Die Betreuung von Angehörigen mit Demenz kann herausfordernd sein. Foto: AOK-Bundesverband
Bayerische Demenzwoche
Die verlegte Lesebrille, ein vergessener Termin oder die Suche nach dem richtigen Wort: Kleine Gedächtnislücken gehören zum Alltag vieler Menschen. Doch manchmal verbergen sich hinter solchen Veränderungen erste Hinweise auf eine Demenz. Mit der Bayerischen Demenzwoche „Festhalten, was verbindet“ vom 18. bis 27. September will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auf dieses Thema aufmerksam machen. „Die AOK Bayern unterstützt als Kooperationspartner in diesem Jahr erneut die Bayerische Demenzwoche“, so Manuela Jäger, Pflegeberaterin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
Hilfe beim Helfen
„Wer an Demenz erkrankt, verliert nicht sofort die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen“, so Manuela Jäger. Unterstützen Angehörige im Alltag, können Betroffene häufig noch lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Es ist eine Krankheit des Gehirns, bei der die Nervenzellen absterben und es zu einem Abbau von geistigen Fähigkeiten sowie zu Verhaltensänderungen kommen kann. Im fortgeschrittenen Stadium sind Betroffene auf vermehrte Begleitung und Pflege angewiesen. Die AOK und der Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unterstützen Pflegepersonen daher mit dem kostenfreien Schulungsangebot „Hilfe beim Helfen“. Die Angehörigen lernen, wie man Pflegebedürftige bedarfsgerecht und individuell versorgt, wie man mit schwierigen Pflegesituationen umgeht und welche Entlastungs- und Teilhabeangebote es vor Ort gibt.
Unterstützung auch Online
Mit dem Online-Pflegekurs „Menschen mit Demenz“ bietet die AOK leicht verständliche und fachlich geprüfte Informationen und Hilfen. „Der Kurs vermittelt Wissen über Demenz, welche Einschränkungen mit der Erkrankung einhergehen können und wie sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familie verändert“, so Manuela Jäger. Die Kursteilnehmenden erhalten zudem Tipps und Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit demenzkranken Menschen. Denn sie entwickeln mit der Zeit oftmals Verhaltensweisen, die besonders für nahestehende Angehörige schwierig sein können. So wiederholen Menschen mit Demenz oft die gleichen Fragen und Aussagen, beginnen möglicherweise, Dinge zu sammeln oder auch wegzuwerfen und sind häufiger ängstlich oder ruhelos.
Der Online-Pflegekurs ‚Menschen mit Demenz‘ ist einer von elf Modulen, die jeweils in sich geschlossene Pflegekurse sind. Sie geben nützliche Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema häusliche Pflege. Interaktive Texte, Schaubilder und Erklärvideos vermitteln praxisnahes Fachwissen und geben Antworten auf vielfältige Fragen. Die Online-Pflegekurse sind abrufbar auf jedem Gerät – egal ob Computer, Tablet oder Smartphone. Das Angebot ist kostenfrei und steht allen Interessierten unter www.aok.de/bayern/akademie zur Verfügung.
Weitere Informationen zu den Pflegekursen und zur Pflegeberatung der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu gibt es bei Manuela Jäger unter 08341 431-2452 oder per E-Mail an
Von der Ludwigstraße über die Neugablonzer Straße in die Kaiser-Max-Straße 24: Für Claus Tenambergen ist der neue Standort auch eine Rückkehr zu seinen beruflichen Wurzeln
Für Claus Tenambergen ist der Umzug in die Kaiser-Max-Straße 24 (zwischen Café Weberhaus und essbar) mehr als ein Wechsel der Büroanschrift. Mit seiner Marketingagentur und dem Newsportal „Wir sind Kaufbeuren“ kehrt er in die Kaufbeurer Altstadt zurück. Die bereits seit mehreren Jahren bestehende Bürogemeinschaft mit der AXA Geschäftsstelle Alexander Koller wird fortgeführt. Sie befindet sich im Erdgeschoss.
Claus, nach einigen Jahren außerhalb des Zentrums bist du wieder in der Altstadt. Was bedeutet dir die Rückkehr?
Claus Tenambergen: Sehr viel. 2004 habe ich meine Marketingagentur gegründet und war bis 2019 mit meinem Büro in der Ludwigstraße. Danach ging es in die Neugablonzer Straße. Dort habe ich mich sehr wohlgefühlt. Trotzdem ist es für mich etwas Besonderes, jetzt zurückzukehren. Die Altstadt liegt mir einfach sehr am Herzen. Es ist schön, jetzt beruflich wieder hier zu sein.
Deine Marketingagentur gibt es mittlerweile seit mehr als 20 Jahren. Was steht heute im Mittelpunkt deiner Arbeit?
ClausTenambergen: Ich begleite Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und andere Organisationen bei ihrer Kommunikation und Außendarstellung. Dabei geht es für mich darum, gemeinsam zu schauen: Was passt zum jeweiligen Kunden, welche Geschichte soll erzählt werden und wie erreicht man die Menschen? In mehr als 20 Jahren haben sich Marketing und Kommunikation stark verändert – und damit natürlich auch meine Arbeit. Hinzu kommen meine Tätigkeiten als Moderator und Podcaster, die heute ebenfalls einen festen Bestandteil bilden.
„Wir sind Kaufbeuren“ ist ein weiterer großer Bereich
Claus Tenambergen: Ja. „Wir sind Kaufbeuren“ nimmt einen wichtigen Platz ein und ist zugleich eine große Leidenschaft. Das Portal zeigt, was in Kaufbeuren und der Region passiert und wer unsere Stadt mitgestaltet. Es geht um Nachrichten, Vereine, Veranstaltungen und vor allem um die Menschen dahinter. Das Angebot an Inhalten ist über die Jahre stetig gewachsen. Unter dem Dach von Wir sind Kaufbeuren befinden sich heute unter anderem das Jobportal, das Businessportal, die Erlebniswelt, Veranstaltungen sowie die drei Podcast-Formate „Lokal.Töne“, „Klar.Text“ und „Klar.Text Business“ dazu. Auch Unternehmen bietet das Portal zahlreiche Möglichkeiten, sich und ihre Angebote zu präsentieren.
Eine lebendige Altstadt braucht Vielfalt?
Claus Tenambergen: Das würde ich schon so sehen. Eine lebendige Innenstadt lebt von Vielfalt. Einzelhandel und Gastronomie sind enorm wichtig, aber eben nicht allein. Es braucht genauso Dienstleistungen, Büros, Unternehmen, Kultur, Veranstaltungen und Menschen, die dort arbeiten. Jeder zusätzliche Grund, ins Zentrum zu kommen, hilft dabei, Frequenz und Leben zu schaffen.
Nach mehr als 20 Jahren Selbstständigkeit kehrst du damit gewissermaßen an deine beruflichen Wurzeln zurück.
Claus Tenambergen: Ein bisschen schließt sich tatsächlich ein Kreis. Als ich 2004 meine Marketingagentur gegründet habe, konnte ich nicht wissen, wie sich alles entwickeln würde. Mehr als 20 Jahre später kehre ich nun mit der Agentur und zusätzlich mit „Wir sind Kaufbeuren“ in die Altstadt zurück. Gleichzeitig beginnt in der Kaiser-Max-Straße etwas Neues. Darauf freue ich mich sehr.
Neues Stück führt in die DDR kurz vor dem Mauerfall – Jugendliche stellen Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut
Kaufbeuren. Mit dem neuen Stück „Sommer 87“ feiert die Kulturwerkstatt am Samstag, 26. September 2026, um 19 Uhr Premiere. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher in der DDR kurz vor dem Mauerfall, die mit einem selbst geschriebenen Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut stellt.
Was zunächst als kreativer Protest beginnt, bleibt nicht unbemerkt. Die Jugendlichen geraten ins Visier der Staatsmacht und müssen erfahren, welche Folgen es haben kann, die eigene Stimme zu erheben.
Freundschaft, Zivilcourage und der Preis der Freiheit
„Sommer 87“ erzählt von Freundschaft, Zivilcourage und dem Mut, für die eigenen Überzeugungen einzustehen. Zugleich beschäftigt sich das Stück mit der Frage, welchen Preis Freiheit haben kann und was geschieht, wenn junge Menschen gesellschaftliche Grenzen infrage stellen.
Die Inszenierung ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab zwölf Jahren empfohlen.
Regie führt Jannis Konrad, unterstützt von Frida Dopfer, Tamara Otparlik und Amelie Hassfurter.
Weitere Aufführungen im Oktober
Nach der Premiere folgen weitere öffentliche Vorstellungen am:
Donnerstag, 1. Oktober, 19 Uhr
Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr
Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr
Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr
Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr
Mit „Sommer 87“ bringt die Kulturwerkstatt ein Stück auf die Bühne, das historische Erfahrungen mit Fragen verbindet, die auch heute aktuell sind: Wie wichtig ist die eigene Stimme? Wann wird aus Anpassung Widerstand? Und was braucht es, um für Freiheit und Wahrheit einzustehen?
ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser. Foto: Alex Winterholler
Joker haben mehr Spielanteile, finden aber zu selten den Weg zum Tor
Der ESV Kaufbeuren hat am zweiten Spieltag der Oberliga-Saison 2026/2027 eine Niederlage hinnehmen müssen. Bei den Heilbronner Falken unterlagen die Joker mit 1:4. Trotz längerer Offensivphasen und eines spielbestimmenden zweiten Drittels gelang es dem ESVK nicht, die kompakte Defensive der Gastgeber entscheidend zu überwinden. Trainer Sebastian Buchwieser setzte auf das gleiche Personal wie beim Saisonauftakt am Freitag. Im Tor begann diesmal Nikita Quapp.
Heilbronn nutzt Kaufbeurer Fehler früh aus
Die Gastgeber erwischten den besseren Start. In der achten Minute brachte Luca Franzese die Falken mit 1:0 in Führung. Nach zwei Scheibenverlusten der Kaufbeurer kam er im Slot frei zum Abschluss und überwand Quapp. Der ESVK versuchte, auf den Rückstand zu reagieren, konnte aus seinen Offensivphasen zunächst aber kaum klare Abschlüsse erzeugen. Auch ein Powerplay in der 12. Minute blieb ohne Erfolg.
Kurz nachdem Heilbronn wieder komplett war, erhöhte Thomas Gauch auf 2:0. Nach unkonzentriertem Defensivverhalten der Joker traf er in den linken Torwinkel. Die Kaufbeurer antworteten jedoch schnell. In der 16. Minute verkürzte Pavels Nikitins nach Vorarbeit von Jonas Fischer auf 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Joker bestimmen das zweite Drittel
Im Mittelabschnitt hatte der ESVK mehr vom Spiel und verbrachte viel Zeit in der Offensive. Direkt zu Beginn traf Andrew Yogan mit einem Schuss nur den Pfosten. Die Joker drückten in der Folge über längere Phasen, kamen gegen die gut organisierte Heilbronner Defensive aber nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Auch Überzahlsituationen auf beiden Seiten blieben ohne Treffer.
Die Kaufbeurer agierten nach Einschätzung des Spielberichts teilweise zu verspielt und suchten zu selten den direkten Abschluss. Heilbronn verteidigte dagegen konsequent und machte es dem ESVK schwer, vor Torhüter Florian Mnich gefährlich zu werden.
Pavlu sorgt für die Vorentscheidung
Auch im Schlussdrittel blieb das Bild ähnlich. Die Falken standen defensiv stabil und lauerten auf Fehler der Kaufbeurer. In der 47. Minute nutzte Heilbronn ein Powerplay zum 3:1. Jan Pavlu traf mit einem abgefälschten Schuss und brachte die Gastgeber damit auf die Siegerstraße.
Der dritte Gegentreffer zeigte Wirkung beim ESVK. Zwar starteten die Joker in der Schlussphase noch einmal einen Versuch, die Partie zu drehen, doch auch mit zusätzlichem Feldspieler gelang kein weiterer Treffer. Bereits in der 55. Minute nahm Sebastian Buchwieser Torhüter Quapp vom Eis. Andrew Yogan hatte nach einem Pass von William Eriksson eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer, verfehlte das Tor jedoch knapp.
Cabana setzt den Schlusspunkt
In der 57. Minute machte Freddy Cabana mit dem 4:1 endgültig alles klar. Damit musste der ESV Kaufbeuren am zweiten Spieltag die erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen. Vor allem die fehlende Konsequenz im Abschluss verhinderte ein besseres Ergebnis.
Tore
1:0 Luca Franzese (8.) 2:0 Thomas Gauch 2:1 Pavels Nikitins (16.) – Vorlage: Jonas Fischer 3:1 Jan Pavlu (47.) 4:1 Freddy Cabana (57.)
Bündnis Zukunft Kaufbeuren lädt den früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu einem Vortrag in den Stadtsaal ein
Kaufbeuren. Der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Hans-Georg Maaßen, kommt am Donnerstag, 1. Oktober 2026, nach Kaufbeuren. Auf Einladung des Bündnisses Zukunft Kaufbeuren spricht er im Stadtsaal zum Thema „Drohen totalitäre Verhältnisse in Deutschland?“. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Nach Angaben des Veranstalters liegen bereits rund 150 Voranmeldungen vor. Wegen des begrenzten Platzangebots wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 30. September 2026, per E-Mail an info@buendniszukunftkaufbeuren.de gebeten.
Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt
Das Bündnis Zukunft Kaufbeuren setzt damit seine bisherige Veranstaltungsreihe fort. Zuvor waren nach Angaben des Veranstalters unter anderem Patrick Baab, Peter Hahne und Dr. Markus Krall zu Gast. Das Bündnis bezeichnet die bisherigen Veranstaltungen als stark besucht und sieht den Vortrag mit Maaßen als Fortsetzung dieses Formats.
Maaßen war von 2012 bis 2018 Verfassungsschutzpräsident
Hans-Georg Maaßen leitete von 2012 bis 2018 das Bundesamt für Verfassungsschutz. Maaßen war später Vorsitzender der WerteUnion. Im Januar 2024 trat er aus der CDU aus. Im Februar 2024 wurde die WerteUnion als eigenständige Partei gegründet. Im Oktober 2025 legte Maaßen den Parteivorsitz nieder und trat aus der Partei aus. In der öffentlichen Debatte äußert sich Maaßen weiterhin regelmäßig zu Themen wie innerer Sicherheit, Migration, Verfassungsrecht und Bürgerrechten.
Termin im Überblick
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Beginn: 19 Uhr
Einlass: 18 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
Thema: „Drohen totalitäre Verhältnisse in Deutschland?“
Autofahrerin weicht Traktorgespann aus – rund 8.000 Euro Sachschaden
Pforzen. Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße OAL 13 zwischen Pforzen und Zellerberg ist am Freitagnachmittag ein Sachschaden von rund 8.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei wollte eine 57-jährige Pkw-Fahrerin einen 27-jährigen Landwirt überholen, der mit einem Traktor und Anhänger unterwegs war.
In einer langgezogenen Linkskurve scherte die Frau auf die Gegenfahrbahn aus. Als sie sich auf Höhe des Traktorgespanns befand, setzte der 27-Jährige den linken Blinker, um in die Lohstraße abzubiegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die Autofahrerin nach links auf eine Wiese aus. Dabei wurde ihr Fahrzeug beschädigt. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 8.000 Euro.
Der Heimatverein Kaufbeuren sucht dringend Helferinnen und Helfer für die Biotoppflege am Samstag, 26. September an der Feuchtwiese am Bärensee. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Seglerhütte am Bärensee. Jeder ist willkommen, der zum Erhalt der artenreichen Wiese im Naherholungsgebiet am Bärensee beitragen möchte. Die Arbeit umfasst das Zusammenrechen des bereits gemähten Grases. Arbeitsgeräte werden gestellt. Festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe werden empfohlen. Für Getränke und eine gemeinsame Brotzeit im Anschluss ist gesorgt. Dauer ca. zwei bis drei Stunden.
Wie erwartet stand die SpVgg Kaufbeuren beim TSV Ottobeuren vor einer schwierigen Aufgabe. Das Fehlen von gleich fünf Leistungsträgerinnen konnte nur teilweise kompensiert werden, und die neu formierte Mannschaft benötigte zunächst Zeit, um ins Spiel zu finden.
Die Gastgeberinnen agierten auf dem heimischen Kunstrasen von Beginn an sicher und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent. Durch zwei Treffer in der 22. und 34. Minute ging Ottobeuren mit 2:0 in Führung. Mit dem Halbzeitpfiff folgte durch einen sehenswerten Distanzschuss das 3:0.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die SVK jedoch eine starke Reaktion. Kaufbeuren verlagerte das Spiel zunehmend in die Hälfte der Gastgeberinnen, setzte Ottobeuren unter Druck und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Der verdiente Anschlusstreffer wollte allerdings nicht fallen. Besonders bitter: Lisa Schmittner traf mit einem fulminanten Schuss nur den Pfosten.
Trotz der 0:3-Niederlage zeigte die SVK insbesondere in der zweiten Halbzeit eine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung und bewies, dass sie auch trotz der zahlreichen Ausfälle in der Lage war, dem Gegner spielerisch Paroli zu bieten.
Das Ostallgäuer Duo ist am Freitag, 25. September, ab 20 Uhr live in Romi’s Restaurant zu erleben
Wenn jahrzehntelange Bühnenerfahrung auf die Freude am gemeinsamen Musizieren trifft, entsteht ein ganz eigener Sound: STEVE&John aus dem Ostallgäu verbinden unterschiedliche musikalische Einflüsse und Instrumente zu ihrem persönlichen Stil. Am Freitag, 25. September 2026, ab 20 Uhr ist das Duo live in Romi’s Restaurant, Füßener Str. 38, 87600 Kaufbeuren, zu erleben. Die Angaben zu Termin, Uhrzeit und Veranstaltungsort entsprechen dem Veranstaltungsflyer.
Von Folk und Rock bis Soul und Blues
Aus Spaß am Musizieren und der Freude daran, mehrere Instrumente miteinander zu kombinieren, entstand das Duo STEVE&John. Beide Musiker bringen Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten mit und setzen diese abwechslungsreich und mitunter humorvoll auf der Bühne um.
Die stilistische Bandbreite reicht von harmonischem Folk über Rock und Pop bis hin zu Country, Soul und Blues. Auch bekannte Stücke wie „Kayleigh“ von Marillion oder „Give a Little Bit“ von Supertramp haben STEVE&John für ihren eigenen Stil arrangiert.
STEVE: Mehrere Instrumente gleichzeitig
STEVE alias Walter Stephan, ein Sohn Mannheims, übernimmt Bassdrum & Snare, Gitarre, Gesang und Mundharmonika – und spielt dabei mehrere Instrumente gleichzeitig.
Seine musikalische Kreativität schöpft er aus jahrzehntelanger Erfahrung als Schlagzeuger und Sänger in verschiedenen Pop-, Rock- und Soul-Bands, mit denen er in US-Clubs quer durch Deutschland unterwegs war.
JOHN: Gitarrist und Songwriter
JOHN alias Jürgen Warnebold spielt seit seiner frühen Jugend Gitarre und war seither mit verschiedenen Duos und Bands sowie als Solokünstler im In- und Ausland unterwegs.
Eine Zeit lang beschäftigte er sich intensiv mit dem Bau von E-Gitarren. Eigene Modelle spielt er auch bei seinen Auftritten. Darüber hinaus ist Warnebold als Songwriter aktiv und hat weit über 100 Lieder geschrieben. Einige davon finden immer wieder ihren Weg in die Live-Performances.
Termin und Veranstaltungsort
STEVE&John – Live in Concert Freitag, 25. September 2026 Beginn: 20 Uhr Romi’s Restaurant Füßener Str. 38 87600 Kaufbeuren Reservierungen: 015253000875
Kaufbeurens Kulturreferent Andreas Bauer (rechts) zusammen mit Graffiti-Künstler Lars Trautmann an der neuen Fläche - dem Rondell zur Tiefgarage am Berliner Platz. Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren
Jeder, der Lust hat, diese Flächen durch Graffiti zu gestalten, kann sich an die Abteilung Kultur der Stadtverwaltung wenden
Mit dem Förderprogramm geSTADTung verfolgt die Stadt Kaufbeuren das Ziel, eine Professionalisierung der Urben-Art-Szene zu unterstützen und im Idealfall gleichzeitig die illegale Veränderung städtischer und privater Flächen (z.B. durch nicht genehmigte Graffitis) zu verringern. Das Förderprogramm stellt deshalb einzelne Freiflächen in Kaufbeuren zur Verfügung, auf denen legal Graffitis gesprüht werden dürfen.
Fünf solcher Flächen gibt es bereits:
Hakenbrücke (Fußgängerunterführung an der Buronstraße)
Betonwand am Bolzplatz (Neugablonz, Promenadenweg)
Bahnunterführung Leinau
Rondell zur Fußgängerunterführung (Buronstraße)
Crescentiabrücke (Gutenberg Straße)
Seit dem 17. September ist das Rondell zur Tiefgarage am Berliner Platz als geSTADTungs-Fläche dazugekommen, so dass insgesamt nun sechs Flächen für legale Graffitis zur Verfügung stehen.
Jeder, der Lust hat, diese Flächen durch Graffiti zu gestalten, kann sich an die Abteilung Kultur der Stadtverwaltung wenden. Hier wird dann ein Regelwerk unterzeichnet und ein geSTADTungs-Ausweis ausgehändigt, mit dem die oben genannten Flächen legal gestaltet werden können.
Andreas Bauer, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur, Personal, Digitalisierung freut sich über die Erweiterung der geSTADTungs-Flächen: „Die Urban-Art-Szene ist ein fester Bestandteil unserer sehr aktiven kulturellen Akteurinnen und Akteure in Kaufbeuren. Ihnen Flächen zur öffentlichen künstlerischen Entfaltung zur Verfügung stellen zu können schafft nicht nur einen legalen Weg für die Graffiti-Kunst, sondern auch eine Möglichkeit, diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich hoffe auf viele weitere Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler, die dieses Angebot wahrnehmen.“
Teil 2 der Artikelserie „Wohnraum ist ein Menschenrecht“ – Grafik: KI generiert
Nach Flucht und Jahren der Unsicherheit findet eine junge Mutter aus Eritrea mit ihren Kindern in Kaufbeuren ein Zuhause. Ihre Geschichte zeigt, warum eine eigene Wohnung weit mehr bedeutet als nur ein Dach über dem Kopf.
Eine junge Mutter aus Eritrea erzählt, warum eine eigene Wohnung für sie mehr bedeutet als nur ein Dach über dem Kopf.
Menschen aus Eritrea verlassen ihre Heimat meist nicht freiwillig. Das ostafrikanische Land gilt seit Jahren als eines der repressivsten Regime der Welt. Es gibt keine freien Wahlen, keine unabhängigen Medien und kaum Möglichkeiten, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Der sogenannte Nationaldienst ist zeitlich unbegrenzt und kann sich über Jahrzehnte erstrecken. Wer sich widersetzt, riskiert Gefängnis oder Gewalt. Besonders junge Menschen und Frauen leben in ständiger Unsicherheit.
Auch Selam – ihr Name wurde zum Schutz ihrer Privatsphäre geändert – sah für sich und ihr Kind keine Zukunft mehr in diesem System. Als alleinerziehende Mutter entschied sie sich, ihre Heimat zu verlassen.
„Ich wollte nur, dass mein Kind ohne Angst aufwachsen kann“, sagt sie heute.
Ihre Flucht führte sie zunächst in den Sudan. Doch auch dort fand sie keinen dauerhaften Schutz. Viele Geflüchtete aus Eritrea leben in Khartum ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ohne Zugang zu regulärer Arbeit und ohne soziale Absicherung. Für alleinstehende Frauen mit Kindern ist die Situation besonders schwierig.
Als sich die Lage weiter verschlechterte, entschied sich Selam für den gefährlichsten Schritt ihrer Reise: die Überfahrt über das Mittelmeer. Mit ihrem kleinen Kind bestieg sie ein Boot Richtung Europa.
„Ich hatte große Angst auf dem Meer. Aber ich wusste, dass wir sonst keine Zukunft haben.“
Nach ihrer Ankunft in Deutschland führte ihr Weg schließlich nach Kaufbeuren. Doch auch hier begann zunächst eine Zeit voller Unsicherheit. Neben Sprachbarrieren und komplizierten Behördenwegen stellte sich vor allem die Suche nach bezahlbarem Wohnraum als große Herausforderung heraus – ein Problem, das viele Geflüchtete, aber auch zahlreiche Einheimische betrifft.
Durch die Unterstützung der Stiftung Nächstenliebe in Aktion fand sie Begleitung im Alltag: Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Arztterminen und Anträgen sowie Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung. Im Family Center Neugablonz besuchte sie außerdem das Sprachangebot „Wir sprechen Deutsch“, lernte neue Menschen kennen und konnte erste Schritte in der neuen Gesellschaft gehen.
Ein entscheidender Wendepunkt kam mit der Zusage für eine eigene Wohnung. Nach langer Suche fand Selam schließlich ein Zuhause, in dem sie und ihre Kinder zur Ruhe kommen konnten.
„Als ich den Schlüssel für unsere Wohnung bekommen habe, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.“
Heute lebt Selam mit ihren beiden Kindern in Kaufbeuren und arbeitet als Reinigungskraft in einem Pflegeheim. Schritt für Schritt baut sie sich ein neues Leben auf. Sie besucht weiterhin Begegnungsangebote im Family Center, lernt Deutsch und bleibt in engem Kontakt mit der Stiftung, die sie seit mehreren Jahren begleitet.
Selams Geschichte zeigt, welche zentrale Rolle Wohnraum für Integration spielt. Ohne eine eigene Wohnung bleibt vieles provisorisch: Arbeit, Kinderbetreuung, soziale Kontakte und das Gefühl von Sicherheit. Ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf – es ist die Grundlage für Stabilität und Zukunftsperspektiven.
Gerade in Städten wie Kaufbeuren, in denen bezahlbarer Wohnraum knapp ist, wird diese Herausforderung besonders deutlich – für Geflüchtete ebenso wie für viele andere Menschen auf Wohnungssuche.
—–
Infobox: Stiftung Nächstenliebe in Aktion
Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion engagiert sich in Neugablonz und Umgebung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Mit dem Family Center, dem Family Store und verschiedenen sozialen Angeboten schafft sie Orte der Begegnung, praktischen Hilfe und Ermutigung.
Wenn Sie eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei::
Mit dem Arrow-Luftverteidigungssystem (AWS-G: Arrow Weapon System - Germany) hat die Bundeswehr die Anfangsbefähigung erreicht, am Standort Schönewalde in Brandenburg am 01.12.2025.
Foto: Bundeswehr/Hildemann
Bundeswehr will Infrastruktur bis Mitte 2028 fertigstellen – Umweltverträglichkeitsprüfung wird per Ausnahmeentscheidung nicht als mehrjähriges förmliches Verfahren durchgeführt
Friesenried/Kaufbeuren. Das Luftverteidigungssystem „Arrow“ soll im Raum Friesenried seine sogenannte „Einsatzstellung Süd“ erhalten. Wie das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mitteilte, sollen die dafür notwendigen baulichen Infrastrukturmaßnahmen bis Mitte 2028 abgeschlossen werden. Ziel ist es, das System bis Ende 2028 in die nationalen Führungsstrukturen zu integrieren.
Bereits Ende Juni hatte die Bundeswehr bekanntgegeben, dass der Großraum Kaufbeuren für den süddeutschen Standort des „Arrow Weapon System for Germany“ ausgewählt wurde. Nach Angaben der Bundeswehr soll das System Deutschland gegen ballistische Raketen großer Reichweite schützen und Flugkörper in Höhen von mehr als 100 Kilometern abfangen können.
Bescheid Bescheid zur Ausnahmeentscheidung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzt
Ausnahmeentscheidung bei der Umweltverträglichkeitsprüfung
Nach Angaben des Bundesamtes hat das Bundesministerium der Verteidigung Anfang September eine Ausnahmeentscheidung nach § 1 Abs. 2 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes erlassen. Damit werde das Vorhaben am Standort Friesenried von der Pflicht befreit, eine formelle, mehrjährige Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.
Die Bundeswehr begründet diesen Schritt mit dem Zeitbedarf für den Aufbau des Systems und der veränderten Sicherheitslage. Durch eine frühere Bereitstellung der Fähigkeit solle nach ihrer Darstellung das Risiko für die Sicherheit Deutschlands, seiner Bündnispartner und der Bevölkerung verringert werden. Das Bundesamt betont zugleich, dass mit der Ausnahmeentscheidung keine Absenkung der Umweltstandards verbunden sei.
Biotopkartierung und Artenschutzmaßnahmen bereits eingeleitet
Nach Angaben des BAIUDBw sollen die Bauarbeiten ökologisch begleitet und die einzelnen Bauabschnitte überwacht werden. Eine Biotopkartierung sei bereits erfolgt. Zudem seien sogenannte CEF-Maßnahmen zum Artenschutz eingeleitet worden. Dazu gehören laut Bundeswehr unter anderem Nistkästen im Umfeld sowie die Schaffung von Ersatzhabitaten. Notwendige Rodungen sollen außerhalb der örtlichen Brutzeiten erfolgen. Auch die technischen Vorgaben zum Schutz der örtlichen Quellfassungen und des Trinkwassers sowie die Anforderungen des Immissionsschutzes sollen nach Angaben des Bundesamtes weiterhin vollständig gelten.
„Arrow“ soll Teil eines mehrstufigen Schutzsystems werden
Das „Arrow Weapon System for Germany“ ist für die Abwehr weitreichender ballistischer Raketen ausgelegt. Die Bundeswehr beschreibt es als oberste Ebene eines mehrstufigen Luftverteidigungssystems, das durch weitere Systeme wie Patriot und IRIS-T SLM ergänzt wird.
Eine erste Befähigung des Systems wurde bereits im Dezember 2025 in der Annaburger Heide hergestellt. Mit strategisch verteilten Standorten in Deutschland soll künftig eine möglichst umfassende Abdeckung erreicht werden. Die Bundeswehr bezeichnet das System als rein defensiv; es soll der Frühwarnung sowie dem Schutz der Bevölkerung, kritischer Infrastruktur, der Streitkräfte und der Bündnispartner dienen.
Weitere Zusammenarbeit mit Kommunen und Behörden angekündigt
Für die weiteren Planungen kündigt das Bundesamt eine enge Abstimmung mit Kommunen, Fachbehörden, politischen Entscheidungsträgern, dem Bundesverteidigungsministerium und weiteren Beteiligten an. Der Bescheid zur Ausnahmeentscheidung soll nach Angaben des Bundesamtes unter anderem im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Bundeswehr veröffentlicht werden.
In „Aftərmähdag“ untersucht Nicola Reiter Strukturen, Bedingungen und Transformationen von landwirtschaftlicher Arbeit im Allgäu und das Verhältnis von Menschen, Nutztieren und Kulturlandschaften. Ihre Installation umfasst Fotografien, Interviews mit Landwirt*innen, einen Recherchetisch und Reiters eigene Texte in Form eines „Journals“, in dem sie Beobachtungen und Gesprächsnotizen zusammenfasst.
Im Rahmen des Tischgesprächs lesen wir Auszüge aus dem Journal. Der Kurator und Verleger Florian Wüst spricht mit Reiter über ihren künstlerisch-forschenden Ansatz und lädt uns ein, weitere Textstücke aus Literatur, Kunst und Film zu lesen und ihre Darstellung der sich verändernden Arbeitswirklichkeiten und gesellschaftlichen wie politischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft seit Mitte des 20, Jahrhunderts zu diskutieren.
Im Anschluss führen wir das Gespräch am Tisch bei Brot und Käse fort. Die Installation „Aftərmähdag“ ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet.
Florian Wüst (*1970 in München) lebt als freischaffender Filmkurator, Künstler, Verleger und Dozent in Berlin. Er kuratiert Filmprogramme und Ausstellungen für internationale Kunstinstitutionen, Kinos und Festivals. Wüst schreibt zu Themen rund um Film und Gesellschaft und ist Mitgründer der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.
Nicola Reiter (*1975 in Kempten, Allgäu) lebt seit 2016 in Betzigau bei Kempten. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 2005 arbeitet sie freiberuflich als Buchgestalterin und Grafikdesignerin sowie künstlerisch in freien Projekten, die sie als Installationen und Rauminszenierungen ausstellt und in Buchform publiziert.
In Ludwigstraße und Schmiedgasse stehen neue Stadtbäume
Bei der Einweihung kamen Vertreter*innen der Stadt Kaufbeuren, der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, von VWEW-energie, der Aktionsgemeinschaft und der Ludwigstraßen-Community zusammen.
„Vielfalt ist unsere Stärke. Wenn jeder etwas Kleines beiträgt, können wir viel erreichen.“ Mit diesen Worten machte Vita Saccone vom Utopia deutlich, was eine lebenswerte Stadt braucht: Lebensqualität, Begegnung, Austausch und viel Grün.
Dass das Projekt weiter wachsen konnte, ist auch dem Einsatz der Stadt Kaufbeuren zu verdanken. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer unterstützte die Umsetzung des Projekts von Anfang an und Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich bei der Einweihung erfreut über den Zusammenhalt innerhalb der Stadtgesellschaft und dankte allen Beteiligten, denn die neuen Bäume wurden vollständig über Spenden und Patenschaften finanziert.
Unser herzlicher Dank gilt deshalb VWEW-energie, der Ludwigstraßen-Community und der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren sowie allen weiteren Sponsor*innen und Unterstützer*innen!
Für die Lebenshilfe ist das Projekt zugleich ein wichtiger Baustein für Teilhabe am Arbeitsleben: Das Team des Institutsgartens kümmert sich im Rahmen des Projekts „Inklusion am Arbeitsplatz“ bereits um bestehende Stadtbäume und übernimmt nun auch die Pflege der neuen Bäume.
