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Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz – trotz Niederlage im letzten Saisonspiel wohl im kommenden Jahr wieder in der BOL

Auch im letzten Spiel der Saison mussten sich die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz dem Gegner beugen

Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz verloren bei der HSG Würm-Mitte mit 33:23 (15:14). Sowohl die weibl. wie auch die männl. B-Jugend schieden bei ihren Qualifikationsturnieren aus.

Zur letzten Partie mussten die Kaufbeurer Ballkünstler am Sonntag bei der HSG Würm-Mitte antreten. Die Voraussetzungen waren klar. Die Gastgeber waren der Tabellenzweite der Bezirksoberliga und gegen die SG (9.) eindeutig Favorit. Dieser zweite Platz war ihnen auch nicht zu nehmen und sie konnten befreit aufspielen.

Bei den Wertachstädtern dagegen war noch nicht alles in trockenen Tüchern. Bei einer Niederlage in Würm, und einem gleichzeitigen Erfolg von Herrsching II gegen Eichenau, würden sie auf den zehnten Rang abrutschen und damit wieder in akuter Abstiegsgefahr schweben. Da die Partie in Herrsching erst nach Beendigung des Spiels in Gräfelfing angepfiffen wurde, konnten sich die Kaufbeurer auch nicht drauf verlassen, dass der Eichenauer SV ihnen Schützenhilfe gab. Aber am Ende war alles gut. Zwar verloren die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller bei der HSG Würm-Mitte, aber auch der TSV Herrsching kassierte eine deutliche Schlappe.

Doch der Reihe nach: Die SG fing gut an beim Favoriten. Trotz des Fehlens von Niklas Klöck konnten sie mit 1:3 (3.) in Führung gehen. So spielten sie auch in den Folgeminuten konzentriert weiter. Im Laufe der ersten Halbzeit lagen die Kaufbeurer kurzzeitig sogar mit 7:11 in Front (18.). Vorausgegangen war ein 0:4 Lauf, bei dem Julian Haggenmüller traf und Benedikt Glas einen Dreierpack schnürte. Doch Würm kam zurück und erzielte nun seinerseits 4 Treffer in Folg, so dass es in der 22. Minute wieder Unentschieden (11:11) stand. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die SG´ler mithalten und hatten beim 15:14 aus Sicht der Gastgeber nur einen knappen Rückstand.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist dagegen schnell erzählt. Der Tabellenzweite drehte nun auf und aus einem 16:15 (33.) und 20:18 (40.) wurde in der 48. Spielminute ein 25:18. Damit war die Partie entschieden. Auch merkte man den Wertachstädter mit zunehmender Spielzeit den Kräfteverschleiß an. Doch aufgeben taten sie nie. Am Ende stand beim letzten Spiel der Saison 2023/2024 ein 33:23 Sieg für die HSG Würm-Mitte 22 auf der Anzeigetafel. Da aber auch Herrsching verloren hatte, konnten die Schmuckstädter den 9. Platz verteidigen und sollten auch im kommenden Jahr wieder in der BOL spielen.

Erfolgreichster Torschütze war diesmal Bene Glas, der 7x im generischen Tor einnetzte.
Die SG spielte mit: Klöck J., Horend (beide Tor); Amberger, Heil 2, Haggenmüller R. 1, Bartelt 1, Haggenmüller J. 3, Glas 7, Spitschan 4, Konstantin 3, Balkow 2, Bartel.

Die weibl. B-Jugend schied bei der Oberligaqualifikation in Königsbrunn aus. Sie mussten sich gegen die Gastgeber BHC Königsbrunn 09 knapp mit 18:20 geschlagen geben. Auch gegen den SC Weßling (14:16) und gegen den TSV Gilching (20:22) gab es jeweils Niederlagen mit 2 Toren Unterschied. Damit starten sie – wenn sich nichts ändert – kommende Saison in der ÜBOL.

Auch die männl. B-Jugend ist aus dem Rennen. Beim Heimturnier am Sonntag belegten sie mit 2:6 Zählern den fünften Platz. Gegen Biessenhofen/MOD (8:11), mindelheim (7:22) und Kempten/Kottern (14:16) gab es jeweils Niederlagen. Nur gegen die SG Dietmannsried/Altusried konnten sie mit 17:13 gewinnen. Somit sind sie kommende Spielzeit in der Bezirksliga vertreten.

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Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz spielen zum Ende einer durchwachsenen Saison am Sonntag bei der HSG Würm-Mitte 22

Am Sonntag hat die männl. B-Jugend Heimrecht bei der ersten Qualifikationsrunde und die weibl. B-Jugend ist zu Gast in Königsbrunn

Letztes Spiel einer durchwachsenen Saison für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Die müssen am Sonntag bei der HSG Würm-Mitte 22 antreten. Am Sonntag hat die männl. B-Jugend Heimrecht bei der ersten Qualifikationsrunde und die weibl. B-Jugend ist zu Gast in Königsbrunn.

Zum letzten Spiel steht die Mannschaft von Trainer Christian Klöck erneut vor einer schweren Aufgabe. Sie müssen am Sonntag um 17.00 Uhr beim Tabellenzweiten in Gräfelfing antreten. Die HSG Würm-Mitte 22 steht mit 32:10 Punkten hinter dem Aufsteiger SG Kempten/Kottern und knapp vor dem TSV Weilheim (31:11). Da Weilheim schon am Samstag gegen Waltenhofen (4. Platz, 26:16 Punkte) spielt, könnten sie vorlegen. Es geht also am Sonntag vermutlich nicht nur um die berühmte „Goldene Ananans“, sondern für die Gastgeber um Platz 2 in der Bezirksoberliga.

Auf der anderen Seite können die Kaufbeurer noch hinter dem TSV Herrsching II auf den 10. Platz zurückfallen. Oder bei einem Sieg auch noch den TSV Landsberg abfangen – sollten diese in Kempten verlieren. Also geht es auch für die SG noch um einiges in der letzten Partie.

Coach Klöck hat wahrscheinlich seinen kompletten Kader zur Verfügung und der Punktgewinn letztes Wochenende in Gröbenzell gibt sicher Auftrieb. Sollte sich das Team am Sonntag auch wieder so kompakt präsentieren, dann können sie der HSG das Leben schwer machen. Trotz allem sind sie nur Außenseiter. Das ihnen aber die Rolle oft sehr gut liegt, haben sie in der Vergangenheit schon einige male bewiesen.

Die weibl. B-Jugend tritt am Sonntag in Königsbrunn an. Sie bestreiten das erste Qualifikationsturnier zur Oberliga. Die Oberliga ist der Nachfolger der Landesliga, die es in der Form nicht mehr gibt. Gegnerinnen der SG werden der BHC Königsbrunn 09 (10.00 Uhr), der SC Weßling (12:00) und der TSV Gilching (14:00) sein.

Das erste Turnier zur Qualifikation zur ÜBOL bestreitet die männl. B-Jugend ebenfalls am Sonntag. Dabei haben sie den Heimvorteil auf ihrer Seite. Bei diesem Turnier mit insgesamt 5 Mannschaften ist bis in den späten Nachmittag einiges geboten in der Sporthalle an der Turnerstraße.

Die Gastgeber treffen gleich in der ersten Partie (10:00 Uhr) auf die SG Biessenhofen/Marktoberdorf. Um 11:30 Uhr ist die HSG Dietmannsried/Altusried der Gegner. Um 13:45 Uhr geht es gegen den TSV Mindelheim weiter und das letzte Spiel für die Kaufbeurer ist um 16:00 Uhr gegen die SG Kempten/Kottern II. Über eine lautstarke Unterstützung würden sich Mannschaft und Trainer sicherlich freuen.

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Verdientes Unentschieden für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Die SG konnte in Gröbenzell mit ihrem kompletten Kader antreten und wollte die Hinspielniederlage unbedingt wett machen

Mit einem verdienten 36:36 Unentschieden kehrten die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz von ihrem Auswärtsauftritt bei der HSG Gröbenzell-Olching zurück.

Die SG konnte in Gröbenzell mit ihrem kompletten Kader antreten und wollte die Hinspielniederlage unbedingt wett machen. Sie starteten auch stark und lagen nach 7 gespielten Minuten mit 6:2 in Führung. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erzielten immer wieder den Ausgleich (8:8; 14./11.11; 20.). Doch die Mannen um Trainer Christian Klöck zeigten sich unbeeindruckt und lagen nach einem 7-Tore-Lauf mit 18:11 in Front (25.). Den Vorsprung konnten sie bis zum Pausenstand von 20:14 auch verteidigen.

Das sich die HSG nicht so leicht abschütteln lassen würde, war auf Kaufbeurer Seite jedem klar. Und so kam es dann auch. Die SG machte sich das Leben mit unkonzentrierten Abschlüssen selber schwer. Das verstanden die Gröbenzeller auszunutzen und die Partie wurde immer enger. Schließlich erzielten sie in der 49. Spielminute den 29:29 Ausgleich.

Doch die Wertachstädter bewiesen Moral und konnten erneut in Führung gehen. Die Uhr zeigte 58:21 an, als die SG mit 36:33 scheinbar sicher einem Sieg entgegensteuerte. Aber ein zweifelhafter Strafwurf und kurz darauf eine fragwürdige Zeitstrafe wurde von den Gastgebern clever ausgenutzt. Insgesamt muss man leider sagen, dass es eine etwas einseitige Regelauslegung der beiden Unparteiischen war. Die SG kassierte 9 Zeitstrafen, während Gröbenzell mit 2 davonkam. Selbst der Trainer der HSG sprach nach dem Spiel von einem glücklichen Punktgewinn seiner Mannschaft unter Mithilfe einseitiger Entscheidungen.

Trotz allem war es ein gutes Spiel der Kaufbeurer, die damit unterstrichen haben, was sie eigentlich können. Kommenden Sonntag steht noch die letzte Partie beim Tabellenzweiten HSG Würm-Mitte 22 auf dem Plan, bevor es in die verdiente Spielpause gehen kann.

Die SG spielte mit: Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger 3, Haggenmüller R. 1, Klöck N. 14, Gollmitzer 3, Bartelt 3, Haggenmüller J., Glas 1, Spitschan 3, Konstantin 4, Huber, Balkow 4, Bartel.

Am kommenden Sonntag stehen bereits die ersten Quali-Turniere auf dem Programm. Wobei die männl. B-Jugend Heimrecht hat und die weibl. B-Jugend nach Königsbrunn fahren muss.

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Auch im letzten Heimspiel der Saison 2023-2024 gab es für die Handballer der SG Kaufbeuren-Neugablonz nichts zu holen

Gegen die HSG Gröbenzell-Olching gab es eine 26:32 (13:15) Niederlage

Ohne Niklas Klöck und Markus Konstantin (beide verletzt) mussten die Kaufbeurer Handballer gegen die HSG Gröbenzell-Olching ihre letzte Heimpartie am frühen Sonntagabend absolvieren. Da auch Christian Heil und Christoph Dreher nicht da waren, fehlten Coach Christian Klöck vier wichtige Bausteine in seiner Mannschaft. Da die Rückrumspieler auszugehen drohten, half am Sonntag Jakub „Kuba“ Mrklas aus. Bei der Mannschaftsvorstellung wurde der „Teilzeitcomebacker“ dementsprechend lautstark begrüßt.

Kuba führte sich auch gut ein und egalisierte die schnelle 0:1 Führung der Gäste (2. Minute). Dann legten die Gäste etwas zu und konnten in Führung gehen (1.3; 5), doch die Gastgeber glichen postendend wieder aus. So ging es hin und her. Der Vorsprung der HSG betrug teilweise 4 Tore (6:10; 20.). So zog sich das die gesamte erste Halbzeit durch. Die Gäste führten und die SG kam nie ganz heran. Beim 13:14 kurz vor dem Halbzeitpfiff kam noch mal Hoffnung auf, aber durch einen verwandelten Strafwurf warne es wieder zwei Treffer vor für den Tabellensechsten.

In die zweite Hälfte startete Gröbenzell-Olching ebenfalls besser als die Wertachstädter. Und nach knapp 40 Spielminuten betrug der Vorsprung bereits fünf Tore (17:22). Das sollte es dann gewesen sein. Zwar gab die Mannschaft nie auf, aber es gelang nun gar nichts mehr. Pässe kamen nicht an, Chancen wurden vergeben und man merkte den Kräfteverschleiß. Die Gäste dagegen spielten die schnelle Mitte hervorragend und überliefen die Kaufbeurer Abwehr eins um andere mal. Spätestens beim 21:26 (50.) war dann das Spiel gelaufen.

Die SG zerfiel nun förmlich und hatte der, bis zum Schluss tempospielenden HSG, nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende war die 26.32 Niederlage sicherlich verdient, aber trotzdem ein paar Tore zu hoch ausgefallen. Kämpferisch hat sich das Team nichts vorzuwerfen.

Die SG spielte mit: Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger 2, Klaus, Haggenmüller R., Gollmitzer 5, Bartelt 2, Haggenmüller J. 3, Glas 3, Spitschan 6, Hohenreiter, Dömsödi, Bartel u. Mrklas 5.

Jetzt geht es in die Osterpause, bis dann am 07.04. bereits das Rückspiel in Gröbenzell ansteht. Dann mit einer besseren Aufstellung hoffentlich, denn unschlagbar waren die Gäste nicht.

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Auswärtsklatsche für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Die SG verliert beim TSV Herrsching II mit 32:42 (13:19)

Ohne zwei Leistungsträger (Christoph Steuer u. Benedikt Glas) mussten die Herren der SG bei der Landesligareserve des TSV Herrsching antreten. Trotzdem wollten sie die beiden Punkte aus der Stadt am Ammersee mit in die Wertachstadt nehmen. Aber das sollte auch nur ein Vorhaben bleiben.

Die Kaufbeurer lagen von Anfang an hinten und konnten nur bis zu 4. Spielminute (1:1 / 2:2) zweimal den Ausgleich erzielen. Bis zur 19. Minute verstanden sie es aber, die Partie offen zu halten (10:9). Dann kamen die Hausherren immer stärker auf und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Auch eine Auszeit in der 23. Spielminute brachte keine Ruhe ins Spiel der SG. Weiter wurden klare Torchancen vergeben und zur Pause hatten die Hausherren schon einen beruhigenden 19:13 Vorsprung herausgeworfen.

Auch in der zweiten Hälfte bestimmte der TSV das Geschehen und geriet nie Gefahr, das Match zu verlieren. Mit einfachen Toren von den Außenpositionen, sowie vom Rückraum und immer wieder vom Kreis wurden die Kaufbeurer auf Distanz gehalten. Also trafen sie von allen Positionen, während bei der SG kein Spielfluss aufkam und die Tore meistens durch Einzelaktionen erzielt wurden.

Am Ende stand eine 42:32 Auswärtsklatsche, die so nicht eingeplant war. Kommenden Sonntag findet das letzte Heimspiel der SG in dieser Saison statt. Gegner ist die HSG Gröbenzell-Olching. Da will sich die Mannschaft mit einer besseren Leistung und vor allem mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden.

Für die SG spielten: Klöck J, Hipper (beide Tor); Amberger 2, Klaus, Haggenmüller R. 5, Klöck N. 4, Gollmitzer 3, Bartelt 1, Haggenmüller J. 6, Spitschan 5, Kinberger 4, Hohenreiter, Bartel 2.

In der Landesliga der weibl. C-Jugend hatten es die Kaufbeurerinnen am Sonntag bei ihrer letzten Partie mit dem FC Burlafingen zu tun. Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 38:28. Damit schlossen die Liga mit 28:0 Punkten ab. Die SG landete nach einer guten Saison auf dem vierten Platz.

Die zweite Herrenmannschaft der SG feierte in ihrem letzten Spiel den ersten Sieg. Am Samstag waren sie beim TSV Sonthofen II zu Gast und gewannen mit 32:28. Zwar ging es da um die berühmte „Goldene Ananas“ aber ein Erfolg in der letzten Partie tut immer gut.

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Die SG Kaufbeuren/Neugablonz möchte die deutliche Hinspielniederlage wett machen

Die Herren I müssen am Sonntag zum TSV Herrsching II

Die Saison der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz liegt in den letzten Zügen. Die Herren I müssen am Sonntag zum TSV Herrsching II und die Zweite am Samstag zum TSV Sonthofen II. Die weibl. C-Jugend erwartet am Samstag zum letzten Spiel den FC Burlafingen.

Noch vier Partien hat die Mannschaft von Trainer Christian Klöck in dieser Spielzeit zu absolvieren. Das erste davon am Sonntagabend um 18:30 Uhr beim TSV Herrsching II. Dabei trifft der Tabellenzehnte der Bezirksoberliga (Herrsching) auf die Kaufbeurer SG, die augenblicklich Platz acht einnimmt.

Der Vorsprung der Wertachstädter auf die Gastgeber vom Ammersee beträft nur vier Punkte. Die Kaufbeurer sind also noch nicht alle Abstiegssorgen los. Mit einem Erfolg allerdings schaut es schon fast gut aus und mit einem Sieg mit mehr als 5 Toren Differenz, wäre der direkte Vergleich auf Seiten der Schmuckstädter. Also noch ein Grund mehr, mit voller Konzentration ins Spiel zu gehen. Auch schmerzt die vermeidbare Heimniederlage (25:29) noch ein wenig.

Dafür – und auch für den mäßigen Auftritt beim TuS Fürstenfeldbruck – wollen sie sich natürlich rehabilitieren und mit einem doppelten Punktgewinn wieder vom Ammersee heimkehren. Aller Voraussicht nach kann der Coach aus dem Vollen schöpfen und seine beste Truppe auf die Platte schicken.

Die Reserve der SG bestreitet ihre letzte Partie beim TSV Sonthofen II. Anpfiff ist um 14.00 Uhr in der Allgäu-Sporthalle.

Das einzige Heimspiel findet am Samstag um 16.00 Uhr in der Sporthalle an der Turnerstraße statt. Dabei empfängt die weibl. C-Jugend in der Landesliga den FC Burlafingen. Der FCB ist verlustpunktfrei und souverän an der Tabellenspitze und hat die Meisterschaft schon seit geraumer Zeit in der Tasche. Trotzdem wollen sie natürlich auch weiterhin ohne einen Punktverlust bleiben und die Spielzeit perfekt abschließen.

Die SG hingegen würde gern die deutliche Hinspielniederlage (25:45) wett machen. Und für Gastgeberinnen geht es auch noch darum, den dritten Platz zu halten oder sogar noch einen Rang höher zu klettern. Doch dazu müssten sie gewinnen und Gröbenzell mindestens einen Punkt abgeben. Dieses Szenario ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

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Nichts zu holen gab es für die Zweite und die Nachwuchsmannshaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Nur die D-Jugend kehrte mit zwei Erfolgen nach Hause

Nichts zu holen gab es für die Zweite und die Nachwuchsmannshaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz am vergangenen Wochenende. Nur die D-Jugend kehrte mit zwei Erfolgen nach Hause.

Zum letzten Spiel diese Saison musste die weibl. A-Jugend zur HSG Wittislingen-Lauingen. Eigentlich hatten sie sich einiges vorgenommen, vor allem weil sie diesmal mit dem kompletten Kader antreten konnten. Doch die Gastgeberinnen erwiesen sich am Sonntag einfach als besser und abgeklärter. Die SG erwischte dafür einen gebrauchten Tag und konnte nicht an die Leistung vom letzten Spiel anknüpfen. Folgerichtig mussten sie sich mit 16:29 (6:14) geschlagen geben.

Trotzdem war es eine gute Saison, die das Team auf den vierten Platz brachte. Mit ein weniger Personalpech in entscheidenden Spielen wäre eventuell sogar der dritte Rang drin gewesen. In der letzten Partie dieser A-Jugend spielten für die SG:

Reichle (Tor); Christmann 3, Wesche 1, Preissler 3, Wabersich 1, Rydval, Wuchner 1, Matthes 5, Burkard, Keseric 2 u. Müller 1.

Die männl. B-Jugend absolvierte ebenfalls ihre letzte Partie und verlor beim TV Memmingen mit 25:38. Ebenso wie die weibl. A-Jugend beendeten sie die Spielzeit wuf dem vierten Rang.

