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Kultur Soziales

Singen für den Frieden: Gemeinsam ein Zeichen setzen

Chor „bona vox“ lädt zum Mitsingen ein

Der Chor „bona vox“ lädt herzlich Menschen aus allen Generationen und Kulturen dazu ein, gemeinsam des Friedens zu gedenken und ein starkes Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Unter dem Motto „Singen für den Frieden“ veranstaltet der Chor ein Konzert zum Mitsingen am So, 30.03.2025 um 16 Uhr in der St.Dominikuskirche, Kaufbeuren.

Musik, als universelle Sprache, hat die einzigartige Fähigkeit, Menschen vor Ort miteinander zu verbinden und durch gemeinsames Liedgut auch über Grenzen hinweg zu wirken. Singen ist also nicht nur als künstlerischer Ausdruck, sondern auch ein symbolischer Akt für Verständigung und Harmonie.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung zu beteiligen. Der Chor „bona vox“ freut sich darauf, Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft willkommen zu heißen, um

Mit dem gemeinsamen Singen soll die positive Energie der Musik erlebt und ein kleiner Beitrag zu einer friedlicheren Zukunft geleistet werden.

Veranstaltungsdetails:

  • Titel: Singen für den Frieden
  • Datum und Uhrzeit: So, 30.03.2025, 16 Uhr
  • Ort: St.Dominikuskirche, Kaufbeuren

Über „bona vox“:

Der Chor „bona vox“ setzt sich u.a. für die Förderung des sozialen Miteinanders durch Musik ein. Durch inspirierende Auftritte schafft der Chor eine Plattform für Menschen aus verschiedenen Hintergründen, um gemeinsam Freude an der Musik zu teilen und die Kraft der eigenen Stimme zu erleben.

Links mit weiteren Infos:

·         https://www.st-dominikus-kf.de/news/

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Senioren Soziales Veranstaltung

Tanztee im Heinzelmannstift: Schwungvoller Nachmittag mit Livemusik

Geselliges Beisammensein bei Musik und Tanz

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag, den 23. März, lädt das Heim von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr zum beliebten Tanztee ein.

Begleitet von Livemusik sind Bewohner und Gäste herzlich willkommen, gemeinsam einen beschwingten Nachmittag zu verbringen. Ob Tanzen oder einfach nur die Musik genießen – jeder ist eingeladen, dabei zu sein. Der Eintritt ist frei.

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Soziales Sport

Geburtstag mit Herz: MdL Bernhard Pohl sammelt 6.300 Euro für den ESV Kaufbeuren

Spende statt Geschenke: Unterstützung für den Nachwuchs

Zum Anlass seines 60. Geburtstags entschied sich Bernhard Pohl, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, auf Geschenke zu verzichten. Stattdessen bat er seine Gäste um eine Spende zugunsten des ESV Kaufbeuren. Diese Geste brachte eine beachtliche Summe von 6.300 Euro ein.

Das gesammelte Geld kommt der Jugendarbeit des ESVK zugute und soll junge Talente im Eishockeysport unterstützen. Die offizielle Spendenübergabe fand im Eisstadion statt. Auf dem Bild sind Karlheinz Peukert (Vorstand ESVK), Bernhard Pohl (MdL) und Thomas Petrich (Vorstand ESVK) zu sehen.

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Kultur Soziales

Licht aus für den Klimaschutz: Kaufbeuren beteiligt sich an der „Earth Hour 2025“

Ein Zeichen für die Umwelt – Machen Sie mit!

Seit 2007 schalten jedes Jahr Millionen Menschen, Unternehmen und Städte auf der ganzen Welt zur „Earth Hour“ das Licht in Wohnhäusern, an öffentlichen Gebäuden oder an Wahrzeichen aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen – ein Zeichen, das angesichts der verheerenden extremen Wetterereignisse, immer neuen Hitzerekorden und schwindender natürlicher Ressourcen wichtiger ist denn je. In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 22.03.2025, von 20:30 bis 21:30 Uhr statt.

Auch die Stadt Kaufbeuren nimmt wie bereits in den vergangenen Jahren wieder daran teil und schaltet von Freitag, 21.03.2025, bis Sonntag, 23.03.2025, die Beleuchtung an der Stadtmauer, an der Blasiuskirche, an der Dreifaltigkeitskirche sowie die Effektbeleuchtung am Rathaus aus.

Die Stadt würde sich sehr freuen, wenn sich auch die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger der Aktion vom WWF anschließen und am Samstag, 22.03.2025, in der Zeit von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr das Licht in ihren Wohnhäusern reduzieren bzw. wenn möglich sogar ganz abschalten würden.

Weitere Informationen zur „Earth Hour“ finden Sie im Internet unter www.wwf.de.

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Soziales Sport Veranstaltung

Benefiz-Fußball-Hallenturnier am 16. März in Kaufbeuren: Unterstützung für Kinderpalliativstation der LMU und Kinderklinik Kaufbeuren

Benefiz-Turnier nach 23 Jahren: PLD Oldies kicken wieder für kranke Kinder

Nach 23 Jahren laden die PLD (Peugeot Löwen Dollinger) Oldies wieder zu einem Fußballhobby-Hallenturnier ein. Insgesamt fünf Mannschaften treten an, um nicht nur um den Sieg, sondern vor allem für den guten Zweck zu spielen. Der Erlös kommt der Kinderpalliativstation der LMU München und der Kinderklinik Kaufbeuren zugute.

Schirmherrschaft durch Oberbürgermeister Stefan Bosse

Das Turnier findet am Sonntag, den 16. März, in der Dreifachturnhalle Neugablonz statt. Anpfiff ist um 12:30 Uhr, das Ende wird gegen 15:00 Uhr erwartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Die Organisatoren hoffen auf eine vierstellige Spendensumme, um die Arbeit der Einrichtungen zu unterstützen.

Persönliche Motivation des Mitorganisators

Mitorganisator Martin Reckziegel hat selbst einen persönlichen Bezug zu der Aktion. „Ich wurde 2016 in der LMU München behandelt und konnte dort das Konzept der Kinderpalliativstation kennenlernen. Diese Einrichtung bietet schwerstkranken Kindern aus ganz Süddeutschland und ihren Familien Geborgenheit und modernste medizinische Betreuung. Unser Turnier soll helfen, diese wichtige Arbeit zu unterstützen“, so Reckziegel.

Spendenmöglichkeit für alle

Wer unterstützen möchte, kann auch unabhängig vom Event direkt spenden: ➡ Hier direkt spenden

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Soziales Veranstaltung

Hightech für die Feuerwehr: Hirschzell sammelt per Crowdfunding für Drohneneinsatz

Neue Drohnentechnologie soll Einsätze effizienter machen

Am 7. März fand die jährliche Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell statt.
Ein zentrales Thema der Versammlung war die geplante Anschaffung einer Feuerwehr- und Rehkitzdrohne, die zukünftig die Einsatzkräfte bei der Lageerkundung und Einsatzplanung unterstützen soll. Die Drohne ist mit einer modernen Wärmebildkamera ausgestattet, die nicht nur zur Personensuche und Rettung, sondern auch zur Dokumentation und Überwachung eingesetzt werden kann. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, Rehkitze auf Mähflächen zu lokalisieren und vor Unfällen zu bewahren.

Die Crowdfunding-Aktion startet am 10. März und endet am 11. Mai. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch mehrere Partner: Die Jagdgenossenschaft Hirschzell stellt rund 2.000 Euro bereit, die Feuerwehr Hirschzell selbst bringt 6.000 Euro auf. Der verbleibende Betrag von ca. 7.000 Euro soll über ein Crowdfunding finanziert werden. Hierbei wird die VR Bank als Partner fungieren. Besonders erfreulich ist die Unterstützung Initiative der Bank: Für jede Spende über 5 Euro legt die VR Bank 10 Euro obendrauf.

„Diese Drohne wird unsere Einsätze effizienter und sicherer machen – sowohl für die Menschenrettung als auch für die Tiere“, erklärte Obermayr. Die Feuerwehr hofft auf breite Unterstützung der Bevölkerung, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Spende hier: https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/drohne-hirschzell

Starke Gemeinschaft und beeindruckende Bilanz

Neben dem Crowdfunding-Projekt wurde auf der Versammlung auch Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Die Mitgliederzahlen der Feuerwehr Hirschzell sind weiter gestiegen, und die Einsatz- und Übungsstunden haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Insbesondere die Kinder- und Jugendfeuerwehr konnte einen erfreulichen Zuwachs verzeichnen.

Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Feuerwehrmitglieder befördert und geehrt. Unter anderem erhielt Benedikt Schneider die Beförderung zum Oberlöschmeister, Hanns-Peter Obermayr zum Hauptlöschmeister. Die bronzene Ehrennadel des Vereins wurde an verdiente Mitglieder verliehen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte das Engagement der Feuerwehr Hirschzell und hob die Bedeutung des Feuerwehrbedarfsplans hervor. Trotz angespannter finanzieller Lage der Stadt Kaufbeuren zeigte er sich zuversichtlich, dass die Feuerwehr weiterhin gut ausgestattet bleibt.

Blick in die Zukunft

Mit Blick auf das kommende Jahr stehen weitere Herausforderungen und Investitionen an. Durch die Erweiterung des Einsatzgebietes wird mit einer steigenden Anzahl an Einsätzen gerechnet. Zudem laufen Planungen für ein neues Löschfahrzeug, dessen Anschaffung jedoch von der wirtschaftlichen Lage abhängig ist.

Die Feuerwehr Hirschzell zeigt eindrucksvoll, wie durch Zusammenhalt, Engagement und innovative Finanzierungslösungen wichtige Projekte realisiert werden können. Die gesamte Gemeinschaft ist eingeladen, das Crowdfunding zu unterstützen und somit einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit in der Region zu leisten.

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Soziales Veranstaltung

Bürgerpreis 2025: Jetzt mit Projekten für den Frieden bewerben!

Landtagsabgeordneter Peter Wachler ruft zur Teilnahme auf

Peter Wachler ruft zur Teilnahme am Bürgerpreis des Landtags zum Thema „Frieden fördern!“ auf

München/Mindelheim. Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Wachler ruft alle Vereine und Institutionen, die sich mit ihren ehrenamtlichen Projekten für ein friedliches Zusammenleben einsetzen, dazu auf, sich für den Bürgerpreis des Landtags zu bewerben. „Mit dem mit 50.000 Euro dotierten Preis sollen Initiativen ausgezeichnet werden, die sich für dessen diesjähriges Leitthema „Frieden fördern, Freiheit leben, Brücken bauen“ einsetzen. Denn das ist in der aktuellen geopolitischen Situation wichtiger denn je!“

„Deutschland und das freie Europa haben seit dem Ende des 2. Weltkriegs eine 80 Jahre lange Epoche des Friedens erlebt. Aber Frieden und Freiheit sind leider keine Selbstverständlichkeiten. Sie sind auch das Ergebnis des Engagements von Menschen, die sich mit Mut und Entschlossenheit für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, um eine lebenswerte Zukunft für alle zu gestalten“, betonte der Abgeordnete, der Mitglied des Europaausschusses des Landtags ist: „Das wollen wir mit dem Bürgerpreis 2025 ausdrücklich honorieren“.

„Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn sich auch aus unserer Heimat Initiativen bewerben würden, die sich für ein friedliches Zusammenleben in Freiheit einsetzen“, so Peter Wachler weiter: „Denn sie setzen damit auch ein Zeichen gegen Unfrieden und wachsendes Misstrauen sowie gegen Diktaturen in Ost und West und deren Unterstützer in Deutschland“.

Bewerbungen bis 30. April 2025 Die Preisträger werden von einem Beirat unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgewählt. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2025, die Preisverleihung findet am 30. Oktober 2025 im Maximilianeum statt. Alle Informationen auf der Internetseite des Landtags unter www.bayern.landtag.de

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Soziales Veranstaltung

Frühjahrsputz in Kaufbeuren: Gemeinsam gegen den Müll in der Stadt

Müllsammelaktion des Bund Naturschutz – So können Sie mitmachen

Wie in den vergangenen Jahren organisiert der Bund Naturschutz in Kaufbeuren wieder einen „Frühjahrsputz“ im Stadtgebiet. Kindergärten, viele Schulen und Vereine, Privatpersonen und Verbünde wie die Ludwigstraßen-Community sammeln das auf, was andere in der Natur und den Straßen weggeworfen haben. Am Samstag, 15. März, 10 Uhr ist der Treffpunkt für alle, die sich beteiligen wollen und noch Material wie Greifer oder Säcke benötigen, am Verkehrsübungsplatz in der Wertachschleife. Sammeln können alle, wo sie möchten – um 13 Uhr gibt es dann eine gemeinsame Brotzeit am Tänzelfest-Rondell. Am Sonntag, 16. März wird in und um die Ludwigstraße gesammelt, in den beiden folgenden Wochen starten die verschiedenen Schulklassen. Der Müll wird vom Bauhof abgeholt und entsorgt.

Informationen gibt es unter Tel. 01712695284 oder 9611252 oder sauberes-kaufbeuren@gmx.de.

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Kultur Soziales

Offener Frühstückstreff im März 2025

Gemeinsam frühstücken und ins Gespräch kommen

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Für unsere Frühstücksplanung bitten wir um Anmeldung.

Wann: Freitag, den 14.03.2025 von 9 bis 11 Uhr

Wo: Generationenhaus, Hafenmarkt 6-8

Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898 oder per Mail info@generationenhaus-kf.de

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Gesundheit Soziales

Bäckereiaktion „AOK-Vollkornsemmeln“geht in die nächste Runde

Gemeinschaftsaktion von Bäckerei-Innung Ostallgäu und AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu hat im Frühjahr 2023 zusammen mit Christian Körber als Obermeister der Bäckerei-Innung Ostallgäu die Bäckereiaktion „AOK-Vollkornsemmeln“ entwickelt. „Bereits im dritten Jahr möchten wir mit der Gemeinschaftsaktion das regionale Bäcker-Handwerk unterstützen.“, so Bernd Ruppert – Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Interessierte können sich bei der Mitmachaktion kostenfrei einen Gutschein für zwei Vollkornsemmeln sichern und erhalten diesen von der AOK per Post zugeschickt. Die Gutscheine können von 1.3. bis 31.5.2025 über die AOK-Aktionsseite fcld.ly/baeckereiaktion bestellt und bis 15.6.2025 in den teilnehmenden Bäckereien eingelöst werden.

Folgende 14 Bäckereien aus der Region sind bei der Gemeinschaftsaktion mit dabei:

– Bäckerei Schuster, Schongauer Straße 21, 86983 Lechbruck

– Bäckerei Mautz, Allgäuer Straße 55, 87459 Pfronten

– Bäckerei Dolp, Kaiser-Max-Straße 16, 87600 Kaufbeuren

– Bäckerei Körber, Liegnitzer Straße 35, 87600 Kaufbeuren

– Bäckerei Kraus, Leuterschacher Straße 24, 87616 Leuterschach

– Bäckerei Druckmiller, Hohenwartstraße 10, 87616 Marktoberdorf

– Bäckerei Hörburger, Öschweg 9, 87634 Obergünzburg

– Bäckerei Feneberg, Weizern 4, 87637 Eisenberg

– Backstube Iqbal, Hauptstraße 52, 87637 Seeg

– Christl’s Kuchentraum, An der Breite 6, 87642 Halblech

– Bäckerei Gschwill, Illasbergstraße 25, 87642 Halblech-Berghof

– Schlossbackstube, Gipsmühlweg 5, 87645 Schwangau

– Bäckerei Glas, Heinrich-Nicolaus-Straße 10, 87671 Ronsberg

– Bäckerei Enzensperger, Bernbeurer Straße 1, 87675 Rettenbach

Sichern Sie sich kostenfrei einen Gutschein für zwei Vollkornsemmeln

Wenn auch Sie zwei leckere Vollkornsemmel haben möchten, dann achten Sie beim nächsten „Semmelkauf“ auf die Aktionsplakate oder fordern Sie sich Ihren Gutschein über die AOK-Aktionsseite fcld.ly/baeckereiaktion kostenfrei an.

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Gesundheit Soziales

KERH Kaufbeuren unterstützt Blicklicht mit 400 Euro

Spende für die ambulante Palliativversorgung

Die Kameradschaft ehemaliger Reservisten und Hinterbliebener unterstützt Blicklicht

Die Kameradschaft ehemaliger Reservisten und Hinterbliebener (KERH) Kaufbeuren hat am 23.01.2025 eine Spende in Höhe von 400 Euro an die gemeinnützige Organisation Blicklicht übergeben. Der Vorsitzende Friedel Wegner, sein Stellvertreter Frank Obereck und Vorstandsmitglied Gertrud Gellings überreichten den Betrag an die Hospiz- und Palliativorganisation in der historischen Momm Villa.

Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz) wurde gegründet, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie Familien und Freunde zu begleiten. Die Gesellschafterinnen Michaela Baumschmid, Melanie Buchmüller und Claudia Bäurle bedankten sich herzlich für die Unterstützung, die gerade in der Anfangsphase der gemeinnützigen GmbH von großer Bedeutung sei. Die Palliativberatung, 24-h Rufbereitschaft und Trauerangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden ausschließlich über Spenden finanziert.

Die finanzielle Unterstützung stammt aus dem Erlös der traditionellen Tombola der KERH-Adventfeier. „Die feierliche und gemeinschaftliche Stimmung der Veranstaltung hat sicher zu diesem tollen Ergebnis beigetragen“, so Frank Obereck.

Die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) ist eine tragende Säule des Bundeswehrverbandes mit über 200.000 Mitgliedern. Am Standort Kaufbeuren zählt die Kameradschaft derzeit rund 500 Mitglieder, darunter aktive und ehemalige Soldaten sowie Reservisten und Hinterbliebene.

Seit mehr als 60 Jahren setzt sich die KERH intensiv für die Interessen ihrer Mitglieder ein und organisiert regelmäßig Veranstaltungen. Dazu gehören Treffen, Informationsabende und gemeinsame Unternehmungen, die den Zusammenhalt stärken. Besonders hervorzuheben ist das breite Engagement der Mitglieder, die sich ehrenamtlich für soziale und kameradschaftliche Belange einsetzen.

Die KERH bietet eine starke Gemeinschaft, die über den aktiven Dienst hinaus Bestand hat. Interessierte, ob ehemalige Soldaten, Reservisten oder Angehörige, sind jederzeit willkommen, sich der Kameradschaft anzuschließen und gemeinsam Traditionen zu pflegen.

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Soziales

Besuch des Integrationsbeauftragten beim AK Asyl und beim Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft

Ein Austausch über Integration:

Der Arbeitskreis Asyl konnte sich über hohen Besuch aus dem Innenministerium freuen. Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Herr Karl Straub (im Bild 5.v.l.) ließ sich über die aktuelle Situation der Arbeit mit Geflüchteten informieren und war sichtlich beeindruckt. Er wurde begleitet vom Landtagsabgeordneten Peter Wachler (im Bild6. v.l.).

Anschließend besuchten beide die Sitzung des Beirats für Vielfalt und Offene Gesellschaft im Alten Sitzungssaal des Rathauses.

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Senioren Soziales

Ein Jahrhundert Lebenserfahrung

Oberbürgermeister Bosse gratuliert zum 100. Geburtstag

Für Oberbürgermeister Stefan Bosse ist es ein ganz besonderes Anliegen, jeder Kaufbeurerin und jedem Kaufbeurer zum 100. Geburtstag persönlich zu gratulieren.

Mittlerweile leben in der Stadt rund 20 100- bzw. über 100-Jährige. Zwei von ihnen sind Philomena Riefler und Augusta Ruther. Beide sind jetzt mit nur wenigen Tagen Unterschied 100 Jahre alt geworden.  

Philomena Riefler wohnt noch zu Hause. Dort kocht sie auch noch jeden Tag für ihren Sohn frisch das Essen. Sie sagt, ihr hohes Alter habe sie durch Arbeit und den Verzehr von Butterbroten erreicht.

Augusta Ruther lebt in einem Kaufbeurer Seniorenheim, in dem sie sich sehr wohl fühlt. „Alle hier sind so nett und ich freue mich, hier wohnen zu können“, sagt sie. Bevor sie sich mit ihrem leider schon verstorbenen Mann, dem Arzt Dr. Hans Ruther, dazu entschlossen hat, nach Kaufbeuren zu kommen und auch hier zu bleiben, hat sie mit ihm viele Jahre in Tübingen und Augsburg gelebt.


Beide haben sich sehr über den Besuch von Oberbürgermeister Stefan Bosse und sein kleines Geschenk gefreut.

„Es ist jedes Mal eine Freude für mich, die zahlreichen 100- und über 100-Jährigen in unserer Stadt zu ihrem Geburtstag besuchen zu können. Diese absolute Lebensfreude, die sie an den Tag legen, ist wirklich beeindruckend. Und jedes Mal nehme ich auch etwas mit, denn man sammelt durch ihre Erzählungen auch immer ganz viel Neues über die Stadtgeschichte. Ich wünsche Philomena Riefler und Augusta Ruther alles erdenklich Gute und freue mich, wenn ich sie nächstes Jahr wieder besuchen darf“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

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Soziales Verwaltung

Altpapier- und Kleidersammlung 2025: Machen Sie mit!

Kolpingsfamilie Kaufbeuren sammelt wieder am 29. März

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren führt am Samstag, den 29. März 2025 wieder die Altpapier- und Kleidersammlung durch.

Es wird gebeten, das Altpapier und die Kleider am Samstag, den 29.03.2025 von 08 Uhr bis 13 Uhr selbst an den Sammelstellen

Bauhof (Liegnitzer Str.)

Oberbeuren beim Pfarrzentrum, Hauptstr. 4b

Neugablonz am Parkplatz beim Freibad

Hirschzell bei Rief, Bärenseestr. 52

zu bringen.

Gesammelt werden verwertbare Bekleidungen. Wäsche, Woll- und Strickjacken, Schuhe paarweise, sowie Federbetten im Inlett, jedoch keine Matratzen.

Bei Altpapier können nur Zeitungen, Illustrierte, Kataloge, Bücher usw. gesammelt werden. Kartonagen und Büroabfälle werden nicht gesammelt. Auf Wunsch können größere Mengen am Samstag, den 29.03.2025 auch abgeholt werden. Hierzu ist im Vorfeld Klaus Höpp Tel.: 73967 anzurufen und dieses abzustimmen.

Diese Art der Altpapier- und Kleidersammlung, die seit 1969 in Kaufbeuren angeboten wird, bietet gegenüber den aufgestellten Papiercontainern sowie der blauen Tonne folgende Vorteile:

Kostengünstigere Verwertung durch viele freiwillige Helferstunden und der erzielte Erlös dieser Aktion kommt den vielfältigen sozialen Aufgaben des Kolpingwerkes und Projekten vor Ort zugute.

Am Sammeltag ist das Einsatzbüro unter der Telefon-Nr. 437544 bis 13 Uhr erreichbar.

Wichtig: Aus Kostengründen können leider keine Kleidersäcke mehr verteilt werden. Bei größeren Mengen können noch Altbestände an Kleidersäcken angefordert werden. Die Spender werden gebeten ihre Waren in feste Plastiksäcke zu verpacken, damit die Kleidung nicht verschmutzt wird.

Anfragen und Hinweise vor dem Sammeltag sind unter der Telefonnummer 73967 bei Klaus Höpp möglich.

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Soziales Weihnachten

Engeles-Spende: Weihnachtsmarkt im „Stiftsquartier“ bringt über 1300 Euro für die Notruf- und Beratungsstelle bei sexueller Gewalt

Engeles-Spende für die Notruf- und Beratungsstelle bei sexueller Gewalt

Die Notruf- und Beratungsstelle bei sexueller Gewalt in Kaufbeuren freut sich über eine Spende, die buchstäblich von Engeln stammt: Das neu gegründete „Stiftsquartier“, bestehend aus Heinzelmannstift, Schrader-Schule, Josef-Landes-Schule, Kulturwerkstatt, Blauer Blume, Matthias-Lauber-Kinderhaus und Naturinsel hatte am ersten Adventswochenende gemeinsam einen großen Weihnachtsmarkt veranstaltet. Erinnernd an die Geschichte vom Kaufbeurer Engele wurde der Markt „Engelesmarkt“ getauft. In den Schulen und Kindergärten wurden ebenso wie in der Kulturwerkstatt und im Heinzelmannstift unzählige individuelle Engel gebastelt, die auf dem Markt gegen eine beliebige Spende erworben werden konnten. Dabei kam die stolze Summe von mehr als 1300 Euro zusammen. Dieses Geld wurde nun an Katja Mann von der Beratungsstelle übergeben.

Die Beratungsstelle berät und begleitet seit mehr als 20 Jahren Betroffene, die sexuelle Gewalt erlebt haben oder erleben, sowie deren Angehörige. Sie bietet auch Fachberatungen an für Fachleute, in deren beruflichem Umfeld Verdachtsfälle thematisiert werden.

Ein weiterer Teil der Arbeit besteht in Präventionsangeboten an Kindergärten und Schulen, aber auch in anderen sozialen Einrichtungen, wie beispielsweise in Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder in Kliniken. Ziel ist es, dass Menschen sensibilisiert werden für Grenzüberschreitungen oder Übergriffe und wissen, wie sie sich Hilfe holen können, zum Beispiel durch Eltern, Freunde, Vertraute oder auch in der Beratungsstelle. Durch altersgerechte Übungen und Beispiele wird die Thematik veranschaulicht.

