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Angriff aus dem Netz

Wer die Möglichkeiten und Risiken digitaler Medien kennt, kann sich besser vor Cybermobbing schützen. Urhebervermerk: © AOK

Cybermobbing

Digitale Medien spielen im Alltag vieler Jugendlicher eine große Rolle. Doch was für viele Austausch, Unterhaltung und Teilhabe bedeutet, kann durch Cybermobbing schnell zum Problem werden. „Mobbing und Cybermobbing beeinträchtigen junge Menschen meist massiv in ihrem psychosozialen Wohlbefinden“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Laut Deutschem Schulbarometer 2025/26 der Robert Bosch Stiftung sind bundesweit 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler mindestens einmal im Monat davon betroffen. Für das Schulbarometer hat die Stiftung 1.507 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren sowie je ein Elternteil befragt.

Generell bedeutet Mobbing, dass meist mehrere Personen einen anderen Menschen belästigen, bedrängen, diffamieren, lächerlich machen und quälen. „Beim Cybermobbing geschieht dies online, zum Beispiel per E-Mail, in Chat-Gruppen, in den sozialen Medien oder in Online-Foren“, so Susanne Hasel. Neben verbalen Angriffen kommen auch herabsetzende Fotos und Videos zum Einsatz, die häufig bearbeitet und verfälscht sind. Die digitale Umgebung verstärkt die Wirkung zusätzlich, da Inhalte gespeichert, schnell weitergeleitet und nur schwer vollständig gelöscht werden können.

Cybermobbing gefährdet die Gesundheit

Für die Betroffenen ist Cybermobbing eine Tortur: Die andauernden Angriffe schwächen ihr Selbstvertrauen, verursachen Selbstzweifel und viele ziehen sich zurück. „Cybermobbing kann einen Menschen langfristig krank machen und verschiedene Symptome hervorrufen“, so Susanne Hasel. Neben körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Herzklopfen oder Kopfschmerzen können auch ernsthafte Krankheiten wie etwa Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.

Cybermobbing wirksam vorbeugen

Das Risiko von Cybermobbing lässt sich senken. Generell gilt, mit sensiblen Daten sparsam umzugehen. „Je mehr man preisgibt, desto angreifbarer macht man sich“, so Susanne Hasel. Wer auf Online-Plattformen unterwegs ist, sollte Freundschaftsanfragen gründlich prüfen und nur gute Bekannte aus dem realen Leben akzeptieren. Dazu gehört, private Daten wie Adresse, Handynummer oder Mailadresse mit Klarnamen nur mit echten Freunden zu teilen, das Gleiche trifft auf Fotos und Videos zu. Wenn Nutzerinnen und Nutzer beleidigende oder unangemessene Inhalte schicken, kann man sie blockieren und beim Betreiber der Website melden. „Der digitale Raum ist nicht rechtsfrei: Wer sich massiv beleidigt, bedroht oder in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt, hat die Möglichkeit, eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen“, so Susanne Hasel.

AOK unterstützt Berufsschule vor Ort

Die AOK fördert das für Berufsschulen kostenfreie Präventionsprogramm „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ des Bündnis gegen Cybermobbing e.V. Vor Kurzem vermittelte das Bündnis auch an der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf den Lehrkräften praxisnahes Wissen über die Dynamik digitaler Gewalt, rechtliche Rahmenbedingungen und die Erhöhung der Handlungssicherheit in der Prävention und Intervention. Zudem unterstützte ein Expertenteam die Berufsschülerinnen und Berufsschüler mit einem Workshop. Dort lernten sie, sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen und online respektvoll zu kommunizieren. Ziel der Schulungen ist, einen nachhaltigen Kulturwandel an der Schule zu initiieren, der von der Schulleitung über das Lehrpersonal bis hin zu den Auszubildenden und ihren Eltern reicht. Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es bei Susanne Hasel von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu über susanne.hasel@by.aok.de oder der Rufnummer 08341/431-140.

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324 Mal der Weg zum Ziel – Zeugnisverleihung der FOSBOS Kaufbeuren im Modeon

Die besten Absolventen der FOSBOS 12/13 (hinten v.l.: Silke Vogel (Elternbeiratsvorsitzende), Björn Mellies (Schulleiter), Dr. Sabine Freund (Vorstand Förderverein), Christoph Huber (Vorstandssprecher VR-Banken), vorne v.l.: Jasmin Beck (Abi 0,88), Agnes Ruther (Fachabi 1,10), Lukas Kirchmayr (Fachabi 1,0), Mina Mentner (Abi 1,05), Julia Knauer (Abi 1,19), nicht auf dem Bild: Elisa Herz (Fachabi 1,11), Anna Lena Betz (Fachabi 1,13), Ronja Willnecker (Fachabi 1,29). Foto: FOSBOS Kaufbeuren

Mit einer festlichen Zeugnisverleihung im Modeon in Marktoberdorf verabschiedete die Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren ihren diesjährigen Jahrgang.

Insgesamt erhielten 324 Absolventinnen und Absolventen der FOSBOS Kaufbeuren ihre Hochschulreifezeugnisse – je nach Ausbildungsweg die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife.

Die Schulleitung stellte ihre Ansprache unter die Metapher des Weges. Jeder Bildungsweg habe irgendwo seinen Anfang, manches Stück werde gemeinsam gegangen, andere Stücke führen über Abzweigungen und Umwege. Letztendlich seien aber alle am gleichen Ziel angekommen, dem Schulabschluss, so der stellvertretende Schulleiter Christoph Thiel. Der Abschluss stehe nicht nur für Leistung, sondern genauso für persönliche Entwicklung und Erfahrungen. Gerade an der FOSBOS träfen unterschiedliche Voraussetzungen aufeinander – Absolventinnen und Absolventen der Mittelschule und Realschule ebenso wie junge Menschen mit Berufsausbildung. Entsprechend vielfältig seien die Pfade, die schließlich zur Hochschulreife führten.

Ein großer Dank galt der „Schulfamilie“ – Lehrkräften, Mitarbeitenden, Eltern und natürlich den Schülerinnen und Schülern selbst. „Wir sind einander auf Augenhöhe begegnet“, griff der Schulleiter Björn Mellies eine Aussage der Schülervertretung auf, denn genau das sei zentral für unsere demokratische Kultur: „sich ernsthaft zuzuhören, unterschiedliche Meinungen zu respektieren, verschiedene Glaubensrichtungen, Herkunft, sexuelle Orientierung und politische Weltanschauungen anzuerkennen – weil jeder Mensch das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit hat.“ Mit einem Zitat von Nelson Mandela schlug Mellies den Bogen zur gesellschaftlichen Verantwortung der Bildung: „Bildung ist die mächtigste Waffe, die du einsetzen kannst, um die Welt zu verändern.“ Die Absolventinnen und Absolventen hätten sich dieses Werkzeug erarbeitet, um für unsere Freiheit einzustehen, die Demokratie und Mitgestaltung durch alle braucht. Demokratie beginne im Kleinen, nicht nur in der großen Politik.

Auch die Bürgermeisterin der Stadt Kaufbeuren, Frau Julia Stillfried, würdigte den Jahrgang und sprach von „gemischten Gefühlen“ an einem Tag wie diesem: Dankbarkeit und ein wenig Wehmut über das Abschiednehmen, zugleich Freude auf das Neue – auch wenn Ungewissheit dazugehöre. Bildung, so ihre Botschaft, sei „ein Werkzeug, das stärkt und Orientierung schafft in einer Welt, die sich ständig verändert. Die Schülervertreterinnen Maya Ernst und Jasmin Beck blickten auf das Verbindende dieses Abschlusses zurück. „Was bleibt, sind nicht unbedingt die gelernten Inhalte, sondern vor allem die gemeinsame Zeit – das, was zwischen den Zeilen passiert ist“, hielten sie fest. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Silke Vogel, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und sprach den vielen Eltern aus dem Herzen: „Stolz und Erleichterung begleiten diesen Moment.“

Traditionell wurden im Rahmen der Feier zudem besondere Leistungen gewürdigt: Julia Knauer erreichte mit einem Notendurchschnitt von 1,19 das drittbeste Abitur, Elisa Herz wurde für das drittbeste Fachabitur (1,11) ausgezeichnet. Beide erhielten je 100 Euro vom Elternbeirat.  Agnes Ruther (Fachabitur 1,10) und Mina Mentner (Abitur 1,05) wurden jeweils als Zweitbeste geehrt und mit 200 Euro vom Förderverein der Schule, den „Freunden und Förderern der FOSBOS Kaufbeuren e.V.“, ausgezeichnet. Herausragend schnitten Jasmin Beck mit 0,88 im Abitur – zugleich bayernweit beste Leistung im Zweig Gesundheit – sowie Lukas Kirchmayr mit 1,0 im Fachabitur – bayernweit beste Leistung im Zweig Technik – ab. Sie erhielten jeweils 500 Euro vom Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.

Am Ende blieb vor allem ein gemeinsames Gefühl: Die Absolventinnen und Absolventen können stolz auf das Erreichte sein. Aus vielen unterschiedlichen Wegen ist ein gemeinsamer Erfolg geworden. Die Schülervertreterin Maya Ernst brachte es auf den Punkt: statt auf die Frage, was man einmal werden wolle, mit einem Berufswunsch zu antworten, wäre es in ihren Augen viel treffender, zu sagen: „Die Person, die ich heute bin.“

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Der Ferienpass ist ab sofort erhältlich – gültig bis 3. Oktober 2026

Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten für Groß und Klein

Zum Jubiläum sind dieses Jahr „Goldene Tickets“ in den Ferienpässen verborgen. Die Entdecker dieser besonderen Tickets dürfen sich über Ausflüge mit der ganzen Familie ins Legoland, Therme Erding oder Skyline Park freuen. Der Sommer-Ferienpass 2026 ist bereits erhältlich und bietet Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auch schon im Juli kostenfreien Eintritt in über 150 Einrichtungen im gesamten Allgäu, von Schwimmbädern über Museen und Minigolfanlagen bis hin zu Bergbahnen und kreativen Aktionen.

Alle Gutscheine aus dem Ferienpass sind mit einem QR-Code versehen. Beim Scannen des Codes gelangt man auf die Website der Einrichtung und kann so ganz bequem die Öffnungszeiten oder aktuelle Änderungen einsehen.

Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten für Groß und Klein. In Kaufbeuren kommen ins Generationenhaus zwei Märchenerzählerinnen, das Stadtarchiv Kaufbeuren bietet eine Schatzsuche mit Eule Hugo durch das Archivmagazin, in der neuen Dobler Akademie gibt es einen Aktionsvormittag sowie Stadtführungen mit dem Nachtwächter, Kinderstadtführung oder Führungen durch den Fünfknopfturm, Kraftwerk Leinau oder das Feuerwehrmuseum werden angeboten. Dieses Jahr wieder dabei ist die All-Kart Allgäuer-Hallenkartbahn. Es gibt kreative Angebote im Stadtmuseum, Isergebirgsmuseum und von querKUNST.

Die vielfältigen, kostenlosen Angebote und Ermäßigungen der attraktiven Einrichtungen können zwischen dem 1. Juli und 3. Oktober 2026 genutzt werden – da ist sicher für alle etwas dabei! Mit dem integrierten Sommerferien-Busticket sind während der Sommerferien kostenloses Busfahren möglich – allein, mit Freunden oder mit der Familie.

Gutscheine und Busticket erhalten alle, die noch keine 18 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz im Geltungsbereich des Ferienpasses haben, für nur 8 €. Familienfreundlichkeit spielt bei dem Angebot eine wichtige Rolle, deswegen ist der Ferienpass für Familien ab dem dritten Kind kostenlos.

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen und den Verkaufsstellen des Sommerferienpasses sind direkt auf der Homepage www.ferienpass-allgaeu.de zu finden.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Musik kennt kein Alter – „Pack die Badehose ein“: Konzert der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule am 4. Juli 2026

Sommerkonzert in und vor dem Stadtsaal Kaufbeuren

Mit einem bunten musikalischen Sommergruß verabschiedet die Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule das Schuljahr 2025/26: Am Samstag, 4. Juli 2026, ab 17 Uhr lädt sie herzlich zum traditionellen Sommerkonzert in und vor den Stadtsaal ein. Unter dem fröhlichen Motto „Pack die Badehose ein!“ gestalten Musikerinnen und Musiker aller Generationen einen abwechslungsreichen Konzertabend voller Sommerstimmung.

Ob Singklassen, junge Solistinnen und Solisten, Instrumentalensembles, Rockbands, Frauenchor oder das Seniorenensemble – sie alle bringen den Sommer musikalisch zum Klingen. In zehn kurzweiligen Musikstationen erwartet das Publikum ein farbenreicher Reigen aus Klassik, Musical, Folk, Pop und Jazz. Sommerliche Leichtigkeit, Lebensfreude und musikalische Vielfalt ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das einstündige Programm.

Das Konzert macht zugleich die besondere Stärke der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule hörbar: Zwar steht die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt ihrer Arbeit, ebenso selbstverständlich fördert sie jedoch das gemeinsame Musizieren über alle Generationen hinweg.

Mit dabei sind die Singklassen der Grundschule Hirschzell und der Konradinschule, der Frauenchor der Musikschule, das Seniorenensemble „Silverstars“, das Waldhorn-Orchester, das junge Streicher- und Gitarrenensemble, ein Harfensextett sowie ein Oboenquartett. Darüber hinaus dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf besondere musikalische Überraschungen freuen – darunter eine schwungvolle Schülerkomposition sowie ein humorvolles Werk für sechs Hände und einen Flügel.

Den stimmungsvollen Abschluss übernehmen gegen 18 Uhr die Rockbands „5 Promille“ und „Lost and Loud“ auf dem Platz vor dem Stadtsaal. Mit einem mitreißenden Open-Air-Rockmedley lassen sie den Konzertabend mit bekannten Hits und Ohrwürmern schwungvoll ausklingen.

Der Eintritt zum Konzert im Saal sowie zum anschließenden Open-Air-Abschluss ist frei.

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GemüseAckerdemie

Bild: Susanne Hasel AOK; Radieschen-Ernte der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Pfronten

Unterricht an der frischen Luft

Säen, Pflanzen und Jäten stehen an der Mittelschule in Pfronten derzeit regelmäßig auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b nehmen am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie teil und bewirtschaften von April bis Oktober ihr eigenes Gemüsefeld. „Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen auf praktische und anschauliche Weise zu vermitteln, wo unsere Lebensmittel herkommen und warum gesunde Ernährung wichtig ist“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, die das Programm finanziell fördert. Die Schulkinder bauen derzeit zahlreiche verschiedene Gemüsearten an. Aktuell stand gerade die zweite Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und erfahren dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Saskia Planert, Klassenlehrerin der Mittelschule Pfronten.

 

Nachhaltig und praxisnah

Die Kinder lernen die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion kennen. Die Mädchen und Buben pflanzen und pflegen das Gemüse nicht nur, sondern ernten und verarbeiten es auch. „Selbstverständlich sollen die Kinder von ihrer Ernte auch     profitieren und so wird das Gemüse auch gemeinsam zubereitet und gegessen “, so Susanne Hasel. Die Kinder erleben damit unmittelbar, wie schmackhaft und gesund frisches Gemüse ist. Im Vorfeld wurden die Lehrkräfte geschult und mit umfangreichem Bildungsmaterial für den Unterricht ausgestattet. Die sogenannten 20 Bildungsbausteine vermitteln Wissen rund um das praktische Ackern und weiterführende Themen der Nachhaltigkeit. „Durch den hohen Praxisbezug werden nicht nur das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, sondern auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert“, so Saskia Planert.

 

Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat, im zehnten Jahr und schickt bereits die 323. Schule aufs Feld. In diesem Jahr nehmen rund 7.400 Schülerinnen und Schüler in Bayern am Programm teil und kümmern sich um mehr als 10.300 m² Ackerfläche. Insgesamt haben seit 2017 bayernweit über 25.600 Kinder ihr eigenes Gemüse angebaut und um die 19.300 Quadratmeter Ackerfläche bewirtschaftet.

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Jugend Kinder

Mädchenzimmer 2.0

Neuer Glanz für das Mädchenzimmer: Die Mädchen des MädchenMontags haben ihren Treffpunkt im JuZe Kaufbeuren selbst mitgestaltet. (Foto: Sina Rauhut, Leitung des Projekts)

Neuer Wohlfühlort im JuZe Kaufbeuren

„Wow, ist das schön geworden, kann ich hier einziehen?“ Mit diesen Worten beschreiben die Mädchen des JuZe Kaufbeuren ihre Begeisterung über das neu gestaltete Mädchenzimmer. Nach mehreren Monaten Planung, Organisation und tatkräftiger Arbeit erstrahlt der Raum nun in neuem Glanz.

Im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Mit Mädchen- und Frauenpower zur Integration“ renovierten die Teilnehmerinnen der Gruppe „MädchenMontag“ gemeinsam mit Fachkräften und örtlichen Handwerksbetrieben ihr eigenes Zimmer. Mit viel Kreativität und Engagement verwandelten sie den Raum in einen gemütlichen Rückzugsort. Möbel und Dekoration wurden teilweise über Kleinanzeigen organisiert, neue Anschaffungen eigenständig aufgebaut und zahlreiche Dekoelemente selbst gestaltet. Dank einer großzügigen Spende des Kaufbeurer Unternehmens Allgäuer Bauprofis konnte sogar der Boden erneuert werden. Ein weiteres Highlight entstand in Kooperation mit der Fachakademie für Sozialpädagogik:

Gemeinsam entwickelten die Mädchen eine eigene „Mädchenkiste“ mit hilfreichem Equipment für verschiedene Alltags- und Notsituationen. Diese hat nun ihren festen Platz im neuen Mädchenzimmer gefunden. Jede Woche nutzen die Mädchen ihren neugestalteten Raum zum Basteln, Spielen, gemeinsamen Essen und zum Schmieden neuer Ideen und Pläne. Das Zimmer ist zu einem wichtigen Treffpunkt geworden, an dem Gemeinschaft, Kreativität und Selbstwirksamkeit erlebt werden können.

Neugierig geworden? Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren sind herzlich eingeladen, den MädchenMontag und das neue Mädchenzimmer kennenzulernen. Die Gruppe trifft sich jeden Montag von 16 bis 18 Uhr im JuZe Kaufbeuren.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musikschule und Tänzelfest-Knabenkapelle laden zum Sommerspaziergang mit Musik durch die Altstadt Kaufbeuren

Musik in der Stadt am Samstag, 27. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr

Ensembles der Sing- und Musikschule und die Tänzelfest-Knabenkapelle bringen am Samstag, 27. Juni, von 11 bis 13 Uhr die Altstadt zum Klingen und Swingen. Entlang eines Spaziergangs vom Kemptener Tor über Obstmarkt, Salzmarkt, bis zum Café Weberhaus und Spitaltor präsentieren junge und junggebliebene Musikensembles an fünf Stationen Straßenmusik mit Jazz, Rock, Klassik, Percussion und Volksmusik.

Musik vom Zollhäuschen bis zum Spitaltor

Am Kemptener Tor vor dem Stadthaus Café heizen die Jugendbands „5Promille“ und „Lost and Loud“ mit waghalsigen rockigen Sounds ein. Die Bläserklasse der Konradinschule teilt sich die Bühne am Obstmarkt mit der Jugendbigband „PicPäth“ und dem Jazzensemble „Undergrounds“. Am Salzmarkt zupfen die Gitarristen im Wechsel mit der Veeh-Harfengruppe „Silverstars“, die nicht nur zum Zuhören einlädt, sondern gerne auch zum Ausprobieren der schönen Zupfinstrumente. Ein Marimba-Duo und ein Geigenensemble verzaubert die Atmosphäre am Café Weberhaus mit klassischen Klängen und bekannten Melodien. Am Spitaltor gibt die Tänzelfest-Knabenkapelle von 11 bis 12 Uhr ein Platzkonzert.

Unterstützung durch Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Wieder wird „Musik in der Stadt“ von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt. „Die Aktionsgemeinschaft ist immer begeistert, wenn die Innenstadt durch solche Aktionen belebt wird“, so Claudia Geyrhalter von der Aktionsgemeinschaft. „Es ist eine schöne Idee der Musikschule, alljährlich inmitten des samstäglichen Einkaufstrubels einen Musikspaziergang anzubieten, der unsere Innenstadt belebt und zum Klingen bringt.“

Weitere Informationen über das Musikschulsekretariat: Tel. 08341 437-290 und im Internet unter www.musikschule.kaufbeuren.de.

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Bildung Jugend

Faszinierende Einblicke in die Welt der Metallverarbeitung bei der Firma Hirschvogel

Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche Realschule nach einem besonderen Tag bei der Hirschvogel Group. Foto: Hirschvogel

Sophie-La-Roche-Realschule erhält spannende Einblicke in die Welt der Metallverarbeitung

Rund 30 technisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren hatten kürzlich die Gelegenheit, die Hirschvogel Group in Denklingen aus nächster Nähe kennenzulernen. Der Besuch bot spannende Einblicke in moderne Fertigungsprozesse und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.

Den Auftakt bildete eine informative Einführung im Ausbildungszentrum des Unternehmens. Dabei erhielten die Jugendlichen durch den Ausbildungsleiter Herrn Zenner einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Firma Hirschvogel sowie deren Produkte und Fertigungsweisen. Zudem wurden verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt, die das international tätige Unternehmen anbietet. Im Anschluss folgte eine ausführliche Führung durch das Ausbildungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei praxisnahe Einblicke gewinnen und moderne Maschinen sowie Arbeitsabläufe kennenlernen. Viele nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über technische Details zu informieren. Nach einer kurzen Stärkung mit frischen Brezen ging es weiter ins Werk der Firma.

Dort standen unter anderem der Werkzeugbau, moderne 3D-Druckverfahren mit Pulver und Filament sowie das Labor und die Prüftechnik auf dem Programm. Die Vielfalt der Technologien und die Präzision der Arbeit beeindruckten die Schüler sichtlich. Zum Ende des Besuchs fand eine kurze Abschlussrunde statt, in der die gesammelten Eindrücke reflektiert wurden. „Es war spannend zu sehen, wie vielseitig die Arbeit in einem Industriebetrieb sein kann“, fasste ein Schüler seine Eindrücke zusammen. Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und Eindrücken im Gepäck kehrten die Schülerinnen und Schüler anschließend zur Schule zurück.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Herrn Zenner und Herrn Schramme, die diesen informativen und abwechslungsreichen Tag ermöglicht haben.

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Jugend Kinder

Für die Sommerferien anmelden & Restplätze für die zweite Woche SRE

Eintauchen in das geheimnisvolle Märchenzelt… (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

DJ-Kurs, Schwimmkurs und Zauberworkshop: Anmeldungen für das Sommerferienprogramm beginnen am 27. Juni, Restplatzvergabe 2. Woche Stadtranderholung

Die Ferienbetreuungen des SJR KF boten auch in den vergangenen Pfingstferien ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für Kinder. Dabei erlebten die Teilnehmenden gemeinsame Ferientage voller Spiel, Spaß und neuer Erfahrungen.

In der ersten Ferienwoche startete die Betreuung im JUZE Neugablonz mit dem Angebot „Auf Schatzsuche – ein Abenteuer für Mutige“. Die Kinder begaben sich dabei auf eine spannende Entdeckungstour, bei der sie Rätsel lösten, Hinweise suchten und gemeinsam kleine Abenteuer bestanden. Parallel dazu fand im Wertachpark Kaufbeuren das Angebot „Leinen los, Piraten an Bord“ statt.

In der zweiten Ferienwoche wurde es dann im JuZe Kaufbeuren geheimnisvoll. Unter dem Motto „Die geheime Welt der Wichtel und Zwerge” tauchten die Kinder in eine fantasievolle Welt ein und erlebten Geschichten rund um kleine Wesen, Natur und Magie.

Begleitend zu den Ferienbetreuungen fanden zahlreiche Tagesprogramme statt. Ein Highlight war dabei das Angebot „Das geheimnisvolle Märchenzelt“, das vom Team Kinderfreizeit, in dem sowohl die Ferienangebote, wie auch die Angebote der mobilen Spielplatzbetreuung beheimatet sind, durchgeführt wurde. Eine Märchenerzählerin nahm die Kinder mit in eine fantasievolle und geheimnisvolle Welt, die durch die besondere Atmosphäre eines Märchenzeltes zum Leben erwachte.

Darüber hinaus gab es viele weitere Angebote, darunter ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof, bei dem die Wiese und ihre kleinen Bewohner genauer untersucht wurden, eine Rafting-Tour auf der Iller, ein Fußballturnier, kreativer Kindertanz und zahlreiche weitere Aktionen aus den Bereichen Bewegung, Natur und Kreativität.

Ausblick auf die Sommerferien 2026

Nach den erfolgreichen Pfingstferien richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Sommerferien. Auch in diesem Jahr hat der SJR Kaufbeuren wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit zahlreichen Tagesangeboten für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Auf die Teilnehmenden warten spannende Aktionen aus den Bereichen Sport, Kreativität, Medien und Freizeit. Zu den Highlights zählen unter anderem ein DJ-Schnupperkurs, ein Schwimmkurs sowie ein Zauberworkshop. Ergänzt wird das Programm durch viele weitere Angebote, die für abwechslungsreiche Ferientage sorgen.

Der Anmeldestart für die Tagesangebote ist am 27. Juni ab 9 Uhr online auf unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren. Ganzwöchige Ferienbetreuungen können ab sofort gebucht werden.

Achtung: Für die zweite Woche der Stadtranderholung sind auch noch einige freie Plätze verfügbar.

Letzte Chance auf die „Mission Regenwald“ – letzte freie Plätze in der 2. Sommerferienwoche.

Wer noch in die Forschungscrew einsteigen will, die auf das „SOS 0° – MISSION REGENWALD“ – Signal reagiert, kann sich der wackeren Truppe in der zweiten Stadtranderholungswoche noch anschließen!

„In den Forscher:innenbussen sind noch Plätze frei.“ weiß Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Wer also in der ersten Woche keinen Platz mehr bekommen hat oder bisher noch unentschlossen war, hat noch die Chance eine Woche in Kemnat zu verbringen.

Alle Informationen zu den Angeboten sind in Form eines Flyers auf der Startseite im Downloadbereich der Website www.sjrkf.de ersichtlich.

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Gesundheit Jugend

Kinder und Jugendliche unterschätzen Gefahr durch E-Zigaretten

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Am besten ist es, wenn junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und entsprechende Angebote konsequent ablehnen. Urhebervermerk: © PantherMedia / diego_cervo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert: In vielen Ländern greifen Kinder und Jugendliche neunmal häufiger zu E-Zigaretten als Erwachsene. Deshalb stellt sie zum Weltnichtrauchertag ihre Kampagne unter das Motto „Die Verlockung entlarven – Nikotin- und Tabaksucht bekämpfen“.

 

Werbung zielt auf junge Zielgruppe

Bestimmte Tabakerzeugnisse richten sich erwiesenermaßen an Jugendliche – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Zuckerwatte oder Gummibärchen. Diese Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat in einer Umfrage ermittelt, dass zwar über 90 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Rauchen von Tabakzigaretten als „ziemlich“ oder „sehr gesundheitsschädlich“ einschätzen, aber den Konsum der anderen Produkte deutlich weniger häufig als gesundheitsschädlich erachten. Doch gerade die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe. „Und: Wer in jungen Jahren Vapes und Tabakerhitzer nutzt, hat ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen“, sagt Carola Proksch.

 

Gesundheitsangebote gegen das Rauchen

Um möglichst frühzeitig gegenzusteuern, fördert die AOK das Präventionsprogramm FREUNDE der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., und engagiert sich damit bereits in Kitas. „Dadurch wollen wir schon im Kindesalter Gesundheitskompetenzen stärken, um spätere Süchte zu vermeiden“, sagt Carol Proksch. Weitere Angebote zur Suchtprävention gibt es an Schulen auch für ältere Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Workshops („Sauba bleim“) und Wanderausstellungen zum Themenkomplex Sucht. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung hat die Gesundheitskasse das Thema Rauchen und Suchtprävention im Blick. „Hier gibt es den Vortrag ‚Rauchfrei‘ sowie Nichtraucherkurse im betrieblichen Umfeld oder Workshops, die sich speziell an junge Beschäftigte richten“, erläutert Carola Proksch. Darüber hinaus unterstützt die AOK ihre Versicherten mit dem Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“ und fördert entsprechende Präventionskurse mit bis zu 150 Euro je Kurs.

 

Im Internet:

AOK-Magazin: Warum Jugendliche rauchen und welche Schäden das verursacht

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und Nikotinsucht | AOK-Arbeitgeberservice

Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“: Endlich Nichtraucher – Onlinekurs mit AOK Bayern-Zuschuss | CyberHealth

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Oskar und die Dame in Rosa 8+

(Oscar et la rose) von Eric- Emmanuel Schmitt Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Inhalt

Der zehnjährige Oskar ist unheilbar krank und lebt im Krankenhaus. Niemand wagt, ihm die Wahrheit über seinen Zustand zu sagen – bis er die resolute und warmherzige “Dame in Rosa”, die ehemalige Catcherin kennenlernt. Sie ermutigt ihn, jeden Tag so zu leben, als wäre er zehn Jahre älter, und seine Gedanken in Briefen an Gott zu schreiben. So erlebt Oskar in zwölf Tagen symbolisch ein ganzes Leben: Kindheit, Liebe, Ehe, Alter und Tod. Durch diese imaginäre Zeitreise findet er Vertrauen, Mut und Lebensfreude.

