V.l.n.r. im Bild zu sehen: Matthias Bock (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Karwendel), Tobias Peukert (Geschäftsführer beim ESV Kaufbeuren) und Viktor Lindner (Sprecher der Geschäftsführung bei Karwendel). Foto: Karwendel
Langfristiges Engagement für den Sport und die Gemeinschaft im Allgäu
Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG führen ihr Sponsoring des ESV Kaufbeuren auch in der kommenden Saison fort. Die Marke Exquisa wird dabei weiterhin die Trikots des ESV Kaufbeuren begleiten. Damit bekennt sich das familiengeführte Unternehmen bewusst zu seiner langfristigen Unterstützung des Traditionsvereins – unabhängig von dessen sportlicher Ligazugehörigkeit.
Der ESV Kaufbeuren nimmt dabei seit vielen Jahrzehnten eine besondere Rolle in der Region Allgäu ein und begeistert Generationen von Fans weit über die Stadtgrenzen hinaus. Mit seinem gesellschaftlichen Engagement und seiner starken Nachwuchsarbeit ist der Verein ein wichtiger Bestandteil des regionalen Lebens.
„Als Unternehmen mit starken Wurzeln im Allgäu ist es für uns selbstverständlich, Verantwortung für die Region zu übernehmen. Deshalb begleiten wir den ESV Kaufbeuren auch in der kommenden Saison. Eine Partnerschaft zeigt ihren Wert gerade dann, wenn sie langfristig angelegt ist und unabhängig von kurzfristigen sportlichen Entwicklungen Bestand hat“, sagt Viktor Lindner, Sprecher der Geschäftsführung der Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG.
Der ESV Kaufbeuren und Karwendel verbindet dabei mehr als eine Sponsoringpartnerschaft: Beide stehen für Kontinuität und Verlässlichkeit. Mit der Fortführung der Zusammenarbeit setzt Karwendel ein Zeichen für Zusammenhalt – auf und neben dem Eis.
Am Samstag, 5. September 2026, können sich Gäste und Einheimische auf eine Zeitreise in das Jahr 1858 begeben, als die Feuerspritzen noch von Pferden gezogen und mit Muskelkraft betrieben wurden. Der Stadtführer Anton Heider – jahrelang selbst Stadtbrandmeister und erfahrener Feuerwehrler – berichtet beim Gang durch die Kaufbeurer Altstadt Interessantes und Spannendes zur Feuerwehr- und zur Stadtgeschichte.
Die Führung ist ein Angebot von Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing. Sie beginnt um 10:30 Uhr in der Tourist Information in der Kaiser-Max-Straße und dauert zwei Stunden. Der Besuch des Feuerwehrmuseums Kaufbeuren-Ostallgäu ist nicht Teil der Führung, kann jedoch bis 14 Uhr individuell angeschlossen werden.
In dieser Saison ist ein letzter Termin für die Feuerwehr-Führung am Samstag, 10. Oktober 2026, vorgesehen.
Interessierte können sich für beide Angebote bei der Tourist Information Kaufbeuren unter Telefon 08341 437-190 in die Teilnehmerliste eintragen lassen oder direkt auf der Internetseite unter www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen.html digital ein Ticket buchen.
BOL Auftaktspiel zur Saison 26/27- FC Augsburg – SpVgg Kaufbeuren
Am kommenden Sonntag starten die Frauen der SpVgg Kaufbeuren endlich in die neue Saison. Nach fünf intensiven Wochen Vorbereitung wartet zum Auftakt direkt eine anspruchsvolle Aufgabe: Um 12:30 Uhr geht es auswärts gegen den Landesliga-Absteiger FC Augsburg, der naturgemäß zu den Favoriten der Liga zählt. Trotz des schwierigen Auftaktgegners geht die Mannschaft selbstbewusst in die Partie. Auch wenn mit Paula Eichinger und Julia Czeschlick zwei Stammspielerinnen und wichtige Leistungsträgerinnen fehlen, möchte die SpVgg von Beginn an zeigen, dass sie sich vor dem Favoriten nicht verstecken muss. Beide Mannschaften dürften sich insgesamt auf Augenhöhe begegnen, sodass ergebnistechnisch alles offen ist. Nach der langen Vorbereitung ist die Vorfreude im Team jedenfalls groß, dass es nun endlich wieder um Punkte geht.
Zwei Polizeibeamte bei Einsatz am Hafenmarkt leicht verletzt – Zeugen nach Vorfällen im Parkhaus Süd und auf der B12 gesucht
Die Polizei Kaufbeuren berichtet von mehreren Einsätzen der vergangenen Tage. Unter anderem wurden zwei Polizeibeamte nach einer Schlägerei am Hafenmarkt leicht verletzt. Zudem sucht die Polizei Zeugen einer Unfallflucht im Parkhaus Süd sowie einer gefährlichen Fahrt auf der B12. An der Wertach waren außerdem Feuerwehrkräfte im Einsatz, nachdem ein Pferd und seine Besitzerin leicht verletzt worden waren.
Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach Schlägerei
KAUFBEUREN. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei zu einer Schlägerei vor einer Bar am Hafenmarkt gerufen. Einer der Beteiligten, ein 26-jähriger amtsbekannter Mann, zeigte sich vor Ort vollkommen uneinsichtig und folgte den Anweisungen der Beamten nicht.
Schlussendlich ging er auf einen der eingesetzten Polizeibeamten los und leistete körperlichen Widerstand. Hierbei wurden zwei Beamte leicht verletzt.
Der 26-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung eingeleitet. (PI Kaufbeuren)
Unfallflucht im Parkhaus Süd – Zeugen gesucht
KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Mittwoch, etwa 16.45 Uhr, bis Freitagmorgen wurde ein schwarzer Audi im Parkhaus Süd hinten rechts angefahren. Hierdurch entstand ein erheblicher Sachschaden.
Der Verursacher entfernte sich, ohne den Unfall zu melden. Die Polizei Kaufbeuren nimmt unter der Rufnummer 08341/933-0 Zeugenhinweise entgegen. (PI Kaufbeuren)
Pferd und Besitzerin an der Wertach leicht verletzt
KAUFBEUREN. Am Donnerstagnachmittag ging eine 20-Jährige mit ihrem Pferd an das Ufer der Wertach, um das Tier trinken zu lassen und ihm so eine Abkühlung zu verschaffen. Hierfür gingen beide einen leichten Abhang hinab zur Wertach.
Beim Verlassen des Flusses erschrak das Pferd aus unbekannter Ursache und schlug mit seinem Kopf um sich. Hierdurch wurde die 20-Jährige umgestoßen. Sowohl das Pferd als auch die junge Frau wurden leicht verletzt.
Da das Pferd nach dem Vorfall scheute und den Fluss durchquerte, stand es anschließend vor einer Absperrung zum dortigen Fuß- und Radweg. Um dem Pferd einen Zugang zum Weg zu ermöglichen, musste die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren Büsche zuschneiden. Insgesamt waren etwa 20 Einsatzkräfte vor Ort.
Für Reiterin und Pferd war keine ärztliche Behandlung vor Ort notwendig. (PI Kaufbeuren/PI Buchloe)
Schlangenlinien auf der B12 – Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN/B12. Am Donnerstagabend wurde der Polizei Kaufbeuren ein Fahrzeug gemeldet, das auf der B12 in Fahrtrichtung Buchloe in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll. Der Pkw soll dabei mehrfach auf die Gegenfahrbahn gelangt sein.
Bei der anschließenden Überprüfung stellte die Polizei fest, dass die 63-jährige Fahrzeugführerin vor Fahrtantritt ein Medikament eingenommen hatte, das ihre Fahrtauglichkeit beeinflusste. Gegen die Pkw-Fahrerin wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können oder möglicherweise selbst gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 08341/933-0 bei der Polizei Kaufbeuren zu melden. (PI Kaufbeuren)
Joker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin Lahr
Die nächsten Testspiele für den ESVK stehen dann am kommenden Wochenende beim Warrior Cup 2026 an.
Der ESVK musste im Testspiel am Freitagabend daheim gegen den ECDC Memmingen vor knapp 2.400 Zuschauern auf die verletzten Spieler Max Kislinger, Jan-Luca Augst und Tom Schwarz verzichten. Jere Laaksonen rückte heute in die Defensive. Im Tor stand Rihards Babulis.
Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften nicht viele Torchancen. Sowohl die Gäste aus Memmingen als auch die Joker konzentrierten sich sehr auf ihre defensiven Aufgaben. Der ESVK hatte insgesamt ein kleines Chancenplus, was auch an einem von zwei Powerplays der Wertachstädter lag. Sehenswert war dabei ein Torabschluss von Tomas Schwamberger, der beim Schuss den Schläger durch die eigenen Beine bewegte. Memmingens Torhüter Michael Bitzer konnte den Versuch des Kaufbeurer Stürmers aber abwehren. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Indians noch eine gute Chance, aber Matteo Gennaro zielte etwas zu hoch.
Die Bilder des Spiels
Joker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin LahrJoker verlieren das zweite Testspiel am 28.08.2026 gegen Memmingen mit 5:1. Foto: Benjamin Lahr
Mit Beginn des zweiten Abschnitts sollten dann auch Tore fallen. Die Indians gingen dabei mit einem Doppelschlag in der 23. und 24. Spielminute mit 0:2 in Führung. Den ersten Treffer erzielte Simon Thiel in Überzahl mit einem doch auch sehenswerten Drehschuss aus dem Slot heraus. Der zweite Treffer der Memminger kam aus einem schnellen Konter zustande. Am Ende konnte Okko Kangasniemi frei vor Rihards Babulis einschießen und traf mit einem Schuss in das kurze Eck. Die Joker ihrerseits konnten schnell antworten. Noch in der 24. Minute konnte Andrew Yogan aus dem Gewühl heraus die Scheibe unter Michael Bitzer im Tor der Indians zum 1:2-Anschlusstreffer unterbringen. In der Folge hatten beide Mannschaften in Überzahlspielen oder bei Kontern noch die eine oder andere Chance liegen gelassen. Ein weiterer Treffer sollte aber vorerst nicht fallen, obwohl es deutlich mehr gute Chancen gab als im ersten Drittel.
Die Joker mussten im Schlussabschnitt einer harten und intensiven Trainingswoche Tribut zollen. Es fehlte der Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser sichtbar die Energie, um das Spiel noch einmal zu drehen. Ein dritter Gegentreffer in der 42. Minute sollte dem ESVK auch schnell wieder den Wind aus den Segeln nehmen. Jakob Peukert konnte dabei einen Bandenabpraller zum 1:3 nutzen. In der Folge saßen die Kaufbeurer auch zu viel auf der Strafbank, um der Partie nochmals einen positiven Impuls zu verleihen. Der Treffer zum 1:4 von Linus Svedlund, der Rihards Babulis mit einem platzierten Schuss zum vierten Mal an diesem Abend überwinden konnte, entschied die Partie dann endgültig. Den Endstand von 1:5 stellte schließlich Indians-Verteidiger Leon Fern mit einem Treffer ins leere ESVK-Gehäuse her, da die Joker bereits mit dem sechsten Feldspieler agierten und nochmals ins Risiko gingen. Die nächsten Testspiele für den ESVK stehen dann am kommenden Wochenende beim Warrior Cup 2026 an. Neben den Wertachstädtern sind noch Red Bull München, der HC Ambri Piotta und die Belfast Giants am Start. Es wartet also ein stimmungsvolles Wochenende auf den ESVK und die Stadt Kaufbeuren.
Foto: Heimatverein Kaufbeuren; Zahlreiche Interessierte nahmen an der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren teil und erkundeten unter der Führung von Boris Blum den Burgstall Eggenthal
Heimatkundliche Führung des Heimatvereins Kaufbeuren zum Burgstall Eggenthal
Über zwanzig Interessierte des Heimatvereins Kaufbeuren und der Gemeinde Eggenthal machten sich unter der Führung von Boris Blum auf den Weg zum Burgstall Eggenthal. Mit dem Begriff „Burgstall“ wird heute ein ehemaliger Burgstandort bezeichnet, von dem nur noch geringe Überreste wie Erdwälle oder Gräben im Gelände sichtbar sind. Der Burgstall Eggenthal ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Marien-Seelenkapelle, dem Wahrzeichen der Gemeinde, und des ehemaligen Pestfriedhofs zu finden.
Im Mittelalter thronte die Burg der Herren von Eggenthal markant auf dem Hügelsporn hoch über dem heutigen Dorf. Von dort bot sich ein weiter Blick über das Tal in Richtung Baisweil und Friesenried. Urkundliche Quellen belegen die Herrschaft der Edelfreien von Eggenthal zwischen etwa 1130 und 1240. Vermutlich in diesem Zeitraum war die Burg von ihnen bewohnt. In den folgenden Jahrhunderten wechselten Burggelände und Ortsherrschaft mehrfach den Besitzer.
Anhand eigener Vermessungen, eines Luftbildes und einer eigens angefertigten Skizze erläuterte Boris Blum, wie der Grundriss der damaligen Burg mit ihrem Vorhof ausgesehen haben könnte. Auf diese Weise erhielt die Zuhörerschaft eine räumliche Vorstellung von dem mittelalterlichen Herrschaftssitz. Die Anlage gehörte dabei wohl eher zu den kleineren Burgen ihrer Zeit.
Im Anschluss nutzte die Gruppe den neuen Weg vom Vorplatz der Kapelle zu den noch heute sichtbaren Überresten der Anlage. Der Pfad wurde erst kürzlich in ehrenamtlicher Arbeit von den Natur- und Gartenfreunden Eggenthal und dem Arbeitskreis Marien-Seelenkapelle angelegt. Dank der vorherigen Erläuterungen gelang es den Teilnehmenden, die einstigen Bauwerke der Burg gedanklich auf die im Gelände erkennbaren Gräben und Geländestrukturen zu übertragen.
Im weiteren Austausch berichtete Boris Blum über das Leben auf einer Burg im Mittelalter. Ein besonders interessantes Detail lieferten dabei gefundene Tonscherbenreste: Sie lassen darauf schließen, dass sich die Bewohner der Burg bereits einen geschlossenen Becherkachelofen leisten konnten.
Heute erinnert ein Gedenkstein an die einstige Burganlage. Für einige Einheimische ist der Ort darüber hinaus mit persönlichen Erinnerungen verbunden; etwa an frühere Jugendstreifzüge zu dem Aussichtspunkt hoch über dem Ort.
Die Führung zeigte eindrucksvoll, wie viel auch dort zu entdecken ist, wo von einer mittelalterlichen Burg auf den ersten Blick kaum noch etwas zu sehen ist. Durch die sachkundige Erläuterung und die gemeinsame Erkundung des Geländes wurde der Burgstall Eggenthal für die Teilnehmenden zu einem lebendigen Stück Heimatgeschichte.
Sanierungskonzept erhält Zustimmung – künftig 38 Mitarbeitende am Braustandort Kaufbeuren
Der Braubetrieb der Aktienbrauerei Kaufbeuren soll erhalten bleiben. Wie die Aktienbrauerei Kaufbeuren in einer aktuellen Pressemitteilung vom 28.08.2026 mitteilt, habe der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die ROKiT-Gruppe, dem im Rahmen der vorläufigen Insolvenz in Eigenverwaltung erarbeiteten Sanierungskonzept zugestimmt. Auch die für die Umsetzung erforderlichen finanziellen Mittel seien inzwischen bereitgestellt worden.
Das Insolvenzverfahren wurde demnach zum 28. August 2026 in Eigenverwaltung eröffnet. Der bereits eingesetzte Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer bleibt im Amt und soll den erarbeiteten und eingeleiteten Sanierungsprozess umsetzen sowie die Geschäfte des Unternehmens weiterführen. Der vom Gericht bestellte Sachwalter Olaf Spiekermann bleibt ebenfalls in seiner Funktion.
Deutliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl
Ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung ist nach Angaben des Unternehmens eine deutliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl und eine vollständige Neustrukturierung.
Den von den personellen Veränderungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde der Übergang in eine Transfergesellschaft ermöglicht. Am Braustandort Kaufbeuren sollen künftig 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.
Braubetrieb in Kaufbeuren bleibt erhalten
Der eigentliche Braubetrieb am Standort Kaufbeuren soll nach Angaben der Aktienbrauerei auch künftig im bisherigen Volumen fortgeführt werden. Die Verfügbarkeit der verschiedenen prämierten Biere, der beliebten „Fräuleins“ – Weinschorle und Weinmischgetränke – sowie der alkoholfreien LEO-Limonaden sei damit gesichert.
Der Braustandort Kaufbeuren bleibe damit als Produktionsstätte erhalten und bilde die Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Im Zuge der Neuausrichtung soll die Belieferung von Gaststätten, Veranstaltungen und Handelskunden teilweise an bereits bestehende Geschäfts- und Handelspartner übertragen werden. Dadurch sollen die Strukturen effizienter gestaltet und der Betrieb langfristig wirtschaftlich stabil aufgestellt werden.
Kunden und Marken sollen im Fokus bleiben
Vertrieb und Außendienst sollen laut Pressemitteilung auch künftig eng mit den Kunden zusammenarbeiten. Dabei verweist das Unternehmen insbesondere auf zahlreiche langjährige Kundenbeziehungen.
Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer erklärt: „Mit der Zustimmung zum Sanierungskonzept und der Bereitstellung der erforderlichen Mittel ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Braustandorts Kaufbeuren gemacht. Ohne die erforderlichen Mittel, hätten wir das Unternehmen nun stilllegen müssen“, sagt Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer. „Unser Ziel ist es, den Braubetrieb dauerhaft zu sichern, die Strukturen zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig die gewachsenen Kundenbeziehungen weiter zu pflegen. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön, dass uns die allermeisten Kunden in dieser sicherlich nicht leichten Zeit die Treue gehalten haben. Das hat uns erheblichen Rückenwind gegeben“.
Braustandort mit 700-jähriger Tradition
Die Aktienbrauerei verweist abschließend auf die rund 700-jährige Tradition des Braustandorts Kaufbeuren und seine Verwurzelung in der Region. Im Rahmen des laufenden Sanierungsverfahrens soll das Unternehmen neu aufgestellt werden. Im Mittelpunkt stehe dabei der Erhalt des Braubetriebs am Standort Kaufbeuren.
Seit 60 Jahren bereichert der Kulturring Kaufbeuren das kulturelle Leben der Stadt. Mit Theater, Konzerten, Literatur und vielen weiteren Veranstaltungsformaten bringt der Verein seit sechs Jahrzehnten hochwertige Kultur nach Kaufbeuren und schafft Begegnungen, die unterhalten, berühren und zum Nachdenken anregen. In der neuen Folge von Klar.Text – Fakten. Fokus. Faszination. spricht Gastgeber Claus Tenambergen mit der Vorsitzenden des Kulturring Kaufbeuren, Birgit Pfeifer, über die Geschichte und Entwicklung des Vereins, das 60-jährige Jubiläum sowie das neue Jahresprogramm für die Saison 2026/2027.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen aber nicht nur die zahlreichen Veranstaltungen der kommenden Saison. Birgit Pfeifer gibt auch persönliche Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit und spricht über die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Kulturrings und zeigen, wie viel Engagement, Leidenschaft und Organisation notwendig sind, um Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auf die Beine zu stellen. Ein besonderes Thema des Podcasts ist die Rolle der Kultur in einer sich wandelnden Gesellschaft. Warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb sie Menschen verbindet, Denkanstöße gibt und gemeinschaftliches Erleben schafft – darüber entwickelt sich ein ebenso informatives wie inspirierendes Gespräch. 🎧 Die neue Podcast-Folge hier auf Wir sind Kaufbeuren und ab sofort auf allen bekannten Podcast-Plattformen
Das Bild zeigt hinten, jeweils von links: Manuel Peczler, Fabian Schottenloher, Najla Sinanovic, Bengisu Koyu, Aikaterini Koupregieva, Faye Bordasch, Anita Negele, Valentino Koupregiev, Jessica Cemezov, Lukas Ellenrieder, Amena Taheri, Jona Zdunek, Sabine Mayer, Echrak Ben Hammouda; vorne: Sofia Zimmermann, Melissa Gabler, Imene Bensalem, Michelle Peczler. Foto: Stephan Steck
Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier wurden 18 Auszubildende der Klasse G-23 nach drei intensiven Ausbildungsjahren an der Berufsfachschule für Pflege am Bezirkskrankenhaus (BKH) Kaufbeuren verabschiedet.
Gemeinsam mit Angehörigen, Praxisanleitenden und Mitarbeitenden der Schule blickten sie auf eine bewegte Ausbildungszeit mit vielen fachlichen und persönlichen Herausforderungen zurück. Klassenleiter und stellvertretender Schulleiter Manuel Peczler würdigte in seiner Ansprache insbesondere die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und gab ihnen einige Gedanken für ihren weiteren beruflichen Weg mit. Pflege bedeute nicht, vom ersten Arbeitstag an alles können zu müssen, so Peczler. Vielmehr sei sie ein Beruf, in dem man sich mit jeder Begegnung, jeder neuen Situation und auch aus Fehlern kontinuierlich weiterentwickle.
Für ihre Zukunft wünschte er den künftigen Pflegekräften vor allem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Kolleginnen und Kollegen, die sie stärken, sowie Arbeitsorte, an denen sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Eine Botschaft stand dabei besonders im Mittelpunkt: „Fachlichkeit ist wichtig. Aber Menschlichkeit macht den Unterschied“, betonte er. Auch Schulleiterin Petra Heuberger-Kraft würdigte die Leistungen und die persönliche Entwicklung und wünschte den Schülerinnen und Schülern für ihren weiteren Weg viel Mut, Zuversicht und Freude am Pflegeberuf.
Mit vielen persönlichen Erinnerungen, guten Wünschen und einem gemeinsamen Blick auf die vergangenen drei Jahre endete für die Klasse G-23 ein bedeutender Abschnitt – und zugleich beginnt für die neuen Pflegekräfte ein anspruchsvoller Weg in einem verantwortungsbewussten und vielseitigen Beruf.
Freistaat stellt bayernweit fast 29 Millionen Euro bereit – auch Ostallgäu und Unterallgäu erhalten Fördermittel
Wie der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl in einer Pressemitteilung mitteilt, setzt der Freistaat Bayern auch 2026 die Förderung der Vereine über die Vereinspauschale fort. Der Förderbetrag steigt demnach im Vergleich zum Vorjahr um 716.000 Euro auf fast 29 Millionen Euro.
Pohl, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, sieht darin einen weiteren Schritt in einer langfristig positiven Entwicklung: „Unsere bayerischen Vereine prägen das gesellschaftliche Leben in unseren Städten und Gemeinden wie kaum jemand anderes. Besonders für Kinder und Jugendliche sind Vereine Orte der Gemeinschaft und der Wertvermittlung. Umso schöner ist es, dass wir auch weiterhin die Förderung dieser Institutionen auf hohem Niveau fortsetzen können.“
Mehr Vereinsmitglieder und Übungsleiterlizenzen
Nach Angaben Pohls ist auch ein weiterer Zuwachs bei den Vereinsmitgliedern und eingesetzten Übungsleiterlizenzen zu verzeichnen. Diese Faktoren sind ausschlaggebend für die Berechnung der Vereinspauschale eines jeden Vereins und werden in Fördereinheiten zu je 36 Cent festgesetzt.
Im Vergleich zu 2025 steigt die Anzahl dieser Fördereinheiten erneut um rund zwei Millionen und erreicht damit einen neuen Höchststand. Ziel des Freistaats sei es, einen flächendeckend zugänglichen, kostengünstigen und hochqualitativen Zugang zu Sport- und Schützenvereinen zu gewährleisten.
„Es freut mich, dass wir auch weiterhin mit dem bürokratiearmen Mittel der Vereinspauschale Vereine unterstützen können. Ich sehe die unverzichtbare Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort jeden Tag. Dieses Engagement weiterhin zu fördern, ist für mich die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft der Zukunft“, so Pohl.
Kaufbeuren erhält knapp 89.000 Euro
Für die Vereine in Kaufbeuren bleibt die Vereinspauschale im Vergleich zu 2025 mit knapp 89.000 Euro annähernd gleich. Im Unterallgäu stehen mit 315.000 Euro mehr als 10.000 Euro zusätzliche Fördermittel zur Verfügung. Im Ostallgäu steigt die Summe um rund 2.500 Euro auf gut 365.000 Euro.
Für den Regierungsbezirk Schwaben ergibt sich insgesamt ein Plus von mehr als 100.000 Euro. Die Gesamtfördersumme liegt damit bei rund 4,45 Millionen Euro.
Pohl unterstreicht abschließend die Bedeutung der Unterstützung für das Vereinsleben: „Ich bin stolz darauf, dass die Vereine in Bayern so zuverlässig auf höchstem Niveau unterstützt werden. Bei jeder Veranstaltung, ob Wettkampf, Jubiläum oder Vereinsfest, fühlt man sich bei den Vereinen vor Ort wie zu Hause. So soll es auch in Zukunft bleiben. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Sport und Vereinsleben die Unterstützung bekommen, die sie selbstverständlich verdient haben.“
Rund 1.000 Zuschauer sahen 2025 zum Auftakt des Warrior-Cups ein packendes Spiel der ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Claus Tenambergen
Nachwuchs und Frauenmannschaft auf dem Eis, ESVK-Publikumslieblinge gegen ehemalige Nationalspieler und die Vorstellung der 1. Mannschaft
Neu beginnt das Warrior-Cup-Wochenende in diesem Jahr bereits am Donnerstagabend mit einer großen Party im Festzelt. Für Live-Musik sorgt die Band Muckasäck, Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Nach dem Start in das Warrior-Cup-Wochenende nimmt das Programm am Freitag, 4. September, auch auf dem Eis Fahrt auf. Zunächst präsentiert sich die gesamte Nachwuchsabteilung des ESV Kaufbeuren e.V. gemeinsam mit der Frauenmannschaft in der energie schwaben arena. Anschließend trifft die Traditionsmannschaft des ESVK auf die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Den Abschluss bildet am Abend die Vorstellung der 1. Mannschaft im Festzelt.
Von der U7 bis zur U20 und die Frauenmannschaft gemeinsam auf dem Eis
Los geht es am Freitag um 17:30 Uhr. Von der U7 bis hin zur U20 sowie der Frauenmannschaft werden alle Teams gemeinsam mit ihren Trainern auf dem Eis vorgestellt. Bereits im vergangenen Jahr kam diese Präsentation bei den Besuchern sehr gut an. Jogi Koch, Sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren e.V., freut sich darauf: „Für unsere Spielerinnen und Spieler ist es etwas Besonderes, mit allen Mannschaften vor einer großen Kulisse auf dem Eis zu stehen. An diesem Abend können wir die ganze Bandbreite des ESV Kaufbeuren e.V. präsentieren und zeigen, wie viel Begeisterung und Engagement in unserem Verein steckt. Gleichzeitig ist dieser Auftritt auch eine schöne Anerkennung für unsere Trainer und all diejenigen, die sich das ganze Jahr über für unsere Mannschaften einsetzen.“
Impressionen vom Spiel 2025
Rund 1.000 Zuschauer sahen 2025 zum Auftakt des Warrior-Cups ein packendes Spiel der ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Claus Tenambergen Rund 1.000 Zuschauer sahen 2025 zum Auftakt des Warrior-Cups ein packendes Spiel der ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Claus Tenambergen Rund 1.000 Zuschauer sahen 2025 zum Auftakt des Warrior-Cups ein packendes Spiel der ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Claus Tenambergen Rund 1.000 Zuschauer sahen 2025 zum Auftakt des Warrior-Cups ein packendes Spiel der ESVK-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Foto: Claus Tenambergen
Um 18:30 Uhr fällt dann der erste Puck für das große Spiel der ESV-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Schon im vergangenen Jahr stieß das Traditionsspiel auf großes Interesse. Rund 1.000 Zuschauer verfolgten das Aufeinandertreffen der ehemaligen ESVK-Spieler mit zahlreichen früheren Nationalspielern. Dabei lebte die Begegnung nicht nur von den bekannten Namen auf dem Eis. Beide Mannschaften boten den Besuchern attraktives Eishockey und machten das Spiel zu etwas Besonderem am Warrior-Cup-Wochenende.
