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Bildung Jugend

Erneut ausgezeichnet: „FOBOSSO Postbote“ gewinnt „Die Raute“

FOS Kaufbeuren/Die Redaktion des „FOBOSSO Postboten“ bei der Preisverleihung der Hanns-Seidel-Stiftung in München

Die Schülerzeitung der FOSBOS Kaufbeuren holt zum wiederholten Mal den Schülerzeitungspreis der Hanns-Seidel-Stiftung, diesmal in der Kategorie „Kreativität und Gestaltung“

Die Schülerzeitung der FOSBOS Kaufbeuren hat es wieder geschafft: Der „FOBOSSO Postbote“ ist erneut mit dem Schülerzeitungspreis „Die Raute“ der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet worden. Zur Preisverleihung in München reiste die Redaktion gemeinsam mit ihrer Lehrerin Mareike Schmidt. Auch Kaufbeurens 2. Bürgermeisterin Julia von Stillfried trafen sie dort. Diese dankte den jungen Leuten und ihrer Lehrerin nach dem offiziellen Teil noch einmal persönlich für ihr Engagement neben dem regulären Unterricht.

Zur Begrüßung würdigte Professor Klaus Holetschek, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, den Einsatz der jungen Journalistinnen und Journalisten auf mehreren Ebenen: für die Schulgemeinschaft, draußen bei der Recherche und bei der Verantwortung für die eigenen Inhalte. Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, Deep Fakes und der Frage, was Fiktion und was Wahrheit ist, seien Engagement und das Prüfen von Fakten für die Demokratie unverzichtbar.

Besonders überzeugt hat die Jury das ungewöhnliche Format des „FOBOSSO Postboten“. „Die Zeitung kann man nicht übersehen, man stolpert quasi darüber“, sagte Holetschek bei der Preisverleihung. Anders als die übrigen Schulen setzten die Redakteurinnen des „FOBOSSO Postboten“ nicht auf ein klassisches Heft, sondern platzierten Artikel und Fotos auf einem Plakat, das in jedem Klassenzimmer aushing. Über einen QR-Code gelangten die Leserinnen und Leser zu weiteren Artikeln und Beiträgen auf der Homepage der Schule.

Die prämierte Ausgabe stand unter dem Thema „Freiheit und Grenzen“. Lilli Braun steuerte eine Fotocollage über spektakuläre Gefängnisausbrüche bei, ein weiterer Artikel beschäftigte sich mit der Einschränkung individueller Freiheit durch Kleidervorschriften an manchen Schulen, und ein Podcast widmete sich der Kunstfreiheit. In ihrem Beitrag „Demokratie braucht Haltung“ setzte sich Franziska Gabler mit dem Neutralitätsgebot im Politikunterricht auseinander und mit der Aufgabe von Lehrkräften, für die Demokratie einzustehen.

Dieser Artikel passte besonders gut zur Laudatio von Christian Nitsche, Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks. „Ihr seid die nächste Generation und die Pfeiler dieser Demokratie“, sagte er den Schülerinnen und Schülern. „Seid wachsam, seid kritisch, seid diejenigen, auf die sich die Menschen verlassen können.“ Nitsche ermutigte die jungen Leute, hartnäckig zu sein und ihr Ding zu machen, und erzählte von seiner eigenen Laufbahn, die ebenfalls in der Redaktion einer Schülerzeitung an einem Nürnberger Gymnasium begann. Den Unterschied zwischen gutem Journalismus und Influencern erklärte er mit einem Vergleich: Wer backen kann, ist noch lange kein Bäcker. „Man muss sagen, was Sache ist, auch wenn es keine Likes einbringt.“ Als Journalist sei man Diener eines Gemeinwesens, das für Freiheit und Gleichheit einsteht. Zum Abschluss appellierte er: „Bewahrt euch eure Neugier und arbeitet am Erhalt der Demokratie.“

Der Großteil der Redakteurinnen will auch künftig weiter am „FOBOSSO Postboten“ arbeiten, obwohl die meisten inzwischen die 13. Klasse besuchen und damit viel Arbeit vor sich haben. An der FOSBOS ist die Kontinuität ohnehin eine Herausforderung: Die Schülerinnen und Schüler sind meist nur ein bis zwei Jahre an der Schule, und der Unterricht ist stark von der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen geprägt. Hoffnung macht, dass für die kommende Ausgabe zwei neue Mitglieder aus den 11. Klassen dazugekommen sind, die der Redaktion hoffentlich noch ein weiteres Jahr erhalten bleiben.

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Jugend Sport

Talentteam Buron Kaufbeuren mit 5 Teilnehmern beim Deutschen Jugendcup 2026

Bild: Lilia Hafenmaier (TTBK)

Nachwuchssportler schnuppern große Turnierluft

Große Wettkampfluft schnupperten 5 Sportler vom Talentteam Buron Kaufbeuren. In Wernau fanden die Deutschen Meisterschaften sowie der Deutsche Jugendcup 2026 im Taekwondo statt. Raphael Hafenmaier, Trainer vom Talentteam Poomsae, bereitete mit zusätzlichen Trainingseinheiten am Wochenende sein Team auf dieses Event vor.

Sichtlich nervös startete das Team mit Amara Utku, Elisa und Mathilda Kreit (Pforzen) ins Turnier. Nach zwei wackligen Durchgängen mit mehreren technischen Unsauberkeiten sicherten sie sich Platz 5 auf ihrem ersten Jugendcup. Auch im Einzel wirkte sich die Nervosität durchaus auf die Leistungen auf der Matte aus. Jonathan Roth konnte sich nach zwei soliden Läufen Platz 5 in einem starken Teilnehmerfeld sichern. Jonas Britzger musste sich in der gleichen Kategorie diesmal mit Platz 6 zufriedengeben. Er präsentierte im Finale seine Formen in falscher Reihenfolge und musste somit mit 0,6 Wertungspunkten Abstriche machen. Somit war eine Medaille außer Reichweite.

Amara Utku, Elisa und Mathilda Kreit starteten in einem großen Teilnehmerfeld von 31 Teilnehmern. Leider schaffte es keine der drei Teilnehmerinnen in die nächste Runde. Coach Raphael Hafenmaier und 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann waren mit den Ergebnissen ihrer Nachwuchssportler trotzdem zufrieden auch wenn es diesmal nicht für einen Podestplatz gereicht hat. Zielsetzung waren diesmal keine Medaillen, sondern wichtige Erfahrungen für kommende Meisterschaften mitzunehmen. Alle 5 Sportler sind erst seit zwei Jahren im Talentteam und konnten bei einem starken Teilnehmerfeld gute Sportler hinter sich lassen. Dies bestätigt die gute Nachwuchsarbeit im Verein.

Das nächste Event steht bereits vor der Tür. Am 24.10.2026 starten 8 Teilnehmer beim Offenen Technikcup in Buchloe

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Jugend Kultur Tourismus Veranstaltung

Spotlight aufs Altstadtfunkeln

Das Altstadtfunkeln 2025 lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Altstadt (Foto: André Schwerdel).

Lichtkunst, Shopping und Kulinarik gibt es auch 2026 an zwei Abenden

Zum Altstadtfunkeln verwandelt sich Kaufbeurens historisches Zentrum wieder an zwei Abenden, nämlich am Freitag, 13. und am Samstag, 14. November von jeweils 16 bis 22 Uhr in eine Bühne für Licht, Kultur, Kulinarik und besondere Einkaufserlebnisse.

Licht und Kunst

Erneut schafft stimmungsvolle Illumination eine besondere Atmosphäre an Fassaden, Straßen und Plätzen, die von vielen beliebten Akteuren und Programmideen bespielt werden.

Neue Perspektiven versprechen in diesem Jahr zwei Videomappings in der Kaiser-Max-Straße, einerseits auf die Rathausfassade und andererseits auf das Gebäude am gegenüberliegenden Straßenende. Auch der Kirchplatz bleibt mit faszinierenden Attraktionen Teil des stimmig abgerundeten Veranstaltungsbereichs.

Einkaufen und gewinnen

Die Geschäfte haben am Freitag bis 22 Uhr, am Samstag bis 20 Uhr geöffnet. Dem Einkauf im Einzelhandel mit vielen besonderen Aktionen und Angeboten, Schlendern und Schlemmen in stimmungsvollem Ambiente und bester Gesellschaft steht damit nichts mehr im Weg.

Zum dritten Mal wird es den beliebten Fotowettbewerb zum Altstadtfunkeln geben. Zu gewinnen gibt es dabei attraktive Gutscheine der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren im Wert zwischen 10 und 100 €. Egal, ob Smartphone oder professionelle Kamera – gesucht werden ganz persönliche Sichtweisen und magische Momente einer Stadt in besonderem Licht.

Inspiration und Information

Die Siegerfotos des letztjährigen Wettbewerbes sind auf der Website » www.altstadtfunkeln-kaufbeuren.de zu bestaunen, die daneben viele weitere Eindrücke aus Kaufbeurens verzauberter Altstadt zeigt. Sie wird demnächst durch Informationen zur kommenden Veranstaltung ergänzt, die Gästen Übersicht und Orientierung beim Veranstaltungsbummel bieten.

Altstadtfunkeln ist die neue Marke, unter der das Candle Light Shopping der Aktionsgemeinschaft und Kaufbeuren leuchtet der städtischen Abteilung Kultur auftreten. Sie findet im Jahr 2026 zum zweiten Mal mit diesem Konzept und dieser Überschrift statt.

Altstadtfunkeln wird präsentiert von vwew energie

Mit Unterstützung von: A & Ohr, Felix Hotel, Sparkasse Allgäu, VR-Bank Augsburg-Ostallgäu

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Jugend Kinder Soziales Veranstaltung

Begeisternder Auftakt der Royal Rangers in Kaufbeuren

Foto: Wolfgang Groß

36 Kinder beim ersten Pfadfindertreffen

Mit einem Lagerfeuer, Stockbrotbacken, Spielen und jeder Menge Spaß startete am Freitag, 9. Oktober, erneut die Royal Ranger Arbeit in Neugablonz. Gleich zum ersten Gruppennachmittag kamen 36 Kinder – eine Teilnehmerzahl, die alle Erwartungen übertraf.

Auf der großen Gemeindewiese der Immanuel Gemeinde herrschte ausgelassene Stimmung sodass die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag verbringen konnten und dabei neue Freundschaften schlossen. Auch die anwesenden Eltern zeigten sich begeistert und dankbar für das große Engagement des ehrenamtlichen Leiterteams, das das Programm mit viel Liebe und Kreativität vorbereitet hatte.

Besonders erfreulich zu sehen war die internationale Zusammensetzung der Gruppe: Etwa die Hälfte der Kinder stammte aus afrikanischen Familien. Damit wurde bereits beim ersten Treffen deutlich, welch wertvollen Beitrag die Royal Rangers zur Begegnung und Integration leisten können.

„Wir sind überwältigt, dass gleich zu unserem ersten Treffen 36 Kinder gekommen sind. Besonders schön war es, zu erleben, wie selbstverständlich Kinder unterschiedlicher Herkunft miteinander gespielt und gelacht haben. Wir wünschen uns, dass unser Stamm ein Ort wird, an dem sich jedes Kind willkommen und wertgeschätzt fühlt“, freut sich die angehende Stammleiterin Rebecca Groß.

Die Royal Rangers sind eine internationale christliche Pfadfinderarbeit, bei der Naturerlebnisse, Abenteuer, Gemeinschaft und die persönliche Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt stehen. Neben praktischen Fähigkeiten und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur werden christliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Respekt und Zusammenhalt vermittelt.

Auch Stefan Ostrowski, Teil des Leitungsteams, blickt voller Zuversicht auf die kommenden Wochen: „Unser Ziel ist es, Kindern echte Gemeinschaft und spannende Abenteuer zu ermöglichen. Sie sollen Freundschaften schließen, Selbstvertrauen entwickeln und lernen, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Der großartige Zuspruch beim ersten Treffen ist für unser gesamtes Leiterteam eine wunderbare Ermutigung.“

Mit den Royal-Ranger-Treffen entsteht ein weiteres wertvolles Freizeitangebot für Kinder unterschiedlicher Herkunft. Die Initiative verbindet christliche Kinder- und Jugendarbeit mit gelebter Integration und wird daher u.a. auch gerne von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ unterstützt.

Interessierte Kinder und ihre Eltern sind herzlich eingeladen, die Royal Rangers kennenzulernen und bei einem der kommenden Gruppennachmittage dabei zu sein. Treffpunkt: Freitags (außer in den Ferien) von 16:00 – 18:00 Uhr an der Immanuel Gemeinde Kaufbeuren (Dessestraße 5, 87600 Kaufbeuren)

Für weitere Informationen können Sie sich auch an rr248@immanuel-kf.de wenden

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Jugend Soziales

Wenn der Start ins Leben an der Wohnung scheitert

Grafik: KI generiert

Mit 20 Jahren obdachlos – mitten unter uns!


Mit 20 Jahren sollte das Leben eigentlich vor einem liegen. Doch für manche junge Menschen beginnt das Erwachsenenleben nicht mit Hoffnung und Aufbruch, sondern mit der bangen Frage, wo sie die nächste Nacht schlafen sollen. Die Wohnungsnot in Kaufbeuren und im Ostallgäu trifft längst nicht mehr nur Familien oder Menschen in klassischen Notlagen. Sie trifft zunehmend auch junge Erwachsene, die trotz Ausbildung, Einsatz und dem Wunsch nach einem geregelten Leben keinen Platz zum Wohnen finden.

Ein aktueller Fall aus der Region zeigt auf bedrückende Weise, wie schnell ein junger Mensch in existenzielle Not geraten kann. Eine 20-jährige Auszubildende aus schwierigen familiären Verhältnissen hatte über längere Zeit keinen festen Wohnsitz. Die Eltern leben getrennt, verlässlichen Rückhalt aus der Familie gab es nicht. Vorübergehend kam sie bei einer älteren Angehörigen unter, die selbst in einer betreuten Wohnform lebte. Dort schlief sie auf dem Sofa – ohne eigenen Raum, ohne Sicherheit und ohne eine feste Adresse.

Doch selbst diese fragile Notlösung hielt nicht dauerhaft. Als sich der Gesundheitszustand der älteren Frau verschlechterte, musste diese in eine Pflegeeinrichtung umziehen. Für die junge Auszubildende brach damit von einem Tag auf den anderen der letzte provisorische Halt weg.

Was folgte, war die verzweifelte Suche nach einem Zimmer oder einer kleinen Wohnung. Zahlreiche Anfragen bei Vermietern, sozialen Trägern und Beratungsstellen blieben ohne Erfolg. Kleine Wohnungen sind knapp, die Mieten hoch, und wer jung ist, wenig verdient und keine finanziellen Sicherheiten vorweisen kann, hat auf dem angespannten Wohnungsmarkt oft kaum eine Chance. Am Ende blieb der 20-Jährigen nur der Weg in eine städtische Notunterkunft.

Gerade für junge Menschen ist das ein erschütternder Einschnitt. Während andere in diesem Alter Pläne schmieden, Freundschaften pflegen und Schritt für Schritt in ein selbstständiges Leben hineinwachsen, geraten Betroffene in einen Alltag voller Angst, Unsicherheit und Scham. Es geht dann nicht mehr um Zukunftsträume, sondern um das nackte Bedürfnis nach Schutz und einem sicheren Ort.

Fachstellen berichten, dass solche Schicksale längst keine Ausnahme mehr sind. Besonders junge Erwachsene ohne familiären Rückhalt geraten immer häufiger zwischen alle Systeme. Sozialverbände fordern deshalb seit Jahren mehr kleine, bezahlbare Wohnungen und gezielte Hilfen für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Denn Wohnungsnot ist nie nur ein Mangel an Quadratmetern. Sie raubt Halt, Würde und Perspektive – und sie trifft immer öfter Menschen, die eigentlich erst am Anfang ihres Lebens stehen.

Infobox: JUST BEst – Jugend stärken, Brücken in die Eigenständigkeit

Das Projekt JUST BEst unterstützt junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben. Gerade beim Übergang in Ausbildung, Beruf und eigene Wohnung brauchen Jugendliche und junge Erwachsene verlässliche Begleitung, praktische Unterstützung und ermutigende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Wenn Sie jungen Menschen eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei:

Elisabeth Sosonow
Seminarleitung SIU – Koordinierungsstelle JUST Best
bfz gGmbH Kempten, Aussenstelle Marktoberdorf
Telefon: 08342 9689-12
E-Mail:
elisabeth.sosonow@bfz.de
WEB: www.ke.bfz.de

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Bildung Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Die Bibel entdecken – eine faszinierende Reise durch Geschichte, Glauben und Kultur

Im Nachbau der historischen Gutenberg-Druckpresse veranschaulicht eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Auch bei der Bibelausstellung vom 24. bis 31. Oktober 2026 in Kaufbeuren können Besucher die historische Drucktechnik kennenlernen und selbst einen Bibelvers drucken. Symbolbild. Foto: International Printing Museum / Wikimedia Commons, Lizenz

Große Bibelausstellung vom 24. bis 31. Oktober in Kaufbeuren – Historische Schätze, spannende Einblicke und eine Gutenberg-Druckerpresse zum Mitmachen

Die Bibel ist das meistverbreitete Buch der Welt und hat wie kaum ein anderes Werk die Geschichte, Kultur und Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg geprägt. Doch wie ist dieses außergewöhnliche Buch eigentlich entstanden? Wie wurden seine Texte über Jahrtausende überliefert? Und weshalb ist die Bibel bis heute für Milliarden Menschen eine Quelle des Glaubens, der Hoffnung und der Orientierung?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet eine besondere Bibelausstellung unter dem Motto „Den Weltbestseller entdecken“, zu der die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ gemeinsam mit vier evangelisch-freikirchlichen Gemeinden vom 24. bis 31. Oktober 2026 in die Kirche im alten Kino, Gartenweg 6 in Kaufbeuren, einlädt. Die Ausstellung richtet sich an Menschen aller Generationen – an Gläubige ebenso wie an alle, die sich für Geschichte, Kultur und die Entstehung eines der bedeutendsten Bücher der Menschheit interessieren. Der Eintritt ist frei, ebenso die angebotenen Führungen.

Auf zehn professionell gestalteten Schautafeln und anhand zahlreicher interessanter Ausstellungsstücke können die Besucher eine spannende Zeitreise von den Anfängen der Schrift über die Entstehung der biblischen Texte bis hin zur digitalen Bibel unserer Zeit unternehmen. Dabei erfahren sie unter anderem, auf welchen Materialien die Menschen früher schrieben, wie biblische Handschriften vervielfältigt und überliefert wurden und welche Bedeutung die Erfindung des Buchdrucks für die weltweite Verbreitung der Bibel hatte. Anschauliche Darstellungen, historische Exponate und informative Filmbeiträge vermitteln einen lebendigen Eindruck von der außergewöhnlichen Geschichte dieses Buches. Auch die Entstehung der Bibel und die Bedeutung ihrer verschiedenen Bücher werden verständlich erläutert.

Ein besonderer Höhepunkt ist der funktionsfähige Nachbau einer historischen Gutenberg-Druckerpresse. Hier können die Besucher erleben, wie mühsam und aufwendig die Herstellung gedruckter Texte vor rund 570 Jahren war. Die Besucherinnen und Besucher dürfen auf Wunsch auch selbst Hand anlegen, einen Bibelvers drucken und diesen als persönliche Erinnerung mit nach Hause nehmen. Damit wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern unmittelbar erlebbar. Ergänzt wird die Ausstellung durch interessante Filmbeiträge und einen Informationsbereich mit ausgewählter Literatur rund um die Bibel.

Nach den erfreulichen Erfahrungen mit der letztjährigen Ausstellung „Weltreligionen“, die auf großes Interesse stieß, möchte die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ auch in diesem Jahr möglichst vielen Schülerinnen und Schülern einen lebendigen Zugang zu einem bedeutenden Teil unserer Geschichte und Kultur ermöglichen. Deshalb sind die Vormittage vom 26. bis 30. Oktober, jeweils von 9 bis 12 Uhr, ausschließlich für angemeldete Schulklassen reserviert. Besonders angesprochen sind Lehrkräfte der Fächer Religion, Ethik und Geschichte. Die Ausstellung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht und lädt dazu ein, historische Zusammenhänge zu entdecken, Fragen zu stellen und sich mit der Bedeutung der Bibel auseinanderzusetzen. Für die anschließende Nachbereitung im Unterricht steht den Lehrkräften außerdem ein eigens vorbereitetes Bibelquiz zur Verfügung. Die Anmeldung für Schulklassen erfolgt über die Internetseite der Stiftung unter www.nia-stiftung.org/bibelausstellung.

„Die Bibel ist weit mehr als ein historisches Dokument. Für uns Christen ist sie Gottes Wort, das auch heute noch Menschen anspricht, Hoffnung schenkt und Orientierung für das Leben gibt“, erklärt Wolfgang Groß, Vorsitzender der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“. „Mit dieser Ausstellung möchten wir Menschen unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung herzlich einladen, die Bibel neu oder vielleicht zum ersten Mal kennenzulernen. Besonders am Herzen liegt uns, dass auch junge Menschen entdecken können, welchen außergewöhnlichen Einfluss dieses Buch auf unsere Geschichte, unsere

Kultur und unser gesellschaftliches Zusammenleben genommen hat. Gleichzeitig möchten wir dazu ermutigen, sich persönlich mit der Botschaft der Bibel auseinanderzusetzen, deren Mittelpunkt die Liebe Gottes zu uns Menschen ist.“

Die Veranstalter verstehen die Ausstellung deshalb nicht nur als einen interessanten Streifzug durch die Geschichte, sondern auch als Einladung, sich mit den großen Fragen des menschlichen Lebens zu beschäftigen. Was gibt unserem Leben Sinn und Orientierung? Was bedeuten Nächstenliebe, Vergebung und Hoffnung? Und weshalb hat die Botschaft von Jesus Christus bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren? Die Ausstellung möchte zum Nachdenken anregen, neue Perspektiven eröffnen und Menschen unterschiedlicher Überzeugungen miteinander ins Gespräch bringen.

Besonders freuen sich die Veranstalter darüber, dass Johannes Singhammer, ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Bundestages, erneut die Schirmherrschaft übernommen hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte er die Ausstellung „Weltreligionen“ als Schirmherr begleitet und damit seine Verbundenheit mit diesem besonderen Bildungsangebot zum Ausdruck gebracht. Auch bei der diesjährigen Bibelausstellung wird Johannes Singhammer persönlich anwesend sein und an der feierlichen Eröffnungsveranstaltung teilnehmen, die am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen einer Vernissage für geladene Gäste stattfindet.

Für die Öffentlichkeit ist die Bibelausstellung vom 24. bis 31. Oktober 2026 geöffnet. Die regulären Besuchszeiten sind sonntags bis freitags jeweils von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 19 Uhr. Veranstaltungsort ist die Kirche im alten Kino, Gartenweg 6 in Kaufbeuren, unmittelbar hinter dem Stadtsaal. Der Besuch der Ausstellung einschließlich der Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für Einzelbesucher und Familien nicht erforderlich.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ und die beteiligten evangelisch-freikirchlichen Gemeinden freuen sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher aus Kaufbeuren und der gesamten Region. Sie laden herzlich dazu ein, sich auf eine Entdeckungsreise durch die faszinierende Geschichte der Bibel zu begeben und dabei vielleicht auch ganz persönlich neue Zugänge zu einem Buch zu finden, das seit Jahrtausenden Menschen bewegt und bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat.

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Jugend Sport

Baubeginn beim TSV Oberbeuren

Die ersten Schritte sind getan

Nach fünf Jahren des Wartens und Planens war es endlich so weit: Der Bau des neuen Vereinsheims des TSV Oberbeuren hat offiziell begonnen.

In den kommenden Monaten steht noch viel Arbeit an, die auch zahlreiche Eigenleistungen erfordert. Mit vereinten Kräften und großem Engagement blickt der Verein zuversichtlich auf die bevorstehende Bauzeit.

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Bildung Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

„Tell me why“: Münchner Kammerspiele gastieren am 23. Oktober in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Foto: Kammerspiele München

Neun Jugendliche erzählen von ihren Familiengeschichten, Religion und Identität – Theaterprojekt am 23. Oktober mit Schul- und Abendvorstellung

Was verbindet Menschen, deren Familiengeschichten, religiöse Prägungen und Lebenserfahrungen ganz unterschiedlich sind? Und wie kann eine gemeinsame Erinnerung entstehen, wenn die persönlichen Hintergründe so weit auseinanderliegen? Diesen Fragen widmet sich das Theaterprojekt „Tell me why“ der Münchner Kammerspiele, das am Freitag, 23. Oktober 2026, in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren zu sehen ist.

Im Mittelpunkt stehen neun Jugendliche, die sich mit ihrer Herkunft, ihrem Glauben und den Geschichten ihrer Familien auseinandersetzen. Gemeinsam besuchen sie Synagogen, Kirchen und Moscheen und erkunden ihre jüdischen, christlichen und muslimischen Prägungen.

Unterschiedliche Lebenswege und die Frage nach gemeinsamer Erinnerung

Die Jugendlichen verbindet ihr Wohnort und die Tatsache, dass sie zu Hause neben Deutsch eine weitere Muttersprache sprechen. Ihre persönlichen Hintergründe unterscheiden sich dagegen erheblich. Das Theaterprojekt gibt Einblicke in ihre Lebenswege und Familienbiografien. Dabei kommen Flucht- und Migrationserfahrungen ebenso zur Sprache wie Erlebnisse mit Rassismus und Antisemitismus.

Eine zentrale Rolle spielt die Erinnerungskultur. Wie lässt sich gemeinsam an das Unrecht des Nationalsozialismus erinnern, wenn die eigenen Familiengeschichten unterschiedliche Bezüge dazu haben? Und wie verändert sich das Erinnern, wenn die unmittelbaren familiären Verbindungen zu dieser Zeit zunehmend schwinden?

Was bedeutet es, einander wirklich zu kennen?

„Tell me why“ geht über die Darstellung unterschiedlicher Lebensgeschichten hinaus. Das Stück beschäftigt sich mit der Frage, was eine echte Begegnung ausmacht und wie Menschen trotz verschiedener Erfahrungen Verständnis füreinander entwickeln können.

Regisseur und Autor Martin Valdés-Stauber bringt diese Themen in einem Projekt der Münchner Kammerspiele auf die Bühne. Dabei stehen nicht fertige Antworten im Vordergrund, sondern die Fragen, die sich aus dem Austausch der Jugendlichen ergeben.

Zwei Vorstellungen am 23. Oktober in Kaufbeuren

Die Kulturwerkstatt Kaufbeuren zeigt das Gastspiel am Freitag, 23. Oktober 2026, mit zwei Aufführungen. Um 10 Uhr findet eine Schulvorstellung statt, um 19 Uhr folgt die Abendvorstellung.

Veranstaltungsinformationen

  • Termin: Freitag, 23. Oktober 2026

  • Schulvorstellung: 10 Uhr

  • Abendvorstellung: 19 Uhr

  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

  • Eintritt: 19,70 Euro regulär, 12,70 Euro ermäßigt (jeweils zuzüglich Vorverkaufs- und Systemgebühr)

  • Tickets: www.reservix.de

  • Weitere Informationen: kw-sb.de/tickets

  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

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Jugend Karriere Wirtschaft

Weniger Ausbildungsverträge in Kaufbeuren und dem Ostallgäu: IHK meldet Rückgang um 6,8 Prozent

713 neue Ausbildungsverträge zum 1. Oktober – Ausbildungsmarkt bleibt in Bewegung, zahlreiche Lehrstellen sind weiterhin unbesetzt

Kaufbeuren/Ostallgäu – Auf dem Ausbildungsmarkt in Kaufbeuren und dem Ostallgäu ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Nach aktuellen Zahlen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben wurden zum Stichtag 1. Oktober 2026 in der Region 713 neue Ausbildungsverträge registriert. Ein Jahr zuvor waren es noch 765 gewesen. Das entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent.

Gleichzeitig zeigt sich, dass der Ausbildungsmarkt auch nach dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. September in Bewegung bleibt. Allein im September gingen bei der IHK Schwaben rund 700 zusätzliche Ausbildungsverträge für das laufende Jahr ein.

Viele Jugendliche entscheiden sich erst spät

„Viele Absolventen beginnen erst spät mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Der Einstellungsprozess in den Betrieben geht damit inzwischen weit in das neue Ausbildungsjahr hinein“, berichtet Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Bildung bei der IHK Schwaben.

Schwabenweit ist die Zahl der neuen Auszubildenden inzwischen auf 7.628 gestiegen. Das sind 5,8 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Nach Einschätzung der IHK fällt vielen Schulabgängern die berufliche Orientierung schwer. Manche seien von den zahlreichen Möglichkeiten überfordert oder hätten falsche Vorstellungen von einzelnen Berufsbildern. Mit Nachvermittlungsaktionen und individuellen Beratungsangeboten versucht die Kammer deshalb, Jugendliche auch nach dem regulären Ausbildungsbeginn mit Unternehmen zusammenzubringen.

Unterschiedliche Entwicklung in den Branchen

Im gesamten Allgäu wurden zum 1. Oktober rund 3.150 neue Ausbildungsverträge registriert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 5,6 Prozent. Dabei entwickeln sich die einzelnen Branchen unterschiedlich. Besonders in den gewerblich-technischen Berufen verzeichnet die IHK ein Minus von sieben Prozent. Als Gründe nennt die Kammer unter anderem die schwierige wirtschaftliche Lage der Industrie.

Anders sieht es im Hotel- und Gaststättengewerbe aus. Hier stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um zehn Prozent. Auch im Verkehrs- und Transportgewerbe wurde mit vier Prozent ein Zuwachs registriert. Zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen zählen nach Angaben der IHK unter anderem Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer, Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute für Büromanagement und Fachinformatiker.

Mehr als 1.700 Ausbildungsstellen weiterhin offen

Trotz der rückläufigen Vertragszahlen sieht die IHK Schwaben die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen weiterhin auf einem hohen Niveau. Im regionalen IHK-Ausbildungsatlas sind derzeit mehr als 1.700 offene Ausbildungsstellen eingetragen, darunter zahlreiche Angebote für das laufende Ausbildungsjahr.

Allerdings haben viele Betriebe Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Nach einer von der IHK angeführten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) konnten Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,5 Ausbildungsplätze nicht besetzen. In fast der Hälfte der Fälle fehlten nach Angaben der befragten Betriebe geeignete Bewerbungen.

Zudem berichten vier von zehn Unternehmen in einer DIHK-Umfrage über Defizite bei grundlegenden Kenntnissen, beispielsweise in Mathematik, Deutsch oder wirtschaftlichen Zusammenhängen.

IHK sieht wachsende Herausforderungen bei schulischen Grundlagen

Sorgen bereitet der Kammer auch die Zahl junger Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik waren dies im Schuljahr 2023/2024 in Bayerisch-Schwaben knapp 1.200 Jugendliche ohne Abschluss der Mittelschule. „Viele Betriebe geben auch jungen Menschen mit Startschwierigkeiten eine Chance. Für die Unternehmen steigt damit der Aufwand in der Ausbildung enorm“, erklärt Fischer.

