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Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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Die kommenden Termine im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell: Frühschoppen, Maifest und mehr

Diese Veranstaltungen stehen aktuell an

Im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell sind in den kommenden Wochen mehrere Termine geplant.

Frühschoppen im April

Am Sonntag, 12. April 2026, findet ab 10:00 Uhr ein Frühschoppen statt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Geselliger Abend Ende April

Am Freitag, 24. April 2026, folgt ein geselliger Abend. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Maifest am 1. Mai

Das Maifest wird am Freitag, 1. Mai 2026, ab 10:00 Uhr gefeiert und findet unabhängig vom Wetter statt. Für das Maifest werden wieder Kuchenspenden benötigt. Diese können am Veranstaltungstag ab 10:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus abgegeben werden.

Bereits am Sonntag, 26. April 2026, gegen 10:00 Uhr, wird ein neuer Maibaum aufgestellt.

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Souveräner Heimsieg für die SVK-Frauen

SpVgg Kaufbeuren : TSV Pfersee Augsburg (3:0)

Mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich die SpVgg Kaufbeuren verdient mit 3:0 gegen den ambitionierten Gegner TSV Pfersee Augsburg durch, der sein Auftaktspiel in der Vorwoche noch erfolgreich gestalten konnte.

Von Beginn an übernahm die SVK die Kontrolle und erspielte sich bereits in den ersten 20 Minuten mehrere hochkarätige Torchancen, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Schließlich war es Torjägerin Lisa Schmittner, die nach einer präzisen Vorlage von Melina Moser mit einem trockenen Linksschuss die verdiente Führung erzielte. Nur kurze Zeit später legte die stark aufspielende Paula Eichinger nach und erhöhte auf 2:0. Defensiv zeigte sich die SVK ebenfalls stabil: Kurz vor der Halbzeit bewahrte Torfrau und Kapitänin Sandrine Uhlig ihr Team mit einer spektakulären Parade vor dem möglichen Anschlusstreffer.

Auch in der zweiten Hälfte blieb Kaufbeuren konzentriert. Erneut war es Uhlig, die mit einer starken Aktion einen Strafstoß parierte und damit die Führung festigte. Für die endgültige Entscheidung sorgte wiederum Paula Eichinger, die einen an Mirijam Mayer verursachten Elfmeter souverän zum 3:0 verwandelte. Neben der treffsicheren Doppeltorschützin Eichinger überzeugten auch Emila Kress, Alisa Pönitz sowie die starke Kapitänin Sandrine Uhlig. Zudem feierte Angie Graml ein gelungenes Debüt. Am Ende stand ein verdienter und souveräner Heimsieg für die SVK-Frauen, die mit dieser Leistung ein klares Ausrufezeichen setzen.

Torschützen: Lisa Schmittner 16´; Paula Eichinger 23´67´

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Allgemein

Zeichen setzen für Verständigung und Abrüstung: Österlicher Friedens-Spaziergang 2026 in Kaufbeuren

Einladung zum Mitgehen. Gemeinsam für Frieden

Die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) lädt zum österlichen Friedens-Spaziergang am Ostermontag, den 6. April 2026, ein. In der Tradition der Ostermärsche steht die Veranstaltung für Frieden und Abrüstung sowie für ein respektvolles Miteinander.

Haltung und Anliegen der Initiative

Die Initiative orientiert sich inhaltlich an der Nisdorfer Erklärung und formuliert ihr Selbstverständnis klar: Sie setzt sich ein für Frieden und Verständigung, für eine Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts. Begegnungen sollen auf Augenhöhe stattfinden, getragen von einem lebendigen und gewaltfreien Dialog.

Über Grenzen hinweg sieht sich KIFIAS verbunden mit friedfertigen Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen. Die Initiative versteht sich als Teil einer gemeinsamen Erde, die es auch für kommende Generationen zu bewahren gilt. Ein zentrales Anliegen ist es, sogenannte Feindbilder zu erkennen, zu hinterfragen und abzubauen. Sie gelten als eine Ursache für Spaltung und Konflikte. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Völker.

Ablauf des Friedens-Spaziergangs

Eingeladen sind alle, die sich für ein Miteinander ohne gegenseitige Bedrohung und Aufrüstung einsetzen möchten.

  • Treffpunkt: Ostermontag, 6. April 2026, um 12:30 Uhr
  • Ort: Jordanpark Kaufbeuren, am Monopteros

Geplant ist zunächst ein gemeinsamer Zug durch die Stadt. Anschließend führt der Weg entlang der Wertach bis nach Biessenhofen. Unterwegs ist eine Picknick-Pause vorgesehen (Selbstversorgung). Am Abend klingt die Veranstaltung im Gasthof Stegmühle aus. Eine Rückreise ist per Zug ab Bahnhof Biessenhofen möglich.

Zusammenarbeit mit anderen Initiativen

Der Spaziergang findet im Austausch mit Teilnehmenden des „Ostermarsch Draußen“ der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung München (BIFA) sowie weiteren Initiativen aus der Region statt.

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Allgemein Soziales

Aktion Sauberes Kaufbeuren des Bund Naturschutz war wieder ein großer Erfolg

Immer wenn der Frühling kommt, ist es wieder so weit: Der Bund Naturschutz in Kaufbeuren ruft zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ in der Stadt auf

Diesmal war der Start am Samstag, 14. März und wieder kamen zahlreiche Menschen zum Helfen. Dabei waren eine Gruppe Jugendlicher vom Fischereiverein Kaufbeuren, eine Gruppe vom Arbeitskreis Asyl und neu die Kinderfeuerwehr Hirschzell, dazu noch viele Familien und Einzelpersonen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.

Einen Tag vorher hatte schon der Kindergarten Peter und Paul im Haken fleißig Müll gesucht und gefunden, selbst die Kleinsten waren schon mit Eimern und Handschuhen unterwegs. Einig waren sich alle darüber, dass es erschreckend zu sehen ist, was in der Natur entsorgt wird. Die großen Stapel mit vollen Abfallsäcken, die der Bauhof zur Entsorgung dann abgeholt hat, zeigen, wieviel Müll achtlos und rücksichtslos auf die Wege und in die Büsche geworfen wird. Verpackungen von Schnellimbissen säumen die Straßenränder und am Wertachufer findet sich von alten Matratzen bis zu Getränkeflaschen Abfall aller Art. Ein besonderes Problem sind die unzähligen Zigarettenkippen – dabei sind diese besonders schädlich für das Grundwasser und Tiere und Pflanzen. Kippen liegen wirklich überall, auf Wegen, in Wohngebieten und Parkplätzen genauso wie in Grünflächen und Spielplätzen.

Trotz des relativ unfreundlich kalten Wetters hatten alle viel Spaß zusammen, das Jagdfieber hatte vor allem die Jugendlichen und Kinder gepackt. Eine Brotzeit am Verkehrsübungsplatz zum Abschluss der Aktion war ein kleines Dankeschön für alle, die Zeit hatten. Die Ortsgruppe des Bunds Naturschutz freute sich wieder über eine kleine Spende von Oberbürgermeister Bosse und seine Grußworte.

Im Anschluss an diesen Sammelsamstag gab und gibt es noch an vielen Schulen und bei der Kinderfeuerwehr Neugablonz mehrere Wochen lang Müllsammeltage, insgesamt haben sich mehr als 1100 Kinder angemeldet! (Bericht folgt). Die ganze Aktion wird großzügig unterstützt vom V-Markt und der Sparkasse Allgäu.

Wer Interesse hat, bei kommenden Aktionen des BN mitzumachen oder im BN-Team mitzuarbeiten, ist jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de

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Allgemein Sport

ESVK kurz vor dem Abstieg nach einer playdown-unwürdigen Leistung der Mannschaft

Nach der Niederlage am Sonntagabend daheim gegen Weiden ist der ESVK nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt

Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Sonntagabend für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald.

Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte.

Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.

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Allgemein

Neuro-Social-Safety – Wie psychologische Sicherheit vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft: Vortrag am 16. April 2026 in der Sparkasse Kaufbeuren

Auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu spricht Diplom-Psychologin Anne Maike Winter darüber, warum Offenheit in Teams Innovation begünstigt

Warum schweigen manche Teams im Meeting, während andere Ideen entwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Impulsvortrags „Neuro-Social-Safety – Wie psychologische Sicherheit vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft“, zu dem die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu am 16. April 2026 in die Sparkasse in Kaufbeuren einladen.

Referentin des Abends ist Diplom-Psychologin Anne Maike Winter, die seit mehr als 22 Jahren mit Führungskräften und Teams arbeitet. Sie zeigt, wie Zusammenarbeit ins Stocken gerät, wenn Unsicherheit den Austausch hemmt – und wie Teams wieder in Bewegung kommen können, wenn sie mutiger, offener und kreativer zusammenarbeiten.

Im Zentrum steht der wissenschaftlich erforschte Begriff der psychologischen Sicherheit. Er beschreibt eine Teamkultur, in der Menschen Fragen stellen, Fehler ansprechen und den Status quo hinterfragen können. Fehlt diese Sicherheit, bleiben viele Gedanken unausgesprochen. Diese oft unsichtbare Atmosphäre in Teams entscheidet darüber, ob Ideen entstehen oder unausgesprochen bleiben. Die Teilnehmenden erfahren zudem, wie im Gehirn Gefühle von Belohnung oder Bedrohung entstehen und warum diese darüber entscheiden, ob Ideen geäußert oder zurückgehalten werden.

Anne Maike Winter setzt in ihrem Vortrag bewusst auf Praxisnähe und verbindet psychologisches Know-how mit klaren Bildern und einer Prise Humor. Statt theoretischer Modelle stehen übersichtliche Ansätze, konkrete Beispiele, Austauschmöglichkeiten und direkt umsetzbare Ideen im Mittelpunkt, mit denen sich Vertrauen, Offenheit und Mut im eigenen Umfeld stärken lassen.

„Psychologische Sicherheit gewinnt in vielen Unternehmen an Bedeutung. Mit der Veranstaltung möchten wir Impulse geben, die sich direkt in den Arbeitsalltag übertragen lassen“, sagt Vanessa Bockhorni, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu. „Der Abend richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte und Gründer, die Zusammenarbeit in ihrem Team aktiv weiterentwickeln möchten.“

Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr, der Vortrag startet um 18:00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss findet von 19:00 bis 20:00 Uhr ein Get-together im Amici in der Sparkassenpassage statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 9. April 2026. Die Anmeldung ist online unter https://www.wjd-kf-oal.de/?veranstaltung=128268 möglich.

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Allgemein Gesundheit

Schonende Lasertherapie erweitert Behandlungsmöglichkeiten in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie eröffnet neue Wege bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln. Bei einer Behandlung in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren kommt das Verfahren nun gezielt zum Einsatz.

Die Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße in Kaufbeuren erweitert ihr operatives Spektrum in der Proktologie um moderne Laserverfahren. Zum Einsatz kommen sie bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln und weiteren gutartigen Veränderungen im Analbereich.

„Die Lasertherapie ermöglicht es uns, krankhaft verändertes Gewebe sehr gezielt und gewebeschonend zu behandeln“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Horling. „Gerade im sensiblen Analbereich ist das ein großer Vorteil, weil umliegende Strukturen geschont werden können.“

Im Vergleich zu klassischen Operationsverfahren kann die Laserbehandlung in vielen Fällen mit weniger Schmerzen, geringerer Wundfläche und einer schnelleren Erholung verbunden sein. Auch der Blutverlust während des Eingriffs lässt sich durch die präzise Energiedosierung häufig reduzieren.

Bewährte Expertise trifft moderne Technik

Horling verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen. Operiert wird mit der Laser-Methode ambulant in der Klinik St. Josef Buchloe.

„Der Laser ersetzt nicht jede klassische Operation“, betont Horling. „Aber er erweitert unsere Möglichkeiten deutlich. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können wir heute schonender und sehr effektiv vorgehen.“

Welche Therapieform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Art und Ausprägung der Erkrankung ab. Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung. Ziel bleibt es, Beschwerden nachhaltig zu lindern und gleichzeitig die Belastung durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Service: Wann eine Laserbehandlung infrage kommt

Laserverfahren können unter anderem eingesetzt werden bei:

  • Hämorrhoiden (je nach Stadium)
  • Analfisteln
  • Sogenannten Steißbeinfisteln oder Haarnestgrübchen
  • ausgewählten gutartigen Veränderungen im Analbereich

Ob eine Lasertherapie möglich und sinnvoll ist, wird individuell im ärztlichen Gespräch geklärt. Die enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter Praxis und Klinik ermöglicht dabei eine durchgängige Betreuung – von der Erstvorstellung bis zur operativen Behandlung.

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Allgemein

Praxisnah und ganzheitlich: Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Klinikum Kaufbeuren

„Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“

Kaufbeuren – Bei strahlendem Frühlingswetter versammelten sich, rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu. Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ stand vor allem eines im Mittelpunkt: alltagstaugliche, praktische Hilfen für eine würdevolle Begleitung schwer kranker Menschen.

Als Referentin führte Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, mit großer Fachkompetenz und spürbarer Leidenschaft durch den Nachmittag. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren. Gemeinsam vermittelten sie praxisnahe Strategien zur Linderung belastender Symptome in der letzten Lebensphase.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot – Symptome, die die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten erheblich beeinträchtigen können. Anhand konkreter Fallbeispiele zeigten die Referentinnen, wie mit einfachen Mitteln, wenig Technik und viel Einfühlungsvermögen wirksame Unterstützung möglich ist.

Besonderes Interesse galt der Aromapflege und dem gezielten Einsatz ätherischer Öle. Auch Akupressur, unterstützende Lagerungstechniken sowie einfache Hilfsmittel für die tägliche Pflegepraxis wurden anschaulich vorgestellt und diskutiert. Dabei wurde deutlich: Oft sind es gerade die kleinen, achtsamen Maßnahmen, die für Betroffene eine große Erleichterung bedeuten.

Simone Gnandt stellte zudem ein unterstützendes Hilfsmittel für die Mundpflege vor: ein spezielles Set zur Herstellung leichter Aromaschäume. Dieses kann insbesondere bei Patientinnen und Patienten eingesetzt werden, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen möchten. Das Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung viel Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus unterschiedlichen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens.

„Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Lerchenmüller. Dieser Leitgedanke zog sich durch den gesamten Nachmittag und fand großen Anklang.

Die kostenfreie Fortbildung war Teil der regelmäßigen Veranstaltungsreihe des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu.

Mit einer rundum gelungenen Veranstaltung, die Theorie und Praxis eng miteinander verband, unterstrich das Netzwerk erneut die Bedeutung einer qualitätsvollen, vernetzten und menschlich zugewandten Palliativversorgung in der Region.

Weitere Informationen sowie Termine der nächsten Fortbildungen finden Sie auf der Homepage: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Allgemein Blaulicht

Brutale Auseinandersetzung in Neugablonz: Polizei sucht dringend Zeugen

Streit um Mobiltelefon eskaliert – Beteiligte filmen Vorfall und verschwinden

KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Am Montagnachmittag ist es im Bereich zwischen einer Tankstelle und einem Asylbewerberheim in der Sudetenstraße zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.

Streit eskaliert plötzlich

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger afghanischer Mann und ein 65-jähriger deutsch-moldauischer Staatsbürger in einen Streit. Auslöser war offenbar ein Konflikt um ein Mobiltelefon. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der jüngere Mann mehrfach mit der Faust sowie mit einem Ast auf den 65-Jährigen ein. Die Situation entwickelte sich schnell zu einer körperlichen Attacke.

Zeugen filmen – sind aber nicht mehr vor Ort

Mehrere anwesende Personen beobachteten den Vorfall und filmten ihn mit ihren Mobiltelefonen. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, hatten diese Zeugen den Bereich jedoch bereits verlassen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder Videoaufnahmen des Vorfalls besitzen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

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Allgemein

Online-Schatztruhe 2026: Von Schwangerschaft bis Pubertät, ein Online-Programm begleitet Familien durch viele Lebensphasen

Online-Schatztruhe 2026: Digitale Hilfe für den Familienalltag im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Um Eltern den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst einfach und ortsunabhängig zu ermöglichen, haben die Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren erneut ein digitales Familienbildungsprogramm zusammengestellt: die „Online-Schatztruhe“.

Von April bis Juni 2026 steht eine breite Auswahl an Online-Vorträgen und Infoabenden bereit, die sich mit zentralen Fragen des Familienalltags befassen.

Angebote für verschiedene Lebensphasen

Das Programm richtet sich an Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen – von der Schwangerschaft über das Kleinkindalter bis hin zu Themen rund um Medien, Gesundheit und finanzielle Unterstützung.

Termine und Anmeldung

Eine Übersicht aller Termine sowie die jeweiligen Anmeldeinformationen finden Interessierte in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de im Bereich „Downloads“ oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Online-Schatztruhe“.

Die Familienstützpunkte werden von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren koordiniert.

Hinweis:
Eine verbindliche Anmeldung ist für alle Veranstaltungen erforderlich – auch bei kostenfreien Angeboten. Bei Verhinderung wird darum gebeten, frühzeitig abzusagen, damit Personen auf der Warteliste nachrücken können.

Programmüberblick April – Juni 2026

April

Die Muttermilch macht’s!
Donnerstag, 09.04. | 09:30 – 11:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Genussvoller Medienkonsum – Mediennutzung von Grundschulkindern
Montag, 13.04. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt
Mittwoch, 15.04. | 18:00 – 19:30 Uhr
Donum Vitae mit dem Familienstützpunkt Hand in Hand, Kaufbeuren
Anmeldung: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de

Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren
Freitag, 17.04. | 09:00 – 10:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Kleine Hände, große Entdeckungen: Sinnes- und Materialerfahrungen (1–2 Jahre)
Montag, 20.04. | 10:00 – 11:30 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Frag doch mal die Logopädin
Montag, 20.04. | 20:00 – 21:30 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Babybrei trifft Fingerfood
Dienstag, 21.04. | 10:00 – 11:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Apfelkern, Kaufbeuren
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Infos zum Schwerbehindertenausweis
Donnerstag, 23.04. | 18:00 – 19:30 Uhr
Familienstützpunkt Obergünzburg
Anmeldung: beratung@eutb-oal.de

Finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende
Mittwoch, 29.04. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf mit der Gleichstellungsstelle Ostallgäu
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Mai

Risikophase Pubertät – Was schützt mein Kind vor Sucht
Montag, 04.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Mama und Papa wollen sich trennen – was die Kinder brauchen
Montag, 11.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldung: familienstuetzpunkt@kinderschutzbund-buchloe.de

Plitsch-Platsch – Wasserspiele für Babys und Kleinkinder
Dienstag, 12.05. | 09:00 – 11:30 Uhr
Familienstützpunkte Buchloe, Marktoberdorf und Füssen
Anmeldung: www.kikudoo.com/menschenskinder_allgaeu

Wut im Familienalltag – Aus Wut wird Mut
Mittwoch, 13.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Babybrei trifft Fingerfood
Mittwoch, 20.05. | 10:00 – 11:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen
Mittwoch, 20.05. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkte Ostallgäu mit der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu
Anmeldung bis 15.05.: familienstuetzpunkt@awo-fuessen-schwangau.de

Juni

Neurodiversität bei Hochbegabung
Dienstag, 09.06. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: connect@netzwerkbegabung.de

Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt
Mittwoch, 10.06. | 18:00 – 19:30 Uhr
Donum Vitae mit den Familienstützpunkten Buchloe, Marktoberdorf, Obergünzburg
Anmeldung: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de

Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren
Freitag, 12.06. | 09:00 – 10:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

Babybrei trifft Fingerfood
Dienstag, 23.06. | 10:00 – 11:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit dem Familienstützpunkt Hand in Hand, Kaufbeuren
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

ADHS – anders denken hören sehen
Mittwoch, 24.06. | 19:30 – 21:00 Uhr
Familienstützpunkt Marktoberdorf
Anmeldung: familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de

Sanfter (Schlaf-) Start für Babys
Donnerstag, 25.06. | 18:00 – 21:15 Uhr
Familienstützpunkte Buchloe, Füssen, Marktoberdorf
Anmeldung: www.kikudoo.com/menschenskinder_allgaeu

Vom Brei zum Familientisch
Freitag, 26.06. | 09:00 – 10:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit den Familienstützpunkten Ostallgäu
Anmeldung: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie/index.php

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Autoren live erleben: nächste Lesung bei Thalia Kaufbeuren am 26. März 2026

Anzeige. Persönliche Geschichten, spannende Krimis und Lebensmut zwischen Buchseiten

Seit Februar bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch. Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt.

26. März: Christine Thiele – „Mal eben leben – Trotz Krise“

Krisen machen keine Termine. Sie platzen rein und stellen alles auf den Kopf. Zwischen To-do-Listen, Familienchaos und Termindruck: Wann war deine letzte echte Pause? Am 26. März um 19:30 Uhr liest Christine Thiele aus ihrem Buch „Mal eben leben – Trotz Krise“. In zwölf kleinen Kapiteln – ihren „Kaffeepausen“ – vermittelt die Autorin alltagsnahe Impulse für mentale Gesundheit. Besonders in stressigen Phasen lädt das Buch dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Die Lesung verspricht eine Mischung aus Inspiration, Humor und ehrlicher Lebensrealität. Eintritt 10 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Veranstaltungsort & Tickets

Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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ESVK gewinnt das letzte Hauptrundenspiel daheim gegen den EC Bad Nauheim mit 4:1

In den Play-Downs geht es nun gegen den EHC Freiburg

Zum Hauptrundenabschluss der DEL2 Saison 2025/2026 gastiere der EC Bad Nauheim in der energie schwaben arena. Daniel Fießinger stand im Tor und Sami Blomqvist sein Comeback. Verletzungsbedingt fehlten heute Bernhard Ebner, Alec Zawatsky, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Cody Porter, Dominik Groß, Pavel Nikitins und Florian Reinwald standen nicht im Lineup.

Die Bilder des Spiels

Für den ESVK begann die Partie dann denkbar ungünstig. Gleich der erste Torschuss der Gäste zappelte im Netz. Ein von Jordan Hickmott direkt vor dem Tor abgefälschter Schuss von der blauen Linie sorgte nach 62 Sekunden bereits für den ersten Treffer der Partie. Die Nauheimer hatten in den ersten Minuten auch etwas Oberwasser, und bei einem Alleingang, der nach einem eigentlich verunglückten Pass zustande kam, hätten die Wetterauer den Spielstand früh auf 0:2 stellen können; Daniel Fießinger im Tor der Joker konnte jedoch parieren. Der erste gute Angriff der Hausherren nach vier Minuten brachte dann auch den ersten Treffer für den ESVK. Nach einem schönen Pass von Yannik Burghart konnte Max Hadraschek schnell in die Offensive Zone eindringen und erwischte mit seinem Schuss Gäste-Torhüter Gerald Kuhn zwischen den Hosenträgern, wodurch er das Ergebnis auf 1:1 stellte. Die Wertachstädter waren nun auch besser in der Partie, und es entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Die Hessen kamen immer wieder schnell und gefährlich in die Zone des ESVK, aber auch die Kaufbeurer schafften es zunehmend, sich offensiv zu zeigen. In der elften Minute brachte erneut die Kombination Yannik Burghart und Max Hadraschek einen Treffer. Diesmal brachte die Nummer drei der Allgäuer die Scheibe aus der Ecke schnell vor das Tor, und Max Hadraschek fälschte die Scheibe zum 2:1 ins Tor der Nauheimer ab. Die Joker hatten nun sogar etwas mehr vom Spiel, und nach einer Druckphase der ersten Sturmformation lag die Scheibe erneut im Tor der Hessen. Der Treffer wurde jedoch nach einem langen Videobeweisstudium von den Hauptschiedsrichtern aufgrund einer vorliegenden Torhüterbehinderung nicht anerkannt. Da auch keine weiteren regulären Treffer im ersten Abschnitt erfolgten, ging es mit dem Spielstand von 2:1 für den ESVK zum ersten Pausentee.

Im zweiten Abschnitt waren die Nauheimer das aktivere Team, allerdings waren ihre Aktionen nicht immer kontrolliert und präzise genug. Zudem konnten sich die Joker auf einen starken Daniel Fießinger im Tor verlassen, der mehrere gute Chancen der Hessen vereitelte. Ein erstes Powerplay in der Partie gehörte nach 24 Minuten den Roten Teufeln, welches die Kaufbeurer jedoch gut verteidigten. Der ESVK konzentrierte sich nun auch vermehrt auf ein schnelles Konterspiel und hatte dabei einen heute sehr gut aufgelegten Yannik Burghart in seinen Reihen, der in der 32. Minute seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielte. Die Joker konnten nach einem schnellen Scheibengewinn einen Konter fahren; der flinke Außenstürmer schloss dabei gekonnt und gezielt mit einem flachen Schuss auf den Schoner von Gerald Kuhn ab, sodass der mitgelaufene Max Oswald den Nachschuss problemlos verwerten konnte. Kurz nach dem dritten Treffer der Kaufbeurer lieferten sich Brent Raedeke und Marius Erk einen Faustkampf, den der ESVK-Stürmer wohl nach Punkten für sich entscheiden konnte. In der 37. Minute folgte der nächste Konter der Allgäuer – und erneut ging es über Yannik Burghart, der sich über außen seinem Gegenspieler entkam und Dartagnan Joly bediente, sodass dieser die Scheibe nur noch zum 4:1 über die Linie drücken musste. Zwei Minuten vor der Pausensirene mussten die Rotgelben erneut in Unterzahl agieren, doch auch hier konnte der ESVK das Powerplay der Nauheimer erfolgreich killen, unter anderem dank einer starken Parade von Daniel Fießinger. So ging es mit noch 12 Sekunden in Unterzahl, aber mit einem Spielstand von 4:1 für die Kaufbeurer zum zweiten Pausentee.

Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr allzu viel passieren. Der ESV Kaufbeuren musste nicht mehr viel machen, die Nauheimer konnten ihrerseits nicht mehr viel entgegensetzen. Dabei hatten die Hessen durchaus noch das Wissen, die Partie drehen zu müssen, da die Blue Devils Weiden mit 4:3 nach Overtime in Rosenheim gewonnen hatten und somit die Roten Teufel noch auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschten sollten, wenn es beim Sieg des ESVK bleiben sollte. So kam es dann auch. Die Joker standen stabil in der Defensive und auch ein weiteres Powerplay der Wetterauer in der 50. Minute sollte daran nichts mehr ändern. Spätestens beim heute sehr starken Daniel Fießinger war für die Nauheimer, die ihr Glück durchaus immer wieder in der Offensive versuchten und auch viele Schüsse hatten, aber Endstation. So ging die Partie des 52. Spieltags am Ende durchaus verdient mit 4:1 an die Wertachstädter, die in den Play-Downs nun auf den EHC Freiburg treffen.

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„Weg mit den Stolperfallen“: Grüne fordern echte Barrierefreiheit und informieren sich beim Weltmarktführer ALUMAT

Schill kritisiert drohenden Wegzug von Kaufbeurer Vorzeigeunternehmen. Stellungnahme von Oberbürgermeister Stefan Bosse

Barrierefreiheit ist mehr als nur ein Schlagwort. Sie entscheidet darüber, ob Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können oder in den eigenen vier Wänden isoliert werden. Barrierefreie Übergänge ohne Stolperfallen stand daher im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuchs der Grünen beim Kaufbeurer Traditionsunternehmen ALUMAT-Frey GmbH. Zweiter Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill informierte sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Stephanie Schuhknecht und Stadtratskandidatin Sabine Eichinger über innovative Lösungen für schwellenlose Türsysteme.

Zwei Zentimeter als „Gefängnismauer“

Für Sabine Eichinger, die für den Stadtrat kandidiert und selbst Rollstuhlfahrerin ist, ist das Thema eine Herzensangelegenheit. „Das Bild, dass eine Rollstuhlfahrerin eine zwei Zentimeter hohe Schwelle problemlos überwinden kann, ist schlichtweg falsch“, betont Eichinger. „In der Regel ist man auf Hilfe angewiesen. Solche Schwellen an Balkon- oder Terrassentüren machen eine Wohnung für Betroffene zum Gefängnis.“

Ein „Hidden Champion“ aus der Nachbarschaft

Wie das technisch geht, zeigt der „Hidden Champion“ ALUMAT seit über 30 Jahren. Während bei Außentüren bislang Schwellen von mindestens zwei Zentimetern als Standard gelten, setzt das Unternehmen auf schwellenlose Magnet-Doppeldichtungen. „Es gibt im Neubau keine technischen Gründe mehr, an zwei Zentimetern festzuhalten“, betonte Geschäftsführerin Claudia Rager-Frey. „Da die Technik auch im Bestand funktioniert, ließen sich Stolperfallen fast überall beseitigen.“

Politischer Handlungsbedarf in Bayern

Auch Stephanie Schuhknecht sieht politischen Handlungsbedarf. In Bayern könne Wohnraum bislang noch als barrierefrei gelten, selbst wenn Balkon oder Terrasse nur über eine bis zu 15 Zentimeter-Schwelle erreichbar seien. „Wenn in den meisten anderen Bundesländern längst menschenfreundlichere Regelungen gelten, darf Bayern hier nicht hintenanstehen. Das darf einem eben nicht ‚Wurst‘ sein!“, so die Abgeordnete.

Kaufbeuren als Vorbild

Oliver Schill sieht die Stadt Kaufbeuren in der Pflicht, hier voranzugehen. Für ihn ist der Besuch bei ALUMAT ein klares Signal für seine Ziele als möglicher Chef im Rathaus: „Wir müssen weg von Scheinlösungen, die den Betroffenen im Alltag nicht helfen. Ich will, dass Kaufbeuren unter meiner Führung zum Vorbild wird. In allen städtischen Gebäuden und bei Projekten, die wir fördern, muss echte Barrierefreiheit zum Standard werden.“ Mit innovativer Technik aus der eigenen Stadt, so der Tenor des Besuchs, ließen sich Stolperfallen für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen gleichermaßen beseitigen.

Politischer Paukenschlag: Abwanderung wegen Platzmangel

Am Rande des Besuchs wurde jedoch eine Entwicklung bekannt, die Bürgermeister Oliver Schill sichtlich irritierte: Das expandierende Unternehmen ALUMAT plant, den Standort Kaufbeuren zu verlassen. Hintergrund ist der wachsende Flächenbedarf. Nach Angaben des Unternehmens bemüht sich ALUMAT seit circa sechs Jahren um den Erwerb eines geeigneten Grundstücks. „Bis heute haben wir keine verbindliche Zusage und damit keine Planungssicherheit“, erklärte die Geschäftsführung. Oliver Schill zeigt sich über diese Entwicklung und die Informationspolitik der Verwaltung unter Oberbürgermeister Stefan Bosse fassungslos: „Dass ich erst durch den Zufall eines Unternehmensbesuchs vom drohenden Wegzug eines solchen Vorzeigeunternehmens erfahre, ist unverständlich. Es kann nicht sein, dass die Verwaltung den Stadtrat über einen so bedeutsamen wirtschaftspolitischen Vorgang im Unklaren lässt.“

Besonders kritisch sieht Schill die Vergabe von Flächen im angrenzenden Gewerbegebiet „Im Hart“, das der Stadtrat neu auf den Weg gebracht hat. „Dass hier tatenlos zugeschaut wird, wie ein Hidden Champion unsere Stadt verlassen möchte, während direkt nebenan neue Flächen entstehen, wäre mit mir als Oberbürgermeister nicht passiert“, stellt Schill klar. Unter seiner Führung müsse die Wirtschaftsförderung zur Chefsache werden, um innovative Betriebe und Arbeitsplätze langfristig in Kaufbeuren zu halten.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Allgemein Podcast

Der neue Podcast Klar.Text Business: WA Connections – Jobbörse, Recruiting, Beratung, Interim-Management und das 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026

Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit WA Connections Geschäftsführer Andi Wehl

Fachkräftemangel auf der einen Seite – lange Bewerbungsphasen auf der anderen. Warum finden Unternehmen und Bewerbende oft nicht zueinander? In dieser Folge des Klar.Text Business Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Andi Wehl, Geschäftsführer von WA Connections mit Sitz in Kaufbeuren. WA Connections vereint regionale Jobbörse, Recruiting, Beratung und Interim-Management – mit einem klaren Fokus auf das Allgäu. Doch bei aller Struktur, moderner Technik und KI-Unterstützung gilt für Andi Wehl vor allem eines: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der perfekte Lebenslauf, nicht die schnelle Besetzung, sondern echtes Interesse, Aufmerksamkeit und nachhaltiges Zusammenführen von Unternehmen und Bewerbenden.

Außerdem geht es in dieser interessanten und kurzweiligen Ausgabe um ein neues Format von WA Connections, das es so in Kaufbeuren und der Region noch nicht gegeben hat: das 1. Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 in der energie schwaben arena – ein Recruiting-Event mit Festivalcharakter, persönlich, modern und konsequent regional gedacht. Erleben sie ein kompetentes, ehrliches und menschliches Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung und neue Wege für den Arbeitsmarkt im Allgäu. Hier auf Wir sind Kaufbeuren und überall, wo es Podcasts gibt.

Produktion: Claus Tenambergen
Kaufbeuren, Februar 2026

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Allgemein Sport

ESVK mit Derby-Niederlage in Landshut

Keine Punkt an diesem Wochenende. Der Abstand zum 11. der Tabelle Freiburg beträgt vor dem letzten Hauptrundenwochenende 19 Punkte

Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026, und für den ESVK ging es am Sonntagabend nach Niederbayern. Dort stand das ewig junge Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Cheftrainer Leif Carlsson konnte dabei nach langer Verletzungspause wieder auf Dartagnan Joly zurückgreifen, der neben Tyson McLellan und Travis Turnbull in der ersten Sturmformation auf dem Eis stand. Zudem konnte Förderlizenzspieler Nikolaus Heigl heute sein 20. Pflichtspiel für den ESVK absolvieren, was es ihm nun ermöglicht, auch in den Playdowns für die Joker aufzulaufen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Yannik Burghart, Brent Readeke, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt waren Sami Blomqvist und Max Hadraschek nicht im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis.

Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten dabei eine hohe Laufbereitschaft, und so gab es zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren einen größeren Anteil davon hatten. Die Joker gingen in der vierten Minute durch Tyson McLellan mit 0:1 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer wurde von John Rogl mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und verwandelte vor Jonas Langmann mit der Rückhand. Direkt nach dem ersten Treffer der Partie musste ESVK-Torhüter Rihards Babulis zweimal in höchster Not gegen Tor Immo und Trevor Gooch retten. Ein erstes Powerplay des EVL konnten die Joker kurze Zeit später gut verteidigen, das immerhin mit rund 28 Prozent Erfolgsquote das beste der ganzen Liga ist. Auch nach dem Powerplay waren die Niederbayern weiter am Drücker und kamen immer wieder zu guten Abschlüssen. Rund um die 13. Minute wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener, und auch der ESVK war in der Offensive präsenter, was sich in guten Chancen unter anderem durch Max Oswald und Dartagnan Joly zeigte. Sekunden vor der Pausensirene hatte dann Dietz noch eine große Chance, aber auch hier war Rihards Babulis zur Stelle und sicherte die Scheibe. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann eher in der Hand der Niederbayern. Die Joker standen von Beginn an unter Druck, und der EVL hatte in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich zwei gute Chancen, das Spiel schnell auszugleichen. Rihards Babulis war jedoch hellwach und rettete seiner Mannschaft die Führung. Ein erstes eigenes Powerplay war dann sehr zerfahren; trotzdem sprang noch eine gute Schusschance für Travis Turnbull heraus. Die Partie wurde zunehmend härter und nickliger, und nach einem späten Check von Tor Immo verlor der ESVK seinen Kapitän Bernhard Ebner, der verletzungsbedingt in die Kabine musste. Warum die Schiedsrichter in dieser Situation keine Strafe anzeigten oder den Videobeweis nutzten, bleibt wohl deren Geheimnis. Direkt aus dem Bully nach der Verletzungsunterbrechung zeigten die Schiedsrichter dann eine Strafe gegen die Joker an, und das beste Powerplay der Liga bewies, warum es diesen Namen verdient. David Stieler konnte in der 32. Minute einen Nachschuss zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor des ESVK unterbringen. Dem nicht genug, setzten die Niederbayern gleich noch einen drauf. Nach einem Fehlpass der Allgäuer in der eigenen Zone bedankte sich Tobias Lindberg und stellte sich frei vor Rihards Babulis, um den Spielstand binnen 39 Sekunden auf 2:1 zu ändern. In der Folge ließen sich die Kaufbeurer wieder zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Dadurch kamen die Landshuter zu einem weiteren Powerplay. Hier hatten die Joker mehrfach Glück und einen starken Rihards Babulis im Rücken, sodass der EVL nicht zu einem weiteren Treffer kam. So ging es dank des Landshuter Doppelschlags mit dem Spielstand von 2:1 zum zweiten Pausentee.

