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Kultur Tourismus

35 Jahre Kramerlager: Ein Stück lebendige Tänzelfest-Geschichte

„Wir haben 1990 mit 20 Leuten angefangen“

Die Aktionsgemeinschaft Attraktives Kaufbeuren nahm 1990 erstmals am bunten Treiben des Lagerlebens in Kaufbeuren teil. „Seit diesem Jahr in ununterbroch’ner Reihenfolg’ hat das Lager sich redlich Müh’ gemacht, Aug’, Ohr und Gaumen der Besucher zu erfreu’n“, gratulierte der Vorstand des Tänzelfestvereins Kaufbeuren in einer Anerkennungsurkunde 2009 zum Zwanzigjährigen. Bis auf die pandemiebedingte Pause findet das Lager der Kramerzunft bis heute jedes Jahr statt. Rudolf Geyrhalter ist einer der Gründerväter. Mit seiner Frau Margot blickt er auf die über dreißigjährige Geschichte des Lagers zurück.

Aktionsgemeinschaft Attraktives Kaufbeuren – so hieß damals der Zusammenschluss der Kaufbeurer Einzelhändler, der heute als Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren (AK) bekannt ist. „Natürlich wollten wir Kaufbeurer Geschäftsleute 1990 zum Gelingen des ersten Lagerlebens beitragen“, erinnert sich Rudolf Geyrhalter. Wichtiger Motor war damals Karl Köberle, der als Vertreter der Allgäuer Zeitung Mitglied in der Aktionsgemeinschaft sowie im Tänzelfestverein war und für das Lagerleben mitverantwortlich zeichnete. Beim ersten Mal waren vor allem die damaligen AK-Vorstände in der Pflicht, und so kam es, dass das Lager von Beginn an im Hof von Fritz Sturm (ehemals Werz & Sturm) seine Zelte aufschlug. Vielmehr waren es damals noch Sonnenschirme, erzählt Rudolf Geyrhalter. Jedem Vorstandsmitglied wurde auferlegt, einen weißen Schirm zu kaufen. Diese versah Raumausstatter Geyrhalter zum Tänzelfest mit den rot-weißen Bordüren, die auch heute noch Kennzeichen des Kramerlagers sind.

Doch das war nicht alles. „Mir als handwerklichem Raumausstatter lag es am Herzen, das Lager Jahr um Jahr zu verbessern“, so Rudolf Geyrhalter. Er tüftelte professionelle Überdachungen für die Tische, den Ausschank und die Essensausgabe aus – stets unter dem kritischen Auge von Karl Köberle, der auf die Einhaltung der mittelalterlichen Traditionen achtete. Dies galt besonders für die einheitlichen historischen Gewänder. Hier brachte sich das ehemalige Modehaus Junginger mit einer Schneiderin und das ehemalige Bekleidungsgeschäft Schönhaar mit passenden Hüten ein. Der auch für den Tänzelfestverein damals aktive Bühnenmaler Hans Schendera entwarf eigens für die Kramerzunft das Tor, das noch heute den Sturm-Hof mittelalterlich schmückt.

„Wir haben 1990 mit 20 Leuten angefangen“, erzählt Margot Geyrhalter. Es gab immer wieder neue Programmideen. „Vom Armbrustschießen über Theater hat sich schließlich mittelalterliche Musik – heute unter Leitung von Maria Hahn in Verbindung mit historischen Tänzen, die Helga Herbein einstudiert – etabliert. Beide sind heute noch dabei.“ Seit Mitte der 1990er-Jahre bot Tochter Claudia Geyrhalter Kinderspiele an, die ihr Mann Günter selbst entwarf und baute. Auch kulinarisch wurde einiges ausprobiert. In besonderer Erinnerung blieb Margot Geyrhalter ein Lieblingsgericht von Karl Köberle: die fränkischen „Sauren Zipfel“. „Leider hielten sie aufgrund der sommerlichen Temperaturen nicht bis zum zweiten Abend.“

Der Aufwand für das Lager wurde immer größer. So war es für das Ehepaar eine große Erleichterung, als Tochter Heidi Sirch und ein Team an Jüngeren bereit war, die Leitung zu übernehmen. Um auch rechtlich auf sicheren Füßen zu stehen, gründeten sie im Mai 2015 den Verein Kaufbeurer Kramerzunft e. V. „Im Unterschied zu früher sind es nicht mehr nur AK-Mitglieder – mittlerweile bringen sich bis zu 80 Personen ein“, erklärt Heidi Sirch. Darunter auch viele Junge der dritten Generation.

Vielleicht motiviert die Helfenden, was auch Rudolf Geyrhalter in all den Jahren antrieb: „Durch diese Gemeinschaft haben sich so viele Menschen aus Kaufbeuren – unabhängig vom Alter – näher kennengelernt.“ Seine Frau bekräftigt: „Das Schönste ist, wenn sich das Team am Ende der Abende zum gemeinsamen Abendlied und Ausklang zusammensetzt.“ Und ganz tief schwingt Geyrhalters persönliches Anliegen mit: das historische Erbe Kaufbeurens auf diese Weise zu bewahren und die Menschen für das Tänzelfest und die schöne Altstadt zu begeistern.

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Blaulicht

Stadel in Flammen: Brand in Leinau sorgt für Feuerwehreinsatz

Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Nachbargebäude – Ermittlungen zur Ursache laufen

Feuerwehreinsatz am Samstagnachmittag

Leinau/Pforzen – Am frühen Samstagnachmittag meldeten Anwohner Rauchentwicklung im nördlichen Bereich von Leinau, einem Ortsteil von Pforzen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Stadel bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehren aus Pforzen und Irsee rückten mit rund 35 Einsatzkräften an und konnten ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Garage verhindern. Trotz der schnellen Reaktion wurde das Nebengebäude durch die Hitzeentwicklung leicht beschädigt. Auch die Abdeckung eines nahegelegenen Fahrsilos nahm Schaden.

Keine Verletzten – Lagerung von Heu und Stroh im Stadel

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden in dem betroffenen Stadel ausschließlich Stroh- und Heuballen gelagert. Diese Materialien begünstigten eine rasche Ausbreitung des Feuers, wodurch der Stadel innerhalb kürzester Zeit vollständig in Flammen stand. Personen kamen nicht zu Schaden.

Brandursache weiterhin unklar

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren war gemeinsam mit dem Kriminaldauerdienst Memmingen noch am Samstagnachmittag zur Aufnahme der Ermittlungen vor Ort. Die weitere Klärung der Brandursache übernimmt das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Kaufbeuren.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 25.000 Euro geschätzt.

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Kaufbeuren freut sich auf seine fünfte Jahreszeit

Das Tänzelfest 2025 bietet wieder Tradition, Musik und Mitmach-Erlebnisse für alle Generationen

Kaufbeuren steht ab dem 17. Juli 2025 wieder ganz im Zeichen des Tänzelfests – Bayerns ältestem historischen Kinderfest. Bis zum 28. Juli verwandelt sich die Stadt in eine lebendige Zeitreise mit Festumzügen, Lagerleben, Kindertänzen und buntem Festplatzbetrieb.

Am Donnerstag, 17. Juli, wird das Fest um 19:30 Uhr im Tanzrondell feierlich eröffnet – mit ökumenischem Gottesdienst, Musik, Theater und der traditionellen Tänzelfest-Fanfare. Zutritt nur mit Festabzeichen und Zählkarte.

Am 18. und 19. Juli lässt das mittelalterliche Lagerleben die Altstadt erstrahlen – mit Handwerk, Gauklern und Musik. Der historische Häfelesmarkt (20./21. Juli) bringt echtes Kinderhandwerk auf die Straßen, begleitet von traditionellen Tänzen im Tanzrondell.

Die großen Festumzüge mit über 1.800 Kindern in historischen Gewändern und rund 170 Pferden finden am 20. und 21. Juli statt. Der Einzug von Kaiser Maximilian I. beginnt jeweils um 13:30 Uhr vor dem Rathaus. Tribünenkarten sind ab 30. Juni erhältlich.

Das Festzelt bietet täglich ab 11 Uhr regionale Küche, begleitet von einem vielseitigen Musikprogramm. Höhepunkte sind der Tänzeltag der Alten (23. Juli), das Brilliantfeuerwerk (27. Juli) und der Familiennachmittag (28. Juli).

Der Festplatz mit Fahrgeschäften, Buden und Kulinarik ist vom 19. bis 28. Juli geöffnet.

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2025 Galerie

Turmfest begeistert: ein lebendiger Sommertag am Wahrzeichen Kaufbeurens

Kaufbeuren feiert seinen Fünfknopfturm

Bei strahlendem Sommerwetter strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher am 12. Juli zum Turmfest rund um den Fünfknopfturm – dem Wahrzeichen der Stadt Kaufbeuren. Bereits zur Eröffnung um 14 Uhr war der Platz gut gefüllt. Begrüßt wurden die Menge an Besuchern vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Fünfknopfturn, Klaus Müller, und von der 3. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, die das Fest offiziell eröffnete.

Ein Fest für alle Generationen

Das abwechslungsreiche Programm sprach alle Altersgruppen an: Während Kinder sich bei Märchen im Hexenturm oder bei Kreativangeboten wie den „Querkunstkindern“ austoben konnten, kamen auch Erwachsene bei Führungen, Lesungen und musikalischen Darbietungen auf ihre Kosten.

Gefragt waren auch die historischen Einblicke bei Turmführungen sowie die geöffnete Blasiuskirche und Stadtmauer. Mit der szenischen Lesung „Die Geister von Buron“ gelang es Adolf von Buron und Melanie Gallien, das Publikum in andere Zeiten zu entführen.

Die Bilder der Veranstaltung

Musik von klassisch bis modern

Musikalisch zeigte sich das Turmfest vielseitig: von den Tänzelfestfanfarenbläsern über das Blechbläser-Ensemble bis hin zu modernen Klängen der Bands „5 Promille“ und „Allgäuer Duranand“. Auch der lokale Künstler Felix Simm brachte mit seinem KF-Rap viel Aufmerksamkeit auf sich. Zum Abschluss stimmten alle gemeinsam das Buronlied an – ein emotionaler Moment mit lokalem Bezug.

Der Fünfknopfturm als Mittelpunkt

Mit dem Fest rückte der Fünfknopfturm nicht nur symbolisch, sondern auch städtebaulich in den Fokus. Stadt und Förderverein kündigten weitere Maßnahmen zur Verschönerung des Areals an. Angesichts der Lage und Bedeutung des Turms für die Altstadt von Kaufbeuren ein nachvollziehbarer und vielfach begrüßter Schritt.

Gemeinschaft, Kultur und Geschichte verbinden

Das Turmfest 2025 wurde so zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie sich lokale Geschichte mit lebendiger Kultur und gelebtem Miteinander verbinden lässt. Die hohe Besucherzahl und die positive Stimmung unterstreichen: Dieses Fest hat seinen festen Platz im kulturellen Kalender der Stadt verdient.

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Kultur Tourismus

Turmfest begeistert: ein lebendiger Sommertag am Wahrzeichen Kaufbeurens

Kaufbeuren feiert seinen Fünfknopfturm

Bei strahlendem Sommerwetter strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher am 12. Juli zum Turmfest rund um den Fünfknopfturm – dem Wahrzeichen der Stadt Kaufbeuren. Bereits zur Eröffnung um 14 Uhr war der Platz gut gefüllt. Begrüßt wurden die Menge an Besuchern vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Fünfknopfturn, Klaus Müller, und von der 3. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, die das Fest offiziell eröffnete.

Ein Fest für alle Generationen

Das abwechslungsreiche Programm sprach alle Altersgruppen an: Während Kinder sich bei Märchen im Hexenturm oder bei Kreativangeboten wie den „Querkunstkindern“ austoben konnten, kamen auch Erwachsene bei Führungen, Lesungen und musikalischen Darbietungen auf ihre Kosten.

Gefragt waren auch die historischen Einblicke bei Turmführungen sowie die geöffnete Blasiuskirche und Stadtmauer. Mit der szenischen Lesung „Die Geister von Buron“ gelang es Adolf von Buron und Melanie Gallien, das Publikum in andere Zeiten zu entführen.

Die Bilder der Veranstaltung

Musik von klassisch bis modern

Musikalisch zeigte sich das Turmfest vielseitig: von den Tänzelfestfanfarenbläsern über das Blechbläser-Ensemble bis hin zu modernen Klängen der Bands „5 Promille“ und „Allgäuer Duranand“. Auch der lokale Künstler Felix Simm brachte mit seinem KF-Rap viel Aufmerksamkeit auf sich. Zum Abschluss stimmten alle gemeinsam das Buronlied an – ein emotionaler Moment mit lokalem Bezug.

Der Fünfknopfturm als Mittelpunkt

Mit dem Fest rückte der Fünfknopfturm nicht nur symbolisch, sondern auch städtebaulich in den Fokus. Stadt und Förderverein kündigten weitere Maßnahmen zur Verschönerung des Areals an. Angesichts der Lage und Bedeutung des Turms für die Altstadt von Kaufbeuren ein nachvollziehbarer und vielfach begrüßter Schritt.

Gemeinschaft, Kultur und Geschichte verbinden

Das Turmfest 2025 wurde so zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie sich lokale Geschichte mit lebendiger Kultur und gelebtem Miteinander verbinden lässt. Die hohe Besucherzahl und die positive Stimmung unterstreichen: Dieses Fest hat seinen festen Platz im kulturellen Kalender der Stadt verdient.

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Sport

Gemeinsam für den Nachwuchs: ESV Kaufbeuren und EV Füssen setzen Zusammenarbeit fort

Allgäuer Eishockeyvereine stärken erneut ihre bewährte Partnerschaft

Kontinuität in der Nachwuchsförderung

Die Eishockeyvereine ESV Kaufbeuren (DEL2) und EV Füssen (Oberliga Süd) führen ihre langjährige Kooperation auch in der kommenden Saison fort. Beide Clubs betonen den Wert der Zusammenarbeit insbesondere für die Entwicklung junger Talente in der Region.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die bislang so erfolgreiche Kooperation mit dem EV Füssen weiterführen können“, erklärt Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK. Die offene und verlässliche Kommunikation mit dem EV Füssen und dessen Geschäftsführer Jörg Noack sei dabei ein zentraler Baustein.

Reimer weiter: „Ich bin mir sicher, dass auch wieder viele junge Spieler davon profitieren können und in der DEL2 wie in der Oberliga wertvolle Eiszeit bekommen. Die Kooperation wird gelebt – es gab keinen Grund, hier etwas zu ändern. Ich freue mich, Teil dieses Modells zu sein.“

Verlässlichkeit und Vertrauen auf beiden Seiten

Auch beim EV Füssen sieht man die Partnerschaft als festen Bestandteil der Vereinsarbeit. Geschäftsführer Jörg Noack hebt besonders die Kontinuität und das Vertrauen hervor, die trotz personeller Veränderungen erhalten geblieben sind:

„Die Zusammenarbeit mit dem ESV Kaufbeuren hat sich über die letzten Jahre zu einer der bestgelebten Kooperationen im deutschen Eishockey zwischen DEL2 und Oberliga entwickelt. Zahlreiche junge Spieler konnten in diesem Modell wertvolle Erfahrungen sammeln und sich sportlich weiterentwickeln – genau das ist der Kern dieser Partnerschaft.“

Für den EV Füssen steht neben der sportlichen Komponente auch der menschliche Aspekt im Vordergrund. Noack betont: „Wir wollen jungen Talenten eine Plattform bieten – und gleichzeitig sportliche Qualität in beide Richtungen fördern. Dass das gelingt, liegt auch an der offenen, professionellen Kommunikation zwischen den Verantwortlichen beider Clubs.“

Eine starke Basis im Allgäu

Beide Verantwortliche sind sich einig: Die regionale Verbundenheit spielt eine wichtige Rolle. „Wir im Allgäu halten zusammen. Wenn wir es schaffen, Allgäuer Spieler über Allgäuer Vereine zu fördern und zu fordern, dann ist das genau der richtige Weg für unsere Region“, sagt Noack.

Mit Blick auf die kommende Saison zeigen sich beide Clubs optimistisch und setzen weiterhin auf die bewährte Verbindung – im Sinne der Spielerentwicklung und des regionalen Eishockeysports.

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Wirtschaft

Mehr Geld für Maler und Lackierer in Kaufbeuren

Tariflohn steigt rückwirkend – IG BAU zieht Bilanz nach schwierigen Verhandlungen

Für Maler und Lackierer in Kaufbeuren gibt es mehr Geld: Seit April beträgt der tariflich vereinbarte Stundenlohn 19,42 Euro. „Wer in Vollzeit arbeitet, hat damit am Monatsende gut 90 Euro mehr im Portemonnaie“, erklärt Michael Jäger von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Schwaben. Die Lohnerhöhung gilt rückwirkend, wie die Gewerkschaft mitteilt.

Tarifverhandlungen mit Hürden

Vorausgegangen seien „äußerst harte Tarifverhandlungen“, betont Jäger. Dennoch sei das Ergebnis ein wichtiges Signal für die Branche – nicht nur in Kaufbeuren. Die IG BAU beruft sich auf Zahlen der Arbeitsagentur: In der Stadt sind derzeit rund 70 Maler und Lackierer in elf Betrieben beschäftigt.

Mindestlohn für Nicht-Tarifbeschäftigte

Wer nicht vom Tariflohn profitiert, muss zumindest den gesetzlichen Branchen-Mindestlohn erhalten. Dieser liegt ab Juli bei 15,55 Euro pro Stunde. Auch das ist eine Verbesserung gegenüber den bisherigen Bedingungen.

Azubis profitieren ebenfalls

Nicht nur erfahrene Fachkräfte, auch Auszubildende können sich freuen: Ab August steigt die Ausbildungsvergütung um 50 Euro monatlich. Und die nächste Erhöhung ist bereits geplant: „Ab Sommer nächsten Jahres steigen die Löhne und die Azubi-Vergütung dann noch einmal“, so Jäger.

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Karriere Wirtschaft

Jobchance in Kaufbeuren: Höbel Umwelt sucht einen Baumaschinenführer (m/w/d)

Höbel Umwelt stellt ein – Standort Kaufbeuren: Jetzt bewerben als Baumaschinenführer (m/w/d)

Die Höbel Umwelt GmbH sucht Verstärkung am Standort Kaufbeuren. Du hast Erfahrung mit Baggern, Radladern oder Siebanlagen? Dann bietet dir dieser Job die Möglichkeit, in einem familiären Team Verantwortung zu übernehmen.

Ein kurzer Einblick in den Job:

  • Du führst Bagger mit Greifer und Magnet sowie Radlader
  • Du bedienst Hacker und Siebanlagen
  • Du übernimmst Be- und Entladungen, kontrollierst Anlieferungen
  • Du wartest und pflegst die Maschinen

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Tourismus Verwaltung

Photovoltaik für Hallenbad: Montage der Solaranlagen startet

Sonnenstrom vom Dach – Stadt und VWEW setzen auf nachhaltige Lösung

Ab dieser Woche werden auf dem Hauptdach des Hallenbades und auf dem Rutschendach die geplanten Photovoltaik-Anlagen installiert. Im ersten Schritt wird die Unterkonstruktion angebracht. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden darauf die einzelnen Solarmodule verbaut.

Auf dem Hallenbaddach werden insgesamt 419 Module mit einer Fläche von 828 Quadratmetern und einer Leistung von 186 kWp (Kilowattpeak = maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter Standard-Testbedingungen) errichtet. Auf dem Rutschendach werden insgesamt 48 Module mit einer Modulfläche von 96 Quadratmetern und einer Leistung von 20 kWp verbaut.

Beide Anlagen werden voraussichtlich 170.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen. Dieser wird vollständig für das Hallenbad und das Eisstadion genutzt. Die Anlage auf dem Hauptdach des Hallenbades wird von VWEW beschafft und errichtet. Die Stadt pachtet diese Anlage künftig von VWEW mit der Option, sie zu einem späteren Zeitpunkt abzulösen.

Die Anlage auf dem Rutschendach war in den Planungen der Sanierung bereits vorgesehen. Beide PV-Anlagen sollen bis zum Start der Sommerferien Anfang August in Betrieb gehen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Dass wir durch die Hilfe von VWEW zu einer wirklich guten Lösung gefunden haben, um auf dem Dach des Hallenbades eine PV-Anlage doch realisieren zu können, freut mich sehr! Finanziell wäre das in der aktuell angespannten Haushaltssituation nicht möglich gewesen. Damit tragen wir signifikant zu einer Energie-Kosten-Reduzierung, zur Nachhaltigkeit und einer besseren Ressourcen-Nutzung bei.“

Und auch Kaufbeurens Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, der in dieser Eigenschaft auch die Liegenschaften der Stadt leitet, zu denen das Hallenbad gehört, pflichtet dem OB bei: „Die Realisierung der PV-Anlage auf dem Hallenbaddach in Zusammenarbeit mit VWEW zeigt einmal mehr, dass wir in Kaufbeuren auch in schwierigen Situationen wirklich gute Lösungen finden können, indem man sich einfach hinsetzt und gemeinsam nachdenkt. Und von dieser Lösung jetzt profitieren wirklich alle im positivsten Sinn.“

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Bildung Jugend Soziales

Gemeinsam draußen sein – Spiel & Spaß für junge Familien in Kaufbeuren

Kostenfreier Praxiskurs zur Bewegungsförderung in der Natur

Bewegung, Natur und Familienzeit stehen im Mittelpunkt eines neuen Kursangebots des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

Im August findet ein kostenfreier Praxiskurs unter dem Motto „Spiel & Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“ statt. Eingeladen sind Eltern, Großeltern und alle Betreuungspersonen von Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jahren.


Bewegung stärkt – mit einfachen Mitteln aus Natur und Alltag

Kinder wollen sich bewegen – und das geht auch ohne teure Spielgeräte. Im Kurs lernen Erwachsene kreative Bewegungs- und Spielideen kennen, die mit Alltags- oder Naturmaterialien ganz leicht umzusetzen sind. Ziel ist es, Kinder in ihrer natürlichen Bewegungsfreude zu unterstützen und ihre motorische Entwicklung zu fördern.

„Mutig sein und Ausprobieren macht Kinder stark“, betont Kursleiterin Lina Meese, Sportwissenschaftlerin und Referentin der Veranstaltung.


Termine, Anmeldung und Treffpunkt

  • Mittwoch, 06.08.2025
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Treffpunkt: gegenüber König-Rudolf-Str./Ecke Kurfürstenstraße, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese
  • Kosten: keine – die Teilnahme ist kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt „Hand in Hand“, Kaufbeuren
  • Anmeldung bis spätestens 01.08.2025

Gefördert wird der Kurs durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Weitere Informationen und Anmeldung

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Telefonische Auskünfte unter: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Blaulicht Karriere

Feuerwehrdienst künftig bis 67 erlaubt – Landtag beschließt Gesetzesänderung

Bayerns Freiwillige Feuerwehren erhalten rechtlichen Rückenwind für die Zukunft

München. „Ich freue mich sehr, dass die von vielen Feuerwehrleuten geforderte Erhöhung der Altersgrenze für den aktiven Dienst auf 67 Jahre kommt“, sagte der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zur jetzt vom bayerischen Parlament beschlossenen Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Sie tritt bereits am 16. Juli 2025 in Kraft:

„Mit dieser Novelle haben wir wichtige Weichen für die Zukunft unserer Freiwilligen Feuerwehren gestellt, in denen 320.000 Männer und Frauen ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger machen! Ganz herzlichen Dank dafür!“

Ziel: Auch in Zukunft genügend Feuerwehrleute gewinnen!

Mit der Novelle werden die Rahmenbedingungen für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren optimiert und an die aktuellen Entwicklungen angepasst. „Das ist die Voraussetzung dafür, um auch in Zukunft in ganz Bayern und damit natürlich auch hier in meinem Stimmkreis Kaufbeuren genügend Freiwillige gewinnen zu können“, betonte der Landtagsabgeordnete.

Erfreulich sei, so Peter Wachler, dass alle beteiligten Ausschüsse, die am Gesetzgebungsverfahren beteiligt waren, einstimmig und ohne Änderungen für die Novelle gestimmt haben: „Das belegt die hohe Akzeptanz der maßgeblich von der CSU vorgeschlagenen Änderungen. Insbesondere mit der Anhebung der gesetzlichen Altersgrenze für den aktiven Dienst von 65 Jahren auf das gesetzliche Renteneintrittsalter von aktuell 67 Jahren wird dem Rechnung getragen“.

Weitere Änderungen des Gesetzes beinhalten unter anderem eine Entschädigung für Ausbilder auf Standort- und Kreisebene, Neuerungen beim Kostenersatz bei Fehlalarmen durch sogenannte eCall-Notrufe sowie eine datenschutzrechtliche Rechtsgrundlage für Bildaufzeichnungen durch Drohnen oder Löschroboter.

Die wesentlichen Änderungen des Gesetzentwurfs finden Sie auf https://www.stmi.bayern.de/service/gesetzentwuerfe/  

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Jugend Veranstaltung

Sommer erleben – mit dem Ferienpass durch das Allgäu

Mehr als nur Freizeit: Günstige Ferienangebote für Kinder und Jugendliche

Auch wenn die Sommerferien noch nicht ganz vor der Tür stehen: Der Sommer-Ferienpass 2025 ist bereits erhältlich und bietet Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auch schon im Juli kostenfreien Eintritt in über 150 Einrichtungen im gesamten Allgäu, von Schwimmbädern über Museen und Minigolfanlagen bis hin zu Bergbahnen und kreativen Aktionen.

Alle Gutscheine aus dem Ferienpass sind mit einem QR-Code versehen. Beim scannen des Codes, gelangt man auf die Website der Einrichtung und kann so ganz bequem die Öffnungszeiten oder aktuelle Änderungen einsehen.

Auch dieses Jahr gibt es ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten für groß und klein. In Kaufbeuren wird ein Robotikkurs im BayernLab, das Märchencafé im Generationenhaus und Besichtigung des Fertigteilwerks der Fa. Dobler, sowie Stadtführungen mit dem Nachtwächter, Kinderstadtführung oder Führungen durch den Fünfknopfturm, Kraftwerk Leinau oder das Feuerwehrmuseum angeboten. Es gibt kreative Angebote, da kannst du selbst richtig aktiv werden, im Stadtmuseum, Isergebirgsmuseum und querKUNST. Die vielfältigen, kostenlosen Angebote und Ermäßigungen der attraktiven Einrichtungen können zwischen dem 1. Juli und 3. Oktober 2025 genutzt werden – da ist sicher für alle etwas dabei! Mit dem integrierten Sommerferien-Busticket sind während der Sommerferien kostenloses Busfahren möglich – allein, mit Freunden oder mit der Familie!

Gutscheine und Busticket erhalten alle, die noch keine 18 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz im Geltungsbereich des Ferienpasses haben für nur 8 €. Uns ist Familienfreundlichkeit besonders wichtig, deswegen ist der Ferienpass für Familien mit drei oder mehr Kindern kostenlos!

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen und den

Verkaufsstellen des Sommerferienpasses sind direkt auf der Home-

page www.ferienpass-allgaeu.de zu finden.

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Soziales

Beratung rund ums Kindergeld

Außensprechtag der Familienkasse Bayern Süd am 16. Juli in Kaufbeuren

Persönliche Auskunft vor Ort

Die Familienkasse Bayern Süd bietet am Mittwoch, den 16. Juli 2025, erneut einen Außensprechtag in Kaufbeuren an. In der Zeit von 08:30 bis 12:00 Uhr stehen Fachkräfte für Fragen zu Kindergeld, Kinderzuschlag und weiteren familienbezogenen Leistungen zur Verfügung.

Die Beratung findet in den Räumen der Abteilung Gleichstellung & Familie am Salzmarkt 2+4, II. Stock, statt.

Offenes Angebot mit optionaler Anmeldung

Für den Sprechtag ist keine Anmeldung erforderlich. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann sich jedoch vorab anmelden – per E-Mail unter familie@kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 437-762. Die Anmeldung erleichtert die organisatorische Planung, ist jedoch nicht zwingend notwendig.

Wichtige Themen für Familien

Der Sprechtag richtet sich an Familien, Alleinerziehende und alle Interessierten, die sich über finanzielle Unterstützungsangebote informieren möchten. Die Beratung erfolgt individuell, vertraulich und kostenfrei.

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Gesundheit Senioren

Entspannt unterwegs im Grünen

Spaziergang durch den Kurpark Bad Wörishofen mit kleinen Highlights für alle Sinne

Bei strahlendem Sommerwetter machten sich zehn Teilnehmende auf den Weg nach Bad Wörishofen. Ziel war ein gemütlicher Ausflug in den weitläufigen Kurpark der Kneippstadt – ideal für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, aber dennoch gerne gemeinsam Zeit im Grünen verbringen.

Natur genießen und Kneipp erleben

Der Kurpark mit seinem alten Baumbestand bot nicht nur reichlich Schatten, sondern auch viele farbenfrohe Eindrücke: Rosen in voller Blüte und eine abwechslungsreiche Blumenpracht sorgten für sommerliche Stimmung. Ein besonderes Erlebnis waren die Kneipp-Anwendungen: Zu Beginn und am Ende des Rundgangs nutzten die Teilnehmenden die Möglichkeit für ein belebendes Arm- oder Fußbad – eine kleine Erfrischung mit großem Erholungswert.

Eis zum Abschluss

Nach dem Spaziergang klang der Ausflug bei Eisspezialitäten in geselliger Runde aus. Die Rückfahrt nach Kaufbeuren erfolgte entspannt mit dem Bus – mit vielen Eindrücken und einem Lächeln im Gepäck.

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Gesundheit Veranstaltung

Mit dem Rad zur Arbeit: Bewegung, die sich lohnt

Aktion läuft noch bis Ende August – Anmeldung weiterhin möglich

Wer sich regelmäßig bewegt, lebt gesünder und eine tägliche Radtour zur Arbeit trägt dazu bei. „Die Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ motiviert bereits seit Anfang Mai zum Fahrradfahren und zum Mitmachen ist es noch nicht zu spät“, so Bernd Ruppert,Direktorvon der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Wer sich beteiligen will, kann sich auch jetzt noch anmelden. Bis Ende August ist Zeit, die für das Gewinnspiel erforderlichen 20 Tage zu erradeln. Pendler können sich ebenfalls an der Aktion beteiligen, da bereits das Radeln bis zum Bahnhof oder Pendlerparkplatz zählt. Wer keine Wegstrecke zur Arbeitsstelle zurücklegt, erfasst im Online-Radlkalender einfach die gefahrenen Kilometer rund um das Home-Office. Die Anmeldung ist nach wie vor möglich unter www.mdrza.de/bayern.

