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Panorama Politik

Pohl trifft Infrastruktur-Vorstand der DB Berthold Huber. Zustand des Kaufbeurer Bahnhofs auch Thema

Kaufbeurer Landtagsabgeordneter im Austausch mit Infrastruktur-Vorstand Berthold Huber. Pohl: Investitionen in die Infrastruktur müssen Vorrang vor 49 Euro-Ticket haben!

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der Freie Wähler Landtagsfraktion, traf sich zu einem Austausch über wichtige Vorhaben der Bahn im Freistaat Bayern mit dem Vorstand für Infrastruktur der DB AG, Berthold Huber, in Berlin. In der Konzernzentrale ging es um die großen Vorhaben wie die 2. Stammstrecke in München, den Brenner-Nordzulauf für die Verbindung nach Italien und um grundsätzliche Finanzierungfragen des Schienenverkehrs, aber auch um regional bedeutsame Themen wie eine direkte Anbindung des Allgäus an den Münchner Flughafen, ein zusätzliches Gleis von Pasing bis Buchloe und auch den Kaufbeurer Bahnhof.

Bernhard Pohl bewertet das Gespräch außerordentlich positiv: „Ich habe Herrn Huber persönlich kennengelernt, als er als Zeuge in meinem Untersuchungsausschuss zur 2. Stammstrecke ausgesagt hat. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass Herr Huber ein durchsetzungsstarker Bahnmanager ist. Deshalb habe ich die Gelegenheit ergriffen, für Verkehrsprojekte zu werben, die insbesondere für das Allgäu und speziell auch für Kaufbeuren, das Ost- und das Unterallgäu von Bedeutung sind.“

Pohl hat dabei den Schwerpunkt auf Themen gelegt, die in naher und mittlerer Zukunft realisierbar sind. „Neben der Elektrifizierung des Allgäus als das größte Dieselloch Deutschlands sehe ich vor allem beim Bau eines weiteren Gleises von Pasing bis Buchloe besonderen Handlungsbedarf. Wir werden die Verbindungen nach München erst dann beschleunigen und die Pünktlichkeit signifikant erhöhen, wenn wir durch das zusätzliche Gleis verhindern, dass Regional- und Fernzüge durch die S-Bahn ausgebremst werden.“, betont der Abgeordnete. Er ergänzte dies um den Wunsch nach einem Fernbahnhof am Münchner Flughafen, der über den großen Knoten München-Pasing angebunden wird. „Wenn wir den Münchner Flughafen über Pasing im Westen an den Fernverkehr anbinden, sind wir von Kaufbeuren in einer Stunde und von Buchloe in 50 Minuten am größten Verkehrsflughafen des Freistaats. Es wäre ein echter Durchbruch für das Allgäu, aber auch für die überlasteten Strecken in München selbst. Was in Frankfurt und Köln funktioniert, muss in der bayerischen Landeshauptstadt auch möglich sein“, betont Pohl.

Infrastrukturvorstand Huber bestätigte den Wunsch der Bahn, am Münchner Flughafen einen derartigen Fernbahnhof einzurichten. Es gebe hierzu bereits Planungen. Er stellte allerdings fest, dass es bei der Bahn einen gewaltigen Investitionsstau gebe. Aus seiner Sicht müsse man keine Strukturdebatten über den Aufbau des Bahnkonzerns führen, sondern den Realitäten ins Auge sehen. Für die Erfordernisse des modernen Bahnverkehrs sei die Infrastruktur veraltet und benötige eine umfassende Modernisierung. Die Kapazität sei aber darüber hinaus auch nicht auf deutliche Steigerungen beim Personen- und Güterverkehr ausgelegt. Hier müsse wesentlich mehr geschaffen werden. Dieser Sichtweise schloss sich Pohl ausdrücklich an. Er forderte in Zeiten knapper Kassen eine andere politische Schwerpunktsetzung: „Wir geben Milliardenbeträge für ein 49 Euro-Ticket aus, anstatt bei der Infrastruktur die Voraussetzungen für einen modernen Schienenverkehr zu schaffen. Je mehr Menschen von diesem Angebot Gebrauch machen, desto stärker besteht die Gefahr überfüllter und unpünktlicher Züge. Mit kurzfristigen Effekten schaffen wir es nicht, Menschen langfristig von der Nutzung der Bahn zu überzeugen. Ich bin jederzeit für ein Sozialticket und für die Unterstützung von Schülern, Auszubildenden und Studenten zu haben. Den Löwenanteil müssen wir aber in den Ausbau und die Modernisierung der Gleisanlagen und der Bahnhöfe stecken.“

Damit war auch die Brücke geschlagen zum Kaufbeurer Hauptbahnhof, dessen Neubau von der Bahn, seit mehr als 15 Jahren versprochen wird. Bernhard Pohl verwies darauf, dass hier auch das Image der Bahn und des Bahnverkehrs empfindlich Schaden nimmt: „Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Hubert Aiwanger beim Besuch in Kaufbeuren 2018 die Bahnhofstoilette benutzt hat. Dieses Erlebnis hat er Jahrelang nicht vergessen und das Bahnhofsklo im bayerischen Fernsehen sogar mit Zuständen in Russland verglichen. So sehr ich mich darüber freue, dass 2026 nun endlich die Barrierefreiheit kommt, so dringend ist es auch notwendig, eine neue und attraktive Infrastruktur zu schaffen.“ Pohl verwies darauf, dass die Bahn einerseits einer Veräußerung des Bahnhofsgebäudes nicht zustimmt. Andererseits mache sie den Neubau eines Bahnhofsgebäudes davon abhängig, dass sich die Stadt mit einem Eigenanteil von einer Million Euro beteiligt. Dies sei aber weder Aufgabe der Kommune noch Angesichts der Haushaltssituation Kaufbeurens darstellbar.

Herr Huber konnte diese Sichtweise gut nachvollziehen, er verwies aber darauf, dass der Bahn hierfür überhaupt keine Mittel zur Verfügung stehen. Er mache sich auf Bundesebene massiv dafür stark, dass der Bundesgesetzgeber wenigstens die Förderfähigkeit von Bahnhöfen anerkennt. Dies sei der erste Schritt, um bei den Bahnhofsgebäuden entscheidend weiterzukommen. Huber sieht ebenfalls die Notwendigkeit, in Empfangsgebäude zu investieren. Den Verkauf von Bahnhofsgebäuden sieht er allerdings kritisch. Er habe diese langjährige Praxis der Bahn gestoppt. Man habe nämlich Bahnhöfe an Investoren in Paketen verkauft. Dann habe der Investor von den neuerworbenen Stationen die lukrativsten gewinnbringend saniert, während die anderen im bisherigen Zustand belassen wurden. Damit habe man nichts gewonnen.

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete brachte nun eine andere Variante ins Spiel: „Der Kaufbeurer Bahnhof zählt zu den großen in Südbayern. Das Gelände ist viel zu schade, um hier nur mit einem Bahnhofsgebäude und einer Gastwirtschaft zu planen. Wir sollten einen Investor mit ins Boot nehmen, und gemeinsam ein Gesamtkonzept erstellen und umsetzen. In Kaufbeuren kann man als kreisfreie Stadt die Genehmigungsverfahren beschleunigen und wird dies auch tun. Wir alle haben ein Interesse daran, dass gegenüber der Energie- Schwaben-Arena und dem künftigen Behördenzentrum des Freistaats mit Staatskanzlei ein attraktives Zentrum entsteht. Die für die Bahn notwendigen Bereiche, also der eigentliche Bahnhof mit Schalter und Ticketverkauf, verbleibt bei der Bahn, ob als Teileigentum oder in Form eines Nießbrauchs. Das wird für die Bevölkerung, die Bahn, das Stadtbild und auch den Investor eine Win-win-Situation“, erwartet Pohl.

Herr Huber versprach, sich die geplante Investition in den Bahnhofsneubau in Kaufbeuren persönlich anzusehen und den Vorschlag zu prüfen. Das gemeinsame Ziel sei es, den Bahnverkehr in Bayern attraktiver zu machen. Dazu gehörten auch Bahnhofsgebäude wie das in Kaufbeuren. Wirtschaftlich sinnvollen Lösungen stehe er immer aufgeschlossen gegenüber. Da gebe es keine starren Vorfestlegungen.

Huber und Pohl vereinbarten, in dieser Frage im Gespräch zu bleiben. Ziel sei es, Lösungen zu finden und diese auch umzusetzen. Eine jahrelange Hängepartie solle es hier nicht geben.

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Sport

Joker holen sich beim Sieg in Bietigheim in der Overtime den Zusatzpunkt – hunderte ESVK-Fans vor Ort

Viele hunderte ESVK-Fans mit Sonderzug und Autos in Bietigheim

Für den ESV Kaufbeuren stand am Sonntagnachmittag der 40. DEL2 Spieltag bei den Bietigheim Steelers auf dem Aufgabenzettel. Dabei wurde die Mannschaft von Trainer Daniel Jun von einem Sonderzug mit über 700 Joker Fans an Board und auch von vielen Privatfahrern in das Ellental begleitet. Neben dem gesperrten Simon Schütz musste der Kaufbeurer Chef-Trainer auch weiterhin auf den verletzten Jacob Lagacé und Leon Sivic verzichten. Rihards Babulis und Jonas Fischer waren für den EV Füssen im Einsatz. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Der ESV Kaufbeuren hatte wie schon in den letzten Spielen des öfteren gesehen, einen nicht allzu guten Start in die Partie. In den ersten gut fünf Minuten waren die Steelers auf jeden Fall das aktivere und bissigere Team. Daraus resultierte in der sechsten Minute dann auch das 1:0 für die Hausherren. Torschütze und Top-Scorer Jack Olin Doremus konnte nach einem gewonnen Zweikampf von hinter dem Tor vor das selbige ziehen. Sein Schuss prallte hoch ab, aber auch hier behielt der Stürmer der Steelers den Überblick und konnte die Scheibe aus kürzester Distanz über die Linie drücken. Die Joker bekamen dann in der achten Minute ein Powerplay zugesprochen. Gleich zu Beginn aber musste Daniel Fießinger gegen den durchgebrochenen Alexander Preibisch spektakulär den zweiten Treffer der Steelers verhindern. Es dauerte dann auch fast bis zum Ablauf der Strafe, bis die Joker zu ihrer ersten richtigen Chance kamen. Alex Thiel spielte dabei Thomas Heigl an, der junge Stürmer traf aber die Scheibe nicht richtig und Olafr Schmidt im Tor der Bietigheimer konnte parieren. In der Folge waren es dann aber die Allgäuer, die immer mehr die Kontrolle über das Spiel übernahmen und somit auch mehr Zeit in der Offensive verbrachten. Dabei kamen die Kaufbeurer aber nicht wirklich zu richtig gefährlichen Abschlüssen und es ging mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Die erste Chance im zweiten Drittel gehörte dann den Hausherren, nach wenigen Sekunden hatte Jack Olin Doremus im Slot stehend den zweiten Treffer für die Steelers verpasst. Im direkten Konter traf Joey Lewis nach einem Pass von Sami Blomqvist dann aus Sicht der Allgäuer leider nur den Pfosten. Keine Minute später war die Scheibe dann aber doch im Netz der Bietigheimer gelandet. Tyler Spurgeon setzte dabei bei einem zwei auf eins Konter John Lammers in Szene und die Nummer 10 der Joker schloss mit einem Direktschuss zum 1:1 ab. In der Folge waren die Kaufbeurer immer wieder am Drücker und hatten unter anderem durch Jamal Watson, Max Hops und auch Joey Lewis beste Chancen nicht nutzen können. In der 30. Minute war dann Daniel Fießinger mit einer starken Parade gegen Marek Racuk zur Stelle und verhinderte den Führungstreffer der Steelers. Diesen machten dann in Minute 35 die Allgäuer. John Lammers legte dabei die Scheibe auf dem hinter ihm laufenden Sebastian Gorcik ab und dieser traf mit einem trockenen Handgelenkschuss in den rechten Torwinkel zum 1:2 für den ESVK. Rund um die 37. Minute hatten die Bietigheimer dann eine Druckphase in der Zone der Joker, welche dann aber in einem Alleingang von Sami Blomqvist mündete. Der Top-Scorer der Kaufbeurer traf dabei mit einen Schuss durch die Beine von Olafr Schmidt zum 1:3. Sekunden vor der Pause hatten die gelbroten dann noch eine ganz dicke Chance. Micke Saari und Yannik Burghart konnten einen zwei auf eins Konter spielen, letzterer zielte im Abschluss dann aber etwas zu hoch und es ging mit dem Spielstand von 1:3 in die zweite Pause.

Im dritten Drittel starteten die Kaufbeurer wie schon in den ersten Drittel eher etwas suboptimal. Nach dem die Joker in den ersten Minuten schon nur in der eigenen Zone beschäftigt waren, musste in der 43. Minute auch noch Alexander Thiel auf die Strafbank. Kaum hatte der Verteidiger seinen Platz auf dem Sünderbänkchen eingenommen, konnte er dieses auch schon wieder verlassen. Steelers Top-Scorer Jack Olin Doremus brauchte genau acht Sekunden, um die Scheibe mit einem trockenen Schuss zum 2:3 Anschlusstreffer im Tor der Joker unterzubringen. In der 46. Minute hätten die Allgäuer das Spiel dann wieder in ihre Richtung ziehen können, als man selbst im Powerplay agieren konnte. Aber dies sollte nicht gelingen. Im Gegenteil, Lewis Zerter-Gossage bekam in Unterzahl allen Platz und alle Zeit der Welt und traf mit einem halbhohen Schuss auf der Stockhandseite zum 3:3 Ausgleich. Nur 56 Sekunden später brachte dann aber Micke Saari den ESVK wieder in Front. Der Finne konnte frei vor Olafr Schmidt im kurzen Eck zum 4:5 einschießen. Die Wertachstädter waren nun auch wieder etwas besser in der Partie, bis es in der 53. Minute zu einer entscheidenden Szene kam. Jamal Watson wurde von einem hohen Stock eines Steelers Spielers aus dem Spiel genommen und blieb auf dem Eis liegen. Die Partie wurde, weil die Schiedsrichter wohl kein Foulspiel erkannten, weiterlaufen gelassen. Die Hausherren nutzten den Freiraum vor dem Tor von Daniel Fießinger dann in Person von Alexander Preibisch zum 4:4 Ausgleich. Da auch alle Beschwerden der Kaufbeurer Spieler und von Trainer Daniel Jun nicht erfolgreich waren, wurde der Treffer am Ende auch gegeben. Das Spiel war nun sehr wild. Keine Mannschaft wollte nun mehr einen Fehler machen, beide Mannschaften konnten dies aber nicht verhindern und somit gab es auf beiden Seiten auch noch Möglichkeiten das Spiel nach 60 Minuten zu entscheiden. Da aber beide Torhüter keinen Gegentreffer mehr zu ließen ging es in die Overtime.

In dieser konnten sich nach 37 Sekunden Jamal Watson und Sami Blomqvist vor das Steelers Gehäuse spielen und der Joker Top-Scorer konnte am Ende die Scheibe zum 4:5 Auswärtssieg über die Linie drücken. Dies natürlich zur ganz großen Freude der vielen hundert mitgereisten ESVK Fans, die im Sonderzug oder mit dem Auto angereist waren und das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel mutieren ließen.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Kultur Veranstaltung

Irischer Abend mit „Selten Perfekt“ am 26.01.24 in ROMI’S Märzenburg

Eintritt frei

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Bildung Sport

Der Bad Wörishofener Segelclub bietet auch 2024 einen Segelkurs am Irsinger See an

Info-Abend des Bad Wörishofener Segelclubs zum Segelkurs 2024

Nach einer Einführung in die Theorie des Segelns, als Basis für die theoretische Prüfung, findet ab circa Ostern 2024 die praktische Ausbildung statt.

Über Inhalt und Ablauf, sowie den Kosten für den Segelkurs informiert der Club am 26.01.2024 um 19 Uhr in einer online-Veranstaltung. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Anmeldung zur Info-Veranstaltung per E-Mail an info@bwsc-ev.de.

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Panorama Soziales Sport

Größtes inklusives Wintersportevent in Deutschland. Unter den Teilnehmern ist auch das Team der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.

Vom 29. Januar bis 2. Februar 2024 findet mit den Special Olympics Nationale Spiele Thüringen das größte inklusive Wintersportevent in Deutschland statt.

Unter den 900 teilnehmenden Sportler*innen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung auch das Team der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.

Mit 30 Athletinnen, 4 Unified-Partnerinnen und 9 Betreuer*innen bildet es eines der größten teilnehmenden Teams, das an fünf Tagen an den drei Austragungsorten Erfurt, Oberhof und Weimar in den Sportarten Schneeschuhlaufen, Klettern, Stockschießen und Ski Alpin antreten wird.

Die Vorfreude und Motivation unter den Athletinnen ist groß. Immerhin treten sie mit einer auf nationaler Ebene ungeschlagenen Schneeschuhstaffel und zwei Weltmeisterinnen im Stockschießen an. Außerdem finden zum ersten Mal auf nationaler Ebene Wettkämpfe in der Disziplin Klettern statt. Der Sportartikelhersteller Lowa unterstützt hierbei die Mannschaft aus dem Ostallgäu mit Wettkampf-Kletterschuhen in großer Zahl, wofür sie sich herzlich bedankt. Finanziert wird die logistisch herausfordernde Teilnahme (vier verschiedene Sportarten an zum Teil weit auseinanderliegenden Wettkampfstätten) über eine Crowdfunding-Aktion, Eigenbeteiligung der Athlet*innen und über die Stiftung Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

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Kultur Veranstaltung

Horns Up spielt im Januar ein Konzert im Stadttheater Kaufbeuren zum 33-jährigen Jubiläum der Allgäuer Jazz Initiative

Horns Up bietet Bigband-Jazz, seit 35 Jahren: mal swingend, mal funky, immer mitreißend.

  • Freitag, 26.Januar 2024
  • 20 Uhr
  • Stadttheater Kaufbeuren
  • Rosental 6-8, 87600 Kaufbeuren

Reservieung unter 0170-2430629 (WhatsApp) oder info@allgaeu-jazz.de

Horns Up bietet Bigband-Jazz, seit 35 Jahren: mal swingend, mal funky, immer mitreißend. Im neuen Programm 2024 stehen zum einen Stücke aus der klassischen Bigband-Literatur auf dem Programm, zum anderen neue Stücke von Pat Metheny und Caroline Thon.

Dazu gibt es Latin-Grooves und Modern Stuff. Das Ganze dargeboten von führenden Musikern der Allgäuer Szene, immer getreu dem Leitmotiv von Horns Up: keep on swinging. Susanne Savage singt, dazu manch bekannte Solisten wie Flori Mayer und Lothar Ringmayr. Und immer wieder sind auch junge Gesichter in der Band zu entdecken. Horns Up steht seit vielen Jahren für Bigband-Jazz aus dem Allgäu, ambitioniert und gekonnt dargeboten.

Internet: www.hornsup.de

  • Saxophone: Sabine Beulecke (altsax), Claudia Zeller (tenorsax), Lothar Ringmayr (altsax; sopransax, flute), Flori Mayer (tenorsax, sopransax, clarinet), Christoph Wandinger (baritonsax, altsax), Benno Schneider (baritonsax)
  • Trompeten: Stefan Pentenrieder, Andi Weinbuch, Jürgen Felker, Martin Neureuter
  • Posaunen: Sandor Somogyi, Peter Schmauch, Pierre-Jean Robin, Lukas Stumpe, Matthias Kessler
  • Klavier: Simon Neureuter
  • Gitarre: Robert Schilhansl
  • Bass. Tiny Schmauch
  • Drums: Andreas Fuchs
  • Percussion: Thomas Schiller
  • Gesang: Susanne Savage
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Kultur Soziales

Polizeiorchester Bayern spielt für den guten Zweck vor vollem Haus im Stadtsaal Kaufbeuren

Insgesamt kamen Spenden in Höhe von rund 4.300 Euro zusammen.

Am Donnerstag, 11.01.2024, war das Polizeiorchester Bayern zu einem Benefizkonzert auf Einladung der Stadt Kaufbeuren im Stadtsaal zu Gast. Die im Vorfeld der Veranstaltung für Interessierte kostenlos verfügbaren Tickets waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen, so dass rund 450 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hatten, bei diesem besonderen Abend dabei zu sein. Der Stadtsaal war damit bis auf den letzten Platz voll. Begrüßt wurden die Anwesenden vom zweiten Bürgermeister Oliver Schill.

Das Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern und der Stadt Kaufbeuren wurde zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespielt. Insgesamt kamen Spenden in Höhe von rund 4.300 Euro zusammen.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, dass sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Spenden: „Ich danke allen herzlich, die in diesen schwierigen Zeiten ihre Bereitschaft zur finanziellen Hilfe zeigen. Es ist wichtig, die Unterstützung für Menschen, die in Not geraten sind, aufrecht zu erhalten. Durch die Spenden und die damit verbundene Möglichkeit des Allgäuer Hilfsfonds e.V., schnell helfen zu können, geben wir den Menschen die Hilfe brauchen Hoffnung und Zuversicht.“

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus siebzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Prof. Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

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Panorama Verwaltung

Schlüsselzuweisungen in Bayern für 2024 abermals auf Rekordniveau. Kaufbeuren erhält 30 Mio.

Kommunaler Finanzausgleich 2024

Landtagsabgeordneter Pohl begrüßt die solide Finanzierungsgrundlage für Kommunen

Insgesamt 4,4 Milliarden Euro stellt der Freistaat Bayern im Jahr 2024 den Kommunen in Form von Schlüsselzuweisungen zur Verfügung. Damit wird das Vorjahresergebnis sogar noch um 174,8 Millionen Euro übertroffen. Dazu Bernhard Pohl, Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER: „Der Freistaat stellt seinen Kommunen mit über vier Milliarden Euro so viel Geld zur Verfügung wie noch nie zuvor. Die zusätzlichen Mittel verhelfen den bayerischen Städten und Gemeinden zur dringend benötigten Entlastung, denn Inflation, hohe Energiepreise und Mehrausgaben durch die Versorgung und Unterbringung Geflüchteter haben die Kommunen in den vergangenen Monaten finanziell erheblich unter Druck gesetzt.“

Allein für den kommunalen Hochbau stünde über eine Milliarde Euro zur Verfügung. Zudem belaufe sich die Förderung im Bereich der Investitionspauschalen auf insgesamt 446 Millionen Euro, rechnet Pohl vor: „Leistungsfähige Kommunen sind uns wichtig. Mit den Zuschüssen stärken wir die kommunale Eigenverantwortung und Selbstverwaltung unserer Städte und Gemeinden“.

Im laufenden Jahr erhalte die Stadt Kaufbeuren Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro, so Pohl weiter.
„Diese finanzielle Unterstützung ist aufgrund der Haushaltslage der Stadt dringend notwendig und auch gerechtfertigt“, so Pohl abschließend.

Kaufbeuren

29.820.604 (Jahr 2024)
28.165.312 (Jahr 2023)

Im Jahr 2024 flössen rund 40,8 Millionen Euro an staatlichen Mitteln für Schlüsselzuweisungen in den Landkreis Ostallgäu, so Bernhard Pohl weiter: „Davon erhalten die kreisangehörigen Gemeinden im Landkreis insgesamt rund 20 Millionen Euro und der Landkreis Ostallgäu rund 20,9 Mio. Euro. Bei den Gemeinden ergibt sich wie in den Jahren zuvor ein uneinheitliches Bild. Gemeinden, die wirtschaftlich eher schwächer gestellt sind, bekommen mehr Zuweisungen als Gemeinden, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. So erhält die Stadt Füssen beispielsweise rund 4 Millionen Euro, während Marktoberdorf keine Zuwendung bekommt.“

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu lädt zum Vortrag „Gesunder Schlaf“ ein

Vortrag am Dienstag, den 06.02.2024 im GSW

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu bietet für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Interessierte am Dienstag, 06. Februar 2024 von 17.00 – 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105 in Neugablonz einen offenen Vortrag zum Thema „Gesunder Schlaf“ an.

Ältere Menschen leiden überproportional häufig unter Schlafstörungen. Nicht selten werden sie als harmlos abgetan und vernachlässigt. Über Ursachen und Hilfen referiert Marianne Jorde, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Termin: Dienstag, den 06.02.2024
Uhrzeit: 17.00 bis ca. 18.30Uhr
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 Kaufbeuren
Thema: „Gesunder Schlaf“
Referentin: Frau Marianne Jorde, Heilpraktikerin für Psychotherapie

Fachstelle für pflegende Angehörige
Corinna Praetorius
Beethovenstr.2, 87616 Marktoberdorf
E-Mail: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de
Telefon: 08342 9669 43

Allgemeines

  • Bei den offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Anmeldungen sind nur bei Gasthausbesuchen notwendig.
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Blaulicht

Drehleiterrettung in Neugablonz. Der Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren

20.01.2024, 08:15 | Sudetenstraße

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Drehleiterrettung alarmiert.

20.01.2024, 08:15 | Sudetenstraße

Die Einsatzkräfte aus Neugablonz haben die Patientin mit der Drehleiter abgeleitert und dem Rettungsdienst übergeben.

Einsatzdauer: 46min
Einsatzkräfte: 16 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, DLK 2/30/1, LF 2/41/1
Bei weiteren Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung

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Sport

ESVK unterliegt dem Spitzenreiter Kassel Huskies mit 3:5

Der Spielbericht, die Highlights, die Stimmen zum Spiel von Max Oswald, Johannes Krauß und Hans Detsch sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern

Am Freitagabend empfing der ESV Kaufbeuren als Viertplatzierter den Tabellenführer, die Kassel Huskies. Es fehlte verletzt neben Jacob Lagacé noch Leon Sivic. Dieter Orendorz pausierte. Für den EV Füssen im Einsatz waren Rihards Babulis, Fabian Nifosi und Jonas Fischer. Dafür waren Fabian Koziol und Keanu Salmik im Kader. Im Tor startete Daniel Fießinger. Vor dem Spiel fand noch die offizielle Ehrung von Jubilar Jere Laaksonen statt, der am vergangenen Dienstag sein 300. Spiel für den ESVK absolvierte. Die Joker verloren vor 2.513 Zuschauern mit 3:5.

Kassel startete mit viel Tempo in die Partie und machte sofort Druck auf das Kaufbeurer Tor. Erste Schüsse von Joel Lowry und Tristan Keck konnten pariert werden. Nach fünf gespielten Minuten gab es die erste gute Möglichkeit für die Joker. Jere Laaksonen lief über links an und spielte einen punktgenauen Pass auf Yannik Burghart rechts von ihm. Der Youngster zog per Direktschuss ab, Philipp Maurer rettete glänzend mit der Fanghand. Im folgenden Spielzug war es dann Rylan Schwartz der die Scheibe in die Kaufbeurer Zone fuhr und von rechts in den Slot passte wo Rayan Betahar wartete. Dieser schlenzte den Puck links unten in das Gehäuse zur 0:1 Führung. Die Huskies machten anschließend viel Druck auf dem Eis, die Joker konnten über weite Strecken nur hinterherlaufen. Rot-gelber Scheibenbesitz war eher eine Seltenheit. Bereits in der neunten Minute folgte dann der nächste Treffer für den Tabellenführer. Ryan Olsen fälschte aus nächster Nähe einen Schuss von Carson McMillan unhaltbar für Daniel Fießinger ab. Das Spielgerät flog rechts am Kaufbeurer Schlussmann zum 0:2 vorbei.

Die Joker sollten sich anschließend selbst dezimieren als Simon Schütz einen Open-Ice-Hit gegen Connor Korte auspackte. Diesem flog sogleich der Helm weg und er verließ vorerst das Eis, kam aber wenige Minuten später wieder zurück. Simon Schütz hingegen erhielt eine fünf plus Spieldauer Disziplinarstrafe wegen unkorrekten Körperangriffs und musste dementsprechend vorzeitig in die Kabine. Die Strafe saß Thomas Heigl ab. Joel Keussen war Nutznießer diesen langen Überzahlsituation. Er erhielt einen schönen Pass von Joel Lowry von der rechten Seite, konnte lange von der blauen Linie aus ausholen und feuerte einen Wahnsinnschuss auf die linke Seite an Daniel Fießinger vorbei zum 0:3 ab. Weiterhin im Powerplay setzte Carson McMillan den Puck an das rechte Lattenkreuz. Kassel spielte ein schnelles, cleveres Powerplay in dem der ESVK nur selten klären konnte. Daniel Fießinger sollte sich aber einige Male auszeichnen, parierte gute Chancen der Huskies glänzend und verhinderte so einen weiteren Gegentreffer. Eine Minute vor Schluss musste dann Alec Alroth wegen eines Stockschlags die erste Strafzeit für Kassel in dieser Partie absitzen. Mit 40 Sekunden Reststrafe auf der Uhr ging es in die erste Pause.

Der ESV Kaufbeuren kam mit viel Wut im Bauch aus der Kabine und schoss innerhalb der ersten gespielten Minute im Vergleich zum ersten Drittel unverhältnismäßig oft auf das Tor. Versuche von John Lammers, Tyler Spurgeon, Thomas Heigl, Sami Blomqvist, Joey Lewis und Alex Thiel fanden aber allesamt nicht ihren Weg hinter die Torlinie. Dafür klingelte es in der 25. Minute wieder im Kaufbeurer Kasten. Daniel Fießinger konnte einen ersten Schuss auf sein Tor nur prallen lassen, Steven Seigo staubte zum 0:4 ab. Die direkt folgende Situation sorgte erneut für einen Treffer der Huskies. Carson McMillan bekam im Slot den Puck zugespielt und schraubte die Führung per Schlenzer auf das 5:0 hoch. Wenige Minuten später musste ein Huskie auf die Strafbank. Es traf Tom Geischeimer wegen Behinderung. In der daraus entstandenen Powerplaysituation schafften es die Joker zwar in der Offensive zu bleiben, etwas zählbares kam dabei aber nicht heraus. Der Erfolg sollte in der 30. Spielminute folgen als Sami Blomqvist von Philipp Bidoul auf die Reise geschickt wurde. Der Neu-Allgäuer fuhr über die linke Seite an, John Lammers lief in der Mitte mit und zog die Verteidiger auf sich. Der Topscorer des ESVK markierte daraufhin seinen nächsten Treffer für Rot-Gelb zum 1:5. Anschließend leitete Sebastian Gorcik einen Angriff ein, spielte in die Mitte zu Jamal Watson ab, dieser wurde aber gehakt, sodass Rayhan Bettahar für die nächste Kaufbeurer Überzahl sorgte. In diesem Powerplay bombardierten die Joker das Tor von Philipp Maurer regelrecht, die Scheibe wollte aber nicht über die Linie. Das passierte nämlich etwas später in Minute 49 als Jamal Watson einen Angriff, eingeleitet von Micke Saari und Sten Fischer, veredelte. Der Kanadier fuhr mit Tempo vor das Tor, verzögerte einen Moment und tunnelte dann Philipp Maurer zum 2:5. Eine Minute vor Schluss wurde dann Alex Thiel noch von Marco Müller gelegt, der dafür auf der Strafbank wegen Beinstellens Platz nehmen musste. Der erste Versuch im Powerplay von Sami Blomqvist landete am Pfosten und es ging erneut mit knapp 40 Sekunden Reststrafe in die Kabine. Nach dem Pausenpfiff wurde der Schuss des Goldhelms noch per Video überprüft, ergab aber kein Tor.

Die Joker knüpften im letzten Drittel an die kämpferische Leistung des zweiten Drittels an. Micke Saari fälschte im Slot einen Schuss von der blauen Linie durch die Beine von Philipp Maurer ab. Sie rutschte, wurde aber immer langsamer und der Kasseler Schlussmann brachte auf dem Rücken liegend noch seinen Fanghandschuh darauf. Diese Szene beschreibt ganz gut das Kaufbeurer Spiel des letzten Drittels. Der Wille war da, es gab auch ein paar gute Ideen, aber es fehlte in vielen Momenten das Scheibenglück. Pucks sind versprungen, Schüsse wurden geblockt, Pässe landeten im gegnerischen Schlittschuh. Die Joker gaben sich aber nicht auf, erspielten sich immer mehr Scheibenbesitz und drückten Kassel regelrecht in die eigene Zone. Neben ein paar guten Ideen im Spielaufbau war das Mittel zum Zweck das Spielgerät tief in das gegnerische Drittel zu schießen und es sich dann zu erlaufen, was auch ganz gut funktionierte. In der letzten Konsequenz fehlte Rot-Gelb aber die Effektivität, sodass Kassel so gut wie gar nicht mehr in die Offensive ging. In der 54 Minute brachte erneut Rayan Bettahar seine Farben in Unterzahl. Diese mal wegen eines Crosschecks. Wenige Sekunden später erhielt Thomas Heigl ebenfalls eine Strafe. Er musste wegen Bandenchecks in die Kühlbox. In einem der wenigen Kasseler Angriffe hatte Joel Lowry eine Doppelchance die Daniel Fießinger aber parierte. Auf der anderen Seite versuchte es Sami Blomqvist flach, traf aber ebenso nicht. Eine Minute später musste Hans Detsch wegen unnötiger Härte auf die Strafbank. Dies sah Daniel Jun als gute Gelegenheit eine Auszeit zu nehmen und den Torwart zu ziehen. Die letzten fünf Minuten spielten sich ausschließlich in der Zone der Huskies ab. Ein von Tyler Spurgeon abgefälschter Schuss von John Lammers landete nicht im Tor. Die nächste Möglichkeit von Fabian Koziol aus der Ferne landete am Gestänge. Sami Blomqvist versuchte es von der rechten Seite, Sebastian Gorcik fälschte ab, Joey Lewis traf dann den Puck nicht richtig. Eine Minute vor Schluss musste dann nochmal ein Husky auf die Strafbank – Joel Keussen wegen Beinstellens. In folgender Zwei-Mann-Überzahl sollte der ESVK erneut erfolgreich sein. Wieder schoss Sami Blomqvist, dieses Mal fälschte Jere Laaksonen ab und nach Getümmel im Torraum schlug Joey Lewis den freien Puck in die Maschen zum 3:5. Die Joker versuchten in den letzten 30 Sekunden noch einmal alles, trafen aber nicht mehr. Somit ging die Partie trotz kämpferischer Leistung der letzten zwei Spielabschnitte der Kaufbeurer Mannschaft mit 3:5 an die Kassel Huskies.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Panorama Politik Verwaltung

Ansprache von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt Kaufbeuren und Bundeswehr

Ansprache von Oberbürgermeister Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt Kaufbeuren und Bundeswehr am 18.01.2024

Ihnen allen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr 2024. In guter Tradition zwischen Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren eröffnete Oberst Thorsten Milewski diesen Neujahrsempfang und hat auch die namentliche Begrüßung übernommen.

Ich heiße Sie alle ebenfalls herzlich willkommen zu unserem Empfang, auch im Namen von Bürgermeister Oliver Schill und Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler sowie des Kaufbeurer Stadtrates.

Lieber Oberst Milewski,
vielen herzlichen Dank für das erste gemeinsame Jahr hier in Kaufbeuren. Ich darf sagen: Es hat zwischen-menschlich Spaß gemacht. Und wir konnten die Partnerschaft zwischen Stadt und Standort ausbauen.

Ich bin ja immer daran interessiert, was Familiennamen uns sagen. Sie haben einen slawischen Familiennamen, der aus Polen stammt und sich wahrscheinlich von dem Wort „mil“ für „Honig“ ableitet. Es wird angenommen, dass der Name ursprünglich „Sohn des Honigs“ bedeutete. Deshalb bekommen Sie jetzt von mir ein Glas Honig. Wenn ich bei Google-Übersetzer „Milews“ eingebe, dann wird das mit „Meilen“ übersetzt. Das könnte wiederum auf jemanden hindeuten, der viele Meilen zurücklegt. Nachdem Sie ein passionierter Wanderer sind und darüber hinaus jede Woche Hunderte von Meilen durch ganz Deutschland zurücklegen denke ich, Sie könnten mit beiden Interpretationen ganz gut leben.

Ich heiße ja „Bosse“, und mich freut es natürlich, dass viele damit assoziieren, dass ich der Chef bin, sogar im Plural. Eigentlich würde ich Sie auch gerne in dem Glauben lassen, aber tatsächlich kommt der Name aus dem Französischen und wird mit „Beule“, „Buckel“ oder „Höcker“ übersetzt. Das weist auf etwas Anderes hin als Sie jetzt denken! Meine Vorfahren waren nämlich offenbar französische Steinmetze, die Buckel-Quader hergestellt haben.

