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Bildung Karriere

Abschluss mit Perspektive – Start in die berufliche Zukunft

Berufsschule Kaufbeuren feiert 271 Absolventinnen und Absolventen

Ein Festtag für die Absolventinnen und Absolventen

Mit viel Applaus und festlicher Atmosphäre verabschiedete die Berufsschule Kaufbeuren 271 junge Menschen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die Abschlussfeier wurde nicht nur zum Rückblick, sondern vor allem zum Ausblick – auf das, was nun folgt: der Einstieg in die Berufswelt

Individuelle Leistungen im Mittelpunkt

Schulleiter Bertram Knitl eröffnete die Feier und stellte die Vielfalt der Abschlüsse in den Mittelpunkt: „271 Absolventen bedeuten 271 individuelle Leistungen aus unterschiedlichen Bereichen.“ Besonders hob er die 39 Absolventinnen und Absolventen hervor, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht hatten – darunter neun mit der Traumnote 1,0. Zudem erhielten 28 Schülerinnen und Schüler ihren mittleren Schulabschluss, der ihnen neue Bildungs- und Berufswege eröffnet.

Anerkennung aus Politik und Wirtschaft

Auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft würdigten die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach von einem „Festtag für die Absolventen und für die Stadt“ und betonte den hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften: „Sie werden händeringend in den Unternehmen gebraucht und erwartet.“

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke gratulierte und erinnerte an den Wert des Berufsschulabschlusses: „Hinter der Urkunde steckt Können, Wissen und erlernte Fertigkeiten – das ist das Werkzeug für die Zukunft.“

Unternehmer Michael Kühn richtete einen praktischen Appell an die jungen Menschen: „Handeln Sie lösungsorientiert.“ Der Abschluss sei ein Fundament, auf dem sich viel aufbauen lasse – beruflich wie persönlich.

Dank, Rückblick und neue Ziele

In der Schülerrede blickten Patricia Hermann und Yannick Nowotny auf die zurückliegenden Jahre und sprachen von harter Arbeit, die sich gelohnt habe. Das Zeugnis sei sichtbarer Beweis für diese Anstrengung. Sie bedankten sich bei den Lehrkräften: „Danke, sie haben uns ermutigt, gefordert und gefördert.“ Gleichzeitig erinnerten sie daran: „Die berufliche Reise hat jetzt erst begonnen.“

Auch Birgit Pfeifer, Vorsitzende des Fördervereins, richtete sich an die Absolventinnen und Absolventen: „Seien Sie stolz auf Ihre Arbeit und gehen Sie mit Neugier in die Zukunft.“

Ehrungen als Höhepunkt der Feier

Ein besonderer Moment war die Auszeichnung der Jahrgangsbesten, durch den stellvertretenden Schulleiter Christian Gruber. Sechs Staatspreisträger wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen besonders gewürdigt. Gruber wünschte allen Absolventinnen und Absolventen Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Weg.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band Different Flavours, die mit Klavier, Bass und Gesang eine stimmungsvolle Kulisse schuf. Die Musik unterstrich den feierlichen Charakter des Abends und rundete die Veranstaltung gelungen ab.

Mit dieser Feier entlässt die Berufsschule Kaufbeuren eine neue Generation von Fachkräften in die Arbeitswelt. Ausgestattet mit Wissen, Fähigkeiten und Motivation stehen ihnen viele Wege offen – ein gelungener Abschluss und zugleich ein neuer Anfang.

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Bildung Gesundheit

Backen mit Sinn und Geschmack

Brotbackkurs beim AELF Kaufbeuren verbindet Tradition, Genuss und Wissen

Ein Kurs, der mehr als nur Appetit macht

Im Rahmen der Bayerischen Ernährungstage 2025 unter dem Motto „Richtig gut essen“ veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren einen besonderen Brotbackkurs. Zwölf interessierte Teilnehmerinnen lernten an zwei Tagen, wie aus regionalem Getreide und einfachen Zutaten genussvolle Brote und Gebäcke entstehen.

Vom Getreide zum Mehl: Ein Besuch in der Bio-Mühle

Zu Beginn des Kurses stand ein Ausflug zur nahegelegenen Bio-Mehlmühle auf dem Programm. Dort wurde eindrucksvoll gezeigt, wie aus heimischem Getreide hochwertiges Mehl entsteht – ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Statt Pestiziden wird Heißluft zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt – ein Beispiel für nachhaltige Verarbeitung im Einklang mit Umwelt und Qualität.

Die Teilnehmenden erhielten dabei nicht nur Einblicke in die Technik und Tradition des Mahlens, sondern entwickelten auch ein neues Bewusstsein für die Herkunft und Qualität ihrer Backzutaten.

Theorie mit Geschmack: Fachwissen rund um Teige und Triebmittel

Zurück am AELF Kaufbeuren erklärte Referentin Marleen Hummel, worauf es bei der Brotteigherstellung ankommt. Neben der Auswahl passender Zutaten standen insbesondere Triebmittel im Fokus: Hefe, Sauerteig und Backpulver – jedes hat seine eigene Wirkung und Geschichte.

Besonderes Augenmerk galt dem Sauerteig: Warum er für Roggenbrot unverzichtbar ist, wie er sich auf Geschmack und Bekömmlichkeit auswirkt und wie man ihn selbst ansetzt. Auch Lagerung, Qualitätserkennung und Resteverwertung wurden thematisiert – inklusive eines beliebten Klassikers: herzhafte Semmelknödel aus altbackenem Brot.

Handarbeit mit Genuss – Teige selbst gemacht

Der zweite Kurstag war ganz der Praxis gewidmet. Fachlehrerinnen der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Kaufbeuren – Inge Habel, Margit Fieger und Sabine Rid – begleiteten die Teilnehmerinnen bei der Umsetzung des Gelernten.

Drei Teige standen im Mittelpunkt:

  • Sauerteig: Die Basis für ein aromatisches Brot mit kräftiger Kruste
  • Pizzateig: Mit langer Reifezeit für Elastizität und feine Porung
  • Süßer Hefeteig: Ideal für Zöpfe – weich, buttrig und aromatisch

Beim Formen, Kneten und Backen entwickelten die Teilnehmenden nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch ein Gefühl für die Feinheiten des Brotbackens.

Zum Abschluss wurden gemeinsam die entstandenen Backwerke verkostet – ein sinnlicher Abschluss eines intensiven Lernprozesses. „Ich habe viel Neues mitgenommen – und auch mehr Respekt vor dem traditionellen Handwerk“, fasste eine Teilnehmerin ihre Erfahrung zusammen.

Genuss, der verbindet – Ernährungstage mit Mehrwert

Der Kurs zeigte beispielhaft, wie Handwerk, Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung zusammengehören. Im Sinne der bayerischen Ernährungsstrategie – die auf Gesundheit, Klima, Regionalität, Zukunft und Genuss setzt – wurde ein praktisches Angebot geschaffen, das Bildung und Freude am Essen verbindet.

Weitere Informationen:
Mehr zum Kursangebot und zu den Bayerischen Ernährungstagen:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Jugend

Kreativität, Rhythmus und Abenteuerlust – so bunt waren die Projekttage an der FOSBOS Kaufbeuren

17 Workshops zeigen, wie Schule auch ganz anders sein kann

Kreative Projekttage als fester Bestandteil

Kurz vor den Sommerferien verwandelte sich die FOSBOS Kaufbeuren für zwei Tage in eine lebendige Projektlandschaft. Bereits zum vierten Mal fanden dort die Projekttage statt – mit 17 Workshops, die 240 Schülerinnen und Schülern ganz neue Perspektiven eröffneten. Das Ziel: Räume schaffen für Kreativität, Bewegung und Entfaltung – jenseits des klassischen Unterrichts.

Die Organisatoren Anja Trischberger und Martin Oswald betonten: Die Angebote sollten möglichst wenig mit herkömmlicher Schule zu tun haben. Stattdessen wollten sie neue Hobbys, Lebensbereiche und sogar berufliche Optionen greifbar machen – praxisnah und begleitet von externen Expertinnen und Experten.

Zwischen Graffiti und Yoga – Vielfalt als Programm

Ein besonderer Hingucker entstand im Graffiti-Workshop mit Künstler Robert Wilhelm alias „TrusOne“. Gemeinsam mit den Teilnehmenden gestaltete er eine zuvor graue Sporthallenwand in ein farbenfrohes Kunstwerk. Sein Motto: „Graffiti ist wie Jazz – Freestyle und Spaß.“

Im Hip-Hop-Kurs brachte der über TikTok bekannte Tänzer Godfrey Owusu Schwung in die Aula. Mit Energie und einer eigens entwickelten Choreografie sorgte er für Begeisterung. Auch Zumba, Yoga – erstmals auch als Kurs speziell für Männer – und Selbstverteidigung standen zur Wahl und boten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

Natur erleben und Technik entdecken

Abenteuerlustige Schülerinnen und Schüler zog es nach draußen: Im Outdoor-Workshop mit Wildnisführer Simon Heidrich lernten sie, wie man Feuer entfacht, Brennnesselchips grillt und Stockbrot über der Glut backt.

Technikinteressierte kamen im Elektro- und Metallkurs auf ihre Kosten. Schüler Oliver Scheßl reparierte dort begeistert den Wackelkontakt einer Flex – für viele eine erste Berührung mit handwerklich-technischer Arbeit.

Improvisation und gemeinsames Erleben

Schauspielerin Tina Münch leitete einen Improvisationstheaterkurs, in dem ohne Skript spontane Szenen entstanden. Diese kreative Form des Ausdrucks forderte Kopf und Bauch gleichermaßen – und kam bei den Teilnehmenden gut an.

Auch Workshops zu Fotografie, Mountainbiking, Bandspiel und Erste Hilfe beim Roten Kreuz rundeten das Angebot ab.

Abschluss mit Applaus und Pizza

Zum Ausklang der Projekttage präsentierten alle 17 Gruppen ihre Erlebnisse in der Aula. Die Beiträge reichten von Tanzauftritten bis hin zu kurzen Theatersequenzen – begleitet von großem Applaus. Ein Pizzawagen, mitfinanziert vom Förderverein, sorgte für einen gemütlichen Abschluss.

Lehrer Martin Oswald erklärte: „Wir wollten nach der Corona-Zeit Räume schaffen, in denen Jugendliche wieder aktiv und kreativ werden können.“ Die Projekttage entwickeln sich dabei ständig weiter – oft nach den Ideen und Wünschen der Schüler selbst.

Schülerin Nora Bucher fasste es treffend zusammen:
„Das ist Schule mal ganz anders – gemeinsam gestalten, lachen, erleben. Ich fand’s toll.“

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Bildung Kinder Veranstaltung

Pfotenspuren im Kaisergässchen: Wie ein Fuchs Kinder und Familien auf Museums-Safari schickt

Ein Fuchs mitten in der Kaufbeurer Innenstadt?

Vergangene Woche staunten Kinder und Passanten nicht schlecht, als sie auf dem Weg zur Schule oder Arbeit geheimnisvollen Pfotenabdrücken durch die Fußgängerzone folgten. Die Spur führte von der Schmiedgasse durchs Kaisergässchen – direkt bis vor das Stadtmuseum.

Die Antwort auf das Rätsel wartete im Eingangsbereich des Museums: Plakate mit dem Rätselfuchs „Foxy“ klärten über die Aktion auf. Dahinter steckt eine kreative Guerilla-Marketingkampagne des Stadtmuseums Kaufbeuren zur Bewerbung der Museums-Safari der Familien Museen Allgäu.

Kunst trifft Kreide: Die Idee hinter der Spur

Die vermeintlichen Fuchsspuren wurden mit Sprühkreide aufgetragen und sollen Aufmerksamkeit auf die Sommeraktion lenken. Ziel ist es, spielerisch Interesse bei Familien zu wecken. Der Regen der letzten Tage hat die Pfoten inzwischen teilweise verblassen lassen, doch in den sozialen Medien lebt die Aktion weiter:
Auf Instagram und Facebook (@familien.museen.allgaeu) sind kurze Videos und Bilder rund um die Aktion zu sehen.

Museums-Safari: Mit Rätselfuchs Foxy durchs Allgäu

Spannende Spurensuche in 14 Museen

Die Sommerferienaktion lädt Familien mit Kindern auf eine tierische Entdeckungstour durch 14 Museen im Allgäu ein. In jedem Haus wartet eine Rätselaufgabe rund um das Thema Tiere. Wer mindestens drei Museen besucht und miträtselt, kann an einer Verlosung teilnehmen.

Zu gewinnen: Familienausflüge und Allgäu-Genußpakete

Unter dem Motto „’s Allgäu erleben & genießen“ winken vielfältige Preise – von Erlebnisführungen in Wangen oder Memmingen über eine Dreiländer-Schiffsrundfahrt ab Lindau bis zu Familienkarten für die Waldwelt Allgäu (Skywalk).
Zusätzlich werden zehn exklusive Allgäu-Genuß-Pakete verlost. Sie enthalten eine bunte Mischung aus regionalen Leckereien, Hörbüchern, Reiseführern und kleinen Überraschungen – alles im Allgäu-Design. Diese Pakete sind nur im Rahmen der Museums-Safari erhältlich.

Guerilla-Marketing: Überraschung als Konzept

Der Begriff Guerilla stammt ursprünglich aus dem Militär und steht für eine unkonventionelle Taktik – übertragen auf das Marketing bedeutet das: Aufmerksamkeit durch Unerwartetes. Genau das ist hier gelungen. Die Fuchsspuren sorgten nicht nur auf der Straße, sondern auch online für Gesprächsstoff.

Auch wenn die Aktion nur kurz sichtbar war, bleibt ihre Wirkung haften – und führt hoffentlich viele Familien auf die Spur der Museums-Safari.

Mehr Informationen zur Aktion und den teilnehmenden Häusern:
🌐 www.familien-museen-allgaeu.de
📱 Instagram & Facebook: @familien.museen.allgaeu

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Bildung Jugend

Sophie-La-Roche Realschule und Freundeskreis laden zum literarischen „Grusel-Express“ im Stadtmuseum ein

Gruselige Poesie unter freiem Himmel: Schüler lesen Literaturklassiker im Stadtmuseum

Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen der Sophie-La-Roche Realschule hatten sich unter der Leitung ihres Deutschlehrers Johannes Kannheiser zwei Monate lang mit dem Thema „Gruseln“ in der Literatur beschäftigt. Am Dienstag, 22.07.2025, luden der Freundeskreis Sophie La Roche und die Sophie-La-Roche Realschule zu einer weiteren Ausgabe des Literarischen Salons Pomona ins Stadtmuseum ein. Dort im Garten brachten die jungen Literatur-Fans im Beisein von Rektorin Cornelia Lipinski und dem stellvertretenden Schulleiter Martin Höfele Grusel-Klassiker zu Gehör.

Sie hatten für ihren Vortrag so bekannte Gedichte wie „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe oder „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff oder Goethes „Erlkönig“ ausgewählt, aber auch weniger geläufige Werke wie „In der Nacht“ von Georgi Kratochwil. Diese sorgten im warmen Sonnenschein für angenehme Gänsehaut. Weitere schaurige Texte waren in einer kleinen illustrierten Broschüre zusammengefasst. Zudem hatten die jungen Interpreten für einen „Bluttrunk“ (Traubensaft-Schorle), passende Tischdekoration und süße Snacks gesorgt.

Abschließend lockerte Helga Ilgenfritz, die Vorsitzende vom Freundeskreis Sophie La Roche, die blutrünstige Atmosphäre wieder etwas auf mit Loriots Vers-Karikatur vom für Nikolausgaben zerteilten Förster und wies darauf hin, dass die Spendeneinnahmen diesmal den Klassenkassen zugute kommen werden.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Infoabend des BRK Kreisverbands Kaufbeuren am 5. August in Kaufbeuren: Unterstützungsangebote für Menschen mit und ohne Demenz

Wenn das Vergessen den Alltag verändert

Begegnung, Austausch und Wissen für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige stehen im Alltag oft vor großen Herausforderungen – besonders dann, wenn eine Demenzerkrankung vorliegt. Um ihnen praktische Informationen, Orientierung und Austausch zu ermöglichen, lädt die Fachstelle für pflegende Angehörige herzlich zum nächsten Angehörigentreff in Kaufbeuren ein.

Einladung zur Veranstaltung am 5. August

Termin: Dienstag, 5. August 2025
Uhrzeit: 17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Thema: „Angebote für Menschen mit und ohne Demenz“
Referentin: Corinna Praetorius (Fachstelle für pflegende Angehörige)

Die Veranstaltung richtet sich an pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie alle Interessierten. Im Mittelpunkt steht das Thema Demenz: Was ist darunter zu verstehen, wie häufig tritt sie auf und wie verändert sie den Alltag?

Umgang und Hilfsangebote verständlich erklärt

Die Referentin informiert verständlich über das Krankheitsbild, mögliche Verhaltensänderungen und wie ein wertschätzender Umgang mit Betroffenen gelingen kann. Zudem werden konkrete Unterstützungs- und Entlastungsangebote vorgestellt – sowohl für Menschen mit Demenz als auch für deren Angehörige.

Offenes Treffen mit Mehrwert

Die Angehörigentreffen bieten mehr als nur Informationen: Sie eröffnen Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, kann sich frühzeitig an die Fachstelle wenden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nur bei gemeinsamen Gasthausbesuchen erforderlich.

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Allgemein Bildung Veranstaltung

Spannende Biber-Exkursion des Bund Naturschutz in Kaufbeuren

Auf den Spuren der Landschaftsarchitekten der Natur

Ein Abend mit dem Biber: Einladung zur Exkursion

Die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz lädt Naturfreunde und Mitglieder zu einem besonderen Erlebnis ein. Am Mittwoch, den 6. August 2025, geht es auf Entdeckungstour zu einem faszinierenden Bewohner unserer heimischen Gewässer – dem Biber. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Parkplatz bei der alten Mülldeponie im Norden Kaufbeurens. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt.

Der Biber – Baumeister und Lebensraumgestalter

Unter fachkundiger Leitung von Biberexperte Stefan Schopf erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in das Leben und Wirken des Bibers. Schopf erklärt, wie dieser beeindruckende Nager durch seine Baukunst die Landschaft formt und dabei wertvolle Lebensräume für viele andere Arten schafft.

Wissenswertes und Überraschendes aus dem Reich des Bibers

Neben interessanten Fakten zur Lebensweise des Bibers und seinem Einfluss auf die Umwelt werden auch weniger bekannte Details über dieses geschützte Tier vermittelt. Mit etwas Glück lassen sich sogar Jungtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein.

Natur erleben – gemeinsam mit dem Bund Naturschutz

Die Exkursion bietet die Gelegenheit, die Natur vor der eigenen Haustür mit neuen Augen zu sehen und mehr über das Zusammenspiel von Artenvielfalt und Lebensraumgestaltung zu erfahren. Das Team der Ortsgruppe freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

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Bildung Karriere Wirtschaft

Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren erhalten praktischen Einblick in das breite Spektrum des hauswirtschaftlichen Berufsfeldes

Welttag der Hauswirtschaft: Einblick in ein oft unterschätztes Berufsfeld

Am Welttag der Hauswirtschaft 2025 bekamen rund 30 Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe der Marien-Realschule Kaufbeuren einen praktischen Einblick in das breite Spektrum des hauswirtschaftlichen Berufsfeldes. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren organisierte gemeinsam mit Studierenden der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement einen abwechslungsreichen Aktionstag unter dem Motto „Konsum.Beruf.Nachhaltig“.

Drei Stationen – ein Ziel: praktische Bildung mit Mehrwert

Station 1: Energiebällchen aus Vorratsresten

In der Küche stand die Resteverwertung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Technikerschülerinnen überlegten die Schülerinnen, wie sich übrig gebliebene Zutaten wie Nüsse, Rosinen oder Haferflocken sinnvoll nutzen lassen. Das Ergebnis: kleine Energiebällchen – nachhaltig, lecker und einfach selbst gemacht.

Station 2: Schnittlauch – mehr als nur ein Küchenkraut

Ein zweiter Workshop widmete sich dem Schnittlauch. Neben Kostproben wie Schnittlauch-Pesto und -Brot lernten die Teilnehmerinnen, wie vielseitig das Küchenkraut in der Küche und als Dekoration verwendet werden kann. Abschließend säten sie ihre eigenen Pflanzen in mitgebrachte Joghurtschälchen – ein Mitbringsel mit Lerneffekt.

Station 3: Nachhaltiger Schuhkauf und Pflege

Beim Thema Schuhe ging es um langlebige Materialien, faire Produktion und bewussten Konsum. Nach einer kurzen Theorieeinheit durften die Schülerinnen ihre mitgebrachten Sneakers reinigen – mit sichtbarem Erfolg. Die praktische Anwendung zeigte: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen.

Hauswirtschaft als Beruf mit Perspektive

Im Anschluss informierte Bildungsberaterin Inge Habel über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Hauswirtschaft. Neben klassischen Wegen besteht auch die Möglichkeit, sich an der Technikerschule zur Führungskraft mit Ausbildereignung weiterzubilden.

Fazit: Vielfältig, relevant und zeitgemäß

Organisatorin Marleen Hummel, Lehrerin an der Technikerschule, zog ein positives Fazit: „Wir konnten zeigen, dass der Berufszweig Hauswirtschaft – genauso wie die frisch gereinigten Sneakers – alles andere als verstaubt ist. Er ist vielseitig, entwickelt sich stetig weiter und bringt wertvolle Kompetenzen für Alltag und Beruf mit.“

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Bildung Jugend

Auszeichnung der besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Die 34 Schülerinnen und Schüler bekamen ihre Urkunde und einen jeweiligen Büchergutschein nicht nur für ihre hervorragenden schulischen Leistungen, sondern auch für ihr soziales Engagement überreicht.

Im Rahmen eines feierlichen Aktes im historischen Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren, sind die besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen in Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu ausgezeichnet worden. Die 34 Schülerinnen und Schüler (acht von den Kaufbeurer Mittelschulen und 26 von den Mittelschulen im Landkreis Ostallgäu) bekamen ihre Urkunde und einen jeweiligen Büchergutschein nicht nur für ihre hervorragenden schulischen Leistungen, sondern auch für ihr soziales Engagement überreicht.

Sowohl Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill (in Vertretung für Oberbürgermeister Stefan Bosse) als auch der stellvertretende Landrat des Ostallgäus, Hubert Endhardt (in Vertretung für die Landrätin Maria Rita Zinnecker), lobten die Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Oliver Schill: „Alle Absolventinnen und Absolventen haben großartige Leistungen gezeigt. Nicht nur im schulischen, sondern auch im sozialen Bereich. Das stimmt mich sehr positiv und lässt mich anhand dessen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, die unsere Jugend aktiv mitgestaltet.“

Hubert Endhardt: „Vor allem das soziale und ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigt, welchen Stellenwert diese Tätigkeiten für die Jugendlichen haben. Ich wünsche mir, dass sie genauso weitermachen und an ihre bisherigen tollen Leistungen anknüpfen und aktiv bleiben.“

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Bildung Kinder Ratgeber Soziales

Kindern Lust auf gesunde Ernährung machen

Damit gesunde Ernährung dem Nachwuchs auch Spaß macht, sind die Eltern als Vorbilder gefragt. 

Die Grundlagen einer genussvollen und gesundheitsfördernden Ernährung können Eltern bereits ab der frühen Kindheit legen. „Gesund zu essen lernen Kinder ähnlich wie das Sprechen durch eigenes Tun, Nachahmen und das Zusammenspiel mit anderen“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit gesunde Ernährung dem Nachwuchs auch Spaß macht, sind die Eltern als Vorbilder gefragt. Nach und nach wird das Kind beim Essen und Trinken immer selbstständiger und übernimmt die Gewohnheiten der Umgebung. Deshalb ist es empfehlenswert, mindestens einmal täglich gemeinsam zu essen, in Ruhe und freundlicher Atmosphäre sowie ohne Ablenkung, etwa durch den Fernseher oder ein Handy. So wird die Mahlzeit zu einem positiven Erlebnis, auf das sich das Kind freut. 

„Bonbon-Pädagogik“ vermeiden

„Es ist wichtig, Essen niemals als Belohnung, Strafe oder Trost einzusetzen“, rät Susanne Hasel und betont, dass Essen auch keine Leistung sei: „Das heißt, dass das Kind kein unverhältnismäßiges Lob braucht für das, was es isst.“ Die Neugier auf gesundes Essen können Eltern wecken, indem Kinder schon bei der Vorbereitung mithelfen dürfen, wenn die Speisen appetitlich angerichtet sind und vor allem die Eltern selbst mit Genuss essen. Durch wiederholtes Probieren bilden sich bald gewisse Geschmacksvorlieben. „Es hilft, den Nachwuchs immer wieder zu ermutigen, auch neue Lebensmittel zu probieren, ihre Form, den Geruch und Geschmack zu erfahren“, so Susanne Hasel. Essen lernen heißt aber auch, dass Kinder den Umgang mit Besteck, Geschirr und Trinkgefäßen üben. Dabei können kleine Gabeln und Löffel nützlich sein. Das Ausprobieren erfordert auch eine gewisse Toleranz auf Seiten der Eltern, denn ohne Kleckern funktioniert essen lernen meistens nicht. Wichtig ist außerdem, die Hunger- und Sättigungssignale des Kindes zu respektieren und gelegentlich schwierige Phasen stressfrei zu überstehen. „Kinder sind beim Essen immer mal wieder besonders wählerisch oder gar nicht am Essen interessiert – das ist oft jedoch nur vorübergehend“, sagt Susanne Hasel. Mehr dazu: 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin: Esse ich nicht, gibt’s nicht: So machen Sie Kindern Gemüse schmackhaft

https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/so-essen-kinder-gemuese-gerne-tipps-und-tricks

https://www.kindergesundheit-info.de/themen/ernaehrung/gesundes-ernaehrungsverhalten/gesundes-essverhalten

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Bildung Jugend Karriere

Die FOSBOS Kaufbeuren verleiht 333 Hochschulreifezeugnisse im Modeon Marktoberdorf

Für herausragende schulische Leistungen wurden mehrere Absolventinnen und Absolventen besonders geehrt

In feierlichem Rahmen erhielten am Freitag, den 11. Juli 2025, insgesamt 333 Schülerinnen und Schüler der Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren ihre Abschlusszeugnisse. Die Vergabe fand bei zwei Veranstaltungen im Modeon in Marktoberdorf statt: Am Vormittag wurden die Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Klassen der Berufsoberschule sowie die der 13. Klassen der Fachoberschule geehrt, am Nachmittag folgten die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen der Fachoberschule.

Schulleiter Björn Mellies und sein Stellvertreter Christoph Thiel gratulierten den Absolventinnen und Absolventen herzlich. In ihrer Festrede widmeten sie sich dem Begriff der „Reife“ und stellten diesen in einen größeren Zusammenhang. Die jungen Menschen, so Mellies, verfügten nun über die notwendige Reife, um den „letzten Schritt“ in ein selbstverantwortliches Leben zu gehen und aktiv zur Gestaltung der Gesellschaft beizutragen. Dabei betonte die Schulleitung, dass nicht allein der Notendurchschnitt zähle, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen. Ein besonderer Dank ging daher auch an Eltern, Lehrkräfte, Freunde und Mitschülerinnen und Mitschüler, die diesen Bildungsweg begleitet und unterstützt haben.

Am Ende seiner Rede appellierte Schulleiter Mellies an die jungen Erwachsenen, die Welt nicht nur mit Wissen, sondern vor allem mit Herz und Empathie mitzugestalten: Es brauche heute Menschen, die nicht nur für sich selbst denken, sondern auch bereit seien, die Perspektiven anderer einzunehmen.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der hierfür eigens seine 24 Stunden-Tour unterbrach, sowie Kaufbeurens Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Bosse, selbst ehemaliger FOS-Absolvent, berichtete darüber, wie viele Personen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft in der Region den Weg über FOS und BOS gegangen seien und Rössler hob hervor, dass sich alle Absolventinnen und Absolventen hier nach dem mittleren Schulabschluss bewusst noch für diesen fordernden Bildungsweg entschieden hätten.

Ein weiterer Programmpunkt war die Würdigung des besonderen Engagements vieler Schülerinnen und Schüler, die sich neben dem regulären Unterricht in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften engagiert haben. Stellvertretend für den Elternbeirat dankten Sandra Gassert und Silke Vogel jenen jungen Erwachsenen, die sich unter anderem in der Schülerzeitung, der Umwelt-AG, der Initiative „Schule ohne Rassismus“, dem Schulsanitätsdienst, der Event-AG oder dem Theaterseminar eingebracht hatten.

Für herausragende schulische Leistungen wurden mehrere Absolventinnen und Absolventen besonders geehrt: Luca Hörberg erzielte in der 12. Klasse der Berufsoberschule mit einem Notendurchschnitt von 1,16, die beste Leistung, Sophie Epple mit 1,84 in der 13. Klasse. Die BOS führt Schülerinnen und Schüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung innerhalb nur eines Jahres zur Fachhochschulreife und einem weiteren Jahr zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife. Den besten Abschluss der Schule insgesamt im Fachabitur erzielte mit Jasmin Beck erstmals ebenfalls eine BOS-Schülerin – eine aufgrund der kurzen Zeit bis zum Fachabitur besonders hervorzuhebende Leistung. Mit einem Notendurchschnitt von 1,01 ist dies zugleich die beste Leistung bayernweit in der Ausbildungsrichtung Gesundheit.

Mit Gesamtergebnissen von 1,05 sowie 1,14 schlossen Mina Mentner und Amelie Wohlwender als zweit- bzw. drittbeste Fachabiturientinnen der Schule ab. Beste Abiturientin der Schule ist Franziska Wohlfahrt mit einem Notendurchschnitt von 1,07. Weitere hervorragende Ergebnisse im Abitur erreichten Lukas Mayer und Anna Herzog mit dem zweit- bzw. drittbesten Abitur. Für ihre besonderen Leistungen erhielten die Geehrten Anerkennungen in Form von Geldpreisen durch den Elternbeirat sowie den Förderverein der Schule und die jeweiligen Schulbesten in Abitur und Fachabitur durch den Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.

