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Zwei Top-Teams warten auf die Joker: ESVK vor Duellen mit Peiting und Deggendorf

Freitag auswärts beim EC Peiting – am Sonntag empfängt der ESV Kaufbeuren den Tabellenführer Deggendorfer SC in der energie schwaben arena

Zwei anspruchsvolle Aufgaben warten am kommenden Wochenende auf den ESV Kaufbeuren. Am Freitag sind die Joker beim aktuell viertplatzierten EC Peiting zu Gast, am Sonntag kommt mit dem Deggendorfer SC der Tabellenführer in die energie schwaben arena. Nach vier Spieltagen steht Deggendorf an der Spitze der Tabelle, während der EC Peiting auf Rang vier liegt.

Freitagabend geht es nach Peiting

Das Auswärtsspiel beim EC Peiting beginnt am Freitag um 19.30 Uhr. Der ESVK rechnet damit, dass zahlreiche Kaufbeurer Fans die Mannschaft nach Peiting begleiten und dort unterstützen werden. Am Sonntag folgt das Heimspiel gegen den Deggendorfer SC. Das erste Bully in der energie schwaben arena ist um 18 Uhr. Tickets für die Heimspiele der Joker sind unter tickets.esvk.de, in den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an den Abendkassen erhältlich.

Fragezeichen hinter Kislinger, Ribnitzky und Blomqvist

Noch offen ist, mit welchem Kader der ESVK in die beiden Begegnungen gehen kann. Hinter den Einsätzen von Max Kislinger und Fabian Ribnitzky stehen derzeit Fragezeichen. Beide fehlen krankheitsbedingt im Trainingsbetrieb. Unklar ist auch, ob Sami Blomqvist am Freitag bereits wieder spielen kann. Der Deutsch-Finne ist nach einigen Tagen Pause zwar wieder ins Training eingestiegen, ob seine Verletzung einen Einsatz gegen Peiting zulässt, ist jedoch noch offen.

Julian Eichinger: „Wir müssen defensiv besser stehen“

ESVK-Verteidiger Julian Eichinger erwartet zwei interessante Begegnungen: „Ich denke, es warten zwei spannende und interessante Spiele auf uns. Sowohl der EC Peiting als auch der Deggendorfer SC sind sehr gut in die Saison gestartet. Wir selbst müssen aus den vergangenen Spielen lernen, dass wir uns nicht so leicht auskontern lassen und defensiv besser stehen. In der Offensive bekommen wir unsere Chancen, diese müssen wir aber auch konsequenter nutzen. In Peiting werden sicher viele ESVK-Fans dabei sein. Am Sonntag geht es zu Hause gegen Deggendorf, das sich über die Jahre zu einem absoluten Topteam der Liga entwickelt hat. Das werden mit Sicherheit zwei hochinteressante Spiele.“

Beide Spiele live auf SpradeTV

Sowohl das Auswärtsspiel in Peiting als auch das Heimspiel gegen Deggendorf wird auf SpradeTV übertragen.

Beim Heimspiel begleitet das ESVK.TV-Team die Zuschauer mit der erweiterten Berichterstattung rund um die Partie. Ex-Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer ist dabei als Experte gemeinsam mit Moderator Tobias „Kalle“ Kalbitzer im ESVK.TV-Studio im Einsatz. Die Vorberichterstattung beginnt 30 Minuten vor dem ersten Bully.

Die Spiele am Wochenende

Freitag: EC Peiting – ESV Kaufbeuren, 19.30 Uhr
Sonntag: ESV Kaufbeuren – Deggendorfer SC, 18 Uhr

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Start in die Handballsaison – Mit internationaler Erfahrung, neuem Namen und neuem Selbstvertrauen

Bildrechte: Kerstin Salzer

TV 1858 Kaufbeuren Neugablonz blickt optimistisch auf die neue Bezirksoberliga-Saison – Trainerduo soll weiterhin wichtige Impulse geben

Die erste Handball-Herrenmannschaft des seit der Vereinsfusion unter dem Namen TV 1858 Kaufbeuren Neugablonz e.V. firmierenden Vereins steht vor einer neuen Herausforderung in der Bezirksoberliga Alpenvorland. Nach einer wechselhaften vergangenen Spielzeit soll gleich ab dem ersten Saisonspiel am Sonntag mehr Konstanz einkehren. Hoffnung macht dabei nicht zuletzt das Trainerduo um den ehemaligen Champions-League-Handballer Milan Vučićević und eine junge, hungrige Mannschaft.

Ergänzt wird das Trainerteam durch einen Neuzugang auf der Co-Trainer-Position. Mit Christian Schelb konnte aus den eigenen Reihen ein erfahrener Trainer gewonnen werden, der bereits mit der weiblichen B-Jugend der SG und mit der zweiten Herrenmannschaft Erfolge feiern konnte.

Bereits in der vergangenen Saison zeigte sich, dass die junge Mannschaft neue Impulse erfolgreich umsetzen kann. Trotz personeller Rückschläge bewiesen die Wertachstädter mehrfach Moral und konnten auch gegen höher eingeschätzte Gegner wichtige Punkte sammeln. Nun soll aus diesen Ansätzen eine größere Konstanz entstehen.

Heimstärke als Schlüssel

Zum Saisonauftakt wartet am 4. Oktober mit dem TSV Schongau ein Gegner, gegen den der TVKN vor heimischer Kulisse gleich ein Ausrufezeichen setzen möchte. Nicht zuletzt, da auf Seiten der Schongauer mit Jonas und Niklas Klöck sowie Chris Dreher und Markus Konstantin einige ehemalige Kaufbeurer Spieler stehen.

Gerade die Heimspiele könnten für die Kaufbeurer ein wichtiger Faktor werden. Mit leidenschaftlicher Abwehrarbeit, hohem Tempo und der Unterstützung des heimischen Publikums wollen die Kaufbeurer möglichst früh Punkte sammeln und sich eine gute Ausgangsposition verschaffen.

Der Blick auf die neue Saison ist deshalb durchaus positiv. Die Mannschaft verfügt über gewachsene Strukturen, kennt die Liga und kann mit Vučićević auf einen Trainer zurückgreifen, der sowohl den internationalen Spitzenhandball als auch die Besonderheiten des regionalen Handballs kennt.

Als Saisonziel hat Coach Vučićević eine Platzierung auf den ersten sechs Tabellenplätzen ausgegeben. Klar ist jedoch: Man möchte möglichst schnell Abstand zu den Abstiegsrängen gewinnen und sich im oberen Mittelfeld etablieren. Es gilt, die kämpferischen Leistungen der vergangenen Saison mit größerer spielerischer Konstanz zu verbinden.

Der erste Schritt dahin soll am Sonntag gegen den TSV Schongau gemacht werden. Dann beginnt für die Wertachstädter eine Saison, in der Erfahrung, Teamgeist und die Unterstützung von den Rängen zu wichtigen Bausteinen werden dürften. Anwurf ist dann in der Kaufbeurer Turnerstraße um 18:00 Uhr.

Für die Verpflegung sorgt wie gewohnt das engagierte Kioskteam. Besonderheit: Mit freundlicher Unterstützung der Kantine Frisch und fair gibt es am ersten Heimspieltag in der Turnerstraße Wurstsalat. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt!

Ernst wird es am Samstag bereits für die neu formierte Damenmannschaft und die Herren 2 aus Kaufbeuren. Beide treffen in ihrem ersten Saisonspiel auswärts auf die direkten Nachbarn aus Buchloe. Das Derby der Damen beginnt um 16:00 Uhr, während die zweite Herrenmannschaft ab 18:00 Uhr auf der Platte steht.

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15. Markplatz der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt – am 11.10.2026 in der Sparkassenpassage

Marktplatz der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt in der Sparkassenpassage (Foto: Helga Holzhausen)

Ehrenamt im Fokus – das Generationenhaus und die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt präsentieren ihre Angebote und Projekte

In diesem Jahr findet der Marktplatz der Freiwilligenagentur Knotenpunkt am Sonntag, 11.10.2026 von 12 – 16 Uhr wieder in der Sparkassenpassage in Kaufbeuren statt. Schwerpunkt sind in diesem Jahr die zahlreichen Angebote und Projekte des Generationenhauses und der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt.

Unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ bietet das Generationenhaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen. Vom „Offenen Treff“ über die verschiedenen „Café-Angebote“, das „Gemeinsame Frühstück“, die „Kreativwerkstatt für Erwachsene“, „Deutschkurse“, „Hilfe in digitalen Fragen“ und Vieles mehr, ist für alle Altersgruppen und Interessen etwas dabei.

Den Besuchern und Besucherinnen bietet sich die Möglichkeit, sich sowohl über das vielfältige „Mitmach-Angebot“ im Generationenhaus zu informieren, als auch über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements. Zahlreiche Aktionen laden zum Mitmachen ein.

Gefördert wird die Veranstaltung von Kaufbeuren aktiv, sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Bayern (lagfa) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Große Nachfrage: Zusatzvorstellung für „Der Tatortreiniger“

Theater Kaufbeuren spielt am Donnerstag, 22. Oktober, zusätzlich

Aktualisierung vom 30. September 2026

Noch vor der Premiere stößt „Der Tatortreiniger“ auf großes Interesse: Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert das Theater Kaufbeuren e. V. seinen Spielplan um eine Zusatzvorstellung am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Damit möchte der Verein möglichst vielen Interessierten die Gelegenheit geben, die Bühnenfassung der Kultserie zu erleben.

Das große Vorab-Interesse sorgt beim Ensemble und allen Beteiligten für zusätzliche Motivation in der Vorbereitung. Der Verein freut sich über die positive Resonanz und blickt mit Spannung und Vorfreude auf die Premiere am 16. Oktober.

Unter der Regie von Holger Jankovsky kommen vier Episoden auf die Bühne, die schwarzen Humor, skurrile Begegnungen und gesellschaftskritischen Tiefgang verbinden. Jürgen Richter verkörpert den Tatortreiniger als eigenständige Figur mit fein dosiertem Allgäuerisch. Zwischen Schreibblockaden, Unternehmensdruck, spiritueller Reinigung und den Absurditäten des Kunstbetriebs wird schnell klar: Die hartnäckigsten Spuren hinterlassen oft die Menschen selbst.

Neben der Premiere am 16. Oktober und der Zusatzvorstellung am 22. Oktober stehen Aufführungen am 17., 23., 24. und 25. Oktober auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, am Sonntag, 25. Oktober, bereits um 18 Uhr.


Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater. Jürgen Richter übernimmt die Hauptrolle, Holger Jankovsky feiert seine Regiepremiere.
Vier Tatorte, vier völlig unterschiedliche Begegnungen und ein Hauptdarsteller, der rund die Hälfte des gesamten Textes zu bewältigen hat: Mit „Der Tatortreiniger“ wagt sich das Theater Kaufbeuren im Oktober an eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Bühnenproduktion. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Der Vorverkauf läuft seit dem 10. August.

Die Fernsehserie aus der Feder von Mizzi Meyer, hinter deren Pseudonym die Theaterautorin Ingrid Lausund steht, entwickelte sich mit ihrem trockenen Humor, ihren präzisen Dialogen und ungewöhnlichen Geschichten schnell zum Kult. 2012 wurde „Der Tatortreiniger“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, weitere Auszeichnungen folgten. Eine besondere Qualität der Serie liegt darin, dass sich hinter den skurrilen Situationen immer wieder ernste gesellschaftliche Fragen verbergen. Die für den Kaufbeurer Theaterabend ausgewählte Episode „Sind Sie sicher?“ erhielt 2018 sogar den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung.

Genau diese Mischung hat Regisseur Holger Jankovsky an der Serie gereizt. „Ich fand sie ungeheuer unterhaltsam. Gleichzeitig ist der Tatortreiniger eine Figur, die von großer Menschlichkeit und Schlagfertigkeit geprägt ist“, erklärt er. Mit Humor ließen sich gesellschaftliche Kritik und ernste Themen transportieren, ohne dabei den Unterhaltungswert für das Publikum aus den Augen zu verlieren.

Aus den insgesamt 31 Fernsehfolgen hat Jankovsky vier persönliche Favoriten ausgewählt, die sich zugleich als Kammerspiele auf der Bühne umsetzen lassen. Den Auftakt bildet „Spuren“: Rupert Waldmüller spielt darin einen Schriftsteller, der nach einer rätselhaften Explosion weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibblockade beschäftigt ist. Evelyn Ammersinn ist in einer kleinen Rolle als Preisverleiherin zu erleben.

Anschließend führt „Currywurst“ in eine Kunstgalerie. Dort stellen Kathrin Zajicek als Galeriebesitzerin und Andrea Esdohr als Erna gemeinsam mit dem Tatortreiniger die Frage, was Kunst eigentlich wert ist – und wer darüber entscheidet. In „Auftrag aus dem Jenseits“ trifft die gründliche Beseitigung realer Spuren auf eine ganz andere Art der Reinigung: Thomas Kramer tritt als Schamane auf, der den Schauplatz spirituell säubern möchte. Den Abschluss bildet „Sind Sie sicher?“ mit Dr. Rochus Höhne als Consulting-Manager. Die Episode beschäftigt sich mit Leistungsdruck, Kontrolle, psychologischer Manipulation und der Frage, wie viel Würde ein Mensch für seinen Arbeitsplatz aufzugeben bereit ist.

In allen vier Episoden steht Jürgen Richter als Tatortreiniger auf der Bühne. Dem Kaufbeurer Publikum ist er seit Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Komödiant bekannt – insbesondere als langjähriger „Hausl Richter“ bei Aufbruch-Umbruch und durch seine Auftritte bei „Schwaben weissblau“. Im vergangenen Jahr wurde er außerdem für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Theater Kaufbeuren geehrt.

Wer nun allerdings den bekannten „Hausl“ im Schutzanzug erwartet, dürfte überrascht werden. Für die Inszenierung ist eine vollkommen neue Figur entstanden. Richter bringt zwar seine besondere Stärke als „Native Speaker“ des Allgäuerischen mit, der Dialekt wird jedoch nur fein dosiert eingesetzt. „Wir wollen keinen Allgäuer Dialekt-Klamauk“, betont Jankovsky. Auch eine Kopie der norddeutsch geprägten Fernsehfigur soll es ausdrücklich nicht werden.

Die Rolle verlangt Richter einiges ab. Neben der enormen Textmenge muss er innerhalb eines Abends zwischen leisen, tiefgründigen Gesprächen, präziser Wortkomik und gelegentlichem Slapstick wechseln. „Die Brücke zu finden, eben nicht nur komisch und nicht nur ernst zu sein, ist durchaus schwierig“, sagt Jankovsky. Jede der vier Episoden steht für sich, gespielt wird jedoch in einem gemeinsamen Bühnenbild, dessen Elemente sich zwischen den Geschichten verwandeln.

Geprobt wird bereits seit April. Dabei entschied sich das Ensemble bewusst für einen ungewöhnlichen Weg: Niemand schaute sich die ausgewählten Fernsehfolgen zur Vorbereitung noch einmal an. „Wir sind mit einer Carte blanche in die Proben gegangen und haben versucht, wirklich unser eigenes Ding aufzubauen“, berichtet Jankovsky. Abläufe, Regieideen und zusätzliche Gags seien gemeinsam entwickelt worden. Inzwischen steht die Inszenierung, nach einer kurzen Sommerpause beginnen die Auffrischungsproben.

Foto: Theater Kaufbeuren

Für Jankovsky ist die Produktion zugleich eine persönliche Premiere: Er führt erstmals beim Theater Kaufbeuren und erstmals auf der Bühne des Stadttheaters Regie. Seine bislang einzige eigene Inszenierung, das Drei-Personen-Stück „Eine Nacht im Februar“, entstand während seines Zivildienstes in der Kulturwerkstatt, als er 18 oder 19 Jahre alt war. Erst vor rund sechs Jahren fand er wieder zum Amateurtheater zurück.

Warum er nun erneut auf dem Regiestuhl sitzt, fasst Jankovsky mit einem persönlichen Grundsatz zusammen: „Einfach machen, nicht lange fragen, sondern Dinge selbst ausprobieren.“ Besonders schätze er die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ensemble. Im Laufe der Proben sei ein gegenseitiges Verständnis entstanden, bei dem nicht mehr alles mit vielen Worten erklärt werden müsse.

Unterstützt wird die Produktion von einem engagierten Team vor und hinter der Bühne. Jutta Kletschka behält als organisatorische „Seele“ den Überblick über Bestellungen, Requisiten und Abläufe. Sepp Eichhorn ist für das Bühnenbild verantwortlich. Alina Ammersinn übernimmt die Intendanz und arbeitet als Inspizientin hinter der Bühne; zugleich organisiert sie den Online-Kartenvorverkauf. Michael Zindath von den Moskitoldies unterstützt das Theater Kaufbeuren bei der technischen Umsetzung. Unterschiedliche Lichtstimmungen und das wandelbare Bühnenbild sollen die vier Schauplätze jeweils in eine eigene Welt verwandeln.

Karten und Termine

Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Weitere Vorstellungen finden am 17., 23. und 24. Oktober jeweils um 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt.

Karten kosten zwischen 13 und 16 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren. Der Link zum Vorverkaufsportal ist unter www.theater-kaufbeuren.de zu finden.


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Musikverein Hirschzell und Jumdala Stage Arts gestalten am 10. Oktober ein gemeinsames Abendkonzert in Kaufbeuren

Orchester und Chor gemeinsam in St. Martin: Serenade stimmt auf die ruhigere Jahreszeit ein

Besinnliche und ruhige Klänge, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden: Die Serenade des Musikvereins Hirschzell gehört seit Jahren zum musikalischen Herbst. In diesem Jahr erhält das Abendkonzert eine besondere Ergänzung. Gemeinsam mit dem Musicalverein Jumdala Stage Arts gestaltet der Musikverein die Serenade am Samstag, 10. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Kirche St. Martin in Kaufbeuren.

Abwechslung zwischen Orchester- und Chormusik

Die Zusammenarbeit der beiden Vereine verspricht einen abwechslungsreichen musikalischen Abend. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf den Wechsel zwischen Orchester- und Chormusik freuen. Dabei verbindet die Serenade die vertrauten ruhigen und besinnlichen Klänge des Musikvereins Hirschzell mit den gesanglichen Beiträgen von Jumdala Stage Arts.

Eintritt zur Serenade ist frei

Das gemeinsame Konzert beginnt am Samstag, 10. Oktober, um 19 Uhr in der Kirche St. Martin. Der Eintritt ist frei.

Termin: Samstag, 10. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Kirche St. Martin, Kaufbeuren
Mitwirkende: Musikverein Hirschzell und Jumdala Stage Arts
Eintritt: frei

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ESVK baut SpradeTV-Übertragungen aus: Heimspiele künftig mit Berichterstattung von A bis Z

Vorberichte, Analysen, Interviews und Studiogäste: Tobias „Kalle“ Kalbitzer und Daniel Oppolzer begleiten die Fans künftig bereits 30 Minuten vor dem ersten Bully bis nach der Pressekonferenz

Mehr Berichterstattung rund um die Heimspiele des ESV Kaufbeuren: Der ESVK erweitert sein Programm bei den Übertragungen auf SpradeTV. Künftig werden die Zuschauer von 30 Minuten vor dem ersten Bully über die beiden Drittelpausen bis nach dem Spiel mit Interviews, Analysen, Statistiken und Hintergrundinformationen begleitet.

Durch die Sendungen führen ESVK.TV-Studiomoderator Tobias „Kalle“ Kalbitzer und der ehemalige Profi Daniel Oppolzer, der als Experte das Geschehen auf dem Eis analysiert.

Schon 30 Minuten vor dem ersten Bully

Die Übertragung beginnt künftig eine halbe Stunde vor Spielbeginn. In der Vorberichterstattung stehen unter anderem exklusive Stimmen der beiden Trainer auf dem Programm. Außerdem nehmen Kalbitzer und Oppolzer die „Player to Watch“ genauer unter die Lupe und liefern Statistiken sowie Hintergrundinformationen zu beiden Mannschaften.

Interviews, Spielszenen und Analysen in den Drittelpausen

Auch während der ersten und zweiten Drittelpause geht die Berichterstattung weiter. Geplant sind Pauseninterviews mit Spielern sowie ein Blick auf die Tore und die bisherigen Schlüsselmomente der Partie. Hinzu kommt jeweils eine Analyse des zuvor gespielten Drittels.

Neu: Berichterstattung auch nach dem Spiel

Ausgebaut wird insbesondere das Programm nach der Schlusssirene. Nach dem Spiel werden die Highlights noch einmal aufgegriffen und genauer analysiert. Dazu kommen relevante Statistiken, Tabellen und Ergebnisse.

Außerdem ist ein besonderer Studiogast vorgesehen. Dabei kann es sich um einen Trainer, Spieler oder Verantwortlichen handeln. Den Abschluss der Übertragung bildet die Pressekonferenz.

Das SpradeTV-Programm bei ESVK-Heimspielen im Überblick

Ab 30 Minuten vor Spielbeginn

  • exklusive Stimmen der beiden Trainer
  • „Player to Watch“
  • Statistiken und Hintergrundinformationen zu beiden Teams

1. und 2. Drittelpause

  • Pauseninterview mit einem Spieler
  • Tore und bisherige Schlüsselmomente
  • Analyse des gespielten Drittels

Nach dem Spiel

  • Highlights und Tiefenanalyse
  • relevante Statistiken, Tabellen und Ergebnisse
  • Studiogast aus dem Kreis der Trainer, Spieler oder Verantwortlichen
  • Pressekonferenz zum Abschluss

Die Heimspiele der Joker können über SpradeTV gebucht und live verfolgt werden.

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Zivilgesellschaft unter Druck – „Heimat“ in Gefahr? Vortrag am 08. Oktober

Dr. Daniela Sandner spricht am 8. Oktober in Kaufbeuren über Einflussversuche auf Vereine und die politische Vereinnahmung des Heimatbegriffs

Welche Rolle spielen Vereine und ehrenamtliches Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – und was geschieht, wenn politische Akteure versuchen, diese Strukturen für ihre Ziele zu nutzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrags- und Diskussionsabend am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19.30 Uhr im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7 in Kaufbeuren.

Unter dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck – ‚Heimat‘ in Gefahr?“ spricht Dr. Daniela Sandner vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e. V. über aktuelle Entwicklungen in Vereinen und lokalen Gemeinschaften.

Einflussnahme auf Vereine und lokale Gemeinschaften

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie rechte und rechtsextreme Akteure nach Einschätzung der Referentin versuchen, Einfluss auf Vereine und lokale Gemeinschaften zu nehmen. Dabei gehe es weniger um eine systematische Übernahme von Vereinen als um einzelne Personen, die durch ehrenamtliches Engagement Vertrauen aufbauen und politische Positionen schrittweise etablieren.

Sandner geht in ihrem Vortrag insbesondere darauf ein, wie Begriffe wie Heimat, Tradition und Identität politisch vereinnahmt und mit ausgrenzenden Vorstellungen verbunden werden können. Anhand von Beispielen aus Vereinen und der Heimatpflege will sie solche Strategien erläutern und Möglichkeiten zum Umgang damit aufzeigen.

Was bedeutet „Heimat“ in einer offenen Gesellschaft?

Eine Grundlage für die Auseinandersetzung bildet die 2019 veröffentlichte Erklärung „Haltung zeigen für die Heimat“ des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland und seiner Landesverbände, zu denen auch der Bayerische Landesverein für Heimatpflege gehört. Darin sprechen sich die beteiligten Verbände für ein demokratisches, solidarisches und pluralistisches Verständnis von Heimat aus und wenden sich gegen eine ausgrenzende politische Vereinnahmung des Begriffs.

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege beteiligte sich 2019 an dieser Erklärung und greift die darin behandelten Fragen bis heute in seiner Arbeit auf.

Dr. Daniela Sandner beschäftigt sich mit aktuellen Heimatdiskursen

Dr. Daniela Sandner studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Bamberg und sammelte unter anderem am Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt, am Germanischen Nationalmuseum und an der Kunstkammer in St. Petersburg berufliche Erfahrungen.

2014 übernahm sie die wissenschaftliche Leitung des Deutschen Fastnachtmuseums in Kitzingen. Seit 2020 ist sie für den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege tätig. Zu ihren fachlichen Schwerpunkten gehören unter anderem Fragen der Heimatpflege und gegenwärtige Heimatdiskurse. Seit März 2026 ist sie stellvertretende Geschäftsführerin des Landesvereins.

Diskussion und Gespräche im Anschluss

Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen an die Referentin zu stellen und das Thema gemeinsam zu diskutieren. Anschließend sind die Besucherinnen und Besucher zu weiterführenden Gesprächen bei einem kleinen Imbiss und Getränken eingeladen.

Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Ort: Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7, Kaufbeuren
Referentin: Dr. Daniela Sandner, Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V.

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Streit unter Jugendlichen, Unfallfluchten und beschädigte Fahrzeuge: Mehrere Polizeieinsätze in Kaufbeuren und Umgebung

Polizei sucht nach Auseinandersetzung am Berliner Platz Zeugen – auch in Neugablonz, Germaringen und Mauerstetten wird um Hinweise gebeten

Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen am Berliner Platz

Kaufbeuren – Am Samstagabend kam es am Berliner Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen die beteiligten Jugendlichen.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Außenspiegel in der Bürgerstraße beschädigt – Verursacher flüchtet

Kaufbeuren-Neugablonz – Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte am Montag zwischen 8 und 9 Uhr einen in der Bürgerstraße geparkten Pkw. Dabei wurde der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 500 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 933-0 entgegen.

Unfallflucht im Gartenweg – Polizei hat Hinweis auf Fahrzeugmarke

Kaufbeuren – Zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht kam es am Montag im Gartenweg. Zwischen 7 und 14.30 Uhr wurde dort auf Höhe einer Schule ein geparkter Pkw an der hinteren linken Seite beschädigt. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden von etwa 300 Euro zu kümmern. Nach der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen Pkw der Marke VW gehandelt haben dürfte.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 933-0 zu melden.

Pkw in Germaringen beschädigt

Germaringen – In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigte ein bislang unbekannter Täter einen im Egenberger Weg geparkten Pkw an der rechten Fahrzeugseite. Dabei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet unter 08341 933-0 um Hinweise.

Nach Sturz mit E-Bike: Polizei sucht Radfahrerin

Mauerstetten – Nach einem Verkehrsunfall am späten Montagnachmittag im Rainhardstal sucht die Polizei eine bislang unbekannte Radfahrerin. Die Frau war mit ihrem E-Bike bergab unterwegs, als ein sechsjähriger Junge mit seinem Tretroller aus einer Hofeinfahrt fuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, leitete die Radfahrerin ein Bremsmanöver ein und stürzte.

Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich die Frau noch vor dem Eintreffen der Polizei. Sie wird gebeten, sich unter 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Motorradfahrer bei Zusammenstoß in der Augsburger Straße verletzt

Kaufbeuren – Bei einem Verkehrsunfall in der Augsburger Straße ist am Montagnachmittag ein 65-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei wollte ein 79-jähriger Autofahrer gegen 13 Uhr vom Parkplatz des Waldfriedhofs auf die Augsburger Straße einfahren. Dabei missachtete er die Vorfahrt des stadtauswärts fahrenden Motorradfahrers. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 65-Jährige stürzte.

Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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humedica startet Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“

Ein Päckchen, das Weihnachten besonders macht

Ein Ball, warme Handschuhe, Zahnpasta oder ein Kuscheltier: Was für viele Kinder selbstverständlich ist, kann andernorts zu einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk werden. Mit der Aktion „Geschenk mit Herz“ ruft die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica deshalb auch in diesem Jahr wieder Menschen in ganz Bayern dazu auf, Weihnachtspäckchen für Kinder in Not zu packen. Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise mehr als 70.000 Kinder beschenkt werden.

Die Päckchen gehen vor allem an Kinder in osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien oder Albanien. Viele von ihnen wachsen in Familien auf, in denen selbst Dinge des täglichen Bedarfs kaum zu bezahlen sind.

„Für uns sind Zahnpasta, Seife, Stifte oder warme Socken ganz gewöhnliche Dinge. Für viele der Kinder, die unsere Päckchen bekommen, sind sie etwas Besonderes“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Und dann gibt es natürlich das Geschenk, das beim Auspacken für leuchtende Augen sorgt – ein Spielzeug oder etwas zum Liebhaben.“

Besonders Päckchen für ältere Jungen fehlen

Gepackt werden kann für zwei Altersgruppen: für Kinder von drei bis sechs Jahren sowie für Sieben- bis Zwölfjährige. Dabei zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: Für jüngere Kinder kommen besonders viele Geschenke zusammen.

„Vor allem für die größeren Jungen fehlen uns immer wieder Päckchen“, sagt Bahner-Gutsche. „Deshalb möchten wir in diesem Jahr ganz besonders dazu ermutigen, auch an sie zu denken. Ein Ball, eine Frisbeescheibe, ein Puzzle oder ein Jojo können große Freude machen.“

Damit die Geschenke möglichst gleichwertig sind und kein Kind beim gemeinsamen Auspacken enttäuscht wird, gibt humedica eine Packliste vor. In jedes Päckchen gehören unter anderem ein Körperpflegeprodukt, Zahnbürste und Zahnpasta, Schulmaterialien, haltbare Süßigkeiten und warme Kleidung. Dazu kommt ein altersgerechtes „Wow-Geschenk“.

Mehr als 70.000 Kinder im vergangenen Jahr beschenkt

Die „Geschenke mit Herz“ erreichen Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Manche leben in Familien, in denen ein Elternteil allein für den Lebensunterhalt sorgen muss. Andere wachsen in sozialen Einrichtungen auf oder verbringen längere Zeit in Krankenhäusern.

Im vergangenen Jahr konnten humedica und tausende Unterstützerinnen und Unterstützer mehr als 70.000 Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten. „Hinter jedem einzelnen Päckchen steckt ein Mensch, der sich Zeit genommen hat, einem Kind eine Freude zu machen“, sagt Bahner-Gutsche. „Es wäre wunderbar, wenn wir in diesem Jahr noch mehr Kinder erreichen könnten.“

Sammelstellen in ganz Bayern gesucht

Eine entscheidende Rolle spielen dabei die rund 1.500 bis 1.700 Sammelstellen, die sich jedes Jahr in ganz Bayern beteiligen. Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen nehmen die fertig gepackten Geschenke entgegen und lagern sie bis zur Abholung.

Ab sofort können sich neue Sammelstellen für die Aktion 2026 registrieren. Anmeldeschluss ist der 1. November.

Zwischen St. Martin und Nikolaus holen ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer die Päckchen ab und bringen sie in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren. Dort werden sie kontrolliert, für den Transport vorbereitet und anschließend zu langjährigen Partnerorganisationen in Osteuropa gebracht. Diese verteilen die Geschenke gezielt an Kinder und Familien, die Unterstützung benötigen. „Viele unserer Fahrer halten sich diese Wochen jedes Jahr ganz bewusst frei“, erzählt Bahner-Gutsche. „Vom Packen über die Sammelstellen bis zum Transport lebt die Aktion davon, dass sehr viele Menschen gemeinsam etwas für Kinder tun.“

Wer selbst ein Päckchen packen möchte, findet auf www.geschenk-mit-herz.de die Packliste sowie eine Karte mit Sammelstellen in der Nähe. Die Zahl der Abgabestellen wächst bis zum Anmeldeschluss kontinuierlich. „Bei bis zu 1.700 Sammelstellen in Bayern ist meist eine ganz in der Nähe“, sagt Bahner-Gutsche. „Und jedes Päckchen zählt.“

„Geschenk mit Herz“ wird von der internationalen Hilfsorganisation humedica aus Kaufbeuren initiiert und organisiert. Finanziell unterstützt wird die Aktion von Sternstunden e.V.

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Blutspendetermine im Oktober in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Sechs Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst weist auf steigenden Bedarf in der Herbstzeit hin

KAUFBEUREN/OSTALLGÄU. Dank der großen Spendenbereitschaft konnte die Blutversorgung in Bayern über die Sommermonate gut abgesichert werden. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bedankt sich bei allen, die auch während der Ferien- und Urlaubszeit einen Termin wahrgenommen haben.

Aktuell ist das Spendeaufkommen jedoch wieder rückläufig. Mit der Volksfestzeit, den bevorstehenden Herbstferien sowie der Erkältungs- und Grippesaison ist erfahrungsgemäß mit zusätzlichen Ausfällen zu rechnen. Der BSD bittet deshalb alle, die gesund und fit sind, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen.

Blutspendetermine im Oktober 2026

Kaufbeuren

Freitag, 2. Oktober 2026
15:00 Uhr – 20:00 Uhr
Rotkreuzhaus
Porschestr. 31
87600 Kaufbeuren

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren

Marktoberdorf

Dienstag, 6. Oktober 2026
15:00 Uhr – 20:00 Uhr
MODEON
Schwabenstr. 58
87616 Marktoberdorf

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/marktoberdorf

Füssen

Mittwoch, 7. Oktober 2026
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Anton-Sturm-Mittelschule
Bgm-Wallner-Str. 4
87629 Füssen

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/fuessen

Seeg

Montag, 12. Oktober 2026
16:30 Uhr – 20:30 Uhr
Christoph-von-Schmid Grundschule
Hitzlerieder Str. 24
87637 Seeg

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/seeg

Obergünzburg

Donnerstag, 15. Oktober 2026
15:30 Uhr – 20:00 Uhr
Hirschsaal
Marktplatz 4
87634 Obergünzburg

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/oberguenzburg

Irsee

Freitag, 23. Oktober 2026
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Turnhalle
Von-Bannwarth-Straße 6
87660 Irsee

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/irsee

Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

Blutspende nach Erkältung oder Grippe

Wer Erkältungs- oder Grippesymptome hatte, muss vor der nächsten Blutspende bestimmte Wartezeiten beachten:

  • Eine Woche nach Abklingen der Symptome bei einer Erkältung beziehungsweise einem grippalen Infekt ohne Fieber mit leichten Symptomen oder Schnupfen.
  • Vier Wochen nach Infekten mit Fieber und stärkeren Beschwerden, beispielsweise Influenza, Bronchitis, akuter Sinusitis und/oder einer Behandlung mit Antibiotika.

Wer selbst vorübergehend nicht spenden kann, kann ebenfalls helfen, indem er Familie, Freunde oder Bekannte auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam macht.

Alle aktuellen Termine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen rund um die Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).

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AC Kaufbeuren holt Mannschaftssieg bei Bayerischer Meisterschaft

Kaufbeurer Gewichtheber stehen auf dem Treppchen

Am vergangenen Samstag, dem 26. September reisten zehn Heberinnen und Heber des AC Kaufbeuren zur Bayerischen Meisterschaft nach Waldkirchen im Bayerischen Wald. Dabei wurden nicht nur einige Meistertitel vergeben, auch die gesamte Mannschaft konnte stolz einen Titel nach Kaufbeuren holen.

Der Wettkampftag wurde über den Tag verteilt ausgetragen, so standen einige Athleten auch schon um Neun Uhr auf der Hebebühne. Den Anfang machte unter anderem Mona Weber (-53kg) mit einer Leistung von 47kg im Reißen und 58kg im Stoßen. Weber sicherte sich gleich zwei Medaillen: Gold in der Gruppe der Junioren und Silber bei den Aktiven. Franziska Prell (-57kg) erhielt mit 38kg im Reißen und 47kg im Stoßen ebenfalls Gold bei den Junioren, so auch Franziska Gabler (-69kg) mit 44kg im Reißen und 54kg im Stoßen. In der Gruppe der Aktiven standen die Kaufbeurerinnen Melanie Heer (-57kg) und Julia Weidenauer (-57kg) nebeneinander auf der Siegertreppe, Heer mit 55kg im Reißen und 76kg im Stoßen auf dem Ersten, Weidenauer mit 44kg im Reißen und 64kg im Stoßen auf dem Zweiten Platz. Charlotte Stirnweis (-77kg) zeigte eine herausragende Leistung und brachte 80kg und 86kg auf die Langhantel und machte so das Rennen.

