen ohne Sieg steht dem ESV Kaufbeuren in der DEL2 ein intensives Wochenende bevor. Am Freitagabend (19:30 Uhr) treten die Joker auswärts beim EHC Freiburg an. Zwei Tage später, am Sonntag (17:00 Uhr), gastieren die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Beide Gegner stehen ebenfalls im Tabellenmittelfeld – es geht um wichtige Punkte im Rennen um Platz zehn.
Tickets für das Heimspiel
Eintrittskarten für das Sonntagsspiel gegen die Lausitzer Füchse sind erhältlich:
Vier Spieler kehren am Wochenende zurück: ✅ Jere Laaksonen, Alec Zawatsky, Joe Cassetti und Florian Reinwald sind wieder einsatzbereit. ✅ Neuzugang Cody Porter hat nun alle behördlichen Freigaben und könnte am Freitag sein Torhüter-Debüt für die Joker geben.
H3: Drei Ausfälle sicher
Nicht zur Verfügung stehen verletzungsbedingt: ❌ Daniel Fießinger ❌ Rihards Babulis ❌ John Rogl
Ob es zusätzliche Unterstützung vom Kooperationspartner Red Bull München geben wird, ist derzeit noch offen.
Stimmen vor dem Wochenende
Max Oswald, Stürmer des ESVK, blickt realistisch auf die anstehenden Aufgaben:
„Wir spielen gegen zwei Mannschaften, die direkte Konkurrenten im Kampf um Platz zehn sind. Freiburg ist fast in der gleichen Situation wie wir – das ist ein richtungsweisendes Spiel. Nach den ernüchternden Auftritten zuletzt wissen wir, wie ernst die Lage ist. Jetzt geht es nur noch um eines: Siege. Alles andere zählt nicht.“
Livestream
Alle DEL2-Spiele sind live und kostenpflichtig bei Sporteurope.TV zu sehen.
Dominik Groß wechselt vom EV Landshut nach Kaufbeuren
Mit Dominik Groß verpflichtet der ESV Kaufbeuren einen weiteren Verteidiger für den laufenden Spielbetrieb in der DEL2. Der 20-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten EV Landshut und steht dem Trainerteam um Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh ab sofort zur Verfügung.
Der gebürtige Straubinger ist bereits am Donnerstag in Kaufbeuren eingetroffen. Groß misst 1,88 Meter, wiegt 90 Kilogramm und schießt rechts. Er wird beim ESVK mit einem U21-Fördervertrag ausgestattet und erhält die Rückennummer 33.
Erste Erfahrungen im In- und Ausland
Groß durchlief weite Teile seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des EHC Straubing sowie beim EV Landshut. In der vergangenen Saison sammelte er zusätzlich internationale Erfahrung in der schwedischen U20-Liga bei Mora IK.
Trotz seines jungen Alters kann er zudem auf 33 Einsätze in der Oberliga Süd für die Passau Black Hawks zurückblicken. In der aktuellen Spielzeit lief er zehnmal für den EV Landshut in der DEL2 auf.
Sofern alle Lizenzformalitäten abgeschlossen sind, könnte Groß bereits am kommenden Wochenende erstmals im Spieltagskader stehen.
Patrick Reimer: „Ein Spieler mit Potenzial“
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, erklärt den Schritt so: „Nach den zuletzt auch zahlreichen Ausfällen in der Verteidigung haben wir uns dazu entschlossen, einen weiteren jungen Spieler mit Potenzial mit in den Kader einzubinden. Wir freuen uns, dass sich Dominik Groß jetzt dazu entschieden hat, nach Kaufbeuren zu kommen. Wir glauben, dass er sich hier gut einbringen und seine Entwicklung weiter vorantreiben kann.“
Dominik Groß: „Freue mich auf die neue Herausforderung“
Auch Dominik Groß äußert sich zu seinem Wechsel: „Der ESV Kaufbeuren ist ein traditionsreicher Eishockeyverein mit einer hervorragenden Fankultur. Ich sehe diesen Wechsel als Chance, um mich durch entsprechende Eiszeit weiterzuentwickeln. Ich freue mich, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und auf alles, was ich mit dem Team und den Fans erleben werde.“
Kanadischer Goalie bereits in Kaufbeuren – Einsatz am Wochenende möglich
Der Eissportverein Kaufbeuren hat auf die aktuellen verletzungsbedingten Ausfälle seiner Torhüter Daniel Fießinger und Rihards Babulis reagiert und Cody Porter verpflichtet. Der 28-jährige Kanadier traf bereits am heutigen Mittwochmittag in Kaufbeuren ein.
Sollten alle behördlichen und lizenztechnischen Formalitäten rechtzeitig geklärt sein, könnte Porter bereits am kommenden Wochenende erstmals für die Joker zwischen den Pfosten stehen.
DEL2-Erfahrung bringt Stabilität
Porter ist in der DEL2 kein Unbekannter: In der vergangenen Saison spielte der Linksfänger für die Starbulls Rosenheim und stand dort auch am 50. Spieltag gegen den ESVK im Tor. Nun kehrt er in die Liga zurück – diesmal im Trikot des ESVK.
Seine Erfahrung aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse soll dem Team in der aktuellen personellen Situation Stabilität und Sicherheit verleihen.
Rückennummer 35 für die Joker
Beim ESVK wird Cody Porter künftig mit der Rückennummer 35 auflaufen. Die Verantwortlichen des Vereins hoffen, dass er schnell ins Team findet und eine zuverlässige Option im Tor darstellt, während die Stammkräfte ausfallen.
Am 16. Spieltag der DEL2 Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren bei den Bietigheim Steelers. Die Joker mussten dabei verletzungsbedingt auf Daniel Fießinger, Joe Cassetti, Florian Reinwald und John Rogl verzichten. Dazu fehlte Kapitän Bernhard Ebner, der für seine große Strafe aus dem Spiel gegen die DEG für eine Partie gesperrt wurde. Im Duell mit dem aktuellen Oberligameister und DEL2 Aufsteiger vor über 3.330 Zuschauern, am Ende sehr deutlich mit 9:3. Dazu verletzten sich Torhüter Rihards Babulis, Jere Laaksonen und Alec Zawatsky und konnten die Partie nicht zu Ende spielen. U20 Torhüter Clemens Schulz kam so in den letzten zehn Minuten zu seinem ersten DEL2 Einsatz. Die Joker kamen gut in die Partie. Wie auch so oft in letzter Zeit, war die Messe in der Ege-Trans-Arena für den ESVK nach 20 Minuten jedoch schon so gut wie gelesen. Aber der Reihe nach: Tyson McLellan brachte die Allgäuer in der sechsten. Minute mit 1:0 in Führung. Dabei fälschte er einen Schuss von Maximilian Hadraschek, der heute erneut als Verteidiger aushalf, unhaltbar für Olafr Schmidt in die Maschen ab. In der Folge hatten die Kaufbeurer mehrere gute Chancen, ihre Führung auszubauen. Jason Bast, Jonas Fischer und Alec Zawatsky scheiterten dabei entweder an Olafr Schmidt oder an der nötigen Ruhe im Torabschluss. In der elften Minute fingen sich die Joker dann einen Konter ein. Diese Zwei-auf-eins-Situation nutzten die Steelers in Person von Tim Schüle eiskalt aus und glichen die Partie zum 1:1 aus. Ein erstes Powerplay für die Hausherren wandelten diese nach einem schönen Spielzug in der 13. Minute durch Marek Racuk zum 2:1 um. In der Folge waren die Joker dann etwas geschockt und nicht mehr so oft in der Offensive aktiv. Zu allem Überfluss fingen sich die Allgäuer dann zehn Sekunden vor der Pause einen weiteren Konter ein, und Mike Fischer traf zum 3:1 für die Hausherren.
Die Joker zeigten zu Beginn des zweiten Drittels, dass sie nicht gewillt waren, die Partie frühzeitig abzuschenken, und versuchten ihr Glück immer wieder mit gezielten Angriffen in der Offensive. Jonas Fischer war es dann, der nach einer schönen Einzelleistung seine Joker wieder zurück in die Partie brachte und den Spielstand auf 3:2 stellte. Gleich nach dem Anschlusstreffer hatten die Kaufbeurer dann eine weitere dicke Chance auf den Ausgleich, und man war wirklich wieder zurück in der Partie. Was dann aber in den letzten fünf bis sechs Minuten des Mittelabschnitts zu sehen war, ist eigentlich nicht zu erklären. Die Steelers setzten die Joker minutenlang in der eigenen Zone fest und hatten hier schon die Möglichkeit auf einen vierten Treffer. Kaum konnten sich die Kaufbeurer befreien, setzte Bietigheims Top-Scorer Jack Dugan zum Solo an und düpierte Rihards Babulis mit einem Schuss auf der Stockhandseite und traf zum 4:2. Dem nicht genug, war auch der nächste Schuss ein Treffer. Torschütze war dieses Mal Cole Fonstad, der alle Zeit der Welt und vor allem viel Platz hatte und dann mit einem satten Handgelenkschuss zum 5:2 traf. Die Hausherren hatten mittlerweile viel Gefallen an der Partie gefunden, und Top-Scorer Jack Dugan setzte mit einer schönen Einzelaktion und einem perfekten Pass für Cole Fonstad noch einen oben drauf, und die Steelers erhöhten auf 6:2.
Auch im Schlussabschnitt sollte es aus Sicht des ESV Kaufbeuren nicht besser werden. Im Gegenteil. Nicht nur, dass man noch drei weitere Treffer kassierte, man verlor dazu durch Verletzungen zuerst Jere Laaksonen, der bei einem Zweikampf beim Torabschluss umknickte, dann Rihards Babulis, der von Steelers Top-Scorer Jack Dugan zu Fall gebracht wurde und nicht mehr weitermachen konnte, sowie Stürmer Alec Zawatsky, der blutend nach einem Bandencheck in die Kabine musste. Zum Spielgeschehen: Tyler McNeely erhöhte im Powerplay den Spielstand nach 42 Minuten auf 7:2. Fünf Minuten später traf auch Brad Kemp, ebenfalls im Powerplay, der frei vor Rihards Babulis keine Probleme hatte, und stellte auf 8:2. In der 57. Minute traf dann erneut Tyler McNeely, der in Unterzahl auf und davon war, zum 9:2. Die Joker konnten kurz vor dem Ende der Partie mit ihrem dritten Treffer ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Jason Bast stellte dabei den 9:3-Endstand her.
Torfestival in Kaufbeuren – Joker verlieren Krimi gegen Düsseldorf mit 6:7
Der 15. DEL2-Spieltag sollte den Fans in der energie schwaben arena ein fast denkwürdiges Spiel bescheren. Vor 3.100 Zuschauern mussten sich die Joker in einer irren Partie am Ende leider mit 6:7 geschlagen geben. Die beiden Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh mussten dabei auf Daniel Fießinger, Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Alle drei fehlten verletzungsbedingt bzw. waren angeschlagen. Jakob Peukert war dazu für unseren Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz.