Die IHK unterstützt Betriebe und Auszubildende deshalb mit verschiedenen Angeboten. Dazu gehören Bildungsberatung, der Kurs „Fit fürs Lernen“ zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen sowie das Programm „VerAplus“, bei dem erfahrene Fachkräfte junge Menschen während ihrer Ausbildung begleiten. Mit dem Kombimodell „1+x“ besteht seit diesem Jahr zudem in bestimmten Ausbildungsberufen die Möglichkeit, die Berufsschulzeit zu verlängern. „Wir dürfen Jugendliche mit schulischen Problemen nicht aufgeben und müssen ihre Potenziale auf jeden Fall nutzen. Gleichzeitig darf die Last nicht allein bei den Ausbildungsbetrieben liegen“, betont Fischer.

Ausbildungszahlen im regionalen Vergleich

Die IHK Schwaben meldet zum 1. Oktober 2026 folgende Entwicklung:

Region20262025Veränderung
Ostallgäu/Kaufbeuren713765−6,8 %
Unterallgäu/Memmingen1.0191.101−7,4 %
Oberallgäu/Kempten1.0911.141−4,4 %
Lindau323327−1,2 %
Bayerisch-Schwaben gesamt7.6288.100−5,8 %

Quelle: IHK Schwaben, Stand 1. Oktober 2026. Erfasst sind die bei der IHK registrierten Ausbildungsverträge.

Beratung für Jugendliche und Unternehmen

Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, sowie Unternehmen mit offenen Lehrstellen können sich an die Berufsorientierung der IHK Schwaben wenden.

Die Beratung ist telefonisch unter 0821 3162-100 erreichbar. Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten gibt es unter ihk.de/schwaben/ausbildung.

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Jugend Kinder Soziales Weihnachten

Weihnachtsfreude beginnt schon jetzt – Weihnachtsmarkt im Family Store eröffnet!

Foto: Wolfgang Groß

Festlicher Weihnachtsschmuck, liebevolle Geschenkideen und 10 % Jubiläumsrabatt im Oktober – doch im Mittelpunkt steht die wahre Bedeutung von Weihnachten

Weihnachten ist zwar noch einige Wochen entfernt, doch im Family Store der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist bereits festliche Stimmung eingekehrt. Funkelnde Sterne, wunderschöner Christbaumschmuck, weihnachtliche Dekorationen und viele kleine Geschenkideen verwandeln einen Teil des beliebten Secondhand-Kaufhauses in einen liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt.

Mit viel Engagement und Freude haben die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer eine große Auswahl an weihnachtlichen Artikeln zusammengestellt, die schon jetzt zum Stöbern und Entdecken einladen.

„Wir haben unseren Weihnachtsmarkt bewusst frühzeitig eröffnet, damit unsere Kundinnen und Kunden genügend Zeit haben, in aller Ruhe schöne Dekorationen und kleine Geschenke für ihre Lieben auszusuchen“, erklärt Matthias Malzkorn, Geschäftsleiter des Family Store. „Denn die Adventszeit sollte nicht von Hektik und Einkaufsstress geprägt sein, sondern eine Zeit der Vorfreude, der Besinnung und der Begegnung.“

Weihnachten ist mehr als Geschenke und festlicher Glanz

Bei aller Freude über geschmückte Weihnachtsbäume, leuchtende Sterne und liebevoll ausgesuchte Geschenke möchte die christlich geprägte Stiftung auch an den eigentlichen Grund des Weihnachtsfestes erinnern: die Geburt Jesu Christi.

„Weihnachten feiern wir, weil Gott uns in Jesus Christus seine Liebe geschenkt hat. Dieses Geschenk ist unendlich viel wertvoller als alles, was wir kaufen oder unter den Weihnachtsbaum legen können“, betont Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß. „Jesus kam in unsere Welt, um den Menschen Hoffnung, Frieden und Gottes Liebe nahezubringen. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen von Sorgen, Einsamkeit oder Zukunftsängsten belastet sind, ist diese Botschaft aktueller denn je.“

Dieser Gedanke prägt auch die Arbeit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“: Menschen mit Liebe und Wertschätzung begegnen, ihnen praktische Hilfe anbieten und Hoffnung weitergeben.

Weihnachtsfreude zum kleinen Preis – mit 10 % Jubiläumsrabatt

Der Weihnachtsmarkt bietet eine vielfältige Auswahl an gut erhaltenen, gespendeten Weihnachtsartikeln zu besonders günstigen Preisen. Damit verbindet der Family Store die Freude am Schenken mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung gibt es im Oktober außerdem eine besondere Aktion: Alle Kundinnen und Kunden erhalten 10 % Rabatt auf ihre Einkäufe – selbstverständlich auch auf sämtliche Artikel des Weihnachtsmarktes.

Der Family Store ist dabei weit mehr als ein Secondhand-Kaufhaus. Er ist ein Ort der Begegnung, des ehrenamtlichen Engagements und der gelebten Nächstenliebe. Jeder Einkauf trägt dazu bei, die vielfältige soziale Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

Eine herzliche Einladung

„Wir wünschen uns, dass unsere Besucherinnen und Besucher nicht nur etwas Schönes für ihr Zuhause finden, sondern vielleicht auch einen Gedanken mitnehmen, der über Weihnachten hinaus Bestand hat“, sagt Matthias Malzkorn. „Denn die wertvollsten Geschenke sind oft diejenigen, die man nicht kaufen kann: Liebe, Zeit füreinander, Hoffnung und ein offenes Herz für unsere Mitmenschen.“

So möchte die Stiftung mit ihrem Weihnachtsmarkt nicht nur Vorfreude auf das Fest wecken, sondern auch daran erinnern, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt: Gott wurde Mensch – in Jesus Christus. Und seine Liebe dürfen wir an andere Menschen weitergeben.

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Jugend Kinder

Sechs Wochen, ein starkes Team: Der Stadtjugendring zieht Bilanz zu den Sommerferien

Foto: Stefanie Echtler

Sechs Wochen lang war beim Stadtjugendring (SJR) Hochbetrieb – und am Ende steht eine durchweg positive Bilanz. Von der großen Stadtranderholung zum Ferienauftakt über das Feriencamp Kemnat bis zu den Sommerferien-Tagesangeboten: Das Ferienprogramm war in diesem Jahr so gut besucht wie selten zuvor.

Über 1.000 Kinder zum Auftakt
Den Startschuss machte die Stadtranderholung (SRE): In zwei Wochen kamen dort über 1.000 Kinder zusammen. Bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung sorgte ein großes ehrenamtliches Team dafür, dass der Auftakt in die Ferien für alle ein Erfolg wurde.
Ein Moment ist dem Team besonders in Erinnerung geblieben: Am letzten Tag der zweiten Woche kam ein Mädchen aufgeregt zu den Betreuer:innen gelaufen und erzählte, das sei die schönste Woche ihres ganzen Sommers gewesen. So bunt, so viel los und so viele neue Freund:innen gefunden. Solche Rückmeldungen sind es, die dem Team zeigen, wofür sich der Einsatz lohnt.

„Wenn Kinder am letzten Tag gar nicht mehr nach Hause wollen, weil sie so viel Spaß hatten, dann sieht man, wofür wir das ganze Jahr über arbeiten“, sagt Michael Böhm, der als Geschäftsführer die Stadtranderholung verantwortet. „Das war ein Auftakt nach Maß und hat gleich die Messlatte für den Rest des Sommers hochgelegt.“

Feriencamp Kemnat: Jede Woche ein neues Thema
In den Ferienwochen drei bis sechs lief parallel das Feriencamp Kemnat auf Hochtouren. Zwischen 50 und 70 Kindern waren dort pro Woche angemeldet  und jede Woche stand unter einem eigenen Schwerpunktthema, sodass für Abwechslung und immer neue Erlebnisse gesorgt war.
„Die Kinder kommen teilweise mehrere Wochen hintereinander zu uns, weil jedes Mal ein neues Thema wartet“, erklärt Beate Siegmund, die beim SJR die Ferienbetreuungen im Camp Kemnat verantwortet. „Genau das macht das Camp Kemnat so besonders: Es wird nie langweilig, und die Kinder erleben jede Woche etwas Neues.“

Tagesangebote zu 95 Prozent ausgebucht
Auch die vier Wochen mit Sommerferien-Tagesangeboten waren ein voller Erfolg: 95 Prozent der Veranstaltungen waren ausgebucht. Ob bei der „Kleinen Eselwanderung – Natur erleben & Tiere entdecken“, beim „Erlebnisbauernhof – Vom Korn zum Brot“ oder bei einer der zahlreichen Kreativ- und Bewegungsaktionen. Für jedes Interesse war etwas dabei und die Rückmeldungen von Kindern und Eltern fielen durchweg positiv aus.

Neues Erfolgsmodell: Das MoBiKu bringt die Ferien zu den Kindern
Einen besonderen Zuwachs erlebte in diesem Sommer das MoBiKu, die mobile Spielplatzbetreuung des SJR. Das Team ist ohnehin das ganze Jahr über mit seinem Bauwagen voller Spielgeräte an den Spielplätzen in den Wohngebieten unterwegs. In den Sommerferien kamen gezielt zusätzliche Ferienprogramm-Highlights obendrauf, etwa das „Geheimnisvolle Märchenzelt“ mit einer Märchenerzählerin. So bringt das MoBiKu sein kostenloses Angebot direkt dorthin, wo die Kinder ohnehin sind.
„Wir merken deutlich, dass wir mit gezielten Ferien-Highlights direkt auf den Spielplätzen Kinder erreichen, die sonst nicht den Weg zu unseren etablierten Ferienangeboten finden. Genau das ist unser Ziel: niedrigschwellig, kostenlos und direkt vor der Haustür. Das hat sich in diesem Sommer als echtes Erfolgsmodell erwiesen, das wir gezielt weiter ausbauen wollen“, sagt Sebastian Stich, der selbst im MoBiKu-Team mitarbeitet und beim SJR inhaltlich für die Ferienprogramme verantwortlich ist.

Ein starkes Team im Hintergrund
Möglich wird ein solches Programm nur durch das Zusammenspiel von einem jungen, engagierten Ehrenamtlichen-Team und einem hauptamtlichen Team, das auch mal an Wochenenden mit anpackt: Auf- und Abbau, das Herrichten wechselnder Settings und die Organisation im Hintergrund laufen oft parallel zum laufenden Betrieb.
„Was unsere Haupt- und Ehrenamtlichen in diesem Sommer geleistet haben, verdient großen Respekt. Sie haben auch an Wochenenden die Ärmel hochgekrempelt, damit für die Kinder jede Woche ein neues, funktionierendes Angebot steht. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt die SJR-Vorsitzende Nina Weber.
„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der forensischen Klinik des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren, die uns bei Auf- und Abbau auch wieder tatkräftig unterstützt. Das ist für uns ein wertvolles Beispiel dafür, wie gut ein solches gemeinsames Anpacken funktionieren kann“, ergänzt Böhm.

Fazit
Sechs Wochen, drei große Programmbausteine, mehr als 1.500 Kinder und ein Team, das an sieben Tagen die Woche bereitstand: Der Stadtjugendring blickt auf einen rundum gelungenen Sommer zurück – und plant schon jetzt an den Angeboten für das kommende Jahr.

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Jugend Kinder Soziales

Royal Rangers Pfadfinderstamm 248 wird reaktiviert

Foto: Wolfgang Groß – Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Erstes Treffen am Freitag, 9. Oktober

Kaufbeuren-Neugablonz. Nach einer langen Pause wird der Royal-Rangers-Pfadfinderstamm 248 in Neugablonz wieder aktiv. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern vorbeizukommen und die christliche Pfadfinderarbeit kennenzulernen.

Der Stammposten musste seine Arbeit aufgrund fehlender Leitungskräfte zunächst einstellen. In den vergangenen zwölf Monaten starteten bereits die Vorbereitungen für den Neustart dieser Royal Ranger Arbeit, indem das angehende Leitungsteam zusammen mit zwölf eritreischen Kindern regelmäßig an den wöchentlichen Treffen des benachbarten Royal-Rangers-Stammes in Marktoberdorf teilnahmen. Organisiert und begleitet wurde dies insbesondere von Rebecca Groß sowie von Stefan Ostrowski, Regionalleiter der Royal Rangers für Schwaben, wobei die Stiftung Nächstenliebe in Aktion zwei Kleinbusse für die Fahrten kostenlos zur Verfügung stellte.

Nun hat sich Rebecca Groß bereit erklärt, gemeinsam mit Stefan Ostrowski und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Royal-Ranger-Stamm 248 in Neugablonz neu aufzubauen. „Uns ist wichtig, dass Kinder einen Ort finden, an dem sie Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen, die Natur entdecken und zugleich christliche Werte ganz praktisch kennenlernen können“, erklärt Rebecca Groß. „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt wieder direkt in Neugablonz weitergehen kann.“

Das Interesse ist bereits groß: Rund 40 Kinder werden am kommenden Freitag für das erste Treffen erwartet.

Die Royal Rangers sind eine christliche Pfadfinderarbeit, bei der Kinder und Jugendliche in altersgerechten Teams von ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern begleitet werden. Neben klassischen Pfadfinderaktivitäten wie Naturerlebnissen, Camps, Wandern, Feuer machen und praktischen Fertigkeiten spielen Gemeinschaft, gegenseitige Verantwortung und der christliche Glaube eine wichtige Rolle.

Wie lebendig diese Arbeit sein kann, konnten vier Kinder aus Neugablonz bereits in diesem Sommer erleben. Sie nahmen am Royal-Rangers-Sommercamp „Exodus“ in Schwangau teil. Das Camp fand vom 10. bis 15. August 2026 statt. Insgesamt 220 Ranger aus den Stämmen Senden, Füssen/Marktoberdorf, Landsberg, Günzburg und Neu-Ulm verbrachten dort eine Woche voll mit Spiel, Spaß und Abenteuer und begaben sich auf eine Reise in das alte biblische Ägypten.

Das erste Treffen findet am Freitag, 9. Oktober 2026, um 16:00 Uhr auf dem Gelände der Immanuelgemeinde, Dessestraße 5 in Neugablonz, statt.

Neben den bereits angemeldeten Kindern sind auch ausdrücklich weitere interessierte Familien willkommen. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern vorbeikommen und die Royal Rangers kennenlernen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an rr248@immanuel-kf.de

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung

Letzte Chance Sommer 87

foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Christoph Jorda

Noch zwei Vorstellungen an diesem Wochenende

Sommer 87

Mut. Freundschaft. Widerstand

Altersempfehlung:
12+
Freitag 09.10. 19 Uhr
Samstag 10.10 um 19 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren

Inhalt

Das Publikum begibt sich in die DDR kurz vor dem Mauerfall. Eine Gruppe Jugendlicher wagt es, mit einem selbst geschrieben Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut zu stellen. Doch ihr kreativer Protest bleibt nicht unbemerkt – und plötzlich geraten sie selbst ins Visier der Staatsmacht. Ein bewegendes Drama über Freundschaft, Zivilcourage und den Preis der Freiheit. Ein Theaterabend, der zum nachdenken anregt und zeigt, wie wichtig es ist, für die eigene Stimme einzustehen.

Kommentar des Regieteams

Ein Theaterstück mit DDR-Bezug ist nicht alltäglich. Umso mehr freut es uns, dass die Jugendlichen sich dem Thema stellen wollen. Die Probenzeit ist eine spannende Erfahrung für alle Beteiligten. Durch intensive Zeitzeugen-Gespräche und Ausflüge kann sich die Gruppe etwas in die Zeit von damals zurück versetzen. Wir freuen uns auf dieses besondere Theaterstück!

Diese Theaterproduktion wird vom Freistaat Bayern gefördert.

Autorin
Leonie Hilbert

Regie
Jannis Konrad

Regieassistenz
Frida Dopfer
Tamara Otparlik
Amelie Hassfurter

Hinweis: Projektionen auf der Bühne wurden mit KI unterstützt.

KULTURWERKSTATT-Vorverkaufsstellen

SCHAUBURG Essen und Trinken
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren
Foyer Stadtmuseum
Kaisergäßchen 12-14, Kaufbeuren

Reservix-Vorverkaufsstellen

https://kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de/p/reservix/group/547262

Buchandlung Menzel
Sudetenstraße 119, Kaufbeuren
Engels Genussreich
Ludwigstraße 34, Kaufbeuren

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Bildung Gesundheit Jugend Kinder Kultur Natur & Tiere Soziales Sport Veranstaltung

Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins neue Schuljahr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Wissenschaft zum Staunen und Mitmachen Von der Welt unserer Zellen bis zu großen Fragen der Wissenschaft

Kaufbeuren, Oktober 2026 – Neues Schuljahr, neue spannende Fragen: Auch im Schuljahr 2026/2027 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Junge Forscherinnen und Forscher ab acht Jahren können sich auf spannende Themen, interessante Expertinnen und Experten und jede Menge Aha-Momente freuen.

Die Kinderuni bringt Wissenschaft dorthin, wo sie für Kinder besonders spannend wird: auf die Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, Neugier zu wecken, Fragen zu stellen und gemeinsam die Welt zu entdecken.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18 Uhr die Veranstaltung „Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“ mit Prof. Dr. Regina Fluhrer auf der großen Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

Was passiert eigentlich mit dem Pausenbrot?

Ein Apfel, Nudeln oder das Pausenbrot – wir essen sie jeden Tag. Doch was geschieht eigentlich danach? Bei der ersten Kinderuni-Veranstaltung des neuen Schuljahres geht es auf eine spannende Reise durch den Körper bis hinein in die winzige Welt unserer Zellen.

Die Kinder erfahren, welche wichtigen Nährstoffe in Lebensmitteln stecken – darunter Zucker, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Gemeinsam wird verfolgt, wie diese Stoffe aus dem Essen in den Körper gelangen, mit dem Blut transportiert werden und schließlich in den Zellen ankommen.

Dabei lernen die jungen Besucherinnen und Besucher auch die faszinierende Welt der Zellen kennen. Denn Zellen sind echte kleine Werkstätten: Sie bauen auf, reparieren, speichern und gewinnen Energie – und sorgen damit unter anderem dafür, dass wir denken, laufen, wachsen und lachen können.

Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Regina Fluhrer, Biochemikerin und Molekularbiologin an der Universität Augsburg. Seit mehr als 25 Jahren forscht sie daran, wie Enzyme in unseren Zellmembranen andere Proteine schneiden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zellen hat.

Die Kinderuni macht damit deutlich: Wissenschaft steckt mitten in unserem Alltag – sogar im Pausenbrot.

Kinderuni in der Kulturwerkstatt

Mit der Kinderuni möchten die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren Kindern einen unkomplizierten Zugang zu Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Kinder ab 8 Jahren und verbinden verständliche Wissensvermittlung mit spannenden Geschichten und anschaulichen Einblicken.

 

  1. Termin

„Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00–18:00 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

  1. Termin

„warum werden Menschen Krank?“

Donnerstag, 19. November 2026, 17-18:00 Uhr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

 

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren freuen sich auf viele neugierige junge Forschende und einen spannenden Start ins neue Kinderuni-Jahr.

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Gesundheit Jugend Kinder

AOK und KLUG machen Schulen hitzeresilient

Damit Schülerinnen und Schüler auch an heißen Tagen dem Unterricht gut folgen können, unterstützt die AOK die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Foto: © PantherMedia / pressmaster

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

30 Grad im Klassenzimmer, die Konzentration sinkt, der Kreislauf macht schlapp – und der Unterricht soll trotzdem weitergehen. Belastende Hitze wird immer mehr auch für Schulen zur Gesundheitsfrage. Die AOK Bayern unterstützt deshalb die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe informiert jetzt über gesundheitliche Risiken und wirksamen Hitzeschutz im Schulkontext. Vertiefende Workshops unterstützen Schulen dabei, einen auf ihre Situation zugeschnittenen Hitzeschutzplan zu erarbeiten.

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

„Wir können Hitze nicht verhindern – aber wir können uns darauf einstellen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schulen brauchen deshalb Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten, die im Alltag funktionieren. „Mit unserem Angebot wollen wir Schulen zunächst niedrigschwellig informieren und sie zugleich dabei unterstützen, Hitzeschutz dauerhaft in ihrer Schule zu verankern“, so Susanne Hasel.

Die Online-Veranstaltungsreihe zum Hitzeschutz steht allen interessierten Personen kostenfrei offen.

In drei 90-minütigen Veranstaltungen geht es um die gesundheitlichen Folgen von Hitze, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Schule geben Impulse und zeigen Gute-Praxis-Beispiele. Den Auftakt machte am 30.  September 2026 das Thema „Grundlagen für den Hitzeschutz an Schulen“. Am 19. Oktober geht es um die „Auswirkungen auf Schüler*innen, Lehrkräfte und Schule“, am 17. November steht die „Praktische Umsetzung“ im Zentrum. Vorgestellt wird auch der Muster-Hitzeschutzplan für Schulen, der von KLUG gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer, dem Helmholtz Zentrum München und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen herausgegeben wurde. 

Vom Wissen zum eigenen Hitzeschutzplan

Schulen, die tiefer einsteigen möchten, können an der von der AOK Bayern geförderten Workshopreihe „Hitze Resilienz für Schulen“ teilnehmen. Bayerische Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien entwickeln dabei gemeinsam mit Hitzeexpertinnen und -experten einen Hitzeschutzplan für ihre eigene Schule. Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Räume sind besonders hitzegefährdet? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler schützen? Was ist bei Sport und Bewegung zu beachten? Und wie können Eltern, Kollegium, Schulträger und Kommune eingebunden werden?

„Nicht nur alte oder kranke Menschen leiden unter zu hohen Temperaturen. Große Hitze kann auch Schüler*innen in ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, so Susanne Hasel. Funktionierender Hitzeschutz ist daher sehr wichtig.

Die Anmeldung zu den Online-Veranstaltungen ist unter https://hitze.info möglich. Interessierte Schulen für die Workshopreihe können sich mit dem Betreff „Workshopreihe“ an schule@klimawandel-gesundheit.de wenden.

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Jugend Kinder

Projekt für Kinderrechte erhält Auszeichnung für herausragendes Engagement

Maria, Lilith, Elisabeth und Finja freuen sich über die Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“

Das Kinderrechte-Projekt von vier engagierten Mädchen aus Kaufbeuren ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zeichnet seit über 35 Jahren Projekte von jungen Menschen in ganz Deutschland aus, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.

Die Schülerinnen Maria, Lilith, Elisabeth und Finja setzen sich seit mehr als einem Jahr mit verschiedenen Aktionen für das Thema Kinderrechte ein. Ihr Ziel ist es, genügend Unterschriften zu sammeln, um ihre Petition zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, in den Bundestag einzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen fanden bisher schon verschiedene Aktionen, wie z.B. Infostände auf Veranstaltungen, sowie dem Wochenmarkt in der Kaufbeurer Innenstadt statt. Außerdem präsentierten die Jugendlichen ihr Anliegen in Form eines Workshops auf dem diesjährigen Jugendforum vor ca. 150 Schülerinnen und Schülern Kaufbeurens.

Die vier Jugendlichen, die bei ihrem Vorhaben vom Team des Eckpunkt Kaufbeuren unterstützt werden, freuen sich sehr über die Auszeichnung: „Wir sind total begeistert, dass wir mit unserem Anliegen so eine tolle Wertschätzung bekommen.“ sagt die 11-Jährige Lilith. Till Nißle, ein pädagogischer Mitarbeiter, der für den Stadtjugendring Kaufbeuren im Eckpunkt arbeitet, ergänzt: „Es ist wirklich bemerkenswert mit wie viel Eifer die vier ihr Ziel verfolgen. Dementsprechend freut es uns, dass dieses Engagement auch überregional auf Begeisterung stößt.“

In der Ausschreibungsrunde 2025 beteiligten sich bundesweit 18.514 junge Menschen in 485 Projekten am Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“. Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann, auch vor dem Hintergrund aktueller Kriege, gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Herausforderungen.

Das prämierte Projekt wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 50 besonders beispielgebenden Projekten ausgewählt. Als besonders überzeugend und relevant eingeschätztes Vorhaben wurde das Projekt zusätzlich mit dem Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis ausgezeichnet, der mit einer Dotierung in Höhe von 300€ verbunden ist. Das Geld soll für die Organisation eines Graffiti-Workshops zum Thema Kinderrechte genutzt werden.

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung Werbung

Premiere von Neuem Stück in der Kulturwerkstatt – Sommer 87

Foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Neues Stück führt in die DDR kurz vor dem Mauerfall – Jugendliche stellen Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut

Kaufbeuren. Mit dem neuen Stück „Sommer 87“ feiert die Kulturwerkstatt am Samstag, 26. September 2026, um 19 Uhr Premiere. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher in der DDR kurz vor dem Mauerfall, die mit einem selbst geschriebenen Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut stellt.

Was zunächst als kreativer Protest beginnt, bleibt nicht unbemerkt. Die Jugendlichen geraten ins Visier der Staatsmacht und müssen erfahren, welche Folgen es haben kann, die eigene Stimme zu erheben.

Freundschaft, Zivilcourage und der Preis der Freiheit

„Sommer 87“ erzählt von Freundschaft, Zivilcourage und dem Mut, für die eigenen Überzeugungen einzustehen. Zugleich beschäftigt sich das Stück mit der Frage, welchen Preis Freiheit haben kann und was geschieht, wenn junge Menschen gesellschaftliche Grenzen infrage stellen.

Die Inszenierung ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab zwölf Jahren empfohlen.

Regie führt Jannis Konrad, unterstützt von Frida Dopfer, Tamara Otparlik und Amelie Hassfurter.

Weitere Aufführungen im Oktober

Nach der Premiere folgen weitere öffentliche Vorstellungen am:

  • Donnerstag, 1. Oktober, 19 Uhr
  • Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr
  • Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr
  • Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr
  • Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr

Mit „Sommer 87“ bringt die Kulturwerkstatt ein Stück auf die Bühne, das historische Erfahrungen mit Fragen verbindet, die auch heute aktuell sind: Wie wichtig ist die eigene Stimme? Wann wird aus Anpassung Widerstand? Und was braucht es, um für Freiheit und Wahrheit einzustehen?

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Jugend Soziales

72 Stunden Jugendsozialaktion geht 2027 in die nächste Runde

Foto: Sophie Stadtmüller

Online-Infoabende für interessierte Gruppenverantwortliche am 7. Oktober oder 24. November

Am Wochenende vom 10.-13. Juni 2027 tickt die Uhr für die bundesweite Jugendsozialaktion. Jugendgruppen sind aufgerufen in ihrem Ort innerhalb von 72 Stunden ein Projekt umzusetzen, mit dem sie die Gesellschaft ein kleines Stückchen bunter, solidarischer und offener machen. Der regionale Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu findet mit oder für die Gruppen eine passende Aufgabe. Ob sozial, ökologisch, politisch oder interkulturell – Projektideen für große und kleine Gruppen gibt es viele. Mitmachen können alle Gruppierungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich für eine bessere Welt engagieren wollen. Egal ob Jugendverband, Ministranten, (Berufs-) Schulklasse, Sportverein, Jugendtreff, Clique oder andere.

Unterstützung für Gruppenverantwortliche

Für alle Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die zum ersten Mal an der 72-Stunden-Aktion teilnehmen, bietet der Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu zwei Online-Infotreffen an. Die Verantwortlichen möchten die Gruppen bestmöglich vorbereiten und bereits im Vorfeld der Anmeldung unterstützen.

Bei den digitalen Treffen werden die Ziele und der Ablauf der Sozialaktion vorgestellt. Zudem erhalten die Teilnehmenden praktische organisatorische Tipps, einen Überblick über ihre Aufgaben als Gruppenverantwortliche sowie Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten durch den Koordinierungskreis.

Interessierte können zwischen zwei Terminen wählen: am Mittwoch, 7. Oktober, oder am Dienstag, 24. November, jeweils um 19:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin erforderlich. Diese kann über die Website, telefonisch unter 08341 938211 oder per E-Mail an jugendstelle-kaufbeuren@bistum-augsburg.de erfolgen.

Die 72 Stunden Aktion ist die Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Im Ostallgäu und Kaufbeuren steht sie unter der Schirmherrschaft von Landrat Bernd Stapfner und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Der KoKreis Kaufbeuren-Ostallgäu wird im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V. gefördert. Mehr Informationen zur Sozialaktion und Anmeldung unter www.jugendstelle-kaufbeuren.de.

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Jugend Karriere Wirtschaft

Ausbildungsstart bei Mayr Antriebstechnik

22 neue Azubis starten ihre Laufbahn in Mauerstetten

Am 1. September 2026 starteten insgesamt 22 neue Auszubildende bei Mayr Antriebstechnik ins Berufsleben. Diese werden in den kommenden Jahren in den Berufen Industriemechaniker/-in, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker/-in, Technischer Produktdesigner/-in, Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung und Industriekaufmann/-frau ausgebildet. Die Leitgedanken des renommierten Familienunternehmens sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Innovation – sie gelten nicht nur für die Produkte, sondern auch im Hinblick auf die Ausbildung.

mayr® Antriebstechnik setzt in herausfordernden Zeiten ein klares Zeichen: Mit dem Bau der neuen Produktionshalle 9b in Mauerstetten schafft das Familienunternehmen mehr Raum für Automatisierung und moderne Fertigungstechnologien. Das Projekt unterstreicht das Bekenntnis zum Standort im Allgäu und zur langfristigen Entwicklung der Region

mehr mayr Antriebstechnik hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

Neben Investitionen in die zukunftsorientierte Produktion legt der Betrieb auch großen Wert auf die Entwicklung der eigenen Mitarbeitenden. Die fachlich fundierte Ausbildung wird um weitere Bausteine zur Persönlichkeitsentwicklung und zu Schlüsselqualifikationen ergänzt. “Wir möchten mit dem Konzept ‚Ausbildung mit Tiefe‘ echten Mehrwert für die Jugendlichen bieten“, so Ferdinand Mayr, dem es ein Herzensprojekt ist, auch sich selbst einzubringen. „Wer hat im hektischen Alltag schon Zeit, sich mit sich selbst, seinen Schwächen und Stärken und der gezielten persönlichen Weiterentwicklung zu beschäftigen?“ Hier hat mayr® Antriebstechnik mit externer Unterstützung ein ausbildungsbegleitendes Programm geschaffen, welches persönlich durch den Geschäftsführer Ferdinand Mayr eröffnet und über die Ausbildung hinaus begleitet wird.

Auch die Digitalisierung spielt in der Ausbildung eine zentrale Rolle. Moderne Technik prägt bei mayr® Antriebstechnik nicht nur die Arbeitsplätze und die Fertigung, sondern auch den Ausbildungsalltag. Alle Auszubildenden erhalten für ihre Ausbildung ein eigenes iPads, das sie sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule und für private Zwecke nutzen können. Damit möchte mayr® Antriebstechnik nicht nur modernes Lernen fördern, sondern auch den Jugendlichen einen flexiblen Begleiter zur Verfügung stellen.

Durchschnittlich hat mayr® Antriebstechnik rund 80 Lehrlinge in der Ausbildung. Das entspricht in etwa 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Nach der Ausbildung kann der Betrieb nahezu alle Lehrlinge übernehmen und bietet den jungen Menschen damit langfristig eine sichere Perspektive. Derzeit sind rund 60 Prozent der etwa 750 Beschäftigten in Mauerstetten ehemalige mayr® Auszubildende.

Mehr Informationen zur Ausbildung bei Mayr Antriebstechnik

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Jugend Karriere Verwaltung

Zehn neue Auszubildende starten bei der Stadt Kaufbeuren

Neue Gesichter, frische Ideen und jede Menge Motivation: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres begrüßt die Stadt Kaufbeuren zehn neue Auszubildende

Sie haben sich für einen beruflichen Einstieg bei der Stadt entschieden und verstärken künftig die verschiedenen städtischen Bereiche.

