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Soziales Veranstaltung

Das Sommerfest der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Begeisterung durch Vielfalt, Begegnung und guter Stimmung

Bei bestem Sommerwetter feierten die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und die Wertachtal-Werkstätten am Samstag, 4. Juli 2026, gemeinsam mit zahlreichen Besucher*innen ihr traditionelles Sommerfest rund um das Gelände Am Sonneneck 47. Den ganzen Tag über verwandelte sich das Areal in einen lebendigen Treffpunkt für Menschen jeden Alters – mit vielen Mitmachaktionen, Musik und kulinarischen Angeboten.

An den zahlreichen Spiel-, Bastel- und Bewegungsstationen war den ganzen Tag über viel los. Ob beim Basteln, an den Infoständen oder bei den abwechslungsreichen Mitmachangeboten, wie der Radaktion des ADFC – überall wurde ausprobiert, gelacht und gemeinsam Zeit verbracht. Die Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Wertachtal-Werkstätten präsentierten ihre Arbeit und kamen mit vielen interessierten Besucher*innen ins Gespräch.

Für beste Unterhaltung sorgten die musikalischen Beiträge der Band Mindshop sowie der Singer-Songwriter*innen Nijala und Schecki, die das Sommerfest den ganzen Tag über begleiteten und für eine tolle Atmosphäre sorgten.

Das Sommerfest zeigte so einmal mehr, wie wertvoll Orte der Begegnung sind. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verbrachten gemeinsam einen unbeschwerten Tag, knüpften neue Kontakte und erlebten, wie bereichernd Vielfalt und Miteinander sein können. Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren bedankt sich herzlich bei allen Besucher*innen, den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Gemeinsam machten sie den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

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Bildung Soziales

BRK-Schulung bereitet pflegende Angehörige und Ehrenamtliche auf ihren Einsatz vor

Erfolgreicher Abschluss der Qualifizierung für die Nachbarschaftshilfe in Kaufbeuren

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Schulung für pflegende Angehörige und künftige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Nachbarschaftshilfe des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu zu Ende gegangen. Insgesamt 15 Teilnehmende aus Kaufbeuren und der Region trafen sich an fünf Montagnachmittagen, um sich auf ihre Aufgaben in der häuslichen Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf vorzubereiten.

Auf dem Programm standen unter anderem die Themen Erste Hilfe, Kommunikation, Demenz sowie Selbstfürsorge. Neben den fachlichen Inhalten entwickelte sich ein offener und lebendiger Austausch zwischen den Teilnehmenden, den auch Schulungsleiterin Corinna Praetorius von der Fachstelle für pflegende Angehörige als bereichernd empfand.
Die Rückmeldungen zur Schulung in Kaufbeuren fielen durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die praxisnahen Inhalte und die angenehme Lernatmosphäre. „Schade, dass wir uns nächsten Montag nicht wieder treffen!“, brachte es eine zukünftige Helferin zum Abschluss der Schulung auf den Punkt.

Beim letzten Treffen erhielten die Teilnehmenden ihre Zertifikate und als Dankeschön Blumen für ihren Einsatz. „Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schulung für ihr Engagement. Es ist schön, dass wir wieder neue Helferinnen und Helfer für unsere Nachbarschaftshilfe begrüßen können, die wertvolle Arbeit leisten, um pflegende Angehörige zu entlasten“, freut sich Corinna Praetorius.

Wer sich für eine Mitarbeit in der Nachbarschaftshilfe interessiert oder weitere Informationen erhalten möchte, kann sich an die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu wenden: fachstelle.oal@brk.de, Telefon 08342 966943.

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Senioren Soziales

Gelungenes Frühlingsfest in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen in Kaufbeuren

Angehörige und Gäste verbringen einen fröhlichen Nachmittag mit Musik, Gesang und einer besonderen Showeinlage

Fröhliche Stimmung, gemeinsames Singen und viele lachende Gesichter prägten das Frühlingsfest der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen in Kaufbeuren. Gemeinsam mit Angehörigen verbrachten die Tagesgäste einen abwechslungsreichen Nachmittag in den Räumen der Einrichtung.

Für einen besonderen Höhepunkt sorgten die Mitarbeiterinnen der Tagespflege mit einer humorvollen Showeinlage zum Schlagerklassiker „Das knallrote Gummiboot“. Mit passenden Accessoires und viel Engagement brachten sie die Gäste immer wieder zum Schmunzeln und ernteten dafür Applaus.

mehr zu den Tagespflegen des BRK Kreisverbands Ostallgäu

Musikalisch begleitet wurde das Fest von Martin Simon, der mit bekannten Liedern zum Mitsingen einlud. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam Erinnerungen aufleben zu lassen und die vertrauten Melodien mitzusingen. So entstand eine herzliche Atmosphäre, die den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis machte.
„Solche Feste sind für unsere Gäste und deren Angehörige eine schöne Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und unbeschwerte Momente zu erleben“, freut sich Helga Lehmann, Leiterin der BRK-Tagespflege.

Die Tagespflege Stiftsterrassen des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu bietet älteren und demenzkranken Menschen tagsüber Betreuung, Gemeinschaft und individuelle Unterstützung. Gleichzeitig entlastet das Angebot Angehörige im Alltag. Die Einrichtung befindet sich in den Stiftsterrassen in Kaufbeuren und ist montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Neben den Stiftsterrassen betreibt der BRK-Kreisverband Ostallgäu eine weitere Tagespflege in Kaufbeuren in der Hüttenstraße 5 im Stadtteil Neugablonz. Auch diese Einrichtung ist montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet und bietet älteren sowie demenzkranken Menschen individuelle Betreuung und ihren Angehörigen wertvolle Entlastung im Alltag.

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Senioren Soziales

Stiftungsausflug führte in die Südsee-Sammlung nach Obergünzburg

Seniorinnen und Senioren der Stiftung Nächstenliebe in Aktion bei der Führung durch die Südsee-Sammlung im Historischen Museum Obergünzburg.

Gemeinsamer Nachmittag mit Kultur, Begegnung und gemütlichem Ausklang

Neugablonz/Obergünzburg 25. Juni 2026. Einen besonderen und zugleich sehr bereichernden Ausflug haben am Donnerstag, 25. Juni 2026, acht Seniorinnen und Senioren sowie eine Ehrenamtliche der Stiftung Nächstenliebe in Aktion unternommen. Ziel war die Südsee-Sammlung im Historischen Museum Obergünzburg, wo die Gruppe im Rahmen einer Führung spannende Einblicke in eine außergewöhnliche Sammlung erhielt.

Ursprünglich hatten noch weitere Teilnehmerinnen mitfahren wollen. Aufgrund der großen Hitze mussten jedoch drei Personen kurzfristig absagen. Die Seniorinnen und Senioren, die dabei sein konnten, zeigten sich umso begeisterter von dem Besuch.

Die Südsee-Sammlung Obergünzburg, über die man sich unter www.suedseesammlung.de näher informieren kann, macht auf besondere Weise erfahrbar, wie die Südsee ins Allgäu gekommen ist. Im Mittelpunkt steht der gebürtige Obergünzburger Kapitän Karl Nauer, der von 1874 bis 1962 lebte und dem Norddeutschen Lloyd angehörte. Aus seinen Reisen und seiner Tätigkeit im pazifischen Raum entstand eine beeindruckende ethnographische Sammlung, die er seinem Heimatort stiftete.

Während der Führung erhielten die Besucherinnen und Besucher interessante Informationen über die Geschichte der Sammlung, über Alltags- und Kultgegenstände aus dem pazifischen Raum sowie über die Verbindung zwischen Obergünzburg und der Südsee. Dabei wurde deutlich, dass das Museum nicht nur historische Objekte zeigt, sondern auch zum Nachdenken über Begegnung, Kultur, Geschichte und Verantwortung einlädt.

Nach dem Museumsbesuch ließ die Gruppe den Nachmittag im nahegelegenen Eiscafé Venezia ausklingen, das nur wenige Schritte vom Historischen Museum entfernt liegt. Bei Eis, Kaffee und Kuchen blieb noch ausreichend Zeit für Gespräche, Erinnerungen und ein gemütliches Beisammensein.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion bietet regelmäßig Begegnungs- und Unterstützungsangebote für Seniorinnen und Senioren an. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Treffen, Ausflüge, das samstägliche Frühstück im Family Center und Möglichkeiten, Gemeinschaft zu erleben. Der Ausflug nach Obergünzburg war ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig kleine Höhepunkte im Alltag sein können — gerade für Menschen, die sich über persönliche Begegnung und liebevolle Gemeinschaft besonders freuen.

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Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Sommerfest im Baumgärtle

Foto: Felix Franke

bei ausgelassener Stimmung feierten die Gäste im Seniorentreff

Rund 40 Besucherinnen und Besucher trotzten der Hitze und genossen einen Nachmittag voller Musik, Gespräche, Gegrilltem und Kaffee und Kuchen am Sommerfest des Seniorentreffs Baumgärtle im gemütlichen Garten des Treffpunkts.

Die musikalische Begleitung des Nachmittags lieferte Reinhold Obermayr, der mit einer bunten Auswahl an für gute Stimmung sorgte. „Es macht einfach Freude, die Menschen hier lachen und singen zu sehen“, sagte Obermayr nach dem Auftritt. Die Besucherinnen und Besucher klatschten im Takt, sangen mit und bedankten sich mehrmals persönlich bei dem Musiker für die gelungene Unterhaltung.

Felix Franke, Sachgebietsleiter der Senioreneinrichtungen bedankte sich in seinen Grußworten bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Sommerfest überhaupt erst möglich machten. Der Seniorentreff sucht weiterhin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die den Betrieb und die vielfältigen Angebote unterstützen möchten. Interessierte können sich telefonisch Büro des Seniorentreffs unter 08341/ 437144 melden. Für die Mitarbeit wird eine kleine Aufwandsentschädigung gezahlt.

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Bildung Gesundheit Soziales

Qualifizierungskurs Hospizbegleitung 2027

Frau Stegmann

Zeit schenken – Leben berühren

Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2027 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.

Der Kurs startet im Februar 2027. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben. Interessierte können sich bei Blicklicht melden: 08341-9602952 oder info@blicklicht.org

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Gesundheit Senioren Soziales

Wenn die Hitze zur Belastung wird

Das Angebot der Hitzeschutzraum ist in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt

Hitzeschutzraum im Family Center Neugablonz wieder geöffnet – Stiftung hofft auf Nachahmer in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen

Neugablonz 23. Juni 2026. Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion hat in den vergangenen Tagen erstmals ihren Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz geöffnet. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die während heißer Sommertage einen kühlen und geschützten Aufenthaltsort suchen.

Aktuelle Öffnungszeiten und Kontakt

Wegen der anhaltenden extremen Hitze ist der Hitzeschutzraum in dieser Woche wieder täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus soll der Raum künftig immer dann geöffnet werden, wenn der Deutsche Wetterdienst Hitzewarnungen für Kaufbeuren und Umgebung ausgibt.

Wer unsicher ist, ob der Hitzeschutzraum geöffnet ist, kann gerne telefonisch unter 0151-71993474 oder per E-Mail an w.gross@nia-stiftung.org nachfragen.

Bekanntheit bislang noch gering

Die ersten Erfahrungen zeigen jedoch, dass das Angebot in der Bevölkerung bislang noch nicht ausreichend bekannt ist. Obwohl bereits vor der Eröffnung eine Pressemitteilung veröffentlicht wurde, haben bislang nur wenige Menschen den Weg in den klimatisierten Schutzraum gefunden.

Das überrascht uns nicht völlig“, erklärt Stiftungsvorstand Wolfgang Groß. „Der Hitzeschutzraum ist ein neues Angebot in Kaufbeuren. Viele Menschen wissen vermutlich noch gar nicht, dass sie während extremer Hitzezeiten kostenlos einen kühlen Aufenthaltsort nutzen können. Deshalb müssen wir die Information noch deutlich intensiver verbreiten.“

Was Besucherinnen und Besucher erwartet

Der Hitzeschutzraum befindet sich im Family Center der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in der Hüttenstr. 10 in Neugablonz. Besucherinnen und Besucher finden dort eine angenehme Raumtemperatur, Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser sowie die Möglichkeit, sich auszuruhen, Kontakte zu pflegen oder einfach einige Stunden den hohen Außentemperaturen zu entkommen. Darüber hinaus stehen den Gästen Bücher, Lesematerial und verschiedene Spiele zur Verfügung, sodass sie sich die Zeit angenehm vertreiben können. Die Betreuerinnen und Betreuer des Hauses stehen außerdem gerne für Gespräche bereit.

Besonders wichtig für gefährdete Gruppen

Besonders für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen können längere Hitzeperioden eine erhebliche Belastung darstellen. Auch Familien mit Kleinkindern sowie Menschen, die in schlecht gekühlten Wohnungen leben, profitieren von einem solchen Angebot.

Weitere Informationskampagne geplant

Die Stiftung plant deshalb, in den kommenden Wochen verstärkt über den Hitzeschutzraum zu informieren. Neben weiteren Veröffentlichungen in den sozialen Medien sollen auch lokale Informationsplattformen und Netzwerke genutzt werden, damit möglichst viele Menschen von diesem Angebot erfahren und es bei zukünftigen Hitzewellen rechtzeitig in Anspruch nehmen können.

Dank an Unterstützer und Ausblick

Wolfgang Groß betont zugleich seine Dankbarkeit gegenüber allen Unterstützern: „Wir sind sehr dankbar, dass dieses Projekt durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen und die Unterstützung unserer Partner überhaupt möglich geworden ist. Vielleicht braucht es einfach etwas Zeit, bis sich die Information in der Bevölkerung etabliert hat. Unser Wunsch ist es, dass jeder Mensch in Kaufbeuren weiß: Wenn die Temperaturen zu hoch werden, steht im Family Center ein kühler und geschützter Ort offen. Gerne können sich noch Bürgerinnen und Bürger bei uns melden, die den Hitzeschutzraum stundenweise betreuen möchten.“

Wolfgang Groß verbindet mit dem Projekt noch einen weiteren Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn unser Hitzeschutzraum auch andere Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen und Organisationen inspiriert. Angesichts zunehmender Hitzeperioden könnten vielerorts Räume geöffnet werden, in denen Menschen kostenlos Schutz, Abkühlung und Gemeinschaft finden. Wenn aus einer guten Idee viele gute Ideen werden, profitieren letztlich die Menschen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.“

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion wird über zukünftige Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums jeweils rechtzeitig informieren.

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Kinder Soziales

Bereits zum vierten Mal wurden in Kaufbeuren Assistenzkräfte für Kitas erfolgreich qualifiziert

Neue Assistenzkräfte. Diese erhielten jetzt ihr Zertifikat.

Die Assistenzkräfte sind ein wichtiger Bestandteil der Kinderbetreuung. Sie unterstützen und entlasten die städtischen Kita-Teams als „Helfende Hände“ bei der täglichen Arbeit.

Zu ihren Aufgaben gehören die Begleitung bei Ausflügen und Projekten sowie Hilfe in der Organisation des pädagogischen Alltags. Dadurch gewinnen die Teams zusätzliche Unterstützung und können die individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihre pädagogischen Aufgaben besser in den Mittelpunkt stellen.

Die Qualifizierung vermittelte den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse in den Bereichen kindliche Entwicklung, Bildungs- und Erziehungsarbeit, Kommunikation mit Kindern und Eltern sowie Zusammenarbeit im Team. Während der Ausbildung konnten die angehenden Assistenzkräfte zudem in den städtischen Kitas hospitieren und mit dem Abschluss ihre Tätigkeit aufnehmen. Durch die fachlich fundierte und praxisnahe Gestaltung der Qualifizierung wurden die Teilnehmenden optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben in den Kindertageseinrichtungen vorbereitet.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt hebt die fundierte Ausbildung der Assistenzkräfte hervor: „Ich möchte besonders das Engagement der Bildungsleiterin Katrin Frindert und ihrem Team hervorheben. Die wertschätzende Lernatmosphäre sowie die professionelle Begleitung bildet die fundierte Grundlage, damit alle Beteiligten, aber vor allem die Kinder in den Betreuungseinrichtungen, im Ergebnis von dieser wirklich ausgezeichneten Qualifizierung profitieren. Ich danke Katrin Frindert und ihrem Team. Darüber hinaus beglückwünsche ich alle neuen Assistenzkräfte und bedanke mich herzlich für ihren Einsatz, um die Betreuung unserer Kleinsten in Kaufbeuren mit sicherzustellen.“

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Kultur Soziales

Die WendeJacken begeistern beim Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Mit Leichtigkeit über die großen Fragen des Lebens

Mit Humor, Spontanität und jeder Menge Kreativität haben die WendeJacken das Publikum im voll besetzten Stadttheater Kaufbeuren begeistert. Die Improvisationstheater-Gruppe war am Samstagabend Teil des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ und sorgte für einen Abend, der immer wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.

Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., begrüßte als Veranstalter die Gäste und stimmte sie auf einen besonderen Theaterabend ein. Dass die WendeJacken dafür die richtige Wahl waren, zeigte sich schnell. Bereits zu Beginn gelang es dem Ensemble, das Publikum aktiv einzubeziehen. Beim Lied „My Bonny is over the Ocean“ mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei jedem gesungenen „B“ von ihren Sitzen aufspringen. Die Stimmung im Saal war damit von Anfang an gelöst.

Wie beim Improvisationstheater üblich entstanden alle Szenen spontan auf der Bühne. Das Publikum lieferte Begriffe, Orte oder Fragestellungen, aus denen die Schauspielerinnen Geschichten entwickelten. Ob ein Berg zum Nachdenken, ein magischer Waldfriedhof oder ein Leiterwagen als Grundlage für einen gemeinsamen Song – die Ideen des Publikums wurden kreativ aufgegriffen. Mit viel Spontanität und Einfallsreichtum bezogen die WendeJacken das Publikum immer wieder ein. Patrick Lutz begleitete die Improvisationen dabei gekonnt am Klavier und verlieh vielen Szenen und Liedern den passenden musikalischen Rahmen.

Die Bilder des Abends

Fotos: Claus Tenambergen

Auf der Bühne standen an diesem Abend Nadine Viktor, Simone Schatz und Lorna Monaghan. Letztere sorgte mit einer außergewöhnlichen Gebärdensprachen-Performance für besondere Begeisterung. Mit großem körperlichem Ausdruck übersetzte sie ein improvisiertes Interview und sorgte damit für viele Lacher im Publikum. Ausgangspunkt des Interviews war die Frage „Was würdet ihr tun, wenn ihr nur noch zwei Wochen zu leben hättet?“. Damit griffen die WendeJacken eine Fragestellung des Hospizvereins auf, die den Besucherinnen und Besuchern bereits vom „Baum des Lebens“ bekannt ist.

Der „Baum des Lebens“ war auch im Stadttheater wieder präsent und wurde von vielen Gästen genutzt. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken und Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten festhalten und am Baum anbringen. So entstand neben der Unterhaltung auch Raum für persönliche und nachdenkliche Momente. „Es war ein richtig guter Abend. Die WendeJacken haben das Publikum hervorragend unterhalten. Gleichzeitig haben sie immer wieder Themen aus dem Umfeld der Hospizarbeit aufgenommen – aber mit einer Leichtigkeit und einem Humor, die genau zu diesem Abend gepasst haben“, zog Michael Feistl ein positives Fazit. Am Ende dankte das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern mit lang anhaltendem Applaus. Die WendeJacken verabschiedeten sich mit einer Zugabe und hinterließen viele gut gelaunte Gäste.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Senioren Soziales

Hitzeschutzraum der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist geöffnet

KI-generierte Grafik

Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen und der zunehmenden Hitzebelastung öffnet die Stiftung Nächstenliebe in Aktion an vier Tagen ihren Hitzeschutzraum

Der Hitzeschutzraum der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist diese Woche aufgrund der hohen Temperaturen am Donnerstag noch bis 16:00 Uhr sowie Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Er steht allen Menschen offen, die während der heißen Tagesstunden eine kühle, geschützte und ruhige Aufenthaltsmöglichkeit suchen.

Besonders eingeladen sind ältere Menschen, gesundheitlich beeinträchtigte Personen, Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, denen die Hitze zu schaffen macht. Der Hitzeschutzraum bietet Platz für maximal 40 Personen und befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10 in Neugablonz. Die Nutzung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Während der Öffnungszeiten steht kostenloses Trinkwasser zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher können sich in dem klimatisierten Raum ausruhen, abkühlen und für einige Zeit der großen Hitze entgehen. „Gerade an sehr heißen Tagen brauchen besonders gefährdete Menschen Orte, an denen sie sich unkompliziert aufhalten und erholen können. Mit unserem Hitzeschutzraum möchten wir ein niedrigschwelliges Angebot schaffen und ganz praktisch helfen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.

Die Stiftung weist darauf hin, dass anhaltende Hitze insbesondere für ältere Menschen, Kinder, chronisch kranke Personen und Menschen ohne ausreichend kühle Wohnräume belastend sein kann. Daher bittet die Stiftung auch Angehörige, Nachbarn und Bekannte, auf gefährdete Personen in ihrem Umfeld zu achten und gegebenenfalls auf das Angebot hinzuweisen.

Der Hitzeschutzraum ist ein weiteres praktisches Hilfsangebot der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, die sich in Neugablonz unter anderem für Senioren, Familien, Menschen mit geringem Einkommen, Geflüchtete und sozial benachteiligte Personen engagiert.

Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums:

Donnerstag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sonntag: 10:00 Uhr buis 16:00 Uhr

Ort:

Stiftung Nächstenliebe in Aktion
Stumpesaal im Family Center
Hüttenstraße 10
87600 Kaufbeuren-Neugablonz

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Bildung Kultur Senioren Soziales Veranstaltung

Urlaub ohne Koffer

Teilnehmer der Woche gemeinsam mit Sponsoren und Unterstützer. Foto: Seniorenbüro Kaufbeuren

Beliebtes Angebot des Seniorenbeirats wieder in der Herzogsägmühle

Eine Woche Urlaub machen, dabei aber im eigenen Bett schlafen können und keine Koffer packen zu müssen, so lässt sich das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ des Seniorenbeirats Kaufbeuren beschreiben. Die Teilnehmer werden morgens bequem zuhause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht.

Das Ziel in diesem Jahr war wieder Herzogsägmühle. Trotz zwischenzeitlichem Regenwetter konnten die Urlauber wieder eine schöne, erholsame aber auch sehr abwechslungsreiche Woche verbringen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug in die Kirche und Besichtigung des Gauklerhofs in Rott. Besichtigung verschiedener Angebote auf der Anlage der Herzogsägmühle selbst, einkaufen im eigenen Markt und vielseitige Aktivitäten, wie beispielsweise, Gedächtnistraining und Bewegungsangebote.

In der Mitte der Woche gab es wieder den traditionellen „Promitag“, ein Beisammensein der Seniorinnen und Senioren mit den Sponsoren und Organisatoren. Abgerundet wurde die Woche am Freitag mit gemeinsamen Singen mit dem Bickenrieder Duo bestehend aus Ingrid Greifenhagen. Es blieb aber auch genug Zeit für Karten spielen, sich unterhalten oder einfach mal die Seele baumeln lassen und den Urlaub genießen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse betonte in seinen Grußworten die Bedeutung dieser Veranstaltung für Senioren und bedankte sich bei der Bundeswehr Kaufbeurens, die in diesem Jahr 2.000 Euro aus dem Programm „Helfen macht Schule“ gespendet haben. Weiteren Dank sprach Bosse der Kaufbeurer Initiative aus, die das Projekt mit 500 Euro, Einnahmen aus der „lebenden Grippe“ unterstützen. Getragen wird das Projekt auch durch die Ehrenamtlichen, die die Urlauber in der Woche tatkräftig unterstützen und sich um die Senioren kümmern. „Erst durch dieses Engagement ist es uns überhaupt möglich, diese Woche anbieten zu können“, betonte Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaufbeuren ebenfalls in seinen Grußworten. Nähere Informationen über das Angebot „Urlaub ohne Koffer“ erhalten Sie im Seniorenbüro unter 08341/437203.

 

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Soziales Veranstaltung

Sommerfest der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Das große Vereinsfest in Kaufbeuren

Am Samstag, 4. Juli 2026, feiern wir von 11 bis 17 Uhr am Sonneneck 47 in Kaufbeuren unser großes Vereinsfest – und alle sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen!

