Knapp dran an einer faustdicken Überraschung

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Foto: roostler

Knappe Niederlage für die Herren I der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga. Sie verloren gegen den SC Unterpfaffenhofen mit 20:23 (12:11)

1. Herrenmannschaft

Sie waren sehr knapp dran an einer faustdicken Überraschung. Leider gingen am Ende die Kräfte ein wenig aus und die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller mussten sich schlussendlich doch geschlagen geben. Zwar hat sich das Lazarett auf Kaufbeurer Seite ein wenig gelichtet, doch man merkte den gerade wieder genesenen Spieler das fehlende Training an. Obwohl es bis weit in die zweite Halbzeit sehr gut ausgeschaut hatte.

Die Wertachstädter überraschten ihre Gäste mit einem super Start. Jonas Klöck hielt mit tollen Paraden seinen Kasten sauber und sein Gegenüber bekam in den ersten 10 Minuten keinen Ball zu fassen. Beim Stand von 8:3 für die SG musste der gegnerische Coach bei gespielten 10:35 bereits seine erste Auszeit nehmen. Das zeigte dann auch Wirkung. Die Aktionen der Gäste wurden zielführender und die Abwehr kam immer besser ins Spiel. Die Kaufbeurer scheiterten in der Folgezeit immer wieder am Keeper oder an teilweise überhasteten Abschlüssen. Der Tabellenführer kam jetzt immer näher, doch der Kaufbeurer Schlussmann hielt seine Mannschaft weiter im Spiel. Über ein 10:6 (18. Minute) kam der SCU jetzt immer näher ran und erzielte Sekunden vor der Halbzeit den 11:11 Ausgleich. Doch mit dem Pausenpfiff konnte Benedikt Glas zur 12:11 Führung einnetzen.

In die zweiten 30 Minuten kamen die Gäste besser rein. Zwei Tore in Folge bedeuteten die erstmalige Führung. Doch mit drei Treffern in Folge durch Niklas Klöck wechselte diese wieder (15:13; 40.). Doch das sollte auch der letzte Vorsprung für die Schmuckstädter gewesen sein. Unterpfaffenhofen nahm jetzt immer mehr das Heft in die Hand. Die Gastgeber konnten zwar noch zweimal den Ausgleich erzielen (18:18, 50:00), doch dann schwanden die Kräfte. Der Tabellenführer startete einen 0:5 Lauf und die Partie war entschieden. Lediglich zwei Treffer zum 20:23 Endstand ließen sie noch zu.

Die SG war knapp dran an einer Überraschung. Doch der Trainingsrückstand einiger Spieler aufgrund Verletzungen und Krankheit war einfach zu groß. Trotzdem waren Moral und der Kampf bis zum Schlusspfiff vorhanden. Die Niederlage gibt außerdem wichtigen Auftrieb und Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. In dem Wissen, dass man auch mit den besten Teams der Bezirksoberliga mithalten kann, sollte der Abstieg bei den noch ausstehenden sechs Partien kein Thema sein.

Einen Bärendienst erwies der TSV Herrsching der SG. Sie sagten ihre Partie bei der SG Kempten/Kottern am Freitag kurzfristig ab. Die Landesligamanschaft hatte zeitgleich eine Partie zu bestreiten und die A-Jugend einen Doppelspieltag. So hatten sie keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Ein Termin für eine Spielverlegung konnte aufgrund der kurzfristigen Absage auch nicht organisiert werden. So bekommen die Kemptener die Punkte zugesprochen. Die Illerstädter haben damit auch den direkten Vergleich mit Herrsching gewonnen. Doch sie wollen lieber auf einem sportlichen Weg den Abstiegskampf ausfechten als durch einen Sieg am grünen Tisch. Man wird sehen, ob die sehr kurzfristige Absage einen Einfluss darauf haben wird.

Für die SG spielten: Klöck J., Aponyi (Tor); Birgés 1, Heil 2, Haggenmüller R., Klöck N. 10, Haggenmüller J., Glas 2, Dreher 1, Spitschan 1Ahic 2, Konstantin, Seidel 1, Krüger.

Damenmannschaft

Die Damen hatten ebenfalls den Tabellenführer aus der Münchner Vorstadt zu Gast und kassierten einen herben Dämpfer.

Die Personalsituation ist weiter angespannt und somit standen die Vorzeichen für diese Partie zum wiederholten Male nicht wirklich gut. Ziel war es, an der Leistung mit Aufwärtstrend von letzter Woche anzuknüpfen. Doch das war nix. Von all der Bewegung, Flexibilität, Kreativität und Teamgeist war in dieser Partie nichts zu finden. Statisches Spiel, Einfallslosigkeit, viele technische Fehler und mangelnde Präzision im Abschluss führten dazu, dass die Gastgeberinnen ihr erstes Tor erst in der 22. Minute verbuchen konnten. Die Damen des SCU legten von Minute eins an los und ließen sich von der Schläfrigkeit der SG-Damen in keiner Weise anstecken. Sie nutzten jeden Fehler gnadenlos aus. Beim Stand von 2:22 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen. Auch die zweite Hälfte war nicht unbedingt besser. Die Gäste machten genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten und erzielten ein einfaches Tor nach dem anderen. die Gastgeberinnen dagegen bissen sich an der aggressiven Abwehr des Tabellenführers die Zähne aus. Alles in allem war von der guten Leistung der letzten Woche nichts zu sehen. Beim Stand von 9:40 wurde das Spiel abgepfiffen.

Für die beiden Trainingseinheiten bis zum nächsten Spiel wartet einiges an Arbeit auf die Damen, bevor es am Sonntagabend zum Rückspiel zum aktuellen Tabellennachbarn von der HSG Isar-Loisach geht.

Für die SG spielten: Kinberger (Tor); Grimm (1), Mayr (4), Keller, Schadeck, Warholak (3), Schober, Wiedmann, Hefele, Dobryanskiy, Bertram (1).

Männliche A-Jugend

Die männl. A-Jugend machte es in ihrer Partie gegen den TSV Landsberg unnötig spannend. Nach 18 Spielminuten führten sie 14:6 und zur Pause sicher mit 18:13. Kurz nach Wiederanpfiff kassierten die Gastgeber eine rote Karte, die sie aber erst nicht beeindruckte und die Führung weiter ausgebaut wurde (21:14; 36.). Dann mussten sie zwei Verletzungsausfälle kompensieren und die Wechselmöglichkeiten im Rückraum waren äußerst eng. Vom 24:18 (41.) holten die Gäste innerhalb von 7 Minuten auf zum 25:24 auf. Mit viel Kampf und Einsatz schafften es die Kaufbeurer aber doch noch den Vorsprung über die Zeit zu bringen und einen verdienten 32:31 Sieg zu feiern.

Die übrigen Ergebnisse:

  • Herren II – TSV Landsberg II 31:31
  • Weibl. B-Jugend – TSV Landsberg 22:7; TV Waltenhofen
  • Männl. C-Jugend 31:24, männl. C-Jugend – JSG Alpsee/Grünten (a.K.) 20:23
  • Männl. B-Jugend – TSV Gilching 24:37.

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Straße: Augsburger Str. 85-87
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Tel.: 08341 – 9515 – 0
Email: info-kf@autosinger.de
Internet: www.autosinger.de


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