„Wir sind sehr dankbar für Spenden, da damit unter anderem betroffene Personen durch Therapieformen, die nicht von der Krankenkasse finanziert werden, unterstützt werden können. Dazu gehören beispielsweise tiergestützte Therapie oder Klettertherapie, die vor allem für betroffene Kinder und Jugendliche sehr wirksam sind“, so Katja Mann.

Die Kontaktdaten der Beratungsstelle bei sexueller und/oder häuslicher Gewalt Kaufbeuren/Ostallgäu:

Schäferstr. 11
87600 Kaufbeuren
Tel: 08341/908 03 13 (Schwerpunkt sexuelle Gewalt)
08341/999 32 27 (Schwerpunkt häusliche Gewalt)

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Soziales Veranstaltung

Digitale Welt entdecken: Digitaler Stammtisch für Senioren in Neugablonz – Jeden 4. Mittwoch

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und beeinflusst nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens

Während viele junge Menschen ganz selbstverständlich mit Smartphone, Tablet und Laptop umgehen, stehen insbesondere ältere Generationen oft vor Herausforderungen im Umgang mit moderner Technologie. Hier setzt der Digitale Stammtisch in Neugablonz an!

Ab sofort lädt der Stammtisch interessierte Seniorinnen und Senioren ein, sich in entspannter Atmosphäre mit der digitalen Welt vertraut zu machen. Jeden 4. Mittwoch im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr findet das Treffen im Family Center Neugablonz (Stumpe Saal, Hüttenstr. 10) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hilfe zur Selbsthilfe – Wissen teilen, Probleme lösen

Das Ziel des Digitalen Stammtisches ist es, älteren Menschen den Umgang mit digitalen Medien zu erleichtern und Berührungsängste abzubauen. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden kann man sich über Fragen und Erfahrungen austauschen. Dabei gibt es keine dummen Fragen – jede Unsicherheit ist willkommen und wird in verständlicher Weise besprochen.

Themen sind unter anderem:

  • WhatsApp & Co.: Wie kann ich einfach mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben?
  • Fotos & Erinnerungen: Wie fotografiere ich mit meinem Smartphone und verschicke Bilder?
  • Nützliche Apps: Welche Anwendungen erleichtern den Alltag?
  • Tarife & Kosten: Welcher Handytarif ist für mich der Richtige?
  • Kreativität mit Technik: Wie erstelle ich ein Fotobuch auf dem Laptop?
  • Tipps & Tricks: Was tun, wenn das Smartphone nicht so will, wie ich es möchte?

Und vieles mehr aus dem digitalen Alltag!

Geleitet wird der Digitale Stammtisch von Hermann Quetting, Mitglied des Seniorenbeirates und erfahrener Tutor im Internetcafé Kaufbeuren. In Zusammenarbeit mit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ bietet er eine verständliche und praxisnahe Unterstützung für alle, die ihre digitalen Fähigkeiten verbessern möchten – egal, ob absolute Anfänger oder bereits erfahrene Nutzer mit spezifischen Fragen.

„Gerade ältere Menschen sind oft unsicher, wenn sie ein neues Smartphone oder Tablet in die Hand bekommen. Doch mit ein wenig Unterstützung kann jeder die Vorteile der digitalen Welt nutzen“, so Quetting. „Unser Stammtisch soll Mut machen und die Freude am Umgang mit Technik fördern.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – einfach vorbeikommen und mitmachen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wann? Jeden 4. Mittwoch im Monat, 15:00–17:00 Uhr
Wo? Family Center Neugablonz, Stumpe Saal – Hüttenstr. 10
Kosten? Die Teilnahme ist kostenlos!

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Blaulicht Soziales

Erste-Hilfe-Kurs in Kaufbeuren: Jetzt anmelden und Leben retten

Wissen, das Leben retten kann

Am Freitag, 28. März (14:00–17:30 Uhr) und Samstag, 29. März (9:00–12:30 Uhr) findet im Generationenhaus Kaufbeuren ein Erste-Hilfe-Kurs des Roten Kreuzes statt. Der Kurs richtet sich an Führerscheinbewerber und alle, die im Notfall helfen möchten – ganz ohne Vorkenntnisse.

Die Zahl medizinischer Notfälle ist hoch. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen die Grundlagen der Ersten Hilfe beherrschen. In neun Unterrichtseinheiten (UE) werden lebensrettende Maßnahmen vermittelt, die in Alltag und Beruf Sicherheit geben.

Inhalte des Kurses

Der Lehrgang bietet eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen:

  • Eigenschutz und Absicherung von Unfällen
  • Erste Maßnahmen bei Unfällen
  • Wundversorgung
  • Versorgung von Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen
  • Umgang mit Verbrennungen, Hitze- und Kälteschäden
  • Erste Hilfe bei Verätzungen und Vergiftungen
  • Stabile Seitenlage und Wiederbelebung
  • Praktische Übungssequenzen für mehr Handlungssicherheit

Jetzt anmelden!
Die Teilnahmegebühr beträgt 70,00 Euro pro Person.

Eine Anmeldung ist bis 12. März möglich:

📍 Generationenhaus Kaufbeuren
📞 Tel.: 08341 9080898
📧 E-Mail: info@generationenhaus-kf.de

Sichere dir deinen Platz und erwerbe wertvolles Wissen – denn Erste Hilfe geht uns alle an!

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Bildung Kinder Soziales

Sophie-La-Roche-Realschule engagiert sich für Bildung in Nepal

3000 Euro Spende für Schulmaterial im abgelegenen Humla-Gebiet

Die Schulfamilie der Sophie-La-Roche-Realschule hat eine Spende in Höhe von 3000 Euro an den Verein „Nepal Medical Careflight e.V.“ überreicht. Die Gründerin und Vorsitzende des Vereins, Reininger-Faden, nahm die Spende mit großer Freude entgegen.

Unterstützung für Bildung in entlegenen Regionen

Das Geld wird für Schulmaterialien von zwei Schulen im Humla-Gebiet im Nordwesten Nepals verwendet. Diese Schulen wurden von dem Verein gebaut und bieten Kindern in einer abgelegenen Region abseits der Tourismuszentren eine schulische Ausbildung.

Die Realschule unterstützt den Verein bereits seit Jahren und finanziert die Spenden aus den Einnahmen von Weihnachtsbasaren und Konzerten. Die Schulfamilie ist sich sicher, dass das Geld dort ankommt, wo es dringend benötigt wird.

Einblicke in das Engagement vor Ort

Reininger-Faden, die jedes Jahr nach Nepal reist, berichtete in einem eindrucksvollen Vortrag von der Arbeit des Vereins. Ihr Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen durch Bildung eine Perspektive zu geben, damit sie sich eine Zukunft in ihrer Heimat aufbauen können.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Weltgebetstag 2025 von den Cook-Inseln – am 7. März 2025 um 19:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche

Christinnen der Cookinseln im Südpazifik möchten ihre positive Sichtweise des Psalms 139 teile

Der ökumenischen Gottesdienst zum internationalen Weltgebetstag findet in Kaufbeuren am 7. März 2025 um 19:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche statt. Anschließend lädt das Vorbereitungsteam zu Begegnungen in das M.-Lauberhaus, Bismarckstrasse, ein.

Christinnen der Cookinseln im Südpazifik möchten ihre positive Sichtweise des Psalms 139 teilen: wir sind „wunderbar geschaffen!“ und die Schöpfung mit uns. Der Gottesdienst wird musikalisch von Konny Link und einem Projektchor der GospelWings gestaltet.

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Soziales Veranstaltung

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Kaufbeuren Projekt- und Veranstaltungsideen für 2025 gesucht – Jetzt bewerben!

Ab sofort können wieder kreative Projekt- und Veranstaltungsideen eingereicht werden

Die Bewerbungsphase für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ läuft bis zum 14. März 2025.

Ab sofort können wieder kreative Projekt- und Veranstaltungsideen eingereicht werden. „Wir freuen uns auf zahlreiche innovative Beiträge, die unsere demokratische Kultur stärken“, erklärt Gunnar Schulz von der externen Koordinierungs- und Fachstelle. Bereits seit 2015 ist das Programm „Demokratie leben!“ in Kaufbeuren aktiv und hat seither viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem demokratischen Engagement gefördert.

Interessierte Vereine, Institutionen und Privatpersonen sind eingeladen, ihre Ideen für das Jahr 2025 bei der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro, einzureichen. Die erforderlichen Antragsformulare stehen auf der Homepage bereit. „Die ausgefüllten Anträge sollten bis spätestens 14. März 2025 bei uns vorliegen“, so Schulz. Anschließend entscheidet das Bündnis von „Demokratie leben!“ in einer Sitzung darüber, welche Projekte gefördert werden.

„Demokratie lebt vom Engagement aller. Unser Ziel ist es, spannende und kreative Ideen zu unterstützen, um den demokratischen Gedanken aktiv zu gestalten“, betont Schulz.

Alle weiteren Informationen sowie die Antragsformulare sind unter www.kaufbeuren-aktiv.de abrufbar. Bei Fragen steht Tayfun Aygün telefonisch unter 08341 – 437 388 oder per E-Mail unter tayfun.ayguen@kaufbeuren.de zur Verfügung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Ein Filmabend mit Bedeutung: „Morgen ist auch noch ein Tag“ zum Weltfrauentag am 8. März

30 Jahre Frauenhaus – Ein Abend mit Film und Gespräch

Ein besonderer Film zum Internationalen Frauentag

Zum 30. Jubiläum des Frauenhauses Kaufbeuren-Ostallgäu laden die Organisatoren gemeinsam mit der Filmburg Marktoberdorf zu einem besonderen Kinoabend ein. Am 8. März wird der italienische Spielfilm „Morgen ist auch noch ein Tag“ (C’è ancora domani) von Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi gezeigt.

Der Film war 2023 in Italien ein großer Publikumserfolg – sogar erfolgreicher als Barbie und Oppenheimer. Mit Empathie, Respekt und feinem Humor erzählt er eine bewegende Geschichte über das Leben von Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft. Dabei setzt er nicht auf Mitleid, sondern auf eine eindrucksvolle, schwarz-weiße Bildsprache und starke Charaktere.

Film und Gesprächsrunde mit Expertinnen

Der Abend bietet nicht nur Kino, sondern auch Raum für Austausch: Im Anschluss an die Vorführung findet eine Gesprächsrunde mit Expertinnen statt. Auf dem Podium diskutieren Dr. Sabine Sprich, Katja Mann, Laila Oehler, Tanja Molocher, Kerstin Huneke und Monika Schubert.

Die Veranstaltung wird vom Rotary-Club Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt. Eine Reservierung wird empfohlen.

📅 Wann? Samstag, 8. März, 19:30 Uhr
📍 Wo? Filmburg Marktoberdorf
🎟 FSK: ab 12 Jahren, 118 Minuten

Fazit
Ein Abend, der Filmkunst mit gesellschaftlichem Engagement verbindet – passend zum Internationalen Frauentag und dem 30-jährigen Bestehen des Frauenhauses.

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Senioren Soziales Verwaltung

Die Stadt gratuliert zum 65. Hochzeitstag

65 Jahre. Das sind 780 Monate, 3.389 Wochen oder 23.725 TageSolange sind Rita und Ludwig Stadler aus Kaufbeuren schon verheiratet. Seit dem 12. Februar 1960. Den größten Teil ihres Lebens haben die beiden also gemeinsam verbracht.
Zu diesem besonderen und vor allem seltenen Anlass, der auch „Eiserne Hochzeit“ genannt wird, besuchte Stadträtin Gertrud Gellings in Vertretung für Oberbürgermeister Stefan Bosse das Paar zu Hause, um herzlich zu gratulieren und ein kleines Geschenk vorbeizubringen.

Rita und Ludwig Stadler waren viele Jahre im Heimat- und auch im Tänzelfestverein tätig.

Nicht nur während ihrer langen Ehe haben die beiden viel erlebt, auch während ihrer Vereinstätigkeiten. So kam zum Beispiel eine Geschichte zustande, auf die Rita Stadler heute noch angesprochen wird: 1999 – während der Vorbereitungen zum Lagerleben, an denen Rita Stadler maßgeblich mit beteiligt war, nahm auch die Vorbereitung der Hochzeit ihrer Tochter Zeit in Anspruch. So passierte es, dass sie bei der Bestellung von Würstchen für das Lagerleben versehentlich statt wie immer 110kg 1.100kg bestellte. Eine Rücknahme des Lieferanten war nicht mehr möglich. Mit der Hilfe von Freunden schaffte es Rita Stadler aber, die überschüssigen Würstchen komplett zu verkaufen, um die Rechnung bezahlen zu können.

„Die Geschichte hat sich sogar bis Ulm herumgesprochen. In einer Schule hat die Lehrkraft beim Rechnen zu den Kindern gesagt, sie sollen darauf Acht geben, dass sie keine Null zu viel schreiben, sonst ginge es ihnen wie in Kaufbeuren, die ein Jahr Würstchen essen mussten“, ergänzt Rita Stadler.

Die beiden haben auch dabei geholfen, den bekannten Kaufbeurer Weihnachtsweg aufzubauen und jedes Jahr mit einem anderen Thema die Fenster zu dekorieren. So haben sie mit viel Liebe und Mühe diese schöne Tradition in Kaufbeuren geprägt.

Für Stadträtin Gertrud Gellings war das ein ganz besonderer Besuch: „Rita und Ludwig Stadler haben nicht nur den Großteil ihres Lebens gemeinsam verbracht, sie haben mit ihrem gemeinsamen Wirken viele schöne Traditionen in unserer Stadt unterstützt und gepflegt. Der Besuch bei den beiden war mir eine große Freude. Es hat Spaß gemacht und es war spannend, so viele Geschichten aus ihrem gemeinsamen Leben zu hören. Ich wünsche ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

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Soziales

Frauen- & Familientelefon: 08341 – 101010 – Das Hilfetelefon für Kaufbeuren und das Ostallgäu

Das Frauentelefon ist eine Aktion der Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu

„Gerade jetzt, in einer sehr bewegten Zeit, wollen wir Frauen, Männern und Familien Zeit widmen. Deshalb sind an jedem Wochentag Telefonzeiten am Vormittag und am Abend.“, so Doris Wenzel, Leiterin des Frauen- und Familientelefons für Kaufbeuren und das Ostallgäu.

Die Telefonfrauen erwarten Anrufe von Montag bis Donnerstag, jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 19.00 bis 21.00 Uhr, und am Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Keiner hört Dir zu?

In seelischen Krisensituationen Freunde oder Familie um Hilfe zu bitten, ist für viele schwer. Oft gibt es auch schlicht niemanden, dem man sich anvertrauen kann. Einfach mal erzählen, in großer Not und großer Einsamkeit, das ermöglichen die ehrenamtlichen Telefonfrauen den Hilfesuchenden am Telefon.

Sie bieten an:

  • Wir hören Dir zu!
  • Wir stehen Dir zur Seite!
  • Wir vermitteln Hilfe!
  • Anonym, vertraulich, regional!
  • Haben Sie keine Scheu – rufen Sie uns an!

Derzeit arbeiten dreizehn Frauen ehrenamtlich mit. Sie sind im Alter ab 40 und die Älteste ist über 80 Jahre alt und schon viele Jahre dabei. In einer qualifizierten Ausbildung haben sie gelernt, auf die Anruferinnen einzugehen ohne ungebetene Ratschläge zu geben. Aber es gibt natürlich Angebote was getan werden könnte oder zumindest Tipps, wo es Hilfe gibt, für Anruferinnen und Anrufer, die das wünschen.

Das Frauentelefon ist eine Aktion der Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu.

Das Team ist immer offen für Menschen, die es unterstützen möchten. Falls Sie auch für andere Menschen ein offenes Ohr haben und Zeit für Gespräche, freut sich das Team über eine Mail oder einen Anruf an die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren: gleichstellung@kaufbeuren.de oder Telefon 08341 437-762.

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Soziales Weihnachten

Erfolgreicher „Adventskalender“: Gold ging schon nach Leverkusen. Letzte Möglichkeit, Gewinn abzuholen

Hauptgewinn wartet noch auf Abholung in Kaufbeuren

Wer hat den Hauptgewinn? Wo sind die vielen anderen, die gewonnen haben, aber ihren Gewinn noch nicht abgeholt haben?

Das fragen sich die Initiatoren des gemeinnützigen Vereins „Unser Adventskalender e.V., der von den lokalen Serviceclubs Rotary Club Kaufbeuren, Rotary Club Kaufbeuren Ostallgäu und Lions Club Kaufbeuren gegründet wurde. Ziel war es durch den Verkauf von Adventskalendern Spenden für regionale Hilfsprojekte zu sammeln. Der Erlös von 20.000 € kam anteilig dem Allgäuer Hilfsfond e.V. und der Stadtranderholung Kaufbeuren zugute.

Dieses Gemeinschaftsprojekt wurde von über 70 lokalen Händlern und Unternehmen unterstützt, die Preise im Gesamtwert von knapp 19.000€ zur Verfügung stellten. Jeder Kalender besaß eine individuelle Losnummer, mit der die Käufer täglich die gezogenen Gewinnnummern abrufen konnten, die täglich auf den Websites www.wir-sind-kaufbeuren.de und der www.adventskalender-kf.de veröffentlicht wurden.

Die Aktion stieß auf sehr große Begeisterung, sowohl bei der Bevölkerung als auch in der Kaufbeurer Geschäftswelt und stand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Rasch waren die Kalender verkauft, aber ein Teil der Gewinne wurde bis heute nicht abgeholt. Eine Liste, der nicht abgeholten Gewinne hängt in der Sparkassenpassage aus und kann unter www.adventskalender-kf.de abgerufen werden. Wer gehört zu den Glücklichen und weiß es noch nicht?

Diese Gewinne warten, so auch der Hauptgewinn, ein Goldbarren, auf die Abholung zum letzten Termin am Samstag, 22.Februar 2025 ab 10:00h bis 13:00 in der Sparkassenpassage, Eingang Kaiser-Max-Straße oder Ludwigsstraße.

Gewinne, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt wurden, werden nächstes Jahr wieder ausgespielt werden. Dann heißt es wieder „Unser Adventskalender“ 2025 und neues Spiel, neues Glück. Das alles für gute Zwecke.

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Soziales

Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu – Qualifizierungskurs 2025/2026: Werden Sie Hospizbegleiter:in

Begleitung in schweren Zeiten – Ein Ehrenamt mit Bedeutung

Der Qualifizierungskurs im Überblick

🗓 Start: 11. Oktober 2025
📍 Ort: Kaufbeuren
📞 Infos & Anmeldung: 08341-994443
🔗 Mehr Infos: www.hospizverein-kf-oal.de

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Kinder Soziales

Großzügige Spende für die Biberburg – Hockey for Hope hilft mit über 10.000 €

Digitalisierung und Hochwasserschäden

Die zunehmende Digitalisierung stellt besonders Einrichtungen wie das Kinderheim Biberburg in Pforzen vor immer größere werdenden Herausforderungen. Die Kommunikation mit den Schulen aber auch einen Teil der Hausaufgaben wird über Apps und Webseiten erledigt. Um hierbei unter die Arme greifen zu können, spendete Hockey for Hope 14 Notebooks sowie sechs iPads. Die Geräte waren teilweise noch fast neuwertig. Möglich wurde dies durch Eigenmittel des Vereins sowie u.a. durch die Unterstützung der Firmen 44k Digital und Schaeffler mit seinem Aufbereiter AfB. Die AfB, von welchem ein Großteil der Geräte bezogen wurde, ist sogar selbst eine gemeinnützige GmbH wodurch gleich zwei hervorragende Projekte unterstützt werden konnten.

Die Digitalisierung ist nur eins der aktuellen Themen die die Biberburg zu meistern hat. Ein weiteres ist der im Sommer stark gestiegene Grundwasserspiegel welches den Keller unter Wasser setzte und so für große Schäden sorgte. Um diesen etwas zu minimieren, spendete Hockey for Hope zudem einen Miele Wäschetrockner. Insgesamt hatten die Geräte einen Wert von deutlich über 10.000€, womit die Biberburg für die nächste Zeit gut ausgestattet sein wird.

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Soziales

„Kaufbeurer Gesichter 2 – Sind Deutsche? Welche?“: AK Asyl zeigt Fotoausstellung

Eindrucksvolle Porträts bis zum 03. März im Generationenhaus Kaufbeuren

Eine besondere Fotoausstellung des Arbeitskreises Asyl stellt die Frage: Wer ist deutsch? Unter dem Titel „Kaufbeurer Gesichter 2 – Sind Deutsche? Welche?“ sind eindrucksvolle Porträts von Menschen aus Eritrea, Afghanistan, Sierra Leone, dem Irak und dem Kosovo zu sehen.

Menschen und ihre Geschichten im Fokus

Die Bilder entstanden in einem Fotoworkshop, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilweise in traditioneller Kleidung vor die Kamera traten. Der Fotograf Paul Huf setzte die Menschen gemeinsam mit ihnen in Szene – in seinem mobilen Fotostudio. So entstanden authentische und persönliche Porträts, die Herkunft und Identität auf besondere Weise thematisieren.

Ausstellung im öffentlichen Raum

Gefördert wurde das Projekt von „Demokratie leben“. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. März in den Schaufenstern des Generationenhauses Kaufbeuren zu sehen.

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Panorama Soziales

Martina Wischhöfer übernimmt den Vorsitz beim Bund Naturschutz in Kaufbeuren

Tilman Wernicke-Doleschal gibt Posten des ersten Vorstandes aus privaten Gründen ab

Die erste größere Veranstaltung des Bund Naturschutz in Kaufbeuren in diesem Jahr war die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe am Mittwoch, 22. Januar im DAV-Zentrum. Zuerst hielt Johann Bauer aus Marktoberdorf vor mehr als 60 Interessierten einen wunderbaren Vortrag über den „wilden“ Teil der Wertach. Mit vielen tollen Bildern und seinem fundierten Wissen über den Fluss und die Pflanzen und Tiere dort begeisterte er alle restlos und weckte viel Vorfreude auf die Fortsetzung über die „zahme Wertach“ am 26. März, wieder beim DAV.

Im Anschluss an den Vortrag stand der Punkt „Wahlen für den Vorstand“ auf dem Programm. Tilman Wernicke-Doleschal hatte den Posten des ersten Vorstandes aus privaten Gründen abgeben müssen und so kam es zu einigen Änderungen im Ortsgruppenteam. Martina Wischhöfer übernimmt den Vorsitz, Eva Schürmann ist zweite Vorsitzende. Zum Kassier wurde Tilman Wernicke-Doleschal gewählt und außerdem hatten sich gleich vier neue Beisitzerinnen zur Wahl gestellt. Einstimmig beschlossen die anwesenden Mitglieder, dass Brigitte Thaler-Seifert, Uschi Fritsch, Tina Knapen und Karin Knall ab sofort dem erweiterten Vorstand angehören.

Damit ist das Team mit der Schriftführerin Monika Schubert und den schon amtierenden BeisitzerInnen Annegret Micheler, Elisa Hanusch, Vanessa Erban, Walter Mollien und Günther Kuhn auf insgesamt 13 Personen gewachsen. Da die Ortsgruppe sehr aktiv ist, sind alle froh über das vielköpfige Team, so verteilen sich die Aufgaben sehr gut. Die nächsten Projekte sind ab Ende Februar die Rettung der Amphibien am Kaiserweiher und im März wird wieder eine große Müllsammelaktion mit Schulen und Privatpersonen gestartet. Die Ortsgruppe freut sich immer über neue Helferinnen und Helfer! Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de oder KF 9611252

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Soziales Verwaltung

Besucherinnen und Besucher des Internetcafés spenden 1.000 Euro an Weihnachtsbeihilfe

OB Stefan Bosse freute sich über die Unterstützung

Das Internetcafé Kaufbeuren unterstützt die Aktion der Stadt Kaufbeuren „Weihnachtsbeihilfe… damit Kinderaugen leuchten“ mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro von Besucherinnen und Besuchern. Rolf Ehlers, Maria Zobel und Karin Fürhaupter vom Internetcafé haben Oberbürgermeister Stefan Bosse und Peter Kloos, Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales der Stadt Kaufbeuren, den Scheck offiziell im Rathaus überreicht.

Stefan Bosse freute sich über die Unterstützung: „Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, Kaufbeurer Kindern an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen und allen anderen Partnern für Ihr großartiges soziales Engagement.“

Aus der Weihnachtsbeihilfe erhalten Kinder aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren einen zweckgebundenen Gutschein von der Stadt Kaufbeuren. Mit diesem dürfen sie sich ihr Weihnachtsgeschenk in bestimmten Kaufbeurer Geschäften aussuchen. Im vergangenen Jahr hatte der Gutschein einen Wert von 80 Euro.

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Bildung Soziales Verwaltung

Infoabend an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren am 18.02.: Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher im Fokus

Beginn der Veranstaltung ist um 18:00 Uhr in der Adolph-Kolping-Straße 3 in Kaufbeuren

Die Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren lädt am Dienstag, den 18. Februar 2025 herzlich zu einem Infoabend ein. Beginn der Veranstaltung ist um 18:00 Uhr in der Adolph-Kolping-Straße 3 in Kaufbeuren.

An diesem Abend erhalten interessierte Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Einblick in die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher, die beruflichen Perspektiven und das breit gefächerte Unterrichtsangebot.

