Unterstützung aus Rathaus und Fliegerhorst: Oberbürgermeister Stefan Bosse und Oberstleutnant Enrico Cichos beim Sammlungsauftakt. Unternehmer und Gastronom Antonio Pisanu aus Kaufbeuren spendete bereits. Foto. Alexander Bernhard / Bundeswehr
Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2023
„Gemeinsam für den Frieden“ – das ist das Motto der diesjährigen Sammlung des Volksbun-des Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Der Volksbund engagiert sich in der Erinnerungskultur und fördert die Begegnung und Bildung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Der Verein betreut mehr als 830 Kriegsgräber- und Gedenkstätten in 46 Staaten, auf denen 2,8 Millionen Kriegstote bestattet wurden. So leistet er einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur. Denn Gedenkstätten bringen zum Ausdruck, welche Ereignisse und Erfahrungen unserer Geschichte im Bewusstsein aktueller und künftiger Generationen lebendig bleiben, damit das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät: Als Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit.
Die Haus- und Straßensammlung in diesem Herbst läuteten Oberbürgermeister Stefan Bosse und stellvertretend für den Kommandeur der Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Oberstleutnant Enrico Chichos, ein. Gemeinsam sammelten sie auf dem Kaufbeurer Wochenmarkt Spendengelder. Die Sammlungen werden, wie jedes Jahr, von Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr in Kaufbeuren durchgeführt und dauern bis zum 1. November 2023 an. Ihr Spendenbetrag wird dann dem Volksbund übergeben.
Sammlungsorte in Kaufbeuren sind Modepark Röther, Forettle-Center sowie Kaufland. Zusätzlich zu den regelmäßig stattfindenden Wochenmärkten in der Kaufbeurer Innenstadt und im Stadtteil Neugablonz, wird an Allerheiligen an den Kaufbeurer Friedhöfen gesammelt.
Ein Spaß für jedes Alter: Der Regenbogenfisch im Puppentheater. Foto: Hockey for Hope
Nachdem es zuletzt zweimal aufs Eis ging, war es diesmal weniger kalt: Hockey for Hope lud die beiden Kinderheime Biberburg in Pforzen und Tabaluga in Schongau sowie den Ankerplatz Kaufbeuren ins heimische Puppentheater ein
Nachdem es zuletzt zweimal aufs Eis ging, war es diesmal weniger kalt: Hockey for Hope lud die beiden Kinderheime Biberburg in Pforzen und Tabaluga in Schongau sowie den Ankerplatz Kaufbeuren ins heimische Puppentheater ein
Das Marionettenstück „der Regenbogenfisch“ ist zwar ein Stück für kleinere Kinder, die liebevolle und sehr unterhaltsame Vorstellung begeisterte aber die mitgekommenen Jugendlichen und Erwachsenen genauso. Gründer und 1. Vorsitzender Alex Uhrle: „Die freudigen Gesichter von Groß und Klein zeigten, dass manches Problem für ein paar Minuten vergessen wurde. Auch steht in Sachen Qualität das Puppentheater Kaufbeuren der Augsburger Puppenkiste in nichts nach“.
Viel Spaß hatte auch der Puppenspielverein: „Wir haben uns sehr über den Besuch von Hockey for Hope e.V. gefreut und hoffen, dass wir den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten. Wenn wir auf der Marionettenbühne spielen, sehen wir die Reaktionen der Zuschauer während der Vorstellung leider nicht. Umso mehr hat uns der langanhaltende Applaus am Ende der Aufführung gefreut.“ so Ekatharina Sperling, Vorsitzende des Vereins.
Über 70 Gäste konnten so einen schönen Nachmittag verbringen. Hockey for Hope übernahm den vollen Eintritt für alle, um nicht nur den bedürftigen Kindern und Jugendlichen eine Freude zu schenken, sondern auch um den Puppenspielverein Kaufbeuren e. V., welcher in der letzten Zeit viel Geld und Engagement in die Renovierung des Theaters steckte, zu unterstützen.
Stracke: „Wir wollen Pflegekräfte entlasten und die Qualität der Patientenversorgung verbessern“
Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren erhalten aus dem Krankenhauszukunftsfonds von Bund und dem Freistaat Bayern insgesamt rund 6 Millionen Euro, um die Digitalisierung voranzutreiben.
Dazu erklärt der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU): „Mit der Einführung des Krankenhauszukunftsfonds durch das Krankenhauszukunftsgesetz hat die unionsgeführte Bundesregierung 2021 den Grundstein zur Förderung notwendiger Investitionen in moderne Notfallkapazitäten, eine bessere digitale Infrastruktur und die Erhöhung der IT- und Cybersicherheit gelegt. Aus dem gemeinsam mit dem Freistaat Bayern zu je 50 Prozent finanzierte Fonds stehen dem Klinikum Kaufbeuren knapp 4,3 Millionen Euro, der Klinik Füssen knapp 916.000 Euro und der Klinik St. Josef in Buchloe knapp 660.000 Euro zur Verfügung.“
Das Klinikunternehmen Ostallgäu-Kaufbeuren hat in Summe 41 Maßnahmen definiert, die sich derzeit in der Umsetzung befinden oder bereits umgesetzt wurden. Dazu gehören insbesondere die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, die Einführung digitaler Patientenportale und eines elektronischen Medikationsmanagements sowie ein digitales Aufnahme-, Entlass- und Überleitungsmanagement.
„Die Chancen der Digitalisierung müssen auch in den Krankenhäusern genutzt werden. Moderne IT-Strukturen sind ein Baustein für eine spürbare Verbesserung der Qualität in der Patientenversorgung“, betont Stracke. „Ziel ist es, Ärzte und Pflegekräfte bei der Bürokratie zu entlasten und ihnen so mehr Zeit für die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zu geben. Denn Fürsorge und Nähe sind in der Patientenversorgung unerlässlich und fördern das Wohlbefinden. Das Geld, das wir zusammen mit dem Freistaat über den Krankenhauszukunftsfonds investieren, ist damit bestens angelegt.“
Die Bezirksvorstandschaft besucht das Isergebirgs-Museum, von rechts nach links: Edmund Schiefer (Bezirksobmann), Günther Mayer, Kriemhild Heller, Anton Schön, Hannelore Herrmann, Thomas Bielo und Dr. Thomas Jahn. Foto: privat
Neue Vorstandschaft der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Schwaben tagt in Neugablonz und besucht das Isergebirgs-Museum.
Vor kurzem traf sich die neu gewählte Bezirksvorstandschaft der Sudetendeutschen Landsmannschaft zu ihrer konstituierenden Sitzung in Kaufbeuren-Neugablonz. Nach der Totenehrung und der Vorstellung der neu gewählten Vorstandsmitglieder der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL), präsentierte der neu gewählte Bezirksobmann Edmund Schiefer (Mindelheim) seine Ziele für Schwaben. Neben der intensiveren Betreuung der regionalen Sudetendeutschen Verbände (Orts- und Kreisgruppen) möchte Edmund Schiefer auch einen Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit Schulen und Museen setzen.
Der neue Bezirksobmann sieht die Notwendigkeit eines Gleichklangs zwischen der Erinnerung an die alte Heimat, die Vertreibungsverbrechen, die Aufbauleistung der Sudetendeutschen in Schwaben und die Fortsetzung des Versöhnungs- und Dialogprozesses mit Ansprechpartner in Tschechien. Zum Abschluss der Tagung führte das ebenfalls neu gewählte SL-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Jahn seine Vorstandskollegen durch die Ausstellung des Isergebirgs-Museums in Neugablonz. Jahn ist als Vorsitzender des Heimatkreises Gablonz gleichzeitig auch Mitglied des Stiftungsrats des Isergebirgs-Museums. Die Bezirksvorstände zeigten sich beeindruckt von der Größe und der Professionalität der Ausstellungsfläche, sodass Bezirksvorstand Edmund Schiefer abschließend resümierte: „Alle, die an der Geschichte der Sudetendeutschen interessiert sind, ist unbedingt ein Besuch des Isergebirgs-Museums in Neugablonz zu empfehlen.“
Gemeindepsychiatrischer Verbund (GPV) Kaufbeuren/Ostallgäu – AK bezahlbarer Wohnraum: Leerstandsmanagement für Wohnraum in der Stadt Kaufbeuren. Ein gemeinsamer Schritt zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums
Der „Arbeitskreis bezahlbarer Wohnraum“, ein Zusammenschluss verschiedener Einrichtungsträger in der Versorgungsregion Kaufbeuren/Ostallgäu, engagiert sich seit längerer Zeit nachdrücklich für die Erschließung von bezahlbarem Wohnraum in Kaufbeuren. Im Zuge seiner Bemühungen konnte der Arbeitskreis durch großzügige Spenden von VWEW (initiiert von Oberbürgermeister Stefan Bosse), dem Gablonzer Siedlungswerk, der St. Vinzenz von Paul Stiftung sowie der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ein wegweisendes Pilotprojekt ins Leben rufen.
Mit Beginn des 2. Oktober 2023 wird Frau Patricia Hopp in den Räumlichkeiten der Stiftung Nächstenliebe in Aktion für zunächst ein Jahr die Position einer Leerstandsmanagerin für Wohnraum in der Stadt Kaufbeuren übernehmen. Ihr vorrangiges Ziel ist es, den Bestand an ungenutztem Wohnraum in der Stadt zu erfassen und gezielte Maßnahmen zur Wiederbelebung dieser Ressourcen zu ergreifen. Dies beinhaltet die Identifizierung von Hindernissen, die Vermietung von Leerstand erschweren, die Beseitigung von Unsicherheiten bei Vermietern sowie die Aufklärung über verfügbare Fördermöglichkeiten.
Die Schaffung dieser Stelle für Leerstandsmanagement ist ein wegweisender Schritt, um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum in Kaufbeuren zu erweitern und gleichzeitig die Lebensqualität für betroffene Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu verbessern. Leerstehende Wohnungen sind nicht nur eine vergebene Ressource, sondern auch eine Herausforderung für die gesamte Gemeinschaft.
Interessierte Wohnungseigentümer mit Leerstand sind herzlich eingeladen, Frau Patricia Hopp zu kontaktieren, um gemeinsam Lösungen zur Wiederbelebung von leerstehendem Wohnraum zu erarbeiten. Alle Informationen und Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt, um die Privatsphäre aller Beteiligten zu wahren.
Der „Arbeitskreis bezahlbarer Wohnraum“ freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit und das Erreichen einer nachhaltigen Lösung zur Bewältigung der Wohnraumknappheit in Kaufbeuren und ist überzeugt, dass durch vereinte Anstrengungen und die Unterstützung der Gemeinschaft eine positivere Wohnsituation für betroffene Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt erreicht werden kann.
Ausscheidende Beiratsmitglieder Heinz Rößler, Johannes Reich und Eleonore Schneider mit AOK Direktor Bernd Ruppert bei der Verabschiedung in der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. FOTO: AOK
Johannes Reich erhält goldendes AOK-Ehrenzeichen
Durch die Sozialwahlen ändert sich die Zusammensetzung des örtlichen Beirates der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Mit Ablauf der Legislaturperiode scheiden langjährige Mitglieder des Beirates aus der AOK-Selbstverwaltung aus. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete AOK-Direktor Bernd Ruppert in der letzten Sitzung acht Vertreterinnen und Vertreter der Versichertenseite und vier Ehrenamtliche der Arbeitgeberseite aus dem Gremium. Johannes Reich wurde als langjähriger Beitragsvorsitzender mit dem goldenen Ehrenzeichen der Gesundheitskasse ausgezeichnet. „Die AOK Bayern würdigt damit die außergewöhnlichen Verdienste und den persönlichen Einsatz der ehrenamtlich wirkenden Personen Persönlichkeiten in unserer Selbstverwaltung“, so Bernd Ruppert. In seiner Laudatio hob er besonders hervor, dass die örtliche Beiratsarbeit für die Verbundenheit der Sozialpartner in der Region mit den Themen der Sozialversicherung steht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse, selbst langjähriger stellvertretender AOK-Beirat, würdigte das ehrenamtliche Engagement der Beiratsmitglieder und die enge Verbundenheit zur AOK Bayern. Besonders hebt er das langjährige, vielfältige Wirken von Johannes Reich hervor, den er „schon von Kindesbeinen an“ in seinem Tun erlebt und geschätzt hat, hervor.
Die Beiratsmitglieder bringen in das Selbstverwaltungsgremium der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu die Interessen der Beitragszahler, der Versicherten und Arbeitgeber ein. Sie sorgen unter anderem für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des kundenorientierten, modernen Dienstleistungsunternehmens AOK. Die Beratung in Fragen der Prävention oder betrieblichen Gesundheitsförderung, aber auch die Unterstützung der Bedürfnisse der Versicherten im Widerspruchsausschuss stehen dabei im Vordergrund. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Gesundheitspolitik und deren Bewertung aufgrund regionaler Erfahrungen und Erwartungen aus dem gesellschaftlichen Leben, so-wie der örtlichen Arbeits- und Wirtschaftswelt ein.
Prof. Dr. Jost Braun: „Wie entsteht ein Tornado?“ Am 19. Oktober 2023 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren
Tornados zählen neben Hurrikanen zu den stärksten Stürmen überhaupt. Wie alle Stürme werden sie nach ihrer Zerstörungskraft von F1 bis F5 klassifiziert, wobei F5 schwerste Verwüstungen bedeutet. Im Gegensatz zu Hurrikanen treten sie aber zeitlich und örtlich äußerst begrenzt auf. Wie entsteht nun ein solcher Tornado und warum entwickelt er sich in kurzer Zeit vom „lauen Lüftchen“ zum schweren Sturm, der ganze Häuser flachlegt? Die Antwort gibt diese Vorlesung!
Prof. Dr. Jost Braun lehrt an der Hochschule Kempten im Fachbereich Maschinenbau (Strömungsmechanik / Energietechnik / Technische Thermodynamik / Kraftwerkstechnik
Bewerbungsfrist für das erfolgreiche Bundesprogramm „Demokratie leben!“ läuft bis 10.11.2023
„Ab sofort können wieder Projekt- und Veranstaltungsideen für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bei uns eingereicht werden“, so Till Nißle von der externen Koordinierungs- und Fachstelle. Bereits 2015 ist in Kaufbeuren „Demokratie leben!“ gestartet. Seitdem haben sich unzählige Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in lebendigem demokratischen Engagement geübt.
Jetzt sind alle interessierten Vereine, Institutionen oder auch Privatpersonen aufgerufen ihre Ideen für das Jahr 2024 bei der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro einzureichen. „Dafür stehen auf der Homepage die Antragsformulare bereit“, erklärt Nißle. Die ausgefüllten Anträge sollten Kaufbeuren-aktiv bis spätestens 10.11.2023 vorliegen. Anschließend tagt der Begleitausschuss von „Demokratie leben!“. In der Sitzung werden die eingereichten Vorschläge vorgestellt sowie die Entscheidung darüber getroffen, welche Projekte den Zuschlag erhalten. „Demokratie muss täglich neu mit Leben gefüllt werden. Unser Ziel ist es spannende und kreative Projektideen zu fördern, um unsere demokratische Kultur weiterhin zu leben und gestalten“, so Nißle.
Alle Informationen sowie die Antragsformulare unter www.kaufbeuren-aktiv.de/demokratie-leben. Für Fragen steht Till Nißle telefonisch unter der 08341 – 437 273 sowie per Mail unter till.nissle@kaufbeuren.de zur Verfügung.
Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Am Dienstag, 10.10.2023, hat Kaufbeurens neues Wertstoffzentrum auf dem Gelände der Kläranlage seinen nächsten Abschnitt erreicht. Der Abschluss des Rohbaus wurde mit einem Richtfest gefeiert
Am Dienstag, 10.10.2023, hat Kaufbeurens neues Wertstoffzentrum auf dem Gelände der Kläranlage seinen nächsten Abschnitt erreicht. Der Abschluss des Rohbaus wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Stefan Bosse, dem zweiten Bürgermeister Oliver Schill, der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, Stadträten, Mitarbeitern des Wertstoffzentrums und Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen mit einem Richtfest gefeiert.
Das neue zentrale Wertstoffzentrum soll die bisherigen Wertstoffhöfe in der Mindelheimer Straße und der Liegnitzer Straße ablösen. Diese beiden Standorte entsprechend nicht mehr den aktuellen Standards solcher Einrichtungen und werden nach der Fertigstellung des neuen Wertstoffzentrums geschlossen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für April 2024 vorgesehen.
Das neue zentrale Wertstoffzentrum ist dann Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger, um Wertstoffe und Grüngut abgeben zu können. Dies gilt auch für kostenpflichtige Abfälle. Die Containerebene des neuen Wertstoffzentrums ist tiefergelegen – das macht das Abladen in die ca. 30 Container barrierearm. Durch das durchgängige Dach bietet es Schutz vor jeder Witterung und durch die Anordnung von Anfahrts- und Abladerampe sind eventuelle Behinderungen zwischen Besuchern und dem Transportverkehr ausgeschlossen. Außerdem wird auf der über 2.000 Quadratmeter großen Dachfläche eine Photovoltaik-Anlage installiert, die nicht nur das neue Wertstoffzentrum, sondern auch das Klärwerk mit Strom versorgt. Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro.
Oberbürgermeister Stefan Bosse ist von den Vorteilen des neuen zentralen Wertstoffzentrums überzeugt: „Mit der neuen Längs-Anordnung gibt es keine beengten Verhältnisse mehr für den Verkehr hier vor Ort und genug Raum und Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger ihre Wertstoffe und Grüngut mit ausreichend Platz abgeben zu können. Des Weiteren können wir hier auf die Nutzung der bereits vorhandenen Sanitär- und Sozialräume der Kläranlage für die Mitarbeiter des neuen Wertstoffzentrums und die vor Ort befindliche Abfallberatung setzen.“
Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bayernweiten Aktion „Geschenk mit Herz“ und sammelt Weihnachtspäckchen für Kinder in Not
Seit 2003 freuen sich zehntausende Kinder in Not auf ihr persönliches Weihnachtspäckchen aus Deutschland. Für viele von ihnen ist es das erste Geschenk ihres Lebens. Die Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“ der bayerischen Hilfsorganisation humedica e. V. in Zusammenarbeit mit Sternstunden e. V., macht es möglich.
Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beteiligt sich auch in diesewww.geschenk-mit-herz.dem Jahr an der bayernweiten Aktion „Geschenk mit Herz“ und sammelt Weihnachtspäckchen für Kinder in Not. „Die Aktion Geschenk mit Herz ist eine wunderbare Gelegenheit, etwas zurückzugeben“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Das liebevolle Packen der Geschenke ist für uns jedes Jahr ein Höhepunkt.“
Auch Sie können helfen
Eine Packliste, mit was die Weihnachtspäckchen gefüllt werden sollen, gibt es unter www.geschenk-mit-herz.de. Diese soll sicherstellen, dass alle Kinder in etwa gleichwertige Präsente bekommen. Die Päckchen können bis 13.11.2023 bei den AOK Geschäftsstellen in Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen zu den regulären Öffnungszeiten abgegeben werden.
Musizieren für den guten Zweck: Der Leiter der Fliegerhorstkapelle Klaus Reggel und Kommandeur Oberst Thorsten Milewski (v.r.n.l. am Spendenscheck) bei der Spendenübergabe im Kaufbeurer Fliegerhorst. Philipp Radetzki, Bundeswehr
Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren sammelt 1.000 Euro. Der von Soldaten und Soldatinnen gegründete gemeinnützige Verein „Helfen macht Schule“ engagiert sich karitativ in Kaufbeuren und im Allgäu
Bei verschiedenen musikalischen Anlässen spielen Noten der Fliegerhorstkapelle Kaufbeuren immer wieder Noten in Form von Spendengeldern für soziale Einrichtungen und Projekte ein. Ob bei den Kurkonzerten in Pfronten und Bad Wörishofen, bei Auftritten am Festspielhaus in Füssen oder beim Abschiedsgottesdienst des evangelischen Militärgeistlichen Hans-Jürgen Hoeppke in Altenstadt.
Die Besuchenden honorieren die Auftritte der Kapelle in Form von „klingender Münze oder in Scheinen“ für den guten Zweck. Bei einem Termin im Fliegerhorst übergab der Leiter der Kapelle, Klaus Reggel, zusammen mit seinen Musikerkollegen einen Spendenscheck über 1.000 Euro an den Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski. Die Summe kommt dem von Soldaten und Soldatinnen gegründeten gemeinnützigen Verein „Helfen macht Schule“ zu Gute. Der Verein engagiert sich karitativ in Kaufbeuren und im Allgäu.
Einblick ins Ehrenamt durch Teilnahme am „Freiwilligen Sozialen Schuljahr“. Info-Abend im Generationenhaus am 16. Oktober um 18 Uhr
„Es hat total Spaß gemacht. Zum einen konnte ich einen Einblick in den Beruf gewinnen und es war schön zu sehen, wie sich die Kleinen über meinen Einsatz freuten“, erzählt ein Schüler, der seine ehrenamtlichen Stunden in einem Kindergarten absolvierte.
Das „Freiwillige Soziale Schuljahr“ ist ein Projekt der Freiwilligenagentur Knotenpunkt. Es bietet Schülerinnen und Schülern der 8. bis 10. Klassen die Möglichkeit, sich stundenweise im sozialen Bereich zu engagieren. Dadurch können sie Erfahrungen sammeln und gleichzeitig die gemeinnützigen Einrichtungen vor Ort unterstützen.
„Auch in diesem Schuljahr bieten wir den Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen wieder die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren“, so Helga Holzhausen, die das Projekt leitet. „Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmer ein offizielles Zertifikat, das auch bei künftigen Bewerbungen von Vorteil ist.“
Für alle interessierten Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern findet am Montag, dem 16. Oktober um 18 Uhr ein Info-Abend im Generationenhaus am Hafenmarkt 6-8 statt.
Hier werden das Projekt und die möglichen Einsatzstellen vorgestellt. Ehemalige „FSSJler“ werden über ihre Erfahrungen berichten. Auch die teilnehmenden Einrichtungen sind herzlich eingeladen.
Nähere Informationen im Generationenhaus Kaufbeuren unter Tel. 08341/9080898 oder info@generationenhaus-kf.de
Der Trialog ist ein offener Gesprächsraum für Menschen, die Erfahrung mit einer psychischen Krise oder Erkrankung haben: Psychiatrieerfahrene, Angehörige und professionelle Begleiter:innen. Sie kommen zusammen, um miteinander zu sprechen und einander zuzuhören.
Eingeladen sind alle Interessierten, auch unabhängig von den drei genannten Gruppen, die sich auf einen gemeinsamen Lernprozess zum Thema einlassen möchten.“
Strahlende Kinderaugen beim Auspacken der Zahnputzsets im Kinder und Familienzentrum in Neugablonz. Foto: Kinder- und Familienzentrum Neugablonz
AOK Kaufbeuren-Ostallgäu versorgt über 1000 Kinder mit Zahnputzset
Die richtige Pflege von Anfang an ist die beste Voraussetzung, um die Zähne ein Leben lang zu erhalten. „Wenn es um die Vorbeugung von Karies bei ihren Kindern geht, sind zunächst die Eltern gefordert“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Darüber hinaus können Mädchen und Jungen in Kitas und Schulen an Angeboten zur Gruppenprophylaxe teilnehmen. „Rund 2.400 Zahnärztinnen und Zahnärzte der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit (LAGZ) zeigen Schul- und Kita-Kindern altersgerecht und praxisnah, wie sie ihre Zähne gesund erhalten“, erläutert Bernd Ruppert. Dabei vermitteln sie, wie wichtig richtiges Zähneputzen, zahngesunde Ernährung, der halbjährliche Zahnarztbesuch und die Fluoridierung für die Zahngesundheit sind.
„Um die Aktion zu unterstützen, haben wir in diesem Jahr alle interessierten Kindergärten im Direktionsgebiet der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu mit Zahnputzsets versorgt. Als Gesundheitskasse vor Ort ist es uns ein großes Anliegen, einen Beitrag zur Zahngesundheit schon bei den Kleinsten zu leisten“, so Bernd Ruppert.
Erfolge durch Gruppenprophylaxe
„Durch die Einführung der Gruppen- und Individualprophylaxe, den Einsatz von Fluoridlacken und dank einer konsequenten Aufklärung konnten in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Zahngesundheit von Kindern erreicht werden“, so Bernd Ruppert. Bei den Zwölfjährigen liegt Deutschland im internationalen Vergleich sogar auf einem Spitzenplatz. Doch bei den Sechs- bis Siebenjährigen ist immer noch fast die Hälfte von Karies betroffen – besonders oft sind es Kinder aus sozial und wirtschaftlich benachteiligten oder zugewanderten Familien. „Sehr wichtig ist es, dass Eltern mit ihrem Kind die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen in der Zahnarztpraxis nutzen“, rät Bernd Ruppert. Am besten erfolgen im Zeitraum vom 30. bis zum 72. Lebensmonat drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Ab dem sechsten Lebensjahr sind halbjährliche Besuche der Eltern mit ihrem Nachwuchs beim Zahnarzt empfehlenswert.
Zudem folgte sie einer Einladung und beteiligte sich an der Essensausgabe, die jeden Donnerstag von Ehrenamtlichen ausgeführt wird
Wahlwerbung zur Landtagswahl in Bayern 2023. Dieser Text ist eine Veröffentlichung im Rahmen einer Wahlwerbung der Kandidatin der Partei Freie Wähler. Für den Inhalt ist ausschließlich die Kandidatin bzw. die Partei verantwortlich.
Fotos: Knabner
„Wir haben 50 Paar Weißwürste und Bretzn für die Tafel“, war der erste Satz der Landtagskandidatin am Telefon. Susen Knabner übergab die Weißwürste und Bretzn persönlich bei der Tafel in Marktoberdorf. Sie hörte aufmerksam der stellvertretenden Geschäftsführerin des Caritasverbandes Kaufbeuren- Ostallgäu, Anna Wilde, zu, welche über die steigenden Zahlen der Bedürftigen, steigenden Kosten und gleichzeitig sinkenden Spenden für die Tafel in Marktoberdorf sprach.
Bei diesem Gespräch lud Anna Wilde die Kandidatin zu einem Tafelbesuch ein. Diese Einladung nahm Susen Knabner sofort an und beteiligte sich an der Essensausgabe, die jeden Donnerstag von Ehrenamtlichen ausgeführt wird. Bevor verteilt werden kann, werden die Spenderstellen abgefahren und das Essen bei der Tafel sortiert. Knabner ging den Ehrenamtlichen tatkräftig zur Hand und informierte sich über den Bedarf, den Umfang der ehrenamtlichen Arbeit und die Erfahrungen der fleißigen Helfer. Diesen Donnerstag wurden 48 Familien von der Tafel versorgt. „Ich bin begeistert, was ehrenamtlich hier auf die Beine gestellt wird. Binnen 6 Stunden wird eingesammelt, sortiert und verteilt – für 160 Menschen. Das geht nur in so einem eingespielten Team.“, so Knabner. „Es gibt einem aber auch zu denken: Warum brauchen wir so etwas? Erreichen wir die Bedürftigen? Wieviele kommen aus Scham nicht hierher?“ Auch die Suche nach neuen größeren Räumlichkeiten war ein Thema. Am frühen Abend war klar:„Wir bleiben in Kontakt“ so Wilde und Knabner unisono.
Am 14. Oktober findet der Welthospiztag 2023 statt. Unter dem Motto „Hospiz lässt mich noch mal.“ informiert der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu in diesem Jahr über seine Unterstützungsangebote für schwerstkranke Menschen und ihre An- und Zugehörigen
„Am Lebensende gibt es für viele Menschen besondere Momente, die eine bedeutsame Rolle einnehmen“, so Michael Feistl, Vorsitzender im Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu. „Hospizarbeit und Palliativversorgung stehen dafür, dass schwerstkranke Menschen, ihre Angehörigen und ihre Freundinnen und Freunde besondere Alltagsmomente noch einmal erleben können. Dabei werden sie individuell begleitet und können die Zeit am Lebensende aktiv mitgestalten.“
Jeder möchte am Lebensende würdevoll begleitet und gut versorgt werden. Hospizarbeit und Palliativversorgung stellen das sicher. Palliative Angebote lindern die Schmerzen und Beschwerden, damit die Betroffenen möglichst symptomarm am täglichen Leben teilhaben können. Die hospizliche Begleitung sorgt dafür, dass Wünsche und Bedürfnisse sterbender Menschen wahrgenommen sowie sie und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase unterstützt werden.
In diesem Sinne setzt sich der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu mit seinen ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleitern seit 27 Jahren dafür ein. Sie unterstützen schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Zeit ihres Lebens, nach deren individuellen Vorstellungen und hören dabei achtsam zu und begleiten einfühlsam.
„Das wollen wir gemeinsam mit allen Interessierten anlässlich des Welthospiztages teilen und wir freuen uns, wenn viele Menschen den Weg zu uns finden“, so die Koordinatorinnen Christin Seifert-Büchner und Juliane Mayr. „Für alle anderen: Auch auf unserer Homepage, am Telefon oder im Einzelgespräch informieren wir jederzeit gerne zu unseren Angeboten“.
Der Informationsstand zum Welthospiztag, am 14. Oktober 2023 findet von 9 bis 14 Uhr am Salzmarkt in Kaufbeuren statt.