Dafür gibt es künftig praktische Unterstützung: Ein E-Trike mit Wassertank ermöglicht es dem Garten-Team, die Bäume nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Auch hierfür danken wir VWEW-energie und allen weiteren Unterstützer*innen herzlich.
Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Gärtnerei Schorer, die das Team bei der Auswahl und Pflege der Bäume fachkundig begleitet.
Gemeinsam machen wir die Altstadt grüner und ein Stück lebenswerter!
Shutout für Rihards Babulis beim 2:0 Heimsieg gegen die Tölzer Löwen
Das Eröffnungsspiel der Oberliga-Saison 2026/2027 startete am ungewohnten Donnerstagabend in der energie schwaben arena. Zu Gast waren die Tölzer Löwen. Im Kader von ESVK-Coach Sebastian Buchwieser fehlte verletzungsbedingt Yannik Burghart. Im Tor startete Rihards Babulis. Die Joker behielten mit einem 2:0 Sieg die Punkte vor 3.136 Zuschauern (ausverkauft) in Kaufbeuren. Rihards Babulis feierte somit seinen ersten Shutout diese Saison.
Vor der Partie wurde zunächst der Oberliga-Pokal auf der Eisfläche präsentiert. Ebenso positiv zu erwähnen sei eine tolle Choreo des Kaufbeurer Fanblocks. Dann folgte eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Manfred Hamann, welcher ein langjähriger und treuer Weggefährte des ESVK sowie ehemaliger Betreuer der Juniorenmannschaft war.
Das Spiel startete, wie zu erwarten war, mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Der Scheibenbesitz verschob sich von Minute zu Minute immer weiter in Richtung der rot-gelben Hausherren. Die Joker setzten sich in der Offensivzone fest und sollten sich schlussendlich auch dafür belohnen. Nach einem temporeichen Vorstoß durch Sami Blomqvist kam der Puck zu Maximilian Hops, der für Maximilian Renner an der blauen Linie ablegte. Der Routinier schlenzte in Richtung Tölzer Tor, wo der Puck letztendlich hinter Matthias Bittner zum 1:0 einschlug. Die nächste gute Chance hatten die Joker durch Andrew Yogan, nach einem Zuckerpass von Julian Eichinger vor das Tor. Der Mann mit der Nummer zwölf schaffte es aber nicht, Matthias Bittner auszutanzen. Die erste Strafzeit der Partie erhielt Sandro Schönberger auf Seiten der Tölzer Löwen, nachdem er Max Oswald in der elften Minute ein Bein stellte. Die Joker ließen sich auch in Überzahl nicht lumpen. So passte Eero Elo quer durch den Slot zu Andrew Yogan, der sogleich wieder zurückspielte, ehe der finnische Neuzugang per Direktschuss das 2:0 perfekt machte. Die Tölzer Löwen waren zu diesem Zeitpunkt wie vom Spiel abgemeldet, bäumten sich anschließend aber nochmal auf. Jedoch schützte die rot-gelbe Verteidigung das Tor erfolgreich. Rihards Babulis war zudem jederzeit zur Stelle, falls doch ein Schuss durchkam.
Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Das zweite Drittel startete erneut mit hohem Druck der Joker. Sämtliche Befreiungsversuche der Löwen landeten postwendend wieder in der Tölzer Zone. Die Hausherren feuerten aus jeder Position und Lage auf das Tölzer Tor, konnten diese Chancen aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht verwerten. Mitte des Drittels erhöhten die Gäste ihrerseits den Offensivdruck, konnten aber ebenso nichts Zählbares daraus machen. Nach der Powerbreak flachte der Spielverlauf etwas ab. Lediglich in Minute 36 hatte zunächst Andrew Yogan eine tolle Chance, welche Matthias Bittner sowie den Nachschuss von Liron-Alec Pellizzari jedoch glänzend parierte. Es folgte die zweite Drittelpause.
Tölz startete besser in den letzten Spielabschnitt. Sie schafften es, den ESV Kaufbeuren in Bedrängnis zu bringen, was aber nicht lange anhielt. Die Partie war bis zum Schluss ausgeglichen. Mitte des Drittels feuerte William Eriksson aus dem Slot einen Direktschuss in Richtung Gästetor, verfehlte aber knapp. Auf der anderen Seite hatte Yannick Wenzel eine Top-Chance, als er alleine auf Rihards Babulis zufuhr. Seinen Rückhandschuss parierte dieser jedoch glänzend. Zwei Minuten vor Schluss erhielt Alexander Fichtner eine Strafzeit wegen Beinstellens. Der ESV Kaufbeuren nahm daraufhin die Auszeit. Eine Minute später musste Sami Blomqvist in die Kühlbox, ebenfalls wegen Beinstellens, woraufhin die Tölzer Löwen die Auszeit nahmen und den Torwart zogen. Dies führte nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Somit war der Endstand von 2:0 für den ESV Kaufbeuren besiegelt.
ABGESAGT – Die geplante Vorstellung von „Poseidon und die Plastiksee – Ein musikalisches Umweltmärchen“ am Mittwoch, 07.10.2026, 20:00 Uhr, im Stadttheater Kaufbeuren muss leider abgesagt werden. Grund sind unvorhergesehene Umstände, die eine sichere Durchführung der Veranstaltung derzeit unmöglich machen.
Kartenrückgabe:
Karten können in der Geschäftsstelle Kulturring ohne weitere Gebühren zurückgegeben werden.
Foto: Energie für Gebäude KG. Martin Sandler beim Tag der offenen Tür bei Sandler – Energie für Gebäude.
Samstag, 26. September | 10 – 16 Uhr Mindelheimer Str. 25 | Kaufbeuren
Ist die eigene Heizung noch zeitgemäß, oder wird es Zeit für einen Wechsel? Und wie könnte der aussehen? Am Samstag, den 26. September, lädt Sandler – Energie für Gebäude von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Mindelheimer Str. 25 in Kaufbeuren ein. Hausbesitzer aus Kaufbeuren und der Region können sich dort unverbindlich vor Ort darüber informieren, wie sich ihr Zuhause mit moderner Heiztechnik effizienter, komfortabler und zukunftssicher machen lässt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Lösung wirklich zum eigenen Haus passt. Mit Live- Thermografie wird sichtbar, wie moderne Heizungstechnik die Energieströme im Haus steuert. Die neue Bundle-Wärmepumpen sind live in Betrieb zu erleben, dazu gibt es Informationen rund um Hybrid-Heizungen, Flächenheizungen, Schichtspeicher, Frischwassertechnik und aktuelle Fördermöglichkeiten.
Die Experten von Sandler – Energie für Gebäude stehen für persönliche Beratungsgespräche bereit und zeigen anschaulich, wie aus gut aufeinander abgestimmten Komponenten ein wirtschaftliches und leistungsstarkes Heizsystem für das eigene Zuhause wird.
Der Eintritt ist frei und auch ohne Voranmeldung möglich.
Sandler – Energie für Gebäude KG Mindelheimer Str. 25, Kaufbeuren
Indische Tradition trifft Alte Musik in St. Dominikus Kaufbeuren
Unter dem Motto „Improvisation Toujours – Musik aus dem Augenblick“ lädt St. Dominikus – Kirche & Kultur am Freitag, 16. Oktober 2026, zu einem außergewöhnlichen Konzertabend ein: „Improvisation – alt & neu“ bringt musikalische Welten zusammen, in denen Improvisation seit jeher zu Hause ist – die indische Tradition und die europäische Alte Musik.
Das Besondere an diesem Abend ist die hochkarätige, bewusst kontrastierende Besetzung: Dinesh Mishra (Bansuri) kommt aus der indischen Musiktradition, in der Improvisation nicht Ausnahme, sondern Kern der musikalischen Sprache ist – fein nuanciert, atmend, getragen von melodischer Fantasie und großer Expressivität. Jakob Rattinger (Gambe) gilt als ausgewiesener Spezialist für Alte Musik: Mit der Gambe – einem der prägenden Streichinstrumente der Renaissance und des Barock – erschließt er Klangfarben und Spielweisen, die heute selten zu hören sind, dabei aber eine enorme Tiefe und Intimität entfalten. Verbunden werden beide Perspektiven durch Albin Wirbel (Orgel), der mit der klanglichen Vielfalt der Orgel Räume öffnet – als Fundament, Gegenüber und Impulsgeber zugleich.
So entsteht ein Konzert, das Improvisation „alt & neu“ hörbar macht: als gelebte Tradition, als historisch informierte Kunst und als unmittelbarer Dialog im Moment. Das Publikum erlebt Musik, die nicht einfach „nachgespielt“, sondern im Hier und Jetzt erfunden wird – überraschend, konzentriert und voller Klangpoesie.
Konzertdaten (Kurzinfo)
Titel: „Improvisation – alt & neu“ (Reihe „Improvisation Toujours“)
Datum: Fr., 16.10.2026
Uhrzeit:19:00 Uhr
Ort:St. Dominikus – Kirche & Kultur, Kaufbeuren
Mitwirkende: Dinesh Mishra (Bansuri), Jakob Rattinger (Gambe), Albin Wirbel (Orgel)
Magnus Dauner präsentiert „Portrait in Rhythm“ in St. Dominikus Kaufbeuren
Mit „Moving Air – Orgel & Perkussion“ setzt die Reihe „Improvisation Toujours – Musik aus dem Augenblick“ in St. Dominikus – Kirche & Kultur am Freitag, 23. Oktober 2026, einen markanten Akzent: Magnus Dauner initiiert eine Begegnung zweier Klangwelten, die so selten zu erleben ist – traditionelle Perkussion und die Orgel als eines der imposantesten Instrumente der mitteleuropäischen Musikkultur.
Das Konzertprogramm stammt von und mit „Magnus Dauner // Portrait in Rhythm“. Gespielt werden Eigenkompositionen des Allgäuer Schlagzeugers aus seinem aktuellen Programm „Portrait in Rhythm“. Dabei treffen Perkussionsinstrumente und Spielweisen aus Indien, Afrika und dem nahen Osten auf die farbenreiche Klangarchitektur der Orgel – mal als rhythmischer Motor, mal als atmender Resonanzraum, mal als dialogischer Gegenpart.
An Dauners Seite musizieren:
Magnus Dauner – Perkussion
Andreas Schütz – Orgel
Andreas Unterreiner – Trompete
Kilian Sladek – Gesang
Lukas Pamminger – Bass
Die besondere Wirkung von Dauners Kompositionen wurde bereits vielfach hervorgehoben. Die Allgäuer Zeitung schrieb am 27.03.2023: „Die fulminante Wirkung der selbstkomponierten Stücke (…), bekam (…) eine fast greifbare Tiefe.” „Moving Air“ knüpft daran an – als klangstarker Abend zwischen Groove, Raum und Improvisation.
Konzertdaten (Kurzinfo)
Titel: „Moving Air – Orgel & Perkussion“ (Reihe „Improvisation Toujours“)
Der bisherige Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum Kaufbeuren Dr. Wolfgang Schnitzler (l.) mit seinem Nachfolger PD Dr. Markus Bormann (r.). Foto: Dominique Roth | Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Nach 34 Jahren im Klinikum Kaufbeuren geht Dr. Wolfgang Schnitzler in den Ruhestand
Mit Privatdozent Dr. Markus Bormann übernimmt ein erfahrener Orthopäde und Unfallchirurg aus der Münchner Universitätsmedizin seine Nachfolge. Der neue Chefarzt will Bewährtes fortführen und zugleich neue medizinische Impulse setzen.
„Ich freue mich sehr, die hervorragende Arbeit meines Vorgängers mit dem erfahrenen Team in Kaufbeuren fortzuführen“, betont Bormann, der aus München ins Allgäu wechselt. „Für mich steht daher an erster Stelle, den Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu weiterhin eine verlässliche orthopädische und unfallchirurgische Grund- und Notfallversorgung anzubieten.“
Zugleich will der neue Chefarzt spezialisierte Behandlungen am Klinikum weiterentwickeln. Als Beispiel nennt Bormann den modernen Knieersatz, der künftig mithilfe eines OP-Roboters durchgeführt wird. „Unsere Patientinnen und Patienten in der Region können sich darauf verlassen“, so Bormann weiter, „dass sie bei alltäglichen Verletzungen und Erkrankungen genauso kompetent versorgt werden wie bei komplexen Krankheitsbildern, die eine besondere Expertise erfordern.“
Des Weiteren sieht Bormann auch in der Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbunds noch Potenzial. „Wir haben an unseren verschiedenen Standorten viel Erfahrung und unterschiedliche Kompetenzen. Diese wollen wir künftig noch besser miteinander verbinden, um unseren Patientinnen und Patienten möglichst wohnortnah die bestmögliche Versorgung anbieten zu können“, erklärt der neue Chefarzt, der hierzu gemeinsam mit seinem Füssener Kollegen Dr. Steffen Vennemann zeitnah das Bewegungszentrum Allgäu gründen wird.
Bormann war zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt am Muskuloskelettalen Universitätszentrum München des LMU Klinikums tätig. Zu seinen Schwerpunkten gehören die konservative und operative Behandlung von Gelenkverletzungen und Gelenkerkrankungen, gelenkerhaltende Eingriffe an Knie und Hüfte sowie der künstliche Gelenkersatz einschließlich komplexer Wechseloperationen.
Dr. Wolfgang Schnitzler, der die Abteilung seit 2009 leitete, geht zum 15. September in den Ruhestand. In seiner Zeit am Klinikum Kaufbeuren prägte er die Abteilung maßgeblich, insbesondere die Wirbelsäulenchirurgie und die Versorgung von schwer verletzten Patientinnen und Patienten gehörten zu seinen Schwerpunkten. Der medizinischen Versorgung in der Region bleibt Schnitzler verbunden. In reduziertem Umfang wird er künftig im Zentrum für ambulante Rehabilitation tätig sein.
Seinem Nachfolger übergibt er die Abteilung mit großem Vertrauen. „Ich bin von der der Qualität und Expertise meines Nachfolgers vollkommen überzeugt“, betont Schnitzler, „und weiß die Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mit Dr. Bormann und Dr. Vennemann in besten Händen.“
Veranstaltungsreihe Orthober: Bewegungszentrum Allgäu stellt sich vor
Gemeinsam mit dem ärztlichen Team der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sowie der Physiotherapie stellen Bormann und Vennemann das Bewegungszentrum Allgäu auf mehreren Veranstaltungen im Oktober vor.
Termine:
• Samstag, 3. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinik Füssen, Stadtbleiche 1, 87629 Füssen • Samstag, 17. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinikum Kaufbeuren, Dr.-Gutermann-Str. 2, 87600 Kaufbeuren • Samstag, 31. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinik St. Josef Buchloe, Peter-Dörfler-Straße 7, 86807 Buchloe
Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit dem erkämpften Punkt beim FC Augsburg wartet auf die Frauen der SpVgg Kaufbeuren bereits die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe. Am Samstagabend ist die Mannschaft beim TSV Ottobeuren zu Gast.
Die Gastgeberinnen verfügen durch den gewohnten Kunstrasen über einen zusätzlichen Heimvorteil. Für die Kaufbeurerinnen gilt es daher, sich schnell auf die Platzverhältnisse einzustellen und erneut mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung aufzutreten.
Personell muss die SpVgg allerdings einige Ausfälle verkraften. Neben Paula Eichinger und Julia Czeschlick stehen auch Alisa Pönitz und Emilia Kress nicht zur Verfügung. Trotz der angespannten Personalsituation möchte die Mannschaft an die kämpferisch starke Leistung zum Saisonauftakt anknüpfen und auch aus Ottobeuren etwas Zählbares mitnehmen.
Anpfiff ist am Samstag, 19. September, um 18:30 Uhr auf dem Kunstrasen in Ottobeuren.
50 Prozent für den Gewinner, 50 Prozent für den ESVK-Nachwuchs – Lose gibt es am Donnerstag erstmals an der Jokerbase
Wenn die Joker am Donnerstag, 17. September 2026, mit einem Heimspiel gegen Bad Tölz in die neue Saison starten, gibt es für die Fans auch abseits des Eises eine Premiere: Die Jokerbase veranstaltet erstmals den „Jokerpott 50/50“. Dabei können die Besucher nicht nur selbst gewinnen, sondern gleichzeitig den Nachwuchs des ESV Kaufbeuren unterstützen.
So funktioniert der Jokerpott
Das Prinzip ist einfach: 50 Prozent des gesamten Losumsatzes gehen an den Gewinner, die andere Hälfte kommt dem ESVK-Nachwuchs zugute. Je mehr Fans teilnehmen, desto größer wird damit sowohl die mögliche Gewinnsumme als auch der Betrag für den Nachwuchs.
Die Lose werden am Spieltag an der Jokerbase verkauft. Ein Los kostet 5 Euro, drei Lose gibt es für 12 Euro und sieben Lose für 20 Euro.
Der Verkauf läuft bis zum Beginn des dritten Drittels. Anschließend wird der endgültige Jokerpott ermittelt und das Gewinnerlos gezogen. Die Gewinnsumme und die Gewinnnummer werden noch während des Spiels bekannt gegeben. Der Gewinner kann sich anschließend mit seinem Gewinnlos an der Jokerbase melden.
Jokerbase als Anlaufstelle für die Fans
Mit der Aktion macht zugleich die Jokerbase weiter auf sich aufmerksam. Sie ist in den vergangenen Wochen entstanden und soll künftig die zentrale Anlaufstelle für Merchandise, Spieltagsevents und das Fanerlebnis beim ESV Kaufbeuren werden.
Dabei versteht sich die Jokerbase ausdrücklich nicht als sportliches Informationsformat. Mannschaft, Trainer oder Transfers stehen nicht im Mittelpunkt. Stattdessen geht es um das Geschehen rund um den Spieltag: Fanartikel und Jokerbase-Produkte, Aktionen und Events, Gewinnspiele, Mitmachangebote sowie kreative Ideen rund um den ESVK. Der neue Fanwagen soll nach und nach ein Treffpunkt für die ESVK-Fans sein – zum Stöbern, Austauschen und Erleben.
Der Jokerpott 50/50 bildet nun zum Saisonstart den Auftakt für eine der neuen Spieltagsaktionen.
Am Samstag, den 26.09.2026, um 14.00 Uhr lädt das Stadtmuseum zu einer Führung für Gehörlose ein.
In der Führung erfahren Interessierte, was das Besondere an einer mittelalterlichen Reichsstadt war, wie die Bewohner dort lebten und arbeiteten. Viele interessante Objekte aus vergangenen Zeiten ermöglichen es, lebendig in die Geschichte einzutauchen. Museumsleiterin Petra Weber führt durch die Dauerausstellung „Stadtspuren“ im ersten Stock des Museums und wird begleitet von Gebärdensprachdolmetscherin Ursula Erfurth.
Samstag, 26.09.2026, 14.00 Uhr
Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: Eintritt frei, Führungsgebühr 4 €
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung wird gebeten unter stadtmuseum@kaufbeuren.de bzw. 08341/9668390
ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser. Foto: Alex Winterholler
Donnerstagabend die Eröffnung der Oberliga-Süd-Saison 2026/2027 auf dem Programm
Im Spiel gegen die Tölzer Löwen trifft die Mannschaft von Chef-Trainer Sebastian Buchwieser gleich zu Beginn auf ein von vielen Experten hoch eingeschätztes Team.
Tickets für das Spiel gegen die Tölzer Löwen sind aktuell noch unter tickets.esvk.de erhältlich. Die energie schwaben arena wird voraussichtlich sehr voll, wenn nicht sogar ausverkauft sein. Momentan sind nur noch rund 100 Stehplatztickets in den Blöcken S und Q verfügbar. Der Gästeblock ist mit 205 Tickets ebenfalls bereits ausverkauft.
Das erste Auswärtsspiel steht für die Joker am Sonntagnachmittag in Heilbronn auf der Agenda. Dabei kommt es im Spiel gegen die neugegründeten Falken zu einem Wiedersehen mit dem früheren ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon. Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.
Aus der ESVK-Kabine:
Nach aktuellem Stand kann ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser zum Auftakt am Donnerstag aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter Stürmer Yannik Burghart steht ein kleines Fragezeichen. Ansonsten sollten alle Mann fit und somit auch an Board sein.
Zum anstehenden Auftaktwochenende äußert sich ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser wie folgt: „Wir freuen uns, dass die lange Pre-Season nun endlich zu Ende ist und wir mit der Liga starten. Das Wochenende wird gleich ein sehr guter Prüfstein für uns. Wir treffen auf zwei absolut etablierte Oberligisten und starke Mannschaften. Die Tölzer haben eine sehr gute letzte Saison absolviert, sich gut verstärkt und sind traditionell eine kampfstarke Mannschaft. Da gilt es für uns, gut dagegenzuhalten und eng an den Gegenspielern zu sein. Grundsätzlich müssen wir in den Spielen am Wochenende offensiv besser agieren als zum Beispiel beim Testspiel in Erding. Wir müssen mehr vor dem Torhüter des Gegners kommen, um auch mehr Tore erzielen zu können.“
Wissenswertes zum Saisonauftaktspiel:
Der Deutsche Eishockeybund ist mit einer kleinen Delegation um Jonas Schwarzfischer (Leiter Spielbetrieb) und Christian Künast (Vorstand Sport) in der energie schwaben arena vor Ort. Vor dem Spiel wird dazu auch die Deutsche National Hymne abgespielt. Zuvor wird wie schon angekündigt auch noch eine Schweigeminute für den leider verstorbenen Manfred Hamann abgehalten.
Meisterpokal vor Ort: Im Studio von ESVK.TV wird über den Livestream von SpradeTV der OL-Meisterpokal im TV und auch auf der Eisfläche in der energie schwaben arena den anwesenden Zuschauern präsentiert.
Top-Scorer Helm: In der Oberliga trägt der jeweilige teaminterne Top-Scorer einen speziell designten Helm des Liga-Sponsors CrashMate. Zum Auftaktspiel tragen die Kapitäne den Top-Scorer Helm: beim ESVK Max Renner und bei unseren Gästen aus Bad Tölz Sandro Schönberger.
Fan-Choreos auf beiden Seiten: Sowohl die Fanszene des ESV Kaufbeuren als auch die Gästefans aus Bad Tölz planen eine Choreo zum Auftaktspiel. Dazu ruft die Fanszene der Joker dazu auf, in roter (Ober-) Kleidung zum Spiel zu kommen.
Livestream: Den Livestream zum Oberliga Süd Auftaktspiel gibt es auf SpradeTV (Klick). Die Übertragung beginnt dabei wie gewohnt schon um 19:00 Uhr. Dabei ist ex Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer auch in dieser Saison wieder als Experte mit am Mikrofon.
Livestatistiken zu den Spielen sind unter deb-online.live zu finden.
Premiere ist am 24.10.2026. Der Vorverkauf hat begonnen.
Zur Zeit wird bei der Neugablonzer Theatergruppe fleißig geprobt. Denn nicht mehr lange, dann ist es soweit. Dann hebt sich der Vorhang für ein ganz besonders reizvolles Theaterstück, das kleine und große Zuschauer erfreuen wird. Das Theater im Turm lädt ein zu „Momo“, nach dem Roman von Michael Ende, für das Theater bearbeitet von Vita Huber.
Das Mädchen Momo lebt in den Resten eines Amphitheaters. Eines Tages tauchen Zeitdiebe, die „Grauen“ auf, die die Menschen zum Zeitsparen bringen wollen. Momo versucht mit ihren Freunden und mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner Schildkröte Kassiopeia die „Grauen“ zu besiegen und den Menschen die gestohlenen Lebenszeiten zurückzubringen. Eine spannende und fesselnde Geschichte.
Die Aufführungen sind am:
Samstag, 24.10.2026 um 14.30 Uhr
Sonntag, 25.10.2026 um 14.30 Uhr
Freitag, 30.10.2026 um 18.30 Uhr
Samstag, 31.10.2026 um 14.30 Uhr
Samstag, 07.11.2026 um 14.30 Uhr
Sonntag, 08.11.2026 um 14.30 Uhr
Samstag, 14.11.2026 um 14.30 Uhr
Sonntag, 15.11.2026 um 14.30 Uhr
Alle Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.
Karten gibt es ab dem 05.10.26 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de
Online-Infoabende für interessierte Gruppenverantwortliche am 7. Oktober oder 24. November
Am Wochenende vom 10.-13. Juni 2027 tickt die Uhr für die bundesweite Jugendsozialaktion. Jugendgruppen sind aufgerufen in ihrem Ort innerhalb von 72 Stunden ein Projekt umzusetzen, mit dem sie die Gesellschaft ein kleines Stückchen bunter, solidarischer und offener machen. Der regionale Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu findet mit oder für die Gruppen eine passende Aufgabe. Ob sozial, ökologisch, politisch oder interkulturell – Projektideen für große und kleine Gruppen gibt es viele. Mitmachen können alle Gruppierungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich für eine bessere Welt engagieren wollen. Egal ob Jugendverband, Ministranten, (Berufs-) Schulklasse, Sportverein, Jugendtreff, Clique oder andere.
Unterstützung für Gruppenverantwortliche
Für alle Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die zum ersten Mal an der 72-Stunden-Aktion teilnehmen, bietet der Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu zwei Online-Infotreffen an. Die Verantwortlichen möchten die Gruppen bestmöglich vorbereiten und bereits im Vorfeld der Anmeldung unterstützen.
Bei den digitalen Treffen werden die Ziele und der Ablauf der Sozialaktion vorgestellt. Zudem erhalten die Teilnehmenden praktische organisatorische Tipps, einen Überblick über ihre Aufgaben als Gruppenverantwortliche sowie Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten durch den Koordinierungskreis.
Interessierte können zwischen zwei Terminen wählen: am Mittwoch, 7. Oktober, oder am Dienstag, 24. November, jeweils um 19:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin erforderlich. Diese kann über die Website, telefonisch unter 08341 938211 oder per E-Mail an jugendstelle-kaufbeuren@bistum-augsburg.de erfolgen.
Die 72 Stunden Aktion ist die Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Im Ostallgäu und Kaufbeuren steht sie unter der Schirmherrschaft von Landrat Bernd Stapfner und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Der KoKreis Kaufbeuren-Ostallgäu wird im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V. gefördert. Mehr Informationen zur Sozialaktion und Anmeldung unter www.jugendstelle-kaufbeuren.de.
Ein Angebot für alle, die Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten möchten
Wenn ein Mensch am Ende seines Lebens angekommen ist, fühlen sich Angehörige oft überfordert. Was ist jetzt wichtig? Was hilft wirklich? Und wie kann man einfach da sein, ohne etwas falsch zu machen? Antworten auf diese Fragen gibt der Letzte Hilfe Kurs, den die BLICKLICHT gGmbH am 12. November 2026 von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren veranstaltet.
Wissen wiederentdecken – Hilfe im Abschied
Der Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung auseinandersetzen möchten – unabhängig von Vorkenntnissen oder persönlicher Erfahrung. Ziel ist es, Grundwissen zu vermitteln und das Gefühl von Hilflosigkeit zu reduzieren. Denn vieles von dem, was früher selbstverständlich zum Familien- und Gemeinschaftsleben gehörte, ist heute kaum noch präsent. Dabei lässt sich dieses Wissen neu erlernen.
Inhalte des Letzte Hilfe Kurses
Der Kurs behandelt in kompakter Form vier zentrale Themenbereiche:
Grundwissen über das Sterben und über Vorsorge
Orientierung und Sicherheit im Umgang mit der letzten Lebensphase
Praktische Handgriffe für die Begleitung zu Hause
Mut und Zuversicht, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen
Das Angebot will nicht nur informieren, sondern auch ermutigen – und zeigt Möglichkeiten auf, wie man einem sterbenden Menschen mit Nähe und Zuwendung begegnen kann.
Teilnahme und Anmeldung
Die Teilnahme am Letzte Hilfe Kurs ist offen für alle Interessierten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der BLICKLICHT gGmbH.
Dr. Tobias Güthner bei der Eröffnung der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ im Juni 2026 (Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren)
Vortrag von Dr. Tobias Güthner – Kooperation Stadtmuseum und Heimatverein Kaufbeuren e.V.
Am Mittwoch, den 23.09.2026 um 19 Uhr, lädt der Heimatverein und das Stadtmuseum Kaufbeuren zum Vortrag mit Dr. Tobias Güthner in die Kolping-Akademie (Adolph-Kolping-Str. 2a) ein. Unter dem Titel „Barock macht Schule!“ beleuchtet er die Bildhauer der „Weilheimer Schule“. Ausgewählte Stücke dieser Künstler sind derzeit in der Sonderausstellung „Himmel, Holz und Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur“ im Stadtmuseum Kaufbeuren zu sehen.
Weilheim als Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst
Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.
Georg Petel, der „deutscher Michelangelo“
Zu den bedeutendsten Werkstätten zählten jene von Adam Krumpper, Hans Degler und Bartholomäus Steinle. Weitere wichtige Vertreter der Weilheimer Schule sind Hans Krumpper, Christoph Angermair und Georg Petel, die teils am Münchner Hof tätig waren oder eigene Werkstätten etwa in Augsburg gründeten. Über ihre Schüler verbreitete sich der Stil der Weilheimer Schule weit über die Region hinaus. Georg Petel wurde sogar als „deutscher Michelangelo“ gefeiert.
Zum Referenten
Dr. Tobias Güthner ist in Kaufbeuren aufgewachsen. Nach einem Studium der Alten Geschichte, klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Regensburg, München und Rom war er Mitarbeiter an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom). Im Anschluss promovierte er in Kunstgeschichte an der LMU München zum Thema „Florentiner Kaufleute und Bankiers in Rom. Auftraggeberschaft und Repräsentation im 15. und 16. Jahrhundert.“ 2008 bis 2010 absolvierte Dr. Tobias Güthner ein Volontariat im Stadtmuseum Kaufbeuren, wo er die Neukonzeption des Hauses unter der Leitung von Astrid Pellengahr begleitete. Seit 2010 leitet er das Stadtmuseum Weilheim, das sich derzeit in einem Prozess des Umbaus und der Modernisierung befindet. Im Zuge der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ werden im Stadtmuseum Kaufbeuren die moderne Ausstellungsgestaltung sowie die mediale Vermittlung der wertvollen frühbarocken Skulpturen für die neue Dauerausstellung erprobt.
Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater. Jürgen Richter übernimmt die Hauptrolle, Holger Jankovsky feiert seine Regiepremiere. Vier Tatorte, vier völlig unterschiedliche Begegnungen und ein Hauptdarsteller, der rund die Hälfte des gesamten Textes zu bewältigen hat: Mit „Der Tatortreiniger“ wagt sich das Theater Kaufbeuren im Oktober an eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Bühnenproduktion. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Der Vorverkauf läuft seit dem 10. August.
Die Fernsehserie aus der Feder von Mizzi Meyer, hinter deren Pseudonym die Theaterautorin Ingrid Lausund steht, entwickelte sich mit ihrem trockenen Humor, ihren präzisen Dialogen und ungewöhnlichen Geschichten schnell zum Kult. 2012 wurde „Der Tatortreiniger“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, weitere Auszeichnungen folgten. Eine besondere Qualität der Serie liegt darin, dass sich hinter den skurrilen Situationen immer wieder ernste gesellschaftliche Fragen verbergen. Die für den Kaufbeurer Theaterabend ausgewählte Episode „Sind Sie sicher?“ erhielt 2018 sogar den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung.
Genau diese Mischung hat Regisseur Holger Jankovsky an der Serie gereizt. „Ich fand sie ungeheuer unterhaltsam. Gleichzeitig ist der Tatortreiniger eine Figur, die von großer Menschlichkeit und Schlagfertigkeit geprägt ist“, erklärt er. Mit Humor ließen sich gesellschaftliche Kritik und ernste Themen transportieren, ohne dabei den Unterhaltungswert für das Publikum aus den Augen zu verlieren.
Aus den insgesamt 31 Fernsehfolgen hat Jankovsky vier persönliche Favoriten ausgewählt, die sich zugleich als Kammerspiele auf der Bühne umsetzen lassen. Den Auftakt bildet „Spuren“: Rupert Waldmüller spielt darin einen Schriftsteller, der nach einer rätselhaften Explosion weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibblockade beschäftigt ist. Evelyn Ammersinn ist in einer kleinen Rolle als Preisverleiherin zu erleben.
Anschließend führt „Currywurst“ in eine Kunstgalerie. Dort stellen Kathrin Zajicek als Galeriebesitzerin und Andrea Esdohr als Erna gemeinsam mit dem Tatortreiniger die Frage, was Kunst eigentlich wert ist – und wer darüber entscheidet. In „Auftrag aus dem Jenseits“ trifft die gründliche Beseitigung realer Spuren auf eine ganz andere Art der Reinigung: Thomas Kramer tritt als Schamane auf, der den Schauplatz spirituell säubern möchte. Den Abschluss bildet „Sind Sie sicher?“ mit Dr. Rochus Höhne als Consulting-Manager. Die Episode beschäftigt sich mit Leistungsdruck, Kontrolle, psychologischer Manipulation und der Frage, wie viel Würde ein Mensch für seinen Arbeitsplatz aufzugeben bereit ist.
In allen vier Episoden steht Jürgen Richter als Tatortreiniger auf der Bühne. Dem Kaufbeurer Publikum ist er seit Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Komödiant bekannt – insbesondere als langjähriger „Hausl Richter“ bei Aufbruch-Umbruch und durch seine Auftritte bei „Schwaben weissblau“. Im vergangenen Jahr wurde er außerdem für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Theater Kaufbeuren geehrt.
Wer nun allerdings den bekannten „Hausl“ im Schutzanzug erwartet, dürfte überrascht werden. Für die Inszenierung ist eine vollkommen neue Figur entstanden. Richter bringt zwar seine besondere Stärke als „Native Speaker“ des Allgäuerischen mit, der Dialekt wird jedoch nur fein dosiert eingesetzt. „Wir wollen keinen Allgäuer Dialekt-Klamauk“, betont Jankovsky. Auch eine Kopie der norddeutsch geprägten Fernsehfigur soll es ausdrücklich nicht werden.
