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Soziales

Balance halten zwischen Pflege und Selbstfürsorge

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen

Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps zu Unterstützungsnetzwerken einschließlich verschiedener Hilfsangebote und deren Finanzierung.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern für alle kostenfrei.

Der Kurs mit fünf Einheiten beginnt am 20.09.2023 (bis 25.10.2023) und findet immer mittwochs (außer am 04.10.23) von 17:00 bis 19:30 Uhr in der AOK Kaufbeuren statt. Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Franz Nuber telefonisch unter 08341/431-277 oder per Mail (franz.nuber@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

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Soziales Wirtschaft

Dobler Bauunternehmung sammelt Spenden für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach

Bei der Veranstaltung „Dobler ganz nah!“ wurden im Rahmen der Tombola, bei der es als Hauptpreis unter anderem den letzten originalen Dobler Bauwagen zu gewinnen gab, einige Spenden gesammelt

So durfte die Dobler Bauunternehmung 2.718 € an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach übergeben.

> mehr zur Firma Dobler hier im Marktplatz des Stadtportals

Das Kinderhospiz hat Platz für acht Familien mit ihren erkrankten Kindern und bietet viel Raum zum Wohlfühlen. Die Kinder werden dort nach Absprache und in Zusammenarbeit mit den Eltern betreut sowie gepflegt und erhalten verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser- oder Musiktherapie. Die Eltern und Geschwister können sich währenddessen Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse nehmen und Angebote wie Gesprächskreise, kreatives Arbeiten oder Ausflüge wahrnehmen, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen.

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Panorama Soziales

humedica-Einsatzkraft erhält Verdienstmedaille

humedica-Einsatzkraft Dr. Michael Brinkmann wurde für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für die internationale Hilfsorganisation aus Kaufbeuren mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Wie wichtig ehrenamtliches Engagement im Einsatz für Menschen in Not ist, zeigt die Würdigung des Einsatzes von humedica-Einsatzkraft Dr. Michael Brinkmann, der in Niederkassel, Nordrhein-Westfalen seine Praxis hat. Dieser wurde nun für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für die internationale Hilfsorganisation aus Kaufbeuren mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Bonner Bürgermeisterin Dr. Ursula Sautter diese besondere Auszeichnung.

Michael Brinkmanns erster humanitärer Einsatz führte ihn vor über 30 Jahren, im Jahr 1991, in den Golfkrieg – damals noch mit einer anderen Organisation. Bei humedica stieg er 2005 nach einem Einsatztraining als Arzt in Pakistan ein, wo ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 mehr als 73.000 Menschen das Leben gekostet hatte.

„Vor humedica habe ich Langzeiteinsätze gemacht, allerdings waren diese für mich irgendwann nicht mehr möglich“, berichtet Michael Brinkmann, wie er zu humedica kam. „Auf der Suche nach Alternativen wurde ich auf das humedica-Einsatztraining aufmerksam und lernte die Organisation besser kennen. Der Pakistaneinsatz war mein erster und mir hat die große Handlungsfähigkeit und Flexibilität im Einsatz gefallen. Die Chance im kleinen Team, flexibel in den Einsatz zu gehen, dort, wo der Bedarf ist, gefällt mir sehr gut. Wir bringen unmittelbar die notwendige Hilfe zu den notleidenden Menschen“, fährt er begeistert fort.

Für Michael Brinkmann folgten weitere Einsätze mit humedica, darunter in Somalia, Haiti, Nepal, Äthiopien, den Philippinen, Pakistan und zuletzt nach dem diesjährigen schweren Erdbeben in der Türkei.

„Wenn ich an Michael Brinkmann denke, kommen mir zwei Themen in den Kopf“, erzählt humedica-Vorstand Johannes Peter. „Er ist eine erfahrene Stütze, mit unglaublich reicher Einsatzerfahrung für unsere medizinischen Teams, insbesondere auch für neue Einsatzkräfte. Er schafft es, den Menschen in großer Not und gerade auch Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, durch seine positive Art und sein Anliegen Menschen in Not zu helfen“, weiß Peter.

