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Soziales Top

„Café der Inklusion“ im Generationenhaus Kaufbeuren e.V.

Austausch im Generationenhaus Kaufbeuren (Foto: Helga Holzhausen)

Das Generationenhaus lädt am 5.5.2026 von 13.30 – 16.30 Uhr zu einem Nachmittag voller Begegnungen und gegenseitiger Unterstützung ein.

Kaufbeuren – Der 5. Mai ist seit 30 Jahren „Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“. Aus diesem Anlass lädt das Generationenhaus Kaufbeuren zu einem „Café der Inklusion“ ein – zu einem Ort des Austauschs, der Information und der gegenseitigen Unterstützung. Ob mit oder ohne Behinderung, ob jung oder alt – alle sind willkommen, sich zu begegnen, voneinander zu lernen und gemeinschaftlich neue Verbindungen zu knüpfen.

Angebot des Nachmittags:

  • Offener Austausch in gemütlicher Runde
  • Informationen zu barrierefreien Angeboten, Unterstützungsleistungen und Selbsthilfe
  • Vernetzung mit Menschen, Initiativen, Vereinen und Fachstellen
  • Kleine Impulse, Gespräche und das Teilen von Erfahrungen
  • Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung im Alltag, Beruf und Freizeit

Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich alle sicher, respektiert und willkommen fühlen.
Das Generationenhaus am Hafenmarkt 6-8 in Kaufbeuren ist barrierefrei!

Anmeldung bis zum 24. April unter info@knotenpunkt-kaufbeuren.de oder telefonisch: 08341/9080898.

 

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Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Berührt euch! Talk x Punk

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer besonderen Kulturveranstaltung ein.

Protesttags-Veranstaltung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am Freitag, 8. Mai, zu „Berührt euch! Talk x Punk“ ein. Im Mittelpunkt steht das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung – ein Thema, das für Menschen mit Beeinträchtigung noch immer mit Tabus und Hürden verbunden ist.

Los geht’s mit einer Live-Episode des Podcasts „Berührungspunkte“. Gemeinsam mit der hauseigenen Fachstelle für sexuelle Bildung und einer Vertreterin von Allgäu Pride sprechen wir über queere Perspektiven, Vielfalt, Aufklärung und Teilhabe.

Danach wird’s laut: Die Münchner Punkband Sexschweiss bringt Energie, Haltung und einen Sound auf die Bühne, der niemanden kalt lässt.

Ort ist SUPERTECTURE (Kaisergäßchen 5) in Kaufbeuren. Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Jugend Kinder Soziales

Kinonachmittag mit Herz

Ein besonderer Moment nach dem Film: Einige Kinder aus eritreischen Familien mit Schauspieler Luis Vorbach. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Rotaract Kempten lädt in die Filmburg Marktoberdorf ein – Schauspieler Luis Vorbach beantwortet Fragen

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend. 

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert. 

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen. 

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Bildung Soziales

8 Jahre EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Das neue Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren (v.l.n.r.): Franziska Kaufmann, Sabine Fuchs, Franziska Auger, Edda Settekorn. Foto: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Die bewährte Anlaufstelle für Ratsuchende

Seit mittlerweile acht Jahren unterstützt die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Ostallgäu und in Kaufbeuren Menschen mit Beeinträchtigung, von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige mit einem kostenlosen Beratungsangebot und ergänzt so die schon bestehende Beratungslandschaft.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeure hat zwei Beratungsstellen in Kaufbeuren und Marktoberdorf. Ziel der Beratung ist es, Ratsuchende dabei zu unterstützen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und passende Hilfen und Leistungen zu finden.

Die Beratung erfolgt unabhängig von Kostenträgern, ist vertraulich und kann persönlich, telefonisch oder online stattfinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Peer-Beratung: Menschen mit eigenen Erfahrungen beraten andere Betroffene auf Augenhöhe.

Das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren hat kürzlich Verstärkung bekommen. Sabine Fuchs, eine neue Mitarbeiterin, war zuvor unter anderem im Krisendienst tätig. Insgesamt besteht das Team aus vier Beraterinnen.

Ein besonderes Angebot ist der kostenlose Online-Vortrag am 23. April 2026 von 18 bis 19:30 Uhr, der in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg zum Thema Schwerbehindertenausweis stattfindet. Um eine Anmeldung unter unter beratung@eutb-oal.de wird gebeten.

Für weitere Informationen oder Kontaktaufnahme steht die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren gerne via E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf der Website: www.eutb-oal.de.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren E-Mail: beratung@eutb-oal.de Website: www.eutb-oal.de

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Soziales Sport

Starker Rückrundenauftakt trotz Zeitumstellung – SpVgg Kaufbeuren Damen vs. CSC Batzenhofen-Hirblingen (4:1)

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Kaufbeuren dominiert und siegt verdient

Zum Auftakt der Rückrunde zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine konzentrierte und wache Leistung – und das trotz der Zeitumstellung. Von Beginn an übernahmen die Damen die Kontrolle über das Spielgeschehen, kombinierten sicher und setzten den Gegner früh unter Druck.

Die Dominanz zahlte sich schnell aus: Mit konsequenter Chancenverwertung erspielte sich Kaufbeuren bereits in der ersten Halbzeit eine verdiente 3:0-Führung. Defensiv stand die Mannschaft stabil und ließ kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu.

Nach der Pause kam es jedoch zu einer kurzen Unkonzentriertheit, die Batzenhofen-Hirblingen zum Anschlusstreffer zum 1:3 nutzte. Doch die Kaufbeurerinnen reagierten genau richtig: Sie fanden zurück zu ihrer Struktur, erhöhten wieder das Tempo und übernahmen erneut die Spielkontrolle.

Mit dem Treffer zum 4:1 war die Partie schließlich entschieden. In der Folge spielte die SpVgg das Spiel souverän zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit:
Ein verdienter Auftaktsieg in die Rückrunde, bei dem die Mannschaft über weite Strecken dominierte und auch nach einer kurzen Schwächephase die passende Antwort fand. Ein starker und reifer Auftritt der Kaufbeurer Damen.

Torschützen: Paula Eichinger (3´, 17´);  Julia Czeschlick (21´) ; Felicitas Jäger (66´)

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Soziales Sport Werbung

Die Damen sagen Danke!

Julia Czeschlick (Co-Kapitänin), Sandrine Uhlig (Kapitänen), Sabrina Oppenrieder (Co-Kapitänin) ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Frischer Look für die Rückrunde!

Seit Mitte der Vorrunde treten die Damen der SpVgg Kaufbeuren beim Aufwärmen vor den Spielen wieder geschlossen und einheitlich auf dem Platz auf. Möglich macht das die Unterstützung der Firma Stumpe Glas, die das gesamte Team inklusive Trainer mit neuen Aufwärmshirts ausgestattet hat. Die bisherigen Shirts waren in die Jahre gekommen. Zudem sorgten neue Spielerinnen dafür, dass ein durchgehend einheitliches Erscheinungsbild zuletzt nicht mehr gegeben war. Mit der neuen Ausstattung hat sich das nun geändert: Das Team präsentiert sich wieder als geschlossene Einheit.

Unterstützung, die sichtbar wird

Die neuen Shirts greifen den gewohnten Look auf und sorgen gleichzeitig für ein modernes Auftreten. Gerade beim gemeinsamen Aufwärmen vor den Spielen wird der Teamgedanke nun wieder deutlich sichtbar.

Motivierter Start in die Rückrunde

Mit dem neuen Outfit starten die Damen der SpVgg Kaufbeuren am Sonntag in die Rückrunde. Die Mannschaft zeigt sich dankbar für die Unterstützung und geht mit zusätzlicher Motivation in die kommenden Spiele.

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Gesundheit Soziales

Außenskelett: technische Unterstützung für Pflegekräfte am Klinikum Kaufbeuren

High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.

Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“

Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.

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Soziales Wirtschaft

Einblick in die Kleiderläden des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu

Aktionstag der BRK-Kleiderläden setzt starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Engagement

Mit einem landesweiten Aktionstag haben die Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes ein deutliches Zeichen gegen Wegwerfmentalität und für mehr Nachhaltigkeit gesetzt. Unter dem Motto „Gegen Konsumzwang – für mehr Nachhaltigkeit“ beteiligten sich bayernweit 119 Kleiderläden mit über 1.500 Ehrenamtlichen an der Aktion. Schirmherrin war erstmals Ilse Aigner, Landtagspräsidentin und Botschafterin des BRK. Auch der BRK-Kreisverband Ostallgäu nutzte den Aktionstag, um Einblicke in seine Arbeit zu geben.

Engagement mit Herz und Verstand

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Einsatz im Alltag der beiden Kleiderläden in Kaufbeuren und Marktoberdorf steckt: Jeden Dienstag trifft sich ein Team von Ehrenamtlichen zum Sortieren der gespendeten Kleidung. Sorgfältig wird geprüft, welche Stücke weitergegeben werden können. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.

Zu den langjährigen Unterstützerinnen zählen Regine Kleinert und Anita Pohl, die seit der Eröffnung des Kleiderladens in Kaufbeuren im Jahr 2008 dabei sind. Sie schätzen vor allem die gute Zusammenarbeit und die Gemeinschaft im Team. Neue Ehrenamtliche wie Christina Holzmann finden über unterschiedliche Wege zur Mitarbeit: „Ich mag Mode und sehe meine ehrenamtliche Tätigkeit als schönen Ausgleich zu meinem Bürojob“, berichtet sie.

Birte Mayer hebt den gesellschaftlichen Aspekt hervor: „Unser Kleiderladen ist für jedermann. Second-Hand hat nichts mit dem Einkommen zu tun, sondern mit der Einstellung.“ Rund 50 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit freiwillig in den Rotkreuz-Läden in der Münzhalde 5 in Kaufbeuren und der Salzstraße 8 in Marktoberdorf, die Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet sind.

Nachhaltigkeit trifft soziale Teilhabe

Die Kleiderläden des BRK verbinden auf besondere Weise soziale Hilfe mit Umwelt- und Klimaschutz. Gut erhaltene Kleidung wird angenommen, sortiert und zu günstigen Preisen weitergegeben. Das schont Ressourcen, reduziert Textilmüll und schafft gleichzeitig niederschwellige Angebote für alle Menschen.

Ein wichtiges Anliegen ist Renate Dantinger, die beim BRK Ostallgäu für die Kleiderläden verantwortlich ist, die Aufklärung: „Noch immer wird Second-Hand-Mode häufig mit Bedürftigkeit gleichgesetzt. Der Aktionstag setzte bewusst ein Zeichen dagegen und zeigte, dass nachhaltiger Konsum eine Frage der Haltung ist.“

Klare Botschaft zum Aktionstag

Der Tag der Kleiderläden macht deutlich: Ehrenamtliches Engagement, gelebte Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gehen beim Bayerischen Roten Kreuz Hand in Hand. Die Kleiderläden sind nicht nur Orte der Versorgung, sondern auch Treffpunkte, die Gemeinschaft fördern und ein Umdenken im Konsumverhalten anstoßen.

Hinweis zur Kleiderspende

Das BRK bittet darum, ausschließlich saubere und gut erhaltene Kleidung abzugeben. Beschädigte oder verschmutzte Textilien können nicht weiterverwertet werden.

Kontakt & Öffnungszeiten

Kleiderladen Marktoberdorf
Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ostallgäu
Salzstraße 8, 87616 Marktoberdorf
Telefon: 08342 / 9669-0

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 12:00 Uhr

Warenannahme am Hintereingang (Hinweis am Laden). Bei größeren Mengen wird um telefonische Anmeldung unter 08342 / 9669-10 (vormittags) gebeten.

Kleiderladen Kaufbeuren
Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ostallgäu
Münzhalde 5, 87600 Kaufbeuren
Telefon: 08342 / 9669-0

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr

Die Warenannahme ist nur in kleinen Mengen (ca. 2–3 Taschen) möglich. Bei größeren Mengen wird um telefonische Kontaktaufnahme unter 08342 / 9669-10 (vormittags) gebeten.

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Allgemein Soziales

Aktion Sauberes Kaufbeuren des Bund Naturschutz war wieder ein großer Erfolg

Immer wenn der Frühling kommt, ist es wieder so weit: Der Bund Naturschutz in Kaufbeuren ruft zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ in der Stadt auf

Diesmal war der Start am Samstag, 14. März und wieder kamen zahlreiche Menschen zum Helfen. Dabei waren eine Gruppe Jugendlicher vom Fischereiverein Kaufbeuren, eine Gruppe vom Arbeitskreis Asyl und neu die Kinderfeuerwehr Hirschzell, dazu noch viele Familien und Einzelpersonen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.

Einen Tag vorher hatte schon der Kindergarten Peter und Paul im Haken fleißig Müll gesucht und gefunden, selbst die Kleinsten waren schon mit Eimern und Handschuhen unterwegs. Einig waren sich alle darüber, dass es erschreckend zu sehen ist, was in der Natur entsorgt wird. Die großen Stapel mit vollen Abfallsäcken, die der Bauhof zur Entsorgung dann abgeholt hat, zeigen, wieviel Müll achtlos und rücksichtslos auf die Wege und in die Büsche geworfen wird. Verpackungen von Schnellimbissen säumen die Straßenränder und am Wertachufer findet sich von alten Matratzen bis zu Getränkeflaschen Abfall aller Art. Ein besonderes Problem sind die unzähligen Zigarettenkippen – dabei sind diese besonders schädlich für das Grundwasser und Tiere und Pflanzen. Kippen liegen wirklich überall, auf Wegen, in Wohngebieten und Parkplätzen genauso wie in Grünflächen und Spielplätzen.

Trotz des relativ unfreundlich kalten Wetters hatten alle viel Spaß zusammen, das Jagdfieber hatte vor allem die Jugendlichen und Kinder gepackt. Eine Brotzeit am Verkehrsübungsplatz zum Abschluss der Aktion war ein kleines Dankeschön für alle, die Zeit hatten. Die Ortsgruppe des Bunds Naturschutz freute sich wieder über eine kleine Spende von Oberbürgermeister Bosse und seine Grußworte.

Im Anschluss an diesen Sammelsamstag gab und gibt es noch an vielen Schulen und bei der Kinderfeuerwehr Neugablonz mehrere Wochen lang Müllsammeltage, insgesamt haben sich mehr als 1100 Kinder angemeldet! (Bericht folgt). Die ganze Aktion wird großzügig unterstützt vom V-Markt und der Sparkasse Allgäu.

Wer Interesse hat, bei kommenden Aktionen des BN mitzumachen oder im BN-Team mitzuarbeiten, ist jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de

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Soziales

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und Wertachtal-Werkstätten ehren 124 langjährige Mitarbeiter*innen

V.l.n.r.: Manuel Hagemann, Tobias H. und Gabriele Sandler. Drei langjährige Mitarbeitende, die stellvertretend für die Vielfalt und das persönliche Engagement einer großen Zahl von Jubilar*innen stehen, die die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und die Wertachtal-Werkstätten im vegangenen Jahr ehren konnten.

Engagement, das seit Jahrzehnten prägt

Ostallgäu/Kaufbeuren, 25.03.26 – Im vergangenen Jahr feierten 124 langjährige Mitarbeiter*innen und Beschäftigte der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Wertachtal-Werkstätten ihre Jubiläen. Drei von ihnen stehen exemplarisch für das Engagement, das die Arbeit der Einrichtungen seit Jahrzehnten prägt. Ihre Geschichten zeigen, wie Vielfalt, Eigeninitiative und nachhaltige Begleitung Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichermaßen stärken.

Ein Berufsweg mit Eigeninitiative, Mut und Herz

Tobias H. arbeitete ursprünglich als Dachdecker. Nach einem Unfall konnte er seinen gelernten Beruf körperlich nicht mehr ausüben. Vor 20 Jahren kam er so zu den Wertachtal-Werkstätten. Dort wurden ihm andere Möglichkeiten geboten und sich auch um einen Außenarbeitsplatz bemüht. Doch Tobias wollte mehr: Abwechslung, Verantwortung und vor allem Austausch mit anderen Menschen. Mit viel Eigeninitiative fand er schließlich seinen Platz in der Hausverwaltung Oswald in Buchloe, wo er seit fast drei Jahren das Telefon betreut, Wasserschäden koordiniert und als zentrale Anlaufstelle fungiert. „Früher war ich Dachdecker – da hatte ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun. Heute ist das wieder so“, sagt er. Begleitet wird er dabei auch von den Job Coaches der Wertachtal-Werkstätten, die seine Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen.

Entwicklung ermöglichen und Perspektiven schaffen

Manuel Hagemann feierte sein 10-jähriges Jubiläum bei den Wertachtal-Werkstätten, doch sein Weg in die soziale Tätigkeit begann bereits vor fast 20 Jahren. Als gelernter Elektroinstallateur entdeckte er seine Leidenschaft für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung. In der P-Werkstatt Neugablonz (Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen) baute er den Berufsbildungsbereich (BBB) mit auf und engagierte sich als Betriebsrat. Nun wartet als Gruppenleiter der Wäscherei, zusätzlich zu seiner Aufgabe als Teamleiter des Standortes, eine neue Herausforderung auf ihn. Besonders berührt ihn dabei, dass viele Beschäftigte der Wäscherei früher bei ihm im BBB waren. „Haben Sie Sehnsucht nach uns?“, wird er gefragt. Für Manuel sind das Begegnungen, die bleiben. Entwicklung mitzuerleben und nun selbst von den Beschäftigten in ihrem Fachbereich zu lernen, empfindet er als großes Geschenk.

Eine eigene Stimme finden

Gabi Sandler feierte ihr 20-jähriges Jubiläum. Ihr Weg bei der Lebenshilfe begann jedoch bereits 1988 als erste Logopädin des Vereins. Heute ist sie zwischen Tages- und Förderstätte, Werkstatt und Therapiehaus unterwegs und begleitet Menschen in unterschiedlichsten Lebensphasen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die „Unterstützte Kommunikation“: In der „Talker“-Gruppe ermöglicht sie Menschen ohne Lautsprache mithilfe technischer Hilfsmittel, sich auszudrücken und „hörbar“ zu werden. Seit 2017 prägt sie den gleichnamigen Arbeitskreis, der sich für den Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Kommunikationsmöglichkeiten in allen Bereichen einsetzt und auch Fortbildungen anbietet. „Unsere Arbeit lebt von Entwicklung, Beziehung und Vertrauen. Das braucht Zeit. Nur so entstehen stabile Bindungen und genau diese bilden die Grundlage für nachhaltige, gelingende Begleitung. Das ist eine große Stärke der Lebenshilfe und der Wertachtal-Werkstätten“, so die langjährige Mitarbeiterin.

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Politik Soziales

Besucher im Landtag sammelten spontan freiwillige Spenden: 1.500 Euro für den Wünschewagen

Die Summe, die bei den spontanen Sammlungen zusammenkam, rundete Peter Wachler auf den Betrag von 1.500 Euro auf

Im Jahr 2025 empfing der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zwei Besuchergruppen mit insgesamt 200 Personen im Bayerischen Landtag. „Ich bin noch immer überwältigt von der hohen Nachfrage an den Plätzen und dem großen Interesse der Teilnehmer an meiner politischen Arbeit“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Besonders freute Peter Wachler jedoch eines: Die Besucher sammelten spontan freiwillige Spenden für das Herzensprojekt von Peter Wachler – den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der Wünschewagen bringt Menschen in ihrer letzten Lebensphase an Orte, die ihnen besonders am Herzen liegen – sei es ans Meer, in die Berge oder zu geliebten Menschen.

Die Summe, die bei den spontanen Sammlungen zusammenkam, rundete Peter Wachler auf den Betrag von 1.500 Euro auf.

„Ich danke den Teilnehmern der vergangenen Besucherfahrten für ihre großzügigen Spenden und auch dem Team des Wünschewagens für ihre wertvolle Tätigkeit“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Für das Jahr 2026 sind wieder zwei Besuchsfahrten in den Bayerischen Landtag mit jeweils 100 Personen geplant.

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Kinder Soziales

Zusammen besonders stark! Unterstützung die ankommt, bei den Buronwichteln Kaufbeuren

Zusammen besonders stark! Foto: Stiftung Lebenshilfe Ostallgäu Kaufbeuren

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Familien mit Kindern mit Beeinträchtigung einen Ort der Begegnung und des Austauschs.

Gemeinsam wachsen – von Anfang an: Wenn ein Kind mit Beeinträchtigung geboren wird, verändert sich für viele Eltern das Leben grundlegend. Neben Freude und Liebe entstehen oft auch Fragen, Unsicherheiten und das Gefühl, mit manchen Herausforderungen allein zu sein. Gerade in dieser Zeit ist es wertvoll, Menschen zu begegnen, die ähnliche Erfahrungen machen.

Die Buronwichtel in Kaufbeuren bieten genau dafür einen geschützten und offenen Raum. Die kostenlose Eltern-Kind-Gruppe treffen sich jeden Mittwochnachmittag Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, mit und ohne Beeinträchtigung. Gemeinsam wird gebastelt, gesungen und gespielt.

Für die Kinder entsteht ein Ort, an dem sie miteinander spielen, entdecken und voneinander lernen können. Für die Eltern bietet die Gruppe Zeit für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Möglich wird dieses Angebot durch die Stiftung Lebenshilfe Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die die Buronwichtel finanziert. Sie stellt sicher, dass alle Familien, unabhängig von ihrer persönlichen Situation, teilhaben können.

Mit Ihrer Spende an die Stiftung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren unterstützen Sie ganz konkret Orte der Begegnung wie diesen. Orte, an denen Familien frühzeitig Gemeinschaft erleben und Kinder von Anfang an gemeinsam aufwachsen können.

👉 Jetzt unterstützen und Gemeinschaft von Anfang an möglich machen!

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 10. April 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 10.04.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Panorama Soziales

Sommerzeit ab dem 29. März: Wenn die Uhr vorgestellt wird und der Körper nachziehen muss

Zeitumstellung Ende März: Warum sie den Alltag spürbar beeinflussen kann

In der Nacht auf Sonntag, den 29. März, beginnt um zwei Uhr die Sommerzeit – die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Für viele Menschen bedeutet das eine kleine Umstellung im Alltag. „Die Zeitumstellung kann bei einigen Menschen den sogenannten Biorhythmus durcheinanderbringen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Mit der Umstellung startet der Tag gefühlt früher. Obwohl die Morgendämmerung jahreszeitenbedingt bereits eher einsetzt, beginnt für viele der Alltag zunächst wieder im Dunkeln. Der gewohnte Tagesrhythmus verschiebt sich – und der Körper braucht Zeit, um sich anzupassen.

Tageslicht steuert den inneren Rhythmus

Unser Körper folgt einer inneren Uhr, die stark vom natürlichen Licht beeinflusst wird. Ist der Organismus noch im „Nachtmodus“, laufen wichtige Funktionen zunächst langsamer an. Das betrifft unter anderem das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. „Manche Menschen reagieren besonders sensibel auf die Umstellung“, erklärt Hasel. Mögliche Folgen sind vorübergehende Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder auch Appetitlosigkeit. Wie schnell sich der Körper anpasst, ist unterschiedlich. Viele bemerken die Zeitumstellung kaum oder haben sich nach wenigen Tagen daran gewöhnt. Bei anderen kann es mehrere Wochen dauern, bis sich ein stabiler Rhythmus einstellt.