Weihnachtspäckchen der „Geschenk mit Herz“-Aktion von humedica machen auch Kindern in der Ukraine eine Freude. Foto: humedica
humedica-Päckchenaktion „Geschenk mit Herz“ startet in die Saison 2023
In drei Monaten ist Weihnachten und das Fest der Liebe wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Die Vorbereitungen für „Geschenk mit Herz“ – die Weihnachtspäckchenaktion der Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica laufen auf Hochtouren. Ab sofort ist es möglich, sich als Sammelstelle anzumelden, um im Aktionszeitraum Weihnachtsgeschenke entgegenzunehmen, die bedürftigen Kindern in Osteuropa eine ganz besondere Freude bereiten sollen. Gepackt werden diese von zigtausenden Päckchenpackern in ganz Bayern entsprechend einer Packliste. Doch auch, wer nicht selbst packen möchte, kann Kindern eine Weihnachtsfreude machen und gegen eine Spende in Höhe von 28 Euro, dem Gegenwert eines Päckchens, ein „Geschenk mit Herz“ packen lassen. Die Logistikkosten für die Aktion übernimmt Sternstunden e.V..
Wer zu Weihnachten nicht nur seine Lieben beschenken, sondern auch Kindern in großer Not eine Weihnachtsfreude machen möchte, ist bei der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ richtig. Mit dieser Aktion werden seit 2003 Kinder aus besonders bedürftigen Familien, hauptsächlich in Ost- und Südosteuropa, zu Weihnachten beschenkt. Im vergangenen Jahr machte die Aktion europaweit knapp 70.000 Kindern eine ganz besondere Weihnachtsfreude. Ohne den unermüdlichen Einsatz hunderter Helfer und ehrenamtlicher Weihnachtspäckchenpacker hätten diese Kinder häufig nicht einmal eine eigene Zahnbürste oder warme Mütze.
„Möglich machen die Aktion vor allem die vielen Päckchenpacker in ganz Bayern“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. Sie stellen die Geschenke nach einer vorgegeben Packliste zusammen. „Die Liste soll sicherstellen, dass alle Kinder auch in etwa gleichwertige Präsente bekommen“, berichtet Bahner-Gutsche. „Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn zwei Kinder miteinander ihre Päckchen auspacken, eines davon wäre prall gefüllt mit Spielsachen und Süßigkeiten, das andere halb leer. Das wollen wir mit Hilfe der Packliste verhindern“, führt Bahner-Gutsche weiter aus. Schlüsselstelle der Aktion sind die vielen Sammelstellen, die in jeder Region Bayerns zu finden sind. „Oft sind das Schulen und Kindergärten, aber auch Firmen, Vereine und Privatpersonen“, erklärt Bahner-Gutsche. Sie nehmen die Geschenke der Päckchenpacker an und lagern sie, bis sie zwischen St. Martin und Nikolaus von LKW abgeholt werden. „Diese werden von ehrenamtlichen Fahrern gesteuert, die sich die Zeit von „Geschenk mit Herz“ oftmals extra freihalten, um Kindern eine Freude machen zu können,“ ist Bahner- Gutsche begeistert. Die LKW bringen die Päckchen in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren, wo sie kontrolliert und anschließend für den Transport nach Osteuropa fertig gemacht werden. Zielländer sind unter anderem Albanien, Rumänien und Moldawien. Auch Kinder in der Ukraine dürfen sich über „Geschenke mit Herz“ freuen. Verteilt werden die Päckchen vor Ort an bedürftige Kinder durch karitative Einrichtungen, mit denen humedica auch unter dem Jahr zusammenarbeitet.
Mehr Informationen, die Packliste und das Formular zur Anmeldung als Sammelstelle finden Sie unter www.geschenk-mit-herz.de
Über humedica: Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Zum Abschluss der Bayerischen Demenzwoche hatte das Netzwerk Pflege Kaufbeuren am Welt-Alzheimertag ehrenamtliche Demenzhelfer, Pflegefachkräfte und Interessierte eingeladen
Zum Abschluss der Veranstaltungen in der Bayerischen Demenzwoche hatte das Netzwerk Pflege Kaufbeuren am Welt-Alzheimertag am 21.09.2023 ehrenamtliche Demenzhelfer, Pflegefachkräfte und Interessierte in den Saal des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung eingeladen.
Tobias Münzenhofer, Fachpfleger, Fachdozent und Mitgründer der Initiative Lichtblicke Demenzstrategie referierte über den wertschätzenden Umgang mit Menschen mit Demenz. Wertschätzung heißt für Münzenhofer in erster Linie Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
Wichtig ist dabei aber auch, dass sich Angehörige Helfer, aber auch professionell Pflegende selbst schützen, auf sich achten und ihren Humor trotz aller Herausforderungen nicht verlieren.
Münzenhofer ging in seinem Vortrag auch auf die verschiedenen Versorgungen von Demenzbetroffenen z.B. auch in Pflegeheimen ein. So seien laut Münzenhofer 70 % der Heimbewohner demenziell erkrankt oder zeigen deutliche kognitive Defizite. Bei 6 % aller über 65-jährigen Patienten eines Allgemeinkrankenhauses sowie bis zu 95 % aller Heimbewohner kann man „Herausfordernde Verhaltensweisen“ wie Apathie, Verweigerung, Angst, Ängstlichkeit, Rufen, Schreien, Unruhe, Aggressivität, Distanzlosigkeit oder Wahn beobachten. „Damit müssen gerade professionell Pflegende täglich umgehen,“ so Münzenhofer.
Und die Zahl der von Demenzbetroffenen steigt in den nächsten Jahren an. Bis 2050 könnte sich die Zahl der Betroffenen bereits schon verdoppeln.
Weiterhin ist es für Münzenhofer wichtig zu unterscheiden, welche Form von Demenz bei Betroffenen vorliegt. Es gibt hier durchaus Unterschiede, auch wenn die Alzheimer Demenz mit über 60 % die häufigste Form der Demenz ist, gibt es noch viele weitere Formen wie beispielsweise die vaskuläre Demenz (verursacht durch Durchblutungsstörungen im Gehirn), die sogenannte Lewy-Körperchen-Demenz (dessen Symptome oft einer Parkinsonerkrankung ähneln) oder eine Frontotemporale Demenz (verursacht durch Nervenzellenuntergang im Frontalhirn).
Wirkliche Heilung gibt es hier leider noch nicht, aber im Umgang mit der Krankheit kann es schon hilfreich sein, das genaue Krankheitsbild zu erfahren. Manchmal kann auch eine Depression oder ein Delir zu Verwirrtheitszuständen führen, ohne dass eine Demenz vorliegt. Deshalb kann es laut Münzenhofer schon wichtig sein, vom Arzt eine Diagnose feststellen zu lassen. „Bei anderen Krankheiten wünscht man sich ja auch, genau zu wissen, welche Diagnose dahintersteckt.“, erklärt Münzenhofer in seinem Vortrag. Viele Betroffene bekommen allerdings die Diagnose „Demenz“ ohne zu wissen, um welche Form es sich handelt. Im Laufe des Vortrags kam es auch immer wieder zum Austausch zwischen den Anwesenden. Abschließend konnten die Teilnehmer noch an einem Demenzparkours an verschiedenen Stationen ausprobieren, welche Schwierigkeiten Demenzbetroffene in vielen Alltagssituationen haben und sich in die Welt von Demenzbetroffenen hinein versetzen.
Weihnachtspäckchen der „Geschenk mit Herz“-Aktion von humedica machen auch Kindern in der Ukraine eine Freude. Foto: humedica
humedica-Päckchenaktion „Geschenk mit Herz“ startet in die Saison 2023
In drei Monaten ist Weihnachten und das Fest der Liebe wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Die Vorbereitungen für „Geschenk mit Herz“ – die Weihnachtspäckchenaktion der Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica laufen auf Hochtouren. Ab sofort ist es möglich, sich als Sammelstelle anzumelden, um im Aktionszeitraum Weihnachtsgeschenke entgegenzunehmen, die bedürftigen Kindern in Osteuropa eine ganz besondere Freude bereiten sollen. Gepackt werden diese von zigtausenden Päckchenpackern in ganz Bayern entsprechend einer Packliste. Doch auch, wer nicht selbst packen möchte, kann Kindern eine Weihnachtsfreude machen und gegen eine Spende in Höhe von 28 Euro, dem Gegenwert eines Päckchens, ein „Geschenk mit Herz“ packen lassen. Die Logistikkosten für die Aktion übernimmt Sternstunden e.V..
Wer zu Weihnachten nicht nur seine Lieben beschenken, sondern auch Kindern in großer Not eine Weihnachtsfreude machen möchte, ist bei der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ richtig. Mit dieser Aktion werden seit 2003 Kinder aus besonders bedürftigen Familien, hauptsächlich in Ost- und Südosteuropa, zu Weihnachten beschenkt. Im vergangenen Jahr machte die Aktion europaweit knapp 70.000 Kindern eine ganz besondere Weihnachtsfreude. Ohne den unermüdlichen Einsatz hunderter Helfer und ehrenamtlicher Weihnachtspäckchenpacker hätten diese Kinder häufig nicht einmal eine eigene Zahnbürste oder warme Mütze.
„Möglich machen die Aktion vor allem die vielen Päckchenpacker in ganz Bayern“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. Sie stellen die Geschenke nach einer vorgegeben Packliste zusammen. „Die Liste soll sicherstellen, dass alle Kinder auch in etwa gleichwertige Präsente bekommen“, berichtet Bahner-Gutsche. „Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn zwei Kinder miteinander ihre Päckchen auspacken, eines davon wäre prall gefüllt mit Spielsachen und Süßigkeiten, das andere halb leer. Das wollen wir mit Hilfe der Packliste verhindern“, führt Bahner-Gutsche weiter aus. Schlüsselstelle der Aktion sind die vielen Sammelstellen, die in jeder Region Bayerns zu finden sind. „Oft sind das Schulen und Kindergärten, aber auch Firmen, Vereine und Privatpersonen“, erklärt Bahner-Gutsche. Sie nehmen die Geschenke der Päckchenpacker an und lagern sie, bis sie zwischen St. Martin und Nikolaus von LKW abgeholt werden. „Diese werden von ehrenamtlichen Fahrern gesteuert, die sich die Zeit von „Geschenk mit Herz“ oftmals extra freihalten, um Kindern eine Freude machen zu können,“ ist Bahner- Gutsche begeistert. Die LKW bringen die Päckchen in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren, wo sie kontrolliert und anschließend für den Transport nach Osteuropa fertig gemacht werden. Zielländer sind unter anderem Albanien, Rumänien und Moldawien. Auch Kinder in der Ukraine dürfen sich über „Geschenke mit Herz“ freuen. Verteilt werden die Päckchen vor Ort an bedürftige Kinder durch karitative Einrichtungen, mit denen humedica auch unter dem Jahr zusammenarbeitet.
Mehr Informationen, die Packliste und das Formular zur Anmeldung als Sammelstelle finden Sie unter www.geschenk-mit-herz.de
Über humedica: Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Ergotherapeutin Stefanie Beßler zeigt, wie Piri durch das Lernen von Kommandos für die Patient*innen Spielpartnerin sein kann. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Tiergestützte Therapie in der Praxis für Ergotherapie Neugablonz der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
„Allein, wenn Piri im Raum ist, kommunizieren die Patient*innen mit ihr“, erklärt Stefanie Beßler. Sie ist Ergotherapeutin in der Praxis für Ergotherapie der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren in Neugablonz. Piri ist ihre fünf Monate alte Havaneser-Hündin, mit der sie derzeit noch die Ausbildung zum Therapiebegleithund absolviert, trotzdem aber schon Therapien durchführen kann. Havaneser sind bekannt für ihr sonniges Gemüt und haben kein Unterfell. Dadurch sind sie auch für Allergiker kein Problem und eignen sich besonders als Therapiebegleithund.
Die tiergestützte Therapie ist einer der Schwerpunkte der Praxis. „Sie ist vor allem gut für Menschen, die sich schwer öffnen können“, erklärt Beßler. Beispielsweise Patient*innen mit Essstörung, hohem Aggressionspotenzial oder Autismus. „Wir meinen immer, wir Menschen müssen viel reden, aber der Hund spricht nicht“, erklärt die Ergotherapeutin. Trotzdem fällt es beispielsweise Kindern oft leichter, mit Tieren in Kontakt zu treten als mit Menschen. Das Tier fungiert dabei als Therapiemedium und kann in nahezu allen Bereichen eingesetzt werden.
Am Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie (MITTT) in Zaberfeld bei Stuttgart besuchen Beßler und Hündin Piri auf eigene Kosten in ihrer Ausbildung verschiedene Module. Darin geht es beispielsweise um rechtliche Fragen, Regeln im Setting mit den Patient*innen oder Kommandos. „Wenn ein Kind einfach über die Straße rennt, muss ich den Hund zuverlässig ablegen können“, nennt Beßler ein Beispiel.
Handtherapie und Linkshänderberatung
Die Praxis für Ergotherapie wurde vor rund drei Jahren von der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. übernommen. Etwa 30 bis 40 Kinder und Erwachsene werden von den Therapeutinnen in zwei Therapieräumen behandelt. Schwerpunkt der Praxis ist neben der tiergestützten Therapie sowie der Kindertherapie auch die Handtherapie, die beispielsweise nach Verletzungen, Operationen oder bei Gelenkerkrankungen angewendet wird. Zusätzlich beraten die Therapeutinnen Andrea Satzik und Maria Wlodarczyk nach Dr. J. B. Sattler beim Thema Händigkeit und geben Eltern und Schulen wichtige Tipps, wenn es beispielsweise um den Sitzplatz oder die Wahl der Schreibutensilien geht.
Kontakt Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. Praxis für Ergotherapie Neugablonz Neue Zeile 33 87600 Kaufbeuren Tel. 08341 – 68 76 5
Mit der Earth Night am 15.09.2023 ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung setzen. In der Stadt Kaufbeuren wird die Beleuchtung ebenfalls an diversen Orten abgeschaltet
Die mittlerweile vierte Earth Night steht vor der Tür. In diesem Jahr findet sie am 15. September statt. Ab Einbruch der Dunkelheit – spätestens jedoch ab 22 Uhr – heißt es dann wieder: Licht aus für eine ganze Nacht. In der Stadt Kaufbeuren wird die Beleuchtung im Altstadtgebiet an der Stadtmauer, an der Blasiuskirche, an der Dreifaltigkeitskirche sowie die Effektbeleuchtung am Rathaus abgeschaltet. Da der Termin auf einen Freitag fällt, kann die Beleuchtung am Freitag ausgeschaltet und erst am Montag, den 18.09.2023, wieder eingeschaltet werden.
Die Initiatoren wollen mit dieser Aktion auf die immer stärker zunehmende Lichtverschmutzung und die daraus resultierenden Schäden für Umwelt, Natur und Menschen hinweisen. Nach einer aktuellen Studie steigt die Lichtverschmutzung und damit die Aufhellung unserer Nächte durch Außenlicht weltweit um knapp zehn Prozent pro Jahr. In Europa sind es mehr als fünf Prozent. Eine dramatische Entwicklung. Denn letztlich sind fast alle Lebewesen auf dem Planeten essentiell auf ausreichend dunkle Nächte angewiesen. Zu viel Licht zur falschen Zeit macht krank, dezimiert milliardenfach Insekten und Vögel, lässt nicht ausreichend erholsam schlafen, bringt ganze Ökosysteme zum Wanken.
Foto: Generationenhaus Kaufbeuren e. V., Angelika Lausser
Wenn Sie Freude am Lesen haben und sich gerne für Kinder engagieren möchten, dann sind sie bei MENTOR-Kaufbeuren als ehrenamtlicher Leselernhelfer genau richtig
MENTOR ist ein bundesweiter Verein, der sich für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Wenn Sie Freude am Lesen haben und sich gerne für Kinder engagieren möchten, dann sind sie bei MENTOR-Kaufbeuren als ehrenamtlicher Leselernhelfer genau richtig.
Die Mentoren treffen sich einmal wöchentlich für eine Lesestunde mit einem Kind in einer Schule in Wohnortnähe. In dieser Stunde unterstützen sie das Kind dabei, Freude am Lesen zu entwickeln, Lesekompetenz zu fördern und die Sprachentwicklung zu unterstützen.
Die ehrenamtliche Tätigkeit als Leselernhelfer ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um gut darauf vorbereitet zu sein, bietet MENTOR-Kaufbeuren allen Interessierten ein gemeinsames Einführungsseminar an. In diesem Seminar werden die Grundlagen der Leseförderung vermittelt und die Teilnehmer auf die Arbeit mit den Kindern vorbereitet.
In diesem Seminar lernen die Teilnehmer unter anderem:
Die Grundlagen der Leseförderung
Wie man mit Kindern beim Lesen lernt
Wie man Motivation und Interesse beim Kind weckt
Wie man mit schwierigen Situationen umgeht
Nach dem Einführungsseminar werden die Leselernhelfer von MENTOR Kaufbeuren individuell betreut. Bei den regelmäßig stattfindenden Stammtischen gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Mentoren auszutauschen, Tipps zu erhalten du sich zu vernetzen. Sie bieten einen Raum, um Erfahrungen zu teilen und Herausforderungen zu besprechen.
Das MENTOR-Einführungsseminar besteht aus zwei Teilen und findet wie folgt statt:
1. Teil des Seminars am 15.09.2023 von 18:00 bis ca. 21:00 Uhr
2. Teil des Seminars am 16.09.2023 von 09:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr
im Generationenhaus, Hafenmarkt 6 – 8 in Kaufbeuren
Die Greifvogelauffangstation von Tom und Melli in Seeg
Text und Fotos: Monika Vietz
Hufschmid mit einem Herz für Vögel
Tom Reibl ist eigentlich Hufschmied – Vögel haben ihn jedoch immer schon fasziniert. Einer seiner Kunden hatte neben den Pferden auch Vögel. „Der war Falkner. Ich habe immer eine halbe Stunde seine Pferde behandelt und drei Stunden mit ihm über Vögel geratscht.“ So reifte die Entscheidung, auch selbst Vögel aufzunehmen. „Ein Jagdschein ist die Voraussetzung für den Falkner, also habe ich alles der Reihe nach abgearbeitet.“
„Eigentlich hat mein Mann das allein beschlossen – mich hat’s eher gegruselt vor dem Gefludere“, lacht Melli. Doch nachdem sie ihren Mann im Krankheitsfall bei den Vögeln vertreten muss, ließ das das Veterinäramt nicht durchgehen. „Einen Jagdschein hab ich nicht gemacht, das hätte ich nicht gewollt. Also hab den Sachkundenachweis für Greifvögel und Eulen, keinen Falkner.“
Ansturm auf die Volieren
„Dann kam der Tag, als der erste Vogel kam – und ab da hat’s gescheppert“, erzählt Tom vom Ansturm auf seine Station. „Wir haben das Ausmaß gar nicht bedacht“, ergänzt Melli. „Unsere erste Voliere war acht auf zehn Meter, und wir dachten: „Oh Gott, was für ein Palast, vielleicht haben wir uns da übernommen.“ Aber der letzte Nagel war noch nicht drin, da war sie schon voll.“ Inzwischen sind es 16 Volieren – und bis auf eine sind alle besetzt. Dazu kamen bald eine Futterküche und eine Quarantänestation. Der alte Hof am Ortsrand, auf dem Tom und Melli ihre Auffangstation betreiben, ist ideal: Ein großer Garten bietet viel Platz für die Vögel, bei schlechtem Wetter lässt Tom sie in der Tenne fliegen.
„Als wir angefangen haben, hab‘ ich ein großes Fotoalbum gemacht und von jedem Vogel, den wir aufgenommen haben, ein Foto eingeklebt und seine Geschichte dazugeschrieben. Das hab‘ ich ziemlich schnell aufgehört – dafür war einfach keine Zeit mehr.“
Freudentränen beim Auswildern
Junge Wildvögel werden ausgewildert, wenn sie alt genug sind. Beim Füttern wird daher darauf geachtet, dass die Tiere das Futter nicht mit dem Menschen verbinden: Tom oder Melli legen es in den Käfig und verlassen dann schnell den Raum. So verhindern sie eine Fehlprägung der Tiere. Noch einfacher ist es, wenn die Kleinen mit Artgenossen aufwachsen können.
Sobald sie selbst fressen können, ziehen die Kleinen in die Auswilderungsvoliere um. Dort bleiben sie für 14 Tage, haben aber auf zwei Seiten offenen Blick auf das Gelände, um es sich einprägen zu können. Danach geht die Klappe auf und sie suchen sich ihre Nahrung selbst.
Während der sogenannten „Bettelflugphase“ wird noch Futter draußen ausgelegt. „Wenn sie keinen Jagderfolg draußen haben, können sie sich dort noch bedienen. Normalerweise werden sie in dieser Zeit nämlich noch von ihren Eltern versorgt. Aber nach drei oder vier Wochen holen sie immer weniger – und irgendwann sind sie alle weg.“ Melli gibt zu: „Man schaut schon ein bisschen nach ihnen, wie eine Mami.“ Und manchmal fließen auch Freudentränen: „Wir hatten einen Milan, der ist ewig über dem Haus hin und hergeflogen, als ob er sich verabschieden wollte.“
Man kann nicht alle retten
Nur Freudentränen? „Am Anfang habe ich viel geweint, bei jedem Vogel der gestorben ist. Aber das hältst du nicht aus. Also versuche ich, mich emotional nicht mehr ganz so reinzunudeln.“ Denn auch die schlechten Seiten gibt es: „Manchmal werden Vögel operiert und alles sieht gut aus – aber die Vögel spüren, dass ihr Flügel nicht mehr in Ordnung ist. Wir hatten einen Schwarzmilan, der hat sich über Nacht den ganzen Flügel abgezwickt, der lag neben ihm im Käfig. Inzwischen hat man das geschulte Auge – wenn man merkt, dass am Abend das Gefieder noch gesund war, und am nächsten Morgen schaut vielleicht schon der Knochen raus, dann weiß man, da hilft nichts mehr.“ Traurig sind auch Fälle von Anflugtrauma, die sich gut zu erholen scheinen – bei dem die Vögel nach dem zweiten oder dritten Tag aber an einem Blutgerinnsel sterben. „Mittlerweile haben wir die Erfahrung: Wenn sie eine Woche überleben, dann klappt es auch meistens.“
Auch Schwäne werden gerettet
Ein schönes Erfolgserlebnis war der junge Schwan, der wegen eines Angelhakens im Schlund nicht mehr schlucken konnte und verhungert wäre. Nachdem der Haken und eine weitere Schnur um seinen Flügel gelöst worden waren, durfte er sich in einem Planschbecken bei den Riedls erholen und sattfressen. „Als wir ihn an einem See ins Wasser gelassen haben, und er dann Anschluss an eine Gruppe Gleichaltriger gefunden hat, hab ich Rotz und Wasser geheult“.
Auch zu einem Polizeieinsatz wurde Melli schon gerufen. In Kempten hatte sich ein Schwanenpaar mit sieben Jungen auf eine vielbefahrene Straße verirrt – und der Vater hatte ein verletztes Bein. Also rückte Melli gemeinsam mit Freundin Chris und einer Kemptner Tierärztin an. „Wenn dich ein Schwan packt, das ist nicht lustig. Der kann dir mit einem Schlag seines Flügels den Unterarm brechen. Und wenn du ihn packen willst, hast du genau eine Chance.“ Die Polizei sperrte mit drei Wägen die Straße und mit vereinten Kräften gelang es, den Schwanenpapa zu behandeln und die gesamte Familie an einen See zu bringen.
Einsatz rund um die Uhr – seit Jahren
Eine ruhige Zeit gibt es kaum, selbst im Winter kommen Vögel. „Wenn es ein schneereicher Winter ist, dann kommen die verhungerten Vögel, die nichts mehr finden. Wir hatten auch schon den einen oder anderen Bussard, der einfach am Boden festgefroren war. Wenn die von Regen oder Schnee durchnässt sind, am Boden sitzen und es in der Nacht kalt wird, frieren sie fest. Ein Mann, der mit seinen Langlaufskiern unterwegs war, hat ihn sozusagen weggeklopft. Dem Bussard hat nichts gefehlt – aber ohne Hilfe wäre er verhungert oder der Fuchs hätte ihn weggepflückt.“ Im Herbst sind es Vögel, die im Nebel nichts sehen und z.B. im Stacheldraht hängen bleiben oder „vom Winde verweht“ werden – und in Frühling und Sommer neben den verletzten Tieren auch noch die Jungtiere.
Viel Zeit erfordert auch das Telefonieren. „Ich habe am Tag 15 Anrufe, wovon vielleicht 3 Greifvögel betreffen, der Rest sind Schwalben, Mauersegler, kleine Vögel…“, erzählt Melli. „Da bist du ständig am Rumschicken und Organisieren.“ Denn Tom und Melli nehmen mit gelegentlichen Ausnahmen nur Greifvögel – haben aber ein großes Netzwerk an „Päpplern“ auch für Singvögel, Tauben, Krähen, Elstern oder Störche. „Das klappt nur, wenn du gut vernetzt bist“, bestätigt Tom.
Viel Zeit für sich selbst bleibt da nicht. „Wir hatten einmal 29 Turmfalken-Jungen innerhalb von drei Monaten. Die sitzen dann da alle auf der Stange und wollen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden. Da kannst du fast vorne wieder anfangen, wenn du hinten fertig bist. Zwischendurch schaut man dann nur kurz: Hab ich noch Wäsche im Schrank oder muss ich waschen? Ist überhaupt was im Kühlschrank? Lieferando kennt den Weg zu uns inzwischen schon sehr gut. Im Urlaub waren wir das letzte Mal auf unserer Hochzeitsreise – das war 2013. Seitdem sind wir 24/7 und 365 Tage im Jahr da.“
Die Vögel kommen teilweise von weit her, denn in einem Umkreis von 150 bis 200 Kilometer gibt es keine vergleichbare Auffangstation wie die der Reidls. „In München gibt es noch eine Tierrettung, doch selbst die haben uns schon Tiere hergebracht.“ Greifvögel und Eulen sind ihre „Hauptkunden“.
Die Ausgaben sind „Privatvergnügen“
Die Kosten sind hoch, denn zu rund 600 bis 800 Euro Futterkosten im Monat kommen Fahrtkosten. Melli erzählt: „Ein paar Jahre lang hab‘ ich das akribisch aufgeschrieben. Wir sind da in einem guten Jahr rund 4.000 Kilometer gefahren, um verletzte Vögel zu holen oder erwachsene Vögel wieder in ihrem Revier auszuwildern. Oder auch um Vögel auf andere Päppel-Stationen zu bringen – oder zum Tierarzt.“
Staatliche Unterstützung bekommen sie kaum: „Vor zwei Jahren bin ich bei der Unteren Naturschutzbehörde mal auf die Barrikaden gegangen. Erst nach der Drohung, dass wir unsere Station einfach zu machen, haben wir letztes Jahr im August 1.000 Euro bekommen. Ich hoffe, dass wir das auch dieses Jahr wieder bekommen. Ich bin dankbar dafür – aber es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.“
Finanziert wird die Station daher zum größten Teil aus der eigenen Tasche – aus Toms Arbeit als Hufschmied. Melli übernimmt tagsüber die Versorgung und das Ausmisten der Vögel, während Tom unterwegs ist, sie kann nur stundenweise Pferde ausmisten gehen. Für Führungen durch ihre Station und Flug-Shows im Garten sind Tom und Melli immer zu haben – und freuen sich über ein finanzielles Dankeschön dafür.
Was man kennt, will man schützen
Ganz wichtig ist Tom dabei auch die Aufklärungsarbeit: „Ich erzähle ganz viel zu den Vögeln, die Kinder können sie aus der Nähe sehen und dürfen sie auch anfassen. Die Vögel haben dabei keinen Stress, die kennen das. Ich zeige in meinen Shows vor allem die einheimischen Vögel. Wenn dann Kinder ein zweites Mal zu mir kommen, erzählen sie mir oft, welche Vögel sie am Himmel gesehen haben. Und ich denke: Was der Mensch besser kennt, ist er eher bereit zu schützen.
Das Spazierengehen und „Gassi fliegen“ der Vögel ist Toms Ausgleich zum Job. „Drei bis vier Stunden am Tag verbringe ich damit, mit manchen gehe ich im Wald spazieren.“ Da trainiert er das freie Folgen: „Ich gehe den Weg entlang und der Vogel folgt mir frei von Baum zu Baum. Zwischendurch rufe ich ihn auf den Handschuh. Dabei bauen sie unheimlich Muskulatur auf.“
„Wir sind die Arche Noah“
Neben den Tieren, die er sich aktiv aus der Zucht geholt hat, beherbergt er auch einige Tiere, die andere Falkner aus Gesundheitsgründen abgegeben haben, so Nahani, ein Rotschwanzbussard, dessen Falkner an grünem Star erblindet oder Vögel vom Züchter, die niemand wollte, weil sie zu klein waren.Habicht Franzl ist nur vorübergehend für die Zeit der Mauser bei Tom: „Sein Besitzer hatte im Garten ein Trampolin aufgestellt. Der Vogel wollte sich daraufhin umbringen. Wenn die frisch gemauserten Federn abbrechen, blutet das Herz des Falkners.“
Auch Adlerdame Sonja, die in der „Pubertät“ durch einen Angriff auf ihren Falkner übergriffig wurde, wird von Tom versorgt. „Wenn die Adler geschlechtsreif werden, verlassen sie das Revier ihrer Eltern, wie Teenager wollen sie ihre Eltern nicht mehr haben. Ich bin aber nur der nette Onkel, der mit dem Futter vorbeikommt, mit mir hat sie kein Problem.“
Tom und seine „Weiber“
Die meisten der Vögel, mit denen Tom seine Shows macht, stammen jedoch vom Züchter. „Man darf als Falkner keine Wildvögel behalten, das ist illegale Naturentnahme.“ Zwei Ausnahmegenehmigungen hat Tom allerdings, eine für seinen Liebling, Mäusebussard Susi. Nachdem sie bei Sturm aus dem Nest gefallen war, musste sie wegen Verletzungen an Auge und Kralle mehrmals täglich behandelt werden – Abstand zu halten war nicht möglich. Toms Versuche, sie auszuwildern, scheiterten: „Ich bin zehn Kilometer weg gefahren, hab Susi dort ausgesetzt – und als ich heimkam, hat sie mich schon wieder auf ihrer Voliere erwartet.“ Nachdem er das den skeptischen Mitarbeitern des Landratsamtes vorgeführt hatte, bekam er eine Ausnahmegenehmigung. Susi durfte bei ihm bleiben und wurde sein absoluter Liebling – seine „erste Ehefrau“, wie Melli witzelt. „Ich bin erst die sechste oder siebte, nach seinen anderen Mädels“. Und Susi bleibt Tom treu – auch wenn sie während der Balz einmal im Jahr für ein paar Tage unterwegs ist. Bis auf wenige Ausnahmen hat er übrigens nur Mädels um sich herum. „Das hat sich ergeben, die haben mich gefunden. Ich war gar nicht so auf Weiber aus, natürlich sind die größer und stellen mehr dar, aber die Männle sind einfach netter im Umgang, die sind nicht so aggressiv.“ Mit frechem Seitenblick auf seine Frau schiebt er grinsend nach: „Und je älter die Weible werden, umso schlimmer wird das bei denen!“
Wer Tom und Melli unterstützen will, kann das mittels Überweisung an: Thomas und Melanie Reibl, IBAN DE71 7335 0000 0515 5591 44.