Radeln und gewinnen

„Wer seinen Aktionskalender mit den Radtagen online pflegt, hat die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne namhafter Aktionspartner, die unter den erfolgreich Teilnehmenden verlost werden“, so Bernd Ruppert. Zu den Preisen gehören E-Bikes sowie praktisches Zubehör fürs Fahrrad. Die AOK Bayern ist Kooperationspartner der Aktion gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bayern, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern. Die vbw fördert die Initiative finanziell.

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Kinder Tänzelfest Veranstaltung

FakSn-Hof 2025: Kinderlager startet mit frischen Ideen und fantasievollen Projekten

Studierende der Fachakademie Kaufbeuren gestalten das Lagerleben mit viel Engagement und Kreativität

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik stecken mitten in den Vorbereitungen für das Lagerleben und die Vorfreude auf den FakSn-Hof im Heilig-Geist-Spital steigt!

Mehr Platz, neues Zelt, neue Spiele!

Das schönste Lager 2023 hat einige Überraschungen dieses Jahr im Programm.

Ein besonderer Blickfang dürfte unter anderem ein eigens kreierter, gruseliger 3D-Drache sein. Idee, Gestaltung und Umsetzung stammen von den Studierenden selbst, die dabei nicht nur handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Auch organisatorisch übernehmen die Studierenden viel Verantwortung: Von der Idee bis zur Umsetzung sind die Studierenden alleine für das Projekt verantwortlich. Die Finanzierung des Abschlussprojekts wird rein durch verschiedene Kuchenverkäufe an der Schule und in der Kaufbeurer Innenstadt von den Studierenden selbst erwirtschaftet. Der gesamte Erlös fließt direkt in Materialien und Ausstattung für die Spielaktionen. 

Unterstützt wird das Projekt vom Förderverein der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren, der auch wieder in diesem Jahr freundlicherweise die Schirmherrschaft übernommen hat.

Die Fachakademie lädt alle Burgfräulein, Drachenflüsterer, Magier und Ritter herzlich ein, den FakSn-Hof 25 zu besuchen und gemeinsam mit den Kindern in eine kreative, lebendige Lagerwelt einzutauchen. 

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Bildung Kultur Veranstaltung

12. Juli: Hornquartett beim Sommerkonzert des kammerorchesters der volkshochschule

Am kommenden Samstag, ist das komplette Concertstück für vier Hörner von Carl Heinrich Hübler zur Aufführung mit allen Sätzen im Stadtsaal Kaufbeuren zu hören.

Beim Konzert der Sing- und Musikschule Kaufbeuren am vergangenen Samstag musizierte u.a. das Hornquartett unter Leitung von Johannes Bernhard. Sie brachten dabei den ersten Satz aus dem Concertstück für vier Hörner von Carl Heinrich Hübler zur Aufführung. Begleitet wurden sie von Musikschulleiter Martin Klein am Klavier. Am kommenden Samstag, 12. Juli, ist das komplette „Concertstück“ mit allen Sätzen im Stadtsaal Kaufbeuren zu hören. Das Hornquartett mit Paul Dienel, Benedikt Günther, Raphael Plonski und Johannes Bernhard bringt dort um 19 Uhr die Komposition zusammen mit dem Kammerorchester der vhs zur Aufführung. Paul Dienel, Benedikt Günther und Raphael Plonski sind langjährige Hornschüler Johannes Bernhards an der Kaufbeurer Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule. Sie erhielten Bundespreise bei Jugend musiziert – sowohl im Hornensemble, als auch solistisch – und engagieren sich tatkräftig innerhalb der Allgäuer Orchester- und Kammermusiklandschaft. Johannes Bernhard unterrichtet an den Städtischen Musikschulen Kaufbeuren und Marktoberdorf. Engagements führen ihn u.a. zu den Theater- und Sinfonieorchestern in München, Augsburg und Ulm. Er ist Ensemblemitglied der Kammeroper München sowie des Horntrios Lippentriller. Daneben kommen noch weitere Kompositionen zur Aufführung: das Concertstück für Violoncello von Robert Schumann mit dem Starsolisten Luca Bosch, drei Tänze aus der Tschechischen Suite von Antonin Dvorak sowie die bekannte Ouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als Solist spielte Luco Bosch bereits mit dem Jugendsinfonieorchester Filderstadt, mit dem Orchester Stuttgarter Musikfreunde, mit den Robert Bosch Streichersolisten und der Jungen Waldorf Philharmonie. Im September 2024 wurde er Praktikant am Mainfranken Theater Würzburg. Seit Januar 2025 ist er Mitglied in der Hermann-Levi-Akademie des Bayerischen Staatsorchesters.Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um großzügige Spenden zu Gunsten der Musiker wird gebeten.   

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Werbung Wirtschaft

Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: 10 % Rabat auf Handtücher von Fouta und Kulturbeutel

Anzeige. Angebot des Monats Juli – 10 % Rabat auf Handtücher von Fouta und Kulturbeutel

Ein handgewebtes Hamamtuch, das traditionell im orientalischen Dampfbad als Lendentuch verwendet wird, ist durch seine großzügige Größe und das federleichte Gewicht äußerst praktisch und vielseitig einsetzbar. Ob am Strand, in der Sauna, im Spa oder zuhause – gefertigt aus natürlicher Baumwolle, sind sie besonders saugfähig und trocknen schnell. Sie benötigen weniger Platz, sind leicht und angenehm zu tragen, was sie zu einer großartigen Alternative zu Frottiertüchern macht.

Im kleineren Format sind sie der perfekte Begleiter auf Reisen, bei Bergtouren, oder Kneippen im kühlenden Bach.

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Bildung Karriere Wirtschaft

Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt: Diese Jobs sind besonders gefragt

In zwei Monaten startet das Ausbildungsjahr. Die Chancen für Bewerber stehen gut.

Bald ist es geschafft: Die Real-, Wirtschafts- und Mittelschüler im Allgäu brüten über ihren letzten Abschlussprüfungen oder haben sie bereits hinter sich. Doch wie geht es danach weiter? Viele Absolventen lassen sich mit ihrer Entscheidung Zeit. Das zeigt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt. „Seit der Corona-Krise spüren wir, dass die jungen Menschen und die Unternehmen immer später zusammenfinden“, berichtet Dr. Christian Fischer, Leiter der Abteilung Ausbildung bei der IHK Schwaben. Bislang sind schwabenweit rund 4.800 neue Ausbildungsverträge für das kommende Ausbildungsjahr eingegangen, im Allgäu sind es gut 2.000. Die gefragtesten Berufe: Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker und Verkäufer.

Am 1. September startet das neue Ausbildungsjahr in den knapp 1.700 IHK-Ausbildungsbetrieben im Allgäu. Trotz der wirtschaftlich unsicheren Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe aus Produktion, Handel und Dienstleistungen nach wie vor hoch, berichtet IHK-Ausbildungsexperte Dr. Christian Fischer. Mehr als 2.500 offene Lehrstellen sind derzeit allein in Bayerisch-Schwaben im „IHK-Ausbildungsatlas“ eingetragen. Der „Ausbildungsatlas“ ist die regionale Jobbörse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze. „Das zeigt, dass sich die Unternehmen aktiv gegen den Fachkräftemangel stemmen“, so Fischer.

In den letzten Wochen werden noch viele Verträge geschlossen

Allerdings fehlen den Unternehmen vielfach die geeigneten Bewerberinnen und Bewerber, um die Stellen auch zu besetzen. Die Folge: Zwei Monate vor dem offiziellen Ausbildungsstart sind bei der IHK Schwaben erst rund 4.800 Ausbildungsverträge eingetragen, das sind 6,3 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Im Allgäu sind es bislang gut 2.000 Verträge – 7 Prozent weniger als im Vorjahr. 2024 waren insgesamt knapp 9.000 junge Menschen in Bayerisch-Schwaben in eine Ausbildung gestartet. Bei der IHK Schwaben ist man zuversichtlich, dass in den letzten Wochen noch viele weitere Verträge hinzukommen werden.

Unternehmen spüren den fehlenden Abi-Jahrgang

In diesem Jahr kämpfen die Unternehmen mit einer besonderen Herausforderung: Aufgrund des Wechsels vom acht- auf das neunjährige Gymnasium sinkt die Zahl der Schulabsolventen in Bayerisch-Schwaben laut Berechnungen des Kultusministeriums von rund 23.000 auf etwa 19.500. „Damit geht auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz deutlich zurück“, so Fischer. Vor allem in kaufmännischen Berufen werden traditionell viele Auszubildende mit Hochschulreife eingestellt, etwa bei Banken oder im IT-Bereich. Der Anteil der Auszubildenden, die zuvor das Gymnasium absolviert haben, lag zuletzt bei rund 7 Prozent. „Viele Unternehmen werden in diesem Jahr daher Absolventen der Fachoberschulen oder Realschulen in klassischen Abi-Berufen einstellen, sodass letztlich auch Mittelschülerinnen und -schüler profitieren“, prognostiziert Fischer. „Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, standen selten besser.“

In diesen Jobs stehen die Chancen besonders gut

Die meisten Verträge entfallen auch in diesem Jahr auf die „Klassiker“: Industriekaufmann/-frau, Industriemechaniker/-in, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker/-in sowie Verkäuferin und Verkäufer. Dabei lohnt sich auch der Blick in andere Bereiche, sagt Fischer. „Vor allem in der Lagerlogistik, in der Gastronomie oder bei einigen Kaufleuten sind nach wie vor viele Stellen offen.“ Auch Mechatroniker werden noch immer gesucht. Fischer rät den Absolventen, die noch unentschlossen sind, es auf jeden Fall mit einer Bewerbung zu probieren: „Gut ausgebildete Fachkräfte werden in der Region quer durch alle Branchen gesucht.“ Und das wird auch noch länger so bleiben: Laut aktuellem IHK-Arbeitsmarktradar fehlen in Bayerisch-Schwaben derzeit mehr als 10.000 Arbeitskräfte mit Berufsausbildung. Bis 2027 wird sich die Lücke auf 11.300 vergrößern.

IHK Schwaben unterstützt mit zahlreichen Angeboten

Die IHK Schwaben unterstützt interessierte Jugendliche und Unternehmen, damit offene Ausbildungsplätze besetzt werden. Das Expertenteam der IHK Schwaben hilft unter der Hotline 0821 3162-100 und bietet Unterstützung bei individuellen Fragen – egal, ob es um die Wahl des passenden Jobs oder das richtige Anschreiben für die Bewerbung geht. „Unser Beratungsteam steht nicht nur jungen Menschen, sondern auch interessierten Eltern mit Rat und Tat zur Seite“, betont Fischer. Darüber hinaus gibt es zahlreiche digitale Info-Angebote unter ihk.de/schwaben/ausbildung. Im IHK-Ausbildungsatlas unter derausbildungsatlas.de kann nach offenen Ausbildungsplätzen in der Region gesucht werden.

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Kinder Sport

Judoabteilung des TV Kaufbeuren mit Eltern-Kind-Training. Judo für die Kleinsten ab 2 Jahren startet mit Schnupperkurs

Gemeinsam in Bewegung: Neues Eltern-Kind-Judo in Kaufbeuren

Die Judoabteilung des TV Kaufbeuren erweitert ihr bewährtes Angebot und reagiert damit auf zahlreiche Anfragen aus der Elternschaft. Ab Juli 2025 startet ein neues Eltern-Kind-Training für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren – gemeinsam mit einem Elternteil. Ziel ist es, den Jüngsten auf spielerische Weise erste Bewegungs- und Judoerfahrungen zu ermöglichen.

Schnuppertraining ab Juli

Die ersten kostenlosen Schnuppertrainings finden an folgenden Donnerstagen jeweils von 15:30 bis 16:30 Uhr statt:

  • 10.07.2025
  • 17.07.2025
  • 24.07.2025

Ort:
Dojo des TV Kaufbeuren
an der neuen Sporthalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums
Tänzelfestweg 2, 87600 Kaufbeuren

Bewegung, Vertrauen und Gemeinschaft

Unter dem Motto „Judo spielerisch kennenlernen“ richtet sich das neue Angebot an Kleinkinder und ihre Eltern, die gemeinsam erste sportliche Erfahrungen sammeln möchten. Im Vordergrund stehen:

  • Spielerische Förderung der motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten
  • Aufbau von Selbstvertrauen und Freude an Bewegung
  • Erste Schritte im Judo: Fallschule, Haltegriffe, kleine Wurftechniken und die Vermittlung von Judowerten

Altersgerechte Übungen und Spiele schaffen dabei einen sicheren Rahmen für die frühkindliche Entwicklung.

Qualifizierte Betreuung

Geleitet wird das neue Angebot von Franziska Reiser, einer erfahrenen Judotrainerin und selbst Mutter. Unterstützt wird sie von Katja Elgert, ebenfalls Mutter und Übungsleiterin. Beide bringen nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch ein gutes Gespür für die Bedürfnisse kleiner Kinder mit.

Teilnahme und Anmeldung

Mitgebracht werden sollen:

  • Leichte Sportkleidung (Jogginghose, T-Shirt)
  • Getränk in bruchsicherer Flasche
  • Badeschlappen für den Weg zur Matte

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Kinder begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen unter:
📧 zimmermannjudo@web.de

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Soziales Veranstaltung

12. Juli 2025 öffnet das „Regenbogen-Café für Familien“ erstmals seine Türen im Familienstützpunkt Apfelkern

Regenbogen-Café feiert Premiere in Kaufbeuren

Ein neues Angebot für Familien in Vielfalt

Am 12. Juli 2025 öffnet das „Regenbogen-Café für Familien“ erstmals seine Türen im Familienstützpunkt Apfelkern in Kaufbeuren. Das neue Format richtet sich an queere Eltern und ihre Kinder – aber auch an alle anderen Familien aus dem Allgäu, die sich für einen offenen und respektvollen Austausch interessieren.

Ort: Familienstützpunkt Apfelkern, Marktoberdorfer Str. 25
Datum: 12.07.2025
Uhrzeit: 13:00 – 16:30

Hinter dem Angebot stehen die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Verein Allgäu Pride e.V. sowie der Beratungsstelle SchwubiS.

Ein Nachmittag zum Ankommen, Reden und Vernetzen

Zwischen 13:00 und 16:30 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein gemütlicher Nachmittag mit Kuchen, Gesprächen und Begegnungen. Für Kinder ist eine Betreuung vor Ort organisiert, sodass Eltern in Ruhe ankommen und sich austauschen können.

Das Café soll ein Raum sein, in dem queere Familien sichtbar werden, sich kennenlernen und gegenseitig stärken können. Dabei steht nicht nur das queere Leben im Mittelpunkt – sondern vor allem der Wunsch nach einem offenen, sicheren Miteinander.

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Jugend Kinder Sport

Mädchenfußball im Fokus: Der AXA Alex Koller Cup 2025 in Diedorf

Premiere mit Einsatz, Herz und Teamgeist – 27 Mannschaften feiern den Fußball

Was für ein Auftakt: Der erste AXA Alex Koller Cup für Juniorinnen fand am vergangenen Wochenende in Diedorf statt – mit 27 Teams aus ganz Bayern und darüber hinaus. Was sie einte: der Spaß am Spiel, sportlicher Ehrgeiz und ein starker Zusammenhalt. Das Turnier war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern setzte auch ein klares Zeichen für die Förderung des Mädchenfußballs in der Region.

Alexander Koller, Namensgeber und Hauptsponsor, zeigt sich begeistert

Alexander Koller, AXA Geschäftsstelle Diedorf & Kaufbeuren: „Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – Helferinnen und Helfer, Schiedsrichter, Turnierleitung, Teams und Zuschauer. Ihr Einsatz war beeindruckend! Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, den ersten AXA Alex Koller Cup für Juniorinnen zu unterstützen. Mädchenfußball verdient Anerkennung – und genau das haben wir heute erlebt.

Mit der Unterstützung dieses Turniers unterstreicht die AXA Geschäftsstelle Diedorf & Kaufbeuren ihr Engagement über den Versicherungsalltag hinaus. Alex Koller: „Ich empfinde es als wichtige gesellschaftliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche – besonders im Sport – zu fördern. Sie sind unsere Zukunft, und Bewegung, Teamgeist und Fairness sind entscheidend für ihre persönliche Entwicklung.“

Bereits im Juni unterstützte Alexander Koller auch das D-Jugend-Turnier der SpVgg Kaufbeuren – ebenfalls als Namensgeber des AXA Alex Koller Cups. Alex Koller: „Sportförderung verstehe ich nicht als einmalige Aktion, sondern als Ausdruck einer Haltung: Verantwortung übernehmen, regional mitgestalten und junge Menschen stärken.“

Bilder von der Siegerehrung

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Politik Veranstaltung

BSW Kaufbeuren: Infostand auf dem Wochenmarkt am 10. Juli und weitere politische Aktivitäten angekündigt

Kritik an Aufrüstung: BSW Kaufbeuren bezieht öffentlich Stellung

Hintergrund: Neue Debatte um Raketenstationierung in Kaufbeuren

Die jüngsten Berichte über eine mögliche Stationierung von Arrow-3-Abwehrraketen am Fliegerhorst Kaufbeuren sorgen in der Region für Diskussionen. Bereits in einem früheren Artikel war Kaufbeuren im Zusammenhang mit sicherheitspolitisch relevanter Industrie thematisiert worden. Vor diesem Hintergrund sieht das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Kaufbeuren Handlungsbedarf – und will mit eigenen Akzenten in die Debatte eingreifen.

Öffentlicher Protest gegen Aufrüstungspläne

Das BSW Kaufbeuren hat sich auf einem der letzten Treffen einstimmig dazu entschlossen, sich aktiv und öffentlich gegen die geplanten Aufrüstungsmaßnahmen zu positionieren. Ein erster Schritt ist ein Infostand am Donnerstag, den 10. Juli, auf dem Kaufbeurer Wochenmarkt. Ab 9:00 Uhr wird das Bündnis – als angemeldete Kundgebung – zwischen Salzmarkt und Kirchplatz, bei der Buchhandlung Rupprecht, präsent sein. Dort stellt das BSW seine politischen Inhalte vor, beantwortet Fragen und wirbt für eine friedensorientierte Politik.

Weitere politische Aktivitäten: Parteitag und Stammtische

Unmittelbar nach dem Infostand, am Samstag, den 12. Juli, findet bei Nürnberg der zweite Landesparteitag des BSW Bayern statt. Im Zentrum steht dort der Aufbau kommunalpolitischer Strukturen – ein Thema, das auch in Kaufbeuren und Umgebung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Bereits seit der Bundestagswahl organisiert das BSW regelmäßige Stammtische in Kaufbeuren, Buchloe und Marktoberdorf. Diese dienen dem offenen Austausch über aktuelle politische Entwicklungen und ermöglichen eine direkte Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, politische Teilhabe auf lokaler Ebene zu stärken und eine Alternative zu sicherheitspolitischen Aufrüstungstendenzen aufzuzeigen.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Afterwork-Event im „Biergarten der Vielfalt“ am 11. Juli im Innovapark mit Livemusik und kulinarischem Angebot

Sommer, Musik und Vielfalt: Ein Nachmittag im Biergarten

Am 11. Juli 2025 lädt das Innovapark-Restaurant von 15 bis 19 Uhr zu einem besonderen Afterwork-Event ein: Der „Biergarten der Vielfalt“ verspricht entspannte Stunden mit Live-Musik, gutem Essen und offenen Begegnungen – ganz ohne Eintritt.

Musik und Begegnung unter freiem Himmel

Ab 16 Uhr sorgt Dimi’s Music für musikalische Unterhaltung. Mit einem abwechslungsreichen Live-Set wird der Nachmittag zum stimmungsvollen Treffpunkt für Kolleginnen, Kollegen und Nachbarinnen und Nachbarn.

Das Event richtet sich ausdrücklich an alle – unabhängig von Herkunft, Abteilung oder Berufsgruppe. Die Veranstalter setzen bewusst ein Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft. Bei schlechtem Wetter findet es im Innenbereich statt.

Kulinarisches Angebot: All you can eat

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Im Angebot steht ein all you can eat-Buffet mit Pizza, Flammkuchen und weiteren Snacks. Das Essen wird vor Ort frisch zubereitet und ist im Biergarten erhältlich.

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Gesundheit Kinder Soziales

AOK unterstützt Kinderspielgruppe des Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren

Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: „Hier mussten wir nicht lange überlegen: Gerne unterstützen wir als Gesundheitskasse vor Ort den Arbeitskreis Asyl mit einer Sachspende“

Der Arbeitskreis Asyl, eine Arbeitsgruppe der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren, unterstützt seit nahezu 35 Jahren Geflüchtete bei der Integration. Hierzu werden unter anderem für Kinder – die meist in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind – Spielenachmittage, Hausaufgabenunterstützung sowie Freizeitprogramme angeboten. Wichtig ist bei diesen Aktionen, dass die Kinder auch eine kleine Brotzeit und abgefülltes Wasser mitbringen. Dies fördert auch die Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, benötigen die Kinder und Jugendlichen wiederverwendbare Brotzeitdosen und Flaschen, die meist in den Familien nicht vorhanden sind.

Mit diesem Anliegen kam Elena Taranenko, Integrationslotsin beim Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren, kürzlich auf die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu zu. „Hier mussten wir nicht lange überlegen: Gerne unterstützen wir als Gesundheitskasse vor Ort den Arbeitskreis Asyl mit einer Sachspende“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Jedes Kind der Spielgruppe im Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren wurde deshalb zuletzt von der AOK mit einer Brotzeitbox und einer Kindertrinkflasche ausgestattet. Elena Taranenko bedankt sich hierfür bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: „So können wir die erzieherische Komponente, dass alle bei Ausflügen eine entsprechende Brotzeit dabeihaben, umsetzen. Außerdem werden wir in diesem Zusammenhang besprechen, welche Lebensmittel gesund sind und daher in eine Brotzeitbox gehören – bzw. welche nicht.“

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Politik

Grüne Kaufbeuren: Stellungnahme zur angestrebten Koalition CSU/FW unter dem gemeinsamen OB-Kandidaten Bosse für die Kommunalwahl 2026

Zur Ankündigung der CSU und der Freien Wähler, mit einem gemeinsamen OB-Kandidaten in die Kommunalwahl 2026 zu gehen, nehmen Oliver Schill und Holger Jankovsky Stellung

Die ungekürzte Stellungnahme

Die Entscheidung der CSU, künftig mit den Freien Wählern statt mit den Grünen politische Mehrheiten anzustreben, markiert eine deutliche Richtungsänderung. Nach Jahren konstruktiver Zusammenarbeit mit uns Grünen setzt die CSU nun auf ein Bündnis, das klar konservativ geprägt ist.

Bürgermeister Oliver Schill (Grüne) erklärt dazu: „Statt weiter gemeinsam die Zukunft für unsere Stadt zu gestalten, zieht es die CSU nun zurück in altgediente Denkmuster. Das mag bequem sein – mutig ist es nicht. erade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es eine verlässliche, zukunftsorientierte Politik. Die Grünen Kaufbeuren stehen für eine nachhaltige Stadtentwicklung, für soziale Gerechtigkeit, für echten Klimaschutz und für eine offene, transparente Kommunalpolitik.“

Holger Jankovsky, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Jugendbeauftragter des Stadtrats, ergänzt: „Kaufbeuren braucht jetzt keine überkommene Machtpolitik, sondern echte Zukunftsperspektiven – vor allem für junge Menschen. Dafür stehen wir als Grüne. Wir nehmen die neue Konstellation zur Kenntnis – und sehen sie als Ansporn, unser Profil weiter zu schärfen. Kaufbeuren braucht frische Ideen und einen echten politischen Aufbruch. Daran arbeiten wir – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, die mehr wollen als ein Zurück in die Vergangenheit.“

Zum Artikel hier auf Wir sind Kaufbeuren
Überraschende Allianz: Freie Wähler stellen keinen eigenen OB-Kandidaten, unterstützen stattdessen den amtierenden OB Stefan Bosse bei der Wahl in Kaufbeuren 2026

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Veranstaltung Wirtschaft

Tag der offenen Tür in der Schmuckwerkstatt Anne Menzel am Juli 2025

Jubiläum trifft Handwerkskunst: Einblick in zehn Jahre Schmuckdesign

Einladung zum Mitfeiern

Am Samstag, den 12. Juli 2025, lädt die Schmuckdesignerin Anne Menzel von 11:00 bis 18:00 Uhr zu einem besonderen Tag der offenen Tür ein. Anlass ist das zehnjährige Bestehen ihres Ateliers in der Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Werkstatt zu besuchen, neue Kreationen zu entdecken und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Im ersten Stock der Erlebnisausstellung liegt die rund 20 Quadratmeter große Werkstatt von Anne Menzel. Dort entstehen Schmuckunikate aus Silber, Porzellan, Glas und Horn – von alltagstauglichen Stücken bis hin zu ausdrucksstarken Einzelobjekten. Als ausgebildete Graveurin beherrscht sie zudem Gravuren auf unterschiedlichsten Materialien.

Live-Vorführungen und Premiere der Sommerkollektion

Ein besonderes Highlight am Veranstaltungstag: Das Glasperlenwickeln am böhmischen Lampenfeuer kann live miterlebt werden. Außerdem präsentiert Anne Menzel ihre neue Sommerkollektion – handgefertigte Glasperlen in frischen Designs feiern an diesem Tag Premiere.

Erlebnisausstellung geöffnet: Für Groß und Klein

Parallel zum Werkstattbesuch lohnt sich auch ein Rundgang durch die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie. Neben der ständigen Ausstellung gibt es die aktuelle Sonderschau FAUNA zu sehen. Junge Gäste erwartet ein Mitmachprogramm mit Spielstationen, die die Welt der Gablonzer Industrie auf spielerische Weise vermitteln.

Shop, KaffeeWerkstatt und freier Eintritt

Ein integrierter Shop lädt zum Stöbern und Einkaufen ein. Wer eine Pause braucht, findet in der KaffeeWerkstatt eine gemütliche Ecke für Kaffee und Gespräche. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist kostenfrei.

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Senioren

Sommerfest mit Herz und Musik: Gemeinschaft im Baumgärtle

Wie Musik, Apfelbäume und Ehrenamt ein besonderes Fest schufen

Bei sommerlichen Temperaturen verwandelte sich der Garten hinter der Stadtmauer in eine lebendige Festwiese: Rund 50 Gäste kamen zum Sommerfest des Seniorentreffs Baumgärtle. Zwischen Pavillons und schattenspendenden Apfelbäumen wurde gemeinsam gelacht, gefeiert und getanzt.

Musik, die verbindet

Für die musikalische Begleitung sorgte Reinhold Obermayr. Mit einem vielfältigen Repertoire aus Tanz- und Stimmungsliedern traf er den richtigen Ton – viele Gäste sangen mit, andere schunkelten oder ließen sich zum Tanzen hinreißen. Die Musik schuf eine lockere und fröhliche Atmosphäre.

Genuss und Begegnung

Auch kulinarisch hatte das Fest einiges zu bieten: Kaffee, Kuchen und Gegrilltes sorgten für das leibliche Wohl. Gleichzeitig bot das Fest Gelegenheit für Begegnung und Austausch. Es entstand ein Gemeinschaftsgefühl, das über den Nachmittag hinauswirkte – nicht nur bei den Seniorinnen und Senioren, sondern auch bei deren Angehörigen.

Engagement, das trägt

Ein solches Fest wäre ohne engagierte Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Die Ehrenamtlichen im Seniorentreff Baumgärtle trugen maßgeblich zum Gelingen bei – sei es bei der Organisation, der Bewirtung oder der Begleitung der Gäste.

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Sport

Fußball: Ligeneinteilung für beide BSK-Herrenteams stehen fest

Erste Pokalrunde bereits terminiert

Der Bayerische Fußball-Verband hat die Ligeneinteilung für die kommende Saison veröffentlicht. Für beide Herrenmannschaften des BSK wird sich an sich nicht viel ändern. Die erste Mannschaft kickt in der Spielzeit 2025/26 wieder in der Kreisliga Allgäu Süd.

Nach dem Abstieg des TSV Oberbeuren und SV Pforzen sowie dem Aufstieg des TV Weitnau gesellen sich drei neue Mannschaften dazu: Aus der Kreisklasse kommt Aufsteiger FC Blonhofen, während aus der Bezirksliga Süd der FC Oberstdorf und FC Rettenberg die Kreisliga Allgäu Süd bereichern. Weitere Gegner des BSK sind: SG Betzigau/Wildpoldsried, FC Füssen, TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg, SV Mauerstetten, TSV 1874 Kottern U23, TSV Obergünzburg, TSV Buching/Trauchgau, SC Untrasried, VfB Durach II, SSV Wertach, FC Türk Spor Kempten und TSV Oberstaufen. Die Saison startet am 9. August. Der genaue Spielplan liegt noch nicht vor.

Auf neue Mannschaften trifft auch die Zweite des BSK in der A-Klasse Allgäu 6. Neben dem FC Blonhofen 2, FC Oberstdorf 2 stehen weitere Partien gegen die Neulinge FC Füssen 2, FC Rettenberg II und FC Thingau an. Das 14er-Feld komplettieren die SG Untrasried/Haldenwang, TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg 2, SV Mauerstetten 2, SG Weitnau-Kleinweiler-Wengen 1, TSV Buching/Trauchgau 2, SG Betzigau/Wildpoldsried 2, VfB Durach 3 und TSV Oberstaufen 2. Vonseiten des BFV liegt noch kein Spielplan vor.

Termin für erste Pokalrunde steht bereits fest

Erst am Donnerstag, 3. Juli, beginnt offiziell die Vorbereitungsphase für den BSK Olympia Neugablonz. Das erste Pflichtspiel vor dem eigentlichen Saisonstart ist bereits durch den Bayerischen Fußball-Verband terminiert. Die erste Runde im Totopokal auf Kreisebene findet bereits am Sonntag, 20. Juli, statt. Der BSK spielt auswärts beim TSV Roßhaupten. Anstoß ist um 15 Uhr. Insgesamt gehen über 90 Vereine an den Start.