Im Anschluss an die offiziellen Reden wurden allen Schülerinnen und Schülern ihre Abschlusszeugnisse feierlich überreicht. Unter dem Applaus des Publikums betraten sie einzeln die Bühne, wo sie von ihren Klassenleitungen und dem Schulleiter persönlich beglückwünscht wurden. Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch die Projektion von Einschulungsfotos der Absolventinnen und Absolventen – ein berührender Rückblick auf ihren bisherigen Lebensweg.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schulband, die unter anderem englisch- und türkischsprachige Titel präsentierte. Für einen heiteren und gleichzeitig nachdenklichen Beitrag sorgte die SMV mit ihren Abschiedsreden. Lovpreet Mann und Jasmin Beck sowie Nemanja Dekanovic und Philipp Weißenberger machten in ihren Reden deutlich, dass die erreichten Abschlüsse kein Zufall seien. „Man wächst nicht an den einfachen Tagen, sondern an denen, an denen man weitermacht“, so die Vertreter der SMV zum Schluss – ein Satz, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

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Bildung Deutschland & Welt Jugend Kultur Soziales

Junge Europäer begegnen sich – Schüleraustausch mit Athis-Mons in Kaufbeuren

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen dem Jakob-Brucker-Gymnasium (JBG) und der Partnerschule aus Athis-Mons bei Paris durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Schülergruppe aus Frankreich im Rathaus empfangen. Der Besuch markierte den Auftakt zu einer Stadtrallye, bei der die Gäste gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern die Kaufbeurer Altstadt und Stadtgeschichte erkundeten.

Mit dem Wahlspruch der französischen Republik „Liberté, Égalité, Fraternité“ begrüßte Bürgermeister Schill die Jugendlichen. „Diese Ideale sind die Grundlage unserer Menschenrechte und unserer Demokratie. Frankreich hat damit die Basis für unsere gemeinsame europäische Identität geschaffen“, so Schill.

Der Bürgermeister dankte den beteiligten Lehrkräften – Frau Moriniaux und Frau Chevestrier von der französischen Seite sowie Frau Neher vom JBG – für ihr langjähriges Engagement. „Mit Ihrem Einsatz ermöglichen Sie jedes Jahr aufs Neue, dass junge Menschen Europa als Friedensprojekt erleben. Durch den Austausch entstehen Verbindungen, Verständnis und Freundschaften – Werte, die unsere Zukunft in einem vereinten Europa tragen.“

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Bildung Kinder

Gelungene Kinderuni der Bürgerstiftung: Was Müll auf dem Mond zu suchen hat – und was Kinder darüber wissen sollten

Kinderuni-Vorlesung der Bürgerstiftung Kaufbeuren erklärt globale Müllprobleme anschaulich und kindgerecht

Seit 1950 wurden weltweit rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert – das entspricht etwa dem Gewicht von 822.000 Eiffeltürmen. Mit dieser Masse an Müll stellt sich drängender denn je die Frage: Wohin damit?

Die wenigsten Menschen wollen in direkter Nähe von Müll leben. Deshalb wird Abfall oft aus den Städten hinausgebracht – und landet manchmal an Orten, wo er ganz sicher nicht hingehört: im Meer, in fernen Ländern oder sogar auf dem Mond.

Eine besondere Vorlesung für junge Denker

Am 3. Juli 2025 fand in Augsburg eine besondere Veranstaltung statt: die Kinderuni mit Prof. Dr. Simone M. Müller, Umwelthistorikerin an der Universität Augsburg. Unter dem Titel „Was macht mein Müll auf dem Mond?“ erklärte sie kindgerecht, wie Müll überhaupt an so ungewöhnliche Orte gelangen kann. Möglich wurde die Veranstaltung durch die Organisation von Frau Jehl aus der Bürgerstiftung.

Zu Beginn der Vorlesung stellte Prof. Müller ihren Beruf vor. Ein Kind fasste es treffend zusammen: „Sie arbeiten mit der Geschichte der Umwelt und so.“ Genau das tut sie – sie erforscht, wie das Verhältnis von Mensch, Umwelt und Gesellschaft sich über die Zeit verändert hat. Ein zentrales Thema: unser Umgang mit Abfall.

Was ist eigentlich Müll?

Prof. Müller griff dabei auf ein prägnantes Zitat der Anthropologin Mary Douglas zurück: „Müll ist Materie am falschen Ort.“ Ein Kind interpretierte dies passend: „Man kann es verändern, und dann ist es wieder richtig.“

Tatsächlich lässt sich Müll durch Recycling oft weiterverwenden. Doch die Realität ist komplexer. Drei wesentliche Herausforderungen hob Prof. Müller hervor:

  1. Der Müllberg wächst: Eine Grafik zeigte eindrucksvoll den starken Anstieg des weltweiten Müllaufkommens in den letzten Jahrzehnten.
  2. Müll wird komplexer: Statt organischer Abfälle bestehen heutige Abfälle vermehrt aus synthetischen Materialien und Chemikalien.
  3. Müll ist Definitionssache: Was hier als Abfall gilt, kann in anderen Ländern als wertvoller Rohstoff oder Baustoff verwendet werden.

Ein Blick in die Geschichte: Das Beispiel Philadelphia

Wie kam es dazu, dass Müll über Ländergrenzen hinweg transportiert wird? Ein Schlüsselereignis ist die Müllkrise in Philadelphia im Jahr 1986. Ein Streik der Müllabfuhr sorgte dafür, dass große Mengen Müll nicht mehr entsorgt werden konnten. Die Stadt suchte händeringend nach Lösungen – vergleichbar mit dem Spiel „Reise nach Jerusalem“, bei dem immer ein Platz zu wenig ist. Recycling, neue Deponien – vieles wurde versucht, scheiterte aber. Schließlich entstand die Idee, Müll international zu handeln.

Tatsächlich wurde sogar darüber nachgedacht, Müll zum Mond zu schicken – eine ambitionierte, aber finanziell nicht umsetzbare Idee. Der globale Müllhandel hingegen wurde Realität. Vor allem wohlhabende Länder exportieren seitdem ihren Müll in ärmere Regionen.

Internationale Regeln gegen Müllhandel

Heute sind die Möglichkeiten zum Müll-Export eingeschränkter. Die Basler Konvention von 1992 regelt den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle. Doch Plastikmüll darf in bestimmten Fällen weiterhin exportiert werden. Ein Kind brachte die Dimensionen auf den Punkt: „Wenn man all den Müll aneinanderreiht, kann man ihn dreimal um die Erde packen.“

Mit Wissen gegen das Müllproblem

Die Vorlesung machte deutlich: Müll ist nicht nur ein technisches Problem, sondern auch ein gesellschaftliches. Durch Wissen und Aufklärung – auch für Kinder – kann ein neues Bewusstsein entstehen.

Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer der Kinderuni zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen. So wurde die letzte Veranstaltung im Kinderuni-Semester 2024/25 zu einem gelungenen und nachdenklich stimmenden Abschluss.

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Bildung Kinder

Eröffnung der NaturInsel in Neugablonz

Ein Ort zum Entdecken, Lernen und Mitmachen

Mit einer feierlichen Zeremonie ist jüngst die neue NaturInsel hinter dem Freibad in Neugablonz eröffnet worden. Der Platz, der als öffentlicher Lern- und Begegnungsort für Kinder und Erwachsene konzipiert ist, lädt ab sofort zum Erkunden, Staunen und Mitmachen ein.

In Anwesenheit von Schulleiter Frank Hortig, Schulamtsdirektorin Eva Schwemmer und Oberbürgermeister Stefan Bosse wurde das rote Band am sogenannten Mondtor symbolisch durchtrennt – begleitet von einem albanischen Tanz, den Schülerinnen und Schüler aufführten. Im Anschluss führten Kinder, die selbst an der Entstehung der NaturInsel mitgewirkt hatten, interessierte Gäste durch das Gelände und erklärten die einzelnen Stationen.

Die NaturInsel bietet vielfältige Mitmachaktionen: Am Olympiaplatz etwa können Besucher beim Weitsprung ausprobieren, wie sie im Vergleich zu den Tieren abschneiden, die regelmäßig an der NaturInsel vorbeikommen. Über QR-Codes gelangt man an vielen Stationen zu kindgerecht gestalteten Erklärvideos – beispielsweise zur Geschichte der Schmuckstadt Neugablonz oder zur Fibonaccireihe. Wer genau hinschaut, entdeckt die mathematische Spirale anschließend an mehreren Stellen direkt auf dem Gelände.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kunst: Inspiriert von Natur haben Kinder eigene Werke gestaltet, die zum Anschauen und Mitgestalten einladen. Alles – von den Ideen über die Gestaltung bis zu den digitalen Inhalten – stammt von den Schülerinnen und Schülern selbst.

Pia Hofstetter, Klassenlehrerin der 4B und federführend im gesamten Projekt, sagte: „Die NaturInsel zeigt, was möglich wird, wenn Kinder ernst genommen werden. Sie haben hier nicht nur mitgedacht, sondern mitgebaut, gestaltet und erklärt – so entsteht echtes Lernen, das bleibt.“

Die NaturInsel ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Naturpädagogik, Kreativität und digitale Bildung auf inspirierende Weise zusammenfinden – und ein Ort entsteht, der Menschen aller Generationen miteinander verbindet.

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Bildung Gesundheit Soziales

Wie KI in Werkstätten Menschen mit Beeinträchtigung unterstützt

Projekt „EnAIble“ zeigt neue Möglichkeiten für inklusive Arbeitsplätze in Kaufbeuren

Künstliche Intelligenz kann Arbeitsprozesse nicht nur automatisieren, sondern gezielt Menschen unterstützen. Dies bewies die Projektpräsentation von „EnAIble“, die in den Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren stattfand. Zahlreiche Interessierte, darunter Vertreterinnen anderer Werkstätten sowie Kooperationspartnerinnen, informierten sich vor Ort über den Prototyp eines KI-gestützten Arbeitsplatzes für Menschen mit Beeinträchtigung.

Das Projekt verfolgt ein klares Ziel: mehr Selbstständigkeit und Teilhabe durch den sinnvollen Einsatz von Technologie.

Forschung mit regionalem Fokus

Durchgeführt wurde das sechsmonatige Projekt vom Institut für datenoptimierte Fertigung (IDF) der Hochschule Kempten. Mit einem Team aus rund 20 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und zwei Professoren entwickelt das Institut regelmäßig anwendungsnahe Projekte mit Partner*innen aus der Region.

Das IDF ist Teil des Forschungszentrums Allgäu, das verschiedene Institute der Hochschule Kempten vereint – darunter auch das Bayerische Zentrum für Pflege Digital. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung.

Dr. Manuela Maschke, Vertreterin der Stiftung, betonte bei der Vorstellung:

„Das Forschungsinteresse galt dem Ziel, KI so einzusetzen, dass Arbeitsplätze aufgewertet und nicht ersetzt werden.“

Technische Lösung: Ampelsystem für mehr Selbstständigkeit

Projektleiter Thomas Jung und die operative IDF-Leitung Anja Hofmann stellten den technischen Aufbau vor, der künftig die Qualitätskontrolle in einer Montagegruppe unterstützen wird.

Herzstück des Systems ist eine Ampelanzeige. Sie zeigt unmittelbar an, ob ein Schraubenpäckchen korrekt gepackt wurde – eine Aufgabe, die bisher ausschließlich durch die Gruppenleitung geprüft wurde. Mit dieser Lösung können die Beschäftigten eigenständiger arbeiten.

Herausforderungen und Lernprozesse

Der Weg zur funktionsfähigen Lösung war nicht frei von Hürden. Probleme mit der Bildqualität, der Beleuchtung und sogar eine defekte KI-Einheit verlangten dem Team einiges ab. Viel Zeit wurde in die sorgfältige Datenerfassung, die Analyse der Arbeitssituation und die Definition konkreter Anforderungen investiert.

Anja Hofmann brachte es bei der Präsentation auf den Punkt:

„Forschung zu KI ist komplex. Wir haben uns immer gefragt: Was können wir für Menschen mit Beeinträchtigung tun? Es wird spannend, wie Menschen und KI in Zukunft befähigend zusammenarbeiten können.“

Nächster Schritt: Einsatz im Alltag

Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts soll das System nun bald im Arbeitsalltag der Wertachtal-Werkstätten eingesetzt werden. Die Verantwortlichen und Beteiligten blicken zuversichtlich auf die nächsten Schritte und die möglichen Auswirkungen auf weitere Arbeitsbereiche.

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Bildung Tourismus Verwaltung

„Töne der Freundschaft“: Kaufbeurer Gymnasium begeistert in Jablonec mit musikalischer Botschaft der Verbundenheit

Wenn Musik Brücken schlägt

Eine lebendige Partnerschaft, die beide Städte seit Jahrzehnten verbindet.
Über 140 Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums Kaufbeuren reisten mit einem beeindruckenden Konzertprogramm in die tschechische Partnerstadt Jablonec nad Nisou. Eingeladen hatte das Gymnasium Dr. Antona Randy in Jablonec nad Nisou, mit dem bereits seit Jahrzehnten ein Schüleraustausch und enge Kontakte bestehen. Über vier Tage hinweg wurde dort Musik zur Sprache des Herzens und zur Brücke zwischen Menschen, Schulen und Städten.

Schon der offizielle Empfang der Delegation im Rathaus von Jablonec zeigte, welchen Stellenwert diese Reise für beide Städte hat. Oberbürgermeister Miloš Vele begrüßte die Gäste aus Kaufbeuren mit dem zweiten Bürgermeister Oliver Schill und Schulleiter Christof Walter an der Spitze – ein sichtbares Zeichen der engen und verlässlichen Zusammenarbeit auf kommunaler wie schulischer Ebene.

„Die Partnerschaft zwischen unseren Städten wird auf vielen Ebenen gelebt“, betonte Bürgermeister Oliver Schill. „Gerade die Begegnungen junger Menschen sind das Fundament für ein friedliches Europa. Mit dieser Reise wurde Europa für unsere Jugendlichen erlebbar.“

Gleich zwei Konzerte setzten kulturelle Glanzlichter. Das Open-Air auf der Freilichtbühne im Stadtzentrum begeisterte das junge Ensemble sichtlich. Mit viel Schwung präsentierten Orchester, Brassband, Percussiongruppe, Schulband sowie Unterstufen- und Schulchor unter Leitung von Robert Gleichsner, Christoph Pfister, Thomas Fehsenfeld, Florian Havelka und Daniel Herman ein vielseitiges Programm. Schon mit den ersten Takten ließ sich das zahlreich erschienene Publikum von der jugendlichen Energie begeistern. Es wurde ein musikalischer Sommerabend, der verzauberte und in Erinnerung bleiben wird.

Im prunkvollen Stadttheater von Jablonec folgte ein weiterer Höhepunkt: Festlich gekleidete Schülerinnen und Schüler der Partnerschule empfingen die Musikerinnen und Musiker aus Kaufbeuren mit enthusiastischem Applaus. Das vielseitige Programm – von klassisch bis rockig, von mehrstimmigen Chören bis zur originellen Bierkisten-Percussion – spiegelte nicht nur musikalische Vielfalt, sondern auch das gemeinsame Erleben jenseits sprachlicher Grenzen wider.

Ein besonderes Highlight war das allseits bekannte Lied „Biene Maja“ des Komponisten Karel Svoboda – lebendig interpretiert von der 17-jährigen Hannah Havelka und ausdrucksstark begleitet vom symphonischen Orchester. Und beim Refrain war es soweit: Alle sangen mit, das vollbesetzte Stadttheater wurde zum Gemeinschaftschor.

Den krönenden Abschluss im Stadttheater bildete „Pomp and Circumstance“ mit dem mitreißenden „Land of Hope and Glory“. Schülerinnen und Schüler der Partnerschule verstärkten den Chor – Jablonec und Kaufbeuren, Tschechien und Deutschland, standen gemeinsam auf der Bühne und machten Musik zum starken Zeichen grenzüberschreitender Freundschaft. Nun hielt es das junge Publikum nicht mehr auf den Plätzen und das Konzert gipfelte in einem gemeinsamen Gesangserlebnis, das alle verband. Mit tosendem Applaus wurde das großartige Konzert gefeiert – und zeigte eindrucksvoll, wie stark Musik verbindet.

„Euer Besuch ist eine Bereicherung – musikalisch wie menschlich“, sagte Vizebürgermeisterin Jana Hamplová, die beide Konzerte zusammen mit Bürgermeister Oliver Schill besuchte. „Dank Euch durften wir erleben, wie kraftvoll Musik als Sprache ist – und wie sie bewegen, vereinen und inspirieren kann.“

Auch der frühere Oberbürgermeister Petr Tulpa, unter dessen Amtszeit die Städtepartnerschaft offiziell beurkundet wurde, war beim Konzert und dem Abendprogramm in Kaufbeurens Gastschule dabei.

Die Konzertreise, die weit über den jährlichen Schüleraustausch hinausging, war ein starkes Zeichen für die seit 16 Jahren bestehende Städtepartnerschaft – und für die bereits seit 32 Jahren bestehende Verbindung zwischen den beiden Gymnasien. Bereits in den 1990er-Jahren gingen die beiden Schulen mutig voran. Engagierte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler knüpften erste Kontakte – und ebneten so den Weg zur Städtepartnerschaft, die 2009 offiziell besiegelt wurde.

„Die Wärme und Herzlichkeit, die uns bei jedem Besuch in Jablonec entgegengebracht wird, ist unbeschreiblich“, so Schulleiter Christof Walter. „Diese Konzertreise ist für uns eine besondere Gelegenheit, mit Musik unsere tiefe Freundschaft zu feiern und Danke zu sagen.“

Neben den Konzerten hatten die Schülerinnen und Schüler aus Kaufbeuren viele Möglichkeiten, die Partnerstadt kennenzulernen. Stadtführungen von Schülern für Schüler ermöglichten Austausch und Entdeckungen auf Augenhöhe. Das Fahren im historischen Paternoster im Rathaus sorgte für Begeisterung – ebenso wie der gemeinsame Grillabend mit der tschechischen Lehrerband und der JBG-Schulband.

„Vielen Dank an alle, die dieses Projekt vorbereitet haben“, sagte Bürgermeister Oliver Schill mit Blick auf die drei Busse und den LKW, die für dieses Gemeinschaftswerk im Einsatz waren. „Es war eine große organisatorische Herausforderung, die ganz hervorragend gemeistert wurde.“

Am letzten Abend verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums mit zünftiger böhmischer Blasmusik am „Meer von Jablonec“, wie die Talsperre liebevoll genannt wird – ein stimmungsvoller Ausklang einer Reise, die noch lange nachklingen wird.

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Bildung Verwaltung

Sommerpause der Stadtbücherei Neugablonz

Keine Ausleihe möglich – Rückgabebox bleibt ebenfalls geschlossen

Die Stadtbücherei Neugablonz macht Sommerpause: Von Sonntag, 11. August, bis einschließlich Donnerstag, 22. August, bleibt die Bücherei geschlossen. In dieser Zeit ist keine Ausleihe oder Rückgabe von Medien möglich.

Auch die Rückgabebox bleibt während der gesamten Dauer der Sommerpause verschlossen, da sie in dieser Zeit nicht geleert wird. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, Medien entweder vor dem 11. August zurückzugeben oder sich auf eine spätere Rückgabe ab dem 23. August einzustellen.

Technik entdecken mit LEGO® Spike

Monatlicher Technik-Nachmittag für Kinder ab 8 Jahren

Die Stadtbücherei Kaufbeuren bietet in Zusammenarbeit mit dem BayernLab Kaufbeuren monatliche Techniknachmittage für Kinder ab acht Jahren an. Im Fokus steht das spielerische Kennenlernen von LEGO® SPIKE – dabei geht es um mehr als nur Bauen: Kinder lernen hier das Programmieren kleiner Roboter und tauchen in die Welt der Technik ein.

📅 Jeden ersten Donnerstag im Monat
14:00 – 17:00 Uhr
📍 Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8
🧒 Für Kinder ab 8 Jahren
💡 Teilnahme kostenlos, aber Anmeldung erforderlich!

☎️ Anmeldung unter: 08341 437282
📧 oder per Mail an: buecherei@kaufbeuren.de

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Bildung Gesundheit Soziales

Engagement mit Herz: Neuer Kurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung beim Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu startet

Qualifizierung für einfühlsame Begleitung von Menschen am Lebensende beginnt im Oktober 2025

Ab Oktober 2025 bietet der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter an. Die Schulung richtet sich an Menschen, die schwerstkranke und sterbende Personen sowie deren Angehörige mit Empathie und Achtsamkeit begleiten möchten.

Ausbildung mit Tiefgang: 13 Module und ein Praktikum

Der Kurs besteht aus insgesamt 13 Modulen und wird von erfahrenen Fachkräften geleitet. Ziel ist es, die Teilnehmenden auf die besonderen Anforderungen in der Begleitung schwerkranker Menschen vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • Die Auseinandersetzung mit eigener Sterblichkeit
  • Ressourcen erkennen und nutzen
  • Entwicklung von Beziehungskompetenz und Kommunikation
  • Praktische Einblicke in die Hospizarbeit

Ein begleitendes Praktikum in einer ambulanten oder stationären Einrichtung vertieft das Erlernte und rundet die Ausbildung ab. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat in einem feierlichen Rahmen.

Interesse und Anmeldung

Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet ausführliche Informationen zum Kursinhalt und Ablauf auf der Website des Hospizvereins:
👉 www.hospizverein-kf-oal.de
Oder telefonisch im Hospizbüro – montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr – unter 08341 / 994443.

Weitere Infos zum Verein gibt es im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren:
👉 zum Profil des Hospizvereins


Über den Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wurde 1996 als ökumenische Initiative gegründet. Seitdem setzt er sich für eine würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase ein. Der Verein versteht Sterben und Tod als Teil des Lebens und möchte Menschen helfen, diese Zeit in Würde zu gestalten.

Zentrale Angebote des Vereins:

Palliative Beratung

Fachkräfte beraten schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen zuhause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim zu allen Fragen rund um palliative Versorgung.

Hospizbegleitung

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter stehen Sterbenden und ihren Familien zur Seite – persönlich, zugewandt und auf die Bedürfnisse abgestimmt.

Trauerbegleitung

Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen bietet der Verein Unterstützung an – in Gruppen, Einzelgesprächen oder kreativen Angeboten.

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Bildung Jugend Soziales

Gemeinsam draußen sein – Spiel & Spaß für junge Familien in Kaufbeuren

Kostenfreier Praxiskurs zur Bewegungsförderung in der Natur

Bewegung, Natur und Familienzeit stehen im Mittelpunkt eines neuen Kursangebots des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

Im August findet ein kostenfreier Praxiskurs unter dem Motto „Spiel & Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“ statt. Eingeladen sind Eltern, Großeltern und alle Betreuungspersonen von Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jahren.


Bewegung stärkt – mit einfachen Mitteln aus Natur und Alltag

Kinder wollen sich bewegen – und das geht auch ohne teure Spielgeräte. Im Kurs lernen Erwachsene kreative Bewegungs- und Spielideen kennen, die mit Alltags- oder Naturmaterialien ganz leicht umzusetzen sind. Ziel ist es, Kinder in ihrer natürlichen Bewegungsfreude zu unterstützen und ihre motorische Entwicklung zu fördern.

„Mutig sein und Ausprobieren macht Kinder stark“, betont Kursleiterin Lina Meese, Sportwissenschaftlerin und Referentin der Veranstaltung.


Termine, Anmeldung und Treffpunkt

  • Mittwoch, 06.08.2025
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Treffpunkt: gegenüber König-Rudolf-Str./Ecke Kurfürstenstraße, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese
  • Kosten: keine – die Teilnahme ist kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt „Hand in Hand“, Kaufbeuren
  • Anmeldung bis spätestens 01.08.2025

Gefördert wird der Kurs durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Weitere Informationen und Anmeldung

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Telefonische Auskünfte unter: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Kultur Veranstaltung

12. Juli: Hornquartett beim Sommerkonzert des kammerorchesters der volkshochschule

Am kommenden Samstag, ist das komplette Concertstück für vier Hörner von Carl Heinrich Hübler zur Aufführung mit allen Sätzen im Stadtsaal Kaufbeuren zu hören.

Beim Konzert der Sing- und Musikschule Kaufbeuren am vergangenen Samstag musizierte u.a. das Hornquartett unter Leitung von Johannes Bernhard. Sie brachten dabei den ersten Satz aus dem Concertstück für vier Hörner von Carl Heinrich Hübler zur Aufführung. Begleitet wurden sie von Musikschulleiter Martin Klein am Klavier. Am kommenden Samstag, 12. Juli, ist das komplette „Concertstück“ mit allen Sätzen im Stadtsaal Kaufbeuren zu hören. Das Hornquartett mit Paul Dienel, Benedikt Günther, Raphael Plonski und Johannes Bernhard bringt dort um 19 Uhr die Komposition zusammen mit dem Kammerorchester der vhs zur Aufführung. Paul Dienel, Benedikt Günther und Raphael Plonski sind langjährige Hornschüler Johannes Bernhards an der Kaufbeurer Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule. Sie erhielten Bundespreise bei Jugend musiziert – sowohl im Hornensemble, als auch solistisch – und engagieren sich tatkräftig innerhalb der Allgäuer Orchester- und Kammermusiklandschaft. Johannes Bernhard unterrichtet an den Städtischen Musikschulen Kaufbeuren und Marktoberdorf. Engagements führen ihn u.a. zu den Theater- und Sinfonieorchestern in München, Augsburg und Ulm. Er ist Ensemblemitglied der Kammeroper München sowie des Horntrios Lippentriller. Daneben kommen noch weitere Kompositionen zur Aufführung: das Concertstück für Violoncello von Robert Schumann mit dem Starsolisten Luca Bosch, drei Tänze aus der Tschechischen Suite von Antonin Dvorak sowie die bekannte Ouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als Solist spielte Luco Bosch bereits mit dem Jugendsinfonieorchester Filderstadt, mit dem Orchester Stuttgarter Musikfreunde, mit den Robert Bosch Streichersolisten und der Jungen Waldorf Philharmonie. Im September 2024 wurde er Praktikant am Mainfranken Theater Würzburg. Seit Januar 2025 ist er Mitglied in der Hermann-Levi-Akademie des Bayerischen Staatsorchesters.Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um großzügige Spenden zu Gunsten der Musiker wird gebeten.   

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Bildung Karriere Wirtschaft

Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt: Diese Jobs sind besonders gefragt

In zwei Monaten startet das Ausbildungsjahr. Die Chancen für Bewerber stehen gut.

Bald ist es geschafft: Die Real-, Wirtschafts- und Mittelschüler im Allgäu brüten über ihren letzten Abschlussprüfungen oder haben sie bereits hinter sich. Doch wie geht es danach weiter? Viele Absolventen lassen sich mit ihrer Entscheidung Zeit. Das zeigt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt. „Seit der Corona-Krise spüren wir, dass die jungen Menschen und die Unternehmen immer später zusammenfinden“, berichtet Dr. Christian Fischer, Leiter der Abteilung Ausbildung bei der IHK Schwaben. Bislang sind schwabenweit rund 4.800 neue Ausbildungsverträge für das kommende Ausbildungsjahr eingegangen, im Allgäu sind es gut 2.000. Die gefragtesten Berufe: Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker und Verkäufer.

Am 1. September startet das neue Ausbildungsjahr in den knapp 1.700 IHK-Ausbildungsbetrieben im Allgäu. Trotz der wirtschaftlich unsicheren Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe aus Produktion, Handel und Dienstleistungen nach wie vor hoch, berichtet IHK-Ausbildungsexperte Dr. Christian Fischer. Mehr als 2.500 offene Lehrstellen sind derzeit allein in Bayerisch-Schwaben im „IHK-Ausbildungsatlas“ eingetragen. Der „Ausbildungsatlas“ ist die regionale Jobbörse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze. „Das zeigt, dass sich die Unternehmen aktiv gegen den Fachkräftemangel stemmen“, so Fischer.

In den letzten Wochen werden noch viele Verträge geschlossen

Allerdings fehlen den Unternehmen vielfach die geeigneten Bewerberinnen und Bewerber, um die Stellen auch zu besetzen. Die Folge: Zwei Monate vor dem offiziellen Ausbildungsstart sind bei der IHK Schwaben erst rund 4.800 Ausbildungsverträge eingetragen, das sind 6,3 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Im Allgäu sind es bislang gut 2.000 Verträge – 7 Prozent weniger als im Vorjahr. 2024 waren insgesamt knapp 9.000 junge Menschen in Bayerisch-Schwaben in eine Ausbildung gestartet. Bei der IHK Schwaben ist man zuversichtlich, dass in den letzten Wochen noch viele weitere Verträge hinzukommen werden.

Unternehmen spüren den fehlenden Abi-Jahrgang

In diesem Jahr kämpfen die Unternehmen mit einer besonderen Herausforderung: Aufgrund des Wechsels vom acht- auf das neunjährige Gymnasium sinkt die Zahl der Schulabsolventen in Bayerisch-Schwaben laut Berechnungen des Kultusministeriums von rund 23.000 auf etwa 19.500. „Damit geht auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz deutlich zurück“, so Fischer. Vor allem in kaufmännischen Berufen werden traditionell viele Auszubildende mit Hochschulreife eingestellt, etwa bei Banken oder im IT-Bereich. Der Anteil der Auszubildenden, die zuvor das Gymnasium absolviert haben, lag zuletzt bei rund 7 Prozent. „Viele Unternehmen werden in diesem Jahr daher Absolventen der Fachoberschulen oder Realschulen in klassischen Abi-Berufen einstellen, sodass letztlich auch Mittelschülerinnen und -schüler profitieren“, prognostiziert Fischer. „Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, standen selten besser.“

In diesen Jobs stehen die Chancen besonders gut

Die meisten Verträge entfallen auch in diesem Jahr auf die „Klassiker“: Industriekaufmann/-frau, Industriemechaniker/-in, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker/-in sowie Verkäuferin und Verkäufer. Dabei lohnt sich auch der Blick in andere Bereiche, sagt Fischer. „Vor allem in der Lagerlogistik, in der Gastronomie oder bei einigen Kaufleuten sind nach wie vor viele Stellen offen.“ Auch Mechatroniker werden noch immer gesucht. Fischer rät den Absolventen, die noch unentschlossen sind, es auf jeden Fall mit einer Bewerbung zu probieren: „Gut ausgebildete Fachkräfte werden in der Region quer durch alle Branchen gesucht.“ Und das wird auch noch länger so bleiben: Laut aktuellem IHK-Arbeitsmarktradar fehlen in Bayerisch-Schwaben derzeit mehr als 10.000 Arbeitskräfte mit Berufsausbildung. Bis 2027 wird sich die Lücke auf 11.300 vergrößern.