Unter den Kaufbeurer Männern ging John Boger (-75kg) mit 94kg im Reißen und 125kg im Stoßen an den Start und sicherte sich so die Bronzemedaille, Silber hat er dabei nur knapp verfehlt. Damian Engel (-85kg) maß seine Kräfte in einem direkten Duell mit einem starken Gegner, doch konnte dieses schlussendlich mit 94kg und 130kg für sich gewinnen, eine weitere Goldmedaille für den ACK. In der Gruppe unter 95kg gingen Marco Lilienblum mit 110kg und 138kg und Alexander Häfele mit 105kg und 125kg an den Start. Lilienblum hat sich den dritten Platz auf dem Treppchen schon fast gesichert, ehe er von einem Gegner übertrumpft wurde, Häfele landete auf dem achten Platz der Gruppe.

Neben den Einzelplatzierungen wurde auch die Mannschaftswertung berücksichtigt. Hier setzte sich der AC Kaufbeuren mit deutlichem Abstand vor den anderen Mannschaften durch und durfte sich bei der Siegerehrung über den ersten Platz sowie einen eigenen Pokal für die beste Mannschaftsleistung freuen. Ab Oktober geht es für das Team mit den Mannschaftwettkämpfen auf Bayern- und Landesliga weiter. Bis dahin heißt es, weiter fleißig zu trainieren.

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Allgemein Gesundheit Newsletter Top Veranstaltung

Info-Veranstaltung im Heinzelmannstift: „Rund um die Pflegeversicherung“

Das Thema Pflege ist derzeit in aller Munde

Die Pflegekassen sind leer. Seit Monaten liegt ein Reformvorschlag vor, der gravierende Einschnitte in vielen Bereichen bringen soll und auf politischer Ebene zahllose Diskussionen losgetreten hat. Pflegende Angehörige sind maximal verunsichert. Der Diakonieverein Kaufbeuren, das neue Frauennetzwerk „Buronia ruft“ und der Pflegedienst Home Instead laden deshalb zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung rund um die Pflegeversicherung ein.

Am Donnerstag, 08. Oktober, um 16 Uhr in der Cafeteria des Heinzelmannstifts soll über folgende Themen gesprochen werden: Welche Folgen hätte das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) für Kaufbeuren und für die pflegenden Angehörigen? Welche Pflegeunterstützung gibt es in Kaufbeuren? Was brauchen pflegende Angehörige? Pflege und Frauen – was kostet es Frauen, wenn sie die Pflege übernehmen oder organisieren? Zudem gibt es Erfahrungen, Tipps und Unterstützung für pflegende Angehörige. Als Redner stehen unter anderem Bettina Aernecke, Stadträtin und Geschäftsführerin des Heinzelmannstifts, sowie Philipp Berlin. Pflegedienstleiter von Home Instead, bereit. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Erfahrungsberichte.

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Die Stadt Kaufbeuren informiert: Umstellung auf Online-Terminvergabe in der Führerscheinstelle

Neues Verfahren, um Wartezeiten zu reduzieren

Ab Montag, 05. Oktober 2026, sind Termine in der Führerscheinstelle der Stadtverwaltung Kaufbeuren nur noch mit vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich.

Dies soll künftig die teils extrem langen Wartezeiten (Bürgerinnen und Bürger mussten aufgrund des hohen Aufkommens vor Ort mitunter bis zu zwei Stunden warten) deutlich reduzieren. So können Anliegen viel schneller und wesentlich zielgerichteter bearbeitet werden.

Termine können über die Online-Terminvereinbarung der Stadtverwaltung für alle Angelegenheiten rund um das Thema Führerschein unter www.kaufbeuren.de/terminvereinbarung gemacht werden.

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Gesundheit Newsletter Top Veranstaltung

Angehörigentreff Kaufbeuren am 06.10. – Vortrag zum Thema: „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter“

Informationsabend und Austausch am 06.10. im Gablonzer Siedlungswerk

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter“.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 06.10.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referentin ist Tanja Junginger von der Betreuungsbehörde der Stadt Kaufbeuren.

Jeder kann schnell in eine Situation kommen, in der er sich nicht mehr selbst äußern kann. Im Vortrag geht es deshalb darum, wie Vorsorge getroffen werden kann, damit die eigenen Interessen in einer solchen Situation vertreten werden können.

Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Natur & Tiere Newsletter Top

Handarbeit wie anno dazumal – Heimatverein Kaufbeuren pflegt Feuchtwiese am Bärensee

Handarbeit für den Naturschutz: Ehrenamtliche des Heimatvereins Kaufbeuren rechten das Mähgut auf der streng geschützten Feuchtwiese am Bärensee von Hand zusammen.

Schutz wertvoller Lebensräume mit Rechen, Handschuhen und vielen helfenden Händen

Mit viel Muskelkraft und ehrenamtlichem Engagement haben 13 Helferinnen und Helfer des Heimatvereins Kaufbeuren die Biotoppflege auf einer streng geschützten Feuchtwiese am Bärensee unterstützt. Von Hand rechten sie das Mähgut auf der Fläche zusammen und bereiteten es für den Abtransport vor.

Aufgrund der zahlreichen Quellen und der besonderen Bodenverhältnisse in diesem Bereich ist der Einsatz moderner Maschinen nur eingeschränkt möglich. Deshalb ist hier Handarbeit wie anno dazumal gefragt: Die aufwendige Arbeit leistet dabei einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der artenreichen Feuchtwiesenfläche.

Die Fläche gehört zu den sogenannten Streuwiesen. Anders als Futterwiesen dienten Streuwiesen traditionell nicht der Ernährung des Viehs, sondern der Gewinnung von Einstreu für die Stallungen. Charakteristisch für diese Form der Bewirtschaftung war, dass die Wiesen lediglich einmal im Jahr, im Herbst, gemäht wurden. Das Schnittgut wurde anschließend getrocknet und als Einstreu in den Ställen verwendet.

Diese traditionelle Bewirtschaftungsform hat zugleich eine besondere Bedeutung für den Naturschutz. Durch die späte und nur einmal jährlich erfolgende Mahd konnten sich Pflanzenarten entwickeln, die an nährstoffarme und feuchte Standorte angepasst sind. Eine regelmäßige Pflege ist entscheidend, damit die Flächen nicht verbuschen und ihre charakteristische Artenvielfalt erhalten bleibt.

Für die Ehrenamtlichen des Heimatvereins bedeutete die Pflegemaßnahme vor allem eines: tatkräftig anpacken. Bei der gemeinsamen Arbeit wurde deutlich, dass der Schutz wertvoller Lebensräume nicht immer mit großen Maschinen erfolgen muss. Manchmal sind Rechen, Handschuhe und viele helfende Hände genau das richtige Werkzeug.

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Gesundheit Newsletter Senioren Soziales Top

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder am 07.10.2026

Seniorenbüro

Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder. Nächster Stadtspaziergang am 07.10.2026 mit der Route „Weg zur Höfelmayrkapelle“. Abfahrt Plärrer: Linie 13 Richtung Neugablonz um 10.00 Uhr. Haltestelle Herz-Jesu-Kirche, Ankunft 10.11 Uhr, Rückfahrt: Waldfriedhof, Linie 13 um 14.05 Uhr Einkehrmöglichkeit im Alpenblick zum geselligen Ausklang.

Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Gesundheit Newsletter Top Veranstaltung

Workshop am 19.10. im Generationenhaus: Kinder mit ADHS erkennen, verstehen und unterstützen

Für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte

Wie lässt sich ADHS bei Kindern erkennen? Was hilft dabei, ihr Verhalten besser zu verstehen? Und wie können Eltern, Angehörige und andere Bezugspersonen Kinder mit ADHS im Alltag unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Workshop am 19. Oktober um 19 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des ADHS-Stammtisches statt und steht unter dem Titel „Kinder mit ADHS – erkennen, verstehen und unterstützen“. Moderiert wird der Workshop von der Leitung einer ADHS-Selbsthilfegruppe.

Offen für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Interessierte

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema ADHS bei Kindern beschäftigen möchten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eltern, Großeltern und Lehrkräfte sowie an Menschen, die beruflich oder privat mit Kindern mit ADHS zu tun haben. Die Selbsthilfegruppe wird durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern gefördert.

Informationen zur Veranstaltung

Termin: 19. Oktober, 19 Uhr
Ort: Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8
Telefon: 08341/9080898

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Blaulicht Newsletter Top

Einbruch in Bahnhofskiosk und Diebstahl aus Altkleidercontainer in Kaufbeuren

Polizei ermittelt in zwei Fällen und bittet Zeugen um Hinweise

Einbruch am Kaufbeurer Bahnhof: Täter erbeutet Tabakwaren und E-Zigaretten

Kaufbeuren – Ein bislang unbekannter Täter ist am frühen Samstagmorgen, 26. September 2026, in einen Kiosk im Bahnhof Kaufbeuren eingebrochen. Nach Angaben der Polizei verschaffte er sich gegen 4 Uhr gewaltsam Zugang zu dem Geschäft. Der Täter entwendete Tabakwaren und E-Zigaretten im niedrigen vierstelligen Bereich. Darüber hinaus entstand durch den Einbruch ein Sachschaden im dreistelligen Bereich.

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren und der Kriminaldauerdienst Memmingen übernahmen die ersten Ermittlungen vor Ort. Die weitere Bearbeitung liegt bei der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Gegen den bislang unbekannten Täter wird wegen Einbruchdiebstahls ermittelt.

Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: KPI Memmingen – KDD

Kleidung aus Altkleidercontainer in Kaufbeuren gestohlen

Kaufbeuren – Mehrere Kleidungsstücke sind am Sonntagnachmittag, 27. September 2026, aus einem Altkleidercontainer in Kaufbeuren gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei entnahm ein bislang unbekannter Täter zwischen 15 und 16 Uhr die Kleidungsstücke aus einem Container auf einem Parkplatz in der Sudetenstraße.

Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Hinweise zum bislang unbekannten Täter. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren melden.

Quelle: PI Kaufbeuren

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Kultur Newsletter Top

Jazzfrühstück in den Stiftsterrassen Kaufbeuren

Ben Becker Band sorgt am 3. Oktober ab 11 Uhr für den passenden Sound zum Frühstück

Frühstück und Live-Jazz verbinden die Stiftsterrassen Kaufbeuren am Samstag, 3. Oktober 2026, ab 11 Uhr miteinander. Beim Jazzfrühstück sorgt die Ben Becker Band für die musikalische Begleitung.

Mit dabei sind Ben Beucker an den Saxofonen, Robert Schilhansl an der Gitarre, Jakob Link am Bass und Bernhard Renz am Schlagzeug. Die vier Musiker bringen Spielfreude und jede Menge Groove in die Stiftsterrassen und begleiten das Frühstück mit ihrem gemeinsamen Sound.

Eine Teilnahme ist nur mit Reservierung möglich. Reservierungen werden unter Telefon 08341 40242 entgegengenommen.

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Bildung Kinder Newsletter Soziales Top

Zehn Jahre Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Grafik KI generiert

Ein Ort der Begegnung, der praktischen Hilfe und der gelebten christlichen Verantwortung in Neugablonz

Kaufbeuren-Neugablonz 28.09.2026 – Im Herbst feiert die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ihr zehnjähriges Bestehen. Die Stiftung wurde am 10. September 2016 errichtet und hat sich seither in Neugablonz zu einem festen Bestandteil des sozialen Lebens entwickelt. Viele Menschen kennen die Stiftung, weit über die Stadtgrenzen von Kaufbeuren hinweg, vor allem durch den großen Family Store in der Hüttenstraße. Doch hinter dem Secondhand-Kaufhaus steht von Anfang an ein viel größerer Gedanke: ein Family Center, in dem Menschen praktische Unterstützung finden, einander begegnen, Gemeinschaft erleben und im Alltag gestärkt werden.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens möchte die Stiftung im Oktober auch den vielen Kundinnen und Kunden danken, die den Family Store seit Jahren besuchen, unterstützen und weiterempfehlen. Deshalb gewährt die Stiftung im Oktober zehn Prozent Rabatt auf alle Waren im Family Store. Der Jubiläumsrabatt soll ein kleines Zeichen der Dankbarkeit sein — und zugleich eine Einladung, das Family Center neu oder wieder einmal zu besuchen.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ knüpft an eine lange Geschichte christlich motivierter Hilfe an, die in Neugablonz eng mit humedica verbunden ist. Über Jahrzehnte entstand aus Kaufbeuren heraus weltweite humanitäre Hilfe für Menschen in Not. Mit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ wurde dieser Gedanke bewusst auch auf die Situation vor der eigenen Haustür übertragen. Hilfe soll nicht nur dort geschehen, wo Katastrophen und Krisen weit entfernt sichtbar werden, sondern ebenso dort, wo Menschen in der eigenen Stadt Unterstützung, Ermutigung und Zuwendung brauchen.

Die christliche Motivation der Stiftung lässt sich einfach beschreiben: Jeder Mensch besitzt eine von Gott geschenkte Würde. Deshalb sollen Menschen nicht übersehen, vorschnell beurteilt oder auf ihre Not reduziert werden. Nächstenliebe bedeutet für die Stiftung, Menschen in ihrer konkreten Lebenssituation wahrzunehmen, ihnen mit Respekt zu begegnen und dort praktisch zu helfen, wo Hilfe möglich ist. Diese Haltung prägt die Arbeit im Family Store ebenso wie die sozialen Angebote im Family Center.

„Nächstenliebe beginnt nicht erst am anderen Ende der Welt. Sie beginnt dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen“, beschreibt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, den Grundgedanken. „Unsere Stiftung möchte dazu beitragen, dass Menschen nicht übersehen werden — ganz gleich, ob sie praktische Hilfe, ein offenes Ohr, soziale Begegnung oder einfach einen Ort brauchen, an dem sie willkommen sind.“

Der sichtbarste Teil der Stiftungsarbeit ist der Family Store. Gut erhaltene Kleidung, Möbel, Haushaltswaren, Bücher, Spielzeug, Geschirr und viele andere Dinge werden dort angenommen, geprüft, sortiert, präsentiert und zu günstigen Preisen weitergegeben. Was der eine nicht mehr benötigt, kann für einen anderen eine große Unterstützung sein. Auf diese Weise verbindet der Family Store soziale Hilfe mit Nachhaltigkeit. Dinge werden nicht vorschnell entsorgt, sondern erhalten eine zweite Chance. Familien mit kleinem Budget, Seniorinnen und Senioren, Alleinstehende, Menschen mit Migrationsgeschichte und viele weitere Kundinnen und Kunden finden hier bezahlbare Waren für den Alltag.

Dass der Family Store in dieser Form entstehen und über viele Jahre wachsen konnte, ist in besonderer Weise mit dem Leitungsteam verbunden. Matthias Malzkorn leitet den Family Store gemeinsam mit seiner Frau Sylvia mit großem persönlichen Einsatz, Erfahrung, Herz und praktischer Tatkraft. Auch Jürgen Jakoby, Mitglied des Stiftungsvorstands, hat die Arbeit der Stiftung von Anfang an wesentlich mitgetragen. Ohne dieses Leitungsteam, ohne die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre nicht möglich gewesen.

Matthias Malzkorn beschreibt die Arbeit so: „Für uns ist der Family Store nicht einfach ein Laden. Natürlich verkaufen wir Kleidung, Möbel und viele Dinge für den Alltag. Aber dahinter stehen Menschen — Menschen, die etwas spenden, Menschen, die günstig einkaufen müssen oder möchten, und Menschen, die hier mitarbeiten. Besonders schön ist es, wenn aus einem Einkauf oder einer Sachspende eine Begegnung entsteht. Dann merkt man: Diese Arbeit hat einen Sinn, der weit über den Verkauf hinausgeht.“

Doch der Family Store ist mehr als ein Kaufhaus. Er ist der wirtschaftliche und organisatorische Anker eines umfassenderen sozialen Konzeptes. Im Family Center kommen Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen miteinander in Kontakt: Kundinnen und Kunden, Spenderinnen und Spender, hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende, Nachbarn aus dem Stadtteil, Familien, ältere Menschen und Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Unterstützung suchen. Aus vielen einzelnen Begegnungen entsteht etwas, das für eine Stadtgesellschaft kostbar ist: Zusammenhalt.

In den vergangenen Jahren ist das Family Center Schritt für Schritt gewachsen. Neben dem Secondhand-Angebot entstanden Begegnungsmöglichkeiten, soziale Aktivitäten und praktische Hilfen. Dazu gehören unter anderem Angebote für Seniorinnen und Senioren, Gesprächs- und Begegnungsformate, Unterstützung im Alltag, Veranstaltungen, spontane Hilfen in schwierigen Lebenssituationen sowie die Nutzung von Räumen für soziale und gemeinnützige Zwecke. Immer wieder zeigt sich dabei: Wo Menschen zusammenkommen, entstehen Gespräche. Wo Gespräche entstehen, kann Vertrauen wachsen. Und wo Vertrauen wächst, werden konkrete Hilfen möglich.

Ein besonderes Merkmal der Stiftung ist die Verbindung von praktischer Hilfe und menschlicher Nähe. Es geht nicht nur um Waren, Räume oder Angebote. Es geht um Würde. Menschen sollen nicht als „Fälle“ oder „Bedürftige“ wahrgenommen werden, sondern als Personen mit einer eigenen Geschichte, mit Fähigkeiten, Sorgen, Hoffnungen und Fragen. Genau darin liegt der besondere Charakter des Family Centers: Es verbindet materielle Unterstützung mit Wertschätzung und Begegnung.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen unter steigenden Lebenshaltungskosten, Einsamkeit, Unsicherheit oder persönlichen Belastungen leiden, sind solche Orte wichtig. Ein Family Center kann staatliche Hilfen nicht ersetzen. Aber es kann etwas tun, das keine Behörde und kein Formular leisten kann: menschliche Nähe schenken, unkomplizierte Hilfe ermöglichen und Menschen miteinander verbinden. Oft beginnt Hilfe nicht mit einem großen Programm, sondern mit einem Gespräch, einer Tasse Kaffee, einer helfenden Hand oder der einfachen Erfahrung: Hier werde ich gesehen.

Unverzichtbar für diese Arbeit sind die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne ihr Engagement wäre vieles nicht möglich. Sie helfen im Family Store, nehmen Sachspenden an, sortieren Waren, bereiten Möbel und Haushaltsgegenstände auf, gestalten Verkaufsflächen, beraten Kundinnen und Kunden, unterstützen bei Transporten, helfen bei Veranstaltungen, begrüßen Gäste, schenken Kaffee aus, hören zu und packen dort mit an, wo gerade Hilfe gebraucht wird.

Viele dieser Dienste geschehen im Hintergrund. Von außen ist oft kaum sichtbar, wie viel Arbeit nötig ist, damit der Family Store funktioniert und das Family Center eine freundliche, einladende Atmosphäre behält. Regale werden eingeräumt, Waren gereinigt, Möbel bewegt, Räume vorbereitet, Lager geordnet, Gespräche geführt und kleine praktische Probleme gelöst. Gerade diese vielen unscheinbaren Aufgaben tragen wesentlich dazu bei, dass sich Menschen willkommen fühlen.

Ehrenamt bedeutet bei der Stiftung nicht, sich zu überfordern. Niemand muss täglich da sein. Manche helfen einmal in der Woche, andere an einem festen Vormittag oder Nachmittag, wieder andere gelegentlich bei besonderen Aktionen. Entscheidend ist nicht die Zahl der Stunden, sondern die Bereitschaft, Teil einer gemeinsamen Aufgabe zu werden. Dabei können ganz unterschiedliche Begabungen eingebracht werden: Freude am Umgang mit Menschen, handwerkliches Geschick, organisatorisches Talent, ein Auge für Dekoration, die Fähigkeit zuzuhören oder einfach die Bereitschaft, praktisch anzupacken.

Viele Ehrenamtliche erleben ihren Dienst nicht nur als Hilfe für andere, sondern auch als Bereicherung für sich selbst. Sie erfahren: Meine Zeit ist wertvoll. Meine Fähigkeiten werden gebraucht. Ich kann etwas Sinnvolles tun. Gerade Menschen im Ruhestand, aber auch Berufstätige, Jugendliche, Menschen in Übergangszeiten oder Personen, die neue Kontakte suchen, können im Family Center eine Aufgabe finden, die zu ihnen passt.

„Wir sind sehr dankbar für alle Menschen, die sich in den vergangenen Jahren mit Zeit, Kraft, Ideen, Sachspenden, finanzieller Unterstützung und Gebet eingebracht haben“, sagt Wolfgang Groß. „Das zehnjährige Bestehen unserer Stiftung ist für uns deshalb nicht in erster Linie ein Anlass, auf eine Organisation zu blicken, sondern auf Menschen. Auf Menschen, die geholfen haben. Auf Menschen, die Hilfe erfahren haben. Und auf viele Begegnungen, in denen Nächstenliebe ganz praktisch geworden ist.“

Auch das Gebäude in der Hüttenstraße hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen sozialen Ort entwickelt. Neben dem Family Store gehören zum Stiftungshaus auch weitere Räume und Wohnungen. So ist ein lebendiger Ort entstanden, an dem Einkaufen, Begegnung, Wohnen, soziale Verantwortung und Nachbarschaft miteinander verbunden sind. Die Stiftung möchte damit zeigen, dass soziales Engagement nicht abstrakt bleiben muss. Es kann mitten im Stadtteil sichtbar werden — offen, praktisch und nah bei den Menschen.

Der Name der Stiftung ist dabei bewusst gewählt. „Nächstenliebe in Aktion“ soll ausdrücken, dass Liebe zum Nächsten nicht nur ein schönes Wort ist, sondern konkrete Gestalt annimmt. Sie zeigt sich in Zeit, die jemand schenkt. In Möbeln, die weitergegeben werden. In Kleidung, die eine Familie entlastet. In einer Einladung zum Gespräch. In Geduld an einem anstrengenden Tag. In einem respektvollen Umgangston. In einer helfenden Hand. Und manchmal auch darin, dass jemand einfach da ist.

Zum zehnjährigen Bestehen blickt die Stiftung dankbar zurück — aber auch nach vorne. Die sozialen Herausforderungen in der Stadt und in der Region werden nicht kleiner. Viele Menschen geraten finanziell oder persönlich unter Druck. Andere leiden unter Einsamkeit oder fehlenden sozialen Kontakten. Familien stehen vor steigenden Kosten. Ältere Menschen brauchen Begegnung und Unterstützung. Menschen mit Migrationsgeschichte suchen Orientierung und Anschluss. Für all diese Situationen möchte die Stiftung auch künftig ein verlässlicher Ort sein.

Damit diese Arbeit auch in Zukunft möglich bleibt, ist die Stiftung neben Sachspenden und ehrenamtlichem Engagement dringend auch auf Geldspenden angewiesen. Der Betrieb eines Family Centers, soziale Hilfen, Begegnungsangebote, Räume, Fahrzeuge, Energie, Personal und viele praktische Dienste verursachen laufende Kosten, die nicht allein durch den Verkauf im Family Store gedeckt werden können. Wer die Arbeit der Stiftung finanziell unterstützen möchte, kann dies über die Website unter www.nia-stiftung.org/spenden tun.

Deshalb sucht die Stiftung weiterhin Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Gesucht werden Helferinnen und Helfer für den Family Store, für das Sachspendenlager, für Möbel- und Transportdienste, für Begegnungsangebote, Veranstaltungen, Gästebetreuung, praktische Arbeiten im Haus und viele weitere Aufgaben. Auch wer zunächst nur unverbindlich hineinschnuppern möchte, ist willkommen.

Denn Ehrenamt beginnt nicht immer mit einem großen Entschluss. Manchmal beginnt es mit einer einfachen Frage: „Wo kann ich helfen?“ Aus dieser Frage kann ein regelmäßiger Dienst entstehen, eine neue Aufgabe, eine wertvolle Begegnung — und vielleicht auch ein Stück neue Lebensfreude.

Das zehnjährige Jubiläum der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist deshalb mehr als ein Rückblick. Es ist ein Dank an alle, die diesen Weg mitgegangen sind. Es ist eine Einladung an neue Unterstützerinnen und Unterstützer. Und es ist ein Zeichen dafür, dass Zusammenhalt nicht nur ein Wort bleiben muss, sondern gelebt werden kann — mitten in Neugablonz, mitten im Alltag, mitten unter uns.

Jubiläumsaktion im Oktober

Zum zehnjährigen Bestehen gewährt die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ im gesamten Monat Oktober zehn Prozent Rabatt auf alle Waren im Family Store. Damit möchte die Stiftung ihren Kundinnen und Kunden danken und zugleich viele Menschen einladen, das Family Center in der Hüttenstraße zu besuchen.

Infokasten: Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ wurde am 10. September 2016 errichtet und betreibt in Kaufbeuren-Neugablonz das Family Center mit dem integrierten Family Store in der Hüttenstraße. Der Family Store ist ein großes Secondhand-Kaufhaus für Kleidung, Möbel, Haushaltswaren, Bücher, Spielzeug und vieles mehr. Zugleich versteht sich das Family Center als Ort der Begegnung, praktischen Hilfe und sozialen Verantwortung.

Die Arbeit wird getragen von einem engagierten Leitungsteam, hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vielen Ehrenamtlichen sowie Unterstützerinnen und Unterstützern, die sich mit Zeit, Sachspenden, Geldspenden und praktischer Hilfe einbringen.

Ehrenamtlich mithelfen

Die Stiftung freut sich über Menschen, die sich ehrenamtlich im Family Center und im Family Store engagieren möchten — regelmäßig oder gelegentlich.

Mögliche Einsatzbereiche sind zum Beispiel:

* Mithilfe im Sachspendenlager
* Möbel- und Transportdienste
* Unterstützung im Family Store
* Mithilfe bei Begegnungsangeboten
* Unterstützung bei Veranstaltungen
* Gästebetreuung, zum Beispiel beim Seniorenfrühstück oder bei besonderen sozialen Angeboten
* praktische Arbeiten im Haus
* kleinere handwerkliche Tätigkeiten
* Unterstützung bei saisonalen Aktionen
* Hausaufgabenhilfe
* und vieles mehr

Interessierte können sich bei Wolfgang Groß unter der E-Mail-Adresse w.gross@nia-stiftung.org melden.

Spenden

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist für ihre sozialen Aufgaben dringend auch auf Geldspenden angewiesen. Spenden sind möglich über www.nia-stiftung.org/spenden.

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Allgemein Kultur

Ein würdiger Festabend: ODEON Jugendsinfonieorchester prägt das 60-jährige Jubiläum des Kulturrings

ODEON Jugendsinfonieorchester München gestaltet Festabend – „Petruschka“ von Igor Strawinsky bildet den Höhepunkt nach der Pause

Mit einem Konzert des ODEON Jugendsinfonieorchesters München hat der Kulturring Kaufbeuren e. V. am Samstagabend, 26. September 2026, sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Mitglieder des Vereins und weitere geladene Gäste kamen im Kaufbeurer Stadtsaal zusammen. Unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker Werke von Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel und Igor Strawinsky.

Für den Kulturring war der Abend die zentrale Jubiläumsveranstaltung des Jahres. Die 1. Vorsitzende Birgit Pfeifer erinnerte an sechs Jahrzehnte Kulturarbeit in Kaufbeuren. Seit seiner Gründung sei es das Ziel des Vereins, den Bürgerinnen und Bürgern Kultur näherzubringen. Sie dankte den Vorständen der vergangenen Jahrzehnte, den ehrenamtlich Engagierten, den Mitarbeitenden, Mitgliedern und nicht zuletzt dem Publikum, das die Arbeit des Kulturrings über viele Jahre begleitet habe. Bewusst habe sich der Kulturring entschieden, seine Mitglieder zu diesem Konzert einzuladen – als Dank für ihre Unterstützung und für das vielfach über Jahre gewachsene Miteinander.

Die Bilder des Konzerts

Junge Musikerinnen und Musiker prägen den Jubiläumsabend

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte das 60-jährige Bestehen. Die Entscheidung für ein junges Orchester bezeichnete er als passenden Blick zugleich auf Gegenwart und Zukunft. Live-Kultur lebe von der unmittelbaren Begegnung zwischen Bühne und Publikum und sei ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt. Zugleich dankte er dem Kulturring für dessen kontinuierliches Engagement und die Fähigkeit, sein Programm über Jahrzehnte immer wieder weiterzuentwickeln. Besonders hob Bosse die jungen Musikerinnen und Musiker hervor. Das Jubiläum mit einem hochmotivierten Nachwuchsorchester zu feiern, sei eine Hommage an Gegenwart und Zukunft zugleich.

Das Konzert zeigte dabei die musikalische Bandbreite des Orchesters. Zu hören waren zunächst Camille Saint-Saëns‘ „Danse macabre“ op. 40 sowie Maurice Ravels „Ma mère l’oye“. Nach der Pause folgte mit Igor Strawinskys „Petruschka“ in der revidierten Fassung von 1947 das umfangreichste Werk des Abends.

„Petruschka“ als besondere Herausforderung

Vor dem zweiten Teil führte Lydia Menckhaus vom ODEON Jugendsinfonieorchester in Strawinskys Ballettmusik ein. Für das Ensemble sei „Petruschka“ ein Meilenstein, erklärte sie. Das vielschichtige und rhythmisch anspruchsvolle Werk verlange den jungen Musikerinnen und Musikern einiges ab.

Anschaulich stellte sie dem Publikum die Figuren und musikalischen Motive der vier Bilder vor. Strawinskys Musik führt auf einen Jahrmarkt im alten St. Petersburg und erzählt die Geschichte der drei Puppen Petruschka, Ballerina und Mohr. Einzelne Instrumentengruppen übernehmen dabei charakteristische Rollen – vom Klavier und den Klarinetten über Trompete und Flöte bis hin zu tiefen Holzbläsern.

Das ODEON Jugendsinfonieorchester hatte dabei selbst Grund zum Feiern: Das Münchner Nachwuchsensemble begeht 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Bereits vor drei Jahren war das Orchester in Kaufbeuren zu Gast.

Birgit Pfeifer im Klar.Text-Podcast zum Jubiläum des Kulturrings. Gastgeber: Claus Tenambergen

Sechs Jahrzehnte Kulturarbeit in Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren wurde 1966 gegründet und prägt seitdem mit Theater, Konzerten, Literatur, Ausstellungen und besonderen Veranstaltungsformaten das kulturelle Angebot der Stadt. Sein Anspruch, Kultur möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, stand auch beim Jubiläum im Mittelpunkt.

Das Konzert im Stadtsaal verband diesen Rückblick mit einem Blick nach vorne: Junge Musikerinnen und Musiker, ein anspruchsvolles Programm und die Begegnung zwischen Publikum und Bühne machten den Festabend zum musikalischen Mittelpunkt und zu einem würdigen Highlight des 60-jährigen Jubiläums.

Programm des Jubiläumskonzerts

  • Camille Saint-Saëns: „Danse macabre“, op. 40
  • Maurice Ravel: „Ma mère l’oye“
  • Igor Strawinsky: „Petruschka“, revidierte Fassung von 1947
  • ODEON Jugendsinfonieorchester München
  • Leitung: Julio Doggenweiler Fernández

Das gesamte Programm des Jubiläumsjahres

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Allgemein Kultur Veranstaltung

„Wenn es zu Ende geht“: Letzte Führung zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer am 09.10. im Stadtmuseum Kaufbeuren

Ausgewählte Objekte des Museums, unter anderem aus der Abteilung „Kreuze & Heilige“, bilden den Ausgangspunkt des kulturgeschichtlichen Rundgangs. Jetzt anmelden

Nach den ausgebuchten Terminen im Frühjahr findet am 9. Oktober die letzte Führung der Reihe im Jubiläumsjahr von Hospizverein und SAPV statt – diesmal mit anschließendem Umtrunk.

Wie gingen Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer um und wie hat sich der Umgang damit bis heute verändert? Nachdem die Führungen im Frühjahr ausgebucht waren und bei den Besucherinnen und Besuchern auf positive Resonanz stießen, laden das Stadtmuseum Kaufbeuren, der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH am Freitag, 9. Oktober 2026, ein letztes Mal im Jubiläumsjahr zur Führung „Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“ ein.

Ausgewählte Objekte des Museums, unter anderem aus der Abteilung „Kreuze & Heilige“, bilden den Ausgangspunkt des kulturgeschichtlichen Rundgangs. Historische Bräuche und lokale Traditionen geben Einblicke, wie Menschen früher – etwa im Mittelalter – mit Sterben und Trauer umgingen und welche Vorstellungen und Rituale sie dabei begleiteten. Auch die medizinische Versorgung früherer Zeiten sowie religiöse Praktiken und die Bedeutung des Glaubens im Zusammenhang mit dem Tod werden thematisiert.


Von der Geschichte in die Gegenwart: Im Anschluss an die kulturgeschichtliche Führung geben der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH Einblicke in ihre Arbeit und die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das Foto entstand bei einer der Führungen im Frühjahr. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen

Wie bereits bei den Frühjahrsterminen führt der Weg anschließend von der Geschichte in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH stellen ihre Arbeit vor und geben Einblicke in die heutige Begleitung und Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen.

„Gerade die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart macht diese Führung für uns so interessant“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Sterben, Tod und Trauer haben die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt. Heute können wir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Menschen und ihre Angehörigen in dieser Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen.“

Für Feistl entspricht die Veranstaltung damit auch dem Anliegen des Jubiläumsjahres, in dem der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein 30-jähriges Bestehen feiert und das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu auf zehn Jahre Tätigkeit zurückblickt. „Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind. Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Umtrunk zum Abschluss

Neu ist beim letzten Führungstermin ein gemeinsamer Umtrunk im Foyer des Stadtmuseums. Nach der Führung und der Vorstellung von Hospizverein und SAPV bleibt bei einem Glas Wein Zeit für Fragen, Gespräche und persönlichen Austausch.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 9. Oktober 2026, von 18 bis 20:30 Uhr im Stadtmuseum Kaufbeuren statt. Einlass ist 15 Minuten vor Beginn. Für Eintritt, Führung und Umtrunk betragen die Kosten 14,50 Euro. Eine Anmeldung ist unter 08341/966 83 90 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm: www.hospizverein-kf-oal.de

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Sport

ESVK: Nach der Heimniederlage ein versöhnliches Ergebnis im Auswärtsspiel in Lindau

Joker gewinnen in Lindau mit 3:1

Zum vierten Spieltag der Oberliga Süd gastierte der ESV Kaufbeuren am Bodensee bei den Lindau Islanders. ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser musste dabei auf den verletzten Sami Blomqvist und den erkrankten Fabian Ribnitzky verzichten. Auch Förderlizenzspieler Liron Pellizzari stand nicht zur Verfügung. Im Tor startete Nikita Quapp. Der gebürtige Lindauer Max Hops stand ebenso in der Starting Six wie Jere Laaksonen und Nikita Quapp, die beide bereits für die Islanders aktiv waren. Der ESVK wurde dabei von vielen Fans an den Bodensee begleitet und lautstark unterstützt. Am Ende erkämpfte sich die Mannschaft um Kapitän Max Renner mit einem 3:1 Auswärtssieg vor 957 Zuschauern drei wichtige Punkte.