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Kultur Veranstaltung

Kammerorchester Kaufbeuren bringt Werke von Schumann am 12. Juli auf die Bühne im Stadtsaal

Schwierige Solopartien und seltene Besetzungen – ein Konzertabend der besonderen Art

Am Samstag, den 12. Juli, um 19 Uhr lädt das Kammerorchester der Volkshochschule Kaufbeuren zu einem besonderen Konzertabend in den Stadtsaal ein. Auf dem Programm stehen anspruchsvolle Werke der Romantik, darunter zwei Kompositionen von Robert Schumann, die wegen ihrer technischen Herausforderungen lange Zeit kaum öffentlich aufgeführt wurden. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Spenden zugunsten der Musiker gebeten.

Schumanns kaum gespielte Concertstücke

Robert Schumann war Mitte des 19. Jahrhunderts ein gefeierter Komponist und Dirigent. Besonders mit dem Klavier war er durch seine eigene Ausbildung bestens vertraut. Weniger vertraut war er jedoch mit Instrumenten wie dem Violoncello oder dem Horn – was sich in den hohen spieltechnischen Anforderungen seiner Kompositionen für diese Instrumente bemerkbar macht.

Sein 1850 entstandenes Concertstück für Violoncello und Orchester fand zu Schumanns Lebzeiten keinen Interpreten, der das Werk öffentlich aufführen wollte – zu anspruchsvoll schien es selbst versierten Cellisten. Ähnlich erging es dem kurz zuvor entstandenen Concertstück für vier Hörner, das als kaum spielbar galt.

Hübler schreibt „spielbares“ Horn-Quartett

Angesichts der Schwierigkeiten nahm sich der Hornist und Komponist Carl Heinrich Hübler des Werkes an. Er war einer der Solisten bei einer privaten Aufführung des Schumann’schen Hornstücks und schrieb daraufhin ein eigenes Concertstück für vier Hörner, das technisch besser zugänglich war.

Dieses Werk bildet nun einen zentralen Programmpunkt des Konzerts in Kaufbeuren. Es wird interpretiert von Johannes Bernhard, einem erfahrenen Hornisten, gemeinsam mit drei seiner fortgeschrittenen Schüler: Paul Dienel, Benedikt Günther und Raphael Plonski.

Junge Solisten und seltene Werke

Auch Schumanns Violoncellostück wird an diesem Abend erklingen. Der aus Kaufbeuren stammende Cellist Luca Bosch, aktuell Akademist an der Bayerischen Staatsoper, hat das anspruchsvolle Werk einstudiert und übernimmt den Solopart. Begleitet werden die Solisten vom Kammerorchester der Volkshochschule Kaufbeuren, das unter der Leitung von Daniel Herrmann steht. Eine weitere Besonderheit: Das Ensemble wird unter anderem vom erfahrenen Musiker Ludwig Hahn gecoacht.

Ergänzendes Programm: Dvořák und Mendelssohn

Abgerundet wird das Konzertprogramm durch drei Sätze aus der Tschechischen Suite von Antonín Dvořák sowie die bekannte Ouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Eintritt ist frei – eine schöne Gelegenheit, selten gespielte Werke und junge Musiktalente in einem lokalen Rahmen zu erleben.

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Große Vorfreude: am Samstag ist das Turmfest am Fünfknopfturm. Tolles Programm ab 14 Uhr

Gemeinsam feiern am Fünfknopfturm. Der Förderverein freut sich auf zahlreiche Gäste aus Kaufbeuren und Umgebung

Am 12. Juli ab 14 Uhr lädt der Förderverein Fünfknopfturm herzlich zum Turmfest 2025 ein. Ein Fest für die ganze Familie, das den historischen Fünfknopfturm und seine Umgebung zum Leben erweckt – mit Musik, Kreativangeboten, Führungen und lokalen Künstlerinnen und Künstlern.

Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein

Rund um den Turm und das Stadtgebiet erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche Mitmachangebote und Darbietungen:

Erleben und entdecken

  • Turmführungen: Spannende Einblicke in die Geschichte des Fünfknopfturms.
  • Offene Blasiuskirche und Stadtmauer: Gelegenheit zur Besichtigung historischer Bauten.
  • Geschichten vom Turm mit Musik: Ein stimmungsvoller Beitrag für alle Altersgruppen.
  • „Die Geister von Buron“: Adolf von Buron und Melanie Gallien führen durch ihre szenische Lesung in eine andere Zeit.

Für Familien und Kinder

  • Märchen im Hexenturm
  • Kinderspiele
  • Kreativ werden mit den „Querkunstkindern“

Musikalische Beiträge

  • Live-Musik mit den Newcomerbands „5 Promille“ und „Allgäuer Duranand“
  • KF-Rap mit Felix Simm
  • Tänzelfestfanfarenbläser und das Blechbläser-Ensemble Kaufbeuren
  • Gemeinsames Buronlied zum Abschluss – ein lokales Highlight

Gemeinsam feiern am Fünfknopfturm

Das Turmfest 2025 steht unter dem Motto des gemeinsamen Erlebens: Geschichte, Musik und Begegnung. Der Förderverein freut sich auf zahlreiche Gäste aus Kaufbeuren und Umgebung.

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Freunde und Familie mit und verbringen Sie einen besonderen Tag am Wahrzeichen der Stadt.

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 11. Juli 2025

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 11. Juli 2025, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Sport Wirtschaft

Das Felix Hotel unterstützt weiterhin den ESV Kaufbeuren als verlässlicher Werbepartner

Starke Partnerschaft zwischen Hotel und Eishockeyverein

Das Felix Hotel Kaufbeuren bleibt auch in der kommenden Saison ein fester Bestandteil im Sponsorenkreis des ESV Kaufbeuren. Mit seiner Nähe zur Innenstadt und zur energie schwaben arena ist das Hotel nicht nur bei Eishockeyfans beliebt – es ist auch als regionaler Partner fest mit dem Verein verbunden.

Neben der gut sichtbaren Präsenz im Livestream der Heimspiele auf Sportdeutschland.TV ist das Hotel zudem Mitglied im „Top 100 Sponsoren Club“ des Vereins. Damit zeigt das Unternehmen weiterhin Engagement für den regionalen Sport.

Übernachtung mit Allgäu-Flair

Das Felix Hotel bietet 52 klimatisierte Nichtraucherzimmer mit eigenem Bad, großzügiger Arbeitsfläche und großem Fernseher. Besonderes Merkmal: Die Ausstattung in Stadlholz- und Blumenwiesenoptik spiegelt die Verbundenheit zur Heimatregion Allgäu wider. Für Familien stehen spezielle Zimmerkategorien zur Verfügung: Familienzimmer für zwei Erwachsene und ein Kind oder eine Familiensuite für bis zu vier Personen. Komfortzimmer bieten zudem mehr Ruhe und Platz.

Das Haus legt Wert auf moderne Ausstattung in Kombination mit regionaler Identität – ein Konzept, das bei Gästen aus Nah und Fern gut ankommt.

Regionale Unterstützung bleibt ein zentrales Anliegen

Der ESV Kaufbeuren setzt weiterhin auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Hoteldirektor Florian Deppe und ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betonten beim gemeinsamen Fototermin die gute und vertrauensvolle Kooperation.

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Politik

Überraschende Allianz: Freie Wähler stellen keinen eigenen OB-Kandidaten, unterstützen stattdessen den amtierenden OB Stefan Bosse bei der Wahl in Kaufbeuren 2026

Ein deutliches Zeichen in schweren Zeiten: Freie Wähler stellen sich hinter Bosse

Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz am 7. Juli 2025 sorgten die CSU Kaufbeuren und die Freien Wähler für eine politische Überraschung: Zur Oberbürgermeisterwahl am 8. März 2026 wird es keinen eigenen Kandidaten der Freien Wähler geben. Stattdessen unterstützen sie den amtierenden Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU). Beide Gruppierungen wollen sich im OB-Wahlkampf abgestimmt präsentieren, betonen jedoch, dass sie bei der Stadtratswahl weiterhin mit getrennten Listen antreten werden.

„Wir müssen in schwierigen Zeiten Kräfte bündeln“, begründete Bernhard Pohl (Freie Wähler), Landtagsabgeordneter und Stadtrat, die Entscheidung.

Bernhard Pohl: Krisen erfordern Verantwortung

Pohl sprach in seinem Statement von einer außergewöhnlich schwierigen Lage, die nicht nur Kaufbeuren, sondern das ganze Land betreffe. In solchen Zeiten sei es keine Option, politische Verantwortung an parteitaktische Überlegungen zu verlieren.

„Wir haben lange diskutiert, ob wir eine eigene Kandidatur wagen – und uns bewusst dagegen entschieden“, so Pohl.

Ausschlaggebend war für ihn das Vertrauen in die Führungskompetenz von Stefan Bosse, insbesondere in Krisenzeiten: „Er hat in der Corona-Pandemie und darüber hinaus bewiesen, dass er mit schwierigen Situationen souverän umgeht. Wir wollen ihn im Wahlkampf aktiv unterstützen – ohne Wenn und Aber.“

Stefan Bosse: Das ist alles andere als selbstverständlich

Stefan Bosse zeigte sich sichtlich bewegt von der Entscheidung der Freien Wähler: „Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Freien Wähler und empfinde es als große Ehre, ihre Unterstützung zu erhalten. In herausfordernden Zeiten gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, ist ein starkes Zeichen – für Vertrauen, für Stabilität und für die Zukunft unserer Stadt.““ Er erinnerte an frühere Konflikte zwischen CSU und Freien Wählern – teils offen, teils hinter den Kulissen. Doch diese Zeiten seien vorbei. Die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre habe Vertrauen geschaffen. Mit Blick auf die aktuelle Situation erklärte Bosse: „Die Stimmung ist vielerorts besser als die tatsächliche Lage. Kaufbeuren steht finanziell extrem unter Druck, wir müssen an vielen Stellen gleichzeitig handeln – ohne Spielraum für Experimente.“ Besonders betonte er die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit Bernhard Pohl im Bayerischen Landtag. Dessen Rolle im Haushaltsausschuss sei ein großer Vorteil für Kaufbeuren, den es aktiv zu nutzen gelte. “ Bernhard Pohl genießt allerorts einen ausgezeichneten Ruf. Ich bin ihm dankbar für sein großes Engagement.“

Gemeinsame Linie – klare Unterschiede

CSU und Freie Wähler betonten bei der Pressekonferenz, dass ihre Zusammenarbeit nicht mit einem Parteienbündnis zu verwechseln sei. Beide Gruppierungen werden zur Stadtratswahl 2026 mit eigenen Listen antreten – auch im Wahlkampf. „Jede Partei kämpft um ihre Wählerinnen und Wähler – aber für Kaufbeuren ziehen wir an einem Strang“, sagte CSU-Ortsvorsitzende Julia von Stillfried.

Auch Christian Sobl, Fraktionschef der CSU im Stadtrat, sieht in der gewachsenen Zusammenarbeit mit den Freien Wählern eine klare Chance: „Es bestehen zahlreiche inhaltliche Schnittmengen. In der laufenden Stadtratsperiode haben wir bereits bewiesen, wie konstruktiv diese Kooperation funktionieren kann.“ Gleichzeitig betonte Sobl, dass es sich bei der Annäherung an die Freien Wähler nicht um eine Abkehr von den Grünen gehe, mit denen man in der laufenden Periode eine Kooperation bildet. Laut Sobl gebe es keinen Streit. Die Zusammenarbeit mit den Grünen im Rahmen der aktuellen Legislaturperiode sei ordentlich verlaufen, habe sich aber zuletzt merklich abgeschwächt. „Wir hatten von Anfang an eine faire Absprache für die sechs Jahre der laufenden Stadtrats-Periode, doch im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, dass die inhaltlichen Schnittmengen mit den Freien Wählern deutlich größer sind“, so Sobl. Diese Entwicklung sei laut Sobl somit keine Folge von Konflikten, sondern eine pragmatische Erkenntnis im politischen Alltag. Ziel bleibe es, stabile Mehrheiten für die Stadtentwicklung zu schaffen – auf Basis von inhaltlicher Nähe und gegenseitigem Vertrauen.

Peter Kempf: Kaufbeuren hat noch viel Potenzial

Freie-Wähler-Stadtrat Peter Kempf sprach sich ebenfalls klar für den gemeinsamen Kurs aus. Für ihn steht die Entwicklung der Stadt im Vordergrund: „Wir sehen uns in der Verantwortung, die Potenziale Kaufbeurens weiterzuentwickeln. Da geht noch deutlich mehr.“ So müsse man die Einnahmeseite stärken – nicht durch höhere Gebühren, sondern durch gezielte Wirtschaftsentwicklung und Standortmarketing.“ Die gezielte Wirtschaftsförderung und die Stärkung der Außenwirkung Kaufbeurens als attraktiver Wirtschafts- und Veranstaltungsstandort sieht Kempf als zentrale Aufgabe der kommenden Jahre. Und dies ginge am besten in Zusammenarbeit mit der CSU.

Bosse stellt Zukunftspläne vor: Infrastruktur, Sicherheit, Wachstum

In seiner Rede umriss Stefan Bosse zentrale Zukunftsprojekte für Kaufbeuren. Im Fokus stehen Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung und sicherheitspolitische Aspekte. So sei der weitere Ausbau der Bundesstraße 12 ebenso vorrangig wie die Elektrifizierung der Bahnstrecke – beides zentrale Voraussetzungen für bessere Anbindungen und wirtschaftliche Perspektiven. Ein besonders bedeutendes Projekt sei die Entwicklung neuer Gewerbeflächen. „Als eine der wenigen Kommunen in der Region entwickeln wir derzeit an der Apfeltrangerstraße ein neues Gewerbegebiet mit rund 100.000 Quadratmetern. Das schafft Raum für Wachstum und neue Arbeitsplätze“, erklärte Bosse.

Auch die sicherheitspolitische Rolle Kaufbeurens werde künftig an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen der angestrebten Stärkung der Wehrhaftigkeit und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands könne der Fliegerhorst eine strategisch wichtigere Rolle einnehmen. Gleichzeitig liefen Gespräche über eine erweiterte gewerbliche Nutzung des Areals, um wirtschaftliches Potenzial besser zu erschließen. Darüber hinaus verfolgt die Stadt das Ziel, gemeinsam mit dem Ostallgäu dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) beizutreten. Ein Schritt, der vor allem für Pendler konkrete Vorteile bringen soll.

Abschließende betonte Bosse: „Ich gehe mit großer Demut in diesen Wahlkampf und werde gemeinsam mit der CSU und den Freien Wählern mit voller Überzeugung für unsere gemeinsamen Ziele und für Kaufbeuren eintreten. Doch am Ende liegt die Entscheidung allein bei den Bürgerinnen und Bürgern: darüber, wer das Amt des Oberbürgermeisters ausübt, ob es dazu eine Stichwahl benötigt, wie der neue Stadtrat zusammengesetzt ist und ob eine Zusammenarbeit in dieser geplanten Zweier-Konstellation möglich wird. Diese Entscheidungsfreiheit ist das Fundament unserer Demokratie – und genau so soll es auch sein.“

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Kultur Verwaltung

Kunstreiter Kaufbeuren übergeben historische Schätze an das Stadtarchiv Kaufbeuren

Historisches Erbe wird zugänglich gemacht

Die Kunstreiter aus Kaufbeuren sind die zweitälteste Karnevalsgesellschaft Bayerns. Seit fast 160 Jahren prägen sie die Faschingszeit in der Wertachstadt. Jetzt hat der Verein ein paar seiner historischen Schätze an das Stadtarchiv abgegeben.

Die „fünfte Jahreszeit“ ohne Kunstreiter? In Kaufbeuren ist das unvorstellbar! Seit 1866 prägt die Karnevalsgesellschaft das närrische Treiben in unserer Gegend. Ihr legendärer Buronia-Galaball ist einer der Höhepunkte der hiesigen Session.

Hüh-hott im Stadtarchiv

Im Lauf der vielen Jahre haben sich beim Verein viele historische Schätze angesammelt. Einige besonders schöne Stücke daraus haben die Kunstreiter nun dem Stadtarchiv zur dauerhaften Aufbewahrung übergeben. Konkret handelt es sich um eine kunstvoll verzierte Vereinschronik, mehrere liebevoll zusammengestellte Fotoalben sowie zahlreiche Plakate, die den Fasching in Kaufbeuren von den 1860er Jahren bis in die jüngere Vergangenheit dokumentieren.

„Die Unterlagen sind eine wertvolle Ergänzung für unsere Überlieferung zur Geschichte des städtischen Vereinswesens“, erklärt Archivmitarbeiterin Franziska Reichart, die die Übernahme begleitete. „Wir hatten bislang nichts Vergleichbares.“ Auch Stadtarchivar Dr. Peter Keller freut sich: „Ich danke den Kunstreitern für ihr Vertrauen. Selbstverständlich behält der Verein das Recht, die übergebenen Stücke für Ausstellung oder andere besondere Anlässe auszuleihen und öffentlich zu präsentieren.“

Die Unterlagen werden nun fachkundig gesichtet und konservatorisch aufbereitet. Bis Jahresende soll ein Findbuch zum Vereinsarchiv auf der Homepage des Stadtarchivs zu finden sein.

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Wirtschaft

VR Bank Augsburg-Ostallgäu blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024

Ausblick: Nachhaltiges Wachstum im Fokus

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu zieht trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2024. Das betreute Kundenvolumen stieg um 3,2 Prozent auf rund 9,5 Milliarden Euro. Auch das Kreditgeschäft entwickelte sich erfreulich: Mit über 3 Milliarden Euro erreichte das Kundenkreditvolumen einen neuen Höchststand. Besonders im Bereich der Wohnbaufinanzierungen zeigt sich laut Bank ein Aufwärtstrend, nachdem die Zurückhaltung infolge gestiegener Zinsen im Vorjahr spürbar war.

Die Kundeneinlagen lagen mit 3,4 Milliarden Euro stabil auf dem Niveau des Vorjahres, während die Gelder bei Verbundpartnern – etwa im Wertpapiergeschäft – um 12 Prozent zulegten. Der Zinsüberschuss als wichtigste Ertragsquelle stieg auf 75,6 Millionen Euro (+8,3 %). Investitionen in IT, Energie und Infrastruktur führten zu einem moderaten Kostenanstieg von 1,4 Prozent.

Beratung und regionale Präsenz im Fokus

Ein starkes Augenmerk legte die Genossenschaftsbank erneut auf die persönliche Beratung und ihre regionale Präsenz: Mit 57 Standorten bleibt sie flächendeckend erreichbar. Gleichzeitig setzt die Bank mit modernen Filialkonzepten wie in Pfronten, Nesselwang und Stadtbergen neue Impulse im Sinne eines offenen, kundennahen Beratungserlebnisses. Grundlage dafür ist das New-Work-Konzept, das zunehmend Einzug in die Arbeitswelt der Bank hält.

Erneut zum Top-Arbeitgeber gekürt

Über 500 Mitarbeitende engagieren sich täglich für die Kundinnen und Kunden. 2024 investierte die Bank rund 691.000 Euro in Aus- und Weiterbildung – flankiert von Angeboten wie betrieblichem Gesundheitsmanagement, flexiblen Arbeitszeitmodellen und individueller Karriereförderung. Die Auszeichnung als „kununu Top Company 2024“ bestätigt die hohe Zufriedenheit im Team.

Gesellschaftliches Engagement

Auch das gesellschaftliche Engagement kam nicht zu kurz: Rund 320.000 Euro stellte die VR Bank im vergangenen Jahr für soziale, kulturelle und sportliche Initiativen bereit. Über die Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ wurden allein in den vergangenen fünf Jahren über 100 Projekte realisiert – mit einem Gesamtvolumen von mehr als 600.000 Euro.

Generationenwechsel im Vorstand

Zum Jahreswechsel gab es auch eine personelle Veränderung im Vorstand der Bank: Helmuth Geppert verabschiedete sich in den Ruhestand, neu in das Gremium rückte Moritz Stigler. Gemeinsam mit Dr. Hermann Starnecker, Heinrich Stumpf und Christoph Huber bildet er nun das Vorstandsteam der VR Bank Augsburg-Ostallgäu.

Ausblick: Nachhaltiges Wachstum im Fokus

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Vorstandssprecher Dr. Hermann Starnecker zuversichtlich: „Wir blicken mit Optimismus in die Zukunft und freuen uns darauf, den eingeschlagenen Weg des nachhaltigen Wachstums gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden weiterzugehen.“

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gold aus den Fingern – Filmabend und Vortrag zur Geschichte von Neugablonz am 16. Juli

Ein Stück Wirtschaftsgeschichte und Erinnerungskultur in Kaufbeuren

Rückblick auf einen besonderen Film und seine Hintergründe

Am 16. Juli 2025 um 19:00 Uhr laden der Heimatverein Kaufbeuren und der Bundesverband der Gablonzer Industrie zu einem besonderen historischen Abend ein. Im Mittelpunkt steht der Film „Gold aus den Fingern“, ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1952, der die Entstehungsgeschichte des Stadtteils Neugablonz sowie den Wiederaufbau der Gablonzer Industrie im Allgäu beleuchtet.

Ort der Veranstaltung:
Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie
Neue Zeile 11
87600 Kaufbeuren- Neugablonz

Entstehung des Films und seine politische Bedeutung

Der Film wurde im Auftrag der amerikanischen Marshallplan-Behörde produziert. Ziel war es, der deutschen und internationalen Öffentlichkeit die Wirksamkeit amerikanischer Fördergelder zu zeigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau in Europa unterstützten. Gerade für Neugablonz spielten diese Mittel eine zentrale Rolle.

Die Produktion war namhaft besetzt: Albert Hehn, Vater des später bekannten Schauspielers Sascha Hehn, übernahm die Hauptrolle. Regie und Drehbuch lagen bei Herbert Lander, einem erfahrenen Kameramann und Dokumentarfilmer. Lander war zuvor unter anderem für die UfA tätig und arbeitete später mit Bernhard Grzimek zusammen.

Der Film wurde sowohl in einer deutschen als auch einer englischen Fassung erstellt und in Kinos als Beiprogramm zu Spielfilmen gezeigt. Seine Uraufführung feierte er im Juni 1952 auf der Berlinale.

Regionale Bezüge machen den Film besonders

In Neugablonz erfreute sich der Film auch über Jahre hinweg großer Beliebtheit. Viele Einwohner hatten damals als Statisten mitgewirkt, was eine persönliche Verbindung zum Film herstellte. Für die Stadt Kaufbeuren ist besonders eine Szene interessant: Sie zeigt die Kaiser-Max-Straße und das Rathaus – noch vor dem großen Stadtbrand.

Veranstaltungsablauf: Film und Vortrag

Der Filmabend beginnt mit der Vorführung von „Gold aus den Fingern“ (Dauer: ca. 15 Minuten). Im Anschluss gibt der Historiker Manfred Heerdegen einen Einblick in die Entstehung und Bedeutung des Films. Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.


Erlebnisausstellung „Schmuck und mehr“ – Einblicke in die Gablonzer Handwerkskunst

Die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie zeigt dauerhaft eine farbenreiche Sammlung an Modeschmuck, ergänzt durch liebevoll gestaltete Schneekugeln.

Für alle Generationen erlebbar

Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet: Erlebnisstationen, kleine Rätselspiele für Kinder und ein integrierter Shop mit vielfältigem Sortiment machen den Besuch kurzweilig. Ergänzt wird das Angebot durch die KaffeeWerkstatt, die zu einer kleinen Pause in gemütlicher Atmosphäre einlädt.

Eintritt frei. Weitere Informationen unter:
👉 www.erlebnisausstellung.info

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Allgemein Bildung Politik Veranstaltung

Wunsch und Wirklichkeit: Was bleibt vom Koalitionsvertrag? Öffentliche Veranstaltung am 08. Juli im Kolpinghaus

Wahlversprechen, Kompromisse, Realität – Politischer Abend mit Jörg Siegmund

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren, die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren und die Volkshochschule (VHS) laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Dienstag, 08. Juli 2025, um 19:00 Uhr ins Kolpinghaus Kaufbeuren ein. Der politische Abend steht unter dem Titel:

„Wunsch und Wirklichkeit. Wahlprogramme, Koalitionsvertrag und Regierungshandeln im Vergleich“

Wahlversprechen auf dem Prüfstand

Die Bundestagswahl 2025 liegt einige Monate zurück – Zeit genug, um erste politische Bilanz zu ziehen. In der Veranstaltung wird ein kritischer Blick auf die Wahlprogramme der großen Parteien geworfen, insbesondere darauf, welche inhaltlichen Positionen in den Koalitionsverhandlungen Eingang gefunden haben – und welche nicht.

Ein zentraler Aspekt: Die Suche nach Kompromissen. CDU, CSU und SPD, die nach der Wahl gemeinsam regieren, mussten sich in vielen Punkten annähern. In der Diskussion soll deutlich werden, welche Parteien sich in welchen Politikfeldern durchsetzen konnten und wie sich dies im fertigen Koalitionsvertrag niederschlägt.

Fokus der neuen Bundesregierung

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Schwerpunkte sich die neue Bundesregierung gesetzt hat – etwa in der Sozialpolitik, bei Klima und Wirtschaft oder in der Außenpolitik. Wo lassen sich bereits erste Umsetzungen erkennen? Und in welchen Bereichen bleibt es bislang bei Ankündigungen?

Fachliche Einordnung durch Politikwissenschaft

Referent des Abends ist Jörg Siegmund, wissenschaftlicher Assistent an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Dort betreut er den Arbeitsbereich Parteien- und Wahlforschung und bringt wissenschaftliche Expertise und analytische Tiefe in die Diskussion ein.

Einladung an alle Interessierten

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kolpinghaus Kaufbeuren.

Der Eintritt ist frei. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.

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Bildung Wirtschaft

Führung neu denken: Wie LARUS Core XP Menschen & Unternehmen in ihre Wirksamkeit begleitet

Larus Core XP: Training ⋅ Consulting ⋅ Mentoring

Zwei Persönlichkeiten, ein Ansatz: Führung beginnt im Inneren

LARUS Core XP, Partner im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren, hat seinen Unternehmenseintrag aktualisiert und zeigt dabei klar, wofür es steht: Menschen und Führungskräfte auf dem Weg zu kraftvoller, klarer und wirksamer Führung zu begleiten – wissenschaftlich fundiert, international erprobt und mit persönlicher Tiefe.

Das Unternehmen vereint Training, Consulting und Mentoring. Dahinter stehen Stefanie Sousa Pietruske und Christian Herrmann – zwei Persönlichkeiten mit einem Ziel: Führungspersönlichkeiten auf ihrem Weg in ihre volle Entfaltung zu begleiten.

Für Menschen & Unternehmen – ob Einzelcoaching, Teamtraining oder strategische Beratung: LARUS Core XP arbeitet mit fundierten Methoden – individuell, praxisnah und flexibel.

  • Persönlichkeits- & Leadership-Entwicklung
  • Teambuilding & Transformation
  • Vertriebstrainings mit Mehrwert

mehr zu Larus Core XP im Businessportal hier auf Wir sind Kaufbeuren

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Wirtschaft

Steuerberaterin Anja Behncke eröffnet neue Kanzlei in Kaufbeuren

Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Wirtschaftsreferent der Stadt Kaufbeuren, Andreas Bauer, gratulieren neben zahlreichen Gästen zum Start

Mit einer gelungenen Eröffnungsfeier hat Steuerberaterin Anja Behncke ihre neue Kanzlei am Rosental 1 im Herzen von Kaufbeuren eröffnet. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung – darunter auch Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Wirtschaftsreferent der Stadt Kaufbeuren, Andreas Bauer, die gemeinsam zum Start gratulierten.

Anja Behncke steht für moderne, digitale Steuerberatung mit persönlicher Betreuung. Ihr Fokus liegt auf der vorausschauenden steuerlichen Begleitung von Unternehmen, Privatpersonen und Immobilieninvestoren. Die neue Kanzlei bringt frischen Wind in das Beratungsangebot der Stadt und setzt gezielt auf digitale Prozesse für eine effiziente Mandantenbetreuung.

„Wir freuen uns, dass Frau Behncke Kaufbeuren als Standort gewählt hat. Das ist ein wichtiges Signal für die Attraktivität unserer Innenstadt als Wirtschafts- und Dienstleistungsstandort“, betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Eröffnung.

Auch Andreas Bauer, Wirtschaftsförderer der Stadt, unterstrich die Bedeutung des neuen Angebots: „Die Verbindung aus persönlicher Beratung, Digitalisierung und Expertise im Bereich Vermögens- und Immobiliensteuerrecht stärkt den Wirtschaftsstandort Kaufbeuren gezielt.“

Die Kanzlei ist ab sofort unter folgender Adresse erreichbar:
Rosental 1, 87600 Kaufbeuren

Vor der Kanzlei in der Altstadt Kaufbeurens

v.l. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Steuerberaterin Anja Behncke, Finanz- und Vertriebsexperte Manuel Hörmann. Foto: Claus Tenambergen

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Jugend Kinder Veranstaltung

Stadtjugendring stellt vielseitiges Ferienprogramm für 2025 vor. Anmeldung seit 5. Juli möglich

Sommerferien in Kaufbeuren: Spiel, Spaß und Abenteuer für Kinder und Jugendliche

Der Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) lädt auch in diesem Jahr wieder zur „Ferienzeit“ ein – einem Sommerferienprogramm, das Kindern und Jugendlichen ein vielseitiges Angebot an Aktivitäten bietet. Ob sportlich, kreativ oder naturverbunden – die Veranstaltungen richten sich an unterschiedliche Interessen und Altersgruppen.

Von Lamas bis Töpferscheibe

Die Bandbreite der Angebote reicht vom Mountainbiken über Lama-Wanderungen bis hin zu Töpferkursen und Kletteraktionen. Das Ziel: jungen Menschen während der schulfreien Zeit Erlebnisse und Begegnungen zu ermöglichen, die Spaß machen und den Alltag bereichern.

Programm online einsehbar

Alle Angebote sind bereits jetzt auf der Webseite des Stadtjugendrings unter www.sjrkf.de einsehbar. Dort steht das Programmheft als Download zur Verfügung. Zusätzlich wird eine gedruckte Version über die Schulen verteilt.