Die Rolle verlangt Richter einiges ab. Neben der enormen Textmenge muss er innerhalb eines Abends zwischen leisen, tiefgründigen Gesprächen, präziser Wortkomik und gelegentlichem Slapstick wechseln. „Die Brücke zu finden, eben nicht nur komisch und nicht nur ernst zu sein, ist durchaus schwierig“, sagt Jankovsky. Jede der vier Episoden steht für sich, gespielt wird jedoch in einem gemeinsamen Bühnenbild, dessen Elemente sich zwischen den Geschichten verwandeln.
Geprobt wird bereits seit April. Dabei entschied sich das Ensemble bewusst für einen ungewöhnlichen Weg: Niemand schaute sich die ausgewählten Fernsehfolgen zur Vorbereitung noch einmal an. „Wir sind mit einer Carte blanche in die Proben gegangen und haben versucht, wirklich unser eigenes Ding aufzubauen“, berichtet Jankovsky. Abläufe, Regieideen und zusätzliche Gags seien gemeinsam entwickelt worden. Inzwischen steht die Inszenierung, nach einer kurzen Sommerpause beginnen die Auffrischungsproben.
Foto: Theater Kaufbeuren
Für Jankovsky ist die Produktion zugleich eine persönliche Premiere: Er führt erstmals beim Theater Kaufbeuren und erstmals auf der Bühne des Stadttheaters Regie. Seine bislang einzige eigene Inszenierung, das Drei-Personen-Stück „Eine Nacht im Februar“, entstand während seines Zivildienstes in der Kulturwerkstatt, als er 18 oder 19 Jahre alt war. Erst vor rund sechs Jahren fand er wieder zum Amateurtheater zurück.
Warum er nun erneut auf dem Regiestuhl sitzt, fasst Jankovsky mit einem persönlichen Grundsatz zusammen: „Einfach machen, nicht lange fragen, sondern Dinge selbst ausprobieren.“ Besonders schätze er die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ensemble. Im Laufe der Proben sei ein gegenseitiges Verständnis entstanden, bei dem nicht mehr alles mit vielen Worten erklärt werden müsse.
Unterstützt wird die Produktion von einem engagierten Team vor und hinter der Bühne. Jutta Kletschka behält als organisatorische „Seele“ den Überblick über Bestellungen, Requisiten und Abläufe. Sepp Eichhorn ist für das Bühnenbild verantwortlich. Alina Ammersinn übernimmt die Intendanz und arbeitet als Inspizientin hinter der Bühne; zugleich organisiert sie den Online-Kartenvorverkauf. Michael Zindath von den Moskitoldies unterstützt das Theater Kaufbeuren bei der technischen Umsetzung. Unterschiedliche Lichtstimmungen und das wandelbare Bühnenbild sollen die vier Schauplätze jeweils in eine eigene Welt verwandeln.
Karten und Termine
Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Weitere Vorstellungen finden am 17., 23. und 24. Oktober jeweils um 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt.
Karten kosten zwischen 13 und 16 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren. Der Link zum Vorverkaufsportal ist unter www.theater-kaufbeuren.de zu finden.
Dachsanierung und Leitungsarbeiten sorgen ab Mitte September für Behinderungen
Die Stadt Kaufbeuren informiert über zwei bevorstehende Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind der Hausnerweg sowie die Frauenschuhstraße.
Halbseitige Sperrung im Hausnerweg
Der Hausnerweg ist von Mittwoch, 16. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026 auf Höhe der Hausnummer 4 halbseitig für den Verkehr gesperrt. Grund für die Einschränkung ist eine Dachsanierung.
Frauenschuhstraße mehrere Monate gesperrt
Die Frauenschuhstraße ist von Donnerstag, 17. September, bis Mittwoch, 23. Dezember 2026 auf Höhe der Hausnummern 11 bis 37 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Neuverlegung von Strom und Wasser.
Sperrung Zum Grund
Die Straße Zum Grund ist ab Montag, 21. September bis Mittwoch, 30. September auf Höhe der Hausnummer 3a bis 5 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist eine Kanalsanierung.
Das Generationenhaus Kaufbeuren in der historischen Altstadt. Foto: Claus Tenambergen
Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorg
Spielen verbindet Generationen: Am Sonntag, 20.09.2026 lädt das Generationenhaus Kaufbeuren herzlich zu einem Spielenachmittag für Jung und Älter ein. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind Menschen jeden Alters willkommen, gemeinsam zu spielen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.
Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern und in entspannter Atmosphäre Gemeinschaft zu erleben.
Der Spielenachmittag findet im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke/Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Wir bitten nach Möglichkeit um Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter Tel.-08341-9080898 oder info@generationenhaus-kf.de
Trotz zweier früher Treffer von Kapitän Robin Conrad verliert die SVK mit 2:3 – Alexander Schwarz erzielt alle drei Tore für die Gäste
Die SpVgg Kaufbeuren hat am Sonntag, 13. September 2026, ihr Heimspiel gegen den TSV Legau mit 2:3 verloren. Dabei erwischte die SVK zunächst einen starken Start und lag bereits nach 14 Minuten mit 2:0 in Führung. Doch noch vor der Pause gelang den Gästen der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit übernahm Legau zunehmend die Kontrolle und entschied die Partie durch einen verwandelten Elfmeter.
Conrad bringt die SVK früh mit 2:0 in Führung
Bereits in der 2. Minute brachte SVK-Kapitän Robin Conrad die Kaufbeurer mit 1:0 in Führung. Die Vorarbeit kam von Martin Lekaj. In der 14. Minute erhöhte Conrad auf 2:0, diesmal nach Zuspiel von Samy Fischer.
Doch der TSV Legau fand schnell zurück in die Partie. Alexander Schwarz verkürzte in der 20. Minute auf 1:2 und sorgte sieben Minuten später mit seinem zweiten Treffer für den 2:2-Ausgleich.
Conrad zeigte sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht: „wir haben super angefangen, das Spiel kontrollier und zwei Tore schöne rausgespielt. Dann vor der Halbzeit schlecht verteidigt und billig zwei Tore kassiert. In Halbzeit zwei sind wir dann nicht mehr richtig ins Spiel gekommen, alles war hektisch und haben komplett den Faden verloren. Am Ende dann verdient verloren.“
Legau bestimmt die zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste spielbestimmend und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. SVK-Torwart Sahan Bahtiyar, der den verletzten Harald Killimann ersetzte, verhinderte zunächst weitere Gegentreffer.
Schließlich entschied eine Elfmeterentscheidung die Partie zugunsten des TSV Legau. Bahtiyar war mit der Entscheidung nicht einverstanden: „ ich spiel klar den Ball beim Luftduell, anschließend war der Kontakt da, das war kein Elfmeter.“
Auch dem Legauer Ausgleich zum 2:2 war aus Kaufbeurer Sicht eine umstrittene Situation vorausgegangen. Laut SVK ging dem Treffer eine Abseitsentscheidung voraus.
Alexander Schwarz ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen und erzielte mit seinem dritten Treffer des Tages den 3:2-Endstand für Legau.
„Wir sind so tief in einem Loch“
Luca Wollens, der krankheitsbedingt noch pausieren musste, fasste die derzeitige Situation der Kaufbeurer knapp zusammen: „Wir sind so tief in einem Loch“.
Legaus Trainer Andreas Betz sah den Erfolg seiner Mannschaft vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit als verdient an: „ Wir haben verdient gewonnen. Nach der frühen Führung der Kaufbeurer haben wir schnell wieder ins Spiel gefunden und konnten noch vor der Halbzeit ausgleichen. Zweite Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, und haben genug Möglichkeiten gehabt, haben uns zum Schluss durch das Elfmetertor auch belohnt.“
Mann des Spiels war Alexander Schwarz. Der Legauer erzielte alle drei Treffer seiner Mannschaft und hatte damit entscheidenden Anteil am Auswärtssieg.
Festakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Im Gablonzer Haus würdigen Redner aus Deutschland und Tschechien die Aufbauleistung der Vertriebenen – Geschichte, Gablonzer Industrie und europäische Verständigung stehen im Mittelpunkt
Kaufbeuren-Neugablonz. 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Neubeginn nach Flucht und Vertreibung – und zugleich der Blick auf eine Zukunft, die Deutsche und Tschechen heute gemeinsam gestalten: Beim Festakt am Sonntag, 13. September 2026, im Gablonzer Haus standen die Geschichte des Stadtteils, die Aufbauleistung seiner Gründerinnen und Gründer sowie Versöhnung und europäische Verständigung im Mittelpunkt.
Die Europahymne eröffnete den Festakt. Es folgten die Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadt Kaufbeuren, sowie Grußworte von Petr Beitl, in Vertretung für Primátor Miloš Vele aus der Partnerstadt Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße, Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V., Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung und Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie. Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Der offizielle Ablauf sah genau diese Reihenfolge vor.
Bilder der Veranstaltung
Festakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt KaufbeurenFestakt am 13.09.2026 im Gablonzer Haus zum Jubiläum 80 Jahre Neugablonz. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Stefan Bosse: Neugablonz als Teil der Seele Kaufbeurens
Oberbürgermeister Stefan Bosse erinnerte daran, unter welchen Bedingungen Neugablonz ab 1946 entstand. Die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen fanden hier keine fertige neue Stadt vor. Sie kamen auf ein vom Krieg gezeichnetes Gelände mit Baracken und Trümmern. Was sie jedoch mitbrachten, seien handwerkliches Können, Unternehmergeist, Fleiß und der Wille gewesen, sich eine neue Heimat aufzubauen.
Sie gründeten Werkstätten und Betriebe, bauten Wohnungen, riefen Vereine ins Leben und füllten Kirchen und Schulen mit Leben. Aus diesen Anfängen entwickelte sich ein Stadtteil mit einer eigenen Identität. Bosse bezeichnete Neugablonz deshalb als einen unverzichtbaren Teil der Seele Kaufbeurens.
„Neugablonz ist ein Glücksfall für Kaufbeuren“, erinnerte der Oberbürgermeister an eine Aussage, die er bereits vor Jahren getroffen hatte. 80 Jahre nach der Gründung gelte dieser Satz mehr denn je. Kaufbeuren wäre ohne Neugablonz nicht die Stadt, auf die man heute gemeinsam stolz sei.
Bosse verwies zugleich auf die wirtschaftliche Entwicklung. Aus kleinen Familienbetrieben sei ein industrielles Netzwerk entstanden. Schmuck, Glas, Metall- und Kunststoffverarbeitung hätten den Stadtteil geprägt. Heute stünden rund 70 Unternehmen mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen für die wirtschaftliche Bedeutung Neugablonz‘.
Erinnerung und Versöhnung gehören zusammen
Der Oberbürgermeister erinnerte aber auch an das Leid, das am Anfang dieser Geschichte stand. Millionen Menschen verloren durch die Vertreibung ihre Heimat, viele auch Angehörige und ihre gesamte Existenz. Dieses Leid dürfe nicht relativiert und nicht vergessen werden. Gerade deshalb seien Worte und Gesten der Versöhnung von besonderer Bedeutung.
Bosse erinnerte in diesem Zusammenhang an Petr Beitl und dessen Worte beim Jubiläum vor zehn Jahren. Aus einer schmerzhaften gemeinsamen Geschichte sei inzwischen eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden. Begegnungen zwischen Schulen, Vereinen, Musikgruppen und Bürgerinnen und Bürgern zeigten für Bosse, dass Versöhnung möglich sei.
Eine wichtige Rolle bei der Weitergabe der Geschichte komme dem Isergebirgs-Museum zu. Die Generation der Gründerinnen und Gründer werde kleiner. Umso wichtiger sei es, ihre Geschichte zu bewahren und für junge Menschen verständlich zu machen. „Erinnerung ist Orientierung für die Zukunft“, betonte Bosse.
Petr Beitl: Die gemeinsame Geschichte als Auftrag
Petr Beitl richtete seinen Blick bewusst nicht nur zurück. Vor zehn Jahren habe er beim 70. Jubiläum vor allem über Krieg, Vertreibung, Heimatverlust und die Kraft der Menschen gesprochen, sich eine neue Heimat aufzubauen. Beim 80. Jubiläum wolle er auch über die Zukunft sprechen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Menschen und den Städten habe sich über viele Jahre entwickelt. Heute befinde man sich in einer Phase einer gefestigten Gemeinschaft. Tschechien und Bayern seien nicht mehr durch eine physische oder mentale Grenze voneinander getrennt, sondern Nachbarn, Verbündete und Partner in Europa.
Beitl stellte vier Begriffe heraus, die für ihn eine tragfähige Beziehung ausmachen: Vertrauen, Toleranz, Respekt und anständiges Verhalten. Die deutsch-tschechische Verständigung werde dabei nicht allein von der Politik getragen. Er verwies ausdrücklich auf Familien und Freunde, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Kirchen, Sportler und Musiker.
Die nächste Aufgabe bestehe darin, die gewonnenen Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Dabei stellte Beitl auch einen Bezug zum Krieg seit Februar 2022 her. Die Erfahrungen der Vergangenheit müssten sich gerade dann bewähren, wenn Menschen erneut Leid erfahren und ihre Heimat verlieren.
Zum Ende seiner Rede unterstrich Beitl, dass gute Beziehungen zwischen Völkern nicht in politischen Büros beginnen, sondern unter den Menschen.
Dr. Martin Posselt: Das Gablonzer Haus als Ort der Begegnung
Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V. rückte ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt: Vor 50 Jahren wurde das Gablonzer Haus eröffnet und der Saal eingeweiht, in dem nun der Festakt stattfand.
Posselt erinnerte an die bei der Grundsteinlegung eingemauerte Urkunde. Darin wurde der Auftrag formuliert, den Weg der Gablonzer und Isergebirgler zu dokumentieren, über das Leben und die Leistungen der Landsleute in alter und neuer Heimat zu berichten und die aus der verlorenen Heimat geretteten kulturellen Werte zu erhalten. Das Gablonzer Haus sollte dabei eine Stätte der Begegnung, ein Mittelpunkt des kulturellen Lebens und ein zentraler Ort heimatlicher Verbundenheit werden.
Aus kleinen Anfängen sei das Isergebirgs-Museum aufgebaut worden. Zum Jahresende soll mit der Verlegung des Museumseingangs vom Untergeschoss ins Erdgeschoss ein weiterer Entwicklungsschritt abgeschlossen werden. Das Gablonzer Haus solle weiterhin ein Ort der Begegnung und zugleich Zeugnis der Verbundenheit mit der Herkunftsheimat im Isergebirge sein.
„Wie zwei Pfeiler einer Brücke“
Posselt stellte dieser Einrichtung das Haus der tschechisch-deutschen Verständigung gegenüber. Beide Häuser seien „wie zwei Pfeiler einer Brücke“.
Dabei erinnerte er an Franz Rieger, der sich nach 1989 dafür eingesetzt hatte, das letzte erhaltene Haus in Rýnovice vor dem Abriss zu retten und daraus einen Ort der Verständigung und Bildung im europäischen Geist zu machen.
Posselt würdigte außerdem ausdrücklich die langjährige Arbeit von Petra Laurin und gratulierte ihr zu ihrer Auszeichnung beim Sudetendeutschen Tag.
Petra Laurin: Aus Hindernissen wurde eine gemeinsame Aufgabe
Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung knüpfte an diese Gedanken an. Sie erinnerte an die fast 30-jährige Zusammenarbeit und daran, dass der gemeinsame Weg nach der politischen Wende keineswegs selbstverständlich gewesen sei.
Am Anfang hätten Zweifel, Vorurteile, Wissenslücken und teilweise fehlendes Verständnis für die historischen Zusammenhänge auf beiden Seiten gestanden. Gerade diese Hindernisse seien jedoch zu einer Herausforderung geworden. Zunächst sei ein gemeinsamer Raum notwendig gewesen – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und miteinander sprechen konnten.
Heute verbinde beide Seiten weit mehr. Laurin sprach von einer gemeinsamen Aufgabe: das Erbe und die Kultur der Deutschen aus dem Isergebirge zu bewahren und den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Region einen Einblick in die gemeinsame deutsch-tschechische Geschichte zu ermöglichen.
Diese Aufgabe betreffe nicht nur die heutige Generation, sondern auch Kinder und Enkelkinder und damit das Zusammenleben in Europa. Schulen, Vereine und Musiker trügen ebenso dazu bei, diesen Gedanken weiterleben zu lassen.
Für Laurin zeigen die Jubiläen, dass Erinnerung bewahrt, Brücken gebaut und die gemeinsame Geschichte weitergetragen werden kann. Zu diesem Anlass überreichte sie ein Buch über Jablonec nad Nisou, in dem auch die gemeinsame Geschichte eine Rolle spielt.
Peter Seibt zeichnet den Weg der Gablonzer Industrie nach
Mit Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie rückte anschließend die wirtschaftliche Geschichte in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass 2026 mehrere Jubiläen zusammentreffen – darunter 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Bundesverband der Gablonzer Industrie und 50 Jahre Gablonzer Haus.
Seibt spannte den historischen Bogen zurück zur Gablonzer Industrie im Isergebirge. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich sowohl die Menschen als auch die Industrie, von der sie lebten, eine neue Heimat suchen. Diese fanden sie ab 1946 im heutigen Neugablonz.
Eine wichtige Rolle beim wirtschaftlichen Neubeginn spielte die damalige Glas- und Schmuckwarengenossenschaft. Sie beschaffte unter anderem Rohmaterialien, Maschinen, Werkzeuge und Energie. Seibt griff dazu auf ein Notizbuch seines Großvaters aus dem Jahr 1948 zurück und nannte Zahlen aus einer damaligen Genossenschafts-Hauptversammlung. Sie verdeutlichten, wie schnell sich nach dem Krieg wieder zahlreiche Betriebe entwickelten.
Heute sei der Bundesverband der Gablonzer Industrie ein Arbeits- und Wirtschaftsverband für kleine und mittelständische Unternehmen. Seit 20 Jahren betreibe er zudem die Erlebnisausstellung als Schaufenster und Verkaufsplattform für die Industrie. Hinzu komme seit mehr als zehn Jahren das Kreativzentrum. Eine Sonderausstellung gibt derzeit einen Einblick in 80 Jahre Produktion.
Eric Beißwenger: Aus einem Ort des Krieges wurde ein Ort des Neubeginns
Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Auch er stellte die außergewöhnlichen Bedingungen heraus, unter denen Neugablonz entstand.
Die ersten Vertriebenen seien 1946 nicht freiwillig gekommen. Bei der Betrachtung von Flucht und Vertreibung müsse sowohl das Wissen um die deutschen Verbrechen des Nationalsozialismus als auch das Leid berücksichtigt werden, das Deutsche nach dem Krieg erfahren hätten. Beides gehöre zusammen und dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Die Menschen kamen auf ein Gelände, das von den Schrecken des Krieges geprägt war. Auf dem Areal einer ehemaligen Munitions- und Sprengstofffabrik entstand ein Ort des Neubeginns. Die Vertriebenen hätten zwar nur wenig materiellen Besitz mitbringen können, dafür aber ihre Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Handwerkskunst, ihre Kultur, ihre Traditionen und ihre Erinnerungen.
Darauf habe der Wiederaufbau der Gablonzer Industrie basiert. Aus kleinen Anfängen entstanden Werkstätten, Betriebe und Unternehmen; Wohnungen, Straßen und Häuser wurden gebaut.
Mut, Fleiß und Tatkraft
Hinter diesem Aufbau standen für Beißwenger Menschen, die trotz des Verlustes ihrer alten Heimat nicht aufgegeben hätten. Sie hätten Verantwortung für ihre Familien, ihre Nachbarschaft und ihre neue Heimat übernommen. Die Geschichte Neugablonz‘ sei deshalb auch eine Geschichte von Mut, Fleiß und Tatkraft und ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtschaftsgeschichte.
Die Sudetendeutschen hätten Bayern dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell bereichert. Integration bedeute nicht, die eigene Herkunft aufzugeben. Man könne in einer neuen Heimat ankommen, sich vollständig in die Gesellschaft einbringen und gleichzeitig die eigene Geschichte kennen und weitergeben.
Neugablonz als Beispiel deutsch-tschechischer Versöhnung
Von der Geschichte Neugablonz‘ schlug Beißwenger den Bogen nach Europa. Die zu Beginn erklungene Europahymne stehe für Frieden und das Zusammenleben der europäischen Völker. Europa sei auch die Geschichte von Menschen, die nach Krieg und Zerstörung wieder aufeinander zugegangen seien.
Gerade Neugablonz sei eng mit Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße verbunden. Diese Verbindung liege inzwischen nicht mehr ausschließlich in der Vergangenheit, sondern sei eine Verbindung der Gegenwart und Zukunft. Die Städtepartnerschaft verbinde zwei Städte, deren Geschichte durch Krieg, Nationalsozialismus, Flucht und Vertreibung auf besondere Weise miteinander verknüpft sei.
Heute könnten Deutsche und Tschechen gemeinsam in Neugablonz feiern – in Freundschaft und Verbundenheit.
Beißwenger weitete den Blick schließlich auf die Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien. Heute verbänden beide Länder zahlreiche Hochschul-, Schul- und kommunale Partnerschaften sowie enge wirtschaftliche Beziehungen. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit sei ein starkes Europa von Bedeutung. Die Europäische Union bezeichnete er in diesem Zusammenhang als Friedensprojekt.
Ein Signal der Freundschaft und des Friedens
Am Ende führte Beißwenger seine Gedanken wieder nach Neugablonz zurück. Der Stadtteil sei für ihn auch ein Symbol der Versöhnung – ein Beispiel dafür, wie aus Trennung wieder Verbindungen entstehen können.
Von dem Festtag solle ein Signal des Miteinanders, der Freundschaft und vor allem des Friedens ausgehen. Die Geschichte Neugablonz‘ zeige, dass Menschen Schweres erleben und dennoch neue Brücken bauen können. Seine Rede beendete Beißwenger mit dem Wunsch für die kommenden Jahrzehnte und für die deutsch-tschechische Freundschaft: „In diesem Sinne, auf die nächsten 80 Jahre Neugablonz, auf die bayerisch-tschechische Freundschaft und vor allem auch auf ein starkes, vereintes und friedliches Europa.“
Festakt endet mit deutscher und tschechischer Nationalhymne
Zum Programm gehörte auch das Theaterstück „Feierabend“ des Theaters im Turm. Nach den Grußworten erklang das Musikstück „Muzne vpred“ (Mutig voran). Im Anschluss an seine Festrede trug sich Staatsminister Eric Beißwenger in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein.
Den Abschluss bildeten die tschechische Nationalhymne und die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland, gespielt von der Musikvereinigung Neugablonz mit der Partnerkapelle Mladá Dechovka. Damit endete ein Festakt, der die Erinnerung an Vertreibung und Neubeginn mit dem Blick auf Versöhnung, Freundschaft und die gemeinsame Zukunft in Europa verband.
Demenzgottesdienst für alle Interessierten, alle Konfessionen und jeden Alters offen
Rund um den Welt-Alzheimertag findet wieder die Bayerische Demenzwoche mit dem diesjährigen Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ in ganz Bayern statt. Das Seniorenbüro und das Netzwerk Pflege organisieren gemeinsam mit den evangelischen, katholischen und altkatholischen Gemeindevertretern am Mittwoch, den 23.09.2026 um 15:00 Uhr einen Demenzgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Der Gottesdienst ist für alle Interessierten, ob „jung“ oder „alt“ und für alle Konfessionen offen. Der Gottesdienst wird ca. 20 Min. dauern. Demenzbetroffene und Angehörige sind herzlich eingeladen. Bei Fragen können Sie sich gerne ans Seniorenbüro unter Tel. 08341/437203 wenden.
Tag der offenen Tür am 26. September in Kaufbeuren mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Latin-Jazz-Konzert
Wie funktioniert humanitäre Hilfe hinter den Kulissen? Wer begleitet Projekte, bringt Hilfsgüter auf den Weg oder rückt nach einer Katastrophe zum Einsatz aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt humedica am Samstag, 26. September 2026, bei einem Tag der offenen Tür am Hauptsitz in Kaufbeuren.
Von 11:00 bis 18:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher in der Goldstraße 8 die Arbeit der Hilfsorganisation kennenlernen, mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ins Gespräch kommen und Einblicke in verschiedene Bereiche der weltweiten humanitären Hilfe erhalten. Die Schirmherrschaft übernimmt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Von der Katastrophenhilfe bis zu Projekten in Nepal
Das Bühnenprogramm beginnt um 11:00 Uhr mit der Begrüßung durch Vorstand Heinke Rauscher und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Für die musikalische Begleitung sorgen die Undergrounds der Musikschule Kaufbeuren.
Um 11:45 Uhr folgt die Talkrunde „Wenn Begeisterung Leben verändert“ mit Johannes Peter, Vorstandsvorsitzender, Dieter Schmidt, Aufsichtsrat, und ehrenamtlichen Einsatzkräften.
Wie die Hilfe nach einem Erdbeben anläuft, erläutert ab 12:15 Uhr Dr. Steffi Gentner, Leiterin des Bereichs Emergency Preparedness and Response bei humedica. Um 12:35 Uhr zeigt Alex Schwarz seine Zauberkünste, bevor Andreas Dürr um 13:00 Uhr über das Engagement von humedica in Afghanistan berichtet.
Um 14:15 Uhr stehen die medizinische und psychologische Hilfe im Libanon und in Syrien im Mittelpunkt. Darüber sprechen Projektmanagerin Anke Hofmann und Vorstandsvorsitzender Johannes Peter. Anschließend präsentiert Percussionist Magnus Dauner ab 14:45 Uhr mit Konnakol Musik, Rhythmik und Instrumente Südindiens.
Ab 15:15 Uhr geht es um Katastrophen- und Gesundheitsvorsorge in Nepal. Projektmanagerin Paula Weik und Thomas Meier von der Partnerorganisation HDCS geben Einblicke in die Arbeit vor Ort. Um 15:40 Uhr folgen nepalesische Tänze mit SIYUN.
Wie Hilfsgüter ihren Weg zu den Menschen finden
Einen weiteren Blick hinter die Kulissen ermöglicht um 16:15 Uhr Anastasia Rotecker. Die Projektmanagerin Versorgungshilfe zeigt unter dem Titel „Vom Weihnachtspäckchen bis zum Wasserfilter“, wie humedica Hilfsgüterlieferungen auf den Weg bringt.
Zum Abschluss des Bühnenprogramms spricht Vorstandsvorsitzender Johannes Peter ab 17:15 Uhr über die Auswirkungen weltweiter Krisen und politischer Herausforderungen auf die Arbeit von humedica.
Katastrophenhilfe zum Anfassen
Neben dem Bühnenprogramm gibt es auf dem Gelände verschiedene Informations- und Mitmachangebote. Besucherinnen und Besucher können unter anderem das Einsatzzelt des Emergency Medical Teams kennenlernen und sich über Gesundheitsversorgung im ländlichen Afrika sowie die Arbeit in Afghanistan informieren.
Weitere Stationen widmen sich einer afrikanischen Kaffeezeremonie sowie Sri Lanka mit Tee und Zimt. Vorgestellt werden außerdem die Mitmachaktionen „Geschenk mit Herz“ und „humedica-Nothilfesets“ sowie Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement.
Zum Angebot gehören zudem Torwandschießen zugunsten von Menschen in Not und ein Familienprogramm mit Hilfsparcours, Wasserfilterexperimenten und Kinderschminken. Speisen und Getränke werden ebenfalls angeboten.
Latin Jazz zum Abschluss
Nach dem Tag der offenen Tür beginnt um 18:30 Uhr ein Konzert von Clave Raetia. Das Ensemble um Percussionist Magnus Dauner besteht aus fünf Musikern mit Wurzeln aus Kuba, Venezuela, Chile und Deutschland. Das rein instrumentale Quintett verbindet lateinamerikanische Traditionen mit Elementen des Jazz.
Termin und Anfahrt
Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 26. September 2026, von 11:00 bis 18:00 Uhr bei humedica, Goldstraße 8, 87600 Kaufbeuren, statt. Das Konzert mit Clave Raetia beginnt um 18:30 Uhr.
Parkmöglichkeiten gibt es in den angrenzenden Straßen sowie beim Erlebnisbad Neugablonz in der Gewerbestraße (rund 15 Minuten Fußweg), bei der Seba Hydrometrie GmbH Co KG und an der Dreifachturnhalle Neugablonz in der Turnerstraße (rund zehn Minuten Fußweg).
2 Euro oben drauf: 250 Reinigungskräfte halten Kaufbeuren sauber und sollen dafür mehr verdienen
Für saubere Büros, Kitas und Klassenzimmer: Wer Kaufbeuren in Schuss hält, soll dafür auch mehr verdienen. Dafür macht sich die IG BAU Schwaben stark. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 2 Euro mehr pro Stunde. „Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Schwaben, Karl Bauer, zur aktuellen Tarifforderung seiner Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk.
Der Mindestlohn für die Gebäudereinigung würde dann auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro. Insgesamt arbeiten rund 250 Beschäftigte in 18 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche in Kaufbeuren.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Karl Bauer. Die Verhandlungen dazu starten nach Angaben der IG BAU noch im September.
Gesunde Gewohnheiten entstehen oft schon in den ersten Schuljahren. Genau dort setzt das Präventionsprogramm Klasse2000 an. Mit neuen Patenschaften für diese kindgerechte Gesundheitsförderung ermöglicht die AOK auch im kommenden Schuljahr zahlreichen Grundschulklassen aus der Region die Teilnahme. Vom 17. September bis zum 9. Oktober können sich die Grundschulen für eine Patenschaft bewerben. Die AOK trägt für die vierjährige Patenschaft die Kosten pro Klasse und Schuljahr. „Gesunde Gewohnheiten entstehen nicht von heute auf morgen, deshalb begleiten wir Kinder mit Klasse2000 über die gesamte Grundschulzeit hinweg und stärken ihre Gesundheitskompetenz dort, wo sie einen großen Teil ihres Alltags verbringen“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
Gesundheitskompetenz nachhaltig verankern
Die Kinder lernen im Programm, wie eine gesunde Ernährung aussieht, dass sie ausreichend Bewegung, aber auch Erholungsphasen brauchen und wie sie Konflikte konstruktiv lösen können. „Klasse2000 bindet Gesundheitsförderung aktiv in den Stundenplan und somit in den Schulalltag ein“, so Susanne Hasel. Bei den rund 15 Unterrichtseinheiten pro Jahrgangsstufe unterstützen speziell geschulte Klasse2000-Gesundheitsförderer und -förderinnen die Lehrkräfte. Ergänzt werden die Unterrichtsinhalte digital durch die Lern-Website Klaro-Labor. Hier finden die Kinder und ihre Eltern Vorschläge für sportliche Aktivitäten, Entspannungsgeschichten und weitere Tipps aus dem Klasse2000-Programm, die sie interaktiv und spielerisch bearbeiten können.
Größter Einzelpate in Bayern
Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. In diesem Jahr belegte Klasse2000 den ersten Platz beim IBK-Preis (Internationale Bodensee-Konferenz) für Gesundheitsförderung und Prävention in der Kategorie „stabil und etabliert“. „Die AOK Bayern fördert zusammen mit den neuen 500 Patenschaften zukünftig mehr als 1.850 Grundschulklassen im Rahmen des Schulprogramms Klasse2000 – damit sind wir nicht nur in Bayern, sondern bundesweit der größte Einzelpate“, so Susanne Hasel. Das Programm startet stets in der ersten und endet nach der vierten Klasse. Pro Grundschule fördert die AOK in Bayern bis zu zwei weitere Klassen. Mit der Patenschaft werden der Einsatz von Gesundheitsförderer oder -förderin, die Entwicklung und Herstellung der Unterrichtsmaterialien plus interaktiven Lern-Website sowie die Organisation des Programms finanziert.
Die Ausschreibungsunterlagen der AOK Bayern stehen im Bewerbungszeitraum (17.09. bis 09.10.) zur Verfügung unter www.klasse2000.de -> Aktuelles -> Fördermöglichkeit für Schulen 2026/27.
Ausstellung, internationale Spezialitäten, Workshop und Lesung laden in Kaufbeuren und Neugablonz zu Begegnung und Austausch ein
Unter dem Motto „Weil Demokratie Vielfalt braucht!“ beteiligt sich Kaufbeuren auch 2026 an der Interkulturellen Woche. Das Programm reicht von ukrainischer Kunst über internationale Gerichte bis hin zu einer interkulturellen Lesung. Die Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“ ist bereits seit dem 11. September zu sehen, weitere Veranstaltungen folgen im September und Oktober.
Ukrainische Bauernmalerei in Kaufbeuren
Noch bis zum 5. Oktober 2026 wird die Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“ gezeigt. Die Werke sind in den Schaufenstern in der Ludwigstraße 51 sowie im Generationenhaus, Hafenmarkt 6–8, zu sehen.
Wer selbst kreativ werden möchte, hat am Freitag, 25. September, Gelegenheit dazu. Um 17 Uhr beginnt im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7, ein Workshop zur ukrainischen Bauernmalerei. Unter Anleitung können die Teilnehmenden ein eigenes Kunstwerk gestalten. Die Materialkosten betragen 3 Euro. Eine Anmeldung unter post@integrationslotsen-kf.de ist erforderlich.
„Zelt der Kulturen“ an den Wochenmärkten
Kulinarische Begegnungen stehen beim „Zelt der Kulturen“ im Mittelpunkt. Am Donnerstag, 24. September, ist es von 9 bis 13 Uhr neben dem Wochenmarkt in Kaufbeuren zu finden. Besucherinnen und Besucher können internationale Gerichte probieren und sich informieren.
Am Samstag, 26. September, macht das „Zelt der Kulturen“ von 8 bis 12.30 Uhr neben dem Wochenmarkt in Neugablonz Station. Auch dort werden internationale Gerichte angeboten und Informationen bereitgestellt.