Wer eine Spendenquittung benötigt, spendet über den Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit dem Verwendungszweck „Zuschuss für Greifvogelschutz“: LBV Memmingen, IBAN DE40 7315 0000 0430 1113 28.
Nicht immer einfach die Balance zwischen eigener Gesundheit und der Pflege anderer zu halten. Foto: AOK-Mediendienst
Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen
Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps zu Unterstützungsnetzwerken einschließlich verschiedener Hilfsangebote und deren Finanzierung.
Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern für alle kostenfrei.
Der Kurs mit fünf Einheiten beginnt am 20.09.2023 (bis 25.10.2023) und findet immer mittwochs (außer am 04.10.23) von 17:00 bis 19:30 Uhr in der AOK Kaufbeuren statt. Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Franz Nuber telefonisch unter 08341/431-277 oder per Mail (franz.nuber@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.
Auf dem Bild von links nach rechts: Kerstin Sambeth von der Firma Dobler, Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz, Magdalena Reich von der Firma Dobler. Foto: Dobler
Bei der Veranstaltung „Dobler ganz nah!“ wurden im Rahmen der Tombola, bei der es als Hauptpreis unter anderem den letzten originalen Dobler Bauwagen zu gewinnen gab, einige Spenden gesammelt
So durfte die Dobler Bauunternehmung 2.718 € an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach übergeben.
Das Kinderhospiz hat Platz für acht Familien mit ihren erkrankten Kindern und bietet viel Raum zum Wohlfühlen. Die Kinder werden dort nach Absprache und in Zusammenarbeit mit den Eltern betreut sowie gepflegt und erhalten verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser- oder Musiktherapie. Die Eltern und Geschwister können sich währenddessen Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse nehmen und Angebote wie Gesprächskreise, kreatives Arbeiten oder Ausflüge wahrnehmen, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen.
humedica-Einsatzkraft Dr. Michael Brinkmann wurde für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für die internationale Hilfsorganisation aus Kaufbeuren mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet
Wie wichtig ehrenamtliches Engagement im Einsatz für Menschen in Not ist, zeigt die Würdigung des Einsatzes von humedica-Einsatzkraft Dr. Michael Brinkmann, der in Niederkassel, Nordrhein-Westfalen seine Praxis hat. Dieser wurde nun für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für die internationale Hilfsorganisation aus Kaufbeuren mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Bonner Bürgermeisterin Dr. Ursula Sautter diese besondere Auszeichnung.
Michael Brinkmanns erster humanitärer Einsatz führte ihn vor über 30 Jahren, im Jahr 1991, in den Golfkrieg – damals noch mit einer anderen Organisation. Bei humedica stieg er 2005 nach einem Einsatztraining als Arzt in Pakistan ein, wo ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 mehr als 73.000 Menschen das Leben gekostet hatte.
„Vor humedica habe ich Langzeiteinsätze gemacht, allerdings waren diese für mich irgendwann nicht mehr möglich“, berichtet Michael Brinkmann, wie er zu humedica kam. „Auf der Suche nach Alternativen wurde ich auf das humedica-Einsatztraining aufmerksam und lernte die Organisation besser kennen. Der Pakistaneinsatz war mein erster und mir hat die große Handlungsfähigkeit und Flexibilität im Einsatz gefallen. Die Chance im kleinen Team, flexibel in den Einsatz zu gehen, dort, wo der Bedarf ist, gefällt mir sehr gut. Wir bringen unmittelbar die notwendige Hilfe zu den notleidenden Menschen“, fährt er begeistert fort.
Für Michael Brinkmann folgten weitere Einsätze mit humedica, darunter in Somalia, Haiti, Nepal, Äthiopien, den Philippinen, Pakistan und zuletzt nach dem diesjährigen schweren Erdbeben in der Türkei.
„Wenn ich an Michael Brinkmann denke, kommen mir zwei Themen in den Kopf“, erzählt humedica-Vorstand Johannes Peter. „Er ist eine erfahrene Stütze, mit unglaublich reicher Einsatzerfahrung für unsere medizinischen Teams, insbesondere auch für neue Einsatzkräfte. Er schafft es, den Menschen in großer Not und gerade auch Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, durch seine positive Art und sein Anliegen Menschen in Not zu helfen“, weiß Peter.
„An den Einsätzen berührt mich vor allem der persönliche Kontakt zu den Menschen, die in den Nachrichten nur als Daten und Fakten erscheinen“, erklärt Michael Brinkmann, was die Einsätze mit ihm machen. „Wenn wir dorthin fliegen, kriegen diese Zahlen ein Gesicht. Es sind Individuen, Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, die unglaublich gastfreundlich sind. Das macht es besonders. Und wir sind auf die Menschen vor Ort angewiesen, die uns in unserer Arbeit unterstützen. Da sind so viele emotionale Momente, die in Medienberichten untergehen. Das macht einen solchen Einsatz so wertvoll für jeden, der dabei ist“, resümiert er.
„Vorbilder wie Michael Brinkmann, die im Ehrenamt anpacken und sich für andere Menschen hingeben, braucht es in Deutschland. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er die Verdienstmedaille bekommt. Viele Menschen in Not sind unheimlich dankbar für Michael und wir sind es auch“, würdigt humedica-Vorstand Johannes Peter die Auszeichnung.
Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regio
Biergartenkonzert für die Jugendarbeit von Harmonie Oberbeuren
Ein zünftiges Biergartenkonzert fand am Donnerstagabend, 03.05.2023 unter den alten Kastanien beim Gasthof Engel statt. Ende März hatten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und Franz Pschierer (FDP) bei der Stadl-Night des Musikvereins Harmonie Oberbeuren die Veranstaltung gemeinsam ersteigert.
Der Versteigerungserlös war der Jugendarbeit des Musikvereins zugedacht. Die beiden Politiker haben nun, anstatt bierernsten Wahlkampf zu betreiben, zur Unterhaltung im vollbesetzten Biergarten kräftig beigetragen, indem sie Anekdoten aus ihrem Landtagsleben zum Besten gaben. Als Moderator und launiger Interviewer fungierte hierbei Stadtbrandmeister Stefan Waldner.
Außerdem stellten Pschierer und Pohl ihre musikalischen Talente unter Beweis: Franz Pschierer, der auch Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ist, löste Harmonie-Dirigent Peter Vogt bei einigen Stücken ab und bat die Musiker, nicht nur einfach zu spielen, sondern auch tatsächlich gelegentlich zu ihm hinzuschauen. Und Bernhard Pohl sang zu später Stunde alle Strophen des Vogelwiesen-Liedes, kräftig unterstützt von den Kapellenmitgliedern. Da auch der Wettergott mitspielte und angenehmstes Biergartenwetter beisteuerte, war es ein rundum gelungener Abend.
Rätselspaß im Museum: Die Rätselscheibe hilft dabei geheime Wörter zu entschlüsseln. Foto: Südseesammlung & Historisches Museum Obergünzburg
Petra Weber M.A.
Tierischer Rätselspaß in den Familien Museen Allgäu noch bis 10.09.2023
Über die Sommerzeit laden die Familien Museen Allgäu zu einer Museums-Safari ein. In den 15 teilnehmenden Museen geht es darum, eine tierische Rätselfrage zu lösen. Wer mindestens drei der Häuser besucht hat, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Alle, die ihre Chancen auf den Gewinn noch erhöhen möchten, können zusätzlich an einer Online-Museums-Safari auf Instagram und Facebook (@familien.museen.allgaeu) teilnehmen.
Finanzielle Unterstützung durch den Bezirk Schwaben
Während die erste Museums-Safari 2022 mit Hilfe von Fördergeldern der Kulturstiftung der Länder realisiert werden konnte, waren die Familien Museen Allgäu bei der diesjährigen Wiederholung der Ferienaktion auf die Eigenmittel der Häuser beschränkt. Durch die Vermittlung der stellvertretenden Bezirkstagspräsidentin Barbara Holzmann erhielt das Museumsnetzwerk kurz vor Beginn der Aktion die Zusage für eine finanzielle Förderung des Bezirks Schwaben in Höhe von 3.000 €, um die Öffentlichkeitsarbeit für die Museums-Safari zu stärken. „Es zählt zu unseren Kernaufgaben als Bezirk Schwaben, die kulturelle Landschaft in unserer Region zu fördern“, sagt Bezirkstagspräsident Martin Sailer. „Die Museums-Safari ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Kultur kleine und große Gäste gleichermaßen begeistern kann. Dieses wegweisende Projekt zu unterstützen, war uns daher ein besonderes Anliegen.“
Rätselspaß im Museum
Wer findet das dick bepackte Kamel? Oder den Drachen, den der heilige Magnus – der Schutzpatron des Allgäus – getötet haben soll? Was ist eigentlich ein „pukpuk“ und wo kann man die römische Schutzgöttin der Pferde entdecken? Diese Fragen gilt es bei der Museums-Safari zu lösen. Der detektivische Spürsinn der ist dabei gefragt – erst einmal müssen ausgewählte Ausstellungsstücke in der Ausstellung oder auf dem Gelände gesucht werden. Hat man die gesuchten tierischen Objekte gefunden, muss eine Rätselfrage gelöst werden. Dabei hilft der schlaue Fuchs Foxy im begleitenden Rätselheft und eine besondere Rätselscheibe, mit deren Hilfe man geheime Wörter entschlüsseln kann. Wer das geschafft hat, den erwartet eine kleine Überraschung an der Museumskasse.
Museums-Safari quer durch die Allgäuer Museumslandschaft Die Museums-Safari führt quer durch die Allgäuer Museumslandschaft und in verschiedene Regionen des Allgäus. Neben den Museen in Memmingen sind Häuser in Ost-, West- und Oberallgäu vertreten. Der Hauptpreis ist ein verlängertes Wochenende im Gästehaus von Schloss Kronburg in einer Ferienwohnung. Des Weiteren gibt es bei der Museums-Safari eine Reihe von Sachpreisen, darunter Spiele und Bücher, aber auch Allgäu Picknick-Körbe sowie Familienpakete vom Theater in Kempten zu gewinnen.
Ein nachhaltiger Anbau in Holz schafft zusätzliche Büroarbeitsräume in der Porschestraße 30. Foto. Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Verwaltungsgebäude der Wertachtal-Werkstätten gGmbH wird durch ressourcenschonenden Anbau aus Holz modernisiert und erweitert
14 neue und 28 modernisierte Büroarbeitsplätze entstehen derzeit für die Verwaltungsmitarbeiter*innen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Wertachtal-Werkstätten. Das bestehende Verwaltungsgebäude auf dem Gelände der Porschestraße 30 in Kaufbeuren wird modernisiert und mit einem Anbau erweitert. Mit dem neuen Anbau entsteht auf drei Etagen eine zusätzliche Nutzfläche von 280m². Es wird Einzel- und Doppelbüros geben, auch Plätze für frei buchbare Arbeitsplätze sind vorgesehen (Desksharing).
Das Büro Stadtmüller.Burkhardt.Graf.Architekten GbR aus Kaufbeuren wurde im Dezember 2021 mit den Planung und Baubegleitung beauftragt und im April diesen Jahres konnten nun die eigentlichen Bauarbeiten durch die Ernst Höbel GmbH aus Immenhofen begonnen werden.
Holzbau mit „grüner Fassade“
Gebaut wird weitgehend ressourcenschonend und mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck. Für die Ausführung der Wände und Decken wurde deshalb der Baustoff Holz gewählt. Um die sommerliche Wärmebelastung zu verringern, wird die Gebäudehülle mit Holzweichfaserplatten gedämmt. Die Fassade bekommt eine Holzleistenfassade und an der Süd-West-Seite wird an einem vorgelagerten Stahlgerüst eine vertikale Fassadenbegrünung als Sonnenschutz und Klimapuffer angebracht.
Derzeit erfolgt auch die Modernisierung des bestehenden Gebäudes. Dabei wird die Haustechnik wieder auf den aktuellen Stand gebracht und der Wärmeschutz verbessert. Außerdem wird das gesamte Gebäude nach Einbau einer neuen Aufzugsanlage barrierefrei nutzbar sein.
Läuft der Baufortschritt wie geplant, erfolgt die Fertigstellung der Baumaßnahme im März/April 2024.
Die neuen ABC-Schützen müssen ab September ihren Schulweg alleine meistern. Leider unterschätzen diese oftmals die Gefahren im Straßenverkehr und können die Komplexität noch nicht erfassen. Gesucht werden engagierte Erwachsene
Zum Beginn des neuen Schuljahres, ab 12.09.2023 werden in Kaufbeuren dringend neue Schulweghelfer gesucht.
Gesucht werden engagierte Erwachsene, die unseren „Kleinsten“ beim Überqueren der Straße helfen.
Aktuell gesucht werden insbesondere Schulweghelfer für die Gustav-Leutelt-Schule in Kaufbeuren. Ihr Einsatzort wäre der Zebrastreifen in der Gewerbestraße in Kaufbeuren. Diese Stelle ist als besonders gefährlich einzustufen und ist für unsere Erstklässler alleine nicht zu bewältigen. Daher wird hier Mithilfe benötigt.
Als Schulweghelfer bekommen sie einen kurzen Einführungskurs (ca. 30 Minuten) von der Polizei Kaufbeuren. Hier erhalten Sie auch ihre Ausrüstung. Sie benötigen keine Vorkenntnisse.
Ihre Einsatzzeit wäre einmal pro Woche von 07:30 bis ca. 08:00 Uhr. Mit diesen 30 Minuten pro Woche können Sie einen wichtigen Beitrag für unsere Kinder leisten.
Für Fragen und Bewerbungen steht Polizeioberkommissarin Christine Hoffmann, Polizeiinspektion Kaufbeuren, sehr gerne zur Verfügung, Tel: 08341/933-131.
Eine beeindruckende Aktion für den Frieden erreichte am Anfang dieser Woche unsere Stadt, der Pferdefriedenstreck Süd 2023. Rund 45 Personen mit 20 Pferden und 8 Kutschen fahren vom 4. bis 25. August 2023 auf einer Route von 468 Kilometern durch Bayern un
Eine beeindruckende Aktion für den Frieden erreichte am Anfang dieser Woche unsere Stadt, als der Pferdefriedenstreck Süd 2023 in Kaufbeuren Halt machte. Rund 45 Personen mit 20 Pferden und 8 Kutschen fahren vom 4. bis 25. August 2023 auf einer Route von 468 Kilometern durch Bayern und Baden-Württemberg und machen an 17 verschiedenen Orten Rast.
Eine beachtliche Leistung, die hier vollbracht wird. Und doch sind diese 468 Kilometer „nur“ Vorbereitungsfahrt. Denn das große Ziel ist es, in zwei Jahren, also 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, mit dem Pferdetreck die Friedensglocke über mehr als 4.500 km und durch 14 Staaten von Berlin nach Jerusalem zu bringen.
Im Namen der Stadt Kaufbeuren begrüßte Bürgermeister Oliver Schill am Abend den gesamten Tross auf dem Tänzelfestplatz, auf dem dieser für eine Nacht Quartier bezog, um am nächsten Tag weiter nach Marktoberdorf zu ziehen.
Bürgermeister Oliver Schill zeigte sich tief beeindruckt von dem außergewöhnlichen Engagement der Friedenstrecker: „Es ist eine Ehre für unsere Stadt, Sie alle bei uns als Botschafter des Friedens willkommen zu heißen. Eure Bemühungen und Eure Entschlossenheit, den Frieden zu fördern, sind bewundernswert. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, und es ist das Engagement von Menschen wie Euch, das ihn lebendig hält.“
Der Pferdefriedenstreck, der eine eigens gegossene Friedensglocke auf einem von 4 Haflingern gezogenen Wagen mit sich führt, symbolisiert die universelle Botschaft des Friedens. Ziel des Vereins ist es, unabhängig von Religion, Hautfarbe, Herkunft und politischer Ausrichtung darauf aufmerksam zu machen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und nur durch das Engagement von Menschen bewahrt werden kann. Pfarrer Helmut Kautz, Vorsitzender des Vereins Friedensglocken e. V., überreichte eine kleine Tischversion der Friedensglocke an Bürgermeister Oliver Schill: „Wir danken von Herzen für Ihre Gastfreundschaft und möchten Ihrer Stadt ein Zeichen des Friedens stiften“, so Pfarrer Helmut Kautz. „Möge diese Glocke einen symbolischen Platz in der Mitte Ihres Stadtrates finden.“
Bürgermeister Oliver Schill griff diesen Gedanken auf: „Gerne werde ich vorschlagen, diese Glocke zu unserer Sitzungsglocke werden zu lassen und mit ihrem Klang unsere Sitzungen zu eröffnen.“ Eine symbolische Geste, die die Bedeutung des Engagements für den Frieden erinnert. Dazu gehöre auch, so Bürgermeister Oliver Schill, unsere Demokratie stets als Instrument des friedvollen Miteinanders zu begreifen. „Debatten und Meinungsaustausch als Wesenskern demokratischen Handelns mögen wir in Respekt und Wertschätzung füreinander führen“, sagte Oliver Schill. „Wir wollen als gewählte Vertreterinnen und Vertreter Vorbild sein.“
Ebenfalls zu Besuch des Friedenstrecks auf dem Tänzelfestplatz waren Vertreterinnen und Vertreter der Kaufbeurer Friedensinitiative gekommen und bereicherten den gemeinsamen Abend mit Live-Musik. Eine wunderbare Atmosphäre, um den lauen Sommerabend gemeinsam rund um den Küchenwagen des Trecks ausklingen zu lassen bei lockeren Gesprächen über wahrlich „Gott und die Welt“.
Foto: Altenheim der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist in Kaufbeuren
Das Alten- und Pflegeheim bietet ein Zuhause mit individueller Betreuung, vielfältigen Aktivitäten und einer familiären Atmosphäre. Das Haus liegt in einer ruhigen und grünen Umgebung, in der Nähe der historischen Altstadt von Kaufbeuren
Das qualifizierte und freundliches Personal kümmert sich um das Wohlbefinden und um die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner. „Lebensqualität und Sicherheit“ ist das Leitbild, Würde zu achten und Freiheit zu lassen der Grundsatz – gerade auch, wenn Hilfe und Pflege gebraucht werden.
Hierbei nehmen Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus Kaufbeuren, München West und Sonthofen teil
Am 18. und 19. August 2023 führt der THW Ortsverband Kaufbeuren eine überörtliche Übung durch. Hierbei nehmen Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus Kaufbeuren, München West und Sonthofen teil.
Am Freitag, den 18. August 2023 reisen die Einsatzkräfte am Abend nach Kaufbeuren an. Im THW Ortsverband wird es ein intensives Kennenlernen der Mitglieder und Ausrüstung der Fachgruppen geben. Dieses Kennenlernen ist von zentraler Bedeutung, da eine vertrauensvolle und eingespielte Zusammenarbeit im Einsatzfall entscheidend für den Erfolg und die Sicherheit aller Beteiligten ist.
Eine praktische Übung ist am Samstag, 19. August 2023 am Frankenhofener Stauseegeplant. Hier kommen verschiedene, praxisnahe Einsatzszenarien auf die Helferinnen und Helfer zu. Ein Schwerpunkt der Übung liegt auf der Wasserförderung über eine längere Strecke von ca. 1km. Dabei wird das Zusammenspiel verschiedener Pumpentypen intensiv trainiert. Weitere Szenarien umfassen das Einrichten einer Saugstelle, die Bereitstellung von Wasser über ein Pufferbecken für verschiedene Abnehmer wie die Feuerwehr, sowie den parallelen Betrieb von mehreren Spezial- und Großpumpen. Das Übungsende, mit anschließender Rückfahrt in die Heimatortsverbände, ist für den späteren Nachmittag geplant.
Hintergrundinformationen zur Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen: Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist das leistungsstarke Instrument des THW bei der Bekämpfung von Überflutungen und Überschwemmungen. Sie verfügt über ein breites Sortiment von Pumpen, darunter die leistungsstarke Schmutzwasserpumpe „Hannibal“, die über eine Förderleistung von 5000 Litern pro Minute verfügt. Die Fachgruppen aus München West, Kaufbeuren und Sonthofen sind spezialisiert auf das Pumpen von großen Wassermengen und können in Keller, Schutzräume oder Verkehrsanlagen eindringendes Wasser abpumpen. Sie sind auch in der Lage, über längere Strecken Wasserleitungen zu errichten, um beispielsweise Löschwasser für die Feuerwehr zu fördern.
Die strahlenden Absolventen der Berufsschule für Krankenpflege Kaufbeuren sowie der Berufsschule für Krankenpflegehilfe Buchloe. Foto: Julian Schüler
53 Gesundheitsfachkräfte der Pflegeschulen Kaufbeuren und Buchloe feiern Abschluss
Allen Grund zum Feiern haben die frisch examinierten Pflegefachkräfte der Berufsschule für Krankenpflege Kaufbeuren sowie der Berufsschule für Krankenpflegehilfe Buchloe. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung freuen sie sich auf den Einstieg in einen Beruf, der laut Schulleiterin Steffi Kohler „sinnstiftend, motivierend und wahnsinnig abwechslungsreich ist“.
Auf der gemeinsamen Abschlussfeier am 2. August im Stadtsaal Kaufbeuren gratuliert Kohler, die beide Schulen leitet: „Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen, dass sie mit der gleichen Motivation und Neugier in ihr Berufsleben starten, mit der sie bereits die Ausbildung in unseren Häusern bestritten haben.“ Insgesamt haben 41 Pflegefachfrauen und –männer sowie 12 Pflegefachhelferinnen erfolgreich in den Schulen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ihr Examen abgelegt. „Die Einrichtungen in der Region erwarten euch sehnsüchtig“, gibt Kohler den Absolventen mit, die künftig einen wertvollen Beitrag zur hochwertigen Gesundheitsversorgung leisten werden.
Zum ersten Mal feiern die Absolventinnen der Berufsfachschule für Pflege Kaufbeuren und der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe Buchloe gemeinsam dieses wichtige Ereignis. „Möglich wurde das, weil seit Beginn der generalistischen Ausbildung beide Ausbildungen Pflege und Krankenpflegehilfe zum gleichen Datum im Jahr starten und enden – so kommen auch die Pflegehelfer:innen in den Genuss des verdienten großen öffentlichen Rahmens“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin der Krankenpflegehilfeschule in Buchloe, Cordula Unglert-Heck. „Dank unserer modern eingerichteten Schule mit zwei interaktiven Displays, einem gut ausgestatteten Demoraum für praktische Übungen und einem Sozialraum mit Küche können die 12 Schülerinnen und Schüler top-vorbereitet in den Beruf einsteigen – oder die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft dranhängen“, so Unglert-Heck weiter. Zwei der sechs Absolventen, die das vorhaben, können die Lehre laut Unglert-Heck sogar um ein Jahr reduzieren- aufgrund ihres hervorragenden Notendurchschnitts von 1,0.
„Unabhängig vom Notendurchschnitt sind wir stolz auf alle unsere Absolventen“, stellt Axel Wagner heraus. Der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren freut sich insbesondere auf die insgesamt 32 ehemaligen Schülerinnen und Schüler aus beiden Schulen, die nun in den drei Häusern in Kaufbeuren, Füssen oder Buchloe arbeiten werden. „Wir heißen euch willkommen und möchten mit euch die Gesundheitsversorgung im Ostallgäu und in Kaufbeuren weiter vorantreiben.“
Nach der Sozialwahl 2023 steht fest, dass Wolfgang Seidler aus Lengenwang (Ostallgäu) als schwäbischer Vertreter dem Verwaltungsrat der AOK Bayern angehört.
Wie bei keiner anderen gesetzlichen Krankenkasse ist dieses ehrenamtliche Gremium mit bayerischen Vertreterinnen und Vertretern besetzt. Der Verwaltungsrat wählt und überwacht den Vorstand. Zudem ist er an allen wesentlichen Unternehmensentscheidungen beteiligt und vertritt durch die regionale Verbundenheit ihrer Mitglieder in besonderem Maße die Interessen der bayerischen AOK-Versichertengemeinschaft. Der Verwaltungsrat achtet darauf, wie wirtschaftlich, qualitäts- und serviceorientiert die AOK arbeitet und welche zusätzlichen Angebote sie macht. „Der Anspruch an unsere Tätigkeit als Verwaltungsräte ist stets, dass alle Versicherten weiterhin den Zugang zu bestmöglicher Versorgung und Leistung im Gesundheitswesen haben“, so Wolfgang Seidler.
Selbstverwaltung breit aufgestellt
Im Verwaltungsrat sollen diejenigen aktiv mitwirken, die die Sozialversicherung durch ihre Beiträge finanzieren: Versicherte und Arbeitgebende. Beide Gruppierungen sind mit je 15 Mitgliedern in dem Gremium zu gleichen Teilen, also paritätisch vertreten. Zusammen mit den örtlichen Beiräten und deren Stellvertreterinnen und Stellvertretern sind in ganz Bayern fast 1.500 Menschen in der AOK-Selbstverwaltung ehrenamtlich aktiv. Die Mitglieder der 30 örtlichen Beiräte, also auch der Direktion in Kaufbeuren-Ostallgäu, werden im Herbst gewählt. Damit gibt es weiterhin ein breites Netz von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für Versicherte und Patienten.
Die beiden Notfallsanitäter Michael Lerf (rechts) und Markus Rieder wurden während ihrer Tageschicht an der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Kaufbeuren zu drei Einsätzen gerufen. Foto: Marketingagentur Tenambergen
BRK: Eine Schicht als Notfallsanitäter im Rettungswagen
Nach einer langen Hitzeperiode herrschen im Allgäu erstmals wieder kühlere Temperaturen. „Heute könnte es ein ruhigerer Tag werden“, sagte Michael Lerf bei Schichtbeginn um sechs Uhr in der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Kaufbeuren. „Bei Hitze werden wir zu deutlich mehr Herz-Kreislauf-Notfällen gerufen“, erläuterte der erfahrene Notfallsanitäter.
„Rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche sind in der Rotkreuzwache zwei Rettungstransportwagen (RTW) besetzt, um die Notfälle im Raum Kaufbeuren zu versorgen“, erklärt Gunther Herold, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kreisverband Ostallgäu. Jeweils ein weiterer RTW, umgangssprachlich Rettungswagen genannt, stehe in Buchloe, Marktoberdorf, Obergünzburg, Pfronten, Füssen und Kraftisried.
Die Tagesschicht in Kaufbeuren beginnt mit der Übergabe des Nachtteams an das erste Tagesteam, an Notfallsanitäter Markus Rieder aus Unterthingau und Michael Lerf. Die Besetzung des zweiten Rettungswagens beginnt eine Stunde später. „Ab halb zwei in der Nacht war es eine ruhige Schicht“, fasste Danny Rüffer, Leiter der Rettungswache Kaufbeuren, die Geschehnisse zusammen.
Nach der Übergabe stehen für Markus Rieder und Michael Lerf der Check des Fahrzeugs und der medizinischen Ausrüstung an. Ist das Auto vollgetankt, das Tablet für die mobile Datendokumentation an Bord? Sind die Notfallrucksäcke und die im Fahrzeug mitgeführten Materialien vollständig? „Ganz wichtig ist, dass bei den medizinischen Geräten wie dem EKG oder dem Beatmungsgerät zu Schichtbeginn ein Funktionstest durchgeführt wird“, sagte Markus Rieder und ergänzte: Die Ausstattung der RTWs im Ostallgäu sei einheitlich, so fänden sich Einsatzkräfte auf jedem Fahrzeug zurecht.
Um sieben Uhr alarmierte der Piepser die beiden Lebensretter zum ersten Mal. Ihre Aufträge erhalten sie ausschließlich von der Integrierten Leitstelle (ILS Allgäu). Diese nimmt im gesamten Allgäu den Notruf 112 entgegen und alarmiert die entsprechenden Einsatzmittel. Im Gespräch mit den Anrufern filtert das Fachpersonal der ILS die Schwere der Erkrankung oder Verletzung heraus und hält die Kontaktdaten fest. „Da die Einsatzzahlen von Jahr zu Jahr steigen, ist es wichtig, dass die hilfesuchenden Patienten in die richtige Versorgungsstruktur gelenkt werden“, betont Markus Rieder. „Die Kapazität der Rettungswagen und des Personals ist nicht beliebig steigerbar. Dem Rettungsdienst müssen die Einsätze mit akuter Lebensgefahr vorbehalten sein.“ Noch vor dem Ausrücken erfuhr das Team, dass ein Sturz aus größerer Höhe zu versorgen sei. Innerhalb von zwei Minuten saßen sie im Führerhaus und machten sich auf den Weg zu dem Patienten.