Freut euch auf einen Tag voller Spaß, Begegnungen und guter Unterhaltung für die ganze Familie. Euch erwarten ein Rad-Parcours des ADFC, Spiele und Mitmach-Aktionen, Kaffee und Kuchen, Leckeres vom Grill sowie Live-Musik von @‌Mindshop.music, @nijala.music und @lucasscheck.music

Der Eintritt ist frei. Bringt gerne Freund*innen, Bekannte und Verwandte mit – gemeinsam wird das Fest noch bunter und schöner. Wir freuen uns auf euch!

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Soziales Wirtschaft

Großzügige Sachspende der Firma GRUMA Nutzfahrzeuge

Anlieferung des Linde-Elektrohochhubwagens auf dem Gelände des Family Centers. Foto: Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Beweglicher Elektrohochhubwagen erleichtert künftig die Lagerarbeit im Family Store

Kaufbeuren-Neugablonz, 15. Juni 2026 – Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion freut sich über eine besonders wertvolle und praktische Unterstützung für ihre Arbeit im Family Center und Family Store in Kaufbeuren-Neugablonz: Die Firma GRUMA Nutzfahrzeuge GmbH hat der Stiftung einen beweglichen Linde-Elektrohochhubwagen als großzügige Sachspende zur Verfügung gestellt. Die Anlieferung des Geräts erfolgte am 2. Juni 2026.

Für die tägliche Arbeit im Family Store bedeutet diese Spende eine große Erleichterung. Im Lager des sozialen Secondhand-Kaufhauses werden regelmäßig Möbel, Haushaltswaren, Kleidung, Kartons, Paletten und viele weitere Sachspenden bewegt, sortiert, zwischengelagert und für den Verkauf vorbereitet. Gerade schwere oder sperrige Gegenstände stellen dabei immer wieder eine körperliche Herausforderung für Mitarbeitende und Ehrenamtliche dar. Der Elektrohochhubwagen hilft künftig dabei, Arbeitsabläufe sicherer, effizienter und deutlich rückenschonender zu gestalten.

„Wir sind der Firma GRUMA außerordentlich dankbar für diese großzügige Sachspende“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Ein solches Gerät ist für unsere tägliche Arbeit kein Luxus, sondern eine sehr konkrete Hilfe. Es unterstützt unsere Mitarbeitenden, entlastet unsere Ehrenamtlichen und trägt dazu bei, dass wir die vielen Sachspenden, die uns anvertraut werden, noch besser und verantwortungsvoller einsetzen können.“

Die Verbundenheit zur Firma GRUMA reicht bereits viele Jahre zurück. Schon zu Zeiten der internationalen Hilfsorganisation humedica, deren langjähriger Geschäftsführer Wolfgang Groß war, unterstützte das Unternehmen humanitäre Arbeit und soziales Engagement. Auch die Stiftung Nächstenliebe in Aktion durfte in der Vergangenheit bereits Unterstützung erfahren. Die aktuelle Sachspende knüpft damit an eine lange Tradition der Hilfsbereitschaft und gesellschaftlichen Verantwortung an.

„Es ist für uns sehr bewegend zu erleben, dass Unternehmen aus der Region nicht nur wirtschaftlich erfolgreich arbeiten, sondern auch ein Herz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen haben“, so Wolfgang Groß weiter. „GRUMA-Geschäftsführer Hans Gruber und dessen Tochter Sophie zeigen mit dieser Spende, dass soziale Verantwortung ganz praktisch werden kann. Genau solche Partnerschaften machen es möglich, dass wir als Stiftung unbürokratisch und wirksam helfen können.“

Der Family Store der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist weit mehr als ein Secondhand-Laden. Er ist Teil des Family Centers in Neugablonz und verbindet praktische Hilfe, nachhaltige Wiederverwendung, Begegnung und soziale Unterstützung. Menschen mit geringem Einkommen finden dort gut erhaltene Kleidung, Möbel, Haushaltswaren und vieles mehr zu erschwinglichen Preisen. Gleichzeitig werden durch Sachspenden Ressourcen geschont und Gegenstände weitergegeben, die andernfalls möglicherweise entsorgt würden.

Neben dem Verkauf im Family Store versteht sich das Family Center als Ort der Begegnung, Unterstützung und gelebten Nächstenliebe. Unterschiedliche Angebote für Seniorinnen und Senioren, Familien, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen in besonderen Lebenssituationen gehören ebenso zur Arbeit wie persönliche Gespräche, konkrete Einzelfallhilfe und die Vernetzung mit anderen sozialen Akteuren.

Die neue technische Ausstattung im Lager trägt dazu bei, diese Arbeit auch organisatorisch und logistisch weiter zu stärken. Gerade weil viele Abläufe im Hintergrund stattfinden, ist eine funktionierende Lagerstruktur für den Family Store von großer Bedeutung. Der Elektrohochhubwagen wird künftig dabei helfen, Sachspenden sicher zu bewegen, Lagerflächen besser zu nutzen und die körperliche Belastung der Mitarbeitenden zu reduzieren.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion bedankt sich herzlich bei der Firma GRUMA für diese wertvolle Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in die Arbeit der Stiftung.

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Gesundheit Soziales

Weg für Überkreuz-Spende frei

Tag der Organspende am 6. Juni

Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag ins Organspende-Register kann man schon zu Lebzeiten Klarheit schaffen. Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband

Der Tag der Organspende unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ findet in diesem Jahr am 6. Juni statt. Er soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst noch zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Dokumentierter Wille entlastet Angehörige

In Bayern warten nach Angaben des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) aktuell etwa 1.100 Menschen auf ein Spenderorgan, in ganz Deutschland rund 8.200. Im Jahr 2025 gab es in Bayern nur 143 postmortale Organspenden, 14 weniger als 2024. Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit der Frage nach einer Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn der Wille der Verstorbenen nicht bekannt ist. „Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag im Organspende-Register schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Seit März 2024 haben laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) etwas über 555.000 Menschen das digitale Organspende-Register genutzt.

Aktuell ist weiterhin in der politischen Diskussion, ob in Deutschland die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt wird. Diese besteht in anderen Ländern Europas wie etwa in Frankreich, Irland, Italien oder Spanien: Wer dort zu Lebzeiten nicht widerspricht, gilt automatisch als Organspenderin oder -spender.

Neuregelung zur Überkreuz-Spende

Hoffnung gibt es für Patientinnen und Patienten, die eine Spenderniere benötigen. Hier kann bisher nur eine nahestehende Person Spenderin oder Spender sein, etwa Eltern, Geschwister oder Lebenspartner. Manchmal ist jedoch keine Transplantation möglich, zum Beispiel, wenn eine Blutgruppen- oder Gewebe-Unverträglichkeit (Inkompatibilität) vorliegt. Hier soll nun künftig eine Überkreuz-Spende helfen: Dabei werden Spenderpaare mit solch einer Inkompatibilität zusammengebracht, die dann „über Kreuz“ Nieren spenden dürfen. „So können künftig mehr Betroffene die dringend benötigte Transplantation erhalten“, sagt Bern Ruppert.

Entscheidungshilfen nutzen

Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Auch der Ablauf einer Organspende wird beschrieben. „Für Menschen, die ihre Fragen lieber im persönlichen Kontakt klären wollen, gibt es ein weiteres Angebot“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt das „Infotelefon Organspende“ der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und des BIÖG. Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

Im Internet:

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Yoga für Trauernde bei Blicklicht

Balance zwischen Körper und Geist

Foto: Christina Neher

Yoga für Trauernde

Trauer, Schmerz und Wut bringen uns oft aus dem Gleichgewicht. Wir erstarren, fühlen uns ohnmächtig, spüren uns selbst kaum mehr. Dies kann zu Blockaden führen.

Christina Neher, zertifizierte Yogalehrerin, Pflegefachkraft Palliative Care und Expertin für Palliative Aromapflege, möchte trauernde Menschen durch sanfte Praktiken, wie Köperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation dabei unterstützen, die Energie wieder ins Fließen zu bringen.

Ziel ist es, die Balance zwischen Körper und Geist zu fördern und in Verbundenheit ein Stück des Weges zu gehen, um dem Leben wieder mit einem geöffneten Herzen begegnen zu können.

* kleine Gruppe | geschützter Rahmen *

Der Kurs findet 6 x donnerstags von 18:30-19:30 Uhr bei Blicklicht in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren, statt

11.6.2026  |   18.6.2026 |   25.6.2026   |   2.7.2026   |   9.7.2026   |   16.7.2026              Kosten 105 €

Bitte folgendes zum Kurs mitbringen:

  • Yogamatte/Sportmatte
  • (Woll-) Decke
  • Kissen oder Yogabolster
  • Bequeme Kleidung

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung: 08341-960 29 52 – info@blicklicht.org

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 12. Juni 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 12.06.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Soziales Wirtschaft

Hilfe für Betroffene bleibt gesichert: Sparkasse Allgäu unterstützt Beratungsstelle für Betroffene häuslicher und sexueller Gewalt mit 4.000 Euro

Spende erleichtert den Umzug der Anlaufstelle für Betroffene häuslicher und sexueller Gewalt in Kaufbeuren

Die Beratungsstelle für Betroffene häuslicher und sexueller Gewalt in Kaufbeuren kann während ihrer Übergangsphase auf finanzielle Unterstützung zählen. Die Sparkasse Allgäu fördert den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro. Die Mittel kommen dem Umzug der Beratungsstelle in vorübergehende Räumlichkeiten zugute.

Wichtige Anlaufstelle für Betroffene und Fachkräfte

Die Beratungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen Kaufbeuren-Ostallgäu bietet Menschen, die von häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, kostenlose und vertrauliche Unterstützung. Darüber hinaus berät sie Fachkräfte, die im beruflichen Alltag mit Betroffenen in Kontakt stehen. Ein weiterer Schwerpunkt der Einrichtung liegt auf der Präventionsarbeit. Dazu gehören Angebote in Kindergärten und Schulen sowie Schulungen für Fachkräfte.

Übergangslösung bis zur Rückkehr an den bisherigen Standort

Aktuell befindet sich die Beratungsstelle im Gartenweg 28 in Kaufbeuren. Der bisherige Standort in der Schäferstraße 11 wird derzeit saniert. Die Rückkehr in die gewohnten Räumlichkeiten ist nach aktuellem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Mit ihrer Spende trägt die Sparkasse Allgäu dazu bei, dass die wichtige Arbeit der Einrichtung auch während dieser Übergangszeit verlässlich fortgeführt werden kann.

Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen

Bei der Übergabe der Spende betonte Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, die Bedeutung der Einrichtung:

„Die Arbeit der Beratungsstelle ist für viele Betroffene von unschätzbarem Wert. Hier finden Menschen in schwierigen und oft sehr belastenden Situationen Unterstützung, Orientierung und konkrete Hilfe. Dieses wichtige Engagement unterstützen wir als Sparkasse Allgäu sehr gerne.“

Beratung und offene Sprechstunden

Beratungstermine können nach vorheriger Vereinbarung wahrgenommen werden. Zusätzlich bietet die Beratungsstelle offene Sprechstunden an. Die nächsten Termine finden am 26. Mai 2026 sowie am 30. Juni 2026 jeweils von 15 bis 16 Uhr statt. Für Betroffene und Ratsuchende ist die Beratungsstelle telefonisch erreichbar:

Kontakt sexuelle Gewalt

Telefon: 08341 9080313

Kontakt häusliche Gewalt

Telefon: 08341 9993227

E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de

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Blaulicht Soziales Veranstaltung

Erfahrungen aus internationalen Katastropheneinsätzen für den Bevölkerungsschutz in Deutschland

Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck über Lehren aus 40 Jahren internationaler humedica-Arbeit

Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck

Was können wir in Deutschland von internationalen Katastropheneinsätzen lernen? Um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung zum Thema Bevölkerungsschutz, zu der Wolfgang Groß, Gründer und Vorstand der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und langjähriger Geschäftsführer der internationalen Hilfsorganisation humedica, als einer von drei Referenten eingeladen war.

Die Veranstaltung fand am 7. Mai 2026 im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck statt. Unter den Gästen waren auch der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Armin Kroder, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Hersbruck, Robert Ilg.

Wolfgang Groß sprach unter dem Titel „Bevölkerungsschutz: Erfahrungen aus internationalen Krisenregionen – Was können wir daraus lernen?“ über zentrale Erkenntnisse aus rund vier Jahrzehnten internationaler humanitärer Hilfe. Von 1979 bis 2019 leitete er als Geschäftsführer die in Kaufbeuren gegründete Hilfsorganisation humedica, deren Schwerpunkt auf internationaler Katastrophen- und Nothilfe liegt. In dieser Zeit war humedica nach Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Epidemien, Kriegen und Fluchtbewegungen in zahlreichen Krisenregionen der Welt im Einsatz.

Dabei machte Groß gleich zu Beginn deutlich, dass sein persönlicher Weg in den sozialen und humanitären Dienst nicht erst mit humedica begann. Bereits 1970, im Alter von 16 Jahren, besuchte er beim BRK-Kreisverband Ostallgäu in Marktoberdorf einen Sanitätskurs. Anschließend half er im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten in der damals noch als Sanitätskolonnebezeichneten Gruppe mit. „Wenn man es so nennen möchte, begann dort meine soziale Karriere“, so Groß. Rückblickend sei dies für ihn ein prägender erster Schritt gewesen: die Erfahrung, dass Hilfe nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret wird, wenn Menschen bereit sind, sich ausbilden zu lassen, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

In seinem Vortrag machte Groß deutlich, dass gute Hilfe nicht erst im Katastrophengebiet beginnt. Wer in einer Krise wirksam helfen will, brauche Vorbereitung, klare Strukturen, verlässliche Partner, geschulte Einsatzkräfte und eine belastbare Logistik. Gerade internationale Einsätze zeigten immer wieder, dass guter Wille allein nicht ausreiche. Mitgefühl müsse mit Professionalität, Planung und Verantwortungsbewusstsein verbunden werden.

Ein besonderer Schwerpunkt seines Beitrags lag auf der Bedeutung von Logistik und Koordination. Medikamente, Verbandsmaterial, Zelte, Stromversorgung, Wasser, Funk, Dokumentation und Schutzmaterial seien keine Nebensächlichkeiten, sondern entscheidende Voraussetzungen dafür, dass Hilfe tatsächlich bei den betroffenen Menschen ankomme. Diese Erfahrung lasse sich auch auf den Bevölkerungsschutz in Deutschland übertragen: Zuständigkeiten, Vorräte, Kommunikationswege und Entscheidungsstrukturen müssten vor einer Krise geklärt sein – nicht erst, wenn Menschen bereits unmittelbar betroffen seien.

Groß erinnerte auch daran, dass Katastrophen trotz unterschiedlicher Ursachen oft ähnliche Auswirkungen haben: Infrastruktur bricht zusammen, Kommunikation wird schwierig, Behörden und Gesundheitssysteme geraten unter Druck, Menschen verlieren Orientierung, Sicherheit, Angehörige, Wohnung oder Lebensgrundlage. In solchen Situationen dürfe Hilfe nicht zusätzlich Unordnung schaffen. Gute Hilfe müsse in einer chaotischen Lage Ordnung, Vertrauen und Entlastung bringen.

Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von humedica war die Zertifizierung als Emergency Medical Team durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Am 18. September 2018 konnte Wolfgang Groß in Rom das entsprechende Zertifikat aus den Händen von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus entgegennehmen. Für Groß war dies nicht nur eine Auszeichnung, sondern die Bestätigung eines langen Entwicklungsweges: Internationale Katastrophenhilfe brauche fachliche Standards, trainierte Teams, klare Abläufe und die Fähigkeit, sich in internationale Koordinationsstrukturen einzufügen.

Dabei blieb sein Vortrag nicht bei organisatorischen und fachlichen Fragen stehen. Groß machte deutlich, dass Bevölkerungsschutz immer auch eine Frage von Menschlichkeit und Beziehung ist. In Krisen gehe es nicht um Strukturen um ihrer selbst willen, sondern um verletzte Kinder, verängstigte Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kranke, Einsame und um Einsatzkräfte, die geschützt und gut geführt werden müssten.

Aus den internationalen Erfahrungen leitete Groß mehrere Grundsätze für den Bevölkerungsschutz in Deutschland ab: Vorbereitung entscheidet. Zuständigkeiten müssen vor der Krise klar sein. Kommunikation muss auch dann funktionieren, wenn Technik ausfällt oder Informationen unsicher sind. Ehrenamt braucht Ausbildung, Begleitung und Wertschätzung. Und besonders wichtig: Menschen und Organisationen, die sich vor einer Krise kennen, arbeiten in einer Krise schneller, vertrauensvoller und wirksamer zusammen.

Diese Erkenntnisse verbindet Groß heute auch mit der Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren/Neugablonz. Dort betreibt die Stiftung unter anderem das Family Center mit dem integrierten Secondhand-Kaufhaus Family Store. Was auf den ersten Blick wie ein soziales Kaufhaus erscheint, versteht Groß auch als eine Form praktischer Krisenvorsorge im Alltag: Menschen werden unterstützt, Ressourcen werden geteilt, Begegnung entsteht, und in besonderen Notlagen kann schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Als Beispiel nannte Groß eine Fluthilfeaktion im Jahr 2024 im Unterallgäu. Menschen, die durch Wassereinbruch Möbel und Haushaltsgegenstände verloren hatten, konnten durch gesammelte und gut erhaltene Gebrauchtwaren aus dem Family Store konkret unterstützt werden. Auch solche Erfahrungen zeigten, dass Bevölkerungsschutz nicht erst mit großen Einsatzplänen beginnt, sondern mit tragfähigen Strukturen vor Ort: mit Lagermöglichkeiten, Kontakten, Fahrzeugen, Helferinnen und Helfern, Vertrauen und der Bereitschaft, im richtigen Moment Verantwortung zu übernehmen.

Sehr persönlich wurde Groß, als er über die geistliche Motivation seiner jahrzehntelangen Arbeit sprach. Seit rund 40 Jahren stehe ein Bibelvers aus Sprüche 3,27 auf seinem Schreibtisch: „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.“ Dieser Satz habe ihn in seiner Arbeit tief geprägt. Für ihn sei er nie nur ein schöner Gedanke gewesen, sondern eine Art Lebensauftrag. Sein Vertrauen in Gottes Führung und Schutz habe ihm in vielen schwierigen Situationen geholfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

Zum Abschluss brachte Groß seine Erfahrungen in einem Satz auf den Punkt: „Mitgefühl ohne Vorbereitung bleibt oft hilflos. Vorbereitung ohne Mitgefühl bleibt kalt. Bevölkerungsschutz braucht beides.“

Gerade deshalb beginne Bevölkerungsschutz nicht erst dann, wenn Sirenen heulen oder Einsatzkräfte alarmiert werden. Er beginne heute – mit Vorbereitung, Verantwortung, verlässlichen Beziehungen und der Bereitschaft, füreinander einzustehen.

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Senioren Soziales Veranstaltung

Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“: nächster Termin am 03.06.2026

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 03.06.2026 zur „Blatterbachrunde“ mit ca. 4,5 km Laufstrecke.

Treff- und Startpunkt ist um 10.00 Uhr am Plärrer (Infohäuschen). Einkehrmöglichkeit ist im Gasthaus Rose gegeben.

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Bildung Soziales

Stadt sucht neue Mitglieder für den Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft

Engagement für ein vielfältiges Kaufbeuren

Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren

Die Stadt Kaufbeuren ruft ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv in die Gestaltung des städtischen Zusammenlebens einzubringen und sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im „Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft“ zu bewerben. Dieses Gremium hat die Aufgabe, die Migrations- und Integrationsarbeit in der Stadt zu stärken und zu vernetzen. Dabei begleiten und beraten die Mitglieder die Facharbeit der Verwaltung sowie des Stadtrats. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Förderung interkultureller Begegnungen sowie dem Einsatz gegen Diskriminierung, Extremismus und Menschenfeindlichkeit auf Basis der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz festgelegt ist.

Der Beirat setzt sich aus insgesamt 28 Personen zusammen. Um eine breite Repräsentation der Stadtgesellschaft zu gewährleisten, sind insbesondere 14 Sitze für Menschen mit Zuwanderungserfahrung vorgesehen. Diese setzen sich unter anderem aus Vertretern der am stärksten in Kaufbeuren vertretenen Nationalitäten sowie aus der Gruppe der Spätaussiedler zusammen. Ergänzt wird das Gremium durch Fachkräfte aus der Integrationsarbeit sowie durch Personen, die sich besonders für die Förderung einer offenen Gesellschaft und der Erinnerungskultur engagieren. Bei der Benennung der Mitglieder durch den Stadtrat wird zudem auf eine größtmögliche Ausgewogenheit hinsichtlich des Alters und des Geschlechts geachtet.

Die Tätigkeit im Beirat ist ehrenamtlich und die Amtszeit ist an die Dauer der Legislaturperiode des Stadtrates gekoppelt. Die Sitzungen finden nach Bedarf statt, jedoch mindestens zweimal pro Jahr und sind öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum 30.06.2026 entweder selbst formlos bewerben oder von Vereinen und Organisationen vorgeschlagen werden. Die Geschäftsführung des Beirats liegt bei der Geschäftsstelle für Vielfalt und Offene Gesellschaft, die auch als Ansprechpartner für Bewerbungen zur Verfügung steht. Weiterführende Informationen zum Beirat und zum Bewerbungsprozess können auf der Webseite der Stadt unter www.kaufbeuren-aktiv.de/vielfalt.html abgerufen werden.

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Gesundheit Senioren Soziales

Ein kühler Ort an heißen Tagen

Stiftung Nächstenliebe in Aktion richtet Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz ein

Hitzeschutzraum im Family Center. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Kaufbeuren-Neugablonz 21. Mai 2026. Die Sommer werden heißer, und für viele Menschen sind außergewöhnlich hohe Temperaturen längst mehr als nur unangenehm. Besonders ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern oder Menschen, deren Wohnungen sich stark aufheizen, leiden an Hitzetagen oft besonders. Für sie möchte die Stiftung Nächstenliebe in Aktion künftig einen geschützten, kühlen und einladenden Ort anbieten.

Im Stumpesaal des Family Centers in Neugablonz, in dem auch das integrierte Second-Hand-Kaufhaus Family Store beheimatet ist und jeden Samstag das beliebte Seniorenfrühstück stattfindet, wurde nun ein Hitzeschutzraum eingerichtet. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Kaufbeurer Firma Kälte Riefler, die den Einbau einer Klimaanlage im Stumpesaal übernommen hat.

„Dieses Anliegen ist uns in den vergangenen Monaten immer wieder sehr nahegegangen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade an sehr heißen Sommertagen denken wir an Menschen, die kaum eine Möglichkeit haben, der Hitze auszuweichen. Für sie möchten wir mit unseren Möglichkeiten einen Ort schaffen, an dem sie willkommen sind, sich ausruhen können und gut aufgehoben fühlen.“

Der neue Hitzeschutzraum soll künftig an besonders heißen Tagen für maximal 40 Personen geöffnet sein. Neben angenehmeren Temperaturen steht dort auch ein Wasserspender zur Verfügung. Darüber hinaus möchte die Stiftung einfache Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten bereithalten. Der Raum soll damit nicht nur ein kühler Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Platz, an dem Menschen Gemeinschaft, Ruhe und Entlastung erleben können.

Eine besondere Verbindung ergibt sich dabei auch zur vorhandenen Energieversorgung des Family Centers: Der Strom für die Klimatisierung kann zu einem erheblichen Teil über die Photovoltaikanlage der Stiftung gewonnen werden. „Die Sonne, die draußen für die große Hitze sorgt, hilft uns damit zugleich, drinnen einen kühlen Schutzraum zu ermöglichen“, so Groß. „Das ist für uns ein schönes und zugleich sehr praktisches Zeichen dafür, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit zusammenwirken können.“

Die Stiftung betont, dass ein Hitzeschutzraum nur ein einzelner Baustein im Umgang mit den zunehmenden Belastungen durch Hitze sein kann. Dennoch könne gerade ein solches niedrigschwelliges Angebot für einzelne Menschen an einem schwierigen Tag einen spürbaren Unterschied machen. „Wir wollen nicht nur über Nächstenliebe sprechen, sondern sie im Alltag konkret werden lassen“, sagt Wolfgang Groß. „Manchmal beginnt Hilfe genau dort: mit einem offenen Raum, einem Glas Wasser, einem freundlichen Gespräch und der Möglichkeit, für einige Stunden der Hitze zu entkommen.“

Das Family Center mit dem Family Store versteht sich seit seiner Eröffnung als Ort der Begegnung, Unterstützung und praktischen Hilfe. Neben dem Second-Hand-Kaufhaus gehören dazu verschiedene soziale Angebote wie das Seniorenfrühstück, Begegnungsformate, Sprach- und Integrationsangebote sowie weitere niedrigschwellige Hilfen für Menschen in Neugablonz und Kaufbeuren.