Und sie waren Hugenotten. Also französische Protestanten, die durch das Edikt von Nantes von 1598 Glaubensfreiheit in Frankreich genossen, bis 1685 Ludwig XIV dieses Edikt in Fontainebleau aufhob, nachdem es schon zuvor Repressionen und Gewalt gegen Hugenotten gegeben hatte. Rund 300.000 Hugenotten aus der wohlhabenden und industriellen Burgeoise flohen heimlich, sie fanden Asyl in der Schweiz, England, in den Vereinigten Provinzen der Niederlande und – wie meine Vorfahren – in Preußen.

Der Verlust an Arbeitskräften führte zu einer großen Verarmung Frankreichs, während die aufnehmenden Länder aufblühten. Milewski und Bosse, zwei europäische Familiengeschichten, die von Flucht, Migration und Neuanfang und auch Erfolg erzählen.

Bilder der Veranstaltung

Sie wissen, warum ich so begonnen habe:

Unser Land ist gut beraten, offen für Migranten zu sein. Der Zustrom an Menschen macht uns stark und resilient und eröffnet uns viele Chancen, gerade vor dem Hintergrund einer schrumpfenden eigenen Bevölkerung! Natürlich müssen wir die Zuwanderung steuern, müssen verhindern, dass Kriminelle in unser Land kommen und Sozialsysteme überlastet werden. Aber sich gegen Zuwanderung zu stellen oder gar zu fordern, dass bestens integrierte Menschen unser Land wieder verlassen sollen, ist nicht nur dumm, sondern vor dem Hintergrund unserer Geschichte eine unglaubliche Entgleisung und Widerwärtigkeit.

Dass gerade die politische Strömung, die unser Land und halb Europa zerstört und entsetzliche Menschheitsverbrechen initiiert hat, sich nun wieder mit breiter Brust in dieser Art und Weise zu Wort meldet, darf nicht hingenommen werden. Ich fordere jede Bürgerin, jeden Bürger auf, dem entgegenzutreten. Nicht zu schweigen, sondern zu widersprechen, wenn im Umfeld verharmlost oder gar gehetzt wird.

Machen wir uns nichts vor: Vieles in unserem Land ist nicht perfekt. Und das Handeln der Regierenden lässt durchaus Optimierungsbedarf erkennen. Ich nehme mich da persönlich überhaupt nicht aus. Aber das zum Anlass zu nehmen, die Demokratie verächtlich zu machen und anzugreifen, muss uns aktiv werden lassen. Die Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, und wir alle müssen sie verteidigen! Nicht nur die Menschen in Uniform, denen ich für ihren Einsatz danke.

Im Jahr der Europawahl möchte ich auch dazu aufrufen, die Europäische Union als Friedens- und Wohlstandsgarant zu feiern, der uns auf diesem Kontinent in nie dagewesener Form verbindet. Die europäische Einigung ist anstrengend, wie es die Demokratie auch ist. Und wir sind noch lange nicht am Ziel, es gibt An-lass zu Kritik und wirklich viel zu verbessern. Aber deshalb dieses Jahrtausendprojekt Europa in Frage zu stellen, und Destruktion als Wahlziel auszurufen, ist verwerflich und abermals dumm. Dumm und Dümmer schaden hier massiv unseren deutschen Interessen.

Europa ist unsere einzige Chance in einer Welt mit einem inzwischen leider großen militärischen Rivalen an der Ostgrenze der EU, einem gewaltigen systemischen Rivalen im fernen Osten und einem möglicher-weise bald völlig unberechenbaren Partner auf der anderen Seite des Atlantik.

Lassen Sie uns die vor uns liegenden Herausforderungen engagiert angehen – wir haben viel zu verlieren: In Europa, in Deutschland und auch hier vor Ort in Kaufbeuren.

Die, durch Inflation und Zinsanstieg schwierig gewordenen finanziellen Rahmenbedingungen dürfen nicht dazu führen, dass wir die wichtigen Infrastrukturprojekte vernachlässigen:

Deshalb wird die – wachsende – Stadt Kaufbeuren – weiter in Krippen, Kitas und Schulen investieren. Kaufbeuren arbeitet kontinuierlich am barrierefreien Bahnhof und verliert die Ziele eines neuen Bahnhofs und von Bahnhalten im Haken und an der Josefsthaler Straße nicht aus den Augen. Wir treiben den Hochwasserschutz im Westen von Kaufbeuren ebenso vo-ran wie den neuen Wertstoffhof, die Sanierung des Hallenbades und unser kommunales Wohnbauprojekt „Blasiusblick“. Wir sind uns einig, dass wir die Zentren von Kaufbeuren und Neugablonz stärken und den Radverkehr ausbauen wollen. Wir sind dabei, immer mehr Verwaltungsabläufe zu digitalisieren und haben bereits große Fortschritte bei der Ausstattung unserer Schulen für die Digitalisierung gemacht. Und auch für unsere Feuerwehr werden wir in den nächsten Jahren auf der Basis des neuen Feuerwehrbedarfsplans investieren.

Allein in den nächsten 4 Jahren beträgt das Investitionsvolumen rund 150 Millionen Euro.

Sparsamkeit war unser Markenzeichen in den vergangenen Jahrzehnten, und das soll sich auch nicht ändern. Grundsätzlich betrachtet hat unser Land, aber auch Kaufbeuren, in der Vergangenheit die öffentliche Verschuldung stark begrenzt. Im Gegenzug sind aber beträchtliche Infrastrukturschulden aufgelaufen.

Nun gilt es, national wie auch lokal, einen Mittelweg zu finden, in dem zwar die Euroschulden moderat ansteigen, die Infrastrukturschulden jedoch an den für unsere Zukunftsfähigkeit entscheidenden Stellen abgebaut werden.

Dabei ist aus meiner Sicht wichtig, gegenüber Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, ehrlich, transparent und gerecht zu sein. Kaufbeuren hat zum Beispiel in den vergangenen 3 Jahrzehnten der Bevölkerung und dem Gewerbe mehr Spielräume als andere Städte er-öffnet, indem weniger Gewerbe- und Grundsteuer als im Durchschnitt der anderen kreisfreien Städte in Bayern gezahlt werden musste. Das werden wir jetzt nicht mehr durchhalten können, wir müssen aus meiner Sicht auf das Durchschnittsniveau zumindest der anderen kreisfreien Städte in Bayern unter 100.000 Einwohnern kommen.

Bei der Gewerbesteuer würde dies einen einmaligen Anstieg um 8 % bedeuten, bei der Grundsteuer, je nach Gebäudeart und –baujahr um etwa 10 %.

Ob der Stadtrat diesen Schritt geht wird sich bei den Haushaltsberatungen Ende Januar zeigen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auch nach fast 20 Jahren als Oberbürgermeister für Kaufbeuren überzeugt, dass unsere Stadt ein großartiger Ort zum Leben ist, der gewaltige Potentia-le hat.

Lassen Sie uns auch im Jahr 2024 kraftvoll daran arbeiten, unsere Stadt zu entwickeln, Tag für Tag ein Stückchen besser zu machen und die Zukunft zu gewinnen.

Vielen Dank für Ihr großartiges Engagement in den Bereichen, die Sie heute hier repräsentieren, vielen herzlichen Dank für Bürgersinn und aktives Eintreten für die Demokratie, für Völkerverständigung und Miteinander.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes und gesundes Jahr 2024 und darf Sie, nachdem uns Jazz-Quadrat durch die Hymnen begleitet hat, zum köstlichen Buffet unserer Klinikküche

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Panorama Verwaltung

Rede von Oberst Thorsten Milewski beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt Kaufbeuren und Bundeswehr

Rede von Oberst Thorsten Milewski beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt Kaufbeuren und Bundeswehr am 18.01.2024

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,


als Standortältester und Kommandeur heiße ich Sie zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst Kaufbeuren herzlich im Offizierheim willkommen. Bitte erlauben Sie es mir stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens zu begrüßen.

Zur Eröffnung möchte ich unseren Ober(st)bürgermeister Stefan Bosse herzlich begrüßen. Im März vergangenen Jahres sind wir uns hier im Offizierheim zum ersten Mal begegnet. Es war am Tag der Kommandeursübergabe. Ich danke für das herzliche Willkommen, es bleibt unvergessen! Da ich der erste „Bietigheimer Kommandeur“ hier in Kaufbeuren bin, wurde mir die Tabellensituation der beiden Eishockeyvereine gleich vor Augen geführt.

Was soll ich sagen? Bei einem Neujahrsempfang blickt man auch immer auf das vergangene Jahr zurück. Wie offen das Tor bei der Begrüßung der Bietigheimer ist, wurde mir am 8. Dezember klar, als die Steelers aus Bietigheim hier in Kaufbeuren mit einem 2:7 herzlich empfangen wurden.

Bilder Veranstaltung



Aber lassen Sie mich mit der Begrüßung fortfahren: Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte der Stadt Kaufbeuren. Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich den Landtagsabgeordneten Peter Wachler. Ich begrüße zudem herzlich die Regierungspräsidentin von Schwaben, Barbara Schretter. Ebenfalls begrüßen darf ich den stellvertretenden Landrat für das Ostallgäu, Dr. Paul Wengert sowie die stellvertretende Landrätin des Oberallgäus, Christine Rietzler.

Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße daher die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten und stellvertretend Ulrich Trippo aus der Gemeinde Rieden (besonders Ihnen ist die OHG ja bestens bekannt). Des Weiteren freut es mich unseren ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren begrüßen zu dürfen: Dr. Andreas Knie. Herzlich Willkommen.

Für die Geistlichkeit begrüße ich von der katholischen Militärseelsorge Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren Stadtpfarrer Bernhard Waltner.

Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Angela Lechner, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann, von der Agentur für Arbeit Kaufbeuren, Oxana Preisendanz, für das Finanzamt Kaufbeuren, Wolfgang Kriegbaum, für die Industrie und Handelskammer Schwaben, Björn Athmer, für die Handwerkskammer Schwaben, Hans-Peter Rauch sowie für die Kriminalpolizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeirat Markus Ziegler.
Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.

Aus den Reihen der Bundeswehr freue ich mich über die Teilnahme von Oberst Uwe Angermeyer vom Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe in Faßberg, Oberstleutnant Andreas Bachmann vom Landeskommando Bayern, Oberstleutnant Rüdiger Bieler als Standortältester Lechfeld, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstabsarzt Dr. Roger Eichert vom SanVersZ Altenstadt und Monika Weimann vom Bundeswehrdienstleistungszentrum Kaufbeuren.
Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.

Meine Damen und Herren,
damit haben Sie bereits die erste Hürde des Abends genommen. Ich möchte hinzufügen, dass Sie alle – besondere Gäste bei uns sind. Da Zuhören aber bekannterweise sehr durstig macht, möchte ich jetzt die namentlichen Willkommensworte abschließen und Sie noch einmal gemeinschaftlich herzlich bei uns im Offizierheim willkommen heißen.

Danke, dass Sie so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 250 Gäste zählen wir heute und das freut mich sehr. Hatten wir eine solch kuschelige Anzahl zum letzten Mal vor der Corona-Pandemie erreicht. Beim ersten Neujahrsempfang nach einer zweijährigen Pause im vergangenen Jahr, haben wir uns da noch nicht so ganz rangetraut. Nachdem der Tag der Bundeswehr 2023 mit 19.000 Besucherinnen und Besuchern als Generalprobe jedoch gut geglückt ist, wagen wir nun wieder mehr.

Apropos Corona: Selbst unsere Soundanlage hatte wohl beim letzten Neujahrsempfang Corona und damit stimmliche Probleme. Auch hier haben wir die Auswirkungen der Pandemie hoffentlich gut hörbar überstanden und unsere Verkabelung optimiert.

Verehrte Gäste,
der Bietigheimer ist inzwischen ein großes Stück weit zum Kaufbeurer geworden. Wie erkenne ich das und wie kam es dazu? Allem voran schaue ich mir inzwischen regelmäßig die Eishockeyergebnisse der Kaufbeurer mit Freude und die der Bietigheimer mit Demut an. Es schlagen beide Herzen in meiner Brust.

Fast ein Jahr lang habe ich nun bereits nach dem Kaufbeurer Kalender gelebt: Eishockey, Tänzelfest und Lagerleben, Kaufbeuren leuchtet, Volkstrauertag und Weihnachtsmarkt. Und jetzt zu guter Letzt und als ein guter Anfang für 2024 fügt sich noch der heutige Neujahrsempfang hinzu.

Was für mich vom ersten Moment an hier am Standort immer wieder spürbar und sichtbar war, ist das gelebte Miteinander zwischen Stadt und Bundeswehr, was auch am heutigen Tage wieder deutlich wird.

Lassen Sie mich hierzu auf das Jahr 2023 zurückblicken: Gleich im ersten Spieldrittel meiner Zeit hier kam ein großes Highlight für mich als Kommandeur der Abteilung Süd: Der Tag der Bundeswehr, den wir hier in Kaufbeuren – was für ein Glück – erstmals haben durchführen dürfen. Dieser Tag war eine Herzensangelegenheit für den Standort und mich persönlich. Die Zahl von 19.000 Besuchenden spricht für sich und hat unsere kühnsten Erwartungen bei Weitem übertroffen. Danke, dass Sie dabei waren und danke für Ihr Interesse an unseren Streitkräften. Unsere Schautafeln im Eingangsbereich des Offizierheims laden dazu ein, diesen besonderen Tag nochmals Revue passieren zu lassen.

Im Juli folgte gleich das Tänzelfest mit dem Lagerleben. Am Stand der Bundeswehr „s’widerständige Duranand“ hatte ich die Möglichkeit, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und wurde durch das besondere Flair dieses einmaligen Festes in meinem Herzen noch ein Stück weit mehr zum Kaufbeurer.

Als technischer Offizier und Bergfreund fühle ich mich in der Abteilung Süd im schönen Allgäu bestens aufgehoben. Mein besonderer Dank gilt den Angehörigen der Abteilung Süd, die mich mit ihrer langjährigen Erfahrung und Fachexpertise als ihren Kommandeur von Beginn an unterstützt haben und mir stets kameradschaftlich zur Seite stehen. Es ist daher keine Floskel, wenn ich Ihnen sage, dass ich mich sehr darauf freue, gemeinsam mit Ihnen die Projekte und Herausforderungen anzugehen. Packen wir 2024 gemeinsam an!

Nennen möchte ich vor allem die Rückkehr des Lechfelder Anteils unserer Ausbildungsgruppe für unser Radartechnikpersonal nach Kaufbeuren sowie die laufenden Arbeiten für die Wiederaufnahme von weiterhin dringend erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen auf dem Fliegerhorst. Da das Jahr 2024 auch für 300 Jahre Immanuel Kant steht, möchte ich ihn hierzu zitieren. Dieser sagte treffend: „Wenn wir die Ziele wollen, wollen wir auch die Mittel“.

Unser Ziel ist es, die Handbremse für die schrittweise Modernisierung unserer Infrastruktur beginnend ab 2024 zu lösen. Dazu ist nach mehreren Vorbesprechungen in 2023 eine erste große Infrastrukturbesprechung mit allen Beteiligten im 1. Quartal geplant.

Zudem haben wir den Spatenstich für die Umstellung der Eurofighter-Ausbildung gesetzt, um die Luftfahrzeugtechniker- und Technikerinnen für die multinationale Zusammenarbeitsfähigkeit mit den anderen europäischen EUROFIGHTER-Nutzerstaaten fit zu machen.

Meine Damen und Herren,
kommen wir nun von den Themen im Fliegerhorst auf ein Herzensthema vom Fliegerhorst für die Region: Dem wohltätigen Verein des Fliegerhorsts Kaufbeuren „Helfen macht Schule e.V.“ Ein besonderes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle allen Verantwortlichen des Vereins aussprechen. Allen voran dem Herz des Vereins, Stabsfeldwebel Daniel Emmrich. Von Seniorenweihnacht der Stadt und Biberburg bis Wünschewagen: Helfen macht Schule unterstützt dort, wo Hilfe in Kaufbeuren und der Region benötigt wird und konnte dank der Bürgerinnen und Bürger allein in 2022 und 2023 rund 32.000 Euro an Spendengeldern für die Region zur Verfügung stellen. Auch hier möchte ich auf die Schautafeln im Eingangsbereich des Offizierheims und darüber hinaus auf die Spendenboxen für „Helfen macht Schule“ hinweisen. So, dass wir auch 2024 wieder zahlreiche soziale Einrichtungen und Projekte unterstützen können.

Verehrte Gäste,
im Lebensalter von 10 Jahren erfolgt in der Regel die Versetzung auf eine weiterführende Schule. Die in 2014 aufgestellte Abteilung Süd ist am 1. Januar diesen Jahres 10 Jahre jung geworden und ich bin mir sicher, wir sind mit den gezeigten Leistungen weder auflösungs- noch versetzungsgefährdet!

Erlauben Sie es mir nun kurz aus dem Kosmos Kaufbeuren „herauszuzoomen“. Nicht nur die allseits spürbaren Auswirkungen in Folge des durch Russland geführten Angriffskrieges gegen die Ukraine, auch die wachsende Krise im Nahen Osten führt uns täglich vor Augen, dass Frieden, Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit keine Selbstverständlichkeit sind. Unser Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte im vergangenen Jahr die Notwendigkeit der „Kriegstüchtigkeit“ und „Verteidigungsfähigkeit“ Deutschlands.

Er unterstrich dabei, dass die Menschen in Deutschland und in den anderen europäischen Staaten 30 Jahre lang mit dem Gefühl leben durften, dass es keine akute Bedrohung durch Kriege für oder in Europa gebe. Doch müsse man nun insbesondere vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine wieder lernen, dass es Bedrohungsszenarien gebe, auf die Deutschland sich einzustellen habe. Eine Demokratie müsse stets achtsam, aber wenn nötig auch wehrhaft sein, damit wir auch morgen noch in Frieden und Freiheit leben können.

Wir als Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe sind hier nicht zum Selbstzweck. Exemplarisch möchte ich den Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung des südosteuropäischen Luftraums mit Eurofightern nennen. Als die Luftwaffe hierfür bereits einen Tag nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 nach Rumänien verlegte, waren die Eurofighter-Technikerinnen und Techniker, die im Kaufbeurer Fliegerhorst ausgebildet wurden, mit die ersten im Einsatzland.

Ohne diese Frauen und Männer würden die Eurofighter nicht zu ihrem Auftrag der Bündnisverteidigung aufsteigen können. Ausbildung ist ein zentraler Baustein für die Verteidigungsfähigkeit und Kriegstüchtigkeit. Dafür stehen wir sehr verantwortungsbewusst und verlässlich.

Nun genug der schweren Worte, hin zu beschwingteren Tönen:

Dabei möchte ich mich abschließend bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang mit auf die Beine gestellt haben. Danke für Ihre Arbeit und Ihr Engagement!

Vielen Dank an das Planungsteam, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle weiteren, die diesen Empfang erst möglich gemacht haben. Ein besonderes Dankeschön geht an die jungen Musiker Tobias Schill am Altsaxophon, Simon Neureuter am Klavier, Björn Rieger am Kontrabass und Tom Tümmers am Schlagzeug.

Unter den Teilnehmern habe ich bereits den neuen Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe begrüßt. Herr Oberst, lieber Uwe, du hattest mit Sicherheit die weiteste Anreise von der Nordessküste zum Alpennordrand und bist trotz so manchen Unwägbarkeiten mit der Bahn angereist. Vielleicht auch deshalb mit der Bahn, um etwas länger bleiben zu können? Ich würde das verstehen! Wir freuen uns auf die Gespräche!

Ihnen allen, verehrte Gäste, wünsche ich ein friedliches, zufriedenes und erfülltes Jahr 2024. Es ehrt mich, hier im schönen Allgäu, in unserer traditionsreichen Garnisonsstadt Kaufbeuren und in der Abteilung Süd das kommende Jahr gemeinsam mit ihnen gestalten zu dürfen!

Erlauben sie mir einen „Nachbrenner“: Nach dem 8. Dezember 2023 möchte ich nun noch den 21. Januar nennen. In drei Tagen fährt eine Kaufbeurer Delegation mit Kufen, Schläger und Puck in meine alte Heimat.
Wir dürfen gespannt sein! Mal sehen, vielleicht freuen wir uns gemeinsam über das Ergebnis oder – vielleicht freuen Sie sich mit mir!

Und jetzt lassen Sie uns mit dem Musikstück TAKE FIVE den Neujahrsempfang in Schwung bringen!

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Bildung Kinder Veranstaltung

Kinderuni der Bürgerstiftung am 25.01. – „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“

Vortrag: Prof. Dr.-Ing. Honorary Doctor of ONPU Thorsten Schöler

Die Bürgerstiftung beginnt eine neue Kinderuni-Vorlesungsreihe, die ab jetzt wieder in der Kulturwerkstatt, aber diesmal in Neugablonz im Gablonzer Haus am 25.01.24 um 16.00 Uhr
stattfindet.

Die Kinder Uni ist gedacht für für Schülerinnen und Schüler (im Alter von 8 bis 12 Jahren). Gerne können auch Eltern, Großeltern und sonstige Erwachsene, die das Thema interessiert, die Veranstaltungen kostenlos besuchen

Das Thema diesmal :

25.01.2024 Prof. Dr.-Ing. Honorary Doctor of ONPU Thorsten Schöler

„Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“.

Jeder kennt die Frage: „Wo versteckt sich schon wieder mein Lieblingsdings?“ Im dümmsten Fall immer dort, wo man es zuletzt vermutet. Ist das nur Euer Problem oder geht es Computern genauso? Wir wollen gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie man in der Informatik mit diesem Problem umgeht. Zusammen mit Euch möchte ich das Problem spielerisch untersuchen und gemeinsam lösen, genauso wie es Informatiker tun. Euch erwartet eine spannende Reise zu den Grundlagen der Informatik und die Antwort auf die Frage, wie uns Bäume dabei helfen können, das Problem zu lösen.

Prof. Dr.-Ing. Honorary Doctor of ONPU Thorsten Schöler lehrt an der Fakultät für Informatik der Technischen Hochschule Augsburg Informatik. Seine Forschungsinteressen sind Verteilte Künstliche Intelligenz, Data Science und das Internet der Dinge. Er leitet die Forschungsgruppe Verteilte Systeme (Distributed Systems Group) an der Fakultät für Informatik und ist International FacultyCoordinator.

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Bildung Karriere Soziales

Die Freiwilligenagentur Knotenpunkt bietet Schülern ab der 8. Klasse die Chance, sich im Rahmen eines „FSJ“ sozial zu engagieren

Sozial engagieren, Verantwortung übernehmen und wichtige soziale Kompetenzen trainieren

Die Freiwilligenagentur Knotenpunkt im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. bietet Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klasse von Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien die Chance, sich im Rahmen eines „Freiwilligen Sozialen Schuljahrs“ sozial zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und wichtige soziale Kompetenzen zu trainieren.

Die Einsatz-Möglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen von der Kinderbetreuung im Kindergarten oder Hort über Hausaufgabenbetreuung, Mithilfe in Vereinen, im Naturschutz oder im Tierheim bis zur Unterstützung im Arbeitskreis Asyl oder im Stadtmuseum.

Über die Dauer eines Schuljahres umfasst die ehrenamtliche Tätigkeit außerhalb des Unterrichts insgesamt 30 Stunden. Der gemeinnützige Dienst kann wöchentlich oder blockweise z.B. am Wochenende oder in den Ferien geleistet werden.

Die Schüler:innen verpflichten sich zur regelmäßigen und eigenverantwortlichen Tätigkeit in ihrer ausgesuchten Einsatzstelle. Schulen und Eltern unterstützen und fördern die Teilnahme.

Mit einer „Rahmenvereinbarung für das Freiwillige Soziale Schuljahr“ wird die Ernsthaftigkeit des jeweiligen Einsatzes bekräftigt. Am Schuljahresende erhält jeder Teilnehmer ein aussagefähiges Zertifikat, das für die schulische oder berufliche Weiterentwicklung (z.B. Bewerbungen) genutzt werden kann.

„Gerne unterstützen wir interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einer geeigneten Einsatzstelle und begleiten sie im Verlauf ihrer gemeinnützigen Tätigkeit“, so Helga Holzhausen, Leiterin der Freiwilligenagentur Knotenpunkt.

Nähere Infos unter Telefon 08341/9080898 oder auf www.knotenpunkt-kaufbeuren.de/projekte

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Sport

Schwere Auswärtsaufgabe – Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Sonntag bei der HSG Isar-Loisach

Sonntagabendspiele sind für die Akteure der SG oft nicht zu absolvieren, da einige da beruflich verhindert sind.

Wieder eine schwere Auswärtsaufgabe für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Sie müssen am Sonntag bei der HSG Isar-Loisach antreten. Die weibl. C-Jugend erwartet zum einzigen Heimspiel am Samstag die JSG Kissing.

Was haben die deutsche Handballnationalmannschaft der Herren bei der EM und die Handballer der SG gemeinsam? Verlieren verboten! Bei der EM geht es ums Weiterkommen und bei den Kaufbeurern um den Abstieg.

Der nächste Gegner der Mannschaft von Trainer Christian Klöck ist auf Augenhöhe. Die HSG Isar-Loisach steht mit 10:12 Punkten (11 Spiele) auf Rang acht, währen die Wertachstädter mit 9:15 Zählern (12 Spiele) den zehnten Platz einnehmen. Nach unten hin wird es immer enger und nach oben geht die Schere zunehmend auseinander. Und die Ergebnisse der anderen Mannschaften spielen der SG nicht unbedingt in die Karten.

Die Loisacher sind immer unangenehm zu spielen. Mal sind sie daheim bärenstark, doch dann gibt es auch Ergebnisse, die man so nicht erwartet hätte. Die Kaufbeurer tun also gut daran, von Anfang an konzentriert zur Sache zu gehen und die klaren Chancen zu verwerten.

Sicher kommt es aber auch darauf an, wer dem Coach zur Verfügung steht. Sonntagabendspiele sind für die Akteure der SG oft nicht zu absolvieren, da einige da beruflich verhindert sind. Doch die Wertachstädter wollen unbedingt der HSG die beiden wichtigen Punkte klauen und mit einem Erfolgserlebnis wieder ins Allgäu reisen.

Anwurf ist um 19:00 Uhr in der Halle Wolfratshausen.

Samstagnachmittag fährt die zweite Herrenmannschaft nach Kempten, um sich dort mit der Reserve der SG Kempten/Kottern zu messen.

Das einzige Heimspiel dieses Wochenende hat am Samstag die weibl. C-Jugend. Sie erwarten um 15.00 Uhr die JDG Friedberg-Kissing. Gegen den Tabellendritten der Landesliga haben die Mädels noch eine kleine Rechnung offen. Verloren sie doch den ersten Vergleich deutlich mit 24.33.

Die weibl. A-Jugend tritt am Sonntag beim VfL Günzburg an. Auch dort werden die Trauben wohl sehr hoch hängen. Die Gastgeberinnen verloren bis dato nur eine Partie du die SG´lerinnen haben nach wie vor mit einem, aufgrund von Verletzungen und Abwesenheiten, dünnen Kader zu kämpfen.

Die männl. B-Jugend ist am Sonntag beim außer Konkurrenz antretenden TSV Gilching II zu Gast.

Am Sonntag fährt die männl. D-Jugend zu ihrem Turnier zum VfL Buchloe und trifft dort auf die Gastgeber und den TSV Landsberg.

Die E-Jugend schließlich tritt in der Wertachsporthalle in Biessenhofen zu einer Spielrunde an.

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Sport Veranstaltung

ESVK trifft am Freitagabend auf den Spitzenreiter

Joker erwarten Kassel Huskies und reisen mit einem Sonderzug im Rücken nach Bietigheim

Am Freitagabend steht für den ESV Kaufbeuren dann dritte Heimspiel binnen sechs Tagen auf dem Programm. Dabei kommt am 39. Spieltag der aktuelle Tabellenführer der DEL2, die Kassel Huskies nach Kaufbeuren. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.

Am Sonntag geht es für die Joker zum 40. Spieltag samt der Unterstützung von einem Sonderzug und somit ca. 700 Fans im Rücken nach Bietigheim. Erstes Bully ist dabei schon um 16:00 Uhr.

Tickets:
Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich.

Der Kader der Joker:
ESVK Trainer Daniel Jun kann aktuell bis auf die langzeitverletzten Jacob Lagacé und Leon Sivic auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Vom Kooperationspartner Redbull München stehen aller Voraussicht nach auch wieder Sten Fischer und Thomas Heigl im Aufgebot der Joker.

Die Gegner der Joker:
Kassel Huskies: Der Ligaprimus ist in Kaufbeuren zu Gast. Dabei stehen die Hessen mit 80 Punkten aus 38 Spielen unangefochten auf Platz eins in der DEL2 Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Bo Subr hat dabei in den letzten Wochen auch nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und somit das große Ziel Meisterschaft und Aufstieg in die DEL nochmals untermauert. Neu sind dabei im Sturm die beiden Deutsch-Kanadier Ryen Olsen (22/23 Lösen Frankfurt) und Rylan Schwartz (Löwen Frankfurt) sowie in der Defensive der U21 Spieler Rayan Betthar der von den Eisbären Berlin zu den Huskies wechselte. Dazu mussten die Hessen in den letzten Spielen verletzungsbedingt auch auf einige Akteure verzichten. So fehlten zuletzt Top-Scorer Yannik Valenti, Samuel Dotter, Markus Freis und Darren Mieszkowski.

Bietigheim Steelers: Die Steelers stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und haben dabei nach 38 Spielen 42 Punkte eingesammelt. Dabei haben die Ellentaler um ihren Chef-Trainer Daniel Naud auch immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Im letzten Heimspiel fehlten dabei noch Dominik Lascheit, Guillaume Naud und Brett Welychka. Neu im Kader der Steelers ist dagegen der Tscheche Marek Račuk, der 31 Jahre alte Stürmer wechselte von LHK Jestřábi Prostějov (Czechia2) nach Bietigheim.

Live dabei aber nicht im Stadion:
Die Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt auf Sprade.TV zu sehen. Kurze Liveeindrücke von den Spielen aus der energie schwaben arena gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.

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Bildung Ratgeber

Laut Forsa-Umfrage weiß ein Großteil der Bevölkerung in Bayern – Bewegung stärkt die Gesundheit

Wer sich ausreichend bewegt, lebt gesünder.

Das wissen nicht nur Medizinerinnen und Mediziner, sondern auch ein Großteil der Bevölkerung in Bayern, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK ergab. Die Mehrheit der Befragten (60 %) befürchtet demnach, im Laufe ihres Lebens aufgrund zu geringer körperlicher Aktivität zu erkranken. Und 45 Prozent führen sogar eigene gesundheitliche Beschwerden auf Bewegungsmangel und zu langes Sitzen zurück.

„Bewegung hat einen außerordentlich positiven Einfluss auf unseren Körper“, bestätigt Martina Zollitsch, Bewegungsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu und ergänzt: „Sie erhöht die Durchblutung, stärkt damit das Herz-Kreislauf-System und regt den Stoffwechsel an.“ Weitverbreiteten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder Diabetes kann so vorgebeugt werden. Zudem trägt sportliche Bewegung auch dazu bei, gesundheitsgefährdendes Übergewicht abzubauen.“ Vielversprechend findet Martina Zollitsch, dass laut Umfrage über drei Viertel aller Befragten in Bayern (80 %) Spaß an körperlicher Aktivität haben.

In Bewegung kommen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt gesunden Erwachsenen ein Minimum von 21 Minuten Bewegung pro Tag – oder 150 Minuten pro Woche – in moderater bis hoher Intensität. „Moderat bedeutet, dass man einen erhöhten Puls hat, leicht ins Schwitzen kommt, aber nicht außer Atem gerät“, so Martina Zollitsch. Also normales Radfahren oder schnelles Gehen nach dem Leitsatz „Laufen ohne Schnaufen“. Damit ist kein Spaziergang gemeint – der kann aber ein guter Start für diejenigen sein, die sich bisher sehr wenig bewegen, um sich dann nach und nach an weitere sportliche Betätigung heranzutasten.

Die empfohlenen 21 Minuten an Mindestbewegung pro Tag sehen für jede und jeden ein bisschen anders aus: Alter, körperliche Fitness und Vorerkrankungen spielen eine Rolle. „Letztlich geht es darum, den Alltag, ob im Beruf oder in der Freizeit, möglichst aktiv und bewegungsreich zu gestalten“ so Martina Zollitsch. Wenn man diese Mindestempfehlung aus medizinischen Gründen nicht erreichen kann, sollte man sich so viel bewegen, wie es die eigene gesundheitliche Situation erlaubt.

Gesundheitskurse nutzen
Idealerweise geht man über das Minimum von 21 Minuten Bewegung pro Tag hinaus und erhöht die wöchentliche körperliche Aktivität, um einen noch größeren Gesundheitseffekt zu erzielen. Die AOK unterstützt dabei, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren und nachhaltig etwas für die eigene Gesundheit zu tun. „Wir fördern eine Vielzahl von Gesundheitskursen, aus denen man das für sich passende Bewegungsangebot auswählen kann“, so Martina Zollitsch. Auch digitale Prävention ist im Programm. Ein Vorteil bei den Cyperfitness-Angeboten ist, sich jederzeit und überall per PC, Tablet oder Smartphone in Kurse einloggen zu können ohne an feste Kurszeiten gebunden zu sein.

Internet-Tipps für mehr Bewegung:
www.aok.de/bayern/gesundheitsangebote
www.aok.de/bayern/cyberpraevention

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Bildung Jugend Wirtschaft

Berufs-Info-Tag Kaufbeuren am Sonntag, 28.01. in den Räumen der Sparkasse Allgäu

Feierliche Eröffnung des 35. Berufs-Info-Tages um 9:30 Uhr

Termin: Sonntag, 28. Januar 2024,
Feierliche Eröffnung: um 9.30 Uhr,
Ort: in den Räumen der Sparkasse Allgäu, Ludwigstr. 26, 87600 Kaufbeuren

Ausbilder und Auszubildende vermitteln auch in diesem Jahr interessante Einblicke in über 170 Berufsbilder. Praktische Vorführungen und Modelle helfen, die verschiedenen Berufe anschaulich darzustellen. Mit dem hybriden Berufs-Info-Tag 2024 werden Vorteile der Präsenzmesse mit den digitalen Möglichkeiten vereint. So können sich die Schülerinnen und Schüler am Sonntag, den 28. Januar, mit den Unternehmer:innen und Ausbilder:innen aus der Region in gewohnter Messeatmosphäre in der Sparkassenpassage austauschen und im Nachgang Details auf der digitalen Messeplattform weiter informieren.

Ein weiteres Highlight stellt der ME-InfoTruck in der Kaiser-Max-Str. dar: Der ME-InfoTruck der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm informiert Schüler/innen über Ausbildungsberufe und moderne Arbeitsformen in der Metall- und Elektro-Industrie. Praktische Exponate und moderne Informationstechnik im ME-InfoTruck liefern Lehrkräften, Eltern sowie Schüler/innen anschauliche Beispiele aus der ME-Arbeitswelt sowie Informationen zur Berufsvorbereitung.

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Gesundheit Kinder

Kinderbücher für Kaufbeurer Pädiatrie

Durch eine Spende des Freundeskreises des Klinikums Kaufbeuren konnten 100 Kinderbücher für die Kinderklinik angeschafft werden.

Die Bücher mit dem Titel „Nilpferdson und Erdmannson“ wurden teils als Weihnachtsgeschenke an die kleinen Patientinnen und Patienten verteilt, die die Feiertage auf der Station verbringen mussten. Die restlichen Exemplare liegen im Spielzimmer der Station aus. „Es freut mich, dass mein Buch den Kindern hier eine kleine Freude bereiten kann in ihrer schwierigen Situation“, betont Autor Niklas Neuffer, der nicht nur das Buch geschrieben hat, sondern auch als Arzt im Klinikum Kaufbeuren tätig ist. „Ein großer Dank an den Freundeskreis um den Vorsitzenden Gerhard Bucher, der das möglich gemacht hat“, so Neuffer weiter, „sowie an Frau Zander, die die Bücher verpackt und größtenteils verteilt hat.“

Professor Rainer Burghard berührt besonders die ukrainische Ausgabe des Buches, die auch vereinzelt verfügbar ist. „Wir können uns kaum in die Lage eines dieser ukrainischen Kinder hineinversetzen, die wir behandeln“, so der Chefarzt der Kinderklinik Kaufbeuren. „Umso schöner ist es mit anzusehen, wie die Augen dieser Patientinnen und Patienten strahlen können, wenn sie ein Buch in ihrer Sprache lesen können.“ Gemeinsam mit Klinikleiter Josef Streitel bedankte auch er sich bei dem Freundeskreis für die großzügige Spende von 1500 Euro.