Die zweite Herrenmannschaft verlor beim TSV Mindelheim II mit 23:42.

Die D-Jugend hatte bei ihrem Turnier bei der SG Kempten/Kottern zweimal Grund zur Freude. Gegen den TSV Landsberg und die Gastgeber aus der Illerstadt konnten sie gewinnen. Damit ist ihnen mindestens Platz zwei in der Bezirksliga West sicher.

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Rabenschwarzer Tag für die erste Herrenmannschaft der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Das hatten sie sich anders vorgestellt, die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller

Rabenschwarzer Tag für die erste Herrenmannschaft der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Sie unterlagen beim TuS Fürstenfeldbruck II mit 27:33 (11:15). Die weibl. A-Jugend konnte gegen den Eichenauer SV mit 39:22 gewinnen.

Das hatten sie sich anders vorgestellt, die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Vielleicht waren sie auch im Kopf nicht ganz frei, obwohl sicher vor dem Tabellenletzten gewarnt wurde. Fürstenfeldbruck ist – vor allem zu Hause – immer für eine Überraschung gut.

Es ging auch gut los für die SG. Mit 1:3 (4. Spielminute) und 2:4 (7.) erwischten sie einen guten Start. Doch die Gastgeber konnten ausgleichen (5:5; 10.). Dann legten die Kaufbeurer wieder vor und der TuS glich erneut zum 6:6 aus. Drei schnelle Tore brachten die Wertachstädter dann wieder in Front (6:9; 14.)). Doch das war es dann auch in diesem Spiel mit den Führungswechseln. Mit einem 6:0 Lauf bis 24. Minute erhöhten die Brucker auf 12:9 und bis zum Pausenpfiff betrug der Vorsprung beim 15:11 bereits vier Tore.

Auch das erste Tor in Hälfte zwei gehörte den Gastgebern. Diese schraubten ihre Führung danach auf zwischenzeitlich 9 Tore hoch (43. Minute). Die Kaufbeurer agierten hingegen im Angriff zu ideenlos und die Geschwindigkeit mit druckvollen Aktionen fehlte komplett.

Aber urplötzlich besannen sich aber die Wertachstädter wieder auf ihre Kämpferqualitäten und robbten sich Treffer für Treffer näher heran. Hoffnung keimte noch mal auf, als Christoph Dreher in der 53. Spielminute zu, 26:24 verkürzte. Bruck konterte wieder und die SG verkürzte wieder (27:25; 25.) – aber das dann auch zum letzten mal in dieser Partie. Routiniert spielte der Tabellenletzte das Match dann zu Ende und mit einem völlig verdienten 33:27 Erfolg gingen sie als Sieger vom Platz.

„Wir hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Aber es hilft ja nix. Mund abputzen und dann gegen Herrsching eben gewinnen,“ so kämpferisch gab sich Kapitän Julian Haggenmüller am Sonntag. Die Partie gegen den TSV Herrsching ist am 17.03. um 18:30 Uhr in der Nikolaushalle in Herrsching. Dort gilt es, sich für die Heimspielniederlage zu revanchieren.

Für die SG spielten: Klöck J, Hipper (beide Tor); Amberger 5, Klaus, Heil, Haggenmüller R., Klcök N. 7, Gollmitzer 1, Bartelt, Haggenmüller J. 4, Glas 4, Dreher 5, Spitschan 1.

Die weibl. A-Jugend hatte zum letzten Heimspiel in dieser Saison den Eichenauer SV zu Gast. Wieder einmal waren nicht alle an Bord bei der SG, doch inzwischen ist das der Normalzustand. Aus diesem Grund erwarteten alle eine enge Partie. Im Hinspiel gab es zwar einen Sieg, doch dieser fiel mit 5 Toren Unterschied eher relativ knapp aus. Aber es kam auch hier anders als gedacht.

Der ESV reiste ohne Auswechselspieler an und die SG´lerinnen erwischten einen guten Start. Mit 4:1 nach 3 Spielminuten war der Grundstein gelegt. Die Kaufbeurerinnen spielten einen schönen Handball, der diesmal mit wesentlich weniger Fehlern behaftet war. Auch im Angriff zeigten sie sich treffsicherer als in vielen Partien davor. Die Abwehr stand ebenfalls stabil und mit einer guten Keeperin dahinter gingen sie mit einem 23:9 in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen. Die Gäste wurden dann durch Verletzungen 10 Minuten vor Schluss weiter dezimiert. Auf Kaufbeurer Seite entschied man sich, dann ebenfalls mit 5 Feldspielerinnen zu Ende zu spielen. Mit 39:22 gelang ihnen dann auch ein deutlicher Erfolg.

Die SG spielte mit: Reichle (Tor); Christmann 6, Wesche, Preissler 6, Wabersich 12, Wuchner 3, Matthes 10, Burkard, Müller 2.

Die weibl. C-Jugend gewann gegen die SG Kempten/Kottern ihre Partie mit 36:28 (21:15) und hält sich so noch alle Chancen auf den dritten Platz in der Landesliga offen.

Die Herren II der SG musste gegen den TSV Landsberg II eine 26:30 Heimniederlage einstecken. Trotz der Niederlage zeigten sie gegen die Lechstädter eine gute Partie.

Bei der D-Jugend konnten die Kaufbeurer gegen den TV Waltenhofen und den VfL Buchloe in der Hauptrunde zwei Siege einfahren.

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Lösbare Aufgabe für die Herren I der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz am kommenden Wochenende

Sie müssen am Samstag beim TuS Fürstenfeldbruck II antreten. Am Sonntag steht ein Heimspieltag auf dem Programm

Nur auf dem Papier ist es eine vermeintlich leichte Aufgabe, vor dem die Erste am Samstag stehen. Sie müssen zum Tabellenletzten der Bezirksoberliga, dem TuS Fürstenfeldbruck II. Die Gastgeber konnten bis dato erst einen Sieg einfahren und haben mit 2:32 Punkten die rote Laterne inne. Die SG hat sich wieder stabilisiert und weist 15:19 Zähler (Platz 8) auf. Bei noch fünf ausstehenden Partien können sie vom TuS nicht mehr eingeholt werden. Das sollte der Mannschaft von Trainer Christian Klöck eigentlich Sicherheit geben. Auch nach dem letzten, hart erkämpften, Erfolg gegen den TV Immenstadt (Rang 11, 7:27 Punkte) sollte das Selbstvertrauen wieder ein Stück gewachsen sein. Und die Abwehr hat ihren Namen auch wieder verdient und dahinter können sich die Kaufbeurer auf ihre beiden Keeper verlassen.

Trotzdem dürfen sie das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn noch sind sie nicht alle Sorgen los. Sollten sie aber beide Punkte mit in die Wertachstadt nehmen und gleichzeitig Immenstadt zu Hause gegen die HSG Isar-Loisach verlieren, können sie zumindest nicht mehr auf hinter die Städtler auf einen der letzten beiden Plätze zurückfallen. Allein das ist Motivation genug, um mit einem Erfolg die Heimreise anzutreten.

Trainer Klöck muss voraussichtlich wieder auf Markus Konstantin verzichten, der immer noch an einer Knieverletzung laboriert. Sonst sollte er seinen kompletten Kader auf die Platte schicken können.

Anpfiff in der Wittelsbacher-Halle in Fürstenfeldbruck ist um 17:00 Uhr.

Am Sonntag steht dann ein Heimspieltag auf dem Programm.

Beginnen wird es um 11:00 Uhr mit einem D-Jugend Turnier. In der Hauptrunde der Bezirksklasse West treffen die SG´ler auf den TV Waltenhofen (11:00 Uhr) und um 13:00 Uhr auf den VfL Buchloe. Um 12:00 Uhr ist die Partie TV Waltenhofen – VfL Buchloe angesetzt.

Anschließend hat die weibl. A-Jugend ihren letzten Heimauftritt. Sie erwarten um 14:30 Uhr den Eichenauer SV. Da heißt es noch einmal alle Kräfte bündeln um den schon sicher geglaubten Platz vier zu festigen. Durch den Sieg des TV Gundelfingen gegen Tabellenführer Lauingen-Wittislingen am Grünen Tisch, beträgt der Vorsprung auf den TVG nur noch zwei Zähler. Also muss mindestens ein Punkt her, um den angestrebten vierten Platz zu festigen.

Im ersten Saisonspiel traten die Kaufbeurerinnen in der Budrio-Halle an und konnten die Partie mit 19:14 für sich entscheiden. Doch der ESV ist nicht zu unterschätzen. Zwar haben die SG´lerinnen eine positive Bilanz gegen die Gäste (3 Siege, 2 Remis), aber die beiden Unentschieden holten diese immer in der Halle der Schmuckstädterinnen. Also ist Vorsicht geboten. Trotz allem ist ein Erfolg eingeplant, schließlich wollen sich Mannschaft und Trainer mit einem Sieg vom heimischen Publikum verabschieden.

Die weibl. C-Jugend hat in der Landesliga die SG Kempten/Kottern zu Gast. Mit einem Sieg könnten sie den dritten Platz festigen. Aber die JSG Friedberg-Kissing ist ihnen dicht auf den Fersen. Die JSG hat eine Partie weniger bis jetzt absolviert und einen Minuspunkt weniger. Also müssen zwei Zähler in eigener Halle geholt werden, um die Chance auf Platz drei zu wahren. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.

Den Abschluss des Wochenendes bildet die Herren II der SG. Sie erwarten um 18:00 Uhr die zweite Mannschaft des TSV Landsberg. Auch für die Reserve der Kaufbeurer ist es das letzte Heimspiel in der Saison und noch einmal die Chance zu punkten.

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Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz erwarten am Samstag daheim den TV Immenstadt

Im Vorspiel trifft die weibl. A-Jugend auf den TSV Alling

Erneut steht ein Heimspiel auf dem Programm für die erste Herrenmannschaft der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Sie erwarten den TV Immenstadt. Im Vorspiel trifft die weibl. A-Jugend auf den TSV Alling.

Noch etwas gut zu machen haben die Kaufbeurer Handballer am Samstag gegen den TV Immenstadt. Beim TVI gaben sie nach einer durchwachsenen Leitung im Hinspiel zwei wichtige und eingeplante Punkte ab.

Auch diesmal stehen die Schmuckstädter vor einer großen Aufgabe. Mit Keeper Attila Aponyi und Coach Mihaly More haben die Städtler auch einen ehemaligen Akteur bzw. Ex-Trainer der SG in ihren Reihen. Diese kennen die Kaufbeurer immer noch Recht gut.

Auf SG-Seite wird es vor allem darauf ankommen den Spielgestalter und besten Torschützen des TVI, Sebastian Engl, in den Griff zu bekommen. Mit 11 Treffern hat er in der ersten Partie erheblich zu der Niederlage der heutigen Gastgeber beigetragen. Das soll in dieser Partie aber anders werden, denn es ist auch wieder einmal ein „4-Punkte-Spiel“.

Immenstadt ist stark abstiegsgefährdet und braucht dringend jeden Punkt, wobei ein Unentschieden wohl zu wenig sein wird. Und die Wertachstädter müssen auch unbedingt zählbares holen, wollen sie sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen. Es wird also wieder einmal ein heißer Tanz werden, der um 18:00 Uhr in der Sporthalle in Neugablonz angepfiffen wird.

Trainer Christian Klöck kann voraussichtlich auch auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Und wenn die Mannschaft sich so präsentiert und spielt wie letztes Wochenende gegen den Tabellenführer SG Kempten/Kottern, dann sind die beiden wichtigen Punkte mehr als möglich.

Das Vorspiel bestreitet um 16:00 Uhr die weibl. A-Jugend. Sie erwartet den TSV Alling. Im Hinspiel gab es einen 16:19 Auswärtssieg, den die Mädels heute auch wiederholen wollen. Wollen sie den vierten Tabellenplatz halten, sind auch hier zwei Punkte Pflicht.

Beginnen wird der Spieltag um 14:30 Uhr mit der Partie der männl. B-Jugend gegen die SG Kempten/Kottern II. Auch da wollen die Jungs den knappen 36:37 Auswärtserfolg wiederholen.

Schließlich gibt es noch eine Auswärtspartie. Die bestreitet die Herren II am Samstagabend beim TV Memmingen.

Die E-Jugend ist am Samstag zu Gast bei einem Turnier in Waltenhofen und die F-Jugend in Mindelheim.

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Knapp dran, aber dann doch verloren. Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz unterliegen der SG Kempten/Kottern

Knapp dran, aber dann doch verloren. Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz unterliegen der SG Kempten/Kottern mit 34:38 (16:20)

Sie waren zwar Außenseiter in dieser Partie, aber die Mannschaft um Kapitän Julian Haggenmüller verlangte dem Aufstiegsanwärter aus der Illerstadt alles ab.

Die Gastgeber mussten auf Torhüter Jonas Klöck krankheitsbedingt verzichten, dafür stand Florian Horend im Kader. Aber auch das tat der Motivation keinen Abbruch.

Zwar gingen die Gäste durch einen Strafwurf in der 2. Minute in Führung, doch die SG schlug mit einem Dreierpack zurück und führte nach 3 Spielminuten mit 3:1. Das dritte Tor für die Schmuckstädter war ein kleines Highlight. Keeper Nils Hipper sah das verwaiste Tor der Gäste und versenkte den Ball im Netz.

Diesen 2-Tore-Vorsprung hielten sie bis in die 11. Minute hinein. Dann kam die SG Kempten/Kottern immer besser ins Spiel und konnte beim 8:8 (13.) erstmals den Ausgleich erzielen. Aber die Kaufbeurer konterten erneut und konnten noch einmal in Führung gehen (9:8; 14.). Das war es dann aber auch schon. Der Tabellenführer agierte nun souverän und spielte seine Klasse aus. Die SG verstand es in der Folgezeit nicht, ihre klaren Chancen in Tore umzumünzen. Hinzu kamen doch einige technische Fehler und ungenaue Zuspiele.

Auch manche Entscheidungen der beiden Unparteiischen sorgten auf der Tribüne und bei den Aktiven für Verwunderung. Eigentlich passten sie sich dem guten Niveau des Spiels an, doch bei so manchen Schrittfehlern der Gäste waren sie nicht ganz auf der Höhe.

Das war aber schlussendlich nicht Spielentscheidend. Knackpunkt war vielmehr die letzte halbe Minute der ersten Hälfte. Der Gästecoach nahm beim 16:18 für sein Team eine Auszeit, die auch Wirkung zeigte. Die heimische SG verlor zweimal den Ball und Kempten sorgte mit einem Doppelschlag für die 16:20 Halbzeitführung. Davon sollten sich die Kaufbeurer nicht mehr erholen.

In den zweiten dreißig Minuten geschah wenig Aufregendes. Der Spitzenreiter spielte souverän sein Spiel runter und wenn die Wertachstädter dann etwas heran kamen (24:25; 40./25:26; 43.) zogen sie das Tempo wieder an. So hielten sie während der zweiten Halbzeit meistens einen 3-4 Tore Vorsprung.

Am Ende mussten sich die Kaufbeurer mit 34:38 geschlagen geben. Aber sie gaben nie auf und Kempten/Kottern musste sich die beiden Punkte hart erkämpfen. Mit ein wenig mehr Glück wäre sogar mehr drin gewesen. Aber auf diese spielerische und kämpferische Leistung kann und man aufbauen, denn kommenden Samstag ist der TV Immenstadt zu Gast. Da sind zwei Punkte ganz klar Pflicht, denn aus dem Hinspiel steht eine vermeidbare 27:29 Niederlage noch auf der To-Do-Liste zum Abarbeiten.

Die SG spielte mit: Horend, Hipper 1 (beide Tor); Klaus 1, Heil 2, Haggenmüller R. 1, Klöck N. 11, Gollmitzer 2, Haggenmüller J. 3, Glas 7, Dreher 3, Kinberger 1, Konstantin, Huber, Bartel 2.

Die weibl. A-Jugend hatte zum Rückspiel den TV Gundelfingen zu Gast. Beim Hinspiel vor 2 Wochen mussten sich die SG´lerinnen mit 18:19 unglücklich geschlagen geben. Diesmal sollte es besser werden, denn man hatte schließlich Wechselmöglichkeiten auf der Bank. Es fing auch gut an (2:0; 4. Minute). Doch die Gäste starteten einen 0:4 Lauf und gingen ihrerseits mit 2:4 (11.) in Front. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sogar drei Tore (6:9; 24.). Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich nicht mehr viel und der TVG ging mit einer 9:10 Führung in die Kabine.
Auch die ersten beiden Treffer in der zweiten Hälfte gehörte den Gästen (9:12; 34.). Doch die Kaufbeurerinnen gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran (13:13; 37.). Auch ein erneuter 2-Tore-Rückstand wurde in der 44. Minute egalisiert und schließlich in ein 17:16 gedreht. Gundelfingen glich noch mal aus, doch diesmal hatte die SG einen 4:0 Lauf. 21:17 hieß es und ein vergebener Strafwurf der Gäste in der 54. Minute (21:17) sollte eigentlich ausreichen für einen Sieg und für Sicherheit sorgen. Doch die SG machte wieder einmal eine ihrer zu vielen technischen Fehler, spielte überhastet und brachte die Gäste erneut ins Spiel (21:19; 57.). Aber die wieder einmal sehr gute Abwehr inklusive Torhüterin hielt dem Druck stand und schließlich konnte durch eine schöne Kombination das erlösende 22:19 erzielt werden. Damit sicherten sie vorläufig ihren vierten Tabellenplatz ab.

Die weibl. C-Jugend musste in der Landesliga beim verlustpunktfreien Tabellenführer eine deutliche 25:45 Niederlage einstecken. Trotzdem bleiben sie weiterhin auf einem guten dritten Platz stehen.

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Wichtiger Auswärtserfolg für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz gegen Landsberg

Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz schlagen den TSV Landsberg mit 39:35 (17:15)

Es war so wichtig, der Erfolg beim TSV Landsberg. Dadurch haben die Wertachstädter wieder ein wenig Luft im engen Abstiegskampf der Bezirksoberliga.

Die SG geriet schon in der ersten Minute in Rückstand. Doch nur Sekunden später erzielte Christoph Dreher den ersten seiner 10 Tore zum Ausgleich. Danach diktierte die Mannschaft von Trainer Christian Klöck das Geschehen. Über ein 2:6 (7.) und 3:8 (8.) ging es zur zwischenzeitlichen 4:11 (11.) Führung. Doch wer glaubte, der Blitzstart würde so weiter gehen, der sah sich getäuscht. Die Lechstädter nahmen den Kampf an und verkürzten kontinuierlich den Rückstand. Durch einen 4:0 Lauf kamen sie in der 18. Spielminute erstmals wieder auf 3 Treffer heran. So ging es weiter und als die SG für 4 Minuten in Unterzahl war, konnten sie in dieser zwar 2 Tore erzielen, aber der TSV nutzte die Gunst der Stunde und kam wieder heran. Kurz vor dem Halbzeitpfiff betrug der Vorsprung nur noch ein Tor, doch ein Strafworf in der 30. Minute brachte die 15:17 Pausenführung für die Kaufbeurer.

In der zweiten Hälfte wurde es spannend, um nicht zu sagen dramatisch. Die Gastgeber glichen nach wenigen Minuten zum 19:19 aus und konnten beim 21:21 zum zweiten mal in Führung gehen. Dann war es ein offener Schlagabtausch. Landsberg legte immer einen Treffer vor und die SG glich aus. In der 41. Minute dann wieder ein 2-Tore-Vorsprung für die Gäste (23:25; 41.). Doch die Lechstädter ließen sich nicht abschütteln. Erneut trafen sie immer wieder zum Ausgleich. In Führung konnten sie aber nicht mehr gehen. Ein Grund war auch, dass sich Kaufbeurer während der gesamten Partie auf ihre Keeper verlassen konnten. So blieben sie gegen Ende immer in Front. Und im Angriff steuerte Christoph Dreher das Spiel und avancierte nebenbei zum besten Torschützen der SG.

