Das Video vom Bieranstich. Moderator Christian Demel
Das Video vom Bieranstich. Moderator Christian Demel.
Produktion Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren. Samstag, 13.07.2024, Festzelt auf dem Tänzelfestplatz Kaufbeuren
Bilder vom Zelt
















Autohaus Seitz Kaufbeuren – Wir sind CUPRA in Kaufbeuren
Das Haus in Kaufbeuren, ein bedeutender Teil der Autohausgruppe Seitz, spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Präsentation moderner Mobilitätskonzepte.
Seit der Übernahme im Jahr 2020 hat es sich zu einem beachtlichen Standort entwickelt, der den Zeitgeist und die Ansprüche an moderne Mobilität verkörpert. Insbesondere die Marke Cupra, die seit 2018 als eigenständiges Label für sportliche Fahrzeuge von Seat fungiert, findet hier eine besondere Beachtung.
Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 17. Juli zum Vortrag „Faszination Reutwald – Eindrucksvolles Juwel der Gemeinde Mauerstetten“ ein.
Die Referenten Rolf Munz und Dr. Dieter Doschek stellen das knapp 73 Hektar große Fleckchen Erde mit seinen geohistorischen Besonderheiten vor. Dies und die eindrucksvolle Pflanzen- und Tierwelt sowie historische Funde machen den Reutwald zu einem echten Juwel vor unserer Haustüre.
Der Veranstaltungsort ist ausnahmsweise das Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Bärenseestraße 47 in Hirschzell. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Männerchor Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch singt am kommenden Samstag, 20. Juli, um 15.30 Uhr im Seniorenheim Heinzelmannstift. Auf dem Programm steht die „typische“ Männerchorliteratur. Zu der Veranstaltung in der Cafeteria sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden. Besonders freut sich das Generationenhaus darüber, dass Peter Wachler (MdL) zur selben Zeit an gleicher Stelle zur Bürgersprechstunde einlädt.
Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung.
Die Inhalte der Stellenangebote jetzt unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/koller-stellenangebote
mehr zur AXA Geschäftsstelle Alexander Koller hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren
Das neue Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“ ist die ideale Plattform für alle, die in Kaufbeuren und Umgebung nach einer neuen beruflichen Herausforderung suchen. Ob Teilzeit, Vollzeit, Ausbildung, duales Studium, Praktikum oder ehrenamtliche Tätigkeit – hier finden Sie aktuelle und attraktive Stellenangebote aus der Region. mehr hier auf Wir sind Kaufbeuren
Die Eröffnung des Tänzelfests 2024 war ein voller Erfolg und begeisterte rund 1.400 Besucher, die sich im Rondell am Tänzelfestplatz versammelt hatten. Eine abwechslungsreiche und kurzweilige Zeremonie entführte die Anwesenden in eine aktuelle und historische Welt, in deren Mittelpunkt die Kinder standen.
Traditionsgemäß startete die Eröffnung mit einem ökumenischen Gottesdienst, bei dem die Kinder gesegnet wurden. Diese Zeremonie ging nahtlos in eine Reihe von Aufführungen über, die eine perfekte Mischung aus modernen, historischen sowie heiteren und auch nachdenklichen Momenten boten. Dabei zog das Stück, verfasst von Rosi Lauerwald und inszeniert von der Kulturwerkstatt, einen roten Faden vom heutigen Tänzelfest zurück bis ins Mittelalter und verzauberte das Publikum.
Ein Highlight des Abends war der feierliche Moment, als der Oberbürgermeister das Tänzelfest offiziell für eröffnet erklärte. Die Tänzelfestknabenkapelle sorgte mit dem traditionellen Zapfenstreich und dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen „Kaufbeurer Heimatlied“ wie gewohnt für einen ganz besonderen Moment. Der Abend fand seinen perfekten Ausklang bei einem gemütlichen Umtrunk in geselliger Runde.
Die Besucher waren von der knapp zweistündigen Eröffnung begeistert und belohnten die Darbietungen mit großem Applaus. Das Kaufbeurer Tänzelfest 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, warum es das beliebteste Fest in Kaufbeuren ist. Nun können sich Groß und Klein auf eine Reihe unvergesslicher Erlebnisse freuen, die in den kommenden Tagen auf sie warten.









































































Fotos: Claus Tenambergen
Die Eröffnung des Tänzelfests 2024 war ein voller Erfolg und begeisterte rund 1.400 Besucher, die sich im Rondell am Tänzelfestplatz versammelt hatten. Eine abwechslungsreiche und kurzweilige Zeremonie entführte die Anwesenden in eine aktuelle und historische Welt, in deren Mittelpunkt die Kinder standen.
Traditionsgemäß startete die Eröffnung mit einem ökumenischen Gottesdienst, bei dem die Kinder gesegnet wurden. Diese Zeremonie ging nahtlos in eine Reihe von Aufführungen über, die eine perfekte Mischung aus modernen, historischen sowie heiteren und auch nachdenklichen Momenten boten. Dabei zog das Stück, verfasst von Rosi Lauerwald und inszeniert von der Kulturwerkstatt, einen roten Faden vom heutigen Tänzelfest zurück bis ins Mittelalter und verzauberte das Publikum.
Ein Highlight des Abends war der feierliche Moment, als der Oberbürgermeister das Tänzelfest offiziell für eröffnet erklärte. Die Tänzelfestknabenkapelle sorgte mit dem traditionellen Zapfenstreich und dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen „Kaufbeurer Heimatlied“ wie gewohnt für einen ganz besonderen Moment. Der Abend fand seinen perfekten Ausklang bei einem gemütlichen Umtrunk in geselliger Runde.
Die Besucher waren von der knapp zweistündigen Eröffnung begeistert und belohnten die Darbietungen mit großem Applaus. Das Kaufbeurer Tänzelfest 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, warum es das beliebteste Fest in Kaufbeuren ist. Nun können sich Groß und Klein auf eine Reihe unvergesslicher Erlebnisse freuen, die in den kommenden Tagen auf sie warten.









































































Fotos: Claus Tenambergen
zur Übersicht und Anmeldung auf der Homepage der vhs Kaufbeuren
Bereits zum fünften Mal lädt das Stadtmuseum ab dem 1. August 2024 während der Sommerferien zum Ferien-Atelier im Museumshof ein. Die Termine finden parallel zum Kaufbeurer Wochenmarkt statt, also donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Eltern können das Markttreiben genießen oder ihre Einkäufe erledigen, während die Kinder im Museum kreativ sind.
Kreativ im Museumshof
An insgesamt sechs Terminen können die Kinder bei wechselnden Themen unterschiedliche Gestaltungstechniken ausprobieren und mit den eigenen Händen kreativ sein. Es wird mit Papier und Pappe gearbeitet, mit selbstgemachten Stempeln auf Stoffe gedruckt, Kaleidoskope und Insektenhotels gebaut und vieles mehr.
Ferienspaß mit dem Ferienpass
Die Termine des Ferien-Ateliers sind Teil des Sommer-Ferienpasses und richten sich an Schulkinder ab sechs Jahren. Auch Kinder ohne Ferienpass können teilnehmen. Bei Regen finden die Workshops im Museumspädagogikraum statt. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung unter 08341/9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de notwendig.
Termine:
Jeweils donnerstags von 10–12 Uhr; die Themen können kurzfristig noch variieren.
Do, 01. August: Papier-Werkstatt
Do, 08. August: Weben & Mehr
Mi, 14. August: Druck-Workshop (ausnahmsweise am Mittwoch, da Donnerstag Feiertag ist)
Do, 22. August: Insektenhotel
Do, 29. August: Kaleidoskope
Do, 05. September: Papier & Pappe
Kosten: 6 € mit / 7 € ohne Ferienpass, Voranmeldung unter 08341/966 83 90 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de
Projekte mit kulturellem Schwerpunkt bayernweit in der Fläche fördern – das ist Ziel des Kulturfonds im Bereich Bildung. Dieser wurde am Donnerstag im Bayerischen Landtag beraten. Im Jahr 2024 unterstützt der Freistaat eine Vielzahl neuer Vorhaben mit einem Finanzvolumen von insgesamt knapp 660.000 Euro. „Dies wurde durch den starken Einsatz der Fraktionen der Bayernkoalition gemeinsam mit der Staatsregierung möglich, so der Allgäuer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses Bernhard Pohl der FREIEN WÄHLER. Bayern stehe für kulturelle Vielfalt. „Daher freue ich mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr im gesamten Freistaat bedeutende Projekte der kulturellen Bildung finanziell unterstützen werden.“
„Der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion ist es ein großes Anliegen, insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit zur Erweiterung ihres kulturellen Horizonts zu ermöglichen. Deshalb haben wir den regulären Höchstfördersatz im Bereich des internationalen Ideenaustausches für Schülerinnen und Schüler auf bis zu 80 Prozent angehoben“, so Pohl weiter. Für Kulturprojekte und Veranstaltungen mit Bildungsbezug sei im Haushaltsjahr 2024 bayernweit ein Fördervolumen von insgesamt 659.200 Euro bewilligt worden. „Gefördert werden sowohl Angebote für Kinder und Jugendliche als auch Projekte für Erwachsene. Im Mittelpunkt steht dabei das Gestalten: Von bildender Kunst über Musik, Literatur und Design bis hin zu Film und Gaming sind die Themen breit gefächert“, erläutert der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete.
Beispielhaft genannt sind die geförderten Projekte Schreib- und Theaterwerkstatt „Poetry LAB und Performance LAB“ von querKunst Kaufbeuren e.V, welches mit 40.100,- Euro gefördert wird, das Projekt „Von Gestern – für Morgen“ der katholischen Jugendstelle Kaufbeuren mit 24800,- Euro Förderung, oder auch das überörtliche Projekt „Mensch Händel! – Wir sind alle menschlich“ von aTunes – Alte Musik für alle e.V., welches mit 30.500,- Euro gefördert wird.
Das Fördergebiet umfasst den gesamten Freistaat, vorrangig unterstützt werden jedoch Initiativen in der Fläche mit überregionaler Bedeutung. „Auch im Jahr 2024 trägt der Kulturfonds „Kulturelle Bildung“ zur regionalen Vielfalt in Bayern bei. Ziel ist es, jeden Landesteil seiner Eigenart entsprechend zu fördern. Ich danke Kultusministerin Anna Stolz sehr für ihre Unterstützung bei diesem Herzensanliegen“, betont Pohl – und wünscht allen Antragstellern bei der Umsetzung ihrer Projekte viel Erfolg.
Sport fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wie es um den aktuellen Fitnesszustand von Schülerinnen und Schülern bestellt ist, kann das Programm AOK Schulfitness aufzeigen. Das Programm stellt jetzt die AOK allen Schularten in Kaufbeuren und im Ostallgäu zur Verfügung. Durch einen einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklasse ermittelt. So können Lehrerinnen und Lehrer Stärken, aber auch mögliche Defizite der motorischen Fähigkeiten ihrer Schützlinge erkennen. „Unser Online-Angebot richtet sich an Schulen, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler im Unterricht verbessern wollen“, so Martina Zollitsch-Essenwanger, Bewegungsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Angebot eignet sich für alle Jahrgangsstufen.
Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand
Der Fitness-Check besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Sie lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Denn das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 25 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen bei verschiedenen Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass sich das Fitnessniveau der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich verschlechtert“, sagt Martina Zollitsch-Essenwanger. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.
Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht
In den Monaten zwischen Eingangs- und Abschluss-Test trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung, die die AOK-Bewegungsexperten zu den einzelnen motorischen Schwerpunkten entwickelt haben. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Martina Zollitsch-Essenwanger. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.
Weitere Informationen zum Programm AOK Schulfitness gibt es unter www.aok.de/bayern/schulfitness. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort den Zugangscode anfordern. Bei Fragen hilft Ihnen auch gerne Martina Zollitsch-Essenwanger unter 08341-431-115 oder martina.zollitsch-essenwanger@by.aok.de weiter.
Unter diesem Motto engagiert sich die Kolpingsfamilie Kaufbeuren für die Sammlung von gebrauchten Brillen. Mit dieser Aktion werden gleich drei bedeutende Ziele erreicht:
Nicht mehr benötigte Brillen können im Generationenhaus Hafenmarkt 6-8 abgegeben werden. Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren leitet die gesammelten Brillen an die Apollo-Filiale in der Schmiedgasse weiter. Von dort aus übernimmt die Hilfsorganisation BrillenWeltweit die weitere Bearbeitung und Verteilung.
Mit der bisherigen Sammlung von über 10.000 Handys zeigt Kaufbeuren bereits ein beeindruckendes Engagement. Nun hofft die Kolpingsfamilie, auch bei der Brillensammlung erfolgreich zu sein und so vielen Menschen zu besserem Sehen zu verhelfen.
Seit einigen Wochen zeigt sich im Rosental in Kaufbeuren auf Höhe der Imbisse das immer gleiche Bild: Fahrzeuge im absoluten Halteverbot. Trotz entsprechender Beschilderung versperren diese die Durchfahrt in Richtung Kaiser-Max-Straße, sowohl für andere PKW als auch für den Rettungsdienst und die Feuerwehr.
Um dem entgegenzuwirken haben die Mitarbeitenden der Kommunalen Verkehrsüberwachung Kaufbeuren bereits im Mai zwei Wochen lang täglich mehrere Stunden mit den betreffenden Falschparkern das persönliche Gespräch gesucht und auf die Beschilderung hingewiesen. Während dieser Aktion ist auf das Ausstellen von Verwarngeldern verzichtet worden. Leider sind die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich ausgefallen und die Stadt musste feststellen, dass nur dann eine Verbesserung eingetreten ist, wenn die Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung direkt vor Ort auf Streife waren und gesehen wurden.
Um eine dauerhafte Verbesserung der Situation in naher Zukunft zu erwirken, werden jetzt nicht mehr nur uniformierte Mitarbeitende Kontrollen durchführen, sondern auch der Innendienst der Verkehrsüberwachung. Außerdem wird auch die Kaufbeurer Polizei das Rosental verstärkt im Auge behalten.
Die Stadt Kaufbeuren möchte daher auf diesem Weg nochmals darauf hinweisen und an die Autofahrenden appellieren, dass in diesem Bereich absolutes Halteverbot gilt und ein Verstoß dagegen mit einem Verwarngeld von mindestens 20 Euro geahndet werden muss. Zusätzlich dazu binden diese umfangreichen Kontrollen die Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung, die dann in anderen Kontrollbereichen fehlen. Mit einem Augenzwinkern gesagt: Durch richtiges Parken schmeckt das Essen im Rosental nicht anders, aber es ist wesentlich günstiger.
Kaufbeuren: Für Inhaber des Ferienpasses finden in den kommenden Tagen und Wochen folgende kostenfreie Veranstaltungen statt:
141 Sportler aus 21 Vereinen nahmen an den Bayerischen Formenmeisterschaften 2024 in Burgau teil. Für das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren qualifizierten sich ddrei Sportler
für dieses hochkarätige Event.
Bayerischer Meister 2024 in der Paraklasse P20 wurde Markus Knab. Der 38Jährige, der bereits 2016 German Open Sieger im Para Taekwondo war, startet seit 2023 auch wieder erfolgreich an Formenturnieren im Taekwondo und darf sich nun 2facher Bayerischer Meister 2023/2024 im Para Taekwondo nennen.
Raphael Hafenmaier startete zum letzten Mal bei den Junioren männl. 15-17 Jahre. Der 17Jährige lag im Halbfinale noch auf Platz 2, zeigte im Finale jedoch „Nerven“ und rutschte hier noch auf Platz 7.
Anna Paul (Mauerstetten) startete in einem sehr starken Teilnehmerfeld der Juniorinnen 15-17 Jahre. Hier stellten viele Kaderathletinnen ihr Können unter Beweis. Die 16Jährige schaffte es im Halbfinale unter die TOP 8, hier war dann jedoch Endstation für die Gymnasiastin.
Besser machten es die beiden Talente des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren im Paarlauf. Nach einem zweiten Platz bei der Nordbayerischen Meisterschaften, zeigten sie zwei starke Auftritte auf der Kampffläche. Trotz großer Konkurrenz waren sie erneut nur den Favoriten vom TSV Feucht unterlegen und wurden zum ersten Mal Bayerischer Vizemeister.
Coach Hannah Zimmermann und 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann waren mit den gezeigten Leistungen und der Medaillenausbeute sehr zufrieden. Erneut bewiesen die Breitensportler, dass sie auch mit weniger Trainingspensum durchaus auf bayerischer Ebene den ein oder anderen Kaderathleten hinter sich lassen können.
Viel zu tun gibt es beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren derzeit im Nachwuchsbereich. Während zahlreiche Kinder beim Klettern am Ette unter Aufsicht von Jugendwartin Dorine Heckl ihren Spaß hatten, bereiten sich alle Anfängergruppen auf die bevorstehenden Gürtelprüfungen vor. Hier werden an zwei Tagen über 40 Prüflinge an den Start gehen.
Am 27.Juni begann in St. Ulrich mit musikalischer Einstimmung durch die Sängerin Julia Haug, die diesjährige Aussendungsfeier für die 16 neuen Hospizbegleiterinnen.
Pfarrerin Stürzbecher-Schalück begann die Andacht mit einer kleinen Geschichte zu Empathie und zog den Vergleich zu den vergangenen Monaten, in denen sich die sechzehn Hospizbegleiterinnen mutig neue Grenzerfahrungen geöffnet haben. Die heutige Feier zur Aussendung sei würdiger Abschluss und gleichzeitig der Beginn eines neuen Abschnittes.
In einer feierlichen Zeremonie traten alle vierzehn anwesenden neuen Begleiterinnen vor und erhielten einzeln durch die Pfarrerin den Segen für ihren Weg. Die Koordinatorinnen übergaben jeweils eine leuchtende Kerze als Symbol für das Licht, welches nun in die Welt getragen wird. Mit dem Segen für Alle und dem Lied „Wenn Menschen sich begegnen“ endete der erste Teil der Feier.
Erste Vorsitzender Michael Feistl freute sich sehr für den Zuwachs im Verein, welcher jetzt 89 HospizbegleiterInnen habe und ein gewichtiges Fundament darstelle. Im Besonderen begrüßte er Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, welcher in einer kurzen Ansprache seinerseits das Ehrenamt als hohes Gut und Bindeglied in der Gesellschaft hervorhob. Soziale Kälte zu überwinden durch Mut und Kenntnis, da sei der Hospizverein ein etablierter und wichtiger Rückhalt. Mit herzlichem Dank wünschte er alles Gute.
Musikalisch untermalt erfolgte nun die einzelne Vergabe der Zertifikate an vierzehn anwesende neue Begleiterinnen durch den 1. Vorsitzenden, verbunden jeweils mit wertschätzendem Dank und guten Wünschen.
Michael Feistl richtete unter anderem seinen Dank für die vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung dieses Qualifikationskurses an alle ReferentInnen, SAPV und an Einrichtungen, die Praktikumsstellen zur Verfügung gestellt haben. Den Angehörigen der neuen Hospizbegleiterinnen gebühre Anerkennung für ihre Unterstützung im Hintergrund. Er wünschte allen ein gutes Miteinander.
Das Lied „Möge die Straße…“ leitete über dann zum geselligen Teil des Abends über, mit Imbiss, Getränken und Austausch.
Endlich sind die lang ersehnten Ferien da. Doch plötzlich macht sich eine Erkältung bemerkbar. Wenn Beschäftigte während ihres Urlaubs erkranken, wirft das auch arbeitsrechtliche Fragen auf. Im Rechtstipp des Monats erklärt IHK-Expertin Hanna Schmid, was Unternehmen und deren Mitarbeitende zu beachten haben.
Das Wichtigste zuerst: Wer im Urlaub krank wird, muss seinen Arbeitgeber über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer informieren – und zwar unverzüglich. Auf welchem Weg, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und richtet sich nach der betrieblichen Praxis. „Die Meldung kann z. B. durch einen persönlichen Anruf oder auch per E-Mail erfolgen“, sagt Hanna Schmid, Arbeitsrechtsexpertin der IHK Schwaben. Entscheidend ist der Zeitpunkt: „Wer seine Erkrankung erst meldet, wenn er wieder zurück im Betrieb ist, wird in der Regel Schwierigkeiten haben, seine Ansprüche geltend zu machen“, so Schmid.