„Jeder RTW ist mit einem Fahrer und einem Notfallsanitäter besetzt“, erklärt Gunther Herold. „Der Großteil der Fahrer sind hauptberuflich Beschäftigte. Zur Verstärkung sind junge Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst ableisten sowie Ehrenamtliche aus den BRK-Bereitschaften im Einsatz.“ Die Fahrer haben medizinische Grundkenntnisse und in der Regel eine Fortbildung zum Rettungssanitäter. Damit können sie dem Notfallsanitäter zuarbeiten. Um Rettungssanitäter zu werden sind – neben dem Besitz der Fahrerlaubnis C1 für das Fahren eines Fahrzeuges bis 7,5 Tonnen – 160 Lehrstunden an einer Rettungsdienstschule zu absolvieren, ergänzt durch ebenso lange Praktika im Krankenhaus und in der Rettungswache.
Michael Lerf und Markus Rieder hatten als Zivildienstleistende beim Roten Kreuz begonnen. Für beide stand danach der Wunschberuf fest: die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Vor knapp zehn Jahren wurde dieses Berufsbild zum Notfallsanitäter weiterentwickelt. „Heute ist der Notfallsanitäter die höchste nichtärztliche Qualifikation beim Rettungsdienstpersonal“, erklären sie.
Für Markus Rieder ist es der schönste Beruf, den es gibt. Und genau das lebt er auch bei seiner Arbeit. „Wir wollen beruhigend, respektvoll und kompetent auf die Beschwerden der Patientinnen und Patienten eingehen“, sagt er. „Diese Verantwortung muss sich im Gespräch und im Umgang mit den Menschen, die sich in einer Notlage befinden, widerspiegeln.“
Auch wenn beide Notfallsanitäter weiterhin Einsätze fahren, haben sie sich mittlerweile beruflich weiterentwickelt. Michael Lerf übernahm in der Coronazeit die Leitung des Impfzentrums Marktoberdorf und ist heute als stellvertretender Personalratsvorsitzender für die 900 Mitarbeitenden beim BRK-Ostallgäu da. Markus Rieder studierte Gesundheitsmanagement, war stellvertretender Leiter des Rettungsdiensts beim BRK Ostallgäu und arbeitet derzeit als Referent für den Rettungsdienst auf der nächsthöheren Rotkreuzebene beim Bezirksverband Oberbayern.
„Man darf nicht außer Acht lassen, dass es ein körperlich fordernder Beruf ist“, sagt Michael Lerf. Er begrüßt es daher, dass immer mehr technische Hilfsmittel die Arbeit erleichtern. „Seit einem Jahr sind die neuen Rettungswagen in Bayern standardmäßig mit elektrohydraulischen Fahrtragen und Beladungssystem ausgestattet.“ Auch wenn man in der Rettungsdienstbranche gut verdiene, macht ihnen der derzeitige Fachkräftemangel Sorgen. „Zwar wurden bereits die Ausbildungsplätze bayernweit erhöht, doch im Moment brauchen wir unbedingt die Flexibilität der Leute“, ergänzt Markus Rieder. „Ziel muss ein Dienstplan sein, auf den sich alle Mitarbeitenden verlassen können“, bekräftigt Gunther Herold.
Langsam neigte sich die Schicht dem Ende zu. Die beiden Einsatzkräfte hatten zuvor eine ältere Person mit Verdacht auf Schlaganfall erstversorgt und eine notärztlich begleitete Krankentransportfahrt ins Klinikum nach Günzburg übernommen. Um 18 Uhr endete die Schicht mit der Übergabe an die Kolleginnen und Kollegen der Nachtschicht. Michael Lerf hatte Recht behalten, es war eher ein ruhiger Tag im Rettungsdienst.
Auszeit für das Team des Generationenhaus Kaufbeuren und seine fleißigen Helferinnen und Helfer
Das Team des Generationenhaus Kaufbeuren und seine fleißigen Helferinnen und Helfer machen Ferien vom 12. Bis 20. August. 2023. In dieser Zeit ist das Generationenhaus geschlossen
Ab dem 21. August ist das Generationenhaus wieder regulär geöffnet.
Von links nach rechts: Michael Rogoll (Schatzmeister), Otto Zobel (Beisitzer) Florence Landry (Schriftführerin), Barbara Erhard (Beisitzer), Michael Feistl (1. Vorsitzender), Edith Geiser und Ulla Bohl (Beisitzerinnen) & Karl-Heinz Wenzel (2. Vorsitzender). Foto: Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu
Neuwahlen beim Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.
Für den 31. Juli hatte der Vorstand des Hospizvereins seine Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung mit vorgezogenen Neuwahlen eingeladen.
Traudl Echter-Burkhardt, die kommissarische 1. Vorsitzende, begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und gab einen Jahresrückblick auf 2022. Es sei ein Jahr mit viel Bewegung und großen Veränderungen gewesen, welche der Verein letztendlich gut gemeistert habe. Die Abwanderung der hauptberuflichen Mitarbeiterinnen erforderte personelle Neubesetzungen, welche trotz schwieriger Arbeitsmarktlage gelangen. Im Landkreis konnte das zweite Hospizzimmer am 05. Juli in Steinholz eröffnet werden. Es gab eine vom Verein organisierte Kunstausstellung im Landratsamt Marktoberdorf und das über Spenden finanzierte neue E-Auto wurde freudig in Empfang genommen. Fortbildungen, sowie ein neuer Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche, wurden auf den Weg gebracht.
Es folgten Berichte der Schatzmeisterin, der Kassenprüfer und anschließend die Entlastung des Vorstandes. Ein ganz besonderer Dank galt der anhaltenden Förder- und Spendenbereitschaft von Stiftungen und privaten Spendern.
Einige Hospizbegleiter*innen wurden geehrt, in Anerkennung für 10,15 und 25 Jahre ehrenamtlichen Einsatz. Derzeit hat der Verein ca. 500 Mitglieder und ca. 70 Hospizbegleiterinnen und -begleiter.
Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Durchführung der vorgezogenen Wahl einer neuen Vorstandschaft für die nächsten vier Jahre. Vom alten Vorstand stellte sich Herr Feistl zur Wahl, durch welche der erfahrene Wahlleiter, Herr Wolfgang Scupin, führte.
Es wurden zum neuen Vorstand gewählt:
Herr Michael Feistl, 1. Vorsitzender
Herr Karl-Heinz Wenzel 2. Vorsitzender
Herr Michael Rogoll, Schatzmeister
Frau Florence Landry, Schriftführerin
Frau Ulla Bohl, Beisitz
Frau Edith Geiser, Beisitz
Frau Barbara Erhard, Beisitz
Herr Otto Zobel, Beisitz
Der neue 1. Vorsitzende Herr Michael Feistl dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren geleisteten Einsatz und den Mitgliedern des Hospizvereins für ihre erbrachte Geduld. Zudem beglückwünschte er alle neuen Vorstände zur Wahl und beendete damit die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung.
Dr. Philipp Zimmermann. Bildquelle: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Dr. Philipp Zimmermann leitet seit diesem Jahr als Chefarzt die beiden Notfallzentren in Kaufbeuren und Füssen. Durch die verbesserte Zusammenarbeit sowohl der beiden Standorte als auch mit dem Rettungsdienst können Patienten künftig besser versorgt werde
„Die Zahl der Patienten in unseren Notfallzentren steigt kontinuierlich“, betont Zimmermann. Der erfahrene Mediziner führt dies auf unterschiedliche Faktoren zurück. „Immer öfter suchen uns Patienten auf, obwohl eine Behandlung in der Notaufnahme nicht zwingend erforderlich wäre“, erklärt er. Einige Patienten finden laut Zimmermann etwa keine andere Anlaufstelle für ihre Leiden, er nennt dafür verschiedene Faktoren. „Vielen Patienten die Anbindung zu einem Hausarzt“, stellt der Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin fest. „Hinzu kommt der allgemeine Fachkräftemangel, der auch in unserer Region Auswirkungen zeigt“. Darüber hinaus führe die Verfügbarkeit von Informationen im Internet manchmal dazu, dass sich Patienten unnötig Sorgen machen und lieber häufiger den Weg ins Notfallzentrum suchen, so Zimmermann weiter.
Aus diesem Grund möchte er Patienten besser informieren und ermutigen, dass sie bei einem tatsächlichen Notfall oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Bedenken sowie Verletzungen oder starken Schmerzen selbstverständlich die Notfallzentren aufsuchen sollen. Zimmermann: „Für medizinische Notfälle sind wir natürlich immer die richtige Anlaufstelle – sei es bei akuten oder lebensbedrohlichen Situationen.“ Bei sonstigen medizinischen Anliegen sei außerhalb der Öffnungszeiten vieler Hausarztpraxen die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung zuständig. Hier solle künftig enger zusammengearbeitet werden, so der Chefarzt. „Ziel muss es sein, Kapazitäten bestmöglich zu nutzen“, hebt Zimmermann hervor. „Wir haben daher bereits intern begonnen, bessere Abläufe zu etablieren, um möglichst viele Patienten schnell und unbürokratisch zu versorgen.“, führt Zimmermann aus. Auch die Kooperation zwischen Kaufbeuren und Füssen werde künftig noch intensiver, blickt Zimmermann in die Zukunft. „In enger Absprache mit den Notärzten und Rettungsdiensten können wir auch hier noch besser mit unseren Ressourcen umgehen.“
„Wir freuen uns, mit Dr. Zimmermann einen äußerst kompetenten Arzt für die neu geschaffene Chefarzt-Position gefunden zu haben“, betont Andreas Kutschker. Für den Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ist der Internist und Pneumologe die ideale Besetzung auf diesem Posten. „Dr. Zimmermann ist seit vielen Jahren in unseren Kliniken und als leitender Notarzt für das Ostallgäu tätig“, so Kutschker. Er kennt daher alle relevanten Abläufe und weiß, an welcher Stelle wir noch besser werden können.“ Kutschker sieht darüber hinaus bereits enorme Fortschritte. „Wir müssen etwa unsere Notfallzentren viel seltener bei der Leitstelle abmelden im Vergleich zu den vergangenen Jahren“, stellt Kutschker heraus. „Wir bleiben dadurch auch für unsere Patienten eine verlässliche Anlaufstelle in der Region.“
Konkret gefragt: Wann handelt es sich um einen Notfall, Dr. Zimmermann?
Schmerzen in der Brust oder im Rücken zwischen den Schulterblättern: Bei diesen Symptomen kann ein Herzinfarkt vorliegen. Starke Bauchschmerzen: Bei Oberbauchschmerzen kann es sich ebenfalls um einen Herzinfarkt handeln. Möglich sind bei starken Bauchschmerzen auch akute Erkrankungen von Organen im Bauchraum sowie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Gallensteine oder eine Blinddarmentzündung. Bewusstlosigkeit/Ohnmacht bei anderen: Hinter einer Veränderung der Bewusstseinslage können zahlreiche ernsthafte Erkrankungen stecken. Etwa ein Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Stillstand, ein Krampfanfall, eine Vergiftung oder Schädelverletzung. Sprachstörungen und einseitige Lähmungen: Bei „verwaschener“ Sprache und/oder einseitiger Lähmung der Gesichtsmuskulatur beziehungsweise Kraftlosigkeit einer Extremität (Arm und/oder Bein) liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Schlaganfall (Apoplex) vor.
WICHTIG:Bereits beim Anruf über die 112 kann am Telefon eingeschätzt werden, ob es sich um einen Notfall handelt. Daher sollte in jedem der oben beschriebenen Fälle zuerst der Notruf getätigt werden.
Welche Symptome deuten bei Kindern auf einen Notfall hin?
Unabhängig vom Alter sollten Kinder notfallmäßig beim Kinderarzt oder in der Notfallambulanz vorgestellt werden, wenn sie folgende Symptome haben: o Schädel- Hirn- Trauma o Krampfanfall o Atemnot o Zyanose („Blausucht“) o Verbrühungen/ Verbrennungen o Unregelmäßiger Puls o Unabsichtliche Einnahme toxischer Substanzen (Medikamente, giftige Pflanzen etc.)
Säuglinge unter 12 Monaten sollten darüber hinaus zum Kinderarzt oder in die Ambulanz: o jedes Fieber über 38,5° Celsius o Unstillbares Schreien o Anhaltendes Erbrechen und/oder zahlreiche wässrige Durchfälle o Übel riechender Urin o Gespannte Fontanelle o Stürze aus mehr als 80cm Höhe (etwa beim Sturz vom Wickeltisch)
Neugeborene bis zum 28. Lebenstag sollten zusätzlich vorgestellt werden bei jeder Zustands- und Verhaltensänderung o Fieber über 38° Celsius o Lethargie o Verändertes Trinkverhalten o Schrilles Schreien
Allgemein gilt: Kinder besser immer vorstellen, als es zu lassen. Auch hier ist im Zweifel der Notruf 112 die erste Anlaufstation, um die Dringlichkeit des Falles abzuklären.
Matthias Malzkorn, Jürgen Jakoby, Minister Holetschek, Wolfgang Groß (v.l.n.r.). Bildquelle: Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“
Staatsminister Klaus Holetschek, MdL, besucht das Family Center
Am 1. August 2023 besuchte Gesundheitsminister Klaus Holetschek die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, um sich über ihre sozialen Aufgaben zu informieren. Die Stiftung, unter der Leitung von Wolfgang Groß und Jürgen Jakoby, unterstützt u.a. Seniorinnen und Senioren, förderbedürftige Kinder und Familien mit Migrationshintergrund.
Während des Besuchs traf Minister Holetschek auch den Geschäftsleiter des „Family Store“, Matthias Malzkorn, der ihm die Aufgaben des Second-Hand-Kaufhauses erläuterte, aber auch auf die derzeitigen Herausforderungen aufgrund der monatelangen Bauarbeiten in der Hüttenstraße hinwies, was zu einem spürbaren Rückgang der Einnahmen führt, die ja zur Finanzierung der sozialen Aktivitäten beitragen.
Staatsminister Holetschek würdigte die wertvolle Arbeit der Stiftung mit den Worten: „Die sozialen Dienste der Stiftung ‚Nächstenliebe in Aktion‘ sind ein wahres Geschenk für unsere Gesellschaft, da sie Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen bedingungslos unterstützen. Ihr Engagement in der Seniorenhilfe schenkt unseren älteren Mitmenschen nicht nur praktische Hilfe, sondern vor allem auch wertvolle zwischenmenschliche Beziehungen und Herzenswärme.
Und auch das Betreuen förderbedürftiger Kinder ist der Stiftung ein wichtiges Anliegen. Jedes der Kinder wird individuell gefördert und ermutigt, um sein volles Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Das Engagement von ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist auch im Bereich der Unterstützung von Familien mit Migrationshintergrund beeindruckend. Hier wird wahre Integration von Herzen gelebt, wodurch sich die Familien in unserer Gesellschaft willkommen und angenommen fühlen können.“
Holetschek sagte: „Neben diesen wertvollen sozialen Diensten hat die Stiftung mit ihrem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ eine nachhaltige Funktion geschaffen, die weitreichende positive Auswirkungen hat. Hier werden hochwertige Gebrauchtwaren kostengünstig angeboten, was nicht nur finanzielle Entlastung für viele Familien bedeutet, sondern auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt. Durch die Förderung von gebrauchten Produkten werden Ressourcen geschont und Müllberge können wirksam eingedämmt werden“.
Weiter betonte der Minister: „Die ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist somit nicht nur ein Segen für Einzelne, sondern für unsere gesamte Gesellschaft und unsere Umwelt. Ihr Engagement und ihre Weitsicht zeigen, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Wir sollten uns glücklich schätzen, eine solch inspirierende Stiftung in unserer Gemeinschaft zu haben.“ Als Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte Klaus Holetschek dem Vorstand abschließend die „Barbara Stamm-Medaille“.
Das Bild zeigt die Schulleiterin der Marien-Realschule Susanne Fedchenheuer (links) und die Schulleiterin des Marien-Gymnasiums Christine Frank (rechts) mit Michael Sambeth (Mitte), Marketingleiter der Sparkasse Allgäu. Foto: Marienschule
Neue Sitzgelegenheiten für die Schülerbücherei
Nachdem die Schülerbücherei der Marienschulen, die insgesamt aus drei Räumen besteht, in den letzten Jahren umfassend renoviert und modernisiert wurde, standen heuer noch kleinere Anschaffungen, wie zusätzliche Sitzgelegenheiten, auf der Wunschliste. Eine Spende der Sparkasse in Höhe von 750 Euro wurde jetzt in gemütliche Sitzsäcke investiert.
Bei der offiziellen Spendenübergabe konnte sich Michael Sambeth, Marketingleiter der Sparkasse Allgäu, persönlich vom Sitzkomfort überzeugen. „Lesen gehört zu den Kernkompetenzen, es vermittelt Wissen und ist darüber hinaus eine Form der Unterhaltung. Eine weitere Tatsache ist, dass Lesen Stress abbaut, uns entspannt und somit eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit spielt. Hier ist das Geld gut angelegt“, ist sich Michael Sambeth sicher.
Die Schülerbücherei ist jetzt ein gemütlicher Ort, der zum Lesen und Verweilen einlädt.
Gemeinsam besichtigen Vertreter*innen der VR Bank Augsburg-Ostallgäu und der Wertachtal-Werkstätten die Förderstätte Kaufbeuren. Von links: Martin Snatschke (VR Bank Augsburg-Ostallgäu), Klaus Prestele (Wertachtal-Werkstätten), Gisela Dollinger (Förderstätte Kaufbeuren), Kim Kaden (Förderstätte Kaufbeuren), Stefanie Gröschl (Förderstätte Kaufbeuren), Karina Lindner (Förderstätte Kaufbeuren), Manfred Seitz (VR Bank-Augsburg-Ostallgäu). Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Spende von 1.500 € ermöglichte die Neugestaltung des Gartens der Förderstätte in Kaufbeuren
Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu und die Wertachtal-Werkstätten gGmbH pflegen seit vielen Jahren ein sehr gutes Verhältnis. Nun konnte durch die Spende von 1.500 € der Garten der Förderstätte in der Hans-Böckler-Straße in Kaufbeuren erneuert werden. In der Förderstätte arbeiten Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Der Garten fungiert dabei als Wahrnehmungsbereich für alle Sinne, zum sozialen Austausch und zur Erholung. Nachdem der Garten schon etwas in die Jahre gekommen war, konnte er nun wieder erneuert werden. Dazu wurden Pflanzen und einzelne Steine neu gesetzt.
Vom Ergebnis überzeugten sich nun Manfred Seitz und Martin Snatschke von der VR Bank Augsburg-Ostallgäu gemeinsam mit Klaus Prestele, Geschäftsführer der Wertachtal-Werkstätten. Bei einem Besuch vor Ort erhielten sie durch Gisela Dollinger, (Leiterin der Förderstätte) viele Einblicke in die Arbeit der Förderstätte und es wurde deutlich, wie wichtig die neugestalteten Flächen im Garten für die Mitarbeiter*innen der Förderstätte in ihrem Alltag sind.
Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH
Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 700 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 600 Mitarbeiter*innen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 850 Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de
Das Bild zeigt Irmgard Ernszt (vorne rechts), Vorständin des Tänzelfestvereins, bei der Weberzunft. Foto: Sparkasse Kaufbeuren
Die Sparkasse unterstützt den Tänzelfestverein mit 1.000 Euro
Fröhliches Marktgeschrei tönt durch die Stadt, wenn beim Tänzelfest die kindlichen Handwerker den Häfelesmarkt abhalten. Dann ist die Wochenmarktgruppe aktiv, mit ihrem Marktschreier, den Bauchläden sowie allen anderen Handwerkern, vom Weber bis zum Metzger, vom Töpfer bis zum Schmied. Die Kinder stellen an den Ständen die Arbeiten der verschiedenen Zünfte dar, bieten Mitmachaktionen an und verkaufen auch diverse Artikel.
Bei bestem Wetter besuchte Sparkassenvorstand Tobias Streifinger den Markt und übergab eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Irmgard Ernszt vom Tänzelfestverein. Als örtlicher Finanzdienstleister und langjähriger Kooperationspartner ist es der Sparkasse ein besonderes Anliegen, das großartige Engagement des Vereins mit einer Spende zu würdigen und zu unterstützen.
„Besonders beim Häfelesmarkt mit den Kinderaktivitäten sind immer wieder Reparaturarbeiten am Inventar nötig, dafür werden wir die Spende dieses Jahr verwenden“, erklärt Irmgard Ernszt, Vorständin beim Tänzelfestverein.
Sparkassen-Filialleiter Michael Wolk (Filiale Pforzen, rechts) bei der Gewinnübergabe mit der glücklichen Gewinnerin Gudrun Nägele. Foto: Sparkasse
Da war die Freude groß, als Sparkassenkundin Gudrun Nägele von ihrer Beraterin Marlies Keppeler mit einem unverhofften Gewinn überrascht wurde. Bei der Monatsauslosung des PS-Sparen und Gewinnen hat Gudrun Nägele 1.000 Euro gewonnen
Den Betrag möchte sie für den Urlaub verwenden, verrät sie bei der Gewinnübergabe.
Sparen, helfen und gewinnen – so funktioniert PS-Sparen: Je PS-Los werden monatlich 5 Euro vom Konto abgebucht. 4 Euro davon werden auf einem Konto angespart, 1 Euro ist der Losanteil und 25 Cent davon unterstützen automatisch gemeinnützige Projekte in der Region und tun somit Gutes! Und mit etwas Glück gewinnt man bei den monatlichen Auslosungen bis zu 10.000 Euro oder bei den Sonderauslosungen sogar bis zu 20.000 Euro oder einen tollen Sonderpreis.
Im vergangenen Jahr haben Kundinnen und Kunden der bayerischen Sparkassen beim PS Sparen und Gewinnen Preise im Wert von etwa 19 Millionen Euro gewonnen. Darunter waren über 800 Hauptgewinne in Höhe von 10.000 Euro, knapp 2.500 Mal gewannen Kunden 1.000 Euro. Bei der Juni-Sonderauslosung wurden außerdem 50 TUI-Reisegutscheine im Wert von 5.000 Euro extra verlost.
Doch nicht nur die Gewinner können sich freuen. Auch die Vereine und Organisationen der Region profitieren aus dem Verkauf von PS-Losen. Denn aus den Erträgen schütteten die Sparkassen im letzten Jahr ca. 8,3 Millionen Euro an Spenden aus.
Bei der nächsten Sonderauslosung am 6. Dezember 2023 werden 7 Opel Corsa-e-GS verlost.
Lesen Sie gerne und haben Sie eine Stunde pro Woche Zeit, die Sie mit einem Lesekind verbringen können? Dann entscheiden Sie sich für ein Ehrenamt bei MENTOR!
Ein Mentor fördert ein Kind einmal pro Woche eine Stunde, mindestens ein Schuljahr lang. Leseforscher haben diesen Förderansatz als sehr erfolgversprechend erkannt. Er gewährleistet, dass ein Mentor gezielt auf die Stärken und Interessen eines Lesekindes eingehen kann. Über die Anerkennung und Wertschätzung seiner Fähigkeiten wird das Kind an das Lesen herangeführt. Es entwickelt Spaß am Lesen und am Umgang mit der Sprache.
Lesen lernen, Lesekompetenz fördern und die Sprachentwicklung unterstützen – bei alledem bietet MENTOR Kaufbeuren den Schulen Hilfe an. Die Lehrkräfte wählen Kinder mit Förderbedarf aus. Lesementoren unterstützen jeden Schüler, jede Schülerin einzeln entsprechend dem pädagogischen Förderansatz von MENTOR. Selbstverständlich werden alle ehrenamtlichen Leselernhelfer auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und zu einer Schule in Wohnortnähe vermittelt.
Oberstleutnant Markus Amtmann (2.v.r.), Stabsfeldwebel Manfred Hartl (rechts) und Markus Modrei (3.v.r.) vom Fliegerhorst Kaufbeuren überbrachten der Stiftung Biberburg, mit Einrichtungsleiterin Katrin Neitzel und Geschäftsführerin Dr. Christiane Herrmann (2.v.l.), einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro. Alexander Bernhard / Bundeswehr
Verein „Helfen macht Schule“ unterstützt damit Ausflüge und Urlaube für Kinder
Es ist schon längst guter Brauch, dass sich die Angehörigen des Fliegerhorstes Kaufbeuren durch den Verein „Helfen macht Schule“ für soziale Projekte in der Region einsetzen. Mehrere zehntausend Euro konnten im Laufe der Jahre schon an diverse karitative Einrichtungen und Institutionen übergeben werden. Diesmal gehen 3.000 Euro an die Stiftung Biberburg gGmbH aus Pforzen.
Als Einrichtungsleiterin Katrin Neitzel und Geschäftsführerin sowie Gründerin Dr. Christiane Herrmann die erfreuliche Nachricht erhielten, dass sie mit einer großzügigen Spende bedacht werden, war die Freude in der Biberburg natürlich groß. In Vertretung des Kommandeurs des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, überreichte ihnen Oberstleutnant Markus Amtmann den Spendenscheck.
Markus Modrei, Materialdisponent im Fliegerhorst Kaufbeuren, hatte die Idee, die Biberburg finanziell zu unterstützen: „Als dreifacher Familienvater bin ich täglich bemüht, meinen Kindern ein liebevolles Zuhause zu bieten. Dort sollen sie sich wohlfühlen und innerhalb der notwendigen Strukturen frei entfalten können“, so Modrei. Ihm sei es ein großes Anliegen, Kindern, welche aus verschiedenen Gründen nicht das Glück haben in einem wohlbehüteten Elternhaus aufwachsen zu können, Freude zu bereiten.
Die 3.000 Euro sind bereits verplant. Laut Einrichtungsleiterin Katrin Neitzel solle die Summe vorwiegend für Ausflüge und Urlaube der Kinder der Biberburg verwendet werden. Die heilpädagogische Einrichtung engagiert sich für die Kinder- und Jugendhilfe. Die Biberburg sei ein außergewöhnlicher Ort, hier werde jeder wertgeschätzt und respektiert, heißt es von Seiten der Stiftung.
AOK-Gesundheitstipp zum Sonnenschutz: Sonne macht glücklich und setzt Glückshormone frei – trotzdem gilt es, die Haut zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen
Zu viel ultraviolette (UV-) Strahlung durch Sonne oder Solariumbesuch ist jedoch der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Dessen gefährlichste Form ist der schwarze Hautkrebs. Im Jahr 2021 waren in Bayern rund 58.800 Menschen daran erkrankt.
Grundsätzlich lässt sich das Risiko für Hautkrebs deutlich senken, wenn man drei Dinge beachtet: Die Haut vor UV-Strahlen schützen, seine Haut regelmäßig auf Auffälligkeiten untersuchen und unbedingt das kostenfreie Angebot der Krankenkasse zum Hautkrebsscreening ab 35 Jahre alle zwei Jahre wahrnehmen. „Zusätzlich bietet die AOK Bayern bereits 18- bis 34-jährigen Versicherten eine Kostenerstattung oder einen Zuschuss für die Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt an, ebenfalls alle zwei Jahre“, so Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Leider nehme weniger als ein Fünftel der Berechtigten ab 35 Jahre die Vorsorge in Anspruch – mit aktuell sogar rückläufiger Tendenz.
Sonnenschutz dem Hauttyp anpassen „Wer sich längere Zeit bei starker Sonneneinstrahlung im Freien aufhält, braucht ausreichenden Sonnenschutz“, rät Bernd Ruppert. Beim hellen Hauttyp ist die Sonnenbrandgefahr besonders hoch. Zwar heilt ein Sonnenbrand wieder ab, aber die Haut selbst vergisst ihn nicht: Sie altert schneller und es steigt das Risiko, Hautkrebs zu bekommen. „Sonnenschutzmittel ermöglichen einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Bernd Ruppert.
Sonnencreme und Schatten nutzen Zudem sollte man den Sonnenschutz rechtzeitig, sorgfältig und reichlich auftragen. Fuß- und Nasenrücken, Schultern und Dekolleté sowie Stirn (Glatze) und Ohren sind besonders sonnenbrandgefährdet. „Auch das regelmäßige Nachcremen ist wichtig, das heißt nach etwa zwei Stunden und unbedingt öfter, wenn man im Wasser war“, ergänzt Bernd Ruppert und empfiehlt überdies ein schattiges Plätzchen als Sonnenschutz. Im Schatten ist die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindert.
Sichern Sie sich kostenfrei Ihr Sonnenschutz-Set
„Wir möchten, dass Sie gut geschützt durch die heißen Sommertage kommen“, so Bernd Ruppert. Deshalb haben wir Ihnen ein nützliches Sonnenschutz-Set mit Sonnen-Lotion (LSF 50) und unserem Ratgeber „Sonne mit gutem Gewissen genießen“ zusammengestellt. Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Sonnenschutz-Set auf unserer Aktionsseite. Einfach das Bild oder den Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr Sonnenschutz-Set kostenfrei per Post.
von links: Kerstin Sambeth von der Firma Dobler, Sonja Hujo und Sonja Glass vom Wünschewagen Allgäu-Schwaben, Magdalena Reich von der Firma Dobler. Foto: Dobler
Schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu er-füllen – das hat sich der ASB-Wünschewagen zur Aufgabe gemacht, welcher seit 2018 im Allgäu im Einsatz ist
Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert und bringt Menschen am Ende ihres Lebens unter pflegerischer und medizinischer Betreuung noch einmal an ihren Lieblingsort: ob ans Meer, ins Stadion, zum Konzert, zu einer Familienfeier oder einfach noch einmal nach Hause.