„An den Einsätzen berührt mich vor allem der persönliche Kontakt zu den Menschen, die in den Nachrichten nur als Daten und Fakten erscheinen“, erklärt Michael Brinkmann, was die Einsätze mit ihm machen. „Wenn wir dorthin fliegen, kriegen diese Zahlen ein Gesicht. Es sind Individuen, Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, die unglaublich gastfreundlich sind. Das macht es besonders. Und wir sind auf die Menschen vor Ort angewiesen, die uns in unserer Arbeit unterstützen. Da sind so viele emotionale Momente, die in Medienberichten untergehen. Das macht einen solchen Einsatz so wertvoll für jeden, der dabei ist“, resümiert er.

„Vorbilder wie Michael Brinkmann, die im Ehrenamt anpacken und sich für andere Menschen hingeben, braucht es in Deutschland. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er die Verdienstmedaille bekommt. Viele Menschen in Not sind unheimlich dankbar für Michael und wir sind es auch“, würdigt humedica-Vorstand Johannes Peter die Auszeichnung.

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regio

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Kultur Soziales Veranstaltung

Politisch getrennt – musikalisch vereint

Biergartenkonzert für die Jugendarbeit von Harmonie Oberbeuren

Ein zünftiges Biergartenkonzert fand am Donnerstagabend, 03.05.2023 unter den alten Kastanien beim Gasthof Engel statt. Ende März hatten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und Franz Pschierer (FDP) bei der Stadl-Night des Musikvereins Harmonie Oberbeuren die Veranstaltung gemeinsam ersteigert.

Der Versteigerungserlös war der Jugendarbeit des Musikvereins zugedacht. Die beiden Politiker haben nun, anstatt bierernsten Wahlkampf zu betreiben, zur Unterhaltung im vollbesetzten Biergarten kräftig beigetragen, indem sie Anekdoten aus ihrem Landtagsleben zum Besten gaben. Als Moderator und launiger Interviewer fungierte hierbei Stadtbrandmeister Stefan Waldner.

Außerdem stellten Pschierer und Pohl ihre musikalischen Talente unter Beweis: Franz Pschierer, der auch Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ist, löste Harmonie-Dirigent Peter Vogt bei einigen Stücken ab und bat die Musiker, nicht nur einfach zu spielen, sondern auch tatsächlich gelegentlich zu ihm hinzuschauen. Und Bernhard Pohl sang zu später Stunde alle Strophen des Vogelwiesen-Liedes, kräftig unterstützt von den Kapellenmitgliedern. Da auch der Wettergott mitspielte und angenehmstes Biergartenwetter beisteuerte, war es ein rundum gelungener Abend.

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Soziales Veranstaltung

Bezirk Schwaben fördert Museums-Safari

Petra Weber M.A.

Tierischer Rätselspaß in den Familien Museen Allgäu noch bis 10.09.2023

Über die Sommerzeit laden die Familien Museen Allgäu zu einer Museums-Safari ein. In den 15 teilnehmenden Museen geht es darum, eine tierische Rätselfrage zu lösen. Wer mindestens drei der Häuser besucht hat, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Alle, die ihre Chancen auf den Gewinn noch erhöhen möchten, können zusätzlich an einer Online-Museums-Safari auf Instagram und Facebook (@familien.museen.allgaeu) teilnehmen.