Der ESV Kaufbeuren kam stark aus der Kabine und versuchte, die Gäste sofort unter Druck zu setzen. Dies gelang auch ziemlich gut: In einem ersten Powerplay nach zwei Minuten sorgten die Joker bereits für die frühe 1:0-Führung. Nikolaus Heigl traf dabei nach Zuspielen von Philipp Krening und Alec Zawatsky aus dem Slot.
Die Joker hatten in der Folge weitere beste Chancen, ihr Torekonto auszubauen. Immer wieder tauchte der ESVK gefährlich vor dem Tor von Niklas Lunemann auf. Die Düsseldorfer machten dann aber die Tore: In der achten Spielminute wurde Eric Bradford im Slot völlig alleine gelassen und traf nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:1-Ausgleich.
Nachdem die Allgäuer weitere gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, saß ein Konter der DEG: Nach einem Pass von Yushiro Hirano brachte Erik Brown die Scheibe mit dem Schlittschuh aus kurzer Distanz im Kaufbeurer Tor unter. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer kurz per Videobeweis und erkannten ihn auch zurecht an. Gespielt waren da 14 Minuten – und es sollte noch bitterer für die Kaufbeurer kommen.
Binnen weniger Sekunden sprachen die Schiedsrichter zwei sehr kleinliche Strafen gegen den ESVK aus, und die Wertachstädter mussten mit zwei Mann weniger agieren. Mit viel Leidenschaft, einem starken Rihards Babulis und etwas Glück – die DEG traf die Latte – überstanden die Rot-Gelben diese Phase.
Kaum waren die Joker wieder komplett, brachte Alec Zawatsky die energie schwaben arena zum Kochen. Nach einem Zuspiel von Jason Bast traf die Nummer 94 alleine vor dem Düsseldorfer Keeper zum 2:2-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Bilder des Spiels
Foto: Benjamin Lahr
Aufregung und Emotionen im Mitteldrittel
Im zweiten Drittel eskalierte das Spiel dann teilweise komplett. Nachdem die ersten zehn Minuten im Mittelabschnitt etwas dahinplätscherten, kassierte ESVK-Kapitän Bernhard Ebner in der 30. Minute eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockstichs. Die Schiedsrichter überprüften die Situation lange am Videobeweis; man hätte hier sicher auch auf einen Stockschlag entscheiden können. Am Ende war die Entscheidung der Schiedsrichter aber durchaus nachvollziehbar.
Ein diskutables Foulspiel am ESVK-Kapitän im direkten Duell zuvor wurde allerdings nicht geahndet – und insgesamt war die eine oder andere Entscheidung der Unparteiischen für wohl fast alle Zuschauer im Stadion heute teilweise mehr als fragwürdig.
Da die DEG im Anschluss auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe für übertriebene Härte bekam, wurde zunächst vier gegen vier gespielt. Dabei gingen die Joker erneut in Führung: Nach einem Scheibengewinn im Forechecking fand Henri Kanninen den freien Max Kislinger im Slot, der auf der Fanghandseite von Niklas Lunemann zum 3:2 traf.
Im anschließenden dreiminütigen Powerplay hatte der ESVK viel Glück, als Ture Linden binnen Sekunden zweimal nur die Latte traf. Wieder komplett, waren die Joker erneut am Drücker und hatten mehrere gute Chancen, ihre Führung auszubauen. Doch es kam anders:
Nachdem ein Düsseldorfer Spieler ESVK-Stürmer Max Hadraschek mit einem Check vor dem eigenen Tor ausknockte und die Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließen, traf Simon Thiel zum Unmut der ausverkauften energie schwaben arena in der 36. Minute zum 3:3-Ausgleich.
Auch danach waren die Kaufbeurer offensiv aktiv und hatten weitere gute Chancen. Auch ein Powerplay war gut gespielt, einzig ein Treffer fehlte. Eine Sekunde vor dem Ende des Abschnitts schenkte die DEG dem ESVK dann auch noch das 3:4 ein. Dabei hatten die Joker mehrfach die Möglichkeit, die Scheibe zu klären. Schlussendlich traf Joel Hofmann die Scheibe direkt aus der Luft und versetzte dem ESVK damit einen erheblichen Schlag zur zweiten Pause.
Joker kommen noch einmal zurück – aber es reicht nicht
Davon sollte sich die Mannschaft leider nicht mehr vollständig erholen. Direkt nach der Pause erhöhten die Düsseldorfer durch Luca Tosto und Yushiro Hirano auf 3:6. Maximilian Hadraschek rückte dabei bereits zur Mitte des zweiten Drittels in die Defensive, da sich im ersten Abschnitt John Rogl in einem Zweikampf verletzte und dem ESVK nach der Strafe gegen Bernhard Ebner somit nur noch vier Verteidiger zur Verfügung standen.
Der Mannschaft war insgesamt kein großer Vorwurf zu machen: Der Einsatz stimmte, die Chancenverwertung leider nicht – und es fehlte auch etwas Spielglück. Ehrlicherweise kamen aber auch zu viele Fehler in der eigenen Zone dazu. Die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh nahmen nach dem sechsten Gegentreffer eine Auszeit und versuchten, ihrer Mannschaft neues Leben einzuhauchen und an ihre Stärken zu appellieren.
Und tatsächlich: Die Joker kämpften sich zurück.
Henri Kanninen fälschte in der 54. Minute zunächst einen Schuss von Nico Appendini nach einem Powerplay zum 4:6 ab. Ein weiteres Powerplay brachte den ESV Kaufbeuren dann endgültig zurück in die Partie. Wieder fälschte Kanninen einen Schuss unhaltbar zum 5:6 in der 56. Minute ab. Der ESVK war wieder da – und die energie schwaben arena wurde zum Tollhaus.
Ein drittes Powerplay für die Hausherren in der 57. Minute wäre die große Chance auf den Ausgleich gewesen. Doch stattdessen kassierten die Joker einen Treffer ins leere Tor, gerade als Rihards Babulis dieses für einen sechsten Feldspieler verlassen hatte.
Die Allgäuer machten dennoch weiter – und wurden belohnt: Philipp Krening traf 24 Sekunden vor dem Ende mit einem Direktschuss zum 6:7-Anschlusstreffer. Unglaublich: Der ESVK erspielte sich in der Schlusssekunde sogar noch eine richtig gute Chance und hätte die Partie tatsächlich noch ausgleichen können. Dies sollte aber nicht mehr gelingen.
So entführte die DEG drei durchaus glückliche Punkte aus der energie schwaben arena.
Erstes Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG seit fast 30 Jahren / Sonntag Auswärtsfahrt nach Bietigheim
Nach der Pause rund um den Deutschland Cup und der Trennung von Cheftrainer Todd Warriner startet der ESV Kaufbeuren mit einem neuen Trainergespann in ein spannendes Wochenende. Interimstrainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh übernehmen die sportliche Verantwortung und stehen mit dem Team vor zwei richtungsweisenden Partien.
Freitag: Die DEG kommt nach Kaufbeuren
Am Freitagabend empfängt der ESV Kaufbeuren mit der Düsseldorfer EG einen echten Traditionsclub. Der achtfache Deutsche Meister, der in der vergangenen Saison aus der DEL abgestiegen ist, tritt erstmals seit der Spielzeit 1995/1996 wieder in der Kaufbeurer Energie Schwaben Arena an. Für das Heimspiel wird ein volles Haus erwartet. Nur noch wenige Restkarten sind über den Online-Shop des ESVK erhältlich.
Sonntag: Auswärtsaufgabe in Bietigheim
Am Sonntag reisen die Joker ins Ellental. Dort wartet mit den Bietigheim Steelers der aktuelle Oberligameister und Aufsteiger in die DEL2. Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 17:00 Uhr.
Personalsituation vor dem Wochenende
In puncto Kader gibt es Licht und Schatten. Die gute Nachricht: Die zuletzt verletzten Stürmer Max Oswald und Florian Reinwald sind wieder einsatzbereit. Auch Joe Cassetti kehrte im Lauf der Woche ins Mannschaftstraining zurück. Ob der US-Amerikaner am Wochenende bereits eingesetzt wird, ist jedoch noch offen. Spätestens zum nächsten Auswärtsspiel in Freiburg soll er zur Verfügung stehen.
Positiv ist auch die Entwicklung bei Verteidiger Nico Appendino. Nach seiner Verletzung im Spiel gegen Weiden besteht berechtigte Hoffnung, dass er bereits gegen die DEG wieder auf dem Eis stehen kann.
Weniger erfreulich ist dagegen die Lage bei Torhüter Daniel Fießinger. Der Schlussmann wird am kommenden Wochenende noch nicht zum Kader gehören. Offen bleibt zudem, ob und welche Spieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München kurzfristig zur Verfügung stehen. Eine Entscheidung dazu wird erst am Freitagvormittag fallen.
Donaldson und Osterloh übernehmen Interimstrainerrolle beim Spieltagswochenende
Am anstehenden DEL2 Spieltagswochenende, mit den Spielen gegen die Düsseldorfer EG und die Bietigheim Steelers, werden der bisherige Co-Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh als Trainer-Duo an der Bande des ESVK stehen. Schon seit Montag, zur ersten Trainingseinheit nach der Deutschland Cup Pause, leiten die beiden bereits die Trainingseinheiten der Joker.
Sebastian Osterloh ist in Kaufbeuren vermutlich allen Eishockeyfans bestens bekannt. Der frühere Nationalspieler und ehemalige Kapitän des ESV Kaufbeuren stand auch schon als Co-Trainer für den ESVK und den EV Landshut in der DEL2 an der Bande sowie unter anderem auch bei der U18-Nationalmannschaft. Derzeit ist Sebastian Osterloh, als einer von drei hauptamtlichen Nachwuchstrainern, beim ESV Kaufbeuren e.V. unter Vertrag.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Für das Wochenende werden Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh als Trainer die Mannschaft gemeinsam auf das Eis schicken. Wir sind fest davon überzeugt, dass die beiden alles dafür tun werden, damit wir ein erfolgreiches Wochenende absolvieren können. Gerade schon in der Leitung der Trainingseinheiten unter der Woche konnte man sehen, wie akribisch die beiden arbeiten und wie viel Energie sie dabei auch auf die Mannschaft übertragen haben.“
Der ESV Kaufbeuren sondiert bei der Trainersuche natürlich weiterhin den Markt. Schnellschüsse soll es dabei aber auf keinen Fall geben. So ergänzt Patrick Reimer dazu: „Zuerst einmal haben wir vollstes Vertrauen in Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh und sehen uns daher auch keinem Druck ausgesetzt. Daher nehmen wir uns auch die nötige Zeit die es braucht, um einen geeigneten Nachfolger für Todd Warriner präsentieren zu können.“
Der ESV Kaufbeuren hat seinen Cheftrainer Todd Warriner mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Trainer der DEL2-Mannschaft entbunden. Der Kanadier kam zu Saisonbeginn als aktueller Trainer des Jahres aus der Oberliga Nord von den Tilburg Trappers nach Kaufbeuren in die Wertachstadt und sollte bei den Jokern den notwendigen Umbruch und Neuaufbau einleiten.