Schrittweise Anpassung hilft dem Körper

Um die Umstellung besser zu bewältigen, empfiehlt es sich, den Schlafrhythmus bereits im Vorfeld anzupassen. „Wer einige Tage vorher etwas früher zu Bett geht und morgens zeitiger aufsteht, erleichtert seinem Körper die Umgewöhnung“, so Hasel. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zudem sinnvoll sein, auf den Mittagsschlaf zu verzichten. Bewegung und Aufenthalt im Tageslicht helfen, die innere Uhr schneller neu auszurichten.

Auch die Abendgestaltung spielt eine Rolle: Leichte Mahlzeiten sowie der Verzicht auf Alkohol und Koffein können den Schlaf verbessern. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training unterstützen zusätzlich beim Ein- und Durchschlafen. „Und wer die Möglichkeit hat, sollte sich am Tag nach der Zeitumstellung etwas mehr Ruhe gönnen und den Start in die Woche bewusst langsamer angehen“, rät Hasel.

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Soziales Wirtschaft

Karl Bauer ist neuer Chef der IG BAU für Kaufbeuren

Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde

Wechsel an der Spitze der IG BAU in der Region: Karl Bauer ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Schwaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt worden. Damit kümmert sich der 64-Jährige ab sofort vier Jahre lang um die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften und von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in Kaufbeuren alleine rund 690 Menschen im Bauhauptgewerbe und 250 in der Gebäudereinigung. Auch Karl Bauer ist vom Fach: Er ist gelernter Maurer. Als neuer Bezirksvorsitzender der IG BAU Schwaben übernimmt Karl Bauer die Nachfolge von Michael Jäger.

„Ob auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau, in der Reinigungsfirma, im Maler- oder Dachdeckerbetrieb – gerade am Arbeitsplatz kommt es darauf an, dass die Menschen an einem Strang ziehen. Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“, sagt Karl Bauer. Der Gewerkschafter appelliert an die Beschäftigten in der Region, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das sei besonders in unsicheren Zeiten wichtig. Dabei stehe die IG BAU Schwaben auch zukünftig fest an der Seite der Beschäftigten. „Das gilt nicht nur, wenn es um faire Bezahlung, gute Job-Bedingungen oder die Mitsprache im Betrieb geht, sondern gerade auch dann, wenn es Zoff mit dem Chef gibt“, so Bauer.

Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde: „Viele Vorhaben der Berliner Koalition haben direkte Auswirkungen für unsere Region und die Beschäftigten. Ein typisches Beispiel ist hier der Wohnungsbau. Da geht es um bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen. Hier ist dringend mehr Unterstützung vom Bund notwendig.“ Auch für die Stärkung der Tarifbindung fordert Bauer ein klares Signal von der Bundesregierung: „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden. Denn davon würden auch die Beschäftigten in der Region profitieren.“

Ein klares „Stoppschild“ fordert Karl Bauer für die Versuche, insbesondere den arbeitenden Menschen immer neue Belastungen aufzubürden. „Ob Kürzungen bei der Lohnfortzahlung, die Abschaffung des 8-Stunden-Tags oder eine Erhöhung des Renteneintrittsalters – so dreiste Forderungen sind respektlos und gehen völlig an der Realität der Beschäftigten vorbei. So ist beispielsweise gerade auf dem Bau und im Handwerk schon heute für viele die Rente mit 65, 66 oder 67 nicht erreichbar“, so Bauer. Statt über soziale Einschnitte und den Abbau des Sozialstaats zu diskutieren, seien sinnvolle Reformvorschläge notwendig. Vor allem eine „ordentliche, sichere und gerechte Rente“ müsse her.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Ausverkauft! Für den 6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof sind alle Karten verkauft!

Ausverkauft

Aktuelle Meldung vom 19.03.2026 / 16:18 Uhr

Der Lions Club Kaufbeuren meldet: Der beliebte Maibock ist für das Jahr 2026 ausverkauft!

Wir sind Kaufbeuren wünscht allen Akteuren auf der Bühne und allen Gästen eine schöne Veranstaltung.


Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Hospiz: Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen zieht über 200 Gäste an – und zeigt, wie nah Lachen und Lebensende beieinanderliegen

Wenn Lachen neue Perspektiven eröffnet

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher waren zum Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen ins Haus der Begegnung nach Buchloe gekommen. Sie erlebten einen Abend, der unterhielt, zum Nachdenken anregte und zeigte, welche Rolle Humor auch in schwierigen Lebensphasen spielen kann. Der große Zuspruch unterstreicht zugleich die Bedeutung des Themas im Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Durch den Abend führte der 1. Vorsitzende Michael Feistl. Er erinnerte an die Anfänge des Vereins und daran, dass es seit 30 Jahren darum gehe, „den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Raum und Unterstützung zu geben“. Mit dem Aufbau des SAPV-Teams vor zehn Jahren sei die Begleitung zudem medizinisch erweitert worden.

Ein Vortrag zwischen Leichtigkeit und Tiefe

Feddersen fand schnell Zugang zum Publikum. Mit einer Mischung aus Fachwissen, persönlichen Erfahrungen und Situationskomik entstand ein Vortrag, der leicht wirkte und zugleich in die Tiefe ging. Humor, so seine zentrale Aussage, „ändert nicht die Situation – aber den Blick darauf“.

Gleich zu Beginn bezog er die Gäste ein – etwa mit einer Umfrage, bei der die Antworten summend abgegeben wurden. Später veranschaulichte er gemeinsam mit einem Besucher auf der Bühne, wie Humor im Gehirn entsteht und verarbeitet wird. So wurde deutlich, dass hinter dem scheinbar spontanen Lachen komplexe Prozesse stehen.

Auch aus seinem Berufsalltag berichtete Feddersen. Wenn er erzähle, dass er Palliativmediziner sei, begegne ihm häufig zunächst Betroffenheit. Humor könne helfen, Distanz zu verringern und Gespräche zu öffnen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verdrängen.

Die Bilder des Abends

Humor als Teil der Begleitung

Dass Humor und Hospizarbeit kein Widerspruch sind, zog sich als roter Faden durch den Abend. Humor könne Beziehungen fördern, Spannungen lösen und den Zugang zu schwierigen Themen erleichtern, erklärte Feddersen. Gleichzeitig brauche es ein feines Gespür für den richtigen Moment – entscheidend sei, zunächst Vertrauen aufzubauen. Humor lasse sich zudem entwickeln. Mit einem Augenzwinkern riet er dazu, den Tag bewusst mit einem Lächeln zu beginnen – oder sogar mit „zehn Minuten Kichern“. Das sei anstrengend, führe aber zu einer spürbaren Leichtigkeit im Alltag.

Der „Baum des Lebens“ als Impuls

Ein verbindendes Element im Jubiläumsjahr ist der „Baum des Lebens“ des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, der auch in Buchloe präsent war. Wie bereits in Obergünzburg bei der ersten Jubiläumsveranstaltung nutzten auch in Buchloe zahlreiche Gäste die Gelegenheit, ihre Gedanken festzuhalten: Besucherinnen und Besucher notierten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. So entstehe, wie Feistl sagte, „ein vielstimmiges Bild dessen, was Menschen bewegt“.

Ein Abend, der nachwirkt

Der Humorvortrag war die zweite Veranstaltung im Jubiläumsjahr und knüpfte an den Auftakt in Obergünzburg an. In Buchloe wurde deutlich: Lachen und die Auseinandersetzung mit dem Lebensende schließen sich nicht aus – sie können einander näherbringen.

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Soziales Veranstaltung

„Barrieren abbauen“- Einladung zu einem Info-Abend mit Kevin Kärst am 31.3.2026 im Generationenhaus Kaufbeuren

Menschen mit Beeinträchtigung ein freiwilliges Engagement ermöglichen

Die Freiwilligenagentur Knotenpunkt im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. möchte sich für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung stark machen und diesen ermöglichen, sich – ihren Fähigkeiten entsprechend – ehrenamtlich zu engagieren. Ehrenamtliches Engagement bietet nicht nur die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und soziale Kontakte zu knüpfen, sondern trägt auch zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Integration von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten bei.

Kevin Kärst, Gründer und Betreiber der Kantine Frisch & Fair gGmbH, teilt seine Erfahrungen rund um das Thema Inklusion und möchte Sie motivieren, allen Menschen die Tür zu ehrenamtlichem Engagement zu öffnen. Seien Sie dabei beim Info-Abend „Barrieren abbauen“ am 31. März 2026 um 18:30 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8.

Bitte melden Sie sich bis zum 20. März 2026 unter info@knotenpunkt-kaufbeuren.de an.

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Soziales

Hilfsaktion für Menschen im Libanon: humedica sucht Freiwillige zum Packen von Nothilfesets

Bei der Packaktion ist humedica auf die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürger angewiesen

Angesichts des Kriegs im Nahen Osten bereitet die internationale Hilfsorganisation humedica weitere Hilfe für die Menschen im Libanon vor. Dafür werden freiwillige Helfer gesucht: Am Montag und Dienstag, 23. und 24. März, jeweils von 15 bis 19 Uhr, lädt die Organisation in ihrer Zentrale zu einer Packaktion für Nothilfesets ein, die die Betroffenen mit dem Nötigsten versorgen sollen.

Seit 2012 ist humedica im Libanon aktiv und unterstützt derzeit im Bekaa-Tal Menschen, die auf der Flucht oder bedürftig sind, unter anderem mit medizinischer Grundversorgung und Medikamenten für den Alltag. Doch die Lage im Land hat sich zuletzt erneut dramatisch verschärft. Nach der jüngsten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten fliehen wieder viele Menschen aus betroffenen Regionen und suchen Schutz. Durch das eigene Landesbüro kann die Organisation Hilfsmaßnahmen vor Ort gezielt koordinieren und schnell auf neue Entwicklungen reagieren.

„Die aktuelle Situation im Nahen Osten zeigt erneut, wie wichtig schnelle und gut vorbereitete Hilfe ist“, sagt Johannes Peter, Vorstand für Projekte bei humedica. „Mit den Nothilfesets können wir Menschen, die durch Flucht oder Gewalt plötzlich alles verloren haben, schnell mit den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens versorgen.“ Die humedica-Nothilfesets enthalten grundlegende Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife, Menstruationsartikel oder Windeln.

Bei der Packaktion ist humedica auf die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Gemeinsam mit dem humedica-Team werden die Hilfspakete mit vorrätigem Material zusammengestellt. Die Aktion richtet sich an Einzelpersonen, Familien, Freundesgruppen oder Unternehmen, die sich praktisch für Menschen in Not einsetzen möchten. Wer an diesen Tagen keine Zeit hat, kann die Aktion auch mit einer Spende zur Beschaffung der benötigten Hilfsgüter unterstützen: IBAN: DE86 7335 0000 0000 0047 47 bei der Sparkasse Allgäu. Spendenzweck Nothilfe Libanon.

Termin für Interessierte:

Was: Packaktion für humedica-Nothilfesets
Wann: Montag und Dienstag, 23. und 24. März, jeweils 15:00 – 19:00 Uhr
Wo: humedica-Zentrale, Goldstraße 9, 87600 Kaufbeuren
Anmeldung: Bitte vorab über die Website von humedica

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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Kultur Soziales Veranstaltung

6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof: Wolfgang Krebs, Mauke und Engagement für den guten Zweck

Lions Club Kaufbeuren lädt zum 6. Benefizabend nach Mauerstetten ein. Der Vorverkauf hat begonnen!

Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Senioren Soziales

Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ erfolgreich gestartet

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Das beliebte Projekt der Senioren-Spaziergänge hat im März wieder mit zahlreichen Teilnehmenden gestartet. Somit wird die lieb gewonnene Tradition fortgesetzt. Bei der ersten Route nahmen 18 Personen teil und genossen gemeinsam die Bewegung an der frischen Luft sowie den geselligen Austausch. Der Spaziergang fand dann seinen Höhepunkt in einer Führung im Crescentiakloster unter der Leitung von Schwester Ursula. Danach durfte die gemeinsame freiwillige Einkehr natürlich nicht fehlen und man konnte den Spaziergang gemeinsam ausklingen lassen.

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten. Die regelmäßigen Treffen haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt und werden nun, organisiert vom Seniorenbüro, fortgesetzt. Der nächste Termin ist am 01.04.2026 und führt die Teilnehmenden auf eine Wald- und Wasserrunde, ca. 3 km. Treff- und Startpunkt am Plärrer (Infohäuschen) um 10:30 Uhr.

Gerne können Interessierte den Flyer mit den Wanderrouten für 2026 im Seniorenbüro, Baumgarten 36 oder den beliebten Seniorentreffs Baumgärtle, Baumgarten 32 und Koffejtippl, Sudetenstr. 118 erhalten.

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Politik Soziales

Start der Ausschreibung für den Bürgerpreis 2026

Motto: „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“

Die Ausschreibung für den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 hat begonnen. Die bayerische Volksvertretung würdigt mit der Auszeichnung wieder herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema lautet diesmal „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“. Dies teilte der Abgeordnete Peter Wachler mit.

Die Ausschreibung richtet sich an bayerische Vereine, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren ehrenamtlich durchgeführten Projekten in besonderer Weise gegen Einsamkeit wirken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2026.

Denn Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und aller Lebenslagen – sie bleibt oft unsichtbar, hat aber oft weitreichende Folgen. Daher widmet sich der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 diesem Thema und richtet sich besonders an Projekte, die sich außerhalb der klassischen Vereinsstrukturen an vereinsamte Menschen – ob Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen Lebenslagen – richten, neue Formen der Begegnung schaffen und so einsamen Menschen nachhaltig konkret helfen, aus der Isolation herauszukommen. Gesucht werden beispielhafte Initiativen, die mit Kreativität und ehrenamtlichem Engagement zeigen, wie Nähe, Austausch und Teilhabe für die Menschen möglich wird, die sich alleine und nicht gesehen fühlen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einem Beirat unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgewählt. Der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Eine Teilausschüttung des Preisgeldes bleibt vorbehalten. Zudem kann das jeweilige Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden und für die Förderung des prämierten Projekts oder dessen Fortentwicklung einzusetzen.

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Bayerischen Landtag statt.

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de.

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Gesundheit Soziales Top

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Jugend Soziales Veranstaltung

4.000 Euro für mehr Teilhabe: Sparkasse Allgäu unterstützt JUMP-Projekt in Kaufbeuren

Hilfe für Kinder und Jugendliche – damit Kultur und Gemeinschaft für alle erreichbar bleiben

Die Sparkasse Allgäu unterstützt erneut das JUMP-Projekt des Stadtjugendrings Kaufbeuren. Im Rahmen ihrer Jahresspende stellt sie 4.000 Euro für das Projekt „Jugend mit Perspektive“ (JUMP) bereit.

Unterstützung für junge Menschen seit 2012

Das Projekt wurde 2012 vom Stadtjugendring Kaufbeuren ins Leben gerufen. Ziel ist es, auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien die Teilnahme an Angeboten des Stadtjugendrings zu ermöglichen. Die finanzielle Unterstützung hilft dabei, Hürden abzubauen und mehr Teilhabe zu schaffen. Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten erhalten.

„Theater für alle“ in der Kulturwerkstatt

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Unter dem Motto „Theater für alle“ ermöglicht JUMP Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Theaterprojekten und kreativen Angeboten. Die Förderung übernimmt dabei unter anderem Teilnahmebeiträge, damit junge Menschen ihre Ideen auf der Bühne umsetzen und kulturelle Erfahrungen sammeln können.

Langjährige Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren besteht bereits seit vielen Jahren. „Die Partnerschaft zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren zeichnet sich durch eine intensive und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit aus“, sagte Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, bei der symbolischen Scheckübergabe an Jannis Konrad und Nadja Ostertag vom Stadtjugendring. Programme, die jungen Menschen in der Region zugutekommen und Chancengleichheit fördern, haben für die Sparkasse eine besondere Bedeutung.

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Senioren Soziales

Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren

Am Donnerstag, 19. März 2026,von 16:00 bis 18:00 Uhr 

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu.  Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am

Donnerstag, 19. März 2026,

von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.

Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de .

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Soziales Werbung Wirtschaft

Kantine „frisch & fair“: das neue Zuverdienstangebot bindet Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsalltag ein

Ein Arbeitsplatz, der Teilhabe möglich macht

Das Zuverdienstangebot der Kantine frisch & fair gGmbH schafft eine einfache und flexible Möglichkeit für Menschen mit Beeinträchtigungen, am Arbeitsalltag teilzuhaben. Im Kantinenbetrieb übernehmen die Teilnehmenden unter Anleitung kleine, klar strukturierte Aufgaben – etwa in der Vorbereitung, im Service oder bei unterstützenden Tätigkeiten in Küche und Ausgabe.

Dabei entsteht eine wirtschaftlich verwertbare Leistung, die sichtbar zum täglichen Ablauf beiträgt.

Arbeit mit Struktur und Sinn

Durch die Mitarbeit in der Kantine erleben die Teilnehmenden einen geregelten Tagesablauf. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie verständlich und gut umsetzbar sind. Gleichzeitig entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen. Die Arbeit im Team ermöglicht es den Beteiligten, praktische Fähigkeiten zu entwickeln und Sicherheit im Umgang mit verschiedenen Tätigkeiten zu gewinnen.

Mehr als nur Beschäftigung

Das Zuverdienstangebot stärkt nicht nur praktische Kompetenzen. Auch soziale und persönliche Fähigkeiten entwickeln sich weiter. Wer regelmäßig Teil eines Teams ist, erlebt, dass der eigene Beitrag zählt und geschätzt wird. Diese Erfahrungen können sich positiv auf Selbstvertrauen, Stabilität und Lebensqualität auswirken. Die Kantine wird so zu einem Ort, an dem Teilhabe im Alltag sichtbar wird.

Kontaktaufnahme

Kantine frisch & fair
Sudetenstr. 73 (Verwaltung)
87600 Kaufbeuren – Neugablonz

📞 Telefon: 0155 60 80 86 37
✉️ E-Mail: k.rathjen@kantine-kf.de

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Senioren Soziales

Stadt Kaufbeuren gratuliert Richard Fenzl zu seinem 95. Geburtstag

Stadträtin Gertrud Gellings überbrachte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Glückwünsche.

Am Dienstag, 3. März 2026, feierte Richard Fenzl seinen 95. Geburtstag. Stadträtin Gertrud Gellings überbrachte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Glückwünsche. Bei dem Besuch entwickelte sich ein Gespräch in familiärer Runde, an dem auch der Sohn und eine Tochter des Jubilars teilnahmen. Besonders schnell ergaben sich Gesprächspunkte durch den gemeinsamen beruflichen Hintergrund im Pflegebereich.

Gertrud Gellings: „Es waren sehr schöne und interessante Gespräche mit einem beeindruckend fitten Jubilar. Ich wünsche Herrn Fenzl weiterhin von Herzen alles Gute, Segen, vor allem Gesundheit und noch viele schöne gemeinsame Momente mit seiner Familie.“

Richard Fenzl, der am 3. März 1931 in Kaufbeuren geboren wurde, wuchs zunächst in der Ledergasse auf, bevor seine Familie später in die Kehlstraße umzog. Nach dem Schulabschluss begann er 1949 eine Schreinerlehre bei der Schreinerei Ledermann. Wenige Jahre später entschied er sich für einen zweiten beruflichen Weg und absolvierte 1954 eine Ausbildung zum Krankenpfleger in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren, dem heutigen Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren. Dort war er insgesamt 39 Jahre tätig und wurde 1993 als Pflegedienstleiter in den Ruhestand verabschiedet.

1957 heiratete Richard Fenzl seine Frau Anna, geborene Stutzig. Kennengelernt hatten sich die beiden bei einem Faschingsball im Krankenhaus. Die beiden waren 68 Jahre verheiratet – bis zum Tod von Anna Fenzl im vergangenen Jahr. Gemeinsam gründeten sie eine Familie mit drei Kindern, vier Enkeln und inzwischen sieben Urenkeln.

Seit 1958 lebt Richard Fenzl in seinem selbst gebauten Haus in der Eggenthaler Straße in Kaufbeuren. Neben seiner Familie prägten vor allem seine Hobbys sein Leben: Tischtennis, Fußball, Kegeln und die Arbeit im Garten. Eine besondere Leidenschaft galt stets den Bergen, über die er auch beim Geburtstagsbesuch mit großer Begeisterung erzählte.

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Soziales Weihnachten

5.500 Euro für den guten Zweck: Hirschzell zeigt Zusammenhalt

Beim Helferfest werden Spenden aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ übergeben

Beim Helferfest des Vereins „Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de“ (HGA) am 7. Februar 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell standen nicht die Organisatoren, sondern die Spendenempfänger im Mittelpunkt. Insgesamt 5.500 Euro konnten an soziale Einrichtungen und Projekte in der Region übergeben werden.

4.000 Euro aus dem Weihnachtsmarkt

Der Erlös des Weihnachtsmarkts in Hirschzell in Höhe von 4.000 Euro ging an die Kinderbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, die Tafel Kaufbeuren, den SKM Kaufbeuren – unter anderem für die Wärmestube – sowie an die Kinderbrücke Allgäu.

1.500 Euro aus „Hirschzell leuchtet“

Weitere 1.500 Euro stammen aus der Aktion „Hirschzell leuchtet“. Die Spende ging an die Biberburg Pforzen sowie an die Grundschule Hirschzell.

Bei der Übergabe waren Katrin Neitzel und Luca Eder von der Biberburg Pforzen sowie Ute Schönhaar von der Grundschule Hirschzell anwesend. Für die Aktion „Hirschzell leuchtet“ nahmen Katharina Wiedemann, Brigitte Schneider und Julia Schneider teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de

Engagement mit Wirkung

Die Spendensumme ist das Ergebnis zahlreicher ehrenamtlicher Stunden und der Unterstützung vieler Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen. Mit den Erlösen aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ werden Einrichtungen gestärkt, die im Alltag wichtige soziale Aufgaben übernehmen.

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Senioren Soziales Veranstaltung

Thema Demenz: BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige lädt am 3.3.2026 in Neugablonz zum Informations- und Praxistermin ein


Bewegung und Demenz: Aktiv begleiten, Alltag stärken

Pflegende Angehörige stehen im Alltag häufig vor besonderen Herausforderungen – insbesondere, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt ist. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Marktoberdorf lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein, die praxisnahe Unterstützung bietet.

Termin und Veranstaltungsort

Dienstag, 03. März 2026
17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Gablonzer Siedlungswerk
Sudetenstraße 105
87600 Kaufbeuren / Neugablonz

Thema des Abends: „Bewegung und Demenz – aktiv begleiten“

Referentin ist Ursula Schmid, Physiotherapeutin.

Im Mittelpunkt stehen praktische Anregungen zur Bewegungsförderung von Menschen mit Demenz. Die Veranstaltung verbindet fachliche Informationen mit konkreten Übungen für den Alltag.