IHK Schwaben unterstützt mit zahlreichen Angeboten

Die IHK Schwaben unterstützt interessierte Jugendliche und Unternehmen, damit offene Ausbildungsplätze besetzt werden. Das Expertenteam der IHK Schwaben hilft unter der Hotline 0821 3162-100 und bietet Unterstützung bei individuellen Fragen – egal, ob es um die Wahl des passenden Jobs oder das richtige Anschreiben für die Bewerbung geht. „Unser Beratungsteam steht nicht nur jungen Menschen, sondern auch interessierten Eltern mit Rat und Tat zur Seite“, betont Fischer. Darüber hinaus gibt es zahlreiche digitale Info-Angebote unter ihk.de/schwaben/ausbildung. Im IHK-Ausbildungsatlas unter derausbildungsatlas.de kann nach offenen Ausbildungsplätzen in der Region gesucht werden.

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gold aus den Fingern – Filmabend und Vortrag zur Geschichte von Neugablonz am 16. Juli

Ein Stück Wirtschaftsgeschichte und Erinnerungskultur in Kaufbeuren

Rückblick auf einen besonderen Film und seine Hintergründe

Am 16. Juli 2025 um 19:00 Uhr laden der Heimatverein Kaufbeuren und der Bundesverband der Gablonzer Industrie zu einem besonderen historischen Abend ein. Im Mittelpunkt steht der Film „Gold aus den Fingern“, ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1952, der die Entstehungsgeschichte des Stadtteils Neugablonz sowie den Wiederaufbau der Gablonzer Industrie im Allgäu beleuchtet.

Ort der Veranstaltung:
Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie
Neue Zeile 11
87600 Kaufbeuren- Neugablonz

Entstehung des Films und seine politische Bedeutung

Der Film wurde im Auftrag der amerikanischen Marshallplan-Behörde produziert. Ziel war es, der deutschen und internationalen Öffentlichkeit die Wirksamkeit amerikanischer Fördergelder zu zeigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau in Europa unterstützten. Gerade für Neugablonz spielten diese Mittel eine zentrale Rolle.

Die Produktion war namhaft besetzt: Albert Hehn, Vater des später bekannten Schauspielers Sascha Hehn, übernahm die Hauptrolle. Regie und Drehbuch lagen bei Herbert Lander, einem erfahrenen Kameramann und Dokumentarfilmer. Lander war zuvor unter anderem für die UfA tätig und arbeitete später mit Bernhard Grzimek zusammen.

Der Film wurde sowohl in einer deutschen als auch einer englischen Fassung erstellt und in Kinos als Beiprogramm zu Spielfilmen gezeigt. Seine Uraufführung feierte er im Juni 1952 auf der Berlinale.

Regionale Bezüge machen den Film besonders

In Neugablonz erfreute sich der Film auch über Jahre hinweg großer Beliebtheit. Viele Einwohner hatten damals als Statisten mitgewirkt, was eine persönliche Verbindung zum Film herstellte. Für die Stadt Kaufbeuren ist besonders eine Szene interessant: Sie zeigt die Kaiser-Max-Straße und das Rathaus – noch vor dem großen Stadtbrand.

Veranstaltungsablauf: Film und Vortrag

Der Filmabend beginnt mit der Vorführung von „Gold aus den Fingern“ (Dauer: ca. 15 Minuten). Im Anschluss gibt der Historiker Manfred Heerdegen einen Einblick in die Entstehung und Bedeutung des Films. Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.


Erlebnisausstellung „Schmuck und mehr“ – Einblicke in die Gablonzer Handwerkskunst

Die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie zeigt dauerhaft eine farbenreiche Sammlung an Modeschmuck, ergänzt durch liebevoll gestaltete Schneekugeln.

Für alle Generationen erlebbar

Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet: Erlebnisstationen, kleine Rätselspiele für Kinder und ein integrierter Shop mit vielfältigem Sortiment machen den Besuch kurzweilig. Ergänzt wird das Angebot durch die KaffeeWerkstatt, die zu einer kleinen Pause in gemütlicher Atmosphäre einlädt.

Eintritt frei. Weitere Informationen unter:
👉 www.erlebnisausstellung.info

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Allgemein Bildung Politik Veranstaltung

Wunsch und Wirklichkeit: Was bleibt vom Koalitionsvertrag? Öffentliche Veranstaltung am 08. Juli im Kolpinghaus

Wahlversprechen, Kompromisse, Realität – Politischer Abend mit Jörg Siegmund

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren, die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren und die Volkshochschule (VHS) laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Dienstag, 08. Juli 2025, um 19:00 Uhr ins Kolpinghaus Kaufbeuren ein. Der politische Abend steht unter dem Titel:

„Wunsch und Wirklichkeit. Wahlprogramme, Koalitionsvertrag und Regierungshandeln im Vergleich“

Wahlversprechen auf dem Prüfstand

Die Bundestagswahl 2025 liegt einige Monate zurück – Zeit genug, um erste politische Bilanz zu ziehen. In der Veranstaltung wird ein kritischer Blick auf die Wahlprogramme der großen Parteien geworfen, insbesondere darauf, welche inhaltlichen Positionen in den Koalitionsverhandlungen Eingang gefunden haben – und welche nicht.

Ein zentraler Aspekt: Die Suche nach Kompromissen. CDU, CSU und SPD, die nach der Wahl gemeinsam regieren, mussten sich in vielen Punkten annähern. In der Diskussion soll deutlich werden, welche Parteien sich in welchen Politikfeldern durchsetzen konnten und wie sich dies im fertigen Koalitionsvertrag niederschlägt.

Fokus der neuen Bundesregierung

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Schwerpunkte sich die neue Bundesregierung gesetzt hat – etwa in der Sozialpolitik, bei Klima und Wirtschaft oder in der Außenpolitik. Wo lassen sich bereits erste Umsetzungen erkennen? Und in welchen Bereichen bleibt es bislang bei Ankündigungen?

Fachliche Einordnung durch Politikwissenschaft

Referent des Abends ist Jörg Siegmund, wissenschaftlicher Assistent an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Dort betreut er den Arbeitsbereich Parteien- und Wahlforschung und bringt wissenschaftliche Expertise und analytische Tiefe in die Diskussion ein.

Einladung an alle Interessierten

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kolpinghaus Kaufbeuren.

Der Eintritt ist frei. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.

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Bildung Wirtschaft

Führung neu denken: Wie LARUS Core XP Menschen & Unternehmen in ihre Wirksamkeit begleitet

Larus Core XP: Training ⋅ Consulting ⋅ Mentoring

Zwei Persönlichkeiten, ein Ansatz: Führung beginnt im Inneren

LARUS Core XP, Partner im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren, hat seinen Unternehmenseintrag aktualisiert und zeigt dabei klar, wofür es steht: Menschen und Führungskräfte auf dem Weg zu kraftvoller, klarer und wirksamer Führung zu begleiten – wissenschaftlich fundiert, international erprobt und mit persönlicher Tiefe.

Das Unternehmen vereint Training, Consulting und Mentoring. Dahinter stehen Stefanie Sousa Pietruske und Christian Herrmann – zwei Persönlichkeiten mit einem Ziel: Führungspersönlichkeiten auf ihrem Weg in ihre volle Entfaltung zu begleiten.

Für Menschen & Unternehmen – ob Einzelcoaching, Teamtraining oder strategische Beratung: LARUS Core XP arbeitet mit fundierten Methoden – individuell, praxisnah und flexibel.

  • Persönlichkeits- & Leadership-Entwicklung
  • Teambuilding & Transformation
  • Vertriebstrainings mit Mehrwert

mehr zu Larus Core XP im Businessportal hier auf Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Soziales Veranstaltung

Auch in Kaufbeuren: Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland am 08. Juli 2025

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich für Friedensarbeit, insbesondere für eine atomwaffenfreie Welt, einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind rund 900 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei Mayors for Peace und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.

Am Dienstag, 08.07.2025, findet der Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland statt. Hintergrund sind Kriege, der Klimawandel und eine weltweite Bedrohung der Demokratien. In diesem Jahr wird zudem an den Atombombenabwurf auf die Städte Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren erinnert. Mehr als 600 Städte in Deutschland setzen mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge vor den Rathäusern ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace-Flagge an diesem Tag gehisst sein.

Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI gehen aktuell von rund 12.241 Atomsprengköpfen weltweit aus. Fast alle neun Atommächte modernisieren ihre Arsenale – besonders schnell wächst das chinesische Atomwaffenarsenal. Zudem läuft der New-START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, Anfang des kommenden Jahres aus. Bemühungen, diesen zu verlängern oder zu ersetzen, sind augenscheinlich nicht in Sicht. Es droht ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf.

Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an:
„Vor 80 Jahren wurden zum ersten Mal in der Geschichte Atomwaffen eingesetzt. Der Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen brachte unermessliches Leid über die Menschen. Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Was ist der Flaggentag?
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie unter www.mayorsforpeace.de.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Technik spielerisch entdecken: LEGO Spike in der Stadtbücherei Kaufbeuren

Wie Kinder mit Robotik und Kreativität in Berührung kommen

Technik zum Anfassen: Jeden Monat in der TechnoBIB

Die Stadtbücherei Kaufbeuren lädt gemeinsam mit dem BayernLab Kaufbeuren Kinder ab 8 Jahren zum Mitmachen ein: In den monatlich stattfindenden Veranstaltungen lernen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit LEGO© SPIKE – einem Set zum Bauen und Programmieren von Minirobotern.

Der spielerische Einstieg ermöglicht es Kindern, erste Erfahrungen mit Robotik zu sammeln. Dabei geht es nicht nur ums Zusammenbauen, sondern auch darum, wie Technik zum Leben erweckt werden kann.

Kurze Workshops – große Wirkung

An jedem ersten Donnerstag im Monat verwandelt sich die Stadtbücherei in eine kleine Entdeckerwerkstatt. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr können verschiedene Technologien ausprobiert werden. Die Workshops sind in kurze Einheiten von etwa 20 Minuten unterteilt – so bleibt der Einstieg leicht und flexibel.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Veranstaltungsort ist die Stadtbücherei Kaufbeuren in der Hauberrisserstraße 8.

Weitere Informationen und Anmeldung

Wer Interesse hat, kann sich telefonisch unter 08341 437282 oder per E-Mail an buecherei@kaufbeuren.de anmelden.

Die Veranstaltungsreihe „TechnoBIB“ ist Teil eines gemeinsamen Angebots der Stadtbücherei und des BayernLab Kaufbeuren und bietet regelmäßig einen niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Themen.

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Bildung Wirtschaft

Wenn das Büro zur Sauna wird: Was Unternehmen und Beschäftigte bei Sommerhitze wissen sollten

Kein Anspruch auf Hitzefrei – auch bei 30 Grad und mehr

Sommerhitze am Arbeitsplatz ist für viele eine Herausforderung. Doch gesetzlich „hitzefrei“ gibt es nicht. Eine Expertin der IHK Schwaben erklärt, worauf es ankommt – und welche Lösungen helfen können.

Kein Anspruch auf Hitzefrei – auch bei 30 Grad und mehr

Während viele bei hochsommerlichen Temperaturen den Weg an den Badesee suchen, bleibt Beschäftigten im Büro oder in der Produktion diese Möglichkeit meist verwehrt. Rechtsexpertin Eva Schönmetzler von der IHK Schwaben macht deutlich:

„Der Gesetzgeber sieht Hitzefrei am Arbeitsplatz nicht vor.“

Trotz hoher Temperaturen gibt es keinen automatischen Anspruch darauf, die Arbeit niederzulegen.

Vorgaben zur Raumtemperatur: Ab wann Handlungsbedarf besteht

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt Richtwerte vor, an denen sich Unternehmen orientieren müssen. Demnach:

  • Ab 26 Grad Raumtemperatur sollten erste Maßnahmen zur Senkung ergriffen werden.
  • Ab 30 Grad sind Arbeitgeber verpflichtet, aktiv für Abkühlung zu sorgen.

Rechtlich verbindlich wird es also, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden – doch auch dann ist ein Verlassen des Arbeitsplatzes nicht erlaubt.

„Auch wenn alle Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt bringen, dürfen Beschäftigte nicht einfach nach Hause gehen“, erklärt Schönmetzler.

Praktische Lösungen für heiße Tage

Die Expertin empfiehlt stattdessen Flexibilität auf beiden Seiten. Gerade Unternehmen mit Spielraum in der Organisation könnten individuelle Lösungen ermöglichen:

  • Gleitzeitregelungen oder die Nutzung von Arbeitszeitkonten bieten die Möglichkeit, besonders heiße Tageszeiten zu meiden.
  • Kleine Hilfen wie ein Ventilator am Schreibtisch oder ein kühles Getränk können ebenfalls zur Erleichterung beitragen.

„Beschäftigte und Führungskräfte sollten gemeinsam nach Kompromissen suchen“, so Schönmetzler.

Fazit: Kommunikation und Flexibilität helfen bei Sommerhitze

Gesetzlich ist „hitzefrei“ zwar nicht vorgesehen – dennoch liegt es in der Verantwortung der Unternehmen, für erträgliche Bedingungen zu sorgen. Gleichzeitig können Beschäftigte durch flexible Arbeitszeiten und das Gespräch mit Vorgesetzten mithelfen, die heißen Tage angenehmer zu gestalten.

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Bildung Panorama

Wenn die Hitze zur Belastung wird: So schützen sich Ältere, Sportler und Familien an heißen Tagen

Praktische Tipps gegen Sommerhitze – von Ernährung über Bewegung bis zur Medikamentenanpassung

Hitze wird zur Gesundheitsfrage

Jahr für Jahr fordern Hitzewellen in Deutschland Tausende Todesopfer. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und sportlich Aktive. Wie der Körper mit der Belastung durch hohe Temperaturen umgeht, hängt von mehreren Faktoren ab – und lässt sich gezielt unterstützen. Die AOK gibt praxisnahe Empfehlungen zum Hitzeschutz.

🏠 Gesund durch den Sommer: So gelingt Hitzeschutz zuhause

Wohnräume kühl halten und Hilfe annehmen

Ältere Menschen spüren Hitze oft nicht rechtzeitig, trinken zu wenig oder haben Schwierigkeiten, sich Unterstützung zu organisieren. Umso wichtiger ist es, das Raumklima möglichst kühl zu halten. Dazu zählen:

  • Stoßlüften am frühen Morgen und späten Abend
  • Außenjalousien, Vorhänge oder Rollos für Schatten
  • Schlafen im kühlsten Raum der Wohnung
  • Leichte Zudecken verwenden

Hilfreich ist auch der Austausch mit Vertrauenspersonen, um frühzeitig Warnsignale des Körpers zu erkennen. Eine Liste mit Notrufnummern sollte griffbereit sein.

💊 Medikamente anpassen: So hilft der Hausarzt bei Hitze

Hitze verändert nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Wirkung vieler Medikamente. Hausärzte oder Apotheken beraten zu:

  • Wirkstoffveränderungen bei hohen Temperaturen
  • Möglicher Anpassung der Dosierung
  • Richtiger Lagerung und Einnahmezeiten

Ein angepasster Medikamentenplan kann dabei zusätzliche Sicherheit geben.

🥤 Trinken nicht vergessen: So bleibt der Körper im Gleichgewicht

Bei Hitze verliert der Körper bis zu drei Liter Flüssigkeit am Tag – und damit wichtige Mineralstoffe. Um dem vorzubeugen, hilft:

  • Regelmäßiges Trinken (z. B. natriumreiches Mineralwasser, Tees, Saftschorlen)
  • Getränke weder eiskalt noch heiß konsumieren
  • Erinnerungshelfer einsetzen, gerade bei Senioren und Kindern
  • Auf alkoholische und zuckerreiche Getränke verzichten

Auch wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken oder Tomaten sind wertvolle Flüssigkeitsspender.

🥗 Leichte Küche für heiße Tage

Schwere Mahlzeiten belasten den Kreislauf zusätzlich. Empfehlenswert sind:

  • Gemüsepfannen, Salate und kalte Suppen
  • Regionale und saisonale Kost
  • Kleine Portionen über den Tag verteilt
  • Weniger tierische Fette und Proteine

Kombiniert mit genügend Flüssigkeit hilft das dem Körper, bei Hitze nicht zu überhitzen.

🏃 Bewegung bei Hitze: Dosiert und mit Vorbereitung

Sportliche Aktivität bleibt auch im Sommer sinnvoll – solange sie an die Bedingungen angepasst wird:

  • Trainieren in den kühlen Morgen- oder Abendstunden
  • Leichte, atmungsaktive Kleidung tragen
  • Sonnencreme rechtzeitig auftragen
  • Wasserpausen und Körperkühlung (z. B. mit feuchten Tüchern) einplanen

Bei längeren Einheiten sollte regelmäßig Wasser getrunken werden. Für kurze Belastungen genügt häufig eine gute Flüssigkeitszufuhr davor und danach.

☎ Beratung rund um die Uhr: Das Hitzetelefon der AOK

Das Hitzetelefon von AOK-Clarimedis bietet rund um die Uhr medizinische Beratung – unter der kostenlosen Nummer 0800 1265 265. Fragen zu Symptomen, Vorsorge oder Verhalten bei Hitze können hier unkompliziert geklärt werden.

Zudem beteiligt sich die AOK Bayern aktiv am Bündnis Hitzeschutz Bayern, das Hitzeschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen möchte – unterstützt von Bund, Ländern sowie dem Gesundheits- und Pflegesektor.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Mit Genuss und Spaß: Veranstaltungen in Kaufbeuren für Menschen ab 55 im Juli und August 2025

Mit Genuss und Spaß: Das Sommerprogramm des AELF Kaufbeuren

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren lädt gemeinsam mit Kooperationspartnern im Juli und August 2025 zu einer Reihe von kostenfreien Veranstaltungen ein, die sich speziell an die Generation 55plus richten. Ziel ist es, durch praxisnahe Angebote rund um Bewegung, Ernährung und Alltag Lebensqualität und Gesundheit im Alter zu stärken.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt online über die Website des AELF Kaufbeuren oder telefonisch.

Bewegung als Lebenselixier

„Wunderpille Bewegung“ – Aktiv bleiben im Alltag

Keine sportlichen Höchstleistungen, sondern alltägliche Bewegung macht den Unterschied: In dieser interaktiven Veranstaltung erhalten Teilnehmende Tipps und Übungen, wie sie Bewegung einfach in den Alltag integrieren können – ob beim Treppensteigen oder bei der Gartenarbeit. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt.

Termin: Montag, 07. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
Referentin: Nicole Christine Becker
Anmeldung bis: 03.07.2025

Herzgesund genießen

Ernährungsvortrag mit Ölverkostung

Ein Vortrag, der zeigt, wie eine herzfreundliche Ernährung mit einfachen Mitteln gelingt. Neben Hintergrundwissen bietet eine sogenannte „Genussinsel“ die Möglichkeit, verschiedene pflanzliche Öle zu probieren und ihren Einsatz in der Küche kennenzulernen.

Termin: Mittwoch, 16. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren
Referentin: Theresa Michel
Anmeldung bis: 11.07.2025

Mediterran und einfach kochen

Kleine Haushalte, große Wirkung

Wer alleine oder zu zweit lebt, kennt die Herausforderung: Kochen lohnt sich trotzdem – besonders, wenn man gezielt plant. Diese Veranstaltung bietet kreative Ideen für mediterrane Gerichte und vermittelt Strategien zur gesunden Ernährung im Alltag.

Termin: Dienstag, 22. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren
Referentin: Friederike Konrad
Unkostenbeitrag: 5 € für Lebensmittel (vor Ort zu zahlen)
Anmeldung bis: 17.07.2025
Mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste

Flüssig bleiben – mit Genuss

Trinkgewohnheiten neu entdecken

Trinken wird mit zunehmendem Alter oft zur Herausforderung. Dieser Vortrag beleuchtet, wie man auch im Alter ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen kann – mit praktischen Ideen und spritzigen Alternativen zum Wasser.

Termin: Mittwoch, 30. Juli 2025
Zeit: 15:00 – 16:30 Uhr
Ort: Fachklinik König Ludwig, Schwangau
Referentin: Anja Müller
Anmeldung bis: 25.07.2025

Sommerlich leicht kochen

Frische Küche für kleine Haushalte

Wenn sich das Leben auf ein bis zwei Personen reduziert, darf das Kochen trotzdem Spaß machen. Die Teilnehmer erwartet eine Praxisveranstaltung mit einfachen Rezepten, Tipps zur Vorratshaltung und Wissen rund um Ernährung im Alter.

Termin: Freitag, 01. August 2025
Zeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Marktoberdorf
Referentin: Ulrike Lohmüller
Unkostenbeitrag: 5 € für Lebensmittel
Anmeldung bis: 28.07.2025
Mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste

Anmeldung & Kontakt

Weitere Informationen und Anmeldung online:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Telefonisch: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Jugend Veranstaltung

Erinnern, verstehen, handeln: Ausstellung in der FOSBOS Kaufbeuren zum Anne Frank Tag

FOSBOS-Schüler*innen setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus

Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule (FOSBOS) Kaufbeuren beteiligt sich in diesem Jahr am Anne Frank Tag – einem bundesweiten Schulaktionstag, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Organisiert vom Anne Frank Zentrum in Berlin, steht der Aktionstag im Zeichen der Aufklärung über Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Das Motto 2025 lautet: „Erinnern und Engagieren digital“. Ziel des Tages ist es, junge Menschen zum Nachdenken über Geschichte anzuregen und ihnen Mut zu machen, sich aktiv für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen.

Ausstellung in der Aula: Lernen aus der Vergangenheit

Anlässlich dieses Aktionstags haben die Schüler*innen der FOSBOS Kaufbeuren eine Plakatausstellung in der Aula gestaltet. Diese informiert über das Leben von Anne Frank und greift aktuelle Fragestellungen rund um Diskriminierung und gesellschaftliches Engagement auf.

Neben den Plakaten stehen den Besucher*innen weitere analoge und digitale Lernmaterialien zur Verfügung – darunter die Anne Frank Zeitung, die in diesem Jahr den Themenschwerpunkt „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus“ aufgreift. Besonders eindrücklich ist ein Interview mit der Zeitzeugin Rozette Kats, das im Rahmen der Ausstellung zugänglich gemacht wird.

Besuch der Ausstellung – Anmeldung erwünscht

Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Juli 2025, jeweils von 8:00 bis 14:00 Uhr, in der Aula der FOSBOS Kaufbeuren besucht werden.

Interessierte werden gebeten, sich vorab telefonisch im Sekretariat unter der Nummer
📞 (08341) 90 83 38 0 anzumelden.

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Bildung Veranstaltung

„Tag der offenen Tür“ fällt aus – Helfermangel und Parkprobleme bei der Imkerschule Schwaben

Veranstaltung am 6. Juli kurzfristig abgesagt

Helfermangel und Parkprobleme zwingen zur Absage – Jubiläum im nächsten Jahr geplant

Veranstaltung am 6. Juli kurzfristig abgesagt

Die Imkerschule Schwaben muss den geplanten „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 6. Juli 2025, schweren Herzens absagen. Grund ist ein personeller Engpass: Mehrere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die für die Vorbereitung unerlässlich sind, stehen in diesem Jahr nicht zur Verfügung.

Parkproblematik als zusätzlicher Belastungsfaktor

Neben dem fehlenden Personal spielt auch die angespannte Parksituation in Kleinkemnat eine Rolle. Bereits mehrfach kam es in der Vergangenheit zu Unmut unter den Anwohnern, da bei größeren Veranstaltungen die vorhandenen Parkmöglichkeiten nicht ausreichen. Die Stadt Kaufbeuren arbeitet an einer Lösung, doch eine kurzfristige Entspannung ist nicht zu erwarten.

Rücksichtnahme und Vorfreude auf 2026

Die Imkerschule betont, dass ihr ein gutes Miteinander mit der Nachbarschaft besonders wichtig ist. Die Absage soll auch dazu beitragen, die Lage im Ort nicht weiter zu belasten. Im kommenden Jahr blickt die Schule optimistisch nach vorn: 2026 wird das 50-jährige Gründungsjubiläum gefeiert – ein Anlass, den man in gewohnter Weise mit der Öffentlichkeit teilen möchte.

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Bildung Tourismus Veranstaltung

Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu: Spannender Juli mit Kinderprogramm, Oldtimern und Fachveranstaltung

Vom Kinderpfad bis zur Museumstagung – das bietet der Juli 2025 im Feuerwehrmuseum

Einblicke und Erlebnisse für Jung und Alt

Im Juli 2025 öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu an zwei Tagen seine Türen für Besucher:

  • Samstag, 5. Juli, von 10 bis 14 Uhr
  • Sonntag, 27. Juli, von 13 bis 17 Uhr

Besonders junge Besucherinnen und Besucher im Schulalter dürfen sich freuen: Beim beliebten Kinderpfad können sie auf spielerische Weise mehr über die Arbeit der Feuerwehr erfahren. Wer den Pfad absolviert, erhält am Ende ein kleines Geschenk. Das macht den Museumsbesuch nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam.

Fachlicher Austausch in historischem Rahmen

Am 10. Juli ist das Museum zudem Gastgeber einer Fachtagung der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern. Unter dem Titel „Sicherheitskonzepte in der Museumspraxis“ diskutieren Expertinnen und Experten praxisnahe Strategien zur Sicherheit in Ausstellungen und Museumsbetrieben. Die Wahl des Veranstaltungsorts unterstreicht die Relevanz des Feuerwehrmuseums als Ansprechpartner in Sachen Brandschutz und Museumsorganisation.

Feuerwehrgeschichte auf Rädern

Auch außerhalb der eigenen Räume ist das Museum aktiv:
Am Sonntag, 13. Juli, nimmt das Museumsteam am Oldtimer-Treffen in Murnau teil. Vor Ort werden ein historisches Einsatzfahrzeug und ein Informationsstand präsentiert. Besucherinnen und Besucher können sich dort über die Sammlung informieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen.

Sonderführungen und Ausblick auf das Ferienprogramm

Für interessierte Gruppen sind auch im Juli Sonderführungen buchbar – individuell und außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Anfragen können jederzeit per E-Mail an fuehrung@fwm-kf-oal.de gerichtet werden.

Schon jetzt lohnt sich außerdem ein Blick auf den August: Das Ferienprogramm mit vielen Angeboten für Kinder und Familien ist bereits online unter www.fwm-kf-oal.de abrufbar.

Besucher willkommen

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu freut sich auf zahlreiche Gäste – ob zur regulären Besichtigung, zur Fachtagung oder beim Oldtimer-Treffen. Der Juli verspricht abwechslungsreiche Einblicke in Geschichte, Technik und Ehrenamt.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren: Was hat Müll auf dem Mond zu suchen? Öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Simone M. Müller am 03. Juli

Eine spannende Kinder-Vorlesung über Abfall auf der Erde – und im All!

Eine ungewöhnliche Spurensuche

Dass unser Planet unter einer stetig wachsenden Müllflut leidet, ist längst bekannt. Verpackungen auf Schulhöfen, alte Schuhe in Hecken oder Plastik in den Weltmeeren – der Abfall ist allgegenwärtig. Doch was viele überrascht: Auch auf dem Mond gibt es Müll. Wie kommt er dorthin? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

Diesen Fragen geht Prof. Dr. Simone M. Müller am 3. Juli 2025 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren nach. In ihrer öffentlichen Vorlesung mit dem Titel „Was macht mein Müll auf dem Mond? Eine planetare Geschichte des Abfalls“ beleuchtet sie, wie weitreichend unser Umgang mit Müll wirklich ist.

Vom Pazifik bis ins All: Globale Müllspuren

Die Historikerin führt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer an außergewöhnliche Orte der Müllentsorgung – von einer pazifischen Insel aus Plastikmüll bis hin zum sogenannten „Space Junk“, der unsere Umlaufbahn belastet. Ihre Forschung zeigt, dass Müll nicht nur ein ökologisches Problem darstellt, sondern auch soziale Ungleichheiten widerspiegelt. So verdeutlicht sie, wie Abfälle oft „unsichtbar“ gemacht werden: geografisch – indem sie in entfernte Gegenden verbracht werden –, aber auch gesellschaftlich, wenn bestimmte Gruppen stärker unter den Folgen leiden als andere.

Umweltgeschichte als Zukunftskompass

Prof. Dr. Simone M. Müller lehrt an der Universität Augsburg globale Umweltgeschichte und die sogenannten Environmental Humanities. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich unter anderem mit toxischen Stoffen, Moorlandschaften und der Frage, wie historische Erkenntnisse helfen können, zukünftige Umweltentscheidungen klüger zu treffen. Ihr Vortrag schlägt die Brücke zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft und regt dazu an, über unseren eigenen Umgang mit Müll neu nachzudenken – ganz gleich, ob dieser im Park landet oder auf dem Mond.

Einladung zur Kinder-Uni

📌 Veranstaltungshinweis:
📅 Donnerstag, 03. Juli 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Schraderschule Kaufbeuren
🎓 Öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Simone M. Müller

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesundheitsberufe kennenlernen und Medizinwissen vertiefen. Veranstaltungen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Juli 2025

Das Angebot reicht von einem Infotag für zukünftige Pflegekräfte bis zu Vorträgen rund um Gelenkersatz und Geburt

Perspektive Pflege: Einblick für Schüler:innen und Auszubildende

OPEN SCHOOL an der Berufsfachschule für Pflege Kaufbeuren

Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege interessiert, kann am Dienstag, den 1. Juli 2025, die Berufsfachschule für Pflege in Kaufbeuren kennenlernen.

Von 14:30 bis 16:30 Uhr erhalten Besucher:innen Einblick in die Unterrichtsräume, können mit Lehrkräften sprechen und sich zur Ausbildung umfassend beraten lassen.

📍 Ort: Kemnater Straße 8, 87600 Kaufbeuren
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Gesundheitswissen aus erster Hand

Gelenkersatz an Hüfte, Knie und Schulter: Was bedeutet „Rapid Recovery“?

Am Dienstag, 8. Juli 2025, um 19:00 Uhr informieren zwei Fachärzte im Klinikum Kaufbeuren über moderne Verfahren beim Gelenkersatz.

Dr. Wolfgang Schnitzler (Chefarzt Unfallchirurgie & orthopädische Chirurgie) und Dr. Dietmar Thomas (Leitender Oberarzt und Koordinator des Endoprothetik-Zentrums) erläutern, wie das „Rapid Recovery“-Konzept Patient:innen nach Operationen eine schnellere Genesung ermöglichen kann.

📍 Ort: Klinikum Kaufbeuren, Raum Forggensee
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Infoabend für werdende Eltern: Geburtshilfe im Fokus

Am Dienstag, 29. Juli 2025, um 18:30 Uhr lädt das Klinikum Kaufbeuren werdende Eltern zu einem Informationsabend mit Kreißsaalführung ein.