Der Schlussabschnitt ähnelte dem zweiten. Die Landshuter waren das bessere Team, und der ESVK versuchte, den Niederbayern mit viel Kampf und Einsatz entgegenzuwirken. Die Hausherren konnten jedoch nach einem Scheibenverlust der Joker in der Neutralen Zone zu einem schnellen Konter ansetzen, den Trevor Gooch in der 45. Minute mit seinem platzierten Schuss zum Spielstand von 3:1 vollendete.

Das Spiel beruhigte sich nach diesem Treffer etwas, und die Joker kamen auch wieder zu dem ein oder anderen guten Angriff. Insgesamt merkte man der Mannschaft jedoch das Fehlen des einen oder anderen Schlüsselspielers an. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Vincent Schlenker seinen ersten Treffer im Trikot des ESVK, und bei den Allgäuern keimte nochmals Hoffnung auf, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. Leider wurde diese Hoffnung schnell im Keim erstickt. Erneut war ein Scheibenverlust in der Neutralen Zone für einen Gegentreffer verantwortlich. Die daraus resultierende Zwei-auf-eins-Situation nutzte Tor Immo mit einem Direktschuss zum Spielstand von 4:2. Eine Minute später, als die Joker mit dem sechsten Feldspieler agierten, stellte Tobias Lindberg mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand von 5:2 her.

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Allgemein Sport

ESVK gegen den Tabellenführer: Viel Leidenschaft, viel Kampf aber leider keine Punkte

Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker

Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.

Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.

Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.

Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.

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Pflege ist Daseinsvorsorge: Schill fordert starke Lotsenstelle für Kaufbeuren

Oliver Schill (Oberbürgermeisterkandidat der Grünen) sowie Bettina Aernecke-Rottach (Leiterin des Heinzelmannstift Kaufbeuren) und Michael Feistl (1. Vorsitzender des Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V.) im Gespräch über die Zukunft der Pflege in Kaufbeuren

Unter dem Titel „Pflege im Fokus“ hatte Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill ins „Grüne Wohnzimmer“ eingeladen. Gemeinsam mit Bettina Aernecke-Rottach, Leiterin des Heinzelmannstift Kaufbeuren, und Michael Feistl vom Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu diskutierte er über die Zukunft der Pflege in Kaufbeuren.

Deutlich wurde: Die Herausforderungen sind groß. Zwar entstehen durch die Erweiterung der Hospitalstiftung im Gartenweg 15 neue Pflegeplätze, das ist ein wichtiger Schritt. Doch insbesondere bei der Kurzzeitpflege bleibt die Lage angespannt. Die Hospitalstiftung stellt drei feste Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es lediglich so genannte eingestreute Kurzzeitpflegeplätze. Diese Plätze werden quasi aus regulären Heimplätzen „abgezwackt“. Sie sind folglich nicht fix buchbar. Für Angehörige bedeutet das Unsicherheit und schwierige Planbarkeit.

Für Schill ist klar: „Pflege darf nicht zur Privatsache einzelner Familien werden. Sie ist Teil unserer kommunalen Daseinsvorsorge.“ Sein zentrales Anliegen ist deshalb der Aufbau einer starken Beratungs- und Lotsenstelle. Diese soll Pflegebedürftige und Angehörige durch das komplexe System aus Anträgen, Leistungen und Einrichtungen begleiten – niedrigschwellig, persönlich und verbindlich.

Vorbild ist für ihn der Landkreis Ostallgäu, wo Pflegelotsen Familien sogar zuhause beraten und konkret unterstützen. „Ein solches Angebot brauchen wir auch in Kaufbeuren“, so Schill. Ergänzend setzt er sich für vertraglich gesicherte Kurzzeitpflege-Kontingente, den Ausbau ambulanter und tagespflegerischer Angebote sowie eine Stärkung der Pflegeausbildung ein.

Sein Versprechen: „Niemand soll in Kaufbeuren daran scheitern, dass Pflege gebraucht wird, aber kein Platz zu finden ist.“

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Brand in Industriebetrieb in Neugablonz

Sechs Verletzte nach Feuer in Blockheizkraftwerk

Am Montagmittag ist es in einem Industriebetrieb am Schneekoppenweg in Neugablonz zu einem Brand gekommen. Gegen 13.08 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Germaringen und Pforzen alarmiert.

Feuer im Blockheizkraftwerk löst starke Rauchentwicklung aus

Auslöser der starken Rauchentwicklung war ein Feuer in einem Blockheizkraftwerk innerhalb des Betriebs. Die Einsatzkräfte konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen und löschen. Im Anschluss wurde das betroffene Gebäude sowie eine angrenzende Produktionshalle mit mehreren Drucklüftern entraucht. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen verhindert werden.

Mehrere Mitarbeiter verletzt

Insgesamt sechs Mitarbeiter erlitten nach ersten Angaben eine mögliche Rauchgasintoxikation. Zwei von ihnen wurden vorsorglich in ein Klinikum gebracht. Zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.

Umfangreicher Einsatz mit 54 Kräften

Der Einsatz dauerte 1 Stunde und 52 Minuten. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren mehrere Löschfahrzeuge, Drehleitern, ein Einsatzleitwagen sowie weitere Spezialfahrzeuge der alarmierten Feuerwehren.

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Investieren mit Herz: VR Bank Augsburg-Ostallgäu vereint finanzielle Rendite mit sozialem Engagement

Moritz Stigler, Vorstand der VR Bank: „Ich bin begeistert vom großen Erfolg der Aktion. Investieren und dabei auch an andere denken, ist durch und durch genossenschaftlich.“

Erneut hat das karitative Private-Label-Zertifikat, das die VR Bank Augsburg-Ostallgäu gemeinsam mit der DZ Bank Ende 2025 aufgelegt hat, für große Nachfrage bei den Kundinnen und Kunden gesorgt. Innerhalb weniger Tage wurde die Zeichnungssumme von rund 3 Millionen Euro erreicht und hat für strahlende Gesichter und große Dankbarkeit bei zwei Lebenshilfe-Ortsvereinen gesorgt.

Seit dem Jahr 2023 legt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu zusammen mit der DZ Bank jährlich ein karitatives Private-Label-Zertifikat auf. Das bisherige Gesamtvolumen dieses Zertifikats wurde im dritten Jahr aufgrund der großen Nachfrage von zunächst 1 Million Euro auf 3 Millionen Euro angehoben. Das Besondere an diesem Zertifikat: Pro 1.000 Euro, die Anlegerinnen und Anleger in das Zertifikat investieren, kommen 5 Euro gemeinnützigen Einrichtungen im Geschäftsgebiet der VR Bank zugute. Dabei verzichten die Banken auf einen Teil ihrer Vertriebsprovision. Bei der Neuauflage des Zertifikats wurden diesmal die Lebenshilfen Augsburg und Ostallgäu-Kaufbeuren ausgewählt, die sich nun über eine Gesamtunterstützung von 14.900 Euro freuen können.

Moritz Stigler, Vorstand der VR Bank, freut sich über die große Resonanz, die das karitative Zertifikat ausgelöst hat: „Ich bin begeistert vom großen Erfolg der Aktion. Investieren und dabei auch an andere denken, ist durch und durch genossenschaftlich,“ so Stigler. Sein Vorstandskollege Heinrich Stumpf fügt hinzu: „Wir beobachten bei unseren Kundinnen und Kunden ein ausgeprägtes Interesse an dieser Anlagemöglichkeit. Es ist schön zu sehen, dass damit erneut ein gemeinsamer Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region geleistet werden konnte.“

Da die Lebenshilfe-Ortsvereine seit vielen Jahren wichtige Hilfsangebote für Menschen mit Behinderung und ihre Familien bereitstellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Infrastruktur in der Region leisten, war die Entscheidung schnell gefallen, die Fördersumme zu gleichen Teilen an beide Organisationen aufzuteilen.

Für welche Projekte die Lebenshilfen die Beiträge aus dem karitativen Zertifikat einsetzen, steht bereits fest. „Mit einem neuen Kinderhaus soll im September 2026 auf dem Mehrgenerationencampus Kleeblatt im Kaufbeurer Ortsteil Neugablonz ein Ort entstehen, an dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam aufwachsen können. Die Unterstützung hilft uns konkret dabei, Räume, Materialien und Strukturen zu gestalten, in denen Vielfalt gelebt und Teilhabe möglich wird. Dafür danke ich Ihnen von Herzen“, so Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Auch Florian Vogg, Vorstand der Lebenshilfe Augsburg, bedankte sich herzlich für die Unterstützung und betonte: „Förderungen wie diese helfen uns dabei, bewährte Angebote abzusichern und dort weiterzuentwickeln, wo zusätzliche Spielräume notwendig sind. Sie ergänzen die öffentliche Finanzierung sinnvoll und ermöglichen es uns, weiterhin passgenau auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen, die wir begleiten. Die Brunnenschule Königsbrunn – ein privates Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – profitiert unmittelbar davon.“

Die Aktion verdeutlicht, wie durch partnerschaftliches Engagement von Wirtschaft, Kundschaft und sozialen Organisationen Verantwortung geteilt und soziale Teilhabe vor Ort nachhaltig gestärkt werden kann. So flossen in den Vorjahren die Förderbeiträge des Zertifikats an die DLRG im Bezirk Schwaben sowie an die Tafeln in Aichach und in Füssen.

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Allgemein Blaulicht Panorama

Rückblick auf ein engagiertes Vereinsjahr der Wasserwacht Kaufbeuren und Neugablonz

Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder

Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.

Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“

Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:

Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.

In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“

Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.

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Allgemein Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Klimagerechtigkeit im Fokus: Welche Rolle spielt der Faire Handel? Vortrag im Weltladen Kaufbeuren beleuchtet Folgen der Klimakrise

Donnerstag 19.02.2026 um 19:00 Uhr im Seminarraum des Weltladens. Anmeldung erbeten

Die fortschreitende Klimakrise bedroht Menschen weltweit – besonders stark im Globalen Süden. Extreme Wetterereignisse, längere Trockenzeiten und veränderte Regenzyklen treffen vor allem die Landwirtschaft. Für viele Kleinproduzent*innen geht es dabei um ihre Existenzgrundlage. Gerade in Ländern, die besonders von klimabedingten Schäden betroffen sind, brauchen Erzeuger*innen gezielte Unterstützung. Hier setzt der Faire Handel an.

Wie der Faire Handel unterstützen kann

Der Faire Handel stärkt Kleinproduzent*innen durch verlässliche Handelsbeziehungen und faire Preise. Zusätzliche Prämien ermöglichen Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden und gemeinschaftliche Projekte. So können Strukturen aufgebaut werden, die widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels sind. Klimagerechtigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, Verantwortung entlang globaler Lieferketten zu übernehmen.

Einladung zum Vortrag

Wie diese Unterstützung konkret aussieht und welchen Beitrag Verbraucher*innen leisten können, ist Thema eines Vortrags im Weltladen Kaufbeuren:

„Klimagerechtigkeit – der Faire Handel ein verlässlicher Partner“

📅 Donnerstag, 19. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren

Anmeldung im Laden oder telefonisch unter 08341 / 41815
oder per E-Mail an: bildung@weltladen-kaufbeuren.de

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Allgemein Panorama Verwaltung

Neue Fahrplanhefte für den Bus in Kaufbeuren und der Region

Jetzt als PDF zum Download und als gedruckte Version erhältlich

Die neuen Fahrplanhefte liegen ab sofort als PDF auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren bereit.

Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab dem 18. Februar 2026 im Service Zentrum Verkehr am Plärrer in Kaufbeuren gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Cent erhältlich.

Bereits seit Sommer 2025 gibt es mit der optimierten Linie 9 stündlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Neugablonz und dem Bahnhof. Durch den Fahrtverlauf via Innovapark und Gewerbepark Kaufbeuren ist damit auch eine attraktive Verbindung für Pendler entstanden. Im neuen Fahrplanheft liegt der Fahrplan dieser Linie erstmals im Druck vor.

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Allgemein Werbung Wirtschaft

Autoren live erleben: Drei Lesungen bei Thalia Kaufbeuren

Anzeige. Persönliche Geschichten, spannende Krimis und Lebensmut zwischen Buchseiten

In den kommenden Monaten bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Drei Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch. Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt.

Drei Termine, drei Bücher, drei Blickwinkel auf das Leben

26. Februar: Stephan Meier – „Riviera Express Bd. 4: Der Traum von Grimaldi“

Am 26. Februar um 19:30 Uhr nimmt Stephan Meier seine Zuhörer mit an die ligurische Küste. In seinem vierten Krimi rund um Commissario Gallo wird der Ermittler mit dem Tod eines alten Freundes konfrontiert – ein Fall, der persönlicher kaum sein könnte. Mediterrane Köstlichkeiten begleiten die spannungsgeladene Lesung in stimmungsvoller Atmosphäre. Eintritt: 13 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

26. März: Christine Thiele – „Mal eben leben – Trotz Krise“

Krisen machen keine Termine. Sie platzen rein und stellen alles auf den Kopf. Zwischen To-do-Listen, Familienchaos und Termindruck: Wann war deine letzte echte Pause? Am 26. März um 19:30 Uhr liest Christine Thiele aus ihrem Buch „Mal eben leben – Trotz Krise“. In zwölf kleinen Kapiteln – ihren „Kaffeepausen“ – vermittelt die Autorin alltagsnahe Impulse für mentale Gesundheit. Besonders in stressigen Phasen lädt das Buch dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Die Lesung verspricht eine Mischung aus Inspiration, Humor und ehrlicher Lebensrealität. Eintritt 10 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Veranstaltungsort & Tickets

Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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Allgemein Podcast

Podcast – Kaufbeuren wählt seinen OB: Claus Tenambergen im Gespräch mit allen OB-Kandidaten

Die Podcasts zur Kommunalwahl am 08. März 2026 in Kaufbeuren

Am 08. März 2026 ist Kommunalwahl in Kaufbeuren. In diesem Podcast-Format „Klar.Text – Kaufbeuren wählt seinen OB“ spricht Claus Tenambergen mit allen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Kaufbeuren: Stefan Bosse (Oberbürgermeister, CSU), Pascal Lechler (Stadtrat, SPD), Oliver Schill (2. Bürgermeister, Stadtrat, Grüne), Alexander Uhrle (Stadtrat, Kaufbeurer Initiative). Alle vier Gespräche (veröffentlicht in einzelnen Podcast-Ausgaben) folgten dem exakt gleichen Aufbau, denselben Themen und denselben Fragen. Kein Kandidat wusste vorab, was gefragt wird. Alle Podcasts wurden im engen zeitlichen Umfeld aufgezeichnet und zeitgleich veröffentlicht – damit sich niemand an Aussagen der Mitbewerber orientieren konnte. Ziel dieses Podcast ist es, verständliche Positionen und konkrete Ideen der Kandidaten zu erhalten, die den Wählerinnen und Wählern ein klares Bild vermitteln sollen.

Themen

  1. Kandidatencheck & öffentliche Wahrnehmung
    – Rückblick auf den AZ-Kandidatencheck
    – Kritik an Kuschelkurs, fehlenden Kontroversen und klaren Profilen
  2. Rückschau auf die letzten 6 Jahre
    – Bewertung der Stadtentwicklung
    – Eigene Rolle, Erfolge, Fehler und Versäumnisse
  3. Persönlichkeit & Führungsverständnis
    – Rolle, Verantwortung und Einfluss des Oberbürgermeisters
    – Abgrenzung zu den Mitbewerbern
    – Persönliche Schwerpunkte im Wahlkampf
  4. Zahlen, Fakten, Entscheidungen
    – Bevölkerungswachstum
    – Haushaltslage, Schlüsselzuweisungen & Investitionsbudget
    – Klinikum, Hallenbad, Kultur
  5. Altstadt
    – Zustand und Zukunft der Altstadt
    – Konkrete Konzepte und Verantwortlichkeiten
  6. Stadtmarketing & Tourismus
    – Image und Potenziale Kaufbeurens
    – Rolle Tagestourismus vs. Aufenthaltsqualität
    – Strukturen nach Auflösung von KFTS
  7. Wirtschaft & Gewerbeflächen
    – Gewerbesteuer, Schuldenlage, Wettbewerbsfähigkeit
    – Gewerbegebiete Im Hart Nord & Untere Au
    – Wirtschaftliche Gesamtstrategie
  8. Stadtteile & Vereine
    – Areal Fünfknopfturm,
    – Hirschzell Bärensee, Vereinsheim TSV Oberbeuren, Anlage Haken der SpVgg Kaufbeuren
    – Bürgerplatz, große Events in Neugablonz
  9. Wohnen, Bauen & Wohnungsmarkt
    – Aktuelle Wohnprojekte und Zahlen
    – Bezahlbarer Wohnraum & Zukunftsstrategie
  10. Schnellfragerunde: Lebensqualität & Zukunft
    – MVV-Beitritt & ÖPNV
    – Rad- und Fußwegekonzept
    – Kinderbetreuung & Kita-Ausbau
    – Digitalisierung & Bürokratieabbau
    – Bürgerbeteiligung
  11. Abschlussstatement
    – Warum sollte Kaufbeuren diesen Kandidaten zum OB wählen?

Produktion Claus Tenambergen
Januar 2026
Kaufbeuren
Alle Ausgaben: www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text-kaufbeuren-waehlt

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Allgemein Sport

Joker stoppen die Negativserie und holen mit viel Kampf und Leidenschaft einen Heimsieg gegen Landshut

6:4 Sieg im Derby: ist das die ersehnte Wende zum Aufwärtstrend?

Zum 44. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren den EV Landshut in der energie schwaben arena. Verletzungsbedingt fehlten Chef-Trainer Leif Carlsson am Dienstagabend Jere Laaksonen (Day to Day), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Dartagnan Joly. Dazu mussten auch Vincent Schlenker, Daniel Fießinger sowie kurzfristig auch noch Sami Blomqvist krankheitsbedingt passen. Florian Reinwald fehlte aufgrund der Rückreise vom der U19 Nationalmannschaft. Im Tor Stand Cody Porter.

Die Joker mussten dann auch sofort in der Partie einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Alexander Dersch konnte bereits nach wenigen Sekunden mit dem ersten Landshuter Torschuss den Spielstand auf 0:1 stellen. Aus der Halbposition überraschte er Cody Porter mit einem etwas verdeckten Schuss. Die Joker hielten jedoch gut dagegen und ließen sich vom frühen Gegentreffer nicht beindrucken. Ein erstes Powerplay nach vier Minuten nutzten die Wertachstädter durch Brent Radeke zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Deutsch-Kanadier wurde von Max Oswald freigespielt und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss durch die Beine von Jonas Langmann. Der ESVK konnte dann sogar in Führung gehen. Fabian Koziol, der kurzfristig für den ausgefallenen Sami Blomqvist in den Sturm rückte, überlistete Jonas Langmann mit einem Schuss aus spitzem Winkel und stellte den Spielstand somit auf 2:1 für seine Farben. Dem nicht genug, setzten die Joker noch einen oben drauf. Nikolaus Heigl traf nach schöner Vorarbeit von Philipp Krening aus kurzer Entfernung mit einem Tip-in zum 3:1 für die Allgäuer. In der Folge hatte der ESVK die Niederbayern gut im Griff, pennte dann aber in der 16. Minute, und Trevor Gooch konnte mit einem Alleingang auf 3:2 verkürzen. Im Anschluss war die Partie etwas wild. Zuerst lieferten sich Rio Kaiser und Jakob Mayenschein einen Fight, den der Kaufbeurer für sich entscheiden konnte. Nur wenige Augenblicke später mussten nochmals je ein Joker (Tyson McLellan) und ein Landshuter (Tor Immo) auf die Strafbank, was jedoch noch nicht das Ende der Strafenflut bedeutete. Dies wurde dann mit einer weiteren Strafe gegen den ESVK in Person von Klausi Heigl eingeläutet. Das anschließende Powerplay der Niederbayern konnten die Kaufbeurer mit etwas Glück und einem starken Cody Porter jedoch verteidigen, und so ging es mit dem Spielstand von 3:2 auch zum ersten Pausentee.

Die Nickligkeiten und viele Strafen sollten im zweiten Drittel immer wieder ein Thema sein. Nachdem sich Alexander Dersch in der 24. Minute zu zwei Fouls in Folge hinreißen ließ, konnten die Joker vier Minuten am Stück im Powerplay agieren und nutzten dies auch aus. Max Oswald erhöhte den Spielstand in der 25. Minute, nach Vorarbeit von Brent Radeke, mit einem Direktschuss in den linken Torwinkel auf 4:2. Im weiteren Überzahlspiel hatten die Allgäuer noch weitere Chancen auf einen fünften Treffer, der jedoch mit einem Mann mehr zunächst nicht gelingen wollte. Kaum waren die Landshuter wieder komplett, lag die Scheibe doch noch zum fünften ESVK-Treffer im Kasten. Tyson McLellan konnte die Scheibe auf kurzer Distanz nach einem Schuss von Alec Zawatsky zum Spielstand von 5:2 im Tor der Niederbayern unterbringen.

Die Bilder zum Spiel

In der 30. Minute wanderten dann wieder mehrere Spieler auf die Strafbank: Auf Seiten der Joker Max Oswald und Tyson McLellan, auf Seiten des EVL Seonwoo Park. Somit kamen die Gäste zu ihrem dritten Powerplay an diesem Abend, und auch dieses Mal konnten die Kaufbeurer einen Gegentreffer verhindern. Klausi Heigl hatte kurz nach dem überstandenen Unterzahlspiel die große Chance auf den sechsten Kaufbeurer Treffer liegen gelassen, und auf der Gegenseite markierte Jakob Mayenschein in der 34. Minute den dritten Treffer für die Landshuter und stellte den Spielstand somit auf 5:3. Kurz vor der Pause rettete Cody Porter nach einem Konter des EVL noch mit einer starken Parade und verhinderte so den Anschlusstreffer der Niederbayern. Der ESVK wirkte in den letzten Minuten des zweiten Drittels etwas unsortiert, was vielleicht auch daran lag, dass Max Oswald nach einer Strafe verletzt das Eis verlassen musste und auch Nico Appendino für ein paar Wechsel behandelt wurde und es somit Umstellungen in den Sturm- und Abwehrreihen gab.

Im Schlussabschnitt spielten die Joker die Partie sehr clever zu Ende. Man ließ sich auf keine unnötigen Nickligkeiten mehr ein, blieb von der Strafbank fern und schaute in der Offensive nur vorbei, wenn es kein Risiko gab. Mit der zwei Tore Führung im Nacken war das sicher auch eine gute Idee, vor allem da sich die Joker mit einem Konter in der 44. Minute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung erspielten. Philipp Krening schickte dabei Klausi Heigl zusammen mit Vadim Schreiner auf einen Zwei-auf-eins-Konter, und Letzterer traf trocken zum 6:3 über die Schulter von Jonas Langmann hinweg in die Maschen.

Die Landshuter versuchten in den letzten zehn Minuten immer wieder, mit schnellen Angriffen zum Torerfolg zu kommen, wurden dabei jedoch immer ungenauer und verzettelten sich auch zu oft in Einzelaktionen, was den Allgäuern sicher auch zugutekam. Trotz alledem verteidigte die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson stark im Verbund und erarbeitete sich von Wechsel zu Wechsel einen möglichen Sieg immer mehr. Zwei Minuten vor dem Ende konnten die Niederbayern den Spielstand nochmals verkürzen. Tobias Lindberg fälschte einen scharfen Pass direkt vor Cody Porter gekonnt zum 6:4 ab und machte das Spiel somit nochmals spannend. Dem ESVK war dieser Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen. Auch eine Strafe gegen Brent Raedeke 54 Sekunden vor dem Ende sollte daran nichts mehr ändern. Ein starker Auftritt der Joker, die insgesamt auf zehn Spieler verzichten mussten, aber dank der Hilfe des Kooperationspartners Red Bull München mit einem vollen Lineup auflaufen konnten.

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Allgemein Veranstaltung Wirtschaft

Jeden Mittwoch von 17-18 Uhr im Livestream: Martin und Benjamin Sandler beantworten Fragen rund um nachhaltige Heizungstechnik und energetische Sanierung

Fachwissen aus erster Hand – direkt nach Hause

Jeden Mittwoch ab 17 Uhr bietet die Firma Sandler Energie für Gebäude aus Kaufbeuren einen interaktiven Livestream an. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Antworten auf Fragen rund um nachhaltige Heiztechnik und energetische Sanierung. Das Format richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Planer sowie alle, die sich für moderne Energielösungen interessieren.

Im Gespräch mit den Heizungsexperten

Moderiert wird der Stream von den Geschäftsführern Benjamin und Martin Sandler, die sowohl technische Hintergründe verständlich erklären als auch auf individuelle Anliegen eingehen. Jeden Mittwoch stehen sie live Rede und Antwort – unkompliziert und ohne Anmeldung.

Einmal im Monat erweitert ein Spezialthema den Livestream um zusätzliche Perspektiven, etwa zu Fördermöglichkeiten, gesetzlichen Neuerungen oder innovativen Heizsystemen.

Nächster Termin: Mittwoch, 4. Februar 2026, um 16:55 Uhr

Der nächste Livestream findet am Mittwoch, den 4. Februar, statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.

Fragen stellen und Erinnerungen aktivieren

Fragen können direkt während der Sendung gestellt werden. Wer regelmäßig teilnehmen möchte, kann sich optional an den Livestream erinnern lassen – eine kurze E-Mail vor jeder Sendung genügt, um nichts zu verpassen. Das Angebot ist kostenfrei und ohne Registrierung zugänglich – eine Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen der Heizungsbranche verständlich erklärt zu bekommen.

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Allgemein

Infostände der CSU Kaufbeuren am 5.2. und am 7.2.2026 sowie auf der Bauplus

Gleichzeitig stellen sich die Stadtratskandidaten vor

Die CSU Kaufbeuren informiert vor der Kommunalwahl über ihr politisches Programm an Infoständen auf den Wochenmärkten. Gleichzeitig stellen sich die Stadtratskandidaten vor. Diese Woche finden Infostände statt in Kaufbeuren in der Altstadt am Donnerstag, 5.2.2026, von 9 bis 12 Uhr und am Samstag, 7.2., von 8 bis 12 Uhr in Neugablonz. An beiden Tagen wird Oberbürgermeister Stefan Bosse dabei sein und für Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.

Am Samstag, 7.2. und am Sonntag, 8.2., jeweils von 10-17 Uhr, wird die CSU mit einem Infostand auf der Bauplus-Messe in der Karthalle vertreten sein.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren.

Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Allgemein Fasching Veranstaltung

Faschingssamstag in ROMI’S Märzenburg mit OneManOrchestra

Der Mann, der zum Orchester wird

Die fünfte Jahreszeit lebt von Musik, Humor und Überraschungen. Inmitten bunter Umzüge und ausgelassener Feste sorgt ein außergewöhnlicher Künstler für Aufmerksamkeit: das „One-Man-Orchestra“. Hinter dem Namen steckt ein Musiker, der alleine spielt – und dabei klingt wie eine ganze Kapelle.

Samstag, 14.02.2026 um 11 Uhr in ROMI’S Märzenburg.

Eintritt frei. Reservierung unter 0152 53000875. Kostümierung erwünscht.

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Allgemein

Der ESVK unterliegt der DEG daheim mit 2:4

Der 41. Spieltag stand in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing die Düsseldorfer EG. Die Joker mussten neben den bekannten Verletzten auch auf Vincent Schlenker verzichten. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den EV Füssen im Einsatz. Pavel Nikitins spielte für die U20 und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Verloren wurde trotz beeindruckender Leistung vor 2.627 Zuschauern mit 2:4.

Die DEG kam mit viel Tempo in die Partie, was sich bereits nach vier Minuten auszahlte. Marco Münzenberger trieb die Scheibe über die blaue Linie und schlenzte direkt über die Stockhand von Cody Porter zum 0:1 ein. Die Joker wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen und hielten dagegen. Fabian Koziol schickte per Bandenpass Florian Reinwald auf die Reise. Dessen Pass in den Slot kam zu Dominik Groß, der sogleich abzog. Niklas Lunemann hielt zunächst, war dann aber gegen den Nachschuss zum Ausgleich von Fabian Koziol chancenlos. Die erste Strafzeit erhielt wenige Sekunden darauf Sami Blomqvist aufgrund eines Stockschlags. Kaufbeuren machte das Beste aus der Unterzahl und klärte mehrfach. Kurz nach der Unterzahlsituation schoss Kevin Maginot aufs Tor. Den Abpraller verwertete dann Kevin Norén zur 1:2-Führung. Die erste Strafzeit auf Seiten der Düsseldorfer erhielt Moritz Kukuk wegen Stockschlags. Die Joker konnten bis zum Ende des Drittels keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen und so ging es mit 40 Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die Pause.

Die Bilder Spiels

Ohne Tor aus der Überzahl ging es ins zweite Drittel. Die Partie wurde im zweiten Drittel hitzig. Angefangen bei Simon Thiel, der gegen Cody Porter nachstocherte und sich dann Bernhard Ebner gegenüber sah. Für eine Rangelei erhielten beide zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Fast direkt im Anschluss eine ähnliche Szene. Marco Münzenberger stocherte und, etwas überraschend, fuhr Jere Laaksonen hin. Wieder erhielten beide Spieler zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Hart war das Spiel auch weiterhin. Viele Checks wurden zu Ende gefahren und beide Mannschaften gaben sich wenig. Die nächste Strafzeit erhielt Sten Fischer wegen Beinstellens. Kaufbeuren konnte keinen Nutzen daraus ziehen. Weiter ging es mit einer Strafzeit gegen Joel Hofmann wegen Behinderung. Die Joker waren sehr nahe an einem Treffer dran, nachdem Tyson McLellan im Slot den Pass von Sami Blomqvist aufs Tor brachte. Niklas Lunemann begrub den Puck jedoch unter sich. Ähnlich lief es sogleich für die Gäste, als Nicolas Geitners Schuss im Netz zappelte, nach Videobeweis aber zurückgenommen wurde, da ein Düsseldorfer Spieler in Cody Porter reinfuhr. Kurz vor Schluss musste Rio Kaiser wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank, dann endete das Drittel mit 18 Sekunden Restüberzahl für die DEG.

Im letzten Drittel hatte zu Beginn Erik Bradford eine Top-Chance, die von Cody Porter souverän vereitelt wurde. Das Powerplay endete somit ohne Tor. Die nächste Chance hatte Dominik Groß, er kam aber nicht an Niklas Lunemann vorbei. Es war zu beobachten, dass beide Mannschaften diszipliniert agierten und die Hitze rausnahmen. Mitte des Drittels schickte Jere Laaksonen seinen Landsmann Sami Blomqvist auf die Reise, der von neben dem Düsseldorfer Kasten Vadim Schreiner im Slot fand. Dieser zog direkt ab und ließ den Puck zu seinem ersten Tor für den ESVK zum 2:2 im Netz zappeln. Wenige Minuten später fuhr Yushiroh Hirano um das Kaufbeurer Tor und passte quer durch den Slot an den langen Pfosten zu Kevin Orendorz, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinfallen musste. Zwei Minuten vor Ende erhielt Ture Linden eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker reagierten sofort, nahmen eine Auszeit und zogen Cody Porter für den sec

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Allgemein Wirtschaft

Sandler auf der BAUPLUS 2026 – Mit Innovationen Richtung Energiezukunft

Warum Heizen mehr ist als Technik: Sandler-Vorträge auf der Kaufbeurer Messe

Am 7. und 8. Februar 2026 ist die Firma Sandler – Energie für Gebäude KG mit eigenem Messestand auf der BAUPLUS Kaufbeuren vertreten. Neben zukunftsfähigen Heiztechnologien und individueller Beratung bietet das Unternehmen praxisnahe Fachvorträge – fundiert, verständlich und motivierend.

Nachhaltig handeln – verständlich erklärt

„Nachhaltiges Handeln bedeutet nicht automatisch Verzicht“, so Geschäftsführer Martin Sandler. Vielmehr gehe es um Orientierung, Verantwortung und selbstbestimmtes Entscheiden. Die vorgestellten Heizlösungen zielen auf CO₂-Neutralität bis 2045, Kosteneffizienz und mehr Unabhängigkeit.

Fachvorträge am Samstag, 07. Februar 2026

Vortragsraum 1:

  • 12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“
    🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
  • 14:00 Uhr – „Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG

Vortragsraum 2:

  • 16:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG

Fachvorträge am Sonntag, 08. Februar 2026

Vortragsraum 1:

  • 10:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
  • 12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“
    🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
  • 13:00 Uhr – Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“
    🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG

Innovation im Fokus: Auszeichnung für ClimatePower

Die neu entwickelte Flächenheizung „ClimatePower“ von Sandler wurde auf der Internationalen Handwerksmesse 2025 mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen ausgezeichnet. Das System ist flexibel einsetzbar, effizient und ein starkes Beispiel für praktischen Klimaschutz im Gebäude.

Messe-Infos im Überblick

📍 Ort: Allgäu-Messezentrum Kaufbeuren, Daniel-Kohler-Str. 2
🗓️ Datum: 7. & 8. Februar 2026
🕙 Öffnungszeiten: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Die BAUPLUS bietet Besuchern aus der Region vielfältige Impulse rund ums Bauen, Sanieren, Wohnen und Modernisieren – mit Schwerpunkt auf Praxisnähe und regionaler Vernetzung.

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Allgemein Bildung Panorama Veranstaltung

Hoffnung schafft Klima: Kaufbeuren lädt zum Handeln ein. Start am 30. Januar mit einer Karikaturen-Ausstellung

Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026

Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?

Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.

Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.

„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung

Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.

Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.

Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“

Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:

🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe?
📅 30. Januar – 23. Februar 2026
📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren
🎟 Eintritt: frei
👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr
👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr

Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.

Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung

Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:

🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)

Januar

30.01.2026, 19:00 Uhr
📍 Stadtbücherei Kaufbeuren
Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“
👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler)
🎟 Eintritt frei

Februar

06.02.2026, 19:00 Uhr
📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren
Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“
Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten
✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de

09.02.2026, 19:00 Uhr
📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“
👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer
🎟 Eintritt frei

14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr
📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus
Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“
🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei)
🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de

23.02.2026, 18:30 Uhr
📍 Sparkassenpassage Kaufbeuren
Ökumenischer Gottesdienst
Gemeinsamer spiritueller Abschluss
🎟 Keine Anmeldung erforderlich

März

03.–09.03.2026
📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren
Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“
Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht

09.03.2026, 10:00 Uhr
📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren
Schüler*innen-Aktionstag
Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen

09.03.2026, 19:00 Uhr
📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
Escape Game für Klimaprofis
Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam
✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de

13.03.2026, 19:30 Uhr
📍 Filmburg Marktoberdorf
🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“
Film zur Umweltenzyklika Laudato si’
🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de

20.03.2026, 15:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren
🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“
👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter
🎟 Keine Anmeldung erforderlich

📌 Laufende & begleitende Angebote

  • Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.)
    📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
  • Lebensmittel-Aktion: „Verschwendung sichtbar machen“
    📍 V-Markt-Passage Kaufbeuren (Februar–März)
    Organisiert von AELF, Tafel, KEB
  • Fastengruppe „Was machen wir?“
    📅 15.01.–27.03.2026
    🧑 Leitung: Christiane Stricker
    ✉ Anmeldung: winfriedkorn@aol.com
  • Einzelgespräche & Seelsorgeangebote
    📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
    ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
  • Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche
    📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.)
    🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
  • Kunstprojekte mit Schulklassen
    📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026)
    Thema: „Schöpfung und Zukunft“

Warum dieses Projekt?

Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.

Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent:
Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung.
Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.

Ursprung der Ausstellung

Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104:
„Du erneuerst das Angesicht der Erde.“

Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.

Weitere Informationen & Programmübersicht:

👉 kaufbeuren-katholisch.de/hoffnung-schafft-klima

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Allgemein Blaulicht Politik

Rede von Oberst Milewski beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren 22.1.26


Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video

Die ungekürzte Rede

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,

als Standortältester und Kommandeur wünsche ich Ihnen für 2026 Gesundheit, Erfolg und ein hoffentlich friedliches Jahr!