Finanzielle Unterstützung durch den Bezirk Schwaben

Während die erste Museums-Safari 2022 mit Hilfe von Fördergeldern der Kulturstiftung der Länder realisiert werden konnte, waren die Familien Museen Allgäu bei der diesjährigen Wiederholung der Ferienaktion auf die Eigenmittel der Häuser beschränkt. Durch die Vermittlung der stellvertretenden Bezirkstagspräsidentin Barbara Holzmann erhielt das Museumsnetzwerk kurz vor Beginn der Aktion die Zusage für eine finanzielle Förderung des Bezirks Schwaben in Höhe von 3.000 €, um die Öffentlichkeitsarbeit für die Museums-Safari zu stärken. „Es zählt zu unseren Kernaufgaben als Bezirk Schwaben, die kulturelle Landschaft in unserer Region zu fördern“, sagt Bezirkstagspräsident Martin Sailer. „Die Museums-Safari ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Kultur kleine und große Gäste gleichermaßen begeistern kann. Dieses wegweisende Projekt zu unterstützen, war uns daher ein besonderes Anliegen.“

Rätselspaß im Museum

Wer findet das dick bepackte Kamel? Oder den Drachen, den der heilige Magnus – der Schutzpatron des Allgäus – getötet haben soll? Was ist eigentlich ein „pukpuk“ und wo kann man die römische Schutzgöttin der Pferde entdecken? Diese Fragen gilt es bei der Museums-Safari zu lösen. Der detektivische Spürsinn der ist dabei gefragt – erst einmal müssen ausgewählte Ausstellungsstücke in der Ausstellung oder auf dem Gelände gesucht werden. Hat man die gesuchten tierischen Objekte gefunden, muss eine Rätselfrage gelöst werden. Dabei hilft der schlaue Fuchs Foxy im begleitenden Rätselheft und eine besondere Rätselscheibe, mit deren Hilfe man geheime Wörter entschlüsseln kann. Wer das geschafft hat, den erwartet eine kleine Überraschung an der Museumskasse.

Museums-Safari quer durch die Allgäuer Museumslandschaft
Die Museums-Safari führt quer durch die Allgäuer Museumslandschaft und in verschiedene Regionen des Allgäus. Neben den Museen in Memmingen sind Häuser in Ost-, West- und Oberallgäu vertreten. Der Hauptpreis ist ein verlängertes Wochenende im Gästehaus von Schloss Kronburg in einer Ferienwohnung. Des Weiteren gibt es bei der Museums-Safari eine Reihe von Sachpreisen, darunter Spiele und Bücher, aber auch Allgäu Picknick-Körbe sowie Familienpakete vom Theater in Kempten zu gewinnen.

Weitere Informationen unter: www.familien-museen-allgaeu.de

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Panorama Soziales

Neue und modernisierte Büro-Arbeitsplätze

Verwaltungsgebäude der Wertachtal-Werkstätten gGmbH wird durch ressourcenschonenden Anbau aus Holz modernisiert und erweitert

14 neue und 28 modernisierte Büroarbeitsplätze entstehen derzeit für die Verwaltungsmitarbeiter*innen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Wertachtal-Werkstätten. Das bestehende Verwaltungsgebäude auf dem Gelände der Porschestraße 30 in Kaufbeuren wird modernisiert und mit einem Anbau erweitert. Mit dem neuen Anbau entsteht auf drei Etagen eine zusätzliche Nutzfläche von 280m². Es wird Einzel- und Doppelbüros geben, auch Plätze für frei buchbare Arbeitsplätze sind vorgesehen (Desksharing).

Das Büro Stadtmüller.Burkhardt.Graf.Architekten GbR aus Kaufbeuren wurde im Dezember 2021 mit den Planung und Baubegleitung beauftragt und im April diesen Jahres konnten nun die eigentlichen Bauarbeiten durch die Ernst Höbel GmbH aus Immenhofen begonnen werden.

Holzbau mit „grüner Fassade“

Gebaut wird weitgehend ressourcenschonend und mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck. Für die Ausführung der Wände und Decken wurde deshalb der Baustoff Holz gewählt. Um die sommerliche Wärmebelastung zu verringern, wird die Gebäudehülle mit Holzweichfaserplatten gedämmt. Die Fassade bekommt eine Holzleistenfassade und an der Süd-West-Seite wird an einem vorgelagerten Stahlgerüst eine vertikale Fassadenbegrünung als Sonnenschutz und Klimapuffer angebracht.