Inhalte der Veranstaltung

  • Überblick über Daten und Fakten zum Krankheitsbild Demenz
  • Praktische Tipps zur Bewegungsförderung im Alltag
  • Anregungen, abgestimmt auf die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung

Bewegung kann dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und die Lebensqualität zu unterstützen. Angehörige erhalten Impulse, wie sie Betroffene aktiv begleiten können.

Austausch und Information

Die offenen Treffen der Fachstelle bieten zudem Raum für Gespräche. Teilnehmende können sich über die Versorgung zu Hause informieren, Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen. Wer für die Dauer der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail oder telefonisch erleichtert die Planung.

Kontakt:
Fachstelle für pflegende Angehörige
BRK Kreisverband Ostallgäu
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2
87616 Marktoberdorf
E-Mail: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de
Telefon: 08342 9669 43

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Soziales

Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute

Die Lebende Krippe 2025 setzte in Kaufbeuren ein außergewöhnliches Zeichen der Solidarität. Am 20. und 21. Dezember lud die Kaufbeurer Initiative (KI) zur traditionellen Veranstaltung in den Märzenburgwald ein. Bei trockenem und mildem Winterwetter strömten an beiden Tagen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher in den Wald und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Mehr als 100 engagierte Helferinnen und Helfer gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf – trotz einer Infrastruktur, die insbesondere beim Verkauf von Punsch, Glühwein, Kuchen und Bratwürsten zeitweise an ihre Grenzen stieß. Ein fester Anlaufpunkt für die Gäste war das Spendenhut-Team um Erika Holy, das die stets gut gelaunten Besucher herzlich empfing. Zu den besonderen Highlights zählte unter anderem die Kutsche mit ihren imposanten Kaltblütern, die Groß und Klein gleichermaßen begeisterte und zur stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus der Veranstaltung selbst kam durch den Spendenhut und die Verkaufserlöse eine Rekordspendensumme von über 7.300 Euro zusammen. Hinzu kam eine private Zusatzspende in Höhe von 1.650 Euro. Damit erreichte die Lebende Krippe 2025 eine Gesamtrekordspende von glatten 9.000 Euro.

Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute. Spendenempfänger sind die katholisch-evangelische Sozialstation, die Wärmestube, das Pfarramt der Dreifaltigkeitskirche sowie die katholische Pfarreiengemeinschaft für bedürftige Zwecke, die Armenspeisung des Crescentiaklosters, das Generationenhaus, die Fazenda Esperanza, „Urlaub ohne Koffer“, die Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, der Förderverein der Josef-Landes-Schule sowie der ASB Wünschewagen.

Im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe im Generationenhaus überreichten die Vorstände der Kaufbeurer Initiative – Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender), Johannes Ellenrieder (Schatzmeister) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) – den symbolischen Spendenscheck. Zusätzlich fand eine weitere Spendenübergabe statt: Christian Adolf und Melanie Gallien übergaben 1.341 Euro an das Generationenhaus. Diese Spende stammt aus dem Finale der buronischen Weihnacht.

Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Spendenbereitschaft dieses herausragende Ergebnis möglich gemacht haben.

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Soziales Verwaltung

Lesestoff für alle: Standort und Patenschaft für einen Bücherschrank in Neugablonz gesucht

Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können

In der Februar-Sitzung des Bauausschusses des Kaufbeurer Stadtrats ist die Möglichkeit eines Bücherschranks für Neugablonz im Gablonzer Haus besprochen worden. Dieser Standort ist aus brandschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht geeignet. Ebenso kann die Verwaltung für die Betreuung eines solchen Bücherschranks kein Personal zur Verfügung stellen. Die Stadtverwaltung findet diese soziale Idee nachhaltig und absolut lohnenswert, deswegen soll dieser Vorschlag nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt werden.

Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können. Ein solcher Bücherschrank lebt vom Mitmachen: Jede und jeder kann gut erhaltene Bücher hineinstellen oder neuen Lesestoff entdecken – ganz unkompliziert und ohne Anmeldung. Das stärkt nicht nur die Lesefreude, sondern auch das Miteinander im Stadtteil.

Um so einen Bücherschrank realisieren zu können, bittet die Stadt um Vorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, wo in Neugablonz ein geeigneter Standort sein könnte. Wichtig sind eine gute Sichtbarkeit, eine sichere Zugänglichkeit sowie – wenn möglich – ein gewisser Wetterschutz. Damit der Bücherschrank dauerhaft in einem ordentlichen und einladenden Zustand bleibt, wird eine betreuende Initiative, ein Verein oder eine engagierte Gruppe aus der Bürgerschaft gesucht, die den Betrieb des Bücherschranks übernimmt. Zu den Aufgaben würden unter anderem eine regelmäßige Sichtkontrolle, das Ordnen der Bücher sowie das Entfernen beschädigter Exemplare gehören.

Ein öffentlicher Bücherschrank bietet neben dem Angebot der städtischen Bibliotheken viele Vorteile:

  • Er fördert ebenfalls Bildung und Lesefreude für alle Altersgruppen.
  • Er ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit Büchern.
  • Er schafft einen Begegnungsort im Stadtteil.
  • Er stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das ehrenamtliche Engagement.
  • Er leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen aus Kaufbeuren und insbesondere aus Neugablonz sind herzlich eingeladen, Standortvorschläge einzureichen und sich als Betreuungsteam zu melden. Ansprechpartner ist das Team von Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro unter der E-Mail-Adresse bildungsbuero@kaufbeuren.de oder Telefon 08341 437-388. Gemeinsam kann so ein neues, lebendiges Angebot für den Stadtteil entstehen.

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Soziales Verwaltung Wirtschaft

Seniorenhaus am Heinzelmannstift ist auf den Weg gebracht

Bauausschuss signalisiert Zustimmung – aber Baum muss weichen

Mit großer Freude reagierte der Diakonieverein Kaufbeuren auf die positiven Signale im Bauausschuss: der geplante Neubau eines „Seniorenhauses am Heinzelmannpark“ mit Räumen für eine ambulant betreute Senioren-WG, neun Pflegewohnungen für Verhinderungspflege, einer Palliativwohnung, 13 Wohnplätzen für Auszubildende und einer großen multifunktionalen Begegnungsstätte stieß auf breite Zustimmung. Allerdings muss die 200 Jahre alte Blutbuche in der Bismarckstraße für den Neubau weichen. Eine Ersatzpflanzung ist aber vorgesehen und Auflage.
Baureferatsleiter Helge Carl stellte den Mitgliedern des Bauausschusses das Projekt kurz vor. Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 2018 zurück, hier war eine Erweiterung des bestehenden Pflegeheims angedacht. Die Bauvoranfrage war damals auch positiv beschieden worden. Durch den Tod des damaligen Geschäftsführers Gerhard Heiligensetzer, Corona und die explodierenden Preise auf dem Bau waren diese Planungen zunächst nicht umsetzbar.

In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an die Pflege verändert. Der Diakonieverein hat deshalb ein neues und innovatives Konzept erarbeitet, mit dem verschiedenen Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Die zehn Plätze in der Senioren-WG sind gedacht für Personen, die ganz allein nicht mehr zurechtkommen, aber noch viel zu fit sind, um ins Pflegeheim umzuziehen. Die enorme Nachfrage nach Pflegeplätzen für Verhinderungspflege soll mit den Pflegewohnungen abgefedert werden. Das Palliativzimmer ist das erste in Kaufbeuren, bislang bietet nur der Landkreis diese Möglichkeit an. An den 13 Wohnplätzen für Auszubildende besteht großes Interesse auch seitens des Klinikums, der Lebenshilfe und einiger Firmen. Die Begegnungsstätte soll nicht nur den Bewohnern des Heinzelmannparks und des Hauses selbst zugutekommen, sondern auch öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen.

Das Landesamt für Pflege hat für das Projekt, das als bayernweit modellhaft gilt, eine Förderzusage für 1,75 Millionen Euro gegeben. Das Haus wird klimafreundlich nach KfW 55-Standard gebaut. Nach den Anforderungen des Denkmalamts wurde die Fassade so gestaltet, dass sie sich in das Ensemble in der Bismarckstraße anpasst.

Lange hat der Diakonieverein versucht, das Haus um die alte Buche „herumzuplanen“. Letztlich aber, so erläuterte Baureferatsleiter Carl, sei das Grundstück aber einfach zu klein für Baum und Gebäude. In Anbetracht der Nutzung, die hoch willkommen und nötig sei, würde es schwerfallen, das Projekt wegen eines Baumes scheitern zu lassen.

Catrin Riedl (SPD) äußerte Bedenken, dass mit der Entscheidung der Fällung dieses Baumes weiteren Fällungen des alten Baumbestandes Tür und Tor geöffnet werden könnte. Als positiv bewertete sie, dass es viele Versuche gegeben habe, den Baum zu erhalten. Letztlich diene das Bauvorhaben aber dem Gemeinwohl und sei zu befürworten. „Wir müssen angesichts des sehr hohen Bedarfs an Pflegewohnungen froh sein, wenn das Projekt rasch realisiert werden kann“, bestätigte Dr. Thomas Jahn (Werte-Union). Arthur Müller (Grüne) wie auch Robert Klauer (CSU) würdigten die Bemühungen zum Erhalt des Baumes. „Es ist vorbildlich, wie hier über den Baum diskutiert wird“, so Müller. „Wir wägen hier Lebewesen gegen Lebewesen ab, aber letztlich überwiegt der Mensch“, ergänzte Klauer.

„Wir sind sehr froh, dass wir nun bald mit dem Bau anfangen können“, so Bettina Aernecke, Geschäftsführerin des Diakonievereins. Der Baum wird Ende Februar gefällt, dann kann es losgehen. Im Frühjahr 2027 soll der Neubau bezugsfertig sein.

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Soziales Veranstaltung

Einladung zum Spielenachmittag für Jung und Älter am 22.2.26 im Generationenhaus

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt

Spielen verbindet Generationen: Am Sonntag, 22.02.2026 lädt das Generationenhaus Kaufbeuren herzlich zu einem Spielenachmittag für Jung und Älter ein. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind Menschen jeden Alters willkommen, gemeinsam zu spielen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern und in entspannter Atmosphäre Gemeinschaft zu erleben.

Der Spielenachmittag findet im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke/Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Die Organisatoren bitten nach Möglichkeit um Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter Tel.-08341-9080898 oder info@generationenhaus-kf.de

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Panorama Soziales Verwaltung

Jetzt noch bis 22.02.26 anmelden! Neues Bürgerbudget 2026 des Rotary Club und Stadt Kaufbeuren. Gefördert werden Einzelprojekte bis zu 5.000 Euro

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:

  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

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Allgemein Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Klimagerechtigkeit im Fokus: Welche Rolle spielt der Faire Handel? Vortrag im Weltladen Kaufbeuren beleuchtet Folgen der Klimakrise

Donnerstag 19.02.2026 um 19:00 Uhr im Seminarraum des Weltladens. Anmeldung erbeten

Die fortschreitende Klimakrise bedroht Menschen weltweit – besonders stark im Globalen Süden. Extreme Wetterereignisse, längere Trockenzeiten und veränderte Regenzyklen treffen vor allem die Landwirtschaft. Für viele Kleinproduzent*innen geht es dabei um ihre Existenzgrundlage. Gerade in Ländern, die besonders von klimabedingten Schäden betroffen sind, brauchen Erzeuger*innen gezielte Unterstützung. Hier setzt der Faire Handel an.

Wie der Faire Handel unterstützen kann

Der Faire Handel stärkt Kleinproduzent*innen durch verlässliche Handelsbeziehungen und faire Preise. Zusätzliche Prämien ermöglichen Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden und gemeinschaftliche Projekte. So können Strukturen aufgebaut werden, die widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels sind. Klimagerechtigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, Verantwortung entlang globaler Lieferketten zu übernehmen.

Einladung zum Vortrag

Wie diese Unterstützung konkret aussieht und welchen Beitrag Verbraucher*innen leisten können, ist Thema eines Vortrags im Weltladen Kaufbeuren:

„Klimagerechtigkeit – der Faire Handel ein verlässlicher Partner“

📅 Donnerstag, 19. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren

Anmeldung im Laden oder telefonisch unter 08341 / 41815
oder per E-Mail an: bildung@weltladen-kaufbeuren.de

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Senioren Soziales

Besuch des Lenkungsgremiums Las Bayern im Seniorenbüro Kaufbeuren

Stärkung des Austauschs in Bayern

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LaS) Bayern vernetzt und unterstützt die Arbeit der Seniorenbüros in Bayern. Sie vertritt die Belange auf Landesebene und arbeitet eng mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) zusammen. Das Lenkungsgremium der Las Bayern, dem auch der Kaufbeurer Seniorenbeauftragte Felix Franke angehört, hat sich in Kaufbeuren getroffen, um zukünftige Aktivitäten zu planen, den Austausch mit weiteren Vereinigungen und dem Sozialministerium zu intensivieren und eine flächendeckende Befragung möglichst aller Seniorenbüros in Bayern vorzubereiten.

Dabei lernte das Lenkungsteam die Angebote für Senioren in Kaufbeuren kennen wie beispielsweise die Seniorentreffs Baumgärtle und Koffejtippl, die Initiative daheim! – Betreutes Wohnen zuhause und die Gute Pflegelotsin für präventive Hausbesuche. Auch von den vielfältigen Angeboten des Seniorenbeirats bei der Stadt Kaufbeuren zeigte sich das Lenkungsteam interessiert, vom eigenen Chor für Senioren über einen Filmclub Ü 60 bis hin zur Urlaubsfahrt „Urlaub ohne Koffer“ und das Seniorenmagazin Wertachbote. Zum Abschluss besichtigten die Gäste noch das Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung mit dem Moosmanghaus, ein beschützender Bereich, für Demenz Erkrankte denen ein Leben in den üblichen Wohn- und Pflegebereichen oder gar außerhalb des Heims oft nicht mehr möglich ist.

„Wir haben heute viele Ideen für unsere Arbeit mitgenommen, die wir auch gerne an andere Seniorenbüros weitergeben möchten.“ fasst Heidi Andre aus dem Lenkungsgremium den Tag zusammen.

Weitere Informationen über die Seniorenangebote in Kaufbeuren erhalten Sie unter www.senioren.kaufbeuren.de, oder Telefonisch im Seniorenbüro unter 08341/437203. Präventive Hausbesuche für Senioren bietet die Gute Pflegelotsin unter 08341/ 437208 an und Informationen über die Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros erhalten Sie unter www.las-bayern.org

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Kultur Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern am 17. März 2026 im Stadtsaal Kaufbeuren

Erlöse des Konzerts mit dem Titel „Klanginspirationen“ kommen dem Allgäuer Hilfsfond e.V. zu Gute

Am Dienstag, 17. März 2026, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren erneut zum sehr beliebten Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei und der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe. Das Polizeiorchester Bayern eröffnet den Konzertabend für den guten Zweck mit heroischen Klängen aus John Williams Komposition The Olympic Spirit. Danach vereint das Werk Donna Diana Wiener Charme mit spanischen Klangfarben und rückt vor allem die Holzbläser gekonnt in den Mittelpunkt.

Anschließend taucht das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Johann Mösenbichler mit Sevilla von Isaac Albeniz noch weiter in spanische Klangwelten ein, ehe der Hochzeitstanz, Jacques Press‘ furiose und lebensfrohe Musik aus der Suite Hásseneh, erklingt. Mit einem Klassiker der sinfonischen Blasorchesterliteratur geht es in die Pause: Die Second Suite in F von Gustav Holst verwebt geschickt verschiedene Melodiestränge zu einem vielschichtigen Ohrwurm. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Olympiada von Samuel Hazo, gefolgt von Jan van der Roosts Ouvertüre Olympica. Die zwei Werke mit den ähnlich klingenden Titeln führen in zwei völlig unterschiedliche Klangkosmen und zeigen die Wandlungsfähigkeit des Polizeiorchesters. Mit The Magic of Andrew Lloyd Webber geht es anschließend an den Broadway mit einem Medley bekannter Melodien aus den Musicals Superstar, Cats, Phantom der Oper und einigen mehr. Den Schlusspunkt des Konzerts für den guten Zweck setzt Oscar Navarros feurige Ouvertüre Paconchita, die lateinamerikanische Folklore mit lebhaften Schlagzeugrhythmen kombiniert.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus sechzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion Euro. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten.

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 13. Februar 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 13.02.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Soziales Wirtschaft

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten. Mit dieser wertvollen Unterstützung werden zwei Projekte gestärkt, die den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigung bereichern und frühe Förderung möglich machen.

2.000 Euro fließen in die Anschaffung einer mobilen Küche für das Wohnheim in der Kaufbeurer Hans-Böckler-Straße. Künftig können damit auch mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen gemeinsam kochen, essen und Feste feiern. Die mobile Küche ermöglicht so nicht nur neue Erfahrungen, sondern stärkt auch die Selbstständigkeit, soziale Begegnungen und sorgt für mehr Genuss im Alltag. Ein Angebot, das praktische Kompetenzen und das Miteinander gleichermaßen fördert.

Der größere Teil der Spende, 4.600 Euro, kommt dem pädagogischen Fachdienst PFIFF zugute, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Dieser unterstützt landkreisweit Erzieher*innen in Kitas und Kindergärten, wenn Fragen zur Entwicklung oder zum Verhalten eines Kindes auftreten. PFIFF berät direkt vor Ort, stärkt die Fachkräfte im pädagogischen Alltag und sorgt dafür, dass jedes Kind die individuelle Förderung erhält, die es braucht.

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir sind stolz, einen so engagierten und regional verwurzelten Partner an unserer Seite zu wissen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass eine Gesellschaft der gelebten Teilhabe und Vielfalt Wirklichkeit wird“, betont Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

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Soziales Verwaltung

Mitarbeitende der Stadt Kaufbeuren unterstützen das Generationenhaus und das Gratislädle mit Spende

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die durch den Personalrat der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufene Spendenaktion „Restcent“

Hier werden die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an gemeinnützige Organisationen gespendet. Für das Jahr 2025 gingen Spenden zu je 2.045 Euro an das Generationenhaus und das Gratislädle.

Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den Vertreterinnen der Organisationen im Rathaus jeweils einen Scheck und bedankte sich bei ihnen für das langjährige Engagement. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Aktion „Restcent“, die durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst möglich ist, so wichtige und wertvollen Organisationen und Projekte unterstützen können. Sie tragen wesentlich zum sozialen Miteinander in der Stadt bei“, sagte der OB bei der Übergabe.

Das Generationenhaus ist eine Anlaufstelle für jeden. Für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Kaufbeuren und auch ihres Umlandes. Egal, welches Geschlecht, welches Alter, ob mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund, ob mit viel oder wenig Geld, ob mit Einschränkung oder nicht. Das Generationenhaus möchte eine Anlaufstelle bzw. ein Treffpunkt für alle und jeden sein – egal ob alt oder jung.

Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Arbeit im Generationenhaus ist die Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“, die sich um die Vermittlung von Ehrenamtlichen kümmert. Der Gratislädle e.V. besteht seit über 25 Jahren und ist Teil der Kaufbeurer Tafel. Hier werden Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, werden gesammelt und in zwei Ausgabestellen in der Äußeren Buchleuthenstraße 6 und der Sudetenstraße 52 an Bedürftige weitergegeben.

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Gesundheit Senioren Soziales

Igelbesuch in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren

Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.

Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.

Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.

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Soziales

Engagement für Nepal

Eine Spende in Höhe von 2400 Euro

Eine Spende in Höhe von 2400 Euro überreichte die Schulfamilie der Sophie-La-Roche-Realschule auch dieses Jahr wieder mit großer Freude an Brigitte Reininger-Faden, Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Nepal Medical Careflight e.V.“. Die Realschule unterstützt seit Jahren den Verein. Schulleiterin Cornelia Lipinski, die im April 2025 selbst vor Ort in Nepal war, weiß Erlös und Spenden aus Weihnachtsbasar und Konzert bestens investiert – sei es für dringend benötigtes Schulmaterial für zwei Schulen, die der Verein im Humla-Gebiet im Nordwesten von Nepal gebaut hat, oder für das Mutter-Kind-Haus, das Nepal-Medical-Careflight ebenfalls unterhält. Das Engagement des Vereins bietet den Kindern Hoffnung und Perspektive – für eine bessere Zukunft in ihrer Heimat. 

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Soziales

Weihnachtsmarkt-Einnahmen von „Helfen macht Schule“ fließen in soziale Einrichtungen

Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria und Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus

Auch im vergangenen Jahr engagierten sich Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorsts Kaufbeuren erneut mit einem Stand auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. So wurden Glühwein, Punsch und Erbseneintopf für den guten Zweck verkauft. Die Einnahmen ka- men dem gemeinnützigen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ zugute. Der Verein spendet das Geld ausnahmslos an verschiedenste soziale Einrichtungen in der Region.

Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria

3.000 Euro des eingenommenen Geldes gingen zu Beginn dieses Jahres an die Internatsstif- tung St. Maria, wo Schülerinnen fürsorglich betreut und in enger Zusammenarbeit mit dem Marien-Gymnasium, der Marien-Realschule und weiteren Kaufbeurer Schulen qualifiziert gefördert werden. Besonders für Kinder aus familiär und finanziell schwierigen Verhältnissen leistet die Internatsstiftung einen wertvollen Beitrag. Denn durch das Internat haben sie ein zweites Zuhause, können eine weiterführende Schule besuchen und bekommen dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die finanziellen Unterstützungen werden sorgfältig verwaltet, kommen sie doch ausschließlich den Internatsschülerinnen zu- gute und werden unter anderem für tiergestützte Pädagogik genutzt.

Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus

Weitere 3000 Euro erhielt das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Dessen ganz- heitliches Konzept steht für die ressourcenorientierte Förderung der gesamten Familie. So- wohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte liebevoll begleitet und betreut. Individuell werden verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser-, Montessori- und Musiktherapie oder heilpädagogisches Ma- len angeboten. Die Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen. Ihren Aufenthalt runden verschiedene Angebote wie Gesprächskreise, Einzelberatungen, kreatives Arbeiten und Ausflüge ab, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen. Die Begleitung der Familien in der letzten Lebensphase orientiert sich an ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Weitere Unterstützungen geplant

„Wir freuen uns darauf, mit weiteren Spenden im Jahr 2026 genau da, wo Hilfe in und um Kaufbeuren benötigt wird, zu unterstützen“, berichtet Oberstleutnant Marcus Berndorfer, Zweiter Vorsitzender des Vereins „Helfen macht Schule“.

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Soziales Verwaltung

Öffentliche Sitzung des Beirats für Vielfalt am 29.01. – Bürger sind eingeladen

Letzte Gelegenheit vor der Stadtratswahl: Diskussionen für eine offene Gesellschaft

Am Mittwoch, den 29. Januar 2026, lädt die Stadt Kaufbeuren zur öffentlichen Sitzung des Beirats für Vielfalt und Offene Gesellschaft ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Alten Sitzungssaal im Altbau des Rathauses.

Geleitet wird die Sitzung von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen und Einblicke in die Arbeit des Beirats zu erhalten.