Anspruch auf Jahresurlaub bleibt bestehen
Grundsätzlich gilt: Die Urlaubstage, an denen Beschäftigte erkrankt sind, werden nicht vom jährlichen Urlaubsanspruch abgezogen. Voraussetzung ist, dass die Arbeitsunfähigkeit bereits am ersten Tag durch ein Attest vom Arzt bescheinigt wird. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen den versäumten Urlaub aber nicht einfach an die Zeit der Erkrankung anhängen. „Sie müssen ihre Tätigkeit nach Ende des beantragten Urlaubs oder dem Ende der Arbeitsunfähigkeit wieder aufnehmen“, so Schmid. „Um die verlorenen Urlaubstage nachzuholen, müssen Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer einen neuen Urlaubsantrag beim Arbeitgeber stellen.“
Besondere Pflichten bei Krankheit im Auslandsurlaub
Wird ein Mitarbeitender während eines Auslandsaufenthalts krank, gelten besondere Pflichten: Dann muss er dem Arbeitgeber neben der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer zusätzlich seine Adresse am Aufenthaltsort schnellstmöglich nennen.
Die Familienkasse Bayern Süd bietet am Mittwoch 17.07.2024 jeweils vormittags in der Zeit von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr wieder ihren Außensprechtag zu Leistungen wie Kindergeld und Kinderzuschlag an.
Dieses Angebot findet in den Räumlichkeiten der Abteilung Gleichstellung & Familie am Salzmarkt 2-4, II. Stock statt.
Eine Anmeldung ist hierfür nicht zwingend erforderlich, wäre aber wegen besserer Planbarkeit wünschenswert.
Nähere Auskünfte bzw. Anmeldung unter: familie@kaufbeuren.de oder Telefon 08341 437-762.
Auch in den Sommerferien bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren Kurse aus dem Bereich Ernährung und Bewegung an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.
Für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren
Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.
Junge Eltern können sich bei dieser Veranstaltung ausführlich zum Thema Beikost informieren. Die Referentin geht auf alle Fragen zum ersten Brei und den stufenweisen Aufbau der Babykost ein.
Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können.
Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.
Das Jobcenter Kaufbeuren ist aufgrund einer internen Maßnahme am Freitag, 19. Juli 2024, geschlossen. An diesem Tag können die Anliegen leider auch nicht telefonisch entgegengenommen werden.
Ab Montag, 22. Juli 2024, ist das Jobcenter wieder wie gewohnt erreichbar.
09.07.2024, 14:36 | Espachstraße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage alarmiert. Beim Einfahren mit einem PKW in die Tiefgarage platzte der Kühlerschlauch. Der austretende Wasserdampf löste die Brandmeldeanlage aus.
Die Feuerwehr kontrollierte diese Situation und stellte die Brandmeldeanlage zurück.
Einsatzdauer: 38min
Einsatzkräfte: 15 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Der Neubau von Linara in Kaufbeuren direkt an der B12 hat bei den „Beautiful Buildings Awards“ der Green Organisation den Silberpreis gewonnen. Die Zeremonie fand in der „Wren Suite“ der St. Paul’s Kathedrale in London statt.
Das ausgezeichnete Gebäude von Linara Kaufbeuren überzeugte in der Kategorie „Beautiful Buildings“ durch seine herausragende Architektur und nachhaltige Bauweise. Diese Anerkennung unterstreicht die hohe Qualität und Innovationskraft des Unternehmens.
Die Auszeichnung reflektiert die erfolgreiche Zusammenarbeit der Mutter Solarlux mit Linara Kaufbeuren. Der Architekt von Solarlux, Peter Kuczia, der das neue Firmengebäude von Linara Kaufbeuren geplant hat, nahm die Auszeichnung in London entgegen. Hinzu haben auch andere, an dem Bau beteiligte Firmen aus der Region maßgeblich zur Realisierung dieses preisgekrönten Projekts beigetragen, wie beispielsweise die Firma Dobler aus Kaufbeuren.
Die Anerkennung durch diese prestigeträchtige Auszeichnung wird als Ansporn gesehen, Ideengeber für innovativen Bauprojekte zu sein. Neben den Privatkunden will Linara auch Architekten in der Region inspirieren, welche Möglichkeiten es heutzutage im hochwertigen Privat- und Gewerbebau gibt. Linara Kaufbeuren freut sich über diesen Erfolg und sieht ihn als Bestätigung für die kontinuierliche Hingabe zur Qualität und Nachhaltigkeit in der Architektur.
Bei strahlendem Sonnenschein genossen rund 45 Seniorinnen, Senioren sowie Angehörige das gesellige Sommerfest der Tagespflege Neugablonz. Helga Lehmann leitet die Einrichtung für ältere und demenzkranke Menschen des Roten Kreuzes, in der Tagesgäste ein- oder mehrmals in der Woche den Tag miteinander verbringen und pflegende Angehörige dadurch Entlastung erfahren.
Sie wünschte allen Gästen ein geselliges Beisammensein und dankte den Angehörigen für die selbstgebackenen Kuchen an diesem Nachmittag. „Ein Zeichen der guten Zusammenarbeit.“ Nach Kaffee und Gebäck hatte das Team noch ein kleines Unterhaltungsspiel für die Anwesenden vorbereitet. Etwas abgewandelt bereitete das altbekannte Spiel ‚Ich packe meinen Koffer‘ den Gästen viel Vergnügen. Irene Schreyer am Akkordeon und Hans Schreyer an der Gitarre sorgten für die passende musikalisch Umrahmung des besonderen Nachmittags zu Ehren der Ältesten.
Den ersten Kontakt zwischen den beiden Organisationen gab es 2021 als Hockey for Hope den neuen Kinderwünschebaum des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu mit 20 Geschenken unterstützte. Seitdem wurde die Zusammenarbeiter intensiviert. Unter anderen ist der 1. Vorsitzende von Hockey for Hope, Alexander Uhrle, nun auch im Vorstand des Rotary Clubs. Diese Zusammenarbeit führt nun im September zu einem neuen Höhepunkt: Der Buron Blade Night – einem Spendenlauf auf Inlineskates.
Das Konzept einer Blade Night ist sicherlich nicht neu, gibt es diese regelmäßig in verschiedenen Städten, als Spendenlauf in Kaufbeuren ist dies jedoch ein Novum. Ziel ist es, eine jährliche Veranstaltung zu entwickeln.
Start des Laufes wird am 15.09. voraussichtlich der Tänzelfestplatz sein. Hier geht es dann über die Buron- und Mindelheimer Straße über die Josef-Landes-Straße zum Forettleparkplatz wo es eine kleine Abschlussparty geben wird. Da es hierbei nicht darum geht, als Schnellster anzukommen, sondern eine Veranstaltung für Alt und Jung anzubieten, wird die Geschwindigkeit des Laufes durch einen vorausfahrenden LKW vorgegeben, welcher gleichzeitig mit einem DJ den Lauf beschallen wird und auch auf der Party für die Musik sorgen wird. Wer sich auf Inlineskates nicht sicher genug fühlt, kann in einer nachfolgenden Gruppe mit dem Fahrrad teilnehmen.
Eine weitere Idee ist es, den Lauf möglichst in den Kaufbeurer Farben Rot & Gelb erstrahlen zu lassen. Auch werden Kostüme erwünscht sein, sofern sie die Sicherheit nicht gefährden. Die kreativste kostümierte Gruppe soll prämiert werden.
Da es sich um einen Spendenlauf handelt, soll natürlich auch für den guten Zweck gefahren werden. Zwar wird die Teilnahme kostenlos sein, jedoch werden Spenden erbeten werden. Zudem ist man auf der Suche nach Sponsoren um die Unkosten der Veranstaltung decken zu können. Die Empfänger der Spenden werden noch gesondert bekannt gegeben.
Für den Lauf werden, wie erwähnt, noch Sponsoren aber auch Helfer während des Laufs gesucht. Bei Interesse kann man sich über die Webseite www.bladenight.org melden. Hier findet man auch weitere Informationen zu dem Lauf.
Sollte der Lauf am 15.09. witterungsbedingt nicht stattfinden können, so steht auch der Ersatztermin am darauffolgenden Sonntag, 22.09., bereits fest.
Ende September 2023 kam es am Römerturm auf der Aussichtsplattform zu einem Brand. Teile der Brüstung und der Dachkonstruktion wurden dabei erheblich beschädigt. Die Feuerwehren aus Kleinkemnat, Oberbeuren und Kaufbeuren konnten damals ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Dachstuhl des Römerturms verhindern.
Seit dem Brand ist der Römerturm für die Öffentlichkeit gesperrt und die Sanierungsarbeiten laufen aktuell in den Bereichen Zimmerei, Spenglerei, Elektroarbeiten und Betonsanierung. Aufgrund der noch andauernden Arbeiten bleibt der Römerturm für die Öffentlichkeit weiterhin gesperrt.
Wann genau die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, und der Turm wieder freigegeben werden kann, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus. Die Stadt Kaufbeuren hofft auf den Zeitraum Ende September. Dies kann sich aber noch weiter nach hinten verschieben.
Die Stadt bittet daher weiterhin um Verständnis.
„Absolut einmalig, ein absoluter Glückfall und ein ganz besonderes Geschenk“, so die Worte von Cornelia Lipinski, Schulleiterin der Sophie-La-Roche-Realschule, über das neue „Grüne Klassenzimmer“, das am 28.06.2024 im Rahmen einer schulinternen Feier offiziell eingeweiht wurde. Möglich wurde dieser neue Lernraum im Freien durch Stiftungsmittel der Claus und Renate Hesse-Stiftung, für die sich die Realschule Ende 2020 erfolgreich beworben hatte. Das Grüne Klassenzimmer wird für Unterricht und Projekte genutzt und soll auch ein Ort der Begegnung und des Miteinanders innerhalb der Schulgemeinschaft sein.
In ihrer Begrüßung wünschte die Schulleiterin, dass Lernen und Lehren an diesem neuen, inspirierenden Ort Freude machen mögen. Die positive Lernumgebung könne in besonderer Weise die Phantasie anregen und die Kreativität fördern und lasse die Natur mit allen Sinnen erfahren. „Gleichzeitig“, so Cornelia Lipinski, „spiegelt dieser offene, freie Raum unser Selbstverständnis wider und vermittelt uns auch, dass wir eine hohe Verantwortung für den Erhalt der Natur haben“. Neben dem Grünen Klassenzimmer konnten u. a. englischsprachige Bücher, Instrumente für die Streicherklassen und ein Flügel angeschafft werden.
Die Schule sei dem Stiftungsvorstand sehr, sehr dankbar für diese Gestaltungsmöglichkeiten. Oberbürgermeister Bosse beglückwünschte die Schulgemeinschaft zu dem neuen Lernraum und hob in seinem Grußwort auch hervor, dass mit dem Grünen Klassenzimmer alte Strukturen durchbrochen und neue Wege der Wissensvermittlung gegangen werden könnten. Stadtpfarrer Jost Herrmann von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kaufbeuren betonte bei der Segnung die emotionale Verbundenheit mit der Natur und die Verantwortung für die Schöpfung. Größeres gelinge nur mit Visionen, Durchhaltevermögen und wenn alle zusammenhalten. Musikalisch wurde die Feier vom Streich- und Blasorchester der Sophie-La-Roche-Realschule unter Leitung von Margit Bauer und Wolfgang Kirchmann sowie dem Solisten Emil Höss am Saxofon gestaltet.
Claus Tenambergen im Gespräch mit Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Das Interview spannt einen interessanten Bogen von Bosses Kindheit in Kaufbeuren und den Anfängen seiner Karriere, über den Wahlsieg gegen den damaligen Amtsinhaber, seine 20-jährige Amtszeit, die Stärken und Schwächen der Stadt, bis hin zur Zukunft der Altstadt. Abschließend wird die entscheidende Frage gestellt: Tritt er 2026 erneut zur Wahl des Oberbürgermeisters an?
Zum 30-jährigen Bestehen der SG Kaufbeuren/Neugablonz luden die Handballer letzten Samstag in die Dreifachhalle nach Neugablonz ein. Neben dem offiziellen Teil am Nachmittag gab es ab 10:00 Uhr Spiel, Spaß und Unterhaltung für Groß – aber auch speziell für die Kleinen und Kleinsten.
Bereits am Freitag waren viel fleißige Helfer vor Ort um alles aufzubauen für den großen Tag am Samstag. Sitz- und Stehplätze wurden hergerichtet, der Grill vorbereitet, der Kiosk bestückt u.v.m. Am Spielfeld selber nahmen die verschiedenen Stationen zum mitmachen auch schon Gestalt an. Ein Spielfeld für die Kleinsten wurde markiert und zahlreiche Geschicklichkeits- und Koordinationsstationen entstanden.
Um 10:00 Uhr ging es dann am Samstag los mit dem Familienprogramm und Kinder bis 12 Jahre. Schon von Anfang an war in der Halle reger Betrieb. Alle Stationen für die Kids waren immer voll und die vielen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Jeder Teilnehmer bzw. Teilnehmerin bekam ein Geschenk und das eine oder andere Talent konnte auch gesichtet werden. Um 12:00 Uhr gab es eine kleine Verschnaufpause und die Stationen wurden ein wenig umgebaut. Ab 13:00 Uhr waren dann die Teens (ab 12 Jahre) dran sich zu beweisen und ihre Fähigkeiten zu zeigen. Bis 15:00 Uhr war ein ständiges Kommen und Gehen und viel Gewusel. Da auch das Wetter bis zum Nachmittag mitspielte, wurde auch die Grillstation (ab Mittag) vor dem Eingangsbereich heftig frequentiert und bei einem kühlen Getränk so manches Gespräch geführt. Oder man konnte sich zahlreiche Bilder auf der Leinwand anschauen, die den ganzen Tag in Dauerschleife durchliefen. Auch da gab es so manches Highlight aus der Vergangenheit zu entdecken.
Apropos Gespräch geführt. Nicht nur für die Kids haben sich die Verantwortlichen etwas ausgedacht, sondern auch für die ehemaligen Handballer der SG bzw. der beiden früheren Abteilungen TVN und TVK. Ab 10:30 Uhr gab es ein Weisswurstfrühstück in der Halle. Die reservierten Tische waren alle immer vollbesetzt und es gab so manches Wiedersehen und großes Hallo. Viele hatten sich schon einige Jahre nicht mehr gesehen und umso größer war dann die Freude und Überraschung.
Um 15:00 Uhr setzte dann etwas Ruhe ein – aber nur vermeintlich. Zwar begann der offizielle Teil erst um 16:00 Uhr, doch nicht alle Handballer gingen schon nach Hause. Viele blieben und halfen dabei die Halle in einen spielfähigen Zustand wieder zurückzubauen oder hielten einfach nur Smalltalk und genossen den schönen Tag bei einem Bier und Gegrilltem.
Gegen 16:00 Uhr begann dann der offizielle Teil. Hallensprecher „Güschi“ Seydel begrüßte die Ehrengäste.
„Ihr wart mit eurer SG Vorreiter für viele weitere Spielgemeinschaften, die dann folgten. Was ihr geschaffen habt, war und ist einzigartig“, so u.a. die Worte von Oberbürgermeister Stefan Bosse, der auch noch ein kleines finanzielles Geschenk von der Stadt dabei hatte.
Landtagsmitglied Bernhard Pohl lobte ebenfalls die Arbeit der Verantwortlichen und gab auch noch die eine und andere Anekdote von Hallensprecher Güschi Seydel – früher selber aktiver Handballtorwart – in seiner Rede zum Besten, was vor allem die ältere Zuschauer zum Lachen zu brachte. Bundestagsmitglied Stephan Stracke, der durch seine Kinder selbst inzwischen „Handballvater“ ist, begeisterte in seiner launigen und emotionalen Ansprache das Publikum: „Macht weiter so, ihr seit großartig!“ schloß er seine Grußworte ab. Auch seine Frau ist sehr engagiert im Jugendbereich und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass bei den Aktionen am Vormittag und frühen Nachmittag alles reibungslos und perfekt lief.
Bezirksvorsitzender Andreas Beinlich, der in Vertretung des verhinderten BHV-Präsidenten Georg Clarke erschien, überbrachte die Grußworte des Verbandes und des Bezirks. Schatzmeister Günther Marz (TVK) und der Vorstand des TVN, Jürgen Feldmeier, lobten ebenfalls die Arbeit der SG. Die Aussicht, dass die beiden Hauptvereine in Zukunft fusionieren, sollte dann eigentlich auch die Handballgemeinschaft stärken.
Fördervereinsvorstand Andreas Hauptmann stellte in seiner Rede eine neue Community vor. „Freunde fürs Leben“ heisst diese und hat sich zum Ziel gesetzt, alle aktiven und ehemaligen Handballer, alle Freunde, Interessierte u.v.m. zusammen zu führen und sie nach unterschiedlichen Interessen in dieser neuen Community zu vereinen, z.B. um eventuell öfters einen Stammtisch der „Ehemaligen“ zu organisieren. Selbstverständlich ist alles kostenfrei ohne Zwang.
„Präsi“ Werner Schenk schloß die Reden dann ab. Er bedankte sich noch einmal bei allen Helfern und Mitwirkenden. „Wir haben zwar relativ spät angefangen mit der Vorbereitung für diesen Tag, aber das Ergebnis ist überwältigend. Vielen Dank allen Helfern. Besonders bedankte sich Schenk bei Kerstin Salzer und überreichte ihr einen schönen Blumenstrauß. Sie hatte die Gesamtorganisation inne und hatte maßgeblichen Anteil dran, dass niemand hungrig und durstig blieb.
Dann wurden die einzelnen Mannschaften vorgestellt und auch die Leute hinter den Kulissen nicht vergessen. Technischer Leiter Kassenwart, Pressewart, Schiedsrichterobmann alle Trainer und anwesenden Funktionäre wurden in einem imposanten Gesamtbild verewigt.
Als Abschluß zeigten dann alle Mannschaften in einem jeweils 10-minütigen „Showspiel“ ihr Können. Angefangen von den Bambinis über die Jugendmannschaften bis hin zu den Senioren.
Der lange, anstrengende aber auch äußerst erfolgreiche und spaßige Handballtag zum 30-jährigen Bestehen der SG Kaufbeiren/Neugablonz endete dann in einer kleinen Party, wobei Hallen-DJ Feliksen in gekonnter Manier für Stimmung sorgte.
Gerüchten zufolge wurde aber mit dem Abschließen der Turnhalle der Abend nicht beendet, sondern noch in einer der Bar weiter gefeiert.
Tja, Handballer eben…
Lassen Sie den Tag mit einem guten Glas Wein ausklingen. Wie wäre es mit einem schönen Roséwein in bester Bioqualität?
Der Pinotage gibt dem Rosé Struktur und Kraft. Sehr gefällig, mit fruchtigen Erdbeeraromen, aus dem faitrade-zertifizierten Bioweingut , Stellar Organics Südafrika.
Wenn die Altusrieder Freilichtbühne zu ihrer großen Aufführung einlädt, dann ist es für eine regionale Theatergruppe, die seit fast siebzig Jahren besteht, eine angenehme Pflicht und Selbstverständlichkeit und gewissermaßen Tradition, dass man sich ansieht, was die Theaterleute in Altusried wieder tolles auf die Beine gestellt haben und die Aufführung besucht.
So sahen sich kürzlich mehrere Mitglieder vom Theater im Turm aus Kaufbeuren-Neugablonz das Stück „Die Schöne und das Biest“ an. Sie durften ein interessantes und kurzweiliges Theaterstück in beeindruckender Inszenierung erleben. Zur Erinnerung gab es dann noch ein Gruppenfoto – natürlich mit Theaterkulisse.
Obwohl das vergangene Jahr 2023 erneut von zahlreichen Veränderungen in der Finanzlandschaft geprägt war, kann die VR Bank Augsburg-Ostallgäu auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken und schreibt die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fort. Die Genossenschaftsbank konnte ihr solides Fundament weiter ausbauen und möchte damit zukünftige Chancen für weiteres Wachstum fördern. Die Bilanzsumme wächst im Vergleich zum Vorjahr um 2, 3 Prozent auf nunmehr 4,3 Milliarden Euro. Eine Steigerung des Kundengesamtvolumens um 5,8 Prozent auf über 9 Milliarden Euro untermauert das ungebrochene Vertrauen der Kundinnen und Kunden in das regionale Kreditinstitut.
„Inmitten unserer Region sehen wir uns nicht nur als Finanzdienstleister, sondern als Partner, der eng mit unseren Kunden und Mitarbeitenden verbunden ist“, betont Dr. Hermann Starnecker, Sprecher des Vorstands.