Anmeldung seit 5. Juli möglich

Eltern und Kinder können bequem von zu Hause aus stöbern und sich für ihre Lieblingsangebote vormerken. Die Online-Anmeldung ist am Samstag, den 5. Juli 2025 gestartet: 👉 unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren

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Bildung Soziales Veranstaltung

Auch in Kaufbeuren: Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland am 08. Juli 2025

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich für Friedensarbeit, insbesondere für eine atomwaffenfreie Welt, einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind rund 900 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei Mayors for Peace und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.

Am Dienstag, 08.07.2025, findet der Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland statt. Hintergrund sind Kriege, der Klimawandel und eine weltweite Bedrohung der Demokratien. In diesem Jahr wird zudem an den Atombombenabwurf auf die Städte Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren erinnert. Mehr als 600 Städte in Deutschland setzen mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge vor den Rathäusern ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace-Flagge an diesem Tag gehisst sein.

Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI gehen aktuell von rund 12.241 Atomsprengköpfen weltweit aus. Fast alle neun Atommächte modernisieren ihre Arsenale – besonders schnell wächst das chinesische Atomwaffenarsenal. Zudem läuft der New-START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, Anfang des kommenden Jahres aus. Bemühungen, diesen zu verlängern oder zu ersetzen, sind augenscheinlich nicht in Sicht. Es droht ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf.

Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an:
„Vor 80 Jahren wurden zum ersten Mal in der Geschichte Atomwaffen eingesetzt. Der Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen brachte unermessliches Leid über die Menschen. Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Was ist der Flaggentag?
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie unter www.mayorsforpeace.de.

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Panorama Verwaltung

Verkehrsänderungen im Juli: Wo in Kaufbeuren gesperrt wird

Veranstaltungen und Bauarbeiten führen zu zeitweisen Straßensperrungen

Im Juli kommt es in Kaufbeuren zu mehreren temporären Straßensperrungen. Sowohl Bauarbeiten als auch Veranstaltungen erfordern punktuelle Einschränkungen im Stadtverkehr. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten folgende Termine im Blick behalten:


Glasfaserarbeiten in der Isergebirgsstraße

Zeitraum: 1. Juli bis 14. August

Im Zuge des Glasfaserausbaus wird die Isergebirgsstraße an mehreren Stellen abschnittsweise für jeweils einen Tag gesperrt. Betroffen sind die Einmündungen zur Bürgerstraße, Johannesberger Straße und Reinowitzer Straße. Die Sperrungen erfolgen nacheinander und jeweils nur für den Autoverkehr. Grund sind Verlegearbeiten für Glasfaserleitungen und Hausanschlüsse.

Sperrung „Am Breiten Bach“ am 12. Juli

Zeit: 13 bis 22 Uhr

Wegen einer Veranstaltung wird die Straße Am Breiten Bach am Samstag, den 12. Juli, für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung gilt für neun Stunden am Nachmittag und Abend. Details zur Art der Veranstaltung wurden nicht genannt.

Ludwigstraße gesperrt für Summerstreets

Zeit: 14 bis 24 Uhr, ebenfalls am 12. Juli

Ebenfalls am Samstag, den 12. Juli, ist die Ludwigstraße von 14 bis 24 Uhr nicht befahrbar. Anlass ist eine Veranstaltung im Rahmen der Summerstreets, einer sommerlichen Eventreihe in der Stadt.

Hinweis der Stadtverwaltung

Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt, die betroffenen Bereiche während der Sperrzeiten zu umfahren.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Technik spielerisch entdecken: LEGO Spike in der Stadtbücherei Kaufbeuren

Wie Kinder mit Robotik und Kreativität in Berührung kommen

Technik zum Anfassen: Jeden Monat in der TechnoBIB

Die Stadtbücherei Kaufbeuren lädt gemeinsam mit dem BayernLab Kaufbeuren Kinder ab 8 Jahren zum Mitmachen ein: In den monatlich stattfindenden Veranstaltungen lernen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit LEGO© SPIKE – einem Set zum Bauen und Programmieren von Minirobotern.

Der spielerische Einstieg ermöglicht es Kindern, erste Erfahrungen mit Robotik zu sammeln. Dabei geht es nicht nur ums Zusammenbauen, sondern auch darum, wie Technik zum Leben erweckt werden kann.

Kurze Workshops – große Wirkung

An jedem ersten Donnerstag im Monat verwandelt sich die Stadtbücherei in eine kleine Entdeckerwerkstatt. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr können verschiedene Technologien ausprobiert werden. Die Workshops sind in kurze Einheiten von etwa 20 Minuten unterteilt – so bleibt der Einstieg leicht und flexibel.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Veranstaltungsort ist die Stadtbücherei Kaufbeuren in der Hauberrisserstraße 8.

Weitere Informationen und Anmeldung

Wer Interesse hat, kann sich telefonisch unter 08341 437282 oder per E-Mail an buecherei@kaufbeuren.de anmelden.

Die Veranstaltungsreihe „TechnoBIB“ ist Teil eines gemeinsamen Angebots der Stadtbücherei und des BayernLab Kaufbeuren und bietet regelmäßig einen niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Themen.

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Soziales

Biken und beten: Unterwegs mit der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren

Radeln, innehalten, staunen – ein besonderer Ausflug durch das Ostallgäu

Ein gemeinsamer Start für alle Generationen

Von vier bis 84 Jahren – das war die beeindruckende Altersspanne der rund 20 Teilnehmer, die sich am Kirchplatz von St. Martin zur ersten Stadtradel-Tour 2025 der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren getroffen haben. Nach einem motivierenden Segenspruch zum Auftakt von Stadtpfarrer Bernhard Walter hieß es: ab in die Pedale!

Vorbei an der Höfelmayr Kapelle führte die Route direkt zum Radweg der bekannten „Dampflokrunde“. Sonnige Abschnitte wechselten mit schattigen Waldpassagen im Sachsenrieder Forst, während es stetig bergauf ging. Mauerstetten, Linden, Frankenhofen und schließlich Königsried wurden passiert – dort war auf 840 Metern der höchste Punkt der Tour. Zum Glück ging es von hier rasant bergab, mit flottem Tempo Richtung Bidingen. In der Pfarrkirche St. Pankratius legte die Gruppe ihren ersten geistlichen Stopp ein: beeindruckende Architektur, eine friedvolle Atmosphäre und wohltuende Kühle boten Gelegenheit für Gebet und Besinnung.

Danach hieß es wieder: aufsitzen und weiter durch die traumhafte Landschaft des Ostallgäus, vorbei am Dachssee nach Bernbach. Von dort ging es in schwungvoller Abfahrt hinab ins Wertachtal. Die Geltnach musste noch gequert werden, bevor ein leichter Anstieg auf den Ottilienberg zur Fünf-Wunden-Kapelle, auch „Brünnerle“ genannt, führte, wo das heilende Quellwasser nicht nur erfrischte, sondern auch gut für die Augen sein soll. – Perfekter Übergang zur Einkehr in der Stegmühle in Hörmannshofen. Unter schattigen Sonnenschirmen konnte der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen und mit einer herzhaften Brotzeit neue Kräfte gesammelt werden.

Frohen Mutes nahm die Gruppe die letzte Etappe in Angriff: über die Heubrücke bei Biessenhofen ging es entlang der Wertach, vorbei am Bachtelsee mit seinen unzähligen Wasservögeln, weiter zum Bärensee, bis gegen Abend schließlich wieder Kaufbeuren erreicht wurde.

Fazit: Eine rundum gelungene Tour, die gezeigt hat, wie schön Glaube und Bewegung zusammenpassen. Die Vorfreude auf die nächste PG-Radeltour in Gottes wunderbarer Schöpfung ist jedenfalls schon jetzt groß – getreu dem Motto: biken und beten!

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Neue Self-Service-Fotostationen im Rathaus Kaufbeuren

Bürgerbüro Kaufbeuren startet digitale Lichtbilderfassung

Seit dem 26. Juni 2025 stehen im Rathaus Kaufbeuren zwei neue Point-ID-Geräte der Bundesdruckerei zur Verfügung. Sie ermöglichen Bürgerinnen und Bürgern sowie ausländischen Staatsangehörigen die eigenständige Aufnahme biometrischer Lichtbilder – direkt vor Ort, schnell und unkompliziert.

Was ist neu?

Die Geräte sind im Eingangsbereich gegenüber der Anmeldung im Bürgerbüro und Ausländeramt platziert. Für die Nutzung fällt eine Gebühr von 6 Euro pro Lichtbild an. Der Service soll den Antrag auf Ausweisdokumente effizienter gestalten und den Bürgerkontakt vereinfachen.

Übergangsregelung bis Ende Juli

Bis einschließlich 31. Juli 2025 können weiterhin gedruckte, biometrische Lichtbilder eingereicht werden. Ab dem 1. August 2025 ist ausschließlich ein digitales Lichtbild zulässig. Dieses muss entweder über ein zertifiziertes Fotostudio oder direkt über die neuen Geräte im Rathaus erstellt worden sein.

Wo finde ich zertifizierte Fotografen in Kaufbeuren?

XL-Foto, Partner von Wir sind Kaufbeuren ist ein zertifizierter Fotograf

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Bildung Wirtschaft

Wenn das Büro zur Sauna wird: Was Unternehmen und Beschäftigte bei Sommerhitze wissen sollten

Kein Anspruch auf Hitzefrei – auch bei 30 Grad und mehr

Sommerhitze am Arbeitsplatz ist für viele eine Herausforderung. Doch gesetzlich „hitzefrei“ gibt es nicht. Eine Expertin der IHK Schwaben erklärt, worauf es ankommt – und welche Lösungen helfen können.

Kein Anspruch auf Hitzefrei – auch bei 30 Grad und mehr

Während viele bei hochsommerlichen Temperaturen den Weg an den Badesee suchen, bleibt Beschäftigten im Büro oder in der Produktion diese Möglichkeit meist verwehrt. Rechtsexpertin Eva Schönmetzler von der IHK Schwaben macht deutlich:

„Der Gesetzgeber sieht Hitzefrei am Arbeitsplatz nicht vor.“

Trotz hoher Temperaturen gibt es keinen automatischen Anspruch darauf, die Arbeit niederzulegen.

Vorgaben zur Raumtemperatur: Ab wann Handlungsbedarf besteht

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt Richtwerte vor, an denen sich Unternehmen orientieren müssen. Demnach:

  • Ab 26 Grad Raumtemperatur sollten erste Maßnahmen zur Senkung ergriffen werden.
  • Ab 30 Grad sind Arbeitgeber verpflichtet, aktiv für Abkühlung zu sorgen.

Rechtlich verbindlich wird es also, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden – doch auch dann ist ein Verlassen des Arbeitsplatzes nicht erlaubt.

„Auch wenn alle Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt bringen, dürfen Beschäftigte nicht einfach nach Hause gehen“, erklärt Schönmetzler.

Praktische Lösungen für heiße Tage

Die Expertin empfiehlt stattdessen Flexibilität auf beiden Seiten. Gerade Unternehmen mit Spielraum in der Organisation könnten individuelle Lösungen ermöglichen:

  • Gleitzeitregelungen oder die Nutzung von Arbeitszeitkonten bieten die Möglichkeit, besonders heiße Tageszeiten zu meiden.
  • Kleine Hilfen wie ein Ventilator am Schreibtisch oder ein kühles Getränk können ebenfalls zur Erleichterung beitragen.

„Beschäftigte und Führungskräfte sollten gemeinsam nach Kompromissen suchen“, so Schönmetzler.

Fazit: Kommunikation und Flexibilität helfen bei Sommerhitze

Gesetzlich ist „hitzefrei“ zwar nicht vorgesehen – dennoch liegt es in der Verantwortung der Unternehmen, für erträgliche Bedingungen zu sorgen. Gleichzeitig können Beschäftigte durch flexible Arbeitszeiten und das Gespräch mit Vorgesetzten mithelfen, die heißen Tage angenehmer zu gestalten.

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Bildung Panorama

Wenn die Hitze zur Belastung wird: So schützen sich Ältere, Sportler und Familien an heißen Tagen

Praktische Tipps gegen Sommerhitze – von Ernährung über Bewegung bis zur Medikamentenanpassung

Hitze wird zur Gesundheitsfrage

Jahr für Jahr fordern Hitzewellen in Deutschland Tausende Todesopfer. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und sportlich Aktive. Wie der Körper mit der Belastung durch hohe Temperaturen umgeht, hängt von mehreren Faktoren ab – und lässt sich gezielt unterstützen. Die AOK gibt praxisnahe Empfehlungen zum Hitzeschutz.

🏠 Gesund durch den Sommer: So gelingt Hitzeschutz zuhause

Wohnräume kühl halten und Hilfe annehmen

Ältere Menschen spüren Hitze oft nicht rechtzeitig, trinken zu wenig oder haben Schwierigkeiten, sich Unterstützung zu organisieren. Umso wichtiger ist es, das Raumklima möglichst kühl zu halten. Dazu zählen:

  • Stoßlüften am frühen Morgen und späten Abend
  • Außenjalousien, Vorhänge oder Rollos für Schatten
  • Schlafen im kühlsten Raum der Wohnung
  • Leichte Zudecken verwenden

Hilfreich ist auch der Austausch mit Vertrauenspersonen, um frühzeitig Warnsignale des Körpers zu erkennen. Eine Liste mit Notrufnummern sollte griffbereit sein.

💊 Medikamente anpassen: So hilft der Hausarzt bei Hitze

Hitze verändert nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Wirkung vieler Medikamente. Hausärzte oder Apotheken beraten zu:

  • Wirkstoffveränderungen bei hohen Temperaturen
  • Möglicher Anpassung der Dosierung
  • Richtiger Lagerung und Einnahmezeiten

Ein angepasster Medikamentenplan kann dabei zusätzliche Sicherheit geben.

🥤 Trinken nicht vergessen: So bleibt der Körper im Gleichgewicht

Bei Hitze verliert der Körper bis zu drei Liter Flüssigkeit am Tag – und damit wichtige Mineralstoffe. Um dem vorzubeugen, hilft:

  • Regelmäßiges Trinken (z. B. natriumreiches Mineralwasser, Tees, Saftschorlen)
  • Getränke weder eiskalt noch heiß konsumieren
  • Erinnerungshelfer einsetzen, gerade bei Senioren und Kindern
  • Auf alkoholische und zuckerreiche Getränke verzichten

Auch wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken oder Tomaten sind wertvolle Flüssigkeitsspender.

🥗 Leichte Küche für heiße Tage

Schwere Mahlzeiten belasten den Kreislauf zusätzlich. Empfehlenswert sind:

  • Gemüsepfannen, Salate und kalte Suppen
  • Regionale und saisonale Kost
  • Kleine Portionen über den Tag verteilt
  • Weniger tierische Fette und Proteine

Kombiniert mit genügend Flüssigkeit hilft das dem Körper, bei Hitze nicht zu überhitzen.

🏃 Bewegung bei Hitze: Dosiert und mit Vorbereitung

Sportliche Aktivität bleibt auch im Sommer sinnvoll – solange sie an die Bedingungen angepasst wird:

  • Trainieren in den kühlen Morgen- oder Abendstunden
  • Leichte, atmungsaktive Kleidung tragen
  • Sonnencreme rechtzeitig auftragen
  • Wasserpausen und Körperkühlung (z. B. mit feuchten Tüchern) einplanen

Bei längeren Einheiten sollte regelmäßig Wasser getrunken werden. Für kurze Belastungen genügt häufig eine gute Flüssigkeitszufuhr davor und danach.

☎ Beratung rund um die Uhr: Das Hitzetelefon der AOK

Das Hitzetelefon von AOK-Clarimedis bietet rund um die Uhr medizinische Beratung – unter der kostenlosen Nummer 0800 1265 265. Fragen zu Symptomen, Vorsorge oder Verhalten bei Hitze können hier unkompliziert geklärt werden.

Zudem beteiligt sich die AOK Bayern aktiv am Bündnis Hitzeschutz Bayern, das Hitzeschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen möchte – unterstützt von Bund, Ländern sowie dem Gesundheits- und Pflegesektor.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Mit Genuss und Spaß: Veranstaltungen in Kaufbeuren für Menschen ab 55 im Juli und August 2025

Mit Genuss und Spaß: Das Sommerprogramm des AELF Kaufbeuren

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren lädt gemeinsam mit Kooperationspartnern im Juli und August 2025 zu einer Reihe von kostenfreien Veranstaltungen ein, die sich speziell an die Generation 55plus richten. Ziel ist es, durch praxisnahe Angebote rund um Bewegung, Ernährung und Alltag Lebensqualität und Gesundheit im Alter zu stärken.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt online über die Website des AELF Kaufbeuren oder telefonisch.

Bewegung als Lebenselixier

„Wunderpille Bewegung“ – Aktiv bleiben im Alltag

Keine sportlichen Höchstleistungen, sondern alltägliche Bewegung macht den Unterschied: In dieser interaktiven Veranstaltung erhalten Teilnehmende Tipps und Übungen, wie sie Bewegung einfach in den Alltag integrieren können – ob beim Treppensteigen oder bei der Gartenarbeit. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt.

Termin: Montag, 07. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
Referentin: Nicole Christine Becker
Anmeldung bis: 03.07.2025

Herzgesund genießen

Ernährungsvortrag mit Ölverkostung

Ein Vortrag, der zeigt, wie eine herzfreundliche Ernährung mit einfachen Mitteln gelingt. Neben Hintergrundwissen bietet eine sogenannte „Genussinsel“ die Möglichkeit, verschiedene pflanzliche Öle zu probieren und ihren Einsatz in der Küche kennenzulernen.

Termin: Mittwoch, 16. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren
Referentin: Theresa Michel
Anmeldung bis: 11.07.2025

Mediterran und einfach kochen

Kleine Haushalte, große Wirkung

Wer alleine oder zu zweit lebt, kennt die Herausforderung: Kochen lohnt sich trotzdem – besonders, wenn man gezielt plant. Diese Veranstaltung bietet kreative Ideen für mediterrane Gerichte und vermittelt Strategien zur gesunden Ernährung im Alltag.

Termin: Dienstag, 22. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren
Referentin: Friederike Konrad
Unkostenbeitrag: 5 € für Lebensmittel (vor Ort zu zahlen)
Anmeldung bis: 17.07.2025
Mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste

Flüssig bleiben – mit Genuss

Trinkgewohnheiten neu entdecken

Trinken wird mit zunehmendem Alter oft zur Herausforderung. Dieser Vortrag beleuchtet, wie man auch im Alter ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen kann – mit praktischen Ideen und spritzigen Alternativen zum Wasser.

Termin: Mittwoch, 30. Juli 2025
Zeit: 15:00 – 16:30 Uhr
Ort: Fachklinik König Ludwig, Schwangau
Referentin: Anja Müller
Anmeldung bis: 25.07.2025

Sommerlich leicht kochen

Frische Küche für kleine Haushalte

Wenn sich das Leben auf ein bis zwei Personen reduziert, darf das Kochen trotzdem Spaß machen. Die Teilnehmer erwartet eine Praxisveranstaltung mit einfachen Rezepten, Tipps zur Vorratshaltung und Wissen rund um Ernährung im Alter.

Termin: Freitag, 01. August 2025
Zeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Marktoberdorf
Referentin: Ulrike Lohmüller
Unkostenbeitrag: 5 € für Lebensmittel
Anmeldung bis: 28.07.2025
Mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste

Anmeldung & Kontakt

Weitere Informationen und Anmeldung online:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Telefonisch: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Jugend Kultur Veranstaltung

Junge Stimmen, starke Klänge: Konzertabend im Stadttheater Kaufbeuren am Juli 2025

Schülerband, Ehemalige und musikalische Vielfalt – Ein Abend voller Begegnungen und Musik

Ein musikalischer Sommerabend mit Fosband, Different Flavours und Fay Weiß

Am Dienstag, 8. Juli 2025 um 19:30 Uhr lädt die Fosband zu einem besonderen Konzertabend ein. Unter dem Motto „Songs aus Pop und Rock“ präsentieren sich junge Musikerinnen und Musiker. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.

Fosband: Jedes Jahr neu, jedes Mal hörenswert

Die Fosband der Fachoberschule Kaufbeuren ist weit mehr als eine Schulband. In jedem Schuljahr setzt sich das Ensemble neu zusammen – und dennoch gelingt es immer wieder, ein klanglich stimmiges und ausdrucksstarkes Programm auf die Beine zu stellen. Die aktuelle Besetzung überzeugt mit starker Bühnenpräsenz, einer harmonischen Kombination aus Saxophon, Bass, Gitarre und Klavier – und nicht zuletzt mit herausragenden Sängerinnen.

Ein Wiedersehen mit Fay Weiß und Ehemaligen

Ein besonderer Höhepunkt des Abends: Fay Weiß, ehemalige Schülerin der Fos, kehrt als Gast auf die Bühne zurück. Ihre kraftvolle Stimme traf schon im Vorjahr auf begeisterte Reaktionen – nun wird sie gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern auftreten, mit denen sie bereits 2024 auf der Bühne stand.

Auch die Band Different Flavours ist mit dabei. Sie ist längst kein unbekannter Name mehr in der jungen Musikszene Kaufbeurens. In ihr musizieren mehrere ehemalige FOS-Schülerinnen und -Schüler weiter – ein schönes Beispiel für die nachhaltige Wirkung schulischer Musikprojekte.

Vielfalt, Emotion und Live-Atmosphäre

Der Abend verspricht viel musikalische Abwechslung. Zu hören sind Popsongs mit Tiefgang, rockige Grooves, gefühlvolle Balladen und improvisierte Soli, die den Abend lebendig machen. Die Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Ehemaligen sorgt für besondere Momente auf und vor der Bühne.

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Soziales Veranstaltung

Wenn jede Minute zählt: humedica gibt am 9. Juli Online-Einblick in die internationale Katastrophenhilfe

Schnelle Hilfe bei plötzlichen Katastrophen

Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Überschwemmungen treffen Regionen meist ohne Vorwarnung. Innerhalb kürzester Zeit sind Menschenleben in Gefahr, die Infrastruktur zerstört und medizinische Versorgung kaum möglich. In solchen Situationen ist schnelles Handeln entscheidend – und genau hier kommt die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica ins Spiel.

Ob in Myanmar, Haiti oder Nepal: humedica gehört regelmäßig zu den Organisationen, die in den ersten Stunden nach einer Katastrophe Hilfe leisten. Doch wie genau funktioniert diese Koordination? Wer entscheidet, wann und wo Hilfe geleistet wird – und wie gelangt sie dorthin?

Einblick hinter die Kulissen: Online-Veranstaltung am 9. Juli

Antworten auf diese Fragen gibt humedica bei einer kostenlosen Online-Veranstaltung am Mittwoch, 9. Juli 2025 um 19 Uhr. In einem einstündigen Live-Format über Zoom berichten Mitarbeitende der Organisation von ihren Erfahrungen und Herausforderungen in der internationalen Katastrophenhilfe.

Anmeldungen sind ab sofort möglich per E-Mail an:
📧 veranstaltungen@humedica.org

Aus erster Hand: Koordination und Logistik

Moderiert wird der Themenabend von Katharina Darnieder, der Leiterin der Katastrophenhilfe bei humedica. Gemeinsam mit Tobias Kann, der die logistische Organisation eines Einsatzes verantwortet, gibt sie einen authentischen Einblick in die Arbeit der Einsatzteams. Tobias Kann war zuletzt selbst im Erdbebengebiet von Myanmar im Einsatz und berichtet über die Herausforderungen vor Ort.

Beide erklären, wie medizinische Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird – trotz zerstörter Straßen, Kommunikationsprobleme oder instabiler Sicherheitslagen. Welche Rolle dabei eingespielte Abläufe, lokale Partner und präzise Logistik spielen, steht im Zentrum des Abends.

humedica: Hilfe mit Verantwortung seit 1979

Die Hilfsorganisation humedica wurde 1979 gegründet und hat ihren Sitz in Kaufbeuren. Ihr Ziel: Menschen in Krisenregionen nicht nur das Überleben zu sichern, sondern ihnen eine Rückkehr in ein Leben mit Würde zu ermöglichen. Dies geschieht vor allem durch medizinische Nothilfe, aber auch durch langfristige Projekte in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen.

humedica ist besonders in jenen Gegenden aktiv, die kaum im medialen Fokus stehen – dort, wo Not oft übersehen wird. Der verantwortungsvolle Umgang mit Spendengeldern wird der Organisation seit vielen Jahren durch das DZI-Spendensiegel bestätigt.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

🗓 Datum: Mittwoch, 9. Juli 2025
🕖 Uhrzeit: 19:00 Uhr
🕐 Dauer: ca. 60 Minuten
💻 Ort: Online via Zoom
💰 Kosten: Teilnahme kostenlos
📩 Anmeldung: veranstaltungen@humedica.org

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Allgemein Panorama

Moorwanderung mit dem BN KF

Zehn Neugierige trotzten den hohen Temperaturen 

Heiß wars schon am Startpunkt am Moorbahnhof in Seeg, als der Moorführer Otto Schrägle am Samstag, 28. Juni die Teilnehmenden begrüßte. Zehn Neugierige trotzten den hohen Temperaturen und folgten ihm Richtung Norden in ein Moor in der Umgebung des Lobachtals. Belohnt wurden sie mit dem Blick auf unglaublich artenreiche Sumpfwiesen mit seltenen Pflanzen und vielen Schmetterlingen. Im angrenzenden Wald auf einer Lichtung suchten und fanden sie dann auch noch den rundblättrigen Sonnentau, eine winzige fleischfressende Pflanze. Viel ist nicht mehr übrig vom Moor, jahrzehntelanger Abbau hat auch dieses wertvolle Feuchtgebiet stark dezimiert. Inzwischen weiß man, wie wichtig Moore für den Hochwasserschutz und die Artenvielfalt sind und schützt und renaturiert sie. Trotzdem setzt die Trockenheit und Hitze den Bäumen und anderen Pflanzen im Feuchtgebiet stark zu. Die Gruppe um Otto Schrägle lernte viel über die Fauna und Flora und durfte nach der Wanderung noch seinen wilden Garten besuchen, ein tolles Erlebnis für alle.

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Bildung Jugend Veranstaltung

Erinnern, verstehen, handeln: Ausstellung in der FOSBOS Kaufbeuren zum Anne Frank Tag

FOSBOS-Schüler*innen setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus

Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule (FOSBOS) Kaufbeuren beteiligt sich in diesem Jahr am Anne Frank Tag – einem bundesweiten Schulaktionstag, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Organisiert vom Anne Frank Zentrum in Berlin, steht der Aktionstag im Zeichen der Aufklärung über Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Das Motto 2025 lautet: „Erinnern und Engagieren digital“. Ziel des Tages ist es, junge Menschen zum Nachdenken über Geschichte anzuregen und ihnen Mut zu machen, sich aktiv für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen.

Ausstellung in der Aula: Lernen aus der Vergangenheit

Anlässlich dieses Aktionstags haben die Schüler*innen der FOSBOS Kaufbeuren eine Plakatausstellung in der Aula gestaltet. Diese informiert über das Leben von Anne Frank und greift aktuelle Fragestellungen rund um Diskriminierung und gesellschaftliches Engagement auf.

Neben den Plakaten stehen den Besucher*innen weitere analoge und digitale Lernmaterialien zur Verfügung – darunter die Anne Frank Zeitung, die in diesem Jahr den Themenschwerpunkt „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus“ aufgreift. Besonders eindrücklich ist ein Interview mit der Zeitzeugin Rozette Kats, das im Rahmen der Ausstellung zugänglich gemacht wird.

Besuch der Ausstellung – Anmeldung erwünscht

Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Juli 2025, jeweils von 8:00 bis 14:00 Uhr, in der Aula der FOSBOS Kaufbeuren besucht werden.

Interessierte werden gebeten, sich vorab telefonisch im Sekretariat unter der Nummer
📞 (08341) 90 83 38 0 anzumelden.

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Kultur Veranstaltung

Am 5. Juli 2025: Die vhs-Bigband „Monday Night“ lädt zum sommerlichen Open-Air-Konzert auf den Spitalhof

Die vhs-Bigband „Monday Night“ lädt zum sommerlichen Open-Air-Konzert

Am Samstag, den 5. Juli 2025, verwandelt sich der Spitalhof in Kaufbeuren in eine sommerliche Bühne: Die Jazzband der Volkshochschule Kaufbeuren, bekannt unter dem Namen „Monday Night“, lädt ab 11 Uhr zu einem Open-Air-Konzert ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Musik für den Sommer: Jazz, Swing und Latin

Unter der Leitung von Rupert Schmauch spielt die vhs-Band ein abwechslungsreiches Programm. Klassiker wie „Sunny“ oder die musikalische Reise auf der „Route 66“ sorgen für entspannte Sommerstimmung. Mit dabei sind auch swingende Blues-Nummern und Rhythmen aus dem Latin-Jazz.

Das Programm nimmt es mit Humor und Leichtigkeit: So „lutscht der rosarote Panther am Zitroneneis“ – ein augenzwinkernder Verweis auf bekannte Melodien in frischem Arrangement.

Kultur unter freiem Himmel – oder im Trockenen

Das Konzert findet bei gutem Wetter im Spitalhof statt. Sollte es regnen, wird die Veranstaltung ins Haus St. Martin verlegt – so ist das Musikerlebnis auch bei wechselhafter Witterung gesichert.

Die Veranstaltung ist ein offenes Angebot der Volkshochschule Kaufbeuren und richtet sich an alle, die Freude an Live-Musik und sommerlicher Atmosphäre haben.

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Panorama Soziales

Kaufbeuren-Nord im Flohmarktfieber: Ein erfolgreicher Garagen- und Hofflohmarkt begeistert Besucher und Verkäufer

Kaufbeuren-Nord im Flohmarktfieber

Ein Samstag voller Begegnungen und Fundstücke

Am Samstag, den 28. Juni, wurde Kaufbeuren-Nord zur Kulisse eines großen Garagen- und Hofflohmarkts. Rund 90 Haushalte öffneten ihre Einfahrten und Höfe, um alte Schätze, Kuriositäten und Alltagsgegenstände anzubieten. Besonders am Vormittag war die Stimmung lebendig – Besucher schlenderten von Stand zu Stand, stöberten und kamen mit den Anbietern ins Gespräch.