Autor: Eric-Emmanuel Schmitt

Regie: Thomas Garmatsch, Nadja Ostertag, Gabi Striegl

Vorstellungen:

  • Sa. 13. Juni 19 Uhr, Do. 18 Juni 19 Uhr, Fr. 19.Juni 19 Uhr, Sa. 20.Juni 19 Uhr, Fr.26 Juni 19 Uhr, Sa. 27.Juni 19 Uhr
  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • Preis pro Ticket : Normal 19,70€, Ermäßigt 12,70€
  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

  • Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14., 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr
  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252, Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244, Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr, Sa 08-12 Uhr
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Jugend

Stadtjugendring Kaufbeuren setzt Zeichen für Demokratie und jugendgerechte Kommunalpolitik

Sehr gut besuchte Frühjahrsvollversammlung im Kaufbeurer Rathaus

Der Vorstand des SJR Kaufbeuren nach der Nachwahl: v.l. Bastian Kaiser, Kilian Proske, Magdalena Vater, Stefan Weiß, Nina Weber, Jan-Luca Ansorge, Ali Deveci. nicht im Bild: Johanna Roth, Tamur Khan (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Der Stadtjugendring Kaufbeuren hielt traditionell seine Frühjahrsvollversammlung im Großen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses ab und dieser platzte fast aus allen Nähten, konnte die Vorsitzende Nina Weber doch mehr als 80 Delegierte, Gäste und weitere Anwesende begrüßen. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Verbundenheit mit dem SJR und sicherte auch in schwierigen finanziellen Zeiten die Unterstützung der Stadt zu.

Zu Beginn stellte sich mit „Next Generation Jesuszentrum“ eine neue örtlich aktive Jugendgruppe im Stadtjugendring vor und gab Einblicke in ihre Jugendarbeit. Die Vollversammlung des Stadtjugendrings Kaufbeuren hat damit nun insgesamt 40 stimmberechtigte Delegierte.
Im weiteren Verlauf blickte Vorstandsmitglied Magdalena Vater auf das vergangene Jahr zurück und hob zentrale Punkte aus dem Jahresbericht 2025 hervor, welcher vollständig auf der Homepage des Stadtjugendrings veröffentlicht ist. Nach der Vorstellung der Jahresrechnung 2025 und des Rechnungsprüfungsberichts wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

Die Vollversammlung bestimmte einstimmig das vorgelegte Positionspapier für Menschenrechte, Demokratie und Vielfalt als dritte Orientierungssäule des Stadtjugendrings und der Jugendarbeit in Kaufbeuren ergänzend zu Leitbild und Ehrenkodex von SJR und den angeschlossenen Verbänden und Jugendgruppen. Gemeinsam von schwäbischen Kreis- und Stadtjugendringen erarbeitet und von der Bezirksjugendring-Vollversammlung beschlossen, bekennt sich der SJR damit klar zu universellen Menschenrechten, zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Vielfalt. Gleichzeitig positioniert sich der Stadtjugendring deutlich gegen jede Form von Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung. Besonders betont wird die Verantwortung der Jugendarbeit, junge Menschen zu demokratischer Teilhabe zu ermutigen, Schutzräume zu schaffen sowie politische Bildung, Vielfalt und Inklusion aktiv zu fördern. Der Stadtjugendring unterstreicht damit seine Haltung und bleibt: parteipolitisch neutral, aber nicht werteneutral!

Das Schwerpunktthema der Vollversammlung war die Vorstellung und Verabschiedung der Resolution „Kommunalwahl ’26 – Hey Stadtrat – AUF EIN WORT“. Unter diesem Titel firmiert das Angebot des SJR an Stadtrat und Verwaltung der Stadt Kaufbeuren, sich gemeinsam den fachlichen Themen der Jugendarbeit und den Anliegen junger Menschen in Kaufbeuren zu widmen und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum einer jugendgerechten Kommunalpolitik der aktuellen Wahlperiode zu stellen.
Bereits bei der SJR-Vollversammlung im Dezember 2025 wurden Themen für die Resolution diskutiert. Mit dem Beschluss der Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings „Wo Jugend Raum hat, wächst Zukunft!“ und den Ergebnisse des sehr gut besuchten Kaufbeurer Jugendforums konnte der Themenpool vervollständigt werden. In den vergangenen Monaten arbeiteten zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche des Stadtjugendrings diese Inhalte weiter aus. Per Videoschalte stellten nun drei Stadträte – Christian Sobl, Tamur Khan und Holger Jankovsky – drei Themen aus drei Bereichen vor. Beispielhaft wurden so „bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen“, „Schwimmfähigkeit und Schwimmausbildung“ sowie die „Stärkung von Kinderrechten“ auf die Agenda gesetzt.

Nachdem die Vollversammlung die bisher im Jugendhilfeausschuss aktiven Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit als Vorschlag für die Benennung duch den Stadt bestätigte, wurde Emelie Saul, Delegierte der Christlichen Pfandfinderschaft Kreuzträger aus dem SJR-Vorstand verabschiedet und als Nachfolger Ali Deveci, Delegierter der Bayerischen Sportjugend, in die Vorstandschaft als Beisitzer gewählt.
Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung den Nachtragshaushalt in Eckwerten 2026. Vorstandsmitglied Jan-Luca Ansorge informiert zum Abschluss über den Bauverlauf und Wiedereinzug der Kulturwerkstatt.

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Bildung Jugend

20 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für die Jugend – Jubiläumsbilanz der Internatsstiftung St. Maria

Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen

„Zwar muss der Mensch fest und getrost hoffen – aber er muss auch das Seinige dazu tun.“ Dieses Leitwort der heiligen Crescentia prägt seit zwei Jahrzehnten das Wirken der Internatsstiftung St. Maria in Kaufbeuren. In der jüngsten Kuratoriumssitzung konnten die Initiatoren auf ein erfolgreiches Stiftungsjahr und eine beeindruckende 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Tradition trifft Moderne

Die Mädchenschulbildung durch die Schwestern des Crescentiakloster hat eine lange Tradition: Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der großen Schulanlage an der Kemnater Straße der Grundstein für Realschule, Gymnasium und Internat gelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Nachfrage so stark an, dass ein eigenes Internatsgebäude für 180 Mädchen errichtet werden musste. Dieses Haus wurde 2014 unter großem finanziellem Einsatz des Klosters generalsaniert und um eine moderne Mensa-Großküche ergänzt. „Eine Investition in die Zukunft unserer Kinder“, betont Oberin Schwester Johanna Maria Höldrich „denn das Internat bleibe für unsere Schwestergemeinschaft weiterhin eine zentrale Aufgabe gelebter Nächstenliebe.“

Starke Zahlen: Über 450.000 Euro Unterstützung

Die Stiftung wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen, um Mädchen aus schwierigen familiären Verhältnissen ein zweites Zuhause zu ermöglichen und den Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu ebnen. Dank zahlreicher Benefizveranstaltungen, Spenden und Zustiftungen konnte das Kapital beständig erhöht werden. Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer legte eine beeindruckende Bilanz vor: Seit der Gründung wurden 220 Mädchen bei den Internatskosten bezuschusst. Zudem flossen über 90.000 Euro in Sachausstattungen wie neue Stockwerksküchen und moderne IT-Infrastruktur. Insgesamt hat die Stiftung das Internat bislang mit 450.200 Euro unterstützt und trägt damit maßgeblich zur Deckung der Betriebskosten bei.

Neue Wege: Öffnung für Buben und Kleinkinder

Trotz der Erfolge blickt die Stiftung nicht nur zurück, sondern aktiv nach vorn. „Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen sind zentrale Themen, für die wir das Internat neu ausrichten“, erklärte Internatsleiterin Daniela Herschmann. Diese Neuausrichtung bringt spannende Veränderungen mit sich: Im kommenden Schuljahr werden im Rahmen des „Next Generation“-Nachwuchsprogramms des ESV Kaufbeuren erstmals auch Buben im Internat aufgenommen. Zudem ist die Einrichtung einer Großtagespflege für bis zu 16 Kleinkinder geplant, um das Haus noch besser auszulasten.

Veränderungen im Kuratorium

Schwester Johanna dankte dem Kuratorium für den ehrenamtlichen Einsatz. Neu in das Gremium aufgenommen wurden Irmgard Bechtel und Tina Plischke, die die Ehemaligenvereinigung „Kontakt“ leiten. Gemeinsam wolle man alles daransetzen, die über 100-jährige klösterliche Internatstradition zukunftsfest zu machen.

„Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“: Wer die Internatsstiftung St. Maria unterstützen möchte, kann auf folgende Spendenkonten einzahlen: IBAN: DE06 7335 0000 0000 0128 80 bei der Sparkasse Allgäu oder IBAN: DE30 7209 0000 0008 2006 88 bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Jede, auch noch so kleine Spende kann Gutes bewirken!

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Allgemein Jugend Karriere

TOP! Über 3.000 Besucher bei der gelungenen Premiere: Das Allgäuer Jobfestival setzt ein starkes Zeichen für die Region

Mehr als 100 Aussteller, intensive Gespräche und viel Lob für Organisation und Atmosphäre in der energie schwaben arena Kaufbeuren

Das 1. Allgäuer Jobfestival in Kaufbeuren ist am vergangenen Mittwoch erfolgreich zu Ende gegangen. Über den gesamten Tag verteilt kamen mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher in die energie schwaben arena. Mehr als 100 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region präsentierten sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats.

Bereits bei der Eröffnung gegen 11.30 Uhr im VIP-Raum wurde deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Beteiligten hatte. Nach monatelanger Vorbereitung wurde die Begrüßung für das Organisationsteam rund um Veranstalter Andi Wehl von WA Connections emotional. Die Erleichterung darüber, das Festival erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben, war spürbar. Viele Monate Planung, Organisation und Vorbereitung lagen hinter dem Team.

In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer die Bedeutung des neuen Veranstaltungsformats für Kaufbeuren und die gesamte Region. Das Festival bringe Unternehmen, Nachwuchskräfte und Arbeitssuchende auf direktem Weg zusammen und setze zugleich ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Allgäus.

Die Bilder des Tages

Ausbildungsmesse und Jobmesse stoßen auf großes Interesse

Schon kurz nach dem Start füllte sich das Eisstadion spürbar. Vor allem die Ausbildungsmesse wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus der Region genutzt, um sich über Berufe, Ausbildungswege und Unternehmen zu informieren. An vielen Ständen entstanden intensive Gespräche, erste Kontakte wurden geknüpft und teilweise bereits konkrete weitere Schritte vereinbart. Für viele Jugendliche bot das Festival die Möglichkeit, Unternehmen einmal nicht nur über Broschüren oder Onlineportale kennenzulernen, sondern direkt mit Ausbildern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Auch die Jobmesse entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem zentralen Treffpunkt für Fachkräfte, Quereinsteiger und Unternehmen. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und lobten insbesondere die Organisation sowie die angenehme Atmosphäre vor Ort. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass die energie schwaben arena gute Voraussetzungen für persönliche Gespräche geschaffen habe. Trotz des Besucherandrangs blieb die Geräuschkulisse angenehm, sodass ein direkter und konzentrierter Austausch möglich war.

Die Mischung aus Messe, Networking und lockerem Festivalcharakter kam bei vielen Beteiligten gut an. Gerade dieser persönliche Rahmen machte für zahlreiche Besucher und Unternehmen den Unterschied zu klassischen Jobmessen aus.

B2B-Bereich und Rahmenprogramm ergänzen das Konzept

Neben der Messe bot das Festival auch einen eigenen B2B-Bereich mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmen. Themen wie Recruiting, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung standen dabei im Mittelpunkt.

Im großen Eventzelt wurde parallel ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher nutzten die Angebote aus Musik, regionaler Gastronomie und Unterhaltung. Künstler aus der Region sorgten für die musikalische Begleitung des Tages.

Wetterbedingt abgesagt werden mussten allerdings die geplanten Angebote im Parkstadion, darunter der Heißluftballon und der Hubschrauber. Insgesamt hatten Veranstalter und Besucher dennoch Glück mit dem Wetter. Nach anhaltendem Regen am Vortag blieb es trocken und die Temperaturen sorgten für angenehme Bedingungen auf dem Festivalgelände.

Abschlussfeier mit Musik und vielen positiven Rückmeldungen

Am Abend fand im VIP-Raum die Abschlussfeier statt. Für Unterhaltung sorgten eine Magie-Show des Zaubertheaters Verschmitts sowie Musik von Nachwuchskünstler Fabian Ziems. Gegen 23 Uhr endete das erste Allgäuer Jobfestival offiziell.

Das Organisationsteam zeigte sich nach dem langen Tag erleichtert und zufrieden. Im Gespräch mit Moderator Claus Tenambergen sagte Veranstalter Andi Wehl mit Blick auf die vergangenen Monate und den Veranstaltungstag: „Ich möchte einfach nur noch schlafen.“ Gleichzeitig betonte er, wie besonders der Tag für ihn gewesen sei und wie viele positive Rückmeldungen bereits eingegangen seien. Auf die Frage, ob er sich eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr vorstellen könne, antwortete Wehl spontan: „Auf jeden Fall.“

Bedeutung für die Region hervorgehoben

Das erste Allgäuer Jobfestival hat gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Formen von Berufsorientierung, Recruiting und regionalem Austausch ist. Die Verbindung aus Messe, Netzwerkplattform und Eventcharakter wurde von vielen Besuchern und Unternehmen positiv aufgenommen. Mit der erfolgreichen Premiere könnte das Allgäuer Jobfestival künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region bekommen.

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Bildung Jugend

Intensive und erfolgreiche Tage im Freizeitdorf Hagspiel

Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz stärkt Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement

Kevin (7b) und Sascha (6b) im gesellschaftskritischen Austausch mit Lilly Breitenborn-Ahlvers, SMV-Lehrkraft, der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz © Lilly Breitenborn-Ahlvers

Die diesjährige Fahrt der Schülermitverantwortung (SMV) der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz war wieder ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Schülervertretung sowie die gemeinsame Arbeit an wichtigen gesellschaftlichen Themen.

Während der drei Tage im Freizeithof Hagspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Gesprächsrunden mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen wie Gleichberechtigung, Rollenbildern, Rassismus, respektvollem Umgang miteinander und sozialer Verantwortung. Ziel war es, nicht nur Ideen für zukünftige Schulprojekte zu entwickeln, sondern auch das Bewusstsein für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu stärken.

Neben der inhaltlichen Arbeit spielte auch das gemeinsame Miteinander eine wichtige Rolle. Durch gemeinsame Aktivitäten konnten sich die Mitglieder der SMV besser kennenlernen und als Gruppe zusammenwachsen.

Ein besonderes Augenmerk lag außerdem darauf, die Schülerinnen und Schüler aktiv in die Gestaltung von Projekten einzubeziehen. Dabei entstanden zahlreiche Ideen für zukünftige Aktionen und Veranstaltungen an der Schule.

Ermöglicht wurde die Fahrt durch das Startchancen-Programm. Durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Nachteilsausgleichs konnten alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer persönlichen Situation an der Fahrt teilnehmen.

Die SMV blickt auf drei intensive und erfolgreiche Tage zurück und freut sich darauf, die erarbeiteten Ideen nun gemeinsam an der Schule umzusetzen.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Indie, Brass & Festivalfeeling

Vielfältiges Line-Up beim Altstadtsommer auf der Bühne im Spitalhof

Folkless eröffnet das Programm für den Freitagabend. Foto: Folkless

Am Freitag und Samstag, 19. und 20. Juni, verwandelt sich der Spitalhof bereits zum dritten Mal in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Das Programm wird von der Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren gestaltet und von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu präsentiert.

Am „IndiePopFreitag“ und „BrassSamstag“ erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Line-Up. Musiker und Veranstalter freuen sich riesig, dass es endlich losgeht.

Der Freitagabend wird um 18:30 Uhr von der Band Folkless eröffnet. Anschließend übernehmen um 20:30 Uhr die aufstrebenden Jungs von Falschgeld die Bühne. Den krönenden Abschluss bilden die österreichischen Indie-Rock-Newcomerinnen von lovehead, die mit ihrem Sound für Festivalstimmung sorgen.

Auch der zweite Abend verspricht musikalische Vielfalt: Ab 18:30 Uhr startet die sechsköpfige Band Breath Attack aus Augsburg. Um 20 Uhr folgen MAMABUA, bevor um 21:30 Uhr die energiegeladenen Desperate Brasswives dem Publikum noch einmal ordentlich einheizen.

Beide Abende enden jeweils um 23:30 Uhr. Der Eintritt ist wie beim gesamten Altstadtsommer kostenfrei. Für das leibliche Wohl sorgt ein Angebot an trendigem Streetfood. Weitere Informationen sind zu finden unter » www.altstadtsommer.de

 

Das Line-Up

IndiePopFreitag, 19. Juni:

Folkless: 18:30-20:00 Uhr

Falschgeld: 20:30-22:00 Uhr

lovehead: 22:30-23:30 Uhr

 

BrassSamstag, 20. Juni:

Breath Attack: 18:30-19:30 Uhr

MAMABUA: 20:00-21:00 Uhr

Desperate Brasswives: 21:30-23:30 Uhr

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Jugend Kinder Sport

Lions Club Kaufbeuren unterstützt Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. mit 4.000 Euro

Teilerlös aus dem Büchermarkt kommt dem Eishockey-Nachwuchs zugute

Der Lions Club Kaufbeuren hat dem ESV Kaufbeuren e.V. eine Spende in Höhe von 4.000 Euro zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit überreicht. Die Spendensumme stammt aus Erlösen des an jedem ersten Samstag im Monat stattfindenden Büchermarkts auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Momm. Übergeben wurde die Spende durch den aktuellen Präsidenten des Lions Club Kaufbeuren, Karl-Heinz Kielhorn.

„Durch meine langjährige Tätigkeit beim ESV Kaufbeuren kenne ich die herausragende und zugleich herausfordernde Nachwuchsarbeit sehr gut“, erklärte Karl-Heinz Kielhorn bei der Spendenübergabe. Mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln gelinge es dem Verein immer wieder, bundesweit mit deutlich finanzstärkeren Clubs mitzuhalten und junge Spieler an den Profibereich heranzuführen. Die Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren finde dabei bundesweit Anerkennung und nehme insbesondere im Allgäu eine führende Rolle in der Ausbildung junger Eishockeyspieler ein.

Kielhorn betonte zudem, dass genau solche Projekte dem Grundgedanken des Lions Club Kaufbeuren entsprechen. Der monatliche Büchermarkt werde seit vielen Jahren vollständig ehrenamtlich organisiert. Ziel sei es, mit den Erlösen soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in Kaufbeuren und der Region zu unterstützen. Gefördert würden unter anderem Kinder- und Jugendarbeit, soziale Einrichtungen, Familien in schwierigen Lebenssituationen sowie Vereine und Organisationen, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.

„Es ist uns wichtig, dass die Unterstützung direkt bei den Menschen in der Region ankommt“, so Kielhorn weiter. Der ESV Kaufbeuren leiste mit seiner Nachwuchsarbeit weit mehr als reine sportliche Ausbildung. Neben dem Sport würden dort auch Werte wie Teamgeist, Verlässlichkeit und Gemeinschaft vermittelt.

Auch beim ESV Kaufbeuren e.V. zeigte man sich dankbar über die Unterstützung aus der Region. „Wir haben uns sehr über die großzügige Spende des Lions Club Kaufbeuren gefreut“, sagte der geschäftsführende Vorstand Thomas Petrich. „Das Ungleichgewicht zwischen kleineren Vereinen und finanzstarken Clubs aus den Großstädten wird immer größer. Die Spende bedeutet deshalb eine wichtige Unterstützung für unsere aufwendige Nachwuchsarbeit und hilft uns, im sportlichen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können.“

Karlheinz Peukert, ebenfalls geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., ergänzte: „Unser Motto lautet ‚Gemeinsam stark‘. Deshalb bewegt es mich immer wieder, wenn lokale Organisationen und Unternehmen ihren Einsatz vor Ort zeigen und die Arbeit der Vereine in der Region unterstützen. Ohne diese Hilfe könnten viele Vereine ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nur schwer fortführen.“

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Bildung Jugend

Schüleraustausch mit der Lebanon High School in Tennessee/USA

13 Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren verbrachten zwei Wochen in den USA

FOS Kaufbeuren/Die Jugendlichen mit ihren Lehrkräften in der Lebanon High School. Foto: FOSBOS

Für 13 Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren wurde der zweiwöchige Austausch nach Lebanon, Tennessee, zu einer ganz besonderen Erfahrung. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern der Lebanon High School lernten die Jugendlichen nicht nur ein anderes Land kennen, sondern tauchten in einen völlig neuen Alltag ein. Ziel des Austauschs war es, die englische Sprache im Alltag besser anzuwenden, kulturelle Unterschiede zu erleben und internationale Freundschaften zu knüpfen. Rückblickend zeigt sich: Diese Reise war weit mehr als ein Schulprojekt.

Schon die Anreise war ein Erlebnis für sich. Müde und aufgeregt kamen die Jugendlichen in den USA an. Doch der herzliche Empfang, das gute Essen und die freundliche Atmosphäre in den Gastfamilien sorgten schnell dafür, dass die erste Nervosität nachließ.

Der Schulalltag an der Lebanon High School erwies sich als besonders spannend. Die Jugendlichen erhielten Einblicke in ein völlig anderes Schulsystem und stellten fest, dass Schule in den USA anders funktioniert als in Deutschland. Besonders der Umgang zwischen Lehrkräften und Schülern sowie die Organisation des Tages hinterließen bleibenden Eindruck.

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, dass Englisch plötzlich den gesamten Alltag bestimmte. Vor allem zu Beginn kostete es die Teilnehmenden Überwindung zu sprechen. Der Südstaaten-Dialekt, das schnelle Sprechen und die Angst, etwas Falsches zu sagen, erschwerten die Kommunikation zusätzlich. Doch genau daran wuchsen die Schülerinnen und Schüler. Mit jedem Tag wurden sie sicherer, und am Ende fiel das Sprechen deutlich leichter.

Zu den Highlights zählten gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Bowling, Line Dance, Quadfahren, Topgolf, der Besuch des Musikmuseums in Nashville, die Besichtigung des Lipscomb College und sogar ein NASCAR-Rennen. Doch vor allem die Zeit mit neuen Freunden und den Gastfamilien machte den Austausch besonders. Die Gastfamilien erwiesen sich als eines der größten Highlights. Dort konnten die Jugendlichen den amerikanischen Alltag direkt miterleben. Schnell wurden aus Fremden Vertraute – gemeinsam lachen, neue Dinge ausprobieren, schöne Momente teilen. Natürlich lief nicht alles perfekt. Müdigkeit, Heimweh, Jetlag und manchmal Missverständnisse gehörten dazu. Doch genau das machte die Erfahrung authentisch.

Der Abschied fiel schwer. Traurigkeit und Dankbarkeit lagen nah beieinander. Gleichzeitig überwog die Freude über echte Freundschaften und wertvolle Erinnerungen. Besonders berührend: Viele Teilnehmende erhielten das Angebot, wiederzukommen. Nun hoffen sie darauf, ihre amerikanischen Austauschpartner bald in Deutschland begrüßen zu dürfen.

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Blaulicht Jugend Sport

Junioren (16-18 Jahre): das Team der Wasserwacht aus Marktoberdorf (Kreisverband Ostallgäu) belegte einen tollen 3. Platz im Landeswettbewerb

Bayerns beste Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer messen sich in Viechtach

Viechtach, den 26.04.2026 – Vom 25. bis 26. April 2026 fand der Landeswettbewerb der Wasserwacht Bayern für Erwachsene und Junioren in Viechtach statt. Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus allen Regierungsbezirken kamen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Neben Schnelligkeit und Ausdauer standen vor allem auch Präzision, Teamarbeit und rettungsdienstliches Fachwissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an und absolvierten anspruchsvolle Übungen, die realitätsnah an Einsatzsituationen angelehnt sind.

Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau unserer Einsatzkräfte. Unsere Ehrenamtlichen trainieren in ihrer Freizeit regelmäßig, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein Abbild der Leistungsfähigkeit und Professionalität der Wasserwacht in Bayern.“

127 hochmotivierte Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler ab 16 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe bestand aus 5-6 Teilnehmenden. Rund 60 Schiedsrichterinnen und 50 Helferinnen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landeswettbewerbs.

Die besten Teams wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Sonntag, den 26.04.2026, ausgezeichnet und haben sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 27. September 2026 im bayerischen Rehau statt.

Folgende Ortsgruppen haben in den einzelnen Stufen gewonnen:

Junioren (16-18 Jahre):

Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn
Platz 3: Schwaben, Ostallgäu, Marktoberdorf

Damen (ab 18 Jahre):

Platz 1: Niederbayern/Oberpfalz, Regen, Viechtach
Platz 2: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 3: Ober- und Mittelfranken, Coburg, Coburg

Herren (ab 18 Jahre):

Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn

Gemischte Mannschaft (ab 18 Jahre):

Platz 1: Oberbayern, Landsberg/Lech, Penzing
Platz 2: Niederbayern/Oberpfalz, Schwandorf, Nabburg
Platz 3: Oberbayern, Rosenheim, Bad Aibling

Die Wasserwacht-Bayern legt durch die Gestaltung des Wettbewerbes viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es nur Gruppendisziplinen und keine Einzeldisziplinen. Der Wettbewerb ist in dieser Hinsicht sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.

Die Teilnehmenden stellten ihr Können in folgenden Disziplinen unter Beweis:

Nicht-schwimmerischer Teil: Wasserwacht-Wissen in Theorie & Praxis, Basisausbildung Notfallmedizin in Theorie & Praxis
Schwimmerischer Teil: Flossenschwimmstaffel, Taucherstaffel, Kleiderschwimmstaffel, Rettungsschwimmstaffel, Rettungsleinenstaffel, kombinierte Rettungsmittel-Staffel

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Jugend Kultur Veranstaltung

Nächster Infotag der Tänzelfest Knabenkapelle am Montag, 11. Mai 2026

Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850

Die Tänzelfest Knabenkapelle Kaufbeuren lädt am Montag, 11. Mai 2026, von 16:00 bis 18:30 Uhr zu ihrem alljährlichen TKK Infotag ein.

Die Veranstaltung findet – wie in den vergangenen Jahren – im Rahmen der Musikschulwoche im Proberaum der Ludwig Hahn Musikschule im 2. Obergeschoss statt.

Unter Anleitung der Instrumentallehrerinnen und lehrer sowie des Dirigenten Wolfgang Wagner können interessierte Kinder und Jugendliche eine große Auswahl an Blas- und Schlaginstrumenten ausprobieren: Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Bariton, Posaune, Tuba und Schlagzeug. Im Anschluss lädt die Kapelle zu einer öffentlichen Probe ein, bei der Besucher einen direkten Einblick in die musikalische Arbeit der TKK erhalten.

Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850. Seit vielen Jahren musizieren in der Kapelle sowohl Buben als auch Mädchen. Unter der Leitung von Wolfgang Wagner, der die TKK seit 2001 dirigiert, spielen derzeit 58 Musikerinnen und Musiker sowie ein Trommlercorps mit 18 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren.

Die Ausbildung an den Blasinstrumenten und am Schlagwerk erfolgt durch die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing und Musikschule Kaufbeuren. Die Trommler werden vom vereinseigenen Ausbilder Peter Wittmer unterrichtet. Neben zwei wöchentlichen Proben gehören zahlreiche Auftritte, Konzertreisen und gemeinschaftliche Aktivitäten zum Jahresprogramm der Kapelle. Der starke Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Musizieren prägen das Selbstverständnis der TKK seit Generationen.

Dass das Erlernen eines Instruments Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen fördert, ist vielfach belegt – und macht zudem großen Spaß. Viele Lehrkräfte bestätigen, dass junge Musikerinnen und Musiker diese Fähigkeiten selbstverständlich in ihren Schulalltag mitbringen. Die Tänzelfest Knabenkapelle bietet dafür eine professionelle und zugleich familiäre Basis.

Als Jugendgruppe des Tänzelfestvereins e. V. ist die TKK jedes Jahr eine der Hauptattraktionen des Kaufbeurer Tänzelfestes. Weitere Informationen zur Ausbildung in der TKK finden sich unter www.taenzelfest.de.

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Bildung Jugend

Praktikumsaustausch in Norwegen: Eine Woche voller Eindrücke und Erlebnisse

Neun Jugendliche der Fachoberschule Kaufbeuren absolvierten ein Erasmus-Praktikum an Partnerschule in Bryne

FOS Kaufbeuren/Die Jugendlichen in der schuleigenen Werkstatt der Partnerschule Bryne VGS in Norwegen

Eine Woche lang tauchten neun Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse Technik der Fachoberschule Kaufbeuren in den norwegischen Alltag ein. Kurz vor den Osterferien flogen sie nach Stavanger, um an der Partnerschule Bryne VGS ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Ziel der Reise war es, neben der gezielten Förderung technologiebasierter Kompetenzen insbesondere den interkulturellen Austausch sowie die Sprachbildung zu stärken. Ermöglicht wurde die Reise durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union, das die Kosten mitfinanzierte.

Nach der Landung in Stavanger wurden die Jugendlichen direkt herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Es gab keine lange Eingewöhnungszeit, die Kaufbeurer waren sofort mittendrin im norwegischen Alltag. Neue Umgebung, neue Menschen, erste Eindrücke – die Woche begann gleich sehr intensiv. Bereits am ersten Arbeitstag legten die Schülerinnen und Schüler in der Schulwerkstatt selbst Hand an – Pneumatik und Drehmaschine standen auf dem Programm. Der Abend klang gesellig aus: Bei Pizza, Kennenlernspielen und einer Runde Bowling kamen sich die deutschen und norwegischen Schüler schnell näher.