Mit der Spendensumme von 2.718 €, welche die Dobler Bauunternehmung im Rahmen einer Tombola des Festes „Dobler ganz nah!“ gesammelt hat, können im Schnitt bis zu drei Wunschfahrten möglich gemacht werden.
Die Dobler Bauunternehmung zeigt sich erfreut, das Projekt unterstützen dürfen und bedankt sich für den ehrenamtlichen Einsatz des ca. 100-köpfigen Teams des ASB-Wünschewagens in Kaufbeuren.
Die Projektbeteiligten bei der „Ernte ihrer Arbeit“. Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren | Stephanie Bittner
Landwirtschaft erleben und selbst aktiv werden im Rahmen des Schulprojekts „Lernen im RealLabor“
Am vergangenen Montag lernten 22 Kinder der Grundschule Oberbeuren wieder einmal nicht im Klassenzimmer, sondern zum wiederholten Mal auf dem Lamahof von Walter Egen. Bei strahlendem Sonnenschein erntete die 4. Klasse mit ihrer Lehrerin Kathrin Kramer das Ergebnis ihrer wochenlangen Arbeit im Rahmen des Projekts „RealLabor“. Aus dem Nichts errichteten die SchülerInnen auf dem Betrieb ein Insektenhotel, ein Hochbeet und einen Blühstreifen im Themenfeld Biodiversität. „Schau mal, die vielen Bienen!“ ruft eine Schülerin begeistert, während die anderen gerade den frisch geernteten Salat und die Kräuter für die leckere Abschluss-Brotzeit schneiden. „Jetzt weiß ich, was Blattpetersilie ist!“. Der lange Weg von der Bearbeitung des Beets über die wochenlange Pflege bis auf den Teller dürfte nun jedem klar sein – ein Haufen Arbeit eben.
Das vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geförderte Pilotprojekt „RealLabor“ soll die Frage beantworten, ob Lernen auf dem Bauernhof zu mehr Selbständigkeit, Erleben von Selbstwirksamkeit, Kreativität und höherem Lernerfolg durch fächerübergreifendes Lernen bei Kindern führt. „Besonders Wissen, das mit Emotionen verknüpft ist, bleibt lange im Gedächtnis“ sagt die Lehrerin Kathrin Kramer. Zur Freude aller steht ein Fütter- und Streichelprogramm der Lamas, darunter ein gerade geborenes, heute nebenbei bemerkt mit auf dem Pro-gramm. „Auch förderungsbedürftigere Kinder konnten im Projekt gut abgeholt wer-den, gerade auch durch den Tierkontakt“, so Frau Kramer. „Diese Arbeit gibt mir als Lehrerin trotz vielleicht eines Mehraufwands ganz viel zurück“.
Auch Dank des Engagements von Walter Egen wurden tolle Ideen der Kinder nie in Frage gestellt, sondern einfach umgesetzt, wie zum Beispiel der spontane Bau ei-er Vogelscheuche.
Das Projekt „RealLabor“ ist eingebettet in das „Programm Erlebnis Bauern-hof“, das zum Ziel hat, Kinder und Jugendliche für die Wertschätzung von Lebensmitteln und der bäuerlichen Arbeit zu sensibilisieren. Unabhängig vom Projekt RealLabor können bayerische Schulkinder einmal in der Grund-schule und einmal in der Sekundarstufe 1 kostenfrei einen Erlebnisbauernhof in Bayern besuchen. Das Programm ist offizieller Partner der Projektwochen bayerischer Schulen. Informationen zum Programm Erlebnis Bauernhof: erlebnis-bauernhof.bayern.de
Die Gäste der BRK-Tagespflege Neugablonz verbrachten eine vergnügliche Zeit auf den schattigen Spazierwegen entlang der Wasserläufe und Weiher im Jordanpark Kaufbeuren
Unterstützt wurden die Ausflügler vom eigenen Fahrdienst des BRK Kreisverband Ostallgäu, der die Sommerfrischler von der Hüttenstraße in Neugablonz ins Zentrum von Kaufbeuren und wieder zurück beförderte.
Als ein Allgäuer Bildungsanbieter Ende 2022 abrupt seine Erzieher/innen- und Kinderpfleger/innen-Lehrgänge einstellt, springt die Kolping Akademie in die Bresche und übernimmt kurzerhand die beiden Kurse. Auch die Kolping Akademie in Kaufbeuren bietet die
Die Nöte der Zeit erkennen – und handeln: Was Adolph Kolping vor über 150 Jahren bereits forderte, hat Anfang des Jahres maßgeblich das Handeln der Kolping Akademie in Bayerisch Schwaben geprägt. Denn als ein privater Träger aus Kempten Ende 2022 abrupt seine Kinderpfleger- und Erzieher/innen-Kurse einstellte, war die Not unter den verbliebenen Teilnehmenden groß. Die 41 angehenden Kinderpfleger/innen und Erzieher/innen standen sprichwörtlich ohne Abschluss auf der Straße – und wussten nicht weiter. Besonders bitter: Ein Teil von ihnen hatte Sorge, vor dem Prüfungsbeginn im März ohne fachliche Betreuung auskommen zu müssen.
Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit ist es der Kolping Akademie jedoch gelungen, den Teilnehmenden, die ihre Umschulung oft neben Familie und Job stemmen müssen, eine Perspektive zu bieten: Kurzerhand eröffnete der Bildungsträger einen neuen Kurs in Kaufbeuren und brachte die zwei Erzieher/innen-Kurse an seinem Standort in Kempten unter. Auf diese Weise war es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich, nahtlos und ohne Pause weiterzumachen. Björn Panne, Geschäftsführer des Bildungswerks, bilanziert: „So spontan einzuspringen war natürlich eine große Herausforderung, aber für uns war es eine Selbstverständlichkeit, gerade in der wichtigen Erwachsenenbildung und speziell im Bildungsbereich, niemanden im Regen stehenzulassen.“
Lehrgänge der Kolping Akademie lindern Fachkräftemangel
Ein Teil der übernommenen Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen absolviert im Moment seine Abschlussprüfung und wird ab September den Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung zumindest ansatzweise lindern. Denn nach wie vor wird pädagogisches Fachpersonal in Deutschland händeringend gesucht.
Um diesem akuten Fachkräftemangel entgegen zu wirken und um interessierten Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die dafür persönlich geeignet sind, den Zugang zu dem Arbeitsbereich zu erleichtern, hat die Kolping Akademie – neben den übernommenen Kursen – auch eigene Lehrgänge im Programm:
„Vorbereitung auf die externe Prüfung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in“
„Vorbereitung auf die externe Prüfung zum/zur staatlich geprüften Kinderpfleger/in“
Im Rahmen dieser beiden Kursangebote haben Erwachsene die Möglichkeit, nach einer bezahlten zweijährigen Vorbereitungszeit und einer erfolgreich bestandenen externen Abschlussprüfung, als Erzieher/in oder Kinderpfleger/in zu arbeiten bzw. ins Anerkennungsjahr zu starten.
Voraussetzungen zur Teilnahme an der verkürzten Erzieher/innen-Ausbildung: u.a. vollendetes 25. Lebensjahr bei der Prüfungsanmeldung, Deutschkenntnisse (mind. Niveau B2) sowie Fachhochschulreife oder mittlerer Schulabschluss plus berufliche Vorbildung. Voraussetzung zur Teilnahme an der verkürzten Ausbildung zum/zur Kinderpfleger/in: u.a. vollendetes 21. Lebensjahr bei der Prüfungsanmeldung, Mittelschulabschluss (oder höher) sowie – bei ausländischen Bildungsabschlüssen – eine abgeschlossene Zeugnisanerkennung und mindestens B2-Sprachniveau.
Verkürzte Ausbildung in Kempten und Kaufbeuren
Auch die Kolping Akademie in Kempten und Kaufbeuren bietet die beiden Lehrgänge an – in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und verschiedenen Einrichtungsträgern. Sandra Müller ist Standortleiterin in Kempten. Für sie liegen die Vorteile der zwei Angebote auf der Hand: „Die Kurse eignen sich ideal für Menschen, die sich für die Arbeit mit Kindern interessieren, die Zeit für eine reguläre Ausbildung aber nicht aufbringen können.“ Da sie in Teilzeit stattfinden, sind sie zudem auch für alle diejenigen interessant, die eigene Kinder haben und sich parallel dazu beruflich neu orientieren möchten. Müller weiter: „Der Unterricht findet begleitend zu den Praxiseinheiten statt. Außerdem ist eine individuelle Förderung (Bildungsgutschein) durch die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter für beide Ausbildungsrichtungen möglich.“
Neuauflage ab September – noch sind wenige Plätze frei!
Wer sich auch für die beiden verkürzten Ausbildungen interessiert: Die neuen Lehrgänge der Kolping Akademie in Kempten oder Kaufbeuren starten im September 2023 – und es sind noch wenige Plätze frei! Interessierte melden sich gerne bei Francesca Akermann unter francesca.akermann(at)die-kolping-akademie.de (Erzieherkurs in Kempten oder Kinderpfleger-Kurs in Kaufbeuren) oder bei Lina Geßl unter lina.gessl(at)die-kolping-akademie.de (Kinderpfleger-Kurs Kempten).
Die Erstvorführung von „Ukrayina: invalid“ ist am 27. Juli in der Kulturwerkstatt. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Erstvorführung am 27. Juli um 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr in der Kulturwerkstatt
„Ukrayina: invalid“ ist der Titel der neuen Dokumentation der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Sehr eindrucksvoll und absolut ehrlich erzählt der rund 40-minütige Film die Geschichten von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen in der Ukraine. Die Zuschauer bekommen einen Eindruck von ihrem Alltag, ihren Wünschen und Zielen. Erschüttert durch den Krieg und trotzdem voller Hoffnung sind die Erzählungen der Protagonist*innen. Zu sehen gibt es die Dokumentation in der Erstvorführung am Donnerstag, 27. Juli, jeweils um 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei.
Enge Kooperation mit ukrainischer Elterninitiative
Der Film entstand mit Unterstützung der Partnerorganisation der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, der Elterninitiative „Träume der besonderen Kinder“ in Mamajiwzi. Beide Organisationen arbeiten seit mehreren Jahren eng zusammen. Seit Beginn des Krieges setzt sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren verstärkt für ihre Partnerorganisation ein. Schon kurz nach Kriegsausbruch nahm sie geflüchtete Familien mit behinderten Kindern auf, die Unterstützungsbedarf haben. Dank vieler Spenden konnte im Weiteren auch der Partnerorganisation vor Ort geholfen werden. Und die Hilfe geht unermüdlich weiter. Beide Organisationen stehen täglich in Kontakt.
Joel Kaiser, Sptzenathlet der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und stolz auf den bayerischen Löwen. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Mit dabei war auch Joel Kaiser, Spitzenathlet im Roller-Skating. Als Verdienst für seine hervorragenden Leistungen nahm der Ostallgäuer stolz den bayerischen Löwen von Dr. Markus Söder entgegen
In der Staatskanzlei in München empfing der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder kürzlich die bayerischen Athlet*innen, die an den Special Olympics World Games 2023 in Berlin teilnahmen. Insgesamt rund 40 Athlet*innen, Unified Partner sowie 16 Trainer*innen aus Bayern waren Teil der deutschen Delegation, die an der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung teilnahm.
Mit dabei war auch Joel Kaiser, Spitzenathlet im Roller-Skating. Als Verdienst für seine hervorragenden Leistungen nahm der Ostallgäuer stolz gemeinsam mit Markus Reichart von der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und Melanie Bayrhof, 1. Vorsitzende beim Skate Club Allgäu, den bayerischen Löwen von Dr. Markus Söder entgegen. Kaiser hatte bei den Special Olympics World Games in Berlin zweimal Silber geholt: Im 1.000 m-Lauf und in der Staffel zusammen mit seinem Staffelpartner Max Zabel.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder gratulierte den Athlet*innen zu ihren Spitzenleistungen, die gleichzeitig ein Signal an die Gesellschaft seien: „Sie sind Mutmacher und Vorbilder für Sport und Inklusion“, betonte Söder und verwies gleichzeitig auf das beachtliche ehrenamtliche Engagement von Familien, Trainer*innen und Betreuer*innen im Rahmen der Special Olympics World Games. Erwin Horak, Präsident von Special Olympics Bayern zeigte sich stolz über die bayerischen Teilnehmer*innen und erklärte: „Die Leistungen der Athletinnen und Athleten sind unser Antrieb, weiter für mehr Anerkennung und Teilhabe zu arbeiten.“
Bayerischer Sportpreis in der Kategorie „Jetzt erst recht“
Aufgrund der großartigen Leistungen wurde Kaiser gemeinsam mit den bayerischen Athlet*innen und Unified Partnern Anfang Juli bereits mit dem Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Jetzt erst recht“ ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigte Joachim Herrmann, Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, in der BMW-Welt in München die erfolgreichen bayerischen Spitzensportler*innen. Mit insgesamt fünf Gold-, acht Silber- und elf Bronzemedaillen sowie vier vierten, vier fünften und einem sechsten Platz fiel die bayerische Bilanz der Special Olympics World Games 2023 sehr positiv aus.
Sonne macht glücklich und setzt Glückshormone frei – trotzdem gilt es, die Haut zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen. Zu viel ultraviolette (UV-) Strahlung durch Sonne oder Solariumbesuch ist jedoch der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Dessen gefährlichste Form ist der schwarze Hautkrebs. Im Jahr 2021 waren in Bayern rund 58.800 Menschen daran erkrankt.
Grundsätzlich lässt sich das Risiko für Hautkrebs deutlich senken, wenn man drei Dinge beachtet: Die Haut vor UV-Strahlen schützen, seine Haut regelmäßig auf Auffälligkeiten untersuchen und unbedingt das kostenfreie Angebot der Krankenkasse zum Hautkrebsscreening ab 35 Jahre alle zwei Jahre wahrnehmen. „Zusätzlich bietet die AOK Bayern bereits 18- bis 34-jährigen Versicherten eine Kostenerstattung oder einen Zuschuss für die Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt an, ebenfalls alle zwei Jahre“, so Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Leider nehme weniger als ein Fünftel der Berechtigten ab 35 Jahre die Vorsorge in Anspruch – mit aktuell sogar rückläufiger Tendenz.
Sonnenschutz dem Hauttyp anpassen
„Wer sich längere Zeit bei starker Sonneneinstrahlung im Freien aufhält, braucht ausreichenden Sonnenschutz“, rät Bernd Ruppert. Beim hellen Hauttyp ist die Sonnenbrandgefahr besonders hoch. Zwar heilt ein Sonnenbrand wieder ab, aber die Haut selbst vergisst ihn nicht: Sie altert schneller und es steigt das Risiko, Hautkrebs zu bekommen. „Sonnenschutzmittel ermöglichen einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Bernd Ruppert.
Sonnencreme und Schatten nutzen
Zudem sollte man den Sonnenschutz rechtzeitig, sorgfältig und reichlich auftragen. Fuß- und Nasenrücken, Schultern und Dekolleté sowie Stirn (Glatze) und Ohren sind besonders sonnenbrandgefährdet. „Auch das regelmäßige Nachcremen ist wichtig, das heißt nach etwa zwei Stunden und unbedingt öfter, wenn man im Wasser war“, ergänzt Bernd Ruppert und empfiehlt überdies ein schattiges Plätzchen als Sonnenschutz. Im Schatten ist die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindert.
Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu stellt die Palliative Fachkraft
Am 05.07.2023 hatte das Pflegeheim Wiltschka in Steinholz/Ostallgäu gleich zwei Neuerungen zu feiern. Neben der offiziellen Übergabe des modernen Erweiterungsbaus wurde auch das neue Hospizzimmer feierlich mit geladenen Gästen eröffnet. Aus der Politik waren unter anderem der stellvertretende Landrat Hubert Endhardt und MdL Bernhard Pohl sowie weitere Vertreter des Landkreises vertreten. Dieser bezuschusst die Finanzierung des Hospizzimmers.
Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu stellt die Palliative Fachkraft, welche in enger Kooperation mit dem Pflegeheim Wiltschka die optimale Versorgung der Gäste des Hospizzimmers gewährleistet. Als wohnortnahe Versorgung für schwer kranke und sterbende Menschen im Landkreis Ostallgäu erweitert der Hospizverein damit sein Angebot.
Von links: Prof. Dr. Markus Rauchenzauner, Musiker und Organisator des Benefizkonzertes Winfried Nusser, Ralf Grath, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Benefizkonzert der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ermöglicht Neugestaltung des Gartens. Werkton, Just Friends und Stage 5 hatten beim Benefizkonzert in der Sparkassen-Passage Kaufbeuren richtig Stimmung gemacht
Rund 6.000 € konnten beim Benefizkonzert der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren im Juni zugunsten der Heilpädagogischen Tagesstätte mit dem Förderschwerpunkt soziale, emotionale Entwicklung (HPTse) in Kaufbeuren gesammelt werden. Die Spenden unterstützen die Neugestaltung des Gartens in der Einrichtung nach den besonderen Bedürfnissen der Kinder.
Teil der Neugestaltung ist ein großer Spielparcours, eine Fahrradgarage, ein Sonnensegel sowie Bänke um den Grillplatz und den bestehenden Sandkasten. Die Kinder sollen dabei spielerisch zur Bewegung motiviert werden und in ihrer sozialen und körperlichen Entwicklung gefördert werden. Der Bau wird vermutlich im kommenden Jahr umgesetzt werden.
Werkton, Just Friends und Stage 5 hatten beim Benefizkonzert in der Sparkassen-Passage Kaufbeuren richtig Stimmung gemacht. Im Zuge der gut besuchten Veranstaltung wurde auch Prof. Dr. Markus Rauchenzauner aus Kaufbeuren verabschiedet, der Chefarzt der Kinderklinik und Ärztlicher Direktor im Klinikum Kaufbeuren war und enge Verbindungen mit der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren pflegte.
Am Mittwochabend, dem 6.7.2023 fand das letzte Treffen der Lesepaten in diesem Schuljahr im Generationenhaus statt. Bei einer kleinen Brotzeit wurde darüber diskutiert, den Projektnamen von „Lesepaten“ in „Lernpaten“ zu ändern
Ursprünglich als „Lesekoffer“ gestartet, verfolgte das Projekt das Ziel, Kindern an den Grundschulen vorzulesen. In der Zwischenzeit haben sich u.a. durch das Homeschooling während der Coronapandemie sowie den Zuzug vieler Kinder mit Migrationshintergrund die Anforderungen so gewandelt, dass sich der ehrenamtliche Einsatz nun vorrangig mit der Förderung der Lesefähigkeit, des Inhaltsverständnisses und der Erklärung von einzelnen Wörtern befasst.
Je nach aktueller Situation unterstützen die Lesepaten die Schüler*innen auch im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung. Um diesem gewachsenen Aufgabenbereich gerecht zu werden, werden aus den „Lesepaten“ in Zukunft die „Lernpaten“. Wie und wo „Lernpaten“ eingesetzt werden, wird demnächst auch in einem der Schaufenster des Generationenhauses vorgestellt.
Wer sich gerne im nächsten Schuljahr als „Lernpate“ engagieren möchte, erhält nähere Informationen im Generationenhaus unter 08341/9080898.
Die HAWE-Hydraulik-Auszubildenden aus dem Werk Kaufbeuren haben sich im Rahmen einer bemerkenswerten Initiative an einem Kitzrettungsprogramm beteiligt, das in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Wildtierrettungsverein Osterzell durchgeführt wurde
Der Kontakt wurde von einem HAWE-Mitarbeiter eingeleitet und anschließend durch Werksleiter Franz Pasta und Georg Becker, Vorstand des Wildtierrettungsvereins Osterzell, koordiniert, da die größte Not des Vereins die Unterstützung durch freiwillige Helfer darstellt.
Franz Pasta teilte seine Begeisterung über das Projekt: „Für mich war schnell klar, dass wir hier mit unseren Azubis unterstützen sollten, da dadurch verschiedene positive Effekte gebündelt werden können: Sie lernen die Themengebiete Natur, Lebewesen und Ehrenamt näher kennen. Darüber hinaus ist das eine wunderbare Möglichkeit für Team-Building. Was ist schöner und prägender, als mit seinen HAWE-Kollegen ein kleines Rehkitz aus der Wiese zu tragen und zu retten?“
Die Reaktion der Auszubildenden auf die freiwillige Initiative war durchwegs positiv. Trotz des sehr frühen Treffpunkts um 4 Uhr morgens haben die Azubis begeistert an der Aktion teilgenommen. Insgesamt konnten 23 Rehkitze vor dem Vermähen durch landwirtschaftliche Maschinen gerettet werden.
Aber das ist erst der Anfang: HAWE plant, die Beteiligung an diesem Projekt in den kommenden Jahren fortzusetzen und wieder zu unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Osterzell setzt sich HAWE Hydraulik weiterhin für den aktiven Tierschutz ein und bereichert die Ausbildung junger Fachkräfte durch realitätsnahe Initiativen.
HypoVereinsbank-Mitarbeiter spenden für humedica e.V.
Gemeinsam verdoppelt
HypoVereinsbank-Mitarbeiter spenden für humedica e.V.
Die Mitarbeiter der HypoVereinsbank im Allgäu leisten mit 1.710 Euro Spendengelder erneut einen Beitrag für humedica. Damit profitiert die internationale Organisation zum zehnten Mal vom „Gift Matching Programm“ der Bank.
Insgesamt sammelten die Mitarbeiter der Bank Spendengelder in Höhe von 1.710 Euro. Die UniCredit Foundation verdoppelte und stockte den Betrag zusätzlich um 2.000 EUR auf insgesamt 5.420 Euro auf. Mit dem zusätzlichen Beitrag in Höhe von EUR 2.000 wurde das Projekt Poiana Vocational School in Turda, Rumänien, gefördert. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Bildungsgleichheit zu fördern und jungen Menschen die Fähigkeiten und Möglichkeiten zu geben, ihr Potenzial zu entfalten und eine bessere Zukunft aufzubauen Den entsprechenden Scheck überreichte am heutigen Mittwoch Andreas Frey, Filialleiter Privatkundengeschäft in Kaufbeuren, an Carina Freudig von humedica.
„Unsere Mitarbeiter leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl – das verdient meine höchste Anerkennung. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen für Ihre Unterstützung. Ihre Einsatzbereitschaft macht es möglich, die wichtige Arbeit von sozialen Organisationen wie humedica Jahr für Jahr zu fördern“, so Andreas Frey.
Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Not nicht nur überleben, sondern in ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung örtlicher Partner, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, engagiert sich aber auch darüber hinaus, wenn andere die Not der Menschen nicht mehr im Blick haben. Das DZISpendensiegel bescheinigt humedica jedes Jahr einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Nachhaltiges Engagement
Als Teil der UniCredit engagiert sich die HypoVereinsbank seit vielen Jahren im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam mit den Mitarbeitern für die Gesellschaft. Ein wichtiges Anliegen ist es, Integration und Teilhabe für Jugendliche und sozial benachteiligte Menschen zu ermöglichen. Die Bank fördert dieses ehrenamtliche Engagement mit Sonderurlaub und Spenden bei mehreren Programmen: „Wir für die Region“, „Ehrensache“ sowie „Gift Matching“, bei dem die Spenden durch die UniCredit Foundation verdoppelt werden
Bereits im fünften Jahr in Folge finden vom 07.07.2023 bis 16.07.2023 die CleanUp Days statt.
Sie wollten schon immer einmal etwas Gutes für die Umwelt tun? Dann machen Sie sich jetzt mit zahlreichen Naturbegeisterten Kleingruppen auf den Weg, um gemeinsam Müll in den Wäldern, an Seeufern, in Gemeinden usw. zu sammeln – eben überall dort, wo Müll hinterlassen wurde.
Die passende „Ausrüstung“ bestehend aus einer recyclebaren und wiederverwendbaren Gewebetasche und einer Edelstahlzange kann vor dem Abmarsch kostenfrei in den AOK Geschäftsstellen Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen abgeholt werden.
v.l.: Oberbürgermeister Stefan Bosse, Gerhard Langseder, Dr. Norbert Rehle, Christof Walter, Dirk Streichert, Dr. Peter Gleichsner, Dieter Schaurich, Wendelin Burkhardt, Dr. Markus Groß, Dr. Rochus Höhne. Foto: Peter Igel/Stadt Kaufbeuren
Antrittsbesuch des Lions Clubs Kaufbeuren bei Oberbürgermeister Stefan Bosse. Dabei überreichte die Delegation OB Bosse ihr Halbjahresprogramm unter dem Motto „Zusammen helfen zusammenhalten“
Antrittsbesuch des Lions Clubs Kaufbeuren bei Oberbürgermeister Stefan Bosse. Dabei überreichte die Delegation OB Bosse ihr Halbjahresprogramm unter dem Motto „Zusammen helfen zusammenhalten“
Der neue Präsident des Lions Clubs Kaufbeuren, Dr. Norbert Rehle, kam in guter Tradition zusammen mit seinem Kabinett zu einem Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Stefan Bosse ins Kaufbeurer Rathaus. Dr. Rehle wird das Amt bis Mitte 2024 ausüben.
Die Lions Club Delegation überreichte OB Bosse ihr Halbjahresprogramm unter dem Motto „Zusammen helfen zusammenhalten“. Darin sind zahlreiche Termine geplant, aus denen für konkrete Förderprojekte Mittel generiert werden. So beispielsweise der VWEW Stadtlauf am 16. September 2023 oder die KINDERfilmzeit am 3. und 4. Oktober 2023
Ein großer Teil der Einnahmen des Lions Clubs für Projekte stammt zudem vom monatlichen Büchermarkt am Momm-Gelände. Oberbürgermeister Bosse freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidium und dankte dem Lions Club für das langjährige soziale Engagement für Stadt und Region.
Im Frühjahr unterstützte die Klasse 4a der Gustav-Leutelt-Schule das Stadtmuseum beim Anlegen eines Kräuterbeets im Museumsgarten. Das Projekt ist Teil der aktuellen Mitmach-Ausstellung Umwelt, Klima & Du, bei der das Stadtmuseum mit zahlreichen Kooperationspartnern aus der Stadtgesellschaft zusammengearbeitet hat.
Ein blühender Museumshof Angeregt durch die Sonderausstellung „Umwelt, Klima & DU“ entstand bereits Anfang des Jahres die Idee, im Museumshof etwas zu schaffen, das über die Laufzeit der Ausstellung Bestand hat. Durch die umliegenden Gebäude und die Kastanie liegt der Hof die meiste Zeit im Schatten. An der Stelle, an der noch am meisten Sonne hinkommt, legte die Klasse der Gustav-Leutelt Schule, unterstützt vom städtischen Bauhof ein Blüh- und Kräuterbeet an.
Bauhof und Schulklasse sei Dank! Die Wetterprognosen im Mai waren kalt und unbeständig, als der Bauhof die Vorarbeiten leistete und entlang eines bestehenden Sitzelements aus Massivstein die Grasnarbe abtrug. Der Bereich wurde mit einer Unterlage aufgefüllt, die für Kräuter und Magerwiesenblumen geeignet ist. Trotz Regens am Pflanztag setzte die Schulklasse mit ihrer Lehrerein Lilly Breitenborn-Ahlvers, die Kräuter ein und säte Blumen an. Im Nachgang gestaltete die Klasse, die an ihrer Schule auch an dem Projekt „Gemüse-Ackerdemie“ teilnimmt und Gemüse anbaut, noch Pflanzschilder und Blühpapiere.
Futter für die Museumsbienen Die Blumen und Kräuter, die mittlerweile schon gut angewachsen sind, sollen künftig den Bienen dienen, die seit Mai auf dem Dach des Museums wohnen und im Umfeld nach Blütenpollen suchen. Der erste Honig wurde von der Imkerei Immenstube bereits abgefüllt und ist im Museumsshop erhältlich, ebenso die selbstgemachten Blühpapiere der Schülerinnen und Schüler, die gegen eine kleine Spende für die „Gartenklasse“ mitgenommen werden können.
Von links: Kliniken-Vorstand Andreas Kutschker, Pflegedienstleitung Andrea Lehmann, von der Firma Dobler Magdalena Reich und Kerstin Sambeth, Klinikleiter Josef Streitel, Chefarzt der Kinderklinik Prof. Dr. Markus Rauchenzauner. Foto: Dobler
Bauunternehmen Dobler sammelt Spenden für Ausstattung der Kinderklinik Kaufbeuren
Bauunternehmen Dobler sammelt Spenden für Ausstattung der Kinderklinik Kaufbeuren
Die Kinderklinik Kaufbeuren freut sich über eine großzügige Spende in Höhe von 2.718 Euro, die von dem Kaufbeurer Bauunternehmen bei der Veranstaltung „Dobler ganz nah“ gesammelt wurde.
„Wir sind zutiefst dankbar für diese großartige Unterstützung, die durch die Beschäftigten der Firma Dobler sowie durch die Besucher dieses Festes aufgebracht wurde“, betont Klinikleiter Josef Streitel. Die Spende werde dazu verwendet, den Komfort und die Wohlfühlatmosphäre der kleinen Patienten weiter zu verbessern. „Sie ermöglicht uns, ihre Genesung und Behandlung in einer möglichst kindgerechten Umgebung zu fördern und ihre Zeit bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten“, so der Klinikleiter.