Ich heiße ich Sie zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst herzlich im Offizierkasino willkommen. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir diesen Empfang wieder gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren ausrichten. Ich möchte zunächst, wie es beim Neujahrsempfang gute Sitte ist, stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen.
Zur Eröffnung begrüße ich unseren Oberbürgermeister Stefan Bosse in unserem Offizierkasino! Ein Ort, der Ihnen inzwischen auch privat bestens bekannt ist. Haben Sie doch erst im vergangenen Dezember hier im Großen Saal mit einer besonderen Großveranstaltung „vorgeübt“! Jetzt ist es amtlich: Meine herzlichen Glückwünsche zur Hochzeit gehen auch auf diesem Wege an Sie und Ihre Frau! Wir freuen uns, dass sie für diesen besonderen Anlass die Räumlichkeiten des Casinos gewählt haben.

Liebe Gäste, wie sie aus den vergangenen Neujahrempfängen wissen, komme ich an dieser Stelle kurz zum wichtigsten Nebenthema des heutigen abends:

Zum Eishockey und der Fortschreibung der gemeinsamen Eishockeygeschichte von OB Bosse und mir. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die geballte Aufmerksamkeit von 280 Gästen habe. Ich erlaube mir ihre Gedanken zu denken: „Na, was will er wohl sagen?“ … Das ist gerade jetzt ganz dünnes Eis! Deshalb rufe ich von ganzem Herzen: Lieber ESVK – alles Gute zum 80. Geburtstag!

Lassen Sie mich nun aber mit der Begrüßung fortfahren. Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren.

Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich herzlich den Abgeordneten für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke sowie den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen, Michael Schrodi.
Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler.

Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten, Wolfgang Eurisch aus der Gemeinde Biessenhofen und Johann Stich aus der Gemeinde Ruderatshofen.

Für die Geistlichkeit begrüße ich von der evangelischen Militärseelsorge, Militärpfarrerin Sandra Gassert, von der katholischen Militärseelsorge, Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Stadtpfarrer Bernhard Waltner und für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren, Pfarrer Jost Herrmann. Zudem begrüße ich von der Geistlichkeit Abt Michael Maier sowie die Frau Oberin Schwester Johanna vom Cresczentia Kloster.
Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Schulen, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Dr. Angela Lechner, vom Amtsgericht Kaufbeuren Direktor Robert Kriwanek, vom Finanzamt Kaufbeuren den Behördenleiter, Regierungsdirektor Wolfgang Kriegbaum, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Direktor Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann sowie für die Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeioberrat Markus Ziegler.

Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.

Zudem begrüße ich von der Bundeswehr vom hiesigen Bundeswehrdienstleistungszentrum, Regierungsoberamtsrat Ingo Ruf, von der Arztgruppe Kaufbeuren, Oberstabsarzt Dr. Sascha Hackl, vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme, Oberstleutnant Rüdiger Bieler, vom Instandsetzungszentrum 13, Oberstleutnant Bernd Herrmann, vom Deutschen Bundeswehrverband Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung und vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf.
Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.

Werte Damen und Herren,
Sie alle sind besondere Gäste bei uns! Danke, dass Sie erneut so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 280 Gäste zählen wir heute wieder und das freut mich sehr.

Sehr verehrte Gäste,
unser diesjähriger Neujahrempfang steht ganz im Zeichen unserer gelebten Verbundenheit! Deshalb haben sie im Eingangsbereich Edelweiße mit unserem Motto „Gemeinsam stark“ empfangen und tragen die Gelben Schleifen am Revers. Das Edelweiß symbolisiert in erster Linie unsere Verbundenheit zum Allgäu und die Freude in solch einer schönen Region Deutschlands arbeiten und wohnen zu dürfen. Aber nicht nur dies, darauf werde ich noch zurückkommen.
Die Gelbe Schleife hat ihre ganz eigene Geschichte: So heißt es in der US-Army Version des Liedes “She wore a yellow ribbon”, zu Deutsch: Sie trug eine Gelbe Schleife. Das Lied geht auf eine US-amerikanischen Sage des 19. Jahrhunderts zurück: Diese erzählt von einem Südstaatensoldat in Gefangenschaft, der seine Liebste in einem Brief darum bat, ein gelbes Band um einen Eichenbaum zu binden: Wenn sie ihn noch liebt, solle sie ihn damit bei seiner Rückkehr willkommen heißen. Und so geschah es: Als er nach Hause kam, wehten hunderte von gelben Bändern in den Ästen des alten Baumes. „Around her head she wore a yellow ribbon – She wore it for her soldier who was far far away.”

Unter dem Slogan „Support our Troops“ steht die Gelbe Schleife seit dem Ersten Weltkrieg in Kanada und seit dem Golfkrieg in den USA für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Soldaten.

Seit Beginn der frühen 1990er Jahre und den ersten Einsätzen der Bundeswehr symbolisiert sie Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten, die Tag für Tag ihren Dienst für unsere Sicherheit leisten. Viele Städte und Gemeinden führen Aktionen durch, wie das Anbringen der Gelben Schleifen an Ortsschildern und in Rathäusern, um ihre Unterstützung öffentlich zu zeigen. Die Schleifen stehen dabei aber auch für das gelebte Miteinander und das vertrauensvolle Zusammenwirken zwischen der Zivilgesellschaft und ihren Staatsbürgern in Uniform. So ist auch in unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren die Gelbe Schleife ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Wertschätzung und der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ verbinden uns im besten Sinne die gemeinsamen Werte: Einsatz, Verantwortung und Solidarität. In Kaufbeuren ist die Gelbe Schleife zu einem Symbol geworden, das zeigt: Wir stehen zusammen! Dies können Sie heute Nachmittag auch bildstark zeigen – nämlich im Traditionszimmer in unserer „Gelbe-Schleife-Fotoecke“. Als eine weitere schöne Erinnerung an den Neujahrsempfang können Sie die Fotos direkt mitnehmen!

„Gemeinsam stark“ können Sie mit uns am 2. April, also am Gründonnerstag, in Gedenken an die Opfer der Karfreitagsgefechte marschieren. Dann findet der sogenannte 16k3 Marsch statt. Am 2. April 2010 fielen drei Soldaten der Bundeswehr in einem Feuergefecht mit den Taliban in Afghanistan – weitere Kameraden wurden an diesem Tag schwer verletzt. Von den 10 Euro Marschgebühr kommen 8 Euro der „Soldaten- und Veteranenstiftung“, dem Verein „Krebskranke Kinder Mainz e.V.“ und der „Deutsche Wildtier Stiftung“ zu Gute. Das Informationsbanner zum 16k3 Marsch finden Sie hier im Großen Saal. Start wird am 2. April am Historischen Rathaus Kaufbeurens sein. Ich würde mich freuen, wenn auch sie sich mit ihre Gelben Schleifen als Ausdruck der Verbundenheit einreihen können! Herr Oberbürgermeister, ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!

„Gemeinsam stark“ waren wir auch 2025 mit unserem karitativen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“. Über 23.000 Euro konnten im vergangenen Jahr für soziale Einrichtungen und Projekte gespendet werden. Darunter waren der Hospizverein Ostallgäu, der AWO Kinderkarten Kaufbeuren, das Haus für Kinder Sankt Josef, das Jakob-Brucker-Gymnasium mit seinen Avatar-Robotern, die es kranken Kindern ermöglichen, zumindest digital am Schulleben teilzuhaben und die Behindertenwerkstätten Kaufbeuren,

denen damit der Kauf eine Montageständers für die Reparatur von Fahrrädern ermöglicht wurde. Am vergangenen Montag waren wir erst bei der Internatsstiftung St. Maria, um mit einem Spendenscheck von „Helfen macht Schule“ zu unterstützen. Die Internatsstiftung ermöglicht es unter anderem auch Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen dort ein zweites Zuhause zu finden sowie einen Schulabschluss absolvieren zu können. Liebe Schwester Johanna, besten Dank für Ihren herzlichen Empfang. An dieser Stelle möchte ich dem Bayerischen Roten Kreuz und dessen Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann ausdrücklich für die großzügige finanzielle Unterstützung für „Helfen macht Schule“ danken.

„Gemeinsam stark“ ist auch Ausdruck unseres Dankes an alle, die sich hier in Kaufbeuren für unser Gemeinwohl einsetzen – unabhängig von Beruf, Herkunft oder Status. Und es ist auch eine Verpflichtung, weiterhin offen und respektvoll in unserer Demokratie miteinander umzugehen.

Meine Damen und Herren, genau das – die Unabhängigkeit von Herkunft oder Status, also die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Freiheit und damit die Bedeutung der Demokratie bringen mich zu einem historischen Thema des vergangenen Jahres: 500 Jahre Bauernkriege hier im Allgäu!

Zu Beginn meiner Rede ging ich auf das Edelweiß als Symbol für das landschaftlich schöne Allgäu ein. Das Allgäu ist nicht nur ein schöner Platz zum Leben, sondern auch ein Ort, in dem bereits vor 500 Jahren freiheitlich gedacht wurde. Die Bauern-Aufstände waren Ausdruck des tiefen Wunsches nach Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Würde der Menschen. Die Bauern forderten ihre Rechte, stellten sich gegen eine ungerechte Herrschaft und kämpften für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt sein mögen. Ihre Forderungen wurden im März 1525 in zwölf Artikeln im nahegelegenen Memmingen niedergeschrieben. Als ein zentraler Punkt dabei war zu lesen: „Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass wir frei sind und frei sein wollen“. Bundespräsident Steinmeier betonte hierzu im März 2025 beim Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums: [ZITAT] „Dass wir es bleiben, frei bleiben, das liegt heute in unser aller Hand! Begegnen wir den Bedrohungen von Freiheit nicht mit Gleichgültigkeit. Die Freiheitsgeschichte, die hier von Memmingen ausging, verpflichtet uns: Das Erbe der Aufständischen von 1525, das dürfen wir niemals wieder aus der Hand geben! … Dass wir heute das verteidigen müssen, wofür damals vor 500 Jahren gekämpft wurde … denn wir erleben ja gerade, dass die freiheitliche Demokratie bedroht und angegriffen wird – im Innern wie von außen und mit einer Wucht, die viele von uns nicht für möglich gehalten hätten.“

270 Jahre nach den Bauernkriegen setzte Immanuel Kant einer Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert, die Stärke des Rechts entgegen. Kant sprach sich dafür aus, dass die Vernunft richten und das Völkerrecht sprechen solle.

Denn nur ein Rechtsstaat, in dem die Achtung eines jeden Individuums höchste Priorität hat, sei die höchstmögliche Garantie dafür, dass sich das Böse nicht Bahn bricht. Auch für Kant war Frieden kein natürlicher Zustand, auf den man sich einfach verlassen könne, vielmehr müsse er immer wieder neu gestiftet, gehütet und abgesichert werden, denn nichts sei so fragil und bedroht wie der Friede! Ist sein Befund nicht erschreckend aktuell?

Werte Gäste,
das Jahr 2025 stand neben 500 Jahren Bauerkrieg auch im Zeichen von 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird nicht mehr lange die Gelegenheit haben, weiterhin ihre Stimme zu erheben. So durften wir im Kaufbeurer Fliegerhorst im vergangenen Jahr eine Zeitzeugin begrüßen, was Sie auch der im Offizierheim ausliegenden Standortzeitung Adlerauge entnehmen können.

Ihr Name ist Renate Klieber, sie ist inzwischen 91 Jahre alt und kehrte nach sage und schreibe 80 Jahren zurück auf den Fliegerhorst, wo sie von 1937 bis 1945 als junges Mädchen mit ihrer Mutter lebte.

Ihr Vater war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Es war eine bewegende Begegnung, die in eindringlicher Erinnerung bleibt! Die Frau berichtete von einem System, das ihr als kleines Mädchen den Vater nahm. Ihre Mutter litt ein Leben lang am Verlust des Ehemanns. Für die ältere Dame stellte die Rückkehr auf den Fliegerhorst, eine späte, aber wichtige Vergangenheitsbewältigung dar.

Auf die Frage, was sie, als eine der letzten Zeitzeuginnen, der heutigen jungen Generation sagen möchte, antwortete sie: [ZITAT] „Nutzt euren Verstand, handelt mit Vernunft und mit logischem Denken. Kümmert euch um Politik und die Gesellschaft. Seid nicht nur Mitläufer. Wir müssen endlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir den späteren Generationen hinterlassen.“

Werte Gäste,
wir als Bundeswehr stehen für den Schutz unserer Gesellschaft und unseres Landes mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. So steht das neue Jahr 2026 für die Luftwaffe in einem besonderen Zeichen: Wir feiern 70 Jahre Luftwaffe – 70 Jahre Einsatz für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gerade im Jubiläumsjahr erkennen wir, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.

Die Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr heute stehen in einer Linie mit dem Mut und dem Gestaltungswillen, mit dem die Luftwaffe seit ihrer Aufstellung im Jahr 1956 verlässlich ihren Auftrag erfüllt.

Hier in Kaufbeuren leisten wir als Teil von Bundeswehr und Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, in dem wir Luftfahrzeugtechnisches Personal sowie Radar- und Munitionstechniker ausbilden. Neu ist hier die Ausbildung für Drohnenpiloten für Kleindrohnen, die am Standort in kürzester Zeit aufgenommen wurde. Ende 2025 kam es hier zu einem sehr erfolgreichen Audit durch unsere militärische Luftfahrtbehörde. Für das Jahr 2026 sind bereits 17 Lehrgänge geplant.

Zudem wird in 2026 eine neue Luftwaffen-Sicherungsstaffel im Fliegerhorst mit rund 140 Dienstposten aufgestellt. Neben einer Heimat für knapp 120 Reservisten werden rund 20 Dienstposten mit aktiven Soldaten aus dem diese Tage beginnenden Neuen Wehrdienst besetzt. Die Sicherungsstaffel ist ein Resultat aus der verschärften Bedrohungslage. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Bundeswehr noch konsequenter auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet. Russland könnte schon 2029 zu einem Angriff auf das NATO-Bündnisgebiet bereit sein. Die Verteidigung Deutschlands muss deshalb so schnell wie möglich gestärkt werden, um glaubhaft abzuschrecken.

Kaufbeuren hat Potential für substanzielle Beiträge zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Drohnenausbildung sowie das Herstellen der Aufnahmebereitschaft für die Sicherungsstaffel sind erste Schritte hierzu.

Damit wir auch als Bundeswehr hier am Standort weiterhin verlässlich und professionell unserem wachsenden Auftrag nachkommen können, ist das Fit-Machen der Ausbildungsinfrastruktur voll im Gange. Mit der Sanierung der ersten Unterkunftsgebäude, inklusive zeitgemäßem Betreuungs-WLAN und Moderner Ausbildungstechnologie wurde begonnen und stehen auch 2026 weiter im Fokus. Im Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sind in dieser Dekade zudem eine neue Feuerwache, eine moderne Heizungsanalage, ein neues Abwassersystem und ein neuer Außenzaun enthalten.
Ein großes Dankeschön geht dabei an die Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Frau Sonja Baumberger, für die hervorragende Zusammenarbeit.

Liebe Damen und Herren,
kommen wir doch nun noch zu etwas leichteren Themen: Ich nehme Sie noch einmal mit zur Musik: Wir begannen mit „Yellow Ribbon“ und kommen nun zu den Liedern „Gute Freunde, kann niemand trennen“ und „One moment in time“.

„Gute Freunde kann niemand trennen“ wird am 14. März im Kaufbeurer Stadtsaal erklingen. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sang der damalige Fliegerhorstchor erstmalig zusammen mit der Tänzelfest Knabenkapelle im Stadtsaal. Genau dort wird es zu einem Revival beim Frühjahrskonzert der Tänzelfest Knabenkapelle kommen.

„One moment in time“ ist das Lied unserer Fliegerhorstkapelle gleich nach meiner Rede. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! Für den Fliegerhorst und die Musiker der Kapelle stellt dieses Jubiläum in der Tat einen besonderen Moment dar, eben genau diesen „One moment in time“! Sie bereichert seit 1986 das Stadtleben in Kaufbeuren ungemein. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehören unter anderem das Tänzelfest, die Seniorenweihnacht, das Oktoberfest des Standorts und nicht zu vergessen: Die Christmette vor der Crescentia-Kapelle.

Aber auch außerhalb Kaufbeurens machte sich unsere Kapelle einen Namen, wie beispielsweise bei einem Konzert auf dem Nebelhorn, bei Soldatenwallfahrten ins Kloster Andechs bis hin im Kölner Dom. Die Dombesucher applaudierten begeistert und verewigten den Auftritt in zahlreichen Fotos und Videos.

Liebe Gäste, zum Abschluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang auf die Beine gestellt haben. Meinen herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement! Vielen Dank an das gesamte Planungsteam um die Projektverantwortlichen Hauptmann Dietmar Bassing, Hauptmann Peter Posselt, Stabsfeldwebel Christian Herschmann und Oberstabsgefreiter Pierre Bartusch, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle Weiteren, die diesen Empfang einmal mehr mit viel Herzblut erst möglich gemacht haben.

Ich möchte aber auch Ihnen allen, liebe Gäste, für ihren Einsatz danken – für Ihren Beitrag zum Gemeinwohl, für das Engagement in unserer Stadt und für die Unterstützung unserer Bundeswehr. Lassen Sie uns die Gelben Schleifen als Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders sehen, die uns täglich stärken. Denn gemeinsam sind wir stark – für eine offene, gerechte und sichere Gesellschaft! Gemeinsam stark, auch für Kaufbeuren. Um meine Rede mit dem ESVK und Eishockey zu beenden: Schließt die Reihen, kämpft weiter auch über die 80 Jahre hinweg. Erlauben sie mir noch einen kleinen Spoiler an dieser Stelle für 2026: Ende September wird im Fliegerhorst eine besondere Version des Klassikers „You‘ll never walk alone“ erklingen – wenn ich mich als Kommandeur von Ihnen in einem militärischen Appel verabschiede.

Die drei Gründungsmitglieder Klaus Reggel, Helmut Knall und Hans Block sind noch immer aktiv für die Fliegerhorstkapelle.

Und jetzt viel Freude mit unserer Fliegerhorstkapelle und ihrem Jubiläums-Musikstück „One moment in time“! Von den Gründungsmitgliedern sind der Leiter der Kapelle Klaus Reggel am Flügelhorn und Helmut Knall am Bariton. Zudem sind Hubert Hiemer und Andreas Müller am Tenorhorn, Jörg Rauhut am Schlagzeug, Wolfgang Birzle an der Tuba und Markus Metzner am Flügelhorn.

Herzlichen Dank!

Produktion Video
Fliegerhorst Kaufbeuren
Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd
Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren
Januar 2026

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Allgemein Sport

Auch im Geburtstagsspiel muss der ESVK eine Niederlage einstecken

Beeindruckende Choreografie der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte

Das Meisterschaftsspiel der DEL2 zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Kassel Huskies am Freitagabend war ein ganz besonderes. Am Tag zuvor vor genau 80 Jahren wurde der ESVK gegründet, was im Stadion gebührend gefeiert werden sollte. Schon deutlich vor dem zeitlich passenden Spielbeginn um 19:46 Uhr beeindruckten die Fans mit einem riesigen Fanmarsch aus der Innenstadt in Richtung energie schwaben arena. Direkt nach der Begrüßung wurde ein emotionales Video mit Geburtstagsgrüßen vieler Spieler, Trainer und prägender Figuren der letzten Jahre im Stadion abgespielt. Mit dabei waren unter anderem Heiner Römer, Daniel Oppolzer, Go Tanaka, Tyler Spurgeon, Didi Hegen und viele mehr. Anschließend folgten einige Worte von Gesellschafter Thomas Petrich, Vorstand Karlheinz Peukert und Ehrenpräsident Karl-Heinz Kielhorn. Zu guter Letzt gab es eine riesige Choreografie, vor allem der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte. Ganz unter dem Motto: „Von der guten alten Zeit bis heute und in Ewigkeit!“. Außerdem liefen die Spieler in rot-blauen Retrotrikots auf. Die Joker gingen mit folgenden Besonderheiten im Line-up in die Partie. Daniel Fießinger ersetzte Cody Porter im Tor. Außerdem fehlten neben Joe Cassetti, John Rogl, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly und Henri Kanninen zusätzlich Dominik Groß und Florian Reinwald. Der gebürtige Kaufbeurer Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München gab sein Debüt im ESVK-Trikot. Die Joker mussten sich vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 1:6 geschlagen geben.

Die Partie begann mit vom Jubiläumstrubel unbegeisterten Kassel Huskies. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Kaspars Daugavins eine Riesenmöglichkeit, einzunetzen. Daniel Fießinger stand aber gut gegen ihn und einige weitere Versuche der Gäste. Wenige Sekunden später schoss Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Tor. Der Puck prallte von Daniel Fießinger nach vorne, und Tyler Benson musste dann nur noch zum 0:1 ins halbleere Tor einschieben. Kassel machte anschließend das Spiel bis zur neunten Minute, als Hunter Garlent eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens erhielt. In Überzahl hielt Tyson McLellan eine fast verlorene Scheibe vor der blauen Linie und spielte mittig vor das Tor. Dort stand Brent Raedeke goldrichtig, umkurvte Alexander Pankraz im Tor, netzte zum 1:1-Ausgleich ein und ließ so die alte Kaufbeurer Torhymne erklingen. Eine Minute später kriegten sich Tyson McLellan und Maciej Rutkowski in die Haare, wobei letzterer den aktiveren Part übernahm. Max Kislinger schritt ein und zog den Kasseler von Tyson McLellan weg. Zum Unmut der Fans erhielten hierfür der Kasseler und beide Kaufbeurer zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Im Powerplay spielte Hunter Garlent mittig vor das Tor, wo Tristan Keck seinen Schläger reinhielt und dafür sorgte, dass der Puck zum 1:2 an Daniel Fießinger vorbeitrudelte. Das Spiel wurde anschließend ausgeglichener. Die Joker schafften es sogar, die Gäste in ihre eigene Zone zu drängen, und kamen zu einigen guten Torsituationen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es in die erste Pause, zu deren Ende Phase zwei der Kaufbeurer Choreo mit wehenden Flaggen und dem ESVK-Logo als Blockfahne folgte.

Bilder des Abends von Alex Winterholler

Der zweite Spielabschnitt startete mit Tempo seitens der Hausherren. Anschließend ging es eine Weile stetig hin und her. Nach einem Pass von Sami Blomqvist, den man fast schon als Halbfeldflanke betiteln muss, traf Brent Raedeke mit der Rückhand das Gestänge. Kassel konterte anschließend mehrmals, konnte sich aber nicht belohnen. Es folgte eine Strafzeit gegen Vincent Schlenker wegen Beinstellens. Die Joker hielten jedoch in Unterzahl die Box dicht, und Daniel Fießinger stand souverän, sodass kein Treffer erzielt wurde. In der 36. Minute spielte dann Tristan Keck mit viel Tempo Paul Mayer aus und scheiterte an Daniel Fießinger, der jedoch den Nachschuss zum 1:3 durch Hunter Garlent nicht mehr verhindern konnte. Es folgte noch dicker für den ESVK, denn wenige Sekunden später schlenzte Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Kaufbeurer Gehäuse. Vor dem Tor prallte der Puck von einem Spieler ab und landete direkt auf der Kelle von Yannik Valenti, der nur noch zum 1:4 einschieben musste. Anschließend gab es eine Strafzeit gegen Tyler Benson wegen Stockchecks. Die Joker hielten in Überzahl lange den Puck und schossen einige Male auf das Tor. Belohnen konnten sie sich aber nicht. Zehn Sekunden vor Ende des Drittels ereignete sich eine kuriose Szene, als zwei Spieler seitlich in Linesman Christoph Jürgens rutschten, der sich dabei verletzte, wodurch das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Der Offizielle konnte aber weitermachen.

Bilder des Abends von Benny Lahr

Im letzten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. In der 47. Minute erhielt Tyson McLellan eine kleine Strafzeit wegen hohen Stocks. Die Gäste brauchten nur wenige Sekunden, um ihre Führung nach zwei Schüssen von Tristan Keck und dem entscheidenden Nachschuss zum 1:5 durch Kaspars Daugavins auszubauen. Wenig später musste Luca Münzenberger wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Max Oswald und Yannik Burghart hatten im Powerplay drei sehr gute Torchancen, die Alexander Pankraz aber jeweils mit der Stockhand glänzend parierte. Direkt als Luca Münzenberger von der Strafbank kam, ertönte ein Pfiff, und Tyson McLellan musste wegen einer Behinderung Platz nehmen. Wieder in Überzahl ließen die Joker Tyler Benson viel Platz auf der linken Seite, den er nutzte, um per Schlenzer auf 1:6 zu erhöhen. Die Kaufbeurer Fans ließen sich nicht hängen und zeigten kurz vor Schluss noch einmal per wehenden Fahnen im gesamten Stadion ihren Support, auch über den Schlusspfiff hinaus.

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Allgemein

IG BAU ruft Dachdecker in Kaufbeuren zum Lohn-Check auf

Höherer Lohn für die „höchsten Jobs“ in Kaufbeuren: 16,60 Euro pro Stunde ist das neue „Dachdecker-Minimum“

Höherer Lohn für die „höchsten Jobs“ in Kaufbeuren: Für Dachdecker gibt es einen speziellen Mindestlohn. Und der geht jetzt im Januar nach oben: Wer seinen Gesellenbrief als Dachdecker in der Tasche hat, verdient ab sofort mindestens 16,60 Euro pro Stunde. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

„Dachdecker haben damit bei einem Vollzeitjob am Monatsende gut 100 Euro mehr in der Tasche“, sagt Michael Jäger von der IG BAU Schwaben. Auch der Mindestlohn für ungelernte Kräfte in den Dachdeckerbetrieben in Kaufbeuren steige: „Er liegt jetzt bei 14,96 Euro pro Stunde“, so der Bezirksvorsitzende Jäger.

Die IG BAU Schwaben ruft die Dachdecker in Kaufbeuren, die statt des Tariflohns lediglich den Mindestlohn verdienen, dazu auf, ihre Lohnabrechnung für den Januar zu kontrollieren. Die Gewerkschaft unterstützt sie dabei: 08 21 – 34 69 00 | augsburg@igbau.de. Für die kommenden beiden Jahre hat die Gewerkschaft bereits eine weitere Steigerung des Dachdecker-Mindestlohns am Verhandlungstisch durchgesetzt.

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Allgemein Sport

Bittere Derbyniederlage für die SG Kaufbeuren-Neugablonz

Sowohl Erste als auch Zweite unterliegen zum Jahresauftakt

Zum ersten Spiel der Bezirksoberliga-Rückrunde wartete auf die Kaufbeurer Handballer auswärts der TSV Landsberg. Das Hinspiel konnte bereits knapp gewonnen werden, am vergangenen Samstag sollten dann die nächsten zwei Punkte folgen.

Handball spielten aber zunächst nur die Gastgeber. Ein völlig verschlafener Start der Kaufbeurer brachte ihnen einen 9:3 Rückstand nach gerade einmal 11 gespielten Minuten ein. Symptomatisch dafür war eine dürftige Chancenverwertung im Angriff sowie eine inkonsequente Abwehr. So schaffte es die SG kaum, das Spiel der Landsberger zu unterbinden. Mit einer frühen Auszeit versuchte Trainer Milan Vučićević, die Weichen für den Rest des Spiels wieder richtig zu stellen.

Zunächst zeigte die Auszeit auch Wirkung und es gelang den Wertachstädtern, den Rückstand Stück für Stück zu verringern. In der 20. Spielminute war die SG dann auf 12:9 herangerückt. Während die Schwierigkeiten in der Abwehr immer noch bestanden, konnten die Gäste zu diesem Zeitpunkt wenigstens im Angriff punkten und das Spiel ging mit 18:14 in die Pause.

Aus der Kabine kamen aber dann die Hausherren wacher und schafften es, bis in der 38. Minute wieder auf 22:15 davonzuziehen. Bezeichnend war, dass die SG in dieser Phase knapp acht Minuten lang keinen Torerfolg erzielen konnte. Ein letztes Aufbäumen der Kaufbeurer ließ die Gäste nach 48 Minuten noch einmal auf 24:22 aufschließen, aber auch diese Hochphase konnte durch die Kaufbeurer nicht genutzt werden. Zum Ende hin spielten fast nur noch die Hausherren und konnten letztendlich einen verdienten 32:25-Sieg feiern.

Top-Torschützen waren von Landsberg Kai Roth (9) und von Kaufbeuren Konstantin Balkow (10).

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Wir haben heute einfach nicht die nötige Intensität mitgebracht. Erst nach 45 Minuten zeigten sich die ersten Ansätze, Abwehr zu spielen. Zudem haben wir einfach zu viele Chancen im Angriff vergeben. Wir müssen uns jetzt auf die kommenden Spiele konzentrieren, da sind einige harte Brocken dabei. Dann erwarte ich deutlich mehr Einsatz, als wir heute gezeigt haben!”

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger (3); Gellrich (4); Haggenmüller; Salzer (2); Spitschan (1); Kittner (2); Hohenreiter (1); Mohring; Seidel; Elstner; Balkow (10); Bartel (2);

Im zweiten SG-Derby des Wochenendes musste sich die zweite Mannschaft gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf knapp mit 33:29 geschlagen geben. Trotz einer kurzen Bank zeigten die Kaufbeurer zur Zufriedenheit ihres Trainers Christian Schelb einen starken Kampf, der leider am Ende nicht belohnt wurde. Die Zweite residiert damit weiter auf dem fünften Tabellenplatz.

Denkbar knapp ging auch das Spiel der bisher glücklosen C-Jugend beim SC Wörthsee aus. Die Kaufbeurer unterlagen beim Tabellensechsten mit 25:24.

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Allgemein

Wahlkampfauftakt mit Kabarett, Tanz und Lasershow im Stadtsaal: CSU Kaufbeuren stellt am 12.01. Kandidaten und OB-Programm vor

Auftakt zur Kommunalwahl 2026 mit Bürgerveranstaltung

Der CSU-Ortsverband Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein zum Wahlkampfauftakt am Montag, 12. Januar 2026, um 19 Uhr in den Stadtsaal.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die 40 CSU-Stadtratskandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl vorgestellt. Die Gäste erwartet ein unterhaltsames Programm mit politischem Kabarett von Wolfgang Krebs, einem Auftritt der Tänzerinnen der Ballettakademie König-Sräga sowie einer spektakulären Lasershow von den Teckilis.

Oberbürgermeister Stefan Bosse wird zudem sein Programm für die Jahre 2026-2032 vorstellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren, vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren

Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Allgemein Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Januar und Februar in Kaufbeuren und Umgebung

Wie Wintergemüse, Bewegung und Ernährung den Alltag bereichern können

Mit Beginn des neuen Jahres lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren gemeinsam mit seinen Partnern alle Interessierten ab 55 Jahren zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen ein. Ziel ist es, mit Genuss, Bewegung und Information den Alltag bewusster und gesünder zu gestalten.

Das Programm reicht von Kochpraxis über Bewegung bis hin zu Vorträgen zur Knochengesundheit und Herzernährung – praxisnah und alltagsorientiert.

Kochen für den kleinen Haushalt: Wintergemüse kreativ nutzen

Wenn sich der Alltag verändert – etwa, weil die Kinder aus dem Haus sind – stellt sich oft auch die Frage nach neuen Kochgewohnheiten.
Die Kochpraxis „Wintergemüse mal anders!“ zeigt, wie sich mit etwas Planung und Kreativität im kleinen Haushalt gesunde und abwechslungsreiche Gerichte zubereiten lassen.

Termine und Orte:

  • Freitag, 23. Januar 2026 | 16:30–19:30 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
  • Donnerstag, 29. Januar 2026 | 17:30–20:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe)

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos, ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für Lebensmittel wird vor Ort erhoben.
Bitte bringen Sie Schürze, Geschirrtuch und Behälter für Reste mit.

Anmeldung bis spätestens:

  • 19.01.2026 (für Kaufbeuren)
  • 26.01.2026 (für Buchloe)

Bewegung im Alltag: Kleine Schritte mit großer Wirkung

Bewegung ist keine Frage des Alters. In der Veranstaltung „Im Alltag mehr bewegen“ zeigt Jana Wintergerst, wie mit einfachen Mitteln körperliche Fitness und geistige Frische erhalten bleiben können – ganz ohne sportliche Höchstleistungen.

Termin:

  • Donnerstag, 05. Februar 2026 | 17:30–19:00 Uhr
    – AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1

Hinweis:
Bitte bequeme Kleidung, Sportschuhe, Handtuch und Getränk mitbringen.
Anmeldung bis: 02.02.2026

„Knochenstark essen – mitten im Leben“

Mit dem Älterwerden verändert sich auch die Knochengesundheit. Der Vortrag von Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg gibt Einblicke, wie Ernährung mit Calcium und Bewegung präventiv wirken können.

Termin:

  • Dienstag, 10. Februar 2026 | 17:00–18:30 Uhr
    – Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4
    (Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe)

Anmeldung bis: 05.02.2026

„Herzgesund leben, bewusst genießen“

Eine herzfreundliche Ernährung ist kein Verzicht, sondern bewusster Genuss. Anja Müller vermittelt alltagstaugliche Empfehlungen, um das Herz zu stärken und gleichzeitig genussvoll zu essen.

Termin:

  • Donnerstag, 26. Februar 2026 | 16:30–18:00 Uhr
    – Mehrgenerationenhaus „Mitanand“, Roßhaupten, Hauptstraße 10
    (Kooperationspartner: Mehrgenerationenhaus Roßhaupten)

Anmeldung bis: 23.02.2026


ℹ️ Weitere Infos & Anmeldung

Alle Veranstaltungen sind Teil des Netzwerks „Generation 55plus“.
Das komplette Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website:
🔗 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung

Für telefonische Auskünfte: 📞 08341 9002-0
Oder per E-Mail an: 📧 poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Allgemein Sport

Joker können nicht mehr gewinnen. Erneute Niederlage macht die Lage immer bedrohlicher

2.448 Zuschauer sehen in der energie schwaben arena eine knappe, aber verdiente Niederlage gegen Bad Nauheim

Der 25. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim stand in der energie schwaben arena an. Die Joker mussten weiterhin auf John Rogl, Joe Cassetti, D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist und Max Kislinger verzichten. Zu allem Überfluss fehlte zusätzlich noch Henri Kanninen krankheitsbedingt. Dafür rückte Pavel Nikitins zu seinem DEL2-Debüt in die Mannschaft. Der ESV Kaufbeuren musste sich am Ende vor 2.448 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben.

Der erste Spielabschnitt startete denkbar schlecht für die Hausherren. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es das erste Mal im rot-gelben Kasten, nachdem Davis Koch hinter dem Tor in den Slot zu Jordan Hickmott abgab und dieser per Direktschuss das 1:0 erzielte. Wenig später sollte es auch schon die erste Strafe geben. Justin MacPherson erhielt sie wegen eines Stockchecks. Das Powerplay brachte den Jokern allerdings nichts ein und so folgte ein langer Schlagabtausch beider Mannschaften mit Vorteilen für die Gäste. In der 14. Spielminute traf Fabian Koziol von der blauen Linie in das Kreuzeck, allerdings ertönte kurz zuvor ein Pfiff, da Max Oswald an der Bande seinen Gegenspieler behinderte und dafür eine kleine Strafzeit erhielt. Der Treffer zählte folglich nicht. Das anschließende Powerplay sollte sich für den EC Bad Nauheim nicht lohnen. Kurz bevor es in die Kabinen ging, erhielt Xaver Tippmann eine kleine Strafe wegen eines Stockschlags, und so sollten die Gäste mit 38 Sekunden in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten.

In besagter rot-gelber Überzahl brachten die Joker den Puck gefährlich in den Slot, sodass dieser von Gerald Kuhn im Tor abprallte. Nutznießer dieser Situation war Alec Zawatsky, der am schnellsten reagierte und den Puck zum 1:1 über die Linie bugsierte. Wenig später wurde es unschön, als Christopher Fischer an der Bande Max Oswald im Gesicht traf, wofür der Bad Nauheimer fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf erhielt. Die Joker fanden in Überzahl überhaupt nicht in die Formation. Die Gäste klärten mehrfach, und zu allem Überfluss musste Tyson McLellan mit knapp zwei Minuten Restüberzahl seinerseits wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox. Wieder in Gleichzahl konterten die Gäste nach einem Fehlpass der Hausherren in Person von Taylor Vause. Der Kanadier fand in der Mitte Sebastian Bengtsson, der Cody Porter zum 1:2 umkurvte. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen den ESVK. Max Hadraschek musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Tyson McLellan alleine vor Gerald Kuhn die Möglichkeit, auf Gleichstand zu stellen, traf aber nur den Querbalken. Wenig später folgte ein Schlagschuss von Paul Mayer von der blauen Linie, welcher abgefälscht gegen den Pfosten schlug. Es gab anschließend eine kleine Strafe gegen Xaver Tippmann wegen Haltens. Die Joker konnten ihre Überzahl aber erneut nicht nutzen, und so ging es in die zweite Pause.

