Vereinspauschale bleibt verlässlich – Sport- und Schützenvereine profitieren trotz Haushaltskürzungen
Verlässliche Unterstützung für Bayerns Vereinslandschaft
Trotz angespannter Haushaltslage bleibt die Förderung für Sport- und Schützenvereine in Bayern auch 2025 auf einem hohen Niveau. Der Bayerische Landtag hat im Doppelhaushalt 2024/2025 den Ansatz für die Vereinspauschale um jeweils 10 Millionen Euro auf 33,7 Millionen Euro pro Jahr erhöht.
Bernhard Pohl, Mitglied des Bayerischen Landtags, betont:
„Das bayerische Vereinsleben ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Vereine stiften Gemeinschaft, geben Halt und bieten gerade Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Heimat.“
Einfaches und bewährtes Fördermodell
Die Vereinspauschale gilt als bürokratiearmes Förderinstrument. Sie wird jährlich für jeden Verein neu berechnet – auf Grundlage weniger Kenndaten wie Mitgliederzahl, Jugendanteil und Übungsleiterlizenzen.
Die Mittel können flexibel für sportliche Bedarfe eingesetzt werden – ohne zusätzliche Nachweispflichten.
Peter Wachler, direkt gewählter Stimmkreisabgeordneter, unterstreicht:
„Unsere Sport- und Schützenvereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für Gemeinschaft, Jugendarbeit und Gesundheit vor Ort. Mit der Vereinspauschale stärken wir sie auch 2025.“
Anpassung des Fördersatzes im Jahr 2025
Der erhöhte Haushaltsansatz ermöglichte 2024 einen Rekordwert von 40 Cent pro Fördereinheit – eine Steigerung gegenüber den bisherigen 30 Cent.
Für 2025 liegt der Wert bei 36 Cent pro Fördereinheit.
Der leichte Rückgang ist auf die allgemein verhängte Haushaltssperre zurückzuführen, die alle Ausgabenbereiche betrifft. Dennoch handelt es sich um den zweithöchsten Satz seit Bestehen der Vereinspauschale.
„Wir haben erreicht, dass unsere Vereine weiterhin von einer sehr starken Unterstützung profitieren“, so Wachler.
Förderbeträge in der Region: Klare Zahlen, konkrete Hilfe
Die Wirkung der Vereinspauschale zeigt sich deutlich in der regionalen Verteilung:
- Landkreis Unterallgäu: rund 304.000 Euro
- Landkreis Ostallgäu: rund 362.000 Euro
- Stadt Kaufbeuren: rund 90.000 Euro
Diese Mittel stärken die Vereinsarbeit vor Ort – vom Training über die Jugendarbeit bis zur Anschaffung von Ausrüstung.
Positive Entwicklung: Mehr Einheiten, mehr Engagement
Im Vergleich zum Vorjahr wurden über 3,6 Millionen zusätzliche Fördereinheiten verzeichnet – ein neuer Höchststand. Parallel dazu ist die Zahl der Vereinsmitglieder und Übungsleiterlizenzen deutlich gestiegen.
„Das ist ein starkes Zeichen für den Sport im Freistaat und für unsere Region“, erklärt Wachler. „Es zeigt, dass der Ausbau eines flächendeckenden, qualifizierten und zugänglichen Sportangebots vorankommt.“
Die Vereinspauschale habe sich zudem in Krisenzeiten – etwa während der Corona-Pandemie und in der Energiekrise – als schnelles und wirkungsvolles Förderinstrument bewährt.


