Ob Verwaltung, Informationstechnologie, der Bauhof oder die städtischen Kindertageseinrichtungen – die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Kaufbeuren sind vielfältig! Neben klassischen Ausbildungsberufen starten auch Nachwuchskräfte im sozialpädagogischen Bereich in ihren neuen Lebensabschnitt. Berufspraktikantinnen und -praktikanten sowie Teilnehmende am sozialpädagogischen Einführungsjahr und angehende Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sammeln dabei wertvolle praktische Erfahrungen auf ihrem Weg zur staatlichen Anerkennung bzw. zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung.

Persönlicher Empfang zum Ausbildungsstart
Zum Auftakt wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses willkommen geheißen. Die Personalverantwortlichen der Stadt nutzten die Gelegenheit, die Nachwuchskräfte persönlich willkommen zu heißen und ihnen einen ersten Einblick in die Stadt als Arbeitgeberin sowie ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu geben.

„Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder zehn junge Menschen für eine Ausbildung bei der Stadt Kaufbeuren entschieden haben“, sagte Ausbildungsleiterin Isabell Wittek. „Eine Ausbildung bei der Stadt bedeutet nicht nur einen sicheren und zukunftsorientierten Einstieg ins Berufsleben. Unsere Auszubildenden übernehmen von Anfang an Verantwortung, arbeiten in unterschiedlichen Teams und leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen in unserer Stadt. Ich wünsche allen einen erfolgreichen Start, viele spannende Erfahrungen und natürlich ganz viel Freude bei ihrer Ausbildung.“
Personalreferent Andreas Bauer freute sich, die neuen Auszubildenden im Rathaus begrüßen zu dürfen: „Gut ausgebildete und engagierte Nachwuchskräfte sind für die Zukunft unserer Stadtverwaltung von großer Bedeutung. Deshalb freut es mich besonders, dass wir auch in diesem Jahr wieder jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben ermöglichen können. Mit einer Ausbildung bei der Stadt Kaufbeuren bieten wir jungen Menschen auch vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam gut ankommen
Gerade die ersten Tage und Wochen in einem neuen Arbeitsumfeld sind besonders spannend. Deshalb legt die Stadt Kaufbeuren großen Wert darauf, dass sich ihre neuen Auszubildenden von Anfang an gut aufgehoben fühlen. Beim gemeinsamen Auftakt konnten erste Kontakte geknüpft, Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und wichtige Orientierung für die kommende Ausbildungszeit gewonnen werden.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Patensystem: Erfahrene Auszubildende stehen den neuen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Sie kennen die ersten Schritte im Berufsleben aus eigener Erfahrung und wissen, welche Fragen am Anfang auftauchen. So entsteht Unterstützung auf Augenhöhe und aus neuen Kolleginnen und Kollegen wird schnell ein echtes Team.

Ausbildung mit Perspektive
Mit ihren vielfältigen Ausbildungs- und Karriereangeboten bietet die Stadt Kaufbeuren jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Praxisnähe, persönliche Entwicklung und gute Zukunftsperspektiven stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Chance, die eigene Stadt aktiv mitzugestalten.

Wer ebenfalls Teil des Teams der Stadt Kaufbeuren werden möchte, findet Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen sowie zu aktuellen Stellenangeboten unter:

https://www.kaufbeuren.de/nav/karriere.aspx

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung Weihnachten Werbung

Vorverkaufsbeginn für die neue Spielzeit der Kulturwerkstatt: Herbst 26 „KEINE PANIK“

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Spielzeit KEINE PANIK

Der Vorverkauf für die neue Spielzeit beginnt am Montag, den 07. September. Ab diesem Zeitpunkt können Karten für die ersten Produktionen der kommenden Spielzeit bei allen Vorverkaufsstellen sowie online unter kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de erworben werden.

Das Programm bietet ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Den Auftakt macht „Sommer 87 – Mut. Freundschaft. Widerstand.“ für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren. Ebenfalls für Jugendliche ab 12 Jahren ist das Gastspiel „Tell me why“ der Kammerspiele München im Programm.

Für jüngere Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher gibt es „Frau Lavendel – Ein Gruselspaß für Mutige mit Gänsehautgarantie“ ab 7 Jahren sowie „Siri und die Eismeerpiraten“, eine herzerwärmende Geschichte mit Live-Sound für Kinder ab 8 Jahren. Eine besondere vorweihnachtliche Überraschung erwartet das Publikum ab 6 Jahren mit „Die wirklich wahre Geschichte vom Kaufbeurer Engele“.

Zur Weihnachtszeit darf außerdem ein ganz besonderes Stück nicht fehlen: „Ox und Esel“, das Kultstück zur Weihnachtszeit, ist ebenfalls für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 6 Jahren geeignet.

Mit diesem vielfältigen Programm startet die neue Spielzeit und lädt große und kleine Theaterbegeisterte dazu ein, besondere Geschichten und unvergessliche Theatermomente zu erleben. Der Vorverkauf beginnt am Montag, den 07. September, bei allen Vorverkaufsstellen und online unter kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de

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Jugend Karriere

Mehr als 2.900 junge Menschen starten im Allgäu in die Ausbildung

Viele Stellen sind noch frei. Starke Zuwächse gibt es in der Gastronomie

Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Fast 6.900 junge Menschen werden an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen starten. Damit liegt die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge rund 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. „Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein“, sagt Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben. Im Allgäu beginnen zum 1. September mehr als 2.900 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf.

Die Zahl der Neuverträge im Allgäu wird voraussichtlich rund 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. 2025 waren zum 1. September fast 3.000 Neuverträge eingegangen, schwabenweit waren es knapp 7.200 gewesen. „Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist weiterhin hoch“, sagt IHK-Experte Fischer. „Das zeigt, dass die Betriebe trotz der wirtschaftlich unsicheren Situation gezielt in ihre künftigen Fachkräfte investieren.“ Mit dem offiziellen Ausbildungsstart am 1. September ist die Vermittlung nicht abgeschlossen. Erfahrungsgemäß kommen in den kommenden Wochen weitere Ausbildungsverhältnisse zustande. Im IHK-Ausbildungsatlas, der regionalen Ausbildungsplatzbörse, sind aktuell noch 1.700 freie Ausbildungsplätze für Bayerisch-Schwaben gemeldet – darunter zahlreiche Stellen, die kurzfristig besetzt werden können. „Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten die kommenden Wochen nutzen und sich weiter bewerben“, sagt Fischer. „Wer bei der Wahl des Berufs und auch beim Ausbildungsort flexibel ist, hat weiterhin gute Chancen.“

Gastro-Berufe sind der Gewinner in 2026

Über die einzelnen Berufsgruppen und Branchen hinweg zeigt sich auf dem Ausbildungsmarkt aktuell ein differenziertes Bild. Vor allem in der Industrie hinterlassen die schlechte konjunkturelle Lage und die schleichende Deindustrialisierung Spuren. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge in den gewerblich-technischen Berufen ist um 6,5 Prozent zurückgegangen. Bei kaufmännischen Ausbildungen in der Industrie gibt es ein Minus von rund 16 Prozent. Dafür verzeichnet das Hotel- und Gaststättengewerbe starke Zuwächse. Hier sind bislang fast 17 Prozent mehr Ausbildungsverträge geschlossen worden. Fischer führt das auf den starken Fachkräftebedarf zurück. „Diese Branche hat enormen Nachholbedarf“, so der IHK-Experte. Auch im Verkehrs und- Transportgewebe ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge weiter steigend. Stabil sind die Banken- und Versicherungsbranche und auch der Handel.

KI-Boom verändert Präferenzen bei der Berufswahl

Die aktuellen Zahlen untermauern damit einen Trend auf dem Arbeitsmarkt, der sich in den vergangenen Jahren bereits angedeutet hat. Der technologische Wandel und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz spielen dabei eine große Rolle. „Anwendungsbezogene Fähigkeiten gewinnen durch KI immer mehr an Bedeutung“, erklärt Fischer. „Anders als beispielsweise ein Studium vermittelt eine Ausbildung neben theoretischem Fachwissen die praktischen Kompetenzen, die in der Wirtschaft so gefragt sind.“ Dieser Aspekt spiele bei den jungen Menschen und ihren Eltern bei der Berufswahl eine zunehmend wichtige Rolle. „Gerade Berufe, in denen die persönliche Dienstleistung und Service wichtig sind wie etwa in der Gastronomie, erscheinen vielen jungen Menschen als zukunftssichere Option“, sagt Fischer. Zu den Top-Berufen mit den meisten Verträgen gehören wie in den vergangenen Jahren Verkäufer/-in, Industriemechaniker/-in sowie Kaufleute im Einzelhandel.

IHK Schwaben unterstützt bei Berufsorientierung und Matching

Eine Herausforderung bleibt nach wie vor das Matching. Um Jugendliche und Unternehmen frühzeitig zusammenzubringen, hat die IHK Schwaben ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung weiter ausgebaut. Mit dem IHK-Ausbildungsmobil waren Beraterinnen und Berater direkt an Schulen in Bayerisch-Schwaben unterwegs. Gemeinsam mit den IHK-Ausbildungsscouts geben sie Jugendlichen Einblicke in Ausbildungsberufe und Karrierewege. Auch die in der IHK ehrenamtlich engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen die Berufsorientierung, etwa durch Firmenbesuche, Praktika oder Schulpartnerschaften. Digitale Angebote wie der IHK-Ausbildungsatlas erleichtern zusätzlich die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz.

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Bildung Jugend

St. Maria Kaufbeuren. Melonen-Aktion für die Tiere vom Internat

Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren spenden 105 Euro

Mit einer erfrischenden Benefizaktion zum Schuljahresende haben die Schülersprecherinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren großes Engagement bewiesen. Das Ziel der Aktion: die Unterstützung des benachbarten Internats St. Maria bei der Versorgung seiner Tiere. Unter dem Leitwort „Mit Tieren leben – Fürs Leben lernen“ spielen diese eine zentrale Rolle im Alltag der Internats- und Nachmittagsbetreuung. Gegen eine freiwillige Spende verkauften die Schülerinnen in den Pausen saftige Wassermelonenstücke. Dank des großen Zuspruchs kam dabei die erfreuliche Summe von 105 Euro zusammen.

Die Haltung von Tieren ist fester Bestandteil des franziskanisch geprägten pädagogischen Konzepts im Internat St. Maria des Crescentiaklosters in Kaufbeuren. Die tiergestützte Erziehung soll den Jugendlichen Heimat, Geborgenheit und Verantwortung für die Schöpfung vermitteln. Besonders beliebt sind bei den Mädchen Schafe und Ziegen, die ebenso zur Einrichtung gehören wie Ponys, Hunde und Hasen. Mit diesen Tieren zu leben heißt auch, für sie da zu sein, sie zu pflegen und ihnen ein liebevolles Zuhause zu geben.

Zusätzlich darf sich das Internat über eine Futterspende freuen: Ein großzügiger Unterstützer liefert in Kürze zwei große Heuballen. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern sowie den engagierten Schülersprecherinnen für die Organisation der rundum gelungenen Aktion.

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Jugend Kinder Kultur Soziales

Mit neuem VW-Bus ins Deutsche Museum

21 Kinder, Erwachsene und ehrenamtliche Begleiter der Stiftung Nächstenliebe in Aktion besuchten das Verkehrszentrum in München. Mit dabei: Familien aus Eritrea und der Ukraine sowie erstmals der neue, durch eine Stiftung finanzierte VW-Bus.

Stiftung Nächstenliebe in Aktion besucht mit Familien aus Eritrea und der Ukraine das Verkehrszentrum des Deutschen Museums

Kaufbeuren/München. Einen erlebnisreichen Tag in München verbrachten 21 Kinder, Erwachsene und Begleitpersonen der Stiftung Nächstenliebe in Aktion bei einem gemeinsamen Ausflug am 19. August in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Mit dabei waren Familien aus Eritrea und der Ukraine, die von der Stiftung in Neugablonz begleitet werden.

Vor allem die Kinder waren von den zahlreichen historischen und modernen Autos, großen Lokomotiven, Fahrrädern und weiteren Exponaten begeistert. Das Verkehrszentrum vermittelt anschaulich die Geschichte und Entwicklung der Mobilität und macht Technik unmittelbar erlebbar.

„Für viele der von uns begleiteten Familien sind solche Ausflüge keineswegs selbstverständlich“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Uns ist wichtig, dass gerade Kinder Neues kennenlernen, gemeinsam etwas Schönes erleben und mit anderen Menschen in Kontakt kommen.“

Die Stiftung begleitet in ihrem Family Center in der Neugablonzer Hüttenstraße Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Neben praktischer Unterstützung stehen Begegnung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt.

Neuer VW-Bus erstmals im Einsatz

Eine besondere Premiere gab es bei diesem Ausflug: Erstmals kam neben den beiden Caddys der kürzlich angeschaffte VW-Bus mit langem Radstand zum Einsatz. Dadurch konnten deutlich mehr Personen gemeinsam mitfahren.

Finanziert wurde der Bus durch die großzügige Spende einer Münchner Stiftung, die nicht namentlich genannt werden möchte. Er erweitert die Möglichkeiten der sozialen Arbeit erheblich und soll künftig für Aktivitäten mit Kindern und Familien, Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie den neuen Kaufbeurer Pfadfinderstamm Royal Rangers eingesetzt werden.

„Wir sind der Münchner Stiftung für diese außergewöhnliche Unterstützung von Herzen dankbar“, betont Groß. „Der Bus ist weit mehr als ein Fahrzeug. Er ermöglicht ganz praktisch Teilhabe und gibt uns die Möglichkeit, Menschen mitzunehmen, die sonst möglicherweise zu Hause bleiben müssten.“

Schon bei seinem ersten größeren Einsatz zeigte sich, welchen Unterschied diese zusätzliche Mobilität macht. Beim gemeinsamen Entdecken und Staunen spielten Herkunft und Sprache für die Kinder schnell kaum noch eine Rolle.

Nach vielen Stunden zwischen Autos, Eisenbahnen und anderen Fahrzeugen kehrte die Gruppe mit zahlreichen neuen Eindrücken nach Kaufbeuren zurück. Für die Kinder war es ein besonderer Ferientag – und für die Stiftung ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer Spende ganz konkret Mobilität, Begegnung und Teilhabe entstehen können.

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Jugend Natur & Tiere Wirtschaft

HAWE-Auszubildende retten 18 Rehkitze vor dem Mähtod

Engagement für den Tierschutz ist seit vier Jahren fester Bestandteil der Ausbildung im Kaufbeurer Werk

Die Auszubildenden von HAWE Hydraulik im Werk Kaufbeuren haben sich bereits zum vierten Mal in Folge am Kitzrettungsprogramm des Wildtierrettungsvereins Osterzell beteiligt. In diesem Jahr konnten unter Mitwirkung der Auszubildenden insgesamt 18 Rehkitze vor dem Vermähen durch landwirtschaftliche Maschinen bewahrt werden.

Fester Bestandteil der Ausbildung

Nach den erfolgreichen Einsätzen in den vergangenen Jahren waren auch diesmal wieder viele Auszubildende motiviert, den Verein zu unterstützen. Mittlerweile ist die Aktion ein fester Bestandteil der Ausbildung bei HAWE Hydraulik. Auch Werksleiter Franz Pasta zeigt sich von diesem Engagement begeistert und freut sich jedes Jahr über die Zahl der geretteten Rehkitze. Neben dem Einsatz für den Tierschutz bietet die gemeinsame Aktion zugleich eine Möglichkeit zum Team-Building.

Frühmorgendlicher Einsatz bleibt in Erinnerung

Ausbildungsleiter Thomas Schmid erinnert sich besonders an die Rückkehr der Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Situation, als die Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion bereits um 7:00 Uhr mit sehr kleinen Augen, aber strahlenden Gesichtern in mein Büro gekommen sind und voller Begeisterung von ihren Erlebnissen erzählt haben. Ihr Lächeln wurde noch größer, als sie berichteten, dass sie selbst ein kleines Rehkitz aus der Wiese getragen und damit gerettet hatten.“

Insgesamt 80 Rehkitze gerettet

In den vergangenen vier Jahren konnten mit Unterstützung der HAWE-Auszubildenden insgesamt 80 Rehkitze gerettet werden. HAWE plant, die Beteiligung an dem Projekt in den kommenden Jahren fortzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Wildtierrettungsverein Osterzell möchte sich HAWE Hydraulik weiterhin für den Tierschutz engagieren und zugleich die Ausbildung junger Fachkräfte durch praxisnahe und sinnstiftende Initiativen bereichern.

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Jugend Soziales Verwaltung

Jugendhilfeausschuss der Stadt Kaufbeuren neu konstituiert

Durch diese Zusammensetzung werden kommunalpolitische, fachliche und verbandliche Perspektiven in die Beratungen des Ausschusses einbezogen

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Kaufbeuren hat sich in seiner Sitzung im Juli für die neue Wahlperiode konstituiert. Unter Vorsitz von Oberbürgermeister Stefan Bosse gehören dem Gremium sieben neue Mitglieder und zwölf neue Stellvertretungen an.

Der Jugendhilfeausschuss ist neben der Verwaltung des Jugendamts Teil des Jugendamts. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören die Beratung und Entscheidung über grundsätzliche Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendhilfeplanung sowie die Weiterentwicklung der örtlichen Angebote und Strukturen für junge Menschen und Familien. Über individuelle Hilfen im Einzelfall entscheidet dagegen die Verwaltung des Jugendamts auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.

Im Jugendhilfeausschuss wirken Mitglieder des Stadtrats, in der Jugendhilfe erfahrene Personen sowie Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten freien Träger der Jugendhilfe und der Jugendverbände mit. Ergänzt wird das Gremium durch beratende Mitglieder unter anderem aus der Verwaltung des Jugendamts, der Justiz, dem Schulbereich, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter, der Erziehungsberatung, der Polizei, dem Stadtjugendring, der kommunalen Gleichstellungsstelle sowie den Kirchen.

Durch diese Zusammensetzung werden kommunalpolitische, fachliche und verbandliche Perspektiven in die Beratungen des Ausschusses einbezogen. Der Jugendhilfeausschuss tagt bei Bedarf, in der Regel finden drei öffentliche Sitzungen pro Jahr statt. Anlässlich der konstituierenden Sitzung wurde ein gemeinsames Foto der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses aufgenommen.

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Jugend Kinder Soziales Sport

2. Gürtelprüfung beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren e.V.

Bild: Lilia Hafenmaier (TTBK)

alle Prüflinge bestehen die Gürtelprüfung mit bravour

Die 2. Gürtelprüfung im Jahr 2026 fand kurz vor den Sommerferien beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren statt.

Maik Niepelt (4. Dan/Prüfer C Lizenz) stand als Prüfer zur Verfügung. Geleitet wurden die Prüfungen von den Trainern der einzelnen Trainingsgruppen. Insgesamt wurden 26 Sportler in den Prüfungsfächer Grundtechniken, Formen, 1-Schritt-Kampf, Steppschule, Pratzenübungen, Freikampf, Selbstverteidigung und Theorie geprüft.

Prüfungsbeste an diesem Tag war Lia Kaden. Die jüngste Prüfungsteilnehmerin zeigte beeindruckende Leistungen in allen Prüfungsfächern.

Ergebnisse:

9. Kup (Weiß/Gelbgurt)

Karina Amberg, Lia Kaden, Kamilla Poltorak, Nele Drescher, Luis Viez, Lana und Lucia Semren, Mia Ziegler

8. Kup (Gelbgurt)

Gözde Satilmis, Fabian Brand, Valentin Kreit, Emily Dörler

7. Kup (Gelb/Grüngurt)

Richard Maisner, Amrei Mühlschuster, Simon Lang

6. Kup (Grüngurt)

Ella Britzer, Leonard Endres, Lettore Lucia

5. Kup (Grün/Blaugurt)

Theresa und Johanna Appelt, Jonas Britzger, Elisa und Mathilda Kreit

4. Kup (Blaugurt)

Rosie Simpson

3. Kup (Blau/Rotgurt)

Amara Utku, Jonathan Roth

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Jugend Kultur Veranstaltung

50 Jahre Sommerferienpass Allgäu: Mit abwechslungsreichen Angeboten in die Ferien starten

Kostenfreie Führungen, kreative Aktionen und spannende Entdeckungstouren für Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses

Zum Beginn der Sommerferien bietet der Sommerferienpass Allgäu zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen. Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses können in den kommenden Tagen und Wochen an folgenden Angeboten teilnehmen:

  • Donnerstag, 30. Juli, 15 bis 17 Uhr: Führung im Crescentiakloster, Anmeldung unter familie@kaufbeuren.de
  • Freitag, 31. Juli, 19:30 Uhr: Kinderstadtführung mit dem Kaufbeurer Nachtwächter, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
  • Montag, 03. August, 10 bis 11:30 Uhr: Schatzsuche mit Eule Hugo durch das Archivmagazin der Stadt Kaufbeuren mit anschließendem Bastelangebot, Anmeldung unter stadtarchiv@kaufbeuren.de
  • Montag, 03. August, 15:30 bis 17 Uhr: Besichtigung des Kraftwerkes in Leinau, Anmeldung unter markus.hartmann@vwew-energie.de
  • Dienstag, 04. August, 18 Uhr: Kinderrallye „Hättest Du es gewusst?“ – eine Mitmachtour durch die Altstadt von Kaufbeuren, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
  • Mittwoch, 05. August, 10 bis 11:30 Uhr: Kreativ-Werkstatt im Isergebirgsmuseum, Anmeldung unter verwaltung@iseergebirgs-museum.de
  • Mittwoch, 05. August: Entdecke das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren auf eigene Faust.
  • Donnerstag, 06. August, 10 bis 12 Uhr: Ferien-Atelier im Stadtmuseum Kaufbeuren.
  • Freitag, 07. August: Blicke in die Technik des Eisstadions Kaufbeuren, Anmeldung unter eisstadion@kaufbeuren.de
  • Montag, 10. August: Start des Ferienprojektes „Comic Power“ von querKUNST Kaufbeuren e. V., Anmeldung unter info@querKUNST-kaufbeuren.de
  • Mittwoch, 12. August, 10 bis 13 Uhr: Soccer Arena, Anmeldung unter 08341 82242
  • Freitag, 14. August, 19:30 Uhr: Kinderstadtführung mit dem Kaufbeurer Nachtwächter, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
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Jugend Veranstaltung

SOS – Mayday – Mission Regenwald!

Das diesjährige Schild der Stadtranderholung (gezeichnet von Thomas Garmatsch)

Stadtranderholung braucht Pflanzen & Co

Unverdrossen machen sich junge Forscherinnen, Ranger und Entdecker auf die Spuren nach alten Tempeln und unbekannten Tierarten. Logisch, dass sie diese Entdeckungen für handwerkliche Tätigkeiten nutzen und sich an den alten Künsten versuchen. Es ist auch Zeit für Musik und Theaterspiel. Gemeinsam begeben sie sich auch in den dichten Dschungel, erleben geheimnisvolle Abenteuer und begegnen so manchem tierischen Einwohner – ganz egal ob zu Lande, im Wasser oder in der Luft. Kaum haben sie den Wilderern das Handwerk gelegt und Jaguar und Tapir das Leben gerettet, knurren die Mägen der jungen Aktiven. Gott sei Dank haben sie ein Basiscamp eingerichtet und können sich dort mit den verschiedensten kulinarischen Leckereien verwöhnen lassen.

Die seltsamen Funksprüche begleiten sie schon die ganze Zeit auf ihrer Forschungsreise durch das Amazonasgebiet – ob sie die Quelle wohl finden werden?

Damit die Reisebegleitungs-Crew den rund 1000 Kindern die beschriebenen Abenteuer in vollem Umfang erlebbar machen können, bitten die Veranstalter der Stadtranderholung auch in diesem Jahr wieder um Unterstützung mit verschiedensten Spenden. Gebraucht werden heuer von A – wie Animalprint Stoffe und Kleidung über Bambusmatten, Bettlaken (weiß), bunte Federn, Dschungel-Stoff-Tiere, Faschingskostüme (themenbezogen), Fell, Kunstfall, Flüssigwaschmittelkanister , Große (lebende) Grünpflanzen, Grüne Planen, Grüne Stoffe, Holzbesenstiele, Holzpaletten, Holztruhen, Klorollen, Künstliche Grünpflanzen, Leder, Leder, Kunstleder, Leiterwägen, Bollerwägen, Petroleumlampen/ Sturmleuchten, Plastikinsekten, Tiere, Poolnudeln, Schaufensterpuppen, (große) Sonnenschirme, (Outdoor-)Sitzkissen, Stroh-Bast-Schilfrohrmatten, Tarnnetze, Taschentuchboxen, Taschentücherboxen, rechteckig, Teppich-, Versandrollen, Tierprint-Stoffe/Leder/Fell bis hin zu T wie Trommeln u: andere Musikinstrumente die verschiedensten Gegenstände.

Abgabe Spenden:

Ab Samstag, 18.07. bis Samstag 01.08.2026 direkt auf dem Stadtranderholungsgelände, bei Kemnat-Gutwillen.

Und es gibt an dieser Stelle sogar gute Nachrichten für Kurzentschlossene: Für alle wagemutigen Menschen im Alter von 7-14 gibt es noch Expeditionsplätze in der 2. Stadtranderholungswoche!

Hier anmelden: https://unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren/index.php

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Bildung Gesundheit Jugend

Angriff aus dem Netz

Wer die Möglichkeiten und Risiken digitaler Medien kennt, kann sich besser vor Cybermobbing schützen. Urhebervermerk: © AOK

Cybermobbing

Digitale Medien spielen im Alltag vieler Jugendlicher eine große Rolle. Doch was für viele Austausch, Unterhaltung und Teilhabe bedeutet, kann durch Cybermobbing schnell zum Problem werden. „Mobbing und Cybermobbing beeinträchtigen junge Menschen meist massiv in ihrem psychosozialen Wohlbefinden“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Laut Deutschem Schulbarometer 2025/26 der Robert Bosch Stiftung sind bundesweit 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler mindestens einmal im Monat davon betroffen. Für das Schulbarometer hat die Stiftung 1.507 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren sowie je ein Elternteil befragt.

Generell bedeutet Mobbing, dass meist mehrere Personen einen anderen Menschen belästigen, bedrängen, diffamieren, lächerlich machen und quälen. „Beim Cybermobbing geschieht dies online, zum Beispiel per E-Mail, in Chat-Gruppen, in den sozialen Medien oder in Online-Foren“, so Susanne Hasel. Neben verbalen Angriffen kommen auch herabsetzende Fotos und Videos zum Einsatz, die häufig bearbeitet und verfälscht sind. Die digitale Umgebung verstärkt die Wirkung zusätzlich, da Inhalte gespeichert, schnell weitergeleitet und nur schwer vollständig gelöscht werden können.

Cybermobbing gefährdet die Gesundheit

Für die Betroffenen ist Cybermobbing eine Tortur: Die andauernden Angriffe schwächen ihr Selbstvertrauen, verursachen Selbstzweifel und viele ziehen sich zurück. „Cybermobbing kann einen Menschen langfristig krank machen und verschiedene Symptome hervorrufen“, so Susanne Hasel. Neben körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Herzklopfen oder Kopfschmerzen können auch ernsthafte Krankheiten wie etwa Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.

Cybermobbing wirksam vorbeugen

Das Risiko von Cybermobbing lässt sich senken. Generell gilt, mit sensiblen Daten sparsam umzugehen. „Je mehr man preisgibt, desto angreifbarer macht man sich“, so Susanne Hasel. Wer auf Online-Plattformen unterwegs ist, sollte Freundschaftsanfragen gründlich prüfen und nur gute Bekannte aus dem realen Leben akzeptieren. Dazu gehört, private Daten wie Adresse, Handynummer oder Mailadresse mit Klarnamen nur mit echten Freunden zu teilen, das Gleiche trifft auf Fotos und Videos zu. Wenn Nutzerinnen und Nutzer beleidigende oder unangemessene Inhalte schicken, kann man sie blockieren und beim Betreiber der Website melden. „Der digitale Raum ist nicht rechtsfrei: Wer sich massiv beleidigt, bedroht oder in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt, hat die Möglichkeit, eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen“, so Susanne Hasel.

AOK unterstützt Berufsschule vor Ort

Die AOK fördert das für Berufsschulen kostenfreie Präventionsprogramm „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ des Bündnis gegen Cybermobbing e.V. Vor Kurzem vermittelte das Bündnis auch an der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf den Lehrkräften praxisnahes Wissen über die Dynamik digitaler Gewalt, rechtliche Rahmenbedingungen und die Erhöhung der Handlungssicherheit in der Prävention und Intervention. Zudem unterstützte ein Expertenteam die Berufsschülerinnen und Berufsschüler mit einem Workshop. Dort lernten sie, sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen und online respektvoll zu kommunizieren. Ziel der Schulungen ist, einen nachhaltigen Kulturwandel an der Schule zu initiieren, der von der Schulleitung über das Lehrpersonal bis hin zu den Auszubildenden und ihren Eltern reicht. Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es bei Susanne Hasel von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu über susanne.hasel@by.aok.de oder der Rufnummer 08341/431-140.

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Bildung Jugend Veranstaltung

324 Mal der Weg zum Ziel – Zeugnisverleihung der FOSBOS Kaufbeuren im Modeon

Die besten Absolventen der FOSBOS 12/13 (hinten v.l.: Silke Vogel (Elternbeiratsvorsitzende), Björn Mellies (Schulleiter), Dr. Sabine Freund (Vorstand Förderverein), Christoph Huber (Vorstandssprecher VR-Banken), vorne v.l.: Jasmin Beck (Abi 0,88), Agnes Ruther (Fachabi 1,10), Lukas Kirchmayr (Fachabi 1,0), Mina Mentner (Abi 1,05), Julia Knauer (Abi 1,19), nicht auf dem Bild: Elisa Herz (Fachabi 1,11), Anna Lena Betz (Fachabi 1,13), Ronja Willnecker (Fachabi 1,29). Foto: FOSBOS Kaufbeuren

Mit einer festlichen Zeugnisverleihung im Modeon in Marktoberdorf verabschiedete die Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren ihren diesjährigen Jahrgang.

Insgesamt erhielten 324 Absolventinnen und Absolventen der FOSBOS Kaufbeuren ihre Hochschulreifezeugnisse – je nach Ausbildungsweg die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife.

Die Schulleitung stellte ihre Ansprache unter die Metapher des Weges. Jeder Bildungsweg habe irgendwo seinen Anfang, manches Stück werde gemeinsam gegangen, andere Stücke führen über Abzweigungen und Umwege. Letztendlich seien aber alle am gleichen Ziel angekommen, dem Schulabschluss, so der stellvertretende Schulleiter Christoph Thiel. Der Abschluss stehe nicht nur für Leistung, sondern genauso für persönliche Entwicklung und Erfahrungen. Gerade an der FOSBOS träfen unterschiedliche Voraussetzungen aufeinander – Absolventinnen und Absolventen der Mittelschule und Realschule ebenso wie junge Menschen mit Berufsausbildung. Entsprechend vielfältig seien die Pfade, die schließlich zur Hochschulreife führten.