Nach 14 Spieltagen steht der ESVK in der DEL2-Tabelle nach zuerst vielen engen Partien mit 15 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Zuletzt kassierten die Joker aber drei teils herbe Niederlagen in Serie und zeigten vor allem im gesamten Defensivspiel deutliche Schwächen.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Nach intensiven Gesprächen und Analysen haben wir uns dazu entschlossen, Todd Warriner von seinen Aufgaben als Chef-Trainer unserer DEL2-Mannschaft zu entbinden. Er konnte die Mannschaft leider nicht in der erhofften Art und Weise entwickeln und dementsprechend stabilisieren. Wir sind von dem grundsätzlich eingeschlagenen Weg weiter komplett überzeugt und haben auch die Entwicklung unserer Mannschaft über eine Saison hinaus im Blick. Dazu mussten wir diesen Schritt nun leider gehen. Mit potenziellen Nachfolgern sind wir in direkten Gesprächen und werden darüber Informieren, sobald eine Entscheidung gefallen ist.“
Schlussendlich bedankt sich der ESV Kaufbeuren bei Todd Warriner für sein Engagement und seine geleistete Arbeit in den vergangenen Monaten und wünscht ihm für seine sportliche wie auch private Zukunft alles erdenklich Gute.
Der ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin Lahr
Verletzungspech und frühe Rückschläge
Am 14. Spieltag der laufenden DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren die Blue Devils Weiden in der energie schwaben arena. Vor 2.750 Zuschauern musste Trainer Todd Warriner weiterhin auf mehrere Stammspieler verzichten: Daniel Fießinger, Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Am Ende unterlag der ESVK mit 2:4.
Bereits zu Beginn der Partie gerieten die Hausherren in Unterzahl: Nicolas Appendino musste wegen Behinderung vom Eis. Die Blue Devils nutzten das Powerplay effektiv. Nach einer Kombination über Tomas Rubes und Manuel Edfelder traf Tommy Muck mit einer Direktabnahme zum 0:1. Weiden blieb zunächst spielbestimmend. Noah Samanski setzte zweimal zum Abschluss an – der zweite Versuch landete über Cedric Schiemenz zum 0:2 im Tor.
Die Highlights
Doch Kaufbeuren reagierte prompt: Paul Mayer passte in den Slot, ein Weidener Verteidiger fälschte ab und Max Hadraschek leitete weiter auf Jason Bast. Der Neuzugang schob zum 1:2 ein. Die Joker versuchten, mit körperbetontem Spiel das Momentum zu drehen. Strafen gegen Alec Zawatsky und Noah Samanski blieben jedoch ohne Folgen auf der Anzeigetafel.
Weiden effizient – Kaufbeuren ohne Durchschlagskraft
Mit Beginn des zweiten Drittels zeigte sich Weiden erneut konsequent: Georg Thal entwischte der ESVK-Abwehr und überwand Rihards Babulis zum 1:3. Eine anschließende Überzahl konnte Kaufbeuren nicht nutzen. In der Folge nahm das Spiel deutlich an Tempo und Intensität ab. Erst kurz vor Drittelende erhöhte Weiden auf 1:4: Tom Schwarz passte quer auf Fabian Voit, der aus kurzer Distanz einschieben konnte.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin Lahr
Hoffnung im Schlussdrittel bleibt unerfüllt
Kaufbeuren startete mit Offensivdrang ins letzte Drittel. Eine Strafzeit gegen Tomas Schmidt brachte die Gastgeber in Überzahl – D’Artagnan Joly nutzte den Raum vor dem Tor zum 2:4-Anschluss. Die Joker versuchten nachzulegen: Jere Laaksonen fälschte einen Schuss gefährlich ab, doch Simon Wolf im Tor der Gäste reagierte stark.
Eine weitere Überzahl blieb ungenutzt. Zwei Minuten vor Schluss setzte Trainer Warriner alles auf eine Karte: Er nahm den Torhüter vom Eis und legte die Auszeit ein. Doch ein Tor fiel nicht mehr – im Gegenteil: Kurz vor Ende kassierte Henri Kanninen eine Strafe wegen Beinstellens. Die Partie endete mit einem 2:4 aus Sicht der Hausherren.
Trotz Sonderzug-Stimmung: Kaufbeuren chancenlos gegen Bad Nauheim
Rund 600 Fans des ESV Kaufbeuren hatten sich am Freitagabend per Sonderzug auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen den EC Bad Nauheim gemacht. Doch was die mitgereisten Anhänger im Colonel-Knight-Stadion zu sehen bekamen, war ernüchternd. Die Joker verloren klar mit 0:5 und zeigten dabei eine ähnlich schwache Leistung wie zuvor in Krefeld.
Trainer Todd Warriner musste erneut auf mehrere Spieler verzichten, darunter Torhüter Daniel Fießinger sowie Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald. Neuzugang Jason Bast kam als dritter Mittelstürmer zum Einsatz. Im Tor stand diesmal Rihards Babulis, unterstützt vom jungen Clemens Schulz als Backup.
Früher Rückstand bringt Joker aus dem Konzept
Bereits nach elf Minuten lag der ESVK mit 0:4 zurück. Drei der Treffer fielen innerhalb von drei Minuten – eine Parallele zur Auswärtsniederlage in Krefeld. Julian Lautenschlager, Jordan Hickmott und Lukas Ribarik trafen aus kurzer Distanz nahezu unbedrängt. Kevin Handschuh erhöhte wenig später auf 4:0. Die Joker schienen defensiv überfordert, offensiv blieb eine gute Chance von Henri Kanninen die Ausnahme.
Auch im Mittelabschnitt kein Aufbäumen
Im zweiten Drittel änderte sich am Spielverlauf wenig. Bad Nauheim kontrollierte das Spiel, während Kaufbeuren sich viele Scheibenverluste leistete. Ein erstes Powerplay der Gastgeber überstand der ESVK zwar schadlos, doch die eigenen Offensivaktionen blieben harmlos. Wenigstens kassierte man in diesem Abschnitt kein weiteres Gegentor.
Hoffnungsschimmer bleiben aus
Im Schlussdrittel bot sich ein ähnliches Bild. Jason Bast hatte kurz nach einem Unterzahlspiel eine gute Gelegenheit, traf jedoch nur das Außennetz. Im anschließenden Powerplay setzte Alec Zawatsky den Puck nach Vorarbeit von Bast auf Kuhns Fanghand. Kurz darauf fiel das 5:0 durch Taylor Vause, der unbedrängt im Slot abschließen konnte. Auch ein spätes Powerplay brachte keinen Ehrentreffer für die Gäste.
Fans trotzen der Niederlage
Trotz der deutlichen Niederlage zeigten sich die mitgereisten Fans bis zuletzt lautstark und unterstützten ihr Team. Für ihren Einsatz hätten sie zumindest einen Ehrentreffer verdient gehabt. Das Penalty-Killing war am Ende einer der wenigen Lichtblicke an einem sonst enttäuschenden Abend für den ESVK.
Fans reisen am Freitag mit einem Sonderzug zum Auswärtsspiel nach Bad Nauheim
In der DEL2 stehen am Wochenende die letzten beiden Spieltage vor der Deutschland-Cup-Pause auf dem Programm. Für den ESV Kaufbeuren geht es am Freitagabend in die Kurstadt zum EC Bad Nauheim. Beim Debüt von Neuzugang Jason Bast werden die Joker dabei von über 500 Fans, die mit einem Sonderzug anreisen werden, unterstützt. Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr steht dann das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden auf der Agenda.
Tickets:
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Sonderaktionen zum Kinder-/Familientag am Sonntag in Zusammenarbeit mit Hockey for Hope:
Kinderschminken auf dem Stadionvorplatz. Bei schlechter Witterung in der Kabine U3.
Spezielles Kindermenü an den Kiosken: Chicken Nuggets mit Pommes und Getränk nach Wahl.
Auf Einladung von Hockey for Hope kommen Kinder aus der Biberburg Pforzen, der Lebenshilfe Kaufbeuren und dem Tabaluga aus Schongau inkl. Verpflegung.
Pausenspiel unserer kleinsten Joker: Unsere U7-Mannschaft zeigt ihr Können in der ersten Drittelpause.
Kinderstadionsprecher: Unser Stadionsprecher André Veil bekommt für den Spieltag Verstärkung.
Kinderfotografin in Zusammenarbeit mit unseren Fotografen Alex Winterholler.
Aus der Kabine:
Die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn von ESVK-Cheftrainer Todd Warriner dürfte sich etwas gelöst haben. Die zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Stürmer Henri Kanninen und Max Kislinger haben sich wieder fit gemeldet. Dazu wird Neuzugang Jason Bast sein Debüt im ESVK-Trikot geben. Etwas unklar ist aktuell noch ein Einsatz von Daniel Fießinger. Der Joker-Goalie hatte sich beim Auswärtsspiel in Krefeld eine kleinere Verletzung zugezogen und muss von Tag zu schauen ob ein Einsatz möglich ist, oder nicht. Sicher fehlen werden aber weiterhin die verletzten Akteure Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald. Hier nähren sich aber die Hoffnungen, dass der eine oder andere nach der Pause wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren wird. Ob vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende Spieler zum ESVK stoßen werden, ist dazu ebenfalls noch unklar.
Stimme zum Wochenende:
Joker Stürmer Max Kislinger über die beiden Spiele vor der Deutschland-Cup-Pause: „Ich bin wirklich begeistert, dass wir am Freitag in Bad Nauheim mit so einer starker Fan-Unterstützung antreten können! Das Heimspiel gegen Landshut war bereits ein unglaubliches Erlebnis, und es ist fantastisch zu sehen, wie unsere Fans eine so mitreißende Atmosphäre schaffen können. Auch auswärts hatten wir bislanag auch immer eine großartige Unterstützung. Die beiden kommenden Gegner, Bad Nauheim und Weiden, stehen in der Tabelle dicht bei uns, und wir sind fest entschlossen, beide Spiele zu gewinnen. Ein positiver Abschluss vor der Pause würde uns als Mannschaft natürlich sehr gut tun. Wir hatten eine produktive Trainingswoche, und es freut mich, dass einige kranke und angeschlagene Spieler wieder zurück im Lineup sind. Außerdem haben wir mit Jason Bast, den ich aus meiner Zeit in Nürnberg kenne, eine starke Verstärkung bekommen! Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die beiden Spiele.“
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Über Hockey for Hope:
Der gemeinnützige Verein Hockey for Hope wurde unter der Leitung von Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) gegründet, um mit Hilfe der Hockeysportarten bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die gesammelten Gelder und Erlöse aus Events oder Verkäufen fließen z. B. in eigene Aktionen wie Ausflüge [&] Weihnachtsfest, Sachspenden wie Computerausstattung [&] Kinderwünschebaum, unterstützende Projekte oder als finanzielle Spenden für größere Maßnahmen wie z. B. Bauprojekte.