Das Team der Geburtshilfe stellt den Ablauf der Geburt vor und beantwortet Fragen. Im Anschluss folgt ein Vortrag des Kinderzentrums Kaufbeuren zum Thema „Elternberatung vor der Geburt – Vorsorge U0“.

Themen sind unter anderem:

  • Untersuchungen nach der Geburt
  • Stillen und Ernährung
  • Sichere Schlafumgebung
  • Impfempfehlungen für Mutter und Kind

📍 Treffpunkt: Pforte Klinikum Kaufbeuren
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Alle Veranstaltungen im Überblick

  • 01. Juli: OPEN SCHOOL für Pflegeinteressierte, 14:30–16:30 Uhr
  • 08. Juli: Vortrag Gelenkersatz & Rapid Recovery, 19:00 Uhr
  • 29. Juli: Infoabend für werdende Eltern, 18:30 Uhr

🔹 Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Bildung Gesundheit Werbung

Sehschule im Juli – Freude am Sehen in der Heilpraxis Diana Streicher

Drei Sommerabende für entspannte Augen und neues Sehbewusstsein

Neues Sehen lernen: Kurs im Juli in Kaufbeuren

Die Heilpraxis Diana Streicher lädt im Juli zu einem Sehtraining ein, das den Blick auf das eigene Sehen verändert. An drei Freitagabenden – dem 11., 18. und 25. Juli – widmen sich die Teilnehmenden jeweils von 17 bis 20 Uhr dem bewussten Umgang mit ihren Augen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten, unter trockenen oder müden Augen leiden oder sich einfach mehr Energie und Entspannung für ihr Sehen wünschen.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Alltagstaugliches Wissen und praktische Übungen

Im Zentrum des Kurses stehen Fragen wie:

  • Wie können die Augen gezielt entspannt werden?
  • Was hilft bei Bildschirmmüdigkeit und trockenen Augen?
  • Wie lässt sich das Sehpotenzial besser ausschöpfen?
  • Welche Übungen bringen auch bei wenig Zeit spürbare Wirkung?

Begleitet wird der Kurs von zahlreichen alltagstauglichen Tools, die leicht zuhause oder unterwegs angewendet werden können. Es geht um bewusste Körperwahrnehmung, Entspannung und sanfte Bewegungsimpulse – für mehr Leichtigkeit im Sehen.

Anmeldung und Teilnahme

📅 Termine: 11., 18. und 25. Juli
🕔 Uhrzeit: jeweils 17–20 Uhr
📍 Ort: Heilpraxis Diana Streicher, Weinhaldeweg 1, Kaufbeuren
💶 Energieausgleich: 240 Euro
✉️ Anmeldung per Mail: post@heilpraxis-streicher.de

Über die Heilpraxis Diana Streicher

Diana Streicher begleitet Menschen mit einem ganzheitlichen Ansatz, der mediale energetische Begleitung, Osteopathie, Naturheilkunde und achtsame Körperarbeit vereint. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Körper und Energiesystem – betrachtet und behandelt als Einheit.

🔗 Weitere Informationen im Businessportal „Wir sind Kaufbeuren“

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Bildung Karriere Wirtschaft

Neue Perspektive für Studierende bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: Werkstudentenstelle im Bereich Marketing & Gesundheit

Werkstudentenstelle im Bereich Marketing & Gesundheit jetzt im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“

Einstieg mit Mehrwert: Die AOK sucht Verstärkung

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist langjähriger Partner von „Wir sind Kaufbeuren“ – und jetzt auch im Jobportal vertreten.

Für das Team „Markt und Gesundheit“ wird eine Werkstudentin (m/w/d) gesucht.

Die Stelle richtet sich an eingeschriebene Studierende, die Praxiserfahrung im Bereich Marketing und Gesundheitsförderung sammeln möchten. Neben der Mitarbeit bei Veranstaltungen, Social-Media-Inhalten und Pressearbeit, der Unterstützung des Teams bei der Planung und Umsetzung von Marketingaktionen, bietet die AOK auch Einblicke in interne Abläufe wie Adressmanagement oder Medienbewirtschaftung.

Was die Stelle besonders macht

Die Tätigkeit kann flexibel mit dem Studium kombiniert werden – Homeoffice ist möglich, die Arbeitszeiten während des Semesters betragen bis zu 20 Stunden pro Woche, in den Semesterferien bis zu 38,5 Stunden.

Die AOK bietet eine strukturierte Einarbeitung, eine tarifliche Vergütung und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld in einem kollegialen Team.

👉 Jetzt mehr erfahren und direkt bewerben:
🔗 Zum Stellenangebot im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gespräch Kunst + Erinnerung mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit und Künstlerin Cornelia Renz am 26.06. im Stadtmuseum Kaufbeuren

Anlass für die Veranstaltung ist das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“

Am Donnerstag, den 26.06.2025 lädt das Stadtmuseum um 19 Uhr zur Veranstaltung „Kunst + Erinnerung“ ein. Die Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Künstlerin Cornelia Renz widmet sich künstlerischen Formen des Gedenkens an den Nationalsozialismus. Anlass für die Veranstaltung ist das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“, das derzeit im Stadtmuseum zu sehen ist. Die ursprünglich für die Gesprächsrunde angefragte Expertin Frau Prof. Dr. Stefanie Endlich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Künstlerisches Gedenken

In Gedenkstätten und im öffentlichen Raum erinnern oft Kunstwerke und Mahnmale an die Opfer der NS-Zeit. Wie funktioniert das künstlerische Gedenken? Welche Zugänge ermöglicht es und wie unterscheidet es sich von anderen Formen des Erinnerns? In der Gesprächsrunde gibt Künstlerin Cornelia Renz Einblicke in die künstlerische Entwicklung ihrer Arbeiten, die in der laufenden Ausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen sind. Prof. Dr. Jörg Skriebeleit beleuchtet Formen der künstlerischen Auseinandersetzung in der Flossenbürg, wo mindestens 30.000 Gefangene ums Leben kamen. Das Gespräch wird von Museumsleiterin Petra Weber moderiert.

Über die Mitwirkenden der Gesprächsrunde

Jörg Skriebeleit studierte Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Tübingen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und verantwortete die Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, die er seit 1999 leitet. Seit 2019 ist er Honorarprofessor an der Universität Regensburg und Gründungsdirektor des Zentrums Erinnerungskultur. Des Weiteren ist er als wissenschaftlicher Leiter und Berater von Museums- und Memorialprojekten tätig, so z.B. bei der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth oder dem Erinnerungsort an das Olympiaattentat München 1972.

Cornelia Renz ist in Kaufbeuren aufgewachsen, hat kurz nach der Wende in Leipzig studiert, lebte viele Jahre in Israel – zunächst in Jerusalem, dann in Tel Aviv. Seit einigen Jahren ist sie in Berlin ansässig. Angeregt von der Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ 2019/2020 schuf sie künstlerische Arbeiten, die sich mit der NS-Vergangenheit ihrer Heimatstadt auseinandersetzen. Das Stadtmuseum Kaufbeuren lud Cornelia Renz ein, im Rahmen des Projekts „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ künstlerisch zu arbeiten. Die Ergebnisse ihrer künstlerischen Spurensuche sind bis 10.08.2025 in der Sonderausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen.

Eintritt: 5 €, Vorverkauf im Stadtmuseum Kaufbeuren. Anmeldung unter 08341/9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Bildung Ratgeber Veranstaltung

Erfahrung trifft Unternehmergeist: Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren Kaufbeuren im Juni 2025

AktivSenioren beraten zu Gründung, Unternehmensführung und Übergabe

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu. Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am
Donnerstag, den 26. Juni 2025,
von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.
Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de

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Bildung Kultur Tourismus

Stadtmuseum Kaufbeuren – auf Safari durchs Allgäu: Rätseln, entdecken und gewinnen

Familien Museen Allgäu laden Kinder zur sommerlichen Museums-Safari ein

Vom 28. Juni bis 15. September 2025 laden die Familien Museen Allgäu Kinder und Familien zu einer ganz besonderen Entdeckungstour ein: einer Museums-Safari durch 14 teilnehmende Häuser in der Region. Im Mittelpunkt steht eine Rätselfrage mit tierischem Bezug – wer mitmacht und mindestens drei Museen besucht, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Unterstützt wird die Aktion vom Bezirk Schwaben.

Spürsinn gefragt: Rätsel lösen mit Foxy und Rätselscheibe

Ob das langbeinige Bambi, ein kleiner Mops mit Glockenband oder ein geheimnisvoller „Giggeler“ – bei der Museums-Safari sind Neugier und Entdeckergeist gefragt. In jeder Ausstellung gilt es, ein spezielles Ausstellungsstück zu finden und eine passende Frage zu lösen.

Zur Unterstützung erhalten Kinder das Rätselheft mit dem schlauen Fuchs Foxy sowie eine Rätselscheibe, mit der sich geheime Wörter entschlüsseln lassen. Wer die Aufgaben meistert, darf sich auf eine kleine Überraschung an der Museumskasse freuen.

Vielfalt erleben: 14 Museen, ein gemeinsames Abenteuer

Die teilnehmenden Museen decken unterschiedlichste Themenbereiche ab und bieten abwechslungsreiche Mitmachangebote:

  • Deutsches Hutmuseum Lindenberg: Hüte ausprobieren und Handwerk entdecken
  • Südsee-Sammlung Obergünzburg: Exotische Kulturen und ferne Welten
  • Archäologischer Park Cambodunum Kempten: Auf den Spuren der Römer
  • Allgäuer Bergbauernmuseum Diepolz: Heuspringen und Alltag auf dem Hof erleben
  • Kinderkunstlabor der MEWO Kunsthalle Memmingen: Kreativ werden mit Kunst auf Augenhöhe

Auch die Museen in Isny, Kaufbeuren, Lindau, Memmingen, Sonthofen und Wangen laden mit Kinderpfaden und Mitmach-Stationen zum Entdecken ein.

Gewinnen: Familienerlebnisse und Genuss aus dem Allgäu

Unter dem Motto „’s Allgäu erleben & genießen“ warten bei der Verlosung attraktive Preise:

  • Erlebnisführungen für Familien in Wangen oder Memmingen
  • Eine Dreiländer-Schifffahrt auf dem Bodensee ab Lindau
  • Familienkarten für die Waldwelt Allgäu (Skywalk)
  • Familienpakete des Theater in Kempten

Zusätzlich gibt es zehn Allgäu-Genuss-Pakete zu gewinnen – liebevoll zusammengestellt mit regionalen Spezialitäten, Büchern, Hörspielen und weiteren Überraschungen. Diese Pakete sind exklusiv nur im Rahmen der Museums-Safari erhältlich.

Weitere Informationen:
🌐 www.familien-museen-allgaeu.de
📲 Instagram & Facebook: @familien.museen.allgaeu

📸 Bildnachweis: Tiberius Schrade / Stadtmuseum Isny – Die Rätselscheibe hilft dabei, geheime Wörter zu entschlüsseln.

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Bildung Jugend

Wie echtes Zuhören gelingt – Schüler treffen Landwirte in Kaufbeuren

Ein Dialog zwischen Gymnasiasten und Landwirtschaftsschülern schafft Verständnis und neue Perspektiven

Was passiert, wenn Gymnasiasten mit Landwirten ins Gespräch kommen – nicht über, sondern miteinander? Beim Austausch zwischen den 10. Klassen des Jakob-Brucker-Gymnasiums und den Studierenden der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren ging es um mehr als Faktenwissen. Es war ein Dialog, der Verständnis förderte, Einblicke bot und mit Vorurteilen aufräumte.

Einstieg mit Wissen und Humor

Nach einer Vorstellungsrunde stieg die Gruppe mit einem Landwirtschaftsquiz ein. Die Zehntklässler überraschten mit treffsicheren Antworten. Anschließend sprachen die jungen Landwirte über Themen, die ihnen wichtig sind: vom Arbeitsalltag auf dem Hof über den Wandel der Landwirtschaft bis zu Herausforderungen im Tier- und Pflanzenschutz.

So berichtete Fabian Leinauer etwa, warum in seinem Betrieb Kuh und Kalb frühzeitig getrennt werden – ein sensibles Thema, das mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen erläutert wurde. Auch Pflanzenschutz war Thema: Wann ist er notwendig? Welche Alternativen gibt es? Die Studierenden erklärten mit Bildern, Fakten und einem selbstgedrehten Video.

Landwirtschaft zum Anfassen

Einen emotionalen Höhepunkt bildete der Vortrag von Elias Erhart über den Jungzüchterclub. Neben Zuchtzielen wie Milchleistung und Gesundheit der Tiere gehe es auch um Gemeinschaft – etwa bei Rindervorführungen oder Festen. Besonders erfreulich: Auch Nicht-Landwirte sind willkommen.

Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen

Im Anschluss konnten die Gymnasiasten ihre Fragen loswerden – etwa zur Arbeitsbelastung. „Krank gibt es eigentlich nicht“, so Sebastian Baumer, denn Tiere müssten täglich versorgt werden. Trotz Stress und langer Tage: Der Rückhalt in der Familie mache vieles möglich.

Aber es wurde auch deutlich, wo es hakt. Bürokratie, Unsicherheit bei der Planung und das Gefühl mangelnder Wertschätzung belasten viele Landwirte. Demgegenüber stehen Freude an der Arbeit mit Tieren und Natur sowie die Freiheit, den eigenen Alltag mitzugestalten.

Dialog mit Wirkung

Am Ende stand das Fazit einer Schülerin: „Es ist wirklich toll gewesen, einmal Informationen zur Landwirtschaft aus erster Hand zu bekommen statt aus den Medien.“ Auch die Studierenden hatten einen Wunsch: mehr direkte Gespräche statt Vorurteile. Der Austausch zeigte, wie wichtig Zuhören und gegenseitiger Respekt sind – auch bei schwierigen Themen.

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Bildung Panorama Verwaltung

Hitze- und Sonnenschutzaktion im Erlebnisbad Neugablonz

UV-Index gibt Orientierung

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK dem Erlebnisbad Neugablonz jetzt eine UV-Index-Tafel zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der son-nenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und der Deutsche Krebshilfe entwor-fen. „Gemeinsam mit dem DLRG-Kreisverband Kaufbeuren-Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und der Sparkasse Allgäu als regionale Partner will die AOK über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. „Die Badegäste können sich an der UV-Index-Tafel nun über die aktuelle Gefährdung durch die Sonneneinstrahlung informieren. Außerdem er-halten sie dort Tipps, wie sie sich und ihre Haut optimal schützen können“, er-klärt Stefan Bosse als Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Neben dem Er-lebnisbad Neugablonz wird in der Region aktuell auch das Freibad Buchloe, das Oberseebad Füssen und das Seebad Elbsee in Aitrang mit UV-Index-Tafeln aus-gestattet. Weitere Freibäder und Seen könnten in den nächsten Jahren folgen.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten auf-hält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meis-ten Sonnenschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Klei-dung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

AOK-Mitmachaktion zum Sonnenschutz

In den teilnehmenden Freibädern informiert die AOK in den Sommermonaten über Plakate und Flyer zusätzlich zum Thema „Hitze- und Sonnenschutz“. Interessierte können sich bei der dazugehörigen AOK-Mitmachaktion kostenfrei eine Sonnen-Lotion (LSF 50) und den Ratgeber „Sonne mit gutem Gewissen ge-nießen“ sichern. Weitere Information zur AOK-Mitmachaktion finden Sie unter: fcld.ly/aok-sonnenschutz

Internet-Tipps: · www.unserehaut.de -> Suchbegriff “Watchout” · www.bfs.de/uv-index · www.aok.de/bayern/hitzeschutz

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Bildung Jugend Kinder

Kinder, Smartphones und Verantwortung – Wie Eltern und Schule gemeinsam handeln können

Medienprofi zu Gast in der Gustav-Leutelt-Schule in Neugablonz

Es ist ein ernstes Thema, das viele Eltern beschäftigt. Wenn es um die Mediennutzung der Kinder geht, kommt so manches Elternhaus an seine Grenzen. Der digitale Einstieg via Smartphone und Tablet soll die Jüngsten begleiten, aber nicht verunsichern. Frank Hortig, Rektor der Gustav-Leutelt-Schule, hält nichts davon, ein komplettes Handyverbot an seiner Schule auszusprechen. Stattdessen appelliert er an alle: „Wir müssen uns diesem Thema annehmen.“

Schon längst konkurrieren die Schulen mit Social-Media. Dass die virtuelle Welt bei den Kindern eine viel zu große Rolle spielt, dürfte für uns alle ein deutlicher Weckruf sein. Was vor zehn bis 20 Jahren noch überhaupt kein Thema war, ist jetzt mehr als akut. Schulleiter Frank Hortig und sein Lehrerteam geht es vor allem um eines: „Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir die Kinder im sicheren Umgang mit dem Handy begleiten können.“ Der Rektor begrüßte nicht nur in der Schule interessierte Eltern, sondern auch online schalteten sich viele Erziehungsberechtigte dazu, um den Ausführungen von Jörg Kabierske, alias „Herr Klicksalat“, zuzuhören. Der Regensburger ist bundesweit seit 20 Jahren unterwegs und besuchte weit über 1.000 Schulen. Seine Mission: Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern, die nötigen Tipps und Anregungen für den richtigen Umgang des Smartphones oder Tablets für Kinder zu geben. Schon bei seiner Begrüßung sagte er in Richtung Frank Hortig, dass die Leutelt-Schule eine besondere Schule sei. Er fühle sich sehr willkommen.

Der Medienprofi zeigte knallhart auf, dass viele Eltern überhaupt nicht wissen, auf welchen Seiten ihre Kinder täglich surfen. „Eltern überfordern ihre Kinder, weil sie ihnen die Technologie zur Verfügung stellen. 30 bis 40 Prozent der Jugendlichen stolpern auf Pornoseiten herum. Dabei kommen Kinder mit Dingen in Berührung, auf die sie nicht vorbereitet sind“, macht Kabierske deutlich. Das Internet werde doch von Erwachsenen gemacht. Selbst die Abscheulichkeiten kommen von Erwachsenen. Ganz einfach ist es Kindern möglich, mit Fremden, die eine Fake-Identität annehmen, in Kontakt zu treten. Personen mit perfiden Absichten erschleichen sich dann gekonnt das Vertrauen der Kinder. „Eltern sollten wissen, welche Apps die Kinder wie lange benutzen und welche Influencer sie toll finden.“ Doch die Realität sieht leider völlig anders aus: Eltern haben meist überhaupt keine Ahnung, was ihre Kinder stundenlang im Netz treiben. „Lassen Sie ihre Kinder nicht alleine im Internet“, betont der Medienprofi. Auffällig ist, dass selbst schon Zweitklässler einen Account bei Snapchat oder Instagram haben. Alarmierend ist die Tatsache, dass Eltern bereits im Kindergartenalter ihren Sprösslingen das iPhone oder Tablet in die Hand drücken, nur um endlich Ruhe zu haben.

Vor allem appelliert er an die Eltern, dass nur vereinbarte Regeln und geregelte Bildschirmzeiten zum Erfolg führen. „Sprechen Sie mit ihren Kindern, damit sie es verstehen. Handeln Sie auch, wenn Regeln gebrochen und nicht eingehalten werden“, betont Jörg Kabierske. Auf die Frage einer Mutter, dass ihre 16-jährige Tochter nicht freiwillig ihr Handy abgibt, obwohl es ausgemacht ist, hatte der Regensburger ebenfalls eine passende Antwort parat: „Erziehung ist eben kein Ponyhof. Bleiben Sie stark, auch wenn es Konfrontationen gibt.“ Man könne auch nicht verhindern, dass Kinder mit Gewalt und Abzocke im Internet in Verbindung gebracht werden. „Wenn wir den Kids aber den Rücken stärken, sie unterstützen und für sie da sind, können wir sie auch zu lebensfähigen Erwachsenen heranziehen“, sagte Schulleiter Frank Hortig in Richtung der Eltern.

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Bildung Jugend Kinder

Auch Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule profitiert: Startchancen-Programm wird ausgeweitet

Jedes Kind soll die Chance bekommen, sein Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld

Bereits 100 Schulen in Bayern profitieren vom Startchancen-Programm des Bundesforschungsministeriums und der Bayerischen Staatsregierung. Zum Schuljahr 2025/26 kommen landesweit 480 Schulen neu hinzu. Auch die Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule in Kaufbeuren-Neugablonz gehört zu den ausgewählten Bildungseinrichtungen, wie der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) mitteilt.

„Ich freue mich, dass mit der Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule in Kaufbeuren-Neugablonz auch eine wichtige Bildungseinrichtung in unserer Region gestärkt wird“, so Peter Wachler. „Das Startchancen-Programm gibt unseren Schulen zusätzlichen Rückenwind – mit moderner Infrastruktur, innovativer digitaler Ausstattung und mehr pädagogischem Personal. Das ist ein echter Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler, entlastet aber auch spürbar die Lehrkräfte.“

Das Ziel des Programms ist klar: Bildungserfolg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Deshalb richtet sich die Förderung gezielt an Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen. Bayernweit haben bereits 100 Modellschulen gezeigt, wie viel Potenzial im Startchancen-Programm steckt. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv“, so Wachler. „Die Mittel werden sinnvoll eingesetzt für moderne Lernumgebungen, neue digitale Tools oder zusätzliche Fachkräfte. Im Schnitt sind das über die gesamte Programmlaufzeit mehr als zwei Millionen Euro pro Schule – ein kräftiges Plus.“

Der Abgeordnete ist überzeugt: „Jedes Kind soll die Chance bekommen, sein Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Mittel dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden, wie hier in der Gustav-Leutelt Grund- und Mittelschule.“ Die zusätzlichen Mittel des Startchancen-Programm sind eine ausgezeichnete Ergänzung zu den bestehenden bayerischen Fördermaßnahmen, von denen alle Schulen profitieren, beispielsweise separate Deutschklassen oder das Programm ‚Talente fördern‘. „Ich bin sicher, dass auch die Schülerinnen und Schüler in Kaufbeuren-Neugablonz von dieser Chance profitieren. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften können sie nun noch mehr ausprobieren, um bedürfnisorientiert und erfolgreich zu lernen“, freut sich der zuständige Stimmkreisabgeordnete Peter Wachler.

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Bildung Kultur Veranstaltung

Kaufbeuren erinnert: Kuratorinnenführung zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Unerzählte Geschichten, unbequeme Wahrheiten: Stadtmuseum lädt zur Auseinandersetzung mit lokaler Vergangenheit ein

Am Sonntag, den 15.06.2025 lädt das Stadtmuseum um 11 Uhr zur Kuratorinnenführung mit Kulturwissenschaftlerin Dr. Maria Anna Willer über das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit. Kaufbeuren wagt Erinnerung“ ein.

Unerzählte Geschichte(n)

 „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ nimmt bislang unerzählte Geschichte(n) in den Blick. Basierend auf Zeitzeugnissen und Archivalien zeigt das Stadtmuseum eine Intervention in der Dauerausstellung.

In der Intervention – die anhand mehrerer Stationen in die Dauerausstellung und das Foyer des Museums integriert ist –  werden die Namen von über 4.000 Zwangsarbeitenden erstmals genannt, Stätten der Zwangsarbeit in Kaufbeuren beleuchtet, ausgewählte Einzelbiographien vorgestellt und die juristische und lokalgeschichtliche Aufarbeitung der Zwangsarbeit in der Nachkriegszeit betrachtet.

Die Stunde Null in Kaufbeuren

Beim Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte in Kaufbeuren Ende April 1945 befreiten diese mehrere tausend Menschen, welche für die Rüstungsindustrie unter Zwang und in Gefangenschaft arbeiteten und die unmenschlichen, teils lebensbedrohlichen Arbeits- und Lebensbedingungen überlebt hatten. Sie waren Teil eines von der NS-Herrschaft im „Deutschen Reich“ und den besetzten Gebieten etablierten Ausbeutungssystems, das Menschen nach angeblichen „Rasse-Kriterien“ einteilte und die menschliche Arbeitskraft profitorientiert bis zu deren vollkommenen Erschöpfung oder Tod nutzte. In Kaufbeuren leisteten die aus vielen Ländern Europas Verschleppten Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie oder für die Aufrechterhaltung der heimischen Wirtschaft. Nur kurze Zeit später entstand 1946 auf den Trümmern der ehemaligen Munitionsfabrik Dynamit AG und den Baracken des Zwangsarbeiterlagers der neue Stadtteil Neugablonz.

Wir bitten um Anmeldung unter 08341/9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Bildung Verwaltung

Beginn der Spezialtiefbauarbeiten an der Turnhalle und aktueller Stand der Erweiterung

Baufortschritt an der Ludwig-Reinhard-Schule

Ab dem 02. Juni 2025 beginnen die Spezialtiefbauarbeiten an der Turnhalle des städtischen Schulbauprojekts Ludwig-Reinhard-Schule in der Straße Am Sonneneck. Die Bodenplatte der Turnhalle wird aufgrund schlechter Bodenverhältnisse auf Rammpfählen gegründet. Die Arbeiten werden im Zeitraum von 7 bis 20 Uhr stattfinden und sollen am 06. Juni 2025 abgeschlossen werden. Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis für die lärmintensiven Rammarbeiten.

Direkt von der Straße einsehbar, findet aktuell die Erweiterung des sogenannten Bauteils Ost statt. Der alte Schulbau wurde entkernt und wird zur Straße durch einen Anbau in annähernd gleichen Dimensionen vergrößert. Die Arbeiten im Kellergeschoss sind bereits abgeschlossen. Bis Ende des Jahres sollen die weiteren drei Geschosse und das Dach fertiggestellt werden.

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Bildung Jugend Kinder

Zwischen Mensch und Maschine: Kann KI gut oder böse sein?

Kinderuni-Vorlesung mit Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl in der Schraderschule Kaufbeuren

Nächste Kinderuni-Vorlesung am 5. Juni

Auch in diesem Schuljahr geht die Kinderuni Kaufbeuren mit spannenden Themen weiter. Die nächsten beiden Vorlesungen finden in der Schraderschule statt. Den Anfang macht am Mittwoch, 5. Juni 2025 um 16 Uhr ein hochaktuelles Thema:

Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Professorin für Moraltheologie an der Universität Augsburg und Mitglied im Deutschen Ethikrat, hält einen Vortrag mit dem Titel:
„Kann Künstliche Intelligenz gut oder böse sein?“

Die Vorlesung geht der Frage nach, wie man Begriffe wie „gut“ und „böse“ überhaupt verstehen kann – und ob sie auch auf Maschinen anwendbar sind.

Kann ein Toaster böse sein? Oder ein Roboter? Was unterscheidet uns Menschen von künstlicher Intelligenz? Und was haben Ethik und Moral mit alldem zu tun?

Die Kinder werden gemeinsam mit der Referentin spannende Beispiele aus dem Alltag und der Technik durchdenken. Ziel ist es, ethisches Nachdenken kindgerecht zu vermitteln und dazu anzuregen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Die Veranstaltung richtet sich wie immer an neugierige Schülerinnen und Schüler, ist aber auch für interessierte Erwachsene offen.

📍 Ort: Schraderschule, Kaufbeuren
🕓 Beginn: 5. Juni 2025, 16:00 Uhr

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Bildung Gesundheit

Gesundes Wissen vor Ort: Kliniken laden zu kostenlosen Infoveranstaltungen ein

Von Geburt bis Pflegeausbildung – Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren bieten im Juni Einblicke und Beratung

Drei Termine, drei Themen – für Familien, werdende Eltern und Berufseinsteiger

Im Juni öffnen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. An drei verschiedenen Standorten gibt es kostenfreie Veranstaltungen zu relevanten Gesundheitsthemen – vom ersten Lebensmoment über die Elternberatung bis hin zu Ausbildungswegen in der Pflege.

4. Juni: Infoabend mit Kreißsaalführung in der Klinik Füssen

Mittwoch, 4. Juni 2025, 19:00 Uhr – Casino der Klinik Füssen
Werdende Eltern sind herzlich eingeladen, sich umfassend über den Ablauf der Geburt zu informieren. Dr. med. Winfried Eschholz, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, gibt einen Überblick über das Thema Geburt. Gemeinsam mit dem Hebammenteam beantwortet er Fragen und führt Interessierte anschließend durch den Kreißsaal.

🟢 Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
📍 Ort: Klinik Füssen, Casino

6. Juni: OPEN SCHOOL – Pflegeausbildung zum Anfassen in Kaufbeuren

Freitag, 6. Juni 2025, 13:00–15:30 Uhr – Berufsfachschule für Pflege Kaufbeuren
Die Berufsfachschule für Pflege in Kaufbeuren öffnet ihre Türen für alle, die sich über eine Pflegeausbildung informieren möchten. Die Besucher:innen erwartet ein Rundgang durch die Schulräume, persönliche Beratungsgespräche und ein Einblick in die Ausbildungsinhalte.

📍 Adresse: Kemnater Straße 8, 87600 Kaufbeuren
🟢 Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

17. Juni: Infoabend für werdende Eltern am Klinikum Kaufbeuren

Dienstag, 17. Juni 2025, 18:30 Uhr – Treffpunkt: Pforte Klinikum Kaufbeuren
Auch das Klinikum Kaufbeuren bietet werdenden Eltern eine umfassende Informationsveranstaltung mit Kreißsaalführung an. Das Ärzteteam der Geburtshilfe und das Hebammenteam informieren über den Ablauf der Geburt und beantworten Fragen rund um die Entbindung.

Im Anschluss folgt ein Präventionsvortrag des Kinderzentrums Kaufbeuren zum Thema „Elternberatung vor der Geburt – Vorsorge U0“. Themen sind unter anderem:

  • Untersuchungen nach der Geburt
  • Stillen und Ernährung
  • Sichere Schlafumgebung
  • Impfempfehlungen für Mutter und Kind

🟢 Auch hier ist keine Anmeldung notwendig.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und offen für alle Interessierten.

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Bildung Veranstaltung

Bunker, Zwangsarbeit und Erinnerung – Neugablonz im Schatten der Geschichte

Stadtführung mit Dr. Hübner beleuchtet dunkles Kapitel der Vergangenheit

Am Sonntag, den 1.06.2025 um 14.00 Uhr findet eine Bunkerführung durch Neugablonz mit Dr. Hans-Joachim Hübner statt. Die Führung ist Teil des Begleitprogramms zum Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit. Kaufbeuren wagt Erinnerung“.

