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Senioren Soziales

Kaufbeuren startet präventive Hausbesuche für Senioren

Unterstützung im Alter: Gute-Pflegelotsin stärkt Selbstständigkeit

Die Stadt Kaufbeuren bietet mit dem neuen Projekt der „Guten Pflegelotsin“ eine präventive Unterstützung für Seniorinnen und Senioren an. Ziel ist es, die Selbstständigkeit älterer Menschen zu fördern und ihnen ein möglichst langes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Sophia Kraiß, eine erfahrene Fachkraft mit Hintergrund in Gesundheitswirtschaft und Digital Healthcare Management, übernimmt diese wichtige Aufgabe.

Präventive Hausbesuche: Niedrigschwellige Hilfe

Das Angebot umfasst präventive Hausbesuche, bei denen Senioren frühzeitig über Hilfs- und Unterstützungsangebote informiert werden. „Viele ältere Menschen suchen erst Hilfe, wenn es fast zu spät ist“, erklärt Kraiß. Mit einem persönlichen Anschreiben an rund 5.000 Bürgerinnen und Bürger über 75 Jahre in Kaufbeuren soll die Kontaktaufnahme erleichtert werden.

Die Hausbesuche ergänzen bestehende Hilfsangebote und schaffen eine Brücke zwischen Seniorinnen und Senioren und den Einrichtungen vor Ort. „Vernetztes Arbeiten ist der Schlüssel, um ein umfassendes Beratungsangebot bereitzustellen“, betont Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt.

Wissenschaftliche Begleitung und Förderung

Das Bayerische Zentrum Pflege Digital (BZPD) der Hochschule Kempten begleitet das Projekt wissenschaftlich. Neben der Evaluation der Hausbesuche werden auch digitale Technologien getestet, die pflegende Angehörige entlasten könnten. „Die Verbindung von Praxis und Forschung ist ein zentraler Aspekt“, erklärt Professor Dr. Mario Jokisch, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums.

Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention. Über das Programm „Gute Pflege in Bayern“ werden 80 % der Kosten übernommen, während der Eigenanteil durch die Hospitalstiftung Kaufbeuren getragen wird.

Kontakt und Ausblick

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt, eine Verlängerung ist möglich. Sophia Kraiß ist unter der Telefonnummer 08341/437 208 und per E-Mail an sophia.kraiss@kaufbeuren.de erreichbar. Ihr Büro befindet sich im Baumgarten 32, zentral in der Altstadt von Kaufbeuren.

Mit ihrem Engagement hofft Kraiß auf zahlreiche Kontaktaufnahmen: „Ich bin gespannt, welche Altersgruppen das Angebot nutzen werden.“

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Panorama Soziales

60 Jahre Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren: Rückblick und Ausblick auf ein engagiertes Jahr 2025

Ein starkes Jubiläumsjahr und neue Projekte

Bereits seit 1964 setzt sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren für die Belange von Menschen mit (drohender) Beeinträchtigung und deren Familien ein. Was einst als Elterninitiative begann, ist inzwischen zu einem der größten sozialen Träger der Region geworden. In ihrer jährlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, den 6. November 2024, blickten Vorstand und Geschäftsführung gemeinsam mit rund 60 Vereinsmitgliedern auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück und auf ein projektereiches Jahr 2025 voraus.

Im Zentrum des vergangenen Jahres stand das vielfältige Jubiläumsprogramm, bei dem zu verschiedenen Anlässen „60 Jahre Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren“ gefeiert werden konnte, berichteten der 1.Vorsitzende Wolfgang Neumayer und die Vorstandsmitglieder Andrea Bareth und Frank Kroll zu Beginn. Erfreulich sei außerdem, dass die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, mit aktuell etwas gesunkener Zahl von 714 Mitgliedern, laut Mitgliederzahl, die drittgrößte Lebenshilfe in Bayern bleibt.

Das Jahr 2025 steht im Zeichen einiger spannender Kooperationen: Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Allgäu, das, gemeinsam mit dem Klinikverbund Allgäu und den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, zum 2. Januar 2025 in Marktoberdorf eröffnen wird, ermöglicht eine entscheidende Verbesserung der neuropädiatrischen Versorgungslage im Allgäu. Außerdem freute sich der Vorstand, mit der Blauen Paprika gGmbH ein Herzensprojekt in Kooperation mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren, vorstellen zu können. Hier entsteht ein inklusiver gastronomischer Betrieb mit einem Mittagstischangebot für die städtische Bevölkerung. Das Inklusionsunternehmen im neuen Gebäude der Kulturwerkstatt soll Ende 2025 eröffnen.

Wichtige Bauprojekte fördern Teilhabe

Die Geschäftsführung, vertreten durch Klaus Prestele, Claudia Kintrup und Ralf Grath, konnte in ihrem anschließenden Bericht auf eine Vielzahl geplanter Projekte im kommenden Jahr eingehen, sparte aber auch nicht die Herausforderungen aus, die die steigenden wirtschaftlichen Belastungen mit sich bringen.

In den Bereichen Wohnen und Pflege steht im kommenden Jahr ein großes Bauprojekt an: Das neue Wohnheim in Füssen für 16 Menschen mit mehrfachen schweren Beeinträchtigungen und – das ist eine Besonderheit für den Landkreis – acht Plätzen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Außerdem ist eine TENE-Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung nach dem Erwerbsleben geplant, die in das bestehende Wohnheim Luxdorfer Weg in Neugablonz integriert wird. Außerdem freute sich Claudia Kintrup berichten zu können, dass ein fester Kurzzeit-Pflegeplatz im Wohnheimbereich installiert wurde, der aktuell bereits rege genutzt wird. Buchungen sind das ganze Jahr über möglich.

Gemäß dem Ziel Vielfalt und Teilhabe von frühester Kindheit an zu verankern, stehen auch im Kinder- und Jugendbereich mehrere Bauprojekte auf der Tagesordnung. In der Neugablonzer Falkenstraße entsteht eine Kita innerhalb des geplanten „Generationen-Campus“, gebaut vom Gablonzer Siedlungswerk. Die Lebenshilfe wird dort Mieterin für die Räumlichkeiten einer Kita mit 160 Plätzen. Gleichzeitig laufen im Süden die Planungen für das „Haus Mosaik“, das als Kita in Füssen geplant ist. Hier werden unter einem Dach Förderstättenplätze, eine Vorschul-HPT für Kinder mit hohem Förderbedarf und eine Frühförderstelle eingerichtet. Der Baubeginn soll 2025 stattfinden.

Der Vorstandsbeirat stellt sich vor

Mit der Wahl eines Vorstandsbeirates hat die Lebenshilfe im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt zu mehr Teilhabe innerhalb der Vereinsstruktur unternommen. Seit 25. April 2024 stellt der Vorstandsbeirat, bestehend aus sieben Menschen mit Beeinträchtigung, sicher, dass im Verein keine Entscheidungen mehr ohne die Stimmen derjenigen getroffen werden, die diese direkt betreffen. Auf der Mitgliederversammlung stellte sich der Vorstandsbeirat vor und die beiden Vorstandsbeiräte Simon Smits und Joel Kaiser gaben einen Einblick in dessen Aufgaben und Tätigkeitsfelder. Sie beschrieben gemeinsam festgelegte Regeln für den Geschäftsbetrieb, insbesondere auch der Schweigepflicht. Ab der Neuwahl des Vereinsvorstands im Jahr 2025 nehmen der Vorsitzende und sein Stellvertreter an allen Vorstandssitzungen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren teil und sind damit direkt an Entscheidungsprozessen beteiligt.

Sport und Inklusion – ein Erfolgsprojekt

Mit einem Bildervortrag stellten im Anschluss Markus Reichart und Sebastian Klee von der Sportabteilung ihre vielfältigen Trainingsangebote und zahlreichen erfolgreichen Kooperationen mit regional ansässigen Vereinen vor. Von Leichtathletik, Laufen, Radfahren über Triathlon, Inline-Skaten, Klettern und Stockschießen bis Skilanglauf und Schneeschuhgehen, ist für jede*n etwas dabei. Die erfolgreiche Teilnahme an Meisterschaften und Wettbewerben in Deutschland sowie im europäischen Ausland und darüber hinaus verschaffen ihren Aktivitäten eine große Resonanz und fördern damit den Inklusionsgedanken.

Neuwahlen im Stiftungsrat

Der Stiftungsrat der Lebenshilfe-Stiftung wird alle drei Jahre gewählt. Satzungsgemäß muss ein Mitglied des Stiftungsrats ein evangelischer oder katholischer Geistlicher sein, dieser musste in dieser Sitzung von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner wurde von der Versammlung einstimmig in den Stiftungsrat der Lebenshilfe-Stiftung gewählt.

Mit diesem inspirierenden Rückblick auf das Jubiläumsjahr und voller Vorfreude auf die kommenden Projekte verabschiedete sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren von ihren Mitgliedern und blickt motiviert auf ein Jahr 2025, das neue Chancen für Vielfalt, Selbstbestimmung und Teilhabe bereithält.

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Soziales Sport

ESVK Spieler erarbeiten eine Spendensumme von 7.800 Euro im Landgasthof Hubertus

Am Benefizessen nahmen dabei die höchste mögliche Teilnehmeranzahl von 160 Personen teil

Die Spieler des ESV Kaufbeuren haben beim kochen und servieren für die sechste Auflage des ESVK Benefizessens im Landgasthof Hubertus am vergangenen Montagabend eine wahnsinnige Spendensumme in Höhe von 7.800 Euro erarbeitet. Die Spendensumme wird dabei sogar auf 9.500 Euro erhöht. Weitere 1.700 Euro kommen vom Benefiz-Eishockey-Spiel Hubertus Apfeltrang gegen die ESVK Oldstars dazu, welches während der Deutschland Cup Pause in der energie schwaben arena stattfand.

Am Benefizessen nahmen dabei die höchste mögliche Teilnehmeranzahl von 160 Personen teil. Der ESV Kaufbeuren möchte sich hiermit auch nochmals bei allen Teilnehmern und vor allem aber auch dem gesamten Team des Landgasthof Hubertus in Apfeltrang sehr herzlich bedanken.

Die stolze Spendensumme von 9.500 Euro geht dabei an die Thomas Holzmann Stiftung und die Don-Bosco Schule in Marktoberdorf.

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Soziales Veranstaltung Weihnachten

Adventsmarkt und Christbaumverkauf der Tagesstätte in der Bismarckstraße in Kaufbeuren vom 29.11. bis 20.12.2024

Christbaumverkauf mit Herz – Unterstützen Sie die Region

Vom 29. November bis zum 20. Dezember 2024 lädt die Tagesstätte in der Bismarckstraße 20 in Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) zum Christbaumverkauf ein. Passend zur Vorweihnachtszeit erwartet Sie ein stimmungsvoller Adventsmarkt mit handgefertigten Produkten und echten Nordmanntannen aus regionalem, ökologischem Anbau.

Öffnungszeiten und Preise

Die Verkaufszeiten sind wie folgt:

  • Montag bis Donnerstag: 10:00 – 16:30 Uhr
  • Freitag und Samstag: 10:00 – 15:00 Uhr

Die Preise für die Nordmanntannen beginnen bei 20 Euro und variieren je nach Größe zwischen 0,80 und 3,00 Metern. Ein besonderer Service: Innerhalb des Stadtgebiets Kaufbeuren wird Ihr Christbaum für nur 3 Euro direkt nach Hause geliefert.

Kreatives aus der Tagesstätte

Neben den Tannenbäumen finden Sie auf dem Adventsmarkt kreative und handgefertigte Produkte. Jeder Kauf unterstützt direkt die Arbeit der Tagesstätte, die Menschen mit psychischen Erkrankungen in Kaufbeuren betreut.

Weitere Informationen:

Telefon: 08341-994192

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Kultur Soziales Veranstaltung

Kunstvoll gegen häusliche Gewalt: Eine Schaufensterausstellung in Kaufbeuren. Finissage am 25.11.

Wie Kunst auf ein sensibles Thema aufmerksam macht

Vom 18. bis 25. November 2024 lädt Kaufbeuren zu einer besonderen Schaufensterausstellung ein. Kunstwerke von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern setzen sich auf kreative und vielfältige Weise mit dem Thema häusliche Gewalt auseinander. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Schaufenster der Innenstadt und bietet Passantinnen und Passanten die Möglichkeit, das Thema aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Abschluss mit Finissage in der Sparkassenpassage

Den Höhepunkt der Aktionswoche bildet eine Finissage am 25. November 2024 um 18:00 Uhr in der Sparkassenpassage. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Abschluss der Ausstellung gemeinsam zu feiern und die Gedanken und Ideen der beteiligten Kunstschaffenden zu würdigen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Kaufbeuren-Ostallgäu und der Abteilung Gleichstellung & Familie der Stadt Kaufbeuren. Sie wird durch engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer möglich gemacht.

Kontakt für Interessierte

Einige der ausgestellten Werke stehen zum Verkauf. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Lisa Knorr:
E-Mail: knorr.lisa@skf-augsburg.de
Telefon: 08341 9993227

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Kinder Soziales

Engagierte Ehrenamtliche für den Kinderschutzbund gesucht

Kinder fördern, Eltern unterstützen

Der Deutsche Kinderschutzbund sucht aktuell motivierte Ehrenamtliche (m/w/d), die sich in einem sozialen Umfeld engagieren möchten. Diese Unterstützung ist besonders wertvoll, um Kinder und Familien zu fördern und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.

Ihre Aufgaben im Ehrenamt

Als ehrenamtliche Helfer übernehmen Sie verschiedene Aufgaben, die Ihnen Freude bereiten und gleichzeitig wertvolle Unterstützung leisten:

  • Zeit mit Kindern verbringen: Begleiten Sie Kinder bei Freizeitaktivitäten und schenken Sie ihnen wertvolle Aufmerksamkeit und Freude.
  • Unterstützung im Elterncafé: Helfen Sie ein- bis zweimal im Monat für jeweils etwa drei Stunden im Elterncafé. Hier kommen Eltern zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.
  • Veranstaltungen begleiten: Auch bei verschiedenen Veranstaltungen des Kinderschutzbundes wird Ihre tatkräftige Hilfe geschätzt.

Ihre Unterstützung wird honorier. Für Ihren Einsatz erhalten Sie eine Ehrenamtspauschale, die Ihr Engagement zusätzlich würdigt.

Interessiert? So erreichen Sie uns

Wenn Sie Teil des Teams werden möchten und sich für die Arbeit des Kinderschutzbundes begeistern, nehmen Sie gerne Kontakt auf über dkbs-kf@web.de

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Soziales

HypoVereinsbank unterstützt Generationenhaus Kaufbeuren erneut mit großzügiger Spende

3.000 Euro für Lernförderung und Ehrenamt – Unterstützung des Generationenhauses durch die HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank Kaufbeuren setzt ihre langjährige Unterstützung des Generationenhauses Kaufbeuren fort und spendet auch in diesem Jahr 3.000 Euro für dessen Arbeit. Seit 2009 hat die Bank insgesamt 21.000 Euro gespendet, die zur Förderung von Ehrenamtsprojekten und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt wurden.

Schwerpunkt auf Bildung und Lernförderung

Andreas Frey, Filialdirektor der HypoVereinsbank Kaufbeuren, betonte die Bedeutung der diesjährigen Förderung für das Generationenhaus: „Es ist uns ein Anliegen, die Lern- und Leseförderung an allen Grundschulen zu unterstützen.“ Die Spende soll gezielt Projekte vorantreiben, die Grundschulkinder durch gezielte Bildungsangebote fördern.

Unterstützung für Ehrenamtliche in der Winterzeit

In diesem Jahr hilft die Spende auch dabei, die steigenden Heizkosten der Austauschtreffen der Ehrenamtlichen zu decken. Mit der Spende der HypoVereinsbank kann das Generationenhaus wichtige Projekte zum Wohle der Gemeinschaft fortführen und die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen in Kaufbeuren unterstützen.

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Soziales

Sparkasse Allgäu und Bayerische Sparkassenstiftung fördern inklusive Kantine „frisch und fair“ mit 4.000 Euro

Unterstützung für Inklusion und Vielfalt – Kantinenprojekt „frisch und fair“ erhält Förderung

Die inklusive Kantine „frisch und fair“ (↲ WsK-Marktplatz) ist ein erfolgreiches Sozialprojekt, das Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringt. Seit der Eröffnung der ersten Kantine 2019 in Neugablonz ist das Angebot stetig gewachsen und umfasst mittlerweile mehrere Standorte: die Kantine in Neugablonz, ein Restaurant im Innovapark und eine Filiale in der Kaufbeurer Altstadt.

Die Kantine bietet nicht nur frisch zubereitete Speisen, sondern engagiert sich auch in verschiedenen Projekten, wie einem Brotzeitservice für Firmen, einem „Biergarten der Vielfalt“ im Sommer und einer Mensa. An „frisch und fair“ angegliedert ist außerdem das Bildungsprojekt „Be-BiT“, das durch ein eigenes Schulungszentrum und einen therapeutischen Bauernhof einen wichtigen Beitrag zur Inklusion leistet.

Finanzielle Förderung für mehr Inklusion

Die Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) und die Bayerische Sparkassenstiftung würdigten das Engagement des Projekts nun mit einer Spende von 4.000 Euro. „Frisch und fair ist ein außergewöhnliches Projekt, das unserer Region einen großen Mehrwert schenkt. Zusammen mit der Bayerischen Sparkassenstiftung unterstützen wir das Projekt sehr gerne“, sagte Angelo Picierro, Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, bei der Spendenübergabe.

Gemeinsames Zeichen für eine inklusive Gesellschaft

Die Förderung unterstützt „frisch und fair“ in seiner Mission, eine Gesellschaft mit mehr Chancengleichheit und Teilhabe zu schaffen. „Die Zusammenarbeit mit der Sparkasse ermöglicht es uns, Inklusion in der Mitte unserer Gesellschaft zu leben“, so Kevin Kärst von „frisch und fair“. Dank dieser Unterstützung kann das Projekt weiterhin aktiv an einer vielfältigen und inklusiven Gemeinschaft arbeiten.

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Soziales Weihnachten

Ehrenamtliche für Päckchenkontrolle gesucht – „Geschenk mit Herz“ braucht Unterstützung

Helfer für Weihnachtspäckchenaktion in Kaufbeuren dringend benötigt

Die Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren startet auch in diesem Jahr die Aktion „Geschenk mit Herz“ und sucht dringend Freiwillige für die Kontrolle der Weihnachtspäckchen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Päckchen vollständig und korrekt gepackt sind, bevor sie an bedürftige Kinder in Osteuropa gesendet werden. Der Kontrollzeitraum beginnt am Freitag, dem 15. November, und läuft bis Mitte Dezember. Ehrenamtliche Helfer können von Montag bis Samstag, jeweils zwischen 8 und 20 Uhr, in der Lagerhalle in Kaufbeuren-Neugablonz unterstützen.

Unterstützung für die Weihnachtsfreude bedürftiger Kinder

„Geschenk mit Herz“ ist eine Aktion von humedica, bei der Menschen in ganz Bayern Weihnachtsgeschenke nach einer festgelegten Packliste für Kinder in Osteuropa zusammenstellen. Die Päckchen werden an etwa 1.500 Sammelstellen abgegeben und dann nach Kaufbeuren gebracht. Dort erfolgt die wichtige Kontrolle, bevor sie weiter nach Rumänien, Albanien, Bulgarien, Moldawien, in den Kosovo oder die Ukraine geschickt werden. Im letzten Jahr konnten auf diese Weise über 66.000 Kinder eine Weihnachtsfreude erleben.

Warum die Kontrolle der Päckchen wichtig ist

Roswitha Bahner-Gutsche, die Leiterin der Aktion, erklärt, dass die Kontrolle notwendig ist, weil nicht alle Päckchen korrekt gepackt werden. „Stellen Sie sich vor, zwei Kinder packen gemeinsam ihre Geschenke aus, und eines ist vollständig und liebevoll bestückt, das andere jedoch unvollständig. Das würde bei dem Kind mit dem unvollständigen Päckchen eine große Enttäuschung auslösen.“ Die ehrenamtlichen Helfer sollen deshalb sicherstellen, dass jedes Päckchen vollständig ist und den Vorgaben entspricht, damit alle Kinder ein schönes Weihnachtsfest erleben können.

Was die Helfer erwartet

Freiwillige sollten sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Bahner-Gutsche verspricht, dass alle neuen Helfer gründlich eingewiesen werden: „Wer das erste Mal dabei ist, bekommt alle Abläufe erklärt und ist schnell eingearbeitet.“ Auch wenn für die Mithilfe keine Bezahlung möglich ist, versichert Bahner-Gutsche, dass das Gefühl, zur Weihnachtsfreude eines Kindes beizutragen, eine große Belohnung sei. „Die ‚Geschenke mit Herz‘ sind für die Kinder etwas ganz Besonderes, gerade weil viele von ihnen in schwierigen Verhältnissen leben und früh Verantwortung übernehmen müssen.“

Anmeldung und Kontaktmöglichkeiten

Um Wartezeiten und Überbelegungen zu vermeiden, ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Interessierte können sich über ein Formular auf der Website der Aktion registrieren. Bahner-Gutsche betont: „Jede helfende Hand ist uns willkommen, denn sie trägt dazu bei, dass wir vielen Kindern auch in diesem Jahr eine besondere Freude bereiten können.“

Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Päckchenkontrolle gibt es auf der Website www.geschenk-mit-herz.de.

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Allgemein Soziales

Tradition trifft Mitgefühl – Bäckerinnung Ostallgäu unterstützt Hospizverein

Bäckerinnung spendet für das Hospiz – Soziales Engagement aus Tradition

Die Bäckerinnung Ostallgäu zeigt nicht nur in der Pflege ihrer Traditionen, sondern auch durch ihren Einsatz für die Gesellschaft, was Handwerk bedeutet. Anlässlich der Präsentation ihrer historischen Zunftfahne im Museum der Stadt Füssen sammelte die Innung Spenden für den Hospizverein Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. (↲ WsK-Marktplatz) und übergab kürzlich den Erlös an die gemeinnützige Einrichtung.

Übergabe der Spende für einen guten Zweck

Die Spende in Höhe von 170 Euro wurde von Obermeister Christian Körber an Michael Feistl, den 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, übergeben. „Unsere Zunftfahne erinnert uns nicht nur an das handwerkliche Erbe, sondern auch an unsere Verantwortung als Gemeinschaft“, betonte Körber bei der Übergabe. Diese Summe, die im Rahmen der Feierlichkeiten zur Zunftfahne gesammelt wurde, soll die wertvolle Arbeit des Hospizvereins unterstützen, der sich um schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige kümmert.

Zunftfahne als Symbol für Verantwortung und Zusammenhalt

Die Zunftfahne der Bäckerinnung Ostallgäu, die ein beeindruckendes Zeugnis der Handwerksgeschichte darstellt, hat eine besondere Bedeutung für die Mitglieder der Innung. Bereits 2006 restauriert, ist sie nun als Dauerleihgabe im Museum Füssen zu sehen und steht symbolisch für das Engagement der Bäcker für ihre Region und deren Menschen. Die Bäckerinnung nutzt die Präsentation der Fahne als Anlass, um über das Handwerk hinaus einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

Ein Zeichen der Solidarität und Tradition

Die Spendenaktion und die Präsentation der Zunftfahne unterstreichen das Anliegen der Bäckerinnung, Tradition und soziales Engagement zu vereinen. Die Unterstützung des Hospizvereins zeigt, dass die Gemeinschaft der Bäcker nicht nur Wert auf ihr Erbe legt, sondern auch auf das Wohl der Gesellschaft.

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Soziales

Mitmachaktion „Ein kreatives Zeichen der Solidarität“: Zusammen gegen Gewalt an Frauen

Gemeinsam für Respekt und Sicherheit: Kaufbeuren setzt Zeichen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Häusliche Gewalt gegen Frauen ist leider noch immer weit verbreitet und bleibt oft im Verborgenen. Die jüngsten Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen eine Zunahme häuslicher Gewalt um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr – mehr als die Hälfte der betroffenen Frauen lebte mit dem Tatverdächtigen im selben Haushalt. Diese Formen der Gewalt sind in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen und stellen kein Einzelschicksal dar. Es ist eine dringende Notwendigkeit, dieses Problem sichtbar zu machen und gemeinsam dagegen vorzugehen.

Ein kreatives Zeichen der Solidarität auf dem Wochenmarkt

Am Donnerstag, den 21. November 2024, lädt Kaufbeuren dazu ein, sich auf dem Wochenmarkt aktiv gegen Gewalt an Frauen zu positionieren. Die Mitmachaktion findet von 8:00 bis 12:00 Uhr am Eingang zur Sparkassenpassage statt. Neben einem Informationsstand mit Broschüren und Beratung zum Frauentelefon Kaufbeuren-Ostallgäu und zu Amnesty International erwartet die Besucherinnen und Besucher eine besondere Gelegenheit, Solidarität auszudrücken. Eine große Leinwand steht bereit, die gemeinsam mit Kreide gestaltet wird – jeder kann so symbolisch gegen Gewalt an Frauen eintreten und ein klares Zeichen der Unterstützung setzen.

Information und Unterstützung: Ein Zeichen der Hoffnung setzen

Neben der Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken, wird am Stand über Hilfsangebote informiert. Unterstützende Broschüren sowie kleine Give-Aways mit Leckereien dienen dazu, Passanten für das Thema zu sensibilisieren und die Bedeutung des Aktionstages zu unterstreichen. So wird durch persönliche Gesten und Gespräche ein wichtiger Raum für Austausch und Bewusstsein geschaffen, in dem deutlich wird: Jede und jeder kann gegen Gewalt an Frauen einstehen und Betroffenen Mut machen.

Aufruf zur Unterstützung: Setzen Sie ein Zeichen

Rund um den Aktionstag lädt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich klar gegen Gewalt an Frauen zu positionieren. Besuchen Sie die Mitmachaktion und zeigen Sie mit Ihrer Teilnahme, dass Betroffene nicht alleine sind. Zusammen können wir ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für eine gewaltfreie Gesellschaft setzen.

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Soziales

„Kein Platz für Rassismus“ – Bank gegen Rassismus eingeweiht

Kaufbeuren setzt mit neuer Bank ein Zeichen gegen Diskriminierung

Oberbürgermeister Stefan Bosse hat eine Bank gegen Rassismus an der Kreuzung am Graben/Schraderstraße in Kaufbeuren eingeweiht. Der Ort wurde einerseits wegen des Kriegerdenkmals gewählt, andererseits weil dort wegen der Stadtbücherei und zwei Schulen in direkter Umgebung viele junge Menschen vorbeikommen.

„Mir ist es ein großes Anliegen, dass wir in dieser Stadt gut zusammenleben und da ist einfach kein Platz für Rassismus“, erklärte Stefan Bosse bei der Einweihung.
Ein Bekannter hatte den Oberbürgermeister auf eine solche Bank in Brandenburg aufmerksam gemacht und ein Foto davon geschickt. Stefan Bosse fand, dass diese auch gut nach Kaufbeuren passen würde und nun wurde sie adaptiert. Finanziert wurde die Bank durch das Projekt „Demokratie leben“.