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Bildung Jugend Kinder

Schule und Stadtmuseum – „He, Fräulein!“ für Schulklassen

Kinder haben ein besonderes Gespür für Gerechtigkeit

Die laufende Sonderausstellung im Stadtmuseum bietet ein abwechslungsreiches und informatives Angebot für Schulklassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Schülerinnen und Schüler entdecken in der Ausstellung spielerisch die Geschichte der Frauen und setzen sich mit dem Thema Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen auseinander. Ein Workshop rundet den Museumsbesuch kreativ ab. Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule für Themen zu begeistern, die sie kompetent und stark machen, ist Anspruch des museumspädagogischen Teams im Stadtmuseum.

Kinder haben ein besonderes Gespür für Gerechtigkeit
Betrachtet man die Geschichte der Frauen und deren Lebens- und Arbeitsbedingungen in den letzten 150 Jahren ist das zentrale Thema die Gleichberechtigung. Es geht darum, als Frau die gleichen Chancen und Rechte zu haben, wie als Mann. Für uns alltägliche Dinge, wie z.B., dass Frauen politisches Mitspracherecht haben, frei ihre Berufswahl treffen können, ein eigenes Konto besitzen dürfen und vieles mehr, mussten hart erkämpft werden. Dass dies nicht immer so war, interessiert schon die Jüngsten. „Stellt euch vor, zur Klassensprecherwahl dürfen sich nur Buben aufstellen und nur Buben dürfen auch wählen“, sagt die Ausstellungsbegleiterin während der Führung. „Ungerecht!“ protestieren gleich lautstark die Kinder. Die Resonanz der Schülerinnen und Schüler, die bislang die Ausstellung besucht haben, ist durchweg positiv. Das liegt daran, dass die Themen der Ausstellung den Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe nahegebracht werden und nachhaltig beeindrucken. Im anschließendem Kreativworkshop ist außerdem Zeit, das Gesehene bildnerisch umzusetzen.

Vielfältiges Angebot
Die Grundschul-Führung zu „He, Fräulein!“ richtet sich an 3. und 4. Klassen und ist sehr spielerisch angelegt. Die Führung für weiterführende Schulen ab der 7. Jahrgangsstufe zeigt auch die Rückschritte der Frauenbewegung, wie z.B. das Frauenbild des Nationalsozialismus, das in erster Linie die Frau zur Sicherung des Nachwuchses (an Soldaten) benötigte. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer richten ihre Anfrage entweder per E-Mail an stadtmuseum@kaufbeuren.de oder wenden sich telefonisch während der Öffnungszeiten (Di–So, 10–17 Uhr) an die Mitarbeiterinnen des Stadtmuseums.

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Wirtschaft

VR Bank Augsburg-Ostallgäu erhält beim FOCUS-MONEY CityContest sechsfache Auszeichnung für herausragende Bankberatung

Der Test: anonym, einheitlich, umfassend

VR Bank Augsburg-Ostallgäu erhält beim FOCUS-MONEY CityContest sechsfache Auszeichnung für herausragende Bankberatung

Im jährlich durchgeführten FOCUS-MONEY CityContest werden deutschlandweit die Beratungs- und Serviceleistungen von Banken und Sparkassen im Privatkunden-, Geschäftskunden- und im Baufinanzierungssegment getestet und bewertet.

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu konnte sich in allen drei Segmenten gegen die regionalen Mitbewerber durchsetzen. Sowohl in Augsburg als auch in Kaufbeuren erzielte die Genossenschaftsbank Bestnoten und landete jeweils auf dem ersten Platz. Und dies nicht zum ersten Mal. Die VR Bank wurde bereits vielfach für ihre exzellenten Beratungs- und Serviceleistungen ausgezeichnet.

In Zeiten von zunehmender Digitalisierung und immer vergleichbareren Angeboten aber auch in Zeiten von Ungewissheit und Zinsveränderungen, stellt eine exzellente Beratungsqualität ein entscheidendes Bewertungskriterium für die Verbraucherinnen und Verbraucher dar. Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) testet und bewertet für den FOCUS-MONEY CityContest anonym und nach standardisierten Kriterien deutschlandweit, die Beratungs- und Serviceleistungen von Banken und Sparkassen im Privatkunden- und Geschäftskundensegment sowie im Bereich Baufinanzierung. Beim FOCUS- MONEY CityContest 2023 in Augsburg und Kaufbeuren geht die VR Bank Augsburg-Ostallgäu in allen drei Testsegmenten als Testsieger hervor. Mit diesen Auszeichnungen unterstreicht die Genossenschaftsbank einmal mehr ihre Kompetenz in der Bankberatung und in ihren Serviceleistungen. Denn bereits seit vielen Jahren setzt die Bank Maßstäbe für eine exzellente Bankberatung. Aus Sicht des Vorstandssprechers der VR Bank, Dr. Hermann Starnecker, haben die herausragenden Testergebnisse der letzten Jahre System. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen, denn sie sind das Ergebnis langjähriger und konsequenter Arbeit unserer Mitarbeitenden in der Beratung, im Service und in den internen Abteilungen. Bei uns hat Qualität eben Tradition“, so Starnecker.

Der Test: anonym, einheitlich, umfassend

Der FOCUS-MONEY CityContest ist standardisiert und mit insgesamt 136 Kriterien im Privatkundenbereich, 161 Kriterien im Geschäftskundenbereich und 143 im Bereich Baufinanzierung sehr umfassend: Ein ausgefeilter Ablauf stellt sicher, dass die aufwendigen Tests die Beratungspraxis realistisch abbilden und die Ergebnisse miteinander vergleichbar sind. Sogenannte „Mystery Shopper“ vereinbaren dabei einen Beratungstermin. Sie sind in Wahrheit bestens ausgebildete Finanzprofis. Aber um einschätzen zu können, wie kundenorientiert die Berater vorgehen, präsentieren sie sich mit einem einheitlichen Profil, welches sich je nach Segment unterscheidet.

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Panorama Verwaltung

Schließung der Zulassungsstelle Kaufbeuren

Am Dienstag, 30.01.2024, sowie am Mittwoch, 31.01.2024,

Am Dienstag, 30.01.2024, sowie am Mittwoch, 31.01.2024, bleibt die Zulassungsstelle im Kaufbeurer Rathaus aufgrund dringend erforderlicher Systemumstellungen ganztägig geschlossen. An diesen Tagen können Ihre Anliegen leider auch nicht telefonisch bearbeitet werden.

Am Donnerstag, 01.02.2024, steht Ihnen die Zulassungsstelle wieder wie gewohnt zur Verfügung. Das Bürgerbüro ist von dieser Schließung nicht betroffen.

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Autohaus Seitz – wir sind Cupra in Kaufbeuren

Das Haus in Kaufbeuren, ein bedeutender Teil der Autohausgruppe Seitz, spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Präsentation moderner Mobilitätskonzepte.

Seit der Übernahme im Jahr 2020 hat es sich zu einem beachtlichen Standort entwickelt, der den Zeitgeist und die Ansprüche an moderne Mobilität verkörpert. Insbesondere die Marke Cupra, die seit 2018 als eigenständiges Label für sportliche Fahrzeuge von Seat fungiert, findet hier eine besondere Beachtung.

Die Klientel von Cupra schätzt innovative, zeitgemäße Fahrzeugkonzepte, die sich im Angebot von Autohaus Seitz in Kaufbeuren widerspiegeln. Als Vertragspartner von Seat und Cupra, beide Teil des VW-Konzerns, ist das Autohaus in Kaufbeuren verpflichtet, regelmäßige Modernisierungen durchzuführen. Diese umfassen nicht nur die technische Ausstattung und die Inneneinrichtung, sondern auch die Präsentation der Fahrzeuge.

In Kaufbeuren hat die Autohausgruppe Seitz mit der kompletten Neugestaltung der Verkaufs- und Beratungsräume einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft getan. Der Verkaufsraum präsentiert sich im modernen CUPRA Corporate Design, was die Stärke und Zukunftsorientierung der Autohausgruppe unterstreicht. Mit diesem Standort, neben den weiteren in Kempten, Lindenberg, Memmingen und Weingarten, festigt Autohaus Seitz seine Position als führender Anbieter im süddeutschen Raum und ist für zukünftige Herausforderungen in der Automobilbranche bestens gerüstet.

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Panorama Verwaltung

Teilweise Vollsperrung der Bismarckstraße ab dem 22.01.2024 für mehrere Monate

Aufgrund des Baustarts für die Sanierung und Erweiterung der Kulturwerkstatt, wird die Bismarckstraße ab Montag, 22.01.2024, für mehrere Monate teilweise komplett gesperrt.

Die Einfahrt von der Ganghoferstraße ist nicht möglich. Die Einbahnstraßen-Regelung in der Bismarckstraße wird aufgehoben und es gilt ein absolutes Halteverbot. Eine Durchfahrt für Anlieger, die von der Heinzelmannstraße kommen, ist bis zur Baustelle möglich.

Eine Umleitung zum Erreichen der umliegenden Straßen und Gebäude wird für Verkehrsteilnehmer ausgeschildert. Die Sperrung ist notwendig, da der Platz vor der Kulturwerkstatt in der Bismarckstraße für die Baustelleneinrichtung wie zum Beispiel den Baukran, Container, Materiallager etc. benötigt wird.

Während dieses Bauabschnitts wird der hintere Teil des Gebäudes abgerissen. Der Beginn des Wiederaufbaus ist für den März geplant. Währenddessen bleibt die Sperrung bestehen. Das Ende der Bauarbeiten ist für das Jahresende 2024 geplant. Die Anwohner sind durch die Abteilung Hochbau bereits über diese Maßnahmen postalisch informiert worden.

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Politik Wirtschaft

Reinhold Braun ist neuer IHK-Präsident

Die Vollversammlung der IHK Schwaben hat den Unternehmer aus Zusmarshausen auf ihrer Sitzung zum Präsidenten gewählt.

Reinhold Braun ist neuer Präsident der IHK Schwaben. Die IHK-Vollversammlung hat den Unternehmer aus Zusmarshausen am heutigen Dienstag (16. Januar) gewählt. Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH, folgt damit auf Gerhard Pfeifer, der nach dem Tod von Dr. Andreas Kopton die Brücke in die neue IHK-Ehrenamtsgeneration geschlagen hat. „Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen unsere Mitgliedsunternehmen stehen, brauchen wir eine große wirtschaftspolitische Vision. Bayerisch-Schwaben hat ein wirtschaftliches Ökosystem, das wir hegen und pflegen müssen. Die IHK Schwaben wird dafür einen innovativen und kooperativen Beitrag leisten. Denn: Wirtschaft beginnt mit wir“, so der neue IHK-Präsident in einem ersten Statement.

Alle fünf Jahre wählen die Mitgliedsunternehmen der IHK Schwaben in den Wahlgruppen Produktion, Handel und Tourismus sowie Dienstleistungen die 320 Mitglieder der elf IHK-Regionalversammlungen. Aus deren Kreis bildet sich die 80-köpfige IHK-Vollversammlung, die dann das Präsidium wählt, an dessen Spitze der Präsident der IHK Schwaben steht. Dieser leitet gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen die IHK Schwaben.

IHK-Präsident Reinhold Braun
Reinhold Braun wurde 1965 in Zusmarshausen geboren. Er absolvierte eine Schlosserausbildung im Betrieb seines Vaters und studierte anschließend Maschinenbau in Augsburg. Nach seinem Berufsstart beim US-amerikanischen NCR-Konzern stieg er 1993 als Geschäftsführender Gesellschafter bei der Sortimo International GmbH ein. In die Regionalversammlung Augsburg-Land der IHK Schwaben wurde er 2008 erstmalig gewählt. Seit 2014 ist er Mitglied der IHK-Vollversammlung. Braun war zehn Jahre lang Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Land und die vergangenen fünf Jahre einer von drei Stellvertretern von IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton und seit dessen Tod von Gerhard Pfeifer.


Stellvertretende IHK-Präsidenten: Dorothee Buhmann, Peter Leo Dobler und Gerd Stiefel. Der Präsident der IHK Schwaben wird auch weiterhin durch ein Trio vertreten.

  • Dorothee Buhmann leitet als Geschäftsführende Gesellschafterin die Buhmann Systeme GmbH in Weiler im Allgäu. Seit 2018 ist sie Mitglied und stellvertretende Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Lindau und der IHK-Vollversammlung.
  • Peter Leo Dobler ist Geschäftsführer der Dobler GmbH & Co. KG Bauunternehmung in Kaufbeuren. 2014 wurde er in die IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren/Ostallgäu gewählt, ebenso in die Vollversammlung der IHK Schwaben. Seit 2018 hat er den Vorsitz der IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren/Ostallgäu inne.
  • Gerd Stiefel ist Geschäftsführender Gesellschafter der Fritz Stiefel Industrie-Vertretungen GmbH in Neu-Ulm. 2009 wurde er in die IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm und in die Vollversammlung der IHK Schwaben gewählt. Seit 2014 ist er darüber hinaus Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm.

Alle drei Stellvertreter sind neu im Amt. Die bisherigen Stellvertreter Josef Brandner und Stefan Offermann hatten sich nicht mehr zu Wahl gestellt.

Präsidium: Elf Unternehmerinnen und Unternehmer aus den IHK-Regionalversammlungen

Neben dem Präsidenten und den drei Stellvertretern gehören die Vorsitzenden der elf IHK-Regionalversammlungen in den kommenden fünf Jahren dem IHK-Präsidium an.

Diese sind:

  • Wirtschaftsraum Augsburg: Ellen Dinges-Dierig (Dierig Holding AG, Regionalversammlung Augsburg-Stadt), Ramona Meinzer (Aumüller Aumatic GmbH, Regionalversammlung Augsburg-Land), Katrin Krauß-Herkert (Forum Media Group GmbH, Regionalversammlung Aichach-Friedberg)
  • Nord- und Westschwaben: Andreas Dirr (Fendt-Caravan GmbH, Regionalversammlung Donau-Ries), Alexander Merenda (Gartner Extrusion GmbH, Regionalversammlung Dillingen), Hermann Hutter (Hutter Büro GmbH & Co. KG, Regionalversammlung Günzburg), Gerd Stiefel (Fritz Stiefel Industrie-Vertretungen GmbH, Regionalversammlung Neu-Ulm)
  • Allgäu: Peter Leo Dobler (Dobler GmbH & Co. KG Bauunternehmung, Regionalversammlung Kaufbeuren/Ostallgäu), Andrea Thoma-Böck (Thoma Metallveredelung GmbH, Regionalversammlung Memmingen/Unterallgäu), Julia Zwicker (Panoramahotel Oberjoch GmbH, Regionalversammlung Kempten/Oberallgäu) und Rolf Thomann (Thomann GmbH, Regionalversammlung Lindau-Bodensee).

Reinhold Braun: „Die IHK Schwaben ist seit über 180 Jahren ein Public Private Partnership – also eine gelungene Kooperation von Wirtschaft und Staat. Wir sind als Teil einer deutschlandweiten starken IHK-Organisation das Scharnier, das die Wirtschaft und die Politik verbindet. Im vertrauensvollen Miteinander von Ehren- und Hauptamt stehen wir auch weiterhin für die drei Kernthemen der IHK: Bilden, Bündeln und Beraten. Die IHK Schwaben bleibt ein verlässlicher Partner in der Region und gleichzeitig Treiber für neue Impulse und Innovationen.“

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Kinder Kultur Veranstaltung

Von einer Wildbiene gestochen versteht sie nun ihre Sprache. Bienen 5+ von Thomas Garmatsch

Samstag, 27.01.2024 15 Uhr im Gablonzer Haus, Bürgerstraße 1.

Balbina von Sonnentau kennt sie alle … die Geschichten über die nützlichsten Insekten der Welt. Deshalb ist sie auch in ihrer Freizeit Hobbyimkerin geworden.

Doch eines Tages, genauer gesagt, letzten Sommer, ist sie von einer kleinen roten Wildbiene gestochen worden. Seitdem hat sich in ihrem Leben viel verändert! Seitdem kann sie die Sprache der Bienen verstehen!

In ihrem neu erworbenen Schrebergarten möchte sie ihren Bienen ein neues Zuhause geben. Doch sie hat nicht mit Frau Wiesel gerechnet, der 1.Vorsitzenden des Gartenvereins CONCORDIA-WIESEN-FRIEDEN. Sie versucht Balbina samt ihren Bienen zu vergraulen.

Ob ihr das gelingt …?
Witzig und temporeich vermittelt das Stück wichtige Informationen zu diesen besonderen Insekten und ist gleichzeitig ein großer Familienspaß.

Regie: Thomas Garmatsch, Tamara Otparlik, Martina Quante
Spiel: Nadja Ostertag
Termine: Samstag, 27.01.2024 15 Uhr im Gablonzer Haus, Bürgerstraße 1.

Vorverkaufstellen (außer Schul- und Kindergartenvorstellungen)

  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34, 08341/9349252
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12-14, 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119, 87600 Kaufbeuren 08341 98244, Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 und von 14:00 bis 18:00 Uhr, Samstag von 08:00 bis 12:00 Uhr
  • Abendkasse Kulturwerkstatt, Ganghoferstr.6, 87600 Kaufbeuren, 08341/437-287,
  • online über unsere Internetseite www.kulturwerkstatt.eu/Reservix
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Sport

Joker verlieren irres Spiel im Penaltyschießen

ESVK gleicht in der letzten Sekunde aus und muss sich am Ende aber mit einem Punkt zufrieden geben. Highlights, die Stimmen zum Spiel von Alex Thiel, Joey Lewis und Jonas Langmann sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern

Derbyzeit in Kaufbeuren! Zum 38. Spieltag der laufenden DEL-2 Saison empfingen die Joker den EV Landshut in der heimischen energie schwaben arena. Trainer Daniel Jun ging mit nahezu der gleichen Aufstellung wie beim vergangenen Heimsieg gegen die Starbulls Rosenheim in die Partie. Fabian Koziol pausierte, dafür war Max Hops wieder dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger.

Das Spiel am Dienstagabend brachte gleich zwei Jubiläen mit sich. Joker-Kapitän Tyler Spurgeon absolvierte sein 200. Spiel für den ESVK, Jere Laaksonen sogar sein 300. Spiel. Letzterer wurde vor Anpfiff mit einem Spruchband und Sprechchören gebührend gefeiert. Der ESV Kaufbeuren verlor ein dramatisches Spiel vor 2.670 Zuschauern mit 4:5 nach Penaltyschießen.

Die Joker hatten einen schweren Start in die Partie. Der EV Landshut war das gesamte Drittel über die aktivere Mannschaft, drückte die Gastgeber in die eigene Zone und hat den Ton angegeben. Die Mannschaft in Rot-Gelb kam nur selten zur Entlastung, hatte aber auch ihre Chancen. So wie in der achten Minute als Yannik Burghart die Scheibe im eigenen Defensivdrittel eroberte und Jamal Watson alleine auf die Reise schickte. Watson tat sein Bestes Jonas Langmann auszuspielen, dieser parierte aber, sodass das Gestocher im Torraum losging was letztendlich abgepfiffen wurde. Kurz darauf musste der erste Joker auf die Strafbank, es war Sebastian Gorcik wegen Beinstellens. Was sich weitestgehend angebahnt hatte sollte bei direkt folgendem Bully passieren. Jesse Koskenkorva gewann das Anspiel, Nick Pageau zog ab, Daniel Fießinger parierte zunächst, war dann aber gegen Pageaus Nachschuss machtlos. Somit stand es 0:1 für die Gäste. Der EV Landshut setzte weiter nach, war immer einen Schritt schneller und zwang Kaufbeuren zu Problemen den Puck zu halten. In Minute zwölf musste dann Sami Blomqvist wegen hohen Stocks auf die Strafbank. Das Penalty Kill überstanden die Joker grandios. Sie konnten mehrmals die Scheibe klären und beispielsweise Jamal Watson nahm mit einem Rückpass aus der Offensivzone clever Zeit von der Uhr. Mit Ablaufen der Strafzeit zog Sami Blomqvist mit viel Tempo vor das Tor und ließ den Puck geschickt für Joey Lewis liegen. Dieser kam mit seinem Schuss aber nicht an Jonas Langmann vorbei, genauso wenig wie der folgende von Jere Laaksonen abgefälschte Schuss Alex Thiels. Kurz darauf sollten die Joker wieder nur hinterherlaufen können. Julian Kornelli wartete links an der blauen Linie der Kaufbeurer und erhielt einen sehenswerten lang gespielten Pass Höhe der eigenen blauen Linie von Simon Seidl. Kornelli fuhr alleine auf das Tor zu und tunnelte Daniel Fießinger zum 0:2. Eine Minute vor Schluss verhakten sich Simon Schütz und Brett Cameron an der Spielerbank. Sie rissen so lange aneinander bis beide je zwei Strafminuten wegen übertriebener Härte erhielten. Die nächste sehenswerte Aktion der Joker zeigten Sebastian Gorcik, mit einem hohen aus der Drehung gespielten Pass am linken Bullykreis in Richtung Slot, und Tyler Spurgeon der diesen hohen Puck aus der Luft auf das Landshuter Gehäuse brachte. Er verfehlte jedoch knapp. Eine weitere Strafzeit sollte folgen, als Benjamin Zientek seinem Gegenspieler ein Bein stellte. Mit knapp eineinhalb Minuten Reststrafe in Überzahl ging es in die erste Pause.

In den ersten Sekunden des zweiten Spielabschnitts musste sogleich Luca Zitterbart auf die Strafbank, da er Max Oswald, der mit Tempo an ihm vorbeiziehen wollte, mit einem Crosscheck in die Bande aufhielt. In der anschließenden Überzahlsituation wartete John Lammers hinten rechts an der blauen Linie auf seine Schusschance. Als er den Puck bekam schloss er ab, Tyler Spurgeon im Slot fälschte ab und Thomas Heigl versenkte den Abpraller Jonas Langmanns von rechts im halb leeren Tor zum 1:2 Anschlusstreffer. Die Joker kamen zwar immer besser in die Partie, Landshut zog sein Spiel aber weiterhin wie im ersten Drittel durch. Es wurde wieder weitestgehend auf das rot-gelbe Tor geschossen, so richtig klare Tormöglichkeiten ergaben sich aber selten und wenn, wurden sie vom starken Daniel Fießinger pariert. Die Kaufbeurer gaben sich aber nicht auf so passte Johannes Krauß in der 31. Minute in den Lauf von Thomas Heigl der von links anlief, aber von einem ebenso starken Jonas Langmann am Tor gehindert wurde. Auf der anderen Seite war es dann Simon Seidl der mittig vor dem Tor frei zum Abschluss kommen sollte. Er scheiterte jedoch an der Stockhand seines Gegenübers. Die Aufholjagd ging weiter, wieder durch einen Konter. Micke Saari hielt die Scheibe an der eigenen blauen Linie an der Bande fest, Jamal Watson nahm ihm diese ab und zündete den von ihm bekannten Turbo. Er sprintete an der rechten Bande an Freund und Feind vorbei und überwandt dann auch noch den Landshuter Schlussmann von rechts auf der rechten Seite zum 2:2 Ausgleichstreffer. In der letzten Minute des zweiten Drittels hieß es dann nochmal durchatmen für die Joker. Max Oswald versuchte ohne Absicherung hinter sich aus der eigene Zone zu fahren, wurde aber von Edwin Schitz so entscheidend gestört, dass der Landshuter sich seinerseits alleine auf den Weg in Richtung Kaufbeurer Gehäuse machen konnte. Daniel Fießinger erwischte in der Situation aber das bessere Ende, als er den Schuss von Edwin Schitz blitzschnell mit der Stockhand parierte. Es ging mit 2:2 in die zweite Pause.

Bezeichnend für die erste Hälfte des letzten Drittels war der Fakt, dass die ersten zehn Minuten fast ohne Unterbrechung gespielt wurden. Es ging hin und her, so richtig gefährlich wurde nicht. Eine Wahnsinnszene ereignete sich dafür in der 53. Minute als Micke Saari von links auf das Landshuter Tor zufuhr. Jonas Langmann parierte Saaris Schuss und zeichnete sich im Anschluss gleich nochmal aus, als er den Nachschuss von Max Hops auf das fast leere Tor noch mit der Fanghand aufhielt. Keine Minute später bebte die energie schwaben arena dann erneut. Über Philipp Bidoul und Tyler Spurgeon kam der Puck zu Alex Thiel auf der linken Seite der blauen Linie. Der fackelte nicht lange und schickte die Scheibe humorlos per Schlagschuss an den linken Pfosten von wo aus sie zum 3:2 über die Linie flog. Kurz darauf versuchte es dann Thomas Heigl noch einmal flach, Jonas Langmann war aber wieder schnell genug unten und begrub das Spielgerät unter sich. So langsam hatte es dann Anschein, dass die Joker den Spielverlauf bestimmen sollten. Eine nächste Chance hatte John Lammers von der rechten Seite. Er versuchte den Rückhandschuss in das rechte Kreuzeck, scheiterte aber an der Schulter des Landshuter Goalies. Zwei Minuten vor Schluss nahmen die Gäste eine Auszeit und zogen den Torwart. Diese Schlussminuten sollten es in sich haben. Zuerst spielte Luca Zitterbart vom rechten Bully zu Brett Cameron auf der linken Seite ab, der sich nicht lumpen ließ und einen Onetimer in das kurze Eck knallte. Spielstand also 3:3. Auf der anderen Seite parierte der Landshuter Schlussmann einen Schuss von Dieter Orendorz, hatte damit aber ein wenig Probleme. Eine Minute vor Schluss sah Thomas Brandl von der linken Rundung aus wieder Brett Cameron in der Mitte. Dieser bekam das Zuspiel und versenkte erneut den Puck, diese Mal halbhoch links zur 4:3 Führung. Nun wendete sich das Blatt für den ESV Kaufbeuren zunächst. Daniel Jun nahm seinerseits die Auszeit, Daniel Fießinger verließ das Tor. Ein scheinbar letzter Schuss von John Lammers wurde pariert. Es waren noch zwei Sekunden auf der Uhr. Jubilar Jere Laaksonen trat zum Bully an, gewann dies, der Puck landete bei John Lammers, dieser spielte nach rechts zu Sami Blomqvist der natürlich sofort abzog. Die Scheibe flog in das Getümmel vor dem Kasten und prallte von Joey Lewis ab. TOR! Die Fans freuten sich unbändig, auch wenn die Situation per Videobeweis überprüft wurde. Das Tor wurde gegeben. Es gab eine Verlängerung.

In der Overtime hatten die Joker durchgehend den Puck. Sie spielten vorsichtig um keinen Konter gegen sich zu kriegen. Die ersten Versuche von Thomas Heigl und John Lammers wurden pariert. Anschließend versuchte Yannik Burghart in die Mitte zu ziehen und wurde durch ein Foul gestoppt. Jesse Koskenkorva musste dann bis 30 Sekunden vor Ende der Verlängerung von der Strafbank aus zuschauen. Weitere Versuche von Max Hops und Sami Blomqvist fanden ihren Weg auch nicht über die Linie. Es folgte ein Penaltyschießen. Bis auf Nick Pageau traf keiner der Schützen, somit endete das Spiel mit einem Endstand von 4:5 für die Gäste aus Landshut.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Kultur Veranstaltung

„Meschugge“ – Kabarett mit Frank Fischer – im Januar im Podium Kaufbeuren

„MESCHUGGE“ – ausgezeichnet mit 20 Kabarettpreisen

Freitag, den 26. Januar 2024
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

me|schug|ge (hebr.-jidd.) ugs. für verrückt. Das steht zumindest im Duden. Falls Sie sich jetzt fragen, wer oder was denn verrückt ist – kleiner Tipp: Schalten Sie mal die Nachrichten ein. Oder fahren Sie mit dem Zug, laufen Sie durch die Fußgängerzone, den Supermarkt oder setzen Sie sich ins Café. Denn egal ob Trump, Putin oder die Frau vor Ihnen an der Kasse – ständig hat man den Eindruck, von Menschen umgeben zu sein, bei denen im Kopf nicht alles ganz rund läuft.

Frank Fischer hat sie alle beobachtet. Bei seinen Reisen quer durch die Republik kommt er ins Gespräch mit schwer verständlichen Sachsen, hessischen Nazis und einer schwäbischen Frauen-Reisegruppe. Er berichtet über ungewöhnliche Menschen, verrückte Situationen und gibt nebenbei wertvolle Tipps, wie man beispielsweise eine Bahnfahrt für sich und andere zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen kann.

Stellt sich abschließend nur noch die Frage: Wenn so viele Menschen um uns verrückt sind, sind wir dann die einzig Normalen? Oder sind wir am Ende vielleicht selbst meschugge?

„Die Mischung mit der Fischer aufwartet hat etwas ganz Eigenes, ist dynamisch und unverbraucht.“ (Göttinger Tageblatt)

„Frank Fischer zeigte sich als Komiker der Extraklasse mit gutem Draht zum Publikum.“ (Fränkische Nachrichten)

Weitere Informationen unter www.fischerfrank.de

Kartenvorverkauf: online bei der Allgäuer Zeitung: www.azshop.de/veranstaltungen/ oder unter www.eventim.de .
Als Reservierung im Podium per Mail: podium.kaufbeuren@t-online.de und unter der Telefonnummer: 08341/13002

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Fasching Veranstaltung

Vom Affen zum Saskaler – am kommenden Samstag – endlich wieder ein Saskaler Faschingsball

Das Ball-Motto ist „Steinzeit“

Am Samstag, 20. Januar 2024, veranstaltet die Saskaler Armee nach längerer Abstinenz endlich wieder einen ihrer glorreichen Saskaler Bälle. Dieser wird in Kooperation mit der Wertachgarde ausgerichtet.

Als Ball-Motto bot sich „Steinzeit“ an, da ein bei Bauarbeiten in Neugablonz gefundenes Skelett von Saskaler Spezialisten als Ursaskaler identifiziert werden konnte. Für Stimmung wird die Band „Nine-T-Six“ sorgen und für das leibliche Wohl konnte die Kantine „frisch & fair“ von Kevin Kärst und seinem Team gewonnen werden. Auf der Karte ist für jeden Geschmack etwas dabei – natürlich auch Schnitzel.

Für Getränke in der Bar ist je ein „Atzteke“ zu entrichten, die seit Jahren erfolgreich eingeführte Saskaler Ballwährung (11 zum Preis von 10). Mehr sei hier nicht verraten. Wie sich die Affen durch die richtige Ernährung zu Saskalern entwickelt haben und die weiteren Abenteuer bei der Rekonstruktion des Ursaskalers aus dem gefundenen Skelett und Gen-Material erleben Sie zu einem moderaten Kartenpreis am besten selbst!

Information:
Faschingsball „Steinzeit“, Turnhalle Neugablonz am Sa, 20.01.2024. Ballbeginn pünktlichst 19.30 Uhr, Saaleinlass ab 18.30 Uhr. Eintritt 16,50 € pro Person, Reservierung unter 08341/7156823 bei Martin Scheibler.

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Jugend Sport

Erfolgreicher Einstieg ins Team U18/21 des ASV Nord für Tobias Schill

Platz 3 und 4 auf dem Kronplatz

Tobias Schill vom Ski-Club Kaufbeuren hat die anspruchsvollen Aufnahmekriterien erfüllt und sich für das alpine Ski-Team U18/21 der Region Nord im Allgäuer Skiverband (ASV Nord) qualifiziert. Der noch 16jährige Kaufbeurer trainiert damit weiterhin auf Leistungssportniveau.

Mit 68,82 Punkten und Platz 30 in der Deutschlandrangliste seines Jahrgangs 2007 beendet Tobias Schill seine Zeit als Schüler (U16) und startet nun mit seinem Team bei den „Aktiven“ (Jugend und Senioren) in der Deutsche Skiliga, der alpinen Bundesliga des deutschen Skisports, und in der Skiliga Bayern.

Der Übergang von den Schülern zu den Aktiven ist herausfordernd. Die Läufe sind deutlich anspruchsvoller. Neben mehr wechselnden Torkombinationen heißt es länger, steiler, schneller! Wenn es mit über 70 km/h um die Kurve geht, dann müssen die Athletinnen und Athleten in diesem Augenblick dem 2 bis 3fachen Ihres Körpergewichts standhalten.

Genau dafür braucht es eine intensive Vorbereitung im Sommer, die Tobias Schill mit großartiger Unterstützung des Athletic-Club Kaufbeuren absolvierte. Mit dieser Kraft und Ausdauer ging es im Herbst ins Schneetraining. Die dortige Begegnung mit Mikaela Shiffrin beim Training auf dem Pitztaler Gletscher wird eine schöne Erinnerung bleiben.

Anschließend begann die Wettkampfsaison für Tobias Schill auf dem Kronplatz in Südtirol. Der Kronplatz präsentierte sich traumhaft mit Sonnenschein bei -2 Grad und einer perfekt präparierten harten Piste. Sie bot allen rund 170 Athletinnen und Athleten gute und faire Bedingungen. Angesetzt waren zwei Riesenslaloms. Über eine 1,2 Kilometer lange Strecke mit 253 Höhenmetern mussten im ersten Rennen 36 Tore und im zweiten Rennen 34 Tore mit jeweils 33 Richtungsänderungen bewältigt werden. Schill benötigte im ersten Rennen für diese Strecke 50,22 Sekunden, im zweiten Rennen war er nach 51,02 Sekunden im Ziel. Damit belegte Tobias Schill einem dritten und vierten Platz in der U18 und feierte als „Youngster“ einen gelungenen Einstand in der Deutschen Skiliga. „Tobias ist so richtig frech gefahren“, freut sich Trainer Michael Brunner. „Wenn er jetzt den Ski noch früher freigibt, dann ist da noch mehr drin.“

Mit dem Übergang zu den Aktiven werden die jungen Athletinnen und Athleten mit einem Aufschlag von 110 Punkten neu in die Deutschlandrangliste einsortiert. Diese Punkte will man mit jedem Rennen reduzieren. Dies ist Tobias Schill bereits mit seinen ersten beiden Ergebnissen gelungen. Von 178,82 Punkten ging es runter auf 110,50 Punkte, womit er sich auf Platz 15 im Jahrgang 2007 bzw. Platz 31 in der U18 (Jahrgänge 2006 und 2007) vorarbeiten konnte.

Im Vergleich zum Schülerbereich liegt der Fokus sowohl in der Deutschen also der Bayerischen Skiliga auf der Mannschaftswertung und damit dem Teamgeist. Alle Teams treten Damen und Herren gemischt an und Ziel ist es, gemeinsam als Team über die gesamte Saison konstante Leistungen zu zeigen, denn dies wird am Ende belohnt.

Das Team U18/21 wird seit mehreren Jahren erfolgreich von Wolfgang Deniffel und Michael Brunner trainiert. Die derzeit sieben Athletinnen und elf Athleten der Vereine aus Oberstdorf, Hindelang, Obertaufen, Lindau über Gestratz, Altusried, Mindelheim, Ottobeuren, Benningen bis Kaufbeuren und Königsbrunn schätzen das große Engagement des Trainer-Duos und spüren, dass die beiden mit ganzem Herzen das Team voranbringen möchten. Die Mannschaft gewann 2021 sowohl die Deutsche als auch die Bayerische Meisterschaft. In der vergangenen Saison wurde sie jeweils Vize-Meister. In dieser Saison wollen sie die Deutsche und die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft wieder zurück ins Allgäu holen. Für das Team ein anspruchsvolles Ziel, da etablierte Athleten ihre Karriere beendet haben und sich die Mannschaft insgesamt verjüngt hat.

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Kultur Senioren Veranstaltung

Tanztee mit Martin Simon am 21.01. im Heinzelmannstift

Der Eintritt ist frei.

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag, 21. Januar, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee statt.

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Es musiziert Alleinunterhalter Martin Simon. Der Eintritt ist frei.

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Panorama Wirtschaft

Vollsperrung der Bismarckstraße in Kaufbeuren wegen Abbrucharbeiten der alten Schauburg

Die Ernst Höbel GmbH dankt den Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauarbeiten

Vollsperrung der Bismarckstraße in Kaufbeuren wegen Abbrucharbeiten der alten Schauburg vom 22. Januar bis 16. Februar 2024

Aufgrund von Abbrucharbeiten der alten Schauburg ist es für die Verkehrssicherheit notwendig, die Bismarckstraße vollständig für den Verkehr zu sperren. Während dieser Zeit werden Umleitungen über die Ganghoferstraße, Prinzregentenstraße, Heinzelmannstraße, Schraderstraße und Innere Buchleuthenstraße eingerichtet.

Während der Bauzeit kann es zu temporären Verkehrsbehinderungen kommen, und es ist möglich, dass Parkplätze vorübergehend nicht zur Verfügung stehen.

Die Ernst Höbel GmbH dankt den Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauarbeiten und versichert das Bemühen um zügige und effiziente Fertigstellung bei minimaler Beeinträchtigung.