Die Entscheidung fiel trotzdem erst in den letzten Minuten, als die Kaufbeurer ihrerseits einen 4:0-Lauf hinlegten. Verdient gingen die zwei Punkte in die Wertachstadt, die das hart umkämpfte und spannende Spiel mit 39:35 gewannen.

Zwar konnten die Kaufbeurer in der Tabelle einen Sprung nach oben machen, aber die Sicherheit ist trügerische. Nach Minuspunkten stehen sie weiterhin hinter dem TSV Landsberg und der HSG isar-Loisach. Also heißt es jetzt weiter Gas geben und den Lauf versuchen fortzusetzen. Gelegenheit gibt es am 17.02, wenn der souveräne Tabellenführer, die SG Kempten/Kottern, in Neugablonz zu Gast ist.

Die SG spielte mit: Hipper, Klöck J. (beide Tor); Amberger, Klaus 2, Heil 6, Haggenmüller R. 1, Klöck N. 7, Gollmitzer, Haggenmüller J. 4, Glas 3, Dreher 10, Konstantin 3, Bartel 3.

In der Landesliga der weibl. C-Jugend musste die SG auswärts beim SV Mering antreten. Mit einem letztlich deutlichen 36:30 Erfolg festigten sie ihren dritten Platz und sind nun punktgleich mit dem Zweiten, dem HCD Gröbenzell.

Die zweite Herrenmannschaft der SG musste bei der Bezirksoberligareserve des TV Waltenhofen am frühen Samstagnachmittag eine deutliche 38:22 Niederlage einstecken.

Die männl. B-Jugend kehrte vom Nachbarschaftsderby bei der SG Biessenhofen/Marktoberdorf ebenfalls mit einer deutlichen 40:19 Schlappe heim.

Die weibl. A-Jugend musste wieder mal einige Ausfälle verkraften und konnte beim TV Gundelfingen keine Auswechselspielerinnen aufbieten. Die Mannschaft zeigte aber eine Trotzreaktion und konnte die Partie lange Zeit offen gestalten. In der zweiten Halbzeit gelang sogar eine 3-Tore Führung (10:13). Doch dann merkte man den Kraftverlust. Der TVG ging dann mit 18:14 in Front und der SG gelang Ausgleich nicht mehr. Mit 18:19 gingen die zwei Zähler an die Gastgeberinnen Ein Unentschieden wäre sicherlich gerecht gewesen. In zwei Wochen ist bereits das Rückspiel. Vielleicht ist es auf der Spielerbank ja dann ein wenig enger und es gibt die eine oder andere Wechseloption.

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Die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz müssen am Samstag auswärts beim TSV Landsberg antreten

Einen weiteren Schritt Richtung Mittelfeld in der Bezirksoberliga können die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller am Samstag schaffen

Einen weiteren Schritt Richtung Mittelfeld in der Bezirksoberliga können die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller am Samstag schaffen. Sie sind beim TSV Landsberg zu Gast. Anwurf ist um 16:00 Uhr in der Isidor-Hipper-Halle.

Schwer wird´s schon werden – aber nicht unmöglich. Auch wenn der zweite Landesligaabsteiger innerhalb einer Woche der SG gegenübersteht, sind alle optimistisch und motiviert. Schließlich gab es in eigener Halle beim ersten Aufeinandertreffen einen überzeugenden 34:28 Erfolg.

Doch ein Spaziergang wird es auf keinen Fall werden. Die Landsberger hatten Anfang Dezember dem Tabellenführer SG Kempten/Kottern die zweite Saisonniederlage beigebracht. Allein das sollte schon Warnung genug sein.

Mit einem Erfolg könnten sich die Kaufbeurer vom punktgleichen TSV Herrsching II ein wenig absetzen und den Rückstand auf die vor ihnen liegenden Teams verkürzen. Anpfiff ist um 16:00 Uhr in der Isidor-Hipper-Halle in Landsberg. Die Mannschaft würde sich um eine lautstarke Unterstützung freuen.

Die weibl. C-Jugend ist in der Landesliga beim Tabellenletzten SV Mering zu Gast. Dabei wollen sie den dritten Platz festigen und dem Zweiten, HCD Gröbenzell, weiter dicht auf den Fersen bleiben.

Die zweite Herrenmannschaft der SG ist am Samstag zu ungewohnter Zeit (14:00 Uhr) bei der Reserve des TV Waltenhofen zu Gast. Bei dem Kellerduell der beiden Teams gehen die Gastgeber als Favorit ins Rennen.

Zu einem kleinen Derby kommt es in der Bezirksliga der männl. B-Jugend. Die SG tritt am Samstag um 16:00 Uhr in Marktoberdorf gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf an. Nach dem deutlichen Hinspielerfolg sind die Gastgeber – und gleichzeitiger Tabellenführer – auch hier in der Favoritenrolle.

Am Sonntag reist die weibl. A-Jugend zum TV Gundelfingen. Zwar stehen die SG´lerinnen vor dem TVG in der Tabelle, aber auch nur zwei Punkte. Es heißt also wieder volle Konzentration über 60 Minuten. Wenn die Abwehr genauso so massiv steht wie gegen Günzburg letztes Wochenende, dann sind die Chancen auf einen Punktgewinn hoch. Anwurf in Gundelfingen ist bereits um 13:00 Uhr.

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Überraschender Erfolg für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

. Die weibl. C-Jugend setzte sich in der Landesliga gegen den TSV Ottobeuren mit 33:23 durch.

So hatte man das wohl niemand erwartet. Trotz des EM-Finales waren es zahlreichen Zuschauer, die sich am frühen Sonntagabend in der Neugablonzer Sporthalle einfanden. Und die bereuten ihr Kommen nicht und waren erstaunt, in was für einer Verfassung sich die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller präsentierten.

Die Gastgeber starteten mit einem schnellen 2:0, dass die Gäste aber sofort wieder in der 4. Spielminute egalisierten. Bis zur 13. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Es ging immer um ein oder zwei Tore hin und her. Die Eichenauer verstanden es hervorragend ihren erfahrenen Kreisläufer einzusetzen. Dieser düpierte die Kaufbeurer Abwehr des öfteren, als er völlig frei vor Keeper Nils Hipper auftauchte und ihm keine Chance ließ. Auch die Rückraumschützen machten oft Probleme. Aber im Laufe der Partie stabilisierte sich die Abwehr immer mehr.

Offenbar hatte Trainer Christian Klöck unter der Woche die richtigen Worte gefunden und entsprechende Maßnahmen getroffen. Das man die Landesligaerfahrenen Akteure des ESV nicht komplett eliminieren kann, war jeden klar. Aber das, was die SG-Abwehr in diesem Match auf die Platte brachte, war sehenswert. Der Lohn war eine 3-Tore-Führung (10:7; 14/11:8; 15). Aber die Münchner Vorstädter blieben hartnäckig dran und verkürzten immer wieder. Selbst beim 16:12 für die Wertachstädter konnten sie innerhalb von 2 Minuten wieder 16:15 verkürzen. Mit einer knappen, aber verdienten, 17:15 Führung für die Kaufbeurer ging es dann in die Pause.

In den zweiten dreißig Minuten löste Jonas Klöck im Tor den guten haltenden Nils Hipper ab. Klöck nahm den Gästen auch gleich mal ein paar Chancen weg und wieder waren es 4 Tore Vorsprung (20:16; 33.) für die Gastgeber. Aber wer jetzt meinte, dass die Eichenauer einbrechen würden, der sah sich getäuscht. Tor um Tor holten sie auf. Auch aufgrund der fehlenden Treffsicherheit der Kaufbeurer Angreifer. Entweder scheiterten sie am Pfosten oder der gegnerische Keeper wurde aufgrund seines guten Stellungsspiels angeworfen.

24:24 (42.) hieß es dann schließlich und als der ESV auch noch wenige Augenblicke später beim 25:26 das zweite mal in dieser Partie in Führung gehen konnte, schien das Spiel zu kippen. Doch mit einer Dreifach(!) Parade begeisterte Jonas Klöck im Kasten der SG nicht nur die Fans, sondern entnervte auch seine Gegner zusehends. Trotzdem konnten seine Vorderleute daraus kein Kapital schlagen.

Erst mit einem 3:0 Lauf (2 x Christoph Dreher, 1 x Niklas Klöck) konnten sie von einem 30:31 auf 33:31 stellen (56.). Aber das war´s immer noch nicht. Die letztjährige Landesligatruppe konnte die Fehlwürfe der Wertachstädter ausnutzen und erzielte noch mal den Ausgleich (59.). Die Abwehr konnte dann mit letztem Einsatz und purem Willen den besten Werfer der Gäste, Kapitän Claudio Riemschneider (8) verteidigen und den Ball erobern. Dieser landete beim Kaufbeurer Käpt´n Julian Haggenmüller und er versenkte ihn nach einer Energieleistung im gegnerischen Kasten. Eichenau nahm bei 59:29 eine Auszeit und versuchte alles, um noch zu einer Punkteteilung zu kommen. Doch einmal mehr machte die Verteidigung der SG dem Namen alle Ehre und vereitelte auch die letzte Möglichkeit.

Es war ein Spiel auf des Messers Schneide und es hätte auch in die andere Richtung gehen können. Aber die SG hat sich, in einer auf sehr hohem Niveau stehenden Partie, für eine kämpferisch und spielerisch tolle Leistung belohnt. Damit haben sie sich zwar ein wenig Luft verschafft, doch auch nächste Woche beim nächsten Landesligaabsteiger gilt: Verlieren verboten!

Die SG hatte mit Markus Konstantin (3/3) einen sicheren Siebenmeterschützen und in Christoph Dreher und Niklas Klöck (beide 9 Tore) immer wieder sichere und trickreiche Schützen. Beide Keeper machten eine starke Partie, wobei in der zweiten Hälfte Jonas Klöck mit seiner Reichweitebei den platzierten Würfen der Gäste ausschlaggebend war.

Die SG spielte insgesamt mit: Hipper, Klöck J. (beide Tor); Amberger, Klaus, Heil 1, Haggenmüller R., Klöck N. 9, Gollmitzer, Haggenmüller J. 6, Glas 3, Spitschan 2, Konstantin 4, Bartel.

Die zweite Mannschaft hatte den VfL Buchloe zu Gast. In einem äußerst kampfbetonten Spiel konnten sie zwar einigermaßen mithalten, aber am Ende setzte sich das spielerisch stärkere Team durch. Mit 35:28 entführte der Nachbar beide Punkte aus Neugablonz.

Die weibl. C-Jugend erwartete zum Rückspiel den TSV Ottobeuren. Im ersten Aufeinandertreffen taten sich die SG´lerinnen noch schwer, doch diesmal fuhren sie beim 33:23 Erfolg einen klaren Sieg ein.
Die weibl. A-Jugend musste wieder einmal auf mehrere Spielerinnen verzichten. Zu Gast war der VfL Günzburg. Das Hinspiel hatten die Kaufbeurerinnen sang- und klanglos 17:34 verloren. Auch am Anfang sah es nicht gut aus für die SG. Mit 2:8 nach 9 Minuten und 4:10 (13.) bahnte sich eine weitere, klare Niederlage an. Aber dann kamen die kämpferischen Eigenschaften zum Vorschein. Die SG kam immer näher und lag zum Pausenpfiff nur mit 11:14 in Rückstand.

In der zweiten Hälfte war beim 16:16 (40.) erstmals der Ausgleich erzielt und beim 18:17 (48.) die erste Führung. Bis auf drei Tore konnte diese ausgebaut werden (21:18; 53.), aber am Schluss ließen die Kräfte merklich nach und mit einem Siebennmeter bei abgelaufener Spielzeit konnte Günzburg noch den Ausgleich erzielen. Mit 22:22 ein Ergebnis, mit dem beide Teams und zumindest die Kaufbeurer Trainer gut leben können.

Die SG spielte mit: Reichel (Tor); Wesche 1, Preissler 2, Wabersich 4, Rydval 1, Wuchner 5, Matthes 8, Burkard, Müller.

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Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz erwarten am Sonntag daheim den Eichenauer SV

Finalsonntag bei der Heim-EM der Handballer und Heimspielsonntag für die SG Kaufbeuren/Neugablonz.

Bis jetzt finden alle Spiele statt! Trotz der beiden Finalspiele am Sonntag ist in jeder Liga des BHV Spielbetrieb angesetzt.

Die Kaufbeurer bekommen es mit dem Eichenauer SV zu tun. Im Hinspiel hatten die SG´ler wenig Chancen und mussten eine 24:30 Niederlage einstecken. Auch am Sonntag geht der ESV als Favorit in die Begegnung. Mit 16:10 Zählern stehen sie auf einem gesicherten Mittelfeldplatz, während die Wertachstädter jeden Punkt dringend benötigen, um nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Letztes Wochenende besiegten die Gäste den starken TV Waltenhofen deutlich mit 36:29, was für die Mannschaft von Trainer Christian Klöck eine zusätzliche Warnung bedeuten sollte. Seine Truppe hingegen konnte trotz 38 selbst geworfener Tore aus Wolfratshausen, bei der dortigen HSG Isar-Loisach, nichts zählbares mitnehmen. Mit 38:39 kassierten sei eine bittere Niederlage. Während der Woche wurden die Fehler analysiert und gezielt darauf trainiert, diese in Zukunft zu vermeiden.

Der direkte Tabellennachbar der SG, der TSV Herrsching II, hat am Sonntagabend die SG Kempten/Kottern zu Gast. Nach ihrem überraschenden Trainerwechsel konnten die Illerstädter die ersten beiden Partien deutlich für sich gestalten. Es bleibt zu hoffen, dass der Lauf des Tabellenführers nicht am Sonntag in Herrsching endet und auch da beide Punkte mit ins Allgäu genommen werden. Für die Kaufbeurer auch nicht ganz unwichtig.

Eine kleine Randnotiz noch: Bereits am Freitagabend sind die Kemptner zu Gast beim Eichenauer SV. Vielleicht bekommen die Wertachstädter ja da auch schon ein wenig Schützenhilfe vom Namensbruder der SG.

Anpfiff der beiden SG´s gegeneinander ist um 17:30 Uhr in der Sporthalle an der Turnerstraße.

Bereits um 12:00 Uhr hat die weibl. C-Jugend in der Landesliga den TSV Ottobeuren zu Gast. Dabei wollen sie den 30:25 Hinspielerfolg wiederholen und den dritten Tabellenplatz festigen.

Anschließend hat die weibl. A-Jugend zum Rückspiel den VfL Günzburg um 13:30 Uhr als Gegner. Mit einem noch weiter ausgedünnten Kader sind die Erfolgsaussichten auf einen Punktgewinn eher gering. Trotzdem werden die Mädels alles in die Waagschale werfen und bis zum Schlusspfiff kämpfen.

Um 15:30 Uhr erwartet die Herren II den VfL Buchloe. Auch hier gehen die Gäste als Favorit an den Start und alles andere als ein Sieg des VfL wäre eine Überraschung. Aber wer weiß, es ist ja auch ein Derby.

Bereits am Samstag ist die männl. D-Jugend bei ihrem zweiten Turnier in der Hauptrunde bei der SG Kempten/Kottern zu Gast. Gegner sind diesmal die Gastgeber und der TV Waltenhofen.

Eventuell kurzfristige Änderungen sind dem Ticker auf der Homepage der SG zu entnehmen.

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Erneute Niederlage für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Niederlage gegen HSG Isar-Loisach

Sie unterlagen bei der HSG Isar-Loisach mit 39:38 (16:18). Die weibl. C-Jugend gewann 25:21 ihre Partie gegen die JSG Friedberg-Kissing.

Es wird langsam eng und immer enger für die erste Herrenmannschaft der SG. Wieder einmal mussten sie sich äußerst knapp geschlagen geben. Obwohl sie in der zweiten Halbzeit schon mit drei Tore geführt hatten.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen in der 7. Spielminute mit 5:1 in Führung. Danach kamen die Kaufbeurer besser ins Spiel, konnten aber nicht entscheidend verkürzen. Erst in der 29. Minute gelang beim 15:15 erstmals der Ausgleich. Die HSG konterte aber wieder und mit einer 2-Tore-Führung (18:16) für die Loisacher ging es in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Wertachstädter den schlechteren Start. 21:17 hieß es bei 32:23 auf der Uhr. Dann erwischte es zwei Spieler der Gastgeber. Erst gab es die dritte Zwei-Minuten-Strafe und kurze Zeit später eine direkte rote Karte. Die SG konnte aus der numerischen Überzahl auch Kapital schlagen. Christian Heil und ein Dreierpack von Christoph Dreher brachten den erneuten Ausgleich (21:21; 35.).
Dann konnte sich ein paar Minuten kein Team absetzen. Mit einem 3:0 Lauf (2x Joachim Gollmitzer, 1x Niklas Klöck) konnten die Mannschaft von Trainer Christian Klöck auf 24:27 ein wenig davoneilen (42.). Doch die HSG zeigte sich wenig geschockt und nach wenigen Minuten war der Ausgleich wieder hergestellt (30:30; 48.). Dann konnten sie Kaufbeurer nur noch reagieren. Loisach legte vor (36:33; 54.) und die Wertachstädter warfen zwar alles noch einmal in die Waagschale, doch mehr als auf einen Treffer kamen sie nicht mehr heran.

Schließlich mussten sie sich – wieder einmal – mit einem Tor knappe geschlagen geben. Mit einer 38:38 Niederlage traten sie am Sonntagabend dann die Heimreise an. Weiterhin belegen sie den 10. Platz in der Bezirksoberliga und noch ist nichts verloren. Doch in den nächsten Spielen müssen unbedingt Punkte und vor allem Erfolgserlebnisse her. Erfreulich ist aber, dass sich jeder Feldspieler in die Torschützen eingetragen hat und auch die jungen Spieler immer besser integriert werden.

Die SG spielte mit: Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger 4, Heil 4, Klöck N. 7, Gollmitzer 6, Haggenmüller J. 5, Glas 4, Dreher 4, Konstantin 3, Bartel 1.

Die weibl. C-Jugend konnte in ihrem Heimspiel gegen die JSG Friedberg-Kissing ein Erfolgserlebnis verbuchen. Sie gewannen mit 25:21, wobei Mila Heiland mit 12 Treffern die erfolgreichste Torschützin bei der SG war. Damit schoben sie sich auf den dritten Trabellenplatz vor.

Die Reserve der SG unterlag in einer torreichen Partie bei der SG Kempten/Kottern II mit 30:44.

Die weibl. A-Jugend konnte sich beim VfL Günzburg zwar einigermaßen gut verkaufen, doch schlussendlich waren die Gastgeberinnen beim 34:17 doch klar überlegen.
In einem bedeutungslosen Spiel beim TSV Gilching II (a.K.) kehrte die männl. B-Jugend mit einer 42:34 Niederlage wieder heim.

Die männl. D-Jugend hatte am Ende beim Turnier in Buchloe ein ausgeglichenes Punktekonto zu verzeichnen. Gegen Landsberg konnten sie gewinnen (17:14) und beim Unentschieden (18:18) gegen die Gastgeber waren die Anzahl der Torschützen entscheidend (SG 4/VfL 5). Trotzdem nehmen sie in Hauptrunde aktuell den Platz an der Sonne ein.

Kommenden Sonntag steht ab 12:00 Uhr ein kompletter Heimspieltag an. Da aber an diesem Tag die Handball-EM zu Ende geht, könnte es zu kurzfristigen Verschiebungen kommen. Bitte den Ticker auf der HP der SG beachten.

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Schwere Auswärtsaufgabe – Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Sonntag bei der HSG Isar-Loisach

Sonntagabendspiele sind für die Akteure der SG oft nicht zu absolvieren, da einige da beruflich verhindert sind.

Wieder eine schwere Auswärtsaufgabe für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Sie müssen am Sonntag bei der HSG Isar-Loisach antreten. Die weibl. C-Jugend erwartet zum einzigen Heimspiel am Samstag die JSG Kissing.

Was haben die deutsche Handballnationalmannschaft der Herren bei der EM und die Handballer der SG gemeinsam? Verlieren verboten! Bei der EM geht es ums Weiterkommen und bei den Kaufbeurern um den Abstieg.