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Soziales

1.200 Euro Spende für das Kriseninterventionsteam (KID) Ostallgäu

Fortbildung für bessere Unterstützung von Menschen in Not

Das Kriseninterventionsteam (KID) Ostallgäu konnte dank einer Spende der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) in Höhe von 1.200 Euro an einer zweitägigen internationalen Fachtagung in Innsbruck teilnehmen. Im Fokus der Tagung standen in diesem Jahr Hilfsmaßnahmen für besonders schutzbedürftige Personen, wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Demenz oder spezifischen Beeinträchtigungen. Alle Teammitglieder des KID arbeiten ehrenamtlich und sind dem BRK Ostallgäu zugeordnet.

Psychosoziale Notfallversorgung seit 2004

Das KID Ostallgäu bietet seit 2004 psychosoziale Unterstützung für Menschen, die nach schweren Unfällen oder traumatischen Erlebnissen in seelische Ausnahmesituationen geraten. Häufig erleiden diese Betroffenen keine körperlichen Verletzungen, stehen jedoch unter einem hohen emotionalen Schock. In solchen Fällen steht das KID Betroffenen und deren Angehörigen zur Seite, besonders in den ersten kritischen Stunden nach einem Vorfall. Durch eine schnelle und einfühlsame Betreuung hilft das Team den Betroffenen, ihre Orientierung und Handlungsfähigkeit wiederzufinden und zusätzliche Belastungen zu vermeiden.

Kompetenz durch Weiterbildung gestärkt

Barbara Geister, stellvertretende Teamleiterin des KID Ostallgäu, dankte der Sparkasse für die finanzielle Unterstützung: „Dank der Spende konnten einige Mitarbeiter des KID an der wertvollen Veranstaltung teilnehmen und sich intensiv zu den aktuellen Entwicklungen und bewährten Methoden im Bereich der Krisenintervention weiterbilden. Dies stärkt nicht nur die Kompetenzen des Teams, sondern hilft auch, im Ernstfall noch gezielter auf die Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen“

Wertvolle Unterstützung durch ehrenamtliches Engagement

Mit dem Engagement der Sparkasse Allgäu und dem fortlaufenden Einsatz der KID-Mitglieder leistet das Team einen wertvollen Beitrag zur psychosozialen Notfallversorgung im Ostallgäu. Gerade die Unterstützung von vulnerablen Gruppen kann durch die neu erworbenen Fachkenntnisse weiter verbessert werden.

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Kinder Soziales Sport

Neue Trikots für den ASV Hirschzell: Varmeco unterstützt Nachwuchsarbeit

Ein starkes Zeichen für den lokalen Sport

Die varmeco GmbH & Co. KG (↲ WsK-Marktplatz), ein führender Anbieter intelligenter Heizsysteme aus Kaufbeuren, engagiert sich erneut für die Förderung des Jugendfußballs und sponsert neue Trikots für die F- und E-Jugend des ASV Hirschzell. Kinder zwischen 7 und 11 Jahren, die regelmäßig an Kinderfestivals und Ligaspielen teilnehmen, können nun in modernen Trikots antreten, was laut Trainerteam ein großer Motivationsschub ist.

Alte Trikots weichen neuen Outfits

„Die bisherigen Trikots unserer jungen Spieler stammten noch aus der Zeit der Herrenmannschaft – es war höchste Zeit für eine Erneuerung,“ erklärt Melanie Knoff, Trainerin der F-Jugend. Durch die Unterstützung von varmeco kann der Verein nun für ein einheitliches und modernes Erscheinungsbild sorgen.

Mehr als nur Fußball

Der ASV Hirschzell legt großen Wert auf Gemeinschaft und soziale Integration. Neben dem Fußballtraining organisiert der Verein regelmäßig Aktivitäten wie Fackelwanderungen oder Ausflüge, z.B. zum Walderlebniszentrum Füssen. Solche Angebote fördern das Miteinander und schaffen ein Zugehörigkeitsgefühl, das laut Co-Trainer Patrick Garofalo durch den neuen Trikotsatz verstärkt wird: „Die Kinder treten als einheitliches Team auf, was den Zusammenhalt stärkt.“

Engagement für die Region

Varmeco, das für nachhaltige Heizsysteme bekannt ist, sieht das Sponsoring als wichtigen Beitrag zur regionalen Jugendförderung. Geschäftsführer Philipp Stockklausner betont, dass die Werte des ASV Hirschzell, besonders soziale Verantwortung und Gemeinschaft, auch dem Unternehmen wichtig seien. „Wir freuen uns, den Verein bei seiner wichtigen Arbeit für die Jugend zu unterstützen,“ so Stockklausner. Die jungen Spieler konnten die neuen Trikots bereits bei ersten Spielen tragen und hoffen auf eine erfolgreiche Saison.

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Gesundheit Senioren Soziales

Mit Hingabe und Mitgefühl: Alexandra Scharpf erhält Stiftungspreis Ehrenamt der Bayerischen Stiftung Hospiz 2024

Eine Würdigung für außergewöhnliches Engagement im Hospizdienst

Am 28. Oktober 2024 wurde die Unterallgäuerin Alexandra Scharpf, langjähriges Mitglied des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, im historischen Gartensaal des Juliusspitals in Würzburg mit dem Stiftungspreis Ehrenamt der Bayerischen Stiftung Hospiz (BSH) ausgezeichnet. Der Preis, der jedes Jahr an nur eine Person in Bayern für herausragende Leistungen in der Hospizarbeit verliehen wird, würdigt Scharpfs außergewöhnliches Engagement und die Mitmenschlichkeit, mit der sie ihre Aufgabe ausfüllt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach überreichte die Auszeichnung und betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit und den unersetzbaren Beitrag des Ehrenamts für die Hospiz- und Palliativversorgung. „Mit dem Bayerischen Hospizpreis ehren wir Menschen, die sich in besonderer Weise um diese Idee verdient gemacht haben. Als Schirmherrin freue ich mich hierüber ganz besonders.“

Eine Herzensangelegenheit seit 2008

Ihre Tätigkeit begann Alexandra Scharpf im Hospizverein im Jahr 2008 mit dem Beginn ihrer Ausbildung zur Hospizbegleiterin. Seitdem hat sie in unzähligen Begleitungen ihre Mitmenschen in den schwierigsten Phasen ihres Lebens unterstützt. Ihre Motivation für dieses anspruchsvolle Ehrenamt schöpfte sie aus eigenen Erfahrungen. „Durch den Tod meiner zwei Opas habe ich eigentlich gesehen, wie wichtig es ist, in dieser Zeit diese Hilfe und Unterstützung zu haben.“

Vielfältiger Einsatz in der Hospizarbeit

Im Laufe der Jahre wurde die Begleitung bis zum Lebensende für sie weit mehr als nur eine Aufgabe – sie wurde zu einer tragenden Säule in ihrem Leben. „Das Vertrauen, das mir Menschen in diesen schwersten Momenten ihres Lebens entgegenbringen, ist für mich von unschätzbarem Wert,“ sagt sie. Die Auszeichnung sieht sie mit großer Dankbarkeit und Demut: „Diese Ehrung ist nicht nur eine Anerkennung meiner Arbeit, sondern würdigt all jene, die ich auf ihrem letzten Weg begleiten durfte. Sie erinnert mich daran, wie bedeutsam es ist, in diesen Augenblicken für andere da zu sein.“

Doch ihr Engagement geht weit über die Arbeit im Hospizverein hinaus. Während der Coronapandemie war die gebürtige Bad Wörishoferin im Krankenhaus Mindelheim ehrenamtlich tätig und unterstützte das Personal dort, wo es am dringendsten gebraucht wurde.

Im Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. engagiert sie sich aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit. Regelmäßig beteiligt sie sich an der Erstellung der Infobriefe und ist an Infoständen präsent, um die Menschen für die Arbeit des Vereins und den Hospizgedanken zu sensibilisieren. Seit letztem Jahr unterstützt sie mit ihren Erfahrungen die Qualifizierungskurse für neue Hospizbegleiter. In diesen Kursen gibt sie nicht nur ihr Wissen als Hospiz-, Trauer- oder Demenzbegleiterin weiter, sondern vermittelt auch den menschlichen Aspekt dieser Arbeit – wie wichtig es ist, den Sterbenden und ihren Angehörigen mit Geduld und Einfühlungsvermögen zu begegnen.

Hospizzimmer in Mauerstetten und Waal

Neben Ihren Einsätzen im Krankenhaus, auf der Palliativstation, zuhause oder in den Pflegeheimen verbringt Alexandra Scharpf viel Zeit in den beiden vom Hospizverein betriebenen Hospizzimmer in den Pflegeheimen in Waal und Mauerstetten-Steinholz. In enger Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen gewährleistet der Verein hier eine wohnortnahe Versorgung für die Menschen im Ostallgäu. Als Hospizbegleiterin unterstützt sie dort das Palliativteam des Hospizvereins, die vor Ort zusammen mit den Heimen den schwerstkranken und sterbenden Menschen zur Seite stehen. „Es ist eine sinnerfüllte und wertvolle Tätigkeit, Menschen in ihren letzten Wochen und Tagen zu begleiten und deren Angehörigen eine Stütze zu sein“, betonte Alexandra Scharpf sichtlich berührt. Besonders bewegend sind für sie die Momente, in denen es häufig um die Lebensbilanz der Sterbenden geht: „Ich unterstütze, dass Dinge aufgearbeitet und wichtige Themen geklärt werden können.“

Würdigung einer außergewöhnlichen Persönlichkeit

Das Engagement von Alexandra Scharpf ist nicht nur fachlich wertvoll, sondern auch menschlich von unschätzbarem Wert. Sie nimmt sich die Zeit, den Menschen zuzuhören, ihnen beizustehen und in emotionalen Momenten Halt zu geben. „Ich bekomme viel mehr zurück, als ich überhaupt geben kann“, sagt sie selbst.

Preisverleihung mit großer Würdigung

Ministerin Judith Gerlach betonte in ihrer Laudatio über Alexandra Scharpf: „Für Frau Scharpf, die seit 2008 Hospizbegleiterin ist, ist die Hospizarbeit längst zur Berufung geworden, die sie sie mit Herz, Verstand und Gottvertrauen ausübt. Sie ist im Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. fest etabliert und hat dort einige Jahre als Vorstandsmitglied mitgewirkt. Die Preisträgerin gibt ihr Wissen nicht nur an andere Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter weiter. Mit besonderer Empathie und Wertschätzung begegnet Frau Scharpf den schwerstkranken und sterbenden Menschen, die ihr anvertraut sind. So ist sie in den schwierigen Phasen des Abschiednehmens eine große Stütze und gibt Halt.“

Insgesamt ist es Alexandra Scharpf wichtig zu betonen: „Mit dieser Auszeichnung stehe ich stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten, die täglich Großes leisten, indem sie Menschen beistehen und ihnen in den schwersten Lebensphasen eine wichtige Hilfe und Unterstützung sind.“

Michael Feistl, der 1. Vorsitzende des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, hebt hervor: „Im Namen des gesamten Vorstands sowie unserer Koordinatorinnen und aller Mitarbeiterinnen möchten wir Frau Scharpf unseren tief empfundenen Dank aussprechen und ihr zu dieser hohen Auszeichnung gratulieren. Sie ist eine wahre ‚Perle‘ für unseren Verein.“ Weiter führt er aus: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Frau Scharpf neben Frau Anna Baumann aus Jengen, die den ‚Weißen Engel‘ des Bezirks Schwaben erhalten hat, als zweite Hospizbegleiterin im Jahr 2024 eine besondere Anerkennung für ihr Engagement bekommen hat.“

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu ist eine große Gemeinschaft und hat Alexandra Scharpf an ihrem besonderen Tag nach Würzburg begleitet. Foto: Scharpf

Zum Hospizverein

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu feiert in zwei Jahren sein 30-jähriges Bestehen und hat aktuell über 550 Mitglieder und 89 aktive HospizbegleiterInnen. Der Verein beschäftigt 4 Koordinatorinnen, 5 Palliativfachkräfte und bietet 2 Hospizzimmer, palliative Beratungen, Hospizbegleitungen, Trauercafe, Letzte Hilfe Kurse, Beratungen zu Patientenverfügungen und BvB (Bedarf im Voraus planen) und jährliche qualifizierte Ausbildungen zur Hospizbegleiterin an. Mehr Informationen zur Preisverleihung und der Arbeit des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. auf der Homepage „www.hospizverein-kf-oal.de

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Soziales Weihnachten Wirtschaft

Neu zum Advent 2024 in Kaufbeuren: Ein Kalender für den guten Zweck und die Chance auf über 350 Gewinne

Soziale Unterstützung und attraktive Gewinne

Ein Kalender für den guten Zweck und die Chance auf über 350 Gewinne

Der gemeinnützige Verein „Unser Adventskalender e.V.“ in Kaufbeuren bringt 2024 erstmalig einen Adventskalender auf den Markt. In enger Zusammenarbeit mit den Kaufbeurer Service-Clubs – dem Rotary Club Kaufbeuren, dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu und dem Lions Club Kaufbeuren – werden mit dem Kalenderverkauf Spenden für regionale Hilfsprojekte gesammelt. Der Erlös fließt in diesem Jahr anteilig an den Allgäuer Hilfsfond e.V. und die Stadtranderholung Kaufbeuren.

Wie funktioniert der Adventskalender und was gibt es zu gewinnen?

Der Kalender ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine Lotterie: Über 70 lokale Händler und Unternehmen haben Preise im Wert von knapp 19.000 Euro gespendet. Die Gewinne, die von Einkaufsgutscheinen bis zu Sachpreisen reichen, werden auf die 24 Tage im Advent verteilt. Jeder Kalender hat eine individuelle Losnummer, mit der sich die Käufer täglich über die gezogenen Gewinnernummern informieren können. Besonders spannend: Am 24. Dezember gibt es eine Sonderziehung mit 24 zusätzlichen Preisen.

Bekanntgabe der Gewinnnummern: Die tägliche Auslosung der Gewinne wird auf den Websites www.wir.sind-kaufbeuren.de und www.adventskalender-kf.de veröffentlicht. Alternativ können die Gewinnnummern telefonisch unter der Nummer +49 8341 96622748 abgefragt werden.

Verkaufsstart und Verkaufsstellen

Mittwoch, 06. November 2024

Erhältlich in folgenden Verkausstellen:

  • Sparkasse Allgäu (Hauptstelle KF, Neugablonzer Straße, Neugablonz, Pforzen)
  • 1865 (Buroncenter)
  • Unique Friseurteam Petra
  • Optik Kutter
  • Pianofactum

Abholung der Gewinne und ein zusätzliches Geschenk

Die Ausgabe der verlosten Preise erfolgt gegen Vorlage des Kalenders an folgenden Tagen in der Sparkasse Kaufbeuren, Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren: 7.12., 14.12., 21.12, 11.01. und 25.01.25. (jeweils von 10:00h bis 13:00h).

Darüber hinaus erhalten die Käufer:innen gegen Abgabe Ihres Kalenders im Büchermarkt des Lions Club Kaufbeuren, Am Blaichanger 44, 87600 Kaufbeuren an folgenden Tagen ein kostenloses Buch Ihrer Wahl: Samstag, den 04.01.2025, Samstag, den 01.02.2025 und Samstag, den 01.03.2025, jeweils zwischen 9 und 17 Uhr.

Sozialer Nutzen und Unterstützung des Einzelhandels

Mit dem Kauf des Adventskalenders wird nicht nur der lokale Einzelhandel unterstützt, sondern auch der soziale Zusammenhalt in Kaufbeuren gestärkt. Die Einnahmen aus der diesjährigen Auflage von 2.500 Stück kommen wichtigen sozialen Projekten zugute. Geplant ist, die Auflage künftig zu erhöhen, um noch mehr Unterstützung leisten zu können.

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Soziales Veranstaltung

Offener Frühstückstreff am 8.11.24 im Generationenhaus Kaufbeuren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen und Nationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung. Um eine Spende wird gebeten.

Wann: Freitag, den 8. November von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8
Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Soziales

Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren unterstützt ambulanten Hospiz- und Palliativdiens mit Spende

Spendenübergabe an Blicklicht: Musikverein setzt sich für schwerkranke Menschen ein

Die Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren hat am 10. Oktober 2024 eine Spende in Höhe von 1000 Euro an den ambulanten Hospiz- und Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz) überreicht. Klaus Reggel, musikalischer Leiter der Kapelle, und einige Musikerinnen und Musiker übergaben die Summe, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen soll. Die Anregung zur Spende kam von der Stadträtin und Beauftragten für Gesundheit und Pflege, Gertrud Gellings, die die Kapelle für dieses wichtige Anliegen sensibilisierte.

Dankbarkeit beim Hospiz-Team

Michaela Bauschmid und Claudia Bäurle, Vertreterinnen von Blicklicht, bedankten sich herzlich bei der Fliegerhorstkapelle. Spenden wie diese ermöglichen es, Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und zugleich ihre Angehörigen einfühlsam zu begleiten.

Mit ihrer Spende zeigt die Fliegerhorstkapelle, dass Musik und soziales Engagement eng miteinander verbunden sein können – ein wertvoller Beitrag für das Wohl schwerkranker Menschen in der Region.

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Karriere Soziales

Großer Empfang für neue Auszubildende beim BRK Ostallgäu

Ausbildungsstart mit Einblicken und Begegnungen: Junge Berufseinsteiger beim BRK

52 junge Leute haben im Herbst eine Ausbildung in der Pflege, in der Heilerziehungspflege, in der Rettung, in der Verwaltung oder in der Hauswirtschaft beim BRK-Kreisverband Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) begonnen. „Ich freue mich sehr, dass sie sich für eine Zukunft beim Roten Kreuz entschieden haben“, so Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann. „Wir sind ein sicherer Arbeitgeber.“ Er wünscht den Auszubildenden viel Erfolg für den neuen Lebensabschnitt.

Für die Berufsstarterinnen und Berufsstarter aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu gab es gleich zu Beginn einen großen Empfang. Gemeinsam mit rund 1200 weiteren Auszubildenden aus ganz Bayern wurden sie beim Starttag Ausbildung von Präsidentin Angelika Schorer begrüßt: „Sie sind unsere Zukunft und daher von zentraler Bedeutung für das Bayerischen Roten Kreuz. Sie haben sich bewusst für das BRK entschieden. Das ehrt Sie und auch uns. Wir freuen uns, dass Sie ab sofort ein Teil unserer weltumspannenden Rotkreuzfamilie sind!“

Persönliche Einblicke in die Berufsfelder

Unter dem Motto „Das BRK zum Anfassen“ bot der Starttag den neuen Auszubildenden die Möglichkeit, Einblick in die verschiedenen Berufsfelder zu bekommen sowie die Führungskräfte des BRK persönlich zu treffen. „Wir hatten Gelegenheit, die historische Entwicklung des Rettungsdienstes hautnah mitzuerleben, denn alte Krankenwagen, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge luden zum Entdecken ein“, erzählte Auszubildende Nina Wintergerst.

Wertvolle Tipps für den Berufsalltag

Ein weiterer Höhepunkt waren für sie die Vorträge der Schwesternschaft des Roten Kreuzes. Die Schwesternschaft ist ein Zusammenschluss von professionell ausgebildeten Krankenpflegerinnen und Pflegekräften, die sich den humanitären Grundsätzen des Roten Kreuzes verpflichtet haben und in der Pflege, Betreuung sowie Gesundheitsvorsorge tätig sind. Die erfahrenen Pflegekräfte gaben den jungen Leuten wertvolle Einblicke in ihren Beruf und standen für Fragen zur Verfügung. Außerdem lockten Gewinnspiele mit attraktiven Preisen und, was vielleicht am allerwichtigsten ist, die Berufsanfänger konnten sich gegenseitig kennenlernen.

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Gesundheit Soziales

Humedica erneut von WHO als „Emergency Medical Team“ zertifiziert

Kaufbeurer Katastrophenhelfer beweisen ihre Effizienz

Die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren wurde erneut von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „Emergency Medical Team“ (EMT) klassifiziert. Diese Zertifizierung bestätigt, dass humedica in der Lage ist, unter extremen Bedingungen schnelle und effektive medizinische Hilfe zu leisten. In einer umfangreichen Prüfung mussten die Teams nachweisen, dass sie die hohen Standards der WHO erfüllen, inklusive der Fähigkeit, sich zwei Wochen lang völlig autark zu versorgen – mit Wasser, Strom und Lebensmitteln.

Koordinierte Katastrophenhilfe: Ein Schritt zur Optimierung

Die EMT-Klassifizierung der WHO wurde nach dem Erdbeben in Haiti 2010 eingeführt, als unkoordinierte Hilfseinsätze zu Ressourcenengpässen führten. Die WHO reagierte mit dem EMT-System, um sicherzustellen, dass Hilfe besser koordiniert und effizienter bereitgestellt wird. Seitdem dürfen medizinische Organisationen meist nur noch in Katastrophengebiete einreisen, wenn sie diese Klassifizierung besitzen. Humedica zählt als „EMT Typ 1 fixed“, was bedeutet, dass die Teams in der Lage sind, eine Krankenstation vor Ort einzurichten – vergleichbar mit einer Hausarztpraxis.

Professionelle Hilfe in Krisengebieten

Johannes Peter, Geschäftsführer von humedica, zeigte sich erfreut über die erneute Klassifizierung: „Wir sind sehr glücklich, dass sich die WHO von der Qualität unserer Arbeit überzeugen konnte. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das intensiv daran gearbeitet hat, unsere Prozesse zu überprüfen und weiter zu verbessern.“

Durch die strikte Einhaltung der WHO-Standards können humedica-Teams in Katastrophenfällen als Erste Hilfe leisten und Menschen in betroffenen Regionen gezielt unterstützen. Schwerere medizinische Fälle werden an spezialisierte Organisationen weitergeleitet, die für deren Behandlung zertifiziert sind.

Effektive und flächendeckende Hilfe

Das übergeordnete Ziel von humedica und der WHO ist es, in Katastrophenfällen möglichst vielen Menschen so effektiv wie möglich zu helfen. Die EMT-Klassifizierung stellt sicher, dass die Hilfe flächendeckend ankommt und alle Akteure vor Ort Hand in Hand arbeiten. Johannes Peter betont: „Die WHO sorgt mit diesem System für eine engere Zusammenarbeit und ermöglicht so eine noch professionellere und zielführendere Katastrophenhilfe.“

Über humedica

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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Soziales

Frauentreff Obergünzburg spendet für die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren

Unterstützung für Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern: Frauentreff Obergünzburg sammelt 1350 Euro für die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren

Anlässlich der Marktplatzeröffnung in Obergünzburg im August hat der Frauentreff Obergünzburg durch einen Kaffee- und Kuchenverkauf sowie eine Spendenbox den beachtlichen Betrag von 1350 Euro gesammelt. Diese Summe wurde nun an die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren gespendet, um so Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern zu unterstützen.

Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein gemeinsames Angebot der Frühförderstelle Kaufbeuren und der Kinderklinik Kaufbeuren und begleitet seit 2007 Familien in herausfordernden Situationen. Dabei steht den Familien ein Team aus Kinderkrankenschwestern und Fachkräften zur Seite, um den Übergang nach der Klinik zu erleichtern und die Eltern bei Ängsten und Herausforderungen zu unterstützen.

Neben der Geldspende überreichte der Frauentreff auch eine Kiste mit liebevoll handgefertigter Kleidung und Babydecken für Frühgeborene, die direkt an die Neonatologie des Klinikums Kaufbeuren weitergegeben wurden. Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt dem Frauentreff Obergünzburg und allen Spender*innen herzlich für die großartige Unterstützung!

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Kinder Soziales

Kunstreiter stiften Hochbeet: Nachhaltigkeit zum Anfassen

Freude bei den Kindern: Ein Hochbeet für die Tagesstätte Rieden-Zellerberg

Erwartungsvoll empfingen die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen die kleine Abordnung der Kaufbeurer Kunstreiter. Diese hatten schweres Gepäck dabei, nämlich das versprochene, eben erst fertiggestellte hölzerne Hochbeet.

Finanziert wurde es aus den Spenden für das beim Kunstreiter-Schwedenlager angebotene Stockbrot, ergänzt durch einen kleinen Zuschuss aus der Kunstreiterkasse. Natürlich übernehmen die Kunstreiter auch die Kosten für die Bepflanzung und alles was zu einem gut bestückten Hochbeet gehört.

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Soziales

Spende für die Helfer: Allianz unterstützt DLRG Kaufbeuren nach Hochwasser

Spende nach Hochwasser im Juni 2024: Allianz spendet 8.000 Euro an die DLRG Kreisverband Kaufbeuren/Ostallgäu

Nach den verheerenden Starkregenfällen und Überschwemmungen im Juni 2024 erhält die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu eine Spende in Höhe von 8.000 Euro. Die Allianz Agentur Stephan Schier übergab den Spendenscheck an den Vorstand des Kreisverbands, um die wichtige Arbeit der Helfer:innen bei künftigen Hochwassereinsätzen zu unterstützen.

Große Schäden durch Starkregen und Hochwasser

Im Juni 2024 führten Starkregen und Überflutungen in vielen Regionen zu großen Schäden. Die Allianz stand ihren Kund:innen mit speziellen Schadenteams zur Seite und entschied sich zusätzlich für eine großangelegte Spendenaktion. Insgesamt stellt die Allianz eine Million Euro für Feuerwehren, Rettungsorganisationen und technische Hilfsdienste zur Verfügung, die in den betroffenen Regionen besonders gefordert waren.

In Kaufbeuren wurde die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu für die Spendenaktion ausgewählt. Mit den 8.000 Euro können dringend benötigte Ausrüstungen für zukünftige Hochwassereinsätze angeschafft oder beschädigtes Material ersetzt werden.

Lokale Allianz-Agentur nominiert DLRG

Die Allianz Agentur Stephan Schier aus Kaufbeuren nominierte die DLRG für die Spende. Bei der Übergabe des Schecks an Christian Vater (Vorstand), Christine Klenk (Schatzmeisterin) und Oliver Klenk (technischer Leiter) betonte Schier die Bedeutung der Unterstützung: „Die Einsatzkräfte haben beim Hochwasser im Juni hier vor Ort immense Hilfe geleistet. Deshalb helfen wir DLRG gerne dabei, auch in Zukunft ihre wichtige Arbeit leisten zu können.“

Allianz als Partner der Hilfsorganisationen

Seit vielen Jahren engagiert sich die Allianz in Zusammenarbeit mit ihren lokalen Agenturen für Feuerwehren und Rettungsdienste. Die Hochwasser-Spenden im Juni 2024 kamen als zusätzliche Unterstützung zum laufenden Engagement des Versicherungsunternehmens hinzu.

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Allgemein Soziales

Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2024

Gemeinsam aktiv für Frieden und Verständigung

Wenn der Herbst Einzug hält, sammeln Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorstes Kaufbeuren wieder Spenden im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Spendenbeträge werden für die vielfältige Arbeit des Volkbundes genutzt, in deren Fokus neben der Kriegsgräberfürsorge vor allem das Engagement der Erinnerungskultur steht.