Ein großer Dank galt der „Schulfamilie“ – Lehrkräften, Mitarbeitenden, Eltern und natürlich den Schülerinnen und Schülern selbst. „Wir sind einander auf Augenhöhe begegnet“, griff der Schulleiter Björn Mellies eine Aussage der Schülervertretung auf, denn genau das sei zentral für unsere demokratische Kultur: „sich ernsthaft zuzuhören, unterschiedliche Meinungen zu respektieren, verschiedene Glaubensrichtungen, Herkunft, sexuelle Orientierung und politische Weltanschauungen anzuerkennen – weil jeder Mensch das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit hat.“ Mit einem Zitat von Nelson Mandela schlug Mellies den Bogen zur gesellschaftlichen Verantwortung der Bildung: „Bildung ist die mächtigste Waffe, die du einsetzen kannst, um die Welt zu verändern.“ Die Absolventinnen und Absolventen hätten sich dieses Werkzeug erarbeitet, um für unsere Freiheit einzustehen, die Demokratie und Mitgestaltung durch alle braucht. Demokratie beginne im Kleinen, nicht nur in der großen Politik.

Auch die Bürgermeisterin der Stadt Kaufbeuren, Frau Julia Stillfried, würdigte den Jahrgang und sprach von „gemischten Gefühlen“ an einem Tag wie diesem: Dankbarkeit und ein wenig Wehmut über das Abschiednehmen, zugleich Freude auf das Neue – auch wenn Ungewissheit dazugehöre. Bildung, so ihre Botschaft, sei „ein Werkzeug, das stärkt und Orientierung schafft in einer Welt, die sich ständig verändert. Die Schülervertreterinnen Maya Ernst und Jasmin Beck blickten auf das Verbindende dieses Abschlusses zurück. „Was bleibt, sind nicht unbedingt die gelernten Inhalte, sondern vor allem die gemeinsame Zeit – das, was zwischen den Zeilen passiert ist“, hielten sie fest. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Silke Vogel, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und sprach den vielen Eltern aus dem Herzen: „Stolz und Erleichterung begleiten diesen Moment.“

Traditionell wurden im Rahmen der Feier zudem besondere Leistungen gewürdigt: Julia Knauer erreichte mit einem Notendurchschnitt von 1,19 das drittbeste Abitur, Elisa Herz wurde für das drittbeste Fachabitur (1,11) ausgezeichnet. Beide erhielten je 100 Euro vom Elternbeirat.  Agnes Ruther (Fachabitur 1,10) und Mina Mentner (Abitur 1,05) wurden jeweils als Zweitbeste geehrt und mit 200 Euro vom Förderverein der Schule, den „Freunden und Förderern der FOSBOS Kaufbeuren e.V.“, ausgezeichnet. Herausragend schnitten Jasmin Beck mit 0,88 im Abitur – zugleich bayernweit beste Leistung im Zweig Gesundheit – sowie Lukas Kirchmayr mit 1,0 im Fachabitur – bayernweit beste Leistung im Zweig Technik – ab. Sie erhielten jeweils 500 Euro vom Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.

Am Ende blieb vor allem ein gemeinsames Gefühl: Die Absolventinnen und Absolventen können stolz auf das Erreichte sein. Aus vielen unterschiedlichen Wegen ist ein gemeinsamer Erfolg geworden. Die Schülervertreterin Maya Ernst brachte es auf den Punkt: statt auf die Frage, was man einmal werden wolle, mit einem Berufswunsch zu antworten, wäre es in ihren Augen viel treffender, zu sagen: „Die Person, die ich heute bin.“

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Jugend Kinder

Der Ferienpass ist ab sofort erhältlich – gültig bis 3. Oktober 2026

Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten für Groß und Klein

Zum Jubiläum sind dieses Jahr „Goldene Tickets“ in den Ferienpässen verborgen. Die Entdecker dieser besonderen Tickets dürfen sich über Ausflüge mit der ganzen Familie ins Legoland, Therme Erding oder Skyline Park freuen. Der Sommer-Ferienpass 2026 ist bereits erhältlich und bietet Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auch schon im Juli kostenfreien Eintritt in über 150 Einrichtungen im gesamten Allgäu, von Schwimmbädern über Museen und Minigolfanlagen bis hin zu Bergbahnen und kreativen Aktionen.

Alle Gutscheine aus dem Ferienpass sind mit einem QR-Code versehen. Beim Scannen des Codes gelangt man auf die Website der Einrichtung und kann so ganz bequem die Öffnungszeiten oder aktuelle Änderungen einsehen.

Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten für Groß und Klein. In Kaufbeuren kommen ins Generationenhaus zwei Märchenerzählerinnen, das Stadtarchiv Kaufbeuren bietet eine Schatzsuche mit Eule Hugo durch das Archivmagazin, in der neuen Dobler Akademie gibt es einen Aktionsvormittag sowie Stadtführungen mit dem Nachtwächter, Kinderstadtführung oder Führungen durch den Fünfknopfturm, Kraftwerk Leinau oder das Feuerwehrmuseum werden angeboten. Dieses Jahr wieder dabei ist die All-Kart Allgäuer-Hallenkartbahn. Es gibt kreative Angebote im Stadtmuseum, Isergebirgsmuseum und von querKUNST.

Die vielfältigen, kostenlosen Angebote und Ermäßigungen der attraktiven Einrichtungen können zwischen dem 1. Juli und 3. Oktober 2026 genutzt werden – da ist sicher für alle etwas dabei! Mit dem integrierten Sommerferien-Busticket sind während der Sommerferien kostenloses Busfahren möglich – allein, mit Freunden oder mit der Familie.

Gutscheine und Busticket erhalten alle, die noch keine 18 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz im Geltungsbereich des Ferienpasses haben, für nur 8 €. Familienfreundlichkeit spielt bei dem Angebot eine wichtige Rolle, deswegen ist der Ferienpass für Familien ab dem dritten Kind kostenlos.

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen und den Verkaufsstellen des Sommerferienpasses sind direkt auf der Homepage www.ferienpass-allgaeu.de zu finden.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Musik kennt kein Alter – „Pack die Badehose ein“: Konzert der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule am 4. Juli 2026

Sommerkonzert in und vor dem Stadtsaal Kaufbeuren

Mit einem bunten musikalischen Sommergruß verabschiedet die Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule das Schuljahr 2025/26: Am Samstag, 4. Juli 2026, ab 17 Uhr lädt sie herzlich zum traditionellen Sommerkonzert in und vor den Stadtsaal ein. Unter dem fröhlichen Motto „Pack die Badehose ein!“ gestalten Musikerinnen und Musiker aller Generationen einen abwechslungsreichen Konzertabend voller Sommerstimmung.

Ob Singklassen, junge Solistinnen und Solisten, Instrumentalensembles, Rockbands, Frauenchor oder das Seniorenensemble – sie alle bringen den Sommer musikalisch zum Klingen. In zehn kurzweiligen Musikstationen erwartet das Publikum ein farbenreicher Reigen aus Klassik, Musical, Folk, Pop und Jazz. Sommerliche Leichtigkeit, Lebensfreude und musikalische Vielfalt ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das einstündige Programm.

Das Konzert macht zugleich die besondere Stärke der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule hörbar: Zwar steht die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt ihrer Arbeit, ebenso selbstverständlich fördert sie jedoch das gemeinsame Musizieren über alle Generationen hinweg.

Mit dabei sind die Singklassen der Grundschule Hirschzell und der Konradinschule, der Frauenchor der Musikschule, das Seniorenensemble „Silverstars“, das Waldhorn-Orchester, das junge Streicher- und Gitarrenensemble, ein Harfensextett sowie ein Oboenquartett. Darüber hinaus dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf besondere musikalische Überraschungen freuen – darunter eine schwungvolle Schülerkomposition sowie ein humorvolles Werk für sechs Hände und einen Flügel.

Den stimmungsvollen Abschluss übernehmen gegen 18 Uhr die Rockbands „5 Promille“ und „Lost and Loud“ auf dem Platz vor dem Stadtsaal. Mit einem mitreißenden Open-Air-Rockmedley lassen sie den Konzertabend mit bekannten Hits und Ohrwürmern schwungvoll ausklingen.

Der Eintritt zum Konzert im Saal sowie zum anschließenden Open-Air-Abschluss ist frei.

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Bildung Gesundheit Jugend

GemüseAckerdemie

Bild: Susanne Hasel AOK; Radieschen-Ernte der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Pfronten

Unterricht an der frischen Luft

Säen, Pflanzen und Jäten stehen an der Mittelschule in Pfronten derzeit regelmäßig auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b nehmen am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie teil und bewirtschaften von April bis Oktober ihr eigenes Gemüsefeld. „Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen auf praktische und anschauliche Weise zu vermitteln, wo unsere Lebensmittel herkommen und warum gesunde Ernährung wichtig ist“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, die das Programm finanziell fördert. Die Schulkinder bauen derzeit zahlreiche verschiedene Gemüsearten an. Aktuell stand gerade die zweite Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und erfahren dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Saskia Planert, Klassenlehrerin der Mittelschule Pfronten.

 

Nachhaltig und praxisnah

Die Kinder lernen die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion kennen. Die Mädchen und Buben pflanzen und pflegen das Gemüse nicht nur, sondern ernten und verarbeiten es auch. „Selbstverständlich sollen die Kinder von ihrer Ernte auch     profitieren und so wird das Gemüse auch gemeinsam zubereitet und gegessen “, so Susanne Hasel. Die Kinder erleben damit unmittelbar, wie schmackhaft und gesund frisches Gemüse ist. Im Vorfeld wurden die Lehrkräfte geschult und mit umfangreichem Bildungsmaterial für den Unterricht ausgestattet. Die sogenannten 20 Bildungsbausteine vermitteln Wissen rund um das praktische Ackern und weiterführende Themen der Nachhaltigkeit. „Durch den hohen Praxisbezug werden nicht nur das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, sondern auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert“, so Saskia Planert.

 

Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat, im zehnten Jahr und schickt bereits die 323. Schule aufs Feld. In diesem Jahr nehmen rund 7.400 Schülerinnen und Schüler in Bayern am Programm teil und kümmern sich um mehr als 10.300 m² Ackerfläche. Insgesamt haben seit 2017 bayernweit über 25.600 Kinder ihr eigenes Gemüse angebaut und um die 19.300 Quadratmeter Ackerfläche bewirtschaftet.

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Jugend Kinder

Mädchenzimmer 2.0

Neuer Glanz für das Mädchenzimmer: Die Mädchen des MädchenMontags haben ihren Treffpunkt im JuZe Kaufbeuren selbst mitgestaltet. (Foto: Sina Rauhut, Leitung des Projekts)

Neuer Wohlfühlort im JuZe Kaufbeuren

„Wow, ist das schön geworden, kann ich hier einziehen?“ Mit diesen Worten beschreiben die Mädchen des JuZe Kaufbeuren ihre Begeisterung über das neu gestaltete Mädchenzimmer. Nach mehreren Monaten Planung, Organisation und tatkräftiger Arbeit erstrahlt der Raum nun in neuem Glanz.

Im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Mit Mädchen- und Frauenpower zur Integration“ renovierten die Teilnehmerinnen der Gruppe „MädchenMontag“ gemeinsam mit Fachkräften und örtlichen Handwerksbetrieben ihr eigenes Zimmer. Mit viel Kreativität und Engagement verwandelten sie den Raum in einen gemütlichen Rückzugsort. Möbel und Dekoration wurden teilweise über Kleinanzeigen organisiert, neue Anschaffungen eigenständig aufgebaut und zahlreiche Dekoelemente selbst gestaltet. Dank einer großzügigen Spende des Kaufbeurer Unternehmens Allgäuer Bauprofis konnte sogar der Boden erneuert werden. Ein weiteres Highlight entstand in Kooperation mit der Fachakademie für Sozialpädagogik:

Gemeinsam entwickelten die Mädchen eine eigene „Mädchenkiste“ mit hilfreichem Equipment für verschiedene Alltags- und Notsituationen. Diese hat nun ihren festen Platz im neuen Mädchenzimmer gefunden. Jede Woche nutzen die Mädchen ihren neugestalteten Raum zum Basteln, Spielen, gemeinsamen Essen und zum Schmieden neuer Ideen und Pläne. Das Zimmer ist zu einem wichtigen Treffpunkt geworden, an dem Gemeinschaft, Kreativität und Selbstwirksamkeit erlebt werden können.

Neugierig geworden? Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren sind herzlich eingeladen, den MädchenMontag und das neue Mädchenzimmer kennenzulernen. Die Gruppe trifft sich jeden Montag von 16 bis 18 Uhr im JuZe Kaufbeuren.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musikschule und Tänzelfest-Knabenkapelle laden zum Sommerspaziergang mit Musik durch die Altstadt Kaufbeuren

Musik in der Stadt am Samstag, 27. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr

Ensembles der Sing- und Musikschule und die Tänzelfest-Knabenkapelle bringen am Samstag, 27. Juni, von 11 bis 13 Uhr die Altstadt zum Klingen und Swingen. Entlang eines Spaziergangs vom Kemptener Tor über Obstmarkt, Salzmarkt, bis zum Café Weberhaus und Spitaltor präsentieren junge und junggebliebene Musikensembles an fünf Stationen Straßenmusik mit Jazz, Rock, Klassik, Percussion und Volksmusik.

Musik vom Zollhäuschen bis zum Spitaltor

Am Kemptener Tor vor dem Stadthaus Café heizen die Jugendbands „5Promille“ und „Lost and Loud“ mit waghalsigen rockigen Sounds ein. Die Bläserklasse der Konradinschule teilt sich die Bühne am Obstmarkt mit der Jugendbigband „PicPäth“ und dem Jazzensemble „Undergrounds“. Am Salzmarkt zupfen die Gitarristen im Wechsel mit der Veeh-Harfengruppe „Silverstars“, die nicht nur zum Zuhören einlädt, sondern gerne auch zum Ausprobieren der schönen Zupfinstrumente. Ein Marimba-Duo und ein Geigenensemble verzaubert die Atmosphäre am Café Weberhaus mit klassischen Klängen und bekannten Melodien. Am Spitaltor gibt die Tänzelfest-Knabenkapelle von 11 bis 12 Uhr ein Platzkonzert.

Unterstützung durch Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Wieder wird „Musik in der Stadt“ von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt. „Die Aktionsgemeinschaft ist immer begeistert, wenn die Innenstadt durch solche Aktionen belebt wird“, so Claudia Geyrhalter von der Aktionsgemeinschaft. „Es ist eine schöne Idee der Musikschule, alljährlich inmitten des samstäglichen Einkaufstrubels einen Musikspaziergang anzubieten, der unsere Innenstadt belebt und zum Klingen bringt.“

Weitere Informationen über das Musikschulsekretariat: Tel. 08341 437-290 und im Internet unter www.musikschule.kaufbeuren.de.

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Bildung Jugend

Faszinierende Einblicke in die Welt der Metallverarbeitung bei der Firma Hirschvogel

Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche Realschule nach einem besonderen Tag bei der Hirschvogel Group. Foto: Hirschvogel

Sophie-La-Roche-Realschule erhält spannende Einblicke in die Welt der Metallverarbeitung

Rund 30 technisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren hatten kürzlich die Gelegenheit, die Hirschvogel Group in Denklingen aus nächster Nähe kennenzulernen. Der Besuch bot spannende Einblicke in moderne Fertigungsprozesse und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.

Den Auftakt bildete eine informative Einführung im Ausbildungszentrum des Unternehmens. Dabei erhielten die Jugendlichen durch den Ausbildungsleiter Herrn Zenner einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Firma Hirschvogel sowie deren Produkte und Fertigungsweisen. Zudem wurden verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt, die das international tätige Unternehmen anbietet. Im Anschluss folgte eine ausführliche Führung durch das Ausbildungszentrum. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei praxisnahe Einblicke gewinnen und moderne Maschinen sowie Arbeitsabläufe kennenlernen. Viele nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über technische Details zu informieren. Nach einer kurzen Stärkung mit frischen Brezen ging es weiter ins Werk der Firma.

Dort standen unter anderem der Werkzeugbau, moderne 3D-Druckverfahren mit Pulver und Filament sowie das Labor und die Prüftechnik auf dem Programm. Die Vielfalt der Technologien und die Präzision der Arbeit beeindruckten die Schüler sichtlich. Zum Ende des Besuchs fand eine kurze Abschlussrunde statt, in der die gesammelten Eindrücke reflektiert wurden. „Es war spannend zu sehen, wie vielseitig die Arbeit in einem Industriebetrieb sein kann“, fasste ein Schüler seine Eindrücke zusammen. Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und Eindrücken im Gepäck kehrten die Schülerinnen und Schüler anschließend zur Schule zurück.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Herrn Zenner und Herrn Schramme, die diesen informativen und abwechslungsreichen Tag ermöglicht haben.

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Jugend Kinder

Für die Sommerferien anmelden & Restplätze für die zweite Woche SRE

Eintauchen in das geheimnisvolle Märchenzelt… (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

DJ-Kurs, Schwimmkurs und Zauberworkshop: Anmeldungen für das Sommerferienprogramm beginnen am 27. Juni, Restplatzvergabe 2. Woche Stadtranderholung

Die Ferienbetreuungen des SJR KF boten auch in den vergangenen Pfingstferien ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für Kinder. Dabei erlebten die Teilnehmenden gemeinsame Ferientage voller Spiel, Spaß und neuer Erfahrungen.

In der ersten Ferienwoche startete die Betreuung im JUZE Neugablonz mit dem Angebot „Auf Schatzsuche – ein Abenteuer für Mutige“. Die Kinder begaben sich dabei auf eine spannende Entdeckungstour, bei der sie Rätsel lösten, Hinweise suchten und gemeinsam kleine Abenteuer bestanden. Parallel dazu fand im Wertachpark Kaufbeuren das Angebot „Leinen los, Piraten an Bord“ statt.

In der zweiten Ferienwoche wurde es dann im JuZe Kaufbeuren geheimnisvoll. Unter dem Motto „Die geheime Welt der Wichtel und Zwerge” tauchten die Kinder in eine fantasievolle Welt ein und erlebten Geschichten rund um kleine Wesen, Natur und Magie.

Begleitend zu den Ferienbetreuungen fanden zahlreiche Tagesprogramme statt. Ein Highlight war dabei das Angebot „Das geheimnisvolle Märchenzelt“, das vom Team Kinderfreizeit, in dem sowohl die Ferienangebote, wie auch die Angebote der mobilen Spielplatzbetreuung beheimatet sind, durchgeführt wurde. Eine Märchenerzählerin nahm die Kinder mit in eine fantasievolle und geheimnisvolle Welt, die durch die besondere Atmosphäre eines Märchenzeltes zum Leben erwachte.

Darüber hinaus gab es viele weitere Angebote, darunter ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof, bei dem die Wiese und ihre kleinen Bewohner genauer untersucht wurden, eine Rafting-Tour auf der Iller, ein Fußballturnier, kreativer Kindertanz und zahlreiche weitere Aktionen aus den Bereichen Bewegung, Natur und Kreativität.

Ausblick auf die Sommerferien 2026

Nach den erfolgreichen Pfingstferien richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Sommerferien. Auch in diesem Jahr hat der SJR Kaufbeuren wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit zahlreichen Tagesangeboten für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Auf die Teilnehmenden warten spannende Aktionen aus den Bereichen Sport, Kreativität, Medien und Freizeit. Zu den Highlights zählen unter anderem ein DJ-Schnupperkurs, ein Schwimmkurs sowie ein Zauberworkshop. Ergänzt wird das Programm durch viele weitere Angebote, die für abwechslungsreiche Ferientage sorgen.

Der Anmeldestart für die Tagesangebote ist am 27. Juni ab 9 Uhr online auf unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren. Ganzwöchige Ferienbetreuungen können ab sofort gebucht werden.

Achtung: Für die zweite Woche der Stadtranderholung sind auch noch einige freie Plätze verfügbar.

Letzte Chance auf die „Mission Regenwald“ – letzte freie Plätze in der 2. Sommerferienwoche.

Wer noch in die Forschungscrew einsteigen will, die auf das „SOS 0° – MISSION REGENWALD“ – Signal reagiert, kann sich der wackeren Truppe in der zweiten Stadtranderholungswoche noch anschließen!

„In den Forscher:innenbussen sind noch Plätze frei.“ weiß Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Wer also in der ersten Woche keinen Platz mehr bekommen hat oder bisher noch unentschlossen war, hat noch die Chance eine Woche in Kemnat zu verbringen.

Alle Informationen zu den Angeboten sind in Form eines Flyers auf der Startseite im Downloadbereich der Website www.sjrkf.de ersichtlich.

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Gesundheit Jugend

Kinder und Jugendliche unterschätzen Gefahr durch E-Zigaretten

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Am besten ist es, wenn junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und entsprechende Angebote konsequent ablehnen. Urhebervermerk: © PantherMedia / diego_cervo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert: In vielen Ländern greifen Kinder und Jugendliche neunmal häufiger zu E-Zigaretten als Erwachsene. Deshalb stellt sie zum Weltnichtrauchertag ihre Kampagne unter das Motto „Die Verlockung entlarven – Nikotin- und Tabaksucht bekämpfen“.

 

Werbung zielt auf junge Zielgruppe

Bestimmte Tabakerzeugnisse richten sich erwiesenermaßen an Jugendliche – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Zuckerwatte oder Gummibärchen. Diese Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat in einer Umfrage ermittelt, dass zwar über 90 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Rauchen von Tabakzigaretten als „ziemlich“ oder „sehr gesundheitsschädlich“ einschätzen, aber den Konsum der anderen Produkte deutlich weniger häufig als gesundheitsschädlich erachten. Doch gerade die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe. „Und: Wer in jungen Jahren Vapes und Tabakerhitzer nutzt, hat ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen“, sagt Carola Proksch.

 

Gesundheitsangebote gegen das Rauchen

Um möglichst frühzeitig gegenzusteuern, fördert die AOK das Präventionsprogramm FREUNDE der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., und engagiert sich damit bereits in Kitas. „Dadurch wollen wir schon im Kindesalter Gesundheitskompetenzen stärken, um spätere Süchte zu vermeiden“, sagt Carol Proksch. Weitere Angebote zur Suchtprävention gibt es an Schulen auch für ältere Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Workshops („Sauba bleim“) und Wanderausstellungen zum Themenkomplex Sucht. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung hat die Gesundheitskasse das Thema Rauchen und Suchtprävention im Blick. „Hier gibt es den Vortrag ‚Rauchfrei‘ sowie Nichtraucherkurse im betrieblichen Umfeld oder Workshops, die sich speziell an junge Beschäftigte richten“, erläutert Carola Proksch. Darüber hinaus unterstützt die AOK ihre Versicherten mit dem Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“ und fördert entsprechende Präventionskurse mit bis zu 150 Euro je Kurs.

 

Im Internet:

AOK-Magazin: Warum Jugendliche rauchen und welche Schäden das verursacht

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und Nikotinsucht | AOK-Arbeitgeberservice

Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“: Endlich Nichtraucher – Onlinekurs mit AOK Bayern-Zuschuss | CyberHealth

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Oskar und die Dame in Rosa 8+

(Oscar et la rose) von Eric- Emmanuel Schmitt Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Inhalt

Der zehnjährige Oskar ist unheilbar krank und lebt im Krankenhaus. Niemand wagt, ihm die Wahrheit über seinen Zustand zu sagen – bis er die resolute und warmherzige “Dame in Rosa”, die ehemalige Catcherin kennenlernt. Sie ermutigt ihn, jeden Tag so zu leben, als wäre er zehn Jahre älter, und seine Gedanken in Briefen an Gott zu schreiben. So erlebt Oskar in zwölf Tagen symbolisch ein ganzes Leben: Kindheit, Liebe, Ehe, Alter und Tod. Durch diese imaginäre Zeitreise findet er Vertrauen, Mut und Lebensfreude.

Autor: Eric-Emmanuel Schmitt

Regie: Thomas Garmatsch, Nadja Ostertag, Gabi Striegl

Vorstellungen:

  • Sa. 13. Juni 19 Uhr, Do. 18 Juni 19 Uhr, Fr. 19.Juni 19 Uhr, Sa. 20.Juni 19 Uhr, Fr.26 Juni 19 Uhr, Sa. 27.Juni 19 Uhr
  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • Preis pro Ticket : Normal 19,70€, Ermäßigt 12,70€
  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

  • Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14., 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr
  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252, Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244, Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr, Sa 08-12 Uhr
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Jugend

Stadtjugendring Kaufbeuren setzt Zeichen für Demokratie und jugendgerechte Kommunalpolitik

Sehr gut besuchte Frühjahrsvollversammlung im Kaufbeurer Rathaus

Der Vorstand des SJR Kaufbeuren nach der Nachwahl: v.l. Bastian Kaiser, Kilian Proske, Magdalena Vater, Stefan Weiß, Nina Weber, Jan-Luca Ansorge, Ali Deveci. nicht im Bild: Johanna Roth, Tamur Khan (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Der Stadtjugendring Kaufbeuren hielt traditionell seine Frühjahrsvollversammlung im Großen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses ab und dieser platzte fast aus allen Nähten, konnte die Vorsitzende Nina Weber doch mehr als 80 Delegierte, Gäste und weitere Anwesende begrüßen. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Verbundenheit mit dem SJR und sicherte auch in schwierigen finanziellen Zeiten die Unterstützung der Stadt zu.

Zu Beginn stellte sich mit „Next Generation Jesuszentrum“ eine neue örtlich aktive Jugendgruppe im Stadtjugendring vor und gab Einblicke in ihre Jugendarbeit. Die Vollversammlung des Stadtjugendrings Kaufbeuren hat damit nun insgesamt 40 stimmberechtigte Delegierte.
Im weiteren Verlauf blickte Vorstandsmitglied Magdalena Vater auf das vergangene Jahr zurück und hob zentrale Punkte aus dem Jahresbericht 2025 hervor, welcher vollständig auf der Homepage des Stadtjugendrings veröffentlicht ist. Nach der Vorstellung der Jahresrechnung 2025 und des Rechnungsprüfungsberichts wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

Die Vollversammlung bestimmte einstimmig das vorgelegte Positionspapier für Menschenrechte, Demokratie und Vielfalt als dritte Orientierungssäule des Stadtjugendrings und der Jugendarbeit in Kaufbeuren ergänzend zu Leitbild und Ehrenkodex von SJR und den angeschlossenen Verbänden und Jugendgruppen. Gemeinsam von schwäbischen Kreis- und Stadtjugendringen erarbeitet und von der Bezirksjugendring-Vollversammlung beschlossen, bekennt sich der SJR damit klar zu universellen Menschenrechten, zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Vielfalt. Gleichzeitig positioniert sich der Stadtjugendring deutlich gegen jede Form von Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung. Besonders betont wird die Verantwortung der Jugendarbeit, junge Menschen zu demokratischer Teilhabe zu ermutigen, Schutzräume zu schaffen sowie politische Bildung, Vielfalt und Inklusion aktiv zu fördern. Der Stadtjugendring unterstreicht damit seine Haltung und bleibt: parteipolitisch neutral, aber nicht werteneutral!

Das Schwerpunktthema der Vollversammlung war die Vorstellung und Verabschiedung der Resolution „Kommunalwahl ’26 – Hey Stadtrat – AUF EIN WORT“. Unter diesem Titel firmiert das Angebot des SJR an Stadtrat und Verwaltung der Stadt Kaufbeuren, sich gemeinsam den fachlichen Themen der Jugendarbeit und den Anliegen junger Menschen in Kaufbeuren zu widmen und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum einer jugendgerechten Kommunalpolitik der aktuellen Wahlperiode zu stellen.
Bereits bei der SJR-Vollversammlung im Dezember 2025 wurden Themen für die Resolution diskutiert. Mit dem Beschluss der Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings „Wo Jugend Raum hat, wächst Zukunft!“ und den Ergebnisse des sehr gut besuchten Kaufbeurer Jugendforums konnte der Themenpool vervollständigt werden. In den vergangenen Monaten arbeiteten zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche des Stadtjugendrings diese Inhalte weiter aus. Per Videoschalte stellten nun drei Stadträte – Christian Sobl, Tamur Khan und Holger Jankovsky – drei Themen aus drei Bereichen vor. Beispielhaft wurden so „bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen“, „Schwimmfähigkeit und Schwimmausbildung“ sowie die „Stärkung von Kinderrechten“ auf die Agenda gesetzt.

Nachdem die Vollversammlung die bisher im Jugendhilfeausschuss aktiven Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit als Vorschlag für die Benennung duch den Stadt bestätigte, wurde Emelie Saul, Delegierte der Christlichen Pfandfinderschaft Kreuzträger aus dem SJR-Vorstand verabschiedet und als Nachfolger Ali Deveci, Delegierter der Bayerischen Sportjugend, in die Vorstandschaft als Beisitzer gewählt.
Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung den Nachtragshaushalt in Eckwerten 2026. Vorstandsmitglied Jan-Luca Ansorge informiert zum Abschluss über den Bauverlauf und Wiedereinzug der Kulturwerkstatt.

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Bildung Jugend

20 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für die Jugend – Jubiläumsbilanz der Internatsstiftung St. Maria

Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen

„Zwar muss der Mensch fest und getrost hoffen – aber er muss auch das Seinige dazu tun.“ Dieses Leitwort der heiligen Crescentia prägt seit zwei Jahrzehnten das Wirken der Internatsstiftung St. Maria in Kaufbeuren. In der jüngsten Kuratoriumssitzung konnten die Initiatoren auf ein erfolgreiches Stiftungsjahr und eine beeindruckende 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Tradition trifft Moderne

Die Mädchenschulbildung durch die Schwestern des Crescentiakloster hat eine lange Tradition: Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der großen Schulanlage an der Kemnater Straße der Grundstein für Realschule, Gymnasium und Internat gelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Nachfrage so stark an, dass ein eigenes Internatsgebäude für 180 Mädchen errichtet werden musste. Dieses Haus wurde 2014 unter großem finanziellem Einsatz des Klosters generalsaniert und um eine moderne Mensa-Großküche ergänzt. „Eine Investition in die Zukunft unserer Kinder“, betont Oberin Schwester Johanna Maria Höldrich „denn das Internat bleibe für unsere Schwestergemeinschaft weiterhin eine zentrale Aufgabe gelebter Nächstenliebe.“

Starke Zahlen: Über 450.000 Euro Unterstützung

Die Stiftung wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen, um Mädchen aus schwierigen familiären Verhältnissen ein zweites Zuhause zu ermöglichen und den Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu ebnen. Dank zahlreicher Benefizveranstaltungen, Spenden und Zustiftungen konnte das Kapital beständig erhöht werden. Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer legte eine beeindruckende Bilanz vor: Seit der Gründung wurden 220 Mädchen bei den Internatskosten bezuschusst. Zudem flossen über 90.000 Euro in Sachausstattungen wie neue Stockwerksküchen und moderne IT-Infrastruktur. Insgesamt hat die Stiftung das Internat bislang mit 450.200 Euro unterstützt und trägt damit maßgeblich zur Deckung der Betriebskosten bei.

Neue Wege: Öffnung für Buben und Kleinkinder

Trotz der Erfolge blickt die Stiftung nicht nur zurück, sondern aktiv nach vorn. „Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen sind zentrale Themen, für die wir das Internat neu ausrichten“, erklärte Internatsleiterin Daniela Herschmann. Diese Neuausrichtung bringt spannende Veränderungen mit sich: Im kommenden Schuljahr werden im Rahmen des „Next Generation“-Nachwuchsprogramms des ESV Kaufbeuren erstmals auch Buben im Internat aufgenommen. Zudem ist die Einrichtung einer Großtagespflege für bis zu 16 Kleinkinder geplant, um das Haus noch besser auszulasten.