Sobald die organisatorischen Details abschließend festgelegt sind, wird die Stiftung darüber informieren, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Hitzeschutzraum geöffnet sein wird.

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Gesundheit Kultur Politik Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu

100 Fachkräfte setzen sich mit Todeswünschen auseinander

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Dr. med. univ. Ulrike Funk und Landrat Bernd Stapfner

Rund 100 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Versorgung folgten der Einladung zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Die Veranstaltung war geprägt von hoher fachlicher Dichte, großem Interesse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die palliative Versorgung in der Region setzte die Teilnahme des neuen Ostallgäuer Landrats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativversorgung als zentralen Bestandteil der regionalen Gesundheitsstruktur sowie die Unterstützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Information, fachliche Orientierung und interdisziplinären Austausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unterschiedlichen Perspektiven dieses sensiblen Themenfeldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Klärung grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext von Todeswünschen sowie die aktuelle rechtliche und fachliche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kommunikation und kontinuierlichem Austausch als zentrale Grundlage für Handlungssicherheit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fachliche Expertise und eine anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung, fachlichem Austausch und klarer Einordnung in diesem sensiblen Themenfeld ist. Das Palliativ-Netzwerk betonte abschließend die Bedeutung solcher Formate für die Stärkung der Handlungssicherheit und die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen in der Region.

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Kultur Soziales

SPOT Theater Kaufbeuren spendet Teil des Erlöses aus „Klimawandel – ein Menofest“ an Frauenhaus und Beratungsstelle

Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht

Von Frauen für Frauen: Einen Teil des Erlöses aus einer Aufführung des Theaterstücks „Klimawandel – ein Menofest“ hat die Kaufbeurer Theatergruppe SPOT Theater e.V. nun an das Frauenhaus Kaufbeuren sowie die Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt gespendet. Insgesamt kamen dabei knapp 550 Euro zusammen. „Uns war wichtig, nicht nur auf der Bühne ein Signal für Frauen zu setzen, sondern dieses auch in die Realität zu tragen“, sagt Astrid Hövelmann, Vorsitzende des Vereins.

Die szenisch-musikalische Revue über das Frau-Sein wurde Ende März im Stadttheater Kaufbeuren aufgeführt. Mit viel Tiefgang, Humor und musikalischen Elementen setzen sich die Schauspielerinnen darin mit Themen wie Menopause, gesellschaftlichen Rollenbildern und Gleichberechtigung auseinander.

Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht. Weitere Aufführungen sind für 2027 geplant.

Katja Mann, Leiterin des FRAUENhauses Kaufbeuren und der Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt, zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Wir möchten das Geld gerne dafür nutzen, mit unseren Frauen gemeinsam etwas zu unternehmen oder kreativ tätig zu werden.“

Auch Elke Schad, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, betonte die Bedeutung solcher Projekte: „Wir freuen uns, Projekte wie die des SPOT Theaters auf diese Weise unterstützen zu können.“

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Bildung Kinder Soziales

Generationen verbinden, Zukunft gestalten

Neues Kinderhaus auf dem Generationencampus Kleeblatt

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren/Florian Gleich; Ein besonderes Projekt, getragen von enger Zusammenarbeit auf Augenhöhe und geteilten Werten, darüber sind sich der geschäftsführende Vorstand des Gablonzer Siedlungswerks, Christian Sobl, die Projektleiterin des Kinderhauses, Susanne Drechsel, sowie Ralf Grath, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, einig. (v.l.n.r.)

Ein Ort zum Ankommen, Wachsen und Wohlfühlen: Gemeinsam mit dem Gablonzer Siedlungswerk (GSW) eröffnet die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am 1. September 2026 ein neues Kinderhaus auf dem Generationencampus #Kleeblatt in Neugablonz. Entstehen wird ein lebendiger Ort für Kinder, Familien und Menschen unterschiedlicher Generationen – mit viel Raum für Gemeinschaft, Gestaltung und Begegnung.

Das Kinderhaus bietet insgesamt 160 Plätze in fünf Krippen- und vier Kindergartengruppen. Trotz der Größe wird besonderer Wert auf eine familiäre und überschaubare Atmosphäre gelegt. In sogenannten „Waben“ sind jeweils zwei Gruppen offen miteinander verbunden. So erleben die Kinder Geborgenheit in einem vertrauten Rahmen und haben gleichzeitig viele Möglichkeiten, neue Spiel- und Lernräume zu entdecken.

Im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts steht die sogenannte „Waterkant-Werkstattpädagogik“. Die Kinder dürfen hier ihren Interessen folgen, ausprobieren, entdecken und kreativ werden, zum Beispiel im Atelier, im Bauraum oder im Rollenspielbereich. Pädagogische Fachkräfte begleiten dabei individuell, statt Inhalte vorzugeben. Ziel ist es, Selbstständigkeit, Kreativität und persönliche Ausdrucksformen zu stärken.

Das Kinderhaus ist Teil des neuen Generationencampus #Kleeblatt. Hier entstehen neben dem Kinderhaus auch Wohnungen für Familien und Senior*innen, Mikroapartments für Studierende, ein Campus-Café sowie eine Ergotherapiepraxis der Lebenshilfe. Die Idee dahinter: Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Lebensgeschichten leben und begegnen sich im Alltag ganz selbstverständlich. Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: Begrünte Dächer, viele Grünflächen und ein autofreies Quartier schaffen eine kinderfreundliche Umgebung mit Platz zum Spielen, Begegnen und Durchatmen.

Die Lebenshilfe wurde frühzeitig vom GSW als Trägerin des Kinderhauses ausgewählt, verbunden durch gemeinsame Werte und das Ziel, Vielfalt als Bereicherung zu leben. So entsteht mit dem Generationencampus #Kleeblatt ein Ort, der Zukunft familienfreundlich, inklusiv und gemeinschaftlich denkt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das neue Kinderhaus kennenzulernen: Am 26. Mai 2026 findet von 15.30-17.30 Uhr in der Falkenstraße 4, Kaufbeuren-Neugablonz, ein Besichtigungsnachmittag statt. Da sich das Kinderhaus derzeit noch in der finalen Vorbereitungsphase befindet, sind die Räume aktuell noch nicht eingerichtet. Besucher*innen erhalten daher Einblicke in die Räumlichkeiten, das pädagogische Konzept und haben Gelegenheit, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.

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Kultur Soziales

Gelungene Führung zu Sterben, Tod und Trauer im Stadtmuseum

Großes Interesse im Jubiläumsjahr des Hospizvereins und der SAPV

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu und 10 Jahre SAPV“ stieß die Führung zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ im Stadtmuseum Kaufbeuren auf großes Interesse. An zwei Tagen nahmen insgesamt drei Besuchergruppen an der rund 60-minütigen Führung teil, die von Stadtmuseums-Führerin Gabriele Tietz und ihrem Kollegen Christoph Thoma geleitet wurde. „Wir greifen bei der Führung historische Bräuche und religiöse Darstellungen auf. An ausgewählten Beispielen zeigen wir, wie die Menschen in der Stadt in früheren Zeiten mit Krankheit, Tod und Sterben umgingen, und setzen dies in Bezug zur Gegenwart“, erklärte Tietz.

Ein Schwerpunkt lag auf der Abteilung „Kreuze und Heilige“. Die Sammlung mit rund 300 Kreuzen zeigt verschiedene Epochen – vom Kreuz als Zeichen des Sieges bis zu Darstellungen von Leiden und Hingabe. Auch das Astkreuz als Symbol für Leben wurde beschrieben. Deutlich wurde die Vorstellung vom „guten Tod“, der einherging mit religiösen Riten und so den Weg zum ewigen Frieden bei Gott ebnen sollte – im Gegensatz zum gefürchteten plötzlichen Tod.

Ein weiterer Abschnitt widmete sich der medizinischen Versorgung im Mittelalter. Der Physikus war eine Art Hausarzt und für internistische Behandlungen sowie Krankheiten des Leibes zuständig, chirurgische Eingriffe übernahmen Chirurgen, die zur Zunft der Metzger gehörten. Während im Sondersiechenhaus St. Dominikus Patienten behandelt wurden, die an Seuchen wie Lepra erkrankt waren, waren im Blatterhaus Menschen untergebracht, die an Syphilis, den Pocken oder Hautausschlägen litten. Die Möglichkeiten zur Linderung waren begrenzt. Opium stand nur wenigen zur Verfügung und kam auch aus medizinisch-ethischen Gründen nur selten zum Einsatz. Friedhöfe standen im Mittelalter zudem im Zusammenhang mit der Angst vor dem Fegefeuer und dem Wunsch nach einem guten Übergang ins Jenseits.

Im Anschluss an die Führung informierte der Hospizverein und die SAPV über ihre Arbeit. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen

Im Anschluss stellte der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. seine Arbeit vor. Ulla Bohl, Mitglied im Vorstand und langjährige Hospizbegleiterin, gab Einblicke in die Entwicklung seit 1996. „Ziel unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen bis zuletzt würdevoll zu begleiten und zu helfen“, so Bohl.

Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung, erläuterte die SAPV: „Seit 2016 ergänzt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung das hospiz- und palliativmedizinische Angebot. Wir behandeln Menschen mit nicht heilbarer Erkrankung und begleiten sie ambulant.“ Die Versorgung ist kostenfrei und wird über Krankenkassen sowie Spenden finanziert.

Begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt vom „Baum des Lebens“.

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Soziales Sport Veranstaltung

Spitzenspiel endet mit verdientem Remis

BOL – SpVgg Kaufbeuren Damen : FC Loppenhausen 2:2

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Im Parkstadion bekamen die rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag besten Frauenfußball geboten. Bei perfektem Fußballwetter lieferten sich die SVK Frauen und der FC Loppenhausen ein hochintensives Duell, das von der ersten Minute an mit offenem Visier geführt wurde. Beide Mannschaften drückten sofort aufs Tempo und agierten über die gesamte Spielzeit mit enormer Geschwindigkeit und hoher Intensität.

Torchancen gab es auf beiden Seiten im Minutentakt. Immer wieder standen jedoch die Torhüterinnen im Mittelpunkt. Besonders SVK-Keeperin Sandrine Uhlig zeigte eine überragende Leistung und bewahrte ihr Team mit mehreren spektakulären Paraden vor einem Rückstand. Auch das nötige Quäntchen Glück war auf Seiten der Gastgeberinnen: Die Unterkante der Latte verhinderte nach einem Abschluss der Gäste den möglichen Gegentreffer.

Kurz vor der Halbzeit gelang dem Tabellenführer dann doch die 1:0-Führung, die aufgrund der Chancenverteilung allerdings keineswegs für eine Vorentscheidung sorgte. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiterhin hochklassig und intensiv. Loppenhausen erhöhte zunächst auf 2:0, doch die SVK Frauen zeigten große Moral und steckten niemals auf. Nach mehreren hochkarätigen Möglichkeiten fiel schließlich der verdiente Anschlusstreffer: Torjägerin Lisa Schmittner traf zum 1:2, nachdem Melina Moser mustergültig vorbereitet hatte.

In der Schlussphase warfen die SVK Frauen nochmals alles nach vorne – mit Erfolg. Erneut war es Melina Moser, die sich für ihre starke Leistung belohnte und mit einem satten Distanzschuss den viel umjubelten und verdienten 2:2-Ausgleich erzielte. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden in einem temporeichen und hochklassigen Spitzenspiel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte besonders Torhüterin Sandrine Uhlig heraus, die mit zahlreichen Glanzparaden maßgeblichen Anteil am Punktgewinn ihres Teams hatte.

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Soziales

Gemeinsam helfen: humedica ruft zur Packaktion für Nothilfesets auf

Kaufbeurer Hilfsorganisation sucht Ehrenamtliche für den Einsatz nach Katastrophen

Die internationale Hilfsorganisation humedica bittet um ehrenamtliche Unterstützung beim Packen sogenannter Nothilfesets. Diese beinhalten Hilfsgüter wie Seife, Zahnbürsten oder Waschlappen und sollen Menschen, die nach einer Katastrophe alles verloren haben, über die erste Zeit bringen. Gepackt wird in der Woche vom 18. bis 22. Mai 2026 jeweils von 15 bis 19 Uhr sowie Samstag 23. Mai von 9 bis 13 Uhr im humedica-Lager in der Goldstraße 9 in Kaufbeuren-Neugablonz. Wer mitpacken möchte, muss sich allerdings vorher anmelden.

„Wir bauen in unserer Lagerhalle eine Packstraße auf“, erklärt humedica Vorständin Heinke Rauscher. Sie weiß auch: „Niemand muss etwas mitbringen. Nur Zeit und die eigene Arbeitskraft. Die Hilfsgüter sind bereits vorhanden. Sie wurden von Unternehmen zur Verfügung gestellt oder eingekauft.“

Ob nach einem Erdbeben, Überflutungen oder einem Wirbelsturm – nach einer Katastrophe stehen viele Menschen vor dem Nichts. Oft haben sie alles verloren und besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen. „Katastrophen treffen die Menschen meist unvorbereitet und plötzlich. Wir müssen Hilfe dann möglichst schnell auf den Weg bringen. Das funktioniert nur, wenn die Hilfsgüter zum Zeitpunkt der Katastrophe bereits fertig gepackt und versandfertig sind“, erklärt Rauscher. Deshalb bittet sie jede und jeden, der Lust hat auf, gemeinsam mit dem humedica-Team die Nothilfesets bereits auf Vorrat zu packen.

humedica hat schon mehrmals zum Mitpacken aufgerufen. Die vor einem Jahr gepackten Nothilfesets gingen unter anderem auf die Philippinen, die im Herbst von gleich mehreren Wirbelstürmen betroffen waren. Im März gab es eine Packaktion für den Libanon, wo Menschen aus den von Israel bombardierten Gebieten in andere Landesteile flohen. „Wir sind überwältigt von dem Engagement, das wir bei den letzten beiden Packaktionen erleben durften und hoffen, dass uns auch diesmal wieder viele Menschen unterstützen werden“, freut sich Rauscher und ergänzt: „Wir können nur dann effizient und zielgerichtet packen, wenn immer ungefähr gleich viele Menschen in der Halle sind.“ Deshalb bittet sie alle, die helfen wollen, sich vorher auf der Internetseite von humedica anzumelden.

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Soziales

Wir suchen „Gesichter des Ehrenamts“!

Eine Fotoaktion im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. am 23. Mai 2026

KI

Kaufbeuren – Am 23. Mai 2026, dem bundesweiten Ehrentag des Ehrenamts, einem Mitmachtag rund um das Engagement in Deutschland und dem Geburtstag unseres Grundgesetzes, lädt die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt zu einer besonderen Fotoaktion ins Generationenhaus Kaufbeuren ein.

Ziel ist es, möglichst viele authentische Gesichter des Ehrenamts festzuhalten. Deshalb suchen wir Ehrenamtliche, die sich von der Fotografin Stefanie Giesder professionell ablichten lassen. Aus den entstandenen Bildern wird anschließend eine Plakatwand für ein Schaufenster des Generationenhauses gestaltet. Als kleines Dankeschön erhalten die Teilnehmenden ihr Foto digital zur eigenen Weiterverwendung.

Die Aktion findet am Samstag, 23. Mai 2026, ab 11:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren am Hafenmarkt 6-8 statt.

Anmeldung: direkt im Generationenhaus, per E-Mail an info@knotenpunkt-kaufbeuren.de, oder telefonisch unter 08341/9080898

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Soziales Veranstaltung

Vorsorge und Selbstbestimmung im Fokus: VdK Kaufbeuren lädt am 11. Juni zum Vortrag ein

Informationsveranstaltung rund um Vorsorge, Sicherheit und persönliche Entscheidungen

Der Sozialverband VdK, Ortsverband Kaufbeuren, lädt Mitglieder sowie interessierte Gäste zu einem Vortrag unter dem Titel „Vorsorgen, Selbstbestimmen, Sicher sein“ ein. Im Mittelpunkt stehen wichtige Fragen zur persönlichen Vorsorge und zur selbstbestimmten Gestaltung der eigenen Zukunft.

Vortrag mit Informationen und praktischen Impulsen

Referentin des Nachmittags ist Christin Seifert-Büchner vom Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e. V. Sie informiert über Möglichkeiten der Vorsorge und gibt hilfreiche Hinweise für persönliche Entscheidungen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich frühzeitig mit Themen wie Selbstbestimmung, Sicherheit und Vorsorge beschäftigen möchten.

Termin und Veranstaltungsort

Donnerstag, 11. Juni 2026
Beginn: 14:00 Uhr

Kolpinghaus Kaufbeuren
Saal im Kolpinghaus
Adolf-Kolping-Straße 2
87600 Kaufbeuren

Gäste sind herzlich willkommen

Der VdK Kaufbeuren freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Mitglieder und Gäste sind gleichermaßen willkommen. Bei Fragen vorab steht die Vorsitzende Brigitte Hillebrand unter der Telefonnummer 08341-101646 zur Verfügung.

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Bildung Gesundheit Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu erhält wertvolle Unterstützung

Bürgerstiftung ermöglicht Palliativ-Fortbildung

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Kaufbeuren – Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro setzt die Bürgerstiftung Kaufbeuren ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Begleitung schwer kranker Menschen in unserer Region. Die Spendenübergabe fand am 28. April statt: Für die Bürgerstiftung Kaufbeuren waren stellvertretend für den Vorstand die Vorstandsmitglieder Gertrud Gellings und Helmuth Geppert anwesend und überreichten die Unterstützung an Sonja Hujo, Koordinatorin des Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu, sowie an Frau Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu. Dank dieser Unterstützung kann die bedeutende Fortbildungsveranstaltung des Palliativnetzwerks im Oktober realisiert werden. Unter dem bewegenden Titel „Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“ lädt das Netzwerk am Mittwoch, 28. Oktober 2026, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte herzlich ein, sich umfassend über die Möglichkeiten der palliativen Begleitung zu informieren.

Wenn das Leben plötzlich endlich erscheint, geraten Betroffene und ihre Angehörigen oft in eine Ausnahmesituation. Eine schwere Diagnose erschüttert den Alltag, wirft Fragen auf und verändert den Blick auf das Leben grundlegend. In diesen Momenten sind es vor allem Menschen, die Halt geben – die zuhören, begleiten und Orientierung bieten.

Genau hier setzt die Arbeit des Palliativnetzwerks an: Es zeigt Wege auf, vernetzt Hilfsangebote und schafft Sicherheit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Die öffentliche Fortbildung macht diese Unterstützung sichtbar und erlebbar. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie die Versorgung in der Region organisiert ist und wie vielfältig und menschlich Begleitung am Lebensende sein kann. Die Veranstaltung findet im Stadttheater Kaufbeuren statt und richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten – unabhängig von Vorkenntnissen. Auch für Hausärztinnen und Hausärzte bietet die Fortbildung wertvolle praxisnahe Einblicke und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsalltag.

„Ohne die Spende der Bürgerstiftung wäre die Umsetzung dieser wichtigen Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen“, betonen die Organisatoren dankbar. „Sie ermöglicht es uns, Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und letztlich die Versorgung schwer kranker Menschen weiter zu verbessern.“ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei – ein bewusstes Zeichen dafür, dass Information und Unterstützung für alle zugänglich sein sollen. Spenden sind willkommen und tragen dazu bei, die wertvolle Arbeit des Netzwerks auch in Zukunft fortzuführen. Mit ihrem Engagement leistet die Bürgerstiftung einen bedeutenden Beitrag für die Gemeinschaft in Kaufbeuren und zeigt, wie wichtig solidarisches Handeln gerade in sensiblen Lebensphasen ist.

Weitere Informationen unter: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Blaulicht Soziales

BRK Ostallgäu: Besuch der neuen Verbandsspitze und besondere Ehrungen für langjähriges Engagement

BRK Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin informieren sich vor Ort – Ehrungen für Barbara Strobel und Dr. Erika Rössler

Ein besonderer Tag für unseren Kreisverband Ostallgäu: Mit dem Antrittsbesuch des neuen Präsidenten Hans-Michael Weisky und des neuen Landesgeschäftsführers Robert Augustin rückte nicht nur unsere Arbeit vor Ort in den Fokus – auch langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde gewürdigt. Im Mittelpunkt stand am Abend die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden sowie die Auszeichnung von Dr. Erika Rössler. alle Infos dazu jetzt auf unserer Homepage.

Ein Tag voller Einblicke und Begegnungen

v.l.: Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu), Angela Redmann (Einrichtungsleitung Haus Schimmelreiter), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Robert Augustin (BRK Landesgeschäftsführer). Foto: Thomas Hofmann

Der Besuch begann im Haus Schimmelreiter in Wertach. Dort informierten sich die Gäste über den Ersatzneubau, der künftig 24 Einzelzimmer für Menschen mit psychischen Erkrankungen bieten wird. Bei Kaffee und Kuchen kam es zu ersten Gesprächen mit Verantwortlichen und Mitarbeitenden. „Das Haus Schimmelreiter leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung im Ost- und Oberallgäu“, betonte Landesgeschäftsführer Augustin. Ziel sei es, langfristig Doppelzimmer durch Einzelzimmer zu ersetzen und so die Betreuung zu verbessern, ergänzte Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann.

Weiter ging es zur neu errichteten Rettungswache in Pfronten-Kappel. Seit 2023 ist sie in Betrieb und bildet einen wichtigen Bestandteil der Notfallversorgung in der Region.

Anschließend stand der St. Georgshof in der Frankau auf dem Programm. Auch hier entsteht ein Ersatzneubau mit künftig 36 Einzelzimmern. Beide Einrichtungen gelten im BRK Bayern als Besonderheit: Kein anderer Kreisverband betreibt zwei vergleichbare Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Für Präsident Weisky und Landesgeschäftsführer Augustin war der Besuch ein bewusstes Signal. Sie wollten den rund 1000 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 2.300 Ehrenamtliche zählenden Kreisverband näher kennenlernen. „Der Mensch steht hier ganz klar im Mittelpunkt. Das gelingt nur, weil andere Menschen sich dafür einsetzen“, sagte Weisky.

v.l.: Robert Augustin (BRK-Landesgeschäftsführer), Joachim Lipp (Einrichtungsleitung St. Georgshof), Rainer Polik (2. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Ulrich Kern (1. Vorsitzender Bewohnervertretung Georgshof), Walter Waibl. (Bewohnervertretung Georgshof), Hans-Michael Weisky (Präsident Bayerischs Rotes Kreuz), Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Ostallgäu). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen

Ehrung für jahrzehntelanges Engagement

Am Abend versammelten sich Vorstände und Führungskräfte zu einem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde. Im Mittelpunkt stand die Ernennung von Barbara Strobel zur Ehrenvorsitzenden. Weisky würdigte in seiner Rede ihre langjährige Arbeit: „Menschen wie Barbara Strobel, die über 28 Jahre im Vorstand des Kreisverbands Ostallgäu gewirkt und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt gerückt hat, sind das Fundament der Rotkreuzbewegung.“ Er erinnerte an zahlreiche Projekte, die in dieser Zeit umgesetzt wurden – vom Seniorenzentrum in Füssen über die Rettungswache in Pfronten bis hin zu Einrichtungen für den Katastrophenschutz

„Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen“

Barbara Strobel zeigte sich sichtlich bewegt. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes seien für sie stets Kompass und Motivation gewesen: „Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – Grundsätze, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden.“ Mit Blick auf die Zukunft sagte sie: „Für mich war es eine ganz besondere Zeit beim BRK, die mir sehr viel gegeben hat. Und auch wenn ich jetzt keine Vorsitzende mehr bin – wenn man mich braucht, bin ich da.“

Auszeichnung für medizinisches Engagement

16 Jahre stellte sie dem Vorstand ihr medizinisches Wissen zu Verfügung. Dr. Erika Rössler, ehemalige Chefärztin des Kreisverbands, erhielt die Silberne Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes. BRK-Vorstandsvorsitzende Gisela Streichert würdigte ihren Verdienst: „Seit vielen Jahren vertritt sie das BRK mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz.“ Rössler selbst reagierte überrascht: „Ich habe nicht damit gerechnet. Ich bin hin und weg.“

Gemeinschaft als tragendes Fundament

Der Tag machte deutlich, wie vielfältig die Arbeit des BRK im Ostallgäu ist – von der Behindertenhilfe über den Rettungsdienst bis hin zu großen Bauprojekten.
Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder ein Gedanke, den Barbara Strobel formulierte: „Einer allein kann nie erreichen, was wir gemeinsam erreichen.“ Ein Satz, der den Tag zusammenfasst – und die Arbeit des Roten Kreuzes im Ostallgäu beschreibt.