Den Auftakt der diesjährigen Sammlung gaben Oberbürgermeister Stefan Bosse und Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Fliegerhorstes Kaufbeuren, gemeinsam auf dem Wochenmarkt in Kaufbeuren. Zu den Spenderinnen und Spendern zählte unter anderem auch Elmar Rothermel aus Wildpoldsried, der seit etwa 40 Jahren mit dem Stand seiner Gärtnerei am Wochenmarkt Kaufbeuren vertreten ist. Zum Gedenken an das 70 -jährige Bestehen des Friedens, habe man auf dem Hungerberg ein großes Kreuz gebaut – „in der Adventszeit wird das beleuchtet und man kann es von der Straße ganz gut sehen“. Für den Gärtnermeister ein Zeichen, dass „die Erinnerungen an den Krieg nicht ganz verloren gehen und dass wir das hoffentlich nicht mehr wieder erleben müssen.“

Marktbesucherinnen und -besucher zeigen sich beeindruckt vom Engagement des Volksbundes für deren Arbeit mit den Kriegsgräbern und den Einsatz gegen das Vergessen. „Ich find‘s schön, solche Aktionen und ein paar Euro hat man immer übrig, um so etwas Wichtiges zu unterstützen,“ sagt Lena Bosse und betont dabei die Aufklärung hinsichtlich der Geschichte für die jungen Generationen.

Die eingegangenen Spenden fließen vollständig an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die humanitäre Organisation setzt sich für die Bewahrung der Erinnerungskultur ein und organisiert internationale Begegnungen sowie Bildungsangebote für junge Menschen an den Ruhestätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Insgesamt betreut der Volksbund mehr als 830 Kriegsgräber- und Gedenkstätten in 46 Ländern. Diese Stätten erinnern an die Geschichte und mahnen dazu, Frieden, Freiheit und Menschlichkeit zu bewahren.

Die Straßensammelaktion in Kaufbeuren startet am Donnerstag, den 16. Oktober 2025, und endet am Freitag, den 31. Oktober 2025. Sammlungsorte für Spenden sind unter anderem am Modepark Röther, Forettle Center, Kaufland sowie auf den Wochenmärkten in Kaufbeuren und Neugablonz.

An Allerheiligen sammeln Helferinnen und Helfer zusätzlich auf den Friedhöfen der Stadt. Die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet am Sonntag, den 16. November im Alten Friedhof Kaufbeuren statt.

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Soziales Weihnachten

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beteiligt sich an „Geschenk mit Herz“

Weihnachtsfreude für Kinder in Not: Wie die AOK sich engagiert

Seit 2003 freuen sich zehntausende Kinder in Not auf ihr persönliches Weihnachtspäckchen aus Deutschland. Für viele von ihnen ist es das erste Geschenk ihres Lebens. Die Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“ der bayerischen Hilfsorganisation humedica e. V. in Zusammenarbeit mit Sternstunden e. V., macht es möglich.

Millionen Kinder dieser Welt leben in großer Armut. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beteiligt sich darum an der bayernweiten Aktion „Geschenk mit Herz“ und sammelt Weihnachtspäckchen für Kinder in Not. Die Hilfsorganisation humedica e. V. (Kaufbeuren) bringt diese Päckchen zu Kindern aus acht Ländern in Südost- und Osteuropa. Auch in diesem Jahr sollen wieder zehntausende Päckchen in ganz Bayern gepackt werden.

„Die Aktion „Geschenk mit Herz“ ist eine wunderbare Gelegenheit, etwas zurückzugeben“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Das liebevolle Packen der Geschenke ist für uns jedes Jahr ein Höhepunkt.“

Alle Informationen rund um „Geschenk mit Herz“ gibt es auf der Aktionsseite www.geschenk-mit-herz.de oder auf www.facebook.com/GeschenkMitHerz.

Es gibt auch die Möglichkeit ein Päckchen packen zu lassen: Für eine Spende in Höhe von 30 Euro unter dem Stichwort „Geschenk mit Herz“ werden die ehrenamtlichen Päckchenpacker von humedica ein Päckchen befüllen. In über zehn weiteren Projektländern in Übersee, wie den Philippinen oder Brasilien werden die „Geschenke mit Herz“ auch direkt vor Ort gepackt.

Bis 11.11.2024 können die Päckchen bei den AOK Geschäftsstellen in Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen zu den regulären Öffnungszeiten abgegeben werden.

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Soziales

Großzügige Geste: Spende zum 60. Geburtstag für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Peter Inning spendet 2.000 Euro anlässlich seines Geburtstags

Zu seinem 60. Geburtstag sammelte Peter Inning eine großzügige Summe von 2.000 Euro für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Bereits in seiner Einladung bat er seine Gäste, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Geld für den Verein zu spenden. Die Resonanz war überwältigend: „Es sind fast alle eingeladenen Gäste gekommen, und es war eine wunderschöne Feier“, berichtete Inning. Der gesammelte Betrag wurde von ihm schließlich auf 2.000 Euro aufgerundet. Mit einem herzlichen „Vergelts Gott“ bedankte er sich bei seinen Gästen für die Unterstützung.

Bedeutung von Spenden für die Lebenshilfe

Claudia Kintrup, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, nahm die Spende dankbar entgegen und betonte, wie wichtig private Spenden für die Arbeit der Organisation sind: „Engagement wie das von Herrn Inning hilft uns dabei, inklusive Angebote zu schaffen und so die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung zu fördern.“ Die Spende sei ein wertvoller Beitrag, um die Lebenshilfe in ihrem Bestreben zu unterstützen, eine Gesellschaft der Gleichberechtigung zu verwirklichen.

Jubiläumsjahr für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren feiert in diesem Jahr ebenfalls ein besonderes Jubiläum: Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 setzt sich die Organisation für Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Familien ein. Mit verschiedenen Projekten und Angeboten trägt sie maßgeblich zur Inklusion in der Region bei und unterstützt Menschen darin, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

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Kultur Senioren Soziales

„Musik am Nachmittag“: Ein Event voller Harmonie im Stadtsaal Kaufbeuren

Ein Nachmittag für Senioren: Musik, Gemeinschaft und mehr

Der Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren und die Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule luden erneut zur Veranstaltung „Musik am Nachmittag“ ein. Rund 250 Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und füllten den Stadtsaal, um in gemütlicher Atmosphäre abwechslungsreichen musikalischen Darbietungen zu lauschen.

Vielfältiges Musikprogramm begeistert das Publikum

Das Programm bot eine bunte Mischung musikalischer Beiträge, die von Soloauftritten bis zu kleinen Ensembles reichten. Besonders hervorzuheben war der Auftritt des Senioren-Spielkreises, der mit Veeh-Harfen und Gesang die Zuhörer begeisterte. Die Künstlerinnen und Künstler der Musikschule – sowohl Schülerinnen, Schüler als auch Lehrkräfte – beeindruckten mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft. Dies wurde vom Publikum mit anhaltendem Applaus gewürdigt. Auch altbekannte Lieder zum Mitsingen sorgten für zusätzliche Stimmung im Saal.

Soldaten der Bundeswehr als Helfer bei Kaffee und Kuchen

Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die in Uniform Kaffee und Kuchen servierten. Diese Geste fand großen Anklang bei den Gästen und trug zur besonderen Atmosphäre des Nachmittags bei.

Ein Tag der Begegnung und des Austauschs

Neben den musikalischen Darbietungen bot „Musik am Nachmittag“ auch die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen. In den Pausen wurde rege geplaudert, und die freundliche, gemütliche Stimmung trug zum Erfolg des Nachmittags bei.

Dankbarkeit und Freude über die große Resonanz

Karl-Heinz Wenzel, Vorsitzender des Seniorenbeirats, zeigte sich erfreut über die hohe Besucherzahl und den gelungenen Verlauf der Veranstaltung. In seinen Grußworten betonte er: „Es ist schön zu sehen, wie Musik Menschen zusammenbringt und Freude bereitet. Ein besonderer Dank gilt der Bundeswehr, die mit ihrem Engagement diesen Nachmittag zusätzlich bereichert hat.“

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Soziales Weihnachten

humedica-Päckchenaktion „Geschenk mit Herz“ startet in Saison 2024

Im letzten Jahr beschenkte humedica gemeinsam mit den vielen Unterstützenden mehr als 66.000 Kinder in Ländern wie der Ukraine, Rumänien, Moldawien, Bulgarien oder Albanien

Zu Weihnachten nicht nur seine Lieben beschenken, sondern auch Kindern in Not eine große Freude machen, das geht mit der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“. Diese wird seit dem Jahr 2003 von der internationalen Hilfsorganisation humedica organisiert und geht jetzt in eine neue Runde. Päckchenpacker aus ganz Bayern packen bei der Aktion entsprechend einer Packliste Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in Bayern und Osteuropa.

Im letzten Jahr beschenkte humedica gemeinsam mit den vielen Unterstützenden mehr als 66.000 Kinder in Ländern wie der Ukraine, Rumänien, Moldawien, Bulgarien oder Albanien. Ohne den unermüdlichen Einsatz hunderter Helfer und ehrenamtlicher Weihnachtspäckchenpacker hätten diese Kinder häufig nicht einmal eine eigene Zahnbürste oder warme Mütze.

Schlüsselstelle der Aktion sind die vielen Sammelstellen, die in jeder Region Bayerns zu finden sind. „Oft sind das Schulen und Kindergärten, aber auch Firmen, Vereine und Privatpersonen“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. Sie nehmen die Geschenke der Päckchenpacker an und lagern sie, bis sie zwischen St. Martin und Nikolaus von LKW abgeholt werden.

„Diese werden von ehrenamtlichen Fahrern gesteuert, die sich die Zeit von „Geschenk mit Herz“ oftmals extra freihalten, um Kindern eine Freude machen zu können,“ ist Bahner-Gutsche begeistert. Die LKW bringen die Päckchen in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren, wo sie kontrolliert und anschließend für den Transport nach Osteuropa fertig gemacht werden. Verteilt werden die Päckchen vor Ort an bedürftige Kinder durch karitative Einrichtungen, mit denen humedica auch unter dem Jahr zusammenarbeitet.

„Ab sofort ist es möglich, sich als Sammelstelle zu registrieren“, berichtet Roswitha Bahner-Gutsche. „Das geht am einfachsten direkt über unsere Internetseite www.geschenk-mit-herz.de.“ Dort finden Päckchenpacker auch eine Karte, auf der alle Sammelstellen verzeichnet sind. „Die Liste wächst natürlich noch an bis zum Anmeldeschluss am 27. Oktober. Wir haben jedes Jahr zwischen 1.500 und 1.700 Sammelstellen in ganz Bayern – da ist bestimmt bei jedem eine um die Ecke“, kennt Bahner-Gutsche das System.

Auch Päckchenpacken kann man bereits jetzt in dem Zusammenhang auf eine Änderung dieses Jahr hin: „Die Altersgruppen, für die die Päckchen gepackt werden, haben sich verändert. Sie orientieren sich jetzt ein wenig besser an den Entwicklungsschritten der Kinder und deren Interessen.“

So können „Geschenke mit Herz“ ab diesem Jahr für Kinder von 3 bis 7 Jahre und von 8 bis 12 Jahre gepackt werden. „Eine Packliste mit Empfehlungen, was die Kinder in den unterschiedlichen Altersstufen mögen, findet man ebenfalls auf unserer Webseite“, erklärt Bahner-Gutsche und ergänzt: „Die Liste soll sicherstellen, dass alle Kinder auch in etwa gleichwertige Präsente bekommen. Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn zwei Kinder miteinander ihre Päckchen auspacken, eines davon wäre prall gefüllt mit Spielsachen und Süßigkeiten, das andere halb leer. Das wollen wir mit Hilfe der Packliste verhindern.“

Damit die Weihnachtspäckchen bei den bedürftigen Kindern in Bayern und Osteuropa ankommen, übernimmt Sternstunden e.V. den überwiegenden Teil der Transport- und Logistikkosten für „Geschenk mit Herz“.

Mehr Informationen, die Packliste und das Formular zur Anmeldung als Sammelstelle finden Sie unter www.geschenk-mit-herz.de.

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Karriere Soziales

Vier junge Frauen starten ins Freiwillige Soziale Jahr im Rettungsdienst beim BRK Ostallgäu

Insgesamt unterstützen dieses Jahr zwölf FSJler den Ostallgäuer Rettungsdienst

Sie haben bereits einen vierwöchigen Theorieblock für die Ausbildung zur Rettungssanitäterin hinter sich. Nun begrüßte Manfred Keitel, stellvertretender Leiter Rettungsdienst, die vier jungen Frauen an ihrer zukünftigen Arbeitsstelle beim BRK Kreisverband Ostallgäu. Sie leisten ein Jahr lang ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Roten Kreuz. Alle vier eint, dass sie nach dem Abitur erst mal etwas Praktisches machen wollen, beruflich in die medizinische Richtung gehen und Menschen helfen möchten.

„Ein FSJ ist eine gute Möglichkeit, diesen Bereich näher kennenzulernen“, so Manfred Keitel. Er ist beim BRK Ostallgäu für die Ausbildung im Rettungsdienst zuständig. Insgesamt unterstützen dieses Jahr zwölf FSJler den Ostallgäuer Rettungsdienst. „Die Ersten begannen im September. Bis im November sind wir dann komplett.“

Mit Sorge blickt Manfred Keitel auf das nächste Jahr. Durch den fehlenden Abiturjahrgang befürchtet er einen geringeren Zulauf an Rettungsdiensthelfern im FSJ bzw. im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Er hofft, dass die Attraktivität der Freiwilligendienste beim Roten Kreuz für eine Besetzung der Stellen ausreichen wird. „Außerdem nehmen wir schon jetzt Bewerbungen für 2025 entgegen.“

Für das FSJ-Kleeblatt steht als nächstes ein Blaulicht-Fahrertraining und die Einweisung in den Krankentransportwagen und den Rettungstransportwagen an. Dann beginnt der Dienst für (von rechts) Sarah Krauß und Franziska Maschke an der Rettungswache in Kaufbeuren, für Eva Häußer in Füssen und Saskia Mayr in Pfronten. Begleitend setzen sie ihre Ausbildung zur Rettungssanitäterin fort.

Mehr über das FSJ und BFD gibt es unter www.brk-ostallgaeu.de.

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Panorama Soziales Veranstaltung

Einladung zum Weltgebetstag der Kolpingsfamilie Kaufbeuren

Gemeinsam beten – Solidarität mit Kolping Uganda zeigen

Am 27. Oktober 2024 findet der Weltgebetstag der Kolpingsfamilie Kaufbeuren statt. In diesem Jahr steht die Solidarität mit Kolping Uganda im Mittelpunkt. Eine Gebetsbrücke soll Menschen aus verschiedenen Ländern verbinden und den Blick auf die wichtige Arbeit des Kolpingwerks in Uganda lenken.

Kolping in Uganda: Hoffnung und Entwicklung für ländliche Regionen

Die Kolpinggemeinschaft in Uganda wurde 1977 gegründet und hat sich seither zu einer bedeutenden sozialen Kraft entwickelt. Heute zählt der Verband 14.386 Mitglieder in 535 Kolpingsfamilien, die über 17 Diözesen verteilt sind. Der Großteil der Mitglieder lebt in ländlichen Gebieten, in denen Armut und geringe Bildung das tägliche Leben bestimmen.

Kolping Uganda verfolgt das Ziel, durch nachhaltige Projekte die Lebensbedingungen seiner Mitglieder zu verbessern. Besonders durch Spar- und Kreditsysteme erhalten viele Zugang zu finanziellen Mitteln, um ihre landwirtschaftlichen Betriebe auszubauen. Zusätzlich werden Schulungen für Kleinbauern und Jugendliche angeboten, um ihre Fähigkeiten zu erweitern und Arbeitsplätze zu schaffen.

Gottesdienst und gemeinsames Beisammensein

Anlässlich des Weltgebetstags findet am 27. Oktober 2024 um 19.00 Uhr ein Sonntagabendgottesdienst in der Pfarrei St. Martin statt. Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein im Mediterrano, das Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung bietet.

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Bildung Senioren Soziales

Ausbildung für Demenzbegleiter: Schulung 2024 jetzt verfügbar!

Ein wichtiger Beitrag für Betroffene und Angehörige

Die Demenzhelferschulung, organisiert vom Netzwerk Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. in Zusammenarbeit mit der Blauen Blume Schwaben, richtet sich an Menschen, die ehrenamtlich demenzkranke Personen betreuen. Die Schulung bietet auch 2024 eine wertvolle Möglichkeit, sich das nötige Wissen und die Fähigkeiten anzueignen, um Betroffene im Alltag besser zu unterstützen.

Schulungsinhalte – praxisnah und vielfältig

In der Ausbildung erlernen die Teilnehmer grundlegende Fähigkeiten für den Umgang mit Demenzerkrankten. Themen wie die Erlebniswelt der Demenzkranken, Beschäftigungsmöglichkeiten, Krankheitsbilder, Betreuungsrecht und hauswirtschaftliche Versorgung stehen auf dem Programm. Darüber hinaus werden Notfallsituationen und die Arbeit mit Angehörigen praxisnah behandelt. Die Schulungsleiter sind erfahrene Experten, die Theorie und Praxis durch Übungen und Fallbeispiele anschaulich vermitteln.

Für wen ist die Schulung gedacht?

Die Schulung richtet sich an Menschen, die sich in ihrer Familie oder Nachbarschaft um demenzkranke Personen kümmern möchten. Angesichts der Herausforderungen, die Demenz für Betroffene und deren Umfeld mit sich bringt, ist eine qualifizierte Betreuung von großer Bedeutung. Sie soll Betroffenen ein würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Anmeldungen für den Herbstkurs 2024

Der Kurs findet im Herbst in den Räumlichkeiten des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung Kaufbeuren (Gartenweg 9) sowie in der Blauen Blume Schwaben (Prinzregentenstraße 9) statt. Interessierte können sich bereits jetzt anmelden – per Telefon unter 08341/437204 oder per E-Mail an info@altenhilfe-kf-aol.de.

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Blaulicht Senioren Soziales

Tue Gutes für dich und andere: Helfer für die Nachbarschaftshilfe des BRK Ostallgäu gesucht

Ältere Menschen benötigen Hilfe im Alltag

Viele Menschen, die älter werden oder mit Einschränkungen leben müssen, benötigen Hilfe im Alltag. Meist sind es die kleinen Dinge wie z.B. Spaziergänge, Besorgungen, Einkaufen, Staubsaugen, Umgang mit Handy oder PC, welche im Alltag nicht mehr so gut allein funktionieren. Um diesen Personen eine Hilfe anbieten zu können, braucht es Menschen, die bereit sind, zu unterstützen. „Wir als Rotes Kreuz bieten dazu den organisatorischen Rahmen und bringen die richtigen Menschen zusammen“, sagt Annett Filser von der Nachbarschaftshilfe des BRK Ostallgäu.

„Dabei wird niemand ins kalte Wasser geworfen“, versichert Annett Filser. Das nötige Rüstzeug bekommen interessierte Helfende in Form einer vorbereitenden Schulung zum Alltagsbegleiter. Dabei werden beispielsweise Themen wie häufige Krankheitsbilder, Haushaltsaufgaben oder Gespräche führen behandelt. Nächster Schulungsstart ist am 27.01.2025 in Marktoberdort und am 10.03.2025 in Kaufbeuren/Neugablonz. Infos und Anmeldung unter fachstelle@kvostallgaeu.brk.de oder 08342 9669 43

Für den Einsatz erhalten die Helfenden eine steuerfreie Aufwandsentschädigung und sind währenddessen unfall- und haftpflichtversichert. „Gemäß dem Motto tue Gutes für dich und andere lernt man bei diesem Ehrenamt viele nette Menschen kennen, die die Hilfe wertschätzen“, weiß Annett Filser aus Erfahrung. Zusätzlich finden regelmäßig Fortbildungen und gesellige Austauschtreffen unter den Helfenden statt.

Die Nachbarschaftshilfe des BRK Ostallgäu bringt Menschen, die Hilfe benötigen, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zusammen. Dabei geht es um kleine unterstützende Tätigkeiten im Haushalt, Begleitung bei Spaziergängen, gemeinsam Kaffee zu trinken oder einfach da zu sein.

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Gesundheit Ratgeber Soziales

Neues Hospiz- und Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu stärkt regionale Versorgung

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wird Partner im Palliativnetzwerk – Start im Januar 2025

Seit vielen Jahren treffen sich Akteure aus der Hospiz- und Palliativversorgung, um die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu zu verbessern. Dieser Zusammenschluss kann bereits auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Der größte Meilenstein bisher war die Gründung des Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Jahr 2016 auf Initiative des Netzwerks, das bisher zahlreiche Menschen in ihren eigenen vier Wänden begleitet hat.

Um auch in Zukunft die regionale Hospiz- und Palliativarbeit voranzubringen und sich den wachsenden Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu stellen, soll die Zusammenarbeit und engere Verzahnung der Beteiligten durch die Gründung eines Hospiz- und Palliativnetzwerks gefördert werden. Das Netzwerk liefert damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Versorgungsstruktur für schwerstkranke und sterbende Menschen in der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu. Bereits bestehende Strukturen werden enger und stabiler miteinander vernetzt und sind damit für alle Beteiligten besser verfügbar. Im Netzwerk arbeiten Ehrenamtliche und Angehörige verschiedener Berufsgruppen in einem integrativen Ansatz zusammen. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) wird in ihrer Rolle als Gesundheitskasse vor Ort ein Teil dieses Netzwerks sein.

Ein erstes Austauschtermin zum AOK-Beitritt in das neue Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu fand im Juni statt. Von SAPV-Geschäftsführerin Dr. Theresa Schuster wurde dabei die konzeptionelle Planung vorgestellt. Bereits seit 2008 wurde die bisherige Initiative zur regionalen Palliativversorgung durch AOK-Pflegeberaterin Angelika Ulrich unterstützt. Für AOK-Direktor Bernd Ruppert und den AOK-Beiratsvorsitzenden Wolfgang Seidler stand deshalb außer Frage, dass sich die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu auch am neuen Palliativnetzwerk beteiligen wird.

Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sieht der Fortführung der guten Zusammenarbeit positiv entgegen: „Die Koordination über das Palliativnetzwerk führt zu mehr Struktur. Selbstverständlich unterstützen wir als Gesundheitskasse vor Ort gerne als Netzwerkpartner die Interessen der Hospiz- und Palliativversorgung“.

Zwischenzeitlich wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben und das neue Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu soll zum 01.01.2025 seine Arbeit aufnehmen. Wolfgang Seider freut sich als AOK-Beiratsvorsitzender ebenfalls über die Kooperation: „Das vielfältige AOK-Leistungsangebot wird hiermit um einen weiteren, wichtigen Baustein ergänzt.“

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Soziales Veranstaltung

Heute 16 Uhr: Kochshow „Inklusion ist mein Gemüse“ der Lebenshilfe – kulinarischer Livestream. Moderation Wolfgang Krebs

Seien Sie dabei und genießen Sie einen Abend voller kulinarischer Inspirationen und Impulse von spannenden Gästen

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres wagt sie sich an ein ungewöhnliches Format: Die Kochshow „Inklusion ist mein Gemüse“, moderiert von Kabarettist Wolfgang Krebs, ist am Mittwoch, den 09. Oktober 2024, um 16 Uhr, live aus dem Café Werkgeplauder in Füssen im Stream zu erleben. Vor Ort ist die Veranstaltung für rund 30 Gäste aus den Reihen der Vereinsmitglieder der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren reserviert. Mit dem Angebot des Livestreamings möchte die Lebenshilfe möglichst vielen Interessierten die Teilnahme an der Veranstaltung ermöglichen.

Seien Sie dabei und genießen Sie einen Abend voller kulinarischer Inspirationen und Impulse von spannenden Gästen. Sandra Kobus (Inklusive Küche der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren) und Denny Kahl (Biomanufaktur der Wertachtal-Werkstätten) treten gemeinsam mit ihren Teams und Gästen aus dem Bereich Arbeit und betriebliche Inklusion an den Herd und zaubern zusammen ein köstliches, regionales und saisonales 3-Gänge-Menü – mit Kreativität, Leidenschaft und Vielfalt. Ein Genuss für alle Sinne, der beweist: Gemeinsam schmeckt es einfach besser!

Den Link zum Livestream finden Sie auf unserer Webseite: www.lebenshilfe-oal.de/kochshow

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Soziales Veranstaltung

Offener Frühstückstreff im Oktober im Generationenhaus Kaufbeuren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen und Nationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung. Um eine Spende wird gebeten.

Wann: Freitag, den 11. Oktober von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8
Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Allgemein Bildung Kinder Kultur Soziales Veranstaltung

PK der Bürgerstiftung Kaufbeuren: Ziele der Bürgerstiftung, Projekte und Aktionen in 2024, Ausblick auf 2025

Eine sehr aktive Bürgerstiftung Kaufbeuren stellt ihre zahlreichen Projekte, Veranstaltungen und Aktionen vor. Das Video der PK und die textlichen Ausführungen

Durchgeführte Projekte/Unterstützungen 1. Halbjahr 2024

  1. Kombinationsprogramm Bewegung & Gedächtnis
    Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Bürgerstiftung Ostallgäu haben in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ein neues Kombinationsprogramm aus Bewegung und Gedächtnis für die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projektes werden sogenannte „Alltagsfertigkeiten“ trainiert, damit diese erhalten bleiben.
  2. Meisterkurs Kaufbeuren 2024
    Klavier – Streichinstrumente – Kammermusik – Komposition Internationale Meisterkurse zum Neuen Jahr
    Der Meisterkurs Kaufbeuren an der Ludwig-Hahn – Sing – und Musikschule der Stadt Kaufbeuren wurde 2008 von der deutsch-amerikanischen Pianistin und Klavierpädagogin Caroline Oltmanns gemeinsam mit dem Schulleiter der Musikschule, Martin Klein, gegründet. Aus dem anfänglich recht kleinen Klavierkurs für Schüler der Musikschule und Interessierte aus Kaufbeuren, entwickelte sich bis heute ein Kurs für Klavier, Streichinstrumente und Kammermusik. Erstmals wurde im Meisterkurs 2024 neben Klavier und Violine auch Cello und Komposition angeboten.
  3. Programm zur Grundmusikalisierung
    ab Klasse 1 in der Beethovenschule in Kooperation mit der Sing – und Musikschule begonnen werden könnte.
  4. Stadtranderholung
    Kindern ab dem vollendeten 1. Schuljahr (bis 14 Jahre) ermöglicht sie mit jährlich neuem Motto sinnvolle Freizeitgestaltung in den ersten beiden Sommerferienwochen
  5. Finanzielle Unterstützung der Kulturwerkstatt für den „Jahrmarkt der Träume“ im Zirkuszelt am Tänzelfestplatz. 120 Mitwirkende zeigten ein besonderes Stück unter der Zirkuskuppel.
  6. Kinderuni 1. Halbjahr 2024:
  • 25. Januar 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Prof. Dr. Ing. Thorsten Schöler: „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“. 
  • 07. März 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. OStRin Regina Schauder: „Sisi – märchenhafte Kaiserin von Österreich?“
  • 18. April 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Prof. Dr. Gerald Beck: „Wie funktioniert eigentlich Gesellschaft? Eine Gruppenreise in die Welt der Soziologie“.
  • 06. Juni 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Prof. Dr. Thomas Eimüller: „Die kunterbunte Welt der Farben“.
  • 18. Juli 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Tobias Huber, M.Sc: „Wie Künstliche Intelligenz das Spielen lernt. Selbständiges Lernen in ChatGPT und Co“

7. Kinderklassik im Stadttheater. Gastspielgruppe Papageno aus Wien präsentierte eine kindgerechte Fassung von Beethovens Oper „Fidelio“.