Für viele ESVK-Fans dürfte bereits der Blick auf den Kader der Traditionsmannschaft Erinnerungen wecken. Mit Alex Thiel, Joey Lewis, Max Schmidle, Daniel Rau, Thorsten Rau, Daniel Menge, Christian Baader oder auch Dieter Medicus kehren gleich mehrere Publikumslieblinge aus der näheren und ferneren ESVK-Vergangenheit noch einmal auf das Kaufbeurer Eis zurück. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren ehemaligen Spielern wollen sie an die gelungene Premiere aus dem vergangenen Jahr anknüpfen. ESVK-Geschäftsführender Vorstand Karlheinz Peukert blickt mit Vorfreude auf die Neuauflage: „Das Spiel im vergangenen Jahr war für uns alle ein tolles Erlebnis. Rund 1.000 Zuschauer, viele bekannte Gesichter auf dem Eis und den Rängen und dazu ein wirklich attraktives Eishockeyspiel – das hat gezeigt, welchen Stellenwert diese ehemaligen Spieler bei unseren Fans noch immer haben. Umso schöner ist es, dass wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Publikumslieblinge in Kaufbeuren begrüßen dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir erneut einen ganz besonderen Eishockeyabend erleben werden.“
Bei der ESVK-Traditionsmannschaft fungiert Stefan Ustorf als Teammanager. Cheftrainer ist Pit Ustorf, unterstützt von Co-Trainer Manfred Schuster sowie den Skills Coaches Simon Jürgen und Hans-Jörg Mayer. Der Kader der Nationalmannschaft bringt reichlich Eishockey-Erfahrung und prominente Namen mit nach Kaufbeuren. Einer der bekanntesten Akteure im Aufgebot ist Michael Wolf. Der gebürtige Allgäuer absolvierte 152 Länderspiele für Deutschland und gewann mit dem EHC Red Bull München dreimal die Deutsche Meisterschaft. Ebenfalls auf dem Eis steht Patrick Köppchen, der zweimal Deutscher Meister wurde und in seiner langen Karriere mehr als 1.000 DEL-Spiele absolvierte. Die Partie wird über 3 x 20 Minuten mit durchlaufender Spielzeit ausgetragen.
Eintritt frei – Spenden für den ESVK-Nachwuchs
Der Eintritt zum Traditionsspiel ist auch in diesem Jahr frei. Statt eines Eintrittspreises setzt der ESV Kaufbeuren auf die freiwillige Unterstützung der Besucher. Nachwuchskinder des ESVK werden während der Veranstaltung mit Spendenbüchsen durch die energie schwaben arena gehen. Die Spenden kommen der Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. zugute.
Ab 20:00 Uhr geht es im Festzelt weiter
Nach dem Traditionsspiel ist der Freitag noch lange nicht beendet. Ab 20:00 Uhr beginnt der Einlass ins Festzelt. Dort wartet bereits der nächste Höhepunkt auf die ESVK-Fans. Um 20:30 Uhr wird die 1. Mannschaft des ESVK vorgestellt. Damit spannt der Freitag des Warrior Cups einen besonderen Bogen über die verschiedenen Generationen des Kaufbeurer Eishockeys: vom Nachwuchs und der Frauenmannschaft über zahlreiche ehemalige ESVK-Spieler und deutsche Nationalspieler bis hin zur aktuellen 1. Mannschaft.
Der Kader der ESVK-Traditionsmannschaft (aktueller Stand per 24.08.26)
Torhüter: Christian Baader Verteidigung: Daniel Rau, Dieter Medicus, Markus Vaitl, Philipp de Paly, Florian Kettemer, Florian Bindl, Martin Schweiger Sturm: Stefan Rott, Thomas Holzmann, Alex Thiel, Daniel Menge, Thorsten Rau, Alecandro Carrara, Joey Lewis, Max Schmidle, Manfred Jorde.
Der Kader der Nationalmannschaft ehemaliger Spieler (aktueller Stand per 24.08.26)
Torhüter: Alex Jung, Joey Vollmer Verteidigung: Martin Ančička, Patrick Köppchen, Stefan Schauer, Andreas Loth, Kaisler Hagen Sturm: Fredy Ledlin, Christoph Gawlik, Ty Morris, Alexander Polaczek, Alexander Oblinger, Michael Wolf, Florian Zeller, Tomas Martinec, Florian Jung
Der Freitag im Überblick
17:30 Uhr: Vorstellung aller Nachwuchsmannschaften von der U7 bis zur U20 sowie der Frauenmannschaft auf dem Eis 18:00 Uhr: Warm-up 18:30 Uhr: Spielbeginn ESVK-Traditionsmannschaft gegen Nationalmannschaft der Ehemaligen. 3 x 20 Minuten durchlaufende. Spielzeit, zwei Pausen à 15 Minuten ab 20:00 Uhr: Einlass ins Festzelt 20:30 Uhr: Vorstellung der 1. Mannschaft
Nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, war das leicht verletzte Pferd hinter einer Metallabsperrung gefangen – 24 Einsatzkräfte waren vor Ort
Zu einer Großtierrettung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren am Donnerstag, 27. August 2026, um 17:50 Uhr in die Hirschzeller Straße gerufen. Ein Pferd war nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, in eine missliche Lage geraten.
Steile Böschung wird zum Hindernis
Eine junge Reiterin hatte versucht, mit ihrem Pferd „Cooper“ die Wertach zu durchqueren. An der steilen Böschung scheiterte der Versuch. Das Pferd befand sich anschließend hinter einer Metallabsperrung und konnte die Stelle nicht mehr selbstständig verlassen.
Um das leicht verletzte Tier aus seiner Lage zu befreien, schnitt die Feuerwehr rund 1,5 Meter Bewuchs frei. Anschließend konnte die junge Reiterin „Cooper“ einem Tierarzt zuführen.
24 Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz dauerte 51 Minuten. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.
Einsatzdauer: 51 Minuten Einsatzkräfte: 24 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBI (KF 2), MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1
Früher Elfmeter entscheidet die Partie – SVK wartet nach dem 0:1 seit vier Spielen auf einen Sieg
Die SpVgg Kaufbeuren musste gegen Kaufering die vierte Niederlage in einem Punktspiel in Serie hinnehmen. Ein früher Strafstoß brachte Kaufering mit 1:0 in Führung. An diesem Ergebnis änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr.
Elfmeter bringt Kaufering in Führung Die Kaufbeurer benötigten zunächst einige Zeit, um in die Partie zu finden. Bereits nach 15 Minuten war jedoch der Treffer gefallen, der letztlich über den Ausgang des Spiels entscheiden sollte. Ein Elfmeter für Kaufering führte zum 1:0.
Anschließend stabilisierte sich die SVK und ließ bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen. Auf der anderen Seite boten sich den Kaufbeurern zwei bis drei Möglichkeiten zum Ausgleich. Wie schon zuletzt fehlte jedoch die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Luca Wollens: „Müssen gegen Bad Wörishofen auf jeden Fall punkten“. Der spielende Co-Trainer Luca Wollens musste die Partie verletzungsbedingt von außen verfolgen. Nach dem Spiel sagte er: „Wir haben die ersten 15-20 Minuten gebraucht, um reinzukommen haben dann aber bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen lassen. Umso bitterer ist das dumme Faul zum Elfmeter, wodurch wir eins zu null in Rückstand geraten. Wir hatten den Ausgleich zwei-dreimal auf dem Fuß liegen, haben aber wieder unsere Chancen nicht genutzt. Fakt ist, wir haben seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und müssen gegen Bad Wörishofen auf jeden Fall Punkten. Meiner Verletzung geht soweit gut. Ich denke, dass ich nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann.“
Damit richtet sich der Blick der Kaufbeurer nun auf die kommende Partie gegen Bad Wörishofen, in der die SVK nach vier sieglosen Spielen wieder punkten möchte. (hr)
Für den ESV Kaufbeuren steht am Freitagabend ein weiteres Testspiel auf dem Plan
Dabei kommt es zum Rückspiel gegen den ECDC Memmingen in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Im Vorverkauf sind derweil schon über 2.100 Tickets gebucht worden, so dass der ESVK für ein Testspiel eine durchaus starke Kulisse erwartet. Tickets sind dazu weiter unter ticket.esvk.de und an den Abendkassen erhältlich.
ESVK-Chef-Trainer Sebastian Buchwieser muss dabei wie schon vermeldet verletzungsbedingt auf die Defender Max Kislinger, Jan-Luca Augst sowie auch auf Stürmer Tom Schwarz verzichten. Yannik Burghart dürfte dagegen wieder im Kader stehen und seinen ersten Einsatz in der neuformierten Joker Mannschaft feiern.
Den Livestream zum Spiel gibt es auf SpradeTV, die Live-Statistiken zum Spiel sind unter deb-online.live zu finden.
Die Arbeitsjubilare des BRK-Kreisverbands Ostallgäu gemeinsam mit Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie den jeweiligen Bereichs- und Einrichtungsleitungen bei der Ehrungsfeier im Modeon in Marktoberdorf. Foto: Claus Tenambergen
22 Arbeitsjubilare bringen es gemeinsam auf 400 Dienstjahre beim Roten Kreuz
Die diesjährigen Jubilarinnen und Jubilare des BRK-Kreisverbands Ostallgäu bringen es gemeinsam auf 400 Dienstjahre. Bei der traditionellen Ehrungsfeier im Modeon in Marktoberdorf standen 22 langjährige Mitarbeitende im Mittelpunkt. Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann dankte ihnen für ihre langjährige Treue und ihr tägliches großes Engagement beim Roten Kreuz.
Dabei verwies Hofmann auf die ganz unterschiedlichen Herausforderungen in den zahlreichen Arbeitsbereichen des Kreisverbands. Ob in der Pflege, im Rettungs- und Fahrdienst, in der Beratung, Betreuung, Hauswirtschaft oder Verwaltung – nicht jeder Arbeitstag sei einfach. Umso mehr schätze er, dass die Mitarbeitenden auch in schwierigen und stressigen Situationen „Freundlichkeit, Gelassenheit und Kompetenz“ bewahren. Von den Menschen bekomme er immer wieder positive Rückmeldungen: „Ich bin gut aufgenommen worden, man hat mich gut beraten, ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.“
Langjährige Mitarbeitende als „Kopiervorlagen“
Personalratsvorsitzender Michael Lerf griff in seiner Ansprache mit einem Augenzwinkern zum Begriff der „Kopiervorlagen“. Gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen würden auf die Erfahrenen schauen und beobachten, wie diese ihre Aufgaben erfüllten, mit Menschen umgingen und sich im Team verhielten. „Ich danke Ihnen dafür, dass Sie Kopiervorlagen sind“, sagte Lerf und ermunterte die Jubilare, auch weiterhin gut sichtbar für die nachfolgenden Kolleginnen und Kollegen zu bleiben.
Wie unterschiedlich diese Vorbilder sein können, zeigte sich anschließend bei den persönlichen Würdigungen. Die jeweiligen Bereichs- und Einrichtungsleitungen stellten ihre langjährigen Mitarbeitenden vor und berichteten von deren Stärken, besonderen Aufgaben und gemeinsamen Erlebnissen. Dabei wurde zugleich die große Bandbreite der Arbeit innerhalb des BRK-Kreisverbands deutlich.
Zwei Jubiläen über vier Jahrzehnte
Besondere Anerkennung galt in diesem Jahr den beiden Jubilarinnen mit jeweils 40 Dienstjahren: Saniye Kurnaz vom Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf und Sabine Führer-Hauber vom Haus Schimmelreiter in Wertach. Andreas Hüller, Einrichtungsleiter des Clemens-Kessler-Hauses, hob bei Kurnaz insbesondere deren „Ruhe, Loyalität und Treue“ hervor. Renate Dantinger, Leitung Soziale Dienste im BRK-Kreisverband Ostallgäu, würdigte Führer-Hauber als langjährige „Stütze im Haus Schimmelreiter“. Als Hauswirtschaftsmeisterin sorge sie seit vielen Jahren dafür, dass insbesondere in der Küche alles zuverlässig funktioniere.
Zum Abschluss der Ehrungen fasste Hofmann zusammen, was sich durch den gesamten Abend gezogen hatte: „Jeder leistet an seiner Stelle seinen Beitrag, egal wo.“ Gerade die Vielfalt der Aufgaben und die unterschiedlichen Persönlichkeiten machten den Kreisverband aus. „Wir haben wirklich eine tolle Mannschaft und ich glaube, da können wir richtig stolz sein.“
Die Geehrten des BRK Ostallgäu:
Kreisverband: Sonja Walter (30 Jahre), Annett Filser (25 Jahre), Martina Langner (10 Jahre).
Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag, 13. September 2026, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee mit Livemusik statt. Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Der Eintritt ist frei.
Mit unseren rund zehn Millionen Riechzellen können wir Menschen bis zu 10.000 verschiedene Gerüche wahrnehmen – von zart blumigen Nuancen bis hin zu kräftigen Aromen. Gerüche und Geschmacksnoten werden oft nur unbewusst wahrgenommen, während man sich aufs Hören und Sehen willentlich konzentriert. Dadurch werden diese beiden Sinne oft unterschätzt.
Gerüche helfen Gefahren zu vermeiden
Frauen haben ein besseres Riechvermögen als Männer. Womit das genau zusammenhängt, wird noch erforscht. Geruch und Geschmack verschaffen nicht nur Genuss, sondern haben auch eine Alarmfunktion. Ein fauliger Geruch warnt vor verdorbenen Speisen. Wenn etwas sehr bitter schmeckt, spuckt man es sofort wieder aus, weil es giftig sein könnte. Auch Brandgeruch kann man schon von Weitem wahrnehmen. „Gerüche wirken unmittelbar im limbischen System unseres Gehirns, das die Emotionen steuert“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsfachkraft bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gerüche entscheiden zudem über Zu- oder Abneigung gegenüber anderen Menschen. Das erklärt, warum Gerüche auch die Partnerwahl beeinflussen. „Die Chemie muss eben stimmen“, so Susanne Hasel.
Geschmack ist Teamwork
„Erwachsene haben etwa 2.000 bis 4.000 Geschmacksknospen an der Zunge und im Mund, bei Neugeborenen sind es deutlich mehr und bei alternden Menschen sinkt die Zahl ab“, weiß Susanne Hasel. Mit den Geschmacksknospen können fünf Geschmacksrichtungen identifiziert werden: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Das Wort Umami kommt aus dem Japanischen und bezeichnet herzhafte und würzige Noten. Die vielfältigen Geschmackserlebnisse und köstlichen Aromen kommen gewissermaßen durch Teamwork zustande. „Ein differenzierter Geschmack entsteht erst durch die Verknüpfung mit anderen Sinnen, allen voran mit dem Geruchssinn“, so Susanne Hasel.
Zellen können sich erholen
Wie sehr Menschen Riechen und Schmecken für ihr Wohlbefinden brauchen, merken sie oft erst, wenn diese Sinne schwinden. Jedes Jahr treten bei etwa 50.000 Menschen in Deutschland Störungen des Geruchs- oder Geschmacksinns auf, verursacht etwa durch Erkrankungen der oberen Atemwege oder Heuschnupfen, durch bestimmte Chemikalien, Medikamente oder operative Eingriffe. Doch die Zellen, die für das Riechen und Schmecken zuständig sind, können sich nach einer Schädigung auch wieder erholen – anders als andere Sinneszellen. „Darüber hinaus lassen sich Gaumen und Nase gut stimulieren, zum Beispiel durch frische Kräuter beim Kochen und wenn man sich Zeit fürs Essen und Kauen nimmt“, so Susanne Hasel.
Exklusiver Raum, persönlicher Service und Eishockey hautnah in der energie schwaben arena
Auch in der Saison 2026/2027 öffnet die ESVK VIP-Kabine wieder ihre Türen. Die neue Oberliga-Spielzeit verspricht mit zahlreichen Traditionsvereinen, spannenden Derbys und historisch gewachsenen Rivalitäten viele emotionale Eishockey-Abende. Erleben Sie diese besonderen Spiele gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitenden, Freunden oder der Familie – in einem exklusiven Ambiente mitten in der energie schwaben arena.
Seit rund drei Jahren hat sich die VIP-Kabine zu einem besonderen Angebot rund um die Heimspiele des ESVK entwickelt. Zahlreiche Unternehmen aus der Region nutzen sie regelmäßig, um Beziehungen zu pflegen, Danke zu sagen oder gemeinsam einen besonderen Abend zu verbringen. Die Rückmeldungen sind durchweg begeistert – von der Atmosphäre, dem persönlichen Service und dem besonderen Erlebnis.
Ein Raum, den man normalerweise nicht betritt
Während ausgewählter Heimspiele erwartet Sie in den Katakomben der energie schwaben arena ein exklusiver Bereich, der ausschließlich Ihrer Gruppe vorbehalten ist. Ein Ort für gute Gespräche, besondere Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse – fernab des Alltags.
Genuss und Eishockey kombiniert
Freuen Sie sich auf ein hochwertiges Speisen- und Getränkeangebot, das Sie durch den gesamten Abend begleitet. Das Hauptgericht wird bereits vor Spielbeginn serviert, weitere Speisen genießen Sie in der ersten Drittelpause. Während Ihres gesamten Aufenthalts kümmert sich Ihre persönliche Servicekraft um das Wohl Ihrer Gäste.
Zum Spiel nehmen Sie auf Ihren reservierten Sitzplätzen im Block Q Platz. Genießen Sie dabei die passende Sicht auf das Spielgeschehen und erleben Sie die besondere Atmosphäre in der energie schwaben arena hautnah.
Und nach dem Spiel? Der Abend ist noch nicht vorbei.
Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, den Abend im großen VIP-Raum des ESVK entspannt ausklingen zu lassen. In geselliger Atmosphäre können Sie Reaktionen austauschen und das Erlebte gemeinsam wirken lassen – idealerweise verbunden mit der Freude über einen Heimsieg unserer Joker.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Exklusiver Zugang zur VIP-Kabine für 15 bis 20 Personen
Bis zu 20 reservierte Sitzplätze im Block Q
Hochwertiges Speisen- und Getränkeangebot
Umfangreiche Getränkeauswahl, unter anderem von Mineralbrunnen Krumbach GmbH und der Aktienbrauerei Kaufbeuren
Persönliche Servicekraft für Ihre Gruppe
Besuch eines Club-Insiders (zum Beispiel Spieler, Geschäftsführung oder Gesellschafter) für einen kurzen Talk
Überraschungsgeschenk für alle Gäste
Gruppenfoto zur Erinnerung an Ihren Besuch
Preis pro Heimspiel
Preis pro Person: 140,00 Euro pro Person (inkl. 19 % MwSt.) Mindestbuchung: 15 Personen Maximale Gruppengröße: 20 Personen
Sie möchten die ESVK VIP-Kabine buchen oder mehr erfahren?
Ob als Dankeschön für Ihre Mitarbeitenden, zur Pflege von Geschäftsbeziehungen oder für einen besonderen Abend mit Kunden, Freunden oder der Familie – die ESVK VIP-Kabine bietet den passenden Rahmen für ein außergewöhnliches Eishockey-Erlebnis. Gerne beraten wir Sie persönlich und reservieren Ihren Wunschtermin.
Buchbare Heimspiele der VIP-Kabine – Saison 2026/2027
Die VIP-Kabine steht an Heimspielen wochentags zur Verfügung. An Sonntagsspielen ist eine Durchführung organisatorisch nicht möglich. Aufgrund des großen Interesses empfehlen wir eine frühzeitige Reservierung.
Zwischen Hausnerweg und Edelweißstraße kommt es vom 31. August bis 11. September zu Einschränkungen
Die Hirschzeller Straße wird von Montag, 31. August 2026, bis Freitag, 11. September 2026, zwischen dem Hausnerweg und der Edelweißstraße halbseitig gesperrt.
Geh- und Fahrradweg nicht nutzbar
Während der Arbeiten sind auch der Geh- und Fahrradweg in diesem Bereich nicht nutzbar. Grund für die Einschränkungen ist der Ausbau des Glasfasernetzes.
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Vanessa Bockhorni (1. Vorsitzende) und Pauline Lajehanniere Appel (Vorstandsmitglied)
Die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu sind weit mehr als ein klassisches Unternehmernetzwerk. Sie bringen junge Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte zusammen, fördern den Austausch, schaffen wertvolle Verbindungen und engagieren sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Claus Tenambergen spricht mit der Vorsitzenden Vanessa Bockhorni und Vorstandsmitglied Pauline Lajehanniere Appel über die Aufgaben und Ziele der Wirtschaftsjunioren, den Mehrwert einer Mitgliedschaft sowie die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen. Außerdem geht es um die Bedeutung von Netzwerken, persönlichem Engagement und darum, wie die Wirtschaftsjunioren ihre Mitglieder dabei unterstützen, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Entstanden ist ein persönliches und informatives Gespräch darüber, wie ein starkes Netzwerk Unternehmerinnen und Unternehmer verbindet, voneinander lernen lässt und zeigt, dass persönliches Miteinander oft der Schlüssel zum Erfolg ist.
SVK lässt mehrere große Chancen ungenutzt und kassiert in den Schlussminuten das entscheidende 0:1
Die SpVgg Kaufbeuren hat ihr Auswärtsspiel in Mering mit 0:1 verloren. Besonders ärgerlich aus Sicht der Kaufbeurer: Rund 60 Minuten spielte die Mannschaft in Überzahl und hatte zuvor mehrere große Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Am Ende stand eine aus eigener Sicht selbst verschuldete und verdiente Niederlage. Damit verpasste die SVK die Möglichkeit, sich auf den zweiten Tabellenplatz vorzuschieben.
SVK findet zunächst keinen Zugriff
Zu Beginn hatte die SpVgg Kaufbeuren Schwierigkeiten, richtig ins Spiel zu finden. Nach einer Umstellung gelang dies zunehmend besser. Noch vor der Halbzeit erspielte sich die SVK zwei große Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen.
Auch unmittelbar nach der Pause bot sich Kaufbeuren eine weitere hochkarätige Chance. Doch erneut gelang es nicht, den Ball im Tor unterzubringen.
Überzahl bringt nicht die erhoffte Kontrolle
Trotz der langen Überzahl konnte die SVK das Spiel anschließend nicht wie erhofft kontrollieren. Stattdessen verlor die Mannschaft zunehmend den Zugriff auf die Partie und ließ sich von der Hektik der Gastgeber anstecken.
In den letzten Minuten folgte schließlich die Entscheidung. Nach einem folgenschweren Fehler gab Kaufbeuren die Partie noch aus der Hand und musste sich mit 0:1 geschlagen geben.
Aus Sicht der SVK war es am Ende eine selbst verschuldete und verdiente Niederlage – verbunden mit der verpassten Möglichkeit, sich auf den zweiten Tabellenplatz vorzuschieben.
Kapitän Robin Conrad: „Total unverständlich“
Auch SVK-Kapitän Robin Conrad ärgerte sich nach der Partie über den Spielverlauf und die ausgelassenen Möglichkeiten: „Wir haben 15 Minuten gebraucht um ins Spiel zu kommen, haben dann 2-3 riesen Möglichkeiten wo das Tor fallen muss Rote Karte dann für die hat uns auch nicht weitergeholfen. Wir haben es nicht zu Ende gespielt und am Ende verdient das Spiel verloren, wir haben in der 2. Halbzeit das Heft total aus der Hand gegeben, total unverständlich.“
BOL 2. Vorbereitungsspiel TSV Peiting – SpVgg Kaufbeuren 1:9
Auch im zweiten Vorbereitungsspiel konnte die SpVgg Kaufbeuren einen deutlichen 9:1-Auswärtserfolg beim TSV Peiting feiern. Über die gesamten 90 Minuten zeigte die Mannschaft eine spielerisch ansehnliche und souveräne Leistung. Mit viel Ballbesitz kontrollierte die SpVgg über weite Strecken das Geschehen und ließ Ball und Gegner gut laufen. Besonders erfreulich war dabei, dass zahlreiche Treffer schön herausgespielt wurden. Bereits früh stellte Kaufbeuren die Weichen auf Sieg und führte nach zwölf Minuten mit 4:0. Auch nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer des TSV Peiting blieb die Mannschaft ihrer Linie treu und spielte konsequent weiter nach vorne. Am Ende stand ein verdienter 9:1-Erfolg und damit ein rundum gelungenes zweites Vorbereitungsspiel, auf dessen Leistung sich in den kommenden Wochen weiter aufbauen lässt.
Die starken Regenfälle am vergangenen Freitag haben eine Überschwemmung im Technikbereich des Freibads Kaufbeuren ausgelöst
In den betroffenen Räumen, in denen vor allem die Pumpenanlagen für das Bad untergebracht sind, stand das eingedrungene Wasser bis zu 90 Zentimeter hoch. Dies hatte zur Folge, dass der Betrieb des Freibads sofort eingestellt werden musste.
Bei der Prüfung aller betroffenen Pumpen wurde festgestellt, dass der Großteil aktuell nicht mehr betriebsbereit und eine vollständige Trocknung, ggf. Reparatur, nötig ist. Deshalb bleibt das Bad bis auf Weiteres geschlossen. Die Stadt Kaufbeuren bedauert dies und bittet alle Badebegeisterten das Erlebnisbad Neugablonz zu nutzen.
„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder. Nächster Stadtspaziergang am 02.09.2026 führt in den Jordanpark. Treff- und Startpunkt: 10:30 Uhr am Plärrer (Infohäuschen). Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Tell oder im Kolpinghaus zum geselligen Ausklang.
Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.
Feuerwehr durchsucht verrauchte Halle unter Atemschutz – Brennende Palette gelöscht
Die Feuerwehr Kaufbeuren ist am Samstagabend, 22. August 2026, zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude in der Straße Hohe Buchleuthe alarmiert worden. Der Einsatz auf dem ehemaligen Brauereigelände begann um 19.24 Uhr. Die Einsatzkräfte durchsuchten die verrauchte Halle mit zwei Trupps unter Atemschutz. Dabei wurde eine brennende Palette entdeckt und abgelöscht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die betroffenen Räume. Personen wurden in der Halle nicht gefunden.
Halle mit Akkulüfter entraucht
Nach den Löscharbeiten wurde die Halle mit einem Akkulüfter entraucht. Zudem sicherte die Feuerwehr ihren Zugang zum Gebäude wieder. Der Einsatz dauerte eine Stunde und neun Minuten. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte vor Ort. Im Einsatz waren SBI (KF 2), MZF 1/11/1, LF 1/40/1 und LF 1/43/1.