Der nächste Gegner der Mannschaft von Trainer Christian Klöck ist auf Augenhöhe. Die HSG Isar-Loisach steht mit 10:12 Punkten (11 Spiele) auf Rang acht, währen die Wertachstädter mit 9:15 Zählern (12 Spiele) den zehnten Platz einnehmen. Nach unten hin wird es immer enger und nach oben geht die Schere zunehmend auseinander. Und die Ergebnisse der anderen Mannschaften spielen der SG nicht unbedingt in die Karten.

Die Loisacher sind immer unangenehm zu spielen. Mal sind sie daheim bärenstark, doch dann gibt es auch Ergebnisse, die man so nicht erwartet hätte. Die Kaufbeurer tun also gut daran, von Anfang an konzentriert zur Sache zu gehen und die klaren Chancen zu verwerten.

Sicher kommt es aber auch darauf an, wer dem Coach zur Verfügung steht. Sonntagabendspiele sind für die Akteure der SG oft nicht zu absolvieren, da einige da beruflich verhindert sind. Doch die Wertachstädter wollen unbedingt der HSG die beiden wichtigen Punkte klauen und mit einem Erfolgserlebnis wieder ins Allgäu reisen.

Anwurf ist um 19:00 Uhr in der Halle Wolfratshausen.

Samstagnachmittag fährt die zweite Herrenmannschaft nach Kempten, um sich dort mit der Reserve der SG Kempten/Kottern zu messen.

Das einzige Heimspiel dieses Wochenende hat am Samstag die weibl. C-Jugend. Sie erwarten um 15.00 Uhr die JDG Friedberg-Kissing. Gegen den Tabellendritten der Landesliga haben die Mädels noch eine kleine Rechnung offen. Verloren sie doch den ersten Vergleich deutlich mit 24.33.

Die weibl. A-Jugend tritt am Sonntag beim VfL Günzburg an. Auch dort werden die Trauben wohl sehr hoch hängen. Die Gastgeberinnen verloren bis dato nur eine Partie du die SG´lerinnen haben nach wie vor mit einem, aufgrund von Verletzungen und Abwesenheiten, dünnen Kader zu kämpfen.

Die männl. B-Jugend ist am Sonntag beim außer Konkurrenz antretenden TSV Gilching II zu Gast.

Am Sonntag fährt die männl. D-Jugend zu ihrem Turnier zum VfL Buchloe und trifft dort auf die Gastgeber und den TSV Landsberg.

Die E-Jugend schließlich tritt in der Wertachsporthalle in Biessenhofen zu einer Spielrunde an.

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Erneute Heimniederlage für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga

Sie verloren gegen den TSV Weilheim mit 31:35 (13:18). Damit rutschen sie auf den zehnten Platz in der Tabelle ab.

Eigentlich war alles angerichtet für ein schönes Handballspiel am Samstag in der Neugablonzer Sporthalle. Die Mannschaft von Trainer Christian Klöck hatte sich einiges vorgenommen und der Coach konnte seine Truppe nahezu in Bestbesetzung auf die Platte schicken.

Die Gastgeber gingen auch gleich in Führung und steckten die Ausgleichstreffer der Oberbayern immer wieder weg. In der 9. Minute dann der Treffer zum 5:3 – doch das war es dann auch. Der TSV erzielte drei Tore in Folge und gestattete den Hausherren nur noch zweimal das Unentschieden (6:6/12. und 7:7/14. Spielminute).

Dann jedoch bestimmten die Gäste das Geschehen. Der Vorsprung wuchs nun immer weiter an und beim 13:18 zur Pause betrug er 5 Treffer. Der SG gelang es zwar zwischenzeitlich noch mal auf ein Tor heranzukommen (11:12/24.), doch in den entscheidenden Phasen versagten offenbar die Nerven. Zu oft wurde völlig frei vor dem gegnerischen Gehäuse während der gesamten Spielzeit die Latte oder der Pfosten getroffen. Dabei stand die sehr offensive Abwehr der Kaufbeurer relativ gut, aber die sich daraus ergebenden Konterchancen wurden ein ums andere mal vergeben. Dagegen nutzten die Favoriten jeden technischen Fehler der Gastgeber gnadenlos aus. Und davon gab es leider einige.

Dasselbe Bild zeigte sich auch in den zweiten 30 Minuten. Weilheim legte zwei Treffer vor (13:20/33.) und auf der Tribüne hatte man nur noch die schwache Hoffnung, dass es ein ähnliches Aufbäumen wie gegen Waltenhofen geben würde. Aber der damalige Tabellenvierte (jetzt Dritter) war cleverer. Sie ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Auf maximal drei Tore ließen sie die Mannschaft von dem wieder stark haltenden Keeper Jonas Klöck herankommen. Am Ende war es ein 31:35 das auf der Anzeigetafel stand.

Dabei war der TSV Weilheim nicht unbedingt die klar bessere Mannschaft. Aber am Ende gaben die wesentlich weniger technischen Fehler und die konsequentere Ausnutzung der Torchancen den Ausschlag.
Jetzt wird es sehr eng im unteren Tabellendrittel. Das nächste Spiel ist am 21.01. bei der HSG Isar-Loisach. Vor allem zu Hause sind die Loisacher sehr stark. Aber die Kaufbeurer benötigen grade gegen die direkten Tabellennachbarn unbedingt die Punkte, ansonsten kann es böse ausgehen am Ende der Saison.

Die SG spielte mit: Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger, Klaus 1, Heil 1, Haggenmüller R. 2, Klöck N. 7, Gollmitzer 1, Haggenmüller J. 3, Glas 2, Dreher 6, Ahic, Konstantin 7, u. Bartel.
Die männl. B-Jugend gewann ihre Partie gegen den SC Weßling mit 31:19 und rückte damit auf den dritten Platz vor.

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Handballer starten ins neue Jahr

Zum Auftakt erwartet die SG Kaufbeuren/Neugablonz am Samstag den TSV Weilheim. Das Vorspiel bestreitet die männl. B-Jugend gegen den SC Weßling.

Am Samstag um 17:30 Uhr ist es wieder so weit. Die Herren der SG erwarten in der Bezirksoberliga zum ersten Heimspiel 2024 den TSV Weilheim. Mit den Oberbayern haben sie noch eine kleine Rechnung offen, denn im Hinspiel erlitten sie eine 40:27 Schlappe und brennen auf Wiedergutmachung. 

Es bleibt zu hoffen, dass das unter den erschwerten Bedingungen auch gelingt. Die Trainingsmöglichkeiten sind Anfang jeden Jahres immer sehr eingeschränkt und das erste Spiel ist quasi noch in den Schulferien. Abner auch die anderen Teams haben sicher unter den frühen Terminen zu leiden. Bis zum 12.01. gibt es aufgrund der Handball-EM insgesamt nur vier Partien. Ansonsten ist bis zum 20.01. Pause – von einigen Ausnahmen abgesehen. Also muss man das Beste draus machen. 

Das hat Trainer Christian Klöck sicher auch getan und die Mannschaft gut vorbereitet. Schaut man sich die Tabelle an, muss auch in diesem Spiel gepunktet werden. Nach unten wird es immer knapper, aber nach oben sind es auch nur drei Zähler und man würde im gesicherten Mittelfeld stehen. Hoffnung auf einen Erfolg gibt die letzte Viertelstunde von der Partie gegen den TV Waltenhofen, als die SG einen fast uneinholbaren Rückstand in ein Unentschieden umgedreht hatte. Daran müssen sie wieder anknüpfen und von Anfang an eine massive Abwehr stellen. Früher war die stabile Abwehr das Prunkstück der Kaufbeurer. In den letzten Wochen vor Weihnachten aber oft auch die Achillesferse. Im Angriff haben sie die Qualität und können durch druckvolles, schnelles Spiel oder Einzelaktionen immer wieder Treffer erzielen. Auch wenn die Weilheimer (Platz 4) in der Favoritenrolle sind, hat die SG – vor allem in eigener Halle – die Fähigkeit jeden Gegner zu schlagen. Wichtig für das Team wäre auch eine lautstarke und faire Unterstützung von den Rängen. 

Das Vospiel bestreitet die männl. B-Jugend um 16.00 Uhr. Auch hier wollen die Kaufbeurer den Spieß umdrehen und aus der knappen 21:23 Niederlage vom Hinspiel einen Sieg machen. Damit würden sie auch den dritten Rang erobern.

Die anderen Spiele der SG, die an diesem Tag angesetzt waren, wurden verlegt.

Die Verantwortlichen der Kaufbeurer Handballer würden sich über einen zahlreichen Besuch zum Auftakt ins neue Handballjahr freuen. 

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Unentschieden für die SG Kaufbeuren/Neugablonz im letzten Spiel vor der Weihnachtspause

Mit einem Kraftakt sicherten sich die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz beim 35:35 (15:21) gegen den TV Waltenhofen einen Punkt. Die weibl. C-Jugend gewann beim TSV Niederaunau mit 49:40!

Fast komplett, voll motiviert und mit viel Selbstvertrauen gingen die Mannen von Kapitän Julian Haggenmüller ins Spiel gegen den TV Waltenhofen. Aber mehr als eine 3:2 Führung für die Gastgeber in der 4. Minute ließen die Oberallgäuer nicht zu. Immer wieder spielten sie die, teilweise nicht vorhandene, Abwehr der SG aus und ließen beiden Keepern wenig bis gar keine Chance sich auszuzeichnen. Auch im Angriff lief nicht viel zusammen. Überhastete Abschlüsse, ungenaue Würfe und totale Verunsicherung zeichneten ein Bild der ersten Halbzeit, das für die zweiten 30 Minuten nichts Gutes zu ahnen schien. Mehr als einmal lagen die Kaufbeurer da schon mit 8 Treffern im Rückstand. Beim Stand von 15:21 zur Pause schien für den TVW schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen zu sein.

In der zweiten Hälfte kam die Mannschaft von Trainer Christian Klöck beim 18:23 (34.) wieder einmal auf 5 Tore heran. Doch Waltenhofen spielte ungerührt weiter und zockte die Abwehr der Kaufbeurer ein ums andere mal aus. 21:29 hieß es nach knapp 42 Spielminuten und niemand in der Halle wollte noch hoch auf einen Sieg oder Punktgewinn der Schmuckstädter wetten. Die SG erzielte nun das 22:29 und der TV Waltenhofen kassierte kurz danach eine rote Karte wegen eines Foulspiels. Nachdem es von Zuschauerseite (SG) und Spielerseite (TVW) einige verbale und unschöne Scharmützel gab, beruhigte sich die Sache bald wieder und die beiden sehr gut leitenden Unparteiischen ließen die Partie fortsetzen. Und was dann passierte, erlebt man nicht alle Tage. Plötzlich hatte der Begriff „Abwehr“ wieder einen Sinn. Die Kaufbeurer kamen zurück in die Partie. Würfe wurden geblockt, die Keeper bauten sich daran auf und steigerten ihre Quote enorm. Zwar konnten die Gäste immer wieder ein Tor zwischendurch erzielen, aber mit jedem Treffer, den die SG näherkam, wurde der TVW sichtlich nervöser.

Die Zuschauer gaben dem Team nun auch die nötige lautstarke und faire Unterstützung. 56:38 zeigte die Hallenuhr, als beim 33:33 erstmals wieder der Ausgleich erzielt wurde. Waltenhofen konterte und ging wieder in Führung. Doch mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute, begünstigt durch einen Ballverlust, konnten die Kaufbeurer mit 35:34 in Führung gehen. Es waren noch genau 6 Sekunden zu spielen und Waltenhofen wollte ein schnelles Anspiel. Das wurde von einem SG-Akteur aber regelwidrig (Abstand nicht eingehalten) unterbunden. Folgerichtig gab es dann auch für die SG eine rote Karte und den entsprechenden Strafwurf für Waltenhofen. Dieser wurde dann auch sicher verwandelt. Letztendlich war es ein gerechtes 35:35 Unentschieden. Die Gäste spielten zwar 45 Minuten den besseren Handball, aber die Kaufbeurer kämpften sich in die Partie zurück und holten in knapp 20 Minuten einen 8-Tore-Rückstand auf. Das Kunststück schafft auch nicht jede Mannschaft. Die Punkteteilung ist für beide Seiten gerecht und verdient. Damit ist auch der Kontakt zum Tabellenmittelfeld weiter gegeben.

Bester Werfer auf SG-Seite war diesmal Patrick Spitschan, der 13 Tore erzielte. Im übrigen spielten sie mit Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger 3, Klaus, Heil 1, Haggenmüller R., Klöck N. 2, Gollmitzer 7, Glas 1, Konstantin 3, Bartel.

Ihren dritten Platz hat die weibl. C-Jugend in der Landesliga gefestigt. Beim TSV Niederraunau feierten beide Teams ein Schützenfest. 89 (!) Tore in 50 Minuten sprechen für sich. Beim 40:49 Auswärtssieg für die SG war Mia Heiland mit 21 Treffern überragende Torschützin des Spiels.

Die weibl. A-Jugend musste bei ihrem Nachholspiel gegen den SC Wörthsee auf drei Rückraumspielerinnen verzichten. Dafür konnte Laura Reichle im Tor wieder eingreifen und lieferte sofort eine Topleistung ab. 23:23 hieß es gerechterweise am Ende.

Die männl. B-Jugend verlor beim TSV Herrsching a.K. mit 28.37.

Die Handballer der SG gehen nun erst mal in die Weihnachtspause. Die nächsten Partien stehen am 06.01.2024 in eigener Halle wieder an.

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Sport

Dicke Schlappe für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Sie verloren beim Tabellenführer SG Kempten/Kottern mit 24:39 (12:22).

Auf den 8. Platz abgerutscht sind die SG-Handballer durch die Niederlage in der Illerstadt. Zwar sind sie immer noch punktgleich mit Eichenau und Isar-Loisach, aber mit dem wesentlich schlechteren Torverhältnis gegenüber den beiden Konkurrenten. Zum neuntplatzierten Herrsching II ist es auch nur noch ein magerer Zähler. Und die Truppe vom Ammersee kommt am kommenden Samstag in die Wertachstadt.

Mit 0:1 (2.) und 2:3 (4. Minute) führte die SG beim Favoriten in der Bezirksoberliga. Aber dann war es vorbei. Die Hausherren übernahmen das Kommando und die Kaufbeurer konnten nur noch reagieren. Vor allem viele technische Fehler im Aufbau- und Angriffsspiel nutzte der Tabellenführ gnadenlos aus und erzielte einen Treffer nach dem anderen. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Joachim Gollmitzer und konnte nicht mehr mitwirken. Schon zur Halbzeit führten die Illerstädter mit 10 Toren (22:12) und die Messe war schon gelesen. Auch in den zweiten 30 Minuten änderte sich nicht viel. Kempten nutzte die Fehler der SG aus und zog immer weiter davon. Ab Ende heiß es dann 39:24 für den souveränen Spitzenreiter der Bezirksoberliga. Auch in dieser Höhe ein verdienter Erfolg.

Die Kaufbeurer rutschten dadurch auf Platz 8 ab und müssen im nächsten Heimspiel am Samstag gegen die Landesligareserve des TSV Herrsching unbedingt punkten, um nicht nach unten durchgereicht zu werden. Es steht also mal wieder ein 4-Tore-Spiel auf dem Programm. Aber für die Schmuckstädter nichts neues. Und dass sie in wichtigen Partien (vor allem zu Hause) zu Höchstleistungen fähig sind, haben sie schon oft genug bewiesen.

Die SG spielte mit Klöck J., Hipper (beide Tor); Klaus, Heil 2, Haggenmüller R., Klöck N. 11, Gollmitzer, Bartelt 2, Haggenmüller J. 3, Glas 4, Spitschan 1, Konstantin 1, Bartel.
Die Reserve der SG hatte beim zweiten Anzug des TSV Landsberg ebenfalls keine Chance und unterlag mit 18:30.

Die weibl. C-Jugend gewann bei der SG Kempten/Kottern mit 36:30 und festigte damit ihren dritten Platz in der Landesliga. Am kommenden Samstag geht es dann zum Tabellenführer nach Burlafingen.

Die weibl. A-Jugend konnte ebenfalls einen Sieg einfahren. Bei TSV Alling stand es zur Pause noch 7:7. Doch in den zweiten dreißig Minuten wurden die Aktionen zwingender und die Abschlüsse besser. Schneller spielten sie sich einen 3-Tore-Vorsprung, der zwischenzeitlich sogar auf 4 Treffer erweitert werden konnte. Auch als die Gastgeberinnen mit einem Zwischenspurt noch mal auf 2 Tore herankamen, ließen sich die SG´lerinnen nicht aus der Ruhe bringen. Vor allem die Abwehr konnte – inklusive starker Keeperin – wieder einmal überzeugen und war einmal mehr Garant des Sieges. Mit 16:19 feierten sie einen verdienten Auswärtssieg. Ärgerlich war nur, dass das Kampfgericht offenbar ein wenig überfordert war. Das hatte auf das Spiel zwar keinen Einfluss, doch das Spielprotokoll weist bei den Torschützinnen und Siebenmetern ein wildes Durcheinander auf, so dass einiges in der Statik (Tore u. Strafwürfe) nicht stimmt.

Die männl. D-Jugend war am Sonntag bei einem Turnier in Kempten zu Gast und konnte beide Partien (SG Kempten/Kottern II u. HSG Dietmannsried/Altusried) souverän und sicher gewinnen. Damit bleiben sie weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze der Tabelle.

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Schwer erkämpfter Sieg für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga

Mit 37:32 (17:20) konnten sie gegen den TuS Fürstenfeldbruck II die Oberhand behalten. Dass das nicht leicht wird, hatte man auf Seiten der SG schon gewusst. Aber die Gäste, die mit dem Rücken zu Wand stehen, wehrten sich bis zur 45. Minute und hielten das Spiel bis dahin offen.

Von Anfang an hielt der Tabellenletzte dagegen. Auch ein 3-Tore-Rückstand nach 5 Minuten brachte sie nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil. Nach 13 Minuten hatten sie die Partie gedreht (6:8). Nach einer Auszeit vom Kaufbeurer Trainer Christian Klöck erhöhte der TuS sogar auf 7:10. Nils Hipper, der diesmal im Kasten der SG stand, verhinderte mit seinen Paraden schlimmeres. Aber die SG war unkonzentriert. Vergebene Strafwürfe sind das eine, aber keine Abdeckung bei gegnerischen Siebenmetern zu haben oder viele andere Abpraller, die dann die Brucker bekamen, ist das andere. Auch die Abstimmung in der Abwehr war nicht immer wie gewohnt. Die Gäste agierten viel über ihren Kreisläufer, der oft auch erfolgreich war.

Im Angriff war es teilweise zu hektisch und unüberlegt, was die Schmuckstädter an diesem Tag zeigten. Auch verwarfen sie etliche freie Würfe oder sie waren eine Beute des gegnerischen Keepers. So war es dann auch kein Wunder, dass die SG nach 25 Spielminuten sogar mit 4 Toren (14:18) im Rückstand lag. Mit der Schlußsekunde der ersten Hälfte verkürzte Benedikt Glas dann wieder auf 3. Und so ging es mit einem 17:20 Rückstand in die Pause. Von beiden Mannschaften war es keine hochklassige Partie. Diesem Niveau passten sich auch die beiden Schiedsrichter leider an, die in der ersten Halbzeit sich den Unmut beider Mannschaften (besonders aber den der SG) auf sich zogen.