Interkulturelle Lesung im Oktober
Den Abschluss des im Flyer angekündigten Programms bildet am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr eine interkulturelle Lesung aus dem Buch von Sima Samer „Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss“. Gelesen wird von der deutschen Übersetzerin Elvira Bittner. Die Veranstaltung findet im Matthias-Lauber-Haus statt, der Eintritt ist frei.
Das Programm im Überblick
11. September bis 5. Oktober 2026:
Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“
In den Schaufenstern in der Ludwigstraße 51 und im Generationenhaus, Hafenmarkt 6–8.
Donnerstag, 24. September 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr:
„Zelt der Kulturen“ neben dem Wochenmarkt in Kaufbeuren
Probieren Sie internationale Gerichte und informieren Sie sich.
Freitag, 25. September 2026, 17:00 Uhr:
Workshop Ukrainische Bauernmalerei
Stellen Sie selbst unter Anleitung ein Kunstwerk her.
Materialkosten: 3 Euro
Anmeldung unter post@integrationslotsen-kf.de erforderlich
Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7.
Samstag, 26. September 2026, 8:00 bis 12:30 Uhr:
„Zelt der Kulturen“ neben dem Wochenmarkt in Neugablonz
Probieren Sie internationale Gerichte und informieren Sie sich.
Freitag, 23. Oktober 2026, 18:00 Uhr:
Interkulturelle Lesung aus dem Buch von Sima Samer „Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss“.
Gelesen von der deutschen Übersetzerin Elvira Bittner.
Matthias-Lauber-Haus
Eintritt frei.
Der Partner des Weltladens, das Starfish Project in Ostasien, bietet Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, durch Schulungen, faire Beschäftigung und ganzheitliche Unterstützung, neue Lebens- und Berufschancen.
Seit 2006 entstanden Ausbildungs- und Arbeitsstellen nicht nur in der Produktion, sondern auch in Tätigkeitsfeldern wie Design, Fotografie und Management. Dies wird mit der Herstellung und dem Verkauf von Schmuck finanziert. Der Schmuck ist hypoallergen, blei- und cadmiumfrei mit einem Nickelanteil von weniger als 0,01%. .
von links: HWK Präsident Hans-Peter Rauch und Kreishandwerksmeisterin Sandra Gareiß. Foto: Robert Fischer-Briechle
Erste Kreishandwerksmeisterin im Bereich der Handwerkskammer für Schwaben – nach 22 Jahren übergibt Robert Klauer das Amt
Ein historischer Moment für das Handwerk im Ostallgäu und in ganz Schwaben: Sandra Gareiß ist die erste Frau, die im Bereich der Handwerkskammer für Schwaben das Amt der Kreishandwerksmeisterin übernimmt. Nach 22 Jahren an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren gibt Robert Klauer das Amt ab und übergibt die Verantwortung an eine Frau, die das Handwerk seit Jahrzehnten kennt und mitgestaltet.
Mit der Wahl von Sandra Gareiß bekommt die Kreishandwerkerschaft nicht nur ein neues Gesicht, sondern auch ein starkes Zeichen für Frauenpower im Handwerk. Die neue Kreishandwerksmeisterin steht für Erfahrung, Engagement und einen Wandel, der längst auch im Handwerk angekommen ist. Gareiß ist in der Region keine Unbekannte. Mehr als 20 Jahre stand sie als Obermeisterin an der Spitze der Friseurinnung Ostallgäu. Sie kennt damit die Arbeit der Innungen, die Herausforderungen der Betriebe und die Strukturen der Handwerkskammer aus eigener langjähriger Erfahrung.
Ihre Wahl ist deshalb weit mehr als ein Wechsel an der Spitze. Sie ist ein Zeichen dafür, dass sich das Handwerk verändert – ohne dabei seine Traditionen aufzugeben. Frauen übernehmen Verantwortung, gestalten mit und stehen zunehmend auch an der Spitze handwerklicher Organisationen.
Ein starkes Signal für das Ostallgäu
Gerade für die Region Ostallgäu und Kaufbeuren ist die Wahl von Sandra Gareiß ein besonderer Schritt. Über Jahrzehnte waren Führungspositionen im Handwerk überwiegend männlich geprägt. Nun übernimmt erstmals eine Frau im Bereich der HWK Schwaben das Amt einer Kreishandwerksmeisterin. Dabei bringt Gareiß nicht nur die notwendige Erfahrung mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anliegen der Handwerksbetriebe. Ihre langjährige Tätigkeit als Obermeisterin hat sie ebenso geprägt wie ihr Engagement in der Vollversammlung der Handwerkskammer.
Mit ihrer Wahl verbindet sich damit die Hoffnung auf neue Impulse, neue Perspektiven und eine moderne Interessenvertretung des Handwerks. Das Ostallgäu zeigt: Handwerk hat Zukunft – und diese Zukunft wird auch von Frauen gestaltet.
Nach 22 Jahren: Robert Klauer übergibt das Amt
Mit der Wahl von Sandra Gareiß geht gleichzeitig eine außergewöhnlich lange Amtszeit zu Ende. 22 Jahre lang stand Robert Klauer an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren. Für Klauer war das Ehrenamt weit mehr als eine Funktion. „Das Handwerk war und ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so beschreibt er seine langjährige Verbundenheit mit der Branche. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2004 hat Klauer die Entwicklung des regionalen Handwerks entscheidend mitgeprägt. Eines seiner wichtigen Projekte war die Einrichtung der Außenstelle der HWK in Kaufbeuren, die er gemeinsam mit der Kammer auf den Weg brachte.
Auch über die Kreishandwerkerschaft hinaus engagierte sich Klauer über viele Jahre für das Handwerk. 20 Jahre gehörte er der Vollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben an. Seit 2003 steht er zudem als Obermeister an der Spitze der Bauinnung Kaufbeuren. Eine besondere Rolle spielte die Fusion der Kreishandwerkerschaften Füssen und Kaufbeuren im Jahr 2019. Klauer gehörte zu den treibenden Kräften hinter dem Zusammenschluss und setzte sich maßgeblich dafür ein, die beiden Organisationen zusammenzuführen. Darüber hinaus ist Klauer Vorsitzender der Stiftung Haus des Handwerks.
Goldene Ehrennadel als besondere Würdigung
Wie hoch sein jahrzehntelanges Engagement geschätzt wird, zeigte sich erst im März dieses Jahres: Robert Klauer wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer für Schwaben ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung der HWK Schwaben und wird nur in besonderen Fällen verliehen. Sie würdigte Klauers jahrzehntelangen Einsatz für das Handwerk und seine besonderen Verdienste um die berufliche Organisation.
Nun übergibt er den Staffelstab – allerdings nicht vollständig. Klauer bleibt der Kreishandwerkerschaft als stellvertretender Kreishandwerksmeister erhalten und wird das neue Führungsteam weiterhin unterstützen. Auch Alfred Jörg, der bereits im Januar zum zweiten Stellvertreter gewählt wurde, bleibt Teil der Führung.
Ein Staffelstab für die Zukunft
Damit treffen bei der Kreishandwerkerschaft Vergangenheit, Erfahrung und Zukunft aufeinander: 22 Jahre Robert Klauer gehen zu Ende – und mit Sandra Gareiß beginnt gleichzeitig ein neues Kapitel. Für Klauer ist die Nachfolge gut gewählt. „Sandra Gareiß weiß, wie das Handwerk funktioniert“, ist er überzeugt.
Und so ist die Übergabe mehr als ein Abschied. Sie ist ein Wechsel mit Symbolkraft. Ein erfahrener Handwerker übergibt das Steuer an eine erfahrene Handwerkerin. Die Tradition bleibt – doch an der Spitze steht künftig eine Frau. Sandra Gareiß schreibt damit Handwerksgeschichte in Schwaben. Und das Ostallgäu setzt ein deutliches Zeichen: Frauenpower gehört zum Handwerk – und zur Zukunft des Handwerks.
Neun Einsatzkräfte rücken am frühen Montagmorgen zu einer technischen Hilfeleistung aus
KAUFBEUREN. Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Montag, 14. September 2026, um 04:14 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Neue Gasse alarmiert. Im Erdgeschoss eines Gebäudes lief Wasser aus der Fehldecke. Die Einsatzkräfte nahmen das ausgetretene Wasser mit einem Wassersauger auf. Um den Fehlboden zu entlasten, öffnete die Feuerwehr diesen an mehreren Stellen. Den Strom hatten die Eigentümer bereits selbst abgestellt. Sie wurden von der Feuerwehr darauf hingewiesen, diesen nicht eigenständig wieder einzuschalten. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Gebäude an die Eigentümer übergeben. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und zehn Minuten.
Neun Einsatzkräfte waren mit einem Löschgruppenfahrzeug (LF 1/43/1) und einem Rüstwagen (RW 1/61/1) vor Ort.
Die Polizei war in Kaufbeuren bei mehreren Vorfällen im Einsatz – unter anderem kontrollierte die Kontrollgruppe Poser/Tuner zahlreiche Fahrzeuge. Zudem werden nach zwei Unfallfluchten Zeugen gesucht
Kontrollgruppe Poser/Tuner kontrolliert in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Die Kontrollgruppe Poser/Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West kontrollierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich Kaufbeuren. Der Fokus lag erneut auf technisch veränderten Fahrzeugen sowie auffälligem Fahrverhalten mit unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung. Gegen 17:20 Uhr fiel den Beamten zunächst ein 18-jähriger Pkw-Fahrer auf der B16 zwischen Mindelheim und Kaufbeuren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Da sich der Fahrer noch in der Probezeit befindet, erwartet ihn neben einem Bußgeld im dreistelligen Bereich sowohl ein Fahrverbot als auch eine Verlängerung der Probezeit. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde wird ebenfalls in Kenntnis gesetzt.
Im Zuge der Kontrollen technisch veränderter Fahrzeuge fielen den Beamten im Stadtgebiet Kaufbeuren vier Pkw auf. Die Veränderungen reichten von Softwaremanipulationen und nicht eingetragenen Anbauteilen bis hin zu manipulierten Abgasanlagen. Bei allen Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Zwei Fahrzeuge stellten die Beamten vor Ort sicher und führten sie zur technischen Überprüfung einem unabhängigen Gutachter zu. Bei allen betroffenen Fahrzeugen werden die zuständigen Zulassungsstellen über den Sachverhalt informiert.
Lautstarkes Aufheulen der Motoren hat Konsequenzen
Im Laufe der Nacht fielen den Beamten zudem vier Fahrzeugführer im Alter zwischen 21 und 35 Jahren aufgrund ihres Fahrverhaltens im Stadtgebiet Kaufbeuren auf. Sie ließen innerorts ihre Motoren lautstark aufheulen und sorgten damit für eine deutliche Abgas- und Lärmbelästigung. Drei Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld im unteren dreistelligen Bereich. Ein 35-Jähriger muss aufgrund wiederholten Fahrverhaltens innerhalb weniger Wochen mit einer Verdopplung des Bußgeldes und einem Bericht an die Führerscheinstelle rechnen. Diese Art der übermäßigen Abgas- und Lärmbelästigung sei insbesondere für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer gerade zur Nachtzeit nicht zumutbar, weshalb die Kontrollgruppe Poser/Tuner regelmäßig eingreife, so die Polizei. (APS Memmingen/KGPT)
Geparkter Pkw in der Proschwitzer Straße beschädigt
KAUFBEUREN. Am 12. September 2026 zwischen 09:30 Uhr und 09:50 Uhr wurde in der Proschwitzer Straße ein geparkter Pkw durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher beschädigt. Betroffen war der hintere linke Kotflügel. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder den Unfall bei der Polizei zu melden. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum bislang unbekannten Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Zweite Unfallflucht in der Hüttenstraße – Zeugen gesucht
KAUFBEUREN. Am Samstagvormittag zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Unfallverursacher einen geparkten Pkw in der Hüttenstraße 10. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Bei dem Verkehrsunfall wurde das Heck des Fahrzeugs beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Aggressiver Ladendieb greift nach Dienstwaffe eines Polizeibeamten
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag wurde eine Streife der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu einem Einkaufszentrum in Kaufbeuren gerufen. Anlass war ein aggressiver männlicher Ladendieb, der die Angabe seiner Personalien verweigerte. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv. Da er seine Personalien nicht angab und den polizeilichen Maßnahmen nicht Folge leistete, sollte er zur Identitätsfeststellung durchsucht werden. Dagegen setzte er sich laut Polizei massiv zur Wehr. Die Beamten mussten ihn zu Boden bringen und fesseln.
Während der Widerstandshandlung griff der Mann nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten. Die Beamten konnten den Angriff unterbinden und den Mann anschließend in Gewahrsam nehmen. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Beide blieben dienstfähig. Gegen den 44-jährigen Deutschen wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der Körperverletzung ermittelt. (PI Kaufbeuren)
Am Donnerstagabend um 19:30 Uhr eröffnet der ESVK daheim gegen Bad Tölz die neue Saison der Oberliga Süd
Am Sonntagabend stand für den ESV Kaufbeuren das letzte Testspiel der Vorbereitung Bei den Erding Gladiators auf dem Programm. Die Wertachstädter mussten dabei auf den verletzten Yannik Burghart sowie auf dem gesperrten Max Oswald verzichten. Dazu war Jan-Luca Augst für die eigene U20 Mannschaft im Einsatz.
Der ESV Kaufbeuren startet gut und hat gleich zu Beginn große Chancen. Danach ist das Spiel relativ ausgeglichen. Die Joker gehen dann jedoch in der 6. Minute mit 0:1 in Führung. Ein Direktschuss von Tom Schwarz nach Pass von Jere Laaksonen, landet im linken Torwinkel. Direkt danach hat Erding eine schnelle Ausgleichschance, die von Rihards Babulis aber stark vereitelt wird. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. William Eriksson erzielt in der 11. Minute mit einem platzierten Schuss dann aber auch das 0:2. Ein schöner Treffer nach Vorarbeit von Sami Blomqvist. Danach bleibt das Spiel ohne größere Höhepunkte, bietet aber immer wieder die eine oder andere Chance auf beiden Seiten.
Kaufbeuren zeigt zu Beginn des zweiten Drittels eine sehr dominante Leistung. Dann jedoch folgen zwei Strafen innerhalb von zwei Minuten für die Joker, was Erding vier Minuten Powerplay einbringt. Erding kann jedoch erst im zweiten Powerplay Druck aufbauen und Chancen herausspielen. Kaum ist der ESVK dann aber wieder komplett, erhöht Tomas Schwamberger in der 29. Spielminute mit einem Tip-in auf 0:3. Die Zuspiele kamen von Andrew Yogan und Eero Eolo. Auf der anderen Seite erzielt Roman Zap in der 30. Minute, ebenfalls mit einem schönen Tip-in, nach Zuspiel von Buster Larsson das 1:3. Die Joker erhalten dann ein Powerplay, müssen dürfen jedoch nur für eine Minute in Überzahl ran, da dann auch Andrew Yogan auf die Strafbank muss. Im Anschluss haben die Joker zwei sehr gute Torchancen; Sami Blomqvist und William Eriksson scheitern jedoch beide am starken David Zabolotny. Ein weiteres Powerplay (37. Minute) der Allgäuer erweist sich als sehr druckvoll, und Erdings Torhüter David Zabolotny muss mehrfach in höchster Not retten, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. Eine Minute vor dem Ende des Drittels muss auch Max Kislinger auf die Strafbank. Die Oberbayern haben dabei eine gute Chance durch Michal Spacek, der jedoch an Rihards Babulis scheitert und so geht es mit dem Spielstand von 1:3 auch in die Pause.
Im Schlussabschnitt merkte man beiden Mannschaften zunächst an, dass sich die Vorbereitung dem Ende zuneigt, und das Spiel plätscherte eher nur noch vor sich hin. Die Erdinger witterten jedoch in den letzten Minuten noch einmal Morgenluft und zogen das Tempo der Partie an. Daraus resultierten einige gute Wechsel, in denen die Joker arge Probleme hatten, wieder in die Partie zu finden. In der 58. Minute gelang den Hausherren dann der Anschlusstreffer durch Fabian Bassler. Die Joker ihrerseits machten aber durch Andrew Yogan den Deckel auf die Partie. Der US-Amerikaner konnte die Scheibe in der 59. Minute im leeren Gehäuse der Erdinger zum 2:4-Endstand unterbringen, während diese zu diesem Zeitpunkt mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis alles versuchten.
Die Wertachstädter konnten sich somit zum Schluss der Vorbereitung noch einen Sieg holen. Am Donnerstagabend um 19:30 Uhr steht dann bereits die Eröffnung der Oberliga Süd auf dem Programm. Die Joker erwarten dabei die Tölzer Löwen zum Saisonauftakt in der energie schwaben arena. Tickets sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Der größere der beiden modern ausgestatteten Schulungsräume im Internetcafé für Senioren bietet Platz für max. 8 Personen plus Tutor. Foto: ICKF
Anstelle eines Festakts lädt das ICKF zu zwei ganztägigen Vorträgen zum immer wichtiger werdenden Thema KI ein
Seit nunmehr 25 Jahren besteht das Kaufbeurer Internetcafé von Senioren für Senioren, kurz ICKF, eine Einrichtung des Seniorenbeirats, um Menschen ab 50 durch den digitalen Dschungel zu helfen. Anstelle eines Festakts lädt das ICKF zu zwei ganztägigen Vorträgen zum immer wichtiger werdenden Thema KI ein. Der erste findet am Samstag, 19. September 2026 statt: „Künstliche Intelligenz verstehen, Zukunft gestalten“ (1.Teil von 09:30-12:00 Uhr, 2.Teil von 13:30-16:00 Uhr). Als weiterer zweiteiliger Vortrag ist am 07.11. „Wahrheit oder Täuschung? KI und die Herausforderungen der sozialen Medien“ vorgesehen. Über die Hanns Seidel Stiftung (HSS) konnte Matthias J. Lange als Referent gewonnen werden, der bereits vor 2 Jahren im ICKF zu KI gesprochen hatte. Für beide Vorträge liegen im ICKF während der Öffnungszeiten Anmeldelisten aus.
Und an beiden Tagen lädt das Internetcafé für Senioren von 9 bis 16 Uhr auch wieder ein zum beliebten „Tag der offenen Tür“. Unsere versierten Tutoren stehen Ihnen bei Fragen rund um PC, Laptop oder Smartphone mit hilfreichen Tipps und Anregungen zur Verfügung – an diesen Tagen kostenlos. Dazu können Sie außerdem eine Tasse Kaffee, Brezen oder Kuchen genießen.
Das Team vom Internetcafé freut sich auf einen zahlreichen Besuch von Interessenten. Gleichzeitig haben Sie Gelegenheit, sich zu einem unserer Workshops anzumelden. Das aktuelle Angebot finden Sie unter https://internetcafe.kaufbeuren.de.
Vorfreude auf einen besonderen Musicalnachmittag: Kinder, Familien und ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ vor dem Festspielhaus Neuschwanstein. Die Einladung zu „Cinderella“ schenkte den Gästen nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch wertvolle gemeinsame Erinnerungen. Foto: Nächstenliebe in Aktion
Das Festspielhaus Neuschwanstein lud von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ begleitete Familien mit Migrationsgeschichte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu zwei kostenlosen Vorstellungen des Familienmusicals „Cinderella“ ein.
Was im vergangenen Jahr mit einer herzlichen Zusage begann, wurde in diesem Sommer Wirklichkeit: Am 22. und 29. August 2026 waren insgesamt 48 von der Stiftung Nächstenliebe in Aktion begleitete Menschen – Familien mit Migrationsgeschichte sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – zu einem kostenlosen Besuch des Familienmusicals „Cinderella“ im Festspielhaus Neuschwanstein eingeladen.
Die Einladung kam erneut von der Geschäftsführerin des Festspielhauses, Birgit Karle. Bereits nach dem gemeinsamen Besuch des Musicals „Der Geist der Weihnacht“ im vergangenen Jahr hatte sie angesichts der großen Begeisterung der Kinder spontan versprochen, die Gruppe im Sommer zu „Cinderella“ wieder einzuladen.
Schon die besondere Lage des Festspielhauses direkt am Forggensee macht einen Besuch zu einem Erlebnis. Im Theatersaal wartete dann eine märchenhafte Welt auf die Kinder und Erwachsenen: „Cinderella“ erzählt die bekannte Geschichte von Ella, Prinz André und dem verlorenen Schuh als großes Familienmusical. Das Festspielhaus beschreibt die Inszenierung als „magisch – romantisch – faszinierend“. Die Musik stammt von Ephraim Peise, das Buch von Benjamin Sahler.
Mit Musik, Tanz, fantasievollen Kostümen und eindrucksvollen Bühnenbildern nahm die Aufführung die Gäste für einige Stunden mit in eine Welt voller Hoffnung, Träume und überraschender Wendungen. Gerade für die Kinder war es bewegend zu erleben, wie aus einer vertrauten Märchengeschichte ein großes Bühnenerlebnis wird.
Für die Stiftung bedeutet eine solche Einladung jedoch weit mehr als einen schönen Ausflug. Viele der von ihr begleiteten Familien haben ihre Heimat verlassen müssen und bauen sich in Deutschland ein neues Leben auf. Neben Sprachförderung, Unterstützung im Alltag und ganz praktischer Hilfe gehört für uns auch gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe zu einem guten Ankommen.
Gemeinsame Erlebnisse können dabei Brücken bauen. Wenn Kinder und Eltern zusammen mit ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern staunen, lachen und sich von einer Geschichte berühren lassen, treten Herkunft, Sprachkenntnisse und die Herausforderungen des Alltags für einige Stunden in den Hintergrund. Es entstehen gemeinsame Erinnerungen – und manchmal sind gerade solche Erinnerungen ein wichtiger Teil davon, sich in einer neuen Heimat zuhause zu fühlen.
Besonders erfreulich war, dass die Einladung auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern galt, die die Arbeit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ mit großem Engagement unterstützen. Sie schenken ihre Zeit, begleiten Familien, helfen bei alltäglichen Fragen, übernehmen Fahrdienste und stehen Menschen ganz praktisch zur Seite. Dieses verlässliche ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Grundlage für viele Angebote und Aktivitäten der Stiftung. Der gemeinsame Besuch des Musicals war daher nicht nur ein besonderes Erlebnis, sondern zugleich ein herzliches Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung für ihren Einsatz.
„Wir sind Birgit Karle und dem gesamten Team des Festspielhauses Neuschwanstein außerordentlich dankbar“, sagt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“. „48 Menschen zu zwei Vorstellungen einzuladen, ist eine sehr großzügige Geste. Besonders berührt uns, dass aus der spontanen Zusage im vergangenen Jahr ein Versprechen wurde, das nun tatsächlich eingelöst worden ist. Für viele unserer Kinder und Familien sind solche Erlebnisse keineswegs selbstverständlich.“
Die beiden Nachmittage werden deshalb sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Unser herzlicher Dank gilt auch Frau Renate Böck sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Festspielhauses Neuschwanstein, die diese besonderen Erlebnisse ermöglicht haben.
Der Wochenmarkt in Neugablonz. Foto: Deutsche_Marktgilde
Kaffee, Kuchen und kleine Überraschungen zum Feuerwehrfest
Am Samstag, den 19. September 2026, wird es auf dem Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz besonders gesellig. Parallel zum Feuerwehrfest, das direkt neben dem Wochenmarkt auf dem Bürgerplatz stattfindet, lädt das Marktteam zu einer kleinen Aktion ein. Von 9 bis 12:30 Uhr können die Besucher ihren Markteinkauf mit einer gemütlichen Kaffeepause verbinden.
Am Kaffee-und-Kuchen-Stand des Wochenmarktes gibt es neben süßen Leckereien und Kaffee auch kleine Überraschungen. Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Malbücher von „Treffpunkt Wochenmarkt“ und passende Grillzangen werden an die Marktbesucher ausgegeben. Das Feuerwehrfest sorgt zeitgleich direkt neben dem Wochenmarkt für zusätzliche Unterhaltung. Ab 9 Uhr beginnt das Fest, begleitet von Musik des Musikvereins Neugablonz.
„Das Feuerwehrfest und unser Wochenmarkt ergänzen sich an diesem Samstag wunderbar. Während nebenan das Fest stattfindet, möchten wir unseren Marktbesuchern mit Kaffee, Kuchen und kleinen Überraschungen ebenfalls einen schönen Markttag bereiten“, sagt Andreas Meddeb, Niederlassungsleiter der Deutschen Marktgilde.
Der Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz findet jeden Samstag von 7:30 bis 12:30 Uhr auf dem Bürgerplatz statt. Die Besucher erwartet ein breites Sortiment an frischen Lebensmitteln, saisonalen Produkten und regionalen Spezialitäten sowie persönliche Beratung durch die Beschicker.
Weitere Informationen zu den Wochenmärkten in Kaufbeuren
von links: Bernhard Pohl (MdL), Karlheinz Peukert ( geschäftsführender Vorstand ESV Kaufbeuren e.V.). Foto: Claus Tenambergen
Pohl: Das Eishockey in Kaufbeuren war mir immer eine Herzensangelegenheit
40 Jahre Mitglied beim ESV Kaufbeuren waren Anlass für die Übergabe einer Urkunde und eines Präsents seitens der Geschäftsführung des Eissportvereins Kaufbeuren. Die Übergabe erfolgte durch den geschäftsführenden Vorstand des ESV Kaufbeuren, Karlheinz Peukert in der energie schwaben arena.
Bernhard Pohl hat von 1995 bis 2006, nach der Pleite der Adler, den ESVK als Präsident finanziell wieder auf die Beine gestellt und durch die Krise geführt. Nach einer sportlichen und finanziellen Talfahrt gelang dem ESVK der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2002.
Im Jahr 2006 wurde Pohl zum Ehrenmitglied ernannt. Seither verfolgt er die Spiele des ESVK mit großem Interesse und fachkundigem Blick. „Ich wünsche dem ESVK nach der bitteren Saison im vergangenen Jahr, dass auch jetzt wieder der Umschwung gelingen wird und ein Wiederaufstieg in die DEL 2 zeitnah geschafft wird, denn hier gehört der Verein hin. Die Weichen sind gestellt. Viel Erfolg!“, hofft Pohl auf die kommende Saison.
Das Bremssystem gehört zu den essenziellsten Sicherheitskomponenten jedes Fahrzeugs. Im Allgäu stehen die verbauten Verschleißteile vor ganz spezifischen Herausforderungen: Das hügelige Terrain der Region, schnelle Temperaturwechsel sowie der ständige Stop-and-Go-Verkehr im Stadtgebiet von Kaufbeuren – etwa entlang der Neugablonzer Straße oder rund um den Plärrer – belasten das Material immens. Wenn die Bremsleistung spürbar nachlässt, quietschende Geräusche beim Anhalten auftreten oder das Pedal unpräzise reagiert, ist schnelles Handeln gefragt. Um die volle Frequenz und maximale Verzögerung bei jeder Witterung zu gewährleisten, empfiehlt sich die Wahl passender Bremsbeläge von autoteiledirekt.de, die exakt auf die Spezifikationen des jeweiligen Fahrzeugherstellers abgestimmt sind.
Regionale Wetterdaten und Statistiken zur Verkehrssicherheit zeigen, dass Umweltfaktoren wie Streusalz im Allgäuer Winter und extrem heiße Sommerasphalte den Verschleiß am Fahrwerk spürbar beschleunigen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Voralpenland und plötzliche Frostwechsel bildet sich auf den Bremsscheiben rasch Flugrost, der sich wie Schmirgelpapier in den Belag frisst. Bei Hauptuntersuchungen durch TÜV und DEKRA zählen Mängel an den Bremsen regelmäßig zu den häufigsten Ursachen für das Nichterreichen der Plakette – bundesweit fällt beinahe jedes fünfte Fahrzeug bei der ersten Inspektion wegen Mängeln an der Bremsanlage oder den Achsaufhängungen durch. Zudem belegen Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dass im Voralpenland pro Wintersaison über 40 Frost-Tau-Wechselstunden registriert werden; diese ständigen Temperatursprünge im Verbund mit Lauge verursachen Mikrofrakturen in der Belagstruktur. Ein rechtzeitiger Austausch schützt nicht nur vor Folgeschäden an den Bremssätteln, sondern garantiert auch auf steilen Gefällstrecken im Umland jederzeit einen kurzen Bremsweg.
Warum das regionale Fahrprofil im Allgäu den Belagverschleiß beschleunigt
Das Wechselspiel aus Stadtverkehr, Bundesstraßen wie der B12 und bergigen Streckenabschnitten stellt den Reibwert der Bremsbeläge auf eine harte Probe. Telemetriedaten aus dem städtischen Pendlerverkehr belegen, dass Autofahrer im Stop-and-Go-Betrieb bis zu 60-mal pro zehn Kilometer das Bremspedal betätigen – fast dreimal so häufig wie auf freien Überlandstrecken.
Die Hauptursachen für den erhöhten Materialabrieb im Allgäuer Terrain umfassen:
Erhöhte Abnutzung durch Stop-and-Go: Häufiges Abbremsen an Ampeln und Kreisverkehren verhindert das Abkühlen der Bremsanlage. Die Hitze staut sich im Radhaus, was zu einer schnelleren Aushärtung des Reibbelags führt.
Thermische Überlastung bei Bergabfahrten: Wer auf längeren Gefällstrecken im Allgäu dauerhaft auf der Bremse steht, provoziert sogenanntes Verglasen. Bereits ab Temperaturen von ca. 300 °C beginnen die Bindemittel im Belag zu schmelzen und bilden eine spiegelglatte Oberfläche mit drastisch reduziertem Grip.
Winterliche Salzlaugen und Feuchtigkeit: Auf den Straßen im Ostallgäu werden pro Jahr durchschnittlich mehrere Tausend Tonnen Streusalz ausgebracht. Das Salz lagert sich in den Führungsnuten der Beläge ab, was zu Korrosion an den Trägerplatten und zum Verkanten der Beläge im Sattel führt.
Wichtige Warnzeichen für verschlissene Bremsbeläge
Das Fahrzeug signalisiert rechtzeitig, wann das Material der Reibbeläge die kritische Mindeststärke erreicht hat:
Kratzende oder schabende Geräusche: Ein metallisches Geräusch beim Betätigen des Pedals deutet darauf hin, dass die Reibschicht komplett abgetragen ist und die Trägerplatte direkt auf der Bremsscheibe reibt.
Pulsieren im Bremspedal: Wird beim Verzögern eine Unruhe im Fußraum oder im Lenkrad spürbar, hat sich der Belag durch punktuelle Überhitzung ungleichmäßig auf der Scheibe abgebrannt oder die Bremsscheibe hat sich verzogen.
Aufleuchten der Verschleißanzeige: Moderne Fahrzeuge verfügen über elektrische Sensoren im Belag, die ab einer Restbelagstärke von ca. 2 bis 3 Millimetern eine Warnmeldung im Cockpit auslösen.
Längerer Pedalweg: Muss das Bremspedal ungewöhnlich weit durchgetreten werden, um eine Verzögerung zu erreichen, kann dies auf extrem dünne Beläge oder überhitzte Bremsflüssigkeit mit Dampfblasenbildung hinweisen.
Fachgerechter Einbau und Pflege für maximale Lebensdauer
Damit die neuen Komponenten dauerhaft leise und effektiv arbeiten, müssen beim Wechsel einige handwerkliche Grundregeln beachtet werden. Physikalische Tests zeigen, dass eine unzureichend gereinigte Bremsanlage die Lebensdauer neuer Beläge um bis zu 30 % verkürzen kann.
Vor dem Einsetzen der neuen Teile ist der Bremssattelträger gründlich von Bremsstaub, Rost und Schmutz zu reinigen. Die Führungsflächen der Belaglaschen sollten dünn mit einer hochtemperaturbeständigen, metallfreien Plastilube-Paste bestrichen werden, um Quietschgeräusche zu unterbinden. Nach dem Austausch ist ein korrektes Einfahren unerlässlich: Auf den ersten 200 Kilometern sollten Vollbremsungen vermieden werden, damit sich die Oberflächen von Scheibe und Belag ohne thermischen Schock gleichmäßig aneinander anpassen können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange halten Bremsbeläge im Schnitt bei gemischter Fahrweise?
Je nach Fahrstil und Streckenprofil halten Beläge an der Vorderachse zwischen 30.000 und 50.000 Kilometern. Da beim Bremsen durch die dynamische Achslastverlagerung bis zu 70 % der Bremskraft auf die Vorderachse wirken, halten die Beläge an der Hinterachse oft bis zu 70.000 Kilometer.
Müssen Bremsbeläge immer paarweise getauscht werden?
Ja, der Austausch muss zwingend achsweise erfolgen. Ein einseitiger Wechsel führt zu ungleicher Bremswirkung, wodurch das Fahrzeug bei einer Gefahrenbremsung zur Seite ausbrechen kann.
Ist die Kennzeichnung ECE R90 für Bremsbeläge in Deutschland Pflicht?
Ja, im Geltungsbereich der EU dürfen nur Beläge verbaut werden, die nach ECE R90 zertifiziert sind. Dies garantiert, dass die Ersatzteile in Leistung, Hitzebeständigkeit und Reibwert max. ±15 % vom Originalteil des Herstellers abweichen.
Das Kunsthaus lädt herzlich zu einem Ausstellungsrundgang am Sonntagnachmittag, den 20. September 2026, ein. Lisa Britzger, künstlerische Leiterin des Kunsthaus Kaufbeuren, führt durch die aktuellen Ausstellungen und erläutert Hintergründe und Konzepte der Projekte von Julia Lübbecke, Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch und Nicola Reiter, Aftərmähdag. Bei Kaffee, Kuchen und persönlichem Austausch klingt der Ausstellungsbesuch gemütlich aus.
Julia Lübbeckes künstlerisch-forschende Projekte nehmen ihren Ausgang meist in Archiven oder Bibliotheken. Aus ihren Recherchen z. B. zur Darstellung feminisierter Arbeit oder über das Recht auf körperliche Selbstbestimmung entstehen skulpturale Installationen und Videoarbeiten.