Zudem gibt es Führungen durch die Räumlichkeiten der Fachakademie sowie die Möglichkeit, mit Studierenden und Lehrkräften persönlich ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderes Highlight sind die kreativen Präsentationen der Studierenden, die anschaulich verschiedenen Schwerpunkte und Fächer des Ausbildungsprogramms vorstellen. Diese geben einen lebendigen Eindruck davon, wie vielseitig und praxisnah die Ausbildung an der Fachakademie gestaltet ist.

Die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher setzt einen mittleren Bildungsabschluss voraus. Je nach individueller Vorbildung kann die reguläre Ausbildungszeit von vier Jahren auf drei Jahre verkürzt werden. Ein besonderer Vorteil für alle Studierenden der Fachakademie ist die Förderung durch elternunabhängiges BAföG, das während der gesamten schulischen Vollzeitausbildung finanziell unterstützt und somit die Ausbildung noch attraktiver macht.

Erfahren Sie, welche spannenden beruflichen Möglichkeiten der Erzieherberuf bietet, und lernen Sie die Fachakademie persönlich kennen. Denn eins ist sicher: Mit der Entscheidung für diesen Herzensberuf ist eine Jobgarantie sicher!

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Soziales Wirtschaft

Neues Projekt von Blicklicht: Geriatrischer Palliativdienst unterstützt Pflegeheime in Kaufbeuren und Ostallgäu

Interessierte Pflegeheime und potenzielle Unterstützer für das Projekt können sich direkt an den Palliativdienst Blicklicht wenden

Der gemeinnützige ambulante Palliativdienst Blicklicht hat ein weiteres wegweisendes Projekt ins Leben gerufen und einen geriatrischen Palliativdienst für Pflegeheime in Kaufbeuren und der Region Ostallgäu initiiert. Ziel des neuen Angebots ist es, Bewohner in der letzten Lebensphase bestmöglich zu unterstützen und deren Lebensqualität zu verbessern. Kürzlich fand die kick-off- Sitzung des Projekts statt, bei der die Weichen für die Umsetzung gestellt wurden. Die Palliativfachkräfte und Koordinatorinnen der gemeinnützigen Organisation, Simone Gnandt, Claudia Bäurle und Gudrun Flaig sind die Ansprechpartnerinnen beim geriatrischen Palliativdienst für regionale Pflegeheime.

Der spendenfinanzierte Dienst unterstützt bei Bedarf Bewohner in der letzten Lebensphase durch eine professionelle, ganzheitliche Begleitung mit einem Fokus auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen am Lebensende und ihren Angehörigen/Familien.

Das ganzheitliche Angebot umfasst neben der medizinischen und pflegerischen Palliativberatung auch ethische, psychosoziale und spirituelle Unterstützung für eine umfassende Betreuung sterbender Menschen im Heimbereich und auf Wunsche werden qualifizierte ehrenamtliche Hospizbegleiter eingebunden.

Dazu kooperieren und arbeiten die Palliativfachkräfte von Blicklicht mit den Mitarbeitern der Einrichtungen, den Hausarztpraxen und dem SAPV-Team zusammen.

Interessierte Pflegeheime und potenzielle Unterstützer für das Projekt können sich direkt an den Palliativdienst Blicklicht wenden, um weitere Informationen zu erhalten oder eine Zusammenarbeit anzustoßen.

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Panorama Soziales

Offener Frühstückstreff am 14. Februar im Generationenhaus Kaufbeuren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein

Bei einem offenen Frühstückstreff im Generationenhaus Kaufbeuren können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Wann: Freitag, den 14. Februar 2025 von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8

Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Soziales

Kooperationsveranstaltung des Inklusionsfachdienstes Vorschule stößt auf großes Interesse

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist ein spannender Prozess

Kürzlich fand in der Josef-Landes-Schule in Kaufbeuren eine Informationsveranstaltung des Inklusionsfachdienstes Vorschule für die Kooperationskindergärten in Kaufbeuren und dem nördlichen Ostallgäu statt. Die Veranstaltung wurde von der Interdisziplinären Frühförderstelle Kaufbeuren der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren organisiert. Leiterin Karin Bruckmeier und ihre Kollegin Cornelia Vater hatten die Veranstaltung initiiert und zeigten sich beeindruckt von der großen Zahl interessierter Teilnehmer*innen, die den Weg in die Josef-Landes-Schule gefunden hatten.

„Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist ein spannender Prozess. Unser Ziel ist es, Eltern dabei gut über die Möglichkeiten und Ansprechpartner*innen zu informieren, sie bestmöglich zu beraten und zu begleiten“, so Bruckmeier zu Beginn.

Die Veranstaltung, die unter dem Titel „Kooperationsveranstaltung Schule – Kindertageseinrichtung – Inklusionsdienst Vorschule“ stattfand, bot den teilnehmenden pädagogischen Fachkräften eine ideale Plattform, um sich über die verschiedenen Schulprofile und Netzwerkeinrichtungen zu informieren.

Vier schulische Förderzentren stellten dabei ihre Konzepte und Schwerpunkte vor: Die Josef-Landes-Schule Kaufbeuren als sonderpädagogisches Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Lernen, die Astrid-Lindgren-Schule Kempten als privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung sowie dem Schulprofil Inklusion, die Philipp-Neri-Schule Kempten, ebenfalls ein privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, sowie die Ludwig-Reinhard-Schule Kaufbeuren, Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

Deren stellvertretende Schulleiterin Frau Fischer brachte die zugrundeliegende Thematik des Abends auf den Punkt: „Die Frage: ‚Wohin führt der Weg?‘ ist für viele Eltern das zentrale Anliegen. Es ist ein emotionales Thema, für das es immer verschiedene Wege gibt“, betonte sie und unterstrich damit die Wahlfreiheit der Eltern. Im Sinne der Inklusion könnten Kinder immer auch an die Regelschule geschickt werden, bei festgestelltem Assistenzbedarf beispielsweise mit einer Schulbegleitung.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer*innen so wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise und Unterstützungsangebote der einzelnen Schulen. Der Austausch trug dazu bei, das Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder und deren Familien zu vertiefen und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen weiter zu intensivieren.

Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigte, wie wichtig derartige Veranstaltungen sind, um Kindern mit unterschiedlichen Bedarfen den bestmöglichen Start in ihre schulische Laufbahn zu ermöglichen.

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Soziales Veranstaltung

SchwubiS: Psychosoziale Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer* – Außensprechtag am 12.02.2025

Anmeldungen werden erbeten unter: schwubis@awoschwaben.de

SchwubiS: Psychosoziale Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer* (cistransinter*nb) in Schwaben – Außensprechtag in der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren

Der nächste Außensprechtag bzw. Beratung von SchwubiS für SBTIQ findet am Mittwoch 12.02.2025 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der Gleichstellungsstelle, Salzmarkt 2+4, 2. Stock statt.

SchwubiS bietet psychosoziale Beratung für schwule und bisexuelle Männer* (cistransinter) und Non-Binaries und ist Anlaufstelle für deren soziales Umfeld. Hier finden alle Themen rund um sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und queerem Leben Ihren Platz: sei es (spätes) Coming Out, Partnerschaft, Beziehungen, Diskriminierung, Einsamkeit, Leben im ländlichen Raum, Älterwerden usw.

Anmeldungen werden erbeten unter: schwubis@awoschwaben.de. Dieser Außensprechtag wird in Kooperation mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu durchgeführt. Die psychosoziale Beratungsstelle SchwubiS ist an das AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) angeschlossen und das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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Allgemein Jugend Soziales

Was bewegt die Syrer in Kaufbeuren? Flüchtlinge tauschten sich in der Asyl-Teestube aus

Schon bei der Vorstellungsrunde wurde offenbar, dass viele Männer eine qualifizierte Ausbildung gemacht haben

30 Männer aus Syrien und einige interessierte Einheimische trafen sich kürzlich in der Teestube des Arbeitskreis Asyl. Sie wollten über die Lage in Syrien sprechen und sich über ihre persönliche Stimmungslage austauschen.

Schon bei der Vorstellungsrunde wurde offenbar, dass viele Männer eine qualifizierte Ausbildung gemacht haben. So haben sie es in den wenigen Jahren ihres Hierseins in anspruchsvolle Berufe geschafft: bei der Polizei, der Post, in der Krankenpflege, im Handwerk und in der Industrie.

Der Gedankenaustausch verlief sehr angeregt, aber ruhig und sehr geordnet. Drei Ergebnis-Schwerpunkte brachte die Diskussion letztlich:

  1. Große Freude über den Sturz des brutalen Assad-Regimes. Viele Männer konnten dazu beeindruckende Beispiele von ihren Familienangehörigen berichten.
  2. Viele Syrer überlegen, ob sie irgendwann in ihre Heimat zurückkehren wollen. Alle sehen dafür im Moment keine Chance. Die Häuser sind zerstört., die Versorgung ist mangelhaft. Vor allem aber: Noch ist Syrien kein sicherer Staat für alle. Zu viel unterschiedliche Gruppen haben noch Waffen, zu viel Einfluss wird von außen, vor allem von Nachbarstaaten genommen.
  3. Die Gruppe der anwesenden Syrer war bunt gemischt: verschiedene Religionen, verschiedene Volksgruppen, vielleicht auch unterschiedliche Parteizugehörigkeit. Alle betonen aber, dass es darüber hier keine Konflikte geben soll. Alle verstehen sich erster Linie als Syrer, als Syrer in Kaufbeuren.

Weitere Treffen werden jeweils montags 18:00 – 20:00 Uhr in der Teestube des Arbeitskreis Asyl im Jugendzentrum in der Hauberisser-Straße stattfinden. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Soziales Veranstaltung

Demokratietage in Kaufbeuren: „Markt der Vielfalt“ am 08.02. lädt zum Austausch ins Gablonzer Haus

Buntes Programm und Jazzmusik im Gablonzer Haus

Zum Abschluss der Demokratietage in Kaufbeuren findet am Samstag, 8. Februar statt. Die Veranstaltung wird von 10 bis 15 Uhr Im Gablonzer Haus in Neugablonz ausgerichtet.

Verschiedene Einrichtungen haben sich zusammengetan und die Veranstaltung organisiet, darunter der Arbeitskreis Asyl, der Stadtjugendring, das Bündnis gegen Rechtsextremismus, die Christuskirche Neugablonz, die Lebenshilfe Kaufbeuren/Ostallgäu, die „Omas gegen Rechts“, die Stadtbücherei und die Küfa.

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Soziales Verwaltung Wirtschaft

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kaufbeuren unterstützen Bergwacht und Blaue Paprika mit Spende

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt unterstützen Bergwacht und Blaue Paprika mit Spende. Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Ich bin beeindruckt von der Spendenbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Vor über 30 Jahren hatte der Personalrat der Stadt Kaufbeuren die Aktion „Restcent“ ins Leben gerufen. Seitdem werden die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an wohltätige Organisationen gespendet. Im Jahr 2024 durften sich die Bergwacht und die Blaue Paprika gGmbH über eine Spende von jeweils 2011 Euro freuen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen im Rathaus jeweils einen Scheck und bedankte sich bei Ihnen für ihr Engagement. „Ich bin beeindruckt von der Spendenbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freue mich, dass wir als Stadtverwaltung Ihre wichtigen und wertvollen Organisationen und Projekte mit dem Geld unterstützen können“, sagte Stefan Bosse bei der Spendenübergabe.

Die ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter der Bergwacht Kaufbeuren helfen dem Rettungsdienst in der weiteren Umgebung bei schwierigen Einsätzen im Gelände und unterstützen die Bergwacht Füssen im Rahmen einer Dienstgemeinschaft. Während im Frühjahr und Sommer die Rettung von Wanderern, Bergsteigern und Gleitschirmfliegern im Vordergrund steht, konzentrieren sich die Einsätze in den Wintermonaten besonders auf Wintersportler und die Lawinenrettung. Die Spende soll vor allem für die Aus- und Weiterbildung und die Nachwuchsförderung eingesetzt werden.

Die Spende an die Blaue Paprika gGmbH soll der Inklusionsgastronomie Schauburg in der Kulturfabrik zugutekommen. Dort sollen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam für das Wohl der Gäste sorgen. Geplant ist ein wechselnder und saisonal variierender Mittagstisch. Momentan wird an der Baustelle noch gearbeitet, die Eröffnung soll aber noch in diesem Jahr stattfinden.

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Soziales Veranstaltung

Regenbogen Café 2025: Ein monatlicher Treffpunkt für queere Menschen in Kaufbeuren

Ein Ort der Begegnung und des Austauschs

Nach der erfolgreichen Premiere im Oktober 2024 wird das Regenbogen Café auch 2025 regelmäßig im Generationenhaus Kaufbeuren stattfinden. Das Treffen bietet queeren Menschen – darunter lesbische, bisexuelle und schwule Frauen und Männer sowie trans- und intergeschlechtliche Personen aller Generationen – eine Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre.

Das Café öffnet jeden letzten Mittwoch im Monat von 14:00 bis 16:30 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafenmarkt 6-8) seine Türen. Der erste Termin im neuen Jahr ist Mittwoch, der 29. Januar.

Kooperation für mehr Sichtbarkeit

Die Veranstaltung wird durch eine Kooperation der Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu organisiert. Auch das Generationenhaus, die Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer (cistransinter*nb) AWO-SchwubiS und der Verein Allgäu Pride e. V. sind beteiligt.

Alle Termine für 2025 im Überblick

📅 26. Februar
📅 26. März
📅 30. April
📅 28. Mai
📅 25. Juni
📅 30. Juli
📅 27. August
📅 03. September (Allgäu Pride)
📅 24. September
📅 29. Oktober
📅 26. November

Weitere Informationen und Kontakt

📍 Beratungsstelle SchwubiS
AWO-SchwubiS, Schaezlerstraße 36, 86152 Augsburg
📧 E-Mail: schwubis@awo-schwaben.de

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Soziales Wirtschaft

Linara unterstützt Bergwaldprojekt in Wertach

Spende für Projekteinsatz im Oberallgäu

Die Firma Linara, regionaler Partner für hochwertige Bauvorhaben wie Wintergärten, Fenster und mehr, hat den Verein Bergwaldprojekt e.V. mit einer Spende von 800 Euro unterstützt.

Dieses Projekt wird auch durch den Klimafonds Allgäu gefördert. „Nachhaltigkeit und Regionalität sind für uns nicht nur Schlagwörter, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, betont Marc Pohl, Marketingleiter von Linara. Die Spendensumme wurde durch eine besondere Aktion generiert: Für jedes Kundenfeedback des vergangenen Jahres floss ein festgelegter Betrag in einen Spendentopf, der nun an dieses wichtige Klimaschutzprojekt im Allgäu ausgezahlt wurde. So konnten auch die Kunden von Linara aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Der Verein Bergwaldprojekt e.V. engagiert sich seit Jahren für den Schutz und Erhalt des Bergwaldes sowie die Wiederherstellung der Ökosysteme in ganz Deutschland, mit besonderem Fokus auf das Allgäu. Im Revier Wertach des Forstbetriebs Sonthofen (Baysf) setzen sich Freiwillige für Waldumbau, Pflege und Einzelschutz ein, um die Wälder der Region widerstandsfähiger gegen Klimaveränderungen zu machen. „Wir danken Linara für die Unterstützung. Solche Partnerschaften tragen dazu bei, gemeinsam Ziele zu erreichen“, erklärt Peter Naumann vom Verein Bergwaldprojekt. Mit dieser Aktion möchte Linara nicht nur einen Beitrag zum regionalen Umweltschutz leisten, sondern auch Gemeinschaft und Engagement stärken. Weitere Informationen zum Bergwaldprojekt e.V. und Unterstützungsmöglichkeiten finden sich auf der Website des Vereins.

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Soziales Veranstaltung

Sozialverband VdK Kaufbeuren: alle Veranstaltungen 2025

Engagement für soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaft

Der Sozialverband VdK Ortsverband Kaufbeuren wurde 1947 gegründet, um Kriegsversehrten, Witwen und Waisen Hilfe zu leisten. Heute setzt sich der Verband für soziale Gerechtigkeit ein und bietet Unterstützung für benachteiligte Menschen. Mit über 1.800 Mitgliedern ist der Ortsverband eine wichtige Anlaufstelle für soziale Belange in Kaufbeuren.

Neben der sozialen Beratung organisiert der VdK Kaufbeuren zahlreiche Veranstaltungen, die der Gemeinschaft und dem Austausch dienen. Hier ein Überblick über das Veranstaltungsprogramm 2025.

Veranstaltungsübersicht 2025

Regelmäßige Treffen

Die monatlichen „Hoigata“-Treffen im Baumgärtle sowie die Cafeteria-Nachmittage im Heinzelmannstift bieten Gelegenheit zum geselligen Austausch:

Hoigata im Baumgärtle (Kaufbeuren, Baumgarten 32) – jeweils um 14:00 Uhr
→ Termine: 03.02., 03.03., 07.04., 05.05., 02.06., 07.07., 04.08., 01.09., 06.10., 03.11., 01.12.

Cafeteria im Heinzelmannstift (Kaufbeuren, Heinzelmannstr. 3) – jeweils um 14:30 Uhr
→ Termine: 12.02., 12.03., 16.04., 21.05., 11.06., 16.07., 13.08., 17.09., 15.10., 12.11., 17.12.

Besondere Veranstaltungen

Neben den regelmäßigen Treffen gibt es zahlreiche Highlights:

27.02.2025: Faschingsnachmittag mit Musik & Tanz (Busfahrt zum Voglerwirt)
→ Anmeldung bis 12.02.2025

03.04.2025: Frühlingsfest im Kolpinghaussaal
→ Keine Anmeldung erforderlich, max. 100 Personen

27.06.2025: Busfahrt zum Mostbauer in Bad Waldsee inkl. Fahrt mit dem Mosttügle
→ Anmeldung bis 21.05.2025

02.10.2025: Jahreshauptversammlung im Kolpinghaussaal
→ Anmeldung bis 24.09.2025, max. 100 Personen

20.11.2025: Martinifahrt mit Gansessen (Autenrieder Brauereigasthof, Ichenhausen)
→ Anmeldung bis 22.10.2025

04.12.2025: „Im Licht von Advent und Weihnachten“ – Jahresausklang im Kolpinghaussaal
→ Anmeldung bis 22.10.2025, max. 100 Personen

Anmeldung & Kontakt

Anmeldungen für Fahrten und besondere Veranstaltungen sind nur mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr im VdK-Büro möglich.

Ludwigstraße 3
Büro 1. Stock, Hintereingang
87600 Kaufbeuren
☏ +49 (0) 8341 101646

Weitere Informationen gibt es direkt beim VdK Ortsverband Kaufbeuren.

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Soziales Wirtschaft

Neustart für Kaufbeurer Unverpackt-Laden: Verbraucherinitiative übernimmt das Steuer

Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Engagement – Wiedereröffnung am 30. Januar 2025

Eine besondere Entwicklung in Kaufbeuren: Der im Dezember 2024 gegründete Verein Gemeinsam Nachhaltig e.V. übernimmt den Unverpackt-Laden in der Kaiser-Max-Straße 38. Die Verbraucherinitiative setzt sich zum Ziel, das regionale Angebot an unverpackten Lebensmitteln und Produkten zu sichern und zugleich wichtige Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften zu fördern.

Nachhaltigkeit im Fokus

Der Verein möchte mehr sein als ein reiner Ladenbetreiber. Neben dem Verkauf unverpackter Produkte plant Gemeinsam Nachhaltig e.V. Aktionen zur Bewusstseinsbildung, wie beispielsweise ein „Plastikfasten“ während der Fastenzeit. Damit soll nicht nur der regionale Einzelhandel gestärkt, sondern auch ein nachhaltiger Lebensstil gefördert werden.

Wie wird der Betrieb finanziert?

Das Modell basiert auf einem solidarischen Konzept, das Mitglieder und Kunden aktiv einbindet:

  • Mitgliedsbeiträge: Vereinsmitglieder unterstützen den Laden durch regelmäßige Beiträge.
  • Einkaufszusagen: Mitglieder sichern durch verlässliche Einkäufe die finanzielle Basis.
  • Finanzielle Einlagen: Langfristige Stabilität wird durch Einlagen der Mitglieder gewährleistet.

Der Ladenbetrieb selbst wird überwiegend von Ehrenamtlichen organisiert. So können faire Preise gewährleistet werden, während Vereinsmitglieder zusätzlich von vergünstigten Einkaufspreisen profitieren.

Wiedereröffnung mit Aktionen am 30. Januar 2025

Die Türen des Ladens öffnen am 30. Januar 2025 erneut – und die Verbraucherinitiative lädt herzlich zur Feier ein. Am Eröffnungstag können sich Kund*innen auf folgende Aktionen freuen:

  • 10 % Rabatt auf alle Produkte für alle Besucher*innen.
  • Willkommensgeschenke für neue Vereinsmitglieder.

Gemeinschaftlich für die Zukunft

Mit diesem Projekt zeigt Gemeinsam Nachhaltig e.V., dass Bürger*innen gemeinsam etwas bewegen können. Der Unverpackt-Laden wird nicht nur ein Ort für umweltfreundliches Einkaufen, sondern auch ein Symbol für Zusammenarbeit und Engagement in Kaufbeuren.

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Soziales Verwaltung

Biberberater Stefan Schopf mit Ehrenzeichen in Bronze im Bayerischen Naturschutzdienst ausgezeichnet

Nach zehn Jahren Dienstzeit wurde er nun mit einer Bronze-Auszeichnung geehrt

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Naturschutzverwaltung sind eine wichtige Unterstützung für den staatlichen Naturschutz. Dem Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, ist es deshalb ein besonderes Anliegen, Dank und Anerkennung auszusprechen.

Zu diesen Ehrenamtlichen zählt auch Kaufbeurens Biberberater Stefan Schopf. Nach zehn Jahren Dienstzeit wurde er nun mit einer Bronze-Auszeichnung geehrt. Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte Stefan Schopf eine Anstecknadel sowie eine Urkunde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit: „Wir sind sehr dankbar, dass du der Stadt Kaufbeuren seit zehn Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehst. Du begleitest uns immer wieder bei anspruchsvollen Themen – und das stets unaufgeregt, mit Augenmaß und viel Verständnis. Ich gratuliere dir von Herzen zu dieser Auszeichnung.“

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Panorama Soziales Verwaltung

Gelbe Schleife: Solidarität Kaufbeurens mit der Bundeswehr

Die Tradition der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Fliegerhorst ist Jahrzehnte alt

Die Tradition der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Fliegerhorst ist Jahrzehnte alt. Seit 2019 besteht eine feste Verbundenheit zwischen dem Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd und der Stadt Kaufbeuren in Form einer offiziellen Patenschaft. Ein Jahr später wurde die Solidarität Kaufbeurens mit der Bundeswehr durch das Anbringen von Gelben Schleifen in allen Stadtteilen symbolisiert.

Die erste Gelbe Schleife wurde im Jahr 2020 durch Oberbürgermeister Stefan Bosse im Sitzungssaal des Kaufbeurer Stadtrates angebracht. Die Schleifen tragen alle die Aufschrift „Unsere Soldaten – Unsere Bürger“, integriert mit den Wappen des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd und der Stadt Kaufbeuren.

Nun wurden die Gelben Schleifen im Kaufbeurer Stadtgebiet runderneuert. Symbolisch brachten Kommandeur Oberst Thorsten Milewski und Oberbürgermeister Stefan Bosse in der Apfeltranger Straße eine Gelbe Schleife an. Vor Ort unterstrichen beide nochmals das gemeinsame Miteinander. „Wir bringen heute vor allem unsere Solidarität mit den im Auslandseinsatz befindlichen Soldatinnen und Soldaten, darunter auch Soldaten des Kaufbeurer Fliegerhorsts, zum Ausdruck“, hebt das Stadtoberhaupt hervor. Oberst Thorsten Milewski ergänzt: „Die Gelde Schleife ist Ausdruck der besonderen Wertschätzung der Stadt Kaufbeuren für die Einsatzbereitschaft der Menschen in der Bundeswehr. Das ehrt uns sehr und verdeutlicht: Wir sind in Kaufbeuren erwünscht.“

Sämtliche Gelbe Schleifen sind übrigens an zehn Zufahrtstraßen nach Kaufbeuren montiert:

  • Ortseingang Gewerbestraße Neugablonz
  • B12-Verteilerkreisel Abfahrt Neugablonz
  • B12-Verteilerkreisel Abfahrt Kaufbeuren
  • Ortseingang Mindelheimer Straße stadteinwärts
  • Ortseingang Buronstraße
  • Ortseingang Füssener Straße
  • Ortseingang Augsburger Straße
  • Ortseingang Apfeltranger Straße
  • Ortseingang Frankenrieder Straße
  • Ortseingang Mauerstettener Straße
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Soziales Weihnachten

Ungeliebte Präsente spenden und Gutes tun im „Family Store“

„Family Store“ in Kaufbeuren-Neugablonz gibt Geschenken einen neuen Sinn

Weihnachten bringt Freude, aber nicht jedes Geschenk erfüllt die Erwartungen. Häufig landen ungewollte oder doppelte Präsente ungenutzt in Schränken oder werden entsorgt. Eine sinnvolle Alternative bietet die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ mit ihrem „Family Store“ (↲ WsK-Marktplatz) in der Neugablonzer Hüttenstraße 10: Ab dem 7. Januar 2025 können – wie schon im Vorjahr – solche Geschenke als Sachspenden abgegeben werden, um Gutes zu bewirken.

