Nach sechs Niederlagen in Serie holt die SVK wieder drei Punkte – Robin Conrad trifft doppelt
Die Herren der SpVgg Kaufbeuren haben ihre Negativserie beendet. Nach sechs Niederlagen in Folge gewann die SVK auswärts in Haunstetten verdient mit 3:2. Ob der vorausgegangene Trainerwechsel dabei bereits eine Rolle spielte, lässt sich kaum beurteilen. Fest steht: Die Kaufbeurer zeigten sich kämpferisch und brachten diesmal ihre Führung über die Zeit.
Frühe 2:0-Führung für die SVK
Kaufbeuren erwischte einen guten Start. Robin Conrad brachte die SVK bereits in der 12. Minute in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Martin Singer auf 2:0. Damit gab es zunächst Parallelen zum vorausgegangenen Spiel gegen Legau. Denn auch diesmal gelang dem Gegner kurz nach der Kaufbeurer 2:0-Führung der Anschlusstreffer: Karim Cakir verkürzte für die Heimelf. Anders als zuletzt nahm die SVK ihren Vorsprung diesmal jedoch mit in die Halbzeitpause.
Conrad trifft erneut – Haunstetten macht es noch einmal spannend
In der 68. Minute war erneut Robin Conrad zur Stelle. Mit seinem zweiten Treffer des Tages erhöhte er auf 3:1 für Kaufbeuren. Entschieden war die Partie damit allerdings noch nicht. Ionnis Maliachowas traf in der 75. Minute zum 2:3 und sorgte damit für eine spannende Schlussphase. In der 89. Minute mussten schließlich beide Mannschaften mit einem Spieler weniger auskommen. Bora Imamogullari sah Gelb-Rot, Ionnis Maliachowas die Rote Karte. Diesmal brachte die SVK ihren knappen Vorsprung über die Zeit. Mit dem 3:2-Auswärtserfolg beendeten die Kaufbeurer ihre Serie von sechs Niederlagen in Folge.
Stimmen zum Spiel
Der zweifache Torschütze Robin Conrad sah vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung als entscheidenden Faktor: „Wir haben jeden Zweikampf angenommen. Genau deshalb ist uns das Tore schießen leichtgefallen. Großes Lob wie wir verteidigt haben. Wir haben dadurch viele schwere Phasen im Spiel überstanden und Verdient gewonnen.“
Fred Jentzsch, der zusammen mit Luca Wollens in der Verantwortung stand, sah ebenfalls eine Kaufbeurer Mannschaft, die den Sieg unbedingt wollte: „Haunstetten war nur durch Standardsituationen gefährlich, nach dem 2:1 wurde es nochmal eng. Ein musterhafter Konter zum 3:1 brachte die Entscheidung.“
Auch Luca Wollens, der wieder in der Startelf stand, ordnete den Erfolg zurückhaltend ein: „ Wir sind noch nicht raus aus dem Loch. Wir haben schon noch Baustellen, die wir Schritt für Schritt angehen müssen. Trotzdem ein großes Lob an jeden einzelnen. Das war einfach nur ein Arbeitssieg und man jedem die Erleichterung angesehen.“



