Veränderungen im Kuratorium

Schwester Johanna dankte dem Kuratorium für den ehrenamtlichen Einsatz. Neu in das Gremium aufgenommen wurden Irmgard Bechtel und Tina Plischke, die die Ehemaligenvereinigung „Kontakt“ leiten. Gemeinsam wolle man alles daransetzen, die über 100-jährige klösterliche Internatstradition zukunftsfest zu machen.

„Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“: Wer die Internatsstiftung St. Maria unterstützen möchte, kann auf folgende Spendenkonten einzahlen: IBAN: DE06 7335 0000 0000 0128 80 bei der Sparkasse Allgäu oder IBAN: DE30 7209 0000 0008 2006 88 bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Jede, auch noch so kleine Spende kann Gutes bewirken!

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Allgemein Jugend Karriere

TOP! Über 3.000 Besucher bei der gelungenen Premiere: Das Allgäuer Jobfestival setzt ein starkes Zeichen für die Region

Mehr als 100 Aussteller, intensive Gespräche und viel Lob für Organisation und Atmosphäre in der energie schwaben arena Kaufbeuren

Das 1. Allgäuer Jobfestival in Kaufbeuren ist am vergangenen Mittwoch erfolgreich zu Ende gegangen. Über den gesamten Tag verteilt kamen mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher in die energie schwaben arena. Mehr als 100 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region präsentierten sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats.

Bereits bei der Eröffnung gegen 11.30 Uhr im VIP-Raum wurde deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Beteiligten hatte. Nach monatelanger Vorbereitung wurde die Begrüßung für das Organisationsteam rund um Veranstalter Andi Wehl von WA Connections emotional. Die Erleichterung darüber, das Festival erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben, war spürbar. Viele Monate Planung, Organisation und Vorbereitung lagen hinter dem Team.

In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer die Bedeutung des neuen Veranstaltungsformats für Kaufbeuren und die gesamte Region. Das Festival bringe Unternehmen, Nachwuchskräfte und Arbeitssuchende auf direktem Weg zusammen und setze zugleich ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Allgäus.

Die Bilder des Tages

Ausbildungsmesse und Jobmesse stoßen auf großes Interesse

Schon kurz nach dem Start füllte sich das Eisstadion spürbar. Vor allem die Ausbildungsmesse wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus der Region genutzt, um sich über Berufe, Ausbildungswege und Unternehmen zu informieren. An vielen Ständen entstanden intensive Gespräche, erste Kontakte wurden geknüpft und teilweise bereits konkrete weitere Schritte vereinbart. Für viele Jugendliche bot das Festival die Möglichkeit, Unternehmen einmal nicht nur über Broschüren oder Onlineportale kennenzulernen, sondern direkt mit Ausbildern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Auch die Jobmesse entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem zentralen Treffpunkt für Fachkräfte, Quereinsteiger und Unternehmen. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und lobten insbesondere die Organisation sowie die angenehme Atmosphäre vor Ort. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass die energie schwaben arena gute Voraussetzungen für persönliche Gespräche geschaffen habe. Trotz des Besucherandrangs blieb die Geräuschkulisse angenehm, sodass ein direkter und konzentrierter Austausch möglich war.

Die Mischung aus Messe, Networking und lockerem Festivalcharakter kam bei vielen Beteiligten gut an. Gerade dieser persönliche Rahmen machte für zahlreiche Besucher und Unternehmen den Unterschied zu klassischen Jobmessen aus.

B2B-Bereich und Rahmenprogramm ergänzen das Konzept

Neben der Messe bot das Festival auch einen eigenen B2B-Bereich mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmen. Themen wie Recruiting, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung standen dabei im Mittelpunkt.

Im großen Eventzelt wurde parallel ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher nutzten die Angebote aus Musik, regionaler Gastronomie und Unterhaltung. Künstler aus der Region sorgten für die musikalische Begleitung des Tages.

Wetterbedingt abgesagt werden mussten allerdings die geplanten Angebote im Parkstadion, darunter der Heißluftballon und der Hubschrauber. Insgesamt hatten Veranstalter und Besucher dennoch Glück mit dem Wetter. Nach anhaltendem Regen am Vortag blieb es trocken und die Temperaturen sorgten für angenehme Bedingungen auf dem Festivalgelände.

Abschlussfeier mit Musik und vielen positiven Rückmeldungen

Am Abend fand im VIP-Raum die Abschlussfeier statt. Für Unterhaltung sorgten eine Magie-Show des Zaubertheaters Verschmitts sowie Musik von Nachwuchskünstler Fabian Ziems. Gegen 23 Uhr endete das erste Allgäuer Jobfestival offiziell.

Das Organisationsteam zeigte sich nach dem langen Tag erleichtert und zufrieden. Im Gespräch mit Moderator Claus Tenambergen sagte Veranstalter Andi Wehl mit Blick auf die vergangenen Monate und den Veranstaltungstag: „Ich möchte einfach nur noch schlafen.“ Gleichzeitig betonte er, wie besonders der Tag für ihn gewesen sei und wie viele positive Rückmeldungen bereits eingegangen seien. Auf die Frage, ob er sich eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr vorstellen könne, antwortete Wehl spontan: „Auf jeden Fall.“

Bedeutung für die Region hervorgehoben

Das erste Allgäuer Jobfestival hat gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Formen von Berufsorientierung, Recruiting und regionalem Austausch ist. Die Verbindung aus Messe, Netzwerkplattform und Eventcharakter wurde von vielen Besuchern und Unternehmen positiv aufgenommen. Mit der erfolgreichen Premiere könnte das Allgäuer Jobfestival künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region bekommen.

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Bildung Jugend

Intensive und erfolgreiche Tage im Freizeitdorf Hagspiel

Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz stärkt Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement

Kevin (7b) und Sascha (6b) im gesellschaftskritischen Austausch mit Lilly Breitenborn-Ahlvers, SMV-Lehrkraft, der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz © Lilly Breitenborn-Ahlvers

Die diesjährige Fahrt der Schülermitverantwortung (SMV) der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz war wieder ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Schülervertretung sowie die gemeinsame Arbeit an wichtigen gesellschaftlichen Themen.

Während der drei Tage im Freizeithof Hagspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Gesprächsrunden mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen wie Gleichberechtigung, Rollenbildern, Rassismus, respektvollem Umgang miteinander und sozialer Verantwortung. Ziel war es, nicht nur Ideen für zukünftige Schulprojekte zu entwickeln, sondern auch das Bewusstsein für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu stärken.

Neben der inhaltlichen Arbeit spielte auch das gemeinsame Miteinander eine wichtige Rolle. Durch gemeinsame Aktivitäten konnten sich die Mitglieder der SMV besser kennenlernen und als Gruppe zusammenwachsen.

Ein besonderes Augenmerk lag außerdem darauf, die Schülerinnen und Schüler aktiv in die Gestaltung von Projekten einzubeziehen. Dabei entstanden zahlreiche Ideen für zukünftige Aktionen und Veranstaltungen an der Schule.

Ermöglicht wurde die Fahrt durch das Startchancen-Programm. Durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Nachteilsausgleichs konnten alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer persönlichen Situation an der Fahrt teilnehmen.

Die SMV blickt auf drei intensive und erfolgreiche Tage zurück und freut sich darauf, die erarbeiteten Ideen nun gemeinsam an der Schule umzusetzen.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Indie, Brass & Festivalfeeling

Vielfältiges Line-Up beim Altstadtsommer auf der Bühne im Spitalhof

Folkless eröffnet das Programm für den Freitagabend. Foto: Folkless

Am Freitag und Samstag, 19. und 20. Juni, verwandelt sich der Spitalhof bereits zum dritten Mal in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Das Programm wird von der Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren gestaltet und von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu präsentiert.

Am „IndiePopFreitag“ und „BrassSamstag“ erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Line-Up. Musiker und Veranstalter freuen sich riesig, dass es endlich losgeht.

Der Freitagabend wird um 18:30 Uhr von der Band Folkless eröffnet. Anschließend übernehmen um 20:30 Uhr die aufstrebenden Jungs von Falschgeld die Bühne. Den krönenden Abschluss bilden die österreichischen Indie-Rock-Newcomerinnen von lovehead, die mit ihrem Sound für Festivalstimmung sorgen.

Auch der zweite Abend verspricht musikalische Vielfalt: Ab 18:30 Uhr startet die sechsköpfige Band Breath Attack aus Augsburg. Um 20 Uhr folgen MAMABUA, bevor um 21:30 Uhr die energiegeladenen Desperate Brasswives dem Publikum noch einmal ordentlich einheizen.

Beide Abende enden jeweils um 23:30 Uhr. Der Eintritt ist wie beim gesamten Altstadtsommer kostenfrei. Für das leibliche Wohl sorgt ein Angebot an trendigem Streetfood. Weitere Informationen sind zu finden unter » www.altstadtsommer.de

 

Das Line-Up

IndiePopFreitag, 19. Juni:

Folkless: 18:30-20:00 Uhr

Falschgeld: 20:30-22:00 Uhr

lovehead: 22:30-23:30 Uhr

 

BrassSamstag, 20. Juni:

Breath Attack: 18:30-19:30 Uhr

MAMABUA: 20:00-21:00 Uhr

Desperate Brasswives: 21:30-23:30 Uhr

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Jugend Kinder Sport

Lions Club Kaufbeuren unterstützt Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. mit 4.000 Euro

Teilerlös aus dem Büchermarkt kommt dem Eishockey-Nachwuchs zugute

Der Lions Club Kaufbeuren hat dem ESV Kaufbeuren e.V. eine Spende in Höhe von 4.000 Euro zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit überreicht. Die Spendensumme stammt aus Erlösen des an jedem ersten Samstag im Monat stattfindenden Büchermarkts auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Momm. Übergeben wurde die Spende durch den aktuellen Präsidenten des Lions Club Kaufbeuren, Karl-Heinz Kielhorn.

„Durch meine langjährige Tätigkeit beim ESV Kaufbeuren kenne ich die herausragende und zugleich herausfordernde Nachwuchsarbeit sehr gut“, erklärte Karl-Heinz Kielhorn bei der Spendenübergabe. Mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln gelinge es dem Verein immer wieder, bundesweit mit deutlich finanzstärkeren Clubs mitzuhalten und junge Spieler an den Profibereich heranzuführen. Die Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren finde dabei bundesweit Anerkennung und nehme insbesondere im Allgäu eine führende Rolle in der Ausbildung junger Eishockeyspieler ein.

Kielhorn betonte zudem, dass genau solche Projekte dem Grundgedanken des Lions Club Kaufbeuren entsprechen. Der monatliche Büchermarkt werde seit vielen Jahren vollständig ehrenamtlich organisiert. Ziel sei es, mit den Erlösen soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in Kaufbeuren und der Region zu unterstützen. Gefördert würden unter anderem Kinder- und Jugendarbeit, soziale Einrichtungen, Familien in schwierigen Lebenssituationen sowie Vereine und Organisationen, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.

„Es ist uns wichtig, dass die Unterstützung direkt bei den Menschen in der Region ankommt“, so Kielhorn weiter. Der ESV Kaufbeuren leiste mit seiner Nachwuchsarbeit weit mehr als reine sportliche Ausbildung. Neben dem Sport würden dort auch Werte wie Teamgeist, Verlässlichkeit und Gemeinschaft vermittelt.

Auch beim ESV Kaufbeuren e.V. zeigte man sich dankbar über die Unterstützung aus der Region. „Wir haben uns sehr über die großzügige Spende des Lions Club Kaufbeuren gefreut“, sagte der geschäftsführende Vorstand Thomas Petrich. „Das Ungleichgewicht zwischen kleineren Vereinen und finanzstarken Clubs aus den Großstädten wird immer größer. Die Spende bedeutet deshalb eine wichtige Unterstützung für unsere aufwendige Nachwuchsarbeit und hilft uns, im sportlichen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können.“

Karlheinz Peukert, ebenfalls geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., ergänzte: „Unser Motto lautet ‚Gemeinsam stark‘. Deshalb bewegt es mich immer wieder, wenn lokale Organisationen und Unternehmen ihren Einsatz vor Ort zeigen und die Arbeit der Vereine in der Region unterstützen. Ohne diese Hilfe könnten viele Vereine ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nur schwer fortführen.“

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Bildung Jugend

Schüleraustausch mit der Lebanon High School in Tennessee/USA

13 Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren verbrachten zwei Wochen in den USA

FOS Kaufbeuren/Die Jugendlichen mit ihren Lehrkräften in der Lebanon High School. Foto: FOSBOS

Für 13 Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren wurde der zweiwöchige Austausch nach Lebanon, Tennessee, zu einer ganz besonderen Erfahrung. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern der Lebanon High School lernten die Jugendlichen nicht nur ein anderes Land kennen, sondern tauchten in einen völlig neuen Alltag ein. Ziel des Austauschs war es, die englische Sprache im Alltag besser anzuwenden, kulturelle Unterschiede zu erleben und internationale Freundschaften zu knüpfen. Rückblickend zeigt sich: Diese Reise war weit mehr als ein Schulprojekt.

Schon die Anreise war ein Erlebnis für sich. Müde und aufgeregt kamen die Jugendlichen in den USA an. Doch der herzliche Empfang, das gute Essen und die freundliche Atmosphäre in den Gastfamilien sorgten schnell dafür, dass die erste Nervosität nachließ.

Der Schulalltag an der Lebanon High School erwies sich als besonders spannend. Die Jugendlichen erhielten Einblicke in ein völlig anderes Schulsystem und stellten fest, dass Schule in den USA anders funktioniert als in Deutschland. Besonders der Umgang zwischen Lehrkräften und Schülern sowie die Organisation des Tages hinterließen bleibenden Eindruck.

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, dass Englisch plötzlich den gesamten Alltag bestimmte. Vor allem zu Beginn kostete es die Teilnehmenden Überwindung zu sprechen. Der Südstaaten-Dialekt, das schnelle Sprechen und die Angst, etwas Falsches zu sagen, erschwerten die Kommunikation zusätzlich. Doch genau daran wuchsen die Schülerinnen und Schüler. Mit jedem Tag wurden sie sicherer, und am Ende fiel das Sprechen deutlich leichter.

Zu den Highlights zählten gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Bowling, Line Dance, Quadfahren, Topgolf, der Besuch des Musikmuseums in Nashville, die Besichtigung des Lipscomb College und sogar ein NASCAR-Rennen. Doch vor allem die Zeit mit neuen Freunden und den Gastfamilien machte den Austausch besonders. Die Gastfamilien erwiesen sich als eines der größten Highlights. Dort konnten die Jugendlichen den amerikanischen Alltag direkt miterleben. Schnell wurden aus Fremden Vertraute – gemeinsam lachen, neue Dinge ausprobieren, schöne Momente teilen. Natürlich lief nicht alles perfekt. Müdigkeit, Heimweh, Jetlag und manchmal Missverständnisse gehörten dazu. Doch genau das machte die Erfahrung authentisch.

Der Abschied fiel schwer. Traurigkeit und Dankbarkeit lagen nah beieinander. Gleichzeitig überwog die Freude über echte Freundschaften und wertvolle Erinnerungen. Besonders berührend: Viele Teilnehmende erhielten das Angebot, wiederzukommen. Nun hoffen sie darauf, ihre amerikanischen Austauschpartner bald in Deutschland begrüßen zu dürfen.

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Blaulicht Jugend Sport

Junioren (16-18 Jahre): das Team der Wasserwacht aus Marktoberdorf (Kreisverband Ostallgäu) belegte einen tollen 3. Platz im Landeswettbewerb

Bayerns beste Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer messen sich in Viechtach

Viechtach, den 26.04.2026 – Vom 25. bis 26. April 2026 fand der Landeswettbewerb der Wasserwacht Bayern für Erwachsene und Junioren in Viechtach statt. Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus allen Regierungsbezirken kamen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Neben Schnelligkeit und Ausdauer standen vor allem auch Präzision, Teamarbeit und rettungsdienstliches Fachwissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an und absolvierten anspruchsvolle Übungen, die realitätsnah an Einsatzsituationen angelehnt sind.

Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau unserer Einsatzkräfte. Unsere Ehrenamtlichen trainieren in ihrer Freizeit regelmäßig, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Vergleich, sondern auch ein Abbild der Leistungsfähigkeit und Professionalität der Wasserwacht in Bayern.“

127 hochmotivierte Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler ab 16 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe bestand aus 5-6 Teilnehmenden. Rund 60 Schiedsrichterinnen und 50 Helferinnen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landeswettbewerbs.

Die besten Teams wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Sonntag, den 26.04.2026, ausgezeichnet und haben sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 27. September 2026 im bayerischen Rehau statt.

Folgende Ortsgruppen haben in den einzelnen Stufen gewonnen:

Junioren (16-18 Jahre):

Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn
Platz 3: Schwaben, Ostallgäu, Marktoberdorf

Damen (ab 18 Jahre):

Platz 1: Niederbayern/Oberpfalz, Regen, Viechtach
Platz 2: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 3: Ober- und Mittelfranken, Coburg, Coburg

Herren (ab 18 Jahre):

Platz 1: Unterfranken, Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt
Platz 2: Schwaben, Neu-Ulm, Weißenhorn

Gemischte Mannschaft (ab 18 Jahre):

Platz 1: Oberbayern, Landsberg/Lech, Penzing
Platz 2: Niederbayern/Oberpfalz, Schwandorf, Nabburg
Platz 3: Oberbayern, Rosenheim, Bad Aibling

Die Wasserwacht-Bayern legt durch die Gestaltung des Wettbewerbes viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es nur Gruppendisziplinen und keine Einzeldisziplinen. Der Wettbewerb ist in dieser Hinsicht sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.

Die Teilnehmenden stellten ihr Können in folgenden Disziplinen unter Beweis:

Nicht-schwimmerischer Teil: Wasserwacht-Wissen in Theorie & Praxis, Basisausbildung Notfallmedizin in Theorie & Praxis
Schwimmerischer Teil: Flossenschwimmstaffel, Taucherstaffel, Kleiderschwimmstaffel, Rettungsschwimmstaffel, Rettungsleinenstaffel, kombinierte Rettungsmittel-Staffel

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Jugend Kultur Veranstaltung

Nächster Infotag der Tänzelfest Knabenkapelle am Montag, 11. Mai 2026

Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850

Die Tänzelfest Knabenkapelle Kaufbeuren lädt am Montag, 11. Mai 2026, von 16:00 bis 18:30 Uhr zu ihrem alljährlichen TKK Infotag ein.

Die Veranstaltung findet – wie in den vergangenen Jahren – im Rahmen der Musikschulwoche im Proberaum der Ludwig Hahn Musikschule im 2. Obergeschoss statt.

Unter Anleitung der Instrumentallehrerinnen und lehrer sowie des Dirigenten Wolfgang Wagner können interessierte Kinder und Jugendliche eine große Auswahl an Blas- und Schlaginstrumenten ausprobieren: Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Bariton, Posaune, Tuba und Schlagzeug. Im Anschluss lädt die Kapelle zu einer öffentlichen Probe ein, bei der Besucher einen direkten Einblick in die musikalische Arbeit der TKK erhalten.

Die Tänzelfest Knabenkapelle besteht seit über 150 Jahren und trägt die historische Uniform der Kaufbeurer Bürgerwehr von 1850. Seit vielen Jahren musizieren in der Kapelle sowohl Buben als auch Mädchen. Unter der Leitung von Wolfgang Wagner, der die TKK seit 2001 dirigiert, spielen derzeit 58 Musikerinnen und Musiker sowie ein Trommlercorps mit 18 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren.

Die Ausbildung an den Blasinstrumenten und am Schlagwerk erfolgt durch die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing und Musikschule Kaufbeuren. Die Trommler werden vom vereinseigenen Ausbilder Peter Wittmer unterrichtet. Neben zwei wöchentlichen Proben gehören zahlreiche Auftritte, Konzertreisen und gemeinschaftliche Aktivitäten zum Jahresprogramm der Kapelle. Der starke Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Musizieren prägen das Selbstverständnis der TKK seit Generationen.

Dass das Erlernen eines Instruments Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen fördert, ist vielfach belegt – und macht zudem großen Spaß. Viele Lehrkräfte bestätigen, dass junge Musikerinnen und Musiker diese Fähigkeiten selbstverständlich in ihren Schulalltag mitbringen. Die Tänzelfest Knabenkapelle bietet dafür eine professionelle und zugleich familiäre Basis.

Als Jugendgruppe des Tänzelfestvereins e. V. ist die TKK jedes Jahr eine der Hauptattraktionen des Kaufbeurer Tänzelfestes. Weitere Informationen zur Ausbildung in der TKK finden sich unter www.taenzelfest.de.

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Bildung Jugend

Praktikumsaustausch in Norwegen: Eine Woche voller Eindrücke und Erlebnisse

Neun Jugendliche der Fachoberschule Kaufbeuren absolvierten ein Erasmus-Praktikum an Partnerschule in Bryne

FOS Kaufbeuren/Die Jugendlichen in der schuleigenen Werkstatt der Partnerschule Bryne VGS in Norwegen

Eine Woche lang tauchten neun Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse Technik der Fachoberschule Kaufbeuren in den norwegischen Alltag ein. Kurz vor den Osterferien flogen sie nach Stavanger, um an der Partnerschule Bryne VGS ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Ziel der Reise war es, neben der gezielten Förderung technologiebasierter Kompetenzen insbesondere den interkulturellen Austausch sowie die Sprachbildung zu stärken. Ermöglicht wurde die Reise durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union, das die Kosten mitfinanzierte.

Nach der Landung in Stavanger wurden die Jugendlichen direkt herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Es gab keine lange Eingewöhnungszeit, die Kaufbeurer waren sofort mittendrin im norwegischen Alltag. Neue Umgebung, neue Menschen, erste Eindrücke – die Woche begann gleich sehr intensiv. Bereits am ersten Arbeitstag legten die Schülerinnen und Schüler in der Schulwerkstatt selbst Hand an – Pneumatik und Drehmaschine standen auf dem Programm. Der Abend klang gesellig aus: Bei Pizza, Kennenlernspielen und einer Runde Bowling kamen sich die deutschen und norwegischen Schüler schnell näher.

Das Programm war dicht getaktet und abwechslungsreich: Im Stavanger Ölmuseum testeten die Teilnehmer eine Rettungsrutsche und meisterten einen Escape Room, bevor sie bei einer Schnitzeljagd die Stadt erkundeten. Ein besonderes Highlight war die Wanderung zum eindrucksvollen Wasserfall Månafossen, gefolgt von Grillen am offenen Feuer mitten in der Natur. Später folgte noch eine Rundfahrt entlang der Küste – hier zeigte sich Norwegen von seiner schönsten Seite, trotz Wind, Regen und Schnee.

Neben Freizeitaktivitäten wie Volleyball, Badminton, Paddeln und Tischtennis stand auch die fachliche Weiterbildung im Fokus. In der Werkstatt arbeiteten die Schüler mit Laserschneider und Schweißgeräten, und bei der Firma Aarbakke erhielten sie spannende Einblicke in die norwegische Industrie.

Nach fünf intensiven Tagen traten die neun Jugendlichen am Freitag über Warschau die Heimreise an. Was bleibt, sind unvergessliche Eindrücke, neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen. Der Austausch förderte nicht nur technologische Kompetenzen und Sprachkenntnisse, sondern vor allem das interkulturelle Verständnis – ein Erlebnis, das die Teilnehmenden noch lange begleiten wird.

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Jugend Politik

Politik zum Anfassen: Berufsschüler aus Kaufbeuren im Bundestag

Stephan Stracke diskutiert mit Jugendlichen über Wehrdienst, Verantwortung und den politischen Alltag in Berlin

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hat 18 Schüler der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren und ihre beiden Lehrkräfte im Deutschen Bundestag willkommen geheißen. Im Rahmen ihrer Klassenfahrt besuchten die Jugendlichen die Schaltzentrale der Bundespolitik und erhielten einen unmittelbaren Einblick in den parlamentarischen Betrieb in Berlin.

Dort, wo politische Entscheidungen vorbereitet, debattiert und getroffen werden, sprach Stracke mit den Schülern über aktuelle politische Entwicklungen. Besonders groß war das Interesse der Schüler am neuen Wehrdienst. Stracke ermutigte die Klasse, sich die Bundeswehr auch als Arbeitgeber näher anzuschauen. „Der Wehrdienst hat mir selbst wertvolle Erfahrungen vermittelt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen, Disziplin zu lernen und Gemeinschaft zu erleben“, berichtete Stracke.

Auch die zuletzt aufgekommene Diskussion über die Pflicht junger Männer, sich bei längeren Auslandsaufenthalten abzumelden, war Thema des Austausches. „Diese Pflicht ist nicht neu. Sie galt bereits bis 2011, also bevor die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Praktisch relevant wird sie aber erst in einer echten Verteidigungslage“, stellte der Abgeordnete mit Blick auf diese Debatte klar.

Im Anschluss führte der Allgäuer Abgeordnete seine Gäste durch die Liegenschaften des Bundestages und zeigte den Jugendlichen, wo der politische Alltag der Abgeordneten stattfindet. Dabei erhielten sie Einblicke in die Abläufe und Orte, an denen parlamentarische Arbeit organisiert wird. „Mir ist wichtig, dass junge Menschen Politik nicht nur aus den Nachrichten kennen, sondern unmittelbar erleben können, wie Demokratie in Berlin funktioniert“, betonte Stracke.

Anschließend begleitete der Abgeordnete die Schüler zu ihrem Vortrag im Plenarsaal. Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemeinsames Mittagessen im Besucherrestaurant des Bundestages, bevor die Gruppe ihre Erkundungstour durch die Bundeshauptstadt fortsetzte.

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Jugend Kultur

Musik hautnah erleben

Streichquartett des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks gastierte am 20. April an der Sophie-La-Roche-Realschule

Wie mitreißend klassische Musik sein kann wurde beim Konzert deutlich

Im Rahmen der diesjährigen Schultour des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks brachten Musikerinnen und Musiker das 8. Streichquartett von Dmitrij Schostakowitsch zur Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren in dem Konzert, wie der Komponist seine persönlichen, leidvollen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung Dresdens musikalisch in diesem Stück verarbeitet hat.

Die anschauliche Interpretation des Musikstücks sowie die fundierten Erläuterungen der Musikerinnen und Musiker ermöglichten es nahezu 200 Schülerinnen und Schülern, sich intensiv mit der weiterhin relevanten Thematik von Konflikten, Kriegen und gesellschaftlichem Widerstand auseinanderzusetzen. Die Musikerinnen und Musiker stellten durch Ihre Erklärungen Bezüge zwischen den verwendeten musikalischen Formen, der Biographie des Komponisten und dem Vorwissen der Schüler her, die bei den Zuhörern einen bleibenden Eindruck hinterließen. Zudem leisteten mehrere Schüler durch ihre aktive Teilnahme am Konzert und ihren Anmerkungen und Überlegungen zu aktuellen Protestsongs verschiedener Genres einen Beitrag dazu, einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen herzustellen.

Sehr beeindruckt von der Ausdruckskraft der Musik und der musikalischen Perfektion der Musiker wurde das Konzert zu einem einprägsamen und emotional bewegenden Erlebnis für die Jugendlichen.  „Das war echt stark!“ so ein Schüler einer 8. Klasse.

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Bildung Jugend Politik

Schüler der FOSBOS setzen Zeichen für Demokratie

Schülerinnen und Schüler bei der Eröffnung der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“ in der Aula der FOSBOS. Foto: FOSBOS

FOSBOS Kaufbeuren präsentiert Ausstellung zum bundesweiten Aktionstag der Demokratiegeschichte

Wie wichtig ist uns Demokratie? Welche Rechte genießen wir täglich, ohne darüber nachzudenken? Und wo auf der Welt werden diese Rechte bedroht? Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der FOSBOS Kaufbeuren intensiv auseinandergesetzt. Anlässlich des ersten bundesweiten Aktionstags „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März präsentierten sie ihre Ergebnisse in der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“.

Die Initiative ging von den Fachschaften Geschichte sowie Politik und Gesellschaft aus. Ihr Ziel: Demokratie in der Schule sichtbarer zu machen und bei den Jugendlichen das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, für demokratische Werte einzustehen und sich aktiv einzusetzen. „Demokratie ist kein Zuschauersport. Die Demokratie, das sind Sie“ – mit diesen Worten wandte sich der US-amerikanische Demokrat Bernie Sanders im Jahr 2017 an Studierende der Freien Universität Berlin. Sanders rief die jungen Menschen damals dazu auf, für die Demokratie einzustehen und aktiv zu werden: „In dieser kritischen Zeit, da der rechte Extremismus in Europa und den Vereinigten Staaten zunimmt, können wir unsere Augen nicht vor dem verschließen, was auf der Welt geschieht, wie bequem das auch erscheinen mag.“ Eben aus diesem Grund ist es in den Augen der Lehrkräfte wichtig, den Schülern zu zeigen: Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie muss immer wieder verteidigt werden – und das fängt bei jedem Einzelnen an.

Die thematische Bandbreite der Ausstellung reichte von den historischen Bauernkriegen im Allgäu bis zu aktuellen Verstößen gegen die Menschenrechte in verschiedenen Ländern. Damit spannten die Schülerinnen und Schüler einen weiten Bogen. Besonders nachdenklich stimmte einige ein Vergleich zwischen den Grundrechten in der Bundesrepublik und der DDR. „Ich war total überrascht, dass es in der DDR auf dem Papier fast die gleichen Grundrechte gab wie bei uns“, berichtet eine Schülerin aus der 12. Klasse der BOS. „Aber weil es keine unabhängige Kontrolle gab, waren sie praktisch wertlos. Das hat mir gezeigt, wie wichtig Gewaltenteilung und Rechtsstaat wirklich sind.“

Neben informativen Plakaten und Präsentationen wartete die Ausstellung auch mit interaktiven Elementen auf: Bei einem Privilegien-Check, den die „Schule ohne Rassismus“- AG zur Verfügung stellte, konnten die Besucher herausfinden, welche Vorteile sie im Leben genießen und ihre Situation reflektieren. Selbst entworfene Brettspiele setzten sich mit dem Thema Flucht auseinander und machten dadurch die Herausforderungen von Geflüchteten erfahrbar. Besonders rege genutzt wurde auch die Möglichkeit, ein persönliches Ranking zu erstellen: Welches der 30 Rechte aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist am wichtigsten? Das Ergebnis: Auf Platz eins landete Artikel 30, der besagt, dass die Menschenrechte unwiderruflich sind. Knapp dahinter folgte das Recht auf Leben und Freiheit.

Dass die Ausstellung aufgrund des regen Interesses um eine Woche verlängert wurde, zeigt: Der Wunsch nach Auseinandersetzung mit demokratischen Werten ist groß – ein ermutigendes Signal in Zeiten, in denen Demokratien weltweit unter Druck stehen.

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Jugend Kinder

Pfingstferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren

Der Erlebnisbauernhof ist ein immer wiederkehrendes Highlight.

Anmeldung ab dem 25. April um 9 Uhr

Der Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem abwechslungsreichen und spannenden Pfingstferienprogramm ein. Die Anmeldung startet am 25. April um 9:00 Uhr und erfolgt online.