Durch die Spendenaktion erhalten unpassende Geschenke eine zweite Chance. Nach ihrer Abgabe werden sie im Secondhand-Kaufhaus „Family Store“ verkauft, und der Erlös fließt in die sozialen Projekte der Stiftung. Diese Projekte unterstützen unter anderem bedürftige Menschen und fördern den sozialen Zusammenhalt.

Nachhaltigkeit und Solidarität vereint

Das Spenden von Geschenken bietet zahlreiche Vorteile: Es schafft Platz im eigenen Zuhause, schont Ressourcen und vermeidet unnötigen Abfall. Gleichzeitig unterstützt es konkrete Hilfsmaßnahmen für Menschen in Not. Was für den einen ungenutzt bleibt, kann für jemand anderen von großem Wert sein.

Der „Family Store“ ist nicht nur ein Secondhand-Kaufhaus, sondern Teil des „Family Centers“ – einem Ort, der Begegnung und gelebte Solidarität fördert. „Mit dieser Aktion geben wir ungewollten Weihnachtsgeschenken einen neuen Sinn und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Unterstützung sozialer Projekte, wobei es für jedes abgegebene Geschenk eine kleine Überraschung gibt.“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender er Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“.

Ein Aufruf an die Bevölkerung

Die Stiftung ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger, sich an der Aktion zu beteiligen und ungenutzte Weihnachtsgeschenke zu spenden. Jeder Beitrag hilft, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und soziale Projekte voranzutreiben.

Spendenannahme ab dem 7. Januar 2025

„Family Store“ der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“
Hüttenstraße 10, Kaufbeuren-Neugablonz

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Jugend Kinder Soziales Weihnachten

Empfang der Sternsinger im Kaufbeurer Rathaus

Segen, Gesang und ein Appell für Kinderrechte

Am traditionellen Empfang der Sternsinger im Rathaus Kaufbeuren wurde der Segen für das neue Jahr verkündet. Direkt nach dem Aussendungsgottesdienst begrüßte Bürgermeister Oliver Schill die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren. Unter dem diesjährigen Motto „Kinderrechte weltweit“ sammeln die Kinder und Jugendlichen Spenden für internationale Hilfsprojekte.

Verantwortung der Erwachsenen

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Schill die Bedeutung des Engagements:
„Es ist großartig, dass ihr Euch für Kinderrechte einsetzt. Aber wir Erwachsenen sind für die tatsächliche Umsetzung verantwortlich.“

Nach der Ansprache präsentierten die Sternsinger ihre Lieder und Verse, bevor sie das Rathaus – einschließlich der Tür des historischen Sitzungssaals – segneten.

Unterstützung für drei Projekte

Die über 200 Kaufbeurer Sternsinger sammeln in diesem Jahr für drei wichtige Projekte:

  • Norden Kenias: Unterstützung von Kinderhilfsprojekten in einer von Dürre betroffenen Region.
  • Kinderstation in Tansania: Enge Kooperation mit einem Krankenhaus, dessen Chefarzt bereits mehrfach in Kaufbeuren zu Gast war.
  • „Lifegate“ in Beit Jala, Palästina: Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.

Dank und Anerkennung

Zum Abschluss überreichte Bürgermeister Schill den Sternsingern eine kleine Gabe als Dankeschön für ihren Einsatz. „Ihr bringt eine frohe Botschaft in die Welt, wenn ihr von Tür zu Tür zieht. Dafür danke ich Euch von Herzen,“ so Schill.

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Gesundheit Soziales

Ein Rückblick auf das Jahr 2024 der BRK Bereitschaft Kaufbeuren

Unermüdlicher Einsatz und gebührende Ehrungen

Die kürzlich stattgefundene Weihnachtsfeier der BRK Bereitschaft Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) war nicht nur ein besinnlicher Abend im Kreise der Mitglieder, sondern auch eine Gelegenheit, besondere Verdienste zu würdigen und auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Im Rahmen der Feierlichkeit wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue und ihr Engagement ausgezeichnet.

Neben den BRK-Mitgliedern und ihren Bereitschaftsleitern Marvin Gorke-Effenberger und Michael Geil, die herzlich und engagiert durch den Abend führten, waren auch Vertreter der BRK-Kreisgeschäftsführung und der Stadt Kaufbeuren geladen.

Dankesworte von Erika Rössler

Ein besonderer Moment der Feier war die Rede von Dr. Erika Rössler, 3. Bürgermeisterin der Stadt Kaufbeuren und Chefärztin im BRK Kreisverband Ostallgäu. Sie überbrachte im Namen des bei einer anderen Veranstaltung gebundenen Oberbürgermeisters Stefan Bosse dankende Worte. Rössler würdigte das unermüdliche Engagement der BRK Bereitschaft Kaufbeuren und hob hervor, wie wichtig der Beitrag der Mitglieder für die Sicherheit und das Wohl der Bürger der Stadt ist.

Aufgaben und Erfolge der Bereitschaft im vergangen Jahr

Gewohnt professionell und verlässlich wurden von den Kaufbeuren Rotkreuzlern in 2024 zahlreiche Sanitätswachdienste in und um Kaufbeuren durchgeführt, darunter die Heimspiele des ESV Kaufbeuren sowie bedeutende Großveranstaltungen wie der Altstadtsommer und das gesamte Tänzelfest.

Diese Dienste garantierten nicht nur medizinische Sicherheit für die Teilnehmer und Besucher, sondern entlasteten auch den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst. Während dieser Veranstaltungen sind oft größere Menschenmengen zusammen, wodurch das konzentrierte Auftreten von medizinischen Vorfällen steigen kann. Die Präsenz des Sanitätswachdienstes stellt sicher, dass bei einem akuten Notfall schnell Hilfe durch die ehrenamtlich anwesenden Einsatzkräfte geleistet werden kann.

Damit sorgt der Sanitätswachdienst auch mitunter für eine Entlastung der Kliniken und des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes, da die Mitglieder der BRK Bereitschaft vor Ort bereits Hilfe leisten und kleinere Vorfälle teilweise sogar direkt behandeln können.

Diese Entlastung ermöglicht es den öffentlichen Rettungsdiensten, sich stärker auf Notfälle außerhalb der Veranstaltungen zu konzentrieren. Somit profitieren nicht nur die Teilnehmer der jeweiligen Veranstaltungen, sondern die gesamte Bevölkerung von einer besseren und schnelleren medizinischen Versorgung.

Die BRK Bereitschaft Kaufbeuren betreibt zudem eine Schnelleinsatzgruppe Behandlung sowie eine Schnelleinsatzgruppe Transport, die wichtige Aufgaben im medizinischen Katastrophenschutz in der Region übernehmen. Darüber hinaus ist die Bereitschaft seit kurzem neu im Fachdienst Information und Kommunikation (IuK) aktiv.

Das Blutspendewesen und der Kriseninterventionsdienst zählen ebenso zu den wichtigsten Betätigungsfeldern der Aktiven. Insgesamt erbrachten die ehrenamtlichen Mitglieder im Jahr 2024 beachtliche gut 10.000 Dienststunden. Besonders erfreulich: Im vergangen Jahr haben 15 neue Mitglieder den Weg ins BRK Kaufbeuren gefunden.

Ehrungen für langjährige Mitglieder

Besonders herausragende Leistungen und Jubiläen wurden mit den folgenden Ehrungen im Rahmen der Feier persönlich gewürdigt:

  • 5 Jahre Mitgliedschaft: Thorbjoern Bair, Pascal Groß, Tobias Kallwitz, Maxemilian Pavlovic, Franziska Schmid und Nico Tandetzki.
  • 10 Jahre Mitgliedschaft: Michael Lerf und Stefan Brunauer.
  • 15 Jahre Mitgliedschaft: Michael Geil und Tobias Hollmann.
  • 25 Jahre Mitgliedschaft (Ehrennadel, Ehrenzeichen am Bande): Matthias Quell und Melody Gorke.
  • 50 Jahre Mitgliedschaft (DRK-Ehrennadel, Ehrenzeichen am Bande): Brigitte Hartmann.
    Neben diesen Jubilaren erhielten Stefan Weiß und Stefan Brunauer das Ehrenzeichen der Bereitschaften in Bronze, eine Auszeichnung für besonderes Engagement.

SEG: Optimierungen und neue Herausforderungen

Für die Schnelleinsatzgruppen SEG Behandlung und SEG Transport zog der SEG-Führer Michael Triebel das Fazit des Jahres 2024.

Er brachte auch humorvoll seine Kritik an der Landes- und Bundespolitik zur Verzögerung bei wichtigen Beschaffungen zum Ausdruck. In Bezug auf die kürzlich abgehaltene feierliche Inbetriebnahme des neuen MTW Behandlung, dessen Zuweisung bereits vor rund 10 Jahren erfolgte, fragte er ironisch, ob es wirklich ein Grund zum Feiern sei, wenn sich die Auslieferung eines zugesagten Fahrzeugs so lange hinzieht.

Hinter diesem Kommentar steckte eine ernste Botschaft: Solche bürokratischen Verzögerungen würden die Einsatzbereitschaft der Hilfsdienste gefährden und müssen dringend abgestellt werden. In dieser mehrjährigen Übergangsphase war die betroffene Einheit nur deshalb einsatzfähig, weil durch den BRK Kreisverband aus Eigenmitteln ein passendes Fahrzeug beschafft und bereitgestellt wurde.

Gleichzeigt würdigte Triebel die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die trotz solcher teils schwer nachvollziehbaren strukturellen Probleme jederzeit bereit sind ihren Auftrag zu erfüllen. „Egal wie die Umstände sind. Die Bürger in Kaufbeuren und dem Umland können sich auf euch verlassen. Ihr seid die tragende Säule im medizinischen Katastrophenschutz in der Region und bei Bedarf wertvolle Unterstützung im gesamten Bundesgebiet“.

Auf taktischer und praktischer Ebene könnten in 2024 bei den Schnelleinsatzgruppen einige Erfolge erzielt werden.

Dazu zählt die Erprobung neuer lokaler Standards zur Umsetzung der Richtlinie zum Massenanfall von Notfallpatienten des Bayerischen Innenministeriums sowie die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Konzept „Katastrophenschutz Bayern 2025“.
Eine bedeutende Neuerung ist dabei die Umsetzung eines eigenen Konzepts zur Vorhaltung von lang haltbarer Einsatzverpflegung für die SEG-Einheiten. Dies ermöglicht es den Einsatzkräften, bei Einsätzen von bis zu 24 Stunden komplett ohne Vorlaufzeit und autark von externer Versorgung zu agieren.
Verabschiedung von Oliver Kohlscheen

Ein emotionaler Moment des Abends war die Verabschiedung von Oliver Kohlscheen, der nach vielen Jahren als Bereitschaftsleiter der BRK Bereitschaft Kaufbeuren aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Mit bewegenden Worten bedankte sich Kohlscheen bei den Mitgliedern für ihr außerordentliches Engagement und bei seinen Stellvertretern Michael Geil und Marvin Gorke-Effenberger, die die Führung bis zur nächsten Wahl kommissarisch übernehmen werden.

„Ich danke von Herzen jedem Einzelnen, der sich in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hat. Es war mir eine Ehre, eure BRK Bereitschaft Kaufbeuren die vergangenen Jahre zu begleiten. Ihr alle seid ein echtes Aushängeschild für den gesamten Kreisverband“, sagte Kohlscheen. Die Gäste bedankten sich bei Oliver Kohlscheen für sein Wirken mit großem Applaus.
Der Abend endete in einer entspannten und festlichen Atmosphäre, in der sich jüngere und altgediente Mitglieder über ihre Erfahrungen und die ein oder andere Anekdote aus vergangenen Jahren austauschten.

Ausblick auf die Zukunft

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Rotkreuzlern aus der Wertachstadt aber nicht. So warten nicht nur weitere Sanitätswachdienste auch über den Jahreswechsel, sondern auch die Planung der nächsten Aus- und Fortbildung im kommenden Jahr sowie selbstverständlich die vollständige Einsatzbereitschaft jederzeit, rund um die Uhr.

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Soziales Weihnachten

Kaufbeurer Advent sammelte Spenden für Kinder in Not

Tradition mit Herz: Der Kaufbeurer Advent

Am Freitag, den 13. Dezember 2024, lud das Autohaus Allgäu zum 29. Mal zum Kaufbeurer Advent ein. Vor einer begeisterten Zuschauerschaft wurden die Weihnachtsgeschichte gespielt, gesungen und erzählt. Dabei stand wie immer der gute Zweck im Mittelpunkt: Der Erlös der Veranstaltung kommt der Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren zugute.

Über 6.000 Euro für die Weihnachtsbeihilfe

Ein stolzer Betrag von insgesamt 6.277 Euro konnte gesammelt und übergeben werden. Die Spenden setzen sich aus verschiedenen Beiträgen zusammen:

  • Besucherspenden: 1.277 Euro, überreicht von Brigitte Dainku (Autohaus Allgäu).
  • Spende des Autohauses Allgäu: 3.000 Euro.
  • Spende der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu: 2.000 Euro, vertreten durch Dr. Hermann Starnecker, Sprecher des Vorstands.

Die Unterstützung durch regionale Partner verdeutlicht die große Solidarität innerhalb der Kaufbeurer Gemeinschaft.

Dank an engagierte Unterstützer

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Michael Marx, stellvertretender Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales, dankten den Spendern und Organisatoren herzlich. Besonders hervorgehoben wurden Brigitte Dainku und Heinz Kreuter vom Autohaus Allgäu, Horst Spindler für die musikalische Leitung sowie Dr. Hermann Starnecker von der VR-Bank.

„Jeder Euro für die Weihnachtsbeihilfe hilft, viele Kinderaugen in Kaufbeuren zum Leuchten zu bringen. Ich bedanke mich herzlich bei unseren Partnern für ihr großartiges soziales Engagement und die Unterstützung“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Weihnachtsbeihilfe: Freude schenken

Die Weihnachtsbeihilfe ermöglicht Kindern aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren ein schönes Fest. Sie erhalten einen Gutschein im Wert von 80 Euro, mit dem sie sich in teilnehmenden Kaufbeurer Geschäften selbst ein Geschenk aussuchen können. Diese Aktion sorgt seit Jahren dafür, dass Weihnachten für alle ein Fest der Freude bleibt.

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Jugend Soziales Wirtschaft

Rückzugsort für Schüler: Neue Couch-Ecke am Marien-Gymnasium Kaufbeuren

Sparkasse Allgäu unterstützt die Anschaffung mit 1.100 Euro

Im Marien-Gymnasium Kaufbeuren gibt es jetzt einen Rückzugsort für die 11. Jahrgansstufe – in einer Nische wurde eine Couch-Ecke eingerichtet. Die Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) unterstützte die Anschaffung mit 1.100 Euro. „Die Sofas stoßen bereits auf große Zustimmung, wie man auf dem Foto sehen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung“, sagte Schulleiterin Christine Frank bei der Spendenübergabe mit Birgit Pfeifer (stv. Vorstandsmitglied) und Sven Schmid (Marktbereichsleiter Kaufbeuren) von der Sparkasse Allgäu.

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Soziales

Kolping-Gedenktag am 08.12.2024: Gemeinschaft und Tradition in Kaufbeuren

Festgottesdienst und Auftakt. Ehrungen: Dank und Anerkennung. Willkommen für neue Mitglieder

Mit Gemeinschaftssinn und Tradition feierten die Mitglieder der Kolpingsfamilie Kaufbeuren am 8. Dezember 2024 ihren Kolping-Gedenktag. Ein Tag, an dem nicht nur das Erbe Adolph Kolpings, sondern auch die Verbundenheit der Mitglieder im Mittelpunkt stand.

Festgottesdienst und Auftakt

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Martin, bei dem Kolping-Präses Bernhard Waltner die Anwesenden mit einem geistlichen Impuls einstimmte. Anschließend begrüßte Vorsitzender Klaus Scheidl die Mitglieder und Freunde im Kolpinghaus Kaufbeuren.

Ehrungen: Dank und Anerkennung

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die für ihre Treue zum Werk Adolph Kolpings ausgezeichnet wurden. Geehrt wurden:

  • 25 Jahre: Angela Mark, Gertraud Lehmann, Roswitha Stiglmeier
  • 40 Jahre: Markus Fürst, Elfriede Pitzal, Hannelore Kasztner, Angelika Kempf, Peter Leschok
  • 50 Jahre: Barbara Schneider, Paul Meitzner, Josef Pelzl, Klaus Mueller, Helmut Simon
  • 60 Jahre: Konrad Fischer, Hans Pfaudler, Alfred Angst
  • 65 Jahre: Alois Resch (vertreten durch Margret Resch)
  • 70 Jahre: Anton Osswald

Willkommen für neue Mitglieder

Besonders freute sich die Gemeinschaft über die Aufnahme zweier neuer Mitglieder: Renate Obstmeier und Sebastian Zajicek.

Nachmittag mit Programm und Begegnung

Am Nachmittag wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Kaffee und Kuchen informierte die neue Frauengruppe der Kolpingsfamilie über ihre Aktivitäten. Zudem konnten die Anwesenden verschiedene Spiele ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen.

Ausblick auf kommende Veranstaltungen

Zum Abschluss wies Klaus Scheidl auf bevorstehende Termine hin, wie den „Zünftigen Fasching“ am 10. Februar 2025 und die Zylinderkneipe am 3. März 2025. Der Kartenverkauf beginnt am 7. Januar im Generationenhaus Kaufbeuren.

Mit dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied klang der gut besuchte Gedenktag feierlich aus – ein Tag, der Tradition, Gemeinschaft und Zukunftsperspektiven gleichermaßen vereinte.

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Jugend Kinder Soziales Weihnachten

Adventlicher Nachmittag an der Sophie-La-Roche-Realschule: Musik und Gemeinschaft im Fokus

Weihnachtskonzert und Adventsbasar begeistern Besucher

Die Sophie-La-Roche-Realschule lud zu einem stimmungsvollen adventlichen Nachmittag ein, der mit einem beeindruckenden Weihnachtskonzert in der Kirche St. Peter und Paul begann. Schülerinnen und Schüler verschiedener musikalischer Gruppen präsentierten ein abwechslungsreiches Programm, das die Vorfreude auf Weihnachten spürbar machte.

Das Blasorchester erfüllte die Kirche mit kraftvollen Klängen traditioneller und moderner Stücke. Besonders die jungen Musiker*innen der Percussion- und Streicherklassen der 5. Jahrgangsstufe zeigten stolz, was sie seit Schuljahresbeginn gelernt hatten. Mit weihnachtlichen Klassikern sorgte das große Streichorchester der Klassen 6 bis 9 für eine Atmosphäre, die den voll besetzten Raum in festlichen Glanz tauchte.

Rhythmische Highlights setzten die Percussionklasse 6 und das Wahlfach Percussion mit energiegeladenen Stücken. Ein besonderer Höhepunkt war der Chor der 5. und 6. Klassen, der ein selbst komponiertes Weihnachtslied vortrug und damit eine Botschaft der Hoffnung und des Friedens vermittelte. Der langanhaltende Applaus zeigte, wie sehr das Publikum die Darbietungen genoss.

Kreativität und Genuss beim Adventsbasar

Nach dem Konzert öffnete in der Aula der Schule ein Adventsbasar seine Türen. Die Besucher konnten liebevoll gestaltete Weihnachtsdekorationen, kleine Geschenke und selbstgemachte Leckereien erwerben. Schüler*innen hatten mit viel Hingabe gebastelt, gekocht und gebacken, um den Basar zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Spenden für einen guten Zweck

Der Erlös aus dem Adventsbasar und die Spenden des Konzerts kommen dem Verein Nepal-Medical-Careflight e. V. zugute, den die Schule schon seit Jahren unterstützt. Dieses Engagement unterstreicht den Zusammenhalt und die soziale Verantwortung, die an der Sophie-La-Roche-Realschule gelebt werden.

Gemeinschaft, die begeistert

Der adventliche Nachmittag war ein eindrucksvolles Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Schüler*innen, Lehrkräften und Eltern. Die Musik und die kreativen Beiträge brachten alle Beteiligten zusammen und machten den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Soziales

Helfen macht Schule e.V. spendet für letzte Wünsche

Unterstützung für den Wünschewagen des ASB Allgäuarbeit in der Stadtverwaltung

Auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt waren Soldatinnen und zivile Helferinnen des Vereins „Helfen macht Schule“ ehrenamtlich im Einsatz. Ihr Engagement hat sich gelohnt: Der erwirtschaftete Reinerlös von 3.000 Euro wurde an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) gespendet. Bei einem Termin im Fliegerhorst Kaufbeuren überreichte Oberstleutnant Peter Gocht, stellvertretender Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, den symbolischen Scheck an Sascha Müller vom Wünschewagen-Team.

Ein Herzensprojekt für schwerstkranke Menschen

„Der Wünschewagen erfüllt schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase besondere Wünsche“, erklärt Sascha Müller. Oft handelt es sich um lang ersehnte Erlebnisse wie den Besuch eines Fußballspiels oder eines Konzerts. Dabei arbeiten ehrenamtliche medizinische Fachkräfte und Helfer*innen eng zusammen, um selbst kurzfristige Anfragen umzusetzen. „Zeit ist für unsere Gäste das wertvollste Gut, weshalb wir die Anträge nach Dringlichkeit bearbeiten“, betont Müller.

Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Die 3.000 Euro aus der Aktion von „Helfen macht Schule“ fließen direkt in die Erfüllung weiterer Wünsche. Gleichzeitig steht dem ASB im nächsten Jahr ein Großprojekt bevor: die Anschaffung eines neuen Wünschewagens, um den Dienst weiterhin aufrechtzuerhalten.

Helfen macht Schule: Regional verwurzelt und engagiert

Seit 2020 ist „Helfen macht Schule“ ein eigenständiger Verein. Mit Aktionen wie beim Tänzelfest, auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Flugplatzkonzert sammelt der Verein regelmäßig Spenden für soziale Projekte in und um Kaufbeuren. Oberstleutnant Peter Gocht fasst die Motivation des Vereins zusammen: „Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, unseren Beitrag zu leisten.“

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Soziales Weihnachten

Nikolausaktion sammelt 700 Euro für die Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Tradition trifft auf Gemeinsinn: Eine Aktion, die Herzen bewegt

Am 5. und 6. Dezember zogen vier Nikoläuse und ein Krampus durch Altdorf und Hörmannshofen, um Kindern und Seniorinnen ein besonderes Erlebnis zu bereiten. Hinter dieser Aktion steht Wolfgang Obermayer, der mit großem Engagement eine Tradition fortführt, die seit Jahren in der Region verwurzelt ist. Während Familien mit Kindern die Besuche freiwillig anmelden, überrascht der Nikolaus Seniorinnen spontan – und wird oft schon sehnsüchtig erwartet.

Gutes tun statt Geld verlangen

Die Hausbesuche der Nikoläuse waren auch dieses Jahr kostenfrei. Dennoch bot die Aktion die Möglichkeit, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Insgesamt kamen beeindruckende 1.400 Euro zusammen. Die Hälfte der Spenden, 700 Euro, geht an die Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Die andere Hälfte wird von Pater Jakob Pannakala für Hilfsprojekte in Indien verwendet.

Unterstützung, die bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes

Markus Reichart, Leiter der Sportabteilung der Lebenshilfe, zeigte sich begeistert über die Spende:
„Bewegung und Sport sind für Menschen mit Beeinträchtigung essenziell – nicht nur für die Gesundheit, sondern auch, um das Selbstbewusstsein zu stärken und die soziale Teilhabe zu fördern.“
Das Angebot der Lebenshilfe umfasst Sportgruppen, individuelle Förderung und inklusive Trainings, die Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringen.

Eine Aktion mit Wirkung

Die Nikolausaktion ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Tradition und Gemeinschaftssinn zur Unterstützung wichtiger Projekte beitragen können. Die Lebenshilfe bedankt sich bei Wolfgang Obermayer, den engagierten Nikoläusen und allen Spender*innen, die dieses Ergebnis ermöglicht haben.

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Kinder Soziales Weihnachten

Über 66.000 „Geschenke mit Herz“ bringen Kinderaugen zum Strahlen

humedica-Weihnachtspäckchenaktion erneut ein voller Erfolg

Die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ der internationalen Hilfsorganisation humedica war auch 2024 ein großer Erfolg. Dank tausender engagierter Päckchenpacker aus ganz Bayern konnten dieses Jahr insgesamt 66.642 Kinder in Osteuropa pünktlich zu Weihnachten beschenkt werden.

„Das Prinzip der Aktion ist einfach“, erklärt Roswitha Bahner-Gutsche, Aktionsleiterin bei humedica: „Menschen aus Bayern packen Weihnachtsgeschenke für Kinder in Osteuropa, die in Armut leben. Die Aktion lebt vom Ehrenamt und zeigt die Solidarität der Menschen untereinander.“

Geschenke für Kinder in schwierigen Lebenssituationen

Die Geschenke werden in Waisenhäusern, Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten in Ländern wie Rumänien, Moldawien, Ukraine, Albanien und Kosovo verteilt. Dort wachsen viele Kinder unter schwierigen Bedingungen auf. Neben den Weihnachtsgeschenken erfahren sie auch das ganze Jahr über Unterstützung durch humedica und Partnerorganisationen.

„Es gibt viele Kinder in Europa, die in elenden Verhältnissen leben. Wenn wir ihnen diese Geschenke überreichen, erleben wir oft, wie ihre Augen zum Strahlen gebracht werden“, berichtet Bahner-Gutsche.