Viel Lob – aber auch konstruktive Kritik

„Ein mega Event“, lobte eine Teilnehmerin, und eine andere ergänzte: „Die Besucher waren richtig lieb, es gab viele witzige Gespräche.“ Viele Verkäuferinnen und Verkäufer zeigten sich zufrieden mit dem Interesse und Umsatz am Vormittag. Allerdings ließ der Besucherstrom am Nachmittag deutlich nach – Hitze und parallele Veranstaltungen wie der Altstadtsommer dürften dazu beigetragen haben.

Besondere Erlebnisse und weite Anreise

Einige Geschichten stachen heraus: So fand ein Besucher bei einem Nachbarn überraschend das perfekte Brautkleid. Eine andere Verkäuferin freute sich über bessere Einnahmen als bei früheren Flohmärkten. Besonders erwähnenswert: Manche Gäste reisten sogar aus München, Neu-Ulm und Nürnberg an. Einer der Haushalte konnte Einnahmen von über 300 Euro verbuchen – ein schöner Erfolg.

Wünsche für künftige Flohmärkte

Trotz der positiven Grundstimmung wurden auch Verbesserungsvorschläge geäußert. Mehrere Teilnehmende wünschten sich eine zentralere Organisation, etwa auf dem Lidl-Parkplatz oder dem DAV-Gelände, um Besuchern eine bessere Übersicht zu ermöglichen. Auch über alternative Zeitmodelle wurde diskutiert: Ein früherer Start am Morgen oder ein späterer Abendbeginn könnten für angenehmere Temperaturen sorgen. Die Idee eines Nachtflohmarkts kam besonders gut an.

Ausblick: Wiederholung nicht ausgeschlossen

Obwohl am selben Wochenende auch ein großer Flohmarkt in Pforzen stattfand, fanden viele Besucherinnen und Besucher den Weg nach Kaufbeuren-Nord. Die Veranstaltung wurde insgesamt positiv aufgenommen. Trotz kleiner Kritikpunkte zogen die meisten Beteiligten eine gute Bilanz – und viele erklärten bereits, beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein.

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Allgemein Panorama Politik Verwaltung

Bürgersprechstunde zum B12-Ausbau: Anwohner können sich am 3. Juli persönlich informieren

Informationen zum Bauabschnitt C: Hirschzell bis Untergermaringen

Am Donnerstag, den 3. Juli 2025, lädt das Staatliche Bauamt Kempten gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren zu einer Bürgersprechstunde ein. Thema ist der geplante vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 im Bereich Hirschzell bis Untergermaringen – der sogenannte Bauabschnitt C.

Gelegenheit zur Einsicht und zum persönlichen Gespräch

Die Sprechstunde richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die vom Ausbau direkt betroffen sind. Vor Ort erhalten sie die Möglichkeit, Einblick in die Planfeststellungsunterlagen zu nehmen und offene Fragen im direkten Gespräch zu klären.

Die individuelle Beratung findet im Rathaus Kaufbeuren statt, konkret im Alten Sitzungssaal (Zimmer 202A) sowie im Eckzimmer (Zimmer 203A) im zweiten Stock des Altbaus.

Ablauf und Anmeldung

Die Bürgersprechstunde ist für den Zeitraum von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr angesetzt. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ist ein Zeitfenster von rund 20 Minuten vorgesehen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung bei der Stadt Kaufbeuren gebeten. Die Terminvergabe erfolgt über die Rufnummer 08341/437-102. Kurzentschlossene haben noch die Chance, einen der freien Termine zu erhalten.

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Panorama Verwaltung

Achtung vor Betrugsversuch auf Instagram: Gefälschtes Konto im Namen der Stadt Kaufbeuren

Stadt warnt vor falschem Instagram-Account

Ein betrügerisches Instagram-Profil sorgt derzeit in Kaufbeuren für Verunsicherung. Unter dem Namen „stadtkaufbeuren“ wurde ein Account erstellt, der auf den ersten Blick wie der offizielle Kanal der Stadt wirken könnte. Doch dabei handelt es sich eindeutig um eine Fälschung.

Falsche Versprechen und gefährliche Links

In der Profilbeschreibung des Fake-Accounts wird behauptet: „Dies ist mein Unterkonto. Ich werde Personen aus meiner Fanliste hinzufügen, um der Gruppe beizutreten, die ich für Finanzinvestitionen erstellt habe.“
Solche Aussagen sind laut der Stadt ein klarer Hinweis auf einen Betrugsversuch. Ziel ist es offenbar, Nutzende über gefälschte Versprechungen zur Preisgabe sensibler Daten zu verleiten.

So erkennen Sie den offiziellen Kanal

Die Stadt Kaufbeuren betreibt ausschließlich den offiziellen Instagram-Kanal unter dem Namen „stadt.kaufbeuren“. Nachrichten oder Kontaktversuche von anderen Konten, die sich als städtisch ausgeben, sollten ignoriert und keinesfalls beantwortet werden.

Was Sie tun können

Die Stadt empfiehlt, keinerlei Links von dem gefälschten Profil anzuklicken und keine persönlichen Daten preiszugeben. Wer auf das Fake-Konto stößt, wird gebeten, es direkt über Instagram zu melden. Der Vorfall wurde bereits von offizieller Seite an Instagram weitergegeben.

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Politik Veranstaltung

Gemeinsam für alle Generationen: SPD Kaufbeuren lädt zum Dialog (4. Juli) und zum Sommerfest (12. Juli) ein

Austausch, Ideen und Begegnungen: Zwei Veranstaltungen für ein lebenswertes Kaufbeuren

Die SPD Kaufbeuren lädt Bürgerinnen und Bürger in diesem Juli zu zwei Veranstaltungen ein, die das Miteinander der Generationen und das gesellschaftliche Leben in der Stadt in den Mittelpunkt stellen.

Themenabend: Kaufbeuren – Stadt der Generationen

Donnerstag, 4. Juli 2025, ab 19 Uhr – SPD-Geschäftsstelle, Am Breiten Bach 8

Unter dem Motto „Kaufbeuren – Stadt der Generationen“ bietet die SPD am 4. Juli einen offenen Austausch in ihrer Geschäftsstelle an. Eingeladen sind alle, die sich Gedanken über die Zukunft der Stadt machen – unabhängig vom Alter.

Im Zentrum des Abends stehen zwei Themen:

  • Wie gelingt ein familienfreundliches Kaufbeuren?
  • Was braucht es für eine seniorengerechte Stadt?

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die ihre Stadt aktiv mitgestalten möchten. Welche Bedürfnisse haben Familien, Jugendliche oder ältere Menschen? Was kann die Politik konkret tun, damit sich alle Generationen in Kaufbeuren wohlfühlen?

Die SPD Kaufbeuren setzt auf den direkten Dialog:
„Ob jung oder alt – Ihre Meinung zählt. Bringen Sie Ihre Ideen, Fragen und Anliegen mit.“

Sommerfest der SPD: Gemeinsam feiern bei „SummerStreets“

Samstag, 12. Juli 2025, ab 14 Uhr – SPD-Geschäftsstelle, Am Breiten Bach 8

Am darauffolgenden Samstag wird es dann festlich. Die SPD Kaufbeuren beteiligt sich erstmals an der städtischen Veranstaltungsreihe „SummerStreets“ und lädt zum Sommerfest ein.

Zwischen Hausnummer 6 und dem Kaisergässchen wird die Straße Am Breiten Bach für den Verkehr gesperrt – so entsteht Platz für Begegnung und Austausch.

Ein besonderer Gast beim Fest ist die Bundestagsabgeordnete Heike Heubach aus Stadtbergen. Sie wird ein Grußwort sprechen und steht anschließend für Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Die Gäste erwartet ein vielfältiges Programm mit:

  • Live-Musik
  • Grillangebot und kühlen Getränken
  • Kinderschminken und Spielen
  • Überraschungsgästen

Co-Vorsitzender Pascal Lechler lädt herzlich ein:
„Kommt vorbei, bringt Freunde und Familie mit, und lasst uns gemeinsam feiern. Wir freuen uns auf euch und auf viele schöne Gespräche!“

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Karriere

Noch keinen Ausbildungsplatz? Im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“ wirst du vielleicht fündig

Hier eine Auswahl

Wer noch keinen Ausbildungsplatz für2025 oder 2026 gefunden hat, kann im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“ fündig werden. Zahlreiche Unternehmen aus der Region bieten dort Ausbildungsplätze in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern an – von Technik über IT bis hin zu Gesundheit, Logistik und Verwaltung.

Technik und Handwerk: Vielfältige Möglichkeiten bei HAWE Hydraulik

Das Unternehmen HAWE Hydraulik ist mit einer Vielzahl technischer Ausbildungsstellen vertreten. Gesucht werden:

  • Industriemechaniker (m/w/d) – Ausbildungsstart 2026
  • Fachkräfte für Lagerlogistik (m/w/d) – Ausbildungsstart 2026
  • Produktionstechnologen (m/w/d) – für 2025 und 2026
  • Fachkräfte für Metalltechnik in den Fachrichtungen Montage und Zerspanung – 2026
  • Zerspanungsmechaniker (m/w/d) – 2026

Ergänzend dazu bietet das Allgäuer Elektrohaus GmbH eine Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik an – Start ist hier 2025.

Kaufmännisch, digital oder technisch? Weitere Ausbildungsangebote

Im Bereich IT und Finanzen suchen regionale Arbeitgeber ebenfalls Auszubildende:

Logistik: Vom Lager bis auf die Straße

Die Ansorge Logistik bietet gleich mehrere Ausbildungsplätze an:

  • Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)
  • Berufskraftfahrer*in mit Führerscheinklasse CE (m/w/d)
  • Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen (m/w/d)

Diese Berufe bieten einen direkten Einstieg in die Abläufe moderner Logistikbetriebe.

Gesundheit und soziale Berufe

Wer sich für medizinische oder soziale Berufe interessiert, findet ebenfalls passende Angebote:

Jetzt bewerben und durchstarten

Das Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“ bietet einen übersichtlichen Zugang zu offenen Ausbildungsstellen in der Region. Es lohnt sich, regelmäßig vorbeizuschauen – neue Angebote kommen laufend hinzu.

🔍 Direkt zum Portal: wir-sind-kaufbeuren.de/jobportal

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Musik, Geschichte und Begegnung beim Turmfest 2025: Ein Tag am Wahrzeichen der Stadt

Gemeinsam feiern am Fünfknopfturm. Der Förderverein freut sich auf zahlreiche Gäste aus Kaufbeuren und Umgebung

Am 12. Juli ab 14 Uhr lädt der Förderverein Fünfknopfturm herzlich zum Turmfest 2025 ein. Ein Fest für die ganze Familie, das den historischen Fünfknopfturm und seine Umgebung zum Leben erweckt – mit Musik, Kreativangeboten, Führungen und lokalen Künstlerinnen und Künstlern.

Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein

Rund um den Turm und das Stadtgebiet erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche Mitmachangebote und Darbietungen:

Erleben und entdecken

  • Turmführungen: Spannende Einblicke in die Geschichte des Fünfknopfturms.
  • Offene Blasiuskirche und Stadtmauer: Gelegenheit zur Besichtigung historischer Bauten.
  • Geschichten vom Turm mit Musik: Ein stimmungsvoller Beitrag für alle Altersgruppen.
  • „Die Geister von Buron“: Adolf von Buron und Melanie Gallien führen durch ihre szenische Lesung in eine andere Zeit.

Für Familien und Kinder

  • Märchen im Hexenturm
  • Kinderspiele
  • Kreativ werden mit den „Querkunstkindern“

Musikalische Beiträge

  • Live-Musik mit den Newcomerbands „5 Promille“ und „Allgäuer Duranand“
  • KF-Rap mit Felix Simm
  • Tänzelfestfanfarenbläser und das Blechbläser-Ensemble Kaufbeuren
  • Gemeinsames Buronlied zum Abschluss – ein lokales Highlight

Gemeinsam feiern am Fünfknopfturm

Das Turmfest 2025 steht unter dem Motto des gemeinsamen Erlebens: Geschichte, Musik und Begegnung. Der Förderverein freut sich auf zahlreiche Gäste aus Kaufbeuren und Umgebung.

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Freunde und Familie mit und verbringen Sie einen besonderen Tag am Wahrzeichen der Stadt.

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Kultur Veranstaltung

Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Ulm am 09. Juli auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren

Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Ulm – Eintritt frei, Spenden willkommen

Musik für einen guten Zweck

Am Mittwoch, den 9. Juli 2025, lädt der Fliegerhorst Kaufbeuren zu einem besonderen musikalischen Abend ein: Ab 18:15 Uhr spielt das Heeresmusikkorps Ulm in einer Flugzeughalle auf dem Gelände. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Wer möchte, kann mit einer freiwilligen Spende den Verein Helfen macht Schule e.V. unterstützen, der sich für soziale Projekte in der Region engagiert.

Klassische Märsche und bekannte Melodien

Das Konzert verspricht ein vielfältiges Programm für Musikfreunde. Unter der Leitung von Major Dominik Koch interpretiert das Blasorchester sinfonische Märsche ebenso wie bekannte Werke aus Klassik und Unterhaltung. Das Heeresmusikkorps Ulm gilt als musikalischer Botschafter der Bundeswehr und tritt regelmäßig im In- und Ausland auf.

Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Fliegerhorsts, freut sich über die Möglichkeit, ein solches Konzert wieder vor Ort anbieten zu können:

„Wir freuen uns, dass wir der Bevölkerung wieder ein Konzert in Kaufbeuren anbieten können.“

Spenden kommen dem Hospizverein zugute

Der Erlös der freiwilligen Spenden geht in diesem Jahr an den Hospizverein Kaufbeuren Ostallgäu. Der unterstützende Verein Helfen macht Schule e.V. hilft seit vielen Jahren sozialen Einrichtungen in der Region.

Einlass, Anfahrt und Verpflegung

Das Konzert findet wetterunabhängig in einer überdachten Flugzeughalle statt. Einlass ist ab 17 Uhr über das Osttor in der Hohen Buchleuthe 25. Für Besucher mit Auto steht ein Parkplatz zur Verfügung, von dem aus ein Shuttle-Bus zur Halle fährt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – mit gegrillten Speisen und kalten Getränken.

Weitere Informationen

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Bildung Veranstaltung

„Tag der offenen Tür“ fällt aus – Helfermangel und Parkprobleme bei der Imkerschule Schwaben

Veranstaltung am 6. Juli kurzfristig abgesagt

Helfermangel und Parkprobleme zwingen zur Absage – Jubiläum im nächsten Jahr geplant

Veranstaltung am 6. Juli kurzfristig abgesagt

Die Imkerschule Schwaben muss den geplanten „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 6. Juli 2025, schweren Herzens absagen. Grund ist ein personeller Engpass: Mehrere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die für die Vorbereitung unerlässlich sind, stehen in diesem Jahr nicht zur Verfügung.

Parkproblematik als zusätzlicher Belastungsfaktor

Neben dem fehlenden Personal spielt auch die angespannte Parksituation in Kleinkemnat eine Rolle. Bereits mehrfach kam es in der Vergangenheit zu Unmut unter den Anwohnern, da bei größeren Veranstaltungen die vorhandenen Parkmöglichkeiten nicht ausreichen. Die Stadt Kaufbeuren arbeitet an einer Lösung, doch eine kurzfristige Entspannung ist nicht zu erwarten.

Rücksichtnahme und Vorfreude auf 2026

Die Imkerschule betont, dass ihr ein gutes Miteinander mit der Nachbarschaft besonders wichtig ist. Die Absage soll auch dazu beitragen, die Lage im Ort nicht weiter zu belasten. Im kommenden Jahr blickt die Schule optimistisch nach vorn: 2026 wird das 50-jährige Gründungsjubiläum gefeiert – ein Anlass, den man in gewohnter Weise mit der Öffentlichkeit teilen möchte.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Musik als Hobby – ist das was für mich? Jugendkapelle Hirschzell lädt Interessierte zur öffentlichen Probe am 09. Juli ein

Infoveranstaltung im Rahmen einer öffentlichen Musikprobe

Unter dem Motto „sei dabei“ präsentiert sich die Jugendkapelle Hirschzell unter der Leitung von Lukas Junginger am Mittwoch, den 09. Juli 2025 in einer öffentlichen Musikprobe. In diesem Rahmen findet außerdem die Abschlussveranstaltung vom „Wahlfach Blasmusik“ mit Schülern der 3. und 4. Klasse der Grundschule Hirschzell statt. Das Wahlfach wurde heuer zum ersten Mal vom Musikverein Hirschzell angeboten und erfreute sich großer Beliebtheit.

Für alle interessierten Jugendlichen gibt es Infos zur Instrumentalausbildung im Musikverein und wie schön es ist, Musik als Hobby zu haben. Darüber hinaus werden die Instrumente der Blaskapelle sowie die jährlichen Auftritte vorgestellt. Während der öffentlichen Probe haben Sie die Möglichkeit, einen seltenen und authentischen Einblick in die Probenarbeit eines Jugendblasorchesters zu bekommen. Seit Jahren erfreut sich die Jugendkapelle Hirschzell großer Beliebtheit und hat aktuell rund 25 Mitglieder. Eine Besonderheit des Orchesters: es sind auch Erwachsene herzlich willkommen, die ein Instrument neu erlernen wollen oder wieder in einem Orchester einsteigen möchten.

Die öffentliche Probe findet am Mittwoch, den 09. Juli von 18:30 bis 20:00 im Proberaum des Musikvereins Hirschzell statt. Dieser befindet sich im 1. Stock des Dorfgemeinschaftshauses „Sonne“ in der Bärenseestraße 47.

Du wirst feststellen: Musik ist mehr als ein Hobby – also sei dabei!

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Bildung Tourismus Veranstaltung

Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu: Spannender Juli mit Kinderprogramm, Oldtimern und Fachveranstaltung

Vom Kinderpfad bis zur Museumstagung – das bietet der Juli 2025 im Feuerwehrmuseum

Einblicke und Erlebnisse für Jung und Alt

Im Juli 2025 öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu an zwei Tagen seine Türen für Besucher:

  • Samstag, 5. Juli, von 10 bis 14 Uhr
  • Sonntag, 27. Juli, von 13 bis 17 Uhr

Besonders junge Besucherinnen und Besucher im Schulalter dürfen sich freuen: Beim beliebten Kinderpfad können sie auf spielerische Weise mehr über die Arbeit der Feuerwehr erfahren. Wer den Pfad absolviert, erhält am Ende ein kleines Geschenk. Das macht den Museumsbesuch nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam.

Fachlicher Austausch in historischem Rahmen

Am 10. Juli ist das Museum zudem Gastgeber einer Fachtagung der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern. Unter dem Titel „Sicherheitskonzepte in der Museumspraxis“ diskutieren Expertinnen und Experten praxisnahe Strategien zur Sicherheit in Ausstellungen und Museumsbetrieben. Die Wahl des Veranstaltungsorts unterstreicht die Relevanz des Feuerwehrmuseums als Ansprechpartner in Sachen Brandschutz und Museumsorganisation.

Feuerwehrgeschichte auf Rädern

Auch außerhalb der eigenen Räume ist das Museum aktiv:
Am Sonntag, 13. Juli, nimmt das Museumsteam am Oldtimer-Treffen in Murnau teil. Vor Ort werden ein historisches Einsatzfahrzeug und ein Informationsstand präsentiert. Besucherinnen und Besucher können sich dort über die Sammlung informieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen.

Sonderführungen und Ausblick auf das Ferienprogramm

Für interessierte Gruppen sind auch im Juli Sonderführungen buchbar – individuell und außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Anfragen können jederzeit per E-Mail an fuehrung@fwm-kf-oal.de gerichtet werden.

Schon jetzt lohnt sich außerdem ein Blick auf den August: Das Ferienprogramm mit vielen Angeboten für Kinder und Familien ist bereits online unter www.fwm-kf-oal.de abrufbar.

Besucher willkommen

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu freut sich auf zahlreiche Gäste – ob zur regulären Besichtigung, zur Fachtagung oder beim Oldtimer-Treffen. Der Juli verspricht abwechslungsreiche Einblicke in Geschichte, Technik und Ehrenamt.

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Jugend Kultur

Jung, frisch, voller Energie: Erstes Jugend-Jazzfestival YouZZ begeistert

Kaufbeuren zieht positive Bilanz

Vier Wochen ist es her, dass in Kaufbeurens Altstadt der Jazz den Ton angab. Über 100 junge Musikerinnen und Musiker aus drei Ländern verwandelten den Obstmarkt und die Kaiser-Max-Straße in eine große Open-Air-Bühne. 15 Bands, zwei Bühnen, rund 25 Stunden Live-Musik: Das YouZZ-Festival bot Jazz zum Anfassen und Mitfühlen – mitten im Herzen der Stadt.

Das Festival wurde unter dem Dach des Familien- und Jugendreferats der Stadt Kaufbeuren organisiert. Die Federführung lag bei der städtischen Musikschule und dem Bildungsbüro Kaufbeuren in Kooperation mit der Allgäuer Jazz Initiative. „Nach dem Debüt des Jazz-Festival können wir eine positive Bilanz ziehen“, freut sich Cornelia Otto, Leiterin des Jugend- und Familienreferats. „Viele Besucher sind in unsere Altstadt gekommen, haben sich treiben lassen, die Musik genossen, sind in Gespräche gekommen. Genau das war unser Credo: Musik von Jugendlichen für alle! Jazz ist mehr als nur ein Sound und eine besondere Stilrichtung; es ist ein Lebensgefühl voller Leichtigkeit, Swing und Klangfülle.“
Vom Schülerensemble bis zum gefeierten Landes-Jugendjazzorchester Bayern reichte die musikalische Bandbreite. Vor allem der Auftritt des Landes-Jugendjazzorchesters am sommerlich warmen Samstagabend sorgte für Gänsehautmomente bei den über 400 Zuhörerinnen und Zuhörern auf dem Obstmarkt. „Die Stimmung war großartig, die Resonanz übertraf unsere Erwartungen“, sagt Tiny Schmauch, Vorsitzender der Allgäuer Jazz-Initiative und künstlerischer Leiter des Festivals. Bürgermeister Oliver Schill ergänzt: „Das Festival war ein kulturelles Ausrufezeichen für unsere Stadt und die Region – ein Kulturimpuls, der zu Kaufbeuren passt.“

Besonderes Augenmerk lag auf der Förderung des musikalischen Nachwuchses. In Workshops mit Jazz-Profi Daniel Klingl, Lead-Altsaxophonist der bekannten Jazzrausch Bigband, sammelten die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen. „Uns war wichtig, dass junge Leute Spaß haben, sich ausprobieren und voneinander lernen“, betont Musikschulleiter Martin Klein. „Unser Ziel war es, dass junge Menschen mit Freude, Spaß und Leidenschaft gemeinsam musizieren, sich über Jazz verständigen und voneinander lernen“, ergänzt Tiny Schmauch. „In diesem Format zusammen mit dem erfahrenen Dozenten ist das rundherum sehr gut gelungen.“ Die jungen Musiktalente waren damit am Festival-Wochenende durchgehend im Einsatz. Entweder „on-stage“ oder in den Workshops. „Eine enorme Leistung“, bescheinigt Tiny Schmauch. „Und dank der hervorragenden Disziplin und Eigenverantwortung der Jugendlichen hat das auch organisatorisch bestens funktioniert,“ lobt Bürgermeister Oliver Schill, der minutengenau getaktet den Zeitplan stets im Blick hatte.

„Auch unsere Idee, junge Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ist aufgegangen“, so Cornelia Otto: „Organisiert von der Stadt – gestaltet von der Jugend! Ob auf, vor und hinter der Bühne, unsere Jugend hat gezeigt, was in ihr steckt.“ Zum Beispiel wurden Ton und Licht von Schülerinnen und Schüler des Jakob -Brucker-Gymnasiums übernommen – unterstützt vom Profi-Tontechniker Johannes Nocker. „Er hat den Jugendlichen Verantwortung übertragen und sie begeistert“, lobt Bürgermeister Schill.

Auch touristisch, kulturell und wirtschaftlich zeigte das Festival Wirkung: Nicht nur die Altstadt war belebt, auch die Hotels freuten sich über rund 100 zusätzliche Übernachtungen an dem Wochenende.

Und das Gesamtfazit? Die Erinnerung an Musik unter freiem Himmel – und der Wunsch nach einer Neuauflage. Cornelia Otto lässt hoffen: „Wir überlegen gerade gemeinsam, ob und wie YouZZ in naher Zukunft wieder stattfinden kann.“

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Blaulicht

Zwei Unfälle: Motorradfahrer bei Eggenthal schwer verletzt – Traktorfahrer in Biessenhofen flüchtet nach Kollision

Polizei bittet um Hinweise nach Verkehrsunfall in Biessenhofen

EGGENTHAL. Am späten Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Eggenthal und Bayersried ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 60-jähriger Motorradfahrer kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Er wurde in das angrenzende Gebüsch geschleudert.

Vorbeikommende Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe und versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Motorrad entstand Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Traktor beschädigt Außenspiegel und entfernt sich unerkannt – Zeugen gesucht

BIESSENHOFEN. Ebenfalls am Sonntagnachmittag, gegen 16:15 Uhr, kam es auf der Kaufbeurener Straße in Biessenhofen zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein 84-jähriger Autofahrer war von Marktoberdorf kommend in Richtung Kaufbeuren unterwegs, als ihm ein Traktor mit angebautem Kreisler auf Höhe des Heubrückenwegs entgegenkam.

Beim Passieren kam es zur Kollision: Der Traktor touchierte den linken Außenspiegel des Pkw, verursachte einen Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro – und fuhr weiter, ohne anzuhalten.

Der Traktor wurde als sehr groß und grün beschrieben. Ein Kennzeichen konnte nicht erkannt werden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder dessen Fahrer geben können, sich bei der Polizeiinspektion Marktoberdorf unter der Telefonnummer 08342/96040 zu melden.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren: Was hat Müll auf dem Mond zu suchen? Öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Simone M. Müller am 03. Juli

Eine spannende Kinder-Vorlesung über Abfall auf der Erde – und im All!

Eine ungewöhnliche Spurensuche

Dass unser Planet unter einer stetig wachsenden Müllflut leidet, ist längst bekannt. Verpackungen auf Schulhöfen, alte Schuhe in Hecken oder Plastik in den Weltmeeren – der Abfall ist allgegenwärtig. Doch was viele überrascht: Auch auf dem Mond gibt es Müll. Wie kommt er dorthin? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

Diesen Fragen geht Prof. Dr. Simone M. Müller am 3. Juli 2025 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren nach. In ihrer öffentlichen Vorlesung mit dem Titel „Was macht mein Müll auf dem Mond? Eine planetare Geschichte des Abfalls“ beleuchtet sie, wie weitreichend unser Umgang mit Müll wirklich ist.

Vom Pazifik bis ins All: Globale Müllspuren

Die Historikerin führt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer an außergewöhnliche Orte der Müllentsorgung – von einer pazifischen Insel aus Plastikmüll bis hin zum sogenannten „Space Junk“, der unsere Umlaufbahn belastet. Ihre Forschung zeigt, dass Müll nicht nur ein ökologisches Problem darstellt, sondern auch soziale Ungleichheiten widerspiegelt. So verdeutlicht sie, wie Abfälle oft „unsichtbar“ gemacht werden: geografisch – indem sie in entfernte Gegenden verbracht werden –, aber auch gesellschaftlich, wenn bestimmte Gruppen stärker unter den Folgen leiden als andere.

Umweltgeschichte als Zukunftskompass

Prof. Dr. Simone M. Müller lehrt an der Universität Augsburg globale Umweltgeschichte und die sogenannten Environmental Humanities. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich unter anderem mit toxischen Stoffen, Moorlandschaften und der Frage, wie historische Erkenntnisse helfen können, zukünftige Umweltentscheidungen klüger zu treffen. Ihr Vortrag schlägt die Brücke zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft und regt dazu an, über unseren eigenen Umgang mit Müll neu nachzudenken – ganz gleich, ob dieser im Park landet oder auf dem Mond.

Einladung zur Kinder-Uni

📌 Veranstaltungshinweis:
📅 Donnerstag, 03. Juli 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Schraderschule Kaufbeuren
🎓 Öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Simone M. Müller

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Kolumne

„La bella Kaufbeuren“. Die neue Kolumne des Kaufbeurer Wirtschaftsreferenten Andreas Bauer

Andreas Bauer ist Kolumnist von Wir sind Kaufbeuren. Lesen Sie hier seine sechste Ausgabe „La bella Kaufbeuren“

Griaß Euch beinander!

Was war der Altstadtsommer für ein schönes Stadtfest Ende Juni – bei bestem Sommerwetter zwei Abende mit Musik, Kulinarik, Kultur und Lebensfreude für alle Geschmäcker und Generationen in unserer Altstadt. Über 13.000 Besucherinnen und Besucher wurden an den beiden Abenden offiziell gezählt. Als ich an den Abenden durch die Stadt schlenderte, dachte ich mir: So stelle ich mir das besondere Kaufbeurer Lebensgefühl in einer lebendigen Altstadt vor – eine gelungene Symbiose aus historischem Schatz und modernem, zeitgemäßem Lifestyle.

Aber auch am langen Wochenende davor durften wir etwas Besonderes und eine Premiere in unserer Stadt feiern. Die Rockoper HERILO – ein modernes Musical basierend auf der Entstehungsgeschichte von Hirschzell – wurde an vier Abenden in unserer Eissporthalle aufgeführt. Welch ein Spektakel, welch eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung! Unsere Eissporthalle entpuppte sich als Festspielhaus und das Publikum feierte begeistert die Premiere von HERILO. Es ist wirklich sehr beeindruckend, was alle Beteiligten um HERILO mit so viel Engagement und Herzblut auf die Beine gestellt haben.

Und hier sind wir bei einem ganz besonderen Aspekt, der unsere Stadtgesellschaft so auszeichnet: den vielen ehrenamtlich Engagierten. Was andere Städte und Veranstalter nur noch professionell organisiert bekommen, stemmen wir in unserer Stadt großteils in einem gemeinschaftlichen Kraftakt. Das allergrößte Beispiel dafür ist das Tänzelfest, das nur als große Gemeinschaftsleistung so machbar ist, wie wir es kennen und lieben.
Daher gilt allen Aus-Leidenschaft-Gestalterinnen und Mit-Herzblut-Anpackern ein ganz großes und herzliches Dankeschön.