Zum Jahresende 2023 betreute die VR Bank ein Kundenvolumen von über 9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um 5,8 Prozent. „Das spiegelt einen klaren Vertrauensbeweis unserer Kunden wider“, kommentiert der stellvertretende Vorstandssprecher, Heinrich Stumpf, die positive Entwicklung. „Wir wachsen hier seit vielen Jahren und bauen unsere Marktanteile in der Region weiter aus“, so Stumpf. Einen Anstieg gab es ebenfalls bei den Kundenkrediten. Mit einem Zuwachs um 3,7 Prozent betragen diese rund 3 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen sind um 4,3 Prozent auf nunmehr 3,4 Milliarden Euro angewachsen. Die Bilanzsumme der VR Bank ist gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent angestiegen und beträgt nun 4,3 Milliarden Euro. Mit einem Plus von 18,5 Prozent auf 69,8 Millionen Euro liegt der Zinsüberschuss als wesentliche Ertragskomponente deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. „Hier profitierten wir vor allem von den Veränderungen in der Zinslandschaft“, sagte Stumpf.
Mit unverändert 57 Standorten betreibt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu weiterhin ein dichtes Filialnetz und zeigt sich damit als ein kundennaher und verlässlicher Finanzpartner in der Region.
Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu ist Arbeitgeberin für mehr als 500 Menschen und bietet als eine der größten Genossenschaftsbanken in der Region attraktive und sichere Arbeitsplätze. Mit den bevorstehenden Renteneintritten der sogenannten Babyboomer-Generation steht die VR Bank jedoch in den kommenden Jahren vor erheblichen Herausforderungen. „Umso wichtiger ist es, dass wir als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden“, betont Starnecker. Mit einer Vielzahl von Benefits wie einem betrieblichen Gesundheitsmanagement, mobilen Arbeitsmöglichkeiten, Teilzeitangeboten oder umfassenden Entwicklungswegen für Vertriebsmitarbeitende, Azubis und Quereinsteiger arbeitet die Genossenschaftsbank weiter daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeitenden gerne arbeiten und sich weiterentwickeln möchten. Als Teil dieses Konzepts wurde in 2023 „New Work“, ein Projekt von Mitarbeitenden für Mitarbeitende, ins Leben gerufen. Neben einer modernen und innovativen Arbeitsplatzgestaltung beinhaltet „New Work“ die Möglichkeit, mit einer guten technischen Ausstattung in allen Räumen innerhalb und außerhalb der Bank arbeiten zu können. Bei der Umsetzung von „New Work“ wird die Bank vom Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement des Fraunhofer Instituts begleitet, das wertvolle Expertise einbringt.
Im vergangenen Jahr konnte die VR Bank erneut eine Vielzahl von sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen in der Region fördern. Mehr als 300 Vereine und Initiativen durften sich über Spenden in Höhe von 327.000 Euro freuen. Die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ erweist sich als dabei erneut als Erfolgsmodell. Seit über fünf Jahren ist die Crowdfunding-Initiative im Einsatz. In dieser Zeit wurden rund 100 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 550.000 Euro erfolgreich umgesetzt.
Die Bürgerstiftung Kaufbeuren präsentiert am 18. Juli 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus wieder eine weitere spannende Folge der Kinderuni:
Thema: „Wie Künstliche Intelligenz das Spielen lernt“. Selbständiges Lernen in ChatGPT und Co“.
Termin: 18. Juli 2024 um 16 Uhr
Ort: Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus
Referent: Tobias Huber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg.
Was passiert, wenn Pacman einen Geist berührt? Wofür ist dieses Power-Up gut? Und wie genau sammle ich überhaupt Punkte in diesem Spiel? Stell dir vor, du sollst ein Spiel spielen, aber niemand erklärt dir die Regeln. Genau so geht es selbstlernenden Künstlichen Intelligenzen. Sie sind wie Anfänger, die alles von Grund auf lernen müssen. Wie sie trotzdem lernen besser Schach zu spielen als die besten Menschen und was das mit ChatGPT zu tun hat, finden wir in diesem Vortrag heraus.
Organisiert wurde die Kinderuni wieder von Susanne Jehl, Bürgerstiftung Kaufbeuren unter der Schirmherrschaft der Schulrätin Eva Schwemmer
Kaufbeuren: Wertstoffzentrum, Rathaus, Bürgerbüro, das Bürgerbüro in Neugablonz und die Zulassungsstelle haben am Tänzelfestmontag, 15.07.2024 ab Mittag 12 Uhr geschlossen.
Im zurückliegenden Halbjahr hat die Frauengruppe des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Die Spenden daraus wurden nun an die Bäuerliche Familienberatung der Diözese Augsburg und an die Aktion „Wünschewagen“ vom Arbeiter-Samariter-Bund übergeben.
Beide Organisationen leisten eine großen Dienst an unserer Gesellschaft, deshalb haben wir gerne mit einer Spende unter die Arme gegriffen, so die Sprecherin der Frauengruppe des vlf Kaufbeuren, Julia Eble.
Mit jeweils 300 Euro soll ein Beitrag geleistet werden, die so wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen. Mit großem Respekt übergaben die Damen der vlf Frauengruppe die beiden Spenden an die Bäuerliche Familienberatung und an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben.
Am Donnerstag, 11. Juli 2024, ist es wieder soweit: Das beliebte Kaufbeurer Tänzelfest wird mit einer bunten und fröhlichen Eröffnungsfeier im Rondell offiziell eingeläutet.
Beginn: 19.00 Uhr. Einlass. 18:30 Uhr.
Die Eröffnungszeremonie beginnt traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst, bei dem die Kinder gesegnet werden. Diese segensreiche Geste ist ein fester Bestandteil des Tänzelfests und betont den Gemeinschaftssinn und die familiäre Atmosphäre des Festes.
Anschließend erwartet die Gäste ein unterhaltsames Theaterstück, das mit Musik und Tanz das jährlich wechselnde Motto des Festes vorstellt. Die Inszenierung wird von zahlreichen Kaufbeurer Vereinen, Musikern, Sängern und Tänzern gestaltet, die ihre Talente und ihr Engagement einbringen, um die Zuschauer zu begeistern und auf das Fest einzustimmen.
Ein weiterer Höhepunkt der Eröffnung ist die Uraufführung der eigens für das Tänzelfest komponierten „Tänzelfest-Fanfare“ von Frau Mimi Gnedel-Hahn. Diese Fanfare ist mittlerweile zu einer festen Tradition geworden und verleiht der Feier einen festlichen und einzigartigen Klang.
Nachdem der Oberbürgermeister das Tänzelfest offiziell für eröffnet erklärt hat, klingt der Abend mit einem gemütlichen Umtrunk in geselliger Runde aus.
Das Kaufbeurer Tänzelfest verspricht wieder ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein zu werden. Die Eröffnungsfeier ist der Startschuss für eine Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten, die die kommenden Tage prägen werden.
Die Einnahmen aus dem Festabzeichenverkauf bilden das finanzielle Grundgerüst für das Tänzelfest. Der Vorverkauf wiederum bringt dem Verein eine gewisse finanzielle Sicherheit vor Beginn des Festes. Zusätzlich können die jungendlichen Verkäufer mit Ihrer Tätigkeit Ihr Taschengeld etwas aufbessern.
Die Preise: 8,00 Euro im Vorverkauf (Der Onlineverkauf ist beendet). Im Hauptverkauf 10,00 Euro.
Kinder bis zu ihrem 15. Geburtstag sind frei, d. h. wer seinen 15. Geburtstag gefeiert hat, kauft sich ein Festabzeichen.
Und bei den jugendlichen Festabzeichenverkäufern.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Am Freitag, den 11.07., und Samstag, den 12.07., verwandelt sich die Altstadt von Kaufbeuren in eine historische Kulisse im Rahmen des Tänzelfests. Dieses Spektakel bietet den Besuchern eine einmalige Gelegenheit, in das mittelalterliche Leben der Stadt einzutauchen und verschiedene Attraktionen zu genießen.
In romantischen Hinterhöfen und versteckten Winkeln der wunderschönen Altstadt bei Fackelschein und Lagerfeuer versetzt das Kaufbeurer Lagerleben jeden Besucher in die Vergangenheit, mit Gauklern und Feuerschluckern, Rittern und edle Damen, Bettlern und Vagabunden.
Vor dem Rathaus
Am Hafenmarkt
Vor dem Rathaus
Am Hafenmarkt
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Einen Markt im Mittelalter – nicht einen Mittelaltermarkt – halten am Samstag, Sonntag und Montag des Hauptwochenendes die kindlichen Handwerker ab. Mit dem Verlesen der Marktordnung werden den Zünften und Handwerkern vor Beginn des Marktes ihre Pflichten eindringlich kundgetan.
Erleben Sie die Wochenmarktgruppe mit ihrem Marktschreier, den Bauchläden sowie alle anderen Handwerke vom Weber bis zum Metzger, vom Töpfer bis zum Schmied.
Sollten Sie jedoch auf die wilden Gesellen im Schwedenlager und der katholischen Liga treffen, so werden Ihnen Einblicke in das Soldatenleben des 3o-jährigen Krieges gewährt.
Historisches Markttreiben, Handwerker, Schwedenlager, Kaiserliche Fußtruppen
Samstag, 13. Juli: 10:00 – 13:00 Uhr
Sonntag, 14. Juli: 10:00 – 12:00 Uhr
Montag, 15. Juli: 9:00 – 12:00 Uhr
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Das Kaufbeurer Tänzelfest, das älteste historische Kinderfest Bayerns, erreicht seinen Höhepunkt mit dem großen Festumzug am Sonntag (14.07.2024) und Montag (15.07.2024). Dieser prächtige Umzug, der die Geschichte der Stadt von der Karolinger- bis zur Biedermeierzeit nachstellt, bietet ein farbenfrohes und lebendiges Bild der Vergangenheit Kaufbeurens.
13:30 Uhr: Einzug Kaiser Maximilians
Zutritt mit Festabzeichen
ca. 14:15 Uhr: Großer Festzug
Zutritt mit Festabzeichen
Der Festumzug beginnt traditionell mit dem feierlichen Einzug von Kaiser Maximilian I., begleitet von Glockengeläut. Der Kaiser wird von begeisterten „Untertanen“ begrüßt und empfängt die Ehrungen der Obrigkeit und der Stadträte, bevor der eigentliche Umzug startet.
Mehr als 1.650 Kinder in historischen Kostümen, begleitet von 35 Festwagen und etwa 170 Pferden, nehmen an dem Umzug teil. Jede dargestellte Figur im Umzug hat einen historischen Bezug, was dem Spektakel eine besondere Authentizität verleiht. Die Kinder repräsentieren wichtige Epochen und Persönlichkeiten aus der Geschichte Kaufbeurens und lassen so die Vergangenheit lebendig werden.
Für Besucher, die das Geschehen gut verfolgen möchten, gibt es Tribünenkarten. Diese bieten einen bequemen Sitzplatz mit guter Sicht auf den Einzug des Kaisers und den anschließenden Festzug.
Das Tänzelfest ist nicht nur eine Feier der Geschichte, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft und Tradition, das jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht. Es ist ein Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt und ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Termine: Samstag, 13. Juli, Sonntag, 14. Juli, Montag, 15. Juli 2024
Uhrzeit: 16.00 Uhr (Sa), 16.30 Uhr (So, Mo)
Ort: Tanzrondell auf dem Tänzelfestplatz
Die Kindertänze im Rondell sind ein fester Bestandteil des Tänzelfests und ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Diese Aufführungen finden am Samstag, dem 13. Juli, und Sonntag, dem 14. Juli 2024 und Montag, 15.07.2024 statt. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer bereiten sich monatelang auf diesen besonderen Auftritt vor und tragen authentische historische Kostüme, die die verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte repräsentieren. Begleitet werden die Tänze von der Tänzelfestknabenkapelle.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Das Seniorenbüro lädt zum diesjährigen Tänzeltag der Alten am 17. Juli 2024, mit Beginn um 14 Uhr, ins Festzelt am Tänzelfestplatz ein.
Eröffnet wird die Veranstaltung durch die Begrüßung des Oberbürgermeisters Herrn Stefan Bosse. Die musikalische Unterhaltung übernimmt wieder die Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren und wird mit Fahnenschwingern, der Tänzelfest-Knabenkapelle und weiteren Akteuren des Tänzelfestes für eine tolle Stimmung sorgen.
Der Tänzeltag der Alten wird in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren und dem Tänzelfestverein organisiert und sorgen in angenehmer Atmosphäre für einen beschwingten Nachmittag.
12:00 Uhr: Eröffnung des Festzeltes mit traditionellem Einzug des Festwirts
über Sedanstraße, Ludwigstraße, Am Breiten Bach, Kaiser-Max-Straße, Ringweg, Am Graben, Neugablonzer Straße bis zum Festplatz mit sämtlichen Kaufbeurer Schützenvereinen, Trachtenverein D´Wertachtaler, den Schaustellern, dem Festwagen der Aktienbrauerei und den oben angeführten Kapellen zum Festplatz.
13:00 Uhr: Bierprobe mit Anstich
durch Oberbürgermeister Stefan Bosse.
14:00 Uhr: Tänzeltag der Alten für Senioren im Festzelt
vom Tänzelfestverein Kaufbeuren e.V. als Dank an junggebliebene, ehemalige Tänzelfestkinder, musikalisch gestaltet von der Fliegerhorst-Kapelle Kaufbeuren, verstärkt durch die Stadtverwaltung und der Tänzelfest-Knabenkapelle mit den Fahnenschwingern.
14:00 Uhr: BOXEN live
internationaler Box-Vergleichskampf vom BC-Kaufbeuren
09:30 Uhr: 8.Tänzelfest-Schafkopfturnier
Unter der Schirmherrschaft der Festwirtsfamilie Römersberger-Richter und der Aktienbrauerei Kaufbeuren
15:00 Uhr: Allerlei lustige Geschichten vom Kasper und seinem Gefolge
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Samstag, 13.07.2024
13.00 Uhr: Tradition und Stimmung mit dem „Musikverein Dösingen“.
Sonntag, 14.07.2024
16.00 Uhr: „Die Kirchweihtaler Musikanten“
19.00 Uhr: Musikverein Oberostendorf
Montag, 15.07.2024
18:00 Uhr: „Waidigl“ – einfach spitze die Band
Dienstag, 16.07.2024
19:00 Uhr: „Blasband Ansatzlos“, „Keine Band wie jede andere“
Mittwoch, 17.07.2024
19:00 Uhr. zünftig aufgespielt mit der Stadtkapelle Kaufbeuren
Donnerstag, 18.07.2024
19:00 Uhr. „d´MUCKASÄCK“ aufregend anders….
Freitag, 19.07.2024
19:00 Uhr. GetThat!
Samstag, 20.07.2024
19:00 Uhr. „Die Radler Band“ – jung , frech, spritzig
Sonntag, 21.07.2024
19:00 Uhr: es spielt der Musikverein Harmonie Oberbeuren e.V.
Montag, 22.07.2024
19:00 Uhr: „Allgäu Power“, der Stimmungs-Endspurt
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Diese Schausteller und Fieranten werden Sie beim Tänzelfest 2024 begeistern!

















Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Wenn am nächsten Donnerstag, 11. Juli, das diesjährige Tänzelfest in Kaufbeuren offiziell beginnt, dann wird dadurch automatisch die fünfte Jahreszeit in der Buronstadt eingeläutet. Seit Wochen laufen bereits die Vorbereitungen für die Mitwirkenden des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd. Denn zum Lagerleben werden sich die Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbeschäftigten des Fliegerhorst Kaufbeuren wieder in ihre mittelalterliche Kluft werfen, um als „S` Widerständige Duranand“ einen besonderen Beitrag zu leisten.
„So langsam kommt bei uns das Kribbeln. Die Vorfreude bei allen Teilnehmenden wird von Tag zu Tag größer“, so Hauptmann Christian Eder, der als Lagerkommandant fungiert.
Für den Ablauf sowie Auf- und Abbau zeigen sich zudem die beiden Stabsfeldwebel Martin Mayer und Christian Herschmann verantwortlich. Bereits am Donnerstag, dem Eröffnungstag des Tänzelfestes, starten vormittags die Aufbauarbeiten. „Wir haben sehr viele Begeisterte und Freiwillige, die mit ganz viel Enthusiasmus und Spaß an die Sache herangehen“, lobt Eder bereits im Vorfeld das starke kameradschaftliche Miteinander. Und genau das überträgt sich auf die beiden Lagerlebentage.
Schließlich haben alle nur ein Ziel: Sie engagieren sich für „Helfen macht Schule e.V.“ Der Reinerlös aus beiden Tagen fließt wieder in karitative und soziale Projekte aus dem Raum Kaufbeuren. Wie all die Jahre zuvor wird am Stand der Bundeswehr, der sich am Hafenmarkt befindet, Speis und Trank angeboten. Für Interessierte werden auf den Tischen Flyer ausgelegt. Infotafeln zeigen auf, was sich unter „Helfen macht Schule“ verbirgt.
www.helfen-macht-schule-ev.de/veranstaltungen/taenzelfest/
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Alljährlich begeistert der „FakSn-Hof“ mit vielfältigen Angeboten hunderte Kinder auf dem Lagerleben. Mit außergewöhnlichen Spielen und einem selbstgeschriebenen Theaterstück bringen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren Kinderaugen zum Leuchten.
Dieses Projekt für die Kaufbeurer Kinder lebt von kreativen und vielfältigen Ideen der Studierenden, die sich diesem besonderen Vorhaben annehmen.Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der FakS widmen sich, unter der Leitung einzelner Lehrerinnen und Lehrer mit viel Herzblut dieser Aufgabe.
Mit viel pädagogischem Wissen und Geschick wird in der heißen „Projektphase“ vor dem Mittelalterfest das Lagerkonzept erarbeitet. Die Organisation und Vorbereitung erfolgt dabei Hand in Hand, jede Gruppe braucht die andere, um weiterzukommen. Wie ineinandergreifende Zahnräder findet die Unterstützung innerhalb der bunt gemischten Jahrgangstufe statt.
Das offiziell „Schönste Lager 2023“ ist das einzige mittelalterliche Angebot ausschließlich für Kinder auf dem Lagerleben. Auf die Kooperationen mit dem Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren und der Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH legt die Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren großen Wert. Die Kinder aus benachteiligten Familien erhalten die Möglichkeit, vor der offiziellen Eröffnung des Lagers, die Angebote der Erzieherinnen und Erzieher kostenfrei wahrzunehmen und das buten Treiben anschließend zu genießen. Ebenso dankt die Fachakademie dem Förderverein der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren e.V. sehr herzlich für die diesjährige Schirmherrschaft. Der Förderverein der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren e.V. unterstützt die pädagogische, ideelle und materielle Arbeit der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen des Projekts.
Im Innenhof des Seniorentreff Baumgärtle bietet der „FakSn-Hof“, neben Haare flechten, Blumenkränze stecken und vielen, eigens entworfenen, mittelalterlichen Kinderspielen ein stündlich aufgeführtes Theaterstück für alle Kinder an. Dieses wird von einer schuleigenen Musikgruppe untermalt.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Wie die Wochenmarktveranstalterin Deutsche Marktgilde mitteilt, kann der Wochenmarkt in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren am Donnerstag, den 11. Juli aufgrund des Aufbaus des Historischen Lagerlebens nicht wie gewohnt stattfinden. Der Wochenmarkt wird zeitlich auf Mittwoch, den 10. Juli vorverlegt und findet zu der üblichen Marktzeit von 7:30 bis 12:30 Uhr statt. Die Beschicker freuen sich auf Ihren Besuch.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Nach getaner Arbeit trafen sich die Mitglieder der Kramerzunft e.V. und der Blue Land Band im Haus der Blauen Blume zu einem gemeinsamen Abschluss.
Die vier Musiker übten an diesem Abend für das Sommerfest des Zentrums für seelische Gesundheit im Alter Ende Juli. Sie gaben den Kramern, die soeben über 800 Knödel für die beiden Lagerleben-Abende vorbereitet hatten, eine Kostprobe ihre Könnens und intonierten mit Piano, Gitarre, Saxofon und Schlagwerk einen bekannten Oldie.
Die Kramerzunft revanchierte sich bei den Instrumentalisten mit einer gemeinsamen Verkostung von Burgfräuleins Glück. Die jährlich wechselnde Rezeptur des sommerlichen Mixgetränks, bestehend aus Früchten, Gin, und Prosecco, fand bei allen Anklang und wird demnächst zusammen mit dem Knödeltrio im Lager der Kramerzunft im Kaisergässchen feilgeboten.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Am Tänzelfest-Samstag, 13. Juli, öffnen von 10.30 bis 13.00 Uhr die Türen des Zollhäuschens für interessierte Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Eine kleine Tänzelfest-Ausstellung unterstreicht die Zeitreise in diesem historischen Bauwerk.
Organisator ist der Heimatverein Kaufbeuren mit Unterstützung des Tänzelfestvereins Kaufbeuren.
Zur Unterhaltung spielt auf dem Vorplatz von 10.30 bis ca. 11.15 Uhr der Musikverein Harmonie Oberbeuren.