90 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus Kaufbeuren und den Stadtteilen waren am Freitag und Samstag gefordert
Ein Unwetter hat die Feuerwehren im Kaufbeurer Stadtgebiet am Freitag, 21. August, und Samstag beschäftigt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 62 verschiedene Einsatzstellen abarbeiten. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte im ehrenamtlichen Dienst gebunden. Der Unwettereinsatz begann am Freitag um 15.35 Uhr. Für den Einsatz ist eine Dauer von fünf Stunden und zehn Minuten angegeben.
Zahlreiche Fahrzeuge eingesetzt
Im Einsatz waren folgende Fahrzeuge und Einheiten: SBR (KF 1), SBM (KF 1/1), SBM (KF 1/2), KdoW 1/10/1, MZF 1/11/1, MTW 1/14/1, MTW 1/14/2, LF 1/40/1, LF-KatS 1/41/1, LF 1/43/1, GW-L 1/55/1, RW 1/61/1, MZF 2/11/1, LF 2/41/1 und GW-G 2/52/1.
Karl-Heinz Wenzel bleibt Vorsitzender – neues Gremium startet in eine sechsjährige Amtszeit
Der Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren ist im Juni neu gewählt worden. Das Gremium versteht sich als Interessenvertretung aller Seniorinnen und Senioren in Kaufbeuren. Acht Mitglieder wurden direkt gewählt, zwei weitere Mitglieder wurden traditionsgemäß in der konstituierenden Sitzung nachberufen. Darüber hinaus gehören dem Seniorenbeirat vier aus dem Stadtrat entsandte Mitglieder, der Seniorenbeauftragte Felix Franke sowie Peter Kloos, Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales, an.
Wahl per Briefwahl
Rund 60 Vereine aus dem Bereich der Seniorenarbeit waren aufgefordert, ihre Stimmen für die Seniorenbeiratswahl per Briefwahl abzugeben. Karl-Heinz Wenzel, der bisherige Vorsitzende, wurde in der konstituierenden Sitzung erneut zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertretungen wurden Hans-Peter Titze und Sybill Schuster-Nussrainer gewählt. Wenzel dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern des Seniorenbeirats für ihr jahrelanges Engagement und wünschte ihnen nach der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit alles Gute für die Zukunft.
Aus dem Seniorenbeirat ausgeschieden sind Renate Domin, Hermann Quetting, Eugen Rebholz, Richard Zobel, Ulrike Höhne-Wachter und Hannah Rieger.
Vielfältige Aufgaben in den kommenden sechs Jahren
Auf die Seniorenbeiräte aus unterschiedlichen Einrichtungen und Verbänden warten in den nächsten sechs Jahren abwechslungsreiche Aufgaben. Zum einen organisiert der Seniorenbeirat selbst zahlreiche Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren, bringt neue Projekte voran und unterstützt dauerhafte Einrichtungen für ältere Menschen in Kaufbeuren. Zum anderen ist er als Gremium der Stadt etabliert und soll wichtige Impulse zur Verbesserung der Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren geben.
Die Mitglieder des Seniorenbeirats
Günter Beck
Günter Beck verfügt über langjährige Erfahrung in der pflegerischen Betreuung und engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich der Seniorenarbeit. Aktuell ist er beispielsweise ehrenamtlich beim Betreuungsdienst „daheim! – Betreutes Wohnen zuhause“ tätig. Durch seine vielfältigen Kontakte und sein kontinuierliches Engagement besitzt er umfassende Kenntnisse über die Bedürfnisse älterer Menschen sowie die sozialen Unterstützungsstrukturen. Darüber hinaus setzt er sich politisch im Sozialwesen ein und zeigt großes Interesse an einer nachhaltigen und sinnvollen kommunalen Weiterentwicklung im Bereich Seniorenarbeit und Seniorenversorgung.
Marita Knauer
Marita Knauer ist 1. Vorsitzende des Gartenbauvereins, in dem überwiegend ältere Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer Mitglied sind. Der Gartenbauverein bietet unter anderem Vorträge, Lehrfahrten und Pflanzentauschbörsen an. Der Austausch mit älteren Menschen ist Marita Knauer sehr wichtig. Sie war in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Stadtrat und auch Mitglied im Seniorenbeirat.
Diakon Reinhold Netz
Diakon Reinhold Netz ist Ansprechpartner und Beauftragter für die Seniorenarbeit der Gesamtkirchengemeinde der Evang.-Luth. Dreifaltigkeitskirche. Zu seinen Aufgaben gehören die Seelsorge in der Gemeinde und in den Altenheimen von Kaufbeuren, die Leitung von Seniorengesprächskreisen und Geburtstagsfeiern für Senioren. Er ist zudem Ansprechpartner und Begleiter für diakonische Projekte und laufende Seniorengruppen. Reinhold Netz sieht sich als Interessenvertreter und Anwalt für die Wünsche und Bedürfnisse von Senioren unter dem Motto: „In Würde zufrieden und erfüllt alt werden!“ Dabei versteht er sich auch als „Vermittler und Netzwerker“ über Vereins- und Konfessionsgrenzen hinweg.
Margarete Resch
Margarete Resch ist bereits seit 2008 Mitglied im Seniorenbeirat und für mehrere Vereine aktiv. In den meisten Projekten des Seniorenbeirats ist sie unterstützend tätig. Sie hilft ehrenamtlich bei „Urlaub ohne Koffer“ und unterstützt die Veranstaltungen des Seniorenbeirats.
Sybill Schuster-Nussrainer
Sybill Schuster-Nussrainer engagiert sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich bei Humedica. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Mithilfe bei der Erstellung von Nothilfepaketen, die Unterstützung bei Spendensammlungen sowie die Information der Öffentlichkeit über die Organisation im Rahmen verschiedener Veranstaltungen. Darüber hinaus wirkte sie bei der Aktion „Mit Herz“ sowohl als Fahrerin als auch als Kontrolleurin mit. Zusätzlich ist Schuster-Nussrainer seit drei Jahren als Wanderpatin für Senioren bei „Nicht mehr so gut zu Fuß“ tätig. In dieser Funktion begleitet und unterstützt sie ältere Menschen bei gemeinsamen Wanderungen und Freizeitaktivitäten.
Wolfgang Scupin
Wolfgang Scupin gehört zu den dienstältesten Mitgliedern des Seniorenbeirats. Er ist bereits seit 1993 im Seniorenbeirat vertreten, damals zunächst hauptberuflich als Seniorenbeauftragter. Seit 1998 ist er ehrenamtliches Mitglied und übernimmt in den Sitzungen die Schriftführung. Als Leiter der Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung möchte Scupin durch seine berufliche Tätigkeit die Zusammenarbeit weiterhin fördern und ehrenamtliches Engagement stärken. Die Hospitalstiftung unterstützt den Seniorenbeirat im Auftrag der Stadt Kaufbeuren. Netzwerkarbeit und die Funktion des Seniorenbeirats als Sprachrohr für Senioren sind für Scupin besondere Anliegen.
Claudia Teodorovic
Claudia Teodorovic ist als Behindertenbeauftragte für den Behindertenbeirat seit 2014 im Seniorenbeirat vertreten. Sie ist Ansprechpartnerin in Fragen, die Personen mit Behinderung betreffen, und wird bei bauplanerischen Maßnahmen der Stadt in der Regel miteinbezogen. Auch bei der Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes ist Teodorovic aktiv beteiligt. Eines ihrer Ziele ist es, in allen Bereichen des Lebens Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung zu erreichen.
Hans-Peter Titze
Hans-Peter Titze ist für das Crescentiakloster als ehrenamtlicher Helfer im Gartenpflegeteam des Klosterberggartens im Einsatz und bietet dort regelmäßig Berggartenführungen an. Er ist außerdem ehrenamtliches Mitglied im Redaktionsteam des Kaufbeurer Seniorenmagazins „Wertachbote“. Seit über 30 Jahren führt er Gäste und Einheimische als Stadtführer durch die Altstadt von Kaufbeuren. Sein Ziel für den Seniorenbeirat ist eine aktive Mitarbeit bei verschiedenen bestehenden Projekten sowie die Beteiligung an der Erarbeitung neuer Angebote und deren praktischer Umsetzung.
Johanna Wagner
Johanna Wagner blickt auf eine langjährige und vielseitige ehrenamtliche Tätigkeit zurück. Sie engagierte sich unter anderem als Tagesmutter sowie in der Betreuung von Hunden und Katzen. Darüber hinaus war sie Mitarbeiterin im Weltladen. Über 20 Jahre war sie in einem Frauenhaus tätig und unterstützte und begleitete dort Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Zudem war Wagner als Schülerlotsin tätig. Aktuell engagiert sie sich als Lesementorin an der Beethoven-Schule und unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Förderung ihrer Lesekompetenz und Freude am Lesen. Wagner wurde vom Kneipp-Verein Kaufbeuren für den Seniorenbeirat vorgeschlagen.
Karl-Heinz Wenzel
Karl-Heinz Wenzel gehört dem Seniorenbeirat seit 2001 an und ist seit 2006 dessen Vorsitzender. Wenzel ist in vielen Projekten und Veranstaltungen aktiv und übernimmt dabei auch Grußworte und die Repräsentation des Beirats. Er möchte sich auch in Zukunft für die Fortführung der zahlreichen bestehenden Projekte engagieren und neue Projekte entwickeln. Zudem wirkt Wenzel an der Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes mit.
Aus dem Stadtrat
Bettina Ärnecke-Rottach
Bettina Ärnecke-Rottach ist für die Grünen im Seniorenbeirat. Sie bringt umfangreiche Erfahrung aus dem Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege mit. Ärnecke-Rottach ist Dipl.-Betrw. (FH) und Dipl.-Sozw. (FH), gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und Geschäftsführerin des Heinzelmannstifts. Sie möchte die Infrastruktur für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen verbessern sowie alternative Wohnformen und Programme schaffen, die der demografischen Entwicklung entsprechen. Zudem möchte sie dazu beitragen, die ältere Generation wieder stärker als Gewinn und nicht als Verlust zu sehen.
Gerhard Drescher
Gerhard Drescher ist von der AfD in den Seniorenbeirat entsandt. Der Gymnasiallehrer im Ruhestand will sich im Seniorenbeirat für die Belange der Senioren einsetzen und ihnen auch aus einer großen Dankbarkeit heraus etwas „zurückgeben“.
Gertrud Gellings
Gertrud Gellings ist für die CSU bereits seit 2014 in den Seniorenbeirat entsandt. Sie ist vom Stadtrat als Beauftragte für Gesundheit und Pflege entsendet und hat sich in den vergangenen sechs Jahren aktiv in den Seniorenbeirat eingebracht. Dazu zählen beispielsweise die Unterstützung und Mitarbeit bei verschiedenen Projekten wie der Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes, der Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung, „Musik am Nachmittag“, „Gedächtnis und Bewegung“ und den Seniorenvorstellungen im Theater. Gertrud Gellings möchte sich auch weiterhin aktiv einbringen, Vermittlerin zum Stadtratskollegium, zum Oberbürgermeister sowie zu den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern sein und altersgerechte Themen und Fragen voranbringen.
Michael Martin
Michael Martin bringt seine Erfahrungen als Gastwirt in den Seniorenbeirat ein. Durch seinen Beruf ist er seit jeher nah an seinen Gästen und den Menschen in seinem Umfeld. In seinem traditionellen Gasthof gehören viele Seniorinnen und Senioren zum festen Besucher- und Kundenkreis – sowohl als regelmäßige Gäste als auch bei Feiern und Jubiläen. In den Gesprächen erfährt er immer wieder, welche Wünsche und Bedürfnisse im Alltag eine Rolle spielen. Zudem hat Martin jahrelang für mehrere Pflegedienste Essen auf Rädern zubereitet und dabei viele Einblicke gewonnen. Diese Erfahrungen möchte er künftig in die Arbeit des Seniorenbeirats einbringen.
Das zweite Testspiel am vergangenen Wochenende stand für den ESV Kaufbeuren beim ECDC Memmingen auf der Agenda. Chef-Trainer Sebastian Buchwieser konnte dabei auf das gleiche Personal wie am Freitag im Vergleich mit dem EHC Freiburg auf das Eis schicken.
Dem ESVK gelang auch im zweiten Testspiel gleich ein Start nach Maß. Es dauerte nicht einmal eine Minute, als Tomas Schwamberger einen Schuss von Eero Elo direkt vor Justus Roth unhaltbar zum Spielstand von 0:1 abfälschte. Die Indians kamen dann in einem ersten Powerplay schnell zurück in die Partie und konnten durch Markus Lillich in der vierten Minute zum 1:1 ausgleichen. Der ESVK antwortete wiederum nur wenige Sekunden später mit dem erneuten Führungstreffer. Tomas Schwamberger tauchte alleine vor Justus Roth auf und traf trocken in den linken Torwinkel zum 1:2. In der achten Minute folgte dann im Powerplay sogar der dritte ESVK-Treffer. Eero Elo nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Julian Eichinger, um seine Farben mit zwei Treffern in Front zu bringen. In der Folge hatten die Joker weiterhin etwas mehr vom Spiel, die Memminger kamen aber zum Ende des ersten Drittels immer besser in Schwung. Am Spielstand sollte sich jedoch erst einmal nichts mehr ändern.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels, als William Eriksson gerade einen Alleingang liegen gelassen hatte, konnte Max Oswald Sekunden später einen Abpraller zum 1:3 ausnutzen. Die Indians benötigten dann ein paar Wechsel, um sich vom schnellen Gegentreffer zu erholen, kamen mit längerer Spielzeit aber auch immer besser in die Partie und hatten ihrer auffälligsten Sturmreihe um Ex-Joker Markus Lillich immer wieder sehr gute Szenen in der Offensive. Nachdem der DEL2-Club in der 31. Minute durch Joshua Rust den Spielstand auf 2:4 verkürzen konnte, ahnte man schon, dass die Messe in diesem doch sehr rassigen und schnellen Spiel noch nicht gelesen war. Nach einem Doppelschlag von Markus Lillich und Nikita Krymskiy in der 36. Minute, beide kamen alleine vor Nikita Quapp zum Abschluss, war das Spiel dann wieder ausgeglichen. Die Hausherren waren nun weiter am Drücker, aber der nächste Treffer gehörte dem ESVK. Jonas Fischer konnte dabei eine Sekunde vor der Pausensirene einen Alleingang zum Treffer zum 4:5 ausnutzen. So gingen die Joker doch noch mit einer Führung in den Schlussabschnitt.
Das Spiel war für ein Vorbereitungsspiel sehr intensiv geführt, und beide Mannschaften zeigten, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Die knapp über 2.400 Zuschauer, darunter gut und gerne 300 Fans aus Kaufbeuren, kamen voll auf ihre Kosten. Den einzigen Treffer im dritten Drittel erzielten dann die Indians. Erneut war es Markus Lillich, der im Powerplay goldrichtig stand und mit seinem dritten Treffer an diesem Abend den Ausgleich für Memmingen feiern konnte. Beide Mannschaften hatten weiterhin genügend Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Gelingen sollte dies jedoch weder in der regulären Spielzeit noch in der Overtime einem der beiden Teams.
Im entscheidenden Penaltyschießen konnte Nikita Quapp alle vier Versuche der Memminger entschärfen, während auf Seiten der Joker Eero Elo mit einem Schuss in den rechten Torwinkel und dem einzigen Treffer in der Zusatzschicht, die Partie zugunsten des ESVK entscheiden konnte.
Leider konnten die Kaufbeurer Verteidiger Jan-Luca Augst und Max Kislinger die Partie nicht zu Ende spielen. Untersuchungen in den kommenden Tagen müssen nun zeigen, welche Verletzungen im Detail vorliegen und ob die beiden für einen längeren Zeitraum ausfallen. Am kommenden Freitag kommt es dann um 19:30 Uhr auch schon zum nächsten Testspiel der Joker. Dabei sind dann die Indians aus Memmingen zum Rückspiel in der energie schwaben arena zu Gast.
Tickets dazu sind unter tickets.esvk.de, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen erhältlich.
Nach zwei Pleiten in Folge endlich der erfolgte Befreiiungsschlag
Der BSK Olympia Neugablonz hat sich mit einem überzeugenden Auftritt den ersten Sieg in der laufenden Saison der Kreisliga Allgäu Süd erkämpft. Die Schmuckstädter gewannen vor 200 Zuschauern im Waldstadion das Lokalderby gegen den SVO Germaringen 2 mit 4:1.
Nach den Niederlagen gegen die SG Untrasried-Haldenwang (0:2) und den TSV Obergünzburg (1:4) schwor Cheftrainer Dennis Starowoit seine Mannschaft optimal auf den Aufsteiger ein. „Hier regieren wir und kein anderes Team“, sagte er noch vor dem Anpfiff. Roman Keil brachte den BSK per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Die Gäste konnten im ersten Durchgang noch mit dem ersten Angriff das zwischenzeitliche 1:1 erzielen.
Nach der Pause spielte wieder nur Neugablonz. Zu einem wichtigen Moment gelang dem BSK durch Valentin Terec das 2:1, ehe Kamil König und Denis Hoxhaj in Unterzahl noch die Treffer drei und vier erzielten. Zuvor schickte der Unparteiische Sadik Sotanaj nach einem wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (69.).
„Wir haben diesmal eine gute Laufarbeit in der Offensive gezeigt. Das war im Kollektiv eine starke Leistung. Dieser Sieg gibt uns die nötige Energie. Denn wir sind immer noch in der Bringschuld. Wir müssen weiterhin arbeiten“, zeigt sich Coach Starowoit sehr stolz nach dem Derbysieg über den SVO. Für Co-Trainer Eugen Erhart schmeckt der Erfolg gegen Germaringen richtig süß: „Kompliment, Männer! Von der ersten bis zur letzten Minute hat jeder alles in die Waagschale geworfen. Das gibt uns den so wichtigen Antrieb für die kommenden Aufgaben.“ Und selbst Denis Korneev, der die Kapitänsbinde gegen den SVO trug, strahlte nach dem Schlusspfiff über das gesamte Gesicht. „Solche Siege machen Spaß. Wir machen weiter.“
BSK-Vorstandsmitglied Thomas Glüder fiel besonders auf, „dass die Mannschaft konzentriert in der Abwehr stand. Wir haben in der Offensive Spieler, die auch aus dem Nichts ein Tor erzielen können. Diese Kombination ist wichtig“, betont er in seiner Bilanz vor der Mannschaft. „Treten wir immer so auf, dann sind wir schwer zu schlagen.“
Der ESVK siegt im ersten Vorbereitungsspiel gegen den EHC Freiburg deutlich mit 6:1. Foto: Benjamin Lahr
Am Ende steht ein bemerkenswerter 6:1 Sieg
Am Freitagabend stand für den ESV Kaufbeuren das erste Testspiel im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison auf der Agenda. Dabei konnte die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser die Partie gegen den EHC Freiburg mit 6:1 gewinnen. Herausragender Akteur war dabei der ex Freiburger Eero Elo, dem vier Treffer gelangen.
Der ESV Kaufbeuren kam sehr gut aus der Kabine und hatte gleich ein paar gute Torabschlüsse. Die beste Chance hatte Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schlagschuss an der Latte scheiterte. So sollte es weitergehen, bis Tomas Schwamberger in Minute sieben auf die Strafbank wanderte. Das Unterzahlspiel der Joker war gut, und somit überstanden die Kaufbeurer das Powerplay der Gäste ohne Schaden. Die Gäste waren nun besser im Spiel und kamen öfter vor das Tor von Nikita Quapp, doch so richtig gefährlich wurde es für den Kaufbeurer Torhüter nicht. In der 16. Minute hatte Sami Blomkvist nach einem Zuspiel von Tomas Schwamberger allein vor Gästetorhüter Christian Schneider die große Chance auf den ersten Joker-Treffer, scheiterte jedoch am Beinschoner des Freiburger Torhüters, der spektakulär parieren konnte. In der gleichen Sequenz fand Julian Eichinger im hohen Slot den freistehenden Eero Elo, der mit einem platzierten Schuss unter die Latte das 1:0 markierte. Der Ex-Freiburger, der den ESVK heute als Kapitän anführte, war somit der erste Joker-Torschütze der Pre-Season. Mit dem Spielstand von 1:0 ging es dann auch in die erste Pause.
Der ESVK siegt im ersten Vorbereitungsspiel gegen den EHC Freiburg deutlich mit 6:1. Foto: Benjamin LahrDer ESVK siegt im ersten Vorbereitungsspiel gegen den EHC Freiburg deutlich mit 6:1. Foto: Benjamin LahrDer ESVK siegt im ersten Vorbereitungsspiel gegen den EHC Freiburg deutlich mit 6:1. Foto: Benjamin LahrDer ESVK siegt im ersten Vorbereitungsspiel gegen den EHC Freiburg deutlich mit 6:1. Foto: Benjamin Lahr
Jere Laaksonen kehrte nach der Pause nicht mehr auf das Eis zurück. Der Deutsch-Finne musste nach einem Schussblock behandelt werden und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Im zweiten Drittel münzten die Wertachstädter ihre Überlegenheit in weitere Treffer um. Bereits in der 21. Minute traf Eero Elo mit einem leicht abgefälschten Schuss durch die Hosenträger von Christian Schneider zum 2:0. Nur drei Minuten später war William Eriksson mit einem Abstauber zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:0. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Freiburger hatten William Eriksson und Sami Blomqvist bei einem Zwei-auf-null eine dicke Möglichkeit auf den vierten ESVK-Treffer, die sie jedoch liegen ließen. Dieser fiel dann in der 32. Minute, als Sami Blomqvist den vor dem Tor lauernden Eero Elo fand, der einfach zum 4:0 einschieben konnte und damit seinen Hattrick komplett machte. Ein spektakulärer Save von Christian Schneider verhinderte in Minute 36 noch den Treffer zum 5:0, als er einen Direktschuss von William Eriksson sensationell im Liegen parierte. Nur wenige Augenblicke später war es jedoch erneut Eero Elo, der mit einem satten Direktschuss in den Torwinkel den Spielstand auf 5:0 erhöhte. Der ESVK agierte dabei im Powerplay, und mit dem Spielstand von 5:0 ging es dann auch in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie dann eigentlich nur noch vor sich hin. Beide Mannschaften schalteten wohl einen oder mehrere Schritte zurück und mussten dabei vermutlich auch dem anstrengenden Trainingseinheiten der letzten Wochen geschuldet. Die Freiburger kamen in der 46. Minute durch Fynn Ludwig zu ihrem ersten Treffer. Der junge Stürmer nutzte einen Abpraller gekonnt aus und brachte seine Mannschaft somit auf die Anzeigentafel. Den Endstand von 6:1 markierte dann eine Minute vor dem Ende Hannu Tripcke, der sich also in seinem ersten Spiel für die Joker auch schon in die Torschützenliste eintragen konnte.
Viele Stellen sind noch frei. Starke Zuwächse gibt es in der Gastronomie
Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Fast 6.900 junge Menschen werden an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen starten. Damit liegt die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge rund 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. „Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein“, sagt Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben. Im Allgäu beginnen zum 1. September mehr als 2.900 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf.
Die Zahl der Neuverträge im Allgäu wird voraussichtlich rund 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. 2025 waren zum 1. September fast 3.000 Neuverträge eingegangen, schwabenweit waren es knapp 7.200 gewesen. „Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist weiterhin hoch“, sagt IHK-Experte Fischer. „Das zeigt, dass die Betriebe trotz der wirtschaftlich unsicheren Situation gezielt in ihre künftigen Fachkräfte investieren.“ Mit dem offiziellen Ausbildungsstart am 1. September ist die Vermittlung nicht abgeschlossen. Erfahrungsgemäß kommen in den kommenden Wochen weitere Ausbildungsverhältnisse zustande. Im IHK-Ausbildungsatlas, der regionalen Ausbildungsplatzbörse, sind aktuell noch 1.700 freie Ausbildungsplätze für Bayerisch-Schwaben gemeldet – darunter zahlreiche Stellen, die kurzfristig besetzt werden können. „Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten die kommenden Wochen nutzen und sich weiter bewerben“, sagt Fischer. „Wer bei der Wahl des Berufs und auch beim Ausbildungsort flexibel ist, hat weiterhin gute Chancen.“
Gastro-Berufe sind der Gewinner in 2026
Über die einzelnen Berufsgruppen und Branchen hinweg zeigt sich auf dem Ausbildungsmarkt aktuell ein differenziertes Bild. Vor allem in der Industrie hinterlassen die schlechte konjunkturelle Lage und die schleichende Deindustrialisierung Spuren. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge in den gewerblich-technischen Berufen ist um 6,5 Prozent zurückgegangen. Bei kaufmännischen Ausbildungen in der Industrie gibt es ein Minus von rund 16 Prozent. Dafür verzeichnet das Hotel- und Gaststättengewerbe starke Zuwächse. Hier sind bislang fast 17 Prozent mehr Ausbildungsverträge geschlossen worden. Fischer führt das auf den starken Fachkräftebedarf zurück. „Diese Branche hat enormen Nachholbedarf“, so der IHK-Experte. Auch im Verkehrs und- Transportgewebe ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge weiter steigend. Stabil sind die Banken- und Versicherungsbranche und auch der Handel.
KI-Boom verändert Präferenzen bei der Berufswahl
Die aktuellen Zahlen untermauern damit einen Trend auf dem Arbeitsmarkt, der sich in den vergangenen Jahren bereits angedeutet hat. Der technologische Wandel und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz spielen dabei eine große Rolle. „Anwendungsbezogene Fähigkeiten gewinnen durch KI immer mehr an Bedeutung“, erklärt Fischer. „Anders als beispielsweise ein Studium vermittelt eine Ausbildung neben theoretischem Fachwissen die praktischen Kompetenzen, die in der Wirtschaft so gefragt sind.“ Dieser Aspekt spiele bei den jungen Menschen und ihren Eltern bei der Berufswahl eine zunehmend wichtige Rolle. „Gerade Berufe, in denen die persönliche Dienstleistung und Service wichtig sind wie etwa in der Gastronomie, erscheinen vielen jungen Menschen als zukunftssichere Option“, sagt Fischer. Zu den Top-Berufen mit den meisten Verträgen gehören wie in den vergangenen Jahren Verkäufer/-in, Industriemechaniker/-in sowie Kaufleute im Einzelhandel.
IHK Schwaben unterstützt bei Berufsorientierung und Matching
Eine Herausforderung bleibt nach wie vor das Matching. Um Jugendliche und Unternehmen frühzeitig zusammenzubringen, hat die IHK Schwaben ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung weiter ausgebaut. Mit dem IHK-Ausbildungsmobil waren Beraterinnen und Berater direkt an Schulen in Bayerisch-Schwaben unterwegs. Gemeinsam mit den IHK-Ausbildungsscouts geben sie Jugendlichen Einblicke in Ausbildungsberufe und Karrierewege. Auch die in der IHK ehrenamtlich engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen die Berufsorientierung, etwa durch Firmenbesuche, Praktika oder Schulpartnerschaften. Digitale Angebote wie der IHK-Ausbildungsatlas erleichtern zusätzlich die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz.