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Panorama Verwaltung

Buron-App erweitert deutlich ihre Funktionalität – neue Wir sind Kaufbeuren (WsK)-App aufgenommen

Buron-App stellt nun umfangreiche Geoinformationen zur Verfügung

Die Stadt Kaufbeuren hat den Funktionsumfang ihrer Buron-App wesentlich erweitert. Auf Initiative des Stadtrats Alexander Uhrle hin, stehen die Geoinformationen aus dem Geoportal ab sofort auch in der Buron-App zur Verfügung. Ein Geoportal ermöglicht den Zugriff auf digitale geographische Informationen (Geodaten) und auf geographische Karten über das Internet. Ein Geoportal wird oft auch als Online-Geoinformationssystem (GIS) bezeichnet. Bisher standen diese Informationen nur auf der städtischen Website zur Verfügung.

„Auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, der Fa. x-root, Rosenheim (Entwickler der App), der Fa. Vianovis, Betzigau (Hersteller des Geoportals*) und dem städtischen GIS-Verantwortlichen Arno Gebert konnte das Projekt in Rekordzeit umgesetzt werden.“ so Jürgen Wittek, unter dessen Leitung das Projekt im Herbst 2023 in Angriff genommen und bereits nach knapp drei Monaten abgeschlossen werden konnte.

Die Buron-App bietet somit sehr umfangreiche Cityinformationen zur besseren und aktuellen Orientierung in der Region an. Unter dem Button ‚maps‘ können Informationen zu den unterschiedlichsten Themen abgerufen werden. Es werden nicht nur Informationen zur Innenstadt mit z.B. detaillierter Darstellung aller Handelssparten angezeigt, sondern auch Sehenswürdigkeiten, Sperrungen von Straßen/Wegen, ÖPNV-Haltestellen, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, usw. Jürgen Wittek empfiehlt die App einfach mal herunterzuladen und sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Die App steht in den gängigen Stores für Android und iOS Geräte kostenlos zum Download bereit. Die Nutzerinnen und Nutzer werden überrascht sein, der Informationsgehalt ist äußerst umfangreich.

Daneben bietet die App Luftbilder der Bayerischen Landesvermessungsverwaltung an, die eine bessere Qualität als die Google-Luftbilder aufweisen.

Die Buron-App liefert zudem tagesaktuelle Informationen direkt aus dem Rathaus, zeigt Öffnungszeiten und Kontaktdaten der städtischen Abteilungen und bietet eine Übersicht über kommende Veranstaltungen in Kaufbeuren. Dank der Möglichkeit Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, sind die Nutzerinnen und Nutzer der Buron-App immer auf dem neuesten Stand und gut informiert über alles was in der Stadtverwaltung und der Stadt Kaufbeuren passiert. Die Buron-App bietet zudem eine Übersicht über weitere von der Stadtverwaltung bereitgestellte Apps, wie die Abfall-App, die EasyPark-App und die Bücherei-App.

„Von der Integration von maps.kaufbeuren.de in die Buron-App profitieren Bürgerinnen und Bürger aber auch die Stadt und Drittparteien wie z. B. Einzelhändler. Sie ist der nächste wichtige Schritt und bringt die Digitalisierung der Stadt weiter voran“ so Alexander Uhrle.

Auf Basis ihres modularen Aufbaus wird an der Weiterentwicklung der Buron-App gearbeitet. Über die App sind zudem nun auch Online Terminvereinbarungen möglich, außerdem wurde die Darstellung der weiteren offiziellen städtischen Apps und der weiteren ‚stadtnahen App Empfehlungen‘ ergänzt.

Foto: Jürgen Wittek/ Stadt Kaufbeuren
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Wirtschaft

Das Stadthaus Café ist neuer Partner von Wir sind Kaufbeuren

Ein Kaffeehaus mit österreichischem Kaffee und italienischem Bistroflair.

Das Stadthaus Kaufbeuren liegt im Herzen Kaufbeurens – am Ende der Fußgängerzone in der historischen Altstadt! Es ist ein Kaffeehaus mit österreichischem Kaffee und italienischem Bistroflair.

Das Angebot des Stadthauses:

  • Kleine Mittagsgerichte
  • Kuchen
  • Baguette, Sandwiches
  • Kalte und warme Getränke
  • Alkoholika

Frühstück am Freitag und Samstag

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Sport Video

ESVK gewinnt Derby gegen Rosenheim mit 5:2

Der Spielbericht, die Highlights, die Stimmen zum Spiel von Alex Thiel, Jere Laaksonen und Stefan Reiter sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern

Es stand der 37. Spieltag der laufenden DEL2-Saison an. Zu Gast in der energie schwaben arena waren die Starbulls Rosenheim. Daniel Jun musste weiterhin auf Jacob Lagacé , Leon Sivic und Max Hops verzichten, ansonsten ging das gleiche Line-Up wie bei der vorangegangen Auswärtsniederlage gegen die Eisbären Regensburg auf das Eis. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESVK gewann ein teilweise wildes Spiel vor 2.632 Zuschauern mit 5:2.

Gleich in der ersten Spielminute sollten die Joker feiern dürfen. Nachdem die Starbulls das Bully in der eigenen Zone für sich gewinnen konnten setzte Sami Blomqvist die Verteidiger hinter dem Tor unter Druck und klaute ihnen die Scheibe. Er sah den gut postierten Jere Laaksonen im Slot und spielte ihm den Puck zu, den dieser dann nur noch aus nächster Nähe rechts zum 1:0 versenken sollte. Die Entstehung dieses Treffers sollte auch den weiteren Spielverlauf des ersten Drittels treffend beschreiben. Die Joker waren immer einen Schritt schneller als die Gäste, setzten ihre Gegenspieler durchgehend unter Druck und erkämpften sich fast jede Scheibe. Vor allem die Reihe um Thomas Heigl, Johannes Krauß und Max Oswald machte richtig Alarm vor dem Rosenheimer Gehäuse. In Minute vier musste Sebastian Cimmerman wegen einer Spielverzögerung auf die Strafbank. Das folgende Powerplay brachte den Rot-Gelben aber keinen Torerfolg. Es sollten danach kaum klare Chancen auf beiden Seiten folgen. Die Kaufbeurer störten die Starbulls immer wieder clever im Aufbau, kamen aber selbst wenig gefährlich vor das Tor. Nichtsdestotrotz hatten die Joker so ein wenig die Kontrolle über das Spielgeschehen. Einzig in der 16. Spielminute wurde es richtig gefährlich für das Tor von Daniel Fießinger, als Reid Duke von der blauen Linie einen verdeckten Schuss flach abfeuerte. Der Kaufbeurer Goalie brachte aber rechtzeitig die Beine zusammen. Es ging mit 1:0 in die Pause.

Der zweite Spielabschnitt startete ziemlich genau so wie der erste und zwar mit einem Tor für den ESVK. In der 21. Spielminute lief Sebastian Gorcik mit Tempo aus dem Mitteldrittel in die Angriffszone und passte zum in der Mitte mitgelaufenen Tyler Spurgeon. Dieser leitete den Puck direkt zu John Lammers auf der rechten Seite weiter, welcher Tomas Pöpperle auf der rechten Seite zum 2:0 überwinden konnte. Kurz darauf sollte eine unschöne Szene folgen. Dieter Orendorz fuhr in der eigenen Zone in Richtung Rundung, um in den Zweikampf mit dem puckführenden Sebastian Streu zu gehen. Als er sich umdrehte verlor er den Halt und prallte mit Sebastian Streu zusammen, der dann in die Bande knallte. Nach Überprüfung per Videobeweis erhielt Dieter Orendorz keine Strafe. Sebastian Streu musste zunächst verletzt das Eis verlassen, kam aber wieder zurück. Anschließend musste dann Sten Fischer für zwei Minuten wegen eines Haltens in die Kühlbox. Gleich zu Anfang der eigenen Überzahl tankte sich C.J. Stretch durch alle hindurch, blieb aber schlussendlich an Daniel Fießinger im Kasten hängen. Die Joker konnten mehrfach klären, daher fiel auch kein Tor. Mit Ablaufen der Strafe wurden die Gäste dann deutlich aktiver, das Spiel gestaltete sich ausgeglichener. Richtig klare Torsituationen sollte es aber weiterhin nicht geben. In der 31. Spielminute wurde ein Kniecheck von Bastian Eckl mit zwei Strafminuten geahndet. Das Powerplay der Joker war allerdings ebenso nicht erfolgreich. Wenige Minuten später sollte eine weitere Strafe folgen. Dieses Mal für Sebastian Gorcik wegen Haltens. Die Gastgeber stellten das Tor in Unterzahl eng zu, was die Gäste zu Fernschüssen zwang. Einer dieser Fernschüsse von Stefan Reiter wurde abgefälscht und flog in hohem Bogen rechts vor das Tor von Daniel Fießinger wo C.J. Stretch die Scheibe über die Linie beförderte. Es wurde aber sofort signalisiert, dass das Tor nicht zählte, was auch noch per Videobeweis überprüft wurde. C.J. Stretch hatte die Scheibe aus der Luft gefangen und mit der Hand über die Linie befördert. Bis zur Pause gab es dann keine wirklich gefährlichen Torsituationen mehr, somit ging es mit einem Spielstand von 2:0 in die zweite Pause.

Zu Anfang des letzten Spielabschnittes sollten die Gäste sich freuen dürfen. Die Herren in Rot-Gelb verloren unbedrängt in der neutralen Zone den Puck, C.J. Stretch ergatterte diesen und sah den rechts einlaufenden Reid Duke. Duke drosch von der blauen Linie aus dem Lauf die Scheibe per Schlagschuss links oben in das Eck zum 2:1 Anschlusstreffer. Im direkten Gegenzug sollten die Joker aber eine Antwort parat haben – und was für eine. Yannik Burghart brachte den Puck aus dem Slot zu Sami Blomqvist links von ihm, der direkt hinter das Tor fuhr und direkt zurück in den Slot passte. Dort wartete Micke Saari auf einem Knie, welcher das Spielgerät direkt mit viel Tempo in die Maschen prügelte. Somit war die zwei Tore Führung wiederhergestellt. Wieder im direkten Gegenzug verloren die Joker erneut unbedrängt den Puck, wieder klaute sich C.J. Stretch diesen und spielte ebenso wieder zu Reid Duke. Duke lief alleine auf Fießinger zu, der Goalie der Kaufbeurer behielt aber die Oberhand und verhinderte einen Treffer. Wenige Minuten später fuhr Sebastian Gorcik einen harten Open-Ice-Hit gegen Lukas Laub, der dabei seinen Helm verlor. Das passte Reid Duke gar nicht, der Gorcik mehrmals seinen Schläger in den Rücken schlug. Dafür kassierte er folgerichtig eine zweiminütige Strafzeit wegen Crosschecks. Das daraus resultierende Überzahlspiel brachte nichts ein. Es sollte sich nun der gleiche Spielzug wie beim 3:1 wiederholen. Burghart zu Blomqvist zu Saari mit dem Schuss aus dem Slot. Dieses Mal reagierte Tomas Pöpperle aber glänzend mit der Fanghand. In der 53. Spielminute musste erneut ein Gästespieler auf die Strafbank – Dominik Kolb wegen hohen Stocks. Das Powerplay bliebt wieder erfolglos. Zwei Minuten vor Schluss fuhr Sebastian Streu von links in die Offensivzone und brachte einen punktgenauen Pass zu Stefan Reiter im Slot, welcher Daniel Fießinger aus nächster Nähe zum 3:2 tunnelte. Direkt danach nahmen die Starbulls eine Auszeit und zogen den Torwart. Einen Vorteil sollten die Gäste daraus aber nicht ziehen. Sami Blomqvist erkämpfte sich in der eigenen Zone den Puck und lief in Richtung leeres Gästetor. Er wurde auf seinem Weg noch gehakt, beförderte dann aber trotzdem auf Höhe der blauen Linie den Puck über die Linie zum 4:2. Das sollte aber noch nicht der Endstand sein. Max Oswald tat es Blomqvist gleich und stahl seinem Gegenspieler den Puck an der Mittellinie, fuhr alleine auf Tomas Pöpperle zu und schoss diesen auf der rechten Seite an. Der Puck flog dann über ihn drüber und rutschte über die Linie zum 5:2. Aber auch das sollte noch nicht das Ende sein. Simon Schütz räumte in der eigenen Zone zwei Gegenspieler ab und die Scheibe rutschte zu Yannik Burghart durch. Auch dieser fuhr alleine auf Tomas Pöpperle zu und versuchte diesen zu tunneln. Pöpperle ließ sich aber nicht austricksen und brachte die Beine rechtzeitig zusammen. Somit endete die Partie mit einem 5:2 Sieg für den ESV Kaufbeuren.

Für den ESV Kaufbeuren geht es bereits mit einen Heimspiel am Dienstagabend gegen den EV Landshut weiter. Eintrittskarten dafür sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK Geschäftsstelle und ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen erhältlich.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Jugend Kinder Senioren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am 19.01. Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein

Wo: im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt auch im neuen Jahr Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Über eine Spende freut sich das Generationenhaus.

Wann: Freitag, den 19. Januar 2024 von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8

Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Bildung Panorama Veranstaltung

Vortrag am 17.01. – Heilige Helfer – Frömmigkeit und Krankheit im spätmittelalterlichen Kaufbeuren

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt alle Interessierten ein

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt alle Interessierten am Mittwoch, 17. Januar, zum Vortrag ‚Heilige Helfer – Frömmigkeit und Krankheit im spätmittelalterlichen Kaufbeuren‘ ein.

Termin: 17.01.2024, 19:00 Uhr
Ort: Kolping-Akademie, Adolph-Kolping-St. 2, Kaufbeuren

Referent ist der aus Kaufbeuren stammende Historiker Dr. Stefan Dieter, Schulleiter des Carl-von-Linde-Gymnasiums in Kempten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr im Saal der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Straße 2 in Kaufbeuren. Die Veranstaltung ist kostenlos.

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Kinder Kultur Veranstaltung

Fidelio – eine Befreiungsoper für Kinder am 02. Februar im Stadttheater

KinderKlassik im Stadttheater

In der Reihe KinderKlassik im Stadttheater präsentiert die Gastspielgruppe Papageno aus Wien eine kindgerechte Fassung von Beethovens Oper „Fidelio“.

Die Vorstellung findet am Freitag, den 02. Februar um 16 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt.

Auf Einladung der Bürgerstiftung Kaufbeuren, der Sing – und Musikschule und der Kulturwerkstatt präsentiert sich die jährliche Reihe „KinderKlassik im Stadttheater“ mit einer ganz besonderen Oper für Kinder bis zur 6. Klasse. Das professionelle Gastspielensemble der Kinderoper Papageno aus Wien hat die berühmte Befreiungsoper von Beethoven in eine kindgerechte Fassung gebracht. Erzählt wird die spannende Geschichte von Leonore, die sich in Männerkleidung beim Kerkermeister Rocco vorstellt, um ihren Gemahl Florestan zu suchen, den sie im Gefängnis vermutet. Der Bösewicht Pizarro aber, Gouverneur des Staatsgefängnisses, will Florestan töten lassen! Wird es Leonore gelingen ihren geliebten Gatten zu retten und Pizarro seiner gerechten Strafe zuzuführen?

Wie so oft bei der KinderKlassik werden auch diesmal die Kinder im Publikum von den Sängern und Schauspielern direkt mit in die Handlung einbezogen. Da heißt es dann: mitspielen und mitsingen! Ludwig van Beethoven sah in der Handlung seiner einzigen Oper die Möglichkeit, die gegen jede Tyrannei gerichteten Prinzipien der politischen Freiheit, der Gerechtigkeit und der Brüderlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Als krönender Abschluss wird Beethovens Vertonung der „Ode an die Freude“ aus der 9. Symphonie von allen gemeinsam gesungen.

Karten sind erhältlich zu 5 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder. Vorbestellung ist möglich unter 08341-437290 oder per Mail an musikschule@kaufbeuren.de, Kartenvorverkauf in der Musikschule, Johannes-Haag-Str. 26, sowie in der Stadtbibliothek Hauberisserstraße 8 und in der Buchhandlung Menzel in Neugablonz.

Schulvorstellungen am Vormittag für alle 3. Grundschulklassen in Kaufbeuren

Bereits am Vormittag bekommen alle Kinder der 3. Klassen aus Kaufbeuren zwei Schulvorstellungen im Stadttheater, bei denen einige von ihnen sogar in Bühnenrollen übernehmen dürfen um die mutige Leonore bei ihrer Befreiungsaktion zu unterstützen. Die Kinder schlüpfen in verschiedene Rollen und werden mit Kostümen und Requisiten ausgestattet. Die Sänger unterstützen die jungen Akteure, führen live Regie und singen selbst die Rollen von Leonore, Rocco und Pizarro.

Zehn Jahre „KinderKlassik im Stadttheater“

Die jährliche Reihe „KinderKlassik im Stadttheater“ wurde 2014 in einer gemeinsamen Initiative von Bürgerstiftung Kaufbeuren, Sing- und Musikschule und Kulturwerkstatt aus der Taufe gehoben. Die Grundidee war, allen Kindern in Kaufbeuren im Grundschulalter jährlich die Möglichkeit zu bieten, ein Musiktheater für Kinder in ihrer Stadt zu besuchen. Ziel war es, dass jedes Kind in Kaufbeuren bis zum Ende der Grundschulzeit mindestens einmal ein klassisches Musiktheater erlebt und das Stadttheater Kaufbeuren als einen ganz besonderen kulturellen Erlebnisraum kennengelernt hat. Die Musik soll entweder durch originale Instrumente oder professionelle Gesangsstimmen in der Vorstellung erzeugt werden. Auch sollen die Vorstellungen die Kinder zum eigenen Tun ermuntern oder sie direkt mit einbeziehen. Es sollen Geschichten erzählt werden, die Kinder verstehen können, die lehrreich sind und über die Vorführung hinaus im Alltag der Kinder nachwirken. Und schließlich sollen die Vorstellungen nach Möglichkeit mit Begleitangeboten zum Verstehen und Mitmachen ergänzt werden.

All dies trifft auch wieder auf die diesjährige Kinderoper „Fidelio“ zu

So haben die Grundschulen für den „Fidelio“ umfangreiches Begleitmaterial für eine Vorbereitung im Unterricht erhalten, einige Kinder werden auch kleine Sprech– und Spielrollen übernehmen dürfen und alle Kinder der 3. Klassen werden mit ihren Klassenleitungen und mit Unterstützung durch die Musikschule Beethovens „Ode an die Freude“ im Vorfeld einstudieren.

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Fasching Veranstaltung

Faschingsball der Saskaler Armee am 20.01.2024 – noch sind Plätze frei

Faschingsball der Saskaler Armee mit Unterstützung der Wertach-Garde am 20. Januar 2024 – noch sind Plätze frei

Motto: Steinzeit
Termin: 20. Januar 2024
Ort: Turnhalle des TV Neugablonz
Uhrzeit: Ballbeginn ist um 19.30 Uhr, Saaleinlass ab 18.30 Uhr

Nach langer Pause veranstaltet die Saskaler Armee mit Unterstützung der Wertach-Garde wieder einen der glorreichen Faschingsbälle.

Am 20. Januar ist es in der Turnhalle des TV Neugablonz wieder soweit.
Ballbeginn ist um 19.30 Uhr, Saaleinlass ab 18.30 Uhr.

Genießen Sie eine rauschende Ballnacht. Tanzen Sie bis in den Morgen zur Livemusik von „Nine-T-Six“ und laden Sie Ihre Begleitung zu einem Drink in die gemütliche Bar ein.

Lust bekommen?

Dann rufen Sie doch einfach unter 08341-7156823 an und reservieren Sie sich Ihre Karten für 16,50 € pro Person.

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Bildung Panorama Soziales

Aus dem Kolping-Bildungswerk in der Diözese Augsburg e.V. wird die Kolping Akademie Stiftung

Nun ist es offiziell: Am Dienstag, den 9. Januar 2024, überreichte Barbara Schretter, Präsidentin der Regierung von Schwaben, den Verantwortlichen des Kolping-Bildungswerks in der Diözese Augsburg e.V. die offizielle Anerkennungsurkunde zur Gründung der Kolping Akademie Stiftung.

Der angekündigte Rechtsformwechsel vom eingetragenen Verein zur gemeinnützigen Stiftung ist damit abgeschlossen – der Bildungsträger aus Bayerisch Schwaben stellt sich ab sofort organisatorisch neu auf.

Ziel der rechtlichen Neuorganisation ist es, die gesellschaftlich relevante Arbeit des Bildungswerks, das auch weiterhin unter dem Markennamen „Die Kolping Akademie“ auf dem Markt agiert, langfristig sicherzustellen.

Im Rahmen der feierlichen Übergabe der Urkunde betonte Regierungspräsidentin Barbara Schretter die Bedeutung der Kolping Akademie für das gesellschaftliche Miteinander und würdigte insbesondere den ganz umfassenden Bildungsauftrag, den die Kolping Akademie als einer der größten Bildungsträger in Bayerisch-Schwaben leistet. Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen sei Bildung heute wichtiger denn je und die nachhaltigste Wissensvermittlung funktioniere immer noch „von Mensch zu Mensch“. So ist die Kolping Akademie Stiftung auch eine der größten Stiftungen, die im Jahr 2023 im Regierungsbezirk Schwaben gegründet wurde.

Personelle Veränderungen: Roland Kober als neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Auch personell bringt der Rechtsformwechsel Veränderungen mit sich: Alt-Landrat Gebhard Kaiser, der bisherige Vorstandsvorsitzende des Kolping-Bildungswerks, zieht sich nach 11 Jahren zurück, wird die neu gegründete Stiftung jedoch als Vorsitzender des Kuratoriums weiterhin mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk unterstützen. Roland Kober, bisheriges Mitglied im Vorstand des Bildungswerks, wird die Kolping Akademie Stiftung als Aufsichtsratsvorsitzender anführen. Auch er zeigt sich hoch zufrieden mit der organisatorischen Neuaufstellung: „Mit der Kolping Akademie Stiftung als Dach für alle Aktivitäten haben wir eine sehr gute Lösung gefunden. So stellen wir das langfristige Fortbestehen unserer Arbeit sicher. Ganz nach Adolph Kolping, der schon wusste: ‚In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten.‘“ Roland Kober zur Seite stehen seine beiden Stellvertreter Robert Hitzelberger und Herbert Barthelmes – Werner Moritz und Björn Panne, die das Bildungswerk bisher als Geschäftsführer geleitet haben, fungieren nun als hauptamtliche Stiftungsvorstände.

Hintergrund: Die Kolping Akademie

Die Kolping Akademie zählt zu den größten Bildungsträgern in Bayerisch-Schwaben. Über 670 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich täglich an 21 Bildungsstandorten in Bayerisch Schwaben, dem Allgäu und dem angrenzenden Oberbayern für das gesellschaftliche Miteinander. Getreu dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ kümmern sie sich um die Qualifizierung und Fortbildung von Erwachsenen, die Ausbildung und Förderung von Jugendlichen und um die Betreuung und Integration von Migrantinnen und Migranten.

Individuelle Firmen- und Führungskräfteschulungen durch die Kolping-Führungsakademie, eine internationale Pflegeschule in Kempten, eine eigene Stiftung, die sich insbesondere in Indien und Südafrika engagiert (Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger) sowie fünf Wohlfühl- und Tagungshotels in Deutschland und Ungarn runden das Portfolio ab. Insgesamt beschäftigt die Kolping Akademie über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

www.die-kolping-akademie.de

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Gesundheit Ratgeber

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erhalten höhere Leistungen. AOK begrüßt finanzielle Entlastung

AOK-Beirat begrüßt finanzielle Entlastung

Ab diesem Jahr erhalten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen höhere Leistungen. AOK-Beirat begrüßt finanzielle Entlastung

So steigt in der ambulanten Pflege das monatliche Budget für Sachleistungen durch Pflegedienste um fünf Prozent. Auch das Pflegegeld bei Versorgung durch Angehörige oder Freunde wird um fünf Prozent erhöht. Neben der Anhebung der Beträge für Pflegegeld und Pflegesachleistung gibt es auch höhere Leistungszuschläge für pflegebedürftige Heimbewohner. Für Betroffene bedeutet dies im besten Fall eine Entlastung von 75 Prozent (bisher 70 Prozent) bei den pflegebedingten Eigenanteilen. Die Höhe der Leistungszuschläge ist nach der Verweildauer in der stationären Einrichtung gestaffelt.

AOK-Beirat begrüßt finanzielle Entlastung

„Die verbesserten Leistungen in der Pflege tragen dazu bei, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen finanziell zu entlasten – das ist ein wichtiger und richtiger Schritt“, so Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. In der Region profitieren rund 3.200 AOK-versicherte Pflegebedürftige von den höheren Leistungen, die auf das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG) zurückgehen. Insgesamt sind es knapp 220.000 Pflegebedürftige bei der AOK Bayern. „Die Auszahlung der neuen Beträge erfolgt ab 2024 automatisch. Es mussten keine neuen Anträge gestellt werden“, freut sich Wolfgang Seidler über die unbürokratische Umsetzung durch die AOK.

Erleichterungen für pflegende Angehörige

Auch für pflegende Angehörige gibt es Erleichterungen – etwa die Ausweitung des Pflegeunterstützungsgelds. Grundsätzlich haben Beschäftigte das Recht, bis zu zehn Tage der Arbeit fernzubleiben, um im Akutfall für pflegebedürftige Angehörige die Pflege zu organisieren. Bisher war diese Leistung auf insgesamt zehn Arbeitstage je pflegebedürftiger Person beschränkt. Künftig kann das Pflegeunterstützungsgeld pro Jahr für bis zu zehn Arbeitstage je pflegebedürftiger Person in Anspruch genommen werden.

Pflege-App unterstützt im Alltag

Um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Pflegealltag zu unterstützen, hilft die AOK-Pflegeberatung beispielsweise bei der Beantragung von Leistungen der Pflegeversicherung oder informiert zu Angeboten, die Angehörige entlasten können. „Neben der persönlichen Beratung vor Ort setzt die AOK Bayern auch auf digitale Hilfe – etwa mit der neuen Pflege-App“, so Wolfgang Seidler. Gerade zu Beginn der Pflegebedürftigkeit benötigen Betroffene einen Fahrplan für die neue Lebenssituation. Hier setzt der digitale Begleiter mit Informationen, Checklisten und praktischen Anleitungen zur Pflege und zu Pflegeleistungen an. Zudem ermöglicht die App, sich digital mit weiteren pflegenden Angehörigen, Freunden und Nachbarn zu vernetzen.

Informationen rund um das Thema Pflege gibt es bei der AOK-Pflegeberatung in Kaufbeuren und im Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 431-264.

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Veranstaltung Verwaltung

Sprechstunde des Oberbürgermeisters

Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse im Kaufbeurer Rathaus findet am Montag 22. Januar von 14:00 bis 16:00 Uhr statt

Interessierte Bürgerinnen und Bürger bitten wir bereits vorab um Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters unter Tel: 08341/437-102.

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Sport

Gebrauchter Abend für den ESVK. Joker unterliegen den Eisbären Regensburg

Am 36. Spieltag der DEL2 Saison 2023/2024 war der ESV Kaufbeuren beim aktuell heißesten Team der Liga in Regensburg zu Gast. Die Eisbären haben dabei aus den letzten 15 Partien 12 mal das Eis als Sieger verlassen.

In der Tabelle bedeutete dies, dass der derzeitige Tabellenvierte aus dem Allgäu, beim aktuellen Tabellendritten aus der Oberpfalz in der das Stadtwerk.Donau-Arena antrat. Joker Trainer Daniel Jun musste dabei neben Jacob Lagacé auch weiterhin auf Max Hops verzichten. Im Tor startete heute Rihards Babulis.

Die Partie ging in den ersten Minuten munter hin und her, ohne dass es vor den Toren gefährlich wurde. In der vierten Minute trafen die Eisbären dann mit ihrem ersten Schuss auf den Kasten zum 1:0. Petr Heider konnte dabei Rihards Babulis im kurzen Eck über die Schulter in den rechten Torwinkel überwinden. Auf der Gegenseite hatte John Lammers frei im Slot die schnelle Chance auf den direkten Ausgleich liegen gelassen. In der achten Minute konnte sich Rihards Babulis zwei Mal auszeichnen während auf der anderen Seite Micke Saari alleine vor Thomas McCollum die Scheibe über das Tor setzte und eine ganz große Möglichkeit für die Joker liegen lies. Besser machte es eine Minute später Andrew Yogan. Als dem aktuellen DEL2 Top-Scorer der Puck vor dem Kaufbeurer Gehäuse vor die Füße fiel, ließ sich dieser nicht lange bitten und erhöhte auf 2:0 für die Eisbären. Nur eine Minute später stellte Constantin Ontl auf 3:0. Eine von Rihards Babulis abgefälschte Scheibe konnte der Eisbären Stürmer im hohen Slot mit einem Direktschuss im Tor der Kaufbeurer unterbringen. ESVK Trainer Daniel Jun nahm daraufhin eine Auszeit und wechselte zu dem Daniel Fießinger für den etwas unglücklichen Rihards Babulis ein. Die Joker hatten in der Folge auch wieder ihre Chancen. Jamal Watson scheiterte in der 14. Minute in einer guten Position an Torhüter Thomas McCollum. John Lammers hatte zwei Minuten später Pech, als er in einer aussichtsreichen Position am Pfosten scheiterte. Zu allem Überfluss mussten die Gelbroten dann 20 Sekunden vor der Pause auch noch den vierten Gegentreffer hinnehmen. Kevin Slezak konnte dabei am langen Pfosten lauernd einen Pass von Jakob Weber im Tor der Joker unterbringen.

Das zweite Drittel begann dann wie das erste. In den ersten Minuten sollte nichts gefährliches passieren, bis in der 23. Minute Andrew Schembri alleine vor Daniel Fießinger auftauchte und zum 5:0 traf. Die Joker mussten sich wie im falschen Film vorkommen. Während den Hausherren alles gelang, lief bei den Gästen trotz einer eigentlich guten Partie vor dem Tor einfach nichts zusammen. Beste Chancen wurden einfach nicht genutzt. Im Gegensatz die Regensburger, die ihre Chancen einfach eiskalt verwerteten. In der 24. Minute mussten die Joker dann auch ein erstes Mal in Unterzahl agieren. Das Penalty-Killing funktionierte aber gut und somit überstanden die Allgäuer die Situation ohne Gegentreffer. In der 29. Minute nutzten die Joker dann endlich eine ihrer vielen Chancen. Alex Thiel konnte mit Geschwindigkeit in das Drittel der Regensburger fahren und traf dann mit einem trockenen Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 5:1. In der 33. Minute verpasste John Lammers bei einem Konter nach einem Pass von Tyler Spurgeon knapp den zweiten Treffer der Kaufbeurer. Drei Minuten vor der Pause hatten die Wertachstädter nochmal eine starke Druckphase, in der unter anderem Fabian Koziol mit einer starken Einzel-Aktion an Torhüter Thomas McCollum scheiterte. Eine Minute vor dem Ende des Mitteldrittels musste dann mit Sami Blomqvist wieder ein Joker auf die Strafbank, ein Treffer sollte aber bis zur Pause nicht fallen.

Nach der Pause verhinderte Daniel Fießinger mit einer starken Parade mit der Fanghand nach einem Alleingang von Nikolai Gajovski den Überzahltreffer der Oberpfälzer. In der 42. Minute hatte Sebastian Gorcik dann eine weitere gute Chance für die Joker, seinen Schuss aber konnte Thomas McCollum parieren. In der 43. Minute kamen die Kaufbeurer dann auch zu einem Powerplay, welches aber ungenutzt blieb. Nach dem John Lammers in der 49. Minute zuerst noch mit einem Schuss an Thomas McCollum scheiterte, holte sich der Kanadier diese hinter dem Tor wieder, zog mit der Rückhand vor dieses und traf sehenswert in den linken Torwinkel zum 5:2. In der Folge machte die Mannschaft von Trainer Daniel Jun immer wieder gut Druck auf die Defensive der Regensburger und kam somit immer wieder zu guten Aktionen vor dem Tor der Eisbären. Ein weiterer Treffer sollte den unermüdlich kämpfenden Jokern aber zuerst nicht mehr gelingen. Wie gut es für die Regensburger derzeit einfach läuft konnte man dann in der 58. Minute sehen. Der ESVK agierte ohne Torhüter und wollte somit noch mehr Druck auf die Eisbären ausüben. Nach einer guten Chance für den ESVK bekam Andrew Schembri in der eigenen Zone die Scheibe auf den Schläger und schoss unmittelbar aus der Drehung den Puck in das leere ESVK Gehäuse zum 6:2. Der ESVK machte aber wie schon das ganze Spiel über einfach weiter und belohnte sich 22 Sekunden vor dem Ende noch mit dem dritten Treffer des Abends. Yannik Burghart nutzte dabei einen Abpraller nach einem Schuss von Alexander Thiel zum 6:3 Endstand aus.

Für den ESV Kaufbeuren geht es am Sonntag mit einen Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim weiter. Eintrittskarten dafür sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop und ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen erhältlich.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Bildung Wirtschaft

Kostenloses Beratungsangebot für Unternehmen der AktivSenioren im Januar

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den AktivSenioren dieses Beratungsangebot für unsere Unternehmen anbieten können“, so Wirtschaftsförderer Tobias Müller

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren und die AktivSenioren Bayern laden am Donnerstag, den 25. Januar 2024 von 16:00 bis 18:00 Uhr zur kostenlosen Beratung für Unternehmen und Existenzgründer ein. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den AktivSenioren dieses Beratungsangebot für unsere Unternehmen anbieten können“, so Wirtschaftsförderer Tobias Müller. „Die AktivSenioren verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung und können Unternehmen in allen betrieblichen Fragen kompetent beraten.“

  • Ort: Rathaus Kaufbeuren. Altbau. 2. OG.
  • Uhrzeit: 16-18 Uhr

Von der Existenzgründung oder Betriebsübernahme über die Unternehmenssicherung und -entwicklung bis zur Geschäftsnachfolge können alle Fragen besprochen werden. Die persönlichen Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Rathaus Altbau statt. Um Terminvereinbarung wird gebeten unter Telefon 08341 437-103. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir möchten Unternehmen in Kaufbeuren dabei unterstützen, erfolgreich zu sein“, erklärt AktivSenior Carsten Grams. „Mit unserer Erfahrung und Expertise können wir Unternehmen dabei helfen, Herausforderungen zu meistern und neue Chancen zu nutzen.“ Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein, mit erfahrenen Unternehmern und leitenden Angestellten im Ruhestand. Sie beraten Unternehmen in allen betrieblichen Fragen ehrenamtlich und unabhängig. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de.

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Altbausanierung: Von der CO2-Schleuder zum Plusenergiehaus

Investition in ein Mehrfamilienhaus aus den Siebzigern amortisiert sich in unter acht Jahren

Als Andreas Ruf die Heizungssanierung seines Hauses in Lamerdingen mit drei Wohneinheiten anging, war die Ausgangslage alles andere als ideal. Das Gebäude von 1972 war schlecht wärmegedämmt und zum Heizen der ca. 350 m² Wohn- und Nutzfläche waren jedes Jahr über 4000 Liter Heizöl nötig. Doch gerade der damit verbundene, hohe CO2-Ausstoß und die Heizkosten motivierten Ruf herauszufinden, ob sich sein Objekt auch ohne aufwendige passive Dämmmaßnahmen klimaneutral betreiben lässt. Heute, zwei Jahre später, hat er Gewissheit: Mit der richtigen Technik lässt sich ein 50 Jahre altes Gebäude sogar in ein Plusenergiehaus verwandeln.

Solaranlage und zweistufiges Wärmepumpen-System lösen Ölbrenner ab

Im Mittelpunkt der Sanierung stand das Heizsystem. Statt eines Ölbrenners sorgen heute eine 16 m² große Solarthermie-Anlage, eine 5-kW-Wärmepumpe und eine 5-kW-eXergiemaschine für ein wohlig warmes Zuhause. Die eXergiemaschine ist eine von varmeco und ihrem Schweizer Partner BMS-Energietechnik entwickelte, spezielle Wasser-Wasser-Wärmepumpe, die für Quellentemperaturen von 30 °C und mehr konzipiert ist. Sie ersetzt also keine Heizungswärmepumpe, sondern kann diese und auch die solarthermische Anlage sinnvoll ergänzen.