Die Joker nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die eigene Hand und gingen bereits in der dritten Spielminute mit 0:1 in Führung. William Eriksson fasste sich dabei ein Herz und hämmerte eine liegen gebliebene Scheibe nach einem Passversuch von Yannik Burgart direkt in den linken Torwinkel. Nur wenige Augenblicke später erhöhten die Kaufbeurer auf 0:2. Max Kislinger kam nach einem Pass aus der Ecke im hohen Slot frei zum Schuss. Nachdem vor dem Tor durch Valentin Ankirchner viel Verkehr herrschte, schlug die Scheibe auf der Fanghandseite im Netz ein. Der ESVK blieb in der Folge spielbestimmend, während die Lindauer viel Zeit in der eigenen Zone verbringen mussten. Zwei Fehler im Offensivspiel ermöglichten den Islanders jedoch jeweils einen Alleingang, die Nikita Quapp im Kaufbeurer Tor beide entschärfen konnte. Aufseiten der Wertachstädter ließen Tomas Schwamberger und Max Hops noch gute Chancen auf einen weiteren Treffer ungenutzt.

Die Joker kamen dann sehr schlafmützig aus der Kabine. Zunächst führte ein Scheibenverlust in der eigenen Zone direkt nach dem Bully zu einer guten Chance für die Lindauer. Im Gegenzug zog Max Oswald in der Offensivzone eine Strafe, wodurch die Islanders zu ihrem dritten Alleingang kamen. Dieses Mal ließen sich die Hausherren die Gelegenheit nicht nehmen: Timo Gams verkürzte auf 1:2. Eine weitere Strafe gegen die Joker führte zunächst zu zwei gefährlichen Kontersituationen. Beide Möglichkeiten vertändelte der ESVK jedoch leichtfertig, was sinnbildlich für den gesamten zweiten Spielabschnitt stand. Glück hatten die Kaufbeurer, als Noah Kane nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der ESVK zog zwischenzeitlich immer wieder das Tempo an, ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu werden. Auch zwei aufeinanderfolgende Powerplays in der 32.. und 34 Spielminute blieben ohne Treffer. Insgesamt brachten die Joker dabei lediglich zwei Schüsse auf das Tor. Zum Ende des zweiten Drittels wurde die Partie zunehmend hektisch, was den Gastgebern durchaus in die Karten spielte. Auch wenn der ESVK – abgesehen von den ersten fünf Minuten – defensiv nicht viel zuließ, war der Spielstand aufgrund des Lattentreffers der Lindauer durchaus etwas glücklich.

Im Schlussabschnitt hatten die Wertachstädter das Spiel über weite Strecken im Griff, schafften es jedoch erneut nicht, sich in der Offensive klare Großchancen zu erarbeiten. Dadurch blieb die Partie bis zum Ende spannend. Die Lindauer suchten immer wieder mit schnellen Angriffen ihr Glück. Diese gelangen zwar nicht häufig, waren dann aber meist doch sehr gefährlich. Zudem mussten die Joker zwei weitere Unterzahlsituationen überstehen, in denen Nikita Quapp mehrfach sein Können zeigen musste. Ein Powerplay der Kaufbeurer kurz vor dem Ende brachte schließlich die Entscheidung. Eero Elo machte mit dem dritten ESVK-Treffer dann den Deckel auf die Partie und sicherte seiner Mannschaft damit endgültig drei Punkte. Der Finne verwertete dabei 54 Sekunden vor dem Ende seinen eigenen Rebound aus kurzer Distanz und ließ dem starken Valentin Ankirchner im Tor der Lindauer keine Abwehrchance.

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Blaulicht

Mehrere Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren: Gasgeruch, Personensuche und Wasserrohrbruch

Feuerwehr war am Wochenende in Neugablonz und Hirschzell mehrfach gefordert

Mehrere Einsätze haben die Feuerwehren in Kaufbeuren am Wochenende beschäftigt. In Neugablonz rückten die Einsatzkräfte unter anderem wegen Gasgeruchs, einer überschwemmten Straße und einer Personensuche aus. In Hirschzell musste eine Ölspur beseitigt werden.

Erhöhte Gaskonzentration in Wohnhaus festgestellt

Am Sonntag, 27. September 2026, wurde der Löschzug Neugablonz um 11.37 Uhr in die Seidenschwanzer Straße alarmiert. Gemeldet worden war Geruch nach Erdgas. Im Keller des betroffenen Hauses stellten die Einsatzkräfte tatsächlich eine erhöhte Konzentration brennbarer Gase fest. Daraufhin wurden benachbarte Häuser evakuiert und das Gebäude belüftet.

Der Gasversorger stellte die Gaszufuhr ab. Nachdem keine Gaskonzentration mehr festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle übergeben. Zusätzlich wurde eine Sperre des Hausanschlusses veranlasst. Der Mieter wurde darauf hingewiesen, dass der Anschluss erst nach einer Prüfung durch einen Fachbetrieb wieder in Betrieb genommen werden darf.

Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden. 17 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Überschwemmte Straße nach mutmaßlichem Wasserrohrbruch

Bereits in der Nacht auf Sonntag war die Feuerwehr um 1.17 Uhr in die Wiesenstraße in Neugablonz gerufen worden. Dort war eine Straße überschwemmt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Überschwemmung vermutlich durch einen Wasserrohrbruch verursacht. Das zuständige Wasserwerk wurde hinzugezogen.

Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.

Vermisste Person mit Unterstützung zahlreicher Kräfte gesucht

Am Samstagabend, 26. September, rückte die Feuerwehr Neugablonz um 20.33 Uhr zu einer Personensuche aus. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren auch Mantrailer beziehungsweise Personensuchhunde sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Koordination der beteiligten Hilfskräfte übernahm die Unterstützungsgruppe der Feuerwehr-Einsatzleitung. Die vermisste Person wurde schließlich von der Polizei gefunden.

Der Einsatz dauerte etwas mehr als zwei Stunden. 17 Feuerwehrkräfte waren beteiligt.

Ölspur in Hirschzell beseitigt

Am Samstagnachmittag war zudem die Feuerwehr Hirschzell im Einsatz. Um 16.43 Uhr wurde sie zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich der Bärenseestraße alarmiert. Dort hatte ein Motorrad eine Ölspur verursacht. Die Feuerwehr streute die betroffene Fahrbahn ab und sicherte den Bereich. Der zuständige Straßenbaulastträger stellte zusätzlich Warnschilder mit dem Hinweis „Achtung Ölspur“ auf.

Fünf Einsatzkräfte waren rund 77 Minuten im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Kaufbeuren

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Sport

SpVgg Kaufbeuren trennt sich 1:1 von Königsbrunn

SVK steigert sich nach der Pause, lässt aber mehrere Chancen zum Sieg liegen

Die SpVgg Kaufbeuren hat sich am Wochenende mit einem 1:1-Unentschieden von Königsbrunn getrennt. In einer hektischen und kampfbetonten Partie mit insgesamt neun Gelben Karten geriet die SVK zunächst in Rückstand, zeigte sich nach der Pause aber deutlich verbessert.

Die Gäste gingen in der 26. Minute durch Fabio Blasi in Führung. Vorausgegangen war ein schwerer Abwehrfehler der Kaufbeurer, den Blasi konsequent zum 0:1 nutzte. Bis zur Halbzeit fand die SVK danach nur schwer zurück ins Spiel.

Conrad gleicht für Kaufbeuren aus

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Kaufbeurer zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. In der 72. Minute belohnte sich die SVK schließlich: Robin Conrad traf mit einem Heber über Königsbrunns Schlussmann zum 1:1.

In der Schlussphase hatten die Gastgeber weitere Chancen auf den Sieg. Gästetorwart Nico Hopfenzitz verhinderte jedoch mehrfach den zweiten Kaufbeurer Treffer. Zudem scheiterte die SVK einmal an der Latte.

Trainer Fred Jentzsch zeigte sich vor allem mit der zweiten Halbzeit zufrieden: „Wir haben leider zwei Punkte hergeschenkt, der Führungstreffer für Königsbrunn war ein Geschenk. Wir haben danach bis zur Halbzeit nicht mehr so richtig ins Spiel gefunden. Die Zweite Halbzeit war in Ordnung, haben den Ausgleich mit einem schönen Heber über den Schlussmann von Königsbrunn erzielt. Zum Ende hätten wir den Sack zumachen können, haben sehr gute Möglichkeiten gehabt, sind jedoch am Torwart der Gäste und der Latte gescheitert. Leider hat uns da auch an der Passgenauigkeit gefehlt.“

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

Spielertrainer Luca Wollens sieht trotz des verpassten Sieges eine Entwicklung innerhalb der Mannschaft: „Wir hatten die besseren Chancen, obwohl es relativ ausgeglichen war. Man sieht Dinge, auf die wir im Training eingehen, die immer besser werden. Trotzdem wollen wir natürlich mehr und werden deswegen wieder hart arbeiten im Training.“

Königsbrunns Trainer David Bulik sprach dagegen von einem glücklichen Punkt für seine Mannschaft und verwies darauf, dass sich sein Team insbesondere bei Torwart Nico Hopfenzitz bedanken könne.

Am Ende blieb es beim 1:1 – ein Ergebnis, das die Kaufbeurer angesichts der starken zweiten Halbzeit und der Chancen in der Schlussphase als verpasste Möglichkeit auf drei Punkte sehen dürften.

Tore

0:1 Fabio Blasi (26.)
1:1 Robin Conrad (72.)

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Gesundheit

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Stress

Gerade junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren können von der digitalen Unterstützung durch die App Ally gegen Stress profitieren. Urhebervermerk: © AOK

Neuer digitaler Coach unterstützt im Alltag

Fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland weist eine erhöhte Stressbelastung auf. Besonders betroffen sind Frauen sowie junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren. Unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen spielen ebenfalls eine Rolle. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie des Robert Koch-Instituts. Die AOK Bayern setzt deshalb auf digitale Unterstützung. „Mit der App Ally startet jetzt ein KI-gestützter Präventionskurs, der unseren Versicherten dabei hilft, ihr eigenes Stresserleben zu reflektieren und wirksame Strategien für mehr Wohlbefinden in den Alltag zu integrieren“, sagt Bernd Ruppert Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Kurs ist durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert und für AOK-Versicherte kostenfrei. 

Neuer digitaler Coach unterstützt im Alltag

Die Ally-App kann mit den Nutzerinnen und Nutzern persönliche, dialogbasierte Gespräche führen, die zur Reflexion anregen und helfen, Muster im eigenen Stresserleben zu erkennen. Die Gesundheitskasse entwickelt mit diesem app-basierten Kurs ihren Präventionsansatz weiter, Gesundheit direkt in den Alltag der Menschen zu integrieren, Lücken zwischen dem Wissen über Gesundheit und dem konkreten Lebensstil zu schließen und so die Lebensqualität deutlich zu verbessern. So kommen bei Ally wissenschaftlich fundierte Verfahren zum Einsatz wie etwa kognitive Verhaltenstherapie oder achtsamkeitsbasierte Verfahren und geführte Entspannungsübungen. „Zwar haben Psychologinnen und Psychologen den Kurs entwickelt, er folgt allerdings dem Präventionsleitfaden und unterscheidet sich klar von Psychotherapie“, so Bernd Ruppert. Die Inhalte verknüpfen bewährte Coaching-Methoden mit Künstlicher Intelligenz (KI) und folgen dabei geltenden Ethikstandards. Die App vermittelt Wissen über Stress und zeigt konkrete Wege auf, damit umzugehen. Der Kurs umfasst unter anderem persönliche Ziele, Wochenmodule, Reflexionsübungen und Fortschrittsmessungen. Die App, die die AOK Bayern in Kooperation mit dem Partner Aumio GmbH anbietet, steht seit Anfang September zum Download bereit. „Ally kann einmal pro Kalenderjahr je versicherter Person genutzt werden, wobei die AOK Bayern ihren Versicherten die Kosten für bis zu zwei Präventionskurse im gleichen Zeitraum erstattet“, erläutert Bernd Ruppert. Das Kursangebot richtet sich an Erwachsene von 18 bis 65 Jahren und sieht 24 Sitzungen innerhalb von drei Monaten ab Freischaltung vor.

 Das Ziel: Mehr gesunde Lebensjahre
Die neue Ally-App ist ein Bestandteil der Präventionsstrategie der AOK. Das Angebot umfasst verschiedene weitere Themen, die für ein gesundes Leben im Alltag und damit für mehr gesunde Lebensjahre wichtig sind – von Ernährung und Bewegung über Schlaf und Stressprävention bis hin zu psychischer Gesundheit und Medienmündigkeit. „Unser Ziel ist, Gesundheitswissen zu vermitteln, die Gesundheitskompetenz der Menschen zu stärken und einen gesunden Lebensstil zu fördern“, so Bernd Ruppert.

Weitere Informationen im Internet und zum Herunterladen der App unter: Stress reduzieren: Aumio-App Ally kostenfrei nutzen | AOK (www.aok.de/bayern/ally).

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Panorama Verwaltung

Persönlich mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch kommen

Stefan Bosse lädt am 5. Oktober zur Bürgersprechstunde ins Kaufbeurer Rathaus ein – Anmeldung vorab erforderlich

Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am Montag, 5. Oktober 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr im Kaufbeurer Rathaus statt. Bürgerinnen und Bürger haben dabei die Möglichkeit, ihre Anliegen persönlich mit dem Oberbürgermeister zu besprechen.

Anmeldung vorab erforderlich

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters unter der Telefonnummer 08341 437-101 anzumelden.

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Sport

Joker enttäuschen und verlieren daheim gegen Erding

Lediglich drei Punkte aus den ersten drei Spielen erpatzen den Start in die Oberliga-Saison

Der ESV Kaufbeuren empfing zum dritten Spieltag der laufenden DEB-Oberliga-Saison die Erding Gladiators. Im Vergleich zur 4:1-Niederlage vergangenen Sonntag bei den Heilbronner Falken rückte Yannik Burghart in den rot-gelben Kader. Sami Blomqvist musste wiederum wegen einer Trainingsverletzung aussetzen. Im Tor startete Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.187 Zuschauern gegen konsequente und taktisch gut agierende Erding Gladiators mit 2:4 geschlagen geben. Die Joker zeigten dabei eine eher enttäuschende Leistung und fanden nie so richtig in die Partie.

Die Bilder des Spiels

Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen die Erding Gladiators. Louis Stromberg musste wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Ihm folgte 45 Sekunden später Maximilian Renner, ebenfalls wegen Beinstellens. Als die Joker dann in Unterzahl gerieten, hatten die Gladiators etwas Glück. Pascal Steck spielte von hinter der blauen Linie Richtung Tor. Auf dem Weg zum Tor wurde der Puck von einem Kaufbeurer Verteidiger abgefälscht und landete ideal für den Tip-In auf der Kelle von Olivier Pouliot, der damit das 0:1 perfekt machte. Die Joker schienen überrascht, fast überrumpelt vom Tempo und der Zweikampfstärke der Gäste. Die Gladiators gingen bissig in die Zweikämpfe, was den ESVK zu vielen Fehlern verleitete. In Minute 10 musste erneut Louis Stromberg auf der Strafbank Platz nehmen, nun wegen hohen Stocks. Die Joker versuchten viel, es gelang aber wenig bis gar nichts. In Minute 15 wagte Leon Sivic einen temporeichen Vorstoß, der gerade noch so von Simon Stowasser wegverteidigt wurde. Die Erdinger erhielten erneut eine Strafzeit in Person von Roman Zap wegen hohen Stocks, aber auch dieser Vorteil brachte den Jokern nichts ein. Dann ging es in die erste Pause.

Die Stimmen zum Spiel

Das zweite Drittel startete ebenfalls mit einer Strafzeit für die Erdinger. René Röthke musste wegen Hakens vom Eis. Die Joker machten sich dann das Leben selbst schwer, indem sie eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern erhielten. In der folgenden Unterzahl wechselten die Rot-Gelben dann denkbar ungünstig und ließen Michal Spacek alleine in ihrer Zone, der sich das Eck zum 0:2 locker aussuchen durfte. Die Joker setzten sich anschließend in der Erdinger Zone fest, kamen aber nicht zum Erfolg. Dies wurde zusätzlich durch einen Bandencheck Julian Eichingers unterbrochen, dessen Zwei-Minuten-Strafe den Gästen keinen Vorteil brachte. Mitte des Drittels wurde es hitzig. Markus Eberhardt fuhr einen sehr harten Check gegen Max Oswald, welcher nach Videobeweis als Kniecheck identifiziert und mit einer Fünf-plus-Spieldauer-Disziplinarstrafe geahndet wurde. Weiterhin überfahren vom Tempo der Erdinger, ließen sich die Joker in Überzahl auskontern. Sie spielten sich selbst an der Bande in der Gästezone fest, Roman Zap zog das Tempo an und überwand Rihards Babulis alleine vor dem Tor zum 0:3 per flachem Schlenzer. Immer noch in Überzahl sollte es dann endlich so weit sein. Max Renner passte links zu William Eriksson, dieser quer durch den Slot zu Jere Laaksonen, dessen Direktabnahme an David Zabolotny im Tor abprallte und zum 1:3 über die Linie rollte. Zum Ende des Drittels gab es noch einmal eine Strafzeit gegen die Gäste in Person von Paul Pfenninger wegen hohen Stocks. Dann ging es mit ca. einer Minute Rest-Überzahl in die zweite Pause.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel

Die Joker kamen mit Tempo aus der Kabine. Gleich in der ersten Aktion gab es ein Getümmel im Slot der Gäste. David Zabolotny schaffte es aber, den Kasten sauber zu halten. Kaufbeuren spielte nun deutlich zwingender nach vorne, aber weiterhin nicht erfolgreich. Dies änderte sich in der 47. Minute, als Max Renner seinen Stürmer William Eriksson nach vorne schickte. Dieser tanzte die Verteidiger aus und passte quer zu Max Hops, welcher nur noch zum 2:3 ins leere Tor einschieben musste. Erding konnte nur noch punktuell kontern, aber wenn, dann gefährlich. So auch, als Olivier Pouliot alleine nach vorne durchlief. Rihards Babulis konnte den Alleingang aber glänzend parieren. In der Schlussphase stach der Torwart der Gäste, David Zabolotny, heraus. Er zeigte seine Klasse sowohl gegen William Eriksson, welcher es noch einmal von der rechten Seite versuchte, als auch gegen den Nachschuss. In den letzten zwei Minuten nahm Sebastian Buchwieser die Auszeit und zog Rihards Babulis. Im Sechs-gegen-Fünf hatte erneut William Eriksson eine Doppelchance. Der Goalie der Gäste war aber nicht mehr zu überwinden. Stattdessen erzielte Louis Stromberg aus der eigenen Zone noch den Empty-Net-Treffer zum Endstand von 2:4.

Statistik zum Spiel auf deb-online.live

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Kultur Veranstaltung

KASTANON – Skulptur · Installation · Malerei: Vernissage am 29. Oktober im Kunstgewölbe der Sparkasse

Foto. BREME

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt zu einer besonderen Ausstellung über Erinnerung, Familie und künstlerisches Weiterwachsen ein

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt vom 29. Oktober bis 3. Dezember 2026 zur Ausstellung „KASTANON“ in das Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu in Kaufbeuren ein. Zu sehen sind Skulpturen, Installationen und Malerei von Antonia Breme, Annette Konrad-Breme, Carolin Breme, Jochen Breme und Nikola Breme.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein außergewöhnliches künstlerisches Vermächtnis und zugleich eine Familiengeschichte, die eng mit dem Material Holz und der Stadt Kaufbeuren verbunden ist.

Ein Vermächtnis aus Kastanienholz

Vor sieben Jahren, kurz vor ihrem Tod, hinterließ die Künstlerin Annette Konrad-Breme ihren Angehörigen eine handschriftliche Notiz. Darin bestimmte sie unter anderem, dass drei aus Rosskastanienholz gefertigte Stelen an ihre Kinder gehen sollten. Ein weiteres Werk, ein Arm-Motiv aus Apfelbaumholz, war für Jochen bestimmt.

Die drei Stelen hatte Annette Konrad-Breme bereits einige Jahre zuvor aus einem kräftigen Ast einer Rosskastanie geschaffen. Der Ast stammte von einem Parkbaum, der aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. Sie spaltete das Holz und arbeitete daraus die drei Stelen.

Heute ist aus der Wunde des gefällten Baumes eine mächtige Teilkrone gewachsen. Für die Familie wurde dieses Bild zu einem Sinnbild für das, was bleibt und sich zugleich weiterentwickelt: für das, was Annette ihrer Familie hinterlassen hat, für gemeinsame Erinnerungen und für das künstlerische Schaffen, das sich in der nächsten Generation fortsetzt.

KASTANON – ein Titel mit Bedeutung
Der Ausstellungstitel „KASTANON“ geht auf das altgriechische Wort für Kastanie zurück. Gleichzeitig verweist er unmittelbar auf das Holz der Stelen und damit auf den Ausgangspunkt der gemeinsamen Geschichte.
KASTANON steht für die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, Material und Erinnerung, Familie und individueller künstlerischer Entwicklung. Die Ausstellung macht sichtbar, wie ein gemeinsamer Ursprung unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen hervorbringen kann.
Die Werke von Antonia Breme, Annette Konrad-Breme, Carolin Breme, Jochen Breme und Nikola Breme treten dabei in einen besonderen Dialog. Skulptur, Installation und Malerei eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Fragen von Herkunft, Weitergabe und Veränderung.
Dass die Ausstellung in Kaufbeuren, der Stadt der Kindheit und Jugend von Annette Konrad-Breme, stattfindet, verleiht dem Projekt eine zusätzliche persönliche Dimension.

Vernissage am 29. Oktober
Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu, Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren.
Die Ausstellung ist bis zum 3. Dezember 2026 zu sehen.
Ausstellungszeitraum:
29. Oktober bis 3. Dezember 2026
Ort:
Kunstgewölbe Sparkasse Allgäu
Ludwigstraße 26
87600 Kaufbeuren
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 9:00–16:30 Uhr
Donnerstag: 9:00–17:00 Uhr
Freitag: 9:00–16:00 Uhr
Samstag: 10:00–13:00 Uhr

Veranstalter:
Kulturring Kaufbeuren e.V.
Harry Vogel, Mitglied des Kulturrings, bemüht sich um die Realisierung und Organisation der Ausstellung.
Wir schätzen die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Allgäu als eine wichtige Unterstützung für dieses gemeinschaftliche Vorhaben.
Wir freuen uns gemeinsam auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf eine Ausstellung, die nicht nur Kunst zeigt, sondern auch eine Geschichte von Erinnerung, Verbundenheit und Weiterwachsen erzählt.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Gesundheit Panorama

Drei Jahre Vernetzung: Digitale Partner stärken digitale Teilhabe in der Region

Aus einer Aktion im Jahr 2023 ist ein regionales Netzwerk entstanden

Die „Digitalen Partner“ aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu bündeln ihre Angebote, um älteren Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung und weiteren Interessierten beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

Seit Anfang 2024 tauschen sich die Netzwerkpartner regelmäßig aus, stimmen ihre Angebote aufeinander ab und vermitteln Ratsuchende bei Bedarf an die passende Anlaufstelle weiter. So ergänzen sich die unterschiedlichen Schwerpunkte der beteiligten Einrichtungen und schaffen ein vielfältiges Unterstützungsangebot in der Region.

Zum Netzwerk gehören unter anderem das Generationenhaus Kaufbeuren mit „Hilfe in der digitalen Welt“, die vhs OAL-Mitte mit der „Sprechstunde für Digitales“ in Marktoberdorf, das Bayerische Rote Kreuz mit der „Digitalen Hilfe“ sowie das Haus der Begegnung in Marktoberdorf mit dem „Digitalen Treff im HdB“.

Die Angebote reichen von Einzelberatungen bis zu kleinen Gruppen mit Themen rund ums Digitale, wie Umgang mit Smartphone, Tablet und Laptop, Online-Banking, Behördenportale oder Sicherheit beim Surfen im Internet. Viele der Unterstützerinnen und Unterstützer engagieren sich ehrenamtlich und begleiten Ratsuchende individuell, auf Augenhöhe und in ihrem Tempo.

Ein sichtbares Ergebnis der Zusammenarbeit ist der neue gemeinsame Flyer, der 2026 mit Unterstützung des Inklusionskoordinators, Herrn Dr. Penzholz vom Landkreis Ostallgäu, erschienen ist. Der Flyer gibt einen Überblick über einige regionale Angebote und zeigt, wo Interessierte kompetente Hilfe bei digitalen Fragen finden können. Der Flyer liegt ab sofort in Rathäusern, Geschäften sowie bei den beteiligten Einrichtungen aus.

Die Netzwerkpartner laden weitere Anbieter digitaler Unterstützungsangebote aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu ein, Teil des Netzwerks zu werden. Denn gemeinsam lässt sich digitale Teilhabe in der Region nachhaltig stärken.

Text: Loredana Murgia
Offene Behindertenarbeit (OBA)

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Gesundheit Senioren Soziales Verwaltung

Demenz – (k)eine Frage des Alters

Auch viele Bewohner von Altenheimen besuchten den Gottesdienst

Demenzsensibler Gottesdienst findet in der Dreifaltigkeitskirche statt

Demenz – (k)eine Frage des Alters. So lautete das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages. Anlässlich dieses Tages und der Woche der Demenz fand in der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren ein besonderer demenzsensibler Gottesdienst statt. Gemeinsam gestaltet von Karin Gröger, Gemeindereferentin der katholischen Pfarreiengemeinschaft, Reinhold Netz, Diakon der evangelischen Kirche und Holger Laske, Seelsorger und Priester der Altkatholischen Pfarrgemeinde. Die Auswahl an vertrauten Kirchenliedern und Gebeten schuf eine Atmosphäre, die auch den an Demenz Erkrankten Zugang zur Feier ermöglichte. Ein besonderer Moment war wieder der Segen, der durch die Kirchenvertreter direkt jedem Besucher erteilt wurde. Zusätzlich gab es für die Besucher des Gottesdienstes ein Lebkuchenherz.
Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren und das Seniorenbüro, die den Gottesdienst mitorganisiert hatten, möchten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen setzen: Menschen mit Demenz sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen Unterstützung, Respekt und Würde. Mit Initiativen wie diesem Gottesdienst soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die oft unsichtbare Erkrankung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und Betroffene sowie Angehörige zu ermutigen, gemeinsam, mutig und offen mit Ihrer Krankheit umzugehen. Am Ende des Gottesdienstes übergab Eli Thomae den Vertretern der Altenheime aus Kaufbeuren jeweils noch eine „Nesteldecke“. Diese speziellen, liebevoll gestalteten Decken enthalten verschiedene haptische Elemente (wie Knöpfe, Reißverschlüsse oder Bänder). Sie dienen dazu, unruhigen Demenzerkrankten Beschäftigung sowie Geborgenheit zu bieten und ihnen dabei zu helfen, zur Ruhe zu kommen. Die übergebenen Nesteldecken wurden von den beiden Quiltgruppen „Elgimomos“ und „Jörgis“ genäht. Weitere können in einem Workshop der VHS Kaufbeuren (10.10. – Anmeldung über VHS) genäht und den Altenheimen gespendet werden.

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Blaulicht

Polizeimeldungen: Kleinkraftrad gestohlen, Wohnungseinbruch und Unfall auf der B16

In Kaufbeuren sucht die Polizei nach zwei bislang unbekannten Tätern – bei Biessenhofen entstand bei einem Verkehrsunfall ein Schaden von rund 9.000 Euro

Kleinkraftrad am Jakob-Brucker-Gymnasium gestohlen – Zeugen gesucht

KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochvormittag gegen 09:00 Uhr ein versperrtes Kleinkraftrad der Marke Piaggio an der Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums im Tänzelfestweg. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den bislang unbekannten Täter.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

Wohnungseinbruch in der Honoldstraße – Schranktresor gestohlen

KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Montag, 16:00 Uhr, bis Dienstag, 16:00 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in eine Privatwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Honoldstraße ein. Der Täter durchsuchte die Wohnung nach Wertgegenständen und entwendete unter anderem einen Schranktresor sowie weitere Wertgegenstände. Die Höhe des Vermögensschadens steht derzeit noch nicht fest.

Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls gegen den bislang unbekannten Täter. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (KPS Kaufbeuren)

Unfall auf der B16 bei Biessenhofen – Pkw-Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

BIESSENHOFEN. Am Mittwoch gegen 10:45 Uhr fuhr der Fahrer eines Arbeitsfahrzeugs mit Anhänger aus einem Kiesbereich zwischen dem Kreisverkehr Altdorf und dem Kreisverkehr Bertoldshofen auf die B16. Dabei übersah er einen aus Richtung Altdorf kommenden Pkw. Dessen Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Pkw-Fahrer. (PI Marktoberdorf)

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Gesundheit

Tag der Zahngesundheit 2026

Bildunterschrift: Neben Zahnvorsorge und gründlichem Kauen ist regelmäßiges Zähneputzen das A und O für die Gesundheit von Zähnen und Mund. Urhebervermerk: © AOK

Kau dich fit!

Mehr Aufmerksamkeit für die Mundgesundheit erreichen – das ist das Ziel des „Tages der Zahngesundheit“ am 25. September. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“. „Das Essen gut zu kauen, ist nicht nur gut für die Verdauung, sondern hilft auch dabei, Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten“, so Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Gut für Zähne, Zahnfleisch und Kiefer

Kauen erzeugt Druck und sorgt so für eine bessere Durchblutung des Zahnfleischs. Der beim gründlichen Kauen entstehende Speichel neutralisiert schädliche Säuren, entfernt Speisereste und unterstützt die natürliche Zahnreinigung. Besonders bei Kindern ist intensives Kauen wichtig für die gesunde Entwicklung von Kiefer und Zähnen. „Und bei den Jüngsten hat es noch weitere Vorteile: Gute Kaufähigkeit unterstützt bei Kleinkindern die Sprachbildung“, sagt Susanne Hasel.

 

Bessere Nährstoffaufnahme

Nicht nur Kiefer und Zähne profitieren vom gründlichen Kauen. Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe werden besser verfügbar, Ballaststoffe können im Darm wirksamer arbeiten. Gut zerkleinerte Nahrung entlastet den Magen. Die Speichelenzyme spalten bereits im Mund Nährstoffe auf, wodurch der Magen zum Beispiel weniger Magensäure zur weiteren Verarbeitung produzieren muss. Für Menschen mit Sodbrennen und Reflux oder empfindlicher Magenschleimhaut ist gründliches Kauen daher besonders empfehlenswert. Die Speichelenzyme werden auch später im Dünndarm für die weitere Verdauung benötigt.

 

Training fürs Gehirn

Kauen wirkt zudem nachweislich positiv auf die Gehirnleistung. Durch die Bewegung der Kiefer werden nicht nur die Kiefer selbst, sondern auch verschiedene weitere Bereiche der Kopfmuskulatur aktiviert und dabei das Gehirn besser durchblutet. Neuere Studien zeigen, dass intensives Kauen Aufmerksamkeit und Gedächtnis fördert und Stress reduzieren kann. „Daher kann gutes Kauen auch im fortgeschrittenen Alter zum Erhalt der geistigen Fähigkeiten beitragen,“ sagt Susanne Hasel.

 

Nachhaltige Zahngesundheit

Susanne Hasel empfiehlt, sich Zeit fürs Essen zu nehmen und Ablenkungen zu vermeiden: „Achtsames Vorgehen ist langfristig alltagstauglicher als das Zählen von Kaubewegungen.“ Aber Mitzählen bis 30 kann hilfreich sein, um sich bewusst zu machen, dass man sein Essen gerade herunterschlingt. „Wer das diesjährige Motto „Kau dich fit!“ neben regelmäßiger Zahnpflege und -vorsorge beachtet, kann so dauerhaft die eigene Zahn- und Mundgesundheit positiv beeinflussen“, rät Susanne Hasel.

 

Weitere Informationen:

Zahnvorsorge & -behandlungen: Leistungen & Infos | AOK (www.aok.de/pk/leistungen/zahngesundheit/zahnvorsorge/)

 

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Panorama Sport

Wenn Kaufbeuren leuchtet – Über 300 Teilnehmer bei der Buron Blade Night 2026

Ein beleuchteter Elektro-LKW, hunderte blinkende und leuchtende Inlineskater und Radfahrer und dazwischen immer wieder gezückte Handys am Straßenrand

Wer am vergangenen Samstagabend zufällig an der Buronstraße unterwegs war, dürfte sich möglicherweise kurz gefragt haben, was da eigentlich auf ihn zukommt: Ein beleuchteter Elektro-LKW, hunderte blinkende und leuchtende Inlineskater und Radfahrer und dazwischen immer wieder gezückte Handys am Straßenrand. Bei bestem Spätsommerwetter ging am vergangenen Samstag die mittlerweile dritte Buron Blade Night von Hockey for Hope e. V. und dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu an den Start – und konnte bei den Teilnehmerzahlen erneut deutlich zulegen.

Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rollten in diesem Jahr durch Kaufbeuren. Mehr als 200 davon auf Inlineskates, weitere rund 100 auf dem Fahrrad. Damit kamen noch einmal rund 100 Teilnehmer mehr als im Vorjahr zusammen. Und während 2025 schon von einer Verdoppelung gesprochen werden konnte, zeigt die Entwicklung inzwischen deutlich, dass sich die Buron Blade Night immer mehr zu einer festen Veranstaltung im Kaufbeurer Kalender entwickelt.

Mitgespielt hat diesmal auch das Wetter. Bei sehr angenehmen Spätsommertemperaturen hätte es für eine Veranstaltung auf Skates und Rädern kaum bessere Bedingungen geben können. Mit zunehmender Dämmerung zeigte sich dann auch, warum die Beleuchtung der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht war: Zahlreiche Skater und Radfahrer hatten sich und ihre Gefährte mit LEDs, Lichterketten und blinkenden Elementen ausgestattet.

Gemeinsam mit dem beleuchteten Elektro-LKW der Spedition Ansorge und dem Mondlicht ergab sich so stellenweise ein Bild, das man auf Kaufbeurens Straßen eher selten sieht.

Ansorge stellte wie bereits im vergangenen Jahr einen E-LKW samt Fahrer zur Verfügung, auf dem unter anderem die Technik für die musikalische Begleitung untergebracht war. Den benötigten Strom für Licht und Ton lieferte erneut ein Batteriespeicher von Buron Energy. Damit konnte die Veranstaltung auch in diesem Jahr ohne klassisches Dieselaggregat beschallt und beleuchtet werden.

Für die passende Musik sorgte DJ Feliksen – und der schaffte es stellenweise sogar, neben den ohnehin notwendigen Laufbewegungen noch die eine oder andere Tanzbewegung bei den Teilnehmern hervorzurufen bzw. bei kurzen Stops die Straße zur Tanzfläche wurde.

Auch abseits des eigentlichen Feldes war einiges los. Zahlreiche Zuschauer hatten sich entlang der Strecke eingefunden. Einige warteten bereits vorab auf der Brücke über die Buronstraße auf den vorbeiziehenden Tross. Andere wurden eher zufällig von mehreren hundert leuchtenden Skatern und Radfahrern überrascht und griffen spontan zum Handy, um das ungewöhnliche Bild festzuhalten.

Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung steht neben Spaß und guter Stimmung natürlich vor allem die Sicherheit im Vordergrund. SkateMunich, deren erfahrene Ordner bereits aus den vergangenen Jahren bekannt waren, unterstützte die Veranstaltung mit insgesamt zehn Ordnern. Ergänzt wurden diese durch Helferinnen und Helfer von Hockey for Hope sowie dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch Polizei und Rotes Kreuz begleiteten die Veranstaltung. Aus organisatorischer Sicht verlief der Abend dabei genau so, wie man es sich wünscht: ohne nennenswerte Zwischenfälle und reibungslos. Entsprechend zufrieden zeigten sich nach der Veranstaltung auch die beteiligten Einsatzkräfte.