Packen mit Herz: Gemeinschaftsaktion für Groß und Klein

Ein großer Teil der Päckchen wird von Kindern für Kinder gepackt. Über 1.500 Sammelstellen in Bayern – darunter Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen – nehmen die Geschenke entgegen. Häufig werden die Aktionen von packenden Events begleitet, die nicht nur das Teilen, sondern auch das Bewusstsein für die Lebensbedingungen anderer fördern.

„Auch viele Erwachsene beteiligen sich“, erzählt Bahner-Gutsche weiter. „Firmen veranstalten beispielsweise Social Days, bei denen ganze Belegschaften gemeinsam Päckchen packen.“

Damit die Geschenke vergleichbar sind, gibt es eine Packliste. Sie sieht Utensilien wie Schulmaterial, Hygieneartikel, Spielzeug und etwas Warmes vor – etwa Handschuhe, Mützen oder Schals. „Gerade in den kalten Monaten sind diese Dinge lebenswichtig“, betont Bahner-Gutsche.

humedica: Hilfe, die ankommt

Die Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren setzt sich seit 1979 dafür ein, Menschen in Not zu unterstützen und ihnen den Weg in ein Leben mit Würde zu ermöglichen. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Lebensbedingungen und Gesundheitsversorgung, insbesondere in vergessenen Krisenregionen der Welt.

Dank des DZI-Spendensiegels wird humedica seit vielen Jahren ein verantwortungsvoller Umgang mit Spendengeldern bescheinigt.

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Soziales Verwaltung

Neuer Akzeptanzpartner der Bayerischen Ehrenamtskarte in Kaufbeuren

8 % Rabatt auf Kulturveranstaltungen für Ehrenamtskarten-Inhaber

In Kaufbeuren gibt es jetzt eine neue Anerkennung für ehrenamtliches Engagement: Der Kulturring Kaufbeuren e.V. ist ab sofort Akzeptanzpartner der Bayerischen Ehrenamtskarte. Inhaberinnen und Inhaber der Karte profitieren von einem exklusiven Rabatt von 8 % auf Tickets für alle Veranstaltungen des Kulturrings.

Mit seinem breit gefächerten Programm, das Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen umfasst, bereichert der Kulturring das kulturelle Leben in Kaufbeuren. Die neue Kooperation soll ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den vielen Ehrenamtlichen in der Region setzen.

Ein Beitrag zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements

„Ehrenamtliches Engagement verdient Anerkennung, und mit unserem Rabatt möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, den Ehrenamtlichen in Kaufbeuren und Umgebung den Zugang zu kulturellen Erlebnissen zu erleichtern“, erklärt Birgit Pfeifer, Vorstandsvorsitzende des Kulturrings Kaufbeuren e.V.

Die Vergünstigung gilt für alle Veranstaltungen des Kulturrings, bei denen Eintritt erhoben wird. Karteninhaber können den Rabatt direkt beim Ticketkauf vor Ort oder online nutzen, indem sie ihre Ehrenamtskarte vorzeigen oder die entsprechende Option auswählen.

Informationen zur Ehrenamtskarte

Die Bayerische Ehrenamtskarte ist ein Angebot für Menschen, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren. Mit ihr erhalten Inhaber zahlreiche Vergünstigungen bei teilnehmenden Partnern in ganz Bayern.

Weitere Details zur Ehrenamtskarte und zur neuen Partnerschaft mit dem Kulturring Kaufbeuren finden Interessierte auf der Website der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv unter: www.kaufbeuren-aktiv.de.

Über die Bayerische Ehrenamtskarte

Die Bayerische Ehrenamtskarte ist ein Dankeschön des Freistaats Bayern und der teilnehmenden Kommunen für das Engagement von Ehrenamtlichen. Inhaberinnen und Inhaber der Karte erhalten zahlreiche Vergünstigungen und Vorteile bei Partnern aus den Bereichen Kultur, Freizeit, Bildung und Sport.

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Gesundheit Soziales Weihnachten

„Weihnachten ohne Dich“ – Besinnliche Andacht für Trauernde

Raum für Trauer, Hoffnung und Besinnung

Weihnachten: Zeit der Liebe, Zeit der Freude, Zeit der Familie. In der Trauer oft eine besonders schwere und emotionale Zeit. Die Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat, wird in dieser Zeit besonders deutlich.

Weihnachten ohne Dich ist ein Angebot für alle Trauernden, unabhängig von Alter oder Konfession, um der Verbindung zum geliebten Menschen nachzuspüren, sich eigene Trauer zu erlauben, der Hoffnung Raum zu geben und sich so auf Weihnachten vorzubereiten.

Aus diesem Grund bieten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren und der ambulante Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz) für Trauernde in Kaufbeuren und Umgebung eine Andacht am Sonntag, den 22.12.2024 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastr. 23 in Kaufbeuren an.

Details zur Veranstaltung

  • Wann: Sonntag, 22. Dezember 2024, 17:00 Uhr
  • Wo: Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastraße 23, Kaufbeuren

Die Andacht bietet die Möglichkeit, die Verbindung zu einem verstorbenen Menschen nachzuspüren und sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten auf Weihnachten vorzubereiten.

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Kinder Soziales Weihnachten

Nikolausaktion an der Gustav-Leutelt-Schule: 216 Säckchen voller Freude

Engagement für die Schulgemeinschaft

Es ist eine schöne Tradition an der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz: Auch in diesem Jahr packte der Elternbeirat Nikolaussäckchen für die Grundschüler der Klassen eins bis vier. Insgesamt wurden 216 Säckchen verteilt – mehr als im Vorjahr. Die Kinder freuten sich über Äpfel, Mandarinen, Erdnüsse und Schokoladennikoläuse, die der V-Markt Neugablonz großzügig gespendet hatte.

„Unser Dank gilt Marktleiter Markus Hildebrand, der diese Aktion erneut möglich gemacht hat“, betonten die Elternbeiratsvorsitzenden Kathrin Hausschmid und Rabia Duygu Arslan (Grundschule) sowie Stefan Günter und Christian Jung (Mittelschule).

Unterstützung aus der Region

Für die Aktion wurden auch neue Jutesäckchen benötigt. Diese stellte die Firma Reifen Noack aus Kaufbeuren bereit. Mit ihrer Spende trug sie wesentlich zum Erfolg der Nikolausaktion bei.

„Es ist einfach schön zu sehen, wie die Kinderaugen leuchten, wenn sie die Säckchen bekommen“, freuten sich die Vorsitzenden über die gelungene Aktion.

Blick auf kommende Projekte

Nach dem erfolgreichen Nikolaustag richtet der Elternbeirat nun den Blick auf die nächsten Veranstaltungen. Bereits zum Jahresbeginn beginnen die Planungen für die alljährliche Faschingsfeier an der Gustav-Leutelt-Schule.

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Panorama Soziales

In Erinnerung an den Vater – Buchübergabe im Stadtmuseum zum 95. Geburtstag von Josefa Jones

Ein Leben geprägt von Geschichte

Anlässlich des 95. Geburtstags von Josefa Jones übergab Museumsleiterin Petra Weber zusammen mit der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler der Jubilarin das Buch „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Band 3“, das jüngst in der Kaufbeurer Schriftenreihe veröffentlicht wurde. Im Band beleuchtet ein Artikel sechs Lebensbilder aus dem kommunistischen Widerstand in der NS-Zeit. Darin wird unter anderem die Biographie von Leo Lutz, dem Vater von Josefa Jones, vorgestellt.

Im Gespräch mit einer Zeitzeugin

2022 entstand der Kontakt zwischen dem Stadtmuseum und Josefa Jones. Für die Verlegung von Stolpersteinen waren Angehörige von Kaufbeurerinnen und Kaufbeurern, die sich im kommunistischen Widerstand engagiert haben, gesucht worden. Der Vater von Josefa Jones, Leo Lutz (1905–1988) musste wegen seines Engagements in einer kommunistischen Widerstandsgruppe neun Jahre in verschiedenen Strafanstalten verbringen.

Für ihn wurde im Frühjahr 2023 an seinem Wohnort in der Kaiser-Max-Straße 38 ein Stolperstein verlegt. Um die Zeremonie zur Verlegung vorzubereiten, führte eine Gruppe der Kulturwerkstatt, begleitet von Stadt- und Museumsführerin Gabriele Tietz, mit u.a. Hannah Rieger und Vinzenz Wildung mehrere Gespräche mit Josefa Jones. Die Zeitzeugin erinnerte sich an die die Verhaftung ihres Vaters sowie den einzigen Besuch bei ihm im Zuchthaus, den sie als junges Mädchen erlebt hatte.

„Die Gespräche mit Frau Jones sind unvergesslich, da sie uns die Geschichte ihres Vaters sehr offen erzählt hat. Wir haben erfahren, wie schwierig es für ihre Mutter und sie war, den Lebensunterhalt ganz alleine bestreiten zu müssen. Es war sehr berührend, das Schicksal von Leo Lutz aus der Sicht der Familie erzählt zu bekommen.“, so Vinzenz Wildung.

Ein bewegtes Leben

Josefa Jones, die im Kaisergäßchen aufgewachsenen ist, machte eine Ausbildung zur Fotolaborantin und heiratete 1952 den amerikanischen Soldaten James Jones. Sie lebten einige Jahre in den USA und unternahmen Zeit ihres Lebens viele Reisen in die Welt. Die Verbindung zur Heimatstadt ihrer Familie riss jedoch nie ab und sie kehrte 1976 wieder nach Kaufbeuren zurück. Die Würdigung ihres Vaters mit einem Stolperstein war für die 95-jährige ein besonderes Erlebnis, so dass sie die Verlegung weiterer Stolpersteine mit einer Spende unterstützen möchte.

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Allgemein Kinder Soziales

30 Jahre Einsatz für die Sicherheit der Schulkinder

Ehrenamtliche Schulweghelfer leisten unschätzbaren Beitrag

Auch in diesem Jahr gab es keinen einzigen Unfall an den Übergängen, die von Schulweghelferinnen, Schulweghelfern und Schülerlotsen gesichert wurden. Für diesen Erfolg sprach Helmut Folter, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seinen Dank aus. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier wurden die Helfer für ihr Engagement geehrt und gewürdigt.

Herausforderung und Verlässlichkeit

Helmut Folter betonte, wie fordernd der Einsatz der Schulweghelfer sein kann. Bereits in den frühen Morgenstunden und bei jedem Wetter stehen sie bereit, um die Schulwege sicher zu machen. Die Kreisverkehrswacht unterstützt diesen Einsatz, soweit es möglich ist, ideell und drückt mit der Jahresabschlussfeier ihre Wertschätzung aus.

30 Jahre unermüdlicher Einsatz

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Ehrung von Rita Scharpf aus Lauchdorf. Seit 30 Jahren engagiert sie sich als Schulweghelferin und setzt sich für die Sicherheit der Kinder ein – auch über die Schulzeit ihrer eigenen Kinder hinaus. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die wichtige Rolle der ehrenamtlichen Schulweghelfer und Schülerlotsen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Verkehrssicherheit und verdienen Anerkennung für ihren täglichen Einsatz.

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Bildung Soziales

Für ein tolerantes Kaufbeuren: Azubis können mit Ideen die „Gelbe Hand“ gewinnen

IG BAU sucht kreative Ideen gegen Rechts – Einsendeschluss 15. Januar

Für ein tolerantes Kaufbeuren: Azubis können sich bis Mitte Januar um die „Gelbe Hand“ bewerben. Dabei geht es um einen Wettbewerb gegen Rechtsextremismus und Rassismus am Arbeitsplatz und darüber hinaus. Gesucht werden Projekte, die sich kreativ für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle, die in Kaufbeuren eine Ausbildung machen und zum Beispiel in ihrem Betrieb oder an der Berufsschule ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen, beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitzumachen.

„Ob Kurzfilm, Social-Media-Kampagne, Ausstellung über Menschen mit Migrationshintergrund oder Demokratie-Aktion zur kommenden Bundestagswahl: Ganz egal, für welches Projekt sich junge Menschen in Kaufbeuren entscheiden, jede Idee gegen Rassismus und Diskriminierung zählt“, so Michael Jäger.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Schwaben sieht „bei Rechtsextremen, die immer dreister auftreten, eine enorme Gefahr“. Es komme darauf an, „extrem rechten und rassistischen Machenschaften überall entschlossen einen Riegel vorzuschieben“. Vor allem auch am Arbeitsplatz. Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ sei deshalb „eine ideale Motivation für junge Menschen, sich im Kampf gegen alles Rassistische zu engagieren“.

„Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder im Garten- und Landschaftsbau – ob im Handwerk, in der Industrie oder in der Dienstleistung: Überall in Kaufbeuren arbeiten viele Menschen aus unterschiedlichsten Nationen ideal zusammen. Da ist kein Platz für Diskriminierung, Hass und Hetze“, so Michael Jäger.

Teilnahmeschluss für den Wettbewerb „Gelbe Hand“ ist der 15. Januar 2025. Der kreativsten Idee winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro. Für den zweiten Platz gibt es 700 Euro und für den dritten 500 Euro. Die „Gelbe Hand“ wird seit 18 Jahren von dem Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung gegen Rassismus“ vergeben. Die Preise werden im März nächsten Jahres in Magdeburg verliehen.

Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen der „Gelben Hand“: https://www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell

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Gesundheit Soziales

20 Jahre Krisenintervention: Eine unverzichtbare Stütze in schweren Zeiten

Jubiläumsfeier des KID Ostallgäu – Dank und Rückblick auf zwei Jahrzehnte Hilfe in Krisen

Der Kriseninterventionsdienst (KID) des BRK Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) hat sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Haus St. Hildegard in Pfronten kamen aktive Mitglieder des KID sowie der Notfallseelsorge zusammen, um dieses besondere Ereignis zu begehen. Mit einem Gottesdienst und bewegenden Rückblicken würdigten sie zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Unterstützung für Menschen in akuten seelischen Notlagen.

Helfen, wenn die Seele wankt

Der KID Ostallgäu wurde ins Leben gerufen, um Menschen nach belastenden Ereignissen wie Unfällen, plötzlichem Verlust oder Katastrophen beizustehen. „Wir hören zu und helfen, auszuhalten“, erklärte Teamleiter Georg Heiland. Seit den Anfängen als kleine Initiative ist das Team auf über 35 Aktive gewachsen, die rund um die Uhr bereitstehen, um in Krisensituationen zu helfen.

Feierliche Worte und Gedenken

Die Jubiläumsfeier begann mit einem Gottesdienst, gestaltet von Andreas Fischer, Leiter des Hauses St. Hildegard und Notfallseelsorger. Er hob die Bedeutung von Mitgefühl und spiritueller Begleitung hervor. In einem besonderen Moment wurden Kerzen für die Verstorbenen aus den Einsätzen entzündet, was den emotionalen Kern der Arbeit des KID unterstrich.

Rückblick und Anerkennung

Georg Heiland ließ die Geschichte des KID Revue passieren und betonte die Bedeutung von Mut, Empathie und Teamarbeit. Er dankte allen Aktiven, Unterstützern und Kooperationspartnern wie Barbara Strobel, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu, und Bezirksbereitschaftsleiter Michael Stemmler. Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann überreichte dem Team als Zeichen der Wertschätzung einen finanziellen Zuschuss für Ausrüstung und Fortbildungen.

Zeit für Begegnung

Beim anschließenden Abendessen bot sich Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wer Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit des KID hat, kann sich unter Tel. 08342 96690 oder per E-Mail an kid@kvostallgaeu.brk.de informieren.

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Bildung Politik Soziales

Arbeitskreis Asyl im Bayerischen Landtag – Projekt „So tickt Deutschland“

Politische Bildung und Austausch im Projekt „So tickt Deutschland“

40 Besucher aus verschiedenen Nationen informierten sich bei einem Besuch im Bayerischen Landtag über demokratische Abläufe im Bayerischen Parlament. Die Abgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler), Stephanie Schuhknecht (Bündnis 90 / Die Grünen), und Peter Wachler (CSU) begrüßten die Gruppe im Plenarsaal, beantworteten Fragen und erläuterten die Position ihrer Partei zu verschiedenen politischen Themen.

Das schon über mehrere Jahre laufende Projekt „So tickt Deutschland“ will Geflüchteten das Leben in Deutschland nahebringen und verständlich machen. Neben regelmäßigen Stammtischen finden auch Besuche von politischen und kulturellen Veranstaltungen, von weltlichen und religiösen Festen, von Orten der Geschichte und der aktuellen Politik statt.

Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Herkunftsländern. Manche sind erst als Flüchtlinge angekommen, andere sind schon eingebürgert. So erfolgt auch ein reger Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Aktuell wird der Machtwechsel in Syrien eifrig diskutierten.

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Panorama Soziales

Offener Frühstückstreff am 13. Dezember im Generationenhaus Kaufbeuren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein

Bei einem offenen Frühstückstreff im Generationenhaus Kaufbeuren können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Wann: Freitag, den 13.Dezember 2024 von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8

Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Bildung Soziales

Bürgerstiftung Kaufbeuren fördert Berufsintegration durch gezielte Unterstützung

Arbeitsmaterialien für Integrationsklassen ebnen den Weg in die Ausbildung

Die Berufsschule Kaufbeuren und der Förderverein der Berufsschule freuen sich über die Unterstützung der Berufsintegrationsklassen. Die großzügige Spende der Bürgerstiftung macht es möglich, den Schülerinnen und Schülern der Integrationsklassen im Schwerpunkt Ernährung bedarfsgerechtes Unterrichtsmaterial zur Verfügung zu stellen. Arbeitshefte, die auf das aktuelle Sprachniveau ausgerichtet sind, erleichtern den Einstieg in die Fachthematik und damit auch den Weg zu einer Ausbildungsreife.

„Die Bürgerstiftung Kaufbeuren hat für unsere Bitte sofort ein offenes Ohr gehabt und die Wichtigkeit des Anliegens gesehen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung, die den Kauf der Arbeitshefte möglich gemacht hat,“ betonen Bertram Knitl, Schulleiter der Berufsschule Kaufbeuren und Birgit Pfeifer, Vorsitzende des Fördervereins.

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Bildung Kinder Soziales

Lesen, Backen, Begegnen: Ein Advent voller Gemeinschaft und Bildung

Fachakademie Kaufbeuren und Kolping-Kinderhaus zeigen, wie Nachbarschaft gelingt

Die Vorweihnachtszeit in Kaufbeuren ist nicht nur durch den Weihnachtsmarkt besonders – auch im Kolping-Kinderhaus herrschte eine zauberhafte Atmosphäre. Grund dafür war eine Kooperation mit der Fachakademie für Sozialpädagogik. Gemeinsam wurde gelesen, gebacken und vor allem: Gemeinschaft erlebt.

Lesen für die Fantasie: Studierende als Lesepaten

Im Rahmen des Methodentrainings besuchten angehende Erzieherinnen und Erzieher regelmäßig das Kinderhaus. Unter Anleitung von Lehrkraft Isabell Neuwirt-Traore gestalteten sie Vorlesestunden für die Kleinen. „Das Vorlesen unterstützt die Sprachentwicklung und fördert die Fantasie“, betont Neuwirt-Traore. Für die Studierenden war dies eine wertvolle Möglichkeit, praktische pädagogische Erfahrungen zu sammeln.

Plätzchen, Pädagogik und viel Freude

Ein weiteres Highlight der Kooperation war das gemeinsame Plätzchenbacken. Kinder und Studierende formten, verzierten und probierten in kleinen Gruppen. „Es war wunderbar zu sehen, wie viel Freude die Kinder hatten und wie die Studierenden ihre Fähigkeiten anwenden konnten“, sagt Beatrice Köber, stellvertretende Leitung des Kinderhauses. Neben dem süßen Ergebnis stand vor allem das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt.

Eine starke Partnerschaft mit Perspektive

Diese Zusammenarbeit ist ein Gewinn für beide Seiten. Das Kolping-Kinderhaus, bekannt für sein teiloffenes Konzept, bietet Kindern vielfältige Erfahrungsräume für kreatives Lernen. Gleichzeitig profitieren die Studierenden der Fachakademie von praxisnaher Ausbildung. Die Fachakademie, die seit neun Jahren Erzieher ausbildet, legt großen Wert auf gelebte Pädagogik.

Einladung zum Infoabend der Fachakademie

Die erfolgreiche Kooperation unterstreicht, wie wichtig Bildungspartnerschaften für die Zukunft der Sozialpädagogik sind. Wer mehr über die Ausbildung an der Fachakademie erfahren möchte, hat am 18. Februar 2025 die Gelegenheit: Beim Infoabend stellt sich die Fachakademie vor und informiert über den Beruf des Erziehers.

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Bildung Soziales

Großzügige Sonderspende: Volks- und Raiffeisenbanken unterstützen FOSBOS Kaufbeuren mit Spende für Eishockey-Trikots

2000€ für den Schulsport – Volks- und Raiffeisenbanken fördern FOSBOS Kaufbeuren

Die Freude war groß an der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren, als der Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) kürzlich eine Sonderspende in Höhe von 2000 Euro überreichte. Mit dem Geld können unter anderem 20 professionelle Eishockey-Trikots speziell für die Eishockey-Schulmannschaft angeschafft werden – ein Geschenk, das für große Begeisterung bei Schülerinnen und Schülern sorgt.
„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Unterstützung“, betont Schulleiter Björn Mellies. Die Eishockey-Trikots, die eigens für die Schule entworfen wurden, tragen das Logo der Fach- und Berufsoberschule, das Logo des Fördervereins und das Logo des Kreisverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.

Besonderes Highlight: Das jährliche Schulspiel

In der Region Kaufbeuren ist Eishockey tief verwurzelt, und das spiegelt sich auch in der Schulgemeinschaft wider: Viele Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Kaufbeuren sind selbst aktive Eishockeyspieler in lokalen Vereinen.
Die Sonderspende der Volks- und Raiffeisenbanken kommt rechtzeitig: Am Freitag, den 28. Februar 2025, findet das traditionelle Eishockey-Spiel der FOSBOS Kaufbeuren gegen das Jakob-Brucker-Gymnasium im Kaufbeurer Eisstadion statt. Dieses Event hat sich zu einem festen Bestandteil des Schuljahres entwickelt. Doch bislang musste die Mannschaft der Fach- und Berufsoberschule ohne eigene Trikots antreten – ein Umstand, der sich dank der Sonderspende ändert.

Regelmäßige Unterstützung durch den Kreisverband

Die Sonderspende in Höhe von 2000 Euro ist unabhängig von dem jährlichen Sponsoring, das der Förderverein der Schule vom Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken erhält. Dieser unterstützt die Schule jährlich mit einem Betrag von 1500 Euro pro Schuljahr – ein Beitrag, der vielfältige schulische Projekte ermöglicht.

Die neuen Trikots werden beim Spiel am 28. Februar erstmals in Aktion zu sehen sein – ein Ereignis, auf das nicht nur die Schulmannschaft, sondern die gesamte FOSBOS Kaufbeuren schon jetzt gespannt ist.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern am 15.01.2025 im Stadtsaal Kaufbeuren

Erlöse des Neujahrskonzerts mit dem Titel „Mit Schwung und Dolce Vita“ kommen dem Allgäuer Hilfsfond e.V. zu Gute

Am Mittwoch, 15. Januar 2025, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren zu einem Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei und der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.

Musikgenuss und Wohltätigkeit vereint

Das Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern lädt unter dem Motto „Mit Schwung und Dolce Vita ins neue Jahr“ zu einem festlichen Start ins Jahr ein. Mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Wiener Klassik, italienischem Temperament und spanischen Klängen begeistert das professionelle sinfonische Blasorchester nicht nur Musikliebhaber, sondern unterstützt zugleich einen guten Zweck.

Ein musikalischer Streifzug durch Europa

Den Auftakt des Abends macht Carl Zellers beschwingtes Lied „Grüß euch Gott!“ aus der Operette „Der Vogelhändler“, interpretiert von Franz Gürtelschmied, einem gefeierten Tenor. Es folgen Klassiker von Johann Strauss wie „Eine Nacht in Venedig“ und „Rosen aus dem Süden“, die den typischen Charme eines Wiener Neujahrskonzerts versprühen.

Mit Gioacchino Rossinis temperamentvollem „La Danza“ geht es in die Pause, bevor der zweite Teil des Konzerts beginnt. Highlights wie Thomas Doss’ „Fanfare in Jubilo“ oder Nino Rotas Filmmusik zu „Amarcord“ lassen das Publikum in musikalische Welten eintauchen. Den krönenden Abschluss bildet das eindrucksvolle spanische Lied „Granada“.

Klangkörper für den guten Zweck

Das Polizeiorchester Bayern, bestehend aus 45 Berufsmusikern aus 16 Nationen, verbindet musikalischen Anspruch mit sozialem Engagement. Unter der Leitung von Johann Mösenbichler, Generalmusikdirektor der Bayerischen Polizei, spielt das Orchester jährlich rund 50 Benefizkonzerte. Der Erlös kommt sozialen und karitativen Zwecken zugute – ein musikalischer Genuss, der zugleich Gutes bewirkt.

Unterstützt von regionalem Engagement

Der diesjährige Benefizpartner ist der Allgäuer Hilfsfonds e.V., eine der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region. Getreu dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ leistet der Verein schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Mit dem Erlös des Konzerts unterstützt das Orchester die wichtige Arbeit des Vereins.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten. Kostenlose Eintrittstickets sind ab sofort bis zum 15. Januar 2025 online unter www.kaufbeuren-tourismus.de buchbar. Der Eintritt ist nur mit gültiger Karte möglich.