Obwohl Wärmepumpe und eXergiemaschine für ihren Betrieb Strom benötigen, ist die Kombination viel effizienter, als wenn eine Wärmepumpe allein die Vorlauftemperaturen für die Radiatoren und die Warmwasserbereitung liefern muss. Denn bei dem Duo darf die Wärmepumpe in ihrem optimalen Betriebsbereich arbeiten und braucht nur 35 oder 40 °C zu erreichen, da die eXergiemaschine hier den Temperaturhub auf bis zu 65 °C bewirkt. Diese Temperatur reicht, um die Radiatoren zu bedienen und hygienisch Warmwasser zu bereiten. Den „Temperatur-Boost“ erledigt die eXergiemaschine hier mit einem Wirkungsgrad von etwa sechs, das heißt für eine Kilowattstunde Strom liefert sie sechs Kilowattstunden Wärme. Das sorgt für eine hohe Jahresarbeitszahl des Gesamtsystems von über vier, sodass zum Erzeugen von 12500 kWh Wärme im letzten Jahr nur etwa 3000 kWh Strom nötig waren.

Regler setzt Prioritäten bei der Wärmeerzeugung

Nur an extrem kalten Tagen kommt ein 12-kW-Spitzenlastbrenner zum Einsatz. Dieser wird allerdings nicht mit Öl, sondern klimaneutral mit Holzpellets befeuert. Damit die Pellet-Heizung möglichst selten arbeitet, verwaltet ein varmeco-Regler VarCon380 das gesamte Wärmesystem. Der Regler sorgt dafür, dass der 2400 Liter fassende Wärmespeicher vorzugsweise von den Solarkollektoren geladen wird. Erst wenn die Solarwärme nicht genügt, wird die Wärmepumpe aktiviert; der Pellet-Brenner steht am Schluss der Prioritätenliste. Unabhängig davon wacht die Regelung der eXergiemaschine darüber, ob die Vorlauftemperatur für die Heizung und den Warmwasserbereiter (eine Frischwasserstation Vario fresh-nova von varmeco) eingehalten wird und schaltet bei Bedarf die eXergiemaschine ein, damit diese die eingespeicherte Niedertemperaturwärme auf ein Temperaturniveau von über 60 °C bringt. Von dem Temperaturhub profitiert auch die Solaranlage, die bei bedecktem Himmel oder im Frühling und Herbst geringere Temperaturen liefert als an sonnigen Sommertagen.

Eigenerzeugter Strom aus Sonnen- und Windkraft

Damit das Heizen mit Strom auch keine indirekten Emissionen verursacht, ließe sich die Anlage mit Ökostrom betreiben. Ruf hat sich jedoch für sauber erzeugten Eigenstrom entschieden. Den liefern eine ins Dach integrierte Photovoltaik-Anlage und die später auf dem Garagendach installierten PV-Module. Zusammen können sie 16,5 kWp Elektrizität erzeugen. Ergänzt wird die Eigenerzeugung durch ein kleines 3-kW-Windrad auf dem Hausdach. Und damit der selbsterzeugte Strom zeitversetzt genutzt werden kann, steht im Keller eine 10,5-kWh-Batterie.

Investition rechnet sich innerhalb weniger Jahre

Nach über einem Jahr Betrieb der neuen Anlage zieht Ruf Bilanz: „Seitdem wir unseren Strom selbst machen, erzeugen wir deutlich mehr Elektrizität als wir benötigen“, freut er sich. Etwa die Hälfte des Ertrags speist er ins Netz und bekommt dafür 8,2 Eurocent pro Kilowattstunde vergütet. In ertragsschwachen Zeiten muss das Haus auch Strom beziehen, doch dies sind nur wenige Hundert Kilowattstunden pro Jahr. „Durch den Überschussstrom und die CO2-neutrale Heizanlage ist unser über 50 Jahre altes Haus nun zum Plusenergiehaus geworden“, sagt Ruf.

Wegen des durchdachten Konzepts konnte Familie Ruf auch eine Förderung erhalten und brauchte nicht einmal die Hälfte der etwa 68.000 Euro Investitionskosten selbst aufzubringen. „Das macht das Konzept auch finanziell höchst attraktiv“, so Ruf. „Durch die neue Technik sparen wir so viel Geld, dass sich unsere Investition schon in circa 7,5 Jahren amortisiert haben wird. Eine Win-win-Situation für uns und für das Klima, denn durch die neue Heizung sparen wir nun zehn Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein.“ Um den eigenen CO2-Fußabdruck weiter zu senken, plant Ruf die baldige Anschaffung eines Elektroautos, das mit Überschussstrom von der PV- und Windkraftanlage geladen werden soll.

https://exergiemaschine.com

So funktioniert die eXergiemaschine Die eXergiemaschine, die varmeco und ihr Schweizer Partner BMS-Energietechnik entwickelt haben, stellt eine optimierte Temperaturschichtung im Pufferspeicher (Heizspeicher) her. Dazu arbeitet im Inneren des Geräts eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Nennwärmeleistungen Qth von 3 bis 40 kW), die für eine große Temperaturspreizung von etwa 50 K im Pufferspeicher ausgelegt ist und auch bei Quelltemperaturen von 55 °C und mehr arbeitet. Während des Betriebs entnimmt die eXergiemaschine über zwei Kreisläufe Wasser aus der Mitte des Speichersystems. Ein Kreislauf leitet Wasser zum Kondensator der Wärmepumpe, wo es erhitzt wird, bevor es in den heißen Teil des Speichers gelangt. Der andere Kreislauf führt über den Verdampfer und leitet das dort heruntergekühlte Wasser anschließend in den unteren, kalten Speicherbereich.

Die eXergiemaschine ist in der 3- und 5-kW-Ausführung als kompaktes Wandgerät (siehe Bild) und in den Leistungsklassen 5 bis 40 kW Wärmeleistung als Standgerät erhältlich. Eine noch größere eXergiemaschine für Krankenhäuser, Wohnblöcke oder zum Beispiel den Gewerbeeinsatz ist derzeit in der Entwicklung.

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Panorama Soziales Verwaltung

Öffentliche Sitzung des Beirats für Vielfalt und Offene Gesellschaft am 01.02.2024

Förderanträge dazu müssen bis zum 24.01.2024 bei der Geschäftsstelle des Beirats eingegangen sein

Der Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft der Stadt Kaufbeuren lädt alle interessierten Personen zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2024 ein. Diese wird am 01.02.2024 unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Stefan Bosse ab 17 Uhr im Alten Sitzungssaal im Rathaus Altbau stattfinden.

U.a. wird es dabei um die Projektförderung des Beirats für das Jahr 2024 gehen. Die Förderanträge dazu müssen bis zum 24.01.2024 bei der Geschäftsstelle des Beirats eingegangen sein.

Weitere Informationen dazu unter www.kaufbeuren-aktiv.de/integration.html.

Ein mögliches Projekt ist die Ausbildung und Koordination von Einbürgerungslotsinnen und –Lotsen, die Menschen mit Migrationshintergrund während des Einbürgerungsprozesses begleiten sollen.

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Sport Wirtschaft

KP Glas neues Mitglied im ESVK NEXT GENERATION CLUB

KP Glas, der leistungsstarke Lieferant für Glasverpackungen aus Germaringen, ist seit dieser Saison neues Mitglied im NEXT GENERATION Club.

KP Glas ist ein spezialisierter Flaschenanbieter und bietet Industrielösungen für Getränkeabfüller. Das Angebot umfasst vielfältige leere Glasflaschen und Komplementärprodukte. Ob Brauereien, Mostereien oder Winzer – weltweit vertraut die Getränkeindustrie auf die Verpackungslösungen von KP Glas.

Die Motivation für das Engagement erläutert Tobias Peukert, Geschäftsführer von KP Glas, persönlich: „Ich selbst begeistere mich seit Jugendtagen für den Hockeysport und als gebürtiger Kaufbeurer natürlich auch für den ESVK. Durch meinen Bruder Jakob, der als Verteidiger in der U20 des ESVK spielt und mit einer Förderlizenz Teil der Profi-Mannschaft ist, sowie durch meinen Vater Karlheinz, der als geschäftsführender Vorstand im e.V. tätig ist, bin ich hautnah mit der professionellen und aufwendigen Nachwuchsarbeit in Kaufbeuren verbunden. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese beeindruckende Leistung des gesamten Vereins mit meinem Unternehmen zu unterstützen. Die Mitgliedschaft im NEXT GENERATION CLUB bietet mir dazu eine ideale Möglichkeit.““

ESVK geschäftsführender Vorstand Thomas Petrich: „Wir sind Tobias Peukert zutiefst dankbar für seinen wertvollen Beitrag. Sein Engagement trägt dazu bei, unseren erfolgreichen Weg in Kaufbeuren fortzusetzen, als ESVK ein bedeutender Verein in Bayern und Deutschland zu sein, der regelmäßig talentierte Spieler in den Profibereich entsendet.“

Der ESV Kaufbeuren NEXT GENERATION Club ist ein Netzwerk aus lokalen und regionalen Unternehmen, die mit ihrem Clubbeitrag die hochwertige und bundesweit anerkannte Nachwuchsarbeit des ESVK unterstützen. Neben diesem Wert erhalten die Unternehmen Leistungen über Netzwerktreffen, freien Eintritt bei den Spielen der U20 und einiges mehr.

Mehr zu KP Glas unter www.kp-glas.de

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Soziales

Der Film: (K)Eine Chance!? Arbeit mit Behinderung- wie geht das?

Wie das gelingt, erzählt der Film aus verschiedenen Perspektiven

In diesem Imagefilm des Gemeindepsychiatrischen Verbundes steht die Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Mittelpunkt. Dazu gehört vor allem die Integration auf dem Arbeitsmarkt als Basis für ein eigenständiges selbstbestimmtes Leben.

Wie das gelingt, erzählt der Film aus verschiedenen Perspektiven: Aus der Perspektive des Betroffenen, anhand seiner/ihrer Geschichte für eine gelungene Eingliederung am Arbeitsmarkt. Aus der Perspektive des Arbeitgebers, der über die Bereicherung der Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz erzählt. Aus der Perspektive des/der Vertreter:in, der/die über die Arbeit des GPV aufklärt, Möglichkeiten skizziert und Barrieren abbaut.

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Jugend Politik Verwaltung

Umfangreiche Jugendarbeit gesichert. Stadtjugendring Kaufbeuren erhält 1.535.000 Euro

OB Bosse unterzeichnet Grundlagenvertrag

Oberbürgermeister Stefan Bosse hat zusammen mit der Vorsitzenden des Stadtjugendrings Kaufbeuren, Nina Weber, den Grundlagenvertrag zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Stadtjugendring unterzeichnet. Dies fand im „Wohnzimmer für Jugendpartizipation“ des Stadtjugendrings, dem „Eckpunkt“ in der Schmiedgasse Kaufbeuren statt.

Der kleine Laden im Herzen der Stadt steht wie kein anderer für die Demokratiebildung der Kaufbeurer Jugendlichen. Hier treffen sich die jungen Menschen, um über gesellschaftliche, politische und soziale Fragen, aber auch über Zukunftsthemen wie das Klima, Nachhaltigkeit und Diversität zu debattieren und zu diskutieren. Der ideale Ort also für diesen Anlass.

Der Grundlagenvertrag regelt die Eckpunkte für die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Stadtjugendring und sichert damit die Grundlage und Ressourcen für seine Hauptarbeit. Der Stadtjugendring ist der Zusammenschluss der Jugendverbände in Kaufbeuren. Neben der Unterstützung der Jugendorganisationen und der Interessensvertretung aller Kinder und Jugendlichen, betreibt der Stadtjugendring mehrere Jugendeinrichtungen und ist der große Akteur der kommunalen Jugendarbeit vor Ort mit seinen vielen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden. Diese haben einen wichtigen Anteil daran, dass junge Menschen am gesellschaftlichen Leben in Kaufbeuren teilhaben, es mitgestalten und mitentscheiden können. Das Referat Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt ist auf vielfältige Weise und mit unterschiedlichen Themenfeldern mit dem Stadtjugendring verbunden.

Zu seinen Kernaufgaben zählt auch der Betrieb von zwei Jugendzentren mit mobiler Spielplatzbetreuung und dem JuZe-Container am Wertachpark sowie Beteiligungsprojekte vor allem auch für nichtorganisierte Heranwachsende. Der Stadtjugendring ist Träger der theaterpädagogischen Einrichtung Kulturwerkstatt, des Jugendübernachtungshauses Freizeithof Hagspiel und steht für die Inklusion und Integration junger Menschen mit Behinderung bzw. Migrationshintergrund, insbesondere mit Fluchterfahrung, ein.

Nicht zuletzt organisiert der Stadtjugendring unter anderem umfangreiche Ferienprogramm und –betreuungsangebote, allen voran die Stadtranderholung. Darüber hinaus arbeitet der Stadtjugendring in einer Reihe gebundener Ganztagsklassen und offener Ganztagsschule sowie im Bereich der Jugendsozialarbeit mit mehreren Schulen zusammen.

„Die Arbeit des Stadtjugendrings ist für die jungen Menschen in unserer Stadt essentiell wichtig. Ich bin froh und dankbar, dass wir so viele engagierte Kolleginnen und Kollegen dort haben, die sich für die Entwicklung und Interessen der Jugendlichen in unserer Stadt einsetzen und ihnen eine zentrale Anlaufstelle bieten“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Nach den einstimmigen Beschlüssen des Jugendhilfeausschusses und des Stadtrates, stellt die Stadt dem Stadtjugendring für seine Arbeit in den Jahren 2023 und 2024 jeweils 1.535.000 Euro zur Verfügung.

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8sam Yogastudio – Start der neuen Präventionskurse für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene

Anzeige: Das 8sam Yogastudio freut sich, den Start der neuen Präventionskurse für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene bekannt zu geben. Ab dem 15. Januar 2024 haben alle Interessierten die Möglichkeit unter der fachkundigen Anleitung von Stephanie Schönberger in den Präventionskursen in die Welt des Yoga einzutauchen und die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile dieser jahrhundertealten Praxis zu erleben.

Alle Präventionskurse umfassen einen Zeitraum von 10 Wochen, sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und dadurch von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschussbar.

Übersicht der Präventionskurse

Montags 17:00 – 18:15 Uhr: Hatha Yoga für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen

Perfekt, wenn du neu mit dem Yoga beginnen oder nach einer Pause wiedereinsteigen möchtest. Lerne die grundlegenden Haltungen kennen, nimm Kontakt mit deinem Atem auf und erfahre, wie Yoga dein Wohlbefinden steigern kann. Beginn am 15.01.2024.

Montags 18:30 – 19:45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga II
Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer ruhigeren, aber doch intensiven und kraftvollen Praxis. Lass mit dieser Yogastunde den Alltag ausklingen und bring deine Energie zum Fließen. Beginn am 15.01.2024.

Dienstags 09:00 – 10:15 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga I
Für Praktizierende mit ersten Vorkenntnissen. Starte sanft dynamisch mit Yoga in den Tag und vertiefe Asanas, Atemtechniken und meditative Übungen. Beginn am 16.01.2024.

Freitags 08:30 – 09:45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga II

Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen und körperlicher Fitness. Starte sanft dynamisch, ruhig, aber doch intensiv und kraftvoll in den Tag. Beginn am 19.01.2024.

Sichere dir jetzt deinen Platz in einem der Präventionskurse und melde dich an unter www.8sam-yoga.de/stundenplan/.

Über das 8sam Yogastudio: Das 8sam Yogastudio ist ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in Kaufbeuren. Mit einer Vielzahl von Kursen, offenen Stunden und Events für alle Erfahrungsstufen bietet das Studio eine Gemeinschaft für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen oder gerade erst damit beginnen möchten. Für weitere Informationen zu den Kursen und Events besuchen Sie die Webseite www.8sam-yoga.de oder oder schreiben eine Mail auf info@8sam-yoga.de.

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Sport Veranstaltung

Drei Bayern-Duelle für den ESVK in fünf Tagen

Joker reisen nach Regensburg und treffen zu Hause auf Rosenheim und Landshut

Der Januar hat es in sich für die Joker in der DEL2. Nach zwei Auswärtsspielen zum Jahresbeginn und einem Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine stehen bis zum Ende des Monats noch acht Spiele, davon fünf Heimspiele auf dem Programm.

Drei Bayern-Duelle binnen fünf Tagen. Das kommende Spieltags-Wochenende startet der ESVK mit dem Auswärtsspiel vom 36. Spieltag bei den Eisbären Regensburg. Spielbeginn ist dabei um 19:30 Uhr. Am Sonntag kommen zum 37. Spieltag um 17:00 Uhr die Starbulls Rosenheim nach Kaufbeuren in die energie schwaben arena. Ehe zwei Tage später, am Dienstagabend um 19:30 Uhr dann der EV Landshut zum 38. Spieltag der Gegner in der Wertachstadt ist.

Tickets:

Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich.

Der Kader der Joker:

Die Sorgenfalten auf der Stirn von ESVK-Trainer Daniel Jun sollten im Laufe der Woche ein paar weniger geworden sein. Mit Simon Schütz und Yannik Burghart kehrten zwei Spieler aus dem Krankenstand zurück in das Mannschaftstraining. Max Hops trainiert dazu auch schon wieder individuell auf dem Eis, ein Einsatz am Wochenende kommt aber wohl noch zu früh. Sicher fehlen werden weiterhin Jacob Lagacé und Leon Sivic. Vom Kooperationspartner Redbull München sind aktuell wieder Stürmer Thomas Heigl und dazu auch Verteidiger Sten Fischer in Kaufbeuren.

Die Gegner der Joker:

Eisbären Regensburg: Die Domstädter schweben aktuell auf einer großes Erfolgswelle. Aus den letzten 15 Spielen holte die Mannschaft von Trainer Max Kaltenhauser 12 Siege und liegt aktuell mit 60 Punkten aus 35 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz. Dazu stellen die Eisbären mit Andrew Yogan den derzeit Punktbesten Spieler der DEL2. Der Kanadier hat dabei 62 Punkte auf seinem persönlichen Konto. Mit 27 Toren ist dazu Corey Trivino der derzeit beste Torschütze in der DEL2 und Abbot Girduckis ist mit 38 Torvorlagen der Nummer eins Vorlagengeber der Liga. Dazu haben die Regensburger mit Neuzugang David Booth auf die langfristige Verletzung von Richard Divis reagiert. Der Kanadier absolvierte am Dienstag sein erstes Spiel für die Eisbären.

Starbulls Rosenheim: Der DEL2 Aufsteiger belegt derzeit den elften Tabellenplatz mit 46 Punkten aus 35 absolvierten Partien. Top-Scorer in der Mannschaft von Trainer Jari Pasanen ist mit 31 Punkten Stürmer Reid Duke, der den Starbulls aber auch schon sieben Spiele wegen zwei Sperren fehlte. Dahinter gesellen sich mit je 28 Scorerpunkten Stürmer C.J. Strech und Defender Shane Hanna. Seit einigen Wochen haben die Starbulls mit dem US-Amerikaner Chris Dodero auch einen fünften Kontingentspieler unter Vertrag.

EV Landshut: Der Club aus Niederbayern hat in der Tabelle aktuell den fünften Platz inne und dabei nach 35 Spielen 55 Punkte eingesammelt. EVL-Trainer Heiko Vogler muss dabei verletzungsbedingt auf einige Spieler verzichten. Darunter die beiden Punktbesten Spieler, Samir Kharboutli und Tyson McLellan sowie Verteidiger Simon Stowasser. Neu im Kader des EVL ist seit Dezember Alex Tonge, der Kanadier war in der vergangenen Saison noch Top-Scorer der Heilbronner Falken sowie seit dieser Woche der finnische Mittelstürmer Jesse Koskenkorva und Verteidiger Luca Zitterbart, der aus Ingolstadt zurück zu seinem Heimatverein wechselte.

Live dabei aber nicht im Stadion:
Die Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt auf Sprade.TV zu sehen. Kurze Liveeindrücke von den Spielen aus der energie schwaben arena gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.

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Kultur Verwaltung Wirtschaft

Andreas Bauer ist seit 01.01.2024 neuer Leiter des Referats Wirtschaft, Liegenschaften und Kultur in Kaufbeuren

Andreas Bauer folgt auf Caroline Moser, die Ende 2023 die Stadtverwaltung Kaufbeuren verlassen hat.

Seit dem 01.01.2024 ist Andreas Bauer der neue Leiter des Referats für Wirtschaft, Liegenschaften und Kultur der Stadt Kaufbeuren. Zu diesem Bereich gehören u.a. auch das Immobilienmanagement, die Forstverwaltung, die Wirtschaftsförderung, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der ÖPNV, die Kulturförderung, das Stadtmuseum sowie der Eigenbetrieb des Wasserwerks, zu dessen Werksleiter er ebenfalls berufen wurde.

Der 42-Jährige war zuvor knapp 10 Jahre bei der Landeshauptstadt München beschäftigt. Dort leitete er zuletzt den Geschäftsbereich Umweltvorsorge im Referat für Klima- und Umweltschutz. Andreas Bauer kommt aus München, ist seit 20 Jahren dem Ostallgäu eng verbunden und lebt seit 2018 in Markt Kaltental.

„Kaufbeuren ist eine wachsende Stadt mit einem tollen Image und sehr viel Potential. Um gemeinsam im engen, vertrauensvollen Zusammenspiel Kaufbeuren als familien- und wirtschaftsfreundlichen sowie kulturell attraktiven Standort weiterzuentwickeln, werde ich offen auf alle Akteure und Unternehmen der Stadt zugehen. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und verstehe mich als Dienstleister für die örtliche Wirtschaft und Stadtgesellschaft.“

Andreas Bauer folgt auf Caroline Moser, die Ende 2023 die Stadtverwaltung Kaufbeuren verlassen hat.

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Panorama Verwaltung

Ab Montag, 15.01.2024, finden im gesamten Stadtgebiet Kaufbeuren Baumfällarbeiten statt

Die Stadt versucht, für jeden entnommenen Baum zwei neue Bäume, passend zur jeweiligen Straßenlage, zu setzen

Ab Montag, 15.01.2024, finden im gesamten Stadtgebiet Kaufbeuren Baumfällarbeiten statt. Diese Arbeiten sind nötig, um nicht mehr verkehrssichere und vom Eschentriebsterben betroffene Bäume zu entnehmen.

Durchgeführt werden die Arbeiten von Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs. Die Stadt versucht, für jeden entnommenen Baum zwei neue Bäume, passend zur jeweiligen Straßenlage, zu setzen. Hierfür wird zum Beispiel Ahorn, Linde und Mehlbeere gepflanzt.

An folgenden Straßen und Grünanlagen finden die Arbeiten statt:

  • Augsburger Straße
  • Wertachweg
  • Hirschzeller Anlagen
  • Wertachpark
  • Stadtgebiet
  • Ludwig-Reinhard-Schule wegen einer Neubaumaßnahme. (hier fallen die Arbeiten teilweise in die Faschingsferien)

Aufgrund der Lage, kann es zu kurzzeitigen Behinderungen für den Verkehr und die Anwohnerinnen und Anwohner kommen. Die Maßnahmen werden im Fällzeitraum bis Ende Februar abgeschlossen sein.

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Jugend Veranstaltung Weihnachten

Das Jugendzentrum Kaufbeuren lädt ein zum Handeln und Tauschen von Weihnachtsgeschenken

Geschenketauschbörse im JuZe Kaufbeuren am 20.01.2024

Am 20.01.2024 steigt im JuZe von 14 bis 16 Uhr eine Geschenketauschbörse, bei der ungeliebte Weihnachtsgeschenke eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer finden können. Dazu sollen höchstens zwei Geschenke mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

In den zwei Stunden gibt es genügend Möglichkeiten, über die mitgebrachten Schätze zu plaudern, zu handeln und zu tauschen und dabei zwischendurch einen Glühwein oder ein Kaltgetränk zu trinken.

Die Geschenketauschbörse steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Gemeinsam wird ein Zeichen gegen Überkonsum und für bewussteres Handeln gesetzt.

Um die Börse veranstalten zu können, bittet das Team um einen kleinen Beitrag von einem Euro pro Person. Das JuZe Kaufbeuren freut sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit euch und ist gespannt, was für Geschenke mitgebracht werden.

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Panorama Wirtschaft

Zu Jahresbeginn wechselte turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu

AOK-Beirat: Wechsel im Vorsitz

Zu Jahresbeginn wechselt turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Wolfgang Seidler, Vertreter der Versicherten übernimmt vom Arbeitgebervertreter Robert Klauer für dieses Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums. „Als soziale Selbstverwaltung sind wir den Interessen aller Beitragszahlenden verpflichtet. Wir setzen weiterhin auf regionale Nähe der AOK und legen Wert auf kompetente und persönliche Beratung – je nach Wunsch lokal oder digital“, so Wolfgang Seidler. Auch in Zukunft werde die AOK ein verlässlicher und zukunftsorientierter Arbeitgeber und Partner für die Menschen in Sachen Gesundheit bleiben.

Versorgung langfristig sichern

Die Rahmenbedingungen in der Gesundheitsversorgung sind komplex. „Umso wichtiger ist es, dass im Gesundheitswesen alle Beteiligte über den Tellerrand ihres Bereichs blicken und offen sind für die Entwicklung innovativer, vernetzter und tragfähiger Strukturen“, so Wolfgang Seidler. Der größte Reformbedarf betrifft derzeit die stationäre Versorgung: Fast jeden dritten Euro der Beitragseinnahmen erhalten die Krankenhäuser. „Die vorgesehene Reform der stationären Versorgung ist wichtig. Unverzichtbares Kriterium muss dabei stets die Behandlungsqualität für die Patientinnen und Patienten sein“, so Wolfgang Seidler. Wie wichtig den Menschen im Freistaat die Qualität der Leistung bei der Wahl von Krankenhäusern ist, zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der AOK Bayern. So ist für 97 Prozent der Befragten die Qualität das wichtigste Kriterium. Knapp dahinter steht an zweiter Stelle die Spezialisierung des Krankenhauses auf die jeweilige Erkrankung (92 Prozent). Bei einem planbaren Eingriff würden sich 94 Prozent für das Krankenhaus entscheiden, das auf ihre Erkrankung spezialisiert ist und dafür auch einen längeren Fahrweg in Kauf nehmen.

Chancen der Telemedizin nutzen

Die Gesundheitsversorgung von morgen wird vermehrt auf digitale und telemedizinische Anwendungen setzen. Grund genug für alle Beteiligten, bereits heute gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. „Deshalb bietet die AOK Bayern beispielsweise die Möglichkeit einer digitalen fachärztlichen Diagnose bei Hauterkrankungen“, so Wolfgang Seidler. Menschen mit einem Hautproblem können digital eine Anfrage bei einer teilnehmenden Hautarztpraxis ihrer Wahl stellen, indem sie Fotos der betroffenen Hautstelle hochladen. Innerhalb von maximal 48 Stunden erhalten die Betroffenen eine schriftliche Diagnose und eine konkrete Handlungsempfehlung. Fast 90 Prozent aller Anfragen können auf diesem Weg komplett digital bearbeitet und abgeschlossen werden.

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Blaulicht

Ladender Akku fing Feuer

Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren

09.01.2024, 01:03 | Benzenauerstraße

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Brandnachschau im Gebäude alarmiert. Die Bewohner wurden durch einen ausgelösten Rauchmelder geweckt. Ein zu ladender Akku für eine Wärmejacke fing in der Küche Feuer.

Der Bewohner schaffte den brennenden Akku ins Freie. Die verrauchte Küche wurde natürlich belüftet. 2 Personen mit Rauchintoxikation wurden durch den Rettungsdienst ins Klinikum gebracht. Der glühende Akku wurde durch die Feuerwehr abgelöscht und mit Schnee im Freien abgedeckt.

Einsatzdauer: 40min
Einsatzkräfte: 10 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, LF 1/43/1

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Panorama Verwaltung

Standesamt KF: Mehr Geburten, weniger Kirchenaustritte, weniger Eheschließungen, mehr Sterbefälle

Statistische Informationen aus dem Standesamt Kaufbeuren für das Jahr 2023

Das Standesamt Kaufbeuren informiert über seine Statistik aus dem Jahr 2023.

Es wurden insgesamt 853 Geburten beurkundet. Sechs mehr als in 2022. Der Anteil der Geburten im Klinikum Kaufbeuren, bei denen die Eltern nicht in Kaufbeuren wohnhaft waren, 496 (Vorjahr: 479). Dies entspricht einem Anteil von 58,1 % im Vergleich zu 56,5 % im Vorjahr. Kaufbeurer Bürgerinnen haben im Jahr 2023 genauso viele Kinder entbunden wie im Jahr zuvor, nämlich 458. Davon wurden 357 Kinder in Kaufbeuren auf die Welt gebracht (Vorjahr: 368).

Die beliebtesten Namen waren im Jahr 2023 bei Mädchen:

1) Emilia, Emma
2) Johanna, Lina Sophia
3) Amalia, Lena, Leonie, Luisa

Die beliebtesten Namen waren im Jahr 2023 bei Jungen:

1) Jonas
2) Maximilian
3) Ben, Felix, Jakob

Wieder leicht gestiegen ist der Anteil der Eltern mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Waren es im Jahr 2022 noch 289, lag die Zahl der Eltern, von denen wenigstens einer eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt in 2023 bei 311.

Die Zahl der im Standesamt Kaufbeuren beurkundeten Sterbefälle ist gegenüber dem Vorjahr mit 941 auf insgesamt 1.000 Sterbefälle gestiegen. Dagegen ist die Zahl der verstorbenen Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Vorjahr mit 587 Sterbefällen um 41 gesunken. 2022 waren es 628. Insgesamt waren 783 Personen zum Zeitpunkt ihres Todes 70 Jahre alt, 161 Personen über 90 Jahre alt. Die Zahl der verstorbenen Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer sinkt mit 12,2 % prozentual unter die Quote von 2022. Hier waren es 13,2 % Sterbefälle auf 1.000 Einwohner.

Die Zahl der Eheschließungen ist mit 271 und einer damit verbundenen Verringerung von 7,5 % immer noch auf einem erfreulich hohen Niveau. 2022 waren es 293 Eheschließungen. Die Zahl der auswärtigen Paare, die in Kaufbeuren heiraten, ist mit 94 im Vergleich zu 92 in 2022 nahezu konstant geblieben und beträgt 33,9 % der Eheschließungen.

Sehr gut angenommen werden weiterhin die seit dem Jahr 2018 angebotenen Trauungen im Türmerzimmer des Kaufbeurer Fünfknopfturmes. Im vergangenen Jahr wurden 23 der angebotenen 24 Termine gebucht. Noch nie wurde so häufig über den Dächern der Stadt Kaufbeuren geheiratet. Uneingeschränkt beliebt bleibt für Paare auch das romantische Angebot einer Candle-Light-Trauung in Kaufbeuren. Hier wurden im Jahr 2023 insgesamt 15 Paare im Kerzenschein ins Glück geführt. Genauso viele wie im Jahr 2022. Beliebtester Heiratsmonat war der Juni mit 45 Trauungen. Im Jahr 2022 war der September mit 44 Trauungen der beliebteste Monat. Im Jahr 2024 wird als neuer Heiratsort in den Monaten Mai bis September an ausgewählten Freitagnachmittagen die Trauung im renovierten Zollhäuschen angeboten. Aufgrund der Größe können nur vier Personen an der Zeremonie teilnehmen. Hier sind bereits zwei Termine reserviert. Anfragen werden vom Standesamt gerne entgegengenommen.

Die Zahl der Kirchenaustritte lag im letzten Jahr bei 539 (2022: 706). 360 Personen haben die römisch-katholische Kirche verlassen, 178 Personen die evangelische Kirche und eine Person ist aus sonstigen Religionsgemeinschaften ausgetreten.

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Kultur Panorama Soziales

Hiata-Blech und Rohrblattlyriker spenden 500 Euro an den Caritasverband Kaufbeuren-Ostallgäu e. V.

Betrag für bedürftige Kaufbeurer und Ostallgäuer

Am 01.12.2023 gestalteten die Gruppen Hiata-Blech und Rohrblattlyriker die Alpenländische Stunde zum Advent in der St. Martinskirche in Kaufbeuren. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung war frei, um Spenden wurden gebeten.

Vertreter der beiden Gruppen konnten nun eine stolze Summe von 500,00 € an den Caritasverband Kaufbeuren-Ostallgäu e. V. übergeben, der es wiederum an bedürftige Kaufbeurer und Ostallgäuer weiterleitet.

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Veranstaltung

Fünf Abende mit der Bibel – eine Entdeckungsreise durch das meistgelesene Buch der Welt

Die Abende fínden im Stumpe Saal des Family Centers, neben dem Family Store, (Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz) statt.

Die faszinierende Welt der Bibel öffnet ihre Tore für alle Wissbegierigen und Entdecker: Der Bibelkreis Neugablonz lädt ein, an dieser spannenden, informativen Reise teilzunehmen.

In einer Zeit des raschen Wandels werfen die Herausforderungen des Lebens Fragen nach beständigen Grundwerten auf. Genau hier setzt dieser einzigartige Kurs an: An fünf Abenden erhalten Teilnehmer einen umfassenden Überblick über die zentralen Botschaften der Bibel und des christlichen Glaubens zeitgemäß und verständlich.

„Die Bibel ist nicht nur ein Buch, sondern ein Kompass, der uns nicht nur in turbulenten Zeiten Orientierung bietet. Mit diesem Kurs möchten wir Menschen ermutigen, die zeitlose Weisheit und Relevanz der Bibel für ihr eigenes Leben zu entdecken“, sagt Uwe Jahn, der Referent des Kurses. Auch für Teilnehmer mit biblischem Grundwissen gibt es eine Fülle zu entdecken.

Die fünf Abende beleuchten verschiedene Schlüsselthemen:

  • Die Einzigartigkeit der Bibel – Mittwoch, 17.1.24, 19 Uhr
  • Die Erschaffung des Menschen – Mittwoch, 31.1.24, 19 Uhr
  • Die Einzigartigkeit Jesu Christi – Mittwoch, 14.2.24, 19 Uhr
  • Die Verlorenheit des Menschen – Mittwoch, 28.2.24, 19 Uhr
  • Die Möglichkeit der Rettung – Mittwoch, 13.3.24, 19 Uhr

Die Abende fínden im Stumpe Saal des Family Centers, neben dem Family Store, (Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz) statt. Der Kurs ist bibelorientiert und überkonfessionell. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Kurs eignet sich auch für Mitbürger mit Migrationshintergrund. Auch für sie gilt: Trauen Sie sich! Auch Sie sind herzlich willkommen!

Für Senioren oder andere interessierte Personen, die Schwierigkeiten haben, eigenständig zum Veranstaltungsort zu gelangen oder wieder nach Hause zu kommen, können wir ggf. einen Fahrdienst organisieren.

Für Teilnehmer, die keine Möglichkeit einer Kinderbetreuung während der fünf Abende haben, könnten wir eine Kinderbetreuung einrichten. Bitte fragen Sie frühzeitig nach.

Plätze können telefonisch oder per WhatsApp reserviert werden. Eine Teilnahme ist aber auch ohne Reservierung möglich, soweit Plätze frei sind. Für weitere Informationen oder Anmeldungen unter der Telefonnummer 0160 9779 3013 (Dieter Groß).

„Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt der Bibel! Wir freuen uns darauf, gemeinsam auf dieser spannenden Reise die Aktualität und Relevanz der Bibel für unser modernes Leben zu erkunden“, sagt der Veranstalter, der Bibelkreis Neugablonz.

Jeder Teilnehmer erhält eine Bibel gratis.

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Panorama Soziales

Kolpingsfamilie Kaufbeuren sammelt 10.000 Handys für die Handy-Spendenaktion von missio

Am 13. Dezember 2023 war ein besonderer Tag

Über 200 Millionen Handys warten auf ein zweites Leben oder ein umweltgerechtes Recycling. Viele Kaufbeurer wissen das und so war der 13. Dezember 2023 ein besonderer Tag. Das 10.000ste Handy konnte bei einer Spendenübergabe im Generationenhaus an die Vertreter der Kolpingsfamilie Kaufbeuren und missio erfolgen.

Die Handyspendenaktion von missio München mit der Kolpingsfamilie Kaufbeuren wurde von Ulrich Fürst im November 2019 ins Leben gerufen und wird von einem Team rund um Hermann Bonerz weitergeführt.

Oberbürgermeister Stefan Bosse übergab das 10.000ste Handy an Wolfgang Huber, missio-Präsident Monsignore Huber aus München. In der Sammelaktion bei der das Kolpingwerk Deutschland und missio kooperieren, nimmt die Kolpingsfamilie Kaufbeuren einen bundesweiten Spitzenplatz ein. Franz Nusser vom Diözesanvorstand des Kolpingwerk Augsburg nahm ebenfalls an der Übergabe teil.

Die gesammelten Handys werden über die Transportlogistik der Telekom/DHL gesichert an ein zertifiziertes Unternehmen geleitet. Dort werden nach Datenlöschung die Handys aufbereitet weiterverwendet bzw. nach Entfernen der Edelmetalle umweltgerecht recycelt.