Einen ganz besonderen Dank will ich an dieser Stelle aber zudem zwei besonders herausragenden Grandseigneurs unserer Stadt widmen:
Wolfgang Wiedemann ist der Spiritus Rector und Mäzen hinter HERILO. Ohne sein visionäres Denken und sein nicht nur finanzielles, sondern zielstrebiges Engagement wäre ein solch großartiges Event nicht entstanden und vor allem niemals realisiert worden. Und ohne sein Wirken gemeinsam mit seiner Frau Katharina gäbe es die „Sonne“, das Gemeinschaftsgasthaus in Hirschzell und damit die Grundlage von HERILO nicht. Den Titelsong von HERILO aufgreifend: Vivat Wolfgang und Katharina!

Vielleicht haben Sie es aus den Medien mitbekommen, dass wir die Organisationsstruktur unseres Tourismus und Stadtmarketings mit dem Jahreswechsel etwas verändern und wir als Stadt wieder in die volle Verantwortung eintreten werden. Dazu sicherlich mehr in einer der nächsten Kolumnen. An dieser Stelle will ich Ulf Jäkel herzlichst für sein so herausragendes Engagement die letzten 40 Jahre für den früheren Verkehrsverein und den heutigen Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing e.V. danken. Ohne Ulf Jäkel, ohne sein ehrenamtliches Tun und Machen, in die Verantwortung gehen und auch sein über die Jahre summiert sechsstelliges finanzielles Mäzenatentum stünden wir heute als Stadt deutlich schlechter da und hätte zum Beispiel der Altstadtsommer in dieser Form nicht stattfinden können. Auch wenn sein Wirken aus seiner DNA heraus für ihn nur folgerichtig ist, so finde ich es alles andere als selbstverständlich, sondern etwas ganz Besonderes, wofür die Stadt und wir alle als Stadtgesellschaft sehr dankbar sein dürfen. Daher auch hier ein ganz klares: Vivat Ulf!

Mitte Juni meldete sich kurzfristig ein Fernsehteam der Sendung „quer“ vom Bayerischen Rundfunk an. Wer diese satirisch-kritische Sendung kennt, weiß, dass das nicht unbedingt immer vergnüglich sein muss und man auch gerne mal durch den Kakao gezogen wird. In dem Fall war es aber eine wirklich schöne Überraschung, denn das Redaktionsteam hatte von unseren Bemühungen zur Belebung unserer Altstadt gehört und hat uns tatsächlich von unserer schönsten Seite, sehr schmeichelhaft als Stadt dargestellt: „La bella Kaufbeuren – italienisches Lebensgefühl in der südlichsten Stadt Münchens“.

Ich finde, das trifft die aktuelle Stimmung in unserer Stadt sehr schön und bedarf keiner Ergänzung. Und das Schöne ist, der Sommer hat ja gerade erst angefangen. Daher hoffe ich sehr, wir sehen uns beim Tänzelfest, bei den ARTIgen Samstagen, bei den Summer Streets oder bei einer der vielen anderen Veranstaltungen. Die Nachrichten aus der ganzen Welt sind nicht unbedingt immer erfreulich, daher genießen wir den Sommer und la dolce vita in unserer wunderbaren Stadt.

Herzlichst, Euer Andreas Bauer

Zum Kolumnisten Andreas Bauer

Andreas Bauer ist Leiter des Wirtschafts-, Liegenschafts- und Kulturreferats der Stadt Kaufbeuren und berufsmäßiger Stadtrat. In seiner monatlichen Kolumne schreibt er über Kaufbeurer Themen, seine Aktivitäten, Eindrücke und Erlebnisse.

Der 42-Jährige war zuvor knapp 10 Jahre bei der Landeshauptstadt München beschäftigt. Dort leitete er zuletzt den Geschäftsbereich Umweltvorsorge im Referat für Klima- und Umweltschutz. Andreas Bauer kommt aus München, ist seit 20 Jahren dem Ostallgäu eng verbunden und lebt seit 2018 in Markt Kaltental. Seit Anfang 2024 ist er in seiner Funktion als Referatsleiter für die Stadt Kaufbeuren tätig.

Zum Wirtschafts-, Liegenschafts- und Kulturreferat der Stadt Kaufbeuren

Das Wirtschafts-, Liegenschafts- und Kulturreferat umfasst vier Abteilungen. Dies gliedert sich auf in die Abteilungen Wirtschaftsförderung, Liegenschaften, Kultur und das Städtische Wasserwerk Kaufbeuren. Darunter fallen auch die Bereiche Marketing, ÖPNV aber auch das gesamte Immobilienmanagement der Stadt Kaufbeuren. Dazu gehören insbesondere Gewerbe- und Wohnbauflächen, städtische Mietwohnungen, Waldbesitz sowie die Bäderbetriebe. Zur Kulturabteilung gehören wiederum die Kulturförderung, das Stadtarchiv sowie das Stadtmuseum.

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Kolumne

„Dumb City Kaufbeuren?“ Die neue Kolumne von Alex Uhrle, Beauftragter für die Digitale Stadt

Warum Kaufbeuren beim digitalen Wandel ins Hintertreffen gerät

Gerade sitze ich im ICE von München nach Hamburg, wo ich in den nächsten Tagen an einer Konferenz des Cross Business Architecture Labs, einem Enterprise-Architecture-Anwenderverband von renommierten Unternehmen, teilnehme. Während der Zug gerade mit etwa 250 km/h durch die Landschaft gleitet, lese ich den aktuellen Bericht des Smart-City-Rankings 2024 von Haselhorst Associates Consulting. Wenn man diesem Ranking Glauben schenkt, fahre ich quasi vom deutschen Meister der Smart-City-Städte zum Vizemeister. Da geht was … Der Start meiner Reise war aber Kaufbeuren, meine geliebte Heimatstadt. Wo ist die eigentlich im Ranking? Platz 352 von 413. Autsch! Kann man bei so einer miserablen Platzierung eigentlich noch von Smart City reden, oder ist das schon eine Dumb City?

Wenn man über „Smart Cities“ spricht, denkt man an vernetzte Mobilität, digitale Bürgerdienste, datengetriebene Stadtplanung oder nachhaltige Energiekonzepte. Städte, die mutig neue Wege gehen, Projekte starten, Daten teilen – und damit Fortschritt gestalten. Noch 2023 lag unsere Stadt auf Rang 309. Statt Fortschritt – ein Rückschritt. Und das in einem Bereich, der für unsere Zukunft entscheidend ist sowie in der Wirtschaft große Beachtung findet.

Was das Ranking zeigt

Das Haselhorst-Ranking basiert auf über 60 Kriterien in zehn Handlungsfeldern: Strategie, Mobilität, Energie, Verwaltung, Infrastruktur etc. Bewertet werden ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen – also das, was eine Stadt nach außen sichtbar macht: Wo sind Projekte dokumentiert? Welche Leitbilder gibt es? Gibt es messbare Ergebnisse, strukturierte Digitalstrategien oder Bürgerbeteiligung?

Städte wie Kempten (Platz 40), Augsburg (50.) oder Nürnberg (60.) schaffen es hier, digital sichtbar zu sein – mit Plattformen, Datenmodellen, realen Use Cases und allgemein gut verfügbaren Informationen. Kaufbeuren hingegen: Kaum auffindbare Projekte, wenig messbare Umsetzung, keine erkennbare Vision. Wer Lust hat, kann auf kaufbeuren.de einfach mal nach „Smart City“ oder „Digitalisierung“ suchen.

Woran es in Kaufbeuren hapert

  1. Keine erkennbare Gesamtstrategie.
    Einzelmaßnahmen existieren sicherlich – aber ohne ein zusammenhängendes, ambitioniertes Leitbild fehlt der Rahmen. Ohne Strategie fehlt Zielorientierung.
  2. Geringe Transparenz und digitale Außenwirkung.
    Wer Digitalisierung ernst meint, muss sie zeigen – mit offenen Daten, klarer Kommunikation und konkreten Projekten. Wer im Ranking nicht sichtbar ist, wird mit einer schlechten Platzierung „bestraft“.
  3. Fehlende Bürgerbeteiligung und Innovationskultur.
    Andere Städte binden Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft aktiv ein. In Kaufbeuren bleibt Smart City gefühlt ein reines Verwaltungsthema (wenn überhaupt) – ohne gelebten Beteiligungsprozess.
  4. Keine mutigen Pilotprojekte.
    Ob digitale Zwillinge, Klimadashboards oder smarte Verkehrssteuerung – andere Städte machen es längst vor. Kaufbeuren bleibt blass, ohne Leuchtturmprojekte oder erkennbare Initiativen.

Was jetzt passieren muss

Kaufbeuren kann mehr. Platz 352 darf kein Schicksal – sondern muss Ansporn sein. Damit das gelingt, braucht es:

  • Eine klare, messbare Digitalstrategie: mit Prioritäten, Zielen und Verantwortlichkeiten.
  • Sichtbare, öffentlich dokumentierte Projekte: in Mobilität, Energie, Verwaltung, Bildung.
  • Digitale Kommunikation auf Augenhöhe: Plattformen, Apps, Datenportale mit Bürgerzugang.
  • Mehr Mut zur Innovation: Pilotversuche statt endloser Prüfphasen – Machen statt verwalten!
  • Offene Beteiligung: weil Smart City nicht am Schreibtisch entsteht, sondern im Miteinander.

Fazit
Smart City ist kein Buzzword. Es ist eine Haltung. Ein Versprechen an die Zukunft – und an die Menschen, die in dieser Stadt leben. Platz 352 zeigt nicht, wo wir stehen müssen. Sondern wo wir gerade nicht stehen wollen. Kaufbeuren kann digitaler, transparenter, mutiger sein. Es wird Zeit, das auch zu zeigen – getreu dem Motto: „Tue Smartes und rede darüber“.

Link zum Rating:
https://www.haselhorst-associates.com/smart-city-ranking-2024/

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Ein Schuljahresabschluss voller Ensembleklänge: Sommerkonzert der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule am 5. Juli

Vielfältige Klangbilder in fünfzehn Stationen

Zum Ende des Schuljahres lädt die Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule am Samstag, 5. Juli 2025, zu einem musikalischen Highlight in den Stadtsaal Kaufbeuren ein. Unter dem Motto „Musik – Miteinander“ präsentieren zahlreiche Ensembles das Ergebnis ihrer engagierten Probenarbeit.

Vielfältige Klangbilder in fünfzehn Stationen

Das traditionelle Sommerkonzert beginnt um 17:00 Uhr und bietet eine abwechslungsreiche Konzertstunde mit fünfzehn kleinen Musikstationen. Hier musizieren Schülerinnen und Schüler in kleinen Ensembles – fast alle Instrumente, die an der Musikschule unterrichtet werden, sind im Zusammenspiel zu hören.

Zu hören sind Werke und Arrangements aus verschiedenen Stilrichtungen:
🎶 Klassik
🎶 Moderne
🎶 Folk
🎶 Pop
🎶 Jazz

Ensemblearbeit als Herzstück der Musikschule

„Kinder und Jugendliche, die an unserer Musikschule Unterricht erhalten, sollen so früh wie möglich in Ensembles mitspielen können. Musik machen heißt immer auch: Miteinander Musik machen!“, betont Schulleiter Martin Klein.

Ein zentrales Anliegen der Musikschule ist es, junge Musiker:innen in Ensembles, Bands und Musikformationen zusammenzuführen. Derzeit bestehen rund 30 Ensembles – vom Spielkreis bis zum Seniorenorchester.

🟢 Kinder und Jugendliche, die an der Musikschule Unterricht nehmen, können kostenfrei in Ensembles mitwirken.
🟢 Auch externe Jugendliche dürfen in bestimmten größeren Gruppen – etwa dem Gitarrenorchester, Hornorchester oder der Jazz-Bigband – mitspielen.

Abschluss mit Platzkonzert: Die Buron Bömischen spielen auf

Zum Ausklang des Konzerts geben „Die Buron Bömischen“ ab ca. 18:00 Uhr ein kleines Platzkonzert vor dem Stadtsaal. Mit ihrer böhmisch-mährischen Blasmusik setzen sie einen lebendigen Schlusspunkt unter einen musikalischen Nachmittag.

📍 Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
🕔 Beginn: Samstag, 5. Juli 2025, 17:00 Uhr
🎺 Eintritt frei

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesundheitsberufe kennenlernen und Medizinwissen vertiefen. Veranstaltungen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Juli 2025

Das Angebot reicht von einem Infotag für zukünftige Pflegekräfte bis zu Vorträgen rund um Gelenkersatz und Geburt

Perspektive Pflege: Einblick für Schüler:innen und Auszubildende

OPEN SCHOOL an der Berufsfachschule für Pflege Kaufbeuren

Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege interessiert, kann am Dienstag, den 1. Juli 2025, die Berufsfachschule für Pflege in Kaufbeuren kennenlernen.

Von 14:30 bis 16:30 Uhr erhalten Besucher:innen Einblick in die Unterrichtsräume, können mit Lehrkräften sprechen und sich zur Ausbildung umfassend beraten lassen.

📍 Ort: Kemnater Straße 8, 87600 Kaufbeuren
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Gesundheitswissen aus erster Hand

Gelenkersatz an Hüfte, Knie und Schulter: Was bedeutet „Rapid Recovery“?

Am Dienstag, 8. Juli 2025, um 19:00 Uhr informieren zwei Fachärzte im Klinikum Kaufbeuren über moderne Verfahren beim Gelenkersatz.

Dr. Wolfgang Schnitzler (Chefarzt Unfallchirurgie & orthopädische Chirurgie) und Dr. Dietmar Thomas (Leitender Oberarzt und Koordinator des Endoprothetik-Zentrums) erläutern, wie das „Rapid Recovery“-Konzept Patient:innen nach Operationen eine schnellere Genesung ermöglichen kann.

📍 Ort: Klinikum Kaufbeuren, Raum Forggensee
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Infoabend für werdende Eltern: Geburtshilfe im Fokus

Am Dienstag, 29. Juli 2025, um 18:30 Uhr lädt das Klinikum Kaufbeuren werdende Eltern zu einem Informationsabend mit Kreißsaalführung ein.

Das Team der Geburtshilfe stellt den Ablauf der Geburt vor und beantwortet Fragen. Im Anschluss folgt ein Vortrag des Kinderzentrums Kaufbeuren zum Thema „Elternberatung vor der Geburt – Vorsorge U0“.

Themen sind unter anderem:

  • Untersuchungen nach der Geburt
  • Stillen und Ernährung
  • Sichere Schlafumgebung
  • Impfempfehlungen für Mutter und Kind

📍 Treffpunkt: Pforte Klinikum Kaufbeuren
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Alle Veranstaltungen im Überblick

  • 01. Juli: OPEN SCHOOL für Pflegeinteressierte, 14:30–16:30 Uhr
  • 08. Juli: Vortrag Gelenkersatz & Rapid Recovery, 19:00 Uhr
  • 29. Juli: Infoabend für werdende Eltern, 18:30 Uhr

🔹 Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Sport

Andrew Donaldson wird neuer Co-Trainer beim ESVK

Der Kanadier war zuletzt an der University of Windsor als Co-Trainer angestellt

Mit dem 36 Jahre alten Andrew Donaldson kann der ESV Kaufbeuren nun auch seinen neuen Co-Trainer vorstellen. Der Kanadier war zuletzt an der University of Windsor als Co-Trainer angestellt und kennt daher auch den neuen Joker-Cheftrainer Todd Warriner aus deren gemeinsamer Zeit als Trainer der Universitätsmannschaft Windsor Lancers.

„Mit Andrew Donaldson haben wir einen Co-Trainer verpflichtet, der in der Vergangenheit schon mit Todd Warriner zusammengearbeitet hat. Somit besteht hier bereits ein dementsprechend gutes Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Trainern. Wir freuen uns, dass er seinen nächsten Karriereschritt hier bei uns gehen will. Er ist ein sehr akribischer Arbeiter mit viel Liebe zum Detail. Er wird somit eine wichtige Unterstützung bei der Implementierung unserer Spielweise und im Allgemeinen für unsere Mannschaft und Cheftrainer Todd Warriner sein“, berichtet Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, über den neuen Co-Trainer der Joker.

Andrew Donaldson über seine Entscheidung, nach Kaufbeuren zu kommen: „Ich fühle mich geehrt, als Co-Trainer zum ESV Kaufbeuren zu kommen. Der ESVK ist ein traditionsreicher Verein mit einer großen Geschichte, und ich freue mich darauf, dazu beitragen zu können, dass wir eine erfolgreiche Saison haben.

Zudem hatte ich das Privileg, drei Jahre lang mit Cheftrainer Todd Warriner an der University of Windsor zusammenzuarbeiten, und ich freue mich auf die Gelegenheit, ihn nun in Kaufbeuren wiederzutreffen. Weiterhin bin ich Todd Warriner und Patrick Reimer wirklich dankbar für ihr Vertrauen in meine Person und freue mich sehr darauf, die Spieler kennenzulernen und mit der Arbeit zu beginnen.“

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Karriere Wirtschaft

Anwaltskanzlei Back & Kollegen – Neu im Jobportal: Rechtsanwaltsfachangestellte/r (m/w/d) in Teilzeit gesucht

Der Einsatz erfolgt flexibel an beiden Kanzleistandorten

Die Anwaltskanzlei Back & Kollegen sucht eine/n Rechtsanwaltsfachangestellte/n (m/w/d) in Teilzeit zur Unterstützung an den Standorten Kaufbeuren und Mindelheim. Zum Aufgabenbereich gehören u. a. die Abrechnung von Rechtsanwaltsgebühren, Büroorganisation, Fristenüberwachung sowie Mahn- und Vollstreckungsverfahren.

Weitere Informationen zum Stellenangebot sind im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren verfügbar: www.wir-sind-kaufbeuren.de/jobs/rechtsanwaltsfachangestellte-r-teilzeit

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Allgemein Tourismus Veranstaltung

Kaufbeuren feiert gemeinsam – ein rundum gelungenes Altstadtsommer-Wochenende. Die Bilder des Abends vom Freitag

Musik, Begegnungen und Sommerstimmung in der Altstadt

Der Altstadtsommer 2025 begann am Freitag, 27. Juni, mit einem stimmungsvollen ersten Veranstaltungstag. Trotz eines kurzen Regenschauers am frühen Abend klarte der Himmel schnell wieder auf. Viele Besucherinnen und Besucher blieben vor Ort – bei angenehmen Temperaturen und sommerlicher Atmosphäre. Der Samstag war dann komplett schauerfrei und zog noch mehr Menschen an.

Tausende flanierten durch die Altstadt

Was für ein Wochenende! Der Altstadtsommer hat die Altstadt von Kaufbeuren in einen lebendigen Treffpunkt verwandelt: mit Musik auf fünf Bühnen, Streetfood, Kunst, Nachtflohmarkt und vielen schönen Momenten unter freiem Himmel.

Mehrere tausend Menschen nutzten an beiden Tagen die Gelegenheit, um die Altstadt Kaufbeurens bei Musik, Essen und Gesprächen zu erleben. Die verschiedenen Bühnen lockten mit einem breiten Musikprogramm – von Livebands bis zu DJ-Sets war vieles geboten. Auch in der Ludwigstraße wurde wieder gefeiert. Das Straßenfest mit Musik, regionalen Ständen und kulinarischem Angebot zeigte sich erneut als beliebter Treffpunkt. Viele Beteiligte hatten sich sichtbar Mühe gegeben, um den Bereich festlich zu gestalten. Das Familienfest tagsüber am Samstag stellte eine schöne Ergänzung zu dem umfangreichen Abendprogramm dar.

Die Polizei berichtete

Laut Polizei feierten am Freitag in der Spitze 6000 Besucher ausgelassen auf dem Altstadtsommer in Kaufbeuren. Die Polizei registrierte bei der Veranstaltung bis auf zwei kleinere Streitigkeiten keine größeren Sicherheitsstörungen. Der Samstag verlief mit 7000 Besuchern und bei traumhaftem Wetter völlig störungsfrei. (PI Kaufbeuren).

Die Bilder des Abends

Fotos: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren

Ein Fest für die ganze Stadt

Der Altstadtsommer wurde 2024 als neues Stadtfest ins Leben gerufen – mit dem Ziel, kulturelle Vielfalt, Gemeinschaft und lokalen Handel zu fördern. Auch in seiner zweiten Ausgabe zeigt sich: Kaufbeuren hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender hinzugewonnen.

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Bildung Gesundheit Werbung

Sehschule im Juli – Freude am Sehen in der Heilpraxis Diana Streicher

Drei Sommerabende für entspannte Augen und neues Sehbewusstsein

Neues Sehen lernen: Kurs im Juli in Kaufbeuren

Die Heilpraxis Diana Streicher lädt im Juli zu einem Sehtraining ein, das den Blick auf das eigene Sehen verändert. An drei Freitagabenden – dem 11., 18. und 25. Juli – widmen sich die Teilnehmenden jeweils von 17 bis 20 Uhr dem bewussten Umgang mit ihren Augen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten, unter trockenen oder müden Augen leiden oder sich einfach mehr Energie und Entspannung für ihr Sehen wünschen.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Alltagstaugliches Wissen und praktische Übungen

Im Zentrum des Kurses stehen Fragen wie:

  • Wie können die Augen gezielt entspannt werden?
  • Was hilft bei Bildschirmmüdigkeit und trockenen Augen?
  • Wie lässt sich das Sehpotenzial besser ausschöpfen?
  • Welche Übungen bringen auch bei wenig Zeit spürbare Wirkung?

Begleitet wird der Kurs von zahlreichen alltagstauglichen Tools, die leicht zuhause oder unterwegs angewendet werden können. Es geht um bewusste Körperwahrnehmung, Entspannung und sanfte Bewegungsimpulse – für mehr Leichtigkeit im Sehen.

Anmeldung und Teilnahme

📅 Termine: 11., 18. und 25. Juli
🕔 Uhrzeit: jeweils 17–20 Uhr
📍 Ort: Heilpraxis Diana Streicher, Weinhaldeweg 1, Kaufbeuren
💶 Energieausgleich: 240 Euro
✉️ Anmeldung per Mail: post@heilpraxis-streicher.de

Über die Heilpraxis Diana Streicher

Diana Streicher begleitet Menschen mit einem ganzheitlichen Ansatz, der mediale energetische Begleitung, Osteopathie, Naturheilkunde und achtsame Körperarbeit vereint. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Körper und Energiesystem – betrachtet und behandelt als Einheit.

🔗 Weitere Informationen im Businessportal „Wir sind Kaufbeuren“

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Sport

Voller Erfolg: European Fusion Cup in Neugablonz zieht viele Boxerinnen aus nah und fern in ihren Bann

Das dreitägige internationale Boxspektakel zog Athletinnen aus über zehn Ländern in den Bann

Die zweite Auflage des European Fusion Cups (EFC) war ein voller Erfolg. Das dreitägige internationale Boxspektakel zog Athletinnen aus über zehn Ländern in den Bann. Am Ende nahmen über 120 Boxerinnen der Altersklassen U15, U17, U19 und Frauen in Neugablonz teil.

„Wir hatten im Vorfeld knapp 180 Meldungen, doch krankheits- und verletzungsbedingte Absagen ließen die Teilnehmerzahl dann doch etwas schrumpfen“, sagt der Vereinsvorstand des Boxclub Kaufbeuren und Organisator des EFC, Roman Slobodyanikov. Hinzu kamen noch die Absagen der beiden von Krieg betroffenen Länder Israel und Ukraine.
Knapp an die 100 Kämpfe wurden an drei Tagen absolviert. Allein die 18 Boxgürtel für die A-Klasse, Bedingung sind hier mindestens 14 Siege, waren heiß begehrt. Supervisor Alexander Darbisch, der als Chef der Punkt- und Ringrichter fungierte, zog ebenfalls ein mehr als positives Resümee nach dem Boxspektakel: „Alle Kämpfe verliefen fair.“ Und selbst Slobodyanikov sah ein starkes Teilnehmerinnenfeld, mit Weltmeistern und Topathletinnen bestückt. „Wir hatten ein wirklich hohes Niveau. Die Rückmeldungen von den Sportlern, Trainern und Funktionären selbst bringen uns zum Staunen: Sie sind nur positiv“, so Slobodyanikov.

Der Bayerische Boxsportverband blickt ebenfalls auf eine klasse Veranstaltung zurück. „Wir haben wesentlich mehr Meldungen erhalten als noch im vergangenen Jahr bei der Premiere. Auffallend ist auch die höhere Qualität der Kämpfe“, sagt Kai Melder, hauptamtlicher Verbandstrainer. Das dreitägige Event wurde als Club-Turnier aufgezogen. In der Wertung der teilnehmenden Bundesländer landete Bayern hinter Württemberg auf dem hervorragenden zweiten Platz. Während die Boxerinnen aus Württemberg mit Heidelberg als Olympiastützpunkt optimale Bedingungen genießen, steht der große Flächenstaat Bayern derzeit im Hintertreffen. Weder ein Leistungszentrum noch ein Bundesstützpunkt stehen zur Verfügung. „Doch wir bieten unseren Sportlerinnen und Sportlern trotzdem durchgängig eine hohe Qualität, auch im Training“, betont Kai Melder. Der Verband sei aber auf einem guten Weg, den Rückstand aufzuholen. Mit der Ausrichtung des European Fusion Cups gibt es in Bayern zumindest schon ein Alleinstellungsmerkmal, das dank einer finanziellen Unterstützung durch die bayerische Staatsregierung erst möglich wurde.

Bei diesem internationalen Turnier stand mit Arina Nemerochenko die einzige Starterin des BC Kaufbeuren im Ring. In der Kategorie C gewann die Nachwuchsathletin ihre beiden Duelle jeweils nach Punkten. Mit Maud van der Toorn wurde eine Niederländerin, die 2022 Jugend-Weltmeisterin wurde, zur besten Turnierboxerin gekürt. So wurden auch Sonderpokale in den einzelnen Altersklassen verliehen.

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Sport

Yannik Burghart kehrt zurück in die Wertachstadt

„Mit Yannik Burghart kommt ein Spieler zu uns zurück, der unglaublich viel Potenzial hat“

Nach einem Jahr beim EHC Freiburg kehrt Yannik Burghart zurück an seine alte Wirkungsstätte und streift sich in der kommenden Saison 2025/2026 wieder das ESVK-Trikot über. Der 23 Jahre alte Stürmer ist in Kaufbeuren bestens bekannt und spielte seit der U16 mit einem kurzen Abstecher nach Bad Tölz im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren. Dabei schaffte er auch den Sprung aus der U20-Mannschaft in den Profikader der DEL2-Mannschaft. Zur letzten Saison entschied sich der schnelle Außenstürmer dann für eine neue Herausforderung und schloss sich dem Ligakonkurrenten EHC Freiburg an. Von dort kehrt der Linksschütze nun also wieder in seine sportliche Heimat nach Kaufbeuren zurück. Dabei wird Yannik Burghart in Zukunft auch wieder das Joker-Trikot mit der Rückennummer drei tragen.

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, zur Rückkehr von Yannik Burghart: „Mit Yannik Burghart kommt ein Spieler zu uns zurück, der unglaublich viel Potenzial hat. Er hat vor zwei Jahren bereits bei uns zu begeistern gewusst. Jetzt freuen wir uns, dass er als U24-Spieler sich dazu entschieden hat, wieder für uns zu spielen. Wir glauben fest daran, dass er eine sehr gute Rolle bei uns einnehmen kann und wird. Dementsprechend sind wir sehr glücklich, dass wir ihn davon überzeugen konnten, seinen nächsten Karriereschritt wieder hier in Kaufbeuren zu gehen.“

Yannik Burghart über seine Entscheidung wieder für den ESVK aufzulaufen: „Ich freue mich sehr, dass ich wieder in meinem gewohnten Umfeld spielen kann. Dies wird mir sehr guttun. Dazu ist die Vorfreude auf die neue Saison, sowie auf die alten aber auch die vielen neuen Teamkollegen sehr groß. Ich bin auch sehr glücklich darüber, dass die Gespräche mit Patrick Reimer sehr zielführend und schnell über die Bühne gegangen sind und ich sozusagen jetzt wieder in meine sportliche Heimat zurückkehren kann. Einfach gesagt, ich freue mich sehr auf die neue Saison im ESVK-Trikot.“

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Bildung Karriere Wirtschaft

Neue Perspektive für Studierende bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: Werkstudentenstelle im Bereich Marketing & Gesundheit

Werkstudentenstelle im Bereich Marketing & Gesundheit jetzt im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“

Einstieg mit Mehrwert: Die AOK sucht Verstärkung

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist langjähriger Partner von „Wir sind Kaufbeuren“ – und jetzt auch im Jobportal vertreten.

Für das Team „Markt und Gesundheit“ wird eine Werkstudentin (m/w/d) gesucht.

Die Stelle richtet sich an eingeschriebene Studierende, die Praxiserfahrung im Bereich Marketing und Gesundheitsförderung sammeln möchten. Neben der Mitarbeit bei Veranstaltungen, Social-Media-Inhalten und Pressearbeit, der Unterstützung des Teams bei der Planung und Umsetzung von Marketingaktionen, bietet die AOK auch Einblicke in interne Abläufe wie Adressmanagement oder Medienbewirtschaftung.

Was die Stelle besonders macht

Die Tätigkeit kann flexibel mit dem Studium kombiniert werden – Homeoffice ist möglich, die Arbeitszeiten während des Semesters betragen bis zu 20 Stunden pro Woche, in den Semesterferien bis zu 38,5 Stunden.

Die AOK bietet eine strukturierte Einarbeitung, eine tarifliche Vergütung und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld in einem kollegialen Team.

👉 Jetzt mehr erfahren und direkt bewerben:
🔗 Zum Stellenangebot im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“

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Veranstaltung Wirtschaft

Energieinfotag bei Sandler am 28.06.2025: Ein Tag voller Impulse rund ums Heizen

Sandler lädt zu Infoveranstaltungen – mit Erfahrung, Innovation und persönlicher Beratung

Energieinfotag bei Sandler – Energie für Gebäude

Wärmepumpe, Pellets, Solarthermie – was passt zu meinem Haus?
Sie wollen Ihre Heizung modernisieren, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Der Energieinfotag bei Sandler gibt Antworten – verständlich, praxisnah und direkt vor Ort.

Finden Sie heraus, was wirklich funktioniert – und was nicht. Ziel ist es, gemeinsam ein passendes Sanierungskonzept zu entwickeln. Statt alles zu ersetzen, zeigt Sandler, wie vorhandene Technik oft sinnvoll weitergenutzt und ergänzt werden kann.