Reservierte Plätze können aus organisatorischen Gründen leider nicht zur Verfügung gestellt werden. Falls Restkarten am Veranstaltungsabend noch verfügbar sein sollten, wird kurzfristig über die Medien informiert.

Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.polizeiorchester-bayern.de

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Kinder Soziales

Wie Inklusion im Lebenshilfe Kindergarten Kaufbeuren gelebt wird

Eine Freundschaft, die Grenzen überwindet: Leonie und Mara

Leonie und Mara, beide vier Jahre alt, trafen sich vor einem Jahr im Lebenshilfe Kindergarten Kaufbeuren. Schnell entwickelten sie eine tiefe Freundschaft, geprägt von gemeinsamen Abenteuern, Lachen und auch kleinen Streitigkeiten – ganz so, wie es bei Kindern üblich ist. Ihre Beziehung zeigt, wie selbstverständlich Inklusion gelingen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Ein Ort der Vielfalt und Teilhabe

Der Lebenshilfe Kindergarten Kaufbeuren setzt auf gelebte Inklusion: Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen wachsen hier gemeinsam auf. Seit September ist die Einrichtung offiziell als Inklusionskindergarten anerkannt. Hier werden Berührungsängste abgebaut, und alle Kinder können voneinander lernen.

Leonie profitiert davon besonders. Sie wurde 2020 mit einer komplexen Gefäßfehlbildung geboren, die ihr linkes Bein verkürzt und schwächer macht. Doch dank einer Orthoprothese, die sie seit Juni trägt, hat sich ihr Bewegungsradius enorm erweitert. Der Kindergarten bietet ihr die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auszuprobieren und unbeschwert mit anderen Kindern zu spielen.

Keine Grenzen für Freundschaften

Die Freundschaft von Leonie und Mara zeigt, dass körperliche Unterschiede keine Barriere darstellen müssen. Die Atmosphäre im Lebenshilfe Kindergarten schafft Raum für gegenseitiges Verständnis und Respekt. So werden Vorurteile von Anfang an vermieden, und alle Kinder erfahren, was echte Teilhabe bedeutet.

Ihre Hilfe für eine inklusive Zukunft

Damit weitere Freundschaften wie die von Leonie und Mara möglich werden, ist die Stiftung Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren auf Spenden angewiesen. Ihre Unterstützung hilft, Kindern in inklusiven Einrichtungen wie dem Lebenshilfe Kindergarten Perspektiven zu geben.

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Soziales Sport Wirtschaft

Sparkasse Allgäu unterstützt Kaufbeurer Tennisvereine

Preisverleihung und Spendenübergabe beim Tennisturnier Sparkassen-Cup 2024

Die Vertreter der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz), Birgit Pfeifer und Michael Sambeth, prämierten auf dem Tennisplatz Neugablonz die Siegerinnen und Sieger des Sparkassen-Cups 2024. Das Turnier wurde in diesem Jahr nunmehr zum dritten Mal in Folge ausgetragen. Wie in der vergangenen Saison traten die Kontrahenten in den Kategorien Herren Einzel, Herren
Doppel und Damen Doppel an.

Nach spannenden Spielen setzten sich im Herren Einzel Sebastian Weile (TC Neugablonz), im Herren Doppel Michael Wolf und Sebastian Weile (beide TC Neugablonz) durch. Im Damen Doppel siegten Louisa Reinsch und Julia Reiser (beide TC Kaufbeuren). Die Gewinnerteams jeder Kategorie konnten jeweils 250 EUR Siegprämie, die die Sparkasse bereitgestellt hatte, für ihre Vereine mit nach Hause nehmen.

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Gesundheit Soziales

Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz: Sensibler Umgang mit Tod und Trauer

Blicklicht unterstützt wegweisendes Projekt für mehr Empathie am Arbeitsplatz

Tod und Trauer gehören zu den schwierigsten Themen, mit denen Menschen auch am Arbeitsplatz konfrontiert werden können. Mit dem Projekt „Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz – für einen sensiblen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“ (LAUT) setzen sich verschiedene Organisationen, darunter Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz), für einen empathischen Umgang mit diesen Themen in Unternehmen ein.

Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 1,02 Millionen Menschen – etwa 15 % davon im erwerbstätigen Alter. Diese Zahlen verdeutlichen, wie häufig Kolleg:innen, Vorgesetzte und Mitarbeitende direkt oder indirekt betroffen sind. Das Projekt LAUT bietet deshalb eine dringend benötigte Unterstützung, um den Arbeitsplatz zu einem sensibleren Ort zu machen.

Das Projekt LAUT: Hintergründe und Ziele

Das Projekt wurde vom Zentrum für Palliativmedizin der Universität Köln, der Caring Community Köln und Letzte Hilfe Deutschland ins Leben gerufen. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Paula Kubitschek-Vogel-Stiftung.

Ziele des Projekts:

  • Bestandsaufnahme: Eine bundesweite Online-Befragung erfasst, wie Unternehmen mit Sterben, Tod und Trauer umgehen.
  • Konzeptentwicklung: Wissenschaftlich begleitet wird ein Schulungskonzept für Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz erarbeitet.
  • Letzte Hilfe Kurse: Mitarbeitende lernen, wie sie betroffenen Kolleg:innen sensibel begegnen und den Arbeitsalltag einfühlsamer gestalten können.

Blicklicht bringt Letzte Hilfe Kurse in Unternehmen

Blicklicht bietet im Rahmen des Projekts Letzte Hilfe Kurse speziell für Mitarbeitende in Unternehmen an. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort an die gemeinnützige Organisation wenden, um ihre Teams für den Umgang mit schwierigen Lebenssituationen zu stärken.

„Wir sind stolz, Teil dieses bedeutenden Projekts zu sein und einen Beitrag dazu zu leisten, das Thema Tod und Trauer am Arbeitsplatz aus der Tabuzone zu holen“, so Blicklicht.

Einfühlsamkeit am Arbeitsplatz fördern

Das Pilotprojekt wird zunächst in Köln umgesetzt, bevor es deutschlandweit etabliert wird. Mit seiner ganzheitlichen Herangehensweise zeigt LAUT, wie wichtig ein sensibler Umgang mit Verlusten ist – nicht nur für Betroffene, sondern auch für das gesamte Arbeitsumfeld.

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Gesundheit Soziales Wirtschaft

Solidarität in Harmonie: Benefizkonzert unterstützt Palliativdienst Blicklicht

Sparkasse Allgäu spendet 1.000 Euro an Palliativdienst Blicklicht

Am 28. November 2024 überreichte Sven Schmid, Marktbereichsleiter Kaufbeuren der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz), eine Spende von 1.000 Euro an den ambulanten Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz). Anlass war das Benefizkonzert des Bundespolizeiorchesters München, das in der Stadtpfarrkirche St. Martin zahlreiche Besucher anzog.

„Mit dieser Spende möchten wir die wertvolle Arbeit des Palliativdienstes unterstützen, der Menschen in schwierigen Lebenssituationen beisteht“, erklärte Schmid bei der Übergabe.

Ein Abend voller Musik und Solidarität

Das renommierte Bundespolizeiorchester München sorgte mit seinem Konzert für einen stimmungsvollen Abend, der die Gemeinschaft in Kaufbeuren auf besondere Weise zusammenführte. Das Konzert war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern unterstrich auch die Solidarität der regionalen Gemeinschaft.

Die Erlöse aus dem Benefizkonzert fließen vollständig in die Unterstützung des Palliativdienstes, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige begleitet.

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Senioren Soziales

Lebensretter im Quartier – Heinzelmannstift erhält öffentlich zugänglichen Defibrillator

Herzsicher-Projekt ermöglicht neuen AED für Kaufbeuren

Rund 65.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Herztod. Mancher könnte gerettet werden, wenn er sofort mit Herzdruckmassage und einem AED, einem Automatisierten Externen Defibrillator, behandelt werden könnte. Mit Unterstützung der Sparkasse Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) und der Björn Steiger Stiftung wurde nun im Seniorenheim Heinzelmannstift ein solches Gerät angeschafft und auch für die Öffentlichkeit im umliegenden Quartier zugänglich gemacht.

Bei einem Herzstillstand kommt es auf jede Sekunde an. Mit ihrem Herzsicher-Projekt hat sich die Björn Steiger Stiftung zur Aufgabe gemacht, möglichst flächendeckend in Städten und Landkreisen Defibrillatoren zu installieren. Finanziert werden die Geräte durch private und gewerbliche Sponsoren aus der Region – wie in diesem Fall die Sparkasse Allgäu. Hubert Weikmann, stellvertretendes Vorstandsmitglied, überbrachte einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Er freut sich zusammen mit Geschäftsführerin Bettina Aernecke (Mitte) und PDL Irina Dauenhauer über den neuen Defi.

Ein solches Gerät kann von Laien problemlos bedient werden, weil es dem Bediener Schritt für Schritt automatisch genaue Anweisungen gibt, was zu tun ist. Der Defi hängt im Foyer des Heinzelmannstifts.

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Jugend Panorama Soziales

Jubiläum mit Herz – Klemm Wasser + Wärme GmbH spendet großzügig an Tänzelfest-Knabenkapelle

60 Jahre Klemm – Ein Familienbetrieb feiert mit einer starken Geste

Die Klemm Wasser + Wärme GmbH feierte ihr 60-jähriges Firmenjubiläum mit einer bemerkenswerten Aktion. Im Rahmen der Feierlichkeiten sammelte das Unternehmen Spenden und überreichte 6060 Euro an die Tänzelfest-Knabenkapelle. Diese ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kaufbeuren und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Ein Geschenk für die Gemeinschaft

Bei der Spendenübergabe dankte Dirigent Wolfgang Wagner im Namen der Kapelle: „Das ist ein Geschenk, das uns enorm hilft, unsere Arbeit auf höchstem Niveau fortzusetzen.“

Die Spende wird für einen erlebnispädagogischen Kameradschaftstag verwendet – eine Maßnahme, die den Zusammenhalt und die Teamarbeit innerhalb der Kapelle stärkt.

Kulturelle Verantwortung als Herzensangelegenheit

Moritz Klemm, Geschäftsführer des Familienbetriebs, betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Kapelle als kulturellen Botschafter der Region: „Mit dieser Spende möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass ihre großartige Arbeit weitergeführt werden kann.“

Die Summe, die aus verschiedenen Aktionen während der Jubiläumsfeierlichkeiten stammt, zeigt die Verbundenheit des Unternehmens mit der Kaufbeurer Gemeinschaft.

60 Jahre Erfolg und soziales Engagement

Die Klemm Wasser + Wärme GmbH blickt auf sechs Jahrzehnte als regionaler Vorzeigebetrieb zurück. Von einem kleinen Familienbetrieb hat sich das Unternehmen zu einem etablierten Anbieter in der Heizungs- und Sanitärbranche entwickelt. Doch der Erfolg wird nicht nur in Zahlen gemessen: „Wir sind Kaufbeurer mit Herz und Seele und es liegt uns am Herzen, etwas zurückzugeben“, so Moritz Klemm.

Ein Zeichen für die Zukunft

Die Feierlichkeiten und die großzügige Spende zeigen, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement verbunden sein können. Die Klemm Wasser + Wärme GmbH hat mit ihrem Jubiläum ein strahlendes Beispiel gesetzt – für die Region, für die Gemeinschaft und für die kulturelle Zukunft Kaufbeurens.

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Jugend Soziales Sport

Neue Partnerschaft für die Zukunft – Xaver Blösch GmbH & Co. KG unterstützt den ESVK NEXT GENERATION CLUB

Gemeinsam für den Nachwuchs des ESV Kaufbeuren

Die Xaver Blösch GmbH & Co. KG blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück. Gegründet 1966 von Xaver und Johanna Blösch, wuchs der einstige Spenglerei- und Installationsbetrieb aus zwei Garagen zu einem führenden Dienstleistungsunternehmen in der Region heran. Heute wird das Unternehmen von den Söhnen Günther und Xaver Blösch geleitet, die auf das Know-how eines engagierten Teams setzen.

Mit diesem Erfolg geht Verantwortung einher: Seit Kurzem ist die Firma Mitglied im ESVK NEXT GENERATION CLUB, einem Netzwerk, das die Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. unterstützt.

Der NEXT GENERATION CLUB: Ein Netzwerk für den Nachwuchs

Der ESVK NEXT GENERATION CLUB verbindet regionale Unternehmen, die mit ihren Beiträgen die bundesweit anerkannte Nachwuchsarbeit des Vereins fördern. Mitglieder profitieren von exklusiven Vorteilen wie Netzwerktreffen und freien Eintritt zu U20-Spielen.

Mit der Unterstützung durch die Xaver Blösch GmbH & Co. KG zeigt sich einmal mehr, wie stark das Zusammenspiel von lokaler Wirtschaft und Sport sein kann. Die Partnerschaft setzt ein klares Zeichen für die Förderung junger Talente und die Zukunft des Eishockeysports in Kaufbeuren.

Mehr über die Xaver Blösch GmbH & Co. KG finden Sie unter: www.Xaver-Blösch.de.

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Panorama Soziales Veranstaltung

Kunstvoll gegen häusliche Gewalt – Feierlicher Abschluss der Schaufenster-Ausstellung

Ein Kunstprojekt gegen häusliche Gewalt zieht Bilanz

Am 25. November 2024, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, lud Kaufbeuren zur Finissage eines einzigartigen Kunstprojekts ein. Initiiert von den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises sowie der Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, sollte das Projekt nicht nur auf ein drängendes Problem aufmerksam machen, sondern auch Betroffene stärken und die Öffentlichkeit sensibilisieren.

Häusliche Gewalt – Eine erschreckende Realität

Täglich werden mehr als 700 Menschen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt, und jeden zweiten Tag stirbt eine Person an den Folgen von Partnerschaftsgewalt. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, Gewalt in Beziehungen offen anzusprechen. Kunst, so die Initiatorin Lisa Knorr, Beraterin der örtlichen Beratungsstelle, bietet eine einzigartige Möglichkeit, sich mit diesem schwierigen Thema auseinanderzusetzen, neue Hoffnung zu schöpfen und über Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären.

Kreativer Ausdruck als Empowerment

Das Kunstprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung sowie der Berufsfachschule für Glas und Schmuck. Schüler*innen schufen Werke, die nicht nur die Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt förderten, sondern auch zur Finanzierung von Hilfsangeboten dienten.

Ein weiterer Teil des Projekts wurde gemeinsam mit querKunst e.V. realisiert. Klientinnen der Beratungsstelle und Teilnehmer*innen von Kunstkursen arbeiteten in entspannter Atmosphäre an Werken, die sie stärkten und ermutigten.

Die entstandenen Kunstwerke reichten von leuchtenden Bildern, die Hoffnung symbolisieren, bis hin zu Figuren, die Kraft und Lebensfreude ausdrücken. Collagen der Maria Dolorosa weckten Empathie, während grafisch verfremdete Darstellungen von Rollenbildern die Dysfunktionalität häuslicher Strukturen aufzeigten.

Ein Abend der Solidarität und Reflexion

Die Finissage in der Sparkassenpassage bot nicht nur Raum, die Kunstwerke zu bewundern, sondern auch, sich über die Arbeit der Beratungsstellen zu informieren. Statements gegen Gewalt an Frauen, gesammelt von Amnesty International, und die Vorstellung des Projekts durch Lisa Knorr unterstrichen die Bedeutung des Abends. Die Sparkasse Kaufbeuren und zahlreiche Geschäfte unterstützten die Ausstellung, die auf große Resonanz stieß.

Dank des Engagements aller Beteiligten wurde deutlich: Kunst kann mehr als nur ästhetisch sein. Sie kann aufrütteln, verbinden und Hoffnung schenken.

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Allgemein Bildung Soziales

Hoffnung und Bildung: Eine Schule für gehörlose Kinder in Simbabwe

Wie ZimRelief und Takunda Shungu Trust Barrieren durch Bildung abbauen

In Simbabwe gibt es kaum Einrichtungen für gehörlose Kinder, die ihnen den Zugang zu einer inklusiven und hochwertigen Bildung ermöglichen. Um diesem Mangel zu begegnen, hat die Hilfsorganisation ZimRelief aus Kaufbeuren zusammen mit dem Takunda Shungu Trust ein wegweisendes Projekt ins Leben gerufen: den Bau einer Schule speziell für gehörlose Kinder.

Bildung als Schlüssel zur Selbstständigkeit

ZimRelief setzt sich seit Jahren für soziale Bildungsprojekte in Simbabwe ein, die Menschen helfen, ein eigenständiges Leben zu führen. Die Organisation prüft und unterstützt gezielt Projekte, die nachhaltige Veränderungen bewirken.
Die geplante Schule soll Kindern mit Hörbehinderungen eine Ausbildung bieten, die sie sonst nicht erhalten würden. Sie schafft einen Raum, in dem Inklusion und individuelle Förderung im Mittelpunkt stehen.

Crowdfunding: Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Um dieses wichtige Vorhaben zu finanzieren, hat ZimRelief eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Das Ziel ist klar: Möglichst viele Menschen sollen mit kleinen Beträgen helfen, die Schule Wirklichkeit werden zu lassen

Warum kleine Beiträge wichtig sind:
Nicht die Größe der Spende zählt, sondern die Zahl der Unterstützer. Jeder Beitrag bringt das Projekt einen Schritt näher an die Umsetzung.

Wie Sie helfen können:
Spenden Sie einen kleinen Betrag, teilen Sie die Kampagne mit Freunden und Familie oder verbreiten Sie die Idee in Ihrem Umfeld. Gemeinsam können wir Großes bewirken!

  • Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Unterstützung finden Sie auf der Webseite von ZimRelief: www.zimrelief.org.

Bildung, die Barrieren abbaut

Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Bildungsgerechtigkeit in Simbabwe. Es zeigt, wie Zusammenarbeit über Kontinente hinweg Kindern mit besonderen Bedürfnissen eine echte Chance geben kann. Jeder Beitrag zählt, um dieser Vision Leben einzuhauchen.

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Gesundheit Kultur Soziales Wirtschaft

Kirchenchor Willofs überreicht Spende an Palliativdienst Blicklicht

Die Spende wird dazu beitragen, den ambulanten Palliativdienst Blicklicht in seiner wichtigen Arbeit zu stärken

Am 10. November 2024 präsentierte der Kirchenchor Willofs, unter der Leitung von Peter Bauschmid, eine besondere Veranstaltung in der Seelenkapelle in Eggenthal. Unter dem Motto „Besinnliche Stunde“ versammelten sich zahlreiche Musik – und Gesangsliebhaber, um gemeinsam mit dem Chor und der Harfinistin Franziska Widmer eine stimmungsvolle Zeit zu erleben.

Die Veranstaltung bot den Besuchern Momente der Besinnung und des Innehaltens, inmitten der abwechslungsreichen Liedern des Kirchenchors und den melodischen Klängen der Harfe.

Der Kirchenchor Willofs bedankt sich bei allen, die durch ihre Anwesenheit und Unterstützung diese besondere Stunde bereichert haben. Die Spende wird dazu beitragen, den ambulanten Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK Marktplatz) in seiner wichtigen Arbeit zu stärken und betroffenen Menschen in schwierigen Zeiten Trost und Hilfe anzubieten.

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Soziales

Selbstvertretung bei der Lebenshilfe: Menschen mit Beeinträchtigungen übernehmen Verantwortung

Ein Workshop, der Mut macht: Selbstbewusst die eigene Stimme erheben

Sich selbst und seine eigenen Interessen, Rechte und Wünsche vertreten und aktiv für sich und andere eintreten, das alles meint „Selbstvertretung“. Bereits vor einigen Jahren hat es sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zum Ziel gesetzt, Menschen mit Beeinträchtigung an entscheidenden Stellen miteinzubeziehen. Einige dieser Selbstvertretungsgremien – wie die Bewohnervertretung im Wohnheim oder den Werkstattrat der Wertachtal-Werkstätten – gibt es schon länger. Andere, wie den Vorstandsbeirat oder die Jugendvertretung, erst seit Kurzem. Um all diese Stellen zu unterstützen und zu vernetzen aber auch neue Gremien zu installieren wurde vor gut einem Jahr die Fachstelle für Selbstvertretung etabliert.

Anfang November fand nun eine bis dato einzigartige Veranstaltung zum Thema „Selbstvertretung“ bei der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und den Wertachtal-Werkstätten in Kaufbeuren statt. Unter der Leitung von Lucas Ruf (Fachstelle für Selbstvertretung) und Barbara Dengler (Landesberatungsstelle der Lebenshilfe Bayern) kamen 24 Selbstvertreterinnen sowie einige ihrer Vertrauenspersonen zusammen, um sich intensiv mit den Aufgaben, Herausforderungen und Möglichkeiten ihrer Vertreterinnen-Rollen auseinanderzusetzen.

Sich selbst und andere vertreten? Gar nicht so ohne

Der Tag stand im Zeichen der Stärkung der Teilnehmenden. „Selbstvertrauen fördern, Mut machen und zeigen, dass jeder Einzelne wertvoll ist“ – so beschrieben die Veranstalterinnen ihre Ziele. Neben der Wissensvermittlung ging es darum, eine gute Gemeinschaft zu erleben, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Botschaft war klar: Gemeinsam können wir etwas bewegen!

Die Veranstaltung lebte von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. In Gruppenarbeiten und Rollenspielen wurden die Herausforderungen der Selbstvertretung erarbeitet und kreativ gelöst. Die Ergebnisse wurden auf Stellwänden festgehalten, sodass die Gruppe gemeinsam ein Bild davon entwickeln konnte, was eine gute Selbstvertretung ausmacht.

Ein besonderes Highlight war die symbolische Darstellung des Amtes der Selbstvertretung als „Mantel“ oder „Rüstung“: Diese stehen sinnbildlich für den Schutz und die Verantwortung sowie den Stolz auf die eigene Rolle und können in herausfordernden Situationen gedanklich unterstützen.

Zum Abschluss wurde diskutiert, wie die erarbeiteten Ergebnisse weitergetragen werden können. Die Teilnehmenden äußerten den Wunsch nach mehr Vernetzung und regelmäßigeren Austauschrunden. Es wurden Kontakte ausgetauscht und Ideen für zukünftige Treffen gesammelt. So zeigte die Veranstaltung wie wichtig und wertvoll Selbstvertretung ist. Sie hat den Teilnehmenden nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Mut gemacht, ihre Stimme für sich und andere zu erheben.

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Soziales Veranstaltung Weihnachten

Weihnachten im Tierheim Beckstetten am 1. Dezember – Aktionen und Feiern

Chipaktion und Kastrationsgutscheine zu Preisen wie vor zehn Jahren

Das Tierheim Beckstetten öffnet am Sonntag, den 1. Dezember, von 11 bis 17 Uhr seine Türen für eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Neben der Möglichkeit, das Tierheim und seine Bewohner kennenzulernen, wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher.

Aktionen für Tierbesitzer

Ein Highlight der Feier ist die Chipaktion, die bereits im Sommer großen Anklang fand. Für nur 10 € können Katzen und Hunde mit einem Mikrochip versehen werden. Diese Aktion gilt ausschließlich am Veranstaltungstag, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Besonders attraktiv für Katzenbesitzer: Das Tierheim bietet Kastrationsgutscheine zu Preisen wie vor zehn Jahren an – 30 € für Kater und 60 € für Katzen. Diese Gutscheine sind bei ausgewählten Tierärzten einlösbar. Die Differenz zum regulären Preis wird von Harald Eberhard, dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins, persönlich übernommen.

Weihnachtliche Stimmung und Flohmarkt

Neben diesen Aktionen lädt die Weihnachtsfeier auch zum Verweilen ein. Besucher können sich mit Waffeln, Punsch und Glühwein stärken. Ein Flohmarkt auf dem Gelände des Tierheims rundet das Angebot ab und bietet die Möglichkeit, das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu entdecken.

Engagement für den Tierschutz

Der Tierschutzverein Kaufbeuren und Umgebung e.V. organisiert die Veranstaltung, um das Bewusstsein für den Schutz und die Unterstützung von Tieren zu stärken. Unter dem Motto „Wir reichen jeder Pfote die Hand“ engagiert sich das Tierheim Beckstetten für eine nachhaltige Tierbetreuung und -vermittlung.

Informationen und Kontakt

Das Tierheim Beckstetten befindet sich in der Bahnhofstraße 16, 86860 Jengen-Beckstetten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.tierheim-beckstetten.de oder telefonisch unter 0160-94646788.

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Senioren Soziales

Kaufbeuren startet präventive Hausbesuche für Senioren

Unterstützung im Alter: Gute-Pflegelotsin stärkt Selbstständigkeit

Die Stadt Kaufbeuren bietet mit dem neuen Projekt der „Guten Pflegelotsin“ eine präventive Unterstützung für Seniorinnen und Senioren an. Ziel ist es, die Selbstständigkeit älterer Menschen zu fördern und ihnen ein möglichst langes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Sophia Kraiß, eine erfahrene Fachkraft mit Hintergrund in Gesundheitswirtschaft und Digital Healthcare Management, übernimmt diese wichtige Aufgabe.