Jason Bast verstärkt den ESV Kaufbeuren nach verletzungsbedingten Ausfällen
Der ESV Kaufbeuren reagiert mit der Verpflichtung von Jason Bast auf die aktuellen Ausfälle. Der 36 Jahre alte Deutsch-Kanadier spielte die letzten neun Spielzeiten in der DEL und schnürte seine Schlittschuhe dabei für die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die Nürnberg Ice Tigers, die Kölner Haie, die Adler Mannheim und zuletzt für die Augsburger Panther.
Der 178 cm große und 79 kg schwere Stürmer bringt damit die Erfahrung von 438 DEL-Pflichtspielen und 205 Scorerpunkten mit in die Wertachstadt. Beim ESVK wird Jason Bast, der am Mittwoch in Kaufbeuren eintreffen wird, mit der Rückennummer 45 auflaufen.
Patrick Reimer über Neuzugang Jason Bast: „Mit Jason Bast ist es uns gelungen, einen Spieler zu verpflichten, der sofort in der Lage ist, uns in unserer Situation mit den vielen kranken und verletzten Spielern zu helfen. Er ist in jeder Spielsituation einsetzbar, egal ob im Powerplay oder im Unterzahlspiel. Er ist auch ein Spielertyp, der immer vorangeht und hart arbeitet. Wir freuen uns schon auf seine Premiere im ESVK-Trikot.“
Jason Bast über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich bin schon aufgeregt, die Stadt Kaufbeuren und meine neuen Mannschaftskameraden kennenzulernen. Es war eine lange Sommerpause für mich. Ich habe auf die richtige Option für meine Familie und mich gewartet. Nach Gesprächen mit Patrick Reimer und meiner Familie war mir dann schnell klar, dass es eine gute Entscheidung ist, nach Kaufbeuren zu kommen. Ich freue mich schon auf das erste Training mit der Mannschaft und auf die anstehenden Spiele.
ESVK unterliegt mit 7:1 – Personalnot wird zum Dauerproblem
Der ESVK musste am Sonntagabend beim Auswärtsspiel Krefeld erneut mit einem kleinen Kader auskommen. Neben den verletzten Spielern Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald fehlten auch die erkrankten Henri Kanninen und Max Kislinger. Aus München standen Rio Kaiser und Philipp Krening zur Verfügung. An Ende mussten sich die Joker in Krefeld deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Zu allem Überfluss musste auch noch Daniel Fießinger aufgrund einer Verletzung nach 20 Minuten ausgewechselt und durch Rihards Babulis ersetzt werden. So wird die Ausfallliste bei den Allgäuern aktuell irgendwie nicht kleiner, sondern täglich größer.
Der ESV Kaufbeuren kam in den Anfangsminuten noch ganz gut mit der Partie klar. Daraus resultierten in der dritten und vierten Minute auch zwei Top-Chancen für die Allgäuer. Die erste vergab Jere Laaksonen, die zweite Dartagnan Joly. Nach der Möglichkeit der Kaufbeurer hatten die Hausherren dann aber schon den ersten Alleingang des Abends, und dieser sollte nicht der letzte sein. Daniel Fießinger rettete dabei stark gegen Max Newton. Allerdings agierte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner das ganze Drittel über zu offensiv und wurde von den Krefeldern immer wieder mit schnellen Gegenzügen überrannt. Die Pinguine konnten sich dem Forecheck der Gäste immer wieder leicht entziehen und kamen so schnell und mit viel Platz in die Kaufbeurer Zone. Daniel Fießinger im Tor der Joker stand dabei fast unter Dauerbeschuss und konnte mehrfach in höchster Not einen Gegentreffer verhindern. Dieser war aber nur eine Frage der Zeit, und nachdem die Krefelder wieder mit viel Platz und Geschwindigkeit in die Kaufbeurer Zone kamen, hatte Davis Vandane mit einem satten und platzierten Schuss Daniel Fießinger zum ersten Mal überwinden können. Die Joker hatten ihrerseits Pech, als Bernhard Ebner in der 16. Minute nur den Pfosten traf. Fast im Gegenzug sollte es zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Kasten klingeln. Torschütze Tim Schütz war dabei im Slot völlig frei und traf mühelos zum 2:0. Die Joker fielen mit dem Gegentreffer dann völlig in sich zusammen. Binnen 53 Sekunden musste man dabei drei Gegentreffer schlucken. Wie schon bei den ersten beiden Treffern hatten die Krefelder Torschützen Max Newton und Davis Vandane im Slot allen Platz der Welt und trafen platziert zum 3:0 bzw. 4:0.
Im zweiten Drittel stand dann Rihards Babulis für Daniel Fießinger im Tor der Wertachstädter. Der junge Backup-Torhüter musste dann auch schon in der 23. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Daniel Weiß konnte die Scheibe dabei aus der Luft zum 5:0 im Kaufbeurer Kasten unterbringen. Man konnte mit diesem spektakulären Treffer glauben, den Pinguinen gelang heute Abend alles. Dem ESVK irgendwie sogar nichts. Ein paar Minuten später rettete Rihards Babulis dann spektakulär und verhinderte das eigentlich sichere 6:0. Nachdem die Joker im Anschluss zwei Powerplays nicht nutzen konnten, hatten die Krefelder in der 31. Minute einen weiteren Alleingang, den Rihards Babulis gegen Alexander Weiß aber vereiteln konnte. Nur kurz später war der nächste Pinguin alleine vor dem Kaufbeurer Tor aufgetaucht, Rio Kaiser konnte mit einem Foul aber gerade noch einen Torabschluss verhindern. So mussten die Joker das erste Mal in dieser Partie in Unterzahl agieren. Das Penalty-Killing funktionierte in dieser Situation aber gut, und man musste keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen.
Beide Mannschaften fingen sich in der Folge noch Strafen ein, sodass es noch ein weiteres Powerplay für den ESVK gab, sowie eine Vier-gegen-Vier-Situation. In dieser machten die Hausherren dann auch noch ihren sechsten Treffer. Daniel Bruch hatte dabei viel Platz und auch viel Zeit und nutzte dies dann sieben Sekunden vor der zweiten Pause mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 6:0 aus. Das letzte Drittel war dann nur noch ein Schaulaufen der Krefelder. Die Joker waren in allen Belangen einfach chancenlos und hatten es Rihards Babulis zu verdanken, dass es erst in der 46. Minute den nächsten Gegentreffer gab. Zuvor rettete der Kaufbeurer Torhüter nämlich erneut mehrfach in höchster Not. Torschütze war Adam Payerl, der die Scheibe im Nachsetzen im Kaufbeurer Kasten unterbringen konnte. Die Pinguine hatten in zwei Powerplays (47. und 50. Minute) einige gute Chancen auf einen weiteren Treffer, aber Rihards Babulis konnte mehrfach stark parieren. Das Spiel fand dann auch eigentlich nur noch in der Kaufbeurer Zone statt.
Die Allgäuer hatten offensichtlich mit ihrem kurzen Kader und dem Kraftakt vom Freitagabend gegen den EV Landshut in den Knochen nicht mehr die nötige Energie, um sich besser aus der Affäre ziehen zu können. Sekunden vor dem Ende gelang Philipp Krening bei einem Alleingang dann noch der Kaufbeurer Ehrentreffer zum 7:1-Endstand. Zuvor konnte Rihards Babulis erneut gegen einen durchgebrochenen Krefleder Stürmer retten.
Der ESVK siegt im Derby daheim gegen Landshut. Foto: Benjamin Lahr
Kaufbeuren siegt vor ausverkaufter Kulisse mit 4:3 – Fießinger glänzt im Tor
ESVK-Trainer Todd Warriner musste dabei weiter auf einige Leistungsträger verzichten; dazu gingen auch ein paar Spieler angeschlagen in die Partie. Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Henri Kanninen musste krankheitsbedingt passen. Vom Kooperationspartner DEL Red Bull München standen dafür Rio Kaiser, Nikolaus Heigl und Philipp Krening zur Verfügung. Im Tor stand Daniel Fießinger. Vor 3.100 Zuschauern in der ausverkauften energie schwaben arena setzten sich die Kaufbeurer am Ende verdient mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.
Das Spiel nahm sofort ein gutes Tempo auf, und der ESV Kaufbeuren konnte gleich ein paar gute Aktionen in der Offensive kreieren. Bei einem ersten Powerplay nach fünf Minuten hatten die Joker zwei dicke Chancen auf einen frühen Führungstreffer liegen gelassen. Der EV Landshut zeigte den Jokern dann, wie man ein erstes Überzahlspiel ausnutzt. Nach zwei schnellen Pässen konnte Torschütze Jesse Koskenkorva in Minute 11 die Scheibe locker gegen den machtlosen Daniel Fießinger zum 0:1 einschieben.
Der ESVK brauchte eine Weile, um sich vom Gegentreffer zu erholen, hatte dann aber erneut in einem Powerplay nach 12 Minuten die Möglichkeit, einen eigenen Treffer zu erzielen, doch Dartagnan Joly hatte dabei noch die größte Chance; sein Schuss aus zentraler Position verfehlte den Kasten von Jonas Langmann hauchdünn. Auf der Gegenseite hatten auch die Niederbayern ihr zweites Powerplay an diesem Abend, welches der ESVK aber relativ gut verteidigen konnte. Kurz vor der Pause hatten die Allgäuer nach einem Sololauf von Tyson McLellan noch eine Chance auf den Ausgleichstreffer. Der quirlige Mittelstürmer scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch an Jonas Langmann. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war die Partie von vielen, teils auch völlig unnötigen Strafen geprägt. Die Joker machten dabei den Anfang. Max Kislinger musste für einen Stockcheck für zwei Minuten vom Eis, und nachdem sich die Joker nach ein paar Sekunden befreien konnten, kassierte Tyson McLellan eine Strafe in der offensiven Zone, konnte dabei aber Tor Immo nach einer kleinen Provokation mit auf die Strafbank nehmen, da dieser sich mit einem Stockcheck revanchierte. Zu allem Überfluss mischte sich auch Alec Zawatsky in die Situation ein und wurde ebenfalls für einen Stockcheck auf die Strafbank geschickt.
Die Bilder des Spiels
Der EV Landshut nutzte das Fünf-gegen-drei-Überzahlspiel mit einem satten Direktschuss von David Elsner nach 26 Minuten zur 0:2-Führung aus. Das Spiel war nun sehr nicklig geführt, und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in den Griff zu bekommen – was nur teilweise gelang, da die Spieler beider Mannschaften nicht so richtig mitmachen wollten. Derby halt.