Die Initiative zeige eindrucksvoll, wie Unternehmen einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten können. Die Summe wurde im Rahmen einer Tombola aufgebracht, die unter anderem auf dem Mitarbeiterfest stattfand.
Das Crowdfunding-Projekt der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. kommt Menschen mit Beeinträchtigung und dem Sport zugute. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. / Stefanie Giesder
Crowdfunding-Projekt der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. unterstützt das regionale Sportangebot für Menschen mit Beeinträchtigung
Sport ist für alle Menschen wichtig. Gerade Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung haben oft Probleme, sich in Vereinen zu beteiligen. Die Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. versucht deshalb, möglichst viele Menschen mit Beeinträchtigung in örtlichen Vereinen zu integrieren und gleichzeitig ein vielfältiges Sportangebot anzubieten. Zur finanziellen Unterstützung hat die Sportabteilung deshalb vor Kurzem ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Auf der Website www.viele-schaffen-mehr.de und dem Stichwort „Sportförderung für Menschen mit Behinderung“ können Unterstützer*innen bis zum 24. September 2023 online spenden.
Die gesamten Spenden, die durch die Crowdfunding-Aktion gesammelt werden, kommen zu 100 Prozent direkt der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zugute. Durch die Spenden werden gezielt folgende Sportarten unterstützt: Stocksport, Leichtathletik, Radfahren, Schwimmen, Schneeschuhlauf, Skilanglauf, Ski Alpin, Segeln, Fußball, Klettern und Inlineskating. Das Geld wird unter anderem für folgende Maßnahmen verwendet: Platzmieten, Hallengebühren, Weiterbildung für Trainer oder Ausbildung von Menschen mit Beeinträchtigung zum Trainerassistenten, Anschaffung von Sportgeräten wie Schneeschuhe, Spinning Bikes oder Trainingsgeräte, Sportbekleidung sowie Fahrtkosten für Trainer*innen und Athlet*innen.
Sport wirkt sich positiv auf die physische, psychische und soziale Handlungsfähigkeit von Menschen mit Beeinträchtigung aus. Er verbessert die körperliche Fitness, ist gesundheitsfördernd und steigert das Selbstvertrauen sowie das Selbstwertgefühl. Außerdem hilft Sport, Barrieren abzubauen und erleichtert es damit auch, Freundschaften aufzubauen. Die Sportler*innen lernen außerdem ihre Grenzen kennen, entwickeln Vertrauen in die Trainer*innen und lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Diese positiven Auswirkungen werden in das tägliche Leben übertragen. Sport leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Selbstverwirklichung und Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigung.
Teilhabe an der Gesellschaft durch Sport
Die Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren ermöglicht Kindern und Erwachsenen mit Beeinträchtigung durch ganzjähriges, regelmäßiges Training Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Bereich Sport. Menschen mit Beeinträchtigung können dabei aus dem Angebot der Sportabteilung selbstbestimmt nach eigenen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen wählen. Viele Trainingseinheiten werden durch die Sportabteilung organisiert – sie unterstützt aber auch dabei, Menschen mit Beeinträchtigung in örtliche Vereine zu integrieren. Das Sportangebot setzt sich derzeit aus rund 17 Sportarten zusammen, in denen 160 bis 180 Athlet*innen betreut werden. Bei Interesse wenden Sie sich per E-Mail an Sebastian Klee s.klee@lebenshilfe-oal.de oder an sportabteilung@lebenshilfe-oal.de.
Oberbürgermeister Stefan Bosse und Oliver Trelenberg vor dem Kaufbeurer Rathaus. Foto: Peter Igel, Stadt Kaufbeuren
Getreu dem Motto „Tue Gutes – und rede darüber“ radelt Oliver Trelenberg quer durch Deutschland. Wie auch schon 2016 radelt er auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Diesmal als Spendenradler für die Hilfsorganisation „Wünsch dir was e.V.“
Krebspatient radelt für einen guten Zweck
Getreu dem Motto „Tue Gutes – und rede darüber“ radelt Oliver Trelenberg quer durch Deutschland. Wie auch schon 2016 radelt er auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Diesmal als Spendenradler für die Hilfsorganisation „Wünsch dir was e.V.“
Der gemeinnützige Verein erfüllt schwer- und schwerstkranken Kindern und Jugendlichen lang ersehnte und leider oftmals auch letzte Wünsche.
Die diesjährige Benefiz-Radtour führt ihn als Spendenradler seit dem 30. Mai 2023 von Hagen aus zu 71 verschiedenen Gemeinden in Deutschland. Am 21. und 22. Juni war er zu Besuch in Kaufbeuren und wurde herzlich von Oberbürgermeister Stefan Bosse im Rathaus empfangen. „Es ist einfach toll, wenn sich jemand so für den guten Zweck engagiert wie Oliver Trelenberg und damit vielen schwerstkranken Kindern Wünsche erfüllt werden können,“ so Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Von der Radrunde Allgäu sei er total begeistert – eine tolle Landschaft, gute Wegeführung und Beschilderung sowie Infrastruktur. Und das könne er sagen als einer, der „wohl wie kein anderer die meisten Fernrad(wander)-Wege in Deutschland kenne, so Trelenberg. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie auch unter: https://www.oli-radelt.de/index.htm
Bislang konnte er rund 70.000 € für einen guten Zweck erradeln.
Wer die Aktion unterstützen möchte kann gerne spenden an:
Spendenempfänger: Stadt Hagen
Geldinstitut: Sparkasse HagenHerdecke
IBAN: DE 23 4505 0001 0100 0004 44
Verwendungszweck: Oli radelt für wünschdirwas e.V. Kassenzeichen 800900010008 (Damit die eingehenden Spenden zugeordnet werden können) zuzüglich eigener Anschschrift (Straße, PLZ, Ort), falls Sie eine Spendenquittung wünschen.
Kaufbeurer Geschäftswelt unterstützt damit, auf Anstoß von Bilgi Dikkaya (Projektleiterin Flächenmanagement Innenstadt KF), die Idee zum Erhalt der Blumenpracht in der Innenstadt
Die aktuell heißen Temperaturen verlangen auch der Pflanzenwelt einiges ab. Die bepflanzten Sitz- und Spieleinseln sowie Blumenpyramiden leiden derzeit sehr unter den hohen Temperaturen und der andauernden Trockenheit.
Einige Händlerinnen und Händler in der Innenstadt haben sich, auf Anstoß von Bilgi Dikkaya, Projektleiterin Flächenmanagement Innenstadt KF, bereit erklärt den Bauhof zu unterstützen, indem sie die gepflanzten Blumen und Bäume bei andauernder Trockenheit gelegentlich gießen.
Unter anderem beteiligen sich derzeit folgende Händlerinnen und Händler an der Gießaktion: Scenic Outdoor Fashion, LebensTraum Store UG – Store & OnlineShop, Der Deko Wicht’l, Sous Lingerie, Frohnatur, Bäckerei Dolp und Cafe Kunst. Wir bedanken uns recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung. Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sowie Händlerinnen und Händler können sich jederzeit gerne an der gemeinschaftlichen Gießaktion beteiligen.
Die Inseln einschließlich der Bepflanzung werden von der Regierung von Schwaben durch das Bayerische Städtebauförderungsprogramm – Förderinitiative „Innenstädte beleben“ bezuschusst. Die Elemente wurden durch die Stadtgärtnerei begrünt und stehen den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern ganzjährig zur Verfügung, lediglich während dem Tänzelfest werden die Elemente kurzzeitig abgebaut. Da das Tänzelfest kurz bevorsteht werden die Blumeninseln und Pyramiden bereits nächste Woche abgebaut und nach dem Tänzelfest neu bepflanzt wiederaufgebaut. Umso wichtiger ist es die neu bepflanzten Inseln und Pyramiden im Focus zu behalten und diese bei Bedarf mit Wasser zu versorgen.
Am 05.07.2023 finden wieder Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ statt!
Es gibt keinen Grund, auf das Spazierengehen zu verzichten, wenn man im Alter nicht mehr so gut zu Fuß ist. Bei der nächsten Tour „Schönblickrunde Oberbeuren“ ist die Abfahrt am Plärrer um 10.15 Uhr, Linie 6 Richtung Oberbeuren.
Die Abfahrtszeit ist um 10.15 Uhr und wurde leider in der Seniorenzeitschrift Wertachbote falsch erfasst. Haltestelle: Oberbeuren Hauptstr. (Ankunft 10.20 Uhr) Einkehrmöglichkeit: Ikigai, Schönblick 3. Rückfahrtmöglichkeit bitte beim Busfahrer/Vg Kirchweihtal erfragen.
Der Spaziergang dauert etwa eine Stunde und bietet den Teilnehmern Gelegenheit, die Natur zu genießen, sich zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Das Seniorenbüro freut sich auf eine rege Teilnahme und einen gemeinsamen entspannten Spaziergang.
Benefizkonzert der Jugendkapelle Hirschzell im Juli im Pfarrsaal St. Ulrich in Kaufbeuren
Rock, Pop, konzertante Musik, Polka, Marsch
Benefizkonzert der Jugendkapelle Hirschzell im Juli im Pfarrsaal St. Ulrich in Kaufbeuren
Egal ob Rock oder Pop, konzertante Musik oder Polka und Marsch: Die Jugendkapelle Hirschzell fühlt sich in allen Musikgenres wohl und stellt ihr Können beim eigenen Jugendkonzert unter Beweis.
Am Sonntag, 9. Juli 2023, spielen die jungen Musikerinnen und Musiker unter ihrem Dirigenten Arno Hirschka ein spannendes und attraktives Programm.
Beginn ist um 11 Uhr im Pfarrsaal St. Ulrich im Gartenweg in Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Musikschule der ukrainischen Stadt Chotyn wird gebeten. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Hilfsorganisation bietet Einblicke in ihre Arbeit – Hunderte kommen!
„Das ist ja hochinteressant“, „Richtig was zum Anfassen“, oder „Da erfährt man ja auch mal was über die Hintergründe“. Die Reaktionen auf den ersten Tag der offenen Tür der Hilfsorganisation humedica seit vier Jahren gingen alle in die gleiche Richtung. Die Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz hatte am Samstag auf ihr Gelände in der Goldstraße geladen und mehrere hundert Besucher waren gekommen. Sie erhielten einen umfassenden Blick hinter die Kulissen. Neben Vorträgen zu unterschiedlichen Themen gab es auch ganz plastische Einblicke in die verschiedenen Projekte und die Gelegenheit, direkt mit den Helfern ins Gespräch zu kommen.
Fotos: humedica
„Das Interesse an unserer Arbeit ist groß. Das freut mich sehr“, resümiert Vorständin Heinke Rauscher. „Seit dem letzten Tag der offenen Tür ist viel passiert. Es ist schön, wieder auf diese Weise mit den Menschen ins Gespräch kommen zu können.“
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse eröffnete das Fest mit einem Grußwort. Er verwies auf die enge Verbindung zwischen der Stadt und der Hilfsorganisation und deren Strahlkraft auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. In Kaufbeuren kenne jeder humedica. Er selbst sei jedes Jahr dabei, wenn die Päckchen der Weihnachtspäckchenaktion “Geschenk mit Herz” kontrolliert würden. Er müsse zwar jedes Jahr neu angelernt werden, dennoch wisse er sehr genau, wie wichtig es ist, “das Duschgel noch einmal extra mit Tesafilm zu verschließen”, um es vor dem Auslaufen zu schützen.
Von 15 bis 18 Uhr hatte humedica seine Lagerhalle geöffnet und ein buntes Programm zusammengestellt. In einer nachgebauten äthiopischen Krankenstation bekamen die Besucher einen ganz unmittelbaren Eindruck, wie ein Arztbesuch in Ostafrika abläuft. „Wir sind eine medizinische Hilfsorganisation, unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass jeder die Möglichkeit hat, die ärztliche Behandlung zu bekommen, die er oder sie braucht,“ erklärt Rauscher. „Wir hier haben ein großes Glück, in einem Land zu leben, in dem das weitgehend gelingt. Zu zeigen, dass die Verhältnisse anderswo deutlich anders sind, ist uns ein Anliegen“, so Rauscher weiter.
Direkt nebenan liegen äthiopische Lebensmittel auf einem Tisch – außerdem Hygieneprodukte und sogar echtes äthiopisches Geld. „Es sind alltägliche Dinge wie diese, die viele Familien in Äthiopien sich nicht leisten können, weil das Familieneinkommen zu niedrig ist“, informiert humedica Sprecher Sebastian Zausch über die Hintergründe dieses Standes und ergänzt: „Wir schulen die Betroffenen, wie sie ihr Einkommen nachhaltig verbessern können. Und bis dahin unterstützen wir sie mit den hier ausgestellten Dingen.“
Und auch in den Vorträgen konnten die Besucher viel über die humedica-Projekte und ihre Hintergründe erfahren. Einsatzkraft Anna Ertl berichtete über ihre Arbeit in der Türkei unmittelbar nach dem Erdbeben im Februar, sprach von dem großen Privileg, helfen zu dürfen und gab ungewohnte und ganz persönliche Einblicke in die Herausforderungen im Einsatz. Am Ende ziehe sie aber eine sehr positive Bilanz über einen gut koordinierten Einsatz und die vielen Begegnungen mit den Menschen, „aus denen sie viel mitgenommen habe“.
Projektmanager Andreas Dürr berichtete über die Situation in Afghanistan, wo die Organisation zwei Tageskliniken unterstützt, die sich vor allem um die medizinische Versorgung von Frauen und Kindern kümmert. Rebecca Groß, bei humedica für die Hilfe in Sri Lanka zuständig, wurde direkt aus dem Inselstaat im indischen Ozean zugeschaltet, um die Fragen der Besucher zu beantworten.
Wohin humedica in Zeiten zunehmender und langfristiger Krisen steuert, erfuhren die Besucher von humedica-Vorstand Johannes Peter. Er blickte zurück auf die Erfolge der letzten Jahrzehnte, die „nur durch die Unterstützung der Spender möglich waren“. Peter schaute aber auch voraus auf die kommenden Jahre, in denen sich humedica bei langfristigen Projekten vor allem auf medizinische Hilfe in Ostafrika und dem südasiatischen Raum fokussieren will. „Wir müssen unsere Kräfte einteilen. Wir können nicht überall sein. Dort wo wir helfen, wollen wir aber die bestmögliche Arbeit leisten“, so Peter.
Möglich ist die Arbeit von humedica nur dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer. „Nicht nur die Einsatzkräfte stellen ihre Arbeit in den Dienst der guten Sache, auch hier in Deutschland gibt es viele ehrenamtliche Unterstützer“, berichtet Heinke Rauscher. „Ein Fest wie dieses wäre ohne die vielen helfenden Hände von Freiwilligen gar nicht möglich. Und auch den Rest des Jahres gibt es viel zu tun. Beispielsweise holen Ehrenamtliche Hilfsgüter aus Unternehmen ab, betreuen Infostände, halten Vorträge oder beteiligen sich an der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz. Wir sind deshalb immer auf der Suche nach Menschen, die sich mit uns unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellen“, appelliert Rauscher. „Wer Zeit und Interesse hat, darf sich jederzeit bei uns melden.“
Zu humedica: Seit 1979 setzt sich humedica dafür ein, dass Menschen in Not nicht nur überleben, sondern in ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung örtlicher Partner, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, engagiert sich aber auch darüber hinaus, wenn andere die Not der Menschen nicht mehr im Blick haben. Das DZI-Spendensiegel bescheinigt humedica jedes Jahr einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Fachstellen für pflegende Angehörige würdigten der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (rechts) und Prof. Peter Bauer (Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, MdL) die Arbeit von Renate Dantinger (Sachgebietsleitung Pflege und Soziales, Mitte) und ihrer Mitarbeiterinnen von der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Kreisverband Ostallgäu, Ute Nägele (2. von links) und Corinna Praetorius. Annett Filser, langjährige Leitung der Ostallgäuer Fachstelle für pflegende Angehörige, war verhindert. Foto: Bayerisches
Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek würdigt die Arbeit der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Ostallgäu
Staatsempfang zum 25-jährigen Jubiläum der Fachstellen für pflegende Angehörige
Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek würdigt die Arbeit der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Ostallgäu
Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat im Rahmen eines Staatsempfangs in der Münchner Residenz die Arbeit der Fachstellen für pflegende Angehörige gewürdigt. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Fachstellen waren auch die Vertreterinnen der Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Kreisverbands Ostallgäu geladen.
Klaus Holetschek betonte: „Die Pflege ist eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Alleine in Bayern wird die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit rund 580.000 auf bis zu eine Million im Jahr 2050 steigen. Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den rund 110 Fachstellen für pflegende Angehörige deshalb für ihr herausragendes Engagement danken. Denn sie stehen mit ihrer Expertise den pflegenden Angehörigen immer zur Seite.“ Der Minister ergänzte: „Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Bayern werden zu Hause versorgt, das sind knapp 470.000 Menschen.“
„Das Ziel der Arbeit in unserer Fachstelle ist es, dass die Menschen möglichst lange an ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt bleiben können“, betont Renate Dantinger, Sachgebietsleitung Pflege und Soziales beim Roten Kreuz Ostallgäu. Annett Filser ist seit vielen Jahren verantwortliche Leitung der BRK-Fachstelle. Sie erinnert sich: „Im Gründungsjahr waren es 107 Beratungen, heute führen wir jährlich über 1.340 Gespräche.“
Annett Filser und ihre Kollegin Corinna Praetorius beraten sowohl die pflegenden Angehörigen wie auch die Betroffenen selbst über die Belastung, die Krankheit des zu Pflegenden und die Folgen, Hilfemöglichkeiten oder Finanzielles. Dies bedarf auch viel Feingefühl. Denn es stünden immer wieder die schwierige Lebenssituation und die psychosoziale Begleitung im Mittelpunkt. „Unser Ziel ist es, Angehörigen und Pflegebedürftigen aufzuzeigen, wie sie mit der herausfordernden Alltagssituation, Schuldgefühlen oder der Veränderung der Rollenverhältnisse besser umgehen können.“
Abschließend hob Klaus Holetschek hervor: „Die Fachstellen für pflegende Angehörige sind in Deutschland in dieser Form einzigartig. Die Mitarbeitenden leisten wertvolle unterstützende und kompetente Beratung für die Angehörigen, die oftmals über lange Zeit die häusliche Betreuung und Versorgung von Verwandten oder Freunden mit Pflegebedarf übernommen haben.“
Weitere Informationen zur BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige: Tel. 08342/9669 43 oder www.brk-ostallgaeu.de/soziale-Dienste.
Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren und die Bildungsberatung Kaufbeuren haben sich zusammengetan, um ein gemeinsames Projekt zur Stärkung des Pflegeberufs in verschiedenen Schulen in Kaufbeuren ins Leben zu rufen
Das Ziel des Projekts ist es, das Interesse junger Menschen für den Pflegeberuf zu wecken und sie über die vielfältigen Möglichkeiten in der Pflege zu informieren. Dazu wird in den Schulen (Mittelschule, Realschule, Gymnasium) eine Unterrichtsstunde gestaltet, die sich dem Pflegeberuf widmet und den Schülern einen Einblick in den Pflegeberuf ermöglichen soll. Der Start fand nun bereits in der Gustav-Leutelt-Schule statt. In Zusammenarbeit mit den Pflegeschulen sollen hier praktische und theoretische Inhalte der Pflegeausbildung dargestellt werden. Hubert Würzner, Leiter der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste stellte die Inhalte der Ausbildung zum Pflegefachelfer vor.
„Nach Abschluss der einjährigen Ausbildung können sich die Absolventen bereits staatlich geprüfter Pflegefachelfer /staatlich geprüfte Pflegefachhelferin nennen und mit diesem Titel bereits in einer Einrichtung arbeiten,“ so Würzner in seiner Vorstellung. „Weiterhin besteht danach aber auch die Möglichkeit, die weitere Berufsausbildung zum Pflegefachman/Pflegefachfrau anzuschließen.“
„Diese Form der Ausbildung ist schon besonders, nach einem Jahr bereits eine erste Ausbildung abgeschlossen zu haben, gibt es in wenigen anderen Berufsfeldern.“ erklärt Jürgen Wendlinger, Bildungsberater der vhs Kaufbeuren. „Zudem sind die Pflegeausbildungen inzwischen ein Berufsfeld mit hoher Ausbildungsvergütung.“
Auch Felix Franke, Seniorenbeauftragter in Kaufbeuren und zuständig für das Netzwerk Pflege Kaufbeuren sieht im Pflegeberuf viele Vorteile. „Das Berufsbild wird in den Medien oft negativ dargestellt, es ist aber ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Man ist viel unterwegs, hat mit Menschen zu tun und arbeitet im Team mit anderen zusammen. Auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun,“ sieht Franke als etwas Positives. Weiterhin bietet die Ausbildung auch viele Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten. Neben vielfältigen Weiterbildungen gibt es auch die Möglichkeit ein Studium an die Ausbildung dran zu hängen. Für manche Studiengänge ist die Pflegeausbildung sogar Voraussetzung.
In dem Projekt der Unterrichtsstunde können die Schüler dann selbst auch noch in die Rolle von älteren Menschen schlüpfen und anhand eines Alterssimulationsanzuges ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn Körperfunktionen teilweise eingeschränkt sind. Weiterhin können die Schüler den menschlichen Körper über virtuelle Realität kennenlernen. Eine besondere App in Zusammenhang mit einem speziellen T-Shirt bietet hier Einblicke in die Organe des Menschen und soll den Schülern auch die medizinischen Möglichkeiten und Fortschritte zeigen, die sich auch in einer Pflegeausbildung bieten.
Das Projekt des Netzwerks Pflege Kaufbeuren und der Bildungsberatung Kaufbeuren wird in den kommenden Monaten in weiteren Schulen fortgesetzt. Es ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für den Pflegeberuf zu stärken und den Fachkräftemangel in diesem Bereich anzugehen.
Weitere Informationen über den Einstieg in den Pflegeberuf, die Pflegefachschulen in Kaufbeuren und Informationen über die Ausbildung finden Sie auf den Internetseiten des Netzwerks Pflege Kaufbeuren unter: www.pflege-weil.de
Ganz begeistert sind Stadtrat Holger Jankovsky und Bürgermeister Oliver Schill vom naturnahen Stadtspaziergang am Kaiserweiher, den Elisa Hanusch vom Bund Naturschutz präsentiert (von links nach rechts): Foto: Natan Lüders
Ein Naturjuwel wird erlebbar gemacht. Wie über 1.000 Stunden Ehrenamt begeistern
Dank gemeinsamer Bemühungen von Bund Naturschutz und dem veränderten Kräfteverhältnissen im aktuellen Stadtrat konnte das Biotop Kaiserweiher vor einer vollständigen Umbauung geschützt werden. Der Kaiserweiher ist damit als wichtiges Laichgewässer für tausende Kröten und Frösche gesichert.
Aus dieser positiven Nachricht entwickelte die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz die Idee, einen Naturlehrpfad Kaiserweiher zu entwickeln. Nach unzähligen Stunden ehrenamtlichen Engagements und der Unterstützung durch den Bezirk Schwaben war es dann so weit: Mehrere Informationstafeln wurden am Kaiserweiher fest installiert und informieren über das faszinierende Leben von Kröten und Fröschen, den Lebensraum, die Geschichte des Kaiserweihers und die Bedeutung der Streuobstwiesen in der Region. Didaktisch hervorragend aufbereitet und grafisch wunderbar gestaltet, geben sie Auskunft über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Gewässers und bieten interessante Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge.
Bei einem gemeinsamen Spaziergang konnten sich jüngst Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild davon machen. Eingeladen dazu hatten die Grünen Kaufbeuren unter dem Titel „Grüne Wege in Schwaben“, um sich vor Ort durch Elisa Hanusch und Annegret Michler vom Bund Naturschutz den Werdegang des Projekts erläutert zu lassen. Obschon die offizielle Eröffnung des Naturlehrpfads noch aussteht, haben allein aus der Schrader-Grundschule bereits 13 Klassen das Angebot am Kaiserweiher genutzt. Quasi als lebendiges Klassenzimmer in der Natur. „Das ist ein großartiger Erfolg“, berichtete Mitinitiatorin Elisa Hanusch.
Naturnaher Stadtspaziergang am Kaiserweiher
Der Kaiserweiher ist mit seinem Naturlehrpfad nun der ideale Ausgangspunkt für einen naturnahen Stadtspaziergang. Mitglieder der Ortsgruppe stehen Besuchern gerne zur Verfügung, um ihnen die Besonderheiten des Kaiserweihers näherzubringen und ihnen einen Einblick in die faszinierende Welt der Amphibien zu geben. zu berichten. „Wir machen dies alles im Ehrenamt“, betont Günther Kuhn. Er koordiniert die Amphibien-Rettungs-Gruppe am Kaiserweiher. Sie ist jedes Jahr mit über 1.000 Stunden rund um den Kaiserweiher im Einsatz, um den kleinen Fröschen und Kröten das Leben zu retten. Denn nach wie vor ist die direkt angrenzende Straße eine tödliche Falle. Und auch das große Wohngebiet ist eine unüberwindbare Barriere. „Danke für Euer großartiges Engagement“, sagte Bürgermeister Oliver Schill. „Und danke auch für Eure Beharrlichkeit. Ich bin mir sicher, ohne Euch wäre dieses Naturjuwel längst Geschichte.“
Holger Jankovsky, Stadtrat und Landtagskandidat, ergänzt: „Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung solcher Naturräume erkennen und schützen, um auch zukünftigen Generationen die Möglichkeit zu geben, die Schönheit und Vielfalt der Natur zu erleben.“
Geht der Kaiserweiher einmal aufs Tänzelfest?
„Ich sehe unser gemeinsames Ziel darin, mit vielen weiteren Aktionen, das Naturjuwel Kaiserweiher im Bewusstsein unsere Bürgerinnen und Bürgern fest zu verankern“, so Bürgermeister Schill und sinniert: „Vielleicht schafft es der Kaiserweiher ja sogar einmal auf das Festabzeichen unseres Tänzelfests.“
Im Rahmen eines informativen Spaziergangs durch das Gebiet war auch die Direktwahlkandidatin für den Bezirkstag, Ursula Reichenmiller-Thoma, zu Gast. Sie möchte sich persönlich für den Schutz der Natur und die Förderung des Bewusstseins für Umweltbelange einsetzen und dafür sorgen, dass die Flächen des Bezirks rund um den Kaiserweiher nicht weiter bebaut werden dürfen.
Das Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt zusammen mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierte herzlich zu den nächsten Veranstaltungen im Juli 2023 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein
Im Laufe des Lebens werden die Sinneswahrnehmungen wie Schmecken, Riechen schwächer. Dies hat Auswirkungen auf die Ernährung: Vieles schmeckt nicht mehr so intensiv wie früher. Kräuter und Gewürze bringen „Pepp“ ins Essen! Lassen Sie sich entführen auf eine Reise der Sinne. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Kräutern und Gewürzen und deren praktische Verwendung in der Küche.
Vom Familien- zum Ein/Zwei-Personen-Haushalt! Dies erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- Und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten vor allem Koch-Anfänger und Ungeübte Tipps und Tricks zu Resteverwertung und Vorratshaltung und dazu, wie Sie Ihre Ernährung ausgewogen und bedarfsgerecht gestalten können.
Freitag, 14. Juli 2023
16:00 – 19:00 Uhr
Referentin: Eva Mundl | Hauswirtschaftsmeisterin
Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Jahnstraße 12, 87616 Marktoberdorf,
Teilnahme: ein Unkostenbeitrag für Lebensmittel von 5,- Euro ist vor Ort zu zahlen. Bitte bringen Sie eine Schürze und ein Geschirrtuch, sowie Gefäße für übrige Speisen mit.
Workshop zum Thema „Die Macht der Bedürfnisse“ mit der psychologischen Psychotherapeutin Brigitte Lämmle am 24. und 25. Juni in Stötten am Auerberg
Welche Auswirkungen haben Bedürfnisse auf unser Leben?
Workshop mit der psychologischen Psychotherapeutin Brigitte Lämmle am 24. und 25. Juni in Stötten am Auerberg.
Das Thema ist „Die Macht der Bedürfnisse“ Welche Auswirkungen haben Bedürfnisse auf unser Leben, dem Alltag, in Beziehungen und in der Arbeit. Welche Kräfte entwickeln sie? Wie können sie uns Helfen und wie Blockieren sie uns Handeln?
Workshop: mit der psychologischen Psychotherapeutin Brigitte Lämmle Beginn: Samstag, 24.06.2023 um 11 Uhr. Ende: Sonntag, 25.06.2023. Ende ca. 16 Uhr Ort: Wies 5, 87675 Stötten am Auerberg Preis: 220 Euro Info und Anmeldung: Wolfgang Dollansky, 0177 54 20 326 oder info@zentrumchonji.de
Mittagessen: kann für einen Beitrag von 20 Euro. zugebucht werden. Dies bitte auch im Vorfeld anmelden.
Brigitte Lämmle ist Psychologin, Familientherapeutin, Fernseh- und Hörfunkmoderatorin, Buchautorin und deutschlandweit bekannt.
Sternradlfahrt mit Spendenaktion für humedica und ein GRATIS-EIS zur Belohnung für jeden Radler. Am Sonntag den 18. Juni 2023 laden ADFC, Bund Naturschutz und die Grünen ein zu einer Kundgebung auf dem Türkheimer Rathausvorplatz
Nachdem das Volksbegehren Radentscheid Bayern abgewiesen wurde, scheint es uns umso wichtiger, Aktions-Bündnisse vor Ort zu schmieden und zu stärken, um sicheres und komfortables Radeln für alle Bürger*innen zu ermöglichen.