Bunker aus der Zeit der Dynamit AG
Die Tour macht Halt an zehn ehemaligen Bunkern aus der Zeit der Dynamit AG, wo durch die Verpflichtung unzähliger Zwangsarbeiter Munition für die Rüstungsindustrie produziert wurde. Neben einem historischen Überblick über das Werk Kaufbeuren erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Interessantes über die Nutzung der Gebäude sowie die Aufbauzeit des Stadtteils Neugablonz, der vor 79 Jahren gegründet wurde. Das Stadtmuseum bittet um Voranmeldung unter 08341/9668390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de. Treffpunkt ist das Gablonzer Haus, die Führung findet auch bei schlechter Witterung statt (Ausweichmöglichkeit im Isergebirgs-Museum) und dauert etwa zwei Stunden.

Das Kriegsende im April 1945
Beim Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte in Kaufbeuren Ende April 1945 befreiten diese mehrere tausend Menschen, welche für die Rüstungsindustrie unter Zwang und in Gefangenschaft arbeiteten und die unmenschlichen, teils lebensbedrohlichen Arbeits- und Lebensbedingungen überlebt hatten. Sie waren Teil eines von der NS-Herrschaft im „Deutschen Reich“ und den besetzten Gebieten etablierten Ausbeutungssystems, das Menschen nach angeblichen „Rasse-Kriterien“ einteilte und die menschliche Arbeitskraft profitorientiert bis zu deren vollkommenen Erschöpfung oder Tod nutzte. In Kaufbeuren leisteten die aus vielen Ländern Europas Verschleppten Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie oder für die Aufrechterhaltung der heimischen Wirtschaft. Nur kurze Zeit später entstand 1946 auf den Trümmern der ehemaligen Munitionsfabrik Dynamit AG und den Baracken des Zwangsarbeiterlagers der neue Stadtteil Neugablonz.

Historische und Künstlerische Spurensuche
Mit „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ setzt das Stadtmuseums seine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus fort. Basierend auf Zeitzeugnissen und Archivalien zeigt das Stadtmuseum eine Intervention in der Dauerausstellung, die sich mit dem Thema Zwangsarbeit in Kaufbeuren auseinandersetzt. Ergänzend sind bis 10.08.2025 im Sonderausstellungsraum die Arbeiten der Künstlerin Cornelia Renz unter dem Titel „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen. Das Ausstellungsprojekt wurde gefördert durch den Kulturfonds Bayern des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

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Bildung Jugend

Abitur 2025 – Kein Abschluss in Bayern? Von wegen!

An der FOSBOS Kaufbeuren laufen die Prüfungen auf Hochtouren

In den vergangenen Wochen und Monaten machte in den Medien immer wieder eine Meldung die Runde: „Das Abitur fällt in Bayern dieses Jahr aus.“ Diese Schlagzeile greift aber deutlich zu kurz.
Es ist richtig, dass an den bayerischen Gymnasien in diesem Jahr deutlich weniger Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung antreten. Der Grund dafür liegt in einem politischen Beschluss aus dem Jahr 2017. Damals entschied der bayerische Landtag, zum neunjährigen Gymnasium (G9) zurückzukehren. Die Folge: Im aktuellen Schuljahr gibt es an den Gymnasien keinen regulären Abschlussjahrgang, da die betroffenen Schülerinnen und Schüler nun ein Jahr länger bis zum Abitur benötigen. Lediglich einzelne Prüflinge – etwa Wiederholer aus dem Vorjahr oder sogenannte „Überspringer“ – treten in diesem Jahr zur gymnasialen Abiturprüfung an.

Doch wer daraus schließt, dass in Bayern überhaupt kein Abitur geschrieben wird, übersieht einen entscheidenden Bereich des bayerischen Bildungssystems: die Fach- und Berufsoberschulen (FOS/BOS). Hier laufen die Abschlussprüfungen wie gewohnt.
Bereits Ende April begannen an der FOSBOS Kaufbeuren die mündlichen Gruppenprüfungen in Englisch. Ab dem 28. Mai folgen die schriftlichen Prüfungen, beginnend mit dem Fach Deutsch, gefolgt von Englisch, den jeweiligen Profilfächern der verschiedenen Ausbildungsrichtungen und schließlich der Mathematikprüfung am 4. Juni.
Die Fach- und Berufsoberschulen sind ein zentraler Bestandteil des bayerischen Bildungswegs zur Hochschulreife – für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss. In Kaufbeuren etwa bietet die Fachoberschule die Ausbildungsrichtungen Technik, Sozialwesen, Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit an. Das Besondere: In der 11. Klasse findet neben dem Unterricht eine fachpraktische Ausbildung in einem Betrieb statt. Wer die 12. Klasse erfolgreich abschließt und die Prüfungen besteht, erhält die Fachhochschulreife, die zum Studium an Hochschulen für angewandte Wissenschaften berechtigt.
Für besonders Ambitionierte besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die 13. Klasse zu besuchen, um die fachgebundene oder sogar die allgemeine Hochschulreife zu erlangen – ebenfalls ohne den Weg über das Gymnasium gehen zu müssen. Zudem können Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mehrjähriger Berufstätigkeit in nur ein bis zwei Jahren über die Berufsoberschule dieselben Abschlüsse erreichen – so auch in Kaufbeuren.

Dass dieser Weg keine Randerscheinung ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Etwa 40 Prozent der Hochschulreifen in Bayern werden nicht am Gymnasium, sondern über die beruflichen Schulen erworben. Für das aktuelle Schuljahr wird erwartet, dass rund 21.100 Schülerinnen und Schüler diesen Weg erfolgreich abschließen werden – davon etwa 15.300 mit der Fachhochschulreife und 5.800 mit der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife. Die Fach- und Berufsoberschulen sind damit ein bedeutender Teil der bayerischen Bildungslandschaft – und für Tausende junge Menschen stehen jetzt die entscheidenden Wochen bevor.

Auch an der FOSBOS Kaufbeuren laufen die Vorbereitungen auf die anstehenden Prüfungen auf Hochtouren. Der reguläre Unterricht ist in vielen Fächern bereits abgeschlossen – jetzt heißt es: Üben, Wiederholen, gezielt auf Prüfungsformate vorbereiten. Insgesamt 352 Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klassen stehen hier in den Startlöchern, um im Juli ihr Hochschulreifezeugnis in den Händen halten zu können.

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Bildung Jugend Karriere

Berufsorientierung erleben: Woche der Aus- und Weiterbildung 2025 in Bayern. Veranstaltungen auch in Kaufbeuren

Kaufbeuren beteiligt sich mit spannenden Angeboten

Einblick in die Berufswelt – Praxisnah und persönlich

Vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 findet in ganz Bayern erneut die Woche der Aus- und Weiterbildung statt. Unternehmen, Betriebe, Berufsschulen und Institutionen laden Interessierte ein, hinter die Kulissen zu schauen und sich aus erster Hand über Berufe und Weiterbildungsangebote zu informieren. Die Aktionswoche richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern auch an Eltern, Lehrkräfte und alle, die sich über berufliche Perspektiven informieren möchten. Neben offenen Türen bieten viele Veranstalter Workshops, Schnuppertage und Informationsveranstaltungen, die praxisnahe Eindrücke vermitteln und den Einstieg in die Berufswelt erleichtern.

Kaufbeuren beteiligt sich mit spannenden Angeboten

Auch in Kaufbeuren nehmen Betriebe und Einrichtungen aktiv an der Woche der Aus- und Weiterbildung teil. Zwei Veranstaltungen bieten dort ganz besondere Einblicke:

Kunsthandwerk zum Anfassen: Die Staatliche Berufsfachschule für Glas und Schmuck

Wann? Freitag, 30. Mai 2025, 08:30–12:10 Uhr
Wo? Staatliche Berufsfachschule für Glas und Schmuck, Dürerweg 5, 87600 Kaufbeuren

Hier haben Interessierte die Möglichkeit, den Ausbildungsalltag in künstlerischen Berufen kennenzulernen. Die Schule bietet Ausbildungen in den Berufen:

  • Goldschmied/-in
  • Silberschmied/-in
  • Graveur/-in
  • Glas- und Porzellanmaler/-in

Während eines geführten Rundgangs durch die schuleigenen Werkstätten gibt es Einblicke in kreative Techniken und Arbeitsweisen. Ergänzt wird das Programm durch eine Ausstellung aktueller Arbeiten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet in Vollzeit statt. Workshops und eine intensive Betreuung durch erfahrene Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister ergänzen das Ausbildungsangebot.

Einblick in den Öffentlichen Dienst: Landesamt für Finanzen

Wann? Mittwoch, 28. Mai 2025, 13:00–16:00 Uhr
Wo? Bearbeitungsstelle Kaufbeuren des Landesamtes für Finanzen, Alte Weberei 8, 87600 Kaufbeuren

Das Landesamt für Finanzen informiert über Ausbildungswege und duale Studiengänge im Bereich Verwaltung, öffentlicher Dienst und Recht. Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Arbeitsfelder kennenzulernen und mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Wer sich für einen Beruf im Staatsdienst interessiert, kann hier wichtige erste Eindrücke sammeln.

Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten

Alle Informationen zur Aktionswoche, zu Veranstaltungen, Teilnahmebedingungen sowie Angebote für Eltern, Schulen und Betriebe gibt es auf der offiziellen Website der Woche der Aus- und Weiterbildung. Dort können auch eigene Veranstaltungen angemeldet oder Teilnahmemöglichkeiten für Gruppen organisiert werden.

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Bildung Jugend Kultur

Ein Spaziergang mit Klang und Atmosphäre – Junge Ensembles beleben die Altstadt

Musik erfüllt die Altstadt von Kaufbeuren

Unter dem Titel „Musik in der Stadt, ein Open Air Musikspaziergang“ machten junge Ensembles der Musikschule am Samstag, 24.05.2025 in der Altstadt Kaufbeurens an mehreren Stationen Musik erlebbar. An mehreren Stationen entlang des Stadtkerns präsentierten junge Musikerinnen und Musiker ihr Können – von Jazz bis Klassik, von Blasmusik bis zu zarten Harfenklängen. Der Eintritt zu diesem Musik-Open-Air war frei. Die Ensembles der Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule waren es, die den öffentlichen Raum mit Leben füllten.

Offenes Musikformat mit Flair

Der musikalische Spaziergang begann am Kemptener Tor und führte über Obstmarkt und Kirchplatz bis hin zur Kaiser-Max-Straße und Sparkassen-Passage. An jeder Station warteten neue Klangfarben auf das Publikum. Die offenen Plätze und Wege luden zum Verweilen ein – Passantinnen und Passanten nutzten die Gelegenheit, um innezuhalten und der Musik zu lauschen.

Gemeinschaftsprojekt mit Tradition

Veranstaltet wurde der Musikspaziergang von der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule.

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Bildung Kultur Veranstaltung

Drei Räume, drei Perspektiven: Kunsthaus Kaufbeuren startet mit neuem Konzept

Zwischen Heimat, Handel und Hülle: Kunsthaus Kaufbeuren eröffnet vielfältige Projekte mit neuer Leitung

Mit dem Start der neuen Leitung durch Lisa Britzger beginnt das Kunsthaus Kaufbeuren ab dem 28. Juni 2025 eine neue Programmatik: Drei künstlerische Projekte eröffnen gleichzeitig auf den drei Etagen des Hauses – jedes mit einem individuellen Fokus auf Raum, Kontext und Interaktion.

Neue Wege der Kunstvermittlung im Kunsthaus Kaufbeuren

Das Haus präsentiert mit Frauke Zabel, Gabi Blum und Studierenden der TH Augsburg drei Positionen, die das Gebäude und seine gesellschaftliche Rolle neu verhandeln. Die Vielfalt der künstlerischen Ansätze lädt Besucher*innen ein, sich aktiv mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.

Speicher: Frauke Zabel – beständig war die Perle

Frauke Zabel verwebt persönliche Ausbildung und globale Geschichte: Ihr Projekt beleuchtet die Glasperlenproduktion von Neugablonz bis Südamerika und verbindet Archivmaterialien mit künstlerischer Reflexion. Ausgangspunkt ist ihre eigene Ausbildung zur Goldschmiedin – und die Technik des Glasperlenwickelns. Zabels Sammlung im Dachgeschoss versteht sich als offenes Labor: Performativ, forschend, zugänglich. Stadtspaziergänge und Plakataktionen im öffentlichen Raum erweitern das Projekt in den Alltag von Kaufbeuren.

Saal: Gabi Blum – Raum ohne Wände

Mit einer raumgreifenden, wandelbaren Installation bringt Gabi Blum einen „küchenähnlichen“ Ort der Begegnung ins Zentrum. Ihre Arbeiten überschreiten Genregrenzen und binden Besucherinnen direkt ein. Der Raum verändert sich über Wochen: Performance, Gespräch und Gastkünstlerinnen bringen neue Impulse. Heimatstube, Filmset, Zufluchtsort – eine Kulisse, die Fragen nach Schutz, Veränderung und Zusammenleben stellt.

Foyer: KUNSTHAUS – HAUSKUNST – Studierende der TH Augsburg

Studierende des Masterstudiengangs Identity Design der TH Augsburg nutzen das Foyer als Labor für Ideen. Im Dialog mit der Stadtgesellschaft hinterfragen sie die Rolle des Kunsthauses und schlagen neue Verbindungen zwischen innen und außen vor. Ihre Entwürfe und Installationen laden zur Beteiligung ein – das Kunsthaus als Ort des Austauschs und der Gestaltung.

Veranstaltungen und Begleitprogramm

Das Programm begleitet die Ausstellungen mit Rundgängen, Gesprächen, Performances und einer Finissage mit „Cornern“ im Oktober. Ziel ist es, neue Formate der Kunstvermittlung zu erproben, die Besucher*innen nicht nur betrachten, sondern einbeziehen.

Ein neues Kapitel für das Kunsthaus

Die künstlerischen Arbeiten verbinden individuelle Biografien mit kollektiven Erzählungen. Dabei setzen sie bewusst auf Wandel, Offenheit und Dialog. Das Programm für 2025/26 thematisiert Übergänge, Zwischenräume und neue Perspektiven – künstlerisch und gesellschaftlich.

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Bildung Jugend

Gemeinsamer Lehreraustausch: Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz empfing eine Delegation der Partnerschule aus Jablonec

Fünfzehn Lehrerinnen und Lehrer aus der tschechischen Partnerschule waren nun wieder bei einem Gegenbesuch in Neugablonz, unter ihnen viele neue Gesichter, um sich Eindrücke vom Schulleben der Leutelt-Schule zu verschaffe

Seit 2009 pflegen Kaufbeuren und Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße) eine intensive Städtepartnerschaft mit dem Ziel, sich nicht nur mit wirtschaftlichen, sondern auch kulturellen Themen auszutauschen und gemeinsame Projekte anzukurbeln. Vor neun Jahren gab Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Schule in Neugablonz, den Anstoß für einen Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern der Zakladni Škola Liberecká (Grundschule Liberecká). Jüngst waren tschechische Pädagogen in der Schmuckstadt zu Gast.

Aus dem anfangs formellen und kollegialen Verhältnis sei mittlerweile ein warmes, angenehmes und freundschaftliches Miteinander geworden, sagt Frank Hortig. Gegenseitige Besuche stünden jährlich im Fokus. „Vom Gesamtkonzept her ist unsere Partnerschule ähnlich. Wir haben übereinstimmende Themen, die uns gleichermaßen beschäftigen. Es ist jedes Mal ein hochinteressanter Austausch, der über die Dienstzeit hinausgeht“, betont der 60-jährige Rektor.

In der Leutelt-Schule wird seit vielen Jahren eine sogenannte Deutsch-Klasse integriert, die sogar von EU-Mitteln mitgetragen wird. In Jablonec kommen Kinder bereits ab der zweiten Klasse im Rahmen der „Clil-Methode“ mit der deutschen Sprache in Berührung. Federführend ist hier Heidemarie Polivkova, die sich hier sehr engagiert. „Der Unterreicht findet somit zweisprachig statt“, erzählt sie, wobei sie nur Deutsch und ihre Kollegen Tschechisch sprechen. Sie achtet auf die Aussprache der Wörter. Kleine Sätze können in kürzester Zeit schon gesprochen werden. Im kommenden Schuljahr wird erstmals bei den Schülerinnen und Schülern der siebten Klassen das Fach Deutsch angeboten. „Die Clil-Methode hilft somit allen Schülerinnen und Schülern beim Einstieg“, so Polivkova. Das tschechische Ministerium hat die Grundschule Liberecká dafür ausgewählt. In der Hauptstadt Prag wird bereits Deutsch als Fremdsprache im Lehrplan unterrichtet.

Fünfzehn Lehrerinnen und Lehrer aus der tschechischen Partnerschule waren nun wieder bei einem Gegenbesuch in Neugablonz, unter ihnen viele neue Gesichter, um sich Eindrücke vom Schulleben der Leutelt-Schule zu verschaffen. Eine sprachliche Barriere gibt es nie. Denn Tomaš Musil, selbst Lehrer an der Leutelt-Schule, fungiert als Dolmetscher. „Es ist jedes Mal eine schöne Zeit, die wir miteinander verbringen“, freut auch er sich über die Treffen. Diesmal gab es sogar einen sportlichen Wettbewerb unter dem Lehrerkollegium, nämlich ein „Spiel ohne Grenzen“, das die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Leutelt-Schule im Rahmen eines Projekts vorbereitet hatten. Nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer pflegen einen kontinuierlichen Austausch, sondern auch die Schüler selbst. Die beiden neunten M-Klassen der Leutelt-Schule waren vor kurzem vor Ort. Bereits im kommenden Jahr, wenn hoffentlich die Baumaßnahmen beendet sind, und die Schule ihr 70-jähriges Jubiläum feiert, wird ebenfalls eine Delegation aus Schülern und Lehrern in Neugablonz erwartet.

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Bildung Jugend

Technikschüler der FOS Kaufbeuren erleben Norwegen hautnah

Bereits die Anreise über München und Amsterdam bot erste Gelegenheiten, sich untereinander besser kennenzulernen

Sieben spannende Tage voller neuer Eindrücke erlebten Schülerinnen und Schüler der Technikklassen der FOS Kaufbeuren im Rahmen eines Erasmus+-Austauschprogramms mit Norwegen vom 8. bis 14. März 2025. Ziel der Reise war die Partnerschule in Bryne, einer Kleinstadt südlich von Stavanger. Die Schule Bryne VGS ist eine Mischung aus Berufsschule und Gymnasium.

Bereits die Anreise über München und Amsterdam bot erste Gelegenheiten, sich untereinander besser kennenzulernen. Untergebracht in norwegischen Gastfamilien, gewannen die Jugendlichen schnell Einblicke in den Alltag vor Ort. Von gemeinsamen Filmabenden über Strandspaziergänge bis hin zu Wanderungen durch die beeindruckende Fjordlandschaft – der Austausch war geprägt von Herzlichkeit, Gastfreundschaft und vielseitigen Aktivitäten.

Einblicke in Schule und Wirtschaft prägten das Programm: In der modern ausgestatteten Partnerschule beeindruckten vor allem die riesigen Werkstätten und digitalen Unterrichtsmethoden. Die Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren absolvierten in der schuleigenen Werkstatt der Bryne VGS ihr Schulpraktikum. Exkursionen führten sie zudem zu CNC- und Agrartechnikfirmen sowie in ein Ölmuseum in Stavanger. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch eines Versuchsbauernhofs, bei dem Kälber gestreichelt und moderne Futtertechniken kennengelernt wurden.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bowlingabende, Fußballspiele, Padel-Tennis und gemütliche Runden mit Kartenspielen sorgten für Abwechslung. Besonders in Erinnerung bleiben wird den Schülern aber wohl die anspruchsvolle Wanderung mit Klettereinlagen, bei der sie mit einem traumhaften Blick auf Norwegens Natur belohnt wurden.

Am letzten Tag begleiteten die deutschen Schüler ihre Austauschpartner im Schulalltag – inklusive Unterricht auf Norwegisch und digitalen Lernmethoden. Abschließend hieß es Abschied nehmen, doch die Vorfreude war groß: Ende März stand bereits der Gegenbesuch der norwegischen Gäste in Bayern an.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Mit Spiel, Bewegung und Ernährung: Angebote für junge Familien im Juni

Kurse für Eltern mit Kindern bis drei Jahren – praxisnah, kostenlos und online oder vor Ort

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren lädt im Juni erneut junge Eltern und Betreuungspersonen zu einer Reihe kostenloser Veranstaltungen ein. Im Fokus stehen dabei gesunde Ernährung, kindliche Entwicklung durch Bewegung und gemeinsames Erleben in der Natur. Das Programm richtet sich an Familien mit Kindern bis zu drei Jahren und verbindet theoretisches Wissen mit praxisnahen Tipps.


Einführung in die Beikost: Babybrei trifft Fingerfood

Wann: Dienstag, 03.06.2025 | 10:00 – 11:30 Uhr
Wo: Online
Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
Anmeldeschluss: 02.06.2025

Wenn die Zeit kommt, Milchmahlzeiten durch Beikost zu ersetzen, stellen sich viele Fragen. In diesem Online-Vortrag erfahren Eltern, wie der Übergang zur Beikost Schritt für Schritt gelingt. Neben klassischen Brei-Rezepten wird auch das Konzept „Baby-led weaning“ vorgestellt. Konkrete Alltagstipps helfen beim Einstieg.


Spiel & Spaß in der Natur – auch bei Regen

Wann: Donnerstag, 05.06.2025 | 15:00 – 16:30 Uhr
Wo: Treffpunkt gegenüber König-Rudolf-Str./Ecke Kurfürstenstr., Kaufbeuren
Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
Anmeldeschluss: 02.06.2025

Draußen sein macht Kinder stark – unabhängig vom Wetter. Der Natur-Praxiskurs richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren. Mit Alltags- und Naturmaterialien entdecken die Teilnehmenden kreative Bewegungsideen für draußen. Der Kurs zeigt, wie einfache Mittel spielerische Erlebnisse schaffen können.


Bewegung bewegt alles: Körperliche und geistige Entwicklung fördern

Wann: Freitag, 27.06.2025 | 09:00 – 10:30 Uhr
Wo: Online
Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
Anmeldeschluss: 26.06.2025

Wie sehr Bewegung die gesamte Entwicklung eines Kindes prägt, wird in diesem Vortrag deutlich. Eltern erhalten fundiertes Wissen zur Bedeutung von Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten Lebensjahren. Praktische Beispiele helfen, Bewegung im Alltag gezielt zu fördern – mit einfachen Mitteln und großem Effekt.


Weitere Informationen und Anmeldung

Alle Angebote sind kostenfrei, da sie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert werden.
Weitere Details sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter:
🔗 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie
📧 Kontakt: poststelle@aelf-kf.bayern.de
📞 Telefon: 08341 9002-0

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Bildung Ratgeber Veranstaltung

Erfahrung trifft Unternehmergeist: Kostenloser Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren

AktivSenioren beraten zu Gründung, Unternehmensführung und Übergabe

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu. Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am
Donnerstag, den 22. Mai 2025,
von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.
Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de

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Bildung Kinder Wirtschaft

Welttag des Buches 2025: Fünftklässler besuchen Thalia in Kaufbeuren

Lesen erleben: Fünftklässler der Sophie-la-Roche-Schule entdecken bei Thalia die Welt der Bücher

Ein Blick hinter die Kulissen der Buchhandlung

Zum Welttag des Buches im April 2025 machte sich die 5. Klasse der Sophie-la-Roche-Schule aus Kaufbeuren auf den Weg in die Innenstadt. Ziel war die Thalia Buchhandlung, die zentral in der Altstadt liegt und sich als Ort für Lesebegeisterte aller Altersgruppen versteht. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von Filialleiterin Simone Page empfangen, die sie durch die Buchhandlung führte. Neben allgemeinen Informationen über den Buchhandel stand vor allem das Medium Buch im Mittelpunkt.

„Solche Führungen organisieren wir regelmäßig und mit großer Freude. Sie geben jungen Menschen die Gelegenheit, einen persönlichen Zugang zu Büchern und zum Lesen zu finden – für mich ein bedeutender Baustein in ihrer Entwicklung“, erklärte Simone Page.

Fragen, Neugier und ein Geschenk

Die Kinder zeigten reges Interesse, stellten Fragen und hörten aufmerksam zu. Besonders spannend war für viele die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten in einer Buchhandlung und wie sich das Sortiment zusammensetzt.Zum Abschluss des Besuchs erhielt jedes Kind ein Buchgeschenk – eine Geste, die nicht nur Freude bereitete, sondern vielleicht auch neue Leselust weckt.

Über die Thalia Buchhandlung in Kaufbeuren

Die Thalia-Filiale in Kaufbeuren bietet mehr als Bücher: Geschenkideen, E-Book-Reader und eine gemütliche Café-Ecke laden zum Verweilen ein. Das Team um Filialleiterin Simone Page berät fachkundig und individuell. Barrierefreier Zugang, kostenloses WLAN und moderne Bezahlfunktionen wie „Scan & Go“ ergänzen das Angebot. Regelmäßig finden zudem Veranstaltungen wie Lesungen oder Aktionstage statt – Begegnungen mit Literatur, die das Lesen erlebbar machen.

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Bildung Kinder

Sonnenkraft entdecken: Kinderhaus erhält LEW-Entdecker-Kiste

Forschen, basteln, lernen – Neue Impulse für frühe Bildung im Kinderhaus Am Leinauer Hang

Im Kinderhaus Am Leinauer Hang wird künftig fleißig geforscht. Im Rahmen des KITA-Entdecker-Programms der Bildungsinitiative 3malE des regionalen Energieversorgers Lechwerke (LEW) hat sich das Kinderhaus Am Leinauer Hang für eine Entdecker-Kiste „Sonne“ beworben – und per Los den Zuschlag erhalten. Andreas Bayer, Kommunalbetreuer der LEW, hat die Entdecker-Kiste jetzt an die Einrichtungsleitung, Simone Gelück übergeben.
Die Box enthält zahlreiche spannende Experimente rund um die Themen Sonne, Licht und Wärme. Mit einfachen Materialien, die den Kindern aus dem Alltag bekannt sind, können die Kleinen unter anderem einen Fingerwärmer basteln oder ein Sonnenrad konstruieren. Die Idee hinter der Entdecker-Kiste „Sonne“: Die Kinder folgen ihrer natürlichen Neugier und lernen spielerisch die Kraft der Sonne und der Solarenergie kennen. Experimente zum Regenbogen und seinen Farben zeigen den Kindern, dass die Sonne noch viel mehr kann als Energie spenden. Die Kiste wurde von einem Experten für frühkindliche Bildung im Auftrag von 3malE entwickelt. Pädagogische Hintergrundinformationen und Praxisanleitungen helfen den pädagogischen Fachkräften, die Möglichkeiten der Kiste voll auszuschöpfen. Die Kinder waren bei der Übergabe hellauf begeistert und haben die Inhalte des Pakets freudestrahlend und mit großem Interesse in Augenschein genommen.

„3malE – Bildung mit Energie“ ist die Bildungsinitiative der LEW-Gruppe: Unter dem Motto „Entdecken, Erforschen, Erleben“ greift 3malE unter der Schirmherrschaft der bayerischen Kultusministerin Anna Stolz handlungs- und projektorientiert interessante Fragen rund um die Zukunftsthemen Energie und Nachhaltigkeit auf. 3malE erhielt im Rahmen des UNESCO-Programms „BNE 2030” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission die Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). 3malE bietet Kitas und Schulen Projekte, Fortbildungen und Materialien zum Thema Energie sowie zu gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen. Als Kontakt- und Kommunikationsplattform fördert die LEW-Bildungsinitiative seit 2005 die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Bildungsteilnehmenden.

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Bildung Veranstaltung

Unterirdische Geschichte erleben: Bunker-Rundgang durch Neugablonz

Kaufbeurer Stadtführung öffnet den Blick auf ein kaum bekanntes Kapitel der Stadt

Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing bietet am Samstag, 17. Mai 2025, um 14 Uhr einen Bunker-Rundgang durch den Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz an.
Der Treffpunkt für die ca. 2-stündige Führung ist um 14 Uhr am Gablonzer Haus, Bürgerplatz 1, und die Führungsgebühr beträgt 7,00 EUR pro Person. Interessierte können sich bei der Tourist Information Kaufbeuren unter Telefon 08341 437-190 vormerken lassen oder sich am Führungstag beim Stadtführer Hans-Joachim Hübner melden, um sich bei freien Kapazitäten der Führung anzuschließen.
Für die Sommersaison sind folgende weitere Termine vorgesehen: Samstag, 21. Juni 2025, Samstag, 19. Juli 2025, Samstag, 16. August 2025, Samstag, 20. September 2025 und Samstag, 18. Oktober 2025. Beginn immer um 14 Uhr, Treffpunkt immer vor dem Gablonzer Haus. Alle Termine sind online buchbar unter www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen.html buchen.
Der Startpunkt der Führung am Gablonzer Haus ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, denn die nächste Bushaltestelle „Neugablonz, Postamt“ befindet sich in ca. 200m Entfernung. Informationen zum Fahrplan sind abrufbar unter https://www.bayern-fahrplan.de/de/auskunft.

Ein ehemaliger „Bunker“, der heute als Produktionsgebäude genutzt wird.

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Bildung Kultur

Kunst sichtbar machen – Kaufbeurens neue Künstlergruppe formiert sich

„Kunst Raum Kaufbeuren“ will der bildenden Kunst im Allgäu mehr Öffentlichkeit verschaffen

Der Startschuss für die Gruppe „Kunst Raum Kaufbeuren“ war ein erstes Treffen in einem Neugablonzer Konditoreicafé im Spätsommer 2022. Auf Initiative der Neugablonzer Künstlerin Brigitte Wolf kamen neun Kunstschaffende aus dem Raum Kaufbeuren ein erstes Mal zusammen. Sie kannten sich zum Teil gar nicht und es war nicht klar, was aus diesem Treffen entstehen würde. Ein gemeinsames Anliegen hatten sie dennoch: In der Kulturszene Kaufbeurens soll die bildende Kunst sichtbarer werden und einen höheren Stellenwert bekommen.

Erste Aktivitäten

Die ersten monatlichen Zusammenkünfte der Gruppe dienten vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Abtasten, wo die Erwartungen und Vorstellungen liegen und ob die auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen wären. Sie haben sich gegenseitig mit ihren eigenen Arbeiten vorgestellt, Ideen und Wünsche ausgetauscht und es entstanden erste Kontakte mit der Stadt Kaufbeuren und Frau Von Stillfried, Kulturbeauftragte im Stadtrat. Drei der Künstlerinnen fanden sich schon schnell in einem ersten gemeinsamen Projekt, die Ausstellung „Drei Frauen im Haus“ (Blonhofen, 2023) mit Werken von Kornelie Nielsen, Erika Fischer und Felicitas Freuding.