Jedes gespendete Handy zahlt auf Hilfsprojekte ein, die von missio München in Afrika, Asien und Ozeanien unterstützt werden. In Burkina Faso wird u.a. die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen gefördert mit der Chance der lebensgefährlichen Arbeit in den Goldminen zu entgehen (www.missio-handyaktion.de).

Präsident Huber dankte den Spendern, den beteiligten Kaufbeurer Wertstoffhöfen sowie allen Einrichtungen/Geschäften, bei denen Sammelstellen mit Spendenboxen stehen. Näheres zur Handyspenden Aktion in Kaufbeuren gibt es unter www.spendedeinalteshandy.de.

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Panorama Soziales Weihnachten

Ungeliebte Weihnachtsgeschenke – Abgabe im „Family Store“ für einen guten Zweck

Was tun, mit ungeliebten Weihnachtsgeschenken?

Abgabe im „Family Store“ für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr können ab dem 8. Januar wieder ungeliebte oder doppelte Weihnachtsgeschenke im „Family Store“ der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in der Neugablonzer Hüttenstr. 10 als Sachspenden abgegeben werden

Nach den Festtagen bleibt oft das Dilemma der unpassenden oder doppelten Geschenke. Doch statt sie in Schränken verstauben zu lassen, bietet der „Family Store“ die Möglichkeit, sie einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Ab dem 8. Januar können die ungeliebten oder unbrauchbaren Geschenke in der Neugablonzer Hüttenstr. 10 abgegeben werden.

Der Erlös aus dem Verkauf dieser Spenden kommt den sozialen Aktivitäten der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ zugute. Damit trägt jeder Beitrag dazu bei, benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft zu helfen und sozialen Wandel zu fördern.

„Unser ‚Family Center‘ mit dem integrierten Second-Hand-Kaufhaus ‚Family Store‘ ist vor allem ein Ort der Begegnung und praktizierter Nächstenliebe. Indem ungeliebte Geschenke bei uns abgeben, unterstützen die Spenderi aktiv unsere gemeinnützigen Initiativen“, betont Stifrungsvorstand Wolfgang Groß

Die Stiftung lädt alle Bürger herzlich ein, diese Aktion zu unterstützen und ihre ungewollten Weihnachtsgeschenke im „Family Store“ vorbeizubringen. Gemeinsam machen wir aus ungeliebten Geschenken sinnvolle Spenden für eine bessere Zukunft.

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Kinder Soziales

Kinderhaus Blattneiweg sammelt Spenden für den Wünschewagen Allgäu/Schwaben des ASB

Der Wünschewagen Allgäu/Schwaben des ASB erfüllt seit 2018 letzte Herzenswünsche von Sterbenskranken.

Im Rahmen des Projektes „Gutes tun“ haben die Pädagoginnen und Pädagogen, die Kinder und die Eltern des Kinderhauses Blattneiweg gemeinsam überlegt, für welches Projekt Spenden gesammelt werden könnten. Hier waren sich alle schnell einig, dass sie etwas Gutes für den Wünschewagen Allgäu/Schwaben des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) tun möchten.

Der Wünschewagen Allgäu/Schwaben des ASB erfüllt seit 2018 letzte Herzenswünsche von Sterbenskranken.

Das Kinderhaus Blattneiweg hat eine Spende über 400,- Euro an Norbert Rzadki vom Team des Wünschewagens Allgäu/Schwaben des ASB übergeben. Wunscherfüller Norbert hat sich sichtlich gefreut und den Anwesenden davon berichtet, wie schön es ist, durch Spenden anderen Menschen ihre letzten Wünsche noch erfüllen zu können. Vor allem die Begleitung von Kindern, deren Augen in diesen Situationen leuchten, sei das ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Spende des Kinderhauses Blattneiweg bestand aus Einnahmen des Sommerfestes, des Martinsfestes und aus einzelnen Spenden von Eltern und dem Personal der Einrichtung.

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Kultur Veranstaltung

Dimis Music am Freitag, 12.01.24 in ROMI’S Märzenburg. Eintritt frei

Beginn 20 Uhr

Dimis Music“ ist in der Kaufbeurer Musiklandschaft seit Jahren eine feste Größe. Mit seiner mitreißenden Mischung aus mehreren Jahrzehnten Pop- und Rockmusik spielt er sich innerhalb von wenigen Minuten in die Herzen des Publikums. Man kann nicht anders, als sich seinen individuell arrangierten Interpretationen diverser Hits hinzugeben.

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Sport

17 Prüflinge des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren nahmen an Gürtelprüfung im Jahr 2023 teil

Die dritte Gürtelprüfung im Jahr 2023 fand beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren statt.

Erste Vorsitzende und Prüferin Michaela Zimmermann (5. Dan) prüfte die Fächer Grundtechniken, Formen, 1-Schritt-Kampf, Steppschule, Pratzenübungen, Freikampf, Selbstverteidigung, Bruchtest und Theorie und war mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Alle Prüflinge bestanden ihren angestrebten Gürtelgrad. Überdurchschnittliche Leistungen zeigten die ehemaligen Kampfschlümpfe von Trainerin Andrea Hacker bei ihrer Prüfung zum Weiß/Gelbgurt.

Die Gruppe überzeugte die Prüferin, so dass sie zu Überraschung aller anwesenden Trainer/Eltern, den Kindern direkt Gelbgurte überreichte.

Ergebnisse:

  1. Kup (Gelbgurt)
    Melina Janser, Luca Peter, Adriana Zolotas, Lucia Lettore, Johannes Paul, Berkay Palta
  2. Kup (Gelb/Grüngurt)
    Nevin Cetintürk, Andreas Kohler, Jörg Ansorg (TSV Seeg)
  3. Kup (Grüngurt)
    Lukas Amberg, Vincent Mükusch, Petrit und Lorik Hoxha, Rosie Simpson
  4. Kup (Grün/Blaugurt)
    Luise Glocker, Laura Schampel
  5. Kup (Blaugurt)
    Fynn Heckl, Sabine Langenwalder (TSV Seeg)
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Kinder Kultur Veranstaltung

„Maus und Mafu auf Reisen“ 3+ , Teil 4. Premiere am Sa., 13.01.2024

Eine Reiseabenteuer nicht nur für die Allerkleinsten

Maus hat eine Einladung nach Paris, sie sitzt auf gepackten Koffer und wartet, aber sie wird nicht abgeholt. Gut, dass es ihren Freund Mafu gibt. Er bringt Maus nach Paris. Auf den Geschmack gekommen geht die Reise der beiden noch in viele andere Länder und dafür braucht Mafu nur seinen Koffer.

Mit viel Fantasie starten sie in warme und eiskalte Gegenden, denn so ein Koffer ist schnell zu einem Schiff oder Flugzeug umgebaut. Mit wenigen Mitteln nehmen Maus und Mafu die Zuschauer mit auf ihre fantasievolle Reise mit vielen Überraschungen, nicht nur für Maus und Mafu.

Regie: Simone Dopfer und Thomas Garmatsch
Musik: Manfred Eggensberger
Premiere: Samstag: 13.01.2024
Uhrzeit/Uhrzeit: 15 Uhr im Gablonzer Haus
Nächste Vorstellung: am Sonntag, 14.01.2024 um 15 Uhr

Vorverkaufstellen (außer Schul- und Kindergartenvorstellunge

  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34, 08341/9602216
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12-14, 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390,
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119, 87600 Kaufbeuren, Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 und von 14:00 bis 18:00 Uhr, Samstag von 08:00 bis 12:00 Uhr
  • Abendkasse Kulturwerkstatt, Ganghoferstr.6, 87600 Kaufbeuren, 08341/437-287
  • online über unsere Internetseite www.kulturwerkstatt.eu
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Kultur Veranstaltung

Heimatverein Kaufbeuren: Puppenstube aus den 60er Jahren im Zollhäuschen am Freitag, 12. Januar

Freitag, 12. Januar von 15 – 17.30 Uhr

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt alle Interessierten ein, am Freitag, 12. Januar zwischen 15 und 17.30 Uhr eine im Stile der 60er Jahre eingerichtete Puppenstube von Margarete Aschenmeier im Zollhäuschen Kaufbeuren zu besichtigen. Die Organisatoren werden zusätzlich interessante Fakten und typische Gegenstände aus dieser Ära präsentieren, um das Publikum zu animieren „ihre Geschichten aus alten Zeiten“ einzubringen und jüngeren Besuchern den Alltag zu dieser Zeit näher zu bringen.

Der Heimatverein Kaufbeuren weist darauf hin, dass immer nur max. vier Besucher gleichzeitig ins Zollhäuschen hineindürfen.

Kosten: Der Eintritt ist frei.

E-Mail: heimatverein-kaufbeuren@t-online.de

Veranstalter: Heimatverein Kaufbeuren, Unter dem Berg 16a, KF, Tel. 908 1422
www.heimatverein-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Der Sandmann, Oper von Anna Calvi und Robert Wilson am 17.1.24 im Stadttheater Kaufbeuren

Das Landestheater Schwaben gastiert auf Einladung des Kulturring mit seiner neuen, begeistert aufgenommenen Produktion „Der Sandmann“ am Mittwoch, 17.1. um 20 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

E.T.A. Hoffmanns DER SANDMANN ist eine düstere und psychologisch komplexe Geschichte, die in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lässt. In ihr erlebt der Protagonist Nathanael eine verstörende Verflechtung von Liebe, Angst und Wahnsinn, die ihn letztendlich ins Verderben stürzt.

Die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen, und der Zuschauer oder die Zuschauerin wird in eine Welt entführt, in der das Unheimliche allgegenwärtig ist.

2017 verarbeitete Robert Wilson Hoffmanns Literaturvorlage zu dem Musiktheater DER SANDMANN. Die kraftvolle, düstere und traumverlorene Musik der britischen Indie-Bluesrockerin Anna Calvi entführt in die Welt des Sandmanns, in der nicht klar ist, was wahr ist und was falsch, was real und was Fantasie. Die Grenzen verschwimmen immer mehr, bis nicht mehr klar ist, wann und ob der Grenzübertritt überhaupt stattfand.
Auf dieser Gratwanderung zwischen Realität und Wahnsinn erscheinen die Personen, denen Nathanael begegnet, mal wie Menschen, mal wie Hirngespinste, mal wie Puppen. Der Kontrollverlust über Wahrnehmung und Wirklichkeit erzeugte beim Memminger Premierenpublikum im Dezember eine Faszination, die sich, durchaus gewollt, aus der Konfrontation mit den eigenen Ängsten speiste und in einem begeisterten Applaus entlud.

Der Kulturring Kaufbeuren präsentiert, dieses eindrucksvolle Stück Musiktheater am Mi. 17.1. um 20 Uhr zum ersten Mal außerhalb Memmingens im Stadttheater Kaufbeuren.

Karten sind über die Kulturring-Geschäftsstelle im Stadtmuseum Kaufbeuren (Tel. 08341 966 83 966) sowie alle Reservix-Vorverkaufstellen erhältlich sowie im Interne Weitere Informationen unter www.kulturring-kaufbeuren.de.

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Kultur

JazzQuadrat im Podium Kaufbeuren: Ein mitreißender Konzertabend voller Kreativität und jugendlicher Leidenschaft

Simon Neureuter am Piano, Björn Rieger am Kontrabass, Tobias Schill am Altsaxophon und Tom Tümmers am Schlagzeug präsentierten eine vielseitige Auswahl von Jazz-Standards und eigenen Arrangements. Als besonderer Gast des Abends bereicherte Emily Simpson einige Songs mit ihrem eindrucksvollen Gesang.

Mit ihrem abendfüllenden Konzert voller jugendlicher Energie und Spontanität begeistere JazzQuadrat im Podium Kaufbeuren. Die vier talentierten Musiker der Jugend-Jazzband der Sing- und Musikschule Kaufbeuren entführen ihr Publikum auf eine gut zweistündige musikalische Reise.

Simon Neureuter am Piano, Björn Rieger am Kontrabass, Tobias Schill am Altsaxophon und Tom Tümmers am Schlagzeug präsentierten eine vielseitige Auswahl von Jazz-Standards und eigenen Arrangements. Als besonderer Gast des Abends bereicherte Emily Simpson einige Songs mit ihrem eindrucksvollen Gesang.

Mit der eingängigen Melodie des Klassikers „There Will Never Be Another You“ eröffneten die vier Jungs den Abend. Die Spielfreude der Jungs und die Intensität des Zusammenspiels waren für alle Zuhörerinnen und Zuhörer spürbar und wahrlich ansteckend. Von Anfang an war das Publikum vollkommen auf das Quartett eingestimmt. Die Reise setzte sich mit dem Welthit „Take Five“ fort, einer höchst anspruchsvollen Jazz-Komposition im 5/4-Takt. Überraschend wanderten die Musiker während des Stücks reihum an den Instrumenten, ohne den entspannt-raffinierten Rhythmus zu unterbrechen, stiegen am Synthesizer mit ganzer Intensität in ihre jeweiligen Soli ein und zeigten so ihre gesamte musikalische Bandbreite.

Die Interpretation von „Moanin’“ beeindruckte durch Raffinesse und Präzision, wobei das Quartett die rhythmischen Nuancen des Stücks meisterhaft einfing. Mit Herbie Hancocks Soul-Jazz Evergreen „Cantaloupe Island“ setzte die Band auf einen funkigen Off-Beat-Sound, der von Tom Tümmers am Schlagzeug und Björn Rieger am Bass kraftvoll vorangetrieben wurde. Die bemerkenswerten Soli von Simon Neureuter am Piano und Tobias Schill am Altsaxophon zeugten von erstaunlicher musikalischer Virtuosität, insbesondere vor dem Hintergrund des jugendlichen Alters der Musiker, die gerade einmal zwischen 16 und 18 Jahre alt sind. Dabei war es ihnen wichtig, sich vor Publikum ganz besonders bei ihrem Musiklehrer Tiny Schmauch zu bedanken, der sie an der Sing- und Musikschule Kaufbeuren von Beginn an musikalisch begleitet.

Mit „Água de Beber“ präsentierten die Musiker Bosa Nova, diesmal mit Gesang von Emily Simpson, die die Band zum Quintett erweiterte. Auch beim weltbekannten „I Wish“ von Stevie Wonder harmonierte Emily Simpson wunderbar mit der mitreißenden Basslinie und schuf einen funkigen Sound. Es folgte mit der charakteristischen Funk-Beat-Basslinie von „Chameleon“, begleitet von einer atemberaubenden „Synthesizer-Odyssee“ von Simon Neureuter, nahtlos übergehend in „Mercy, Mercy, Mercy“, das als eigenständige Interpretation mit gefühlvollen Soli präsentiert wurde.

Nach der Pause eröffnete JazzQuadrat mit dem markanten „So What“ von Miles Davis, gefolgt vom funkigen und energetischen „Strasbourg St. Denis“. Beide Stücke wurden mit leidenschaftlichem Ausdruck vorgetragen und spiegelten die erstaunliche emotionale Bandbreite der jungen Musiker wider.

Mit dem Eigenarrangement von Walter Langs „Ocean 11“ erreichte das Konzert seinen fulminanten Höhepunkt. Die Präzision, Energie, Gefühl und Begeisterung, die die Musiker während dieses 11-minütigen Stücks vermittelten, fesselten das Publikum und hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Danach standen drei weitere Stücke auf dem Programm. Bei der Ballade „Feel like makin love“ wusste Emily Simpson mit ihrem Gesang zu berühren, und Tobias Schill zauberte wunderbar brillant und mit so viel Gefühl und doch so leicht seine Saxophonsoli ins Gehör. Danach brachte JazzQuadrat mit „It Had Better Be Tonight“ Samba Rhythmen sowie das bluesbasierten groovenden Hard Bop „Watermelon Man“ zu Gehör brachte. Doch die begeisterten Gäste wollten dem Abend noch kein Ende schenken. Zugabe-Rufe wurden laut, und die Band erfüllte die Wünsche mit den Klassikern „Hit the Road Jack“ und „Sandu“. Selbst danach konnte das Publikum nicht genug bekommen und wünschte sich erneut „Ocean 11“. Die jungen Musiker erfüllten diesen Wunsch mit einer „nur“ 6-minütigen Fassung, besonders gefühlvoll gespielt auf der atmosphärisch tiefblau erleuchtenden Bühne und einem fulminanten Schlagzeugsolo von Tom Tümmers, bevor sie das Publikum in die späte Nacht verabschiedete.

Insgesamt war der Auftritt von JazzQuadrat im Podium Kaufbeuren eine gelungene Mischung aus kreativen Arrangements, lebendiger Interaktion zwischen den Bandmitgliedern und spürbarer Leidenschaft für Jazzmusik. Die Jugendlichen demonstrierten nicht nur ihre individuellen Fähigkeiten, sondern zeigten auch, dass sie als Ensemble eine beeindruckende musikalische Einheit bilden. Der Abend war zweifellos ein Genuss für alle Jazzliebhaber im Publikum.

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Sport

Erneute Heimniederlage für die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz in der Bezirksoberliga

Sie verloren gegen den TSV Weilheim mit 31:35 (13:18). Damit rutschen sie auf den zehnten Platz in der Tabelle ab.

Eigentlich war alles angerichtet für ein schönes Handballspiel am Samstag in der Neugablonzer Sporthalle. Die Mannschaft von Trainer Christian Klöck hatte sich einiges vorgenommen und der Coach konnte seine Truppe nahezu in Bestbesetzung auf die Platte schicken.

Die Gastgeber gingen auch gleich in Führung und steckten die Ausgleichstreffer der Oberbayern immer wieder weg. In der 9. Minute dann der Treffer zum 5:3 – doch das war es dann auch. Der TSV erzielte drei Tore in Folge und gestattete den Hausherren nur noch zweimal das Unentschieden (6:6/12. und 7:7/14. Spielminute).

Dann jedoch bestimmten die Gäste das Geschehen. Der Vorsprung wuchs nun immer weiter an und beim 13:18 zur Pause betrug er 5 Treffer. Der SG gelang es zwar zwischenzeitlich noch mal auf ein Tor heranzukommen (11:12/24.), doch in den entscheidenden Phasen versagten offenbar die Nerven. Zu oft wurde völlig frei vor dem gegnerischen Gehäuse während der gesamten Spielzeit die Latte oder der Pfosten getroffen. Dabei stand die sehr offensive Abwehr der Kaufbeurer relativ gut, aber die sich daraus ergebenden Konterchancen wurden ein ums andere mal vergeben. Dagegen nutzten die Favoriten jeden technischen Fehler der Gastgeber gnadenlos aus. Und davon gab es leider einige.

Dasselbe Bild zeigte sich auch in den zweiten 30 Minuten. Weilheim legte zwei Treffer vor (13:20/33.) und auf der Tribüne hatte man nur noch die schwache Hoffnung, dass es ein ähnliches Aufbäumen wie gegen Waltenhofen geben würde. Aber der damalige Tabellenvierte (jetzt Dritter) war cleverer. Sie ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Auf maximal drei Tore ließen sie die Mannschaft von dem wieder stark haltenden Keeper Jonas Klöck herankommen. Am Ende war es ein 31:35 das auf der Anzeigetafel stand.

Dabei war der TSV Weilheim nicht unbedingt die klar bessere Mannschaft. Aber am Ende gaben die wesentlich weniger technischen Fehler und die konsequentere Ausnutzung der Torchancen den Ausschlag.
Jetzt wird es sehr eng im unteren Tabellendrittel. Das nächste Spiel ist am 21.01. bei der HSG Isar-Loisach. Vor allem zu Hause sind die Loisacher sehr stark. Aber die Kaufbeurer benötigen grade gegen die direkten Tabellennachbarn unbedingt die Punkte, ansonsten kann es böse ausgehen am Ende der Saison.

Die SG spielte mit: Klöck J., Hipper (beide Tor); Amberger, Klaus 1, Heil 1, Haggenmüller R. 2, Klöck N. 7, Gollmitzer 1, Haggenmüller J. 3, Glas 2, Dreher 6, Ahic, Konstantin 7, u. Bartel.
Die männl. B-Jugend gewann ihre Partie gegen den SC Weßling mit 31:19 und rückte damit auf den dritten Platz vor.

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Panorama Politik Soziales

Testlauf für Pfandringe an Mülleimern im Kaufbeurer Stadtgebiet gestartet

Im März des vergangenen Jahres stellte die Fraktion der Kaufbeurer Initiative im Ausschuss für Umwelt und Mobilität den Antrag, zu Testzwecken sogenannte „Pfandringe“ im Stadtgebiet zu installieren.

Diesem Antrag wurde in der Ausschusssitzung im Oktober 2023 einstimmig zugestimmt. Dieser Testlauf ist nun gestartet.

22 Pfandringe wurden jetzt von Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs in folgenden Bereichen an öffentlichen Mülleimern montiert:

  • Neuer Markt (zwei)
  • Bushaltestelle Rüdigerbrunnen (einer)
  • Plärrer an den Säulen (vier)
  • Zollhäuschen (einer)
  • Fußgängerzone:
    Schmiedgasse Ecke Obstmarkt (einer)
    Obstmarkt Sitzbank (bei Tchibo) (einer)
    Schmiedgasse / Sitzbank, Münzhalde (einer)
  • Kirchplatz Grünfläche (einer)
  • Kirchplatz Ecke Salzmarkt, Sitzbank DERTOUR (einer)
  • Kaiser-Max-Straße, vor dem Tourismus-Büro und der Stadtapotheke (zwei)
  • Rathaus, Rosental, bei der öffentlichen Toilette (einer)
  • Rathaus, Am Graben, Sitzbank am Schwanenweiher (einer)
  • Sedanstraße, Ecke Ludwigstraße (einer)
  • Pulverturmgäßle, Ecke Schraderstr., Sitzbank (einer)
  • Bahnhofstraße, Busbahnhof, Sitzbank Grünfläche (einer)
  • Bahnhofstraße, Treppenanlage zum Jordanpark (einer)
  • Ganghofer-/Bahnhofstraße südlicher Eingang Jordanpark (einer)

Damit ist Kaufbeuren Teil der Aktion „Das Pfand gehört daneben“, die es bereits in mehreren Städten gibt. Dies soll es Flaschensammlern erleichtern, die Pfandflaschen einzusammeln und gleichzeitig das Verletzungsrisiko minimieren, das das oft ungeschützte Reingreifen in die Mülleimer birgt. Die genaue Dauer des Testlaufs steht noch nicht fest.

Helge Carl, Leiter des Bau- und Umwelt-Referats dazu: „Der Testlauf soll der Stadt in erster Linie Auskunft darüber geben, ob die Pfandringe im Allgemeinen angenommen werden. Sollte dieser Test die Erkenntnis bringen, dass die Pfandringe positive Auswirkungen haben, wird sicherlich darüber zu sprechen sein, ob das Projekt erweitert wird.“

Die Kosten für die von der Stadt beschafften Pfandringe belaufen sich auf rund 6.300 Euro.

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Jugend Panorama Soziales

Empfang der Sternsinger im Kaufbeurer Rathaus. Spenden kommen verschiedenen Projekten weltweit zugute

„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit.“ Das ist das diesjährige Motto der Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

Nach dem Aussendungsgottesdienst am 02.01.2024 in St. Martin in Kaufbeuren, zogen die Sternsinger der Stadtpfarreien ins Rathaus ein. Dort wurden sie vom zweiten Bürgermeister Oliver Schill und der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler im historischen Sitzungssaal empfangen.

Beide dankten den Kindern für ihren so wichtigen Einsatz und die Botschaft, die sie mitbringen und überreichten ihnen eine Spende. Gemeinsam trugen die Sternsinger ihr Lied vor und durften ihren Vers aufsagen. Anschließend gab es Gottes Segen an der Tür des historischen Sitzungssaals.

Die Spenden, die die Kinder für den guten Zweck sammeln, kommen verschiedenen Projekten weltweit zugute. Zum Beispiel in Amazonien, Palästina und Tansania. Nähere Informationen zu den Projekten gibt es auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

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Bildung Karriere Veranstaltung

Infoabend zum Besuch der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren am 16. Januar 2024

Im Herbst 2024 startet ein neues Semester an der Landwirtschaftsschule

Dazu findet am Dienstag, den 16. Januar 2024, um 20.00 Uhr, ein Infoabend am AELF Kaufbeuren (Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren) statt. Die Lehrkräfte geben einen Überblick über das landwirtschaftliche Fachschulwesen einschließlich Landwirtschaftsschule und Meisterprüfung.

Infoabend

  • Dienstag, 16.01.2024
  • Beginn: 20.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, Grünes Zentrum 1 | 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: kostenfrei

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage

Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren

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Fasching Veranstaltung

„Zünftiger Fasching“ im Kolpinghaus am 22.01.2024

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren richtet am Montag, den 22.01.2024, um 19:30 Uhr ihren „Zünftigen Fasching im Kolpinghaus“ mit Kabarett, Tanz, und Livemusik von Martin Simon aus.

Es treten auf: die Pforzener Prinzengarde, D`Schoinaschnätterer, Ramona Mößmer, Johanna Hofbauer sowie Rudi Schourek.

Die Moderation des Abends übernimmt Klaus Höpp.

Karten sind im Generationenhaus Kaufbeuren im Hafenmarkt 6-8 zu den aktuellen Öffnungszeiten erhältlich.

Der Eintritt beträgt 13,- €.

Freunde und Gäste der Kolpingsfamilie Kaufbeuren sind herzlich willkommen.

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Sport

Stark dezimierter ESVK unterliegt Krefeld mit 1:2

Am ersten Heimspiel des Jahres 2024 zum 35. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren die Krefeld Pinguine. Trainer Daniel Jun musste neben dem Langzeitverletzten Jacob Lagacé auch noch verletzt auf Max Hops und Leon Sivic verzichten. Zusätzlich fehlten Yannik Burghart und Simon Schütz krankheitsbedingt. Thomas Heigl war für den EHC Red Bull München im Einsatz.

Somit mussten die Joker nach drei kräftezehrenden Auswärtsspielen in Folge mit einem relativ kleinen Lineup in das erste Heimspiel des Jahres 2024 gehen. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren verlor die Partie am Ende vor 2.684 Zuschauern denkbar knapp mit 1:2.

Das Spiel startete recht verhalten. Es dauerte bis zur sechsten Minute ehe die Joker die erste richtig gefährliche Möglichkeit in Form einer Doppelchance hatten. Nach einem Schuss von Alex Thiel, der gefährlich von der Bande hinter dem Tor abprallte, versuchte erst Sami Blomqvist sein Glück aus dem Slot und dann nochmal Jere Laaksonen nach einem Pass von Joey Lewis von hinter dem Tor. Beide scheiterten jedoch an einem stark reagierenden Felix Bick. In der Folge wurde das Spiel schneller und die Zweikämpfe bissiger. Die Hausherren machten vor dem Tor der Gäste richtig Alarm. Dabei waren sowohl Fabian Nifosi, als auch Jonas Fischer immer wieder auffällig. Die nächste Möglichkeit für den ESVK sollte Joey Lewis haben. Er zielte nach einem schönen langen Pass quer durch den Slot von Sami Blomqvist in das linke Kreuzeck, Felix Bick reagierte aber erneut schnell und zog die Schulter hoch. Der Chancenwucher der Joker sollte sich zum Nutzen der Pinguine rächen. Eric Gotz durfte hinter dem rot-gelben Tor durchfahren und einen Schuss aus der Drehung abfeuern, den er sogleich zur 0:1 Führung ummünzte. In Minute 14 musste Lukas Wagner wegen eines Hakens auf die Strafbank. Das anschließende Powerplay der Gastgeber war zwar viele Male gefährlich, aber nicht von Erfolg geprägt. Die nächste gute Möglichkeit sollte erneut Krefeld haben. David Trinkberger kam völlig allein zum Schuss, Felix Bick reagierte aber wieder glänzend. Zum Abschluss der ersten Spielabschnittes fing sich Max Oswald noch eine Strafe wegen Hakens ein. So ging es mit 0:1 in die Pause.

Das Überzahlspiel der Gäste bestand weitestgehend aus zentralen Schüssen, welche kein Problem für den Kaufbeurer Schlussmann darstellten. Die Krefeld Pinguine sollten den zweiten Spielabschnitt aber weitestgehend dominieren. Richtig gefährlich wurde es nach einem Querpass von Lucas Lessio zu Alexander Weiß, Daniel Fießinger reagierte aber wie so oft am heutigen Tag bravourös mit dem Pad und blockte den flachen Schuss. Auch im weiteren Verlauf des Drittels schaffte es der ESVK kaum Ruhe in die eigene Zone zu bringen, am Ende der Schüsse der Krefeld Pinguine stand jedoch immer der warmgeschossene Daniel Fießinger. In der 25. Minute gab es dann die nächste kleine Strafe für die Gäste. Matt Marcinew musste wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Das Überzahlspiel der Joker war sehr statisch und führte zu einem Konter durch Leon Niederberger, der aber auch scheiterte. Die Krefelder hatten einfach mehr vom Spielabschnitt. Die Joker hatten aber ihrerseits78 eine Antwort parat. Über Dieter Orendorz kam der Puck zu Fabian Nifosi rechts an der blauen Linie. Er zog einfach mal ab und die Scheibe landete hinter Felix Bick zum 1:1 Ausgleich. In der 35. Minute zeigte Tyler Spurgeon was für ein Rückhalt er für die Joker ist. Nach einem Querpass von Christian Kretschmann stand Philipp Kuhnekath einschussbereit vor dem halb leeren Tor. Der Kapitän der Joker blockte aber dessen Schläger so geschickt, dass er nicht schießen konnte und verhinderte somit ein wohl sicheres Tor. Krefeld war weiterhin am Drücker, Chancen von Alexander Weiß und Leon Niederberger landeten aber natürlich alle bei Daniel Fießinger der seine Mannschaft im Spiel hielt. In der 38. Minute erhielt Fabian Nifosi eine kleine Strafe wegen Hakens, das Powerplay der Gäste brachte aber nichts ein. Somit ging es mit 1:1 in die zweite Pause.

Der letzte Spielabschnitt startete mit einer Wahnsinnsaktion von Jamal Watson. Er fuhr samt Puck aus der gegnerischen Zone in die eigene und von dort wieder nach vorne. Er legte die Scheibe fast an Felix Bick vorbei, dieser und einer seiner Vorderleute retteten aber auf der Linie. Von dort an wurde die Partie sehr träge. Es dauerte bis zur 54. Minute ehe etwas erwähnenswertes passierte. Lucas Lession durfte alleine in Richtung Kaufbeurer Tor fahren, schüttelte auf dem Weg noch Alex Thiel im Zweikampf ab und legte den Puck an Daniel Fießinger vorbei zur 1:2 Führung. Wenige Minuten später schlenzte Alex Thiel an den Pfosten. Zwei Minuten vor Ende der Partie nahm Daniel Jun noch eine Auszeit und zog den Torwart. Die letzte Spielminute fand ausschließlich vor dem Krefelder Kasten statt, allerdings scheiterten Joey Lewis und doppelt Sami Blomqvist an Felix Bick. Somit endete das Spiel mit einem 1:2 Auswärtssieg für die Gäste.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Sport

Das erste ESVK-Heimspiel 2024 steht auf dem Programm

Freitagabend Auswärtsspiel in Crimmitschau – Sonntag Heimspiel gegen Krefeld Pinguine

Für den ESV Kaufbeuren steht am Freitagabend das dritte Auswärtsspiel in Folge und am Sonntag endlich das erste Heimspiel im Jahr 2024 auf den Plan. Dabei geht es für die Joker am 34. Spieltag nach Crimmitschau. Spielbeginn im Sahnpark ist um 20:00Uhr. Am 35. Spieltag gastieren dann die Krefeld Pinguine in der energie schwaben arena. Erstes Bully ist dabei um 17:00.

Tickets:
Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich. Bis zum Heimspiel am 07. Januar gegen die Krefeld Pinguine gilt auch noch das ESVK Neujahrs-Special, hier gibt es die Tickets für die Spiele gegen Krefeld, Dresden und Kassel im Paket mit 19,46 Prozent Rabatt auf den normalen Ticketpreis.

Der Kader der Joker:
Aktuell herrschen bei den Jokern weiter ein paar verletzungs- und krankheitssorgen vor. Sicher fehlen werden am Wochenende weiter Jacob Lagacé, Max Hops und Leon Sivic. Beim erkrankten Yannik Burghart besteht die Hoffnung auf einen Einsatz.

Die Gegner der Joker: 
Eispiraten Crimmitschau: Die Eispiraten aus Westsachsen stehen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und haben 52 Punkte auf dem Konto. Chef-Trainer der Crimmitschauer ist der Finne Jussi Tuores. Stützen im Team der Eispiraten sind dabei unter anderen die Kontingentstürmer Tobias Lindberg, Henri Kanninen, Ladislav Zikmund und Hayden Verbeek sowie der Deutsch-Amerikaner Colin Smith. In der Defensive sind Leistungsträger wie Max Balinson, Gregory Kreutzer und Mario Szalco zu nennen. Im Tor weist Neuzugang Oleg Shilin bisher starke Werte auf und auch auf Backup Christian Schneider ist stets Verlass.

Krefeld Pinguine: Der Club aus der Samt- und Seidenstadt liegt nach 33 Spieltagen mit 50 Punkten auf dem achten Platz in der DEL2 Tabelle. Dritter Chef-Trainer in der laufenden Spielzeit ist nach Boris Blank und Herbert Hohenberger, der nun wieder das Amt des Co Trainers übernommen hat, der US-Amerikaner Greg Poss. [nbsp]Die Krefelder hatten ihren Kader in der Deutschland Cup Pause nochmals mit Lucas Lessio und Jerome Flaake hochkarätig verstärkt. Die beiden gesellen sich zu den schon starken Stürmern wie Jonathan Matsumoto, Josh MacDonald und Alexander Weiß. In der Defensive setzten die Krefelder unter anderem auf den früheren NHL-Profi Christian Erhoff, den schnellen Maximilian Adam oder auch den erfahrenen Philip Riefers. Im Tor stehen mit Felix Bick und Matthias Bittner zwei starke Goalies zur Verfügung.

Live dabei aber nicht im Stadion:
Das Heimspiel des ESVK gegen die Krefeld Pinguine läuft wie gewohnt auf Sprade.TV.
Kurze Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.

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Sport

Handballer starten ins neue Jahr

Zum Auftakt erwartet die SG Kaufbeuren/Neugablonz am Samstag den TSV Weilheim. Das Vorspiel bestreitet die männl. B-Jugend gegen den SC Weßling.

Am Samstag um 17:30 Uhr ist es wieder so weit. Die Herren der SG erwarten in der Bezirksoberliga zum ersten Heimspiel 2024 den TSV Weilheim. Mit den Oberbayern haben sie noch eine kleine Rechnung offen, denn im Hinspiel erlitten sie eine 40:27 Schlappe und brennen auf Wiedergutmachung. 

Es bleibt zu hoffen, dass das unter den erschwerten Bedingungen auch gelingt. Die Trainingsmöglichkeiten sind Anfang jeden Jahres immer sehr eingeschränkt und das erste Spiel ist quasi noch in den Schulferien. Abner auch die anderen Teams haben sicher unter den frühen Terminen zu leiden. Bis zum 12.01. gibt es aufgrund der Handball-EM insgesamt nur vier Partien. Ansonsten ist bis zum 20.01. Pause – von einigen Ausnahmen abgesehen. Also muss man das Beste draus machen. 

Das hat Trainer Christian Klöck sicher auch getan und die Mannschaft gut vorbereitet. Schaut man sich die Tabelle an, muss auch in diesem Spiel gepunktet werden. Nach unten wird es immer knapper, aber nach oben sind es auch nur drei Zähler und man würde im gesicherten Mittelfeld stehen. Hoffnung auf einen Erfolg gibt die letzte Viertelstunde von der Partie gegen den TV Waltenhofen, als die SG einen fast uneinholbaren Rückstand in ein Unentschieden umgedreht hatte. Daran müssen sie wieder anknüpfen und von Anfang an eine massive Abwehr stellen. Früher war die stabile Abwehr das Prunkstück der Kaufbeurer. In den letzten Wochen vor Weihnachten aber oft auch die Achillesferse. Im Angriff haben sie die Qualität und können durch druckvolles, schnelles Spiel oder Einzelaktionen immer wieder Treffer erzielen. Auch wenn die Weilheimer (Platz 4) in der Favoritenrolle sind, hat die SG – vor allem in eigener Halle – die Fähigkeit jeden Gegner zu schlagen. Wichtig für das Team wäre auch eine lautstarke und faire Unterstützung von den Rängen. 

Das Vospiel bestreitet die männl. B-Jugend um 16.00 Uhr. Auch hier wollen die Kaufbeurer den Spieß umdrehen und aus der knappen 21:23 Niederlage vom Hinspiel einen Sieg machen. Damit würden sie auch den dritten Rang erobern.