Das Programm war dicht getaktet und abwechslungsreich: Im Stavanger Ölmuseum testeten die Teilnehmer eine Rettungsrutsche und meisterten einen Escape Room, bevor sie bei einer Schnitzeljagd die Stadt erkundeten. Ein besonderes Highlight war die Wanderung zum eindrucksvollen Wasserfall Månafossen, gefolgt von Grillen am offenen Feuer mitten in der Natur. Später folgte noch eine Rundfahrt entlang der Küste – hier zeigte sich Norwegen von seiner schönsten Seite, trotz Wind, Regen und Schnee.

Neben Freizeitaktivitäten wie Volleyball, Badminton, Paddeln und Tischtennis stand auch die fachliche Weiterbildung im Fokus. In der Werkstatt arbeiteten die Schüler mit Laserschneider und Schweißgeräten, und bei der Firma Aarbakke erhielten sie spannende Einblicke in die norwegische Industrie.

Nach fünf intensiven Tagen traten die neun Jugendlichen am Freitag über Warschau die Heimreise an. Was bleibt, sind unvergessliche Eindrücke, neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen. Der Austausch förderte nicht nur technologische Kompetenzen und Sprachkenntnisse, sondern vor allem das interkulturelle Verständnis – ein Erlebnis, das die Teilnehmenden noch lange begleiten wird.

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Jugend Politik

Politik zum Anfassen: Berufsschüler aus Kaufbeuren im Bundestag

Stephan Stracke diskutiert mit Jugendlichen über Wehrdienst, Verantwortung und den politischen Alltag in Berlin

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hat 18 Schüler der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren und ihre beiden Lehrkräfte im Deutschen Bundestag willkommen geheißen. Im Rahmen ihrer Klassenfahrt besuchten die Jugendlichen die Schaltzentrale der Bundespolitik und erhielten einen unmittelbaren Einblick in den parlamentarischen Betrieb in Berlin.

Dort, wo politische Entscheidungen vorbereitet, debattiert und getroffen werden, sprach Stracke mit den Schülern über aktuelle politische Entwicklungen. Besonders groß war das Interesse der Schüler am neuen Wehrdienst. Stracke ermutigte die Klasse, sich die Bundeswehr auch als Arbeitgeber näher anzuschauen. „Der Wehrdienst hat mir selbst wertvolle Erfahrungen vermittelt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen, Disziplin zu lernen und Gemeinschaft zu erleben“, berichtete Stracke.

Auch die zuletzt aufgekommene Diskussion über die Pflicht junger Männer, sich bei längeren Auslandsaufenthalten abzumelden, war Thema des Austausches. „Diese Pflicht ist nicht neu. Sie galt bereits bis 2011, also bevor die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Praktisch relevant wird sie aber erst in einer echten Verteidigungslage“, stellte der Abgeordnete mit Blick auf diese Debatte klar.

Im Anschluss führte der Allgäuer Abgeordnete seine Gäste durch die Liegenschaften des Bundestages und zeigte den Jugendlichen, wo der politische Alltag der Abgeordneten stattfindet. Dabei erhielten sie Einblicke in die Abläufe und Orte, an denen parlamentarische Arbeit organisiert wird. „Mir ist wichtig, dass junge Menschen Politik nicht nur aus den Nachrichten kennen, sondern unmittelbar erleben können, wie Demokratie in Berlin funktioniert“, betonte Stracke.

Anschließend begleitete der Abgeordnete die Schüler zu ihrem Vortrag im Plenarsaal. Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemeinsames Mittagessen im Besucherrestaurant des Bundestages, bevor die Gruppe ihre Erkundungstour durch die Bundeshauptstadt fortsetzte.

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Jugend Kultur

Musik hautnah erleben

Streichquartett des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks gastierte am 20. April an der Sophie-La-Roche-Realschule

Wie mitreißend klassische Musik sein kann wurde beim Konzert deutlich

Im Rahmen der diesjährigen Schultour des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks brachten Musikerinnen und Musiker das 8. Streichquartett von Dmitrij Schostakowitsch zur Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren in dem Konzert, wie der Komponist seine persönlichen, leidvollen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung Dresdens musikalisch in diesem Stück verarbeitet hat.

Die anschauliche Interpretation des Musikstücks sowie die fundierten Erläuterungen der Musikerinnen und Musiker ermöglichten es nahezu 200 Schülerinnen und Schülern, sich intensiv mit der weiterhin relevanten Thematik von Konflikten, Kriegen und gesellschaftlichem Widerstand auseinanderzusetzen. Die Musikerinnen und Musiker stellten durch Ihre Erklärungen Bezüge zwischen den verwendeten musikalischen Formen, der Biographie des Komponisten und dem Vorwissen der Schüler her, die bei den Zuhörern einen bleibenden Eindruck hinterließen. Zudem leisteten mehrere Schüler durch ihre aktive Teilnahme am Konzert und ihren Anmerkungen und Überlegungen zu aktuellen Protestsongs verschiedener Genres einen Beitrag dazu, einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen herzustellen.

Sehr beeindruckt von der Ausdruckskraft der Musik und der musikalischen Perfektion der Musiker wurde das Konzert zu einem einprägsamen und emotional bewegenden Erlebnis für die Jugendlichen.  „Das war echt stark!“ so ein Schüler einer 8. Klasse.

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Bildung Jugend Politik

Schüler der FOSBOS setzen Zeichen für Demokratie

Schülerinnen und Schüler bei der Eröffnung der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“ in der Aula der FOSBOS. Foto: FOSBOS

FOSBOS Kaufbeuren präsentiert Ausstellung zum bundesweiten Aktionstag der Demokratiegeschichte

Wie wichtig ist uns Demokratie? Welche Rechte genießen wir täglich, ohne darüber nachzudenken? Und wo auf der Welt werden diese Rechte bedroht? Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der FOSBOS Kaufbeuren intensiv auseinandergesetzt. Anlässlich des ersten bundesweiten Aktionstags „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März präsentierten sie ihre Ergebnisse in der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“.

Die Initiative ging von den Fachschaften Geschichte sowie Politik und Gesellschaft aus. Ihr Ziel: Demokratie in der Schule sichtbarer zu machen und bei den Jugendlichen das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, für demokratische Werte einzustehen und sich aktiv einzusetzen. „Demokratie ist kein Zuschauersport. Die Demokratie, das sind Sie“ – mit diesen Worten wandte sich der US-amerikanische Demokrat Bernie Sanders im Jahr 2017 an Studierende der Freien Universität Berlin. Sanders rief die jungen Menschen damals dazu auf, für die Demokratie einzustehen und aktiv zu werden: „In dieser kritischen Zeit, da der rechte Extremismus in Europa und den Vereinigten Staaten zunimmt, können wir unsere Augen nicht vor dem verschließen, was auf der Welt geschieht, wie bequem das auch erscheinen mag.“ Eben aus diesem Grund ist es in den Augen der Lehrkräfte wichtig, den Schülern zu zeigen: Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie muss immer wieder verteidigt werden – und das fängt bei jedem Einzelnen an.

Die thematische Bandbreite der Ausstellung reichte von den historischen Bauernkriegen im Allgäu bis zu aktuellen Verstößen gegen die Menschenrechte in verschiedenen Ländern. Damit spannten die Schülerinnen und Schüler einen weiten Bogen. Besonders nachdenklich stimmte einige ein Vergleich zwischen den Grundrechten in der Bundesrepublik und der DDR. „Ich war total überrascht, dass es in der DDR auf dem Papier fast die gleichen Grundrechte gab wie bei uns“, berichtet eine Schülerin aus der 12. Klasse der BOS. „Aber weil es keine unabhängige Kontrolle gab, waren sie praktisch wertlos. Das hat mir gezeigt, wie wichtig Gewaltenteilung und Rechtsstaat wirklich sind.“

Neben informativen Plakaten und Präsentationen wartete die Ausstellung auch mit interaktiven Elementen auf: Bei einem Privilegien-Check, den die „Schule ohne Rassismus“- AG zur Verfügung stellte, konnten die Besucher herausfinden, welche Vorteile sie im Leben genießen und ihre Situation reflektieren. Selbst entworfene Brettspiele setzten sich mit dem Thema Flucht auseinander und machten dadurch die Herausforderungen von Geflüchteten erfahrbar. Besonders rege genutzt wurde auch die Möglichkeit, ein persönliches Ranking zu erstellen: Welches der 30 Rechte aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist am wichtigsten? Das Ergebnis: Auf Platz eins landete Artikel 30, der besagt, dass die Menschenrechte unwiderruflich sind. Knapp dahinter folgte das Recht auf Leben und Freiheit.

Dass die Ausstellung aufgrund des regen Interesses um eine Woche verlängert wurde, zeigt: Der Wunsch nach Auseinandersetzung mit demokratischen Werten ist groß – ein ermutigendes Signal in Zeiten, in denen Demokratien weltweit unter Druck stehen.

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Jugend Kinder

Pfingstferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren

Der Erlebnisbauernhof ist ein immer wiederkehrendes Highlight.

Anmeldung ab dem 25. April um 9 Uhr

Der Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem abwechslungsreichen und spannenden Pfingstferienprogramm ein. Die Anmeldung startet am 25. April um 9:00 Uhr und erfolgt online.

Das Programm bietet eine bunte Mischung aus Bewegung, Kreativität und Abenteuer. Zu den Highlights zählen unter anderem die Pferde-Erlebnistage, bei denen Kinder den Umgang mit Pferden hautnah erleben können. Für alle Tanzbegeisterten gibt es kreativen Kindertanz, bei dem Spaß und Ausdruck im Mittelpunkt stehen. Wassersport-Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Beim Rafting und Drachenbootfahren sind Teamgeist, Action und jede Menge Spaß garantiert. Darüber hinaus hält das Ferienprogramm viele weitere spannende Angebote bereit, die für unvergessliche Ferientage sorgen.

Der Flyer steht auf der Startseite www.sjrkf.de zum Download bereit und wird auch in gedruckter Form in den Schulen verteilt. Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 25.04.2026, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musik macht glücklich! Konzert im Stadtsaal mit Lehrkräften und Musiktalenten der Musikschule Kaufbeuren am 24. April 26

Konzert in zwei Teilen

Unter dem Motto „MUSIK MACHT GLÜCKLICH!“ geben die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule gemeinsam mit jungen Musiktalenten am Freitag, 24. April 2026, im Stadtsaal ein Konzert.

Die Schülerinnen und Schüler der Talent-Förderklasse präsentieren im ersten Teil des Programms ihre absoluten Lieblingsstücke. Es spielen Melissa Yuan (Klavier und Violine), Tobias Schill (Saxophon und Klavier), Johanna Herrmann (Harfe und Querflöte), sowie das noch sehr junge Violintalent Ronja Seyfert.

Im zweiten Konzertteil erklingt eine Auswahl schönster Musikstücke und Lieder, gespielt und gesungen von den Lehrkräften der Musikschule. Neben Musikschulleiter Martin Klein am Klavier spielen Johannes Bernhard (Horn), Franziska Zajicek (Querflöte), Georg Hiemer (Trompete), Johanna Bachmaier (Klarinette), Moritz Kinker (Bass&Gitarre), Udo Schmid (Saxophon) sowie die Sängerin Raphaela Lutz.

Das Programm zeigt in diesem Jahr alles was ein Publikum glücklich macht: Klassische Konzertklänge, virtuose Solos, harmonisches Zusammenspiel, gefühlsvolle Songs und mitreisende Instrumentaleinlagen.

Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

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Jugend Wirtschaft

Nicht typische Berufsbilder kennenlernen: Girls‘ und Boys’Day 2026 am 23. April in Kaufbeuren

Ziel ist es, den Horizont bei der Berufswahl zu erweitern.

Auch in diesem Jahr findet der Girls‘- bzw. Boys’Day statt. Mädchen und Jungen werden eingeladen, sich am 23. April 2026 mit dem für das eigene Geschlecht untypischen Berufsfeld auseinanderzusetzen. Ziel ist es, den Horizont bei der Berufswahl zu erweitern.

Mädchen haben am Girl‘ Day die Chance, Berufe kennenzulernen, welche selten dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind. So können diese Erfahrung beispielsweise im Handwerk oder auch in den sogenannten MINT-Fächern machen. Aber der 23. April bietet auch im Rahmen des Boys‘ Day Jungen die Möglichkeit, Einblicke in Berufe wie der Pflege, der Erziehung oder im künstlerischen Bereich, welche nur wenige Männer ergreifen, zu erhalten.

Das breite Angebot in unserer Region ist auf den offiziellen Webseiten des Girls‘ bzw. Boys‘Day: www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de zu finden. Es sind auch einige Unternehmen aus der Region vertreten. Beispielsweise für Mädchen Sensor-Technik Wiedemann, ENERGIE GmbH&Co.KG, sowie die Bundeswehr und Polizeiinspektion Kaufbeuren oder für Jungen die Berufsfachschule für Glas und Schmuck, Kindertagesstätten, Lebenshilfe und Altenheim der Hospitalstiftung, um sich die diversen Berufsbilder anzuschauen. Sollte kein passendes Angebot vorhanden sein, lohnt es sich in jedem Fall selbst aktiv zu werden und auf die verschiedenen Unternehmen in Kaufbeuren zuzugehen.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt hebt die Besonderheit dieses Tages hervor: „Es ist wichtig, junge Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu stärken und ihnen nicht nur typisch weibliche und männliche Berufsbilder zu vermitteln. Der Girls‘ und Boy’s Day bricht mit Klischees, räumt Vorurteile aus dem Weg und unterstützt Jugendliche beim Finden ihrer persönlichen und beruflichen Kompetenzen. Dieser Tag eröffnet somit Zukunftschancen.“

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Jugend Kultur

Kreativität aus der Dose: Jugendliche gestalten Street Art in Kaufbeuren

Ferienworkshop zeigt, wie aus Ideen sichtbare Kunst im Stadtraum wird

Kreativität und Begeisterung waren beim talentCAMPus-Ferienworkshop „Street Art – Graffiti mit Sprühschablonen“ der vhs Kaufbeuren deutlich zu spüren. Kinder und Jugendliche entwickelten eigene Motivideen und setzten diese in individuelle Sprühschablonen um. Unter der Anleitung von Tobias Binderberger arbeiteten die Teilnehmenden zunächst an ihren Entwürfen. Schritt für Schritt entstanden daraus Schablonen, die als Grundlage für die spätere Umsetzung dienten. Im Anschluss durften die Jugendlichen ihre Motive auf einer dafür vorgesehenen Freifläche der Stadt Kaufbeuren sprühen. So wurde aus den Entwürfen sichtbare Street Art im Stadtraum.

Gemeinschaftsprojekt mit Förderung

Der Kurs war ein Kooperationsprojekt des Familienstützpunktes „Apfelkern“, dem Bildungsbüro der Stadt Kaufbeuren, der Grundschule Oberbeuren und der vhs Kaufbeuren. Gefördert wurde das Angebot im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Berührt euch! Talk x Punk

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer besonderen Kulturveranstaltung ein.

Protesttags-Veranstaltung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am Freitag, 8. Mai, zu „Berührt euch! Talk x Punk“ ein. Im Mittelpunkt steht das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung – ein Thema, das für Menschen mit Beeinträchtigung noch immer mit Tabus und Hürden verbunden ist.

Los geht’s mit einer Live-Episode des Podcasts „Berührungspunkte“. Gemeinsam mit der hauseigenen Fachstelle für sexuelle Bildung und einer Vertreterin von Allgäu Pride sprechen wir über queere Perspektiven, Vielfalt, Aufklärung und Teilhabe.

Danach wird’s laut: Die Münchner Punkband Sexschweiss bringt Energie, Haltung und einen Sound auf die Bühne, der niemanden kalt lässt.

Ort ist SUPERTECTURE (Kaisergäßchen 5) in Kaufbeuren. Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Jugend Kinder Soziales

Kinonachmittag mit Herz

Ein besonderer Moment nach dem Film: Einige Kinder aus eritreischen Familien mit Schauspieler Luis Vorbach. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Rotaract Kempten lädt in die Filmburg Marktoberdorf ein – Schauspieler Luis Vorbach beantwortet Fragen

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend. 

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert. 

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen. 

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Allgemein Jugend Sport Wirtschaft

Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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Jugend Ostern

Jugendosternacht „Fürchte dich (nicht)“

Getrennt durch eine Feuersäule aber dennoch verbunden in der Angst, vor dem was kommt: Israeliten und Ägypter teilen ihre Unsicherheiten und Ängste über den eingeschlagenen Kurs am Schilffmeer. Foto: Sonja Gebauer

Jugendliche setzen Zeichen gegen Angst

Ängsten und Unsicherheiten etwas entgegenzuhalten – das war das Ziel der Jugendosternacht in Pfronten. In der voll besetzten Pfarrkirche St. Nikolaus feierten die Pfarrgemeinde und zahlreiche Interessierte aus der Region eine eindrucksvolle Osternacht unter dem Motto „Fürchte dich (nicht)“. Jugendliche und junge Erwachsene entwickelten unter der Federführung der katholischen Jugendstelle Kaufbeuren einen neuen Zugang zu den biblischen Texten.

Gleich zu Beginn wurde deutlich: „Fürchte dich nicht“ ist leichter gesagt als getan. Oft wirkt der Satz wenig beruhigend oder verstärkt sogar die Angst. Deshalb setzte das Vorbereitungsteam die fünf Lesungen der Osternacht kreativ in Szene und verband sie mit aktuellen Sorgen und Herausforderungen.

In der ersten Darstellung wurde der Begriff der Gottesfurcht kritisch hinterfragt. Eine junge Frau arbeitete eine „Checkliste für gottesfürchtige Christen“ ab und hatte Angst, Gottes Zorn auf sich zu ziehen. Bezugspunkt war die Geschichte von Abraham und Isaak. Eine Freundin stellte dem jedoch ein anderes Gottesbild entgegen: Gott sei kein Gott zum Fürchten, sondern einer, der eben zeigen wollte, dass er keine Menschenopfer wolle. Ehrfurcht bedeute vielmehr Respekt und Achtsamkeit – nicht blinde Pflichterfüllung.

Die zweite Lesung aus dem Buch Mose rückte die Angst vor Veränderung in den Mittelpunkt. In einem Rollenspiel wurden die Gedanken der Israeliten am Schilfmeer und der ägyptischen Verfolger hörbar. Zukunftsängste bestimmten beide Seiten.

Wie würde das Leben in Freiheit aussehen? Wer sollte die Arbeitskraft der Sklaven ersetzen? Sogar die Sehnsucht nach dem Altbekannten wurde laut – lieber ein Leben in Unfreiheit als in Ungewissheit. Das Team zog Parallelen zu heutigen Umbrüchen in Wirtschaft, Friedensordnung und Klima: Denn die Veränderung hat längst begonnen. Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht sichtbar.

Mit einer Flut aus aktuellen Nachrichten setzte sich die dritte Lesung aus dem Buch Jesaja auseinander. Ein Audiozusammenschnitt zeigte, wie stark negative Meldungen im Gedächtnis bleiben. Eine Stimme aus dem Off rief dazu auf, den eigenen Fokus bewusst zu wählen. Darin liege ein wichtiger Schlüssel, um sich nicht von Angst bestimmen zu lassen.

Ein inneres Zwiegespräch prägte die vierte Lesung: In einem Video ringt eine Schülerin mit sich selbst nach einem Streit. Eine innere Stimme sät Zweifel und Vorwürfe und versucht, sie klein und handlungsunfähig zu machen.

Eine zweite Stimme eröffnet hingegen neue Wege. Sie ermutigt, immer wieder neu anzufangen und keine Angst vor Fehlern zu haben, um sich nicht selbst gefangen zu halten. Für das Vorbereitungsteam ist dies eine Kernbotschaft der Auferstehung: Nicht das Scheitern hat das letzte Wort.

In seiner Predigt verband Diözesanjugendpfarrer Benedikt Huber Angst mit Unsicherheit – etwa bei neuen Situationen oder wichtigen Entscheidungen. Er rief dazu auf, aktiv mit Angst umzugehen. Dankbarkeit könne helfen, das Gedankenkarussell zu durchbrechen: Wer bewusst auf das blickt, was bereits gelungen ist, könne nicht gleichzeitig Angst empfinden.

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band Modern Tunes aus Marktoberdorf mit einem professionellen und kraftvollen Sound.

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Blaulicht Jugend Veranstaltung

Girls’ Day am Fliegerhorst Kaufbeuren – Jetzt noch Plätze sichern!

Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden

Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.

An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.

Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.

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Jugend Kinder Sport

ESV Kaufbeuren e.V. erreicht erstmals 5 Sterne im DEB-Nachwuchsprogramm

Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit unter herausfordernden Bedingungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Erstmals wurde die Nachwuchsarbeit des Allgäuer Traditionsvereins mit der Bewertung von fünf Sternen im Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ausgezeichnet. Mit 174 Punkten verbessert sich der ESVK im Vergleich zu den Vorjahren (vier Sterne) und zählt damit nun zu den führenden Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey.

Orientierung für nachhaltige Nachwuchsarbeit

Das 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des DEB gilt seit 2016 als zentrale Grundlage zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit in Deutschland. Ziel ist es, mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen, eine qualitativ fundierte Ausbildung sicherzustellen und nachhaltige Strukturen in den Vereinen zu etablieren. Die Bewertung erfolgt anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs und wird im Rahmen von Vor-Ort-Terminen überprüft. Dabei werden alle Altersklassen berücksichtigt – von der Nachwuchsgewinnung bis zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.

DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, Florian Ondruschka, zieht ein positives Fazit: „Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern.“ DEL2-Talententwickler Markus Gleich ergänzt: „Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und ist ein gutes Beispiel für die positive Entwicklung an den Standorten.“

Kreative Lösungen als Schlüssel zum Erfolg

Für den ESV Kaufbeuren ist die Auszeichnung das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – trotz struktureller Herausforderungen. Lange galten die fehlende zweite Eisfläche und ein fehlendes eigenes Internat als Hindernisse auf dem Weg zur Höchstbewertung.

„Dass wir nun fünf Sterne erreicht haben, ist eine große Leistung des gesamten Vereins“, sagt der geschäftsführende Vorstand Karlheinz Peukert. Viele größere und finanziell stärkere Clubs hätten es leichter – umso mehr freue es den ESVK, auch mit begrenzten eigenen Möglichkeiten mithalten zu können. Durch Kooperationen, unter anderem mit einem Internat in Marktoberdorf, sowie durch flexible Trainingszeiten, die teilweise früh am Morgen um 6:00 Uhr oder zur Mittagszeit stattfinden, habe der Verein kreative Lösungen gefunden, um strukturelle Nachteile auszugleichen.

Gemeinschaft als Fundament

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist das Engagement aller Beteiligten im Verein. Trainer, Betreuer und sportliche Leitung tragen gemeinsam die Entwicklung des Nachwuchsbereichs. Zugleich hat sich die Arbeit im Trainerteam in den vergangenen Jahren spürbar professionalisiert – trotz der Herausforderung, diesen Anspruch finanziell abzubilden. Mit derzeit vier hauptverantwortlichen Trainern sowie einem großen Team aus weiteren Trainern und zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern verfügt der ESV Kaufbeuren heute über eine breite Basis in der täglichen Nachwuchsarbeit.

„Diese Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die tägliche Arbeit unseres gesamten Trainerteams“, betont der sportliche Leiter Jogi Koch. „Alle ziehen an einem Strang – das macht uns als Verein aus.“ Dabei werde bewusst auf die Gleichbehandlung aller Mannschaften geachtet. Auch wenn die U20 als ältester Jahrgang eine besondere Rolle einnehme, stehe die Förderung aller Altersklassen im Mittelpunkt.

Signalwirkung über die Region hinaus

„Die Bewertung macht unsere Arbeit noch sichtbarer“, betont Karlheinz Peukert. „Sie zeigt, dass wir ein attraktiver Standort für junge Talente sind.“ Die fünf Sterne seien damit nicht nur eine interne Bestätigung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Vergleichbar mit einer Qualitätsbewertung biete die Auszeichnung Orientierung für Spieler und Familien und unterstreiche die Wahrnehmung des ESV Kaufbeuren als leistungsfähigen Nachwuchsstandort.

Stolz und Ansporn zugleich

Im Rahmen einer aktuellen Sitzung des hauptamtlichen Nachwuchstrainerteams wurde die Auszeichnung auch intern eingeordnet. Sie wurde dort als Belohnung für kontinuierliche und intensive Arbeit gesehen – verbunden mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Gleichzeitig waren sich die Verantwortlichen einig, die fünf Sterne als Ansporn zu verstehen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Weitere Ideen und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung – im Sinne des Vereins, des Standorts und vor allem der Nachwuchsspieler. Neben der sportlichen Ausbildung bleibt dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen jungen Menschen ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

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Jugend Kinder

Street Art im Ferienprogramm: Kreativworkshop für Jugendliche im Atelier der vhs Kaufbeuren

Graffiti ausprobieren – legal und unter Anleitung

Kreativ durch die Ferien: Beim talentCAMPus-Workshop „Street Art – Graffiti mit Sprühschablonen“ haben Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren die Möglichkeit, eigene Ideen gestalterisch umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit sogenannten Stencils (Schablonen). Die Teilnehmenden entwerfen ihre eigenen Motive und lernen Schritt für Schritt, wie diese mit Sprühtechnik umgesetzt werden. Ein besonderer Aspekt des Workshops: Die entstandenen Werke können im öffentlichen Raum auf dafür vorgesehenen Flächen ausprobiert werden.

Vier Tage kreatives Arbeiten im vhs-Atelier

Der Workshop findet über vier Tage statt – vom 30. März bis 2. April 2026, jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr im Atelier der Volkshochschule Kaufbeuren. Die Teilnahme ist kostenlos. Materialien sowie kleine Snacks werden bereitgestellt. Aktuell sind noch wenige Restplätze verfügbar.

Gemeinschaftsprojekt mehrerer Einrichtungen

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Familienstützpunktes „Apfelkern“, des Bildungsbüros der Stadt Kaufbeuren, der Grundschule Oberbeuren sowie der vhs Kaufbeuren. Gefördert wird das Angebot im Rahmen des talentCAMPus-Programms.

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Jugend Sport

Teilnehmerrekord beim Kreiswasserwacht-Schwimmen in Marktoberdorf

Aufbruchstimmung am Beckenrand: Fast 200 Schwimmer lieferten sich spannende Wettkämpfe

Aufbruchstimmung herrschte beim diesjährigen Wettbewerb der Kreiswasserwacht Ostallgäu im Hallenbad Marktoberdorf. Fast 200 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 6 bis 60 Jahren bewiesen in Praxis und Theorie ihr Können. „Wir verzeichnen mit 28 Mannschaften aus sechs Ortsgruppen einen Teilnehmerrekord“, freute sich Andreas Gmeindner, Vorsitzender der Kreiswasserwacht. Dank der erfolgreichen Nachwuchsarbeit reisten viele der Ortsgruppen sogar mit zwei Mannschaften pro Stufe an.

Nachdem der Wettbewerb vor ihrer Haustür stattfand, war der Start in der gemischten Erwachsenenmannschaft für Monika Krieger aus Marktoberdorf Ehrensache. „Bei uns laufen dank des engagierten Vorstands viele Aktivitäten, wie etwa Aktivenabende.“ Diese Stimmung übertrug sich auf ihr Team, das eigens für den Wettkampf trainierte. „Von der intensiven Auffrischung profitieren alle bei den Wachdiensten am Elbsee und Ettwieser Weiher,“ so die Aktive und eilte weiter, um ihre beiden Kinder anzufeuern.

Traditionell endete der Kreiswettbewerb mit der Siegerehrung, die Wolfgang Hannig, 2. Bürgermeister von Marktoberdorf und Wasserwachturgestein, eröffnete: „Ich weiß, wieviel Engagement, Training und Herzblut in den Leistungen stecken, die wir heute auszeichnen. Ich danke euch, dass ihr bereit seid, Verantwortung zu übernehmen und im Ernstfall den Mut habt, nicht wegzusehen.“

„Dass ihr im Team die Leistung bringt zeichnet die Wasserwacht aus“, lobte Gisela Streichert, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu. Sie zeigte sich beeindruckt, wie die Kinder von Jahr zu Jahr ein höheres Niveau an Erste Hilfe-Wissen und im Wasser erwerben. Für die Erstplatzierten aus Buchloe (Stufe 1 und 2), sowie Seeg (Stufe 3) heißt es nun fleißig weitertrainieren. Sie dürfen das Ostallgäu auf Bezirksebene vertreten. Die Juniorenwertung gewann Marktoberdorf. Den Damenpokal sicherte sich Füssen, der Herrenpokal ging an Obergünzburg. Spannung versprach die gemischte Wertung. Diese gewann mit über 500 Punkten Vorsprung die Gastgebermannschaft.