8. Senioren / Malprojekt im Seniorenheim Heinzelmannstift. Gemeinsames Malerlebnis mit anschließender Ausstellungim Seniorenheim Heinzelmannstift

9. Finanzielle Unterstützung des Frauenhauses in Kaufbeuren

10 Bücherregal in der Sparkassenpassage. Ein laufendes, gut angenommenes Projekt

Projekte 2. Halbjahr 2024 und Ausblick 2025

  1. Kombinationsprogramm Bewegung & Gedächtnis
    läuft weiter
  2. Grundmusikalisierung ab der 1. KlasseProgramm zur Grundmusikalisierung ab Klasse 1 in der Beethovenschule in Kooperation mit der Sing – und Musikschule. Ein fortlaufendes Projekt.
  3. Seniorenakademie der VHSDr. Thorsten Schöler zum Thema „Künstliche Intelligenz -das Zeitalter der schlauen Maschinen“ am 15. Oktober im Rahmen unserer Seniorenakademie.  Die rasante technische Entwicklung durch KI ist gesellschaftlich sehr relevant und betrifft auch die Zielgruppe 60Plus. 
  4. Pädagogische Schulküche in der Schrader Grundschule
    Pädagogischen Schulküche mit zwei Kochbereichen und entsprechenden Arbeitsflächen und Aufbewahrungsmöglichkeiten im Erdgeschoß des Schraudolph-Gebäudes. Gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit sind im Lehrplan der bayerischen Grundschule verankert.
  5. Kinderuni
  • 17. Oktober 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Prof. Dr. Andreas Gaumann: „Können Zellen miteinander “reden”? Auf das richtige Signal kommt es an!“
  • 21. November 2024 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus Prof. Dr. Markus Heyl: „Was ist ein Atom?“
  • 23. Januar 2025 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Torben Simm: „Aus was besteht das Universum?“
  • 20. März 2025 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Prof. Dr.med. Stefan Buchmann: „Verletzungen beim Sport – was kann kaputt gehen und wie heilt es wieder?“
  • 08. Mai 2025 um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt im Gablonzer Haus. Prof. Dr.med. Helmut Diepolder: „Endoskopie: Blicke ins Innere des Körpers zur Diagnostik und Therapie“
  • 05. Juni 2025 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren. Prof Dr. Kerson Schloegl-Flierl und M.A. Paula Ziethmann: „Kann Künstliche Intelligenz gut oder böse sein?“
  •  03. Juli 2025 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren. Prof. Dr. Simone M. Müller: „Was macht mein Müll auf dem Mond? Eine planetare Geschichte des Abfalls“

6. Familienkonzert 06.10.2024 um 17:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren
Mitmachkonzert „Flow_ers – Pop meets Barock“
Ein neues, spannendes Musikprojekt, „Flow_ers – Pop meets Barock“ präsentiert die Bürgerstiftung Kaufbeuren als Veranstalter. Ein Konzertformat, bei dem die Zuhörer nicht nur Musik genießen, sondern aktiv teilnehmen können. Das Konzert richtet sich vor allem an junge Menschen, doch auch ältere Musikbegeisterte sind herzlich eingeladen, diese innovative Form der Musikdarstellung zu erleben. Das Konzert ist ein Mix aus Pop und Barockmusik, um vor allem Klassik und Barockmusik jungen Menschen näher zu bringen. Auf der Bühne sind sowohl professionelle Musiker und Musikstudierende der Hochschule für Musik und Theater München als auch Schülerinnen des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren zu sehen. Gemeinsam gestalten sie ein interaktives Musikerlebnis, bei dem das Publikum zum Teil des Konzerts wird.

7. Adventssingen in St. Cosmas und Damian. 1.12.2024   17.00 Uhr St. Cosmas und Damian

8. Adventssingen in St. Cosmas und Damian. 1.12.2024   17.00 Uhr St. Cosmas und Damian

9. Suchtpräventionsprojekt-Besuch auf der Fazenda da Esperanca / Gut Bickenried
In diesem Suchtpräventionsprojekt lernen Schülern der 8ten Klassen  Menschen mit Suchterfahrung persönlichen kennen. Sie bekommen bei einem Rundgang über das Gelände und einer Präsentation einen umfassenden Einblick in das Leben der Bewohner. Dabei wird auf die Risiken und Gefahren der Sucht- sowie Rauschmittelbenutzung besonders eingegangen. Wie ein Neuanfang nach der Abhängigkeit in der Einrichtung aussehen kann, wird anschaulich präsentiert.

10. Kinderklassik 7.2.2025 Kinderkonzert Kikolino
Alle Kinder in KF im Vorschulalter und Grundschulalter 3. Klasse sollen die Möglichkeit bekommen, ein Musiktheater für Kinder in der Stadt zu besuchen. Ziel ist es, dass jedes Kind in Kaufbeuren bis zum Ende der Grundschulzeit mindestens einmal ein Musiktheater erlebt und das Stadttheater Kaufbeuren als kulturellen Erlebnisraum kennengelernt hat.
KiKolinos Tanz mit Tönen, Tasten und Trommeln

KINDERKONZERT mit vielen Mitmachaktionen

KiKolino, ein kleiner frecher Kobold, der am liebsten Töne isst

und zwar mit Zimtzucker und Schlagsahne, begegnet heute der Ballerina Laura, die ihn mit zauberhaften Zuckerfeen und weißen Schwänen bekannt macht und ihm außerdem zeigt, was Käsefondue mit dem klassischen Tanz gemeinsam hat und wie man sogar mit den Füßen Musik machen kann.

Bei vielen lustigen Mitmachaktionen entdeckt das Publikum zusammen mit der Schlagzeugerin Cristina, wie viel mitreißender Rhythmus in einem Salat steckt und lauscht Lieblingsmusik u.a. von Bartók, Mozart und Tschaikowsky.

11 Senioren / Malprojekt im Heinzelmannstift. wird im Herbst nochmals von der Bürgerstiftung Kaufbeuren durchgeführt

12. Bücherregal. ein fortlaufendes Projekt

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren

Bei Stiftungen wird das Stiftungskapital nie angegriffen, sondern nur der entsprechende Ertrag daraus verwendet. Die Gelder, welche durch unsere Stifterinnen und Stifter eingebracht wurden, sind gut und sicher angelegt. Unter anderem hat die Stiftung Wohnungen erworben, welche vermietet sind.

Wir freuen uns aber auch über jede weitere Art von Zuwendungen sowie Erbschaften.

Der Vorteil einer bestehenden Stiftung ist, dass Struktur, Satzung, Vorstand, Steuerberater etc. bereits vorhanden sind und trotzdem der individuelle Wunsch des Stifters umfassend berücksichtigt werden kann. Und sein Kapital bleibt immer erhalten und wird nie angegriffen!

Es gibt hier zahlreiche Möglichkeiten bis hin, dass der Name des Zustifters mit einem bestimmten Projekt seiner Wahl verbunden sein wird.

Die Verwendung der Mittel wird von der Regierung von Schwaben geprüft und genehmigt.

Die Verwaltungskosten der Stiftung sind minimal, alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich für die Stiftung. Jährlich werden ca. 20.000.– € aus dem Anlageertrag für Veranstaltungen und Projekte verwendet.

Homepage der Bürgerstiftung

www.buergerstiftung-kaufbeuren.com

Vorstand

Winfried Nusser, Vorsitzender
Gertrud Gellings
Helmuth Geppert
Susanne Jehl
Günther Marz
Alfred Riermeier

Beirat der Bürgerstiftung Kaufbeuren

Kulturwerkstatt
Fa. Ilumy
VHS
Generationenhaus
Musikschule Kaufbeuren
Weitere Privatpersonen welche die Bürgerstiftung unterstützen

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Kinder Soziales Wirtschaft

Sparkasse Allgäu fördert Kinder- und Jugend-Kulturwerkstatt Kaufbeuren

6.500 Euro für die Kinder

Mit 6.500 Euro hat die Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) kürzlich den Stadtjugendring Kaufbeuren gefördert. Das Geld fließt in die Kinder- und Jungend-Kulturwerkstatt.

„Die Sparkasse Allgäu unterstützt seit vielen Jahren als ganz zuverlässiger Partner die Arbeit der Kinder – und Jugend-Kulturwerkstatt! Durch diese Zuwendung ist es den Theaterleuten möglich, viele wertvolle Projekte umzusetzen!“, betonte Thomas Garmatsch, künstlerischer und pädagogischer Leiter der Kulturwerkstatt, bei der Spendenübergabe.

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Trialog-Initiative Kaufbeuren-Ostallgäu: Veranstaltungsreihe zum Welttag der seelischen Gesundheit ab dem 08.10.24

Information und Austausch: Themenabende zu psychischen Krisen: Stimmenhören, Genesungsbegleitung und Spiritualit

Am 10. Oktober wird auch in diesem Jahr der Welttag für seelische Gesundheit (World Mental Health Day) begangen. Mit einer Veranstaltungsreihe ab dem 08. Oktober möchte die Trialog-Initiative Kaufbeuren-Ostallgäu zu Information und Austausch einladen, um für den Umgang mit psychischen Krisen zu sensibilisieren.

In Kaufbeuren, Buchloe, Füssen und Marktoberdorf treffen sich Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Mitarbeitende sozial-psychiatrischer Einrichtungen und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem dialogorientierten Austausch mit unterschiedlichen Themen: Stimmenhören, Genesungsbegleitung, Psychopharmaka, gesetzliche Betreuung, Trauma und Familie sowie Spiritualität.

Flyer unter www.gpv-kaufbeuren-ostallgaeu.de . Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, laden Sie gern auch Freunde oder weitere Interessierte dazu ein. Wir freuen uns auf ein engagiertes Miteinander in der gemeinsamen Sorge um seelische Gesundheit!

Die Veranstaltungen in Kaufbeuren finden von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr statt.

VHS Kaufbeuren
08.10.2024 Stimmenhören – Ein gutes Leben mit Stimmen im Kopf

VHS Kaufbeuren
15.10.2024 Genesungsbegleitung – Unsere Erfahrungen, das schlummernde Potential

Thomaskirche
21.10.2024 Spiritualität, die in Krisen trägt am BKH

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Jugend Politik Soziales

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. erhält fast 300.000 Euro Förderung für das Projekt „Inklusion am Arbeitsplatz“

Die Unterstützungsangebote bei dem zweijährigen Projekt richten sich an junge Menschen mit Beeinträchtigungen im Übergang von Schule zu Beruf, Erwachsene mit Behinderung und Unternehmen, die Menschen mit Beeinträchtigungen einstellen möchten

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ( ↲ Wir sind Kaufbeuren) erhält fast 300.000 Euro Förderung für das Projekt „Inklusion am Arbeitsplatz“

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. erhält für das Projekt „Inklusion am Arbeitsplatz“ in Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu eine Förderung von fast 300.000 € aus dem Bayerischen Arbeitsmarktfonds.

Dies teilte die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, MdL, dem CSU-Landtagsabgeordneten Peter Wachler auf Anfrage mit.

Die Unterstützungsangebote bei dem zweijährigen Projekt der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. richten sich an junge Menschen mit Beeinträchtigungen im Übergang von Schule zu Beruf, Erwachsene mit Behinderung, und Unternehmen, die Menschen mit Beeinträchtigungen einstellen möchten.

„Menschen mit besonderen Bedürfnissen benötigen oftmals eine entsprechende Unterstützung, um am ersten Arbeitsmarkt teilhaben zu können. Daher freue ich mich, dass der Freistaat diesen Menschen Unterstützung zukommen lässt und das Projekt in dieser Höhe fördert. Mit dem Projekt „Inklusion am Arbeitsplatz“ werden bis zu 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Suche nach geeigneten Arbeits- oder Ausbildungsplätzen individuell unterstützt. Doch auch die Arbeitgeber werden gezielt angesprochen und für inklusive Beschäftigungsmöglichkeiten sensibilisiert. Besonders erfreulich ist, dass nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen profitieren, sondern auch die heimische Wirtschaft, die dringend Auszubildende, Arbeitskräfte und damit die Fachkräfte von morgen sucht“, so der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Aus dem Bayerischen Arbeitsmarktfonds werden innovative und zielgerichtete Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt, die nicht im Rahmen der bestehenden Arbeitsmarktinstrumente durchgeführt werden können.

Die Projekte wurden von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung ausgewählt.

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Bildung Soziales

Stiftungsjubiläen und Stiftungsmittel in Kaufbeuren heute

Zwei Gründungsjubiläen sind Anlass zur Vorstellung von zwei der insgesamt 18 Stiftungen, die die Stadt Kaufbeuren verwaltet.

Vor 150 Jahren verstarb der königlich-bayerische Advokat Dr. Ludwig Dauner und setzte mit seinem Testament seine Heimatstadt Kaufbeuren zum Verwalter seines Nachlasses ein. Aus der Erbschaft sollte eine Stiftung gestaltet werden, die der Stadtgemeinde Kaufbeuren und den Gemeinden des heutigen Landkreises Ostallgäu zugutekommen sollte.

Die Geschicke der Dr. Ludwig Dauner’schen Stiftung lenkt ein Stiftungsrat, dem der Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren sowie zwei Kreisräte angehören. Die Erträge aus dem Stiftungsvermögen werden heute satzungsgemäß für wohltätige Zwecke, für jährliche Schülerbeihilfen und für das zusammen mit dem Paritätischen Armenfonds – einer weiteren von der Stadt Kaufbeuren verwalteten Stiftung – neu aufgelegte Programm für bedürftige Studierende verwendet.

Wenn Sie also an einer Hochschule oder Universität studieren, noch nicht wissen, wie Sie Ihr Studium finanzieren sollen und Ihren Hauptwohnsitz in Kaufbeuren oder im Ostallgäu haben, können Sie einen Antrag auf „Studienbeihilfe Stiftungen“ stellen. Mit dem Online-Formular auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren bewerben Sie sich auf eine Studienbeihilfe in Höhe von mindestens 600 EUR pro Studienjahr.

Die Bewilligung erfolgt nach Maßgabe der Bedürftigkeit. Zwei Folgeanträge für insgesamt drei Studienjahre sind möglich. Bewerbungsschluss für das Studienjahr 2024/25 ist der 31. Oktober 2024.

Alle Informationen zu Antragstellung und Bewilligungsbedingungen erhalten Sie auf der Homepage der Stadt und bei der Stiftungsverwaltung der Stadt Kaufbeuren unter Telefon 08341/437-213.

Die Unterstützung bedürftiger ehemaliger und künftiger Berufstätiger in der Gablonzer Industrie hatte Marie Wolf im Sinn, als sie vor 40 Jahren die Geschwister-Wolf-Stiftung ins Leben rief. Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter, die in der Nachkriegszeit für geringen Stundenlohn die Gablonzer Schmuckindustrie mit aufbauten, waren im Rentenalter von Armut bedroht, die vorausschauend aus Stiftungsmitteln aufgefangen werden sollte.

Bis heute fließen jährliche Stiftungszuwendungen von jeweils ca. 300 bis 400 EUR zur Weihnachtszeit an bedürftige Altersruhegeldbezieher, die in Gablonzer Betrieben ihr Arbeitsleben verbracht haben. Doch auch junge Menschen, die Berufe der Gablonzer Industrie wie Gold- und Silberschmid, Graveur, Glas- und Porzellanmaler an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck erlernen, können bei Bedarf Zuwendungen aus Stiftungsmitteln erhalten. Sie wenden sich bitte an die Schulleitung oder an die Stiftungsverwaltung der Stadt Kaufbeuren.

Wohltätigkeit und großherziges Engagement der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren ist heute ebenso wie in der Vergangenheit Aufgabe und Verpflichtung für die Stadt. Die Stiftungsverwaltung steht bei allen Fragen rund ums Stiften und Spenden gerne zur Verfügung (Tel. 08341/437-213).

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Soziales

Würdigung langjähriger Mitglieder beim Freundes- und Förderkreises Blaue Blume Schwaben e. V.

Am 20. September 2024 fand die 20. Jahreshauptversammlung des Freundes- und Förderkreises Blaue Blume Schwaben e. V. statt.

Ein emotionaler Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung der Mitglieder, die den Verein seit der Gründung, also seit 20 Jahren unterstützen. Herr Ruppert überreichte ihnen Urkunden und Präsente und bedankte sich herzlich für ihre Treue und tatkräftige Unterstützung.

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Soziales Sport

Ski-Club Kaufbeuren: Loipen-Vorbereitung und Start Skigymnastik

Beim Ski-Club Kaufbeuren laufen die Vorbereitungen für den nahenden Winter

Am Samstag, 05. Oktober 2024 steht das Ausmähen der Loipentrassen im Bereich Wenglinger Steige, Sattlers-Buckel und Aschthal, sowie des Biotops an der ehemaligen Skisprungschanze In Oberbeuren auf dem Programm.

Für den Arbeitseinsatz treffen sich die Ski-Club Mitglieder um 10 Uhr am Mösle-Parkplatz (Ecke St.-Cosmas-Straße/Am Mösle in KF-Oberbeuren). Der Arbeitseinsatz dauert ca. 2-3 Stunden (je nach Anzahl der Helfer). Im Anschluss gibt es eine kleine Brotzeit. (bitte Rechen, Sense etc. mitbringen).

Für Rückfragen/Anmeldung: 0162-39 84 053 bzw. per Mail an kontakt@skiclub-kaufbeuren.de

Foto: Ski-Club Kaufbeuren/Harald Eggebrecht

Ab dem 9. Oktober 2024 startet die Skigymnastik in die neue Saison. Jeden Mittwoch wird dann unter der Leitung von Ronja Bosse, Martin Hopp und Valentin Thoss an der Core-Stabilität gearbeitet, um richtig fit für die Piste und Loipe zu werden.

Uhrzeit: 20:00 – 21:00 Uhr – Halle 3 in der Turnhalle der Berufsschule/FOS/BOS in der Schelmenhofstraße 46.

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Allgemein Soziales Veranstaltung Weihnachten

Lichterweg Friesenried: ein Symbol für Zusammenhalt und Inklusion im Advent

Aktion im Allgäu, für das Allgäu: mit Unterstützung lokaler Initiativen und engagierter Helfer erstrahlen die Lichter für einen guten Zweck

Die Aktion Lichterweg steht dieses Jahr ab 01.12.24 wieder für 5 Wochen an und die Vorbereitungen laufen seit Langem. Und seit Kurzem sogar auf Hochtouren. 48% der Glückslichter sind aktuell noch verfügbar. Die Restlichen sind bereits reserviert, in einem Umkreis von 1 Stunde Fahrzeit um Friesenried.

Thomas Rehle über den Lichterweg Friesenried:

„Der Lichterweg ist eine initiierte Aktion und über den Dorfentwicklungsverein Friesenried eingesteuert. Entstanden und umgesetzt wurde die Idee erstmals 2021. Als kurzfristig strengste COVID Auflagen 2021 sämtliche Weihnachtsmärkte ausfallen ließen, war der Lichterweg eine der wenigen Möglichkeiten öffentlich weihnachtliche Stimmung zu erleben.

So erlangte diese Non-Profit-Aktion u.a. durch Radio, Zeitungs- und TV Beiträge sowie Social Media schnell bayernweit Bekanntheit.

Der Lichterweg Friesenried beleuchtet den 650m langen Radweg Richtung Salenwang. Die Beleuchtung kommt von Privathaushalten die Bausätze, sogenannte Glückslichter, erwerben können und diese selbst dekorieren. Um sie dann für fünf Wochen an ihren reservierten Holzpfahl am Wegesrand zu binden. Das Ganze wirkt letztendlich wie ein Meer von leuchtenden Schneekugeln in der Dunkelheit, weit weg von befahrenen Straßen. Wunderschöne Puzzelstücke verschiedenster Menschen die am Ende ein faszinierendes Gesamtbild ergeben – vermutlich sorgt genau das und die Geschichten dahinter für die einmalige Atmosphäre.

Ein Besuch des Lichterwegs ist gratis und völlig unkommerziell. Auf dem Lichterweg selbst gibt es keinen Verkauf von Speisen und Getränken. Es gibt Rastmöglichkeiten an denen Besucher sich selbst versorgen und oftmals mit anderen teilen.
Und dieses Alleinstellungsmerkmal wird auch ganz bewusst so bleiben.

Wer den (barrierefreien) Spaziergang genießt und etwas zurückgeben möchte, findet am Raststadl zwei Spendenkassen. Eine für Sternstunden und eine für den Förderkreis krebskranker Kinder im Allgäu.

Erstmalig können Kinder den Weihnachtscode lösen, sie müssen auf dem Weg den Zahlencode knacken und können am Raststadl damit eine Truhe öffnen – so läuft es sich sicher von allein.
Im letzten Jahr hat der Lichterweg pausiert, zuvor beliefen sich die übermittelten Spenden auf ca. 20.000€“

Thomas Rehle über die Zusammenarbeit Aktion Lichterweg, Förderkreis krebskranker Kinder im Allgäu und Ludwig-Reinhard-Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung:

„Die Berufsschulstufe der Ludwig-Reinhard-Schule hat sich proaktiv angeboten und bekommt vom Dorfentwicklungsverein die 2400 Einzelteile für die 240 Bausätze. Gemeinsam wird eine Art Serienfertigung trainiert und so spielerisch zusammengefügt und in Paketen verpackt. Je ein Paket geht an die Kliniken in Augsburg und Ulm. Dort werden z.B. in der Kunsttherapie mit krebskranken Kindern und deren Geschwistern die Glückslichter dekoriert.

Jedes Kind gestaltet ein Licht das später an einem Pfahl am Lichterweg leuchten wird und Glück bringen soll. Und ein weiteres das es für sich behalten darf, als mobiles Nachtlicht. Wir haben uns Zeit genommen den Förderkreis und die Gesichter dahinter kennen zu lernen und waren absolut überwältigt was diese leisten.

Das Lichterwegteam wünscht sich nicht nur ein stolzes Spendenergebnis zu deren Gunsten, sondern noch mehr eine wertvolle Plattform für diesen Verein und dazu eine schöne gemeinsame Zeit. Jede der 20 Klassen der Ludwig-Reinhard-Schule wird ebenfalls ein Licht für den Weg gestalten.

Dies wird alles in Summe ca. 1/3 des Wegs beleuchten, der Rest geht wie immer an Privathaushalte im ganzen Allgäu. Darunter auch sicher viele Lichter aus den letzten Jahren, die wieder an definierte Stellen gehängt werden dürfen.
Darüber hinaus wird die Schule beim Schmücken des Weges helfen und der Förderkreis seine Weihnachtsfeier auf dem Lichterweg abhalten.

Es ist wunderbar wie sich jedes Jahr neue Dinge ergeben die den Spirit der Aktion widerspiegelt. Eine Aktion für alle Menschen, ohne Ausgrenzung – miteinander und füreinander. Auch das Thema gelebte Inklusion ist für uns Herzenssache.
Natürlich wollen wir auch den Sternstunden die Treue halten, es gibt am Weg eine separate Spendenkasse für diesen tollen und etablierten Verein.

Im Übrigen, wie jedes Jahr sind auch alle Besucher eingeladen den Weg zu bereichern. Lest einfach anderen vor, macht Musik oder lasst der Kreativität anderweitig freien Lauf – gerne ganz spontan.“

Natalie Müller, 2. Vorsitzende vom „Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu“ über die Vereinsarbeit:

„Wir, alle selbstbetroffene Eltern, unterstützen ausschließlich ehrenamtlich krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien von Augsburg über Landsberg am Lech, Füssen, Oberstdorf, Kempten bis Memmingen und Krumbach, somit aus dem gesamten Allgäu und ein bisschen darüber hinaus. Wichtig ist uns die Unterstützung der ganzen Familie insbesondere auch der „Schattenkinder“. So werden oft die Geschwisterkinder genannt, die in der Therapiezeit meist im „Schatten“ ihrer erkrankten Geschwister stehen.

Wir unterstützen während der Therapie direkt, schnell und unbürokratisch, um Ihnen so zumindest die Last der finanziellen Unsicherheit zu nehmen. Ein Elternteil oder manchmal sogar beide können nicht mehr arbeiten gehen um sich um die Pflege des kranken Kindes und der Geschwister zu kümmern und so kommen zu den hohen Fahrtkosten in die Klinik auch noch Gehaltseinbußen dazu.

Außerdem statten wir die Kinderkrebsstationen in Augsburg und Ulm bei Bedarf mit Dingen aus, die den Familien den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen sollen. Daneben finanzieren wir zum Beispiel die Musiktherapie in Augsburg sowie die Kunsttherapie in Ulm, um damit auch die emotionale Heilung positiv zu beeinflussen.

Wir laden die Familien regelmäßig zu Treffen und Ausflügen ein. Hier können sie sich in einem geschützten Raum frei austauschen und das Erlebte gemeinsam verarbeiten. Zweimal im Monat besuchen wir die Station mit frischem, selbst gebackenen Kuchen, um den Eltern eine kleine Pause vom Klinikalltag zu gönnen und uns ihre Sorgen und Nöte anzuhören. So wissen wir immer, was gerade gebraucht wird und wie wir dort helfen können, wo es am dringendsten benötigt wird.“

Bernd Neurohr, Schulleiter, über die „Ludwig Reinhard Schule“:

„Die Ludwig-Reinhard-Schule ist ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Dort werden 175 Kinder und Jugendliche mit hohem sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet, die für ihre individuelle Entwicklung und ein erfolgreiches Lernen besondere Bedingungen benötigen.

Nachdem das Schulgebäude in Kaufbeuren voraussichtlich bis Sommer 2027 energetisch saniert und erweitert wird, sind die Schülerinnen und Schüler mit 45 Lehrkräften, 15 Pflegekräften, 40 Schulbegleitungen, der Sekretärin, dem Hausmeister und 1100 Umzugskartons in den vergangenen Pfingstferien übergangsweise in das leerstehende Mittelschulgebäude in Friesenried gezogen, auf dem Parkplatz der Schule wurde darüber hinaus eine zweistöckige Containeranlage errichtet.

Friesenried ist also mittlerweile das allmorgendliche Ziel von 26 Kleinbussen, die die Schülerinnen und Schüler aus der Stadt Kaufbeuren und den Landkreisen Ost- und Unterallgäu zur Schule bringen.