Finanziell stand wie immer der gute Zweck im Mittelpunkt. Die Teilnahme an der Buron Blade Night war kostenlos, stattdessen wurde um Spenden für bedürftige Kinder und Jugendliche gebeten. Insgesamt kamen dabei über 2.300 Euro zusammen.
Damit liegt das Ergebnis zwar knapp unter dem Vorjahreswert. Allerdings fehlten in diesem Jahr zwei größere Einzelspenden, die 2025 noch einen entsprechenden Anteil an der Gesamtsumme ausgemacht hatten. Umso erfreulicher war dafür die deutlich höhere Zahl kleinerer Spenden direkt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die breite Unterstützung des Laufs ist damit gegenüber dem Vorjahr noch einmal gewachsen.

Möglich wurde die dritte Buron Blade Night zudem durch die Unterstützung der Sparkasse Allgäu und der AOK als Sponsoren der Veranstaltung sowie durch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Partner, die bei Organisation und Durchführung unterstützten.

Wie gut der Abend bei den Teilnehmern ankam, zeigte sich schließlich noch einmal ganz zum Schluss. Als Hauptorganisator Alexander Uhrle die Buron Blade Night offiziell für beendet erklärte, ertönten aus den Reihen der Teilnehmer prompt scherzhafte „Zugabe, Zugabe“-Rufe. So gerne die Organisatoren diesem Wunsch vermutlich nachgekommen wären – eine spontane dritte Runde durch Kaufbeuren war natürlich nicht mehr möglich.

„Ich bin überglücklich, dass diese Idee nicht nur von unseren Helfern, Unterstützern und Partnern mitgetragen wird, sondern jedes Jahr auch immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gefallen daran finden“, freut sich Alexander Uhrle. „Über 300 Teilnehmer sind eine ordentliche Zahl, auf die wir alle stolz sein können. Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass wir bei der nächsten Ausgabe noch einmal ein paar mehr Menschen gemeinsam auf die Straßen von Kaufbeuren bekommen.“

Nach rund 100 Teilnehmern bei der Premiere 2024, über 200 im vergangenen Jahr und nun mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzt sich damit eine durchaus auffällige Serie fort. Eine erneute Verdoppelung, wie sie nach der Ausgabe 2025 noch augenzwinkernd als Ziel ausgegeben wurde, hat zwar nicht ganz funktioniert – aber irgendwann dürfte selbst Kaufbeuren zu klein werden, wenn sich das jedes Jahr wiederholt.

Und wer weiß: Vielleicht ist die lautstark geforderte „Zugabe“ dann einfach die Buron Blade Night 2027, deren Planung bereits anfing.

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Allgemein Panorama Verwaltung

Bürgerversammlungen 2026 in Kaufbeuren: Stadt lädt zum Austausch ein. Am 29.09. in Hirschzell

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu Versammlungen für die Bürgerschaft im Jahr 2026 ein.

Alle Bürgerversammlungen 2026 im Überblick

Sonntag, 20.09.2026 – Bürgerversammlung Kaufbeuren

Beginn: 16:00 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache und Kinderbetreuung.
Rahmenprogramm: Auftritt der Tänzelfest-Knabenkapelle bis ca. 16:45 Uhr.

Dienstag, 29.09.2026 – Bürgerversammlung Hirschzell

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell

Donnerstag, 01.10.2026 – Bürgerversammlung Oberbeuren

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Pfarrsaal Oberbeuren

Donnerstag, 15.10.2026 – Bürgerversammlung Neugablonz

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Gablonzer Haus Neugablonz

Donnerstag, 29.10.2026 – Bürgerversammlung Kemnat

Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Feuerwehrhaus Kleinkemnat

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Allgemein Kultur Veranstaltung Wirtschaft

Thalia Kaufbeuren: Kostenlose Manga-Leseproben und „Naruto“-Quiz am 26. September

Manga-Leseproben und „Naruto“-Quiz am 26. September – Anna Meiwes liest am 8. Oktober aus „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“

Bei Thalia Kaufbeuren am Salzmarkt stehen in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Zum Manga Day gibt es kostenlose Leseproben und ein „Naruto“-Quiz. Im Oktober ist Autorin Anna Meiwes mit ihrem Buch „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“ zu Gast.

Manga Day 2026 mit exklusivem „Naruto“-Quiz

Am Samstag, 26. September 2026, findet ab 10:00 Uhr der diesjährige Manga Day bei Thalia Kaufbeuren statt. Am Aktionsstand können sich Manga-Fans kostenlose Leseproben ausgewählter Titel sichern. Zur Auswahl stehen 26 Sonderproduktionen, von denen sich die Besucherinnen und Besucher jeweils maximal drei Hefte aussuchen können. Das Angebot reicht von bekannten Manga-Klassikern bis zu Neuheiten. Als weiteres Angebot gibt es ein Quiz zur Reihe „Naruto“. Wer die Fan-Fragen beantwortet und das Lösungswort entschlüsselt, erhält ein exklusives Geschenk. Die Aktion gilt, solange der Vorrat reicht.

Manga Day 2026
Samstag, 26. September 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren
Teilnahme kostenfrei

Anna Meiwes liest aus „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“

Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ist Anna Meiwes bei Thalia Kaufbeuren zu Gast. Ab 19:30 Uhr liest sie aus ihrem Buch „Mama ohne Drama – Ein Mamifest“. Darüber hinaus gibt sie Tipps für einen entspannteren Alltag mit Kindern und praktiziert mit den Besucherinnen Übungen zur Stressreduzierung. Anna Meiwes ist zertifizierte Achtsamkeitstrainerin und beschäftigt sich unter anderem mit achtsamer Elternschaft, Selbstfürsorge, Entspannung und Glück.

Lesung mit Anna Meiwes
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren
Eintritt: 13 Euro
Zielgruppe: Erwachsene
Anmeldung nur in der Buchhandlung

Thalia Kaufbeuren im Businessportal

Thalia Kaufbeuren ist Partner von „Wir sind Kaufbeuren“. Weitere Informationen zur Buchhandlung gibt es im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“

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Blaulicht

Polizeimeldungen: Einbruch, Fahrzeugdiebstahl und mehrere weitere Einsätze

Polizei ermittelt nach Vorfällen in Kaufbeuren, Rieden und Biessenhofen – in zwei Fällen werden Zeugen gesucht

RIEDEN. Am Mittwochnachmittag, 24. September 2026, kam es in Rieden zu einer eskalierten Auseinandersetzung innerhalb einer Partnerschaft. Dabei wurde eine Frau mit einem Messer verletzt. Im Zuge des Streits erlitt die Frau Schnittverletzungen an der Hand. Ihr Partner flüchtete anschließend mit einem Pkw. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei den Mann im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen.

Aufgrund einer psychischen Ausnahmesituation wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen des Sachverhalts gegen ihn. (PI Buchloe)

Kleinkraftrad am Jakob-Brucker-Gymnasium gestohlen – Zeugen gesucht

KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochvormittag gegen 09:00 Uhr ein versperrtes Kleinkraftrad der Marke Piaggio an der Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums im Tänzelfestweg. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den bislang unbekannten Täter.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

Einbruch in Mehrfamilienhaus: Schranktresor und Wertgegenstände gestohlen

KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Montag, 16:00 Uhr, bis Dienstag, 16:00 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in eine Privatwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Honoldstraße ein. Der Täter durchsuchte die Wohnung nach Wertgegenständen und entwendete unter anderem einen Schranktresor sowie weitere Wertgegenstände. Die Höhe des Vermögensschadens steht derzeit noch nicht fest.

Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (KPS Kaufbeuren)

Unfall auf der B16 bei Biessenhofen – Pkw-Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

BIESSENHOFEN. Am Mittwoch gegen 10:45 Uhr fuhr der Fahrer eines Arbeitsfahrzeugs mit Anhänger aus einem Kiesbereich zwischen dem Kreisverkehr Altdorf und dem Kreisverkehr Bertoldshofen auf die B16. Dabei übersah er einen aus Richtung Altdorf kommenden Pkw. Dessen Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn. (PI Marktoberdorf)

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Kultur Veranstaltung

HERR LEHMANN – Elektrolyte, Liebe und der Sound der 80er

Martin Büttner

Burghofbühne Dinslaken zu Gast in Kaufbeuren

Berlin-Kreuzberg, 1989. Frank Lehmann steht kurz vor seinem 30. Geburtstag und hat sein Leben simpel und behaglich eingerichtet. Als Barkeeper in Kreuzberger Kneipen trifft er auf Menschen mit Sehnsüchten und Lebensdramen – und teilt als Erzähler wortreiche, alltagspoetische Einsichten über eine Welt, die zu dieser Zeit im Schatten der Mauer steht. Herr Lehmann kehrt sich gern selbst in den Blick, während sich zugleich Liebesleben, Freundschaften und familiäre Erwartungen zuspitzen: Die Eltern kommen zu Besuch, Freund Karl bereitet seine erste Kunstausstellung vor, und eine Kochin kämpft mit dem perfekten Schweinebraten. Ein Zwischenfall am Grenzübergang in den Osten, die absurden Prüfungen der DDR-Grenztruppen und der Fall der Mauer ergänzen das Bild dieser prägenden Jahre. Doch am Ende gilt eine einfache Einsicht: „Es kommt nicht darauf an, dass es wie früher ist; es kommt darauf an, dass es gut ist.“

Warum Sie hingehen sollten:

  • Ein facettenreiches Theaterstück über Liebe, Freundschaft, Veränderungen und die Kraft der kleinen Lebensmomente in einer historischen Epoche.
  • Berührende, humorvolle Perspektiven auf das Ende der 80er Jahre in Berlin und der Welt drumherum.
  • Ein Abend, der Erinnerungen weckt und neue Sichtweisen auf das Alltägliche eröffnet

Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren
Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 21:30 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder per WhatsApp 015202434081

Mehr Infos zum Stück: https://burghofbuehne-dinslaken.de/spielplan/schauspiel/herr-lehmann/

Der Kulturring Kaufbeuren und die Burghofbühne Dinslaken freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Panorama Soziales

Gemeinsam durch die Trauer: Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. lädt zum Trauerspaziergang ein

Bewegung, Natur und Begegnung: Am 1. Oktober bietet der Hospizverein einen gemeinsamen Spaziergang für Trauernde an

Trauer kann viele Formen annehmen und jeder Mensch geht anders mit einem Verlust um. Manchmal kann es guttun, in Bewegung zu kommen, die Natur wahrzunehmen und Menschen zu begegnen, die Ähnliches erfahren haben. Dazu lädt der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von 14.30 bis 16.30 Uhr zu einem Trauerspaziergang ein.

Unter dem Motto „Gemeinsam durch die Trauer“ bietet der Spaziergang Raum für Begegnung und Austausch. Wer möchte, kann von eigenen Erfahrungen erzählen und mit anderen ins Gespräch kommen. Ebenso ist es möglich, einfach dabei zu sein und gemeinsam ein Stück des Weges zu gehen. Im Mittelpunkt steht nicht das Zurücklegen einer bestimmten Strecke, sondern die gemeinsame Zeit in der Natur.

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die um einen Angehörigen oder einen anderen nahestehenden Menschen trauern. Vorkenntnisse oder eine bisherige Verbindung zum Hospizverein sind nicht erforderlich.

Treffpunkt ist der Parkplatz St. Severin Abtei, Eichwald 7 in Kaufbeuren. Beginn ist um 14.30 Uhr, das Ende ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, der Witterung entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Eine Anmeldung bis zum 30. September 2026 ist unter 08341 – 99 44 43 möglich.

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Panorama Verwaltung

Stadt Kaufbeuren gratuliert Rosmarie und Horst Lauerwald zur Diamantenen Hochzeit

„Es ist einfach Liebe“ – mit diesen Worten beschreiben Rosmarie und Horst Lauerwald das Geheimnis ihrer 60-jährigen Ehe

Zur Diamantenen Hochzeit ließ es sich auch der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen, die beiden persönlich zu besuchen, ihnen ein kleines Geschenk und Blumen zu überreichen und die Glückwünsche der Stadt zu überbringen.

Stefan Bosse: „60 Jahre gemeinsam durchs Leben zu gehen, ist etwas ganz Besonderes. Rosmarie und Horst Lauerwald verbindet nicht nur eine große persönliche Geschichte, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit unserer Stadt. Ihr jahrzehntelanges Engagement für das Tänzelfest, die Vereine und die Feuerwehr hat Kaufbeuren nachhaltig geprägt. Ich gratuliere von Herzen, wünsche beiden noch viele glückliche gemeinsame Jahre und danke ihnen zugleich für alles, was sie über Jahrzehnte für Kaufbeuren geleistet haben.“

Die gemeinsame Geschichte von Rosmarie und Horst Lauerwald begann in der Wagenseilstraße in Kaufbeuren. Beide wohnten dort. Aber dass sie zusammenfinden würden, war alles andere als selbstverständlich. Horst Lauerwald hatte sich nach mehreren schlechten Erfahrungen fest vorgenommen: Nie mehr eine Partnerin aus der Nachbarschaft. Und Rosmarie Lauerwald wollte nie wieder einen blonden Mann. Als sich die beiden schließlich begegneten, waren diese Vorsätze jedoch schnell vergessen. Noch bevor sie tatsächlich ein Paar waren, stellte Horst Lauerwald Rosmarie bereits als seine zukünftige Frau vor. 1966 wurde aus der Vorhersage Realität: Das Paar heiratete standesamtlich im Kaufbeurer Rathaus und anschließend kirchlich in der Stadtpfarrkirche St. Martin.

Die beiden haben über viele Jahrzehnte hinweg auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Kaufbeuren mitgeprägt. Beide engagierten sich jeweils mehr als 60 Jahre im Tänzelfestverein. Rosmarie Lauerwald gilt dabei als kreativer Motor des Festes und prägt dessen Erscheinungsbild bis heute mit ihrer ganz persönlichen Handschrift. Horst Lauerwald übernahm 2006 den Vorsitz des Vereins. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Tänzelfest zu einem professionell organisierten Kulturereignis. Auch darüber hinaus waren die Lauerwalds über Jahrzehnte ehrenamtlich aktiv. 21 Jahre lang engagierten sie sich im Faschingsverein „Aufbruch Umbruch“, seit 20 Jahren sind sie beim Theaterverein „D’Schoinaschnätterer“ dabei. Horst Lauerwald war außerdem 38 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und zuletzt Zugführer des ersten Zuges. Auch heute nimmt das Ehepaar weiter regen Einfluss auf das Stadtleben. Dafür wurden Rosmarie und Horst Lauerwald im vergangenen Dezember mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet.

Beruflich war Horst Lauerwald als Drucker tätig. Er hatte auch sein eigenes Druckunternehmen. Rosmarie Lauerwald war Chefsekretärin bei der Baugenossenschaft.

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Sport

Joker treffen auf Gladiatoren und Islanders

Am Wochenende stehen für die Joker der dritte und vierte Spieltag in der Oberliga Saison 2026/2027 auf dem Programm

Dabei geht es für den ESVK am Freitagabend um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena gegen die Erdings Gladiators. Tickets für die Heimspiele der Joker sind unter tickets.esvk.de, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen erhältlich. Am Sonntag steht dann das Auswärtsspiel bei den Lindau Islanders auf der Agenda. Spielbeginn ist dabei um 18:00 Uhr.

Aus der Kabine der Joker: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Alle Spieler sind nach aktuellem Stand einsatzfähig. So wird auch Stürmer Yannik Burghart nach überstandener Verletzung wieder eine Option für Trainer Sebastian Buchwieser sein. [nbsp]Unklar ist aktuell aber noch, ob Förderlizenzspieler Liron Pellizzari zur Verfügung steht.

Zu den beiden Spielen am Wochenende weiß ESVK Kapitän Max Renner folgendes: „Bereits in Erding, bei unserem letzten Testspiel, hat uns der Gegner das Leben schwer gemacht. Wir haben die Partie gewonnen, weil Rihards Babulis uns mehrfach gerettet hat. Außerdem haben wir zu viele Alleingänge zugelassen. Dabei wurde deutlich: Wenn du nicht über 60 Minuten dein Spiel machst, wird es gegen jeden Gegner schwierig. Jetzt spielen wir zunächst zu Hause und müssen eine gute Antwort auf die Partie am Sonntag in Heilbronn geben – das war bekanntlich keine Glanzleistung von uns. Was am Sonntag in Lindau auf uns zukommt, weiß ich noch nicht genau. Ich habe dort noch nie gespielt und freue mich nun aber auf diese Erfahrung. Eines ist jedoch sicher: Wenn du einen Gegner zu leicht nimmst, geht das meistens nach hinten los. Wenn wir in der Liga ein Topteam sein wollen, erwarte ich, dass uns das nicht passiert und wir über 60 Minuten unser ESVK-Spiel zeigen.“

Livestream: Den Livestream zum Heimspiel der Joker gibt es auf SpradeTV. Die Übertragung aus der energie schwaben beginnt dabei wie gewohnt schon um 19:00 Uhr. Dabei ist ex Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer im ESVK.TV-Studio zusammen mit Moderator Tobias Kalbitzer mit dem Vorbericht zur Partie am Start. Das Auswärtsspiel aus Lindau wird ebenfalls auf SpradeTV übertragen.

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Blaulicht

Angebrannte Speisereste lösen Feuerwehreinsatz im Klinikum Kaufbeuren aus

Brandmeldeanlage schlägt am Donnerstagmorgen Alarm – Ursache ist ein Toaster im Sterilisationsbereich

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Donnerstag, 24. September 2026, um 07:32 Uhr wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Klinikum in der Dr.-Gutermann-Straße alarmiert. Ausgelöst hatte ein Melder in einem Aufenthaltsraum im Sterilisationsbereich. Nach Rücksprache mit der Haustechnik betraten die Einsatzkräfte den Bereich ohne Schutzkleidung und kontrollierten den betroffenen Melder.

Toaster als Ursache

Als Ursache stellte sich ein Toaster heraus, in dem Speisereste angebrannt waren. Die Haustechnik entfernte das Gerät. Eine natürliche Belüftung des Bereichs war ausreichend. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.

Quelle: Feuerwehr Kaufbeuren

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Blaulicht

16-Jähriger flüchtet in Kaufbeuren mit E-Scooter vor Polizeikontrolle

Gefährliche Wendemanöver auf der Josef-Landes-Straße – Polizei sucht Zeugen

Ein 16-Jähriger hat am Dienstagabend versucht, sich in der Josef-Landes-Straße auf Höhe des Modepark Röther einer Polizeikontrolle zu entziehen. Nach Angaben der Polizei missachtete der Jugendliche sowohl das Anhaltsignal der Beamten als auch deren Ansprache. Anschließend führte er mit seinem E-Scooter auf der stark befahrenen Straße mehrere gefährliche Wendemanöver durch und flüchtete. Mehrere Autofahrer mussten deshalb bis zum Stillstand abbremsen.

Jugendlicher später kontrolliert

Im Rahmen der Fahndung konnte der 16-jährige Italiener angetroffen und kontrolliert werden. Dabei stellten die Beamten nach eigenen Angaben drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Senioren Soziales

Neue Pflegelotsin unterstützt ältere Menschen in Kaufbeuren

Melissa Aust, Foto von Felix Franke

Präventive Hausbesuche bieten frühzeitig Beratung und Orientierung rund um Pflege und Unterstützung im Alltag

Wer Fragen rund um das Älterwerden, Pflege oder Unterstützung im Alltag hat, muss nicht warten, bis ein konkreter Pflegebedarf entsteht. Die Stadt Kaufbeuren bietet mit den präventiven Hausbesuchen bereits seit einiger Zeit eine niedrigschwellige Möglichkeit, sich frühzeitig und ganz individuell beraten zu lassen. Seit August ist Melissa Aust als neue Pflegelotsin Ansprechpartnerin für das Angebot und führt die präventiven Hausbesuche ihrer Vorgängerin, Sophia Kraiß, in Kaufbeuren fort.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ältere Menschen möglichst lange selbstständig und sicher in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dabei kann es um ganz unterschiedliche Themen gehen: Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Welche Möglichkeiten zur Entlastung von Angehörigen gibt es? Welche Pflegeleistungen kommen infrage? Wie wird ein Pflegegrad beantragt? Und an welche Stellen kann man sich mit weiteren Fragen wenden?

„Mir ist wichtig, dass ältere Menschen wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt“, erklärt Melissa Aust „Oft gibt es bereits viele Angebote, aber es ist gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Bei einem präventiven Hausbesuch können wir ganz in Ruhe schauen, was zur persönlichen Situation passt und was vielleicht schon frühzeitig hilfreich sein könnte.“

Die studierte Gesundheitswirtin ist gebürtige Kaufbeurerin und bringt bereits erste Erfahrungen aus der Pflegeberatung mit. Während ihrer Tätigkeit als Werkstudentin konnte sie Einblicke in die vielfältigen Fragen und Anliegen älterer Menschen und ihrer Angehörigen gewinnen. „Für mich ist es schön, jetzt wieder in Kaufbeuren tätig zu sein. Ich kenne die Stadt und die Menschen hier und freue mich darauf, die bestehenden Angebote und Anlaufstellen noch besser kennenzulernen und miteinander zu verknüpfen“, so Melissa Aust.

Ein besonderer Vorteil der präventiven Hausbesuche ist, dass die Beratung direkt im vertrauten Zuhause stattfinden kann. Dadurch können gemeinsam die individuelle Lebenssituation und mögliche Herausforderungen im Alltag betrachtet werden. Ziel ist nicht, den Menschen etwas vorzugeben, sondern gemeinsam Lösungen zu finden, die zu den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen passen.

Dabei versteht sich die Pflegelotsin als Wegweiserin durch die vielfältigen Unterstützungsangebote. Bei Bedarf kann sie über passende Anlaufstellen informieren und den Kontakt zu weiteren Beratungs- und Hilfsangeboten herstellen. Das Angebot ergänzt damit die bereits bestehenden Strukturen in Kaufbeuren.

Das Büro der Guten-Pflegelotsin befindet sich zentral gelegen im Baumgarten 32, mitten in der Altstadt Kaufbeurens. Interessierte ältere Menschen sowie Angehörige können sich mit ihren Fragen rund um Pflege, Unterstützung und ein selbstständiges Leben im Alter an die Pflegelotsin wenden.

Das Projekt wird über das Förderprogramm „Gute Pflege in Bayern (GutePflegeFöR)“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert. Ziel des Förderprogramms ist es, eine bedarfsgerechte und am sozialen Nahraum orientierte Pflege zu stärken und Menschen dabei zu unterstützen, auch bei Pflegebedarf oder drohender Pflegebedürftigkeit möglichst lange im vertrauten Umfeld zu Hause leben zu können.

 

Kontaktdaten
Melissa Aust
Baumgarten 32, 87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 437208
E-Mail: melissa.aust@kaufbeuren.de

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Jugend Kinder

Projekt für Kinderrechte erhält Auszeichnung für herausragendes Engagement

Maria, Lilith, Elisabeth und Finja freuen sich über die Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“

Das Kinderrechte-Projekt von vier engagierten Mädchen aus Kaufbeuren ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zeichnet seit über 35 Jahren Projekte von jungen Menschen in ganz Deutschland aus, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.

Die Schülerinnen Maria, Lilith, Elisabeth und Finja setzen sich seit mehr als einem Jahr mit verschiedenen Aktionen für das Thema Kinderrechte ein. Ihr Ziel ist es, genügend Unterschriften zu sammeln, um ihre Petition zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, in den Bundestag einzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen fanden bisher schon verschiedene Aktionen, wie z.B. Infostände auf Veranstaltungen, sowie dem Wochenmarkt in der Kaufbeurer Innenstadt statt. Außerdem präsentierten die Jugendlichen ihr Anliegen in Form eines Workshops auf dem diesjährigen Jugendforum vor ca. 150 Schülerinnen und Schülern Kaufbeurens.

Die vier Jugendlichen, die bei ihrem Vorhaben vom Team des Eckpunkt Kaufbeuren unterstützt werden, freuen sich sehr über die Auszeichnung: „Wir sind total begeistert, dass wir mit unserem Anliegen so eine tolle Wertschätzung bekommen.“ sagt die 11-Jährige Lilith. Till Nißle, ein pädagogischer Mitarbeiter, der für den Stadtjugendring Kaufbeuren im Eckpunkt arbeitet, ergänzt: „Es ist wirklich bemerkenswert mit wie viel Eifer die vier ihr Ziel verfolgen. Dementsprechend freut es uns, dass dieses Engagement auch überregional auf Begeisterung stößt.“

In der Ausschreibungsrunde 2025 beteiligten sich bundesweit 18.514 junge Menschen in 485 Projekten am Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“. Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann, auch vor dem Hintergrund aktueller Kriege, gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Herausforderungen.

Das prämierte Projekt wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 50 besonders beispielgebenden Projekten ausgewählt. Als besonders überzeugend und relevant eingeschätztes Vorhaben wurde das Projekt zusätzlich mit dem Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis ausgezeichnet, der mit einer Dotierung in Höhe von 300€ verbunden ist. Das Geld soll für die Organisation eines Graffiti-Workshops zum Thema Kinderrechte genutzt werden.

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Panorama Politik

62.000 Badegäste: Starke Saison im Erlebnisbad Neugablonz

Stephan Stracke vor Ort – Austausch über aktuelle Herausforderungen im Bäderbetrieb

Kaufbeuren-Neugablonz – Zum Ende einer besucherstarken Freibadsaison hat sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) im Erlebnisbad Neugablonz über die aktuelle Situation des Bäderbetriebs informiert. Im Mittelpunkt standen die Sicherheit im Badebetrieb, die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie die Anforderungen an Personal, Wasser- und Energieversorgung. Am Gespräch nahmen Betriebsleiter Thorsten Schaper, Schwimmmeister Benedikt Huber, die Leiterin des Liegenschaftsamts Angelika Huber sowie der Vorsitzende der Wasserwacht Kaufbeuren Elmar Gailhofer teil.

„Das Neugablonzer Erlebnisbad ist eine echte Kaufbeurer Institution und eine Perle unter den Freibädern unserer Region“, betonte Stracke. Das 1962 eröffnete und 2004 umfassend modernisierte Bad zählt mit Riesenrutsche, Strömungskanal und Sprungturm zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Stadt. Rund zwei Drittel der Kaufbeurer Freibadgäste entscheiden sich nach Angaben der Verantwortlichen für Neugablonz.

„Mit rund 62.000 Badegästen gehört dieses Jahr zu den besten Freibadsaisons der vergangenen Jahre“, berichtete Huber. Begünstigt worden seien die hohen Besucherzahlen insbesondere durch die langanhaltend sommerliche Witterung nach schwierigem Start an Pfingsten.

Gut aufgestellt sieht sich das Bad auch bei Wasser- und Energieversorgung. Pro Saison werden rund 14.000 Kubikmeter Wasser benötigt. Einen wichtigen Vorteil bietet der eigene Tiefbrunnen, der gerade während der Trockenheit für stabile Badevoraussetzungen sorgte. Bei der Beheizung der Becken setzt das Bad auf eine Solarthermieanlage. „Damit können wir jährlich rund 30.000 m³ Erdgas einsparen“, erläuterte Schaper.

Verändert habe sich in den vergangenen Jahren auch das Freibadpublikum, berichteten die Verantwortlichen. Mangelnde Aufsicht durch Eltern, die sich eher mit ihrem Mobiltelefon als mit ihren Kindern beschäftigten, sei immer wieder ein Thema. Zugenommen hätten auch Regelverstöße. Dabei gehe es vor allem um Verhaltensweisen, durch die andere gefährdet oder gestört werden könnten – etwa das Springen vom Beckenrand an ungeeigneten Stellen, das Hochlaufen auf der Rutsche oder Gruppen, die wiederholt andere Gäste störten. „Wir stellen fest, dass wir häufiger eingreifen müssen als noch vor einigen Jahren“, berichtete Huber. Bei störenden Gruppen gehe das Bad gezielt gegen diejenigen vor, die das Geschehen maßgeblich bestimmten. Würden diese des Bades verwiesen, beruhige sich die Situation erfahrungsgemäß schnell. Die große Mehrheit zeige sich nach einer Ermahnung einsichtig. Bei wiederholten Verstößen werde ein Platzverweis ausgesprochen; längerfristige Hausverbote seien die Ausnahme. Besondere Sicherheitsprobleme, wie sie aus einzelnen anderen Bädern berichtet werden, seien in Neugablonz dagegen kein Thema. Ein externer Sicherheitsdienst sei deshalb nicht erforderlich.

Mit Sorge beobachten die Verantwortlichen vor allem die nachlassende Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Als Gründe nannten sie unter anderem ausgefallene Schwimmkurse während der Corona-Pandemie sowie unterschiedlichen Nachholbedarf beim Schwimmenlernen. Das Erlebnisbad wird auch von der Gustav-Leutelt-Schule für den Schwimmunterricht genutzt. Wasserwacht und DLRG übernehmen mit eigenen Kursangeboten vornehmlich in der Wintersaison im Hallenbad eine wichtige Rolle in der Schwimmausbildung. „Das Seepferdchen ist ein wichtiger erster Schritt. Entscheidend ist aber, dass Kinder anschließend weiter üben und wirklich sicher schwimmen lernen“, betonte Gailhofer. Die Stadt überlegt, das Angebot durch eigene Schwimmkurse zu ergänzen.

Die gestiegenen Anforderungen prägen den Arbeitsalltag der Beschäftigten. In Neugablonz sorgen neben dem Schwimmmeister zwei Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Gäste. Die dreijährige Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe umfasst neben der Badeaufsicht auch Schwimmen, Rettungstechniken sowie technische und naturwissenschaftliche Inhalte. „Ich bin seit fast zehn Jahren Schwimmmeister und würde mich jederzeit wieder für diesen Beruf entscheiden“, so Huber.

Stracke dankte den Beschäftigten des Erlebnisbads für ihren Einsatz im laufenden Bäderbetrieb. Zugleich würdigte er das Engagement von Wasserwacht und DLRG in der Schwimmausbildung.

„Unsere Bäder sind weit mehr als Freizeiteinrichtungen. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine leisten wichtige Arbeit und Menschen aller Generationen kommen zusammen. Damit das auch künftig möglich ist, brauchen die Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichend qualifiziertes Personal und eine leistungsfähige Bäderinfrastruktur. Mit der Sportmilliarde unterstützt der Bund die Kommunen gezielt bei der Sanierung ihrer Sportstätten. Allein für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder stehen in einer eigenen Förderrunde 250 Millionen Euro bereit. Damit stärken wir die Kommunen dabei, ihre Bäder zu modernisieren und langfristig zu erhalten. Der Besuch hier in Neugablonz zeigt mir, wie wichtig dieses Angebot für eine Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger ist“, so Stracke abschließend.

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Gesundheit Senioren

„Demenz: Verstehen.Begleiten.Betreuen“

© AOK-Mediendienst „Menschen mit Demenz Verstehen. Begleiten. Betreuen.“ „Nicht immer einfach die Balance zwischen eigener Gesundheit und der Pflege anderer zu halten.“

kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kauf-beuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für AOK Versicherte kostenfrei.

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 05.11. und findet donnerstags von 17:00 bis 19:30 an folgenden Terminen statt: 05.11./12.11./19.11./26.11. und 03.12.2026

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Blaulicht

Kinderfahrrad vor fahrendes Auto geworfen – Polizei sucht Zeugen

Unbekannter wirft in der Augsburger Straße ein Fahrrad unmittelbar auf die Fahrbahn – Autofahrer kann ausweichen und einen Zusammenstoß verhindern

KAUFBEUREN. Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Augsburger Straße ein Kinderfahrrad unmittelbar vor ein fahrendes Fahrzeug geworfen. Dem Fahrer gelang es, auszuweichen und damit einen Zusammenstoß zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein blau-grünes Kinderfahrrad der Marke Cube. Es war mit einem bunten Sattelüberzug und einer Lenkertasche ausgestattet. Warum der unbekannte Täter das Fahrrad auf die Straße warf, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Polizei bittet um Hinweise

Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zum bislang unbekannten Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Quelle: PI Kaufbeuren

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Bildung Gesundheit Soziales

Fortbildungstag: Professioneller Umgang mit Sterbewünschen

Bild: Melanie Buchmüller

Zwischen Mitgefühl und Verantwortung

Wenn ein betreuter Mensch den Wunsch äußert, nicht mehr leben zu wollen, kann das Mitarbeitende vor große menschliche und fachliche Herausforderungen stellen.

BLICKLICHT bietet deshalb am Donnerstag, 8. Oktober 2026, einen Fortbildungstag zum professionellen Umgang mit Sterbewünschen an.

Was kann sich hinter einem solchen Wunsch verbergen? Wie können Mitarbeitende angemessen reagieren und Gespräche sensibel und sicher führen?

Die Fortbildung bietet Raum, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Neben ethischen und rechtlichen Aspekten geht es insbesondere um die Reflexion der eigenen Haltung sowie um hilfreiche Kommunikationsstrategien und konkrete Handlungskompetenzen für die Praxis.

Referentin ist Petra Mayer, Ausbilderin für Palliative Care im Auftrag der DGP, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und Mediatorin (ITM).

  • Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 9:00–16:30 Uhr
  • Ort: Blicklicht, Am Bleichanger 33, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahmegebühr: 120 Euro inklusive Pausenverpflegung
  • Anmeldung und Kontakt: Tel. 08341 960 2952 · info@blicklicht.org

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Kultur

Latin Jazz in ungewöhnlicher Atmosphäre: Clave Raetia spielt bei humedica am 26.09.26

Instrumentales Quintett tritt am 26. September in der Lagerhalle in Kaufbeuren-Neugablonz auf – Konzert bildet den Abschluss des Tags der offenen Tür

Ungewöhnliche Klänge an einem ungewöhnlichen Ort: Das Latin-Jazz-Ensemble Clave Raetia tritt am Samstag, 26. September 2026, um 18.30 Uhr in der Lagerhalle der Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren-Neugablonz auf. Der Eintritt ist frei. Das rund 75-minütige Konzert bildet den musikalischen Abschluss des Tags der offenen Tür bei humedica. Dieser beginnt bereits um 11 Uhr und bietet Einblicke in die Arbeit der Hilfsorganisation.

mehr zum Tag der offenen Tür bei humedica am 26.09.2026 hier auf Wir sind Kaufbeuren

Latin Jazz mit Wurzeln in mehreren Ländern

Der Name Clave Raetia verbindet das spanische Wort „Clave“, das für Rhythmus oder Schlüssel steht, mit „Raetia“, der historischen Bezeichnung für die Region in römischer Zeit. Das Ensemble besteht aus fünf Musikern mit Wurzeln in Kuba, Venezuela, Chile und Deutschland. Musikalisch verbindet das rein instrumentale Quintett lateinamerikanische Traditionen mit Jazz.

Die Besetzung mit Vibraphon, Bass, Posaune sowie zwei Percussion-Instrumenten kommt bewusst ohne Klavier und Gesang aus. Dadurch stehen Rhythmus, Zusammenspiel und die einzelnen Instrumentalstimmen besonders im Mittelpunkt.

Abschluss des Tags der offenen Tür

Bereits ab 11 Uhr lädt humedica am 26. September zu einem Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in die Arbeit der Organisation und in die Länder, in denen humedica tätig ist. „Die Menschen können unsere Arbeit bzw. die Länder, in denen wir aktiv sind, buchstäblich mit allen Sinnen erleben“, erklärt humedica-Vorständin Heinke Rauscher das Konzept. Auch Gäste, die ausschließlich zum Konzert kommen möchten, sind willkommen. „Jeder ist eingeladen zu kommen, auch diejenigen, die vorher nicht beim Tag der offenen Tür sind“, sagt Rauscher. Der Tag der offenen Tür und das Konzert finden auf dem humedica-Gelände in der Goldstraße 8 in Kaufbeuren-Neugablonz statt. Der Eintritt ist frei.