Das Programm bietet eine bunte Mischung aus Bewegung, Kreativität und Abenteuer. Zu den Highlights zählen unter anderem die Pferde-Erlebnistage, bei denen Kinder den Umgang mit Pferden hautnah erleben können. Für alle Tanzbegeisterten gibt es kreativen Kindertanz, bei dem Spaß und Ausdruck im Mittelpunkt stehen. Wassersport-Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Beim Rafting und Drachenbootfahren sind Teamgeist, Action und jede Menge Spaß garantiert. Darüber hinaus hält das Ferienprogramm viele weitere spannende Angebote bereit, die für unvergessliche Ferientage sorgen.

Der Flyer steht auf der Startseite www.sjrkf.de zum Download bereit und wird auch in gedruckter Form in den Schulen verteilt. Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 25.04.2026, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musik macht glücklich! Konzert im Stadtsaal mit Lehrkräften und Musiktalenten der Musikschule Kaufbeuren am 24. April 26

Konzert in zwei Teilen

Unter dem Motto „MUSIK MACHT GLÜCKLICH!“ geben die Lehrkräfte der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule gemeinsam mit jungen Musiktalenten am Freitag, 24. April 2026, im Stadtsaal ein Konzert.

Die Schülerinnen und Schüler der Talent-Förderklasse präsentieren im ersten Teil des Programms ihre absoluten Lieblingsstücke. Es spielen Melissa Yuan (Klavier und Violine), Tobias Schill (Saxophon und Klavier), Johanna Herrmann (Harfe und Querflöte), sowie das noch sehr junge Violintalent Ronja Seyfert.

Im zweiten Konzertteil erklingt eine Auswahl schönster Musikstücke und Lieder, gespielt und gesungen von den Lehrkräften der Musikschule. Neben Musikschulleiter Martin Klein am Klavier spielen Johannes Bernhard (Horn), Franziska Zajicek (Querflöte), Georg Hiemer (Trompete), Johanna Bachmaier (Klarinette), Moritz Kinker (Bass&Gitarre), Udo Schmid (Saxophon) sowie die Sängerin Raphaela Lutz.

Das Programm zeigt in diesem Jahr alles was ein Publikum glücklich macht: Klassische Konzertklänge, virtuose Solos, harmonisches Zusammenspiel, gefühlsvolle Songs und mitreisende Instrumentaleinlagen.

Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

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Jugend Wirtschaft

Nicht typische Berufsbilder kennenlernen: Girls‘ und Boys’Day 2026 am 23. April in Kaufbeuren

Ziel ist es, den Horizont bei der Berufswahl zu erweitern.

Auch in diesem Jahr findet der Girls‘- bzw. Boys’Day statt. Mädchen und Jungen werden eingeladen, sich am 23. April 2026 mit dem für das eigene Geschlecht untypischen Berufsfeld auseinanderzusetzen. Ziel ist es, den Horizont bei der Berufswahl zu erweitern.

Mädchen haben am Girl‘ Day die Chance, Berufe kennenzulernen, welche selten dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind. So können diese Erfahrung beispielsweise im Handwerk oder auch in den sogenannten MINT-Fächern machen. Aber der 23. April bietet auch im Rahmen des Boys‘ Day Jungen die Möglichkeit, Einblicke in Berufe wie der Pflege, der Erziehung oder im künstlerischen Bereich, welche nur wenige Männer ergreifen, zu erhalten.

Das breite Angebot in unserer Region ist auf den offiziellen Webseiten des Girls‘ bzw. Boys‘Day: www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de zu finden. Es sind auch einige Unternehmen aus der Region vertreten. Beispielsweise für Mädchen Sensor-Technik Wiedemann, ENERGIE GmbH&Co.KG, sowie die Bundeswehr und Polizeiinspektion Kaufbeuren oder für Jungen die Berufsfachschule für Glas und Schmuck, Kindertagesstätten, Lebenshilfe und Altenheim der Hospitalstiftung, um sich die diversen Berufsbilder anzuschauen. Sollte kein passendes Angebot vorhanden sein, lohnt es sich in jedem Fall selbst aktiv zu werden und auf die verschiedenen Unternehmen in Kaufbeuren zuzugehen.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt hebt die Besonderheit dieses Tages hervor: „Es ist wichtig, junge Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu stärken und ihnen nicht nur typisch weibliche und männliche Berufsbilder zu vermitteln. Der Girls‘ und Boy’s Day bricht mit Klischees, räumt Vorurteile aus dem Weg und unterstützt Jugendliche beim Finden ihrer persönlichen und beruflichen Kompetenzen. Dieser Tag eröffnet somit Zukunftschancen.“

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Jugend Kultur

Kreativität aus der Dose: Jugendliche gestalten Street Art in Kaufbeuren

Ferienworkshop zeigt, wie aus Ideen sichtbare Kunst im Stadtraum wird

Kreativität und Begeisterung waren beim talentCAMPus-Ferienworkshop „Street Art – Graffiti mit Sprühschablonen“ der vhs Kaufbeuren deutlich zu spüren. Kinder und Jugendliche entwickelten eigene Motivideen und setzten diese in individuelle Sprühschablonen um. Unter der Anleitung von Tobias Binderberger arbeiteten die Teilnehmenden zunächst an ihren Entwürfen. Schritt für Schritt entstanden daraus Schablonen, die als Grundlage für die spätere Umsetzung dienten. Im Anschluss durften die Jugendlichen ihre Motive auf einer dafür vorgesehenen Freifläche der Stadt Kaufbeuren sprühen. So wurde aus den Entwürfen sichtbare Street Art im Stadtraum.

Gemeinschaftsprojekt mit Förderung

Der Kurs war ein Kooperationsprojekt des Familienstützpunktes „Apfelkern“, dem Bildungsbüro der Stadt Kaufbeuren, der Grundschule Oberbeuren und der vhs Kaufbeuren. Gefördert wurde das Angebot im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Berührt euch! Talk x Punk

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer besonderen Kulturveranstaltung ein.

Protesttags-Veranstaltung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am Freitag, 8. Mai, zu „Berührt euch! Talk x Punk“ ein. Im Mittelpunkt steht das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung – ein Thema, das für Menschen mit Beeinträchtigung noch immer mit Tabus und Hürden verbunden ist.

Los geht’s mit einer Live-Episode des Podcasts „Berührungspunkte“. Gemeinsam mit der hauseigenen Fachstelle für sexuelle Bildung und einer Vertreterin von Allgäu Pride sprechen wir über queere Perspektiven, Vielfalt, Aufklärung und Teilhabe.

Danach wird’s laut: Die Münchner Punkband Sexschweiss bringt Energie, Haltung und einen Sound auf die Bühne, der niemanden kalt lässt.

Ort ist SUPERTECTURE (Kaisergäßchen 5) in Kaufbeuren. Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Jugend Kinder Soziales

Kinonachmittag mit Herz

Ein besonderer Moment nach dem Film: Einige Kinder aus eritreischen Familien mit Schauspieler Luis Vorbach. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Rotaract Kempten lädt in die Filmburg Marktoberdorf ein – Schauspieler Luis Vorbach beantwortet Fragen

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend. 

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert. 

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen. 

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Allgemein Jugend Sport Wirtschaft

Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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Jugend Ostern

Jugendosternacht „Fürchte dich (nicht)“

Getrennt durch eine Feuersäule aber dennoch verbunden in der Angst, vor dem was kommt: Israeliten und Ägypter teilen ihre Unsicherheiten und Ängste über den eingeschlagenen Kurs am Schilffmeer. Foto: Sonja Gebauer

Jugendliche setzen Zeichen gegen Angst

Ängsten und Unsicherheiten etwas entgegenzuhalten – das war das Ziel der Jugendosternacht in Pfronten. In der voll besetzten Pfarrkirche St. Nikolaus feierten die Pfarrgemeinde und zahlreiche Interessierte aus der Region eine eindrucksvolle Osternacht unter dem Motto „Fürchte dich (nicht)“. Jugendliche und junge Erwachsene entwickelten unter der Federführung der katholischen Jugendstelle Kaufbeuren einen neuen Zugang zu den biblischen Texten.

Gleich zu Beginn wurde deutlich: „Fürchte dich nicht“ ist leichter gesagt als getan. Oft wirkt der Satz wenig beruhigend oder verstärkt sogar die Angst. Deshalb setzte das Vorbereitungsteam die fünf Lesungen der Osternacht kreativ in Szene und verband sie mit aktuellen Sorgen und Herausforderungen.

In der ersten Darstellung wurde der Begriff der Gottesfurcht kritisch hinterfragt. Eine junge Frau arbeitete eine „Checkliste für gottesfürchtige Christen“ ab und hatte Angst, Gottes Zorn auf sich zu ziehen. Bezugspunkt war die Geschichte von Abraham und Isaak. Eine Freundin stellte dem jedoch ein anderes Gottesbild entgegen: Gott sei kein Gott zum Fürchten, sondern einer, der eben zeigen wollte, dass er keine Menschenopfer wolle. Ehrfurcht bedeute vielmehr Respekt und Achtsamkeit – nicht blinde Pflichterfüllung.

Die zweite Lesung aus dem Buch Mose rückte die Angst vor Veränderung in den Mittelpunkt. In einem Rollenspiel wurden die Gedanken der Israeliten am Schilfmeer und der ägyptischen Verfolger hörbar. Zukunftsängste bestimmten beide Seiten.

Wie würde das Leben in Freiheit aussehen? Wer sollte die Arbeitskraft der Sklaven ersetzen? Sogar die Sehnsucht nach dem Altbekannten wurde laut – lieber ein Leben in Unfreiheit als in Ungewissheit. Das Team zog Parallelen zu heutigen Umbrüchen in Wirtschaft, Friedensordnung und Klima: Denn die Veränderung hat längst begonnen. Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht sichtbar.

Mit einer Flut aus aktuellen Nachrichten setzte sich die dritte Lesung aus dem Buch Jesaja auseinander. Ein Audiozusammenschnitt zeigte, wie stark negative Meldungen im Gedächtnis bleiben. Eine Stimme aus dem Off rief dazu auf, den eigenen Fokus bewusst zu wählen. Darin liege ein wichtiger Schlüssel, um sich nicht von Angst bestimmen zu lassen.

Ein inneres Zwiegespräch prägte die vierte Lesung: In einem Video ringt eine Schülerin mit sich selbst nach einem Streit. Eine innere Stimme sät Zweifel und Vorwürfe und versucht, sie klein und handlungsunfähig zu machen.

Eine zweite Stimme eröffnet hingegen neue Wege. Sie ermutigt, immer wieder neu anzufangen und keine Angst vor Fehlern zu haben, um sich nicht selbst gefangen zu halten. Für das Vorbereitungsteam ist dies eine Kernbotschaft der Auferstehung: Nicht das Scheitern hat das letzte Wort.

In seiner Predigt verband Diözesanjugendpfarrer Benedikt Huber Angst mit Unsicherheit – etwa bei neuen Situationen oder wichtigen Entscheidungen. Er rief dazu auf, aktiv mit Angst umzugehen. Dankbarkeit könne helfen, das Gedankenkarussell zu durchbrechen: Wer bewusst auf das blickt, was bereits gelungen ist, könne nicht gleichzeitig Angst empfinden.

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band Modern Tunes aus Marktoberdorf mit einem professionellen und kraftvollen Sound.

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Blaulicht Jugend Veranstaltung

Girls’ Day am Fliegerhorst Kaufbeuren – Jetzt noch Plätze sichern!

Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden

Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.

An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.

Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.

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Jugend Kinder Sport

ESV Kaufbeuren e.V. erreicht erstmals 5 Sterne im DEB-Nachwuchsprogramm

Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit unter herausfordernden Bedingungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Erstmals wurde die Nachwuchsarbeit des Allgäuer Traditionsvereins mit der Bewertung von fünf Sternen im Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ausgezeichnet. Mit 174 Punkten verbessert sich der ESVK im Vergleich zu den Vorjahren (vier Sterne) und zählt damit nun zu den führenden Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey.

Orientierung für nachhaltige Nachwuchsarbeit

Das 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des DEB gilt seit 2016 als zentrale Grundlage zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit in Deutschland. Ziel ist es, mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen, eine qualitativ fundierte Ausbildung sicherzustellen und nachhaltige Strukturen in den Vereinen zu etablieren. Die Bewertung erfolgt anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs und wird im Rahmen von Vor-Ort-Terminen überprüft. Dabei werden alle Altersklassen berücksichtigt – von der Nachwuchsgewinnung bis zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.

DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, Florian Ondruschka, zieht ein positives Fazit: „Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern.“ DEL2-Talententwickler Markus Gleich ergänzt: „Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und ist ein gutes Beispiel für die positive Entwicklung an den Standorten.“

Kreative Lösungen als Schlüssel zum Erfolg

Für den ESV Kaufbeuren ist die Auszeichnung das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – trotz struktureller Herausforderungen. Lange galten die fehlende zweite Eisfläche und ein fehlendes eigenes Internat als Hindernisse auf dem Weg zur Höchstbewertung.

„Dass wir nun fünf Sterne erreicht haben, ist eine große Leistung des gesamten Vereins“, sagt der geschäftsführende Vorstand Karlheinz Peukert. Viele größere und finanziell stärkere Clubs hätten es leichter – umso mehr freue es den ESVK, auch mit begrenzten eigenen Möglichkeiten mithalten zu können. Durch Kooperationen, unter anderem mit einem Internat in Marktoberdorf, sowie durch flexible Trainingszeiten, die teilweise früh am Morgen um 6:00 Uhr oder zur Mittagszeit stattfinden, habe der Verein kreative Lösungen gefunden, um strukturelle Nachteile auszugleichen.

Gemeinschaft als Fundament

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist das Engagement aller Beteiligten im Verein. Trainer, Betreuer und sportliche Leitung tragen gemeinsam die Entwicklung des Nachwuchsbereichs. Zugleich hat sich die Arbeit im Trainerteam in den vergangenen Jahren spürbar professionalisiert – trotz der Herausforderung, diesen Anspruch finanziell abzubilden. Mit derzeit vier hauptverantwortlichen Trainern sowie einem großen Team aus weiteren Trainern und zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern verfügt der ESV Kaufbeuren heute über eine breite Basis in der täglichen Nachwuchsarbeit.

„Diese Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die tägliche Arbeit unseres gesamten Trainerteams“, betont der sportliche Leiter Jogi Koch. „Alle ziehen an einem Strang – das macht uns als Verein aus.“ Dabei werde bewusst auf die Gleichbehandlung aller Mannschaften geachtet. Auch wenn die U20 als ältester Jahrgang eine besondere Rolle einnehme, stehe die Förderung aller Altersklassen im Mittelpunkt.

Signalwirkung über die Region hinaus

„Die Bewertung macht unsere Arbeit noch sichtbarer“, betont Karlheinz Peukert. „Sie zeigt, dass wir ein attraktiver Standort für junge Talente sind.“ Die fünf Sterne seien damit nicht nur eine interne Bestätigung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Vergleichbar mit einer Qualitätsbewertung biete die Auszeichnung Orientierung für Spieler und Familien und unterstreiche die Wahrnehmung des ESV Kaufbeuren als leistungsfähigen Nachwuchsstandort.

Stolz und Ansporn zugleich

Im Rahmen einer aktuellen Sitzung des hauptamtlichen Nachwuchstrainerteams wurde die Auszeichnung auch intern eingeordnet. Sie wurde dort als Belohnung für kontinuierliche und intensive Arbeit gesehen – verbunden mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Gleichzeitig waren sich die Verantwortlichen einig, die fünf Sterne als Ansporn zu verstehen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Weitere Ideen und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung – im Sinne des Vereins, des Standorts und vor allem der Nachwuchsspieler. Neben der sportlichen Ausbildung bleibt dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen jungen Menschen ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

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Jugend Kinder

Street Art im Ferienprogramm: Kreativworkshop für Jugendliche im Atelier der vhs Kaufbeuren

Graffiti ausprobieren – legal und unter Anleitung

Kreativ durch die Ferien: Beim talentCAMPus-Workshop „Street Art – Graffiti mit Sprühschablonen“ haben Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren die Möglichkeit, eigene Ideen gestalterisch umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit sogenannten Stencils (Schablonen). Die Teilnehmenden entwerfen ihre eigenen Motive und lernen Schritt für Schritt, wie diese mit Sprühtechnik umgesetzt werden. Ein besonderer Aspekt des Workshops: Die entstandenen Werke können im öffentlichen Raum auf dafür vorgesehenen Flächen ausprobiert werden.

Vier Tage kreatives Arbeiten im vhs-Atelier

Der Workshop findet über vier Tage statt – vom 30. März bis 2. April 2026, jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr im Atelier der Volkshochschule Kaufbeuren. Die Teilnahme ist kostenlos. Materialien sowie kleine Snacks werden bereitgestellt. Aktuell sind noch wenige Restplätze verfügbar.

Gemeinschaftsprojekt mehrerer Einrichtungen

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Familienstützpunktes „Apfelkern“, des Bildungsbüros der Stadt Kaufbeuren, der Grundschule Oberbeuren sowie der vhs Kaufbeuren. Gefördert wird das Angebot im Rahmen des talentCAMPus-Programms.

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Jugend Sport

Teilnehmerrekord beim Kreiswasserwacht-Schwimmen in Marktoberdorf

Aufbruchstimmung am Beckenrand: Fast 200 Schwimmer lieferten sich spannende Wettkämpfe

Aufbruchstimmung herrschte beim diesjährigen Wettbewerb der Kreiswasserwacht Ostallgäu im Hallenbad Marktoberdorf. Fast 200 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 6 bis 60 Jahren bewiesen in Praxis und Theorie ihr Können. „Wir verzeichnen mit 28 Mannschaften aus sechs Ortsgruppen einen Teilnehmerrekord“, freute sich Andreas Gmeindner, Vorsitzender der Kreiswasserwacht. Dank der erfolgreichen Nachwuchsarbeit reisten viele der Ortsgruppen sogar mit zwei Mannschaften pro Stufe an.

Nachdem der Wettbewerb vor ihrer Haustür stattfand, war der Start in der gemischten Erwachsenenmannschaft für Monika Krieger aus Marktoberdorf Ehrensache. „Bei uns laufen dank des engagierten Vorstands viele Aktivitäten, wie etwa Aktivenabende.“ Diese Stimmung übertrug sich auf ihr Team, das eigens für den Wettkampf trainierte. „Von der intensiven Auffrischung profitieren alle bei den Wachdiensten am Elbsee und Ettwieser Weiher,“ so die Aktive und eilte weiter, um ihre beiden Kinder anzufeuern.

Traditionell endete der Kreiswettbewerb mit der Siegerehrung, die Wolfgang Hannig, 2. Bürgermeister von Marktoberdorf und Wasserwachturgestein, eröffnete: „Ich weiß, wieviel Engagement, Training und Herzblut in den Leistungen stecken, die wir heute auszeichnen. Ich danke euch, dass ihr bereit seid, Verantwortung zu übernehmen und im Ernstfall den Mut habt, nicht wegzusehen.“

„Dass ihr im Team die Leistung bringt zeichnet die Wasserwacht aus“, lobte Gisela Streichert, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu. Sie zeigte sich beeindruckt, wie die Kinder von Jahr zu Jahr ein höheres Niveau an Erste Hilfe-Wissen und im Wasser erwerben. Für die Erstplatzierten aus Buchloe (Stufe 1 und 2), sowie Seeg (Stufe 3) heißt es nun fleißig weitertrainieren. Sie dürfen das Ostallgäu auf Bezirksebene vertreten. Die Juniorenwertung gewann Marktoberdorf. Den Damenpokal sicherte sich Füssen, der Herrenpokal ging an Obergünzburg. Spannung versprach die gemischte Wertung. Diese gewann mit über 500 Punkten Vorsprung die Gastgebermannschaft.

Abschließend bedankte sich der Kreiswasserwacht-Chef bei Daniela Flietel und Benjamin Rößle von der Wasserwacht Marktoberdorf für die hervorragende Organisation. Ebenso würdigte er die Kampfrichter unter Leitung von Lukas Walk sowie die BRK-Bereitschaft Pfronten, die für die Verpflegung sorgte. Auch wenn für ihn am heutigen Tag die aktiven Wasserretter im Mittelpunkt standen, ist es Andreas Gmeindner ein weiteres wichtiges Anliegen, die allgemeine Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Eine Idee sei, Schwimmbojen an Wachstationen auszuleihen. „Für Menschen, die auf unseren Seen weiter hinaus schwimmen, erhöht das die Sichtbarkeit und die Sicherheit.“

Ergebnisse (Wasserwacht-Ortsgruppen):

  • Stufe 1 (Jg. 2016 – 2018): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf, 5. Nesselwang (I), 6. Obergünzburg (II), 7. Nesselwang (II)
  • Stufe 2 (Jg. 2013 – 2015): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf (I), 5. Obergünzburg (II), 6. Nesselwang, 7. Marktoberdorf (II)
  • Stufe 3 (Jg. 20010 – 2012): 1. Seeg, 2. Obergünzburg (I), 3. Füssen, 4. Buchloe (I), 5. Marktoberdorf, 6. Buchloe (I), 7. Obergünzburg (II)
  • Junioren: 1. Marktoberdorf
  • Damen: 1. Füssen
  • Herren: 1. Obergünzburg
  • Damen/Herren: 1. Marktoberdorf, 2. Seeg, 3. Buchloe
  • Punktestärkste Ortsgruppe: Obergünzburg
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Bildung Jugend

Jugendpolitik im Fokus

Das Jugendforum im letzten Jahr; Foto: Stefanie Echtler, SJR

Am 25. März lädt der Stadtjugendring erneut zum Kaufbeurer Jugendforum im Stadtsaal

Seit dem vergangenen September haben sich junge Menschen Kaufbeurens nun intensiv mit den Themen des letzten Jugendforums beschäftigt. Aus den vielen Ideen und Vorschlägen, die beim letzten Mal gesammelt wurden, sind so drei konkrete Ziele geworden. Diese sollen kommenden Mittwoch nun gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrats, dem Vorstand des Stadtjugendring Kaufbeuren, sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Kaufbeuren, diskutiert und weiterentwickelt werden.

„Wir haben das Konzept der Veranstaltung letztes Jahr maßgeblich verändert und sind schon gespannt, wie es mit den Ergebnissen nun weitergehen wird.“ meint Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren.

„Nachdem sich im letzten Jahr eine sehr motivierte und aktive Gruppe rund um das Thema Kinderrechte etabliert hat, freuen wir uns, dass wir diesem Thema nun noch mehr Raum bieten können.“ erläutert Till Nißle, der als Teil der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ ebenfalls Teil des Organisationsteams ist. Die vier engagierten Mädchen, die aktuell die fünfte Klasse besuchen, waren mit ausschlaggebend für die Öffnung des Jugendforums für alle Heranwachsenden ab der fünften Klasse. Schulz ergänzt dazu: „Wir sehen in dieser Altersgruppe ein großes Interesse an gesellschaftlichen Themen und möchten entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um echte Beteiligung zu ermöglichen.“

Neben dem Schwerpunkt Kinderrechte werden zwei weitere Workshops angeboten: einer zum Thema Feminismus sowie ein weiterer zur Teilhabe und Mitgestaltung im Ehrenamt. Letzterer wurde in Kooperation mit dem Projekt „Freiwillig für morgen“ organisiert, das von der Stiftung Ehrenamt gefördert wird.

Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Informationen, Spielen und VR-Erlebnissen. Interessierte Jugendliche können bereits ab 13:00 Uhr im Kaufbeurer Stadtsaal ankommen. Die offizielle Eröffnung beginnt um 14:00 Uhr mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Im Anschluss arbeiten die Teilnehmenden bis 17:00 Uhr an den Themen weiter; erste Ergebnisse werden ab 16:30 Uhr präsentiert.

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Jugend Soziales Veranstaltung

4.000 Euro für mehr Teilhabe: Sparkasse Allgäu unterstützt JUMP-Projekt in Kaufbeuren

Hilfe für Kinder und Jugendliche – damit Kultur und Gemeinschaft für alle erreichbar bleiben

Die Sparkasse Allgäu unterstützt erneut das JUMP-Projekt des Stadtjugendrings Kaufbeuren. Im Rahmen ihrer Jahresspende stellt sie 4.000 Euro für das Projekt „Jugend mit Perspektive“ (JUMP) bereit.

Unterstützung für junge Menschen seit 2012

Das Projekt wurde 2012 vom Stadtjugendring Kaufbeuren ins Leben gerufen. Ziel ist es, auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien die Teilnahme an Angeboten des Stadtjugendrings zu ermöglichen. Die finanzielle Unterstützung hilft dabei, Hürden abzubauen und mehr Teilhabe zu schaffen. Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten erhalten.

„Theater für alle“ in der Kulturwerkstatt

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Unter dem Motto „Theater für alle“ ermöglicht JUMP Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Theaterprojekten und kreativen Angeboten. Die Förderung übernimmt dabei unter anderem Teilnahmebeiträge, damit junge Menschen ihre Ideen auf der Bühne umsetzen und kulturelle Erfahrungen sammeln können.

Langjährige Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren besteht bereits seit vielen Jahren. „Die Partnerschaft zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren zeichnet sich durch eine intensive und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit aus“, sagte Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, bei der symbolischen Scheckübergabe an Jannis Konrad und Nadja Ostertag vom Stadtjugendring. Programme, die jungen Menschen in der Region zugutekommen und Chancengleichheit fördern, haben für die Sparkasse eine besondere Bedeutung.

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Bildung Jugend

Eine völlig außergewöhnliche Schulstunde im JBG

Eine französische Schulklasse mit 18 Schüler*innen und ihrer Lehrerin als Dolmetscher erhielt Unterricht zum Thema Fasching, Fastnacht, Karneval.

Am rußigen Freitag um 10.00 Uhr kam es zu einer Schulstunde im Jakob-Brucker-Gymnasium, an der wirklich alles außergewöhnlich war: Eine französische Schulklasse mit 18 Schüler*innen und ihrer Lehrerin als Dolmetscher erhielt Unterricht zum Thema Fasching, Fastnacht, Karneval von einem sehr außergewöhnlichen Lehrer, dem Faschings-Urgestein Güschi Seydel.

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen der französischen Schule aus Athis Mons nahe Paris und dem Jakob-Brucker-Gymnasiums fiel in diesem Jahr der Besuch der Schulklasse aus Frankreich in die Faschingswoche. Nach dem Besuch des Rathaussturms, bei dem sie auch begrüßt wurden, wünschte sich Frau Moriniaux, die verantwortliche Lehrerin der Franzosen, ein Treffen mit einem Vorstand eines Faschingsvereins. Margot Neher, die Lehrerin des JBG, fragte bei Güschi an, der als stellv. Vorstand und Ehrenvorstand von Aufbruch-Umbruch, Senator der Kunstreiter, Zugsprecher von Fasching FLAKE und BSF-Ordensrat über 40 Jahre Erfahrung in Führungspositionen im Fasching sammeln konnte. Der sagte spontan zu und kam so zu seiner allerersten Unterrichtsstunde als „Gymnasiallehrer“.

Güschi, der selbst als Späteinsteiger 1984 zum Fasching gekommen war, erzählte mit Übersetzung durch Frau Moriniaux, wie er den Verein „Aufbruch-Umbruch“ 1985 mitgegründet hat und mit dessen Hilfe dann die Faschingstraditionen in Kaufbeuren wiederbelebt hat. Weiter erläuterte er, dass die Wurzeln des Faschings bis in die Antike zurückgehen, im Mittelalter stark kirchlich geprägt waren und Fasching, Fastnacht, Karneval somit zu den ältesten Kulturgütern zählen, die es zu bewahren und zu schützen gilt. Güschi betonte, dass es für dieses sehr alte Brauchtum und Kulturgut klare Regeln wie z.B. ein striktes Verbot von „Sommerkarneval“ gelten. Die Diskussionen im Stadtrat und die nicht einstimmige Entscheidung zur Vergabe des Kulturpreises der Stadt Kaufbeuren an Aufbruch-Umbruch im Jahr 2003, zeigte, dass es immer wieder Diskussionen gibt, ob denn Fasching als kulturelle Veranstaltung zu verstehen ist. 

Weiter stellte er die Organisationsstrukturen der Faschingsvereine in Deutschland vor und dass die lokalen Vereine überwiegend  im Regionalverband Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine (BSF) und dessen zentralen Dachverband Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK) organisiert sind.  Dass der BDK v über 5300 Vereine mit über 2,6 Millionen Mitgliedern und der BSF allein über 150 Vereine mit mehr als 13.000 Mitgliedern vertreten, beeindruckte Schüler und Lehrerinnen gleichermaßen. 

Wie sehr die Schüler*innen am Thema „Fasching“ interessiert waren, zeigten die vielen Fragen am Schluss der Stunde sehr deutlich. Auch gibt es sicher nicht viele Schulklassen, die Ihrem Lehrer mit viel Applaus danken und verabschieden. Die Gastklasse und ihre Lehrerinnen bedankten sich mit kleinen Geschenken u.a. von der Université Sorbonne und Margot Neher attestierte Güschi, eine perfekte Lehrerpremiere.

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Bildung Jugend Kinder

Wenn Kinder an nichts Interesse zeigen: Was hinter der scheinbaren Lustlosigkeit steckt

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Warum fehlende innere Orientierung oft das eigentliche Problem ist

Am Nachmittag sitzt ein Kind am Tisch. Auf die Frage, was es unternehmen möchte, folgt ein Schulterzucken. Keine Idee, kein Wunsch, nichts, das länger trägt. Manche Kinder wirken schnell gelangweilt oder ziehen sich zurück. Nicht laut, nicht auffällig – eher still. Als würden sie auf etwas warten, ohne genau zu wissen, worauf. Für Eltern ist das schwer auszuhalten. Vorschläge werden gemacht, neue Hobbys ausprobiert, Interessen gesucht. Doch vieles versandet nach kurzer Zeit. Zurück bleibt Frust – und Erschöpfung.

Nicht fehlende Motivation, sondern fehlender Halt

Hinter dieser scheinbaren Lustlosigkeit steckt häufig kein Desinteresse und keine Bequemlichkeit. Oft fehlt es an innerer Orientierung. Kinder brauchen ein Gefühl von Halt, Verlässlichkeit und Richtung. Ohne diesen inneren Rahmen entsteht selten echtes Interesse. Abwechslung allein reicht nicht aus. Motivation entwickelt sich dort, wo Sicherheit spürbar ist.

Klare Strukturen statt ständiger Verhandlungen

Hier setzt das JUNIOR-HEROES-Training von Kindertraining & Coaching Lydia Jörg in Kaufbeuren an. Das Konzept bietet einen festen, wiederkehrenden Rahmen mit klaren Regeln und Abläufen. Grenzen werden bewusst gesetzt. Es gibt Wartezeiten, ein Nein, Momente von Frust. Nicht als Druckmittel, sondern als Lernfeld. Kinder erleben, dass sie mit unangenehmen Gefühlen umgehen können. Die begleitenden Erwachsenen bleiben ruhig und konsequent. Situationen wiederholen sich. Mit der Zeit entsteht eine wichtige Erfahrung: „Ich halte das aus. Ich verliere mich nicht. Ich finde meinen Platz.“

Wie aus Stabilität echtes Interesse entsteht

Wenn Kinder sich innerlich sicher fühlen, verändert sich ihr Verhalten. Kleine Erfolge gewinnen an Bedeutung. Das Gefühl, Einfluss nehmen zu können, stärkt das Selbstvertrauen. Interesse wächst nicht durch ständige Reize, sondern durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Kinder beginnen, sich selbst besser wahrzunehmen und dranzubleiben. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Familienalltag. Gespräche verlaufen ruhiger, Diskussionen werden kürzer, Abläufe stabiler. Nicht, weil plötzlich alles spannend ist – sondern weil das Kind innerlich mehr Orientierung gefunden hat.