Die Bilder des Spiels

Der dritte Spielabschnitt startete recht verhalten von beiden Teams, jedoch kamen beide zu ihren Chancen. Es ging eine Weile hin und her, ehe Paul Mayer in der Offensivzone clever die Mitte mit seinem Laufweg öffnete und den einlaufenden Jonny Tychonick bediente. Der Kanadier schlenzte den Puck zum 2:2 ein. Nach der Powerbreak wurde der ESV Kaufbeuren immer stärker. Die Gäste hatten allerdings weiterhin etwas entgegenzusetzen. Justin MacPherson schlenzte von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und fand am langen Pfosten Jordan Hickmott, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinhalten musste. Vier Minuten vor Ende erhielt erneut Xaver Tippmann eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, dem ESVK aber gelang im Powerplay kein Treffer mehr. Dazu mussten die dann auch noch eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern hinnhemen. Das Ziehen des Torwarts brachte dann auch nicht mehr den gewünschten Lucky Punch, und so mussten sich die Joker mit 2:3 geschlagen geben.

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Allgemein Podcast

Der neue Klar.Text Business Podcast: Wolfgang Groß, Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ – Family Store Neugablonz

Der Business-Podcast für starke Unternehmen vor Ort. Gastgeber: Claus Tenambergen

In dieser Folge spricht Claus Tenambergen mit Wolfgang Groß, Mitgründer und langjährigem Geschäftsführer der Hilfsorganisation humedica und Gründer der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in Kaufbeuren-Neugablonz, der er sich seit seinem Ruhestand 2019 mit voller Kraft widmet. Im Mittelpunkt stehen konkrete Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen, Begegnung statt Anonymität und neue Perspektiven für Menschen mit herausfordernden Biografien. Ein besonderer Blick gilt dem Family Store in der Hüttenstraße in Neugablonz – dem Second-Hand-Laden der Stiftung, der weit mehr ist als ein Geschäft: Generationenhaus, sozialer Treffpunkt, Ort der Nachhaltigkeit und Anlaufstelle für Menschen mit wenig Geld. Eine Folge über Verantwortung, Haltung – und darüber, wie Nächstenliebe im Alltag ganz praktisch aussieht.

Klar.Text Business – Der Podcast für starke Unternehmen vor Ort

Klar.Text Business bringt die Geschichten hinter erfolgreichen Unternehmen aus der Region auf den Punkt. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Unternehmerinnen und Unternehmern über ihre Ideen, Werte, Produkte und die Menschen, die alles möglich machen. Echt, nahbar und inspirierend – Klar.Text Business zeigt, was lokale Wirtschaft bewegt.

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Allgemein Blaulicht Kinder Panorama

Kreisverkehrswacht Kaufbeuren ehrt Schulweghelfer für ihren wertvollen Einsatz

Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder

Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“

Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.

In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.

Mitmachen und Sicherheit schenken!

Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.

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Allgemein

Die Spielvereinigung Kaufbeuren e.V. freut sich über eine bedeutende Unterstützung der Sparkasse Allgäu

Mit einer Spende von 2.500 Euro wird die wichtige Nachwuchsarbeit des Vereins weiter gefördert und nachhaltig gestärkt

Im Stadion am Berliner Platz überreichten Angelo Picierro sowie Michael Sambeth aus dem Marketing der Sparkasse Allgäu den symbolischen Spendenscheck persönlich.

Von Seiten der Spielvereinigung waren Vorstand Herr Siebert, Jugendleiter Herr Grundei und Kleinfeldkoordinator Herr Scherer anwesend – begleitet von engagierten Trainern und jungen Nachwuchsspielern. „Unsere Jugend ist das Herz der Spielvereinigung – dank solcher Unterstützung können wir ihnen weiterhin beste Bedingungen bieten, um sich sportlich und persönlich zu entfalten“, betonte Vorstand Siebert im Rahmen der Übergabe.

Die Sparkasse Allgäu bekräftigte dabei ihr langjähriges regionales Engagement und die enge Partnerschaft mit dem traditionsreichen Kaufbeurer Verein. Diese Zusammenarbeit steht nicht nur für sportliche Förderung, sondern auch für gelebte Werte: Teamgeist, Gemeinschaft und Chancen für die Zukunft junger Menschen. Mit großer Freude und strahlenden Gesichtern nahmen die Kinder und Jugendlichen den Spendenscheck entgegen – ein Augenblick, der Motivation und Begeisterung für den weiteren sportlichen Weg weckte.

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Allgemein Tourismus Verwaltung

Nach 41 Jahren: Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. wird aufgelöst

Mitglieder votieren einstimmig für die Übergabe der Aufgaben an die Stadt – der Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. stellt seine Arbeit zum Jahresende ein

Am Abend des 15. Dezember 2025 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. statt. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Zukunft des Vereins. Rund 20 anwesende Mitglieder stimmten einstimmig für einen klaren Schritt – die Aufgaben des Vereins werden an die Stadt übergeben, die Vereinsarbeit endet zum 31. Dezember 2025.

Der langjährige Vorsitzende Ulf Jäkel führte mit sichtlich bewegter Stimme durch die Sitzung. Er blickte auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, würdigte die Entwicklung des Vereins und erklärte nochmals die Hintergründe. Die Mitglieder dankten ihm für seinen langjährigen Einsatz.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach den Beteiligten seinen Dank aus: „Es ist viel entstanden. Ich möchte Danke sagen – an Ulf Jäkel, an alle Vorstandsmitglieder, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die vielen Ehrenamtlichen. Es ist ein großer Schritt. Die Stadtverwaltung wird den Weg weiter gestalten – aber es sind große Fußstapfen, in die wir treten.“

Hintergrund: Warum der Verein seine Arbeit einstellt

Die Entscheidung folgt einer längeren strukturellen Entwicklung. Bereits im Sommer 2025 hatte Ulf Jäkel in einem Interview offen über die Herausforderungen gesprochen:

  • Finanzielle Lage: Die städtischen Zuschüsse laufen zum Jahresende aus. Ein Weiterbetrieb ohne öffentliche Mittel wäre nicht möglich.
  • Gestiegene Anforderungen: Die Organisation von Veranstaltungen ist mit zunehmenden Sicherheitsauflagen und rechtlicher Verantwortung verbunden. Für ein rein ehrenamtlich geführtes Gremium ist das kaum noch tragbar.
  • Strukturelle Überschneidungen: Viele Aufgaben des Vereins wurden bereits durch städtische Mitarbeitende übernommen – auch das Personal der Tourist-Info ist bereits bei der Stadt angestellt.

Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, die bisherige Vereinsstruktur zu beenden – bei gleichzeitiger Fortführung aller wesentlichen Aufgaben durch die Stadtverwaltung.

Was sich ändert – und was bleibt

Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Stadt Kaufbeuren unter dem bestehenden Namen „Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing“ die bisherigen Tätigkeiten in neuer Struktur. Künftig ist die Abteilung „Kommunikation, Stadtmarketing und ÖPNV“ unter Leitung von Tobias Müller verantwortlich.

Für Bürgerinnen und Bürger bleibt vieles vertraut:

  • Die Tourist-Info bleibt am gewohnten Ort.
  • Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bleiben dieselben.
  • Veranstaltungen, Messeauftritte und Tourismusangebote werden nahtlos weitergeführt.

Ziel ist es, durch die städtische Trägerschaft für mehr Kontinuität, Rechtssicherheit und Zukunftsfähigkeit zu sorgen.

Ein Blick zurück: 41 Jahre Engagement für Kaufbeuren

Seit der Gründung 1983 – zunächst als Verkehrsverein – hat sich viel getan. Ulf Jäkel, seit Jahrzehnten prägende Figur im Stadtmarketing, erinnert sich: „Es war keine Entscheidung gegen etwas – sondern für die Zukunft.“

In den 2000er-Jahren wurde aus dem Verein ein modernes Stadtmarketinginstrument. Die Zahl der Übernachtungen stieg deutlich, die Veranstaltungsformate wurden vielfältiger, die Innenstadt erlebte durch zahlreiche Maßnahmen eine Belebung. „Wir haben uns nie auf Erreichtem ausgeruht – sondern immer geschaut, was der Stadt wirklich hilft“, so Jäkel.

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Allgemein Wirtschaft

Neue berufliche Perspektiven bei der AXA Geschäftsstelle Alex Koller: Zwei spannende Stellenangebote in Kaufbeuren und Diedorf

Verstärkung gesucht: Versicherungskaufmann/-frau (m/w/d) und Mitarbeiter Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen & Finanzen

Die AXA Geschäftsstelle Alex Koller erweitert ihr Team und bietet zwei Positionen an den Standorten Kaufbeuren und Diedorf:

Gesucht werden eine Versicherungskaufmann/-frau (m/w/d) für den Innen- oder Außendienst sowie eine Mitarbeiter*in Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen und Finanzen. Beide Stellen sind in Teil- oder Vollzeit möglich, auch eine selbstständige Tätigkeit wird angeboten.

Wünschenswert sind Erfahrung im Versicherungsbereich, Kundenorientierung und Teamfähigkeit. AXA Koller bietet flexible Arbeitszeiten, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und attraktive Vergütung.

Weitere Informationen:
wir-sind-kaufbeuren.de/jobs/versicherungskaufmann-frau-m-w-d
wir-sind-kaufbeuren.de/jobs/mitarbeiter-vertrieb-m-w-d-im-aussendienst-fuer-versicherungen-finanzen

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Allgemein Politik

Bündnis Zukunft Kaufbeuren: Liste zur Stadtratswahl zugelassen – jetzt müssen zum Antreten Unterstützerunterschriften gesammelt werden

Am Samstag, den 13.12.2025 sind die Stadtratskandidaten des BZKf von 8.30 bis 12.00 Uhr am Neugablonzer Wochenmarkt

Die Stadtratswahl 2026 verspricht spannend zu werden. Mit dem Bündnis Zukunft Kaufbeuren tritt eine neue überparteiliche Gruppierung an. Der Vorsitzende Dr. Thomas Jahn erhielt nun eine positive Nachricht von der Stadt Kaufbeuren: „Wir freuen uns, dass der städtische Wahlleiter unsere neue Liste Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) zur Stadtratswahl am 8. März 2026 zugelassen jetzt. Jetzt benötigen wir, um zur Stadtratswahl antreten zu können noch 215 Unterstützerunterschriften,“ so Jahn.

Die Teams von Bündnis Zukunft Kaufbeuren sind daher aktuell fleißig in Kaufbeuren und Neugablonz unterwegs, um für einen Eintrag in die Unterschriftenliste zu werben. Diese Listen liegen im Bürgerbüro im Rathaus-Neubau (Am Graben 3) und im Bürgerbüro Neugablonz (Bürgerstraße 2) aus. Mit dem Reisepass oder dem Personalausweis können sich alle in Kaufbeuren wahlberechtigten Bürger zu folgenden Zeiten in die Liste zur Unterstützung des Bündnis Zukunft Kaufbeuren eintragen:

Bürgerbüro Kaufbeuren, Am Graben 3: Montag: 08 – 12 / 13 – 16 Uhr; Dienstag, Mittwoch: 08 – 12 Uhr; Donnerstag: 08 – 12 / 14 – 16 Uhr; Freitag: 08 – 12 Uhr

Bürgerbüro Neugablonz, Bürgerstraße 2: Montag: 08 – 12 Uhr / 14 – 18 Uhr; Dienstag – Freitag: 08 – 12 Uhr.

Am Freitag, den 12.12.2025, um 18:00 Uhr findet im Gasthaus Rose, Obstmarkt 2 in Kaufbeuren der Stammtisch des neuen Bündnisses unter dem Motto: „Jetzt red i“ statt. Die Stadtratskandidaten des Bündnis Zukunft Kaufbeuren stehen Rede und Antwort. Dieser Stammtisch findet anschließend jeden Freitag ab 18.00 Uhr jeweils im Gasthaus Rose statt.

Am Samstag, den 13.12.2025 sind die Stadtratskandidaten des BZKf von 8.30 bis 12.00 Uhr am Neugablonzer Wochenmarkt, gegenüber dem Café Am Markt.

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Allgemein Veranstaltung Weihnachten

Heute am Mittwoch startet der Kolping Weihnachtsmarkt – von 15 bis 20 Uhr

Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit

Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.

An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen

Handgemachtes und Kreatives

Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.

Kulinarisches aus aller Welt

Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.

Süßes für die Kleinen

Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.

Adventsprogramm & neue Räume

Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.

Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.

Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.

📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025
🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

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Allgemein Sport

Herren der SG Kaufbeuren-Neugablonz lassen einen Punkt gegen Isar-Loisach liegen

Letzter Heimspieltag mit voller Halle in Neugablonz

Der letzte Heimspieltag in diesem Jahr in Kaufbeuren hielt viel Handball für die Fans der SG Kaufbeuren/Neugablonz bereit. Weibliche B-Jugend und D-Jugend sowie männliche C-Jugend und Herren 1 standen in der Turnerstraße auf der Platte.

Die Herren gingen dabei, zumindest hinsichtlich der Ausgangsposition in der Bezirksoberliga-Tabelle, als Favorit ins Spiel. Den besseren Start erwischten aber die Wolfratshausener. Nach knapp sechs Minuten lag die SG mit 2:4 hinten. Schnell zeigte sich, dass die Abwehr, die in den vergangenen Spielen Erfolgsgarant war, nicht wirklich ins Spiel fand. Auch im Angriff leistete man sich einige Unkonzentriertheiten.

Dennoch konnten die Kaufbeurer schnell ausgleichen und nach 17 Minuten mit 10:8 in Führung gehen. Wie auch schon im letzten Spiel zeigte Nils Hipper im Tor eine starke Leistung und konnte die Angriffe der HSG immer wieder stoppen. Bis zur Halbzeit gelang es der SG, die Wolfratshausener auf Abstand zu halten. Mit einem Halbzeitstand von 16:13 ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit lief das Spiel zunächst ausgeglichen weiter. Eine Verbesserung des Abwehrspiels der SG stellte sich nicht ein. Auch in der zweiten Halbzeit war es zu einfach, die Verteidigung der Kaufbeurer zu überwinden. Mit einem Drei-Tore-Lauf zum 20:20 nach gut 40 gespielten Minuten glich die HSG Isar-Loisach dann das erste Mal seit der 15. Spielminute wieder aus und konnte in der 50. Minute sogar mit 22:24 in Führung gehen.

Dann mobilisierten die Kaufbeurer Herren noch ihre letzten Reserven und konnten mit vier Toren in vier Minuten, unterstützt von weiteren starken Paraden ihres Keepers, auf 28:25 davonziehen. Der Sieg schien der SG sicher, da die Gegner der HSG nach einer Strafe die letzten Minuten des Spiels fast komplett in Unterzahl spielen mussten. Es kam jedoch anders. Der SG kam in diesen letzten Minuten jegliche Ruhe abhanden und das Team leistete sich einige Fehler, die von den Wolfratshausenern gnadenlos ausgenutzt wurden. Acht Sekunden vor Schluss netzten diese dann zum 28:28-Endstand ein. Die Kaufbeurer geben damit einen sicher geglaubten Sieg ab, retten aber noch einen Punkt im letzten Spiel der Hinrunde. Die SG verabschiedet sich auf dem vorübergehend achten Platz in die Winterpause.

Co-Trainer Kuba Mrklas fasst zusammen: “So unterschiedlich können sich Unentschieden anfühlen. Letzte Woche gegen Gröbenzell haben wir es wie einen Sieg gefeiert, heute fühlt es sich eher nach einem verlorenen Punkt an. Wir haben als Mannschaft in den letzten vier Spielen vier Punkte geholt, die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir müssen jetzt die Pause nutzen und weiter an uns arbeiten. In der Rückrunde liegt viel Handball vor uns.”

Für die SG waren im Einsatz: Hipper; Horend; (beide Tor) Heil 1; Gellrich 7; Haggenmüller 4; Glas; Salzer 1; Kittner 1; Hohenreiter 2; Dömsödi 1; Seidel; Elstner; Balkow 10; Tinfissi; Bartel 1;

Im Vorfeld des Herrenspiels waren in Neugablonz noch einige Jugendmannschaften aktiv. Den Anfang machte die weibliche D-Jugend, die mit einem 27:26 gegen Gilching nun weiter den ersten Platz der Bezirksklasse Nord-West belegt. In der Bezirksoberliga musste die weibliche B-Jugend gegen ihre Gegnerinnen aus Scheyern eine ärgerliche 26:35-Niederlage einstecken. Für die männliche C-Jugend war im Duell gegen Waltenhofen nichts zu holen. Sie mussten sich mit 30:39 geschlagen geben.

Für die Anfängermannschaft der E-Jugend stand auswärts das letzte Turnier der Hinrunde in der Winterrunde an. Mit den erfolgreichen Spielen zeigten sich die Trainer Rob Uhlir, Marc Keller und Ben Scherbaum mehr als zufrieden. Den verdienten Lohn für den Handball-Einsatz der Kids gab es dann bei der Siegerehrung durch den Nikolaus.

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Allgemein Veranstaltung Weihnachten

Weihnachtsstimmung mit Herz: Der Kolping Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore am 10.12. und 11.12.25

Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit

Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.

An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen

Handgemachtes und Kreatives

Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.

Kulinarisches aus aller Welt

Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.

Süßes für die Kleinen

Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.

Adventsprogramm & neue Räume

Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.

Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.

Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.

📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025
🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

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Allgemein

Gemeinsam durch den Dezember: Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell

Von Adventsfenster bis Silvesterabend – die Termine im Überblick

Aktuelle Termine aus Hirschzell

Das Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell lädt im Dezember zu mehreren Veranstaltungen ein, die Gemeinschaft, Musik und festliche Stimmung in den Mittelpunkt stellen. Nachfolgend eine Übersicht der bevorstehenden Termine.

Frühschoppen am Sonntag

Sonntag, 14.12.2025, ab 10:00 Uhr

Ein geselliges Beisammensein bei Getränken und Gesprächen erwartet die Gäste beim traditionellen Frühschoppen. Eine gute Gelegenheit, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

Aufkircher Saitenmusik: Musikalischer Nachmittag (entfällt!)

Montag, 15.12.2025, 15:00–18:00 Uhr (entfällt)

Freunde der alpenländischen Volksmusik können sich auf einen stimmungsvollen Nachmittag mit der Aufkircher Saitenmusik freuen. Eine Veranstaltung zum Innehalten in der Vorweihnachtszeit.

Adventsfenster: „Hirschzell leuchtet“

Mittwoch, 17.12.2025, 17:30–19:30 Uhr

Das Dorfgemeinschaftshaus lädt ein zum festlich gestalteten Adventsfenster. Neben weihnachtlicher Blasmusik wird auch ein liebevoll dekoriertes Fenster zu sehen sein. Der Abend steht ganz im Zeichen von Licht, Musik und Nachbarschaft.

Gemeinsamer Jahresausklang: Silvesterabend

Mittwoch, 31.12.2025, ab 20:00 Uhr

Zum Jahreswechsel wird gemeinsam gefeiert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt – jedoch wird um Essensvorbestellung bis spätestens 20.12.2025 gebeten. Ein Abend für alle, die den Jahreswechsel in geselliger Runde verbringen möchten.

Weitere Veranstaltungen und Informationen

Alle aktuellen Termine sowie Details zu kommenden Veranstaltungen sind auf der Homepage des Dorfgemeinschaftshauses Sonne einsehbar. Dort finden Interessierte auch Hinweise zu geplanten Angeboten im neuen Jahr. 👉 Zur Veranstaltungsseite

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Allgemein Veranstaltung Weihnachten

Weihnachtsstimmung mit Herz: Der Kolping Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore am 10.12. und 11.12.25

Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit

Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.

An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen

Handgemachtes und Kreatives

Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.

Kulinarisches aus aller Welt

Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.

Süßes für die Kleinen

Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.

Adventsprogramm & neue Räume

Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.

Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft

Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.

Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.

📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren
📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025
🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

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Allgemein Sport

Neuzugang in der Abwehr des ESVK

Dominik Groß wechselt vom EV Landshut nach Kaufbeuren

Mit Dominik Groß verpflichtet der ESV Kaufbeuren einen weiteren Verteidiger für den laufenden Spielbetrieb in der DEL2. Der 20-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten EV Landshut und steht dem Trainerteam um Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh ab sofort zur Verfügung.

Der gebürtige Straubinger ist bereits am Donnerstag in Kaufbeuren eingetroffen. Groß misst 1,88 Meter, wiegt 90 Kilogramm und schießt rechts. Er wird beim ESVK mit einem U21-Fördervertrag ausgestattet und erhält die Rückennummer 33.

Erste Erfahrungen im In- und Ausland

Groß durchlief weite Teile seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des EHC Straubing sowie beim EV Landshut. In der vergangenen Saison sammelte er zusätzlich internationale Erfahrung in der schwedischen U20-Liga bei Mora IK.

Trotz seines jungen Alters kann er zudem auf 33 Einsätze in der Oberliga Süd für die Passau Black Hawks zurückblicken. In der aktuellen Spielzeit lief er zehnmal für den EV Landshut in der DEL2 auf.

Sofern alle Lizenzformalitäten abgeschlossen sind, könnte Groß bereits am kommenden Wochenende erstmals im Spieltagskader stehen.

Patrick Reimer: „Ein Spieler mit Potenzial“

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, erklärt den Schritt so:
„Nach den zuletzt auch zahlreichen Ausfällen in der Verteidigung haben wir uns dazu entschlossen, einen weiteren jungen Spieler mit Potenzial mit in den Kader einzubinden. Wir freuen uns, dass sich Dominik Groß jetzt dazu entschieden hat, nach Kaufbeuren zu kommen. Wir glauben, dass er sich hier gut einbringen und seine Entwicklung weiter vorantreiben kann.“

Dominik Groß: „Freue mich auf die neue Herausforderung“

Auch Dominik Groß äußert sich zu seinem Wechsel:
„Der ESV Kaufbeuren ist ein traditionsreicher Eishockeyverein mit einer hervorragenden Fankultur. Ich sehe diesen Wechsel als Chance, um mich durch entsprechende Eiszeit weiterzuentwickeln. Ich freue mich, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und auf alles, was ich mit dem Team und den Fans erleben werde.“

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Allgemein Kultur

AUFBRUCH–UMBRUCH feiert 40 Jahre: Jetzt letzte Tickets bei Hyma-Laya sichern

Restkarten für die Shows

Für die großen Jubiläumsshows im Januar und Februar 2026 des Faschingsvereins AUFBRUCH–UMBRUCH gibt es noch Restkarten. Die Veranstaltung feiert 40 Jahre Vereinsgeschichte.

Erhältlich sind die Tickets bei Hyma-Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in der Altstadt Kaufbeuren.

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 10–18 Uhr
  • Samstag: 10–12 Uhr
  • Am 24.12. bis 14 Uhr geöffnet
    (Betriebsurlaub vom 22. bis einschließlich 26. November)

Wer sich noch eine Eintrittskarte sichern will, sollte nicht zu lange warten.

Termine der Jubiläumsshows 2026

Die Jubiläumsveranstaltungen finden an folgenden Terminen im Kaufbeurer Stadtsaal statt:

  • Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
  • Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
  • Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
  • Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr

Fasching trifft auf Gesellschaftskritik

AUFBRUCH–UMBRUCH steht für einen Fasching mit Unterhaltungsfaktor – eine Mischung aus Satire, Kabarett, Comedy, Musik und Artistik. Dabei greift das Ensemble immer wieder aktuelle, lokale und gesellschaftliche Themen auf und verarbeitet sie mit Witz und Augenzwinkern. Ein wiederkehrender Höhepunkt sind die Gardeauftritte, insbesondere von Wertachgarde und Männergarde, ergänzt durch beeindruckende Darbietungen von Dance Solution und Artistica AnamCara. Auch Solo-Acts, allen voran der langjährige Regisseur Jürgen „Hausl“ Richter, prägen den unverwechselbaren Stil der Produktionen.

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Allgemein Sport

Faustballwochenende: TV Neugablonz unterliegt Vizemeister TSV Calw trotz starkem Auftakt

Mutiger Start und kämpferische Leistung – am Ende setzt sich Calws Klasse durch

KAUFBEUREN-NEUGABLONZ. Der TV Neugablonz musste sich dem Deutschen Vizemeister TSV Calw mit 1:5 geschlagen geben. Vor gut gefüllten Rängen in der Dreifachturnhalle zeigte das Team von Kapitän Magnus Elstner einen starken ersten Satz, konnte das Niveau jedoch nicht über die gesamte Partie halten. Zu viele Eigenfehler und die individuelle Klasse der Gäste aus dem Schwarzwald gaben letztlich den Ausschlag.

Nach zwei Siegen in Folge trat der TVN selbstbewusst an. Doch mit Raphael Schlattinger – einem der auffälligsten Akteure der Faustballszene – und dem deutschen Nationalspieler Philipp Kübler hatte Calw zwei international erfahrene Spieler in der Startaufstellung.

Trotzdem gelang dem Heimteam ein überraschender Auftakt. Mit klugem Stellungsspiel und effektiven Angriffen holte sich der TVN den ersten Satz – sehr zur Freude des Publikums.

Calw übernimmt das Kommando

Mit zunehmender Spieldauer fand Calw jedoch besser ins Spiel – allen voran Schlattinger, der seine Angaben immer gezielter setzte. Neugablonz geriet unter Druck, in der Abwehr häuften sich einfache Fehler, und auch im Spielaufbau schlichen sich Unsicherheiten ein.

„Wir haben zu viele Handfehler gemacht und Chancen liegen gelassen“, resümierte die Mannschaft selbstkritisch. Zur Satzpause lag Calw mit 2:1 vorn und hatte die Kontrolle übernommen.

Nach der Pause fehlt die Durchschlagskraft

Im zweiten Abschnitt setzte sich das Bild fort: Der TVN fand nicht zurück zu seiner Anfangsstärke, während Calw souverän agierte. Besonders bei der Angabe zeigte sich der Unterschied – während Calw konstant Druck machte, ließ die Quote bei Neugablonz deutlich nach.

„In dieser Liga musst du die letzten Prozente abrufen können. Das hatten wir heute nicht“, lautete das ehrliche Fazit aus dem Team.

Die Sätze vier bis sechs gingen mit 4:11, 6:11 und 7:11 an die Gäste. Damit stand am Ende ein deutliches 1:5.

Dennoch: Leistung macht Mut

Trotz der Niederlage überwiegt der positive Blick: „Gegen den Deutschen Vizemeister ist das kein Spiel, das wir zwingend gewinnen müssen“, sagte das Team. Der erste Satz und einzelne Phasen im Spielverlauf zeigen, dass der TVN in der Liga konkurrenzfähig ist.

Blick nach vorne: Duell auf Augenhöhe gegen Vaihingen

Schon am kommenden Wochenende geht es auswärts weiter – gegen den TV Vaihingen/Enz, der bisher noch keinen Sieg verbuchen konnte. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Dort wollen wir zeigen, was wir wirklich können“, so die klare Ansage des Teams.

Zweite Mannschaft startet mit Schwierigkeiten

Weniger erfolgreich verlief der Spieltag für die zweite Mannschaft. In der Landesliga Süd setzte es zwei Niederlagen in Landshut. Gegen den TSV Unterpfaffenhofen 3 verlor man 1:3 (11:5, 4:11, 3:11, 6:11), gegen Gastgeber TG Landshut 0:3 (5:11, 1:11, 6:11). Mit 0:4 Punkten steht das Team aktuell auf Rang sieben – eine Steigerung ist notwendig.

Spielergebnis (1. Mannschaft):

TV Neugablonz – TSV Calw 1:5
(11:7, 7:11, 4:11, 4:11, 6:11, 7:11)

Tabelle (nach dem 4. Spieltag):

5. TV Neugablonz – 4:4 Punkte (13:13 Sätze)

Nächstes Spiel:

TV Vaihingen/Enz – TV Neugablonz (Auswärtsspiel)

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Romi’s Märzenburg lädt zur „Schottischen Nacht“ am 21. November ein

Schottische Klänge in Kaufbeuren – Ein musikalischer Abend mit Atmosphäre

Am Freitag, den 21. November 2025, verwandelt sich ROMI’S Märzenburg in Kaufbeuren ab 20 Uhr in eine Bühne für schottisches Lebensgefühl. Bei freiem Eintritt dürfen sich Besucher auf einen Abend mit einem Singer-Songwriter aus Schottland freuen – handgemachte Musik, persönliche Texte und eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Singer-Songwriter mit schottischen Wurzeln

Der aus Schottland stammende Musiker bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch Geschichten aus seiner Heimat mit. Wer Folk und akustische Klänge mag, dürfte sich hier genau richtig fühlen. Der intime Rahmen der Märzenburg bietet dabei den passenden Ort für einen direkten Draht zwischen Künstler und Publikum.

Eintritt frei – Reservierung empfohlen

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Reservierung wird jedoch empfohlen. Wer sicher gehen will, sich einen Platz zu sichern, kann sich unter folgender Nummer anmelden:
📞 01525 3000875

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Allgemein Bildung Veranstaltung

Napoleon, Scharnhorst und das Eiserne Kreuz – Historischer Vortrag am 13. November 2025 im Offiziersheimgesellschaft Kaufbeuren

Bundeswehr Kaufbeuren und die vhs Kaufbeuren laden ein

Am Donnerstag, den 13. November 2025, laden die Bundeswehr Kaufbeuren und die vhs Kaufbeuren zu einem kostenfreien öffentlichen Vortrag ein. Der Historiker Thomas Schuler – bekannt aus Radio, Presse und Fernsehen – spricht von 17:30 bis 19:30 Uhr in der Offiziersheimgesellschaft Kaufbeuren (Casino), Apfeltranger Straße 34.

Nach seinem Vortrag „Napoleon und Bayern“ im November 2024 ist Schuler erneut in Kaufbeuren zu Gast. Im Mittelpunkt seines neuen Vortrags steht die Geschichte des Eisernen Kreuzes – ein Symbol, das heute das Hoheitszeichen der Bundeswehr ist.

Das Eiserne Kreuz: Ursprung und Bedeutung

Das Eiserne Kreuz ist nicht nur auf den Uniformen der Bundeswehr zu sehen, sondern auch an repräsentativen Orten wie dem Brandenburger Tor oder den Flugzeugen der Bundesregierung. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1813.

Damals stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Eiserne Kreuz zu Beginn der sogenannten „Befreiungskriege“ gegen Napoleon. Die Auszeichnung war ein Novum: Sie wurde nicht nur dem Adel verliehen, sondern konnte auch einfachen Soldaten für besondere Tapferkeit im Kampf zuteilwerden.

Warum der 12. November?

Der Vortrag beleuchtet auch die Wahl des Gründungsdatums der Bundeswehr. Der 12. November 1955 wurde nicht zufällig gewählt – es ist der Geburtstag von General Gerhard von Scharnhorst, einem der bedeutenden Köpfe der preußischen Heeresreform. Seine Ideen prägen bis heute militärische Traditionen und Werte.

Bilder, Geschichte und Einblicke

Thomas Schuler führt das Publikum mit zahlreichen Bildern und fundierten historischen Erläuterungen durch die wechselvolle Geschichte des Eisernen Kreuzes. Dabei spannt er den Bogen von der napoleonischen Zeit bis zur Gegenwart.

Anmeldung erforderlich

Die Platzzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich und möglich unter:

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:
📅 Donnerstag, 13. November 2025
🕠 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr
📍 Offizierheimgesellschaft Kaufbeuren (Casino), Apfeltranger Straße 34, Kaufbeuren
🎤 Referent: Thomas Schuler
🎟 Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

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Allgemein Podcast

Der neue Klar.Text-Podcast: Stadtjugendring Kaufbeuren – Aufgaben, Engagement und Vielfalt im Dienst der Jugend

Gastgeber: Claus Tenambergen. Gäste: Nina Weber (Vorsitzende des Stadtjugendrings) und Stefanie Echtler (Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit)

In dieser Folge von Klar.Text geht’s um Jugend – und um Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass junge Stimmen gehört werden. Seit über 75 Jahren ist der Stadtjugendring Kaufbeuren das Herzstück der Jugendarbeit in der Stadt: mit Jugendzentren, Schulprojekten, Ferienangeboten, Kulturarbeit und politischer Bildung. Was macht den Stadtjugendring aus – und wie gelingt es, junge Menschen heute zu erreichen und zu begeistern? Moderator Claus Tenambergen spricht mit Nina Weber, Vorsitzende des Stadtjugendrings, und Stefanie Echtler, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, über die zahlreichen Aufgaben des Stadtjugendrings, über Engagement, Verantwortung und Haltung in Zeiten von Social Media, Populismus und gesellschaftlichen Umbrüchen. Ein ehrliches, lebendiges Gespräch über eine Organisation, die in Kaufbeuren seit Jahrzehnten eine prägende Rolle spielt.

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Allgemein

Martinimarkt in Kaufbeuren auch 2025 abgesagt

Stadt verweist auf Terminüberschneidungen und sinkende Resonanz

Nach 2024 hat die Stadt Kaufbeuren den Martinimarkt auch für dieses Jahr abgesagt. Der Markt, der sonst jährlich am zweiten Novemberwochenende in der Altstadt stattfand, wird somit auch 2025 nicht durchgeführt. Organisiert wurde er in der Vergangenheit von der Stadtverwaltung selbst.

Händler und Sortiment in den Vorjahren

In den vergangenen Jahren nahmen rund 30 Markthändler am Martinimarkt teil. Angeboten wurden Produkte aus verschiedenen Bereichen: Schmuck, Haushaltswaren, Werkzeuge, Reinigungsgeräte, Gewürze und Geschenkartikel. Zusätzlich gab es gastronomische Stände, die für eine kulinarische Begleitung während des Marktbummels sorgten.

Zwei Gründe für die Absage

Tobias Müller, Abteilungsleiter für Kommunikation, Marketing und Wirtschaftsförderung Altstadt, nennt zwei Hauptgründe für die Entscheidung:

„Erstens, dass die Resonanz in den vergangenen Jahren merklich abgenommen hat. Und zweitens, dass wir so innerhalb von einer Woche drei Eventtage hätten, was einerseits zulasten der Besucherinnen und Besucher geht und andererseits vom Einzelhandel nicht stemmbar ist.“

Gemeint sind das Altstadtfunkeln (Candle-Light-Shopping und Kaufbeuren leuchtet) am 14. und 15. November.

Keine Angaben zur Zukunft des Marktes

Ob der Martinimarkt in den kommenden Jahren wieder stattfinden wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Stadtverwaltung äußerte sich dazu bislang nicht.

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Allgemein Soziales

50 Jahre Frühförderung: Ein Ort für Teilhabe von Anfang an

Wie die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren Familien seit 1975 begleitet

Am 1. November 1975 eröffnete in Kaufbeuren die erste Frühförderstelle der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Ziel war es damals wie heute, Familien mit Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder besonderem Förderbedarf frühzeitig und wohnortnah zu unterstützen. Heute, 50 Jahre später, ist aus dieser Initiative ein fester Bestandteil des regionalen Unterstützungssystems für Familien geworden.

Der Bedarf an frühzeitiger Förderung wuchs über die Jahre kontinuierlich. 1995 entstand eine Außenstelle in Marktoberdorf, 2007 folgte Füssen, 2008 Buchloe. Inzwischen betreuen rund 60 Fachkräfte etwa 500 Kinder an vier Standorten im gesamten Ostallgäu.

Interdisziplinäre Teams – individuelle Förderung

„Die Frühförderung gehört wie kaum ein anderer Dienst zu unserer Lebenshilfe“, betont Karin Bruckmeier, Leiterin der Frühförderstellen in Kaufbeuren und Buchloe. Der ganzheitliche Ansatz spielt dabei eine zentrale Rolle: Therapeutinnen, Heilpädagoginnen, Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen arbeiten eng zusammen, um Kinder individuell und gezielt zu fördern.

Sigrun Bögle, zuständig für die Standorte in Marktoberdorf und Füssen, hebt besonders das Teamverständnis hervor: „Die Vielfalt der Perspektiven ist unsere größte Stärke.“ Dieser interdisziplinäre Ansatz komme den Kindern direkt zugute – in ihrer Entwicklung und im Alltag.

Wandel in der Gesellschaft – Wandel in der Förderung

Die Anforderungen an die Frühförderung haben sich im Laufe der Jahrzehnte deutlich verändert. Während in den 1970er-Jahren vor allem geistige Beeinträchtigungen und körperliche Entwicklungsverzögerungen im Fokus standen, treten heute zunehmend Fragen der sozial-emotionalen Entwicklung in den Vordergrund.

