Oberbürgermeister Stefan Bosse berichtet von konstruktiven Gesprächen mit Freistaat und Regierung von Schwaben
Die Stadt Kaufbeuren sieht gute Chancen, für den Neubau der Hauptbrücke an der Neugablonzer Straße sowie die geplante Behelfsbrücke eine hohe staatliche Förderung zu erhalten. Das teilte Oberbürgermeister Stefan Bosse nach Gesprächen mit der Regierung von Schwaben und dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen mit.
Mit der Neugablonzer Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Kaufbeurens vom geplanten Brückenneubau betroffen. Um die erheblichen Auswirkungen einer monatelangen Vollsperrung möglichst gering zu halten, soll während der Bauzeit eine Behelfsbrücke den Verkehr aufnehmen.
„Die Gespräche sind sehr konstruktiv verlaufen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine Lösung sowohl für die Hauptbrücke wie auch für die Behelfsbrücke bekommen – mit einer hohen Förderung und ohne Gefährdung der Stabilisierungshilfen“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Nach seinen Worten habe auch der Beschluss des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung geplanter Projekte zu einer positiven Bewertung durch die staatlichen Stellen beigetragen.
„Die Entscheidung des Stadtrates zu weiteren Einsparungen und zur Verschiebung von Projekten war dabei sehr hilfreich. Eine endgültige Zusage der staatlichen Stellen liegt jedoch noch nicht vor“, so Bosse.
Die Gespräche machen der Stadt nach den zuletzt intensiven Diskussionen um die Finanzierung des Brückenneubaus und die angespannte Haushaltslage Hoffnung auf eine tragfähige Lösung. Ziel ist es, sowohl den Neubau der Hauptbrücke als auch die verkehrlich wichtige Behelfsbrücke mit einer möglichst hohen staatlichen Förderung umzusetzen, ohne die Stabilisierungshilfen der Stadt zu gefährden.



