Die zweiten 30 Minuten sollten aber in allen Belangen besser werden. Zwar erzielten die Gäste wiederum ein Tor zum 4-Tore-Vorsprung (17:21), doch innerhalb von 5 Minuten hatten die Kaufbeurer wieder auf Remis (21:21) gestellt. Von da an führten nur noch die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller. Allerdings immer nur hauchdünn und der TuS konnte permanent ausgleichen. Nach gespielten 43:13 Minuten dann der letzte Ausgleich für Fürstenfeldbruck. Von da an ließen augenscheinlich die Kräfte nach. Auch verloren sie bereits in der ersten Hälfte einen wichtigen Spieler ohne Fremdeinwirkung mit einer Verletzung am Knie. Dieser konnte auch nicht mehr eingesetzt werden und hat demnach natürlich in der Schlussphase gefehlt. An dieser Stelle noch mal gute Besserung. Die SG zog nun davon. Bezeichnend war auch, dass ein Gästespieler innerhalb von nicht mal 10 Minuten 4 Krampfanfälle erlitt. Allerdings wollte oder musste er weiterspielen. Allerdings widerspricht das jeglicher Fürsorgepflicht. Die Gastgeber dominierten nun weiter das Spiel und vergrößerten ihren Vorsprung immer mehr (30:26, 50. Minute/32:26, 53./34:28, 55.). Die Gäste betrieben jetzt nur noch Ergebniskosmetik, auch weil die Mannschaft um den 10-fachen Torschützen Niklas Klöck einen Gang rausnahm. Am Ende ein hart erkämpfter und emotionaler – aber verdienter 59:32 Sieg der der SG, der ihnen wieder Platz 5 (8:6 Zähler) in der BOL einbrachte.

Neben dem erfolgreichsten Torschützen Niklas Klöck machte Joachim Gollmitzer seine beste Partie im Dress der SG. Mit seiner Schnelligkeit konnte er sich des öfteren gegen die Brucker Abwehr durchsetzen und netzte 8x mal ein. Mit ein Garant war auch schon der eingangs erwähnte Nils Hipper, der neben zahlreichen Paraden auch 2 Strafwürfe vereiteln konnte.

Kommendes Wochenende müssen die Wertachstädter dann zum Tabellenführer SG Kempten/Kottern. Der nächste harte Brocken, der auf die Mannschaft wartet.

Die SG spielte mit Hipper, Klöck J. (beide Tor); Klaus 2, Heil 2, Haggenmüller R. 3, Klöck N. 10, Gollmitzer 8, Bartelt 3, Haggenmüller J. 2, Glas 4, Konstantin, Balkow 3 u. Bartel.

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Vermeidbare Niederlage für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Sie verloren beim TV Immenstadt mit 29:27 (42:12). Die Reserve unterlag daheim dem TV Waltenhofen II deutlich mit 27:39

Zwar mussten die Kaufbeurer Handballer bei ihrem Auswärtsauftritt berufsbedingt auf die beiden Stammkräfte Niklas Klöck und Patrick Spitschan verzichten, doch es wäre mehr drin gewesen. Der Kader war sicher stark genug, um beide Punkte aus dem Oberallgäu am Sonntagabend mit nach Hause zu nehmen.

Besonders in der 1. Halbzeit wurden klare Großchancen vergeben. Alleinstehend vor dem ehemaligen SG-Torwart Attila Aponyi tauchten des öfteren die Schützen der Gäste auf, doch dieser blieb oft – zu oft – in dieser Phase der Sieger. Trotzdem betrug der Rückstand der Wertachstädter zur Pause nur 2 Tore (14:12).

Nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von Trainer Christian Klöck dann besser ins Spiel. In der 34. Minute konnte dann auch erstmals der 15:15 Ausgleich erzielt werden.
Das Blatt schien sich zu wenden, als Joachim Gollmitzer mit seinem Treffer zum 20:22 sein Team erstmals mit 2 Toren in Führung brachte. Doch die Städtler schlugen zurück und sicherten sich in der spannenden Schlussphase den 29:27 Erfolg.

Matchentscheiden war sicher, dass die Kaufbeurer Abwehr den Immenstädter Spielmacher Sebastian Engl in keiner Phase des Spiels in den Griff bekam. Er erzielte allein 11 Treffer und spielte seine Kreisläufer immer wieder geschickt frei, so dass diese zusätzlich 7 Treffer erzielten.

Auf Kaufbeurer Seite reichten selbst die 8 Treffer vom wieder starken Christoph Dreher nicht aus, um der Partie die entscheidende Wende zu geben. Die Abwehr der SG zeigte sich gegen ihn – und auch über weite Strecken des Spiels – nicht auf der gewohnten, stabilen Höhe.

Die SG spielte mit: Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger 1, Heil 3, Haggenmüller R., Gollmitzer 4, Haggenmüller J. 3, Glas 5, Dreher 8, Kinberger 1, Konstantin 2, Bartel.

Männliche B-Jugend

Die männl. B-Jugend feierte in einem sehr turbulenten Spiel einen knappen 29:28 Erfolg gegen den TSV Gilching II. Keines der beiden Teams konnte sich während der gesamten Spielzeit einen entscheidenden Vorsprung herauswerfen. Es war ein permanentes Kopf-an Kopf-Rennen, dass die SG verdientermaßen am Schluss dann gewann. Einen großen Anteil hatten daran aber auch die Zuschauer, die das Team am Sonntagnachmittag bis zum Abpfiff lautstark unterstützten. Und obwohl es ein sehr intensives Spiel war, blieb es immer fair. Eine Werbung für den Handballsport.

Zweite Herrenmannschaft

Eine weitere Niederlage hat dagegen die zweite Herrenmannschaft einstecken müssen. Anfangs führten sie noch und konnten gegen die Gäste gut mithalten, aber je länger die Partie dauerte, umso deutlicher setzten sich die konditionellen Vorteile des TVW durch. Am Ende gab es eine äußerst deutliche 27:39 Heimschlappe.

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Sport

Verdienter Heimerfolg für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Mit 34:28 (20:16) konnte der TSV Landsberg bezwungen werden

  1. Herrenmannschaft

Mit einem weiteren Absteiger aus der Landesliga hatten es die Kaufbeurer Handballer am Samstag zu tun. Der TSV Landsberg reiste mit einem ausgeglichenen Punktekonto an. Ebenso wie die Gastgeber hatten sie 4:4 Zähler aufzuweisen. Es war also von vornherein Spannung geboten.

Die Wertachstädter erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Front (3. Minute). Doch die Gäste glichen schnell aus (2:2; 6.). Zwar gelang es der SG immer wieder in Führung zu gehen, doch der TSV ließ sich nie lange bitten und glich postwenden immer wieder aus. In der 17. Spielminute ging Landsberg dann das erste mal in Führung. Trainer Christian Klöck reagierte und beim Stand von 10:12 nahm der Kaufbeurer Coach seine erste Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Mit 4 Toren in Folge drehten die Kaufbeurer das Ergebnis wieder herum. Nun nahm der Gästecoach sein Time-Out. Der TSV kam danach zwar noch mal heran, aber die SG bestimmte von jetzt an maßgeblich die Partie. Bis zum Pausenpfiff führten sie halbwegs beruhigend mit 20:16. Doch in Sicherheit waren die beiden Punkte noch nicht.

In den zweiten 30 Minuten versuchte der TSV zwar noch einmal alles um die Partei wieder zu drehen, doch die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Der Vorsprung schmolz auf nie mehr als zwei Tore und am Ende hieß es hochverdient 34:28 für die heimische SG. Überragend diesmal Niklas Klöck, der 13 mal einnetzen konnte und dabei seine 3 Strafwürfe sicher verwandelte. Erfreulich auch, dass es jeder Feldspieler der Wertachstädter in die Torschützenliste geschafft hat. Bei einer konsequenteren Ausnutzung aller Möglichkeiten wäre sogar noch ein höheres Ergebnis möglich gewesen.
Damit stehen die Kaufbeurer auf dem fünften Platz in der Bezirksoberliga – punktgleich mit Herrsching II (4.) und Gröbenzell (3.). Es ist also sehr eng in der oberen Tabellenhälfte. Aber auch nach unten ist es nicht weit. Es heißt also weiterhin: Volle Konzentration.

„In der Anfangsphase hatten wir in der Abwehr ein wenig Abstimmungsschwierigkeiten. Insbesondere über den Kreis konnte Landsberg immer wieder zu Toren kommen. Aber danach kamen wir besser ins Spiel und haben am Ende hochverdient gewonnen,“ so ein zufriedener Präsi Werner Schenk nach dem Spiel.

Die SG spielte mit: Klöck J, Hipper (beide Tor); Amberger 1, Heil 1, Haggenmüller R., Klöck N. 13, Gollmitzer 2, Haggenmüller J. 3, Gals 2, Dreher 6, Ahic 1, Bartel 1.

Kommenden Sonntag geht es für die Herren nach Immenstadt, wo sie auf ihren alten Trainer Mihaly More treffen werden.

Nachwuchs

Die männl. B-Jugend war am Samstag beim SC Weßling zu Gast. In einem intensiven Duell beider Teams hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Mit 32:21 musste sich die SG geschlagen geben. Zwar kämpfte das Team unermüdlich, doch zu viele vergebene freie Würfe gaben am Schluss den Ausschlag zugunsten der Gastgeber. Keeper Nikita Runk zeigte, vor allem in der zweiten Hälfte, einige starke Paraden. Doch auch er konnte die Niederlage nicht verhindern. Mund abputzen und am kommenden Samstag gegen den TSV Gilching die Torchancen konsequenter nutzen.

Die weibl. C-Jugend war bei der JSG Friedberg-Kissing zu Gast. Bis zum 9:9 war das Spiel noch ausgeglichen. Dann allerdings konnte die JSG die Oberhand gewinnen und gewann am Ende deutlich mit 33:24.

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Saisonziel dieses Jahr – ein gesicherter Mittelfeldplatz

Für die Handballer der SG Kaufbeuren-Neugablonz startet die neue Handballsaison am kommenden Wochenende. Der Gegner am Samstag ist der TSV Weilheim. Anwurf ist um 19:00 Uhr in der Jahnhalle in Weilheim

ie erste Herrenmannschaft geht in eine Saison mit großen Herausforderungen. Die diesjährige Bezirksoberliga ist durch die Landesligaabsteiger Eichenauer SV, TSV Landsberg und TuS Fürstenfeldbruck II sehr stark. Dazu kommen auch noch ambitionierte Aufsteiger wie der TV Waltenhofen und die HSG Gröbenzell-Olching. Es wird also sicher spannend, knapp und öfters auch dramatisch werden.

Wie bereits berichtet hat die SG mit Christian Klöck einen neuen Trainer auf der Bank und man darf gespannt sein, wie die Mannschaft seine Handball-Philosophie umsetzt. Der Kader der Kaufbeurer ist zu letzter Saison fast gleich geblieben. Auf der Torhüterposition gab es einen Wechsel. Attila Aponyi zog es zum Ligakonkurrenten TV Immenstadt, dafür kam mit Nils Hipper ein starker Torwart aus Hessen zu den Wertachstädtern. Und im Rückraum Rechts verstärkt dieses Jahr Joachim Gollmitzer die Mannschaft. Er kommt vom TSV Mindelheim. Das Saisonziel dieses Jahr ist ein gesicherter Mittelfeldplatz. Die Ausgeglichenheit und Spielstärke der Bezirksoberliga in dieser Spielzeit lässt eine genauere Prognose auch nicht zu.

Der Gegner am Samstag ist der TSV Weilheim. Gegen die Oberbayern hatte die SG vergangene Saison eine ausgeglichene Bilanz. Während die Partie beim TSV hoch verloren ging, konnten die Kaufbeurer in ihrer Heimpartie den Spieß umdrehen und ihrerseits einen überzeugenden Erfolg feiern. Dias Spiel ist also völlig offen und ausgeglichen. Trainer Christian Klöck kann, bis auf die Langzeitverletzten, voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Da die lange Vorbereitungsphase nun endlich zu Ende ist, sind seine Mannen voll motiviert und wollen einen erfolgreichen Saisonstart hinlegen. Anwurf ist um 19:00 Uhr in der Jahnhalle in Weilheim.

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Sport

Emotionale Worte vor Anpfiff der letzten Partie

Noch einmal ein Heimsieg für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz zum Saisonabschluß. Sie schlugen den TSV Weilheim mit 35:25 (18:10) und bereiteten dem scheidenden Coach einen schönen Abschied

Emotionale Worte vor Anpfiff der letzten Partie. Der 2.Vorstand Markus Kreuziger bedankte sich mit blumigen Worten und einem Blumestrauß bei Trainer Dariusz Chryplewicz für 4 schöne und erfolgreiche Jahre, leider teilweise unterbrochen durch die Corona-Krise. „In der Saison 2020/21 hatten wir leider nur ein Spiel – aber das haben wir gewonnen“, unter anderem seien Abschiedsworte. Auch Kapitän Julian Haggenmüller drückte dem scheidenden Coach im Namen der Mannschaft seinen Dank und Hochachtung für das geleistete aus und überreichte ihm ein Mannschaftsfoto und ein Präsent. Dann ergriff Darek selbst das Mikro und verabschiedete sich, sichtlich bewegt, von seinen Jungs und den Zuschauern. Schon beim warm machen hatte seine Mannschaft, statt der üblichen Aufwärmshirts, T-Shirts mit seinem Konterfei auf der Brust an – nicht zu vergessen auch mit seinen besten Sprüchen am Rücken.

Dann konnte endlich angepfiffen werden und die Gastgeber legten auch gleich los, als ob sie den Gegner überrennen wollten. Ehe der TSV es sich versah, lagen sich nach 3:05 Minuten mit 0:5 in Rückstand. Dann fingen sie sich aber und in der 8. Spielminute hatten sie den Rückstand auf 3:5 verkürzt. Anschließend verflachte die Partie zusehends. Die Gäste aus Oberbayern, die nicht komplett angetreten waren, kamen aber auch nie näher als zwei Treffer an die Hausherren heran (8:6; 14.). Höhepunkt in der ersten Hälfte war der Hattrick von Kreisläufer Julian Haggenmüller, der binnen 77 Sekunden von 12:8 auf 14:8 erhöhte. Aber ansonsten zeigte das Spiel um die berühmte „Goldene Ananas“ wenig Höhepunkte. So ging es dann auch vorentscheidend mit einem 18:10 Vorsprung für die SG in die Pause.

In den letzten 30 Minuten der Saison 2022/2023 war es dasselbe Bild. Die Kaufbeurer dominierten die Partie und versuchten ihren Zuschauern noch einmal was zu bieten. Nach 36 Minuten war dann auch das erste mal die 10-Tore-Grenze gefallen (23:13). In einer fairen Partie kassierte Weilheim durch eine unglückliche Aktion noch wenige Minuten später die rote Karte. Spätestens da war klar, wer als Sieger die Platte verlässt.

Nach 45 Minuten wechselte Trainer Chryplewicz ein letztes mal seinen Keeper. Und für den wieder sehr starken Jonas Klöck kam Routinier Attila Aponyi in den Kasten – und auch der zeigte noch ein paar spektakuläre Paraden.

Als die beiden guten Unparteiischen nach 60 Minuten abpfiffen, stand ein deutlicher und verdienter 35:25 Erfolg auf der Anzeigetafel. Ein schöner Abschluss einer durchwachsenen Saison. Die SG belegt in der Endabrechnung Rang 5, einen Punkt hinter dem TSV Weilheim (4.) und zwei Punkte hinter der SG Kempten/Kottern. Mit ein bisschen mehr Glück und weniger Verletzungs- und Krankheitsbedinger Ausfälle wäre ein Platz weiter oben sicher auch drin gewesen. Souveräner Meister und verdienter Aufsteiger wurde der SC Unterpfaffenhofen/Germering, der mit 40:0 Punkten und +180 Toren die Liga dominierte.

Niklas Klöck wurde mit der zweitbesten Torquote Fünfter in der Torschützenliste. Dabei bestritt er nur 13 der 18 Saisonspiele.

Nach der Partie ließen sowohl Zuschauer als auch Mannschaft Darek noch einmal hochleben und feierten ihn zum Abschied – wahrscheinlich auch ein wenig länger.
In der letzten Saisonpartie spielten und trafen die Kaufbeurer wie folgt: Klöck J., Aponyi (beide Tor); Birgés, Heil 1, Haggenmüller R. 1, Klöck N. 12, Haggenmüller J. 8, Dreher 3, Spitschan 3, Sagner 1, Kinberger 1, Konstantin 1, Seidel, Balkow 4.

Die Verantwortlichen der SG bedanken sich bei alles Zuschauern für die Unterstützung. Vor allem gilt ein großes Dankeschön an die vielen freiwilligen Helfer die den Verkauf, die Organisation und Unterhaltung vor, während und nach den Spielen unterstützt haben. Auch kommende Saison gibt es wieder viel zu tun. Es wäre schön, wenn sich noch die/der eine oder andere zusätzlich finden würde.

Die Handballer verabschieden sich nun in eine kurze Pause, bevor in wenigen Wochen mit dem neuen Trainer Christian Klöck die Vorbereitung auf die Saison 2023/204 beginnt

 

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SG Kaufbeuren/Neugablonz vom Wochenende

Niederlagen der Herren- und Damenmannschaft

Eine vermeidbare Niederlage kassierten die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz bei der SG Kempten/Kottern. Sie mussten mit 25:30 (14:16) beide Punkte abgeben. Auch die Damen verloren ihr letztes Spiel mit 16:35 (6:16) beim TV Waltenhofen.

Herrenmanschaft

Die Vorzeichen standen ganz gut, so dass die Kaufbeurer Handballer bei ihrem letzten Auswärtsauftritt in dieser Saison mit einem nahezu kompletten Kader eigentlich antreten wollten. Doch auch diesmal wurde da nichts draus. Insgesamt fehlten Coach Dariusz Chryplewicz 5 Spieler, so dass er improvisieren musste. Auf der ungewohnten Rechtsaußenposition musste Christian Heil ran. Trotz falscher Seite kam er am Ende auf 3 Treffer. Auch David Birgés agierte in der ersten Hälfte ungewohnt auf Linksaußen. Ansonsten tasteten sich beide Teams in der Anfangsphase ab. Bezeichnend dafür, dass der erste Treffer zum 1:0 für die Gastgeber nach 2 Minuten durch einen Siebenmeter erfolgte. Die SG glich aber postwendend aus. Nach einer 3:1 Führung (4.) kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten ihrerseits mit 3:6 (12.) in Führung gehen. Doch die heimische SG glich in der 15. Spielminute wieder aus. Es war sehr ausgeglichene Partie, wobei die Wertachstädter in der Abwehr zu viel zuließen. Doch Jonas Klöck im Kasten hatte wieder einen starken Tag und verhinderte schlimmeres. Die Illerstädter sind schnell, wendig, technisch versiert und kamen so zu ihren Chancen. Bis zum Halbzeitpfiff beim Stand von 16:14 für die SG Kempten/Kottern war für die Kaufbeurer noch nichts verloren.

Coach Chryplewicz stellte in der zweiten Halbzeit etwas um. Davis Birgés agierte nun im Rückraum und erzielte sofort den Anschlusstreffer. Auch in der Folgezeit übernahm er Verantwortung, da Niklas Klöck als Spielgestalter in den zweiten 30 Minuten verletzungsbedingt weitgehend ausfiel. Allerdings drehten die Gastgeber jetzt ein wenig auf. Mit einem 6:0 Lauf konnten sie bis zur 37. Minute vorentscheidend auf 21:15 davonziehen. Nach 43 Minuten (24:16) nahmen sie dann ein wenig raus und die Kaufbeurer kamen noch einmal heran. Attila Apolny, jetzt im Kasten der Wertachstädter, konnte mit einigen Paraden einen größeren Rückstand verhindern. Die Kaufbeurer SG stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage und kurz vor Spielende hieß es nur noch 28:25, doch routiniert brachten die Kemptner den Vorsprung über die Zeit und gewannen mit 30:25. Bei ein wenig mehr Spielglück und mit einem vollen Kader wäre sicher mehr drin gewesen, doch die Niederlage ist kein Beinbruch. Der anvisierte Platz 3 ist zwar nicht mehr zu erreichen, aber sie stehen gesichert im Mittelfeld.

Die SG spielte mit Apolny, Klöck J. (beide Tor); Amberger, Hohenreiter 1, Birgés 7, Heol 3, Klöck N. 7, Haggenmüller J. 3, Dreher 2, Sagner 1, Konstantin 1, Seidel.
Kommenden Samstag steh dann das letzte Spiel der Saison auf dem Programm. Gegner ist um 17:30 Uhr der TSV Weilheim. Da wollen sich die Herren noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und einen schönen Saisonschluss feiern.