Das Gesamtprogramm des Kaufbeurer Tänzelfestes 2024 auf der Homepage des Tänzelfestvereins
Es wird ganz genau erzählt, wie es damals zuging, als der Kaiser die Stadt besuchte. „Und wenn ihr ganz genau hinhört, dann könnt ihr sie alle sprechen hören, die Türme der Altstadt…“, sagt Frau Maierhof. „Alles Einbildung! – Wussten Sie eigentlich, dass es in Kaufbeuren einen Zwei-Knopfturm gab?“ ruft Herr Wiedemann. Türme, Tore, Stadtmauer und Schwedenbelagerung werden im Geschichtenladen lebendig. Frau Maierhof und Herr Wiedemann haben ihre ganz eigene Sicht auf die Stadtgeschichte und so kommen weder die Historie noch die Legenden zu kurz.
Regie und Spiel: Thomas Garmatsch, Simone Klinger
Sonntag, 14.07.2024 im Geschichtenladen, Kaisergäßchen 18
Das Tänzelfest startet am Donnerstag, 11. Juli 2024, und auch in diesem Jahr bieten der Tänzelfestverein e.V. und die Stadt Kaufbeuren zusätzliche Busverbindungen an.
Die Fahrpläne für das Lagerleben (12. und 13. Juli 2024), den Tänzelfest-Sonntag (14. Juli 2024) sowie den ergänzenden Tänzelfestbus (14. Juli bis zum 22. Juli 2024) hier als PDF zum Download.
Am Mittwoch, den 10.07.2024 bietet der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu Trauernden wieder die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen bei Kaffee und Kuchen á la carte, mit ebenfalls Betroffenen sich zu treffen und auszutauschen.
Das Trauercafé findet in den Räumen des Generationenhaus, Hafenmarkt 6-8 in Kaufbeuren von 14:30 bis 16:30 Uhr statt.
Der Hospizverein bittet bis 09.07.2024 um telefonische Anmeldung unter 08341-99 44 43.
Am Freitag, den 19.07.2024 lädt das Stadtmuseum von 18–20 Uhr zu einem sommerlichen Konzert im Museumshof mit Buronessa ein. Im Rahmen der Ausstellung „He, Fräulein“ im Stadtmuseum Kaufbeuren gestalten die Musikerinnen Astrid Bauer und Regina Bermann als eigens für diesen Anlass gegründetes Ensemble Buronessa ihr erstes gemeinsames Konzert.
Großes musikalisches Spektrum und lebendige Spielfreude
Beide Musikerinnen stehen für ein großes musikalisches Spektrum und für lebendige Spielfreude – dies spiegelt sich in der Programmauswahl unverkennbar wider. Zu hören sind Werke der verschiedensten musikalischen Epochen – von Barock über Klassik und Romantik bis zum Impressionismus und der Moderne. Durch die musikalische Ausbildung beider Musikerinnen an jeweils mehreren Instrumenten erklingen unterschiedlichste Besetzungen: Querflöten Duo, Querflöte und Klavier, Klavier zu vier Händen und auch Violine und Klavier. Auch werden besondere Schätze für Soloflöte und Klavier Solo geboten.
Musikstücke von selten gehörten Komponistinnen
Wichtig ist den Musikerinnen, dass Musikstücke von Komponistinnen in der Konzertlandschaft mehr vertreten sind. So gibt es an diesem Abend selten Gehörtes von Anna Amalia von Preußen, Johanna Senfter und Elisabeth-Claude Jaquet de La Guerre. Darüber hinaus finden sich auch Werke von Komponisten, die FÜR Frauen geschrieben wurden. Etwa das Ständchen von Franz Schubert oder Jaques Ibert’s Kristallkäfig.
Musik zur Leichtigkeit des Sommers
Die Leichtigkeit des Sommers als durchgängiges Thema darf gespürt werden, Vielfarbigkeit im Klang und Lebendigkeit im Musizieren garantieren ein sinnliches Konzert mit vielen neuen, aber auch bekannten Lieblingsmelodien. Und dann gibt es noch Stücke, die passend zum Sommer Geschichten über Vögel, Blumen oder Frösche erzählen, uns zum Tanzen abholen oder zum entspannten, fast schon meditativem Lauschen einladen.
Die Veranstaltung findet bei guter Witterung im Museumshof statt, bei schlechtem Wetter im Foyer des Stadtmuseums. In der Pause lädt die Fräulein-Bar zu einem erfrischenden Getränk ein. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „He, Fräulein! Eine Geschichte der Frauen in Fakten und Bildern“ statt, die noch bis 25.08.2024 im Stadtmuseum zu sehen ist.
Der Eintritt kostet 12 € (inkl. ein Getränk). Karten sind im Vorverkauf im Stadtmuseum Kaufbeuren erhältlich.
Der VdK Ortsverband Kaufbeuren hat bei seiner Jahreshauptversammlung am 14.06.2024, im Stadtsaal Kaufbeuren, einen neuen Vorstand gewählt. Zur bisherigen und neuen Ortsvorsitzenden wurde Brigitte Hillebrand gewählt. Das Amt der Kassiererin übernimmt Elke Schenk. Brigitte Hillebrand bekleidet weiterhin das Amt der Schriftführerin.
Das Team der Beisitzerinnen komplettieren Angelika Kempf, Brigitte Schnauffer und Waltraud Stadel-Hahn. Gerd Wolff ist zuständig für Presse-, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.
Die AXA Geschäftsstelle Alexander Koller feiert derzeit ihr einjähriges Bestehen in Kaufbeuren. Gemeinsam mit seinem Team hat Alexander Koller seine neue Versicherungsagentur in den vergangenen gut zwölf Monaten erfolgreich in Kaufbeuren etabliert. Fachwissen, Service und Kundennähe stehen dabei im Vordergrund. Mit Katrin Steiner und Angela Schweizer konnte Koller gleich zu Beginn zwei Kaufbeurerinnen mit Erfahrung gewinnen. Allein Katrin Steiner kann auf eine gut 20jährige Versicherungserfahrung zurückblicken. Kaufbeuren ist für Alexander Koller die zweite Geschäftsstelle. Seit rund 20 Jahren ist er Inhaber der AXA Geschäftsstelle in Diedorf bei Augsburg.
„Es war ein sehr schönes und durchaus herausforderndes Jahr“, sagt Alexander Koller. „Unser ganzes Team hat mit großer Freude gearbeitet, um unseren Kunden erstklassigen Service zu bieten. Wir sind dankbar für das Vertrauen, das wir von unseren Kunden erhalten.“
Dabei hatte er sich bewusst für Kaufbeuren als weiteren Standort entschieden. Koller: „Ich bin seit vielen Jahren Fan und Sponsor des ESV Kaufbeuren und habe über diesen Weg eine Nähe zu Kaufbeuren und den Menschen erhalten. Mein Team und ich fühlen uns hier sehr wohl. Kaufbeuren ist eine sehr liebenswerte und lebenswerte Stadt.“
Die Geschäftsstelle in der Neugablonzer Straße gegenüber der Feuerwehr bietet eine breite Palette von Dienstleistungen für Privatkunden, Geschäftskunden und für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes an. Dazu gehört die individuelle Beratung zu Versicherungen, Vorsorge und Vermögensaufbau. Besonders hervorzuheben ist der persönliche und maßgeschneiderte Service, den das Team jedem Kunden bietet.
„Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit“, betont Katrin Steiner. „Wir nehmen uns die Zeit, um die besten Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu finden.“ Bewusst fügt sie hinzu: „Unser Ziel ist es, unseren Kunden nicht nur Schutz und Sicherheit zu bieten, sondern auch langfristige Partnerschaften aufzubauen, um die Bedürfnisse unserer Kunden genau zu kennen und einer Überversicherung vorzubeugen.“ Dieser Punkt liegt Alexander Koller ebenfalls sehr am Herzen: „Natürlich hat man zahlreichen Produkte, die man verkaufen kann. Aber nicht jedes passt zu jedem Kunden und muss auch bezahlbar sein. Ich sehe unsere Aufgabe auch darin, die Kosten unserer Kunden im Blick zu halten.“
„Der berufliche Schritt in die Wertachstadt war genau richtig“, ist sich Alexander Koller sicher. „Wir freuen uns auf weitere schöne und erfolgreiche Jahre in Kaufbeuren.“
Auf Einladung des Kreisgeschäftsführers Thomas Hofmann und des Personalratsvorsitzenden Michael Lerf verbrachten rund 120 Mitarbeitende des BRK Kreisverband Ostallgäu einen wunderschönen Tag auf dem Gelände der Wasserwacht Füssen am Forggensee.
Michael Lerf begrüßte die Kolleginnen und Kollegen: „Genießt das Sommerfest und kommt miteinander ins Gespräch.“ Thomas Hofmann dankte dem Personalratsteam für die Organisation und zeigte sich erfreut, dass nach der Corona-Zeit endlich wieder ein Zusammenkommen in zwangloser Atmosphäre möglich ist. „Das Schöne beim Roten Kreuz ist der Gemeinschaftsgedanke, der sich auch heute wieder zeigt: Wir Hauptamtlichen dürfen bei der Wasserwacht Füssen zu Gast sein und werden von der SEG Betreuung Pfronten kulinarisch versorgt.“ Beide dankten den Ehrenamtlichen für deren Unterstützung.
Das Catering-Team mit Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler war seit Freitag mit den Vorbereitungen beschäftigt und bot den Mitarbeitenden eine köstliche Auswahl an Speisen, von gegrilltem Fisch, Fleisch, Feta oder Antipasti-Gemüse über vielfältige Salate bis hin zu frisch in der Feldküche gebackener Pizza. Sie sorgten für gekühlte Getränke, die an diesem warmen Sommertag nicht nur bei den leidenschaftlichen Tischkicker-Spielern sehr begehrt waren. Diejenigen, denen das nicht ausreichte, nutzten die Gelegenheit und sprangen zur weiteren Abkühlung in den Forggensee.
Einen Einblick in die Aufgaben der Wasserwacht gaben am Nachmittag die Füssener Wasserretter, die eine Übung auf dem Forggensee vorführten. Bootsführer Thomas Meiler zeigte den Kolleginnen und Kolleginnen aus dem Kreisverband im Anschluss, was so ein Wasserwacht-Boot alles kann. „Wir haben zwar berufliche Überschneidungspunkte, aber heute konnten wir es live selbst erleben“, äußerte ein Mitarbeiter begeistert.
Gegen Abend, als am Forggensee allmählich Ruhe vom Badetrubel einkehrte, hatte Michael Lerf eine Bootsfahrt mit der MS Füssen organisiert. Mit der stimmungsvollen Rundfahrt bis ans nördliche Ende des Forggensees endete ein rundherum gelungener Tag. Dem Anliegen eines Teilnehmers auf dem Rückweg im Shuttlebus nach Kaufbeuren war nichts hinzuzufügen: „Herr Hofmann, so einen Tag müssen sie bitte wieder ermöglichen.“
Viele Attraktionen gab es im Zirkus „Flaco Seniori“ alias Heinzelmannstift zu bestaunen: Handzahme Tauben von Michael Ferling und wilde Löwen aus der Kulturwerkstatt übernahmen den tierischen Part in der Manege. Dazu gab es diverse Auftritte, angefangen von den jungen Tänzerinnen der Wertachgarde, der Tanzgruppe der Josef-Landes-Schule, den Gauklinis-Akrobaten von Anam Cara.
„Magic Martin“ verzauberte Heimbewohnerinnen und -bewohner sowie deren zahlreich erschienenen Angehörigen mit allerlei Tricks. Sigi Eckl sorgte für die passende musikalische Umrahmung, und wie im Zirkus gab es Eis aus dem Bauchladen, Popcorn und gegrillte Würstchen – es war ein rundum gelungenes Fest, das die Organisatoren rund um Heimleiterin und Zirkusdirektorin Bettina Aernecke da aus dem Hut gezaubert haben.
„Wir möchten mit unserem neuen Konzept die werdenden Eltern möglichst umfassend auf die Geburt und die erste Zeit als Familie vorbereiten“, betont Alexandra Neugebauer. Laut der Leiterin der Geburtshilfe Kaufbeuren kann durch die enge Zusammenarbeit mit den Ärzten des Kinderzentrums Kaufbeuren eine nahtlose Betreuung der Säuglinge nach der Geburt sichergestellt werden. „Wir freuen uns daher sehr darüber, dass wir nun auch bereits im Vorfeld der Geburt gemeinsam auf die Ängste und Sorgen der werdenden Mütter und Väter eingehen können“, so Neugebauer.
Neben der Kreißsaal-Führung gibt es daher bei den Veranstaltungen Informationen zur Geburtsvorbereitung, zum Ablauf und der Betreuung während der Geburt sowie zum so genannten Wochenbett, also zu den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt. „Mit der Erfahrung unseres kompetenten Hebammenteams und der engen Zusammenarbeit zwischen Geburtshilfe und Kinderzentrum haben wir hier die Möglichkeit, auf viele Eventualitäten einzugehen und im Dialog mit den werdenden Eltern offene Fragen auszuräumen“, stellt Neugebauer die Vorzüge der Infoabende heraus.
Ihr Kollege Dr. Volkmar Reschke pflichtet Neugebauer bei. „Wir können hier die ersten Vorsorgeuntersuchungen ansprechen, die etwa ein Stoffwechselscreening, ein Hüftultraschall, ein Hörscreening sowie eine Sauerstoffmessung beinhalten“, erklärt der Ärztliche Leiter der Kinderarztpraxis in der Alten Weberei Kaufbeuren, die zum Kinderzentrum Kaufbeuren gehört. „Darüber hinaus beraten wir zu Themen wie Vitamingaben, Ernährung oder Impfungen für die Neugeborenen“, sagt Reschke.
Gemeinsam schwanger – Informationsabend für werdende Eltern mit Kreißsaal-Führung und Elternberatung vor der Geburt inkl. Vorsorge U0
Wo: Kreißsaal Klinikum Kaufbeuren
Wann: Di, 16. Juli 2024, 18:30 – 19:30 Uhr
03.07.2024, 12:17 | Am Klosterwald
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu eine Türöffnung alarmiert. Eine Mutter hatte sich auf dem Balkon ausgesperrt und ein 11 Monate altes Kind war alleine in der Wohnung. Die Einsatzkräfte konnten die Türe gewaltfrei öffnen. Das unverletzte Kind wurde der überglücklichen Mutter übergeben.
Einsatzdauer: 38min
Einsatzkräfte: 12 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Das österreichische Mühlviertel war das Ziel der diesjährigen Kunstreiter-Jahresfahrt. Früh ging‘s los, aber schon nach ein paar Stunden gab es die obligatorische Frühstückspause. So gestärkt war es ein Leichtes, die Fahrt zum Schiffsanleger in Passau zu überstehen. Nach einem kleinen Stadtrundgang trafen wir uns auf einem Ausflugsschiff zu einer vergnüglichen „Drei-Flüsse-Rundfahrt“. Bald darauf erreichten wir unser 4* Hotel mit dem direktem Blick auf die Schlögener Donauschlinge. Freundlich empfangen von der Wirtin genossen wir ein leckeres Buffet. Auf der Hotelterasse konnten wir den Abend bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.
Der nächste Tag „gehörte“ dem Mühlviertel, so benannt nach den diversen Mühlflüssen, die durch das Hochland fließen. Malerisch der Anblick der Häuser im typischen „Steinbloß-Stil“. Mit unserem Reiseführer fuhren wir steil hinauf Richtung tschechischer Grenze und an dieser entlang über Bad Leonfelden nach Freistadt. Die gotische Altstadt mit der mittelalterlichen Stadtbefestigung, den Wehrtürmen und den barocken Fassaden der Bürgerhäuser ist eine der wenigen Städte Österreichs, deren Befestigungsanlagen fast vollständig erhalten sind. Das völlig abgeschiedene, gotische Kirchlein St. Michael ob Rauchenödt, war unser nächstes Ziel. Dieser Kraftort befindet sich auf der Europäischen Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Zurück ging’s über Leonfelden, Zwettl, Gramastetten, Aschach und Schlögen, einer geschichtsträchtigen Strecke. Am Abend bestand Gelegenheit ausgiebig das Tanzbein zu schwingen.
Nach dem Frühstück war Linz mit seiner Wallfahrtskirche auf dem Pöstlingberg. das erste Ziel. Von dort ist die Aussicht auf die Stadt grandios. Beim anschließenden Stadtrundgang – Linz stand vor Jahren schon einmal auf dem Ausflugsprogramm – erfuhr man doch wieder einiges Neues. Bevor endgültig die Heimreise angetreten wurde, musste jedoch unbedingt noch dem „Naturwunder Schlögener Schlinge“ ein Besuch abgestattet werden und kurz gesagt, der beschwerliche Weg zum Fotografierstopp hatte sich rentiert.
Ein letzter Höhepunkt zum Schluss der Reise war der Aufenthalt in Landshut, u. a. bekannt durch die mittelalterliche Burg Trausnitz und seine gotische Martinskirche mit ihrem hohen Backsteinturm.
Nach einer viertägigen schönen Reise in Kaufbeuren wieder gut angekommen, verabschiedeten sich die Kaufbeurer Kunstreiter mit einem dreifachen HÜH HOTT voneinander.
Letzte Saison im Playoff-Viertelfinale noch Gegner, jetzt ein Joker. Der ESV Kaufbeuren kann heute die Verpflichtung von Stürmer Samir Kharboutli bekanntgeben. Der 25 Jahre alte Stürmer wechselt vom EV Landshut zum ESVK ins Allgäu und soll bei den Jokern eine wichtige Rolle übernehmen.
Der als Mittel- und Außenstürmer einsetzbare Deutsch-Tscheche war seit der Spielzeit 2014/2015 im Deutschen Nachwuchs aktiv und spielte in der Saison 2019/2020 seine erste Profi-Saison in der Oberliga Süd für den ECDC Memmingen. In der Folge ging es für Samir Kharboutli in die deutsche höchste Spielklasse zu den Augsburger Panther. Mit einer Förderlizenz vom DEL Club ausgestattet kamen dabei auch weitere Einsätze für die Memminger in der Oberliga Süd und für die Tölzer Löwen in der DEL2 hinzu. Zur Spielzeit 2022/2023 folgte dann für zwei Jahre der Wechsel zum EV Landshut. Für die Niederbayern absolvierte er 96 Pflichtspiele, bei denen er auf starke 69 Scorerpunkte kam.
Zur Saison 2024/2025 wird Samir Kharboutli nun also das ESVK-Trikot tragen und dabei mit der Rückennummer 18 auflaufen.
ESVK-Trainer Daniel Jun zum Neuzugang aus Landshut: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Samir Kharboutli geklappt hat. Ich kenne ihn schon seit seiner Zeit als er in Ingolstadt im Nachwuchs gespielt hat. Damals konnte man schon sehen, dass er ein sehr gut ausgebildeter Spieler ist. Er ist läuferisch stark, hat einen hohen Hockey IQ und kann dazu auch sehr gut scoren. Er wird für uns auf jeden Fall ein sehr wichtiger Spieler sein, dem wir auch wieder mehr Freude am Eishockey geben wollen.“
ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl zu Samir Kharboutli: “Wir sind sehr glücklich darüber, dass sich Samir Kharboutli schlussendlich für einen Wechsel zum ESV Kaufbeuren entschieden hat und sich unsere hartnäckigen Bemühungen somit gelohnt haben. Dass er für die DEL2 ein sehr guter Spieler ist, hat er in den letzten beiden Spielzeiten in Landshut zweifelsfrei bewiesen.“
Samir Kharboutli über seinen Wechsel in die Wertachstadt: „Mein primärers Ziel war es, so ehrlich bin ich, den Sprung zurück in die DEL zu schaffen. Der ESVK hatte von Anfang an ein sehr großes Interesse mich nach Kaufbeuren zu holen. Wir werden eine Mannschaft mit viel Potenzial haben, wo ich mich persönlich auch sehr gut weiterentwickeln kann. Daher habe ich mich schlussendlich auch für den Wechsel zum ESVK entschieden.“
Im Rahmen des Jubiläums „175 Jahre Psychiatrie in Schwaben“ laden der Bezirk Schwaben und die Blaue Blume Schwaben herzlich zur Feier und Besichtigung ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 6. Juli 2024, von 9.00 bis 16.00 Uhr in der Prinzregentenstraße 9 in Kaufbeuren statt.
Die Blaue Blume Schwaben, ein Zentrum für Seelische Gesundheit im Alter, öffnet ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Führungen durch das Zentrum werden von 10.00 bis 11.30 Uhr und von 13.00 bis 14.30 Uhr angeboten. Dabei können die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Arbeit und die Räumlichkeiten der Einrichtung gewinnen.