Letzte Sitzung vor dem Ende der Amtszeit

Die Sitzung ist zugleich die letzte in dieser Legislaturperiode. Hintergrund ist die anstehende Stadtratswahl, nach der die Mitglieder des Beirats neu benannt werden. Die Amtszeit des Beirats ist direkt an die des Stadtrats gekoppelt.

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Panorama Soziales

Situations- und Ressourcenanalyse Kaufbeuren: Grundlage für zukünftige Demokratieförderung

Kaufbeuren zieht Bilanz: Wo steht die Demokratie?

Die Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren hat eine umfassende Situations- und Ressourcenanalyse vorgelegt. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für künftige Maßnahmen zur Demokratieförderung in der Stadt zu schaffen.

„Unsere Arbeit besteht aus weit mehr als der Projektförderung“, erklärt Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR). In Kooperation mit lokalen Akteuren wurden bereits zahlreiche Angebote umgesetzt – von symbolischen Aktionen wie der „Kein Platz für Rassismus“-Bank bis hin zur Beteiligung an städtischen Veranstaltungen wie dem Altstadtsommer. Auch Informations- und Austauschveranstaltungen gehören zum Repertoire.

Politisch motivierte Kriminalität bleibt niedrig – aber andere Probleme nehmen zu

Die Analyse zeigt: Kaufbeuren liegt bei politisch motivierter Kriminalität auf moderatem Niveau. Das bestätigte auch Jürgen Schick von Kaufbeuren-aktiv: „Die Ergebnisse unserer Arbeit spiegeln sich ein Stück weit im Fazit der Analyse wider.“

Allerdings weist die Untersuchung auch auf problematische Entwicklungen hin. Die Zahl der Hasskriminalitätsfälle ist um rund 30 Prozent gestiegen. Besonders alarmierend: Über die Hälfte der befragten Ehrenamtlichen berichtete von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 90 Prozent von ihnen sehen daher eine aktive Stärkung der Demokratie als notwendig an.

Kooperation funktioniert – junge Zielgruppen wurden gut erreicht

Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei wird in der Analyse positiv bewertet. Auch die bisherigen Demokratieprojekte zeigen Wirkung – vor allem bei jüngeren Menschen. Dennoch wünschen sich rund 30 Prozent der Befragten mehr Beratung und Unterstützung für ihr Engagement.

Ausblick: Digitale Formate und gezielte Ansprache im Fokus

„Auch wenn wir schon einiges erreicht haben, hilft uns die Analyse, unsere Schwerpunkte neu zu justieren“, sagt Till Nißle, pädagogischer Mitarbeiter der Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren. Mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen sei etwa die stärkere Nutzung sozialer Medien ein nächster wichtiger Schritt.

Die Analyse benennt mehrere zentrale Handlungsfelder:

  • Ausbau politischer Bildung, etwa durch Fortbildungen zu Demokratieskepsis, Rassismus und Diskriminierung
  • Förderung hybrider Beteiligungsformate
  • Gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen
  • Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten durch konkrete Demokratieprojekte

Fazit: Mehr Sichtbarkeit und Beratung geplant

Im kommenden Jahr soll vor allem die Kommunikation über bestehende und neue Maßnahmen verbessert werden. Informations- und Beratungsangebote für die Zivilgesellschaft sollen ausgebaut werden, um ehrenamtliches Engagement zu stärken und die demokratische Kultur in Kaufbeuren weiter zu festigen.

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Senioren Soziales

„Demenz: Verstehen.Begleiten.Betreuen“

kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für alle kostenfrei.

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 19.02. und findet donnerstags von 17:00 bis 19:30 an folgenden Terminen statt: 19.02./26.02./05.03./12.03. und 19.03.2026

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Soziales Wirtschaft

Linara spendet an Allgäuer Hilfsfonds

Kundenfeedback führt zu 1.000 Euro Spende

Wenn Qualität und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen, entstehen konkrete Unterstützungsmaßnahmen vor Ort. Unter dem Motto „Gemeinsam Zuhause gestalten“ hat das Kaufbeurer Unternehmen Linara, Spezialist für Fenster und Wintergärten, eine besondere Aktion umgesetzt: Für jedes Kundenfeedback spendet das Unternehmen 20 Euro an einen guten Zweck.

Im Jahr 2025 kam auf diese Weise ein Betrag von 1.000 Euro zusammen, der nun an den Allgäuer Hilfsfonds übergeben wurde.

Feedback mit Wirkung

Für Linara ist Kundenzufriedenheit mehr als nur ein Wert in der Statistik. „Wir sind keine reinen Verkäufer, wir sind Begleiter bei der Gestaltung der persönlichen Lebensräume unserer Kunden“, sagt Leif Würtz, Standortleiter bei Linara. Die Rückmeldungen der Kunden seien ein Zeichen des Vertrauens – und gleichzeitig der Antrieb, sich weiterzuentwickeln.

Mit der Spendenaktion möchte das Unternehmen dieses Vertrauen zurückgeben – an Menschen in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind.

Unterstützung, die ankommt

Der Allgäuer Hilfsfonds ist bekannt für seine schnelle und unbürokratische Hilfe. Er greift dort ein, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht oder zu spät kommt – etwa bei persönlichen Schicksalsschlägen, die Einzelpersonen oder Familien hart treffen.

Die symbolische Spendenübergabe erfolgte in Anwesenheit von Stefan Bosse, dem Vorsitzenden des Allgäuer Hilfsfonds e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Dieses Engagement zeigt: Linara ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich fest in der Region verankert.

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Bildung Soziales Veranstaltung

Vortrag Klimagerechtigkeit am 20. 01. – Klangschalen-Workshop am 21.01. im Weltladen Kaufbeuren

Zwei Abende im Weltladen: Impulse für ein faires und achtsames Leben

Einladung in den Weltladen Kaufbeuren

Der Weltladen Kaufbeuren startet ins neue Jahr mit zwei besonderen Veranstaltungen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Im Mittelpunkt stehen Themen, die global wie persönlich berühren: Klimagerechtigkeit und achtsames Erleben mit Klang.


Klimagerechtigkeit: Der Faire Handel als Partner des Südens

Vortrag am 20. Januar 2026, 19:00 Uhr, im Weltladen Kaufbeuren

Was bedeutet Klimagerechtigkeit – und wie kann sie konkret umgesetzt werden? Dieser Frage widmet sich ein Vortrag im Weltladen. Besonders beleuchtet wird dabei die Rolle des globalen Südens und die Zusammenarbeit mit dem Fairen Handel.

Der Vortrag zeigt auf, mit welchen Herausforderungen Menschen in Ländern des Südens konfrontiert sind – und wie sie gemeinsam mit Partnern aus dem Fairen Handel lokale Lösungen entwickeln.

Anmeldung:
per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de
oder direkt im Weltladen

Kosten:
Der Eintritt ist frei – über eine Spende freut sich das Team.

Klangschalen-Workshop: Den Klang mit allen Sinnen erleben

Workshop am 21. Januar 2026, 18:00 Uhr, im Weltladen Kaufbeuren

Einen Abend später geht es um Klang und Wahrnehmung: Der Klangschalen-Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung und bietet dann die Möglichkeit, die Wirkung der Klänge selbst zu erfahren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten praktische Tipps zum Einsatz von Klangschalen im Alltag – sei es zur Entspannung, zur Konzentration oder einfach als Moment der Achtsamkeit.

Anmeldung:
per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de
oder im Weltladen vor Ort

Kosten:
Auch hier ist der Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Gemeinsam ins neue Jahr

Der Weltladen Kaufbeuren freut sich auf anregende Gespräche, interessierte Gäste und zwei Abende, die zeigen: Globale Themen und persönliche Erfahrungen lassen sich wunderbar verbinden.

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Senioren Soziales

Vortrag: „Ernährung und Demenz – Ausgewogen begleiten“

Für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Interessierte

Herzliche Einladung zu unserer nächsten Veranstaltung am

Dienstag, den 03.02.2026, 17.00 bis ca. 18.30 Uhr

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 KF/ Neugablonz
Thema: „Ernährung und Demenz – Ausgewogen begleiten“
Referentin: Andrea Passenberg, Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten
Die Teilnahme ist kostenlos.

Unsere praxisnahen Ernährungsangebote…

  • zum veränderten Ess- und Trinkverhalten bei Demenz
  • zum Risiko Gewichtsverlust, Mangelernährung, Flüssigkeitsverlust bei Demenz
  • Anregungen für eine Mahlzeiten- und Umgebungsgestaltung bei Demenz

Schon gewusst:

  • Bei unseren offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Bitte melden Sie sich bei uns per Mail oder telefonisch an, damit wir besser planen können, vielen Dank.
  • Seien Sie herzlich willkommen, wir freuen uns auf Sie!                     

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Soziales Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: Tanztee am 18. Januar 2026 aus Krankheitsgründen abgesagt

Aktuelle Meldung vom 15.01.2026Aktuell vom 15.01.2026

Der für Sonntag, 18. Januar angekündigte Tanztee für Jedermann im Heinzelmannstift muss krankheitsbedingt leider entfallen. Die Cafeteria des Seniorenheims ist bis einschließlich Montag geschlossen.


Am Sonntag, 18. Januar, lädt die Diakonie Kaufbeuren herzlich zum öffentlichen Tanztee ein. Von 14:30 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsamer Nachmittag mit Livemusik, Tanz und Begegnung. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria statt und richtet sich an alle, die Freude an Bewegung und Musik haben – ob mit Tanzpartner oder solo.

Ein Höhepunkt wird der Auftritt der Mini- und der Zwergengarde des SVO Germaringen sein.

Willkommen sind alle Generationen

Die Diakonie Kaufbeuren freut sich über zahlreiche Gäste aus allen Altersgruppen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen, mittanzen und genießen!

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 9. Januar 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 09.01.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Kinder Panorama Soziales Weihnachten

Jährlicher Empfang der Sternsinger im Rathaus

In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.

Es ist Tradition, dass die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren im Rathaus kurz nach Neujahr zusammenkommen, um hier ihren Segen zu verkünden. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute. 

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte in seiner Begrüßung das Engagement der Jungen und Mädchen: „Ich finde es ganz toll, wie Ihr Euch für andere einsetzt und mit Eurem Wirken als Sternsinger helft, soziale Projekte in der Welt zu unterstützen. Ich wünsche Euch für Euren Weg alles Gute und viel Erfolg und danke Euch!“


Bildergalerie: Die Sternsinger im Kaufbeuren Rathaus

Nach dem Singen mehrerer Lieder und dem Vortragen ihrer Verse, wurde auch das Rathaus durch die Sternsinger an der Tür des historischen Sitzungssaals gesegnet. Abschließend erhielten sie noch eine Gabe durch den Oberbürgermeister. 

Die gesammelten Spenden kommen den folgenden drei Projekten zugute: 
Bundesweit ist das Land Bangladesch im Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zudem helfen die Kaufbeurer Sternsinger beim Ausbau einer Kinderstation in Tansania. Das dritte Projekt trägt den Namen „Lifegate“ in Beit Jala und unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Palästina. 

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Kinder Soziales Weihnachten

humedica zieht erfreuliche Bilanz: Über 70.000 Päckchen bei „Geschenk mit Herz“

Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica sammelt mehr Weihnachtspäckchen für Kinder im Not als im Vorjahr

Mehr als 70.000-mal Weihnachtsfreude für Kinder in Not – das ist die diesjährige Bilanz von „Geschenk mit Herz“, der Weihnachtspäckchenaktion der Hilfsorganisation humedica. Damit packten die Menschen in Bayern und einigen umliegenden Regionen dieses Jahr deutlich mehr Weihnachtspäckchen als im letzten Jahr.

„Wir freuen uns, dieses Jahr 70.452 bedürftige Kinder in Osteuropa glücklich machen zu dürfen“, freut sich Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Es ist immer etwas ganz Besonderes zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder die Geschenke mit Herz auspacken. Viele von ihnen wachsen in Armut auf. Dass jemand aus dem fernen Deutschland an sie denkt und sie beschenkt, ist für viele deshalb etwas ganz Besonderes“; ergänzt sie.

Große Hilfe für Kinder in Armut

„Geschenk mit Herz“ ist die Weihnachtspäckchenaktion der internationalen Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. „Das Prinzip der Aktion ist einfach“, erklärt Bahner- Gutsche. „Menschen aus ganz Bayern packen entsprechend einer Packliste Weihnachtsgeschenke für Kinder in Osteuropa, die in Armut aufwachsen müssen. Die Aktion lebt vom Ehrenamt und ist gelebte Solidarität der Menschen untereinander“, führt sie aus. Bahner-Gutsche und das gesamte Team bedanken sich bei allen, die mitgeholfen haben, die Aktion auch in diesem Jahr wieder so erfolgreich durchführen zu können.

Verteilt werden die Weihnachtspackerl in der Regel in Waisen- oder Krankenhäusern sowie Kindergärten und Schulen in Ländern wie Rumänien, Moldawien, Ukraine, Albanien oder Kosovo. Empfänger sind Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen müssen und auch im weiteren Verlauf des Jahres von humedica oder Partnern der Organisation unterstützt werden. „Es gibt auch bei uns in Europa so viele Kinder, die in elenden Verhältnissen leben und oft schon früh Verantwortung für die Familie übernehmen müssen. Ihre Augen zum Fest der Liebe strahlen zu sehen, lässt uns alle auch während der Aktion so manche stressige Situation überstehen“, erklärt Bahner-Gutsche.

Über 1.500 Sammelstellen unterstützen die Aktion

Gepackt werden die „Geschenke mit Herz“ zu einem großen Teil von Kindern für Kinder. „Auch dieses Jahr haben sich wieder mehr als 1.500 Sammelstellen in ganz Bayern bereit erklärt, die Päckchen aus der jeweiligen Region entgegenzunehmen. Viele Sammelstellen sind Schulen und Kindergärten, die manchmal ganze Packevents ins Leben rufen und im Unterricht den Gedanken des Teilens und die Lebensbedingungen der Kinder thematisieren, die die Päckchen erhalten“, weiß Bahner-Gutsche und ergänzt: „Aber auch viele Erwachsene beteiligen sich, etwa Freundeskreise, Vereine und Firmen. Einige Belegschaften richten sogenannte “social days”, also Sozialtage, ins Leben, um gemeinsam Päckchen zu packen“

Damit die Kinder ungefähr das Gleiche im „Geschenk mit Herz“ haben, gibt es eine Packliste, die vorsieht, was hineindarf und was nicht. Neben Utensilien für die Schule, Hygieneprodukten wie Duschgel oder einer Zahnbürste und Spielzeug enthalten die Päckchen immer auch etwas Warmes. „Wenn wir die Päckchen verteilen, herrschen oft Minusgrade. Dennoch treffen wir bei den Verteilungen immer wieder Kinder ohne Schuhe oder nur in dünner Kleidung, weil sich ihre Eltern warme Kleidung schlichtweg nicht leisten können,“ erklärt Roswitha Bahner-Gutsche. “Deshalb ist es wichtig, dass immer auch Handschuhe, eine Mütze oder ein Schal im Päckchen landen.“

humedica: Hilfe aus Kaufbeuren seit 1979

Hinter „Geschenk mit Herz“ steckt die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit 1979 dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Unterstützt wird „Geschenk mit Herz“ unter anderem durch „Sternstunden e.V“, das die Logistikkosten übernimmt. Letztes Jahr waren 66.642 Päckchen gepackt worden.

Informationen zu zur Arbeit von humedica und die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ finden Sie unter www.humedica.org bzw. www.geschenk-mit-herz.de.

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Kinder Soziales Weihnachten

30. Kaufbeurer Advent: 11.788 Euro für die Weihnachtsbeihilfe der Stadt

Am 12. Dezember fand bereits zum 30. Mal das Benefizkonzert „Kaufbeurer Advent“ des Autohauses Allgäu statt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer freuten sich über alpenländische Musik unter der musikalischen Leitung von Horst Spindler.

Der Erlös aus der Veranstaltung wird wie in den Jahren zuvor der Aktion der Stadt Kaufbeuren „Weihnachtsbeihilfe… damit Kinderaugen leuchten“ zur Verfügung gestellt. Es konnte ein Scheck in einer Gesamthöhe von 11.788 Euro übergeben werden.

Der Erlös setzt sich zusammen aus Spenden der Besucherinnen und Besucher in Höhe von 1.288 Euro, die von Brigitte Dainku vom Autohaus überreicht wurden. Das Autohaus Allgäu spendete weitere 3.000 Euro. Die Heinz und Christine Kreuter Stiftung steuerte weitere 5.000 Euro bei und die VR-Bank, vertreten durch Christoph Huber, leistete einen Spendenbeitrag in Höhe von 2.500 Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Michael Marx, stellvertretender Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales der Stadt Kaufbeuren, bedankten sich sehr herzlich bei Brigitte Dainku, Christine und Heinz Kreuter vom Autohaus Allgäu, bei Horst Spindler für die musikalische Leitung und bei Christoph Huber, Vorstand der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu, für die langjährige Unterstützung der Weihnachtsbeihilfe.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Kaufbeurer Advent ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Engagement und gelebte Solidarität in unserer Stadt zusammenwirken. Mit der großartigen Spendensumme von 11.788 Euro schenken wir vielen Kindern aus Kaufbeuren nicht nur ein Weihnachtsgeschenk, sondern auch Freude, Hoffnung und das Gefühl, nicht vergessen zu werden.“

Aus der Weihnachtsbeihilfe erhalten Kinder aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren einen zweckgebundenen Gutschein von der Stadt Kaufbeuren in Höhe von 80 Euro und dürfen sich ihr Weihnachtsgeschenk in bestimmten Kaufbeurer Geschäften aussuchen.

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Soziales Weihnachten

Klinikum Kaufbeuren: Spenden sorgen für Geschenke und Geborgenheit

Sowohl die Kinderklinik als auch die Palliativstation des Klinikums Kaufbeuren konnten durch großzügige Spenden den Aufenthalt für ihre Patienten aufwerten.

Die Palliativstation konnte ihre Patientenzimmer dank zahlreicher Spenden im Jahr 2025 neu gestalten und hat ihre Zimmer mit neuen, hellen Vorhängen ausgestattet, die eine freundlichere, ruhigere Atmosphäre schaffen. Für Patientinnen, Patienten und Angehörige ist der äußere Rahmen oft mehr als nur ein Detail: Er trägt dazu bei, eine Zeit geprägt von emotionalen Herausforderungen ein Stück angenehmer und persönlicher zu gestalten.

„Unsere Patientinnen und Patienten verbringen hier sehr wertvolle und oft sehr intensive Tage“, sagt Carolina Messerschmitt, Klinikleitung des Klinikums Kaufbeuren. „Eine warme und wohnliche Umgebung kann dabei viel ausmachen. Wir sind den vielen Spenderinnen und Spendern zutiefst dankbar, die uns diese Verbesserung ermöglicht haben.“

Geschenke für „Weihnachtskinder“ auf Kinderstation

Für die kleinen Patientinnen und Patienten, die in diesem Jahr aufgrund ihrer Krankheit im Klinikum verbleiben mussten, haben die Beschäftigten der Kinder- und Jugendhilfe Kaufbeuren-Ostallgäu und des Mehrgenerationenhauses Kaufbeuren e.V. Geschenke gespendet.

„Wir bedanken uns vielmals bei allen Spenderinnen und Spendern für diese wertvolle Geste“, betont Professor Markus Rauchenzauner, Chefarzt der Kaufbeurer Kinderklinik. „Wir wissen, dass die Zeit zwischen den Jahren gerade bei Kindern mit vielen Emotionen verbunden ist und solche Zuwendungen einen enormen Unterschied für unsere Kinder machen können.“

So können Sie das Klinikum Kaufbeuren unterstützen
Wer die Arbeit am Kaufbeurer Krankenhaus fördern möchte, kann dies mit einer Spende tun. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft dabei, den Aufenthalt von Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.

Spendenkonto:
Konto Haus Kaufbeuren
IBAN: DE16 7335 0000 0000 0111 48

Eine Spendenquittung wird auf Wunsch gerne ausgestellt.

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Soziales Sport

Unterstützt die ESVK-Jugend – Gemeinsam zu den Playoffs!

Playoff-Zeit für den ESV-Nachwuchs: Einsatz, Leidenschaft – und ein Spendenaufruf

Die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. stehen erneut vor einem besonderen sportlichen Highlight: den Playoffs. Für die jungen Talente beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres – Wochen voller Spannung, hoher Erwartungen und dem Ziel, genau das abzurufen, worauf sie das ganze Jahr hingearbeitet haben. Diese Phase fordert mentale Stärke, Konzentration und echten Zusammenhalt im Team.

Mehr als nur Spiele: Was Playoffs für die Jugendlichen bedeuten

Dazu gehören auch die Auswärtsfahrten, die weit mehr sind als reine Pflichttermine – sie bedeuten wertvolle Erfahrungen, persönliche Entwicklung und die Chance, sich mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen. Für einige ist es zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: eines Tages selbst für die Joker in der 1. Mannschaft aufzulaufen.

Finanzierung des sportlichen Traums

Doch solche Fahrten sind finanziell eine große Herausforderung. Allein im vergangenen Jahr haben die Playoff-Auswärtsfahrten Kosten von rund 60.000 € verursacht – inklusive Busfahrten, Unterkünften, Verpflegung sowie aller organisatorischen Maßnahmen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Damit die Jugendlichen auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, ihren sportlichen Traum zu leben, benötigt der ESV Kaufbeuren e.V. Ihr Unterstützung.

Warum der Verein Ihre Hilfe braucht

  • Die enormen Kosten können weder der Verein noch die Familien alleine stemmen.
  • Jeder Euro hilft, die Auswärtsfahrten für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
  • Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur den Sport – Sie investieren in Teamgeist, Fairplay, Leidenschaft und die Zukunft der jungen Spielerinnen und Spieler.

So funktioniert die GoFundMe-Kampagne des ESV Kaufbeuren e.V.

Über GoFundMe können Sie die Jugendabteilung schnell, sicher und transparent unterstützen:

  1. Lesen Sie den QR-Code oder klicken Sie einfach auf den Spendenbutton und wählen Sie einen Betrag Ihrer Wahl.
  2. Die Zahlung ist unkompliziert möglich – z. B. per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
  3. Jede Spende fließt direkt in die Jugendabteilung, ohne Umwege.
  4. Auf Wunsch können Sie eine persönliche Nachricht hinterlassen oder anonym spenden.

Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die ESVK-Jugend in den Playoffs wieder alles geben kann. Ob kleine oder größere Beträge – jede Hilfe bringt die jungen Talente einen Schritt weiter auf ihrem Weg. Der ESV Kaufbeuren e.V. bedankt sich für jede Unterstützung!

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Kinder Soziales Wirtschaft

Family Store: Wenn Spielzeug zum Müll wird und warum Secondhand gerade zu Weihnachten eine gute Idee ist

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffne

Spielzeug soll Freude machen. Doch in Deutschland wird es immer häufiger zum Wegwerfartikel. Millionen Puppen, Autos, Bauklötze und Spiele landen Jahr für Jahr nach kurzer Nutzungszeit in Kellern, auf Dachböden oder gleich im Müll. Was im Kinderzimmer kaum auffällt, hinterlässt in der Umwelt deutliche Spuren: hoher Ressourcenverbrauch, energieintensive Produktion, lange Transportwege und wachsende Mengen an Plastikabfällen.