Damenmannschaft

Am Sonntag ging es für die Damen zum Tabellenzweiten nach Waltenhofen. Hier wollte man sich nochmal würdig aus der BOL verabschieden. Mit zehn Spielerinnen hatte Coach Mrklas zudem in dieser Partie noch einmal den Luxus, gleich drei Wechselmöglichkeiten zu haben. Die ersten Minuten gestalteten sich noch ausgeglichen. Doch dann machten die Hausherrinnen schnell klar, dass sie nicht umsonst auf Platz zwei der Tabelle stehen. Nach knapp 15 Minuten lagen sie dann auch mit 11.2 in Front. In dieser Phase machten es sich die SG´lerinnen selbst schwer. Zu wenig Bewegung im Angriff und wenn man sich eine Chance herausgespielt hatte, war man dann im letzten Moment scheinbar zu nervös, um sich selbst zu belohnen. Eine Auszeit verhalf den Wertachstädterinnen dann zu einer kurzen Verschnaufpause. Diese konnte sie auch nutzen und den Lauf des TVW etwas auszubremsen. So ging es dann mit einem 6:16 in die Halbzeit.

In Durchgang zwei hieß es weiter mehr Bewegung in den Angriff zu bringen, konsequenter im Abschluss zu agieren und in der Abwehr weiter die gute aufgelegte Torhüterin zu unterstützen. Trotz des wachsenden Abstandes gaben sich die Damen nicht auf und versuchten weiter sich ihre Chancen zu erarbeiten. Auch wenn man mit einer 16:35 Niederlage den Heimweg antreten musste, zeigte man an diesem Abend sicher nicht die schlechteste Leistung auf dem Feld. Im Rahmen der Möglichkeiten, kann man so die Saison dennoch mit erhobenem Kopf beenden.

Für die SG spielten: Kinberger (Tor); Grimm (3/1), Mayr (5/5), Keller, Koch, Warholak (5), Seidler (2), Wiedmann (1), Dobryanskiy, Bertram.

Die weibl. C-Jugend schaffte durch einen dritten Platz beim ersten Qualifikationsturnier in Haunstetten den Sprung in die zweite Runde.

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SG Kaufbeuren/Neugablonz empfängt TSV Gilching zum vorletzten Heimspiel der Saison

Die Handballsaison neigt sich langsam dem Ende zu und auch die Protagonisten der SG Kaufbeuren/Neugablonz biegen auf die Zielgerade ein. Zum vorletzten Heimspiel begrüßen sowohl die Damen als auch die Herren den TSV Gilching.

Gute Voraussetzungen für die Herren der SG am heutigen Samstagabend. „Alle Mann an Bord“ konnte nach dem letzten Training verkündet werden. Damit steigen die Chancen auf eine Wiederholung des knappen Hinspielerfolges (26:25) erheblich.

Aber auch so sind die Wertachstädter klarer Favorit in dieser Partie. Die Gilchinger stehen auf dem 10. Platz in der Bezirksoberliga und haben auf den rettenden 8. Rang bereits 10 Punkte Rückstand. So wie es z.Z. ausschaut, sind sie damit abgestiegen. Allerdings muss man immer berücksichtigen das sich jederzeit etwas ändern kann – je nachdem wieviel Absteiger aus den höheren Klassen es aus dem Bezirk Alpenvorland werden.

Mit der 25:27 Heimniederlage gegen den TSV Weilheim am Donnerstagabend haben sie aber wohl endgültig die Weichen auf Bezirksliga gestellt. Trotzdem müssen die Kaufbeurer gewarnt sein. Unterschätzen darf man den TSV auf keinen Fall. Immerhin haben sie mit Toni Skember den viertbesten Schützen der BOL in ihren Reihen. Die Schmuckstädter sind mit 18:16 Punkten zwar im gesicherten Mittelfeld (6.), doch der Zug in Richtung Rang vier ist noch nicht abgefahren. Immenstadt (5.; 18:16) und die SG Kempten/Kottern (4.; 19:15) sind noch in Reichweite. Und kommenden Samstag spielen die beiden SG´s in Kempten noch gegeneinander. Aber dazu müssen die Mannen von Trainer Chryplewicz die restlichen Partien erfolgreich gestalten und heute mit einem möglichst klaren Erfolg ein Ausrufezeichen setzen.

Extra motivieren braucht man die Mannschaft sicherlich nicht mehr. Die Möglichkeit der beste Allgäuer Verein in der BOL am Ende der Saison zu sein, und zusätzlich die ewigen Rivalen Immenstadt und Kempten auch noch hinter sich zu lassen, sollte Motivation genug sein. Die Zuschauer können sich auf alle Fälle auf eine sehenswerte Partie freuen.

Anwurf ist um 17:30 Uhr in der Sporthalle in Neugablonz.

Für die Damen der SG steht am Samstag das letzte Heimspiel der Saison an. Letztes Wochenende war es dann doch soweit – und die SG musste ihr Spiel gegen Oberhausen ersatzlos absagen. Aufgrund zusätzlicher Krankheitsausfälle standen nur sechs Spielerinnen zur Verfügung. Für diesen Samstag schaut es so aus, als ob sich die Damen sogar mit dem Luxus einiger Wechselmöglichkeiten vom heimischen Publikum verabschieden können.

Der Anspruch der SG sollte es sein sich noch einmal von der besten Seite zu zeigen und dem Publikum ein attraktives Handballspiel zu präsentieren. Die SG´lerinnen können frei aufspielen, da sich an ihrer Situation in der Tabelle nichts mehr ändern wird. Für Gäste aus Gilching geht es hingegen noch um die Sicherung des Relegationsplatzes. Sie stehen also unter Druck und dürfen auf keinen Fall die Punkte in Kaufbeuren liegen lassen. Das Hinspiel der beiden Teams endete mit einer knappen 18:20 Niederlage für die SG, es gibt also Hoffnung auf ein spannendes Spiel.

Anpfiff der Partie ist direkt nach dem Herrenspiel um 19:30 Uhr in der Turnerstraße.

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Sieg und Niederlage gab es für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz beim SV Pullach

Die Herren gewannen knapp mit 31:29 (15:16), während die Damen mit 19:33 (8:12) eine weitere Niederlage einstecken mussten

Herrenmannschaft

Beim Gastauftritt der Herren I der SG beim SV Pullach entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie. Die Isartaler stehen mitten im Abstiegskampf und wollten eine der letzten Chancen in eigener Halle nutzen und unbedingt beide Punkte holen.

In der Abwehr fand die SG in der ersten Halbzeit nicht den notwendigen Zugriff und hatte immer wieder Probleme mit dem Kreisspiel der Pullacher. Die Kaufbeurer gerieten auch folgerichtig zunächst mit 6:3 (7.Minute) in Rückstand. Dann legten sie einen 0:4 Lauf hin und konnten bis zur 13. Minute die erste Führung (6:7) erzielen. Das Spiel änderte nun öfters mal das Pendel. Mal schlug es zugunsten der SG aus, mal entschied es sich für die Seite des SVP. Bis zum Habzeitpfiff war die Heimmannschaft mit 16:15 einen Hauch im Vorteil.

In der der zweiten Hälfte zeigten die Wertachstädter dann eine starke kämpferische Leistung. Die Abwehr stand nun sicherer und der erneut starke und top motivierte Attlia Aponyi im Kasten war „Der Turm in der Schlacht“. Mit zwei gehaltenen Siebenmetern und zahlreichen, entschärften Würfen war er ein phänomenaler Rückhalt. Pullach gab sich aber nicht geschlagen und kam in der 46. Minute beim 24:24 erneut zum Ausgleich. Danach hatte die SG wieder einen 4 Tore Lauf zum 28:24 (54.). Dies war dann auch die Vorentscheidung. Mit diesem hart umkämpften und wichtigen Sieg steht die SG auf Platz sechs. Punktgleich mit Herrsching (7.) und Immenstadt (6.). Weilheim (3.) und Kempten/Kottern (4.) haben einen Zähler mehr und auf den achten Rang (Isar-Loisach) sind es auch nur zwei Punkte. Es ist also immer noch eine enge Kiste, was sich in der Bezirksoberliga diese Saison abspielt.

Im Angriff war es diesmal Christoph Dreher, der mit insgesamt 9 Toren der Erfolgsgarant war.

Die SG spielte mit: Aponyi, Klöck J. (beide Tor): Hohenreiter, Heil 2, Haggenmüller R. 1, Höhne, Klöck N. 6, Haggenmüller J. 5, Glas 1, Dreher 9, Spitschan 6, Konstantin 1.

Damenmannschaft

Am Samstag mussten auch die Damen beim SV Pullach ran. Im Hinspiel konnte man unter anderen Bedingungen die Partie lange offenhalten. Das war diesmal anders. Und auch kein neues Bild: Eine volle Pullacher Bank gegen die mager besetzte SG-Bank. Größere Schwierigkeiten bereitete den Damen die Eisfläche an Hallenboden in Pullach. Die ersten Minuten brauchte man, um sich an die rutschigen Verhältnisse zu gewöhnen. Zusätzlich fehlte der Druck im Angriff, so dass die Gastgeberinnen schnell bis auf 7:1 davonziehen konnten. Nach einem Time Out fing man sich auf Seiten der SG wieder und konnte auf 6:9 verkürzen. Und schließlich mit nur 4-Toren Abstand mit 8:12 in die Halbzeit gehen. Ein Teilerfolg für die tapfer kämpfenden Damen.

In der zweiten Halbzeit setzten die Hausherrinnen dann auf ihre personelle Überlegenheit und erhöhten das Tempo. Sie brachten das auf Parkett, womit sich die SG zurzeit schwertut – Druck auf die Abwehr. Die Wertachstädterinnen versuchten sich dennoch unermüdlich dem Ansturm entgegenzustellen. Am Ende stand, trotz Kampf und Einsatz, eine deutliche 19:33 Niederlage zu Buche.

Für die SG spielten: Kinberger (Tor); Mayr (5/4), Keller (1), Warholak (8), Seidler (2), Widmann (1), Dobryanskiy (2), Hefele, Bertram.

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Nicht alle Sorgen los, aber auf einem sehr guten Weg

Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz gewinnen ihr Heimspiel gegen den TSV Herrsching II. Alle Infos dazu und zur Damenschaft, männlichen A- und C-Jugend sowie zur weiblichen B-Jugend

Mit einem 30:26 (16:11) gewinnen die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz ihr Heimspiel gegen den TSV Herrsching II. Die männl. A-Jugend machte mit einem 31:21 (11:15) bei der JSG Alpsee/Grünten die Meisterschaft in der ÜBOL Süd-West perfekt.

Am Samstag erwarteten die Mannen von Trainer Dariusz Chryplewicz die Landesligareserve des TSV Herrsching. Nach der deutlichen Hinspielniederlage wollten die Kaufbeurer Wiedergutmachung betrieben. Dazu waren sie auch dieses mal besser und nahezu komplett aufgestellt. Nur Patrick Spitschan und Florian Bartelt fehlten krankheits- bzw. verletzungsbedingt.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, dass bis zur 8. Minute erst 4 Treffer gesehen hat (2:2). Dann kamen die Gastgeber besser in die Partie und lagen mit 8:4 (17.) in Front. Die Gäste kamen aber immer wieder heran (9:7; 19.). Nun legte die SG eine Zwischenspurt ein und ging mit einer 16:11 Führung in die Pause. Garant in der ersten Halbzeit war eine Topleistung von Keeper Attila Aponyi, der dem TSV einige freie Würfe und einen Strafwurf weg nahm.

Die zweiten 30 Minuten fingen so an, wie die ersten aufgehört hatten. Die Kaufbeurer erzielten das erste Tor und bauten den Vorsprung bis auf 10 Treffer (24:14; 39.) aus. Ab dem 25:15 in der 42. Spielminute war es dann plötzliche eine andere Partie. Der Faden bei der SG war gerissen und die Gäste vom Ammersee kamen mit einem 0:6 Lauf auf vier Tore heran. Technische Fehler und ungenaue und überhastete Abschlüsse führten zu einem 25:21. Langsam fingen sich die Wertachstädter aber wieder und hielten ihre Führung konstant zwischen 5 und 6 Toren. Erst eine Minute vor dem Ende verkürzte der TSV noch einmal auf vier Treffer zum 30:26 Endstand. Zwar sind die Kaufbeurer noch nicht alle Sorgen los, aber auf einem sehr guten Weg, auch kommende Saison wieder in der Bol zu spielen.

Für die SG waren erfolgreich: Klöck J. Aponyi (beide Tor); Birgés 2, Heil 1, Haggenmüller R., Klöck N. 12, Haggenmüller J. 1, Glas 1, Dreher 3, Sagner 1, Ahic 6, Balkow 3.

Damenmannschaft

Ebenfalls am Samstag empfingen die Damen der SG den TSV Herrsching II. Die Bank der SG war wie erwartet mager besetzt und die Wechselmöglichkeiten stark eingeschränkt. Dafür experimentierte man auf dem Feld mit unterschiedlichen Varianten. Leider fehlte es im Angriff über weite Phasen am nötigen Druck auf die Defensive der Ammerseeerinnen. Die Abwehr hingegen fand sich immer besser und konnte den TSV an einfachen Torabschlüssen hindern. Von einer starken Torhüterleistung gestärkt, schaffte man es bis zur Halbzeit den Abstand auf unter 10 Toren zu halten und ging mit einem 5:13 in die Pause.

In der Halbzeitsand wurde ein mannschaftsinternes Ziel definiert, dass sich die Damen für die zweite Halbzeit vornahmen zu erreichen. Mit einem Endstand von 11:25 konnten die SG´lerinnen ihr Ziel erfreulicherweise umsetzen und belohnten so ihren Kampfgeist. Jetzt heißt es vor allem am Angriff und der Passsicherheit zu arbeiten, ehe es nächstes Wochenende zum SV Pullach geht.

Für die SG spielten: Möller (Tor); Grimm (3), Mayr, Keller (2), Schadeck, Warholak (3/1), Seidler (2), Dobryanskiy (1).

Männliche A-Jugend

Die männl. A-Jugend erkämpfte sich in einem emotionalen Spiel bei der JSG Alspsee/Grünten die letzten Punkte zur verdienten Meisterschaft. Der direkte Vergleich und das bessere Torverhältnis gegenüber dem TSV Schongau gab dabei den Ausschlag.

Bis auf den verhinderten Davis Spitschan konnte die Mannschaft komplett in der Immenstädter Halle antreten. Die Gastgeber erwischten die Kaufbeurer zu Anfang gleich kalt und gingen mit 4:1 in Führung. Jetzt waren die SG´ler nicht nur geistig auf der Platte, sondern auch körperlich. Die Gegner wurden früher attackiert und innerhalb von zwei Minuten wurde der Rückstand egalisiert. Nach 15 Minuten hieß es dann 6:9 für die Wertachstädter. Diese Führung gaben sie auch nicht mehr ab. Mit 15:11 ging es in die Pause und am Ende stand ein 31:21 Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel und die Meisterschaft in der ÜBOL Staffel Süd-West war gesichert. Ein schöner Abschied auf für einen der beiden Coaches. Christan Sobl hört nach 10-jähriger Trainertätigkeit auf und hatte so einen tollen und verdienten Abschied.

Für die SG spielten in dieser Konstellation ein letztes Mal: Max Alles (Tor); Noah Amberger 2, Farid Tinfisse, Morice Grunzig 3, Bastian Bartel 3, Niklas Senftl 4, Aleksej Weber, Valentin Narkov 1, Daniel Sobl 7, Bence Dömsödi 2, Tim Huber 9.

Männliche C-Jugend

Die männl. C-Jugend konnte in ihrem letzten Spiel auch noch einmal zwei Punkte holen und gewann gegen die HSG Dietmannsried/Altusried am Ende sicher mit 31:22.

Weibliche B-Jugend

Schwerer tat sich die weib. B-Jugend gegen die JSG Alpsee/Grünten. Zwar hatten sie sich viel vorgenommen, doch die Nervosität war spürbar. Nach 16 Minuten hieß es erst 1:1. Zur Pause lagen die Kaufbeurerinnen sogar mit 3:5 in Rückstand. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Gastgeberinnen besser. Der Ausgleich wurde geschafft und die Führung erzielt. Am Ende hieß es dann knapp 12:10 für die SG. Die Gäste haben aber nach einem vermeintlichen, nicht geahndeten Foul, Einspruch angekündigt. Das war auch die letzte Partie für die weibl. B-Jugend. Die Mannschaft wird komplett in die A-Jugend gehen. Da es für die ÜBOL weder im weiblichen noch im männlichen Bereich mangels Mannschaftsmeldungen eine Qualifikation gibt, wird die Mannshaft – wahrscheinlich – dort antreten und eine gute Rolle spielen.

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Weiterhin Anschluss ans Tabellenmittelfeld

Wichtiger Auswärtserfolg für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga

Die SG Kaufbeuren/Neugablonz gewann bei der HSG Isar-Loisach mit 32:23 (18:12). Die Damen unterlagen bei der HSG mit 31:26 (16:13).

Mannschaftliche Geschlossenheit, eine stabile Abwehr und ein stark haltender Torhüter Attila Aponyi waren die Grundlage für den wichtigen und verdienten 32:23 Sieg der Kaufbeurer bei der HSG Isar-Loisach.

Die Gastgeber waren nur in der Anfangsphase mit 2:0 in Führung. Danach wurden die Aktionen der Gäste immer sicherer und nach 5 Minuten gelang die erstmalige Führung (2:3). Die HSG glich dann postwendend aus. Beim 6:9 gelang den Wertachstädtern dann die erstmalige Drei-Tore-Führung (15.). Damit gaben sich die Loisacher aber nicht zufrieden und glichen bis zur 22. Minute erneut aus (11.11). bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dann starteten die Gäste einen 0:5 Lauf (11:16; 28.) und konnten in einer dominierenden Schlussphase der ersten Hälfte den Vorsprung bis zur Halbzeit sogar auf 12:18 erhöhen.

In der Halbzeitpause ermahnte Coach Dariusz Chryplewicz seine Mannschaft, weiter konzentriert zu bleiben. Und das setzen sie auch um. Mit schönen Aktionen wurde die Führung weiter ausgebaut (12:20; 33/15:23; 39.). Die SG ließ sich nun nicht mehr die berühmte Butter vom Brot nehmen, sondern spielte die Führung routiniert bis zum Schlusspfiff herunter.

Die Mannschaft hatte die Ausfälle von Niklas Klöck, Patrick Spitschan und Markus Konstantin zu verkraften. Doch mit zahlreichen verschiedenen Torschützen wurde das bestens kompensiert. Armin Ahic (insgesamt 8 Tore) zeigte sich als sicherer Siebenmeterschütze und traf 6 von 7. Nachwuchsspieler Philipp Höhne erzielte drei Treffer von der Außenposition und Konstantin Balkow (4) sorgte mit seiner Erfahrung immer wieder für viel Ruhe im Spiel der SG.

Dieser wichtige 32:23 Auswärtserfolg hat auch dafür gesorgt, dass die Kaufbeurer weiter Anschluss ans Tabellenmittelfeld halten. Kommendes Wochenende kommt es dann in eigener Halle zum Aufeinandertreffen gegen die Landesligareserve des TSV Herrsching. Dabei wollen die Kaufbeurer für die herbe 34:22 Schlappe vom Hinspiel revanchieren und in eigener Halle als Sieger vom Platz gehen.

Die SG spielte mit Aponyi, Klöck J. (beide Tor); Birgés 4, Heil 2, Haggenmüller R., Höhne 3, Haggenmüller J. 2, Glas 5, Dreher 3, Ahic 8, Kinberger 1, Balkow 4, Krüger.

