Herbstfahrt in die reizvolle Umgebung von Zell am See
Schon fast traditionell nimmt sich die Gemeinschaft der Kaufbeurer Kunstreiter Zeit für einen mehrtägigen Ausflug. Diesmal fiel die Wahl auf Zell am See im Salzburger Land, umgeben von Sehenswürdigkeiten mit klangvollen Namen wie Kaprun, Mooserboden oder dem Kitzsteinhorn. Aber schon die Anreise bot mit dem Königssee einen ersten Höhepunkt.
Bei schönstem Sonnenschein ging es mit einem der vielen Ausflugsboote zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä, jedoch nicht ohne auf halber Strecke dem Echo vom Königssee zu lauschen. Umgeben von den Bergen des Nationalparks Berchtesgaden, hier insbesondere von der mächtigen Watzmann-Ostwand, war den Kunstreitern, vereint mit Hunderten Gleichgesinnter ein einmaliges Erlebnis beschieden. Nach kurzer Busfahrt war das Hotel in Zell am See erreicht, wo schon ein reichhaltiges Buffet wartete.
Am nächsten Tag, das Wetter konnte nicht besser sein, ging es mit den „Gletscher-Jets“ aufs Kitzsteinhorn. Dort oben, in 3029 Metern Höhe, beeindruckte die Sicht auf die mächtigen Gipfel des Nationalparks Hohe Tauern, auf das Steinerne Meer und die Kitzbüheler Alpen. Leider sieht man auch hier – insbesondere an den Schleifspuren im Fels – dass sich der Gletscher mehr und mehr zurückzieht, Teilflächen sind vor weiterer Sonneneinstrahlung mit Folien abgedeckt. Nach ausgiebigen Fotostopps blieb noch Zeit zum Besuch des Städtchens Kaprun mit seinem „charmanten“ Ortskern. So mancher Kunstreiter erinnerte sich in diesem Zusammenhang an reißerische Geschichten und Romane im Zusammenhang mit den Baustellen am Kitzsteinhorn und den Stauseen am Mooserboden. Der war übrigens Ziel des nächsten Tages.
Die Fahrt zu den Hochgebirgsstauseen Mooserboden in über 2.040 Metern Seehöhe ist faszinierend und abenteuerlich, denn es geht spektakulär und eng durch in den Fels gehauene Tunnel, über steile Serpentinen und zwischendurch mit Europas größtem Schrägaufzug, eine steile Felswand hinauf, bis schließlich die gigantische, 107 Meter hohe Mooserboden-Staumauer erreicht wird. Die anschließende gemächliche Rundfahrt mit dem Bummelbähnle rund um den Zeller See ließ den Adrenalinspiegel wieder sinken, den allerdings später am Abend ein gut aufgelegter Musikant wieder erhöhte.
Am letzten Tag schließlich, konnten die Kunstreiter bei einer Schiffsrundfahrt auf dem Zeller See, einen anderen, nicht weniger bemerkenswerten Blick auf die alpine Landschaft und die markanten Berggipfel von See aus auf sich wirken lassen. Leider war damit diese eindrucksvolle Herbstreise zu Ende und es ging zurück nach Kaufbeuren, wo man sich standesgemäß mit einem dreifachen „Kunstreiter HÜH HOTT“ voneinander verabschiedete.



