Die Stimmen zum Spiel
So kam aber auch der ESVK zu einem Fünf-gegen-drei-Powerplay in der 33. Minute, und Philipp Krening konnte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drücken. Nur 90 Sekunden später konnten die Kaufbeurer das Spiel sogar ausgleichen, und die ausverkaufte energie schwaben arena stand Kopf. Bei einem schnellen Konter wurde ein Passversuch von Max Kislinger von einem Landshuter Verteidiger zum 2:2 in den eigenen Kasten abgefälscht; dieser musste aber auch eingreifen, da hinter ihm am langen Pfosten Philipp Krening auf das Zuspiel lauerte. Nach 35 Minuten war das Spiel also wieder ausgeglichen.
Der ESVK hatte nun auch ein wenig Oberwasser, musste sich aber wieder vor den schnellen und präzisen Konterangriffen der Landshuter in Acht nehmen. Ein solcher hätte den Jokern Sekunden vor der Pause auch fast noch den dritten Gegentreffer eingebrockt. Da Tobias Lindberg aber knapp verzog, blieb es bis zur Pausensirene beim Spielstand von 2:2.
Dieses Spiel sollte alles haben, was den Eishockeysport am Ende auch so faszinierend macht. Die Joker mussten in der 42. Minute nach einem Offensiv-Foul von Dartagnan Joly zuerst wieder in Unterzahl agieren, was gut gelang. In der 46. Spielminute musste Fynn Serikow nach einem Kniecheck an Jonas Fischer für fünf Minuten auf die Strafbank. Da er sich auch noch einen Fight mit Rio Kaiser lieferte, den der Kaufbeurer klar für sich entscheiden konnte, musste er für weitere fünf Minuten auf die Strafbank, da er wie Rio Kaiser fünf Minuten für „Fighting“ aufgebrummt bekam.
Das Powerplay nutzten die Joker dann schon nach 40 Sekunden für ihren dritten Treffer. Nikolaus Heigl traf mit einem satten und platzierten Direktschuss in den linken Torwinkel zur erstmaligen Führung für den ESVK. Die Joker mussten jedoch schnell einen weiteren Rückschlag einstecken. Nach einem Fehler an der blauen Linie der Wertachstädter war Julian Kornelli auf und davon und traf gekonnt zum 3:3-Ausgleichstreffer in Unterzahl.
Die Kaufbeurer waren mit dem Gegentreffer völlig von der Rolle und hatten Glück – und einen starken Daniel Fießinger im Tor –, der einen weiteren Alleingang in Unterzahl von den Landshutern parieren konnte. Auch in der Folge hatte der EVL noch zwei, drei dicke Chancen, das Spiel wieder komplett zu drehen, aber Daniel Fießinger war zur Stelle. Zuerst nutzten die Niederbayern also ihre Chancen nicht, und dann kassierten sie auch noch zwei weitere Strafzeiten: die erste drei Minuten vor dem Ende. Die Joker konnten aber kein Kapital daraus schlagen – und eine weitere neun Sekunden vor dem Ende, sodass die Kaufbeurer die Overtime mit einem Mann mehr beginnen konnten.
In dieser hatte der ESVK durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Aber Jonas Langmann rettete für seine Farben mehrfach stark. Allerdings verletzte er sich bei einer Abwehraktion, und so musste Philipp Dietl für den Rest der Partie in den Landshuter Kasten. Dieser hatte in der Verlängerung noch zwei starke Paraden, und da kein Treffer mehr fallen sollte, ging es ins Penaltyschießen.
In diesem konnte Daniel Fießinger die ersten beiden Versuche der Landshuter vereiteln, und da auf Kaufbeurer Seite Tyson McLellan und Philipp Krening sehenswert trafen, sicherte sich der Eissportverein an diesem Abend den Zusatzpunkt und war nach einer tollen kämpferischen Leistung auch der verdiente Derbysieger.
Ein Heimspiel voller Emotionen und eine lange Auswärtsfahrt warten auf den ESVK
Am Freitagabend um 19:30 Uhr steigt in der energie schwaben arena das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EV Landshut. Die Partie verspricht nicht nur sportlich Brisanz, sondern auch emotionale Momente – schließlich wird das Heimspiel wohl vor ausverkauftem Haus stattfinden.
Sonntagsspiel bei den Krefeld Pinguinen
Nach dem Heimspiel gegen Landshut geht es für die Joker am Sonntag an den Niederrhein. Dort wartet mit den Krefeld Pinguinen ein weiterer schwerer Gegner. Spielbeginn in der Yayla Arena ist um 17:00 Uhr.
Blick in die Kabine
Für das kommende Wochenende gibt es aus medizinischer Sicht gemischte Neuigkeiten: Max Hadraschek und Yannik Burghart kehren nach überstandenen Infekten voraussichtlich in den Kader zurück. Gleichzeitig kämpfen jedoch mehrere Spieler mit grippalen Infekten. Sicher fehlen werden weiterhin Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti verletzungsbedingt. Welche Spieler eventuell über den Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen werden, ist derzeit noch offen.
Stimmen zum Spiel: Laaksonen blickt voraus
Angreifer Jere Laaksonen zeigt sich kämpferisch:
„Am Wochenende erwarten uns zwei Top-Spiele. Zum Freitag muss man nicht viel sagen – es ist Derby. Alle wissen, was das bedeutet. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um ein gutes Spiel abzuliefern. Am Sonntag haben wir eine lange Auswärtsfahrt vor uns und treffen auf einen sehr starken Gegner. Aktuell ist es mit unserem eher kleineren Kader auch nicht so einfach, aber wir müssen einfach noch enger zusammenrücken und um jeden Punkt kämpfen.“
DEL2 live verfolgen
Alle Spiele der DEL2 – und damit auch die Partien des ESV Kaufbeuren – werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV übertragen.
Der ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin Lahr
ESV Kaufbeuren verliert trotz engagierter Leistung mit 2:5 gegen den Tabellenführer
Der ESV Kaufbeuren empfing Sonntagabend am zehnten Spieltag der laufenden DEL2-Saison in der heimischen energie schwaben arena den Tabellenführer, die Kassel Huskies. Im Kader von Todd Warriner fehlten weiterhin Max Oswald, Florian Reinwald, Joe Cassetti und Max Hadraschek. Yannik Burghart fiel ebenso krankheitsbedingt aus. Dafür gab heute Martin Kaaz aus der U20-Mannschaft sein DEL2-Debüt. Im Tor startete, wie schon vergangenen Freitag gegen Regensburg, Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich trotz passabler Leistung vor 2.237 Zuschauern mit 2:5 geschlagen geben. Vor Spielbeginn wurde noch Verteidiger Fabian Koziol für sein 300. Pflichtspiel im ESVK-Dress geehrt.
Die Hausherren starteten mit unerwartet viel Scheibenbesitz, wodurch Kassel wenig Möglichkeiten hatte, direkt vor das Tor zu gelangen. Sie versetzten sich jedoch selbst einen kleinen Dämpfer, als die Schiedsrichter ein Halten von Max Kislinger ahndeten. Kassel kam jedoch nicht in die Formation und erzielte kein Tor. Kurz darauf erhielt Dominic Turgeon die erste Strafe für die Huskies wegen hohen Stocks. Die Joker kamen schnell in die Formation, in der Sami Blomqvist lange wartete, bevor er Nicolas Appendino an der blauen Linie anspielte. Dieser fackelte nicht lange und schoss von der blauen Linie zum 1:0 in den Winkel. Es folgte eine weitere Strafe gegen Marco Müller wegen Behinderung. Die Überzahl währte aber nur 20 Sekunden, da D’Artagnan Joly dann eine Strafzeit wegen Stockschlags erhielt.
Im Vier-gegen-Vier legte dann wiederum Alex Ahlroth sein Gegenüber Alec Zawatsky, wofür der Kasseler ebenfalls zwei Minuten erhielt. Allerdings konnten die Joker weder das Fünf-gegen-Drei noch das Fünf-gegen-Vier zu ihrem Vorteil nutzen. Zwei Minuten vor Ende des Drittels mussten dann Nicolas Appendino wegen Behinderung sowie Darren Mieszkowski wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Dann ging es in die erste Pause.
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Andrew Bodnarchuk wegen Behinderung. In eigener Unterzahl nahm Tristan Keck seinem Gegenüber Nicolas Appendino energisch den Puck ab, passte in die Mitte zu Dominic Turgeon – und dieser überwand Rihards Babulis zum 1:1-Ausgleichstreffer.
Mit Ablauf der Strafe bekam Andrew Bodnarchuk direkt von der Strafbank den Puck, lief allein auf das Kaufbeurer Tor zu und konnte nur noch durch einen starken Schlägereinsatz vom heransprintenden Nikolaus Heigl gestoppt werden. Der Spielvorteil verlagerte sich immer weiter in Richtung der Gäste. Kassel übte über mehrere Minuten massiv Offensivdruck auf die Joker aus. In letzter Konsequenz sah Mitchell Hoelscher den links vor dem Tor einlaufenden Tristan Keck, der das 1:2 perfekt machte.
Wenige Minuten vor Ende des Drittels musste Nicolas Appendino wegen Haltens für zwei Minuten raus. In Kasseler Überzahl lief Tyson McLellan zum Konter an und bekam direkt einen Stockschlag von Tristan Keck ab. Tyson McLellan konnte vor dem Tor noch gestoppt werden, und Tristan Keck erhielt für seine Aktion zwei Strafminuten. Dann ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin Lahr
Der letzte Spielabschnitt begann erneut mit einer Strafzeit gegen die Huskies. Alec Ahlroth musste wegen Beinstellens in die Kühlbox, was dem ESVK jedoch nichts einbrachte. Es folgte eine denkbar unglückliche Szene für die Joker: Rihards Babulis parierte einen Schuss von Michael Bartuli, der Puck prallte an die Bande und von dort aus direkt vor die Torlinie. Alec Ahlroth schob in der Folge zum 1:3 ein. Es folgte eine Strafe gegen Henri Kanninen wegen Haltens. Kassel nutzte die Überzahl durch einen Schlenzer von Yannik Valenti zum 1:4.
Danach folgte wiederum eine Strafzeit gegen Manuel Schams wegen Behinderung. Nikolaus Heigl fälschte in Überzahl einen Schuss von Sami Blomqvist an den Querbalken ab. Der nächste Schuss von Blomqvist prallte von der Bande vor das Kasseler Tor, von wo aus Henri Kanninen mit der Rückhand zum 2:4 einschob. Es folgte erneut eine Strafe, dieses Mal gegen Jere Laaksonen wegen Beinstellens. In eigener Unterzahl fuhr erneut Tyson McLellan den Konter, traf aber wieder nicht. Eine Minute vor Schluss zog Todd Warriner seinen Torwart, was allerdings nur noch den 2:5-Empty-Net-Treffer durch Michael Bartuli zur Folge hatte. Die Kassel Huskies nahmen somit die Punkte aus Kaufbeuren mit.