Große Freude bei Mensch und Tier: Die Schülersprecherinnen Luzi Schneider, Regina Lehner, Miriam Schmid und Lena Merk übergeben zusammen mit Lehrerin Barbara Wirth die Spende an Internatsleiterin Daniela Herschmann (Dritte von rechts). Bild: Judtih Blank
Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren spenden 105 Euro
Mit einer erfrischenden Benefizaktion zum Schuljahresende haben die Schülersprecherinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren großes Engagement bewiesen. Das Ziel der Aktion: die Unterstützung des benachbarten Internats St. Maria bei der Versorgung seiner Tiere. Unter dem Leitwort „Mit Tieren leben – Fürs Leben lernen“ spielen diese eine zentrale Rolle im Alltag der Internats- und Nachmittagsbetreuung. Gegen eine freiwillige Spende verkauften die Schülerinnen in den Pausen saftige Wassermelonenstücke. Dank des großen Zuspruchs kam dabei die erfreuliche Summe von 105 Euro zusammen.
Die Haltung von Tieren ist fester Bestandteil des franziskanisch geprägten pädagogischen Konzepts im Internat St. Maria des Crescentiaklosters in Kaufbeuren. Die tiergestützte Erziehung soll den Jugendlichen Heimat, Geborgenheit und Verantwortung für die Schöpfung vermitteln. Besonders beliebt sind bei den Mädchen Schafe und Ziegen, die ebenso zur Einrichtung gehören wie Ponys, Hunde und Hasen. Mit diesen Tieren zu leben heißt auch, für sie da zu sein, sie zu pflegen und ihnen ein liebevolles Zuhause zu geben.
Zusätzlich darf sich das Internat über eine Futterspende freuen: Ein großzügiger Unterstützer liefert in Kürze zwei große Heuballen. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern sowie den engagierten Schülersprecherinnen für die Organisation der rundum gelungenen Aktion.
Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und Umgebung: Mehrere Einsätze beschäftigen die Beamten
KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr kam es in der Neugablonzer Straße und der Espachstraße zu einer Beleidigung und einer Sachbeschädigung durch einen bislang unbekannten Radfahrer zum Nachteil eines 18-jährigen Pkw-Fahrers.
Der 18-Jährige fuhr auf der Neugablonzer Straße stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich der Wilhelmine-Mayer-Straße wollte ein Radfahrer verbotswidrig die Fahrbahn überqueren. Wegen des herannahenden Pkw brach er das Überqueren ab und beleidigte den 18-Jährigen durch eine Geste.
An der Einmündung zur Espachstraße trafen die beiden erneut aufeinander. Dort beschädigte der Radfahrer den Pkw mit einem Fahrradschloss. Es entstand ein Schaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Anschließend entfernte sich der Radfahrer in unbekannte Richtung.
Der Radfahrer war mit einem blauen Fahrrad unterwegs. Er ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, trug ein grau-blaues T-Shirt, eine kurze Hose und eine graue Kappe. Außerdem hatte er einen Dreitagebart.
Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Sachbeschädigung gegen den bislang unbekannten Radfahrer. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
14-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor der Polizei
KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 20:00 Uhr flüchtete ein 14-Jähriger in Oberbeuren mit einem E-Scooter vor einer Polizeistreife. Die Beamten stellten zuvor mehrere Jugendliche auf E-Scootern fest. Als der 14-Jährige die Streife erkannte, fuhr er rücksichtslos in Richtung Am Badanger davon.
Der E-Scooter hatte kein Versicherungskennzeichen und war tatsächlich nicht versichert. Im Rahmen der Fahndung stellten die Beamten den Jugendlichen kurze Zeit später fest.
Zudem konnten sie die interne Geschwindigkeitsbegrenzung des E-Scooters mit wenigen Tastenkombinationen deaktivieren. Dadurch erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 14-Jährigen. (PI Kaufbeuren)
Polizeistreife rettet Kätzchen von der B12
B12 BEI KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 20:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer ein wenige Wochen altes Kätzchen auf dem Grünstreifen neben der Bundesstraße 12. Die Katze lief mehrfach auf die Bundesstraße.
Eine Polizeistreife verlangsamte den Verkehr und rettete das unverletzte Tier. Anschließend konnte sich das Kätzchen auf der Polizeidienststelle von den Strapazen erholen. Am Folgetag übergaben die Beamten es an eine zuständige Pflegestelle.
Wer das Tier ausgesetzt hat, ist bislang unklar. (PI Kaufbeuren)
Schwertransport kollidiert mit Pkw und fährt weiter – Zeugen gesucht
PFORZEN. Am Freitag gegen 04:50 Uhr kollidierte ein Schwertransport im Begegnungsverkehr mit dem Pkw eines 19-Jährigen. Dabei riss der Außenspiegel des Pkw ab.
Der 19-Jährige fuhr von Pforzen in Richtung Germaringen. Der Schwertransport war aufgrund seiner Breite mit dem Pkw zusammengestoßen und fuhr anschließend in Richtung Pforzen weiter. Der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Anschluss an den Hauptkanal: Sperrung auf Höhe der Hausnummer 2
Sperrung vom 31. August bis 4. September
Der Rehgrund ist von Montag, 31. August, bis Freitag, 4. September, auf Höhe der Hausnummer 2 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist der Anschluss an den Hauptkanal.
Neue Kooperation verbindet moderne Hörversorgung mit gezieltem Hör- und Kommunikationstraining
Die Akustik Freunde erweitern ihr Leistungsangebot mit einer erfahrenen Logopädiepraxis und ergänzen damit das bestehende Angebot rund um die Hörversorgung weiter. Ein Mal pro Woche wird dann ab September in den Räumlichkeiten des Fachgeschäfts spezialisierte logopädische Therapie für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen angeboten.
Mit diesem Schritt soll Kundinnen und Kunden eine noch umfassendere Betreuung ermöglicht werden. Denn gutes Hören ist die Grundlage – gutes Verstehen ist das eigentliche Ziel. Gerade Menschen mit Cochlea-Implantaten, Hörgeräten oder einseitiger Taubheit profitieren häufig von einem gezielten Hör- und Kommunikationstraining. Trotz einer optimalen technischen Versorgung bleiben im Alltag oft Herausforderungen bestehen, beispielsweise beim Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung, bei längeren Gesprächen oder in komplexen Kommunikationssituationen.
Die spezialisierte Logopädie setzt genau hier an. Durch individuelles Training werden Strategien vermittelt, die das Sprachverstehen verbessern, die Höranstrengung reduzieren und die Sicherheit im Alltag erhöhen. Ziel ist es, die Lebensqualität und Teilhabe unserer Kundinnen und Kunden nachhaltig zu stärken.
Die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Logopädiepraxis ist jedoch weit mehr als eine Erweiterung des Angebots. Sie ist Ausdruck einer Überzeugung, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft moderner Hörakustik-Fachgeschäfte ist. Hörakustik, Medizin und Logopädie verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, wieder aktiv am sozialen und beruflichen Leben teilzunehmen. Wenn unterschiedliche Fachrichtungen ihre Kompetenzen bündeln, profitieren vor allem die Menschen, die wir täglich begleiten.
Die Akustik Freunde sehen darin einen wichtigen Schritt hin zu einer ganzheitlichen Versorgung. Während die Akustik Freunde als Hörakustiker für die optimale technische Einstellung und Versorgung sorgen, ergänzt die logopädische Therapie diesen Prozess durch gezieltes Training des Hörens, Verstehens und der Kommunikation. Diese enge Verzahnung schafft einen echten Mehrwert und stärkt die Kompetenz als Ansprechpartner rund um das Thema Hören.
Das Angebot richtet sich unter anderem an Menschen mit Cochlea-Implantaten, Hörgeräten, einseitiger Taubheit (SSD), Mittelohr- oder Knochenleitungsimplantaten, Hirnstammimplantaten sowie an Personen mit auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS). Die Therapie erfolgt individuell, persönlich und zielgerichtet – abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse und persönlichen Hörziele.
„Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation und sind überzeugt, dass wir unseren Kundinnen und Kunden damit einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zu besserem Hören, mehr Verstehen und mehr Lebensqualität anbieten können. Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt in Richtung einer modernen, vernetzten und ganzheitlichen Hörversorgung – denn gutes Hören verbindet“, so Malco Bonafede (Inhaber Akustik Freunde).
21 Kinder, Erwachsene und ehrenamtliche Begleiter der Stiftung Nächstenliebe in Aktion besuchten das Verkehrszentrum in München. Mit dabei: Familien aus Eritrea und der Ukraine sowie erstmals der neue, durch eine Stiftung finanzierte VW-Bus.
Stiftung Nächstenliebe in Aktion besucht mit Familien aus Eritrea und der Ukraine das Verkehrszentrum des Deutschen Museums
Kaufbeuren/München. Einen erlebnisreichen Tag in München verbrachten 21 Kinder, Erwachsene und Begleitpersonen der Stiftung Nächstenliebe in Aktion bei einem gemeinsamen Ausflug am 19. August in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Mit dabei waren Familien aus Eritrea und der Ukraine, die von der Stiftung in Neugablonz begleitet werden.
Vor allem die Kinder waren von den zahlreichen historischen und modernen Autos, großen Lokomotiven, Fahrrädern und weiteren Exponaten begeistert. Das Verkehrszentrum vermittelt anschaulich die Geschichte und Entwicklung der Mobilität und macht Technik unmittelbar erlebbar.
„Für viele der von uns begleiteten Familien sind solche Ausflüge keineswegs selbstverständlich“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Uns ist wichtig, dass gerade Kinder Neues kennenlernen, gemeinsam etwas Schönes erleben und mit anderen Menschen in Kontakt kommen.“
Die Stiftung begleitet in ihrem Family Center in der Neugablonzer Hüttenstraße Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Neben praktischer Unterstützung stehen Begegnung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt.
Neuer VW-Bus erstmals im Einsatz
Eine besondere Premiere gab es bei diesem Ausflug: Erstmals kam neben den beiden Caddys der kürzlich angeschaffte VW-Bus mit langem Radstand zum Einsatz. Dadurch konnten deutlich mehr Personen gemeinsam mitfahren.
Finanziert wurde der Bus durch die großzügige Spende einer Münchner Stiftung, die nicht namentlich genannt werden möchte. Er erweitert die Möglichkeiten der sozialen Arbeit erheblich und soll künftig für Aktivitäten mit Kindern und Familien, Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie den neuen Kaufbeurer Pfadfinderstamm Royal Rangers eingesetzt werden.
„Wir sind der Münchner Stiftung für diese außergewöhnliche Unterstützung von Herzen dankbar“, betont Groß. „Der Bus ist weit mehr als ein Fahrzeug. Er ermöglicht ganz praktisch Teilhabe und gibt uns die Möglichkeit, Menschen mitzunehmen, die sonst möglicherweise zu Hause bleiben müssten.“
Schon bei seinem ersten größeren Einsatz zeigte sich, welchen Unterschied diese zusätzliche Mobilität macht. Beim gemeinsamen Entdecken und Staunen spielten Herkunft und Sprache für die Kinder schnell kaum noch eine Rolle.
Nach vielen Stunden zwischen Autos, Eisenbahnen und anderen Fahrzeugen kehrte die Gruppe mit zahlreichen neuen Eindrücken nach Kaufbeuren zurück. Für die Kinder war es ein besonderer Ferientag – und für die Stiftung ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer Spende ganz konkret Mobilität, Begegnung und Teilhabe entstehen können.
Kaufbeuren, 26. September 2026 – Ein Jubiläumskonzert der besonderen Art: Der Kulturring Kaufbeuren e. V. feiert sein 60-jähriges Bestehen – und lädt zu einem Konzerterlebnis mit dem ODEON Jugendsymphonieorchester München ein. Im Stadtsaal Kaufbeuren erklingen Klangfarben und Märchenstimmung in einer sinfonischen Märchenstunde.
Das ODEON Jugendsymphonieorchester München unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández präsentiert eine abwechslungsreiche Reise durch spielerische Fantasie und kulturhistorische Gänsehaut. Ravel vertont in Ma mère l’Oye kindliche Fabeln mit feiner Eleganz und Raffinesse – unter anderem Stoffe aus Dornröschen. Ein wenig dunkler, doch ebenso faszinierend, lässt Camille Saint-Saëns in Danse Macabre die Skelette zum Tanz aus den Gräbern steigen. In Stravinskys Petrushka erwacht die Puppe zum Leben, als ob von Geisterhand geführt. Ob zart oder kraftvoll-stürmisch: Dieser französisch-russische Reigen begeistert mit einer reichen Palette spätromantischer Stimmungen und lebendiger Klangfarben – Geschichten werden hörbar.
Über das ODEON: Gründung 2006, seit 2010 Patenorchester der Münchner Philharmoniker, seit 2024 Jugendorchester der Stadt München. Rund 65 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeiten jährlich an mehreren Konzertprogrammen, treten in München und der Region auf und erweitern ihre Tourneen regelmäßig ins Ausland. Erfolge: Gewinner nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Deutsche Orchesterwettbewerb 2025.
Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Samstag, 26. September 2026
Abendkasse: 18:00 Uhr
Aufführung: 19:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 20:50 Uhr inkl. Pause
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)
Der Kulturring Kaufbeuren und das Jugensymphonieorchster ODEON freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren
Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Am Samstag, 29. August 2026, bietet Karin Wietfeld in ihrer „Oase für Körper und Seele“ einen Workshop zur Aktivierung und Unterstützung des Lymphsystems an. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr in der Sudetenstraße 64 in Kaufbeuren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Wissen und praktische Übungen
Der Workshop verbindet ganzheitliches Wissen mit praktischen Anwendungen. Die Teilnehmenden erhalten einen Guide zum Lymphsystem und lernen Übungen, Bewegung sowie Möglichkeiten der Selbstmassage kennen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Lymphsystem im Alltag unterstützt werden kann. Dabei geht es unter anderem um den Wasserhaushalt, den Transport von Nähr- und Vitalstoffen sowie den Abtransport abgelagerter Schadstoffe. Die Kombination aus Bewegung und Massage soll zu körperlichem Wohlbefinden und innerer Balance beitragen. Getränke und Snacks sind im Workshop ebenfalls enthalten.
Das beinhaltet der Workshop
Guide zum Lymphsystem
Starterset
Praktische Übungen und Bewegung
Anleitung zur Selbstmassage
Aufeinander abgestimmtes Anwendungskonzept
Getränke und Snacks
Zugang zu einer unterstützenden Community-App
Workshop auf einen Blick
Termin: Samstag, 29. August 2026 Beginn: 16:30 Uhr Ort: Sudetenstraße 64, 87600 Kaufbeuren Preis: 219 Euro Teilnehmerzahl: begrenzt Bonus: 20-Euro-Gutschein für ein persönliches Starterset
Anmeldung und Kontakt
Die Anmeldung ist direkt bei Karin Wietfeld möglich:
Karin Wietfeld bietet in ihrem barrierefrei zugänglichen Studio in Kaufbeuren Wellnessmassagen und professionelle Fachfußpflege an. Die Anwendungen können im Studio sowie auf Wunsch mobil zu Hause erfolgen.
Je nach Behandlung kommen unter anderem ätherische Öle von doTERRA oder biomolekulare Frequenzsprays zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie eine persönliche Begleitung ohne Hektik und Termindruck.
Engagement für den Tierschutz ist seit vier Jahren fester Bestandteil der Ausbildung im Kaufbeurer Werk
Die Auszubildenden von HAWE Hydraulik im Werk Kaufbeuren haben sich bereits zum vierten Mal in Folge am Kitzrettungsprogramm des Wildtierrettungsvereins Osterzell beteiligt. In diesem Jahr konnten unter Mitwirkung der Auszubildenden insgesamt 18 Rehkitze vor dem Vermähen durch landwirtschaftliche Maschinen bewahrt werden.
Fester Bestandteil der Ausbildung
Nach den erfolgreichen Einsätzen in den vergangenen Jahren waren auch diesmal wieder viele Auszubildende motiviert, den Verein zu unterstützen. Mittlerweile ist die Aktion ein fester Bestandteil der Ausbildung bei HAWE Hydraulik. Auch Werksleiter Franz Pasta zeigt sich von diesem Engagement begeistert und freut sich jedes Jahr über die Zahl der geretteten Rehkitze. Neben dem Einsatz für den Tierschutz bietet die gemeinsame Aktion zugleich eine Möglichkeit zum Team-Building.
Frühmorgendlicher Einsatz bleibt in Erinnerung
Ausbildungsleiter Thomas Schmid erinnert sich besonders an die Rückkehr der Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Situation, als die Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion bereits um 7:00 Uhr mit sehr kleinen Augen, aber strahlenden Gesichtern in mein Büro gekommen sind und voller Begeisterung von ihren Erlebnissen erzählt haben. Ihr Lächeln wurde noch größer, als sie berichteten, dass sie selbst ein kleines Rehkitz aus der Wiese getragen und damit gerettet hatten.“
Insgesamt 80 Rehkitze gerettet
In den vergangenen vier Jahren konnten mit Unterstützung der HAWE-Auszubildenden insgesamt 80 Rehkitze gerettet werden. HAWE plant, die Beteiligung an dem Projekt in den kommenden Jahren fortzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Wildtierrettungsverein Osterzell möchte sich HAWE Hydraulik weiterhin für den Tierschutz engagieren und zugleich die Ausbildung junger Fachkräfte durch praxisnahe und sinnstiftende Initiativen bereichern.
Egg dreht die Partie – Gelb-Rote Karte bremst Kaufbeurens Aufholversuch
Die SpVgg Kaufbeuren musste sich Egg mit 2:5 geschlagen geben. Dabei begann die Partie für die Kaufbeurer vielversprechend: Conrad brachte die SVK bereits in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später fiel durch ein Eigentor von Rramanaj der Ausgleich. Egg drehte anschließend die Begegnung. Ackermann erzielte in der 22. Minute das 2:1, Bergmiller erhöhte in der 35. Minute auf 3:1.
Uygun trifft nach seiner Einwechslung
Zur zweiten Halbzeit kam Can Uygun für M. Singer in die Partie. Zunächst erhöhte Schuhwerk in der 61. Minute auf 4:1 für Egg. Kaufbeuren gab sich jedoch noch nicht geschlagen: Der eingewechselte Uygun verwandelte in der 68. Minute einen Elfmeter und verkürzte auf 2:4. In der 78. Minute sah Uygun Gelb-Rot. Schedel erzielte in der 84. Minute schließlich das Tor zum 5:2-Endstand.
Jentzsch: „Verdiente Niederlage“
Co-Trainer Fred Jentzsch erklärte nach der Begegnung: „Verdiente Niederlage“ so Co Trainer Fred Jentzsch. „Trotz einer frühen 1:0 Führung nach schönen Spielzug durch Conrad,haben wir in der ersten Halbzeit nie so richtig ins Spiel gefunden.Wir waren an diesen Tag nicht griffig genug in den Zweikämpfen. Egg nutzte diese Unzulänglichkeiten im Spiel aus und kam etwas glücklich durch einen abgefälschten Schuss zum 1:1 Ausgleich!Mit diesen Treffer fand Egg immer besser ins Spiel und nutzte die individuellen Fehler gnadenlos aus.Wir hatten zweimal die Möglichkeit zum 2:3 durch Lekai und Can.Konnten diese aber nicht nutzen und Egg kam im Gegenzug zum 1:4. Wir versuchten nochmals alles und verkürzte durch einen Elfmeter von Can auf 2:4“ Leider wurden wir dann durch den Schiedsrichter ausgebremst in den Bemühen den Anschlusstreffer zu erzielen.Die Gelb/Rote Karte an Can war überhart,denn er sprang im Zweikampf mit seinen Gegenspieler der am Boden lag darüber und traf in unglücklich an der Hand!Somit war das Spiel entschieden.Jetzt gilt es wieder den Fokus der ersten Spiele zu zeigen um wieder in die Erfolgsspur zu finden!Das wir das können haben wir in den ersten Spielen eindrucksvoll bewiesen.“
Defekte Stoßdämpfer können den Bremsweg um bis zu etwa 20 % verlängern. Auf einer normalen Straße sind das oft mehrere Meter zusätzlich genau die Meter, die im Ernstfall über einen Unfall entscheiden. Der Grund ist einfach erklärt: Ohne funktionierende Dämpfung verliert der Reifen kurzzeitig den Kontakt zur Fahrbahn, und die Bremse kann ihre Kraft nicht mehr voll übertragen.
Wie genau dieser Zusammenhang funktioniert, woran man einen bremswegverlängernden Verschleiß erkennt und ab wann Handeln nötig ist, zeigt dieser Artikel Schritt für Schritt. Wer den Verdacht hat, dass die eigenen Stoßdämpfer betroffen sind, findet passende Modelle im AUTODOC Stoßdämpfer Katalog.
Warum defekte Stoßdämpfer den Bremsweg verlängern
Ein Stoßdämpfer hat die Aufgabe, das Rad möglichst durchgehend auf der Fahrbahn zu halten. Zusammen mit der Feder gleicht er Unebenheiten aus: Die Feder fängt den Stoß ab, der Stoßdämpfer verhindert, dass das Fahrzeug danach weiterschaukelt.
Ist der Stoßdämpfer verschlissen, funktioniert dieses Zusammenspiel nicht mehr richtig:
● Das Rad hebt bei kleinen Unebenheiten leicht ab, statt fest aufzuliegen.
● Beim Bremsen verlagert sich das Gewicht stärker nach vorn (Bremsnicken), weil die Dämpfung diese Bewegung nicht mehr ausreichend abfängt.
● Der Bodendruck auf die Hinterräder sinkt zusätzlich, wodurch die Bremskraft dort schlechter übertragen wird.
Jeder dieser Effekte für sich reduziert die Bremswirkung nur wenig. Zusammen führen sie aber genau zu dem Effekt, der in Tests gemessen wird: ein deutlich längerer Bremsweg, obwohl die Bremsanlage selbst technisch in Ordnung ist.
Wie deutlich sich dieser Unterschied auf der Straße zeigt, macht die folgende Grafik sichtbar: links ein Fahrzeug mit intakten Stoßdämpfern und einer geraden, kontrollierten Bremsspur, rechts ein Fahrzeug mit defekten Stoßdämpfern, dessen Spur unruhig verläuft und dessen Bremsweg spürbar länger ausfällt.
Der Unterschied entsteht nicht durch eine schlechtere Bremse, sondern allein dadurch, dass das Rad bei defekter Dämpfung keinen gleichmäßigen Bodenkontakt mehr hält.
Besonders deutlich wird das bei modernen Assistenzsystemen wie ABS und ESP. Diese Systeme messen ständig, wie stark sich die Räder drehen, und regeln danach den Bremsdruck. Springt ein Rad durch schlechte Dämpfung leicht ab, erkennt das System kurzzeitig eine falsche Information über den Bodenkontakt. Die Regelung wird dadurch ungenauer, und die volle Bremskraft kommt nicht immer so schnell auf die Straße, wie es bei stabilem Radkontakt der Fall wäre.
Auf nasser Fahrbahn verstärkt sich dieser Effekt zusätzlich. Wasser auf der Straße verringert ohnehin die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn. Springt das Rad durch einen defekten Stoßdämpfer zusätzlich leicht ab, verliert es in diesen kurzen Momenten noch mehr Grip. In der Praxis bedeutet das: Bei Regen oder auf schlechten Straßen macht sich ein Stoßdämpferschaden beim Bremsen oft noch stärker bemerkbar als bei trockener Fahrbahn.
Anzeichen, dass Stoßdämpfer die Bremsleistung verschlechtern
Nicht jedes Anzeichen von Verschleiß betrifft direkt den Bremsweg. Für die Bremsleistung sind vor allem folgende Punkte relevant:
Anzeichen
Warum es den Bremsweg betrifft
Starkes Bremsnicken
Karosserie neigt sich stark nach vorn, Hinterräder verlieren Bodendruck
Schaukeln nach Bodenwellen
Räder springen kurz ab, Bremskraft wird ungleichmäßig übertragen
Vibrationen im Lenkrad bei Tempo
Rad hat keinen gleichmäßigen Fahrbahnkontakt mehr
Ungleichmäßiger Reifenverschleiß
Zeigt, dass das Rad nicht mehr sauber aufliegt
Ölspuren am Stoßdämpfergehäuse
Dichtung defekt, Dämpfungswirkung nimmt spürbar ab
Treten mehrere dieser Punkte gleichzeitig auf, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Stoßdämpfer bereits einen messbaren Einfluss auf den Bremsweg haben.
Schneller Selbsttest für den Bremsweg-Check
Ein einfacher Test zeigt, ob die Dämpfung noch ausreicht:
Mit Kraft auf eine Ecke der Karosserie über dem Rad drücken.
Abrupt loslassen.
Beobachten, wie oft die Karosserie nachschwingt.
Kommt das Auto nach ein bis anderthalb Schwingungen zur Ruhe, arbeitet der Stoßdämpfer noch normal. Schwingt die Karosserie zwei- oder dreimal nach, ist die Dämpfung deutlich reduziert – und damit auch die Bremswirkung bei einer Vollbremsung.
Dieser Test ersetzt keine Werkstattprüfung, gibt aber eine erste, verlässliche Einschätzung.
Sinnvoll ist es, den Test an allen vier Ecken des Fahrzeugs einzeln durchzuführen, da Vorder- und Hinterachse unterschiedlich stark belastet werden und deshalb auch unterschiedlich schnell verschleißen können. Zeigt nur eine Ecke ein auffälliges Nachschwingen, deutet das auf einen einseitig defekten Stoßdämpfer hin – und genau das wirkt sich besonders negativ auf den Bremsweg aus, weil das Fahrzeug beim Bremsen dann zusätzlich leicht zur Seite zieht.
Ab wann sollte man handeln?
Als grobe Orientierung, wann eine Prüfung sinnvoll ist:
Stoßdämpfertyp
Prüfung empfohlen ab
Ölstoßdämpfer
ca. 60.000 km
Gasdruck- und Gas-Öl-Stoßdämpfer
ca. 60.000–80.000 km
Adaptive, elektronische Dämpfer
ca. 60.000 km
MacPherson-Federbeine
ca. 60.000 km
Schlechte Straßen, häufiges Beladen und aggressives Fahren verkürzen diese Werte spürbar. Zeigen sich zusätzlich Anzeichen aus der Tabelle oben, sollte die Prüfung nicht aufgeschoben werden – gerade weil der verlängerte Bremsweg im Alltag kaum spürbar ist, bis es zu spät ist.
Ein weiterer Grund, nicht zu lange zu warten: Der Bremsweg verlängert sich nicht plötzlich, sondern schleichend. Fahrer gewöhnen sich über Monate an ein leicht schwammigeres Fahrverhalten und merken den Unterschied oft erst im direkten Vergleich mit einem Fahrzeug mit neuen Stoßdämpfern – oder eben genau dann, wenn eine Vollbremsung wirklich nötig wird.
Wer bei der Kontrolle feststellt, dass die Dämpfung nicht mehr ausreicht, findet passende Stoßdämpfer für das eigene Modell im Sortiment – sortiert nach Fahrzeugtyp und Achse, damit beide Seiten einer Achse wieder gleichmäßig arbeiten.
Kurz zusammengefasst
● Defekte Stoßdämpfer verlängern den Bremsweg messbar, weil das Rad seinen Bodenkontakt verliert.
● Bremsnicken, Schaukeln und Vibrationen im Lenkrad sind die deutlichsten Warnzeichen.
● Der Schwingungstest gibt in wenigen Sekunden eine erste Einschätzung.