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, um die Möglichkeit für Last-Minute-Käufe zu geben. Vom 25.12.2025 bis 11.01.2026 ist das Kaufhaus aufgrund von Betriebsferien geschlossen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit steigt der Konsum nochmals deutlich an. Regale füllen sich mit Neuware, Trends wechseln im Wochentakt – und der ökologische Fußabdruck unter dem Weihnachtsbaum wächst mit. Dabei geht es auch anders. Der Family Store, das Secondhand-Kaufhaus der gemeinnützigen Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren-Neugablonz, setzt diesem Trend bewusst etwas entgegen. Statt immer neu zu kaufen, bekommen hier gut erhaltene Spielsachen eine zweite Chance. Viele davon sind kaum bespielt, oftmals neuwertig – und damit bestens geeignet, um Kindern an Weihnachten eine echte Freude zu machen.

„Ein Geschenk muss nicht neu sein, um wertvoll zu sein“, sagt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Gerade zu Weihnachten zeigt sich, dass Freude, Nachhaltigkeit und Verantwortung sehr gut zusammenpassen.“ Im Family Store werden gebrauchte Spielwaren geprüft, gereinigt und sorgfältig sortiert. Nur Artikel in gutem Zustand kommen in den Verkauf. Das Sortiment reicht von Brett- und Gesellschaftsspielen über Puppen, Fahrzeuge und Baukästen bis hin zu Kinderbücher, CDs und DVDs – vieles davon ideal als Weihnachtsgeschenk.

Secondhand ist dabei kein Verzicht, sondern eine bewusste Entscheidung. Jedes gebrauchte Spielzeug, das verschenkt wird, ersetzt ein neu produziertes. Das spart Rohstoffe, Energie und CO₂ und setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität – gerade in einer Zeit, die oft von Überfluss geprägt ist. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Jeder Einkauf im Family Store unterstützt soziale Projekte in der Region. Die Erlöse fließen direkt in die Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und kommen Menschen zugute, die Hilfe benötigen. So wird aus einem Weihnachtsgeschenk gleich doppelt Gutes getan.

Der Family Store zeigt: Weihnachten muss nicht lauter, größer oder teurer werden. Manchmal reicht ein gut erhaltenes Spielzeug – und die bewusste Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Für Kinder, für die Umwelt und für ein solidarisches Miteinander.

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, um die Möglichkeit für Last-Minute-Käufe zu geben. Vom 25.12.2025 bis 11.01.2026 ist das Kaufhaus aufgrund von Betriebsferien geschlossen.

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Soziales Weihnachten

Weihnachten ohne Dich – Andacht für Trauernde

Am Sonntag, den 21.12.2025 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul

Weihnachten: Zeit der Liebe, Zeit der Freude, Zeit der Familie. In der Trauer oft eine besonders schwere und emotionale Zeit. Die Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat, wird in dieser Zeit besonders deutlich.

Weihnachten ohne Dich ist ein Angebot für alle Trauernden, unabhängig von Alter oder Konfession, um der Verbindung zum geliebten Menschen nachzuspüren, sich eigene Trauer zu erlauben, der Hoffnung Raum zu geben und sich so auf Weihnachten vorzubereiten. 

Aus diesem Grund bieten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren und der ambulante Palliativdienst Blicklicht für Trauernde in Kaufbeuren und Umgebung eine Andacht am Sonntag, den 21.12.2025 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastr. 23 in Kaufbeuren an.

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Soziales Wirtschaft

Der Verein frohnatur blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzt zugleich wichtige Impulse für die Zukunft

frohnatur-Neujahrsfeier am 30. Januar 2026 um 18:30 Uhr in der frohnatur

Der Verein frohnatur blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzt zugleich wichtige Impulse für die Zukunft. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde deutlich, wie lebendig und engagiert die Gemeinschaft rund um den Unverpackt-Laden ist – und wie viele Menschen sich bereits aktiv für nachhaltiges Wirtschaften vor Ort einsetzen.

Der Vorstand berichtete von intensiver Arbeit: In rund 20 Vorstandstreffen wurden Strukturen gefestigt und Aufgaben klar verteilt. Ziel ist es, die frohnatur nicht nur als Laden, sondern auch als Ort des Austauschs und der Begegnung weiterzuentwickeln. Dieses Engagement trägt Früchte. So wurde das Projekt „Plastikfasten“ mit der Laudato-si-Plakette der Diözese ausgezeichnet. Schulbesuche, ein Fairtrade-Pop-up sowie geplante Workshops zum klimafreundlichen Leben zeigen, dass der Verein weit über den täglichen Verkauf hinaus wirkt.

Auch der Laden selbst steht stabil da. Das Sortiment ist wieder breit aufgestellt und orientiert sich an den Wünschen der Kundinnen und Kunden. Getragen wird der Betrieb von einem starken Team, die Woche für Woche rund 19 Ladenschichten übernehmen. Die Preisgestaltung wird kontinuierlich überprüft, mit dem klaren Anspruch, Fairness, ökologische Verantwortung und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Bisherige Preiserhöhungen von Lieferanten wurden nicht an die Kund:innen weitergegeben.

Finanziell zeigt sich der Verein nach einem Jahr solide aufgestellt. Der Schatzmeister machte deutlich: Das Konzept funktioniert. Bis März 2027 soll der Verein schuldenfrei sein – mit dem erklärten Ziel, danach die Preise weiter senken zu können.

Ein zentrales Signal der Versammlung war die Öffnung nach außen. Die bisherige Einlage wird künftig freiwillig, um neuen Mitgliedern den Einstieg zu erleichtern. Damit möchte der Verein bewusst Hemmschwellen abbauen und mehr Menschen für das Projekt gewinnen. Auch neue Ideen wie eine Liefergruppe, gemeinsame Freizeitangebote oder stärkere Öffentlichkeitsarbeit wurden vorgestellt und diskutiert.

Getragen wird die frohnatur von ehrenamtlichem Engagement und dem gemeinsamen Wunsch, nachhaltigen Konsum alltagstauglich zu machen. Wer sich einbringen möchte – sei es im Laden, bei Aktionen oder einfach als unterstützendes Mitglied – ist ausdrücklich willkommen. Der Verein zeigt: Nachhaltigkeit lebt von Gemeinschaft, Offenheit und dem Mut, neue Wege zu gehen.

Wer neugierig geworden ist, kann sich selbst ein Bild machen – etwa bei der frohnatur-Neujahrsfeier am 30. Januar 2026 um 18:30 Uhr in der frohnatur. Ein guter Anlass, den Verein kennenzulernen und vielleicht Teil einer Bewegung zu werden, die zeigt, dass verantwortungsvoller Konsum auch Freude machen kann.

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Kinder Soziales

Stracke besucht humedica: „Wir müssen Hilfsorganisationen verlässlich unterstützen“

humedica ist einer der wichtigsten humanitären Akteure Süddeutschlands und koordiniert von Kaufbeuren aus weltweite Einsätze in Krisengebieten.

Kaufbeuren. Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hat die Hilfsorganisation humedica e. V. an ihrem Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz besucht. Mit den Vorständen Heinke Rauscher und Johannes Peter sprach er über die aktuellen Herausforderungen internationaler Hilfsprojekte und über die Frage, wie der Bund Hilfsorganisationen künftig verlässlich fördern kann.

humedica ist einer der wichtigsten humanitären Akteure Süddeutschlands und koordiniert von Kaufbeuren aus weltweite Einsätze in Krisengebieten. Die Organisation betreibt Länderbüros unter anderem in Äthiopien, Afghanistan, der Ukraine und im Libanon und entsendet medizinische Teams in Katastrophenregionen. humedica ist auch in anderen vergessenen Krisengebieten tätig.  Viele Projekte werden über mehrere Jahre mit Bundesmitteln getragen.

„humedica leistet in Krisengebieten Hilfe, die Leben rettet. Damit diese Arbeit weiter möglich bleibt, braucht es Planungssicherheit auch in schwierigen Haushaltsjahren“, erklärte Stracke mit Blick auf die derzeitige Situation und das Wirken der Hilfsorganisation.

Nach Angaben von humedica werden die Mittel des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für Projekte in Krisengebieten derzeit erheblich gekürzt. Dies führe dazu, dass einzelne Projekte in Zukunft gar nicht mehr oder nur noch in deutlich kleinerem Umfang verwirklicht werden könnten. „Dies geht am Ende zu Lasten der Menschen vor Ort“, so Peter und Rauscher.  Stracke verwies darauf, dass Deutschland weiterhin zu den verlässlichsten Gebern weltweit zählt. „Wir stellen weiterhin umfangreiche Mittel bereit und achten darauf, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie am meisten benötigt wird“, betonte er. 

Für humedica wurden im Jahr 2025 rund 6,8 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt bewilligt, unter anderem für Projekte in Kenia, Somalia, Äthiopien, der Ukraine, Madagaskar und Mosambik. Das BMZ stellte heuer etwa zwei Millionen Euro für Entwicklungsprojekte bereit.

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Soziales

Spendenübergabe an die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ronsberg

Insgesamt 4.500 Euro an Spenden kamen hier zusammen.

Bei einem Benefizkonzert Ende Oktober in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ronsberg – durchgeführt vom Künstler- und Konzertmanagement Preisinger – wurden Spenden gesammelt.

Insgesamt 4.500 Euro an Spenden kamen hier zusammen, die zu gleichen Teilen auf folgende Projekte gingen:

2.250 Euro wurden an den Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespendet. Diese Summe nahm Oberbürgermeister Stefan Bosse als dessen 1. Vorsitzender im Kaufbeurer Rathaus dankbar entgegen.

Im Rahmen dieser Übergabe wurden auch die weiteren 2.250 Euro übergeben – für die Renovierung der Kirchenorgel der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Diese Spende wurde von Petra Klingler (Kirchenpflegerin der Pfarrkirche) und Elisabeth Pelzl (Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrkirche) entgegengenommen.

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Soziales

Hockey for Hope e. V. spendet 2025 knapp 20.000€ und überschreitet die 100.000€ Marke

„Ich hätte nie gedacht, dass aus so einer kleinen Schnapsidee etwas so Wunderbares wachsen kann“

Mit einer Spendenübergabe an die Kinderstation des Klinikums Kaufbeuren hat Hockey for Hope e. V. einen besonderen Meilenstein erreicht: Insgesamt hat der Kaufbeurer Verein seit seiner Gründung Ende 2017 mehr als 100.000 Euro an bedürftige Kinder und Jugendliche gespendet. Anlass zur Freude bot nun die Übergabe der diesjährigen Spendensumme von insgesamt knapp 20.000 Euro, die an verschiedene soziale Einrichtungen und Organisationen aus dem Kaufbeurer Raum gingen.

Am Fünfknopfturm in Kaufbeuren übergaben die beiden Gründer und Vorsitzenden Alexander Uhrle und Stephan Kopetzky einen symbolischen Spendenscheck stellvertretend an die Organisationen, die im laufenden Jahr unterstützt wurden. Dazu zählen unter anderem das Kinderheim Biberburg, die Lebenshilfe, die Kinderstation Klinikums Kaufbeuren, den Förderverein der Spielvereinigung Kaufbeuren (für Integrationsarbeit), der Förderverein der Schraderschule, Artists for Kids e. V., Menschen im Aufwind e. V., der Kinderschutzbund Kaufbeuren sowie sowie das Kinderheim Tabaluga.

Die Unterstützung von Hockey for Hope beschränkt sich dabei nicht ausschließlich auf finanzielle Hilfe. Neben Direktspenden gehören auch Sachspenden wie Weihnachtsgeschenke oder IT-Ausstattung sowie besondere Aktionen und Erlebnisse dazu – etwa Einladungen zum ESVK-Familientag, ins Puppentheater, Zoo, Kino oder Eisdisco. Allen Projekten gemeinsam ist das Ziel, bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen und Hoffnung zu schenken.

„Ich hätte nie gedacht, dass aus so einer kleinen Schnapsidee etwas so Wunderbares wachsen kann, was zwar viel Arbeit, aber noch viel mehr Freude mit sich bringt“, sagte Ideengeber und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle bei der Übergabe und brachte damit die Entwicklung des Vereins auf den Punkt, der mittlerweile über 70, großteils aktive Mitglieder umfasst.

Hockey for Hope e. V. wurde nach einem einmalig gedachten Turnier im Rahmen des Jubiläums der Kaufbeurer Initiative gegründet und sammelt seine Spendengelder primär durch selbst organisierte Veranstaltungen, aber auch Spenden sind eine große Hilfe. Die wichtigste Einnahmequelle ist der HfH Charity Cup, mittlerweile das größte Inlinehockeyturnier Deutschlands, welcher allein dieses Jahr über 10.000€ Erlöse einbrachte. Ergänzt wird das Engagement durch Aktionen wie Verkaufsstände beim Altstadtfunkeln, weitere Benefizveranstaltungen aber auch unregelmäßige Auktionen. Sämtliche Erlöse und Spenden fließen vollständig in Projekte für bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Kosten für die Verwaltung des Vereins werden durch die Mitglieder getragen.

Bereits jetzt richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: Der nächste HfH Charity Cup findet am 16. und 17. Mai statt und soll gemeinsam mit einem Familienfest ausgetragen werden – ganz im Sinne des Vereins, Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement miteinander zu verbinden.

Wer die Arbeit von Hockey for Hope e. V. unterstützen möchte, kann dies jederzeit mit einer Spende und/oder Mitgliedschaft tun. Die Kontonummer ist DE69 7335 0000 0010 3659 14 bei der Sparkasse Allgäu. Alternativ sind auch Spenden via PayPal möglich. Diese sowie den Mitgliedsantrag findet man unter www.hockey-for-hope.org

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Panorama Soziales Verwaltung

Neues Bürgerbudget 2026: Rotary Club und Stadt Kaufbeuren rufen zum Mitmachen auf und vergeben Projekte

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

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Panorama Soziales Weihnachten

Ein Fest der Begegnung: Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren in Kaufbeuren

Gemeinsam statt einsam – ein Nachmittag voller Musik, Geschichten und Herzlichkeit

Im festlich dekoriertem Stadtsaal erfüllte sich erneut die besondere Tradition der Weihnachtsfeier für ältere und alleinstehende Menschen in Kaufbeuren. Seit vielen Jahren laden die Stadt Kaufbeuren und das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd, zu diesem warmherzigen Beisammensein ein – ein Nachmittag, der gerade zur Weihnachtszeit Kontakte und Gemeinschaft schenken soll.

Ein vielfältig mitunter auch vertrautes Programm ließ die Geladenen begeistern: Die Wertachtaler Alphornbläser, die Bläsergruppe des Fliegerhorstes und die „Silverstars“ mit ihren Tisch-Harfen der Ludwig-Hahn-Musikschule erfüllten den Raum mit festlichen Klängen. Dazu trug Toni Heider mit seinen Mundarttexten und Weihnachtsgeschichten Momente des Schmunzelns und Innehaltens bei. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und genossen es, bei Kaffee und Kuchen, sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen.

Gertrud Gellings, Beauftragte des Stadtrates für Gesundheit und Pflege bedankte sich in ihren Grußworten bei den Beteiligten für die Organisation und stellte die Wichtigkeit dieser Veranstaltung heraus. Kommandeur Oberst Thorsten Milewski hob in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Bundeswehr in Kaufbeuren hervor. „Wir freuen uns, dass wir diese traditionsreiche Veranstaltung unterstützen können.“

Unter dem Motto „Helfen macht Schule“ werden Spendengelder aus verschiedenen Aktionen des Fliegerhorstes (z.B. Verkauf von Erbsensuppe und Glühwein am Weihnachtsmarkt, Blutspenden der Soldatinnen und Soldaten im Fliegerhorst, Teilnahme am Lagerleben) gesammelt. Mit diesen Einnahmen wurden bereits zahlreiche sozial-karitative Einrichtungen und Projekte in und um Kaufbeuren unterstützt.

Zum Abschluss stimmten auch die Gäste der Feier nochmal mit ein, als sowohl mit Begleitung der Tisch-Harfen als auch der Bläsergruppe des Fliegerhorstes gemeinsam vertraute Weihnachtslieder gesungen wurden. Sehr viele Seniorinnen und Senioren sind einfach froh, dass es diese Feier gibt. „Ich freue mich jedes Jahr darauf, weil es sehr schön ist, diesen Moment mit vielen Alleinstehenden und Gleichgesinnten zu teilen“, so der vielfache Eindruck der Teilnehmenden.

Hinweis: Interessierte ältere und alleinstehende Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer können sich im Seniorenbüro unter Telefon 08341/437-203 auf eine Warteliste für die Weihnachtsfeier 2026 setzen lassen.

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Soziales

Konzert in der Klosterkirche Irsee bringt 2.000 Euro für Palliativdienst „Blicklicht“

Ein Nachmittag voller Klang und Mitgefühl

Im festlichen Rahmen eines Kirchenkonzerts in der Klosterkirche Irsee haben die Musikkapelle Willofs und der Kirchenchor Willofs nicht nur musikalisch beeindruckt, sondern auch ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt. Gemeinsam überreichten sie eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Palliativdienst „Blicklicht“.

Klangvolle Unterstützung für schwerkranke Menschen

Der Erlös des Nachmittags kam vollständig dem Palliativdienst „Blicklicht“ zugute. Diese gemeinnützige Einrichtung begleitet schwerkranke Menschen sowie deren Familien in belastenden Lebensphasen – mit medizinischer und seelischer Unterstützung.

Dank für gelebte Solidarität

Vertreterinnen und Vertreter des Palliativdienstes nahmen die Spende persönlich entgegen und zeigten sich dankbar über die Unterstützung. Sie betonten die Bedeutung solcher Initiativen, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen beizustehen. Auch das Engagement der Konzertbesucherinnen und -besucher wurde ausdrücklich gewürdigt.

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Soziales

Gemeinschaft leben – Kolpingsfamilie Kaufbeuren begeht Gedenktag

Rückblick, Ehrungen und neue Mitglieder im Zeichen Adolph Kolpings

Am 7. Dezember 2025 versammelten sich Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Kaufbeuren zum traditionellen Kolping-Gedenktag. Die Feier begann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Familie. Präses und Stadtpfarrer Bernhard Waltner gab dabei einen geistlichen Impuls, der den Gedanken Adolph Kolpings in den Mittelpunkt rückte.

Erinnern und Danken: Ehrung langjähriger Mitglieder

Im Kolpinghaus begrüßte Vorsitzender Klaus Scheidl die Anwesenden. In einer stillen Gedenkminute erinnerte die Gemeinschaft an ihre im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.

Ein zentraler Teil des Nachmittags war die Würdigung der langjährigen Wegbegleiter. Für ihre langjährige Treue zur Kolpinggemeinschaft wurden folgende Mitglieder geehrt:

  • 25 Jahre: Ulrich Fürst
  • 40 Jahre: Gabriele Fleschhut, Sabine Höpp, Hilde und Bernhard Lerchenmüller, Birgit Munk, Gundel Pienle, Margarete Resch, Barbara Scheidl, Irmgard Schopf
  • 50 Jahre: Hubert Schwendner
  • 60 Jahre: Lothar Füller, Ernst Würstle
  • 65 Jahre: Dieter Gellenbeck

Neue Mitglieder bereichern die Gemeinschaft

Neben dem Rückblick durfte sich die Kolpingsfamilie auch über Zuwachs freuen. In diesem Jahr wurden Ben Kellein, Angela und Bernhard Klinger, Raphael Naab, Sabrina und Patrick Schmid, Johanna Wagner und Maria Zacher neu aufgenommen.

Gemütlicher Ausklang mit Quiz, Kaffee und Lied

Am Nachmittag sorgte ein Quiz für Unterhaltung. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Mitglieder aus und blickten auf das vergangene Jahr zurück. Den Abschluss bildete das traditionelle Kolpinglied, das gemeinsam gesungen wurde. Mit dem Blick auf kommende Termine endete der stimmungsvolle Gedenktag.

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Soziales

Auto Singer unterstützt Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Mobilität für den guten Zweck – Unsere Hilfe für die Helfer

Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns ein Anliegen, dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Deshalb haben wir die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ aus Kaufbeuren mit Reparaturarbeiten unterstützt.

Die Stiftung setzt sich seit vielen Jahren für Menschen in Not ein – mit Herzenswärme und ganz praktischer Hilfe. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist der „Family Store“ in Neugablonz, ein liebevoll geführter Secondhand-Laden, der Bedürftigen Kleidung, Haushaltswaren und mehr zu kleinen Preisen anbietet.

Wir freuen uns, dieses Engagement unterstützen zu dürfen – und sagen Danke für den Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer, die jeden Tag Großes leisten.

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Soziales Wirtschaft

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Sparkasse Allgäu.

Spende ermöglicht neues E-Bike für Hospizarbeit in Kaufbeuren

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Sparkasse Allgäu. Mit dem Betrag konnte ein E-Bike für die Koordinatorinnen des Vereins angeschafft werden, um ihre Einsätze im städtischen Raum noch flexibler und umweltfreundlicher zu gestalten. Die restlichen Kosten übernahm das örtliche Fachgeschäft Fahrrad Baumann. Die Spendenübergabe fand direkt vor Ort statt.

Gemeinsames Engagement aus der Region

Sven Schmid, Leiter des Marktbereichs Kaufbeuren bei der Sparkasse Allgäu, und Thomas Schmid, Inhaber von Fahrrad Baumann, überreichten das neue E-Bike persönlich an Michael Feistl, den 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, sowie Angelika Bergmann, Koordinatorin des Vereins. Durch das neue Fahrrad wird der Arbeitsalltag der Koordinatorinnen erleichtert – vor allem bei Besuchen im Stadtgebiet, wo oft kurze Wege zu bewältigen sind. Der Beitrag unterstützt die wichtige Arbeit des Hospizvereins und zeigt, wie lokale Partnerschaften einen praktischen Unterschied machen können.

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 12. Dezember 2025

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 12.12.2025, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Soziales Veranstaltung

Kolpinggedenktag: Einladung zum Gedenktag am 7. Dezember 2025 – mit Gottesdienst, Ehrungen und Schuhaktion

Gemeinschaft erleben und erinnern: Kolpinggedenktag in Kaufbeuren

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt am Sonntag, den 7. Dezember 2025, herzlich zum Kolpinggedenktag ein. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr mit einem Gemeindegottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Familie.

Im Anschluss daran, gegen 11:30 Uhr, wird das Programm im Kolpinghaus Kaufbeuren fortgesetzt.

Ehrungen, Gedenken und Willkommen

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stehen mehrere Programmpunkte im Mittelpunkt des Nachmittags:

  • Ehrung langjähriger Mitglieder
  • Gedenken an Verstorbene
  • Begrüßung der Neumitglieder

Auch der gesellige Teil kommt nicht zu kurz: Bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen klingt der Tag in angenehmer Atmosphäre aus.