Lernen Schritt für Schritt! So ist der Unterricht dort angelegt. Und die Schule begleitet jeden dieser Schritte in Anpassung der Anforderung, des Tempos und der Lernbedingungen – ganz nach dem Bedarf des einzelnen Kindes oder Jugendlichen.
Bis zur 12. Klasse besuchen diese die Ludwig-Reinhard-Schule und von basaler Förderung in Motorik und Wahrnehmung über Lesen Schreiben Rechnen bis hin zur Berufsvorbereitung in den letzten drei Schuljahren ist alles dabei.“

Lichterbausätze erwerben:

  • Samstag 12.10.24 von 14:00-18:00 Uhr am Familiennachmittag beim Tagesfestival „Für Vielfalt bunt“ in der Traube in Friesenried.
  • Oder unter dorfentwicklungsverein-friesenried@gmx.de reservieren und ab dem 14.10.24 im Dorfladen Friesenried abholen

Aktion Lichterweg Kurzüberblick:

  • Art: Non-Profit-Aktion
  • Spendenmöglichkeit: Wahlweise Förderkreis krebskranke Kinder im Allgäu und / oder Sternstunden
  • Dauer: 01.12.24 bis 05.01.25
  • Zeiten: täglich von ca. 16.30 Uhr Uhr bis 22.30 Uhr beleuchtet
  • Empfehlung: Wer Menschen begegnen will kommt Donnerstag- Sonntag 17-19 Uhr.
  • Sehr ruhig wird es Montag – Mittwoch und auch täglich ab 20 Uhr
  • Ort: 87654 Friesenried
  • Wegstrecke: 650m, eben bis sehr leichte Steigung, barrierefrei, asphaltiert, gestreut
  • Installierte LED ́s: ca. 17.000
  • Parkplätze: geringe Anzahl Salachweg 17, kurz vor Lichterweg. Große Anzahl im Ortskern an Kirche und Raiffeisenbank (Salenwanger Str. 1) Laufweg ca. 600m
  • Verkaufte Lichter 2024: 60% (Stand 15.09.2024)
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Panorama Soziales

Rotary Club Kaufbeuren und Kaufbeuren-Ostallgäu zu Gast im Rathaus

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich auf weitere Zusammenarbeit mit dem Rotary Club

Oberbürgermeister Stefan Bosse hat die Vertreter des Rotary Clubs Kaufbeuren und Kaufbeuren-Ostallgäu in ihren neuen Funktionen zu einem Treffen im Rathaus empfangen. Bei dem Gespräch ging es um das soziale Engagement in der Stadt und die Projekte, denen sich der Rotary Clubs Kaufbeuren und Kaufbeuren-Ostallgäu widmen.

Obgleich die Unterstützung der Kulturwerkstatt, die Organisation einer Cocktail-Lounge am 27. September im Ikigai in Kaufbeuren oder auch der Verkauf eines Adventskalenders für den guten Zweck in Zusammenarbeit mit dem Lions Club. Die Unterstützung und das Engagement des Rotary Clubs für hilfsbedürftige Menschen ist vielfältig.

Oberbürgermeister Stefan Bosse bedankte sich für das langjährige soziale Engagement für die Stadt und die Region und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Panorama Soziales

Altpapier- und Kleidersammlung im Oktober für das Jahr 2024

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren führt am Samstag, den 19. Oktober 2024 wieder die Altpapier- und Kleidersammlung durch

Es wird gebeten, das Altpapier und die Kleider am Samstag, den 19.10.2024 von 08 – 13 Uhr selbst an die Sammelstellen zu bringen.

  • Bauhof (Liegnitzer Str.)
  • Oberbeuren beim Pfarrzentrum, Hauptstr. 4
  • Neugablonz am Parkplatz beim Freibad
  • Hirschzell bei Rief, Bärenseestr. 52

Gesammelt werden verwertbare Bekleidungen. Wäsche, Woll- und Strickjacken, Schuhe paarweise, sowie Federbetten im Inlett, jedoch keine Matratzen.

Bei Altpapier können nur Zeitungen, Illustrierte, Kataloge, Bücher usw. gesammelt werden. Kartonagen und Büroabfälle werden nicht gesammelt.

Auf Wunsch können größere Mengen am Samstag, den 19.10.2024 auch abgeholt werden.
Hierzu ist im Vorfeld Klaus Höpp Tel.: 08341 73967 anzurufen und dieses abzustimmen.

Diese Art der Altpapier- und Kleidersammlung, die seit 1969 in Kaufbeuren angeboten wird, bietet gegenüber den aufgestellten Papiercontainern sowie der blauen Tonne folgende Vorteile:

  • Kostengünstigere Verwertung durch viele freiwillige Helferstunden
  • Erzielter Erlös dieser Aktion kommt den vielfältigen sozialen Aufgaben des Kolpingwerkes und Projekten vor Ort zugute

Am Sammeltag ist das Einsatzbüro unter 08341 437544 bis 13 Uhr erreichbar.

Wichtig: Aus Kostengründen können leider keine Kleidersäcke mehr verteilt werden. Bei größeren Mengen können noch Altbestände an Kleidersäcken angefordert werden. Die Spender werden gebeten ihre Waren in feste Plastiksäcke zu verpacken, damit die Kleidung nicht verschmutzt wird.

Anfragen und Hinweise vor dem Sammeltag sind unter der Telefonnummer 08341 73967 bei Klaus Höpp möglich.

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Jugend Kinder Soziales

Sparkasse Allgäu unterstützt mit einer Spende die KJF Heilpädagogische Tagesstätte Sankt Josef in Kaufbeuren

Gemeinsam für Kinder und Jugendliche: Sparkasse Allgäu spendet 1.000 Euro für die Ausstattung eines Bewegungsraums

Die Sparkasse Allgäu unterstützt die KJF Heilpädagogische Tagesstätte Sankt Josef in Kaufbeuren mit 1.000 Euro bei der Ausstattung eines Bewegungsraums.

Die KJF Heilpädagogische Tagesstätte Sankt Josef der KJF Soziale Angebote Ostallgäu-Oberland, die zur Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. (KJF Augsburg) gehört, bietet 34 Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 16 Jahren mit emotionalen oder sozialen Entwicklungsproblemen sowie im Rahmen der Erziehungshilfe eine strukturierte Betreuung und Förderung.

Die jungen Menschen werden in ihrer sozialen, schulischen und persönlichen Entwicklung gefördert und individuelle Fähigkeiten gestärkt.

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Panorama Soziales

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Samstag, 28. September zur jährlichen Biotoppflege an der Feuchtwiese am Bärensee ein

Heimatverein Kaufbeuren: Biotoppflege am 28.09.2024

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Samstag, 28. September zur jährlichen Biotoppflege an der Feuchtwiese am Bärensee ein. Freiwillige Helferinnen und Helfer treffen sich um 9.30 Uhr an der Seglerhütte am Bärensee zum Zusammenrechen des bereits gemähten Grases. Festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe werden empfohlen. Für Getränke und eine gemeinsame Brotzeit im Anschluss ist gesorgt.

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Allgemein Soziales

Günzacher Hilfsverein Helferherz spendet an Hospizverein und Palliativversorgung

1500 Euro für die letzte Lebensphase: Helferherz unterstützt Hospiz- und Palliativdienste

Insgesamt 1500 Euro spendete der Günzacher Hilfsverein H-F-T Helferherz an den Hospizverein und die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) Kaufbeuren-Ostallgäu.

Der erste Vorsitzende des Hospizvereins, Michael Feistl, informierte, dass Sterben und Tod als natürlicher Teil des Lebens angesehen werde. Das Leben sollte bis zuletzt in Würde möglich sein. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter erachten es als wichtig, dass die Wünsche der Patienten beachtet werden und den Angehörigen in dieser schweren Phase geholfen wird.

Seitens der SAPV wurde die persönliche Beratung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen erläutert. Diese Dienste in der letzten Lebensphase werden auch zuhause in größtmöglicher Abstimmung aller Beteiligten durchgeführt.

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Blaulicht Panorama Soziales

Hochwasser in Rumänien – humedica bereitet Hilfstransport vor. Geldspenden dringend benötigt

Bitte um finanzielle Unterstützung

Nach den heftigen Überflutungen im Osten Europas bereitet die Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren einen Hilfstransport nach Rumänien vor. Er soll vor allem Wasser, Grundnahrungsmittel, aber auch warme Decken und Kleidung in die vom Hochwasser betroffenen Region bringen. Dafür bittet die humedica um Unterstützung in Form von Geldspenden.

„Die Situation vor Ort ist dramatisch“, berichtet humedica-Vorständin Heinke Rauscher. „Ganze Landstriche stehen unter Wasser. Es gab Tote und Verletzte. Unzählige Menschen mussten ihr zuhause verlassen.“ humedica steht in ständigem Kontakt mit örtlichen Partnern. Diese wissen auch, was die Menschen in der Katastrophenregion am dringendsten brauchen. „Manche Menschen haben alles verloren. Es fehlt an Decken und warmer Kleidung. Auch Nahrungsmittel und vor allem trinkbares Wasser werden dringend benötigt“, führt Rauscher aus.

Bitte um finanzielle Unterstützung

Um schnell reagieren zu können, bittet humedica um finanzielle Unterstützung. „Der Transport in die von der Katastrophe betroffene Region kostet Geld“, erklärt humedica-Geschäftsführerin Heinke Rauscher, und ergänzt: „Wenn es irgendwo Einzelhändler oder Hersteller gibt, die Decken, Kleidung oder aber auch langhaltbare Lebensmittel in größeren Mengen zur Verfügung stellen können, wäre auch das eine große Hilfe.“

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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Soziales Wirtschaft

Spende für die Kantine frisch und fair – OB Bosse und Wolfgang Krebs freuen sich mit der Inklusionsfirma

Der Tag war geprägt von guter Stimmung, leckerem Essen und Trinken sowie Live-Musik zweier Nachwuchsbands unter der Leitung von Tiny Schmauch

Am vergangenen Freitag fand in den Räumlichkeiten der Kantine frisch und fair im Innovapark Restaurant zum wiederholten Mal der „Biergarten der Vielfalt“ statt, eine Veranstaltung, die im Zeichen von Inklusion und Netzwerkarbeit stand. Im Rahmen des Events überreichten die AktivSenioren Bayern eine großzügige Spende in Höhe von 2.500 € an die Kantine frisch und fair gGmbH (↲ WsK-Marktplatz).

Seit fünf Jahren bietet das Inklusionsunternehmen Menschen mit Beeinträchtigungen eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben. Die AktivSenioren sind ehemalige Unternehmer und Führungskräfte die mit Lebens- und Berufserfahrung kleine und mittlere Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Fragen beraten. Die Spendenübergabe erfolgte aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums.

Die Kantine frisch und fair, die an drei Standorten in Kaufbeuren täglich zwei Mittagessen anbietet, sowie Veranstaltungen bewirtet, hat sich durch ihre Erweiterung im letzten Jahr zu einem bedeutenden Inklusionsprojekt entwickelt. Seit Beginn dieser Expansion werden sie von den AktivSenioren Bayern ehrenamtlich und unabhängig in betriebswirtschaftlichen Fragen begleitet. Diese enge Zusammenarbeit war notwendig, um das dynamische Wachstum des Unternehmens zu bewältigen. Geschäftsführer Kevin Kärst und sein Team schätzen die erfahrene Unterstützung, die ihnen dabei geholfen hat, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Bei der Veranstaltung berichtete Stefan Geyrhalter von den AktivSenioren Bayern über die langjährige Tätigkeit des Vereins, während Carsten Grams auf die intensive Begleitung der Kantine frisch und fair einging und die Spende überreichte. Kevin Kärst bedankte sich im Namen des gesamten Teams und seiner Mitarbeiter für die wertvolle Unterstützung und erklärte, wie bedeutend diese Partnerschaft für die Entwicklung der Kantine ist.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse fand lobende Worte für beide Einrichtungen und betonte die Wichtigkeit solcher Kooperationen für die regionale Wirtschaft und die Inklusion am Arbeitsmarkt.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt des Kabarettisten Wolfgang Krebs, der in seiner Rolle als Edmund Stoiber auf humorvolle Weise die Arbeit der Kantine und der AktivSenioren kommentierte.

Der Tag war geprägt von guter Stimmung, leckerem Essen und Trinken sowie Live-Musik zweier Nachwuchsbands unter der Leitung von Tiny Schmauch. Zahlreiche Gespräche und neue Kontakte rundeten das gelungene Event ab. Sowohl die Kantine als auch die AktivSenioren zeigten sich äußerst zufrieden mit der Veranstaltung. „Es war eine wunderbare Feier und ein großartiger Austausch, ganz im Zeichen der Inklusion“, so das Fazit der Gastgeber.

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Allgemein Soziales Veranstaltung

„Farben-Power!“ – Empowering durch Kunst

Am 18.09. und 25.09.2024 jeweils von 18:15 – 20:15 Uhr bei querKUNST
in Kaufbeuren

Am 18.09. und 25.09.2024 jeweils von 18:15 – 20:15 Uhr bei querKUNST in Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Notruf- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu.

Kunst kann für Betroffene von häuslicher Gewalt ein Anker sein und dabei helfen, Ruhe zu finden, neue Perspektiven zu eröffnen und zu empowern. Zudem bringt es Menschen zusammen und viel Freude mit sich, wenn man gemeinsam künstlerisch aktiv ist.

Wir überlegen an den beiden Abenden, was Empowering für uns bedeutet, was uns in schweren Zeiten stärkt bzw. schützt und wie wir das bildnerisch kreativ mit Farben, Formen oder Symbolen umsetzen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du selbst Berührungspunkte mit dem Thema häusliche Gewalt hast oder einfach nur Lust hast, mit anderen Menschen Kunstwerke zu erschaffen und deine Ideen zum Ausdruck zu bringen.
Die Kunstwerke werden im November in Kaufbeuren ausgestellt und können im Zuge dessen auch erworben werden, wenn die Teilnehmer*innen diese spenden.

Bei einer Finissage am 25.11.2024 wird die Ausstellung feierlich beendet und die einzelnen Werke werden ihren neuen Besitzer*innen übergeben. Die Einnahmen und Spenden kommen der Notruf- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt zugute.

Möchtest Du deine Ideen kreativ zum Ausdruck bringen? Dann melde Dich über die Homepage von querKUNST e.V. zur Aktion an.

Die Teilnahmegebühr beträgt 40 € für beide Termine, oder erwerbe gleich eine Fünferkarte (Mappenkurs) für 75€ und gönne Dir selbst häufiger in entspannter Atmosphäre eine Auszeit vom turbulenten Alltag.

• Kursanmeldung Farben-Power 40 € https://www.querkunst-kaufbeuren.de/anmeldung/farben-power-special/
• Kursanmeldung über den Mappenkurs 75 € https://www.querkunst-kaufbeuren.de/anmeldung/mappenkurs/

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Soziales Sport Veranstaltung

Erste Buron Blade Night in Kaufbeuren am Sonntag, 15. September 2024

Veranstalter: Hockey for Hope e.V. und der Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu

Hockey for Hope e.V. und der Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu veranstalten am Sonntag, 15. September 2024, gemeinsam die erste Buron Blade Night in Kaufbeuren. Unter dem Motto „Mit Inlineskaten und Fahrradfahren etwas Gutes tun“, geht es um 17:00 Uhr am Tänzelfestplatz.

Ein LKW der Spedition Ansorge wird mit Musik und DJ die Spitze des Laufs bilden. Dieser geht über die Buronstraße, Mindelheimer Straße, Josef-Landes-Straße und Neugablonzer Straße zurück zum Tänzelfestplatz. Die Teilnahme an der Buron Blade Night ist für jeden kostenlos – es wird aber um eine freiwillige Spende in Höhe von 10 Euro pro Erwachsenem und 5 Euro je Kind gebeten, die in den Spendentopf fließen. Die Spenden gehen an Projekte für bedürftige Kinder und Jugendliche. Die ursprünglich geplante Abschlussparty am Ende des Laufs kann aus organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden.

Für ein tolles Bild ist es erwünscht, kostümiert, ideal in den Kaufbeurer Farben Rot-Gelb, teilzunehmen – eine Pflicht dazu besteht allerdings nicht. Es wird dringend darum gebeten, auf Schutzausrüstung wie Helme und Schoner nicht zu verzichten.

Gefahren wird in zwei getrennten Gruppen: Inline-Skater und Fahrrad-bzw. Roller- und Rollstuhlfahrer, sollte jemand damit teilnehmen wollen.

Die Vereine stellen gut erkennbares Ordnerpersonal, deren Anweisungen aus Sicherheitsgründen gefolgt werden muss. Sollte die Veranstaltung ein Erfolg werden, ist geplant, diese auszubauen und jährlich zu wiederholen.

Alexander Uhrle, Mit-Organisator der Buron Blade Night und Stadtrat in Kaufbeuren freut sich auf die Veranstaltung: „Die Idee der Blade Night gibt es schon länger, leider kam nur die Corona-Pandemie dazwischen. Ich bin froh, dass es dieses Jahr endlich klappt, wenn auch leider, zumindest dieses Jahr, ohne Party“.

Und auch Andreas Bauer, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur und Liegenschaften freut sich über die Premiere der Blade Night in der Stadt: „Welch schöne Idee, eine Blade Night in Kaufbeuren zu organisieren. Nicht nur Rollschuhfahrer, sondern auch Radfahrer und Rollerfahrer – ob Groß oder Klein – können mitmachen und unsere Stadt von einer ganz anderen Seite erleben und ein besonderes Gefühl genießen. Herzlichen Dank Hockey for Hope e.V. und dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu für diese tolle Initiative und Organisation der Veranstaltung. Die Buron Blade Night ist eine wunderbare Bereicherung für unsere Stadt und mir persönlich gefällt am besten, dass sie zum Mitmachen für alle Generationen einlädt.“

Bei schlechter Witterung findet die Buron Blade Night am Sonntag, 22. September, statt. Hierüber wird auf Social Media der beiden Vereine oder der Webseite www.bladenight.org informiert.

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Politik Soziales

Rund 4 Millionen für Kaufbeuren

Die parlamentarische Staatssekretärin Ekin Deligöz zu Gast im Rathaus

Die parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen) war zu Besuch im Kaufbeurer Rathaus.

Hier wurde sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse, dem zweiten Bürgermeister Oliver Schill und der Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, Cornelia Otto, empfangen.

Staatssekretärin Ekin Deligöz berichtete über die vielfältigen Förderprogramme ihres Hauses: „Ich freue mich, dass Kaufbeuren so regen Gebrauch von unseren Programmen macht. Kaufbeuren ist außerordentlich engagiert“. Seit Beginn ihrer Amtszeit sind rund vier Millionen in die Wertachstadt geflossen, bilanzierte Staatsekretärin Deligöz.

„Das Geld ist bei uns in Kaufbeuren bestens investiert in Kinder, Jugend und Familie“, wusste Bürgermeister Oliver Schill zu berichten. Wie erfolgreich Kaufbeuren mit den Fördermitteln arbeitet, erläuterte Referatsleiterin Cornelia Otto am Programm ElternChanceN. „Wir unterstützen damit sehr erfolgreich Eltern in besonderen Lebenslagen“, so Cornelia Otto. „Wir stärken mit passgenauen Angeboten die Eltern und fördern so die Entwicklung und Bildung der Kinder. Aus ElternChanceN werden damit Kinderchancen.“

Weitere Themen des Gespräches waren die aktuellen Herausforderungen bei der Kindertagesbetreuung und den Ganztagsschulen, sowie die Pläne des Bundes, Kitamittel als Unterstützung für die Kommunen weiterlaufen zu lassen, um weiter Fachkräfte zu akquirieren und Kitaplätze zu schaffen. Außerdem gab Oberbürgermeister Stefan Bosse der Staatssekretärin einen allgemeinen Überblick über die Situation der Stadt und deren aktuelle Herausforderungen im Hinblick auf die finanzielle Lage und Lösungsansätze, um mehr Kitaplätze zu schaffen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freute sich über den Besuch: „Ich finde solche Besuche aus Berlin unglaublich wichtig. Es lässt die Distanz zwischen den Kommunen und der Bundesregierung schrumpfen. Wir können bei diesen Gelegenheiten unsere aktuelle Situation viel besser schildern, denn wenn jemand wie Ekin Deligöz vor Ort ist und im persönlichen Gespräch zuhört, hat das immer eine tiefergehende Wirkung als in einem Telefonat, einer Videokonferenz oder im Schriftverkehr.“

Als Dankeschön für Ihren Besuch überreichte Oberbürgermeister Stefan Bosse ihr noch ein kleines Geschenk: Ein aus Glas gepresstes Medaillon in den Stadtfarben.

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Soziales Wirtschaft

Sparkasse Allgäu unterstützt Angebote der Servicestelle EhrenAmt im Ostallgäu

Eine Spende in Höhe von 14 000 Euro zur Unterstützung und Förderung von ehrenamtlichen Tätigkeiten

Die Servicestelle EhrenAmt ist die zentrale Anlaufstelle für alle Vereine, Organisationen und Ehrenamtlichen im Ostallgäu und bietet Unterstützung im Rahmen von Fortbildungen, Beratung und Coachings an.

Die Sparkasse Allgäu trägt mit einer Spende in Höhe von 14 000 Euro an die Servicestelle EhrenAmt maßgeblich dazu bei, das Ehrenamt im Ostallgäu zu unterstützen und zu fördern.

Dem Landkreis Ostallgäu ist die Förderung und die Anerkennung des Ehrenamts sehr wichtig, denn die ehrenamtlich Tätigen gestalten und bereichern das Zusammenleben und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Mit der Spende der Sparkasse Allgäu werden Angebote und Aktionen der Servicestelle EhrenAmt unterstützt. Darunter beispielsweise die Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die mit zahlreichen Attraktionen und Sonderveranstaltungen ein besonderes Dankeschön an über 500 Ehrenamtliche für deren Engagement ist.

Im Herbst dieses Jahres können wieder Vorschläge für die mittlerweile siebte Auflage eingereicht werden. Fester Bestandteil im Programm der Servicestelle ist die Fachtagung Ehrenamt, die mit einem breiten Spektrum an aktuellen Themen entsprechend der Bedarfe Hilfe und Unterstützung für Vereine und Ehrenamtliche bietet.

Weitere Fortbildungs- und Beratungsangebote sowie Coachings bieten einen weiteren Mehrwert für Vereine, Organisationen sowie das bürgerschaftliche Engagement in all seinen Formen.

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Jugend Kinder Soziales

1.600€ Spende für den Förderverein der Josef-Landes-Schule

Unterstützung verschiedener Schülerprojekte im Rahmen der Pausenhofgestaltung

Strahlende Kinder- und Lehreraugen gab es bei der symbolischen Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 1.600€ an den Förderverein der Josef-Landes-Schule in Kaufbeuren.

Das Geld fließt in verschiedene Schülerprojekte im Rahmen der Pausenhofgestaltung. Zusammen mit den Schüler*innen sollen im Zuge der Projekte z. B. Fahrradüberdachungen gebaut oder das Sitzatrium erneuert bzw. restauriert werden.

Lehrkraft und 2. Vorstand des Fördervereins Christian Scheidl: „Wir freuen uns sehr dass Hockey for Hope uns bei unseren Projekten unterstützt“.

Dazu der 1. Vorsitzende von Hockey for Hope Alexander Uhrle: „Bedürftige Kinder und Jugendliche gibt es vielschichtig, dies kann ein Kinderheim in Afrika sein, aber natürlich auch ein lokales Projekt. Wichtig ist, dass es Kindern zugutekommt“.

Neben der Josef-Landes-Schule hat Hockey for Hope auch schon die Agnes-Wyssach-Schule aus Kempten, welche wie die JLS, ein sonderpädagogisches Förderzentrum ist, unterstützt.

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Gesundheit Soziales

Aussendungsfeier für neue Hospizbegleiterinnen

Vierzehn neue Begleiterinnen erhielten in feierlicher Zeremonie ihre Zertifikate

Am 27.Juni begann in St. Ulrich mit musikalischer Einstimmung durch die Sängerin Julia Haug, die diesjährige Aussendungsfeier für unsere neuen Hospizbegleiterinnen.

Pfarrerin Stürzenbecher-Schalük begann die Andacht mit einer kleinen Geschichte zu Empathie und zog den Vergleich zu den vergangenen Monaten, in denen sich die sechzehn Hospizbegleiterinnen mutig neue Grenzerfahrungen geöffnet haben. Die heutige Feier zur Aussendung sei würdiger Abschluss und gleichzeitig der Beginn eines neuen Abschnittes.
 
In einer feierlichen Zeremonie traten alle vierzehn anwesenden neuen Begleiterinnen vor und erhielten einzeln durch die Pfarrerin den Segen für ihren Weg.

Die Koordinatorinnen übergaben jeweils eine leuchtende Kerze als Symbol für das Licht, welches nun in die Welt getragen wird.

Mit dem Segen für Alle und dem Lied „Wenn Menschen sich begegnen“ endete der erste Teil der Feier.

1. Vorsitzender Michael Feistl des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu freute sich sehr für den Zuwachs im Verein, welcher jetzt 89 HospizbegleiterInnen habe und ein gewichtiges Fundament darstelle.

Im Besonderen begrüßte er Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, welcher in einer kurzen Ansprache seinerseits das Ehrenamt als hohes Gut und Bindeglied in der Gesellschaft hervorhob. Soziale Kälte zu überwinden durch Mut und Kenntnis, da sei der Hospizverein ein etablierter und wichtiger Rückhalt. Mit herzlichem Dank wünschte er alles Gute.

Musikalisch untermalt erfolgte nun die einzelne Vergabe der Zertifikate an vierzehn anwesende neue Begleiterinnen durch den 1. Vorsitzenden, verbunden jeweils mit wertschätzendem Dank und guten Wünschen. 

Michael Feistl richtete unter anderem seinen Dank für die vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung dieses Qualifikationskurses an alle ReferentInnen, SAPV und an Einrichtungen, die Praktikumsstellen zur Verfügung gestellt haben.

Den Angehörigen der neuen Hospizbegleiterinnen gebühre Anerkennung für ihre Unterstützung im Hintergrund. Er wünschte allen ein gutes Miteinander.

Das Lied „Möge die Straße…“ leitete über dann zum geselligen Teil des Abends über, mit Imbiss, Getränken und Austausch.

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Soziales Wirtschaft

Sparkasse Allgäu unterstützt humedica e.V. mit 5.000 Euro

Gemeinsam für Menschen in Not

Das Wohl der Menschen ist zentraler Antrieb für die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica e.V. Seit vielen Jahren setzen sich etwa 80 hauptamtliche und rund 800 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum großen Teil aus Schwaben und dem Allgäu, für Menschen in Not ein.

Genauso wichtig wie das Anpacken vor Ort ist der finanzielle Background, um die humanitären Projekte durchführen zu können. Hier kommt die Sparkasse Allgäu ins Spiel, denn seit langer Zeit unterstützt sie den Verein humedica e.V. mit namhaften Beträgen bei seinen wichtigen Aufgaben.

Vor einigen Tagen überreichten Angelo Picierro und Rochus Nickl im Namen der Sparkasse 5.000 Euro an Heinke Rauscher und Sebastian Kühn von humedica e.V. „Es ist uns ein großes Anliegen, uns gemeinsam mit humedica e.V. für Menschen in Not zu engagieren“, betont Angelo Picierro bei der Spendenübergabe. „Die Spende der Sparkasse Allgäu befähigt uns, Menschen gerade in Krisensituationen zu helfen, die kaum in den Medien vorkommen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn so können wir beispielsweise von Hunger bedrohte Kinder und ihre Familien in Madagaskar mit Aufbaunahrung, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln versorgen“, freut sich humedica Vorständin Heinke Rauscher über die Spende.

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Allgemein Bildung Soziales Veranstaltung

Lions Büchermarkt am Samstag, 07.09.24 fördert Zirkusprojekt der Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Stöbern, Spenden und Staunen. Gaukler der Kulturwerkstatt treten auf und werben für ihr Projekt

Am Samstag, den 07.09.2024 veranstaltet der Lionsclub Kaufbeuren wieder den bekannten Büchermarkt. Von 9 bis 17 Uhr besteht Gelegenheit zum Stöbern und Einkaufen, von 9 bis 13 Uhr können guterhaltene Bücher abgegeben werden.

Mit dem Erlös wird diesmal das Zirkusprojekt der Kulturwerkstatt unterstützt, weshalb von 10 bis 12 Uhr Gaukler der Kulturwerkstatt auftreten und für dieses Projekt werben werden.