● Stoßdämpfer werden immer achsweise geprüft und bei Bedarf paarweise ersetzt, damit die Bremswirkung links und rechts gleich bleibt.
Seit Donnerstag, 13. August 2026, ist die neue Kneippanlage in der Johannes-Haag-Straße 6, am Jordanpark, in Betrieb und für alle nutzbar
In einer kleinen Feierstunde vor Ort hat Oberbürgermeister Stefan Bosse in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aller, die dieses Projekt möglich gemacht haben, die Anlage eröffnet. Mit dabei waren unter anderen die Planerin, Gudrun Dietz-Hofmann, Mitglieder des Kneippvereins Kaufbeuren, Mitglieder des Kaufbeurer Stadtrates, Vertreter der Regierung von Schwaben und der Stadtverwaltung
Trotz der sehr angespannten Haushaltslage konnte die Kneippanlage, die aus einem Tretbecken, einem Armbecken und einer Tretwiese besteht, mit Hilfe einer 90-prozentigen Förderung und Spenden realisiert werden. Mit Gesamtkosten von rund 230.000 Euro war der Bau der Anlage auch etwa 20 % günstiger als zu Beginn der Planungen veranschlagt.
In seiner Rede bedankte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse bei allen, die zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben: „Dass wir diese Anlage hier in Kaufbeuren so umsetzen konnten wie sich das alle gewünscht haben, in Zeiten, in denen die finanzielle Lage der Stadt so schwierig ist, zeigt, dass man Dinge mit Willen und guter Zusammenarbeit doch umsetzen kann. Dafür mein herzlicher Dank an alle Beteiligten. Und ganz besonders danke ich unserem Landtagsabgeordneten Peter Wachler, der durch sein Engagement über eine Fraktionsinitiative auch einen erheblichen Teil an finanziellen Mitteln für diese Kneippanlage nach Kaufbeuren gebracht hat. Ich wünsche allen viel Spaß bei der Nutzung!“
Zahlreiche Flaschen und Scherben auf der Fahrbahn – Feuerwehr und Bauhof mehr als zwei Stunden im Einsatz
Ein Getränke-Lkw hat am Montag, 17. August 2026, auf der Augsburger Straße in Kaufbeuren einen Teil seiner Ladung verloren. Getränkekisten und zahlreiche Flaschen gelangten auf die Straße, viele davon zerbrachen. Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde um 17.08 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert.
Feuerwehr übernimmt Verkehrsregelung
Die Einsatzkräfte übernahmen die Verkehrsregelung und unterstützten den Bauhof bei der Reinigung des betroffenen Straßenabschnitts. Der Bauhof war mit einer Kehrmaschine und einem Radlader vor Ort. Der Glasbruch wurde durch eine Firma entsorgt. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an den zuständigen Straßenbaulastträger übergeben.
Zwölf Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz dauerte zwei Stunden und 21 Minuten. Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt. Im Einsatz waren das Mehrzweckfahrzeug (MZF 1/11/1), der Mannschaftstransportwagen (MTW 1/14/2), der Gerätewagen Logistik (GW-L 1/55/1) und der Rüstwagen (RW 1/61/1).
Starker Auftakt gegen die Löwinnen – SpVgg Kaufbeuren und TSV 1860 München trennen sich mit einem Remis
Im ersten Vorbereitungsspiel traf die SpVgg Kaufbeuren auf den TSV 1860 München und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke und offensivfreudige Leistung. Von Beginn an übernahm Kaufbeuren die Initiative und erspielte sich Chancen beinahe im Minutentakt. Der hohe Aufwand wurde schließlich belohnt: Mit einem Doppelschlag brachte Lisa Schmittner die SpVgg in der 30. und 32. Minute mit 2:0 in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Melina Paul in der 38. Minute auf 3:0 – zu diesem Zeitpunkt eine auch in dieser Höhe verdiente Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen aus München jedoch der Anschlusstreffer zum 3:1, sodass es mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause ging. In der zweiten Halbzeit machte sich bei den hohen Temperaturen zunehmend der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die SpVgg musste dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten Tribut zollen und konnte den offensiven Druck nicht mehr in gleicher Weise aufrechterhalten. Dadurch fand der TSV 1860 München immer besser in die Partie. Mit zwei weiteren Treffern kämpften sich die Münchnerinnen zurück und erzielten in der 87. Minute schließlich den verdienten 3:3-Ausgleich. Am Ende steht ein 3:3 im ersten Vorbereitungsspiel, das insbesondere mit einer sehr starken ersten Halbzeit und vielen herausgespielten Torchancen wichtige positive Ansätze für die weitere Vorbereitung lieferte.
Eine verletzte Person bergen und Erste Hilfe leisten, gehörte auch zu den Aufgaben für die Teilnehmenden beim Behördentag. Foto: Philipp Radetzki, Bundeswehr
Nur positive Rückmeldungen
Seit Jahrzehnten gibt es eine starke Verbundenheit zwischen dem Fliegerhorst und der Stadt Kaufbeuren. Diese Partnerschaft wurde im Jahr 2019 sogar mit einer Patenschaftsurkunde vertieft. Nun stand ein sogenannter Behördentag auf dem Programm, bei dem Entscheidungstragende und Repräsentierende aus der Stadt besondere Einblicke in die soldatischen Fähig- und Fertigkeiten erhielten.
Umfangreiches Programm
Die Neugierde war groß, wussten doch alle nicht genau, was auf sie zukommen würde. Bevor es losging, mussten die Teilnehmenden noch mit Feldblusen und Feldhosen eingekleidet werden. Danach wurden sie in Gruppen auf die insgesamt vier festgelegten Stationen verteilt. Ein Schwerpunkt war die Drohnenausbildung, bei der die Teilnehmenden Hightech pur erwartete. Viele kamen anschließend im Fliegerhorst Kaufbeuren zum ersten Mal mit einer Waffe in Berührung, nämlich dem Gewehr G36, welches das Standardgewehr der Bundeswehr ist. Darüber hinaus wurde ihnen auch die Handhabung der Pistole P8 gezeigt. Dieser sogenannte Trockendrill, welcher ohne Munition in den Waffen durchgeführt wird, diente für eine weitere Station. Denn im Schießsimulator konnten die Teilnehmenden ihre Schießkünste unter Beweis stellen. Für Abwechslung sorgte eine Einsatzersthilfelage, wobei neben dem Absetzen eines Notrufes und dem Sichern der Unfallstelle zwei verletzte Personen versorgt werden mussten. Auch sportlich waren die Teilnehmenden in der sogenannten Military Fitness gefordert. Das Programm wurde durch ein abschließendes Laserschießen abgerundet.
Motivation und Teamspirit
Nach dem alle Programmpunkte durchlaufen waren, kamen die Teilnehmenden und die unterstützenden Soldatinnen und Soldaten zusammen. Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, hob hervor: „Sie haben eine Motivation, einen Spirit hineingebracht, der einfach exzellent ist. Freude und Engagement zeichnen Sie aus. Dieser Tag hat auch uns enormen Spaß bereitet“. Milewski beschrieb die erstmalig durchgeführte Veranstaltung als „ein wunderschönes, gemeinsames Erlebnis“. Auch OB Stefan Bosse war es ein großartiger Tag. „Vielen Dank an alle, die mitgemacht, aber auch mitgeholfen haben.“ Als „Oberst-Bürgermeister“ führte er das Teilnehmerfeld an. Diesen Titel hat er bereits seit 2023 inne, als er einen Tag lang im Jobtausch Kommandeur der Abteilung Süd sein durfte.
Nur positive Rückmeldungen
Nicht nur der OB hatte einen tollen Tag im Fliegerhorst. Auch weitere Teilnehmende waren angetan. Kaufbeurens Polizeichef Markus Ziegler, der übrigens keinen Grundwehrdienst ableisten musste, hatte sich gerne auf dieses Ereignis eingelassen. „Ohne zu wissen, was auf mich zukommt, habe ich sofort zugesagt. Jeder spricht von der Bundeswehr. Nun hatten wir die Möglichkeit, viele Sachen auszuprobieren“, so der Polizeioberrat. Für ihn sticht das tolle Miteinander heraus. „Die Ausbilder wirkten sehr sympathisch. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“
Ähnliche Töne stimmte auch Julia von Stillfried an. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Kaufbeuren war bereits im Vorfeld sehr gespannt, was sie denn erwarten würde. „Wir haben einen tiefen und vielseitigen Einblick in unterschiedliche Bereiche bekommen.“
Als Chef des Kaufbeurer Finanzamtes hat Wolfgang Kriegbaum sonst immer mit Papier, Akten und diversen Vorgängen zu tun. Nun schlüpfte er in eine Uniform. „Beeindruckt hat mich der ganze Tag: Angefangen vom Fitnesstraining bis hin zur Drohnenausbildung. Es lief alles sehr authentisch ab.“
Für Stadtbrandrat Christian Martin war der komplette Tag topvorbereitet und sehr kurzweilig. Parallelen gebe es zwischen der Bundeswehr und Feuerwehr. „Wir müssen beide im Einsatz funktionieren.“ Für den Chef der Kaufbeurer Feuerwehr bleibt der Tag in Erinnerung, „da wir so viele positive Eindrücke erleben durften.“
Durch diese Zusammensetzung werden kommunalpolitische, fachliche und verbandliche Perspektiven in die Beratungen des Ausschusses einbezogen
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Kaufbeuren hat sich in seiner Sitzung im Juli für die neue Wahlperiode konstituiert. Unter Vorsitz von Oberbürgermeister Stefan Bosse gehören dem Gremium sieben neue Mitglieder und zwölf neue Stellvertretungen an.
Der Jugendhilfeausschuss ist neben der Verwaltung des Jugendamts Teil des Jugendamts. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören die Beratung und Entscheidung über grundsätzliche Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendhilfeplanung sowie die Weiterentwicklung der örtlichen Angebote und Strukturen für junge Menschen und Familien. Über individuelle Hilfen im Einzelfall entscheidet dagegen die Verwaltung des Jugendamts auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.
Im Jugendhilfeausschuss wirken Mitglieder des Stadtrats, in der Jugendhilfe erfahrene Personen sowie Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten freien Träger der Jugendhilfe und der Jugendverbände mit. Ergänzt wird das Gremium durch beratende Mitglieder unter anderem aus der Verwaltung des Jugendamts, der Justiz, dem Schulbereich, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter, der Erziehungsberatung, der Polizei, dem Stadtjugendring, der kommunalen Gleichstellungsstelle sowie den Kirchen.
Durch diese Zusammensetzung werden kommunalpolitische, fachliche und verbandliche Perspektiven in die Beratungen des Ausschusses einbezogen. Der Jugendhilfeausschuss tagt bei Bedarf, in der Regel finden drei öffentliche Sitzungen pro Jahr statt. Anlässlich der konstituierenden Sitzung wurde ein gemeinsames Foto der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses aufgenommen.
Es ist bereits das dreizehnte Mal, dass humedica vom GiftMatching Programm der HypoVereinsbank profitiert.
Die Mitarbeitenden der HypoVereinsbank leisten erneut einen sozialen Beitrag und unterstützen die Arbeit der internationalen Hilfsorganisation humedica. Im Rahmen ihres „Gift Matching“ Programms haben sie insgesamt 2.255 Euro gesammelt. Die UniCredit Foundation erhöht den Betrag auf 4.255 Euro. Den entsprechenden Scheck überreichten Katrin Krick, Filialleiterin Privatkundengeschäft in Kaufbeuren an Carina Freudig von humedica.
„Wir danken den Mitarbeitenden der HypoVereinsbank für ihr Engagement. Das Geld ermöglicht uns, schnelle und unkomplizierte Hilfe für Menschen in Not zu leisten – zum Beispiel in Moldawien, wo wir unter anderem Kinder aus Familien mit geringem Einkommen unterstützen“, erklärt humedica-Mitarbeiterin Carina Freudig.
„Unsere Mitarbeitenden leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl. Das verdient meine höchste Anerkennung. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kolleginnen. Für ihre Unterstützung. Ihre Einsatzbereitschaft macht es möglich, die wichtige Arbeit von sozialen Organisationen wie humedica Jahr für Jahr zu fördern“, so Katrin Krick. Es ist bereits das dreizehnte Mal, dass humedica vom GiftMatching Programm der HypoVereinsbank profitiert.
v.l.n.r.: Ralf Grath (Mitglied des Präsidiums Rotary Club Kaufbeuren), die neue Präsidentin des Rotary Clubs Kaufbeuren Simone Klinger, OB Stefan Bosse, Thomas Haag (Mitglied des Präsidiums Rotary Club Kaufbeuren), Simone Hohenreiter (Mitglied des Präsidiums Rotary Club Kaufbeuren). Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren
Bei dem Treffen berichtete der OB über die aktuelle Lage der Stadt und es wurde sich in der Runde über viele weitere gesellschaftliche und politische Themen ausgetauscht
Eigentlich kommen die neuen Vertreterinnen und Vertreter des neuen Präsidiums des Rotary Clubs Kaufbeuren jedes Jahr zu Oberbürgermeister Stefan Bosse ins Rathaus. In diesem Jahr lud ihn die neue Präsidentin Simone Klinger im Namen des Rotary Club Kaufbeuren jedoch ein, an einer Sitzung des Clubs teilzunehmen.
Bei dem Treffen berichtete der OB über die aktuelle Lage der Stadt und es wurde sich in der Runde über viele weitere gesellschaftliche und politische Themen ausgetauscht. Zum Abschluss wurde die Bedeutung von Hoffnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt betont.
Mit einem Dank an den Rotary und alle Serviceclubs allgemein hat Oberbürgermeister Stefan Bosse deren Engagement für das Gemeinwohl ausdrücklich gewürdigt: „Bürgerschaftlicher Einsatz und die Unterstützung durch Ehrenamt und Serviceclubs gewinnen weiter an Bedeutung. Rotary und andere Serviceclubs leisten einen wichtigen Beitrag, gesellschaftliches Miteinander und Lebensqualität aufrechtzuerhalten.“
Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, und Michael Sambeth, Leiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, übergaben einen symbolischen Spendenscheck über 1.500 Euro an Dr. Stefan Raueiser (links), Leiter Kloster Irsee, und Studienleiter Dominik Fröhlich (zweiter von rechts).
Foto: Christian Haack
Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt
Der Schwäbische Kunstsommer in Irsee stand auch 2026 wieder für künstlerische Weiterbildung auf hohem Niveau und den inspirierenden Austausch zwischen unterschiedlichen Kunstgattungen und Generationen. Anlässlich der 38. Sommerakademie der Schönen Künste unterstützte die Sparkasse Allgäu die Schwabenakademie Irsee mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro.
Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, und Michael Sambeth, Leiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, übergaben den symbolischen Spendenscheck vor Ort an Dr. Stefan Raueiser, Leiter Kloster Irsee, und Studienleiter Dominik Fröhlich. „Es freut uns sehr, dass wir durch die Finanzierung der Kunststipendien dazu beitragen konnten, zwei weiteren talentierten Künstlerpersönlichkeiten die Teilnahme am diesjährigen Schwäbischen Kunstsommer zu ermöglichen“, so Michael Sambeth.
Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt. Unter dem Motto „Kunst leben“ kamen dort Künstlerinnen und Künstler sowie qualifizierte Laien aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um eine Woche lang intensiv zu arbeiten, sich künstlerisch weiterzubilden und sich untereinander auszutauschen. Die Schwabenakademie Irsee versteht den Kunstsommer als „Künstlerkolonie auf Zeit“, in der künstlerisches Arbeiten und gemeinsames Erleben eng miteinander verbunden sind. Ergänzt wurde das Programm durch die Veranstaltung der „Kunst-Sommernacht“ vergangenen Samstag, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Kloster Irsee führte.
Für die Sparkasse Allgäu ist die Unterstützung kultureller Bildungsangebote in der Region ein wichtiges Anliegen. Formate wie der Schwäbische Kunstsommer schaffen Raum für Kreativität, persönliche Entwicklung und Begegnung. Zugleich tragen sie dazu bei, künstlerisches Schaffen zu fördern und talentierten Menschen Zugänge zu hochwertiger kultureller Weiterbildung zu eröffnen.
Martha Goth ist Kaufbeurens älteste und wohl eine der bekanntesten Bürgerinnen
Die 1920 Geborene hat jetzt ihren 106. Geburtstag zu Hause in ihrer Wohnung gefeiert – zusammen mit der Familie und Freunden. Und auch in diesem Jahr hat es sich Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen lassen, Martha Goth persönlich zu ihrem Geburtstag zu gratulieren.
Trotz ihres unglaublich hohen Alters ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer noch viel unterwegs. Zuletzt auf dem Tänzelfest. Sie ist auch beim Bundeswehrgedenk- und Spendenmarsch 16K3 ein kurzes Stück mitgelaufen. Kurz vor ihrem Geburtstag war sie mit ihrer Familie auch noch auf der Alpe Beichelstein. Mit ihren ganzen Aktivitäten, so sagt sie, bleibt man immer auf dem Laufenden.
Gemeinsam mit allen Gästen hat der Oberbürgermeister ihr noch ein Geburtstagsständchen gesungen. Beim Abschied sagte sie „Wir haben Sie so gerne da“ und wollte den OB gar nicht gehen lassen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Martha Goth ist ein Phänomen. Es erstaunt mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich sie sehe, sei es an ihrem Geburtstag oder im Stadtgebiet, wie gut drauf sie für ihr außergewöhnlich hohes Alter noch ist. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und hoffe, dass ich sie nächstes Jahr zum 107. wieder besuchen kann.“
Das Bronzekunsthandwerk hat eine lange Tradition in Burkina Faso. Die Materialien werden vor Ort von Kunsthandwerker:innen und Designer:innen zu einzigartigen Stücken verarbeitet.
Mit dem Verkauf setzt der Weltladen auf eine angemessene Bezahlung ein, um soziale Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu ermöglichendurch ihr Kunsthandwerk sich ihr Leben zu finanzieren. Es werden ausschließlich lokale Ressourcen verwendet, die bis zu 90 % recycelt sind.
Sanierungsmaßnahmen an der Kaufbeurer Martinskirche stehen bevor
Der Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner stellte im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Staatsminister Markus Blume (CSU) die Baumaßnahmen an der historischen Martinskirche in der Kaufbeurer Innenstadt und den Finanzierungsplan vor. An dem Termin, den der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) organisiert hatte, nahmen neben Pohl auch der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) der Generalkonservator des Freistaats Bayern Professor Mathias Pfeil sowie wie Vertreter des Ministeriums und des Denkmalamts teil.
Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Pfarrkirche wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach umgebaut und erweitert. Die Pfarrkirche wurde um 1200 als romanische Basilika errichtet, nach einem Brand im 14. Jahrhundert gotisch wiederaufgebaut und in späteren Jahrhunderten barockisiert sowie neugotisch umgestaltet. Die Martinskirche ist als Denkmal von nationaler Bedeutsamkeit eingestuft.
Es haben sich bei statischen Untersuchungen allerdings deutliche Schäden offenbart, die in nächster Zukunft bauliche Maßnahmen in erheblichem Umfang erforderlich machen. Vor 50 Jahren hat man sowohl im Fundament als auch im Taufbereich des Chorraumes einen massiven Stahlbetonring eingebaut, der den Chorraum auf zwei Ebenen wie eine Klammer umfasst. Dieser war jedoch zu kurz und muss verlängert werden. Des Weiteren stehen dringende Arbeiten am Dachstuhl an, die komplette Eindeckung muss erneuert werden. Die gesamten Baumaßnahmen werden voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund 8 Millionen Euro verursachen. Das Projekt wurde nun in vier Abschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt mit einem Volumen von 2,6 Millionen Euro soll in den Jahren 2027 und 2028 in Angriff genommen werden.
Den Löwenanteil (60 %) für den ersten Bauabschnitt der Finanzierung übernimmt die Diözese Augsburg. Es bleibt aber ein Eigenanteil in Höhe von 1.055.000 Euro. Dieser Betrag soll mit Mitteln der Katholischen Kirchenstiftung in Höhe von 262.500 Euro, Mittel des Freistaats Bayern in Höhe von 400.000 Euro (minus 10 %) sowie einer Bundesförderung in einer Größenordnung von 300.000 Euro aufgebracht werden. Außerdem gibt es in geringem Umfang noch Fördermittel des Denkmalschutzes.
Stadtpfarrer Bernhard Waltner, aber auch Generalkonservator Professor Mathias Pfeil hoben die besondere Bedeutung des Sakralbaus hervor. Auch Wissenschaftsminister Markus Blume stufte die Maßnahme in ihrer Bedeutung ganz oben ein. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte, man werde dem Bund gegenüber deutlich machen, dass diese Maßnahme höchste Priorität habe und man dem Bund daher dingend empfehle, die insoweit noch fehlende Förderung auszureichen. Für eine Förderung durch den Bund will sich der Kaufbeurer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, der die Maßnahme seit Bekanntwerden begleitet, weiterhin gezielt in Berlin Einsetzen. „Die Martinskirche ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung und gehört untrennbar zu Kaufbeuren. Der Freistaat hat mit seiner Förderung bereits einen wichtigen Beitrag geleistet. Jetzt geht es darum, den verbleibenden Eigenanteil durch eine Bundesförderung weiter zu reduzieren. Ich werde mit den zuständigen Berichterstattern der Koalition im Haushaltsausschuss das Gespräch suchen und mit Nachdruck für eine Förderung werben. Diese sei jedoch angesichts der angespannten Haushaltslage im Bund allerdings schwer zu erreichen“, betonte er.
Bernhard Pohl hat als stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags für die Landesförderung bereits gesorgt: „Wir haben in 2026 eine Fraktionsinitiative in Höhe von 400.000 Euro beschlossen. Sie ist Bestandteil des Haushaltsgesetzes. Die Mittel können jederzeit auf 2027 übertragen werden, sie stehen vollumfänglich für die Sanierung der Martinskirche zur Verfügung. Der Freistaat leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bedeutenden Kulturguts in Kaufbeuren.“
Stadtpfarrer Bernhard Waltner: „Die Martinskirche ist Mittelpunkt der Stadt Kaufbeuren, ein ganz besonderer Ort. Hier feiern wir die Begegnung mir Gott. Es stehen nun Sanierungsmaßnahmen an. Diese können dann gelingen, wenn die einzelnen Finanzierungsbausteine ineinandergreifen. Schon jetzt danke ich allen, die sich dafür einsetzen und rufe zu einer Spendenaktion auf, um diese wunderbare Kirche zu erhalten.“
Gemäß geltender Satzung sind grundsätzlich öffentliche Biomülltonnen (grün) vorgesehen. Diese Tonnen verbleiben auf der Straße (öffentlicher Verkehrsgrund) in einer Entfernung von bis zu ca. 120 Meter und sind für alle Haushalte frei zugänglich. Der Standort wird durch die Stadt Kaufbeuren festgelegt. Ein Anspruch auf eine kürzere Wegstrecke besteht nicht.
Wer eine eigene Tonne auf dem Grundstück möchte, kann eine objektbezogene Biomülltonne (braun) gegen Gebühr bestellen. Diese wird direkt auf dem Grundstück bzw. am Objekt aufgestellt. Die Kosten betragen monatlich 10,30 Euro für 60 Liter und 29,00 Euro für 240 Liter. Die Bestellung erfolgt über das Sachgebiet Steuern und Gebühren. Dieses Angebot gilt auch für Gewerbe- und Gastronomiebetriebe.
Für die Altstadt, den Neuen Markt und größere Wohnanlagen gelten Sonderregeln: Geschosswohnungsbauten mit mindestens vier abgeschlossenen Wohneinheiten erhalten eine grüne Tonne. Auch in der Altstadt und am Neuen Markt müssen grüne Biomülltonnen auf privatem Grund aufgestellt und geduldet werden. In diesen Fällen fallen keine gesonderten Gebühren an.
Damit die Verwaltung einen Überblick über den künftigen Bedarf an Biotonnen gewinnt, verteilt die Müllabfuhr in den nächsten Wochen an allen Tonnen einen Flyer mit grundsätzlichen Informationen und der Bitte an die Eigentümer und Hausverwaltungen, den Bedarf an Biotonnen mitzuteilen. Nicht zulässige grüne Biomülltonnen werden künftig eingezogen.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft werden zudem künftig alle Biomülltonnen mit einem Chip ausgestattet. Dieses System dient der eindeutigen Identifikation und Zuordnung der Behälter. Voraussichtlich ab Herbst 2026 werden nur noch Biomülltonnen geleert, die mit einem Chip ausgestattet und registriert sind. Nicht entsprechend ausgestattete Tonnen werden vom Bauhof eingezogen.
Wichtig: In die Biomülltonne gehören ausschließlich Küchenabfälle wie Speisereste sowie Obst- und Gemüseabfälle. Gartenabfälle wie Gras, Laub oder Strauchschnitt sind nicht erlaubt. Falsch befüllte Tonnen werden nicht geleert und müssen von der Nutzerin bzw. dem Nutzer nachsortiert werden. Grünabfälle können stattdessen im Wertstoffzentrum in der Buronstraße 86 zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgegeben werden.
Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.
Die Straßenentwässerung im Kreuzungs-Bereich Am Hang – Hirschzeller Straße ist aktuell defekt und muss aus diesem Grund erneuert werden. Die dafür notwendigen Arbeiten werden in den Sommerferien ab Montag, 24. August 2026, in der Früh, durchgeführt. Auf Grund des Umfangs der Erneuerung ist für diese Maßnahme eine Vollsperrung des Bereichs von der Kreuzung Am Hang – Hirschzeller Straße bis zum Kreisel an der Ulrichsbrücke notwendig.
Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.
In Fahrtrichtung Süden geht diese über die Gutenbergstraße – Am Graben – Ganghoferstraße – Bahnhofstraße.
In Fahrtrichtung Norden verläuft die Umleitung über Am Graben – Gutenbergstraße – Augsburger Straße.
Alle Umleitungsstrecken sind auch entsprechend ausgeschildert. Der Zugang zu den Grundstücken wird für Anwohner gewährleistet.
Bis zum Schulbeginn nach den Sommerferien am Dienstag, 15. September 2026, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Das Generationenhaus Kaufbeuren in der historischen Altstadt. Foto: Claus Tenambergen
Das Angebot richtet sich an queere Menschen, lesbische, bisexuelle und schwule Frauen und Männer, trans- und intergeschlechtliche Menschen aller Generationen.
Am Mittwoch, 26. August 2026, von 14 bis 16:30 Uhr findet das monatliche Regenbogen Café im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8 statt. Das Angebot richtet sich an queere Menschen, lesbische, bisexuelle und schwule Frauen und Männer, trans- und intergeschlechtliche Menschen aller Generationen.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu, des Generationenhauses mit der Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer (cistransinter*nb) AWO-Schwubis und Allgäu Pride e. V.
Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER, hat sich intensiv darum bemüht, dass die Voraussetzungen für die Stationierung des Arrow-Raketenabwehrsystems im Raum Kaufbeuren stattfindet. Der genaue Standort wird in der Gemeinde Friesenried liegen. Gleichzeitig hat er bereits drei Tage nach der Pressekonferenz des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Generalleutnant Holger Neumann dem Friesenrieder Bürgermeister Bernhard Huber und seinen beiden Stellvertretern versprochen, dafür zu kämpfen, dass der Gemeinde daraus keine zusätzlichen Nachteile entstehen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass die Trinkwasserversorgung im Hauptort Friesenried beeinträchtigt wird, da die bisherige Quelle durch Arrow absehbar nicht mehr nutzbar sein wird.