Zusätzlich werden verschiedene Gruppenangebote vorgestellt, darunter Kognitives Training, eine Bewegungsgruppe und eine Kunstgruppe. Diese Programme zielen darauf ab, die geistige und körperliche Gesundheit der Teilnehmer zu fördern und deren Lebensqualität zu verbessern.
Während der Mittagszeit besteht die Möglichkeit, sich kulinarisch zu stärken. Der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Kaufbeuren, der an diesem Tag sein 20-jähriges Bestehen feiert, steht für Informationen über seine Arbeit und seine Unterstützung für das Zentrum zur Verfügung.
Um 14.00 Uhr werden der Bezirkstagspräsident Herr Martin Sailer und der Oberbürgermeister von Kaufbeuren, Herr Stefan Bosse, erwartet. Beide werden Grußworte an die Gäste richten.
Der Tag wird ab 15.00 Uhr mit einem musikalischen Abschluss und einem kleinen Imbiss, zu dem der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume einlädt, abgerundet.
Claus Tenambergen im Gespräch mit Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Das Interview spannt einen interessanten Bogen von Bosses Kindheit in Kaufbeuren und den Anfängen seiner Karriere, über den Wahlsieg gegen den damaligen Amtsinhaber, seine 20-jährige Amtszeit, die Stärken und Schwächen der Stadt, bis hin zur Zukunft der Altstadt. Abschließend wird die entscheidende Frage gestellt: Tritt er 2026 erneut zur Wahl des Oberbürgermeisters an?
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des ESV Kaufbeuren e.V. findet am Dienstag, den 09. Juli 2024 um 18:00 Uhr im Sonnenhof Mauerstetten, Bahnhofstraße 44, 87665 Mauerstetten, statt.
Thomas Petrich, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., erklärt dazu: „Aufgrund des Halbfinalspiels der Europameisterschaft, welches an dem Tag um 21:00 Uhr ausgetragen wird und an dem möglicherweise Deutschland teilnimmt, haben wir uns kurzfristig entschlossen, den Beginn der Versammlung auf 18:00 Uhr vorzuziehen. So ermöglichen wir es allen Mitgliedern, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen und anschließend das Fußball-Halbfinale zu verfolgen. Sollte Deutschland das Halbfinale erreichen, wird der Sonnenhof das Spiel im Anschluss an unsere Versammlung per Public Viewing live in der gleichen Halle übertragen.“
Ein spannender Tagesordnungspunkt versprechen die „Rechenschaftsberichte“ zu werden. Wie haben die einzelnen Mannschaften in der vergangenen Saison abgeschnitten, welche besonderen Leistungen wurden vollbracht. Wie steht es um die Finanzen des Vereins und wann wird das Ziel der Entschuldung erreicht.
Die U20 ist mit großen Erwartungen in die vergangene Saison gestartet. Wie bekannt wurden diese nicht ganz erfüllt. Im Interview mit dem sportlichen Leiter Jogi Koch werden die Mitglieder erfahren, woran es lag und wie die Planungen für die neue Saison aussehen.
Ein Teil der neuen Ausrichtung: der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen neuen hauptamtlichen Trainer für die U20 verpflichtet. Pyry Eskola heißt er. Er wird sich bei der JHV den interessierten Mitgliedern vorstellen. Genauso wie Sebastian Osterloh, der als hauptamtlicher Trainer zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist und dort für die unteren Jahrgänge zuständig sein wird.
Thomas Petrich, geschäftsführender Vorstand des e.V. und Mitgesellschafter der GmbH wird über alles Erwähnenswerte bei der 1. Mannschaft und der Spielbetriebs GmbH informieren.
Anträge sind spätestens eine Woche vor dem Veranstaltungstermin einzureichen.
Auch ohne Neuwahlen verspricht der Abend somit ein kurzweiliger und sehr informativer zu werden.
„Der Altstadtsommer war eine tolle Veranstaltung, bei der alles gepasst hat. Ein friedliches Stadtfest mit einer Bandbreite an Angeboten für alle Generationen. Deshalb versuchen wir, dieses Format künftig jedes Jahr stattfinden zu lassen.“
„Welch ein Fest! Super Wetter, klasse Menschen, gigantische Bands, wahnsinns Flair – Kaufbeurens Altstadt und alle Akteure von ihrer besten Seite. Den Altstadtsommer sollten wir unbedingt nächstes Jahr wiederholen und fest in den Jahreskalender etablieren.“
„Der Altstadtsommer, es war ein wunderbares Stadtfest! Es war für alle etwas dabei, die Vielfalt war Trumpf. Man konnte an den verschiedenen Plätzen in ganz unterschiedliche Klangwelten eintauchen und genießen. Was wünscht man sich mehr? Hier haben alle zusammen wirklich einen großartigen Job gemacht! Ausgezeichnet, vielen Dank dafür! Allen voran dem Veranstalterteam und auch allen unseren städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da waren viele, viele Hände am Werk, super Teamwork, von Herzen Danke!
Sollte der Altstadtsommer wiederholt werden? So direkt nach dem Wochenende, wenn man sich noch richtig im „Flow“ des Festes fühlt, da denkt man spontan: Jedes Wochenende, keine Frage! Mit etwa Abstand betrachtet und wohlwissend, was für ein enormer organisatorischer Aufwand dahinter steckt, denke ich: Gönnen wir zunächst einmal dem Veranstalterteam eine Verschnaufpause. Und ist es gut, zu hören, wie sie die Dinge sehen. Denn ein Fest in dieser Größenordnung muss für alle leistbar sein: Vom Veranstaltungsteam bis hin zu den Menschen, die in unserer Altstadt leben. Wenn wir es schaffen würden, einmal im Jahr eine Veranstaltung à la Altstadtsommer auf die Beine zu stellen, wäre das sicher ein Gewinn für unsere Stadt.“
„Als Organisator fällt einem natürlich immer etwas ein, was man inhaltlich, am Programm, am Veranstaltungsdesign, an Uhrzeiten und Abläufen ändern könnte. Das werden wir gemeinsam in den nächsten Tagen und Wochen besprechen. Der Ansatz jedoch, dass mehrere Akteure gemeinsam etwas auf die Beine stellen, was für einen alleine zu groß erscheint, ist perfekt. Genau so muss das laufen. Als Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren konnten wir uns in diesem Jahr einbringen, weil es für uns keinen Sound am Markt zu organisieren gab. Da müssen wir für die künftigen Jahre eine Lösung finden. Wir haben uns mit der Location am Spitalhof sehr wohl gefühlt: Live-Musik in relaxter Atmosphäre mit Liegestühlen, Essen und Getränken. Da ist unser ganz persönliches Konzept zu 100 % aufgegangen – trotz Public Viewing am Samstag. Wir waren das Alternativangebot und hatten das Gefühl, die Menschen waren dankbar. Die Zusammenarbeit mit KFTS, wood&wire-event, Roundhouse Events sowie mit allen Beteiligten war super. Wir haben uns zu jeder Zeit informiert und betreut gefühlt. So muss das laufen. Da kommt einem natürlich entgegen, dass wir uns alle gut kennen und wissen, wie die anderen ticken. Und trotzdem bleibt die Koordination so eines Events eine große Herausforderung. Da haben die Kolleginnen und Kollegen einen hervorragenden Job gemacht. Wir wären für eine Wiederholung zu haben, gerne auch jährlich. Denn unser Gefühl ist: Da steckt Potential drin. Allerdings: Das muss in ein jährliches Gesamtkonzept an Angeboten eingebunden und mit den vorhandenen Ressourcen abgestimmt werden.“
„Der Altstadtsommer war ein voller Erfolg. Dies lag an der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten! Egal ob wir als Veranstalter von KFTS e.V. (v.a. vertreten durch Lena Schweitzer), Markus Mölzer und Dany Fischer als Kooperationspartner, aber vor allem auch die ansässigen Gastronomen, die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren, die Kulturabteilung der Stadt, Künstlerinnen und Künstler, Presse, etc. – jeder brachte sein Bestes ein und ein Gemeinschaftswerk ist entstanden. Und nur so geht es: Wenn alle an Kaufbeuren und die Kraft dieser Stadt glauben!!! Und natürlich war alles nur dank der finanziellen Unterstützung durch die Sponsoren möglich. Herausragend beim Altstadtsommer 2024 war sicherlich die gute Stimmung: Lachende Gesichter, spielende Kinder, tanzende und singende Erwachsene, Senioren, die sich bei einem Stadtspaziergang alles ansahen und das kulinarische Angebot genossen haben. So hatten wir uns das vorgestellt und erhofft, umso glücklicher sind wir, dass alles genau so gekommen ist. Zudem spielte das Wetter mit und der Fußball war (trotz des organisatorischen Stresses) eine zusätzliche Bereicherung. Am vergangenen Montag hat der Vorstand von KFTS e.V. einstimmig beschlossen, dass der Altstadtsommer bereits im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden soll. Diese Veranstaltung tut Kaufbeuren gut! Mit dem „Neugabiläum“ und dem „Altstadtsommer“ haben wir in den vergangenen Jahren zwei neue Formate kreiert, die es gewagt haben, neue Wege zu gehen und „moderner“ zu werden. Diese Arbeit gilt es fortzusetzen. Nach einer kurzen Erholungsphase werden wir uns Ende August/Anfang September zusammensetzen und die weiteren Planungen angehen. Um Veranstaltungen in dieser Größenordnung durchführen zu können, brauchen wir aber auch die Unterstützung der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung und der Sponsoren! Das Miteinander ist notwendig, um eine lebendige Stadt zu ermöglichen und zu gestalten.“
„Das Altstadtsommer-Event 2024 brachte für das Karnbachs Restaurant & Hotel Goldener Hirsch nicht den erhofften Erfolg. Unsere Platzierung am Ende der Kaiser-Max-Straße, fernab von Band oder Bühne, führte zu geringer Besucherfrequenz. Trotzdem schätzen wir das Konzept zur Belebung der Altstadt sehr und glauben, dass die Besucher viel Freude hatten. Gerne unterstützen wir auch im nächsten Jahr den Altstadtsommer in Kaufbeuren, um den Gästen eine große Auswahl bieten zu können. Unabkömmlich dafür wäre aber eine Publikumsattraktion in unserer unmittelbaren Nähe.“
„Der Altstadtsommer war aus meiner Sicht ein großer Erfolg. Er hat neues Leben in die zuvor ‚tote Altstadt‘ gebracht und für Belebung gesorgt. Das Konzept der Verantwortlichen ist dabei voll aufgegangen. Das vielseitige Angebot und die großartige Musik auf den zahlreichen Bühnen haben überzeugt. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren: Mein besonderes Lob gilt Danny Fischer und Markus Mölzer, die die Veranstaltung sowohl in der Vorbereitung als auch an den beiden Tagen selbst sehr professionell umgesetzt haben. Ein Wunsch zur weiteren Verbesserung des Altstadtsommers: Die obere Kaiser-Max-Straße könnte durch ein zusätzliches musikalisches Angebot interessanter gestaltet und stärker eingebunden werden. Dadurch würde die Besucherfrequenz in diesem Bereich steigen und die gastronomischen Stände könnten mehr vom Altstadtsommer profitieren.“
„Wir gratulieren zum Erfolg des diesjährigen Altstadtsommers! Durch die Ausweitung auf die gesamte Altstadt und die vielen unterschiedlichen Angebote für Jung und Alt war der Altstadtsommer ein gelungenes Stadtfest. Dazu hat auch die gute Organisation der Veranstaltung beigetragen. Wir hoffen, dass sich der Altstadtsommer in dieser Form in Kaufbeuren etabliert. Wir finden ihn auf jeden Fall eine Bereicherung für Kaufbeuren.“
Der Altstadtsommer Kaufbeuren war ein voller Erfolg und hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Gerade der Festival-Charakter ist eine wunderbare Bereicherung für die Innenstadt und hat gezeigt, dass das neue Konzept bestens funktioniert hat. Die Vielfalt des Programms, die großartige Stimmung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig solche Veranstaltungen für das kulturelle Leben in unserer Stadt sind. Als langjähriger Unterstützer des Altstadtsommers hat uns das neue Format sofort überzeugt und wir
waren gerne wieder dabei. Auch die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und der Stadt Kaufbeuren war wie immer hervorragend. Definitiv sollte der Altstadtsommer wiederholt werden. Ein jährlicher Rhythmus wäre ideal und würde ganz sicher ein Highlight im Veranstaltungskalender von Kaufbeuren setzen. Wir sind überzeugt, dass solch ein Event auch überrgional Menschen nach Kaufbeuren locken wird.
Formschöne Schneidbretter aus Naturholz, Obst- und Salatschalen, Teller und Tabletts mit einzigartiger Maserung.
Das besondere Extra: alles ist handgearbeitet und fair gehandelt
Die Stadt Kaufbeuren und die Gemeinde Kirchheim in Schwaben erhalten vom Freistaat Bayern eine Förderung in Höhe von insgesamt 940.000 Euro aus dem bayerischen Städtebauförderungsprogramm.
Die Stadt Kaufbeuren erhält aus der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ für den Ortsteil Neugablonz 900.000 Euro.
„Es freut mich, dass die Stadt Kaufbeuren Mittel in dieser Höhe erhalten. Diese unbürokratische Förderung kommt Stadterneuerungsprojekten zugute und ermöglicht eine nachhaltige und integrierte Entwicklung der Stadt- und Ortskerne. Auch hier zeigt sich wieder, dass der Freistaat Bayern ein verlässlicher Partner seiner Kommunen ist, da mehr als 75 Prozent der Programmmittel heuer in den ländlichen Raum fließen“, so Landtagsabgeordneter Peter Wachler.
Mit der neuen Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ unterstützt der Freistaat Bayern gemeindliche Projekte, die der klimagerechten Innenentwicklung dienen. Daneben setzt der Freistaat Bayern bewährte Initiativen fort, um Kommunen bei der Wiederbelebung von Brachen und leerstehenden Gebäuden, bei der Schaffung von Wohnraum in Bestandsgebäuden und bei der Innenentwicklung unter die Arme zu greifen.
In diesem Jahr stehen 89.666.000 Euro für 287 Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.
Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) besuchte die Blicklicht gGmbH in der Alten MOMM-Villa in Kaufbeuren.
Anlass für den fachlichen Austausch mit den Blicklicht-Gründerinnen war das einjährige Bestehen der gemeinnützigen Einrichtung zur Palliativpflege.
Der Abgeordnete, der auch als Stadtrat in Kaufbeuren aktiv ist, hatte seine Gratulation zum einjährigen Bestehen der Blicklicht gGmbH mit einem Gesprächsangebot verbunden. Das hatten Melanie Buchmüller, Michaela Bauschmid und Claudia Bäurle gerne angenommen. Sie sprachen mit Stracke über ihre Aufgaben rund um die Themen Sterbebegleitung, Tod und Trauer, über den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und über geplante weitere Angebote.
Am 1. April 2023 gründeten Claudia Bäurle, Michaela Bauschmid, Gudrun Flaig und Melanie Buchmüller die gemeinnützige Organisation Blicklicht in Kaufbeuren. Die erfahrenen Palliativfachkräfte bieten auf breiter Ebene Unterstützung und Beratung für Menschen, die mit Sterben, Tod, Verlust und Trauer konfrontiert sind. Das Team besteht aus den Gründerinnen sowie rund
40 ehrenamtlichen Mitarbeitern und wirkt nicht nur im Stadtgebiet von Kaufbeuren, sondern auch im weiteren Umkreis bis Buchloe.
Die Blicklicht gGmbH unterstützt Betroffene und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase und bietet eine 24-Stunden-Rufbereitschaft. Dies sei nur möglich, weil so viele Menschen ehrenamtlich mitarbeiteten, betonten die Gründerinnen. Mehr als 40 Helferinnen und Helfer konnten sie im ersten Jahr ihres Bestehens bereits für die gGmbH gewinnen, berichteten sie.
Insgesamt verstehe sich die Blicklicht gGmbH als Teil eines Netzwerkes rund um die Pflege und Beratung in der letzten Lebensphase. „Blicklicht ergänzt nicht zuletzt mit seiner 24-Stunden-Rufbereitschaft das bestehende Angebot rund um Hospizarbeit und Sterbebegleitung in unserer Stadt und Region“, lobte Stracke. Was Haupt- und Ehrenamt hier leiste, sei einfach großartig, betonte er. „Die Freude, Menschen in herausfordernden Situationen wie einer schweren Erkrankung individuell beraten und begleiten zu können, sowie die positive Grundhaltung stehen hier neben dem immensen Fachwissen und der Erfahrung spürbar im Vordergrund“, so der Abgeordnete.
Da mit den Krankenkassen die ehrenamtliche Begleitung stets erst nach Abschluss des Falls pauschal abgerechnet werden kann, mussten die Gründerinnen der Blicklicht gGmbH zunächst gemeinsam alle Leistungen und Neuanschaffungen vorfinanzieren. Dankbar sei man deshalb für jegliche Spenden. Zudem sei man dabei, sich mit Fort- und Weiterbildungskursen für Einrichtungen in der Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe ein weiteres wirtschaftliches Standbein zu schaffen. Für die Zukunft plane Blicklicht auch eine stärkere palliative Begleitung in den Pflegeheimen und werde hier mit der Lebenshilfe stärker zusammenarbeiten, so die Gründerinnen.
Wie Stracke mitteilte, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion von der Ampelregierung im Mai in einem Antrag eine systematische Überprüfung und Verbesserung der Palliativversorgung und Hospizarbeit gefordert. Es gelte, so der Abgeordnete, die Umsetzung des 2015 beschlossenen Hospiz- und Palliativgesetzes kritisch zu überprüfen und Anpassungsvorschläge zu erarbeiten. „Eine gute Hospiz- und Palliativversorgung ist Ausdruck einer solidarischen Gesellschaft und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Stracke.
Von der Arbeit der Blicklicht gGmbH zeigte er sich begeistert. „Mit wie viel Enthusiasmus, Idealismus, gepaart mit Fachwissen und langjähriger Erfahrung Sie sich den Herausforderungen stellen, ist großartig. Wie ansteckend die Begeisterung ist, zeigt sich allein schon daran, dass in nur einem Jahr mehr als 40 ehrenamtlich Mitwirkende gewonnen werden konnten“, lobte er abschließend das herausragende Engagement der der Blicklicht-Gründerinnen.
Allen sportlich qualifizierten DEL2-Clubs der Vorsaison konnte das Fortbestehen der Clublizenz bestätigt werden. Dies bedeutet, dass alle 13 Teams aus der letzten Saison auch in der neuen Spielzeit dabei sein werden.
Zudem begrüßt die zweite Liga die Blue Devils Weiden, die als sportlicher Aufsteiger aus der Oberliga ebenfalls die Lizenzprüfung gemeistert haben.
Die DEL2 bedankt sich bei der FREIHOF Kugler Partnerschaft mbB aus Ingolstadt für die Unterstützung bei der inhaltlichen und vor allem wirtschaftlichen Auswertung der Clubunterlagen.
Der Startschuss für die Saison 2024/2025 fällt am Freitag, 13. September. Der offizielle Spielplan wird im Laufe der ersten Juli-Woche veröffentlicht, sodass sich die Fans die bevorstehenden Begegnungen schon einmal eintragen können.
René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „Wir freuen uns, dass wir auch in dieser Saison wieder allen sportlich qualifizierten Clubs die Lizenz erteilen konnten. Die Aufnahme der Blue Devils Weiden bereichert unsere Liga und wir sind gespannt auf eine weitere aufregende Spielzeit. Die Lizenzprüfung stellt für uns jedes Jahr einen wichtigen Grundpfeiler für Stabilität und auch die wirtschaftliche Fairness der Clubs untereinander dar. Insofern ist diese Phase sowohl für die Clubs als auch für die Liga besonders herausfordernd. Alle teilnehmenden Standorte haben aber im Vorfeld der Clublizenzprüfung als auch während der Prüfungsphase alles dafür getan, dass wir die entsprechenden Lizenzen bestätigen und vergeben konnten.“
Am vergangenen Freitag besuchten zwei Musikerinnen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BRSO), Valérie Gillard (Geige) und Natalie Schwaabe (Flöte), die Heilpädagogische Tagesstätte mit Förderschwerpunkt soziale, emotionale Entwicklung (HPTse) am Sonneneck in Kaufbeuren. Vor rund 15 Kindern und deren Eltern präsentierten sie eine bunte Reise durch verschiedene Epochen der Musikgeschichte mit Stücken rund um die Themen Liebe und Freundschaft, mit Werken von Johann Stamitz, Éric Tanguy und Georg Philipp Telemann.
Ein Junge im Publikum beschrieb das Gehörte begeistert: „Das ist wie, wenn Tom Jerry fängt.“ Den frechen Einwurf: „Spielt mal lieber was von Mozart!“, konterten die Musikerinnen vergnügt mit: „Der kommt gleich.“ – es folgten drei Ausschnitte aus der Zauberflöte. Die Kinder wippten und tanzten vergnügt im Sitzen mit und konnten ihrer Energie freien Lauf lassen.
