Maria, Lilith, Elisabeth und Finja freuen sich über die Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ (Foto: Stefanie Echtler, SJR)
Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“
Das Kinderrechte-Projekt von vier engagierten Mädchen aus Kaufbeuren ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zeichnet seit über 35 Jahren Projekte von jungen Menschen in ganz Deutschland aus, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.
Die Schülerinnen Maria, Lilith, Elisabeth und Finja setzen sich seit mehr als einem Jahr mit verschiedenen Aktionen für das Thema Kinderrechte ein. Ihr Ziel ist es, genügend Unterschriften zu sammeln, um ihre Petition zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, in den Bundestag einzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen fanden bisher schon verschiedene Aktionen, wie z.B. Infostände auf Veranstaltungen, sowie dem Wochenmarkt in der Kaufbeurer Innenstadt statt. Außerdem präsentierten die Jugendlichen ihr Anliegen in Form eines Workshops auf dem diesjährigen Jugendforum vor ca. 150 Schülerinnen und Schülern Kaufbeurens.
Die vier Jugendlichen, die bei ihrem Vorhaben vom Team des Eckpunkt Kaufbeuren unterstützt werden, freuen sich sehr über die Auszeichnung: „Wir sind total begeistert, dass wir mit unserem Anliegen so eine tolle Wertschätzung bekommen.“ sagt die 11-Jährige Lilith. Till Nißle, ein pädagogischer Mitarbeiter, der für den Stadtjugendring Kaufbeuren im Eckpunkt arbeitet, ergänzt: „Es ist wirklich bemerkenswert mit wie viel Eifer die vier ihr Ziel verfolgen. Dementsprechend freut es uns, dass dieses Engagement auch überregional auf Begeisterung stößt.“
In der Ausschreibungsrunde 2025 beteiligten sich bundesweit 18.514 junge Menschen in 485 Projekten am Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“. Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann, auch vor dem Hintergrund aktueller Kriege, gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Herausforderungen.
Das prämierte Projekt wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 50 besonders beispielgebenden Projekten ausgewählt. Als besonders überzeugend und relevant eingeschätztes Vorhaben wurde das Projekt zusätzlich mit dem Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis ausgezeichnet, der mit einer Dotierung in Höhe von 300€ verbunden ist. Das Geld soll für die Organisation eines Graffiti-Workshops zum Thema Kinderrechte genutzt werden.


