Die Musiker von Clave Raetia

Carlos Vera Larrucea – Vibraphon

Carlos Vera Larrucea wurde in Santiago de Chile geboren und studierte in Chile sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2017 ist er Erster Schlagzeuger des Bayerischen Staatsorchesters. Als Vibraphonist ist er zugleich in der Jazzszene aktiv und war bereits bei internationalen Festivals und auf Bühnen in Europa, den USA und Südamerika zu erleben.

Martin Vollman Piña – Bass

Der aus Venezuela stammende Bassist Martin Vollman Piña ist Teil der Münchner Latin-Jazz-Szene. Er verbindet seine musikalischen Wurzeln mit einem modernen, groove-orientierten Bassspiel. Neben Clave Raetia ist er unter anderem bei der Latin-Formation Minga 3 aktiv.

Ferdinand Silberg – Posaune

Der in Starnberg geborene Jazzposaunist Ferdinand Silberg studierte in Wien und am Jazzcampus der Musikakademie Basel. Als Musiker, Komponist und Arrangeur arbeitet er in unterschiedlichen Formationen zwischen Jazz, Salsa, Funk, Rock und klassischer Musik.

Rey Ceruto – Percussion

Der kubanische Percussionist Rey Ceruto erhielt seine Ausbildung am Amadeo-Roldán-Konservatorium in Havanna. Bereits früh spielte er in kubanischen Bigbands und Ensembles. Seit 2018 lebt er in Deutschland und arbeitet als Musiker und Pädagoge.

Magnus Dauner – Schlagzeug

Magnus Dauner studierte Jazz an der Hochschule für Musik und Theater München und beschäftigte sich anschließend intensiv mit südindischer Rhythmik und dem Instrument Mridangam. Als Schlagzeuger und Rhythmiker ist er genreübergreifend zwischen Jazz, Weltmusik, Pop, Rock und Hip-Hop aktiv.

Termin im Überblick

  • Samstag, 26. September 2026
  • Tag der offenen Tür: ab 11 Uhr
  • Konzertbeginn: 18.30 Uhr
  • Konzertdauer: rund 75 Minuten
  • Ort: humedica, Goldstraße 8, Kaufbeuren-Neugablonz
  • Eintritt: frei
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Panorama Veranstaltung

Zweiter Stadtteilflohmarkt in Kaufbeuren-Nord wächst weiter

Am 10. Oktober 2026 öffnen wieder zahlreiche private Flohmarktstände – erstmals mit Tombola für Familien und Kinder

Am Samstag, 10. Oktober 2026, findet zum zweiten Mal der Stadtteilflohmarkt in Kaufbeuren-Nord statt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Organisatoren berichten von nochmals deutlich mehr Anmeldungen, sodass der Flohmarkt in diesem Jahr weiter wächst.

Bereits 2025 hatte die Premiere zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Stadtteil gelockt und nach Angaben der Veranstalter eine sehr positive Resonanz erhalten.

Flohmarktstände in den Straßen von Kaufbeuren-Nord

Auch in diesem Jahr können sich Besucherinnen und Besucher wieder auf zahlreiche Flohmarktstände im Stadtteil freuen. Das Konzept lädt dazu ein, Kaufbeuren-Nord zu Fuß zu entdecken und dabei an verschiedenen Stationen nach Trödel, Gebrauchtem und besonderen Fundstücken zu stöbern.

Erstmals Tombola mit Stempelkarte

Neu ist in diesem Jahr eine Tombola, die direkt mit dem Flohmarkt verbunden ist. An verschiedenen Stationen in den Straßen von Kaufbeuren-Nord können sich Besucherinnen und Besucher Stempel für eine Tombola-Stempelkarte holen. Wer seine Karte vollständig abgestempelt hat, kann sie an der Tombola-Zielstation abgeben und erhält einen Preis. Mit dieser Aktion möchten die Organisatoren insbesondere Familien und Kinder dazu motivieren, durch die verschiedenen Straßen zu ziehen und möglichst viele Flohmarktstände zu entdecken.

Premiere sorgte für positive Resonanz

Der Stadtteilflohmarkt hatte 2025 erstmals stattgefunden. Die positive Resonanz und die gestiegene Zahl an Anmeldungen zeigen nach Angaben der Veranstalter, dass das Format gut angenommen wird. Am 10. Oktober soll Kaufbeuren-Nord damit erneut zum Treffpunkt für Flohmarktfreunde, Familien und Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet werden.

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Gesundheit Senioren

Respektvoll begleiten, Belastungen reduzieren

Die Betreuung von Angehörigen mit Demenz kann herausfordernd sein. Foto: AOK-Bundesverband

Bayerische Demenzwoche

Die verlegte Lesebrille, ein vergessener Termin oder die Suche nach dem richtigen Wort: Kleine Gedächtnislücken gehören zum Alltag vieler Menschen. Doch manchmal verbergen sich hinter solchen Veränderungen erste Hinweise auf eine Demenz. Mit der Bayerischen Demenzwoche „Festhalten, was verbindet“ vom 18. bis 27. September will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auf dieses Thema aufmerksam machen. „Die AOK Bayern unterstützt als Kooperationspartner in diesem Jahr erneut die Bayerische Demenzwoche“, so Manuela Jäger, Pflegeberaterin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Hilfe beim Helfen

„Wer an Demenz erkrankt, verliert nicht sofort die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen“, so Manuela Jäger. Unterstützen Angehörige im Alltag, können Betroffene häufig noch lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Es ist eine Krankheit des Gehirns, bei der die Nervenzellen absterben und es zu einem Abbau von geistigen Fähigkeiten sowie zu Verhaltensänderungen kommen kann. Im fortgeschrittenen Stadium sind Betroffene auf vermehrte Begleitung und Pflege angewiesen. Die AOK und der Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unterstützen Pflegepersonen daher mit dem kostenfreien Schulungsangebot „Hilfe beim Helfen“. Die Angehörigen lernen, wie man Pflegebedürftige bedarfsgerecht und individuell versorgt, wie man mit schwierigen Pflegesituationen umgeht und welche Entlastungs- und Teilhabeangebote es vor Ort gibt.

Unterstützung auch Online

Mit dem Online-Pflegekurs „Menschen mit Demenz“ bietet die AOK leicht verständliche und fachlich geprüfte Informationen und Hilfen. „Der Kurs vermittelt Wissen über Demenz, welche Einschränkungen mit der Erkrankung einhergehen können und wie sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familie verändert“, so Manuela Jäger. Die Kursteilnehmenden erhalten zudem Tipps und Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit demenzkranken Menschen. Denn sie entwickeln mit der Zeit oftmals Verhaltensweisen, die besonders für nahestehende Angehörige schwierig sein können. So wiederholen Menschen mit Demenz oft die gleichen Fragen und Aussagen, beginnen möglicherweise, Dinge zu sammeln oder auch wegzuwerfen und sind häufiger ängstlich oder ruhelos.

Der Online-Pflegekurs ‚Menschen mit Demenz‘ ist einer von elf Modulen, die jeweils in sich geschlossene Pflegekurse sind. Sie geben nützliche Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema häusliche Pflege. Interaktive Texte, Schaubilder und Erklärvideos vermitteln praxisnahes Fachwissen und geben Antworten auf vielfältige Fragen. Die Online-Pflegekurse sind abrufbar auf jedem Gerät – egal ob Computer, Tablet oder Smartphone. Das Angebot ist kostenfrei und steht allen Interessierten unter www.aok.de/bayern/akademie zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Pflegekursen und zur Pflegeberatung der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu gibt es bei Manuela Jäger unter 08341 431-2452 oder per E-Mail an

manuela.jaeger@by.aok.de

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Allgemein Wirtschaft

Zurück im Herzen Kaufbeurens: Claus Tenambergen kehrt mit Agentur und „Wir sind Kaufbeuren“ in die Altstadt zurück

Von der Ludwigstraße über die Neugablonzer Straße in die Kaiser-Max-Straße 24: Für Claus Tenambergen ist der neue Standort auch eine Rückkehr zu seinen beruflichen Wurzeln

Für Claus Tenambergen ist der Umzug in die Kaiser-Max-Straße 24 (zwischen Café Weberhaus und essbar) mehr als ein Wechsel der Büroanschrift. Mit seiner Marketingagentur und dem Newsportal „Wir sind Kaufbeuren“ kehrt er in die Kaufbeurer Altstadt zurück. Die bereits seit mehreren Jahren bestehende Bürogemeinschaft mit der AXA Geschäftsstelle Alexander Koller wird fortgeführt. Sie befindet sich im Erdgeschoss.

Claus, nach einigen Jahren außerhalb des Zentrums bist du wieder in der Altstadt. Was bedeutet dir die Rückkehr?

Claus Tenambergen: Sehr viel. 2004 habe ich meine Marketingagentur gegründet und war bis 2019 mit meinem Büro in der Ludwigstraße. Danach ging es in die Neugablonzer Straße. Dort habe ich mich sehr wohlgefühlt. Trotzdem ist es für mich etwas Besonderes, jetzt zurückzukehren. Die Altstadt liegt mir einfach sehr am Herzen. Es ist schön, jetzt beruflich wieder hier zu sein.

Deine Marketingagentur gibt es mittlerweile seit mehr als 20 Jahren. Was steht heute im Mittelpunkt deiner Arbeit?

Claus Tenambergen: Ich begleite Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und andere Organisationen bei ihrer Kommunikation und Außendarstellung. Dabei geht es für mich darum, gemeinsam zu schauen: Was passt zum jeweiligen Kunden, welche Geschichte soll erzählt werden und wie erreicht man die Menschen? In mehr als 20 Jahren haben sich Marketing und Kommunikation stark verändert – und damit natürlich auch meine Arbeit. Hinzu kommen meine Tätigkeiten als Moderator und Podcaster, die heute ebenfalls einen festen Bestandteil bilden.

„Wir sind Kaufbeuren“ ist ein weiterer großer Bereich

Claus Tenambergen: Ja. „Wir sind Kaufbeuren“ nimmt einen wichtigen Platz ein und ist zugleich eine große Leidenschaft. Das Portal zeigt, was in Kaufbeuren und der Region passiert und wer unsere Stadt mitgestaltet. Es geht um Nachrichten, Vereine, Veranstaltungen und vor allem um die Menschen dahinter. Das Angebot an Inhalten ist über die Jahre stetig gewachsen. Unter dem Dach von Wir sind Kaufbeuren befinden sich heute unter anderem das Jobportal, das Businessportal, die Erlebniswelt, Veranstaltungen sowie die drei Podcast-Formate „Lokal.Töne“, „Klar.Text“ und „Klar.Text Business“ dazu. Auch Unternehmen bietet das Portal zahlreiche Möglichkeiten, sich und ihre Angebote zu präsentieren.

Eine lebendige Altstadt braucht Vielfalt?

Claus Tenambergen: Das würde ich schon so sehen. Eine lebendige Innenstadt lebt von Vielfalt. Einzelhandel und Gastronomie sind enorm wichtig, aber eben nicht allein. Es braucht genauso Dienstleistungen, Büros, Unternehmen, Kultur, Veranstaltungen und Menschen, die dort arbeiten. Jeder zusätzliche Grund, ins Zentrum zu kommen, hilft dabei, Frequenz und Leben zu schaffen.

Nach mehr als 20 Jahren Selbstständigkeit kehrst du damit gewissermaßen an deine beruflichen Wurzeln zurück.

Claus Tenambergen: Ein bisschen schließt sich tatsächlich ein Kreis. Als ich 2004 meine Marketingagentur gegründet habe, konnte ich nicht wissen, wie sich alles entwickeln würde. Mehr als 20 Jahre später kehre ich nun mit der Agentur und zusätzlich mit „Wir sind Kaufbeuren“ in die Altstadt zurück. Gleichzeitig beginnt in der Kaiser-Max-Straße etwas Neues. Darauf freue ich mich sehr.


Kontakt

Telefon: 08341-874632
Mobil: 0170-2824561
Email: tenambergen@marketingagentur-tenambergen.de

Mehr erfahren

Wir sind Kaufbeuren
www.wir-sind-kaufbeuren.de

Marketingagentur Tenambergen
www.marketingagentur-tenambergen.de

Podcast „Lokal.Töne“
Zu Lokal.Töne

Podcast „Klar.Text“
Zu Klar.Text

Podcast „Klar.Text Business“
Zu Klar.Text Business

Die Podcasts sind zudem auf gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und RTL+ verfügbar.

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung Werbung

Premiere von Neuem Stück in der Kulturwerkstatt – Sommer 87

Foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Neues Stück führt in die DDR kurz vor dem Mauerfall – Jugendliche stellen Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut

Kaufbeuren. Mit dem neuen Stück „Sommer 87“ feiert die Kulturwerkstatt am Samstag, 26. September 2026, um 19 Uhr Premiere. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher in der DDR kurz vor dem Mauerfall, die mit einem selbst geschriebenen Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut stellt.

Was zunächst als kreativer Protest beginnt, bleibt nicht unbemerkt. Die Jugendlichen geraten ins Visier der Staatsmacht und müssen erfahren, welche Folgen es haben kann, die eigene Stimme zu erheben.

Freundschaft, Zivilcourage und der Preis der Freiheit

„Sommer 87“ erzählt von Freundschaft, Zivilcourage und dem Mut, für die eigenen Überzeugungen einzustehen. Zugleich beschäftigt sich das Stück mit der Frage, welchen Preis Freiheit haben kann und was geschieht, wenn junge Menschen gesellschaftliche Grenzen infrage stellen.

Die Inszenierung ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab zwölf Jahren empfohlen.

Regie führt Jannis Konrad, unterstützt von Frida Dopfer, Tamara Otparlik und Amelie Hassfurter.

Weitere Aufführungen im Oktober

Nach der Premiere folgen weitere öffentliche Vorstellungen am:

  • Donnerstag, 1. Oktober, 19 Uhr
  • Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr
  • Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr
  • Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr
  • Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr

Mit „Sommer 87“ bringt die Kulturwerkstatt ein Stück auf die Bühne, das historische Erfahrungen mit Fragen verbindet, die auch heute aktuell sind: Wie wichtig ist die eigene Stimme? Wann wird aus Anpassung Widerstand? Und was braucht es, um für Freiheit und Wahrheit einzustehen?

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Allgemein

SpVgg Kaufbeuren kann doch noch siegen: Verdienter 3:2-Erfolg in Haunstetten

Nach sechs Niederlagen in Serie holt die SVK wieder drei Punkte – Robin Conrad trifft doppelt

Die Herren der SpVgg Kaufbeuren haben ihre Negativserie beendet. Nach sechs Niederlagen in Folge gewann die SVK auswärts in Haunstetten verdient mit 3:2. Ob der vorausgegangene Trainerwechsel dabei bereits eine Rolle spielte, lässt sich kaum beurteilen. Fest steht: Die Kaufbeurer zeigten sich kämpferisch und brachten diesmal ihre Führung über die Zeit.

Frühe 2:0-Führung für die SVK

Kaufbeuren erwischte einen guten Start. Robin Conrad brachte die SVK bereits in der 12. Minute in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Martin Singer auf 2:0. Damit gab es zunächst Parallelen zum vorausgegangenen Spiel gegen Legau. Denn auch diesmal gelang dem Gegner kurz nach der Kaufbeurer 2:0-Führung der Anschlusstreffer: Karim Cakir verkürzte für die Heimelf. Anders als zuletzt nahm die SVK ihren Vorsprung diesmal jedoch mit in die Halbzeitpause.

Conrad trifft erneut – Haunstetten macht es noch einmal spannend

In der 68. Minute war erneut Robin Conrad zur Stelle. Mit seinem zweiten Treffer des Tages erhöhte er auf 3:1 für Kaufbeuren. Entschieden war die Partie damit allerdings noch nicht. Ionnis Maliachowas traf in der 75. Minute zum 2:3 und sorgte damit für eine spannende Schlussphase. In der 89. Minute mussten schließlich beide Mannschaften mit einem Spieler weniger auskommen. Bora Imamogullari sah Gelb-Rot, Ionnis Maliachowas die Rote Karte. Diesmal brachte die SVK ihren knappen Vorsprung über die Zeit. Mit dem 3:2-Auswärtserfolg beendeten die Kaufbeurer ihre Serie von sechs Niederlagen in Folge.

Stimmen zum Spiel

Der zweifache Torschütze Robin Conrad sah vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung als entscheidenden Faktor: „Wir haben jeden Zweikampf angenommen. Genau deshalb ist uns das Tore schießen leichtgefallen. Großes Lob wie wir verteidigt haben. Wir haben dadurch viele schwere Phasen im Spiel überstanden und Verdient gewonnen.“

Fred Jentzsch, der zusammen mit Luca Wollens in der Verantwortung stand, sah ebenfalls eine Kaufbeurer Mannschaft, die den Sieg unbedingt wollte: „Haunstetten war nur durch Standardsituationen gefährlich, nach dem 2:1 wurde es nochmal eng. Ein musterhafter Konter zum 3:1 brachte die Entscheidung.“

Auch Luca Wollens, der wieder in der Startelf stand, ordnete den Erfolg zurückhaltend ein: „ Wir sind noch nicht raus aus dem Loch. Wir haben schon noch Baustellen, die wir Schritt für Schritt angehen müssen. Trotzdem ein großes Lob an jeden einzelnen. Das war einfach nur ein Arbeitssieg und man jedem die Erleichterung angesehen.“

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Sport

Der ESVK verliert sein zweites Spiel und kehrt mit einer Niederlage aus Heilbronner zurück

Joker haben mehr Spielanteile, finden aber zu selten den Weg zum Tor

Der ESV Kaufbeuren hat am zweiten Spieltag der Oberliga-Saison 2026/2027 eine Niederlage hinnehmen müssen. Bei den Heilbronner Falken unterlagen die Joker mit 1:4. Trotz längerer Offensivphasen und eines spielbestimmenden zweiten Drittels gelang es dem ESVK nicht, die kompakte Defensive der Gastgeber entscheidend zu überwinden. Trainer Sebastian Buchwieser setzte auf das gleiche Personal wie beim Saisonauftakt am Freitag. Im Tor begann diesmal Nikita Quapp.

Heilbronn nutzt Kaufbeurer Fehler früh aus

Die Gastgeber erwischten den besseren Start. In der achten Minute brachte Luca Franzese die Falken mit 1:0 in Führung. Nach zwei Scheibenverlusten der Kaufbeurer kam er im Slot frei zum Abschluss und überwand Quapp. Der ESVK versuchte, auf den Rückstand zu reagieren, konnte aus seinen Offensivphasen zunächst aber kaum klare Abschlüsse erzeugen. Auch ein Powerplay in der 12. Minute blieb ohne Erfolg.

Kurz nachdem Heilbronn wieder komplett war, erhöhte Thomas Gauch auf 2:0. Nach unkonzentriertem Defensivverhalten der Joker traf er in den linken Torwinkel. Die Kaufbeurer antworteten jedoch schnell. In der 16. Minute verkürzte Pavels Nikitins nach Vorarbeit von Jonas Fischer auf 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Joker bestimmen das zweite Drittel

Im Mittelabschnitt hatte der ESVK mehr vom Spiel und verbrachte viel Zeit in der Offensive. Direkt zu Beginn traf Andrew Yogan mit einem Schuss nur den Pfosten. Die Joker drückten in der Folge über längere Phasen, kamen gegen die gut organisierte Heilbronner Defensive aber nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Auch Überzahlsituationen auf beiden Seiten blieben ohne Treffer.

Die Kaufbeurer agierten nach Einschätzung des Spielberichts teilweise zu verspielt und suchten zu selten den direkten Abschluss. Heilbronn verteidigte dagegen konsequent und machte es dem ESVK schwer, vor Torhüter Florian Mnich gefährlich zu werden.

Pavlu sorgt für die Vorentscheidung

Auch im Schlussdrittel blieb das Bild ähnlich. Die Falken standen defensiv stabil und lauerten auf Fehler der Kaufbeurer. In der 47. Minute nutzte Heilbronn ein Powerplay zum 3:1. Jan Pavlu traf mit einem abgefälschten Schuss und brachte die Gastgeber damit auf die Siegerstraße.

Der dritte Gegentreffer zeigte Wirkung beim ESVK. Zwar starteten die Joker in der Schlussphase noch einmal einen Versuch, die Partie zu drehen, doch auch mit zusätzlichem Feldspieler gelang kein weiterer Treffer. Bereits in der 55. Minute nahm Sebastian Buchwieser Torhüter Quapp vom Eis. Andrew Yogan hatte nach einem Pass von William Eriksson eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer, verfehlte das Tor jedoch knapp.

Cabana setzt den Schlusspunkt

In der 57. Minute machte Freddy Cabana mit dem 4:1 endgültig alles klar. Damit musste der ESV Kaufbeuren am zweiten Spieltag die erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen. Vor allem die fehlende Konsequenz im Abschluss verhinderte ein besseres Ergebnis.

Tore

1:0 Luca Franzese (8.)
2:0 Thomas Gauch
2:1 Pavels Nikitins (16.) – Vorlage: Jonas Fischer
3:1 Jan Pavlu (47.)
4:1 Freddy Cabana (57.)

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Politik

Hans-Georg Maaßen spricht am 1. Oktober in Kaufbeuren

Bündnis Zukunft Kaufbeuren lädt den früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu einem Vortrag in den Stadtsaal ein

Kaufbeuren. Der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Hans-Georg Maaßen, kommt am Donnerstag, 1. Oktober 2026, nach Kaufbeuren. Auf Einladung des Bündnisses Zukunft Kaufbeuren spricht er im Stadtsaal zum Thema „Drohen totalitäre Verhältnisse in Deutschland?“. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nach Angaben des Veranstalters liegen bereits rund 150 Voranmeldungen vor. Wegen des begrenzten Platzangebots wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 30. September 2026, per E-Mail an info@buendniszukunftkaufbeuren.de gebeten.

Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt

Das Bündnis Zukunft Kaufbeuren setzt damit seine bisherige Veranstaltungsreihe fort. Zuvor waren nach Angaben des Veranstalters unter anderem Patrick Baab, Peter Hahne und Dr. Markus Krall zu Gast. Das Bündnis bezeichnet die bisherigen Veranstaltungen als stark besucht und sieht den Vortrag mit Maaßen als Fortsetzung dieses Formats.

Maaßen war von 2012 bis 2018 Verfassungsschutzpräsident

Hans-Georg Maaßen leitete von 2012 bis 2018 das Bundesamt für Verfassungsschutz. Maaßen war später Vorsitzender der WerteUnion. Im Januar 2024 trat er aus der CDU aus. Im Februar 2024 wurde die WerteUnion als eigenständige Partei gegründet. Im Oktober 2025 legte Maaßen den Parteivorsitz nieder und trat aus der Partei aus. In der öffentlichen Debatte äußert sich Maaßen weiterhin regelmäßig zu Themen wie innerer Sicherheit, Migration, Verfassungsrecht und Bürgerrechten.

Termin im Überblick

  • Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Beginn: 19 Uhr
  • Einlass: 18 Uhr
  • Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
  • Thema: „Drohen totalitäre Verhältnisse in Deutschland?“
  • Eintritt: frei
  • Anmeldung bis 30. September 2026: info@buendniszukunftkaufbeuren.de
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Blaulicht

Überholmanöver bei Pforzen endet auf einer Wiese

Autofahrerin weicht Traktorgespann aus – rund 8.000 Euro Sachschaden

Pforzen. Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße OAL 13 zwischen Pforzen und Zellerberg ist am Freitagnachmittag ein Sachschaden von rund 8.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei wollte eine 57-jährige Pkw-Fahrerin einen 27-jährigen Landwirt überholen, der mit einem Traktor und Anhänger unterwegs war.

In einer langgezogenen Linkskurve scherte die Frau auf die Gegenfahrbahn aus. Als sie sich auf Höhe des Traktorgespanns befand, setzte der 27-Jährige den linken Blinker, um in die Lohstraße abzubiegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die Autofahrerin nach links auf eine Wiese aus. Dabei wurde ihr Fahrzeug beschädigt. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 8.000 Euro.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Natur & Tiere

Einladung zur Biotoppflege am 26.09.2026

Heimatverein Kaufbeuren

Dringend Helferinnen und Helfer gesucht

Der Heimatverein Kaufbeuren sucht dringend Helferinnen und Helfer für die Biotoppflege am Samstag, 26. September an der Feuchtwiese am Bärensee. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Seglerhütte am Bärensee. Jeder ist willkommen, der zum Erhalt der artenreichen Wiese im Naherholungsgebiet am Bärensee beitragen möchte. Die Arbeit umfasst das Zusammenrechen des bereits gemähten Grases. Arbeitsgeräte werden gestellt. Festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe werden empfohlen. Für Getränke und eine gemeinsame Brotzeit im Anschluss ist gesorgt. Dauer ca. zwei bis drei Stunden.

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Sport

Niederlage trotz Leistungssteigerung – SVK zeigt Moral nach schwieriger erster Hälfte

©️Herzfotografin Lisa-Marie – Felicitas Jäger im Zweikampf mit Lara Kramlinger

BOL – TSV Ottobeuren – SpVgg Kaufbeuren 3:0

Wie erwartet stand die SpVgg Kaufbeuren beim TSV Ottobeuren vor einer schwierigen Aufgabe. Das Fehlen von gleich fünf Leistungsträgerinnen konnte nur teilweise kompensiert werden, und die neu formierte Mannschaft benötigte zunächst Zeit, um ins Spiel zu finden.

Die Gastgeberinnen agierten auf dem heimischen Kunstrasen von Beginn an sicher und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent. Durch zwei Treffer in der 22. und 34. Minute ging Ottobeuren mit 2:0 in Führung. Mit dem Halbzeitpfiff folgte durch einen sehenswerten Distanzschuss das 3:0.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die SVK jedoch eine starke Reaktion. Kaufbeuren verlagerte das Spiel zunehmend in die Hälfte der Gastgeberinnen, setzte Ottobeuren unter Druck und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Der verdiente Anschlusstreffer wollte allerdings nicht fallen. Besonders bitter: Lisa Schmittner traf mit einem fulminanten Schuss nur den Pfosten.

Trotz der 0:3-Niederlage zeigte die SVK insbesondere in der zweiten Halbzeit eine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung und bewies, dass sie auch trotz der zahlreichen Ausfälle in der Lage war, dem Gegner spielerisch Paroli zu bieten.

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Kultur Veranstaltung

Steve&John bringen Folk, Rock, Country und Blues nach Kaufbeuren

Das Ostallgäuer Duo ist am Freitag, 25. September, ab 20 Uhr live in Romi’s Restaurant zu erleben

Wenn jahrzehntelange Bühnenerfahrung auf die Freude am gemeinsamen Musizieren trifft, entsteht ein ganz eigener Sound: STEVE&John aus dem Ostallgäu verbinden unterschiedliche musikalische Einflüsse und Instrumente zu ihrem persönlichen Stil. Am Freitag, 25. September 2026, ab 20 Uhr ist das Duo live in Romi’s Restaurant, Füßener Str. 38, 87600 Kaufbeuren, zu erleben. Die Angaben zu Termin, Uhrzeit und Veranstaltungsort entsprechen dem Veranstaltungsflyer.

Von Folk und Rock bis Soul und Blues

Aus Spaß am Musizieren und der Freude daran, mehrere Instrumente miteinander zu kombinieren, entstand das Duo STEVE&John. Beide Musiker bringen Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten mit und setzen diese abwechslungsreich und mitunter humorvoll auf der Bühne um.

Die stilistische Bandbreite reicht von harmonischem Folk über Rock und Pop bis hin zu Country, Soul und Blues. Auch bekannte Stücke wie „Kayleigh“ von Marillion oder „Give a Little Bit“ von Supertramp haben STEVE&John für ihren eigenen Stil arrangiert.

STEVE: Mehrere Instrumente gleichzeitig

STEVE alias Walter Stephan, ein Sohn Mannheims, übernimmt Bassdrum & Snare, Gitarre, Gesang und Mundharmonika – und spielt dabei mehrere Instrumente gleichzeitig.

Seine musikalische Kreativität schöpft er aus jahrzehntelanger Erfahrung als Schlagzeuger und Sänger in verschiedenen Pop-, Rock- und Soul-Bands, mit denen er in US-Clubs quer durch Deutschland unterwegs war.

JOHN: Gitarrist und Songwriter

JOHN alias Jürgen Warnebold spielt seit seiner frühen Jugend Gitarre und war seither mit verschiedenen Duos und Bands sowie als Solokünstler im In- und Ausland unterwegs.

Eine Zeit lang beschäftigte er sich intensiv mit dem Bau von E-Gitarren. Eigene Modelle spielt er auch bei seinen Auftritten. Darüber hinaus ist Warnebold als Songwriter aktiv und hat weit über 100 Lieder geschrieben. Einige davon finden immer wieder ihren Weg in die Live-Performances.

Termin und Veranstaltungsort

STEVE&John – Live in Concert
Freitag, 25. September 2026
Beginn: 20 Uhr
Romi’s Restaurant
Füßener Str. 38
87600 Kaufbeuren
Reservierungen: 015253000875

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Kultur Verwaltung

Neue geSTADTungs-Fläche am Berliner Platz

Jeder, der Lust hat, diese Flächen durch Graffiti zu gestalten, kann sich an die Abteilung Kultur der Stadtverwaltung wenden

Mit dem Förderprogramm geSTADTung verfolgt die Stadt Kaufbeuren das Ziel, eine Professionalisierung der Urben-Art-Szene zu unterstützen und im Idealfall gleichzeitig die illegale Veränderung städtischer und privater Flächen (z.B. durch nicht genehmigte Graffitis) zu verringern. Das Förderprogramm stellt deshalb einzelne Freiflächen in Kaufbeuren zur Verfügung, auf denen legal Graffitis gesprüht werden dürfen.

Fünf solcher Flächen gibt es bereits:

  • Hakenbrücke (Fußgängerunterführung an der Buronstraße)
  • Betonwand am Bolzplatz (Neugablonz, Promenadenweg)
  • Bahnunterführung Leinau
  • Rondell zur Fußgängerunterführung (Buronstraße)
  • Crescentiabrücke (Gutenberg Straße)

Seit dem 17. September ist das Rondell zur Tiefgarage am Berliner Platz als geSTADTungs-Fläche dazugekommen, so dass insgesamt nun sechs Flächen für legale Graffitis zur Verfügung stehen.

Jeder, der Lust hat, diese Flächen durch Graffiti zu gestalten, kann sich an die Abteilung Kultur der Stadtverwaltung wenden. Hier wird dann ein Regelwerk unterzeichnet und ein geSTADTungs-Ausweis ausgehändigt, mit dem die oben genannten Flächen legal gestaltet werden können.

Andreas Bauer, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur, Personal, Digitalisierung freut sich über die Erweiterung der geSTADTungs-Flächen: „Die Urban-Art-Szene ist ein fester Bestandteil unserer sehr aktiven kulturellen Akteurinnen und Akteure in Kaufbeuren. Ihnen Flächen zur öffentlichen künstlerischen Entfaltung zur Verfügung stellen zu können schafft nicht nur einen legalen Weg für die Graffiti-Kunst, sondern auch eine Möglichkeit, diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich hoffe auf viele weitere Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler, die dieses Angebot wahrnehmen.“

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Kinder Soziales

Selams Weg: Flucht, Mut und ein neues Zuhause in Kaufbeuren

Teil 2 der Artikelserie „Wohnraum ist ein Menschenrecht“ – Grafik: KI generiert

Nach Flucht und Jahren der Unsicherheit findet eine junge Mutter aus Eritrea mit ihren Kindern in Kaufbeuren ein Zuhause. Ihre Geschichte zeigt, warum eine eigene Wohnung weit mehr bedeutet als nur ein Dach über dem Kopf.

Eine junge Mutter aus Eritrea erzählt, warum eine eigene Wohnung für sie mehr bedeutet als nur ein Dach über dem Kopf.

Menschen aus Eritrea verlassen ihre Heimat meist nicht freiwillig. Das ostafrikanische Land gilt seit Jahren als eines der repressivsten Regime der Welt. Es gibt keine freien Wahlen, keine unabhängigen Medien und kaum Möglichkeiten, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Der sogenannte Nationaldienst ist zeitlich unbegrenzt und kann sich über Jahrzehnte erstrecken. Wer sich widersetzt, riskiert Gefängnis oder Gewalt. Besonders junge Menschen und Frauen leben in ständiger Unsicherheit.

Auch Selam – ihr Name wurde zum Schutz ihrer Privatsphäre geändert – sah für sich und ihr Kind keine Zukunft mehr in diesem System. Als alleinerziehende Mutter entschied sie sich, ihre Heimat zu verlassen.

„Ich wollte nur, dass mein Kind ohne Angst aufwachsen kann“, sagt sie heute.

Ihre Flucht führte sie zunächst in den Sudan. Doch auch dort fand sie keinen dauerhaften Schutz. Viele Geflüchtete aus Eritrea leben in Khartum ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ohne Zugang zu regulärer Arbeit und ohne soziale Absicherung. Für alleinstehende Frauen mit Kindern ist die Situation besonders schwierig.

Als sich die Lage weiter verschlechterte, entschied sich Selam für den gefährlichsten Schritt ihrer Reise: die Überfahrt über das Mittelmeer. Mit ihrem kleinen Kind bestieg sie ein Boot Richtung Europa.

„Ich hatte große Angst auf dem Meer. Aber ich wusste, dass wir sonst keine Zukunft haben.“

Nach ihrer Ankunft in Deutschland führte ihr Weg schließlich nach Kaufbeuren. Doch auch hier begann zunächst eine Zeit voller Unsicherheit. Neben Sprachbarrieren und komplizierten Behördenwegen stellte sich vor allem die Suche nach bezahlbarem Wohnraum als große Herausforderung heraus – ein Problem, das viele Geflüchtete, aber auch zahlreiche Einheimische betrifft.

Durch die Unterstützung der Stiftung Nächstenliebe in Aktion fand sie Begleitung im Alltag: Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Arztterminen und Anträgen sowie Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung. Im Family Center Neugablonz besuchte sie außerdem das Sprachangebot „Wir sprechen Deutsch“, lernte neue Menschen kennen und konnte erste Schritte in der neuen Gesellschaft gehen.

Ein entscheidender Wendepunkt kam mit der Zusage für eine eigene Wohnung. Nach langer Suche fand Selam schließlich ein Zuhause, in dem sie und ihre Kinder zur Ruhe kommen konnten.

„Als ich den Schlüssel für unsere Wohnung bekommen habe, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.“

Heute lebt Selam mit ihren beiden Kindern in Kaufbeuren und arbeitet als Reinigungskraft in einem Pflegeheim. Schritt für Schritt baut sie sich ein neues Leben auf. Sie besucht weiterhin Begegnungsangebote im Family Center, lernt Deutsch und bleibt in engem Kontakt mit der Stiftung, die sie seit mehreren Jahren begleitet.

Selams Geschichte zeigt, welche zentrale Rolle Wohnraum für Integration spielt. Ohne eine eigene Wohnung bleibt vieles provisorisch: Arbeit, Kinderbetreuung, soziale Kontakte und das Gefühl von Sicherheit. Ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf – es ist die Grundlage für Stabilität und Zukunftsperspektiven.

Gerade in Städten wie Kaufbeuren, in denen bezahlbarer Wohnraum knapp ist, wird diese Herausforderung besonders deutlich – für Geflüchtete ebenso wie für viele andere Menschen auf Wohnungssuche.

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Infobox: Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion engagiert sich in Neugablonz und Umgebung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Mit dem Family Center, dem Family Store und verschiedenen sozialen Angeboten schafft sie Orte der Begegnung, praktischen Hilfe und Ermutigung.