Derzeit erfolgt auch die Modernisierung des bestehenden Gebäudes. Dabei wird die Haustechnik wieder auf den aktuellen Stand gebracht und der Wärmeschutz verbessert. Außerdem wird das gesamte Gebäude nach Einbau einer neuen Aufzugsanlage barrierefrei nutzbar sein.

Läuft der Baufortschritt wie geplant, erfolgt die Fertigstellung der Baumaßnahme im März/April 2024.

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Panorama Soziales

Schulweghelfer in Kaufbeuren dringend gesucht

Die neuen ABC-Schützen müssen ab September ihren Schulweg alleine meistern. Leider unterschätzen diese oftmals die Gefahren im Straßenverkehr und können die Komplexität noch nicht erfassen. Gesucht werden engagierte Erwachsene

Zum Beginn des neuen Schuljahres, ab 12.09.2023 werden in Kaufbeuren dringend neue Schulweghelfer gesucht.

Gesucht werden engagierte Erwachsene, die unseren „Kleinsten“ beim Überqueren der Straße helfen.

Aktuell gesucht werden insbesondere Schulweghelfer für die Gustav-Leutelt-Schule in Kaufbeuren. Ihr Einsatzort wäre der Zebrastreifen in der Gewerbestraße in Kaufbeuren. Diese Stelle ist als besonders gefährlich einzustufen und ist für unsere Erstklässler alleine nicht zu bewältigen. Daher wird hier Mithilfe benötigt.

Als Schulweghelfer bekommen sie einen kurzen Einführungskurs (ca. 30 Minuten) von der Polizei Kaufbeuren. Hier erhalten Sie auch ihre Ausrüstung. Sie benötigen keine Vorkenntnisse.

Ihre Einsatzzeit wäre einmal pro Woche von 07:30 bis ca. 08:00 Uhr. Mit diesen 30 Minuten pro Woche können Sie einen wichtigen Beitrag für unsere Kinder leisten.

Für Fragen und Bewerbungen steht Polizeioberkommissarin Christine Hoffmann, Polizeiinspektion Kaufbeuren, sehr gerne zur Verfügung, Tel: 08341/933-131.

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Panorama Soziales Sport

Pferdefriedenstreck Süd 2023 in Kaufbeuren

Eine beeindruckende Aktion für den Frieden erreichte am Anfang dieser Woche unsere Stadt, der Pferdefriedenstreck Süd 2023. Rund 45 Personen mit 20 Pferden und 8 Kutschen fahren vom 4. bis 25. August 2023 auf einer Route von 468 Kilometern durch Bayern un

Eine beeindruckende Aktion für den Frieden erreichte am Anfang dieser Woche unsere Stadt, als der Pferdefriedenstreck Süd 2023 in Kaufbeuren Halt machte. Rund 45 Personen mit 20 Pferden und 8 Kutschen fahren vom 4. bis 25. August 2023 auf einer Route von 468 Kilometern durch Bayern und Baden-Württemberg und machen an 17 verschiedenen Orten Rast.

Eine beachtliche Leistung, die hier vollbracht wird. Und doch sind diese 468 Kilometer „nur“ Vorbereitungsfahrt. Denn das große Ziel ist es, in zwei Jahren, also 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, mit dem Pferdetreck die Friedensglocke über mehr als 4.500 km und durch 14 Staaten von Berlin nach Jerusalem zu bringen.

Im Namen der Stadt Kaufbeuren begrüßte Bürgermeister Oliver Schill am Abend den gesamten Tross auf dem Tänzelfestplatz, auf dem dieser für eine Nacht Quartier bezog, um am nächsten Tag weiter nach Marktoberdorf zu ziehen.