Für Familien wird ab dem Mittagessen eine Kinderbetreuung im Stüble angeboten.

Schuhaktion für einen guten Zweck

Die Kolpingsfamilie beteiligt sich in diesem Jahr an der bundesweiten Schuhaktion des Kolpingwerkes Deutschland.

Im Rahmen dieser Initiative werden gebrauchte, gut erhaltene Schuhe gesammelt, um das Stiftungskapital der KOLPING INTERNATIONAL Foundation zu unterstützen. Dafür stehen Sammelkartons in der Kirche und im Kolpinghaus bereit.

Offene Einladung an die ganze Stadt

Die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt alle Mitglieder, Freunde sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Teilnahme ein. Der Kolpinggedenktag ist eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu erinnern und gemeinsam Zukunft zu gestalten.

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Soziales

Gemeinsam gestalten: Wertachtal-Werkstätten planen Innenhof der Zukunft mit partizipativem Workshop

Der neue Innenhof der „M9“ soll ein Ort der Begegnung, der Regeneration und des gemeinsamen Erlebens sein – für Beschäftigte, Mitarbeitende und Besucherinnen

Wie kann ein Innenhof mehr sein als nur ein Raum zwischen Gebäuden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines einzigartigen Beteiligungsworkshops der Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren. Unter der Leitung der renommierten Berliner Architektengruppe „Baupiloten“ kamen künftige Nutzer*innen des im Umbau befindlichen Gebäudes in der Moosmangstraße 9 (M9) zusammen, um ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen einzubringen.

Angeleitet wurde der Workshop von den „Baupiloten“, einem preisgekrönten Berliner Architekturbüro unter der Leitung von Susanne Hofmann. Die Baupiloten sind Vorreiter für partizipative Planungsprozesse und setzen sich bundesweit dafür ein, dass Bauvorhaben von Anfang an mit den Menschen entwickelt werden, die sie später nutzen. „Es war eine besondere Ehre, Susanne Hofmann persönlich für unseren Workshop gewinnen zu können“, sagt Till Lill vom Gebäudemanagement der Wertachtal-Werkstätten, der den Workshop ins Leben gerufen hat.

Der neue Innenhof der „M9“ soll ein Ort der Begegnung, der Regeneration und des gemeinsamen Erlebens sein – für Beschäftigte, Mitarbeitende und Besucherinnen. Um dies zu erreichen, waren vom Werkstattrat, über die Einrichtungs- und Gruppenleitungen bis zum Betriebsrat, alle eingeladen sich zu beteiligen. Die Ergebnisse des zeigen: Die Wünsche der Teilnehmenden sind vielfältig und visionär. Entstehen soll ein multifunktionaler Gemeinschaftsort, der Regeneration, Begegnung und Nachhaltigkeit vereint. Mit verschatteten Rückzugsbereichen, Bäumen und Wasserflächen zum Entspannen einlädt, während er als offenes „Gesicht des Standortes“ Besucherinnen willkommen heißt und das zukünftige Bistro im Erdgeschoss einbindet. Als wetterunabhängiger Veranstaltungsraum bietet er Platz für Feste, Bühnenauftritte, Sport und Grillevents – umgeben von urbaner Natur mit Blumenwiesen, Beeten und maximaler Biodiversität bei minimaler Flächenversiegelung. Ein besonderes Highlight ist ein ehemaliger Fahrradunterstand der Stadt Berlin, der 2026 hier ein neues Zuhause findet und nachhaltige Mobilität fördert.

Die gesammelten Ideen und Bedürfnisse werden nun von den Baupiloten grafisch aufbereitet und zu einem konkreten Planungskonzept zusammengestellt. Der Innenhof soll bis Sommer 2026 fertiggestellt sein. Der Workshop ist für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dabei weit mehr als ein Planungsinstrument: Er ist ein Experiment, das künftig als Blaupause für andere Bauprojekte dienen soll. „Gesellschaftliche Teilhabe beginnt bei der Gestaltung unserer Räume“, erklärt Projektleiter Lill. „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie Bauvorhaben von Anfang an gemeinsam gedacht werden können – für eine Gesellschaft, in der alle mitreden und mitgestalten.“

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Soziales

Musicalbesuch berührt eritreische Familien und Ehrenamtliche der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Ein besonderer Adventsmoment im Festspielhaus Füssen

Für eine Gruppe von 26 Migrantinnen aus Eritrea und ihren Kindern, zusammen mit den Ehrenamtlichen der Stiftung “Nächstenliebe in Aktion, wurde der Besuch des Musicals „Der Geist der Weihnacht“ im Festspielhaus Füssen zu einem besonderen Höhepunkt der Adventszeit. Die Gruppe war am 29. November zu der Aufführung vom Festspielhaus eingeladen worden und wurde bereits im Foyer von Geschäftsführerin Birgit Karle und ihrer Referentin Renate Böck begrüßt.

Von den großen Panoramafenstern aus bot sich der Gruppe ein stimmungsvoller Blick auf den winterlichen Forggensee, über dem bei guten Wetterverhältnissen das Schloss Neuschwanstein auf der gegenüberliegenden Uferseite zu sehen ist – fast wie ein visuelles Vorspiel des märchenhaften Nachmittags, der folgen sollte. Das Musical „Der Geist der Weihnacht“ basiert auf der klassischen Erzählung von Charles Dickens und begeistert seit Jahren sowohl Publikum als auch Kritiker. Presseberichte loben vor allem die musikalische Qualität und die liebevoll ausgearbeitete Inszenierung. Die Berliner Zeitung schrieb: „Applaus nach jedem Lied, stehende Ovation zum Abschied. Ein Fest für Auge, Ohr und Herz – funkelnd wie der Weihnachtsstern.“ Über die künstlerische Umsetzung hieß es zudem: „Produzent und Komponist Dirk Michael Steffan gelang es gemeinsam mit Autor Michael Tasche, ein Familienmusical auf höchstem Niveau zu erschaffen.“

mehr zum Family Store hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

Die emotionalen Reaktionen der eritreischen Familien spiegelten diese Eindrücke eindrucksvoll wider. Besonders die Kinder waren von der Aufführung zutiefst beeindruckt: „Ich habe noch nie so viele Lichter gesehen“, erzählte ein Mädchen schüchtern und strahlte. Eine Mutter kommentierte: „In meinem Heimatland gab es so etwas nie – ich bin so dankbar, dass meine Kinder das erleben dürfen.“ Und ein zehnjähriges Kind aus der Gruppe fügte hinzu: „Ich möchte morgen wieder hingehen – das war so schön!” Die festliche Atmosphäre, die hochwertige Bühnenkunst und die warmherzige Begrüßung durch die Festspielleitung machten den Nachmittag zu einem Erlebnis, das für viele der Besucherinnen weit über eine bloße Veranstaltung hinausging. Auch für die Kinder wird dieser Abend in Erinnerung bleiben: die funkelnden Kostüme, die lebendige Musik, die berührende Wandlung der Hauptfigur Ebenezer Scrooge und ein großes Theater, in dem sich Kunst und Mitmenschlichkeit auf besondere Weise begegnen.

Der Besuch zeigte einmal mehr, wie stark kulturelle Erlebnisse Brücken schlagen können – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Lebensweg. Das Festspielhaus Füssen erwies sich dabei erneut als ein Ort, an dem Kunst nicht nur unterhält, sondern verbindet und Menschen einen Moment des Ankommens, Staunens und inneren Aufatmens schenkt. Aufgrund der Begeisterung der Kinder sprach Birgit Karle vor dem Abschied eine Einladung zum Musical Cinderella im nächsten Jahr aus.

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Soziales Wirtschaft

Aus dem Laden ins Netz: Family Store startet Online-Angebot auf Kleinanzeigen.de

Stiftung Nächstenliebe in Aktion präsentiert hochwertige Einzelstücke jetzt auch online

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion weitet ihr soziales Engagement im Raum Kaufbeuren–Ostallgäu aus und bietet ab sofort ausgewählte hochwertige Waren aus dem Family Store zusätzlich online unter www.kleinanzeigen.de/pro/family-store an.

Hintergrund ist, dass der Stiftung immer wieder größere und wertvolle Posten gespendet werden, die die Kapazitäten des Ladens überschreiten. In den vergangenen Wochen erhielt die Stiftung beispielsweise mehr als 200 neuwertige Markenschreibtische, rund 180 Stühle, etwa 80 gebrauchte Restauranttische, antike Einzelstücke sowie besondere hochwertige Artikel – darunter zwei originalverpackte Apple Watches, die eine Geschäftsführerin aus compliance-rechtlichen Gründen nicht persönlich annehmen durfte und deshalb der Stiftung gespendet hat.

Seltene Funde für Liebhaber und Sammler

Wer also auf der Suche nach besonderen Stücken ist, muss nicht zu „Bares für Rares“ – im Family Store finden sich immer wieder echte Raritäten, wie zuletzt eine wunderschöne originale Comtoise-Uhr aus Frankreich, vermutlich aus dem späten 19. Jahrhundert.

Online stöbern, lokal abholen

Da solche Waren im Family Store in Neugablonz nur begrenzt ausgestellt werden können, hat die Stiftung beschlossen, diese speziellen Artikel online sichtbar zu machen. Wichtig ist dabei: Die Artikel können ausschließlich im Laden in der Hüttenstraße 10 in Kaufbeuren-Neugablonz besichtigt, abgeholt und bezahlt werden; ein Versand findet nicht statt.

Der Laden bleibt das Herzstück

Der Family Store bleibt dennoch das Herzstück der Stiftungsarbeit – ein sozialer Second-Hand-Laden, in dem Kleidung, Haushaltswaren und Alltagsgegenstände zu erschwinglichen Preisen für Menschen in jeder Lebenslage angeboten werden. Die Online-Angebote dienen als sinnvolle Ergänzung, um große oder hochwertige Spenden sinnvoll und transparent zu verwerten und gleichzeitig die soziale Arbeit der Stiftung finanziell zu unterstützen.

Soziale Hilfe mit Herz und Tatkraft

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen in schwierigen Lebenslagen und bietet zahlreiche soziale Hilfen an. Dazu gehören unter anderem der Stammtisch „Wir sprechen Deutsch“ für Menschen mit Migrationshintergrund, die allsamstäglichen Seniorenfrühstücke, die älteren Menschen Gemeinschaft ermöglichen, sowie vielfältige Angebote für Familien, Senioren und Kinder.

Alle Projekte verfolgen ein Ziel: Menschen in herausfordernden Situationen Hoffnung, Wertschätzung und praktische Unterstützung zu geben – getragen von christlicher Nächstenliebe.

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Bildung Kinder Soziales

Bürgerstiftung Kaufbeuren spendet drei neue Stehtische für flexibles und gesundes Lernen

Zur Spendenübergabe begrüßte die Schulleiterin Frau Kathrin Burkard Frau Gertrud Gellings und Herrn Günther Marz von der Bürgerstiftung

Die Grundschule Oberbeuren freut sich über eine großzügige Spende der Bürgerstiftung: Drei moderne, stufenlos höhenverstellbare Stehtische erweitern ab sofort die Lernlandschaft der Schule. Die Tische unterstützen das Arbeiten im „Churer Modell“, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsplatz flexibel wählen können. Als dynamische Stehtische ermöglichen sie gesundes Arbeiten im Stehen oder Sitzen – ergonomisch, bewegungsfördernd und für jedes Kind individuell anpassbar.

Zur Spendenübergabe begrüßte die Schulleiterin Frau Kathrin Burkard Frau Gertrud Gellings und Herrn Günther Marz von der Bürgerstiftung. Besonders beeindruckt zeigten sich beide, als Schüler Anton ihnen souverän die Handhabung sowie die Regeln zur Nutzung der neuen Stehtische erklärte.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich für die Spende, die einen weiteren Schritt in Richtung zeitgemäßen, flexiblen und gesundheitsfördernden Lernens ermöglicht.

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Soziales Veranstaltung

Raum für Austausch und Begegnung: Trauercafé des Hospizvereins am 10.Dezember im Generationenhaus

Trauercafé des Hospizvereins lädt zum Austausch in geschützter Atmosphäre ein

Am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu erneut zum Trauercafé ein. Von 14:30 bis 16:30 Uhr haben Trauernde die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Betroffenen zu treffen und auszutauschen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben und sich in ihrer Trauer nicht allein gelassen fühlen möchten. Bei Kaffee und Kuchen à la carte entsteht Raum für persönliche Gespräche, Erinnerungen und gegenseitige Unterstützung.

Offene Begegnung im Generationenhaus

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus am Hafenmarkt 6–8 in Kaufbeuren. Das Café wird von Ehrenamtlichen begleitet, die Erfahrung im Umgang mit Trauernden mitbringen. Es besteht keine feste Programmstruktur – im Mittelpunkt steht das offene Gespräch.

Anmeldung erforderlich

Um besser planen zu können, bittet der Hospizverein um eine telefonische Anmeldung bis Dienstag, den 09. Dezember 2025, unter der Telefonnummer 08341–99 44 43. Die Teilnahme ist kostenlos, konsumiert wird auf eigene Rechnung.

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Soziales

Engagement sichtbar machen: Marktplatz der Freiwilligen im Stadtsaal Kaufbeuren

Rückblick auf eine vielfältige Veranstaltung

Zum 20. Jubiläum des Generationenhauses fand am Samstag, den 22. November 2025, der 14. Marktplatz der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt statt. In Kooperation mit der Abteilung Gleichstellung und Familie der Stadt Kaufbeuren wurde der Stadtsaal zur Plattform für bürgerschaftliches Engagement. Den Auftakt bildete ein Vorprogramm, das dem Geburtstagskind – dem Generationenhaus – gewidmet war. Ab 13 Uhr öffnete der große Saal seine Türen für Besucherinnen und Besucher, die sich bei 30 teilnehmenden Vereinen und gemeinnützigen Organisationen informieren konnten.

Neue Impulse durch breitere Beteiligung

Erstmals wurde die Einladung zur Teilnahme über das städtische Vereinsverzeichnis verschickt – organisiert durch die Abteilung Kaufbeuren-aktiv. Dadurch kamen viele neue Vereine hinzu, die sich und ihre Arbeit beim Marktplatz erstmals präsentierten. Das Angebot war vielfältig: Von den AktivSenioren über den Heimatverein, die Kaufbeurer Tafel, Carsharing-Initiativen bis hin zur VHS und Sportvereinen – die Bandbreite an Engagementmöglichkeiten spiegelte die soziale und kulturelle Vielfalt der Stadt wider. Auch unter den Ausstellenden selbst wurde der Tag genutzt, um Kontakte zu knüpfen und sich über gemeinsame Anliegen auszutauschen.

Impressionen vom Marktplatz 2025

Einblicke und Begegnungen im Obergeschoss

Im ersten Stock konnten sich Interessierte über die Arbeit der Lernpaten und Mentoren des Generationenhauses informieren. Die Kreativ-Werkstatt verzeichnete mit ihrer Tombola großen Zuspruch: Alle Lose wurden verkauft, und die selbst gefertigten Preise fanden dankbare Gewinnerinnen und Gewinner.

Rahmenprogramm mit regionalem Flair

Ein kulturelles Rahmenprogramm rundete den Tag ab. Kabarettist Wolfgang Krebs begeisterte mit einem 30-minütigen Auftritt und hob dabei die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit hervor. Für lebendige Stimmung sorgte außerdem der Auftritt der Wertach Mini-Garde.

Unterstützung auf vielen Ebenen

Der Marktplatz wurde unterstützt von der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Bayern (lagfa), dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement.

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Soziales Verwaltung

Verdiente Verleihung: Christa Geyrhalter erhält von OB Stefan Bosse die 1000. Ehrenamtskarte

„Liebe Christa, du stehst hier stellvertretend für alle engagierten Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer.“

Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Generationenhauses hat Oberbürgermeister Stefan Bosse die 1000. Ehrenamtskarte in Kaufbeuren an Christa Geyrhalter verliehen.

„Die 1000. Ehrenamtskarte zu verleihen erfüllt mich mit großer Freude. Hinter dieser Zahl stehen Menschen, die mit Herz, Zeit und Hingabe unsere Stadt zu einem wärmeren und stärkeren Ort machen. Ihr Engagement berührt mich, denn es zeigt, wie viel wir miteinander bewegen können. Liebe Christa, du stehst hier stellvertretend für alle engagierten Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer. Ein herzliches Dankeschön für all das ehrenamtliche Engagement, das du in unsere Gemeinschaft investierst“, so Stefan Bosse.

Christa Geyrhalter engagiert sich ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen. Sie ist im Generationenhaus, im Feuerwehrmuseum und bei Humedica tätig. Zudem liest sie regelmäßig im Kindergarten Blattneiweg, in der Schraderschule und in der Stadtbücherei vor.

Cornelia Otto, Referatsleitung Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt: „Es ist großartig zu sehen, dass unsere Ehrenamtlichen Tag für Tag für andere Menschen da sind. Sie helfen, unterstützen, beraten, begleiten, hören zu, geben Zuwendung und spenden auch mal Trost. All das machen unsere Ehrenamtlichen mit viel Elan, Enthusiasmus und Freude. Sie schenken unserer Gesellschaft damit etwas sehr Wertvolles – nämlich Zeit, Nähe und ein lebendiges Miteinander!“

Die bayerische Ehrenamtskarte wurde vom Freistaat Bayern gemeinsam mit den kreisfreien Städten und den Landkreisen als Zeichen der Anerkennung eingeführt. Inhaberinnen und Inhaber erhalten bayernweit bei zahlreichen öffentlichen und privaten Anbietern Vergünstigungen.

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Kultur Soziales

Literatur gegen das Schweigen – Pomonas Salon kehrte zum Orange Day zurück

Texte über Gewalt an Frauen und ein neuer Aufbruch im Sophie-La-Roche-Zimmer

Am Samstag, 22.11.2025, inspiriert vom Orange Day, dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“ an jedem 25. November, luden der Freundeskreis Sophie La Roche nach längerer Pause wieder ins Sophie-LaRoche-Zimmer des Stadtmuseums zu Pomonas literarischem Salon ein: Unter dem Titel „Die Zeit der Schmetterlinge“ brachten sie 10 ausgewählte literarische Texte vom 18. Jhdt. bis heute zu Gehör, die sich mit der physischen und psychischen Gewalt beschäftigen, welche viele Frauen in ihrem Leben erleiden müssen.

Noch kann im Laufe der Zeit in der Literatur keine großartige Entwicklung zum Besseren festgestellt werden. In der Realität ist in Deutschland die Frau zwar seit 1958 dem Mann rechtlich gleichgestellt, nachdem sie davor lange Zeit juristisch betrachtet mehr oder minder das Eigentum des Mannes war: Seit 1976 darf eine Ehefrau immerhin selbst entscheiden, ob und wo sie arbeiten will, und inzwischen hat man sogar – wenn auch erst 1997- ein Gesetz eingeführt, das Vergewaltigung in der Ehe verbietet.

Aber bei vielen Männern weltweit scheinen die geschlechtsbezogenen Veränderungen in gesellschaftlicher und juristischer Hinsicht bisher nicht angekommen zu sein. Deren Reaktionen auf „Ungehorsam“ ihres „Eigentums“ sind unterschiedlich und schlagen oft in Gewalt um bis hin zu Mord. Nach Schätzungen des Europarats werden täglich 12 Frauen von ihren (Ex-)Partnern allein in Europa ermordet. Von schwer zu beweisender psychischer Unterdrückung wird gar nicht erst gesprochen. Bis zur endgültigen Beseitigung von jeglicher Gewalt an Frauen ist es leider noch ein weiter Weg.

Nach dem Tod von Wiltrud Fleischmann und dem Rückzug von Christa Berge und Karin Klinger aus Alters- und Krankheitsgründen sah es zunächst so aus, als wäre der literarische Salon in Kaufbeuren endgültig Geschichte. Helga Ilgenfritz konnte jedoch jetzt Ingrid Zasche zur Mitarbeit gewinnen, und für die nächste Veranstaltung wird möglicherweise sogar eine dritte Saloniere das Team verstärken. Der nächste Salon ist um den Todestag von Sophie LaRoche (18.02.1807) herum geplant. Ein Thema und das genaue Datum stehen jetzt jedoch noch nicht fest. Beides wird noch rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben.

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Soziales

Danke für Jahrzehnte im Dienst: Stadt Kaufbeuren verabschiedet verdiente Mitarbeitende

Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigt Engagement und Lebensleistung

Mit einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal hat Oberbürgermeister Stefan Bosse zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Ansprache bedankte sich Bosse herzlich für den langjährigen Einsatz und die Loyalität gegenüber der Stadt.

Er blickte auf die individuellen beruflichen Wege zurück und würdigte jede einzelne Person mit einem persönlichen Rückblick. Dabei erinnerte er auch an kleine Anekdoten aus dem Arbeitsalltag, die bei den Anwesenden für ein Schmunzeln sorgten.

Mit bewegenden Worten würdigte der Oberbürgermeister die große Lebensleistung der künftigen Ruheständlerinnen und Ruheständler:
„Sie alle haben mit Ihrem Engagement, Ihrer Erfahrung und Ihrer Verlässlichkeit über viele Jahre hinweg das Fundament unserer Stadtverwaltung mitgetragen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen. Ihr Einsatz hat Kaufbeuren geprägt und er wird weit über Ihren letzten Arbeitstag hinaus spürbar bleiben.“

Verabschiedete Mitarbeitende 2025

In den Ruhestand wurden dieses Jahr verabschiedet:

Berthold Ammersinn, Emma Ebel, Ulrich Gröck, Tatjana Gruber, Evelyn Kattirs, Thomas Kindsmüller, Angelika Lampert, Peter Maier, Michael Mantke, Maria Mayer-Günther, Karl-Heinz Meichelböck, Hubert Müller, Anatol Neufeld, Reinhold Port, Elsbeth Scheffs, Arthur Schmol, Olga Spreigl, Jürgen Wittek und Thomas Zeh.

Anerkennung für langjährige Treue zum öffentlichen Dienst

Die Stadt Kaufbeuren betont mit dieser Verabschiedung nicht nur den Dank gegenüber den scheidenden Mitarbeitenden, sondern auch den Wert von Verlässlichkeit und öffentlichem Engagement über viele Jahre hinweg. Die persönliche Note der Feier unterstrich die Wertschätzung, die der Stadtverwaltung für das jahrzehntelange Wirken ihrer Mitarbeitenden wichtig ist.

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Kinder Soziales

Gemeinsam für mehr Lesefreude: AOK engagiert sich beim Vorlesetag

Vorlesen als Gesundheitsvorsorge – warum frühe Leseförderung wichtig ist

November 2025 – Wer als Kind regelmäßig vorgelesen bekommt, startet oft mit besseren Voraussetzungen ins eigene Leseleben. Darauf macht der bundesweite Vorlesetag aufmerksam – und auch in diesem Jahr war die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu Teil der Aktion. In Buchloe lasen der stellvertretende AOK-Direktor Rainer Linder, der AOK-Beiratsvorsitzende Wolfgang Seidler sowie Bürgermeister Robert Pöschl im Kindergarten St. Antonia Geschichten vor.