Der Name ist Programm

Die Ideen und Vorstellungen Kunstschaffender auf eine Linie zu bringen, ist in der Regel nicht leicht. Es sind oft Freigeister mit starken eigenen Vorstellungen, die aus unterschiedlichen Situationen und Perspektiven entstehen. Die Gruppe hat einige Zeit gebraucht, um eine gemeinsame Zielsetzung zu formulieren. Dabei wurde bewusst auf eine formelle Struktur in Form eines Vereins verzichtet. Die Individualität soll erhalten bleiben und es sollen auch keine Hürden aufgeworfen werden, sich der Gruppe anzuschließen. Sich miteinander dafür stark machen, dass die Kunstszene in Kaufbeuren und Umland besser wahrgenommen wird und einen höheren Stellenwert bekommt, bleibt jedoch das gemeinsame Anliegen. Das kommt auch im Namen der Gruppe zum Ausdruck: Raum für die Kunst in Kaufbeuren, sinnbildlich und buchstäblich.

Raum für die Kunst

Die Kaufbeurer Kulturszene ist in den Bereichen der Traditionskultur und des künstlerischen und kreativen pädagogischen Angebots relativ gut entwickelt. Hinzu kommt das Kunsthaus Kaufbeuren, das der überregionalen und internationalen Kunst einen Platz bietet. Die regionale bildende Kunstszene hat jedoch in Kaufbeuren keinen solchen festen und klar umrissenen Platz und wird entsprechend schwach wahrgenommen. Es ist der Gruppe „Kunst Raum Kaufbeuren“ viel daran gelegen, das zu ändern. Dazu vertritt sie die gemeinsamen Interessen der Kunstschaffenden bei der Stadtverwaltung, im Dialog mit der kommunalen Politik und durch (private) Initiativen im Bereich Ausstellungen, Ausstellungsräumen und Kunstprojekten. So laufen aktuell Gespräche mit der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren e.V., um Kunst verteilt über mehrere Locations in der Altstadt im öffentlichen Raum zu präsentieren.

Die Arbeiten der Gruppenmitglieder umfassen eine große Spannbreite von Malerei, über Objektkunst, Keramik und Grafik bis hin zur Fotografie. Neben den oben erwähnten Künstlerinnen sind aktuell in „Kunst Raum Kaufbeuren“ aktiv mit dabei: Monika Petri, Shannon Pyper, Ulrike Passauer, Helga Stadelbauer, Kees van Surksum, Doris Wenzel, Helene Schmidt und Karin Schmaus. Die Gruppe heißt jedoch ambitionierte Kunstschaffende jederzeit gerne willkommen.

Text: Kees van Surksum

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Bildung Soziales

Bühne frei für Bildung und Engagement

Sparkasse Allgäu fördert Theaterseminar der FOSBOS Kaufbeuren mit 750 Euro

Im Rahmen der ersten Theateraufführung des diesjährigen Theaterseminars der 13. Klassen überreichte Michael Sambeth, Leiter für Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, dem Förderverein der FOSBOS Kaufbeuren eine Spende in Höhe von 750 Euro. Mit dem Betrag wurde das Theaterseminar maßgeblich unterstützt.

Dank der großzügigen Förderung konnten 14 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Anemone Kuntsch und Mareike Schmidt ein intensives Probenwochenende auf einem Selbstversorgerbauernhof nahe Oy-Mittelberg verbringen. Neben gemeinsamen Proben und Kochen nutzten die Teilnehmenden die Zeit auch, um ihre spielpraktischen Prüfungen abzulegen, die Teil der Gesamtnote im Seminar sind.

Das Ergebnis dieser intensiven Vorbereitung konnte sich sehen lassen: Ende März wurde das Stück „Das Tribunal“ von Dawn King an zwei Abenden aufgeführt – erstmals auf der schuleignen Bühne in der Aula der FOSBOS. Die gelungenen Aufführungen sind ein Beispiel dafür, wie durch regionale Unterstützung kreative Projekte an Schulen gefördert werden können.

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Bildung Soziales

Kaufbeuren diskutiert über Klimaschutz der Zukunft

Großer Zuspruch beim Workshop – Zielrichtung für das Klimaschutzkonzept gesetzt

Am Montag, 28. April 2025, fand in der energie schwaben arena der Klimaschutzworkshop der Stadt Kaufbeuren statt – mit großem Erfolg: Rund 80 engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung nahmen teil und brachten ihre Perspektiven und Ideen aktiv ein.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse und Klimaschutzmanagerin Lea Höß standen zwei spannende Impulsvorträge auf dem Programm: Moritz Maluska vom Verband der kommunalen Unternehmen beleuchtete den Klimaschutz aus Sicht der Wirtschaft, während Dr. Johannes Schubert von der Hochschule Kempten aufzeigte, wie Barrieren in der Klimakommunikation identifiziert und überwunden werden können. Die Moderation des Workshops übernahm das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!).
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die gemeinsame Diskussion über das Ziel-szenario für Kaufbeuren, bei dem das Zieljahr für die angestrebte Treibhausgasneutralität definiert wurde. Zudem wurden vielfältige Maßnahmenvorschläge in den Bereichen Energieeffizienz, Energieerzeugung, Mobilität und Bewusstseinsbildung für das Klimaschutzkonzept gesammelt und priorisiert.
Die konkreten Ergebnisse werden derzeit noch nicht veröffentlicht, da der Beteiligungsprozess noch nicht abgeschlossen ist: Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten im Mai/Juni die Möglichkeit, online über die vorgeschlagenen Maßnahmen abzustimmen und weitere Ideen einzubringen.
Im Juli wird dann im Rahmen einer Stadtratsklausur über die Machbarkeit und Umsetzung der Maßnahmen beraten. Die daraus resultierenden Erkenntnisse fließen direkt in das finale Klimaschutzkonzept ein.
Nach Abschluss des Beteiligungsprozesses werden die erarbeiteten Inhalte transparent aufbereitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Die hohe Beteiligung und die konstruktive Atmosphäre zeigten deutlich: Klimaschutz ist in Kaufbeuren ein Gemeinschaftsprojekt.

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Bildung

Geschichte erleben am Museumstag: Feuerwehrmuseum öffnet kostenlos

Neue Ausstellung erklärt Ursprung des Begriffs „brandschatzen“

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 18. Mai, öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu seine Türen bei freiem Eintritt von 13 bis 17 Uhr. Besucher erwartet nicht nur ein Blick in die Geschichte des Feuerwehrwesens – auch sprachgeschichtlich gibt es Neues zu entdecken.

Neue Schautafel beleuchtet den Bauernkrieg

Besonderes Augenmerk gilt einer neuen Schautafel, die sich mit dem Ursprung des Begriffs „brandschatzen“ befasst. Dieser geht auf die Zeit des Bauernkriegs vor 500 Jahren zurück. Nach dem gescheiterten Aufstand zogen Soldaten des Schwäbischen Bundes durch das Land und forderten Zahlungen – sogenannte Schatzungen – von der Bevölkerung, um auf Plünderung und Brandstiftung zu verzichten.

Ursprünglich bedeutete „brandschatzen“ also, Zerstörung gegen Geld zu vermeiden. Erst im Laufe der Zeit wandelte sich der Begriff zur heutigen Bedeutung von Raub und Brandstiftung.

Ausstellung erinnert an den Mut der Bauern

Die Sonderausstellung wurde von Christoph Heider zusammengestellt. Er betont:

„Mit der Erinnerung an den Aufstand soll der Mut der Bauern anerkannt werden, für ihre Freiheit zu kämpfen und für ihre Rechte einzustehen.“

Weitere Informationen & Führungen

Das Feuerwehrmuseum ist auch außerhalb des Museumstags regelmäßig geöffnet. Alle aktuellen Zeiten finden sich unter:
🌐 www.fwm-kf-oal.de
📧 Sonderführungen für Gruppen: fuehrung@fwm-kf-oal.de

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Bildung Soziales

Lebensmittel retten leicht gemacht

Kochkurs für Kinder und Eltern zeigt kreative Wege gegen Lebensmittelverschwendung

Im Mai findet ein Kochkurs zum Thema „Da geht noch was – Le-bensmittel retten kann jeder!“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kaufbeuren statt. Herzlich eingeladen sind Grundschulkinder mit ihren Eltern. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Kochkurs | Da geht noch was-Lebensmittel retten kann jeder!

In Deutschland werden jährlich circa elf Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt – 59% davon im Privathaushalt.
Vieles davon ist aber noch verzehrbar und kann problemlos weiterverarbeitet werden.
Genau hier möchten wir mit unserem Kochkurs „Da geht noch was – Lebensmittel retten kann jeder!“ ansetzen.

Im Kurs mit Theorieteil können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen sam-meln, was aus übriggebliebenen Lebensmitteln und Resten noch alles gezaubert werden kann.
So kann jeder zum Helden werden!

Mittwoch, 14.05.2025
15:00 – 18:00 Uhr
Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
Ort: AELF, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Teilnahme: 3 € Lebensmittelkosten
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Herz Jesu und foodsharing Kauf-beuren
Anmeldeschluss: 09.05.2025

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirt-schaft und Forsten.
Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: https://www.aelf-kf.bay-ern.de/ernaehrung/index.php. Anmeldung über die Mailadresse: sabine.schaefer@aelf-kf.bayern.de
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Bildung Jugend

Wie digitale Bildung im Klassenzimmer greifbar wird

Workshops am Jakob-Brucker-Gymnasium zeigen Chancen und Risiken der Digitalisierung auf

Digitalisierung ist weit mehr als nur die Nutzung von Handy-Apps. Dies wurde den achten Klassen des Jakob-Brucker-Gymnasiums in Kaufbeuren in vier interaktiven Workshops verdeutlicht. Geleitet wurden die Workshops von Alexander Uhrle, Stadtrat und Beauftragter für „Digitale Stadt“.
Über drei Stunden pro Workshop setzten sich die jeweils 25 bis 29 Schülerinnen und Schüler mit den Themen Digitalisierung allgemein, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz (KI) und Smart City auseinander. Dabei wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch interaktiv gearbeitet – mithilfe der Software „Mentimeter“ konnten sich alle Beteiligten unkompliziert einbringen, ohne sich melden zu müssen, ergänzt wurde dies durch persönliche Wortbeiträge der Schülerinnen und Schüler wodurch interessante Diskussionen entstanden.
„Wir wollten den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass Digitalisierung vielschichtig ist und nicht nur aus sozialen Medien besteht“, erklärt Alexander Uhrle. Die Workshops begannen jeweils mit persönlichen Definitionen von Digitalisierung sowie der Einschätzung des Digitalisierungsstands im Schulalltag, im öffentlichen Leben und im privaten Umfeld. Hier wurden auch die verschiedenen Stufen von Digitalisierung erklärt.
Im Abschnitt zur IT-Sicherheit wurde unter anderem nähergebracht, worauf die Schülerinnen und Schüler in der digitalen Welt achten sollten – sowohl auf ihren Smartphones als auch z. B. auf Webseiten und Social Media. Alexander Uhrle erklärte hier, wie einfach Social Media Accounts ohne entsprechende Maßnahmen übernommen werden, Daten abgefangen und geändert werden, sowie Geräte manipuliert werden können. Zudem wurden die Gefahren des Social Engineerings erläutert.
Künstliche Intelligenz und Smart City – von Theorie zur Praxis.
Ein besonders spannendes Workshop-Thema war die Künstliche Intelligenz. Die Schülerinnen und Schüler wurden zunächst dazu befragt, wie sie KI bereits nutzen und welche Chancen sie in der Schule sehen. Auch ihre eigenen digitalen Kompetenzen und die ihrer Lehrkräfte wurden analysiert. Anschließend wurden praktische Übungen durchgeführt, um die richtige Nutzung von KI zu vermitteln und verschiedene Arten von KI zu erklären.
Die Erkenntnisse daraus wurden direkt in den Arbeitsgruppen zur Smart City angewendet: Mithilfe von KI erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler konkrete Ideen für eine digitalisierte Stadt mit Bezug zu Kaufbeuren. Ein weiterer kritischer Punkt war die Gefahr durch manipulierte Inhalte – anhand eines realistischen Fake-Videos wurde gezeigt, wie KI in sozialen Medien genutzt werden kann, um Falschinformationen zu verbreiten.
Positive Resonanz und mögliche Fortsetzung.
Die Reaktionen sowohl der Schülerinnen und Schüler als auch der Lehrkräfte waren durchweg positiv. Es entstanden angeregte Diskussionen und viele Fragen wurden gestellt – sowohl zum Verständnis als auch allgemein zu den Themen. „Die Schülerinnen und Schüler waren neugierig, engagiert und offen für neue Denkweisen“, resümiert Alexander Uhrle.
Weitere Workshops sind zwar derzeit nicht konkret geplant, könnten aber in Zukunft wieder stattfinden. Denn eines ist sicher: Das Interesse an den digitalen Herausforderungen und Möglichkeiten unserer Zeit wächst – und mit Workshops wie diesen können junge Menschen gezielt darauf vorbereitet werden.
Der Rektor des Jakob-Brucker-Gymnasiums, Christof Walter, zu den Workshops: „Mit vielem, was Alltagskompetenz ausmacht, kommen unsere Kinder und Jugendlichen erst im Lauf der Jahre intensiver in Berührung, weil wir Erwachsenen ihnen Vieles, manchmal zu viel abnehmen. Bei der Digitalisierung geht das nicht. Umso wichtiger ist die regelmäßige und intensive Beschäftigung mit den Chancen und Gefahren im Netz mit dem Ziel einer informierten, kritischen und möglichst sicheren Nutzung digitaler Medien – wie in den Workshops im Rahmen unserer Woche der Alltagskompetenz.“

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Bildung Kinder

Kinderuni Kaufbeuren: Medizin zum Staunen

Chefarzt Prof. Dr. Helmut Diepolder erklärt Kindern die faszinierende Welt der Endoskopie

Die nächste Kinderuni Kaufbeuren findet am Donnerstag, 8. Mai 2025, um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus statt. Zu Gast ist diesmal ein ganz besonderer Referent: Prof. Dr. med. Helmut Diepolder, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Kaufbeuren.

Sein Thema:
🩺 „Endoskopie: Blicke ins Innere des Körpers zur Diagnostik und Therapie“

Was passiert eigentlich im Bauch?

In seinem kindgerechten Vortrag erklärt Prof. Diepolder, wie Ärztinnen und Ärzte mithilfe moderner Geräte – langen, dünnen Schläuchen mit Kamera und Licht – in unseren Körper schauen können.

Dabei zeigt er spannende Bilder aus dem Inneren von Speiseröhre, Magen und Darm. Die kleinen Besucher erfahren, wie man mit dieser Methode sogar Krankheiten behandeln kann – ohne dass man operieren muss.

Ein Vortrag zum Staunen, Lernen und Mitdenken – geeignet für neugierige Kinder ab dem Grundschulalter.

Ort & Zeit

📍 Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus, Kaufbeuren
🕓 Donnerstag, 08. Mai 2025, 16 Uhr

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Bildung Veranstaltung

3D-Druck zum Anfassen

Stadtbücherei Kaufbeuren lädt zum kostenlosen Kennenlernen moderner Drucktechniken ein

Am Donnerstag, 8. Mai 2025, wird die Stadtbücherei Kaufbeuren zur Technobib: Von 14 bis 17 Uhr lädt sie gemeinsam mit dem BayernLab zu einem spannenden Einblick in die Welt des 3D-Drucks ein. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene, Senioren und Jugendliche ab 12 Jahren – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Modelle, Maschinen und Mini-Workshops

Die Besucher erwartet eine anschauliche Einführung in verschiedene 3D-Drucktechniken, ergänzt durch zahlreiche Exponate zum Bestaunen. Darüber hinaus wird gezeigt, wie digitale 3D-Modelle entstehen, die später ausgedruckt werden können.

Besonderes Highlight: Kurzworkshops à 20 Minuten, bei denen die Teilnehmenden praktische Einblicke erhalten – kostenlos und ohne Anmeldung.

Ort & Kooperation

📍 Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8
🕓 Donnerstag, 08.05.2025, 14–17 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem BayernLab Kaufbeuren

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Bildung Politik

Schüler erleben Politik hautnah

Kaufbeurer Gymnasiasten bei historischer Koalitionsverkündung in Berlin dabei

Auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) besuchten rund 60 Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums Kaufbeuren mit ihren vier Lehrkräften den Deutschen Bundestag. Der Besuch fand im Rahmen einer mehrtägigen Berlinfahrt statt und bot den Jugendlichen spannende Einblicke in den politischen Alltag in der Hauptstadt.

Neben einem gemeinsamen Essen im Besucherrestaurant und der Besichtigung der Kuppel des Bundestages konnten die Schüler während eines Informationsvortrags interessante Einblicke in die Arbeitsabläufe des Parlaments gewinnen. Stracke erklärte im anschließenden Gespräch, wie sein Arbeitsalltag als Politiker aussieht.

Im Mittelpunkt stand die unmittelbar an den gemeinsamen Austausch anschließende Verkündung der Einigung in den Koalitionsverhandlungen. Stracke, der für die CSU den Bereich Arbeit und Soziales federführend mitverhandelt hatte, erklärte, wie er die letzten Wochen erlebt hatte: „In den Sondierungsgesprächen konnten sich CDU, CSU und SPD schnell einig werden. Unser Ziel war es, vor Ostern einen Koalitionsvertrag zu vereinbaren. Das haben wir nun geschafft“, so Stracke. Nach dem vorzeitigen Ampel-Aus und dem kurzen Winterwahlkampf war es der Union daran gelegen, schnell eine neue stabile Regierung zu bilden, um auf die aktuellen politischen Entwicklungen reagieren zu können.

Anschließend an das Gespräch durfte freilich das gemeinsame Erinnerungsfoto nicht fehlen. Die Aufmerksamkeit auf sich zogen dann aber schnell die Parteispitzen von Union und SPD, die nur wenige Meter von der Klasse entfernt im Paul-Löbe-Haus vor die Presse traten, um den Koalitionsvertrag zu präsentieren.

Ein besonderer Moment, der den Politikwechsel einläuten soll: „Mit dem neuen Koalitionsvertrag schaffen wir Stabilität und setzen wichtige Impulse für Bayern und ganz Deutschland“, ist sich Stracke sicher.

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gedenkveranstaltung: Befreiung vom Nationalsozialismus und Kriegsende

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag am 9. Mai 2025 am Mösle in Oberbeuren

Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa markiert zugleich den Sieg über den Nationalsozialismus. 80 Jahre danach wird am 9. Mai ab 19 Uhr eine einstündige Gedenkveranstaltung am Mösle in Oberbeuren stattfinden. Dort wurde 1995 ein Gedenkstein (gestiftet vom ehemaligen SPD Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Simon) platziert, der an das Kriegsende 1945 erinnert. Gleichzeitig wurde daneben eine Friedenslinde gepflanzt. An dieser Stelle wird die Mahnstunde stattfinden.

Literarische Texte, die das Jahr 1945 beleuchten und von den Stadträten Catrin Riedl und Pascal Lechler gelesen werden, rahmen das Programm. Nach einem Grußwort durch Oberbürgermeister Stefan Bosse folgt ein Beitrag der Historikerin und Stadtheimatpflegerin Corinna Malek-Wagner. Sie gibt einen Einblick in ihre Forschung zur “Entnazifizierung in Kaufbeuren”. Was bedeutete das Kriegsende und der Sieg über den Nationalsozialismus konkret vor Ort in Kaufbeuren?

Martin Valdés-Stauber, Stadtrat und Beauftragter für Offene Gesellschaft, wird in seinem Beitrag die Bedeutung von Erinnerungsarbeit für das demokratische Gemeinwesen erörtern. Die Beschäftigung mit Geschichte ist kein Selbstzweck, sondern eine “Arbeit an der Gegenwart”. Abgerundet und begleitet wird das Programm durch musikalische Beiträge des Blasmusik-Duos Christoph Graf und Leonhard Sandler.

Bei Regen findet die Veranstaltung dennoch statt. Entsprechender Regenschutz muss individuell mitgebracht werden.

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Bildung

50.000 Kursteilnehmer an der Imkerschule Schwaben

Schreinermeister Konrad Sedlmeyr hatte sich schon einige Zeit für Bienen interessiert und besuchte schließlich im vergangenen Jahr Aufbaukurse für den Einstieg in die Bienenhaltung

Den 50.000 Kursteilnehmer konnte die Imkerschule Schwaben in Kaufbeuren-Kleinkemnat seit ihrer Gründung im Jahr 1976 begrüßen. Konrad Sedlmeyr aus Reifersbrunn bei Mering hat diese stolze Zahl als Teilnehmer des Lehrgangs „Aufzucht von Bienenköniginnen“ erreicht.

Rainer Holzapfel, Vorsitzender des Bezirksverbandes Imker Schwaben e.V. und Vizepräsident des Landesverbandes Bayerischer Imker, Fachberater und Kursleiter Johann Fischer und Schulleiter Gerd Ullinger waren auf dieses Ereignis vorbereitet, gratulierten dem überraschten Teilnehmer und überreichten einen Geschenkkorb, ein Imker-Fachbuch und eine bienenfreundliche Pflanze für den Garten.

Schreinermeister Konrad Sedlmeyr hatte sich schon einige Zeit für Bienen interessiert und besuchte schließlich im vergangenen Jahr Aufbaukurse für den Einstieg in die Bienenhaltung. Nun hat er sich seinen Wunsch erfüllt und ist in diesem Jahr mit zwei Bienenvölkern an den Start des faszinierenden Hobbys gegangen. Begleitend besucht er die weiterführenden Kurse an der Imkerschule, um perfekt für die Bienenpflege in Theorie und Praxis gerüstet zu sein. Kursplan und weitere Infos unter www.imkerschule-schwaben.de

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Bildung Kinder

Spiel, Spaß und Lernen – FOS-Schüler bringen bei Exkursion Kinderaugen zum Leuchten

Ende März besuchten die Schüler der Klasse FS11d der FOSBOS Kaufbeuren das Kinderhaus „Die kolping kinder“

Im Rahmen der Exkursion führten sie verschiedene pädagogische Angebote durch, die sie im Vorfeld sorgfältig ausgearbeitet hatten.

An insgesamt fünf verschiedenen Stationen setzten die Schülerinnen und Schüler des Sozialzweigs der Fachoberschule Schwerpunkte in den Bereichen Bewegung, Kreativität und Wahrnehmung. Sie orientierten sich dabei an den Kompetenzbereichen des bayerischen Bildungs-und Erziehungsplans.

Die Kinder konnten sich bei den Angeboten spielerisch ausprobieren, neue Erfahrungen sammeln und wurden von den engagierten Schülerinnen und Schülern individuell begleitet.

Die Exkursion war ein voller Erfolg: Sowohl die Kinder als auch das Team des Kindergartens sowie die Eltern zeigten sich begeistert von dem abwechslungsreichen und liebevoll gestalteten Programm. Auch die Schülerinnen und Schüler selbst profitierten von der praktischen Erfahrung und konnten wertvolle Einblicke in die pädagogische Arbeit gewinnen.

Solche Projekte die bei allen Beteiligten nachhaltiges, ganzheitliches Lernen mit Freude verbinden, erfordern ein hohes Maß an Offenheit und Engagement der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen. Gleichzeitig braucht es aber auch Institutionen, die Kooperationen so offen und positiv gegenüberstehen wie in diesem Fall die Schulfamilie der FOSBOS Kaufbeuren und die Familie des Kolping-Bildungs-gGmbH.

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Bildung Veranstaltung

Familienbande verstehen: Einladung zum Vortrag für pflegende Angehörige am 06.05.25 im GSW

Wie der eigene Stammbaum neue Perspektiven eröffnen kann

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu lädt alle pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich Engagierten sowie Interessierten herzlich zu einem besonderen Vortrag ein:

„Meine Familienbande sichtbar machen“
🗓 Dienstag, 06. Mai 2025
🕔 17:00 – ca. 18:30 Uhr
📍 Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren/Neugablonz

Familiengeschichten sichtbar machen

Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit dem eigenen Stammbaum. Die Referentin Marianne Jorde – Heilpraktikerin für Psychotherapie – zeigt auf, wie familiäre Strukturen unser Leben beeinflussen können. Durch die Betrachtung systemischer Verbindungen innerhalb der Familie können bislang „ungesehene“ Muster erkannt und der eigene Umgang damit verändert werden.

Ein Perspektivwechsel mit Wirkung

Auch wenn sich die eigenen Wurzeln nicht ändern lassen, kann ein neuer Blick auf sie helfen, gelassener und zufriedener im Leben zu stehen. Der Vortrag lädt dazu ein, familiäre Prägungen bewusst wahrzunehmen und eigene Handlungsspielräume zu entdecken.

Raum für Austausch und Begegnung

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Angehörigentreffs Kaufbeuren“ statt. Dort erhalten Teilnehmende nicht nur fachliche Informationen rund um die häusliche Pflege, sondern auch die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Sollte während der Veranstaltung eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person benötigt werden, bittet die Fachstelle um frühzeitige Kontaktaufnahme.

🆓 Die Teilnahme ist kostenlos.
📩 Keine Anmeldung erforderlich, außer bei Gasthausbesuchen.

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Bildung Soziales

Liebe kennt keine Grenzen

Sexualität und Behinderung – Ein Gesprächsabend für Eltern und Angehörige

Es gibt viele Grundbedürfnisse, Sexualität gehört dazu!

• Vielleicht nehmen Sie als Eltern und Angehörige das Grundbedürfnis Ihres erwachsenen Kindes sehr deutlich wahr.
• Es könnte sein, dass Sie mit kindlichen sexuellen Verhaltensweisen konfrontiert sind.
• Möglicherweise ist Ihnen das Thema einfach unangenehm.

Egal wie Ihre jetzige Situation aussieht, wir bieten die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen, offene Fragen zu klären und beleuchten zentrale Aspekte zu Sexualität und Behinderung.

Wir laden Sie ein und freuen uns auf einen offenen Austausch sowie eine anregende Diskussion.

Referentin: Ellen Schmidt
Sexuelle Bildung, Lebenshilfe Ostallgäu/Wertachtal-Werkstätten

Termin: Montag, 05.05.2025 von 18.00 – 21.00 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Berliner Str. 50 (Gemeindezentrum der kath. Kirche), Buchloe

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Offene Behindertenarbeit Kaufbeuren-Ostallgäu (OBA, www.oba-kf-oal.de)

Anmeldung unter OBA Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e. V., Ben Lutz, 0176 18700911, oba@lebenshilfe-oal.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

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Bildung Politik

„Die VHS ist kein Hobbyclub“: Bildung im ländlichen Raum unter Druck

Peter Wachler im Gespräch mit Renate Deffner über Zukunft und Herausforderungen der Erwachsenenbildung

In Kürze scheidet Renate Deffner, die Geschäftsführerin der Volkshochschulen im Landkreis Unterallgäu, aus ihrem Amt. In einem Gespräch mit ihr bedankte sich der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) für ihr langjähriges Engagement für die Erwachsenenbildung, die „mit ihrem vielfältigen Angebot gerade im ländlichen Raum unverzichtbar ist“, wie Wachler betonte.
Vor dem Hintergrund der geplanten Änderung des Umsatzsteueranwendungserlasses durch das Bundesministerium der Finanzen würden flächendeckende Weiterbildungsangebote gefährdet, nannte Deffner eine der großen Herausforderungen für die Zukunft der Erwachsenenbildung: „Der Entwurf in seiner jetzigen Form droht viele VHS-Kurse der Umsatzsteuer zu unterwerfen, sobald kein unmittelbarer Berufsbezug erkennbar ist.“ Als Folge könnten Preissteigerungen, Kursausfälle und eine erhebliche Bürokratisierung der Bildungsarbeit drohen, „das ist gerade für kleinere VHS-Standorte wie im Unterallgäu problematisch.“ Der Entwurf des Bundesministeriums reduziere Bildung auf berufliche Verwertbarkeit, ignoriere jedoch die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, Problemlösungsfähigkeit oder sozialem Zusammenhalt. Zudem sei die Definition von Bildung als „Freizeitbeschäftigung“ realitätsfern und widerspräche dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz (BayEbFöG).

Peter Wachler stimmte mit der Ansicht von Renate Deffner überein: „Die VHS ist kein Hobbyclub – sie ist ein Rückgrat unserer demokratischen Gesellschaft. Gerade im ländlichen Raum braucht es wohnortnahe Bildung, die Menschen befähigt und integriert.“ Wachler appellierte an die Verantwortlichen im Bund, es dürfe keine Steuerpflicht für Weiterbildung, die Menschen zusammenführt, geben. Er erwarte, dass Bildung nicht kaputt reguliert, sondern gefördert werde und sicherte Renate Deffner zu: „Der Bayerische Landtag wird sich dieser Frage annehmen und darüber zeitnah debattieren.“ 

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Bildung Kultur

FAUNA: Junge Künstler erforschen die Welt der Tiere

Sonderausstellung zeigt eindrucksvolle Arbeiten aus der Schmuckfachschule

In der Erlebnisausstellung startet die neue Sonderausstellung FAUNA. Ab Montag, 7. April 2025, zeigt sie spannende und sehr persönliche Arbeiten von Nachwuchskünstlern, die die lange Tradition künstlerischer Tierdarstellungen neu interpretiert haben. Im Zuge des Klassenwettbewerbs der Danner-Stiftung entstanden vielfältige und ungewöhnliche Kunstwerke. Alle Objekte widmen sich dem vielschichtigen Thema Tierwelt. Intensiv arbeiteten die Schüler des zweiten und dritten Ausbildungsjahrgangs, um ihre Werke pünktlich zum Wettbewerb einzureichen. Dabei war es unerheblich, ob die jungen Künstler als Materialien Metall, Glas oder Kunststoff verwenden. Für die Jury kommt es vielmehr auf die kreative Interpretation des Wettbewerbsthemas an und eine gekonnte Ausführung der handwerklichen Arbeit. Nun sind die Ergebnisse in der Erlebnisausstellung zu sehen.

Das Wettbewerbsthema: Fauna

Die Geschichte der Menschheit ist eng verwoben mit der Fauna, also der Welt der Tiere. Das besondere Verhältnis zeigt sich in ebenso umfangreicher wie zwiespältiger Bandbreite. Einerseits lieben und verehren wir Tiere, andererseits nehmen Menschen ihnen Lebensraum und degradieren Tiere zu Objekten. Die enge Beziehung drückt sich auch kulturgeschichtlich aus. So sind Tiere bedeutungsvolle Symbole in Kulturen und Religionen, sie werden mitunter als heilig verehrt. Tierdarstellungen in zahllosen Varianten spiegeln seit jeher die kulturellen und ästhetischen Vorstellungen ihrer Zeit wider. Sie sind ein faszinierender Teil unserer Kulturgeschichte und finden sich in allen Epochen des kunsthandwerklichen Schaffens der Menschheit. Von diesem komplexen Beziehungsgeflecht haben sich die Nachwuchskünstler inspirieren lassen und ihre Interpretationen in Kunstwerken ausgedrückt.