„Kinder kommen heute früher in Betreuungseinrichtungen“, erklärt Bögle. „Das hat zur Folge, dass auch Förderbedarfe früher erkannt werden. Eine Entwicklung, die wir positiv bewerten.“

Aktuelles Thema: Medienerziehung im Vorschulalter

Anlässlich des Jubiläums widmet sich das Team einem Thema, das viele Familien bewegt: die Mediennutzung von Kindern im Vorschulalter. Am 26. November 2025 veranstaltet die Lebenshilfe in der Filmburg Marktoberdorf die Fachtagung „Zwischen Balance und Drahtseilakt – Medienerziehung in der frühen Kindheit“ mit der Medienpädagogin Senta Pfaff-Rüdiger.

Begleitend tourt aktuell die Ausstellung „Wartezimmer-Abenteuer“ durch alle vier Frühförderstellen. Sie bietet Anregungen für kreative, medienfreie Beschäftigungsmöglichkeiten in alltäglichen Wartesituationen.

Blick in die Zukunft: Inklusion unter einem Dach

Ein Ausblick zeigt, dass die Lebenshilfe auch in Zukunft neue Wege geht. In Füssen entsteht derzeit das „Haus Mosaik“ – ein inklusives Zentrum, das Frühförderung, Kindertagesstätte und Förderstätte vereint. „Ein Ort, der sinnbildlich zeigt, worum es uns geht: Teilhabe von Anfang an – für alle“, so Bruckmeier.

Beide Leiterinnen danken dem Bezirk Schwaben für die Unterstützung der wohnortnahen Förderung sowie der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die – so ihre Worte – „innovativ vorausdenkt und mutig neue Wege geht“.

Einladung zu den Jubiläumsfeiern

Zum 50-jährigen Bestehen lädt die Frühförderung zu Standortfeiern ein. Familien, Kinder und Kooperationspartner*innen sind herzlich willkommen:

  • Freitag, 24. Oktober 2025 | 14–17 Uhr | Marktoberdorf, Märzstraße 12
  • Freitag, 14. November 2025 | 14–17 Uhr | Buchloe, Kaufbeurener Straße 6
  • Donnerstag, 20. November 2025 | 14–17 Uhr | Füssen, Bahnhofstraße 12

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Allgemein Sport

Joker entscheiden Derby gegen den EV Landshut im Penaltykrimi

Kaufbeuren siegt vor ausverkaufter Kulisse mit 4:3 – Fießinger glänzt im Tor

ESVK-Trainer Todd Warriner musste dabei weiter auf einige Leistungsträger verzichten; dazu gingen auch ein paar Spieler angeschlagen in die Partie. Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Henri Kanninen musste krankheitsbedingt passen. Vom Kooperationspartner DEL Red Bull München standen dafür Rio Kaiser, Nikolaus Heigl und Philipp Krening zur Verfügung. Im Tor stand Daniel Fießinger. Vor 3.100 Zuschauern in der ausverkauften energie schwaben arena setzten sich die Kaufbeurer am Ende verdient mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.

Das Spiel nahm sofort ein gutes Tempo auf, und der ESV Kaufbeuren konnte gleich ein paar gute Aktionen in der Offensive kreieren. Bei einem ersten Powerplay nach fünf Minuten hatten die Joker zwei dicke Chancen auf einen frühen Führungstreffer liegen gelassen. Der EV Landshut zeigte den Jokern dann, wie man ein erstes Überzahlspiel ausnutzt. Nach zwei schnellen Pässen konnte Torschütze Jesse Koskenkorva in Minute 11 die Scheibe locker gegen den machtlosen Daniel Fießinger zum 0:1 einschieben.

Der ESVK brauchte eine Weile, um sich vom Gegentreffer zu erholen, hatte dann aber erneut in einem Powerplay nach 12 Minuten die Möglichkeit, einen eigenen Treffer zu erzielen, doch Dartagnan Joly hatte dabei noch die größte Chance; sein Schuss aus zentraler Position verfehlte den Kasten von Jonas Langmann hauchdünn. Auf der Gegenseite hatten auch die Niederbayern ihr zweites Powerplay an diesem Abend, welches der ESVK aber relativ gut verteidigen konnte. Kurz vor der Pause hatten die Allgäuer nach einem Sololauf von Tyson McLellan noch eine Chance auf den Ausgleichstreffer. Der quirlige Mittelstürmer scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch an Jonas Langmann. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 auch in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt war die Partie von vielen, teils auch völlig unnötigen Strafen geprägt. Die Joker machten dabei den Anfang. Max Kislinger musste für einen Stockcheck für zwei Minuten vom Eis, und nachdem sich die Joker nach ein paar Sekunden befreien konnten, kassierte Tyson McLellan eine Strafe in der offensiven Zone, konnte dabei aber Tor Immo nach einer kleinen Provokation mit auf die Strafbank nehmen, da dieser sich mit einem Stockcheck revanchierte. Zu allem Überfluss mischte sich auch Alec Zawatsky in die Situation ein und wurde ebenfalls für einen Stockcheck auf die Strafbank geschickt.

Die Bilder des Spiels

Der EV Landshut nutzte das Fünf-gegen-drei-Überzahlspiel mit einem satten Direktschuss von David Elsner nach 26 Minuten zur 0:2-Führung aus. Das Spiel war nun sehr nicklig geführt, und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in den Griff zu bekommen – was nur teilweise gelang, da die Spieler beider Mannschaften nicht so richtig mitmachen wollten. Derby halt.

Die Stimmen zum Spiel

So kam aber auch der ESVK zu einem Fünf-gegen-drei-Powerplay in der 33. Minute, und Philipp Krening konnte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drücken. Nur 90 Sekunden später konnten die Kaufbeurer das Spiel sogar ausgleichen, und die ausverkaufte energie schwaben arena stand Kopf. Bei einem schnellen Konter wurde ein Passversuch von Max Kislinger von einem Landshuter Verteidiger zum 2:2 in den eigenen Kasten abgefälscht; dieser musste aber auch eingreifen, da hinter ihm am langen Pfosten Philipp Krening auf das Zuspiel lauerte. Nach 35 Minuten war das Spiel also wieder ausgeglichen.

Der ESVK hatte nun auch ein wenig Oberwasser, musste sich aber wieder vor den schnellen und präzisen Konterangriffen der Landshuter in Acht nehmen. Ein solcher hätte den Jokern Sekunden vor der Pause auch fast noch den dritten Gegentreffer eingebrockt. Da Tobias Lindberg aber knapp verzog, blieb es bis zur Pausensirene beim Spielstand von 2:2.

Dieses Spiel sollte alles haben, was den Eishockeysport am Ende auch so faszinierend macht. Die Joker mussten in der 42. Minute nach einem Offensiv-Foul von Dartagnan Joly zuerst wieder in Unterzahl agieren, was gut gelang. In der 46. Spielminute musste Fynn Serikow nach einem Kniecheck an Jonas Fischer für fünf Minuten auf die Strafbank. Da er sich auch noch einen Fight mit Rio Kaiser lieferte, den der Kaufbeurer klar für sich entscheiden konnte, musste er für weitere fünf Minuten auf die Strafbank, da er wie Rio Kaiser fünf Minuten für „Fighting“ aufgebrummt bekam.

Das Powerplay nutzten die Joker dann schon nach 40 Sekunden für ihren dritten Treffer. Nikolaus Heigl traf mit einem satten und platzierten Direktschuss in den linken Torwinkel zur erstmaligen Führung für den ESVK. Die Joker mussten jedoch schnell einen weiteren Rückschlag einstecken. Nach einem Fehler an der blauen Linie der Wertachstädter war Julian Kornelli auf und davon und traf gekonnt zum 3:3-Ausgleichstreffer in Unterzahl.

Die Kaufbeurer waren mit dem Gegentreffer völlig von der Rolle und hatten Glück – und einen starken Daniel Fießinger im Tor –, der einen weiteren Alleingang in Unterzahl von den Landshutern parieren konnte. Auch in der Folge hatte der EVL noch zwei, drei dicke Chancen, das Spiel wieder komplett zu drehen, aber Daniel Fießinger war zur Stelle. Zuerst nutzten die Niederbayern also ihre Chancen nicht, und dann kassierten sie auch noch zwei weitere Strafzeiten: die erste drei Minuten vor dem Ende. Die Joker konnten aber kein Kapital daraus schlagen – und eine weitere neun Sekunden vor dem Ende, sodass die Kaufbeurer die Overtime mit einem Mann mehr beginnen konnten.

In dieser hatte der ESVK durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Aber Jonas Langmann rettete für seine Farben mehrfach stark. Allerdings verletzte er sich bei einer Abwehraktion, und so musste Philipp Dietl für den Rest der Partie in den Landshuter Kasten. Dieser hatte in der Verlängerung noch zwei starke Paraden, und da kein Treffer mehr fallen sollte, ging es ins Penaltyschießen.

In diesem konnte Daniel Fießinger die ersten beiden Versuche der Landshuter vereiteln, und da auf Kaufbeurer Seite Tyson McLellan und Philipp Krening sehenswert trafen, sicherte sich der Eissportverein an diesem Abend den Zusatzpunkt und war nach einer tollen kämpferischen Leistung auch der verdiente Derbysieger.

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Allgemein Bildung Karriere Wirtschaft

Knapp zwei Jahre wurde es generalsaniert – jetzt erstrahlt das Ausbildungszentrum der Kolping Akademie Kaufbeuren in neuem Glanz

Wiedereröffnung nach Generalsanierung. Das neue Ausbildungszentrum wurde umfassend modernisiert und zukunftsfähig gemacht – für eine noch bessere Lernumgebung

Knapp zwei Jahre wurde es generalsaniert – jetzt erstrahlt das Ausbildungszentrum der Kolping Akademie am Standort Kaufbeuren in neuem Glanz. Um die Wiedereröffnung der modernisierten Räume gebührend zu feiern, lud Akademieleiterin Kirsten Kotter mit ihrem Team zu einem Festakt am Donnerstag, den 16. Oktober 2025. Denn, so Kirsten Kotter: „Wir haben unser Ausbildungszentrum in den letzten Monaten modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und freuen uns darauf, die Qualität unserer Bildungsangebote durch den Umbau noch weiter steigern zu können.“

Die Wiedereröffnungsfeier stand unter dem Motto „Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“. So ließen sich die Verantwortlichen beim Umbau vom Konzept ‚New Work‘ inspirieren – einem Ansatz, der die positive Wirkung einer modernen Lern- und Arbeitsumgebung auf Psyche und Energie betont. Kotter weiter: „Unser modernisiertes Haus zeigt die ganze Bandbreite unserer Arbeit und soll, neben unseren Mitarbeitenden, vor allem unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugutekommen.“

Impulse für die Arbeitswelt von morgen und Grußworte

Thematischen Input erhielten die Gäste der Wiedereröffnung von der Unternehmensberaterin Sabine Kierner. In ihrem Impulsvortrag eröffnete sie neue Perspektiven auf moderne Arbeitswelten und betonte: „‚New Work‘ ist Einstellungssache und ein beherztes Ja ist entscheidend für den Erfolg. Diese Entschlossenheit spüre ich hier deutlich – und das zeigt sich im Ergebnis.“ Auch von anderer Seite gab es Anerkennung für das Ergebnis der Sanierung. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse sagte in seinem Grußwort: „Glückwünsche zur aufwändigen und sehr gelungenen Modernisierung. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeiten, die Kolping für die Stadtgesellschaft Kaufbeuren hier schafft.“ Roland Kober, Vorstandsvorsitzender der Kolping Akademie, ergänzte: „Heute dürfen wir uns über ein top ausgestattetes, modernes Ausbildungszentrum freuen, mit dem wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der beruflichen Bildung in der Region setzen.“

Offenes Haus und kreative Highlights

Nach der Segnung der neuen Räumlichkeiten durch Kolping-Präses Wolfgang Kretschmer konnten die Besucherinnen und Besucher die neugestalteten Bereiche erkunden und Unterricht live miterleben. Neben spannenden Einblicken – von der Jugendberufshilfe über die Werkstätten bis hin zu digitalen Angeboten, Erwachsenenbildung und den Ambulanten Hilfen zur Erziehung – gab es im neu eröffneten Kolping-Laden zudem Selbstgemachtes aus Azubi-Hand zu kaufen.

Umfassende Sanierung und Erneuerung der Gebäudetechnik

Als ältester der sechs Hauptstandorte des Kolping Bildungswerks in der Diözese Augsburg blickt die Akademie in Kaufbeuren auf über 50 Jahre Bildungsarbeit zurück. Diese intensive Nutzung hat Spuren hinterlassen und machte die Generalsanierung notwendig. Zudem haben sich die Anforderungen stark verändert: Während früher Werkstätten und klassische Ausbildungsangebote im Vordergrund standen, liegt der Schwerpunkt heute zunehmend auf Erwachsenenbildung und Sprach- und Integrationskursen.

Die Sanierung, die im April 2024 begann und rund 4 Millionen Euro kostete, wurde maßgeblich von der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger finanziert. Auch die Bischöfliche Finanzkammer in der Diözese Augsburg unterstützte mit finanziellen Zuschüssen. Neben einer vollständigen Erneuerung der Gebäudetechnik wurden die Räumlichkeiten modernisiert und neu konzipiert: Jeder Arbeitsbereich hat nun ein eigenes Stockwerk, es gibt lichtdurchflutete Unterrichtsräume für Sprachkurse, optimierte Bedingungen für Auszubildende sowie speziell eingerichtete Online-Schulungsräume für digitalen Unterricht. Ein neu gestaltetes Bistro und der innovative Lernraum „Zukunftsforum“ runden das Konzept ab. Dieser Raum mit Podiumsplätzen bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Unterricht interaktiv und kreativ zu erleben.

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Allgemein Politik Verwaltung

Kaufbeuren erhält finanzielle Unterstützung in Höhe von 3,7 Millionen Euro

Wie Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern Kommunen entlasten

Die finanzielle Lage vieler bayerischer Kommunen ist weiterhin angespannt. Um handlungsfähig zu bleiben, sind Städte wie Kaufbeuren auf Unterstützungsmaßnahmen des Freistaats Bayern angewiesen. Auch im Jahr 2025 stellt der Freistaat erneut Mittel in Millionenhöhe bereit: Insgesamt 92 Millionen Euro für Stabilisierungshilfen und 46 Millionen Euro für Bedarfszuweisungen.

Kaufbeuren erhält dabei zum zweiten Mal in Folge eine bedeutende Zuweisung. Der Verteilerausschuss hat beschlossen, der Stadt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen – nach 3,5 Millionen Euro im Vorjahr.

Bernhard Pohl: „Kein Bürgergeld für Kommunen“

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, begrüßt die Unterstützung: „Die Stadt Kaufbeuren ist dringend auf die Stabilisierungshilfen angewiesen. Damit wird der Konsolidierungskurs der Stadt maßgeblich unterstützt. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der finanziellen Leistungsfähigkeit.“

Dabei betont Pohl, dass die Zuweisungen keine Selbstverständlichkeit sind: „Stabilisierungshilfen sind keine Almosen oder Bürgergeld für Kommunen. Von der Stadt wird ein Sparwille und rigorose Haushaltsdisziplin erwartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Stadtrat haben dies verinnerlicht und höchst professionell umgesetzt.“

Auch die Rolle der Verwaltung hebt Pohl hervor: „Markus Pferner und sein Team haben großartige Arbeit geleistet. Nur so ist es gelungen, die hohe Zahl des vergangenen Jahres noch einmal zu steigern.“

Oberbürgermeister Bosse: „Eine wichtige Unterstützung in kritischer Zeit“

Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) betont die Dringlichkeit der Mittel: „Stagnierende Steuereinnahmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben dazu geführt, dass Städte wie Kaufbeuren an substanzielle Einschnitte denken müssen. Um weiter handlungsfähig zu bleiben, tut uns die Finanzzuweisung ausgesprochen gut.“

Bosse sieht in der Entscheidung auch ein Zeichen des Vertrauens in die Stadtpolitik: „Der Freistaat glaubt an unseren Konsolidierungswillen und belohnt unsere Anstrengungen. Das heißt für mich aber auch, dass wir unseren Kurs in den kommenden Jahren fortsetzen müssen.“

Peter Wachler: „Politisches Zeichen für unsere Region“

Auch der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) hebt die Bedeutung der Entscheidung hervor: „Der Freistaat Bayern steht fest an der Seite seiner Kommunen – und verschafft ihnen zusätzlichen Spielraum. Das ist ein wichtiges politisches Zeichen für unsere gesamte Region.“

Er zeigt sich zuversichtlich, dass Kaufbeuren die Auflagen erfüllen kann, damit die Mittel ausgezahlt werden: „Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Kaufbeuren die erforderlichen Auflagen in Kürze erfüllt.“

Hintergrund: Was sind Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen?

Die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen werden jährlich durch einen Verteilerausschuss vergeben, dem unter anderem das Finanz- und Innenministerium sowie die vier kommunalen Spitzenverbände angehören.

Bedarfszuweisungen helfen Kommunen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung oder besonderen Belastungen. Stabilisierungshilfen sind speziell für strukturschwache Kommunen gedacht, die ihre Verschuldung reduzieren müssen – um zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungsbereich handlungsfähig zu bleiben.

Die Beträge für das Jahr 2026 werden voraussichtlich am 30. Oktober 2025 im Rahmen der Verhandlungen über den kommunalen Finanzausgleich festgelegt.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Mit Witz und Herz zurück auf der Bühne: Oberbeurer Bühne feiert glanzvolle Premiere

Ein Abend voller Applaus und Pointen

Nach einem Jahr Bühnenpause meldet sich die Oberbeurer Bühne eindrucksvoll zurück. Am Samstag, den 18. Oktober 2025, feierte die Komödie „Göttinnen weißblau“ im Pfarrsaal Oberbeuren vor ausverkauftem Haus ihre Premiere. Das Publikum erlebte einen ebenso unterhaltsamen wie schwungvollen Theaterabend – mit starken Dialogen, glaubwürdigen Charakteren und vielen herzhaften Lachern.

Begeisterte Reaktionen aus dem Publikum

Die Reaktionen im Saal sprachen für sich: Immer wieder brandete Applaus auf, begleitet von herzhaftem Lachen und spürbarer Begeisterung. Bereits nach dem ersten Akt war die Stimmung heiter und gelöst – eine Energie, die sich bis zum Schlussapplaus hielt. Zahlreiche Gäste lobten die Aufführung nach Ende der Vorstellung: „Ein großartiger Abend – so kennt und liebt man die Oberbeurer Bühne.“ … oder: „Das beste Stück der letzten Jahre. Ich habe mich unglaublich gut amüsiert!“ … oder: „Ich hab die ganze Zeit gelacht, ein tolles Stück und super gespielt!“

Bilder der Premiere

Eine Komödie mit Lokalkolorit

Im Mittelpunkt des Dreiakters von Cornelia Willinger stehen die drei Schwestern Vroni (Christina Lembke), Wilma (Ursula Foldenauer) und Traudl (Petra Schneiderat), die gemeinsam den Gasthof „Schwanenwirt“ führen. Während sie sich ganz den aufwendigen Vorbereitungen für den Silvesterabend samt Showeinlage widmen, fühlen sich ihre Ehemänner Franz (Jürgen Wittek) und Edi (Helmut Branse) zunehmend an den Rand gedrängt. Traudl verfolgt unterdessen ehrgeizige Pläne für ihren Sohn (Philipp Schneiderat) – allerdings ohne dessen Zustimmung. Auch Postbote Willi (Axel Vorbach) bringt frischen Wind ins Geschehen, als er seine heimliche Liebe gesteht. Die daraus entstehende Dynamik – zwischen Alltag, Familienkonflikten und einer geplanten Silvester-Sabotage – sorgt für ein ebenso spannungsreiches wie komisches Bühnengeschehen.

Ensemble überzeugt auf ganzer Linie

Die Spielfreude des Ensembles war spürbar: Mit großer Bühnenpräsenz und feinem Gespür für Timing brachten die Darstellerinnen und Darsteller die Charaktere authentisch zum Leben. Mit „Göttinnen weißblau“ ist der Oberbeurer Bühne ein ebenso kurzweiliger wie pointenreicher Theaterabend gelungen, der das Publikum voll und ganz überzeugt hat. Die große Nachfrage und die ausverkauften Vorstellungen zeigen: Das Theater in Oberbeuren lebt – und wie!

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Allgemein Sport

Handball: SG Kaufbeuren-Neugablonz weiter auswärts sieglos

Erste Mannschaft enttäuscht in Sonthofen – Zweite überzeugt mit Heimsieg

Für die erste Mannschaft der SG Kaufbeuren-Neugablonz sollte das Auswärtsspiel in Sonthofen am Sonntag Wiedergutmachung für die abgegebenen Punkte der vergangenen Saison werden und zugleich ein Weg sein, in der aktuellen Saison wieder in die Spur zu finden. Es sollte jedoch anders kommen.

Bereits in der Anfangsphase fand die Mannschaft von Trainer Christian Klöck kaum ins Spiel. Mit seinem Treffer zum 2:1 zeigte Patrick Spitschan nach knapp sechs Minuten das erste Lebenszeichen der SG-Herren in der Sonthoferner Allgäusporthalle. Danach lief das Spiel in der ersten Halbzeit zäh weiter. Symptomatisch war eine dürftige Chancenverwertung als direkte Konsequenz der drucklosen Offensive der SG. Bis zum Stand von 12:10 zu Beginn der 25. Spielminute konnten sich die Illerstädter trotz der fehlenden Kaufbeurer Effizienz im Angriff jedoch nicht wirklich absetzen. Ein Drei-Tore-Lauf in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit führte dann zum Pausenstand von 15:10.

In Halbzeit zwei fanden dann die Abschlüsse der Wertachstädter öfter ihr Ziel. Da jedoch auch weiterhin in der Defensive das Spiel der Sonthofener kaum unterbunden werden konnte, gelang es nicht, den Rückstand aus der ersten Halbzeit zu verringern. Im Gegenteil: Die Illerstädter schafften es bis in die 49. Spielminute, beim Stand von 31:20 ihren Vorsprung noch auf neun Tore auszubauen.

Ein letztes Aufbäumen zeigte Bence Dömsödi mit drei Treffern in Folge aus dem Rückraum. Die SG musste sich letztendlich mit 33:28 geschlagen geben.

Trainer Christian Klöck fasst nach dem Spiel zusammen: “Leider hat uns heute völlig der nötige Biss gefehlt. Weder im Angriff noch in der Abwehr gelang es uns, eigene Akzente zu setzen. Wir müssen uns wieder auf den Kampf besinnen, der uns in der vergangenen Saison die Siege beschert hat. Ein Erfolg gegen Partenkirchen am kommenden Wochenende ist jetzt Pflicht!”

Für die SG waren im Einsatz

Klöck, Hipper, Horend (alle Tor); Kittner 1, Haggenmüller 3, Bartelt 3, Spitschan 1; Salzer 1, Hohenreiter 1, Dömsödi 4,Seidel 1,Mohring 2, Balkow 6, Gellrich 4, Tinfissi 1

Torhüter: Klöck, Hipper, Horend

Zweite Mannschaft mit klarem Sieg

Besser lief es für die zweite Mannschaft der SG. Sie feierte am Samstag einen souveränen 37:27-Erfolg gegen die Zweitvertretung des TSV Sonthofen. Damit rangiert die SG-Reserve mit zwei Siegen aus drei Spielen auf dem dritten Platz der Bezirksklasse.

Jugendergebnisse im Überblick

  • Weibliche B-Jugend: 32:23-Auswärtssieg in Gundelfingen – zweiter Saisonsieg im dritten Spiel.
  • E-Jugend (Fortgeschrittene): Drei Siege in drei Spielen beim Winterrundenturnier in Kempten gegen Kempten und Biessenhofen.
  • Männliche C-Jugend: Deutliche 36:18-Niederlage gegen Lokalrivalen Biessenhofen.
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Allgemein Bildung Kinder Veranstaltung

Neugier wecken, Wissen entdecken: Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins Schuljahr 2025/2026

Von verblüffender Mathematik bis zur Reise zum Mond – das erwartet junge Forschende

Wissenschaft zum Anfassen: Die Kinderuni stellt ihr neues Programm vor

Auch im Schuljahr 2025/2026 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen öffnet Kindern die Türen zu wissenschaftlichen Themen – lebendig, verständlich und mit jeder Menge Aha-Effekten. Expert:innen aus Hochschulen, Forschung und Kultur zeigen, wie vielseitig Wissen sein kann. Die Veranstaltungen finden monatlich donnerstags um 16 Uhr statt – entweder in der Schraderschule oder in der Neuen Kulturwerkstatt.


🧠 Oktober: Mathematik zum Staunen und Mitdenken

📍 16. Oktober 2025, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Prof. Dr. Reinhard Racke: „Verblüffende Mathematik“

Mathematik ist viel mehr als Rechnen – das zeigt Prof. Dr. Reinhard Racke auf unterhaltsame und zugleich tiefgründige Weise. In dieser Vorlesung geht es um Denkspiele, überraschende Logik und verblüffende Aussagen wie: „4 x 9 = 1“. Klingt falsch? Nicht unbedingt – wenn man in der richtigen mathematischen Welt denkt. Kinder lernen, wie man mit Beobachtung und logischem Denken bei Spielen Vorteile gewinnen kann, wie Geometrie in der Schule manchmal täuscht, und warum selbst ein belegtes Brötchen mathematische Fragen aufwirft. Auch das berühmte „Ziegenproblem“ wird beleuchtet. Ein lebendiger Einstieg in mathematisches Denken – spannend auch für Mathemuffel.


🏙️ November: So wohnen wir vielleicht in der Zukunft

📍 20. November 2025, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Dr. Detlev Stupperich: „Von der Wohnhöhle zum Wohnturm – wie werden wir in 30 Jahren wohnen?“

Wie haben Menschen früher gewohnt – und wie sieht das Wohnen der Zukunft aus? Der Vortrag zeigt die Entwicklung vom einfachen Lehmhaus bis zu modernen Hochhäusern. Dr. Detlev Stupperich gibt einen faszinierenden Einblick in zukünftige Wohnformen: Roboter, die ganze Häuser bauen, grüne Gärten auf Dächern, kompakte Wohnungen mit intelligentem Design. Dabei geht es nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch um die Frage, wie nachhaltiges und bezahlbares Wohnen aussehen kann, wenn Stadt und Natur zusammen gedacht werden. Ein realistischer, aber kreativer Blick in unsere Bauzukunft.


🧱 Januar: Der Tag, an dem sich Deutschland veränderte

📍 22. Januar 2026, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Dr. Benjamin Gilde: „Warum fiel die Berliner Mauer?“

Der Mauerfall am 9. November 1989 war ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Aber warum wurde die Berliner Mauer überhaupt gebaut? Und warum fiel sie schließlich nach 28 Jahren wieder? Historiker Dr. Benjamin Gilde erklärt kindgerecht die Hintergründe von Teilung, Kaltem Krieg und Wiedervereinigung. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Daten, sondern auch um persönliche Geschichten, Mut, Missverständnisse – und sogar einen Autounfall. Eine Zeitreise in ein Kapitel Geschichte, das zeigt, wie politische Entscheidungen das Leben vieler Menschen prägen – und wie Veränderung möglich wird.


💡 März: Wenn Licht plötzlich eine Form bekommt

📍 12. März 2026, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Prof. Dr. Francesco Piazza: „Kristallisierende Photonen – wenn aus Licht Materie wird“

Was ist eigentlich Licht – und was ist Materie? In unserem Alltag scheint das klar: Licht kann man nicht anfassen, Materie schon. Aber die Quantenphysik erzählt eine ganz andere Geschichte. In seinem Vortrag nimmt Prof. Dr. Francesco Piazza die Kinder mit in die Welt der kleinsten Teilchen. Hier kann Licht plötzlich feste Eigenschaften annehmen und sich wie Materie verhalten. Und Materie kann sich verhalten wie Licht. Was klingt wie Zauberei, ist wissenschaftlich erklärbar – und öffnet die Tür zu neuen Technologien. Eine Reise durch Laser, Atome und das Unsichtbare.


📖 April: Märchen, wie man sie noch nie gehört hat

📍 23. April 2026, 16 Uhr – Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren
Thomas Garmatsch: „Hans Christian Andersen: Sein Leben – Seine Märchen“

Hans Christian Andersen hat einige der bekanntesten Märchen der Welt geschrieben – aber wer war der Mann dahinter? Theaterregisseur Thomas Garmatsch nimmt die Kinder mit auf eine märchenhafte Entdeckungsreise. Es geht nicht nur um Geschichten wie „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Des Kaisers neue Kleider“, sondern auch um das ungewöhnliche Leben des Autors. Was haben seine Figuren mit seinen eigenen Erfahrungen zu tun? Was verraten seine Scherenschnitte? Und was hat eine Tasse Kakao damit zu tun? Spielerisch und lebendig erzählt Garmatsch von Andersens Werk und nimmt die Kinder mit auf eine Reise nach Kopenhagen – im „fliegenden Koffer“.


🌕 Juni: Der Mond als Urlaubsziel?

📍 11. Juni 2026, 16 Uhr – Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren
Prof. Dr. Nico Stengel: „Die Reise zum Mond – wann heben wir ab?“

Reisen zum Mond klingen wie Science-Fiction – oder? Doch der Weltraum rückt näher, auch für den Tourismus. Prof. Dr. Nico Stengel, Experte für Reisemanagement, erklärt, wie so eine Mondreise aussehen könnte: Was muss mit ins Gepäck? Wie lebt man auf dem Mond? Und welche Herausforderungen stellen sich bei so einem Abenteuer? Kinder dürfen ihren eigenen Mondurlaub planen – mit kreativen Ideen und echtem Forschungsbezug. Ein unterhaltsamer Blick auf die Raumfahrt der Zukunft – und vielleicht die Ferien von übermorgen.


☀️ Juli: Die Sonne im Teleskop erleben

📍 9. Juli 2026, 16 Uhr – Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren
Prof. Dr. Thomas Eimüller: „Die Sonne – unser Stern“ (mit Sonnenbeobachtung)

Die Sonne begleitet uns jeden Tag – aber was wissen wir wirklich über sie? In dieser Vorlesung geht es um die spannenden Phänomene unseres Sterns: Sonnenflecken, Gasfontänen, Sonnenstürme und ihre Wirkung auf die Erde. Prof. Dr. Thomas Eimüller erklärt, wie die Sonne ihre Energie erzeugt, was sie am Lebensende erwartet und was Polarlichter mit ihr zu tun haben. Als Highlight dürfen die Kinder – bei gutem Wetter – durch ein Spezialteleskop selbst die Sonne beobachten. Ein faszinierender Mix aus Astronomie, Physik und direkter Beobachtung.


Gemeinsam entdecken – offen für alle

Die Kinderuni Kaufbeuren richtet sich an neugierige Kinder aller Schularten ab dem Grundschulalter. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist in der Regel nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen Spaß am Denken, Staunen und Mitmachen – und das Gefühl, dass Forschen keine Altersgrenze kennt.

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Allgemein Bildung

Kolping Akademie Kaufbeuren öffnet am 16.10. nach Generalsanierung wieder ihre Türen

„Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“: Bildungseinrichtung lädt zum Impulsvortrag und Offenen Haus am 16. Oktober

Bildungsarbeit in neuem Gewand: Die Kolping Akademie stellt sich vor

Nach über 50 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Bildungsträger präsentiert sich die Kolping Akademie Kaufbeuren nach einer umfassenden Generalsanierung in neuer, moderner Form. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025 öffnet die Akademie unter dem Motto „Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“ ihre Türen für Interessierte aus der Region.

„Wir möchten einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit geben und laden herzlich dazu ein, unsere modernisierten Räume kennenzulernen“, so Akademie-Leiterin Kirsten Kotter.

Einblick in moderne Bildung: Impulsvortrag und Besichtigungen

Der Nachmittag beginnt um 13:30 Uhr mit Grußworten, gefolgt von einem Impulsvortrag um 14:00 Uhr zum Thema „New Work“. Referentin Sabine Kierner beleuchtet dabei, wie sich Arbeitswelten verändern und welche Anforderungen sich daraus für Bildungseinrichtungen, Fachkräfte und Unternehmen ergeben.

Um 15:00 Uhr wird Kolping-Präses Wolfgang Kretschmer die sanierten Räumlichkeiten offiziell segnen. Danach startet das „Offene Haus“, das bis 17:30 Uhr Gelegenheit bietet, die vielfältigen Arbeitsbereiche der Akademie kennenzulernen.

Führungen, Live-Unterricht und Austausch mit Fachkräften

Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in:

  • Jugendberufshilfe & Werkstätten
  • Digitale Lernformate
  • Erwachsenenbildung & berufliche Qualifizierung
  • Ambulante Hilfen zur Erziehung

Dabei kann Unterricht live miterlebt werden. In persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Teilnehmenden können Fragen gestellt und Eindrücke gesammelt werden.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Im Kolping-Laden gibt es handgefertigte Produkte aus den Werkstätten der Auszubildenden zu kaufen.

Rahmenprogramm der Wiedereröffnung im Überblick

Ort: Kolping Akademie Kaufbeuren
Adresse: Adolph-Kolping-Str. 2a, 87600 Kaufbeuren
Datum: Donnerstag, 16. Oktober 2025
Beginn: 13:30 Uhr

Programm:

  • 13:30 Uhr: Begrüßung
  • 14:00 Uhr: Impulsvortrag „New Work“ mit Sabine Kierner
  • 15:00 Uhr: Segnung der Räumlichkeiten
  • 15:00 – 17:30 Uhr: Offenes Haus – Führungen, Unterricht, Austausch

Hinweis: Für den Impulsvortrag wird um Anmeldung gebeten unter:
www.die-kolping-akademie.de/wiedereroeffnung-in-kaufbeuren

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Allgemein Politik

CSU stellt sich geschlossen hinter Stefan Bosse

100 Prozent Zustimmung für den amtierenden Oberbürgermeister – Nominierung mit Standing Ovations

Am Mittwochabend, dem 1. Oktober 2025, traf sich der CSU-Ortsverband Kaufbeuren in den Räumen der Firma Linara am Bavariaring, um über die Nominierung des amtierenden Oberbürgermeisters Stefan Bosse zu entscheiden. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: 100 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für seine erneute Kandidatur.

Die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried eröffnete die Veranstaltung mit einer optimistischen Rede. Sie hob hervor, dass es ein großes Glück sei, mit Stefan Bosse einen erfahrenen und gut vernetzten Kandidaten in schwierigen Zeiten ins Rennen schicken zu können.

Rückhalt aus Land und Bund

In ihren Grußworten dankten die Landtagsabgeordneten Peter Wachler und Andreas Kaufmann sowie Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke dem Oberbürgermeister für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Bosse habe sich als verlässlicher und leidenschaftlicher Stadtoberhaupt bewiesen – „ein OB rund um die Uhr“, wie es auch auf seiner Website heißt.

Ein persönlicher Moment für den OB

Ein dreiminütiges Video mit dem Titel „Wer ist hier der Boss?“ sorgte für emotionale Momente. Parteimitglieder aus verschiedenen Bereichen äußerten darin ihre Unterstützung für Bosse und begründeten, warum sie ihn am 8. März 2026 wiederwählen möchten. Die Überraschung rührte nicht nur den Oberbürgermeister selbst.

Reflektierter Rückblick und klare Botschaft

Stefan Bosse nutzte seine Bewerbungsrede für einen persönlichen Rückblick auf zwei Jahrzehnte Amtszeit. Trotz einer EDV-Panne, die ihn zur Improvisation zwang, überzeugte er mit einer klaren, reflektierten Rede. Bosse stellte heraus, wie alltäglich kleine und große Krisen im Rathaus geworden seien – von der Pandemie über globale Entwicklungen bis hin zur kommunalen Herausforderung.

Er betonte, wie wichtig politische Stabilität und Zusammenarbeit sind. Mit Blick auf die Unterstützung durch die Freien Wähler sagte Bosse: „Wenn CSU und Freie Wähler wie in München zusammenarbeiten, können wir für unsere Stadt noch mehr erreichen.“ Er dankte den anwesenden Vertretern, Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl und Stadtrat Heinz Peter Kempf, für die geplante Mitnominierung.

Abgrenzung gegenüber politischen Extremen

Bosse machte auch deutlich, wofür er steht – und wogegen. Es sei entscheidend, die Stadt zusammenzuhalten und demokratische Werte zu verteidigen. Dabei distanzierte er sich ausdrücklich von extremistischen Tendenzen am rechten wie linken Rand.

