21 Kinder, Erwachsene und ehrenamtliche Begleiter der Stiftung Nächstenliebe in Aktion besuchten das Verkehrszentrum in München. Mit dabei: Familien aus Eritrea und der Ukraine sowie erstmals der neue, durch eine Stiftung finanzierte VW-Bus.
Stiftung Nächstenliebe in Aktion besucht mit Familien aus Eritrea und der Ukraine das Verkehrszentrum des Deutschen Museums
Kaufbeuren/München. Einen erlebnisreichen Tag in München verbrachten 21 Kinder, Erwachsene und Begleitpersonen der Stiftung Nächstenliebe in Aktion bei einem gemeinsamen Ausflug am 19. August in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Mit dabei waren Familien aus Eritrea und der Ukraine, die von der Stiftung in Neugablonz begleitet werden.
Vor allem die Kinder waren von den zahlreichen historischen und modernen Autos, großen Lokomotiven, Fahrrädern und weiteren Exponaten begeistert. Das Verkehrszentrum vermittelt anschaulich die Geschichte und Entwicklung der Mobilität und macht Technik unmittelbar erlebbar.
„Für viele der von uns begleiteten Familien sind solche Ausflüge keineswegs selbstverständlich“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Uns ist wichtig, dass gerade Kinder Neues kennenlernen, gemeinsam etwas Schönes erleben und mit anderen Menschen in Kontakt kommen.“
Die Stiftung begleitet in ihrem Family Center in der Neugablonzer Hüttenstraße Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Neben praktischer Unterstützung stehen Begegnung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt.
Neuer VW-Bus erstmals im Einsatz
Eine besondere Premiere gab es bei diesem Ausflug: Erstmals kam neben den beiden Caddys der kürzlich angeschaffte VW-Bus mit langem Radstand zum Einsatz. Dadurch konnten deutlich mehr Personen gemeinsam mitfahren.
Finanziert wurde der Bus durch die großzügige Spende einer Münchner Stiftung, die nicht namentlich genannt werden möchte. Er erweitert die Möglichkeiten der sozialen Arbeit erheblich und soll künftig für Aktivitäten mit Kindern und Familien, Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie den neuen Kaufbeurer Pfadfinderstamm Royal Rangers eingesetzt werden.
„Wir sind der Münchner Stiftung für diese außergewöhnliche Unterstützung von Herzen dankbar“, betont Groß. „Der Bus ist weit mehr als ein Fahrzeug. Er ermöglicht ganz praktisch Teilhabe und gibt uns die Möglichkeit, Menschen mitzunehmen, die sonst möglicherweise zu Hause bleiben müssten.“
Schon bei seinem ersten größeren Einsatz zeigte sich, welchen Unterschied diese zusätzliche Mobilität macht. Beim gemeinsamen Entdecken und Staunen spielten Herkunft und Sprache für die Kinder schnell kaum noch eine Rolle.
Nach vielen Stunden zwischen Autos, Eisenbahnen und anderen Fahrzeugen kehrte die Gruppe mit zahlreichen neuen Eindrücken nach Kaufbeuren zurück. Für die Kinder war es ein besonderer Ferientag – und für die Stiftung ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer Spende ganz konkret Mobilität, Begegnung und Teilhabe entstehen können.



