Nicola Reiter erzählt mit ihrer Rauminstallation Aftərmähdag vom Wandel der Landwirtschaft im Oberallgäu. In Interviews erzählen Landwirt*innen vom Aufhören, vom Weitermachen und von der Entwicklung ihrer Höfe. Ein Recherchetisch mit Referenzen aus Kunst und Wissenschaft gibt Einblick in Hintergründe des Projekts.
Sonntag, 20. September 2026, 15 Uhr
Eintritt 15€ (enthält zudem ein Heißgetränk und ein süßes Gebäck)
Herbstfahrt in die reizvolle Umgebung von Zell am See
Schon fast traditionell nimmt sich die Gemeinschaft der Kaufbeurer Kunstreiter Zeit für einen mehrtägigen Ausflug. Diesmal fiel die Wahl auf Zell am See im Salzburger Land, umgeben von Sehenswürdigkeiten mit klangvollen Namen wie Kaprun, Mooserboden oder dem Kitzsteinhorn. Aber schon die Anreise bot mit dem Königssee einen ersten Höhepunkt.
Bei schönstem Sonnenschein ging es mit einem der vielen Ausflugsboote zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä, jedoch nicht ohne auf halber Strecke dem Echo vom Königssee zu lauschen. Umgeben von den Bergen des Nationalparks Berchtesgaden, hier insbesondere von der mächtigen Watzmann-Ostwand, war den Kunstreitern, vereint mit Hunderten Gleichgesinnter ein einmaliges Erlebnis beschieden. Nach kurzer Busfahrt war das Hotel in Zell am See erreicht, wo schon ein reichhaltiges Buffet wartete.
Am nächsten Tag, das Wetter konnte nicht besser sein, ging es mit den „Gletscher-Jets“ aufs Kitzsteinhorn. Dort oben, in 3029 Metern Höhe, beeindruckte die Sicht auf die mächtigen Gipfel des Nationalparks Hohe Tauern, auf das Steinerne Meer und die Kitzbüheler Alpen. Leider sieht man auch hier – insbesondere an den Schleifspuren im Fels – dass sich der Gletscher mehr und mehr zurückzieht, Teilflächen sind vor weiterer Sonneneinstrahlung mit Folien abgedeckt. Nach ausgiebigen Fotostopps blieb noch Zeit zum Besuch des Städtchens Kaprun mit seinem „charmanten“ Ortskern. So mancher Kunstreiter erinnerte sich in diesem Zusammenhang an reißerische Geschichten und Romane im Zusammenhang mit den Baustellen am Kitzsteinhorn und den Stauseen am Mooserboden. Der war übrigens Ziel des nächsten Tages.
Die Fahrt zu den Hochgebirgsstauseen Mooserboden in über 2.040 Metern Seehöhe ist faszinierend und abenteuerlich, denn es geht spektakulär und eng durch in den Fels gehauene Tunnel, über steile Serpentinen und zwischendurch mit Europas größtem Schrägaufzug, eine steile Felswand hinauf, bis schließlich die gigantische, 107 Meter hohe Mooserboden-Staumauer erreicht wird. Die anschließende gemächliche Rundfahrt mit dem Bummelbähnle rund um den Zeller See ließ den Adrenalinspiegel wieder sinken, den allerdings später am Abend ein gut aufgelegter Musikant wieder erhöhte.
Am letzten Tag schließlich, konnten die Kunstreiter bei einer Schiffsrundfahrt auf dem Zeller See, einen anderen, nicht weniger bemerkenswerten Blick auf die alpine Landschaft und die markanten Berggipfel von See aus auf sich wirken lassen. Leider war damit diese eindrucksvolle Herbstreise zu Ende und es ging zurück nach Kaufbeuren, wo man sich standesgemäß mit einem dreifachen „Kunstreiter HÜH HOTT“ voneinander verabschiedete.
Mit der Übernahme des Privatkundenvertriebs Kaufbeuren-Ostallgäu durch Alexander Stingl ist der Wechsel in der Bereichsleitung des Privatkundenvertriebs der Sparkasse Allgäu komplett vollzogen worden
Bereits im Frühjahr 2026 hat Anna Schönmetzler die Bereichsleitung Privatkunden Kempten-Oberallgäu von Katharina Schaffer übernommen, der die Leitung des Vertriebsmanagements übertragen wurde und die zum 1.9.2026 zur Stellvertretenden Vorständin der Sparkasse ernannt wurde. Schönmetzler und Stingl bringen für ihre neuen Aufgabenbereiche umfassende und langjährige Führungs- und Vertriebserfahrung in der Sparkasse Allgäu mit, zuletzt als Marktbereichsleitungen Kempten-Stadt bzw. Immenstadt.
Stingl folgt auf Rochus Nickl, der nun nach 45 Jahren erfolgreicher Tätigkeit von der Sparkasse mit großem Dank für sein Wirken verabschiedet wurde. Nickl prägte über lange Jahre als Bereichsleiter Privatkunden und Stellvertretendes Vorstandsmitglied den Privatkundenvertrieb der Sparkasse nachhaltig.
Beide neuen Bereichsleitungen eint das Ziel, die persönliche und bedarfsorientierte Kundenberatung weiterhin in den Mittelpunkt zu stellen, neben den umfangreichen digitalen Service- und Vertriebsangeboten. „Unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute zu Recht beides. Kompetente persönliche Beratung und schnelle digitale Lösungen. Wir unseren
Gemeinsam lesen und darüber sprechen ermöglicht der Leseclub der vhs kaufbeuren (Foto: Melanie Deziel / Unsplash)
Eine Kooperation der vhs mit dem Stadtmuseum Kaufbeuren
Ab dem 21.09.2026 lädt die vhs Kaufbeuren gemeinsam mit dem Stadtmuseum zu einem Leseclub ein. Der Leseclub findet einmal monatlich unter der Leitung der Germanistin Hiltrud Tietje statt und umfasst vier Termine pro Trimester. Die Teilnahme ist kostenlos.
Lesen macht Freude – gemeinsam darüber zu sprechen noch mehr. Der Leseclub richtet sich an Literaturinteressierte und Lesebegeisterte, die sich einmal im Monat regelmäßig treffen, um über gemeinsam ausgewählte Bücher ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Leseeindrücken, spannende Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven auf Literatur – in einer offenen und angenehmen Atmosphäre. Im Laufe eines Trimesters liest und diskutiert der Leseclub themengleiche Erzählungen, Romane oder Novellen. Zum Start des Leseclubs wird sich die Gruppe mit dem Motiv des „Reisens“ in der Literatur beschäftigen und beleuchten, welche Folgen das „Reisen“ auf literarische Figuren hat und wie dieses Thema von diversen Autoren gestaltet wurde.
Die ersten drei Treffen finden jeweils am Montagabend in den Räumen der vhs Kaufbeuren statt. Zum Abschluss des Trimesters trifft sich die Gruppe im Stadtmuseum Kaufbeuren zu einer besonderen Gesprächsrunde in der inspirierenden Atmosphäre des kleinen Besprechungsraums auf der Dachterrasse.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich online bzw. telefonisch unter 08341-999690 (Kursnummer: U006-263). Anmeldung online:
Donnerstag, den 17. September, Ligaauftaktspiel in der energie schwaben arena gegen die Tölzer Löwen
Für die Joker steht am Sonntag um 18:00 Uhr das letzte Testspiel der Vorbereitung 2026/2027 auf dem Programm. Dabei geht es für den ESVK zu den Erding Gladiators. Das Spiel bei den Oberbayern ist gleichzeitig auch der einzige Test gegen einen Ligakonkurrenten und bildet den Abschluss der Vorbereitungsphase, bevor es am Donnerstag, den 17. September, um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena zum Ligaauftaktspiel gegen die Tölzer Löwen kommt. Für das erste Heimspiel der Joker in der Oberliga Süd sind aktuell bereits über 2.500 Tickets verkauft, wobei die Sitzplätze schon ausverkauft sind.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind online unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser kann beim Testspiel am Sonntag fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Yannik Burghart, der weiterhin an einer Unterkörperverletzung laboriert, sind aktuell alle Spieler im Eistraining. Dazu gehören auch die zuletzt noch angeschlagenen Verteidiger Max Kislinger und Jan-Luca Augst sowie Stürmer Max Hops, der krankheitsbedingt das Spiel am vergangenen Sonntag gegen den HC Ambri-Piotta verpasste.
Den Livestream zum Spiel in Erding gibt es auf SpradeTV, die Live-Statistiken zum Spiel sind unter deb-online.live zu finden.
Am Dienstag, 19. September 2026, rollt Kaufbeuren wieder für den guten Zweck
Hockey for Hope e. V. und der Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu veranstalten gemeinsam die inzwischen dritte Buron Blade Night. Start und Ziel befinden sich am Tänzelfestplatz. Treffpunkt ist ab 18:30 Uhr, pünktlich um 19:00 Uhr setzt sich das Teilnehmerfeld in Bewegung.
Mitfahren können Inline-Skaterinnen und -Skater ebenso wie Radfahrerinnen und Radfahrer. Beide Gruppen fahren aus Sicherheitsgründen getrennt. Die Buron Blade Night ist ausdrücklich keine Rennveranstaltung. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Bewegen, Spaß und die Unterstützung bedürftiger Kinder und Jugendlicher.
Bei der Strecke setzen die Veranstalter auf die im vergangenen Jahr bewährte Route. Vom Tänzelfestplatz geht es über Buronstraße, Mindelheimer Straße, Josef-Landes-Straße und Neugablonzer Straße zurück zum Ausgangspunkt. Die Runde wird zweimal gefahren. Wer beispielsweise mit jüngeren Kindern unterwegs ist oder nur die halbe Distanz zurücklegen möchte, kann nach der ersten Runde am Tänzelfestplatz aussteigen. Die gleiche Streckenführung wurde bereits bei der Blade Night 2025 gefahren.
Für zusätzliche Sicherheit erhalten Hockey for Hope und der Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu in diesem Jahr erneut fachkundige Unterstützung aus München: Erfahrene Ordnerinnen und Ordner von SkateMunich! e. V. begleiten die Buron Blade Night und helfen dabei, das Teilnehmerfeld zusammenzuhalten und die Veranstaltung entlang der Strecke abzusichern. SkateMunich organisiert auch die Münchner BladeNight und bringt entsprechende Erfahrung mit großen Skate-Veranstaltungen mit.
Die Teilnahme an der Buron Blade Night ist kostenlos. Wer mitfährt, erhält vor Ort gegen eine freiwillige Spende eine Startnummer als sichtbares Zeichen der Unterstützung. Als Spendenhöhe werden 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder empfohlen. Wer mehr geben möchte, darf dies selbstverständlich gerne tun.
Sämtliche Erlöse und Spenden der Veranstaltung kommen bedürftigen Kindern und Jugendlichen zugute. Bereits in den ersten beiden Jahren konnte die Buron Blade Night dabei deutlich wachsen: 2024 kamen 1.640 Euro zusammen, 2025 waren es bereits 2.400 Euro. Mehr als 200 Menschen nahmen im vergangenen Jahr teil.
Auch Unternehmen können die Aktion gezielt unterstützen und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden zur Teilnahme motivieren. Über den Online-Shop von Hockey for Hope lassen sich Startnummern bereits vor der Veranstaltung bestellen und beispielsweise gesammelt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeben. So kann aus der Blade Night ein gemeinsames Firmenevent werden, das Bewegung, Teamgeist und soziales Engagement miteinander verbindet. Die bisherige Planung sieht für die Startnummern im Shop einen festen Betrag von 10 Euro sowie Mengenrabatte vor.
Durch den Termin Ende September bekommt die diesjährige Buron Blade Night einen besonderen Charakter: Während der Veranstaltung geht die Sonne unter und der Zug fährt zunehmend in die Dunkelheit hinein.
Die Veranstalter rufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer deshalb dazu auf, die Blade Night gemeinsam zum Leuchten zu bringen. LED-Ketten, Leuchtbänder, beleuchtete Helme oder Rucksäcke, Reflektoren und andere geeignete Leuchtmittel sind ausdrücklich erwünscht. Je sichtbarer und kreativer, desto besser – natürlich immer so, dass die sichere Teilnahme gewährleistet bleibt.
Für Fahrräder ist bei entsprechender Dunkelheit eine ordnungsgemäße Beleuchtung erforderlich. Allen Teilnehmenden wird ein Helm empfohlen; Skaterinnen und Skater sollten darüber hinaus Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschoner tragen. Auch die bereits vorbereitete Pressemitteilung legt einen besonderen Schwerpunkt auf Beleuchtung und Sichtbarkeit in der Dämmerung.
Hockey for Hope unter den Top 3 beim Bayerischen Social-Media-Award fürs Ehrenamt
Kurz nach der Buron Blade Night steht für Hockey for Hope bereits der nächste besondere Termin an. Der Kaufbeurer Verein ist zum zweiten Mal in Folge für den Bayerischen Social-Media-Award fürs Ehrenamt nominiert. Wie bereits 2025 tritt Hockey for Hope in der Kategorie „Engagementfluencer“ an.
Inzwischen ist bekannt, dass man es unter die drei Finalisten der Kategorie geschafft hat. Damit wird Hockey for Hope am 9. Oktober 2026 mit einer Delegation zur Preisverleihung nach München reisen.
Der Erfolg bedeutet bereits vor der finalen Entscheidung eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Bei der Premiere des Bayerischen Social-Media-Awards 2025 hatte Hockey for Hope in der Kategorie „Engagementfluencer“ den sechsten Platz belegt.
Der Bayerische Social-Media-Award fürs Ehrenamt wird 2026 zum zweiten Mal vergeben. Er ist eine gemeinsame Initiative der Versicherungskammer Stiftung und der lagfa bayern mit ihrem Projekt „digital verein(t)“. Schirmherr ist der Bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring. Mit dem Preis werden Vereine und ehrenamtliche Initiativen ausgezeichnet, die Social Media kreativ und strategisch nutzen, um ehrenamtliches Engagement sichtbar zu machen und neue Menschen für das Mitmachen zu begeistern. Die Kategorie „Engagementfluencer“ ist mit 2.000 Euro dotiert.
Dass Hockey for Hope erneut nominiert wurde und diesmal bereits den Sprung unter die besten drei geschafft hat, zeigt zugleich, welche Rolle digitale Kommunikation inzwischen für ehrenamtliches Engagement spielt. Allein beim Hockey for Hope Cup im Mai hatte der Verein auf seinem Instagram-Account knapp 500.000 Aufrufe. Die sozialen Netzwerke dienen dem Verein nicht nur dazu, über seine Projekte zu berichten, sondern vor allem dazu, Menschen für gemeinsame Aktionen zu erreichen und zur aktiven Unterstützung zu bewegen – wie aktuell zur Buron Blade Night in Kaufbeuren.
Für sechs junge Männer begann diese Woche ein neuer Lebensabschnitt mit einer Ausbildung beim Bau.
Für sechs junge Männer begann diese Woche ein neuer Lebensabschnitt: Fabian und Pablo starten ihre Ausbildung zum Maurer, Timo und Kilian werden Zimmerer, Markus und Nero lernen den Beruf des Baugeräteführers. Alle sechs kannten HÖBEL schon vorher – jeder von ihnen hat das Unternehmen zuvor im Praktikum oder als Helfer erlebt und sich ganz bewusst für die Ausbildung im Familienbetrieb entschieden.
Viel Input am ersten Tag
Geschäftsführer Werner Höbel hieß gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Matthias Reis die neuen Auszubildenden persönlich willkommen. Auch die Leiter der einzelnen Abteilungen ließen es sich nicht nehmen, sich vorzustellen – so bekamen die sechs Azubis von Anfang an ein Gefühl dafür, wer bei HÖBEL wofür steht und an wen sie sich künftig wenden können.
Azubi-Betreuer Michaela und Markus führten die Neuen zunächst in alles ein, was Bürokratie, Berufsschule, Berichtsheft und Wochenberichte betrifft. Dafür bekam jeder Azubi einen Ordner mit allem Wichtigen, zusammen mit einem Beutel voller kleiner Geschenke. Sicherheitsbeauftragter Werner L. übernahm die ebenso wichtige Einweisung in die Arbeitssicherheit – denn bei HÖBEL steht der Schutz der Mitarbeiter an erster Stelle.
Anschließend gab es eine kurze Stärkung: Bei der Brotzeit türmten sich die belegten Semmeln. Wichtiges Learning für die Azubis: Bei HÖBEL darf das Essen nie ausgehen!
Nach der Theorie ging’s durch die Firma
Frisch gestärkt ging’s weiter mit einer Tour durch den Betrieb. Markus und Nadja zeigten den Azubis die Firma von allen Seiten – den Hauptstandort in Immenhofen, die Kiesgruben, den Standort und das Entsorgungscenter in Kaufbeuren sowie ein paar laufende Baustellen. Und es blieb nicht beim Zuschauen: Am Ende der Tour wurden die sechs direkt zu ihren Baustellen gebracht und durften gleich aktiv loslegen.
„Dass alle sechs das Unternehmen schon vor ihrer Ausbildung kannten und sich deshalb für HÖBEL entschieden haben, freut uns ganz besonders, denn es zeigt, dass sie sich bei uns scheinbar wohl und gut aufgehoben fühlen“, erklärt Azubi-Ansprechpartner Markus.
BattleKart und Allianz-Arena: Zusammenwachsen beim Azubi-Ausflug
Damit das Azubi-Team noch besser zusammenwächst, steht schon nächste Woche der große Azubi-Ausflug an. Gemeinsam geht es nach München, wo sich alle Azubis, auch die in späteren Lehrjahren, abseits von Baustelle und Berichtsheft noch besser kennenlernen können. Auf dem Programm stehen eine rasante Runde BattleKart und eine Führung durch die Allianz Arena.
„Wohnraum ist ein Menschenrecht“ – eine Artikelserie über Menschen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu, ihre Schicksale und die Bedeutung eines sicheren Zuhauses. Grafik: KI generiert
Wie ein sicheres Zuhause einer geflüchteten Familie neue Hoffnung und Zukunft schenkte
Als Familie A. mit ihren vier Kindern vor Krieg und Bomben aus Syrien fliehen musste, hatte sie fast alles verloren: ihre Heimat, ihr vertrautes Umfeld, ihre Sicherheit und die Hoffnung auf ein normales Familienleben. In Kaufbeuren fand die Familie zunächst Schutz in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dort hatten sie im Vergleich zu vielen anderen sogar noch Glück: Statt eines einzelnen Zimmers mit Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsbad bekamen sie eine kleine abgeschlossene Wohnung mit 68 Quadratmetern.
Für die Familie war das zunächst ein großer Trost. Endlich ein Ort, an dem sie zusammen sein konnten. Zwar war die Wohnung nur sehr einfach eingerichtet – mit Blechschränken, Stockbetten und schlichten Stahlrohrstühlen –, doch mit Hilfe engagierter Menschen wurde aus der nüchternen Unterkunft Schritt für Schritt etwas Wohnlicheres. Teppiche, Vorhänge und ein Sofa schenkten der Familie ein wenig Wärme und Geborgenheit. Nach allem, was sie erlebt hatte, war das von unschätzbarem Wert.
Doch die Grenzen dieses Lebens auf engem Raum wurden schnell sichtbar. Wegen strenger Brandschutzauflagen in dem Haus, in dem rund 160 Flüchtlinge untergebracht waren, musste die Familie viele dieser persönlichen Dinge wieder entfernen. Schweren Herzens blieb am Ende fast nur die spartanische Grundausstattung zurück. Was andere vielleicht nur als Einrichtungsgegenstände sehen, war für diese Familie viel mehr: ein kleines Stück Würde, ein Versuch, nach Flucht und Angst wieder so etwas wie Zuhause zu spüren.
Mit sechs Personen auf 68 Quadratmetern wurde der Alltag immer belastender. Die Eltern mussten für ihre Integrationskurse lernen, die beiden ältesten Kinder brauchten Ruhe für die Schule, während die kleineren Geschwister in der Enge kaum zur Ruhe kommen konnten. Es gab keinen Rückzugsraum, keinen Ort zum Durchatmen, keinen Platz, an dem man einmal allein sein konnte. Alles spielte sich gleichzeitig auf engstem Raum ab: Lernen, Leben, Hoffen, Verarbeiten.
Besonders schwer wog das für die Kinder. Eine Psychologin stellte fest, dass drei der vier Kinder unter posttraumatischen Belastungsstörungen litten. Krieg und Flucht hatten tiefe Spuren hinterlassen. Die Wohnsituation half nicht dabei, diese Wunden zu heilen – im Gegenteil. Wo Ruhe, Schutz und Geborgenheit fehlen, können Kinder Erlebtes oft kaum verarbeiten.
Als der Vater endlich eine Arbeit fand, begann die Familie mit neuer Hoffnung nach einer eigenen Wohnung zu suchen. Doch der Weg dorthin war steinig. Eine syrische Familie mit vier Kindern – für viele Vermieter war das offenbar schon ein Grund, abzuwinken. Die Suche zog sich hin. Immer wieder standen Vorurteile und der angespannte Wohnungsmarkt zwischen dieser Familie und der Chance auf einen Neuanfang.
Dann kam über den Arbeitskreis Asyl das Angebot für ein Reihenmittelhaus. Die Familie konnte die Miete bezahlen und endlich aus der Unterkunft ausziehen. Dieser Umzug war weit mehr als ein Wohnungswechsel. Er war ein Wendepunkt.
Schon bald zeigte sich, wie sehr ein echtes Zuhause Menschen stabilisieren kann. Die Kinder fanden mehr Ruhe, ihr Zustand besserte sich spürbar. Die älteste Tochter macht inzwischen ihren Abschluss an der Realschule, auch die anderen Kinder besuchen die Realschule. Beide Eltern haben Arbeit gefunden. Die Mutter engagiert sich zusätzlich ehrenamtlich in Projekten des Arbeitskreises Asyl und gibt damit etwas von der Hilfe zurück, die ihre Familie selbst erfahren hat.
Diese Geschichte macht deutlich: Wohnraum ist nicht einfach nur eine Frage von Quadratmetern. Wohnraum bedeutet Schutz, Würde, Entwicklung und Zukunft. Besonders für Kinder kann ein sicheres Zuhause darüber entscheiden, ob sie an Erlebtem zerbrechen – oder ob sie heilen und ihren Weg finden.
—–
Infobox: Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren
Der Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren begleitet und unterstützt Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung beim Ankommen und Einleben in Kaufbeuren. Dabei spielen ehrenamtliches Engagement, persönliche Begegnung und praktische Hilfe im Alltag eine wichtige Rolle.
Wenn Sie für neuzugewanderte Menschen eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei::
Dr. Cornelia Paulus Integrationslotsin und Ehrenamtskoordinatorin Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren Telefon: 08341 9081052 E-Mail: paulus@arbeitskreis-asyl-kaufbeuren.de WEB: www.arbeitskreis-asyl-kaufbeuren.de
Anzeige. Zum Markenjubiläum von LINARA erhalten Privatkunden vom 10. September bis 10. Oktober 2026 einen Preisnachlass von zehn Prozent auf das gesamte Produktsortiment
Seit zehn Jahren tritt der regionale Fachbetrieb unter der Marke LINARA auf. Zuvor war das Unternehmen unter der Marke JOAS Fenster bekannt. Mit der Umfirmierung trennten sich die Wege: LINARA und JOAS sind heute zwei eigenständige und vollständig voneinander unabhängige Unternehmen.
Zum Markenjubiläum von LINARA erhalten Privatkunden vom 10. September bis 10. Oktober 2026 einen Preisnachlass von zehn Prozent auf das gesamte Produktsortiment – von Wintergärten und Terrassendächern über Fenster bis zu Haustüren. Mit der Jubiläumsaktion bedankt sich LINARA bei den Kunden und Partnern aus der Region für das langjährige Vertrauen. Die Unternehmensgeschichte reicht dabei deutlich weiter zurück als die Marke selbst: Im nächsten Jahr 2027 blickt LINARA auf sein 40-jähriges Firmenjubiläum, was noch deutlich größer zelebriert werden soll, verriet das Unternehmen.
Begleitend zur Jubiläumsaktion veranstaltet LINARA ein Gewinnspiel. Als Preis wird ein Wochenende im Familienhotel Löwen in Nesselwang verlost. „Das Gewinnspiel zusätzlich zum Jubiläumsvorteil soll unsere tiefe Verbundenheit zur Region zeigen“, so Marc Pohl, Marketingleiter bei LINARA.
Neue Präventionskurse und Angebote für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene
Das 8sam Yogastudio freut sich, den Start der neuen Präventionskurse nach den Sommerferien bekannt zu geben. Unter der fachkundigen Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger sowie Yogalehrerin Anja Herber haben Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene die Möglichkeit, Yoga neu für sich zu entdecken oder ihre Praxis zu vertiefen.
Die Präventionskurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert. Je nach Krankenkasse können die Kurskosten für einen Präventionskurs bis zu 100 Prozent übernommen werden.
Übersicht der Präventionskurse ab 21. September 2026
Montags, ab 21. September 2026, 17 bis 18.15 Uhr: Hatha Yoga – Einfach Üben mit Stephanie Schönberger Für Anfänger und Wiedereinsteiger.
Montags, ab 21. September 2026, 18.30 bis 19.45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga Deep Dive – Level II mit Stephanie Schönberger Eine intensive Yogastunde für geübte Teilnehmer, die Kraft, Atmung und Bewegungsfluss in Einklang bringen möchten.
Dienstags, ab 22. September 2026, 9 bis 10.15 Uhr: Hatha Yoga – Einfach Üben mit Stephanie Schönberger Ein sanft-dynamischer Start in den Tag mit Asanas, Atemübungen und Meditation. Für Teilnehmende mit etwas Yogaerfahrung.
Donnerstags, ab 24. September 2026, 17.30 bis 18.45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga mit Anja Herber Ein kraftvoller, fließender Vinyasa Flow. Für Praktizierende mit Vorkenntnissen.
Donnerstags, ab 24. September 2026, 19 bis 20.15 Uhr: Hatha Yoga für Anfänger und Wiedereinsteiger mit Anja Herber Du möchtest endlich mit Yoga beginnen oder wieder weitermachen? Dann ist dieser Kurs vielleicht der richtige für dich. Ideal, um mit Yoga zu beginnen oder nach einer Pause wieder einzusteigen. Du lernst Grundlagen, entwickelst ein Bewusstsein für deinen Atem und erlernst einfache Übungen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Freitags, ab 25. September 2026, 8.30 bis 9.45 Uhr: Mit Yoga in den Tag Level II mit Stephanie Schönberger Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, atemfokussierten Praxis.
Sichere dir jetzt deinen Platz in einem der beliebten Präventionskurse und melde dich über den Stundenplan des 8sam Yogastudios an.
Yoga für Unbewegliche
Für alle, die sich bisher vielleicht noch nicht getraut haben, mit Yoga zu beginnen, oder denken, sie seien zu unbeweglich für Yoga, startet am 7. Oktober 2026 außerdem der nächste Kurs „Yoga für Unbewegliche“ bei der erfahrenen Yogalehrerin Alexandra Epple.
Viele Menschen zögern, mit Yoga zu starten, weil sie denken, dass alle anderen bereits super beweglich sind. Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ im 8sam räumt diese Gedanken beiseite. Unter dem Motto „Jeder und Jede kann Yoga üben“ richtet sich der Kurs vor allem an Teilnehmer, die noch nie Yoga praktiziert haben oder sich bisher einfach nicht getraut haben, in einem Yogastudio auf die Yogamatte zu treten.
Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ startet am 7. Oktober 2026, geht über zehn Einheiten bis zum 16. Dezember 2026 und findet immer mittwochs von 17 bis 18.15 Uhr statt.
Ganz neu: „Armin & the stiff boys“
Neu im Angebot ist außerdem „Armin & the stiff boys“ – ein Kurs für Männer, die mit Yoga beginnen möchten, und dies gerne in einer Männerrunde und mit einem Mann als Lehrer tun möchten.
Der Kurs startet am 29. September 2026 und findet immer dienstags von 17.30 bis 18.45 Uhr statt.
Über das 8sam Yogastudio
Das 8sam Yogastudio ist ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in Kaufbeuren. Mit einer Vielzahl von Kursen, offenen Stunden und Workshops für alle Erfahrungsstufen bietet das Studio eine lebendige Gemeinschaft für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen oder gerade erst damit beginnen möchten.
Ausbildungsstart bei mayr® Antriebstechnik: 22 neue Auszubildende haben ihre Laufbahn in sechs verschiedenen Berufszweigen begonnen. Auszubildende stellen rund 10 Prozent der Belegschaft bei mayr®. Foto: Mayr Antriebstechnik / Celina Reichle
22 neue Azubis starten ihre Laufbahn in Mauerstetten
Am 1. September 2026 starteten insgesamt 22 neue Auszubildende bei Mayr Antriebstechnik ins Berufsleben. Diese werden in den kommenden Jahren in den Berufen Industriemechaniker/-in, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker/-in, Technischer Produktdesigner/-in, Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung und Industriekaufmann/-frau ausgebildet. Die Leitgedanken des renommierten Familienunternehmens sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Innovation – sie gelten nicht nur für die Produkte, sondern auch im Hinblick auf die Ausbildung.
mayr® Antriebstechnik setzt in herausfordernden Zeiten ein klares Zeichen: Mit dem Bau der neuen Produktionshalle 9b in Mauerstetten schafft das Familienunternehmen mehr Raum für Automatisierung und moderne Fertigungstechnologien. Das Projekt unterstreicht das Bekenntnis zum Standort im Allgäu und zur langfristigen Entwicklung der Region
Neben Investitionen in die zukunftsorientierte Produktion legt der Betrieb auch großen Wert auf die Entwicklung der eigenen Mitarbeitenden. Die fachlich fundierte Ausbildung wird um weitere Bausteine zur Persönlichkeitsentwicklung und zu Schlüsselqualifikationen ergänzt. “Wir möchten mit dem Konzept ‚Ausbildung mit Tiefe‘ echten Mehrwert für die Jugendlichen bieten“, so Ferdinand Mayr, dem es ein Herzensprojekt ist, auch sich selbst einzubringen. „Wer hat im hektischen Alltag schon Zeit, sich mit sich selbst, seinen Schwächen und Stärken und der gezielten persönlichen Weiterentwicklung zu beschäftigen?“ Hier hat mayr® Antriebstechnik mit externer Unterstützung ein ausbildungsbegleitendes Programm geschaffen, welches persönlich durch den Geschäftsführer Ferdinand Mayr eröffnet und über die Ausbildung hinaus begleitet wird.
Auch die Digitalisierung spielt in der Ausbildung eine zentrale Rolle. Moderne Technik prägt bei mayr® Antriebstechnik nicht nur die Arbeitsplätze und die Fertigung, sondern auch den Ausbildungsalltag. Alle Auszubildenden erhalten für ihre Ausbildung ein eigenes iPads, das sie sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule und für private Zwecke nutzen können. Damit möchte mayr® Antriebstechnik nicht nur modernes Lernen fördern, sondern auch den Jugendlichen einen flexiblen Begleiter zur Verfügung stellen.
Durchschnittlich hat mayr® Antriebstechnik rund 80 Lehrlinge in der Ausbildung. Das entspricht in etwa 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Nach der Ausbildung kann der Betrieb nahezu alle Lehrlinge übernehmen und bietet den jungen Menschen damit langfristig eine sichere Perspektive. Derzeit sind rund 60 Prozent der etwa 750 Beschäftigten in Mauerstetten ehemalige mayr® Auszubildende.
CSD zieht am 12. September durch die Stadt – anschließend Festival im Spitalhof
Der Allgäu Pride Summer 2026 geht in Kaufbeuren auf die Zielgerade. Am Samstag, 12. September, steht mit dem CSD Kaufbeuren einer der zentralen Termine der Veranstaltungsreihe auf dem Programm. Auf eine Demonstration durch die Stadt und die anschließende Kundgebung folgt ein Festival im Spitalhof.
Der Allgäu Pride Summer findet in diesem Jahr vom 1. August bis 13. September statt. Eingerahmt wird das Programm von den CSDs in Kempten und Kaufbeuren. Dazwischen finden im Allgäuer Raum verschiedene queere Veranstaltungen statt.
Demonstration startet am Zollhäuschen
Am Samstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11:45 Uhr am Zollhäuschen in der Schmiedgasse 25. Um 12 Uhr startet dort die Demonstration durch Kaufbeuren. Ziel ist der Spitalhof, wo im Anschluss die Kundgebung stattfindet.
Der CSD soll die LGBTQIA+ Community sichtbar machen und zugleich für Gleichberechtigung, Akzeptanz und ein respektvolles Miteinander eintreten. Veranstalter ist der Allgäu Pride e.V. Der Verein setzt sich dafür ein, queere Lebensrealitäten im Allgäuer Raum sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Austausch zu fördern.
Festival ab 14 Uhr im Spitalhof
Nach Demonstration und Kundgebung geht der Pride-Tag im Spitalhof weiter. Dort beginnt um 14 Uhr das Festival. Der Eintritt ist frei.
Mit Spaß und Freude, Bewegung und Gedächtnis kombinieren, beim Kurs für Senioren
Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Bürgerstiftung Ostallgäu hatten in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat im Jahr 2023 ein Kombinationsprogramm aus Bewegung und Gedächtnis für Kaufbeurer Senioren ins Leben gerufen. Seitdem wird das Angebot begeistert angenommen. Dieser Kurs geht im kommenden Herbst in eine neue Runde und startet am 22.09.2026, in den Räumlichkeiten der AOK, Josef-Landes-Straße 32 in Kaufbeuren. Aufgrund der hohen Nachfrage wird um vorherige Anmeldung im Seniorenbüro unter Tel. 08341/437203 dringend gebeten.
Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren / Blick auf die Dachterasse des Stadtmuseums
Wohltuende Yogastunde mit Julia Molitor
Das Stadtmuseum Kaufbeuren lädt zusammen mit der VHS Kaufbeuren an einem Einzeltermin, am Samstag, dem 26. September 2026 von 10.00 – 11.45 Uhr zu einer wohltuenden Yoga-Stunde unter freiem Himmel auf der Dachterrasse des Museums ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für kurze Zeit in die Geschichte der Stadt einzutauchen.
Die Yogalehrerin Julia Molitor leitet die Kurseinheiten an, in denen Yin Yang Yoga, einer harmonischen Verbindung aus Hatha, Vinyasa und Yin Yoga praktikziert wird. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie gut es tut, Bewegung und Atem in Einklang zu bringen. Im Anschluss geht es entspannt ins Museum. Museumsbegleiterin Barbara Schlichtherle stellt kurzweilig ein besonderes Stück aus der Sammlung vor (Dauer ca. 30 Minuten).
Bei guter Witterung findet die Stunde auf der Dachterrasse des Stadtmuseums, mit einem einmaligen Blick auf den Fünfknopfturm und die Dächer der Altstadt statt. Bei Regen weicht der Kurs in die Volkshochschule Kaufbeuren, Spitaltor 5, Raum 210 aus.
Die Yoga-Stunde ist auch für Anfänger geeignet, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Anmeldung: www.vhs-kaufbeuren.de bzw. 08341/999690 (Kursnummer: G256-263)
Hinweis: Auf dem Dach des Stadtmuseums wohnen fleißige Bienen, die den leckeren Museumshonig, erhältlich im Shop des Stadtmuseums, produzieren. Bisher gab es bei der Nutzung der Dachterrasse dadurch keine Probleme. Bei Bedenken sollte man das aber berücksichtigen.
Hintere Reihe von links: Hans-Otto Schmid, Melanie Hutter, Christine Drysch, Sandra Mangold; mittlere Reihe von links: Michaela Bauschmid (Koordinatorin), Remigius Kirchmaier, Melanie Buchmüller (Koordinatorin), Ulrike Ressel-Satzger, Annett Filser, Barbara Assmus; vordere Reihe von links: Anna-Katharina Mahler, Gabriele Demontis, Claudia Lindenmair, Biagio Mascia / Foto: Sabine Lucke
13 neue Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter starten ihren Dienst bei Blicklicht
Brücken verbinden zwei Ufer, ermöglichen Begegnung und tragen einfach. Jeden. Immer wieder und still.
Mit diesem eindrücklichen Bild wurden kürzlich die neuen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter der gemeinnützigen Organisation Blicklicht von Thorsten Friedrich in ihren Dienst entsendet. Die Feier fand im stimmungsvollen Rahmen des Sommerfestes draußen vor der Momm Villa statt und wurde musikalisch einfühlsam umrahmt von Sabine und Thomas Huth. Im Anschluss klang der besondere Abend bei leckerem Essen, schöner Gemeinschaft und guten Gesprächen aus.
Die neu ausgebildeten Ehrenamtlichen stehen ab sofort schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite – sei es in der ambulanten Begleitung, in Pflegeeinrichtungen, auf Palliativstationen oder im häuslichen Umfeld, sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum. Sie begleiten mit Zeit, offenen Ohren und stillem Mitgefühl – stets in enger Abstimmung mit den hauptamtlichen Fachkräften von Blicklicht.
Die nächste Qualifizierung zur Hospizbegleitung beginnt im Februar 2027. Sie dauert ein halbes Jahr und bereitet intensiv auf die verantwortungsvolle Aufgabe vor. Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und der Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit stehen im Mittelpunkt. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmenden durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen und auf der Palliativstation. Willkommen sind Menschen jeden Alters – mit oder ohne Vorerfahrung. Entscheidend ist die Bereitschaft, anderen in der letzten Lebensphase beizustehen. Interessierte können sich gerne bei Blicklicht unter 08341 9602952 oder info@blicklicht.org melden.
Die Altstadt ist am Samstag, 12. September in der Zeit von 11:30 Uhr bis 13 Uhr für den Verkehr aufgrund einer Versammlung gesperrt.
Betroffen von der Sperrung sind die Sedanstraße, die Kaiser-Max-Straße, das Rosental, die Pfarrgasse, die Ledergasse, der Alleeweg und die Schmiedgasse.
Bild: AOK Kaufbeuren, Carola Proksch Bildunterschrift: Direktor Bernd Ruppert mit Aus- und Fortbildungsleiterin Daniela Altnöder und den neuen Auszubildenden der AOK Direktion Kaufbeu-ren-Ostallgäu
Bewerbung und Karriere per Mausklick
Für viele Jugendliche steht am 1. September der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt an. Auch bei der AOK Bayern beginnen insgesamt 275 Nachwuchskräfte ihre berufliche Zukunft, bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sind es 6 Auszubildende. „Gut ausgebildete AOK-Fachkräfte sichern und stärken nachhaltig unseren Beratungsservice für Versicherte und Firmenkunden, damit bleiben wir erster Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Kranken- und Pflegeversicherung in unserer Region“, betont Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die AOK-Direktion bildet zurzeit insgesamt 13 junge Menschen aus, in ganz Bayern sind es rund 730 künftige Sozialversicherungsfachangestellte. Die Übernahmequote bei der AOK Bayern ist mit 94 Prozent überdurchschnittlich hoch.
Digitale Kompetenzen von Anfang an
„Unsere Arbeitswelt wird immer digitaler, das berücksichtigen wir in Theorie und Praxis“, sagt Daniela Altnöder, Aus- und Fortbildungsleitung der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Um die Beratungs- und Versorgungsangebote der AOK zu nutzen, wünschen sich Versicherte und Arbeitgeber unterschiedliche Zugänge – persönlich, aber auch über digitale Kanäle. So bietet die AOK bei Bedarf ihren Versicherten beispielsweise das sogenannte Online-Büro über eine digitale Plattform an, über die sie ihre Anträge direkt stellen und entsprechende Formulare gemeinsam mit den AOK-Expertinnen und -Experten sofort ausfüllen können.
Bewerbung und Karriere per Mausklick
Auch der erste Schritt zur AOK Bayern bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist bereits digital gestaltet. Interessierte können ihre Unterlagen bequem über ein Online-Portal einreichen und sich direkt auf Ausbildungs- und Studienplätze bewerben. Wer sich für eine Karriere bei der AOK Bayern interessiert, findet Informationen über die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d) oder über das duale Studium „Management in der Gesundheitswirtschaft“ (Bachelor of Science) unter www.aok.de/karriere.
Das Kaufbeurer Zollhäuschen ist Ausgangspunkt der neuen Stadtführung „Von zünftiger Verteidigung und verkauften Mauern“. Foto: Tobias Scheßl/Stadt Kaufbeuren
Rundgang rund um die Stadtmauer. Anmeldung erforderlich
Die Stadtführung „Von zünftiger Verteidigung und verkauften Mauern“ mit Turmführer Peter Köbler erkundet am Freitag, 11. September 2026, um 16 Uhr die historische Kaufbeurer Stadtbefestigung. Der zweistündige Rundgang führt um die gesamte Stadtmauer herum, an den ehemaligen Stadttoren vorbei bis hoch zum Fünfknopfturm und über den Wehrgang bis zum Blasiusturm.
Am Anfang der Führung steht die Besichtigung des Zollhäuschens, ein vor wenigen Jahren aufwendig restauriertes Gebäude und Bestandteil des ehemaligen Stadttores „Kemnater Tor“. Der Weg führt vorbei an versteckten Winkeln und eröffnet neue Perspektiven auf die Fassaden und Straßenzüge. Dabei lüftet Peter Köbler auch Geheimnisse und verrät, was es mit der „Kaufbeurer Reeperbahn“ auf sich hat. Auch für die Kaufbeurer Anlage relevante Daten und Fakten machen in kurzer und knapper Form einen Teil der Führung aus. In dieser Saison ist ein letzter Termin für diese Themenführung am Freitag, den 9. Oktober 2026 vorgesehen.
Die Teilnahme ist für Gäste und Einheimische möglich, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Die Teilnahme kann bei der Tourist Information Kaufbeuren unter Tel. 08341 437-190 oder per E-Mail an tourist-info@kaufbeuren.de gebucht werden. Weitere Informationen zu allen Rundgängen finden Sie direkt auf der Webseite www.kaufbeuren-tourismus.de.
Neue Gesichter, frische Ideen und jede Menge Motivation: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres begrüßt die Stadt Kaufbeuren zehn neue Auszubildende
Sie haben sich für einen beruflichen Einstieg bei der Stadt entschieden und verstärken künftig die verschiedenen städtischen Bereiche.
Ob Verwaltung, Informationstechnologie, der Bauhof oder die städtischen Kindertageseinrichtungen – die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Kaufbeuren sind vielfältig! Neben klassischen Ausbildungsberufen starten auch Nachwuchskräfte im sozialpädagogischen Bereich in ihren neuen Lebensabschnitt. Berufspraktikantinnen und -praktikanten sowie Teilnehmende am sozialpädagogischen Einführungsjahr und angehende Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sammeln dabei wertvolle praktische Erfahrungen auf ihrem Weg zur staatlichen Anerkennung bzw. zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung.
Persönlicher Empfang zum Ausbildungsstart Zum Auftakt wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses willkommen geheißen. Die Personalverantwortlichen der Stadt nutzten die Gelegenheit, die Nachwuchskräfte persönlich willkommen zu heißen und ihnen einen ersten Einblick in die Stadt als Arbeitgeberin sowie ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu geben.
„Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder zehn junge Menschen für eine Ausbildung bei der Stadt Kaufbeuren entschieden haben“, sagte Ausbildungsleiterin Isabell Wittek. „Eine Ausbildung bei der Stadt bedeutet nicht nur einen sicheren und zukunftsorientierten Einstieg ins Berufsleben. Unsere Auszubildenden übernehmen von Anfang an Verantwortung, arbeiten in unterschiedlichen Teams und leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen in unserer Stadt. Ich wünsche allen einen erfolgreichen Start, viele spannende Erfahrungen und natürlich ganz viel Freude bei ihrer Ausbildung.“ Personalreferent Andreas Bauer freute sich, die neuen Auszubildenden im Rathaus begrüßen zu dürfen: „Gut ausgebildete und engagierte Nachwuchskräfte sind für die Zukunft unserer Stadtverwaltung von großer Bedeutung. Deshalb freut es mich besonders, dass wir auch in diesem Jahr wieder jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben ermöglichen können. Mit einer Ausbildung bei der Stadt Kaufbeuren bieten wir jungen Menschen auch vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten.
Gemeinsam gut ankommen Gerade die ersten Tage und Wochen in einem neuen Arbeitsumfeld sind besonders spannend. Deshalb legt die Stadt Kaufbeuren großen Wert darauf, dass sich ihre neuen Auszubildenden von Anfang an gut aufgehoben fühlen. Beim gemeinsamen Auftakt konnten erste Kontakte geknüpft, Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und wichtige Orientierung für die kommende Ausbildungszeit gewonnen werden.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Patensystem: Erfahrene Auszubildende stehen den neuen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Sie kennen die ersten Schritte im Berufsleben aus eigener Erfahrung und wissen, welche Fragen am Anfang auftauchen. So entsteht Unterstützung auf Augenhöhe und aus neuen Kolleginnen und Kollegen wird schnell ein echtes Team.
Ausbildung mit Perspektive Mit ihren vielfältigen Ausbildungs- und Karriereangeboten bietet die Stadt Kaufbeuren jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Praxisnähe, persönliche Entwicklung und gute Zukunftsperspektiven stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Chance, die eigene Stadt aktiv mitzugestalten.
Wer ebenfalls Teil des Teams der Stadt Kaufbeuren werden möchte, findet Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen sowie zu aktuellen Stellenangeboten unter:
Ab dem 1. Oktober 2026 können Eltern ihren Bedarf für einen Betreuungsplatz im kommenden Betreuungsjahr 2027/2028 wieder bequem online anmelden
Die digitale Bedarfsanmeldung ist unter www.kaufbeuren.de/nav/stadt-freizeit/bildung-erziehung/kindertageseinrichtungen möglich. Dort können sich Eltern außerdem über alle Kindertageseinrichtungen unter freier und städtischer Trägerschaft informieren. Unterstützung bei der digitalen Anmeldung bieten die Erklärvideos. Diese führen Schritt für Schritt durch die digitale Bedarfsanmeldung und geben Hilfestellung bei der Registrierung und Anmeldung.
Wer die Einrichtung nicht nur online, sondern auch persönlich kennenlernen möchte, hat dazu beim Tag der offenen Tür am 14. November 2026 Gelegenheit. Nähere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen sowie den jeweiligen Öffnungszeiten können rechtzeitig den lokalen Pressemitteilungen entnommen werden.
Eltern werden gebeten, die digitale Bedarfsanmeldung im Zeitraum 1. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 vorzunehmen. Das Eingangsdatum ist hier nicht ausschlaggebend, sondern lediglich der Zugang in diesem Zeitraum. Anmeldungen nach dem 28. Februar 2027 sind selbstverständlich möglich, werden allerdings nachrangig behandelt.
Auch für Kinder, die bereits eine Kindertageseinrichtung besuchen, gilt: Bei einem Wechsel ist eine neue Anmeldung erforderlich. Das betrifft insbesondere Krippenkinder, die in den Kindergarten wechseln. Auch für den Schulkindergarten und den Hort muss eine neue Bedarfsanmeldung vorgenommen werden. Ein automatischer Übergang erfolgt nicht.
Die Benachrichtigung über einen Platz erhalten die Eltern im Zeitraum 17. März 2027 bis 19. März 2027 ausschließlich online über das Postfach des Bayern-ID-Kontos. Die Annahme des Platzes muss binnen 14 Tagen bestätigt werden. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, wird der Platz weitervermittelt.
Noch ein wichtiger Hinweis: Die Vergabe erfolgt nach den geltenden Aufnahmekriterien. Dabei werden unter anderem die bevorstehende Schulpflicht, der Übergang von der Krippe in den Kindergarten, die Berufstätigkeit der Eltern, Geschwisterkinder und besondere familiäre Notlagen berücksichtigt. Entsprechende Nachweise sind in der Abteilung Kindertagesbetreuung einzureichen. Das Formular zum Nachweis der Berufstätigkeit steht auf der städtischen Webseite im Bereich Kindertageseinrichtungen zum Download bereit.
Ausführliche Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Eltern in den FAQ des Kitaplatzprogramms.
Sollten darüber hinaus Fragen zur Bedarfsanmeldung bestehen oder Unterstützung bei der Registrierung benötigt werden, steht Ihnen die Abteilung Kindertagesbetreuung unter der Hotline 08341/437-9255 von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr oder per Mail unter kinderbetreuung@kaufbeuren.de
Swing, Blues und Latin bei freiem Eintritt ab 18 Uhr im Biergarten
Tiny Schmauch Swing Trio
Freitag, 11.September 2026, 18 Uhr , Biergarten im Jordanpark (KultUrig)
Flori Mayer – Tenorsax, Sopransax, Klarinette
Robert Schilhansl – Gitarre
Tiny Schmauch – Kontrabass, Gesang
Tiny Schmauch spielt und singt mit seinen Mitstreitern Flori Mayer und Robert Schilhansl fein arrangierte Jazz-Standards und Eigenkompositionen. Das Programm des Trios beinhaltet Eigenes, Jazz-Standards aus Swing und Latin sowie Blues in verschiedenen Farben und Formen.
Im Zusammenspiel des Trios entsteht feine Musik, klingen mitreißende Improvisationen- Über viele Jahre ist das Trio gereift und spielt Musik mit viel Gefühl und bringt Emotionen zum klingen.
Filmausschnitt von Gerhard Losher BR 1989, Foto: Isergebirgs-Museum Neugablonz
Zwischen zwei Heimaten: 80 Jahre Neugablonz – 80 Jahre Vertreibung
11. September 2026 ab 17.00 Uhr, Gablonzer Haus, Großer Saal
In drei sehr unterschiedlichen Dokumentarfilmen werden persönliche Schicksale nach der Vertreibung oder Umsiedlung aus der alten Heimat in Nordböhmen und dem erzwungenen Neubeginn gezeigt. Die Filme aus den 70ern, 80ern und dem Jahr 2025 zeigen in spannender Art und Weise wie die Menschen mit ihrem unfreiwilligen Neuanfang umgehen und welche Verbindungen sie zur alten Heimat haben.
Der Eintritt ist frei. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist jedoch eine Zählkarte zu besorgen. Diese kann von Dienstag bis Samstag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr an der Museumskasse abgeholt werden. Die Bestellung von Zählkarten ist während der Öffnungszeiten des Museums auch telefonisch möglich (08341/ 965 018) oder sonst per eMail an verwaltung@isergebirgs-museum.de .
Die Filmsoiree des Isergebirgs-Museums findet in Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und dem Kulturreferat für die böhmischen Länder statt.
17 Uhr »Der Bauernknecht Alois Pöchmann«
Film von Richard Blank (BR 1978, 44 min)
Der Film zeigt das Leben des Bauernknechtes Alois Pöchmann auf einem Hof im Landkreis Illertissen im Unterallgäu. Im Dorf Greimeltshofen ist Pöhlmann der letzte Knecht auf einem Bauernhof. Wer kann, fährt in die Stadt zum Arbeiten, in die Industrie. Pöhlmann ist der Sohn von vertriebenen Bauern aus dem Böhmerwald und fing nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft an, als Knecht zu arbeiten: auf dem Hof der Familie Gossner, die im Nebenerwerb noch eine Dorfwirtschaft betreibt. Wenn er noch einmal auf die Welt käme, sagt er, wäre er selbst gerne Bauer – und nicht nur Knecht.
18 Uhr »Das Licht für die Zukunft«
Film von Lenka Ovčáčková (Světlo pro budoucnost, 2025, 58 min)
Ein poetischer Dokumentarfilm über drei 90-jährige Frauen, die von ihren Erfahrungen während und nach der Vertreibung berichten. Elfriede floh 1945 mit ihren Eltern und Geschwistern nach Österreich. Ewa hatte das Glück, mit Mutter, Schwester und Bruder aus dem Brünner Internierungslager nach Bayern zu entkommen. Emmas Familie wurde zwar nicht aus der Tschechoslowakei vertrieben, aber 1948 aus dem Böhmerwald ins Erzgebirge umgesiedelt, wo Vater und Bruder im Uranbergbau arbeiten mussten.
19.15 Uhr »Neugablonz in Altgablonz«
Film von Gerhard Losher (BR 1989, 45 min)
Als verantwortlicher Redakteur für „Jetzt red i“ stößt der junge Fernsehjournalist Gerhard Losher auf das Phänomen des „Heimwehtourismus“. Mit der Vertriebenenproblematik bisher unvertraut, entschließt er sich, eine Busreise von Neugablonz nach Gablonz an der Neiße mit der Kamera zu begleiten. Es ist Frühsommer 1989 und niemand denkt daran, dass in wenigen Monaten der Eiserne Vorhang verschwinden wird.
Im Anschluss an die Vorführung Filmgespräch mit dem Autor.
Der Vorverkauf für die neue Spielzeit beginnt am Montag, den 07. September. Ab diesem Zeitpunkt können Karten für die ersten Produktionen der kommenden Spielzeit bei allen Vorverkaufsstellen sowie online unter kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de erworben werden.
Das Programm bietet ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Den Auftakt macht „Sommer 87 – Mut. Freundschaft. Widerstand.“ für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren. Ebenfalls für Jugendliche ab 12 Jahren ist das Gastspiel „Tell me why“ der Kammerspiele München im Programm.
Für jüngere Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher gibt es „Frau Lavendel – Ein Gruselspaß für Mutige mit Gänsehautgarantie“ ab 7 Jahren sowie „Siri und die Eismeerpiraten“, eine herzerwärmende Geschichte mit Live-Sound für Kinder ab 8 Jahren. Eine besondere vorweihnachtliche Überraschung erwartet das Publikum ab 6 Jahren mit „Die wirklich wahre Geschichte vom Kaufbeurer Engele“.
Zur Weihnachtszeit darf außerdem ein ganz besonderes Stück nicht fehlen: „Ox und Esel“, das Kultstück zur Weihnachtszeit, ist ebenfalls für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 6 Jahren geeignet.
Mit diesem vielfältigen Programm startet die neue Spielzeit und lädt große und kleine Theaterbegeisterte dazu ein, besondere Geschichten und unvergessliche Theatermomente zu erleben. Der Vorverkauf beginnt am Montag, den 07. September, bei allen Vorverkaufsstellen und online unter kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de
Dritte bittere 0:1-Niederlage für die SVK – Chancen bleiben ungenutzt und Conrad trifft in der Schlussminute nur die Latte
Zum dritten Mal muss die SpVgg Kaufbeuren eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen. Diesmal unterlag die Mannschaft von Trainer Manuel Günes beim Tabellenletzten FC Bad Wörishofen. Über weite Strecken sah der SVK-Coach eine Mannschaft, die sich zum wiederholten Mal selbst bestrafte.
Chancen bleiben ungenutzt
Vor allem die fehlende Konsequenz vor dem gegnerischen Tor machte der SpVgg erneut zu schaffen. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, während auf der Gegenseite ein Fehler zum entscheidenden Treffer führte.
„Das Spiel war sehr bitter, am Ende stehen wir wieder mit leeren Händen da. Wie in den letzten Spiele haben wir 4-5 100% Chancen, das Tor scheint jedoch wie vernagelt zu sein. In der Defensive reicht ein Blackout zu einem Gegentor. Zudem sind aktuell die Schiedsrichter Entscheidungen zu 90 % gegen uns, in der ersten Halbzeit wurde uns ein klarer Elfmeter nicht gegeben, in Halbzeit zwei waren es auch 2 weitere Elfmeter Entscheidungen gegen uns. Müssen jedoch damit leben. Die rote Karte passt natürlich noch dazu. Dass das Spiel hektisch war, zeigt an der Anzahl von 11 gelbe Karten“, so SVK-Trainer Manuel Günes.
Conrad trifft in der Schlussminute die Latte
Trotz Unterzahl blieb für die Kaufbeurer bis zum Ende zumindest ein Punktgewinn möglich. In der Schlussminute hatte SVK-Kapitän Robin Conrad den Ausgleich auf dem Fuß, sein Abschluss landete jedoch nur an der Latte.
Damit stand für die SpVgg Kaufbeuren erneut eine knappe 0:1-Niederlage – und ein weiteres Spiel, in dem die eigenen Chancen nicht den Weg ins Tor fanden.
Am Donnerstag, 10. September 2026, erproben Bund, Länder und Kommunen ihre Bevölkerungs-Warnsysteme in einer gemeinsamen Übung
Ziel ist es, die technische Einsatzfähigkeit der Bundeswarnsysteme zu testen und die Bevölkerung für Art und Bedeutung von Warnmeldungen zu sensibilisieren.
Dazu wird um 11 Uhr durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Warnung ausgelöst. Um 11:45 Uhr gibt es dann eine Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte, über die zuvor die Warnung versendet wurde. Auch über Cell Broadcast wird eine Entwarnung versendet. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem Warn-Apps wie NINA, Sirenen, und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast.
Die Stadt empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, eine der Warnapps auf dem Smartphone zu installieren. Diese sind in den gängigen App-Stores zu finden. Wichtig hierbei: Um die Warnmeldungen empfangen zu können, muss das Handy eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden. Aber: Nicht alle Handys können Cell-Broadcast-Nachrichten empfangen, ältere Geräte können dies oft nicht. Eine Liste mit empfangsfähigen Handys finden Sie unter www.bbk.bund.de/cellbroadcast.
Die Stadt Kaufbeuren wird zusätzlich dazu ihre lokalen Warnmittel wie Sirenen auslösen und außerdem über die stadteigene Buron-App über den Warntag und den ausgelösten Probealarm informieren, sobald dieser gestartet ist. Weitere Informationen zum Warntag gibt es unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag.
In diesem Zusammenhang informiert die Stadt Kaufbeuren über zusätzliche monatliche Tests ab Oktober. Die beiden Sirenen am Parkhaus Kunsthaus sowie an der Glas- und Schmuckfachschule werden künftig zusammen mit den drei Feuerwehrsirenen in Hirschzell, Kemnat und Oberbeuren am zweiten Samstag eines Monats um 12 Uhr zur Funktionskontrolle beim Probealarm der Feuerwehr getestet.
Kaufbeurens 3. Bürgermeister Bernhard Pohl (rechts) besuchte Heinz und Christine Liebl zu ihrem 65. Hochzeitstag. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Christine und Heinz Liebl kamen im Jahr 1946 unabhängig voneinander aus Reinowitz ins Allgäu
Zu besonderen Geburtstagen und Ehejubiläen gratuliert die Stadt Kaufbeuren ihren Bürgerinnen und Bürgern traditionell persönlich. Einen besonderen Anlass gab es am Montag, 31. August 2026, in Neugablonz: Christine und Heinz Liebl feierten ihre Eiserne Hochzeit und damit 65 gemeinsame Ehejahre. Kaufbeurens dritter Bürgermeister Bernhard Pohl besuchte das Ehepaar zu diesem besonderen Jubiläum und überbrachte die Glückwünsche der Stadt.
Mit Blumen und einem kleinen Geschenk gratulierte er dem Ehepaar und nutzte die Gelegenheit zu einem angeregten Gespräch. „65 Jahre gemeinsam durchs Leben zu gehen, ist ein ganz besonderes Zeichen von Liebe, Vertrauen und Verbundenheit. Ich gratuliere Christine und Heinz Liebl von Herzen und wünsche ihnen weiterhin viele gemeinsame, glückliche und vor allem gesunde Jahre. Ich würde mich freuen, wenn ich sie in fünf Jahren zu ihrem 70. Hochzeitstag wieder besuchen dürfte“, sagte Bernhard Pohl.
Christine und Heinz Liebl kamen im Jahr 1946 unabhängig voneinander aus Reinowitz ins Allgäu. Heinz Liebl verschlug es direkt nach Kaufbeuren, Christine Liebl nach Frankenhofen. Kennengelernt haben sich die beiden, wie es damals üblich war, im Ringcafé. Dort begann ihre gemeinsame Geschichte.
Nach ihrer Hochzeit im Jahr 1961 zog Christine Liebl nach Kaufbeuren. Fünf Jahre später baute das Ehepaar sein gemeinsames Haus in Neugablonz, in dem die beiden bis heute leben. Beruflich haben Christine und Heinz Liebl im Laufe ihres Lebens viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. „Wir haben schon allerhand gemacht“, erzählt Heinz Liebl. Als gelernter Exportkaufmann arbeitete er unter anderem im Stahlbau, in der Reinigung und in einer Verwachserei.
Auch im Ruhestand sind die beiden aktiv geblieben. Viel Zeit verbringen sie in ihrem Garten, außerdem gehen sie alle zwei Wochen ins Koffejtippl. Reisen gehört ebenfalls zu ihren gemeinsamen Leidenschaften. Besonders gerne fahren sie jedes Jahr in den Bayerischen Wald. Die rund 300 Kilometer lange Strecke fahren sie nach wie vor selbst mit dem Auto. „Wir können noch alles unternehmen“, erzählte Heinz Liebl.
Das „Café der Inklusion“ bietet Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit zum entspannten Austausch bei Kaffee und Kuchen.
Nach dem großen Zuspruch Anfang Mai, lädt die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt nun zum zweiten Mal zu einem „Café der Inklusion“ ein: am Dienstag, 29.9. von 14.30 – 16.30 Uhr.
Diesmal findet es in der Schauburg Kaufbeuren, Ganghoferstraße 6 (in der Kulturwerkstatt) statt.
Die Schauburg in der Kulturwerkstatt ist eine inklusive Gastronomie, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Sie ist „…ein Ort, wo geschnippelt, gebraten, gegart, gekocht, gelacht und geflucht wird, bis der Gaumen knallt….“
Das „Café der Inklusion“ bietet dort die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen, Informationen zu bekommen und neue Verbindungen knüpfen. Ob mit oder ohne Behinderung, ob jung oder alt – alle sind willkommen!
Kuchen ist kostenlos, für Getränke gelten die Schauburg-Preise.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 23. September an, damit wir besser planen können: per Mail an info@knotenpunkt-kaufbeuren.de oder telefonisch: 08341/9080898.
Das Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell gibt seine aktuellen Termine bekannt – vom Pizza-Abend über den Frühschoppen bis zur Aufkircher Saitenmusik
Im September stehen im Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell wieder mehrere Termine auf dem Programm. Neben geselligen Treffen und einem musikalischen Abend findet auch die Bürgerversammlung Hirschzell statt.
Pizza-Abend mit der Feuerwehr Hirschzell
Den Auftakt macht am Freitag, 11. September 2026, ab 17 Uhr der Pizza-Abend. Die Feuerwehr Hirschzell bereitet Pizzen aus dem Brotbackhaus zu.
Frühschoppen und geselliger Abend
Am Sonntag, 13. September 2026, ab 10 Uhr lädt das Dorfgemeinschaftshaus zum Frühschoppen ein.
Ein weiterer Treffpunkt ist der gesellige Abend am Freitag, 25. September 2026, ab 19 Uhr.
Aufkircher Saitenmusik zu Gast
Musikalisch wird es am Sonntag, 27. September 2026: Von 19 bis 21 Uhr ist die Aufkircher Saitenmusik zu Gast.
Bürgerversammlung Hirschzell
Am Dienstag, 29. September 2026, ab 19 Uhr findet die Bürgerversammlung Hirschzell statt.
Nähere Informationen und weitere Termine gibt es auf der Homepage des Dorfgemeinschaftshauses. Dort werden auch kurzfristige Änderungen bekannt gegeben.
Trauercafé in Kaufbeuren: Raum für Begegnung und Austausch
Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu bietet Trauernden am Mittwoch, 9. September 2026, wieder die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen zu treffen und auszutauschen.
Austausch bei Kaffee und Kuchen
Das Trauercafé richtet sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben. Bei Kaffee und Kuchen à la carte besteht die Möglichkeit, mit ebenfalls Betroffenen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Das Trauercafé findet von 14:30 bis 16:30 Uhr in den Räumen des Generationenhauses, Hafenmarkt 6–8 in Kaufbeuren, statt.
Anmeldung bis 8. September
Um telefonische Anmeldung bis 8. September 2026 unter 08341 99 44 43 wird gebeten.
BOL – Saisonauftakt – FC Augsburg – SpVgg Kaufbeuren 0:0
Zum Saisonauftakt erkämpften sich die Frauen der SpVgg Kaufbeuren beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten FC Augsburg ein verdientes 0:0. Trotz personeller Sorgen präsentierte sich die Mannschaft von Beginn an geschlossen, kämpferisch und ließ sich auch von der selbstbewussten bis teilweise überheblichen Gangart der Gastgeberinnen nicht beeindrucken.
Der FCA setzte Kaufbeuren in der ersten Halbzeit früh unter Druck und störte den Spielaufbau mit konsequentem Pressing. Die SpVgg hielt jedoch mit einer äußerst konzentrierten Defensivleistung dagegen. Beide Mannschaften standen defensiv sehr stabil, wobei Kaufbeurens Torhüterin Sandrine Uhlig mit einer überragenden Leistung zusätzlich dafür sorgte, dass die Gastgeberinnen ihre Offensivbemühungen nicht in einen Treffer ummünzen konnten.
Neben dem sportlichen Geschehen war die Partie immer wieder von Diskussionen und Nickligkeiten geprägt. Einige Entscheidungen und die unterschiedliche Bewertung vergleichbarer Zweikämpfe sorgten auf Kaufbeurer Seite für Verwunderung. Auch vereinzelte verbale Spitzen der Gastgeberinnen änderten jedoch nichts daran, dass die SpVgg ruhig blieb und ihre Antwort auf dem Platz gab.
Nach der Pause ließ der Augsburger Druck zunehmend nach. Kaufbeuren verteidigte weiterhin konsequent, hielt körperlich wie spielerisch dagegen und zeigte, dass man dem favorisierten Landesliga-Absteiger keineswegs unterlegen war. Die Gastgeberinnen fanden über die gesamten 90 Minuten kein Mittel, die kompakte Kaufbeurer Defensive entscheidend zu überwinden.
Am Ende stand ein hart erarbeitetes, aber absolut verdientes 0:0. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großer Moral und hoher Disziplin setzte die SpVgg gleich zum Saisonauftakt ein Ausrufezeichen und nahm verdient einen Punkt aus Augsburg mit.
Gerade angesichts der hohen Erwartungen und des selbstbewussten Auftretens des FCA dürfte das torlose Remis vor allem für die Kaufbeurerinnen ein gelungener Start in die neue Saison sein.
Der Flohmarkt richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren
Die Familienbildung der Stadt Kaufbeuren veranstaltet am Samstag, 12. September 2026, einen Kinderflohmarkt im Jordanpark. Von 11 bis 15 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre nach gebrauchten Spielsachen, Büchern und weiteren Kinderartikeln zu stöbern und das eine oder andere Schnäppchen zu entdecken.
Der Flohmarkt richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Kinderkleidung sowie Kriegsspielzeug jeder Art sind vom Verkauf ausgeschlossen.
Der Besuch des Kinderflohmarkts ist kostenfrei. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.
Dieser fair gehandelte Arabica Kaffee stammt aus dem Südwesten Äthiopiens .Die Kaffeebohnen kommen nicht von einer Kaffeeplantage, sondern aus dem Regenwald. Seit Jahrtausenden wachsen dort wilde Arabica Bohnen und entwickeln ein individuelles, ursprüngliches Aroma. Je nach Anbaugebiet entwickeln die Kaffeebohnen einen eigenen Charakter. Dieser Wildkaffee ist cremig-weich , aromatisch und zugleich würzig.
Kaffa Fairtrade Wildkaffee gibt es gemahlen, als ganze Bohne und als Espresso. Ein unvergessliches Geschmackserlebnis .