Herausforderungen und Perspektiven für Kaufbeuren

Mit ernsten Worten beschrieb Bosse die aktuelle Lage als die schwierigste seit dem Zweiten Weltkrieg. Trotz mancher Ratschläge zum Aufhören wolle er weitermachen – aus Überzeugung und mit dem Vertrauen auf Erfahrung und gewachsene Netzwerke.

Kaufbeuren bringe besondere Herausforderungen mit sich. „Die Geschichte hat es nicht immer gut mit uns gemeint“, so Bosse. Als Beispiele nannte er politische Versäumnisse vor seiner Amtszeit, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und internationale Krisen wie den Ukraine-Krieg oder die US-Politik unter Donald Trump.

Sein Motto sei daher: „Anpacken und machen, was möglich ist.“ Konkret verwies er auf positive Entwicklungen wie das Bevölkerungswachstum, neue Kindergartenplätze, Investitionen in Schulen und das geplante Gewerbegebiet „Im Hart“.

Eindeutiges Votum und Ausblick

Im anschließenden Wahlgang stellte sich Bosse als einziger CSU-Kandidat zur Wahl. Die 100-prozentige Zustimmung und stehende Ovationen zeigten den Rückhalt innerhalb der Partei. Trotz seiner langjährigen Amtszeit nahm Bosse das Ergebnis nicht als selbstverständlich.

Zum Abschluss dankte er seinen Unterstützern – besonders seiner Familie und Lebensgefährtin Katja Brauner. Gemeinsam mit Julia von Stillfried blickte er voraus: Am 22. Oktober 2025 werden die 40 CSU-Stadtratskandidaten für Kaufbeuren nominiert. Bosse versprach: „Gemeinsam geht es weiter – mit einem starken Team und voller Einsatz für unsere Stadt.“

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Allgemein Podcast

Der neue Klar.Text-Podcast: Wie spricht man über Themen, über die kaum jemand spricht? Das Spot Theater Kaufbeuren tut es

Mit „Klimawandel – ein MenoFest“ feiert am 11. Oktober im Stadttheater Kaufbeuren ein Stück Uraufführung, das Tabus bricht, zum Lachen bringt – und zum Nachdenken anregt. Laut, mutig und mit Musik


Aktuelle Meldung vom 07.10.2025

Die Premiere des Stücks musste vom 11.10 auf den 17.10.2025 verlegt werden!


Im neuen Klar.Text Podcast spricht Claus Tenambergen mit Simone Schatz und Astrid Hövelmann vom Spot Theater über das Stück, über Gleichberechtigung, Rollenbilder – und darüber, warum die Menopause kein Ende, sondern ein Anfang ist. 🎧 jetzt reinhören auf Wir sind Kaufbeuren: https://zurl.co/ejM8U

🎭 Uraufführung: 11. Oktober 2025, 19:30 Uhr – Stadttheater Kaufbeuren
Weitere Termine: 17., 18., 24. & 25. Oktober 2025
🎟️ Tickets: www.theaterlandschaften-kaufbeuren.de

Tabuthema Wechseljahre jetzt als musikalische Revue im Theater

Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein lange tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.

Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.

Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang

Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.

Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang.

Das Stück macht Mut, offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu spreche

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Allgemein Sport

Wenn Chancen nicht reichen: ESVK verliert knapp gegen Freiburg

2:3-Heimniederlage gegen effektive Freiburger – Joker lassen viele Möglichkeiten ungenutzt

Zum fünften Spieltag der DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Trotz zahlreicher Torchancen unterlag das Team vor 2.422 Zuschauern mit 2:3. Personell musste der ESVK auf Jakob Peukert und Jonas Fischer verzichten, die für den EV Füssen im Einsatz waren. Auch Tyson McLellan fehlte weiterhin verletzt. Dafür gab Florian Reinwald sein Pflichtspieldebüt. Im Tor stand erneut Daniel Fießinger.

Vor dem Anpfiff wurde Sami Blomqvist geehrt – er absolvierte am zweiten Spieltag sein 400. Pflichtspiel für den ESVK.

Die Highlights des Spiels

Frühe Führung, schnelle Antwort

Die Joker erwischten den besseren Start: In einer frühen Überzahlsituation setzte sich Jere Laaksonen auf der linken Seite durch und legte auf Nikolaus Heigl ab. Der Schuss wurde vom Freiburger Torhüter abgewehrt, doch Blomqvist nutzte den Rebound zum 1:0 – ein passender Moment an seinem Ehrentag. Freiburg reagierte umgehend: Fabian Ilestedt bediente Nicolas Linsenmaier, der zum 1:1-Ausgleich einschob.

Kaufbeuren blieb offensiv aktiv. Henri Kanninen und Max Oswald kamen zu guten Möglichkeiten, doch EHC-Schlussmann Patrik Červený parierte stark. Zwei Strafzeiten gegen die Joker blieben folgenlos, sodass es mit 1:1 in die erste Pause ging.

Die Bilder des Spiels

Freiburg nutzt Fehler eiskalt

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gäste den Druck und belohnten sich schließlich mit der Führung. Ein Wechselfehler der Joker ließ die Abwehr offen – Tomas Schwamberger nutzte den Raum zum 1:2. Kurz darauf traf Freiburg erneut: Ein Schuss von der blauen Linie wurde abgefälscht, erneut Schwamberger – 1:3.

Kaufbeuren kämpfte sich zurück. Blomqvist zog von rechts ab, der Puck prallte ab, und Ebner vollendete zum 2:3. Kurz vor Drittelende musste Heigl wegen Hakens vom Eis, doch das Penalty-Killing der Joker funktionierte gut.

Die anschließende PK

Große Chance zum Ausgleich bleibt ungenutzt

Der letzte Spielabschnitt bot Spannung und viele Strafzeiten – besonders gegen Freiburg. In einem längeren Fünf-gegen-Drei spielten die Joker druckvoll, scheiterten aber immer wieder am starken Červený oder an sich selbst. Auch in den letzten Minuten konnte Kaufbeuren den Ausgleich nicht erzwingen, zumal Kanninen kurz vor Schluss noch auf die Strafbank musste.

Am Ende stand eine bittere 2:3-Niederlage – nicht wegen mangelnder Möglichkeiten, sondern wegen deren Verwertung.

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Allgemein

Gemeinsam im Dialog: Bürgerversammlung am 19. Oktober 2025 im Stadtsaal Kaufbeuren

Kaufbeuren lädt ein – Mitreden, mitgestalten, informieren

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Bürgerversammlung 2025 ein. Der zentrale Termin findet am Sonntag, den 19. Oktober 2025, im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Beginn ist um 16:00 Uhr.

Die Veranstaltung bietet nicht nur Raum für Austausch und Fragen, sondern ist auch auf eine möglichst breite Teilhabe ausgelegt:

  • Barrierefreier Zugang
  • Gebärdensprachdolmetschung
  • Kinderbetreuung (Anmeldung über www.kaufbeuren.de/buergerversammlung erforderlich)
  • Rahmenprogramm mit Infoständen und musikalischer Auftakt von 16:00 Uhr bis ca. 16:45 Uhr

Fragen vorab einreichen – Themen gezielter vorbereiten

Zur besseren Vorbereitung der Inhalte bittet die Stadt um frühzeitige Einsendung von Fragen und Themen. Diese können online über das städtische Portal eingereicht werden:
👉 www.kaufbeuren.de/buergerversammlung

Wer nicht persönlich teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, sich schriftlich an den Oberbürgermeister zu wenden:
📧 ob-buero@kaufbeuren.de
Die Rückmeldung erfolgt ebenfalls per E-Mail.

Gleichstellung sichtbar machen – Einladung an Familien und Alleinerziehende

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren richtet sich mit einem besonderen Aufruf an:

  • Frauen
  • Alleinerziehende
  • Familien
  • Menschen mit Pflegeverantwortung

Diese Gruppen bringen oft eine andere Perspektive auf Themen wie Mobilität, öffentliche Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Chancengleichheit ein – und diese Perspektiven sind für die Stadtentwicklung besonders wertvoll.

Sprechstunden für Themenanregungen zur Bürgerversammlung:
📅 Mittwoch, 08.10.2025 | 09:00 – 11:00 Uhr
📅 Dienstag, 14.10.2025 | 14:00 – 16:00 Uhr
📍 Gleichstellungsstelle, Am Salzmarkt 2+4, 2. Stock, 87600 Kaufbeuren

Alle Termine der Bürgerversammlungen 2025 im Überblick

DatumOrtUhrzeitVeranstaltungsort
26.05.2025 (Mo)Neugablonz19:00Gablonzer Haus Neugablonz
26.06.2025 (Do)Oberbeuren19:00Pfarrsaal Oberbeuren
23.09.2025 (Di)Hirschzell19:00Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell
19.10.2025 (So)Kaufbeuren16:00Stadtsaal Kaufbeuren
30.10.2025 (Do)Kemnat20:00Feuerwehrhaus Kleinkemnat
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Allgemein

Großer Andrang beim Vorverkaufsstart der Oberbeurer Bühne – Restkarten noch verfügbar

Weitere Vorverkaufstermine im Oktober. Während dieser Zeiten sind auch telefonische Reservierungen möglich

Der erste große Vorverkaufstag der Oberbeurer Bühne am vergangenen Sonntag war ein voller Erfolg. Traditionell beginnt der Kartenvorverkauf mit einem festen Termin im Pfarrsaal Oberbeuren – und das hat sich längst herumgesprochen: Bereits gut eine Stunde vor Türöffnung versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher, um sich ihre Wunschtermine für die kommende Theatersaison zu sichern. Der Andrang war groß, die Nachfrage hoch – einige Vorstellungen sind bereits weitgehend ausgebucht.

Aktuell sind noch Restkarten erhältlich. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich zeitnah einen der verbleibenden Vorverkaufstermine vormerken. Diese finden im Haus der Vereine, Hauptstraße 13, jeweils von 17:30 bis 18:30 Uhr statt:

  • Mittwoch, 01. Oktober 2025
  • Freitag, 10. Oktober 2025
  • Freitag, 17. Oktober 2025
  • Freitag, 24. Oktober 2025

Während dieser Zeiten sind auch telefonische Reservierungen unter 0171 1425185 möglich.

Rückkehr mit neuer Komödie nach einjähriger Pause

Nach einem Jahr Pause kehrt die Oberbeurer Bühne mit einer neuen Produktion zurück. Am Samstag, 18. Oktober 2025, feiert die Komödie „Göttinnen weißblau“ im Pfarrsaal in Oberbeuren Premiere.

Die Proben laufen bereits seit Wochen – das Ensemble zeigt sich hochmotiviert. Vereinspräsident Alois Foldenauer freut sich über das Comeback: „2024 konnten wir leider kein eigenes Stück aufführen, weil uns ein paar Schauspielerinnen und Schauspieler fehlten. Umso schöner, dass es dieses Jahr wieder klappt. Ich spüre die Vorfreude nicht nur im Team, sondern auch im Stadtteil und darüber hinaus.“

Komödie über Alltagskonflikte mit bayerischem Einschlag

„Göttinnen weißblau“ stammt aus der Feder von Cornelia Willinger und spielt im traditionsreichen Gasthof „Schwanenwirt“ in den Allgäuer Alpen.

Die Schwestern Vroni, Wilma und Traudl führen mit ganzer Energie den Familienbetrieb und planen eine große Silvester-Gala. Ihre Ehemänner Franz und Edi fühlen sich dabei zunehmend an den Rand gedrängt. Besonders Traudl sorgt für Spannungen, als sie ehrgeizige Pläne für ihren Sohn verfolgt – ganz ohne dessen Zustimmung.

Was als festliches Jahresende gedacht war, entwickelt sich zu einem Abend voller Missverständnisse, Frustrationen und unerwarteter Wendungen. Eine humorvolle Geschichte über familiäre Machtverhältnisse, stille Rachegelüste – und einen Silvesterabend, der anders endet als geplant.

Ensemble mit vertrauten und neuen Gesichtern

Auch 2025 vertraut die Oberbeurer Bühne auf ein eingespieltes Ensemble – ergänzt durch zwei neue Mitwirkende. Die Regie liegt erneut in den Händen von Monika Schmid, die die Bühne seit vielen Jahren künstlerisch leitet: „Ein neues Stück auf die Beine zu stellen, beginnt Monate vor der ersten Probe. Bis zur Premiere liegen viele Stunden Arbeit hinter uns – von der Stückauswahl bis zur Generalprobe. Aber wenn der Vorhang aufgeht, zählt nur noch eins: unserem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten.“

Aufführungstermine im Pfarrsaal Oberbeuren

Alle Vorstellungen finden im Pfarrsaal Oberbeuren, Hauptstraße 4, 87600 Kaufbeuren-Oberbeuren statt.

Einlass jeweils ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Saal ist bewirtet.

Spieltermine 2025:

  • Samstag, 18. Oktober (Premiere)
  • Freitag, 24. Oktober
  • Samstag, 25. Oktober
  • Freitag, 31. Oktober
  • Freitag, 07. November
  • Samstag, 08. November
  • Freitag, 14. November
  • Samstag, 15. November
  • Freitag, 21. November
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Allgemein

Saisoneröffnung am 02.10.25 im Falkenstein Stehausschank

Der Falkenstein Stehausschank startet in die neue Saison – mit drei Abenden voller Bierkultur und Schmankerl.

Mit einem dreitägigen Programm eröffnet der Falkenstein Stehausschank in Kaufbeuren seine Herbstsaison. Vom 2. bis 4. Oktober erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Mix aus Bier, Kulinarik und Geselligkeit.

Donnerstag, 2. Oktober – Auftakt mit Freibier

Die Saison beginnt am Donnerstag ab 17 Uhr. Zum Einstieg gibt es 15 Liter Freibier (Märzen) – solange der Vorrat reicht. Der Stehausschank öffnet an diesem Abend bis 23 Uhr.

Freitag, 3. Oktober – Regionale Spezialitäten treffen Biertradition

Am Feiertag, dem Tag der Deutschen Einheit, steht der Abend ganz im Zeichen regionaler Küche. Ab 17 Uhr werden oberösterreichische Schmankerl serviert, darunter ein Schweinsbraten nach Mühlviertler Art. Dazu gibt es passende Bierspezialitäten aus dem Allgäu. Mit dabei ist Helmut Gragger – first come, first serve.

Samstag, 4. Oktober – Ausklang mit Freibier

Zum regulären Betrieb am Samstag gibt es ab 22:30 Uhr erneut 15 Liter Freibier (Märzen). Geöffnet ist wie an den Tagen zuvor von 17 bis 23 Uhr.

Hinweis für Dezember

Wer eine Firmen- oder Privatfeier im Dezember plant, sollte sich bald melden: Es gibt nur noch wenige freie Termine. Anfragen und Buchungen sind per E-Mail möglich unter
kontakt@falkenstein-stehausschank.de

Kontakt und weitere Informationen

Falkenstein Stehausschank
Kemptner Tor 9
87600 Kaufbeuren
www.falkenstein-stehausschank.de

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Allgemein Gesundheit Werbung Wirtschaft

Pure Entspannung in der Oase für Körper und Seele: Fußpflege & Massage für nur 55 €

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📍 Adresse
Sudetenstraße 64
87600 Kaufbeuren

📧 E-Mail
oase-wietfeld@gmx.de

📞 Telefonnummer
0175 179 18 26

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Allgemein Bildung Karriere Wirtschaft

Heilpädagogik ganz nah erleben – Studierende der Fachakademie treffen regionale Fachkräfte

Einblicke in die Praxis: Heilpädagogik aus erster Hand

Mit dem heilpädagogischen Praxistag startet das neue Schuljahr für die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren praxisnah und mit starkem regionalem Bezug. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Fachkräfte aus elf heilpädagogischen Einrichtungen der Region an die Akademie in der Adolph-Kolping-Straße gekommen, um Einblicke in ihren Berufsalltag zu geben und die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Heilpädagogik vorzustellen.

Regionale Einrichtungen zeigen Vielfalt heilpädagogischer Arbeit

Vertreten waren unter anderem Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg, Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, das Gerhardinger Haus, die Biberburg, Lebenskonzepte Budjarek, der Stankt Georgshof, das Rudolf-Dreikurs-Kinderhaus sowie überregionale Träger wie Regens Wagner und Der Weg.

In elf praxisorientierten Workshops berichteten die Referentinnen und Referenten von Herausforderungen, Chancen und Besonderheiten ihrer jeweiligen Arbeitsbereiche – von der stationären Kinder- und Jugendhilfe über die inklusive Arbeit mit Menschen mit Behinderung bis hin zur ambulanten Familienunterstützung.

Berufsfeld mit Perspektive

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher im zweiten Studienjahr ist dieser Tag mehr als nur eine erste Orientierung: Er markiert den Auftakt zur intensiven Auseinandersetzung mit einem der wichtigsten Handlungsfelder ihres künftigen Berufs.

„Viele denken bei dem Beruf Erzieherin oder Erzieher sofort an die Arbeit im Kindergarten. Dabei ist das Spektrum deutlich breiter“, erklärt Julia Wildner, Praxislehrkraft an der Fachakademie. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind in ganz unterschiedlichen Bereichen gefragt – und werden mit offenen Armen empfangen.“

Fachkräftemangel und Nachwuchsförderung

Auch für die Einrichtungen ist der Tag eine wertvolle Gelegenheit, zukünftige Fachkräfte zu gewinnen und ihr spezifisches Profil vorzustellen. Denn der Fachkräftemangel ist nach wie vor spürbar – besonders in heilpädagogischen Einrichtungen.

Im November treten die Studierenden dann ihr Praktikum im heilpädagogischen Bereich an – ein wichtiger Baustein ihrer zweijährigen Ausbildung. Das Berufspraktikum im dritten Jahr wird schließlich in einem Arbeitsfeld absolviert, das die Studierenden selbst wählen – oft basierend auf den Erfahrungen und Eindrücken, die sie unter anderem am Praxistag gesammelt haben.

10 Jahre Fachakademie Kaufbeuren

Die Fachakademie engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 für die Stärkung der sozialpädagogischen Versorgung in der Region. So haben sich dieses Jahr 140 neue junge Menschen auf den Weg gemacht, diesen vielseitigen und abwechslungsreichen Beruf zu erlernen.

Unter dem Motto EntdeckenErfahrenErleben lädt die Fachakademie alle Familien am 6. Februar 2026 zu einem Tag der offenen Tür in das Haus an der Adolph-Kolping-Straße 3 ein – zur Feier des zehnjährigen Bestehens.

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Allgemein

Der Kulturring Kaufbeuren präsentiert am 08.10. ein Theaterprojekt über Krieg, Macht und Frieden mit der Frage: Kann Theater Frieden stiften?

Der Kulturring Kaufbeuren lädt am Friedenstag im Stadsaal Kaufbeuren zu einem Theaterprojekt mit dem Ensemble Globe Berlin

Am Donnerstag, den 09. Oktober 2025 wird der Stadtsaal Kaufbeuren zum Ort einer besonderen Theateraufführung. Der Kulturring Kaufbeuren präsentiert gemeinsam mit dem Ensemble Globe Berlin das Schauspielprojekt „KRIEG. MACHT. FRIEDEN.“ – ein künstlerischer Beitrag zum diesjährigen Friedenstag.

Die Veranstaltung beginnt um 19:40 Uhr mit einer Einführung in das Stück. Die Hauptaufführung folgt im Anschluss, das Veranstaltungsende ist für 22:20 Uhr geplant.

Theater als Antwort auf aktuelle Konflikte

„KRIEG. MACHT. FRIEDEN.“ versteht sich als „act for peace“ – eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Weltgeschehen.

Das Ensemble nutzt theatralische, literarische und philosophische Mittel, um Krieg, Macht und Friedensfragen zu verhandeln. Im Zentrum der Inszenierung steht William Shakespeares „Heinrich V.“, ein Stück, das oft patriotisch gelesen wird. Diese Lesart wird jedoch durch konfrontierende Zitate aus Machiavellis Werken und durch vielschichtige Passagen aus den Schriften von Hannah Arendt ergänzt.

So entsteht ein vieldeutiges, kritisches Bild von Herrschaft, Krieg und gesellschaftlicher Verantwortung – zugänglich inszeniert für ein breites Publikum.

Stimmen aus dem Ensemble

Das Ensemble Globe Berlin beschreibt seine Motivation mit klaren Worten:

„Seit uns der Krieg in der Ukraine beschäftigt, denken wir darüber nach, wie wir mit künstlerischen Ausdrucksmitteln auf etwas reagieren können, was uns betroffen macht, ohne dass wir das Ausmaß für die Menschen kennen, die wirklich betroffen sind. Während wir uns auf unterschiedliche Weise bemühten, eine Haltung dazu zu finden, brachte uns der Austausch mit Theaterschaffenden aus der Ukraine und Russland auf die Idee, gemeinsam eine Inszenierung herauszubringen, die sich kritisch mit den uns wichtig erscheinenden Themen beschäftigt: Liegt es in unserer Macht, einen Krieg zu beenden und Frieden zu bewirken? Was bewegt einen Herrscher, Menschen zu Hass, Soldaten in die Schlacht und ein Volk zum Kampf zu zwingen?
Mit welchen Mitteln der Manipulation, Rhetorik und Demagogie wird ein Krieg zum Werkzeug der Politik – und welchen Preis zahlt die Zivilbevölkerung in jedem Fall – unabhängig davon, zu welcher Seite sie sich zugehörig fühlt?“

Die Inszenierung ist das Ergebnis eines internationalen Dialogs mit Kulturschaffenden aus der Ukraine und Russland. Sie lädt zur Reflexion über Machtverhältnisse und individuelle Verantwortung ein.

Veranstaltungsdetails im Überblick

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
Datum: Donnerstag, 09. Oktober 2025
Abendkasse: ab 19:10 Uhr
Einführung in das Stück: 19:40 Uhr
Beginn der Hauptaufführung: im Anschluss
Ende der Veranstaltung: 22:20 Uhr

Tickets & Informationen

Vorverkauf:

  • Stadtmuseum Kaufbeuren
  • Alle Reservix-Vorverkaufsstellen
  • Online: www.kaufbeuren.reservix.de
  • Telefonisch: 08341 / 966 83 966 (Mo–Do, 09:00–12:00 Uhr)

Weitere Informationen:

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Goldanlage mit Klarheit: Alexander Koller Edelmetalle neu in Kaufbeuren

Anzeige. Vertrauen, Transparenz und persönliche Beratung rund ums physische Gold

Wer sich für den Kauf von physischem Gold interessiert, sucht nicht nur nach einem Produkt – sondern vor allem nach Sicherheit und Verlässlichkeit. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten rückt Gold als stabiler Wertträger wieder stärker in den Fokus.

Mit dem neuen Standort in Kaufbeuren bietet Alexander Koller Edelmetalle nun auch vor Ort persönliche Beratung und transparente Angebote für alle, die Gold zur Vermögenssicherung, Altersvorsorge oder als langfristige Anlageform nutzen möchten.

Warum physisches Gold?

Ein bewährter Schutz in bewegten Zeiten

Gold gilt seit Jahrhunderten als sichere Anlageform – unabhängig von digitalen Trends und spekulativen Märkten. Es ist:

  • inflationsgeschützt,
  • weltweit anerkannt,
  • nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei,
  • und im Gegensatz zu digitalen Produkten jederzeit physisch greifbar.

Für Einsteiger stellen sich dabei viele Fragen:

  • Wie kauft man Gold sicher?
  • Welche Formen – Barren oder Münzen – sind geeignet?
  • Wo wird das Gold gelagert?
  • Welche Kosten sind zu erwarten?
  • Wie entwickelt sich der Wert langfristig?

Alexander Koller Edelmetalle beantwortet diese Fragen in einem persönlichen Gespräch – individuell, ohne Verkaufsdruck und auf Augenhöhe.

Was Alexander Koller Edelmetalle auszeichnet

Ein klarer Weg ohne Umwege

Im Gegensatz zu vielen Anbietern mit aufwendigen Vertriebsketten und versteckten Gebühren setzt Alexander Koller auf eine transparente Struktur:

  • Direkte Vermittlung über geprüfte Großhändler – ohne teure Zwischenhändler
  • Faire Preise durch schlanke Organisation
  • Keine Finanzprodukte – ausschließlich physisches Gold
  • Unabhängige Beratung – keine eigenen Lagerbestände
  • Individuelle Betreuung – keine Standardlösungen

Egal ob Sie einmalig investieren oder monatlich sparen möchten – Sie profitieren von nachvollziehbaren Prozessen und verlässlicher Begleitung.

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Allgemein Wirtschaft

Zwischen Tradition und Aufbruch: Hyma Laya kehrt in die Kaufbeurer Altstadt zurück

Nach über 110 Jahren Unternehmensgeschichte: Eröffnung eines neuen Ladengeschäfts am 19. September

Von der Stadt-Apotheke zum Online-Shop – und wieder zurück in die Altstadt

Nach über einem Jahrhundert bewegter Firmengeschichte schlägt das Traditionsunternehmen Hyma Laya ein neues Kapitel auf. Inhaberin Jennifer-Vanessa Stauder, seit 2022 Geschäftsführerin, plant mit der Eröffnung eines eigenen Ladengeschäfts in der Kaiser-Max-Straße 13 eine Rückkehr zu den Wurzeln – mitten in der historischen Altstadt von Kaufbeuren.

Bekannt wurde Hyma Laya in den vergangenen Jahren vor allem durch den Online-Shop sowie durch die Präsenz auf Märkten und Veranstaltungen. Nun setzt Stauder zusätzlich auf persönliche Beratung und Kundennähe vor Ort – und das an einem geschichtsträchtigen Ort: Die neue Ladenfläche befindet sich in der ehemaligen Apotheke in der Kaiser-Max-Straße.

Eröffnung am 19. September 2025

Die Eröffnung findet am Freitag, den 19.09.2025, von 10 bis 18 Uhr statt. Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit attraktiven Angeboten, kleinen Überraschungen und der Möglichkeit, die gesamte Produktpalette kennenzulernen.

Was Hyma Laya ausmacht: Gesundheit, Wissen und Tradition

Das Sortiment von Hyma-Laya vereint klassische Naturheilkunde mit moderner Lebensweise. Es gliedert sich in folgende Kategorien:

  • Gesunde Küche
  • Volks- und Klosterheilkunde
  • Kosmetik und Bad
  • Duftreise

Ein Blick zurück: Über 100 Jahre Unternehmensgeschichte

Die Ursprünge des Unternehmens reichen zurück bis ins 15. Jahrhundert – mit der Stadt-Apotheke als Keimzelle. 1914 gründete Heinrich Stauder die Firma Hyma Laya als Versandabteilung der Stadt-Apotheke.

Chronologie eines Familienbetriebs

  • 1475 – Neugründung der Stadt-Apotheke nach dem Stadtbrand von 1325
  • 1897 – Heinrich Stauder übernimmt die Apotheke
  • 1914 – Gründung von Hyma-Laya zur Herstellung eigener Heil- und Pflegemittel
  • 1927 – Eintragung ins Handelsregister, Anmeldung des Logos beim Patentamt
  • 1949 – Übergabe an Sohn Dr. Fritz Stauder, Ausbau des Versandgeschäfts
  • 1975 – Weiterführung durch Dr. Ruffer (Apotheke) und die Familie Stauder (Hyma-Laya)
  • 1985 – Rolf Stauder übernimmt das Unternehmen in dritter Generation
  • 2010–2012 – Arthur Stauder übernimmt organisatorische Aufgaben, Modernisierung
  • 2012 – Kooperation mit Kräuterexperte Klaus Dieter Nentwich
  • 2014 – 100-jähriges Firmenjubiläum
  • 2022 – Übergabe an Jennifer-Vanessa Stauder, heutige Inhaberin

Zwischen Historie und Zukunft

Hyma Laya versteht sich bis heute als familiengeführtes Unternehmen mit einer starken Verbindung zur Naturheilkunde und traditionellen Rezepturen. Die geplante Eröffnung des neuen Ladengeschäfts steht sinnbildlich für den Spagat zwischen Tradition und zeitgemäßem Unternehmertum.

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Allgemein Sport

Trotz Sparkurs: Bayerns Vereine dürfen auch 2025 auf Unterstützung zählen

Vereinspauschale bleibt verlässlich – Sport- und Schützenvereine profitieren trotz Haushaltskürzungen

Verlässliche Unterstützung für Bayerns Vereinslandschaft

Trotz angespannter Haushaltslage bleibt die Förderung für Sport- und Schützenvereine in Bayern auch 2025 auf einem hohen Niveau. Der Bayerische Landtag hat im Doppelhaushalt 2024/2025 den Ansatz für die Vereinspauschale um jeweils 10 Millionen Euro auf 33,7 Millionen Euro pro Jahr erhöht.

Bernhard Pohl, Mitglied des Bayerischen Landtags, betont:

„Das bayerische Vereinsleben ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Vereine stiften Gemeinschaft, geben Halt und bieten gerade Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Heimat.“

Einfaches und bewährtes Fördermodell

Die Vereinspauschale gilt als bürokratiearmes Förderinstrument. Sie wird jährlich für jeden Verein neu berechnet – auf Grundlage weniger Kenndaten wie Mitgliederzahl, Jugendanteil und Übungsleiterlizenzen.
Die Mittel können flexibel für sportliche Bedarfe eingesetzt werden – ohne zusätzliche Nachweispflichten.

Peter Wachler, direkt gewählter Stimmkreisabgeordneter, unterstreicht:

„Unsere Sport- und Schützenvereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für Gemeinschaft, Jugendarbeit und Gesundheit vor Ort. Mit der Vereinspauschale stärken wir sie auch 2025.“

Anpassung des Fördersatzes im Jahr 2025

Der erhöhte Haushaltsansatz ermöglichte 2024 einen Rekordwert von 40 Cent pro Fördereinheit – eine Steigerung gegenüber den bisherigen 30 Cent.

Für 2025 liegt der Wert bei 36 Cent pro Fördereinheit.
Der leichte Rückgang ist auf die allgemein verhängte Haushaltssperre zurückzuführen, die alle Ausgabenbereiche betrifft. Dennoch handelt es sich um den zweithöchsten Satz seit Bestehen der Vereinspauschale.

„Wir haben erreicht, dass unsere Vereine weiterhin von einer sehr starken Unterstützung profitieren“, so Wachler.

Förderbeträge in der Region: Klare Zahlen, konkrete Hilfe

Die Wirkung der Vereinspauschale zeigt sich deutlich in der regionalen Verteilung:

  • Landkreis Unterallgäu: rund 304.000 Euro
  • Landkreis Ostallgäu: rund 362.000 Euro
  • Stadt Kaufbeuren: rund 90.000 Euro

Diese Mittel stärken die Vereinsarbeit vor Ort – vom Training über die Jugendarbeit bis zur Anschaffung von Ausrüstung.

Positive Entwicklung: Mehr Einheiten, mehr Engagement

Im Vergleich zum Vorjahr wurden über 3,6 Millionen zusätzliche Fördereinheiten verzeichnet – ein neuer Höchststand. Parallel dazu ist die Zahl der Vereinsmitglieder und Übungsleiterlizenzen deutlich gestiegen.

„Das ist ein starkes Zeichen für den Sport im Freistaat und für unsere Region“, erklärt Wachler. „Es zeigt, dass der Ausbau eines flächendeckenden, qualifizierten und zugänglichen Sportangebots vorankommt.“

Die Vereinspauschale habe sich zudem in Krisenzeiten – etwa während der Corona-Pandemie und in der Energiekrise – als schnelles und wirkungsvolles Förderinstrument bewährt.

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Allgemein Sport

Warrior Cup 2025 in Kaufbeuren: Sport, Emotionen und große Eishockey-Momente

Drei Tage voller Highlights: ESVK feiert gelungenes Heimturnier mit starker Resonanz

Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt

Die zweite Ausgabe des Warrior Cups 2025 war für den ESV Kaufbeuren ein voller Erfolg – auf und neben dem Eis. Drei Tage lang verwandelte sich die energie schwaben arena in ein Zentrum für Eishockey-Fans aus Nah und Fern. Mit internationalen Gästen, einem stimmungsvollen Rahmenprogramm und sportlichen Highlights überzeugte das Turnier auf ganzer Linie. Das anliegende Festzelt wurde zu einem beliebten Treffpunkt und stimmungsvollen Party-Ort.

Emotionaler Auftakt mit Eishockey-Geschichte

Vereinsstolz und Emotionen zum Auftakt

Den feierlichen Beginn des Warrior Cup-Wochenendes machte die eindrucksvolle Vorstellung der gesamten Nachwuchsabteilung des ESV Kaufbeuren. Von der U7 bis zur U20 sowie die Damenmannschaft präsentierten sich die Teams gemeinsam mit ihren Trainern auf dem Eis der energie schwaben arena. Moderiert wurde der Auftritt von Claus Tenambergen, der die Vielfalt und Breite der Nachwuchsarbeit in Szene setzte.

Im Anschluss wurde es emotional: Die Traditionsmannschaft des ESVK traf auf die ehemalige Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes. Vor rund 1.200 Zuschauern entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, geprägt von Spielfreude, gegenseitigem Respekt und vielen bekannten Namen auf beiden Seiten. Die ESVK-Legenden setzten sich am Ende mit 8:5 durch.

Bildergalerie: ESVK Traditionsmannschaft gegen die DEB Nationalmannschaft der Ehemalige

Starke Partnerschaft, starke Botschaft, Teamvorstellung und stimmungsvoller Ausklang

Nach dem Spiel verlagerte sich das Geschehen ins Festzelt neben der Arena. Dort eröffneten Claus Tenambergen und Warrior-Geschäftsführer Matthias Wolf den offiziellen Abend. Ein besonderes Highlight folgte wenig später: ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert und Matthias Wolf verkündeten gemeinsam die Verlängerung der Ausrüster-Partnerschaft zwischen dem ESVK und Warrior um zehn weitere Jahre. Eine Laufzeit, die in der Branche Seltenheitswert hat und das enge, vertrauensvolle Verhältnis zwischen Verein und Ausrüster unterstreicht.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde die neue Mannschaft sowie Trainer des ESV Kaufbeuren für die bevorstehende Spielzeit vorgestellt. In Interviews kamen Spieler und Verantwortliche zu Wort, bevor es zur großen Autogrammstunde kam – zur Freude vieler Fans, die die Gelegenheit nutzten, mit dem Team in direkten Kontakt zu treten. Abgerundet wurde der gelungene Auftaktabend mit einer DJ-Party. Die Stimmung war ausgelassen, und der Auftakt des Warrior Cups wurde gebührend gefeiert. Ein schönes Zeichen: Der Eintritt für alle Programmpunkte am Freitag war frei. Spenden zugunsten der Nachwuchsarbeit wurden von den Jugendspielern selbst gesammelt.

Turnierverlauf: Spannende Spiele und verdienter Sieger

Am Samstag startete dann das eigentliche Turnier. Im ersten Halbfinale setzte sich der EHC Red Bull München mit 5:2 gegen die Gäste vom Glasgow Clan durch. Der ESV Kaufbeuren musste sich im zweiten Halbfinale mit 1:5 den Nürnberg Ice Tigers geschlagen geben.

Im Spiel um Platz drei am Sonntag zeigte sich der ESVK dann stark und besiegte den Gast aus Schottland mit einem klaren 5:2-Erfolg. Tore für den ESVK erzielten Klausi Heigl, Joe Cassetti, Sami Blomqvist, Jere Laaksonen und Alec Zawatsky. Ein kurzer Schreckmoment entstand, als Laaksonen verletzt vom Eis musste – unter Applaus kehrte er jedoch im letzten Drittel zurück. Das Finale entschied Red Bull München mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Nürnberg für sich und sicherte sich so den Turniersieg.

Der gelungenen Tag wurde dann mit einer riesigen Party im voll-besetzten Zelt beendet. Bis 23 Uhr standen die Besucher auf den Bänken und feierten ausgiebig.

Bildergalerie: Red Bull München gegen Glasgow Clan

Bildergalerie: ESVK gegen Nürnberg Ice Tigers

Bildergalerie: ESVK gegen Glasgow Clan

Bildergalerie: Red Bull München gegen Nürnberg Ice Tigers

Rundum gelungen: Organisation, Stimmung und Rahmenprogramm

Neben dem Sport sorgte ein umfangreiches Rahmenprogramm für Begeisterung: Weißwurstfrühstück mit der Stadtkapelle am Samstagmorgen, moderierte Fanspiele, DJ-Musik am Abend mit großer Party sowie ein Torwandschießen am Sonntag. Das Festzelt war an allen Tagen geöffnet und sehr gut besucht.

Mit einem gut gefüllten Eisstadion an beiden Turniertagen war die Resonanz erfreulich groß. Der Warrior Cup hat sich damit bereits in seiner zweiten Ausgabe als feste Größe im Eishockey-Vorbereitungskalender etabliert.

