Christine und Heinz Liebl kamen im Jahr 1946 unabhängig voneinander aus Reinowitz ins Allgäu
Zu besonderen Geburtstagen und Ehejubiläen gratuliert die Stadt Kaufbeuren ihren Bürgerinnen und Bürgern traditionell persönlich. Einen besonderen Anlass gab es am Montag, 31. August 2026, in Neugablonz: Christine und Heinz Liebl feierten ihre Eiserne Hochzeit und damit 65 gemeinsame Ehejahre. Kaufbeurens dritter Bürgermeister Bernhard Pohl besuchte das Ehepaar zu diesem besonderen Jubiläum und überbrachte die Glückwünsche der Stadt.
Mit Blumen und einem kleinen Geschenk gratulierte er dem Ehepaar und nutzte die Gelegenheit zu einem angeregten Gespräch. „65 Jahre gemeinsam durchs Leben zu gehen, ist ein ganz besonderes Zeichen von Liebe, Vertrauen und Verbundenheit. Ich gratuliere Christine und Heinz Liebl von Herzen und wünsche ihnen weiterhin viele gemeinsame, glückliche und vor allem gesunde Jahre. Ich würde mich freuen, wenn ich sie in fünf Jahren zu ihrem 70. Hochzeitstag wieder besuchen dürfte“, sagte Bernhard Pohl.
Christine und Heinz Liebl kamen im Jahr 1946 unabhängig voneinander aus Reinowitz ins Allgäu. Heinz Liebl verschlug es direkt nach Kaufbeuren, Christine Liebl nach Frankenhofen. Kennengelernt haben sich die beiden, wie es damals üblich war, im Ringcafé. Dort begann ihre gemeinsame Geschichte.
Nach ihrer Hochzeit im Jahr 1961 zog Christine Liebl nach Kaufbeuren. Fünf Jahre später baute das Ehepaar sein gemeinsames Haus in Neugablonz, in dem die beiden bis heute leben. Beruflich haben Christine und Heinz Liebl im Laufe ihres Lebens viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. „Wir haben schon allerhand gemacht“, erzählt Heinz Liebl. Als gelernter Exportkaufmann arbeitete er unter anderem im Stahlbau, in der Reinigung und in einer Verwachserei.
Auch im Ruhestand sind die beiden aktiv geblieben. Viel Zeit verbringen sie in ihrem Garten, außerdem gehen sie alle zwei Wochen ins Koffejtippl. Reisen gehört ebenfalls zu ihren gemeinsamen Leidenschaften. Besonders gerne fahren sie jedes Jahr in den Bayerischen Wald. Die rund 300 Kilometer lange Strecke fahren sie nach wie vor selbst mit dem Auto. „Wir können noch alles unternehmen“, erzählte Heinz Liebl.



