Drei Stunden Rock, Pop und Partymusik mit sechs Musikern im Atrium der Heiligen Familie
Auch 2026 gibt es wieder ein „Rock im Atrium“. Unter dem Motto „Kulthits & Feieralarm“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am 18. September 2026 ein abwechslungsreicher Abend mit Rock-, Pop- und Partymusik.
Neben den fünf Musikern Maurice Ensinger, Andreas Heinrich, Jonas Reimer, Nick Uhl-Sonntag und Jakob Trautwein wird die Band in diesem Jahr erstmals durch Hans-Detlef Hora am Saxophon bereichert. Gemeinsam stehen die sechs Musiker als eingespielte Einheit auf der Bühne und gestalten ein rund dreistündiges Programm voller bekannter Klassiker und moderner Hits.
Das Konzert richtet sich sowohl an Jugendliche und junge Erwachsene als auch an Musikfreunde aller Altersgruppen. Mit Freude und Leidenschaft möchte die Band ihre Begeisterung für die Musik an das Publikum weitergeben und den Sommer musikalisch ausklingen lassen.
Die Rahmendaten
Ort: Atrium der Hl. Familie Kaufbeuren (Am Sonneneck 45)
Datum: 18. September 2026
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)
Dauer: ca. 3 Stunden
Verpflegung: Für das leibliche Wohl ist mit Essen und Getränken gesorgt.
Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen – von Rock- und Popklassikern bis hin zu Partytiteln.
„Rock im Atrium – Kulthits & Feieralarm“ verspricht einen Abend voller Musik, guter Laune und gemeinsamer Erlebnisse.
Spendenübergabe für das Frauenhaus Kaufbeuren: Mitglieder der Band Stage5 übergaben die beim Auftritt in der Soundbar Glocke gesammelten 650 Euro an Katja Mann, Leiterin des Frauenhauses. Foto: Stage5
Rockklassiker, volles Haus und ein guter Zweck: Die Kaufbeurer Musiker verzichten auf ihre Gage – 650 Euro kommen für das Frauenhaus Kaufbeuren zusammen
Vor vollem Haus und einem begeisterten Publikum spielte die Kaufbeurer Rockband Stage5 am 22. August in der Soundbar Glocke. Angesagt waren Rockklassiker der 60er- und 70er-Jahre. Die Band besteht aus Petra Eibeler, Willi Fritz, Heinz Gom, Tom Heringer, Winfried Nusser, Felix Reinschmidt und Bertram Sellner.
Zugunsten des Frauenhauses Kaufbeuren verzichteten die Musiker auf ihre Gage und baten stattdessen um Spenden. Dabei kamen ansehnliche 650 Euro zusammen.
Von häuslicher Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen finden mit ihren Kindern im Frauenhaus Kaufbeuren sichere Zuflucht sowie rechtliche und finanzielle Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Band Stage5 und die Soundbar Glocke bedanken sich beim Publikum und freuen sich sehr, das Kaufbeurer Frauenhaus zu unterstützen.
Von Wasserschaden und Pkw-Brand bis zu Unfallfluchten: Die aktuellen Meldungen aus Kaufbeuren und Umgebung
In Kaufbeuren und Umgebung waren Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen bei mehreren Einsätzen gefordert. Neben einem Fahrzeugüberschlag auf der B12 beschäftigten unter anderem zwei Unfallfluchten, ein Pkw-Brand, eine Ölspur und ein Wasserschaden die Einsatzkräfte.
Sonntag, 6. September 2026
Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus
KAUFBEUREN. Am Sonntag, 6. September 2026, wurde die Feuerwehr um 01:32 Uhr zu einem Wasserschaden im Ulrich-Frank-Weg gerufen. Der Haupthahn war durch den Betroffenen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr geschlossen worden.
Auf einer Fläche von rund 15 Quadratmetern stand das Wasser etwa acht Zentimeter hoch. Die Feuerwehr nahm das Wasser mit einem Wassersauger auf und stellte das Ventil des Spülkastens ab.
Nach der Wiederinbetriebnahme der Wasserleitung tropfte erneut Wasser aus der Decke. Daraufhin wurde die Hauptwasserleitung wieder abgestellt. Zudem wurden die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses informiert. Die Bewohner verständigen am Montag den Vermieter.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 29 Minuten. Vier Einsatzkräfte waren mit dem MZF 1/11/1 und dem RW 1/61/1 vor Ort.
Samstag, 5. September 2026
Rauchentwicklung aus dem Motorraum eines Fahrzeugs
KAUFBEUREN. Am Samstagabend, 5. September 2026, wurde die Feuerwehr um 21:48 Uhr zu einem Fahrzeugbrand am Hafenmarkt alarmiert. Gemeldet worden war der Brand eines 45er-Autos.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Rauchentwicklung aus dem Motorraum festgestellt. Die Einsatzkräfte führten Löschmaßnahmen durch, klemmten die Batterie ab und kontrollierten das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera.
Anschließend wurde das Fahrzeug an den Halter übergeben, der es mit einem Anhänger abtransportierte. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Der Einsatz dauerte 35 Minuten. 15 Einsatzkräfte waren mit dem MZF 1/11/1 und dem LF 1/43/1 vor Ort.
Freitag, 4. September 2026
Fahrzeug überschlägt sich auf der B12
GERMARINGEN. Am Mittag des 04.09.2026 kam es auf der B12 auf Höhe Untergermaringen zu einem alleinbeteiligten Verkehrsunfall. Eine Pkw-Fahrerin kam aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug.
Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein unfalltypischer Sachschaden. (PI Buchloe)
Fahrradfahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Pkw
KAUFBEUREN. Am 04.09.2026, gegen 10:45 Uhr, ereignete sich in der Straße Forettle ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem bislang unbekannten Fahrradfahrer. Hierbei wurde der Pkw beschädigt.
Der Fahrradfahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder sich um die Regulierung des entstandenen Schadens zu kümmern. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000,- Euro.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum bislang unbekannten Fahrradfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Rund 500 Meter lange Ölspur in der Sudetenstraße
KAUFBEUREN-NEUGABLONZ. Am Freitagabend, 4. September 2026, wurde der Löschzug Neugablonz um 20:39 Uhr zu einer Ölspur in der Sudetenstraße gerufen.
Die Ölspur erstreckte sich über eine Länge von rund 500 Metern. Auf etwa 100 Metern wurde sie durch die Feuerwehr eingestreut. Die Aufnahme erfolgte durch eine Kehrmaschine, die Beschilderung übernahm der städtische Bauhof.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 36 Minuten. Acht Einsatzkräfte waren mit dem MZF 2/11/1 und dem LF 2/41/1 im Einsatz.
Zwischen Dienstag, 1. September, und Donnerstag, 3. September 2026
VW-Bus auf Krankenhausparkplatz beschädigt – Verursacher flüchtet
KAUFBEUREN. Im Zeitraum zwischen dem 01.09.2026, 19:30 Uhr, und dem 03.09.2026, 15:00 Uhr, wurde auf dem Parkplatz des Krankenhauses in der Dr.-Gutermann-Straße 2 in Kaufbeuren ein dort geparkter VW-Bus durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher beschädigt.
Der Schaden entstand vermutlich beim Ausparken, er wird auf etwa 3.000,- Euro geschätzt. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder den Unfall bei der Polizei zu melden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum bislang unbekannten Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (PI Kaufbeuren)
Die ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny Lahr
Vom Nachwuchs auf dem Eis über ein packendes Traditionsspiel vor gut 1.000 Zuschauern bis zur Vorstellung der Profimannschaft: Der Freitag beim Warrior Cup 2026 zeigte die ganze Bandbreite des ESV Kaufbeuren
Es war der erwartet besondere ESVK-Tag im Rahmen des Warrior Cups 2026. Am Freitag präsentierte sich der ESV Kaufbeuren in all seinen Facetten – vom jüngsten Nachwuchs über die Frauenmannschaft und ehemalige Eishockeygrößen bis hin zur aktuellen Profimannschaft. Ein abwechslungsreicher Tag, der eindrucksvoll zeigte, wie breit der Eishockeysport in Kaufbeuren aufgestellt ist.
Von der Eishockeyschule bis zur U20
Den Auftakt machte am späten Nachmittag der ESV Kaufbeuren e.V. mit der Präsentation seines Nachwuchsbereichs. Moderiert von Claus Tenambergen wurden die einzelnen Nachwuchsmannschaften auf dem Eis vorgestellt.
Von der Eishockeyschule und der U7 bis hinauf zur U20 präsentierten sich die jungen Spielerinnen und Spieler den Zuschauern in der energie schwaben arena. Ebenfalls mit dabei war die Frauenmannschaft des ESVK.
Dabei entstanden genau jene Bilder, die eindrucksvoll verdeutlichten, welchen Stellenwert die Nachwuchsarbeit beim ESV Kaufbeuren besitzt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche in ihren ESVK-Trikots gemeinsam auf dem Eis zu sehen, machte sichtbar, wie groß der Unterbau des Kaufbeurer Eishockeys ist – und wie viele junge Spielerinnen und Spieler Woche für Woche für ihren Sport und den ESVK auf dem Eis stehen.
Der Blick reichte dabei von den Jüngsten, die ihre ersten Schritte auf Schlittschuhen machen, bis zu den älteren Nachwuchsspielern, die bereits auf einem hohen sportlichen Niveau unterwegs sind.
Die Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerDie Nachwuchsmannschaften samt Frauenmannschaft und Eishockeyschule des ESV Kaufbeuren e.V. beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex Winterholler
Eishockey-Legenden liefern sich packendes Duell
Nach dem Nachwuchs gehörte die Eisfläche den ehemaligen Größen. Vor gut 1.000 Zuschauern traf die ESVK-Traditionsmannschaft auf die Nationalmannschaft der ehemaligen deutschen Nationalspieler.
Wer dabei ein gemütliches Schaulaufen ehemaliger Profis erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein attraktives Spiel mit Tempo, technischen Kabinettstückchen und sehenswerten Kombinationen. Immer wieder war zu erkennen, dass hier Akteure auf dem Eis standen, die über viele Jahre Eishockey auf hohem Niveau gespielt hatten.
Und auch sportlich hielten die Kaufbeurer hervorragend dagegen. Nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand drehte die ESVK-Traditionsmannschaft die Partie und ging sogar mit 4:3 in Führung.
Nach der regulären Spielzeit stand es schließlich 5:5.
Die ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny LahrDie ESVK-Traditionsmannschaft spielte im Rahmen des Warrior-Cups 2026 in Kaufbeuren gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Benny Lahr
Die ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Fotos: Alex Winterholler
Publikum fordert das Penaltyschießen
Eigentlich hätte es das gewesen sein können. Über den Stadionsprecher wurde verkündet, dass sich beide Mannschaften auf das Unentschieden geeinigt hätten.
Doch die Zuschauer in der energie schwaben arena hatten andere Vorstellungen. Mit lautstarkem Applaus machten sie deutlich, dass sie ein Penaltyschießen sehen wollten.
Der Wunsch wurde erhört.
Also traten die ehemaligen Profis noch einmal gegeneinander an – diesmal im direkten Duell zwischen Schützen und Torhütern. Am Ende hatte die Nationalmannschaft der Ehemaligen knapp die Nase vorn und gewann die Partie mit 6:5 nach Penaltyschießen.
Das Ergebnis war an diesem Abend allerdings beinahe Nebensache. Im Mittelpunkt standen das Wiedersehen mit zahlreichen bekannten Spielern, attraktives Eishockey und die Freude daran, viele frühere Größen noch einmal gemeinsam auf dem Kaufbeurer Eis erleben zu können.
Von den Legenden zu den aktuellen Jokern
Nach dem Spiel verlagerte sich das Geschehen von der energie schwaben arena ins Festzelt. Dort stand anschließend die 1. Mannschaft des ESV Kaufbeuren im Mittelpunkt.
Die Joker wurden den Fans für die neue Spielzeit 2026/2027 vorgestellt. Auch der neue Trainer Sebastian Buchwieser stellte sich den Fragen des Moderators Phil Bader und sprach über die bevorstehende Saison.
Eine Neuigkeit wurde an diesem Abend ebenfalls exklusiv bekannt gegeben: die Besetzung der Kapitänsämter für die neue Spielzeit.
Vorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus TenambergenVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Fotos: Benny Lahr, Claus Tenambergen
Weitere tolle Bilder der Mannschaftspräsentation von Alex Winterholler
Vorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex WinterhollerVorstellung der 1. Mannschaft des ESVK beim Warrior-Cup 2026. Foto: Alex Winterholler
Max Renner führt die Joker als Kapitän an
Die Joker werden in der Saison 2026/2027 von Max Renner als Kapitän angeführt.
Unterstützt wird er von seinen Assistenten Eero Elo, Julian Eichinger und Max Oswald.
Damit wissen die Fans nun auch offiziell, welches Quartett in der kommenden Saison innerhalb der Mannschaft besondere Verantwortung übernehmen wird.
Nach Mannschaftsvorstellung, Interviews und Autogrammstunde war der ESVK-Tag noch nicht beendet. Dieter Schaurich übernahm anschließend die Musik und sorgte im Festzelt für den passenden Ausklang und Partystimmung.
Dieter Schaurich. Fotos: Alex Winterholler
Foto: Alex Winterholler
Ein rundum gelungener ESVK-Tag
Vom Nachwuchs über die Frauenmannschaft und die ehemaligen Eishockeygrößen bis zu den aktuellen Profis: Der Freitag beim Warrior Cup brachte die verschiedenen Generationen und Bereiche des ESV Kaufbeuren an einem Tag zusammen.
Die Nachwuchspräsentation mit ihren vielen Spielerinnen und Spielern, ein überraschend temporeiches und bis zum Penaltyschießen spannendes Traditionsspiel vor gut 1.000 Zuschauern sowie die Vorstellung der neuen Joker machten den Freitag zu einem rundum gelungenen ESVK-Tag.
Am Samstag und Sonntag rückt nun der eigentliche Warrior Cup 2026 in den Mittelpunkt. Am Samstag treffen zunächst die Belfast Giants auf den HC Ambri-Piotta, ehe der ESV Kaufbeuren gegen Red Bull München antritt. Am Sonntag folgen das Spiel um Platz drei und das Finale.
Muckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus Tenambergen
Drei Sets, viel Live-Musik und gute Stimmung: Der Partyabend mit Muckasäck eröffnet das viertägige Warrior-Cup-Wochenende des ESV Kaufbeuren
Der Startschuss für den Warrior Cup 2026 ist gefallen. Am Donnerstagabend eröffnete die Band Muckasäck das viertägige Veranstaltungswochenende des ESV Kaufbeuren mit einem Partyabend im Bierzelt an der energie schwaben arena.
Ab 19:00 Uhr gehörte die Bühne Muckasäck. Die Musiker präsentierten sich bestens aufgelegt und sorgten in insgesamt drei Sets für einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Abend. Mit ihrem energiegeladenen Auftritt gelang es der Band, das Publikum schnell mitzunehmen und für ausgelassene Stimmung im Bierzelt zu sorgen.
Muckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus TenambergenMuckasäck sorgte am Donnerstagabend mit drei Sets für einen stimmungsvollen Auftakt des Warrior Cups 2026 im Bierzelt an der energie schwaben arena. Foto: Claus Tenambergen
Gute Stimmung trotz Luft nach oben bei der Besucherzahl
Auch wenn sich die Veranstalter zum Auftakt sicherlich noch einige Besucherinnen und Besucher mehr gewünscht hätten, tat dies der Atmosphäre vor Ort keinen Abbruch. Die Gäste, die den Weg ins Bierzelt gefunden hatten, feierten gemeinsam mit der Band und sorgten für einen gelungenen ersten Abend des Warrior Cups.
Am Freitag stehen Nachwuchs, ESVK-Legenden und die Joker im Mittelpunkt
Nach dem musikalischen Auftakt geht das Programm des Warrior Cups bereits am Freitag weiter. Um 17:30 Uhr werden die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren vorgestellt.
Um 18:30 Uhr folgt in der energie schwaben arena das Traditionsspiel zwischen den ESVK-Oldtimern und den DEB-Oldtimern. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei. Nachwuchskinder des ESVK sammeln dabei Spenden für die Nachwuchsarbeit des Vereins.
Ab 20:00 Uhr steht anschließend die aktuelle Mannschaft im Mittelpunkt. Im Bierzelt werden die „Joker“ präsentiert, zudem ist eine Autogrammstunde vorgesehen.
Internationales Eishockey am Samstag und Sonntag
Am Samstag beginnt um 10:00 Uhr der Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück und dem Musikverein Hirschzell im Bierzelt. Sportlich wird es ab 13:00 Uhr mit der Partie Belfast Giants gegen HC Ambri-Piotta. Um 17:00 Uhr trifft der ESV Kaufbeuren auf Red Bull München. Im Anschluss steigt im Bierzelt der Partyabend mit DJ-Legende Dieter Schaurich.
Am Sonntag stehen schließlich die Entscheidungen beim Warrior Cup 2026 an. Um 13:00 Uhr beginnt das Spiel um Platz drei, um 17:00 Uhr folgt das Finale.
Nach dem gelungenen Auftakt mit Muckasäck warten damit noch drei vollgepackte Tage mit Eishockey und Rahmenprogramm auf die Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren.
Seit 55 Jahren ist das BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim Gulielminetti, eine Einrichtung des BRK-Kreisverbands Ostallgäu, ein fester Bestandteil Marktoberdorfs und für viele ältere Menschen ein neues Zuhause. Doch was macht eine gute Pflegeeinrichtung heute wirklich aus?
Claus Tenambergen spricht mit Einrichtungsleiterin Renate Dauner über das Leben im Gulielminetti, über die Menschen, die dort wohnen und arbeiten, über Pflege, Gemeinschaft und einen respektvollen Umgang miteinander. Ebenso geht es um aktuelle Herausforderungen wie steigende Pflegekosten und die Gewinnung von Fachkräften sowie um die Frage, was Angehörige wissen sollten, wenn ein Umzug in ein Seniorenheim bevorsteht. Natürlich richtet sich der Blick auch auf das 55-jährige Jubiläum am 10. Oktober 2026, das gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden und der Bevölkerung gefeiert wird.
Entstanden ist ein persönliches und informatives Gespräch über 55 Jahre Gulielminetti – und vor allem über die Menschen, die das Haus prägen. Dabei wird deutlich, welche Haltung im Gulielminetti im Mittelpunkt steht: Jeder Mensch wird mit seiner Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und seiner ganz eigenen Lebensgeschichte wahrgenommen
Auftakt am 20. September im Stadtsaal – barrierefreier Zugang, Gebärdensprache, Kinderbetreuung und Rahmenprogramm
Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur ersten Versammlung für die Bürgerschaft im Jahr 2026 ein. Den Auftakt bildet die Bürgerversammlung Kaufbeuren am Sonntag, 20.09.2026, um 16:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren.
Die Bürgerversammlung ist besonders inklusiv gestaltet. Sie wird unter anderem mit Gebärdensprache begleitet, zudem ist ein barrierefreier Zugang für alle Teilnehmenden vorhanden. Für den gesamten Versammlungszeitraum wird außerdem eine Kinderbetreuung angeboten. Eine Anmeldung zur Kinderbetreuung über das Portal wird erbeten.
Als Rahmenprogramm ist von 16:00 Uhr bis ca. 16:45 Uhr ein Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle vorgesehen.
Fragen und Wünsche können vorab eingereicht werden
Für die fundierte Themenvorbereitung ist es sehr hilfreich, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Wünsche möglichst einige Tage vorab online über das städtische Portal www.kaufbeuren.de/buergerversammlung einsenden.
Unabhängig von den Bürgerversammlungen besteht immer die Möglichkeit, Fragen, Wünsche und Anregungen an den Oberbürgermeister zu richten. Entsprechende Nachrichten bittet die Stadt an ob-buero@kaufbeuren.de zu senden. Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.
Gleichstellungsstelle ermuntert zur Beteiligung
Die Gleichstellungsstelle der Stadt möchte insbesondere auch Frauen, Familien, Alleinerziehende und diejenigen, die Familie und/oder Pflegeaufgaben und Beruf zu vereinbaren haben, ermuntern, an diesem Beteiligungsformat teilzunehmen, sich zu informieren und mit dem Einbringen von Ideen und Anregungen „mitzureden“.
Sie haben oft einen anderen Blickwinkel auf Chancengleichheit in der Stadtgesellschaft im Bereich Mobilität (ÖPNV, Radwege), zu Klimathemen und Nachhaltigkeit sowie zu Aufenthaltsqualität und Sicherheit im Öffentlichen Raum.
Ihre Rückmeldungen hierzu sind wichtig für die weitere Stadtentwicklung.
Die Gleichstellungsstelle nimmt auch gerne vorab Themen und Anregungen entgegen. Insbesondere werden zwei Sprechstunden angeboten:
Donnerstag, 10.09.2026, von 10:00 – 12:00 Uhr Dienstag, 15.09.2026, von 14:00 – 16:00 Uhr
Die Sprechstunden finden in den Räumen der Gleichstellungsstelle, 2. Stock, Am Salzmarkt 2+4, 87600 Kaufbeuren, statt.
Beginn: 16:00 Uhr Ort: Stadtsaal Kaufbeuren Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache und Kinderbetreuung. Rahmenprogramm: Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle bis ca. 16:45 Uhr.
30 Grad im Klassenzimmer, die Konzentration sinkt, der Kreislauf macht schlapp – und der Unterricht soll trotzdem weitergehen. Wie belastend Hitze sein kann, zeigt sich in diesem Sommer besonders deutlich und wird damit auch für Schulen zur Gesundheitsfrage. Die AOK Bayern als Mitglied des regionalen Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren unterstützt deshalb die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe informiert ab September über gesundheitliche Risiken und wirksamen Hitzeschutz im Schulkontext. Vertiefende Workshops zeigen, wie daraus ein konkreter Hitzeschutzplan für die eigene Schule wird.
„Schulen brauchen einen konkreten Plan“
„Die Auswirkungen von Hitze werden zunehmend spürbar. Umso wichtiger ist es, Schulen mit dem nötigen Wissen und praktikablen Handlungsempfehlungen auszustatten. Unser Ziel ist es, Schulen einfach und verständlich zu informieren und sie dabei zu begleiten, Hitzeschutz dauerhaft als festen Bestandteil ihres Schulalltags zu etablieren“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
Wissen, was schützt
Die Online-Veranstaltungsreihe steht allen interessierten Personen offen. In drei 90-minütigen Veranstaltungen geht es um die gesundheitlichen Folgen von Hitze, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Schule geben Impulse und zeigen Gute-Praxis- Beispiele.
Den Auftakt macht am 30. September 2026 das Thema „Grundlagen für den Hitzeschutz an Schulen“. Am 19. Oktober geht es um die „Auswirkungen auf Schüler*innen, Lehrkräfte und Schule“, am 17. November steht die „Praktische Umsetzung“ im Zentrum. Vorgestellt wird auch der Musterhitzeschutzplan für Schulen, der von KLUG gemeinsam mit der Bayerische Landesärztekammer, dem Helmholtz Zentrum München und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen herausgegeben wurde.
Vom Wissen zum eigenen Hitzeschutzplan
Schulen, die tiefer einsteigen möchten, können an der von der AOK Bayern geförderten Workshopreihe „Hitzeresilienz für Schulen“ teilnehmen. Bayerische Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien entwickeln dabei gemeinsam mit Hitzeexpertinnen und -experten einen Hitzeschutzplan für ihre eigene Schule.
Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Räume sind besonders hitzegefährdet? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler schützen? Was ist bei Sport und Bewegung zu beachten? Und wie können Eltern, Kollegium, Schulträger und Kommune eingebunden werden?
„Nicht nur alte oder kranke Menschen leiden unter großer Hitze. Auch Schüler*innen sind beeinträchtigt. Ihre Lernfähigkeit nimmt bei Hitze deutlich ab, es kann unmöglich sein, Prüfungen zu absolvieren. Körperliche Anstrengung zum Beispiel beim Sport ist sogar gefährlich. Funktionierender Hitzeschutz ist daher sehr wichtig. Wir freuen uns, Schulen dabei zu unterstützen.“, sagt Prof. Christian Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG).
Die Online-Veranstaltungen sind kostenfrei und stehen allen Interessierten offen. Die Anmeldung ist unter www.hitze.info möglich. Interessierte Schulen für die Workshopreihe können sich mit dem Betreff „Workshopreihe“ an schule@klimawandel-gesundheit.de wenden.
Das Freibad Kaufbeuren wird am Donnerstag, 3. September 2026, ab 9 Uhr wieder geöffnet. Lediglich das Springerbecken muss für das Saisonfinale geschlossen bleiben. Bei einem Starkregenereignis am 21. August 2026 war in den Technikraum des Freibads Wasser eingedrungen. Deshalb mussten die Pumpen der Wasseraufbereitungsanlage überholt werden.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Gerade bei der Wettervorhersage für die kommenden Tage war es uns wichtig, den Kaufbeurerinnen und Kaufbeurern noch einmal ein paar schöne Stunden im Freibad ermöglichen zu können. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das möglich gemacht haben, und wünsche allen noch ein paar letzte warme und sonnige Sommertage in unseren Freibädern in Kaufbeuren und Neugablonz“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Saisonfinale der Freibäder im September
Doch wie jedes Jahr neigt sich auch in diesem September die Freibadsaison dem Ende zu. Der letzte Saisontag im Freibad Kaufbeuren wird Montag, 14. September 2026, sein.
Im Erlebnisbad Neugablonz wird die Freibadsaison traditionell wieder mit dem Hundeschwimmen beendet. Das Bad ist am Sonntag, 13. September, zwischen 10 und 17 Uhr für Hunde geöffnet. Mit dieser Veranstaltung endet die Saison im Erlebnisbad Neugablonz. Am 13. September gelten die gewohnten Preise für „Frauchen“ und „Herrchen“. Hunde zahlen keinen Eintritt. Halterinnen und Halter dürfen ihre Hunde nur am Hundeschwimmen teilnehmen lassen, wenn sie an der Kasse einen Impfpass mit aktueller Tollwutimpfung, einen Haftpflichtversicherungsnachweis und die Hundemarke des Tieres vorweisen können. Die Hunde sollten zudem vor dem Schwimmbadbesuch ihre Gassirunde gemacht haben. Die Stadt weist vorsorglich darauf hin, dass das Wasser in den Becken Chlor enthält, da am Vortag noch regulärer Badebetrieb stattfindet.
Kaufbeurer Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl sieht freiwilliges Modell auch als Impuls für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr
Mit einem sogenannten „Bayernjahr“ wollen die Regierungsfraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU im Bayerischen Landtag das gesellschaftliche Engagement stärken. Wie die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion in einer aktuellen Pressemitteilung berichtet, wurde das Konzept jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag vorgestellt. Zu den parlamentarischen Initiatoren gehört auch der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER).
Das Bayernjahr ist als freiwillige Gesellschaftszeit konzipiert und soll Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit geben, sich strukturiert gesellschaftlich zu engagieren. Vorgesehen sind die vier Module Sicherheit, Soziales, Wirtschaft und Unternehmertum sowie Umwelt.
Dabei soll an bereits bestehende Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und den Freiwilligen Wehrdienst angeknüpft werden. Nach Angaben der Landtagsfraktion sollen diese Angebote miteinander vernetzt werden, ohne neue Verwaltungsstrukturen zu schaffen.
Zertifikat und Anreize für Teilnehmer
Wer am Bayernjahr teilnimmt, soll anschließend ein Zertifikat erhalten, das die erbrachte Leistung dokumentiert. Zusätzlich ist ein freiwilliges Anreizsystem vorgesehen. Als mögliche Beispiele nennt die Landtagsfraktion Vorteile bei der Studienplatzvergabe, die Übernahme von Führerscheinkosten, vergünstigte Bahntickets oder Kulturgutscheine.
Ein zentrales digitales Anmelde- und Informationsportal soll Interessierten den Zugang erleichtern. Das Angebot soll sich nicht ausschließlich an junge Menschen richten, sondern an alle Altersgruppen und nach den Vorstellungen der Initiatoren auch einen Beitrag zur Integration von Zugewanderten leisten.
Pohl: Bayernjahr soll Impulse für weitere Diskussion geben
Bernhard Pohl, Erster stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sieht in dem freiwilligen Bayernjahr zugleich einen Schritt in Richtung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres: „Vor 13 Jahren bereits haben die Freien Wähler ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für Männer und Frauen mit Wahlrecht zwischen einem Dienst bei der Bundeswehr, Blaulichtorganisationen oder im sozialen oder gesundheitlichen Bereich gefordert. Dieses Ziel steht nach wie vor ganz oben auf unserer Agenda. Ein wichtiger Impuls hierfür soll nun das Bayernjahr sein. Es ist zwar nicht verpflichtend, sondern freiwillig, soll aber als Best-Practice-Beispiel unserer notwendigen politischen Diskussion zusätzliche Impulse verleihen. Natürlich wollen wir auch die Zahlen im Vergleich zu den bisherigen Freiwilligendiensten deutlich erhöhen, damit die Ableistung dieses Dienstes in Bayern zu einer Selbstverständlichkeit wird. Gleichzeitig liefern wir damit auch eine Blaupause für den Bund, der bei der Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres von den Erfahrungen Bayerns profitieren kann.“
Parallel zum freiwilligen Bayernjahr setzen sich die Regierungsfraktionen nach eigenen Angaben auf Bundesebene für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres für alle ein.
Holetschek: Orientierungszeit nach dem Schulabschluss
Auch Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, wirbt für das Konzept: „Gerade in Zeiten äußerer Bedrohung gilt: Freiheit ist kein Selbstläufer. Sie braucht Einsatz und Engagement jedes Einzelnen. Wer seine Heimat mitgestaltet, stiftet Identität und trägt Verantwortung – davon lebt unser Freistaat. Ein Bayernjahr ist gleichzeitig auch eine Orientierungszeit für junge Menschen nach dem Schulabschluss. Sie lernen neue Berufsfelder kennen, wovon vor allem der soziale und gesundheitliche Bereich profitieren kann. Anpacken, ausprobieren, Horizont erweitern – statt digitaler Blase. Wir brauchen eine neue Form von Zusammenhalt und Gemeinsinn – und damit gegen die radikalen Kräfte, die unsere Demokratie zerstören wollen.“
Vertreter aus Wirtschaft, Feuerwehr, Sozialbereich und Naturschutz beteiligt
An der Vorstellung des Bayernjahres nahmen neben den politischen Initiatoren auch Vertreter aus Wirtschaft, Feuerwehr, Wohlfahrtspflege und Naturschutz teil. Die vier Bereiche sollen sich entsprechend in den unterschiedlichen Modulen des Bayernjahres wiederfinden.
Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, begrüßt insbesondere das vorgesehene Wirtschaftsmodul. Unternehmen sollen demnach ohne großen zusätzlichen bürokratischen Aufwand Praktikumsplätze anbieten können. Pflichtpraktika sollen durch das Bayernjahr nicht verdrängt werden.
Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands Bayern, sieht im Sicherheitsmodul eine Möglichkeit, junge Menschen an das ehrenamtliche Engagement bei den Feuerwehren heranzuführen. Landes-Caritasdirektor Dr. Andreas Magg sieht im Sozialmodul eine mögliche Ergänzung zu FSJ und Bundesfreiwilligendienst sowie eine Chance zur Berufsorientierung.
Auch der Umweltbereich ist Bestandteil des Konzepts. Nicolas Liebig, Landessprecher der bayerischen Landschaftspflegeverbände, verweist dabei auf die Möglichkeit, jungen Menschen praktische Erfahrungen in der Landschaftspflege sowie im Natur- und Klimaschutz zu ermöglichen.
Konzept setzt zunächst auf Freiwilligkeit
Das jetzt vorgestellte Bayernjahr selbst soll freiwillig bleiben. Gleichzeitig verstehen insbesondere die FREIEN WÄHLER das Modell als möglichen Impuls für die politische Diskussion über ein späteres verpflichtendes Gesellschaftsjahr auf Bundesebene. Ziel des Bayernjahres ist es nach Angaben der Initiatoren, bestehende Angebote besser miteinander zu verbinden und mehr Menschen für gesellschaftliches Engagement zu gewinnen.
„Helfer vor Ort“-Dienst startet in Kaufbeuren. Foto: Bereitschaft Kaufbeuren
BRK Bereitschaft Kaufbeuren. Neuer „Helfer vor Ort“-Dienst startet in Kaufbeuren
BRK Bereitschaft Kaufbeuren stärkt die medizinische Notfallversorgung
Der BRK Kreisverband Ostallgäu baut seine Strukturen der organisierten Ersten Hilfe konsequent weiter aus. Nachdem Anfang des Jahres bereits die BRK Bereitschaft Obergünzburg erfolgreich einen neuen Helfer vor Ort (HvO) in Betrieb genommen hat, folgt nun mit der BRK Bereitschaft Kaufbeuren der nächste Standort. Damit erweitert das Bayerische Rote Kreuz sein ehrenamtliches Angebot zur medizinischen Erstversorgung und stärkt die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Kaufbeuren.
Die BRK Bereitschaft Kaufbeuren ist eine Gemeinschaft des BRK Kreisverbandes Ostallgäu und engagiert sich seit vielen Jahren mit rund 100 ehrenamtlichen Mitgliedern im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz. Mit dem neuen Helfer-vor-Ort-Dienst ergänzt sie ihr bisheriges Aufgabenspektrum um einen weiteren wichtigen Baustein der medizinischen Notfallversorgung.
Helfer vor Ort sind speziell ausgebildete ehrenamtliche Einsatzkräfte, die von der Integrierten Leitstelle parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden. Sie treffen häufig bereits wenige Minuten nach dem Notruf am Einsatzort ein und übernehmen lebensrettende Sofortmaßnahmen bis der öffentliche Rettungsdienst die weitere Versorgung übernimmt. Organisierte Erste Hilfe ergänzt dabei den Rettungsdienst und trägt dazu bei, die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes zu verkürzen.