Bernhard Pohl hat sich mit Bürgermeister Bernhard Huber und Landrat Bernd Stapfner (FREIE WÄHLER) mehrfach getroffen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Auch der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal Sebastian Zajicek war stets mit dabei.
„Zentrales Anliegen der Gemeinde ist es, dass sämtliche Nachteile, die durch eine Neuorientierung der Trinkwasserversorgung entstehen, vom Bund in voller Höhe entschädigt wird. Ich habe mich hierzu an den Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann vor drei Wochen anlässlich der Fraktionsvorstandsklausur von FREIEN WÄHLERN und CSU in Irsee mit der Bitte gewandt, diese Forderung kompromisslos gegenüber dem Bund zu vertreten und durchzusetzen. Er hat mir dies zugesagt und war sehr zuversichtlich, dass dies auch in Kürze so bestätigt wird.“
Auch der CSU-Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann, Stimmkreisabgeordneter im Ostallgäu, hat mit dem gleichen Ziel den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und den Staatskanzleichef um Unterstützung gebeten. Inzwischen können beide örtlichen Abgeordneten Vollzug melden. Der Leiter der Staatskanzlei hat diese frohe Botschaft in einem Schreiben an Andreas Kaufmann so bestätigt.
„Damit ist ein wesentlicher Teil unserer Forderungen erfüllt. Ich möchte aber sicherstellen, dass auch in der Nähe der Baustelle ebenso wie nach der Fertigstellung im Umgriff des Sensors regelmäßige Strahlenmessungen durchgeführt werden. Ich glaube den Aussagen der Bundeswehr natürlich uneingeschränkt, dass eine Strahlenbelastung für die Bevölkerung absolut ausgeschlossen werden kann. Dennoch sollten wir im Sinne der Transparenz diese Feststellungen auch durch Fakten unterlegen. Es gibt unterschiedliche Betroffenheiten und auch ganz subjektive Befürchtungen. Wenn wir hier faktenbasiert arbeiten und alles dokumentieren, sorgen wir bei den Menschen für Sicherheit“, formuliert Bernhard Pohl.
Derzeit organisiert der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete auch einen Termin in der Staatskanzlei bei Dr. Florian Herrmann. „Ich bin mit dem Bürgermeister und dem Landrat in intensivem Austausch. Wir kämpfen gemeinsam dafür, dass Friesenried durch Arrow keine vermeidbaren Nachteile erfährt. Auch wenn das erfreuliche Schreiben nun für etwas Entspannung sorgt, gibt es nach wie vor Klärungsbedarf. Es ist ganz wichtig, die Bürger bei so einem Vorhaben mitzunehmen“, betont Pohl.
Bei dem Termin in der Staatskanzlei sollen neben Bernhard Pohl der Bürgermeister Bernhard Huber, Landrat Bernd Stapfner (FREIE WÄHLER) der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal Sebastian Zajicek sowie der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) und der Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann (CSU) dabei sein. „Über die tatkräftige Unterstützung meines Landtagskollegen Andreas Kaufmann freue ich mich sehr. Er ist nicht schuld, dass Arrow nach Friesenried kommt. Dennoch hat er tatkräftige Unterstützung zugesagt und nun auch geliefert“, betont Pohl anerkennend.
Anzeige. Vier Personen, ein Menü und eine 3-Liter-Getränkesäule: Romi’s bietet während der Ferien verschiedene Pakete für Familien und Gruppen an
Wer in den Ferien gemeinsam essen gehen möchte, findet bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren eine besondere Aktion für vier Personen. Zur Auswahl stehen verschiedene Gerichte, die jeweils mit einer 3-Liter-Getränkesäule kombiniert werden. Die Angebote richten sich an Familien ebenso wie an Gruppen.
Vier Angebote zur Auswahl
Je nach Geschmack stehen im Rahmen der Ferienaktion unterschiedliche Varianten zur Verfügung:
Schnitzelsonntag plus Getränkesäule: 75 Euro
Currywurst mit Pommes plus Getränkesäule: 60 Euro
Pizza Della oder Margherita plus Getränkesäule: 58 Euro
Sandwiches plus Getränkesäule: 52 Euro
Die Getränkesäule fasst drei Liter. Zur Auswahl stehen laut Angebot Bier, Weizen, Radler oder Softgetränke. Die genannten Pakete sind jeweils für vier Personen vorgesehen.
Hausgemachte Gerichte und regionale Zutaten
Auch außerhalb der Ferienaktion bietet Romi’s Restaurant eine vielseitige Auswahl. Auf der Speisekarte stehen unter anderem hausgemachte Pizzen, Schnitzelgerichte, Sandwiches und Salate. Dabei setzt das Restaurant nach eigenen Angaben auf frische und regionale Zutaten.
Angebote für Feiern
Auch für Feiern können individuelle Menüs zusammengestellt werden. Darüber hinaus bietet Romi’s unter anderem Wurst- und Käseplatten sowie belegte Brötchen an.
Romi’s Restaurant Füssener Straße 38 87600 Kaufbeuren
Der BSK Olympia Neugablonz ist mit einer Niederlage in die neue Saison der Kreisliga Allgäu Süd gestartet. Die Schmuckstädter gaben bei der 0:2-Pleite auswärts gegen die SG Untrasried-Haldenwang drei Punkte aus der Hand.
„Wir haben nicht gut gespielt“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit nach der Auftaktniederlage deutlich. Optisch waren die Gäste zwar besser, doch wollten keine Tore fallen. Die Hitze machte beiden Teams zu schaffen, an ein optimales Spiel war erst gar nicht zu denken. Ballverluste und Fehlpässe prägten das Match, allerdings auf beiden Seiten. Zur Pause lag der BSK mit 0:1 zurück. Obwohl Neugablonz nach einem Foulelfmeter in Durchgang zwei das 0:2 kassierte, gaben sie nicht auf. Doch selbst Großchancen nach der Pause durch Eraldo Stafa und Kamil König brachten nicht die Wende herbei. „Der Gegner war in keiner Weise besser als wir. Sie waren nur bissiger, schneller in den Duellen und zeigten mehr Härte und Willen. Nur deshalb haben sie gewonnen“, analysiert Starowoit die Niederlage in der Fremde. „Wir haben für unsere Verhältnisse das Maximum gegeben“, so der 37-jährige Headcoach. Für ihn sei der Auftakt ein Signal: „Wir müssen hart und weiter zielstrebig arbeiten.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Co-Trainer Eugen Erhart: „Wir sind noch weit weg von unserer Form aus der vergangenen Saison.“ Weil urlaubs- und verletzungsbedingt einige Stammspieler fehlen, half Fabio Reichert aus. Der 35-Jährige hatte eigentlich seine aktive Karriere beendet.
Auch die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz musste zum Start in die neue Saison gegen die SG Untrasried-Haldenwang 2 antreten. Durch Tore von Ferhat Cakmak (12.) und Patrick Hantzsche (28.) führte Neugablonz zwischenzeitlich mit 2:1, musste sich allerdings am Ende mit einer 2:3-Niederlage beugen.
Bereits am Mittwoch geht es für beide Mannschaften weiter. Englische Woche in der Kreisliga Allgäu Süd und der A-Klasse Allgäu 6. Für den BSK geht es zum TSV Obergünzburg. Die Erste beginnt um 18 Uhr, danach muss die Zweite ran.
Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg von 16 auf 22 (+37,5 Prozent), die Zahl der dabei getöteten Personen erhöhte sich von 16 auf 24 (+50 Prozent).
PP SCHWABEN SÜD/WEST. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Anstieg tödlicher Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg von 16 auf 22 (+37,5 Prozent), die Zahl der dabei getöteten Personen erhöhte sich von 16 auf 24 (+50 Prozent).
Unter den Getöteten befanden sich elf Pkw-Insassen, sechs motorisierte Zweiradnutzer, ein Quadfahrer, vier Radfahrende (zwei mit Fahrrädern, zwei mit Pedelecs) und zwei Fußgänger. Während Pkw-Nutzer mit 23 Personen weiterhin die größte Gruppe der Unfallbeteiligten stellen, ist auch der Anteil sogenannter schwacher Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrende und motorisierte Zweiradnutzer mit 14 Personen hoch. Besonders auffällig ist der Anstieg der Unfallbeteiligten über 65 Jahre von sieben auf elf (+57 Prozent) sowie junger Verkehrsteilnehmer im Alter von 21 bis 25 Jahren, deren Beteiligung von zwei auf fünf Unfälle (+150 Prozent) anstieg.
Die Zahl der schwer verletzten Personen sank leicht von 369 auf 356 (-3,5 Prozent), während die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit schwer verletzten Personen mit 338 nahezu unverändert blieb (2025: 337). Hauptunfallursachen bleiben nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung und Vorfahrtsmissachtungen.
Im Juni 2026 führte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen Aktionsmonat zur „Landstraßensicherheit“ durch. Dabei wurden 1.668 Verkehrsverstöße festgestellt, darunter 723 Geschwindigkeitsverstöße, 201 Verstöße wegen Handynutzung, 60 Verstöße gegen Überholverbote und 77 Strafanzeigen, etwa wegen Trunkenheitsfahrten oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Alle diese Verhaltensverstöße gefährden erheblich die Verkehrssicherheit.
Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang werden von den örtlichen Unfallkommissionen, bestehend aus der Straßenverkehrsbehörde, dem Straßenbaulastträger und der Polizei, zeitnah analysiert und auf notwendige Maßnahmen hin überprüft.
Leitender Polizeidirektor Marcus Hörmann betonte:
„Sicherheit im Verkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Jede und jeder Einzelne kann sofort etwas tun: Geschwindigkeit anpassen, Abstand halten und das Handy weglegen. Damit kommen wir alle sicherer an.“
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. (PP Schwaben Süd/West)
59 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in Kaufbeuren ohne Berufsabschlu
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe in Kaufbeuren noch 148 Ausbildungsplätze. Darunter allein 20 im Baugewerbe. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Schwaben beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.
Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Karl Bauer. Der Vorsitzende der IG BAU Schwaben rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Bayern rund 297.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 59 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in Kaufbeuren haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Schwaben, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Karl Bauer.
Die IG BAU Schwaben rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.
„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Bauer. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete,
Patient setzt Stationsbett in Brand – 58 Einsatzkräfte alarmiert
Am Sonntagabend, 16. August 2026, wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Kleinkemnat, Oberbeuren und Hirschzell zu einem Brand im Bezirkskrankenhaus in der Kemnater Straße alarmiert. Aufgrund der hohen Zahl an Patienten wurde die Alarmstufe von „B BMA 3“ auf „B 5 – Gebäude mit hoher Personenzahl“ erhöht.
Brand in Patientenzimmer
Ein Brandmelder im ersten Obergeschoss des Bauteils „I“ hatte ausgelöst. In einem Patientenzimmer im Intensivbereich hatte ein Patient ein Stationsbett angezündet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Entstehungsbrand bereits gelöscht und die Station geräumt. Die Einsatzkräfte kontrollierten das betroffene Bett und belüfteten das Zimmer mit Überdruck. Der betroffene Patient erlitt eine Brandverletzung an der Hand und wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Alarmierte Kräfte konnten schnell reduziert werden
Aufgrund der Lage vor Ort konnte ein Teil der alarmierten Feuerwehrkräfte zügig wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Abschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und zehn Minuten.
Großes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus Tenambergen
Großes Interesse am neu formierten Team der Joker
Der ESV Kaufbeuren hat am Samstag gemeinsam mit seinen Fans den Start in die neue Spielzeit gefeiert. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Vereinsangaben in die energie schwaben arena, um erstmals einen Eindruck von der neu zusammengestellten Mannschaft zu gewinnen.
Auf dem Eis absolvierte die Mannschaft eine reguläre Trainingseinheit, die von hoher Intensität und viel Dynamik geprägt war. So konnten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer einen ersten Eindruck vom neu formierten Team verschaffen.
Neben der Mannschaft standen auch die neuen Trikots und das rot-gelbe ESVK-Maskottchen im Mittelpunkt. Vor allem bei den jüngeren Fans war der Joker als Fotomotiv gefragt. Unter den Anhängern war die Vorfreude auf die kommende Oberliga-Saison deutlich zu spüren. Viele sehen den ESVK gut aufgestellt und rechnen der Mannschaft gute Chancen im Kampf um die vorderen Plätze aus.
Impressionen
Großes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus TenambergenGroßes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus TenambergenGroßes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus TenambergenGroßes Interesse am Saison-Opening des ESV Kaufbeuren: Rund 1000 Fans verfolgten das öffentliche Training der neu formierten Joker-Mannschaft in der energie schwaben arena. Fotos: Claus Tenambergen
Übergabe der UV-Index-Tafel im Freibad Kaufbeuren mit Elmar Gailhofer (Bäderbetriebsleiter der Stadt Kaufbeuren). Foto: Marcel Hirner, AOK Bayern
Sonnenschutz anpassen
Unsere Sonne ist lebenswichtig. Ohne sie wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Zu viel Sonneneinstrahlung kann jedoch gesundheitliche Folgen haben. Insbesondere die UV-Strahlung belastet Haut und Augen und erhöht langfristig das Risiko für Hautkrebs.
„Zum Schutz vor den möglichen Gefahren der UV-Strahlung stellt die AOK Bayern jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung. Sie helfen dabei, die tägliche UV-Belastung besser einzuschätzen und das eigene Schutzverhalten entsprechend anzupassen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Deutschen Krebshilfe entwickelt.
Nach dem Erlebnisbad in Neugablonz nun auch im Freibad Kaufbeuren
Die AOK Bayern stellt die Tafeln gemeinsam mit regionalen Partnern an Orten auf, an denen sich viele Menschen im Freien aufhalten. Dazu gehören das Freibad Kaufbeuren, das Erlebnisbad in Neugablonz sowie weitere Badeanstalten im Ostallgäu. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher für einen wirksamen Sonnenschutz zu sensibilisieren und gesundheitliche Risiken durch UV-Strahlung zu verringern.
„Als Mitglied des Hitzeaktionsbündnisses Ostallgäu-Kaufbeuren möchten wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern für die gesundheitlichen Auswirkungen intensiver Sonneneinstrahlung sensibilisieren. Mit den UV-Index-Tafeln informieren wir direkt dort, wo sich viele Menschen im Freien aufhalten, etwa an Badeseen und in Freibädern“, erklärt Bernd Ruppert. Die Tafeln wurden im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die beteiligten Kommunen und Einrichtungen entstehen keine Kosten, da die Finanzierung durch die AOK und das Bayerische Staatsministerium erfolgt.
UV-Index gibt Orientierung
Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.
Aktuell zur Kampagne der DLRG „Du bist die Aufsicht“ ereignete sich am vergangenen Dienstag den 04.08.2026 ein Zwischenfall im Erlebinsbad Neugablonz.
Während ein Vorstandsmitglied des KV Kaufbeuren Ostallgäu e.V. am Springerbecken den eigenen Kindern beim Springen zusah, lief ein ca. 5-jähriger Junge zielstrebig auf das Springerbecken zu und hüpfte ins Wasser. Da der Junge, trotz Armbewegungen, nicht mehr an die Oberfläche kam, reagierte unser Mitglied instinktiv, sprang dem Kind hinterher und zog es, zusammen mit der Mutter des Kindes, die ebenfalls ins Wasser gesprungen war, wieder an die Wasseroberfläche und aus dem Becken. Dank der blitzschnellen Reaktion konnte das Kind schnell und unbeschadet aus dem Wasser gerettet werden.
Die Mutter verschwand so schnell mit dem Kind, dass die Identität leider nicht festgestellt werden konnte.
Die DLRG appelliert an alle Eltern, passt bitte auf Eure Kinder auf, lasst sie nicht aus den Augen und nutzt Schwimmhilfen bei euren Kindern, damit der Badespaß ungetrübt bleibt.
Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der Stadtranderholung Kaufbeuren vertreten
und kümmern uns um die kleinen und großen Sorgen von rund 600 Kindern.
Kleben Pflaster, kühlen Insektenstiche, entfernen Spreißel oder sind einfach für unsere kleinen Gäste da, wenn Sie jemand zum Zuhören brauchen.
Wir haben nicht nur den Sanitätsdienst übernommen, sondern sorgen auch beim täglichen Baden im Weiher für die Sicherheit der Kinder.
In enger Zusammenarbeit mit dem Team des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR KF – Home) und rund achtzig ehrenamtlichen Betreuern sind wir die ersten Zwei Wochen, montags bis samstags von 07.30 Uhr bis 17.30 Uhr, mit einem Team von bis zu 10 Helfern Pro Tag in der Freizeitmaßnahme eingebunden.
Bei bis zu 39°C haben wir die Erste Woche zwischenzeitlich, mit rund 800 ehrenamtlich geleisteten Helferstunden und ca. 200 Hilfeleistungen, ohne größeren Vorkommnissen geschafft.
Am Montag startet dann die zweite Woche und wir hoffen, dass auch diese unfallfrei mit viel Freude und Spaß bei den Kindern, Betreuern und allen weiteren Helfern im Hintergrund. vergeht.
Wir bedanken uns recht herzlich für die tolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und die Herzlichkeit die wir jedes Jahr wieder durch die Kinder erfahren dürfen
Übergabe der UV-Index-Tafel am Oggenrieder Weiher in Irsee mit (von links) Hartmut Bauer (2. Bürgermeister, Markt Irsee), Dr. Angela Städele (1. Bürgermeisterin, Markt Irsee), Dr. Sebastian Pörnbacher (Hausarztpraxis Irsee) und Bernd Ruppert (Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu). Foto: Marcel Hirner, AOK
Sonnenschutz anpassen
Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) & Deutsche Krebshilfe entworfen. „Die AOK will als Teil des Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise an Seen, in Freibädern oder anderen Außenanlagen für Freizeitaktivitäten. Mit dabei sind unter anderem das Freibad Kaufbeuren, der Oggenrieder Weiher in Irsee, sowie drei Badeanstalten im Raum Marktoberdorf. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.
UV-Index gibt Orientierung
Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.
Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.
Auch am Hafenmarkt kam die Veranstaltungsreihe hervorragend an. Trotz einer kurzen Regenphase am Freitagabend ließen sich die Besucherinnen und Besucher die gute Stimmung nicht nehmen. Am Samstag sorgten sommerliche Temperaturen schließlich für beste Voraussetzungen und eine rundum ausgelassene Atmosphäre.
Vom 7. bis 8. August macht der ARTige Sommer Station am Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße. Besucherinnen und Besucher dürfen sich am Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr auf ein abwechslungsreiches Programm und beste Unterhaltung freuen.
Am Freitag, 7. August
begeistert die sechsköpfige Band Rock’n’Roll & Petticoats von 18 bis 20 Uhr mit Spielfreude, Stil und einer Bühnenpräsenz, die Tanzfläche und Publikum gleichermaßen in Bewegung bringt.
Mit mehrstimmigem Gesang, treibenden Rhythmen und einer mitreißenden Live-Performance verbinden sie Rockabilly und Boogie-Woogie zu einem tanzbaren Live-Programm und bringen den Sound der 1950er-Jahre mit voller Energie auf die Bühne zurück.
Am Samstag, 8. August
zeigt der Puppenspielverein Kaufbeuren e.V. von 11 bis 13 Uhr das bekannte Stabfigurenstück „Kasper packt den Koffer“. Bei dem Stück handelt es sich um eine lustige Theateraufführung, die vor allem für Familien und Kinder geeignet ist.
Mit viel Humor und liebevoll gestalteten Figuren nimmt die Inszenierung das Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller kleiner Abenteuer.
Beeinträchtigung im Straßenverkehr
Um für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu sorgen, gelten in der oberen Kaiser-Max-Straße folgende Straßensperrungen:
Halteverbote in der oberen Kaiser-Max-Straße 17-21
von Freitag, 07.08., 10 Uhr bis Sonntag, 09.08., 14 Uhr
Straßensperrung obere Kaiser-Max-Straße 17-46 und Einmündung Salzmarkt/Kirchengäßchen
Geführte Wanderung zur ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal
Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.
Hitzeschutzraum im Family Center Neugablonz erneut geöffnet
Neugablonz, 3. August 2026. Aufgrund der erneuten Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes für Kaufbeuren hat die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ihren Hitzeschutzraum im Family Center wieder geöffnet.
Der klimatisierte Raum ist heute, Montag, 3. August, sowie morgen, Dienstag, 4. August 2026, jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Während der gesamten Öffnungszeit ist der Hitzeschutzraum durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Stiftung betreut.
Das kostenlose Angebot richtet sich an alle Menschen, denen die hohen Temperaturen zu schaffen machen. Besonders eingeladen sind ältere Menschen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie Menschen, deren Wohnung sich stark aufheizt.
Der Hitzeschutzraum befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Besucherinnen und Besuchern stehen Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser, Bücher, Lesematerial und Spiele zur Verfügung. Wer möchte, kann sich dort ausruhen, abkühlen, miteinander ins Gespräch kommen oder einfach einige Stunden der großen Hitze entgehen.
Obwohl die Stiftung bereits mehrfach über den Hitzeschutzraum informiert und zu jeder Hitzewarnung eine Pressemitteilung herausgegeben hat, ist dieses neue Hilfsangebot in der Bevölkerung noch immer nicht ausreichend bekannt.
„Uns ist bewusst, dass es Zeit braucht, bis sich ein neues Angebot herumspricht“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade bei einer Hitzewarnung ist es jedoch wichtig, dass besonders gefährdete Menschen möglichst schnell erfahren, wo sie kostenlos Schutz und Abkühlung finden. “
Die Stiftung bittet außerdem Angehörige, Nachbarn, Hausärzte, Pflegedienste, Apotheken, Kirchengemeinden und soziale Einrichtungen, auf dieses kostenlose Angebot aufmerksam zu machen.
„Niemand sollte während extremer Hitze allein in einer überhitzten Wohnung bleiben müssen“, betont Wolfgang Groß. „Im Family Center steht ein kühler, geschützter und betreuter Ort offen. Man darf einfach vorbeikommen.“
Grundsätzlich gilt: Immer wenn der Deutsche Wetterdienst für Kaufbeuren eine amtliche Hitzewarnung herausgibt, öffnet die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ihren Hitzeschutzraum – jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Öffnungszeiten: Montag, 3. August, und Dienstag, 4. August 2026, jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Ort: Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Stumpesaal im Family Center, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz.
Stadtmuseum Kaufbeuren: Museumsleiterin Petra Weber mit den Schenkern vor der neu gestalteten Vitrine (v.l.n.r.) Museumsleiterin Petra Weber, Christine Schießler, Helmut Schießler, Elfriede Ebnerr
Schenkung eines Lappenbeils
Im Frühjahr 2026 erhielt das Stadtmuseum Kaufbeuren die Schenkung eines Lappenbeils aus der Bronzezeit. Das Stück befand sich im Nachlass der Familie Schießler, und war etwa Mitte der 1980er Jahre bei Bauarbeiten im Stadtteil „Im Haken“ gefunden worden.
Schöne Ergänzung für die Kaufbeurer Sammlung
Nach Rücksprache mit dem Archäologen Dr. Marcus Simm nahm das Stadtmuseum das Stück gerne in die Sammlung des Stadtmuseums auf. „Auch wenn solche Stücke nicht so selten sind, ist dieses Lappenbeil eine schöne Ergänzung für den Standort Kaufbeuren. Es belegt vorgeschichtliche Siedlungsspuren rund um die Wertachschleife, auf der Flur ‚Im Haken‘. Die Wertach bot eine verkehrsgünstige Lage und war lange Zeit ein wichtiger Handelsweg. Nicht selten werden in Flussläufen Waffen gefunden, es handelt sich dabei oft um Opfergaben.‘“, so der Archäologe Marcus Simm. Bevor die Familie Schießler das Lappenbeil dem Stadtmuseum übergab, übermittelte sie den Fundort und Fotos des Objekts an das Landesamt für Denkmalpflege. Im Anschluss konnte das Lappenbeil per Schenkungsvertrag offiziell in den Bestand des Stadtmuseums Kaufbeuren aufgenommen werden.
Zwischen Haifischzahn und Münzschatz
Die Dauerausstellung des Stadtmuseums gibt einen knappen Überblick über die Vor- und Frühgeschichte Kaufbeurens mittels einer größeren Vitrine im ersten Stock, die unterschiedliche Funde, von der Eiszeit bis in die frühe Neuzeit zeigt. Unter anderem werden ein Haifisch- und ein Mammutzahn ausgestellt, aber auch der Münzschatz von Bickenried aus der Zeit König Konradins (Mitte des 13. Jahrhunderts), der insgesamt 269 Brakteaten, also Pfennige aus Silber, umfasst. Das bronzene Lappenbeil wird gemeinsam mit einer Replik einer jungsteinzeitlichen Knaufhammeraxt und einem Schwert aus der mittleren Bronzezeit präsentiert. Museumsleiterin Petra Weber freut sich über den Neuzugang und dankte der Familie Schießler für die Schenkung mit einem Glas Museumshonig und Freikarten für das Stadtmuseum.
Über das Lappenbeil
Das Lappenbeil erhielt seinen Namen durch seine besondere Form, die es ermöglicht, einen hölzernen Schaft darin zu befestigen. Die seitlich angebrachten Flügel oder Lappen bildeten eine Weiterentwicklung der bisherigen Flachklingen dar, da sie einen besseren Halt der Klinge am Schaft ermöglichten. Das Kaufbeurer Exemplar stammt aus der mittleren bis späten Bronzezeit, die von 1.500 bis 950 vor Christus andauerte.
Nach der erfolgreichen Premiere des Allgäuer Jobfestivals richten die Veranstalter den Blick bereits nach vorne: Die Anmeldung für das Jobfestival 2027 ist ab sofort geöffnet.
Die erste Veranstaltung hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Mehr als 3.000 Besuchende, über 100 Aussteller und rund 500 eingegangene Bewerbungen an nur einem Tag machten das neue Format zu einem der größten Recruiting-Events der Region. Die positive Resonanz von Unternehmen, Besuchern und Partnern bestätigt den eingeschlagenen Weg.
Doch statt sich auf dem Erfolg auszuruhen, haben die Veranstalter das Feedback der Aussteller und Besucher ausgewertet und das Konzept gezielt weiterentwickelt.
“Unser Ziel war nie, einfach nur eine Jobmesse zu veranstalten”, erklärt Veranstalter Andreas Wehl. “Wir möchten Menschen, Unternehmen und die Region miteinander verbinden. Genau deshalb wächst das Jobfestival 2027 über den eigentlichen Veranstaltungstag hinaus.”
Neu ist unter anderem ein exklusives Netzwerk für alle Aussteller. Bereits Monate vor dem Event erhalten Unternehmen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, Kooperationen aufzubauen und gemeinsame Projekte anzustoßen. Damit entsteht ein echter Mehrwert, der weit über Recruiting hinausgeht.
Ganz nach dem Motto „S’ Allgäu hält zam.“ und „Wir Allgäuer Connecten.“ soll das Jobfestival noch stärker zur Plattform für Zusammenarbeit, Innovation und regionale Vernetzung werden.