Für den ESV Kaufbeuren geht es am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen den EV Landshut weiter. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich – dazu auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Starke Defensivleistung und effektive Konter bringen dem ESVK den Auswärtssieg
Für den ESV Kaufbeuren stand am Freitagabend das Auswärtsspiel vom neunten DEL2-Spieltag 2025/2026 bei den Eisbären Regensburg auf der Agenda. Chef-Trainer Todd Warriner musste dabei verletzungsbedingt auf Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Dazu musste auch Max Hadraschek krankheitsbedingt kurzfristig passen. Im Tor stand Rihards Babulis, der mit einer starken Leistung einer der Garanten für den 4:1-Auswärtssieg vor 4.289 Zuschauern war.
Der ESV Kaufbeuren nahm in den Anfangsminuten das Heft des Handelns in die eigene Hand und konnte sich so auch die ersten Torabschlüsse erarbeiten. Kurz nach dem Ende eines Powerplays der Joker nach gut vier Minuten brachte das heutige Geburtstagskind Henri Kanninen die Wertachstädter mit 0:1 in Führung. Der Finne konnte die Scheibe dabei direkt vor dem Tor von Jonas Neffin im Netz unterbringen. Die Hausherren schienen vom frühen Gegentor etwas geschockt und hatten Glück, dass Sami Blomqvist, Henri Kanninen und Dartagnan Joly beste Chancen auf einen weiteren Treffer liegen gelassen hatten.
In der siebten Minute kamen die Eisbären dann wie aus dem Nichts mit ihrer ersten wirklichen Chance zum Ausgleichstreffer. Sam Payeuer konnte alleine auf Rihards Babulis zulaufen und traf trocken zum 1:1. In der Folge war der ESVK weiterhin das Team, welches mehr offensive Aktionen zu verbuchen hatte, aber die Regensburger kamen nun auch immer wieder zu guten Szenen in der Zone der Kaufbeurer. Eine solche führte zwei Minuten vor der Pause zu einer Strafzeit gegen Tyson McLellan. Die Kaufbeurer verteidigten das anschließende Unterzahlspiel aber stark und ließen keine Chancen zu. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war das Spiel dann viel ausgeglichener. Die Eisbären hatten nun viel mehr Aktionen in der Offensive und schafften es auch immer wieder, den ESVK in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Nach einer solchen Druckphase in der 24. Minute konterten die Joker aber eiskalt über Tyson McLellan, der den mitgelaufenen Sami Blomqvist perfekt anspielte, und unsere Nummer 71 musste nur noch zum 1:2 einschieben.
Die Kaufbeurer hatten ihre beste Phase dann nach ihrem zweiten Treffer und hatten hier unter anderem durch Tyson McLellan eine weitere sehr gute Chance. Auf der Gegenseite hatte Rihards Babulis auch immer wieder alle Hände voll zu tun. Bei einem Powerplay der Regensburger nach 32 Spielminuten musste er vier Mal gegen Donat Peter retten. Der Stürmer der Eisbären kam immer wieder seitlich auf Höhe des rechten Bullypunktes zum Direktschuss. Der Kaufbeurer Torhüter behielt aber, wie gesagt, die Übersicht und bewahrte seine Farben vor einem Gegentor.
Nach dem Powerplay der Regensburger war das Spiel wieder ausgeglichener. Die Joker hatten durch Henri Kanninen die wohl beste Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Auf der anderen Seite hatte der ESVK Glück, als die Regensburger ebenfalls eine ganz große Möglichkeit aus kurzer Distanz nicht verwerten konnten. Damit gingen die beiden Mannschaften mit einem Spielstand von 1:2 in die zweite Drittelpause.
Der Schlussabschnitt ist dann schnell erzählt. Der ESVK stand defensiv relativ sicher und setzte mit der Führung im Rücken immer wieder zu gefährlichen Kontern an. Dabei gelang den Jokern auch früh im dritten Drittel ihr dritter Treffer. Tyson McLellan nutzte dabei seine technischen Fähigkeiten sehr gut aus und fand nach einer guten Körpertäuschung den freistehenden Nico Appendino, der mit einem satten Direktschuss zum 1:3 traf.
Ein weiteres Überzahlspiel der Hausherren nach 47 Minuten verteidigten die Kaufbeurer wiederum stark. Glück hatten die Joker, als die Eisbären in der 50. Minute nur den Pfosten trafen. Die Wertachstädter ihrerseits konterten dann wieder schnell, und Alec Zwatsky fand vor dem Regensburger Tor den mitgelaufenen Jonas Fischer. Der Youngster der Joker konnte Jonas Neffin im Tor der Eisbären überwinden und stellte den Spielstand mit seinem ersten DEL2-Treffer auf 1:4.
In der Folge versuchten die Oberpfälzer noch einmal alles. Rihards Babulis rettete dabei fünf Minuten vor dem Ende mit seiner starken Fanghand gegen den freistehenden Constantin Ontl. Nach einem Foul von Jakob Peukert mussten die Kaufbeurer in der 56. Minute nochmals in Unterzahl ran. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner wieder ein gutes Unterzahlspiel, und obwohl die Regensburger mit dem sechsten Feldspieler agierten, war Rihards Babulis an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. Am Ende sicherten sich die Joker somit, trotz vier Ausfällen, drei Punkte in der Oberpfalz.
Am Sonntag geht es für den ESV Kaufbeuren dann um 17:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel Huskies weiter.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Kaufbeuren trifft auf starke Defensive und ambitionierten Titelanwärter
Nach acht Spieltagen steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 mit zehn Punkten auf Tabellenplatz zehn. Nun warten am Wochenende zwei anspruchsvolle Gegner: Am Freitagabend gastieren die Joker bei den Eisbären Regensburg, die aktuell die wenigsten Gegentore der Liga kassiert haben. Am Sonntag empfangen sie in der heimischen energie schwaben arena die Kassel Huskies – den derzeitigen Tabellenzweiten.
Die Spieltermine im Überblick
Freitag, 20:00 Uhr: Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg
Sonntag, 17:00 Uhr: Heimspiel gegen die Kassel Huskies in der energie schwaben arena
Tickets für das Heimspiel
Eintrittskarten für das Sonntagsspiel gegen Kassel sind erhältlich:
Trainer Todd Warriner hat derzeit mit einigen Personalausfällen zu kämpfen. Neben dem langzeitverletzten Max Oswald fallen auch Joe Cassetti und Florian Reinwald verletzungsbedingt aus.
Ein Lichtblick: Max Kislinger wird nach seiner Pause am vergangenen Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit am Freitag in Regensburg wieder auf dem Eis stehen. Unterstützung kommt auch von DEL-Kooperationspartner Red Bull München: Nikolaus Heigl wird dem ESVK zur Verfügung stehen. Ob auch Rio Kaiser oder wie zuletzt Philipp Krening dabei sein werden, ist derzeit noch offen.
Spielerstimme: Tyson McLellan blickt voraus
Stürmer Tyson McLellan äußert sich vor dem Wochenende kämpferisch:
„Es sind wieder zwei wichtige Spiele für uns. Regensburg ist sehr gut in die Saison gestartet. Sie haben nur 12 Gegentore kassiert, also müssen wir hart arbeiten, um gute Angriffe zu fahren und einen Weg zu finden, gegen sie Tore zu erzielen. Kassel ist eine Spitzenmannschaft. Sie sind immer ein sehr schwieriger Gegner. Aber ich denke, wir haben uns als Team Selbstvertrauen aufgebaut und spielen jedes Wochenende besser. Wir freuen uns auf die beiden Spiele und ich denke, wir haben eine große Chance, auch gegen diese Mannschaften zu Punkten.“
Liveübertragung der Spiele
Alle Partien der DEL2 – inklusive der beiden ESVK-Spiele am Wochenende – werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Drei Spieler fallen aus – Kislinger vor Rückkehr ins Line-up
Die angespannte Personalsituation beim ESV Kaufbeuren verschärft sich weiter. Neben dem längerfristigen Ausfall von Max Oswald muss der Verein auch auf Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Damit wächst das ESVK-Lazarett in einer wichtigen Phase der Saison.
Ausfälle im Sturm: Oswald, Cassetti und Reinwald nicht einsatzfähig
Max Oswald, der sich eine Oberkörperverletzung zugezogen hat, wird dem Team voraussichtlich zwei Monate fehlen. Auch Joe Cassetti steht dem ESVK mehrere Wochen nicht zur Verfügung. Genauere Angaben zur Art der Verletzung machte der Verein bislang nicht. Der junge Florian Reinwald wird am kommenden Wochenende definitiv nicht auflaufen. Weitere medizinische Untersuchungen sollen in der kommenden Woche klären, wie lange der Ausfall andauern wird.
Hoffnung auf Kislinger-Comeback
Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen bei Max Kislinger. Der vielseitig einsetzbare Spieler, der am vergangenen Spieltag verletzungsbedingt pausieren musste, soll bereits am Freitag im Auswärtsspiel gegen Regensburg wieder zur Verfügung stehen – sofern es keine Rückschläge im Training gibt.
ESVK gleicht zweimal aus und unterliegt erst in der Overtime
Für den ESV Kaufbeuren stand heute ein Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim auf dem Plan. Joker-Cheftrainer Todd Warriner konnte dabei wieder auf Tyson McLellan setzen, musste aber verletzungsbedingt weiter auf Max Oswald, Max Kislinger und Florian Reinwald verzichten. Dazu stand vom Kooperationspartner Red Bull München Stürmer Thomas Heigl erneut im Kader der Joker.
Wie das erste Drittel war dann auch das ganze Spiel sehr ausgeglichen. Der ESVK hatte schon nach wenigen Sekunden eine erste richtige dicke Chance durch Henri Kanninen, welche Oscar Autio im Tor der Hausherren stark klären konnte. In der Folge glänzten beide Mannschaften mit wenig bis kaum nennenswerten offensiven Aktionen, da beide Defensivreihen sehr gut standen – vor allem die Rosenheimer Verteidigung ließ dabei so gut wie nichts zu. Während der ESVK in der eigenen Zone schon auch immer wieder mal etwas zu kämpfen hatte, vor allem dann, wenn die Starbulls schnell konterten. Schlussendlich ging es aber ohne viele Highlights dann auch mit einem leistungsgerechten 0:0 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel sah es dann auch lange danach aus, als würde kein Treffer fallen. Die größte Chance zu Beginn hatte Lukas Laub, der einen schlechten Wechsel der Kaufbeurer alleine vor Daniel Fießinger nicht ausnutzen konnte. Dabei bot sich dem Rosenheimer Stürmer im Anschluss noch eine gute Schussmöglichkeit, aber er scheiterte wieder an Daniel Fießinger. Der ESVK hatte in der 28. Spielminute eine gefährliche Chance durch Joe Cassetti, dessen Schuss Verteidiger Dominik Tiffels aber gerade noch mit der Hand blocken konnte. Oscar Autio wäre wohl zu spät gekommen in dieser Szene.