Die Einsatzkräfte des HvO Kaufbeuren verfügen über eine fundierte sanitäts- beziehungsweise rettungsdienstliche Ausbildung und werden regelmäßig fortgebildet. Zum Einsatz kommt ein speziell ausgestattetes Einsatzfahrzeug mit automatisiertem externem Defibrillator (AED), umfangreicher Notfallausrüstung, Sauerstoff, Trauma-Material sowie moderner Funk- und Alarmierungstechnik. Alarmiert wird der HvO standortbezogen durch die Integrierte Leitstelle Allgäu.
Ehrenamt für den Bevölkerungsschutz – und jetzt auch für den Alltag Die BRK Bereitschaft Kaufbeuren engagiert sich bereits heute weit über die alltägliche Notfallversorgung hinaus. Mit einer Schnelleinsatzgruppe Behandlung und einer Schnelleinsatzgruppe Transport stellt sie Einsatzkräfte und umfangreich Fähigkeiten für den medizinischen Bevölkerungsschutz bei Großschadenslagen und Katastrophen bereit. Die ehrenamtlichen Helfer wirken dabei sowohl bei regionalen Einsätzen als auch im überörtlichen Katastrophenschutz mit.
Der neue Helfer vor Ort ergänzt dieses Engagement auf ideale Weise. Während die Schnelleinsatzgruppen für außergewöhnliche Schadenslagen und größere Einsatzereignisse bereitstehen, bringen dieselben ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Qualifikation nun zusätzlich im täglichen Einsatzgeschehen für die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens ein. Der HvO schafft damit eine niedrigschwellige Möglichkeit, medizinische Kompetenz genau dort einzusetzen, wo sie jeden Tag gebraucht werden kann.
Gleichzeitig profitieren auch die Einsatzkräfte selbst: Die regelmäßigen Einsätze im HvO fördern Routine, Einsatzerfahrung und Handlungssicherheit. Dieses Wissen kommt wiederum den Schnelleinsatzgruppen und damit dem gesamten Bevölkerungsschutz zugute.
Eine sinnvolle Ergänzung der Notfallversorgung Kaufbeuren verfügt mit der BRK-Rettungswache über eine leistungsfähige rettungsdienstliche Versorgung. Dort sind unter anderem zwei Rettungswagen sowie mehrere Krankentransportwagen stationiert und rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz.
Diese Rettungsmittel stehen jedoch nicht ausschließlich für das Stadtgebiet Kaufbeuren zur Verfügung. Im modernen Rettungsdienst werden Einsatzfahrzeuge bedarfsgerecht im gesamten Rettungsdienstbereich disponiert. So übernehmen die Kaufbeurer Rettungsmittel beispielsweise Einsätze in den umliegenden Gemeinden, Notfallverlegungen zwischen Kliniken oder die Gebietsabsicherung benachbarter Rettungsdienstbereiche, wenn dort Fahrzeuge bereits im Einsatz gebunden sind.
Dadurch kann es vorkommen, dass sich zum Zeitpunkt eines Notrufs kein Rettungsmittel unmittelbar in Kaufbeuren befindet und das nächstverfügbare Fahrzeug beispielsweise aus Marktoberdorf, Buchloe oder einem benachbarten Rettungsdienstbereich anfahren muss.
Genau für diese Situationen wurde der Helfer vor Ort geschaffen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte können bereits wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintreffen, lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten und die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Gerade bei zeitkritischen Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand, schweren Atemnotfällen oder starken Blutungen kann dieser Zeitgewinn entscheidend für den weiteren Behandlungserfolg sein.
Der Helfer vor Ort ist damit ein weiterer Baustein einer leistungsfähigen Notfallversorgung in Kaufbeuren. Er ergänzt die bestehenden rettungsdienstlichen Strukturen sinnvoll und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass qualifizierte medizinische Hilfe auch dann innerhalb weniger Minuten beim Patienten eintrifft, wenn die regulären Rettungsmittel bereits anderweitig im Einsatz sind.
Gemeinsam für mehr Sicherheit Mit dem neuen Helfer vor Ort setzt der BRK Kreisverband Ostallgäu den konsequenten Ausbau seiner ehrenamtlichen Strukturen fort. Nach dem erfolgreichen Start des HvO Obergünzburg entsteht innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite neue Standort im Kreisverband. Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial im Ehrenamt steckt und wie durch das Engagement der örtlichen BRK-Bereitschaften die medizinische Versorgung der Bevölkerung nachhaltig verbessert werden kann.
Der Betrieb des HvO Kaufbeuren wird vollständig ehrenamtlich organisiert. Ausbildung, Einsatzkleidung, medizinische Ausstattung und Fahrzeuge werden überwiegend durch den BRK Kreisverband Ostallgäu sowie durch Spenden finanziert. Deshalb freut sich die BRK Bereitschaft Kaufbeuren jederzeit über Menschen, die sich selbst ehrenamtlich engagieren oder die Arbeit des Helfer-vor-Ort-Dienstes unterstützen möchten.
„Mit dem Helfer vor Ort schaffen wir einen weiteren wichtigen Baustein für die Sicherheit der Menschen in Kaufbeuren. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie leistungsfähig unser Ehrenamt ist. Dieselben Einsatzkräfte, die für Großschadenslagen und den Bevölkerungsschutz bereitstehen, bringen ihre Kompetenz nun auch unmittelbar in die tägliche Notfallversorgung ein. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie der gesamte Bevölkerungsschutz im Ostallgäu.“
Denn wenn jede Minute zählt, kann schnelle Hilfe den entscheidenden Unterschied machen.
Spendenkonto: Sparkasse Allgäu, IBAN: DE41 7335 0000 0240 0134 33 BIC: BYLADEM1ALG Verwendungszweck: Helfer vor Ort Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Nach 44 Jahren im Dienst der Bayerischen Polizei wurde Erster Kriminalhauptkommissar Manfred Scholz, Leiter der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren, im Rahmen einer Feierstunde durch Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner in den Ruhestand verabschiedet.
Seine Karriere bei der Bayerischen Polizei begann Manfred Scholz im Jahr 1982. Als langjähriger Angehöriger der Bayerischen Bereitschaftspolizei durchlief er zunächst verschiedene Einsatzhundertschaften. Anschließend war er beim 18. Ausbildungsseminar als Polizeiausbilder tätig. Von 2004 bis 2006 absolvierte Scholz das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Fürstenfeldbruck. Im Anschluss wechselte er zur Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn. Dort war er zunächst als Gruppenführer und später als Zugtruppführer sowie als Zugführer eingesetzt. Seit dem 01.01.2024 leitete Manfred Scholz nun die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Nach insgesamt 44 Dienstjahren bei der Bayerischen Polizei wurde er nun in den Ruhestand verabschiedet.
Die Leitung der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren übernimmt Tobias Kellermann. Der 1989 in den Polizeidienst eingetretene Polizeihauptkommissar sammelte zunächst Streifenerfahrung in München und Augsburg, bevor er zur Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben in Augsburg wechselte. Bereits vor und auch nach seinem Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst sammelte er langjährige kriminalpolizeiliche Erfahrung, unter anderem im Bereich des Staatsschutzes. Seit dem 01.03.2024 war er stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Bobingen beim Polizeipräsidium Schwaben Nord. (PP Schwaben Süd/West)
Muckasäck, ESVK-Traditionsmannschaft, internationale Topteams und Festzelt: Das komplette Programm von Donnerstag bis Sonntag
Vier Tage Eishockey, Vereinsleben und Festzeltprogramm: Am Donnerstag, 3. September, beginnt rund um die energie schwaben arena der Warrior Cup 2026. Bevor am Samstag und Sonntag das eigentliche internationale Eishockeyturnier ausgetragen wird, wartet bereits am Donnerstag und Freitag ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Fans.
Mit dabei sind in diesem Jahr neben Gastgeber ESV Kaufbeuren der HC Ambri-Piotta aus der Schweiz, die Belfast Giants aus Nordirland und Red Bull München. Dazu kommen ein besonderes Traditionsspiel, die Präsentation des ESVK-Nachwuchses und der aktuellen Joker-Mannschaft sowie mehrere Veranstaltungen im Bierzelt.
Donnerstag: Muckasäck eröffnet das Warrior-Cup-Wochenende
Der Startschuss fällt am Donnerstag, 3. September, im Bierzelt.
19:00 Uhr: Partyabend mit Muckasäck im Bierzelt
Damit beginnt der Warrior Cup bereits zwei Tage vor dem ersten Turnierspiel mit einem musikalischen Auftakt.
Freitag: Vom ESVK-Nachwuchs bis zu den Eishockey-Legenden
Der Freitag steht ganz im Zeichen des ESV Kaufbeuren. Den Auftakt macht der Nachwuchs, bevor zahlreiche bekannte Namen aus der Eishockey-Vergangenheit auf das Eis zurückkehren.
17:30 Uhr: Mannschaftsvorstellungen des ESVK-Nachwuchses
Anschließend wartet eines der besonderen Highlights des Wochenendes:
18:30 Uhr: ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen
Zahlreiche ehemalige Kaufbeurer Publikumslieblinge und bekannte deutsche Eishockeyspieler stehen dabei noch einmal gemeinsam auf dem Eis. Gespielt werden 3 x 20 Minuten mit durchlaufender Spielzeit.
Der Eintritt zum Traditionsspiel ist frei. Nachwuchskinder des ESVK sind mit Spendenbüchsen unterwegs. Die Spenden kommen der Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. zugute.
Nach dem Spiel geht es im Bierzelt weiter:
20:00 Uhr: Mannschaftspräsentation der „Joker“ und Autogrammstunde im Bierzelt
Damit spannt der Freitag den Bogen vom ESVK-Nachwuchs über ehemalige Spieler bis zur aktuellen Mannschaft.
Samstag: Der Warrior Cup beginnt auf dem Eis
Am Samstag startet der Tag zunächst gemütlich im Bierzelt. Ab 10:00 Uhr gibt es einen Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikverein Hirschzell.
10:00 Uhr: Frühschoppen & Weißwurstfrühstück mit dem Musikverein Hirschzell im Bierzelt
Danach rückt das internationale Eishockey in den Mittelpunkt. Vier Mannschaften aus drei Ländern kämpfen um den Einzug ins Finale.
13:00 Uhr: Belfast Giants – HC Ambri-Piotta
17:00 Uhr: ESV Kaufbeuren – Red Bull München
Nach dem zweiten Spiel ist der Samstag noch lange nicht vorbei. Im Bierzelt geht es anschließend weiter:
Im Anschluss: Partyabend mit DJ-Legende Dieter Schaurich im Bierzelt
Sonntag: Wer gewinnt den Warrior Cup 2026?
Am Sonntag fallen die Entscheidungen. Zunächst treffen die beiden Verlierer der Samstagsspiele aufeinander, ehe am späten Nachmittag das Finale des Warrior Cups 2026 ausgetragen wird.
13:00 Uhr: Spiel um Platz drei
Verlierer Spiel 1 – Verlierer Spiel 2
17:00 Uhr: Finale
Gewinner Spiel 1 – Gewinner Spiel 2
Nach dem Finale steht fest, wer den Warrior Cup 2026 mit nach Hause nimmt.
Warrior Cup 2026: Das komplette Programm auf einen Blick
Donnerstag, 3. September
19:00 Uhr: Partyabend mit Muckasäck im Bierzelt
Freitag, 4. September
17:30 Uhr: Mannschaftsvorstellungen ESVK-Nachwuchs 18:30 Uhr: ESVK-Traditionsmannschaft – Nationalmannschaft der Ehemaligen 20:00 Uhr: Mannschaftspräsentation der „Joker“ und Autogrammstunde im Bierzelt
Samstag, 5. September
10:00 Uhr: Frühschoppen & Weißwurstfrühstück mit dem Musikverein Hirschzell im Bierzelt 13:00 Uhr: Belfast Giants – HC Ambri-Piotta 17:00 Uhr: ESV Kaufbeuren – Red Bull München Im Anschluss: Partyabend mit DJ-Legende Dieter Schaurich im Bierzelt
Die neue KufA-Karte hat einen grünen Farbverlauf mit weißer Schrift und gilt vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027. Foto: Stadt Kaufbeuren
Die neu gestaltete Karte trägt grüne Farbe mit weißer Schrift.
Die „Kultur für alle“-Karte wird auch in der Spielzeit 2026/27 fortgesetzt. Die Stadt und die an dem Modell beteiligten 24 freien Kulturträger mit ihren Einrichtungen wollen damit die Teilhabe am kulturellen Angebot fördern und zum Kulturgenuss animieren.
Die KufA-Karte
Die neue KufA-Karte hat einen grünen Farbverlauf mit weißer Schrift und gilt vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027. Die bisherige fliederfarbene Karte ist nicht mehr gültig.
Die KufA-Karte richtet sich an Kaufbeurer Leistungsempfängerinnen und -empfänger nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II oder SGB XII). Sie ermöglicht ihren Inhabern, Veranstaltungen der Akzeptanzpartner zum Preis von 1€ an der Abendkasse zu besuchen – und zwar ohne Kontingentgrenzen oder Beschränkung auf bestimmte Sitzplatzkategorien. Weitere Anbieter gewähren KufA-Kunden andere Ermäßigungsformen.
Die Karte erhalten Berechtigte dort, wo sie auch in ihren sonstigen sozialen Angelegenheiten betreut werden. Dies kann das Jobcenter, die Abteilung Arbeit und Soziales im Rathaus oder der Asylkreis Kaufbeuren sein.
Die Kooperationspartner
Die KufA-Karte wird getragen von folgenden Partnern:
Verletzter Vogel aus Dachrinne und Schneefang befreit
Ein verletzter Storch hat am 31.08.2026 in der Ledergasse in Kaufbeuren einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Einsatzkräfte rückten um 09:40 Uhr zur Tierrettung aus.
Rettung mit der Drehleiter
Der junge Storch befand sich in einer Dachrinne beziehungsweise am Schneefang und konnte sich offenbar nicht selbst befreien. Die Feuerwehr rettete den verletzten Vogel mittels Drehleiter (DLK) und führte ihn anschließend einem Tierarzt zu.
Nach der tierärztlichen Untersuchung konnte der junge Storch wieder freigelassen werden. Die Feuerwehr Kaufbeuren schreibt dazu: „Nach der tierärztlichen Untersuchung den jungen Herr Adebar in die Freiheit entlassen.“
Einsatzdauer und eingesetzte Kräfte
Der Einsatz dauerte 1h 48min. Insgesamt waren sechs Einsatzkräfte beteiligt. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge MTW 1/14/1 und DLK 1/30/1.
Wer sein Pferd wirklich gesund halten möchte, kommt an einer Frage nicht vorbei: Füttern wir unsere Pferde so, wie ihre Natur es vorsieht? Natürliche Pferdegesundheit durch artgerechte Ernährung ist kein moderner Trend, sondern die logische Konsequenz aus Jahrtausenden Evolution — und wer dabei gezielt auf natürliche Unterstützung für Immunsystem von Pferden setzt, legt den Grundstein für ein langes, vitales Pferdeleben.
Die Grundlagen der natürlichen Pferdegesundheit
Das Pferd ist ein Steppentier. Sein Verdauungssystem, sein Bewegungsapparat und sein Immunsystem sind über Jahrtausende auf eine bestimmte Lebensweise ausgerichtet worden: viel Bewegung, konstante Futteraufnahme in kleinen Mengen und eine Ernährung, die reich an Rohfaser und arm an schnell verfügbaren Kohlenhydraten ist. Wer diese biologischen Grundlagen versteht, erkennt schnell, wo viele der heutigen Zivilisationskrankheiten bei Pferden ihren Ursprung haben.
Artgerechte Fütterung bedeutet nicht, dass du deinem Pferd einfach mehr Heu hinwirfst und auf das Beste hoffst. Es geht um ein systematisches Verständnis dessen, was der Pferdekörper tatsächlich braucht — und was ihm schadet. Die Basis ist immer dasselbe: hochwertige Raufutterqualität, ausreichend Bewegung und eine möglichst geringe Belastung durch synthetische Zusätze.
Auf einen Blick
Pferde sind physiologisch auf kontinuierliche Raufutteraufnahme ausgelegt Artgerechte Fütterung reduziert das Risiko von EMS, Hufrehe und Magengeschwüren Das Mikrobiom ist der Schlüssel zur Immunabwehr beim Pferd Synthetische Zusatzstoffe können die Darmflora langfristig destabilisieren Das Wildpferd als Vorbild: Was die Natur lehrt
Wildpferde — etwa die Przewalski-Pferde der mongolischen Steppe — verbringen bis zu 16 Stunden täglich mit Grasen. Dabei nehmen sie kleine, stetige Mengen kalorienarmer, ballaststoffreicher Gräser und Kräuter auf. Ihr Magen produziert kontinuierlich Magensäure, die durch den ständigen Futterfluss gepuffert wird. Dieses System funktioniert seit Millionen von Jahren.
In der modernen Stallhaltung sieht der Alltag oft anders aus: Zwei bis drei Mahlzeiten täglich, große Mengen kraftfutterreicher Kost, dazu stundenlange Standzeiten. Der Magen läuft leer, die Säure greift die Schleimhaut an — Magengeschwüre sind die Folge. Studien zeigen, dass bis zu 90 Prozent der regelmäßig arbeitenden Sportpferde an Magengeschwüren leiden, viele davon subklinisch und ohne offensichtliche Symptome.
Die wichtigste Lektion aus der Wildpferd-Ernährung: Raufutter muss immer verfügbar sein. Heu oder Heulage guter Qualität sollte die Basis jeder artgerechten Fütterung bilden — idealerweise ad libitum oder über Heunetze mit kleinen Maschen verteilt auf viele Stunden. Auch getreidefreies Stoffwechsel Futter für Pferde kann helfen, die Transition zu einer naturaleren Ernährungsform zu unterstützen, ohne den Verdauungstrakt zu überlasten.
Wildpferde fressen bis zu 16 Stunden täglich — nicht weil sie Hunger haben, sondern weil ihr Verdauungssystem genau dafür gebaut ist.
Prävention von Stoffwechselkrankheiten durch die richtige Fütterung
Equines Metabolisches Syndrom (EMS), Cushing-Syndrom und Hufrehe gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen des modernen Stalles. Alle drei teilen einen gemeinsamen Risikofaktor: eine Überversorgung mit Zucker und Stärke, kombiniert mit zu wenig Bewegung.
Beim EMS entsteht eine Insulinresistenz, die dem menschlichen Typ-2-Diabetes ähnelt. Gräser, die unter Stress (Frost, Trockenheit) stehen, speichern große Mengen an nicht-strukturellen Kohlenhydraten (NSC). Ein Pferd, das solche Gräser auf einer üppigen Frühlingsweide frisst, nimmt unter Umständen in wenigen Stunden mehr Zucker auf, als sein System bewältigen kann.
Die präventive Konsequenz ist klar: Pferde mit Stoffwechselproblemen oder entsprechender Veranlagung sollten Weidezugang zeitlich begrenzen, besonders in den frühen Morgenstunden — dann ist der NSC-Gehalt im Gras am niedrigsten. Kraftfutter auf Getreidebasis sollte stark reduziert oder vollständig durch faserreiche, zuckerarme Alternativen ersetzt werden. Beim Heu empfiehlt sich eine Analyse des Zuckergehalts; bei Werten über 10 Prozent NSC sollte es für empfindliche Pferde eingeweicht werden.
Artgerechte Fütterung ist hier nicht nur Komfort, sondern aktive Krankheitsprävention. Wer frühzeitig auf naturnahe Ernährung setzt, spart langfristig nicht nur Tierarztkosten, sondern sichert die Lebensqualität seines Pferdes.
Darmflora und Mikrobiom: Das Zentrum der Immunabwehr
Der Pferdedarme beherbergen eine Billion Mikroorganismen — Bakterien, Pilze und andere Mikroben, die in einem empfindlichen Gleichgewicht zusammenleben. Dieses Mikrobiom ist weit mehr als ein Verdauungshelfer: Es ist das Immunsystem des Pferdes, seine Stimmungsregulierung und ein entscheidender Faktor für die Aufnahme von Nährstoffen.
Eine plötzliche Futterumstellung, Antibiotikagaben oder übermäßig prozessiertes Futter können dieses Gleichgewicht innerhalb weniger Stunden aus dem Lot bringen — mit Folgen von einfachem Durchfall bis hin zu lebensbedrohlichen Koliken. Besonders der Dickdarm des Pferdes, der für die Fermentation von Rohfaser zuständig ist, reagiert extrem sensibel auf Veränderungen in der Futterzusammensetzung.
Was stabilisiert das Mikrobiom? Vor allem konstante Fütterungszeiten, hohe Raufutterqualität und die Vermeidung von abrupten Futterumstellungen. Wer das Futter wechselt, sollte das über mindestens zwei bis drei Wochen schrittweise tun. Natürliche Zusätze wie Leinsamen, Flohsamenschalen oder spezifische Prä- und Probiotika können das Mikrobiom zusätzlich stabilisieren — immer in Absprache mit dem Tierarzt.
Ein gesunder Darm produziert mehr Immunzellen, puffert Stresshormone besser ab und sorgt dafür, dass Vitamine und Mineralstoffe tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Vermeidung synthetischer Zusatzstoffe in der Pferdefütterung
Wer Futtermitteletiketten liest, begegnet schnell einer Flut aus Buchstaben und Zahlen: E-Nummern, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, synthetische Vitaminmischungen. Nicht alles davon ist schädlich — aber viel davon ist überflüssig, wenn die Grundfütterung stimmt.
Künstliche Konservierungsstoffe wie Ethoxyquin oder bestimmte Propionate stehen im Verdacht, die Darmflora zu belasten. Synthetische Aromen täuschen dem Pferd eine Futterqualität vor, die nicht vorhanden ist, und können die natürliche Futterpräferenz langfristig stören. Auch übermäßige Mineral- und Vitaminzusätze aus der Chemiefabrik können bei anhaltender Überdosierung zu Problemen führen — besonders Selen und Vitamin A sind in zu hohen Mengen toxisch.
Praktische Tipps zur Etikettenkontrolle:
Die Zutatenliste ist nach Gewicht sortiert — was zuerst steht, ist am meisten enthalten.
Achte auf kurze, nachvollziehbare Zutatenlisten ohne lange Reihen von E-Nummern.
Bevorzuge Futtermittel, die ihre Herkunft und Analysewerte transparent kommunizieren.
Naturbelassene Zutaten wie getrocknete Kräuter, Leinsamen oder Trockenrüben sind der Industrie-Alternative in der Regel vorzuziehen.
Ein kritischer Blick auf das Futter kostet ein paar Minuten — und kann langfristig die Gesundheit deines Pferdes maßgeblich beeinflussen.
Fazit: Kleine Schritte zur artgerechten Ernährung
Natürliche Pferdegesundheit durch artgerechte Ernährung beginnt nicht mit einer radikalen Umstellung, sondern mit Bewusstsein. Wer versteht, warum das Pferd so gebaut ist, wie es ist, trifft automatisch bessere Entscheidungen am Futtertrog.
Die wichtigsten Schritte zusammengefasst: Raufutter als Grundlage, Kraftfutter auf ein notwendiges Minimum reduzieren, Zucker- und Stärkegehalt im Blick behalten, das Mikrobiom schützen und synthetische Zusätze kritisch hinterfragen. Keine dieser Maßnahmen erfordert ein großes Budget — aber alle zusammen haben eine erhebliche Wirkung auf das Wohlbefinden, die Vitalität und die Gesundheit deines Pferdes.
Wer unsicher ist, wie er anfangen soll, findet auf Portalen rund um Gesundheit und Vorsorge oft wertvolle Anlaufstellen — vom Tierarzt bis zur ernährungskundigen Stallberatung. Das Pferd kann nicht sprechen, aber sein Körper zeigt klar, was ihm guttut.
BayKiBiG-Reform macht Anpassung der Elternbeiträge ab 01.01.2027 erforderlich
Mit der Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) stellt der Freistaat Bayern die Finanzierung der Kindertagesbetreuung neu auf. Mit dem geplanten Inkrafttreten zum 01. Januar 2027 und eines entsprechenden Beschlusses des Stadtrats wird auch die Stadt Kaufbeuren die daraus entstehenden Änderungen umsetzen.
Über die geplanten Neuerungen informierte das zuständige Familienreferat der Stadt Kaufbeuren den Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 23. Juli 2026 ausführlich.
Ziel der Gesetzesnovelle ist es, die staatliche Förderung der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln und die bestehenden Förderstrukturen zu vereinfachen.
Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die Erhöhung des sogenannten Qualitätsbonus. Dieser soll künftig direkt in die Finanzierung des Betriebs von Kindertageseinrichtungen fließen. Zu den laufenden Kosten einer Kita zählen für die Träger neben den tariflichen Personalkosten auch Sach- und Unterhaltskosten.
Die Träger – darunter auch die Stadt Kaufbeuren – waren noch nie in der Lage, eine Kindertageseinrichtung kostendeckend zu betreiben. In den letzten Jahren sind die Defizite massiv gestiegen.
Die Stadt Kaufbeuren hat in den letzten 5 Jahren in einer enormen Kraftanstrengung gemeinsam mit lokalen Trägern 331 neue Krippen- und Kindergartenplätze geschaffen. Das ist ein gesamt gesellschaftlicher, unverzichtbarer Beitrag für den Zugang zu Bildung, Betreuung, Teilhabe und Familienfreundlichkeit. Gleichzeitig konnten die gesetzlichen Bundes- und Landesmittel sowie die kommunalen Anteile die ständig wachsenden Ausgaben im Kitabereich nicht mehr kompensieren. Davon sind neben den städtischen Einrichtungen alle frei gemeinnützigen Betriebsträger in Kaufbeuren in erheblichem Umfang betroffen.
Ab dem 01.01.2027 ist nun die Überführung des bisherigen staatlichen Elternbeitragszuschusses in Höhe von 100 Euro monatlich für Kinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt in den staatlichen Förderanteil geplant. Die hierfür bislang bereitgestellten Mittel sollen künftig in einen erhöhten Qualitätsbonus für die Kindertageseinrichtungen fließen. Ziel des Freistaats ist es, die staatliche Betriebskostenförderung zu stärken und damit die Qualität in den Einrichtungen weiter auszubauen. Dieser Entschluss wird von allen Verbänden und Trägern ausdrücklich begrüßt und befürwortet.
Gleichzeitig bedeutet diese Neuausrichtung, dass der bislang vom Freistaat gewährte Elternbeitragszuschuss künftig nicht mehr an die Familien weitergegeben werden kann. Eine Übernahme dieses Zuschusses durch die Stadt Kaufbeuren ist aufgrund der stark angespannten Haushaltslage nicht möglich. Zudem handelt es sich hierbei um eine freiwillige kommunale Leistung, deren Finanzierung mit den Vorgaben für den Erhalt von Stabilisierungshilfen, die die Stadt Kaufbeuren aktuell bezieht, nicht vereinbar wäre.
Die vorgesehenen Änderungen sind daher eine unmittelbare Folge der gesetzlichen Neuregelung und der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen. Trotz der vorgesehenen Verbesserungen bei der staatlichen Förderung werden die steigenden Personal- und Sachkosten der Kindertageseinrichtungen auch künftig nicht vollständig ausgeglichen. Über die konkrete Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben sowie die daraus resultierenden Anpassungen der Elternbeiträge wird der Stadtrat im Herbst beraten und entscheiden. Bis zu einer Beschlussfassung gelten die bisherigen Regelungen unverändert.
Für Familien, die auf Grund ihrer eigenen Einkünfte, die Beträge nicht bzw. nur teilweise zahlen können, besteht immer die Möglichkeit der wirtschaftlichen Kinder- und Jugendhilfe (Antragstellung auf Gebührenübernahme sowohl für die monatlichen Beiträge als auch für die Essenkosten). Die betroffenen Eltern werden rechtzeitig und persönlich über die eintretenden Änderungen informiert.
Oberbürgermeister Stefan Bosse resümiert: „Die Reform des BayKiBiG verfolgt das zentrale Ziel, unsere Kinderbetreuung weiterhin zuverlässig und familienfreundlich sicherzustellen und das Kitasystem zu stützen. Die Stadt Kaufbeuren subventionierte im vergangenen Jahr jeden Kita-Platz mit durchschnittlich rund 8000,- Euro. Vor dem Hintergrund unserer Haushaltskonsolidierung und der Vorgaben im Zusammenhang mit den Stabilisierungshilfen besteht für Kaufbeuren keine Möglichkeit, den bisher weitergeleiteten staatlichen Elternbeitragszuschuss aus eigenen Mitteln dauerhaft zu ersetzen. Mir ist bewusst, dass diese Regelung für die Eltern mit einem Kind oder mehreren Kindern im Kindergarten ab 2027 eine Mehrbelastung darstellt. Wir treffen diese Entscheidung nicht leichtfertig, denn soziale Verträglichkeit von Gebühren sind für uns immer Handlungsmaxime. Leider gibt es keine verantwortbare Alternative, wenn wir die Qualität und die Angebote unserer städtischen Kitas dauerhaft gewährleisten wollen.“
Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“
Blutspendetermine im September in Kaufbeuren und im Ostallgäu
Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet im September wieder mehrere Möglichkeiten zur Blutspende in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Termine finden in Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe, Nesselwang und Aufkirch/Kaltental statt.
Die Versorgung mit Blutpräparaten ist in Bayern derzeit stabil. Dennoch bleibt eine kontinuierliche Spendebereitschaft wichtig, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten auch in den kommenden Wochen sicherzustellen.
Nach dem Urlaub: Reisecheck vor der Blutspende
Wer aus dem Urlaub zurückkehrt und Blut spenden möchte, sollte beachten, dass nach Aufenthalten in bestimmten Regionen aufgrund verschiedener Infektionsrisiken, beispielsweise Malaria oder Dengue-Virus, Wartezeiten bis zur nächsten Blutspende bestehen können.
Der Blutspendedienst bietet deshalb einen digitalen Reisecheck an. Nach Angabe von Reiseziel und Reisezeitraum wird dort das nächstmögliche Spendedatum angezeigt.
Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.
Aktuelle Termine, mögliche Änderungen und weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder bei der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).
Zu seinem 101. Geburtstag bekam Ernst Schwed, der aktuell älteste Mann in Kaufbeuren, Besuch von Oberbürgermeister Stefan Bosse
Ernst Schwed ist in Südmähren geboren und in Nordböhmen aufgewachsen. Mit 18 Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen und an die Front nach Italien geschickt. Dort kam er in Kriegsgefangenschaft.
Ende der 1960er Jahre ist Ernst Schwed mit seiner Familie aus der damaligen CSSR ausgereist und kam über Österreich erst nach Augsburg und weiteren Stationen schließlich nach Marktoberdorf. Dort fand er Arbeit bei Fendt. In Kaufbeuren zog die Familie schließlich in eine Wohnung im dritten Stock, in der er mit seiner Frau Margit, 95 Jahre alt, immer noch wohnt.
Als Ernst Schwed 70 Jahre alt war, hat er ein Buch über sein Leben und seine Erlebnisse geschrieben: „Im Strom des 20. Jahrhundert“.
Oberbürgermeister Stefan Bosse war beim Besuch sichtlich beeindruckt: „Zunächst einmal gratuliere ich Ernst Schwed ganz herzlich zu seinem Geburtstag. Sein hohes Alter gibt mir für mich selbst Hoffnung. Ganz besonders hat mich das von ihm geschriebene Buch fasziniert. Dieses spannende Werk werde ich während meines Urlaubs lesen. Auch wünsche ich ihm und seiner Frau Margit noch viele schöne gemeinsame Jahre“.
Für die immer noch laufenden Fristen zum Umtausch von Führerscheinen auf den neuen EU-Führerschein, möchte die Stadtverwaltung folgende, wichtige Hinweise geben
Aktuell sind diejenigen Bürgerinnen und Bürger von der Umtauschpflicht betroffen, deren Führerscheine in den Jahren von 2002 bis 2004 ausgestellt wurden. Der Umtausch muss bis zum 19. Januar 2027 erfolgt sein. Wer sich wegen des Ausstellungsjahres nicht sicher ist, kann das Datum auf der Vorderseite des Führerscheins unter Punkt 4a einsehen. Termine hierzu können über die Onlineterminvergabe der Führerscheinstelle der Stadt Kaufbeuren unter folgendem Link vereinbart werden: https://www.kaufbeuren.de/terminvereinbarung.
Eine Onlineterminvereinbarung hat den Vorteil, lange Wartezeiten am Schalter zu vermeiden.
Die Stadtverwaltung bittet daher alle Betroffenen dieser Ausstellungsjahre um sehr zeitnahe Beantragung des Pflichtumtausches, da es erfahrungsgemäß zu längeren Bearbeitungszeiten von bis zu zehn Wochen aufgrund von hohem Antragsaufkommen kommen kann. Ab dem 19. Januar 2027 ist der Führerschein sonst abgelaufen. Bei einer Kontrolle in Deutschland würde dann eine Ordnungswidrigkeit vorliegen, die mit einem 10 Euro Verwarngeld geahndet wird. Im Ausland könnten aufgrund der jeweiligen Gesetze dort unter Umständen höhere Bußgelder drohen und es könnte zu weiteren Problemen bei einer Verkehrskontrolle kommen.
Außerdem möchte die Stadtverwaltung auf eine Neuregelung betreffend die Umschreibung ukrainischer Führerscheine auf deutsche Führerscheine aufmerksam machen: Zur Umschreibung war bisher eine theoretische und praktische Prüfung notwendig. Dies fällt wegen einer neuen Gesetzesänderung weg.
Es gibt für die Behörden allerdings noch keine Anweisung, wie der Umtausch künftig zu erfolgen hat. Die Stadtverwaltung wartet hier derzeit noch auf Informationen der Regierung von Schwaben. Aus diesem Grund können daher noch keine Anträge angenommen werden. Die Stadt bittet deshalb um Geduld. Sobald alle relevanten Informationen vorliegen, werden die Medien durch uns darüber informiert.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.