Vorlesen schafft Nähe – und bildet fürs Leben

Der Vorlesetag, initiiert von der Stiftung Lesen, will auf die Bedeutung des Vorlesens für Kinder aufmerksam machen. Laut Stiftung lesen viele Eltern ihren Kindern kaum oder gar nicht vor. Dabei ist die Wirkung groß: „Wenn Eltern Geschichten vorlesen, können sie viel dazu beitragen, dass ihre Kinder früh selbst lesen wollen, selbstbewusst werden und gesund aufwachsen“, erklärt Rainer Linder von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Lesekompetenz als Gesundheitsfaktor

Lesefähigkeit hat nicht nur bildungsrelevante, sondern auch gesundheitliche Auswirkungen. Wer lesen kann, versteht etwa besser medizinische Hinweise, Ernährungstipps oder Beipackzettel. Studien zeigen zudem, dass Lesen Stress abbauen kann und zur Entspannung beiträgt.

Für Kinder bietet die Beschäftigung mit Büchern zudem emotionale Lernchancen: Sie begleiten Figuren durch schwierige Situationen, erleben Konflikte und wachsen daran mit. Dieses Einfühlungsvermögen hilft später im sozialen Miteinander.

Langfristiges Engagement der AOK

Die AOK unterstützt den Vorlesetag bereits seit 2009 und engagiert sich seit 2013 im Stifterrat der Stiftung Lesen. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen sowie der Deutsche Bahn Stiftung.

Weitere Informationen zum bundesweiten Vorlesetag gibt es online unter: www.vorlesetag.de

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Soziales

Neues aus dem Weltladen: Trunks aus Biobaumwolle

Greenbomb setzt auf natürliche Designs und soziales Engagement

Die gemütlichen Trunks von Greenbomb bestehen aus zertifizierter Biobaumwolle und verbinden Komfort mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Jedes Design entsteht von Hand und greift beliebte Naturmotive auf – vom Fahrradfahren über Tiere bis hin zu sportlichen Themen.

Verantwortung trifft Stil

Greenbomb steht nicht nur für umweltfreundliche Materialien und faire Produktionsbedingungen. Das Unternehmen engagiert sich auch sozial, etwa durch die Unterstützung einer Schule in Bangladesch. Mit jedem Kauf wird somit ein kleiner Beitrag für bessere Bildung und Chancengleichheit geleistet.

Gut zur Haut – gut fürs Gewissen

Die Trunks sollen nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen – dank der weichen Biobaumwolle. Wer Wert auf Tragekomfort, ein angenehmes Hautgefühl und ethische Standards legt, trifft mit diesen Modellen eine bewusste Wahl.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Kultur Soziales Veranstaltung

Gemeinsam ein Zeichen setzen: Aktion gegen Gewalt an Frauen am 25.11.25 im Buron Center

Theater, Information und Engagement: Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Der 25. November ist weltweit als Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bekannt – auch als Orange Day. An diesem Tag wird auf Diskriminierung und Gewalt in all ihren Formen gegenüber Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. Auch in Kaufbeuren und dem Ostallgäu wird dieser Tag genutzt, um ein sichtbares Zeichen zu setzen – gegen häusliche Gewalt und für eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema.

Aktion im Buron Center Kaufbeuren

Die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu veranstalten gemeinsam mit dem Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu sowie dem Sozialdienst Katholischer Frauen Augsburg e.V. eine öffentliche Aktion im Buron Center Kaufbeuren.

📅 Dienstag, 25. November 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Buron Center Kaufbeuren

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse wird anwesend sein und die Veranstaltung mit einem Statement unterstützen.

Kunst als Ausdruck: Szenische Performance „Von Schuld, Scham und Stärke“

Begleitet wird die Aktion vom SPOT Theater Kaufbeuren, das eine eindrucksvolle szenische Darstellung unter dem Titel „Von Schuld, Scham und Stärke“ zeigt.

Die Performance ist Teil des internationalen Projekts One Billion Rising, das sich weltweit für ein Ende der Gewalt gegen Frauen einsetzt und durch künstlerische Aktionen Betroffenheit, Solidarität und Stärke ausdrückt.

Einladung an die Öffentlichkeit

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Durch Ihre Anwesenheit können Sie ein persönliches Zeichen gegen Gewalt setzen und die Arbeit der beteiligten Einrichtungen unterstützen. Gerade das gemeinsame Auftreten und die öffentliche Sichtbarkeit machen diese Aktion zu einem wichtigen gesellschaftlichen Signal.

Hilfe und Beratung

Wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrem Umfeld Unterstützung braucht, stehen verschiedene Stellen zur Verfügung:

📞 Notruf- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt
Tel.: 08341 9993227
✉️ E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de

📞 Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu
Tel.: 08341 16616 oder 08341 16166
✉️ E-Mail: frauenhaus@skf-augsburg.de

📞 Gleichstellungsstelle Stadt Kaufbeuren
Tel.: 08341 437-762
✉️ gleichstellung@kaufbeuren.de

📞 Gleichstellungsstelle Landratsamt Ostallgäu
Tel.: 08342 911-287
✉️ gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de

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Senioren Soziales

BRK Kreisverband Ostallgäu informiert sich über Zukunft der Robotik in der Pflege

Hochschule Kempten stellt aktuelle Forschungsprojekte im Clemens-Kessler-Haus vor

Wie können Robotik und Künstliche Intelligenz den Pflegealltag sinnvoll unterstützen, ohne das menschliche Miteinander zu ersetzen? Dieser Frage widmete sich eine Informationsveranstaltung des BRK Ostallgäu im Clemens-Kessler-Haus für Senioren. Eingeladen waren Leitungskräfte aller stationären und ambulanten Einrichtungen des Kreisverbands.

Der Impuls für die Veranstaltung, mit dem Institut für angewandte Künstliche Intelligenz und Robotik (IKR) der Hochschule Kempten Kontakt aufzunehmen, kam durch den Marktoberdorfer Wirtschaftsförderer Philipp Heidrich. Hintergrund ist, dass angesichts des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftemangels die Automatisierung und KI auch in der Pflege immer mehr Einzug hält.

Renate Dantinger, Leiterin des Sachgebiets Pflege und Soziales beim BRK Ostallgäu, betonte in ihrer Begrüßung: „Wir sind immer offen für sinnvolle, unterstützende technische Innovationen und Lösungen, um die uns anvertrauten Menschen gut zu vorsorgen. Heute möchten wir uns ein Bild vom aktuellen Forschungsstand machen und den Austausch mit Expertinnen und Experten fördern.“ 

Forschung zu Kommunikationsrobotern und Therapieunterstützung

Gast der Veranstaltung war Prof. Manuel Giuliani von der Hochschule Kempten, Fakultät Elektrotechnik, Fachgebiet Geriatrische Robotik mit seinem Team. Er leitet unter anderem das Labor Care and Mobile Robots

Giuliani erläuterte verschiedene Roboterarten: von Haushaltsrobotern mit hoher Akzeptanz bis zu Servicerobotern, die in Gastronomie und Hotellerie bereits erfolgreich im Einsatz sind. Humanoide Roboter oder Pflegeroboter seien jedoch auf absehbare Zeit nicht realistisch. Seine Forschung konzentriere sich stattdessen auf Kommunikations- und Interaktionsroboter, die soziale Kontakte fördern und therapeutische Angebote ergänzen können.

Professor Giuliani stellte seine Vision vor: erschwingliche, individualisierbare Kommunikationsroboter, die auf Wünsche, Stimmungslagen und Routinen der Seniorinnen und Senioren eingehen. Sie könnten an Veranstaltungen erinnern, zu beliebten Angeboten motivieren oder sogar Bewohnerinnen und Bewohner miteinander vernetzen. Auch ferngesteuerte Roboter, die Angehörigen Videobesuche aus der Ferne ermöglichen, seien Teil aktueller Forschung. 

Interesse und Diskussionsbedarf bei den Einrichtungen

Die anwesenden Leitungskräfte zeigten großes Interesse an den Einsatzmöglichkeiten von Kommunikationsrobotern über emotionserkennende Assistenzsysteme bis zur Unterstützung beim Einzug neuer Bewohnerinnen und Bewohner. Auch gesellschaftliche und ethische Fragen wurden offen angesprochen. So betonte Manuel Giuliani, dass Robotik das menschliche Miteinander stärken solle: „Wir wollen durch den Einsatz von Robotik das menschliche Element fördern und nicht reduzieren.“ 

„Zugleich müssten mögliche Nachteile und Fehlanreize – etwa die Versuchung, persönliche Besuche zu ersetzen – kritisch reflektiert werden“, so Helga Lehmann, Leitung der BRK-Tagespflegen.

Robotik in der Therapie

Doktorandin Corinna Mack präsentierte ein Forschungsprojekt aus der Ergotherapie: individuell angepasste Übungen, die vom Roboter angeleitet, motiviert und dokumentiert werden. Diese Daten dienen anschließend der Anpassung des Therapieplans. Auch hier stand der Austausch mit den Pflege- und Therapieexpertinnen und -experten im Vordergrund. 

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Soziales Veranstaltung

Organspende im Fokus: Information und Diskussion in Kaufbeuren

Veranstaltung der SPD Kaufbeuren am 1. Dezember 2025 – Fachleute geben Einblicke

Die SPD Kaufbeuren lädt herzlich zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Organspende – Einverständnis oder Widerspruch?“ ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 1. Dezember 2025, um 19:00 Uhr in der SPD-Geschäftsstelle, Am Breiten Bach 8, statt.

Lange geplant, nun umgesetzt: Der Wunsch des SPD-Vorstands, eine Veranstaltung zu diesem gesellschaftlich wichtigen Thema zu organisieren, konnte dank engagierter Fachleute realisiert werden.

Fachliche Perspektiven aus Medizin, Recht und Pflege

An diesem Abend informieren ausgewiesene Expertinnen und Experten:

  • Dr. Hildegard Kees-Kautzky
    Beauftragte für Transplantationsmedizin im Klinikum Ostallgäu-Kaufbeuren
  • Fabian Wamser
    Jurist und Rettungssanitäter

Die Moderation übernimmt Cornelia Sebald, Krankenschwester und Pflegedienstleiterin im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren.

Information, Einordnung und Diskussion

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie sollte in Deutschland mit dem Thema Organspende umgegangen werden – Einwilligung oder Widerspruchslösung?

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, medizinische, rechtliche und ethische Aspekte aus erster Hand zu erfahren. Im Anschluss ist Raum für Fragen und Diskussion mit dem Publikum.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren.

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Politik Soziales

Bezahlbarer Wohnraum im Fokus: Dialog zwischen Bund und Kommune

Veranstaltung „Sozialer Wohnungsbau im Dialog“ am 21. November in Kaufbeuren

Wohnen ist ein Grundrecht – doch bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapp. Auch in Kaufbeuren zeigt sich die angespannte Lage: Laut einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts fehlen in der Stadt rund 800 Wohnungen.

Vor diesem Hintergrund lädt die SPD Kaufbeuren am Freitag, 21. November 2025, zur öffentlichen Veranstaltung „Sozialer Wohnungsbau im Dialog: Bund trifft Kommune“ ein. Beginn ist um 19:00 Uhr in den Räumen der SPD Kaufbeuren, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren.

Im Mittelpunkt: Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnraum

Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Wege aufzuzeigen, wie der soziale Wohnungsbau sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene gestärkt werden kann. Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Raum:

  • Welche Förderprogramme stellt der Bund zur Verfügung?
  • Wie können Kommunen diese Mittel effektiv nutzen?
  • Vor welchen Herausforderungen steht Kaufbeuren ganz konkret?

Kommunale Perspektive mit Pascal Lechler

Als Gast wird Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren, die kommunalen Herausforderungen und Handlungsspielräume darstellen. Sein Beitrag gibt Einblick in die Situation vor Ort und soll den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern stärken.

Anmeldung zur Veranstaltung

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an:
📧 heike.heubach.wk@bundestag.de

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Politik Soziales

Persönlich ins Gespräch kommen: Bürgersprechstunde im Rathaus

Oberbürgermeister Stefan Bosse lädt am 1. Dezember 2025 zum Austausch ein

Am Montag, 1. Dezember 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse zur nächsten Bürgersprechstunde ins Kaufbeurer Rathaus ein. In der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, persönliche Anliegen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Anmeldung vorab erforderlich

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese ist telefonisch möglich im Büro des Oberbürgermeisters unter:

Tel. 08341 437-102

Die Bürgersprechstunde bietet Raum für Austausch, Fragen oder Hinweise zur Stadtentwicklung und weiteren kommunalen Themen.

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Soziales

Nachhaltig einkaufen, Gutes tun: Weihnachtsmarkt im Family Store eröffnet

Faire Geschenke mit Mehrwert in Kaufbeuren-Neugablonz entdecken

Der Family Store in der Hüttenstraße 10 in Kaufbeuren-Neugablonz hat seinen beliebten Weihnachtsmarkt eröffnet. Besucherinnen und Besucher erwartet ein breites Sortiment gebrauchter und hochwertig aufbereiteter Advents- und Weihnachtsartikel. Der Markt wurde auch in diesem Jahr bewusst frühzeitig gestartet, um einen entspannten Einkauf ohne Zeitdruck zu ermöglichen.

Vielfältiges Angebot: Nachhaltige Geschenkideen für jedes Budget

Im Family Store der Stiftung Nächstenliebe in Aktion wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Das gesamte Sortiment basiert auf dem Second-Hand-Prinzip und umfasst:

  • Festliche Dekorationen
  • Spielwaren und Bücher
  • Haushaltsartikel
  • Gut erhaltene Kleidung
  • Aufbereitete Möbel und Elektrogeräte

All das gibt es zu fairen Preisen – oft deutlich günstiger als Neuware. Gerade angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten bietet der Weihnachtsmarkt eine sinnvolle Alternative für alle, die bewusst und budgetschonend schenken möchten.

Begegnung und Wärme: Mehr als nur ein Kaufhaus

Ein besonderes Extra ist das kleine Bistro im Family Store: Hier gibt es Heißgetränke wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Tee für nur 50 Cent. In gemütlicher Atmosphäre lädt der Ort zum Aufwärmen und Verweilen ein. Der Family Store versteht sich bewusst nicht nur als Einkaufsstätte, sondern auch als sozialer Treffpunkt.

Mit jedem Einkauf soziale Projekte unterstützen

Der Erlös aus dem Verkauf kommt direkt verschiedenen gemeinnützigen Projekten der Stiftung zugute. Dazu gehören unter anderem:

  • Das wöchentliche Seniorenfrühstück
  • Der Stammtisch „Wir sprechen Deutsch“
  • Kinder- und Förderangebote
  • Spiele- und Handarbeitsnachmittage im benachbarten Stumpe-Haus

Jeder Einkauf wird so zu einer Investition in das soziale Miteinander vor Ort.

Einladung an die Region

Die Mitarbeitenden des Family Stores freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und wünschen allen eine friedliche und gesegnete Adventszeit. Wer auf der Suche nach nachhaltigen Geschenkideen ist und dabei noch Gutes tun möchte, ist hier genau richtig.

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Kinder Soziales

„Ein besonderes St.-Martinsfest im Family Store“

Kinder des Kindergartens Jeschkenweg bringen Licht, Lieder und gelebte Nächstenliebe

Neugablonz 13.11.25 – Der „Family Store“ der Stiftung Nächstenliebe in Aktion durfte  wieder einen besonders herzlichen St.-Martinsmoment erleben. Eine Gruppe von Kindern des Kindergartens Jeschkenweg kam gemeinsam mit zwei Erzieherinnen und zwei Erziehern zu Besuch, um anlässlich des St.-Martinsfestes gut erhaltene Sachspenden zu übergeben.

Da die Storeleiter Sylvia und Matthias Malzkorn derzeit im Urlaub sind, nahm der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Wolfgang Groß, die Spenden dankbar entgegen. Die Kinder hatten einen Bollerwagen voller Spielsachen, Bücher und Kleidung dabei, sorgfältig gesammelt und ausgewählt, um anderen Kindern und Familien zu helfen.

Wie jedes Jahr stand dabei der Gedanke im Mittelpunkt, den Kleinsten auf verständliche Weise zu zeigen, was Teilen bedeutet. Im Geist des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, wurde aus dem Besuch ein lebendiges Beispiel gelebter Nächstenliebe.

Ein besonderes Highlight: Die Kinder sangen einen Vers des St.-Martins-Liedes. Kindgerecht laut, fröhlich und nicht ganz taktsicher – genau so, wie es sein muss, wenn Begeisterung und Mut überwiegen. Kundinnen und Kunden des Family Store blieben stehen, hörten zu und spendeten am Ende kräftigen Applaus. Für einen kurzen Moment erfüllte eine fast festliche Stimmung den ganzen Laden.

Zur Wertschätzung ihres Engagements durfte sich anschließend jedes Kind in der Spielwarenabteilung ein kleines Geschenk aussuchen. Die Freude darüber war deutlich spürbar und verwandelte den Besuch in ein kleines, gemeinsames Fest.

Der Besuch zeigt einmal mehr, wie wertvoll es ist, Kindern früh Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu vermitteln. „Solche Begegnungen erinnern uns daran, was St. Martin uns bis heute bedeutet: Wärme weitergeben, wo es möglich ist“, so Wolfgang Groß.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion dankt dem Kindergarten Jeschkenweg herzlich für diese liebenswerte Tradition, die dazu beiträgt, das St.-Martinsfest in Neugablonz mit echter Nächstenliebe zu füllen.

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Kultur Soziales

LICHTSCHATTEN in der TEMPKURA – Roman Harasymiw zeigt neue Winterarbeiten

Kunst im Wechselspiel von Licht und Schatten – Ausstellungseröffnung mit Glühwein und Handwerkskunst

Mit der Ausstellung „SCHATTENLICHT – LICHTSCHATTEN | Winterarbeiten“ lädt der Künstler Roman Harasymiw vom 14. November bis 24. Dezember 2025 in seinen temporären Kunstraum TEMPKURA in der Kaufbeurer Altstadt ein. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 14. November, ab 17 Uhr im Rahmen des Altstadtfunkelns statt – mit Glühwein und Lebkuchen eines Meisterkochs.

Kunst zwischen Licht, Schatten und Material

Im Mittelpunkt der Winterausstellung steht das für Harasymiw typische Spannungsverhältnis zwischen Licht und Dunkelheit, Sichtbarkeit und Tiefe. Seine Arbeiten bewegen sich bewusst außerhalb klassischer Gattungsgrenzen:
Von altmeisterlicher Malerei über abstrakte Kompositionen, Fotografie, Objekte und Rauminstallationen schafft Harasymiw Werke, die berühren und irritieren, die einladen, genauer hinzuschauen.

Zentrales Thema bleibt dabei der Dialog zwischen Form, Farbe, Materialität und dem, was im Verborgenen liegt – zwischen Schatten und Licht.

Besondere Kooperation mit dem Kerzenhaus Zeller

Ein Highlight der Ausstellung ist die Zusammenarbeit mit dem Kerzenhaus Zeller. In enger Kooperation entstanden handgefertigte Kerzen, verziert mit künstlerischen Motiven Harasymiw’s – darunter ein Ausschnitt der „Heimatsicht“, einer Hommage an Kaufbeuren.

Diese limitierte Edition verbindet Tradition, Handwerk und Kunst auf sinnliche Weise und ist ein origineller Geschenktipp für die Adventszeit. Weitere Motive sind direkt im Kerzenhaus Zeller, Salzmarkt 6, erhältlich.

Ausstellung in der TEMPKURA – alle Infos im Überblick

  • Eröffnung: Freitag, 14. November 2025, ab 17 Uhr (im Rahmen des Altstadtfunkelns)
  • Ausstellungsdauer: 14. November – 24. Dezember 2025
  • Ort: TEMPKURA – Temporäre Galerie Roman Harasymiw
             Schmiedgasse 8 (beim Obstmarkt), Kaufbeuren
  • Öffnungszeiten:
     Donnerstag: 12–18 Uhr
     Freitag: 14–18 Uhr
     Samstag: 10–14 Uhr
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Soziales

Kommunalpolitik verständlich erklärt – Vortrag zur Kommunalwahl 2026

Was macht eine Stadt wie Kaufbeuren? Aufgaben, Strukturen und Chancen im Fokus

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren, die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren und die VHS Kaufbeuren laden gemeinsam ein zur öffentlichen Veranstaltung:

„Aufgaben einer Kommune – am Beispiel der Stadt Kaufbeuren“
am Donnerstag, 27. November 2025, um 19:00 Uhr im Kolpinghaus Kaufbeuren.
Einlass: ab 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Ein Blick hinter die Kulissen der Stadtverwaltung

Im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 richtet sich der Vortrag an alle Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die kommunalen Aufgaben, Entscheidungsprozesse und Handlungsspielräume einer Stadt wie Kaufbeuren erfahren möchten.

Behandelt werden unter anderem:

  • die Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltung
  • Aufgaben und Funktionen des Stadtrates
  • kommunale Organe und ihre Zuständigkeiten
  • Handlungsspielräume und Herausforderungen für Kommunen heute

Referent mit Praxiserfahrung

Der Vortrag wird gehalten von Dominik Weishaupt,
Diplom-Verwaltungswirt (FH), Verwaltungsbetriebswirt (BVS), Dozent und Bereichsleiter,
stellvertretender Hauptamtsleiter der Stadt Augsburg.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Kommunalverwaltung gibt er fundierte Einblicke in die Praxis kommunalpolitischer Arbeit – leicht verständlich und anschaulich.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion: Wie steht Kaufbeuren aktuell da? Welche Themen sind für die Zukunft wichtig? Welche Aufgaben sollte die Kommune in den kommenden Jahren besonders im Blick behalten?

Alle Interessierten – auch Freunde und Gäste – sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und sich zu informieren.

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Soziales

Neues aus dem Weltladen: Süßer Start in den Advent – mit fairer Bio-Schokolade

Adventskalender mit Genuss und gutem Gewissen

Pünktlich zur Adventszeit gibt es bei uns wieder den beliebten Adventskalender – gefüllt mit feinster Bio-Vollmilchschokolade. Hinter jedem Türchen steckt nicht nur eine süße Überraschung, sondern auch eine Geschichte von fairen Handelsbedingungen und hochwertigen Zutaten.

Was drin steckt: Qualität, die überzeugt

Der Adventskalender enthält ausschließlich Zutaten aus ökologischem Anbau und fairem Handel:

  • Zucker aus Paraguay
  • Kakao von Kleinbauern aus São Tomé und der Dominikanischen Republik
  • Milch von Bioland-zertifizierten Höfen im bayerischen Alpenvorland

Diese sorgfältig ausgewählten Rohstoffe machen die Schokolade zu einem besonderen Genuss – Tag für Tag.

Mehr als nur ein Kalender

Der Kalender ist nicht nur eine schöne Tradition für die Vorweihnachtszeit, sondern auch ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Süßwarenregal. Produziert unter fairen Bedingungen und mit Blick auf Umwelt und Mensch, ist er ein Zeichen für bewussten Konsum – ohne auf Genuss zu verzichten.