Das herausforderndste Stück für die jungen Zuhörer*innen war sicher „Le désir est partout“ des zeitgenössischen Komponisten Éric Tanguy. „Vielleicht gefällt es manchen von euch nicht so sehr, dafür dauert es nur vier Minuten“, scherzten die Musikerinnen, deren Ziel es auch war, abstrakte Musik für das junge Publikum erlebbar zu machen.
Die ursprüngliche Idee zu diesen Konzerten in kleiner Besetzung, mit denen Orchestermitglieder durch verschiedene soziale Einrichtungen touren, entstand während der Corona-Pandemie, als verschiedene Ensembles des BRSO Freiluftkonzerte gaben. Zum diesjährigen 75. Geburtstag des BRSO initiierte BR-Klassik die Aktion „Bei euch spielt die Musik“. Diana Epp, Einrichtungsleiterin der HPTse, hatte am Gewinnspiel teilgenommen.
„Eigentlich habe ich ja gar nicht gewonnen“, sagte sie zur Eröffnung des Konzerts. Dennoch wurde sie ausgewählt, da das Orchester kurzerhand allen Teilnehmerinnen, die auf dem Weg zu den eigentlichen Gewinnerinnen liegen, zusätzlich ein Konzert ermöglichte.
Jeder Mensch kann im alltäglichen Kontakt für den Frieden wirksam sein. Impulse aus der Gewaltfreien Kommunikation und der Friedensforschung.
Referentin: Sylvia Lustig, Diplom-Soziologin, Uni-Dozentin, Konfliktberaterin, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation
Mittwoch, 10. Juli 2024 um 19 Uhr
Eintritt frei!
In einer Welt voller Herausforderungen, näher rückender Krisengebiete und komplexer werdenden Aufgaben des täglichen Zusammenlebens fühlen wir uns oft hilflos. Doch es gibt Wege, dieser Hilflosigkeit zu entkommen und aktiv zum Frieden beizutragen – sowohl in uns selbst als auch in unseren Beziehungen und in gesellschaftlichen Zusammenhängen.
Am Mittwoch, 10. Juli 2024 um 19 Uhr, lädt die Friedensinitiative Kaufbeuren zu einem inspirierenden Vortrag von Sylvia Lustig ein. Die Diplom-Soziologin, Dozentin und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation wird aufzeigen, wie jeder einzelne Mensch durch fokussiertes Denken, bewusste Kommunikation und intentionales Handeln einen positiven Beitrag zum Frieden leisten kann.
Unter dem Titel „Was hat meine Kommunikation mit Frieden zu tun?“ wird Sylvia Lustig Impulse aus der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg geben sowie Erkenntnisse aus der Friedensforschung vorstellen, die uns Zusammenhänge verstehen lassen zwischen individuellem Handeln und gesellschaftlichem Zusammenleben. Sie wird erläutern, wie wir durch eine empathische und respektvolle Kommunikationsweise Konflikte bearbeiten und friedliche Beziehungen fördern können. Und wir werden in kleinen Sequenzen der Begegnung untereinander Gelegenheit haben, den gewissen Unterschied zu erleben, den bedürfnisorientiertes wertschätzendes Sprechen und Zuhören macht.
Die Veranstaltung bietet wertvolle Einblicke und praktische Ideen für alle, die sich fragen: Was wollen wir in die Welt bringen? Wo und wie können wir zum Frieden beitragen? Sylvia Lustig zeigt auf, dass es immer wieder möglich ist, bewusst und aktiv zu wirken – wenn wir uns dafür entscheiden.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Veranstaltungsort:
Generationenhaus Kaufbeuren e.V.
Hafenmarkt 6-8
87600 Kaufbeuren
Diese Veranstaltung wird gefördert durch das Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Das Sommerferienprogramm 2024 „Ferienzeit“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR) verspricht auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und aufregendes Angebot. Mit über 70 Veranstaltungen, die von Sport und Spiel über Informationsangebote bis hin zu Natur- und Kreativaktivitäten reichen, wird sichergestellt, dass keine Langeweile aufkommt.
Ob bei der Waldolympiade, beim Wasserskifahren, beim Kochkurs, beim Bingo spielen, beim Sommertanzen lernen, beim Naturerlebnis mit Ponys, bei der Kuscheltour mit der Kuh oder bei den vielen anderen Veranstaltungsangeboten. Langeweile kommt beim diesjährigen Sommerferienprogramm garantiert nicht auf.
Veronika Schulz von der Fachstelle Ferienprogramm freut sich: „Wer seinen Urlaub zu Hause verbringt, kann mit unserem Ferienprogramm jede Menge Spaß und Abenteuer erleben. Ich wünsche allen schöne und erholsame Ferien.“
Die Broschüre „Ferienzeit – Sommer 2024“ wurde bereits an die Grundschulen in Kaufbeuren und Umgebung sowie an die fünften Klassen der weiterführenden Schulen in Kaufbeuren verteilt. Außerdem steht das Heft im Internet auf www.sjrkf.de zum Download bereit.
Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 06. Juli 2024, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich.
Ehrenamtliche Helfer:innen gesucht
Für einige der Ferienprogramme werden noch ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer gesucht. Wenn Du Lust hast, eine Aktion zu betreuen, melde dich gerne beim SJR (veronika.schulz@kaufbeuren.de). Die Mithilfe ist ab einem Alter von 15 Jahren möglich.
Das Team des Ferienprogramms freut sich auf eine ereignisreiche Ferienzeit mit vielen begeisterten Teilnehmer:innen und engagierten Helfer:innen!
Es ist wieder soweit! Traditionell feiern die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt am ersten Juli-Wochenende ihr Sommerfest rund um das Gelände Am Sonneneck 47 in Kaufbeuren.
Dieses Jahr findet die Veranstaltung am Samstag, den 6. Juli, von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Auch in diesem Jahr bietet das Sommerfest wieder viele Aktionen für Groß und Klein – von Basteln über Spiele bis zu Bewegungsaktionen gibt es einiges zu entdecken.
Besucherinnen können vor Ort die Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren kennenlernen. Musikalisch wird es auf dem Kirchplatz, wo die Bühne der Kulturwerkstatt zur Open Stage einlädt: Egal ob Band, Solokünstlerin oder Poetry Slammer*in – alle sind willkommen!
Dazu gibt es Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen sowie Eis und Crêpes.
Hinweis Straßensperrung: Aufgrund der Veranstaltung ist die Straße Am Sonneneck am 6. Juli 2024 von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr gesperrt.
Die Imkerschule Schwaben – eine besondere Schule – wenn Sie mal mit dem Gedanken gespielt haben, sich mit Bienen tiefer anzufreunden und ihre Geheimnisse zu entdecken. Hobby-Imkerin oder -Imker zu werden, sich ein paar Bienenvölker anzuschaffen und in eine nützliche, naturverbundene, erholsame Freizeitbeschäftigung einzutauchen, ist gar nicht so schwer. Sicher: Es gibt es eine Menge an Literatur und auch Online-Kurse, aber spontane Fragen können Sie dabei meist nicht stellen.








Genau dafür gibt es seit fast 50 Jahren die Imkerschule Schwaben in Kaufbeuren-Kleinkemnat. Sie ist dafür da, den Einstieg in das faszinierende Hobby von Anfang an zu begleiten und zu erleichtern. Dazu bietet sie 25 Kurse übers Jahr an, um alles, was wichtig für Bienen und Imker ist, zu erlernen und fit fürs neue Erlebnis und eine neue Aufgabe zu werden.
Der „Tag der offenen Tür“ mit interessantem Programm ist eine gute Gelegenheit zum Schnuppern und Informieren:
Weitere Infos auf www.imkerschule-schwaben.de
Die GemüseAckerdemie ist ein Ernährungs- und Gesundheitsbildungsprogramm für die 3. bis 8. Jahrgangsstufe. „So wollen wir den Schülerinnen und Schülern Wertschätzung für Natur und Lebensmittel vermitteln“, sagt Martina Zollitsch, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Unter fachkundiger Betreuung hat die Adalbert-Stifter-Grundschule in Neugablonz nun zum zweiten Mal ihren schuleigenen Acker angebaut.
„Wir freuen uns sehr, dass die AOK unsere Schule über die vierjährige Programmlaufzeit mit 18.000 Euro fördert. Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern neben Freude und Spaß auch weiterhin einen „grünen Daumen“, so Daniela Ndiho, Ansprechpartnerin des Projekts an der Adalbert-Stifter-Schule in Neugablonz.
Im Vorbereitungsspiel gegen den Bayernligisten TSV Kottern musste sich die SpVgg Kaufbeuren mit einer deutlichen 0:5-Niederlage geschlagen geben. Trotz des klaren Ergebnisses zeigte sich Trainer Mahmut Kabak nach dem Spiel zufrieden: „Wir hatten auch unsere Chancen und konnten viel aus dem Spiel mitnehmen. Kottern hat eine sehr hohe Qualität, insbesondere in der Offensive.“
Bei der SpVgg Kaufbeuren konnte Torwart Harald Killimann überzeugen, der sich mehrfach auszeichnete und der beste Spieler seines Teams war. Trainer Kabak präsentierte zudem vier Neuzugänge: Martin Singer, Benedikt Singer, Erjon Gashi und Aksu Cagatay. Auch der TSV Kottern brachte mit Hauck (vom 1. FC Sonthofen) und Speiser (vom TSV Landsberg) zwei Neuzugänge, wobei sich Speiser mit drei Toren besonders torgefährlich zeigte.
Leider musste die SpVgg Kaufbeuren den Abgang ihres letztjährigen Kapitäns Jannik Keller verkraften. Keller kehrte aus privaten Gründen in seine Heimat zurück und schloss sich dem SV Reinstetten (Landesliga Württemberg) an.
Die Vorbereitung setzt sich am kommenden Samstag fort, wenn die SpVgg Kaufbeuren gegen den Landesliga-Absteiger SC Olching antritt. Das Spiel findet um 11:30 Uhr in Olching statt. Trainer Kabak wird dabei voraussichtlich auf Kapitän Maximilian Nieberle verzichten müssen, der im Spiel gegen Kottern verletzungsbedingt vorzeitig ausgewechselt werden musste.
30.06.2024, 19:25 | Säulingweg
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tragehilfe alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten mit der Schleifkorbtrage einen Patienten aus unwegsamen Gelände retten. Der Patient wurde danach dem Rettungsdienst übergeben.
Einsatzdauer: 47min
Einsatzkräfte: 18 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1, RW 1/61/1
29.06.2024, 22:12 | Kiesgrube Apfeltranger Straße
Die Feuerwehr Oberbeuren wurde zu einem Kleinbrand im Freien alarmiert. Der Brand einer Feuerschale war beim Eintreffen bereits durch den Verursacher gelöscht. Kein Eingreifen durch die Feuerwehr mehr nötig.
Einsatzdauer: 30min
Einsatzkräfte: 11 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: FL-Obb 43/1, FL-Obb 1, FL-Obb 11/1
29.06.2024, 15:43 | Bismarckstraße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem ausgelösten Hausnotruf alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, mussten Sie feststellen, dass die neue Hausnotrufanlage nur gestestet wurde. Sie hat funktioniert! Kein Einsatz für die Feuerwehr.
Einsatzdauer: 37min
Einsatzkräfte: 10 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
29.06.2024, 11:49 | Inter-Logistik-Park
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Auslösung durch Asphaltarbeiten in der Halle. Die Einsatzkräfte haben die ausgelösten Melder kontrolliert. Halle natürlich belüftet und die Brandmeldeanlage zurückgestellt.
Einsatzdauer: 48min
Einsatzkräfte: 11 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, LF 1/43/1
29.06.2024, 09:13 | Innovapark
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Ein defekter Boiler setzte eine Mieteinheit im Innovapark unter Wasser. Die Feuerwehr unterstützte beim Aufsaugen des Wassers.
Einsatzdauer: 2h 9min
Einsatzkräfte: 5 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: SBM (KF 1/1), MZF 1/11/1, MZF 2/11/1
28.06.2024, 14:48 | Königsberger Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tierrettung alarmiert.
Die Einsatzkräfte befreiten den Mauersegler, der sich unter einem Dachvorsprung aus einem Seil nicht mehr selbstständig befreien konnte.
Einsatzdauer: 49min
Einsatzkräfte: 7 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: MTW 1/14/1, DLK 1/30/1
Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich der Friedensarbeit, insbesondere einer atomwaffenfreien Welt einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile sind gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind über 800 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei „Mayors for Peace“ und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.
Am Montag, 08.07.2024, findet der Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland statt. Hintergrund sind Kriege, der Klimawandel und eine weltweite Bedrohung der Demokratien. Deshalb setzen rund 600 Städte in Deutschland mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge vor den Rathäusern ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace Flagge an diesem Tag gehisst sein.
Laut dem aktuellen Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI reduzierte sich der weltweite Bestand an Atomsprengköpfen auf schätzungsweise 12.121. Die Zahl der in hoher Alarmbereitschaft gehaltenen Sprengköpfe stieg auf rund 2.100. Neun Länder verfügen über Atomwaffen, die meisten der akut einsatzbereiten Waffen besitzen die USA und Russland. China baut sein Atomwaffenarsenal in großer Schnelligkeit weiter aus. In allen nuklear bewaffneten Staaten sieht SIPRI Bestrebungen, die Bestände zu modernisieren.
Zudem geht der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine einher mit einem Rückzug Russlands aus internationalen Verträgen, wie dem New START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, sowie dem CTBT (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty), dem umfassenden nuklearen Teststoppvertrag.
Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge setzen wir auch in diesem Jahr ein Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die noch immer große Anzahl an Nuklearwaffen gefährdet nach wie vor die Welt. Frieden, Freiheit, Solidarität und eine atomwaffenfreie Welt muss weiterhin unser aller Bestreben bleiben. Auch und vor allem jetzt in diesen herausfordernden Zeiten.“
Was ist der Flaggentag:
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“
Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie auch unter www.mayorsforpeace.de.
Die Premiere des Altstadtsommers in Kaufbeuren am 28. und 29. Juni war ein großer Erfolg. Das zweitägige Stadtfest verwandelte die historische Altstadt in ein pulsierendes Zentrum voller Musik, Kunst und Kulinarik. Unter strahlend blauem Himmel und bei sommerlichen Temperaturen eröffnete Oberbürgermeister Stefan Bosse am Freitag um 16 Uhr, begleitet von der Stadtkapelle Kaufbeuren, den Altstadtsommer. In seiner Eröffnungsrede zeigte sich Oberbürgermeister Bosse begeistert: „Ich bin überwältigt vom vielfältigen Angebot des Altstadtsommers und freue mich auf die zahlreichen Bühnen und kulinarischen Köstlichkeiten. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten und Helfer.“
Bilder der Veranstaltung































Schon kurz nach der Eröffnung strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die historische Altstadt, um an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen. Auf vier Bühnen – Obstmarkt Stage, Sound am Markt Stage, Talent Stage und Kaiser-Max-Stage boten zahlreiche Live-Acts verschiedenster Musikrichtungen ein abwechslungsreiches Programm. In vielen Straßen und auf den Bühnenplätzen luden zahlreiche Gastronomiestände und Streetfood-Angebote für jeden Geschmack zum Verweilen ein. Der Künstlermarkt und Nachtflohmarkt rundeten ein gelungenes Konzept ab. Die positive Stimmung in der gesamten Altstadt zeigte, dass die Veranstaltung bei den Menschen sehr gut ankam.
Der Altstadtsommer bot ein vielfältiges Programm, das für Jung und Alt gleichermaßen attraktiv war. Auch am Samstag, dem zweiten Tag des Festes, hatten die Veranstalter Glück mit dem Wetter. Ein weiteres Highlight: das kurzfristig organisierte Public Viewing zum Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Dänemark vor dem Rathaus.
Der Altstadtsommer: ein aufwendiges Konzept, das überzeugt hat und in dieser Form eine Fortsetzung verdient.
Im traditionellen Sommerkonzert zum Schuljahresabschluss setzt die Sing – und Musikschule neben der Präsentation begabter Solisten und Ensembles einen besonderen Schwerpunkt auf ihre Bildungszusammenarbeiten mit Kitas, Grund- und Mittelschulen sowie mit der Sophie-La-Roche Realschule.
Termin: Samstag, 06.07.2024
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Einlass:16:30 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
Eintritt und Platzwahl:frei, Spenden aber herzlich willkommen
Überraschungen und Premieren.
Passend zum beginnenden Sommer präsentiert die Musikschule einen einstündigen Musikreigen aus vielen Stillrichtungen. Dieses Jahr warten einige musikalische Überraschungen und Premieren auf die Zuhörer: Schon 15 Minuten vor Konzertbeginn geben die Percussionklassen der Sophie-La-Roche Realschule ein kleines Platzkonzert vor dem Stadtsaal. Auf der Bühne zeigen dann die in Zusammenarbeit mit der Musikschule unterrichteten Streicherklassen der Realschule eine Auswahl aus ihrem Repertoire.
Ganz ungewohnte Klänge wird die Klasse 6c der Beethoven-Mittelschule anklingen lassen. Die Mittelschule kooperiert seit diesem Schuljahr mit der Musikschule in dem Projekt „Javanisches Gamelan-Orchester“. Erstmals seit über 40 Jahren werden die Gamelan-Instrumente zu hören ein, die lange nur als Ausstellungsstück im ehemaligen Puppenmuseum zu sehen waren. Die Singklassen der Konradin-Grundschule singen mit Früherziehungskindern der Kitas Herz Jesu und Klosterwald gemeinsame Lieder. Und die neu gegründete Bläserklasse der Konradin-Grundschule hat ihre öffentliche Premiere mit einem ersten kleinen Auftritt im Stadtsaal.
Das bunte Sommerprogramm ergänzen Solisten und Ensembles der Musikschule mit Sologesang, Blockflötentrio, Saxophonquartett und Harfenquintett bis zum großen Hornorchester, bei dem über 20 Hornschülern aller Altersstufen vereint sind. Zum Finale der diesjährigen Sommermusikstunde gibt die Kinderrockband „5Promille“ ein kleines Rockkonzert.
Seit 31 Jahren organisieren das tschechische Gymnázium Dr. Randy Jablonec und das Kaufbeurer Jakob-Brucker-Gymnasium jährlich einen Schüleraustausch. Bis zu 25 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren besuchen die Schule ihrer Partnerstadt und erleben diese mit ihren Gastfamilien.
„Ich bin dankbar, dass unsere Städtepartnerschaft zwischen Jablonec und Kaufbeuren so aktiv gelebt wird“, sagte Bürgermeister Oliver Schill, der jüngst die Schülerinnen und Schüler aus Tschechien im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses willkommen hieß.
Sein Dank gilt den Lehrkräften auf beiden Seiten, die sich persönlich für den Austausch so großartig engagieren: Lenka Sejnová und Sophia Havlová aus Jablonec sowie Markus Hiemer, Benedikt Harder und Cynthia Wißing auf Kaufbeurer Seite. „Lasst uns die Freiheit Europas als ein einmaliges Geschenk unserer Geschichte begreifen“, gab Bürgermeister Schill den jugendlichen Gästen mit auf den Weg.
„Ich lade euch ein, das großartige Friedensprojekt ‚Europa‘ stets in eurem Herzen zu tragen. Helft mit, unsere Freundschaft zwischen Jablonec und Kaufbeuren zu festigen und gemeinsam in die Zukunft zu tragen.“
Anfang Juli am 04.07.2024 ab 14:00 besucht die Stadtbücherei Kaufbeuren wieder das BayernLAB und stellt in Kurzworkshops VR Brillen vor. Zum Informieren und Ausprobieren!
Am Freitag den 19.07.2024 von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr veranstaltet die Stadtbücherei einen Büchereiflohmarkt vor der Bücherei in Kaufbeuren.

Mittwoch, 10. Juli 2024 | Beginn 19.00 | Einlass ab 18.30
Eintritt frei
Inmitten der BLICK FANG-Ausstellung spielen junge Meisterschüler:innen der diesjährigen International Summer Academy for Young Artists.
Bei dem Meisterkurs der Bayerischen Musikakademie arbeiten junge herausragende Talente aus 16 Nationen 10 Tage lang mit einem internationalen Dozententeam unter der künstlerischen Leitung von Prof. Patrick Jüdt, Bern. Die Konzerte an verschiedenen Spielstätten im Allgäu sind dabei ein wichtiger Bestandteil des Kurskonzepts.
Im Kunsthaus Kaufbeuren wird Musik für Streicher solo mit Geige, Bratsche und Cello aus verschiedenen Epochen geboten.