Kunst in der Berufsfachschule

Die Berufsfachschule für Glas und Schmuck bildet vier kunsthandwerkliche Berufe aus. Sie verbindet die traditionelle Ausbildung mit aktuellen ästhetischen und technischen Entwicklungen. Der alljährliche Klassenwettbewerb der Danner-Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Bedeutung des Kunsthandwerks als Teil der angewandten Kunst bewusst zu machen. So wird die Möglichkeit gegeben, die kreativen und gestalterischen Fähigkeiten frei zu entfalten. Im Vergleich mit den anderen lernen die Schüler die handwerkliche und künstlerische Qualität der eigenen Arbeit zu erkennen und zu entwickeln.

Die Sonderausstellung FAUNA ist bis 18. Juli 2025 in der Erlebnisausstellung zu sehen. Ein Objektkatalog hilft den Besuchern, in die Denkwelten der Nachwuchskünstler einzutauchen. Darüber hinaus zeigt die Erlebnisausstellung vor allem in Handarbeit gefertigten Schmuck aus den Werkstätten der Gablonzer Industrie. Öffnungszeiten und weitere Informationen: www.erlebnisausstellung.info

Die Erlebnisausstellung

Schmuck und mehr

Dauerhaft präsentiert die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie vor allem Modeschmuck in vielen Farben und Stilrichtungen. Ein Highlight sind die vielen liebevoll gestalteten Schneekugeln.

Erleben. Informieren. Einkaufen.

Erlebnisstationen begeistern Besucher allen Alters. Der integrierte Shop lädt zum Einkaufen ein. Zusätzlich bietet die kleine KaffeeWerkstatt einen Kaffee in gemütlicher Atmosphäre. Junge Besucher können in der Erlebnisausstellung mit kleinen Rätselspielen auf Entdeckungsreise gehen.

Öffnungszeiten für Besucher

Mo. – Fr.        09:30 – 12:00 Uhr und

Mo. – Do.       14:00 – 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen: www.erlebnisausstellung.info

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Bildung Jugend

Börse spielerisch lernen – diese Teams überzeugten beim Planspiel Börse 2025

Sparkasse Allgäu zeichnet die besten Nachwuchs-Börsianer:innen aus

Mit über 113.000 Teilnehmenden hat das Planspiel Börse 2024/2025 eine neue Rekordmarke erreicht: Noch nie haben sich so viele Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene aus ganz Europa risikolos an der Börse ausprobieren und mit ihren fiktiven Depots gegeneinander antreten können. Die erfolgreichsten Teams im Allgäu wurden am Dienstag 25.03.2025 die Gewinner:innen der Sparkasse Allgäu in der Filmburg Marktoberdorf ausgezeichnet.
Die Spielzeit des Planspiel Börse endete nach knapp vier Monaten am 24. Januar 2025 und war geprägt von sinkender Inflation und sinkenden Leitzinsen, sich stabilisierenden Energiepreisen, aber auch geopolitischen Unsicherheiten und der US-Präsidentschaftswahl. Der DAX konnte sich nach einer Schwäche zum Jahresbeginn erholen. Die jungen Anlegerinnen und Anleger setzten im Planspiel vor allem auf Tesla, Rheinmetall, Nvidia und Amazon. In der diesjährigen Spielrunde haben sie mit rund 1,4 Millionen virtuellen Handelsaufträgen einen Gesamtumsatz von über 5 Milliarden Euro erzielt. „Das bedeutet, dass in nur vier Monaten Spielzeit das Handelsvolumen einer ganzen Sparkasse erreicht wurde“, sagt Karolin Schriever, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. „Dies zeigt eindrucksvoll, wie engagiert und erfolgreich die Teilnehmenden von ihrem neu gelernten Wirtschafts- und Börsenwissen profitiert haben“, so Karolin Schriever weiter.


Das Planspiel Börse in der Sparkasse Allgäu. Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Allgäu haben sich 461 Teams mit insgesamt 1.261 Schüler:innen aus 37 Schulen in den 17 Spielwochen intensiv mit dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen auseinandergesetzt. Die daraus resultierenden fiktiven Anlageentscheidungen basierten auf konventionellen und nachhaltigen Strategien und führten folgende Teams zum verdienten Sieg: Performance-Wertung
Platz 1 in der Performance-Wertung, d.h. mit dem größten Depot-Wertzuwachs, erzielten Reinhard Haas und Alexander Mayer von der Mittelschule Dietmannsried als die „Gering-Verdiener“. Entgegen ihrem Team-Namen steigerten die beiden Ihr Startkapital um stolze 32% und setzten sich damit innerhalb der Sparkasse Allgäu an Platz 1 – in der bayernweiten Wertung auf Platz 11. Haupterfolgsfaktor war ihr Invest in TESLA.


Nachhaltigkeits-Wertung


Dass Nachhaltigkeit auch an der Börse zum Erfolg führen kann, stellen die Teams in dieser Wertung unter Beweis. Platz 1 bei der Sparkasse Allgäu konnte sich hier das Team „Project Mbappe“ mit Jonas Hindelang und Kilian Schwarz holen. Die beiden vom Gymnasium Hohenschwangau setzten ihren Erfolgskurs aus dem vergangenen Jahr fort – 23/24 belegten sie noch den dritten Platz. Für „Project Mbappe“ zahlte sich besonders das Invest in INTEL aus.


Die Siegerehrung im Theaterkino „Filmburg“ Marktoberdorf.

Um die Teams auf den vorderen Plätzen gebührend zu feiern, lud die Sparkasse Allgäu zur Siegerehrung in die Filmburg nach Marktoberdorf ein. Nach dem Grußwort des stellvertretenden Vorstands Rochus Nickl, warf Sparkassen-Wertpapierspezialistin Johanna Will, zusammen mit den Gästen, einen Blick auf das Planspiel Börse sowie die Entwicklungen am Aktienmarkt. Im Anschluss wurden Anlagestrategien in großer Runde diskutiert. Michael Sambeth von der Sparkasse Allgäu, brachte hier interessante Details von „Zufalls-Invest“ bis „fundierte Anlage-Entscheidung“ zu Tage. Und dann wurden die Preise verliehen: Die Gewinner:innen durften sich über Sachpreise im Wert von über 600 Euro freuen. Zum Abschluss des Abends eröffnete Sparkassen-Vorstand Angelo Picierro das Buffet. Bei leckerem Essen und Getränken wurde nochmal auf den Erfolg der Schüler:innen angestoßen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung beendete damit die diesjährige Runde des Planspiel Börse. Rückblickend kann festgehalten werden, dass die Sparkasse Allgäu in Kooperation mit den Schulen und Lehrkräften hier einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Bildung junger Erwachsener geleistet hat – die Schüler:innen erlangten spielerisch Verständnis für Wertpapier-Anlagen. Ein Verständnis, von welchem sie langfristig profitieren werden, um in Zukunft eigene Finanzentscheidungen fundiert treffen zu können.


„Wir freuen uns über den Erfolg der diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Planspiel Börse. Als Sparkasse ist es uns ein zentrales Anliegen, die finanzielle Bildung junger Erwachsener in unserem Geschäftsgebiet zu fördern, damit diese den verantwortungsvollen Umgang mit Geldanlagen üben und lernen können, um in Zukunft eigene Finanzentscheidungen fundiert zu treffen“, betonte Michael Sambeth, Marketingleiter der Sparkasse Allgäu.
Das Planspiel Börse geht weiter. Wer das nächste Mal am Planspiel Börse teilnehmen möchte, kann sich den 01. Oktober 2025 vormerken. Denn dann startet die nächste Runde. Die Sparkasse Allgäu freut sich schon jetzt auf rege Beteiligung.

Unser Bild zeigt die Sieger:innen des Planspiel-Börse-Wettbewerbs 2024/2025, zusammen mit Michael Sambeth von der Sparkasse Allgäu auf der Siegerehrung in der Filmburg Marktoberdorf.

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Bildung Soziales

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren setzen auf Weiterbildung statt Kündigung

Neuer Kurs für Pflegefachhelfer reagiert auf Lücke im Pflegebudget

Seit Anfang 2025 sind die Personalkosten für Stationsassistenzen und Pflegehelfer nicht mehr im Pflegebudget für Krankenhäuser enthalten. Um die betroffenen Beschäftigten zeitnah weiterzubilden, bietet die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe nun einen zusätzlichen Kurs zum Pflegefachhelfer (m/w/d) im April an.

„Wir investieren in unsere Beschäftigten“, betont Axel Wagner, „und werden dabei auch noch der aktuell hohen Nachfrage nach der Ausbildung zum Pflegefachhelfer gerecht.“ Der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren führt aus, dass auch der zusätzliche Kurs in Vollzeit angeboten wird und mit 26 Teilnehmenden schnell voll war. „24 Schülerinnen und Schüler waren schon zuvor bei uns beschäftigt“, erklärt Wagner, „als Pflegehelfer oder Stationsassistenzen.“

Vor dem Hintergrund, dass diese beiden Berufsgruppen seit Anfang dieses Jahres nicht mehr im Pflegebudget enthalten sind, seien die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren vor die Wahl gestellt worden, so Wagner. „Statt ihnen zu kündigen, wie es einige andere Kliniken getan haben, haben wir in kürzester Zeit einen neuen, zusätzlichen Kurs in unserer Berufsschule aus dem Boden gestampft“, hebt der Pflegedirektor hervor. Er freue sich, auch künftig nicht auf die jahrelange, praxisnahe Erfahrung dieser Beschäftigten verzichten zu müssen. „Künftig können wir sie durch die Weiterbildung als fundierte Pflegefachhelfer gut gebrauchen“, prognostiziert Wagner.

Christina Hagemann pflichtet Wagner bei. „Wir freuen uns, dass wir die Voraussetzungen für diesen zusätzlichen Kurs in so kurzer Zeit geschaffen haben“, so die Schulleiterin der beiden Pflegeschulen in Kaufbeuren und Buchloe. „Wir konnten eine neue Lehrkraft für diese anspruchsvolle Arbeit gewinnen und haben die Kurszeiten unsere bereits seit Jahren erfolgreich laufenden September-Kurse abgestimmt.“ Mit diesem zusätzlichen Angebot könne man die Kapazitäten der modernen Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe nun noch besser ausschöpfen, so Hagemann abschließend. „Das ist durch die hervorragende technische Ausstattung nicht nur ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler – sondern durch die verbesserte pflegerische Versorgung letztlich auch eine Bereicherung für die Bevölkerung in der Region.“

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Bildung Kultur

Vortrag in Kaufbeuren: Wie das Tänzelfest im Dritten Reich vereinnahmt wurde

Heimatverein lädt zu einem historischen Abend mit Dr. Stefan Dieter ein

Geschichte des Tänzelfests im Fokus

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, den 9. April 2025, zu einem Vortrag über das Kaufbeurer Tänzelfest im Dritten Reich ein. Die Veranstaltung beleuchtet, wie sich das traditionsreiche Kinderfest während der NS-Zeit verändert und welche ideologischen Einflüsse es erfahren hat.

Der Vortrag wird von Dr. Stefan Dieter gehalten. Der gebürtige Kaufbeurer ist Schulleiter des Carl-von-Linde-Gymnasiums in Kempten und verantwortlicher Schriftleiter der Kaufbeurer Schriftenreihe. Mit seinen historischen Arbeiten zur Stadtgeschichte hat er sich einen Namen gemacht.

Kooperation mit der Volkshochschule

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Kaufbeuren (VHS) organisiert.

Veranstaltungsdetails:
📅 Mittwoch, 09.04.2025
🕖 Beginn: 19:00 Uhr
📍 Kolping-Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, Kaufbeuren

Eintritt frei – Gäste willkommen

Der Heimatverein lädt alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Bildung Jugend

Zeitzeuge im digitalen Klassenzimmer: Avigdor Neumann berichtet vom Holocaust

„Nie wieder ist jetzt“ – Über 200 Schüler:innen lauschen der eindringlichen Lebensgeschichte

Ein Zeitzeuge berichtet – digital und bewegend

Am 12. März 2025 durften die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Kaufbeuren einem außergewöhnlichen Gast zuhören: Avigdor Neumann, Holocaust-Überlebender, war per Videokonferenz zugeschaltet und erzählte eindrucksvoll von seinem Leben. Bereits mehrfach war er an der Schule zu Gast – diesmal mit über 200 Zuhörer:innen und zusätzlicher Beteiligung weiterer Schulen aus Bayern.

Lebensgeschichte zwischen Überleben und Verantwortung

Neumann schilderte seine Erfahrungen während der NS-Zeit – wie er in Auschwitz nur knapp dem Tod entkam, bereits in der Gaskammer war, aber wieder herausgeholt wurde. Er berichtete von der Rückkehr nach einem Todesmarsch in sein Heimatdorf – heute Teil der Ukraine – und vom Wiedersehen mit seiner Schwester, der einzigen weiteren Überlebenden seiner Familie. Die Eltern, Großeltern und vier Geschwister wurden von den Nationalsozialisten ermordet.

Nach dem Krieg wanderten die Geschwister als Kinder allein nach Israel aus – ein Weg, der ebenfalls mit vielen Hürden verbunden war.

Große Beteiligung dank Digitalisierung

Nach seinem bewegenden Vortrag beantwortete Herr Neumann geduldig zahlreiche Fragen. Erstmalig wurde die Veranstaltung auch für andere Schulen geöffnet. Schülerinnen und Schüler aus der Region – von Bad Tölz bis Memmingen – nahmen digital teil und konnten sich aktiv beteiligen.

Ein besonderer Kontakt: Maximilian Frommer und Avigdor Neumann

Dass Avigdor Neumann heute regelmäßig an der FOSBOS Kaufbeuren berichtet, ist dem früheren Schüler Maximilian Frommer zu verdanken. Nach einem persönlichen Kennenlernen mit Neumann brachte er den Kontakt zu seiner damaligen Schule. Sein Geschichtslehrer Rainer Heiß griff die Idee begeistert auf und organisiert seither jährlich das Zeitzeugengespräch – gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften Geschichte sowie Politik und Gesellschaft.

Max Frommer reist jedes Jahr zur Veranstaltung an, moderiert das Gespräch gemeinsam mit Rainer Heiß und begleitet Herrn Neumann durch den digitalen Austausch.

„Auschwitz ist immer bei mir“

Avigdor Neumann, inzwischen fast 94 Jahre alt, reist nicht mehr selbst nach Deutschland. Doch seine Stimme ist weiterhin präsent. Seine Lebensaufgabe, wie er selbst sagt, ist es, zu erzählen – täglich. Auch am 12. März stand für ihn noch ein weiterer Termin an.

Für die Schülerinnen und Schüler hinterließ der Vormittag bleibende Eindrücke. Viele stellten auch nach der Konferenz weitere Fragen. Die Organisatoren sind sich sicher: Dieses Erlebnis wird nicht so schnell vergessen – und macht deutlich, wie viel Bedeutung in dem Satz steckt: „Nie wieder ist jetzt.“

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Bildung Jugend Kinder

Lernpaten gesucht: Mit kleinen Gesten Großes bewirken

Grundschulen in Kaufbeuren und Neugablonz brauchen ehrenamtliche Unterstützung

Die Grundschulen in Kaufbeuren und Neugablonz suchen laufend engagierte Lernpaten, die bereit sind, Schüler:innen beim Lesen und bei den Deutsch-Hausaufgaben zu unterstützen. In einer Zeit, in der individuelle Förderung und persönliche Begleitung für den Bildungserfolg von großer Bedeutung sind, möchten wir auf die Möglichkeit aufmerksam machen, wie Sie einen wertvollen Beitrag zur Bildung und Entwicklung unserer Kinder leisten können.

Viele Kinder benötigen zusätzliche Unterstützung, um ihre Lese- und Schreibfähigkeiten zu verbessern und ihre Hausaufgaben erfolgreich zu bewältigen. Hier kommen die Lernpaten ins Spiel: Ihr Einsatz erfolgt im Allgemeinen während der Mittagsbetreuung, ein- oder mehrmals pro Woche für jeweils ca. 1,5 Stunden. So können sie den Schüler:innen helfen, ihre Fähigkeiten zu stärken und Selbstvertrauen aufzubauen.

„Wir suchen Menschen, die Freude daran haben, mit Kindern zu arbeiten und ihnen beim Lernen zu helfen. Egal ob Studierende, Rentner:innen oder Berufstätige – jeder, der Zeit und Engagement mitbringt, ist herzlich willkommen“, sagt Angelika Edenhofner, im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. zuständig für das Projekt Lernpaten. „Die Unterstützung durch Lernpaten kann einen entscheidenden Unterschied im Leben unserer Schüler:innen machen.“

Die Lernpaten werden in ihrer Tätigkeit unterstützt und begleitet. Die Zeit, die sie investieren, kann flexibel gestaltet werden und ist eine wertvolle Möglichkeit, um aktiv zur Gemeinschaft beizutragen.

Interessierte können direkt Kontakt aufnehmen unter angelika.edenhofner@web.de. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter 08341/9080898

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Bildung

Jetzt anmelden: Neue Kurse an der vhs Kaufbeuren starten in den Frühling

Von Sprachen bis 3-D-Druck: Weiterbilden, ausprobieren und Neues entdecken

Mit frischer Energie in den Frühling starten – an der Volkshochschule Kaufbeuren e.V. starten jetzt zahlreiche neue Kurse und Interessierte können jetzt einsteigen und sich weiterbilden. Wer seine Gesundheit stärken möchte, findet ein vielfältiges Angebot an Fitness-, Bewegungs- und Entspannungskursen, Kochkurse zu gesunder Ernährung und eine Vielzahl an Workshops. Sprachbegeisterte können sich in verschiedenen Fremdsprachen von Englisch bis Koreanisch ausprobieren oder ihre Kenntnisse vertiefen. Zudem gibt es praxisnahe Kurse zu digitalen Kompetenzen, die den Umgang mit neuen Technologien erleichtern, z.B. zu Künstlicher Intelligenz, oder 3-D-Druck. Kreative Köpfe kommen in den zahlreichen Mal-, Zeichnen- und Tanzkursen auf ihre Kosten. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Intensivkursen zur Prüfungsvorbereitung für verschiedene Schulabschlüsse.
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.vhs-kaufbeuren.de
E-Mail: info@vhs-kaufbeuren.de
Tel. 08341-999690

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Bildung Jugend

Kreativer Auftakt für YouZZ: Gewinner-Plakat steht fest

Maren Kuisle vom Jakob-Brucker-Gymnasium gewinnt Wettbewerb zum Jugend-Jazz-Festival

Rund zwei Monate vor dem Start des internationalen Jugend-Jazz-Festivals „YouZZ“ wurde das offizielle Plakat der Veranstaltung präsentiert. Entstanden ist es im Rahmen eines Wettbewerbs, den die Sophie-La-Roche-Realschule und das Jakob-Brucker-Gymnasium in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren ausrichteten. Eine Jury mit Professor Stefan Bufler von der Technischen Hochschule Augsburg an der Spitze wählte das Sieger-Plakat aus und kürte die Gewinnerin: Maren Kuisle, eine Achtklässlerin des Jakob-Brucker-Gymnasiums. Ihr Entwurf überzeugte besonders durch die gelungene grafische Gestaltung und die starke Vermittlung der Festivalbotschaft. Die eingereichten Arbeiten waren so überzeugend, dass die Jury sich entschied, zwei zweite Plätze zu vergeben. Diese belegten Linda Kunz vom Jakob-Brucker-Gymnasium und Korbinian Kronschnabl von der Sophie-La-Roche-Realschule.

Bürgermeister Oliver Schill zeigte sich beeindruckt von den kreativen Entwürfen: „Frau Otto hatte die großartige Idee, Schülerinnen und Schüler an dem Projekt zu beteiligen – und das Ergebnis hat uns überwältigt! Die Jury hatte wahrlich keine leichte Aufgabe.“ Cornelia Otto, Referentin für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, ergänzte: „Die Qualität der eingereichten Arbeiten hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement!“ Für die passende musikalische Begleitung bei der Vernissage sorgte die Jugend-Band „Undergrounds“ der Musikschule Kaufbeuren. Die eingereichten Wettbewerbsarbeiten der Schülerinnen und Schüler sind bis Sonntag, 06. April 2025, im Sparkassenforum ausgestellt. Das Festival findet dann vom 30.05. bis zum 01.06.2025 in Kaufbeuren statt.

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Bildung

Goldring-Trick: Betrugsmasche auf Supermarktparkplatz

Unbekannter Mann nutzt Fundstück für dreisten Geldtrick in Kaufbeuren

KAUFBEUREN. Auf einem Supermarktparkplatz in der Augsburger Straße kam es am Dienstag, dem 25. März 2025, zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr zu einem Fall von Trickbetrug. Ein bislang unbekannter Mann sprach dort eine 63-jährige Frau an – mit einem vermeintlich freundlichen Anliegen.

Er habe, so seine Behauptung, auf dem Parkplatz einen Goldring gefunden und wolle diesen der Frau schenken. Im Gegenzug bat er lediglich um etwas Geld für Zigaretten. Die gutgläubige Frau übergab daraufhin einen kleineren Bargeldbetrag.

Ring stellte sich als wertloses Imitat heraus

Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem angeblichen Fundstück nicht um echten Goldschmuck. Ein Goldschmied bestätigte, dass es sich lediglich um ein Imitat handelte.

Der mutmaßliche Täter ist etwa 60 Jahre alt. Weitere Informationen zur genauen Beschreibung liegen derzeit nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder möglicherweise selbst angesprochen wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 9330 zu melden.

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Bildung Gesundheit Senioren

Wenn das Vergessen ins Leben tritt: Aktionswochen Demenz in Kaufbeuren gestartet

Mit Humor, Kunst und Information Demenz neu sehen und verstehen

„Weil Demenz ein Thema ist“. Dieses Motto haben sich das Seniorenbüro Kaufbeuren, die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu und die Sparkasse Allgäu zum gemeinsamen Arbeitstitel gemacht und mit weiteren Netzwerkpartnern die Aktionswochen Demenz vom 26.03. bis 30.06.2025 ins Leben gerufen. Nun wurde die feierliche Eröffnung der Aktionswochen in der AOK Kaufbeuren gefeiert. Die Veranstaltung, die von Oberbürgermeister Stefan Bosse als Schirmherrn unterstützt wurde, zog über 100 Interessierte an, darunter Fachleute aus der Pflege, Angehörige von Betroffenen, ehrenamtliche Helfer und interessierte Bürger.

Bernd Ruppert von der AOK begrüßte die Ehrengäste und das Publikum herzlich. In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit, das Thema Demenz in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion zu rücken. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, das Verständnis und die Akzeptanz für Menschen mit Demenz zu fördern“, erklärte er. Seine Worte setzten den Ton für eine Veranstaltung, die von einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt war.

Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnung war der Impulsvortrag von Demenzberater Markus Proske mit dem Titel „Demenz – Humor kann helfen“. Proske ermutigte die Anwesenden, Humor als ein wertvolles Werkzeug im Umgang mit Demenz zu nutzen. „Lachen kann Brücken bauen und hilft, die Herausforderungen des Alltags leichter zu bewältigen“, sagte er. Sein lebendiger Vortrag regte zu regem Austausch und Diskussionsrunden an.

Das weitere Programm der Aktionswoche:

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung wird eine digitale Fotokunstausstellung des Desideria Care e.V. vom 27. März bis zum 27. April 2025 in der AOK Geschäftsstelle Kaufbeuren, Josef-Landes-Str. 32, zu sehen sein.

Eine Ausstellung der Bilder eines Malprojektes in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Elita ist bis zum 1. April 2025 im Seniorenheim Heinzelmannstift, Heinzelmannstr. 3 in Kaufbeuren präsentiert.

Am 1. April 2025 um 17:00 Uhr organisiert das Bayerische Rote Kreuz im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105 in Kaufbeuren, einen Vortrag über die Sozialhilfe für die Versorgung im Pflegeheim und zuhause durch den Bezirk Schwaben.

Am 10. April 2025 um 17:00 Uhr wird Dr. Christoph Nowak in der Sparkasse, Ludwigstr. 26 in Kaufbeuren, über die Herausforderungen von Demenz in der Familie referieren. Organisiert durch das Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren.

Eine zentrale Aktion ist die Bauzaun Fotokunstausstellung „Demenz neu sehen“, die vom 28. April bis zum 11. Mai 2025 auf dem Vorplatz der St. Martins Kirche in Kaufbeuren zu sehen sein wird.

Abgerundet wird das Programm durch einen Vortrag des Palliativnetzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu am 7. Mai 2025 um 15:00 Uhr im Kolpinghaus, Kolpingstr. 6 in Buchloe. Dr. Bernd Hartmann wird über das Thema Patientenverfügung informieren. Für weitere Informationen und zur Teilnahme an den Veranstaltungen besuchen Sie bitte die Webseite https://pflege-weil.de/demenz/ oder telefonisch im Seniorenbüro unter 08341/ 437203.

Am 26. März 2025 um 15:00 Uhr wurde die Eröffnungsveranstaltung der Aktionswochen „Demenz neu sehen“ in der AOK Kaufbeuren gefeiert. Über 100 Besucher folgten der Einladung von Seniorenbüro Kaufbeuren, AOK und Sparkasse.

Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnung war der Impulsvortrag von Demenzberater Markus Proske mit dem Titel „Demenz – Humor kann helfen“. Proske betonte, wie wichtig es ist, Humor in den Alltag von Menschen mit Demenz zu integrieren, um die Lebensqualität zu verbessern und den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern. Auch 

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung wird eine digitale Fotokunstausstellung des Desideria Care e.V. vom 27. März bis zum 27. April 2025 in der AOK Geschäftsstelle Kaufbeuren, Josef-Landes-Str. 32, zu sehen sein. Diese Ausstellung zielt darauf ab, durch kreative visuelle Darstellungen neue Perspektiven auf das Leben mit Demenz zu eröffnen.

Zusätzlich wird eine Ausstellung der Bilder des Malprojektes in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Elita bis zum 1. April 2025 im Seniorenheim Heinzelmannstift, Heinzelmannstr. 3 in Kaufbeuren präsentiert. Diese Initiative bietet den Bewohnern eine Plattform, ihre kreativen Talente auszuleben und ihre Erfahrungen mit Demenz künstlerisch auszudrücken.

Im Rahmen der Aktionswochen sind weitere Veranstaltungen geplant: Am 1. April 2025 um 17:00 Uhr hält das Bayerische Rote Kreuz im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105 in Kaufbeuren, einen Vortrag über die Sozialhilfe für die Versorgung im Pflegeheim und zuhause.

Am 10. April 2025 um 17:00 Uhr wird Dr. Christoph Nowak vom Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren in der Sparkasse, Ludwigstr. 26 in Kaufbeuren, über die Herausforderungen von Demenz in der Familie referieren.

Ein weiteres Highlight ist die Bauzaun Fotokunstausstellung „Demenz neu sehen“, die vom 28. April bis zum 11. Mai 2025 auf dem Vorplatz der St. Martins Kirche in Kaufbeuren zu sehen sein wird. Diese Ausstellung wird eindrucksvoll verdeutlichen, wie vielfältig und facettenreich das Thema Demenz ist.

Abgerundet wird das Programm durch einen Vortrag des Palliativnetzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu am 7. Mai 2025 um 15:00 Uhr im Kolpinghaus, Kolpingstr. 6 in Buchloe. Dr. Bernd Hartmann wird über Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und das Ehegattenvertretungsgesetz informieren.

Die Aktionswochen „Demenz neu sehen“ bieten somit eine wertvolle Gelegenheit, sich umfassend über Demenz zu informieren, sich auszutauschen und neue Unterstützungsangebote zu entdecken.

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Bildung Kultur

Geschichte hautnah erleben

Saisonstart im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren: Neue Exponate und Mitmach-Stationen

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren öffnet nach der Winterpause am Samstag, den 5. April, von 10 bis 14 Uhr wieder seine Tore und lädt alle Interessierten herzlich zur Saisoneröffnung ein. Museumsvorstand Helmut Winkler und sein Team haben die Winterpause genutzt, um die Ausstellung auf Vordermann zu bringen und einige spannende Neuheiten zu präsentieren.

Handdruck-Feuerspritze zum Ausprobieren: Im ersten Obergeschoss erwartet die Besucher das Modell einer historischen Handdruck-Feuerspritze. Hier kann jeder selbst Hand anlegen und erleben, wie früher mit reiner Muskelkraft Löschwasser gefördert wurde.

Erweiterung des Mittelalter-Bereichs: Der Mittelalter-Bereich wurde um zwei interessante Exponate erweitert: ein historischer Blitzableiter, der einst einen Bauernhof in Apfeltrang vor Blitzgefahr schützte, und eine historische Brandschutztüre.

Thema Bauernkrieg: Vor 500 Jahren wütete in der Region der Bauernkrieg mit schlimmen Folgen. Ausstellungsleiter Christoph Heider erklärt: „Die Ausstellung beleuchtet dieses dunkle Kapitel der Geschichte und zeigt, wie über 1.000 Burgen und Klöster geplündert und niedergebrannt wurden. Auch unzählige Dörfer und Bauernhöfe fielen den Flammen zum Opfer.“

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Tauchen Sie ein in die Geschichte des Feuerwehrwesens und erfahren Sie mehr über die Herausforderungen und Entwicklungen im Kampf gegen das Feuer. Öffnungszeiten und weitere Infos unter www.fwm-kf-oal.de

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Bildung Soziales

Ein Stadtrundgang durch Kaufbeuren zum Thema „Menschenrechte“

„Menschenrechte erlebbar machen“

Wie kann man jungen Menschen das Thema „Menschenrechte“ anschaulich vermitteln?

Die Freiwilligenagentur Knotenpunkt im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. hat mit einem einzigartigen Stadtrundgang durch Kaufbeuren ein interaktives Projekt entwickelt, bei dem
es nicht nur darum geht, die Stadt besser kennenzulernen, sondern auch darum, Menschenrechte vor Ort erlebbar zu machen.


Der etwa eineinhalbstündige Rundgang führt an ausgewählte Stationen in der Innenstadt von Kaufbeuren. Jede Station ist mit einem spezifischen Artikel der Menschenrechte verbunden. Aufgabe für die Teilnehmer:innen ist es, der jeweiligen Station den richtigen Menschenrechts-Artikel zuzuordnen. Aus den Buchstaben der richtig zugeordneten Artikel ergibt sich zum Schluss ein Lösungswort, für das die Teilnehmer:innen im Generationenhaus ein kleines Dankeschön erhalten.