Der Sandler Energieinfotag

Termin: Samstag, 28.06.2025
Uhrzeit: 10-13 Uhr
Ort: Mindelheimer Straße 25, 87600 Kaufbeuren

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – jetzt bitte anmelden:
🌐 www.efg.de
📧 info@efg.de
📞 08341 999610

Persönliche Beratung, die mitdenkt: Sandler ist seit über 20 Jahren Partner für nachhaltige Heizlösungen. Beim Energieinfotag stehen erfahrene Fachleute bereit, um individuelle Fragen zu beantworten – mit dem Ziel, funktionierende und realisierbare Wege für Ihre Sanierung aufzuzeigen.

Drei praxisnahe Ansätze für Ihre Sanierung

  • Nicht gleich alles rausschmeißen: Bestehende Systeme effizient weiterverwenden
  • Raum für Raum modernisieren: Flächenheizsysteme ermöglichen eine gezielte Umrüstung
  • Kostenlose Solarenergie nutzen: Solarthermie clever in das bestehende System einbinden

Zu Sandler – Energie für Gebäude

Energie für Gebäude KG (Marke Sandler) ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Kaufbeuren, das innovative Heiz- und Energiesysteme entwickelt. Im Fokus stehen umweltfreundliche, effiziente Lösungen wie das mehrfach ausgezeichnete SpeedPower-System und die neue ClimatePower-Flächenheizung. Diese Technologien ermöglichen nachhaltiges Heizen und Kühlen bei niedrigen Vorlauftemperaturen und sind sowohl über Fachbetriebe als auch zur Selbstinstallation erhältlich. Das Unternehmen setzt auf praxisnahen Service: Online‑Infoveranstaltungen, Schulungen, Montageunterstützung und Förderberatung begleiten Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Mit starken Werten für Natur und Zukunft gestaltet Sandler moderne Energieversorgung kompakt und zukunftsfähig.

Produkte & Systeme:

  • SpeedPower-System – maßgeschneiderte Solar- und Heiztechnik; Komponenten: EnergieLeitSystem, Schichtspeicher, FrischWasserModul, Bedienung & Regelung, E‑Heat efg.de+4efg.de+4efg.de+4
  • ClimatePower-Flächenheizung – Kapillar-Flächenheizung für Heizen und Kühlen mit niedrigen Vorlauftemperaturen (28–35 °C), schnelle Reaktion, vielfältige Oberflächenauswahl (Lehm, Kalk, Fliesen)

Bundespreis 2025 für Innovation im Handwerk

Für seine innovativen Produkte wurde Sandler auf der Internationalen Handwerksmesse in München mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk 2025 ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurde die Verbindung von technischer Innovation mit handwerklicher Umsetzbarkeit.

Weitere Veranstaltungstermine 2025 im Überblick

EnergieInfoTag in Kaufbeuren

📅 28.06.2025, 10:00–13:00 Uhr
📍 Mindelheimer Straße 25, 87600 Kaufbeuren

Selberbauschulung

📅 04.07.2025, 09:00–14:00 Uhr
📍 Mindelheimer Straße 25, 87600 Kaufbeuren

Online EnergieInfoTag

📅 12.07.2025, 10:00–13:00 Uhr

Live-Stream: FAQ Heizungstechnik

📅 30.07.2025, 17:00–18:00 Uhr

Selberbauschulung

📅 29.08.2025, 09:00–14:00 Uhr
📍 Mindelheimer Straße 25, 87600 Kaufbeuren

Handwerkerschulung

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Veranstaltung Wirtschaft

Entdecken, was Hören heute bedeutet: Einladung zur Hausmesse am 1. Juli bei AKUSTIK FREUNDE in Kaufbeuren

Ein Tag ganz im Zeichen des Hörens

Am Dienstag, den 1. Juli 2025, lädt das Fachgeschäft AKUSTIK FREUNDE in der Neugablonzer Straße 43, Kaufbeuren, zur ersten großen Hausmesse ein. Von 10 bis 17 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher eine vielfältige Erlebniswelt rund um modernes Hören – mit Fachvorträgen, interaktiven Stationen und regionaler Bewirtung.

Hörakustik zum Anfassen und Ausprobieren

Hörakustik ist längst nicht mehr nur ein Thema für ältere Menschen. Unter dem Motto „Die ganze Welt des Hörens erleben“ zeigen Inhaber Malco Bonafede und sein Team, wie zeitgemäße Hörlösungen aussehen, funktionieren – und wie sie die Lebensqualität verbessern können. Der Tag bietet Gelegenheit, neueste Technologien kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich umfassend beraten zu lassen – ohne Zeitdruck und in entspannter Atmosphäre.

Vorträge und Programmpunkte im Überblick

Fachlich fundiert, verständlich erklärt – diese Vorträge stehen auf dem Programm:

  • 10:00 UhrGehörschutz am Arbeitsplatz (Egger Otoplastik)
  • 14:00 UhrModerne Hörgeräte als Kommunikationssysteme (Oticon)
  • 15:00 UhrH.EAR LIVE – in drei Schritten zur erfolgreichen Hörgeräteversorgung (Malco Bonafede)
  • 16:00 UhrOticon BrainHearing™ – mit dem Gehirn als Hauptdarsteller (Oticon)

Dazu gibt es:

  • Einen interaktiven Beratungstisch zum Selbsttest
  • Einblicke hinter die Kulissen
  • Ein Gewinnspiel

Individuelle Beratung in persönlicher Atmosphäre

Was AKUSTIK FREUNDE auszeichnet, ist der ganzheitliche Ansatz: Technik wird nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenspiel mit persönlichen Bedürfnissen. Das Team rund um Malco Bonafede steht für eine individuelle Beratung ohne Verkaufsdruck – stets mit dem Ziel, eine maßgeschneiderte Lösung zu finden.

Leistungen auf einen Blick:

  • Professionelle Beratung und Hörtests
  • Hörsysteme
  • Gehörschutz
  • In-Ear-Monitoring für Musiker und Bands
  • Raumakustik
  • Tinnitusberatung und -versorgung
  • Zubehör für besseres Hören
  • Individuelle In-Ear-Kopfhörer

Mehr als nur Technik: Klang erleben

Neben funktionalen Aspekten rückt AKUSTIK FREUNDE auch die emotionale Dimension des Hörens in den Mittelpunkt. Ob Vogelstimmen, Waldgeräusche oder Musik – moderne Hörsysteme können das Klangspektrum des Alltags wieder hörbar machen.

Auch Musiker, Klangliebhaber und Outdoor-Fans finden hier passende Lösungen. Unter dem hauseigenen Label DEIN BASSS bietet AKUSTIK FREUNDE z. B. individuell angepasste Kopfhörer, Studio-Otoplastiken und Spezial-Gehörschutz – für Jäger, Motorradfahrer oder Veranstaltungstechniker.

Einfach vorbeikommen oder vorab anmelden

Während der gesamten Hausmesse ist für das leibliche Wohl gesorgt – mit Snacks, Getränken, Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist möglich unter 08341 / 966 33 32, spontane Gäste sind ebenso willkommen.

Veranstaltungsübersicht

Hausmesse bei AKUSTIK FREUNDE
📍 Neugablonzer Straße 43, Kaufbeuren
📅 Dienstag, 01. Juli 2025
🕙 10:00 bis 17:00 Uhr
🎤 Vorträge, Beratung, Hörteststationen, Verlosung
🍰 Regionale Bewirtung

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Sport Verwaltung

Freibad Kaufbeuren am 28. Juni geschlossen

Schüler- und Jugendschwimmfest

Die Stadt Kaufbeuren informiert darüber, dass das Freibad Kaufbeuren am Samstag, 28. Juni 2025, aufgrund des Schüler- und Jugendschwimmfestes den ganzen Tag für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen ist.

Wer an diesem Tag nicht auf Badespaß verzichten möchte, kann das Erlebnisbad Neugablonz besuchen.

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Tourismus Verwaltung

Ein neuer Abschnitt für Kaufbeuren: Das Stadtmarketing stellt sich neu auf

Ein Interview von „Wir sind Kaufbeuren“, mit Ulf Jäkel (1. Vorsitzender Tourismus und Stadtmarketing e.V.) und Andreas Bauer (Wirtschaftsreferent der Stadt Kaufbeuren)

Nach über vier Jahrzehnten intensiver und engagierter Arbeit steht ein markanter Wandel im Stadtmarketing von Kaufbeuren bevor. Der Verein „Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V.“ – kurz KFTS – wird zum Ende des Jahres 2025 aufgelöst. Die langjährigen Aufgaben in den Bereichen Tourismus, Veranstaltungen und Stadtimage werden künftig von der Stadt selbst übernommen.

Die Entscheidung wurde nach intensiven Gesprächen, strukturellen Überlegungen und unter dem Druck der finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt getroffen. Doch der Wechsel ist mehr als eine Reaktion auf Sparzwänge – er ist ein Schritt in die Zukunft.

Wir haben mit dem langjährigen Vereinsvorsitzenden Ulf Jäkel, der über Jahrzehnte die Geschicke des Vereins prägte, sowie mit Andreas Bauer, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung der Stadt Kaufbeuren, gesprochen. Ein Rückblick, ein Blick nach vorn – und ein ehrlicher Einblick in einen bedeutenden Umbruch.

„Es war keine Entscheidung gegen etwas – sondern für die Zukunft“

Wir sind Kaufbeuren: Herr Jäkel, nach 41 Jahren endet die Arbeit des Vereins Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing. Was ging Ihnen durch den Kopf, als dieser Schritt unausweichlich wurde?
Ulf Jäkel: Es war für mich ein sehr emotionaler Moment, weil da eben viel Herzblut drinsteckt – Jahrzehnte ehrenamtlicher Aufbauarbeit, viele Projekte, viel Engagement. Aber es war keine Entscheidung aus Enttäuschung oder Frust, sondern eine, die aus der Realität geboren wurde. Die Kosten, die Auflagen, die Anforderungen – das ist für einen Verein mit ehrenamtlicher Spitze schlicht nicht mehr tragbar. Wir wollten den Wandel aktiv gestalten, nicht irgendwann gezwungen reagieren müssen.

Wir sind Kaufbeuren: Wenn wir in die Vergangenheit blicken: Wie hat alles begonnen?
Ulf Jäkel: Angefangen hat es 1983 mit dem Verkehrsverein, damals noch rein touristisch orientiert. Ab den 1990er-Jahren wurde deutlich: Die Städte stehen zunehmend im Wettbewerb – nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Internet. Amazon wurde gegründet, der Onlinehandel wuchs. 2001 haben wir dann das Stadtmanagement ins Leben gerufen – als erste Stadtmarketing-Reaktion darauf. Es ging darum, die Attraktivität von Altstadt und Neugablonz zu stärken, den Handel zu fördern, Aufenthaltsqualität zu schaffen. Und das ist uns auch gelungen. Die Übernachtungszahlen haben wir in den Jahren verfünffacht, neue Veranstaltungskonzepte entworfen, den Auftritt nach außen verbessert – da war viel Bewegung, viel Erfolg.

Wir sind Kaufbeuren: Und heute stehen Sie vor ganz anderen Herausforderungen?
Ulf Jäkel: Ganz genau. Nehmen Sie Veranstaltungen: Heute müssen wir für ein zweitägiges Event wie den Altstadt-Sommer allein 17.000 Euro für Sicherheitsauflagen ausgeben. Die Risiken und die persönliche Haftung für uns im Vorstand sind enorm. Gleichzeitig hat sich die Stadt aus finanziellen Gründen zurückgezogen – die Zuschüsse laufen Ende 2025 aus. Ich habe noch versucht, eine neue Vorstandschaft zu finden – aber bei allem Respekt: Keiner war bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Das muss man dann einfach anerkennen.

„Wir bauen auf Bestehendem auf – und entwickeln es weiter“

Wir sind Kaufbeuren: Herr Bauer, wann wurde Ihnen klar, dass es hier eine grundlegende Veränderung braucht?
Andreas Bauer: Als ich 2024 die Nachfolge von Frau Moser im Referat übernommen habe, war mir sofort bewusst: Es gibt viele starke Strukturen, aber auch einen enormen Druck auf den Verein. Wir haben dann schnell begonnen, uns regelmäßig – im vertraulichen Kreis – mit dem Vorstand des KFTS zu treffen. Und es war von Anfang an ein sehr konstruktiver Austausch. Da war kein Gegeneinander, sondern ein gemeinsames Wirken um die beste Lösung für Kaufbeuren.

Wir sind Kaufbeuren: Warum übernimmt jetzt die Stadt selbst?
Andreas Bauer: Weil es unter den gegebenen Bedingungen schlicht die tragfähigste Lösung ist. Der sogenannte „Heimfall“ – also die Rückführung der Aufgaben an die Stadt – wurde zur vernünftigsten Option. Wir haben auch andere Modelle durchdacht, etwa eine GmbH oder einen Eigenbetrieb. Aber für den Moment ist es sinnvoll, auf bestehende Strukturen zurückzugreifen und die Aufgaben direkt ins Referat einzubinden – dort, wo sie ohnehin schon in Teilen lagen.

Wir sind Kaufbeuren: Was bedeutet das für die Menschen in Kaufbeuren?
Andreas Bauer: Es wird sich im täglichen Kontakt wenig ändern. Die Tourist-Info bleibt an gewohnter Stelle, das Personal ebenfalls. Die bekannten Gesichter bleiben Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Die Aufgaben in den Bereichen Veranstaltungen, Messeauftritte, Öffentlichkeitsarbeit, Innenstadtbelebung und Tourismus gehen nahtlos weiter – nur eben mit klaren städtischen Strukturen im Rücken. Das bringt mehr Sicherheit, mehr Planbarkeit.
Ulf Jäkel: Und ich bleibe auch nicht ganz raus. Ich werde zusammen mit Bilgi Dikkaya weiterhin am Förderprojekt „Lebendige Zentren“ mitarbeiten – künftig allerdings über eine eigene Beratungsfirma. Ich bin also weiterhin mit dem Herzen bei der Stadt.

„Wir wollen Kaufbeuren zukunftsfähig gestalten“

Wir sind Kaufbeuren: Es klingt, als wäre der Übergang auch ein Schritt in eine neue Zeit?
Andreas Bauer: Ja, das ist er. Tourismus und Stadtmarketing sind heute viel mehr als Plakate und Broschüren. Es geht um Lebensqualität, Aufenthaltsqualität, Identität – Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Regionalität. Wir wollen das moderne Stadtmarketing gestalten – mit einer Vision für Kaufbeuren. Die Stadt soll nicht nur ein Reiseziel sein, sondern ein Ort, an dem Menschen gern leben und arbeiten. Der Austausch mit Fachleuten hat uns inspiriert – dort wird Tourismus ganzheitlich gedacht. Das ist auch unser Ziel.
Ulf Jäkel: Genau, wir haben nie an einem Modell festgehalten, sondern immer geschaut: Was bringt die Stadt weiter? Ich bin überzeugt, das neue Modell ist ein zukunftsfähiger Weg. Aber es war wichtig, dass es im Dialog entstanden ist – in gegenseitigem Respekt und Vertrauen.

„Der Verein geht – die Idee bleibt“

Wir sind Kaufbeuren: Abschließend gefragt: Mit welchem Gefühl gehen Sie in diese neue Phase?
Ulf Jäkel: Mit Dankbarkeit. Für die vielen Jahre, für die Menschen, mit denen ich arbeiten durfte. Und mit einem guten Gefühl – weil wir etwas übergeben, das Bestand hat. Die Stadt übernimmt nicht ein Problem, sondern ein funktionierendes Konzept. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben. Jetzt ist Zeit für einen Generationenwechsel – und der braucht neue Strukturen.
Andreas Bauer: Ich sehe die Zukunft positiv. Wir sind als Stadt bereit, Verantwortung zu übernehmen. Was ich mir wünsche, ist das, was auch bisher gut funktioniert hat: Zusammenarbeit, offenes Gespräch, gemeinsames Weiterdenken. Dann kann aus diesem Übergang wirklich eine Chance werden. Wichtig ist auch: Der Name „Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing“ wird bleiben – denn er hat Strahlkraft und Wiedererkennungswert. Die Aufgaben werden künftig in die städtische Abteilung „Kommunikation, Stadtmarketing und ÖPNV“ überführt, unter der Leitung von Abteilungsleiter Tobias Müller. Dort werden künftig Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit und das Stadtmarketing unter einem Dach gebündelt. Diese Struktur soll für Kontinuität sorgen – und gleichzeitig die Grundlage schaffen, die bestehenden Leistungen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Wir knüpfen also nicht ab, wir bauen weiter.

Wir sind Kaufbeuren: Herzlichen Dank an Sie beide – für Ihre Offenheit, Ihre Arbeit und Ihren Einsatz für Kaufbeuren. Der Verein geht – aber das Engagement für die Stadt bleibt.

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Allgemein Soziales Veranstaltung

Garagen- & Hofflohmarkt in Kaufbeuren Nord am 28. Juni 2025

Nachbarschaft erleben, Schätze finden – bei jedem Wetter im Stadtteil unterwegs

Am Freitag, den 28. Juni 2025, wird der Norden Kaufbeurens von 10 bis 16 Uhr zum Treffpunkt für Trödelfreunde, Nachbarinnen und Nachbarn sowie alle, die Lust auf Nachhaltigkeit und Begegnung haben. Bei jedem Wetter öffnen rund 80 Haushalte ihre Höfe, Gärten oder Garagen für Besucher.

Mit dabei sind Adressen rund um Am Hofanger, Am Sonneneck, das DAV-Kletterzentrum, den Lidl an der Türkheimer Straße und viele weitere Straßen im Norden der Stadt. Die Verkaufsstände sind privat organisiert und bieten eine vielfältige Auswahl an gebrauchten Dingen.

Persönlich, lokal und umweltbewusst

Der Hofflohmarkt in Kaufbeuren Nord bringt Menschen zusammen – nicht nur durch das gemeinsame Stöbern, sondern auch durch den direkten Kontakt unter Nachbarn. Wer einen Stand betreibt, tut das auf privatem Grund – ganz ohne gewerblichen Hintergrund.

Angeboten wird, was nicht mehr gebraucht wird: Bücher, Kleidung, Spielzeug, Trödel – alles darf einen neuen Besitzer finden. So wird der Flohmarkt auch zu einem Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

Übersicht

Eine Übersichtskarte mit allen teilnehmenden Haushalten sowie ein druckfähiges Veranstaltungsplakat stehen bereit und helfen bei der Orientierung.

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gespräch Kunst + Erinnerung mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit und Künstlerin Cornelia Renz am 26.06. im Stadtmuseum Kaufbeuren

Anlass für die Veranstaltung ist das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“

Am Donnerstag, den 26.06.2025 lädt das Stadtmuseum um 19 Uhr zur Veranstaltung „Kunst + Erinnerung“ ein. Die Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Künstlerin Cornelia Renz widmet sich künstlerischen Formen des Gedenkens an den Nationalsozialismus. Anlass für die Veranstaltung ist das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“, das derzeit im Stadtmuseum zu sehen ist. Die ursprünglich für die Gesprächsrunde angefragte Expertin Frau Prof. Dr. Stefanie Endlich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Künstlerisches Gedenken

In Gedenkstätten und im öffentlichen Raum erinnern oft Kunstwerke und Mahnmale an die Opfer der NS-Zeit. Wie funktioniert das künstlerische Gedenken? Welche Zugänge ermöglicht es und wie unterscheidet es sich von anderen Formen des Erinnerns? In der Gesprächsrunde gibt Künstlerin Cornelia Renz Einblicke in die künstlerische Entwicklung ihrer Arbeiten, die in der laufenden Ausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen sind. Prof. Dr. Jörg Skriebeleit beleuchtet Formen der künstlerischen Auseinandersetzung in der Flossenbürg, wo mindestens 30.000 Gefangene ums Leben kamen. Das Gespräch wird von Museumsleiterin Petra Weber moderiert.

Über die Mitwirkenden der Gesprächsrunde

Jörg Skriebeleit studierte Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Tübingen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und verantwortete die Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, die er seit 1999 leitet. Seit 2019 ist er Honorarprofessor an der Universität Regensburg und Gründungsdirektor des Zentrums Erinnerungskultur. Des Weiteren ist er als wissenschaftlicher Leiter und Berater von Museums- und Memorialprojekten tätig, so z.B. bei der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth oder dem Erinnerungsort an das Olympiaattentat München 1972.

Cornelia Renz ist in Kaufbeuren aufgewachsen, hat kurz nach der Wende in Leipzig studiert, lebte viele Jahre in Israel – zunächst in Jerusalem, dann in Tel Aviv. Seit einigen Jahren ist sie in Berlin ansässig. Angeregt von der Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ 2019/2020 schuf sie künstlerische Arbeiten, die sich mit der NS-Vergangenheit ihrer Heimatstadt auseinandersetzen. Das Stadtmuseum Kaufbeuren lud Cornelia Renz ein, im Rahmen des Projekts „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ künstlerisch zu arbeiten. Die Ergebnisse ihrer künstlerischen Spurensuche sind bis 10.08.2025 in der Sonderausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen.

Eintritt: 5 €, Vorverkauf im Stadtmuseum Kaufbeuren. Anmeldung unter 08341/9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Werbung Wirtschaft

Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Hängematten von Ticket To The Moon

Anzeige. Nachhaltig, durchdacht, langlebig – fair produziert in Bali.

Hängematten von Ticket To The Moon

Superleichte , sehr stabile , große und bequeme Hängematten auch mit Moskitonetz ; die Auswahl ist riesengroß!
Nachhaltig, durchdacht, langlebig – fair produziert in Bali.

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Gesundheit Sport

Den Alltag hinter sich lassen: Tai Chi im Zentrum Chon Ji Kaufbeuren als entspannte Auszeit für Körper und Geist

Drei kostenlose Schnupperstunden im Zentrum Chon Ji – ohne Vorkenntnisse, ohne Leistungsdruck

Bewegung, die entspannt – und gut tut

Tai Chi ist mehr als nur eine Sportart. Die sanften, fließenden Bewegungen helfen dabei, zur Ruhe zu kommen, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und Stress abzubauen. Im Zentrum Chon Ji in Kaufbeuren steht dabei nicht Leistung, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Die Trainer begleiten individuell – ganz ohne Leistungsdruck und in einer offenen, freundlichen Atmosphäre.

Kostenlos reinschnuppern – ganz unverbindlich

Jeden Freitag um 18 Uhr bietet das Zentrum Chon Ji im Top-Fit Sport & Wellnesscenter in Kaufbeuren eine besondere Gelegenheit: bis zu drei kostenlose Schnupperstunden Tai Chi. Ganz ohne Vorkenntnisse – bequeme Kleidung genügt. Mitmachen kann jeder, unabhängig von Alter oder Fitnesszustand. Das Training beginnt gemeinsam und geht später auf das jeweilige Niveau der Teilnehmenden ein.

„Vielleicht hast du Tai Chi schon einmal in Parks oder Videos gesehen, wo Menschen in Zeitlupe elegante Bewegungen ausführen. Doch es selbst auszuprobieren, ist eine besondere Erfahrung“, sagt Wolfgang Dollansky, Inhaber des Zentrums, systemischer Coach, Shiatsu-Praktiker und Kampfkünstler.

Meditative Bewegung mit Wirkung

Tai Chi hat seinen Ursprung in der chinesischen Tradition. Heute weiß man: Die Kombination aus achtsamer Bewegung, bewusster Atmung und innerer Ruhe kann die Gesundheit unterstützen. Studien zeigen, dass regelmäßiges Üben nicht nur die Stimmung hebt, sondern auch das Gleichgewicht verbessert – besonders im Alter ein wertvoller Schutz vor Stürzen.

Die Vorteile auf einen Blick:

✅ Für Anfänger & Fortgeschrittene geeignet
✅ Unterstützt die Beweglichkeit und Körperhaltung
✅ Fördert Balance, Koordination und Konzentration
✅ Wirkt entspannend und hilft beim Stressabbau
✅ Keine Prüfungen, kein Zeitdruck – nur achtsame Bewegung

Kleine Gruppe, große Wirkung

Das Training findet in einer angenehmen Kleingruppe statt. Die ersten 45 Minuten werden gemeinsam geübt, danach kann jeder in seinem eigenen Tempo weitermachen – je nach Kenntnisstand.

Harald Pach, einer der beiden Trainer, betont: „Egal, ob du nach einer neuen sportlichen Herausforderung suchst oder einen Ausgleich zum Alltag brauchst – Tai Chi hilft, Körper und Geist in Einklang zu bringen.“

📅 Jeden Freitag, 18 Uhr
📍 Zentrum Chon Ji im Top-Fit Sport & Wellnesscenter
📍 Lauchdorfer Weg 11, 87600 Kaufbeuren (Übungsraum 1, 1. Stock)
👕 Bequeme Kleidung genügt – keine Vorkenntnisse notwendig
💸 Drei Schnupperstunden kostenlos

📞 Mehr Infos:
📱 0177 542 03 26
🌐 www.zentrumchonji.de
📧 info@zentrumchonji.de

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Sport

„Er wird sehr wichtig für unser Spiel sein“ – Joe Cassetti kommt in die Wertachstadt

Der 193 cm große und 93 kg schwere US-Amerikaner gilt als guter Skater mit einem starken Torabschluss

Der ESV Kaufbeuren kann mit Joey Cassetti seinen vierten Kontingentspieler für die Saison 2025/2026 vorstellen. Der 193 cm große und 93 kg schwere US-Amerikaner gilt als guter Skater mit einem starken Torabschluss. Der in Pleasanton (Kalifornien) geborene Linksschütze ist gelernter Mittelstürmer, fühlt sich aber auch auf der Außenposition sehr wohl. Er gilt zudem als ein Spieler, der auch in den Special Teams eine wichtige Rolle einnehmen kann.

Nach fünf Jahren am College wagte Joe Cassetti vor der Spielzeit 2024/2025 den Sprung nach Europa und schloss sich den Belfast Giants an. Nach einer starken Vorbereitung verletzte sich Joe Cassetti und musste die Saison leider bereits frühzeitig beenden.

Beim ESVK wird Joe Cassetti ab der kommenden Saison mit dem ESVK-Trikot und der Rückennummer acht auflaufen.

Aktuelle ESVK-Beiträge zur Saison 2025/2026 auf Wir sind Kaufbeuren

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Joe Cassetti haben wir einen Spieler verpflichtet, der in der letzten Saison leider verletzt war. Er ist aber wieder komplett genesen und konnte schon im Vorjahr in der Vorbereitung in Belfast komplett überzeugen. Wir glauben, dass er einen großen Impact auf unser Spiel haben kann. Er ist ein sehr großer Mittelstürmer, der auch als Außenstürmer agieren kann. Er wird sehr wichtig für unser Spiel sein.“

Joe Cassetti über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich wirklich sehr über die Chance, nun in Kaufbeuren zu spielen. Ich habe dazu viele gute Dinge über die Fans, den Club, Todd Warriner und Patrick Reimer gehört. Nachdem ich mit Todd Warriner und Patrick Reimer gesprochen habe, war es für mich sofort klar, dass ich hierherkommen möchte. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Team ins Trainingslager zu gehen und so viele Spiele wie möglich zu gewinnen.“

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Kaufbeuren feiert den Altstadtsommer 2025 – am Freitag, 27.06. und Samstag, 28.06.

Ein Wochenende voller Musik, Kunst, Kulinarik und Gemeinschaft

Ein neues Fest für alle

Die Veranstaltungslandschaft in Kaufbeuren ist geprägt von Vielfalt und Innovation. Dennoch fehlte bislang ein Stadtfest, das alle Generationen und Interessen unter einem Dach vereint. Mit dem Altstadtsommer wurde 2024 ein Format geschaffen, das genau diese Lücke schließt – mit Erfolg. Nach der gelungenen Premiere wird das Fest auch 2025 wieder stattfinden: am Freitag, den 27. Juni, und Samstag, den 28. Juni.

Ziel des Altstadtsommers ist es, durch ein vielseitiges Kulturprogramm an sechs Spielstätten die Altstadt zu beleben, den lokalen Handel zu stärken und ein Gefühl der Gemeinschaft zu fördern.

Was erwartet die Besucher?

Die gesamte Altstadt Kaufbeurens wird zur Festivalzone. Fünf Bühnen, über 30 Live-Acts, Kunstausstellungen, Streetfoodmeile, Nachtflohmarkt und mehr sorgen für ein lebendiges Stadtbild.

Veranstaltungszeiten:

Freitag, 27.06.2025

  • Beginn: 18:00 Uhr
  • Musikende: 00:00 Uhr

Samstag, 28.06.2025

  • Streetfood & Kinderprogramm: 12:00–18:00 Uhr
  • Musikprogramm: ab 18:00 Uhr
  • Musikende: 00:00 Uhr

Eintritt: Frei
Ort: Altstadt Kaufbeuren – von Kaiser-Max-Straße bis Spitalhof
Weitere Infos: www.altstadtsommer.de

Bühnen & Programmhighlights

Kaiser-Max-Stage

Zentrale DJ-Stage mit bekannten Namen wie Peter Candy, Dieter Schaurich, oder auch Chef Curry. Freitags und samstags sorgen elektronische Beats und Partyklassiker für ausgelassene Stimmung.

Sound am Markt-Stage

Indie, Pop, Rock – mit Acts wie Bruchpilot, Haller, SHIMMER. und Magdalena Wawra. Hier trifft musikalische Vielfalt auf große Bühnenpräsenz.

Obstmarkt-Stage

Regionale und nationale Künstler – von Loamsiada bis Skyline Green. Die Mischung aus Mundart, Ska, Indie und Urban Brass spiegelt die kulturelle Bandbreite des Festivals.

Loop-Stage

Live-Looping, Akustiksets und Soundexperimente: u. a. mit Adi Hauke, Seventy Seven und plaush..

Talent-Stage

Newcomer & Lokale Künstler:innen wie LISÆ, Gobilove, ScheinEilig oder Dimi’s Open Stage präsentieren ihre Musik – experimentell, laut, leise und voller Leidenschaft.

Ludwigstraße: Straßenfest & Flohmarkt

Freitag: Das Ludwigstraßenfest lädt mit lokalen Angeboten, Musik, Getränken und Streetfood zum Flanieren ein.
Samstag: Der beliebte Nachtflohmarkt bietet Vintage-Funde, Handgemachtes und Sommerstimmung unter freiem Himmel.