Jeder ist herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Der Lions-Büchermarkt findet an jedem ersten Samstag im Monat statt. Anfahrt: Momm-Gewerbepark, Am Bleichanger 44, 87600 Kaufbeuren

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Gesundheit Panorama Soziales

Organspende: Online-Register per AOK-App nutzen

Bereitschaft zur Entscheidung steigern

Versicherte der AOK können ihre Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende ab sofort über die App „AOK Mein Leben“ in das Online-Register beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eintragen. Die neue Funktion in der App kann von den Versicherten nach der Anmeldung mit ihrer digitalen Identität (GesundheitsID) genutzt werden. Damit bietet die AOK für ihre Versicherten einen zusätzlichen Zugangsweg zu dem im März dieses Jahres gestarteten Organspende-Register.

Bereitschaft zur Entscheidung steigern

In den ersten drei Monaten nach dem Start haben erst 145.000 Menschen ihren Willen im Online-Register angegeben. Das entspricht knapp 0,2 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren in Deutschland. „Hier gibt es aus unserer Sicht noch viel Potenzial und wir wollen durch die zusätzliche Möglichkeit über die App ‚AOK mein Leben‘ unsere Versicherten zur Registrierung motivieren“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Wer sich zu Lebzeiten zur Organ- und Gewebespende eindeutig im Online-Register erklärt, vermeidet im Falle des Falles die Suche nach einem Organspendeausweis oder nimmt Angehörigen eine schwierige Entscheidung ab.

Entscheidung freiwillig, Eintrag kostenfrei

Das Organspende-Register ist ein zentrales elektronisches Verzeichnis, in dem alle Bundesbürgerinnen und -bürger ab 16 Jahre ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende festhalten können. Der Eintrag ist freiwillig und kostenfrei und er kann jederzeit geändert oder widerrufen werden. In den ersten Monaten nach dem Start waren Einträge in das Register nur mittels eID-Funktion des Personalausweises möglich. Jetzt kommt die Anmeldung mittels GesundheitsID der gesetzlichen Krankenkassen als neue Zugangsmöglichkeit hinzu. „Diese digitale Identität für das Gesundheitswesen kann in der App ‚AOK Mein Leben‘ erstellt werden“, so Bernd Ruppert. Seit Juli 2024 sind die Transplantationszentren verpflichtet, neben der Suche nach einem Organspendeausweis und der Befragung der Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen auch das Organspende-Register zu kontaktieren und dort abzufragen, ob Verstorbene hier ihre Entscheidung zur Organspende hinterlegt haben.

Weitere Informationen zur elektronische Patientenakte „AOK Mein Leben“ gibt es unter www.aok.de/bayern/epainfos.

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Soziales Wirtschaft

BRK Tagespflege Neugablonz: „Hier kann ich meine Empathie ausleben“

Andrea Weiner feiert 25jähriges Arbeitsjubiläum

„In 25 Jahren habe ich meine Arbeit immer als befriedigend, sinnvoll und erfüllend angesehen“, sagte Andrea Weiner anlässlich ihres 25jährigen Arbeitsjubiläums in der Tagespflege Neugablonz. In der Einrichtung des Roten Kreuzes verbringen ältere und demenzkranke Menschen ein- oder mehrmals in der Woche den Tag miteinander. Die pflegenden Angehörigen können so einmal durchatmen und eigenen Dingen nachgehen.

„Es gefällt mir, herauszufinden was jeder einzelne Tagesgast mag, damit er zufrieden ist und sich gut in der Gruppe integrieren kann“, so die gelernte Krankenschwester über ihre tägliche Aufgabe. Hier könne sie ihre Empathie ausleben. „Denn ein Tag in der Einrichtung habe zwar seinen Ablauf, aber das Tempo bestimmen immer die Gäste.“ Auf deren Wünsche achten sie und ihr Team aus Pflegefachkräften, Betreuungsassistenten und hauswirtschaftlichen Mitarbeitenden.

Renate Dantinger (links), Sachgebietsleitung Pflege und Soziales, und Helga Lehmann (rechts), Leitung der Tagespflegen beim BRK Kreisverband Ostallgäu dankten der langjährigen Mitarbeiterin für ihre gefühlvolle Arbeitsweise. „Wir schätzen ihre Zuverlässigkeit, ihre Erfahrung und ihr umfassendes Wissen.“

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Kultur Soziales

Neue Partner für die KufA-Karte der Spielzeit 2024/25

Die neu gestaltete Karte trägt Magenta mit schwarzer Schrift.

Die KufA-Karte wird auch in der Spielzeit 2024/25 fortgesetzt. Die Stadt und die an dem Modell beteiligten freien Kulturträger wollen damit die Teilhabe am kulturellen Angebot fördern und zum Kulturgenuss animieren.

Besonders erfreulich ist, dass sich die Zahl der Akzeptanzpartner in der kommenden Spielzeit weiter vergrößert hat und damit einschließlich der Gruppe der Theaterlandschaften auf die runde Zahl 30 angestiegen ist.

Die KufA-Karte

Die neue KufA-Karte hat einen magentafarbenen Farbverlauf mit schwarzer Schrift und gilt vom 1. September 2024 bis zum 31. August 2025. Die bisherige gelb-orange Karte ist nicht mehr gültig.

Die KufA-Karte richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder der Sozialhilfe beanspruchen können. Sie ermöglicht ihren Inhabern, Veranstaltungen der Akzeptanzpartner zum Preis von 1€ an der Abendkasse zu besuchen – und zwar ohne Kontingentgrenzen oder Beschränkung auf bestimmte Sitzplatzkategorien. Weitere Anbieter gewähren KufA-Kunden andere Ermäßigungsformen.

Die Akzeptanzpartner

Die KufA-Karte wird getragen von folgenden Partnern: 

  • Allgäu Pride
  • Allgäuer Jazz Initiative
  • Aufbruch-Umbruch
  • Bauer-Verlag Thalhofen
  • D‘ Kemnater Musikanten
  • Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu
  • GospelWings
  • Isergebirgs Museum Neugablonz
  • Jugendzentrum „JuZe“ Kaufbeuren
  • Jugendzentrum Neugablonz „JUZE ng“
  • Kaufbeuren Marketing
  • Kaufbeurer Martinsfinken
  • Kirchenmusik St. Martin
  • Kulturring
  • Kulturverein Podium
  • Kulturwerkstatt
  • Kunsthaus
  • Musikverein Hirschzell
  • Oberbeurer Bühne
  • Puppenspielverein
  • querkunst
  • Spot Projektteam
  • Stadtbücherei
  • Stadtjugendring
  • Stadtkapelle Kaufbeuren
  • Stadtmuseum
  • Theater im Turm
  • Theater Kaufbeuren
  • Theatergruppe „Moskitoldies“
  • Volkshochschule Kaufbeuren.
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Soziales

Helfen macht Schule unterstützt Donum Vitae

Scheckübergabe im Fliegerhorst

Die Angehörigen des Fliegerhorstes Kaufbeuren unterstützen durch den caritativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ regelmäßig soziale Projekte und Einrichtungen in Kaufbeuren und dem Allgäu. Sie sammeln beispielsweise bei Veranstaltungen und durch ehrenamtliche Aktivitäten zahlreiche Spenden für den guten Zweck.

Hilfe für Helfende

Dank dieser Spenden konnte „Helfen macht Schule“ im August 2024 den Förderverein der Kaufbeurer Beratungsstelle Donum Vitae mit einer großzügigen Spende unterstützen. Donum Vitae heißt „Geschenk des Lebens“. Nicht immer können Frauen ihre Schwangerschaft als Geschenk empfinden, unterschiedlichste Probleme stehen mitunter im Weg. Insbesondere für diese Frauen und ihre Partner oder Partnerinnen sind die Beratenden von Donum Vitae mit Leib und Seele da.

Der soziale Verein hilft Menschen bei einer Vielfalt an Themen. Diese reichen von der Schwangerschaftsberatung und Hilfe bei Schwangerschaftskonflikten bis hin zur Familienplanung, Kinderwunschberatung, Elterngeldberatung und Sexualpädagogik. Die Beratungen sind kostenfrei, vertraulich, ergebnisoffen und nachhaltig.

Der Förderverein, der seit 2017 existiert, steht der Kaufbeurer Beratungsstelle ideell und finanziell zur Seite.

So konnte bei einem gemeinsamen Termin im Fliegerhorst Kaufbeuren der stellvertretende Kommandeur der Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe für den Verein „Helfen macht Schule e.V.“ einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro an die 1. Vorsitzende des Fördervereins von Donum Vitae Kaufbeuren, Dr. Stefanie Knab, überreichen.

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Soziales Wirtschaft

VR Bank Augsburg-Ostallgäu unterstützt „Kantine frisch und fair“ 

1.000 €  für inklusives Projekt

Täglich eine kleine Auswahl an leckeren Gerichten zu günstigen Preisen — mit diesem Konzept wurde die Initiative „Kantine frisch und fair“, 2019 ins Leben gerufen. Inzwischen betreibt das Unternehmen an drei Standorten in Kaufbeuren und Neugablonz erfolgreiche Kantinen. Das Besondere an diesem Projekt ist der Gründungsgedanke, Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen eine praktische Möglichkeit zur sozialen Teilhabe und persönlichen Entwicklung zu bieten.

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu unterstützt dieses gemeinnützige Projekt nun mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro.

„Im vergangenen halben Jahr ist es uns gelungen, bereits sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen“, sagte Geschäftsführer Kevin Kärst anlässlich der symbolischen Scheckübergabe. Durch die finanzielle Unterstützung der VR Bank kann die Inklusionsfirma in neue Projekte investieren, die die berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden weiter fördern, so Kärst weiter.

Bei der Übergabe, die bei einem gemeinsamen Essen mit leckeren Spaghetti und Geschnetzeltem stattfand, zeigten sich die Vertreter der VR Bank beeindruckt davon, wie es der Inklusionsfirma gelingt, Menschen mit Beeinträchtigungen in einem praktischen und produktiven Umfeld zu fördern.

„Dieses inklusive Projekt bietet den Mitarbeitenden eine großartige Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung. Da unterstützen wir sehr gerne“, betonte die stellvertretende Regionalleiterin der VR Bank, Stefanie Schwarz.

Die Spendenübergabe fand in den Räumlichkeiten der Inklusionsfirma „Kantine frisch und fair gGmbH“ statt. Anwesend waren Vertreter der VR Bank, darunter die stellvertretende Regionalleiterin Stefanie Schwarz und Regionalleiter Manfred Seitz, sowie das Team der Inklusionsfirma, angeführt von Geschäftsführer Kevin Kärst und seiner Stellvertreterin Jana Ruf.

Die Geschäftsführung der Inklusionsfirma bedankte sich herzlich für die großzügige Spende und hob den sozialen Mehrwert solcher Unterstützungen hervor.

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Soziales Veranstaltung

Aktionstag von SchwubiS am Mittwoch, 28. August

Veranstaltung im Rahmen der Allgäu Pride

Schwubis – Psychosoziale Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer in Schwaben bietet im Rahmen der Allgäu Pride, welche von Samstag, 24. August – Samstag, 31. August stattfindet, gemeinsam mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu sowie Katholisch & Queer einen Aktionstag dazu an.

Dieser startet von 10 Uhr bis 13 Uhr mit einem offenen Sprechtag, danach findet in der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr eine kostenfreie HIV-Schnelltest-Aktion statt.

Den Abschluss bildet ein Kaffeeklatsch für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Interpersonen ab ca. 50 Jahren. Selbstverständlich sind Partner und Partnerinnen und Freunde bzw. Freundinnen ebenfalls herzlich Willkommen. Auf dem Programm steht gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Die Verantwortlichen freuen sich auf Euch!

Der Aktionstag findet in der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren, Salzmarkt 2-4, 2. Stock statt.

Eine Anmeldung unter schwubis@awoschwaben.de ist nicht zwingend erforderlich, hilft aber bei der Planung.

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Politik Soziales

Einbürgerungslotsen in Kaufbeuren geschult

„Enorm wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort“

Ende Juni 2024 trat das modernisierte Staatsangehörigkeitsrecht in Kraft. Dies nahm der Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft zum Anlass, um Menschen mit Migrationsgeschichte zum neuen Recht zu schulen. Diese werden in Zukunft als ehrenamtliche Einbürgerungslotsinnen und Einbürgerungslotsen anderen Personen beratend zur Seite stehen, um den Prozess der Einbürgerung schneller durchlaufen zu können.

Martin Valdès-Stauber initiierte die Schulung in Kaufbeuren: “Viele Menschen, die schon lange in Kaufbeuren leben, wollen vollumfänglich Teil unseres Gemeinwesens sein. Das müssen wir unterstützen und begleiten. Die ehrenamtlichen Einbürgerungslotsen leisten deshalb einen enorm wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Und ich bin als Beauftragter für Offene Gesellschaft auch stolz darauf, dass wir mit diesem Modellprojekt in Kaufbeuren Vorreiter sind und offensiv ein Zukunftsthema angehen: Wer sich einbürgern lässt, bekennt sich zu unserem Grundgesetz.“

Dass sich neun Menschen mit Migrationsgeschichte für die Schulung gemeldet haben, freut Jürgen Schick, Leiter der Abteilung Kaufbeuren-aktiv/Bildungsbüro. „Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind inzwischen Deutsche und können mit ihren Erfahrungen weiteren Menschen bei deren Einbürgerung helfen.“

Wer die Unterstützung einer Einbürgerungslotsin oder Einbürgerungslotsen benötigt, kann sich an Cornelia Paulus, Integrationslotsin, Susanne Weiß, Caritas Migrationsberatung, und an Jürgen Schick wenden, die ebenfalls an der Schulung teilgenommen haben und passende Ehrenamtliche vermitteln können.

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Senioren Soziales

Jubiläum: Zehn Jahre BRK Tagespflege in den Stiftsterrassen Kaufbeuren

Gäste feiern Sommerfest und Jubiläum

Beim diesjährigen Sommerfest der Tagespflege in den Stiftsterrassen in Kaufbeuren gab es ein schönes Jubiläum zu feiern. Vor zehn Jahren eröffnete der BRK-Kreisverband Ostallgäu im Erdgeschoss der Seniorenanlage die Tageseinrichtung für ältere und demenzkranke Menschen. Sie verbringen dort den Tag mit anderen Tagesgästen und erhalten die individuelle Betreuung, die sie benötigen und ihnen guttut.

Im dem damals neu errichteten architektonisch markanten Gebäude an der Schnelle 8 sind seit dem Bezug im April 2014 das betreute Wohnen, die ambulante Pflege, das Kaffeebistro Stiftsterrassen sowie die Tagespflege unter einem Dach vereint. „Mit der stationären Pflegeeinrichtung des Espachstifts unmittelbar daneben können wir alle Angebotsformen für ältere Menschen an einem  Standort anbieten“, sagte Ernst Schönhaar, Vorsitzender des Kuratoriums Espachstift. „Die vom BRK getragene Tagespflege ist für ganz Kaufbeuren eine großartige Bereicherung im Gesamtangebot der Altenpflege“, dankte er für die gute Zusammenarbeit.

Zahlreiche Ehrengäste feierten gemeinsam mit den Tagesgästen und deren Angehörigen das Sommerfest und gleichzeitig das zehnjährige Jubiläum der Tagespflege in den Stiftsterrassen Kaufbeuren mit Livemusik von Mia Cara, Kaffee und Kuchen. Von rechts: Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Kreisverband Ostallgäu), Gertrud Gellings (Stadträtin), Gisela Streichert (2. stv. Vorsitzende BRK), Renate Dantinger (Sachgebietsleitung BRK), Helga Lehmann (Tagespflegen BRK), Dr. Erika Rössler (3. Bürgermeisterin), Ernst Schönhaar (Kuratoriumsvorsitzender Espachstift) und Alois Mögele (Schatzmeister BRK). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
Zahlreiche Ehrengäste feierten gemeinsam mit den Tagesgästen und deren Angehörigen das Sommerfest und gleichzeitig das zehnjährige Jubiläum der Tagespflege in den Stiftsterrassen Kaufbeuren mit Livemusik von Mia Cara, Kaffee und Kuchen. Von rechts: Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer BRK Kreisverband Ostallgäu), Gertrud Gellings (Stadträtin), Gisela Streichert (2. stv. Vorsitzende BRK), Renate Dantinger (Sachgebietsleitung BRK), Helga Lehmann (Tagespflegen BRK), Dr. Erika Rössler (3. Bürgermeisterin), Ernst Schönhaar (Kuratoriumsvorsitzender Espachstift) und Alois Mögele (Schatzmeister BRK). Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen


„Der BRK-Kreisverband Ostallgäu engagiert sich seit über 30 Jahren in der Betreuung von Tagesgästen“, sagte Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann. Was damals mit der Tagespflege in Neugablonz eine neue Idee war, stieß seitdem auf eine ständig wachsende Akzeptanz und Nachfrage. Nämlich neben der ambulanten Pflege zuhause und der stationären Pflege eine Betreuungsform dazwischen anzubieten.

Ein weiterer Vorteil ist das räumliche Nebeneinander der Tagespflege und der ambulanten Pflege in den Stiftsterrassen. „Wir sind vor Ort und sehen, wenn manche Angehörigen mit der täglichen Pflege des Partners oder der Eltern überfordert sind. Da sind Tagespflegen eine wichtige Möglichkeit der Entlastung“, so Gabi Merkt, Leitung der ambulanten Pflege in den Stiftsterrassen. Es bestehe ein enger Austausch unter den Kolleginnen, so dass die Tagesgäste und deren Angehörigen davon profitieren, sind sich Gabi Merkt und Helga Lehmann, Leitung der Rotkreuz-Tagespflegen einig.

Lob und Dank an die freien Träger dieser sozialen Angebote in Kaufbeuren gab es auch von der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler. „Gewinner sind das Espachstift, das BRK Ostallgäu und die Tagesgäste, die ein gemeinsames Netzwerk haben. Wir als Stadt könnten dies nicht leisten.“ Es sei ein Segen für die Gesellschaft, wenn ein weiterer Mosaikstein in der sozialen Landschaft gelungen ist.

Ein großer Dank ging im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich zehn Jahren Tagespflege Stiftsterrassen an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen
Ein großer Dank ging im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich zehn Jahren Tagespflege Stiftsterrassen an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Foto: Claus Tenambergen, Marketingagentur Tenambergen


Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier standen die zahlreichen Tagesgäste, deren Angehörige und natürlich das Mitarbeiterteam. Renate Dantinger, verantwortlich für Pflege und Soziales beim Roten Kreuz, würdigte die langjährigen Mitarbeiterinnen. Große Freude machten ihr zudem zwei junge Menschen, „die sich trauen, im sozialen Bereich zu arbeiten und ihr Herz dafür zu öffnen.“ Eine der beiden ist Melanie Huber. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr studiert sie derzeit Kunsttherapie und kommt immer freitags ehrenamtlich in die Tagespflege. „Ich habe so viel Freude und Spaß mit den älteren Menschen sowie dem Team.“ Besonders schön sei es zu sehen, wenn jedem der Gäste ein Lachen ins Gesicht gezaubert wird.

Die Musikerinnen von Mia Cara umrahmten die Feierlichkeiten stimmungsvoll. Das von den Angehörigen gespendete Kuchenbuffet fand regen Anklang. Mit einem bunten Strauß an gemeinsam gesungenen Liedern wurde es ein fröhlicher Nachmittag im großen Saal des Espachstifts.

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Jugend Kinder Soziales

Helfen macht Schule unterstützt die Kinder- und Jugendhilfe Kaufbeuren-Ostallgäu

Aus Begegnung wird Begleitung

Die Angehörigen des Fliegerhorstes Kaufbeuren unterstützen durch den karitativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ regelmäßig soziale Projekte und Einrichtungen in Kaufbeuren und dem Allgäu. Sie sammeln beispielsweise bei Veranstaltungen und durch ehrenamtliche Aktivitäten zahlreiche Spenden für den guten Zweck.

Hilfe für Helfende

Dank dieser Spenden konnte „Helfen macht Schule“ im August 2024 die Beratungsstelle der Kinder- und Jugendhilfe (KJF) Kaufbeuren-Ostallgäu mit einer großzügigen Spende unterstützen. Das Leben in der Familie ist ständigen Veränderungen unterworfen. Daraus ergeben sich oft Probleme und Erziehungsfragen, die sich auch auf schulische Leistungen, die Partnerschaft und das allgemeine Zusammenleben auswirken können. Das hiesige Team der KJF bietet allen Menschen, die Rat und Hilfe suchen, Unterstützung an.

Aus Begegnung wird Begleitung

Die Kinder- und Jugendhilfe Kaufbeuren-Ostallgäu bietet umfassende Unterstützung für Kinder, Jugendliche und deren Familien. Ziel ist es, die Entwicklung junger Menschen zu fördern und sie in ihrer sozialen Integration zu stärken. Das Angebot umfasst Beratung, Betreuung, Freizeitaktivitäten und präventive Maßnahmen, um ein sicheres und förderliches Umfeld zu schaffen. Fachkräfte arbeiten eng mit den Familien zusammen, um individuelle Lösungen zu finden und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Die KJF Kinder- und Jugendhilfe ist Bestandteil der KJF Augsburg. Die Katholische Jugendfürsorge wurde 1911 gegründet.

Scheckübergabe im Fliegerhorst

So konnte bei einem gemeinsamen Termin im Fliegerhorst Kaufbeuren der stellvertretende Kommandeur der Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe für den Verein „Helfen macht Schule e.V.“ einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro an die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe Kaufbeuren-Ostallgäu, Martina Kokorsch, überreichen.

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Jugend Soziales Verwaltung

Noch Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! in Kaufbeuren verfügbar

Projektanträge können bis zum 13. September 2024 eingereicht werden

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ stehen in Kaufbeuren für das Jahr 2024 noch Fördermittel in Höhe von insgesamt 2.000 Euro zur Verfügung.

Das Programm „Demokratie leben!“ unterstützt seit Jahren bundesweit Initiativen, die sich für demokratische Werte, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben einsetzen. In Kaufbeuren stehen noch Fördermittel zur Verfügung und bieten eine wertvolle Gelegenheit für lokale Projekte, um Ideen und Vorhaben zur Förderung der Demokratie umzusetzen.

Interessierte Organisationen und Initiativen sind herzlich eingeladen ihre Projektanträge einzureichen. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln werden Projekte gefördert, die sich durch ihr Engagement und innovative Ansätze zur Förderung der demokratischen Kultur in Kaufbeuren auszeichnen.

Beispiele für förderfähige Projekte können unter anderem sein:

Interkulturelle Begegnungsprojekte, Initiativen zur politischen Bildung und Partizipation oder Workshops und Veranstaltungen, die das demokratische Bewusstsein stärken und den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen fördern.

Projektanträge können bis zum 13. September 2024 eingereicht werden.

Alle Informationen sowie die Antragsformulare unter www.kaufbeuren-aktiv.de/demokratie-leben. Für Fragen steht Till Nißle telefonisch unter der 08341 – 437 273 sowie per E-Mail unter till.nissle@kaufbeuren.de zur Verfügung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Kultur Politik Soziales Sport

100.000, – Euro für Kaufbeuren: Erhöhung der Vereinspauschale für 2024 in Bayern

Pohl / FREIE WÄHLER-Fraktion: Starkes Signal der Unterstützung

Der Freistaat entlastet bayerische Sport- und Schützenvereine in Form einer Vereinspauschale. Mit der Pauschale werden Vereine bei der Organisation des Sportbetriebs und der damit in Zusammenhang stehenden Aufgaben unterstützt. Auch in diesem Jahr gewährt der Freistaat diese Förderung – und stellt dafür 33,7 Millionen Euro bereit. Es handelt sich um eine Aufstockung des Haushaltsansatzes für 2024 in Höhe von 10 Millionen Euro. Dazu der Allgäuer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses der FREIEN WÄHLER aus Kaufbeuren: „Bayerns einzigartige Vereinsstruktur ist das Rückgrat unserer ehrenamtlich geprägten Gesellschaft. Deshalb ist es richtig und wichtig, das Fortbestehen unsere bayerischen Vereine auch in diesem Jahr mithilfe der Vereinspauschale zu sichern.“

Im Jahr 2024 beträgt die Vereinspauschale erstmals 40 Cent pro Einheit – zehn Cent mehr als vor der Corona-Pandemie. „Damit trägt die Staatsregierung den gestiegenen Lebenshaltungskosten Rechnung. Denn Vereine müssen heute deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um Mietausgaben und Energiekosten sowie Anschaffungen und Sanierungsmaßnahmen zu stemmen. Bereits zu Corona-Zeiten wurde auf Initiative von Josef Zellmeier (CSU), Harald Güller (SPD) und mir die Vereinspauschale vorübergehend verdoppelt. Zur Abmilderung der finanziellen Auswirkungen durch die Inflation ist nun eine Anpassung der Pauschale notwendig – eine kraftvolle Unterstützung für Bayerns Sport- und Schützenvereine!“, so Pohl weiter.

Das zeige, dass der Freistaat auch in finanziell schwierigen Zeiten Vereine in der Fläche Bayerns „kräftig und wirkungsvoll unterstützt, denn nur so werden gesellschaftliche Verbundenheit und ehrenamtliches Engagement nachhaltig gestärkt“, sagt Bernhard Pohl. Gerade Einrichtungen und Angebote des Sports sorgten für sozialen Zusammenhalt und Zufriedenheit in der Bevölkerung. „Die Bayernkoalition ermöglicht es einmal mehr, dass Sport- und Schützenvereine diese wichtigen Funktionen auch in Zukunft behalten“, so der ehemalige Präsident des ESV Kaufbeuren..

Konkret erhält der Landkreis Ostallgäu 378.000, – Euro und die Stadt Kaufbeuren 100.000, – Euro im Jahr 2024.

Pohl dazu abschließend: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir es wieder geschafft haben, die größtenteils von Ehrenamtlichen geführten und organisierten Sportvereine durch die Vereinspauschale zu unterstützen. Das stärkt das Ehrenamt im Sport und dessen hohe gesellschaftliche Bedeutung.“

Die Vereinspauschale wird jedes Jahr unter Beachtung der Sportförderrichtlinien des Freistaats zur Unterstützung des Sportbetriebs an Vereine ausbezahlt. Die Höhe wird dabei anhand sogenannter Mitgliedereinheiten ermittelt. Mitgliedschaften von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Übungsleiterlizenzen werden besonders stark gewichtet.

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Senioren Soziales

Ein gelungener Ausflug der Initiative daheim! Betreutes Wohnen Zuhause nach Bad Wörishofen

Die Kaufbeurer Initiative daheim! Betreutes Wohnen Zuhause setzt sich dafür ein, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen

Die Initiative daheim! Betreutes Wohnen Zuhause hat einen gemeinsamen Ausflug nach Bad Wörishofen unternommen. Ziel war das gemütliche Café Schwermer, wo die 17 Teilnehmer bei köstlichem Kaffee und Kuchen eine entspannte Zeit verbrachten.

Obwohl das Wetter regnerisch war und ein Besuch des Rosengartens sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, ließen sich die Ausflügler die Laune nicht verderben. Nach dem ausgedehnten Kaffeeklatsch wagten sie sich trotzdem auf einen kleinen Spaziergang und genossen die frische Luft und die gemeinsame Zeit im Freien.

Die Kaufbeurer Initiative daheim! Betreutes Wohnen Zuhause setzt sich dafür ein, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Interessierte, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, können sich gerne unter 08341-437204 melden.