Bildergalerie. Weißwurst-Frühstück am Samstagvormittag

Fazit: Drei Tage, die zeigen, was Eishockey leisten kann

Der Warrior Cup 2025 war weit mehr als ein Vorbereitungsturnier – er war ein echtes Statement. Drei Tage lang zeigte der ESV Kaufbeuren, was sportliche Leidenschaft, organisatorische Qualität und gelebte Vereinskultur gemeinsam bewirken können.

Auf dem Eis gab es Eishockey auf hohem Niveau zu sehen. Daneben sorgten emotionale Momente wie das Spiel der Traditionsmannschaft und die beeindruckende Nachwuchspräsentation für bleibende Eindrücke. Die Stimmung war an allen Tagen hervorragend – nicht zuletzt dank der gut besuchten Partys im Festzelt, die bei vielen Fans schon jetzt Kultstatus genießen.

Der ESVK präsentierte sich als starker Gastgeber: sportlich ambitioniert, strukturell bestens aufgestellt und mit einem klaren Bekenntnis zur Nachwuchsarbeit. Der Warrior Cup dürfte sich damit endgültig als fester Bestandteil der Saisonvorbereitung etablieren – sowohl für Mannschaften aus Deutschlands Beletage und dem Ausland als auch für zahlreiche Eishockeyfans.

Auch die Stadt Kaufbeuren profitierte sichtbar von diesem Wochenende: Das Turnier sorgte für ein positives Stadtbild und bescherte Gastronomie und Hotellerie spürbar mehr Gäste. Besonders in der Altstadt war der Andrang deutlich zu spüren.

Mit dem Warrior Cup setzt der ESV Kaufbeuren ein sportliches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Ausrufezeichen – und zeigt eindrucksvoll, wie stark das Zusammenspiel von Verein, Stadt und Fans sein kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

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Allgemein Kultur Soziales Veranstaltung

Theater Grenzenlos feiert 10-jähriges Jubiläum auf Tournee

„LIEBE“ – Ein bewegendes Gastspiel über Nähe, Begegnung und Hoffnung

Ein Stück über das, was uns verbindet

Zum 10-jährigen Bestehen geht Theater Grenzenlos mit seinem aktuellen Stück „LIEBE“ auf Tour durch Bayern. Das Ensemble besteht aus jungen Menschen mit Fluchterfahrung, die gemeinsam mit einem künstlerischen Team eine eindrucksvolle Produktion auf die Bühne bringen.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie finden wir in einer Zeit voller Entfremdung wieder zueinander? Was passiert, wenn wir unsere Herzen wirklich öffnen – für uns selbst und für andere?

Theater mit Wirkung: Wenn eine Begegnung alles verändert

„LIEBE“ ist mehr als ein Theaterstück – es ist eine Einladung, sich berühren zu lassen.
Das Stück erzählt von einer jungen Frau, die mit Lebensfreude und Offenheit in eine von Rückzug und Einsamkeit geprägte Gesellschaft tritt. Ihre Präsenz verändert die Menschen um sie herum. Farben wirken intensiver, die Luft scheint anders zu riechen – und wo vorher Angst war, entsteht Neugier. Fremde werden Freunde.

Das Ensemble zeigt, wie aus Begegnung Nähe werden kann – ganz ohne viele Worte, dafür mit starken Bildern, Bewegung, Musik und Ausdruck.

Hintergrund: Theater Grenzenlos

Seit 2016 bietet Theater Grenzenlos e.V. jungen Geflüchteten einen geschützten Raum, um künstlerisch tätig zu werden und ihre Geschichten zu erzählen. Viele der Teilnehmenden haben traumatische Erfahrungen hinter sich. Ziel ist es, ihnen durch kreative Arbeit neue Perspektiven zu eröffnen – und gleichzeitig Brücken in die Gesellschaft zu bauen.

Besonders wirkungsvoll sind dabei Formen des Theaters, die weitgehend ohne Sprache auskommen: Physical Theatre, Tanz, Masken- und Schattenspiel sind zentrale Ausdrucksmittel des Projekts.

Infos zum Stück

Titel: LIEBE – Gastspiel von Theater Grenzenlos
Regie: Viktor Schenkel
Stückentwicklung: Viktor Schenkel, Clara Hanae Tolle
Dramaturgie: Clara Hanae Tolle
Musik & Sounddesign: Joscha Baltes
Mitwirkende: Hasifah Nakitende, Alina Ivanova, Alla Ivanova, Jane Nanyange, Bilal Ahmed Samir, Timothy Kibirango, Rain Ntege, Tendo Mutungi
Spieldauer: ca. 65 Minuten
🎞 Trailer ansehen: LIEBE – YouTube

Tourtermine und Ticketinformationen

📍 Stadttheater Kaufbeuren
27. September 2025, 20:00 Uhr
🎟 Tickets: moskitoldies.de

📍 Landestheater Schwaben, Memmingen
3. Oktober 2025, 20:00 Uhr
🎟 Tickets: landestheater-schwaben.de

📍 Alte Kaserne, Landshut
10. Oktober 2025, 11:00 & 19:00 Uhr
🎟 Tickets: reservix.de

📍 Pasinger Fabrik, München
29. Oktober 2025, 20:00 Uhr
🎟 Tickets: pasinger-fabrik.de

📍 HP8 Gasteig, München (Saal X)
10. & 11. November 2025, jeweils 19:30 Uhr
🎟 Tickets: gasteig.de

📍 Schwere Reiter, München
8. & 9. Dezember 2025, jeweils 20:00 Uhr
🎟 Tickets: schwerereiter.de

📍 Stadtsaal Burghausen
12. Januar 2026, 11:00 Uhr (Schulvorstellung)
🎟 Tickets: burghausen.reservix.de

Kontakt & weitere Informationen

Theater Grenzenlos e.V.
🌐 www.theater-grenzenlos.org
📞 Viktor Schenkel: 0174 – 9913300
📩 kontakt@theater-grenzenlos.org
📞 Clara Hanae Tolle: 0176 – 840 25 400
📩 assistenz@theater-grenzenlos.org

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Allgemein

Vierte Runde: SPD lädt ein zum offenen Austausch über Stadtfinanzen und gesellschaftliches Miteinander

Bürgerbeteiligung in Kaufbeuren geht in die nächste Runde

Am Donnerstag, den 4. September, startet die SPD Kaufbeuren in die vierte Runde ihrer Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ideen für die Kommunalwahl zu entwickeln und aktuelle Herausforderungen in der Stadt zu besprechen.

Der Abend steht unter dem Themenschwerpunkt:
„Stadtfinanzen & Soziales Leben in Kaufbeuren“

Im offenen Dialog kommen SPD-Stadträte mit interessierten Bürger*innen ins Gespräch. Diskutiert werden die finanzielle Lage der Stadt sowie Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders. Gleichzeitig sollen sozialdemokratische Lösungsansätze vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden.

Im Vordergrund steht dabei: zuhören, aufnehmen, weiterdenken. Die Veranstaltung bietet Raum für Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung – ein Format, das bewusst auf Mitsprache und Mitgestaltung setzt.

„Wir gestalten unsere Stadt gemeinsam. Bürgerbeteiligung kann in heutigen Zeiten nicht hochgenug geschätzt werden“, betont Pascal Lechler, designierter Oberbürgermeisterkandidat der SPD Kaufbeuren.

Politischer Stammtisch am Vorabend

Bereits am Mittwoch, den 3. September, lädt die SPD Kaufbeuren zu einem offenen Stammtisch ein. In lockerer Atmosphäre besteht hier die Gelegenheit, über aktuelle politische Themen auf Landes- und Bundesebene ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsort und Zeiten

Beide Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr in den Räumen der SPD-Geschäftsstelle,
Am Breiten Bach 8, Kaufbeuren.

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Allgemein Sport Wirtschaft

Neuer Name für Kaufbeurens Eisstadion ab 2027: Was hinter dem Ende des Namenssponsorings steckt

Abschied nach zehn Jahren: energie schwaben gibt Namensrechte zurück

Nach einem Jahrzehnt endet das Namenssponsoring der energie schwaben arena in Kaufbeuren. Seit dem 1. Juli 2017 trägt das Eisstadion diesen Namen – doch am 30. Juni 2027 läuft der Vertrag mit dem regionalen Energieversorger aus. Danach wird die Heimstätte des ESV Kaufbeuren einen neuen Namen bekommen.

Die Kooperation zwischen der Stadt Kaufbeuren und energie schwaben begann mit einem verdeckten Bieterwettbewerb. „Mit energie schwaben hat damals ein Unternehmen gewonnen, mit dem uns eine besonders lange Partnerschaft verbindet“, erinnert sich Markus Pferner, Vorstand des Kommunalunternehmens Eisstadion Kaufbeuren. Die Wurzeln dieser Verbindung reichen bis ins Jahr 1863 zurück.

Energie schwaben setzt neue Prioritäten

Dr. Christian Blümm von energie schwaben sieht das Sponsoring als Erfolg für beide Seiten: „Für uns war das Engagement ein Gewinn – doch nun ist es Zeit für neue Wege.“ Das Unternehmen will künftig verstärkt Umweltprojekte im Allgäu fördern. Der Sponsoringvertrag war bewusst auf zehn Jahre angelegt und wird planmäßig beendet.

Wichtig: Bestehende Kooperationen zwischen energie schwaben und dem ESV Kaufbeuren bleiben auch nach 2027 bestehen.

Neue Ausschreibung geplant

Die Stadt Kaufbeuren plant bereits für die Zukunft. 2026 wird ein neuer Bieterwettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich interessierte Unternehmen um die Namensrechte bewerben können.

Die Arena – mehr als Eishockey

Die 2017 eröffnete Arena zählt zu den modernsten Eisstadien Deutschlands. Sie bietet Platz für rund 3.500 Zuschauer und ist nicht nur Heimat des DEL2-Clubs ESV Kaufbeuren, sondern auch Schauplatz vielfältiger Veranstaltungen: von Eishockey-Länderspielen über die U18-Weltmeisterschaft bis zur Deutschen Ringermeisterschaft. Auch kulturelle Formate wie die Rockoper „Herilo“ fanden hier ein großes Publikum.

Über energie schwaben

Der Energieversorger aus der Region setzt zunehmend auf erneuerbare Energien. Neben Gasversorgung zählen auch Biogas, Strom aus regenerativen Quellen, Fernwärmenetze und Elektromobilität zum Portfolio. Mit innovativen Projekten und dezentralen Lösungen gestaltet energie schwaben die regionale Energiewende aktiv mit.

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Allgemein

Ein starker Jahrgang: Schreiner-Innung Kaufbeuren-Marktoberdorf zeichnet Gesellenstücke aus

Siegerin der „Guten Form“ 2025: Mia Bräutigam

„Die Gesellenstücke sind weit entfernt von Massenware und Möbelhaus-Furnier. Sie zeigen, was entsteht, wenn Kreativität auf handwerkliche Präzision trifft – und traditionelles Wissen mit modernen Methoden, Materialien und Werkzeugen weiterentwickelt wird.“ Das sagte Juror Christian Sobl, Stadtrat und Vorstand des Gablonzer-Siedlungswerks, in seinem Grußwort zur Preisverleihung des Wettbewerbs „Die Gute Form“. Der Wettbewerb ist ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Schreiner-Innung Kaufbeuren/Marktoberdorf. Er vereint Ausstellung, Prämierung und Übergabe der sogenannten „Gelben Bescheinigung“. Die Veranstaltung findet jährlich im Wechsel zwischen Kaufbeuren und Marktoberdorf statt.

In diesem Jahr war das Sparkassenforum in Kaufbeuren Austragungsort. Gezeigt wurden Möbelstücke, die die Auszubildenden im Rahmen ihrer Gesellenprüfung selbst entworfen und gefertigt hatten – durchweg Unikate, die handwerkliches Können und gestalterische Kreativität vereinen. Für Planung und Umsetzung hatten die Prüflinge rund zwei Monate Zeit.

Claus Tenambergen begrüßte zu Beginn der Veranstaltung Prüflinge, Familien, Ehrengäste, Innungsmitglieder und Berufsschullehrkräfte und führte kurzweilig und unterhaltsam durch den Abend. Rochus Nickl, Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, richtete sich in seiner Ansprache als Gastgeber, Hauptsponsor und Jurymitglied an die Anwesenden: „Ausbildung, junge Menschen, Nachwuchsförderung – das sind Grundpfeiler unserer Zukunft. Die Sparkasse unterstützt die Schreiner-Innung sehr gerne bei ihrer Aufgabe, jungen Talenten eine Perspektive im Handwerk zu geben.“

Die gelbe Bescheinigung – ein Meilenstein

Ein zentraler Moment war die feierliche Übergabe der „Gelben Bescheinigung“, die den erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung bescheinigen. Alle Auszubildenden des Jahrgangs hatten bestanden. Acht Prüflinge aus Kaufbeuren/Marktoberdorf erhielten ihre Dokumente von Berufsschullehrer Andreas Hindelang, acht weitere aus Füssen von Prüfungsvorsitzendem Günther Seelos. Mit dem Erhalt dieser Bescheinigung haben die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen Anspruch auf den Tariflohn – ein Meilenstein im Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben.

Auszeichnung für Gestaltung und Handwerk – die Preisträger 2025

Bernhard Galster, Obermeister der Schreiner-Innung Kaufbeuren/Marktoberdorf, würdigte in seinem Grußwort die Qualität der Arbeiten: „Die Gesellenstücke dieses Jahres haben ein besonders hohes Niveau. Da stecken viel Ideenreichtum, Sorgfalt und echte Hingabe drin. Es ist beeindruckend, mit wie viel handwerklichem Können und gestalterischem Anspruch hier gearbeitet wurde.“

Die acht Gesellenstücke aus der Region Kaufbeuren/Marktoberdorf wurden von einer vierköpfigen Jury bewertet. Kriterien waren neben technischer Ausführung auch gestalterische Qualität, Funktionalität und Eigenständigkeit. Die Jury vergab drei Preise und eine Belobigung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Füssen wurden am Folgetag in einem eigenen Wettbewerb ausgezeichnet. Dank der Unterstützung der Sparkasse Allgäu waren die ersten vier Plätze mit Geldpreisen dotiert. Weitere Preise stifteten die Firmen Görlich, Häfele und Kleiner.

Der erste Preis ging an Mia Bräutigam von der Ideenschreinerei Galster (Ebenhofen) für ihr pfiffiges, formal schlichtes Wandboard mit verstecktem Stauraum und Öffnung per Fernbedienung. Das Werkstück wirkt zeitlos und lässt sich vielseitig in Wohnräume integrieren. Ihr Ausbilder, Obermeister Bernhard Galster, war bei der Preisverleihung sichtlich gerührt. Den zweiten Preis erhielt Lorenz Carl Barth von der Schreinerei Karl-Jakob Gleich (Bad Wörishofen) für ein detailreich gearbeitetes Sideboard mit kannelierten Türen. Mit dem dritten Preis wurde Dan Neufeld aus der Reinhold Hakala Schreinerwerkstätte (Oberostendorf) für einen originellen Dartspielständer in Form eines überdimensionalen Dartpfeils ausgezeichnet. Viktoria Asemann durfte sich über eine Belobigung freuen. Sie wurde ebenfalls in der Schreinerei Gleich ausgebildet und präsentierte ein Sideboard mit dekorativer Eichenborke und sensorgesteuerter Beleuchtung. Die offiziellen Gesellenbriefe erhalten die Absolventinnen und Absolventen am 23. September 2025 bei der Freisprechungsfeier im Modeon Marktoberdorf.

A) Jury-Begründungen


Erster Platz: Mia Bräutigam (Bernhard Galster, Ebenhofen) – Wandboard mit Stauraum und Beleuchtung, Eiche geölt, furniertes Plexiglas

Die Arbeit macht neugierig. Sie wirkt beim ersten Hinsehen eher schlicht. Das „Unauffällig“ fügt sich aber in der klaren Formensprache in viele Wohnformen und Möblierungen ein. Die raffinierten Details offenbaren sich erst nach und nach – ein sehr pfiffiges und zeitloses Werkstück. Öffnung per Fernbedienung, furnierte Oberfläche auf Plexiglas, um das Stück an den Kanten zu illuminieren. Ein Magnet hilft beim Öffnen der inneren versteckten Lade. Die Lichttechnik lenkt nicht ab, sondern unterstreicht den schlichten Aufbau. Ein platzsparendes Element, das im Eingangsbereich genau so wie im Wohn- oder Schlafzimmer angebracht werden kann. Man sieht einen Balken, der von der Maserung und den Stirnholzseiten schlüssig ist. Vom Designe und der Ästhetik unser Sieger. Das ist kein Produkt vom Fließband. Die Idee ist neu und ein echtes Unikat.

Zweiter Platz: Lorenz Carl Barth (Karl-Jakob Gleich, Bad Wörishofen) – Sideboard, Eiche geölt, Türfronten kanneliert,

Wir haben eine schöne Formensprache mit Liebe zum Detail vorliegen. Farbe und die passende, durchgängige Maserung sprechen an und wirken ruhig und harmonisch. Der Unterbau lässt die schöne Form schweben und gefällt in der passenden, hervorragend schön gearbeiteten Ausführung.

Dritter Platz: Dan Neufeld (Hakala Schreinerwerkstätte, Oberostendorf) – Beleuchteter Dartspielständer in Form eines Dartpfeils, Nussbaum geölt, gelungener Materialmix.

Dartständer in der originellen Form eines Dartpfeils = gute Form; Rundung aufwärts bearbeitet, Verbindung von Sport und Holz durch geschickte Materialzusammensetzung – im weichen hellen Material lassen sich eventuelle Pfeillöcher einfach wieder zuschieben. Große Zielgruppe – Dart spricht alle Altersgruppen an; dank Beleuchtung kann auch zu später Stunde gespielt werden, Gimmick: Eine Handyhalterung an der Seite. Eyecatcher, Solitär

Belobigung: Viktoria Asemann (Karl-Jakob Gleich, Bad Wörishofen) – Sideboard mit dekorativer Eichenborke und einer per Bewegungssensor steuerbaren Beleuchtung.

Bei diesem Sideboard hat der Materialmix aus Eichenholz, grober Eichenborke und Glas überzeugt, ebenso die Gehrungen an den eingeschlagenen Türen mit der besonderen Signalwirkung des dezent eingeschnittenen Griffes. Das schwarze Fußgestell ist stimmig und passt zum gesamten Design. Besonders raffiniert ist die indirekte Beleuchtung, die man per Bewegungssensor dimmen sowie ein- und ausschalten kann.

B) Jury:

  • Gerhard Happ – Firma Görlich
  • Bernd Ruppert – AOK
  • Christian Sobl – Stadtrat und Vorstand des Gablonzer-Siedlungswerks
  • Rochus Nickl – Sparkasse Allgäu

C) Preise:

  • Erster Platz – 300 Euro von der Sparkasse + Baustellenradio von der Firma Häfele + Bargeldgutschein von der Fa. Görlich im Wert von 50 Euro
  • Zweiter Platz – 200 Euro von der Sparkasse + Wera Knarren-Set von der Firma Kleiner + Bargeldgutschein von der Fa. Görlich im Wert von 50 Euro
  • Dritter Platz – 100 Euro von der Sparkasse + Bargeldgutschein von der Fa. Görlich im Wert von 50 Euro
  • Belobigung – Burgerpresse von der Firma Häfele
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Allgemein Panorama Verwaltung

Aufatmen: Augsburger Straße in Kaufbeuren öffnet wieder für den Verkehr

Nach einer langen Zeit der Sperrung kehrt Normalität zurück

Monate der Bauarbeiten, mehrere große Bauabschnitte und die Sperrung einer der wichtigsten Verkehrsadern in Kaufbeuren – die Augsburger Straße war für viele Autofahrer zum täglichen Ärgernis geworden. Neben der Neugablonzer Straße zählt sie zu den am stärksten befahrenen Straßen der Stadt.

Wie die Stadt Kaufbeuren bestätigte, wird der geplante Termin gehalten: Am 19. August 2025 wird die Augsburger Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Verzögerungen durch Baustopp

Ursprünglich sollten die Arbeiten an der Eisenbahnüberführung und dem anschließenden Straßenausbau im Laufe des Jahres 2024 abgeschlossen sein. Doch im April 2024 kam es zu einem unerwarteten Baustopp. Grund war eine nötige Umplanung der Brückenlager, welche die Lasten an die Brückenpfeiler weiterleiten. Die neuen Brückenlager befanden sich bereits in der Herstellung, dennoch verschob sich der gesamte Zeitplan.

Entspannung in Sicht

Mit der Wiedereröffnung der Augsburger Straße am 19. August wird sich die Verkehrslage in Kaufbeuren deutlich entspannen. Kaufbeuren kann aufatmen.

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Allgemein Panorama Tourismus

Neue mobile Bäume in der Altstadt: So sehen unsere User das Projekt – Einsendungen Stand 13.08.25

Die Leserbriefe unserer User sind ungekürzt und Original

Seit der Aufstellung der mobilen Bäume in der Kaufbeurer Altstadt wird viel diskutiert – vor allem auf Social Media. Dort fallen die Reaktionen, wie bei vielen Veränderungen, teils gewohnt kritisch aus. Ganz anders das Bild bei den Einsendungen per E-Mail: Hier haben uns in der Mehrheit positive Rückmeldungen erreicht. Viele User begrüßen die Begrünung der Innenstadt und setzen sich zugleich konstruktiv mit dem Thema auseinander. Sie haben auch eine Meinung zu dem Thema. Sende Sie uns diese gerne zu: digital an info@wir-sind-kaufbeuren.de. Voraussetzung für die Veröffentlichung ist die Angabe von Vorname, Name und Wohnort. *

Hier die aktuellen Zusendungen an unsere Redaktion:

20.08. / Birgit Hacker – Kaufbeuren

Mit Freude habe ich die Initiative unserer Stadt aufgenommen, Bäume in der Kaiser-Max-Straße aufzustellen. Die Bäume haben eine ansprechende, einladende Ausstrahlung und verschönern das Stadtbild. Diese Maßnahme verdient darüber hinaus Anerkennung, weil sie ein kleiner, jedoch gewichtiger Baustein ist im Bemühen, das Stadtklima langfristig lebenswerter zu gestalten. Eine zukunftsweisende Entscheidung, die zeigt, dass Kaufbeuren durchaus innovativ sein kann! Danke an alle, die an dieser Entscheidung mitgewirkt haben!

13.08. / Heimatverein Kaufbeuren

Grün in der Kaiser-Max-Straße – klimarobuste Altstadt: Bäume in der Altstadt sind angesichts des fortscheitenden Klimawandels und der Aufenthaltsqualität dringend notwendig. Auch wenn dies keine historischen Vorbilder hat, sollte dieser Weg beschritten werden. Dies zeigen auch Beispiele in anderen Städten. Dass die Stadt dieses Ziel zunächst über mobile Bäume versucht zu erreichen, ist verständlich. Mit noch mehr Mut könnten im nächsten Schritt feste Pflanzstandorte gefunden werden. Die riesigen Pflanztröge im Altstadtbild stoßen im Heimatverein Kaufbeuren nicht auf jedermanns Gefallen. Und ob sich das fallende Laub rund um Neptun mit dem strahlenden Blau seines Brunneninneren verträgt, wird die Erfahrung zeigen. Insgesamt jedoch ist der Weg zu einer klimarobusten Innenstadt aus Sicht des Heimatvereins ein unverzichtbarer Baustein, um die Wohnqualität sowie das öffentliche Leben im Altstadtzentrum als Einkaufs-, Begegnungs- und Aufenthaltsort zu erhalten und zu stärken.

11.08. / Angelika Edenhofner – Kaufbeuren

Ich finde die Bäume schön – nur die vier Bäume um den Brunnen sind zu viel; zwei würden meines Erachtens auch reichen und den Zugang nicht versperren.

10.08. / Andrea Woll – Kaufbeuren

Ich freue mich sehr über die Bäume in der Innenstadt. Nach dem Motto „mehr Park weniger Parkplätze“. Weiter so! Um dem Klimawandel wirksam zu begegnen, benötigen wir mehr solcher Maßnahmen.

09.08. / Fritz Schwarzer – Kaufbeuren

Diese riesengroßen Kübel sind eine Faust aufs Auge. Da verschwindet der filigrane Brunnen regelrecht. Einen Baum in einem Kübel zu verfrachten, ist eh nicht optimal und tut dem Auge weh.

09.08. / Julia Sebald – Kaufbeuren

Ich finde die neuen mobilen Bäume in der Altstadt richtig toll! Klar, sie sind erstmal nur eine kurzfristige Lösung – aber sie machen das Stadtbild sofort schöner, bringen Schatten, wirken freundlicher und laden einfach mehr zum Verweilen ein. Für mich ist das ein kleiner, aber wichtiger Schritt, unsere Innenstadt wieder attraktiver und lebendiger zu machen. Langfristig wünsche ich mir noch viel mehr Grün: feste Bäume, mehr Schattenplätze, kühlere Ecken – gerade für Familien mit Kindern ist das Gold wert. Den Ärger wegen ein paar weniger Parkplätzen kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich bin ohnehin für eine autofreie Innenstadt. Eine Innenstadt sollte für Menschen da sein – nicht für Blech. Also Daumen hoch für die Bäume! Hoffentlich ist das nur der Anfang.

09.08. / Thomas Goetze – Markt Kaltental

Ich finde die Aktion Bäume in der Innenstadt für sehr ansprechend. Schade ist, das sehr viele Bürgerinnen und Bürger generell immer alles Neue negativ sehen und neuen Ideen gar keine Chance geben wird. Auch einer Stadtverwaltung muss man die Möglichkeit geben, Neues auszuprobieren. Ideen sammeln – auswerten – umsetzten – abwarten und analysieren….

08.08. / Melody Gorke – Kaufbeuren

Die mobilen Bäume in der Kaiser-Max-Straße sind grandios. Ich hoffe sehr, dass diese in zwei Jahren auch wirklich fest verpflanzt werden. Sie werten das Stadtbild immens auf.

08.08. / Pascal Lechler – Kaufbeuren

Die Bäume empfinde ich nicht nur optisch als Bereicherung, sondern besonders in Hinblick auf den in den nächsten Jahren wachsenden Schatten sinnvoll. Die Altstadt heizt sich an heißen Tagen sehr auf. Da ist es besonders wichtig für Schatten,  und damit Aufenthaltsqualität, zu sorgen. Ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren die Plätze unter den Bäumen beliebt sein werden, um einen Kaffee oder ein Eis zu genießen. Damit kommt auch wieder mehr Leben in die Altstadt.

08.08. / Gabriela Hopp – Kaufbeuren

Bäume in der Stadt? Gute Idee. Wir werden die nächsten Jahre viel Schatten brauchen. Mobil? Ist der Standortwechsel für die Bäume und ihr Gedeihen gut? Viel Schatten machen sie noch nicht, aber an sich eine gute Idee. Passend dazu wären Fassadenbepflanzungen in der Stadt. Die Temperaturen können dadurch bis zu drei Grad reduziert werden. Also mobilen Bäume sind ein guter Anfang, staatlich gefördert ist noch viel besser, und unbedingt weitermachen.

08.08. / Dr. Thomas Jahn – Kaufbeuren

Bäume brauchen um vernünftig wachsen und Wurzeln schlagen zu können viel Platz. In Trögen gehen sie ein. Ich war im Stadtrat daher von Anfang an gegen diesen kostspieligen Schildbürgerstreich, der für die Attraktivität der Altstadt rein gar nichts bringt und nur die historischen Blickachsen verstellt, die jahrhundertelang ohne Topfpflanzen ausgekommen sind. Warum man historisch gewachsene Straßen und Plätze ständig mit irgendetwas zustellen muss (in Kaufbeuren waren es zunächst die von mir ebenfalls kritisierten Holzverhaue und nun Töpfe) erschließt sich niemanden. Niemand kommt zum Einkaufen zusätzlich in die Altstadt, weil er Holzbretter und Topfpflanzen bewundern will. Keine vergleichbare Stadt im europäischen Ausland würde historische Straßen und Plätze mit alle möglichen Gegenständen möblieren, was besonders für die Gewerbetreibenden ärgerlich ist, denn der Denkmalschutz moniert häufig auch kaum wahrnehmbare Details wenn Einzelhändler oder Gastronomen ihre Häuser renovieren oder Werbe- und Außenflächen zur Verfügung stellen wollen. Wenn aber die Stadtverwaltung zum Beispiel unseren wunderschönen Neptunbrunnen so zustellt, dass er von Ferne gar nicht mehr erkennbar ist, schreitet keine Denkmalschutzbehörde ein.

08.08. / Christine Pöschl – Kaufbeuren

Ich habe bereits meinen Unmut auf der Facebook-Seite kundgetan. Die Innenstadt vereinsamt. Es gibt keinen Grund mehr, die Fußgängerzone zu besuchen. Die dort noch existierenden Läden finden keinen Anreiz mehr, erhöhte Parkgebühren zu bezahlen. Man findet eh nichts mehr. Außer Döner oder Brillen- bzw. Hörgerätegeschäfte. Die noch existierenden Bekleidungsläden sind am Überlegen, die Filialen zu schließen, was auch die Kündigungen bzw. die Nichtverlängerungen der Verträge bezeugen. Parkplätze, die noch den einzigen Anreiz gaben, zumindest mal ein Buch zu kaufen, werden jetzt durch die „tollen mobilen Bäume“ zunichtegemacht. Parkplätze gibt es nicht mehr. Sonnenspendende Bäume werden noch am Donnerstag geboten, wenn sich mal der ein oder andere verirrt und eine Leberkässemmel isst. Und dann der Kostenaufwand: 125.000 Euro. Für eine Stadt, deren Innenstadt nicht mehr existent ist. 50 % der Läden leer stehen. Eine tote Stadt. Da wäre eine Investition für die Vergabe von Einzelhandelsmöglichkeiten wohl eindeutig besser gewesen. Die mobilen Bäume schauen einfach nur traurig aus. Und wenn man bedenkt, dass die Lebensdauer ca. sechs Jahre beträgt, macht es mich noch umso wütender. Es fehlen Kindergartenplätze, die Straßen sind marode, die Schulen müssen erneuert werden und so vieles mehr. Kaufbeuren war früher so schön. Jetzt ist es nur noch traurig.

08.08. / Klaus Krust – Kaufbeuren

Ich finde, das sieht super aus, besonders die Kaiser-Max-Straße. Wenn jetzt noch die Autos verschwinden würden, hätten wir einen wunderschönen Freiluftraum mit viel Aufenthaltsqualität. Das hilft auch sicher der Gastronmie und kann die Publikumsfrequenz im Handel erhöhen. Weiter so! Nur Mut!

08.08. / Max Fischer – Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Auch wenn sich der Schatten noch etwas auf sich warten lässt, begrüßen wir die mobilen Bäume in der KMS sowie die Pflanztöpfe in der Fußgängerzone. Sind diese nun das Allheilmittel gegen den Leerstand in A-Lagen oder ähnliche Probleme? Nein – und das sollen sie auch nicht sein. Die Begrünung ist, wenn überhaupt, nur ein kleiner, aber schöner Baustein, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen – nicht mehr und nicht weniger. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Lebenshilfe, der VWEW, der Stadt Kaufbeuren und dem Denkmalschutz für die gute Zusammenarbeit bedanken – und dafür, dass von Letzteren keine unnötigen Steine in den Weg gelegt wurden.

08.08. / Herta Negele – Kaufbeuren

Ich finde die neuen Bäume sehr gut.

07.08. / Tamur Khan – Kaufbeuren

Ich finde es sinnvoll, dass in der Kaufbeurer Altstadt mobile Bäume aufgestellt werden. Sie bringen nicht nur mehr Grün und Schatten in die Innenstadt, sondern werten den öffentlichen Raum auch optisch auf. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind solche Maßnahmen wichtig, um das Stadtklima zu verbessern und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Stadt sollte meiner Meinung nach nicht länger nur als reine Einkaufsmeile verstanden werden wie früher. Vielmehr sollte sie ein Ort der Begegnung sein. Ein Platz für Gespräche mit Freunden oder Spaziergänge für Paare oder einfach ein Moment der Ruhe im Grünen. Die mobilen Bäume unterstützen genau diese Entwicklung und machen die Altstadt lebenswerter.

07.08. / Petra Menzel – Kaufbeuren

Grundsätzlich ist es natürlich eine Bereicherung in Bezug auf eine grüne Lunge und natürliche Schattenspendung Bäume in eine Innenstadt zu bringen. Jedoch wird das nur gelingen, wenn diese fest verpflanzt werden, sonst braucht es Jahre bis sie ihren Zweck erfüllen können. Die Behälter können das nicht bewältigen. Geld hin oder her. Ein Bad sanieren hat natürlich eine höhere Priorität. Wenn die Kosten für die Bäume durch Spenden gedeckt wurden, ist diese Gelder natürlich zweckgebunden. Mir als vor 10 Monaten Zugezogene und oft mit dem Zug unterwegs seiende, würde am Herz liegen, den Bahnhof, soweit nicht die DB zuständig ist, einladender zu gestalten. Ein Bahnhof ist auch immer ein Aushängeschild für eine Stadt. Sicherlich gibt es noch viele dringendere Maßnahmen anzugehen und aus diesem Grund hätte ich vielleicht eine Bürgerbefragung durchgeführt. Die Demokratie entscheidet dann! Ich bin noch nicht soweit vorgedrungen… gibt es denn in Kaufbeuren einen Bürgerhaushalt. Ich habe 30 Jahre in meiner Stadt in der Verwaltung gearbeitet und dort wurde dieser vor drei Jahren eingeführt mit positiven Ergebnissen.

07.08. / M. und A. Wiefelspütz – Kaufbeuren

Wir haben uns nach der Ankündigung sehr auf die „mobilen Bäume“ gefreut und wurden nicht enttäuscht. Sicherlich müssen die Baumkronen noch dichter werden um tatsächlich Schatten zu spenden und ggf ein wenig lärmmindernd zu wirken, aber das braucht Zeit. Wir hoffen sehr, dass die Baumpflege regelmäßig erfolgt und nicht unter Geldmangel leiden wird. Auch hoffen wir, dass nicht randaliert wird und die insbesondere auf Facebook in Erscheinung tretende Nörgelei tatsächlich nur eine laute Minderheit ist. Mehr Stadtgrün ist dringend erforderlich und auch wir (wohnen in der Ludwigstraße) wünschen uns dringend mehr Baumgrün. Plätze hierfür sind vorhanden, wenn man den Parkplatzmarkierungen Glauben schenken darf.

07.08. / Alexander Uhrle, Stadtrat – Kaufbeuren

Das Aufstellen der (geförderten) mobilen Bäumen mag für Viele nicht der richtige Schritt sein, aber es war der einzige kurzfristige und logisch machbare für die Stadt. Die Bäume werden sich in meinen Augen jedoch als Bereicherung für die Innenstadt herausstellen. Es ist klar, das sie nicht der Gamechanger sind, aber dennoch ein wichtiges von vielen Puzzleteilen um unsere Innenstadt deutlich attraktiver zu gestalten und letztendlich zu beleben.

06.08. / Philipp Weber – Kaufbeuren

Ich finde die Bäume in der Innenstadt einen sehr guten Ansatz. Die „steinere“ Innenstadt heizt sich an warmen Sommertagen gern auf und der ein oder andere kleine Schattenplatz kann das sicher reduzieren. Die Bäume können auch eine gewisse Gemütlichkeit ausstrahlen (ja, ich mag auch den Biergarten 😁). Gerade wenn die Stadtkasse etwas klamm ist, sollten Innovationen her, die dem entgegenwirken. Eine Aufwertung der „guten Stube“ ist für mich der richtige Weg.

06.08. / Oberbürgermeister Stefan Bosse – Kaufbeuren

Mit den mobilen Bäumen bringen wir nicht nur mehr Grün in die Altstadt, sondern schaffen Wohnfühlräume für alle, die in Kaufbeuren leben, arbeiten oder zu Besuch sind.

06.08. / Wirtschaftsreferent Andreas Bauer – Kaufbeuren

Die Bäume sind nicht nur schön anzusehen, sondern sorgen auch für ein angenehmes Ambiente und Schatten in den zunehmend heißen Sommern. Ich bin überzeugt davon, dass sie die Aufenthaltsqualität unserer Altstadt steigern.


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Allgemein Bildung Gesundheit

Wenn es in den Gelenken brennt wie Feuer

Ein Gichtanfall kann sehr schmerzhaft sein, doch die Krankheit lässt sich gut behandeln.