Wenn Sie eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei::

Wolfgang Groß

Vorstandsvorsitzender

Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Telefon: 0151 71993474

E-Mail: wohnraumangebot@icloud.com

WEB: www.nia-stiftung.org

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Blaulicht Panorama Politik

Nationale Sicherheit im Fokus: Das Luftverteidigungssystem „ARROW“ erhält „Einsatzstellung Süd“ in Friesenried

Bundeswehr will Infrastruktur bis Mitte 2028 fertigstellen – Umweltverträglichkeitsprüfung wird per Ausnahmeentscheidung nicht als mehrjähriges förmliches Verfahren durchgeführt

Friesenried/Kaufbeuren. Das Luftverteidigungssystem „Arrow“ soll im Raum Friesenried seine sogenannte „Einsatzstellung Süd“ erhalten. Wie das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mitteilte, sollen die dafür notwendigen baulichen Infrastrukturmaßnahmen bis Mitte 2028 abgeschlossen werden. Ziel ist es, das System bis Ende 2028 in die nationalen Führungsstrukturen zu integrieren.

Bereits Ende Juni hatte die Bundeswehr bekanntgegeben, dass der Großraum Kaufbeuren für den süddeutschen Standort des „Arrow Weapon System for Germany“ ausgewählt wurde. Nach Angaben der Bundeswehr soll das System Deutschland gegen ballistische Raketen großer Reichweite schützen und Flugkörper in Höhen von mehr als 100 Kilometern abfangen können.

  • Bescheid Bescheid zur Ausnahmeentscheidung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzt

Ausnahmeentscheidung bei der Umweltverträglichkeitsprüfung

Nach Angaben des Bundesamtes hat das Bundesministerium der Verteidigung Anfang September eine Ausnahmeentscheidung nach § 1 Abs. 2 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes erlassen. Damit werde das Vorhaben am Standort Friesenried von der Pflicht befreit, eine formelle, mehrjährige Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Die Bundeswehr begründet diesen Schritt mit dem Zeitbedarf für den Aufbau des Systems und der veränderten Sicherheitslage. Durch eine frühere Bereitstellung der Fähigkeit solle nach ihrer Darstellung das Risiko für die Sicherheit Deutschlands, seiner Bündnispartner und der Bevölkerung verringert werden. Das Bundesamt betont zugleich, dass mit der Ausnahmeentscheidung keine Absenkung der Umweltstandards verbunden sei.

Bescheid zur Ausnahmeentscheidung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzt

Biotopkartierung und Artenschutzmaßnahmen bereits eingeleitet

Nach Angaben des BAIUDBw sollen die Bauarbeiten ökologisch begleitet und die einzelnen Bauabschnitte überwacht werden. Eine Biotopkartierung sei bereits erfolgt. Zudem seien sogenannte CEF-Maßnahmen zum Artenschutz eingeleitet worden. Dazu gehören laut Bundeswehr unter anderem Nistkästen im Umfeld sowie die Schaffung von Ersatzhabitaten. Notwendige Rodungen sollen außerhalb der örtlichen Brutzeiten erfolgen. Auch die technischen Vorgaben zum Schutz der örtlichen Quellfassungen und des Trinkwassers sowie die Anforderungen des Immissionsschutzes sollen nach Angaben des Bundesamtes weiterhin vollständig gelten.

„Arrow“ soll Teil eines mehrstufigen Schutzsystems werden

Das „Arrow Weapon System for Germany“ ist für die Abwehr weitreichender ballistischer Raketen ausgelegt. Die Bundeswehr beschreibt es als oberste Ebene eines mehrstufigen Luftverteidigungssystems, das durch weitere Systeme wie Patriot und IRIS-T SLM ergänzt wird.

Eine erste Befähigung des Systems wurde bereits im Dezember 2025 in der Annaburger Heide hergestellt. Mit strategisch verteilten Standorten in Deutschland soll künftig eine möglichst umfassende Abdeckung erreicht werden. Die Bundeswehr bezeichnet das System als rein defensiv; es soll der Frühwarnung sowie dem Schutz der Bevölkerung, kritischer Infrastruktur, der Streitkräfte und der Bündnispartner dienen.

Weitere Zusammenarbeit mit Kommunen und Behörden angekündigt

Für die weiteren Planungen kündigt das Bundesamt eine enge Abstimmung mit Kommunen, Fachbehörden, politischen Entscheidungsträgern, dem Bundesverteidigungsministerium und weiteren Beteiligten an. Der Bescheid zur Ausnahmeentscheidung soll nach Angaben des Bundesamtes unter anderem im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Bundeswehr veröffentlicht werden.

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Kultur

Kollaborative Lesung im Kunsthaus Kaufbeuren am Freitag, 9.10.26, 19 Uhr

Nicola Reiter, Afdǝrmähdag, Detail 2026, Foto: Nicola Reiter Nicola

Texte aus dem Projekt Aftərmähdag

In „Aftərmähdag“ untersucht Nicola Reiter Strukturen, Bedingungen und Transformationen von landwirtschaftlicher Arbeit im Allgäu und das Verhältnis von Menschen, Nutztieren und Kulturlandschaften. Ihre Installation umfasst Fotografien, Interviews mit Landwirt*innen, einen Recherchetisch und Reiters eigene Texte in Form eines „Journals“, in dem sie Beobachtungen und Gesprächsnotizen zusammenfasst.

Im Rahmen des Tischgesprächs lesen wir Auszüge aus dem Journal. Der Kurator und Verleger Florian Wüst spricht mit Reiter über ihren künstlerisch-forschenden Ansatz und lädt uns ein, weitere Textstücke aus Literatur, Kunst und Film zu lesen und ihre Darstellung der sich verändernden Arbeitswirklichkeiten und gesellschaftlichen wie politischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft seit Mitte des 20, Jahrhunderts zu diskutieren.

Im Anschluss führen wir das Gespräch am Tisch bei Brot und Käse fort. Die Installation „Aftərmähdag“ ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet.

Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung bis 06. Oktober an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de.

Florian Wüst (*1970 in München) lebt als freischaffender Filmkurator, Künstler, Verleger und Dozent in Berlin. Er kuratiert Filmprogramme und Ausstellungen für internationale Kunstinstitutionen, Kinos und Festivals. Wüst schreibt zu Themen rund um Film und Gesellschaft und ist Mitgründer der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Nicola Reiter (*1975 in Kempten, Allgäu) lebt seit 2016 in Betzigau bei Kempten. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 2005 arbeitet sie freiberuflich als Buchgestalterin und Grafikdesignerin sowie künstlerisch in freien Projekten, die sie als Installationen und Rauminszenierungen ausstellt und in Buchform publiziert.

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Kultur Natur & Tiere Politik Soziales

Mehr Grün für die Kaufbeurer Altstadt

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, Florian Gleich

In Ludwigstraße und Schmiedgasse stehen neue Stadtbäume

Bei der Einweihung kamen Vertreter*innen der Stadt Kaufbeuren, der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, von VWEW-energie, der Aktionsgemeinschaft und der Ludwigstraßen-Community zusammen.

„Vielfalt ist unsere Stärke. Wenn jeder etwas Kleines beiträgt, können wir viel erreichen.“ Mit diesen Worten machte Vita Saccone vom Utopia deutlich, was eine lebenswerte Stadt braucht: Lebensqualität, Begegnung, Austausch und viel Grün.

Dass das Projekt weiter wachsen konnte, ist auch dem Einsatz der Stadt Kaufbeuren zu verdanken. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer unterstützte die Umsetzung des Projekts von Anfang an und Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich bei der Einweihung erfreut über den Zusammenhalt innerhalb der Stadtgesellschaft und dankte allen Beteiligten, denn die neuen Bäume wurden vollständig über Spenden und Patenschaften finanziert.

Unser herzlicher Dank gilt deshalb VWEW-energie, der Ludwigstraßen-Community und der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren sowie allen weiteren Sponsor*innen und Unterstützer*innen!

Für die Lebenshilfe ist das Projekt zugleich ein wichtiger Baustein für Teilhabe am Arbeitsleben: Das Team des Institutsgartens kümmert sich im Rahmen des Projekts „Inklusion am Arbeitsplatz“ bereits um bestehende Stadtbäume und übernimmt nun auch die Pflege der neuen Bäume.

Dafür gibt es künftig praktische Unterstützung: Ein E-Trike mit Wassertank ermöglicht es dem Garten-Team, die Bäume nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Auch hierfür danken wir VWEW-energie und allen weiteren Unterstützer*innen herzlich.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Gärtnerei Schorer, die das Team bei der Auswahl und Pflege der Bäume fachkundig begleitet.

Gemeinsam machen wir die Altstadt grüner und ein Stück lebenswerter!

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Sport

Der ESVK startet erfolgreich in die Oberliga-Saison

Shutout für Rihards Babulis beim 2:0 Heimsieg gegen die Tölzer Löwen

Das Eröffnungsspiel der Oberliga-Saison 2026/2027 startete am ungewohnten Donnerstagabend in der energie schwaben arena. Zu Gast waren die Tölzer Löwen. Im Kader von ESVK-Coach Sebastian Buchwieser fehlte verletzungsbedingt Yannik Burghart. Im Tor startete Rihards Babulis. Die Joker behielten mit einem 2:0 Sieg die Punkte vor 3.136 Zuschauern (ausverkauft) in Kaufbeuren. Rihards Babulis feierte somit seinen ersten Shutout diese Saison.

Vor der Partie wurde zunächst der Oberliga-Pokal auf der Eisfläche präsentiert. Ebenso positiv zu erwähnen sei eine tolle Choreo des Kaufbeurer Fanblocks. Dann folgte eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Manfred Hamann, welcher ein langjähriger und treuer Weggefährte des ESVK sowie ehemaliger Betreuer der Juniorenmannschaft war.

Das Spiel startete, wie zu erwarten war, mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Der Scheibenbesitz verschob sich von Minute zu Minute immer weiter in Richtung der rot-gelben Hausherren. Die Joker setzten sich in der Offensivzone fest und sollten sich schlussendlich auch dafür belohnen. Nach einem temporeichen Vorstoß durch Sami Blomqvist kam der Puck zu Maximilian Hops, der für Maximilian Renner an der blauen Linie ablegte. Der Routinier schlenzte in Richtung Tölzer Tor, wo der Puck letztendlich hinter Matthias Bittner zum 1:0 einschlug. Die nächste gute Chance hatten die Joker durch Andrew Yogan, nach einem Zuckerpass von Julian Eichinger vor das Tor. Der Mann mit der Nummer zwölf schaffte es aber nicht, Matthias Bittner auszutanzen. Die erste Strafzeit der Partie erhielt Sandro Schönberger auf Seiten der Tölzer Löwen, nachdem er Max Oswald in der elften Minute ein Bein stellte. Die Joker ließen sich auch in Überzahl nicht lumpen. So passte Eero Elo quer durch den Slot zu Andrew Yogan, der sogleich wieder zurückspielte, ehe der finnische Neuzugang per Direktschuss das 2:0 perfekt machte. Die Tölzer Löwen waren zu diesem Zeitpunkt wie vom Spiel abgemeldet, bäumten sich anschließend aber nochmal auf. Jedoch schützte die rot-gelbe Verteidigung das Tor erfolgreich. Rihards Babulis war zudem jederzeit zur Stelle, falls doch ein Schuss durchkam.

Bilder des Spiels

Das zweite Drittel startete erneut mit hohem Druck der Joker. Sämtliche Befreiungsversuche der Löwen landeten postwendend wieder in der Tölzer Zone. Die Hausherren feuerten aus jeder Position und Lage auf das Tölzer Tor, konnten diese Chancen aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht verwerten. Mitte des Drittels erhöhten die Gäste ihrerseits den Offensivdruck, konnten aber ebenso nichts Zählbares daraus machen. Nach der Powerbreak flachte der Spielverlauf etwas ab. Lediglich in Minute 36 hatte zunächst Andrew Yogan eine tolle Chance, welche Matthias Bittner sowie den Nachschuss von Liron-Alec Pellizzari jedoch glänzend parierte. Es folgte die zweite Drittelpause.

Tölz startete besser in den letzten Spielabschnitt. Sie schafften es, den ESV Kaufbeuren in Bedrängnis zu bringen, was aber nicht lange anhielt. Die Partie war bis zum Schluss ausgeglichen. Mitte des Drittels feuerte William Eriksson aus dem Slot einen Direktschuss in Richtung Gästetor, verfehlte aber knapp. Auf der anderen Seite hatte Yannick Wenzel eine Top-Chance, als er alleine auf Rihards Babulis zufuhr. Seinen Rückhandschuss parierte dieser jedoch glänzend. Zwei Minuten vor Schluss erhielt Alexander Fichtner eine Strafzeit wegen Beinstellens. Der ESV Kaufbeuren nahm daraufhin die Auszeit. Eine Minute später musste Sami Blomqvist in die Kühlbox, ebenfalls wegen Beinstellens, woraufhin die Tölzer Löwen die Auszeit nahmen und den Torwart zogen. Dies führte nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Somit war der Endstand von 2:0 für den ESV Kaufbeuren besiegelt.

Statistik zum Spiel auf deb-online.live.

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Kultur Veranstaltung

ABGESAGT – POSEIDON UND DIE PLASTIKSEE

Chloè Desnoye und Impredia Design

Ein musikalisches Umweltmärchen

ABGESAGT – Die geplante Vorstellung von „Poseidon und die Plastiksee – Ein musikalisches Umweltmärchen“ am Mittwoch, 07.10.2026, 20:00 Uhr, im Stadttheater Kaufbeuren muss leider abgesagt werden. Grund sind unvorhergesehene Umstände, die eine sichere Durchführung der Veranstaltung derzeit unmöglich machen.

Kartenrückgabe:

Karten können in der Geschäftsstelle Kulturring ohne weitere Gebühren zurückgegeben werden.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

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Bildung Veranstaltung Wirtschaft

Heizungssanierer aufgepasst: Tag der offenen Tür bei Sandler – Energie für Gebäude

Foto: Energie für Gebäude KG. Martin Sandler beim Tag der offenen Tür bei Sandler – Energie für Gebäude.

Samstag, 26. September | 10 – 16 Uhr Mindelheimer Str. 25 | Kaufbeuren

Ist die eigene Heizung noch zeitgemäß, oder wird es Zeit für einen Wechsel? Und wie könnte der
aussehen? Am Samstag, den 26. September, lädt Sandler – Energie für Gebäude von 10 bis 16
Uhr zum Tag der offenen Tür in die Mindelheimer Str. 25 in Kaufbeuren ein. Hausbesitzer aus
Kaufbeuren und der Region können sich dort unverbindlich vor Ort darüber informieren, wie
sich ihr Zuhause mit moderner Heiztechnik effizienter, komfortabler und zukunftssicher machen
lässt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Lösung wirklich zum eigenen Haus passt. Mit Live-
Thermografie wird sichtbar, wie moderne Heizungstechnik die Energieströme im Haus steuert.
Die neue Bundle-Wärmepumpen sind live in Betrieb zu erleben, dazu gibt es Informationen rund
um Hybrid-Heizungen, Flächenheizungen, Schichtspeicher, Frischwassertechnik und aktuelle
Fördermöglichkeiten.

Die Experten von Sandler – Energie für Gebäude stehen für persönliche Beratungsgespräche
bereit und zeigen anschaulich, wie aus gut aufeinander abgestimmten Komponenten ein
wirtschaftliches und leistungsstarkes Heizsystem für das eigene Zuhause wird.

Der Eintritt ist frei und auch ohne Voranmeldung möglich.

Sandler – Energie für Gebäude KG
Mindelheimer Str. 25, Kaufbeuren

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Kultur Veranstaltung

IMPROVISATION TOUJOURS: „Improvisation – alt & neu“

Bild: Grafikwerk Kaufbeuren

Indische Tradition trifft Alte Musik in St. Dominikus Kaufbeuren

Unter dem Motto „Improvisation Toujours – Musik aus dem Augenblick“ lädt St. Dominikus – Kirche & Kultur am Freitag, 16. Oktober 2026, zu einem außergewöhnlichen Konzertabend ein: „Improvisation – alt & neu“ bringt musikalische Welten zusammen, in denen Improvisation seit jeher zu Hause ist – die indische Tradition und die europäische Alte Musik.

Das Besondere an diesem Abend ist die hochkarätige, bewusst kontrastierende Besetzung:
Dinesh Mishra (Bansuri) kommt aus der indischen Musiktradition, in der Improvisation nicht Ausnahme, sondern Kern der musikalischen Sprache ist – fein nuanciert, atmend, getragen von melodischer Fantasie und großer Expressivität.
Jakob Rattinger (Gambe) gilt als ausgewiesener Spezialist für Alte Musik: Mit der Gambe – einem der prägenden Streichinstrumente der Renaissance und des Barock – erschließt er Klangfarben und Spielweisen, die heute selten zu hören sind, dabei aber eine enorme Tiefe und Intimität entfalten.
Verbunden werden beide Perspektiven durch Albin Wirbel (Orgel), der mit der klanglichen Vielfalt der Orgel Räume öffnet – als Fundament, Gegenüber und Impulsgeber zugleich.

So entsteht ein Konzert, das Improvisation „alt & neu“ hörbar macht: als gelebte Tradition, als historisch informierte Kunst und als unmittelbarer Dialog im Moment. Das Publikum erlebt Musik, die nicht einfach „nachgespielt“, sondern im Hier und Jetzt erfunden wird – überraschend, konzentriert und voller Klangpoesie.

Konzertdaten (Kurzinfo)

  • Titel: „Improvisation – alt & neu“ (Reihe „Improvisation Toujours“)
  • Datum: Fr., 16.10.2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: St. Dominikus – Kirche & Kultur, Kaufbeuren
  • Mitwirkende: Dinesh Mishra (Bansuri), Jakob Rattinger (Gambe), Albin Wirbel (Orgel)
  • Eintritt: frei, Spenden erbeten
  • Infos: www.st-dominikus-kf.de
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Kultur Veranstaltung

IMPROVISATION TOUJOURS: „Moving Air – Orgel & Perkussion“

Julian Schöll

Magnus Dauner präsentiert „Portrait in Rhythm“ in St. Dominikus Kaufbeuren

Mit „Moving Air – Orgel & Perkussion“ setzt die Reihe „Improvisation Toujours – Musik aus dem Augenblick“ in St. Dominikus – Kirche & Kultur am Freitag, 23. Oktober 2026, einen markanten Akzent: Magnus Dauner initiiert eine Begegnung zweier Klangwelten, die so selten zu erleben ist – traditionelle Perkussion und die Orgel als eines der imposantesten Instrumente der mitteleuropäischen Musikkultur.

Das Konzertprogramm stammt von und mit „Magnus Dauner // Portrait in Rhythm“. Gespielt werden Eigenkompositionen des Allgäuer Schlagzeugers aus seinem aktuellen Programm „Portrait in Rhythm“. Dabei treffen Perkussionsinstrumente und Spielweisen aus Indien, Afrika und dem nahen Osten auf die farbenreiche Klangarchitektur der Orgel – mal als rhythmischer Motor, mal als atmender Resonanzraum, mal als dialogischer Gegenpart.

An Dauners Seite musizieren:

  • Magnus Dauner – Perkussion
  • Andreas Schütz – Orgel
  • Andreas Unterreiner – Trompete
  • Kilian Sladek – Gesang
  • Lukas Pamminger – Bass

Die besondere Wirkung von Dauners Kompositionen wurde bereits vielfach hervorgehoben. Die Allgäuer Zeitung schrieb am 27.03.2023: „Die fulminante Wirkung der selbstkomponierten Stücke (…), bekam (…) eine fast greifbare Tiefe.”
„Moving Air“ knüpft daran an – als klangstarker Abend zwischen Groove, Raum und Improvisation.

Konzertdaten (Kurzinfo)

  • Titel: „Moving Air – Orgel & Perkussion“ (Reihe „Improvisation Toujours“)
  • Datum: Fr., 23.10.2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: St. Dominikus – Kirche & Kultur, Kaufbeuren
  • Eintritt: frei, Spenden erbeten
  • Infos: www.st-dominikus-kf.de

Social Media (zum Verlinken)

  • Facebook: Magnus Dauner · Andreas Schütz · Andreas Unterreiner · Kilian Sladek
  • Instagram: @magnusdauner · @kiliansladek · @lukipamminger
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Gesundheit Wirtschaft

Stabwechsel im Klinikum Kaufbeuren: neuer Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Nach 34 Jahren im Klinikum Kaufbeuren geht Dr. Wolfgang Schnitzler in den Ruhestand

Mit Privatdozent Dr. Markus Bormann übernimmt ein erfahrener Orthopäde und Unfallchirurg aus der Münchner Universitätsmedizin seine Nachfolge. Der neue Chefarzt will Bewährtes fortführen und zugleich neue medizinische Impulse setzen.

„Ich freue mich sehr, die hervorragende Arbeit meines Vorgängers mit dem erfahrenen Team in Kaufbeuren fortzuführen“, betont Bormann, der aus München ins Allgäu wechselt. „Für mich steht daher an erster Stelle, den Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu weiterhin eine verlässliche orthopädische und unfallchirurgische Grund- und Notfallversorgung anzubieten.“

Zugleich will der neue Chefarzt spezialisierte Behandlungen am Klinikum weiterentwickeln. Als Beispiel nennt Bormann den modernen Knieersatz, der künftig mithilfe eines OP-Roboters durchgeführt wird. „Unsere Patientinnen und Patienten in der Region können sich darauf verlassen“, so Bormann weiter, „dass sie bei alltäglichen Verletzungen und Erkrankungen genauso kompetent versorgt werden wie bei komplexen Krankheitsbildern, die eine besondere Expertise erfordern.“

Des Weiteren sieht Bormann auch in der Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbunds noch Potenzial. „Wir haben an unseren verschiedenen Standorten viel Erfahrung und unterschiedliche Kompetenzen. Diese wollen wir künftig noch besser miteinander verbinden, um unseren Patientinnen und Patienten möglichst wohnortnah die bestmögliche Versorgung anbieten zu können“, erklärt der neue Chefarzt, der hierzu gemeinsam mit seinem Füssener Kollegen Dr. Steffen Vennemann zeitnah das Bewegungszentrum Allgäu gründen wird.

Bormann war zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt am Muskuloskelettalen Universitätszentrum München des LMU Klinikums tätig. Zu seinen Schwerpunkten gehören die konservative und operative Behandlung von Gelenkverletzungen und Gelenkerkrankungen, gelenkerhaltende Eingriffe an Knie und Hüfte sowie der künstliche Gelenkersatz einschließlich komplexer Wechseloperationen.

Dr. Wolfgang Schnitzler, der die Abteilung seit 2009 leitete, geht zum 15. September in den Ruhestand. In seiner Zeit am Klinikum Kaufbeuren prägte er die Abteilung maßgeblich, insbesondere die Wirbelsäulenchirurgie und die Versorgung von schwer verletzten Patientinnen und Patienten gehörten zu seinen Schwerpunkten. Der medizinischen Versorgung in der Region bleibt Schnitzler verbunden. In reduziertem Umfang wird er künftig im Zentrum für ambulante Rehabilitation tätig sein.

Seinem Nachfolger übergibt er die Abteilung mit großem Vertrauen. „Ich bin von der der Qualität und Expertise meines Nachfolgers vollkommen überzeugt“, betont Schnitzler, „und weiß die Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mit Dr. Bormann und Dr. Vennemann in besten Händen.“

Veranstaltungsreihe Orthober: Bewegungszentrum Allgäu stellt sich vor

Gemeinsam mit dem ärztlichen Team der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sowie der Physiotherapie stellen Bormann und Vennemann das Bewegungszentrum Allgäu auf mehreren Veranstaltungen im Oktober vor.

Termine:

• Samstag, 3. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinik Füssen, Stadtbleiche 1, 87629 Füssen
• Samstag, 17. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinikum Kaufbeuren, Dr.-Gutermann-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
• Samstag, 31. Oktober 2026, 13-17 Uhr, Klinik St. Josef Buchloe, Peter-Dörfler-Straße 7, 86807 Buchloe

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Sport

BOL – SpVgg Kaufbeuren Damen – Nächste schwere Auswärtsaufgabe in Ottobeuren

©️Herzfotografin Lisa-Marie

TSV Ottobeuren – SpVgg Kaufbeuren – Derbytime

Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit dem erkämpften Punkt beim FC Augsburg wartet auf die Frauen der SpVgg Kaufbeuren bereits die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe. Am Samstagabend ist die Mannschaft beim TSV Ottobeuren zu Gast.

Die Gastgeberinnen verfügen durch den gewohnten Kunstrasen über einen zusätzlichen Heimvorteil. Für die Kaufbeurerinnen gilt es daher, sich schnell auf die Platzverhältnisse einzustellen und erneut mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung aufzutreten.

Personell muss die SpVgg allerdings einige Ausfälle verkraften. Neben Paula Eichinger und Julia Czeschlick stehen auch Alisa Pönitz und Emilia Kress nicht zur Verfügung. Trotz der angespannten Personalsituation möchte die Mannschaft an die kämpferisch starke Leistung zum Saisonauftakt anknüpfen und auch aus Ottobeuren etwas Zählbares mitnehmen.

Anpfiff ist am Samstag, 19. September, um 18:30 Uhr auf dem Kunstrasen in Ottobeuren. 

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Sport

Neuer Jokerpott feiert Premiere beim Heimspiel des ESV Kaufbeuren

50 Prozent für den Gewinner, 50 Prozent für den ESVK-Nachwuchs – Lose gibt es am Donnerstag erstmals an der Jokerbase

Wenn die Joker am Donnerstag, 17. September 2026, mit einem Heimspiel gegen Bad Tölz in die neue Saison starten, gibt es für die Fans auch abseits des Eises eine Premiere: Die Jokerbase veranstaltet erstmals den „Jokerpott 50/50“. Dabei können die Besucher nicht nur selbst gewinnen, sondern gleichzeitig den Nachwuchs des ESV Kaufbeuren unterstützen.

So funktioniert der Jokerpott

Das Prinzip ist einfach: 50 Prozent des gesamten Losumsatzes gehen an den Gewinner, die andere Hälfte kommt dem ESVK-Nachwuchs zugute. Je mehr Fans teilnehmen, desto größer wird damit sowohl die mögliche Gewinnsumme als auch der Betrag für den Nachwuchs.

Die Lose werden am Spieltag an der Jokerbase verkauft. Ein Los kostet 5 Euro, drei Lose gibt es für 12 Euro und sieben Lose für 20 Euro.

Der Verkauf läuft bis zum Beginn des dritten Drittels. Anschließend wird der endgültige Jokerpott ermittelt und das Gewinnerlos gezogen. Die Gewinnsumme und die Gewinnnummer werden noch während des Spiels bekannt gegeben. Der Gewinner kann sich anschließend mit seinem Gewinnlos an der Jokerbase melden.

Jokerbase als Anlaufstelle für die Fans

Mit der Aktion macht zugleich die Jokerbase weiter auf sich aufmerksam. Sie ist in den vergangenen Wochen entstanden und soll künftig die zentrale Anlaufstelle für Merchandise, Spieltagsevents und das Fanerlebnis beim ESV Kaufbeuren werden.

Dabei versteht sich die Jokerbase ausdrücklich nicht als sportliches Informationsformat. Mannschaft, Trainer oder Transfers stehen nicht im Mittelpunkt. Stattdessen geht es um das Geschehen rund um den Spieltag: Fanartikel und Jokerbase-Produkte, Aktionen und Events, Gewinnspiele, Mitmachangebote sowie kreative Ideen rund um den ESVK. Der neue Fanwagen soll nach und nach ein Treffpunkt für die ESVK-Fans sein – zum Stöbern, Austauschen und Erleben.

Der Jokerpott 50/50 bildet nun zum Saisonstart den Auftakt für eine der neuen Spieltagsaktionen.

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Bildung Kultur

Führung „Stadtspuren – die Geschichte der Reichsstadt Kaufbeuren“ für Gehörlose

Florian Trykowski / Erlebe Bayern

Rundgang in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Am Samstag, den 26.09.2026, um 14.00 Uhr lädt das Stadtmuseum zu einer Führung für Gehörlose ein.

In der Führung erfahren Interessierte, was das Besondere an einer mittelalterlichen Reichsstadt war, wie die Bewohner dort lebten und arbeiteten. Viele interessante Objekte aus vergangenen Zeiten ermöglichen es, lebendig in die Geschichte einzutauchen. Museumsleiterin Petra Weber führt durch die Dauerausstellung „Stadtspuren“ im ersten Stock des Museums und wird begleitet von Gebärdensprachdolmetscherin Ursula Erfurth.

 

Samstag, 26.09.2026, 14.00 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten

Kosten: Eintritt frei, Führungsgebühr 4 €

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung wird gebeten unter stadtmuseum@kaufbeuren.de bzw. 08341/9668390

 

Stadtmuseum Kaufbeuren

Kaisergäßchen 12–14

87600 Kaufbeuren

www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

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Sport

Es geht wieder los – Die Joker starten am Donnerstag mit einem Heimspiel in die Saison

Donnerstagabend die Eröffnung der Oberliga-Süd-Saison 2026/2027 auf dem Programm

Im Spiel gegen die Tölzer Löwen trifft die Mannschaft von Chef-Trainer Sebastian Buchwieser gleich zu Beginn auf ein von vielen Experten hoch eingeschätztes Team.

Tickets für das Spiel gegen die Tölzer Löwen sind aktuell noch unter tickets.esvk.de erhältlich. Die energie schwaben arena wird voraussichtlich sehr voll, wenn nicht sogar ausverkauft sein. Momentan sind nur noch rund 100 Stehplatztickets in den Blöcken S und Q verfügbar. Der Gästeblock ist mit 205 Tickets ebenfalls bereits ausverkauft.

Das erste Auswärtsspiel steht für die Joker am Sonntagnachmittag in Heilbronn auf der Agenda. Dabei kommt es im Spiel gegen die neugegründeten Falken zu einem Wiedersehen mit dem früheren ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon. Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.

Aus der ESVK-Kabine:

Nach aktuellem Stand kann ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser zum Auftakt am Donnerstag aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter Stürmer Yannik Burghart steht ein kleines Fragezeichen. Ansonsten sollten alle Mann fit und somit auch an Board sein.

Zum anstehenden Auftaktwochenende äußert sich ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser wie folgt: „Wir freuen uns, dass die lange Pre-Season nun endlich zu Ende ist und wir mit der Liga starten. Das Wochenende wird gleich ein sehr guter Prüfstein für uns. Wir treffen auf zwei absolut etablierte Oberligisten und starke Mannschaften. Die Tölzer haben eine sehr gute letzte Saison absolviert, sich gut verstärkt und sind traditionell eine kampfstarke Mannschaft. Da gilt es für uns, gut dagegenzuhalten und eng an den Gegenspielern zu sein. Grundsätzlich müssen wir in den Spielen am Wochenende offensiv besser agieren als zum Beispiel beim Testspiel in Erding. Wir müssen mehr vor dem Torhüter des Gegners kommen, um auch mehr Tore erzielen zu können.“

Wissenswertes zum Saisonauftaktspiel:

Der Deutsche Eishockeybund ist mit einer kleinen Delegation um Jonas Schwarzfischer (Leiter Spielbetrieb) und Christian Künast (Vorstand Sport) in der energie schwaben arena vor Ort. Vor dem Spiel wird dazu auch die Deutsche National Hymne abgespielt. Zuvor wird wie schon angekündigt auch noch eine Schweigeminute für den leider verstorbenen Manfred Hamann abgehalten.

Meisterpokal vor Ort: Im Studio von ESVK.TV wird über den Livestream von SpradeTV der OL-Meisterpokal im TV und auch auf der Eisfläche in der energie schwaben arena den anwesenden Zuschauern präsentiert.

Top-Scorer Helm: In der Oberliga trägt der jeweilige teaminterne Top-Scorer einen speziell designten Helm des Liga-Sponsors CrashMate. Zum Auftaktspiel tragen die Kapitäne den Top-Scorer Helm: beim ESVK Max Renner und bei unseren Gästen aus Bad Tölz Sandro Schönberger.

Fan-Choreos auf beiden Seiten: Sowohl die Fanszene des ESV Kaufbeuren als auch die Gästefans aus Bad Tölz planen eine Choreo zum Auftaktspiel. Dazu ruft die Fanszene der Joker dazu auf, in roter (Ober-) Kleidung zum Spiel zu kommen.

Livestream: Den Livestream zum Oberliga Süd Auftaktspiel gibt es auf SpradeTV (Klick). Die Übertragung beginnt dabei wie gewohnt schon um 19:00 Uhr. Dabei ist ex Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer auch in dieser Saison wieder als Experte mit am Mikrofon.

Livestatistiken zu den Spielen sind unter deb-online.live zu finden.

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Kultur Veranstaltung

Bald hebt sich der Vorhang für Momo beim Theater im Turm

Premiere ist am 24.10.2026. Der Vorverkauf hat begonnen.

Zur Zeit wird bei der Neugablonzer Theatergruppe fleißig geprobt. Denn nicht mehr lange, dann ist es soweit. Dann hebt sich der Vorhang für ein ganz besonders reizvolles Theaterstück, das kleine und große Zuschauer erfreuen wird. Das Theater im Turm lädt ein zu „Momo“, nach dem Roman von Michael Ende, für das Theater bearbeitet von Vita Huber.

Das Mädchen Momo lebt in den Resten eines Amphitheaters. Eines Tages tauchen Zeitdiebe, die „Grauen“ auf, die die Menschen zum Zeitsparen bringen wollen. Momo versucht mit ihren Freunden und mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner Schildkröte Kassiopeia die „Grauen“ zu besiegen und den Menschen die gestohlenen Lebenszeiten zurückzubringen. Eine spannende und fesselnde Geschichte.

Die Aufführungen sind am:

  • Samstag, 24.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 25.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Freitag, 30.10.2026 um 18.30 Uhr
  • Samstag, 31.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 07.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 08.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 14.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 15.11.2026 um 14.30 Uhr

Alle Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Karten gibt es ab dem 05.10.26 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de

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Jugend Soziales

72 Stunden Jugendsozialaktion geht 2027 in die nächste Runde

Foto: Sophie Stadtmüller

Online-Infoabende für interessierte Gruppenverantwortliche am 7. Oktober oder 24. November

Am Wochenende vom 10.-13. Juni 2027 tickt die Uhr für die bundesweite Jugendsozialaktion. Jugendgruppen sind aufgerufen in ihrem Ort innerhalb von 72 Stunden ein Projekt umzusetzen, mit dem sie die Gesellschaft ein kleines Stückchen bunter, solidarischer und offener machen. Der regionale Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu findet mit oder für die Gruppen eine passende Aufgabe. Ob sozial, ökologisch, politisch oder interkulturell – Projektideen für große und kleine Gruppen gibt es viele. Mitmachen können alle Gruppierungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich für eine bessere Welt engagieren wollen. Egal ob Jugendverband, Ministranten, (Berufs-) Schulklasse, Sportverein, Jugendtreff, Clique oder andere.

Unterstützung für Gruppenverantwortliche

Für alle Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die zum ersten Mal an der 72-Stunden-Aktion teilnehmen, bietet der Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu zwei Online-Infotreffen an. Die Verantwortlichen möchten die Gruppen bestmöglich vorbereiten und bereits im Vorfeld der Anmeldung unterstützen.

Bei den digitalen Treffen werden die Ziele und der Ablauf der Sozialaktion vorgestellt. Zudem erhalten die Teilnehmenden praktische organisatorische Tipps, einen Überblick über ihre Aufgaben als Gruppenverantwortliche sowie Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten durch den Koordinierungskreis.

Interessierte können zwischen zwei Terminen wählen: am Mittwoch, 7. Oktober, oder am Dienstag, 24. November, jeweils um 19:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin erforderlich. Diese kann über die Website, telefonisch unter 08341 938211 oder per E-Mail an jugendstelle-kaufbeuren@bistum-augsburg.de erfolgen.