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Soziales Veranstaltung

Offener Frühstückstreff im August im Generationenhaus

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen und Nationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung.

Wann: Freitag, den 09. August von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8
Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

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Panorama Soziales

Das Generationenhaus Kaufbeuren macht Ferien

Geschlossen vom 11.08. – 18.08.2024 und vom 26.08. bis einschließlich 02.09.2024

Schön ist die Sommersonne. Die wollen sie auch genießen. Deshalb ist das Generationenhaus geschlossen: vom 11.08. – 18.08.2024 und vom 26.08. bis einschließlich 02.09.2024.

Das Generationenhaus freut sich, wenn Interessierte es während der Öffnungszeiten besuchen und den Kaffee und selbstgebackenen Kuchen genießen.

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Soziales Weihnachten

Neuer Verein „Unser Adventskalender e.V.“ bringt festliche Freude und Unterstützung für wohltätige Zwecke

Gemeinsame Initiative der Rotary- und Lions-Clubs startet Adventskalender-Tombola zugunsten lokaler Projekte

Die drei Kaufbeurer Service-Clubs, bestehend aus den Rotary Clubs Kaufbeuren und Kaufbeuren-Ostallgäu sowie dem Lions Club Kaufbeuren, haben den Verein „Unser Adventskalender e.V.“ gegründet. Mit dem Ziel, Spenden für caritative Zwecke vor Ort zu generieren, veranstaltet der Verein eine Adventskalender-Tombola.

Jeder erworbene Adventskalender fungiert als Los und nimmt vom 1. Dezember 2024 bis zum 24. Dezember 2024 täglich an einer Auslosung teil. Teilnehmer haben die Chance, Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von über 15.000 € zu gewinnen. Zusätzlich gibt es am 24. Dezember eine zweite Gewinnchance auf den Hauptpreis.

Die Reinerlöse des Kalenders 2024 werden an den Allgäuer Hilfsfond e.V. für lokale Projekte und die Kaufbeurer Stadtranderholung gespendet. Der Verein „Unser Adventskalender e.V.“ bedankt sich schon jetzt bei allen Unterstützern dieses Projekts und freut sich auf eine erfolgreiche erste Saison.

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Senioren Soziales

Seniorentreff „Koffejtippl“: gelungenes Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein

Neben der Musik stand das Fest auch im Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung

Ein gelungenes Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein. Das konnte der Seniorentreff Koffejtippl mit seinen Gästen am Samstag feiern.

Reinhold Obermeier begeisterte die Besucher mit einer vielfältigen musikalischen Darbietung. Von schwungvollen Klassikern bis hin zu mitreißenden Hits vergangener Jahrzehnte brachte er die Gäste zum Tanzen und Mitsingen. Neben der Musik stand das Fest auch im Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die ehrenamtlichen Helferinnen, die im Seniorentreff „Koffejtippl“ nicht nur an diesem Sommerfest einen wertvollen Beitrag leisten.

Auch Wolfgang Scupin, Abteilungsleiter der Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung hob das ehrenamtliche Engagement hervor. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat unseres Seniorentreffs. Ihr Einsatz und ihre Zeit bereichern den Alltag unserer Senioren und machen die Seniorentreffs zu einem lebendigen Ort der Begegnung. „, so Scupin in seinen Grußworten. Neben musikalischer Unterhaltung und Sonnenschein, konnten sich die Senioren auch über frisch Gegrilltes und Kaffee und Kuchen freuen.

Falls auch Sie Interesse haben, sich als Ehrenamtliche/r im Treff für eine kleine Aufwandsentschädigung zu engagieren, können Sie sich gerne unter Tel.: 08341/437-264 melden.

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Panorama Soziales Verwaltung

Kaufbeuren: Komplettumstellung auf Terminvereinbarung für das Ausländeramt und die Einbürgerungsbehörde

Sollten Betroffene die Online-Terminvergabe nicht nutzen können, steht ihnen eine Hotline zur Terminvereinbarung zur Verfügung

Aufgrund gestiegener Fallzahlen und immer komplexerer gesetzlicher Vorgaben, bietet das Ausländeramt der Stadt Kaufbeuren und die Einbürgerungsbehörde ab Montag, 12. August 2024, nur noch Termine nach vorheriger Vereinbarung an. Nur so kann eine rechtlich korrekte Beratung und gleichzeitig kurze Wartezeit sichergestellt werden.

Sollten Betroffene die Online-Terminvergabe nicht nutzen können, steht ihnen eine Hotline zur Terminvereinbarung zur Verfügung. Diese ist werktags von 07:30 Uhr bis 08:30 Uhr unter der Telefonnummer 08341/437 – 9288 erreichbar.

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Panorama Soziales Verwaltung

Antrittsbesuch des neuen Lions Club Kaufbeuren Präsidiums im Rathaus

Bei ihrem Besuch ging es unter anderem um das Halbjahresprogramm, das dieses Mal unter dem Motto „Vor Ort“ steht

Das neue Präsidium des Lions Clubs Kaufbeuren war zum traditionellen Antrittsbesuch im Rathaus. Zusammen mit Teilen seines Kabinetts besuchte der neue Präsident Christof Walter, der das Amt bis Mitte 2025 ausüben wird, Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Bei ihrem Besuch ging es unter anderem um das Halbjahresprogramm, das dieses Mal unter dem Motto „Vor Ort“ steht. Hier sind viele Termine geplant, die die Attraktivität Kaufbeurens zeigen. Wie zum Beispiel die „Lions-Sommer-Activity“ mit Radeln oder Klettern oder Spazieren mit anschließendem Grillen zum Abschluss. Aus diesen Terminen werden Mittel generiert, mit denen der Lions Club Projekte fördert.

Zusätzlich dazu gibt es jeden Monat wieder den bekannten Büchermarkt im Momm-Gelände. Hieraus stammt ein großer Teil der Einnahmen für die Projektunterstützung des Lions Clubs. Oberbürgermeister Stefan Bosse bedankte sich beim neuen Präsidium für die langjährige soziale Tätigkeit und das Engagement für die Stadt und die Region und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Blaulicht Gesundheit Soziales

BRK Blutspenderehrung: Große Bühne für Helden des Alltags aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren

Topspender ist Josef Heel aus Kaufbeuren mit 200 Spenden!

Der Kongresssaal im Kongress am Park in Augsburg erfüllte sich mit Dankbarkeit und Anerkennung, als der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) 283 Rekordspenderinnen und Spender aus Schwaben im Rahmen eines exklusiven Abends für die 75., 100., 125., 150., 175. und sogar 200. lebensrettende Spende auszeichnete.

Die 30 Jubilare aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu wurden für insgesamt 4975 Spenden geehrt. Darunter Topspender Josef Heel aus Kaufbeuren mit 200 Spenden.

Die beachtliche Anzahl von 150 Blutspenden haben Hans Jürgen Engel, Bernward Koenigsperger, Dietmar Speisekorn und Andreas Steiner erreicht.

125 mal ihr Blut für andere gaben Gerold Bittner, Franz Guggemos, Ludwig Hofer, Ludwig Köpf, Maria Oppl, Kaspar Rager, Stephan Spechtenhauser und Cornelia Tolliner.

100 mal freiwillig Blut gespendet haben Armin Böck, Martin Dopfer, Heiko Drewinger, Inge Epp, Christa Leutherer und Brunhilde Schmölz.

Für 75 Blutspenden wurden Engelberta Erd, Bruno Fritz, Roger Gemmel, Claudia Goetting, Daniel Huber, Leo Kremer, Thomas Reggel, Christine Schelle, Maximilian Schelle, Richard Schmölz und Erika Weißhaar-Fried geehrt.

Alexander Denzel ist beim BRK Kreisverband Ostallgäu verantwortlicher Koordinator für das Blutspendewesen. Er gratulierte allen Geehrten für ihre Treue, viermal (Blutspenderinnen) bzw. sechsmal (Blutspender) im Jahr Blut zu spenden.

Empfangen wurden die Helden des Alltags neben den Veranstaltern des BSD von BR-Moderator Michael Sporer, der durch den Abend führte und mit Gela Allmann sowie Handball-Legende Dominik Klein zwei namhafte Blutspende-Botschafter auf der Bühne begrüßte.

Hochrangige Unterstützung gab es vorab von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes, dessen Präsidentin Angelika Schorer in ihrer Ansprache dem Publikum ihren ganz persönlichen, großen Dank übermittelte sowie die unerlässliche Notwendigkeit von Blutspenden gerade auch für junge Menschen zum Ausdruck brachte. Der Geschäftsführer des BSD, Georg Götz, verwies in seiner Begrüßungsrede auf eindrucksvolle Zahlen rund um die Blutspende, auf die großartige Leistung aller Jubilare und ihre jahrzehntelange Verlässlichkeit für die Patientenversorgung in Bayern.

Im Anschluss erhielten alle anwesenden Jubilare ihre persönliche Auszeichnung. Diese wurde von BRK-Präsidentin Angelika Schorer, dem gastgebenden BSD-Geschäftsführer Georg Götz sowie Funktionären der jeweiligen Kreisverbände überreicht.

Als Georg Kreitmayr (KV Aichach-Friedberg), Kurz Kunz (KV Unterallgäu), Karl-Heinz Ernhofer (KV Oberallgäu) sowie Josef Heel (KV Ostallgäu) für ihre 200 geleisteten Blutspenden auf die Bühne gebeten wurden, honorierte der gesamte Saal diese sagenhafte Zahl mit stehenden Ovationen.

Im Anschluss überzeugte Kabarettist Chris Boettcher mit einer eigens für diesen Event ausgearbeiteten Kostprobe seines umfangreichen Programms und entließ die Anwesenden mit Tränen in den Augen in den Abend. Der Blutspendedienst bedankt sich bei allen geladenen Gästen, die diesen Abend so besonders gemacht haben.

Weitere Informationen zum Blutspenden und Terminreservierung unter www.blutspendedienst.com.

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Soziales Wirtschaft

Große Solidarität – Zwischenbericht zur Hochwasserhilfe der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Große Solidarität der Bevölkerung

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion berichtet über die laufenden Hilfsmaßnahmen nach dem Hochwasser im Landkreis Unterallgäu. Die Reaktionen auf den Aufruf in den lokalen Medien zur Unterstützung sind äußerst positiv und zeugen von großer Solidarität der Bevölkerung.

Erfolgreicher Hilfsaufruf und umfangreiche Spenden

Der Aufruf für Sachspenden zur Unterstützung der Hochwasseropfer war sehr erfolgreich. Dank großzügiger Unterstützung der Bevölkerung konnten ehrenamtliche Helfer der gemeinnützigen Stiftung von etwa 100 Allgäuer Haushalten zahlreiche Spenden entgegennehmen.

Zu den gespendeten Gütern zählen:

  • Gut erhaltene Möbel
  • Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke und Gefriergeräte
  • Geschirr und andere Haushaltswaren
  • Kleidung

Besonders erwähnenswert ist die äusserst großzügige Unterstützung durch das Bauunternehmen Dobler aus Kaufbeuren, das eine 1500 m² große Lagerhalle mietfrei zur Verfügung stellt. Das Autohaus Singer und die Firma Stumpe Glas boten jeweils einen 3,5 to LKW an, um die gespendeten Waren im gesamten Allgäu abzuholen, während der V-Markt Kleiderständer bereitstellte, um die Kleidung sortieren und präsentieren zu können.

Einsatz der freiwilligen Helfer

Ehrenamtliche Helfer, darunter auch eritreische Flüchtlinge, helfen seit mehreren Wochen tatkräftig bei der Abholung der Waren, während andere Freiwillige die Möbel reinigen und polieren, um sie in bestmöglichem Zustand an die Betroffenen weiterzugeben. Die gemeinnützige Kantine Frisch&Fair serviert für die Helferinnen und Helfer schmackhafte und gesunde Mittagessen zum Sonderpreis.

Das Hilfsgüterlager wird von Frank Jakob und Benjamin Groß betreut, die sich um die Verwaltung und zuverlässige Weitergabe der Sachspenden kümmern. 

Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Behörden

Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Behörden verläuft reibungslos und effektiv. Ein besonderer Dank gilt Alexandra Hörtrich aus dem Vorzimmer des Rathauschefs von Babenhausen, Otto Göppel, die maßgeblich zur erfolgreichen Verteilung der Sachspenden beiträgt. Die Firma Höbel Umwelt GmbH stellte einen 26 m³ großen Container kostenlos zur Verfügung, um nicht weiterverwendbares Mobiliar umweltgerecht zu entsorgen. Besonders hervorzuheben ist auch die Unterstützung des Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse.

Unterstützung durch die Bundeswehr

Die Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, unter der Führung von Oberst Thorsten Milewski, stellt dankenswerterweise Soldaten zur Unterstützung für die Auslieferung der Sachspenden an betroffene Familien frei. Diese Maßnahme trägt wesentlich dazu bei, dass die Hilfe schnell und effizient zu den Bedürftigen gelangt.

Finanzielle Unterstützung und Benefizkonzert

Neben Sachspenden wurden auch zahlreiche Geldspenden zur Deckung der Logistikkosten gegeben. Ein besonderes Highlight war das Benefizkonzert der Füssener Blasmusikband „Blech und Schwefel“ am 23. Juni vor dem EM-Spiel Schweiz gegen Deutschland, das im Schlossbrauhaus Schwangau stattfand. Während des Konzerts wurden Spenden gesammelt, um den Transport der Sachspenden zu finanzieren. Der Geschäftsführer des Schlossbrauhauses, Andreas Helmer, überreichte eine Spende in Höhe von 2000 €. Darüber hinaus spendete der Lions Club Kaufbeuren 4.000 € aus einem Auftritt von Kabarettist und Parodist Wolfgang Krebs und der Mauke-Band, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

Hintergrund der Katastrophe

Ende Mai und Anfang Juni führte Dauerregen im Unterallgäu und in weiteren Regionen zu schweren Überschwemmungen. In vielen Orten wurde der Katastrophenfall ausgerufen, da zahlreiche Straßen, Häuser und Betriebe unter Wasser standen. Besonders betroffen war die Ortschaft Babenhausen, wo der Pegel des Flusses Günz stark anstieg und zu großflächigen Überschwemmungen führte. Viele Bewohner mussten ihre Häuser verlassen, und die örtliche Infrastruktur wurde schwer beschädigt. Die Aufräumarbeiten sowie Reparaturen laufen weiter und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Viele Betroffene haben ihr Hab und Gut verloren und können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. 

Besondere Herausforderungen in Babenhausen

In Babenhausen ist die Situation besonders kritisch. Zahlreiche Keller und Erdgeschosse standen unter Wasser, und die örtlichen Einsatzkräfte waren rund um die Uhr im Einsatz, um weitere Schäden zu verhindern. Die Evakuierung der betroffenen Gebiete wurde schnell und effizient durchgeführt, doch die Schäden sind immens. Viele Familien stehen vor dem Nichts und benötigen Unterstützung, um ihre Häuser und ihr Leben wieder aufzubauen.

Ausblick

Obwohl bereits viel erreicht wurde, besteht noch Bedarf an Spenden, insbesondere an langlebigen, gut erhaltenen Haushaltsgeräten und Möbeln. Die Stiftung bittet die Bevölkerung daher weiterhin darum, den betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten zur Seite zu stehen. Die gespendeten Waren werden von der „Stiftung Nächstenliebe in Aktion“ kostenlos abgeholt und weitergegeben sowie kostenfrei an die Flutopfer geliefert.

Die Hilfsmaßnahmen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Jede Spende und jede helfende Hand tragen dazu bei, das Leben der Betroffenen wieder in normale Bahnen zu lenken.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion dankt allen Beteiligten für ihre Unterstützung und Solidarität in dieser herausfordernden Zeit.

Kontakt für die Hochwasserhilfe (bzgl. Bereitstellung und Bedarf an Sachspenden):

Wolfgang Groß
Telefon: 0151 71993474
eMail: w.gross@nia-stiftung.org

Spendenkonto zur Finanzierung der Logistikkosten:
IBAN DE67 7336 9918 0002 5084 00
oder www.nia-stiftung.org/spende

Verwendungszweck: Fluthilfe Unterallgäu

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Soziales

Frauengruppe des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren übergibt Spendengelder

Spendengelder gingen an die Bäuerliche Familienberatung der Diözese Augsburg und an die Aktion „Wünschewagen“ vom Arbeiter-Samariter-Bund

Im zurückliegenden Halbjahr hat die Frauengruppe des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Die Spenden daraus wurden nun an die Bäuerliche Familienberatung der Diözese Augsburg und an die Aktion „Wünschewagen“ vom Arbeiter-Samariter-Bund übergeben.

Beide Organisationen leisten eine großen Dienst an unserer Gesellschaft, deshalb haben wir gerne mit einer Spende unter die Arme gegriffen, so die Sprecherin der Frauengruppe des vlf Kaufbeuren, Julia Eble. Mit jeweils 300 Euro soll ein Beitrag geleistet werden, die so wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen. Mit großem Respekt übergaben die Damen der vlf Frauengruppe die beiden Spenden an die Bäuerliche Familienberatung und an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben.

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Senioren Soziales

Trotz hoher Temperaturen fanden sich rund 90 Gäste zum Sommerfest im Seniorentreff Baumgärtle ein

Im großen Garten direkt hinter der Stadtmauer gelegen, genossen sie unter Pavillons und Apfelbäumen das Fest

Trotz hoher Temperaturen fanden sich rund 90 Gäste zum Sommerfest im Seniorentreff Baumgärtle ein. Im großen Garten direkt hinter der Stadtmauer gelegen, genossen sie unter Pavillons und Apfelbäumen das Fest. Auch Kaffee und Kuchen und frisch Gegrilltes dürften nicht fehlen.

Reinhold Obermeier sorgte mit einem bunten Repertoire an Musik für gute Stimmung. Mit Tanz- und Stimmungsliedern brachte er das Publikum zum Schunkeln und Mitsingen. Für den täglichen Betrieb der Seniorentreffs sind freiwillige Helfer/innen stets willkommen. Bei Interesse an einer ehrenamtlichen Arbeit, für die eine kleine Aufwandsentschädigung bezahlt wird, kann man sich gerne telefonisch im Seniorenbüro unter 08341437203 melden.

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Bildung Gesundheit Soziales

Bürgerstiftung Kaufbeuren finanziert Projekt zum Training von sogenannte „Alltagsfertigkeiten“

Kurs Bewegung und Gedächtnis in der AOK Kaufbeuren Ostallgäu

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Bürgerstiftung Ostallgäu haben in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ein neues Kombinationsprogramm aus Bewegung und Gedächtnis für die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger ins Leben gerufen.

Im Rahmen des von der Bürgerstiftung Kaufbeuren finanzierten Projektes werden sogenannte „Alltagsfertigkeiten“ trainiert, damit diese erhalten bleiben.

Dieser Kurs, bei dem z. B. Kleine Bewegungsübungen für Finger, Hände und Beine, Übungen mit Zahlen oder Wortketten und Spiele zur Verbesserung der Gedächtnisleistung gemacht wurden, fand in den Räumlichkeiten der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu statt.

Projektverantwortliche sind Berndt Sonntag (Kursleitung) und Gertrud Gellings von der Bürgerstiftung Kaufbeuren.

Nachdem der Kurs nun im Juni erfolgreich abgeschlossen wurde, soll eine Neuauflage im Herbst stattfinden. „Gerne stellen wir für dieses tolle Projekt wieder unsere Räumlichkeiten in der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu zur Verfügung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK.

Nähere Informationen zum Gedächtnistraining erhalten Sie im Seniorenbüro Kaufbeuren – Telefon: 08341-437 203

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Gesundheit Ratgeber Soziales

Teamklausurtagung in der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Gemeinsam Pflege stärken

AOK-Pflegeberatung unterstützt seit 15 Jahren

Wie kann auch zukünftig eine qualifizierte Pflegeberatung in unserer Region sichergestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Ostallgäu, die sich in der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu im Rahmen einer Teamklausurtagung trafen. „Um die künftige pflegerische Versorgung zu sichern, sind gute und abgestimmte Versorgungsstrategien auf regionaler Ebene gefragt“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der pflegebedürftige Mensch sollte dabei stets im Mittelpunkt der Versorgung stehen. Die Pflege müsse sich daher an den Bedarfslagen der Betroffenen und ihrer Angehörigen ausrichten.

Damit dieser Anspruch gelingen kann, legten die Pflegeberaterinnen des Pflegestützpunktes Ostallgäu in ihrer Teamklausur unter anderem die Grundsätze ihrer angestrebten Beratungs- und Handlungskultur fest. Wichtig ist ihnen hierbei, dass keine Frage unbeantwortet bleibt. Ratsuchende Personen sollten so wenig Anlaufstellen wie notwendig aufsuchen müssen.

Der Pflegestützpunkt hat seinen Sitz am Landratsamt Ostallgäu und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern ein kostenloses, unabhängiges und individuelles Beratungsangebot rund um das Thema Pflege. Das Unterstützungsangebot richtet sich an alle Ratsuchenden, egal ob eine eigene Pflegebedürftigkeit vorliegt, Angehörige zuhause versorgt werden oder einfach nur grundlegende Informationen gewünscht werden.

Der Landkreis betreibt den Pflegestützpunkt seit 2021 zusammen mit dem Bezirk Schwaben und den Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts sind telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de erreichbar.

AOK-Pflegeberatung unterstützt seit 15 Jahren

Um Pflegebedürftige und deren Angehörige kümmern sich 74 qualifizierte AOK-Pflegeberaterinnen und Pflegeberater in ganz Bayern. Sie beschreiben in einem individuellen Versorgungsplan den erforderlichen Hilfe- und Unterstützungsbedarf zum Beispiel durch Pflegedienste, Selbsthilfegruppen, Kommunen oder Sozialamt. Die Pflegeexpertinnen und -experten begleiten die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und unterstützen auf Wunsch auch bei organisatorischen Dingen. „Sie beraten An- und Zugehörige der Pflegebedürftigen persönlich in den AOK-Geschäftsstellen, per Telefon, digital oder zu Hause – je nach Wunsch der Versicherten, und das bereits seit 15 Jahren“, betont Bernd Ruppert. Die Pflegeberatung der AOK sei ein Baustein von mehreren für eine gute pflegerische Versorgung vor Ort. „Wir sind überzeugt: Werden Pflegeinfrastrukturen auf lokaler Ebene weiterentwickelt und vernetzen sich regionale Akteure in der Pflege dazu, kann die Versorgung Pflegebedürftiger deutlich verbessert werden“, zieht Bernd Ruppert ein positives Fazit vom gemeinsamen Austausch.

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Soziales Veranstaltung

Der nächste besondere offene Frühstückstreff ist am 19. Juli im Generationenhaus Kaufbeuren

Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden. Besonders freut sich das Generationenhaus darüber, dass Peter Wachler (MdL) zur selben Zeit an gleicher Stelle zur Bürgersprechstunde einlädt.

Für die Frühstücksplanung bittet das Generationenhaus um Anmeldung.

  • Wann: Freitag, den 19. Juli von 9 bis 11 Uhr
  • Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8
  • Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898
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Panorama Soziales

Kolpingsfamilie Kaufbeuren sammelt Brillen – Sehen schenken weltweit

Nachhaltige Hilfe: Brillen für Bedürftige, Unterstützung für Langzeitarbeitslose und Umweltschutz

Unter diesem Motto engagiert sich die Kolpingsfamilie Kaufbeuren für die Sammlung von gebrauchten Brillen. Mit dieser Aktion werden gleich drei bedeutende Ziele erreicht:

  • Hilfe für Sehbedürftige weltweit: Die gesammelten Brillen kommen Menschen in den ärmsten Ländern der Welt zugute, die dringend Sehhilfen benötigen.
  • Unterstützung von Langzeitarbeitslosen: In Projektgruppen arbeiten Langzeitarbeitslose daran, die Brillenfassungen neu aufzubereiten, wodurch sie eine sinnvolle Beschäftigung und Qualifizierung erhalten.
  • Ressourcenschonung und Müllvermeidung: Durch die Wiederverwendung der Brillen wird Abfall reduziert und wertvolle Ressourcen werden geschont.

Nicht mehr benötigte Brillen können im Generationenhaus Hafenmarkt 6-8 abgegeben werden. Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren leitet die gesammelten Brillen an die Apollo-Filiale in der Schmiedgasse weiter. Von dort aus übernimmt die Hilfsorganisation BrillenWeltweit die weitere Bearbeitung und Verteilung.

Mit der bisherigen Sammlung von über 10.000 Handys zeigt Kaufbeuren bereits ein beeindruckendes Engagement. Nun hofft die Kolpingsfamilie, auch bei der Brillensammlung erfolgreich zu sein und so vielen Menschen zu besserem Sehen zu verhelfen.

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Gesundheit Soziales

Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e. V.: feierliche Aussendung der neuen Hospizbegleiterinnen in St. Ulrich

Musikalische Einstimmung und feierliche Zeremonie zum Abschluss des Qualifikationskurses

Am 27.Juni begann in St. Ulrich mit musikalischer Einstimmung durch die Sängerin Julia Haug, die diesjährige Aussendungsfeier für die 16 neuen Hospizbegleiterinnen.

Pfarrerin Stürzbecher-Schalück begann die Andacht mit einer kleinen Geschichte zu Empathie und zog den Vergleich zu den vergangenen Monaten, in denen sich die sechzehn Hospizbegleiterinnen mutig neue Grenzerfahrungen geöffnet haben. Die heutige Feier zur Aussendung sei würdiger Abschluss und gleichzeitig der Beginn eines neuen Abschnittes.

In einer feierlichen Zeremonie traten alle vierzehn anwesenden neuen Begleiterinnen vor und erhielten einzeln durch die Pfarrerin den Segen für ihren Weg. Die Koordinatorinnen übergaben jeweils eine leuchtende Kerze als Symbol für das Licht, welches nun in die Welt getragen wird. Mit dem Segen für Alle und dem Lied „Wenn Menschen sich begegnen“ endete der erste Teil der Feier.

Erste Vorsitzender Michael Feistl freute sich sehr für den Zuwachs im Verein, welcher jetzt 89 HospizbegleiterInnen habe und ein gewichtiges Fundament darstelle. Im Besonderen begrüßte er Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, welcher in einer kurzen Ansprache seinerseits das Ehrenamt als hohes Gut und Bindeglied in der Gesellschaft hervorhob. Soziale Kälte zu überwinden durch Mut und Kenntnis, da sei der Hospizverein ein etablierter und wichtiger Rückhalt. Mit herzlichem Dank wünschte er alles Gute.

Musikalisch untermalt erfolgte nun die einzelne Vergabe der Zertifikate an vierzehn anwesende neue Begleiterinnen durch den 1. Vorsitzenden, verbunden jeweils mit wertschätzendem Dank und guten Wünschen.

Michael Feistl richtete unter anderem seinen Dank für die vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung dieses Qualifikationskurses an alle ReferentInnen, SAPV und an Einrichtungen, die Praktikumsstellen zur Verfügung gestellt haben. Den Angehörigen der neuen Hospizbegleiterinnen gebühre Anerkennung für ihre Unterstützung im Hintergrund. Er wünschte allen ein gutes Miteinander.

Das Lied „Möge die Straße…“ leitete über dann zum geselligen Teil des Abends über, mit Imbiss, Getränken und Austausch.