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B2B im Fokus: Das Allgäuer Jobfestival bringt auch Unternehmen zusammen

Das Allgäuer Jobfestival ist bewusst mehr als eine klassische Jobmesse.

Foto: WA Connections

Kaufbeuren/Allgäu – Das Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 im Eisstadion Kaufbeuren richtet sich nicht nur an Jobsuchende, sondern gezielt auch an Unternehmen, die sich weiterentwickeln und vernetzen wollen.

Mit einem eigenen B2B-Bereich schafft WA Connections bewusst einen Raum für Geschäftsführung, HR sowie Fach- und Führungskräfte, die sich zu aktuellen Herausforderungen austauschen und konkrete Impulse für ihr Unternehmen mitnehmen möchten.

Austausch, der wirklich weiterbringt

Fachkräftemangel, Recruiting, Mitarbeiterbindung, Digitalisierung – Themen, die aktuell jedes Unternehmen betreffen.

Im B2B-Bereich des Jobfestivals treffen sich Entscheider aus der Region, um genau darüber zu sprechen. Direkt, ehrlich und ohne Umwege.

Der Fokus liegt nicht auf Theorie, sondern auf Lösungen, die im Alltag funktionieren.

Vorträge mit Substanz statt Buzzwords

Ergänzt wird der Austausch durch praxisnahe Impulsvorträge, die gezielt auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind.

Ob Künstliche Intelligenz im Recruiting, moderne Personalgewinnung oder neue Wege im Employer Branding – die Inhalte liefern konkrete Ansätze, die direkt umsetzbar sind.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, erfolgt die Anmeldung vorab über das B2B-Ticket.

Ein Blick auf modernes Recruiting in der Praxis

Neben dem B2B-Bereich bietet das Jobfestival die Möglichkeit, ein neues Messe- und Recruitingformat live zu erleben:

* Über 100 Unternehmen aus der Region
* Direkter Kontakt zwischen Arbeitgebern und Bewerbern
* Bewerbung direkt vor Ort per App
* Ein Eventformat, das bewusst auf Erlebnis und echte Begegnung setzt

Für Unternehmen bedeutet das: nicht nur Austausch, sondern auch Inspiration für eigene Recruiting-Strategien.

Ein Format für die Region – mit Perspektive

Mit dem Allgäuer Jobfestival entsteht ein neues Veranstaltungsformat, das Unternehmen langfristig unterstützen soll.

„Wir wollten bewusst eine Plattform schaffen, die Unternehmen echten Mehrwert bietet – nicht nur Sichtbarkeit, sondern konkrete Impulse und Austausch“, so Veranstalter Andi Wehl.

Alle Infos auf einen Blick

📅 13. Mai 2026
🕛 ab 12:00 Uhr
📍 Eisstadion Kaufbeuren

🎟 Kostenloses B2B-Ticket sichern:
app.jobfestival-allgaeu.de

Fazit

Wer als Unternehmen neue Impulse sucht, Kontakte knüpfen will und verstehen möchte, wie Recruiting heute funktioniert, sollte das Allgäuer Jobfestival nicht nur beobachten – sondern Teil davon sein.

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Soziales

Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren erhält Preis für Ukrainer-Projekt

Das Projekt des Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren beschäftigt sich mit ukrainischen Geflüchteten, schwerpunktmäßig mit Roma-Familien

Unter 300 Projekten, die die Evangelische Landeskirche in den letzten Jahren im Bereich Flucht und Asyl unterstützt hatte, wurden drei in einem Festakt in der Evangelischen Akademie Tutzing besonders ausgezeichnet. Eines davon war das Projekt des Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren, das sich mit ukrainischen Geflüchteten, schwerpunktmäßig mit Roma-Familien beschäftigt.

„Seit mehr als 3 Jahren finanziert uns die „Aktion Herberge“ 3 Teilzeitstellen. Sie befassen sich mit Alltags- und Eingliederungsproblemen ukrainischer Geflüchteter“, erklärt Günter Kamleiter, der Sprecher des Arbeitskreis Asyl. Hier geht es um Hilfe beim Ausfüllen von Formularen für Jobcenter, Krankenkasse, Ämter, aber auch um Wohnungs- und Arbeitsvermittlung, um Arzttermine und Schulprobleme. Eine Sonderpädagogin und eine Psychotherapeutin betreuen außerdem eine Spielgruppe mit ukrainischen Vorschulkindern, vorwiegend aus der Volksgruppe der Roma. Sie bieten für die Schulkinder außerdem ein Lern- und Freizeitprogramm an und arbeiten mit den Eltern.

Das Projekt erfuhr von der Evangelischen Landeskirche eine besondere Wertschätzung, die sich neben sehr anerkennenden Worten auch in einer zusätzlichen Geldprämie in Höhe von 2000 € ausdrückt. Oberkirchenrat Stefan Blumtritt betonte in seiner Rede: „Sie zeigen auch, dass Integration gelingt und zwar im besten Sinne – denn in allen drei Projekten engagieren sich ehrenamtlich oder hauptamtlich Menschen, die selbst fliehen mussten oder ausgewandert sind und nun ihrerseits anderen helfen, hier heimisch zu werden.“

Ab 12. Mai informiert in der Dreifaltigkeitskirche eine kleine Ausstellung über das Projekt (täglich 10 – 19 Uhr).

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Gesundheit Soziales

Stadtspaziergänge vom Seniorenbüro

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

Foto Seniorenbüro

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 06.05.2026 zur Schlossbergrunde in Hirschzell, ca. 3,8 km. Abfahrt Plärrer: Linie 6 Richtung Hirschzell um 9.45 Uhr, Ankunft Haltestelle Bärenseestr. 9.58 Uhr, Rückfahrt Haltestelle Bärenseestr. ca. 13.28 Uhr (Bitte um Beachtung des aktuellen Fahrplanes).

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum geselligen Ausklang im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell. Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Panorama Soziales

Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“: Acht Projekte ausgezeichnet

Engagement aus der Bürgerschaft bringt konkrete Ideen zur Umsetzung

Im vergangenen Dezember hatten der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Bürgerbudgets „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, Projektideen einzureichen, die die Stadt in diesem Jahr noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Dieses Projekt hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie viel Innovationskraft und Engagement in der Stadtgesellschaft steckt. Mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Initiativen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Ideen eingereicht, um Kaufbeuren noch lebenswerter, liebenswerter und gemeinschaftlicher zu gestalten.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freute sich über die hohe Beteiligung: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich mit konkreten Ideen für unsere Stadt einsetzen. Mit vergleichsweise kleinen Mitteln entstehen hier Projekte mit großer Wirkung für die Bürgerinnen und Bürger.“

Nach Ablauf der Bewerbungsphase und einer sorgfältigen Auswahl durch eine unabhängige Jury stehen nun die geförderten Projekte fest. Acht Vorhaben konnten sich durchsetzen. Sie überzeugen durch ihre Kreativität, ihren nachhaltigen Nutzen für das Gemeinwohl sowie ihr Potenzial, das Zusammenleben in Kaufbeuren spürbar zu bereichern. Sie zeigen, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement sein kann und wie aus guten Ideen ein konkreter Mehrwert für die Stadt entstehen kann. Bei einer Preisverleihung am Samstag, 25. April 2026, wurden die Gewinnerinnen und Gewinner im historischen Sitzungssaal des Rathauses bekanntgegeben.

Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren: „Uns war es wichtig, bürgerschaftliches Engagement gezielt zu fördern und unkompliziert zu unterstützen. Das ist uns mit dem Bürgerbudget gelungen.“

Insgesamt wurden 15.000 Euro Fördermittel vergeben, die sich wie folgt aufteilen:

Contheke

Den größten Anteil in Höhe von 5.000 Euro erhält die Contheke für die Anschaffung von Tischtennisplatten im Jordanpark. Neben der Aufstellung von zwei Platten soll auch der Bodenbelag entsprechend angepasst werden.

Klinikum Kaufbeuren

Mit 3.000 Euro wird das Klinikum Kaufbeuren bei der Neugestaltung seines Notfallzentrums unterstützt. Geplant sind eine freundlichere Gestaltung, Bodenmarkierungen zur Orientierung sowie Maßnahmen im Außenbereich, darunter neue Pflastersteine und eine Begrünung.

Naturbündnis Wertachtal e. V.

Das Naturbündnis Wertachtal e. V. erhält 2.000 Euro für die Durchführung biologischer Gewässergütebestimmungen in möglichst vielen Kaufbeurer Bächen. Dabei werden Kinder- und Jugendgruppen aktiv eingebunden, um erstmals eine Gewässergütekarte dieser kleinen Gewässer zu erstellen.

ESV Kaufbeuren e.V.

Der ESV Kaufbeuren wird mit 1.500 Euro gefördert, um neue Leihausrüstung für die Eislaufschule anzuschaffen. Davon sollen insbesondere Kinder aus sozial schwächeren Familien profitieren.

Stadtbücherei / Die Jörg-Lederer-Schule / Querkunst e. V. / Digitalwerkstatt „Licht an“

Jeweils 1.000 Euro erhalten diese Projekte: Die Stadtbücherei Kaufbeuren investiert in die Erneuerung und Erweiterung ihres Bestands an Lernhilfen, wobei die Mittel auf die Standorte Kaufbeuren und Neugablonz aufgeteilt werden. Die Jörg-Lederer-Schule nutzt die Förderung für die Anschaffung neuer Nähmaschinen, um dem gestiegenen Bedarf gerecht zu werden und zugleich das Thema Nachhaltigkeit zu vermitteln. Querkunst e. V. organisiert mit der Förderung die Digitalwerkstatt „Licht an“, in der Kinder und Jugendliche kreative Medienprojekte wie Filme, Fotostorys und Podcasts entwickeln und dabei technische Grundlagen erlernen.

Maria Dopslaf

Eine Förderung in Höhe von 500 Euro geht an Maria Dopslaf, die ein Fahrrad zu einer mobilen Vorlesestation umbauen möchte. Damit will sie Kinder in der Innenstadt, auf Spielplätzen und bei Veranstaltungen erreichen. Perspektivisch könnten auch ältere Menschen von dem Angebot profitieren.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden nach der Umsetzung ihres Projekts einen kurzen Abschlussbericht über den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft einreichen.

„Innovationen entstehen nicht nur in Unternehmen, sondern auch mitten in der Stadtgesellschaft. Das Konzept eines Bürgerbudgets selbst ist nicht neu – neu ist, dass es jetzt auch Dank des Rotary Clubs Kaufbeuren in unserer umgesetzt wird. Dieses soziale Engagement ist für uns ein sichtbares Zeichen für einen großartigen, gesellschaftlichen Zusammenhalt. so Wirtschaftsreferent Andreas Bauer.

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Bildung Kinder Soziales

Musik, die Hoffnung schenkt

Benefizkonzert für Schulprojekt in Ghana

Veranstaltungsort Gemeindezentrum Immanuel Gemeinde, Dessestr. 5, Neugablonz

Kaufbeuren-Neugablonz, 22. Januar 2026 – Musik kann berühren, verbinden und verändern. Genau diese Kraft soll am Samstag, 2. Mai 2026, um 19:00 Uhr in der Immanuel Gemeinde Kaufbeuren spürbar werden. Unter dem Titel „SING! FOR CHARITY“ lädt die Gemeinde zu einem besonderen Benefizkonzert ein, das weit über einen musikalischen Abend hinausgeht.

Die Band sowie Sängerinnen und Sänger des Sing! Gesangstudio Allgäu gestalten ein abwechslungsreiches Programm aus bewegenden Liedern der Kirchen- und Filmmusik. Doch im Mittelpunkt steht an diesem Abend nicht nur die Musik – sondern die Hoffnung, die sie weiterträgt.

Denn die gesammelten Spenden kommen einem Schulprojekt in Ghana zugute: der Firmlife International Academy (FLIA). Die Schule wurde 2023 in der Stadt Aduman nahe Kumasi in Zentralghana gegründet. Als christlich geprägte Schule im Aufbau ermöglicht sie Kindern aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen Zugang zu Bildung. Neben der Vermittlung von Wissen legt sie besonderen Wert auf die ganzheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Engagierte Lehrkräfte und eine wertorientierte Lernumgebung bilden dabei die Grundlage der schulischen Arbeit.

Organisiert wird das Benefizkonzert von Luise Jäger-Leitner sowie David Winges, der über den gemeinnützigen Verein Kinderhilfe Westafrika ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) an diesem Schulprojekt absolviert hat. Ihm liegt die Weiterentwicklung der Firmlife International Academy deshalb in ganz besonderer Weise am Herzen.

Mit dem Benefizkonzert soll der weitere Ausbau der Schule unterstützt und zugleich die Mobilität der Schülerinnen und Schüler verbessert werden. Für viele Kinder bedeutet das ganz konkret: ein sicherer Schulweg, bessere Lernbedingungen und die echte Chance auf eine Zukunft.

Gerade in Regionen, in denen es an grundlegender Infrastruktur fehlt, entscheidet Bildung oft über den weiteren Lebensweg. Ein zusätzliches Klassenzimmer, verlässliche Transportmöglichkeiten und ein stabiler Schulalltag sind keine Selbstverständlichkeiten – sondern wertvolle Schritte hin zu Würde, Entwicklung und Perspektive.

„SING! FOR CHARITY“ verbindet an diesem Abend Menschen in Kaufbeuren mit Kindern tausende Kilometer entfernt – durch Musik, Mitgefühl und gelebte Nächstenliebe. Jeder Ton, jede Spende und jede Teilnahme wird Teil dieser besonderen Verbindung.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, diesen besonderen Abend mitzuerleben – einen Abend, der das Herz berührt und gleichzeitig ganz konkret hilft.

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Soziales Verwaltung

Menschen in schweren Zeiten begleiten: neuer „Qualifizierungskurs Hospizbegleitung“ des Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. beginnt am 24. Oktober 2026

Begleitung in herausfordernden Lebenssituationen

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu ist seit 1996 Teil der internationalen Hospizbewegung. Im Mittelpunkt steht dabei ein Verständnis, das das Leben in all seinen Phasen bejaht und Sterben sowie Tod als natürlichen Bestandteil begreift.

Begleitung in herausfordernden Lebenssituationen

In dieser sensiblen Lebensphase unterstützt der Verein Menschen jeden Alters und unabhängig von ihrer Konfession. Die Begleitung richtet sich an Personen, die mit schweren Erkrankungen, Verlust oder Abschied konfrontiert sind. Ziel ist es, Betroffenen und ihren Angehörigen beizustehen und ihnen Raum für ihre individuellen Bedürfnisse zu geben.

Start des neuen Qualifizierungskurses

Der nächste Qualifizierungskurs zur Hospizbegleiterin beziehungsweise zum Hospizbegleiter beginnt am 24. Oktober 2026 und endet im April 2027. Der Kurs bereitet die Teilnehmenden darauf vor, Menschen in ihrer letzten Lebensphase achtsam und verantwortungsvoll zu begleiten.

Interessierte erhalten weitere Informationen zu Terminen und Inhalten online unter: hospizverein-kf-oal.de/hospizbegleitung-kurs-kaufbeuren oder telefonisch unter 08341-994443.

Der Hospizverein freut sich über Anmeldungen von Menschen, die sich dieser besonderen Aufgabe widmen möchten.

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Soziales

„Café der Inklusion“ im Generationenhaus Kaufbeuren e.V.

Austausch im Generationenhaus Kaufbeuren (Foto: Helga Holzhausen)

Das Generationenhaus lädt am 5.5.2026 von 13.30 – 16.30 Uhr zu einem Nachmittag voller Begegnungen und gegenseitiger Unterstützung ein.

Kaufbeuren – Der 5. Mai ist seit 30 Jahren „Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“. Aus diesem Anlass lädt das Generationenhaus Kaufbeuren zu einem „Café der Inklusion“ ein – zu einem Ort des Austauschs, der Information und der gegenseitigen Unterstützung. Ob mit oder ohne Behinderung, ob jung oder alt – alle sind willkommen, sich zu begegnen, voneinander zu lernen und gemeinschaftlich neue Verbindungen zu knüpfen.

Angebot des Nachmittags:

  • Offener Austausch in gemütlicher Runde
  • Informationen zu barrierefreien Angeboten, Unterstützungsleistungen und Selbsthilfe
  • Vernetzung mit Menschen, Initiativen, Vereinen und Fachstellen
  • Kleine Impulse, Gespräche und das Teilen von Erfahrungen
  • Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung im Alltag, Beruf und Freizeit

Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich alle sicher, respektiert und willkommen fühlen.
Das Generationenhaus am Hafenmarkt 6-8 in Kaufbeuren ist barrierefrei!

Anmeldung bis zum 24. April unter info@knotenpunkt-kaufbeuren.de oder telefonisch: 08341/9080898.

 

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Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Berührt euch! Talk x Punk

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer besonderen Kulturveranstaltung ein.

Protesttags-Veranstaltung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am Freitag, 8. Mai, zu „Berührt euch! Talk x Punk“ ein. Im Mittelpunkt steht das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung – ein Thema, das für Menschen mit Beeinträchtigung noch immer mit Tabus und Hürden verbunden ist.

Los geht’s mit einer Live-Episode des Podcasts „Berührungspunkte“. Gemeinsam mit der hauseigenen Fachstelle für sexuelle Bildung und einer Vertreterin von Allgäu Pride sprechen wir über queere Perspektiven, Vielfalt, Aufklärung und Teilhabe.

Danach wird’s laut: Die Münchner Punkband Sexschweiss bringt Energie, Haltung und einen Sound auf die Bühne, der niemanden kalt lässt.

Ort ist SUPERTECTURE (Kaisergäßchen 5) in Kaufbeuren. Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Jugend Kinder Soziales

Kinonachmittag mit Herz

Ein besonderer Moment nach dem Film: Einige Kinder aus eritreischen Familien mit Schauspieler Luis Vorbach. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Rotaract Kempten lädt in die Filmburg Marktoberdorf ein – Schauspieler Luis Vorbach beantwortet Fragen

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend. 

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert. 

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen. 

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Bildung Soziales

8 Jahre EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Das neue Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren (v.l.n.r.): Franziska Kaufmann, Sabine Fuchs, Franziska Auger, Edda Settekorn. Foto: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Die bewährte Anlaufstelle für Ratsuchende

Seit mittlerweile acht Jahren unterstützt die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Ostallgäu und in Kaufbeuren Menschen mit Beeinträchtigung, von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige mit einem kostenlosen Beratungsangebot und ergänzt so die schon bestehende Beratungslandschaft.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeure hat zwei Beratungsstellen in Kaufbeuren und Marktoberdorf. Ziel der Beratung ist es, Ratsuchende dabei zu unterstützen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und passende Hilfen und Leistungen zu finden.

Die Beratung erfolgt unabhängig von Kostenträgern, ist vertraulich und kann persönlich, telefonisch oder online stattfinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Peer-Beratung: Menschen mit eigenen Erfahrungen beraten andere Betroffene auf Augenhöhe.

Das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren hat kürzlich Verstärkung bekommen. Sabine Fuchs, eine neue Mitarbeiterin, war zuvor unter anderem im Krisendienst tätig. Insgesamt besteht das Team aus vier Beraterinnen.

Ein besonderes Angebot ist der kostenlose Online-Vortrag am 23. April 2026 von 18 bis 19:30 Uhr, der in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg zum Thema Schwerbehindertenausweis stattfindet. Um eine Anmeldung unter unter beratung@eutb-oal.de wird gebeten.

Für weitere Informationen oder Kontaktaufnahme steht die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren gerne via E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf der Website: www.eutb-oal.de.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren E-Mail: beratung@eutb-oal.de Website: www.eutb-oal.de

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Soziales Sport

Starker Rückrundenauftakt trotz Zeitumstellung – SpVgg Kaufbeuren Damen vs. CSC Batzenhofen-Hirblingen (4:1)

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Kaufbeuren dominiert und siegt verdient

Zum Auftakt der Rückrunde zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine konzentrierte und wache Leistung – und das trotz der Zeitumstellung. Von Beginn an übernahmen die Damen die Kontrolle über das Spielgeschehen, kombinierten sicher und setzten den Gegner früh unter Druck.

Die Dominanz zahlte sich schnell aus: Mit konsequenter Chancenverwertung erspielte sich Kaufbeuren bereits in der ersten Halbzeit eine verdiente 3:0-Führung. Defensiv stand die Mannschaft stabil und ließ kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu.

Nach der Pause kam es jedoch zu einer kurzen Unkonzentriertheit, die Batzenhofen-Hirblingen zum Anschlusstreffer zum 1:3 nutzte. Doch die Kaufbeurerinnen reagierten genau richtig: Sie fanden zurück zu ihrer Struktur, erhöhten wieder das Tempo und übernahmen erneut die Spielkontrolle.

Mit dem Treffer zum 4:1 war die Partie schließlich entschieden. In der Folge spielte die SpVgg das Spiel souverän zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit:
Ein verdienter Auftaktsieg in die Rückrunde, bei dem die Mannschaft über weite Strecken dominierte und auch nach einer kurzen Schwächephase die passende Antwort fand. Ein starker und reifer Auftritt der Kaufbeurer Damen.

Torschützen: Paula Eichinger (3´, 17´);  Julia Czeschlick (21´) ; Felicitas Jäger (66´)

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Soziales Sport Werbung

Die Damen sagen Danke!

Julia Czeschlick (Co-Kapitänin), Sandrine Uhlig (Kapitänen), Sabrina Oppenrieder (Co-Kapitänin) ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Frischer Look für die Rückrunde!

Seit Mitte der Vorrunde treten die Damen der SpVgg Kaufbeuren beim Aufwärmen vor den Spielen wieder geschlossen und einheitlich auf dem Platz auf. Möglich macht das die Unterstützung der Firma Stumpe Glas, die das gesamte Team inklusive Trainer mit neuen Aufwärmshirts ausgestattet hat. Die bisherigen Shirts waren in die Jahre gekommen. Zudem sorgten neue Spielerinnen dafür, dass ein durchgehend einheitliches Erscheinungsbild zuletzt nicht mehr gegeben war. Mit der neuen Ausstattung hat sich das nun geändert: Das Team präsentiert sich wieder als geschlossene Einheit.

Unterstützung, die sichtbar wird

Die neuen Shirts greifen den gewohnten Look auf und sorgen gleichzeitig für ein modernes Auftreten. Gerade beim gemeinsamen Aufwärmen vor den Spielen wird der Teamgedanke nun wieder deutlich sichtbar.

Motivierter Start in die Rückrunde

Mit dem neuen Outfit starten die Damen der SpVgg Kaufbeuren am Sonntag in die Rückrunde. Die Mannschaft zeigt sich dankbar für die Unterstützung und geht mit zusätzlicher Motivation in die kommenden Spiele.

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Gesundheit Soziales

Außenskelett: technische Unterstützung für Pflegekräfte am Klinikum Kaufbeuren

High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.

Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“

Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.

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Soziales Wirtschaft

Einblick in die Kleiderläden des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu

Aktionstag der BRK-Kleiderläden setzt starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Engagement

Mit einem landesweiten Aktionstag haben die Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes ein deutliches Zeichen gegen Wegwerfmentalität und für mehr Nachhaltigkeit gesetzt. Unter dem Motto „Gegen Konsumzwang – für mehr Nachhaltigkeit“ beteiligten sich bayernweit 119 Kleiderläden mit über 1.500 Ehrenamtlichen an der Aktion. Schirmherrin war erstmals Ilse Aigner, Landtagspräsidentin und Botschafterin des BRK. Auch der BRK-Kreisverband Ostallgäu nutzte den Aktionstag, um Einblicke in seine Arbeit zu geben.

Engagement mit Herz und Verstand

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Einsatz im Alltag der beiden Kleiderläden in Kaufbeuren und Marktoberdorf steckt: Jeden Dienstag trifft sich ein Team von Ehrenamtlichen zum Sortieren der gespendeten Kleidung. Sorgfältig wird geprüft, welche Stücke weitergegeben werden können. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.

Zu den langjährigen Unterstützerinnen zählen Regine Kleinert und Anita Pohl, die seit der Eröffnung des Kleiderladens in Kaufbeuren im Jahr 2008 dabei sind. Sie schätzen vor allem die gute Zusammenarbeit und die Gemeinschaft im Team. Neue Ehrenamtliche wie Christina Holzmann finden über unterschiedliche Wege zur Mitarbeit: „Ich mag Mode und sehe meine ehrenamtliche Tätigkeit als schönen Ausgleich zu meinem Bürojob“, berichtet sie.