Abschließend bedankte sich der Kreiswasserwacht-Chef bei Daniela Flietel und Benjamin Rößle von der Wasserwacht Marktoberdorf für die hervorragende Organisation. Ebenso würdigte er die Kampfrichter unter Leitung von Lukas Walk sowie die BRK-Bereitschaft Pfronten, die für die Verpflegung sorgte. Auch wenn für ihn am heutigen Tag die aktiven Wasserretter im Mittelpunkt standen, ist es Andreas Gmeindner ein weiteres wichtiges Anliegen, die allgemeine Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Eine Idee sei, Schwimmbojen an Wachstationen auszuleihen. „Für Menschen, die auf unseren Seen weiter hinaus schwimmen, erhöht das die Sichtbarkeit und die Sicherheit.“

Ergebnisse (Wasserwacht-Ortsgruppen):

  • Stufe 1 (Jg. 2016 – 2018): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf, 5. Nesselwang (I), 6. Obergünzburg (II), 7. Nesselwang (II)
  • Stufe 2 (Jg. 2013 – 2015): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf (I), 5. Obergünzburg (II), 6. Nesselwang, 7. Marktoberdorf (II)
  • Stufe 3 (Jg. 20010 – 2012): 1. Seeg, 2. Obergünzburg (I), 3. Füssen, 4. Buchloe (I), 5. Marktoberdorf, 6. Buchloe (I), 7. Obergünzburg (II)
  • Junioren: 1. Marktoberdorf
  • Damen: 1. Füssen
  • Herren: 1. Obergünzburg
  • Damen/Herren: 1. Marktoberdorf, 2. Seeg, 3. Buchloe
  • Punktestärkste Ortsgruppe: Obergünzburg
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Bildung Jugend

Jugendpolitik im Fokus

Das Jugendforum im letzten Jahr; Foto: Stefanie Echtler, SJR

Am 25. März lädt der Stadtjugendring erneut zum Kaufbeurer Jugendforum im Stadtsaal

Seit dem vergangenen September haben sich junge Menschen Kaufbeurens nun intensiv mit den Themen des letzten Jugendforums beschäftigt. Aus den vielen Ideen und Vorschlägen, die beim letzten Mal gesammelt wurden, sind so drei konkrete Ziele geworden. Diese sollen kommenden Mittwoch nun gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrats, dem Vorstand des Stadtjugendring Kaufbeuren, sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Kaufbeuren, diskutiert und weiterentwickelt werden.

„Wir haben das Konzept der Veranstaltung letztes Jahr maßgeblich verändert und sind schon gespannt, wie es mit den Ergebnissen nun weitergehen wird.“ meint Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren.

„Nachdem sich im letzten Jahr eine sehr motivierte und aktive Gruppe rund um das Thema Kinderrechte etabliert hat, freuen wir uns, dass wir diesem Thema nun noch mehr Raum bieten können.“ erläutert Till Nißle, der als Teil der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ ebenfalls Teil des Organisationsteams ist. Die vier engagierten Mädchen, die aktuell die fünfte Klasse besuchen, waren mit ausschlaggebend für die Öffnung des Jugendforums für alle Heranwachsenden ab der fünften Klasse. Schulz ergänzt dazu: „Wir sehen in dieser Altersgruppe ein großes Interesse an gesellschaftlichen Themen und möchten entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um echte Beteiligung zu ermöglichen.“

Neben dem Schwerpunkt Kinderrechte werden zwei weitere Workshops angeboten: einer zum Thema Feminismus sowie ein weiterer zur Teilhabe und Mitgestaltung im Ehrenamt. Letzterer wurde in Kooperation mit dem Projekt „Freiwillig für morgen“ organisiert, das von der Stiftung Ehrenamt gefördert wird.

Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Informationen, Spielen und VR-Erlebnissen. Interessierte Jugendliche können bereits ab 13:00 Uhr im Kaufbeurer Stadtsaal ankommen. Die offizielle Eröffnung beginnt um 14:00 Uhr mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Im Anschluss arbeiten die Teilnehmenden bis 17:00 Uhr an den Themen weiter; erste Ergebnisse werden ab 16:30 Uhr präsentiert.

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Jugend Soziales Veranstaltung

4.000 Euro für mehr Teilhabe: Sparkasse Allgäu unterstützt JUMP-Projekt in Kaufbeuren

Hilfe für Kinder und Jugendliche – damit Kultur und Gemeinschaft für alle erreichbar bleiben

Die Sparkasse Allgäu unterstützt erneut das JUMP-Projekt des Stadtjugendrings Kaufbeuren. Im Rahmen ihrer Jahresspende stellt sie 4.000 Euro für das Projekt „Jugend mit Perspektive“ (JUMP) bereit.

Unterstützung für junge Menschen seit 2012

Das Projekt wurde 2012 vom Stadtjugendring Kaufbeuren ins Leben gerufen. Ziel ist es, auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien die Teilnahme an Angeboten des Stadtjugendrings zu ermöglichen. Die finanzielle Unterstützung hilft dabei, Hürden abzubauen und mehr Teilhabe zu schaffen. Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten erhalten.

„Theater für alle“ in der Kulturwerkstatt

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Unter dem Motto „Theater für alle“ ermöglicht JUMP Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Theaterprojekten und kreativen Angeboten. Die Förderung übernimmt dabei unter anderem Teilnahmebeiträge, damit junge Menschen ihre Ideen auf der Bühne umsetzen und kulturelle Erfahrungen sammeln können.

Langjährige Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren besteht bereits seit vielen Jahren. „Die Partnerschaft zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren zeichnet sich durch eine intensive und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit aus“, sagte Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, bei der symbolischen Scheckübergabe an Jannis Konrad und Nadja Ostertag vom Stadtjugendring. Programme, die jungen Menschen in der Region zugutekommen und Chancengleichheit fördern, haben für die Sparkasse eine besondere Bedeutung.

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Bildung Jugend

Eine völlig außergewöhnliche Schulstunde im JBG

Eine französische Schulklasse mit 18 Schüler*innen und ihrer Lehrerin als Dolmetscher erhielt Unterricht zum Thema Fasching, Fastnacht, Karneval.

Am rußigen Freitag um 10.00 Uhr kam es zu einer Schulstunde im Jakob-Brucker-Gymnasium, an der wirklich alles außergewöhnlich war: Eine französische Schulklasse mit 18 Schüler*innen und ihrer Lehrerin als Dolmetscher erhielt Unterricht zum Thema Fasching, Fastnacht, Karneval von einem sehr außergewöhnlichen Lehrer, dem Faschings-Urgestein Güschi Seydel.

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen der französischen Schule aus Athis Mons nahe Paris und dem Jakob-Brucker-Gymnasiums fiel in diesem Jahr der Besuch der Schulklasse aus Frankreich in die Faschingswoche. Nach dem Besuch des Rathaussturms, bei dem sie auch begrüßt wurden, wünschte sich Frau Moriniaux, die verantwortliche Lehrerin der Franzosen, ein Treffen mit einem Vorstand eines Faschingsvereins. Margot Neher, die Lehrerin des JBG, fragte bei Güschi an, der als stellv. Vorstand und Ehrenvorstand von Aufbruch-Umbruch, Senator der Kunstreiter, Zugsprecher von Fasching FLAKE und BSF-Ordensrat über 40 Jahre Erfahrung in Führungspositionen im Fasching sammeln konnte. Der sagte spontan zu und kam so zu seiner allerersten Unterrichtsstunde als „Gymnasiallehrer“.

Güschi, der selbst als Späteinsteiger 1984 zum Fasching gekommen war, erzählte mit Übersetzung durch Frau Moriniaux, wie er den Verein „Aufbruch-Umbruch“ 1985 mitgegründet hat und mit dessen Hilfe dann die Faschingstraditionen in Kaufbeuren wiederbelebt hat. Weiter erläuterte er, dass die Wurzeln des Faschings bis in die Antike zurückgehen, im Mittelalter stark kirchlich geprägt waren und Fasching, Fastnacht, Karneval somit zu den ältesten Kulturgütern zählen, die es zu bewahren und zu schützen gilt. Güschi betonte, dass es für dieses sehr alte Brauchtum und Kulturgut klare Regeln wie z.B. ein striktes Verbot von „Sommerkarneval“ gelten. Die Diskussionen im Stadtrat und die nicht einstimmige Entscheidung zur Vergabe des Kulturpreises der Stadt Kaufbeuren an Aufbruch-Umbruch im Jahr 2003, zeigte, dass es immer wieder Diskussionen gibt, ob denn Fasching als kulturelle Veranstaltung zu verstehen ist. 

Weiter stellte er die Organisationsstrukturen der Faschingsvereine in Deutschland vor und dass die lokalen Vereine überwiegend  im Regionalverband Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine (BSF) und dessen zentralen Dachverband Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK) organisiert sind.  Dass der BDK v über 5300 Vereine mit über 2,6 Millionen Mitgliedern und der BSF allein über 150 Vereine mit mehr als 13.000 Mitgliedern vertreten, beeindruckte Schüler und Lehrerinnen gleichermaßen. 

Wie sehr die Schüler*innen am Thema „Fasching“ interessiert waren, zeigten die vielen Fragen am Schluss der Stunde sehr deutlich. Auch gibt es sicher nicht viele Schulklassen, die Ihrem Lehrer mit viel Applaus danken und verabschieden. Die Gastklasse und ihre Lehrerinnen bedankten sich mit kleinen Geschenken u.a. von der Université Sorbonne und Margot Neher attestierte Güschi, eine perfekte Lehrerpremiere.

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Bildung Jugend Kinder

Wenn Kinder an nichts Interesse zeigen: Was hinter der scheinbaren Lustlosigkeit steckt

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Warum fehlende innere Orientierung oft das eigentliche Problem ist

Am Nachmittag sitzt ein Kind am Tisch. Auf die Frage, was es unternehmen möchte, folgt ein Schulterzucken. Keine Idee, kein Wunsch, nichts, das länger trägt. Manche Kinder wirken schnell gelangweilt oder ziehen sich zurück. Nicht laut, nicht auffällig – eher still. Als würden sie auf etwas warten, ohne genau zu wissen, worauf. Für Eltern ist das schwer auszuhalten. Vorschläge werden gemacht, neue Hobbys ausprobiert, Interessen gesucht. Doch vieles versandet nach kurzer Zeit. Zurück bleibt Frust – und Erschöpfung.

Nicht fehlende Motivation, sondern fehlender Halt

Hinter dieser scheinbaren Lustlosigkeit steckt häufig kein Desinteresse und keine Bequemlichkeit. Oft fehlt es an innerer Orientierung. Kinder brauchen ein Gefühl von Halt, Verlässlichkeit und Richtung. Ohne diesen inneren Rahmen entsteht selten echtes Interesse. Abwechslung allein reicht nicht aus. Motivation entwickelt sich dort, wo Sicherheit spürbar ist.

Klare Strukturen statt ständiger Verhandlungen

Hier setzt das JUNIOR-HEROES-Training von Kindertraining & Coaching Lydia Jörg in Kaufbeuren an. Das Konzept bietet einen festen, wiederkehrenden Rahmen mit klaren Regeln und Abläufen. Grenzen werden bewusst gesetzt. Es gibt Wartezeiten, ein Nein, Momente von Frust. Nicht als Druckmittel, sondern als Lernfeld. Kinder erleben, dass sie mit unangenehmen Gefühlen umgehen können. Die begleitenden Erwachsenen bleiben ruhig und konsequent. Situationen wiederholen sich. Mit der Zeit entsteht eine wichtige Erfahrung: „Ich halte das aus. Ich verliere mich nicht. Ich finde meinen Platz.“

Wie aus Stabilität echtes Interesse entsteht

Wenn Kinder sich innerlich sicher fühlen, verändert sich ihr Verhalten. Kleine Erfolge gewinnen an Bedeutung. Das Gefühl, Einfluss nehmen zu können, stärkt das Selbstvertrauen. Interesse wächst nicht durch ständige Reize, sondern durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Kinder beginnen, sich selbst besser wahrzunehmen und dranzubleiben. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Familienalltag. Gespräche verlaufen ruhiger, Diskussionen werden kürzer, Abläufe stabiler. Nicht, weil plötzlich alles spannend ist – sondern weil das Kind innerlich mehr Orientierung gefunden hat.

Für mehr Selbstbewusstsein und Familienzusammenhalt

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg verbindet Bewegung, Wertearbeit und pädagogische Begleitung in einem strukturierten Rahmen. Ziel ist es, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und Familien im Alltag zu entlasten.

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg
Buronstraße 101
87600 Kaufbeuren

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Jugend Kultur

Drei Bands, ein Zeichen: „Rebel Girls“ bringen das JuZe KF zum Beben

Kraftvoller Abend im Jugendzentrum Kaufbeuren mit klarer Botschaft

Rebel Girls – unter diesem Motto standen am vergangenen Samstag (21.02.2026) die Bands Antischall (Ulm), Compleed (Sonthofen) und BYRA* (Kaufbeuren) im Jugendzentrum Kaufbeuren auf der Bühne. Rund 90 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg ins JuZe Kaufbeuren und erlebten einen Abend, der musikalische Energie und die typische, offene Jugendzentrums Atmosphäre miteinander verband.

Alle drei Bands überzeugten mit ihrem ganz eigenen Stil und einer starken Bühnenpräsenz. Besonders prägend: die Frontsängerinnen, die mit ihrem souveränen Auftreten und ihren kräftigen Stimmen den Abend bestimmten. Ob kraftvoll, humorvoll oder eingängig – ihre Performance brachte das Publikum schnell in Bewegung und sorgte für eine durchgehend positive Stimmung im Saal.

Den Abschluss des Konzerts gestaltete BYRA, die nicht nur als Mitorganisatorinnen des Abends beteiligt waren, sondern seit 2019 regelmäßig im Jugendzentrum proben. Diese Verbindung war spürbar: Mit viel Routine, Nähe zum Publikum und einem energiegeladenen Set rundeten sie den Abend ab und brachten die Stimmung noch einmal auf den Höhepunkt.

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Jugend

Sophie-la-Roche-Realschule: Begegnungen, die bewegen

Schülerinnen und Schüler der Sophie-la-Roche-Realschule besuchen die „Fazenda da Esperança“ 

Am 20.01.2026 besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Sophie-La-Roche-Realschule im Rahmen des Lehrplanthemas Suchtprävention die „Fazenda da Esperança“ in Bickenried. Zwei der dort lebenden Rekuperanten begrüßten die Gruppe und stellten das Konzept des „Hofes der Hoffnung“ vor. Danach schilderten sie in eindrücklichen Worten, wie sie den Weg aus der Sucht fanden und sich in Bickenried für ihr neues Leben rüsten. Im Anschluss fand ein vertraulicher Austausch zwischen den Schülern und den Bewohnern statt, an den sich ein Rundgang über den Hof anschloss. Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde der bewegende Vormittag beendet. 

Ermöglicht wurde die Durchführung der Präventionsmaßnahme durch Gertrud Gellings (Vorstand Bürgerstiftung Kaufbeuren, Stadträtin Beauftragte für „Gesundheit & Pflege“). Unterstützt durch Michaela Lausser (Stadt Kaufbeuren, Prävention und Familienbildung) sowie das Busunternehmen Stuhler-Linder Reisen.

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Jugend Sport

Du hast die Kraft – Selbstverteidigungstraining stärkt Mädchen im Jugendzentrum Kaufbeuren

Neben praktischen Übungen spielte der gemeinsame Austausch eine zentrale Rolle

Im Jugendzentrum Kaufbeuren fand kürzlich ein Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining für Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren statt. Veranstaltet wurde das Angebot vom Stadtjugendring Kaufbeuren im Rahmen des von Aktion Mensch geförderten Projekts „Mit Mädchen- und Frauenpower zur Integration“.

Lernen, Grenzen zu setzen

Geleitet wurde das Training vom Anbieter WenDo, der auf gewaltpräventive Arbeit mit Mädchen und Frauen spezialisiert ist. In einem geschützten Rahmen setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren eigenen Grenzen auseinander und übten, selbstbewusst aufzutreten. Dabei ging es nicht nur um körperliche Techniken. Die Mädchen lernten auch, sich in schwierigen Situationen verbal zu behaupten und klare Signale zu senden. Ziel war es, Sicherheit im Auftreten zu gewinnen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Austausch und Selbstvertrauen im Mittelpunkt

Neben praktischen Übungen spielte der gemeinsame Austausch eine zentrale Rolle. Die Teilnehmerinnen konnten Erfahrungen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Das stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe. Zum Abschluss des Trainings zerteilte jedes Mädchen ein Brett mit der Hand oder dem Fuß. Die Übung stand symbolisch für das, was im Kurs vermittelt wurde: Die Fähigkeit, für sich einzustehen, steckt in jeder Einzelnen – sie muss erkannt und gefördert werden.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Osterferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren. Anmeldung ab dem 28.02.26 möglich

„Ferienzeit“ des SJR KF bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Osterferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren „Ferienzeit“ des SJR KF bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche Das Osterferienprogramm „Ferienzeit“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR) verspricht auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und aufregendes Angebot.

Mit täglichen Veranstaltungen, die von Sport und Spiel über Informationsangebote bis hin zu Natur- und Kreativaktivitäten reichen, wird sichergestellt, dass keine Langeweile aufkommt. Ob beim österlichen Backen oder bei einer Wanderung mit Lamas, beim Yoga oder auf dem Bauernhof, beim Osterferienprogramm 2026 ist für jede und jeden etwas dabei. Das Heft steht ab dem 20.02. auf der Startseite www.sjrkf.de zum Download bereit und wird auch in gedruckter Form in den Schulen verteilt.

Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 28.02.2026, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich. Auch zu den ganzwöchigen Ferienbetreuungen an Ostern, Pfingsten, Sommer und Herbst kann angemeldet werden, dies ist bereits ab sofort möglich. Achtung: Für die Herbstferien können wir aufgrund des Starts des Ganztagsanspruchs für die kommenden 1. Klassen aktuell nur Buchungsanfragen entgegennehmen. Die verbindliche Platzvergabe findet für diese Betreuungsmaßnahme im Mai/Juni statt!

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Jugend Sport

Vom Altarraum direkt in die Halle: Ministranten Fußballturniere in den Dekanaten Marktoberdorf und Kaufbeuren

Die Ministrantinnen und Ministranten außerhalb des Gottesdienstes

Die erste Entscheidung fiel am 17. Januar im Dekanat Kaufbeuren bei den Ministranten der Altersgruppe bis 15 Jahre (AG II). Von den 10 teilnehmenden Mannschaften konnte sich das Team aus Obergünzburg in einem packenden 6-Meter-Schießen gegen Bidingen durchsetzen.

Spannend ging es weiter im Dekanat Marktoberdorf, ebenfalls für die Altersklasse AG II. Hier trafen am 24. Januar acht Mannschaften aufeinander. Im Finale besiegte Geisenried das Team aus Stötten. Die Regionalentscheidung der beiden Dekanatssieger der AG II fand dann am 7. Februar in Biessenhofen statt. Dort ging Geisenried als Sieger gegen Obergünzburg hervor und qualifizierte sich damit für den Bistumscup.

Im Anschluss konnten dann die Minis der Altersgruppe AG I (ab 15 Jahren) ihr fußballerisches Können zeigen. Um den Sieg kämpften 10 Mannschaften aus den beiden Dekanaten. Mitorganisiert wurde das Turnier von den Ministranten aus Biessenhofen. Im Finale gab es dann ein Kaufbeurer Derby, welches die Minis von St. Martin + St. Peter und Paul gegen die Minis aus St. Ulrich mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Sie qualifizierten sich damit für den Bistumscup am 7. März in Blaichach. Der Sieger des Bistumscups qualifiziert sich dann für den Bayerncup, in welchem die besten Ministranten-Mannschaften aus ganz Bayern gegeneinander spielen.

Ein großer Dank geht an die mitorganisierenden Minis aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Biessenhofen, die Schiedsrichter und Sanitäter sowie an die Sparkasse Kaufbeuren und den Kreisjugendring Ostallgäu für die finanzielle Unterstützung. Ebenfalls bedanken wir uns bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu die dieses Jahr wieder den Fairplay-Preis gestiftet hat. Das Team aus Marktoberdorf überzeugte die Schiedsrichter als fairste Mannschaft – sie wurde mit einem AOK-Thermobecher belohnt.

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Bildung Jugend

Lernen im Landtag: Zehntklässler der Sophie-La-Roche Realschule erleben Politik im Herzen der Bayerischen Demokratie

Im Herzen der bayerischen Demokratie erhielten die Realschüler einen Einblick in die Geschichte und die Organisation des Landtags

25 politikinteressierte Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche Realschule sowie ihre Lehrkräfte im Fach Politik und Gesellschaft Christian Pauli und Alexander Spitschan tauschten das Klassenzimmer mit einem anderen Lernort, dem Bayerischen Landtag in München. Im Herzen der bayerischen Demokratie erhielten die Realschüler zunächst einen Einblick in die Geschichte und die Organisation des Landtags sowie des Maximilianeums, bevor sie anschließend im Petitionsausschuss einen Eindruck bekamen, wie direkte Demokratie in Bayern funktioniert. Bürgerinnen und Bürger können hier Beschwerden vortragen, worüber der Ausschuss dann entscheidet.

Anschließend erlebten die Jugendlichen den Höhepunkt der Exkursion: Im Plenarsaal wurden sie von den drei Landtagsabgeordneten Peter Wachler (CSU), Bernhard Pohl (FW) und Toni Schuberl (Grüne) in Empfang genommen und nahmen auf den Sitzen der Abgeordneten Platz, um eine lange und ausführliche Diskussion mit den Mandatsträgern führen zu können.

Vertreter der anderen Fraktionen waren entschuldigt. Angesprochen wurde dabei ein breites Spektrum an Themen, wie Migration, Rechtsextremismus, die Stimmung im Land und auch ein mögliches Social-Media Verbot. Die Politiker nahmen sich viel Zeit, um Themen, welche die Jugendlichen beschäftigen, ausführlich mit ihnen zu diskutieren und auch die verschiedenen Positionen der einzelnen Parteien darzustellen.

Nach dieser sehr gewinnbringenden Gesprächsrunde wurde der Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet. Sowohl die Jugendlichen als auch die Lehrkräfte waren sich einig, dass solche Veranstaltungen die politische Bildung der Schülerinnen und Schüler enorm fördern und das schulische Leben bereichern.

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Bildung Jugend Karriere

Die AOK bildet aus – Jetzt bewerben für 2027

AOK bietet gute berufliche Perspektiven

Mit der Übergabe der Zwischenzeugnisse ist es wieder so weit: Viele bayerische Schülerinnen und Schüler starten damit in die Bewerbungsphase um einen Ausbildungsplatz. Wer die Schule im kommenden Jahr abschließt, sollte sich bereits jetzt Gedanken über einen möglichen Ausbildungsplatz machen. Viele Unternehmen wählen ihre zukünftigen Auszubildenden frühzeitig aus. „Wie bei den meisten großen Unternehmen beginnt auch bei der AOK die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern für den Ausbildungsbeginn 2027 bereits jetzt“, so der Direktor Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu und empfiehlt: „Wer bei uns seine berufliche Zukunft sieht, kann die Bewerbungsunterlagen einfach online unter www.aok.de/stellenmarkt hochladen.“

Die AOK bietet jedes Jahr bayernweit zum Berufsstart über 270 Ausbildungsplätze, aktuell werden rund 770 Azubis bei der bayerischen Gesundheitskasse ausgebildet. Bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu können im September kommenden Jahres fünf junge Menschen Sozialversicherungsangestellte werden.

AOK bietet gute berufliche Perspektiven

Die Azubis durchlaufen alle Fachbereiche und Abteilungen bei der AOK und erwerben dadurch umfangreiches Fachwissen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützen erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder den Berufsstart. Ergänzend lernt der AOK-Nachwuchs an verschiedenen Standorten der AOK Bayern weitere Arbeitsabläufe kennen. „In unserem Bildungszentrum in Hersbruck gibt es mit qualifiziertem Fachunterricht und modernen Arbeitstechniken beste Voraussetzungen dafür, die Mitarbeitenden auf eine passgenaue Betreuung der Versicherten vorzubereiten – egal ob diese die AOK in den Geschäftsstellen vor Ort, per Telefon oder online kontaktieren“, so Bernd Ruppert. Spezielle Seminare zur Kundenbetreuung vervollständigen daher die Ausbildungsinhalte. „Zudem fördern wir persönliche Stärken und Potenziale unserer Auszubildenden, bieten entsprechende Entwicklungs- sowie Qualifizierungsmöglichkeiten und zeigen vielfältige berufliche Perspektiven in unserem Unternehmen auf“, ergänzt Bernd Ruppert.

Unter www.aok.de/stellenmarkt kann man sich nicht nur online bewerben, sondern auch mehr über die Ausbildung erfahren. Berufsstartende können sich zudem persönlich informieren bei Verena Stegmeier, AOK-Spezialistin Rekrutierung Nachwuchskräfte, unter der Rufnummer 0906 76369 oder per E-Mail an
verena.stegmeier@by.aok.de.

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Bildung Jugend Kultur

5ButtonBeaz – Gemeinsam Musik machen! Bandworkshop vom 07.-10. April 2026

Jetzt anmelden

Unter dem Motto Rock – Pop – Jazz – Funk – Blues findet in der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule in den Osterferien zum vierten Mal der Bandworkshop „5ButtonBeaz“ statt.

Er richtet sich an Musikbegeisterte zwischen 9 und 18 Jahren und von Dienstag, 07. bis Freitag, 10. April 2026 von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9.30 bis 13.30 Uhr. Für Verpflegung in der Mittagspause ist gesorgt.

Die Workshop-Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort online unter » www.vhs-kaufbeuren.de » Suche „5ButtonBeaz“ bis zum 27. März möglich.

Bandarbeit und Abschlusskonzert

Gedacht ist „5ButtonBeaz“ für alle Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger. Dabei sollten Grundlagen auf einem Instrument vorhanden sein. Mitzubringen sind eigene Instrumente; sonstiges Equipment wie Backline oder Drum-Sets sind vorhanden.

Aus den Teilnehmenden werden verschiedene Bands zusammengestellt und von Dozenten wechselweise betreut. Sie behandeln in Gruppen instrumentenspezifische Themen und geben Tipps zu Spieltechniken und Equipment. Vor allem aber geht es darum, miteinander Musik zu machen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Zum Abschluss stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in einem öffentlichen Konzert am Samstag, 11. April, um 11.00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren unter Beweis.

Dozententeam

Das Dozententeam besteht aus qualifizierten Musikern der Region. Zum ersten Mal mit dabei ist Josefina Ried, Mitglied der Bigband Horns Up sowie dem Jugendblasorchester Marktoberdorf. Ebenfalls im Team ist Tiny Schmauch als freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur. Auch Jazz-Gitarrist Niklas Rehle und Schlagzeuger Simon Kerler sind im Bereich Jazz, Pop, HipHop und Psychedelic keine Unbekannten und spielten bereits in mehreren Pop- und Jazzprojekten

Kooperationspartner

Der Workshop ist ein Gemeinschaftsprojekt der Allgäuer Jazz Initiative e.V., der städtischen Abteilungen Kultur und Kaufbeuren-aktiv, der Volkshochschule sowie der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule. Gemeinsam wollen sie als aktivierendes und motivierendes Netzwerk auftreten.

Er wird im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend gefördert. Die Busfahrten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind kostenlos. Ein Sponsoring der Firma Kirchweihtal.

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Jugend Kultur

Lebhaft und mitreißend: The Great Gatsby an der FOSBOS Kaufbeuren

Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet

Dank der großzügigen Spende der Sparkasse Allgäu an die Freunde und Förderer e.V. der FOSBOS Kaufbeuren konnten alle Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen sowie ein Teil der 12. Klassen Theater auf höchstem Niveau zu einem moderaten Preis erleben.

Mit der Aufführung von The Great Gatsby durch das „White Horse Theatre“ wurde das Publikum mitten hinein in die schillernden Roaring Twenties des Jazz entführt. Schon mit den ersten Szenen war klar: Auf der Bühne ging es lebhaft und mitreißend zu. Vier englische Muttersprachler schlüpften mit beeindruckender Wandelbarkeit in die unterschiedlichsten Rollen und ließen die Welt von Jay Gatsby, Daisy Buchanan und Nick Carraway auf faszinierende Weise lebendig werden. Es wurde gefeiert, gestritten und geträumt.

Neben dem mitreißenden Geschehen regte die Aufführung auch zum Nachdenken an: Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet.

Im Anschluss stürzten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert auf die Gelegenheit, in einem Gespräch mit den Schauspielern mehr über die Inszenierung und die Rollen zu erfahren – und auch einige Autogramme wurden ergattert.

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Bildung Fasching Jugend

Selbstbehauptung & Power-Workshop: Sicher durch die Faschingszeit mit Kindertraining & Coaching Lydia Jörg

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Special für Girls von 12 bis 16 Jahren

Die Faschingstage stehen vor der Tür – eine Zeit voller Spaß, Kostüme und Partys. Damit Girls diese Zeit unbeschwert genießen können, bietet das Kaufbeurer Unternehmen Kindertraining & Coaching Lydia Jörg einen kompakten 90-minütigen Workshop an, der speziell auf die Bedürfnisse und Situationen von Teenagern zugeschnitten ist.

mehr zu Kindertraining & Coaching Lydia Jörg hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

Darum geht es:

Viele Mädels fühlen sich im Getümmel von Faschingsumzügen oder Partys unwohl, wenn Grenzen überschritten werden. In dem Kurs geht es nicht um Angst, sondern um Ermutigung und Handlungsfähigkeit. Es wird gezeigt, wie man mit einer starken Ausstrahlung und den richtigen Selbstverteidigungstechniken sicher durch die Menge kommt.

Inhalte des Workshops:

  • Körper & Stimme: Wie stehe ich da? Wie setze ich meine Stimme ein, um unmissverständlich „Stopp“ zu sagen?
  • Gefahrenerkennung: Situationen frühzeitig einschätzen und intuitiv richtig handeln.
  • Einfache Verteidigung: Effektive Techniken, um sich aus unangenehmen Griffen oder Distanzlosigkeiten zu befreien.
  • Grenzen ziehen: Mut gewinnen, die eigenen Bedürfnisse klar zu signalisieren – gerade in der Gruppe.