Auch das Event selbst wird an vielen Stellen weiterentwickelt. Die Veranstalter setzen dabei auf zahlreiche Anregungen aus dem Feedback der ersten Veranstaltung, um den Besuchern und Unternehmen 2027 noch mehr Möglichkeiten für persönliche Gespräche, Bewerbungen und Networking zu bieten.
Die Nachfrage nach Ausstellerplätzen ist bereits kurz nach dem Start der Anmeldung hoch. Unternehmen können sich ihren Standplatz ab sofort sichern. Die aktuell ausgeschriebenen Preise bleiben noch bis 31. August 2026 bestehen.
Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.jobfestival-allgaeu.de.
Die Feuerwehren Kaufbeuren und Oberbeuren mussten nach dem heftigen Gewitter mehrere umgestürzte Bäume beseitigen und weitere Unwetterschäden im Stadtgebiet abarbeiten. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Umgestürzte Bäume und überflutete Straße – Feuerwehren am Samstagabend mehrfach gefordert
Ein heftiges Gewitter hat am Samstagabend mehrere Einsätze für die Feuerwehr Kaufbeuren sowie die Feuerwehr Oberbeuren ausgelöst. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und in Oberbeuren umgestürzte Bäume beseitigen sowie eine überflutete Straße sichern.
Der erste Einsatz erfolgte um 17:47 Uhr auf der Lindauer Straße im Ortsteil Oberbeuren. Dort war im Kurvenbereich der Staatsstraße 2055 ein Baum umgestürzt. Die Feuerwehr Oberbeuren zerkleinerte den Baum mit einer Motorsäge und räumte die Fahrbahn. Durch den umgestürzten Baum wurde außerdem die Leitplanke beschädigt. Neun Einsatzkräfte waren rund 52 Minuten im Einsatz.
Nur wenige Minuten später, um 17:57 Uhr, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren in die Mindelheimer Straße alarmiert. Dort hatte ein umgestürzter Baum die Straße blockiert. Vier Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis innerhalb von rund 38 Minuten.
Bereits kurze Zeit später folgte der nächste Einsatz im Bereich Am Bahndamm und Filserweg. Eine Straße war durch die starken Regenfälle überflutet, zudem hatte sich ein Kanaldeckel aus seiner Halterung gedrückt. Ursache war ein verstopfter Kanalschacht. Die Feuerwehr pumpte den Schacht aus und verständigte den städtischen Bauhof zur weiteren Schadensbehebung. Elf Einsatzkräfte waren hier rund 54 Minuten im Einsatz.
Auch am Abend blieb die Feuerwehr gefordert. Um 20:54 Uhr wurde sie an den Blasiusberg alarmiert, wo ein weiterer Baum auf einen Fußweg gestürzt war. Die Einsatzkräfte entfernten die Äste und machten den Weg wieder passierbar. Der Einsatz dauerte rund 44 Minuten und wurde von fünf Feuerwehrkräften abgearbeitet.
Die Einsätze zeigen die Auswirkungen des heftigen Unwetters, das am Samstag über Kaufbeuren hinwegzog. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnten die Gefahrenstellen zügig beseitigt und größere Beeinträchtigungen verhindert werden.
Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt die SpVgg Kaufbeuren in der Bezirksliga Süd weiterhin verlustpunktfrei.
Die SpVgg Kaufbeuren ist in der Bezirksliga Süd weiter nicht zu stoppen. Auch das dritte Saisonspiel gewann die Mannschaft und setzte sich vor 120 Zuschauern mit 3:2 gegen den SSV Niedersonthofen durch. Eine rund zehnminütige Spielunterbrechung aufgrund eines starken Gewitters mit Sturm und Regen sorgte dabei für eine ungewöhnliche Phase in einer insgesamt spannenden Begegnung.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 16. Minute in Führung. Nach einem starken Sololauf von Michael Sauter landete der Ball bei Can Uygun, der aus kurzer Distanz mit Unterstützung des Innenpfostens zum 1:0 einschob. Auch in der Folge präsentierte sich die SpVgg defensiv sehr konzentriert und ließ nur wenig zu. Kurz nach der Pause baute Kaufbeuren den Vorsprung aus. Samuel Fischer setzte Martin Singer gekonnt in Szene, der sich die Ecke aussuchen konnte und in der 51. Minute zum 2:0 traf.
Spannend wurde es nochmals in der Schlussphase. Nach einem Foul von Torhüter Harald Killimann zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Dennis Picknik verwandelte den Strafstoß in der 76. Minute sicher zum Anschlusstreffer. In der 87. Minute musste die Partie wegen eines heftigen Regenschauers und starker Sturmböen für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Nach Wiederanpfiff stellte Ahmet Alkan mit dem 3:1 in der 89. Minute die Weichen auf Sieg. Zwar gelang Andreas Abend in der Nachspielzeit noch das 3:2 für die Gäste, am verdienten Heimerfolg der Kaufbeurer änderte dies jedoch nichts mehr.
SSV-Spieler Dennis Picknik zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, haben jedoch die Konterangriffe nicht in den Griff bekommen.“
Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt die SpVgg Kaufbeuren in der Bezirksliga Süd weiterhin verlustpunktfrei.
on links: Gianluca Di Palo (Allgäuer Bauprofis), Waldemar Schmol (Hausmeisterservice Schmol), Brigitte Hollmann (Leitung), Anna-Lena Hollmann (stellvertretende Leitung), Tamur Khan (Stadtrat Kaufbeuren) und Eren Ulutas (IHLE Bäckerei Neugablonz) am Festmaibaum zum 50-jährigen Jubiläum der Kita Herz-Jesu. Foto: Anastasia Lik
Spendenaktion für Kita Herz-Jesu
Stadtrat Tamur Khan beteiligte sich am 50-jährigen Jubiläum der Kita Herz-Jesu und organisierte in diesem Rahmen eine Spendenaktion. Dabei betonte er, dass jede Unterstützung zählt. Viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewirken: So kam eine Spendensumme von mehr als 1.050 Euro zusammen.
Das Jubiläum stand damit nicht nur im Zeichen des Feierns, sondern auch des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Denn nur gemeinsam lassen sich wichtige Projekte erfolgreich umsetzen.
Vom 3. bis 14. August pausieren Portal, Newsletter und Social-Media-Kanäle
Die Sommerferien haben begonnen und für viele Menschen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen in unserer Region stehen in den kommenden Wochen einige ruhigere Tage an. Auch WIR SIND KAUFBEUREN legt eine kurze Sommerpause ein.
Von Montag, 3. August, bis einschließlich Sonntag, 16. August, befindet sich das Portal im Betriebsurlaub. In dieser Zeit erscheinen keine neuen redaktionellen Beiträge. Auch der wöchentliche Newsletter sowie die begleitenden Beiträge auf unseren Social-Media-Kanälen pausieren.
Ab Montag, 17. August, berichten wir wieder wie gewohnt über alles, was unsere Region bewegt.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern, unseren Partnern sowie den Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen in der Region eine schöne Sommerzeit, erholsame Urlaubstage und freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Sommerpause.
Julia Lübbecke „Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch“ und Nicola Reiter, „Aftərmähdag“
Am kommenden Donnerstag, 6. August 2026, um 18 Uhr lädt Lisa Britzger, künstlerische Leiterin Kunsthaus Kaufbeuren, zu einem Rundgang durch die neuen Ausstellungsprojekte Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch, Aftərmähdag und experiment:Kunst ein.
Mit Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch zeigt das Kunsthaus Kaufbeuren im [Saal] die erste Einzelausstellung der Künstlerin Julia Lübbecke im süddeutschen Raum. Ihre skulpturalen Installationen integrieren Archivmaterialen, Fotografie, Text, Objekte und Video mit einem thematischen Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Archiv, Wissen, Macht und Emotion und stellen aktuelle Fragen danach, wie der Wert von Menschen mit ihrer Arbeitsfähigkeit in Zusammenhang gebracht wird.
Im [Speicher] erzählt Nicola Reiter mit ihrem Langzeitprojekt Aftərmähdag vom Wandel der Landwirtschaft im Oberallgäu. In der zweiten Phase fügt sie nach und nach neue Interviews über das Aufhören und Weitermachen und Portraits von Landwirt*innen der jüngeren Generation hinzu.
Im [Foyer] zeigt KinderKunstNatur die Ergebnisse des Projekts „experiment:KUNST“. Kinder und Jugendliche haben in Kooperation mit der Jugendkunstschule querKUNST das Kunsthaus erkundet und daraus eine eigene Installation rund um Natur, Umwelt und Wahrnehmung entwickelt.
Die Preisträgerinnen und Preisträger der „Guten Form 2026“ gemeinsam mit Landrat Bernd Stapfner, Vertretern der Jury sowie der Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf. Foto: Claus Tenambergen
„Die Gute Form 2026“: Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf zeichnet die besten Gesellenstücke aus
Zehn außergewöhnliche Gesellenstücke, viel Kreativität und großes handwerkliches Können standen am Montagabend bei der Prämierung des Wettbewerbs „Die Gute Form 2026“ im Mittelpunkt. Die Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf zeichnete im Foyer des Landratsamtes die besten Gesellenstücke des aktuellen Jahrgangs aus. Moderator Claus Tenambergen führte durch den Abend und begrüßte zahlreiche Gäste aus dem Handwerk, der Berufsschule sowie die Familien und Ausbildungsbetriebe der Nachwuchsschreiner.
Landrat Bernd Stapfner würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung des Schreinerhandwerks für die Region und sprach den jungen Gesellinnen und Gesellen seine Anerkennung aus. „Ihr habt einen ganz tollen Beruf gewählt. Ihr könnt kreativ sein, euch handwerklich austoben und andere Menschen mit euren Werken glücklich machen.“ Gerade in Zeiten der Digitalisierung bleibe das Handwerk unverzichtbar. Künstliche Intelligenz könne zwar bei vielen Aufgaben unterstützen, am Werkstück selbst und an der Kreativität werde sie den Menschen jedoch nicht ersetzen.
Auch Bernhard Galster, Obermeister der Schreiner-Innung Kaufbeuren-Marktoberdorf, hob die besondere Bedeutung der Gesellenstücke hervor. Nach drei Jahren Ausbildung erhielten die angehenden Schreinerinnen und Schreiner die Möglichkeit, ein Werkstück vollständig nach eigenen Vorstellungen zu entwerfen und zu fertigen. „Das ist euer Entwurf, eure Idee, eure Fähigkeit. Das habt ihr gemacht. Und das sind eure Stärken – die kann euch keiner mehr nehmen.“ Gleichzeitig dankte Galster den Ausbildungsbetrieben, der Berufsschule, den Eltern sowie der gesamten Vorstandschaft der Schreinerinnung für die Unterstützung während der Ausbildung und den Sponsoren für ihr Engagement.
Jury beeindruckt vom hohen Niveau
Wie hoch das Niveau der diesjährigen Arbeiten war, machte der stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Gerhard Stärk, deutlich. Die unabhängige Jury, bestehend aus Stefan Kirsch (Firma Klöpfer), Tobias Grotz (Firma Layer) und Alfred Jörg (Jörg Bauunternehmen) nahm sich mehr als zweieinhalb Stunden Zeit, um die zehn Gesellenstücke zu bewerten. Stärk: „Die Entscheidung war wirklich Spitz auf Knopf, weil das Niveau so hoch ist.“ Mehrere Werkstücke hätten bis zuletzt realistische Chancen auf einen Spitzenplatz gehabt. Prüfungsvorsitzender Florian Echtler bestätigte nach der Prämierung diese Einschätzung: „Es war wirklich ein anspruchsvoller Wettbewerb mit bemerkenswerten Gesellenstücken.“
Die Preisträger 2026
Eine Belobigung erhielt Roman Reichart von der Schreinerei Horst Herbein. Sein neu interpretierter Werkzeugschrank überzeugte die Jury durch den Mut, bewusst kein klassisches Möbelstück zu gestalten. Besonders hervorgehoben wurden die nahezu spielfrei laufenden Schiebetüren, das durchdachte Farbspiel sowie die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten in der Werkstatt.
Der 3. Preis ging an Laura Holik von der Schreinerei Markus Sirch. Ihr Möbelstück überzeugte mit einer gelungenen Interpretation des Designs der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Jury würdigte insbesondere den mutigen Materialmix aus verschiedenen Holzarten und Glas sowie die harmonische Gesamtgestaltung.
Den 2. Preis erhielt Elias Gilg von der Schreinerei Rauh. Ausschlaggebend waren das schlichte äußere Erscheinungsbild, die stimmige Beleuchtung des Innenraums, die gelungene Kombination aus Barfunktion und Stauraum sowie die hochwertige Verarbeitung.
Den 1. Preis sicherte sich Felix Frick von der Schreinerei Demmler KG. Sein modernes Sideboard überzeugte die Jury durch den gelungenen Materialmix aus Holz, Metall und Linoleum, eine außergewöhnliche Türmechanik sowie eine klare und zugleich zeitlose Gestaltung. Besonders beeindruckte die selbst entwickelte Mechanik der Türen. Nachdem Felix Frick auf Instagram auf eine vergleichbare Konstruktion aufmerksam geworden war und der Urheber ihm keine Unterstützung geben wollte, entwickelte er die Mechanik eigenständig weiter und setzte sie erfolgreich in seinem Gesellenstück um. Dieses handwerkliche und konstruktive Können wurde bei der Preisverleihung mit großem Applaus gewürdigt.
Preise dank zahlreicher Unterstützer
Die Preisgelder und Sachpreise wurden durch die Unterstützung mehrerer Sponsoren ermöglicht. So stellte die Firma Klöpfer Preisgelder für die Erst- und Zweitplatzierten zur Verfügung. Die Firma Layer spendete ein DeWalt-Baustellenradio für den Sieger, weitere Gutscheine kamen von Holz Greiter sowie der Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf.
Im Anschluss an die Preisverleihung nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Gesellenstücke aus nächster Nähe zu betrachten und mit den jungen Schreinerinnen und Schreinern sowie ihren Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen. Beim anschließenden geselligen Beisammensein bot sich zudem Zeit für den persönlichen Austausch.
Die Preisträger
Die Preisträgerinnen und Preisträger der „Guten Form 2026“ gemeinsam mit Landrat Bernd Stapfner, Vertretern der Jury sowie der Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf. Foto: Claus Tenambergen Roman Reichart (Mitte) von der Schreinerei Horst Herbein erhielt für seinen neu interpretierten Werkzeugschrank eine Belobigung. Tobias Grotz (links) und Gerhard Stärk (rechts) überreichten die Auszeichnung. Foto: Claus TenambergenLaura Holik (Mitte) von der Schreinerei Markus Sirch erhielt den 3. Preis. Die Ehrung nahmen Gerhard Stärk (links) und Tobias Grotz (rechts) vor. Foto: Claus Tenambergen Elias Gilg (Mitte) von der Schreinerei Rauh belegte den 2. Platz. Alfred Jörg (links) und Gerhard Stärk (rechts) gratulierten zur Auszeichnung. Foto: Claus TenambergenFelix Frick (Mitte) von der Schreinerei Demmler KG gewann mit seinem Sideboard den 1. Preis bei „Die Gute Form 2026“. Die Auszeichnung überreichten Jurymitglied Stefan Kirsch (links) und Gerhard Stärk (rechts). Foto: Claus Tenambergen
In Ergänzung der bereits erfolgten Bitte vor rund zwei Wochen, appelliert die Stadt Kaufbeuren nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger
Aufgrund der aktuell hohen Temperaturen und der damit verbundenen sinkenden Wasserpegel, bittet die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger, auf die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern (Flüsse, Bäche, Seen) zu verzichten.
Dies ist in der Regel im Rahmen des Gemeingebrauchs erlaubnisfrei möglich, soweit nicht mehr Wasser entnommen wird als mit Handgefäßen – zum Beispiel einer Gießkanne – zu schöpfen wäre.
Zur Verdeutlichung: Auch die Gewässer haben geringe Abflüsse und dabei eine hohe Temperaturbelastung. Dies gefährdet die Fauna in den Gewässern, erste Fischsterben beginnen bereits.
In Ergänzung der bereits erfolgten Bitte vor rund zwei Wochen, appelliert die Stadt Kaufbeuren nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, aus Oberflächengewässern kein Wasser mehr zur Gartenbewässerung, der Befüllung von Gefäßen oder Aufstellpools oder sonstigen Zwecken zu entnehmen. Stattdessen bitten wir nochmals dringend um die Nutzung von Regentonnen, die durch den nächsten Gewitterguss wieder gefüllt werden können, ohne die Gewässersituation zu belasten.
Die Schülerinnen des P-Seminars Mathematik vor ihren neun, aus selbst entworfenen Bastelbögen gebauten Kaufbeurer Wahrzeichen. (Foto: Christine Frank)
P-Seminar des Marien-Gymnasiums entwickelt Bastelbögen Kaufbeurer Wahrzeichen
„Tiny Kaufbeuren“, so lautete der Titel des P-Seminars im Leitfach Mathematik, welches 11 Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren für das Schuljahr 2025/2026 gewählt hatten.
Die Schülerinnen hatten neun bekannte Kaufbeurer Wahrzeichen, wie Fünfknopfturm, Blasiuskirche und das Rathaus ins Visier genommen, vermessen, fotografiert und in einen Bastelbogen umgesetzt, der nun Grundschülerinnen und Grundschülern für den Heimat- und Sachkunde-Unterricht zur Verfügung gestellt werden soll, um ihnen ihre eigene Stadt auch haptisch näherzubringen. Tatkräftig unterstützt wurden die Teilnehmerinnen des P-Seminars bei der technischen Umsetzung von der pagefactory Kaufbeuren.
Der Förderverein des Marien-Gymnasiums übernahm dankenswerterweise die Druckkosten der Bögen.
Er ist noch nicht ganze 24 Jahre alt, hat aber schon die Erfahrung von 228 DEL2 Spielen auf dem Buckel.
Max Hops kehrt nach zwei Spielzeiten und einer DEL2 Meisterschaft in der Tasche von den Krefeld Pinguinen zum ESV Kaufbeuren zurück.
Der gebürtige Lindauer kam zur Saison 2017/2018 in den Nachwuchs des ESV Kaufbeuren e.V. und schaffte von dort aus den Sprung in den DEL2 Kader der Joker. Nach einer starken Saison 2023/2024 mit 22 Scorerpunkten erfolgte der Wechsel zum jetzigen DEL-Aufsteiger nach Krefeld. Von dort hat der Mittelstürmer, der aber auch auf dem Außenpositionen eingesetzt werden kann, nun wieder den Weg zurück in die Wertachstadt gefunden.
Wie schon bei seinen ersten Auftritten im Joker Trikot, wird Max Hops auch in Zukunft wieder die Rückennummer 76 tragen.
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Max Hops: „Wir freuen uns sehr über seine Rückkehr nach Kaufbeuren. Mit Max Hops bekommen wir einen weiteren Spieler in unseren Kader, der den Verein gut kennt. Genauso kennen wir ihn bestens und wissen, was wir uns von ihm erhoffen dürfen und können. Er ist ein kreativer und technisch versierter Stürmer, der sowohl als Mittel- als auch als Außenstürmer gleichermaßen gut einsetzbar ist und unser Spiel auf jeden Fall bereichern wird.“
Max Hops über seine Rückkehr nach Kaufbeuren: „Die Gespräche mit Trainer Sebastian Buchwieser waren von Anfang an sehr überzeugend, und das Gesamtpaket hat gut gepasst. Zudem kenne ich den Verein und das Umfeld bereits aus meiner Zeit im Nachwuchs und meinen ersten Jahren als Profi. Der ESVK steht für Leidenschaft und ehrliches Eishockey, und genau das wollen wir auch auf dem Eis zeigen. Ich fühle mich im Allgäu sehr wohl und sehe großes Potenzial in der Mannschaft. Unser Ziel ist klar: Wir wollen erfolgreich spielen und den Fans attraktives Eishockey bieten.“
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Oberbürgermeister Stefan Bosse berichtet von konstruktiven Gesprächen mit Freistaat und Regierung von Schwaben
Die Stadt Kaufbeuren sieht gute Chancen, für den Neubau der Hauptbrücke an der Neugablonzer Straße sowie die geplante Behelfsbrücke eine hohe staatliche Förderung zu erhalten. Das teilte Oberbürgermeister Stefan Bosse nach Gesprächen mit der Regierung von Schwaben und dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen mit.
Mit der Neugablonzer Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Kaufbeurens vom geplanten Brückenneubau betroffen. Um die erheblichen Auswirkungen einer monatelangen Vollsperrung möglichst gering zu halten, soll während der Bauzeit eine Behelfsbrücke den Verkehr aufnehmen.
„Die Gespräche sind sehr konstruktiv verlaufen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine Lösung sowohl für die Hauptbrücke wie auch für die Behelfsbrücke bekommen – mit einer hohen Förderung und ohne Gefährdung der Stabilisierungshilfen“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Nach seinen Worten habe auch der Beschluss des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung geplanter Projekte zu einer positiven Bewertung durch die staatlichen Stellen beigetragen.
„Die Entscheidung des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung von Projekten war dabei sehr hilfreich. Eine endgültige Zusage der staatlichen Stellen liegt jedoch noch nicht vor“, so Bosse.
Die Gespräche machen der Stadt nach den zuletzt intensiven Diskussionen um die Finanzierung des Brückenneubaus und die angespannte Haushaltslage Hoffnung auf eine tragfähige Lösung. Ziel ist es, sowohl den Neubau der Hauptbrücke als auch die verkehrlich wichtige Behelfsbrücke mit einer möglichst hohen staatlichen Förderung umzusetzen, ohne die Stabilisierungshilfen der Stadt zu gefährden.
Neugablonz, 30. Juli 2026. Aufgrund der aktuellen Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes für Kaufbeuren hat die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ihren Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz erneut geöffnet.
Der klimatisierte Raum ist am heutigen Donnerstag, 30. Juli, seit 10:00 Uhr und noch bis 16:00 Uhr geöffnet. Auch am morgigen Freitag, 31. Juli 2026, steht der Hitzeschutzraum von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr zur Verfügung. Während der gesamten Öffnungszeit ist eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Stiftung anwesend.
Das kostenlose Angebot richtet sich an alle Menschen, denen die hohen Temperaturen zu schaffen machen. Besonders eingeladen sind ältere Menschen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie Menschen, deren Wohnung sich stark aufheizt. Der Hitzeschutzraum befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in der Hüttenstraße 10 in Neugablonz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Besucherinnen und Besuchern stehen Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser, Bücher, Lesematerial und Spiele zur Verfügung. Sie können sich dort ausruhen, abkühlen, miteinander ins Gespräch kommen oder einfach einige Stunden der großen Hitze entgehen.
Obwohl der Hitzeschutzraum bereits mehrfach geöffnet war, ist dieses neue Hilfsangebot in der Bevölkerung noch nicht ausreichend bekannt.
„Uns ist bewusst, dass es Zeit braucht, bis sich ein solches Angebot herumspricht“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade bei einer Hitzewarnung ist es jedoch wichtig, dass besonders gefährdete Menschen schnell erfahren, wo sie kostenlos Schutz und Abkühlung finden. Deshalb bitten wir Angehörige, Nachbarn, Hausärzte, Pflegedienste, Apotheken, Kirchengemeinden und soziale Einrichtungen, auf unseren Hitzeschutzraum hinzuweisen.“
Die Stiftung möchte insbesondere auch Menschen erreichen, die selbst keine sozialen Medien nutzen oder von den bisherigen Veröffentlichungen noch nichts erfahren haben. „Niemand sollte während extremer Hitze allein in einer überhitzten Wohnung bleiben müssen. Im Family Center steht ein kühler, geschützter und betreuter Ort offen. Man darf einfach vorbeikommen“, betont Wolfgang Groß.
Öffnungszeiten: Donnerstag, 30. Juli 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie Freitag, 31. Juli 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr. Ort: Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Stumpesaal im Family Center, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz.
Neuer digitaler Begleiter erleichtert den Weg zur Blutspende
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet während der Sommerferien zahlreiche Blutspendetermine in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Aufgrund hoher Temperaturen und weil viele Spenderinnen und Spender im wohlverdienten Urlaub weilen, ist es in den kommenden Wochen besonders wichtig, Versorgungslücken zu vermeiden und die angebotenen Termine entsprechend auszulasten.
Gerade für Menschen, die zum ersten Mal spenden möchten, ist der August eine gute Gelegenheit, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.
Blutspendetermine im August 2026
Marktoberdorf Dienstag, 4. August 2026 15:00 bis 20:00 Uhr Rathaus – Saal, Richard-Wengenmeier-Platz 1 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/mod-rathaus
Kaufbeuren Freitag, 7. August 2026 15:00 bis 20:00 Uhr Rotkreuzhaus, Porschestraße 31 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren
Schwangau Mittwoch, 12. August 2026 16:00 bis 20:00 Uhr Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/schwangau
Kaufbeuren Freitag, 14. August 2026 14:00 bis 18:00 Uhr Feuerwehr, Neugablonzer Straße 10 Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/ff-kf
Bitte beachten Sie: Für alle Termine ist eine vorherige Terminreservierung erforderlich.
Alle aktuellen Termine des laufenden Monats, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook [&] Instagram: @blutspendebayern.
DRK-Blutspendedienste investieren in digitalen Spenderservice 2.0
Blut spenden wird noch digitaler, einfacher und persönlicher: Mit einer modernisierten Blutspende-App und zahlreichen neuen Funktionen investieren die DRK-Blutspendedienste gezielt in die Verbesserung des Serviceangebots für Blutspenderinnen und Blutspender. Ziel ist es, den Zugang zur Blutspende weiter zu erleichtern, Abläufe zu vereinfachen und Menschen langfristig für die Blutspende zu gewinnen und zu binden.
Im Mittelpunkt des neuen Spenderservice 2.0 steht ein individuelles Dashboard, das sich automatisch an die jeweilige Spendesituation anpasst. Spenderinnen und Spender erhalten auf einen Blick Informationen zu ihrer Spendefähigkeit, bereits vereinbarten Terminen, passenden Blutspendeterminen in ihrer Umgebung sowie zu ihrer persönlichen Spendenhistorie.
Nach jeder Blutspende bedankt sich die App mit individuellen Rückmeldungen und motiviert zur nächsten Spende. Gleichzeitig erhalten Nutzerinnen und Nutzer direkten Zugriff auf ihre Spendebestätigungen sowie die Spendenübersicht.
Der neue Spenderservice begleitet Blutspenderinnen und Blutspender über den gesamten Spendeprozess hinweg. Bereits am Vortag eines gebuchten Termins erinnert die App an die bevorstehende Blutspende und ermöglicht einen schnellen Spende-Check. Am Spendetag selbst stehen alle wichtigen Informationen, Vorbereitungshinweise und der digitale Blutspendeausweis direkt zur Verfügung.
Auch die Terminverwaltung wurde deutlich vereinfacht. Termine können künftig unkompliziert reserviert, verschoben oder abgesagt werden. Zusätzliche Anmeldeschritte entfallen, wodurch die Organisation der Blutspende schneller und komfortabler wird.
Mit der Weiterentwicklung des Spenderservice reagieren die DRK-Blutspendedienste auf die veränderten Erwartungen einer zunehmend digitalen Gesellschaft. Gerade jüngere Zielgruppen erwarten heute digitale Services, einfache Prozesse und jederzeit verfügbare Informationen.