Birte Mayer hebt den gesellschaftlichen Aspekt hervor: „Unser Kleiderladen ist für jedermann. Second-Hand hat nichts mit dem Einkommen zu tun, sondern mit der Einstellung.“ Rund 50 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit freiwillig in den Rotkreuz-Läden in der Münzhalde 5 in Kaufbeuren und der Salzstraße 8 in Marktoberdorf, die Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet sind.

Nachhaltigkeit trifft soziale Teilhabe

Die Kleiderläden des BRK verbinden auf besondere Weise soziale Hilfe mit Umwelt- und Klimaschutz. Gut erhaltene Kleidung wird angenommen, sortiert und zu günstigen Preisen weitergegeben. Das schont Ressourcen, reduziert Textilmüll und schafft gleichzeitig niederschwellige Angebote für alle Menschen.

Ein wichtiges Anliegen ist Renate Dantinger, die beim BRK Ostallgäu für die Kleiderläden verantwortlich ist, die Aufklärung: „Noch immer wird Second-Hand-Mode häufig mit Bedürftigkeit gleichgesetzt. Der Aktionstag setzte bewusst ein Zeichen dagegen und zeigte, dass nachhaltiger Konsum eine Frage der Haltung ist.“

Klare Botschaft zum Aktionstag

Der Tag der Kleiderläden macht deutlich: Ehrenamtliches Engagement, gelebte Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gehen beim Bayerischen Roten Kreuz Hand in Hand. Die Kleiderläden sind nicht nur Orte der Versorgung, sondern auch Treffpunkte, die Gemeinschaft fördern und ein Umdenken im Konsumverhalten anstoßen.

Hinweis zur Kleiderspende

Das BRK bittet darum, ausschließlich saubere und gut erhaltene Kleidung abzugeben. Beschädigte oder verschmutzte Textilien können nicht weiterverwertet werden.

Kontakt & Öffnungszeiten

Kleiderladen Marktoberdorf
Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ostallgäu
Salzstraße 8, 87616 Marktoberdorf
Telefon: 08342 / 9669-0

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 12:00 Uhr

Warenannahme am Hintereingang (Hinweis am Laden). Bei größeren Mengen wird um telefonische Anmeldung unter 08342 / 9669-10 (vormittags) gebeten.

Kleiderladen Kaufbeuren
Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ostallgäu
Münzhalde 5, 87600 Kaufbeuren
Telefon: 08342 / 9669-0

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr

Die Warenannahme ist nur in kleinen Mengen (ca. 2–3 Taschen) möglich. Bei größeren Mengen wird um telefonische Kontaktaufnahme unter 08342 / 9669-10 (vormittags) gebeten.

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Allgemein Soziales

Aktion Sauberes Kaufbeuren des Bund Naturschutz war wieder ein großer Erfolg

Immer wenn der Frühling kommt, ist es wieder so weit: Der Bund Naturschutz in Kaufbeuren ruft zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ in der Stadt auf

Diesmal war der Start am Samstag, 14. März und wieder kamen zahlreiche Menschen zum Helfen. Dabei waren eine Gruppe Jugendlicher vom Fischereiverein Kaufbeuren, eine Gruppe vom Arbeitskreis Asyl und neu die Kinderfeuerwehr Hirschzell, dazu noch viele Familien und Einzelpersonen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.

Einen Tag vorher hatte schon der Kindergarten Peter und Paul im Haken fleißig Müll gesucht und gefunden, selbst die Kleinsten waren schon mit Eimern und Handschuhen unterwegs. Einig waren sich alle darüber, dass es erschreckend zu sehen ist, was in der Natur entsorgt wird. Die großen Stapel mit vollen Abfallsäcken, die der Bauhof zur Entsorgung dann abgeholt hat, zeigen, wieviel Müll achtlos und rücksichtslos auf die Wege und in die Büsche geworfen wird. Verpackungen von Schnellimbissen säumen die Straßenränder und am Wertachufer findet sich von alten Matratzen bis zu Getränkeflaschen Abfall aller Art. Ein besonderes Problem sind die unzähligen Zigarettenkippen – dabei sind diese besonders schädlich für das Grundwasser und Tiere und Pflanzen. Kippen liegen wirklich überall, auf Wegen, in Wohngebieten und Parkplätzen genauso wie in Grünflächen und Spielplätzen.

Trotz des relativ unfreundlich kalten Wetters hatten alle viel Spaß zusammen, das Jagdfieber hatte vor allem die Jugendlichen und Kinder gepackt. Eine Brotzeit am Verkehrsübungsplatz zum Abschluss der Aktion war ein kleines Dankeschön für alle, die Zeit hatten. Die Ortsgruppe des Bunds Naturschutz freute sich wieder über eine kleine Spende von Oberbürgermeister Bosse und seine Grußworte.

Im Anschluss an diesen Sammelsamstag gab und gibt es noch an vielen Schulen und bei der Kinderfeuerwehr Neugablonz mehrere Wochen lang Müllsammeltage, insgesamt haben sich mehr als 1100 Kinder angemeldet! (Bericht folgt). Die ganze Aktion wird großzügig unterstützt vom V-Markt und der Sparkasse Allgäu.

Wer Interesse hat, bei kommenden Aktionen des BN mitzumachen oder im BN-Team mitzuarbeiten, ist jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de

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Soziales

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und Wertachtal-Werkstätten ehren 124 langjährige Mitarbeiter*innen

V.l.n.r.: Manuel Hagemann, Tobias H. und Gabriele Sandler. Drei langjährige Mitarbeitende, die stellvertretend für die Vielfalt und das persönliche Engagement einer großen Zahl von Jubilar*innen stehen, die die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und die Wertachtal-Werkstätten im vegangenen Jahr ehren konnten.

Engagement, das seit Jahrzehnten prägt

Ostallgäu/Kaufbeuren, 25.03.26 – Im vergangenen Jahr feierten 124 langjährige Mitarbeiter*innen und Beschäftigte der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Wertachtal-Werkstätten ihre Jubiläen. Drei von ihnen stehen exemplarisch für das Engagement, das die Arbeit der Einrichtungen seit Jahrzehnten prägt. Ihre Geschichten zeigen, wie Vielfalt, Eigeninitiative und nachhaltige Begleitung Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichermaßen stärken.

Ein Berufsweg mit Eigeninitiative, Mut und Herz

Tobias H. arbeitete ursprünglich als Dachdecker. Nach einem Unfall konnte er seinen gelernten Beruf körperlich nicht mehr ausüben. Vor 20 Jahren kam er so zu den Wertachtal-Werkstätten. Dort wurden ihm andere Möglichkeiten geboten und sich auch um einen Außenarbeitsplatz bemüht. Doch Tobias wollte mehr: Abwechslung, Verantwortung und vor allem Austausch mit anderen Menschen. Mit viel Eigeninitiative fand er schließlich seinen Platz in der Hausverwaltung Oswald in Buchloe, wo er seit fast drei Jahren das Telefon betreut, Wasserschäden koordiniert und als zentrale Anlaufstelle fungiert. „Früher war ich Dachdecker – da hatte ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun. Heute ist das wieder so“, sagt er. Begleitet wird er dabei auch von den Job Coaches der Wertachtal-Werkstätten, die seine Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen.

Entwicklung ermöglichen und Perspektiven schaffen

Manuel Hagemann feierte sein 10-jähriges Jubiläum bei den Wertachtal-Werkstätten, doch sein Weg in die soziale Tätigkeit begann bereits vor fast 20 Jahren. Als gelernter Elektroinstallateur entdeckte er seine Leidenschaft für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung. In der P-Werkstatt Neugablonz (Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen) baute er den Berufsbildungsbereich (BBB) mit auf und engagierte sich als Betriebsrat. Nun wartet als Gruppenleiter der Wäscherei, zusätzlich zu seiner Aufgabe als Teamleiter des Standortes, eine neue Herausforderung auf ihn. Besonders berührt ihn dabei, dass viele Beschäftigte der Wäscherei früher bei ihm im BBB waren. „Haben Sie Sehnsucht nach uns?“, wird er gefragt. Für Manuel sind das Begegnungen, die bleiben. Entwicklung mitzuerleben und nun selbst von den Beschäftigten in ihrem Fachbereich zu lernen, empfindet er als großes Geschenk.

Eine eigene Stimme finden

Gabi Sandler feierte ihr 20-jähriges Jubiläum. Ihr Weg bei der Lebenshilfe begann jedoch bereits 1988 als erste Logopädin des Vereins. Heute ist sie zwischen Tages- und Förderstätte, Werkstatt und Therapiehaus unterwegs und begleitet Menschen in unterschiedlichsten Lebensphasen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die „Unterstützte Kommunikation“: In der „Talker“-Gruppe ermöglicht sie Menschen ohne Lautsprache mithilfe technischer Hilfsmittel, sich auszudrücken und „hörbar“ zu werden. Seit 2017 prägt sie den gleichnamigen Arbeitskreis, der sich für den Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Kommunikationsmöglichkeiten in allen Bereichen einsetzt und auch Fortbildungen anbietet. „Unsere Arbeit lebt von Entwicklung, Beziehung und Vertrauen. Das braucht Zeit. Nur so entstehen stabile Bindungen und genau diese bilden die Grundlage für nachhaltige, gelingende Begleitung. Das ist eine große Stärke der Lebenshilfe und der Wertachtal-Werkstätten“, so die langjährige Mitarbeiterin.

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Politik Soziales

Besucher im Landtag sammelten spontan freiwillige Spenden: 1.500 Euro für den Wünschewagen

Die Summe, die bei den spontanen Sammlungen zusammenkam, rundete Peter Wachler auf den Betrag von 1.500 Euro auf

Im Jahr 2025 empfing der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zwei Besuchergruppen mit insgesamt 200 Personen im Bayerischen Landtag. „Ich bin noch immer überwältigt von der hohen Nachfrage an den Plätzen und dem großen Interesse der Teilnehmer an meiner politischen Arbeit“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Besonders freute Peter Wachler jedoch eines: Die Besucher sammelten spontan freiwillige Spenden für das Herzensprojekt von Peter Wachler – den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der Wünschewagen bringt Menschen in ihrer letzten Lebensphase an Orte, die ihnen besonders am Herzen liegen – sei es ans Meer, in die Berge oder zu geliebten Menschen.

Die Summe, die bei den spontanen Sammlungen zusammenkam, rundete Peter Wachler auf den Betrag von 1.500 Euro auf.

„Ich danke den Teilnehmern der vergangenen Besucherfahrten für ihre großzügigen Spenden und auch dem Team des Wünschewagens für ihre wertvolle Tätigkeit“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Für das Jahr 2026 sind wieder zwei Besuchsfahrten in den Bayerischen Landtag mit jeweils 100 Personen geplant.

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Kinder Soziales

Zusammen besonders stark! Unterstützung die ankommt, bei den Buronwichteln Kaufbeuren

Zusammen besonders stark! Foto: Stiftung Lebenshilfe Ostallgäu Kaufbeuren

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Familien mit Kindern mit Beeinträchtigung einen Ort der Begegnung und des Austauschs.

Gemeinsam wachsen – von Anfang an: Wenn ein Kind mit Beeinträchtigung geboren wird, verändert sich für viele Eltern das Leben grundlegend. Neben Freude und Liebe entstehen oft auch Fragen, Unsicherheiten und das Gefühl, mit manchen Herausforderungen allein zu sein. Gerade in dieser Zeit ist es wertvoll, Menschen zu begegnen, die ähnliche Erfahrungen machen.

Die Buronwichtel in Kaufbeuren bieten genau dafür einen geschützten und offenen Raum. Die kostenlose Eltern-Kind-Gruppe treffen sich jeden Mittwochnachmittag Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, mit und ohne Beeinträchtigung. Gemeinsam wird gebastelt, gesungen und gespielt.

Für die Kinder entsteht ein Ort, an dem sie miteinander spielen, entdecken und voneinander lernen können. Für die Eltern bietet die Gruppe Zeit für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Möglich wird dieses Angebot durch die Stiftung Lebenshilfe Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die die Buronwichtel finanziert. Sie stellt sicher, dass alle Familien, unabhängig von ihrer persönlichen Situation, teilhaben können.

Mit Ihrer Spende an die Stiftung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren unterstützen Sie ganz konkret Orte der Begegnung wie diesen. Orte, an denen Familien frühzeitig Gemeinschaft erleben und Kinder von Anfang an gemeinsam aufwachsen können.

👉 Jetzt unterstützen und Gemeinschaft von Anfang an möglich machen!

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 10. April 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 10.04.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Panorama Soziales

Sommerzeit ab dem 29. März: Wenn die Uhr vorgestellt wird und der Körper nachziehen muss

Zeitumstellung Ende März: Warum sie den Alltag spürbar beeinflussen kann

In der Nacht auf Sonntag, den 29. März, beginnt um zwei Uhr die Sommerzeit – die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Für viele Menschen bedeutet das eine kleine Umstellung im Alltag. „Die Zeitumstellung kann bei einigen Menschen den sogenannten Biorhythmus durcheinanderbringen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Mit der Umstellung startet der Tag gefühlt früher. Obwohl die Morgendämmerung jahreszeitenbedingt bereits eher einsetzt, beginnt für viele der Alltag zunächst wieder im Dunkeln. Der gewohnte Tagesrhythmus verschiebt sich – und der Körper braucht Zeit, um sich anzupassen.

Tageslicht steuert den inneren Rhythmus

Unser Körper folgt einer inneren Uhr, die stark vom natürlichen Licht beeinflusst wird. Ist der Organismus noch im „Nachtmodus“, laufen wichtige Funktionen zunächst langsamer an. Das betrifft unter anderem das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. „Manche Menschen reagieren besonders sensibel auf die Umstellung“, erklärt Hasel. Mögliche Folgen sind vorübergehende Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder auch Appetitlosigkeit. Wie schnell sich der Körper anpasst, ist unterschiedlich. Viele bemerken die Zeitumstellung kaum oder haben sich nach wenigen Tagen daran gewöhnt. Bei anderen kann es mehrere Wochen dauern, bis sich ein stabiler Rhythmus einstellt.

Schrittweise Anpassung hilft dem Körper

Um die Umstellung besser zu bewältigen, empfiehlt es sich, den Schlafrhythmus bereits im Vorfeld anzupassen. „Wer einige Tage vorher etwas früher zu Bett geht und morgens zeitiger aufsteht, erleichtert seinem Körper die Umgewöhnung“, so Hasel. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zudem sinnvoll sein, auf den Mittagsschlaf zu verzichten. Bewegung und Aufenthalt im Tageslicht helfen, die innere Uhr schneller neu auszurichten.

Auch die Abendgestaltung spielt eine Rolle: Leichte Mahlzeiten sowie der Verzicht auf Alkohol und Koffein können den Schlaf verbessern. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training unterstützen zusätzlich beim Ein- und Durchschlafen. „Und wer die Möglichkeit hat, sollte sich am Tag nach der Zeitumstellung etwas mehr Ruhe gönnen und den Start in die Woche bewusst langsamer angehen“, rät Hasel.

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Soziales Wirtschaft

Karl Bauer ist neuer Chef der IG BAU für Kaufbeuren

Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde

Wechsel an der Spitze der IG BAU in der Region: Karl Bauer ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Schwaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt worden. Damit kümmert sich der 64-Jährige ab sofort vier Jahre lang um die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften und von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in Kaufbeuren alleine rund 690 Menschen im Bauhauptgewerbe und 250 in der Gebäudereinigung. Auch Karl Bauer ist vom Fach: Er ist gelernter Maurer. Als neuer Bezirksvorsitzender der IG BAU Schwaben übernimmt Karl Bauer die Nachfolge von Michael Jäger.

„Ob auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau, in der Reinigungsfirma, im Maler- oder Dachdeckerbetrieb – gerade am Arbeitsplatz kommt es darauf an, dass die Menschen an einem Strang ziehen. Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“, sagt Karl Bauer. Der Gewerkschafter appelliert an die Beschäftigten in der Region, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das sei besonders in unsicheren Zeiten wichtig. Dabei stehe die IG BAU Schwaben auch zukünftig fest an der Seite der Beschäftigten. „Das gilt nicht nur, wenn es um faire Bezahlung, gute Job-Bedingungen oder die Mitsprache im Betrieb geht, sondern gerade auch dann, wenn es Zoff mit dem Chef gibt“, so Bauer.

Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde: „Viele Vorhaben der Berliner Koalition haben direkte Auswirkungen für unsere Region und die Beschäftigten. Ein typisches Beispiel ist hier der Wohnungsbau. Da geht es um bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen. Hier ist dringend mehr Unterstützung vom Bund notwendig.“ Auch für die Stärkung der Tarifbindung fordert Bauer ein klares Signal von der Bundesregierung: „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden. Denn davon würden auch die Beschäftigten in der Region profitieren.“

Ein klares „Stoppschild“ fordert Karl Bauer für die Versuche, insbesondere den arbeitenden Menschen immer neue Belastungen aufzubürden. „Ob Kürzungen bei der Lohnfortzahlung, die Abschaffung des 8-Stunden-Tags oder eine Erhöhung des Renteneintrittsalters – so dreiste Forderungen sind respektlos und gehen völlig an der Realität der Beschäftigten vorbei. So ist beispielsweise gerade auf dem Bau und im Handwerk schon heute für viele die Rente mit 65, 66 oder 67 nicht erreichbar“, so Bauer. Statt über soziale Einschnitte und den Abbau des Sozialstaats zu diskutieren, seien sinnvolle Reformvorschläge notwendig. Vor allem eine „ordentliche, sichere und gerechte Rente“ müsse her.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Ausverkauft! Für den 6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof sind alle Karten verkauft!

Ausverkauft

Aktuelle Meldung vom 19.03.2026 / 16:18 Uhr

Der Lions Club Kaufbeuren meldet: Der beliebte Maibock ist für das Jahr 2026 ausverkauft!

Wir sind Kaufbeuren wünscht allen Akteuren auf der Bühne und allen Gästen eine schöne Veranstaltung.


Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Hospiz: Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen zieht über 200 Gäste an – und zeigt, wie nah Lachen und Lebensende beieinanderliegen

Wenn Lachen neue Perspektiven eröffnet

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher waren zum Humorvortrag von Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen ins Haus der Begegnung nach Buchloe gekommen. Sie erlebten einen Abend, der unterhielt, zum Nachdenken anregte und zeigte, welche Rolle Humor auch in schwierigen Lebensphasen spielen kann. Der große Zuspruch unterstreicht zugleich die Bedeutung des Themas im Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Durch den Abend führte der 1. Vorsitzende Michael Feistl. Er erinnerte an die Anfänge des Vereins und daran, dass es seit 30 Jahren darum gehe, „den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Raum und Unterstützung zu geben“. Mit dem Aufbau des SAPV-Teams vor zehn Jahren sei die Begleitung zudem medizinisch erweitert worden.

Ein Vortrag zwischen Leichtigkeit und Tiefe

Feddersen fand schnell Zugang zum Publikum. Mit einer Mischung aus Fachwissen, persönlichen Erfahrungen und Situationskomik entstand ein Vortrag, der leicht wirkte und zugleich in die Tiefe ging. Humor, so seine zentrale Aussage, „ändert nicht die Situation – aber den Blick darauf“.

Gleich zu Beginn bezog er die Gäste ein – etwa mit einer Umfrage, bei der die Antworten summend abgegeben wurden. Später veranschaulichte er gemeinsam mit einem Besucher auf der Bühne, wie Humor im Gehirn entsteht und verarbeitet wird. So wurde deutlich, dass hinter dem scheinbar spontanen Lachen komplexe Prozesse stehen.

Auch aus seinem Berufsalltag berichtete Feddersen. Wenn er erzähle, dass er Palliativmediziner sei, begegne ihm häufig zunächst Betroffenheit. Humor könne helfen, Distanz zu verringern und Gespräche zu öffnen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verdrängen.

Die Bilder des Abends

Humor als Teil der Begleitung

Dass Humor und Hospizarbeit kein Widerspruch sind, zog sich als roter Faden durch den Abend. Humor könne Beziehungen fördern, Spannungen lösen und den Zugang zu schwierigen Themen erleichtern, erklärte Feddersen. Gleichzeitig brauche es ein feines Gespür für den richtigen Moment – entscheidend sei, zunächst Vertrauen aufzubauen. Humor lasse sich zudem entwickeln. Mit einem Augenzwinkern riet er dazu, den Tag bewusst mit einem Lächeln zu beginnen – oder sogar mit „zehn Minuten Kichern“. Das sei anstrengend, führe aber zu einer spürbaren Leichtigkeit im Alltag.

Der „Baum des Lebens“ als Impuls

Ein verbindendes Element im Jubiläumsjahr ist der „Baum des Lebens“ des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, der auch in Buchloe präsent war. Wie bereits in Obergünzburg bei der ersten Jubiläumsveranstaltung nutzten auch in Buchloe zahlreiche Gäste die Gelegenheit, ihre Gedanken festzuhalten: Besucherinnen und Besucher notierten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. So entstehe, wie Feistl sagte, „ein vielstimmiges Bild dessen, was Menschen bewegt“.

Ein Abend, der nachwirkt

Der Humorvortrag war die zweite Veranstaltung im Jubiläumsjahr und knüpfte an den Auftakt in Obergünzburg an. In Buchloe wurde deutlich: Lachen und die Auseinandersetzung mit dem Lebensende schließen sich nicht aus – sie können einander näherbringen.

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Soziales Veranstaltung

„Barrieren abbauen“- Einladung zu einem Info-Abend mit Kevin Kärst am 31.3.2026 im Generationenhaus Kaufbeuren

Menschen mit Beeinträchtigung ein freiwilliges Engagement ermöglichen

Die Freiwilligenagentur Knotenpunkt im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. möchte sich für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung stark machen und diesen ermöglichen, sich – ihren Fähigkeiten entsprechend – ehrenamtlich zu engagieren. Ehrenamtliches Engagement bietet nicht nur die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und soziale Kontakte zu knüpfen, sondern trägt auch zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Integration von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten bei.

Kevin Kärst, Gründer und Betreiber der Kantine Frisch & Fair gGmbH, teilt seine Erfahrungen rund um das Thema Inklusion und möchte Sie motivieren, allen Menschen die Tür zu ehrenamtlichem Engagement zu öffnen. Seien Sie dabei beim Info-Abend „Barrieren abbauen“ am 31. März 2026 um 18:30 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8.

Bitte melden Sie sich bis zum 20. März 2026 unter info@knotenpunkt-kaufbeuren.de an.

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Soziales

Hilfsaktion für Menschen im Libanon: humedica sucht Freiwillige zum Packen von Nothilfesets

Bei der Packaktion ist humedica auf die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürger angewiesen

Angesichts des Kriegs im Nahen Osten bereitet die internationale Hilfsorganisation humedica weitere Hilfe für die Menschen im Libanon vor. Dafür werden freiwillige Helfer gesucht: Am Montag und Dienstag, 23. und 24. März, jeweils von 15 bis 19 Uhr, lädt die Organisation in ihrer Zentrale zu einer Packaktion für Nothilfesets ein, die die Betroffenen mit dem Nötigsten versorgen sollen.

Seit 2012 ist humedica im Libanon aktiv und unterstützt derzeit im Bekaa-Tal Menschen, die auf der Flucht oder bedürftig sind, unter anderem mit medizinischer Grundversorgung und Medikamenten für den Alltag. Doch die Lage im Land hat sich zuletzt erneut dramatisch verschärft. Nach der jüngsten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten fliehen wieder viele Menschen aus betroffenen Regionen und suchen Schutz. Durch das eigene Landesbüro kann die Organisation Hilfsmaßnahmen vor Ort gezielt koordinieren und schnell auf neue Entwicklungen reagieren.

„Die aktuelle Situation im Nahen Osten zeigt erneut, wie wichtig schnelle und gut vorbereitete Hilfe ist“, sagt Johannes Peter, Vorstand für Projekte bei humedica. „Mit den Nothilfesets können wir Menschen, die durch Flucht oder Gewalt plötzlich alles verloren haben, schnell mit den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens versorgen.“ Die humedica-Nothilfesets enthalten grundlegende Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife, Menstruationsartikel oder Windeln.

Bei der Packaktion ist humedica auf die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Gemeinsam mit dem humedica-Team werden die Hilfspakete mit vorrätigem Material zusammengestellt. Die Aktion richtet sich an Einzelpersonen, Familien, Freundesgruppen oder Unternehmen, die sich praktisch für Menschen in Not einsetzen möchten. Wer an diesen Tagen keine Zeit hat, kann die Aktion auch mit einer Spende zur Beschaffung der benötigten Hilfsgüter unterstützen: IBAN: DE86 7335 0000 0000 0047 47 bei der Sparkasse Allgäu. Spendenzweck Nothilfe Libanon.