Die 72 Stunden Aktion ist die Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Im Ostallgäu und Kaufbeuren steht sie unter der Schirmherrschaft von Landrat Bernd Stapfner und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Der KoKreis Kaufbeuren-Ostallgäu wird im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V. gefördert. Mehr Informationen zur Sozialaktion und Anmeldung unter www.jugendstelle-kaufbeuren.de.

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Bildung Gesundheit Soziales Veranstaltung Werbung

BLICKLICHT gGmbH läd zum „Letzte Hilfe Kurs“ am 12. November 2026 ein

Foto: Peter Roth

Ein Angebot für alle, die Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten möchten

Wenn ein Mensch am Ende seines Lebens angekommen ist, fühlen sich Angehörige oft überfordert. Was ist jetzt wichtig? Was hilft wirklich? Und wie kann man einfach da sein, ohne etwas falsch zu machen? Antworten auf diese Fragen gibt der Letzte Hilfe Kurs, den die BLICKLICHT gGmbH am 12. November 2026 von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren veranstaltet.

Wissen wiederentdecken – Hilfe im Abschied

Der Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung auseinandersetzen möchten – unabhängig von Vorkenntnissen oder persönlicher Erfahrung. Ziel ist es, Grundwissen zu vermitteln und das Gefühl von Hilflosigkeit zu reduzieren. Denn vieles von dem, was früher selbstverständlich zum Familien- und Gemeinschaftsleben gehörte, ist heute kaum noch präsent. Dabei lässt sich dieses Wissen neu erlernen.

Inhalte des Letzte Hilfe Kurses

Der Kurs behandelt in kompakter Form vier zentrale Themenbereiche:

  • Grundwissen über das Sterben und über Vorsorge
  • Orientierung und Sicherheit im Umgang mit der letzten Lebensphase
  • Praktische Handgriffe für die Begleitung zu Hause
  • Mut und Zuversicht, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen

Das Angebot will nicht nur informieren, sondern auch ermutigen – und zeigt Möglichkeiten auf, wie man einem sterbenden Menschen mit Nähe und Zuwendung begegnen kann.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme am Letzte Hilfe Kurs ist offen für alle Interessierten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der BLICKLICHT gGmbH.

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Kultur Veranstaltung

Barock macht Schule!

Dr. Tobias Güthner bei der Eröffnung der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ im Juni 2026 (Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren)

Vortrag von Dr. Tobias Güthner – Kooperation Stadtmuseum und Heimatverein Kaufbeuren e.V.

Am Mittwoch, den 23.09.2026 um 19 Uhr, lädt der Heimatverein und das Stadtmuseum Kaufbeuren zum Vortrag mit Dr. Tobias Güthner in die Kolping-Akademie (Adolph-Kolping-Str. 2a) ein. Unter dem Titel „Barock macht Schule!“ beleuchtet er die Bildhauer der „Weilheimer Schule“. Ausgewählte Stücke dieser Künstler sind derzeit in der Sonderausstellung „Himmel, Holz und Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur“ im Stadtmuseum Kaufbeuren zu sehen.

Weilheim als Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst

Die bayerische Stadt Weilheim entwickelte sich ab dem späten 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der süddeutschen Bildhauerkunst. Die dort ansässigen Werkstätten und ihre Künstler werden unter dem Begriff der „Weilheimer Schule“ zusammengefasst. Begünstigt durch die Lage der Stadt, die Nähe zu München und Augsburg sowie durch zahlreiche Klöster und Kirchen als Auftraggeber, entstanden in Weilheim leistungsfähige Werkstätten, die auch umfangreiche Ausstattungen ganzer Kirchen realisieren konnten.

Georg Petel, der „deutscher Michelangelo“

Zu den bedeutendsten Werkstätten zählten jene von Adam Krumpper, Hans Degler und Bartholomäus Steinle. Weitere wichtige Vertreter der Weilheimer Schule sind Hans Krumpper, Christoph Angermair und Georg Petel, die teils am Münchner Hof tätig waren oder eigene Werkstätten etwa in Augsburg gründeten. Über ihre Schüler verbreitete sich der Stil der Weilheimer Schule weit über die Region hinaus. Georg Petel wurde sogar als „deutscher Michelangelo“ gefeiert.

Zum Referenten

Dr. Tobias Güthner ist in Kaufbeuren aufgewachsen. Nach einem Studium der Alten Geschichte, klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Regensburg, München und Rom war er Mitarbeiter an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom). Im Anschluss promovierte er in Kunstgeschichte an der LMU München zum Thema „Florentiner Kaufleute und Bankiers in Rom. Auftraggeberschaft und Repräsentation im 15. und 16. Jahrhundert.“ 2008 bis 2010 absolvierte Dr. Tobias Güthner ein Volontariat im Stadtmuseum Kaufbeuren, wo er die Neukonzeption des Hauses unter der Leitung von Astrid Pellengahr begleitete. Seit 2010 leitet er das Stadtmuseum Weilheim, das sich derzeit in einem Prozess des Umbaus und der Modernisierung befindet. Im Zuge der Ausstellung „Himmel, Holz & Heilige“ werden im Stadtmuseum Kaufbeuren die moderne Ausstellungsgestaltung sowie die mediale Vermittlung der wertvollen frühbarocken Skulpturen für die neue Dauerausstellung erprobt.

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Kultur

Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater

Vom Fernseh-Tatort auf die Kaufbeurer Bühne

Das Theater Kaufbeuren bringt im Oktober vier Episoden der Kultserie „Der Tatortreiniger“ ins Stadttheater. Jürgen Richter übernimmt die Hauptrolle, Holger Jankovsky feiert seine Regiepremiere.
Vier Tatorte, vier völlig unterschiedliche Begegnungen und ein Hauptdarsteller, der rund die Hälfte des gesamten Textes zu bewältigen hat: Mit „Der Tatortreiniger“ wagt sich das Theater Kaufbeuren im Oktober an eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Bühnenproduktion. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Der Vorverkauf läuft seit dem 10. August.

Die Fernsehserie aus der Feder von Mizzi Meyer, hinter deren Pseudonym die Theaterautorin Ingrid Lausund steht, entwickelte sich mit ihrem trockenen Humor, ihren präzisen Dialogen und ungewöhnlichen Geschichten schnell zum Kult. 2012 wurde „Der Tatortreiniger“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, weitere Auszeichnungen folgten. Eine besondere Qualität der Serie liegt darin, dass sich hinter den skurrilen Situationen immer wieder ernste gesellschaftliche Fragen verbergen. Die für den Kaufbeurer Theaterabend ausgewählte Episode „Sind Sie sicher?“ erhielt 2018 sogar den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung.

Genau diese Mischung hat Regisseur Holger Jankovsky an der Serie gereizt. „Ich fand sie ungeheuer unterhaltsam. Gleichzeitig ist der Tatortreiniger eine Figur, die von großer Menschlichkeit und Schlagfertigkeit geprägt ist“, erklärt er. Mit Humor ließen sich gesellschaftliche Kritik und ernste Themen transportieren, ohne dabei den Unterhaltungswert für das Publikum aus den Augen zu verlieren.

Aus den insgesamt 31 Fernsehfolgen hat Jankovsky vier persönliche Favoriten ausgewählt, die sich zugleich als Kammerspiele auf der Bühne umsetzen lassen. Den Auftakt bildet „Spuren“: Rupert Waldmüller spielt darin einen Schriftsteller, der nach einer rätselhaften Explosion weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibblockade beschäftigt ist. Evelyn Ammersinn ist in einer kleinen Rolle als Preisverleiherin zu erleben.

Anschließend führt „Currywurst“ in eine Kunstgalerie. Dort stellen Kathrin Zajicek als Galeriebesitzerin und Andrea Esdohr als Erna gemeinsam mit dem Tatortreiniger die Frage, was Kunst eigentlich wert ist – und wer darüber entscheidet. In „Auftrag aus dem Jenseits“ trifft die gründliche Beseitigung realer Spuren auf eine ganz andere Art der Reinigung: Thomas Kramer tritt als Schamane auf, der den Schauplatz spirituell säubern möchte. Den Abschluss bildet „Sind Sie sicher?“ mit Dr. Rochus Höhne als Consulting-Manager. Die Episode beschäftigt sich mit Leistungsdruck, Kontrolle, psychologischer Manipulation und der Frage, wie viel Würde ein Mensch für seinen Arbeitsplatz aufzugeben bereit ist.

In allen vier Episoden steht Jürgen Richter als Tatortreiniger auf der Bühne. Dem Kaufbeurer Publikum ist er seit Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Komödiant bekannt – insbesondere als langjähriger „Hausl Richter“ bei Aufbruch-Umbruch und durch seine Auftritte bei „Schwaben weissblau“. Im vergangenen Jahr wurde er außerdem für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Theater Kaufbeuren geehrt.

Wer nun allerdings den bekannten „Hausl“ im Schutzanzug erwartet, dürfte überrascht werden. Für die Inszenierung ist eine vollkommen neue Figur entstanden. Richter bringt zwar seine besondere Stärke als „Native Speaker“ des Allgäuerischen mit, der Dialekt wird jedoch nur fein dosiert eingesetzt. „Wir wollen keinen Allgäuer Dialekt-Klamauk“, betont Jankovsky. Auch eine Kopie der norddeutsch geprägten Fernsehfigur soll es ausdrücklich nicht werden.

Die Rolle verlangt Richter einiges ab. Neben der enormen Textmenge muss er innerhalb eines Abends zwischen leisen, tiefgründigen Gesprächen, präziser Wortkomik und gelegentlichem Slapstick wechseln. „Die Brücke zu finden, eben nicht nur komisch und nicht nur ernst zu sein, ist durchaus schwierig“, sagt Jankovsky. Jede der vier Episoden steht für sich, gespielt wird jedoch in einem gemeinsamen Bühnenbild, dessen Elemente sich zwischen den Geschichten verwandeln.

Geprobt wird bereits seit April. Dabei entschied sich das Ensemble bewusst für einen ungewöhnlichen Weg: Niemand schaute sich die ausgewählten Fernsehfolgen zur Vorbereitung noch einmal an. „Wir sind mit einer Carte blanche in die Proben gegangen und haben versucht, wirklich unser eigenes Ding aufzubauen“, berichtet Jankovsky. Abläufe, Regieideen und zusätzliche Gags seien gemeinsam entwickelt worden. Inzwischen steht die Inszenierung, nach einer kurzen Sommerpause beginnen die Auffrischungsproben.

Foto: Theater Kaufbeuren

Für Jankovsky ist die Produktion zugleich eine persönliche Premiere: Er führt erstmals beim Theater Kaufbeuren und erstmals auf der Bühne des Stadttheaters Regie. Seine bislang einzige eigene Inszenierung, das Drei-Personen-Stück „Eine Nacht im Februar“, entstand während seines Zivildienstes in der Kulturwerkstatt, als er 18 oder 19 Jahre alt war. Erst vor rund sechs Jahren fand er wieder zum Amateurtheater zurück.

Warum er nun erneut auf dem Regiestuhl sitzt, fasst Jankovsky mit einem persönlichen Grundsatz zusammen: „Einfach machen, nicht lange fragen, sondern Dinge selbst ausprobieren.“ Besonders schätze er die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ensemble. Im Laufe der Proben sei ein gegenseitiges Verständnis entstanden, bei dem nicht mehr alles mit vielen Worten erklärt werden müsse.

Unterstützt wird die Produktion von einem engagierten Team vor und hinter der Bühne. Jutta Kletschka behält als organisatorische „Seele“ den Überblick über Bestellungen, Requisiten und Abläufe. Sepp Eichhorn ist für das Bühnenbild verantwortlich. Alina Ammersinn übernimmt die Intendanz und arbeitet als Inspizientin hinter der Bühne; zugleich organisiert sie den Online-Kartenvorverkauf. Michael Zindath von den Moskitoldies unterstützt das Theater Kaufbeuren bei der technischen Umsetzung. Unterschiedliche Lichtstimmungen und das wandelbare Bühnenbild sollen die vier Schauplätze jeweils in eine eigene Welt verwandeln.

Karten und Termine

Premiere ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Weitere Vorstellungen finden am 17., 23. und 24. Oktober jeweils um 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt.

Karten kosten zwischen 13 und 16 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren. Der Link zum Vorverkaufsportal ist unter www.theater-kaufbeuren.de zu finden.


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Panorama

Verkehrseinschränkungen in Kaufbeuren: Sperrungen im Hausnerweg, in der Frauenschuhstraße und Zum Grund

Dachsanierung und Leitungsarbeiten sorgen ab Mitte September für Behinderungen

Die Stadt Kaufbeuren informiert über zwei bevorstehende Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind der Hausnerweg sowie die Frauenschuhstraße.

Halbseitige Sperrung im Hausnerweg

Der Hausnerweg ist von Mittwoch, 16. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026 auf Höhe der Hausnummer 4 halbseitig für den Verkehr gesperrt. Grund für die Einschränkung ist eine Dachsanierung.

Frauenschuhstraße mehrere Monate gesperrt

Die Frauenschuhstraße ist von Donnerstag, 17. September, bis Mittwoch, 23. Dezember 2026 auf Höhe der Hausnummern 11 bis 37 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Neuverlegung von Strom und Wasser.

Sperrung Zum Grund

Die Straße Zum Grund ist ab Montag, 21. September bis Mittwoch, 30. September auf Höhe der Hausnummer 3a bis 5 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist eine Kanalsanierung.

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Kinder Senioren Veranstaltung

Einladung zum nächsten Spielenachmittag für Jung und Älter im Generationenhaus

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorg

Spielen verbindet Generationen: Am Sonntag, 20.09.2026 lädt das Generationenhaus Kaufbeuren herzlich zu einem Spielenachmittag für Jung und Älter ein. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind Menschen jeden Alters willkommen, gemeinsam zu spielen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern und in entspannter Atmosphäre Gemeinschaft zu erleben.

Der Spielenachmittag findet im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke/Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Wir bitten nach Möglichkeit um Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter Tel.-08341-9080898 oder info@generationenhaus-kf.de

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Sport

SpVgg Kaufbeuren verspielt 2:0-Führung gegen den TSV Legau

Trotz zweier früher Treffer von Kapitän Robin Conrad verliert die SVK mit 2:3 – Alexander Schwarz erzielt alle drei Tore für die Gäste

Die SpVgg Kaufbeuren hat am Sonntag, 13. September 2026, ihr Heimspiel gegen den TSV Legau mit 2:3 verloren. Dabei erwischte die SVK zunächst einen starken Start und lag bereits nach 14 Minuten mit 2:0 in Führung. Doch noch vor der Pause gelang den Gästen der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit übernahm Legau zunehmend die Kontrolle und entschied die Partie durch einen verwandelten Elfmeter.

Conrad bringt die SVK früh mit 2:0 in Führung

Bereits in der 2. Minute brachte SVK-Kapitän Robin Conrad die Kaufbeurer mit 1:0 in Führung. Die Vorarbeit kam von Martin Lekaj. In der 14. Minute erhöhte Conrad auf 2:0, diesmal nach Zuspiel von Samy Fischer.

Doch der TSV Legau fand schnell zurück in die Partie. Alexander Schwarz verkürzte in der 20. Minute auf 1:2 und sorgte sieben Minuten später mit seinem zweiten Treffer für den 2:2-Ausgleich.

Conrad zeigte sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht: „wir haben super angefangen, das Spiel kontrollier und zwei Tore schöne rausgespielt. Dann vor der Halbzeit schlecht verteidigt und billig zwei Tore kassiert. In Halbzeit zwei sind wir dann nicht mehr richtig ins Spiel gekommen, alles war hektisch und haben komplett den Faden verloren. Am Ende dann verdient verloren.“

Legau bestimmt die zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste spielbestimmend und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. SVK-Torwart Sahan Bahtiyar, der den verletzten Harald Killimann ersetzte, verhinderte zunächst weitere Gegentreffer.

Schließlich entschied eine Elfmeterentscheidung die Partie zugunsten des TSV Legau. Bahtiyar war mit der Entscheidung nicht einverstanden: „ ich spiel klar den Ball beim Luftduell, anschließend war der Kontakt da, das war kein Elfmeter.“

Auch dem Legauer Ausgleich zum 2:2 war aus Kaufbeurer Sicht eine umstrittene Situation vorausgegangen. Laut SVK ging dem Treffer eine Abseitsentscheidung voraus.

Alexander Schwarz ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen und erzielte mit seinem dritten Treffer des Tages den 3:2-Endstand für Legau.

„Wir sind so tief in einem Loch“

Luca Wollens, der krankheitsbedingt noch pausieren musste, fasste die derzeitige Situation der Kaufbeurer knapp zusammen: „Wir sind so tief in einem Loch“.

Legaus Trainer Andreas Betz sah den Erfolg seiner Mannschaft vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit als verdient an: „ Wir haben verdient gewonnen. Nach der frühen Führung der Kaufbeurer haben wir schnell wieder ins Spiel gefunden und konnten noch vor der Halbzeit ausgleichen. Zweite Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, und haben genug Möglichkeiten gehabt, haben uns zum Schluss durch das Elfmetertor auch belohnt.“

Mann des Spiels war Alexander Schwarz. Der Legauer erzielte alle drei Treffer seiner Mannschaft und hatte damit entscheidenden Anteil am Auswärtssieg.

Tore

1:0 Robin Conrad (2.)
Vorlage: Martin Lekaj

2:0 Robin Conrad (14.)
Vorlage: Samy Fischer

2:1 Alexander Schwarz (20.)

2:2 Alexander Schwarz (27.)

2:3 Alexander Schwarz (Elfmeter)

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Panorama Soziales Verwaltung

80 Jahre Neugablonz: Ein sehr gelungener Festakt zwischen Erinnerung, Versöhnung und Zukunft

Im Gablonzer Haus würdigen Redner aus Deutschland und Tschechien die Aufbauleistung der Vertriebenen – Geschichte, Gablonzer Industrie und europäische Verständigung stehen im Mittelpunkt

Kaufbeuren-Neugablonz. 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Neubeginn nach Flucht und Vertreibung – und zugleich der Blick auf eine Zukunft, die Deutsche und Tschechen heute gemeinsam gestalten: Beim Festakt am Sonntag, 13. September 2026, im Gablonzer Haus standen die Geschichte des Stadtteils, die Aufbauleistung seiner Gründerinnen und Gründer sowie Versöhnung und europäische Verständigung im Mittelpunkt.

Die Europahymne eröffnete den Festakt. Es folgten die Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadt Kaufbeuren, sowie Grußworte von Petr Beitl, in Vertretung für Primátor Miloš Vele aus der Partnerstadt Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße, Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V., Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung und Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie. Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Der offizielle Ablauf sah genau diese Reihenfolge vor.

Bilder der Veranstaltung

Stefan Bosse: Neugablonz als Teil der Seele Kaufbeurens

Oberbürgermeister Stefan Bosse erinnerte daran, unter welchen Bedingungen Neugablonz ab 1946 entstand. Die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen fanden hier keine fertige neue Stadt vor. Sie kamen auf ein vom Krieg gezeichnetes Gelände mit Baracken und Trümmern. Was sie jedoch mitbrachten, seien handwerkliches Können, Unternehmergeist, Fleiß und der Wille gewesen, sich eine neue Heimat aufzubauen.

Sie gründeten Werkstätten und Betriebe, bauten Wohnungen, riefen Vereine ins Leben und füllten Kirchen und Schulen mit Leben. Aus diesen Anfängen entwickelte sich ein Stadtteil mit einer eigenen Identität. Bosse bezeichnete Neugablonz deshalb als einen unverzichtbaren Teil der Seele Kaufbeurens.

„Neugablonz ist ein Glücksfall für Kaufbeuren“, erinnerte der Oberbürgermeister an eine Aussage, die er bereits vor Jahren getroffen hatte. 80 Jahre nach der Gründung gelte dieser Satz mehr denn je. Kaufbeuren wäre ohne Neugablonz nicht die Stadt, auf die man heute gemeinsam stolz sei.

Bosse verwies zugleich auf die wirtschaftliche Entwicklung. Aus kleinen Familienbetrieben sei ein industrielles Netzwerk entstanden. Schmuck, Glas, Metall- und Kunststoffverarbeitung hätten den Stadtteil geprägt. Heute stünden rund 70 Unternehmen mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen für die wirtschaftliche Bedeutung Neugablonz‘.

Erinnerung und Versöhnung gehören zusammen

Der Oberbürgermeister erinnerte aber auch an das Leid, das am Anfang dieser Geschichte stand. Millionen Menschen verloren durch die Vertreibung ihre Heimat, viele auch Angehörige und ihre gesamte Existenz. Dieses Leid dürfe nicht relativiert und nicht vergessen werden. Gerade deshalb seien Worte und Gesten der Versöhnung von besonderer Bedeutung.

Bosse erinnerte in diesem Zusammenhang an Petr Beitl und dessen Worte beim Jubiläum vor zehn Jahren. Aus einer schmerzhaften gemeinsamen Geschichte sei inzwischen eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden. Begegnungen zwischen Schulen, Vereinen, Musikgruppen und Bürgerinnen und Bürgern zeigten für Bosse, dass Versöhnung möglich sei.

Eine wichtige Rolle bei der Weitergabe der Geschichte komme dem Isergebirgs-Museum zu. Die Generation der Gründerinnen und Gründer werde kleiner. Umso wichtiger sei es, ihre Geschichte zu bewahren und für junge Menschen verständlich zu machen. „Erinnerung ist Orientierung für die Zukunft“, betonte Bosse.

Petr Beitl: Die gemeinsame Geschichte als Auftrag

Petr Beitl richtete seinen Blick bewusst nicht nur zurück. Vor zehn Jahren habe er beim 70. Jubiläum vor allem über Krieg, Vertreibung, Heimatverlust und die Kraft der Menschen gesprochen, sich eine neue Heimat aufzubauen. Beim 80. Jubiläum wolle er auch über die Zukunft sprechen.

Die Zusammenarbeit zwischen den Menschen und den Städten habe sich über viele Jahre entwickelt. Heute befinde man sich in einer Phase einer gefestigten Gemeinschaft. Tschechien und Bayern seien nicht mehr durch eine physische oder mentale Grenze voneinander getrennt, sondern Nachbarn, Verbündete und Partner in Europa.

Beitl stellte vier Begriffe heraus, die für ihn eine tragfähige Beziehung ausmachen: Vertrauen, Toleranz, Respekt und anständiges Verhalten. Die deutsch-tschechische Verständigung werde dabei nicht allein von der Politik getragen. Er verwies ausdrücklich auf Familien und Freunde, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Kirchen, Sportler und Musiker.

Die nächste Aufgabe bestehe darin, die gewonnenen Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Dabei stellte Beitl auch einen Bezug zum Krieg seit Februar 2022 her. Die Erfahrungen der Vergangenheit müssten sich gerade dann bewähren, wenn Menschen erneut Leid erfahren und ihre Heimat verlieren.

Zum Ende seiner Rede unterstrich Beitl, dass gute Beziehungen zwischen Völkern nicht in politischen Büros beginnen, sondern unter den Menschen.

Dr. Martin Posselt: Das Gablonzer Haus als Ort der Begegnung

Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv und Museum e. V. rückte ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt: Vor 50 Jahren wurde das Gablonzer Haus eröffnet und der Saal eingeweiht, in dem nun der Festakt stattfand.

Posselt erinnerte an die bei der Grundsteinlegung eingemauerte Urkunde. Darin wurde der Auftrag formuliert, den Weg der Gablonzer und Isergebirgler zu dokumentieren, über das Leben und die Leistungen der Landsleute in alter und neuer Heimat zu berichten und die aus der verlorenen Heimat geretteten kulturellen Werte zu erhalten. Das Gablonzer Haus sollte dabei eine Stätte der Begegnung, ein Mittelpunkt des kulturellen Lebens und ein zentraler Ort heimatlicher Verbundenheit werden.

Aus kleinen Anfängen sei das Isergebirgs-Museum aufgebaut worden. Zum Jahresende soll mit der Verlegung des Museumseingangs vom Untergeschoss ins Erdgeschoss ein weiterer Entwicklungsschritt abgeschlossen werden. Das Gablonzer Haus solle weiterhin ein Ort der Begegnung und zugleich Zeugnis der Verbundenheit mit der Herkunftsheimat im Isergebirge sein.

„Wie zwei Pfeiler einer Brücke“

Posselt stellte dieser Einrichtung das Haus der tschechisch-deutschen Verständigung gegenüber. Beide Häuser seien „wie zwei Pfeiler einer Brücke“.

Dabei erinnerte er an Franz Rieger, der sich nach 1989 dafür eingesetzt hatte, das letzte erhaltene Haus in Rýnovice vor dem Abriss zu retten und daraus einen Ort der Verständigung und Bildung im europäischen Geist zu machen.

Posselt würdigte außerdem ausdrücklich die langjährige Arbeit von Petra Laurin und gratulierte ihr zu ihrer Auszeichnung beim Sudetendeutschen Tag.

Petra Laurin: Aus Hindernissen wurde eine gemeinsame Aufgabe

Petra Laurin vom Haus der tschechisch-deutschen Verständigung knüpfte an diese Gedanken an. Sie erinnerte an die fast 30-jährige Zusammenarbeit und daran, dass der gemeinsame Weg nach der politischen Wende keineswegs selbstverständlich gewesen sei.

Am Anfang hätten Zweifel, Vorurteile, Wissenslücken und teilweise fehlendes Verständnis für die historischen Zusammenhänge auf beiden Seiten gestanden. Gerade diese Hindernisse seien jedoch zu einer Herausforderung geworden. Zunächst sei ein gemeinsamer Raum notwendig gewesen – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und miteinander sprechen konnten.

Heute verbinde beide Seiten weit mehr. Laurin sprach von einer gemeinsamen Aufgabe: das Erbe und die Kultur der Deutschen aus dem Isergebirge zu bewahren und den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Region einen Einblick in die gemeinsame deutsch-tschechische Geschichte zu ermöglichen.

Diese Aufgabe betreffe nicht nur die heutige Generation, sondern auch Kinder und Enkelkinder und damit das Zusammenleben in Europa. Schulen, Vereine und Musiker trügen ebenso dazu bei, diesen Gedanken weiterleben zu lassen.

Für Laurin zeigen die Jubiläen, dass Erinnerung bewahrt, Brücken gebaut und die gemeinsame Geschichte weitergetragen werden kann. Zu diesem Anlass überreichte sie ein Buch über Jablonec nad Nisou, in dem auch die gemeinsame Geschichte eine Rolle spielt.

Peter Seibt zeichnet den Weg der Gablonzer Industrie nach

Mit Peter Seibt vom Bundesverband der Gablonzer Industrie rückte anschließend die wirtschaftliche Geschichte in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass 2026 mehrere Jubiläen zusammentreffen – darunter 80 Jahre Neugablonz, 80 Jahre Bundesverband der Gablonzer Industrie und 50 Jahre Gablonzer Haus.

Seibt spannte den historischen Bogen zurück zur Gablonzer Industrie im Isergebirge. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich sowohl die Menschen als auch die Industrie, von der sie lebten, eine neue Heimat suchen. Diese fanden sie ab 1946 im heutigen Neugablonz.

Eine wichtige Rolle beim wirtschaftlichen Neubeginn spielte die damalige Glas- und Schmuckwarengenossenschaft. Sie beschaffte unter anderem Rohmaterialien, Maschinen, Werkzeuge und Energie. Seibt griff dazu auf ein Notizbuch seines Großvaters aus dem Jahr 1948 zurück und nannte Zahlen aus einer damaligen Genossenschafts-Hauptversammlung. Sie verdeutlichten, wie schnell sich nach dem Krieg wieder zahlreiche Betriebe entwickelten.

Heute sei der Bundesverband der Gablonzer Industrie ein Arbeits- und Wirtschaftsverband für kleine und mittelständische Unternehmen. Seit 20 Jahren betreibe er zudem die Erlebnisausstellung als Schaufenster und Verkaufsplattform für die Industrie. Hinzu komme seit mehr als zehn Jahren das Kreativzentrum. Eine Sonderausstellung gibt derzeit einen Einblick in 80 Jahre Produktion.

Eric Beißwenger: Aus einem Ort des Krieges wurde ein Ort des Neubeginns

Die Festrede hielt Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales und Mitglied des Bayerischen Landtags. Auch er stellte die außergewöhnlichen Bedingungen heraus, unter denen Neugablonz entstand.

Die ersten Vertriebenen seien 1946 nicht freiwillig gekommen. Bei der Betrachtung von Flucht und Vertreibung müsse sowohl das Wissen um die deutschen Verbrechen des Nationalsozialismus als auch das Leid berücksichtigt werden, das Deutsche nach dem Krieg erfahren hätten. Beides gehöre zusammen und dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Die Menschen kamen auf ein Gelände, das von den Schrecken des Krieges geprägt war. Auf dem Areal einer ehemaligen Munitions- und Sprengstofffabrik entstand ein Ort des Neubeginns. Die Vertriebenen hätten zwar nur wenig materiellen Besitz mitbringen können, dafür aber ihre Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Handwerkskunst, ihre Kultur, ihre Traditionen und ihre Erinnerungen.

Darauf habe der Wiederaufbau der Gablonzer Industrie basiert. Aus kleinen Anfängen entstanden Werkstätten, Betriebe und Unternehmen; Wohnungen, Straßen und Häuser wurden gebaut.

Mut, Fleiß und Tatkraft

Hinter diesem Aufbau standen für Beißwenger Menschen, die trotz des Verlustes ihrer alten Heimat nicht aufgegeben hätten. Sie hätten Verantwortung für ihre Familien, ihre Nachbarschaft und ihre neue Heimat übernommen. Die Geschichte Neugablonz‘ sei deshalb auch eine Geschichte von Mut, Fleiß und Tatkraft und ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtschaftsgeschichte.

Die Sudetendeutschen hätten Bayern dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell bereichert. Integration bedeute nicht, die eigene Herkunft aufzugeben. Man könne in einer neuen Heimat ankommen, sich vollständig in die Gesellschaft einbringen und gleichzeitig die eigene Geschichte kennen und weitergeben.

Neugablonz als Beispiel deutsch-tschechischer Versöhnung

Von der Geschichte Neugablonz‘ schlug Beißwenger den Bogen nach Europa. Die zu Beginn erklungene Europahymne stehe für Frieden und das Zusammenleben der europäischen Völker. Europa sei auch die Geschichte von Menschen, die nach Krieg und Zerstörung wieder aufeinander zugegangen seien.

Gerade Neugablonz sei eng mit Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße verbunden. Diese Verbindung liege inzwischen nicht mehr ausschließlich in der Vergangenheit, sondern sei eine Verbindung der Gegenwart und Zukunft. Die Städtepartnerschaft verbinde zwei Städte, deren Geschichte durch Krieg, Nationalsozialismus, Flucht und Vertreibung auf besondere Weise miteinander verknüpft sei.

Heute könnten Deutsche und Tschechen gemeinsam in Neugablonz feiern – in Freundschaft und Verbundenheit.

Beißwenger weitete den Blick schließlich auf die Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien. Heute verbänden beide Länder zahlreiche Hochschul-, Schul- und kommunale Partnerschaften sowie enge wirtschaftliche Beziehungen. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit sei ein starkes Europa von Bedeutung. Die Europäische Union bezeichnete er in diesem Zusammenhang als Friedensprojekt.

Ein Signal der Freundschaft und des Friedens

Am Ende führte Beißwenger seine Gedanken wieder nach Neugablonz zurück. Der Stadtteil sei für ihn auch ein Symbol der Versöhnung – ein Beispiel dafür, wie aus Trennung wieder Verbindungen entstehen können.

Von dem Festtag solle ein Signal des Miteinanders, der Freundschaft und vor allem des Friedens ausgehen. Die Geschichte Neugablonz‘ zeige, dass Menschen Schweres erleben und dennoch neue Brücken bauen können. Seine Rede beendete Beißwenger mit dem Wunsch für die kommenden Jahrzehnte und für die deutsch-tschechische Freundschaft: „In diesem Sinne, auf die nächsten 80 Jahre Neugablonz, auf die bayerisch-tschechische Freundschaft und vor allem auch auf ein starkes, vereintes und friedliches Europa.“

Festakt endet mit deutscher und tschechischer Nationalhymne

Zum Programm gehörte auch das Theaterstück „Feierabend“ des Theaters im Turm. Nach den Grußworten erklang das Musikstück „Muzne vpred“ (Mutig voran). Im Anschluss an seine Festrede trug sich Staatsminister Eric Beißwenger in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein.

Den Abschluss bildeten die tschechische Nationalhymne und die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland, gespielt von der Musikvereinigung Neugablonz mit der Partnerkapelle Mladá Dechovka. Damit endete ein Festakt, der die Erinnerung an Vertreibung und Neubeginn mit dem Blick auf Versöhnung, Freundschaft und die gemeinsame Zukunft in Europa verband.

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Bildung Gesundheit Senioren Soziales

Demenzgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche in der bayerischen Demenzwoche

Seniorenbüro/Demenzgottesdienst

Demenzgottesdienst für alle Interessierten, alle Konfessionen und jeden Alters offen

Rund um den Welt-Alzheimertag findet wieder die Bayerische Demenzwoche mit dem diesjährigen Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ in ganz Bayern statt. Das Seniorenbüro und das Netzwerk Pflege organisieren gemeinsam mit den evangelischen, katholischen und altkatholischen Gemeindevertretern am Mittwoch, den 23.09.2026 um 15:00 Uhr einen Demenzgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Der Gottesdienst ist für alle Interessierten, ob „jung“ oder „alt“ und für alle Konfessionen offen. Der Gottesdienst wird ca. 20 Min. dauern. Demenzbetroffene und Angehörige sind herzlich eingeladen. Bei Fragen können Sie sich gerne ans Seniorenbüro unter Tel. 08341/437203 wenden.

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Soziales Veranstaltung

humedica öffnet seine Türen: Einblicke in weltweite Hilfe und Katastropheneinsätze am 26.09.26

Tag der offenen Tür am 26. September in Kaufbeuren mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Latin-Jazz-Konzert

Wie funktioniert humanitäre Hilfe hinter den Kulissen? Wer begleitet Projekte, bringt Hilfsgüter auf den Weg oder rückt nach einer Katastrophe zum Einsatz aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt humedica am Samstag, 26. September 2026, bei einem Tag der offenen Tür am Hauptsitz in Kaufbeuren.

Von 11:00 bis 18:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher in der Goldstraße 8 die Arbeit der Hilfsorganisation kennenlernen, mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ins Gespräch kommen und Einblicke in verschiedene Bereiche der weltweiten humanitären Hilfe erhalten. Die Schirmherrschaft übernimmt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Von der Katastrophenhilfe bis zu Projekten in Nepal

Das Bühnenprogramm beginnt um 11:00 Uhr mit der Begrüßung durch Vorstand Heinke Rauscher und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Für die musikalische Begleitung sorgen die Undergrounds der Musikschule Kaufbeuren.

Um 11:45 Uhr folgt die Talkrunde „Wenn Begeisterung Leben verändert“ mit Johannes Peter, Vorstandsvorsitzender, Dieter Schmidt, Aufsichtsrat, und ehrenamtlichen Einsatzkräften.

Wie die Hilfe nach einem Erdbeben anläuft, erläutert ab 12:15 Uhr Dr. Steffi Gentner, Leiterin des Bereichs Emergency Preparedness and Response bei humedica. Um 12:35 Uhr zeigt Alex Schwarz seine Zauberkünste, bevor Andreas Dürr um 13:00 Uhr über das Engagement von humedica in Afghanistan berichtet.

Um 14:15 Uhr stehen die medizinische und psychologische Hilfe im Libanon und in Syrien im Mittelpunkt. Darüber sprechen Projektmanagerin Anke Hofmann und Vorstandsvorsitzender Johannes Peter. Anschließend präsentiert Percussionist Magnus Dauner ab 14:45 Uhr mit Konnakol Musik, Rhythmik und Instrumente Südindiens.