Bürgermeister Oliver Schill zeigte sich tief beeindruckt von dem außergewöhnlichen Engagement der Friedenstrecker: „Es ist eine Ehre für unsere Stadt, Sie alle bei uns als Botschafter des Friedens willkommen zu heißen. Eure Bemühungen und Eure Entschlossenheit, den Frieden zu fördern, sind bewundernswert. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, und es ist das Engagement von Menschen wie Euch, das ihn lebendig hält.“

Der Pferdefriedenstreck, der eine eigens gegossene Friedensglocke auf einem von 4 Haflingern gezogenen Wagen mit sich führt, symbolisiert die universelle Botschaft des Friedens. Ziel des Vereins ist es, unabhängig von Religion, Hautfarbe, Herkunft und politischer Ausrichtung darauf aufmerksam zu machen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und nur durch das Engagement von Menschen bewahrt werden kann. Pfarrer Helmut Kautz, Vorsitzender des Vereins Friedensglocken e. V., überreichte eine kleine Tischversion der Friedensglocke an Bürgermeister Oliver Schill: „Wir danken von Herzen für Ihre Gastfreundschaft und möchten Ihrer Stadt ein Zeichen des Friedens stiften“, so Pfarrer Helmut Kautz. „Möge diese Glocke einen symbolischen Platz in der Mitte Ihres Stadtrates finden.“

Bürgermeister Oliver Schill griff diesen Gedanken auf: „Gerne werde ich vorschlagen, diese Glocke zu unserer Sitzungsglocke werden zu lassen und mit ihrem Klang unsere Sitzungen zu eröffnen.“ Eine symbolische Geste, die die Bedeutung des Engagements für den Frieden erinnert. Dazu gehöre auch, so Bürgermeister Oliver Schill, unsere Demokratie stets als Instrument des friedvollen Miteinanders zu begreifen. „Debatten und Meinungsaustausch als Wesenskern demokratischen Handelns mögen wir in Respekt und Wertschätzung füreinander führen“, sagte Oliver Schill. „Wir wollen als gewählte Vertreterinnen und Vertreter Vorbild sein.“

Ebenfalls zu Besuch des Friedenstrecks auf dem Tänzelfestplatz waren Vertreterinnen und Vertreter der Kaufbeurer Friedensinitiative gekommen und bereicherten den gemeinsamen Abend mit Live-Musik. Eine wunderbare Atmosphäre, um den lauen Sommerabend gemeinsam rund um den Küchenwagen des Trecks ausklingen zu lassen bei lockeren Gesprächen über wahrlich „Gott und die Welt“.

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Panorama Soziales

Altenheim der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist in Kaufbeuren ist neuer Partner im Stadtportal

Das Alten- und Pflegeheim bietet ein Zuhause mit individueller Betreuung, vielfältigen Aktivitäten und einer familiären Atmosphäre. Das Haus liegt in einer ruhigen und grünen Umgebung, in der Nähe der historischen Altstadt von Kaufbeuren

Das qualifizierte und freundliches Personal kümmert sich um das Wohlbefinden und um die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner. „Lebensqualität und Sicherheit“ ist das Leitbild, Würde zu achten und Freiheit zu lassen der Grundsatz – gerade auch, wenn Hilfe und Pflege gebraucht werden.

> mehr zum Altenheim der Hospitalstiftung hier im Marktplatz des Stadtportals

Erfahren Sie im Marktplatzeintrag mehr über das Leben im Altenheim der Hospitalstiftung:

  • Behandlung planen
  • Küche
  • Wäscherei
  • Hauswirtschaft
  • Haustechnik
  • Leben mit und trotz Demenz
  • Feste und Veranstaltungen
  • Geistliches Leben
  • Leben und Sterben
  • Unser Straßen-Café
  • Wohnen mit Pflege
  • Wohnen mit Demenz
  • Kurzzeitpflege
  • Offener Mittagstisch

> Erfolgreiches Marketing – werden Sie Partner im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Soziales

Überörtliche Übung des THW Ortsverbandes Kaufbeuren

Hierbei nehmen Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus Kaufbeuren, München West und Sonthofen teil

Am 18. und 19. August 2023 führt der THW Ortsverband Kaufbeuren eine überörtliche Übung durch. Hierbei nehmen Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus Kaufbeuren, München West und Sonthofen teil.