Präventive Hausbesuche: Niedrigschwellige Hilfe

Das Angebot umfasst präventive Hausbesuche, bei denen Senioren frühzeitig über Hilfs- und Unterstützungsangebote informiert werden. „Viele ältere Menschen suchen erst Hilfe, wenn es fast zu spät ist“, erklärt Kraiß. Mit einem persönlichen Anschreiben an rund 5.000 Bürgerinnen und Bürger über 75 Jahre in Kaufbeuren soll die Kontaktaufnahme erleichtert werden.

Die Hausbesuche ergänzen bestehende Hilfsangebote und schaffen eine Brücke zwischen Seniorinnen und Senioren und den Einrichtungen vor Ort. „Vernetztes Arbeiten ist der Schlüssel, um ein umfassendes Beratungsangebot bereitzustellen“, betont Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt.

Wissenschaftliche Begleitung und Förderung

Das Bayerische Zentrum Pflege Digital (BZPD) der Hochschule Kempten begleitet das Projekt wissenschaftlich. Neben der Evaluation der Hausbesuche werden auch digitale Technologien getestet, die pflegende Angehörige entlasten könnten. „Die Verbindung von Praxis und Forschung ist ein zentraler Aspekt“, erklärt Professor Dr. Mario Jokisch, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums.

Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention. Über das Programm „Gute Pflege in Bayern“ werden 80 % der Kosten übernommen, während der Eigenanteil durch die Hospitalstiftung Kaufbeuren getragen wird.

Kontakt und Ausblick

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt, eine Verlängerung ist möglich. Sophia Kraiß ist unter der Telefonnummer 08341/437 208 und per E-Mail an sophia.kraiss@kaufbeuren.de erreichbar. Ihr Büro befindet sich im Baumgarten 32, zentral in der Altstadt von Kaufbeuren.

Mit ihrem Engagement hofft Kraiß auf zahlreiche Kontaktaufnahmen: „Ich bin gespannt, welche Altersgruppen das Angebot nutzen werden.“

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Panorama Soziales

60 Jahre Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren: Rückblick und Ausblick auf ein engagiertes Jahr 2025

Ein starkes Jubiläumsjahr und neue Projekte

Bereits seit 1964 setzt sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren für die Belange von Menschen mit (drohender) Beeinträchtigung und deren Familien ein. Was einst als Elterninitiative begann, ist inzwischen zu einem der größten sozialen Träger der Region geworden. In ihrer jährlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, den 6. November 2024, blickten Vorstand und Geschäftsführung gemeinsam mit rund 60 Vereinsmitgliedern auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück und auf ein projektereiches Jahr 2025 voraus.

Im Zentrum des vergangenen Jahres stand das vielfältige Jubiläumsprogramm, bei dem zu verschiedenen Anlässen „60 Jahre Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren“ gefeiert werden konnte, berichteten der 1.Vorsitzende Wolfgang Neumayer und die Vorstandsmitglieder Andrea Bareth und Frank Kroll zu Beginn. Erfreulich sei außerdem, dass die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, mit aktuell etwas gesunkener Zahl von 714 Mitgliedern, laut Mitgliederzahl, die drittgrößte Lebenshilfe in Bayern bleibt.

Das Jahr 2025 steht im Zeichen einiger spannender Kooperationen: Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Allgäu, das, gemeinsam mit dem Klinikverbund Allgäu und den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, zum 2. Januar 2025 in Marktoberdorf eröffnen wird, ermöglicht eine entscheidende Verbesserung der neuropädiatrischen Versorgungslage im Allgäu. Außerdem freute sich der Vorstand, mit der Blauen Paprika gGmbH ein Herzensprojekt in Kooperation mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren, vorstellen zu können. Hier entsteht ein inklusiver gastronomischer Betrieb mit einem Mittagstischangebot für die städtische Bevölkerung. Das Inklusionsunternehmen im neuen Gebäude der Kulturwerkstatt soll Ende 2025 eröffnen.

Wichtige Bauprojekte fördern Teilhabe

Die Geschäftsführung, vertreten durch Klaus Prestele, Claudia Kintrup und Ralf Grath, konnte in ihrem anschließenden Bericht auf eine Vielzahl geplanter Projekte im kommenden Jahr eingehen, sparte aber auch nicht die Herausforderungen aus, die die steigenden wirtschaftlichen Belastungen mit sich bringen.

In den Bereichen Wohnen und Pflege steht im kommenden Jahr ein großes Bauprojekt an: Das neue Wohnheim in Füssen für 16 Menschen mit mehrfachen schweren Beeinträchtigungen und – das ist eine Besonderheit für den Landkreis – acht Plätzen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Außerdem ist eine TENE-Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung nach dem Erwerbsleben geplant, die in das bestehende Wohnheim Luxdorfer Weg in Neugablonz integriert wird. Außerdem freute sich Claudia Kintrup berichten zu können, dass ein fester Kurzzeit-Pflegeplatz im Wohnheimbereich installiert wurde, der aktuell bereits rege genutzt wird. Buchungen sind das ganze Jahr über möglich.

Gemäß dem Ziel Vielfalt und Teilhabe von frühester Kindheit an zu verankern, stehen auch im Kinder- und Jugendbereich mehrere Bauprojekte auf der Tagesordnung. In der Neugablonzer Falkenstraße entsteht eine Kita innerhalb des geplanten „Generationen-Campus“, gebaut vom Gablonzer Siedlungswerk. Die Lebenshilfe wird dort Mieterin für die Räumlichkeiten einer Kita mit 160 Plätzen. Gleichzeitig laufen im Süden die Planungen für das „Haus Mosaik“, das als Kita in Füssen geplant ist. Hier werden unter einem Dach Förderstättenplätze, eine Vorschul-HPT für Kinder mit hohem Förderbedarf und eine Frühförderstelle eingerichtet. Der Baubeginn soll 2025 stattfinden.

Der Vorstandsbeirat stellt sich vor

Mit der Wahl eines Vorstandsbeirates hat die Lebenshilfe im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt zu mehr Teilhabe innerhalb der Vereinsstruktur unternommen. Seit 25. April 2024 stellt der Vorstandsbeirat, bestehend aus sieben Menschen mit Beeinträchtigung, sicher, dass im Verein keine Entscheidungen mehr ohne die Stimmen derjenigen getroffen werden, die diese direkt betreffen. Auf der Mitgliederversammlung stellte sich der Vorstandsbeirat vor und die beiden Vorstandsbeiräte Simon Smits und Joel Kaiser gaben einen Einblick in dessen Aufgaben und Tätigkeitsfelder. Sie beschrieben gemeinsam festgelegte Regeln für den Geschäftsbetrieb, insbesondere auch der Schweigepflicht. Ab der Neuwahl des Vereinsvorstands im Jahr 2025 nehmen der Vorsitzende und sein Stellvertreter an allen Vorstandssitzungen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren teil und sind damit direkt an Entscheidungsprozessen beteiligt.

Sport und Inklusion – ein Erfolgsprojekt

Mit einem Bildervortrag stellten im Anschluss Markus Reichart und Sebastian Klee von der Sportabteilung ihre vielfältigen Trainingsangebote und zahlreichen erfolgreichen Kooperationen mit regional ansässigen Vereinen vor. Von Leichtathletik, Laufen, Radfahren über Triathlon, Inline-Skaten, Klettern und Stockschießen bis Skilanglauf und Schneeschuhgehen, ist für jede*n etwas dabei. Die erfolgreiche Teilnahme an Meisterschaften und Wettbewerben in Deutschland sowie im europäischen Ausland und darüber hinaus verschaffen ihren Aktivitäten eine große Resonanz und fördern damit den Inklusionsgedanken.

Neuwahlen im Stiftungsrat

Der Stiftungsrat der Lebenshilfe-Stiftung wird alle drei Jahre gewählt. Satzungsgemäß muss ein Mitglied des Stiftungsrats ein evangelischer oder katholischer Geistlicher sein, dieser musste in dieser Sitzung von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner wurde von der Versammlung einstimmig in den Stiftungsrat der Lebenshilfe-Stiftung gewählt.

Mit diesem inspirierenden Rückblick auf das Jubiläumsjahr und voller Vorfreude auf die kommenden Projekte verabschiedete sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren von ihren Mitgliedern und blickt motiviert auf ein Jahr 2025, das neue Chancen für Vielfalt, Selbstbestimmung und Teilhabe bereithält.

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Soziales Sport

ESVK Spieler erarbeiten eine Spendensumme von 7.800 Euro im Landgasthof Hubertus

Am Benefizessen nahmen dabei die höchste mögliche Teilnehmeranzahl von 160 Personen teil

Die Spieler des ESV Kaufbeuren haben beim kochen und servieren für die sechste Auflage des ESVK Benefizessens im Landgasthof Hubertus am vergangenen Montagabend eine wahnsinnige Spendensumme in Höhe von 7.800 Euro erarbeitet. Die Spendensumme wird dabei sogar auf 9.500 Euro erhöht. Weitere 1.700 Euro kommen vom Benefiz-Eishockey-Spiel Hubertus Apfeltrang gegen die ESVK Oldstars dazu, welches während der Deutschland Cup Pause in der energie schwaben arena stattfand.

Am Benefizessen nahmen dabei die höchste mögliche Teilnehmeranzahl von 160 Personen teil. Der ESV Kaufbeuren möchte sich hiermit auch nochmals bei allen Teilnehmern und vor allem aber auch dem gesamten Team des Landgasthof Hubertus in Apfeltrang sehr herzlich bedanken.

Die stolze Spendensumme von 9.500 Euro geht dabei an die Thomas Holzmann Stiftung und die Don-Bosco Schule in Marktoberdorf.

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Soziales Veranstaltung Weihnachten

Adventsmarkt und Christbaumverkauf der Tagesstätte in der Bismarckstraße in Kaufbeuren vom 29.11. bis 20.12.2024

Christbaumverkauf mit Herz – Unterstützen Sie die Region

Vom 29. November bis zum 20. Dezember 2024 lädt die Tagesstätte in der Bismarckstraße 20 in Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) zum Christbaumverkauf ein. Passend zur Vorweihnachtszeit erwartet Sie ein stimmungsvoller Adventsmarkt mit handgefertigten Produkten und echten Nordmanntannen aus regionalem, ökologischem Anbau.

Öffnungszeiten und Preise

Die Verkaufszeiten sind wie folgt:

  • Montag bis Donnerstag: 10:00 – 16:30 Uhr
  • Freitag und Samstag: 10:00 – 15:00 Uhr

Die Preise für die Nordmanntannen beginnen bei 20 Euro und variieren je nach Größe zwischen 0,80 und 3,00 Metern. Ein besonderer Service: Innerhalb des Stadtgebiets Kaufbeuren wird Ihr Christbaum für nur 3 Euro direkt nach Hause geliefert.

Kreatives aus der Tagesstätte

Neben den Tannenbäumen finden Sie auf dem Adventsmarkt kreative und handgefertigte Produkte. Jeder Kauf unterstützt direkt die Arbeit der Tagesstätte, die Menschen mit psychischen Erkrankungen in Kaufbeuren betreut.

Weitere Informationen:

Telefon: 08341-994192

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Kultur Soziales Veranstaltung

Kunstvoll gegen häusliche Gewalt: Eine Schaufensterausstellung in Kaufbeuren. Finissage am 25.11.

Wie Kunst auf ein sensibles Thema aufmerksam macht

Vom 18. bis 25. November 2024 lädt Kaufbeuren zu einer besonderen Schaufensterausstellung ein. Kunstwerke von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern setzen sich auf kreative und vielfältige Weise mit dem Thema häusliche Gewalt auseinander. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Schaufenster der Innenstadt und bietet Passantinnen und Passanten die Möglichkeit, das Thema aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Abschluss mit Finissage in der Sparkassenpassage

Den Höhepunkt der Aktionswoche bildet eine Finissage am 25. November 2024 um 18:00 Uhr in der Sparkassenpassage. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Abschluss der Ausstellung gemeinsam zu feiern und die Gedanken und Ideen der beteiligten Kunstschaffenden zu würdigen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Kaufbeuren-Ostallgäu und der Abteilung Gleichstellung & Familie der Stadt Kaufbeuren. Sie wird durch engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer möglich gemacht.

Kontakt für Interessierte

Einige der ausgestellten Werke stehen zum Verkauf. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Lisa Knorr:
E-Mail: knorr.lisa@skf-augsburg.de
Telefon: 08341 9993227

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Kinder Soziales

Engagierte Ehrenamtliche für den Kinderschutzbund gesucht

Kinder fördern, Eltern unterstützen

Der Deutsche Kinderschutzbund sucht aktuell motivierte Ehrenamtliche (m/w/d), die sich in einem sozialen Umfeld engagieren möchten. Diese Unterstützung ist besonders wertvoll, um Kinder und Familien zu fördern und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.

Ihre Aufgaben im Ehrenamt

Als ehrenamtliche Helfer übernehmen Sie verschiedene Aufgaben, die Ihnen Freude bereiten und gleichzeitig wertvolle Unterstützung leisten:

  • Zeit mit Kindern verbringen: Begleiten Sie Kinder bei Freizeitaktivitäten und schenken Sie ihnen wertvolle Aufmerksamkeit und Freude.
  • Unterstützung im Elterncafé: Helfen Sie ein- bis zweimal im Monat für jeweils etwa drei Stunden im Elterncafé. Hier kommen Eltern zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.
  • Veranstaltungen begleiten: Auch bei verschiedenen Veranstaltungen des Kinderschutzbundes wird Ihre tatkräftige Hilfe geschätzt.

Ihre Unterstützung wird honorier. Für Ihren Einsatz erhalten Sie eine Ehrenamtspauschale, die Ihr Engagement zusätzlich würdigt.

Interessiert? So erreichen Sie uns

Wenn Sie Teil des Teams werden möchten und sich für die Arbeit des Kinderschutzbundes begeistern, nehmen Sie gerne Kontakt auf über dkbs-kf@web.de

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Soziales

HypoVereinsbank unterstützt Generationenhaus Kaufbeuren erneut mit großzügiger Spende

3.000 Euro für Lernförderung und Ehrenamt – Unterstützung des Generationenhauses durch die HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank Kaufbeuren setzt ihre langjährige Unterstützung des Generationenhauses Kaufbeuren fort und spendet auch in diesem Jahr 3.000 Euro für dessen Arbeit. Seit 2009 hat die Bank insgesamt 21.000 Euro gespendet, die zur Förderung von Ehrenamtsprojekten und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt wurden.

Schwerpunkt auf Bildung und Lernförderung

Andreas Frey, Filialdirektor der HypoVereinsbank Kaufbeuren, betonte die Bedeutung der diesjährigen Förderung für das Generationenhaus: „Es ist uns ein Anliegen, die Lern- und Leseförderung an allen Grundschulen zu unterstützen.“ Die Spende soll gezielt Projekte vorantreiben, die Grundschulkinder durch gezielte Bildungsangebote fördern.

Unterstützung für Ehrenamtliche in der Winterzeit

In diesem Jahr hilft die Spende auch dabei, die steigenden Heizkosten der Austauschtreffen der Ehrenamtlichen zu decken. Mit der Spende der HypoVereinsbank kann das Generationenhaus wichtige Projekte zum Wohle der Gemeinschaft fortführen und die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen in Kaufbeuren unterstützen.

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Soziales

Sparkasse Allgäu und Bayerische Sparkassenstiftung fördern inklusive Kantine „frisch und fair“ mit 4.000 Euro

Unterstützung für Inklusion und Vielfalt – Kantinenprojekt „frisch und fair“ erhält Förderung

Die inklusive Kantine „frisch und fair“ (↲ WsK-Marktplatz) ist ein erfolgreiches Sozialprojekt, das Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringt. Seit der Eröffnung der ersten Kantine 2019 in Neugablonz ist das Angebot stetig gewachsen und umfasst mittlerweile mehrere Standorte: die Kantine in Neugablonz, ein Restaurant im Innovapark und eine Filiale in der Kaufbeurer Altstadt.

Die Kantine bietet nicht nur frisch zubereitete Speisen, sondern engagiert sich auch in verschiedenen Projekten, wie einem Brotzeitservice für Firmen, einem „Biergarten der Vielfalt“ im Sommer und einer Mensa. An „frisch und fair“ angegliedert ist außerdem das Bildungsprojekt „Be-BiT“, das durch ein eigenes Schulungszentrum und einen therapeutischen Bauernhof einen wichtigen Beitrag zur Inklusion leistet.

Finanzielle Förderung für mehr Inklusion

Die Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) und die Bayerische Sparkassenstiftung würdigten das Engagement des Projekts nun mit einer Spende von 4.000 Euro. „Frisch und fair ist ein außergewöhnliches Projekt, das unserer Region einen großen Mehrwert schenkt. Zusammen mit der Bayerischen Sparkassenstiftung unterstützen wir das Projekt sehr gerne“, sagte Angelo Picierro, Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, bei der Spendenübergabe.

Gemeinsames Zeichen für eine inklusive Gesellschaft

Die Förderung unterstützt „frisch und fair“ in seiner Mission, eine Gesellschaft mit mehr Chancengleichheit und Teilhabe zu schaffen. „Die Zusammenarbeit mit der Sparkasse ermöglicht es uns, Inklusion in der Mitte unserer Gesellschaft zu leben“, so Kevin Kärst von „frisch und fair“. Dank dieser Unterstützung kann das Projekt weiterhin aktiv an einer vielfältigen und inklusiven Gemeinschaft arbeiten.

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Soziales Weihnachten

Ehrenamtliche für Päckchenkontrolle gesucht – „Geschenk mit Herz“ braucht Unterstützung

Helfer für Weihnachtspäckchenaktion in Kaufbeuren dringend benötigt

Die Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren startet auch in diesem Jahr die Aktion „Geschenk mit Herz“ und sucht dringend Freiwillige für die Kontrolle der Weihnachtspäckchen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Päckchen vollständig und korrekt gepackt sind, bevor sie an bedürftige Kinder in Osteuropa gesendet werden. Der Kontrollzeitraum beginnt am Freitag, dem 15. November, und läuft bis Mitte Dezember. Ehrenamtliche Helfer können von Montag bis Samstag, jeweils zwischen 8 und 20 Uhr, in der Lagerhalle in Kaufbeuren-Neugablonz unterstützen.

Unterstützung für die Weihnachtsfreude bedürftiger Kinder

„Geschenk mit Herz“ ist eine Aktion von humedica, bei der Menschen in ganz Bayern Weihnachtsgeschenke nach einer festgelegten Packliste für Kinder in Osteuropa zusammenstellen. Die Päckchen werden an etwa 1.500 Sammelstellen abgegeben und dann nach Kaufbeuren gebracht. Dort erfolgt die wichtige Kontrolle, bevor sie weiter nach Rumänien, Albanien, Bulgarien, Moldawien, in den Kosovo oder die Ukraine geschickt werden. Im letzten Jahr konnten auf diese Weise über 66.000 Kinder eine Weihnachtsfreude erleben.

Warum die Kontrolle der Päckchen wichtig ist

Roswitha Bahner-Gutsche, die Leiterin der Aktion, erklärt, dass die Kontrolle notwendig ist, weil nicht alle Päckchen korrekt gepackt werden. „Stellen Sie sich vor, zwei Kinder packen gemeinsam ihre Geschenke aus, und eines ist vollständig und liebevoll bestückt, das andere jedoch unvollständig. Das würde bei dem Kind mit dem unvollständigen Päckchen eine große Enttäuschung auslösen.“ Die ehrenamtlichen Helfer sollen deshalb sicherstellen, dass jedes Päckchen vollständig ist und den Vorgaben entspricht, damit alle Kinder ein schönes Weihnachtsfest erleben können.

Was die Helfer erwartet

Freiwillige sollten sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Bahner-Gutsche verspricht, dass alle neuen Helfer gründlich eingewiesen werden: „Wer das erste Mal dabei ist, bekommt alle Abläufe erklärt und ist schnell eingearbeitet.“ Auch wenn für die Mithilfe keine Bezahlung möglich ist, versichert Bahner-Gutsche, dass das Gefühl, zur Weihnachtsfreude eines Kindes beizutragen, eine große Belohnung sei. „Die ‚Geschenke mit Herz‘ sind für die Kinder etwas ganz Besonderes, gerade weil viele von ihnen in schwierigen Verhältnissen leben und früh Verantwortung übernehmen müssen.“

Anmeldung und Kontaktmöglichkeiten

Um Wartezeiten und Überbelegungen zu vermeiden, ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Interessierte können sich über ein Formular auf der Website der Aktion registrieren. Bahner-Gutsche betont: „Jede helfende Hand ist uns willkommen, denn sie trägt dazu bei, dass wir vielen Kindern auch in diesem Jahr eine besondere Freude bereiten können.“

Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Päckchenkontrolle gibt es auf der Website www.geschenk-mit-herz.de.

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Allgemein Soziales

Tradition trifft Mitgefühl – Bäckerinnung Ostallgäu unterstützt Hospizverein

Bäckerinnung spendet für das Hospiz – Soziales Engagement aus Tradition

Die Bäckerinnung Ostallgäu zeigt nicht nur in der Pflege ihrer Traditionen, sondern auch durch ihren Einsatz für die Gesellschaft, was Handwerk bedeutet. Anlässlich der Präsentation ihrer historischen Zunftfahne im Museum der Stadt Füssen sammelte die Innung Spenden für den Hospizverein Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. (↲ WsK-Marktplatz) und übergab kürzlich den Erlös an die gemeinnützige Einrichtung.

Übergabe der Spende für einen guten Zweck

Die Spende in Höhe von 170 Euro wurde von Obermeister Christian Körber an Michael Feistl, den 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, übergeben. „Unsere Zunftfahne erinnert uns nicht nur an das handwerkliche Erbe, sondern auch an unsere Verantwortung als Gemeinschaft“, betonte Körber bei der Übergabe. Diese Summe, die im Rahmen der Feierlichkeiten zur Zunftfahne gesammelt wurde, soll die wertvolle Arbeit des Hospizvereins unterstützen, der sich um schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige kümmert.

Zunftfahne als Symbol für Verantwortung und Zusammenhalt

Die Zunftfahne der Bäckerinnung Ostallgäu, die ein beeindruckendes Zeugnis der Handwerksgeschichte darstellt, hat eine besondere Bedeutung für die Mitglieder der Innung. Bereits 2006 restauriert, ist sie nun als Dauerleihgabe im Museum Füssen zu sehen und steht symbolisch für das Engagement der Bäcker für ihre Region und deren Menschen. Die Bäckerinnung nutzt die Präsentation der Fahne als Anlass, um über das Handwerk hinaus einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

Ein Zeichen der Solidarität und Tradition

Die Spendenaktion und die Präsentation der Zunftfahne unterstreichen das Anliegen der Bäckerinnung, Tradition und soziales Engagement zu vereinen. Die Unterstützung des Hospizvereins zeigt, dass die Gemeinschaft der Bäcker nicht nur Wert auf ihr Erbe legt, sondern auch auf das Wohl der Gesellschaft.

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Soziales

Mitmachaktion „Ein kreatives Zeichen der Solidarität“: Zusammen gegen Gewalt an Frauen

Gemeinsam für Respekt und Sicherheit: Kaufbeuren setzt Zeichen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Häusliche Gewalt gegen Frauen ist leider noch immer weit verbreitet und bleibt oft im Verborgenen. Die jüngsten Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen eine Zunahme häuslicher Gewalt um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr – mehr als die Hälfte der betroffenen Frauen lebte mit dem Tatverdächtigen im selben Haushalt. Diese Formen der Gewalt sind in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen und stellen kein Einzelschicksal dar. Es ist eine dringende Notwendigkeit, dieses Problem sichtbar zu machen und gemeinsam dagegen vorzugehen.

Ein kreatives Zeichen der Solidarität auf dem Wochenmarkt

Am Donnerstag, den 21. November 2024, lädt Kaufbeuren dazu ein, sich auf dem Wochenmarkt aktiv gegen Gewalt an Frauen zu positionieren. Die Mitmachaktion findet von 8:00 bis 12:00 Uhr am Eingang zur Sparkassenpassage statt. Neben einem Informationsstand mit Broschüren und Beratung zum Frauentelefon Kaufbeuren-Ostallgäu und zu Amnesty International erwartet die Besucherinnen und Besucher eine besondere Gelegenheit, Solidarität auszudrücken. Eine große Leinwand steht bereit, die gemeinsam mit Kreide gestaltet wird – jeder kann so symbolisch gegen Gewalt an Frauen eintreten und ein klares Zeichen der Unterstützung setzen.

Information und Unterstützung: Ein Zeichen der Hoffnung setzen

Neben der Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken, wird am Stand über Hilfsangebote informiert. Unterstützende Broschüren sowie kleine Give-Aways mit Leckereien dienen dazu, Passanten für das Thema zu sensibilisieren und die Bedeutung des Aktionstages zu unterstreichen. So wird durch persönliche Gesten und Gespräche ein wichtiger Raum für Austausch und Bewusstsein geschaffen, in dem deutlich wird: Jede und jeder kann gegen Gewalt an Frauen einstehen und Betroffenen Mut machen.

Aufruf zur Unterstützung: Setzen Sie ein Zeichen

Rund um den Aktionstag lädt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich klar gegen Gewalt an Frauen zu positionieren. Besuchen Sie die Mitmachaktion und zeigen Sie mit Ihrer Teilnahme, dass Betroffene nicht alleine sind. Zusammen können wir ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für eine gewaltfreie Gesellschaft setzen.

