Tag der offenen Tür am 26. September in Kaufbeuren mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Latin-Jazz-Konzert
Wie funktioniert humanitäre Hilfe hinter den Kulissen? Wer begleitet Projekte, bringt Hilfsgüter auf den Weg oder rückt nach einer Katastrophe zum Einsatz aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt humedica am Samstag, 26. September 2026, bei einem Tag der offenen Tür am Hauptsitz in Kaufbeuren.
Von 11:00 bis 18:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher in der Goldstraße 8 die Arbeit der Hilfsorganisation kennenlernen, mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ins Gespräch kommen und Einblicke in verschiedene Bereiche der weltweiten humanitären Hilfe erhalten. Die Schirmherrschaft übernimmt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Von der Katastrophenhilfe bis zu Projekten in Nepal
Das Bühnenprogramm beginnt um 11:00 Uhr mit der Begrüßung durch Vorstand Heinke Rauscher und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Für die musikalische Begleitung sorgen die Undergrounds der Musikschule Kaufbeuren.
Um 11:45 Uhr folgt die Talkrunde „Wenn Begeisterung Leben verändert“ mit Johannes Peter, Vorstandsvorsitzender, Dieter Schmidt, Aufsichtsrat, und ehrenamtlichen Einsatzkräften.
Wie die Hilfe nach einem Erdbeben anläuft, erläutert ab 12:15 Uhr Dr. Steffi Gentner, Leiterin des Bereichs Emergency Preparedness and Response bei humedica. Um 12:35 Uhr zeigt Alex Schwarz seine Zauberkünste, bevor Andreas Dürr um 13:00 Uhr über das Engagement von humedica in Afghanistan berichtet.
Um 14:15 Uhr stehen die medizinische und psychologische Hilfe im Libanon und in Syrien im Mittelpunkt. Darüber sprechen Projektmanagerin Anke Hofmann und Vorstandsvorsitzender Johannes Peter. Anschließend präsentiert Percussionist Magnus Dauner ab 14:45 Uhr mit Konnakol Musik, Rhythmik und Instrumente Südindiens.
Ab 15:15 Uhr geht es um Katastrophen- und Gesundheitsvorsorge in Nepal. Projektmanagerin Paula Weik und Thomas Meier von der Partnerorganisation HDCS geben Einblicke in die Arbeit vor Ort. Um 15:40 Uhr folgen nepalesische Tänze mit SIYUN.
Wie Hilfsgüter ihren Weg zu den Menschen finden
Einen weiteren Blick hinter die Kulissen ermöglicht um 16:15 Uhr Anastasia Rotecker. Die Projektmanagerin Versorgungshilfe zeigt unter dem Titel „Vom Weihnachtspäckchen bis zum Wasserfilter“, wie humedica Hilfsgüterlieferungen auf den Weg bringt.
Zum Abschluss des Bühnenprogramms spricht Vorstandsvorsitzender Johannes Peter ab 17:15 Uhr über die Auswirkungen weltweiter Krisen und politischer Herausforderungen auf die Arbeit von humedica.
Katastrophenhilfe zum Anfassen
Neben dem Bühnenprogramm gibt es auf dem Gelände verschiedene Informations- und Mitmachangebote. Besucherinnen und Besucher können unter anderem das Einsatzzelt des Emergency Medical Teams kennenlernen und sich über Gesundheitsversorgung im ländlichen Afrika sowie die Arbeit in Afghanistan informieren.
Weitere Stationen widmen sich einer afrikanischen Kaffeezeremonie sowie Sri Lanka mit Tee und Zimt. Vorgestellt werden außerdem die Mitmachaktionen „Geschenk mit Herz“ und „humedica-Nothilfesets“ sowie Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement.
Zum Angebot gehören zudem Torwandschießen zugunsten von Menschen in Not und ein Familienprogramm mit Hilfsparcours, Wasserfilterexperimenten und Kinderschminken. Speisen und Getränke werden ebenfalls angeboten.
Latin Jazz zum Abschluss
Nach dem Tag der offenen Tür beginnt um 18:30 Uhr ein Konzert von Clave Raetia. Das Ensemble um Percussionist Magnus Dauner besteht aus fünf Musikern mit Wurzeln aus Kuba, Venezuela, Chile und Deutschland. Das rein instrumentale Quintett verbindet lateinamerikanische Traditionen mit Elementen des Jazz.
Termin und Anfahrt
Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 26. September 2026, von 11:00 bis 18:00 Uhr bei humedica, Goldstraße 8, 87600 Kaufbeuren, statt. Das Konzert mit Clave Raetia beginnt um 18:30 Uhr.
Parkmöglichkeiten gibt es in den angrenzenden Straßen sowie beim Erlebnisbad Neugablonz in der Gewerbestraße (rund 15 Minuten Fußweg), bei der Seba Hydrometrie GmbH Co KG und an der Dreifachturnhalle Neugablonz in der Turnerstraße (rund zehn Minuten Fußweg).



