Für mehr Selbstbewusstsein und Familienzusammenhalt

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg verbindet Bewegung, Wertearbeit und pädagogische Begleitung in einem strukturierten Rahmen. Ziel ist es, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und Familien im Alltag zu entlasten.

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg
Buronstraße 101
87600 Kaufbeuren

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Jugend Kultur

Drei Bands, ein Zeichen: „Rebel Girls“ bringen das JuZe KF zum Beben

Kraftvoller Abend im Jugendzentrum Kaufbeuren mit klarer Botschaft

Rebel Girls – unter diesem Motto standen am vergangenen Samstag (21.02.2026) die Bands Antischall (Ulm), Compleed (Sonthofen) und BYRA* (Kaufbeuren) im Jugendzentrum Kaufbeuren auf der Bühne. Rund 90 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg ins JuZe Kaufbeuren und erlebten einen Abend, der musikalische Energie und die typische, offene Jugendzentrums Atmosphäre miteinander verband.

Alle drei Bands überzeugten mit ihrem ganz eigenen Stil und einer starken Bühnenpräsenz. Besonders prägend: die Frontsängerinnen, die mit ihrem souveränen Auftreten und ihren kräftigen Stimmen den Abend bestimmten. Ob kraftvoll, humorvoll oder eingängig – ihre Performance brachte das Publikum schnell in Bewegung und sorgte für eine durchgehend positive Stimmung im Saal.

Den Abschluss des Konzerts gestaltete BYRA, die nicht nur als Mitorganisatorinnen des Abends beteiligt waren, sondern seit 2019 regelmäßig im Jugendzentrum proben. Diese Verbindung war spürbar: Mit viel Routine, Nähe zum Publikum und einem energiegeladenen Set rundeten sie den Abend ab und brachten die Stimmung noch einmal auf den Höhepunkt.

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Jugend

Sophie-la-Roche-Realschule: Begegnungen, die bewegen

Schülerinnen und Schüler der Sophie-la-Roche-Realschule besuchen die „Fazenda da Esperança“ 

Am 20.01.2026 besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Sophie-La-Roche-Realschule im Rahmen des Lehrplanthemas Suchtprävention die „Fazenda da Esperança“ in Bickenried. Zwei der dort lebenden Rekuperanten begrüßten die Gruppe und stellten das Konzept des „Hofes der Hoffnung“ vor. Danach schilderten sie in eindrücklichen Worten, wie sie den Weg aus der Sucht fanden und sich in Bickenried für ihr neues Leben rüsten. Im Anschluss fand ein vertraulicher Austausch zwischen den Schülern und den Bewohnern statt, an den sich ein Rundgang über den Hof anschloss. Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde der bewegende Vormittag beendet. 

Ermöglicht wurde die Durchführung der Präventionsmaßnahme durch Gertrud Gellings (Vorstand Bürgerstiftung Kaufbeuren, Stadträtin Beauftragte für „Gesundheit & Pflege“). Unterstützt durch Michaela Lausser (Stadt Kaufbeuren, Prävention und Familienbildung) sowie das Busunternehmen Stuhler-Linder Reisen.

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Jugend Sport

Du hast die Kraft – Selbstverteidigungstraining stärkt Mädchen im Jugendzentrum Kaufbeuren

Neben praktischen Übungen spielte der gemeinsame Austausch eine zentrale Rolle

Im Jugendzentrum Kaufbeuren fand kürzlich ein Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining für Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren statt. Veranstaltet wurde das Angebot vom Stadtjugendring Kaufbeuren im Rahmen des von Aktion Mensch geförderten Projekts „Mit Mädchen- und Frauenpower zur Integration“.

Lernen, Grenzen zu setzen

Geleitet wurde das Training vom Anbieter WenDo, der auf gewaltpräventive Arbeit mit Mädchen und Frauen spezialisiert ist. In einem geschützten Rahmen setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren eigenen Grenzen auseinander und übten, selbstbewusst aufzutreten. Dabei ging es nicht nur um körperliche Techniken. Die Mädchen lernten auch, sich in schwierigen Situationen verbal zu behaupten und klare Signale zu senden. Ziel war es, Sicherheit im Auftreten zu gewinnen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Austausch und Selbstvertrauen im Mittelpunkt

Neben praktischen Übungen spielte der gemeinsame Austausch eine zentrale Rolle. Die Teilnehmerinnen konnten Erfahrungen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Das stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe. Zum Abschluss des Trainings zerteilte jedes Mädchen ein Brett mit der Hand oder dem Fuß. Die Übung stand symbolisch für das, was im Kurs vermittelt wurde: Die Fähigkeit, für sich einzustehen, steckt in jeder Einzelnen – sie muss erkannt und gefördert werden.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Osterferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren. Anmeldung ab dem 28.02.26 möglich

„Ferienzeit“ des SJR KF bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Osterferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren „Ferienzeit“ des SJR KF bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche Das Osterferienprogramm „Ferienzeit“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR) verspricht auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und aufregendes Angebot.

Mit täglichen Veranstaltungen, die von Sport und Spiel über Informationsangebote bis hin zu Natur- und Kreativaktivitäten reichen, wird sichergestellt, dass keine Langeweile aufkommt. Ob beim österlichen Backen oder bei einer Wanderung mit Lamas, beim Yoga oder auf dem Bauernhof, beim Osterferienprogramm 2026 ist für jede und jeden etwas dabei. Das Heft steht ab dem 20.02. auf der Startseite www.sjrkf.de zum Download bereit und wird auch in gedruckter Form in den Schulen verteilt.

Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 28.02.2026, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich. Auch zu den ganzwöchigen Ferienbetreuungen an Ostern, Pfingsten, Sommer und Herbst kann angemeldet werden, dies ist bereits ab sofort möglich. Achtung: Für die Herbstferien können wir aufgrund des Starts des Ganztagsanspruchs für die kommenden 1. Klassen aktuell nur Buchungsanfragen entgegennehmen. Die verbindliche Platzvergabe findet für diese Betreuungsmaßnahme im Mai/Juni statt!

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Jugend Sport

Vom Altarraum direkt in die Halle: Ministranten Fußballturniere in den Dekanaten Marktoberdorf und Kaufbeuren

Die Ministrantinnen und Ministranten außerhalb des Gottesdienstes

Die erste Entscheidung fiel am 17. Januar im Dekanat Kaufbeuren bei den Ministranten der Altersgruppe bis 15 Jahre (AG II). Von den 10 teilnehmenden Mannschaften konnte sich das Team aus Obergünzburg in einem packenden 6-Meter-Schießen gegen Bidingen durchsetzen.

Spannend ging es weiter im Dekanat Marktoberdorf, ebenfalls für die Altersklasse AG II. Hier trafen am 24. Januar acht Mannschaften aufeinander. Im Finale besiegte Geisenried das Team aus Stötten. Die Regionalentscheidung der beiden Dekanatssieger der AG II fand dann am 7. Februar in Biessenhofen statt. Dort ging Geisenried als Sieger gegen Obergünzburg hervor und qualifizierte sich damit für den Bistumscup.

Im Anschluss konnten dann die Minis der Altersgruppe AG I (ab 15 Jahren) ihr fußballerisches Können zeigen. Um den Sieg kämpften 10 Mannschaften aus den beiden Dekanaten. Mitorganisiert wurde das Turnier von den Ministranten aus Biessenhofen. Im Finale gab es dann ein Kaufbeurer Derby, welches die Minis von St. Martin + St. Peter und Paul gegen die Minis aus St. Ulrich mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Sie qualifizierten sich damit für den Bistumscup am 7. März in Blaichach. Der Sieger des Bistumscups qualifiziert sich dann für den Bayerncup, in welchem die besten Ministranten-Mannschaften aus ganz Bayern gegeneinander spielen.

Ein großer Dank geht an die mitorganisierenden Minis aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Biessenhofen, die Schiedsrichter und Sanitäter sowie an die Sparkasse Kaufbeuren und den Kreisjugendring Ostallgäu für die finanzielle Unterstützung. Ebenfalls bedanken wir uns bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu die dieses Jahr wieder den Fairplay-Preis gestiftet hat. Das Team aus Marktoberdorf überzeugte die Schiedsrichter als fairste Mannschaft – sie wurde mit einem AOK-Thermobecher belohnt.

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Bildung Jugend

Lernen im Landtag: Zehntklässler der Sophie-La-Roche Realschule erleben Politik im Herzen der Bayerischen Demokratie

Im Herzen der bayerischen Demokratie erhielten die Realschüler einen Einblick in die Geschichte und die Organisation des Landtags

25 politikinteressierte Schülerinnen und Schüler der Sophie-La-Roche Realschule sowie ihre Lehrkräfte im Fach Politik und Gesellschaft Christian Pauli und Alexander Spitschan tauschten das Klassenzimmer mit einem anderen Lernort, dem Bayerischen Landtag in München. Im Herzen der bayerischen Demokratie erhielten die Realschüler zunächst einen Einblick in die Geschichte und die Organisation des Landtags sowie des Maximilianeums, bevor sie anschließend im Petitionsausschuss einen Eindruck bekamen, wie direkte Demokratie in Bayern funktioniert. Bürgerinnen und Bürger können hier Beschwerden vortragen, worüber der Ausschuss dann entscheidet.

Anschließend erlebten die Jugendlichen den Höhepunkt der Exkursion: Im Plenarsaal wurden sie von den drei Landtagsabgeordneten Peter Wachler (CSU), Bernhard Pohl (FW) und Toni Schuberl (Grüne) in Empfang genommen und nahmen auf den Sitzen der Abgeordneten Platz, um eine lange und ausführliche Diskussion mit den Mandatsträgern führen zu können.

Vertreter der anderen Fraktionen waren entschuldigt. Angesprochen wurde dabei ein breites Spektrum an Themen, wie Migration, Rechtsextremismus, die Stimmung im Land und auch ein mögliches Social-Media Verbot. Die Politiker nahmen sich viel Zeit, um Themen, welche die Jugendlichen beschäftigen, ausführlich mit ihnen zu diskutieren und auch die verschiedenen Positionen der einzelnen Parteien darzustellen.

Nach dieser sehr gewinnbringenden Gesprächsrunde wurde der Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet. Sowohl die Jugendlichen als auch die Lehrkräfte waren sich einig, dass solche Veranstaltungen die politische Bildung der Schülerinnen und Schüler enorm fördern und das schulische Leben bereichern.

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Bildung Jugend Karriere

Die AOK bildet aus – Jetzt bewerben für 2027

AOK bietet gute berufliche Perspektiven

Mit der Übergabe der Zwischenzeugnisse ist es wieder so weit: Viele bayerische Schülerinnen und Schüler starten damit in die Bewerbungsphase um einen Ausbildungsplatz. Wer die Schule im kommenden Jahr abschließt, sollte sich bereits jetzt Gedanken über einen möglichen Ausbildungsplatz machen. Viele Unternehmen wählen ihre zukünftigen Auszubildenden frühzeitig aus. „Wie bei den meisten großen Unternehmen beginnt auch bei der AOK die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern für den Ausbildungsbeginn 2027 bereits jetzt“, so der Direktor Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu und empfiehlt: „Wer bei uns seine berufliche Zukunft sieht, kann die Bewerbungsunterlagen einfach online unter www.aok.de/stellenmarkt hochladen.“

Die AOK bietet jedes Jahr bayernweit zum Berufsstart über 270 Ausbildungsplätze, aktuell werden rund 770 Azubis bei der bayerischen Gesundheitskasse ausgebildet. Bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu können im September kommenden Jahres fünf junge Menschen Sozialversicherungsangestellte werden.

AOK bietet gute berufliche Perspektiven

Die Azubis durchlaufen alle Fachbereiche und Abteilungen bei der AOK und erwerben dadurch umfangreiches Fachwissen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützen erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder den Berufsstart. Ergänzend lernt der AOK-Nachwuchs an verschiedenen Standorten der AOK Bayern weitere Arbeitsabläufe kennen. „In unserem Bildungszentrum in Hersbruck gibt es mit qualifiziertem Fachunterricht und modernen Arbeitstechniken beste Voraussetzungen dafür, die Mitarbeitenden auf eine passgenaue Betreuung der Versicherten vorzubereiten – egal ob diese die AOK in den Geschäftsstellen vor Ort, per Telefon oder online kontaktieren“, so Bernd Ruppert. Spezielle Seminare zur Kundenbetreuung vervollständigen daher die Ausbildungsinhalte. „Zudem fördern wir persönliche Stärken und Potenziale unserer Auszubildenden, bieten entsprechende Entwicklungs- sowie Qualifizierungsmöglichkeiten und zeigen vielfältige berufliche Perspektiven in unserem Unternehmen auf“, ergänzt Bernd Ruppert.

Unter www.aok.de/stellenmarkt kann man sich nicht nur online bewerben, sondern auch mehr über die Ausbildung erfahren. Berufsstartende können sich zudem persönlich informieren bei Verena Stegmeier, AOK-Spezialistin Rekrutierung Nachwuchskräfte, unter der Rufnummer 0906 76369 oder per E-Mail an
verena.stegmeier@by.aok.de.

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Bildung Jugend Kultur

5ButtonBeaz – Gemeinsam Musik machen! Bandworkshop vom 07.-10. April 2026

Jetzt anmelden

Unter dem Motto Rock – Pop – Jazz – Funk – Blues findet in der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule in den Osterferien zum vierten Mal der Bandworkshop „5ButtonBeaz“ statt.

Er richtet sich an Musikbegeisterte zwischen 9 und 18 Jahren und von Dienstag, 07. bis Freitag, 10. April 2026 von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9.30 bis 13.30 Uhr. Für Verpflegung in der Mittagspause ist gesorgt.

Die Workshop-Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort online unter » www.vhs-kaufbeuren.de » Suche „5ButtonBeaz“ bis zum 27. März möglich.

Bandarbeit und Abschlusskonzert

Gedacht ist „5ButtonBeaz“ für alle Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger. Dabei sollten Grundlagen auf einem Instrument vorhanden sein. Mitzubringen sind eigene Instrumente; sonstiges Equipment wie Backline oder Drum-Sets sind vorhanden.

Aus den Teilnehmenden werden verschiedene Bands zusammengestellt und von Dozenten wechselweise betreut. Sie behandeln in Gruppen instrumentenspezifische Themen und geben Tipps zu Spieltechniken und Equipment. Vor allem aber geht es darum, miteinander Musik zu machen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Zum Abschluss stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in einem öffentlichen Konzert am Samstag, 11. April, um 11.00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren unter Beweis.

Dozententeam

Das Dozententeam besteht aus qualifizierten Musikern der Region. Zum ersten Mal mit dabei ist Josefina Ried, Mitglied der Bigband Horns Up sowie dem Jugendblasorchester Marktoberdorf. Ebenfalls im Team ist Tiny Schmauch als freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur. Auch Jazz-Gitarrist Niklas Rehle und Schlagzeuger Simon Kerler sind im Bereich Jazz, Pop, HipHop und Psychedelic keine Unbekannten und spielten bereits in mehreren Pop- und Jazzprojekten

Kooperationspartner

Der Workshop ist ein Gemeinschaftsprojekt der Allgäuer Jazz Initiative e.V., der städtischen Abteilungen Kultur und Kaufbeuren-aktiv, der Volkshochschule sowie der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule. Gemeinsam wollen sie als aktivierendes und motivierendes Netzwerk auftreten.

Er wird im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend gefördert. Die Busfahrten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind kostenlos. Ein Sponsoring der Firma Kirchweihtal.

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Jugend Kultur

Lebhaft und mitreißend: The Great Gatsby an der FOSBOS Kaufbeuren

Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet

Dank der großzügigen Spende der Sparkasse Allgäu an die Freunde und Förderer e.V. der FOSBOS Kaufbeuren konnten alle Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen sowie ein Teil der 12. Klassen Theater auf höchstem Niveau zu einem moderaten Preis erleben.

Mit der Aufführung von The Great Gatsby durch das „White Horse Theatre“ wurde das Publikum mitten hinein in die schillernden Roaring Twenties des Jazz entführt. Schon mit den ersten Szenen war klar: Auf der Bühne ging es lebhaft und mitreißend zu. Vier englische Muttersprachler schlüpften mit beeindruckender Wandelbarkeit in die unterschiedlichsten Rollen und ließen die Welt von Jay Gatsby, Daisy Buchanan und Nick Carraway auf faszinierende Weise lebendig werden. Es wurde gefeiert, gestritten und geträumt.

Neben dem mitreißenden Geschehen regte die Aufführung auch zum Nachdenken an: Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet.

Im Anschluss stürzten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert auf die Gelegenheit, in einem Gespräch mit den Schauspielern mehr über die Inszenierung und die Rollen zu erfahren – und auch einige Autogramme wurden ergattert.

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Bildung Fasching Jugend

Selbstbehauptung & Power-Workshop: Sicher durch die Faschingszeit mit Kindertraining & Coaching Lydia Jörg

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Special für Girls von 12 bis 16 Jahren

Die Faschingstage stehen vor der Tür – eine Zeit voller Spaß, Kostüme und Partys. Damit Girls diese Zeit unbeschwert genießen können, bietet das Kaufbeurer Unternehmen Kindertraining & Coaching Lydia Jörg einen kompakten 90-minütigen Workshop an, der speziell auf die Bedürfnisse und Situationen von Teenagern zugeschnitten ist.

mehr zu Kindertraining & Coaching Lydia Jörg hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

Darum geht es:

Viele Mädels fühlen sich im Getümmel von Faschingsumzügen oder Partys unwohl, wenn Grenzen überschritten werden. In dem Kurs geht es nicht um Angst, sondern um Ermutigung und Handlungsfähigkeit. Es wird gezeigt, wie man mit einer starken Ausstrahlung und den richtigen Selbstverteidigungstechniken sicher durch die Menge kommt.

Inhalte des Workshops:

  • Körper & Stimme: Wie stehe ich da? Wie setze ich meine Stimme ein, um unmissverständlich „Stopp“ zu sagen?
  • Gefahrenerkennung: Situationen frühzeitig einschätzen und intuitiv richtig handeln.
  • Einfache Verteidigung: Effektive Techniken, um sich aus unangenehmen Griffen oder Distanzlosigkeiten zu befreien.
  • Grenzen ziehen: Mut gewinnen, die eigenen Bedürfnisse klar zu signalisieren – gerade in der Gruppe.

Alle Details auf einen Blick:

  • Wann? Samstag, 14. Februar 2026
  • Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr
  • Wo? TopFit Kaufbeuren
  • Wer? Mädels im Alter von 12 bis 16 Jahren
  • Mitzubringen: Bequeme (Sport-)Kleidung, dicke Socken oder Gymnastikschlappen und etwas zu trinken.
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Blaulicht Jugend

Besondere Auszeichnung für die Sophie-La-Roche-Realschule

Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen

Mit großer Freude nahm die Sophie-La-Roche-Realschule die Urkunde zur Auszeichnung über ihre außerunterrichtlichen Aktivitäten durch den Ministerialbeauftragen für die Realschulen in Schwaben, Ltd. RSD Bernhard Buchhorn, entgegen. Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen.

Das Sportprojekt „fight – smile – love“ der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen der Woche Gesundheit und Nachhaltigkeit, in dem Körperbewusstsein, Bewegung und Selbstbestimmung im Mittelpunkt standen. Ziel war es, einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper zu fördern, Freude an Bewegung zu erleben und Selbstbestimmung im eigenen Handeln zu stärken. Das zweite Projekt war die Projektwoche „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ der 8. Jahrgangsstufe, die als selbstorganisiertes Zeltlager mit Angeboten zu Gesundheit, Umwelterziehung und nachhaltigem Konsum durchgeführt wurde, sowie das Projekt „Multimedia meets Musik“, bei dem Schülerinnen und Schüler digitale Collagen zum Konzert „Mass for Peace – The Armed Man“ von Karl Jenkins gestalteten. Diese künstlerischen Bilder wurden dann bei den Aufführungen eines Projektchores in Obergünzburg und Kaufbeuren präsentiert. So unterschiedlich die Projekte sind, sie verbindet der pädagogische Ansatz der Schule und die Vorstellung einer ganzheitlichen Bildung, die Sozialkompetenz stärkt, Raum für Kreativität und echtes Erleben mit allen Sinnen bietet und Talente fördert.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Stadtranderholung in Kaufbeuren 2026: Anmeldung startet am 16.01.

Abenteuer im Regenwald – Wer einen Platz möchte, braucht den richtigen Code

Die Vorfreude auf die Stadtranderholung 2026 ist groß: Auch dieses Jahr lädt der Stadtjugendring Kaufbeuren wieder zu einem spannenden Ferienprogramm ein. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Einsatz im Regenwald – voller Abenteuer und Teamgeist. Die Anmeldung beginnt in wenigen Tagen und folgt einem bewährten System mit Ticketcodes.

Ticketcode-Vergabe: Das sind die wichtigsten Termine

Wer sicher einen Platz für sein Kind möchte, sollte sich die folgenden Termine merken:

  • Freitag, 16.01.2026, von 17:00 bis 18:00 Uhr: Erste Ausgabe der Ticketcodes in der Geschäftsstelle des SJR (Hauberrisserstraße 8, 3. Stock).
  • Vom Montag, 19.01.2026 bis Freitag, 23.01.2026: Weitere Codes werden zu den regulären Öffnungszeiten ausgegeben, solange der Vorrat reicht.

Wichtig zu wissen: Pro Person dürfen nur die Ticketcodes für Kinder aus dem eigenen Haushalt mitgenommen werden.

Anmeldung nur mit Ticketcode

In der Woche von Freitag, 16.01.2026 bis Freitag, 23.01.2026 können ausschließlich Kinder angemeldet werden, für die zuvor ein Ticketcode ausgegeben wurde.

Ab Samstag, 24.01.2026 um 9:00 Uhr startet dann die reguläre Anmeldung für alle – unabhängig vom Ticketcode.

Kosten und Ermäßigungen

Die Teilnahme an der ersten Woche der Stadtranderholung kostet 120 Euro. In der zweiten Woche gelten gestaffelte Preise:

  • Erstes Kind: 90 Euro
  • Zweites Kind: 75 Euro
  • Drittes Kind: 60 Euro

Auch weitere Ferienprogramme in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien können über den Stadtjugendring gebucht werden.

Osterferienprogramm ab Ende Februar

Bereits ab dem 28.02.2026 starten die Tagesaktionen für die Osterferien. Zur Auswahl stehen Ausflüge und kreative Angebote.

Immer aktuell bleiben

Wer regelmäßig auf der Website www.sjrkf.de vorbeischaut, wird zeitnah über alle Neuigkeiten informiert – insbesondere zur Verfügbarkeit der Ticketcodes.

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Jugend Kultur Veranstaltung

„Alles steht Kopf“ – ein Film für die ganze Familie am 09. Januar im Cico-Kino Kaufbeuren

Ein besonderer Kinonachmittag zum Jubiläum

Einladung zum Familienerlebnis im Kino

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu lädt das Cico-Kino in Kaufbeuren zu einem besonderen Filmnachmittag ein. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Animationsfilm „Alles steht Kopf“ – eine unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichte über Gefühle, Veränderungen und das Erwachsenwerden.

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Kaufbeuren ist der Eintritt für alle Besucher kostenfrei.

Worum geht es im Film?

Die elfjährige Riley steht vor einem Umbruch: Ein Umzug bringt ihre gewohnte Welt durcheinander – und damit auch die Kontrolle in ihrem Kopf. In ihrem Gehirn sitzen fünf Gefühle an den Steuerknöpfen: Freude, Kummer, Angst, Ekel und Wut. Gemeinsam versuchen sie, Rileys Alltag wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Film ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an – über emotionale Herausforderungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

DatumFreitag, 09. Januar 2026
Uhrzeit15:00 Uhr
OrtCico-Cinema, Daniel-Kohler-Straße 1, Kaufbeuren
ZielgruppeFamilien mit Kindern ab 8 Jahren
EintrittKostenfrei dank der Spende der Bürgerstiftung Kaufbeuren

Familien stärken, Gemeinschaft fördern

Die Veranstaltung ist Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten der KJF Beratungsstelle, die seit fünf Jahrzehnten Familien im Ostallgäu unterstützt. Mit diesem Filmnachmittag möchte die Einrichtung ein Zeichen setzen für Offenheit, Austausch und gemeinsames Erleben – Werte, die auch im Film eine zentrale Rolle spielen.

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Bildung Jugend

Regionale Firma unterstützt Gustav-Leutelt-Schule erneut

2.000 Euro Spende für SMV und Schulgarten

Zum dritten Mal in Folge kann sich die Gustav-Leutelt-Schule über eine großzügige Spende der Firma Schiener CAD freuen. Traditionell überreichte das Unternehmen den Spendenbetrag im Rahmen des Weihnachtsmarkts der Schule. In diesem Jahr fiel die Unterstützung mit beeindruckenden 2.000 Euro besonders hoch aus.
 
Die Spende kommt zwei wichtigen Bereichen der Schule zugute: Ein Teil geht an die SMV, die damit Projekte, Veranstaltungen und Aktionen für die gesamte Schulgemeinschaft realisieren kann. Der andere Teil unterstützt den Schulgarten, der dadurch neue Materialien und Werkzeuge anschaffen und seine Arbeit im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit weiter ausbauen kann.
 
Schulleitung, SMV und das Team des Schulgartens bedanken sich herzlich für die erneute Unterstützung. „Die regelmäßige Spende zeigt die Verbundenheit zur Schule und ist eine wertvolle Anerkennung für das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler“, so Lilly Breitenborn-Ahlvers, Lehrkraft des SMV-Teams.
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Jugend Panorama

Wie Meinung entsteht – Jugendliche im Dialog mit Medienforschung

Workshop im Eckpunkt mit dem JFF München beleuchtet digitale Meinungsbildung

Im November trafen drei Mitarbeitende des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – auf eine Gruppe junger Menschen im Eckpunkt Kaufbeuren, um gemeinsam über aktuelle Fragen der digitalen Meinungsbildung zu sprechen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungs- und Beteiligungsprojekts „Das bewegt uns“ statt, das jungen Menschen Raum gibt, ihre Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen, Krisen und digitale Medienwelten einzubringen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, junge Stimmen sichtbar zu machen und zu verstehen, was sie in einer von Krisen, Unsicherheiten und digitalen Herausforderungen geprägten Zeit bewegt.

Durch Forschungswerkstätten und kreative Medienarbeit entsteht ein vielfältiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Welt wahrnehmen und mitgestalten wollen. In diesem Fall tauschten sich die Teilnehmenden in offenen Gesprächsrunden darüber aus, wie sie sich informieren, welche Medien sie nutzen und wie sie beurteilen, ob Inhalte vertrauenswürdig sind. Ebenso wurden persönliche Erfahrungen damit thematisiert, wann und wo Jugendliche ihre Meinung äußern – und wann sie sich bewusst zurückhalten. Die Diskussionen wurden aufgezeichnet und fließen nun in die qualitative Forschung des JFF ein und tragen dazu bei, Handlungsempfehlungen für medienpädagogische Praxis und Jugendbeteiligung zu entwickeln.

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Bildung Jugend

Programmieren lernen mit Spaß: Workshop für Kinder in der Stadtbücherei

Technik entdecken mit Calliope – ohne Anmeldung und kostenlos

Am Donnerstag, den 4. Dezember, dreht sich in der Stadtbücherei Kaufbeuren alles um Technik zum Anfassen: Beim Workshop „Calliope-Programmieren“ können Kinder ab 10 Jahren erste Erfahrungen im Programmieren sammeln – spielerisch, kreativ und niedrigschwellig.

Das Angebot richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die Interesse an Computern und Technik haben. In etwa 20-minütigen Kurzworkshops, die nacheinander angeboten werden, setzen die Teilnehmenden eigene Ideen direkt am Calliope Mini, einem Einplatinen-Computer, um.

Technikbildung für alle – kostenlos und ohne Anmeldung

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Technobib!“-Reihe statt und wird in Zusammenarbeit mit dem BayernLab Kaufbeuren organisiert. Ein großer Vorteil: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder können also einfach vorbeikommen und mitmachen.

Was ist Calliope?

Der Calliope Mini ist ein speziell für den Schul- und Bildungsbereich entwickelter Mini-Computer. Durch seine einfache Handhabung eignet er sich ideal für erste Programmiererfahrungen. Ob blinkende LEDs, einfache Animationen oder interaktive Anwendungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Veranstaltungsdetails im Überblick:

  • Ort: Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8
  • Datum: Donnerstag, 04.12.2025
  • Uhrzeit: ab 14:00 Uhr
  • Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren
  • Ablauf: aufeinanderfolgende Kurzworkshops à ca. 20 Minuten
  • Kosten: kostenlos
  • Anmeldung: nicht erforderlich

Hinweis:
Alle Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem BayernLab Kaufbeuren statt – einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales.

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Bildung Jugend

Wenn aus Ideen Wirklichkeit wird 

Das Wahlfach „Makerspace“ an der Sophie-La-Roche Realschule Kaufbeuren

Ein leises Surren erfüllt den Raum, während der Druckkopf Schicht für Schicht heißen Kunststoff aufträgt. Daneben beugen sich Schüler über den 3D-Drucker, andere arbeiten konzentriert am Computer und designen Schlüsselanhänger und Weihnachtsschmuck. 

Willkommen im neuen Wahlfach Makerspace, dem Kreativlabor der Sophie-La-Roche Realschule Kaufbeuren, das in seinem ersten Jahr bereits zeigt, wie viel Potenzial in den Köpfen junger Tüftler steckt. Hier wird nicht auswendig gelernt, hier wird erschaffen. Egal ob 3D-Druck, Lasercutting, erste Elektronikprojekte oder freies Konstruieren – im Makerspace bekommen Jugendliche die Möglichkeit, ihre eigenen technischen Ideen umzusetzen. Ein Schüler bringt es begeistert auf den Punkt: „Es ist ein toller Freiraum, in dem wir unsere Ideen in die Realität umsetzen können.“

Bereits im letzten Schuljahr wurde die Sophie-La-Roche Realschule für ihr umfangreiches Engagement im Bereich digitalen Bildung als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) ausgezeichnet. Damit verbunden war die Einrichtung des Makerspace an der Schule, welcher sofort auch durch regionale Unternehmen unterstützt wurde. So stellte die Frank-Hirschvogel-Stiftung selbstgebaute 3D-Drucker bereit, die Firma Zappe liefert Material, und Hawe bietet Lötkurse an.

Diese Kooperationen sind für die Schule ein Glücksfall, doch um den Makerspace weiter auszubauen, wird noch viel Unterstützung gebraucht. Gerade Verbrauchsmaterialien, Elektronikbauteile oder zusätzliche Geräte werden stetig benötigt, damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler eigene Projekte umsetzen können. 

Das Ziel der Schule ist klar: Der Makerspace soll wachsen, lebendig bleiben und sich zu einem festen Bestandteil moderner praktischer Bildung entwickeln. Denn eines zeigt sich schon jetzt, hier entstehen nicht nur Modelle oder Prototypen, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und eine große Portion Selbstvertrauen. Hier wird Zukunft gemacht – Schicht für Schicht, Idee für Idee.