Alle Details auf einen Blick:

  • Wann? Samstag, 14. Februar 2026
  • Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr
  • Wo? TopFit Kaufbeuren
  • Wer? Mädels im Alter von 12 bis 16 Jahren
  • Mitzubringen: Bequeme (Sport-)Kleidung, dicke Socken oder Gymnastikschlappen und etwas zu trinken.
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Blaulicht Jugend

Besondere Auszeichnung für die Sophie-La-Roche-Realschule

Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen

Mit großer Freude nahm die Sophie-La-Roche-Realschule die Urkunde zur Auszeichnung über ihre außerunterrichtlichen Aktivitäten durch den Ministerialbeauftragen für die Realschulen in Schwaben, Ltd. RSD Bernhard Buchhorn, entgegen. Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen.

Das Sportprojekt „fight – smile – love“ der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen der Woche Gesundheit und Nachhaltigkeit, in dem Körperbewusstsein, Bewegung und Selbstbestimmung im Mittelpunkt standen. Ziel war es, einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper zu fördern, Freude an Bewegung zu erleben und Selbstbestimmung im eigenen Handeln zu stärken. Das zweite Projekt war die Projektwoche „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ der 8. Jahrgangsstufe, die als selbstorganisiertes Zeltlager mit Angeboten zu Gesundheit, Umwelterziehung und nachhaltigem Konsum durchgeführt wurde, sowie das Projekt „Multimedia meets Musik“, bei dem Schülerinnen und Schüler digitale Collagen zum Konzert „Mass for Peace – The Armed Man“ von Karl Jenkins gestalteten. Diese künstlerischen Bilder wurden dann bei den Aufführungen eines Projektchores in Obergünzburg und Kaufbeuren präsentiert. So unterschiedlich die Projekte sind, sie verbindet der pädagogische Ansatz der Schule und die Vorstellung einer ganzheitlichen Bildung, die Sozialkompetenz stärkt, Raum für Kreativität und echtes Erleben mit allen Sinnen bietet und Talente fördert.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Stadtranderholung in Kaufbeuren 2026: Anmeldung startet am 16.01.

Abenteuer im Regenwald – Wer einen Platz möchte, braucht den richtigen Code

Die Vorfreude auf die Stadtranderholung 2026 ist groß: Auch dieses Jahr lädt der Stadtjugendring Kaufbeuren wieder zu einem spannenden Ferienprogramm ein. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Einsatz im Regenwald – voller Abenteuer und Teamgeist. Die Anmeldung beginnt in wenigen Tagen und folgt einem bewährten System mit Ticketcodes.

Ticketcode-Vergabe: Das sind die wichtigsten Termine

Wer sicher einen Platz für sein Kind möchte, sollte sich die folgenden Termine merken:

  • Freitag, 16.01.2026, von 17:00 bis 18:00 Uhr: Erste Ausgabe der Ticketcodes in der Geschäftsstelle des SJR (Hauberrisserstraße 8, 3. Stock).
  • Vom Montag, 19.01.2026 bis Freitag, 23.01.2026: Weitere Codes werden zu den regulären Öffnungszeiten ausgegeben, solange der Vorrat reicht.

Wichtig zu wissen: Pro Person dürfen nur die Ticketcodes für Kinder aus dem eigenen Haushalt mitgenommen werden.

Anmeldung nur mit Ticketcode

In der Woche von Freitag, 16.01.2026 bis Freitag, 23.01.2026 können ausschließlich Kinder angemeldet werden, für die zuvor ein Ticketcode ausgegeben wurde.

Ab Samstag, 24.01.2026 um 9:00 Uhr startet dann die reguläre Anmeldung für alle – unabhängig vom Ticketcode.

Kosten und Ermäßigungen

Die Teilnahme an der ersten Woche der Stadtranderholung kostet 120 Euro. In der zweiten Woche gelten gestaffelte Preise:

  • Erstes Kind: 90 Euro
  • Zweites Kind: 75 Euro
  • Drittes Kind: 60 Euro

Auch weitere Ferienprogramme in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien können über den Stadtjugendring gebucht werden.

Osterferienprogramm ab Ende Februar

Bereits ab dem 28.02.2026 starten die Tagesaktionen für die Osterferien. Zur Auswahl stehen Ausflüge und kreative Angebote.

Immer aktuell bleiben

Wer regelmäßig auf der Website www.sjrkf.de vorbeischaut, wird zeitnah über alle Neuigkeiten informiert – insbesondere zur Verfügbarkeit der Ticketcodes.

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Jugend Kultur Veranstaltung

„Alles steht Kopf“ – ein Film für die ganze Familie am 09. Januar im Cico-Kino Kaufbeuren

Ein besonderer Kinonachmittag zum Jubiläum

Einladung zum Familienerlebnis im Kino

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu lädt das Cico-Kino in Kaufbeuren zu einem besonderen Filmnachmittag ein. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Animationsfilm „Alles steht Kopf“ – eine unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichte über Gefühle, Veränderungen und das Erwachsenwerden.

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Kaufbeuren ist der Eintritt für alle Besucher kostenfrei.

Worum geht es im Film?

Die elfjährige Riley steht vor einem Umbruch: Ein Umzug bringt ihre gewohnte Welt durcheinander – und damit auch die Kontrolle in ihrem Kopf. In ihrem Gehirn sitzen fünf Gefühle an den Steuerknöpfen: Freude, Kummer, Angst, Ekel und Wut. Gemeinsam versuchen sie, Rileys Alltag wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Film ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an – über emotionale Herausforderungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

DatumFreitag, 09. Januar 2026
Uhrzeit15:00 Uhr
OrtCico-Cinema, Daniel-Kohler-Straße 1, Kaufbeuren
ZielgruppeFamilien mit Kindern ab 8 Jahren
EintrittKostenfrei dank der Spende der Bürgerstiftung Kaufbeuren

Familien stärken, Gemeinschaft fördern

Die Veranstaltung ist Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten der KJF Beratungsstelle, die seit fünf Jahrzehnten Familien im Ostallgäu unterstützt. Mit diesem Filmnachmittag möchte die Einrichtung ein Zeichen setzen für Offenheit, Austausch und gemeinsames Erleben – Werte, die auch im Film eine zentrale Rolle spielen.

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Bildung Jugend

Regionale Firma unterstützt Gustav-Leutelt-Schule erneut

2.000 Euro Spende für SMV und Schulgarten

Zum dritten Mal in Folge kann sich die Gustav-Leutelt-Schule über eine großzügige Spende der Firma Schiener CAD freuen. Traditionell überreichte das Unternehmen den Spendenbetrag im Rahmen des Weihnachtsmarkts der Schule. In diesem Jahr fiel die Unterstützung mit beeindruckenden 2.000 Euro besonders hoch aus.
 
Die Spende kommt zwei wichtigen Bereichen der Schule zugute: Ein Teil geht an die SMV, die damit Projekte, Veranstaltungen und Aktionen für die gesamte Schulgemeinschaft realisieren kann. Der andere Teil unterstützt den Schulgarten, der dadurch neue Materialien und Werkzeuge anschaffen und seine Arbeit im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit weiter ausbauen kann.
 
Schulleitung, SMV und das Team des Schulgartens bedanken sich herzlich für die erneute Unterstützung. „Die regelmäßige Spende zeigt die Verbundenheit zur Schule und ist eine wertvolle Anerkennung für das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler“, so Lilly Breitenborn-Ahlvers, Lehrkraft des SMV-Teams.
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Jugend Panorama

Wie Meinung entsteht – Jugendliche im Dialog mit Medienforschung

Workshop im Eckpunkt mit dem JFF München beleuchtet digitale Meinungsbildung

Im November trafen drei Mitarbeitende des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – auf eine Gruppe junger Menschen im Eckpunkt Kaufbeuren, um gemeinsam über aktuelle Fragen der digitalen Meinungsbildung zu sprechen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungs- und Beteiligungsprojekts „Das bewegt uns“ statt, das jungen Menschen Raum gibt, ihre Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen, Krisen und digitale Medienwelten einzubringen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, junge Stimmen sichtbar zu machen und zu verstehen, was sie in einer von Krisen, Unsicherheiten und digitalen Herausforderungen geprägten Zeit bewegt.

Durch Forschungswerkstätten und kreative Medienarbeit entsteht ein vielfältiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Welt wahrnehmen und mitgestalten wollen. In diesem Fall tauschten sich die Teilnehmenden in offenen Gesprächsrunden darüber aus, wie sie sich informieren, welche Medien sie nutzen und wie sie beurteilen, ob Inhalte vertrauenswürdig sind. Ebenso wurden persönliche Erfahrungen damit thematisiert, wann und wo Jugendliche ihre Meinung äußern – und wann sie sich bewusst zurückhalten. Die Diskussionen wurden aufgezeichnet und fließen nun in die qualitative Forschung des JFF ein und tragen dazu bei, Handlungsempfehlungen für medienpädagogische Praxis und Jugendbeteiligung zu entwickeln.

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Bildung Jugend

Programmieren lernen mit Spaß: Workshop für Kinder in der Stadtbücherei

Technik entdecken mit Calliope – ohne Anmeldung und kostenlos

Am Donnerstag, den 4. Dezember, dreht sich in der Stadtbücherei Kaufbeuren alles um Technik zum Anfassen: Beim Workshop „Calliope-Programmieren“ können Kinder ab 10 Jahren erste Erfahrungen im Programmieren sammeln – spielerisch, kreativ und niedrigschwellig.

Das Angebot richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die Interesse an Computern und Technik haben. In etwa 20-minütigen Kurzworkshops, die nacheinander angeboten werden, setzen die Teilnehmenden eigene Ideen direkt am Calliope Mini, einem Einplatinen-Computer, um.

Technikbildung für alle – kostenlos und ohne Anmeldung

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Technobib!“-Reihe statt und wird in Zusammenarbeit mit dem BayernLab Kaufbeuren organisiert. Ein großer Vorteil: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder können also einfach vorbeikommen und mitmachen.

Was ist Calliope?

Der Calliope Mini ist ein speziell für den Schul- und Bildungsbereich entwickelter Mini-Computer. Durch seine einfache Handhabung eignet er sich ideal für erste Programmiererfahrungen. Ob blinkende LEDs, einfache Animationen oder interaktive Anwendungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Veranstaltungsdetails im Überblick:

  • Ort: Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8
  • Datum: Donnerstag, 04.12.2025
  • Uhrzeit: ab 14:00 Uhr
  • Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren
  • Ablauf: aufeinanderfolgende Kurzworkshops à ca. 20 Minuten
  • Kosten: kostenlos
  • Anmeldung: nicht erforderlich

Hinweis:
Alle Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem BayernLab Kaufbeuren statt – einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales.

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Bildung Jugend

Wenn aus Ideen Wirklichkeit wird 

Das Wahlfach „Makerspace“ an der Sophie-La-Roche Realschule Kaufbeuren

Ein leises Surren erfüllt den Raum, während der Druckkopf Schicht für Schicht heißen Kunststoff aufträgt. Daneben beugen sich Schüler über den 3D-Drucker, andere arbeiten konzentriert am Computer und designen Schlüsselanhänger und Weihnachtsschmuck. 

Willkommen im neuen Wahlfach Makerspace, dem Kreativlabor der Sophie-La-Roche Realschule Kaufbeuren, das in seinem ersten Jahr bereits zeigt, wie viel Potenzial in den Köpfen junger Tüftler steckt. Hier wird nicht auswendig gelernt, hier wird erschaffen. Egal ob 3D-Druck, Lasercutting, erste Elektronikprojekte oder freies Konstruieren – im Makerspace bekommen Jugendliche die Möglichkeit, ihre eigenen technischen Ideen umzusetzen. Ein Schüler bringt es begeistert auf den Punkt: „Es ist ein toller Freiraum, in dem wir unsere Ideen in die Realität umsetzen können.“

Bereits im letzten Schuljahr wurde die Sophie-La-Roche Realschule für ihr umfangreiches Engagement im Bereich digitalen Bildung als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) ausgezeichnet. Damit verbunden war die Einrichtung des Makerspace an der Schule, welcher sofort auch durch regionale Unternehmen unterstützt wurde. So stellte die Frank-Hirschvogel-Stiftung selbstgebaute 3D-Drucker bereit, die Firma Zappe liefert Material, und Hawe bietet Lötkurse an.

Diese Kooperationen sind für die Schule ein Glücksfall, doch um den Makerspace weiter auszubauen, wird noch viel Unterstützung gebraucht. Gerade Verbrauchsmaterialien, Elektronikbauteile oder zusätzliche Geräte werden stetig benötigt, damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler eigene Projekte umsetzen können. 

Das Ziel der Schule ist klar: Der Makerspace soll wachsen, lebendig bleiben und sich zu einem festen Bestandteil moderner praktischer Bildung entwickeln. Denn eines zeigt sich schon jetzt, hier entstehen nicht nur Modelle oder Prototypen, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und eine große Portion Selbstvertrauen. Hier wird Zukunft gemacht – Schicht für Schicht, Idee für Idee.

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Jugend

AOK fördert die Kindergesundheit in Grundschulen

Schulranzen fit

Ab der ersten Klasse ist der Schulranzen ein wichtiger und treuer Begleiter für Schulkinder. Die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt im aktuellen Schuljahr Grundschulen vor Ort mit der Aktion ‚Schulranzen fit‘.

Interessierte Schulen können auch an dem dazugehörigen Praxis-Workshop teilnehmen, bei dem eine Bewegungsfachkraft der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu vor Ort ist. In zwei aktiven Schulstunden vertiefen die Schülerinnen und Schüler das Thema Schulranzen-Ergonomie. Sie wiederholen die Prinzipien des rückengerechten Tragens und stellen ihren Schulranzen richtig ein. Zusätzlich gibt es beim Workshop viel Bewegung und ausgleichende Übungen. Das Ziel von ‚Schulranzen fit‘ ist, die Rückengesundheit der Grundschulkinder zu fördern. „Die Kinder werden damit frühzeitig für das wichtige Thema der Rückengesundheit sensibilisiert“, empfiehlt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. 

Das Präventionsprogramm startete jetzt mit der der Auslieferung der anschaulichen Materialsets für die Lehrkräfte an die teilnehmenden Schulen. „Der Schulranzen belastet zunächst den sich entwickelnden Rücken der Kinder, aber das muss nicht gleich eine Überlastung sein“, weiß die AOK-Gesundheitsexpertin. Vielmehr kann das Tragen schwerer Taschen positive Reize setzen und die Muskulatur und Knochen der Schülerinnen und Schüler stärken. Bedeutsamer für die Rückengesundheit ist, welchen Schulranzen man wählt und wie man ihn richtig packt, anlegt und trägt. Die Aktion ‚Schulranzen fit‘ vermittelt Lehrkräften, Eltern und deren Kindern dieses Wissen mit Hilfe der kostenfreien Materialsets. „Wir wissen, dass Bewegungsmangel und Sitzen den Rücken unserer Schulkinder belastet. Mit Unterstützung der AOK können wir dieses Gesundheitsthema jetzt noch stärker in unseren Schulalltag integrieren und zugleich die Eltern einbinden“, freut sich Rebekka Steck, Lehrerin in der Grundschule Aitrang-Ruderatshofen. Auch den Schülerinnen und Schülern gefällt der Praxis-Workshop. „Ich weiß jetzt, wie ich den Schulranzen richtig einstelle und es fühlt sich gut an“, erklären sie. 

In Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu nehmen derzeit über 420 Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen an dem Workshop teil. Beteiligte Schulen sind hierbei die Grundschulen Aitrang-Ruderatshofen, Füssen-Schwangau, Unterthingau, Görisried, Friesenried, Eggenthal und die Konradin-Grundschule in Kaufbeuren. 

Bei Interesse können sich Grund- und Förderschulen sowie Lehrkräfte gerne an Susanne Hasel unter der Rufnummer 08341 431-140 oder per E-Mail susanne.hasel@by.aok.de wenden. Sie erhalten dort und online unter www.aok.de/bayern/schulranzenfit weitere Informationen zu dem AOK-Programm ‚Schulranzen fit‘. 

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Bildung Jugend Soziales

Ein Roboter für die Klassengemeinschaft: Hilfe für erkrankte Schülerin

Spende macht digitalen Schulbesuch am Jakob-Brucker-Gymnasium möglich

Immer wieder unterstützt der karitative Verein des Kaufbeurer Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ soziale Projekte und Institutionen in der Region. Diesmal hatte die Tochter eines Fliegerhorstangehörigen die zündende Idee: Eine Klassenkameradin ist aufgrund längerfristiger Abwesenheit auf einen Avatar angewiesen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

„Unsere Tochter kam mit der Nachricht nach Hause, dass eine Mitschülerin langfristig erkrankt ist, das Kind aber durch einen Avatar am Unterricht und am Schulleben teilhaben kann. Allerding benötige die Schule finanzielle Hilfe für den Avatar-Roboter“, erzählt Markus M., Angehöriger des Fliegerhorsts Kaufbeuren. Er ist Mitglied bei „Helfen macht Schule e.V.“ und brachte den Spendenvorschlag ein. „Bei der Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung gab es breite Zustimmung“, berichtet Markus M. erfreut.

„Der Schulverein des Jakob-Brucker-Gymnasiums ermöglicht vieles, was die Schule alleine nicht leisten kann“, erklärt Rektor Christof Walter. So kümmerte sich der Verein auch um die Beschaffung eines Avatars. Walter fügt hinzu: „Bei den dauerhaft hohen Betriebskosten benötigen wir jedoch Hilfe. Die großzügige Spende von „Helfen macht Schule“ ist für uns ein wichtiger Baustein, um den Roboter betreiben zu können.“

Der Avatar nimmt den Platz eines langfristig erkrankten Kindes ein, das über ein Tablet von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen kann und somit weiterhin Teil der Klassengemeinschaft ist. Das Kind sieht in den Klassenraum, kann den Roboter bewegen, sich über Lichtsignale melden oder bei Bedarf sein Ruhebedürfnis signalisieren. Auch die Teilhabe am sozialen Schulumfeld mit Mitschülerinnen und Mitschülern ist beim Einsatz des Avatars ein wichtiges Thema. Der Wunsch nach Teilhabe am „normalen Leben“ wird so ein Stück weit ermöglicht.

Am 9. Oktober 2025 überreichte Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur am Fliegerhorst Kaufbeuren, einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an Rektor Christof Walter. Auch die Ideengeber, Emilia mit ihrem Vater Markus, waren dabei. Milewski betonte: „In Kaufbeuren und der Region zu helfen, ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen dem erkrankten Mädchen alles erdenklich Gute, so dass es hoffentlich möglichst schnell auch wieder ohne Avatar zur Schule gehen kann.“

Quelle Text:        Sascha Heck / Bundeswehr

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Gesundheit Jugend Kinder

Wie fit sind unsere Kinder wirklich?

AOK Schulfitness-Check jetzt für alle Schulen im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu

Sport fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wie es um den aktuellen Fitnesszustand von Schülerinnen und Schülern bestellt ist, kann das Programm AOK Schulfitness aufzeigen. Zu Beginn des neuen Schuljahres bietet die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu das Programm allen Schularten in Stadt und Landkreis an.

Durch einen einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklassen ermittelt. So können LehrkräfteStärken, aber auch mögliche motorische Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler erkennen. „Unser Online-Angebot richtet sich an Schulen mit dem Ziel, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeitder Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu verbessern “, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertinbei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Angebot eignet sich für alle Jahrgangsstufen.

Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand

Der Fitness-Check besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Sie lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 25 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen verschiedener Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass sich das Fitnessniveau der Schülerinnen und Schüler seit Jahren kontinuierlich verschlechtert“, sagt Susanne Hasel. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.

Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht

In den Monaten zwischen Eingangs- und Abschluss-Test trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung, die von AOK-Bewegungsexperten zu den einzelnen motorischen Schwerpunkten entwickelt wurde. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Susanne Hasel. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.

Weitere Informationen zum Programm AOK Schulfitness gibt es unter www.aok.de/bayern/schulfitness. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort den Zugangscode anfordern.

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Bildung Jugend

Neustart an der Landwirtschafts- und Technikerschule Kaufbeuren

Mit frischer Energie und bewährtem Konzept ins neue Schuljahr

Kaufbeuren, 22.10.2025 – An der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren hat mit dem Start des neuen Schuljahres auch eine strukturelle Rückkehr begonnen: Das bewährte Zwei-Semester-System wurde wieder eingeführt, nachdem der Schulversuch einer einjährigen Ganzjahresschule im Vorjahr beendet wurde.

Rund 50 Studierende aus dem Landkreis Ostallgäu und umliegenden Regionen haben aktuell ihr erstes oder drittes Semester aufgenommen. Sie erwartet ein praxisnahes Schuljahr, das die theoretischen Inhalte mit konkreten Anwendungen in der Landwirtschaft verbindet.

Technikerschule Kaufbeuren: Fachkräfte für Verpflegungsmanagement

Bereits Mitte September begann das Schuljahr an der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Dort bereiten sich junge Menschen auf ihre Zukunft als staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker vor – mit besten Aussichten auf Tätigkeiten in Bereichen wie Großküchen, Pflegeeinrichtungen oder Verpflegungssystemen im sozialen Sektor.

Schulleiter Dr. Dosch: „Das Haus ist voll mit jungen Menschen“

Dr. Paul Dosch, Schulleiter beider Schulen, blickt positiv auf den Start:

„Das Haus ist voll mit jungen Menschen, die sich ihrer Zukunft widmen. Es ist schön zu sehen, mit welcher Motivation und Offenheit unsere Studierenden an ihre Ausbildung herangehen. Das zeigt, wie lebendig die berufliche Bildung im ländlichen Raum ist.“

Ausblick: Infotage im Januar 2026 an der Technikerschule

Wer sich für eine Weiterbildung im Bereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement interessiert, sollte sich Januar 2026 vormerken: Dann finden wieder die Infotage der Technikerschule statt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort umfassende Informationen zu den Ausbildungsinhalten, den Zugangsvoraussetzungen und möglichen Berufsfeldern – und können direkt mit aktuellen Studierenden ins Gespräch kommen.

➡️ Weitere Infos zur Technikerschule:
www.technikerschule-kaufbeuren.bayern.de

Grünes Zentrum Kaufbeuren: Theorie trifft Praxis

Mit dem Start beider Schulen zeigt sich das Grüne Zentrum Kaufbeuren erneut als lebendiger Lernort, an dem praxisorientierte Bildung im Mittelpunkt steht. Die Kombination aus persönlicher Betreuung, fachlicher Qualifikation und direktem Bezug zur beruflichen Realität macht den Standort zu einem wichtigen Bildungsangebot in der Region.

Kontakt und weitere Informationen

Telefon: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de
Website: www.aelf-kf.bayern.de

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Bildung Jugend Kultur

Live-Musik trifft junge Talente: Realschüler erleben Stars der Klassik

Schulpartnerschaft ermöglicht besonderen Konzertabend beim Festival der Nationen

Mit leuchtenden Augen verlässt Ruben, Neuntklässler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren, den Konzertsaal in Bad Wörishofen. „Besonders das Gespräch mit den Solisten war für mich ein tolles Erlebnis! Das motiviert mich, mich noch mehr in unserer Streicherklasse zu engagieren“, sagt er begeistert.

Er gehört zu einer Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, die am 2. Oktober 2025 das Konzert „Bella Italia“ beim Festival der Nationen besuchten – begleitet von ihren Lehrkräften. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte der international bekannten Cellistin Julia Hagen, des Pianisten Lukas Sternath sowie des Orchesters Camerata Salzburg.

Außerschulische Partnerschaft macht Kulturerlebnis möglich

Ermöglicht wurde der Konzertbesuch durch die Unterstützung des langjährigen Partners, der Firma Chr. Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Mauerstetten. Über das Bildungsprojekt „Junge Festivalfamilie“ erhielten die Jugendlichen nicht nur Freikarten für das Konzert, sondern auch eine Werkeinführung und die seltene Gelegenheit, nach dem Konzert mit den Solisten ins Gespräch zu kommen.

Kulturelle Bildung als Schulprofil

Musiklehrer Wolfgang Kirchmann, der die Exkursion organisiert hat, sieht in solchen Erlebnissen einen festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit:
Musik in dieser Qualität live zu hören, ist ein Erlebnis, das junge Menschen, vor allem auch die vielen Mitglieder der Musikklassen unserer Schule, prägt und inspiriert.

Die Konzertfahrten sind seit Jahren fest im Schulprogramm der Sophie-La-Roche-Realschule verankert. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik abzubauen und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln.

Begeisterung auch bei den Schülern

Auch bei den Jugendlichen kommt das Projekt gut an. Jasmin, selbst Cellistin in der Streicherklasse, sagt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, eine so berühmte Cellistin wie Julia Hagen live zu erleben. Und dass wir dafür sogar Freikarten bekommen, ist einfach super!

Die Realschuldirektorin Cornelia Lipinski betont die Bedeutung kultureller Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das vielfältige außerschulische Angebot der Schule – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Konzertfahrten – trage dazu bei, den Unterricht „über das Klassenzimmer hinaus lebendig zu machen“.

Klassische Musik als Erlebnis der Gegenwart

Musiklehrer Kirchmann stellt klar: „Besonders die Konzertfahrten zeigen, dass klassische Musik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern junge Menschen begeistern kann und ihnen neue Horizonte eröffnet.

Der Besuch beim Festival der Nationen sei für viele Teilnehmende mehr als nur ein Konzert gewesen: ein intensives Kulturerlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.

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Bildung Jugend

Französische Schüler entdecken Kaufbeuren

Ein Austausch für Europa

Im Rahmen des langjährigen Austausches mit dem Jakob-Brucker-Gymnasium durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Gruppe von Achtklässlern aus Bordeaux herzlich im Rathaus begrüßen. Mit dem Motto „Liberté, Égalité, Fraternité“ unterstrich der Bürgermeister die gemeinsamen Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Frankreich einst geprägt und ganz Europa verändert haben. Erfahrungen aus einem Schüleraustausch sind mehr als touristische Eindrücke – sie sind ein Beitrag zur europäischen Verständigung und zur Demokratiebildung. Bürgermeister Oliver Schill: „Gerade in Zeiten, in denen die europäische Idee neu verteidigt werden muss, helfen solche Begegnungen Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu schließen und kulturelle Brücken zu bauen.“ 

Auf dem Programm steht auch eine Stadtrallye, die den Jugendlichen nicht nur die mittelalterliche Altstadt und die Geschichte Kaufbeurens näherbringt, sondern vor allem das Leben vor Ort authentisch erfahrbar macht. „Mit dem Leben in einer Gastfamilie bekommt man die Chance, ein Land jenseits aller Klischees kennenzulernen – als Teil einer Gemeinschaft, im Dialog und im Alltag“, so Bürgermeister Oliver Schill. Daneben stehen weitere Highlights auf dem Programm wie die schon obligatorische Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein oder ein Ausflug in die Landeshauptstadt München.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften beider Schulen, die mit großem Einsatz immer wieder solche Austauschprogramme ermöglichen und junge Menschen ermutigen, über eigene Grenzen hinaus zu blicken. „Diese Verbindungen, dieses gegenseitige Verständnis sind das Fundament unserer Zukunft in Europa“, so der Bürgermeister, der die Gäste im Namen der Stadt herzlich willkommen hieß.

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Bildung Jugend Kinder

Starke Bindung, starke Kinder: Jubiläumsvortrag zur Emotionsregulation in Kaufbeuren

Wie emotionale Sicherheit die Entwicklung von Kindern prägt

Vertrauen als Fundament kindlicher Entwicklung

Kinder brauchen sichere Beziehungen – sie sind die Grundlage für eine gesunde Entwicklung. Wie Eltern und Erziehende diese Bindung aktiv fördern können, steht im Mittelpunkt des Jubiläumsvortrags der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu.

Am Montag, den 27. Oktober 2025, lädt die Beratungsstelle zu einem öffentlichen Vortrag ins Stadttheater Kaufbeuren ein. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Emotionen verstehen und gemeinsam regulieren

Ein zentrales Thema des Abends ist der Umgang mit Emotionen: Wie können Eltern Kinder in schwierigen Gefühlslagen begleiten? Welche Reaktionen stärken die Beziehung – und welche verunsichern?

Dr. Julia Berkic vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz zeigt auf, wie emotionale Entwicklung bei Kindern aller Altersgruppen gelingen kann. Besonders beleuchtet werden Alltagssituationen, die sich für Bindungsstärkung eignen – vom Trotz beim Kleinkind bis zur Zurückgezogenheit im Jugendalter.

Impulse für Eltern und pädagogisch Tätige

Der Vortrag richtet sich an Eltern, Erziehende und alle Interessierten, die Kinder in ihrem emotionalen Wachstum unterstützen möchten. Die Veranstaltung bietet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie praxisnahe Hinweise für den Alltag.

Veranstaltungsdetails im Überblick

  • Datum: Montag, 27. Oktober 2025
  • Uhrzeit: 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Ort: Stadttheater Kaufbeuren, Rosental 6–8
  • Eintritt: kostenlos
  • Zielgruppe: Eltern, Erziehende, Interessierte
  • Referentin: Dr. Julia Berkic, Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz
  • Anmeldung: telefonisch unter 08341 9024-0 oder per Mail an eb.kaufbeuren@kjf-kjh.de
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Jugend Soziales

Musik verbindet – Jugendkapelle Hirschzell lädt zum Konzert ein

Unter dem Motto „Freunde“ erklingt ein vielseitiges Programm in Kaufbeuren

Ein Nachmittag im Zeichen der Musik und Gemeinschaft

Am Sonntag, den 26. Oktober 2025, lädt die Jugendkapelle Hirschzell zu ihrem traditionellen Jugendkonzert ein. Unter der Leitung von Dirigent Lukas Junginger präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker ein abwechslungsreiches Programm im Pfarrsaal St. Ulrich in Kaufbeuren. Beginn ist um 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Musikvielfalt trifft auf Engagement

Ob Rock, Pop, konzertante Werke oder klassische Blasmusik – die Jugendkapelle zeigt einmal mehr, wie vielseitig und engagiert sie musiziert. Das Konzert steht in diesem Jahr unter dem Motto „Freunde“ und soll musikalisch wie thematisch den Wert von Gemeinschaft und Zusammenhalt betonen.