Damenmannschaft

Zwar konnten die Damen auch auswärts bei der HSG Isar-Loisach nicht punkten, doch die Rumpftruppe von Trainer „Kuba“ Mrklas schlug sich tapfer. Nach 3 Minuten lagen sie allerdings schon 0:3 im Hintertreffen, doch nach gut 5 Spielminuten hatten sie den Rückstand egalisiert. Und bis zur 14. Minute war die Partei recht ausgeglichen (8:6). Dann legten die Gastgeberinnen einen Zwischenspurt ein und in Minute 19 hieß es dann 12:7. Doch die Moral der Wertachstädterinnen war intakt und so verkürzten sie auf 12:14 (28.) und gingen mit einem 13:16 Rückstand in die Pause. I

n der zweiten Hälfte ließen dann zwar die Kräfte nach, aber nicht der Kampfgeist. Die SG´lerinnen konnten auch in der zweiten Hälfte einen 7-Tore-Rückstand (44.) aufholen und kamen bis auf zwei Treffer (25:23; 53.) wieder heran. Doch dann hatten endgültig die Loisacherinnen die Nase vorn. Mit 31:26 gewannen sie schließlich die Partie ein wenig zu hoch. Mit diesem Auftritt können die Damen sicherlich zufrieden sein und darauf kann man aufbauen.

Für die SG spielten: Kinberger (Tor); Mayr 4, Keller 1, Hefele, Warholak 10, Schober 1, Seidler 6, Bertram 1, Mayer 3.

Weibliche C-Jugend

Die weibl. C-Jugend gewann auch ihr letztes Spiel bei der HSG Dietmannsried/Altusried. Mit 37:18 machten sie die Saison perfekt. 20:0 Punkte, 370:154 Tore (+216) sprechen für sich. Mit Mia Heiland stellten sie auch die beste Torschützin der Liga. Bezeichnend aber auch, dass noch drei weitere Spielerinnen der SG unter den ersten acht in dieser Wertung zu finden sind. Auch die beste Abwehr ging an die Kaufbeurerinnen. Nur durchschnittlich 15;4 Treffer ließen sie pro Partie zu. Völlig verdient ging also Platz eins in der ÜBL Süd-West in die Wertachstadt.

Männliche B-Jugend

Die männl. B-Jugend unterlag ersatzgeschwächt bei der HSG Dietmannsried/Altusried mit 26:36 und die männl. C-Jugend musste sich beim TV Memmingen mit 21:32 geschlagen geben.

 

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Knapp dran an einer faustdicken Überraschung

Knappe Niederlage für die Herren I der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga. Sie verloren gegen den SC Unterpfaffenhofen mit 20:23 (12:11)

1. Herrenmannschaft

Sie waren sehr knapp dran an einer faustdicken Überraschung. Leider gingen am Ende die Kräfte ein wenig aus und die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller mussten sich schlussendlich doch geschlagen geben. Zwar hat sich das Lazarett auf Kaufbeurer Seite ein wenig gelichtet, doch man merkte den gerade wieder genesenen Spieler das fehlende Training an. Obwohl es bis weit in die zweite Halbzeit sehr gut ausgeschaut hatte.

Die Wertachstädter überraschten ihre Gäste mit einem super Start. Jonas Klöck hielt mit tollen Paraden seinen Kasten sauber und sein Gegenüber bekam in den ersten 10 Minuten keinen Ball zu fassen. Beim Stand von 8:3 für die SG musste der gegnerische Coach bei gespielten 10:35 bereits seine erste Auszeit nehmen. Das zeigte dann auch Wirkung. Die Aktionen der Gäste wurden zielführender und die Abwehr kam immer besser ins Spiel. Die Kaufbeurer scheiterten in der Folgezeit immer wieder am Keeper oder an teilweise überhasteten Abschlüssen. Der Tabellenführer kam jetzt immer näher, doch der Kaufbeurer Schlussmann hielt seine Mannschaft weiter im Spiel. Über ein 10:6 (18. Minute) kam der SCU jetzt immer näher ran und erzielte Sekunden vor der Halbzeit den 11:11 Ausgleich. Doch mit dem Pausenpfiff konnte Benedikt Glas zur 12:11 Führung einnetzen.

In die zweiten 30 Minuten kamen die Gäste besser rein. Zwei Tore in Folge bedeuteten die erstmalige Führung. Doch mit drei Treffern in Folge durch Niklas Klöck wechselte diese wieder (15:13; 40.). Doch das sollte auch der letzte Vorsprung für die Schmuckstädter gewesen sein. Unterpfaffenhofen nahm jetzt immer mehr das Heft in die Hand. Die Gastgeber konnten zwar noch zweimal den Ausgleich erzielen (18:18, 50:00), doch dann schwanden die Kräfte. Der Tabellenführer startete einen 0:5 Lauf und die Partie war entschieden. Lediglich zwei Treffer zum 20:23 Endstand ließen sie noch zu.

Die SG war knapp dran an einer Überraschung. Doch der Trainingsrückstand einiger Spieler aufgrund Verletzungen und Krankheit war einfach zu groß. Trotzdem waren Moral und der Kampf bis zum Schlusspfiff vorhanden. Die Niederlage gibt außerdem wichtigen Auftrieb und Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. In dem Wissen, dass man auch mit den besten Teams der Bezirksoberliga mithalten kann, sollte der Abstieg bei den noch ausstehenden sechs Partien kein Thema sein.

Einen Bärendienst erwies der TSV Herrsching der SG. Sie sagten ihre Partie bei der SG Kempten/Kottern am Freitag kurzfristig ab. Die Landesligamanschaft hatte zeitgleich eine Partie zu bestreiten und die A-Jugend einen Doppelspieltag. So hatten sie keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Ein Termin für eine Spielverlegung konnte aufgrund der kurzfristigen Absage auch nicht organisiert werden. So bekommen die Kemptener die Punkte zugesprochen. Die Illerstädter haben damit auch den direkten Vergleich mit Herrsching gewonnen. Doch sie wollen lieber auf einem sportlichen Weg den Abstiegskampf ausfechten als durch einen Sieg am grünen Tisch. Man wird sehen, ob die sehr kurzfristige Absage einen Einfluss darauf haben wird.

Für die SG spielten: Klöck J., Aponyi (Tor); Birgés 1, Heil 2, Haggenmüller R., Klöck N. 10, Haggenmüller J., Glas 2, Dreher 1, Spitschan 1Ahic 2, Konstantin, Seidel 1, Krüger.

Damenmannschaft

Die Damen hatten ebenfalls den Tabellenführer aus der Münchner Vorstadt zu Gast und kassierten einen herben Dämpfer.

Die Personalsituation ist weiter angespannt und somit standen die Vorzeichen für diese Partie zum wiederholten Male nicht wirklich gut. Ziel war es, an der Leistung mit Aufwärtstrend von letzter Woche anzuknüpfen. Doch das war nix. Von all der Bewegung, Flexibilität, Kreativität und Teamgeist war in dieser Partie nichts zu finden. Statisches Spiel, Einfallslosigkeit, viele technische Fehler und mangelnde Präzision im Abschluss führten dazu, dass die Gastgeberinnen ihr erstes Tor erst in der 22. Minute verbuchen konnten. Die Damen des SCU legten von Minute eins an los und ließen sich von der Schläfrigkeit der SG-Damen in keiner Weise anstecken. Sie nutzten jeden Fehler gnadenlos aus. Beim Stand von 2:22 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen. Auch die zweite Hälfte war nicht unbedingt besser. Die Gäste machten genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten und erzielten ein einfaches Tor nach dem anderen. die Gastgeberinnen dagegen bissen sich an der aggressiven Abwehr des Tabellenführers die Zähne aus. Alles in allem war von der guten Leistung der letzten Woche nichts zu sehen. Beim Stand von 9:40 wurde das Spiel abgepfiffen.

Für die beiden Trainingseinheiten bis zum nächsten Spiel wartet einiges an Arbeit auf die Damen, bevor es am Sonntagabend zum Rückspiel zum aktuellen Tabellennachbarn von der HSG Isar-Loisach geht.

Für die SG spielten: Kinberger (Tor); Grimm (1), Mayr (4), Keller, Schadeck, Warholak (3), Schober, Wiedmann, Hefele, Dobryanskiy, Bertram (1).

Männliche A-Jugend

Die männl. A-Jugend machte es in ihrer Partie gegen den TSV Landsberg unnötig spannend. Nach 18 Spielminuten führten sie 14:6 und zur Pause sicher mit 18:13. Kurz nach Wiederanpfiff kassierten die Gastgeber eine rote Karte, die sie aber erst nicht beeindruckte und die Führung weiter ausgebaut wurde (21:14; 36.). Dann mussten sie zwei Verletzungsausfälle kompensieren und die Wechselmöglichkeiten im Rückraum waren äußerst eng. Vom 24:18 (41.) holten die Gäste innerhalb von 7 Minuten auf zum 25:24 auf. Mit viel Kampf und Einsatz schafften es die Kaufbeurer aber doch noch den Vorsprung über die Zeit zu bringen und einen verdienten 32:31 Sieg zu feiern.

Die übrigen Ergebnisse:

  • Herren II – TSV Landsberg II 31:31
  • Weibl. B-Jugend – TSV Landsberg 22:7; TV Waltenhofen
  • Männl. C-Jugend 31:24, männl. C-Jugend – JSG Alpsee/Grünten (a.K.) 20:23
  • Männl. B-Jugend – TSV Gilching 24:37.

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Sieg und Niederlage

Seniorenteams der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz: Überraschung bei den Herren. Fehlende Konstanz bei den Damen

Sieg und Niederlage gab es für die beiden Seniorenteams der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz am vergangenen Wochenende. Während die Herren I überraschend beim TV Immenstadt mit 21:22 (11.11) gewannen, mussten die Damen in ihrem Heimspiel den SC Weßling mit 13:33 (6:14) den Vortritt lassen.

1. Herrenmannschaft

Die erste Herrenmannschaft der SG trat am Samstag zum Nachholspiel beim TV Immenstadt an. Zwar lichteten sich die Reihen der Verletzten und Kranken ein wenig, doch nach wie vor musste Coach Chryplewicz auf vier Stammspieler verzichten. Neu dagegen war der ungarische Neuzugang bei den Kaufbeurern. David Birges ist ein talentierter Nachwuchsspieler, der endlich seine Spielgenehmigung erhalten hatte und somit eingesetzt werden konnte.

Die Mannschaft wollte sich auch für die derbe Heimniederlage revanchieren und ging dementsprechend engagiert in die Partie. Die Wertachstädter lagen von Beginn fast immer in Führung. Beim Halbzeitstand von 11:11 wurden dann die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte legten die SG´ler dann noch eine Schippe drauf und lagen teilweise mit drei Toren in Front. Basis hierfür war eine starke Abwehrleistung mit hervorragen disponierten Keepern dahinter. In der Schlussphase der Partie wurden die Kaufbeurer, aufgrund ihres kleinen Kaders, müder und somit unkonzentrierter. Die Städtler kamen noch einmal auf und es wurde unnötig spannend. Mit viel Einsatz und Kampf brachten die Kaufbeurer dennoch den knappen Vorsprung über die Zeit und holten sich somit den verdienten 21:22 Auswärtserfolg. Der Sieg war umso wichtiger, da die SG damit weiter den Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten konnte.

Da die NuLiga Website immer noch technische Schwierigkeiten hat, ist leider kein Spielbericht und somit auch keine Torschützen verfügbar.

1. Damenmannschaft

„Noch fehlt die Konstanz“, lautete das Fazit der Damen der SG nach der Partie gegen den SC Weßling am Sonntag.
Der Beginn der Partie startet aus Sicht der SG gut. Von den Unsicherheiten, die durch den Ausfall einiger Stammspielerinnen die letzten Begegnungen vorherrschten, war in dieser Phase wenig zu merken. Das Team um Coach Mrklas zeigte sich selbstsicher und fand die Lücken in der gegnerischen Abwehr. So konnten die Gastgeberinnen das erste Tor für sich verbuchen. Bis zum 5:7 gestalteten sie das Spiel auch offen. Danach stellten sich die Gäste besser auf die Kaufbeurerinnen ein. Sie nutzte die Abspracheprobleme in der Abwehr um zum Torerfolg zu kommen. Die SG ihrerseits hatte jetzt Probleme im Angriff. Das führte dazu, dass es mit 6:14 in die Halbzeit ging.

In der Pause wurde auf die Schwachstellen eingegangen und wieder mehr Bewegung im Angriffsspiel gefordert. Leider gelang es den Damen nicht, das umzusetzen. Im Angriff fehlte weiter der Zugriff oder man scheiterte an der starken Weßlinger Torfrau. So dauerte es ganze 15 Minuten, bis die SG zu ihrem ersten Treffer in der zweiten Hälfte kam. Trotz des großen Rückstands gaben sich die Wertachstädterinnen aber nicht auf. Während der Partie gab aber immer wieder gute Ansätze – sowohl in Angriff wie auch in der Abwehr. Allerdings fehlt es noch an der Konstanz, so dass am Ende mit 13:33 eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

Jetzt haben die Damen bis Sonntag Zeit sich auf das Rückspiel gegen den SC Weßling vorzubereiten.

Für die SG spielten: Kinberger, Simon (beide Tor); Grimm (3), Mayr (3/2), Keller, Koch (4/1), Schadeck, Seidler, Wiedmann, Nowak, Dobryanskiy, Schober (1/1), Bertram (2).

Weibl. C-Jugend

Die weibl. C-Jugend hatte am Sonntag die HSG Dietmannsried/Altusried zu Gast. Die Mädels hatten mit ihren Gegnerinnen keine Schwierigkeiten und konnten einen hohen 49:6 Erfolg einfahren. Damit stehen sie mit 16:0 Punkten weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und sind nur noch 2 Siege von der perfekten Saison entfernt.

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Heftige Schlappe für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Die Herren verlieren gegen den TV Immenstadt. Auch die Damen unterliegen in ihrer Heimpartie gegen den TSV Landsberg. Zudem alles zur weibl. C-Jugend, weibl. B-Jugend und mänl. B-Jugend

Die Herren verlieren gegen den TV Immenstadt mit 19:31 (14:13)

„Das war heute nix“, lautete das Fazit des Hallensprechers, als am Samstag kurz vor 19:00 Uhr die Partie der Bezirksoberliga zwischen den Kaufbeuren und den Gästen aus Immenstadt abgepfiffen wurde. Mit 19:31 wurde die SG in eigener Halle deklassiert. Obwohl es bis zum Halbzeitpfiff gut ausgeschaut hatte. Da lagen die Schmuckstädter sogar mit 14:13 noch in Führung.

Doch der Reihe nach. Mit Niklas Klöck, Christoph Dreher, Markus Konstatin, Tim Huber und Florian Bartelt fehlten Coach Dariusz Chryplewicz fünf wichtige Stammspieler. Das zu kompensieren war fast unmöglich. Doch die SG kam überraschend gut ins Spiel und lag nach 10 Minuten sogar mit 4:2 in Führung. Beim 6:6 (18.) konnten die Gäste dann das erste mal dann ausgleichen. Leider vermochten es die Gastgeber nicht, einmal mehr als zwei Tore zwischen sich und dem TVI zu bringen. So kamen die Städtler immer wieder zum Ausgleich. Mit einem knappen, aber verdienten 14:13, ging es dann in die Pause. Überragend in den ersten 30 Minuten einmal mehr Jonas Klöck im Kasten der Kaufbeurer. Auch sein Gegenüber Simon Weigl konnte sich mehrfach auszeichnen. Matthias Seidel, der von Anfang an Spielanteile bekam, lieferte eine starke Partie in der ersten Halbzeit ab. Philipp Höhne konnte sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. So konnte es weiter gehen – dachten zumindest alle.

Aber die Zuschauer hatten die Rechnung ohne die Immenstädter gemacht. Sekunden nach Wiederanpfiff erzielten sie den Ausgleich. Die SG antwortete zwar prompt und ging nach 32 Spielminuten noch einmal mit zwei Treffern in Führung (16:14). Doch das sollte auch das letzte mal sein. Mit einem 0:5 Lauf drehte der TVI das Spiel (40.). Von da an war von Seiten der Gastgeber nur noch wenig bis keine Gegenwehr mehr zu spüren. Zwar keimte noch einmal Hoffnung auf (17:19; 41.), doch das war´s dann auch schon. Die Gäste schalteten und walteten wie sie wollten und die SG scheiterte mit den besten Chancen am gegnerischen Torhüter. Auch war diesmal kein Aufbäumen zu erkennen. Eigentlich das, was das Team in den letzten Wochen noch ausgezeichnet hat.

Am Ende stand eine hohe, aber leider auch völlig verdiente, 19:31 Niederlage auf der Anzeigetafel. Auch wenn es durch die vielen Ausfälle keine eingespielte Mannschaft war, muss man – bei den hohen Ansprüchen die sie an sich selbst haben – einfach mehr erwarten. 5 Treffer in 30 Minuten ist eindeutig zu wenig. Für die SG bedeutet dies, dass sie nun mit 10:14 Punkten auf den 8. Platz abgerutscht sind. Zwar sind es immer noch vier Zähler Abstand zum SV Pullach, aber viele Punktverluste dürfen sie sich jetzt nicht mehr erlauben.

Für die SG spielten: Aponyi, Klöck J. (beide Tor); Heil 2, Haggenmüller R., Vucicevic 1, Höhne 1, Haggenmüller J. 1, Glas, Spitschen 2, Ahic 4, Kinberger, Seidel 4, Balkow 4. Kreuziger.

Die Damen unterliegen in ihrer Heimpartie gegen den TSV Landsberg mit 13:32 (6:14)

Die Damen unterlagen dem TSV Landsberg zwar deutlich, dennoch wurden die interne Zielsetzung aber erfüllt.

Durch die vielen Ausfälle haben die Damen ihre Ziele für die laufende Saison neu ausgerichtet. Hauptaugenmerk liegt jetzt in der Stärkung des Selbstvertrauens jeder einzelnen Spielerinn. Jede, aber vor allem die Jungen, sollen sich neuen Herausforderungen stellen, ausprobieren und an ihren Aufgaben wachsen. Kampf- und Teamgeist sollen auf und neben dem Platz gestärkt und ausgestrahlt werden. Die Ergebnisse Rücken somit in den Hintergrund.

Mit diesem Mindset empfingen die Damen dann den TSV Landsberg zum Derby. Im Vorfeld versuchte die SG die Begegnung aufgrund der angespannten Personalsituation zu verschieben. Das Ansuchen wurde allerdings von den Gästen abgelehnt. Eine mager besetzte Kaufbeurer Bank stellte sich also der vollen Kapelle des TSV. Auch wenn die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten und mit zwei Toren in Führung gehen konnte, setzten sich in der Folgezeit die Gäste schnell ab und konnten bis zur Halbzeit schon deutlich auf 14:6 erhöhen. Die Kaufbeurerinnen ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und arbeiteten weiter an ihren Zielen. Sich ausprobieren, neuen Aufgaben stellen und auch in ungewöhnlichen Konstellationen auf dem Feld Verantwortung übernehmen. Natürlich klappte hier nicht alles und es gab Unsicherheiten und Unstimmigkeiten. Diese nutzen die Lechstädterinnen um vor allem über Konter zum Torerfolg zu kommen. Doch auch die kämpferische Einstellung der SG passte. Bis zum Schluss ließ man, trotz schwindender Kräfte und wachsendem Abstand, die TSV´lerinnen nicht einfach aufs Tor werfen. Schöne Paraden der Torfrau und das Rückzugverhalten der SG verhinderten einen noch deutlicheren Sieg der Gäste.

Die 13:32 Niederlage, die am Ende auf der Anzeigetafel stand, fiel zwar deutlich aus, doch haben die SG-Damen ihre Vorsätze als Team erfüllt. Jetzt haben die Mädels um Coach Mrklas bis zum nächsten Spiel zwei Wochen Zeit, um an ihrer Abwehr und dem Angriff zu arbeiten und sich weiter zu finden.

Für die SG spielten: Simon (Tor); Mayr (7/1), Keller, Koch (1), Schadeck, Schober (1), Seidler (2), Nowak (1), Dobryanskiy (1).

Am Sonntag hatte die Reserve der SG den TSV Murnau zu Gast.