Die anderen Spiele der SG, die an diesem Tag angesetzt waren, wurden verlegt.

Die Verantwortlichen der Kaufbeurer Handballer würden sich über einen zahlreichen Besuch zum Auftakt ins neue Handballjahr freuen. 

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Kinder Soziales Weihnachten

Empfang der Sternsinger im Rathaus

Spenden der Sternsinger-Aktion kommen unter anderem Projekten in Amazonien, Palästina und Tansania zu Gute.

„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit.“ 

Das ist das diesjährige Motto der Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren. Nach dem Aussendungsgottesdienst am 02.01.2024 in St. Martin in Kaufbeuren, zogen die Sternsinger der Stadtpfarreien ins Rathaus ein. Dort wurden sie vom zweiten Bürgermeister Oliver Schill und der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler im historischen Sitzungssaal empfangen. Beide dankten den Kindern für ihren so wichtigen Einsatz und die Botschaft, die sie mitbringen und überreichten ihnen eine Spende. Gemeinsam trugen die Sternsinger ihr Lied vor und durften ihren Vers aufsagen. Anschließend gab es Gottes Segen an der Tür des historischen Sitzungssaals. 

Die Spenden, die die Kinder für den guten Zweck sammeln, kommen verschiedenen Projekten weltweit zugute. Zum Beispiel in Amazonien, Palästina und Tansania. Nähere Informationen zu den Projekten gibt es auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

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Sport

Joker gelingt Auswärtssieg in Weißwasser

ESVK sichert sich im Penaltyschießen erneut zwei Punkte

Im ersten Spiel des Jahres 2024 schickte der DEL2 Spielplan den ESV Kaufbeuren bis in die Oberlausitz nach Weißwasser. Die Joker gastierten dabei am 33. Spieltag bei den Lausitzer Füchsen. ESVK Trainer Daniel Jun musste in Weißwasser verletzungsbedingt auf Max Hops, Leon Sivic und Jacob Lagacé verzichten. Dazu kam kurzfristig noch der krankheitsbedingte Ausfall von Yannik Burghart. Sein DEL2 Debüt gab dagegen der 18 Jahre alte Jonas Fischer aus der eigenen U20 Mannschaft. Im Tor stand Daniel Fießinger.

In den ersten Minuten sollte in dieser Partie nicht viel passieren. In der fünften Minute aber hatte dann Philipp Bidoul mit einen Nachschuss die ganz große Chance den ESVK in Führung zu bringen, sein Schuss gegen den schon am Boden liegenden Füchse Torhüter Matthew Galajda ging aber ganz knapp drüber. Nur eine Minute später war John Lammers mit einem gefährlichen Schuss im Slot zur Stelle, aber die Fanghand von Matthew Galajda zuckte schnell nach oben und sicherte die Scheibe. Nur wenige Augenblicke später parierte der Deutsch Kanadier im Tor der Lausitzer noch stark mit der Beinschiene einen Direktschuss von Max Oswald. Nach dem Weißwasser auch immer wieder in der Zone der Joker auftauchte, wurde es in der elften Minute richtig gefährlich. Clarke Breitkreuz konnte über die rechte Außenposition in das Drittel der Kaufbeurer durchbrechen und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss den linken Pfosten. In der 15. Minute zeigte Daniel Fießinger dann gegen Ilja Fleischmann und Ville Järveläinen zwei mal sein ganzes Können und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand. Kurz darauf musste mit Eric Valentin dann ein Füchse Spieler auf die Strafbank. Die Joker taten sich dann im Powerplay zunächst sehr schwer in die Aufstellung zu kommen. Dies glückte dann aber nach ca. 70 Sekunden in Überzahl agierend der Reihe um Tyler Spurgeon und Fabian Koziol setzte mit einem wuchtigen Schlagschuss auch ein erstes Zeichen. Kurz vor dem Ablauf der Strafe lief die Scheibe dann sehr gut durch die Reihen der Kaufbeurer Powerplayformation und schlussendlich traf John Lammers mit einem platzierten Handgelenkschuss direkt unter die Latte zum 0:1 für seine Farben. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause. 

Nach dem zu Beginn des Abschnitts nicht viel los war, kamen die Füchse ein wenig aus dem Nichts zum 1:1. Nach einem gewonnen Bully brachte Ville Järveläinen die Scheibe hoch vor das Tor von Daniel Fießinger und Lane Scheidl bugsierte die Scheibe aus der Luft heraus zum 1:1 in den Kasten der Joker. In der Folge hatten die Oberlausitzer eine starke Druckphase, welche auch einen Lattentreffer von Christoph Kiefersauer beinhaltete. Auf der anderen Seite war es in der 27. Minute Max Oswald der ebenfalls mit einem Schuss aus kurzer Distanz am Pfosten scheiterte. Mit längerer Spieldauer waren die Joker dann wieder das etwas aktivere Team und tauchten immer wieder in der Zone der Füchse auf. Allerdings sprangen dabei keine ganz großen Torchancen für die Mannschaft von Trainer Daniel Jun heraus. Rund um die 37. Minute waren die Joker wieder stark am Drücker, verpassten es jedoch daraus Kapital zu schlagen. Eine Minute vor der Pause musste dann noch Johannes Krauß auf die Strafbank und die Füchse hatten somit mit Start des dritten Drittels noch für 68 Sekunden ein Powerplay auf der Uhr stehen. 

Dieses nutzten die Hausherren dann auch zum Führungstreffer. Der sehr auffällige und agile Lane Scheidl wurde dabei von seitlich vor dem Tor stehend freigespielt und traf aus kurzer Distanz zum 2:1 in den rechten Torwinkel. Der ESVK brauchte nun eine Weile um wieder zu seinem Spiel zu finden. Die Füchse hatten durch Christoph Kiefersauer in der 47. Minute noch eine weitere gute Chance den Spielstand zu erhöhen. Daniel Fießinger war aber mit der Stockhand zur Stelle. Rund um die 51. Minute hatten die Joker beste Chancen durch Joey Lewis, Micke Saari und Jamal Watson das Spiel auszugleichen. Alle die scheiterten in besten Situationen an Matthew Galajda im Tor der Füchse. In der 53. Spielminute kamen die Wertachstädter dann aber doch zum Ausgleich. Nach einem starken Forechecking eroberte Johannes Krauß die Scheibe und passte zu Thomas Heigl. Der Förderlizenzspieler von Redbull München traf dann im Slot stehend mit einem Handgelenkschuss zum 2:2 gegen den machtlosen Matthew Galajda. Beide Mannschaften waren dann gefühlt etwas unsicher, wie man nun mit diesem Spielstand umgehen soll. In der 57. Minute war es Clarke Breitkreuz der alleine vor Daniel Fießinger auftauchte und am Kaufbeurer Schlussmann scheiterte. Im Gegenzug hatte Sami Blomqvist die Möglichkeit die Joker in Führung zu bringen, aber auch er brachte die Scheibe nicht an Matthew Galajda vorbei im Tor unter. 30 Sekunden vor dem Ende kassierten die Gelbroten dann noch eine zwei Minuten Strafe und mussten sich somit in Unterzahl in die Verlängerung retten. Dies sollte mit etwas Glück und einem wiederum starken Daniel Fießinger auch gelingen. 

In der Overtime mussten die Allgäuer also dann auch noch für weiter 90 Sekunden in Unterzahl agieren und verteidigten dieses aber sehr stark. Als beide Mannschaften wieder komplett waren, wurde, da es keine weitere Unterbrechung gab, mit vier gegen vier Feldspieler weiter gespielt. Großchancen um das Spiel auf die eine oder andere Seite zu entscheiden, waren nicht vorhanden. Somit ging es nach 65 gespielten Minuten in das Penaltyschießen. 

Im Shootout traf auf Seiten der Hausherren Lane Scheidl und auf Seiten der Joker zwei Mal Thomas Heigl, welcher dem ESVK mit seinen beiden Treffern damit den Zusatzpunkt in einem hart umkämpften, aber fairen Auswärtsspiel sicherte. 

Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich. Bis zum nächsten Heimspiel am 07. Januar gegen die Krefeld Pinguine gilt auch noch das ESVK Neujahrs-Special, hier gibt es die Tickets für die Spiele gegen Krefeld, Dresden und Kassel im Paket mit 19,46 Prozent Rabatt auf den normalen Ticketpreis.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Kinder Panorama

Herzlich Willkommen, Luis Paul

Kaufbeuren begrüßt Neujahrsbaby 2024

Familie Rietzler sorgt am Neujahrstag im Klinikum Kaufbeuren für den ersten Nachwuchs des Jahres.

Das Neujahrsbaby 2024 in Kaufbeuren heißt Luis Paul Rietzler. Eigentlich wurde er noch im alten Jahr erwartet, doch Luis zog es vor den neuen Geburtsjahrgang 2024 im Klinikum Kaufbeuren zu eröffnen und kam an Neujahr um 2:34 Uhr auf die Welt. Mit einer Größe von 53 cm und einem Gewicht von 3780g ist Luis das dritte Kind von Michaela (32 Jahre) und Marcel Rietzler (36 Jahre). Die Familie freut sich über den Nachwuchs, Vater Marcel erzählt, „Er hat uns erst lange warten lassen, und dann ging es doch recht schnell.“

Die Geburt wurde von Hebamme Sina Kossmann begleitet, unterstützt von den Ärzten MuDr. Eva Bilik und Dr. Ala Eddin Alali. Der Klinikverbund gratuliert Familie Rietzler herzlich zum neuen Familienmitglied.

Trotz des bundesweiten Rückgangs der Geburtenzahl um etwa 7%, durfte das Klinikum Kaufbeuren im vergangenen Jahr eine stabil bleibende Anzahl von 839 Geburten verzeichnen. Die seit letztem Jahr tätige Departmentleiterin der Geburtshilfe, Alexandra Neugebauer, zeigt sich sehr erfreut. „Das bestätigt mir die Wertschätzung unserer familienorientierten, wohnortnahen Geburtshilfe.“ Dies führt Neugebauer und ihr neues Team auch auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten zurück, die die perinatale Schwerpunktklinik vor der Haustür sehr zu schätzen wissen. Dabei profitiert die Betreuung von Frühgeburten, Zwillingsschwangerschaften und Risikoschwangerschaften ab der 32 Woche von der engen Kooperation der Geburtshilfe mit der ebenfalls etablierten Kinderklinik des Klinikums.

Das gesamte Team der Geburtshilfe freut sich auf ein weiteres Jahr, in dem es seine Expertise für die Begleitung von Schwangerschaft und Geburt zum Wohle der Familien in der Region einbringen kann.

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Sport

Joker reisen in die Oberlausitz

Erstes Spiel des Jahres steht auf dem Programm

Der DEL2 Spielplan schickt den ESV Kaufbeuren Rund um den Jahreswechsel fleißig auf Reisen. Nach dem Auswärtsspiel am 30. Dezember in Ravensburg geht es für die Joker am 2. Januar gleich bis nach Weißwasser in die Oberlausitz. Dort steht um 19:30 Uhr in der Eisarena Weißwasser das Duell mit den Lausitzer Füchsen auf dem Programm.

Der Kader der Joker:
ESVK Trainer Daniel Jun muss neben Jacob Lagacé auch weiter auf Max Hops und Leon Sivic verzichten. Max Hops muss aufgrund einer Unterkörperverletzung insgesamt wohl 10-14 Tage pausieren. Leon Sivic erlitt eine Oberkörperverletzung, als er per Förderlizenz mit dem EV Füssen bei den Bayreuth Tigers spielte. Wann der Youngster wieder auf das Eis zurückkehren kann ist dabei aber derzeit leider noch völlig offen.

Der Gegner der Joker:
Lausitzer Füchse: Die Füchse aus Weißwasser stehen aktuell mit 50 Punkten aus 32 Partien auf dem sechsten Tabellenplatz. Chef-Trainer Petteri Väkiparta bekam dazu vor kurzem noch Verstärkung für seinen Kader. Zu den beiden starken jungen Förderlizenz-Torhütern Jonas Stettmer und Nikita Quapp, gesellt sich nun noch der Deutsch-Kanadier Matthew Galajda, der nach drei Einsätzen für die Oberlausitzer eine überragende Fangqoute von 97.22% aufweist. Der Kader der Weißwasseraner besteht auch zur aktuellen Saison wieder aus einigen jungen und sehr talentierten Förderlizenzspielern der Eisbären Berlin sowie erfahrenen Cracks wie zum Beispiel Toni Ritter, Dominik Bohac oder natürlich auch Kapitän Clarke Breitkreuz. Auf den Kontingentspielerpositionen setzen die Füchse auf die bekannten finnischen Stürmer Ville Järveläinen und Roope Mäkitalo sowie die Kanadier Jake Coughler und Lane Scheidl.

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Gesundheit Politik

Notarztvergütungen steigen deutlich

Pohl: „Gutes Zeichen für die ärztliche Versorgung außerhalb der Ballungszentren“

Die Verhandlungen über ein neues Vergütungssystem des Notarztdienstes führen zu deutlichen Steigerungen: Im Jahre 2024 erhöht sich die Gesamtvergütung um 17,6 % und 2025 um weitere 7%. Eckpfeiler der künftigen Entlohnung sind die deutliche Erhöhung der Grundpauschale für Notarzteinsätze sowie eine bessere Honorierung der Feiertagszuschläge, weiteren Sonderzuschlägen und der Einsatzzuschläge.

„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bei der Finanzierung des Gesundheitssystems bietet das neue System die Möglichkeit weniger hoch frequentierte Standorte insbesondere im ländlichen Raum zu stärken. Das ist für das Allgäu eine sehr gute Nachricht!“, betont Pohl. 

Der Abgeordnete sieht aber auch insgesamt eine Stärkung des Notarztdienstes: „Die Erhöhung der Vergütung für Notarztdienste ist ein wichtiges Zeichen der Unterstützung für diese Berufsgruppe.  Sie ist Teil der kritischen Infrastruktur Bayerns. Damit verhindern wir drohende Lücken in der notärztlichen Versorgung. Helferfristen stehen nämlich nur auf dem Papier, wenn wir zu wenig Notärzte haben. Die neuen Vergütungsregeln tragen dazu bei, die hohen Standards der Notarztversorgung im Freistaat aufrechtzuerhalten“, so Pohl abschließend. 


Quelle: Abgeordnetenbüro Bernhard Pohl/Ungekürzte Pressemitteilung

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Kultur Veranstaltung

„Paradies“

Kabarett von und mit Alfred Mittermeier im PODIUM Kaufbeuren

Freitag, den 12. Januar 2024
Einlass 19 Uhr Beginn 20 Uhr

Es gibt keinen Ort, der die Menschheit so beschäftigt wie das Paradies. Wo liegt es? Wie sieht es dort aus? Wie komm ich da hin? Und was zieh ich dort an? Auskunftsfreudige Geistliche schwärmen in den höchsten Tönen, obwohl sie weniger wissen, als ihre Schäfchen glauben.

Auch Alfred Mittermeier weiß keinen Deut mehr. Aber falls es dieses Paradies wirklich gibt, dann will er da rein. Doch ganz so einfach ist das nicht! Das größte religiöse Wahlversprechen mit unbestimmbarer Wahrscheinlichkeit hat seine Tücken.

„Nur wenn Du brav bist, kommst Du in den Himmel!“ wird einem bereits als Kind infiltriert. Es gibt einen Benimm-Katalog, an dem man sich zu halten hat. Das Leben wird zu einer einzigen Aufnahmeprüfung, die es zu bestehen gilt.

Alfred Mittermeier begibt sich in „Paradies“ auf die Suche nach dem menschlichen Sehnsuchtsort. Dabei wandelt erauf einer verstopften Autobahn in Richtung Ende, bis sich eine Rettungsgasse bildet, an deren Ränder ihn die Gläubigen ungläubig anstarren.

Ein bayerischer Kabarettist als Kamel, das mit überirdischen Pointen durch ein Nadelöhr ins Paradies marschiert. ImVorbeigehen haucht er dem Türsteher noch ein gepflegtes Hosianna ins Ohr, so dass es das Himmelstor endgültig aus denEngeln hebt. Wer nach dem Tod noch was vom Leben haben will, der kommt um eine Eintrittskarte nicht herum. Lobet und preiset diesen Herrn!

Kartenvorverkauf: online unter www.eventim.de.
Als Reservierung im Podium per Mail: podium.kaufbeuren@t-online.de und unter der Telefonnummer: 08341/13002

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Kultur Veranstaltung

„TEAMART“ im Podium

Ausstellung von und mit Eva Hacker, Monika Passek und Ulrich Schuck

Mittwoch, den 10. Januar 2024
Einlass 19 Uhr Beginn 20 Uhr

Der Kulturverein PODIUM Kaufbeuren lädt ein zur Ausstellung „TEAMART“, einer Zusammenstellung von Werken dreier Künstler, welche Ehrenamtliche Mitarbeiter im Podium Team sind: 

Ulrich Schuck, Eva Hacker und Monika Passek.

Ulrich Schuck begann seine künstlerische Reise im Jahr 2017 mit der Reproduktion von Werken bekannter Maler. Seit 2019 ist er Teil der „Schule der Phantasie für Senioren“, wo er seine kreative Ader weiterentwickelt und vielfältige Werke geschaffen hat. Seine Arbeiten zeugen von einer faszinierenden Entwicklung, bei der er verschiedene Materialien und Techniken auf Papier einsetzt. 

Die Ausstellung präsentiert auch die abstrakten und emotionalen Werke von Eva Hacker, der jüngsten Künstlerin. Mit beeindruckender Ausdruckskraft bringt sie universelle Themen auf eine individuelle Ebene. Ihre Bilder sind nicht nur Kunstwerke, sondern sie bieten Raum für Interpretationen und persönliche Reflexionen. Der Betrachter wird eingeladen, sich von den facettenreichen Emotionen ihrer Werke mitreißen zu lassen.

Monika Passek vervollständigt das Künstlerteam. Ihre künstlerische Entfaltung ist geprägt von Vielseitigkeit und Abwechslung. Durch Techniken wie Seidenmalerei und Collagen schafft sie beeindruckende Werke, die die Betrachter mit ihrer Originalität begeistern.

„TEAMART“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern ein Zusammenspiel von kreativen Energien. Tauchen Sie ein in die vielfältige Welt dieser drei talentierten Künstler und lassen Sie sich von ihrer Kunst und Leidenschaft inspirieren.

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Kinder

Höflichkeit und gute Sitten

Umgangsformen in der Hortgruppe des Kinderhauses Mosaik

Freiherr Adolph von Knigge – seines Zeichens Kammerherr, Schriftsteller und irgendwie auch sonst ein Tausendsassa – ist seit über 200 Jahren bekannt für seine Ansichten hinsichtlich guten Benehmens. 

Dass diese Ansichten immer noch gelten konnten die Kinder in der Hortgruppe des Kinderhauses Mosaik am Freitag, 08.12.2023, erleben. Im Zuge des wöchentlichen „Actiontages“ besuchte Simone Oßwald die Hortgruppe. Im Gepäck mit dabei war neben einigem Material für eine gelungene Tischdekoration eine Menge Input eben jenes Herrn von Knigge.

Simone Oßwald ist Trainerin und Coach in Sachen Kommunikation, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung und eben auch Umgangsformen. Sie ist Inhaberin der SO.Beratung in Kempten, ihre Teilnehmenden sind normalerweise deutlich älter, mindestens ab Azubi-Status. Die Pädagoginnen und Pädagogen des Horts sie für einen Nachmittag gewinnen, um den Jungen und Mädchen des Horts einige Tipps und Tricks rund um ein gelingendes Miteinander nahezubringen. 

Nach einer kurzen Vorstellung des altehrwürdigen Freiherrn ging es los mit den Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen. Was macht ein schön gedeckter Tisch mit den Menschen, die daran sitzen und wie decke ich den Tisch eigentlich praktisch? Wie benutze ich die Serviette richtig und wie lege ich mein Besteck am Ende ordentlich auf den Teller?  Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren waren aufmerksam dabei, als Simone Oßwald mit ihnen eben genanntes erarbeitete. Dabei konnten die Kinder zeigen, was sie schon alles wissen und sie brachten sich mit vielen schönen kleinen Beiträgen ein.

Im Anschluss ans Mittagessen wurden die Themen Nähe und Distanz näher beleuchtet. Simone Oßwald nahm die Kinder spielerisch mit auf die Reise zu der Erkenntnis, dass es unschön ist, wenn man ignoriert wird, dass Umarmungen manchmal gar nicht angebracht sind und dass Händeschütteln am ehesten zum guten Ton gehört.

Anhand von kleinen Benimm-Texten wurden dann in kleinen Gruppen noch andere, wichtige Themen erarbeitet. Wie begrüße ich andere? Was ist Smalltalk und weshalb ist der eigentlich so wichtig? Muss ich zu allem was sagen? Muss ich für jeden einen Ratschlag haben oder ist gepflegtes, wohlwollendes Schweigen manchmal höflicher? Wie gehe ich generell mit materiellen Dingen um, mit denen ich arbeite, die ich benutze oder mir ausleihe?

Die Kinder diskutierten eifrig miteinander und auch mit den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen und man spürte ihre Freude am gemeinsamen Erleben des abwechslungsreichen Nachmittags. Nach einem kurzen herzlichen Ausklang der Veranstaltung verabschiedete sich Frau Oßwald dann wieder von den Kindern.

Die Mitarbeitenden des Horts sind sich einig darüber, dass der kleine Einführungskurs ein Erfolg war, die Kinder wurden mitgenommen und haben erkannt, dass Sozialkompetenz und gutes Benehmen nicht eine langweilige Erfindung von Eltern und Betreuerinnen und Betreuern sind, sondern durchaus cool und in.

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Blaulicht

Mehrere Einsätze in der Silvesternacht

Informationen der Feuerwehr

Die Feuerwehr Kaufbeuren musste in der Silvesternacht einige Male ausrücken. Bereits vor Mitternacht wurde sie etwa zum Brand einer Papiermülltonne in der Wörishofener Straße gerufen. Im weiteren Verlauf der Nacht musste unter anderem noch brennende Mülltonnen, eine Hecke und Feuerwerksmüll gelöscht werden.

B1 im Freien Papiercontainer

31.12.2023, 22:56 | Brand

Wörishofener Straße 

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Brand von einer Papiertonne alarmiert. 
Die erste Löschversuche wurden durch Anwohner bereits durchgeführt. 
Die Einsatzkräfte übernahmen die Nachlöscharbeiten und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera.

Einsatzdauer: 35min
Einsatzkräfte: 12 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, LF 1/43/1

B1 im Freien Kleinbrand

01.01.2024, 00:14 | Brand

Egerlandring 

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Kleinbrand alarmiert. 
Die brennende Hecke auf circa 2 bis 3m, wurde bereits durch Anwohner vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. 
Die Einsatzkräfte übernahmen die Nachkontrolle mit einer Wärmebildkamera.

Einsatzdauer: 28min
Einsatzkräfte: 13 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, LF 2/41/1

B1 im Freien Mülltonnen

01.01.2024, 01:05 | Brand

Mindelheimer Straße 

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Brand im Freien alarmiert. 
Zwei Mülltonnen standen im Vollbrand. 
Die Einsatzkräfte löschten die Mülltonnen ab und kontrollierten den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera.

Einsatzdauer: 51min
Einsatzkräfte: 8 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: LF 1/43/1

B1 im Freien Kleinbrand

01.01.2024, 01:22 | Brand

Neugablonzer Straße 

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Kleinbrand alarmiert. 
Brennende Reste von einem Sylvester Feuerwerk auf der Straße wurden abgelöscht.

Einsatzdauer: 23min
Einsatzkräfte: 7 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: LF 1/40/1

B 1 im Freien Kleinbrand

01.01.2024, 03:31 | Brand

Sudetenstraße + Neue Zeile 

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem weiteren Kleinbrand alarmiert. 
Die Einsatzkräfte aus Neugablonz löschten den brennenden Feuerwerksmüll zügig ab.

Einsatzdauer: 29min
Einsatzkräfte: 11 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, LF 2/41/1

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Sport

ESVK gewinnt mit 1:0 n.P. in Ravensburg

Überragendener Daniel Fießinger und eine starke Mannschaftsleistung – 1:0 Sieg nach Penaltyschießen zum Jahresabschluss

Für den ESV Kaufbeuren stand zum Abschluss des Kalenderjahres 2023 mit dem Nachbarschaftsduell bei den Ravensburg Towerstars ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Dabei reisten die Joker am 32. Spieltag als Tabellendritter zum Tabellenzweiten nach Oberschwaben.

ESVK Trainer Daniel Jun musste dabei kurzfristig neben dem langzeitverletzten Jacob Lagacé auch auf Max Hops (Unterkörperverletzung – ca. 14 Tage Pause) und Leon Sivic (Oberkörperverletzung – Ausfalldauer noch unklar) verzichten. Im Aufgebot befanden sich somit nur elf Stürmer. Im Tor stand Daniel Fießinger, der am Ende vor 3.418 Zuschauern, darunter viele Kaufbeurer Schlachtenbummler, seinen zweiten Shutout binnen kürzester Zeit feiern konnte.

Die Joker hatten dann nach wenigen Sekunden schon die erste ganz dicke Chance der Partie. Thomas Heigl bediente Max Oswald vor dem Tor lauernd und die Nummer neun des ESVK scheiterte mit seinem Schuss aus kurzer Distanz an Ilya Sharipov im Tor der Oberschwaben. Die Ravensburger ließen sich aber auch nicht lange bitten und kamen im Gegenzug zu zwei gefährlichen Abschlüssen durch Sam Herr und Oliver Granz. Beide scheiterten aber am aufmerksamen Daniel Fießinger im Tor der Joker. In der Folge waren die Towerstars dann ein wenig spielbestimmender und hatten in der vierten Minute auch ein erstes Powerplay. Dieses verteidigten die Kaufbeurer aber gut und ließen kaum Chancen zu. In der neunten Spielminute konnte Matt Alfaro über die Außenposition durchbrechen und tauchte so alleine vor Daniel Fießinger auf, welcher mit Hilfe des Pfostens aber gerade noch so parieren konnte. In der elften Minute kamen dann die Joker in den Genuss eines Powerplays, welches die Gelbroten aber leider nicht für einen Treffer nutzen konnten. Eine weitere große Chance für die Ravensburger hatte in der 13. Minute Sam Herr, der nach einem Fehler der Kaufbeurer im Aufbau gefährlich vor Daniel Fießinger zum Abschluss kam, aber der ESVK Torhüter schnappte schnell mit der Fanghand zu. In den letzten Minuten des ersten Drittels schafften es die Kaufbeurer sich für längere Zeit in der Zone der Oberschwaben festzusetzen und kamen so auch zu mehreren guten Torabschlüssen. Unter anderem von Tyler Spurgeon, der von John Lammers vor dem Tor frei gespielt wurde sowie von Jamal Watson und Yannik Burghart. Ein Treffer sollte aber nicht mehr gelingen und so ging es dann auch mit einem leistungsgerechten Spielstand von 0:0 in die erste Pause.

Das zweite Drittel war wie schon das erste sehr gut anzuschauen, wobei es auch weiter einige brenzlige Szenen vor den jeweiligen Toren zu sehen gab, aber nicht mehr in der Deutlichkeit, wie noch im ersten Abschnitt. In der 25. Spielminute hatte Joey Lewis nach einem Pass von Sami Blomqvist frei vor Ilya Sharipov die größte Chance des Mitteldrittels für den ESVK liegen gelassen. Die Oberschwaben hatten rund um die 30. Spielminute eine ganz starke Phase und dazu auch zwei, drei größere Möglichkeiten, Daniel Fießinger war aber wieder zur Stelle. In der 32. Minute war es dann Joey Lewis, der den ESVK hätte in Führung bringen können. Nach einem Pass von John Lammers kam dieser wieder frei vor Ilya Sharipov zum Abschluss, zielte mit der Rückhand aber etwas zu hoch. Im weiteren Spielverlauf ging es dann weiter munter rauf und runter, wobei eben die ganz großen Möglichkeiten ausblieben. Ein Grund dafür auch, dass eben beide Mannschaften sehr stark in der Defensive agierten. Der ESVK ließ dabei nach 35 Minuten noch ein Powerplay ungenutzt liegen und so sollte auch nach 40 gespielten Minuten kein Treffer fallen.

Der Schlussabschnitt war dann nicht weniger spannend, aber auch hier sollten dann keine Tore fallen. Dies lag aus Sicht des ESVK weiter an einer starken Teamleistung und an einem starken Daniel Fießinger. Der Kaufbeurer Schlussmann bewahrte seine Mannschaft mit zwei überragenden Paraden in der 45. und 46. Minute vor einem sicheren Rückstand. In der 47. Minute fand die Scheibe dann doch mal den Weg in das Tor. Da das Gehäuse der Towerstars aber vor der Schussabgabe von Yannik Burghart schon verschoben war, zählte der Treffer nicht. Nur eine Minute später war es dann wieder Daniel Fießinger, der mit der Beinschiene reaktionsschnell aus kurzer Distanz gegen Robbie Czarnik rettete. In der 51. und 55. Minute mussten die Wertachstädter dann auch noch zwei Powerplays der Hausherren überstehen. Gegen das stärkste Powerplay der Liga sollten sich die Kaufbeurer aber auch bewähren und diese beiden Situationen ohne Gegentreffer überstehen. Somit ging es in die Overtime.

Auch in der Verlängerung sollte dann kein Treffer fallen. Chancen waren für beide Mannschaften da, aber beide Torhüter waren einfach nicht zu überwinden. Dies sollte im Falle von Daniel Fießinger auch für das Penaltyschießen gelten. Der Kaufbeurer Torhüter setzte seiner Leistung an diesem Abend mit drei gehaltenen Versuchen gegen Robbie Czarnik, Charlie Saurault und Matt Alfaro noch die Krone auf, während Micke Saari den entscheidenden und einzigen Treffer der Partie markierte. So stand am Ende ein 1:0 Auswärtssieg für die Joker in Ravensburg auf der Anzeigentafel.

Statistik zum Spiel auf del-2.org

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Soziales Sport Weihnachten

Hockey for Hope spendet über 3000 Euro

Bereits zum dritten Mal, und somit von Anfang an dabei, beteiligt sich Hockey for Hope an der Aktion „Kinderwünschebaum“ des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu. 

Während letztes Jahr noch 50 einzelne Geschenke gekauft und verpackt wurden, beschränkte man sich in diesem Jahr direkt auf Geschenke an zwei Einrichtungen aus der Region: Dem Kinderheim Biberburg und dem Verein „Menschen im Aufwind“ aus Marktoberdorf, welcher bedürftigen Kindern eine durch Theater, Musik und bildende Kunst bedürftige Kinder eine positive Entwicklung ermöglicht. So bekamen die Kinder der Biberburg 25 und die von Aufwind 30 Geschenke im Wert von etwa 2.000€. Zudem erhielt Menschen im Aufwind noch eine Geldspende über 1.100€.

Beim Kinderwünschebaum konnten bedürftige Kinder und Jugendliche über involvierte Organisationen zu Weihnachten Wunschkarten abgeben , welche dann an den Kinderwünschebaum in der Sparkasse Kaufbeuren gehängt wurden. Privatpersonen und Organisationen konnten die Karten auswählen, vom Baum nehmen und den Wunsch erfüllen indem sie das Geschenk in der Sparkasse abgaben. 

Unabhängig von der Aktion Kinderwünschebaum veranstaltete Hockey for Hope eine Nikolausfeier im Kinderheim Biberburg, bei welcher alle Kinder, aber auch die Angestellen vom HfH-Nikolaus ein Geschenk erhielten, was für große Freude sorgte. 

Das Geld für die Aktionen stammt aus den Einnahmen des Hockey for Hope Benefiz Inlinehockeyturniers, welches wieder im Juni 2024 stattfindet, sowie Spenden von Privatpersonen und Firmen. 

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Sport

Joker gewinnen torreiches Spiel gegen den EC Bad Nauheim

ESVK gewinnt letztes Heimspiel des Jahres vor ausverkauftem Haus mit 6:5

Im letzten Heimspiel im Jahr 2023 empfing der ESV Kaufbeuren den EC Bad Nauheim in der energie schwaben arena. Zum 31. Spieltag veränderte Trainer Daniel Jun die Aufstellung geringfügig im Vergleich zur Auswärtsniederlage in Dresden. Rihards Babulis startete im Tor und Fabian Nifosi durfte als siebter Verteidiger ran. Der ESV Kaufbeuren gewann ein sehenswertes Spiel vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 6:5.

Die Highlights, die Stimmen zum Spiel von Rihards Babulis, Joey Lewis und Daniel Weiß sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern auf esvk.tv.

Die Partie startete recht ausgeglichen. Wirklich zwingende Möglichkeiten ein Tor zu erzielen gab es aber für beide Teams zunächst nicht. Auf Kaufbeurer Seite waren einige gefährliche Abfälscher dabei, die aber allesamt von Maximilian Meier gestoppt wurden. Auf Bad Nauheimer Seite hauptsächlich zentrale Schüsse die für Rihards Babulis kein Problem darstellten. In der zehnten Spielminute klingelte dann nach einem Schuss von Sebastian Gorcik der Pfosten des Gästetores. Den direkt folgenden Nachschuss, ebenfalls von Gorcik, parierte Maximilian Meier sehenswert mit der Fanghand. In Minute zwölf leitete Simon Schütz mit einem Pass zu Jere Laaksonen einen Angriff ein. Der Puck fand seinen Weg zu Fabian Nifosi, welcher aber von Fabian Herrmann durch ein Foul gestoppt wurde. Somit gab es für ihn eine kleine Strafe wegen Beinstellen. Im direkten Anschluss rutschte die Scheibe in Richtung Rihards Babulis, der aus seinem Kasten heraus kam, den Puck allerdings nur schwer kontrollieren konnte. Er rettete zwar das Spielgerät aus der Gefahrenzone, dies aber auf Kosten eines hohen Stocks. Die Strafe wurde von Sami Blomqvist abgesessen. Durch die vier gegen vier Situation auf dem Eis nahm die Partie an Fahrt auf. Mit Ablaufen der Bad Nauheimer Strafzeit sollte für die Joker eine weitere folgen. Dieter Orendorz musste wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox. Das elfsekündige drei gegen fünf Unterzahlspiel und auch die einfache Unterzahl überstanden die Joker, auch aufgrund einiger Glanzparaden von Rihards Babulis ohne Gegentor. In der 17. Spielminute sollte sich die Situation dann umkehren, mit dem besseren Ende für den ESVK. Erst musste Christoph Körner wegen Beinstellens auf die Strafbank, dann schoss Jamal Watson in Überzahl in Richtung Tor. Im Slot fand man natürlich Tyler Spurgeon, der die Scheibe im hohen Bogen über Maximilian Meier hinweg zum 1:0 über die Linie abfälschte. Die Gäste hielten zwar gut mit, fanden aber immer wieder ihren Meister in Rihards Babulis. Somit ging es mit einem Spielstand von 1:0 in die Pause.

Die roten Teufel kamen mit viel Tempo aus der Kabine und rissen das Spiel zunächst an sich. Etwas zählbares konnten sie daraus jedoch vorerst nicht machen. Die erste nennenswerte Aktion des zweiten Spielabschnittes war ein wunderschön vorgetragener Angriff der Joker. Simon Schütz brachte die Scheibe in Richtung Sami Blomqvist der für den durchstartenden Jere Laaksonen abtropfen ließ. Laaksonen wurde vor dem Tor gefoult, verfehlte aber trotzdem nur knapp und Christopher Fischer musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In der folgenden Überzahl traf Sami Blomqvist lediglich den Pfosten und Alex Thiel fing sich die nächste Kaufbeurer Strafe wegen Hakens. Mit Ablaufen der Bad Nauheimer Strafe waren die Joker unsortiert und ermöglichten so Marius Erk das Durchlaufen über die linke Seite. Er überwand Rihards Babulis zum 1:1 flach auf der rechten Seite. Nun wurde es unübersichtlich. Joey Lewis leitete den Angriff der Rot-Gelben ein. Er schickte Sami Blomqvist über die linke Seite und platzierte sich im Slot. Blomqvist passte zurück und Lewis schob die Scheibe über die Linie, aber leider auch Maximilian Meier dazu. Die Entscheidung auf dem Eis lautete kein Tor, was im Videobeweis bestätigt wurde – Torhüterbehinderung. In Minute 31 musste Markus Lillich für zwei Minuten auf die Strafbank weil er Thomas Heigl gegen den Kopf und Nackenbereich checkte. Nach dem direkt folgenden Bully landete das Spielgerät bei Simon Schütz auf der rechten Seite an der blauen Linie. Der fackelte nicht lange und schlenzte zum 2:1 rechts am Bad Nauheimer Goalie vorbei. Wieder direkt im Anschluss brachten die Joker den Puck nicht aus der eigenen Zone. Micke Saari kämpfte mit Julian Lautenschlager im Slot um die Scheibe, der hinter ihnen stehende Marius Erk erkannte, dass diese frei lag und schoss aus der Drehung direkt in das rechte Eck zum 2:2. Kurze Zeit später sollten sich die roten Teufel erneut freuen. Jere Laaksonen stand hinter dem eigenen Tor im Zweikampf mit Daniel Weiß. Letzterer setzte sich durch, fuhr um den Kasten und schob den Puck unter Rihards Babulis zum 2:3 über die Linie, was ebenfalls durch Videobeweis bestätigt wurde. Die Kaufbeurer Verteidigung tat ihr bestes die Scheibe von der Linie zu kratzen, was sie aber erst hinter der Linie schafften. Fünf Minuten vor Schluss gab es dann erneut eine kleine Strafe gegen Bad Nauheim. Kevin Orendorz musste wegen Stockschlag in die Kühlbox. Die Überzahl brachte den Jokern aufgrund eines starken Maximilian Meiers kein Tor mehr ein, somit ging es mit 2:3 in die zweite Pause.