Ein Ort der Begegnung: Pfarrsaal St. Ulrich

Der Veranstaltungsort im Gartenweg bietet den passenden Rahmen für dieses musikalische Ereignis. Die Kombination aus jungem Talent, einem motivierten Ensemble und der offenen Atmosphäre lädt Zuhörer aller Altersgruppen ein, sich auf einen musikalischen Nachmittag einzulassen.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Auftakt zum Schulstart – TanzLauter im JuZe

Kinder- und Familienfest mit Workshops, Musik und Kreativität

Kaufbeuren, 30. September 2025 – Zum Beginn des neuen Schuljahres lädt der Verein TanzLauter e.V. gemeinsam mit der Savant Kinder- und Jugendförderung und in Kooperation mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren zum Kinder- und Familienfest „Auftakt zum Schulstart – TanzLauter im JuZe“ ein. Am Samstag, 11. Oktober 2025 von 10:30 bis 16:00 Uhr, verwandeln sich das Jugendzentrum Kaufbeuren (JuZe), der angrenzende Schulhof sowie das Glashaus Kaufbeuren in einen lebendigen Ort voller Musik, Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft.

Im Mittelpunkt stehen Mitmachen, Ausprobieren und gemeinsames Erleben. An interaktiven Stationen können Kinder, Jugendliche und Familien neue Talente entdecken oder einfach nur Spaß haben. Zu den geplanten Highlights zählt ein DJ-Workshop, ein Tanz-Workshop mit der Tanzschule Dance Solution, Stationen zu Kunst und Handwerk, Festival-Make-up sowie Kulinarik-Stationen. Betreut werden die Stationen von lokalen Künstlerinnen und Künstlern, engagierten Ehrenamtlichen sowie Kooperationspartnern aus Kaufbeuren und Umgebung. Das JuZe Kaufbeuren unterstützt das Fest mit Räumlichkeiten und Material.

Mit dem Kinderfest zum Schulstart möchten die Initiatoren Kreativität anregen, den Gemeinschaftssinn stärken und eine Plattform zum Austausch bieten. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tanzlauter.de

Über TanzLauter e.V.: Der Verein TanzLauter e.V. wurde 2024 gegründet mit dem Ziel, Musik, Kultur und Gemeinschaft in Kaufbeuren und Umgebung zu fördern. Mit regelmäßigen Veranstaltungen und Events bietet der Verein eine Plattform für Musikbegeisterte und unterstützt gleichzeitig soziale Projekte in der Region.

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Jugend

Wenn bei Azubis die Miete in Kaufbeuren aufs Portemonnaie drückt …

1.060 Azubis in Kaufbeuren – Arbeitsagentur bietet Unterstützung

Wenn bei Azubis mit eigener Wohnung das Geld nicht reicht: Wer eine Ausbildung macht und nicht mehr zu Hause bei den Eltern wohnt, für den kann es finanziell knapp werden. Miete, Lebensmittel, Sachen zum Anziehen und die Fahrten nach Hause – das alles geht ins Geld. Wenn die Vergütung vom Ausbildungsbetrieb in Kaufbeuren dafür nicht reicht, können Azubis einen Zuschuss von der Arbeitsagentur bekommen. Die unterstützt Auszubildende nämlich mit der Berufsausbildungsbeihilfe – kurz: BAB. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Mehr Infos zur BAB: www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.

Jetzt reinhören: Klar.Text Podcast – Spot Theater Kaufbeuren – „Klimawandel – ein MenoFest“ – Tabuthema Wechseljahre auf der Bühne. Premiere 11.10.2025 im Stadttheater Kaufbeuren. Mehr unter. www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text

„Immerhin gibt es in Kaufbeuren rund 1.060 Azubis – davon allein 45 auf dem Bau“, sagt Michael Jäger. Der Vorsitzende der IG BAU Schwaben beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Wer weit weg von den Eltern wohne, um seine Ausbildung zu machen, für den komme eine Unterstützung von der Arbeitsagentur in Frage. „Denn vor allem die Miete für eine eigene Wohnung haut vielen Azubis finanziell die Füße weg“, so Michael Jäger.

Um BAB-Geld zu bekommen, müsse der Azubi über 18 Jahre alt oder verheiratet sein beziehungsweise mit seiner Partnerin oder seinem Partner zusammenleben. Auch wer als Azubi mindestens ein Kind hat und nicht mehr bei den eigenen Eltern lebt, kann sich Hoffnung auf Unterstützung durch die Arbeitsagentur machen, so die IG BAU
Schwaben. Wer seine Chancen auf BAB checken möchte, kann das online machen: www.babrechner.arbeitsagentur.de

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Jugend Kinder

„Null-Euro-Ferienangebote“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren erfolgreich durchgeführt

Viele Kinder nutzten das kostenlose Angebot, um gemeinsam mit Gleichaltrigen zu spielen, neue Freundschaften zu schließen und ihre Ferien mit abwechslungsreichen Aktivitäten zu füllen.

Auch in diesem Sommer konnten sich zahlreiche Kinder und Jugendliche über die beliebten „Null-Euro- Ferienangebote“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR) freuen.
Während dieses Ferienangebot in den vergangenen Jahren hervorragend im Jugendzentrum Neugablonz verankert war, gab es in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Das mobile Spiel- und Freizeitangebot MoBiKu machte für zwei Wochen am Ankerplatz sowie für eine Woche in der Falkenstraße Station. Zum Abschluss fand eine weitere Aktionswoche im JUZE Neugablonz statt.

Die Idee hinter dem MoBiKu ist es, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ihre Freizeit mit Spiel, Spaß, Gemeinschaft und Abenteuer zu erleben. Dabei sollen neue Erfahrungen gesammelt und kreative Angebote ausprobiert werden. Ziel des Stadtjugendrings ist es zudem, über das gemeinsame Spiel einen Ort der Integration und Begegnung zu schaffen – unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund.

„Wir möchten mit dem MoBiKu vor allem Kinder erreichen, die bislang noch nicht aktiv an den etablierten Ferienprogrammen des Stadtjugendrings teilnehmen. Das Null-Euro-Programm bietet hierfür die ideale Möglichkeit: Es ist unentgeltlich und leicht zugänglich. So fällt der Schritt in dieweiteren Freizeitangebote des Stadtjugendrings später deutlich einfacher“, erklärt der SJR.

Viele Kinder nutzten das kostenlose Angebot, um gemeinsam mit Gleichaltrigen zu spielen, neue Freundschaften zu schließen und ihre Ferien mit abwechslungsreichen Aktivitäten zu füllen. “Auch wenn die Ferien nicht im Urlaub stattfinden, bieten wir hier eine tolle Möglichkeit, die Zeit sinnvoll und mit viel Freude zu verbringen.“, so Monika Simacher, die Leitung der Mobilen Spielplatzbetreuung.

Der Stadtjugendring Kaufbeuren zeigt sich sehr zufrieden mit der Resonanz und freut sich darauf, auch in den kommenden Jahren mit seinen Ferienaktionen viele Kinder und Jugendliche zu erreichen und ihnen abwechslungsreiche Ferien zu ermöglichen.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Vorlesenacht im Rathaus

Am Samstag, den 25.10.2025 findet von 16:00 bis 19:00 Uhr erneut die Vorlesenacht im Altbau des Kaufbeurer Rathauses statt.

Kleine und große Kinder lieben das Vorlesen. Ziel dieser Veranstaltung ist, dass Kinder die lustige, fantasievolle und spannende Welt der Bücher kennenlernen.

Für diese Aktion konnten wieder viele bekannte Vorleserinnen und Vorleser aus der Politik, Gesellschaft und Verwaltung gewonnen werden, die aus ihren liebsten Kinderbüchern vorlesen. In diesem Jahr auch mit Autorinnen und Autoren des Bauer-Verlags.

An acht „Leseinseln“ stellt eine Vorleserin, ein Vorleser anhand ausgewählter Textstellen ein Kinder- bzw. Jugendbuch vor. Nach einer Stunde wechseln die Vorleserinnen bzw. Vorleser und damit auch die Bücher. So werden in den drei Stunden für jede Altersgruppe bis zu 9 lesenswerte Kinder- und Jugendbücher vorgestellt. Auch dieses Jahr bespielt das Projekt ELTERNTALK wieder eine Fremdspracheninsel, an der ein Buch von Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen in sechs verschiedenen Sprachen vorgelesen wird. 

Die Leseinseln befinden sich unter anderem im Zimmer des Oberbürgermeisters, im Trausaal, im Keller und im Alten Sitzungssaal. Eine Übersicht der Leseinseln finden Sie in unserem Flyer, der an der Vorlesenacht erhältlich sein wird. 

Bitte Sitzkissen mitbringen!

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei und für Verpflegung ist gesorgt. Der Einlass zur Vorlesenacht findet über den Eingang „Altbau Rathaus“, Kaiser-Max-Straße 1, statt.

Wir laden alle Familien ganz herzlich zum Zuhören ein und freuen uns auf Euch!

Diese Veranstaltung wird organisiert von der Stadt Kaufbeuren, Abt. Gleichstellung und Familie und in Zusammenarbeit mit dem ROTARACT CLUB Kaufbeuren, der Stadtbücherei sowie dem Generationenhaus Kaufbeuren.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage unter www.familie.kaufbeuren.de

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Jugend Kinder

Abenteuer in der Zwischenwelt: So erlebten Kinder ihre Ferien mit dem Stadtjugendring

Koboldjagd, Geisterwesen und Teamgeist – ein Rückblick auf unvergessliche Ferienaktionen in Kaufbeuren

Auch in diesem Sommer war beim Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) einiges geboten: Über 1.250 Kinder nahmen an den vielfältigen Ferienprogrammen teil und begaben sich auf fantastische Reisen – ob bei der Stadtranderholung oder im Feriencamp Kemnat.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Motto „Wesen der Nacht ans Licht gebracht“. Dabei tauchten die Kinder tief ein in eine Zwischenwelt voller Geisterwesen, geheimnisvoller Gestalten und zauberhafter Geschichten. Die Stadtranderholung wurde damit zu einem Ort des Staunens, Spielens und Lernens – getragen von Fantasie und Gemeinschaftssinn.

Koboldjäger und Survivalprofis: Erlebnisse in Kemnat

Im Feriencamp Kemnat, unterhalb des Römerturms, wartete ein spannendes Programm:
Ob als Koboldjäger im alten Wald, beim Survivalcamp oder auf Expedition ins Unbekannte – hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Natur rund um Kemnat bot den idealen Rahmen für kreative Abenteuer und sportliche Herausforderungen.

Ehrenamt mit Herz: Ein starkes Team trägt das Programm

Besonders erfreulich: Die Betreuungssituation beim Stadtjugendring war durchweg positiv. Während andernorts häufig über Engpässe berichtet wird, konnte der SJR auf einen großen Pool an engagierten Helfer:innen zurückgreifen – teils waren sogar mehr Freiwillige verfügbar als gebraucht.

Vor allem bei der Stadtranderholung ist das Interesse an einer Mitarbeit seit Jahren hoch. Bereits Jugendliche im sogenannten „Bigmackerbereich“ – dem Gelände-Juze – planen, mit wem sie künftig ein Hüttendorf leiten möchten. Das zeigt, wie sehr die Angebote Kinder und Jugendliche langfristig begeistern.

Nachwuchsprobleme? Keine Spur

Ein besonderes Erfolgsmodell ist die „Emma-Crew“, bei der Kinder ihr „Pausenjahr“ zwischen Teilnehmer- und Betreuerrolle überbrücken können. Für das kommende Jahr liegen bereits knapp 20 Bewerbungen vor – ein klares Zeichen für die nachhaltige Wirkung der Jugendarbeit.

Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings und Leiter der Stadtranderholung, zeigt sich zufrieden:

„Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie attraktiv und wertvoll unsere Angebote sind.“

Tagesprogramme: Helfende Hände gesucht

Anders sieht es im Bereich der Tagesprogramme aus: Hier wünscht sich das Team künftig mehr Unterstützung, um auch weiterhin ein abwechslungsreiches und betreutes Programm auf die Beine stellen zu können. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich beim Stadtjugendring zu melden – egal ob als Ehrenamtliche oder für ein Praktikum im Rahmen von Schule oder Ausbildung.

Alle Infos unter: www.sjrkf.de

Die Planungen für das kommende Jahr laufen bereits – mit viel Vorfreude:

„Wir sind stolz, dass wir so viele Kinder und Jugendliche begeistern konnten und danken allen Betreuenden für ihr riesiges Engagement. Für 2026 wollen wir dieses Niveau nicht nur halten, sondern weiter ausbauen – und freuen uns schon jetzt auf viele neue Erlebnisse“,
so Michael Böhm abschließend.

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Bildung Jugend Kinder Veranstaltung

Der Herbst beginnt mit Geschichten und Experimenten

Spannende Nachmittage für Kinder in der Stadtbücherei

Nach der Sommerpause startet die Stadtbücherei mit zwei abwechslungsreichen Veranstaltungen in den Herbst. Technik zum Anfassen und fantasievolle Geschichten erwarten junge Besucher Anfang Oktober.

Experimentieren mit LEGO: Das BayernLab zu Gast in der Stadtbücherei

Am Mittwoch, 2. Oktober, ist das BayernLab mit dem Workshop „LEGO BRICQ Motion“ zu Gast in der Stadtbücherei. Von 14 bis 17 Uhr können Grundschulkinder unter Anleitung spannende Experimente rund um das Thema Mechanik durchführen.

Mit LEGO-Modellen aus dem Bereich Sport werden spielerisch physikalische Grundprinzipien wie Kraft, Bewegung und Wechselwirkungen erforscht. Die Veranstaltung bietet einen praktischen Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen – altersgerecht und unterhaltsam aufbereitet.

Vorlesestunde mit Frau Witte: Die kleine rosa Fee verzaubert

Am Dienstag, 8. Oktober, um 15 Uhr liest Frau Witte aus ihrem Kinderbuch „Die kleine rosa Fee“.

Kinder und ihre Eltern sind herzlich eingeladen, sich auf eine zauberhafte Reise in eine fantasievolle Welt voller Abenteuer zu begeben. Die Lesung richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter und lädt zum Träumen und Mitfiebern ein.

Das Buch ist vor Ort sowie über den BAUER-VERLAG erhältlich: www.verlag-bauer.de

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Bildung Jugend

Abschlussfeier an der Sophie-La-Roche-Realschule: 126 Jugendliche starten ins nächste Kapitel

Mit Zuversicht, Teamgeist und einem Augenzwinkern – Ein Rückblick auf die Schulentlassung 2025

Mit einer feierlichen Abschlussfeier verabschiedete die Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren am Freitag, den 4. Oktober 2025, insgesamt 126 Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich ihren Realschulabschluss bestanden haben.

Direktorin Cornelia Lipinski eröffnete die Feier mit einem Zitat von Jean-Paul Sartre: „Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.“ Dieses Motto begleitete die Veranstaltung – und war zugleich ein Appell an die Jugendlichen, ihren individuellen Weg selbstbewusst weiterzugehen.

Gemeinschaft und digitale Kompetenzen – beides zählt

In ihrer Ansprache betonte Lipinski den Wert von persönlichen Beziehungen, gegenseitigem Respekt und gemeinschaftlichem Erleben in der Schulgemeinschaft – wichtige Grundlagen für Lernerfolg und persönliche Entwicklung.

Mit einem Augenzwinkern würdigte sie auch die Medienkompetenz der Jugendlichen, die in so mancher Schulstunde mit Hilfe von digitalen Tools wie ChatGPT Wissenslücken überbrückt hätten.

In einer zunehmend digitalisierten Welt seien Kompetenzen wie Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Kreativität und emotionale Intelligenz unverzichtbar. Ebenso wichtig sei es, demokratische Werte zu fördern – ein zentrales Anliegen der Schule.

Wertschätzung für Eltern, Lehrkräfte und Schüler

Ein besonderer Dank ging an die Eltern, die ihre Kinder über Jahre hinweg begleitet haben, sowie an das Lehrerkollegium, das stets das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler im Blick hatte.

Zum Abschluss ermutigte Lipinski die Absolventinnen und Absolventen mit den Worten: „Bleibt euch selbst treu, geht euren Weg konsequent weiter und lasst euch nicht von äußeren Erwartungen leiten. Werdet glücklich und lebt euer Leben.“

Stimmen aus Stadt, Wirtschaft und Elternschaft

Bürgermeister Oliver Schill überbrachte die Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren und würdigte die Leistungen der Jugendlichen.
Tobias Streifinger, Vorstandssprecher der Sparkasse Allgäu, richtete den Blick in die Zukunft und erinnerte daran, dass trotz aller Entwicklungen durch Künstliche Intelligenz das eigene Denken unersetzbar bleibt.
Elternbeiratsvorsitzender Thomas Denninger rief die Absolventen dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und sich mutig den Herausforderungen einer sich wandelnden Welt zu stellen.

Ein Rückblick mit Emotion und Musik

Die Schülersprecher Vincent Niebling, Melina Schaber und Korbinian Waldner blickten in ihrer Rede auf gemeinsame Erlebnisse, Freundschaften und persönliche Entwicklung zurück.

Jasmin Holfeld von der Frank Hirschvogel Stiftung zeichnete die drei besten Schulabsolventen aus.
Zusätzliche Anerkennung erhielten die Jahrgangsbesten in Form von Büchergutscheinen, überreicht vom Elternbeirat.

Zur Überreichung der Zeugnisse erhielten alle Absolventinnen und Absolventen eine Rose von ihren Klassenleitungen: Christian Sirch, Philipp Maier, Magdalena Pohlmann, Monika Hefele und Vanessa Leitl.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Ensembles der Schule: dem Standing Ovation Orchestra und dem Streichorchester unter Leitung von Margit Bauer und Wolfgang Kirchmann.

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Bildung Jugend Kinder

Feuerwehr hautnah: Ferienausklang im Museum Kaufbeuren-Ostallgäu

Familienführungen, Kinderpfad und spannende Einblicke in die Geschichte des Brandschutzes

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu lädt zum Endspurt seines Ferienprogramms 2025 ein. Noch bis Mitte September können Familien und junge Entdecker eine Zeitreise durch die Geschichte des Brandschutzes erleben – mit historischen Exponaten, interaktiven Angeboten und speziellen Führungen.

Letzte Familienführungen Anfang September

Einblicke in Uniformen, Fahrzeuge und Feuerwehrgeschichte

Am 2. und 3. September jeweils um 16 Uhr finden die letzten beiden Familienführungen des diesjährigen Ferienprogramms statt. In rund 90 Minuten tauchen große und kleine Besucher gemeinsam in die Welt vergangener Feuerwehreinsätze ein. Präsentiert werden u.a. originale Einsatzfahrzeuge, Ausrüstungen und Uniformen – ergänzt durch spannende Geschichten und Hintergrundinformationen.

Hinweis:
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter
📧 fuehrung@fwm-kf-oal.de

Öffnungszeiten für Einzelbesucher

Wer das Museum lieber individuell entdecken möchte, hat dazu an folgenden Terminen Gelegenheit:

  • 27. August: 16:00 – 18:00 Uhr
  • 6. September: 10:00 – 14:00 Uhr
  • 10. September: 16:00 – 18:00 Uhr

Der Besuch eignet sich sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Familien mit Kindern – eine kindgerechte Aufbereitung macht die Ausstellung für alle Altersgruppen zugänglich.

Spielerisch durch das Museum

Für Schülerinnen und Schüler gibt es den eigens gestalteten Kinderpfad. Die jungen Besucher erkunden dabei auf spielerische Weise die Ausstellung, lösen kleine Aufgaben und erfahren Wissenswertes über die Arbeit der Feuerwehr. Wer alle Stationen erfolgreich absolviert, darf sich über ein kleines Geschenk freuen.

Gruppenführungen ganzjährig möglich

Individuelle Termine für Vereine, Firmen oder Familien

Neben dem Ferienprogramm bietet das Museum ganzjährig individuelle Führungen an. Ob Vereinsausflug, Schulausflug oder Firmenbesuch – Termine können flexibel vereinbart werden:
📧 fuehrung@fwm-kf-oal.de

Adresse und Kontakt

📍 Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu
Am Bleichanger 50
87600 Kaufbeuren
🌐 www.fwm-kf-oal.de

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Jugend Kultur

Schuljahresabschluss mit vielen Höhepunkten

Sommerfest im Internat St. Maria begeistert über 200 Gäste

Ein Fest für die ganze Internatsgemeinschaft

Zum Abschluss des Schuljahres hatte das Internat St. Maria in Kaufbeuren Schülerinnen, Schüler sowie deren Familien zum Sommerfest eingeladen. Trotz unsicherer Wetterlage fand das Fest in den Innenräumen statt – der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Rund 200 Gäste füllten die Räumlichkeiten und genossen ein vielfältiges Programm, das von den Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern vorbereitet worden war.

Die Einladung verstand sich auch als Dankeschön für das Vertrauen der Familien während des zurückliegenden Schuljahres.

Gottesdienst als feierlicher Auftakt

Nach der Begrüßung durch Internatsleiterin Daniela Herschmann wurde in der Institutskirche ein festlicher Dankgottesdienst gefeiert. Stadtpfarrer Bernhard Waltner blickte in seiner Predigt auf die Höhepunkte des Schuljahres zurück. Die liturgische Gestaltung lag bei Sr. Elisabeth Wilhelm, musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Sr. Clara, Sr. Franziska und Sr. Ursula Maria.

Die Schülerinnen selbst brachten sich aktiv ein – mit Fürbitten, einem Gabengang und dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser.

Gemeinsames Essen und Bühnenprogramm

Im Anschluss lud Küchenchef Reinhard Einsiedler die Gäste in die Mensa ein. Nach dem Essen ging das Programm im Theatersaal weiter: Musik-, Tanz- und Sportbeiträge, von den Schülerinnen zusammen mit ihren Erzieherinnen einstudiert, sorgten für Begeisterung beim Publikum.

Ein besonderer Höhepunkt war der von den Schülerinnen selbstgedrehte Kurzfilm über das „unheimliche Wirken der kopflosen Nonne“. Mit Unterstützung von Katja Königsperger entstand eine kreative und humorvolle Darstellung des Internatsalltags, die für viel Applaus sorgte.

Abschluss unter freiem Himmel

Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsamer Gang nach draußen – dort konnten die Kinder und Familien das traditionelle Tänzelfestfeuerwerk erleben. Es bot einen stimmungsvollen Abschluss eines abwechslungsreichen Festtages.

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Jugend Kultur

Musik, die verbindet – Kinder aus Benin begeistern Kaufbeuren

Pépit’Arts bringen Lebensfreude und Hoffnung auf die Bühne der Immanuelgemeinde

Es war ein Konzertabend, der Herzen berührte: Mit ihrer Lebensfreude, Musikalität und Ausdruckskraft begeisterte die Kindermusikgruppe Pépit’Arts aus dem westafrikanischen Benin am Samstag, den 26. Juli, das Publikum in der Immanuelgemeinde Kaufbeuren. Der Auftritt war der Höhepunkt eines zweitägigen Besuchs in der Region, organisiert von der Stiftung Nächstenliebe in Aktion unter Leitung von Wolfgang Groß, dem ehemaligen Geschäftsführer der internationalen Hilfsorganisation humedica.

Bereits im Vorfeld hatten die Kinder mit zwei öffentlichen Auftritten – in der Kaufbeurer Fußgängerzone und am Neuen Markt in Neugablonz – für staunende Gesichter und bewegende Momente gesorgt. Ihr Mix aus traditionellen westafrikanischen Rhythmen, Tanz, Gesang und Trommelspiel füllte die Plätze mit Lebensfreude und Herzlichkeit – ein Geschenk an die Stadt und ihre Bewohner.

Der Samstagabend jedoch setzte allem die Krone auf: In der vollbesetzten Immanuelgemeinde war nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich spürbar, was kulturelle Begegnung bewirken kann. Sogar Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ es sich nicht nehmen, trotz eines dicht gefüllten Tänzelfest-Programms persönlich zu kommen – und wurde schließlich selbst Teil der Performance: Als die Kinder zum Mittanzen aufforderten, ließ er sich spontan mitreißen. Eine Szene, die sinnbildlich für die verbindende Kraft dieses Abends steht.

„Diese Kinder tragen Hoffnung in sich – und geben sie weiter“, so Wolfgang Groß, der die Gruppe bei einem Aufenthalt in Benin im November 2024 erstmals kennengelernt hatte. „Ihr Besuch hier ist mehr als nur ein Kulturaustausch. Er ist ein Ausdruck lebendiger Nächstenliebe – von beiden Seiten.“

Möglich wurde der Aufenthalt durch zahlreiche helfende Hände. Die Immanuelgemeinde sorgte für Unterkunft und ein schmackhaftes Frühstück am Samstagvormittag. Unternehmen wie McDonald’s Kaufbeuren – unter der Leitung von Jan Kielhorn – luden die Kinder großzügig zu einer kostenlosen Mahlzeit ein. Darüber hinaus stellte die Immanuelgemeinde ihren Gemeindesaal unentgeltlich zur Verfügung – ein Zeichen christlicher Gastfreundschaft, das von allen Beteiligten mit großer Dankbarkeit aufgenommen wurde.

Der Aufenthalt war Teil eines interkulturellen Projekts der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, das durch den in Bayreuth tätigen Integrationsbeauftragten Ignacio Koussemou, selbst gebürtiger Beniner, entscheidend unterstützt wurde. Nach Stationen in Oberfranken war Kaufbeuren die letzte Etappe der Reise – und für viele Beteiligte der bewegendste Moment.

„Musik baut Brücken – über Ländergrenzen hinweg und mitten in unsere Gesellschaft hinein“, resümiert Wolfgang Groß. „Was bleibt, ist mehr als ein Konzertabend. Es ist ein Stück gelebte Hoffnung.“

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Bildung Jugend

Kreativität, Rhythmus und Abenteuerlust – so bunt waren die Projekttage an der FOSBOS Kaufbeuren

17 Workshops zeigen, wie Schule auch ganz anders sein kann

Kreative Projekttage als fester Bestandteil

Kurz vor den Sommerferien verwandelte sich die FOSBOS Kaufbeuren für zwei Tage in eine lebendige Projektlandschaft. Bereits zum vierten Mal fanden dort die Projekttage statt – mit 17 Workshops, die 240 Schülerinnen und Schülern ganz neue Perspektiven eröffneten. Das Ziel: Räume schaffen für Kreativität, Bewegung und Entfaltung – jenseits des klassischen Unterrichts.

Die Organisatoren Anja Trischberger und Martin Oswald betonten: Die Angebote sollten möglichst wenig mit herkömmlicher Schule zu tun haben. Stattdessen wollten sie neue Hobbys, Lebensbereiche und sogar berufliche Optionen greifbar machen – praxisnah und begleitet von externen Expertinnen und Experten.

Zwischen Graffiti und Yoga – Vielfalt als Programm

Ein besonderer Hingucker entstand im Graffiti-Workshop mit Künstler Robert Wilhelm alias „TrusOne“. Gemeinsam mit den Teilnehmenden gestaltete er eine zuvor graue Sporthallenwand in ein farbenfrohes Kunstwerk. Sein Motto: „Graffiti ist wie Jazz – Freestyle und Spaß.“

Im Hip-Hop-Kurs brachte der über TikTok bekannte Tänzer Godfrey Owusu Schwung in die Aula. Mit Energie und einer eigens entwickelten Choreografie sorgte er für Begeisterung. Auch Zumba, Yoga – erstmals auch als Kurs speziell für Männer – und Selbstverteidigung standen zur Wahl und boten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

Natur erleben und Technik entdecken

Abenteuerlustige Schülerinnen und Schüler zog es nach draußen: Im Outdoor-Workshop mit Wildnisführer Simon Heidrich lernten sie, wie man Feuer entfacht, Brennnesselchips grillt und Stockbrot über der Glut backt.

Technikinteressierte kamen im Elektro- und Metallkurs auf ihre Kosten. Schüler Oliver Scheßl reparierte dort begeistert den Wackelkontakt einer Flex – für viele eine erste Berührung mit handwerklich-technischer Arbeit.

Improvisation und gemeinsames Erleben

Schauspielerin Tina Münch leitete einen Improvisationstheaterkurs, in dem ohne Skript spontane Szenen entstanden. Diese kreative Form des Ausdrucks forderte Kopf und Bauch gleichermaßen – und kam bei den Teilnehmenden gut an.

Auch Workshops zu Fotografie, Mountainbiking, Bandspiel und Erste Hilfe beim Roten Kreuz rundeten das Angebot ab.

Abschluss mit Applaus und Pizza

Zum Ausklang der Projekttage präsentierten alle 17 Gruppen ihre Erlebnisse in der Aula. Die Beiträge reichten von Tanzauftritten bis hin zu kurzen Theatersequenzen – begleitet von großem Applaus. Ein Pizzawagen, mitfinanziert vom Förderverein, sorgte für einen gemütlichen Abschluss.