Gicht ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung in Deutschland. Etwa ein bis zwei Prozent der Erwachsenen leiden darunter. Männer erkranken etwa fünfmal so oft wie Frauen. „Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Harnsäurekonzentration im Blut erhöht ist“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ein Gichtanfall kann sehr schmerzhaft sein, doch die Krankheit lässt sich gut behandeln. Medikamente und Ernährungsumstellung können helfen, den Harnsäurewert dauerhaft zu senken.

Schmerzhafte Entzündungsreaktion

Beim ersten Gichtanfall ist meist das Großzehengrundgelenk betroffen, also die Stelle, wo der Zeh am Fuß ansetzt. Der Zeh wird heiß, schwillt stark an, ist rötlich bis bläulich gefärbt und sehr schmerzempfindlich. Aber ein Anfall kann auch an anderen Stellen auftreten wie an Mittelfuß- und Sprunggelenken, Knie, Ellbogen, Hand- und Fingergelenken. Auslöser sind rasche Änderungen der Harnsäurekonzentration im Blut. Als Folge kann die Harnsäurekonzentration in der Gelenkflüssigkeit über eine kritische Grenze ansteigen, es bilden sich winzige, nadelförmige Kristalle. Das Immunsystem reagiert auf die Harnsäurekristalle mit einer Entzündung. Beim akuten Anfall geht es zunächst darum, rasch die starken Schmerzen zu lindern und die Gelenkentzündung einzudämmen. Häufig werden dazu entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben, auch Kortisonpräparate sind eine Option. Die Kühlung des betroffenen Gelenks kann bei einem akuten Gichtanfall ebenfalls Linderung verschaffen. „Neben der dringlichen sofortigen Behandlung ist es wichtig, zukünftigen Attacken vorzubeugen“, sagt Susanne Hasel. 

Ernährungsumstellung hilfreich

Eine Reihe von Lebensmitteln kommt als Auslöser von Anfällen in Frage. Daher ist es hilfreich, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern und beispielsweise keine größeren Mengen an Alkohol, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten zu verzehren. „Um einem erneuten Gichtanfall vorzubeugen, steht oft eine Ernährungsumstellung an erster Stelle“, erläutert Susanne Hasel. Manchmal bedarf es auch ärztlicher Rücksprache, um Alternativen für bestimmte Medikamente zu finden, die den Harnsäurespiegel erhöhen. Wenn es nicht gelingt, die Gicht durch allgemeine Maßnahmen in den Griff zu bekommen, ist möglicherweise eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll, die den Harnsäurespiegel senken. Eine solche Behandlung kommt beispielsweise in Frage, wenn es oft zu Gichtanfällen kommt oder wenn bereits Folgeerscheinungen wie Gichtknoten oder Nierensteine aufgetreten sind. 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin – Gichtanfall: Wenn zu viel Harnsäure im Blut ist https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/stoffwechsel/gicht-erkennen-symptome-ursachen-und-schnelle-behandlung

Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V.: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/gicht/was-ist-gicht.html

Deutsche Rheuma-Liga: https://www.rheuma-liga.de/rheuma/krankheitsbilder/gicht#c2007

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Allgemein

Komplette Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Kaufbeuren auf LED

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Umstellung unserer Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.“

Seit dieser Woche ist die gesamte Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Kaufbeuren auf energiesparende LED-Leuchtmittel umgestellt.  Oberbürgermeister Stefan Bosse hat den Austausch des letzten Leuchtmittels auf LED selbst vorgenommen.

Bereits seit Anfang des Jahres 2000 wurden in der Stadt mit LED-Leuchtmitteln erste Versuche durchgeführt. Ab 2011 wurde dann damit begonnen, schrittweise jedes Jahr einen Teil der bestehenden Straßenbeleuchtung auf die energiesparende LED-Beleuchtung umzurüsten. Die verwendeten Leuchtmittel werden mit der Lichtfarbe „Warmton“ betrieben und sind daher auch insektenfreundlich.
Der gesamte Energieverbrauch, der Anfang 2000 noch bei ca. 2,5 Millionen Kilowattstunden (KWh) betrug, konnte bis heute durch den Einsatz von LED-Leuchtmitteln auf rund 800.000 KWh reduziert werden. Dies entspricht einer Verbrauchsersparnis von 68 %. Auf die Straßenbeleuchtung fallen in Kaufbeuren über 5.300 Lichtpunkte.

Ein weiteres Ziel ist, die bestehenden Strahler, Wandleuchten, Deckleuchten und beleuchtete Verkehrszeichen ebenfalls komplett auf LED-Technik umzurüsten. Hier sind bereits rund 70 % der Leuchtmittel ausgetauscht worden. Auch bei den Ampelanlagen werden die Lichtsignale mittlerweile mit LED-Lampen betrieben. 44 bestehende Ampelanlagen wurden bereits umgerüstet. Die letzte folgt noch dieses Jahr.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Umstellung unserer Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. LED-Leuchten verbrauchen deutlich weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung unseres CO₂-Ausstoßes. Gleichzeitig senken wir langfristig die Betriebskosten – ein Gewinn für Umwelt und Stadthaushalt gleichermaßen. Kaufbeuren geht damit einen konsequenten Weg in Richtung Energieeffizienz und Klimaschutz.“

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Allgemein Panorama

Ihre Meinung ist gefragt! Wie gefallen Ihnen die neuen Bäume in der Altstadt

Aktuelle Umfrage: Ihre Meinung wird veröffentlicht

Die Altstadt wird grüner: In der Kaiser-Max-Straße und der Schmiedgasse wurden mobile Bäume aufgestellt, um für mehr Schatten, Aufenthaltsqualität und ein besseres Stadtklima zu sorgen.

💬 Jetzt sind Sie gefragt:
Wie finden Sie die neuen Bäume? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Ihren digitalen Text bitte an:

📧 info@wir-sind-kaufbeuren.de
👉 Bitte mit Name und Adresse.
Wir veröffentlichen ausgewählte Rückmeldungen in einem separaten Beitrag.

🔗 Mehr zu den mobilen Bäumen in der Kaiser-Max-Straße:
👉 Hier lesen (Artikel auf Wir sind Kaufbeuren)

🔗 Mehr zu den mobilen Bäumen in der Fußgängerzone:
👉 Hier lesen (Artikel auf Wir sind Kaufbeuren)

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Bild Fußgängerzone – Bilder Kaiser-Max-Straße

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Allgemein Panorama Verwaltung Wirtschaft

Gemeinsam für mehr Grün: Zehn mobile Bäume verschönern die Schmiedgasse

Insgesamt ist diese Aktion im Gesamtkontext des Handlungsprogramms der Altstadt zu sehen

Die Kaufbeurer Altstadt wird Schritt für Schritt grüner. In der vergangenen Woche sind zehn mobile Bäume in die Schmiedgasse eingezogen. Federführend dabei ist die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die die Bäume dank großzügiger Spenden von VWEW, der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren und mehreren Einzelhändlern beschaffen konnte. Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts „Inklusion am Arbeitsplatz“ sind für die tägliche Pflege der Pflanzen zuständig. Ziel ist es, Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu begleiten.

Anm. der Redaktion: Liebe Wir sind Kaufbeuren-User, wie finden Sie die neuen Bäume in der Fußgängerzone? In einem separaten Beitrag werden wir Ihre Meinungen veröffentlichen. Ihre Meinung bitte unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an info@wir-sind-kaufbeuren.de

Insgesamt ist diese Aktion im Gesamtkontext des Handlungsprogramms der Altstadt zu sehen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität in der Altstadt Kaufbeurens mit mehr Grün, mehr Gastronomieflächen und niederschwelligen Veranstaltungen zu verbessern. Während die Stadt Kaufbeuren sich in diesem Haushaltsjahr auf die Kaiser-Max-Straße konzentriert, ist dieses Projekt der zehn Bäume in der Fußgängerzone aus der Stadtgesellschaft heraus entstanden. Wir freuen uns sehr darüber, dass dank der Lebenshilfe, der Aktionsgemeinschaft und VWEW auch die Schmiedgasse nun aufgewertet werden konnte.

Klar.Text Podcast

13.05.2025 -Folge 10: Altstadt Kaufbeuren 2025. Was ist geplant? Die aktuelle Entwicklung des „Handlungsprogramms Altstadt 2030 – Kaufbeuren packt an“

Claus Tenambergen spricht im neuen Klar.Text-Podcast mit Wirtschaftsreferent Andreas Bauer über die Fortentwicklung des Handlungsprogramms „Altstadt 2030 – Kaufbeuren packt an“. Seit dem Start hat sich vieles getan – und für das Jahr 2025 sind spürbare Impulse für eine grünere, lebendigere und attraktivere Altstadt geplant: mobile Bäume, Schanigärten, Summer Streets, autofreie Veranstaltungsflächen und kreative Formate wie die überarbeiteten ARTigen Samstage oder die zweite Ausgabe des Altstadtsommers. Weitere große Themen sind in der Diskussion: Ein neues Verkehrskonzept mit versenkbaren Pollern, die Neugestaltung des Platzes am Fünfknopfturm, Förderprogramme rund ums Wohnen und Gewerbe – sowie Fragen zur künftigen Struktur und Ausrichtung des Stadtmarketings. Andreas Bauer: „Wir haben so eine wunderschöne Altstadt und eine solch engagierte Bürgerschaft. Es ist meine Herzensangelegenheit und mein Job, hier etwas zu bewegen – und dann 2030 durch die Altstadt zu gehen und sagen zu können: Wir haben wirklich was verändert.“ Jetzt reinhören – und erfahren, wie Kaufbeuren 2025 weiter anpackt!

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Allgemein Bildung Veranstaltung

Spannende Biber-Exkursion des Bund Naturschutz in Kaufbeuren

Auf den Spuren der Landschaftsarchitekten der Natur

Ein Abend mit dem Biber: Einladung zur Exkursion

Die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz lädt Naturfreunde und Mitglieder zu einem besonderen Erlebnis ein. Am Mittwoch, den 6. August 2025, geht es auf Entdeckungstour zu einem faszinierenden Bewohner unserer heimischen Gewässer – dem Biber. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Parkplatz bei der alten Mülldeponie im Norden Kaufbeurens. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt.

Der Biber – Baumeister und Lebensraumgestalter

Unter fachkundiger Leitung von Biberexperte Stefan Schopf erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in das Leben und Wirken des Bibers. Schopf erklärt, wie dieser beeindruckende Nager durch seine Baukunst die Landschaft formt und dabei wertvolle Lebensräume für viele andere Arten schafft.

Wissenswertes und Überraschendes aus dem Reich des Bibers

Neben interessanten Fakten zur Lebensweise des Bibers und seinem Einfluss auf die Umwelt werden auch weniger bekannte Details über dieses geschützte Tier vermittelt. Mit etwas Glück lassen sich sogar Jungtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein.

Natur erleben – gemeinsam mit dem Bund Naturschutz

Die Exkursion bietet die Gelegenheit, die Natur vor der eigenen Haustür mit neuen Augen zu sehen und mehr über das Zusammenspiel von Artenvielfalt und Lebensraumgestaltung zu erfahren. Das Team der Ortsgruppe freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

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Allgemein Podcast

Kantine frisch und fair im Klar.Text Business Podcast – Mit Verantwortung und Herz geführt

Podcast-Premiere: Folge 1 über gelebte Inklusion, unternehmerischen Mut und die Kraft von gutem Essen

Mit „Klar.Text Business“ startet ein neues Podcast-Format, das die Geschichten erfolgreicher Unternehmen aus der Region erzählt. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Unternehmerinnen und Unternehmern über Werte, Ideen, Produkte – und die Menschen hinter dem Erfolg. Authentisch, nahbar und mit einem Blick auf die Themen, die die lokale Wirtschaft bewegen.

Podcast-Premiere: Ein Inklusionsunternehmen im Gespräch

Kantine frisch und fair: Mehr als nur gutes Essen

In der ersten Folge vom 19. Juli 2025 stehen Kevin Kärst und Jana Ruf im Mittelpunkt. Ihr Unternehmen „Kantine frisch und fair“ aus Kaufbeuren hat sich seit 2019 von einer kleinen sozialen Initiative zu einem anerkannten Inklusionsbetrieb entwickelt. Die Mission: Menschen mit seelischer oder kognitiver Beeinträchtigung echte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen – mit Struktur, Empathie und einer klaren Haltung.

Gesellschaftlicher Mehrwert trifft Unternehmergeist

Im Gespräch mit Claus Tenambergen berichten Kärst und Wiesner über die Entstehung ihres Unternehmens, den Alltag zwischen Küche und Büro, über Hindernisse, Fortschritte – und die Motivation, wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung zu verbinden. Ihre Geschichte zeigt: Inklusion am Arbeitsplatz ist möglich – und wirkt weit über das Unternehmen hinaus.

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Allgemein Tänzelfest Tourismus

Flammen, Fahnen, Feierlaune: Lagerleben bringt Mittelalter in die Altstadt. Die Bilder

Viele Tausend Besucher erleben einen stimmungsvollen Abend beim Tänzelfest in der Kaufbeurer Altstadt

Der erste Lagerabend des Tänzelfests hat Kaufbeuren in ein Mittelalterspektakel verwandelt. Schon kurz nach Sonnenuntergang füllten sich die Gassen. Überall loderten Feuer, der Rauch mischte sich mit dem Duft von Feuerwurst und gebratenem Fleisch. Zwischen alten Mauern und Zelten strömten Tausende durch die Straßen und verweilten in den zahlreichen historischen Lagern – viele in historischen Gewändern, viele einfach neugierig.

Lagerfeuer, Handwerk und flackerndes Licht

Was sonst Alltag ist, wurde zum Schauplatz vergangener Zeiten: In den Straßenzügen der Altstadt reihten sich Zelte, Schmiedefeuer, Holzstände und Gaukler aneinander. Feuerspucker zogen Blicke auf sich, Trommler sorgten für Rhythmus, Kinder tanzten mit Schwertern aus Holz. Aus jeder Ecke leuchtete etwas – mal Kerzenschein, mal Fackellicht, mal das flackernde Lagerfeuer. Besonders in der Dunkelheit entfaltete das Fest seinen eigenen Zauber.

Die Bilder der Veranstaltung

Fotos: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren

Humorvolle Eröffnung mit historischem Hintergrund

Bereits vor dem offiziellen Beginn des Lagerlebens wurde auf dem Rathausplatz ein Theaterstück aufgeführt. Im Zentrum: der große Stadtbrand von 1325 – das Motto des diesjährigen Festes. Mit viel Witz zeigten die Schauspieler eine chaotische Löschaktion..

Weiter geht’s am Samstag

Wer am Freitag nicht dabei war, hat am Samstag ab 18 Uhr erneut Gelegenheit: Dann beginnt der zweite Lagerabend. Wieder wird die Altstadt zur Kulisse für Handwerk, Musik und jede Menge Feuerstimmung.

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Allgemein Bildung Politik Veranstaltung

Wunsch und Wirklichkeit: Was bleibt vom Koalitionsvertrag? Öffentliche Veranstaltung am 08. Juli im Kolpinghaus

Wahlversprechen, Kompromisse, Realität – Politischer Abend mit Jörg Siegmund

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren, die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren und die Volkshochschule (VHS) laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Dienstag, 08. Juli 2025, um 19:00 Uhr ins Kolpinghaus Kaufbeuren ein. Der politische Abend steht unter dem Titel:

„Wunsch und Wirklichkeit. Wahlprogramme, Koalitionsvertrag und Regierungshandeln im Vergleich“

Wahlversprechen auf dem Prüfstand

Die Bundestagswahl 2025 liegt einige Monate zurück – Zeit genug, um erste politische Bilanz zu ziehen. In der Veranstaltung wird ein kritischer Blick auf die Wahlprogramme der großen Parteien geworfen, insbesondere darauf, welche inhaltlichen Positionen in den Koalitionsverhandlungen Eingang gefunden haben – und welche nicht.

Ein zentraler Aspekt: Die Suche nach Kompromissen. CDU, CSU und SPD, die nach der Wahl gemeinsam regieren, mussten sich in vielen Punkten annähern. In der Diskussion soll deutlich werden, welche Parteien sich in welchen Politikfeldern durchsetzen konnten und wie sich dies im fertigen Koalitionsvertrag niederschlägt.

Fokus der neuen Bundesregierung

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Schwerpunkte sich die neue Bundesregierung gesetzt hat – etwa in der Sozialpolitik, bei Klima und Wirtschaft oder in der Außenpolitik. Wo lassen sich bereits erste Umsetzungen erkennen? Und in welchen Bereichen bleibt es bislang bei Ankündigungen?

Fachliche Einordnung durch Politikwissenschaft

Referent des Abends ist Jörg Siegmund, wissenschaftlicher Assistent an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Dort betreut er den Arbeitsbereich Parteien- und Wahlforschung und bringt wissenschaftliche Expertise und analytische Tiefe in die Diskussion ein.

Einladung an alle Interessierten

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kolpinghaus Kaufbeuren.

Der Eintritt ist frei. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.

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Allgemein Panorama

Moorwanderung mit dem BN KF

Zehn Neugierige trotzten den hohen Temperaturen 

Heiß wars schon am Startpunkt am Moorbahnhof in Seeg, als der Moorführer Otto Schrägle am Samstag, 28. Juni die Teilnehmenden begrüßte. Zehn Neugierige trotzten den hohen Temperaturen und folgten ihm Richtung Norden in ein Moor in der Umgebung des Lobachtals. Belohnt wurden sie mit dem Blick auf unglaublich artenreiche Sumpfwiesen mit seltenen Pflanzen und vielen Schmetterlingen. Im angrenzenden Wald auf einer Lichtung suchten und fanden sie dann auch noch den rundblättrigen Sonnentau, eine winzige fleischfressende Pflanze. Viel ist nicht mehr übrig vom Moor, jahrzehntelanger Abbau hat auch dieses wertvolle Feuchtgebiet stark dezimiert. Inzwischen weiß man, wie wichtig Moore für den Hochwasserschutz und die Artenvielfalt sind und schützt und renaturiert sie. Trotzdem setzt die Trockenheit und Hitze den Bäumen und anderen Pflanzen im Feuchtgebiet stark zu. Die Gruppe um Otto Schrägle lernte viel über die Fauna und Flora und durfte nach der Wanderung noch seinen wilden Garten besuchen, ein tolles Erlebnis für alle.

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Allgemein Panorama Politik Verwaltung

Bürgersprechstunde zum B12-Ausbau: Anwohner können sich am 3. Juli persönlich informieren

Informationen zum Bauabschnitt C: Hirschzell bis Untergermaringen

Am Donnerstag, den 3. Juli 2025, lädt das Staatliche Bauamt Kempten gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren zu einer Bürgersprechstunde ein. Thema ist der geplante vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 im Bereich Hirschzell bis Untergermaringen – der sogenannte Bauabschnitt C.

Gelegenheit zur Einsicht und zum persönlichen Gespräch

Die Sprechstunde richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die vom Ausbau direkt betroffen sind. Vor Ort erhalten sie die Möglichkeit, Einblick in die Planfeststellungsunterlagen zu nehmen und offene Fragen im direkten Gespräch zu klären.

Die individuelle Beratung findet im Rathaus Kaufbeuren statt, konkret im Alten Sitzungssaal (Zimmer 202A) sowie im Eckzimmer (Zimmer 203A) im zweiten Stock des Altbaus.

Ablauf und Anmeldung

Die Bürgersprechstunde ist für den Zeitraum von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr angesetzt. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ist ein Zeitfenster von rund 20 Minuten vorgesehen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung bei der Stadt Kaufbeuren gebeten. Die Terminvergabe erfolgt über die Rufnummer 08341/437-102. Kurzentschlossene haben noch die Chance, einen der freien Termine zu erhalten.

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Allgemein Tourismus Veranstaltung

Kaufbeuren feiert gemeinsam – ein rundum gelungenes Altstadtsommer-Wochenende. Die Bilder des Abends vom Freitag

Musik, Begegnungen und Sommerstimmung in der Altstadt

Der Altstadtsommer 2025 begann am Freitag, 27. Juni, mit einem stimmungsvollen ersten Veranstaltungstag. Trotz eines kurzen Regenschauers am frühen Abend klarte der Himmel schnell wieder auf. Viele Besucherinnen und Besucher blieben vor Ort – bei angenehmen Temperaturen und sommerlicher Atmosphäre. Der Samstag war dann komplett schauerfrei und zog noch mehr Menschen an.

Tausende flanierten durch die Altstadt

Was für ein Wochenende! Der Altstadtsommer hat die Altstadt von Kaufbeuren in einen lebendigen Treffpunkt verwandelt: mit Musik auf fünf Bühnen, Streetfood, Kunst, Nachtflohmarkt und vielen schönen Momenten unter freiem Himmel.

Mehrere tausend Menschen nutzten an beiden Tagen die Gelegenheit, um die Altstadt Kaufbeurens bei Musik, Essen und Gesprächen zu erleben. Die verschiedenen Bühnen lockten mit einem breiten Musikprogramm – von Livebands bis zu DJ-Sets war vieles geboten. Auch in der Ludwigstraße wurde wieder gefeiert. Das Straßenfest mit Musik, regionalen Ständen und kulinarischem Angebot zeigte sich erneut als beliebter Treffpunkt. Viele Beteiligte hatten sich sichtbar Mühe gegeben, um den Bereich festlich zu gestalten. Das Familienfest tagsüber am Samstag stellte eine schöne Ergänzung zu dem umfangreichen Abendprogramm dar.

Die Polizei berichtete

Laut Polizei feierten am Freitag in der Spitze 6000 Besucher ausgelassen auf dem Altstadtsommer in Kaufbeuren. Die Polizei registrierte bei der Veranstaltung bis auf zwei kleinere Streitigkeiten keine größeren Sicherheitsstörungen. Der Samstag verlief mit 7000 Besuchern und bei traumhaftem Wetter völlig störungsfrei. (PI Kaufbeuren).

Die Bilder des Abends

Fotos: Claus Tenambergen, Wir sind Kaufbeuren

Ein Fest für die ganze Stadt

Der Altstadtsommer wurde 2024 als neues Stadtfest ins Leben gerufen – mit dem Ziel, kulturelle Vielfalt, Gemeinschaft und lokalen Handel zu fördern. Auch in seiner zweiten Ausgabe zeigt sich: Kaufbeuren hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender hinzugewonnen.

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Allgemein Soziales Veranstaltung

Garagen- & Hofflohmarkt in Kaufbeuren Nord am 28. Juni 2025

Nachbarschaft erleben, Schätze finden – bei jedem Wetter im Stadtteil unterwegs

Am Freitag, den 28. Juni 2025, wird der Norden Kaufbeurens von 10 bis 16 Uhr zum Treffpunkt für Trödelfreunde, Nachbarinnen und Nachbarn sowie alle, die Lust auf Nachhaltigkeit und Begegnung haben. Bei jedem Wetter öffnen rund 80 Haushalte ihre Höfe, Gärten oder Garagen für Besucher.

Mit dabei sind Adressen rund um Am Hofanger, Am Sonneneck, das DAV-Kletterzentrum, den Lidl an der Türkheimer Straße und viele weitere Straßen im Norden der Stadt. Die Verkaufsstände sind privat organisiert und bieten eine vielfältige Auswahl an gebrauchten Dingen.

Persönlich, lokal und umweltbewusst

Der Hofflohmarkt in Kaufbeuren Nord bringt Menschen zusammen – nicht nur durch das gemeinsame Stöbern, sondern auch durch den direkten Kontakt unter Nachbarn. Wer einen Stand betreibt, tut das auf privatem Grund – ganz ohne gewerblichen Hintergrund.

Angeboten wird, was nicht mehr gebraucht wird: Bücher, Kleidung, Spielzeug, Trödel – alles darf einen neuen Besitzer finden. So wird der Flohmarkt auch zu einem Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

Übersicht

Eine Übersichtskarte mit allen teilnehmenden Haushalten sowie ein druckfähiges Veranstaltungsplakat stehen bereit und helfen bei der Orientierung.

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Allgemein Podcast

„Klar.Text Kaufbeuren wählt“. Pascal Lechler (SPD): Zweiter Anlauf fürs OB-Amt in Kaufbeuren. Der Podcast – jetzt online!

OB-Kandidat Pascal Lechler im Gespräch

In dieser Folge ist Pascal Lechler zu Gast. Nach seiner ersten Kandidatur im Jahr 2020 wagt er 2026 einen neuen Anlauf auf das höchste Amt der Stadt. Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen aus dem damaligen Wahlkampf, was ihn zur erneuten Kandidatur bewegt hat – und welche Vision er heute für Kaufbeuren mitbringt. Welche Themen liegen ihm am Herzen? Welche Veränderungen sieht er für unsere Stadt? Und was würde ihn als Oberbürgermeister auszeichnen? Eine spannende Folge für alle, die sich für die Zukunft Kaufbeurens interessieren.

Weitere schon veröffentlichte Ausgaben zu „Kaufbeuren wählt“ mit OB Stefan Bosse (CSU) und Kandidat Alexander Uhrle (K.I.) jetzt hier: Podcast „Klar.Text Kaufbeuren wählt“ – Wir sind Kaufbeuren

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Allgemein Kultur

Herilo feiert glanzvolle Premiere in Kaufbeuren – Eine eindrucksvolle Inszenierung mit Herzblut, Talent und Vision

Ein Abend voller Klang, Geschichte und Gefühl – die Rockoper, die bleibt

Mit langem Applaus und stehenden Ovationen endete am Donnerstag, den 19. Juni, die Premiere der Rockoper Herilo in der Energie Schwaben Arena in Kaufbeuren. Rund 1.500 Besucherinnen und Besucher erlebten eine eindrucksvolle Inszenierung, die Musik, Schauspiel und Geschichte auf außergewöhnliche Weise vereinte.

Auch „Wir sind Kaufbeuren“ war vor Ort – und kam aus dem Staunen nicht heraus.

Große Erzählung mit lokaler Seele

Im Mittelpunkt der Rockoper steht die Legende von Herilo, einem jungen Mann, dessen große Liebe durch Krieg und Gewalt zerstört wird. Er wird gezwungen, in den Kampf zu ziehen. Als gebrochener Mann kehrt er zurück und gründet eine Einsiedlerzelle – Ursprung des heutigen Stadtteils Hirschzell, nahe dem heutigen Gemeinschaftshaus Sonne.

Doch „Herilo“ ist mehr als eine historische Nacherzählung. Parallel dazu entfaltet sich eine moderne Geschichte: Marie, Rocksängerin und Erbin eines alten Gasthofs, steht vor wegweisenden Entscheidungen. Ihre Beziehung gerät ins Wanken, ein rätselhafter Historiker tritt auf den Plan – und eine geheimnisvolle Verbindung zu Herilos Schicksal wird spürbar.

Zwei Zeiten, zwei Schicksale, verbunden durch zeitlose Fragen: Was gibt unserem Leben Halt? Was bedeutet Liebe – und was ist man bereit, dafür zu riskieren?

Die Bilder der Veranstaltung – Fotos Claus Tenambergen

Anspruch, Tiefe und künstlerische Klarheit

Regisseur und Dramaturg Harald Holstein sowie Drehbuchautor Franz-Josef Körner haben gemeinsam mit einem engagierten Team eine Produktion geschaffen, die weit über ein klassisches Musiktheater hinausgeht. Sie begeistert, nimmt mit und zieht einen immer wieder in den Bann aus Fragen der Zeit.

Ein gestalterisches Highlight: die 24 Meter breite LED-Wand, die mit kraftvollen Animationen und Szenenwechseln beeindruckte. Sie ermöglichte bildstarke Zeitsprünge und ersetzte auf raffinierte Weise klassische Bühnenbauten – ohne dabei Atmosphäre einzubüßen.

Stimmen, die tragen – Ensemble mit Strahlkraft

Musikalisch entfaltete sich der Abend als Gesamtkunstwerk – getragen von einem herausragenden Ensemble mit starker Bühnenpräsenz, Ausdruckskraft und stimmlicher Vielfalt.

Mit Dan Lucas, Thomas Wohlfahrt, Danny Wohlrab, Julia Haug, Lydia Pane, Sylke Rödiger, Melanie Gallien, Eugen Schreiner und Mona Steiger standen Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne, die weit mehr als ihr Handwerk beherrschten: Sie gestalteten Figuren, erzeugten Spannung, schufen Gänsehautmomente und überzeugten mit ganz großen Stimmen. Von leisen, fast intimen Balladen bis hin zu wuchtigen Rocknummern – die emotionale Bandbreite war groß, die Darbietung dabei durchweg hochklassig. Es war diese besondere Mischung aus Können und Leidenschaft, die das Publikum berührte und das Stück trug.

Bewegung, Klang und Bild als Einheit

Das Tanzensemble unter Jeanine und Jairo Bravo überzeugte choreografisch und tänzerisch und war erzählerisch ein wichtiger Bestandteil. Die Tänzerinnen und Tänzer verkörperten Krieger, Emotionen oder auch Schatten der Vergangenheit.

Ein wesentlicher Bestanteil der Aufführung – ergreifend, hochwertig, direkt an der Bühne verordnet: die Musikerinnen und Musiker von Herilo. Vom Blasorchester des Musikvereins Hirschzell unter Dirigent Arno Hirschka, bis zur Rockband des Musicals mit herausragenden Einzelkünstlern wie Frank Pané, Dieter Schaurich, Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer, Andreas Henser und Christian „Adi“ Adolf. Letzterer war nicht nur Keyboarder, sondern auch Komponist zahlreicher Stücke und Erzähler der Geschichte – eine zentrale Figur der Produktion. Beide Gruppen harmonierten bestens miteinander und begeisterten das Publikum mit Ihrer großen Klangdichte, hochklassigen Arrangements und Interpretationen.

Ebenso zur Gesamtwirkung trugen die eindrucksvoll gestalteten Kostüme von Nanni Stallmann bei. Mit viel Liebe zum Detail und einem feinen Gespür für Zeit und Charakter entwarf sie Gewandungen, die die Figuren glaubwürdig verankerten – sowohl im historischen wie im modernen Erzählstrang. Die Maske von Sabrina Schulze unterstützte diese Wirkung mit stilistisch durchdachten Akzenten: dezent, aber wirkungsvoll – und stets stimmig zur Bühnenatmosphäre. So entstanden kraftvolle Bilder, die das Visuelle mit dem Spielerischen nahtlos verbanden.

Ein Ort wird zur Bühne – und das Publikum Teil des Abends

Die Energie Schwaben Arena wurde aufwendig und atmosphärisch in einen Konzertsaal verwandelt. Licht, Akustik und Raumgestaltung funktionierten präzise – ein technischer Kraftakt, der seine Wirkung nicht verfehlte.

Das Publikum zeigte sich bewegt. Szenenapplaus, stehende Ovationen und der Wunsch nach einer Zugabe machten deutlich: Diese Premiere war mehr als nur ein gelungenes Stück – sie war ein Erlebnis.

„Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so mitnimmt“, „Und dies bei uns in Kaufbeuren“, „Einfach nur Klasse“, „Diese Stimmen – Wahnsinn!“, „Was sie aus dem Eisstadion gemacht haben – beeindruckend!“ – so lauteten Stimmen nach der Vorstellung.

Man spürte: Viele verließen die Halle mit etwas mehr als nur Musik im Ohr – sie nahmen etwas mit.

Freude, Dank – und ein Ausblick

Nach der Premiere feierten Ensemble und Team auf der Aftershow-Party sichtlich erleichtert. Monatelange, intensive Proben hatten sich gelohnt. Die größte Freude: die Resonanz aus dem Publikum.

Ein besonderer Dank galt Wolfgang und Katharina Wiedemann, deren Wiedemann Stiftung die Umsetzung des Projekts maßgeblich ermöglichte.

Wer die Premiere verpasst hat, hat noch die Chance auf ein besonderes Theatererlebnis:
Weitere Aufführungen finden am 20., 21. und 22. Juni 2025 statt.
Karten sind erhältlich unter www.herilo-rockoper.de oder an der Abendkasse.

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Allgemein Verwaltung Wirtschaft

Kaufbeuren rückt ins Blickfeld der Verteidigungsindustrie

Zivil-militärische Kooperation als Motor für wirtschaftlichen Aufbruch

Die Zeitenwende als Standortchance

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat nicht nur die deutsche Sicherheitsstrategie verändert, sondern auch wirtschaftspolitische Weichenstellungen angestoßen. Mit der angekündigten Aufstockung der Bundeswehr auf bis zu 70.000 zusätzliche Soldaten und der Anhebung der Verteidigungsausgaben auf 5 % des Bruttoinlandsprodukts gewinnen bestehende Bundeswehrstandorte strategisch an Bedeutung.

Kaufbeuren sieht sich gut gerüstet

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl erkennen in dieser Entwicklung eine große Chance für ihre Stadt. Kaufbeuren ist Standort eines hochspezialisierten Ausbildungszentrums der Bundeswehr und profitiert von einer vorhandenen Infrastruktur sowie einem Pool an qualifiziertem Personal mit sicherheitstechnischer Expertise.

„Die Hartnäckigkeit im Kampf um den Erhalt des Standorts zahlt sich nun aus“, erklärt OB Bosse. Er verweist auf eine 10 Hektar große, teils erschlossene Gewerbefläche in unmittelbarer Nähe zur Kaserne – prädestiniert für Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.

Der politische Vorstoß

Pohl, Sprecher für Bundeswehrfragen der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, hat gemeinsam mit Bosse eine Standortoffensive gestartet. In Schreiben an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Staatssekretär Tobias Gotthardt werben sie für eine stärkere zivil-militärische Zusammenarbeit.

Pohl sieht in der Verbindung von Bundeswehr-Know-how und industrieller Entwicklung ein Modell mit Zukunft: „Wer kann besser beurteilen, was gebraucht wird, als die, die es im Einsatz nutzen?“ Als gelungenes Beispiel nennt er die Flugsicherungsausbildung in Kaufbeuren, die von der Deutschen Flugsicherung unter militärischer Beteiligung durchgeführt wird.

Wettbewerbsvorteil durch Schnelligkeit

Neben der technischen Kompetenz betonen die Initiatoren auch die Standortvorteile: Als kreisfreie Stadt kann Kaufbeuren schnell und flexibel auf Ansiedlungsanfragen reagieren. So wurden etwa bei der Ansiedlung der Firma Schleifring – einem Tochterunternehmen von Krauss-Maffei-Wegmann – innerhalb eines Jahres Planung und Produktionsstart realisiert.

Appell an Bund und Land

Ziel der Initiative ist es, Kaufbeuren als Modellregion für zivil-militärische Clusterprojekte zu positionieren. Pohl und Bosse appellieren an die politischen Entscheidungsträger in Berlin und München, diesen Weg mit gezielter Förderung zu begleiten. Der Zeitpunkt sei günstig – nicht zuletzt, weil viele Unternehmen aufgrund der neuen sicherheitspolitischen Lage ohnehin nach Expansionsmöglichkeiten suchen.

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, lautet ihr gemeinsames Fazit.

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Ticket Verkauf gestartet: Cura Sui Yogafestival 2025, Drei Tage Bewegung, Begegnung und Achtsamkeit

Yoga, Musik, Workshops und mehr – vom 26. bis 28. September in Pforzen

Ein Wochenende für Körper und Geist

Vom 26. bis 28. September 2025 lädt das 8sam Yoga Kaufbeuren zum Cura Sui Yogafestival in die lichtdurchflutete Halle „Auf den Auen“ in Pforzen ein. Das Festival richtet sich an alle, die Yoga erleben, sich inspirieren lassen und neue Impulse für ihr Wohlbefinden gewinnen möchten.
Das Cura Sui Yogafestival versteht sich als Einladung, sich Zeit für sich selbst zu nehmen – „cura sui“ bedeutet „die Sorge um sich“. In entspannter Atmosphäre können Teilnehmende neue Energie schöpfen, Perspektiven wechseln und sich mit Gleichgesinnten verbinden.

Vielfalt im Programm: Asana, Kirtan, Meditation und Austausch

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit erfahrenen Lehrer:innen, Musiker:innen und Vortragenden aus der Region und ganz Deutschland. Das Angebot umfasst:

  • Yoga- und Asana-Klassen für alle Erfahrungsstufen
  • Kirtans und geführte Meditationen
  • Workshops und Vorträge zu achtsamer Lebensweise
  • Einen Marketplace mit ausgewählten Produkten
  • Raum für Begegnung und Austausch

Für das leibliche Wohl sorgt ein vegetarisch-veganes Gastronomieangebot direkt vor Ort.

Tickets jetzt im Vorverkauf erhältlich

Die Tickets sind limitiert und kosten 199 € für das gesamte Wochenende. Auch Tagestickets werden angeboten. Der Ticketverkauf läuft online über:
🌐 www.curasui-yogafestival.de

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