In der 33. Spielminute sollte dann der erste Treffer der Partie fallen. Dabei nutzten die Starbulls einen schnellen Konter im Nachsetzen zum Führungstreffer. Torschütze Scott Feser konnte die Scheibe zum 1:0 im Nachsetzen über die Linie drücken. Auch nach dem ersten Treffer des Spiels wollte aber keine der beiden Mannschaften offensiver agieren. Die Rosenheimer konzentrierten sich sichtlich darauf, in ihrem System keinen Fehler zu machen und vor allem zuerst defensiv zu denken. Der ESVK musste dabei aufpassen, im Spielaufbau nicht zu viel zu riskieren, um schnelle Konter der Hausherren zu vermeiden. Dies gelang über weite Strecken der Partie sehr gut. Kurz vor der Pause gab es dann noch das erste Powerplay an diesem Abend. Joker-Stürmer Joe Cassetti wanderte dabei auf die Strafbank.
So starteten die Wertachstädter mit knapp einer Minute in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel. Sie konnten das Powerplay der Rosenheimer aber gut verteidigen und starteten danach in ihre beste offensive Phase der Partie. In der 44. Minute hatten Alec Zawatsky und Max Hadraschek bereits eine große Möglichkeit auf den Ausgleich liegen gelassen. Oscar Autio konnte dabei mit einem starken Reflex mit dem Schoner vor dem einschussbereiten Max Hadraschek retten. Nur wenige Augenblicke später hatte Jere Laaksonen ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger, aber auch er scheiterte.
Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen sah sich dann gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft, die bis dato defensiv stark agierte, neu zu ordnen. Diese sollte aber verpuffen. Direkt nach der Auszeit fingen sich die Starbulls einen Zwei-auf-eins-Konter der Joker ein. Jere Laaksonen bediente dabei den mitgelaufenen Sami Blomqvist, und dieser hatte keine Mühe, in der 45. Minute zum 1:1 einzuschießen.
Direkt nach dem Ausgleichstreffer hatte Sami Blomqvist etwas Pech, als er in aussichtsreicher Position knapp verzog und es somit verpasste, den ESVK sogar in Führung zu bringen. Die Starbulls fingen sich dann auch wieder, und das Spiel war in den folgenden Minuten wieder sehr ausgeglichen. Ein zweites Überzahlspiel konnten die Rosenheimer in der 49. Minute ebenfalls nicht zu einem Treffer nutzen. Der ESVK verteidigte gut, und auch Daniel Fießinger konnte sich zwei Mal auszeichnen.
In der 55. Minute konnten die Wertachstädter dann sogar doch in Führung gehen. Und wieder war es ein Zwei-auf-eins-Konter, den die Joker ausnutzen konnten. Yannik Burghart nahm dabei den Schuss, den Oscar Autio mit der Stockhand parieren konnte. Der mitgelaufene ESVK-Kapitän Bernhard Ebener versenkte dann aber den Nachschuss eiskalt zum 1:2.
Die Rosenheimer schüttelten sich nach dem Gegentor kurz und zeigten dann einen ganz starken Wechsel. Zuerst hatte Charlie Sarault schon die große Chance, das Spiel direkt vor Daniel Fießinger auszugleichen. Seine Mannschaft blieb aber am Puck und konnte dank mehrerer starker Zweikämpfe weitere Schüsse auf das Kaufbeurer Tor abfeuern. Dabei konnte Sebastian Zwickel schließlich einen Schuss von Shane Hanna direkt vor Daniel Fießinger entscheidend zum 2:2 in der 58. Minute abfälschen.
Somit ging es für die Joker wieder einmal in dieser DEL2-Saison in die Overtime. Nachdem beide Mannschaften die eine oder andere Chance auf einen Treffer hatten, war es Jordan Taubert, der Daniel Fießinger mit einem Schuss über die Fanghand zum spielentscheidenden Treffer in der 63. Minute überwinden konnte.
Für den ESVK endete also auch das achte Spiel in der laufenden Saison mit nur einem Tor Unterschied. Insgesamt konnte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner an diesem Wochenende vier Punkte einfahren.
Das nächste Heimspiel des ESV Kaufbeuren findet am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr gegen den Tabellenführer Kassel Huskies statt. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich – dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Späte Entscheidung bringt Kaufbeuren den Derby-Sieg gegen die Towerstars
Der ESV Kaufbeuren empfing am heutigen siebten Spieltag der laufenden DEL2-Saison die Ravensburg Towerstars in der energie schwaben arena zum Derby. Trainer Todd Warriner musste hierbei weiterhin auf Tyson McLellan verzichten. Dem Joker-Lazarett schlossen sich leider auch Max Oswald, Maximilian Kislinger sowie Florian Reinwald an. Jakob Peukert war für den EV Füssen im Einsatz. Dafür gab Philipp Krening von Kooperationspartner Red Bull München sein Debüt im ESVK-Dress. Die Joker setzten sich nach kämpferischer Leistung vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 4:3 durch.
Die Highlights
Der erste Spielabschnitt begann mit einem sportlichen Schlagabtausch beider Mannschaften. Erst hatte Marvin Schmid auf Seiten der Gäste eine Doppelchance, danach spielten sich Jonas Fischer und Yannik Burghart schön vor das Tor. Bereits in der sechsten Minute gab es die erste Strafzeit. Diese erhielt Nick Latta wegen Beinstellens. Die Joker drückten die Towerstars in die eigene Zone, konnten aber nichts Zählbares aus der Überzahl mitnehmen. Wenig später kämpften vier Spieler in der Ravensburger Rundung um den Puck. Bernhard Ebner und Nikolaus Heigl setzten sich durch, wonach Letzterer den Puck zu Joe Cassetti in den Slot legte. Der US-Amerikaner netzte aus guter Position zum 1:0 ein. Die Joker konnten sich aber nicht lange über die Führung freuen. Bereits wenige Sekunden später nutzte Erik Karlsson einen Fehlpass der Kaufbeurer in der eigenen Zone, spielte seinerseits den Querpass zu Robbie Czarnik, und der machte den Ausgleich per langem Schlenzer perfekt. Im Anschluss ging es klassisch hin und her, wobei Vorteile bei den Jokern zu erkennen waren. Sie waren oft in Scheibenbesitz und störten bei jeder Gelegenheit das Offensivspiel der Towerstars. Ohne weitere Tore ging es dann in die erste Pause.
Die Bilder des Spiels
Der zweite Spielabschnitt begann hitzig. Nachdem im Kaufbeurer Torraum nachgestochert wurde, kochten bei Fabian Koziol und Fabio Sarto die Emotionen hoch, und es kam zum Faustkampf. Daraus resultierten gegen Fabian Koziol zwei Minuten wegen unnötiger Härte sowie fünf Strafminuten gegen beide Spieler wegen Faustkampfs. In Überzahl traf Robbie Czarnik den Querbalken, Tore fielen jedoch keine. Wenig später setzte sich D’Artagnan Joly gegen die Gästeabwehr durch und passte zu Joe Cassetti, dessen Direktschuss Nico Pertuch überragend mit der Fanghand parierte. Die nächste Strafzeit folgte für die Joker: Sami Blomqvist musste wegen hohen Stocks zwei Minuten vom Eis. In eigener Überzahl ließ sich Robbie Czarnik von Alex Zawatsky den Puck im eigenen Drittel abnehmen. Der Kaufbeurer Stürmer tunnelte anschließend Nico Pertuch zur 2:1-Führung. Die Towerstars ließen das aber nicht auf sich sitzen. Mark Rassel setzte sich an der Bande durch, spielte den Pass zwischen die Bullykreise zu Robbie Czarnik, und dieser schlenzte zum 2:2 ein. Damit aber nicht genug: Wenig später fuhr Robbie Czarnik hinter dem rot-gelben Tor durch und passte auf die rechte Seite zu Erik Karlsson, dessen Direktschuss zum 2:3 im Netz zappelte. Nachdem der Puck in der nächsten Situation über das Plexiglas flog, hatten Erik Karlsson und Alex Zawatsky noch ein paar nette Worte füreinander, wofür beide je zwei Minuten wegen unnötiger Härte erhielten. Mit dem Spielstand von 2:3 ging es dann in die zweite Pause.
Stimmen zum Spiel
Der dritte Spielabschnitt begann denkbar ungünstig für die Towerstars, da Matej Mrazek nach einem Zweikampf liegen blieb und das Eis verlassen musste. Es folgte eine Strafzeit gegen Nick Latta, der gegen Daniel Fießinger nachstocherte und sich so zwei Minuten wegen Stockschlags einhandelte. Das Powerplay blieb erfolglos. Kurz darauf ergab sich aus einer Torsituation der Ravensburger ein blitzsauberer Konter, den Maximilian Hadraschek zum 3:3 veredelte.
Die anschließende PK
Anschließend erhielt Nikita Kessler eine Strafe wegen Bandenchecks, die den Hausherren erneut nichts einbrachte. Eine Minute vor Schluss war es dann so weit für den ESV Kaufbeuren: Sami Blomqvist stand rechts vor dem Tor und wartete lange auf den links einlaufenden Jere Laaksonen. Der Pass kam, der Schuss zappelte im Netz, und das Stadion bebte. Die Joker setzten sich mit 4:3 gegen die Ravensburg Towerstars durch.
Schlechte Nachrichten für den ESV Kaufbeuren: Stürmer Max Oswald wird dem Team voraussichtlich für mindestens acht Wochen fehlen. Der Angreifer mit der Rückennummer 9 zog sich im Spielbetrieb eine Oberkörperverletzung zu.
Ausfall trifft ESVK in aktiver Saisonphase
Die Diagnose kam aus der medizinischen Abteilung des Vereins. Trainer Todd Warriner muss somit für einen längeren Zeitraum auf den jungen Stürmer verzichten. Welche Auswirkungen das auf die Aufstellung und das Offensivspiel der Joker hat, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Starke Defensivleistung wird mit einem Punkt belohnt – Babulis überzeugt erneut im Tor
Am sechsten Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 war der ESV Kaufbeuren bei den Lausitzer Füchsen zu Gast. Trainer Todd Warriner musste weiterhin auf den verletzten Tyson McLellan verzichten. Dafür kehrten Jonas Fischer und Jakob Peukert ins Aufgebot zurück, während Rio Kaiser für Red Bull München im Einsatz war. Im Tor startete erneut Rihards Babulis, der vor 2.475 Zuschauern mit einer überzeugenden Leistung glänzte.
Wie bereits in den Spielen zuvor, fiel auch dieses Duell nur mit einem Tor Unterschied. Der ESVK konnte sich in die Overtime retten und letztlich einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen.