Die Investition in den Spenderservice 2.0 ist deshalb weit mehr als eine technische Modernisierung. Sie ist Teil einer langfristigen Strategie zur Sicherung der Blutversorgung in Bayern und bundesweit. Die aktualisierte Blutspende-App steht ab sofort kostenlos in den App-Stores zur Verfügung.
Filmausschnitt „Neugablonz in Altgablonz“, Gerhard Losher, BR 1989.
Zwischen zwei Heimaten / 80 Jahre Neugablonz – 80 Jahre Vertreibung
Zwischen zwei Heimaten 80 Jahre Neugablonz – 80 Jahre Vertreibung
Filmsoiree des Isergebirgs-Museums in Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und dem Kulturreferat für die böhmischen Länder
11. September 2026, Gablonzer Haus, Großer Saal
Der Eintritt ist frei. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist jedoch eine Zählkarte zu erwerben. Diese kann von Dienstag bis Samstag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr an der Museumskasse abgeholt werden. Die Bestellung von Zählkarten ist während der Öffnungszeiten des Museums auch telefonisch möglich (08341/ 965 018) oder sonst per eMail an verwaltung@isergebirgs-museum.de .
Was wird gezeigt?
17 Uhr Der Bauernknecht Alois Pöchmann Film von Richard Blank (BR 1978, 44 min) Der Film zeigt das Leben des Bauernknechtes Alois Pöchmann auf einem Hof im Landkreis Illertissen im Unterallgäu. In seinem Dorf ist er der letzte Knecht auf einem Bauernhof. Pöhlmann ist der Sohn von vertriebenen Bauern aus dem Böhmerwald und fing nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft an, als Knecht zu arbeiten: auf dem Hof der Familie Gossner, die im Nebenerwerb noch eine Dorfwirtschaft betreibt. Schon sein Dialekt unterscheidet den Pöchmann Alois von allen anderen in dieser überschaubaren Welt. Wenn er noch einmal auf die Welt käme, sagt er, wäre er selbst gerne Bauer – und nicht nur Knecht.
18 Uhr Das Licht für die Zukunft Film von Lenka Ovčáčková (Světlo pro budoucnost, 2025, 58 min) Ein poetischer Dokumentarfilm über drei 90-jährige Frauen, die von ihren Erfahrungen während und nach der Vertreibung berichten. Elfriede floh 1945 mit ihren Eltern und Geschwistern nach Österreich. Ewa hatte das Glück, mit Mutter, Schwester und Bruder aus dem Brünner Internierungslager nach Bayern zu entkommen. Emmas Familie wurde zwar nicht aus der Tschechoslowakei vertrieben, aber 1948 aus dem Böhmerwald ins Erzgebirge umgesiedelt, wo Vater und Bruder im Uranbergbau arbeiten mussten.
19.15 Uhr Neugablonz in Altgablonz Film von Gerhard Losher (BR 1989, 45 min) Als verantwortlicher Redakteur für „Jetzt red i“ stößt der junge Fernsehjournalist Gerhard Losher eher zufällig auf das Phänomen des „Heimwehtourismus“. Mit der Vertriebenenproblematik bisher unvertraut, entschließt er sich, eine Busreise von Neugablonzern nach Gablonz an der Neiße mit der Kamera zu begleiten. Es ist Frühherbst 1989 und in der Tschechoslowakei herrschen unverändert die bleiernen Verhältnisse des realen Sozialismus. Noch ahnt niemand, dass in wenigen Wochen die Mauer fallen und der Eiserne Vorhang verschwinden wird.
Im Anschluss an die Vorführung Filmgespräch mit dem Autor Gerhard Losher. Moderation: Christina Meinusch, Heimatpflegerin der Sudetendeutschen.
Kommt zur KreativWerkstatt jeden Mittwoch in den Sommerferien!
Wir freuen uns auf Euch!
In den Sommer-Ferien 2026 findet wieder jeden Mittwoch von 10:00 – 11:30 Uhr unser beliebtes Ferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren statt.
Was haben wir vor:
05.08.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr Schmuckstücke
12.08.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr Mobile aus Draht und Holz
19.08.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr kreativ mit Klebesteinen
26.08.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr bunte Collagen
02.09.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr Zettelhalter aus Holz – Draht – Perlen
09.09.2026 von 10:00 – 11:30 Uhr Schmuckstücke
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Entweder per eMail über verwaltung@isergebirgs-museum.de oder telefonisch ab 12:30 Uhr (Di – So ) unter 08341/ 965 018
Kinder zahlen keinen Eintritt, werden aber mit 3 EUR an den Materialkosten beteiligt.
Für die Kantine Frisch & Fair beginnt in diesem Jahr ein neuer Abschnitt: Nach mehreren Jahren der Entwicklung und des gemeinsamen Wachsens in der Sudetenstraße wird der Standort im Laufe des Septembers in den neuen Generationencampus Neugablonz umziehen. Ein offizieller Eröffnungstermin steht derzeit noch nicht fest und wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Bereits ab August wird die Geschäftsstelle in der Sudetenstraße geschlossen. Für Gäste, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartner ändert sich dadurch jedoch kaum etwas: Alle bestehenden Angebote und Projekte werden uneingeschränkt fortgeführt. Gäste, die ihr Mittagsangebot bislang in der Sudetenstraße abgeholt haben, können dieses während der Umstellungsphase im Innovapark beziehen und anschließend im neuen Generationencampus in der Falkenstraße. Die verschiedenen Ausgabestellen, Catering, Veranstaltungen sowie der Menüservice „Wir bringen’s“ laufen selbstverständlich wie gewohnt weiter.
Mit dem Umzug in den Generationencampus gewinnt Frisch & Fair einen Ort, der mit dem Gesamtkonzept des Quartiers die eigenen Werte in besonderer Weise widerspiegelt. Das neue Bistro mit Mittagstisch, frischen Snacks, Kaffeespezialitäten und einem kleinen Abendbetrieb an drei Tagen pro Woche ergänzt das Wohnprojekt um einen offenen Treffpunkt für alle Generationen. „Für uns ist der Generationencampus weit mehr als ein neuer Standort. Das gesamte Konzept entspricht genau unserer Vorstellung einer vielfältigen und offenen Gesellschaft, in der Menschen selbstverständlich zusammenkommen.
alle Prüflinge bestehen die Gürtelprüfung mit bravour
Die 2. Gürtelprüfung im Jahr 2026 fand kurz vor den Sommerferien beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren statt.
Maik Niepelt (4. Dan/Prüfer C Lizenz) stand als Prüfer zur Verfügung. Geleitet wurden die Prüfungen von den Trainern der einzelnen Trainingsgruppen. Insgesamt wurden 26 Sportler in den Prüfungsfächer Grundtechniken, Formen, 1-Schritt-Kampf, Steppschule, Pratzenübungen, Freikampf, Selbstverteidigung und Theorie geprüft.
Prüfungsbeste an diesem Tag war Lia Kaden. Die jüngste Prüfungsteilnehmerin zeigte beeindruckende Leistungen in allen Prüfungsfächern.
Ergebnisse:
9. Kup (Weiß/Gelbgurt)
Karina Amberg, Lia Kaden, Kamilla Poltorak, Nele Drescher, Luis Viez, Lana und Lucia Semren, Mia Ziegler
Kostenfreie Führungen, kreative Aktionen und spannende Entdeckungstouren für Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses
Zum Beginn der Sommerferien bietet der Sommerferienpass Allgäu zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen. Inhaberinnen und Inhaber des Ferienpasses können in den kommenden Tagen und Wochen an folgenden Angeboten teilnehmen:
Donnerstag, 30. Juli, 15 bis 17 Uhr: Führung im Crescentiakloster, Anmeldung unter familie@kaufbeuren.de
Freitag, 31. Juli, 19:30 Uhr: Kinderstadtführung mit dem Kaufbeurer Nachtwächter, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
Montag, 03. August, 10 bis 11:30 Uhr: Schatzsuche mit Eule Hugo durch das Archivmagazin der Stadt Kaufbeuren mit anschließendem Bastelangebot, Anmeldung unter stadtarchiv@kaufbeuren.de
Montag, 03. August, 15:30 bis 17 Uhr: Besichtigung des Kraftwerkes in Leinau, Anmeldung unter markus.hartmann@vwew-energie.de
Dienstag, 04. August, 18 Uhr: Kinderrallye „Hättest Du es gewusst?“ – eine Mitmachtour durch die Altstadt von Kaufbeuren, Anmeldung unter tourismus@kaufbeuren.de
Eine kompakte Defensive und konsequent ausgespielte Angriffe bringen der SVK den Erfolg gegen den SVO Germaringen
Die SpVgg Kaufbeuren ist mit einem 3:0-Sieg gegen den SVO Germaringen in die neue Saison gestartet. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, konzentrierte Defensivarbeit und effizient genutzte Torchancen bildeten die Grundlage für den Derbysieg.
Bereits in der 15. Minute erzielte Martin Singer das 1:0. Der Angreifer wurde auf die Reise geschickt und überraschte den Germaringer Torwart mit einem Schuss ins lange Eck. Die Kaufbeurer blieben anschließend konzentriert und standen kompakt in der Defensive. Gefährlich wurde der SVO vor allem nach Standardsituationen. Bei einer dieser Gelegenheiten lenkte SVK-Torwart Killimann einen Kopfball an die Latte. In der 28. Minute erhöhte Kaufbeuren auf 2:0. Julian Sachs fälschte einen Freistoß von Samuel Fischer ins kurze Eck ab.
Can Uygun sorgt für die Entscheidung
Nach der Halbzeit drängte Germaringen auf den Anschlusstreffer. Doch in der 65. Minute sorgte Can Uygun für die Entscheidung: Neuzugang Martín Lekaj dribbelte sich im Strafraum durch und legte für Uygun auf, der nur noch ins leere Tor einschießen musste. Mit dem 3:0-Erfolg belohnte sich die SpVgg Kaufbeuren für eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Saisonauftakt.
Martin Singer, Torschütze zum 1:0: „Das Spiel hat uns gezeigt, was möglichst, wenn wir alle 100% Einsatz zeigen und die taktischen Vorgaben umsetzen. Wir haben uns auf das Spiel gegen den Ball konzentriert und bis auf wenige Möglichkeiten gut verteidigt. Nach vorne wurden wir immer wieder gefährlich durch schnelle Kombinationen und Bälle hinter die Kette. In meinen Augen ein verdienter DerbySieg, Mittwoch geht es weiter in Kammlach.“
Am Mittwoch steigt der nächste Test der Kreisliga-Mannschaft in Baisweil
Der BSK Olympia Neugablonz steckt aktuell mitten in der Vorbereitungsphase. Bisher wurden zwei Testspiele absolviert. Nach der 0:9-Klatsche zu Beginn gegen den Kreisligisten TV Bad Grönenbach zeigten die Schmuckstädter zuletzt ein anderes Gesicht. Bei der 1:2-Niederlage gegen Bezirksligist FC Bad Wörishofen war es nicht mehr so deutlich. Die Gegentore fielen in der 19. und 24. Spielminute. Efe Kiran traf zum 1:2 in Minute 56.
Am Samstag stand eine besondere Trainingseinheit auf dem Programm. Es ging auf den Breitenberg.
Unterdessen absolvierte die Zweite Mannschaft des BSK am Sonntag ein Testspiel gegen die SpVgg Kaufbeuren 2. Nach 90 Minuten hieß es 1:2 aus Sicht der Schmuckstädter. Eugen Gidt traf für Neugablonz im zweiten Abschnitt, nachdem die Hausherren zur Pause bereits mit 2:0 führten.
Für die Erste Mannschaft ist am Mittwoch, 29. Juli, ein weiteres Testspiel angesetzt. Um 18.30 Uhr ist Anpfiff auswärts in Baisweil gegen die SG Baisweil-Lauchdorf-Irsee.
Zum Ende dieses Schuljahres 2025/26 waren die Feierlichkeiten der Gustav-Leutelt-Schule (GLS) im Kaufbeurer Stadtsaal erneut ein grandioser Höhepunkt. Die Schulleitung um Frank Hortig (Rektor), Anita Bauer (Konrektorin) und Andrea Kügle (Co-Konrektorin) verabschiedete diesmal fünf Klassen.
Die Schule ist ein Geschenk
Diesmal stand das Motto „Unsere Zeit zu glänzen“ im Fokus der Abschlussklassen, wobei Frank Hortig diesen Jahrgang als einen „besonderen“ hervorhob. Für die fünf Klassengemeinschaften sei es ein großer Tag, wobei jeder Absolvent und jede Absolventin für sich Spuren an der GLS hinterlassen habe. Elternbeiratsvorsitzender Stefan Günter erinnerte in seinen kurzen Ausführungen an die enormen Hürden, die dieser Jahrgang zu überwinden hatte. Die Baumaßnahmen an der Schule zwangen sie nämlich, die Räumlichkeiten zu verlassen. Stattdessen wurden sie in der Hüttenstraße oder auch im Gablonzer Haus unterrichtet. „Dass unsere Schule erst viel später wieder bezugsfähig wurde, damit konnte keiner rechnen“, bedankte sich Günter bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern für ihre Geduld und ihr Verständnis. In seinem Grußwort nahm Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse in Bezug auf die Baustelle den Faden auf. „Sorry für die lange Baumaßnahme. Es geht nicht immer alles glatt. Viele haben daraus gelernt, viele haben auch darunter gelitten“, bat das Stadtoberhaupt um Verständnis. Der OB beglückwünschte alle Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss. „In die Schule gehen zu dürfen, ist ein Segen und ein Geschenk. Das ist in vielen Ländern nicht selbstverständlich. Ihr könnt alle stolz sein, auch auf die Zeit in der GLS“, schloss er in den Dank auch die Lehrkräfte mit ein.
Generation Baustelle
In Erinnerung schwelgten Andrea Kügle und Lisa Lang, die Lehrkräfte der 10Ma und 10Mb. Beide Klassen waren nämlich während der Bauphase in der Hüttenstraße am längsten ausgelagert. Die Lehrerinnen sprachen ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur ein großes Dankeschön aus, sondern skizzierten die Zeit nach. „Die Räumlichkeiten in der Hüttenstraße hatten ihren besonderen Charme“, sagte Kügle. Alle seien als „Generation Baustelle“ buchstäblich zusammengerückt, ergänzte Lang. Geglänzt haben die Schülerinnen und Schüler bei ihren Abschlussprüfungen und mit einer doch besonderen Weisheit: „Ein Löwe, der noch nicht gebissen hat, ist halt auch nur eine Katze.“ Die Absolventinnen und Absolventen dankten es ihren beiden Lehrkräften mit Applaus und der Tatsache, dass auch sie eine unvergessliche Zeit in der GSL erlebt haben.
„Lebt Eure Träume“
Selbst die drei Klassleitungen der 9a (Luisa Prinzing), 9b (Cornelius Baumhauer) und 9c (Nele Bodenmeier) gaben ihren Schülerinnen und Schülern wohlwollende Ratschläge und gute Wünsche für die Zukunft auf den Weg. Ein leeres Glas, das für das Leben steht, wurde mit großen Steinen gefüllt. Sie stehen symbolisch für „groß denken oder auch nie den Mut verlieren“, während die kleinen Steine für Hobbys, Sport, Noten, Ausbildung, Beruf und Freizeit stünden. Der Sand stehe für die kleinen Dinge des Lebens. „Lebt Eure Träume“, so der einhellige Tenor der drei Klassleitungen. Sowohl die neunten als auch die zehnten Klassen untermalten übrigens die Feierlichkeiten mit persönlichen Erinnerungsvideos in ihrer Zeit in der GLS.
„Achtet immer auf festes Schuhwerk“
Das Schulzeitende sei etwas Besonders. Etwas ergreifend sagte Frank Hortig zum Schluss: „Ich bin stolz, dass ich Euer Schulleiter sein durfte.“ Und während bereits der Song „Finish Line“ (zu Deutsch: Ziellinie) von Elton John im Hintergrund das Ende der Feierlichkeiten einläutete, sagte der Rektor der GLS in Richtung seiner Absolventinnen und Absolventen: „Die Zeit an Eurer Schule endet. Achtet immer auf festes Schuhwerk. Und bewahrt Euch den Glanz und leuchtet wie Sterne.“
Der Seniorentreff Koffejtippl in Neugablonz hat am Samstag sein diesjähriges Sommerfest gefeiert – und die Veranstaltung kam bei den Gästen bestens an. Bei schönem Wetter konnten die Besucherinnen und Besucher die gemeinsame Zeit in geselliger Runde genießen.
Die musikalische Begleitung des Nachmittags lieferte Reinhold Obermayr, der mit einer bunten Auswahl an für gute Stimmung sorgte und die Gäste zum Tanzen animierte.
Auch kulinarisch wurde einiges geboten. Für alle Gäste gab es Fleisch- und Würste vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Der Seniorenbeauftragte Felix Franke bedankte sich in seinen Grußworten bei allen Beteiligten für ihr Mitwirken und das gelungene Fest.
Der Seniorentreff sucht auch immer wieder neue Helfer und Helferinnen. Wenn Sie Interesse haben, in den Seniorentreffs oder in anderen Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung zu helfen und Senioren in Kaufbeuren unterstützen möchten, können Sie sich gerne im Seniorenbüro unter 08341/ 437203 melden.
Der FC Augsburg und der 1. FC Saarbrücken trennen sich mit 1:1 – die SpVgg Kaufbeuren meistert in kurzer Zeit umfangreiche Vorbereitungen
Am Samstag war das Kaufbeurer Parkstadion Schauplatz eines besonderen Fußballnachmittags. Der Bundesligist FC Augsburg absolvierte dort ein Vorbereitungsspiel gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. 2.123 Zuschauer verfolgten die Begegnung bei sommerlichen Temperaturen. Unter den Besuchern waren zahlreiche FCA-Fans und viele Kinder. Für sie bot sich die Gelegenheit, die Spieler und Trainer aus nächster Nähe zu erleben. Sportlich endete die Partie mit einem 1:1-Unentschieden.
Umfangreiche Vorbereitungen in kurzer Zeit
Damit das Spiel ausgetragen werden konnte, hatten die Verantwortlichen der SpVgg Kaufbeuren im Vorfeld zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. Erst spät hatte sich herausgestellt, dass das in die Jahre gekommene Parkstadion aufgrund geltender Verordnungen für die erwartete Besucherzahl zunächst ertüchtigt werden musste. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin des Stadions, dem städtischen Bauhof und ortsansässigen Firmen konnten die notwendigen Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden.
Das Team der SpVgg Kaufbeuren um den sportlichen Leiter Thomas Neumann hatte in kurzer Zeit Großes geleistet. Die Verantwortlichen sorgten nicht nur dafür, dass das Spiel im Parkstadion stattfinden konnte, sondern schufen auch rund um die Begegnung einen gelungenen Rahmen. Mit Essen und Getränken sowie verschiedenen Ständen war für die Besucher einiges geboten. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die SpVgg Kaufbeuren auch ein Fußballspiel dieser Größenordnung erfolgreich organisieren und ausrichten kann.
Ein paar Impressionen
Saarbrücken geht kurz vor der Pause in Führung
Der FC Augsburg begann offensiv und kam in den ersten Minuten zu mehreren Abschlüssen. Die Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt. Saarbrücken stand in der Defensive sicher und wurde mit zunehmender Spielzeit auch im Angriff gefährlicher. Der Drittligist trat mutig und beweglich auf und zeigte einige ansehnliche Kombinationen. Dem FCA fehlten dagegen über weite Strecken die klare Struktur, das Tempo und das flüssige Zusammenspiel. Kurz vor der Halbzeitpause ging Saarbrücken in Führung. Florian Pick traf in der 44. Minute aus der Distanz zum 0:1.
Direkt verwandelter Eckball bringt das 1:1
Zur zweiten Halbzeit wechselte der FC Augsburg seine Mannschaft vollständig aus. Der Bundesligist hatte nun mehr Ballbesitz und suchte häufiger den Weg in Richtung Saarbrücker Tor. Die Gäste verteidigten ihren Vorsprung jedoch lange konsequent. In der 84. Minute gelang Augsburg schließlich der Ausgleich. Mert Kömür brachte einen Eckball direkt im Tor unter und sorgte damit für den 1:1-Endstand.
Zwei Erwachsene und ein Kind verlassen das Fahrzeug rechtzeitig und bleiben unverletzt
Auf der Neugablonzer Straße in Kaufbeuren ist am frühen Samstagnachmittag ein Pkw vollständig ausgebrannt. Die beiden Erwachsenen und ein Kind, die sich in dem Fahrzeug befanden, konnten den Fahrgastraum rechtzeitig verlassen. Alle drei blieben unverletzt.
Technischer Defekt löst Brand aus
Nach Angaben der Polizei war ein technischer Defekt im Motorraum des benzinbetriebenen Pkw die Ursache für das Feuer. Der Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, blieb erfolglos. Die Polizei nennt als Unfallort die Neugablonzer Straße auf Höhe der Buronstraße. Im Einsatzbericht der Feuerwehr wird der Bereich auf Höhe der Wertachbrücke angegeben. Als die Feuerwehr am 25.07.2026 nach der Alarmierung um 12:48 Uhr eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Ein Atemschutztrupp löschte das Feuer mit einem C-Strahlrohr und Netzmittel.
Fahrbahn nach dem Brand gereinigt
Nachdem der Abschleppdienst das ausgebrannte Fahrzeug aufgeladen hatte, reinigten die Feuerwehr und der Abschleppunternehmer gemeinsam die Fahrbahn. Die Feuerwehr verständigte außerdem den zuständigen Straßenbaulastträger. Dieser stellte Schilder auf und übernahm anschließend die Straße. Die Neugablonzer Straße war nach Polizeiangaben für eine Stunde gesperrt. Der Feuerwehreinsatz dauerte eine Stunde und 45 Minuten. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen vor Ort.
Der Schaden an dem Pkw älteren Baujahrs liegt laut Polizei voraussichtlich im niedrigen vierstelligen Bereich.
Feuerwehr sichert die Josef-Landes-Straße und Ledergasse ab – eine Passantin überrascht die Einsatzkräfte mit einer Abkühlung
Kaufbeuren. Ein mit Stroh beladener Traktoranhänger ist am späten Samstagnachmittag in Kaufbeuren umgekippt. Die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Hinterer Anhänger kippt beim Abbremsen um
Nach Angaben der Polizei war ein Traktor mit zwei Anhängern auf der Josef-Landes-Straße unterwegs. Beide Anhänger waren mit Strohblöcken beladen. Als der Fahrer verkehrsbedingt abbremsen musste, kippte der hintere Anhänger samt Ladung um. Personen- oder Fremdschäden entstanden nicht. Die Feuerwehr wurde am 25.07.2026 um 17:18 Uhr zu dem Unfall im Bereich Josef-Landes-Straße und Ledergasse alarmiert. Sie sicherte die Einsatzstelle ab, unterstützte die Polizei bei der Verkehrslenkung und leitete den Verkehr während der Bergungsarbeiten um.
Landwirt organisiert Bergung selbst
Der betroffene Landwirt kümmerte sich selbstständig um einen Ersatzanhänger sowie einen Traktor mit Frontladegabel. Mit diesem wurde das Stroh auf den Ersatzanhänger umgeladen. Anschließend reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn von den Strohresten. Die nahegelegene AOK stellte dafür einen Laubbläser und zwei große Abfallsäcke mit einem Fassungsvermögen von jeweils 250 Litern zur Verfügung.
Für eine willkommene Abkühlung während des Einsatzes sorgte eine Passantin: Sie spendierte den eingesetzten Feuerwehrkräften mehrere Steckerleis.
Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten gab die Polizei die Fahrbahn wieder frei. Der Einsatz dauerte eine Stunde und 26 Minuten. Zehn Feuerwehrkräfte waren mit dem Mehrzweckfahrzeug MZF 1/11/1 und dem Rüstwagen RW 1/61/1 vor Ort.
Ein Treff zum Ratschen, Essen, Lachen und Begegnen am 04.08. im Ristorante Falcetta
Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Diesmal steht das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 04.08.2026, um 17.30 Uhr im Ristorante Falcetta im Schwabenhof, Mauerstettener Straße 2 in Kaufbeuren statt. Unter dem Motto „Ratschen, Essen, Lachen und Begegnen“ bietet das Treffen Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Die Kosten für Speisen und Getränke übernimmt jeder Teilnehmer selbst. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 28.07.2026 erforderlich, damit die Reservierung vorgenommen werden kann.
Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden. Anmeldungen sind unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de möglich.
Die Augenarztpraxis ist ab dem 24.08.2026 wieder für Sie da.
Ab dem 03.08.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 24.08.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.
Zusätzlicher Vorverkauf heute im Parkstadion – Tageskasse öffnet am Spieltag um 12 Uhr
Für das Testspiel des Bundesligisten FC Augsburg gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Samstag, 25. Juli 2026, um 14 Uhr im Kaufbeurer Parkstadion sind noch Eintrittskarten erhältlich. Fußballfans, die ihre Tickets nicht online bestellen möchten, können diese am Freitag, 24. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr direkt im Parkstadion Kaufbeuren erwerben. Abhängig vom weiteren Vorverkauf werden am Spieltag zudem noch Restkarten angeboten. Die Tageskasse öffnet am Samstag um 12 Uhr.
Kurzfristige Arbeiten machen das Testspiel möglich
Damit die Begegnung in Kaufbeuren ausgetragen werden kann, hatten die mit der Organisation beauftragten Funktionäre der SpVgg Kaufbeuren einen erheblichen Kraftakt zu bewältigen. Erst im Zuge der Vorbereitungen stellte sich heraus, dass das in die Jahre gekommene Parkstadion aufgrund geltender Verordnungen für die erwartete Besucherzahl ertüchtigt werden musste. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin des Parkstadions, den Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs sowie ortsansässigen Firmen konnten kurzfristig Lösungen umgesetzt werden. Dadurch ist es möglich, ein Fußballspiel dieser Größenordnung im Kaufbeurer Parkstadion auszutragen.
Die B12 war für mehrere Stunden zwischen Geisenried und Unterthingau gesperrt.
MARKTOBERDORF. Am Donnerstag, 23.07.2026, gegen 07:45 Uhr, kam es auf der B12 zwischen Geisenried und Unterthingau zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem ein 59-jähriger deutscher Pkw-Fahrer und eine 40-jährige deutsche Pkw-Fahrerin tödlich verletzt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 59-Jährige in Richtung Kaufbeuren, während die 40-Jährige in Richtung Kempten unterwegs war. Der 59-Jährige geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit dem Fahrzeug der 40-Jährigen. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge um 180 Grad gedreht. Das Fahrzeug der 40-Jährigen wurde zusätzlich auf die Schutzplanke geschleudert. Beide Fahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.
Ein Gutachter war vor Ort, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten. Neben Streifen der Verkehrspolizei Kempten waren die Polizeiinspektionen Marktoberdorf, Kaufbeuren, und Füssen sowie die Zentralen Einsatzdienste Kempten im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den Freiwilligen Feuerwehren Geisenried, Unterthingau und Marktoberdorf, der Straßenmeisterei und Abschleppunternehmen. Die B12 war für mehrere Stunden zwischen Geisenried und Unterthingau gesperrt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 0831 9909-2050 bei der Verkehrspolizeiinspektion Kempten zu melden. (VPI Kempten)
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