Kaufbeuren kann Stadtfest!

Der Weg in die Altstadt wird zur Reise durch Klang, Licht und Aromen. Stimmengewirr, Musik, Lachen und der Duft von Streetfood mischen sich zu einer Atmosphäre, die in Erinnerung bleibt.

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Kultur Panorama

Eine Ära ist zu Ende gegangen. Trauer um Neugablonzer Kultur-Ikone Eva Maria Simon

Am 4. Juni 2025 verstarb. Eva Maria Simon. Sie wurde am 12. Juni unter großer Anteilnahme auf dem Neugablonzer Friedhof zu Grabe getragen

Nachruf

Kaufbeuren-Neugablonz – Am 4. Juni 2025 verstarb Eva Maria Simon. Sie wurde am 12. Juni unter großer Anteilnahme auf dem Neugablonzer Friedhof zu Grabe getragen. Mit ihrem Tod löst sich auch der Ortsbildungsausschuss Neugablonz endgültig auf, dessen Leitung Eva Maria Simon seit Jahrzehnten innehatte. Unvergessen bleiben die großen Festveranstaltungen im vollbesetzten Gablonzer Haus anlässlich des 50- und 60-jährigen Jubiläums des Ortsbildungsausschusses sowie des 70-jährigen Ortsjubiläums von Neugablonz. Mit ihrem Wirken hat Eva Maria Simon, wie OB Stefan Bosse in seiner Trauerrede anmerkte, über viele Jahrzehnte das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Kaufbeuren-Neugablonz und darüber hinaus geprägt und Spuren hinterlassen.

Eva Maria Simon wurde am 28. Mai 1935 in Gablonz als einzige Tochter von Hanne und Oswald Wondrak geboren. Als Fünfzehnjährige kam sie mit ihren Eltern nach der Vertreibung auf Umwegen 1950 schließlich nach Neugablonz. Oswald Wondrak war der letzte Bürgermeister im alten Gablonz und wurde auch in Kaufbeuren wieder zu einem der Bürgermeister gewählt. Das künstlerische Werk von Mutter Hanne Wondrak gipfelte unter anderem im Neugablonzer Vertriebenendenkmal und in vielen Gemälden, Zeichnungen und Plastiken von der jungen Eva Maria. Ihren Eltern hat sie mit dem Buch „Oswald und Hanne Wondrak – Zwei sudetendeutsche Schicksale im 20. Jahrhundert“ ein bleibendes Denkmal gesetzt.

Nach dem Schulabschluss an der Marienschule begann Eva Maria Simon eine Dolmetscherausbildung in Englisch und unterrichtete später dieses Fach von 1973 bis 1985 am Jakob-Brucker-Gymnasium. 1960 heiratete sie den Diplom-Ingenieur Günther Simon. Vier Jahre später kam Tochter Christine auf die Welt, die 1994 Rudolf Wilczek heiratete und mit ihm die Söhne Johannes und Matthias bekam. Der tragische Tod von Matthias Anfang 2023 hat die ganze Familie sehr belastet.

Neben ihrem Beruf als Lehrerin war Eva Maria Simon auch zeitlebens in musikalischen Vereinigungen engagiert: Über 60 Jahre lang war sie aktives Mitglied im Kirchenchor Herz Jesu, zudem gehörte sie der Mauerstettener Stubenmusik an. Außerdem gab sie jahrzehntelang einer Gruppe Russlanddeutscher allwöchentlich Deutschunterricht. Einen großen Teil ihrer Zeit widmete sie dem Ortsbildungsausschuss Neugablonz, in dessen Vorstandschaft sie bereits nach dem Tod des Vaters 1985 eingetreten war. Als 1992 auch die Mutter starb, übernahm Eva Maria zusammen mit ihrem Mann und Susanne Rößler dessen Leitung ganz. Bis zur Covid-Pandemie organisierte sie jedes Jahr sieben bis zehn kulturelle Veranstaltungen – politische oder geschichtliche Vorträge, illustrierte Reiseberichte, literarische Lesungen, Konzerte. Seit dem Tod ihres Mannes 2011 wurde sie dabei zunächst von Dr. Jürgen Reinhardt unterstützt, dem ab 2014 Ingrid Zasche nachfolgte. All diese Aktivitäten haben ihr nicht nur viel Freude, Befriedigung und eine Reihe guter Freunde beschert, sondern auch namhafte Auszeichnungen: das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten und die Kaufbeuren-aktiv-Medaille.

Wer mit ihr sprach, begegnete einer Frau, die zuhören konnte, die mitfühlte, die inspirierte. Sie war lebendig, klug, herzlich – und sie war stets bereit, neue Ideen aufzunehmen, ohne Geschichte und Tradition aus dem Blick zu verlieren. Ihr Leben war ein Geschenk für diese Stadt, deren Menschen, die sie berührt hat, die Erinnerung an sie im Herzen bewahren werden.

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Allgemein Podcast

„Klar.Text Kaufbeuren wählt“. Pascal Lechler (SPD): Zweiter Anlauf fürs OB-Amt in Kaufbeuren. Der Podcast – jetzt online!

OB-Kandidat Pascal Lechler im Gespräch

In dieser Folge ist Pascal Lechler zu Gast. Nach seiner ersten Kandidatur im Jahr 2020 wagt er 2026 einen neuen Anlauf auf das höchste Amt der Stadt. Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen aus dem damaligen Wahlkampf, was ihn zur erneuten Kandidatur bewegt hat – und welche Vision er heute für Kaufbeuren mitbringt. Welche Themen liegen ihm am Herzen? Welche Veränderungen sieht er für unsere Stadt? Und was würde ihn als Oberbürgermeister auszeichnen? Eine spannende Folge für alle, die sich für die Zukunft Kaufbeurens interessieren.

Weitere schon veröffentlichte Ausgaben zu „Kaufbeuren wählt“ mit OB Stefan Bosse (CSU) und Kandidat Alexander Uhrle (K.I.) jetzt hier: Podcast „Klar.Text Kaufbeuren wählt“ – Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Veranstaltung

Erfahrung trifft Unternehmergeist: Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren Kaufbeuren im Juni 2025

AktivSenioren beraten zu Gründung, Unternehmensführung und Übergabe

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu. Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am
Donnerstag, den 26. Juni 2025,
von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.
Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de

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Blaulicht

Heiße Tage in Kaufbeuren und im Ostallgäu: Badevergnügen mit Verantwortung

Nach dem Wochenende: Wachsamkeit an Seen und Flüssen im Ostallgäu bleibt wichtig

Das Wochenende liegt hinter uns, die heißen Tage jedoch bleiben – und damit auch die Gefahren an Bayerns Badeseen. Die Wasserwacht warnt nachdrücklich: In den vergangenen Wochen kam es immer häufiger zu tödlichen Badeunfällen in Bayern. Besonders anhaltende Hitze und unbedachtes Verhalten spielen dabei eine Rolle.

Gefahren durch Hitzestress und Kreislaufprobleme

„Viele unterschätzen, wie stark der Körper durch Hitze belastet ist“, erklärt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Wer überhitzt ins kalte Wasser springt, riskiert einen Kreislaufkollaps – das kann tödlich enden.“

Die Wasserwacht rät: Zuerst abkühlen, bevor man ins Wasser geht. Am besten im Schatten ruhen oder sich mit einer Dusche langsam an die Temperatur gewöhnen. Ein plötzlicher Temperaturwechsel kann den Kreislauf überfordern.

Zahl der Badeunfälle steigt – trotz Rückgang der Einsätze

Im Jahr 2024 verzeichnete die Wasserwacht Bayern 3.614 Einsätze – etwas weniger als 2023. Die Zahl der Lebensrettungen blieb mit 78 Einsätzen jedoch fast gleich (2023: 81). Trotz dieser stabilen Zahlen zeigen aktuelle Entwicklungen: In den vergangenen Wochen hat die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Bayern zugenommen – auch, weil viele die Gefahren unterschätzen.

Klare Baderegeln – einfach umzusetzen

„Unsere Baderegeln sind kein Selbstzweck“, betont Huber. „Sie basieren auf jahrelanger Erfahrung. Wer sie beachtet, schützt sich und andere.“ Dazu gehören unter anderem:

  • Niemals überhitzt oder alkoholisiert ins Wasser
  • Kinder immer im Blick behalten
  • Nicht kopfüber in unbekannte Gewässer springen
  • Bei Gewitter das Wasser sofort verlassen

Eine vollständige Übersicht bietet die Wasserwacht unter:
👉 www.wasserwacht.bayern/baderegeln

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Sport

Henri Kanninen verstärkt die Joker – Erfahrung aus Finnland und der DEL2

Neuer Mittelstürmer für den ESV Kaufbeuren

Der ESV Kaufbeuren kann mit Henri Kanninen seinen dritten Kontingentspieler für die Saison 2025/26 vorstellen. Der 30-jährige Mittelstürmer stammt aus dem finnischen Jyväskylä und bringt reichlich Erfahrung mit – sowohl aus der finnischen Liiga als auch aus der DEL2. In den letzten drei Spielzeiten war Kanninen für die Eispiraten Crimmitschau, den EC Bad Nauheim und zuletzt die Kassel Huskies aktiv.

Erfolge in der Heimat und stabile Leistungen in Deutschland

Vor seiner Zeit in Deutschland spielte Kanninen viele Jahre in der ersten und zweiten finnischen Liga. Besonders erwähnenswert sind seine Erfolge mit JYP Jyväskylä, mit denen er 2018 die Champions Hockey League gewann, sowie mit HPK Hämeenlinna, mit denen er 2019 die finnische Meisterschaft feiern konnte.

Mit seiner Größe von 189 cm und einem ausgeprägten Spielverständnis bringt Kanninen wichtige Qualitäten mit aufs Eis. Bei seinem letzten Club Kassel Huskies überzeugte er zudem am Bullypunkt mit einer Quote von 56,84 % gewonnener Anspiele – ein Wert, der seine Rolle als zuverlässiger Mittelstürmer unterstreicht.

Einschätzung der sportlichen Leitung

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, äußert sich zufrieden über den Transfer: „Mit Henri Kanninen konnten wir einen sehr kompletten Mittelstürmer verpflichten. Er ist groß, stark am Bullypunkt und kann sowohl offensiv als auch defensiv überzeugen. Er ist in allen Spielsituationen einsetzbar und wird unser Team stabilisieren. Wir sind sehr froh, dass er sich für Kaufbeuren entschieden hat.“

Ein Neuanfang mit viel Vorfreude

Auch Henri Kanninen blickt positiv auf seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Kapitel mit einem großartigen Team zu starten. Die Gespräche mit Patrick Reimer und Todd Warriner waren sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war. Ich weiß, dass der Club viele Veränderungen durchmacht, aber genau das macht es spannend. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, als Auswärtsteam in Kaufbeuren zu spielen – die Fans machen richtig Stimmung.“

In der kommenden Saison wird Kanninen das Trikot mit der Rückennummer 89 tragen und soll eine zentrale Rolle im Spiel der Joker übernehmen.

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Politik

Neuer Vorstand, neue Perspektiven. Grüne Kaufbeuren setzen auf Teamarbeit und klare Ziele

Frischer Wind beim Stadtverband

Mit einer personellen Neuaufstellung und konkreten Zukunftsthemen präsentierte sich der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen am 4. Juni 2025 bei seiner Mitgliederversammlung. Im Zentrum der Veranstaltung, die im offenen Format eines „Worldcafés“ stattfand, standen die Wahl eines neuen Vorstands sowie der Austausch über die politische Ausrichtung für die kommenden Monate. Die Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um das vergangene Jahr zu reflektieren und neue Schwerpunkte für die politische Arbeit in Kaufbeuren zu entwickeln.

Bürgermeister Schill warnt vor Einschnitten im sozialen Bereich

Bürgermeister Oliver Schill berichtete aus dem Stadtrat. Er thematisierte die Auswirkungen der zunehmenden Flächenverdichtung sowie den ökologischen Wert der Wertachauen für das Stadtklima. Besonders deutlich wurde er bei den Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern:

„Die Stabilisierungshilfen gibt es nur unter strengen Auflagen. Wir werden gezwungen, bei Kultur, Bildung, Grünflächen und den Angeboten für Kinder und Jugendliche zu sparen. Diese Strukturen zu gefährden heißt, den Kitt zu lösen, der unsere Gesellschaft zusammenhält – und gerade diesen Zusammenhalt brauchen wir heute mehr denn je.“

Die klare Positionierung des Bürgermeisters stieß auf große Resonanz unter den Mitgliedern und führte zu einer engagierten Diskussion.

Rückblick und Dank

Der scheidende Vorsitzende Günter Matuschak blickte auf ein aktives Jahr zurück und hob besonders den Bundestagswahlkampf mit Maria Wißmiller hervor. „Danke für euer enormes Engagement“, sagte er vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern. Maria Wißmiller ergänzte: „Eure Unterstützung hat mich getragen!“

Ein besonderes Zeichen der Entwicklung des Stadtverbands war der Bericht über die Mitgliederzahlen. Bürgermeister Schill erinnerte sich:

„Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir in Kaufbeuren mit rund 30 Personen angefangen haben. Dass wir heute 86 Mitglieder zählen, ist großartig!“

Neue Doppelspitze gewählt

Nach dem Kassenbericht von Schatzmeisterin Anke Günzel, die im Amt bestätigt wurde, wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Als neue Sprecherinnen wurden die Berufsberaterin Elitsa Stambolova und die Maschinenbauingenieurin Maren Levin gewählt. Der scheidende Vorsitzende Matuschak freute sich über die Entscheidung:

„Dass wir fortan mit einer weiblichen Doppelspitze unsere Zukunft gestalten, freut mich ganz besonders.“

Zum neuen Vorstand gehören außerdem:

  • Anke Günzel, Schatzmeisterin
  • Michael Hefele, Diplom-Sparkassenbetriebswirt
  • Lukas Ponkratz, Lokführer
  • Oliver Schill, Bürgermeister und Diplom-Kaufmann

Ausblick auf 2026

Elitsa Stambolova unterstrich die Kompetenz des neuen Teams:

„Mit den Erfahrungen aus unseren verschiedenen Berufen sind wir im Vorstand breit und kompetent aufgestellt.“

Maren Levin ergänzte:

„Wir freuen uns über so viel Rückenwind. Das macht uns Mut für die Kommunalwahl 2026.“

Auch die Delegierten für die Gremien auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene wurden gewählt: Helene Bajrami, Anke Günzel, Holger Jankovsky, Nathan Lüders, Winfried Martin, Lukas Ponkratz und Elitsa Stambolova übernehmen künftig diese Aufgaben.

Nach rund vier Stunden endete die Versammlung mit einem klaren Signal: Die Grünen Kaufbeuren wollen mit einem engagierten Vorstandsteam und klaren Zielen in die kommenden Jahre starten.

Weitere Informationen:
www.gruene-kaufbeuren.de

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Bildung Kultur Tourismus

Stadtmuseum Kaufbeuren – auf Safari durchs Allgäu: Rätseln, entdecken und gewinnen

Familien Museen Allgäu laden Kinder zur sommerlichen Museums-Safari ein

Vom 28. Juni bis 15. September 2025 laden die Familien Museen Allgäu Kinder und Familien zu einer ganz besonderen Entdeckungstour ein: einer Museums-Safari durch 14 teilnehmende Häuser in der Region. Im Mittelpunkt steht eine Rätselfrage mit tierischem Bezug – wer mitmacht und mindestens drei Museen besucht, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Unterstützt wird die Aktion vom Bezirk Schwaben.

Spürsinn gefragt: Rätsel lösen mit Foxy und Rätselscheibe

Ob das langbeinige Bambi, ein kleiner Mops mit Glockenband oder ein geheimnisvoller „Giggeler“ – bei der Museums-Safari sind Neugier und Entdeckergeist gefragt. In jeder Ausstellung gilt es, ein spezielles Ausstellungsstück zu finden und eine passende Frage zu lösen.

Zur Unterstützung erhalten Kinder das Rätselheft mit dem schlauen Fuchs Foxy sowie eine Rätselscheibe, mit der sich geheime Wörter entschlüsseln lassen. Wer die Aufgaben meistert, darf sich auf eine kleine Überraschung an der Museumskasse freuen.

Vielfalt erleben: 14 Museen, ein gemeinsames Abenteuer

Die teilnehmenden Museen decken unterschiedlichste Themenbereiche ab und bieten abwechslungsreiche Mitmachangebote:

  • Deutsches Hutmuseum Lindenberg: Hüte ausprobieren und Handwerk entdecken
  • Südsee-Sammlung Obergünzburg: Exotische Kulturen und ferne Welten
  • Archäologischer Park Cambodunum Kempten: Auf den Spuren der Römer
  • Allgäuer Bergbauernmuseum Diepolz: Heuspringen und Alltag auf dem Hof erleben
  • Kinderkunstlabor der MEWO Kunsthalle Memmingen: Kreativ werden mit Kunst auf Augenhöhe

Auch die Museen in Isny, Kaufbeuren, Lindau, Memmingen, Sonthofen und Wangen laden mit Kinderpfaden und Mitmach-Stationen zum Entdecken ein.

Gewinnen: Familienerlebnisse und Genuss aus dem Allgäu

Unter dem Motto „’s Allgäu erleben & genießen“ warten bei der Verlosung attraktive Preise:

  • Erlebnisführungen für Familien in Wangen oder Memmingen
  • Eine Dreiländer-Schifffahrt auf dem Bodensee ab Lindau
  • Familienkarten für die Waldwelt Allgäu (Skywalk)
  • Familienpakete des Theater in Kempten

Zusätzlich gibt es zehn Allgäu-Genuss-Pakete zu gewinnen – liebevoll zusammengestellt mit regionalen Spezialitäten, Büchern, Hörspielen und weiteren Überraschungen. Diese Pakete sind exklusiv nur im Rahmen der Museums-Safari erhältlich.

Weitere Informationen:
🌐 www.familien-museen-allgaeu.de
📲 Instagram & Facebook: @familien.museen.allgaeu

📸 Bildnachweis: Tiberius Schrade / Stadtmuseum Isny – Die Rätselscheibe hilft dabei, geheime Wörter zu entschlüsseln.

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Panorama Politik Wirtschaft

Start der Veranstaltungsreihe: Kaufbeurer Initiative sucht das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern und Online-Umfrage

Auftakt: Familien-Treffpunkt am 22. Juni

Die Kaufbeurer Initiative e. V. lädt Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen. Mit einer neuen Veranstaltungsreihe will der unabhängige Verein gezielt das Gespräch mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen suchen – offen, direkt und auf Augenhöhe. Parallel dazu können sich Interessierte auch online unter www.buron.de einbringen. Als Dankeschön zur Teilnahme an der Umfrage werden Gutscheine der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren verlost.

Auftakt: Familien-Treffpunkt am 22. Juni

Den Anfang macht ein Familien-Treffpunkt am Sonntag, den 22. Juni 2025, im Matthias-Lauber-Haus (Bismarckstraße 7, Kaufbeuren). Beginn ist um 10:00 Uhr. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Snacks und Kinderbetreuung können sich Familien einbringen: Was läuft gut? Wo gibt es Herausforderungen? Welche Ideen und Wünsche gibt es?

„Wir möchten zuhören, bevor wir vorschlagen. Uns ist wichtig, dass Kaufbeurer Familien direkt mitteilen können, was sie bewegt – nicht nur in der Theorie, sondern ganz konkret“, so die Initiatoren der Kaufbeurer Initiative.

Reihe mit Perspektive: Auch SeniorInnen und junge Erwachsene im Fokus

Die Veranstaltungsreihe wird am 22. September 2025 mit einem Senioren-Treffpunkt in der Stiftsterrassen fortgesetzt. Weitere Termine, beispielsweise für junge Erwachsene, sind bereits in Planung. Ziel der Initiative ist es, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger besser kennenzulernen und gemeinsam tragfähige Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren zu entwickeln.

Digital & direkt: Mehr Transparenz durch neue Wege

Mit dem hybriden Ansatz – persönlichen Gesprächen vor Ort sowie einer begleitenden Online-Umfrage – möchte die Kaufbeurer Initiative möglichst viele Perspektiven einbinden. So entsteht ein umfassendes Bild dessen, was die Menschen in Kaufbeuren bewegt.

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Kultur Veranstaltung

Familienbande in Farbe und Form: Ausstellung der Familie Krusche im Kunstgewölbe Kaufbeuren ab 28. Juni

Vernissage und Ausstellungsbesuch

Das Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu zeigt vom 28. Juni bis zum 9. August 2025 Werke der Künstlerfamilie Krusche – Helmuth, Peter, Martin und Eva. Die Ausstellung wird von der Kaufbeurer Künstler Stiftung präsentiert und versammelt Arbeiten dreier Generationen, die durch eine gemeinsame künstlerische Sprache miteinander verbunden sind, trotz räumlicher Distanz zwischen Kaufbeuren, Augsburg und Berlin.

Eine familiäre Kunstgeschichte in drei Generationen

Die Ausstellung vermittelt nicht nur individuelle Ausdrucksformen, sondern auch eine stille Kontinuität über Generationen hinweg. Die Werke der Familie Krusche spiegeln sowohl persönliche Visionen als auch eine sichtbare familiäre Verbundenheit.

Helmuth Krusche (1927–1997), gebürtiger Gablonzer, war über Jahrzehnte hinweg als Lehrer an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Neugablonz tätig. Seine Leidenschaft galt jedoch der Kunst. Mit Zeichenfeder, Radiernadel und feinem Gespür für Naturmotive schuf er Werke, die Ruhe und Zurückhaltung ausstrahlen – ob als Zeichnung, Aquarell oder Ölgemälde.

Peter Krusche (Jg. 1953) lebt heute im Schloss Osterzell bei Kaufbeuren sowie in Berlin. Er studierte an renommierten Kunstakademien in Nürnberg, München und Florenz. Seine Werke wurden in über 110 Einzelausstellungen gezeigt und sind Teil zahlreicher Galerien in Deutschland und darüber hinaus. Seine künstlerische Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet und durch Stipendien gefördert.

Martin Krusche (Jg. 1982) lebt und arbeitet als Illustrator und Künstler in Berlin. In der Ausstellung zeigt er aktuelle, farbintensive Drucke und Bilder, die durch ihre klare Formensprache und gegenständliche Darstellung auffallen.

Eva Krusche (Jg. 1985) ist in Augsburg als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre Werke beschäftigen sich mit Fragen der Identität, Isolation, Melancholie und Zeit. In ihrer Malerei versucht sie, jenseits der realen Welt Antworten in Farbe und Form zu finden.

Vernissage und Ausstellungsbesuch

Die öffentliche Vernissage findet am Freitag, den 27. Juni 2025, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu in Kaufbeuren (Ludwigstraße 26) statt. Musikalisch begleitet wird der Abend von Philip Bradatsch.

Die Ausstellung ist anschließend bis zum 9. August 2025 zu den regulären Öffnungszeiten des Kunstgewölbes zu sehen:

  • Montag bis Mittwoch: 9:00 – 16:30 Uhr
  • Donnerstag: 9:00 – 17:00 Uhr
  • Freitag: 9:00 – 16:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr
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Soziales Wirtschaft

Vielversprechende Entwicklungen bei der Frühjahrsversammlung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

In gemütlicher Atmosphäre fand die Frühjahrsausgabe der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren im Landgasthof „Hubertus“ in Apfeltrang statt. Anders als die, jährlich im Herbst stattfindende offizielle Versammlung, bot dieser Abend viel Raum für Austausch und persönliche Gespräche

Rund 50 Mitglieder waren der Einladung gefolgt, die dieses Mal in Leichter Sprache versendet worden war, um möglichst viele der über 700 Mitglieder zu erreichen. Neben der Vorstellung laufender Projekte sorgte insbesondere die Vorstellung des Werkstattrats der Wertachtal-Werkstätten für Aufmerksamkeit: Markus Knab und Björn Fuchs präsentierten mit viel Engagement ihre Rollen als Selbstvertreter und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

Für große Vorfreude sorgte danach die Vorstellung des geplanten inklusiven Gastronomiebetriebs „Schauburg“, der unter dem Dach der gerade noch im Umbau befindlichen „Kulturwerkstatt“ in Kaufbeuren entstehen soll. Projektleiterin Simone Klinger gab mit ersten Bildern Einblick in die Planungen. In der im Winter 2025 eröffnenden inklusiven Theatergastronomie werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam für die Gäste sorgen. Geplant ist unter anderem ein Angebot täglich wechselnder Mittagstische und leckerer Snacks rund um die Theatervorstellungen.

Auch das Projekt „Inklusion am Arbeitsplatz“, vorgestellt von Projektkoordinator Uwe Zimmermann, fand viel Anklang. Er erläuterte wie das Beratungsangebot neue Wege schafft, damit Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze finden können. Dabei werden nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch langfristige Begleitung und Erprobungsphasen angeboten. Besonders anschaulich wurde dies am Beispiel des Gartenprojekts im Kaufbeurer Klostergarten – ein Ort, an dem Menschen mit Beeinträchtigung durch gärtnerische Arbeit Struktur, Freude und Gemeinschaft erleben.

Vorstand Wolfgang Neumayer freute sich in seiner abschließenden Rede über die Möglichkeit, in diesem lockeren Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen und über die wichtigsten Entwicklungen im Verein auf diese Weise auf dem Laufenden halten zu können. „Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren bleibt ein starker Motor für Leidenschaft und Ideenreichtum, wenn es um gelebte Teilhabe und Selbstbestimmung geht. Das ist nur möglich, dank einer engagierten, interessierten Mitgliederschaft.“

Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 750 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Beeinträchtigung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 600 Mitarbeiterinnen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 850 Mitarbeiterinnen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de

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Bildung Jugend

Wie echtes Zuhören gelingt – Schüler treffen Landwirte in Kaufbeuren

Ein Dialog zwischen Gymnasiasten und Landwirtschaftsschülern schafft Verständnis und neue Perspektiven

Was passiert, wenn Gymnasiasten mit Landwirten ins Gespräch kommen – nicht über, sondern miteinander? Beim Austausch zwischen den 10. Klassen des Jakob-Brucker-Gymnasiums und den Studierenden der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren ging es um mehr als Faktenwissen. Es war ein Dialog, der Verständnis förderte, Einblicke bot und mit Vorurteilen aufräumte.

Einstieg mit Wissen und Humor

Nach einer Vorstellungsrunde stieg die Gruppe mit einem Landwirtschaftsquiz ein. Die Zehntklässler überraschten mit treffsicheren Antworten. Anschließend sprachen die jungen Landwirte über Themen, die ihnen wichtig sind: vom Arbeitsalltag auf dem Hof über den Wandel der Landwirtschaft bis zu Herausforderungen im Tier- und Pflanzenschutz.

So berichtete Fabian Leinauer etwa, warum in seinem Betrieb Kuh und Kalb frühzeitig getrennt werden – ein sensibles Thema, das mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen erläutert wurde. Auch Pflanzenschutz war Thema: Wann ist er notwendig? Welche Alternativen gibt es? Die Studierenden erklärten mit Bildern, Fakten und einem selbstgedrehten Video.

Landwirtschaft zum Anfassen

Einen emotionalen Höhepunkt bildete der Vortrag von Elias Erhart über den Jungzüchterclub. Neben Zuchtzielen wie Milchleistung und Gesundheit der Tiere gehe es auch um Gemeinschaft – etwa bei Rindervorführungen oder Festen. Besonders erfreulich: Auch Nicht-Landwirte sind willkommen.

Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen

Im Anschluss konnten die Gymnasiasten ihre Fragen loswerden – etwa zur Arbeitsbelastung. „Krank gibt es eigentlich nicht“, so Sebastian Baumer, denn Tiere müssten täglich versorgt werden. Trotz Stress und langer Tage: Der Rückhalt in der Familie mache vieles möglich.

Aber es wurde auch deutlich, wo es hakt. Bürokratie, Unsicherheit bei der Planung und das Gefühl mangelnder Wertschätzung belasten viele Landwirte. Demgegenüber stehen Freude an der Arbeit mit Tieren und Natur sowie die Freiheit, den eigenen Alltag mitzugestalten.

Dialog mit Wirkung

Am Ende stand das Fazit einer Schülerin: „Es ist wirklich toll gewesen, einmal Informationen zur Landwirtschaft aus erster Hand zu bekommen statt aus den Medien.“ Auch die Studierenden hatten einen Wunsch: mehr direkte Gespräche statt Vorurteile. Der Austausch zeigte, wie wichtig Zuhören und gegenseitiger Respekt sind – auch bei schwierigen Themen.

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Bildung Panorama Verwaltung

Hitze- und Sonnenschutzaktion im Erlebnisbad Neugablonz

UV-Index gibt Orientierung

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK dem Erlebnisbad Neugablonz jetzt eine UV-Index-Tafel zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der son-nenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und der Deutsche Krebshilfe entwor-fen. „Gemeinsam mit dem DLRG-Kreisverband Kaufbeuren-Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und der Sparkasse Allgäu als regionale Partner will die AOK über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. „Die Badegäste können sich an der UV-Index-Tafel nun über die aktuelle Gefährdung durch die Sonneneinstrahlung informieren. Außerdem er-halten sie dort Tipps, wie sie sich und ihre Haut optimal schützen können“, er-klärt Stefan Bosse als Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Neben dem Er-lebnisbad Neugablonz wird in der Region aktuell auch das Freibad Buchloe, das Oberseebad Füssen und das Seebad Elbsee in Aitrang mit UV-Index-Tafeln aus-gestattet. Weitere Freibäder und Seen könnten in den nächsten Jahren folgen.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten auf-hält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meis-ten Sonnenschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Klei-dung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

AOK-Mitmachaktion zum Sonnenschutz

In den teilnehmenden Freibädern informiert die AOK in den Sommermonaten über Plakate und Flyer zusätzlich zum Thema „Hitze- und Sonnenschutz“. Interessierte können sich bei der dazugehörigen AOK-Mitmachaktion kostenfrei eine Sonnen-Lotion (LSF 50) und den Ratgeber „Sonne mit gutem Gewissen ge-nießen“ sichern. Weitere Information zur AOK-Mitmachaktion finden Sie unter: fcld.ly/aok-sonnenschutz

Internet-Tipps: · www.unserehaut.de -> Suchbegriff “Watchout” · www.bfs.de/uv-index · www.aok.de/bayern/hitzeschutz

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