„Wir freuen uns besonders, dass Vertreter*innen aller Parteien vor Ort sein werden. In vielen Kommunen gibt es schon überörtliche Bemühungen, bestehende Radwege auszubauen oder noch fehlende Teilstücke zu ergänzen. Diese Vorhaben möchten wir unterstützen und mit der Aktion auch zeigen, wie groß die Unterstützung vieler Bürger*innen bereits für das Thema „Sicheres Radeln“ ist,“ so Gudrun Kissinger-Schneider (Vorsitzende der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Türkheim-Ettringen)
Daher werden sich am kommenden Sonntag Radelnde aus vielen umliegenden Orten nach Türkheim aufmachen, wo von 11 bis 12 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird. Gruppen aus Mindelheim, Buchloe, Ettringen, Kaufbeuren uvm. in Türkheim zusammen, um ihre Forderungen an die Politik zu bekräftigen.
Geboten wird informative Veranstaltung mit Redebeiträgen, Musik und – nicht zu vergessen! – einer Gratiskugel Eis für alle Radelnden.
Außerdem radeln wir für den guten Zweck! Gespendet wird an humedica für ihre wichtige Arbeit in vielen Krisenregionen der Welt
Die Kaufbeurer Radler*innen starten um 8:30 Uhr am DAV Kletter- und Vereinszentrum (Buronstr. 99, KF – bitte ein paar Minuten früher da sein). Die 24km lange Strecke ist meist asphaltiert, wenig bergig und führt an der Wertach entlang.
Treffen der Kooperationspartner (von rechts): Hubert Eibner (Geschäftsführer der Sozialstation), stellv. Sparkassen-Vorstandsmitglied Birgit Pfeifer und Michael Sambeth (Leiter Sparkassen-Marketing). Foto: Sparkasse
Die Katholisch-Evangelische Sozialstation bietet seit fast 50 Jahre erfolgreich ambulante Pflege in Kaufbeuren und Umgebung an. Die Sparkasse Kaufbeuren unterstützt die Sozialstation Kaufbeuren bei ihrem Fuhrpark
Dabei versorgt sie ihre Patientinnen und Patienten professionell und liebevoll mit dem Ziel, durch Unterstützung und aktivierende Pflege, das gewohnte Umfeld eines jeden Menschen so lange wie möglich als Lebensmittelpunkt zu erhalten und sicher und zufrieden leben zu können. Im Vordergrund steht hierbei besonders den Menschen ganzheitlich und individuell zu versorgen, zu pflegen und ihm so ein größtmögliches Maß an Lebensqualität zu bieten.
Das Angebot der Sozialstation reicht von Kranken- und Altenpflege über die hauswirtschaftliche Versorgung bis hin zur Familienpflege, betreutes Wohnen, Hausnotruf und Angeboten bei Demenz. Darüber hinaus bietet die Sozialstation auch Pflege- und sozialpädagogische Beratung an und engagiert sich in der Offenen Behindertenarbeit (OBA).
Für die häusliche Alten- und Krankenpflege ist ein großer Fuhrpark mit zuverlässigen Fahrzeugen unerlässlich. Um die Anschaffung von neuen Fahrzeugen zu vereinfachen sind die Sozialstation Kaufbeuren und die Sparkasse Kaufbeuren eine langfristige Kooperation eingegangen. „Menschlichkeit zeichnet uns“ steht auf dem neuen, glänzend roten Skoda Citigo „Treffender kann man es nicht sagen“, finden auch Birgit Pfeifer und Michael Sambeth von der Sparkasse. „Wir freuen uns sehr über die gemeinsame Kooperation. Gerade in der heutigen Zeit ist die Arbeit von Einrichtungen wie der Sozialstation besonders wichtig und wertvoll“, betonen Birgit Pfeifer und Michael Sambeth.
Hitzeaktionstag am 14.06.2023. „Wir möchten dies zum Anlass nehmen um die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens für das Thema zu interessieren und sensibilisieren“, so Gertrud Gellings, Beauftragte für Gesundheit und Pflege des Kaufbeurer Stadtrates
Auf Initiative der Bundesärztekammer und KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. macht ein von Bundesärztekammer und KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. initiierter bundesweiter Hitzeaktionstag am 14.06.2023 mit einer Vielzahl von Aktionen, Veranstaltungen und Fachsymposien auf die notwendige Vorsorge für extreme Hitzeereignisse aufmerksam.
„Wir möchten dies zum Anlass nehmen um die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens für das Thema zu interessieren und sensibilisieren“, so Gertrud Gellings, Beauftragte für Gesundheit und Pflege des Kaufbeurer Stadtrates.
Auch in Deutschland kommt es vermehrt zu Hitzewellen, die Auswirkungen auf ältere Menschen über 65 Jahre, Personen mit Vorerkrankungen oder chronischen Krankheiten, Säuglingen und weiteren Risikogruppen können beträchtlich sein.
Die Abläufe im Körper können durch Hitze und Trockenheit behindern werden, auch auf das Herz und den Kreislauf kann sich Hitze auswirken. Das passiert, weil bei hohen Temperaturen die Kühlung des Körpers nicht mehr ausreichend funktioniert. Stärkere gesundheitliche Folgen wie Hitzschlag, Sonnenstich, Ungleichgewicht der Mineralstoffe im Körper (Elektrolythaushalt) bis hin zum Tod, können die Folgen sein.
Mit welchen Maßnahmen und welchem Verhalten Sie sich und ihre Mitmenschen vor gesundheitlichen Schäden bei hohen Temperaturen schützen können, erfahren Sie beispielsweise beim Bundesumweltamt, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in der Juni-Ausgabe des Wertachbotens oder auf folgenden Internetseiten:
Bereits zum 20. Mal jährt sich heuer der Weltblutspendetag am 14. Juni.
Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) blickt zufrieden und dankbar auf die erste Hälfte des Jahres zurück. Nun gilt es das hohe Level an Spendebereitschaft, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des nahenden Sommers, unbedingt zu halten.
Gefährliche Engpässe, wie sie beispielsweise während der Sommerzeit im letzten Jahr entstanden sind, gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Gerade vor dem Hintergrund steigender Temperaturen müssen die angebotenen Termine kontinuierlich hoch ausgelastet sein.
Im Juni bietet der BSD Lebensrettern und jenen, die es werden möchten insgesamt über 300 Möglichkeiten dafür Sorge zu tragen, den positiven Jahrestrend fortzuführen.
Alle aktuellen Termine des laufenden Monats, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook & Instagram: @blutspendebayern.
Wer Blut spenden kann:
Blutspenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr. Ein Erstspender sollte nicht älter als 64 Jahre sein. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 56 spendefreien Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis. Seit dem 01. Februar 2023 entfällt auf allen angebotenen Blutspendeterminen des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig: Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.
Der Blutspendedienst des BRK (BSD): Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen ca. 650 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich rund 250 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und etwa 16.000 ehrenamtlichen Helfern des BRK organisiert der BSD jährlich gemeinsam mit 73 BRK-Kreisverbänden ungefähr 5.400 Blutspendetermine.
Spenderservice: Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.
Die verdienten Träger der Kaufbeuren-aktiv Medaille aus 2021 (pandemiebedingt ausgezeichnet in 2023) mit Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Harald Langer
Vorschlagsfrist für Kaufbeuren-aktiv-Medaille läuft bis 31. Juli
Viele Menschen setzen sich in Kaufbeuren – oft im Hintergrund – engagiert für das Wohl ihrer Mitmenschen ein. Überwiegend sogar seit vielen Jahren, mit großem zeitlichem Aufwand und Leidenschaft. „Dieser Einsatz verdient unbedingt unsere Wertschätzung“, betont Cornelia Otto, Leiterin Referates für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, diese Leistungen angemessen zu würdigen und von Herzen Danke zu sagen. Ehrenamtlich engagierte Menschen tragen mit ihrem Wirken zur Verbesserung des Lebens und zum guten sozialen miteinander vor Ort bei. Deshalb verleihen wir als Anerkennung einmal jährlich die Kaufbeuren-aktiv Medaille.“ Anfang 2024 wird sie zum bereits vierzehnten Mal vergeben.
Noch bis 31. Juli können nun alle Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger einzelne Personen oder auch Gruppen benennen, welche sich durch langjähriges und herausragendes freiwilliges Engagement verdient gemacht haben. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt dann der Kaufbeurer Stadtrat die kommenden Medaillenträger aus. Die Medaille wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Die Einteilung bezieht sich auf den Zeitraum der ehrenamtlichen Leistungen: Für zehn bis 20-jähriges ehrenamtliches Engagement vergibt die Stadt die Bronze-Medaille. Die Auszeichnung in Silber erhalten Menschen, die sich seit bereits 20 bis 30 Jahre engagieren und für über 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wird die Kaufbeuren-aktiv-Medaille in Gold vergeben.
Die feierliche Verleihung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am 19. Januar 2024 im Stadttheater statt. Tayfun Aygün freut sich auf viele Vorschläge: „Kaufbeuren ist eine Stadt, in der das Ehrenamt intensiv gelebt wird. Deshalb kennt jeder von uns Personen, die sich in besonderem Maße engagieren. Wir bitten herzlich darum uns zahlreiche mögliche Preisträger vorzuschlagen, damit diese ihre hochverdiente Anerkennung erhalten.“
Fast 80 begeisterte Sportler*innen nahmen am bayernweiten Kletterwettkampf in Kaufbeuren teil. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Großartige Ergebnisse für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. beim bayerischen Kletterwettkampf
Nach langer Corona-bedingter Pause fand vor Kurzem der Kletterwettkampf von Special Olympics Bayern statt, welcher in Kooperation mit der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und dem DAV Kaufbeuren-Gablonz organisiert wurde. Für die Athlet*innen mit geistigem und psychischem Förderbedarf gab es Wertungen in den Disziplinen Speed und Toprope. Fast 80 Teilnehmende – davon 36 von der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren – kämpften im Kletterzentrum Kaufbeuren in sieben Routen in den Schwierigkeitsstufen 3+ bis 7 um die Medaillen.
Besonders beeindruckend war dabei, dass 19 Athlet*innen die schwierigste Route im 7. Grad toppten. Nach diesen großartigen Ergebnissen zog das Veranstaltungsteam um Markus Reichart, Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und gleichzeitig Bundeskoordinator Abteilung Klettern bei Special Olympics Bayern, und Carsten Schenk, Leitung Sport bei Special Olympics Bayern, eine positive Konsequenz für die nächsten Wettkämpfe: „Wir werden bei den nächsten Wettkämpfen von Special Olympics erstmals auch Routen bis zum 8. Schwierigkeitsgrad anbieten“, so Reichart. Als Topathlet des Wettkampfs hat sich Tomes Lange von der Ludwig-Reinhard Schule um Trainer Sebastian Löw gezeigt. Er toppte alle sieben Routen und war in einer Gesamtzeit von nur knapp 3,5 Minuten zudem der schnellste Kletterer im gesamten Teilnehmerfeld.
Besonderer Dank geht an das gesamte Team der DAV-Sektion Kaufbeuren-Gablonz, das mit vielen ehrenamtlichen Helfer*innen den Wettkampf ermöglichte. Von der Organisation der Verpflegung über das Einschrauben der besonderen Wettkampfrouten bis hin zur Bereitstellung der vielen notwendigen Sichernden war alles perfekt geplant und vorbereitet.
Einzigartiger Kletterwettkampf
Der Special Olympics Kletterwettkampf in Kaufbeuren war vor vier Jahren der erste Kletterwettkampf von Special Olympics weltweit. Auch dieses Jahr waren sich alle Beteiligten einig, dass bei diesem Wettkampf eine ganz besondere Atmosphäre herrschte und die Veranstaltung nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden wird. „Aus diesem Grund würden wir uns selbstverständlich riesig freuen, wenn wir für diesen über die Region hinaus strahlenden Wettkampf für das nächste Jahr einen Sponsor finden könnten, der uns bei der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren bei unserem Engagement unterstützt“, so Sebastian Klee, Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.
Gespannt blicken alle Teilnehmer nun auf das nächste große Kletterereignis: Die deutsche Meisterschaft von Special Olympics im Januar in Weimar. Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren wird mit sieben Athlet*innen und drei Betreuungspersonen vertreten sein und hofft, dort so gute Leistungen zu erbringen wie bei den letzten Wettkämpfen.
Der Tod eines nahe stehenden Menschen lässt Angehörige und Hinterbliebene oft in tiefer Trauer zurück. Trauernde können sich allein gelassen und unverstanden fühlen. Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu möchte in dieser Situation helfen und lädt Trauernd
Die Bewegung ermöglicht, durchzuatmen und im Gespräch miteinander wieder Lebensmut und Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Natur mit ihren unterschiedlichen Witterungen kann sich dabei belebend auswirken oder auch zu einer inneren Ruhe verhelfen.
Die Wanderungen finden einmal im Monat bei jeder Witterung statt. Die nächsten Termine sind am Freitag, 16. Juni und am Freitag, 14.Juli.
Anmeldung beim Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu, Telefon 08341-994443. Weitere Angebote und Informationen finden Sie auch unter www.hospizverein-kf-oal.de
Am Freitag, 16.06.2023 findet von 9.00 Uhr – 11.00 Uhr wieder ein offener Frühstückstreff statt
Alle Mütter und/oder Väter, Opas und Omas, Tanten und Onkel mit oder ohne Kinder bis zu 3 Jahren, die Zeit und Lust haben, sind herzlich eingeladen zu einem gemeinsamen Frühstück. Erfahrungsaustausch und gute Laune gibt es natürlich auch. Das Angebot wird durch den Familienstützpunkt Innenstadt der KJF unterstützt. Um Spende für das Frühstück wird gebeten.
Von rechts: Schulleiterin Sabine Thoma, Michael Sambeth (Leiter Sparkassen-Marketing), Christian Scheidl (2. von links) vom Förderverein der Josef-Landes-Schule mit einer Schülerin und einem Schüler. Foto: Sparkasse
Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren unterstützt Projektwoche „JoLArt“ der Josef-Landes-Schule mit 1.200 Euro
Eine Spende für die Josef-Landes-Schule
Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren unterstützt Projektwoche „JoLArt“ der Josef-Landes-Schule mit 1.200 Euro
Im Rahmen der Projektwoche „JoLArt“ schenkten Schülerinnen und Schüler der Josef-Landes-Schule einer alten, verwitterten Wand am Rande des Pausenhofs eine neue Optik. Zusammen mit dem Kaufbeurer Künstler Lars Trautmann entwarfen und gestalteten sie ein farbenfrohes Graffiti, das den Pausenhof jetzt freundlich erhellt und ziert.
Neben dem Graffiti gab es auch in den anderen Klassen verschiedene Kunst-Aktionen, wie zum Beispiel spezielle Malkurse oder auch der Besuch der Neuen Pinakothek in München.
Als Dank für die großzügige Unterstützung der Kunstprojektwoche mit 1.200 Euro wurde die Sparkasse Kaufbeuren im Graffiti verewigt. „Ein tolles Projekt“, findet auch Michael Sambeth, Marketingleiter der Sparkasse.
Engagierte junge Frau aus Kaufbeuren plant Pferdetherapiezentrum zur Unterstützung traumatisierter Personen in der Ukraine
Dajana Kober, ein Mitglied der Neugablonzer Immanuel Gemeinde, hat eine bewegende Vision in die Tat umgesetzt. Inspiriert von ihrem ehrenamtlichen Einsatz im Jahr 2019 mit ihrer Kirchengemeinde in Ivanivka, Ukraine, kam Dajana in Kontakt mit Jed und Kim Johnson, dem Leiterehepaar eines Projekts, das sich um Menschen mit Behinderungen kümmert. Jed Johnson ist der Sohn von Dr. David und Cindy Johnson aus Montana, USA, die über 15 Jahre lang die Arbeit der deutschen Hilfsorganisation humedica, mit Hauptsitz in Kaufbeuren, im Kosovo verantwortet hatten.
Die Begegnung mit Jed Johnson und den von dessen Team betreuten Menschen berührten Dajanas Herz. Obwohl sie damals noch nicht die Vision hatte, ihr Leben in Kaufbeuren aufzugeben, um dauerhaft in die Ukraine zu ziehen und zu helfen, blieb der Kontakt mit Jed Johnson bestehen und intensivierte sich noch, als Jed und Kim Johnson mit 40 Betreuten und Betreuerinnen aufgrund des Krieges in der Ukraine nach Deutschland flohen und in der Immanuel Gemeinde Zuflucht fanden.
Dajana, eine begeisterte Freizeitreiterin und Tierliebhaberin, besitzt ein Pferd namens Sioux. Als sie die Idee hatte, den schwer behinderten Männern der Gruppe während ihres Aufenthalts in Kaufbeuren die Möglichkeit zu bieten, auf dem Pferd zu reiten, erzielte dies einen bemerkenswert positiven Einfluss auf deren Verhalten, insbesondere bei Anton, der leicht reizbar war und ein hohes Aggressionspotential hatte. Nach dem Reiten auf dem Pferd zeigte er sich immer außergewöhnlich ruhig.
Aus dieser Erfahrung heraus wurde die Vision geboren, in Ivanivka – trotz des andauernden Krieges – einen Stall zu bauen und zwei Pferde anzuschaffen, um Menschen mit traumatischen Erlebnissen, darunter Kindern, Soldaten und anderen Kriegsopfern, therapeutische Unterstützung durch Pferdetherapie zu bieten.
Dajana kam in Beziehung mit der Kontaktmission in Wüstenrot, einer christlichen Hilfsorganisation, und erlebte bei einer Veranstaltung dieses Vereins ein wahres Wunder. Ein Teilnehmer aus den USA erfuhr von Dajanas Vision, in der Ukraine ein Pferdetherapieprojekt ins Leben zu rufen, und erzählte ihr von Talitha Kopp, einer US-Amerikanerin aus Minnesota. Talitha hatte die gleiche Idee und absolviert bereits eine Ausbildung zur Pferdetherapeutin mit einer Lizenz zur Ausbilderin.
Dajana kontaktierte Talitha und die Beiden erkannten, dass sie ihre Vision eines Pferdetherapiezentrums für durch den Krieg belastete und traumatisierte Personen gemeinsam verwirklichen könnten. Talitha Kopp, die über Fachwissen und Erfahrung in der Pferdetherapie verfügt, wird am 15. Juni nach Kaufbeuren kommen, um sich mit Dajana zu treffen. Bevor die beiden mutigen jungen Frauen dann am 19. Juni mit PKW und Pferdeanhänger nach Ivanivka in der Ukraine aufbrechen werden, findet in der Immanuel Gemeinde am Sonntag, den 18. Juni 2023 um 10:00 Uhr ein Aussendungsgottesdienst statt zu dem auch Gäste herzlich willkommen sind.
Dajana betrachtet den Kontakt mit Talitha als echtes Wunder, da sie selbst keine Erfahrung in der Pferdetherapie hat, während Talitha die nötige Fachexpertise mitbringt und auch bereit ist, während ihres mehrtägigen Aufenthalts in Kaufbeuren vor ihrer Abreise in die Ukraine, gemeinsam mit Dajana, den Medien ein Interview zu geben, um mehr über die Vision zu erzählen.
Dajana hat bereits mit eigenen Mitteln einen Pferdetransport-Anhänger für 1.500 € und zusätzlich einen Führerschein erworben, um diesen Anhänger bewegen zu dürfen. Das geplante Pferdetherapieprojekt ist jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Interessierte Personen können gerne eine Spende auf das Konto der Kontaktmission e.V. mit dem Verwendungszweck „Projekt 22830 Dajana Kober“ überweisen (IBAN DE34 6229 0110 0513 8230 00).
Für die Ausstellung einer steuerlich abzugsfähigen Spendenbescheinigung und Berichterstattung über diesen wichtigen Dienst, wird um Angabe der Adresse gebeten. Für das Projekt Pferdetherapie mit zwei Pferden werden monatlich ca. 2.500 € benötigt, die für Futter, Equipment, Tierarztkosten, Hufschmied und den Lebensunterhalt verwendet werden
Treffen des Beratungsnetzes Pflege Kaufbeuren, von links: Peter Kloos Stadt Kaufbeuren, Karin Hörmann Kliniken OAL-KF, Stefan Eger (Compass Pflegeberatung) Felix Franke (Stadt KF) Angelika Ulrich (Pflegeberatung AOK), Sebastian Hummel (Stadt KF), Gisela Roscher (Blaue Blume), Bernd Ruppert (Direktor AOK) und Mirjam Kraus (Bezirk Schwaben): Foto: AOK
Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, stellen sich den Angehörigen unvermittelt viele Fragen. Zum Thema Pflege unterstützt die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu daher vielfältig in der Region
AOK unterstützt Pflegende in der Region
Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, stellen sich den Angehörigen unvermittelt viele Fragen. Zum Thema Pflege unterstützt die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu daher vielfältig in der Region.
„Die Anzahl der Pflegebedürftigen ist über die Jahre hinweg gestiegen“, berichtet Robert Klauer als Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Für 3.855 Pflegebedürftige gibt es derzeit Leistungen von der Pflegekasse der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das ist ein Plus von über 33 Prozent im Fünf-Jahresvergleich. Bayernweit erhalten gut 262.000 AOK-Versicherte Pflegeleistungen, hier ergibt sich eine Steigerungsrate von 28 Prozent.
Pflegende Angehörige sind unverzichtbar
„Angehörige sind eine tragende Säule in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen – deren Engagement gilt es, angemessen wertzuschätzen und weiterhin mit bedarfsgerechten Leistungen der Pflegekassen umfassend zu unterstützen“, macht sich Robert Klauer für die pflegenden Angehörigen stark. Über 3.000 Versicherte der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu werden derzeit zu Hause gepflegt, davon befinden sich rund 350 in den höchsten Pflegegraden 4 oder 5 mit entsprechend hohem Betreuungsbedarf. Damit Pflege Angehörige nicht überfordert und nicht nur die Pflegequalität, sondern auch die Lebensqualität für beide Seiten stimmt, benötigen Pflegende eine optimale Unterstützung. Die AOK bietet nicht nur eine individuelle Pflegeberatung, sondern übernimmt auch Leistungen der pflegerischen Versorgung wie beispielsweise Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität sowie Unterstützung bei der Haushaltsführung. „Wichtig ist auch, dass sich Pflegepersonen Auszeiten gönnen“, rät Robert Klauer. So können die sogenannte Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege für Pflegepersonen freie Zeit schaffen. Angebote der Tagespflege ermöglichen ebenfalls Freiräume.
AOK-Kursreihen für pflegende Angehörige
Wer einen lieben Menschen pflegt, möchte für ihn da sein und ihn gut versorgen. Spezielle Pflegekurse vermitteln pflegenden Angehörigen hierzu nützliches Wissen für den Pflegealltag. Die Pflegekasse der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet pflegenden Angehörigen neben zahlreichen Online-Angeboten regelmäßig kostenfreie Kursreihen an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. An fünf Terminen fand zuletzt von April bis Mai eine Kursreihe zum Schwerpunkt Demenz statt. Die nächste Schulungsreihe mit Kursleiterin Sabine Nienstedt ist bereits für Herbst 2023 geplant.
Auch Schulungsangebot für Experten wichtig
Die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in der häuslichen Situation stellt ambulanten Pflegedienste täglich vor große Herausforderungen. Damit die Wundversorgung qualitativ gut und effizient gewährleistet werden kann, ist Bildung und Schulung aller Beteiligten unerlässlich. Deshalb hat die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ein Wundseminar für Pflegefachkräfte durchgeführt, um diese in der optimalen Wundversorgung zu unterstützen. An insgesamt vier Nachmittagen wurden 30 Teilnehmer im Mai 2023 hierzu geschult.
Wanderausstellung „Pflege – weil…“ in der AOK
Die Herausforderungen in der Pflege sind vielfältig. Perspektiven des Pflegeberufes sowie Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten müssen hervorgehoben und mit manchem Vorurteil aufgeräumt werden. Hierzu gibt es eine Wanderausstellung von der Stadt Kaufbeuren, bei welcher die Kernbotschaften der Pflegeberufe illustriert wurden. In der Zeit vom 12.06.2023 bis 14.07.2023 kann die Ausstellung in den Räumlichkeiten der AOK Kaufbeuren besucht werden. „Gerne unterstützen wir die Ausstellung zu diesem wichtigen Thema, denn Pflege ist früher oder später für jeden von uns ein wichtiges Thema“, so Robert Klauer.
Netzwerkarbeit Pflege
Angelika Ulrich, Pflegeberaterin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu, engagiert sich neben der Beratung von Pflegebedürftigen und deren An- und Zugehörigen in zahlreichen Netzwerken, die sich für die Verbesserung der Versorgung in der Region einsetzen. Unter Anderem findet eine enge Zusammenarbeit im Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren, mit dem Pflegestützpunkt Ostallgäu, den Fachstellen für pflegende Angehörige, dem Palliativnetzwerk und den Akteuren des Pflegenetzwerkes des Landkreises statt.
Weitere Informationen rund um das Thema Pflege gibt es bei der AOK in Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341/431-0
Ein Organspendeausweis schafft Klarheit über den Willen der Verstorbenen und entlastet so die Angehörigen. Foto: AOK-Mediendienst
AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Entscheidung schafft Klarheit. Organspendeausweis entlastet Angehörige. Ausführliche Entscheidungshilfe im Internet. Angebot zu persönlichem Gespräch am Telefon
Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit dem Thema Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn kein Organspendeausweis den Willen der Verstorbenen dokumentiert. „Deshalb ist es so wichtig, sich mit dem Thema Organspende zu befassen, eine individuelle Entscheidung zu treffen und die Angehörigen davon in Kenntnis zu setzen“, so Bernd Ruppert Direktor von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Tag der Organspende – in diesem Jahr der 3. Juni – soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst für einen Organspendeausweis zu entscheiden.
Organspendeausweis entlastet Angehörige
„Damit schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, sagt Bernd Ruppert. In ihrem aktuellen Bericht weist die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) darauf hin, dass die Angehörigen in rund 80 Prozent der Fälle einer Organspende nicht zustimmen. Auch wenn es in Bayern im Jahr 2022 mit 128 Organspendern 18 Spender mehr als im Jahr 2021 gab: Die Zahl der Menschen, die im Freistaat auf ein Spenderorgan warten, liegt laut Bayerischem Gesundheitsministerium bei über 1.100. Deutschlandweit ist die Zahl der Organspender nach Angaben der DSO im abgelaufenen Jahr 2022 sogar leicht zurückgegangen – von 933 im Jahr 2021 auf 869 im Jahr 2022.
Ausführliche Entscheidungshilfe im Internet
Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ unter www.aok.de/bayern/organspende dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg haben gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten eine Entscheidungshilfe erstellt, die verständliche Informationen zur Organspende bietet. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Der Ablauf einer Organspende wird ebenfalls beschrieben.
Angebot zu persönlichem Gespräch am Telefon
„Auch, wenn wir mit der Entscheidungshilfe versuchen, die wichtigsten Fragen zu beantworten, bleibt häufig noch etwas offen, das sich im persönlichen Kontakt besser klären lässt“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt daher das „Infotelefon Organspende“ der DSO und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.
Mit Unterstützung des Teams von „Kompass – Betriebliche Inklusion“ fand Dimitru einen Arbeitsplatz in der IT-Branche. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. unterstützt den jungen Erwachsenen mit Behinderung auf seinem beruflichen Weg
Eine berufliche Perspektive für Dimitru
Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren ist nun seit zweieinhalb Jahren in der Inklusionsarbeit im Ostallgäu tätig. Neben 30 Vermittlungen von Menschen mit Diagnose auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, kann das Projekt um Projektleiter Kim Lukas und Vermittlungsassistenten Uwe Zimmermann unzählige, individuelle Beratungen und Begleitungen verbuchen.
Ein großer Erfolg ist der Weg von Dimitru. Der 27-Jährige kam im September vergangenen Jahres zu Kompass. Der Grund: Er benötigte dringend Unterstützung, um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu finden.
Dimutru leidet an Arthrogryposis multiplex congenita. Das ist eine angeborene Gelenksteife in den Armen und Beinen. In seinem Heimatland Moldawien absolvierte er eine unterstützte Ausbildung im IT-Bereich. Auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive kam Dimitru im Frühjahr 2022 aber nach Deutschland und trat eine geringfügige Beschäftigung in seinem erlernten Beruf an. Da das Arbeitsverhältnis jedoch im Januar 2023 enden sollte, musste schnell gehandelt werden, damit Dimitru in Deutschland bleiben kann.
Kompass unterstützte Dimitru in allen notwendigen Angelegenheiten: Zunächst konnte eine Bestätigung der Diagnose durch in Deutschland niedergelassene Ärzte erreicht werden. Des Weiteren wurde der Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung eingereicht, um mehr Möglichkeiten zur Chancengleichheit zu erlangen. Gleichzeitig wurde der Kontakt zum Jobcenter hergestellt und ein Antrag auf einen Sprachkurs beim Bundesamt für Migration gestellt.
Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt geplant
Dank der Unterstützung der Lebenshilfe Kaufbeuren-Ostallgäu arbeitet Dimitru mittlerweile in einem befristeten und projektbezogenen Arbeitsverhältnis in der IT-Branche. Somit kann Dimitru einen Großteil seines Lebensunterhaltes selbst bestreiten, aber auch am Sprach- und Integrationskurs teilnehmen, den der 27-Jährige seit Januar besucht. Nach Abschluss des Kurses im Herbst ist eine Anstellung als IT-Mitarbeiter in Vollzeit auf dem ersten Arbeitsmarkt geplant. „Ich bin glücklich, dass ich jetzt wieder in meinem gelernten Beruf arbeiten kann“, freut sich Dimitru.