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Jugend

AOK fördert die Kindergesundheit in Grundschulen

Schulranzen fit

Ab der ersten Klasse ist der Schulranzen ein wichtiger und treuer Begleiter für Schulkinder. Die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt im aktuellen Schuljahr Grundschulen vor Ort mit der Aktion ‚Schulranzen fit‘.

Interessierte Schulen können auch an dem dazugehörigen Praxis-Workshop teilnehmen, bei dem eine Bewegungsfachkraft der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu vor Ort ist. In zwei aktiven Schulstunden vertiefen die Schülerinnen und Schüler das Thema Schulranzen-Ergonomie. Sie wiederholen die Prinzipien des rückengerechten Tragens und stellen ihren Schulranzen richtig ein. Zusätzlich gibt es beim Workshop viel Bewegung und ausgleichende Übungen. Das Ziel von ‚Schulranzen fit‘ ist, die Rückengesundheit der Grundschulkinder zu fördern. „Die Kinder werden damit frühzeitig für das wichtige Thema der Rückengesundheit sensibilisiert“, empfiehlt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. 

Das Präventionsprogramm startete jetzt mit der der Auslieferung der anschaulichen Materialsets für die Lehrkräfte an die teilnehmenden Schulen. „Der Schulranzen belastet zunächst den sich entwickelnden Rücken der Kinder, aber das muss nicht gleich eine Überlastung sein“, weiß die AOK-Gesundheitsexpertin. Vielmehr kann das Tragen schwerer Taschen positive Reize setzen und die Muskulatur und Knochen der Schülerinnen und Schüler stärken. Bedeutsamer für die Rückengesundheit ist, welchen Schulranzen man wählt und wie man ihn richtig packt, anlegt und trägt. Die Aktion ‚Schulranzen fit‘ vermittelt Lehrkräften, Eltern und deren Kindern dieses Wissen mit Hilfe der kostenfreien Materialsets. „Wir wissen, dass Bewegungsmangel und Sitzen den Rücken unserer Schulkinder belastet. Mit Unterstützung der AOK können wir dieses Gesundheitsthema jetzt noch stärker in unseren Schulalltag integrieren und zugleich die Eltern einbinden“, freut sich Rebekka Steck, Lehrerin in der Grundschule Aitrang-Ruderatshofen. Auch den Schülerinnen und Schülern gefällt der Praxis-Workshop. „Ich weiß jetzt, wie ich den Schulranzen richtig einstelle und es fühlt sich gut an“, erklären sie. 

In Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu nehmen derzeit über 420 Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen an dem Workshop teil. Beteiligte Schulen sind hierbei die Grundschulen Aitrang-Ruderatshofen, Füssen-Schwangau, Unterthingau, Görisried, Friesenried, Eggenthal und die Konradin-Grundschule in Kaufbeuren. 

Bei Interesse können sich Grund- und Förderschulen sowie Lehrkräfte gerne an Susanne Hasel unter der Rufnummer 08341 431-140 oder per E-Mail susanne.hasel@by.aok.de wenden. Sie erhalten dort und online unter www.aok.de/bayern/schulranzenfit weitere Informationen zu dem AOK-Programm ‚Schulranzen fit‘. 

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Bildung Jugend Soziales

Ein Roboter für die Klassengemeinschaft: Hilfe für erkrankte Schülerin

Spende macht digitalen Schulbesuch am Jakob-Brucker-Gymnasium möglich

Immer wieder unterstützt der karitative Verein des Kaufbeurer Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ soziale Projekte und Institutionen in der Region. Diesmal hatte die Tochter eines Fliegerhorstangehörigen die zündende Idee: Eine Klassenkameradin ist aufgrund längerfristiger Abwesenheit auf einen Avatar angewiesen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

„Unsere Tochter kam mit der Nachricht nach Hause, dass eine Mitschülerin langfristig erkrankt ist, das Kind aber durch einen Avatar am Unterricht und am Schulleben teilhaben kann. Allerding benötige die Schule finanzielle Hilfe für den Avatar-Roboter“, erzählt Markus M., Angehöriger des Fliegerhorsts Kaufbeuren. Er ist Mitglied bei „Helfen macht Schule e.V.“ und brachte den Spendenvorschlag ein. „Bei der Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung gab es breite Zustimmung“, berichtet Markus M. erfreut.

„Der Schulverein des Jakob-Brucker-Gymnasiums ermöglicht vieles, was die Schule alleine nicht leisten kann“, erklärt Rektor Christof Walter. So kümmerte sich der Verein auch um die Beschaffung eines Avatars. Walter fügt hinzu: „Bei den dauerhaft hohen Betriebskosten benötigen wir jedoch Hilfe. Die großzügige Spende von „Helfen macht Schule“ ist für uns ein wichtiger Baustein, um den Roboter betreiben zu können.“

Der Avatar nimmt den Platz eines langfristig erkrankten Kindes ein, das über ein Tablet von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen kann und somit weiterhin Teil der Klassengemeinschaft ist. Das Kind sieht in den Klassenraum, kann den Roboter bewegen, sich über Lichtsignale melden oder bei Bedarf sein Ruhebedürfnis signalisieren. Auch die Teilhabe am sozialen Schulumfeld mit Mitschülerinnen und Mitschülern ist beim Einsatz des Avatars ein wichtiges Thema. Der Wunsch nach Teilhabe am „normalen Leben“ wird so ein Stück weit ermöglicht.

Am 9. Oktober 2025 überreichte Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur am Fliegerhorst Kaufbeuren, einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an Rektor Christof Walter. Auch die Ideengeber, Emilia mit ihrem Vater Markus, waren dabei. Milewski betonte: „In Kaufbeuren und der Region zu helfen, ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen dem erkrankten Mädchen alles erdenklich Gute, so dass es hoffentlich möglichst schnell auch wieder ohne Avatar zur Schule gehen kann.“

Quelle Text:        Sascha Heck / Bundeswehr

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Gesundheit Jugend Kinder

Wie fit sind unsere Kinder wirklich?

AOK Schulfitness-Check jetzt für alle Schulen im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu

Sport fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wie es um den aktuellen Fitnesszustand von Schülerinnen und Schülern bestellt ist, kann das Programm AOK Schulfitness aufzeigen. Zu Beginn des neuen Schuljahres bietet die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu das Programm allen Schularten in Stadt und Landkreis an.

Durch einen einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklassen ermittelt. So können LehrkräfteStärken, aber auch mögliche motorische Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler erkennen. „Unser Online-Angebot richtet sich an Schulen mit dem Ziel, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeitder Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu verbessern “, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertinbei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Angebot eignet sich für alle Jahrgangsstufen.

Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand

Der Fitness-Check besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Sie lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 25 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen verschiedener Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass sich das Fitnessniveau der Schülerinnen und Schüler seit Jahren kontinuierlich verschlechtert“, sagt Susanne Hasel. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.

Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht

In den Monaten zwischen Eingangs- und Abschluss-Test trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung, die von AOK-Bewegungsexperten zu den einzelnen motorischen Schwerpunkten entwickelt wurde. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Susanne Hasel. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.

Weitere Informationen zum Programm AOK Schulfitness gibt es unter www.aok.de/bayern/schulfitness. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort den Zugangscode anfordern.

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Bildung Jugend

Neustart an der Landwirtschafts- und Technikerschule Kaufbeuren

Mit frischer Energie und bewährtem Konzept ins neue Schuljahr

Kaufbeuren, 22.10.2025 – An der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren hat mit dem Start des neuen Schuljahres auch eine strukturelle Rückkehr begonnen: Das bewährte Zwei-Semester-System wurde wieder eingeführt, nachdem der Schulversuch einer einjährigen Ganzjahresschule im Vorjahr beendet wurde.

Rund 50 Studierende aus dem Landkreis Ostallgäu und umliegenden Regionen haben aktuell ihr erstes oder drittes Semester aufgenommen. Sie erwartet ein praxisnahes Schuljahr, das die theoretischen Inhalte mit konkreten Anwendungen in der Landwirtschaft verbindet.

Technikerschule Kaufbeuren: Fachkräfte für Verpflegungsmanagement

Bereits Mitte September begann das Schuljahr an der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Dort bereiten sich junge Menschen auf ihre Zukunft als staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker vor – mit besten Aussichten auf Tätigkeiten in Bereichen wie Großküchen, Pflegeeinrichtungen oder Verpflegungssystemen im sozialen Sektor.

Schulleiter Dr. Dosch: „Das Haus ist voll mit jungen Menschen“

Dr. Paul Dosch, Schulleiter beider Schulen, blickt positiv auf den Start:

„Das Haus ist voll mit jungen Menschen, die sich ihrer Zukunft widmen. Es ist schön zu sehen, mit welcher Motivation und Offenheit unsere Studierenden an ihre Ausbildung herangehen. Das zeigt, wie lebendig die berufliche Bildung im ländlichen Raum ist.“

Ausblick: Infotage im Januar 2026 an der Technikerschule

Wer sich für eine Weiterbildung im Bereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement interessiert, sollte sich Januar 2026 vormerken: Dann finden wieder die Infotage der Technikerschule statt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort umfassende Informationen zu den Ausbildungsinhalten, den Zugangsvoraussetzungen und möglichen Berufsfeldern – und können direkt mit aktuellen Studierenden ins Gespräch kommen.

➡️ Weitere Infos zur Technikerschule:
www.technikerschule-kaufbeuren.bayern.de

Grünes Zentrum Kaufbeuren: Theorie trifft Praxis

Mit dem Start beider Schulen zeigt sich das Grüne Zentrum Kaufbeuren erneut als lebendiger Lernort, an dem praxisorientierte Bildung im Mittelpunkt steht. Die Kombination aus persönlicher Betreuung, fachlicher Qualifikation und direktem Bezug zur beruflichen Realität macht den Standort zu einem wichtigen Bildungsangebot in der Region.

Kontakt und weitere Informationen

Telefon: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de
Website: www.aelf-kf.bayern.de

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Bildung Jugend Kultur

Live-Musik trifft junge Talente: Realschüler erleben Stars der Klassik

Schulpartnerschaft ermöglicht besonderen Konzertabend beim Festival der Nationen

Mit leuchtenden Augen verlässt Ruben, Neuntklässler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren, den Konzertsaal in Bad Wörishofen. „Besonders das Gespräch mit den Solisten war für mich ein tolles Erlebnis! Das motiviert mich, mich noch mehr in unserer Streicherklasse zu engagieren“, sagt er begeistert.

Er gehört zu einer Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, die am 2. Oktober 2025 das Konzert „Bella Italia“ beim Festival der Nationen besuchten – begleitet von ihren Lehrkräften. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte der international bekannten Cellistin Julia Hagen, des Pianisten Lukas Sternath sowie des Orchesters Camerata Salzburg.

Außerschulische Partnerschaft macht Kulturerlebnis möglich

Ermöglicht wurde der Konzertbesuch durch die Unterstützung des langjährigen Partners, der Firma Chr. Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Mauerstetten. Über das Bildungsprojekt „Junge Festivalfamilie“ erhielten die Jugendlichen nicht nur Freikarten für das Konzert, sondern auch eine Werkeinführung und die seltene Gelegenheit, nach dem Konzert mit den Solisten ins Gespräch zu kommen.

Kulturelle Bildung als Schulprofil

Musiklehrer Wolfgang Kirchmann, der die Exkursion organisiert hat, sieht in solchen Erlebnissen einen festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit:
„Musik in dieser Qualität live zu hören, ist ein Erlebnis, das junge Menschen, vor allem auch die vielen Mitglieder der Musikklassen unserer Schule, prägt und inspiriert.“

Die Konzertfahrten sind seit Jahren fest im Schulprogramm der Sophie-La-Roche-Realschule verankert. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik abzubauen und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln.

Begeisterung auch bei den Schülern

Auch bei den Jugendlichen kommt das Projekt gut an. Jasmin, selbst Cellistin in der Streicherklasse, sagt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, eine so berühmte Cellistin wie Julia Hagen live zu erleben. Und dass wir dafür sogar Freikarten bekommen, ist einfach super!“

Die Realschuldirektorin Cornelia Lipinski betont die Bedeutung kultureller Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das vielfältige außerschulische Angebot der Schule – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Konzertfahrten – trage dazu bei, den Unterricht „über das Klassenzimmer hinaus lebendig zu machen“.

Klassische Musik als Erlebnis der Gegenwart

Musiklehrer Kirchmann stellt klar: „Besonders die Konzertfahrten zeigen, dass klassische Musik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern junge Menschen begeistern kann und ihnen neue Horizonte eröffnet.“

Der Besuch beim Festival der Nationen sei für viele Teilnehmende mehr als nur ein Konzert gewesen: ein intensives Kulturerlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.

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Bildung Jugend

Französische Schüler entdecken Kaufbeuren

Ein Austausch für Europa

Im Rahmen des langjährigen Austausches mit dem Jakob-Brucker-Gymnasium durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Gruppe von Achtklässlern aus Bordeaux herzlich im Rathaus begrüßen. Mit dem Motto „Liberté, Égalité, Fraternité“ unterstrich der Bürgermeister die gemeinsamen Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Frankreich einst geprägt und ganz Europa verändert haben. Erfahrungen aus einem Schüleraustausch sind mehr als touristische Eindrücke – sie sind ein Beitrag zur europäischen Verständigung und zur Demokratiebildung. Bürgermeister Oliver Schill: „Gerade in Zeiten, in denen die europäische Idee neu verteidigt werden muss, helfen solche Begegnungen Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu schließen und kulturelle Brücken zu bauen.“ 

Auf dem Programm steht auch eine Stadtrallye, die den Jugendlichen nicht nur die mittelalterliche Altstadt und die Geschichte Kaufbeurens näherbringt, sondern vor allem das Leben vor Ort authentisch erfahrbar macht. „Mit dem Leben in einer Gastfamilie bekommt man die Chance, ein Land jenseits aller Klischees kennenzulernen – als Teil einer Gemeinschaft, im Dialog und im Alltag“, so Bürgermeister Oliver Schill. Daneben stehen weitere Highlights auf dem Programm wie die schon obligatorische Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein oder ein Ausflug in die Landeshauptstadt München.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften beider Schulen, die mit großem Einsatz immer wieder solche Austauschprogramme ermöglichen und junge Menschen ermutigen, über eigene Grenzen hinaus zu blicken. „Diese Verbindungen, dieses gegenseitige Verständnis sind das Fundament unserer Zukunft in Europa“, so der Bürgermeister, der die Gäste im Namen der Stadt herzlich willkommen hieß.

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Bildung Jugend Kinder

Starke Bindung, starke Kinder: Jubiläumsvortrag zur Emotionsregulation in Kaufbeuren

Wie emotionale Sicherheit die Entwicklung von Kindern prägt

Vertrauen als Fundament kindlicher Entwicklung

Kinder brauchen sichere Beziehungen – sie sind die Grundlage für eine gesunde Entwicklung. Wie Eltern und Erziehende diese Bindung aktiv fördern können, steht im Mittelpunkt des Jubiläumsvortrags der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu.

Am Montag, den 27. Oktober 2025, lädt die Beratungsstelle zu einem öffentlichen Vortrag ins Stadttheater Kaufbeuren ein. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Emotionen verstehen und gemeinsam regulieren

Ein zentrales Thema des Abends ist der Umgang mit Emotionen: Wie können Eltern Kinder in schwierigen Gefühlslagen begleiten? Welche Reaktionen stärken die Beziehung – und welche verunsichern?

Dr. Julia Berkic vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz zeigt auf, wie emotionale Entwicklung bei Kindern aller Altersgruppen gelingen kann. Besonders beleuchtet werden Alltagssituationen, die sich für Bindungsstärkung eignen – vom Trotz beim Kleinkind bis zur Zurückgezogenheit im Jugendalter.

Impulse für Eltern und pädagogisch Tätige

Der Vortrag richtet sich an Eltern, Erziehende und alle Interessierten, die Kinder in ihrem emotionalen Wachstum unterstützen möchten. Die Veranstaltung bietet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie praxisnahe Hinweise für den Alltag.

Veranstaltungsdetails im Überblick

  • Datum: Montag, 27. Oktober 2025
  • Uhrzeit: 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Ort: Stadttheater Kaufbeuren, Rosental 6–8
  • Eintritt: kostenlos
  • Zielgruppe: Eltern, Erziehende, Interessierte
  • Referentin: Dr. Julia Berkic, Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz
  • Anmeldung: telefonisch unter 08341 9024-0 oder per Mail an eb.kaufbeuren@kjf-kjh.de
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Jugend Soziales

Musik verbindet – Jugendkapelle Hirschzell lädt zum Konzert ein

Unter dem Motto „Freunde“ erklingt ein vielseitiges Programm in Kaufbeuren

Ein Nachmittag im Zeichen der Musik und Gemeinschaft

Am Sonntag, den 26. Oktober 2025, lädt die Jugendkapelle Hirschzell zu ihrem traditionellen Jugendkonzert ein. Unter der Leitung von Dirigent Lukas Junginger präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker ein abwechslungsreiches Programm im Pfarrsaal St. Ulrich in Kaufbeuren. Beginn ist um 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Musikvielfalt trifft auf Engagement

Ob Rock, Pop, konzertante Werke oder klassische Blasmusik – die Jugendkapelle zeigt einmal mehr, wie vielseitig und engagiert sie musiziert. Das Konzert steht in diesem Jahr unter dem Motto „Freunde“ und soll musikalisch wie thematisch den Wert von Gemeinschaft und Zusammenhalt betonen.

Ein Ort der Begegnung: Pfarrsaal St. Ulrich

Der Veranstaltungsort im Gartenweg bietet den passenden Rahmen für dieses musikalische Ereignis. Die Kombination aus jungem Talent, einem motivierten Ensemble und der offenen Atmosphäre lädt Zuhörer aller Altersgruppen ein, sich auf einen musikalischen Nachmittag einzulassen.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Auftakt zum Schulstart – TanzLauter im JuZe

Kinder- und Familienfest mit Workshops, Musik und Kreativität

Kaufbeuren, 30. September 2025 – Zum Beginn des neuen Schuljahres lädt der Verein TanzLauter e.V. gemeinsam mit der Savant Kinder- und Jugendförderung und in Kooperation mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren zum Kinder- und Familienfest „Auftakt zum Schulstart – TanzLauter im JuZe“ ein. Am Samstag, 11. Oktober 2025 von 10:30 bis 16:00 Uhr, verwandeln sich das Jugendzentrum Kaufbeuren (JuZe), der angrenzende Schulhof sowie das Glashaus Kaufbeuren in einen lebendigen Ort voller Musik, Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft.

Im Mittelpunkt stehen Mitmachen, Ausprobieren und gemeinsames Erleben. An interaktiven Stationen können Kinder, Jugendliche und Familien neue Talente entdecken oder einfach nur Spaß haben. Zu den geplanten Highlights zählt ein DJ-Workshop, ein Tanz-Workshop mit der Tanzschule Dance Solution, Stationen zu Kunst und Handwerk, Festival-Make-up sowie Kulinarik-Stationen. Betreut werden die Stationen von lokalen Künstlerinnen und Künstlern, engagierten Ehrenamtlichen sowie Kooperationspartnern aus Kaufbeuren und Umgebung. Das JuZe Kaufbeuren unterstützt das Fest mit Räumlichkeiten und Material.

Mit dem Kinderfest zum Schulstart möchten die Initiatoren Kreativität anregen, den Gemeinschaftssinn stärken und eine Plattform zum Austausch bieten. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tanzlauter.de

Über TanzLauter e.V.: Der Verein TanzLauter e.V. wurde 2024 gegründet mit dem Ziel, Musik, Kultur und Gemeinschaft in Kaufbeuren und Umgebung zu fördern. Mit regelmäßigen Veranstaltungen und Events bietet der Verein eine Plattform für Musikbegeisterte und unterstützt gleichzeitig soziale Projekte in der Region.

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Jugend

Wenn bei Azubis die Miete in Kaufbeuren aufs Portemonnaie drückt …

1.060 Azubis in Kaufbeuren – Arbeitsagentur bietet Unterstützung

Wenn bei Azubis mit eigener Wohnung das Geld nicht reicht: Wer eine Ausbildung macht und nicht mehr zu Hause bei den Eltern wohnt, für den kann es finanziell knapp werden. Miete, Lebensmittel, Sachen zum Anziehen und die Fahrten nach Hause – das alles geht ins Geld. Wenn die Vergütung vom Ausbildungsbetrieb in Kaufbeuren dafür nicht reicht, können Azubis einen Zuschuss von der Arbeitsagentur bekommen. Die unterstützt Auszubildende nämlich mit der Berufsausbildungsbeihilfe – kurz: BAB. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Mehr Infos zur BAB: www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.

Jetzt reinhören: Klar.Text Podcast – Spot Theater Kaufbeuren – „Klimawandel – ein MenoFest“ – Tabuthema Wechseljahre auf der Bühne. Premiere 11.10.2025 im Stadttheater Kaufbeuren. Mehr unter. www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text

„Immerhin gibt es in Kaufbeuren rund 1.060 Azubis – davon allein 45 auf dem Bau“, sagt Michael Jäger. Der Vorsitzende der IG BAU Schwaben beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Wer weit weg von den Eltern wohne, um seine Ausbildung zu machen, für den komme eine Unterstützung von der Arbeitsagentur in Frage. „Denn vor allem die Miete für eine eigene Wohnung haut vielen Azubis finanziell die Füße weg“, so Michael Jäger.

Um BAB-Geld zu bekommen, müsse der Azubi über 18 Jahre alt oder verheiratet sein beziehungsweise mit seiner Partnerin oder seinem Partner zusammenleben. Auch wer als Azubi mindestens ein Kind hat und nicht mehr bei den eigenen Eltern lebt, kann sich Hoffnung auf Unterstützung durch die Arbeitsagentur machen, so die IG BAU
Schwaben. Wer seine Chancen auf BAB checken möchte, kann das online machen: www.babrechner.arbeitsagentur.de

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Jugend Kinder

„Null-Euro-Ferienangebote“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren erfolgreich durchgeführt

Viele Kinder nutzten das kostenlose Angebot, um gemeinsam mit Gleichaltrigen zu spielen, neue Freundschaften zu schließen und ihre Ferien mit abwechslungsreichen Aktivitäten zu füllen.

Auch in diesem Sommer konnten sich zahlreiche Kinder und Jugendliche über die beliebten „Null-Euro- Ferienangebote“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR) freuen.
Während dieses Ferienangebot in den vergangenen Jahren hervorragend im Jugendzentrum Neugablonz verankert war, gab es in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Das mobile Spiel- und Freizeitangebot MoBiKu machte für zwei Wochen am Ankerplatz sowie für eine Woche in der Falkenstraße Station. Zum Abschluss fand eine weitere Aktionswoche im JUZE Neugablonz statt.

Die Idee hinter dem MoBiKu ist es, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ihre Freizeit mit Spiel, Spaß, Gemeinschaft und Abenteuer zu erleben. Dabei sollen neue Erfahrungen gesammelt und kreative Angebote ausprobiert werden. Ziel des Stadtjugendrings ist es zudem, über das gemeinsame Spiel einen Ort der Integration und Begegnung zu schaffen – unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund.

„Wir möchten mit dem MoBiKu vor allem Kinder erreichen, die bislang noch nicht aktiv an den etablierten Ferienprogrammen des Stadtjugendrings teilnehmen. Das Null-Euro-Programm bietet hierfür die ideale Möglichkeit: Es ist unentgeltlich und leicht zugänglich. So fällt der Schritt in dieweiteren Freizeitangebote des Stadtjugendrings später deutlich einfacher“, erklärt der SJR.

Viele Kinder nutzten das kostenlose Angebot, um gemeinsam mit Gleichaltrigen zu spielen, neue Freundschaften zu schließen und ihre Ferien mit abwechslungsreichen Aktivitäten zu füllen. “Auch wenn die Ferien nicht im Urlaub stattfinden, bieten wir hier eine tolle Möglichkeit, die Zeit sinnvoll und mit viel Freude zu verbringen.“, so Monika Simacher, die Leitung der Mobilen Spielplatzbetreuung.

Der Stadtjugendring Kaufbeuren zeigt sich sehr zufrieden mit der Resonanz und freut sich darauf, auch in den kommenden Jahren mit seinen Ferienaktionen viele Kinder und Jugendliche zu erreichen und ihnen abwechslungsreiche Ferien zu ermöglichen.

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Jugend Kinder Veranstaltung

Vorlesenacht im Rathaus

Am Samstag, den 25.10.2025 findet von 16:00 bis 19:00 Uhr erneut die Vorlesenacht im Altbau des Kaufbeurer Rathauses statt.

Kleine und große Kinder lieben das Vorlesen. Ziel dieser Veranstaltung ist, dass Kinder die lustige, fantasievolle und spannende Welt der Bücher kennenlernen.

Für diese Aktion konnten wieder viele bekannte Vorleserinnen und Vorleser aus der Politik, Gesellschaft und Verwaltung gewonnen werden, die aus ihren liebsten Kinderbüchern vorlesen. In diesem Jahr auch mit Autorinnen und Autoren des Bauer-Verlags.

An acht „Leseinseln“ stellt eine Vorleserin, ein Vorleser anhand ausgewählter Textstellen ein Kinder- bzw. Jugendbuch vor. Nach einer Stunde wechseln die Vorleserinnen bzw. Vorleser und damit auch die Bücher. So werden in den drei Stunden für jede Altersgruppe bis zu 9 lesenswerte Kinder- und Jugendbücher vorgestellt. Auch dieses Jahr bespielt das Projekt ELTERNTALK wieder eine Fremdspracheninsel, an der ein Buch von Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen in sechs verschiedenen Sprachen vorgelesen wird. 

Die Leseinseln befinden sich unter anderem im Zimmer des Oberbürgermeisters, im Trausaal, im Keller und im Alten Sitzungssaal. Eine Übersicht der Leseinseln finden Sie in unserem Flyer, der an der Vorlesenacht erhältlich sein wird. 

Bitte Sitzkissen mitbringen!

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei und für Verpflegung ist gesorgt. Der Einlass zur Vorlesenacht findet über den Eingang „Altbau Rathaus“, Kaiser-Max-Straße 1, statt.

Wir laden alle Familien ganz herzlich zum Zuhören ein und freuen uns auf Euch!

Diese Veranstaltung wird organisiert von der Stadt Kaufbeuren, Abt. Gleichstellung und Familie und in Zusammenarbeit mit dem ROTARACT CLUB Kaufbeuren, der Stadtbücherei sowie dem Generationenhaus Kaufbeuren.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage unter www.familie.kaufbeuren.de

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Jugend Kinder

Abenteuer in der Zwischenwelt: So erlebten Kinder ihre Ferien mit dem Stadtjugendring

Koboldjagd, Geisterwesen und Teamgeist – ein Rückblick auf unvergessliche Ferienaktionen in Kaufbeuren

Auch in diesem Sommer war beim Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) einiges geboten: Über 1.250 Kinder nahmen an den vielfältigen Ferienprogrammen teil und begaben sich auf fantastische Reisen – ob bei der Stadtranderholung oder im Feriencamp Kemnat.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Motto „Wesen der Nacht ans Licht gebracht“. Dabei tauchten die Kinder tief ein in eine Zwischenwelt voller Geisterwesen, geheimnisvoller Gestalten und zauberhafter Geschichten. Die Stadtranderholung wurde damit zu einem Ort des Staunens, Spielens und Lernens – getragen von Fantasie und Gemeinschaftssinn.

Koboldjäger und Survivalprofis: Erlebnisse in Kemnat

Im Feriencamp Kemnat, unterhalb des Römerturms, wartete ein spannendes Programm:
Ob als Koboldjäger im alten Wald, beim Survivalcamp oder auf Expedition ins Unbekannte – hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Natur rund um Kemnat bot den idealen Rahmen für kreative Abenteuer und sportliche Herausforderungen.

Ehrenamt mit Herz: Ein starkes Team trägt das Programm

Besonders erfreulich: Die Betreuungssituation beim Stadtjugendring war durchweg positiv. Während andernorts häufig über Engpässe berichtet wird, konnte der SJR auf einen großen Pool an engagierten Helfer:innen zurückgreifen – teils waren sogar mehr Freiwillige verfügbar als gebraucht.

Vor allem bei der Stadtranderholung ist das Interesse an einer Mitarbeit seit Jahren hoch. Bereits Jugendliche im sogenannten „Bigmackerbereich“ – dem Gelände-Juze – planen, mit wem sie künftig ein Hüttendorf leiten möchten. Das zeigt, wie sehr die Angebote Kinder und Jugendliche langfristig begeistern.

Nachwuchsprobleme? Keine Spur

Ein besonderes Erfolgsmodell ist die „Emma-Crew“, bei der Kinder ihr „Pausenjahr“ zwischen Teilnehmer- und Betreuerrolle überbrücken können. Für das kommende Jahr liegen bereits knapp 20 Bewerbungen vor – ein klares Zeichen für die nachhaltige Wirkung der Jugendarbeit.

Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings und Leiter der Stadtranderholung, zeigt sich zufrieden:

„Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie attraktiv und wertvoll unsere Angebote sind.“

Tagesprogramme: Helfende Hände gesucht

Anders sieht es im Bereich der Tagesprogramme aus: Hier wünscht sich das Team künftig mehr Unterstützung, um auch weiterhin ein abwechslungsreiches und betreutes Programm auf die Beine stellen zu können. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich beim Stadtjugendring zu melden – egal ob als Ehrenamtliche oder für ein Praktikum im Rahmen von Schule oder Ausbildung.

Alle Infos unter: www.sjrkf.de

Die Planungen für das kommende Jahr laufen bereits – mit viel Vorfreude:

„Wir sind stolz, dass wir so viele Kinder und Jugendliche begeistern konnten und danken allen Betreuenden für ihr riesiges Engagement. Für 2026 wollen wir dieses Niveau nicht nur halten, sondern weiter ausbauen – und freuen uns schon jetzt auf viele neue Erlebnisse“,
so Michael Böhm abschließend.

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Bildung Jugend Kinder Veranstaltung

Der Herbst beginnt mit Geschichten und Experimenten

Spannende Nachmittage für Kinder in der Stadtbücherei

Nach der Sommerpause startet die Stadtbücherei mit zwei abwechslungsreichen Veranstaltungen in den Herbst. Technik zum Anfassen und fantasievolle Geschichten erwarten junge Besucher Anfang Oktober.

Experimentieren mit LEGO: Das BayernLab zu Gast in der Stadtbücherei

Am Mittwoch, 2. Oktober, ist das BayernLab mit dem Workshop „LEGO BRICQ Motion“ zu Gast in der Stadtbücherei. Von 14 bis 17 Uhr können Grundschulkinder unter Anleitung spannende Experimente rund um das Thema Mechanik durchführen.

Mit LEGO-Modellen aus dem Bereich Sport werden spielerisch physikalische Grundprinzipien wie Kraft, Bewegung und Wechselwirkungen erforscht. Die Veranstaltung bietet einen praktischen Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen – altersgerecht und unterhaltsam aufbereitet.

Vorlesestunde mit Frau Witte: Die kleine rosa Fee verzaubert

Am Dienstag, 8. Oktober, um 15 Uhr liest Frau Witte aus ihrem Kinderbuch „Die kleine rosa Fee“.

Kinder und ihre Eltern sind herzlich eingeladen, sich auf eine zauberhafte Reise in eine fantasievolle Welt voller Abenteuer zu begeben. Die Lesung richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter und lädt zum Träumen und Mitfiebern ein.

Das Buch ist vor Ort sowie über den BAUER-VERLAG erhältlich: www.verlag-bauer.de

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