Weitere Weihnachtsleckereien im Sortiment

Neben dem Adventskalender führen wir eine Auswahl an weiteren Weihnachtssüßigkeiten – ebenfalls in bester Bio-Qualität und aus fairem Handel. Vorbeischauen lohnt sich!

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Soziales

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren stärkt Teilhabe und wächst weiter

Der Verein bleibt auf Wachstumskurs und setzt mit Nachdruck auf Vielfalt, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Kaufbeuren, 11.11.2025 – Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. wurde deutlich: Der Verein bleibt auf Wachstumskurs und setzt mit Nachdruck auf Vielfalt, Teilhabe und Selbstbestimmung. Neben positiven Berichten und vielversprechenden Projekten standen Vorstandswahlen, Rückblicke und Ausblicke auf die kommenden Jahre im Mittelpunkt.

Die Geschäftsführung berichtete von einem soliden Geschäftsjahr und betonte, dass die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren inzwischen die drittmitgliederstärkste in Bayern ist – ein Erfolg, auf den man stolz sein könne. Im Kinder- und Jugendbereich entstehen in den kommenden Jahren mehrere neue Einrichtungen: In Kooperation mit dem Kolpingwerk Augsburg eröffnet in Buchloe 2026 die erste Inobhutnahmestelle für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung in Südbayern, das Haus Mosaik in Füssen (Eröffnung 2027) sowie eine neue Kita in der Falkenstraße Neugablonz mit 160 Plätzen (Eröffnung 2026). Im März kommenden Jahres startet außerdem die Inklusionsgastronomie „Schauburg“ in der Kaufbeurer Kulturwerkstatt.

Im Wohnbereich entstehen die TENE (Tagesstätte für Erwachsene nach dem Erwerbsleben) im Wohnheim Luxdorfer Weg (Eröffnung 2026) und das neue Wohnheim in Füssen (Eröffnung 2027) mit 16 Plätzen für Menschen mit schwerst-mehrfachen Beeinträchtigungen und 8 Plätzen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung – ein Novum im Landkreis. „Die Nachfrage ist enorm – unsere Wartelisten zeigen, wie dringend diese Angebote gebraucht werden“, so Geschäftsführerin Claudia Kintrup.

Nach den Berichten folgten die Vorstandswahlen. „Die Lebenshilfe liegt mir sehr am Herzen, und es macht großen Spaß, mit diesem super Team zusammenzuarbeiten. Wenn ich darf, möchte ich mich gerne weiter dafür einsetzen, dass Menschen mit Beeinträchtigung bei uns im Zentrum stehen und Selbstbestimmung, Teilhabe und gesellschaftliche Öffnung weiter vorangetrieben werden“, sagte der amtierende Vorsitzende Wolfgang Neumayer, der einstimmig wiedergewählt wurde. Auch Andrea Bareth bleibt zweite Vorsitzende. Bestätigt wurden außerdem Frank Kroll als Schriftführer sowie Hans Raabe, Sabine Thoma und Gabi Weber als Beisitzer*innen. Hans Barth wurde als Nachfolger seiner Frau Gisela neu in den Vorstand gewählt. Wolfgang Neumayer dankte Gisela Barth herzlich für ihr Engagement im Vorstand in den vergangenen drei Jahren. Christopher Helbig und Maximilian Wagner bleiben Kassenprüfer.

Ein zentraler Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung bedeutet die Aufnahme von Benjamin Hirrle und Joel Kaiser in den Vorstand. Beide waren im vergangenen Jahr in den neu geschaffenen Vorstandsbeirat gewählt worden und bringen als Menschen mit Beeinträchtigung eigene Perspektiven und Erfahrungen ein. Zum Amtsantritt werden Hirrle und Kaiser gemeinsam mit Wolfgang Neumayer an der Bundesversammlung der Lebenshilfe in Berlin teilnehmen.

Vorstand und Geschäftsführung zeigten sich am Ende des Abends dankbar für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit, die den Erfolg der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren seit Jahren trägt. Zugleich blickt der Verein mit Sorge auf die aktuelle politische und finanzielle Großwetterlage: Die Verantwortlichen befürchten, dass Sparzwänge die Weiterentwicklung von Teilhabe und Inklusion gefährden könnten. Auf ihrem Weg will sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren davon jedoch nicht beirren lassen.

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Soziales

Naturschutz ohne Naturschutzbrille?!

In der landwirtschaftlichen Praxis mit Bewusstsein und Gespür gesehen und gelebt!

Mitte Oktober haben sich 25 Studierende der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren intensiv mit artenschutzfachlichen und naturschutzrechtlichen Themen beschäftigt. Hinzu kamen die Moorbewirtschaftung in Hinblick auf klimaresiliente Landbewirtschaftung sowie aktuelle Wolfs- und Biberherausforderungen. Die geblockte Unterrichtswoche im Fach Naturschutz und Landschaftspflege kombinierte theoretische Grundlagen mit Einblicken in die Praxis.

Von Biberdämmen und Heckenräumen – Vielfalt fördern, Nutzung sichern

Am Elbsee vermittelte Robert Stannecker von der Unteren Naturschutzbehörde OAL den Studierenden anschaulich, wie der Biber durch seine Bautätigkeit neue Lebensräume für viele andere Arten schafft. Aber was tun, wenn der fleißige Landschaftsbildner die landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigt oder gefährdet? Einfach anrufen, denn für die weitere Vorgehensweise bei Problemen mit dem Nager ist er der fachliche Unterstützer für Landwirte im Ostallgäu.

Bei der Heckenpflege leisten Landwirte einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und Attraktivität unserer Kulturlandschaft. Denn Hecken fungieren als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, vernetzen verschiedene natürliche und naturnahe Biotope miteinander und erhöhen die landschaftliche Vielfalt und damit den Erlebniswert der Landschaft. Aber auch für die Landwirtschaft selbst erfüllen sie wichtige Funktionen durch Wasserrückhalt, Wind- und somit Erosionsschutz sowie durch ihre ausgleichende Wirkung bei Temperaturschwankungen. Wie die fachgerechte Heckenpflege aussieht, erläuterte Bernd Nothelfer vom Bayerischen Landesamt für Umwelt anhand eines Feldgehölzes vor Ort.

Verborgene Vielfalt: Biodiversität auf dem Bauernhof

Welche Leistungen Landwirtinnen und Landwirte für die Biodiversität erbringen, ohne dass es Ihnen überhaupt bewusst ist, wurde beim Besuch eines Studierendenbetriebes deutlich. Vieles blieb bei den ersten Betriebsrundgängen im Verborgenen, bis es gemeinsam mit Claudia Schatz, Lehrkraft des Faches Naturschutz und Landschaftspflege und Ruth Schuhwerk, Fachberaterin bei Bioland, aufgedeckt wurde. Hier gilt „ordentlich schlampern“, um die Artenvielfalt zu unterstützen: denn in kleinen, unscheinbaren Ecken entstehen wertvolle Lebensräume – mit Nistplätzen, Überwinterungsmöglichkeiten und Nahrungsquellen. Zum Beispiel können offene Erdflächen oder -haufen für Erdhummeln und Wildbienen ein Zuhause und Rückzugsort im Winter sein – wenn man sie einfach liegen lässt.

Humus aufbauen. CO2 speichern. Zukunft sichern.

Der Besuch des Geschäftsführers des im CO2 Zertifikate Handel tätigen Unternehmens CarboCert, dass die Entlohnung der Humusaufbauleistungen von Landwirten anbietet, sorgte für eine lebendige Diskussion. Zwei praktizierende Betriebsleiter aus dem OA und dem OAL stellten mit gelebter Kreislaufwirtschaft auf einem 80 Kuh Betrieb mit Biogasanlage und Direktvermarktung und dem Anbau von Ackerfrüchten auf Dämmen in einem extensiv geführten Ökobetrieb ihre höchst unterschiedlichen Betriebskonzepte vor.

Die Naturschutz- und Landschaftspflegewoche machte deutlich: „Naturschutz und Landwirtschaft – Hand in Hand“ ist kein bloßes Motto, sondern ein gelebter Weg in die Zukunft. Der offene Dialog zwischen Studierenden und Referenten zeigte, dass Neugier und Kommunikationsbereitschaft die Grundlage dafür bilden.

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Kinder Soziales

Angebote für Väter im Rahmen des „Internationalen Männertages 2025“

Nachtwächterführung

Im Rahmen des „internationalen Männertages 2025“ luden die Familienstützpunkte „Hand in Hand“ und „Apfelkern“ Kaufbeuren, Väter oder weitere männliche Bezugspersonen, zusammen mit ihrem /ihren Kind/Kindern zu einem Bauernhofbesuch sowie einer Nachtwächterführung durch Kaufbeuren ein. Während Väter mit kleineren Kindern den Bauernhof erkundeten, lauschten Väter mit älteren Kindern gespannt den Erzählungen des Nachtwächters. Das Team der beiden Familienstützpunkte freut sich sehr, dass so viele Familien teilnahmen. 


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Kultur Soziales

Musik, Geschichten & Begegnung: Adventlicher Nachmittag im Generationenhaus

Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit mit Musik und Geschichten am 28. November

Am Freitag, den 28. November 2025, lädt das Generationenhaus Kaufbeuren um 14:30 Uhr herzlich zu einem adventlichen Nachmittag ein. In gemütlicher Atmosphäre erwartet die Gäste ein stimmungsvolles Programm aus Musik und Geschichten zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

Mitwirkende sind:

  • Anton Heider – mit besinnlichen und heiteren Texten
  • Ingrid Zasche – mit adventlichen Erzählungen
  • Die Wertachtaler Veehharfengruppe der Lebenshilfe Kaufbeuren – mit musikalischer Begleitung auf der Veeh-Harfe

Anmeldung erforderlich

Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, wird um eine Anmeldung bis spätestens 20. November 2025 gebeten.

Kontakt für Anmeldung:
📞 Telefon: 08341 / 9080898
📧 E-Mail: info@generationenhaus-kf.de

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Kultur Soziales

Neue „Stolpersteine“ erinnern an NS-Opfer aus Kaufbeuren

Künstler Gunter Demnig verlegt am 25. November vier Gedenksteine im Stadtgebiet

Am Dienstag, 25. November 2025, werden ab 9.00 Uhr in Kaufbeuren vier neue „Stolpersteine“ verlegt. Die Messingtafeln im Boden erinnern an Menschen aus Kaufbeuren, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Künstler Gunter Demnig, der das Erinnerungsprojekt 1991 initiiert hat, wird die Gedenksteine persönlich einsetzen.

Verlegt werden die Stolpersteine an vier Orten in der Innenstadt. Die Veranstaltung wird vom Stadtmuseum Kaufbeuren organisiert. Eine Jugendgruppe der Kulturwerkstatt unter Leitung von Jannis Konrad begleitet das Gedenken mit kurzen Beiträgen. Oberbürgermeister Stefan Bosse eröffnet die Zeremonie in der Kaiser-Max-Straße.

Vier Biografien, vier Erinnerungsorte

Kaiser-Max-Straße 9
9.00 – 9.30 Uhr
Für Ferdinand Weitnauer (1904–1940), der im Rahmen der NS-„Euthanasie“-Aktion in Grafeneck ermordet wurde.

Kaiser-Max-Straße 14
9.35 – 9.55 Uhr
Für Wilhelm Lion (1909–?), einen jüdischen Metzgergesellen, der mit seiner Familie 1943 deportiert wurde. Er überlebte den Holocaust und emigrierte 1949 in die USA.

Ludwigstraße 45
10.00 – 10.20 Uhr
Für Stefan Juli (1903–1971), der aufgrund seiner politischen Überzeugung verfolgt und inhaftiert wurde.

Alte Weberei 3
10.35 – 10.55 Uhr
Für Fabien Lacombe (1921–1993), einen französischen KZ-Häftling im Außenlager „Kommando Kaufbeuren“. Er dokumentierte seine Erfahrungen später in einem Buch.

10.55 – 11.00 Uhr
Abschluss und Dankwort.

Hinweis: Die Zeitangaben sind grobe Richtwerte. Für jede Verlegung werden etwa 20 Minuten eingeplant. Es wird empfohlen, von Beginn an teilzunehmen.

Hintergrund: Was sind „Stolpersteine“?

Die „Stolpersteine“ sind ein europaweites Kunst- und Erinnerungsprojekt von Gunter Demnig. Seit dem Jahr 2000 wurden über 107.000 dieser Gedenksteine verlegt (Stand August 2024). Sie erinnern an Opfergruppen des Nationalsozialismus am letzten selbstgewählten Wohn- oder Arbeitsort – durch eine individuell beschriftete Messingplatte im Gehweg.

Erinnerungskultur in Kaufbeuren

Seit 2020 werden in Kaufbeuren Stolpersteine verlegt. 2023 entstand zusätzlich die App „Kaufbeurer Stolpersteine“, die Interessierte auf einem digitalen Rundgang durch ausgewählte Biografien führt.

Weitere Verlegungen sind geplant. Angehörige, Schulen oder Gruppen, die sich für eine Projektarbeit zum Thema NS-Zeit interessieren, können sich an das Stadtmuseum Kaufbeuren wenden.

Weitere Informationen und eine Übersicht der bisherigen Stolpersteine:
🌐 www.kaufbeuren.de > Stadtgeschichte > Stolpersteine

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Gesundheit Soziales

Welt-Diabetestag rückt psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus

„Diabetes und Wohlbefinden“ – AOK unterstützt Betroffene mit Programmen und digitalen Angeboten

Der diesjährige Welt-Diabetestag steht unter dem Motto „Diabetes und Wohlbefinden“ und nimmt die psychische Gesundheit sowie die Arbeitssituation von Menschen mit Diabetes in den Blick. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind laut der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) im erwerbsfähigen Alter – viele von ihnen erleben Diskriminierung oder Vorurteile am Arbeitsplatz.

„Dank moderner Behandlungsmethoden sind an Diabetes erkrankte Menschen heute grundsätzlich genauso belastbar und leistungsfähig wie andere Beschäftigte“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Strukturierte Hilfe im Alltag: DMP „Curaplan“

Ein wichtiger Baustein der Versorgung sind sogenannte Disease-Management-Programme (DMP). Die AOK bietet mit „Curaplan“ ein strukturiertes Behandlungsprogramm sowohl für Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes an.

Die Teilnahme erfolgt über die hausärztliche oder diabetologische Praxis und ermöglicht:

  • Regelmäßige medizinische Betreuung
  • Schulungen zur Krankheitsbewältigung
  • Unterstützung im beruflichen Alltag

„Gerade bei Typ-2-Diabetes kann ein gesunder Lebensstil viel bewirken“, erklärt Hasel. Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein stabiles Körpergewicht helfen, den Blutzuckerspiegel im empfohlenen Bereich zu halten – und senken so das Risiko für Folgeerkrankungen.

Digitales Angebot: Der AOK-Online-Coach

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes stellt die AOK zusätzlich einen kostenlosen Online-Coach bereit. Das interaktive Programm bietet:

  • Hintergrundwissen zur Erkrankung
  • Praktische Alltagstipps
  • Videos, Animationen und Übungen
  • Wissenstests zur Selbstkontrolle

Nutzerinnen und Nutzer können das Angebot allein oder gemeinsam mit Angehörigen nutzen. „Oft hilft es Betroffenen sehr, wenn auch das Umfeld gut informiert ist“, so Hasel.

Weitere Informationen online:

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Soziales Verwaltung

ANNA hilft weiter – Neuer Chatbot für das Ausländeramt Kaufbeuren gestartet

Digitale Unterstützung für ausländische Bürgerinnen und Bürger rund um Aufenthalt, Nachzug und mehr

Seit Kurzem steht „ANNA“, der neue Chatbot der Stadt Kaufbeuren, allen ausländischen Bürgerinnen und Bürgern zur Seite, die Fragen zum Ausländeramt haben. ANNA soll helfen, häufige Anliegen rund um Aufenthaltstitel, Familiennachzug oder Terminvereinbarungen schnell und unkompliziert zu klären – rund um die Uhr.

Wer ist ANNA?

Der Name des Chatbots ist eine Hommage an Anna vom Hof, die legendäre Gründerin des Kaufbeurer Klosters. Ganz im Sinne dieser historischen Figur versteht sich auch ANNA als Helferin – modern, digital und lernfähig.

Fragen wie diese beantwortet ANNA:

  • Wie funktioniert der Nachzug von Ehepartnern, Eltern oder Kindern?
  • Ist eine Terminbuchung zwingend notwendig oder ist auch ein spontaner Besuch im Ausländeramt möglich?
  • Welche Unterlagen sind für einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis erforderlich?

ANNA liefert hierzu passende, verständliche Antworten und hilft so, sich optimal auf einen Termin im Ausländeramt vorzubereiten.

ANNA lernt stetig dazu

Der Chatbot basiert auf Künstlicher Intelligenz und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sollte ANNA einmal keine zufriedenstellende Antwort liefern, steht das Team des Ausländeramts weiterhin per E-Mail zur Verfügung:
📧 auslaenderamt@kaufbeuren.de

Ein gefördertes Pilotprojekt

Das Projekt wird durch das Bayerische Innenministerium unterstützt. Die Stadt Kaufbeuren gehört neben dem Landratsamt Rosenheim zu den ersten Kommunen, die ANNA einsetzen. Ziel ist es, den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen zu erleichtern und gleichzeitig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten.

Statement von Oberbürgermeister Stefan Bosse

Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßt die Einführung des Chatbots:

„Der Chatbot wird den ausländischen Bürgerinnen und Bürgern eine große Hilfe bei ihren Anliegen in Bezug auf das Ausländerwesen sein. Er ist selbsterklärend, leicht zu bedienen und unterstützt dabei, viele Fragen im Vorfeld bereits zu beantworten. Wir hoffen, dass ANNA gut angenommen wird.“

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Soziales

Frisches Wasser für die Stadt: Kneipp-Anlage am Jordanpark geplant

Neuer Gesundheitspark soll innerstädtische Erholung fördern – Spendenkampagne gestartet

Ein Wassertretbecken mitten in der Stadt: Was für viele Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren bislang nur ein Wunsch war, könnte bald Realität werden. Oberbürgermeister Stefan Bosse hat kürzlich die Planungen für eine Kneipp-Anlage am Jordanpark vorgestellt. Entstehen soll diese auf der frei gewordenen Fläche nach dem Abriss der früheren Gaststätte „Bad“.

Die neue Grünfläche soll den bestehenden Jordanpark sinnvoll erweitern – nicht nur als Ort der Bewegung und Erholung, sondern auch zur Verbesserung des Stadtklimas. Planer sprechen von einem echten Gewinn für die Innenstadt und einer Aufwertung der „grünen Lunge“ Kaufbeurens.

Gesundheit trifft Stadtentwicklung

Die Maßnahme wird überwiegend vom Freistaat Bayern getragen. Im Rahmen des Förderprogramms „Klima wandel(t) Innenstadt“ übernimmt dieser 90 Prozent der Kosten. Der noch offene Eigenanteil von knapp 30.000 Euro soll durch Spenden gedeckt werden.

„Wir wollen dieses Projekt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möglich machen“, so OB Stefan Bosse.

Unterstützung kommt bereits vom Kneippverein Kaufbeuren e.V., der nicht nur finanziell zum Projekt beiträgt, sondern sich auch ideell stark einbringt. Ebenfalls beteiligt ist die Sparkassenstiftung Allgäu.

Spenden für ein gemeinsames Ziel

Der Kneippverein Kaufbeuren e.V. übernimmt die Abwicklung der Spendenaktion. Er stellt Spendenbescheinigungen für das Finanzamt aus und leitet die Gelder vollständig an die Stadt weiter.

Spendenkonto:
🏦 Kneippverein Kaufbeuren e.V.
💶 IBAN: DE88 7335 0000 0000 0362 36
📝 Verwendungszweck: Spende Kneipp-Anlage

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Soziales

Katzenflut im Ostallgäu: Tierschutzverein Marktoberdorf kämpft am Limit

Rekordzahlen bei Fundtieren – Verein fordert Kastrationspflicht und bittet um Hilfe

In Scheunen, Gärten und auf verlassenen Grundstücken des Ostallgäus spielt sich derzeit ein weitgehend unbeachtetes Drama ab. Hunderte freilebende Katzen bringen ungewollt Nachwuchs zur Welt – viele überleben nicht. Der Tierschutzverein Marktoberdorf schlägt Alarm: Die Zahl der aufgenommenen Tiere hat ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht.

„Die Zahlen sprechen eine erschütternde Sprache“, berichtet eine ehrenamtliche Helferin. „Wir haben dieses Jahr bereits über 130 Katzen kastriert. Trotzdem mussten wir 17 trächtige Tiere aufnehmen – daraus wurden über 80 Kitten, die jetzt versorgt und vermittelt werden müssen.“

Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Situation spitzt sich weiter zu.

Ursache: Fehlende gesetzliche Regelung

Im Landkreis Ostallgäu fehlt eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen mit Freigang. Der Tierschutzverein sieht darin das zentrale Problem.

„Ohne gesetzliche Verpflichtung drehen wir uns im Kreis“, heißt es vom Verein.

Eine unkastrierte Katze kann rechnerisch bis zu 50 Nachkommen pro Jahr verursachen. Die Folge: exponentielles Wachstum – und zunehmendes Tierleid.

Massive Belastung für den Tierschutzverein

Die stetig wachsende Zahl an Katzen bringt den Verein an seine finanziellen und personellen Grenzen. Drei zentrale Kostenfaktoren setzen besonders unter Druck:

Energiekosten

Die Tierunterkünfte müssen beheizt und beleuchtet werden – die Preise dafür sind stark gestiegen.

Tierarztkosten

Die neue Gebührenordnung (GOT) lässt die Ausgaben für Kastrationen, Impfungen und Behandlungen deutlich ansteigen.

Betreuung und Pflege

Über 400 Tiere wurden 2025 bereits aufgenommen. Ihre Versorgung ist aufwendig und bindet viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

„Was wir hier leisten, ist eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so der Verein.

Appell an alle Katzenhalter im Ostallgäu

Der Verein ruft eindringlich zu mehr Verantwortung auf. Jeder Halter kann konkret helfen:

1. Kastration

Verhindert ungewollten Nachwuchs – und schützt das eigene Tier.

2. Chippen

Der Mikrochip dient als digitaler Ausweis und hilft, entlaufene Tiere zu identifizieren.

3. Registrierung

Nur mit Registrierung bei Haustierregistern wie TASSO oder Findefix kann ein Tier im Verlustfall seinem Halter zugeordnet werden.

Spenden dringend benötigt

Um weiterhin helfen zu können, bittet der Tierschutzverein um Unterstützung:

„Jede Spende hilft, das Leid zu lindern – und unsere Arbeit langfristig zu sichern.“

Spendenkonto:
Tierschutzverein Marktoberdorf e.V.
IBAN: DE66 7335 0000 0240 0220 04
Sparkasse Allgäu
Verwendungszweck: Katzennotstand

Weitere Informationen und Hilfsmöglichkeiten unter:
🔗 www.thmod.de

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