Die Rallye soll zum Nachdenken anregen und bewusst machen, welche wichtige Rolle
diese Rechte in unserem Alltag spielen und welche Bedeutung sie für uns alle haben.

„Durch eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Menschenrechte können wir gemeinsam ein Zeichen für Respekt und Toleranz setzen“, sagt Helga Holzhausen, Projektleitung der Freiwilligenagentur Knotenpunkt.

Informationen zur Rallye unter www.knotenpunkt-kaufbeuren.de oder telefonisch im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter 08341/9080898

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Bildung Gesundheit

Parkinson verstehen: Online-Vortrag mit Chefarzt Prof. Dr. Martin Hecht

Was hinter der Diagnose steckt – und warum frühes Wissen hilft

Einblicke in eine komplexe Erkrankung

Am Dienstag, den 1. April 2025 um 19 Uhr laden die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren zu einem digitalen Informationsabend ein. Im Mittelpunkt steht die Erkrankung Parkinson – vorgestellt von Prof. Dr. Martin Hecht, Chefarzt der Neurologie.

Mehr als nur Zittern: Parkinson besser einordnen

Der Vortrag mit dem Titel „Parkinson – Mehr als eine Bewegungsstörung“ beleuchtet die unterschiedlichen Facetten der Krankheit. Denn Parkinson betrifft nicht nur die Beweglichkeit, sondern kann auch das Denken, Fühlen und den Alltag stark beeinflussen.

Interaktives Format mit Fragerunde

Die Veranstaltung findet online über Webex statt. Interessierte können den Livestream bequem von zuhause aus verfolgen. Über den integrierten Chat ist es möglich, direkt Fragen an Prof. Hecht zu stellen. Der Link zur Teilnahme wird am Veranstaltungstag auf der Website der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren veröffentlicht:
www.kliniken-oal-kf.de

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Bildung Karriere

Technik hautnah: Girls‘ Day auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren

Einblick in die Bundeswehr – Mädchen erleben spannende Berufsperspektiven

Vielseitig, abwechslungsreich und spannend – am 3. April gibt das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd wieder besondere Einblicke im Rahmen des Girls‘ Days. Insgesamt können 25 Mädchen ab dem 15. Lebensjahr daran teilnehmen. Ihnen werden ausgewählte technische Berufe der Luftwaffe vorgestellt.

Seit vielen Jahren wird der Mädchen-Zukunftstag auch im Fliegerhorst Kaufbeuren wahrgenommen. Dass die Arbeiten und Tätigkeiten im Fliegerhorst Kaufbeuren vielschichtig und interessant sind, ist kein Geheimnis. Der Schwerpunkt liegt auf den technischen Berufen, die ausgebildet werden. Um den Alltag in der Bundeswehr zu erklären, werden die Gruppen von Soldatinnen und Soldaten betreut, die sich auch auf die Fragen freuen und darüber hinaus einen Einblick in ihr Tätigkeitsfeld geben. Im Rahmen des Girls‘ Days gibt es für die Teilnehmerinnen auch ein kostenloses Mittagessen in der Truppenküche.

Nähere Informationen gibt es über die Homepage www.girls-days.de. Interessierte klicken auf den Button „Girls‘ Day-Platz finden“ und geben die Stichworte Kaufbeuren (Wo?) und Bundeswehr (Was?) ein. Die Anmeldung erfolgt nur über die offizielle Plattform.

Für weitere Fragen steht Oberleutnant Benjamin Dempfle, Presseoffizier des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, gerne telefonisch unter 08341-921150 zur Verfügung.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Angehörigentreff Kaufbeuren: Unterstützung für Pflegende und Interessierte

Nächste Veranstaltung am 1. April: Sozialhilfe bei Pflegebedürftigkeit

Einladung zum offenen Treff für pflegende Angehörige und Ehrenamtliche

Der „Angehörigentreff Kaufbeuren“ lädt herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung ein. Eingeladen sind alle pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich Engagierten und Interessierten, die sich über Pflegefragen austauschen oder informieren möchten.

Wie kann ich meinen Hilfebedarf bei zu geringem Einkommen finanzieren? Bei der stationären Hilfe zur Pflege wird Berechtigten die Leistung für eine Heimunterbringung gewährt. Die Sozialhilfe hat die Aufgabe, Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht.

  • Bei unseren offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.

Anmeldungen sind nur bei Gasthausbesuchen notwendig.

📅 Termin: Dienstag, 01.04.2025
🕔 Uhrzeit: 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
📍 Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren / Neugablonz
🎙️ Thema: „Sozialhilfe für die Versorgung im Pflegeheim und zuhause“
👩‍🏫 Referentin: Mirjam Kraus, Sozialverwaltung Bezirk Schwaben

Wir freuen uns auf Sie!

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Bildung Karriere

Erfolgreicher Etappenschritt für angehende Landwirte

Landwirtschaftsschule Kaufbeuren verabschiedet erstes Semester mit Feierstunde

Grund zum Feiern hatten die Studierenden der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren. 21 Studierende konnten das erste Semester erfolgreich abschließen. In einer Feierstunde am Freitag, 14. März, verabschiedeten der Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren, Paul Dosch, und Schulleiter Benedikt Kuhn die Studierenden. „Sie haben Ihren ersten Meilenstein auf dem Weg zum staatlich geprüften Wirtschafter für Landbau erfolgreich gemeistert“, so Schulleiter Kuhn.
Das Wintersemester hatte im Oktober vergangenen Jahres am AELF Kaufbeuren begonnen. Im Laufe des Semesters beschäftigten sich die jungen Landwirtinnen und Landwirte mit allen Themen, die für die spätere Betriebsführung wichtig sind, wie zum Beispiel Buchführung, das Meistern schwieriger Gespräche oder mögliche Verbesserungsmaßnahmen im Pflanzenbau und in der Tierhaltung. Höhepunkte des vergangenen Semesters waren ein Seminar zur Persönlichkeits- und Teambildung in der Landvolkshochschule Wies bei Steingaden sowie das Landtechnikseminar in Landsberg am Lech.


In dieser Woche startet das 2. Semester, das mit 15 Praxisschultagen den Studierenden Einblicke in andere landwirtschaftliche Betriebe bietet und die Themen des vorangegangenen Theoriesemesters in der Praxis vertieft. Mit dem 3. Semester im kommenden Winter schließen die Studierenden ihre Ausbildung an der Landwirtschaftsschule ab.


Im Oktober 2025 startet wieder ein neues 1. Semester an der Landwirtschaftsschule. Voraussetzung zum Besuch der Schule ist ein Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Landwirtschaft. Interessentinnen und Interessenten melden sich bei Benedikt Kuhn (Tel. 08341 9002-1212).

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Bildung Sport Veranstaltung

Salsa Workshop am 28. März bei Dance Soulution: Tanzen, Musik und Lebensfreude erleben

Für Paare, Einzelpersonen und alle Altersklassen

SALSA-Cubana-Paartanz-Workshop

Nach dem gelungenen Start mit dem ersten Bachata-Workshop lädt das Tanz- und Fitnessstudio Dance Soulution nun zu einem weiteren Highlight ein: Ein Salsa-Cubana-Paartanz-Workshop am Freitag, den 28. März 2025.

In entspannter Atmosphäre und begleitet von mitreißenden Latin-Vibes können Interessierte – mit oder ohne Vorkenntnisse – die Grundlagen des kubanischen Salsa-Tanzes kennenlernen.

Was die Teilnehmer erwartet

Der Workshop bietet:

  • Zwei Stunden Salsa Cubana Basics
  • Live-Vibes und lateinamerikanische Musik
  • Ein gemeinsames Erlebnis für Paare und Einzelpersonen

Eingeladen sind Tanzbegeisterte aller Altersgruppen. Eine Anmeldung ist sowohl mit als auch ohne Tanzpartner möglich.

Details zum Workshop

📍 Ort: Dance Soulution Studio, Kaufbeuren
🕕 Zeit: Freitag, 28. März 2025 – 18:30 bis 20:30 Uhr
💰 Kosten: 30 € pro Person (für DS-Mitglieder), 35 € pro Person (für Nicht-Mitglieder)

📩 Anmeldung: Verbindlich per E-Mail an info@dance-soulution.de, via WhatsApp oder Instagram.

Kleidung und Teilnahme

Der Workshop findet in lockerer Atmosphäre statt. Es wird empfohlen, in Alltagskleidung oder sportlicher Kleidung zu erscheinen. Wichtig: Bequeme Turnschuhe, bitte keine Straßenschuhe.

Die Gastgeber

Das Team von Dance Soulution, allen voran Anna und Maxi, freut sich auf einen bewegten Abend mit guter Musik und viel Spaß am Tanzen.

Das Studio ist Partner im Businessportals von „Wir sind Kaufbeuren“. 👉 Mehr Informationen zum Studio: Dance Soulution im Portal „Wir sind Kaufbeuren“

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Bildung Jugend Veranstaltung

Gemeinsam über psychische Gesundheit sprechen – „PartyPizzaTion“ am 28.03.25 im Eckpunkte Kaufbeuren

Expert:innen zu Gast: Holger Jankovsky, Beauftragter des Stadtrats Kaufbeuren für Kinder und Jugend, sowie Martina Kokorsch, dipl. Psychologin und Leiterin der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Kaufbeuren

Am Freitag, den 28.03.25 lädt der Stadtjugendring Kaufbeuren eine weiteres Mal alle interessierten Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse zur „PartyPizzaTion“ ein. Die Veranstaltungsreihe, die schon seit mehr als zwei Jahren zum festen Programm des Eckpunkt gehört, bietet Jugendlichen Kaufbeurens die Möglichkeit sich in entspannter Atmosphäre mit unterschiedlichen Personen des öffentlichen Lebens über die bestimmtes Thema zu unterhalten.

Bei dem nun anstehenden Termin dreht sich alles um psychische Gesundheit. Mit Holger Jankovsky, dem Beauftragten des Stadtrats Kaufbeuren für Kinder und Jugend, sowie Martina Kokorsch, dipl. Psychologin und Leiterin der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Kaufbeuren, sind zwei Expert:innen zu Gast, die gemeinsam mit den Jugendlichen Problemlagen analysieren und Hilfsangebote besprechen können.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen ihren Anliegen, Ideen und Wünschen Gehör zu verschaffen und im gemeinsamen Gespräch mit Akteuren der jeweiligen Bereiche an Konzepten zu arbeiten, jugendpolitische Themen in Kaufbeuren konkret anzugehen.

Wie alle Veranstaltungen im Eckpunkt, ist auch die Teilnahme an der PartyPizzaTion kostenfrei. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und endet spätestens um 16:00 Uhr. Um die Veranstaltungsplanung zu erleichtern, bittet der Stadtjugendring Kaufbeuren darum, sich per Mail an eckpunkt@sjrkf. de für die Veranstaltung anzumelden.

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Bildung

Mehrere Fälle von Fahrerflucht im Raum Kaufbeuren – Polizei bittet um Hinweise

Unbekannte verursachen Schäden und flüchten – Zeugen werden dringend gesucht

Die Polizei Kaufbeuren ermittelt aktuell in drei Fällen von Verkehrsunfallflucht, die sich zwischen dem 16. und 19. März 2025 in Kaufbeuren und der Umgebung ereignet haben. In allen Fällen entfernten sich die Unfallverursacher, ohne ihre Daten zu hinterlassen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Geparkter Mercedes in Kaufbeuren beschädigt

Zwischen dem 16. und 19. März 2025 wurde ein geparkter Mercedes in der Uhlandstraße in Kaufbeuren beschädigt. Das Fahrzeug stand am rechten Fahrbahnrand, als ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer es streifte oder touchierte. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Gefährliches Überholmanöver auf Staatsstraße 2015

Am Morgen des 19. März 2025 kam es gegen 07:40 Uhr auf der Staatsstraße 2015 zwischen Pforzen und Schlingen zu einem riskanten Überholmanöver. Ein schwarzer Pkw überholte verbotswidrig in einer unübersichtlichen Situation. Dabei wurde ein entgegenkommendes Fahrzeug gezwungen, auszuweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Das ausweichende Fahrzeug geriet in die angrenzende Wiese. Der überholende Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten oder den Vorfall zu melden. Hinweise zu dem schwarzen Fahrzeug nimmt die Polizei Kaufbeuren unter 08341 933-0 entgegen.

Unfall mit Krankenfahrstuhl in der Straße „Unter dem Berg“

Ein weiterer Fall ereignete sich am 18. März 2025 gegen 08:50 Uhr in der Straße „Unter dem Berg“ in Kaufbeuren. Dort wurde ein parkender Mazda von einem weißen oder grauen Krankenfahrstuhl touchiert. Der Fahrer des Krankenfahrstuhls setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden oder die Personalien zu kümmern. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 500 Euro. Auch in diesem Fall bittet die Polizei Kaufbeuren um Hinweise von Zeugen unter 08341 933-0.

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Bildung Karriere

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Berufsschule Kaufbeuren verabschiedet 177 Absolventen

Feierlicher Abschied im Stadtsaal – Herausragende Leistungen geehrt

Aufgrund von Baumaßnahmen in der Aula der Berufsschule Kaufbeuren fand die diesjährige Winter-Abschlussfeier in der festlichen Atmosphäre des Stadtsaals statt. Schulleiter Bertram Knitl eröffnete die Feierlichkeit mit einer herzlichen Begrüßung und einem Blick auf die Erfolge der nun ehemaligen Schüler/innen. Acht von 177 Absolvent/innen erreichten den Traumnotendurchschnitt von 1,0.  Zusätzlich zum Berufsschulabschluss wurde 22 Abschlussschüler/innen der „Mittlere Schulabschluss“ verliehen.

In seiner Rede betonte Knitl die Bedeutung von Fähigkeiten und Kompetenzen, die die Schüler/innen während ihrer Ausbildung entwickelt haben. „Ihr seid gut auf die digitale Welt von morgen vorbereitet. In diesen politisch bewegten Zeiten ist aber auch das Miteinander wichtiger denn je“, merkte er an.

„Es ist immer empfehlenswert, eine Lehre zu machen. Dadurch haben Sie eine solide Basis, um Respekt für die Leistungen anderer zu entwickeln“, erklärte Bürgermeister Oliver Schill und fügte hinzu: „Heute öffnet sich ein großes Tor für Sie. Entdecken Sie die Welt mit Mut, Zuversicht und Lebensfreude und helft, unsere Gesellschaft zu gestalten!“

Auch Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl beglückwünschte die Absolvent/innen zu ihrem „ersten Schritt ins eigenständige Leben“. Er hob hervor, dass in Bayern viel Geld in Bildung investiert wird. „Wir haben wenig Rohstoffe, aber gut ausgebildete Menschen. Ihr seid die Zukunft!“

Religionslehrer Thomas Frommel verglich in seiner besinnlichen Rede Tradition mit Innovation und zitierte den Apostel Paulus: „Prüft alles und behaltet das Gute.“

Abschlussschülerin Liliana Martins Correia dankte in ihrer Rede allen Lehrkräften für ihre Unterstützung und betonte, wie sehr neben dem Fachlichen auch die politischen, gesellschaftlichen und sportlichen Diskussionen den Horizont der Schüler erweitert haben. Sie wünschte ihren Mitstreiter/innen, dass sie „wohl geformt auf einer Erfolgswelle schwimmen können“.

Das letzte Grußwort richtete Robert Klauer von der Kreishandwerkerschaft den Blick auf die Zukunft und forderte die zukünftigen Facharbeiter/innen auf, aktiv zu werden: „Gestaltet die Zukunft, bevor eure Zukunft von jemandem anderen gestaltet wird.“

Durch den Höhepunkt des Abends, die Ehrung der Klassen- und Jahrgangsbesten, leitete der neue stellvertretende Schulleiter Christian Gruber, der erst seit Ende Februar im Amt ist. Besondere Würdigung wurde vier Absolvent/innen mit den Notendurchschnitt 1,0 zu Teil, die einen Staatspreis erhielten, der für besonders hervorragende Leistungen vergeben wird.

Die Lehrerband „Metal & Friends“ umrahmte die Feier mit rockigen Klängen.

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Bildung Jugend Kultur

Erinnerung in Kunst: Schülerprojekt zu jüdischen Opfern des KZ-Außenlagers Riederloh II

Projektpräsentation mit der Berufsfachschule für Glas und Schmuck

Am Donnerstag, den 27.03.2025 um 18 Uhr präsentiert eine Projektgruppe der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck Neugablonz gemeinsam mit der Künstlerin Cornelia Renz die Ergebnisse ihrer Spurensuche zu jüdischen Opfern des KZ-Außenlagers Riederloh II. Cornelia Renz hatte Interessierte Schülerinnen und Schüler eingeladen, sich künstlerisch mit der Erinnerung an ausgewählte Opfer der mindestens 471 Todesopfer des Lagers auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten unter 08341/966 83 90 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de

Fehlstellen der Erinnerung

Cornelia Renz‘ zentrale Arbeit „[…] Who was known for his good name“ möchte Besucherinnen und Besucher dazu anregen, sich aktiv in die Erinnerungsarbeit einzubringen und selbst zu den Opfern des KZ-Außenlagers Riederloh II zu recherchieren. Die Arbeit besteht aus 471 kleinen Wandstelen, die mit einem Namen versehen sind. Eine Recherche-Anleitung in der Ausstellung zeigt drei digitale Recherchemöglichkeiten auf, anhand derer online weitere Informationen gesucht werden können. Jeder Tote, zu dem weitere Informationen ermittelt wurden, erhält einen Stein auf seiner Namens-Stele. Die zuvor leeren Stelen füllen sich über die Laufzeit der Ausstellung, Fehlstellen der Erinnerung werden geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler der Glasfachschule beschäftigten sich im Rahmen eines Workshops mit dem historischen Kontext des Lagers Riederloh II, besuchten den KZ-Friedhof in Steinholz und recherchierten zu ausgewählten Opfern. Die im Prozess entstandenen künstlerischen Arbeiten werden nun in die Installation von Cornelia Renz integriert. Am Abend der Projektpräsentation stellen die Beteiligten ihre Arbeiten persönlich vor.

„[…] Who was known for his good name“ von Cornelia Renz (Foto: Cornelia Renz)

Künstlerische Recherche  

Cornelia Renz zeigt seit Ende Januar im Sonderausstellungsraum des Stadtmuseums die Ergebnisse ihrer künstlerischen Spurensuche zum Thema NS-Zwangsarbeit. Ihre künstlerische Recherche ist Teil des Ausstellungsprojekts „Massenverbrechen Zwangsarbeit. Kaufbeuren wagt Erinnerung“. Neben der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema beinhaltet das Projekt eine klassisch historische Ausstellung, die im Rahmen einer sogenannten Intervention in die Dauerausstellung integriert ist.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Kulturfonds Bayern des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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Bildung Kinder

Nächste Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren am 20. März: Sportverletzungen verstehen

Warum heilen manche Verletzungen schneller als andere?

Sport macht Spaß – doch manchmal passiert es: Ein Sturz beim Radfahren, ein Tritt gegen den Ball oder ein unglücklicher Moment auf der Skipiste, und schon ist die Verletzung da. Während manche Blessuren schnell verheilen, brauchen andere Wochen oder sogar eine Operation. Doch warum ist das so?

Kinderuni klärt auf: Vortrag von Prof. Dr. med. Stefan Buchmann

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren lädt am 20. März 2025 um 16 Uhr zur nächsten Kinderuni in die Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus ein. Dort erklärt Prof. Dr. med. Stefan Buchmann, Orthopäde und Hochschullehrer, was bei Sportverletzungen im Körper passiert und wie Heilungsprozesse ablaufen.

Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet eine spannende Reise in den menschlichen Körper:

  • Welche Strukturen können bei Unfällen beschädigt werden?
  • Warum heilen manche Verletzungen schnell, andere nur langsam?
  • Was hilft dem Körper, sich bestmöglich zu regenerieren?

Prof. Buchmann bringt nicht nur sein Wissen aus der Orthopädie mit, sondern auch seine Erfahrung aus der Praxis und Forschung an der Technischen Universität München.

Für wissbegierige Kinder – und Eltern

Die Kinderuni richtet sich an neugierige Kinder, die verstehen möchten, wie ihr Körper funktioniert. Eltern sind ebenfalls willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

📅 Wann? 20. März 2025, 16 Uhr
📍 Wo? Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus, Kaufbeuren

Kommt vorbei und entdeckt die faszinierende Welt des Körpers!

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Bildung Ratgeber

Bildungsprogramm Wald 2025: Wissen für Waldbesitzende

So bewirtschaften Sie Ihren Wald nachhaltig

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kaufbeuren führt dieses Jahr wieder ein Bildungsprogramm Wald durch. Dies ist eine kostenlose Fortbildungsreihe für Waldbesitzende, die gerne mehr über den Wald und seine Bewirtschaftung erfahren möchten. Das Bildungsprogramm besteht aus acht Modulen, die zwischen März und Oktober stattfinden. Dabei werden Themen rund um die Waldbewirtschaftung behandelt. Die praxisnahen Termine finden überwiegend im Wald statt.
Wer Wald besitzt, hat meist viele Fragen zum Thema Wald Welche neuen Bäume pflanze ich? Wie pflege ich einen jungen Waldbestand? Wie fälle ich sicher Bäume? Was kann ich in meinem Wald für den Naturschutz tun? Antworten gibt das Bildungsprogramm Wald. Förster der Bayerischen Forstverwaltung und der örtlichen Forstbetriebsgemeinschaften erläutern Themen rund um den Wald und geben Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Waldbewirtschaftung.
Forstdirektor Stephan Kleiner meint: „Die Fortbildungsreihe soll Lust auf den eigenen Wald machen und dabei das Know-How und Selbstbewusstsein der Waldbesitzenden bei der Bewirtschaftung Ihres Waldes stärken.“ Dies soll eine breite Palette an Themen von der Pflanzung bis hin zur Sicherheit bei der Holzernte vermitteln. Da bleiben keine Fragen offen!

Eine Anmeldung ist erforderlich
Für die Fortbildungsreihe ist eine Anmeldung unter www.aelf-kf.bayern.de erforder-
lich. Eine Teilnahme an einzelnen Terminen ist ebenfalls möglich. Genauere Informationen wie Uhrzeit sind der Internetseite zu entnehmen. Anmel-
deschluss ist jeweils zwei Tage vor der Veranstaltung. Die genauen Treffpunkte werden nach Anmeldeschluss per E-Mail versandt.
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.


Das Bildungsprogramm Wald bietet folgende Themen:
Einstiegstermin: Waldwissen kompakt
(Grundlagen der Waldbewirtschaftung,
Beratung, Rechte und Pflichten)
Vortrag, Donnerstagabend, 27.03.2025


Pflanzung gut, alles gut: die Bedeutung
einer gut ausgeführten Pflanzung
Exkursion, Freitagnachmittag,
25.04.2025


Das Allgäuer Trio: Fichte, Buche und
Tanne in unseren Wäldern
Exkursion, Freitagnachmittag,
23.05.2025
Achtung Baum fällt: Alles rund um die
Sicherheit bei der Holzernte. Theorie-
teil
Vortrag, Donnerstagabend, 26.06.2025
Achtung Baum fällt: Alles rund um die
Sicherheit bei der Holzernte. Praxisteil
Exkursion, Freitagnachmittag,
27.06.2025


Nützen und schützen: Naturschutz bei
der Waldbewirtschaftung
Exkursion, Freitagnachmittag,
25.07.2025


Kleiner Eingriff, große Wirkung: Jung-bestandspflege
Exkursion, Freitagnachmittag,
26.09.2025


Platz für die Krone: Zuwachs lenken
durch Durchforstung
Exkursion, Freitagnachmittag,
24.10.2025

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Bildung Jugend Veranstaltung

Die vertriebenen Kinder – Graphic Novel über ein bewegendes Kapitel der Geschichte

Ausstellungsgespräch mit Jan Blažek am 20.03.2025 um 18:00 Uhr

Was war das für ein Gefühl, vor 80 Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in
der Tschechoslowakei ein Mädchen oder ein Junge deutscher Nationalität zu sein?
Konnten sie zur Schule gehen, hatten sie etwas zu essen, hatten sie Spielsachen?
Hatten sie etwas zu befürchten? Was konnten sie mitnehmen, als sie aus der Heimat
vertrieben wurden, und was mussten sie zurücklassen? Was erwartete sie in den
Sammel- und Arbeitslagern, in den Viehwaggons und schließlich im zerbombten
Deutschland? Wann und unter welchen Bedingungen konnten sie die Orte ihrer Kindheit
zum ersten Mal wiedersehen und wo fühlen sie sich heute in Deutschland zu Hause?
Die Graphic Novel hat selbst eine interessante Entstehungsgeschichte:
Der Prager Dokumentarist Jan Blažek führte Interviews mit deutschen Zeitzeuginnen
und Zeitzeugen, die als Kinder die Vertreibung aus der Tschechoslowakei erleben
mussten. Der Schriftsteller Marek Toman bearbeitete anschließend diese Erinnerungen
literarisch und schuf damit das Szenario für die spätere bildhafte Umsetzung in eine
Graphic Novel. Fünf junge tschechische Zeichner:innen verliehen den jeweiligen
Geschichten einen individuellen künstlerischen Charakter.

Foto: Jan Blažek©PostBellum

Am 20.03.2025 um 18:00 Uhr stellen der Publizist und Dokumentarist Jan Blažek
(*1977) mit Heike Birke (BALAENA Verlag) die Entstehungsgeschichte des Buches und
die große Resonanz darauf in Tschechien sowie in Deutschland vor. Es wird ein
einfühlsamer Kurzfilm präsentiert, der die Geschichten der Graphic Novel den
Erlebnissen der Zeitzeugen gegenüberstellt. Wie kann man die Geschichte der
Vertreibung der jüngeren Generation – in Tschechien und in Deutschland –
näherbringen? Wie können Vorbehalte in der Erinnerungsarbeit umgangen werden? Die
Graphic Novel war das ideale Medium dafür. Für die Sammlung Memory of Nations
führte Jan Blažek Dutzende von Interviews mit deutschen Zeitzeug:innen der
Vertreibung. Fünf davon wählte er exemplarisch für unterschiedliche Gegenden und mit
unterschiedlichen persönlichen Erlebnissen für das Buch aus und schrieb die
Begleittexte.

Foto: Buchcover, gezeichnet von Františka Loubat

Die Graphic Novel bringt mit einer zeitgemäßen
Darstellung die Geschichte der Vertreibung der
jüngeren Generation – der deutschen und der
tschechischen – näher.
Dieser Titel und die begleitende Ausstellung
eignen sich für den Einsatz im Geschichtsunterricht
zu den Themen Flucht und Vertreibung nach dem
Zweiten Weltkrieg und bietet zahlreiche
Anknüpfungspunkte zur Gegenwart.
Der Besuch für Schulklassen und
Kinder bis 16 Jahre ist kostenfrei.

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Bildung Karriere Wirtschaft

Neue Jobchancen beim Allgäuer Elektrohaus in Kaufbeuren

Elektroniker (m/w/d) – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Kundendienstmonteur Elektrotechnik (m/w/d). Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d

Das Allgäuer Elektrohaus mit Hauptsitz in Kempten und einem Standort in Kaufbeuren ist jetzt auf dem Jobportal von Wir sind Kaufbeuren vertreten. Das Unternehmen bietet spannende Karrieremöglichkeiten im Bereich Elektrotechnik und sucht derzeit neue Mitarbeitende und Auszubildende.

Aktuelle Stellenangebote

Das Allgäuer Elektrohaus hat derzeit folgende Positionen in Kaufbeuren ausgeschrieben:

🔹 Elektroniker (m/w/d) – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
📍 Standort: Kaufbeuren | ⏳ Vollzeit oder Teilzeit

🔹 Kundendienstmonteur Elektrotechnik (m/w/d)
📍 Standort: Kaufbeuren | ⏳ Vollzeit oder Teilzeit

🔹 Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) für 2025
📍 Standort: Kaufbeuren | 🏫 Ausbildung

Alle Details zu den Stellen der Allgäuer Elektrohaus GmbH:

➡️ www.wir-sind-kaufbeuren.de/stellenangebote-allgauer-elektrohaus

Zum Jobportal auf Wir sind Kaufbeuren
➡️ www.wir-sind-kaufbeuren.de/stellenangebote

Als Unternehmen suchen Sie neue Mitarbeitende und Auszubildende? Dann werden Sie Teil des Jobportals – für nur 12,90 Euro pro Monat!
➡️ www.wir-sind-kaufbeuren.de/werben-im-portal/jobportal

Über das Allgäuer Elektrohaus

Seit der Unternehmensgründung 1949 versteht sich die Allgäuer Elektrohaus GmbH als zuverlässiger und fairer Partner in Sachen Elektrotechnik. Wir überzeugen durch Preis, Leistung und Qualität. Unseren guten Ruf bei Kunden und Geschäftspartnern verdanken wir unserer fachlichen sowie unternehmerischen Kompetenz und einem stets kundenorientierten Handeln. Unser Bestreben ist es, diese Werte zu bewahren und weiterzuentwickeln. Wir sind für Sie da, wenn es um Ihre Gebäude- und Elektrotechnik geht und haben die Erfahrung für das Praktische und Machbare. Profitieren Sie von dem hohen technischen Standard, permanenter Weiterbildung und dem Qualitätsbewusstsein unserer Mitarbeiter. Unser Leistungsspektrum: Elektroinstallationen, Beleuchtungstechnik, Elektroheizungen, Sprech- und Rufanlagen, E-Mobilität, Telekommunikation, Datentechnik, Antennen- und Satellitenanlagen, Brandmeldetechnik, PV & Batteriespeicher, Videoüberwachung / Zutrittskontrollsysteme, Kunden- und Störungsdienst, E-Check. Mehr unter www.aeh-kempten.de

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Bildung Karriere Veranstaltung

Techniker werden: Infoabend in Kaufbeuren bietet Orientierung

Weiterbildung neben dem Beruf – DAA-Technikum informiert über Möglichkeiten

Am Donnerstag, dem 13.03.2025 um 18:30 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum vor Ort über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen in der Volkshochschule (VHS), Spitaltor 5, Raum 105 in Kaufbeuren.

Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Mechatronik, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren und u.a. spätere Dozenten kennen lernen.

Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, aktuelle Studieninhalte, eingesetzte Software, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem neuen „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten. Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen.

Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 – 245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de

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