Das Konzert dauert ca. eine Stunde. Der Eintritt ist frei.
28.06.2024, 10:40 | Kaiser-Max-Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung in die Altstadt alarmiert.
Die Einsatzkräfte mussten lose Dachziegel von einem Wohn – und Geschäftshaus beseitigen, da die Gefahr bestand, dass diese herunterfallen könnten.
Einsatzdauer: 49min
Einsatzkräfte: 4 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1
Aufgrund eines entstandenen Stammrisses in einer Weide am Schwanenweiher, muss diese aus Gründen der Verkehrssicherheit an zwei großen Astgabeln abgeschnitten werden.
Durch den Riss im Stamm ist der Baum nicht mehr verkehrssicher, so dass sich die Stadt nach einer Begutachtung am heutigen Freitag dazu entschließen musste, die Weide soweit herunterzuschneiden, um eine Gefahr im Verzug abzuwenden.
Der Baum wird nicht komplett gefällt. Der Rest unterhalb der abgeschnittenen Astgabeln wird zunächst stehen gelassen.
Ein etwas anderes Sommer Open Air zur Unterstützung benachteiligter Menschen im südafrikanischen Simbabwe. Dies war 2010 die Geburtsstunde des Charity-Open Airs Acoustic LivingRoom.
Eine einmalige historische Umgebung, 2 Tage außergewöhnliche Live-Musik, zahlreiche regionale Bands, kulinarische Köstlichkeiten, gute Getränke, tanzende Menschen, (meistens) tolles Sommerwetter, die Ausstattung wie bei Oma im 70er Jahre Wohnzimmer und überall tolle Stimmung – das ist das kleine Festival Acoustic LivingRoom.
Acoustic LivingRoom ist ein Festival für Jung & Alt, auch Familien mit Kindern sind tagsüber herzlich willkommen – Für Kinder ist der Eintritt (bis 12 Jahre) kostenlos.
Das Festivalgelände liegt in Kaufbeuren wunderschön im Garten des Café am Fünfknopfturm.

Wo gibt’s die Tickets?
Geld gibt’s weder für denjenigen, der die Bands organisiert, noch für die, die Kasse machen, Kisten schleppen oder Bühne aufbauen. Den kompletten Reinerlös von Acoustic LivingRoom verwenden wir für unsere Partnerprojekte in Simbabwe.
ZimRelief e.V. ist eine kleine –rein ehrenamtlich geführte– Hilfsorganisation, die soziale Bildungsprojekte in Simbabwe unterstützt. Alles weitere findet Ihr unter www.zimrelief.org
Die Deutschklasse an der Gustav-Leutelt-Schule richtet sich an Jugendliche, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Sie bereitet sie auf den Einstieg in das deutsche Schulsystem vor und unterstützt sie bei den damit verbundenen Herausforderungen.
Seit Anfang 2024 arbeiten die Schülerinnen der Deutschklasse zwei Mal wöchentlich am Projekt „Jede Perspektive zählt – Vielfalt im Fokus“. Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesverband Netzwerke von Migrant:innenorganisationen (NeMO) im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung (2023-2027)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es wurde von den Bündnispartnern Stadtjugendring Kaufbeuren, Gustav-Leutelt-Schule und Folk Acli e.V. umgesetzt.
Im Rahmen des Projekts haben die Teilnehmerinnen eine Bilderausstellung konzipiert, die ihre Individualität und ihre Gemeinsamkeiten widerspiegeln soll. Trotz unterschiedlicher Interessen, Sprachen, Herkunft und äußerer Erscheinungen teilen sie ähnliche Herausforderungen, Erfahrungen, Ängste und Freuden – und nun auch dieses Projekt. Um ihre Botschaft mit vielen Menschen zu teilen, haben sie die Bilder mit QR-Codes vertont, wodurch die Ausstellung sowohl visuell als auch akustisch erlebbar wird.
Diese kreative Arbeit förderte nicht nur den Spracherwerb, sondern auch das gegenseitige Verständnis und die Wertschätzung der verschiedenen Kulturen und Lebensgeschichten. Die Jugendlichen profitierten von der Vielfalt der kulturellen Hintergründe und lernten wertvolle unterschiedliche Perspektiven kennen.
Die Ausstellung wurde bereits im Jugendzentrum Neugablonz eröffnet und ist ab dem 25.06.2024 in den Schaufenstern des Generationenhauses (Hafenmarkt 6-8) zu sehen. Beim Besuch bitte ein Handy und ggf. Kopfhörer mitbringen.
Das Flugplatzkonzert 2024 steht ganz im Zeichen von „Helfen macht Schule e.V.“ Am Mittwoch, den 3. Juli 2024, präsentiert sich um 18.30 Uhr auf der Open Air-Bühne des Fliegerhorstes das Heeresmusikkorps aus Ulm. Die Besucherinnen und Besucher können bei freiem Eintritt und einer freiwilligen Spende Gutes tun.
Das musikalische Highlight findet unmittelbar vor Halle 307 und nur bei schönem Wetter statt. „Aus organisatorischen Gründen können wir die komplette Veranstaltung nicht in die Halle verlegen“, betont Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd. Bei schlechten Witterungsbedingungen findet das Benefizkonzert nicht statt.
Von traditionsreichen Märschen bis Unterhaltung ist alles dabei
Musikliebhaber werden beim Benefizkonzert auf dem Fliegerhorst voll auf ihre Kosten kommen. Das Heeresmusikkorps Ulm wird die Besucherinnen und Besucher in Kaufbeuren dank ihrer leidenschaftlichen Musikalität begeistern. Das militärische Blasorchester, unter der Leitung von Major Dominik Koch, spielt militärische Zeremonielle, Wohltätigkeitskonzerte und Musikshows im In- und Ausland. Damit ist das Heeresmusikkorps Ulm musikalischer Botschafter der Bundeswehr. Mit den Worten: „Wir freuen uns, dass wir der Bevölkerung wieder ein Konzert in Kaufbeuren anbieten können!“, lädt Oberst Thorsten Milewski alle Musikliebhaber zu diesem Event in den Fliegerhorst ein. Zuletzt war dies im Jahr 2018 veranstaltet.
Erlös kommt gutem Zwecke zugute
Seit vielen Jahren unterstützt „Helfen macht Schule e.V.“, mit den Einheiten und Dienststellen der Abteilung Süd, zahlreiche soziale Einrichtungen und Projekte im Raum Kaufbeuren und Umgebung. Diesmal geht der Erlös der Veranstaltung an die gemeinnützige Institution „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung Kaufbeuren Ostallgäu“ (SAPV).
Freier Eintritt
Am Tag des Benefizkonzertes ist der Einlass bereits ab 17 Uhr am Osttor des Fliegerhorstes an der Hohen Buchleuthe. Dort können Besucherinnen und Besucher mit ihren Fahrzeugen direkt auf das Flugplatzgelände fahren und unmittelbar neben dem Veranstaltungsort im nördlichen Bereich der Start- und Landebahn parken. Für das leibliche Wohl sorgt die Offizierheimgesellschaft Kaufbeuren.
Die beliebte Skihütte in Oberbeuren sucht engagierte Verstärkung für ihr Küchenteam. Was wäre die Skihütte ohne ihre Küche. Für diese zentrale Rolle wird nach qualifizierten Köchinnen und Köchen (m/w/d) gesucht.
Attraktive Arbeitsbedingungen
Flexible Bewerbungsmöglichkeiten
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können sich telefonisch, per Nachricht oder persönlich bewerben. Das junge Team der Skihütte freut sich darauf, neue Mitglieder willkommen zu heißen und bietet eine Vielzahl von Vorteilen – einzig Homeoffice ist bei dieser Position nicht möglich. 🙂
Für weitere Informationen und Bewerbungen kontaktieren Sie bitte die Skihütte in Oberbeuren unter
Der ESV Kaufbeuren geht in Sachen Nachwuchsförderung weiter seinen gewohnten Weg. Aus dem aktuellen Kader der U20 Mannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. erhalten Verteidiger Jakob Peukert und Stürmer Jonas Fischer U21 Förderverträge über zwei Spielzeiten bei den Jokern.
Stürmer Jonas Fischer ist 19 Jahre alt und aktueller U19 Nationalspieler. In der abgelaufenen Saison 2023/2024 stand der Linkschütze auch schon vier Mal im DEL2 Kader der Joker und konnte somit auch schon erste Erfahrungen in der DEL2 sammeln. Dazu war er in 27 Partien für den Oberliga-Kooperationspartner EV Füssen auf dem Eis. Dabei konnte der 182cm große und 84kg schwere Stürmer sieben Treffer erzielen. Dazu kamen noch 36 Pflichtspiele in der U20 Mannschaft des ESVK in denen er 35 Scorerpunkte markieren konnte.
Verteidiger Jakob Peukert ist 18 Jahre alt und ebenfalls aktueller U19 Nationalspieler. Der wieselflinke Defender hatte in der DEL2 Saison 2023/2024 zwei Einsätze in der zweiten Deutschen Spielklasse für die Joker aufzuweisen. Dazu kamen für den EV Füssen in der Oberliga Süd 13 Spiele und 39 Pflichtspiele in der U20 Mannschaft des ESVK. Dabei war der gebürtige Kaufbeurer mit 41 Scorerpunkten Top-Scorer der U20 Mannschaft.
ESVK-Trainer Daniel Jun über die beiden Youngster: „Beide haben in der letzten Spielzeit schon Erfahrungen in der DEL2 und in der Oberliga Süd sammeln können. Auch waren die beiden immer wieder auch im Training der DEL2 Mannschaft dabei. Dazu waren sie absolute Leistungsträger in der U20 Mannschaft. Unsere Aufgabe ist es nun die beiden weiter an die DEL2 heranzuführen.“
ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl berichtet: „Mit den Förderverträgen für Jakob Peukert und Jonas Fischer gehen wir unseren Weg, die eigenen Nachwuchsspieler so gut es uns möglich ist zu fördern, konsequent weiter. Mit Jakob Peukert, Jonas Fischer, Fabian Nifosi und Leon Sivic haben wir dann insgesamt vier U21 Fördervertragsspieler unter Vertrag. Dazu werden wir noch weitere Spieler aus der U20 Mannschaft mit Verträgen ausstatten.“
Autogrammstunde mit den ESVK Youngstern!
Jonas Fischer und Jakob Peukert sind dabei zusammen mit Leon Sivic am Freitag den 28.06.2024 um 13:00 Uhr auf einer Autogrammstunde bei der Ausbildungsmesse „AzubiXperience“ im Kaufbeurer Corona Kino.
Im Rahmen der bewährten Vortragsreihe „S-Forum Zukunft“ präsentiert die Sparkasse Allgäu am Montag, dem 8. Juli 2024 die Kickboxerin und Modedesignerin Marie Lang mit ihrem Vortrag „Mit Willenskraft zum Erfolg – Einblicke in das Leben einer Kickbox-Weltmeisterin“.
Marie Lang skizziert ihre sportliche Reise und wie sie Herausforderungen meisterte. Sie ermutigt dazu, die Komfortzone zu verlassen, persönliches Wachstum anzustreben und nie die Motivation zu verlieren. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im S-Forum, Ludwigstraße 26 in Kaufbeuren statt.
Wer sich von Marie Lang einen Kick für seine Willenskraft holen möchte, kann sich zu dem Vortrag unter www.sparkasse-allgaeu.de/sforum anmelden. Für Kundinnen und Kunden der Sparkasse Allgäu ist die Veranstaltung kostenfrei.
Mit Willenskraft zum Erfolg – Einblicke in das Leben einer Kickbox-Weltmeisterin
Montag, 08.07.2024 | 19.00 Uhr | Sparkassenpassage Kaufbeuren
Marie Lang, Kickbox-Weltmeisterin, skizziert ihre sportliche Reise und wie sie Herausforderungen meisterte. Sie ermutigt dazu, die Komfortzone zu verlassen, persönliches Wachstum anzustreben und nie die Motivation zu verlieren. zur Anmeldung
Ingo Zamperoni | Moderator, Journalist
US Wahl 2024 – Biden vs. Trump, Amerika!
Mittwoch, 24.07.2024 | 19.00 Uhr | Stadttheater Kempten
„Selten hatte eine US-Wahl solche Auswirkungen auch für uns in Europa bzw. Deutschland wie diese.“ In diesem Vortrag wirft Ingo Zamperoni einen Blick auf die politische Entwicklung der USA im Vorfeld der nächsten Präsidentenwahl. zur Anmeldung
Dr. Christoph Mayer | Gletscherforscher
Hochgebirge, Eis und Schnee – Einblicke in die Arbeit eines Gletscherforschers
Dienstag, 26.11.2024 | 19.00 Uhr | Sparkasse Sonthofen
Dr. Christoph Mayer beleuchtet den Zusammenhang zwischen Klima und Gletscherentwicklung und die Konsequenzen für unsere Umwelt. Dazu zeigt er intensive Eindrücke der Arbeit in der Gletscherforschung und am einzigen Gletscher des Allgäus. zur Anmeldung
Viele Menschen setzen sich in Kaufbeuren – oft im Verborgenen – für das Wohl ihrer Mitmenschen ein. Meist seit vielen Jahren, mit viel Zeit und Herzblut. „Dieses Engagement verdient unbedingt unsere Wertschätzung“, betont Cornelia Otto, Referatsleiterin für Kinder, Jugend, Bildung und Engagierte Stadt. „Es ist uns ein großes Anliegen, diese Leistungen gebührend zu würdigen und von Herzen Danke zu sagen. Ehrenamtlich engagierte Menschen tragen mit ihrem Wirken zu einem besseren Leben und einem guten sozialen Miteinander vor Ort bei. Deshalb verleihen wir als Anerkennung einmal im Jahr die Kaufbeuren-aktiv-Medaille“.
Noch bis zum 31. Juli können alle Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger Einzelpersonen oder Gruppen vorschlagen, die sich durch langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement verdient gemacht haben. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt der Kaufbeurer Stadtrat die künftigen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die Medaille wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Die Staffelung richtet sich nach der Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: Für zehn bis 20 Jahre ehrenamtliches Engagement verleiht die Stadt die Medaille in Bronze. Die Silbermedaille erhalten Personen, die sich bereits seit 20 bis 30 Jahren engagieren und für mehr als 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wird die Kaufbeuren-aktiv-Medaille in Gold verliehen.
Tayfun Aygün freut sich auf viele Vorschläge: „Kaufbeuren ist eine Stadt, in der das Ehrenamt intensiv gelebt wird. Deshalb kennt jeder von uns Menschen, die sich in besonderem Maße engagieren. Wir bitten herzlich darum, uns viele mögliche Preisträgerinnen und Preisträger vorzuschlagen, damit diese ihre hochverdiente Anerkennung erhalten.“
Nähere Informationen und ein Vorschlagsformular finden Sie unter www.kaufbeuren-aktiv.de/medaille
In Vorbereitung auf die diesjährigen Busreise, die im Herbst mit Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger nach Jablonec stattfindet, begab sich die komplette Vorstandschaft und die Geschäftsführung des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften auf Erkundungstour. Um ein möglichst abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, wurden verschiedene Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen aufgesucht, so dass als Ergebnis der Vorort-Recherchen nicht nur Stationen in Jablonec sondern auch in der Umgebung bis einschließlich Liberec in die engere Auswahl genommen werden können.
Einen wichtigen Aspekt dieser Fahrt stellten die persönlichen Kontakte ins Rathaus von Jablonec dar. Ernst Holy, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins und Leiter der Kaufbeurer Delegation, empfand es als besondere Wertschätzung, dass sich Primátor Milos Vele und Vizebürgermeisterin Jana Hamplová die Zeit für ein Treffen genommen haben.
„Ich freue mich sehr, dass sich die Verbindung nach Jablonec innerhalb der vergangenen 15 Jahre so gut entwickelt hat“, so Holy. „Gleich beim ersten persönlichen Kennenlernen von Herrn Vele vor wenigen Wochen in Kaufbeuren, haben wir festgestellt, dass wir dieselben Prinzipien verfolgen. Die Städtepartnerschaft lebt dann, wenn sich Bürgerinnen und Bürger mit den Bürgerinnen und Bürger treffen, Vereine mit Vereinen, Schulen mit Schulen. Die Politiker können dabei nur unterstützend tätig sein.“
Neben vielen neuen Anregungen für die Organisation des Programmes gab es zwei weitere schöne Begegnungen. Zum einen beim Besuch der Kunstgewerbeschule von Jablonec, bei dem die Direktorin, Frau Picko-Baumannová, gemeinsam mit fünf Studentinnen durch ihr Haus führten und den bayerischen Besucherinnen und Besuchern die vielfältigen Ausbildungsbereiche zeigten. Und zum anderen mit Pfarrer Stepan Smolen von der Pfarrei Herz-Jesu, der die Kaufbeurer Abordnung trotz unmittelbar zurückgelegter Nacht-Wallfahrt mit einer Jugendgruppe aus der Gemeinde für einen kurzen Austausch im Gemeindehaus begrüßte.
Bluthochdruck verursacht am häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, er ist in der Bevölkerung weit verbreitet und bleibt oft unerkannt. Im Ostallgäu lagen im Jahr 2022 bei 27,13 Prozent der Einwohnenden ab 20 Jahre eine Bluthochdruckerkrankung vor, in Kaufbeuren bei 31,21 Prozent und bayernweit waren es 28,11 Prozent – Tendenz steigend. Das zeigen die aktuellen Werte aus dem AOK-Gesundheitsatlas. Für Betroffene gibt es jetzt den neuen AOK-Online-Coach Bluthochdruck. „Das Online-Programm unterstützt dabei, einen zu hohen Blutdruck über gezielte Verhaltensänderungen im Alltag eigenständig zu senken und so mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern“, erläutert Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Programm ist für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich.
Bluthochdruck verstehen mit Online-Coach
Bluthochdruck kann gefährlich werden – er erhöht das Risiko zum Beispiel einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, eine Herzschwäche oder Nierenschäden zu erleiden. Zu den wichtigsten Ursachen der Erkrankung gehören Stress, zu viel Salz, Bewegungsmangel, Übergewicht und Alkoholkonsum. Daneben spielen auch das Alter, genetische Veranlagung und hormonelle Faktoren eine Rolle. „Um den Blutdruck zu senken, sind Verhaltensänderungen in verschiedenen Lebensbereichen notwendig“, so Wolfgang Seidler. Daher haben Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei der Entwicklung des Online-Programms zusammengearbeitet: Aus den Bereichen Kardiologie, Sportwissenschaft, Psychologie und Ernährungswissenschaft gibt es aufeinander aufbauende Schulungsinhalte und Übungen, welche die Nutzenden in ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Der Online-Coach kann eine ärztliche Beratung und Behandlung nicht ersetzen, aber durch zahlreiche Anleitungen zur Verhaltensänderung sinnvoll ergänzen.
Herzgesundheit stärken mit Expertenwissen
Die Expertinnen und Experten sowie vier Personen mit typischen Formen des Bluthochdrucks begleiten die Anwender durch die insgesamt zwölf Module. Anhand von Filmen, Animationen und interaktiven Übungen lernen die Nutzenden, wie sie ihren Blutdruck durch Entspannungstechniken, zum Beispiel über progressive Muskelrelaxation oder Yoga-Atmung, sowie durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung gezielt regulieren. Darüber hinaus bietet das Programm Vorlagen für individuell anpassbare Trainingspläne sowie für die Dokumentation von selbst gemessenen Blutdruckwerten. Zudem gibt es eine Anleitung zum korrekten Blutdruckmessen zu Hause sowie Hintergrundinformationen zur ärztlichen Diagnostik, zur medikamentösen Einstellung und zu geschlechtsspezifischen Risikofaktoren.
Aktuell bringen wieder viele Kund:innen ihre Fahrräder vorbei, um sie fit für die warme Jahreszeit machen zu lassen: „Die beiden Lifter kommen gerade zur rechten Zeit“, sagt daher Einrichtungsleiterin Brigitte Helminger. Da zunehmend E-Bikes zur Wartung und Reparatur gebracht werden, stießen sowohl die Mitarbeiter:innen als auch die alten Ständer an ihre Grenzen. Neben dem Anheben bieten die elektrischen Lifter nun auch die Möglichkeit, die Fahrräder in eine ergonomisch optimale Position zu bringen – für Mitarbeiter:innen und Besucher:innen, die in der Fahrradwerkstatt arbeiten, eine große Entlastung, da „die Arbeiten nun in rückenschonender, gerader Körperhaltung durchgeführt werden können“, so Helminger.