Termin für Interessierte:

Was: Packaktion für humedica-Nothilfesets
Wann: Montag und Dienstag, 23. und 24. März, jeweils 15:00 – 19:00 Uhr
Wo: humedica-Zentrale, Goldstraße 9, 87600 Kaufbeuren
Anmeldung: Bitte vorab über die Website von humedica

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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Kultur Soziales Veranstaltung

6. Benefiz-Maibock am 9. Mai im Sonnenhof: Wolfgang Krebs, Mauke und Engagement für den guten Zweck

Lions Club Kaufbeuren lädt zum 6. Benefizabend nach Mauerstetten ein. Der Vorverkauf hat begonnen!

Am Samstag, den 9. Mai, veranstaltet der Lions Club Kaufbeuren zum sechsten Mal den Benefiz-Maibock im Sonnenhof in Mauerstetten. Der Abend verbindet Kabarett, Live-Musik und gemeinsames Engagement für den guten Zweck.

Kabarettist Wolfgang Krebs und Mauke – die Band auf der Bühne

Das Hauptprogramm gestalten Wolfgang Krebs sowie Mauke – die Band. Beide treten in zwei Blöcken im Wechsel auf und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Für Mauke – die Band ist der Auftritt ein besonderer Termin: Es ist die vorletzte Möglichkeit, die Musiker live zu erleben, bevor sie sich im September von der Bühne verabschieden. Die Musikvereinigung Neugablonz übernimmt die musikalische Umrahmung des Abends. Auch nach dem Hauptprogramm sorgt das Ensemble weiterhin für Unterhaltung und begleitet den Ausklang der Veranstaltung.

Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute

Alle Künstler treten ohne Gage auf. Dadurch kann eine beachtliche Summe für soziale Projekte verwendet werden. Der Lions Club Kaufbeuren wird die Spendensumme zusätzlich aufstocken. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von den Sponsoren Klemm Wasser & Wärme, Linara sowie Schaurich Werbung & Beschriftung.

Einlass, Tickets und weitere Informationen

Die Türen des Sonnenhofs öffnen um 18 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für Besucher steht ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot des Sonnenhofs bereit. Eintrittskarten sind erhältlich bei:

Weitere Informationen gibt es unter: www.lions-kaufbeuren.de

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Senioren Soziales

Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ erfolgreich gestartet

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Das beliebte Projekt der Senioren-Spaziergänge hat im März wieder mit zahlreichen Teilnehmenden gestartet. Somit wird die lieb gewonnene Tradition fortgesetzt. Bei der ersten Route nahmen 18 Personen teil und genossen gemeinsam die Bewegung an der frischen Luft sowie den geselligen Austausch. Der Spaziergang fand dann seinen Höhepunkt in einer Führung im Crescentiakloster unter der Leitung von Schwester Ursula. Danach durfte die gemeinsame freiwillige Einkehr natürlich nicht fehlen und man konnte den Spaziergang gemeinsam ausklingen lassen.

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten. Die regelmäßigen Treffen haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt und werden nun, organisiert vom Seniorenbüro, fortgesetzt. Der nächste Termin ist am 01.04.2026 und führt die Teilnehmenden auf eine Wald- und Wasserrunde, ca. 3 km. Treff- und Startpunkt am Plärrer (Infohäuschen) um 10:30 Uhr.

Gerne können Interessierte den Flyer mit den Wanderrouten für 2026 im Seniorenbüro, Baumgarten 36 oder den beliebten Seniorentreffs Baumgärtle, Baumgarten 32 und Koffejtippl, Sudetenstr. 118 erhalten.

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Politik Soziales

Start der Ausschreibung für den Bürgerpreis 2026

Motto: „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“

Die Ausschreibung für den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 hat begonnen. Die bayerische Volksvertretung würdigt mit der Auszeichnung wieder herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema lautet diesmal „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“. Dies teilte der Abgeordnete Peter Wachler mit.

Die Ausschreibung richtet sich an bayerische Vereine, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren ehrenamtlich durchgeführten Projekten in besonderer Weise gegen Einsamkeit wirken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2026.

Denn Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und aller Lebenslagen – sie bleibt oft unsichtbar, hat aber oft weitreichende Folgen. Daher widmet sich der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 diesem Thema und richtet sich besonders an Projekte, die sich außerhalb der klassischen Vereinsstrukturen an vereinsamte Menschen – ob Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen Lebenslagen – richten, neue Formen der Begegnung schaffen und so einsamen Menschen nachhaltig konkret helfen, aus der Isolation herauszukommen. Gesucht werden beispielhafte Initiativen, die mit Kreativität und ehrenamtlichem Engagement zeigen, wie Nähe, Austausch und Teilhabe für die Menschen möglich wird, die sich alleine und nicht gesehen fühlen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einem Beirat unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgewählt. Der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Eine Teilausschüttung des Preisgeldes bleibt vorbehalten. Zudem kann das jeweilige Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden und für die Förderung des prämierten Projekts oder dessen Fortentwicklung einzusetzen.

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Bayerischen Landtag statt.

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de.

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Gesundheit Soziales

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Jugend Soziales Veranstaltung

4.000 Euro für mehr Teilhabe: Sparkasse Allgäu unterstützt JUMP-Projekt in Kaufbeuren

Hilfe für Kinder und Jugendliche – damit Kultur und Gemeinschaft für alle erreichbar bleiben

Die Sparkasse Allgäu unterstützt erneut das JUMP-Projekt des Stadtjugendrings Kaufbeuren. Im Rahmen ihrer Jahresspende stellt sie 4.000 Euro für das Projekt „Jugend mit Perspektive“ (JUMP) bereit.

Unterstützung für junge Menschen seit 2012

Das Projekt wurde 2012 vom Stadtjugendring Kaufbeuren ins Leben gerufen. Ziel ist es, auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien die Teilnahme an Angeboten des Stadtjugendrings zu ermöglichen. Die finanzielle Unterstützung hilft dabei, Hürden abzubauen und mehr Teilhabe zu schaffen. Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten erhalten.

„Theater für alle“ in der Kulturwerkstatt

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Unter dem Motto „Theater für alle“ ermöglicht JUMP Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Theaterprojekten und kreativen Angeboten. Die Förderung übernimmt dabei unter anderem Teilnahmebeiträge, damit junge Menschen ihre Ideen auf der Bühne umsetzen und kulturelle Erfahrungen sammeln können.

Langjährige Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren besteht bereits seit vielen Jahren. „Die Partnerschaft zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren zeichnet sich durch eine intensive und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit aus“, sagte Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, bei der symbolischen Scheckübergabe an Jannis Konrad und Nadja Ostertag vom Stadtjugendring. Programme, die jungen Menschen in der Region zugutekommen und Chancengleichheit fördern, haben für die Sparkasse eine besondere Bedeutung.

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Senioren Soziales

Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren

Am Donnerstag, 19. März 2026,von 16:00 bis 18:00 Uhr 

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu.  Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am

Donnerstag, 19. März 2026,

von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.

Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de .

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Soziales Werbung Wirtschaft

Kantine „frisch & fair“: das neue Zuverdienstangebot bindet Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsalltag ein

Ein Arbeitsplatz, der Teilhabe möglich macht

Das Zuverdienstangebot der Kantine frisch & fair gGmbH schafft eine einfache und flexible Möglichkeit für Menschen mit Beeinträchtigungen, am Arbeitsalltag teilzuhaben. Im Kantinenbetrieb übernehmen die Teilnehmenden unter Anleitung kleine, klar strukturierte Aufgaben – etwa in der Vorbereitung, im Service oder bei unterstützenden Tätigkeiten in Küche und Ausgabe.

Dabei entsteht eine wirtschaftlich verwertbare Leistung, die sichtbar zum täglichen Ablauf beiträgt.

Arbeit mit Struktur und Sinn

Durch die Mitarbeit in der Kantine erleben die Teilnehmenden einen geregelten Tagesablauf. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie verständlich und gut umsetzbar sind. Gleichzeitig entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen. Die Arbeit im Team ermöglicht es den Beteiligten, praktische Fähigkeiten zu entwickeln und Sicherheit im Umgang mit verschiedenen Tätigkeiten zu gewinnen.

Mehr als nur Beschäftigung

Das Zuverdienstangebot stärkt nicht nur praktische Kompetenzen. Auch soziale und persönliche Fähigkeiten entwickeln sich weiter. Wer regelmäßig Teil eines Teams ist, erlebt, dass der eigene Beitrag zählt und geschätzt wird. Diese Erfahrungen können sich positiv auf Selbstvertrauen, Stabilität und Lebensqualität auswirken. Die Kantine wird so zu einem Ort, an dem Teilhabe im Alltag sichtbar wird.

Kontaktaufnahme

Kantine frisch & fair
Sudetenstr. 73 (Verwaltung)
87600 Kaufbeuren – Neugablonz

📞 Telefon: 0155 60 80 86 37
✉️ E-Mail: k.rathjen@kantine-kf.de

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Senioren Soziales

Stadt Kaufbeuren gratuliert Richard Fenzl zu seinem 95. Geburtstag

Stadträtin Gertrud Gellings überbrachte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Glückwünsche.

Am Dienstag, 3. März 2026, feierte Richard Fenzl seinen 95. Geburtstag. Stadträtin Gertrud Gellings überbrachte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Glückwünsche. Bei dem Besuch entwickelte sich ein Gespräch in familiärer Runde, an dem auch der Sohn und eine Tochter des Jubilars teilnahmen. Besonders schnell ergaben sich Gesprächspunkte durch den gemeinsamen beruflichen Hintergrund im Pflegebereich.

Gertrud Gellings: „Es waren sehr schöne und interessante Gespräche mit einem beeindruckend fitten Jubilar. Ich wünsche Herrn Fenzl weiterhin von Herzen alles Gute, Segen, vor allem Gesundheit und noch viele schöne gemeinsame Momente mit seiner Familie.“

Richard Fenzl, der am 3. März 1931 in Kaufbeuren geboren wurde, wuchs zunächst in der Ledergasse auf, bevor seine Familie später in die Kehlstraße umzog. Nach dem Schulabschluss begann er 1949 eine Schreinerlehre bei der Schreinerei Ledermann. Wenige Jahre später entschied er sich für einen zweiten beruflichen Weg und absolvierte 1954 eine Ausbildung zum Krankenpfleger in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren, dem heutigen Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren. Dort war er insgesamt 39 Jahre tätig und wurde 1993 als Pflegedienstleiter in den Ruhestand verabschiedet.

1957 heiratete Richard Fenzl seine Frau Anna, geborene Stutzig. Kennengelernt hatten sich die beiden bei einem Faschingsball im Krankenhaus. Die beiden waren 68 Jahre verheiratet – bis zum Tod von Anna Fenzl im vergangenen Jahr. Gemeinsam gründeten sie eine Familie mit drei Kindern, vier Enkeln und inzwischen sieben Urenkeln.

Seit 1958 lebt Richard Fenzl in seinem selbst gebauten Haus in der Eggenthaler Straße in Kaufbeuren. Neben seiner Familie prägten vor allem seine Hobbys sein Leben: Tischtennis, Fußball, Kegeln und die Arbeit im Garten. Eine besondere Leidenschaft galt stets den Bergen, über die er auch beim Geburtstagsbesuch mit großer Begeisterung erzählte.

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Soziales Weihnachten

5.500 Euro für den guten Zweck: Hirschzell zeigt Zusammenhalt

Beim Helferfest werden Spenden aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ übergeben

Beim Helferfest des Vereins „Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de“ (HGA) am 7. Februar 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell standen nicht die Organisatoren, sondern die Spendenempfänger im Mittelpunkt. Insgesamt 5.500 Euro konnten an soziale Einrichtungen und Projekte in der Region übergeben werden.

4.000 Euro aus dem Weihnachtsmarkt

Der Erlös des Weihnachtsmarkts in Hirschzell in Höhe von 4.000 Euro ging an die Kinderbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, die Tafel Kaufbeuren, den SKM Kaufbeuren – unter anderem für die Wärmestube – sowie an die Kinderbrücke Allgäu.

1.500 Euro aus „Hirschzell leuchtet“

Weitere 1.500 Euro stammen aus der Aktion „Hirschzell leuchtet“. Die Spende ging an die Biberburg Pforzen sowie an die Grundschule Hirschzell.

Bei der Übergabe waren Katrin Neitzel und Luca Eder von der Biberburg Pforzen sowie Ute Schönhaar von der Grundschule Hirschzell anwesend. Für die Aktion „Hirschzell leuchtet“ nahmen Katharina Wiedemann, Brigitte Schneider und Julia Schneider teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de

Engagement mit Wirkung

Die Spendensumme ist das Ergebnis zahlreicher ehrenamtlicher Stunden und der Unterstützung vieler Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen. Mit den Erlösen aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ werden Einrichtungen gestärkt, die im Alltag wichtige soziale Aufgaben übernehmen.

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Senioren Soziales Veranstaltung

Thema Demenz: BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige lädt am 3.3.2026 in Neugablonz zum Informations- und Praxistermin ein


Bewegung und Demenz: Aktiv begleiten, Alltag stärken

Pflegende Angehörige stehen im Alltag häufig vor besonderen Herausforderungen – insbesondere, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt ist. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Marktoberdorf lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein, die praxisnahe Unterstützung bietet.

Termin und Veranstaltungsort

Dienstag, 03. März 2026
17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Gablonzer Siedlungswerk
Sudetenstraße 105
87600 Kaufbeuren / Neugablonz

Thema des Abends: „Bewegung und Demenz – aktiv begleiten“

Referentin ist Ursula Schmid, Physiotherapeutin.

Im Mittelpunkt stehen praktische Anregungen zur Bewegungsförderung von Menschen mit Demenz. Die Veranstaltung verbindet fachliche Informationen mit konkreten Übungen für den Alltag.

Inhalte der Veranstaltung

  • Überblick über Daten und Fakten zum Krankheitsbild Demenz
  • Praktische Tipps zur Bewegungsförderung im Alltag
  • Anregungen, abgestimmt auf die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung

Bewegung kann dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und die Lebensqualität zu unterstützen. Angehörige erhalten Impulse, wie sie Betroffene aktiv begleiten können.

Austausch und Information

Die offenen Treffen der Fachstelle bieten zudem Raum für Gespräche. Teilnehmende können sich über die Versorgung zu Hause informieren, Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen. Wer für die Dauer der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail oder telefonisch erleichtert die Planung.

Kontakt:
Fachstelle für pflegende Angehörige
BRK Kreisverband Ostallgäu
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2
87616 Marktoberdorf
E-Mail: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de
Telefon: 08342 9669 43

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Soziales

Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute

Die Lebende Krippe 2025 setzte in Kaufbeuren ein außergewöhnliches Zeichen der Solidarität. Am 20. und 21. Dezember lud die Kaufbeurer Initiative (KI) zur traditionellen Veranstaltung in den Märzenburgwald ein. Bei trockenem und mildem Winterwetter strömten an beiden Tagen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher in den Wald und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Mehr als 100 engagierte Helferinnen und Helfer gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf – trotz einer Infrastruktur, die insbesondere beim Verkauf von Punsch, Glühwein, Kuchen und Bratwürsten zeitweise an ihre Grenzen stieß. Ein fester Anlaufpunkt für die Gäste war das Spendenhut-Team um Erika Holy, das die stets gut gelaunten Besucher herzlich empfing. Zu den besonderen Highlights zählte unter anderem die Kutsche mit ihren imposanten Kaltblütern, die Groß und Klein gleichermaßen begeisterte und zur stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus der Veranstaltung selbst kam durch den Spendenhut und die Verkaufserlöse eine Rekordspendensumme von über 7.300 Euro zusammen. Hinzu kam eine private Zusatzspende in Höhe von 1.650 Euro. Damit erreichte die Lebende Krippe 2025 eine Gesamtrekordspende von glatten 9.000 Euro.

Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute. Spendenempfänger sind die katholisch-evangelische Sozialstation, die Wärmestube, das Pfarramt der Dreifaltigkeitskirche sowie die katholische Pfarreiengemeinschaft für bedürftige Zwecke, die Armenspeisung des Crescentiaklosters, das Generationenhaus, die Fazenda Esperanza, „Urlaub ohne Koffer“, die Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, der Förderverein der Josef-Landes-Schule sowie der ASB Wünschewagen.

Im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe im Generationenhaus überreichten die Vorstände der Kaufbeurer Initiative – Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender), Johannes Ellenrieder (Schatzmeister) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) – den symbolischen Spendenscheck. Zusätzlich fand eine weitere Spendenübergabe statt: Christian Adolf und Melanie Gallien übergaben 1.341 Euro an das Generationenhaus. Diese Spende stammt aus dem Finale der buronischen Weihnacht.

Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Spendenbereitschaft dieses herausragende Ergebnis möglich gemacht haben.

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Soziales Verwaltung

Lesestoff für alle: Standort und Patenschaft für einen Bücherschrank in Neugablonz gesucht

Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können

In der Februar-Sitzung des Bauausschusses des Kaufbeurer Stadtrats ist die Möglichkeit eines Bücherschranks für Neugablonz im Gablonzer Haus besprochen worden. Dieser Standort ist aus brandschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht geeignet. Ebenso kann die Verwaltung für die Betreuung eines solchen Bücherschranks kein Personal zur Verfügung stellen. Die Stadtverwaltung findet diese soziale Idee nachhaltig und absolut lohnenswert, deswegen soll dieser Vorschlag nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt werden.

Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können. Ein solcher Bücherschrank lebt vom Mitmachen: Jede und jeder kann gut erhaltene Bücher hineinstellen oder neuen Lesestoff entdecken – ganz unkompliziert und ohne Anmeldung. Das stärkt nicht nur die Lesefreude, sondern auch das Miteinander im Stadtteil.

Um so einen Bücherschrank realisieren zu können, bittet die Stadt um Vorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, wo in Neugablonz ein geeigneter Standort sein könnte. Wichtig sind eine gute Sichtbarkeit, eine sichere Zugänglichkeit sowie – wenn möglich – ein gewisser Wetterschutz. Damit der Bücherschrank dauerhaft in einem ordentlichen und einladenden Zustand bleibt, wird eine betreuende Initiative, ein Verein oder eine engagierte Gruppe aus der Bürgerschaft gesucht, die den Betrieb des Bücherschranks übernimmt. Zu den Aufgaben würden unter anderem eine regelmäßige Sichtkontrolle, das Ordnen der Bücher sowie das Entfernen beschädigter Exemplare gehören.

Ein öffentlicher Bücherschrank bietet neben dem Angebot der städtischen Bibliotheken viele Vorteile:

  • Er fördert ebenfalls Bildung und Lesefreude für alle Altersgruppen.
  • Er ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit Büchern.
  • Er schafft einen Begegnungsort im Stadtteil.
  • Er stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das ehrenamtliche Engagement.
  • Er leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen aus Kaufbeuren und insbesondere aus Neugablonz sind herzlich eingeladen, Standortvorschläge einzureichen und sich als Betreuungsteam zu melden. Ansprechpartner ist das Team von Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro unter der E-Mail-Adresse bildungsbuero@kaufbeuren.de oder Telefon 08341 437-388. Gemeinsam kann so ein neues, lebendiges Angebot für den Stadtteil entstehen.

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Soziales Verwaltung Wirtschaft

Seniorenhaus am Heinzelmannstift ist auf den Weg gebracht

Bauausschuss signalisiert Zustimmung – aber Baum muss weichen

Mit großer Freude reagierte der Diakonieverein Kaufbeuren auf die positiven Signale im Bauausschuss: der geplante Neubau eines „Seniorenhauses am Heinzelmannpark“ mit Räumen für eine ambulant betreute Senioren-WG, neun Pflegewohnungen für Verhinderungspflege, einer Palliativwohnung, 13 Wohnplätzen für Auszubildende und einer großen multifunktionalen Begegnungsstätte stieß auf breite Zustimmung. Allerdings muss die 200 Jahre alte Blutbuche in der Bismarckstraße für den Neubau weichen. Eine Ersatzpflanzung ist aber vorgesehen und Auflage.
Baureferatsleiter Helge Carl stellte den Mitgliedern des Bauausschusses das Projekt kurz vor. Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 2018 zurück, hier war eine Erweiterung des bestehenden Pflegeheims angedacht. Die Bauvoranfrage war damals auch positiv beschieden worden. Durch den Tod des damaligen Geschäftsführers Gerhard Heiligensetzer, Corona und die explodierenden Preise auf dem Bau waren diese Planungen zunächst nicht umsetzbar.

In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an die Pflege verändert. Der Diakonieverein hat deshalb ein neues und innovatives Konzept erarbeitet, mit dem verschiedenen Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Die zehn Plätze in der Senioren-WG sind gedacht für Personen, die ganz allein nicht mehr zurechtkommen, aber noch viel zu fit sind, um ins Pflegeheim umzuziehen. Die enorme Nachfrage nach Pflegeplätzen für Verhinderungspflege soll mit den Pflegewohnungen abgefedert werden. Das Palliativzimmer ist das erste in Kaufbeuren, bislang bietet nur der Landkreis diese Möglichkeit an. An den 13 Wohnplätzen für Auszubildende besteht großes Interesse auch seitens des Klinikums, der Lebenshilfe und einiger Firmen. Die Begegnungsstätte soll nicht nur den Bewohnern des Heinzelmannparks und des Hauses selbst zugutekommen, sondern auch öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen.

Das Landesamt für Pflege hat für das Projekt, das als bayernweit modellhaft gilt, eine Förderzusage für 1,75 Millionen Euro gegeben. Das Haus wird klimafreundlich nach KfW 55-Standard gebaut. Nach den Anforderungen des Denkmalamts wurde die Fassade so gestaltet, dass sie sich in das Ensemble in der Bismarckstraße anpasst.

Lange hat der Diakonieverein versucht, das Haus um die alte Buche „herumzuplanen“. Letztlich aber, so erläuterte Baureferatsleiter Carl, sei das Grundstück aber einfach zu klein für Baum und Gebäude. In Anbetracht der Nutzung, die hoch willkommen und nötig sei, würde es schwerfallen, das Projekt wegen eines Baumes scheitern zu lassen.

Catrin Riedl (SPD) äußerte Bedenken, dass mit der Entscheidung der Fällung dieses Baumes weiteren Fällungen des alten Baumbestandes Tür und Tor geöffnet werden könnte. Als positiv bewertete sie, dass es viele Versuche gegeben habe, den Baum zu erhalten. Letztlich diene das Bauvorhaben aber dem Gemeinwohl und sei zu befürworten. „Wir müssen angesichts des sehr hohen Bedarfs an Pflegewohnungen froh sein, wenn das Projekt rasch realisiert werden kann“, bestätigte Dr. Thomas Jahn (Werte-Union). Arthur Müller (Grüne) wie auch Robert Klauer (CSU) würdigten die Bemühungen zum Erhalt des Baumes. „Es ist vorbildlich, wie hier über den Baum diskutiert wird“, so Müller. „Wir wägen hier Lebewesen gegen Lebewesen ab, aber letztlich überwiegt der Mensch“, ergänzte Klauer.

„Wir sind sehr froh, dass wir nun bald mit dem Bau anfangen können“, so Bettina Aernecke, Geschäftsführerin des Diakonievereins. Der Baum wird Ende Februar gefällt, dann kann es losgehen. Im Frühjahr 2027 soll der Neubau bezugsfertig sein.

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Soziales Veranstaltung

Einladung zum Spielenachmittag für Jung und Älter am 22.2.26 im Generationenhaus

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt

Spielen verbindet Generationen: Am Sonntag, 22.02.2026 lädt das Generationenhaus Kaufbeuren herzlich zu einem Spielenachmittag für Jung und Älter ein. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind Menschen jeden Alters willkommen, gemeinsam zu spielen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern und in entspannter Atmosphäre Gemeinschaft zu erleben.

Der Spielenachmittag findet im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke/Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Die Organisatoren bitten nach Möglichkeit um Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter Tel.-08341-9080898 oder info@generationenhaus-kf.de

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Panorama Soziales Verwaltung

Jetzt noch bis 22.02.26 anmelden! Neues Bürgerbudget 2026 des Rotary Club und Stadt Kaufbeuren. Gefördert werden Einzelprojekte bis zu 5.000 Euro

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:

  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

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Allgemein Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Klimagerechtigkeit im Fokus: Welche Rolle spielt der Faire Handel? Vortrag im Weltladen Kaufbeuren beleuchtet Folgen der Klimakrise

Donnerstag 19.02.2026 um 19:00 Uhr im Seminarraum des Weltladens. Anmeldung erbeten

Die fortschreitende Klimakrise bedroht Menschen weltweit – besonders stark im Globalen Süden. Extreme Wetterereignisse, längere Trockenzeiten und veränderte Regenzyklen treffen vor allem die Landwirtschaft. Für viele Kleinproduzent*innen geht es dabei um ihre Existenzgrundlage. Gerade in Ländern, die besonders von klimabedingten Schäden betroffen sind, brauchen Erzeuger*innen gezielte Unterstützung. Hier setzt der Faire Handel an.