Ab 15:15 Uhr geht es um Katastrophen- und Gesundheitsvorsorge in Nepal. Projektmanagerin Paula Weik und Thomas Meier von der Partnerorganisation HDCS geben Einblicke in die Arbeit vor Ort. Um 15:40 Uhr folgen nepalesische Tänze mit SIYUN.

Wie Hilfsgüter ihren Weg zu den Menschen finden

Einen weiteren Blick hinter die Kulissen ermöglicht um 16:15 Uhr Anastasia Rotecker. Die Projektmanagerin Versorgungshilfe zeigt unter dem Titel „Vom Weihnachtspäckchen bis zum Wasserfilter“, wie humedica Hilfsgüterlieferungen auf den Weg bringt.

Zum Abschluss des Bühnenprogramms spricht Vorstandsvorsitzender Johannes Peter ab 17:15 Uhr über die Auswirkungen weltweiter Krisen und politischer Herausforderungen auf die Arbeit von humedica.

Katastrophenhilfe zum Anfassen

Neben dem Bühnenprogramm gibt es auf dem Gelände verschiedene Informations- und Mitmachangebote. Besucherinnen und Besucher können unter anderem das Einsatzzelt des Emergency Medical Teams kennenlernen und sich über Gesundheitsversorgung im ländlichen Afrika sowie die Arbeit in Afghanistan informieren.

Weitere Stationen widmen sich einer afrikanischen Kaffeezeremonie sowie Sri Lanka mit Tee und Zimt. Vorgestellt werden außerdem die Mitmachaktionen „Geschenk mit Herz“ und „humedica-Nothilfesets“ sowie Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement.

Zum Angebot gehören zudem Torwandschießen zugunsten von Menschen in Not und ein Familienprogramm mit Hilfsparcours, Wasserfilterexperimenten und Kinderschminken. Speisen und Getränke werden ebenfalls angeboten.

Latin Jazz zum Abschluss

Nach dem Tag der offenen Tür beginnt um 18:30 Uhr ein Konzert von Clave Raetia. Das Ensemble um Percussionist Magnus Dauner besteht aus fünf Musikern mit Wurzeln aus Kuba, Venezuela, Chile und Deutschland. Das rein instrumentale Quintett verbindet lateinamerikanische Traditionen mit Elementen des Jazz.

Termin und Anfahrt

Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 26. September 2026, von 11:00 bis 18:00 Uhr bei humedica, Goldstraße 8, 87600 Kaufbeuren, statt. Das Konzert mit Clave Raetia beginnt um 18:30 Uhr.

Parkmöglichkeiten gibt es in den angrenzenden Straßen sowie beim Erlebnisbad Neugablonz in der Gewerbestraße (rund 15 Minuten Fußweg), bei der Seba Hydrometrie GmbH Co KG und an der Dreifachturnhalle Neugablonz in der Turnerstraße (rund zehn Minuten Fußweg).

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Wirtschaft

IG BAU fordert Mindestlohn von 17 Euro pro Stunde für die Gebäudereinigung

2 Euro oben drauf: 250 Reinigungskräfte halten Kaufbeuren sauber und sollen dafür mehr verdienen

Für saubere Büros, Kitas und Klassenzimmer: Wer Kaufbeuren in Schuss hält, soll dafür auch mehr verdienen. Dafür macht sich die IG BAU Schwaben stark. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 2 Euro mehr pro Stunde. „Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Schwaben, Karl Bauer, zur aktuellen Tarifforderung seiner Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk.

Der Mindestlohn für die Gebäudereinigung würde dann auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro. Insgesamt arbeiten rund 250 Beschäftigte in 18 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche in Kaufbeuren.

„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Karl Bauer. Die Verhandlungen dazu starten nach Angaben der IG BAU noch im September.

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Bildung Gesundheit Kinder

AOK fördert erneut Klasse2000-Patenschaften für Grundschulen

Bewegungsübungen in der Schule fördern eine gesunde Entwicklung. Urhebervermerk: © AOK

Kindergesundheit

Gesunde Gewohnheiten entstehen oft schon in den ersten Schuljahren. Genau dort setzt das Präventionsprogramm Klasse2000 an. Mit neuen Patenschaften für diese kindgerechte Gesundheitsförderung ermöglicht die AOK auch im kommenden Schuljahr zahlreichen Grundschulklassen aus der Region die Teilnahme. Vom 17. September bis zum 9. Oktober können sich die Grundschulen für eine Patenschaft bewerben. Die AOK trägt für die vierjährige Patenschaft die Kosten pro Klasse und Schuljahr. „Gesunde Gewohnheiten entstehen nicht von heute auf morgen, deshalb begleiten wir Kinder mit Klasse2000 über die gesamte Grundschulzeit hinweg und stärken ihre Gesundheitskompetenz dort, wo sie einen großen Teil ihres Alltags verbringen“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Gesundheitskompetenz nachhaltig verankern

Die Kinder lernen im Programm, wie eine gesunde Ernährung aussieht, dass sie ausreichend Bewegung, aber auch Erholungsphasen brauchen und wie sie Konflikte konstruktiv lösen können. „Klasse2000 bindet Gesundheitsförderung aktiv in den Stundenplan und somit in den Schulalltag ein“, so Susanne Hasel. Bei den rund 15 Unterrichtseinheiten pro Jahrgangsstufe unterstützen speziell geschulte Klasse2000-Gesundheitsförderer und -förderinnen die Lehrkräfte. Ergänzt werden die Unterrichtsinhalte digital durch die Lern-Website Klaro-Labor. Hier finden die Kinder und ihre Eltern Vorschläge für sportliche Aktivitäten, Entspannungsgeschichten und weitere Tipps aus dem Klasse2000-Programm, die sie interaktiv und spielerisch bearbeiten können.

Größter Einzelpate in Bayern

Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. In diesem Jahr belegte Klasse2000 den ersten Platz beim IBK-Preis (Internationale Bodensee-Konferenz) für Gesundheitsförderung und Prävention in der Kategorie „stabil und etabliert“. „Die AOK Bayern fördert zusammen mit den neuen 500 Patenschaften zukünftig mehr als 1.850 Grundschulklassen im Rahmen des Schulprogramms Klasse2000 – damit sind wir nicht nur in Bayern, sondern bundesweit der größte Einzelpate“, so Susanne Hasel. Das Programm startet stets in der ersten und endet nach der vierten Klasse. Pro Grundschule fördert die AOK in Bayern bis zu zwei weitere Klassen. Mit der Patenschaft werden der Einsatz von Gesundheitsförderer oder -förderin, die Entwicklung und Herstellung der Unterrichtsmaterialien plus interaktiven Lern-Website sowie die Organisation des Programms finanziert.

Die Ausschreibungsunterlagen der AOK Bayern stehen im Bewerbungszeitraum (17.09. bis 09.10.) zur Verfügung unter www.klasse2000.de -> Aktuelles -> Fördermöglichkeit für Schulen 2026/27.

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Soziales Veranstaltung

Interkulturelle Woche in Kaufbeuren: Vielfalt erleben und Kulturen kennenlernen

Ausstellung, internationale Spezialitäten, Workshop und Lesung laden in Kaufbeuren und Neugablonz zu Begegnung und Austausch ein

Unter dem Motto „Weil Demokratie Vielfalt braucht!“ beteiligt sich Kaufbeuren auch 2026 an der Interkulturellen Woche. Das Programm reicht von ukrainischer Kunst über internationale Gerichte bis hin zu einer interkulturellen Lesung. Die Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“ ist bereits seit dem 11. September zu sehen, weitere Veranstaltungen folgen im September und Oktober.

Ukrainische Bauernmalerei in Kaufbeuren

Noch bis zum 5. Oktober 2026 wird die Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“ gezeigt. Die Werke sind in den Schaufenstern in der Ludwigstraße 51 sowie im Generationenhaus, Hafenmarkt 6–8, zu sehen.

Wer selbst kreativ werden möchte, hat am Freitag, 25. September, Gelegenheit dazu. Um 17 Uhr beginnt im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7, ein Workshop zur ukrainischen Bauernmalerei. Unter Anleitung können die Teilnehmenden ein eigenes Kunstwerk gestalten. Die Materialkosten betragen 3 Euro. Eine Anmeldung unter post@integrationslotsen-kf.de ist erforderlich.

„Zelt der Kulturen“ an den Wochenmärkten

Kulinarische Begegnungen stehen beim „Zelt der Kulturen“ im Mittelpunkt. Am Donnerstag, 24. September, ist es von 9 bis 13 Uhr neben dem Wochenmarkt in Kaufbeuren zu finden. Besucherinnen und Besucher können internationale Gerichte probieren und sich informieren.

Am Samstag, 26. September, macht das „Zelt der Kulturen“ von 8 bis 12.30 Uhr neben dem Wochenmarkt in Neugablonz Station. Auch dort werden internationale Gerichte angeboten und Informationen bereitgestellt.

Interkulturelle Lesung im Oktober

Den Abschluss des im Flyer angekündigten Programms bildet am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr eine interkulturelle Lesung aus dem Buch von Sima Samer „Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss“. Gelesen wird von der deutschen Übersetzerin Elvira Bittner. Die Veranstaltung findet im Matthias-Lauber-Haus statt, der Eintritt ist frei.

Das Programm im Überblick

  • 11. September bis 5. Oktober 2026:
    Ausstellung „Ukrainische Bauernmalerei“
    In den Schaufenstern in der Ludwigstraße 51 und im Generationenhaus, Hafenmarkt 6–8.
  • Donnerstag, 24. September 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr:
    „Zelt der Kulturen“ neben dem Wochenmarkt in Kaufbeuren
    Probieren Sie internationale Gerichte und informieren Sie sich.
  • Freitag, 25. September 2026, 17:00 Uhr:
    Workshop Ukrainische Bauernmalerei
    Stellen Sie selbst unter Anleitung ein Kunstwerk her.
    Materialkosten: 3 Euro
    Anmeldung unter post@integrationslotsen-kf.de erforderlich
    Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7.
  • Samstag, 26. September 2026, 8:00 bis 12:30 Uhr:
    „Zelt der Kulturen“ neben dem Wochenmarkt in Neugablonz
    Probieren Sie internationale Gerichte und informieren Sie sich.
  • Freitag, 23. Oktober 2026, 18:00 Uhr:
    Interkulturelle Lesung aus dem Buch von Sima Samer „Mit zwölf wusste ich, dass sich Afghanistan verändern muss“.
    Gelesen von der deutschen Übersetzerin Elvira Bittner.
    Matthias-Lauber-Haus
    Eintritt frei.
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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Starfish – Schmuck der Hoffnung schenkt!

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Der Partner des Weltladens, das Starfish Project in Ostasien, bietet Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, durch Schulungen, faire Beschäftigung und ganzheitliche Unterstützung, neue Lebens- und Berufschancen.

Seit 2006 entstanden Ausbildungs- und Arbeitsstellen nicht nur in der Produktion, sondern auch in Tätigkeitsfeldern wie Design, Fotografie und Management. Dies wird mit der Herstellung und dem Verkauf von Schmuck finanziert. Der Schmuck ist hypoallergen, blei- und cadmiumfrei mit einem Nickelanteil von weniger als 0,01%. .

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Allgemein Wirtschaft

Frauenpower im Handwerk: Sandra Gareiß schreibt Geschichte im Ostallgäu

Erste Kreishandwerksmeisterin im Bereich der Handwerkskammer für Schwaben – nach 22 Jahren übergibt Robert Klauer das Amt

Ein historischer Moment für das Handwerk im Ostallgäu und in ganz Schwaben: Sandra Gareiß ist die erste Frau, die im Bereich der Handwerkskammer für Schwaben das Amt der Kreishandwerksmeisterin übernimmt. Nach 22 Jahren an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren gibt Robert Klauer das Amt ab und übergibt die Verantwortung an eine Frau, die das Handwerk seit Jahrzehnten kennt und mitgestaltet.

Mit der Wahl von Sandra Gareiß bekommt die Kreishandwerkerschaft nicht nur ein neues Gesicht, sondern auch ein starkes Zeichen für Frauenpower im Handwerk. Die neue Kreishandwerksmeisterin steht für Erfahrung, Engagement und einen Wandel, der längst auch im Handwerk angekommen ist. Gareiß ist in der Region keine Unbekannte. Mehr als 20 Jahre stand sie als Obermeisterin an der Spitze der Friseurinnung Ostallgäu. Sie kennt damit die Arbeit der Innungen, die Herausforderungen der Betriebe und die Strukturen der Handwerkskammer aus eigener langjähriger Erfahrung.

Ihre Wahl ist deshalb weit mehr als ein Wechsel an der Spitze. Sie ist ein Zeichen dafür, dass sich das Handwerk verändert – ohne dabei seine Traditionen aufzugeben. Frauen übernehmen Verantwortung, gestalten mit und stehen zunehmend auch an der Spitze handwerklicher Organisationen.

Ein starkes Signal für das Ostallgäu

Gerade für die Region Ostallgäu und Kaufbeuren ist die Wahl von Sandra Gareiß ein besonderer Schritt. Über Jahrzehnte waren Führungspositionen im Handwerk überwiegend männlich geprägt. Nun übernimmt erstmals eine Frau im Bereich der HWK Schwaben das Amt einer Kreishandwerksmeisterin. Dabei bringt Gareiß nicht nur die notwendige Erfahrung mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anliegen der Handwerksbetriebe. Ihre langjährige Tätigkeit als Obermeisterin hat sie ebenso geprägt wie ihr Engagement in der Vollversammlung der Handwerkskammer.

Mit ihrer Wahl verbindet sich damit die Hoffnung auf neue Impulse, neue Perspektiven und eine moderne Interessenvertretung des Handwerks. Das Ostallgäu zeigt: Handwerk hat Zukunft – und diese Zukunft wird auch von Frauen gestaltet.

Nach 22 Jahren: Robert Klauer übergibt das Amt

Mit der Wahl von Sandra Gareiß geht gleichzeitig eine außergewöhnlich lange Amtszeit zu Ende. 22 Jahre lang stand Robert Klauer an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren. Für Klauer war das Ehrenamt weit mehr als eine Funktion. „Das Handwerk war und ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so beschreibt er seine langjährige Verbundenheit mit der Branche. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2004 hat Klauer die Entwicklung des regionalen Handwerks entscheidend mitgeprägt. Eines seiner wichtigen Projekte war die Einrichtung der Außenstelle der HWK in Kaufbeuren, die er gemeinsam mit der Kammer auf den Weg brachte.

Auch über die Kreishandwerkerschaft hinaus engagierte sich Klauer über viele Jahre für das Handwerk. 20 Jahre gehörte er der Vollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben an. Seit 2003 steht er zudem als Obermeister an der Spitze der Bauinnung Kaufbeuren. Eine besondere Rolle spielte die Fusion der Kreishandwerkerschaften Füssen und Kaufbeuren im Jahr 2019. Klauer gehörte zu den treibenden Kräften hinter dem Zusammenschluss und setzte sich maßgeblich dafür ein, die beiden Organisationen zusammenzuführen. Darüber hinaus ist Klauer Vorsitzender der Stiftung Haus des Handwerks.

Goldene Ehrennadel als besondere Würdigung

Wie hoch sein jahrzehntelanges Engagement geschätzt wird, zeigte sich erst im März dieses Jahres: Robert Klauer wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer für Schwaben ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung der HWK Schwaben und wird nur in besonderen Fällen verliehen. Sie würdigte Klauers jahrzehntelangen Einsatz für das Handwerk und seine besonderen Verdienste um die berufliche Organisation.

Nun übergibt er den Staffelstab – allerdings nicht vollständig. Klauer bleibt der Kreishandwerkerschaft als stellvertretender Kreishandwerksmeister erhalten und wird das neue Führungsteam weiterhin unterstützen. Auch Alfred Jörg, der bereits im Januar zum zweiten Stellvertreter gewählt wurde, bleibt Teil der Führung.

Ein Staffelstab für die Zukunft

Damit treffen bei der Kreishandwerkerschaft Vergangenheit, Erfahrung und Zukunft aufeinander: 22 Jahre Robert Klauer gehen zu Ende – und mit Sandra Gareiß beginnt gleichzeitig ein neues Kapitel. Für Klauer ist die Nachfolge gut gewählt. „Sandra Gareiß weiß, wie das Handwerk funktioniert“, ist er überzeugt.

Und so ist die Übergabe mehr als ein Abschied. Sie ist ein Wechsel mit Symbolkraft. Ein erfahrener Handwerker übergibt das Steuer an eine erfahrene Handwerkerin. Die Tradition bleibt – doch an der Spitze steht künftig eine Frau. Sandra Gareiß schreibt damit Handwerksgeschichte in Schwaben. Und das Ostallgäu setzt ein deutliches Zeichen: Frauenpower gehört zum Handwerk – und zur Zukunft des Handwerks.

Text: Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren

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Blaulicht

Wasser läuft aus Fehldecke: Feuerwehr Kaufbeuren in der Neuen Gasse im Einsatz

Neun Einsatzkräfte rücken am frühen Montagmorgen zu einer technischen Hilfeleistung aus

KAUFBEUREN. Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde am Montag, 14. September 2026, um 04:14 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Neue Gasse alarmiert. Im Erdgeschoss eines Gebäudes lief Wasser aus der Fehldecke. Die Einsatzkräfte nahmen das ausgetretene Wasser mit einem Wassersauger auf. Um den Fehlboden zu entlasten, öffnete die Feuerwehr diesen an mehreren Stellen. Den Strom hatten die Eigentümer bereits selbst abgestellt. Sie wurden von der Feuerwehr darauf hingewiesen, diesen nicht eigenständig wieder einzuschalten. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Gebäude an die Eigentümer übergeben. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und zehn Minuten.

Neun Einsatzkräfte waren mit einem Löschgruppenfahrzeug (LF 1/43/1) und einem Rüstwagen (RW 1/61/1) vor Ort.

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Blaulicht

Polizeimeldungen vom Wochenende: Kontrollen, Unfallfluchten und Widerstand gegen Beamte

Die Polizei war in Kaufbeuren bei mehreren Vorfällen im Einsatz – unter anderem kontrollierte die Kontrollgruppe Poser/Tuner zahlreiche Fahrzeuge. Zudem werden nach zwei Unfallfluchten Zeugen gesucht

Kontrollgruppe Poser/Tuner kontrolliert in Kaufbeuren

KAUFBEUREN. Die Kontrollgruppe Poser/Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West kontrollierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich Kaufbeuren. Der Fokus lag erneut auf technisch veränderten Fahrzeugen sowie auffälligem Fahrverhalten mit unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung. Gegen 17:20 Uhr fiel den Beamten zunächst ein 18-jähriger Pkw-Fahrer auf der B16 zwischen Mindelheim und Kaufbeuren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Da sich der Fahrer noch in der Probezeit befindet, erwartet ihn neben einem Bußgeld im dreistelligen Bereich sowohl ein Fahrverbot als auch eine Verlängerung der Probezeit. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde wird ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Im Zuge der Kontrollen technisch veränderter Fahrzeuge fielen den Beamten im Stadtgebiet Kaufbeuren vier Pkw auf. Die Veränderungen reichten von Softwaremanipulationen und nicht eingetragenen Anbauteilen bis hin zu manipulierten Abgasanlagen. Bei allen Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Zwei Fahrzeuge stellten die Beamten vor Ort sicher und führten sie zur technischen Überprüfung einem unabhängigen Gutachter zu. Bei allen betroffenen Fahrzeugen werden die zuständigen Zulassungsstellen über den Sachverhalt informiert.

Lautstarkes Aufheulen der Motoren hat Konsequenzen

Im Laufe der Nacht fielen den Beamten zudem vier Fahrzeugführer im Alter zwischen 21 und 35 Jahren aufgrund ihres Fahrverhaltens im Stadtgebiet Kaufbeuren auf. Sie ließen innerorts ihre Motoren lautstark aufheulen und sorgten damit für eine deutliche Abgas- und Lärmbelästigung. Drei Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld im unteren dreistelligen Bereich. Ein 35-Jähriger muss aufgrund wiederholten Fahrverhaltens innerhalb weniger Wochen mit einer Verdopplung des Bußgeldes und einem Bericht an die Führerscheinstelle rechnen. Diese Art der übermäßigen Abgas- und Lärmbelästigung sei insbesondere für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer gerade zur Nachtzeit nicht zumutbar, weshalb die Kontrollgruppe Poser/Tuner regelmäßig eingreife, so die Polizei. (APS Memmingen/KGPT)

Geparkter Pkw in der Proschwitzer Straße beschädigt

KAUFBEUREN. Am 12. September 2026 zwischen 09:30 Uhr und 09:50 Uhr wurde in der Proschwitzer Straße ein geparkter Pkw durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher beschädigt. Betroffen war der hintere linke Kotflügel. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder den Unfall bei der Polizei zu melden. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum bislang unbekannten Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden. (PI Kaufbeuren)

Zweite Unfallflucht in der Hüttenstraße – Zeugen gesucht

KAUFBEUREN. Am Samstagvormittag zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Unfallverursacher einen geparkten Pkw in der Hüttenstraße 10. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Bei dem Verkehrsunfall wurde das Heck des Fahrzeugs beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

Aggressiver Ladendieb greift nach Dienstwaffe eines Polizeibeamten

KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag wurde eine Streife der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu einem Einkaufszentrum in Kaufbeuren gerufen. Anlass war ein aggressiver männlicher Ladendieb, der die Angabe seiner Personalien verweigerte. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv. Da er seine Personalien nicht angab und den polizeilichen Maßnahmen nicht Folge leistete, sollte er zur Identitätsfeststellung durchsucht werden. Dagegen setzte er sich laut Polizei massiv zur Wehr. Die Beamten mussten ihn zu Boden bringen und fesseln.

Während der Widerstandshandlung griff der Mann nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten. Die Beamten konnten den Angriff unterbinden und den Mann anschließend in Gewahrsam nehmen. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Beide blieben dienstfähig. Gegen den 44-jährigen Deutschen wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der Körperverletzung ermittelt. (PI Kaufbeuren)

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Sport

Joker gewinnen letztes Testspiel in Erding

Am Donnerstagabend um 19:30 Uhr eröffnet der ESVK daheim gegen Bad Tölz die neue Saison der Oberliga Süd

Am Sonntagabend stand für den ESV Kaufbeuren das letzte Testspiel der Vorbereitung Bei den Erding Gladiators auf dem Programm. Die Wertachstädter mussten dabei auf den verletzten Yannik Burghart sowie auf dem gesperrten Max Oswald verzichten. Dazu war Jan-Luca Augst für die eigene U20 Mannschaft im Einsatz.

Der ESV Kaufbeuren startet gut und hat gleich zu Beginn große Chancen. Danach ist das Spiel relativ ausgeglichen. Die Joker gehen dann jedoch in der 6. Minute mit 0:1 in Führung. Ein Direktschuss von Tom Schwarz nach Pass von Jere Laaksonen, landet im linken Torwinkel. Direkt danach hat Erding eine schnelle Ausgleichschance, die von Rihards Babulis aber stark vereitelt wird. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. William Eriksson erzielt in der 11. Minute mit einem platzierten Schuss dann aber auch das 0:2. Ein schöner Treffer nach Vorarbeit von Sami Blomqvist. Danach bleibt das Spiel ohne größere Höhepunkte, bietet aber immer wieder die eine oder andere Chance auf beiden Seiten.

Kaufbeuren zeigt zu Beginn des zweiten Drittels eine sehr dominante Leistung. Dann jedoch folgen zwei Strafen innerhalb von zwei Minuten für die Joker, was Erding vier Minuten Powerplay einbringt. Erding kann jedoch erst im zweiten Powerplay Druck aufbauen und Chancen herausspielen. Kaum ist der ESVK dann aber wieder komplett, erhöht Tomas Schwamberger in der 29. Spielminute mit einem Tip-in auf 0:3. Die Zuspiele kamen von Andrew Yogan und Eero Eolo. Auf der anderen Seite erzielt Roman Zap in der 30. Minute, ebenfalls mit einem schönen Tip-in, nach Zuspiel von Buster Larsson das 1:3. Die Joker erhalten dann ein Powerplay, müssen dürfen jedoch nur für eine Minute in Überzahl ran, da dann auch Andrew Yogan auf die Strafbank muss. Im Anschluss haben die Joker zwei sehr gute Torchancen; Sami Blomqvist und William Eriksson scheitern jedoch beide am starken David Zabolotny. Ein weiteres Powerplay (37. Minute) der Allgäuer erweist sich als sehr druckvoll, und Erdings Torhüter David Zabolotny muss mehrfach in höchster Not retten, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. Eine Minute vor dem Ende des Drittels muss auch Max Kislinger auf die Strafbank. Die Oberbayern haben dabei eine gute Chance durch Michal Spacek, der jedoch an Rihards Babulis scheitert und so geht es mit dem Spielstand von 1:3 auch in die Pause.

Im Schlussabschnitt merkte man beiden Mannschaften zunächst an, dass sich die Vorbereitung dem Ende zuneigt, und das Spiel plätscherte eher nur noch vor sich hin. Die Erdinger witterten jedoch in den letzten Minuten noch einmal Morgenluft und zogen das Tempo der Partie an. Daraus resultierten einige gute Wechsel, in denen die Joker arge Probleme hatten, wieder in die Partie zu finden. In der 58. Minute gelang den Hausherren dann der Anschlusstreffer durch Fabian Bassler. Die Joker ihrerseits machten aber durch Andrew Yogan den Deckel auf die Partie. Der US-Amerikaner konnte die Scheibe in der 59. Minute im leeren Gehäuse der Erdinger zum 2:4-Endstand unterbringen, während diese zu diesem Zeitpunkt mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis alles versuchten.

Die Wertachstädter konnten sich somit zum Schluss der Vorbereitung noch einen Sieg holen. Am Donnerstagabend um 19:30 Uhr steht dann bereits die Eröffnung der Oberliga Süd auf dem Programm. Die Joker erwarten dabei die Tölzer Löwen zum Saisonauftakt in der energie schwaben arena. Tickets sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Senioren Veranstaltung

ICKF – 25 Jahre gemeinsam digital – Zwei Tage der offenen Tür mit Vorträgen

Anstelle eines Festakts lädt das ICKF zu zwei ganztägigen Vorträgen zum immer wichtiger werdenden Thema KI ein

Seit nunmehr 25 Jahren besteht das Kaufbeurer Internetcafé von Senioren für Senioren, kurz ICKF, eine Einrichtung des Seniorenbeirats, um Menschen ab 50 durch den digitalen Dschungel zu helfen. Anstelle eines Festakts lädt das ICKF zu zwei ganztägigen Vorträgen zum immer wichtiger werdenden Thema KI ein. Der erste findet am Samstag, 19. September 2026 statt: „Künstliche Intelligenz verstehen, Zukunft gestalten“ (1.Teil von 09:30-12:00 Uhr, 2.Teil von 13:30-16:00 Uhr). Als weiterer zweiteiliger Vortrag ist am 07.11. „Wahrheit oder Täuschung? KI und die Herausforderungen der sozialen Medien“ vorgesehen. Über die Hanns Seidel Stiftung (HSS) konnte Matthias J. Lange als Referent gewonnen werden, der bereits vor 2 Jahren im ICKF zu KI gesprochen hatte. Für beide Vorträge liegen im ICKF während der Öffnungszeiten Anmeldelisten aus.

Und an beiden Tagen lädt das Internetcafé für Senioren von 9 bis 16 Uhr auch wieder ein zum beliebten „Tag der offenen Tür“. Unsere versierten Tutoren stehen Ihnen bei Fragen rund um PC, Laptop oder Smartphone mit hilfreichen Tipps und Anregungen zur Verfügung – an diesen Tagen kostenlos. Dazu können Sie außerdem eine Tasse Kaffee, Brezen oder Kuchen genießen.

Das Team vom Internetcafé freut sich auf einen zahlreichen Besuch von Interessenten. Gleichzeitig haben Sie Gelegenheit, sich zu einem unserer Workshops anzumelden. Das aktuelle Angebot finden Sie unter https://internetcafe.kaufbeuren.de.

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Kinder Soziales Veranstaltung

Ein Versprechen wird wahr: „Cinderella“ begeistert 48 Gäste der Stiftung

Vorfreude auf einen besonderen Musicalnachmittag: Kinder, Familien und ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ vor dem Festspielhaus Neuschwanstein. Die Einladung zu „Cinderella“ schenkte den Gästen nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch wertvolle gemeinsame Erinnerungen. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Das Festspielhaus Neuschwanstein lud von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ begleitete Familien mit Migrationsgeschichte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu zwei kostenlosen Vorstellungen des Familienmusicals „Cinderella“ ein.

Was im vergangenen Jahr mit einer herzlichen Zusage begann, wurde in diesem Sommer Wirklichkeit: Am 22. und 29. August 2026 waren insgesamt 48 von der Stiftung Nächstenliebe in Aktion begleitete Menschen – Familien mit Migrationsgeschichte sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – zu einem kostenlosen Besuch des Familienmusicals „Cinderella“ im Festspielhaus Neuschwanstein eingeladen.

Die Einladung kam erneut von der Geschäftsführerin des Festspielhauses, Birgit Karle. Bereits nach dem gemeinsamen Besuch des Musicals „Der Geist der Weihnacht“ im vergangenen Jahr hatte sie angesichts der großen Begeisterung der Kinder spontan versprochen, die Gruppe im Sommer zu „Cinderella“ wieder einzuladen.

Schon die besondere Lage des Festspielhauses direkt am Forggensee macht einen Besuch zu einem Erlebnis. Im Theatersaal wartete dann eine märchenhafte Welt auf die Kinder und Erwachsenen: „Cinderella“ erzählt die bekannte Geschichte von Ella, Prinz André und dem verlorenen Schuh als großes Familienmusical. Das Festspielhaus beschreibt die Inszenierung als „magisch – romantisch – faszinierend“. Die Musik stammt von Ephraim Peise, das Buch von Benjamin Sahler.

Mit Musik, Tanz, fantasievollen Kostümen und eindrucksvollen Bühnenbildern nahm die Aufführung die Gäste für einige Stunden mit in eine Welt voller Hoffnung, Träume und überraschender Wendungen. Gerade für die Kinder war es bewegend zu erleben, wie aus einer vertrauten Märchengeschichte ein großes Bühnenerlebnis wird.

Für die Stiftung bedeutet eine solche Einladung jedoch weit mehr als einen schönen Ausflug. Viele der von ihr begleiteten Familien haben ihre Heimat verlassen müssen und bauen sich in Deutschland ein neues Leben auf. Neben Sprachförderung, Unterstützung im Alltag und ganz praktischer Hilfe gehört für uns auch gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe zu einem guten Ankommen.

Gemeinsame Erlebnisse können dabei Brücken bauen. Wenn Kinder und Eltern zusammen mit ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern staunen, lachen und sich von einer Geschichte berühren lassen, treten Herkunft, Sprachkenntnisse und die Herausforderungen des Alltags für einige Stunden in den Hintergrund. Es entstehen gemeinsame Erinnerungen – und manchmal sind gerade solche Erinnerungen ein wichtiger Teil davon, sich in einer neuen Heimat zuhause zu fühlen.

Besonders erfreulich war, dass die Einladung auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern galt, die die Arbeit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ mit großem Engagement unterstützen. Sie schenken ihre Zeit, begleiten Familien, helfen bei alltäglichen Fragen, übernehmen Fahrdienste und stehen Menschen ganz praktisch zur Seite. Dieses verlässliche ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Grundlage für viele Angebote und Aktivitäten der Stiftung. Der gemeinsame Besuch des Musicals war daher nicht nur ein besonderes Erlebnis, sondern zugleich ein herzliches Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung für ihren Einsatz.

„Wir sind Birgit Karle und dem gesamten Team des Festspielhauses Neuschwanstein außerordentlich dankbar“, sagt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“. „48 Menschen zu zwei Vorstellungen einzuladen, ist eine sehr großzügige Geste. Besonders berührt uns, dass aus der spontanen Zusage im vergangenen Jahr ein Versprechen wurde, das nun tatsächlich eingelöst worden ist. Für viele unserer Kinder und Familien sind solche Erlebnisse keineswegs selbstverständlich.“

Die beiden Nachmittage werden deshalb sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Unser herzlicher Dank gilt auch Frau Renate Böck sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Festspielhauses Neuschwanstein, die diese besonderen Erlebnisse ermöglicht haben.

Weitere Informationen zu „Cinderella – Das Musical“: Festspielhaus Neuschwanstein – Cinderella

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Panorama Veranstaltung

Herbstaktion auf dem Wochenmarkt Neugablonz am 19. September

Kaffee, Kuchen und kleine Überraschungen zum Feuerwehrfest

Am Samstag, den 19. September 2026, wird es auf dem Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz besonders gesellig. Parallel zum Feuerwehrfest, das direkt neben dem Wochenmarkt auf dem Bürgerplatz stattfindet, lädt das Marktteam zu einer kleinen Aktion ein. Von 9 bis 12:30 Uhr können die Besucher ihren Markteinkauf mit einer gemütlichen Kaffeepause verbinden.

Am Kaffee-und-Kuchen-Stand des Wochenmarktes gibt es neben süßen Leckereien und Kaffee auch kleine Überraschungen. Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Malbücher von „Treffpunkt Wochenmarkt“ und passende Grillzangen werden an die Marktbesucher ausgegeben. Das Feuerwehrfest sorgt zeitgleich direkt neben dem Wochenmarkt für zusätzliche Unterhaltung. Ab 9 Uhr beginnt das Fest, begleitet von Musik des Musikvereins Neugablonz.

„Das Feuerwehrfest und unser Wochenmarkt ergänzen sich an diesem Samstag wunderbar. Während nebenan das Fest stattfindet, möchten wir unseren Marktbesuchern mit Kaffee, Kuchen und kleinen Überraschungen ebenfalls einen schönen Markttag bereiten“, sagt Andreas Meddeb, Niederlassungsleiter der Deutschen Marktgilde.

Der Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz findet jeden Samstag von 7:30 bis 12:30 Uhr auf dem Bürgerplatz statt. Die Besucher erwartet ein breites Sortiment an frischen Lebensmitteln, saisonalen Produkten und regionalen Spezialitäten sowie persönliche Beratung durch die Beschicker.

Weitere Informationen zu den Wochenmärkten in Kaufbeuren

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ESV Kaufbeuren e.V. ehrt Bernhard Pohl für 4o Jahre Mitgliedschaft

Pohl: Das Eishockey in Kaufbeuren war mir immer eine Herzensangelegenheit

40 Jahre Mitglied beim ESV Kaufbeuren waren Anlass für die Übergabe einer Urkunde und eines Präsents seitens der Geschäftsführung des Eissportvereins Kaufbeuren. Die Übergabe erfolgte durch den geschäftsführenden Vorstand des ESV Kaufbeuren, Karlheinz Peukert in der energie schwaben arena.

Bernhard Pohl hat von 1995 bis 2006, nach der Pleite der Adler, den ESVK als Präsident finanziell wieder auf die Beine gestellt und durch die Krise geführt. Nach einer sportlichen und finanziellen Talfahrt gelang dem ESVK der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2002.

Im Jahr 2006 wurde Pohl zum Ehrenmitglied ernannt. Seither verfolgt er die Spiele des ESVK mit großem Interesse und fachkundigem Blick. „Ich wünsche dem ESVK nach der bitteren Saison im vergangenen Jahr, dass auch jetzt wieder der Umschwung gelingen wird und ein Wiederaufstieg in die DEL 2 zeitnah geschafft wird, denn hier gehört der Verein hin. Die Weichen sind gestellt. Viel Erfolg!“, hofft Pohl auf die kommende Saison.

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