Der Fahrradservice ist seit Jahren ein wichtiges Zuverdienstprojekt der Einrichtung in der Bismarckstraße 20. Besucher:innen, die im Fahrradservice beschäftigt sind, haben die Möglichkeit im Rahmen der Teilhabe am Leben – wie auch bei der Herstellung von Anzündhilfen oder im Kreativ- und Holzbereich –Eigenständigkeit, Tagesstruktur, Sinnhaftigkeit und Gemeinschaft zu erleben. „Besonders schön ist es zu beobachten, wie der Selbstwert der Besucher:innen wächst, wenn sie merken, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird und Kund:innen immer wieder kommen“, sagt Helminger.
Auch im restlichen Jahr geht in der Fahrradwerkstatt die Arbeit nicht aus: Die Tagesstätte erhalte fortlaufend Fahrradspenden, die „ausgeschlachtet“, sortiert und zu guten gebrauchten Rädern neu montiert werden. Diese können Interessierte zu den Öffnungszeiten besichtigen und erwerben (Montag bis Donnerstag 9:30 bis 16:30 Uhr, Freitag 9:30 bis 12:30 Uhr). Und falls nicht das Richtige dabei sein sollte, „kann aus unserem Spendenfahrradfundus ein gebrauchtes Rad nach Wunsch und Bedürfnis zusammengestellt werden“, erklärt Helminger. Der komplette Verkaufserlös fließt in die Arbeit der Tagesstätte für Menschen mit psychischer Erkrankung.
Info: Die Tagesstätte für psychische Gesundheit in Kaufbeuren besteht seit 1997 und ist die älteste der insgesamt vier Einrichtungen dieser Art in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA). Auf 830 Quadratmetern bietet die Tagesstätte in der Bismarckstraße 20 Menschen mit psychischen Problemen Hilfe zur Selbsthilfe – durch Einzel- und Gruppenangebote, kreatives Arbeiten und lebenspraktisches Training. Für die Klient:innen ist der Besuch kostenfrei. In Kaufbeuren stehen 27 Plätze zur Verfügung. Kostenträger ist der Bezirk Schwaben.
HAWE Hydraulik ist in vielerlei Hinsicht eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Als am 15.02.1949 die Herren Karl Heilmeier („HA“) und Wilhelm Weinlein („WE“) ihre gemeinsame Firma im Münchener Ortsteil Berg am Laim gründeten, war ihnen ganz deutlich bewusst, welche großen Möglichkeiten die verhältnismäßig junge Technologie der Hydraulik bieten kann. Den heutigen, weltweit tätigen Konzern haben Sie sich wahrscheinlich nicht vorstellen können.
Dabei zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte: immer wieder neue Technologien und die Begeisterung für innovative Lösungen. Tatsächlich ist die Gründung der Firma Heilmeier & Weinlein, wie sie ursprünglich hieß, nur die notwendige Folge einer innovativen Erfindung: Karl Heilmeier hatte eine Radialkolbenpumpe konstruiert mit einer hohen Druckfestigkeit, schnelllaufend und mit hohem Wirkungsgrad.
Diese Pumpe sollte vom Start weg mit hohen Stückzahlen beim Kunden Still Gabelstapler in Hamburg zum Einsatz kommen. Das innovative Produkt war da, aber der schnelle Erfolg kam überraschend: direkt in der Serienproduktion sollte es zum Einsatz kommen. Die notwendige Infrastruktur dafür musste 1949 nach dem Krieg zunächst geschaffen werden und dazu erfolgte die Gründung der „Heilmeier & Weinlein Fabrik für Oelhydraulik“.

Auch für die Firma Meiller aus München wird nach diesem Prinzip eine passgenaue Pumpe entwickelt und sofort eingesetzt. Diese Pumpe ist sogar so gut, dass schon in den 50’er Jahren erste Kopien davon auftauchen. Ein Problem, mit dem viele Maschinenbauer in Deutschland sich erst sehr viel später konfrontiert sahen.
Beinahe zeitgleich kamen Hydraulikventile hinzu und das Produktprogramm wuchs ständig. Die Vision der Firmengründer: “Hochdruck ist wirtschaftlicher“ und das sollen alle Kunden nutzen können. Dazu braucht es Hochdruckhydraulik aus dem Katalog. Dazu braucht es standardisierte, aus intelligenten Bauteilen konstruierte Lösungen, die auf verschiedene Anwendungen anpassbar sind. Damit sind plötzlich auch kleine und mittlere Stückzahlen wirtschaftlich darstellbar, damit findet HAWE für alle Kunden eine individuell passende Lösung. Hochdruck für jedermann.
Vor diesem Hintergrund konzentriert sich HAWE sehr schnell auf den Werkstoff Stahl. Hochdruck-lösungen in maßgeschneiderten Varianten lassen sich aus Stahl auch dort sicher aufbauen, wo Lösungen aus Guss nicht machbar oder nicht wirtschaftlich darstellbar wären. Die „Solutions for a world under pressure“, wie der Firmenslogan ab 2009 prägnant formuliert, sind bei HAWE fast ausschließlich in Stahl ausgeführt.
Dieser Werkstoff ist auch der zweiten, für HAWE so charakteristischen Produkteigenschaft geschuldet: der Kompaktheit. Sitzventile, die Funktionsintegration der Ventile im Stahl, die Kombination von Ventiltechnik und Antrieb in Kompaktaggregaten führen bei HAWE zu Produkten von einer außerordentlichen Leistungsdichte. Dies eröffnet den Kunden von HAWE, Maschinenhersteller in über 70 Branchen ihrerseits neue, eigene Wettbewerbsvorteile.
Dazu musste allerdings HAWE in den 1950’er Jahren zunächst einmal Sitzventile im Markt etablieren. Die Entwickler mussten erst einmal beweisen, dass diese Ventile leckölfrei dicht ausgelegt werden können. Was heute allgemein anerkannt ist, war zu jener Zeit keinesfalls allgemeiner Stand der Technik. HAWE konnte das aber bereits. Die sorgfältige Herstellung der Teile ist dabei genauso wichtig wie das Design der Produkte. Daher ist die Nutzung der jeweils neuesten Fertigungstechnologie für HAWE von Anfang an eine Selbstverständlichkeit.
Als im Jahr 1965 das erste Zweigwerk von HAWE in Freising, vor den Toren von München, eröffnet wird, besteht der Maschinenpark noch aus konventionellen Maschinen. Der gewaltige Fortschritt in der Maschinentechnologie zu den heute üblichen CNC Maschinen stand gerade bevor.
HAWE hat diese technologische Entwicklung nicht nur in der eigenen Produktion stets als ein Pionier an vorderster Front begleitet. Durch die eigenen HAWE-Produkte zur Spannhydraulik waren viele große Produktivitätssprünge der modernen CNC Maschinen erst möglich. Einen guten Eindruck, was heute mit moderner Maschinentechnologie und Fabrikorganisation, mit Industrie 4.0 möglich ist, liefert das neueste HAWE Werk in Kaufbeuren, wo seit 2014 auf 50.000 m2 im Wesentlichen die mobilen Ventilbaureihen aus dem Produktprogramm gefertigt werden.
Auch bei den mobilen Arbeitsmaschinen setzen HAWE Produkte Standards: die HAWE Schieber arbeiten bereits nach dem Load Sensing Prinzip, als dieser Name nicht gar nicht erfunden war. Tatsächlich war das SKS-Ventil von HAWE schon zu Beginn der 1970‘er Jahre eines der ersten derartigen Ventile mit lastabhängiger Ölversorgung.
Ein Schwerpunkt der heutigen Produktentwicklung geht über die reine Hydraulik der Anfangsjahre hinaus: Bereits seit den 80’er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt HAWE eigene elektronische Steuerungen. Eigene Software zur Hydrauliksteuerung wurde zu einem breiten Entwicklungsfeld und in den letzten Jahren finden bei HAWE verstärkt digitale Hilfsmittel, wie Simulation, digitaler Zwilling und AI in der Konstruktion der Produkte wieder.
Der Erfolg der Produkte des Unternehmens beschränkt sich nicht nur auf den Heimatmarkt in Deutschland. 1972 betritt Heilmeier & Weinlein mit der Tochtergesellschaft in Italien die internationale Bühne. Weitere internationale Gesellschaften folgen Schlag auf Schlag, so dass HAWE heute in 20 Ländern auf 4 Kontinenten mit eigenen Gesellschaften vertreten ist.
Auch das Produktionsnetzwerk der HAWE Fabriken lebt diese globale Präsenz: neben den 5 heimischen Fabriken der HAWE Gruppe entwickeln und produzieren bzw. montieren im Jubiläumsjahr 2024 HAWE Gesellschaften nahe bei den Kunden in ganz Europa, China, Indien und USA. Das ermöglicht nicht nur eine sehr guter Lieferperformance sondern ist auch nachhaltiger durch den verringerten Transport.
Die Internationalisierung des Geschäftes ist eine Selbstverständlichkeit für HAWE geworden. „Local for Local“ fasst den Anspruch und dessen produktive, inspirierende Umsetzung im globalen Produktions- und Entwicklungsnetzwerk zusammen. Über die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und Teamwork arbeiten die Kolleginnen und Kollegen in 4 Kontinenten nun gemeinsam an neuen Solutions for a World under Pressure. HAWE Hydraulik kann im Jahr 2024, nach nun 75 Jahren auf bereits 3 Generationen Familienunternehmen zurückblicken. Die große Gruppe der Familienunternehmen, die ein wesentlicher Pfeiler der deutschen Wirtschaft sind vertritt der Enkel des Firmengründers Karl Heilmeier, der heutige HAWE Hauptaktionär und Aufsichtsratsvorsitzende Karl Haeusgen, u.a. in seiner Funktion als Präsident des VDMA.
Die HypoVereinsbank hat ihren aktuellen Wohnimmobilienmarktbericht für Kaufbeuren und das Ostallgäu vorgestellt. „Seit dem Frühjahr 2022 befinden sich die Wohnungsmärkte auch in Kaufbeuren und dem Ostallgäu in einer Umbruchphase. Das Marktgeschehen hat sich mit den stark gestiegenen Finanzierungskosten, den enorm verteuerten Baustoffen sowie der 2023 hohen Inflation abgeschwächt. Eine geringe Nachfrage und spürbare Preisabschläge sind mit Ausnahme des Mietwohnungsmarktes in allen Segmenten und Lagen zu beobachten“, fasst Andreas Frey, Filialleiter der HypoVereinsbank-Filiale Kaufbeuren, zusammen. Gleichzeitig sind die Märkte angesichts der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum, vor allem infolge der starken Zuwanderung, seit Langem angespannt. Der hohe Wohnraumbedarf trifft auf ein begrenztes Angebot, obwohl der Wohnungsneubau seit 2017 Fahrt aufgenommen hat mit durchschnittlich rund 190 Einheiten p. a. Im aktuellen Umfeld ist jedoch damit zu rechnen, dass sich Projekte zeitlich verzögern. Kennzeichnend für Kaufbeuren ist der überdurchschnittliche Anteil mittlerer und einfacher Wohnlagen mit Geschosswohnungsbauten aus der Nachkriegszeit. Ein nennenswerter Leerstand war und ist auch hier aufgrund der angespannten Marktlage jedoch nicht zu beobachten. Zu den bevorzugten Wohnlagen zählen die Viertel im Südwesten (Oberbeuren) und Westen Kaufbeurens sowie die Altstadt, die seit mehreren Jahren von Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen und damit attraktiven Wohnprojekten profitiert.
Die Stadt Kaufbeuren ist bestrebt, immer wieder Flächen für den Eigenheimbau vor allem für Einheimische bereitzustellen. „Die Nachfrage nach Baugrundstücken ohne Bauträgerbindung sowie freistehenden Einfamilienhäusern ist nach wie vor vorhanden. Wegen der unter Druck geratenen Preise bieten Bestandsobjekte mittlerweile auch in den gewachsenen Wohnvierteln mit guter Lagequalität wieder eine preislich adäquate Alternative“, stellt Andreas Frey, Filialleiter der HypoVereinsbank in Kaufbeuren, fest. Momentan spiegeln sich die erschwerten Finanzierungsbedingungen in geringeren Umsatzzahlen sowohl bei Eigenheimen als auch bei Baugrundstücken wider. Bei den Grundstückspreisen, die bis 2022 einen deutlichen Anstieg verzeichneten, halten sich nach Einschätzung von Marktteilnehmer:innen die Preiskorrekturen nach unten jedoch bislang in Grenzen. Für Bauland wird in Kaufbeuren in der Spitze bis zu etwa 600 € / m² bezahlt, für Reihenhäuser in mittleren Lagen mindestens 450.000 € und für Einfamilienhäuser zwischen rund 700 und 850.000 €.
Im Landkreis kann der Bedarf kann im Segment der Baugrundstücke und Eigenheime, welches bis zur Krise den größten Marktanteil ausmachte, selbst heute nicht vollständig gedeckt werden. Nur wenige Areale werden für den Eigenheimbau angeboten. Größer ist dagegen das Angebot bei älteren Häusern, deren Kaufpreise wegen der oftmals energetisch unzureichenden Standards verstärkt unter Druck stehen. Dadurch nimmt die Attraktivität für Kaufinteressent:innen perspektivisch wieder zu. Für Bauland wurde in Marktoberdorf mit 300 bis 500 € / m² am wenigsten bezahlt, in Füssen bis zu 680 € / m² und in Buchloe 380 bis 500 € / m². Bei den Einfamilienhäusern liegt die Spanne zwischen 700 – 800.000 € in Marktoberdorf und 850.000 – 1.1 Mio. € in Füssen.
Eine geringe Nachfrage, längere Vermarktungszeiten und eine hohe Preissensibilität bei Interessent:innen prägen derzeit den Markt der Eigentumswohnungen in Kaufbeuren. Wegen der gestiegenen Baukosten und der zu sehr hohen Preisen erworbenen Grundstücke sind Preisreduzierungen nur begrenzt möglich. Angesichts der wenigen Neubauten ist für die o. g. Vorhaben, vor allem bei wieder günstigeren Finanzierungsbedingungen, eine gute Marktaufnahme zu erwarten. Die Preise für Bestandswohnungen sind mittlerweile verhandelbar und sinken mehrheitlich. Mit Ausnahme der gefragten Lagen stehen die Kaufpreise insbesondere bei mangelhafter energetischer Ausstattung noch stärker unter Druck. Die Neubaupreise lagen in einer Spanne zwischen 4.500 € / m² in mittleren und bis zu 5.600 Euro / m² in sehr guten Lagen – Bestandswohnungen deutlich darunter.
Auch mit Blick auf den Landkreis verzögern die derzeit schwache Nachfrage bei Eigentumswohnungen und hohe Kosten geplante Bauvorhaben. Bestandswohnungen können mittlerweile wegen des Preisvorteils gegenüber den teuren Neubauten eher vermarktet werden. In Buchloe und Füssen werden im Neubau bis zu 6.500 € / m² verlangt, in Marktoberdorf rund 15 – 20 Prozent weniger, im Bestandsbereich beginnen die Preise bei rund 3.500 € / m².
In Bezug auf die Finanzierung der Wohnimmobilien beobachtet die HypoVereinsbank bei ihren Kund:innen in der Region trotz des geänderten Zinsumfelds nach wie vor ein sehr besonnenes Verhalten bei der Finanzierungsentscheidung: „Unsere Privatkunden bringen bei der Immobilienfinanzierung trotz des nach wie recht hohen Kaufpreis- und Zinsniveaus sowie der bis vor Kurzem noch spürbar gestiegenen Inflation immer noch rund 20 Prozent Eigenkapital auf, im Private Banking ist der Anteil meist höher“, erklärt Andreas Frey. Zumindest selektiv sei punktuell eine Nachfragebelebung zu verzeichnen – zunächst im Bereich Kapitalanleger aufgrund nachverhandelter Preise und seit Kurzem mit besseren Abschreibemöglichkeiten im vermieteten Neubau.
„In der Immobilienfinanzierung ist es angesichts des sich derzeit verändernden Marktumfelds entscheidend bei der Objektauswahl genau zu prüfen, ob es zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten wirklich noch passt“, rät Frey. „Im Hinblick auf die gestiegenen Zinsen und Baustoffpreise wird in der Beratung die Frage ‚welche Immobilie kann ich mir wirklich leisten‘ wichtiger denn je, um diese auch beruhigt genießen zu können“. Grundsätzlich sollten vor allem junge Familien eine solide Finanzierungsberatung suchen, rät er. Eine Alternative ist auch, zunächst in den Eigenkapitalaufbau zu investieren: Daher erlebte Bausparen zuletzt auch eine Renaissance. Mit einem angesparten Bausparvertrag lassen sich günstige und marktunabhängige Konditionen bereits in der Ansparphase absichern. Zudem sollten öffentliche Förderungen geprüft werden: mit unterschiedlichen Programmen können Darlehensmittel mit günstigeren Konditionen in das Baufinanzierungskonzept eingebaut werden.
Insgesamt rechnet die Bank damit, dass die Nachfrage an Baufinanzierungen weiterhin sehr selektiv bleiben wird. „Die Immobilie sei nach wie vor ein attraktives Instrument zur Altersvorsorge, auch um in Krisenzeiten Vermögen zu sichern oder Anlagerisiken zu streuen. Besonders im Bereich klimafreundliches Sanieren und Renovieren rechnen wir künftig mit einer sehr regen Finanzierungsnachfrage“, sagt Frey. Grundsätzlich sollten Eigentümer:innen von Bestandsobjekten prüfen, welchen Energiebedarf die Immobilie hat. „Über sinnvolle energetische Modernisierungsmaßnahmen lassen sich nicht nur Energiekosten sparen, sondern es steigert auch den Wert der Immobilie“.
Der Markt kann in Kaufbeuren die rege Nachfrage im Mietbereich nicht abdecken, vor allem bei preisgünstigen Wohnungen. Der Bedarf steigt, weil Kaufwillige den Wohnungskauf wegen gestiegener Zinsen aufschieben und auf Mietwohnungen ausweichen, sowie aufgrund der hohen Zuwanderungszahlen. Mietsteigerungen sind bei Neuverträgen unausweichlich und zusätzlich getrieben durch die baukosteninduzierten höheren Neubaumieten, die heute 9 bis 14 € / m² erreichen. Neubauprojekte für bezahlbare Wohnungen werden wieder vermehrt angegangen, dürften jedoch nur eine begrenzte Entspannung des Marktes bewirken.
Im Landkreis gewinnt der Mietwohnungsmarkt wegen der Zuwanderung auch im ländlichen Raum an Bedeutung. Das Angebot bleibt aufgrund des unzureichenden Neubaus jedoch knapp. Ungeachtet des erreichten Mietniveaus ist ein Preisrückgang bisher noch nicht zu beobachten. Die Bandbreite der Neuvertragsmieten liegt heute bei 9,50 bis 15 € / m².

Kaufbeuren wird dank seiner attraktiven landschaftlichen Lage, seiner Nähe zum Ballungsraum München, seines soliden Arbeitsmarktes und der moderaten Immobilienpreise eine gute Zukunftsfähigkeit bescheinigt. Vorerst ist mit einem schwachen Marktgeschehen und mit weiteren negativen Preisanpassungen zu rechnen. Diese werden jedoch wegen des geringen Angebots an älteren Objekten bzw. der für den Bedarf zu wenigen Neubauten begrenzt bleiben. Sinkende Preise sind dennoch vor allem für Objekte mit Mängeln und energetisch unzureichender Ausstattung nicht auszuschließen. Mit Blick auf die etwas gesunkenen Preise dürfte das Interesse an Wohnimmobilien besonders seitens Käufer:innen aus der Region München steigen. Vermehrte Darlehensabschlüsse sind wohl zu erwarten, wenn das Zinsniveau eine stabile Perspektive aufzeigt und sich die Baupreise wieder normalisieren. Der Mietwohnungsmarkt wird bei weiterem Zuzug speziell aus Krisen- oder Kriegsgebieten weiter angespannt bleiben. Leichte Mietsteigerungen sind einzukalkulieren.
Der Wohnimmobilienmarkt im Landkreis Ostallgäu wird auch in Zukunft von seiner Attraktivität als Wohn- und Erholungsstandort sowie von der stabilen Arbeitsmarktlage profitieren. Auch hier bilden weiter steigende Einwohnerzahlen durch Zuwanderung die Basis für insgesamt solide Marktverhältnisse. Der Markt wird noch eine Weile auf eine Belebung warten müssen. Maßgeblich haben die zuletzt stabilen Zinsen den Abwärtstrend der Preise vorerst gestoppt. Wie nachhaltig dies ist, bleibt abzuwarten. Weiter sinkende Preise sind insbesondere bei Objekten mit Mängeln nicht auszuschließen.
Anmerkung: Die Mieten und Preise sind das Ergebnis von Analysen der HVB-Immobiliengutachter basierend auf eigenen Daten und Erfahrungswerten, die im Rahmen der Immobilienbewertung und Gutachtenerstellung anfallen sowie der Aus- und Bewertung diverser öffentlich zugänglicher Quellen.