Die Highlights
Frühe Führung für Kaufbeuren – Füchse schlagen zurück
Die erste Chance der Partie gehörte ESVK-Stürmer Joe Cassetti, der jedoch an Anthony Morrone im Tor der Füchse scheiterte. Auf der Gegenseite hatte Kaufbeuren in der Defensive zunächst Glück, als mehrere Lausitzer Spieler frei vor Babulis auftauchten, der jedoch mehrfach retten konnte.
In der 9. Minute brachte Alec Zawatsky die Joker nach einem Scheibengewinn von Max Hadraschek mit 1:0 in Führung. Doch noch im ersten Drittel gelang den Füchsen durch Christopher Theodore der Ausgleich, nachdem er frei vor dem Tor auftauchte und Babulis keine Chance ließ.
Strafzeiten prägen das Mitteldrittel – Joker erneut in Führung
Im zweiten Drittel sammelten die Joker zahlreiche Strafminuten und mussten unter anderem ein doppeltes Unterzahlspiel überstehen. Doch gerade in dieser Phase zeigte sich die Defensive stabil.
In der 28. Minute nutzte der ESVK ein Powerplay zur erneuten Führung: Nach einem Pass von Sami Blomqvist traf Henri Kanninen mit einem platzierten Schuss zum 2:1. Kurz vor der zweiten Pause konnten die Hausherren jedoch ausgleichen. Ein abgefälschter Schuss von Charlie Jahnke landete im Kaufbeurer Tor – 2:2.
Spannende Schlussphase – Entscheidung im Penaltyschießen
Im Schlussabschnitt blieb das Spiel ausgeglichen. Kaufbeuren konnte sich diesmal von der Strafbank fernhalten. In der 52. Minute ging Weißwasser erstmals in Führung, als Alexis D’Aoust aus kurzer Distanz zum 3:2 traf. Doch nur wenig später glich Max Oswald mit einem kraftvollen Direktschuss zum 3:3 aus – nachdem Heigl und Mayer den Puck zuvor stark erobert hatten.
In der Overtime konnte keine Mannschaft den entscheidenden Treffer erzielen, auch ein Powerplay der Füchse blieb ungenutzt. Im Penaltyschießen hatten die Joker dann das Nachsehen: Alle vier Schützen scheiterten, während Eric Hjorth für die Füchse traf und den 4:3-Endstand markierte.
Der vierte DEL2-Spieltag führte den ESV Kaufbeuren am späten Sonntagnachmittag zur Düsseldorfer EG. Für den Absteiger aus der DEL war es zugleich die Heimpremiere in der DEL2. ESVK-Trainer Todd Warriner musste weiterhin auf Mittelstürmer Tyson McLellan verzichten. Im Tor stand Daniel Fießinger, der mit einer starken Leistung zu den entscheidenden Akteuren des Spiels zählte. Vor 7.210 Zuschauern sicherte er mit seinen Paraden entscheidend die zwei Punkte für die Joker.
Die Highlights
Die DEG startete druckvoll in die Partie und setzte den ESVK früh unter Druck. Nach kurzer Entlastung kassierten die Joker den ersten Gegentreffer: Leon Niederberger schlich sich im Slot zwischen drei Kaufbeurer Spielern durch und netzte nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:0 ein. Ein erstes Powerplay der Düsseldorfer überstanden die Gäste mit viel Geschick – Paul Mayer rettete in höchster Not vor der Linie.
Nach etwa zehn Minuten fanden auch die Joker besser ins Spiel und kamen durch Max Hadraschek und Max Oswald zu ersten Chancen. Doch ein Offensivfoul von John Rogl führte zum nächsten Powerplay der DEG – diesmal mit Erfolg: Kevin Maginot fälschte im Slot zum 2:0 ab.
Die anschließende Pressekonferenz
Kurz darauf bekam der ESVK seine erste Überzahlsituation und konnte einige Abschlüsse verbuchen, jedoch noch ohne zählbaren Erfolg. Vier Minuten vor der Drittelpause nutzte Klausi Heigl ein weiteres Powerplay: Henri Kanninen bediente ihn im Slot, der Anschlusstreffer zum 2:1 war perfekt.
Im zweiten Drittel dominierten die Joker das Geschehen. Direkt nach Wiederbeginn traf Max Oswald nur den Innenpfosten, Sekunden später glich Dartagnan Joly aus der Drehung zum 2:2 aus. Der ESVK erspielte sich nun ein klares Chancenplus. Zawatsky, Cassetti, Kanninen und Blomqvist kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten – DEG-Keeper Niklas Lunemann verhinderte jedoch mehrfach den Rückstand seiner Mannschaft. Auch Daniel Fießinger auf Kaufbeurer Seite parierte stark, insbesondere gegen Yushiroh Hirano. Trotz vieler guter Gelegenheiten blieb es bis zur zweiten Pause beim Unentschieden.
Im Schlussabschnitt hielten beide Torhüter ihre Teams mit starken Paraden im Spiel. Besonders Fießinger überzeugte in den hektischen Schlussminuten mit Übersicht und Ruhe. Auch in der Overtime änderte sich daran nichts – beide Mannschaften hatten Chancen, scheiterten jedoch an den Torleuten.
Das Penaltyschießen entschied schließlich die Partie. Für den ESVK trafen Joe Cassetti und Dartagnan Joly mit sehenswerten Treffern. Daniel Fießinger parierte zwei von drei Düsseldorfer Versuchen und sicherte so den 3:2-Auswärtssieg.
Nach vier Spieltagen hat der ESV Kaufbeuren nun fünf Punkte auf dem Konto.
Am dritten Spieltag der DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren die Bietigheim Steelers. Vor 2.337 Zuschauern in der energie schwaben arena mussten sich die Joker nach einer 2:0-Führung am Ende mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Trainer Todd Warriner musste dabei krankheitsbedingt auf Tyson McLellan verzichten. Rihards Babulis erhielt den Vorzug im Tor.
Frühe Führung für die Joker
Die Partie begann mit einer frühen Strafzeit gegen Kaufbeuren, die das Team jedoch gut überstand. Kurz darauf sorgte ein schneller Angriff über Nikolaus Heigl und Joe Cassetti für das 1:0. Die Steelers hatten zunächst wenig Zugriff auf das Spiel und blieben an Babulis im Joker-Tor hängen.
In einem zunächst ungenutzten Powerplay zeigte sich wieder das bekannte Problem der Kaufbeurer Überzahl: wenig Struktur, keine klare Torchance. Kurz vor Drittelende erzielte Cassetti nach einem starken Pass von D’Artagnan Joly das vermeintliche 2:0 – doch der Treffer wurde nach Videoüberprüfung aberkannt, da Bernhard Ebner seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen hatte. Statt Tor gab es fünf Strafminuten für Ebner.
Blomqvist erhöht – unglückliches Gegentor bringt Spannung zurück
Im zweiten Drittel verteidigte Kaufbeuren auch in Unterzahl solide. Sami Blomqvist erzielte nach einem Querpass im Powerplay das 2:0. Der ESVK kontrollierte das Spiel zunehmend, doch ein unglücklicher Moment brachte die Gäste zurück: Ein Puck sprang hinter dem Tor von der Bande zurück, traf Babulis, und trudelte über die Linie – Anschlusstreffer zum 2:1.
Späte Strafe bringt den Ausgleich
Im Schlussdrittel übte Bietigheim zunehmend Druck aus, Kaufbeuren wurde in die Defensive gedrängt. Es blieb lange bei der knappen Führung, bis eine Strafzeit gegen Paul Mayer und das Herausnehmen des Torwarts zum Ausgleich führten. Jack Dugan nutzte die Überzahl und traf zum 2:2.
Overtime ohne Entscheidung – Penaltyschießen bringt Klarheit
In der Verlängerung hatte Dugan die beste Möglichkeit, traf aber nur die Latte. Kaufbeuren konnte eine weitere Überzahl nicht nutzen – also musste das Penaltyschießen entscheiden. Für die Joker trafen Cassetti und Blomqvist, während Dugan und Kemp für Bietigheim erfolgreich waren. Am Ende scheiterte Cassetti beim entscheidenden Versuch, womit die Steelers den Extrapunkt mitnahmen.
Spielverlauf in Kürze
H3: Die Torschützen
1:0 Joe Cassetti (Assist: Heigl)
2:0 Sami Blomqvist (Powerplay)
2:1 Eigentor nach Bande
2:2 Jack Dugan (Powerplay, 6-gegen-4)
2:3 n.P. Entscheidung durch Brett Kemp im Penaltyschießen
ESVK Stürmer Tyson McLellan. Foto: A. Winterholler
Zwei fordernde Spiele für den ESV Kaufbeuren
Für den ESV Kaufbeuren stehen am dritten und vierten Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 zwei anspruchsvolle Begegnungen auf dem Programm. Die Mannschaft um Stürmer Tyson McLellan trifft dabei am Freitag auf den Liga-Rückkehrer Bietigheim Steelers und reist am Sonntag zum DEL-Absteiger Düsseldorfer EG.
Heimspiel gegen die Steelers
Am Freitagabend empfangen die Joker die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Die Steelers sind zurück in der DEL2 und verfügen trotz ihres Abstiegshintergrunds über viel Erfahrung. Besonders ihre Leistungen in der Vorbereitung und der Liga zeigen, dass sie nicht zu unterschätzen sind.
Sonntagsausflug nach Düsseldorf
Nur zwei Tage später wartet eine weite Reise auf den ESVK: In Düsseldorf steht am Sonntag um 17:00 Uhr das Spiel gegen die Düsseldorfer EG an. Die DEG, frisch abgestiegen aus der DEL, verfügt trotz kleinerem Kader über viel Qualität. Für ESVK-Kapitän Bernhard Ebner wird es ein emotionales Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.
Tickets für das Heimspiel
Karten für das Heimspiel gegen Bietigheim sind online unter tickets.esvk.de sowie in der Geschäftsstelle, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
Personalupdate aus der Kabine
Cheftrainer Todd Warriner kann voraussichtlich erneut auf den kompletten Kader zurückgreifen. Zusätzlich werden erneut Rio Kaiser und Nikolaus Heigl vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München im Aufgebot stehen.
Stimme zum Wochenende: Daniel Fießinger im Interview
Torhüter Daniel Fießinger schätzt die Lage wie folgt ein:
„Die Steelers haben bereits in der Vorbereitung ihre Qualität gezeigt. Auch die ersten Spiele in der Liga waren knapp. Sie nutzen gegnerische Fehler schnell aus. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Unterstützung unserer Fans zuhause gewinnen können. Am Sonntag erwartet uns eine lange Anreise. Die DEG hat zwar einen kleineren Kader, aber der ist qualitativ sehr gut besetzt. Ich freue mich auf das Spiel in Düsseldorf, besonders wegen der Atmosphäre. Für unseren Kapitän Bernhard Ebner wird es zudem ein besonderes Spiel – an alter Wirkungsstätte.“
Livestream-Angebot
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Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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