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Soziales Verwaltung

Stadt Kaufbeuren informiert: Jobcenter Kaufbeuren am Freitag, 19. Juli 2024 geschlossen

Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis

Das Jobcenter Kaufbeuren ist aufgrund einer internen Maßnahme am Freitag, 19. Juli 2024, geschlossen. An diesem Tag können die Anliegen leider auch nicht telefonisch entgegengenommen werden.

Ab Montag, 22. Juli 2024, ist das Jobcenter wieder wie gewohnt erreichbar.

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Senioren Soziales Wirtschaft

Sonnenschein und Geselligkeit beim Sommerfest der BRK Tagespflege Neugablonz

Kuchen, Schlager und ein altbekanntes Spiel

Bei strahlendem Sonnenschein genossen rund 45 Seniorinnen, Senioren sowie Angehörige das gesellige Sommerfest der Tagespflege Neugablonz. Helga Lehmann leitet die Einrichtung für ältere und demenzkranke Menschen des Roten Kreuzes, in der Tagesgäste ein- oder mehrmals in der Woche den Tag miteinander verbringen und pflegende Angehörige dadurch Entlastung erfahren.

Sie wünschte allen Gästen ein geselliges Beisammensein und dankte den Angehörigen für die selbstgebackenen Kuchen an diesem Nachmittag. „Ein Zeichen der guten Zusammenarbeit.“ Nach Kaffee und Gebäck hatte das Team noch ein kleines Unterhaltungsspiel für die Anwesenden vorbereitet. Etwas abgewandelt bereitete das altbekannte Spiel ‚Ich packe meinen Koffer‘ den Gästen viel Vergnügen. Irene Schreyer am Akkordeon und Hans Schreyer an der Gitarre sorgten für die passende musikalisch Umrahmung des besonderen Nachmittags zu Ehren der Ältesten.

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Soziales Sport Veranstaltung

Kaufbeuren kann sich auf die erste Buron Blade Night freuen

Da es sich um einen Spendenlauf handelt, wird für den guten Zweck gefahren. Hockey for Hope e. V. & Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu suchen noch Sponsoren und Helfer

Den ersten Kontakt zwischen den beiden Organisationen gab es 2021 als Hockey for Hope den neuen Kinderwünschebaum des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu mit 20 Geschenken unterstützte. Seitdem wurde die Zusammenarbeiter intensiviert. Unter anderen ist der 1. Vorsitzende von Hockey for Hope, Alexander Uhrle, nun auch im Vorstand des Rotary Clubs. Diese Zusammenarbeit führt nun im September zu einem neuen Höhepunkt: Der Buron Blade Night – einem Spendenlauf auf Inlineskates.

Das Konzept einer Blade Night ist sicherlich nicht neu, gibt es diese regelmäßig in verschiedenen Städten, als Spendenlauf in Kaufbeuren ist dies jedoch ein Novum. Ziel ist es, eine jährliche Veranstaltung zu entwickeln.

Start des Laufes wird am 15.09. voraussichtlich der Tänzelfestplatz sein. Hier geht es dann über die Buron- und Mindelheimer Straße über die Josef-Landes-Straße zum Forettleparkplatz wo es eine kleine Abschlussparty geben wird. Da es hierbei nicht darum geht, als Schnellster anzukommen, sondern eine Veranstaltung für Alt und Jung anzubieten, wird die Geschwindigkeit des Laufes durch einen vorausfahrenden LKW vorgegeben, welcher gleichzeitig mit einem DJ den Lauf beschallen wird und auch auf der Party für die Musik sorgen wird. Wer sich auf Inlineskates nicht sicher genug fühlt, kann in einer nachfolgenden Gruppe mit dem Fahrrad teilnehmen.

Eine weitere Idee ist es, den Lauf möglichst in den Kaufbeurer Farben Rot & Gelb erstrahlen zu lassen. Auch werden Kostüme erwünscht sein, sofern sie die Sicherheit nicht gefährden. Die kreativste kostümierte Gruppe soll prämiert werden.

Da es sich um einen Spendenlauf handelt, soll natürlich auch für den guten Zweck gefahren werden. Zwar wird die Teilnahme kostenlos sein, jedoch werden Spenden erbeten werden. Zudem ist man auf der Suche nach Sponsoren um die Unkosten der Veranstaltung decken zu können. Die Empfänger der Spenden werden noch gesondert bekannt gegeben.

Für den Lauf werden, wie erwähnt, noch Sponsoren aber auch Helfer während des Laufs gesucht. Bei Interesse kann man sich über die Webseite www.bladenight.org melden. Hier findet man auch weitere Informationen zu dem Lauf.

Sollte der Lauf am 15.09. witterungsbedingt nicht stattfinden können, so steht auch der Ersatztermin am darauffolgenden Sonntag, 22.09., bereits fest.

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Soziales

Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Kaufbeuren übergibt Spendengelder

Spenden gehen an die Bäuerliche Familienberatung der Diözese Augsburg und an die Aktion „Wünschewagen“

Im zurückliegenden Halbjahr hat die Frauengruppe des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Die Spenden daraus wurden nun an die Bäuerliche Familienberatung der Diözese Augsburg und an die Aktion „Wünschewagen“ vom Arbeiter-Samariter-Bund übergeben.

Beide Organisationen leisten eine großen Dienst an unserer Gesellschaft, deshalb haben wir gerne mit einer Spende unter die Arme gegriffen, so die Sprecherin der Frauengruppe des vlf Kaufbeuren, Julia Eble.

Mit jeweils 300 Euro soll ein Beitrag geleistet werden, die so wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen. Mit großem Respekt übergaben die Damen der vlf Frauengruppe die beiden Spenden an die Bäuerliche Familienberatung und an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben.

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Panorama Soziales Veranstaltung

Trauercafé des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu am Mittwoch, 10.07.2024

Der Hospizverein bittet bis 09.07.2024 um telefonische Anmeldung unter 08341-99 44 43

Am Mittwoch, den 10.07.2024 bietet der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu Trauernden wieder die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen bei Kaffee und Kuchen á la carte, mit ebenfalls Betroffenen sich zu treffen und auszutauschen.

Das Trauercafé findet in den Räumen des Generationenhaus, Hafenmarkt 6-8 in Kaufbeuren von 14:30 bis 16:30 Uhr statt.

Der Hospizverein bittet bis 09.07.2024 um telefonische Anmeldung unter 08341-99 44 43.

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Senioren Soziales

Mit „Aufwind“ weitersegeln: Neuer Vorstand beim VdK Kaufbeuren

Zur bisherigen und neuen Ortsvorsitzenden wurde Brigitte Hillebrand gewählt

Der VdK Ortsverband Kaufbeuren hat bei seiner Jahreshauptversammlung am 14.06.2024, im Stadtsaal Kaufbeuren, einen neuen Vorstand gewählt. Zur bisherigen und neuen Ortsvorsitzenden wurde Brigitte Hillebrand gewählt. Das Amt der Kassiererin übernimmt Elke Schenk. Brigitte Hillebrand bekleidet weiterhin das Amt der Schriftführerin.

Das Team der Beisitzerinnen komplettieren Angelika Kempf, Brigitte Schnauffer und Waltraud Stadel-Hahn. Gerd Wolff ist zuständig für Presse-, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

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Blaulicht Panorama Soziales

Betriebsfest des BRK-Kreisverband Ostallgäu – ein rundherum gelungener Tag

Thomas Hofmann dankte dem Personalratsteam für die Organisation und zeigte sich erfreut, dass nach der Corona-Zeit endlich wieder ein Zusammenkommen in zwangloser Atmosphäre möglich ist

Auf Einladung des Kreisgeschäftsführers Thomas Hofmann und des Personalratsvorsitzenden Michael Lerf verbrachten rund 120 Mitarbeitende des BRK Kreisverband Ostallgäu einen wunderschönen Tag auf dem Gelände der Wasserwacht Füssen am Forggensee.

Michael Lerf begrüßte die Kolleginnen und Kollegen: „Genießt das Sommerfest und kommt miteinander ins Gespräch.“ Thomas Hofmann dankte dem Personalratsteam für die Organisation und zeigte sich erfreut, dass nach der Corona-Zeit endlich wieder ein Zusammenkommen in zwangloser Atmosphäre möglich ist. „Das Schöne beim Roten Kreuz ist der Gemeinschaftsgedanke, der sich auch heute wieder zeigt: Wir Hauptamtlichen dürfen bei der Wasserwacht Füssen zu Gast sein und werden von der SEG Betreuung Pfronten kulinarisch versorgt.“ Beide dankten den Ehrenamtlichen für deren Unterstützung.

Das Catering-Team mit Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler war seit Freitag mit den Vorbereitungen beschäftigt und bot den Mitarbeitenden eine köstliche Auswahl an Speisen, von gegrilltem Fisch, Fleisch, Feta oder Antipasti-Gemüse über vielfältige Salate bis hin zu frisch in der Feldküche gebackener Pizza. Sie sorgten für gekühlte Getränke, die an diesem warmen Sommertag nicht nur bei den leidenschaftlichen Tischkicker-Spielern sehr begehrt waren. Diejenigen, denen das nicht ausreichte, nutzten die Gelegenheit und sprangen zur weiteren Abkühlung in den Forggensee.

Einen Einblick in die Aufgaben der Wasserwacht gaben am Nachmittag die Füssener Wasserretter, die eine Übung auf dem Forggensee vorführten. Bootsführer Thomas Meiler zeigte den Kolleginnen und Kolleginnen aus dem Kreisverband im Anschluss, was so ein Wasserwacht-Boot alles kann. „Wir haben zwar berufliche Überschneidungspunkte, aber heute konnten wir es live selbst erleben“, äußerte ein Mitarbeiter begeistert.

Gegen Abend, als am Forggensee allmählich Ruhe vom Badetrubel einkehrte, hatte Michael Lerf eine Bootsfahrt mit der MS Füssen organisiert. Mit der stimmungsvollen Rundfahrt bis ans nördliche Ende des Forggensees endete ein rundherum gelungener Tag. Dem Anliegen eines Teilnehmers auf dem Rückweg im Shuttlebus nach Kaufbeuren war nichts hinzuzufügen: „Herr Hofmann, so einen Tag müssen sie bitte wieder ermöglichen.“

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Senioren Soziales Veranstaltung

Tag der offenen Tür in der Blauen Blume in Kaufbeuren am 6. Juli 24

Anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Psychiatrie in Schwaben“

Im Rahmen des Jubiläums „175 Jahre Psychiatrie in Schwaben“ laden der Bezirk Schwaben und die Blaue Blume Schwaben herzlich zur Feier und Besichtigung ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 6. Juli 2024, von 9.00 bis 16.00 Uhr in der Prinzregentenstraße 9 in Kaufbeuren statt.

Die Blaue Blume Schwaben, ein Zentrum für Seelische Gesundheit im Alter, öffnet ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Führungen durch das Zentrum werden von 10.00 bis 11.30 Uhr und von 13.00 bis 14.30 Uhr angeboten. Dabei können die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Arbeit und die Räumlichkeiten der Einrichtung gewinnen.

Zusätzlich werden verschiedene Gruppenangebote vorgestellt, darunter Kognitives Training, eine Bewegungsgruppe und eine Kunstgruppe. Diese Programme zielen darauf ab, die geistige und körperliche Gesundheit der Teilnehmer zu fördern und deren Lebensqualität zu verbessern.

Während der Mittagszeit besteht die Möglichkeit, sich kulinarisch zu stärken. Der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Kaufbeuren, der an diesem Tag sein 20-jähriges Bestehen feiert, steht für Informationen über seine Arbeit und seine Unterstützung für das Zentrum zur Verfügung.

Um 14.00 Uhr werden der Bezirkstagspräsident Herr Martin Sailer und der Oberbürgermeister von Kaufbeuren, Herr Stefan Bosse, erwartet. Beide werden Grußworte an die Gäste richten.

Der Tag wird ab 15.00 Uhr mit einem musikalischen Abschluss und einem kleinen Imbiss, zu dem der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume einlädt, abgerundet.

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Panorama Politik Soziales Wirtschaft

„Klima wandel(t) Innenstadt“: 900.000 Euro Städtebauförderung für Kaufbeuren

Mit der neuen Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ unterstützt der Freistaat Bayern gemeindliche Projekte

Die Stadt Kaufbeuren und die Gemeinde Kirchheim in Schwaben erhalten vom Freistaat Bayern eine Förderung in Höhe von insgesamt 940.000 Euro aus dem bayerischen Städtebauförderungsprogramm.

Die Stadt Kaufbeuren erhält aus der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ für den Ortsteil Neugablonz 900.000 Euro.

„Es freut mich, dass die Stadt Kaufbeuren Mittel in dieser Höhe erhalten. Diese unbürokratische Förderung kommt Stadterneuerungsprojekten zugute und ermöglicht eine nachhaltige und integrierte Entwicklung der Stadt- und Ortskerne. Auch hier zeigt sich wieder, dass der Freistaat Bayern ein verlässlicher Partner seiner Kommunen ist, da mehr als 75 Prozent der Programmmittel heuer in den ländlichen Raum fließen“, so Landtagsabgeordneter Peter Wachler.

Mit der neuen Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ unterstützt der Freistaat Bayern gemeindliche Projekte, die der klimagerechten Innenentwicklung dienen. Daneben setzt der Freistaat Bayern bewährte Initiativen fort, um Kommunen bei der Wiederbelebung von Brachen und leerstehenden Gebäuden, bei der Schaffung von Wohnraum in Bestandsgebäuden und bei der Innenentwicklung unter die Arme zu greifen.

In diesem Jahr stehen 89.666.000 Euro für 287 Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.

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Gesundheit Politik Soziales

Stephan Stracke im Gespräch mit den Gründerinnen der Blicklicht gGmbH

Da sein, wenn nichts mehr ist, wie es mal war – Haupt- und Ehrenamt arbeiten Hand in Hand bei der Sterbebegleitung

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) besuchte die Blicklicht gGmbH in der Alten MOMM-Villa in Kaufbeuren.
Anlass für den fachlichen Austausch mit den Blicklicht-Gründerinnen war das einjährige Bestehen der gemeinnützigen Einrichtung zur Palliativpflege.

Der Abgeordnete, der auch als Stadtrat in Kaufbeuren aktiv ist, hatte seine Gratulation zum einjährigen Bestehen der Blicklicht gGmbH mit einem Gesprächsangebot verbunden. Das hatten Melanie Buchmüller, Michaela Bauschmid und Claudia Bäurle gerne angenommen. Sie sprachen mit Stracke über ihre Aufgaben rund um die Themen Sterbebegleitung, Tod und Trauer, über den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und über geplante weitere Angebote.

Am 1. April 2023 gründeten Claudia Bäurle, Michaela Bauschmid, Gudrun Flaig und Melanie Buchmüller die gemeinnützige Organisation Blicklicht in Kaufbeuren. Die erfahrenen Palliativfachkräfte bieten auf breiter Ebene Unterstützung und Beratung für Menschen, die mit Sterben, Tod, Verlust und Trauer konfrontiert sind. Das Team besteht aus den Gründerinnen sowie rund
40 ehrenamtlichen Mitarbeitern und wirkt nicht nur im Stadtgebiet von Kaufbeuren, sondern auch im weiteren Umkreis bis Buchloe.

Die Blicklicht gGmbH unterstützt Betroffene und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase und bietet eine 24-Stunden-Rufbereitschaft. Dies sei nur möglich, weil so viele Menschen ehrenamtlich mitarbeiteten, betonten die Gründerinnen. Mehr als 40 Helferinnen und Helfer konnten sie im ersten Jahr ihres Bestehens bereits für die gGmbH gewinnen, berichteten sie.

Insgesamt verstehe sich die Blicklicht gGmbH als Teil eines Netzwerkes rund um die Pflege und Beratung in der letzten Lebensphase. „Blicklicht ergänzt nicht zuletzt mit seiner 24-Stunden-Rufbereitschaft das bestehende Angebot rund um Hospizarbeit und Sterbebegleitung in unserer Stadt und Region“, lobte Stracke. Was Haupt- und Ehrenamt hier leiste, sei einfach großartig, betonte er. „Die Freude, Menschen in herausfordernden Situationen wie einer schweren Erkrankung individuell beraten und begleiten zu können, sowie die positive Grundhaltung stehen hier neben dem immensen Fachwissen und der Erfahrung spürbar im Vordergrund“, so der Abgeordnete.

Da mit den Krankenkassen die ehrenamtliche Begleitung stets erst nach Abschluss des Falls pauschal abgerechnet werden kann, mussten die Gründerinnen der Blicklicht gGmbH zunächst gemeinsam alle Leistungen und Neuanschaffungen vorfinanzieren. Dankbar sei man deshalb für jegliche Spenden. Zudem sei man dabei, sich mit Fort- und Weiterbildungskursen für Einrichtungen in der Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe ein weiteres wirtschaftliches Standbein zu schaffen. Für die Zukunft plane Blicklicht auch eine stärkere palliative Begleitung in den Pflegeheimen und werde hier mit der Lebenshilfe stärker zusammenarbeiten, so die Gründerinnen.

Wie Stracke mitteilte, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion von der Ampelregierung im Mai in einem Antrag eine systematische Überprüfung und Verbesserung der Palliativversorgung und Hospizarbeit gefordert. Es gelte, so der Abgeordnete, die Umsetzung des 2015 beschlossenen Hospiz- und Palliativgesetzes kritisch zu überprüfen und Anpassungsvorschläge zu erarbeiten. „Eine gute Hospiz- und Palliativversorgung ist Ausdruck einer solidarischen Gesellschaft und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Stracke.

Von der Arbeit der Blicklicht gGmbH zeigte er sich begeistert. „Mit wie viel Enthusiasmus, Idealismus, gepaart mit Fachwissen und langjähriger Erfahrung Sie sich den Herausforderungen stellen, ist großartig. Wie ansteckend die Begeisterung ist, zeigt sich allein schon daran, dass in nur einem Jahr mehr als 40 ehrenamtlich Mitwirkende gewonnen werden konnten“, lobte er abschließend das herausragende Engagement der der Blicklicht-Gründerinnen.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Sommerfest der Lebenshilfe am 6. Juli Am Sonneneck in Kaufbeuren

Am Samstag, den 6. Juli, von 11:00 bis 17:00 Uhr

Es ist wieder soweit! Traditionell feiern die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt am ersten Juli-Wochenende ihr Sommerfest rund um das Gelände Am Sonneneck 47 in Kaufbeuren.

Dieses Jahr findet die Veranstaltung am Samstag, den 6. Juli, von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Auch in diesem Jahr bietet das Sommerfest wieder viele Aktionen für Groß und Klein – von Basteln über Spiele bis zu Bewegungsaktionen gibt es einiges zu entdecken.

Besucherinnen können vor Ort die Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren kennenlernen. Musikalisch wird es auf dem Kirchplatz, wo die Bühne der Kulturwerkstatt zur Open Stage einlädt: Egal ob Band, Solokünstlerin oder Poetry Slammer*in – alle sind willkommen!

Dazu gibt es Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen sowie Eis und Crêpes.

Hinweis Straßensperrung: Aufgrund der Veranstaltung ist die Straße Am Sonneneck am 6. Juli 2024 von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr gesperrt.

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Politik Soziales Verwaltung

Bürgermeister für den Frieden: Flaggentag der Mayors for Peace am 08.07.2024

Mayors for Peace in Deutschland am 08.07.2024. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace Flagge an diesem Tag gehisst sein

Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich der Friedensarbeit, insbesondere einer atomwaffenfreien Welt einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile sind gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind über 800 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei „Mayors for Peace“ und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.

Am Montag, 08.07.2024, findet der Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland statt. Hintergrund sind Kriege, der Klimawandel und eine weltweite Bedrohung der Demokratien. Deshalb setzen rund 600 Städte in Deutschland mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge vor den Rathäusern ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace Flagge an diesem Tag gehisst sein.

Laut dem aktuellen Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI reduzierte sich der weltweite Bestand an Atomsprengköpfen auf schätzungsweise 12.121. Die Zahl der in hoher Alarmbereitschaft gehaltenen Sprengköpfe stieg auf rund 2.100. Neun Länder verfügen über Atomwaffen, die meisten der akut einsatzbereiten Waffen besitzen die USA und Russland. China baut sein Atomwaffenarsenal in großer Schnelligkeit weiter aus. In allen nuklear bewaffneten Staaten sieht SIPRI Bestrebungen, die Bestände zu modernisieren.

Zudem geht der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine einher mit einem Rückzug Russlands aus internationalen Verträgen, wie dem New START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, sowie dem CTBT (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty), dem umfassenden nuklearen Teststoppvertrag.

Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge setzen wir auch in diesem Jahr ein Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die noch immer große Anzahl an Nuklearwaffen gefährdet nach wie vor die Welt. Frieden, Freiheit, Solidarität und eine atomwaffenfreie Welt muss weiterhin unser aller Bestreben bleiben. Auch und vor allem jetzt in diesen herausfordernden Zeiten.“

Was ist der Flaggentag:
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie auch unter www.mayorsforpeace.de.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Sommer Open Air Kaufbeuren: das beliebte Acoustic LivingRoom Festival findet am 05. und 06. Juli statt

Eine einmalige historische Umgebung, 2 Tage außergewöhnliche Live-Musik, zahlreiche regionale Bands

Ein etwas anderes Sommer Open Air zur Unterstützung benachteiligter Menschen im südafrikanischen Simbabwe. Dies war 2010 die Geburtsstunde des Charity-Open Airs Acoustic LivingRoom.

Eine einmalige historische Umgebung, 2 Tage außergewöhnliche Live-Musik, zahlreiche regionale Bands, kulinarische Köstlichkeiten, gute Getränke, tanzende Menschen, (meistens) tolles Sommerwetter, die Ausstattung wie bei Oma im 70er Jahre Wohnzimmer und überall tolle Stimmung – das ist das kleine Festival Acoustic LivingRoom.

Acoustic LivingRoom ist ein Festival für Jung & Alt, auch Familien mit Kindern sind tagsüber herzlich willkommen – Für Kinder ist der Eintritt (bis 12 Jahre) kostenlos.

Das Festivalgelände liegt in Kaufbeuren wunderschön im Garten des Café am Fünfknopfturm.

Das Programm

Grafik: Acoustic LivingRoom

Tickets & Zeiten

Wo gibt’s die Tickets?

Charity

Geld gibt’s weder für denjenigen, der die Bands organisiert, noch für die, die Kasse machen, Kisten schleppen oder Bühne aufbauen. Den kompletten Reinerlös von Acoustic LivingRoom verwenden wir für unsere Partnerprojekte in Simbabwe.

ZimRelief e.V.

ZimRelief e.V. ist eine kleine –rein ehrenamtlich geführte– Hilfsorganisation, die soziale Bildungsprojekte in Simbabwe unterstützt. Alles weitere findet Ihr unter www.zimrelief.org

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Panorama Soziales Verwaltung

Die Vorschlagsfrist für die kommende Kaufbeuren-aktiv Medaille in Kaufbeuren läuft bis 31. Juli 24

Auszeichnung für langjährig ehrenamtlich Engagierte in Kaufbeuren

Viele Menschen setzen sich in Kaufbeuren – oft im Verborgenen – für das Wohl ihrer Mitmenschen ein. Meist seit vielen Jahren, mit viel Zeit und Herzblut. „Dieses Engagement verdient unbedingt unsere Wertschätzung“, betont Cornelia Otto, Referatsleiterin für Kinder, Jugend, Bildung und Engagierte Stadt. „Es ist uns ein großes Anliegen, diese Leistungen gebührend zu würdigen und von Herzen Danke zu sagen. Ehrenamtlich engagierte Menschen tragen mit ihrem Wirken zu einem besseren Leben und einem guten sozialen Miteinander vor Ort bei. Deshalb verleihen wir als Anerkennung einmal im Jahr die Kaufbeuren-aktiv-Medaille“.

Noch bis zum 31. Juli können alle Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger Einzelpersonen oder Gruppen vorschlagen, die sich durch langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement verdient gemacht haben. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt der Kaufbeurer Stadtrat die künftigen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die Medaille wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Die Staffelung richtet sich nach der Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: Für zehn bis 20 Jahre ehrenamtliches Engagement verleiht die Stadt die Medaille in Bronze. Die Silbermedaille erhalten Personen, die sich bereits seit 20 bis 30 Jahren engagieren und für mehr als 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wird die Kaufbeuren-aktiv-Medaille in Gold verliehen.

Tayfun Aygün freut sich auf viele Vorschläge: „Kaufbeuren ist eine Stadt, in der das Ehrenamt intensiv gelebt wird. Deshalb kennt jeder von uns Menschen, die sich in besonderem Maße engagieren. Wir bitten herzlich darum, uns viele mögliche Preisträgerinnen und Preisträger vorzuschlagen, damit diese ihre hochverdiente Anerkennung erhalten.“

Nähere Informationen und ein Vorschlagsformular finden Sie unter www.kaufbeuren-aktiv.de/medaille

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Panorama Politik Soziales Tourismus

Kaufbeurer Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften begab sich auf Erkundungstour in Tschechien

Ernst Holy. „Ich freue mich sehr, dass sich die Verbindung nach Jablonec innerhalb der vergangenen 15 Jahre so gut entwickelt hat“

In Vorbereitung auf die diesjährigen Busreise, die im Herbst mit Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger nach Jablonec stattfindet, begab sich die komplette Vorstandschaft und die Geschäftsführung des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften auf Erkundungstour. Um ein möglichst abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, wurden verschiedene Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen aufgesucht, so dass als Ergebnis der Vorort-Recherchen nicht nur Stationen in Jablonec sondern auch in der Umgebung bis einschließlich Liberec in die engere Auswahl genommen werden können.

Einen wichtigen Aspekt dieser Fahrt stellten die persönlichen Kontakte ins Rathaus von Jablonec dar. Ernst Holy, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins und Leiter der Kaufbeurer Delegation, empfand es als besondere Wertschätzung, dass sich Primátor Milos Vele und Vizebürgermeisterin Jana Hamplová die Zeit für ein Treffen genommen haben.

„Ich freue mich sehr, dass sich die Verbindung nach Jablonec innerhalb der vergangenen 15 Jahre so gut entwickelt hat“, so Holy. „Gleich beim ersten persönlichen Kennenlernen von Herrn Vele vor wenigen Wochen in Kaufbeuren, haben wir festgestellt, dass wir dieselben Prinzipien verfolgen. Die Städtepartnerschaft lebt dann, wenn sich Bürgerinnen und Bürger mit den Bürgerinnen und Bürger treffen, Vereine mit Vereinen, Schulen mit Schulen. Die Politiker können dabei nur unterstützend tätig sein.“

Neben vielen neuen Anregungen für die Organisation des Programmes gab es zwei weitere schöne Begegnungen. Zum einen beim Besuch der Kunstgewerbeschule von Jablonec, bei dem die Direktorin, Frau Picko-Baumannová, gemeinsam mit fünf Studentinnen durch ihr Haus führten und den bayerischen Besucherinnen und Besuchern die vielfältigen Ausbildungsbereiche zeigten. Und zum anderen mit Pfarrer Stepan Smolen von der Pfarrei Herz-Jesu, der die Kaufbeurer Abordnung trotz unmittelbar zurückgelegter Nacht-Wallfahrt mit einer Jugendgruppe aus der Gemeinde für einen kurzen Austausch im Gemeindehaus begrüßte.

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