Nicola Reiter, Afdǝrmähdag, Detail 2026, Foto: Nicola Reiter Nicola
Texte aus dem Projekt Aftərmähdag
In „Aftərmähdag“ untersucht Nicola Reiter Strukturen, Bedingungen und Transformationen von landwirtschaftlicher Arbeit im Allgäu und das Verhältnis von Menschen, Nutztieren und Kulturlandschaften. Ihre Installation umfasst Fotografien, Interviews mit Landwirt*innen, einen Recherchetisch und Reiters eigene Texte in Form eines „Journals“, in dem sie Beobachtungen und Gesprächsnotizen zusammenfasst.
Im Rahmen des Tischgesprächs lesen wir Auszüge aus dem Journal. Der Kurator und Verleger Florian Wüst spricht mit Reiter über ihren künstlerisch-forschenden Ansatz und lädt uns ein, weitere Textstücke aus Literatur, Kunst und Film zu lesen und ihre Darstellung der sich verändernden Arbeitswirklichkeiten und gesellschaftlichen wie politischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft seit Mitte des 20, Jahrhunderts zu diskutieren.
Im Anschluss führen wir das Gespräch am Tisch bei Brot und Käse fort. Die Installation „Aftərmähdag“ ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet.
Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung bis 06. Oktober an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de.
Florian Wüst (*1970 in München) lebt als freischaffender Filmkurator, Künstler, Verleger und Dozent in Berlin. Er kuratiert Filmprogramme und Ausstellungen für internationale Kunstinstitutionen, Kinos und Festivals. Wüst schreibt zu Themen rund um Film und Gesellschaft und ist Mitgründer der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.
Nicola Reiter (*1975 in Kempten, Allgäu) lebt seit 2016 in Betzigau bei Kempten. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 2005 arbeitet sie freiberuflich als Buchgestalterin und Grafikdesignerin sowie künstlerisch in freien Projekten, die sie als Installationen und Rauminszenierungen ausstellt und in Buchform publiziert.



