Wie der Faire Handel unterstützen kann

Der Faire Handel stärkt Kleinproduzent*innen durch verlässliche Handelsbeziehungen und faire Preise. Zusätzliche Prämien ermöglichen Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden und gemeinschaftliche Projekte. So können Strukturen aufgebaut werden, die widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels sind. Klimagerechtigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, Verantwortung entlang globaler Lieferketten zu übernehmen.

Einladung zum Vortrag

Wie diese Unterstützung konkret aussieht und welchen Beitrag Verbraucher*innen leisten können, ist Thema eines Vortrags im Weltladen Kaufbeuren:

„Klimagerechtigkeit – der Faire Handel ein verlässlicher Partner“

📅 Donnerstag, 19. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren

Anmeldung im Laden oder telefonisch unter 08341 / 41815
oder per E-Mail an: bildung@weltladen-kaufbeuren.de

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Senioren Soziales

Besuch des Lenkungsgremiums Las Bayern im Seniorenbüro Kaufbeuren

Stärkung des Austauschs in Bayern

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LaS) Bayern vernetzt und unterstützt die Arbeit der Seniorenbüros in Bayern. Sie vertritt die Belange auf Landesebene und arbeitet eng mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) zusammen. Das Lenkungsgremium der Las Bayern, dem auch der Kaufbeurer Seniorenbeauftragte Felix Franke angehört, hat sich in Kaufbeuren getroffen, um zukünftige Aktivitäten zu planen, den Austausch mit weiteren Vereinigungen und dem Sozialministerium zu intensivieren und eine flächendeckende Befragung möglichst aller Seniorenbüros in Bayern vorzubereiten.

Dabei lernte das Lenkungsteam die Angebote für Senioren in Kaufbeuren kennen wie beispielsweise die Seniorentreffs Baumgärtle und Koffejtippl, die Initiative daheim! – Betreutes Wohnen zuhause und die Gute Pflegelotsin für präventive Hausbesuche. Auch von den vielfältigen Angeboten des Seniorenbeirats bei der Stadt Kaufbeuren zeigte sich das Lenkungsteam interessiert, vom eigenen Chor für Senioren über einen Filmclub Ü 60 bis hin zur Urlaubsfahrt „Urlaub ohne Koffer“ und das Seniorenmagazin Wertachbote. Zum Abschluss besichtigten die Gäste noch das Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung mit dem Moosmanghaus, ein beschützender Bereich, für Demenz Erkrankte denen ein Leben in den üblichen Wohn- und Pflegebereichen oder gar außerhalb des Heims oft nicht mehr möglich ist.

„Wir haben heute viele Ideen für unsere Arbeit mitgenommen, die wir auch gerne an andere Seniorenbüros weitergeben möchten.“ fasst Heidi Andre aus dem Lenkungsgremium den Tag zusammen.

Weitere Informationen über die Seniorenangebote in Kaufbeuren erhalten Sie unter www.senioren.kaufbeuren.de, oder Telefonisch im Seniorenbüro unter 08341/437203. Präventive Hausbesuche für Senioren bietet die Gute Pflegelotsin unter 08341/ 437208 an und Informationen über die Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros erhalten Sie unter www.las-bayern.org

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Kultur Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern am 17. März 2026 im Stadtsaal Kaufbeuren

Erlöse des Konzerts mit dem Titel „Klanginspirationen“ kommen dem Allgäuer Hilfsfond e.V. zu Gute

Am Dienstag, 17. März 2026, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren erneut zum sehr beliebten Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei und der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe. Das Polizeiorchester Bayern eröffnet den Konzertabend für den guten Zweck mit heroischen Klängen aus John Williams Komposition The Olympic Spirit. Danach vereint das Werk Donna Diana Wiener Charme mit spanischen Klangfarben und rückt vor allem die Holzbläser gekonnt in den Mittelpunkt.

Anschließend taucht das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Johann Mösenbichler mit Sevilla von Isaac Albeniz noch weiter in spanische Klangwelten ein, ehe der Hochzeitstanz, Jacques Press‘ furiose und lebensfrohe Musik aus der Suite Hásseneh, erklingt. Mit einem Klassiker der sinfonischen Blasorchesterliteratur geht es in die Pause: Die Second Suite in F von Gustav Holst verwebt geschickt verschiedene Melodiestränge zu einem vielschichtigen Ohrwurm. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Olympiada von Samuel Hazo, gefolgt von Jan van der Roosts Ouvertüre Olympica. Die zwei Werke mit den ähnlich klingenden Titeln führen in zwei völlig unterschiedliche Klangkosmen und zeigen die Wandlungsfähigkeit des Polizeiorchesters. Mit The Magic of Andrew Lloyd Webber geht es anschließend an den Broadway mit einem Medley bekannter Melodien aus den Musicals Superstar, Cats, Phantom der Oper und einigen mehr. Den Schlusspunkt des Konzerts für den guten Zweck setzt Oscar Navarros feurige Ouvertüre Paconchita, die lateinamerikanische Folklore mit lebhaften Schlagzeugrhythmen kombiniert.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus sechzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion Euro. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten.

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 13. Februar 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 13.02.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Soziales Wirtschaft

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten. Mit dieser wertvollen Unterstützung werden zwei Projekte gestärkt, die den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigung bereichern und frühe Förderung möglich machen.

2.000 Euro fließen in die Anschaffung einer mobilen Küche für das Wohnheim in der Kaufbeurer Hans-Böckler-Straße. Künftig können damit auch mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen gemeinsam kochen, essen und Feste feiern. Die mobile Küche ermöglicht so nicht nur neue Erfahrungen, sondern stärkt auch die Selbstständigkeit, soziale Begegnungen und sorgt für mehr Genuss im Alltag. Ein Angebot, das praktische Kompetenzen und das Miteinander gleichermaßen fördert.

Der größere Teil der Spende, 4.600 Euro, kommt dem pädagogischen Fachdienst PFIFF zugute, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Dieser unterstützt landkreisweit Erzieher*innen in Kitas und Kindergärten, wenn Fragen zur Entwicklung oder zum Verhalten eines Kindes auftreten. PFIFF berät direkt vor Ort, stärkt die Fachkräfte im pädagogischen Alltag und sorgt dafür, dass jedes Kind die individuelle Förderung erhält, die es braucht.

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir sind stolz, einen so engagierten und regional verwurzelten Partner an unserer Seite zu wissen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass eine Gesellschaft der gelebten Teilhabe und Vielfalt Wirklichkeit wird“, betont Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

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Soziales Verwaltung

Mitarbeitende der Stadt Kaufbeuren unterstützen das Generationenhaus und das Gratislädle mit Spende

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die durch den Personalrat der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufene Spendenaktion „Restcent“

Hier werden die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an gemeinnützige Organisationen gespendet. Für das Jahr 2025 gingen Spenden zu je 2.045 Euro an das Generationenhaus und das Gratislädle.

Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den Vertreterinnen der Organisationen im Rathaus jeweils einen Scheck und bedankte sich bei ihnen für das langjährige Engagement. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Aktion „Restcent“, die durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst möglich ist, so wichtige und wertvollen Organisationen und Projekte unterstützen können. Sie tragen wesentlich zum sozialen Miteinander in der Stadt bei“, sagte der OB bei der Übergabe.

Das Generationenhaus ist eine Anlaufstelle für jeden. Für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Kaufbeuren und auch ihres Umlandes. Egal, welches Geschlecht, welches Alter, ob mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund, ob mit viel oder wenig Geld, ob mit Einschränkung oder nicht. Das Generationenhaus möchte eine Anlaufstelle bzw. ein Treffpunkt für alle und jeden sein – egal ob alt oder jung.

Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Arbeit im Generationenhaus ist die Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“, die sich um die Vermittlung von Ehrenamtlichen kümmert. Der Gratislädle e.V. besteht seit über 25 Jahren und ist Teil der Kaufbeurer Tafel. Hier werden Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, werden gesammelt und in zwei Ausgabestellen in der Äußeren Buchleuthenstraße 6 und der Sudetenstraße 52 an Bedürftige weitergegeben.

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Gesundheit Senioren Soziales

Igelbesuch in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren

Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.

Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.

Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.

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Soziales

Engagement für Nepal

Eine Spende in Höhe von 2400 Euro

Eine Spende in Höhe von 2400 Euro überreichte die Schulfamilie der Sophie-La-Roche-Realschule auch dieses Jahr wieder mit großer Freude an Brigitte Reininger-Faden, Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Nepal Medical Careflight e.V.“. Die Realschule unterstützt seit Jahren den Verein. Schulleiterin Cornelia Lipinski, die im April 2025 selbst vor Ort in Nepal war, weiß Erlös und Spenden aus Weihnachtsbasar und Konzert bestens investiert – sei es für dringend benötigtes Schulmaterial für zwei Schulen, die der Verein im Humla-Gebiet im Nordwesten von Nepal gebaut hat, oder für das Mutter-Kind-Haus, das Nepal-Medical-Careflight ebenfalls unterhält. Das Engagement des Vereins bietet den Kindern Hoffnung und Perspektive – für eine bessere Zukunft in ihrer Heimat. 

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Soziales

Weihnachtsmarkt-Einnahmen von „Helfen macht Schule“ fließen in soziale Einrichtungen

Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria und Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus

Auch im vergangenen Jahr engagierten sich Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorsts Kaufbeuren erneut mit einem Stand auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. So wurden Glühwein, Punsch und Erbseneintopf für den guten Zweck verkauft. Die Einnahmen ka- men dem gemeinnützigen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ zugute. Der Verein spendet das Geld ausnahmslos an verschiedenste soziale Einrichtungen in der Region.

Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria

3.000 Euro des eingenommenen Geldes gingen zu Beginn dieses Jahres an die Internatsstif- tung St. Maria, wo Schülerinnen fürsorglich betreut und in enger Zusammenarbeit mit dem Marien-Gymnasium, der Marien-Realschule und weiteren Kaufbeurer Schulen qualifiziert gefördert werden. Besonders für Kinder aus familiär und finanziell schwierigen Verhältnissen leistet die Internatsstiftung einen wertvollen Beitrag. Denn durch das Internat haben sie ein zweites Zuhause, können eine weiterführende Schule besuchen und bekommen dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die finanziellen Unterstützungen werden sorgfältig verwaltet, kommen sie doch ausschließlich den Internatsschülerinnen zu- gute und werden unter anderem für tiergestützte Pädagogik genutzt.

Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus

Weitere 3000 Euro erhielt das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Dessen ganz- heitliches Konzept steht für die ressourcenorientierte Förderung der gesamten Familie. So- wohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte liebevoll begleitet und betreut. Individuell werden verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser-, Montessori- und Musiktherapie oder heilpädagogisches Ma- len angeboten. Die Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen. Ihren Aufenthalt runden verschiedene Angebote wie Gesprächskreise, Einzelberatungen, kreatives Arbeiten und Ausflüge ab, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen. Die Begleitung der Familien in der letzten Lebensphase orientiert sich an ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Weitere Unterstützungen geplant

„Wir freuen uns darauf, mit weiteren Spenden im Jahr 2026 genau da, wo Hilfe in und um Kaufbeuren benötigt wird, zu unterstützen“, berichtet Oberstleutnant Marcus Berndorfer, Zweiter Vorsitzender des Vereins „Helfen macht Schule“.

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Soziales Verwaltung

Öffentliche Sitzung des Beirats für Vielfalt am 29.01. – Bürger sind eingeladen

Letzte Gelegenheit vor der Stadtratswahl: Diskussionen für eine offene Gesellschaft

Am Mittwoch, den 29. Januar 2026, lädt die Stadt Kaufbeuren zur öffentlichen Sitzung des Beirats für Vielfalt und Offene Gesellschaft ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Alten Sitzungssaal im Altbau des Rathauses.

Geleitet wird die Sitzung von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen und Einblicke in die Arbeit des Beirats zu erhalten.

Letzte Sitzung vor dem Ende der Amtszeit

Die Sitzung ist zugleich die letzte in dieser Legislaturperiode. Hintergrund ist die anstehende Stadtratswahl, nach der die Mitglieder des Beirats neu benannt werden. Die Amtszeit des Beirats ist direkt an die des Stadtrats gekoppelt.

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Panorama Soziales

Situations- und Ressourcenanalyse Kaufbeuren: Grundlage für zukünftige Demokratieförderung

Kaufbeuren zieht Bilanz: Wo steht die Demokratie?

Die Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren hat eine umfassende Situations- und Ressourcenanalyse vorgelegt. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für künftige Maßnahmen zur Demokratieförderung in der Stadt zu schaffen.

„Unsere Arbeit besteht aus weit mehr als der Projektförderung“, erklärt Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR). In Kooperation mit lokalen Akteuren wurden bereits zahlreiche Angebote umgesetzt – von symbolischen Aktionen wie der „Kein Platz für Rassismus“-Bank bis hin zur Beteiligung an städtischen Veranstaltungen wie dem Altstadtsommer. Auch Informations- und Austauschveranstaltungen gehören zum Repertoire.

Politisch motivierte Kriminalität bleibt niedrig – aber andere Probleme nehmen zu

Die Analyse zeigt: Kaufbeuren liegt bei politisch motivierter Kriminalität auf moderatem Niveau. Das bestätigte auch Jürgen Schick von Kaufbeuren-aktiv: „Die Ergebnisse unserer Arbeit spiegeln sich ein Stück weit im Fazit der Analyse wider.“

Allerdings weist die Untersuchung auch auf problematische Entwicklungen hin. Die Zahl der Hasskriminalitätsfälle ist um rund 30 Prozent gestiegen. Besonders alarmierend: Über die Hälfte der befragten Ehrenamtlichen berichtete von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 90 Prozent von ihnen sehen daher eine aktive Stärkung der Demokratie als notwendig an.

Kooperation funktioniert – junge Zielgruppen wurden gut erreicht

Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei wird in der Analyse positiv bewertet. Auch die bisherigen Demokratieprojekte zeigen Wirkung – vor allem bei jüngeren Menschen. Dennoch wünschen sich rund 30 Prozent der Befragten mehr Beratung und Unterstützung für ihr Engagement.

Ausblick: Digitale Formate und gezielte Ansprache im Fokus

„Auch wenn wir schon einiges erreicht haben, hilft uns die Analyse, unsere Schwerpunkte neu zu justieren“, sagt Till Nißle, pädagogischer Mitarbeiter der Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren. Mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen sei etwa die stärkere Nutzung sozialer Medien ein nächster wichtiger Schritt.

Die Analyse benennt mehrere zentrale Handlungsfelder:

  • Ausbau politischer Bildung, etwa durch Fortbildungen zu Demokratieskepsis, Rassismus und Diskriminierung
  • Förderung hybrider Beteiligungsformate
  • Gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen
  • Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten durch konkrete Demokratieprojekte

Fazit: Mehr Sichtbarkeit und Beratung geplant

Im kommenden Jahr soll vor allem die Kommunikation über bestehende und neue Maßnahmen verbessert werden. Informations- und Beratungsangebote für die Zivilgesellschaft sollen ausgebaut werden, um ehrenamtliches Engagement zu stärken und die demokratische Kultur in Kaufbeuren weiter zu festigen.

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Senioren Soziales

„Demenz: Verstehen.Begleiten.Betreuen“

kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für alle kostenfrei.

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 19.02. und findet donnerstags von 17:00 bis 19:30 an folgenden Terminen statt: 19.02./26.02./05.03./12.03. und 19.03.2026

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Soziales Wirtschaft

Linara spendet an Allgäuer Hilfsfonds

Kundenfeedback führt zu 1.000 Euro Spende

Wenn Qualität und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen, entstehen konkrete Unterstützungsmaßnahmen vor Ort. Unter dem Motto „Gemeinsam Zuhause gestalten“ hat das Kaufbeurer Unternehmen Linara, Spezialist für Fenster und Wintergärten, eine besondere Aktion umgesetzt: Für jedes Kundenfeedback spendet das Unternehmen 20 Euro an einen guten Zweck.

Im Jahr 2025 kam auf diese Weise ein Betrag von 1.000 Euro zusammen, der nun an den Allgäuer Hilfsfonds übergeben wurde.

Feedback mit Wirkung

Für Linara ist Kundenzufriedenheit mehr als nur ein Wert in der Statistik. „Wir sind keine reinen Verkäufer, wir sind Begleiter bei der Gestaltung der persönlichen Lebensräume unserer Kunden“, sagt Leif Würtz, Standortleiter bei Linara. Die Rückmeldungen der Kunden seien ein Zeichen des Vertrauens – und gleichzeitig der Antrieb, sich weiterzuentwickeln.

Mit der Spendenaktion möchte das Unternehmen dieses Vertrauen zurückgeben – an Menschen in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind.

Unterstützung, die ankommt

Der Allgäuer Hilfsfonds ist bekannt für seine schnelle und unbürokratische Hilfe. Er greift dort ein, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht oder zu spät kommt – etwa bei persönlichen Schicksalsschlägen, die Einzelpersonen oder Familien hart treffen.

Die symbolische Spendenübergabe erfolgte in Anwesenheit von Stefan Bosse, dem Vorsitzenden des Allgäuer Hilfsfonds e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Dieses Engagement zeigt: Linara ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich fest in der Region verankert.

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Bildung Soziales Veranstaltung

Vortrag Klimagerechtigkeit am 20. 01. – Klangschalen-Workshop am 21.01. im Weltladen Kaufbeuren

Zwei Abende im Weltladen: Impulse für ein faires und achtsames Leben

Einladung in den Weltladen Kaufbeuren

Der Weltladen Kaufbeuren startet ins neue Jahr mit zwei besonderen Veranstaltungen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Im Mittelpunkt stehen Themen, die global wie persönlich berühren: Klimagerechtigkeit und achtsames Erleben mit Klang.


Klimagerechtigkeit: Der Faire Handel als Partner des Südens

Vortrag am 20. Januar 2026, 19:00 Uhr, im Weltladen Kaufbeuren

Was bedeutet Klimagerechtigkeit – und wie kann sie konkret umgesetzt werden? Dieser Frage widmet sich ein Vortrag im Weltladen. Besonders beleuchtet wird dabei die Rolle des globalen Südens und die Zusammenarbeit mit dem Fairen Handel.

Der Vortrag zeigt auf, mit welchen Herausforderungen Menschen in Ländern des Südens konfrontiert sind – und wie sie gemeinsam mit Partnern aus dem Fairen Handel lokale Lösungen entwickeln.

Anmeldung:
per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de
oder direkt im Weltladen

Kosten:
Der Eintritt ist frei – über eine Spende freut sich das Team.

Klangschalen-Workshop: Den Klang mit allen Sinnen erleben

Workshop am 21. Januar 2026, 18:00 Uhr, im Weltladen Kaufbeuren

Einen Abend später geht es um Klang und Wahrnehmung: Der Klangschalen-Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung und bietet dann die Möglichkeit, die Wirkung der Klänge selbst zu erfahren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten praktische Tipps zum Einsatz von Klangschalen im Alltag – sei es zur Entspannung, zur Konzentration oder einfach als Moment der Achtsamkeit.

Anmeldung:
per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de
oder im Weltladen vor Ort

Kosten:
Auch hier ist der Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Gemeinsam ins neue Jahr

Der Weltladen Kaufbeuren freut sich auf anregende Gespräche, interessierte Gäste und zwei Abende, die zeigen: Globale Themen und persönliche Erfahrungen lassen sich wunderbar verbinden.

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Senioren Soziales

Vortrag: „Ernährung und Demenz – Ausgewogen begleiten“

Für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Interessierte

Herzliche Einladung zu unserer nächsten Veranstaltung am

Dienstag, den 03.02.2026, 17.00 bis ca. 18.30 Uhr

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 KF/ Neugablonz
Thema: „Ernährung und Demenz – Ausgewogen begleiten“
Referentin: Andrea Passenberg, Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten
Die Teilnahme ist kostenlos.

Unsere praxisnahen Ernährungsangebote…

  • zum veränderten Ess- und Trinkverhalten bei Demenz
  • zum Risiko Gewichtsverlust, Mangelernährung, Flüssigkeitsverlust bei Demenz
  • Anregungen für eine Mahlzeiten- und Umgebungsgestaltung bei Demenz

Schon gewusst:

  • Bei unseren offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Bitte melden Sie sich bei uns per Mail oder telefonisch an, damit wir besser planen können, vielen Dank.
  • Seien Sie herzlich willkommen, wir freuen uns auf Sie!                     

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Soziales Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: Tanztee am 18. Januar 2026 aus Krankheitsgründen abgesagt

Aktuelle Meldung vom 15.01.2026Aktuell vom 15.01.2026

Der für Sonntag, 18. Januar angekündigte Tanztee für Jedermann im Heinzelmannstift muss krankheitsbedingt leider entfallen. Die Cafeteria des Seniorenheims ist bis einschließlich Montag geschlossen.


Am Sonntag, 18. Januar, lädt die Diakonie Kaufbeuren herzlich zum öffentlichen Tanztee ein. Von 14:30 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsamer Nachmittag mit Livemusik, Tanz und Begegnung. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria statt und richtet sich an alle, die Freude an Bewegung und Musik haben – ob mit Tanzpartner oder solo.

Ein Höhepunkt wird der Auftritt der Mini- und der Zwergengarde des SVO Germaringen sein.

Willkommen sind alle Generationen

Die Diakonie Kaufbeuren freut sich über zahlreiche Gäste aus allen Altersgruppen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen, mittanzen und genießen!

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 9. Januar 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 09.01.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Kinder Panorama Soziales Weihnachten

Jährlicher Empfang der Sternsinger im Rathaus

In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.

Es ist Tradition, dass die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren im Rathaus kurz nach Neujahr zusammenkommen, um hier ihren Segen zu verkünden. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute. 

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte in seiner Begrüßung das Engagement der Jungen und Mädchen: „Ich finde es ganz toll, wie Ihr Euch für andere einsetzt und mit Eurem Wirken als Sternsinger helft, soziale Projekte in der Welt zu unterstützen. Ich wünsche Euch für Euren Weg alles Gute und viel Erfolg und danke Euch!“


Bildergalerie: Die Sternsinger im Kaufbeuren Rathaus

Nach dem Singen mehrerer Lieder und dem Vortragen ihrer Verse, wurde auch das Rathaus durch die Sternsinger an der Tür des historischen Sitzungssaals gesegnet. Abschließend erhielten sie noch eine Gabe durch den Oberbürgermeister. 

Die gesammelten Spenden kommen den folgenden drei Projekten zugute: 
Bundesweit ist das Land Bangladesch im Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zudem helfen die Kaufbeurer Sternsinger beim Ausbau einer Kinderstation in Tansania. Das dritte Projekt trägt den Namen „Lifegate“ in Beit Jala und unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Palästina. 

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Kinder Soziales Weihnachten

humedica zieht erfreuliche Bilanz: Über 70.000 Päckchen bei „Geschenk mit Herz“

Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica sammelt mehr Weihnachtspäckchen für Kinder im Not als im Vorjahr

Mehr als 70.000-mal Weihnachtsfreude für Kinder in Not – das ist die diesjährige Bilanz von „Geschenk mit Herz“, der Weihnachtspäckchenaktion der Hilfsorganisation humedica. Damit packten die Menschen in Bayern und einigen umliegenden Regionen dieses Jahr deutlich mehr Weihnachtspäckchen als im letzten Jahr.

„Wir freuen uns, dieses Jahr 70.452 bedürftige Kinder in Osteuropa glücklich machen zu dürfen“, freut sich Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Es ist immer etwas ganz Besonderes zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder die Geschenke mit Herz auspacken. Viele von ihnen wachsen in Armut auf. Dass jemand aus dem fernen Deutschland an sie denkt und sie beschenkt, ist für viele deshalb etwas ganz Besonderes“; ergänzt sie.

Große Hilfe für Kinder in Armut

„Geschenk mit Herz“ ist die Weihnachtspäckchenaktion der internationalen Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. „Das Prinzip der Aktion ist einfach“, erklärt Bahner- Gutsche. „Menschen aus ganz Bayern packen entsprechend einer Packliste Weihnachtsgeschenke für Kinder in Osteuropa, die in Armut aufwachsen müssen. Die Aktion lebt vom Ehrenamt und ist gelebte Solidarität der Menschen untereinander“, führt sie aus. Bahner-Gutsche und das gesamte Team bedanken sich bei allen, die mitgeholfen haben, die Aktion auch in diesem Jahr wieder so erfolgreich durchführen zu können.