Gleich zu Anfang der letzten Spielabschnittes musste ein Joker auf die Strafbank. Max Oswald erhielt zwei Minuten wegen Beinstellen. In der Bad Nauheimer Überzahl setzte Tim Coffman Kevin Orendorz mit einem starken Querpass in Szene, Orendorz traf jedoch das leere Tor knapp nicht. Die nächste Szene der Gäste führte erneut zum Torerfolg. Fabian Herrmann fuhr an der Bande entlang, brachte den Puck zu Tim Coffman und dieser wuchtete das Spielgerät in das linke Kreuzeck zum 2:4. Mitte des letzten Spielabschnittes schoss wiederum Fabian Koziol von der linken Seite auf der blauen Linie. Jere Laaksonen fälschte die Scheibe ab, sodass Maximilian Meier sie nicht davor stoppen konnte in Richtung Torlinie zu rutschen. Sami Blomqvist sah das und reagierte blitzschnell in dem er den Puck endgültig in das Tor zum Anschlusstreffer schob. Kurz danach brachte Max Oswald Kevin Schmidt zu Fall was diesem gar nicht gefiel. Er gab Oswald einen Crosscheck mit und wurde folgerichtig auf die Strafbank geschickt. Nach Ablaufen der zwei Minuten sollte sich Kurioses ereignen. Marc El-Sayed fälschte den Puck unhaltbar für den Torhüter in das Tor ab. Es war jedoch ein Pass von Tyler Spurgeon von hinter dem Kasten der roten Teufel und der Torwart war sein eigener. Durch diesen Treffer, welcher Spurgeon zugeschrieben wurde, fand die Mannschaft in Rot-Gelb den 4:4 Anschluss. Das Kuriositätenkabinett war an der Stelle jedoch noch nicht vorbei. Im direkten Gegenzug versuchte Johannes Krauß einen Pass von Kevin Orendorz in der eigenen Zone aus der Luft abzufangen. Seine Abfangaktion lenkte den Puck punktgenau auf die Kelle von Tim Coffman, der erneut von links in das linke Kreuzeck schoss und die Führung für die Gäste wiederherstellte. Es sollte eine kurzweilige Freude bei den Buronen folgen. Jamal Watson brachte die Scheibe in Richtung Tor, Micke Saari blockte und versuchte den Torabschluss aus der Drehung. Maximilian Meier konnte erst parieren wurde dann aber wohl vom Bein Micke Saaris am Kopf getroffen. Der Nachschuss von Sebastian Gorcik ließ das Netz zwar wackeln, wurde aber nach Videobeweis wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben. Die Joker ließen sich aber nicht hängen und setzten nach. Sami Blomqvist spielte aus der Rundung auf die rechte Seite zu Alex Thiel dessen Schuss von Jere Laaksonen zum 5:5 Ausgleich abgefälscht wurde. Knapp 30 Sekunden vor Schluss tankte sich Max Hops mit einem super Solo und einigen schönen Dekes durch die rot-weiße Abwehr. Sein Schuss ging zwar am Tor vorbei und landete vorerst bei einem roten Teufel, aber Max Oswald setzte nach. Er konnte den Puck zurück gewinnen und ihn zurück zu Max Hops spielen, der vom rechten Bullykreis aus der Drehung schoss. Maximilian Meier war davon wohl überrascht und konnte die Beine nicht mehr rechtzeitig zu machen. Max Hops verletzte sich dabei wohl und musste in die Kabine aber die Scheibe war drin, das Stadion bebte, „Joker geben niemals auf!“ tönte es aus den Lautsprechern, es war die 6:5 Führung für den ESVK. Bad Nauheim zog noch den Torwart, Brent Raedeke versuchte es noch einmal im Slot, aber Rihards Babulis reagierte erneut blitzschnell und konnte den Sieg über die Zeit retten.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Verwaltung

Ausländeramt geschlossen

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Das Ausländeramt ist am Freitag, 29.12.2023, für den Parteiverkehr geschlossen. Im Notfall erreichen Sie das Ausländeramt telefonisch unter 08341 / 437 – 386.

Der Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen ist selbstverständlich möglich.

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Politik Verwaltung

Wie geht es weiter mit Dorfgemeinschaftshaus und V-Markt-Mini in Irsee

Stracke: Kürzungen der Bundesmittel für Ländliche Entwicklung bringt Projekte in Gefahr

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) diskutierte im Rathaus Irsee mit dem Ersten Bürgermeister Andreas Lieb, der 3. Bürgermeisterin Dr. Andrea Städele und Christian Kreye, dem Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben, über die geplanten Mittelkürzungen für Projekte der Ländlichen Entwicklung durch die Ampelregierung in Berlin und die Auswirkungen auf Irseer Projekte. Die Diskussion fokussierte sich darauf, wie die Innenentwicklung in der Gemeinde trotz finanzieller Unsicherheiten fortgeführt werden kann.

 Grünen-Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hatte im Sommer angekündigt, massive Kürzungen bei der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung Agrarstruktur und Küstenschutz“ vorzunehmen und dabei insbesondere den Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“ vollständig zu streichen. Von den Haushaltsmitteln für Förderprojekte in Bayern der Ländlichen Entwicklung in Höhe von 172 Millionen Euro werden derzeit 94 Millionen Euro durch Bundesmittel finanziert. Nun droht der Wegfall von mehr als der Hälfte dieser Mittel. Denn der Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“ allein umfasst 49 Millionen Euro an Bundesmitteln. Diese Mittel fehlen dann insbesondere für Maßnahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung.

Stracke warnte vor erheblichen Auswirkungen durch die vorgesehenen Kürzungen. In seinem Wahlkreis werden derzeit 40 Projekte durch Mittel der Ländlichen Entwicklung mitfinanziert. Für zehn weitere Projekte wurden bereits Förderanträge eingereicht. Ihre Finanzierung sei gänzlich ungewiss.

Die Gemeinde Irsee plant den Neubau einer Einrichtung für Betreutes Wohnen im Seniorenbereich, einen V-Markt-Mini im ehemaligen Gebäude der Raiffeisenbank, den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses mit Bürgerwerkstatt und die Neugestaltung der Freiflächen am Meinrad-Spieß-Platz. Für diese Projekte werden derzeit die Antragsunterlagen vorbereitet. Die beiden Bürgermeister betonten, dass sie an der Umsetzung der Projekte festhalten wollen, da sie für die Innenentwicklung des Dorfes von zentraler Bedeutung seien.

Kreye teilte mit, dass ihm derzeit die Planungssicherheit gerade für neue Projekte fehle. Er könne aktuell nicht absehen, was auf Bundesebene passieren werde. Erst mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts sowie des Bayerischen Haushalts im kommenden Frühjahr werde klar, was Bund und Freistaat an Mitteln bereitstellen. „Das Amt für Ländliche Entwicklung steht bei den bereits zugesagten Fördermitteln für Projekte in der Pflicht“, stellte er klar. Sie zur Auszahlung zu bringen, habe derzeit höchste Priorität. Nicht vergessen werden dürfe dabei auch, dass die meisten Förderprojekte über mehrere Jahre laufen und entsprechend auch die Mittelausschüttung über einen längeren Zeitraum vorgenommen werde. Den Irseern riet er trotz dieser unklaren Situation dazu, ihre Förderanträge möglichst bald einzureichen.

„Der geplante Kahlschlag beim Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“ geht voll zu Lasten des ländlichen Raums. Ausgerechnet jetzt, wo nach jahrelanger Vorarbeit viele Projekte konkrete Gestalt annehmen, setzt die Ampel den Rotstift an. Das zeigt einmal mehr den mangelnden Respekt der Ampel vor den ländlichen Räumen und ist das Gegenteil von Verlässlichkeit. Dies führt zu herben Enttäuschungen vor Ort“, so Stracke. Sollten die Sparpläne der Bundesregierung Realität werden, bliebe nichts anderes übrig, als Prioritäten beim Einsatz der drastisch gekürzten Fördermittel zu setzen. Aus der Sicht des Abgeordneten sollten dabei insbesondere Projekte realisiert werden, die der Innenentwicklung und dem sozialen Zusammenhalt in den Dörfern dienen. Gute Beispiele hierfür seien die von der Gemeinde Irsee in den Blick genommenen Vorhaben wie das Haus für Betreutes Wohnen, das Dorfgemeinschaftshaus und der V-Markt-Mini, sagte Stracke abschließend.

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Sport

Noch zwei Spiele bis zum Jahreswechsel

Heimspiel am 28.12. gegen Bad Nauheim – Auswärtsspiel in Ravensburg

Zwei Spiele, davon ein Heimspiel, hat der ESV Kaufbeuren noch bis Sylvester zu absolvieren. Im Zwei-Tages-Rhythmus stehen für die Joker die Spieltage 31 und 32 auf dem Programm. Am 28. Dezember steht das Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr. Am 30. Dezember geht es für die Joker dann nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars. Erstes Bully in der CHG-Arena ist um 18:30 Uhr.

Tickets:
Für die Partie gegen den EC Bad Nauheim gibt es nach aktuellem Stand nur noch ca. 20 Stehplatzkarten. Diese können derzeit noch im TicketOnline-Shop und an den Abendkassen erworben werden.

Der Kader der Joker:
ESVK Trainer Daniel Jun kann weiter, mit der Ausnahme des langzeitverletzten Jacob Lagacé auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Die Gegner der Joker:
EC Bad Nauheim: Die Hessen stehen mit 47 Punkten aus 30 Spielen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Der schon starke Kader der „Roten Teufel“ aus dem Vorjahr wurde mit einigen sehr interessanten Spielern verstärkt. Im Tor setzt Trainer Harry Lange nach dem Abgang von Felix Bick nach Krefeld mit Maxi Meier und Niklas Lüdemann auf ein seht talentiertes Duo. In der Verteidigung gab es mit Alexander Dersch, Paul Reiner, Janis Lachmann und Christopher Fischer gleich vier Neuzugänge. Im Sturm wurden Markus Lillich, Julian Lautenschlager und Kevin Orendorz neu dazu geholt. Desweiteren wurde mit Brent Raedeke ein sehr erfahrener und starker Mittelstürmer im Laufe der Saison nachverpflichtet. Verletzungsbedingt fehlt den Kurstädtern bis zum Saisonende Kapitän und Top-Scorer Tyler Vause.

Der Meister aus Ravensburg: Der amtierende Meister um seinem Trainer Gergely Majaross steht derzeit mit 53 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und hat dabei bisher ebenfsalls 30 Spiele absolviert. Im Kader gab es bei den Towerstars im Vergleich zur letzten Saison auch nicht sehr viele Änderungen. Neu beim Meister sind die Torhüter Ilya Sharipov und Nico Pertuch, der aktuell bei der U20 Weltmeisterschat im Einsatz ist, sowie Verteidiger Lukas Bender. Im Sturm sind der Kanadier Matt Alfaro sowie Lukas Mühlbauer und Ralf Rollinger die neuen Gesichter im Trikot der Ravensburger. Dazu gibt es im Kader der Oberschwaben mit Charlie Saurault, Florin Ketterer, Julian Eichinger, Denis Pfaffengut oder auch Louis Latta viele in Kaufbeuren sehr bekannte Gesichter.

Live dabei aber nicht im Stadion:
Das Heimspiel des ESVK gegen den EC Bad Nauheim läuft wie gewohnt auf Sprade.TV.
Kurze Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.

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Blaulicht

Brennende Gelbe Säcke rufen Feuerwehr auf den Plan

Informationen zum Einsatz

Zu einem Kleinbrand im Freien wurde die Feuerwehr Kaufbeuren am späten Abend des 26. Dezember 2023 gerufen. In der Hohenstaufenstraße brannten mehrere Gelbe Säcke. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten Personen aus der Nachbarschaft den Brand bereits mit Feuerlöschern bekämpft, sodass die Einsatzkräfte nur noch die Nachlöscharbeiten übernehmen mussten.

Einsatzdauer: 58 Minuten
Einsatzkräfte: 16 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: SBM (KF 1/2), LF 1/40/1, LF 1/43/1

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Sport

ESVK: Niederlage in Dresden

Joker müssen sich bei den Eislöwen mit 5:1 geschlagen geben

Der 30. DEL2 Spieltag führte den ESV Kaufbeuren am 2. Weihnachtsfeiertag in die sächsische Landeshauptstadt. Dort stand um 17:00 Uhr das Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm. ESVK Trainer Daniel Jun schickte dabei das gleiche Lineup wie beim letzten Heimspiel gegen die Selber Wölfe in das Rennen um drei Punkte in der Elbflorenz.

Das Spiel war in den ersten zehn Minuten sehr zerfahren. Die Eislöwen hatten in dieser Phase auch schon mehr vom Spiel, ohne aber wirklich gefährlich vor das Kaufbeurer Gehäuse zu kommen. Ein erstes Powerplay nach elf Minuten brachte dann auch den ersten Treffer. Die Hausherren hatten im Powerplay dabei viel Platz und am Ende war es Micke Saari der einen Passversuch von Johan Porsberger in den eigenen Kasten zum 1:0 abfälschte. Nach dem der ESVK in der Folge auch mal sein Glück in der Offensive versuchte, mussten die Joker in der 15. Minute einen weiteren bitteren Gegentreffer hinnehmen. Yannik Drews brachte die Scheibe eigentlich ungefährlich auf das Tor von Daniel Fießinger und diesem rutschte die Scheibe wieder aus der Fanghand und kullerte zum 2:0 für Dresden über die Torlinie. Die Wertachstädter taten sich auch nach dem zweiten Gegentreffer sehr schwer in der Offensive für Gefahr zu sorgen und so ging es folglich auch mit dem Spielstand von 2:0 für die Sachsen in die erste Pause.

Auch das zweite Drittel sollte aus Sicht der Kaufbeurer nicht besser werden. Nach dem die Joker in Überzahl agierend nach 22 Minuten durch zwei ganz große Chancen, nach einem Solo von Jamal Watson und einen Nachschuss von Thomas Heigl, einen schnellen Anschlusstreffer verpassten, trafen die Hausherren in einem Powerplay nach 27 Minuten ohne große Mühe zum dritten Mal an diesem Abend. Daniel Fießinger machte dabei leider erneut eine unglückliche Figur. Einen eher harmlosen Schuss von Tomas Andres lies der sonst so starke Kaufbeurer Schlussmann dabei leider erneut durchrutschen und David Rundqvist musste die Scheibe nur noch zum 3:0 über die Linie drücken.

Nach diesem Gegentor wechselte ESVK Trainer Daniel Jun dann auch Rihards Babulis für den heute unglücklichen Daniel Fießinger ein. Dieser konnte sich in der 32. Minute das erste Mal auszeichnen, als er einen Alleingang von Bruno Riedl entschärfte. Der ESVK kam dann zwei Minuten später in Überzahl endlich zu einem eigenen Treffer. Fabian Koziol legte die Scheibe an der blauen Linie zu Jamal Watson und dessen Direktschuss zappelte dann im Netz. Nach diesem Treffer schafften es die Kaufbeurer aber nicht weiter Druck auf die Sachsen auszuüben. Im Gegenteil, die Eislöwen schafften es immer wieder den ESVK in der eigenen Zone zu beschäftigen. Eine Minute vor der zweiten Pause kassierten die Joker dann den vierten kuriosen Gegentreffer. Torschütze Tomas Andres wurde dabei von der Seite halbhoch am Schienbein angeschossen und von dort fand der Puck mit Hilfe des Innenpfostens den Weg zum 4:1 über die Torlinie.

Das letzte Drittel konnten die Kaufbeurer dann auch nicht nutzen um nochmals in die Partie zurück zu kommen. Im Gegenteil: Nach 44. Minuten bekamen die Eislöwen einen Penaltyschuss zu gesprochen. Diesen verwandelte David Rundqvist gegen Rihards Babulis zum 5:1 und die Messe war für die Joker nun endgültig gelesen. In der Folge musste Rihards Babulis noch mehrfach eingreifen, um eine höhere Niederlage seiner Mannschaft zu verhindern, was dem jungen Torhüter unter anderem auch gegen Dani Bindels, Johan Porsberger und gegen David Rundqvist mit starken Paraden gelingen sollte. In der Offensive schaffte es unter anderem Jamal Watson immer wieder mal für Gefahr zu sorgen. Dazu hatte Max Oswald zwei Minuten vor dem Ende frei vor Janick Schwendener noch eine Chance zur Ergebniskosmetik liegen gelassen. So mussten sich die Wertachstädter am Ende in Dresden mit 5:1 geschlagen geben und die Heimreise in das Allgäu ohne Punkte antreten.

Das nächste Heimspiel für die Joker findet bereit am 28. Dezember 2023 um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena satt. Für die Partie gegen den EC Bad Nauheim sind aktuell noch 120 Stehplatzkarten verfügbar. Das bedeutet erneut, wer beim Spiel dabei sein will, sollte sich beeilen. Eintrittskarten können derzeit noch im Ticket-Online-Shop und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Wir bitten dabei zu beachten, dass die ESVK Geschäftsstelle vom 27. Dezember bis einschließlich zum 3. Januar 2024 geschlossen hat.

Statistik zum Spiel auf del-2.org

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Blaulicht

Stürmische Feiertage für die Feuerwehr

Umgefallene Bäume und weitere Sturmschäden beschäftigen Einsatzkräfte rund um die Feiertage

Das Sturmtief „Zoltan“ forderte vermehrtes Ausrücken der Kaufbeurer Feuerwehren rund um die Feiertage. So wurden die Einsatzkräfte etwa zu mehreren umgestürzten kleineren Bäumen und losen Dach- und Fassadenelementen gerufen und mussten ein Plakat entfernen, das an einer Holzbrücke befestigt war und drohte, in den fließenden Verkehr abzustürzen.

Am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertags wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem umgestürzten Baum in der Nähe des Waldfriedhofs alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Weg wegen umgefallener Bäume bereits gesperrt war – Passanten diese Sperren aber offensichtlich ignoriert und zur Seite geschoben hatten. Die Einsatzkräfte stellten die Sperre daraufhin wieder her.

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Bildung Weihnachten

Weihnachtsbrief der Marienschulen Kaufbeuren an die Ehemaligen

3 800 Briefe gehen hinaus in die ganze Welt

Damit der Kontakt zur ehemaligen Schule nicht abreißt, verschickt die Ehemaligenvereinigung KONTAKT der Marienschulen Kaufbeuren jedes Jahr kurz vor Weihnachten an alle Mitglieder ihren traditionellen Weihnachtsbrief und das bereits seit über 45 Jahren. Da sich jedes Jahr immer wieder neue ehemalige Schülerinnen anmelden, mussten heuer schon 3 800 Briefe eingepackt und zur Post gebracht werden.

Auf rund 12 Seiten wird in dem Brief über Neuigkeiten aus Schulen, Internat und Kloster berichtet, aber nicht nur über die „Highlights“ des vergangenen Schuljahres, sondern leider manchmal auch von traurigen Anlässen, wenn es hieß, von einem ehemaligen Lehrer/Lehrerin endgültig Abschied nehmen zu müssen. Dieses Jahr ziert die Titelseite ein Bild der Internatskrippe, die jedes Jahr von Internatsleiterin Sr. Anna M. Stein mit den Kindern in der Adventszeit aufgebaut wird. Ingrid Hiemer, Vorsitzende der Ehemaligenvereinigung, berichtet über die jährlich stattfindenden Jubiläumsklassentreffen von Realschule und Gymnasium, zu denen regelmäßig rund 600 – 700 Ehemalige in der Alterspanne von 20 bis zu 90 Jahren (!) zurück in ihre „alte“ Schule kommen.

Wichtigster Punkt in dem Brief ist aber die Ankündigung der Klassentreffen des kommenden Jahres mit der Bekanntgabe der sogenannten Mittelsfrauen und verbunden mit der Bitte, das Treffen mit vorzubereiten und für ihre jeweilige Klasse alle Mitschülerinnen einzuladen. Nächstes Jahr finden die Treffen für das Gymnasium am 28. September und die Realschule am 12. Oktober 2024 statt. Auf eine rege Teilnahme freut sich die Ehemaligenvereinigung.

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Sport

ESVK legt sich vor ausverkauftem Haus drei Punkte unter den Christbaum

Joker gewinnen Heimspiel gegen Selber Wölfe mit 5:2

Vorweihnachtliches Duell in der energie schwaben arena! Der ESVK empfing zum 29. Spieltag der laufenden DEL2 Saison die Selber Wölfe, welche aufgrund eines organisierten Buskonvois mit über 400 Fans angereist waren. Im Vergleich zum vorangegangen Auswärtssieg in Kassel gab es nur eine Änderung im Kader der Joker. Fabian Nifosi war, wie Leon Sivic, für den EV Füssen im Einsatz. Die Heimkurve hatte vor dem Spiel noch eine eindrucksvolle Choreo zu 20 Jahren Jokeria parat. Der ESVK gewann eine hart umkämpfte Partie vor ausverkauftem Haus (3.100 Zuschauer) mit 5:2.

Es sollte sich gleich zu Beginn der Partie eine Tendenz des Spielverlaufes des ersten Drittels abzeichnen. In der dritten Spielminute gelangte der Puck über Jere Laaksonen und Joey Lewis zum an der blauen Linie wartenden Jamal Watson. Dieser konnte in aller Seelenruhe von dort zum rechten Bullypunkt laufen und knallte die Scheibe wuchtig per Schlenzer unter die Latte zum 1:0. Kurz darauf freuten sich die Fans der Wölfe, allerdings zu früh. Frank Hördler ließ das Netz zappeln, aber nur von außen. Der ESV Kaufbeuren war aggressiv im Forechecking und ergatterte das Spielgerät immer wieder im Aufbau der Gäste. So richtig zwingende Chancen konnten sich die Wölfe dadurch nicht erspielen. Eine Ausnahme war ein Schuss von Mark McNeill im Slot, nach einem Querpass von Steve Hanusch, der am Pfosten landete. Yannik Burghart schlich sich kurz darauf hinter die Abwehrreihen und erhielt einen sehenswerten langen Pass von Jamal Watson. Er lief alleine in Richtung Michael Bitzer, dieser hatte aber keine Probleme Burgharts Schuss über seinem Schoner zu fangen. Zur Mitte des Drittels zeichnete sich ein Chancenplus für die Joker ab. In Minute 13 sorgten die Selber dann für Unruhe vor dem Tor von Daniel Fießinger. Kaufbeuren schaffte es nicht den Puck zu klären, Selb schoss mehrmals auf den Kasten. Die Situation endete in einem Halten von Alexander Thiel welches mit einer kleinen Strafe geahndet wurde. Die Unterzahl der Mannschaft in Rot-Gelb hielt sie aber nicht davon ab zwei mal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Einmal war es Sebastian Gorcik nach Querpass von Micke Saari, der aber deutlich verzog. Das andere Mal vertendelte Joey Lewis den Puck vor Michael Bitzer. Nach 17 gespielten Minuten gab es dann eine Strafzeit für die Wölfe. Moritz Raab musste wegen eines Haltens in die Kühlbox. Die Gäste spielten ein aggressives Penalty Kill. Kaufbeuren kam so kaum zu Chancen, ein Tor fiel nicht. Mit 30 Sekunden Rest auf der Uhr musste noch Jere Laaksonen auf die Strafbank wegen einer Spielverzögerung, er hatte den Puck aus dem eigenen Drittel über das Plexiglas geschossen. Es ging mit einem Spielstand von 1:0 in Pause.

Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit für die Gäste. Steve Hanusch musste für zwei Minuten wegen Haltens das Eis verlassen. Selb war erneut aggressiv in Unterzahl, somit fiel kein Tor. Kurz darauf kombinierten sich die jungen Joker ansehnlich durch die Selber Zone. Max Oswald eroberte im Mitteldrittel den Puck, fuhr über die rechte Seite in die Offensivzone, passte kurz zu Max Hops im Slot, der passte kurz zu Thomas Heigl am linken Pfosten und dieser musste nur noch in das leere Tor zum 2:0 einschieben. Eine knappe Minute später gab es dann erneut Grund zur Freude für die Hausherren. Jamal Watson durfte seelenruhig aus der eigenen Zone bis hinter das Tor der Gäste fahren, brachte die Scheibe zu John Lammers und dieser sah Philipp Bidoul am linken Pfosten. Der junge Verteidiger legte den Puck gegen die Laufrichtung Michael Bitzers an diesem zum 3:0 vorbei. Zur Mitte des zweiten Drittels musste Moritz Raab wegen unsportlichen Verhaltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Joker hatten gute Chancen in der daraus resultierenden Überzahl. Yannik Burghart schlenzte an die Latte, Joey Lewis versuchte sein Glück mit der Rückhand, scheiterte aber ebenso. Die nächste Aktion war wieder eine Strafe. Dieses Mal ahndeten die Schiedsrichter einen Stockschlag von John Lammers mit zwei Minuten. Die Wölfe versuchten in Überzahl immer wieder den Pass von hinter dem Tor in den Slot, die Kaufbeurer Hintermannschaft hatte jedoch immer einen Schläger dazwischen. Dann wurde es hitzig in der energie schwaben arena. 30 Sekunden vor der Pause blieb Jere Laaksonen nach einer Situation im eigenen Slot mit Jordan Knackstedt auf dem Eis liegen und musste sofort in die Kabine. Strafen wurden zum Unmut der Fans und Laaksonens Kollegen keine ausgesprochen. Im direkten Anschluss checkte Mark McNeill Fabian Koziol in die Bande, was Simon Schütz gar nicht gefiel. Erst flogen die Handschuhe, dann die Fäuste. Es wurden folgende Strafen ausgesprochen: Mark McNeill erhielt fünf Minuten wegen Faustkampfes plus zwei Minuten wegen Bandenchecks, Artus Kruminsch erhielt zwei Minuten wegen unnötiger Härte. Bei Kaufbeuren erhielt Simon Schütz fünf Minuten wegen Faustkampfes und Micke Saari zwei Minuten wegen unnötiger Härte, somit sollten die Joker die Partie in Überzahl fortsetzen. Im direkten Anschluss pfiffen die Schiedsrichter dann beim Spielstand von 3:0 zur Pause.

Die erste gute Nachricht für des ESVK war, dass Jere Laaksonen wieder auf das Feld zurückkehrte. Die zweite gute Nachricht folgte in der 44. Minute. Jamal Watson fuhr erneut mit Tempo über die rechte Seite in die gegnerische Zone und versuchte den Pass zu Sami Blomqvist in der Mitte. Das Anspiel schlug fehl, aber Watson passte auf, eroberte die Scheibe direkt wieder und sah den eingelaufenen Jere Laaksonen der den Puck erhielt. Dieser versenkte die Scheibe abgezockt im Winkel zum 4:0. Beim direkt folgenden Bully waren die Joker dann unaufmerksam. Die Wölfe tankten sich durch, Daniel Schwamberger kam frei zum Schuss und verwandelte die Scheibe über dem Schoner von Daniel Fießinger zum 4:1. Mitte des letzten Spielabschnittes erhielt Sami Blomqvist eine kleine Strafzeit wegen eines Bandenchecks. Das darauf folgende Überzahlspiel sollte sich für die Gäste lohnen. Frank Hördler kam an der blauen Linie frei zum Schuss. Richard Gelke verdeckte Daniel Fießinger vor dem Tor clever die Sicht und so schlug die Scheibe hinter dem Kaufbeurer Goalie zum 4:2 ein. Wieder direkt im Anschluss schoss ein Selber von der blauen Linie. Dieses Mal Artus Kruminsch, welcher aber nur das Gestänge traf. Selb hatte mittlerweile deutlich mehr vom Spiel, die Joker waren hauptsächlich in der eigenen Zone zu finden. Drei Minuten vor Ende der Partie zogen die Wölfe den Torwart, erhielten aber sogleich eine weitere Strafzeit. Steve Hanusch stellte seinem Gegenüber das Bein. In eigener Überzahl dann das gleiche auf Kaufbeurer Seite. Joey Lewis erhielt ebenso eine kleine Strafe wegen Beinstellen. Im vier gegen vier behauptete Tyler Spurgeon den Puck an der eigenen Bande auf Höhe blaue Linie. Er klärte per Rückhand in Richtung leeres Selber Tor und die Scheibe rutschte zum 5:2 Endstand über die Linie.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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Soziales Veranstaltung Verwaltung Weihnachten

Erlös aus Kaufbeurer Advent des Autohauses Allgäu kommt Weihnachtsbeihilfe zugute

Am Freitag, 15.12.2023, fand zum 28. Mal der Kaufbeurer Advent des Autohaus Allgäu statt. Vor einem begeisterten Publikum wurde die Weihnachtsgeschichte gespielt, gesungen und erzählt.

Wie in den Jahren zuvor wird der Erlös aus der Veranstaltung der Aktion der Stadt Kaufbeuren „Weihnachtsbeihilfe… damit Kinderaugen leuchten“ zur Verfügung gestellt. Es konnte ein Scheck in einer Gesamthöhe von 6.492,90 Euro übergeben geben.

Der Erlös aus der Veranstaltung setzt sich zusammen aus Spenden der Besucher in Höhe von 992,90 Euro, die von Brigitte Dainku vom Autohaus überreicht wurden. Das Autohaus Allgäu spendete weitere 3.000 Euro. Die VR-Brank, vertreten von Christoph Huber, dem stellvertretenden Sprecher des Vorstands, leistete einen Spenden-Beitrag in Höhe von 2.500 Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Peter Kloos, Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales der Stadt Kaufbeuren, bedankten sich sehr herzlich bei Brigitte Dainku, Heinz Kreuter vom Autohaus Allgäu, Horst Spindler für die musikalische Leitung und Christoph Huber von der VR-Bank für die langjährige Unterstützung der Weihnachtsbeihilfe.

OB Stefan Bosse: „Es ist toll, dass wir so großartige Partner für die Weihnachtsbeihilfe haben. Jeder Euro hilft und mit dem Geld aus diesem langjährigen Projekt können wir durch die zahlreichen Spenden viele Kinderaugen zum Leuchten bringen.“

Aus der Weihnachtsbeihilfe erhalten Kinder aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren einen zweckgebundenen Gutschein von der Stadt Kaufbeuren in Höhe von 80 Euro und dürfen sich ihr Weihnachtsgeschenk in bestimmten Kaufbeurer Geschäften aussuchen.

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Panorama Soziales

170 Jahr Feier und Kolping-Gedenktag der Kolpingsfamilie Kaufbeuren

170 Jahr Feier und Kolping-Gedenktag der Kolpingsfamilie Kaufbeuren am 26.11.2023

Die Kolpingmitglieder und Freunde trafen sich, wie in jedem Jahr zum Kolping-Gedenktag und in diesem Jahr zur 170 Jahr Feier im Kolpinghaus Kaufbeuren. Zuvor begannen Sie die Feierlichkeiten mit einem Festgottesdienst in St. Ulrich. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst mit dem „Kolpingchor Vocalis“ aus Biberbach und dem „ULRICHsChor“.

Nach dem geistigen Impuls von Kolping Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer begrüßte Klaus Scheidl als Vorsitzender die Anwesenden.

Zunächst gedachte die Gemeinschaft ihrer im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.

Anschließend wurden Dr. Andrea Rottach und Kathrin Seichter (25 Jahre), Dr. Maria-Elisabeth Angst und Robert Markthaler (40 Jahre), Albert Kosten, Herbert Springer und Brigitte Winkler (50 Jahre), Kurt Markthaler, Josef Niebling, Kosmas Rottach, Josef Stiglmeier und Klaus Scheidl (60 Jahre) und Anton Heider und Armin Limmer (65 Jahre) für ihre Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk geehrt.

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren freute sich sehr, heuer mit Saskia Fuch, Nadja Fuchs und Alexander Fuchs und Eva Maria Gellenbeck auch neue Mitglieder aufnehmen zu können.

Am Nachmittag bestand die Möglichkeit in einem „ESCAPE ROOM“ mehr über das Kolpingwerk zu erfahren. Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen und die Möglichkeit bestand verschiedene Spiele auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zum Schluss wurde noch auf die nächsten Termine wie der „Zünftige Fasching im Kolpinghaus am 22.01.2024“ hingewiesen, bei dem der Kartenverkauf im Generationenhaus Kaufbeuren stattfindet. Mit dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied klang der gut besuchte Kolpiggedenktag langsam aus.

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Jugend Kultur Veranstaltung Weihnachten

Heavy X-Mas Konzert im JuZe Kaufbeuren am 25. Dezember 2023

Am 25. Dezember 2023 erwartet die Fans des gepflegten Heavy Metals das jährliche Weihnachts-Highlight im JuZe Kaufbeuren: Das Heavy X-Mas Konzert. Drei herausragende Bands versprechen eine unvergessliche Nacht voller Power, Energie und Metal.

Headliner: Mission in Black
Dass man an der süddeutschen Fünferkonstellation Mission In Black nicht mehr vorbeikommt, ist unbestritten. Das Quintett liefert ein Melodic Death-Brett ab, das alles bietet, was man sich von einer modernen Metal-Band im melodischen Sektor wünschen kann. Harten, energetischen Klang, himmelhohe Gitarrensoli und treibende Schlagzeugrhythmik. Ihr Sound ist geprägt durch die außergewöhnlich wandlungsfähigen Vocals Ihrer Sängerin und bietet eine explosive Mischung aus Melodic Death und Thrash Metal, welcher zwischen Tradition und Moderne metallische Härte mit epischem Tiefgang vereint und den vereinnahmend emotionalen Klargesängen seinesgleichen sucht. Im Gegensatz zu ihrem Debüt legen Mission In Black ihre biestigen Thrash-Anleihen ab, strukturieren ihre Songs deutlich und schmücken ihren epischen, gehaltvollen Klang mit motivierenden, bildhaften Texten aus. Mission In Black zelebrieren zwischen Tradition und Moderne ihre eigene Interpretation melodischen Thrash Metals. Aus nackenbrechenden Riffs und harmonischen Gitarren-Leads, cleanen und brutalen Vocals, zügellosem Drive und ungehemmter Aggression schaffen Mission In Black eine explosive Mischung aus metallischer Härte mit epischem Tiefgang. Keine Frage: Mission in Black sind bereit, ihre Musik in die Welt heraus zu tragen, so wie es ihnen 2022 unter anderem auf dem Summer Breeze gelang!

Profanity
Die Komplexität und Verspieltheit von Profanity sind ein Ohrenschmaus für Fans technischen und brutalen Death Metals. Der Drummer beeindruckt mit schnellen und druckvollen Beats, die die Songs fokussiert und brutal begleiten. Trotz der technischen Raffinesse bleibt die Band stets auf dem Punkt und schafft eine explosive Mischung aus aggressiven Riffs, melodischen Leads und beeindruckendem Songwriting. Profanity anno 2020 sind eine wahre Freude und eine wahre Macht, sofern man auf technischen und brutalen Death Metal abfährt.

Avator
Die Jungs von Avator machen einfach Musik, die ihnen Spaß macht: Eine originelle Mischung aus ruppigem Heavy Metal und melodiösen Hooks. Wer kauzigen Heavy Metal liebt und mehr über die Band seit ihrer Gründung 1995 erfahren möchte, darf sich dieses Live-Event nicht entgehen lassen. Avator verspricht eine mitreißende Performance und lädt alle ein, sich von ihrer musikalischen Reise mitreißen zu lassen.

Das Heavy X-Mas Konzert im JuZe Kaufbeuren verspricht eine Nacht voller Power, Leidenschaft und hochkarätiger Musik. Die Bands Mission In Black, Profanity und Avator freuen sich darauf, mit ihrem Publikum gemeinsam in die Welt des Heavy Metals einzutauchen. Einlass ist um 18 Uhr.

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