Lehrer Martin Oswald erklärte: „Wir wollten nach der Corona-Zeit Räume schaffen, in denen Jugendliche wieder aktiv und kreativ werden können.“ Die Projekttage entwickeln sich dabei ständig weiter – oft nach den Ideen und Wünschen der Schüler selbst.

Schülerin Nora Bucher fasste es treffend zusammen:
„Das ist Schule mal ganz anders – gemeinsam gestalten, lachen, erleben. Ich fand’s toll.“

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Jugend Soziales

Offene Türen, offene Ohren: Wie das JuZe jungen Menschen Perspektiven bietet

Jugendzentrum Kaufbeuren: Ein Ort zum Ankommen, Bleiben und Wachsen

Wenn um 15:30 Uhr die Türen des Jugendzentrums in der Hauberrisserstraße aufgehen, wartet oft schon eine kleine Gruppe Jugendlicher. Viele kommen direkt nach der Schule und bleiben bis zum abendlichen Schließen um 20 Uhr – an Samstagen sogar bis 22 Uhr. Einige sind nur kurz da, andere fast täglich. Was sie verbindet: Sie fühlen sich willkommen. Das Team kennt die meisten beim Namen – eine persönliche Note, die das JuZe besonders macht.

„Wir machen hier anscheinend einen guten Job, denn wenn es nicht so wäre, hätten wir keine Besucher:innen“, sagt die neue Leiterin Tamy Dantinger lachend. Seit Mai 2024 führt sie das Haus. An einem gewöhnlichen Samstag können bis zu 150 Jugendliche die Räume beleben – ein Kommen und Gehen, lebendig und vielfältig.

Zwischen Pizzaofen und Perspektivgesprächen

Der Geruch frisch gebackener Pizza mischt sich mit dem Klang klackender Tischtennisbälle. Dazwischen bewegt sich das hauptamtliche Team, das aus drei pädagogischen Fachkräften besteht. Sie beobachten, begleiten, hören zu. Die Besucherinnen und Besucher – meist zwischen 12 und 17 Jahren – stammen aus unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen.

Die Beziehung steht im Mittelpunkt der Arbeit. Ob im Einzelgespräch, bei Kochaktionen oder beim Kartenspiel: Die pädagogischen Fachkräfte nehmen sich Zeit. An ruhigeren Tagen wird das Jugendzentrum auch zum Lernraum – hier werden Hausaufgaben gemacht, Matheaufgaben gelöst und über Lebenswege gesprochen. Gerade kurz vor dem Sommer treibt viele die Frage um: „Wie geht es weiter?“

Was Offene Jugendarbeit ausmacht

Das JuZe ist mehr als ein Ort der Freizeitgestaltung. Es ist ein offenes Angebot – ohne Anmeldung, ohne Verpflichtungen, ohne Schwellenangst. Jeder darf kommen, so wie er oder sie ist. Wer möchte, kann sich einbringen: beim Thekendienst, mit Ideen für Aktionen oder im Gespräch. Dabei werden die Jugendlichen stets wertschätzend und auf Augenhöhe begleitet.

Auch in schwierigen Situationen steht das Team zur Seite. Bei Bedarf wird an spezialisierte Stellen weitervermittelt – das JuZe ist eng vernetzt mit anderen Hilfsangeboten in der Stadt. So entsteht ein Ort, an dem junge Menschen Unterstützung finden, Orientierung bekommen und Selbstvertrauen entwickeln können.

Raum für Entwicklung – auch im Konflikt

Wo viele junge Menschen zusammentreffen, entstehen auch Spannungen. Streit, Diskussionen oder Missverständnisse gehören dazu. Für das Team sind das keine Störungen, sondern Chancen: Hier wird aktiv moderiert, vermittelt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Ziel ist es, soziale Kompetenzen zu stärken und respektvolle Umgangsformen zu fördern.

Gleichzeitig gibt es klare Regeln. Verstöße gegen die Hausordnung oder das Gesetz – etwa durch Alkohol oder Drogen – führen zu Konsequenzen. So entsteht ein sicherer Rahmen, der Freiräume bietet und dennoch klare Grenzen zieht.

Fazit

Das Jugendzentrum Kaufbeuren ist ein Ort, der Jugendlichen einen verlässlichen Raum bietet – für Freizeit, Gespräche, Unterstützung und Entwicklung. Ein Haus, das nicht nur Türen öffnet, sondern auch Wege.

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Bildung Jugend

Sophie-La-Roche Realschule und Freundeskreis laden zum literarischen „Grusel-Express“ im Stadtmuseum ein

Gruselige Poesie unter freiem Himmel: Schüler lesen Literaturklassiker im Stadtmuseum

Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen der Sophie-La-Roche Realschule hatten sich unter der Leitung ihres Deutschlehrers Johannes Kannheiser zwei Monate lang mit dem Thema „Gruseln“ in der Literatur beschäftigt. Am Dienstag, 22.07.2025, luden der Freundeskreis Sophie La Roche und die Sophie-La-Roche Realschule zu einer weiteren Ausgabe des Literarischen Salons Pomona ins Stadtmuseum ein. Dort im Garten brachten die jungen Literatur-Fans im Beisein von Rektorin Cornelia Lipinski und dem stellvertretenden Schulleiter Martin Höfele Grusel-Klassiker zu Gehör.

Sie hatten für ihren Vortrag so bekannte Gedichte wie „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe oder „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff oder Goethes „Erlkönig“ ausgewählt, aber auch weniger geläufige Werke wie „In der Nacht“ von Georgi Kratochwil. Diese sorgten im warmen Sonnenschein für angenehme Gänsehaut. Weitere schaurige Texte waren in einer kleinen illustrierten Broschüre zusammengefasst. Zudem hatten die jungen Interpreten für einen „Bluttrunk“ (Traubensaft-Schorle), passende Tischdekoration und süße Snacks gesorgt.

Abschließend lockerte Helga Ilgenfritz, die Vorsitzende vom Freundeskreis Sophie La Roche, die blutrünstige Atmosphäre wieder etwas auf mit Loriots Vers-Karikatur vom für Nikolausgaben zerteilten Förster und wies darauf hin, dass die Spendeneinnahmen diesmal den Klassenkassen zugute kommen werden.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Ferienstart in Kaufbeuren: Spannende Aktionen mit dem Ferienpass

Von Technik bis Märchencafé: Kostenfreie Sommerangebote für Kinder und Familien

Kaufbeuren: Für Inhaber des Ferienpasses finden in den kommenden Tagen und Wochen folgende kostenfreie Veranstaltungen statt.

Montag, 04. August: 10 – 11:30 Uhr Einblicke in die Technik des Eisstadion Kaufbeuren, Anmeldung unter eisstadion@kaufbeuren.de oder 15:30 – 17 Uhr oder Besichtigung des Kraftwerkes in Leinau, Anmeldung unter 08341 805-455 oder Hartmut.Meier@vwew-energie.de , Start des Ferienprojektes „Lebendige Bilder“ von querKUNST Kaufbeuren e.V., Anmeldung unter info@querKUNST-kaufbeuren.de

Dienstag, 05. August: 16:00 Uhr Besichtigung mit Führung für Familien im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu, Anmeldung unter fuehrung@fwm-kf-oal.de und 18:00 Uhr Kinderstadtführung „Hättest Du es gewusst?“, Anmeldung unter 08341 437194

Mittwoch, 06. August: 10:00 – 11:30 Uhr Uhr KreativWerkstatt im Isergebirgsmuseum, Anmeldung unter 08341 965018 oder verwaltung@isergebirgs-museum.de

Donnerstag, 07. August: 10:00 – 12:00 Uhr Ferien-Atelier im Stadtmuseum Kaufbeuren

Mittwoch, 13. August: Kinderführung durch den Fünfknopfturm, Anmeldung unter 08341 437194

Donnerstag, 14. August: 14:00 – 16:00 Uhr Märchencafé im Generationenhaus Kaufbeuren

Dienstag, 19. August: 18:00 Uhr Kinderstadtführung „Hättest Du es gewusst?“, Anmeldung unter 08341 437194

Di. 09. September + Do. 11. September: Robotikkurs für Kinder und Jugendliche, Anmeldung unter 08341 437762

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Jugend Kinder

Feuerwehrmuseum Kaufbeuren lädt Familien im Sommer zum Mitmachen ein

Mit Florian Fünferl durchs Museum: Spannende Ferienaktionen für Groß und Klein

Sommerprogramm mit zusätzlichen Öffnungszeiten und Angeboten

Das Feuerwehrmuseum in Kaufbeuren erweitert in den Sommermonaten sein Angebot, um insbesondere Familien während der Ferienzeit anzusprechen. Neben zusätzlichen Öffnungszeiten für individuelle Besichtigungen bietet das Museum auch spezielle Führungen und Mitmachaktionen an.

Familienführungen: Geschichte zum Anfassen

Wer tiefer in die Welt der Feuerwehr eintauchen möchte, kann an einer Familienführung teilnehmen. In rund einer Stunde erfahren große und kleine Besucher spannende Details über die Entwicklung der Feuerwehr und erleben die Ausstellung aus einer neuen Perspektive.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an fuehrung@fwm-kf-oal.de erforderlich. Es fällt ein Zusatzbeitrag von 2 Euro pro Person an.

Kinderpfad mit Belohnung: Lernen mit Florian Fünferl

An allen Öffnungstagen können Schülerinnen und Schüler den kostenlosen Kinderpfad im Museum entdecken. Begleitet von der Figur Florian Fünferl lösen sie spielerisch Aufgaben und lernen dabei Wissenswertes rund um die Feuerwehr.

Am Ende wartet ein kleines Geschenk auf die jungen Teilnehmer. Die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern. Alle Termine sind auf der Website des Museums unter www.fwm-kf-oal.de abrufbar.

Sonderführungen für Gruppen: Individuelles Museumserlebnis

Neben dem regulären Programm bietet das Feuerwehrmuseum auch Sonderführungen für Gruppen an – ob für Familien, Firmen oder Vereine. Diese Führungen können individuell gestaltet werden und bieten eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Ausstellung und den Exponaten.

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Bildung Jugend

Auszeichnung der besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Die 34 Schülerinnen und Schüler bekamen ihre Urkunde und einen jeweiligen Büchergutschein nicht nur für ihre hervorragenden schulischen Leistungen, sondern auch für ihr soziales Engagement überreicht.

Im Rahmen eines feierlichen Aktes im historischen Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren, sind die besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen in Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu ausgezeichnet worden. Die 34 Schülerinnen und Schüler (acht von den Kaufbeurer Mittelschulen und 26 von den Mittelschulen im Landkreis Ostallgäu) bekamen ihre Urkunde und einen jeweiligen Büchergutschein nicht nur für ihre hervorragenden schulischen Leistungen, sondern auch für ihr soziales Engagement überreicht.

Sowohl Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill (in Vertretung für Oberbürgermeister Stefan Bosse) als auch der stellvertretende Landrat des Ostallgäus, Hubert Endhardt (in Vertretung für die Landrätin Maria Rita Zinnecker), lobten die Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Oliver Schill: „Alle Absolventinnen und Absolventen haben großartige Leistungen gezeigt. Nicht nur im schulischen, sondern auch im sozialen Bereich. Das stimmt mich sehr positiv und lässt mich anhand dessen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, die unsere Jugend aktiv mitgestaltet.“

Hubert Endhardt: „Vor allem das soziale und ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigt, welchen Stellenwert diese Tätigkeiten für die Jugendlichen haben. Ich wünsche mir, dass sie genauso weitermachen und an ihre bisherigen tollen Leistungen anknüpfen und aktiv bleiben.“

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Jugend Veranstaltung

Abgesagt! Spiel und Spaß für die ganze Familie: „Games for YOUth“ im Jordanpark

Abgesagt!

Aktuelle Meldung des Stadtjugendrings vom 25.07.2025 / 08:08

Das für Samstag geplante Spielefest muss leider abgesagt werden. Grund sind die aktuellen Wetterprognosen. Ein Ersatztermin ist nicht vorgesehen. 


Am Samstag, den 26.07.2025 wird der Jordanpark in Kaufbeuren zum Treffpunkt für Spiel, Spaß und gemeinsames Erleben: Beim beliebten Spielefest „Games 4 YOUth“ erwartet Familien ein abwechslungsreicher Tag voller Aktivitäten, Spielstationen und guter Laune.

Von 10:00 bis 15:00 Uhr laden die Vereine und Verbände des Stadtjugendrings (SJR) Kaufbeuren, mit tatkräftiger Unterstützung des Tänzelfestvereins, zu einem fröhlichen Mitmach-Fest ein, das Kindern und Eltern gleichermaßen Freude bereitet.

Zu Beginn erhält jedes Kind bei der Anmeldung einen Laufzettel, auf dem die verschiedenen Spielstationen verzeichnet sind. In Gruppen, oft begleitet von ihren Familien, durchlaufen die Kinder begeistert den Park und haken die Stationen nacheinander ab. Ob Geschicklichkeitsparcours, kreative Bastelaktionen, sportliche Herausforderungen oder knifflige Denkspiele – das liebevoll gestaltete Programm bietet für jede Altersgruppe etwas Passendes. Zahlreiche interaktive Stationen laden dazu ein, Neues auszuprobieren, Teamgeist zu zeigen oder sich einfach ausgelassen zu bewegen. 

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Bildung Jugend Karriere

Die FOSBOS Kaufbeuren verleiht 333 Hochschulreifezeugnisse im Modeon Marktoberdorf

Für herausragende schulische Leistungen wurden mehrere Absolventinnen und Absolventen besonders geehrt

In feierlichem Rahmen erhielten am Freitag, den 11. Juli 2025, insgesamt 333 Schülerinnen und Schüler der Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren ihre Abschlusszeugnisse. Die Vergabe fand bei zwei Veranstaltungen im Modeon in Marktoberdorf statt: Am Vormittag wurden die Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Klassen der Berufsoberschule sowie die der 13. Klassen der Fachoberschule geehrt, am Nachmittag folgten die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen der Fachoberschule.

Schulleiter Björn Mellies und sein Stellvertreter Christoph Thiel gratulierten den Absolventinnen und Absolventen herzlich. In ihrer Festrede widmeten sie sich dem Begriff der „Reife“ und stellten diesen in einen größeren Zusammenhang. Die jungen Menschen, so Mellies, verfügten nun über die notwendige Reife, um den „letzten Schritt“ in ein selbstverantwortliches Leben zu gehen und aktiv zur Gestaltung der Gesellschaft beizutragen. Dabei betonte die Schulleitung, dass nicht allein der Notendurchschnitt zähle, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen. Ein besonderer Dank ging daher auch an Eltern, Lehrkräfte, Freunde und Mitschülerinnen und Mitschüler, die diesen Bildungsweg begleitet und unterstützt haben.

Am Ende seiner Rede appellierte Schulleiter Mellies an die jungen Erwachsenen, die Welt nicht nur mit Wissen, sondern vor allem mit Herz und Empathie mitzugestalten: Es brauche heute Menschen, die nicht nur für sich selbst denken, sondern auch bereit seien, die Perspektiven anderer einzunehmen.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der hierfür eigens seine 24 Stunden-Tour unterbrach, sowie Kaufbeurens Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Bosse, selbst ehemaliger FOS-Absolvent, berichtete darüber, wie viele Personen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft in der Region den Weg über FOS und BOS gegangen seien und Rössler hob hervor, dass sich alle Absolventinnen und Absolventen hier nach dem mittleren Schulabschluss bewusst noch für diesen fordernden Bildungsweg entschieden hätten.

Ein weiterer Programmpunkt war die Würdigung des besonderen Engagements vieler Schülerinnen und Schüler, die sich neben dem regulären Unterricht in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften engagiert haben. Stellvertretend für den Elternbeirat dankten Sandra Gassert und Silke Vogel jenen jungen Erwachsenen, die sich unter anderem in der Schülerzeitung, der Umwelt-AG, der Initiative „Schule ohne Rassismus“, dem Schulsanitätsdienst, der Event-AG oder dem Theaterseminar eingebracht hatten.

Für herausragende schulische Leistungen wurden mehrere Absolventinnen und Absolventen besonders geehrt: Luca Hörberg erzielte in der 12. Klasse der Berufsoberschule mit einem Notendurchschnitt von 1,16, die beste Leistung, Sophie Epple mit 1,84 in der 13. Klasse. Die BOS führt Schülerinnen und Schüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung innerhalb nur eines Jahres zur Fachhochschulreife und einem weiteren Jahr zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife. Den besten Abschluss der Schule insgesamt im Fachabitur erzielte mit Jasmin Beck erstmals ebenfalls eine BOS-Schülerin – eine aufgrund der kurzen Zeit bis zum Fachabitur besonders hervorzuhebende Leistung. Mit einem Notendurchschnitt von 1,01 ist dies zugleich die beste Leistung bayernweit in der Ausbildungsrichtung Gesundheit.

Mit Gesamtergebnissen von 1,05 sowie 1,14 schlossen Mina Mentner und Amelie Wohlwender als zweit- bzw. drittbeste Fachabiturientinnen der Schule ab. Beste Abiturientin der Schule ist Franziska Wohlfahrt mit einem Notendurchschnitt von 1,07. Weitere hervorragende Ergebnisse im Abitur erreichten Lukas Mayer und Anna Herzog mit dem zweit- bzw. drittbesten Abitur. Für ihre besonderen Leistungen erhielten die Geehrten Anerkennungen in Form von Geldpreisen durch den Elternbeirat sowie den Förderverein der Schule und die jeweiligen Schulbesten in Abitur und Fachabitur durch den Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.

Im Anschluss an die offiziellen Reden wurden allen Schülerinnen und Schülern ihre Abschlusszeugnisse feierlich überreicht. Unter dem Applaus des Publikums betraten sie einzeln die Bühne, wo sie von ihren Klassenleitungen und dem Schulleiter persönlich beglückwünscht wurden. Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch die Projektion von Einschulungsfotos der Absolventinnen und Absolventen – ein berührender Rückblick auf ihren bisherigen Lebensweg.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schulband, die unter anderem englisch- und türkischsprachige Titel präsentierte. Für einen heiteren und gleichzeitig nachdenklichen Beitrag sorgte die SMV mit ihren Abschiedsreden. Lovpreet Mann und Jasmin Beck sowie Nemanja Dekanovic und Philipp Weißenberger machten in ihren Reden deutlich, dass die erreichten Abschlüsse kein Zufall seien. „Man wächst nicht an den einfachen Tagen, sondern an denen, an denen man weitermacht“, so die Vertreter der SMV zum Schluss – ein Satz, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

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Bildung Deutschland & Welt Jugend Kultur Soziales

Junge Europäer begegnen sich – Schüleraustausch mit Athis-Mons in Kaufbeuren

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen dem Jakob-Brucker-Gymnasium (JBG) und der Partnerschule aus Athis-Mons bei Paris durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Schülergruppe aus Frankreich im Rathaus empfangen. Der Besuch markierte den Auftakt zu einer Stadtrallye, bei der die Gäste gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern die Kaufbeurer Altstadt und Stadtgeschichte erkundeten.

Mit dem Wahlspruch der französischen Republik „Liberté, Égalité, Fraternité“ begrüßte Bürgermeister Schill die Jugendlichen. „Diese Ideale sind die Grundlage unserer Menschenrechte und unserer Demokratie. Frankreich hat damit die Basis für unsere gemeinsame europäische Identität geschaffen“, so Schill.

Der Bürgermeister dankte den beteiligten Lehrkräften – Frau Moriniaux und Frau Chevestrier von der französischen Seite sowie Frau Neher vom JBG – für ihr langjähriges Engagement. „Mit Ihrem Einsatz ermöglichen Sie jedes Jahr aufs Neue, dass junge Menschen Europa als Friedensprojekt erleben. Durch den Austausch entstehen Verbindungen, Verständnis und Freundschaften – Werte, die unsere Zukunft in einem vereinten Europa tragen.“

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Bildung Jugend Soziales

Gemeinsam draußen sein – Spiel & Spaß für junge Familien in Kaufbeuren

Kostenfreier Praxiskurs zur Bewegungsförderung in der Natur

Bewegung, Natur und Familienzeit stehen im Mittelpunkt eines neuen Kursangebots des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

Im August findet ein kostenfreier Praxiskurs unter dem Motto „Spiel & Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“ statt. Eingeladen sind Eltern, Großeltern und alle Betreuungspersonen von Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jahren.


Bewegung stärkt – mit einfachen Mitteln aus Natur und Alltag

Kinder wollen sich bewegen – und das geht auch ohne teure Spielgeräte. Im Kurs lernen Erwachsene kreative Bewegungs- und Spielideen kennen, die mit Alltags- oder Naturmaterialien ganz leicht umzusetzen sind. Ziel ist es, Kinder in ihrer natürlichen Bewegungsfreude zu unterstützen und ihre motorische Entwicklung zu fördern.

„Mutig sein und Ausprobieren macht Kinder stark“, betont Kursleiterin Lina Meese, Sportwissenschaftlerin und Referentin der Veranstaltung.


Termine, Anmeldung und Treffpunkt

  • Mittwoch, 06.08.2025
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Treffpunkt: gegenüber König-Rudolf-Str./Ecke Kurfürstenstraße, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese
  • Kosten: keine – die Teilnahme ist kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt „Hand in Hand“, Kaufbeuren
  • Anmeldung bis spätestens 01.08.2025

Gefördert wird der Kurs durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Weitere Informationen und Anmeldung

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Telefonische Auskünfte unter: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Jugend Veranstaltung

Sommer erleben – mit dem Ferienpass durch das Allgäu

Mehr als nur Freizeit: Günstige Ferienangebote für Kinder und Jugendliche

Auch wenn die Sommerferien noch nicht ganz vor der Tür stehen: Der Sommer-Ferienpass 2025 ist bereits erhältlich und bietet Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auch schon im Juli kostenfreien Eintritt in über 150 Einrichtungen im gesamten Allgäu, von Schwimmbädern über Museen und Minigolfanlagen bis hin zu Bergbahnen und kreativen Aktionen.

Alle Gutscheine aus dem Ferienpass sind mit einem QR-Code versehen. Beim scannen des Codes, gelangt man auf die Website der Einrichtung und kann so ganz bequem die Öffnungszeiten oder aktuelle Änderungen einsehen.

Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten für groß und klein. In Kaufbeuren wird ein Robotikkurs im BayernLab, das Märchencafé im Generationenhaus und Besichtigung des Fertigteilwerks der Fa. Dobler, sowie Stadtführungen mit dem Nachtwächter, Kinderstadtführung oder Führungen durch den Fünfknopfturm, Kraftwerk Leinau oder das Feuerwehrmuseum angeboten. Es gibt kreative Angebote, da kannst du selbst richtig aktiv werden, im Stadtmuseum, Isergebirgsmuseum und querKUNST. Die vielfältigen, kostenlosen Angebote und Ermäßigungen der attraktiven Einrichtungen können zwischen dem 1. Juli und 3. Oktober 2025 genutzt werden – da ist sicher für alle etwas dabei! Mit dem integrierten Sommerferien-Busticket sind während der Sommerferien kostenloses Busfahren möglich – allein, mit Freunden oder mit der Familie!

Gutscheine und Busticket erhalten alle, die noch keine 18 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz im Geltungsbereich des Ferienpasses haben für nur 8 €. Uns ist Familienfreundlichkeit besonders wichtig, deswegen ist der Ferienpass für Familien mit drei oder mehr Kindern kostenlos!

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen und den

Verkaufsstellen des Sommerferienpasses sind direkt auf der Home-

page www.ferienpass-allgaeu.de zu finden.

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Jugend Kinder Sport

Mädchenfußball im Fokus: Der AXA Alex Koller Cup 2025 in Diedorf

Premiere mit Einsatz, Herz und Teamgeist – 27 Mannschaften feiern den Fußball

Was für ein Auftakt: Der erste AXA Alex Koller Cup für Juniorinnen fand am vergangenen Wochenende in Diedorf statt – mit 27 Teams aus ganz Bayern und darüber hinaus. Was sie einte: der Spaß am Spiel, sportlicher Ehrgeiz und ein starker Zusammenhalt. Das Turnier war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern setzte auch ein klares Zeichen für die Förderung des Mädchenfußballs in der Region.

Alexander Koller, Namensgeber und Hauptsponsor, zeigt sich begeistert

Alexander Koller, AXA Geschäftsstelle Diedorf & Kaufbeuren: „Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – Helferinnen und Helfer, Schiedsrichter, Turnierleitung, Teams und Zuschauer. Ihr Einsatz war beeindruckend! Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, den ersten AXA Alex Koller Cup für Juniorinnen zu unterstützen. Mädchenfußball verdient Anerkennung – und genau das haben wir heute erlebt.

Mit der Unterstützung dieses Turniers unterstreicht die AXA Geschäftsstelle Diedorf & Kaufbeuren ihr Engagement über den Versicherungsalltag hinaus. Alex Koller: „Ich empfinde es als wichtige gesellschaftliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche – besonders im Sport – zu fördern. Sie sind unsere Zukunft, und Bewegung, Teamgeist und Fairness sind entscheidend für ihre persönliche Entwicklung.“

Bereits im Juni unterstützte Alexander Koller auch das D-Jugend-Turnier der SpVgg Kaufbeuren – ebenfalls als Namensgeber des AXA Alex Koller Cups. Alex Koller: „Sportförderung verstehe ich nicht als einmalige Aktion, sondern als Ausdruck einer Haltung: Verantwortung übernehmen, regional mitgestalten und junge Menschen stärken.“

Bilder von der Siegerehrung

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Jugend Kinder Veranstaltung

Stadtjugendring stellt vielseitiges Ferienprogramm für 2025 vor. Anmeldung seit 5. Juli möglich

Sommerferien in Kaufbeuren: Spiel, Spaß und Abenteuer für Kinder und Jugendliche

Der Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) lädt auch in diesem Jahr wieder zur „Ferienzeit“ ein – einem Sommerferienprogramm, das Kindern und Jugendlichen ein vielseitiges Angebot an Aktivitäten bietet. Ob sportlich, kreativ oder naturverbunden – die Veranstaltungen richten sich an unterschiedliche Interessen und Altersgruppen.

Von Lamas bis Töpferscheibe

Die Bandbreite der Angebote reicht vom Mountainbiken über Lama-Wanderungen bis hin zu Töpferkursen und Kletteraktionen. Das Ziel: jungen Menschen während der schulfreien Zeit Erlebnisse und Begegnungen zu ermöglichen, die Spaß machen und den Alltag bereichern.

Programm online einsehbar

Alle Angebote sind bereits jetzt auf der Webseite des Stadtjugendrings unter www.sjrkf.de einsehbar. Dort steht das Programmheft als Download zur Verfügung. Zusätzlich wird eine gedruckte Version über die Schulen verteilt.

Anmeldung seit 5. Juli möglich

Eltern und Kinder können bequem von zu Hause aus stöbern und sich für ihre Lieblingsangebote vormerken. Die Online-Anmeldung ist am Samstag, den 5. Juli 2025 gestartet: 👉 unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren

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Jugend Kultur Veranstaltung

Junge Stimmen, starke Klänge: Konzertabend im Stadttheater Kaufbeuren am Juli 2025

Schülerband, Ehemalige und musikalische Vielfalt – Ein Abend voller Begegnungen und Musik

Ein musikalischer Sommerabend mit Fosband, Different Flavours und Fay Weiß

Am Dienstag, 8. Juli 2025 um 19:30 Uhr lädt die Fosband zu einem besonderen Konzertabend ein. Unter dem Motto „Songs aus Pop und Rock“ präsentieren sich junge Musikerinnen und Musiker. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.

Fosband: Jedes Jahr neu, jedes Mal hörenswert

Die Fosband der Fachoberschule Kaufbeuren ist weit mehr als eine Schulband. In jedem Schuljahr setzt sich das Ensemble neu zusammen – und dennoch gelingt es immer wieder, ein klanglich stimmiges und ausdrucksstarkes Programm auf die Beine zu stellen. Die aktuelle Besetzung überzeugt mit starker Bühnenpräsenz, einer harmonischen Kombination aus Saxophon, Bass, Gitarre und Klavier – und nicht zuletzt mit herausragenden Sängerinnen.

Ein Wiedersehen mit Fay Weiß und Ehemaligen

Ein besonderer Höhepunkt des Abends: Fay Weiß, ehemalige Schülerin der Fos, kehrt als Gast auf die Bühne zurück. Ihre kraftvolle Stimme traf schon im Vorjahr auf begeisterte Reaktionen – nun wird sie gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern auftreten, mit denen sie bereits 2024 auf der Bühne stand.

Auch die Band Different Flavours ist mit dabei. Sie ist längst kein unbekannter Name mehr in der jungen Musikszene Kaufbeurens. In ihr musizieren mehrere ehemalige FOS-Schülerinnen und -Schüler weiter – ein schönes Beispiel für die nachhaltige Wirkung schulischer Musikprojekte.

Vielfalt, Emotion und Live-Atmosphäre

Der Abend verspricht viel musikalische Abwechslung. Zu hören sind Popsongs mit Tiefgang, rockige Grooves, gefühlvolle Balladen und improvisierte Soli, die den Abend lebendig machen. Die Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Ehemaligen sorgt für besondere Momente auf und vor der Bühne.

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Bildung Jugend Veranstaltung

Erinnern, verstehen, handeln: Ausstellung in der FOSBOS Kaufbeuren zum Anne Frank Tag

FOSBOS-Schüler*innen setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus

Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule (FOSBOS) Kaufbeuren beteiligt sich in diesem Jahr am Anne Frank Tag – einem bundesweiten Schulaktionstag, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Organisiert vom Anne Frank Zentrum in Berlin, steht der Aktionstag im Zeichen der Aufklärung über Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Das Motto 2025 lautet: „Erinnern und Engagieren digital“. Ziel des Tages ist es, junge Menschen zum Nachdenken über Geschichte anzuregen und ihnen Mut zu machen, sich aktiv für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen.