Auch hier was es bis zur Pause eine ausgeglichene Partie (15:15). Gegen Ende der Partie ließ bei den Gastgebern dann immer mehr die Kraft nach der TSV brachte das Spiel mit 27:31 nach Hause.

Weibl. C-Jugend

Die weibl. C-Jugend konnte gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf zwar mit 30:26 gewinnen, aber das Ergebnis rückte in den Hintergrund. Eine Spielerin der Gäste verletzte sich zwei Minten vor Abpfiff schwer und musste von der Platte getragen werden. Die Mannschaft und die Verantwortlichen der SG wünschen gute Besserung.

Weibl. B-Jugend

Eine Überraschung schaffte die weibl. B-Jugend. Sie hatten den verlustpunktfreien TSV Herrsching zu Gast. Das Hinspiel ging deutlich an die Mannschaft vom Ammersee und diesmal fehlten der SG noch zwei wichtige Spielerinnen. Verstärkung kam glücklicherweise aus der C-Jugend. In einer torarmen– aber bis zur letzten Sekunde – spannenden Partie gewannen die Kaufbeurerinnen schließlich hochverdient mit 12:11 (5:4). Matchwinnerin war Keeperin der SG. Laura Reichle entschärfte etliche Würfe der Gäste und hielt so ihr Team immer wieder im Spiel. Und die Spannung bis zur letzten Sekunde ist nicht nur ein Sprichwort. 12 Sekunden vor dem Abpfiff versenke Laura Preissler den Ball im Kasten von Herrsching und schaffte so die faustdicke Überraschung.

Die SG spielte mit: Reichle (Tor); Willnecker, Christmann 4, Wesche 1, Preissler 3, Würl, Weber, Rydval, Wiedmann, Holste, Burkard, Keseric 4, Müller.

Mänl. B-Jugend

Die mänl. B-Jugend musste sich dem TSV Landsberg mit 27:39 geschlagen geben.

 

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Schwarzes Wochenende für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz

Die Herren I und die Damen unterliegen in Ottobeuren, während die Zweite beim TSV Mindelheim eine Niederlage einstecken musste

1. Herrenmannschaft verliert in Ottobeuren

Der SG gehen langsam die Spieler aus! In einer bis zum Schluss spannenden Partie verloren die Kaufbeurer Handballer beim TSV Ottobeuren II knapp mit 26:25 (12:12).

Die Niederlage ist umso bitterer, wenn man bedenkt, dass sich Chris Dreher bereits in der Anfangsphase den Finger auskugelte und ins Krankenhaus musste. Damit fiel in der Folgezeit einer der Dreh- und Angelpunkte vorzeitig aus.

Nach Markus Konstantin, Tim Huber und jetzt auch Chris Dreher fallen bereits 3 Spieler für die nächsten Spiele aus. Hinzu kommt, dass Patrick Spitschan aufgrund einer Schulterverletzung nur kurz spielen konnte. Auch sein Einsatz die nächsten Wochen steht in den berühmten Sternen.

Ottobeuren hingegen verstärkte sich mit dem Spielmacher der Ersten, Philip Eßlinger, der allein 7 Tore erzielte.

In der ersten Hälfte konnten die Ausfälle noch einigermaßen kompensiert werden und mit einem 12:12 ging es in die Kabinen. Doch dann lagen die Unterallgäuer immer mit zwei bis drei Toren in Front. Hoffnung kam noch einmal auf, als Niklas Klöck in der 55. Spielminute zum 22.22 ausgleichen konnte, doch die Gastgeber konterten prompt und erhöhten gleich wieder zum 26:23. Armin Ahic und Benedikt Glas verkürzten noch einmal auf 25:26, doch die letzte Chance zum Ausgleich konnte nicht genutzt werden. So musste die SG mit einer bitteren Niederlage die Heimreise antreten. Aufgrund der kämpferischen und der aufopferungsvollen Leistung der Mannschaft wäre ein Unentschieden absolut verdient gewesen.
Gleich nächsten Samstag wartet bei der HSG Würm/Mitte 22 die nächste schwere Auswärtspartie auf die Kaufbeurer.

Die SG spielte mit: Sosonow, Aponyi, Klöck J. (alle Tor); Heil, Haggenmüller R., Klöck N. 10, Haggenmüller J. 6, Glas 3, Dreher, Spitschan, Ahic 5, Seidel.

1. Damenmannschaft verliert in Ottobeuren

Am Sonntag ging es für die Damen zum Tabellendritten nach Ottobeuren. Ziel für diese Partie war es die Gastgeberinnen so lange wie möglich zu ärgern. Das gelang der SG in den ersten Minuten sehr gut. Nach einem Blitzstart und einer 2:0-Führung konnten die Wertachstädterinnen das Spiel die ersten 20 Minuten offen gestalten. Ottobeuren tat sich in dieser Spielphase erstaunlich schwer. Die Kaufbeurerinnen brachten im Angriff Druck auf die Reihen des TSV und verhinderten in die Gegenstoßmaschinerie der Gastgeberinnen zu geraten. In der Abwehr stand man, tatkräftig unterstützt durch die Torfrau, stabil. Leider folgten dann in kurzer Zeit drei verletzungsbedingte Ausfälle für die SG. Dadurch kam es zum Bruch im Spiel der Kaufbeurerinnen, was die Unterallgäuerinnen ausnutzen konnten um sich bis zur Halbzeit auf ein 16:8 abzusetzen.

In der Pause hieß es für die SG durchschnaufen und neue Kräfte zu sammeln. Zwei der ausgefallenen Spielerinnen signalisierten für die zweite Halbzeit wieder einsatzbereit zu sein, was die Personalsituation etwas entschärfen konnte. Man wollte an die gute Leistung zu Beginn der ersten Halbzeit anknüpfen, Doch jetzt waren es jetzt die Hausherrinnen, die den besseren Start erwischten. Über Konter und Abwehrfehler der SG konnten sie schnell für klare Verhältnisse sorgen. Die Schmuckstädterinnen kämpften tapfer weiter, aber man merkte ihnen die schwindenden Kräfte zunehmend an. Das nutze der TSV in den letzten fünf Minuten noch einmal um das Ergebnis durch Konter auf ein deutliches 38:16 hochzuschrauben.

Für die SG spielten: Kinberger (Tor); Mayr (2), Keller, Koch, Schadeck, Warholak (2), Schober (1), Seidler (2), Nowak, Dobryanskiy (3), Bertram, Weiss (6/1).

2. Herrenmannschaft

Die Zweite stand beim TSV Mindelheim II von Anfang an auf verlorenem Posten. Die Unterallgäuer bestimmten das Geschehen und lagen zur Pause schon mit 18:10 in Front. Damit war die Partie bereits entschieden. Am Ende verkaufte sich die Rumpftruppe der SG nicht schlecht, doch an der 38:26 Niederlage gab es nichts zu rütteln.

Weibliche B-Jugend

Die weibl. B-Jugend war beim TSV Schongau zu Gast. Danke einer starken Abwehr und einer super haltenden Torfrau kassierten sie nur 14 Treffer. Doch mit einer Wurfausbeute von 12 eigenen Toren war die Partie nicht zu gewinnen. So mussten sie sich gegen ihren „Angstgegner“ wieder mal geschlagen geben. Diesmal mit 12:14 (7:10).

 

 

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SG Kaufbeuren/Neugablonz am Wochenende 28/29 2023

Auswärtsniederlage für die 1. Herrenmannschaft. Im Nachwuchs gab es Siege und Niederlagen

Auswärtsniederlage für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga

Sie unterlegen beim TSV Weilheim mit 34:29 (15:16). Die Zweite verlor ihr Heimspiel gegen den VfL Buchloe mit 27:33 (12:19).

Die Kaufbeurer erwischten bei ihrem Auftritt beim TSV Weilheim einen schlechten Start. Zwar konnten sie anfangs noch mithalten (5:5; 9. Minute), doch dann nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und zogen auf 11:6 und 12:7 (16.) weg. Doch die SG kam ins Spiel zurück und konnte die Partie bis zum Pausenpfiff zu ihren Gunsten drehen. Mit einer knappen 15:16 Führung ging es dann in die Halbzeit. Unglücklicherweise fiel ab der 20 Minute Tim Huber aus. Dieser verletzte sich und konnte von Trainer Dariusz Chryplewicz nicht mehr eingesetzt werden. Das war wieder eine Option weniger für den Coach. Trotz allem blieb die Partie bis in die 42. Minute ausgeglichen.

Doch beim Stand von 21:21 konnte Weilheim das Momentum nutzen. Die SG vergab zu viele Chancen. Diese Ballverluste und Fehlwürfe nutzten die Oberbayern aus, konnten durch Tempogegenstöße die Führung erzielen und schließlich ihren Vorsprung weiter ausbauen. Insgesamt war die Rückwärtsbewegung der Kaufbeurer an diesem Tag zu langsam und der TSV zu schnell. Bezeichnenderweise erzielten sie so ca. 50% ihrer Treffer. Mit 29:34 mussten die Schmuckstädter letztendlich dem Tabellendritten den Vortritt lassen. Trotzdem haben sie immer noch den sechsten Platz in der Bezirksoberliga inne. Aber kommenden Sonntag beim TSV Ottobeuren II sollten auch mal wieder ein Erfolgserlebnis her, um wieder Selbstvertrauen tanken zu können.

Für SG liefen in Weilheim auf: Klöck J., Sosonow, Aponyi (alle Tor); Haggenmüller R., Klöck N. 6, Bartelt 3, Haggenmüller J. 5, Glas, Dreher 6, Ahic 4, Konstantin u. Huber 2.

Ein glanzloser Sieg konnte die männl. A-Jugend aus dem Unterallgäu mit nach Hause bringen.

Zwar gewannen sie deutlich mit 25:36, doch so richtig Freude stellte sich nicht ein. Erst in der fünften Spielminute fiel das erste Tor für den Gastgeber. Kurz danach konnte die Kaufbeurer das erste Mal einnetzen. Insgesamt war das Spiel in der ersten Hälfte langsam und ideenlos. Zur Pause stand ein eher mageres 10:14 für die Schmuckstädter auf der Anzeigetafel.

So schlenderten die heutigen Kontrahenten bei einem Stand von 10:14 in die Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit wurde dann besser. Das Tempo wurde erhöht und die Emotionen steigerten sich. In Summe zeigten die Kaufbeurer, dass sie zurecht auf dem ersten Tabellenplatz stehen und sie das Spiel zu jedem Zeitpunkt im Griff hatten.

Für die SG spielten: Alles, Spitschan L. (beide Tor); Amberger 4, Grunzig 3, Bartel 3, Huber F., Spitschan D. 4, Weber, Tinfissi, Dömsödi 7, Huber T. 15.

Ihr bestes Spiel zeigte die weibl. B-Jugend am Sonntag beim TSV Gilching.

Mit 16:29 (10:15) feierten sie ihren bislang höchsten Sieg. Die Reserve konnte bei ihrem Heimauftritt gegen den VfL Buchloe zwar mit 1:0 in Führung gehen, doch das war´s auch schon. Die Gäste glichen aus und waren bis zum Schlußpfiff immer in Führung. Schon zur Pause war die Partie beim 12:19 eigentlich entschieden. Am Ende hieß es dann 27:33 für die Gäste.

Mit einer gehörigen Portion Respekt fuhren die Mädels der weibl. B-Jugend am Sonntag nach Gilching. Zwar konnte das Hinspiel in eigener Halle gewonnen werden, doch mit 15:14 nur denkbar knapp. Diesmal machten sie es nicht so spannend. Die SG ging von Anfang an in Führung und gestattete der Heimmannschaft nur am Anfang der Partie öfters den Ausgleich. Dann legten die Wertachstädter immer wieder einen drauf und führten zur Halbzeit mit 10:15. Auch eine kurze Schwächephase in Halbzeit zwei überstand die Mannschaft gut und am Ende stand der bis dato höchste Erfolg zu Buche. Danke einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewannen die Kaufbeurer verdient mit 16:29.

Die SG spielte mit: Reichle (Tor); Christmann 3, Wesche 1, Preissler 5, Wabersich 4, Rydval 3, Matthes 5, Burkhard, Keseric 5, Müller 3.

Die männl. C-Jugend musste sich in eigener Halle dem TSV Mindelheim mit 24:28 geschlagen geben.

Die weibl. C-Jugend wiederholte ihren Erfolg aus dem Hinspiel beim TSV Pfronten. Diesmal gewannen sie in Pfronten mit 37:21und festigten mit 12:0 Punkten die Tabellenspitze.

 

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Siege und Niederlagen

Berichte zu den Ergebnisse der Handballerinnen und Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Wochenende

1. Herren-Mannschaft

Heimniederlagen für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Die Herren I verloren gegen die SG Kempten/Kottern mit 26:27 (12:13) und die Damen unterlagen dem TV Waltenhofen deutlich mit 19:39 (7:12).
Gleich zum Jahresauftakt kam es am vergangenen Samstag zur Partie der Kaufbeurer SG gegen die SG Kempten/Kottern. Platz fünf gegen Platz sechs in der Bezirksoberliga verhieß Spannung und Dramatik. Beides bekamen die Zuschauer auch geboten – allerdings war es spielerisch kein Handball Leckerbissen.

Die Gastgeber gingen in der ersten Minute gleich in Führung. Doch postwendend erzielten die Illerstädter den Ausgleich. So ging es immer hin und her. Zwar konnten die Wertachstädter auch mal mit zwei Toren in Führung gehen (5:3, 11. Minute/6:4; 13.), doch das hielt nicht lange. Mit einem 0:3 Lauf konnte Kempten das Blatt zu ihren Gunsten wenden (16. Minute). Die Gäste lagen zwischenzeitlich auch mit zwei Treffern in Front (9:11; 16.), doch auch die Gastgeber können Rückstände aufholen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff beim Stand von 12:12 nahm Gästecoach Sellei eine Auszeit und prompt gelang seiner Truppe mit dem Halbzeitpfiff die erneute Führung zum 12:13. In einer torarmen ersten Hälfte überzeugten vor allem die beiden Keeper. Ansonsten waren auf beiden Seiten viele Fehlwürfe zu verzeichnen.

So ging es dann auch weiter, nur das die Kaufbeurer diesmal konzentrierter waren und besser trafen. Auch Jonas Klöck im Tor konnte einige freie Bälle parieren und verhalf seinem Team in der 47. Minute zur ersten Drei-Tore-Führung (21:18). Beim Stand von 22:19 ging es in die letzten 10 Spielminuten. Kempten/Kottern bekam kurz hintereinander 2 Zeitstrafen aufgebrummt und die Gastgeber waren längere Zeit mit 6 gegen 4 in der Überzahl. Das war der Knackpunkt der Partie. Allerdings nicht zugunsten der Einheimischen SG. Im Gegenteil. Den Kaufbeurern gelang 7 Minuten kein Treffer, während die Gast-SG das Spielmomentum auf ihrer Seite hatte. 24:25 und zu spielen waren noch knapp 3 Minuten. 25:25 (57:15), 25:26 (59:08) und schließlich 26:26 (59:46). Mit diesem Unentschieden hätten beide Teams gut leben können. Und das Match hätte auch nicht wirklich einen Sieger verdient gehabt. Doch mit der Schlußsekunde bekamen die Gäste noch einen Strafwurf zugesprochen, den sie zum Leidwesen des Kaufbeurer Anhangs und der Mannschaft auch verwandelten. Mit 26:27 gingen die zwei Punkte in die Illerstadt. Am Tabellenbild ändert sich trotz der Niederlage nichts.

Kommendes Wochenende beim TSV Weilheim brauchen die Wertachstädter mehr Spielglück, wollen sie mit beiden Zählern wieder heimkommen.

Es spielten Sosonow, Klöck J (beide Tor); Heil 5, Haggenmüller R., Klöck N., Bartelt, Haggenmüller J., Glas, Dreher 6, Sputschan 2, Sagner 1, Ahic 2, Konstantin 3, Huber.

Damenmannschaft

Ebenfalls am Samstag empfingen die Damen den Tabellenführer aus Waltenhofen. Schon im Vorfeld standen die Zeichen für dieses Spiel auf Seiten der SG suboptimal – kein Torhüter und kaum Feldspieler.

Doch Sonja Simon, ehemalige Torhüterin, stellte sich zur Verfügung und auch Michelle Möller war außertourlich in ihrer Heimatstadt und somit standen zwei Keeper zur Verfügung. Auch zwei ehemalige Feldspielerinnen bekamen die Not mit und stellten sich in den Dienst der Mannschaft, so dass Coach Mrklas wenigstens eine spielfähige Truppe auf die Platte schicken konnte.

Gleich zu Beginn machten die Gäste allerdings klar, dass sie in Kaufbeuren den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft machen wollten. Fehlende Abstimmung in der SG-Abwehr und abgefangene Bälle im Angriff brachten den TVW schnell mit 4:0 in Front. Nach einer Auszeit fanden die Schmuckstädterinnen langsam ins Spiel. Die Abwehr stabilisierte sich und auch im Angriff fand man jetzt den Weg zum Tor. Durch die nun starke Abwehr schaffte man es in der ersten Halbzeit den überlegenen Gegner in Schach zu halten. Zur Pause betrug der Rückstand lediglich fünf Toren (7:12).

Die Marschroute für die zweite Halbzeit war klar. Weiterhin stabil in der Abwehr stehen und die Gäste so lange wie möglich ärgern. Das gelang der SG leider nicht mehr allzu lange. Die schwindenden Kräfte der Wertachstädertinnen machten sich jetzt immer mehr bemerkbar. Der Tabellenführer, der mit einer vollen Bank anreiste, nutze dies natürlich aus. Durch Ballverluste und Kontertore baute Waltenhofen den Vorsprung immer weiter aus. Zwar gaben sich die Hausherrinnen bis zum Schluß nicht auf, aber letztlich stand eine deutliche 19:39 Niederlage auf der Anzeigetafel.

Mit einem dünnen Kader und gegen den starken Aufstiegsaspiranten hatte die Mannschaft nicht wirklich eine Chance. Trotzdem müssen sie nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern konzentriert weiter arbeiten, um beim nächsten Spiel die ersehnten ersten Punkte einzufahren.

Für die SG spielten: Simon, Möller (beide Tor); Grimm (2), Mayr (4), Keller, Warholak (3), Seidler (4), Nowak (2), Dobryanskiy, Bertram (1), Weiss (2).

Männliche A-Jugend

Die männl. A-Jugend wollte etwas gutmachen. Nach der, mit einem krankheitsbedingt stark dezimierten Kader, vermeidbaren Niederlage zum Jahresabschluß , war die Mannschaft gegen den TSV Herrsching II voll motiviert. Mit einer vollen Bank zeigten die Gastgeber von Anfang an, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Doch zu unterschätzen war der Gegner auf keinem Fall. Die SG erwischte einen tollen Start und ging nach 5 Minuten mit 4:0 in Führung. Aus einer stabilen Deckung heraus, unterstützt von zwei starken Torleuten, praktizierten sie ein perfektes Umschaltspiel. Die gegnerischen Tore wurden oft durch die „Schnelle Mitte“ wieder kompensiert oder die 2. Welle brachte den gewünschten Treffer. Mit einem 21:11 für die Gastgeber ging es dann in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte gaben sich die Kaufbeurer keine Blöße. Der Vorsprung betrug immer zwischen 10-15 Toren. Am Ende gewann die SG hochverdient mit 43:28 und führt weiterhin die Tabelle an.

Für die SG spielten und trafen: Alles, Spitschan L. (beide Tor); Amverger 9, Grunzig 2, Bartel 5, Huber F., Spitschan D. 2, Weber 2, Nakov 2, Dömsödi 4, Huber T. 11.

Männliche B-Jugend

Die männl. B-Jugend setzte sich ein einem umkämpften und spannenden Spiel knapp mit 34:32 gegen den TSV Schongau durch.

Männliche C-Jugend

Die männl. C-Jugend gewann beim TSV Landsberg mit 32:16 und sprang an die Tabellenspitze. Die Partie der weibl. B-Jugend gegen den Eichenauer SV wurde von den Gästen kurzfristig wegen Krankheit abgesagt.

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