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Soziales

„Kein Platz für Rassismus“ – Bank gegen Rassismus eingeweiht

Kaufbeuren setzt mit neuer Bank ein Zeichen gegen Diskriminierung

Oberbürgermeister Stefan Bosse hat eine Bank gegen Rassismus an der Kreuzung am Graben/Schraderstraße in Kaufbeuren eingeweiht. Der Ort wurde einerseits wegen des Kriegerdenkmals gewählt, andererseits weil dort wegen der Stadtbücherei und zwei Schulen in direkter Umgebung viele junge Menschen vorbeikommen.

„Mir ist es ein großes Anliegen, dass wir in dieser Stadt gut zusammenleben und da ist einfach kein Platz für Rassismus“, erklärte Stefan Bosse bei der Einweihung.
Ein Bekannter hatte den Oberbürgermeister auf eine solche Bank in Brandenburg aufmerksam gemacht und ein Foto davon geschickt. Stefan Bosse fand, dass diese auch gut nach Kaufbeuren passen würde und nun wurde sie adaptiert. Finanziert wurde die Bank durch das Projekt „Demokratie leben“.

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Soziales

1.200 Euro Spende für das Kriseninterventionsteam (KID) Ostallgäu

Fortbildung für bessere Unterstützung von Menschen in Not

Das Kriseninterventionsteam (KID) Ostallgäu konnte dank einer Spende der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) in Höhe von 1.200 Euro an einer zweitägigen internationalen Fachtagung in Innsbruck teilnehmen. Im Fokus der Tagung standen in diesem Jahr Hilfsmaßnahmen für besonders schutzbedürftige Personen, wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Demenz oder spezifischen Beeinträchtigungen. Alle Teammitglieder des KID arbeiten ehrenamtlich und sind dem BRK Ostallgäu zugeordnet.

Psychosoziale Notfallversorgung seit 2004

Das KID Ostallgäu bietet seit 2004 psychosoziale Unterstützung für Menschen, die nach schweren Unfällen oder traumatischen Erlebnissen in seelische Ausnahmesituationen geraten. Häufig erleiden diese Betroffenen keine körperlichen Verletzungen, stehen jedoch unter einem hohen emotionalen Schock. In solchen Fällen steht das KID Betroffenen und deren Angehörigen zur Seite, besonders in den ersten kritischen Stunden nach einem Vorfall. Durch eine schnelle und einfühlsame Betreuung hilft das Team den Betroffenen, ihre Orientierung und Handlungsfähigkeit wiederzufinden und zusätzliche Belastungen zu vermeiden.

Kompetenz durch Weiterbildung gestärkt

Barbara Geister, stellvertretende Teamleiterin des KID Ostallgäu, dankte der Sparkasse für die finanzielle Unterstützung: „Dank der Spende konnten einige Mitarbeiter des KID an der wertvollen Veranstaltung teilnehmen und sich intensiv zu den aktuellen Entwicklungen und bewährten Methoden im Bereich der Krisenintervention weiterbilden. Dies stärkt nicht nur die Kompetenzen des Teams, sondern hilft auch, im Ernstfall noch gezielter auf die Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen“

Wertvolle Unterstützung durch ehrenamtliches Engagement

Mit dem Engagement der Sparkasse Allgäu und dem fortlaufenden Einsatz der KID-Mitglieder leistet das Team einen wertvollen Beitrag zur psychosozialen Notfallversorgung im Ostallgäu. Gerade die Unterstützung von vulnerablen Gruppen kann durch die neu erworbenen Fachkenntnisse weiter verbessert werden.

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Kinder Soziales Sport

Neue Trikots für den ASV Hirschzell: Varmeco unterstützt Nachwuchsarbeit

Ein starkes Zeichen für den lokalen Sport

Die varmeco GmbH & Co. KG (↲ WsK-Marktplatz), ein führender Anbieter intelligenter Heizsysteme aus Kaufbeuren, engagiert sich erneut für die Förderung des Jugendfußballs und sponsert neue Trikots für die F- und E-Jugend des ASV Hirschzell. Kinder zwischen 7 und 11 Jahren, die regelmäßig an Kinderfestivals und Ligaspielen teilnehmen, können nun in modernen Trikots antreten, was laut Trainerteam ein großer Motivationsschub ist.

Alte Trikots weichen neuen Outfits

„Die bisherigen Trikots unserer jungen Spieler stammten noch aus der Zeit der Herrenmannschaft – es war höchste Zeit für eine Erneuerung,“ erklärt Melanie Knoff, Trainerin der F-Jugend. Durch die Unterstützung von varmeco kann der Verein nun für ein einheitliches und modernes Erscheinungsbild sorgen.

Mehr als nur Fußball

Der ASV Hirschzell legt großen Wert auf Gemeinschaft und soziale Integration. Neben dem Fußballtraining organisiert der Verein regelmäßig Aktivitäten wie Fackelwanderungen oder Ausflüge, z.B. zum Walderlebniszentrum Füssen. Solche Angebote fördern das Miteinander und schaffen ein Zugehörigkeitsgefühl, das laut Co-Trainer Patrick Garofalo durch den neuen Trikotsatz verstärkt wird: „Die Kinder treten als einheitliches Team auf, was den Zusammenhalt stärkt.“

Engagement für die Region

Varmeco, das für nachhaltige Heizsysteme bekannt ist, sieht das Sponsoring als wichtigen Beitrag zur regionalen Jugendförderung. Geschäftsführer Philipp Stockklausner betont, dass die Werte des ASV Hirschzell, besonders soziale Verantwortung und Gemeinschaft, auch dem Unternehmen wichtig seien. „Wir freuen uns, den Verein bei seiner wichtigen Arbeit für die Jugend zu unterstützen,“ so Stockklausner. Die jungen Spieler konnten die neuen Trikots bereits bei ersten Spielen tragen und hoffen auf eine erfolgreiche Saison.

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Gesundheit Senioren Soziales

Mit Hingabe und Mitgefühl: Alexandra Scharpf erhält Stiftungspreis Ehrenamt der Bayerischen Stiftung Hospiz 2024

Eine Würdigung für außergewöhnliches Engagement im Hospizdienst

Am 28. Oktober 2024 wurde die Unterallgäuerin Alexandra Scharpf, langjähriges Mitglied des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, im historischen Gartensaal des Juliusspitals in Würzburg mit dem Stiftungspreis Ehrenamt der Bayerischen Stiftung Hospiz (BSH) ausgezeichnet. Der Preis, der jedes Jahr an nur eine Person in Bayern für herausragende Leistungen in der Hospizarbeit verliehen wird, würdigt Scharpfs außergewöhnliches Engagement und die Mitmenschlichkeit, mit der sie ihre Aufgabe ausfüllt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach überreichte die Auszeichnung und betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit und den unersetzbaren Beitrag des Ehrenamts für die Hospiz- und Palliativversorgung. „Mit dem Bayerischen Hospizpreis ehren wir Menschen, die sich in besonderer Weise um diese Idee verdient gemacht haben. Als Schirmherrin freue ich mich hierüber ganz besonders.“

Eine Herzensangelegenheit seit 2008

Ihre Tätigkeit begann Alexandra Scharpf im Hospizverein im Jahr 2008 mit dem Beginn ihrer Ausbildung zur Hospizbegleiterin. Seitdem hat sie in unzähligen Begleitungen ihre Mitmenschen in den schwierigsten Phasen ihres Lebens unterstützt. Ihre Motivation für dieses anspruchsvolle Ehrenamt schöpfte sie aus eigenen Erfahrungen. „Durch den Tod meiner zwei Opas habe ich eigentlich gesehen, wie wichtig es ist, in dieser Zeit diese Hilfe und Unterstützung zu haben.“

Vielfältiger Einsatz in der Hospizarbeit

Im Laufe der Jahre wurde die Begleitung bis zum Lebensende für sie weit mehr als nur eine Aufgabe – sie wurde zu einer tragenden Säule in ihrem Leben. „Das Vertrauen, das mir Menschen in diesen schwersten Momenten ihres Lebens entgegenbringen, ist für mich von unschätzbarem Wert,“ sagt sie. Die Auszeichnung sieht sie mit großer Dankbarkeit und Demut: „Diese Ehrung ist nicht nur eine Anerkennung meiner Arbeit, sondern würdigt all jene, die ich auf ihrem letzten Weg begleiten durfte. Sie erinnert mich daran, wie bedeutsam es ist, in diesen Augenblicken für andere da zu sein.“

Doch ihr Engagement geht weit über die Arbeit im Hospizverein hinaus. Während der Coronapandemie war die gebürtige Bad Wörishoferin im Krankenhaus Mindelheim ehrenamtlich tätig und unterstützte das Personal dort, wo es am dringendsten gebraucht wurde.

Im Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. engagiert sie sich aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit. Regelmäßig beteiligt sie sich an der Erstellung der Infobriefe und ist an Infoständen präsent, um die Menschen für die Arbeit des Vereins und den Hospizgedanken zu sensibilisieren. Seit letztem Jahr unterstützt sie mit ihren Erfahrungen die Qualifizierungskurse für neue Hospizbegleiter. In diesen Kursen gibt sie nicht nur ihr Wissen als Hospiz-, Trauer- oder Demenzbegleiterin weiter, sondern vermittelt auch den menschlichen Aspekt dieser Arbeit – wie wichtig es ist, den Sterbenden und ihren Angehörigen mit Geduld und Einfühlungsvermögen zu begegnen.

Hospizzimmer in Mauerstetten und Waal

Neben Ihren Einsätzen im Krankenhaus, auf der Palliativstation, zuhause oder in den Pflegeheimen verbringt Alexandra Scharpf viel Zeit in den beiden vom Hospizverein betriebenen Hospizzimmer in den Pflegeheimen in Waal und Mauerstetten-Steinholz. In enger Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen gewährleistet der Verein hier eine wohnortnahe Versorgung für die Menschen im Ostallgäu. Als Hospizbegleiterin unterstützt sie dort das Palliativteam des Hospizvereins, die vor Ort zusammen mit den Heimen den schwerstkranken und sterbenden Menschen zur Seite stehen. „Es ist eine sinnerfüllte und wertvolle Tätigkeit, Menschen in ihren letzten Wochen und Tagen zu begleiten und deren Angehörigen eine Stütze zu sein“, betonte Alexandra Scharpf sichtlich berührt. Besonders bewegend sind für sie die Momente, in denen es häufig um die Lebensbilanz der Sterbenden geht: „Ich unterstütze, dass Dinge aufgearbeitet und wichtige Themen geklärt werden können.“

Würdigung einer außergewöhnlichen Persönlichkeit

Das Engagement von Alexandra Scharpf ist nicht nur fachlich wertvoll, sondern auch menschlich von unschätzbarem Wert. Sie nimmt sich die Zeit, den Menschen zuzuhören, ihnen beizustehen und in emotionalen Momenten Halt zu geben. „Ich bekomme viel mehr zurück, als ich überhaupt geben kann“, sagt sie selbst.

Preisverleihung mit großer Würdigung

Ministerin Judith Gerlach betonte in ihrer Laudatio über Alexandra Scharpf: „Für Frau Scharpf, die seit 2008 Hospizbegleiterin ist, ist die Hospizarbeit längst zur Berufung geworden, die sie sie mit Herz, Verstand und Gottvertrauen ausübt. Sie ist im Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. fest etabliert und hat dort einige Jahre als Vorstandsmitglied mitgewirkt. Die Preisträgerin gibt ihr Wissen nicht nur an andere Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter weiter. Mit besonderer Empathie und Wertschätzung begegnet Frau Scharpf den schwerstkranken und sterbenden Menschen, die ihr anvertraut sind. So ist sie in den schwierigen Phasen des Abschiednehmens eine große Stütze und gibt Halt.“

Insgesamt ist es Alexandra Scharpf wichtig zu betonen: „Mit dieser Auszeichnung stehe ich stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten, die täglich Großes leisten, indem sie Menschen beistehen und ihnen in den schwersten Lebensphasen eine wichtige Hilfe und Unterstützung sind.“

Michael Feistl, der 1. Vorsitzende des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, hebt hervor: „Im Namen des gesamten Vorstands sowie unserer Koordinatorinnen und aller Mitarbeiterinnen möchten wir Frau Scharpf unseren tief empfundenen Dank aussprechen und ihr zu dieser hohen Auszeichnung gratulieren. Sie ist eine wahre ‚Perle‘ für unseren Verein.“ Weiter führt er aus: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Frau Scharpf neben Frau Anna Baumann aus Jengen, die den ‚Weißen Engel‘ des Bezirks Schwaben erhalten hat, als zweite Hospizbegleiterin im Jahr 2024 eine besondere Anerkennung für ihr Engagement bekommen hat.“

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu ist eine große Gemeinschaft und hat Alexandra Scharpf an ihrem besonderen Tag nach Würzburg begleitet. Foto: Scharpf

Zum Hospizverein

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu feiert in zwei Jahren sein 30-jähriges Bestehen und hat aktuell über 550 Mitglieder und 89 aktive HospizbegleiterInnen. Der Verein beschäftigt 4 Koordinatorinnen, 5 Palliativfachkräfte und bietet 2 Hospizzimmer, palliative Beratungen, Hospizbegleitungen, Trauercafe, Letzte Hilfe Kurse, Beratungen zu Patientenverfügungen und BvB (Bedarf im Voraus planen) und jährliche qualifizierte Ausbildungen zur Hospizbegleiterin an. Mehr Informationen zur Preisverleihung und der Arbeit des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. auf der Homepage „www.hospizverein-kf-oal.de

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Soziales Weihnachten Wirtschaft

Neu zum Advent 2024 in Kaufbeuren: Ein Kalender für den guten Zweck und die Chance auf über 350 Gewinne

Soziale Unterstützung und attraktive Gewinne

Ein Kalender für den guten Zweck und die Chance auf über 350 Gewinne

Der gemeinnützige Verein „Unser Adventskalender e.V.“ in Kaufbeuren bringt 2024 erstmalig einen Adventskalender auf den Markt. In enger Zusammenarbeit mit den Kaufbeurer Service-Clubs – dem Rotary Club Kaufbeuren, dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu und dem Lions Club Kaufbeuren – werden mit dem Kalenderverkauf Spenden für regionale Hilfsprojekte gesammelt. Der Erlös fließt in diesem Jahr anteilig an den Allgäuer Hilfsfond e.V. und die Stadtranderholung Kaufbeuren.

Wie funktioniert der Adventskalender und was gibt es zu gewinnen?

Der Kalender ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine Lotterie: Über 70 lokale Händler und Unternehmen haben Preise im Wert von knapp 19.000 Euro gespendet. Die Gewinne, die von Einkaufsgutscheinen bis zu Sachpreisen reichen, werden auf die 24 Tage im Advent verteilt. Jeder Kalender hat eine individuelle Losnummer, mit der sich die Käufer täglich über die gezogenen Gewinnernummern informieren können. Besonders spannend: Am 24. Dezember gibt es eine Sonderziehung mit 24 zusätzlichen Preisen.

Bekanntgabe der Gewinnnummern: Die tägliche Auslosung der Gewinne wird auf den Websites www.wir.sind-kaufbeuren.de und www.adventskalender-kf.de veröffentlicht. Alternativ können die Gewinnnummern telefonisch unter der Nummer +49 8341 96622748 abgefragt werden.

Verkaufsstart und Verkaufsstellen

Mittwoch, 06. November 2024

Erhältlich in folgenden Verkausstellen:

  • Sparkasse Allgäu (Hauptstelle KF, Neugablonzer Straße, Neugablonz, Pforzen)
  • 1865 (Buroncenter)
  • Unique Friseurteam Petra
  • Optik Kutter
  • Pianofactum

Abholung der Gewinne und ein zusätzliches Geschenk

Die Ausgabe der verlosten Preise erfolgt gegen Vorlage des Kalenders an folgenden Tagen in der Sparkasse Kaufbeuren, Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren: 7.12., 14.12., 21.12, 11.01. und 25.01.25. (jeweils von 10:00h bis 13:00h).

Darüber hinaus erhalten die Käufer:innen gegen Abgabe Ihres Kalenders im Büchermarkt des Lions Club Kaufbeuren, Am Blaichanger 44, 87600 Kaufbeuren an folgenden Tagen ein kostenloses Buch Ihrer Wahl: Samstag, den 04.01.2025, Samstag, den 01.02.2025 und Samstag, den 01.03.2025, jeweils zwischen 9 und 17 Uhr.

Sozialer Nutzen und Unterstützung des Einzelhandels

Mit dem Kauf des Adventskalenders wird nicht nur der lokale Einzelhandel unterstützt, sondern auch der soziale Zusammenhalt in Kaufbeuren gestärkt. Die Einnahmen aus der diesjährigen Auflage von 2.500 Stück kommen wichtigen sozialen Projekten zugute. Geplant ist, die Auflage künftig zu erhöhen, um noch mehr Unterstützung leisten zu können.

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Soziales Veranstaltung

Offener Frühstückstreff am 8.11.24 im Generationenhaus Kaufbeuren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen und Nationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung. Um eine Spende wird gebeten.

Wann: Freitag, den 8. November von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8
Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Soziales

Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren unterstützt ambulanten Hospiz- und Palliativdiens mit Spende

Spendenübergabe an Blicklicht: Musikverein setzt sich für schwerkranke Menschen ein

Die Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren hat am 10. Oktober 2024 eine Spende in Höhe von 1000 Euro an den ambulanten Hospiz- und Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz) überreicht. Klaus Reggel, musikalischer Leiter der Kapelle, und einige Musikerinnen und Musiker übergaben die Summe, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen soll. Die Anregung zur Spende kam von der Stadträtin und Beauftragten für Gesundheit und Pflege, Gertrud Gellings, die die Kapelle für dieses wichtige Anliegen sensibilisierte.

Dankbarkeit beim Hospiz-Team

Michaela Bauschmid und Claudia Bäurle, Vertreterinnen von Blicklicht, bedankten sich herzlich bei der Fliegerhorstkapelle. Spenden wie diese ermöglichen es, Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und zugleich ihre Angehörigen einfühlsam zu begleiten.

Mit ihrer Spende zeigt die Fliegerhorstkapelle, dass Musik und soziales Engagement eng miteinander verbunden sein können – ein wertvoller Beitrag für das Wohl schwerkranker Menschen in der Region.

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Karriere Soziales

Großer Empfang für neue Auszubildende beim BRK Ostallgäu

Ausbildungsstart mit Einblicken und Begegnungen: Junge Berufseinsteiger beim BRK

52 junge Leute haben im Herbst eine Ausbildung in der Pflege, in der Heilerziehungspflege, in der Rettung, in der Verwaltung oder in der Hauswirtschaft beim BRK-Kreisverband Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) begonnen. „Ich freue mich sehr, dass sie sich für eine Zukunft beim Roten Kreuz entschieden haben“, so Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann. „Wir sind ein sicherer Arbeitgeber.“ Er wünscht den Auszubildenden viel Erfolg für den neuen Lebensabschnitt.

Für die Berufsstarterinnen und Berufsstarter aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu gab es gleich zu Beginn einen großen Empfang. Gemeinsam mit rund 1200 weiteren Auszubildenden aus ganz Bayern wurden sie beim Starttag Ausbildung von Präsidentin Angelika Schorer begrüßt: „Sie sind unsere Zukunft und daher von zentraler Bedeutung für das Bayerischen Roten Kreuz. Sie haben sich bewusst für das BRK entschieden. Das ehrt Sie und auch uns. Wir freuen uns, dass Sie ab sofort ein Teil unserer weltumspannenden Rotkreuzfamilie sind!“

Persönliche Einblicke in die Berufsfelder

Unter dem Motto „Das BRK zum Anfassen“ bot der Starttag den neuen Auszubildenden die Möglichkeit, Einblick in die verschiedenen Berufsfelder zu bekommen sowie die Führungskräfte des BRK persönlich zu treffen. „Wir hatten Gelegenheit, die historische Entwicklung des Rettungsdienstes hautnah mitzuerleben, denn alte Krankenwagen, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge luden zum Entdecken ein“, erzählte Auszubildende Nina Wintergerst.

Wertvolle Tipps für den Berufsalltag

Ein weiterer Höhepunkt waren für sie die Vorträge der Schwesternschaft des Roten Kreuzes. Die Schwesternschaft ist ein Zusammenschluss von professionell ausgebildeten Krankenpflegerinnen und Pflegekräften, die sich den humanitären Grundsätzen des Roten Kreuzes verpflichtet haben und in der Pflege, Betreuung sowie Gesundheitsvorsorge tätig sind. Die erfahrenen Pflegekräfte gaben den jungen Leuten wertvolle Einblicke in ihren Beruf und standen für Fragen zur Verfügung. Außerdem lockten Gewinnspiele mit attraktiven Preisen und, was vielleicht am allerwichtigsten ist, die Berufsanfänger konnten sich gegenseitig kennenlernen.

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Gesundheit Soziales

Humedica erneut von WHO als „Emergency Medical Team“ zertifiziert

Kaufbeurer Katastrophenhelfer beweisen ihre Effizienz

Die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren wurde erneut von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „Emergency Medical Team“ (EMT) klassifiziert. Diese Zertifizierung bestätigt, dass humedica in der Lage ist, unter extremen Bedingungen schnelle und effektive medizinische Hilfe zu leisten. In einer umfangreichen Prüfung mussten die Teams nachweisen, dass sie die hohen Standards der WHO erfüllen, inklusive der Fähigkeit, sich zwei Wochen lang völlig autark zu versorgen – mit Wasser, Strom und Lebensmitteln.

Koordinierte Katastrophenhilfe: Ein Schritt zur Optimierung

Die EMT-Klassifizierung der WHO wurde nach dem Erdbeben in Haiti 2010 eingeführt, als unkoordinierte Hilfseinsätze zu Ressourcenengpässen führten. Die WHO reagierte mit dem EMT-System, um sicherzustellen, dass Hilfe besser koordiniert und effizienter bereitgestellt wird. Seitdem dürfen medizinische Organisationen meist nur noch in Katastrophengebiete einreisen, wenn sie diese Klassifizierung besitzen. Humedica zählt als „EMT Typ 1 fixed“, was bedeutet, dass die Teams in der Lage sind, eine Krankenstation vor Ort einzurichten – vergleichbar mit einer Hausarztpraxis.

Professionelle Hilfe in Krisengebieten

Johannes Peter, Geschäftsführer von humedica, zeigte sich erfreut über die erneute Klassifizierung: „Wir sind sehr glücklich, dass sich die WHO von der Qualität unserer Arbeit überzeugen konnte. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das intensiv daran gearbeitet hat, unsere Prozesse zu überprüfen und weiter zu verbessern.“

Durch die strikte Einhaltung der WHO-Standards können humedica-Teams in Katastrophenfällen als Erste Hilfe leisten und Menschen in betroffenen Regionen gezielt unterstützen. Schwerere medizinische Fälle werden an spezialisierte Organisationen weitergeleitet, die für deren Behandlung zertifiziert sind.

Effektive und flächendeckende Hilfe

Das übergeordnete Ziel von humedica und der WHO ist es, in Katastrophenfällen möglichst vielen Menschen so effektiv wie möglich zu helfen. Die EMT-Klassifizierung stellt sicher, dass die Hilfe flächendeckend ankommt und alle Akteure vor Ort Hand in Hand arbeiten. Johannes Peter betont: „Die WHO sorgt mit diesem System für eine engere Zusammenarbeit und ermöglicht so eine noch professionellere und zielführendere Katastrophenhilfe.“

Über humedica

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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Soziales

Frauentreff Obergünzburg spendet für die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren

Unterstützung für Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern: Frauentreff Obergünzburg sammelt 1350 Euro für die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren

Anlässlich der Marktplatzeröffnung in Obergünzburg im August hat der Frauentreff Obergünzburg durch einen Kaffee- und Kuchenverkauf sowie eine Spendenbox den beachtlichen Betrag von 1350 Euro gesammelt. Diese Summe wurde nun an die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren gespendet, um so Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern zu unterstützen.

Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein gemeinsames Angebot der Frühförderstelle Kaufbeuren und der Kinderklinik Kaufbeuren und begleitet seit 2007 Familien in herausfordernden Situationen. Dabei steht den Familien ein Team aus Kinderkrankenschwestern und Fachkräften zur Seite, um den Übergang nach der Klinik zu erleichtern und die Eltern bei Ängsten und Herausforderungen zu unterstützen.

Neben der Geldspende überreichte der Frauentreff auch eine Kiste mit liebevoll handgefertigter Kleidung und Babydecken für Frühgeborene, die direkt an die Neonatologie des Klinikums Kaufbeuren weitergegeben wurden. Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt dem Frauentreff Obergünzburg und allen Spender*innen herzlich für die großartige Unterstützung!

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Kinder Soziales

Kunstreiter stiften Hochbeet: Nachhaltigkeit zum Anfassen

Freude bei den Kindern: Ein Hochbeet für die Tagesstätte Rieden-Zellerberg

Erwartungsvoll empfingen die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen die kleine Abordnung der Kaufbeurer Kunstreiter. Diese hatten schweres Gepäck dabei, nämlich das versprochene, eben erst fertiggestellte hölzerne Hochbeet.

Finanziert wurde es aus den Spenden für das beim Kunstreiter-Schwedenlager angebotene Stockbrot, ergänzt durch einen kleinen Zuschuss aus der Kunstreiterkasse. Natürlich übernehmen die Kunstreiter auch die Kosten für die Bepflanzung und alles was zu einem gut bestückten Hochbeet gehört.

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