Ausstellung in der Aula: Lernen aus der Vergangenheit

Anlässlich dieses Aktionstags haben die Schüler*innen der FOSBOS Kaufbeuren eine Plakatausstellung in der Aula gestaltet. Diese informiert über das Leben von Anne Frank und greift aktuelle Fragestellungen rund um Diskriminierung und gesellschaftliches Engagement auf.

Neben den Plakaten stehen den Besucher*innen weitere analoge und digitale Lernmaterialien zur Verfügung – darunter die Anne Frank Zeitung, die in diesem Jahr den Themenschwerpunkt „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus“ aufgreift. Besonders eindrücklich ist ein Interview mit der Zeitzeugin Rozette Kats, das im Rahmen der Ausstellung zugänglich gemacht wird.

Besuch der Ausstellung – Anmeldung erwünscht

Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Juli 2025, jeweils von 8:00 bis 14:00 Uhr, in der Aula der FOSBOS Kaufbeuren besucht werden.

Interessierte werden gebeten, sich vorab telefonisch im Sekretariat unter der Nummer
📞 (08341) 90 83 38 0 anzumelden.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musik als Hobby – ist das was für mich? Jugendkapelle Hirschzell lädt Interessierte zur öffentlichen Probe am 09. Juli ein

Infoveranstaltung im Rahmen einer öffentlichen Musikprobe

Unter dem Motto „sei dabei“ präsentiert sich die Jugendkapelle Hirschzell unter der Leitung von Lukas Junginger am Mittwoch, den 09. Juli 2025 in einer öffentlichen Musikprobe. In diesem Rahmen findet außerdem die Abschlussveranstaltung vom „Wahlfach Blasmusik“ mit Schülern der 3. und 4. Klasse der Grundschule Hirschzell statt. Das Wahlfach wurde heuer zum ersten Mal vom Musikverein Hirschzell angeboten und erfreute sich großer Beliebtheit.

Für alle interessierten Jugendlichen gibt es Infos zur Instrumentalausbildung im Musikverein und wie schön es ist, Musik als Hobby zu haben. Darüber hinaus werden die Instrumente der Blaskapelle sowie die jährlichen Auftritte vorgestellt. Während der öffentlichen Probe haben Sie die Möglichkeit, einen seltenen und authentischen Einblick in die Probenarbeit eines Jugendblasorchesters zu bekommen. Seit Jahren erfreut sich die Jugendkapelle Hirschzell großer Beliebtheit und hat aktuell rund 25 Mitglieder. Eine Besonderheit des Orchesters: es sind auch Erwachsene herzlich willkommen, die ein Instrument neu erlernen wollen oder wieder in einem Orchester einsteigen möchten.

Die öffentliche Probe findet am Mittwoch, den 09. Juli von 18:30 bis 20:00 im Proberaum des Musikvereins Hirschzell statt. Dieser befindet sich im 1. Stock des Dorfgemeinschaftshauses „Sonne“ in der Bärenseestraße 47.

Du wirst feststellen: Musik ist mehr als ein Hobby – also sei dabei!

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Jugend Kultur

Jung, frisch, voller Energie: Erstes Jugend-Jazzfestival YouZZ begeistert

Kaufbeuren zieht positive Bilanz

Vier Wochen ist es her, dass in Kaufbeurens Altstadt der Jazz den Ton angab. Über 100 junge Musikerinnen und Musiker aus drei Ländern verwandelten den Obstmarkt und die Kaiser-Max-Straße in eine große Open-Air-Bühne. 15 Bands, zwei Bühnen, rund 25 Stunden Live-Musik: Das YouZZ-Festival bot Jazz zum Anfassen und Mitfühlen – mitten im Herzen der Stadt.

Das Festival wurde unter dem Dach des Familien- und Jugendreferats der Stadt Kaufbeuren organisiert. Die Federführung lag bei der städtischen Musikschule und dem Bildungsbüro Kaufbeuren in Kooperation mit der Allgäuer Jazz Initiative. „Nach dem Debüt des Jazz-Festival können wir eine positive Bilanz ziehen“, freut sich Cornelia Otto, Leiterin des Jugend- und Familienreferats. „Viele Besucher sind in unsere Altstadt gekommen, haben sich treiben lassen, die Musik genossen, sind in Gespräche gekommen. Genau das war unser Credo: Musik von Jugendlichen für alle! Jazz ist mehr als nur ein Sound und eine besondere Stilrichtung; es ist ein Lebensgefühl voller Leichtigkeit, Swing und Klangfülle.“
Vom Schülerensemble bis zum gefeierten Landes-Jugendjazzorchester Bayern reichte die musikalische Bandbreite. Vor allem der Auftritt des Landes-Jugendjazzorchesters am sommerlich warmen Samstagabend sorgte für Gänsehautmomente bei den über 400 Zuhörerinnen und Zuhörern auf dem Obstmarkt. „Die Stimmung war großartig, die Resonanz übertraf unsere Erwartungen“, sagt Tiny Schmauch, Vorsitzender der Allgäuer Jazz-Initiative und künstlerischer Leiter des Festivals. Bürgermeister Oliver Schill ergänzt: „Das Festival war ein kulturelles Ausrufezeichen für unsere Stadt und die Region – ein Kulturimpuls, der zu Kaufbeuren passt.“

Besonderes Augenmerk lag auf der Förderung des musikalischen Nachwuchses. In Workshops mit Jazz-Profi Daniel Klingl, Lead-Altsaxophonist der bekannten Jazzrausch Bigband, sammelten die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen. „Uns war wichtig, dass junge Leute Spaß haben, sich ausprobieren und voneinander lernen“, betont Musikschulleiter Martin Klein. „Unser Ziel war es, dass junge Menschen mit Freude, Spaß und Leidenschaft gemeinsam musizieren, sich über Jazz verständigen und voneinander lernen“, ergänzt Tiny Schmauch. „In diesem Format zusammen mit dem erfahrenen Dozenten ist das rundherum sehr gut gelungen.“ Die jungen Musiktalente waren damit am Festival-Wochenende durchgehend im Einsatz. Entweder „on-stage“ oder in den Workshops. „Eine enorme Leistung“, bescheinigt Tiny Schmauch. „Und dank der hervorragenden Disziplin und Eigenverantwortung der Jugendlichen hat das auch organisatorisch bestens funktioniert,“ lobt Bürgermeister Oliver Schill, der minutengenau getaktet den Zeitplan stets im Blick hatte.

„Auch unsere Idee, junge Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ist aufgegangen“, so Cornelia Otto: „Organisiert von der Stadt – gestaltet von der Jugend! Ob auf, vor und hinter der Bühne, unsere Jugend hat gezeigt, was in ihr steckt.“ Zum Beispiel wurden Ton und Licht von Schülerinnen und Schüler des Jakob -Brucker-Gymnasiums übernommen – unterstützt vom Profi-Tontechniker Johannes Nocker. „Er hat den Jugendlichen Verantwortung übertragen und sie begeistert“, lobt Bürgermeister Schill.

Auch touristisch, kulturell und wirtschaftlich zeigte das Festival Wirkung: Nicht nur die Altstadt war belebt, auch die Hotels freuten sich über rund 100 zusätzliche Übernachtungen an dem Wochenende.

Und das Gesamtfazit? Die Erinnerung an Musik unter freiem Himmel – und der Wunsch nach einer Neuauflage. Cornelia Otto lässt hoffen: „Wir überlegen gerade gemeinsam, ob und wie YouZZ in naher Zukunft wieder stattfinden kann.“

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Ein Schuljahresabschluss voller Ensembleklänge: Sommerkonzert der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule am 5. Juli

Vielfältige Klangbilder in fünfzehn Stationen

Zum Ende des Schuljahres lädt die Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule am Samstag, 5. Juli 2025, zu einem musikalischen Highlight in den Stadtsaal Kaufbeuren ein. Unter dem Motto „Musik – Miteinander“ präsentieren zahlreiche Ensembles das Ergebnis ihrer engagierten Probenarbeit.

Vielfältige Klangbilder in fünfzehn Stationen

Das traditionelle Sommerkonzert beginnt um 17:00 Uhr und bietet eine abwechslungsreiche Konzertstunde mit fünfzehn kleinen Musikstationen. Hier musizieren Schülerinnen und Schüler in kleinen Ensembles – fast alle Instrumente, die an der Musikschule unterrichtet werden, sind im Zusammenspiel zu hören.

Zu hören sind Werke und Arrangements aus verschiedenen Stilrichtungen:
🎶 Klassik
🎶 Moderne
🎶 Folk
🎶 Pop
🎶 Jazz

Ensemblearbeit als Herzstück der Musikschule

„Kinder und Jugendliche, die an unserer Musikschule Unterricht erhalten, sollen so früh wie möglich in Ensembles mitspielen können. Musik machen heißt immer auch: Miteinander Musik machen!“, betont Schulleiter Martin Klein.

Ein zentrales Anliegen der Musikschule ist es, junge Musiker:innen in Ensembles, Bands und Musikformationen zusammenzuführen. Derzeit bestehen rund 30 Ensembles – vom Spielkreis bis zum Seniorenorchester.

🟢 Kinder und Jugendliche, die an der Musikschule Unterricht nehmen, können kostenfrei in Ensembles mitwirken.
🟢 Auch externe Jugendliche dürfen in bestimmten größeren Gruppen – etwa dem Gitarrenorchester, Hornorchester oder der Jazz-Bigband – mitspielen.

Abschluss mit Platzkonzert: Die Buron Bömischen spielen auf

Zum Ausklang des Konzerts geben „Die Buron Bömischen“ ab ca. 18:00 Uhr ein kleines Platzkonzert vor dem Stadtsaal. Mit ihrer böhmisch-mährischen Blasmusik setzen sie einen lebendigen Schlusspunkt unter einen musikalischen Nachmittag.

📍 Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
🕔 Beginn: Samstag, 5. Juli 2025, 17:00 Uhr
🎺 Eintritt frei

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Bildung Jugend

Wie echtes Zuhören gelingt – Schüler treffen Landwirte in Kaufbeuren

Ein Dialog zwischen Gymnasiasten und Landwirtschaftsschülern schafft Verständnis und neue Perspektiven

Was passiert, wenn Gymnasiasten mit Landwirten ins Gespräch kommen – nicht über, sondern miteinander? Beim Austausch zwischen den 10. Klassen des Jakob-Brucker-Gymnasiums und den Studierenden der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren ging es um mehr als Faktenwissen. Es war ein Dialog, der Verständnis förderte, Einblicke bot und mit Vorurteilen aufräumte.

Einstieg mit Wissen und Humor

Nach einer Vorstellungsrunde stieg die Gruppe mit einem Landwirtschaftsquiz ein. Die Zehntklässler überraschten mit treffsicheren Antworten. Anschließend sprachen die jungen Landwirte über Themen, die ihnen wichtig sind: vom Arbeitsalltag auf dem Hof über den Wandel der Landwirtschaft bis zu Herausforderungen im Tier- und Pflanzenschutz.

So berichtete Fabian Leinauer etwa, warum in seinem Betrieb Kuh und Kalb frühzeitig getrennt werden – ein sensibles Thema, das mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen erläutert wurde. Auch Pflanzenschutz war Thema: Wann ist er notwendig? Welche Alternativen gibt es? Die Studierenden erklärten mit Bildern, Fakten und einem selbstgedrehten Video.

Landwirtschaft zum Anfassen

Einen emotionalen Höhepunkt bildete der Vortrag von Elias Erhart über den Jungzüchterclub. Neben Zuchtzielen wie Milchleistung und Gesundheit der Tiere gehe es auch um Gemeinschaft – etwa bei Rindervorführungen oder Festen. Besonders erfreulich: Auch Nicht-Landwirte sind willkommen.

Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen

Im Anschluss konnten die Gymnasiasten ihre Fragen loswerden – etwa zur Arbeitsbelastung. „Krank gibt es eigentlich nicht“, so Sebastian Baumer, denn Tiere müssten täglich versorgt werden. Trotz Stress und langer Tage: Der Rückhalt in der Familie mache vieles möglich.

Aber es wurde auch deutlich, wo es hakt. Bürokratie, Unsicherheit bei der Planung und das Gefühl mangelnder Wertschätzung belasten viele Landwirte. Demgegenüber stehen Freude an der Arbeit mit Tieren und Natur sowie die Freiheit, den eigenen Alltag mitzugestalten.

Dialog mit Wirkung

Am Ende stand das Fazit einer Schülerin: „Es ist wirklich toll gewesen, einmal Informationen zur Landwirtschaft aus erster Hand zu bekommen statt aus den Medien.“ Auch die Studierenden hatten einen Wunsch: mehr direkte Gespräche statt Vorurteile. Der Austausch zeigte, wie wichtig Zuhören und gegenseitiger Respekt sind – auch bei schwierigen Themen.

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Bildung Jugend Kinder

Kinder, Smartphones und Verantwortung – Wie Eltern und Schule gemeinsam handeln können

Medienprofi zu Gast in der Gustav-Leutelt-Schule in Neugablonz

Es ist ein ernstes Thema, das viele Eltern beschäftigt. Wenn es um die Mediennutzung der Kinder geht, kommt so manches Elternhaus an seine Grenzen. Der digitale Einstieg via Smartphone und Tablet soll die Jüngsten begleiten, aber nicht verunsichern. Frank Hortig, Rektor der Gustav-Leutelt-Schule, hält nichts davon, ein komplettes Handyverbot an seiner Schule auszusprechen. Stattdessen appelliert er an alle: „Wir müssen uns diesem Thema annehmen.“

Schon längst konkurrieren die Schulen mit Social-Media. Dass die virtuelle Welt bei den Kindern eine viel zu große Rolle spielt, dürfte für uns alle ein deutlicher Weckruf sein. Was vor zehn bis 20 Jahren noch überhaupt kein Thema war, ist jetzt mehr als akut. Schulleiter Frank Hortig und sein Lehrerteam geht es vor allem um eines: „Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir die Kinder im sicheren Umgang mit dem Handy begleiten können.“ Der Rektor begrüßte nicht nur in der Schule interessierte Eltern, sondern auch online schalteten sich viele Erziehungsberechtigte dazu, um den Ausführungen von Jörg Kabierske, alias „Herr Klicksalat“, zuzuhören. Der Regensburger ist bundesweit seit 20 Jahren unterwegs und besuchte weit über 1.000 Schulen. Seine Mission: Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern, die nötigen Tipps und Anregungen für den richtigen Umgang des Smartphones oder Tablets für Kinder zu geben. Schon bei seiner Begrüßung sagte er in Richtung Frank Hortig, dass die Leutelt-Schule eine besondere Schule sei. Er fühle sich sehr willkommen.

Der Medienprofi zeigte knallhart auf, dass viele Eltern überhaupt nicht wissen, auf welchen Seiten ihre Kinder täglich surfen. „Eltern überfordern ihre Kinder, weil sie ihnen die Technologie zur Verfügung stellen. 30 bis 40 Prozent der Jugendlichen stolpern auf Pornoseiten herum. Dabei kommen Kinder mit Dingen in Berührung, auf die sie nicht vorbereitet sind“, macht Kabierske deutlich. Das Internet werde doch von Erwachsenen gemacht. Selbst die Abscheulichkeiten kommen von Erwachsenen. Ganz einfach ist es Kindern möglich, mit Fremden, die eine Fake-Identität annehmen, in Kontakt zu treten. Personen mit perfiden Absichten erschleichen sich dann gekonnt das Vertrauen der Kinder. „Eltern sollten wissen, welche Apps die Kinder wie lange benutzen und welche Influencer sie toll finden.“ Doch die Realität sieht leider völlig anders aus: Eltern haben meist überhaupt keine Ahnung, was ihre Kinder stundenlang im Netz treiben. „Lassen Sie ihre Kinder nicht alleine im Internet“, betont der Medienprofi. Auffällig ist, dass selbst schon Zweitklässler einen Account bei Snapchat oder Instagram haben. Alarmierend ist die Tatsache, dass Eltern bereits im Kindergartenalter ihren Sprösslingen das iPhone oder Tablet in die Hand drücken, nur um endlich Ruhe zu haben.

Vor allem appelliert er an die Eltern, dass nur vereinbarte Regeln und geregelte Bildschirmzeiten zum Erfolg führen. „Sprechen Sie mit ihren Kindern, damit sie es verstehen. Handeln Sie auch, wenn Regeln gebrochen und nicht eingehalten werden“, betont Jörg Kabierske. Auf die Frage einer Mutter, dass ihre 16-jährige Tochter nicht freiwillig ihr Handy abgibt, obwohl es ausgemacht ist, hatte der Regensburger ebenfalls eine passende Antwort parat: „Erziehung ist eben kein Ponyhof. Bleiben Sie stark, auch wenn es Konfrontationen gibt.“ Man könne auch nicht verhindern, dass Kinder mit Gewalt und Abzocke im Internet in Verbindung gebracht werden. „Wenn wir den Kids aber den Rücken stärken, sie unterstützen und für sie da sind, können wir sie auch zu lebensfähigen Erwachsenen heranziehen“, sagte Schulleiter Frank Hortig in Richtung der Eltern.

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Bildung Jugend Kinder

Auch Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule profitiert: Startchancen-Programm wird ausgeweitet

Jedes Kind soll die Chance bekommen, sein Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld

Bereits 100 Schulen in Bayern profitieren vom Startchancen-Programm des Bundesforschungsministeriums und der Bayerischen Staatsregierung. Zum Schuljahr 2025/26 kommen landesweit 480 Schulen neu hinzu. Auch die Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule in Kaufbeuren-Neugablonz gehört zu den ausgewählten Bildungseinrichtungen, wie der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) mitteilt.

„Ich freue mich, dass mit der Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule in Kaufbeuren-Neugablonz auch eine wichtige Bildungseinrichtung in unserer Region gestärkt wird“, so Peter Wachler. „Das Startchancen-Programm gibt unseren Schulen zusätzlichen Rückenwind – mit moderner Infrastruktur, innovativer digitaler Ausstattung und mehr pädagogischem Personal. Das ist ein echter Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler, entlastet aber auch spürbar die Lehrkräfte.“

Das Ziel des Programms ist klar: Bildungserfolg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Deshalb richtet sich die Förderung gezielt an Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen. Bayernweit haben bereits 100 Modellschulen gezeigt, wie viel Potenzial im Startchancen-Programm steckt. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv“, so Wachler. „Die Mittel werden sinnvoll eingesetzt für moderne Lernumgebungen, neue digitale Tools oder zusätzliche Fachkräfte. Im Schnitt sind das über die gesamte Programmlaufzeit mehr als zwei Millionen Euro pro Schule – ein kräftiges Plus.“

Der Abgeordnete ist überzeugt: „Jedes Kind soll die Chance bekommen, sein Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Mittel dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden, wie hier in der Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule.“ Die zusätzlichen Mittel des Startchancen-Programm sind eine ausgezeichnete Ergänzung zu den bestehenden bayerischen Fördermaßnahmen, von denen alle Schulen profitieren, beispielsweise separate Deutschklassen oder das Programm ‚Talente fördern‘. „Ich bin sicher, dass auch die Schülerinnen und Schüler in Kaufbeuren-Neugablonz von dieser Chance profitieren. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften können sie nun noch mehr ausprobieren, um bedürfnisorientiert und erfolgreich zu lernen“, freut sich der zuständige Stimmkreisabgeordnete Peter Wachler.

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Jugend Sport

Sei stark, wehr dich – Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab 14 Jahren

Selbstverteidigung mit Konzept

Ab dem 23. Juni 2025 startet in Kaufbeuren ein neuer Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab 14 Jahren. Der Kurs wird vom Taekwondo Team Buron veranstaltet und findet an fünf aufeinanderfolgenden Montagen von 19:30 bis 20:30 Uhr in der Julius-Probst-Straße 10 statt.

Sicherheit beginnt im Alltag

Ziel ist es, junge Frauen für potenziell gefährliche Situationen zu sensibilisieren und ihnen einfache, aber wirkungsvolle Verteidigungstechniken zu vermitteln. Dabei geht es nicht nur um körperliche Selbstverteidigung, sondern auch um mentale Stärke und den Umgang mit Stress im Alltag.

Organisatorisches auf einen Blick

  • Start: Montag, 23.06.2025
  • Dauer: 5 Abende, jeweils 19:30 – 20:30 Uhr
  • Ort: Taekwondo Team Buron, Julius-Probst-Str. 10, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahmegebühr: 50 €, bar zu entrichten
  • Leitung: Michaela Zimmermann (1. Vorsitzende TTBK e.V.)
  • Kontakt: 0172/8427058 oder michaelazimmermann@online.de

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Jugend Sport

Letzte Qualifikationsrunde bringt Licht und Schatten für die SG Kaufbeuren

Zwischen Jubel und Enttäuschung: Jugendteams zeigen Einsatz, Kampfgeist und Perspektive

Weibliche B-Jugend verpasst Oberliga nur knapp

Am vergangenen Wochenende stand für mehrere Jugendmannschaften der SG Kaufbeuren die entscheidende Qualifikationsrunde zur Handballsaison 2025/26 an. Die weibliche B-Jugend kämpfte am Samstag um den Einzug in die Oberliga – das Ziel war hochgesteckt, der Auftakt vielversprechend: Mit einem klaren 23:3-Sieg gegen Gundelfingen startete das Team von René Westermayr und Christian Schelb stark ins Turnier.

Im zweiten Spiel warteten jedoch die Favoritinnen aus Lauf – trotz starker Abwehrleistung unterlagen die SG-Mädels mit 8:12. Ein spannendes und körperbetontes Duell gegen Fürstenfeldbruck endete mit einer knappen Niederlage (15:17). Zudem musste das Team den verletzungsbedingten Ausfall von Lotta Wiedemann verkraften, die bis dahin eine tragende Rolle gespielt hatte. Im abschließenden Spiel gegen Herrsching fehlte trotz guter Ansätze die letzte Konsequenz – 14:16 lautete der Endstand.

Mit Platz vier in der Gesamtwertung verpasste das Team die Oberliga-Qualifikation knapp und wird in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga antreten.


Männliche C-Jugend erkämpft Bezirksoberliga-Platz

Erfolgreicher verlief der Sonntag für die männliche C-Jugend, die von Jakob Salzer und Werner Schenk betreut wird. Nach einer klaren Auftaktniederlage gegen den SC Wörthsee (11:18) zeigte sich die Mannschaft kämpferisch und fokussiert. Mit einem überzeugenden 18:8 gegen München Laim II und einem knappen 12:11 gegen SC Unterpfaffenhofen-Germering erarbeitete sich das Team eine gute Ausgangsposition.

Zwar war im letzten Spiel gegen die favorisierte Mannschaft aus Gröbenzell-Olching beim 11:21 nichts mehr zu holen, doch reichten die gesammelten Punkte, um sich den letzten noch freien Bezirksoberliga-Platz zu sichern. Das Trainerduo lobte vor allem den Einsatzwillen der Mannschaft in einer stark besetzten Qualifikationsgruppe.


F-Jugend sammelt Spielpraxis und Turniererfahrung

Parallel zur Qualifikation lief am Sonntag auch ein weiteres Turnier der Sommerrunde 2025 für die F-Jugend. In Biessenhofen trafen die zwei Kaufbeurer Teams unter der Leitung von Maria Kunkel und Tine Klenk auf die Mannschaften aus Ottobeuren, Memmingen und Biessenhofen. In mehreren spannenden Spielen sammelten die Kinder wertvolle Erfahrungen und zeigten großen Einsatz.

Glücklich und müde traten die jungen Handballerinnen und Handballer die Rückfahrt an. Die Trainerinnen blicken nun gespannt auf die verbleibenden Trainingseinheiten bis zum letzten Turnier der Sommerrunde Mitte Juli in Memmingen.

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Jugend Kinder Sport

Tanz, Freude und Gemeinschaft: Dance Soulution begeistert erneut mit spektakulärer Bühnenshow

Vielfalt in Bewegung: Jazz, Hip-Hop, Breakdance und Storytelling

Zum fünften Mal verwandelte sich der Kaufbeurer Stadtsaal in einen Ort voller Energie, Emotionen und rhythmischer Bewegung: Das Kaufbeurer Studio für Tanz und Fitness Dance Soulution präsentierte eine beeindruckende Show mit über 300 jungen Tänzerinnen und Tänzern – vom Kleinkind, zum Teenager bis hin zum Erwachsenen. Was das Publikum erlebte, war mehr als eine Tanzaufführung – es war ein Fest der Freude, Leidenschaft, des Könnens und des Miteinanders Alle vier Vorstellungen vom 29. Mai bis 01. Juni 2025 waren restlos ausverkauft.

Ein kraftvoller Auftakt und strahlende Kinderaugen

Schon der Beginn versprach Großes: Mit einer mitreißenden Performance ging es direkt in die Vollen. Besonders bewegend war der Auftritt der jüngsten Teilnehmer*innen, die mit sichtlicher Freude zeigten, was sie gelernt hatten. Unterstützt durch ein liebevoll gestaltetes Video wurde ihre Entwicklung auf der großen Bühne greifbar – und rührte viele im Saal.

Vielfalt in Bewegung: Jazz, Hip-Hop, Breakdance und Storytelling

Die Show lebte von ihrer Vielfalt: Von gefühlvollen Jazz-Dance-Auftritten über energiegeladene Hip-Hop-Choreografien bis hin zu einer kreativen Breakdance-Show, bei der einzelne Moves live auf die Leinwand übertragen wurden – das Programm war voller Überraschungen. Auch tänzerisches Storytelling hatte seinen Platz, unter anderem mit einer ausdrucksstarken Nummer rund um Stühle.

Ein Finale, das Gänsehaut verursachte

Zum großen Schlussakt kamen alle Gruppen gemeinsam auf die Bühne – über 300 junge Menschen, die mit Leidenschaft und Disziplin diesen Abend zu etwas Besonderem machten. Das Publikum dankte mit tosendem Applaus. Was Chris Meirich und sein Team auf die Bühne gebracht haben, war erneut eine gigantische Veranstaltung – professionell, emotional und mitreißend.

Tanzen verbindet – und das war an diesem Abend in jeder Sekunde zu spüren.

Die Bilder der Veranstaltung. Fotos: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren

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Jugend Sport

Erfolg mit Technik und Teamgeist

Taekwondo Team Buron überrascht bei Nordbayerischer Meisterschaft mit starkem Nachwuchs

Das Talentteam Technik des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren startete bei der Nordbayerischen Meisterschaft in der Nachwuchsklasse in Feucht mit 11 Startern.
Bei 200 Teilnehmer aus 24 Vereinen holte sich das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren
überraschend den 2. Platz in der Mannschaftswertung in der Nachwuchsklasse hinter der Kampfgemeinschaft Donau-Lech-Iller und überzeugt mit ihrer guten Nachwuchsarbeit.

Der Formenlauf ist ein festgeschriebener Bewegungsablauf gegen einen imaginären Gegner, ein sogenannter Schattenkampf. Je nach Gürtelgraduierung steigen hier die geforderten Techniken.
5 Punktrichter werten, ähnlich wie im Eiskunstlauf, Technik und Präsentation in maximal 3 Durchgängen.
Traditionell begann der Tag mit dem Teamlauf. Hier zeigte das Nachwuchsteam bereits, dass sie gut auf das Turnier eingestellt wurden. Gold holten sich Sophia Janser, Luise Glocker und Elisa Kreit bei den Kadetten, einen 3. Platz belegten Johanna, Theresa Appelt und Mathilda Kreit in der Schülerklasse. Ebenfalls Bronze holte sich Raphael Hafenmaier in der Teamklasse männl. mit Felix Burger und Dominik Brenner (VFL Buchloe).

Ella Britzger (6) schnupperte zum ersten Mal Turnierluft. Sie musste sich lediglich ihrer Vereinskollegin Theresa Appelt (7) geschlagen geben. Beide Mädchen freuten sich über Gold und Silber im Einzelstart.
9 Starter gingen in der Klasse Schüler B weiblich an den Start. Hier reichte es für Johanna Appelt und Mathilda Kreit nur für Platz 5 und 6.

Jonas Britzger zeigte in der Klasse Schüler A männlich einen tollen Auftritt und holte sich erneut Gold in der Nachwuchsklasse. Sein Vereinskollege Jonathan Roth belegte hier Platz 7.
Überzeugende Leistungen bot auch die 10 Jährige Sophia Janser. In einem starken Teilnehmerfeld von 13 Startern belegte sie hier mit einem Punkt Vorsprung Platz 1. Für Elisa Kreit reichte es hier leider nur für Platz 10.
Luise Glocker konnte diesmal nicht an ihre vorherigen Turnierleistungen im Einzel anknüpfen und belegte in der Kadettenklasse weiblich Platz 6.
Besser lief es für Luise im Paarlauf mit Jonas Britzger. Hier konnten die zwei Nachwuchstalente überzeugen und holten sich Gold bei einem Teilnehmerfeld von 7 Paarläufern. Über Bronze freuten sich in der Kadettenklasse Sophia Janser und Jonathan Roth.
Ebenfalls Gold im Paarlauf holte sich das Ehepaar Appelt Matthias und Eunryang.
Im Einzel legte Eunryang erneut Gold nach, während sich Matthias nach einem technischen Fehler mit Bronze zufrieden geben musste.

Mit 6x Gold, 1x Silber und 3x Bronze war Talenteam Technik Trainer Raphael Hafenmaier, Coach Hannah Zimmermann und 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann sehr zufrieden.

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