Verteilt werden die Weihnachtspackerl in der Regel in Waisen- oder Krankenhäusern sowie Kindergärten und Schulen in Ländern wie Rumänien, Moldawien, Ukraine, Albanien oder Kosovo. Empfänger sind Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen müssen und auch im weiteren Verlauf des Jahres von humedica oder Partnern der Organisation unterstützt werden. „Es gibt auch bei uns in Europa so viele Kinder, die in elenden Verhältnissen leben und oft schon früh Verantwortung für die Familie übernehmen müssen. Ihre Augen zum Fest der Liebe strahlen zu sehen, lässt uns alle auch während der Aktion so manche stressige Situation überstehen“, erklärt Bahner-Gutsche.

Über 1.500 Sammelstellen unterstützen die Aktion

Gepackt werden die „Geschenke mit Herz“ zu einem großen Teil von Kindern für Kinder. „Auch dieses Jahr haben sich wieder mehr als 1.500 Sammelstellen in ganz Bayern bereit erklärt, die Päckchen aus der jeweiligen Region entgegenzunehmen. Viele Sammelstellen sind Schulen und Kindergärten, die manchmal ganze Packevents ins Leben rufen und im Unterricht den Gedanken des Teilens und die Lebensbedingungen der Kinder thematisieren, die die Päckchen erhalten“, weiß Bahner-Gutsche und ergänzt: „Aber auch viele Erwachsene beteiligen sich, etwa Freundeskreise, Vereine und Firmen. Einige Belegschaften richten sogenannte “social days”, also Sozialtage, ins Leben, um gemeinsam Päckchen zu packen“

Damit die Kinder ungefähr das Gleiche im „Geschenk mit Herz“ haben, gibt es eine Packliste, die vorsieht, was hineindarf und was nicht. Neben Utensilien für die Schule, Hygieneprodukten wie Duschgel oder einer Zahnbürste und Spielzeug enthalten die Päckchen immer auch etwas Warmes. „Wenn wir die Päckchen verteilen, herrschen oft Minusgrade. Dennoch treffen wir bei den Verteilungen immer wieder Kinder ohne Schuhe oder nur in dünner Kleidung, weil sich ihre Eltern warme Kleidung schlichtweg nicht leisten können,“ erklärt Roswitha Bahner-Gutsche. “Deshalb ist es wichtig, dass immer auch Handschuhe, eine Mütze oder ein Schal im Päckchen landen.“

humedica: Hilfe aus Kaufbeuren seit 1979

Hinter „Geschenk mit Herz“ steckt die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit 1979 dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Unterstützt wird „Geschenk mit Herz“ unter anderem durch „Sternstunden e.V“, das die Logistikkosten übernimmt. Letztes Jahr waren 66.642 Päckchen gepackt worden.

Informationen zu zur Arbeit von humedica und die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ finden Sie unter www.humedica.org bzw. www.geschenk-mit-herz.de.

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Kinder Soziales Weihnachten

30. Kaufbeurer Advent: 11.788 Euro für die Weihnachtsbeihilfe der Stadt

Am 12. Dezember fand bereits zum 30. Mal das Benefizkonzert „Kaufbeurer Advent“ des Autohauses Allgäu statt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer freuten sich über alpenländische Musik unter der musikalischen Leitung von Horst Spindler.

Der Erlös aus der Veranstaltung wird wie in den Jahren zuvor der Aktion der Stadt Kaufbeuren „Weihnachtsbeihilfe… damit Kinderaugen leuchten“ zur Verfügung gestellt. Es konnte ein Scheck in einer Gesamthöhe von 11.788 Euro übergeben werden.

Der Erlös setzt sich zusammen aus Spenden der Besucherinnen und Besucher in Höhe von 1.288 Euro, die von Brigitte Dainku vom Autohaus überreicht wurden. Das Autohaus Allgäu spendete weitere 3.000 Euro. Die Heinz und Christine Kreuter Stiftung steuerte weitere 5.000 Euro bei und die VR-Bank, vertreten durch Christoph Huber, leistete einen Spendenbeitrag in Höhe von 2.500 Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Michael Marx, stellvertretender Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales der Stadt Kaufbeuren, bedankten sich sehr herzlich bei Brigitte Dainku, Christine und Heinz Kreuter vom Autohaus Allgäu, bei Horst Spindler für die musikalische Leitung und bei Christoph Huber, Vorstand der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu, für die langjährige Unterstützung der Weihnachtsbeihilfe.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Kaufbeurer Advent ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Engagement und gelebte Solidarität in unserer Stadt zusammenwirken. Mit der großartigen Spendensumme von 11.788 Euro schenken wir vielen Kindern aus Kaufbeuren nicht nur ein Weihnachtsgeschenk, sondern auch Freude, Hoffnung und das Gefühl, nicht vergessen zu werden.“

Aus der Weihnachtsbeihilfe erhalten Kinder aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren einen zweckgebundenen Gutschein von der Stadt Kaufbeuren in Höhe von 80 Euro und dürfen sich ihr Weihnachtsgeschenk in bestimmten Kaufbeurer Geschäften aussuchen.

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Soziales Weihnachten

Klinikum Kaufbeuren: Spenden sorgen für Geschenke und Geborgenheit

Sowohl die Kinderklinik als auch die Palliativstation des Klinikums Kaufbeuren konnten durch großzügige Spenden den Aufenthalt für ihre Patienten aufwerten.

Die Palliativstation konnte ihre Patientenzimmer dank zahlreicher Spenden im Jahr 2025 neu gestalten und hat ihre Zimmer mit neuen, hellen Vorhängen ausgestattet, die eine freundlichere, ruhigere Atmosphäre schaffen. Für Patientinnen, Patienten und Angehörige ist der äußere Rahmen oft mehr als nur ein Detail: Er trägt dazu bei, eine Zeit geprägt von emotionalen Herausforderungen ein Stück angenehmer und persönlicher zu gestalten.

„Unsere Patientinnen und Patienten verbringen hier sehr wertvolle und oft sehr intensive Tage“, sagt Carolina Messerschmitt, Klinikleitung des Klinikums Kaufbeuren. „Eine warme und wohnliche Umgebung kann dabei viel ausmachen. Wir sind den vielen Spenderinnen und Spendern zutiefst dankbar, die uns diese Verbesserung ermöglicht haben.“

Geschenke für „Weihnachtskinder“ auf Kinderstation

Für die kleinen Patientinnen und Patienten, die in diesem Jahr aufgrund ihrer Krankheit im Klinikum verbleiben mussten, haben die Beschäftigten der Kinder- und Jugendhilfe Kaufbeuren-Ostallgäu und des Mehrgenerationenhauses Kaufbeuren e.V. Geschenke gespendet.

„Wir bedanken uns vielmals bei allen Spenderinnen und Spendern für diese wertvolle Geste“, betont Professor Markus Rauchenzauner, Chefarzt der Kaufbeurer Kinderklinik. „Wir wissen, dass die Zeit zwischen den Jahren gerade bei Kindern mit vielen Emotionen verbunden ist und solche Zuwendungen einen enormen Unterschied für unsere Kinder machen können.“

So können Sie das Klinikum Kaufbeuren unterstützen
Wer die Arbeit am Kaufbeurer Krankenhaus fördern möchte, kann dies mit einer Spende tun. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft dabei, den Aufenthalt von Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.

Spendenkonto:
Konto Haus Kaufbeuren
IBAN: DE16 7335 0000 0000 0111 48

Eine Spendenquittung wird auf Wunsch gerne ausgestellt.

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Soziales Sport

Unterstützt die ESVK-Jugend – Gemeinsam zu den Playoffs!

Playoff-Zeit für den ESV-Nachwuchs: Einsatz, Leidenschaft – und ein Spendenaufruf

Die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. stehen erneut vor einem besonderen sportlichen Highlight: den Playoffs. Für die jungen Talente beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres – Wochen voller Spannung, hoher Erwartungen und dem Ziel, genau das abzurufen, worauf sie das ganze Jahr hingearbeitet haben. Diese Phase fordert mentale Stärke, Konzentration und echten Zusammenhalt im Team.

Mehr als nur Spiele: Was Playoffs für die Jugendlichen bedeuten

Dazu gehören auch die Auswärtsfahrten, die weit mehr sind als reine Pflichttermine – sie bedeuten wertvolle Erfahrungen, persönliche Entwicklung und die Chance, sich mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen. Für einige ist es zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: eines Tages selbst für die Joker in der 1. Mannschaft aufzulaufen.

Finanzierung des sportlichen Traums

Doch solche Fahrten sind finanziell eine große Herausforderung. Allein im vergangenen Jahr haben die Playoff-Auswärtsfahrten Kosten von rund 60.000 € verursacht – inklusive Busfahrten, Unterkünften, Verpflegung sowie aller organisatorischen Maßnahmen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Damit die Jugendlichen auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, ihren sportlichen Traum zu leben, benötigt der ESV Kaufbeuren e.V. Ihr Unterstützung.

Warum der Verein Ihre Hilfe braucht

  • Die enormen Kosten können weder der Verein noch die Familien alleine stemmen.
  • Jeder Euro hilft, die Auswärtsfahrten für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
  • Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur den Sport – Sie investieren in Teamgeist, Fairplay, Leidenschaft und die Zukunft der jungen Spielerinnen und Spieler.

So funktioniert die GoFundMe-Kampagne des ESV Kaufbeuren e.V.

Über GoFundMe können Sie die Jugendabteilung schnell, sicher und transparent unterstützen:

  1. Lesen Sie den QR-Code oder klicken Sie einfach auf den Spendenbutton und wählen Sie einen Betrag Ihrer Wahl.
  2. Die Zahlung ist unkompliziert möglich – z. B. per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
  3. Jede Spende fließt direkt in die Jugendabteilung, ohne Umwege.
  4. Auf Wunsch können Sie eine persönliche Nachricht hinterlassen oder anonym spenden.

Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die ESVK-Jugend in den Playoffs wieder alles geben kann. Ob kleine oder größere Beträge – jede Hilfe bringt die jungen Talente einen Schritt weiter auf ihrem Weg. Der ESV Kaufbeuren e.V. bedankt sich für jede Unterstützung!

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Kinder Soziales Wirtschaft

Family Store: Wenn Spielzeug zum Müll wird und warum Secondhand gerade zu Weihnachten eine gute Idee ist

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffne

Spielzeug soll Freude machen. Doch in Deutschland wird es immer häufiger zum Wegwerfartikel. Millionen Puppen, Autos, Bauklötze und Spiele landen Jahr für Jahr nach kurzer Nutzungszeit in Kellern, auf Dachböden oder gleich im Müll. Was im Kinderzimmer kaum auffällt, hinterlässt in der Umwelt deutliche Spuren: hoher Ressourcenverbrauch, energieintensive Produktion, lange Transportwege und wachsende Mengen an Plastikabfällen.

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, um die Möglichkeit für Last-Minute-Käufe zu geben. Vom 25.12.2025 bis 11.01.2026 ist das Kaufhaus aufgrund von Betriebsferien geschlossen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit steigt der Konsum nochmals deutlich an. Regale füllen sich mit Neuware, Trends wechseln im Wochentakt – und der ökologische Fußabdruck unter dem Weihnachtsbaum wächst mit. Dabei geht es auch anders. Der Family Store, das Secondhand-Kaufhaus der gemeinnützigen Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren-Neugablonz, setzt diesem Trend bewusst etwas entgegen. Statt immer neu zu kaufen, bekommen hier gut erhaltene Spielsachen eine zweite Chance. Viele davon sind kaum bespielt, oftmals neuwertig – und damit bestens geeignet, um Kindern an Weihnachten eine echte Freude zu machen.

„Ein Geschenk muss nicht neu sein, um wertvoll zu sein“, sagt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Gerade zu Weihnachten zeigt sich, dass Freude, Nachhaltigkeit und Verantwortung sehr gut zusammenpassen.“ Im Family Store werden gebrauchte Spielwaren geprüft, gereinigt und sorgfältig sortiert. Nur Artikel in gutem Zustand kommen in den Verkauf. Das Sortiment reicht von Brett- und Gesellschaftsspielen über Puppen, Fahrzeuge und Baukästen bis hin zu Kinderbücher, CDs und DVDs – vieles davon ideal als Weihnachtsgeschenk.

Secondhand ist dabei kein Verzicht, sondern eine bewusste Entscheidung. Jedes gebrauchte Spielzeug, das verschenkt wird, ersetzt ein neu produziertes. Das spart Rohstoffe, Energie und CO₂ und setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität – gerade in einer Zeit, die oft von Überfluss geprägt ist. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Jeder Einkauf im Family Store unterstützt soziale Projekte in der Region. Die Erlöse fließen direkt in die Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und kommen Menschen zugute, die Hilfe benötigen. So wird aus einem Weihnachtsgeschenk gleich doppelt Gutes getan.

Der Family Store zeigt: Weihnachten muss nicht lauter, größer oder teurer werden. Manchmal reicht ein gut erhaltenes Spielzeug – und die bewusste Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Für Kinder, für die Umwelt und für ein solidarisches Miteinander.

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, um die Möglichkeit für Last-Minute-Käufe zu geben. Vom 25.12.2025 bis 11.01.2026 ist das Kaufhaus aufgrund von Betriebsferien geschlossen.

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Soziales Weihnachten

Weihnachten ohne Dich – Andacht für Trauernde

Am Sonntag, den 21.12.2025 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul

Weihnachten: Zeit der Liebe, Zeit der Freude, Zeit der Familie. In der Trauer oft eine besonders schwere und emotionale Zeit. Die Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat, wird in dieser Zeit besonders deutlich.

Weihnachten ohne Dich ist ein Angebot für alle Trauernden, unabhängig von Alter oder Konfession, um der Verbindung zum geliebten Menschen nachzuspüren, sich eigene Trauer zu erlauben, der Hoffnung Raum zu geben und sich so auf Weihnachten vorzubereiten. 

Aus diesem Grund bieten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren und der ambulante Palliativdienst Blicklicht für Trauernde in Kaufbeuren und Umgebung eine Andacht am Sonntag, den 21.12.2025 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastr. 23 in Kaufbeuren an.

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Soziales Wirtschaft

Der Verein frohnatur blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzt zugleich wichtige Impulse für die Zukunft

frohnatur-Neujahrsfeier am 30. Januar 2026 um 18:30 Uhr in der frohnatur

Der Verein frohnatur blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzt zugleich wichtige Impulse für die Zukunft. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde deutlich, wie lebendig und engagiert die Gemeinschaft rund um den Unverpackt-Laden ist – und wie viele Menschen sich bereits aktiv für nachhaltiges Wirtschaften vor Ort einsetzen.

Der Vorstand berichtete von intensiver Arbeit: In rund 20 Vorstandstreffen wurden Strukturen gefestigt und Aufgaben klar verteilt. Ziel ist es, die frohnatur nicht nur als Laden, sondern auch als Ort des Austauschs und der Begegnung weiterzuentwickeln. Dieses Engagement trägt Früchte. So wurde das Projekt „Plastikfasten“ mit der Laudato-si-Plakette der Diözese ausgezeichnet. Schulbesuche, ein Fairtrade-Pop-up sowie geplante Workshops zum klimafreundlichen Leben zeigen, dass der Verein weit über den täglichen Verkauf hinaus wirkt.

Auch der Laden selbst steht stabil da. Das Sortiment ist wieder breit aufgestellt und orientiert sich an den Wünschen der Kundinnen und Kunden. Getragen wird der Betrieb von einem starken Team, die Woche für Woche rund 19 Ladenschichten übernehmen. Die Preisgestaltung wird kontinuierlich überprüft, mit dem klaren Anspruch, Fairness, ökologische Verantwortung und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Bisherige Preiserhöhungen von Lieferanten wurden nicht an die Kund:innen weitergegeben.

Finanziell zeigt sich der Verein nach einem Jahr solide aufgestellt. Der Schatzmeister machte deutlich: Das Konzept funktioniert. Bis März 2027 soll der Verein schuldenfrei sein – mit dem erklärten Ziel, danach die Preise weiter senken zu können.

Ein zentrales Signal der Versammlung war die Öffnung nach außen. Die bisherige Einlage wird künftig freiwillig, um neuen Mitgliedern den Einstieg zu erleichtern. Damit möchte der Verein bewusst Hemmschwellen abbauen und mehr Menschen für das Projekt gewinnen. Auch neue Ideen wie eine Liefergruppe, gemeinsame Freizeitangebote oder stärkere Öffentlichkeitsarbeit wurden vorgestellt und diskutiert.

Getragen wird die frohnatur von ehrenamtlichem Engagement und dem gemeinsamen Wunsch, nachhaltigen Konsum alltagstauglich zu machen. Wer sich einbringen möchte – sei es im Laden, bei Aktionen oder einfach als unterstützendes Mitglied – ist ausdrücklich willkommen. Der Verein zeigt: Nachhaltigkeit lebt von Gemeinschaft, Offenheit und dem Mut, neue Wege zu gehen.

Wer neugierig geworden ist, kann sich selbst ein Bild machen – etwa bei der frohnatur-Neujahrsfeier am 30. Januar 2026 um 18:30 Uhr in der frohnatur. Ein guter Anlass, den Verein kennenzulernen und vielleicht Teil einer Bewegung zu werden, die zeigt, dass verantwortungsvoller Konsum auch Freude machen kann.

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Kinder Soziales

Stracke besucht humedica: „Wir müssen Hilfsorganisationen verlässlich unterstützen“

humedica ist einer der wichtigsten humanitären Akteure Süddeutschlands und koordiniert von Kaufbeuren aus weltweite Einsätze in Krisengebieten.

Kaufbeuren. Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hat die Hilfsorganisation humedica e. V. an ihrem Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz besucht. Mit den Vorständen Heinke Rauscher und Johannes Peter sprach er über die aktuellen Herausforderungen internationaler Hilfsprojekte und über die Frage, wie der Bund Hilfsorganisationen künftig verlässlich fördern kann.

humedica ist einer der wichtigsten humanitären Akteure Süddeutschlands und koordiniert von Kaufbeuren aus weltweite Einsätze in Krisengebieten. Die Organisation betreibt Länderbüros unter anderem in Äthiopien, Afghanistan, der Ukraine und im Libanon und entsendet medizinische Teams in Katastrophenregionen. humedica ist auch in anderen vergessenen Krisengebieten tätig.  Viele Projekte werden über mehrere Jahre mit Bundesmitteln getragen.

„humedica leistet in Krisengebieten Hilfe, die Leben rettet. Damit diese Arbeit weiter möglich bleibt, braucht es Planungssicherheit auch in schwierigen Haushaltsjahren“, erklärte Stracke mit Blick auf die derzeitige Situation und das Wirken der Hilfsorganisation.

Nach Angaben von humedica werden die Mittel des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für Projekte in Krisengebieten derzeit erheblich gekürzt. Dies führe dazu, dass einzelne Projekte in Zukunft gar nicht mehr oder nur noch in deutlich kleinerem Umfang verwirklicht werden könnten. „Dies geht am Ende zu Lasten der Menschen vor Ort“, so Peter und Rauscher.  Stracke verwies darauf, dass Deutschland weiterhin zu den verlässlichsten Gebern weltweit zählt. „Wir stellen weiterhin umfangreiche Mittel bereit und achten darauf, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie am meisten benötigt wird“, betonte er. 

Für humedica wurden im Jahr 2025 rund 6,8 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt bewilligt, unter anderem für Projekte in Kenia, Somalia, Äthiopien, der Ukraine, Madagaskar und Mosambik. Das BMZ stellte heuer etwa zwei Millionen Euro für Entwicklungsprojekte bereit.

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Soziales

Spendenübergabe an die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ronsberg

Insgesamt 4.500 Euro an Spenden kamen hier zusammen.

Bei einem Benefizkonzert Ende Oktober in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ronsberg – durchgeführt vom Künstler- und Konzertmanagement Preisinger – wurden Spenden gesammelt.

Insgesamt 4.500 Euro an Spenden kamen hier zusammen, die zu gleichen Teilen auf folgende Projekte gingen:

2.250 Euro wurden an den Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespendet. Diese Summe nahm Oberbürgermeister Stefan Bosse als dessen 1. Vorsitzender im Kaufbeurer Rathaus dankbar entgegen.

Im Rahmen dieser Übergabe wurden auch die weiteren 2.250 Euro übergeben – für die Renovierung der Kirchenorgel der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Diese Spende wurde von Petra Klingler (Kirchenpflegerin der Pfarrkirche) und Elisabeth Pelzl (Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrkirche) entgegengenommen.

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Soziales

Hockey for Hope e. V. spendet 2025 knapp 20.000€ und überschreitet die 100.000€ Marke

„Ich hätte nie gedacht, dass aus so einer kleinen Schnapsidee etwas so Wunderbares wachsen kann“

Mit einer Spendenübergabe an die Kinderstation des Klinikums Kaufbeuren hat Hockey for Hope e. V. einen besonderen Meilenstein erreicht: Insgesamt hat der Kaufbeurer Verein seit seiner Gründung Ende 2017 mehr als 100.000 Euro an bedürftige Kinder und Jugendliche gespendet. Anlass zur Freude bot nun die Übergabe der diesjährigen Spendensumme von insgesamt knapp 20.000 Euro, die an verschiedene soziale Einrichtungen und Organisationen aus dem Kaufbeurer Raum gingen.

Am Fünfknopfturm in Kaufbeuren übergaben die beiden Gründer und Vorsitzenden Alexander Uhrle und Stephan Kopetzky einen symbolischen Spendenscheck stellvertretend an die Organisationen, die im laufenden Jahr unterstützt wurden. Dazu zählen unter anderem das Kinderheim Biberburg, die Lebenshilfe, die Kinderstation Klinikums Kaufbeuren, den Förderverein der Spielvereinigung Kaufbeuren (für Integrationsarbeit), der Förderverein der Schraderschule, Artists for Kids e. V., Menschen im Aufwind e. V., der Kinderschutzbund Kaufbeuren sowie sowie das Kinderheim Tabaluga.

Die Unterstützung von Hockey for Hope beschränkt sich dabei nicht ausschließlich auf finanzielle Hilfe. Neben Direktspenden gehören auch Sachspenden wie Weihnachtsgeschenke oder IT-Ausstattung sowie besondere Aktionen und Erlebnisse dazu – etwa Einladungen zum ESVK-Familientag, ins Puppentheater, Zoo, Kino oder Eisdisco. Allen Projekten gemeinsam ist das Ziel, bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen und Hoffnung zu schenken.

„Ich hätte nie gedacht, dass aus so einer kleinen Schnapsidee etwas so Wunderbares wachsen kann, was zwar viel Arbeit, aber noch viel mehr Freude mit sich bringt“, sagte Ideengeber und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle bei der Übergabe und brachte damit die Entwicklung des Vereins auf den Punkt, der mittlerweile über 70, großteils aktive Mitglieder umfasst.

Hockey for Hope e. V. wurde nach einem einmalig gedachten Turnier im Rahmen des Jubiläums der Kaufbeurer Initiative gegründet und sammelt seine Spendengelder primär durch selbst organisierte Veranstaltungen, aber auch Spenden sind eine große Hilfe. Die wichtigste Einnahmequelle ist der HfH Charity Cup, mittlerweile das größte Inlinehockeyturnier Deutschlands, welcher allein dieses Jahr über 10.000€ Erlöse einbrachte. Ergänzt wird das Engagement durch Aktionen wie Verkaufsstände beim Altstadtfunkeln, weitere Benefizveranstaltungen aber auch unregelmäßige Auktionen. Sämtliche Erlöse und Spenden fließen vollständig in Projekte für bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Kosten für die Verwaltung des Vereins werden durch die Mitglieder getragen.

Bereits jetzt richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: Der nächste HfH Charity Cup findet am 16. und 17. Mai statt und soll gemeinsam mit einem Familienfest ausgetragen werden – ganz im Sinne des Vereins, Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement miteinander zu verbinden.

Wer die Arbeit von Hockey for Hope e. V. unterstützen möchte, kann dies jederzeit mit einer Spende und/oder Mitgliedschaft tun. Die Kontonummer ist DE69 7335 0000 0010 3659 14 bei der Sparkasse Allgäu. Alternativ sind auch Spenden via PayPal möglich. Diese sowie den Mitgliedsantrag findet man unter www.hockey-for-hope.org

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Panorama Soziales Verwaltung

Neues Bürgerbudget 2026: Rotary Club und Stadt Kaufbeuren rufen zum Mitmachen auf und vergeben Projekte

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

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