Was als einfaches Jobcoaching anfing, entwickelte sich zu einer vollumfänglichen Unterstützung in vielen notwendigen Schritten. „Kompass nimmt seinen Vermittlungsauftrag sehr ernst, um individuell zu begleiten und langfristige Erfolge zu erzielen“, betont Lukas. Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ ist kostenlos nutzbar und wird durch die Aktion Mensch gefördert. Bei Interesse vereinbaren Sie unverbindlich einen Kennenlerntermin per E-Mail an kompass@lebenshilfe-oal.de oder unter der Nummer 0176 18700907. Kim Lukas und Uwe Zimmermann beraten Sie gerne bei Ihrem Weg zu einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.
Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH
Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 700 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 550 Mitarbeiter*innen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 800 Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de
Das Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt zusammen mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierte herzlich zu den nächsten Veranstaltungen im Juni 2023 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein
Aktiv und in Bewegung bleiben: Für den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden ist das mehr als die halbe Miete! Welche Bewegungsarten zur Stärkung von Herz und Kreislauf besonders zu empfehlen sind und warum sich körperliche Aktivität so positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt, das erfahren Sie in diesem „bewegten“ Angebot.
Veranstaltungsort: Haus am Kalkofen, Kirchenweg 9, 87669 Rieden am Forggensee
Teilnahme: kostenfrei; Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung mit
Anmeldeschluss: 14.06.2023
Herz und Gefäßen etwas Gutes tun – das ist leichter als Sie denken! Neben regelmäßiger Bewegung ist eine ausgewogene Ernährung dabei ganz entscheidend. Doch was sind die Besonderheiten einer „herzgesunden“ Ernährung? Welche Lebensmittel spielen eine Rolle? Und wie gelingt ein herzfreundlicher Lebensstil im Alltag? Antworten erhalten sie in diesem Angebot.
Dienstag, 20. Juni 2023
19:00 – 20:30 Uhr
Referentin: Andrea Passenberg | Diplom Ökotrophologin
Teilnahme: kostenlos, 1,- Euro Unkostenbeitrag für Kostproben ist vor Ort zu zahlen
Anmeldeschluss: 15.06.2023
Möglichst lange fit und selbständig bleiben – Wer wünscht sich das nicht? Standfestigkeit, eine gute Balance und ausreichend Kraft sind dafür ganz entscheidend, denn sie reduzieren das Risiko für Stürze! Lernen Sie mit unserer Referentin Übungen kennen, mit denen Sie Gleichgewicht, Koordination und Kraft täglich ganz leicht trainieren können und erfahren Sie mehr über die „Wunderpille Bewegung“.
„Frauen für Frauen“ – so lautet die Idee des Frauentelefons Kaufbeuren/Ostallgäu. Wie wichtig diese seit 1992 bestehende Einrichtung ist, zeigen die vielen Anrufe. Der Kreis der ehrenamtlichen Telefonfrauen soll nun wieder um neue interessierte Frauen erw
Die Themen der Anrufe sind vielfältig und reichen von Partnerschaftsproblemen bis zu häuslicher Gewalt, von Sucht (auch bei Angehörigen) bis zu Einsamkeit im Alter.
Die Telefonfrauen stellen sich durch „aktives Zuhören“ ganz auf die Situation der Anruferin ein. Das Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe, oberstes Gebot bei allen Gesprächen ist absolute Anonymität.
Die Mitarbeit beim Frauen- und Familientelefon erfolgt in einem Büro in Kaufbeuren oder von Zuhause aus, ist ehrenamtlich (mit Fahrtkostenentschädigung) und bedeutet für jede Telefonfrau einen ungefähren Zeitaufwand von 12 Stunden im Monat. Darin sind neben den Telefondiensten (die nach einer Übungsphase alleine gemacht werden) auch verschiedene Fortbildungen (die in der Gruppe stattfinden) enthalten.
Die neuen Telefonfrauen erhalten auch eine Ausbildung, der für die Teilnehmerinnen kostenlos ist. Der Kurs findet in mehreren Blöcken statt.
Sie sind interessiert und können sich vorstellen, diese wichtige Arbeit zu unterstützen? Dann jetzt gleich anrufen!
Frauen- und Familientelefon Kaufbeuren/Ostallgäu 08341/101010
Gewinnübergabe durch AOK-Mitarbeiter Marcel Hirner (links) und Claudia Geyrhalter (rechts) an Gewinnerin Irene Nefzger und Ihren Sohn (Mitte). Foto: AOK
Die glücklichen Gewinner der Schulranzenaktion bei der Firma Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren gezogen
Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt bereits zum sechsten Mal die Schulranzenaktion der Firma Geyrhalter.
Abschlussfoto mit den noch anwesenden Teams. Foto: Hockey for Hope e. V.
Im Kaufbeurer Finale beim 5. Hockey for Hope Benefiz-Cup gewinnt Alt gegen Jung. Hockey for Hope e. V. rechnet mit rund 6.000 Euro Erlös für einen guten Zweck
Erstmalig gab es ein Finale mit Kaufbeurer Beteiligung und dann gleich doppelt: Die AH des ESV Kaufbeuren gegen Team Goaßmaß. Die Alten gegen die Jungen. Dieses Duell bot bereits im Vorjahr viel Unterhaltung für die Zuschauer. Am Ende der Begegnung gewann die AH mit ihrer Erfahrung 5:2 durch Tore von Max Schmidle (2x), Christoph Aßner, Timo Hegen und Johannes Keller. Die Tore für Goaßmaß erzielten Philipp Krauß und Leon van der Linde. Die eigentlichen Gewinner waren aber wieder einmal die Kinder: Dieses Jahr wurde die Umsatzgrenze von 10.000€ geknackt.
Wieviel am Ende nach Abzug aller Unkosten bedürftigen Kindern und Jugendlichen zukommen wird, ist aktuell noch unbekannt. Man hofft aber dass man die 6.000€-Grenze knacken kann. Ein weiteres Highlight waren wieder die Medaillen, die von der Forensik des BKHs vorbereitet und liebevoll vom Kinderheim Biberburg gestaltet wurden. Natürlich durften die Kinder ihre Preise selbst überreichen, was für strahlende Gesichter, nicht nur bei den Kindern sorgte.
Wie hoch das Niveau mittlerweile ist, zeigt ein Blick auf die Top20 Liste der Scorer: Lediglich drei Spieler sind dort aufgeführt, die nicht mit Eishockey ihr Geld verdienen oder verdient haben. Platz 1 teilten sich gleich drei Spieler: Yannick Bauer, Max Schmidle und Andreas Walther mit jeweils neun Toren und drei Assists in sechs Spielen.
Das Benefizturnier genießt mittlerweile einen sehr guten Ruf in der Inlinehockeyszene. So waren, teilweise mit anderem Namen, außer dem Team aus der Kaufbeurer Partnerstadt Szombathely bereits in den Vorjahren dabei. Der mitgereiste Vereinsvorstand Szabolcs Göncz meinte beeindruckt vom Turnier noch vor dessen Ende scherzhaft, dass man 2024 mit zwei Teams anreisen möchte: Ein Team mit den Alten zum Feiern und ein Team mit Jungen zum Spielen. Aber auch das Team der Offiziellen, welches erstmalig dabei war, war sehr positiv angetan: „Aus Sicht der Schiedsrichter war es ein sehr gelungenes Turnier. Die Mannschaften waren sehr friedlich, alles war top organisiert und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wir würden uns freuen, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen!“ resümierte DEB-Schiedsrichter Marc Stromberg.
Erstmalig fand das Benefizturnier zusammen mit dem Famillienfest im Jordanpark statt. Hierbei profitierten beide Veranstaltungen voneinander. Auf dem Innenhof des Stadions stellte Hockey for Hope eine Schussmessanlage vom Partner Warrior Hockey, eine Zielschusswand und einen Parcour auf, um das Rahmenprogramm des Familienfestes zu erweitern, was nicht nur von den kleinen Besuchern gerne genutzt wurde. Auch die Preise der Tombola wie z. B. GameWorn-Trikots, Freizeitgutscheine, Schläger etc. sorgten für Freude bei den großen und kleinen Gewinnern.
Vereinsvorstand und Gründer von Hockey for Hope, Alex Uhrle, war nach der erfolgreichen Veranstaltung überglücklich: „Es ist einfach unglaublich wie der Benefiz-Cup aber auch der Verein sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Das ist nur möglich durch die vielen motivierten Helfer, die wie kleine Zahnräder ineinander greifen. Dies beeindruckte auch die eingeladenen Sponsoren und Offiziellen. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein“.
Die Platzierungen: 1. ESV Kaufbeuren AH 2. Team Goaßmaß 3. Sexy Unicorns 4. Rollschuhfreunde aus dem Allgäu 5. Devils Ulm/Neu-Ulm 6. Rosa Bembel Hessen 7. Szombathelyi PJK (HU) 8. HC Boskovice (CZ) 9. Badgers HC München 10. German Avengers 11. Team Pokemon 12. ESV Dachau Woodpeckers 13. Fulle Matrosen Kassel 14. DIHL Travel Team 15. IHC Streetboys Linz (AT) 16. Icehogs Augsburg
Schülerinnen und Schüler der Gustav-Leutelt-Schule bei der Pflanzung. Foto: AOK
An der Gustav-Leutelt-Mittelschule in Neugablonz steht jetzt wieder Säen, Pflanzen und Jäten auf dem Stundenplan
Die Schule beteiligt sich mit ihren Schülerinnen und Schülern der 3. bis 8 Jahrgangsstufe an dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie. Die Acker-Zeit von April bis Oktober ist das Herzstück des Bildungsprogramms, das von der AOK gefördert wird. „Mit dem Programm will die AOK Schülerinnen und Schülern nahebringen, wie man Gemüse anbaut, pflegt und erntet und so deren Ernährungskompetenz stärken“, sagt Susanne Hasel Ernährungsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu . Dafür bewirtschaften derzeit die Schulkinder ihr eigenes Feld. Sie bauen dort seit April und bis in den Herbst hinein bis zu 30 verschiedene Gemüsearten an. Aktuell steht gerade die witterungsbedingt die erste Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und lernen dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Mittelschule in Neugablonz.
Wissenslücken zur nachhaltigen Ernährung schließen
Laut der aktuellen AOK-Familienstudie schätzen 79 Prozent der Eltern den Einfluss der Ernährung auf Klima und Umwelt als bedeutsam ein. Dies wirkt sich allerdings nicht unmittelbar positiv auf das Essverhalten im Alltag aus. Demnach erachten nur 32 Prozent der befragten Eltern nachhaltige Ernährung für bedeutend oder sehr bedeutend. „Nachhaltig ist eine vollwertige Ernährungsweise, die sowohl für die menschliche Gesundheit als auch für die Ökobilanz optimal ist“, so Susanne Hasel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer pflanzenbetonten Kost, bei der Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte den größten Teil ausmachen. Tierische Lebensmittel sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Ernährung, jedoch in einem deutlich reduzierten Umfang. „Wie wir uns gesund ernähren und dabei die Umwelt schützen können, vermitteln die Bildungsbausteine der GemüseAckerdemie“, erläutert die Regionalkoordinatorin Saskia Welter des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat.
Ausgewogene Kombination aus Praxis und Theorie
„Der hohe Praxisbezug und die Einbindung des Programms in den Lehrplan fördern das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler“, so Schulleiter Frank Hortig. Die Kinder erfahren an der frischen Luft im Schulgarten unmittelbar, wie aus einem Samenkorn beispielsweise eine knackige gelbe Rübe wird. In der Zeit nach der Ernte von Oktober bis Januar lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, wie sich ihr Handeln vor Ort in der Welt auswirkt und bekommen Einblicke in die Zusammenhänge der globalen Lebensmittelproduktion. Während der Acker in der Winterpause ruht, wird bei den Schülerinnen und Schülern die Vorfreude auf das kommende Gartenjahr geweckt.
Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des Vereins Acker e.V. im siebten Jahr und schickt bereits die 188. Schule aufs Feld. Seit 2017 bauen bayernweit über 15.000 Kinder ihr eigenes Gemüse an und bewirtschaften insgesamt über 9.000 Quadratmeter Ackerfläche.
Der Hospizverein betrachtet Sterben und Tod als natürlichen Teil des Lebens und steht damit für eine lebensbejahende Grundidee. Er tritt dafür ein, dass ein Leben in Würde bis zuletzt und damit oft in besonderer Intensität möglich ist.
Hauptaufgabe der Palliative-Care-Fachkräfte ist die Beratung von Patient/innen und Angehörigen in palliativen Situationen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.
Der Hospizdienst orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Patient/innen und ihrer Angehörigen mit dem Ziel, die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten
Damit Trauernde nicht allein bleiben mit ihren Gefühlen des Verlusts und der Hilflosigkeit, hat der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu verschiedene Trauer-Angebote.
Die Hospizbegleiter sind gut ausgebildet. Hauptaufgabe der Hospizbegleiter/-innen ist die persönliche, zugewandte Begleitung schwerst kranker und sterbender Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.
v. l.: Ruth Essenwanger (ImmoLisl Kaufbeuren), Peter Legéne, Andreas Übler (beide Ü-Haus), Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl. Foto: Stadt Kaufbeuren
Um auf städtebaulichen Nachverdichtung einzugehen, waren Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl im Tiny-Musterhauspark in Hohenberg an der Eger, um sich über diese Form der Wohnraumbeschaffung zu informieren
Wie in vielen anderen Kommunen werden auch in Kaufbeuren Überlegungen angestellt, wie in Zukunft gebaut werden kann. Ein zentraler Punkt, der dabei immer wieder angesprochen wird, ist die städtebauliche Nachverdichtung. Das bedeutet, dass bestehender Wohnraum dort geschaffen wird, wo bereits Wohnraum vorhanden ist. Dafür in Frage kommen beispielsweise Restgrundstücke oder vorhandene Baulücken. Um genau auf diese Art der städtebaulichen Nachverdichtung einzugehen, waren Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl im Tiny-Musterhauspark in Hohenberg an der Eger, um sich über diese Form der Wohnraumbeschaffung zu informieren. Begleitet wurden die beiden von Ruth Essenwanger, Inhaberin der Immobilienagentur ImmoLisl Kaufbeuren.
Tiny Haus-Lösungen bieten flexible Lösungen für fast jeden Grundriss. Gerade sehr große Grundstücke bieten ein großes Potenzial zur städtebaulichen Nachverdichtung. Andreas Übler, der Geschäftsführer der Firma Ü-Haus, führte durch den Park mit verschiedensten Musterhäusern. Dabei wurde klar: Es wird großer Wert auf Möglichkeiten der Nachhaltigkeit gelegt. Beispielsweise können Dächer begrünt werden oder an der Dachterrasse Photovoltaik-Module angebracht werden.
Oberbürgermeister Stefan Bosse erklärt: „Das Bauen der Zukunft wird sich verändern. Von Passivhäusern bis hin zu Tiny-Häusern gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten. Als Kommune suchen wir nach bezahlbarem Wohnraum, gerade für junge Familien. Deshalb sind wir auch in der Pflicht innovative Lösungen mit in unsere städtebauliche Entwicklung einzubeziehen.“
Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Umsetzbarkeit der Tiny-Häuser. Innerhalb von vier Monaten sollen die Häuser aufgebaut sein.
Von rechts nach links: Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer, Bezirkstagskandidatin Ursula Reichenmiller-Thoma, Stadtrat Holger Jankovsky, Bürgermeister Oliver Schill. Foto: Schill
Reger Zulauf bei Schills „Lokalpolitik“
Viele wertvolle Anregungen und Ideen gab es für Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer und Bürgermeister Oliver Schill.
Ohne Tagesordnung und ohne Anmeldung ins Gespräch kommen, das ist die Idee von Bürgermeister Schills „Lokalpolitik“. Dies kommt gut an, wie vor einigen Tagen in der Wein- und Bierstube Platzl erleben konnte. Aus einem geplanten Stammtisch wurde ein ganzer Nebenraum.
So vielfältig die Gäste, so vielfältig waren auch die Themen an diesem Abend. Während an einem Tisch über die fehlenden Kita-Plätze in Kaufbeuren und in ganz Bayern diskutiert wurde, tauschte man sich am Nachbartisch intensiv über neue Wege für die Wärmeversorgung der Altstadt aus. Wie bringen wir Klimaschutz und bezahlbares Wohnen zusammen, war hier die Frage. „Die Gäste brauchten viele mutige, zukunftsweisende Ideen auf den Tisch“, berichtete erfreut Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer.
Eva Lettenbauer, die Vorsitzende der bayerischen Grünen, ist gerne der Einladung von Bürgermeister Schill nach Kaufbeuren gefolgt. „Ich will wissen, wo der Schuh drückt“, sagt Eva Lettenbauer. „Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass Politik ihre Probleme löst und nicht hin und her schiebt. Bayernweit fehlen über 60.000 Kitaplätze, eine Kita-Krise. Ich setze mich für mehr Geld für die Kitas vom Freistaat Bayern ein und für eine Fachkräfte-Offensive mit besseren Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.“ Auch das Thema ÖPNV kam zur Sprache, dazu Lettenbauer: „Auch beim völlig mangelhaften Nahverkehr muss die Staatsregierung sofort tätig werden und eine Mobilitätsgarantie finanzieren. Wir Grüne stoppen Söders Kurs, der einige Wenige und die Konzerne bevorteilt – auf Kosten der Mehrheit der Menschen. Wir lassen Kommunen wie Kaufbeuren nicht im Regen stehen.“
Auch viele grundlegende Themen kamen zur Sprache. Beispielsweise wurde gewünscht, Anträge und Behördengänge für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und leicht zugänglich zu gestalten, egal ob Schülerfahrkarte oder Baugenehmigung. „In Zeiten von Digitalisierung wird hier vor allem eines erwartet und das ist Schnelligkeit“, berichtet der Grünen Stadtrat Holger Jankovsky, der mit zu Gast war, ebenso wie Bezirkstagskandidatin Ursula Reichenmiller-Thoma aus Aystetten.
„Ich freue mich über die große Resonanz“, so Bürgermeister Oliver Schill. „Wenn wir Stadträte – egal welcher Partei – ehrenamtlich Lokalpolitik machen, dann tun wir dies ja nicht für uns, sondern für unsere Bürgerinnen und Bürger. Ihre Anregungen und Ideen sind deshalb ganz wichtig für uns.“
Am Freitag, 05. Mai, wurden im Stadttheater die vielen Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2022 für die verschiedenen Kaufbeurer Vereine höchst erfolgreich im Einsatz waren
Würdigung außergewöhnlicher Leistungen
Am Freitag, 05. Mai, wurden im Stadttheater die vielen Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2022 für die verschiedenen Kaufbeurer Vereine höchst erfolgreich im Einsatz waren
Seit 2019 fand, auf Grund von Corona, die Ehrung erstmals wieder im großen Rahmen statt. Begleitet wurde die Feierlichkeit durch die Band Different Flavours. Die jungen Musiker haben sich vor gut einem Jahr im Rahmen eines Bandworkshops gefunden und treten seitdem nun gemeinsam auf. Der Auftritt der Tanzgruppe von Dance Solution hat den festlichen Rahmen abgerundet.
Die Urkunden wurden durch Oberbürgermeister Stefan Bosse feierlich an die folgenden Sportlerinnen und Sportler überreicht:
• Luise Glocker für den 2. Platz der Nordbayerischen Meisterschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
Lilli Wegner für den 1. Platz in der der Nordbayerischen Meisterschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
Arthur Pernizki für den 1. Platz der Südbayerischen Meisterschaft im Boxen (Box Club Kaufbeuren e.V.)
Lisa Marie Langner, Natalie Smolik, Lilli Wegner für den 1. Platz der Nordbayerischen Meisterschaft als Mannschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
Katharina Burkhardt für den 3. Platz im Bayern Cup im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
Aurelia Belotti für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
Lena Hofmann für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
Franziska Prause für den 3. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kraftdreikampf (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
Markus Grimminger für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Bankdrücken (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
Martin Saur für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kreuzheben (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
Zäzilie Bernert für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Luftpistole Auflage (Andreas Hofer Olympiaschützen Kaufbeuren e. V.)
Lothar Warmdt für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Triathlon (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Triathlon)
Levin Saveur für den 2. Platz der Süddeutschen Meisterschaft in 3000m Bahn (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Leichtathletik)
Fiona Illig und Jana Riemer für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft als Mannschaft im Degen
Maurizia Elstner, Kyra Stowasser, Petra Axt, Anna-Lena Sokolow, Jule Geisler, Noemi Pousada-Vespa, Anastasia Weber für den 3. Platz der Süddeutschen Meisterschaft im Faustball
Von der Lebenshilfe Ostallgäu e. V.
• Niklas Lange für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics im Segeln
Antonie Hofer für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics im Segeln
Sammy Kohnert für den 1. Platz der Bayerischen Special Olympics im Klettern
Stefanie Winkler für den 3. Platz der Bayerischen Special Olympics in 400m (Leichtathletik Einzelmedaillen)
Markus Knab für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics in 400m (Leichtathletik Einzelmedaillen)
Andre Straub, Matthias Einsle und Peter Petzoldt, Christian Weissenberger für den 3. Platz der Bayerischen Special Olympics in 4 x 400 m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
Sven Helfer, Stefan Welt, Andreas Negele, Matthias Einsle für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics in 4 x 100 m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
Markus Knab, Max Giebenhain, Peter Petzoldt, Markus Tarnowski für den 1. Platz der Bayerische Special Olympics in 4 x 100m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 1)
Thomas Merz für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 500m Radfahren
Martina Gnedel für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 500 m Radfahren
Tobias Merkl für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000 m Radfahren
Julia Rösler für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
Eric Pohl-Poma für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
Benedikt Weileder für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
Roman Geist für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 1000m Radfahren
Joel Kaiser für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 200 m Skaten
Stefan Welt für den 3. Platz der Deutsche Special Olympics über 5000 m Lauf
Andre Straub für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 1500 m Lauf
Sven Helfer für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
Max Giebenhain für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
Michael Huber für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
Oliver Raabe für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
Richard Karg für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
Sven Helfer, Markus Knab, Peter Petzoldt, Sebastian Klee für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 100 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
Oliver Raabe, Stefan Welt, Martin Feistauer, Noah Kaiser für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 100 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 1)
Michael Huber, Richard Karg, Markus Tarnowski und Christian Negele für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 400 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 3)
• Emi Cominotti für den 6. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
Andrea Stowasser für den 6. Platz der Deutschen Meisterschaft im Bogenschießen (Bogen-Sport-Club BURONEN e. V.)
Martin Slach für den 2. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kraftdreikampf (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
Desiree Girgenti für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
Noah Schüttler für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Biathlon gesamt (Ski-Club Kaufbeuren e. V.)
Konstantin Fomich für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Bankdrücken (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
Sebastian Graf, Dieter Geidl, Timotej Pancur, Aliosa Pretnar, Tobias Bader, Johannes Keller, Alex Binder, Jonas Gröger, Paul Mayer, David Diebolder, Benedikt Diebolder, Max Hops, Ralf Bidoul, Leon van der Linde, Max Miller, Johannes Kraus, Felix Schurr, Louis Herbrik, Danilo Maurer, Alexander Lieske, Jonas Fischer, Jonas Mommensohn, Jakob Peukert, Anton Schreiner, Yannik Burghart für den „2. DNL Division I nach der Hauptrunde“ im Eishockey (Eissportverein Kaufbeuren e. V.)
Jana Riemer für die Teilnahme am Europatunier im Fechten (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Fechten)
Fiona Illig für den 6. Platz der Europameisterschaft im Fechten (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Fechten)
Hartwig Bleß für den 1. Platz der Europameisterschaft im Bogenschießen (Bogen-Sport-Club BURONEN e. V.)
Björn Hertrampf für den 1. Platz der Europameisterschaft im Gewichtheben (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
Petra Paule für den 31. Platz bei der Weltmeisterschaft (in der AK) über Langdistanz Triathlon (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Triathlon)
Philipp Bidoul und Leon van der Linde für das Erreichen des Viertelfinales in der Weltmeisterschaft im Eishockey (Eissportverein Kaufbeuren e. V.)
Lucia Hacker für den 7. Platz bei der Weltmeisterschaft im Canadier (Deutscher Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V.)
Andrea Hacker für den 5. Platz der Weltmeisterschaft im Kajak (Deutscher Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V.)
Sportlerin des Jahres wurde Andrea Hacker vom Deutschen Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V. Sie erreichte den 5. Platz der Weltmeisterschaft im Kajak.
Zum Sportler des Jahres wurde Hartwig Bleß vom Bogen-Sport-Club BURONEN e. V. gewählt. Er erreichte den 1. Platz der Europameisterschaft im Bogenschießen.
Schließlich wurde die Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf die U20 Mannschaft des Eissportvereins Kaufbeuren e.V. Die Mannschaft erreichte die 2. DNL Division I nach der Hauptrunde.
Oberbürgermeister Stefan Bosse zog ein positives Fazit zu der Sportlerehrung: „Mein Dank geht an alle Sportlerinnen und Sportler, die die Stadt Kaufbeuren mit ihren außergewöhnlichen Leistungen vertreten und repräsentieren. Dieses Engagement soll dementsprechend gewürdigt werden. Auch den Vereinen, die mit ihren Strukturen und vielen Ehrenamtlichen solche Erfolge möglich machten, gebührt mein Dank. Das ist etwas ganz Besonderes.“
Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen EUTB-Beraterinnen freu-en sich über die Eröffnung des neuen Büros in Kaufbeuren. (von links nach rechts: Jasmin Mader, Franziska Kaufmann, Jana Zimmermann, Anna Schlechter, Edda Settekorn, Daniela Frank). Foto: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren
Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung eröffnete am 5. Mai 2023 ein neues Büro in der Ludwigstraße 29. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feiert zudem auch ihr fünfjähriges Bestehen
Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ostallgäu-Kaufbeuren eröffnete am 5. Mai 2023 ein neues Büro in Kaufbeuren in der Ludwigstraße 29. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feiert die EUTB nicht nur die Eröffnung einer neuen Beratungsstelle, sondern auch ihr fünfjähriges Bestehen.
Seit fünf Jahren ist die EUTB Ostallgäu- Kaufbeuren eine Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen, sowie für deren Angehörige. Sie bietet kostenlose, unabhängige und trägerneutrale Beratung zu den Themen Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Das Team freut sich über die Weiterbewilligung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für die nächsten sieben Jahre.
Durch den Zusammenschluss der zwei Träger – die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. und das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Ostallgäu – wurde das Angebot der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren 2018 ins Leben gerufen und eine Beratungsstelle in Marktoberdorf eröffnet. Die zusätzliche Anlaufstelle in der Ludwigstraße 29 in Kaufbeuren ermöglicht es den Beraterinnen, noch mehr Menschen in der Region zu erreichen und bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen, Beratung und Unterstützung.
Wichtige Beratungsstelle für die Stadt
Geladene Gäste aus der Region waren vor Ort, um das erweiterte Beratungsangebot am 5. Mai.2023 in der Ludwigstraße zu begrüßen. Zur Eröffnung sprach der Oberbürgermeister Stefan Bosse ein Grußwort und betonte die Wichtigkeit einer solchen Beratungsstelle für die Stadt.
Besonders freut sich das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren, dass die Eröffnung des neuen Standortes auf den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fiel. Dieser Tag ist ein jährlicher Aktionstag, an dem europaweit auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht wird und für ihre Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft protestiert wird. Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren sieht die Eröffnung der neuen Beratungsstelle als ein Zeichen für ihre kontinuierliche Arbeit und ihr Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren lädt alle Interessierten herzlich ein, das neue Büro in Kaufbeuren zu besuchen und von den Beratungsangeboten Gebrauch zu machen. Die vier hauptamtlichen EUTB-Beraterinnen und zwei ehrenamtlichen Peer-Beraterinnen stehen gerne mit ihrem Fachwissen zur Verfügung und helfen bei Fragen rund um Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Telefonisch ist das Büro Kaufbeuren unter der unten stehenden Nummer ab Ende Mai erreichbar. Bis dahin können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden oder das Büro in Marktoberdorf telefonisch erreichen.
Treffen der Regionalgruppe der Deutschen Parkinsonvereinigung im Generationenhaus
Das Generationenhaus lädt Betroffene und Angehörige von Morbus Parkinson zu einem Treffen ins Generationenhaus ein. Bei entspannter Atmosphäre und mit professioneller Begleitung kann man sich informieren und gegenseitig Erfahrungen austauschen.
Dieses Mal ist das besondere Thema: „Gehirnjogging“. Auch Gäste sind herzlich willkommen.
Wann: am 15.05.2023 um 14.00 Uhr Wo: Generationenhaus Kaufbeuren e.V. Hafenmarkt 6-8
Rotary Kaufbeuren-Ostallgäu: Am 26. Mai. findet wieder die alljährliche Aktenentsorgung statt
Am Freitag, den 26. Mai, von 14 bis 17 Uhr findet in der Kaiser-Max-Straße beim Neptunbrunnen erneut die alljährliche Aktenentsorgung statt.
Unterstützen Sie die Bildung für Kinder in Namibia, und geben Sie Ihnen eine Zukunftsperspektive. Ein Teil Ihrer Spenden geht auch an regionale Kinderhilfsprojekte.
Was können Sie spenden?
Der Rotary Club nimmt Papierakten, CD´s, Festplatten und sonstige Datenträger von allen Privatpersonen und Unternehmen an. Ihre vertraulichen Dokumente werden nach aktuellen Sicherheitsstandards in der Schutzklasse 2* und der Sicherheitsstufe 3* nach DIN 66399 vernichtet.
Jedes Kilogramm Akten hilft! (Spendenempfehlung: 1€ pro Kilo, 1€ pro CD, 10€ pro Festplatte)