Am Freitag, den 18. August 2023 reisen die Einsatzkräfte am Abend nach Kaufbeuren an. Im THW Ortsverband wird es ein intensives Kennenlernen der Mitglieder und Ausrüstung der Fachgruppen geben. Dieses Kennenlernen ist von zentraler Bedeutung, da eine vertrauensvolle und eingespielte Zusammenarbeit im Einsatzfall entscheidend für den Erfolg und die Sicherheit aller Beteiligten ist.

Eine praktische Übung ist am Samstag, 19. August 2023 am Frankenhofener Stauseegeplant. Hier kommen verschiedene, praxisnahe Einsatzszenarien auf die Helferinnen und Helfer zu. Ein Schwerpunkt der Übung liegt auf der Wasserförderung über eine längere Strecke von ca. 1km. Dabei wird das Zusammenspiel verschiedener Pumpentypen intensiv trainiert.
Weitere Szenarien umfassen das Einrichten einer Saugstelle, die Bereitstellung von Wasser über ein Pufferbecken für verschiedene Abnehmer wie die Feuerwehr, sowie den parallelen Betrieb von mehreren Spezial- und Großpumpen. Das Übungsende, mit anschließender Rückfahrt in die Heimatortsverbände, ist für den späteren Nachmittag geplant.

Hintergrundinformationen zur Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen:
Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist das leistungsstarke Instrument des THW bei der Bekämpfung von Überflutungen und Überschwemmungen. Sie verfügt über ein breites Sortiment von Pumpen, darunter die leistungsstarke Schmutzwasserpumpe „Hannibal“, die über eine Förderleistung von 5000 Litern pro Minute verfügt. Die Fachgruppen aus München West, Kaufbeuren und Sonthofen sind spezialisiert auf das Pumpen von großen Wassermengen und können in Keller, Schutzräume oder Verkehrsanlagen eindringendes Wasser abpumpen. Sie sind auch in der Lage, über längere Strecken Wasserleitungen zu errichten, um beispielsweise Löschwasser für die Feuerwehr zu fördern.

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Karriere Soziales

Premiere: Erstmals gemeinsame Abschlussfeier

53 Gesundheitsfachkräfte der Pflegeschulen Kaufbeuren und Buchloe feiern Abschluss

Allen Grund zum Feiern haben die frisch examinierten Pflegefachkräfte der Berufsschule für Krankenpflege Kaufbeuren sowie der Berufsschule für Krankenpflegehilfe Buchloe. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung freuen sie sich auf den Einstieg in einen Beruf, der laut Schulleiterin Steffi Kohler „sinnstiftend, motivierend und wahnsinnig abwechslungsreich ist“.

Auf der gemeinsamen Abschlussfeier am 2. August im Stadtsaal Kaufbeuren gratuliert Kohler, die beide Schulen leitet: „Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen, dass sie mit der gleichen Motivation und Neugier in ihr Berufsleben starten, mit der sie bereits die Ausbildung in unseren Häusern bestritten haben.“ Insgesamt haben 41 Pflegefachfrauen und –männer sowie 12 Pflegefachhelferinnen erfolgreich in den Schulen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ihr Examen abgelegt. „Die Einrichtungen in der Region erwarten euch sehnsüchtig“, gibt Kohler den Absolventen mit, die künftig einen wertvollen Beitrag zur hochwertigen Gesundheitsversorgung leisten werden.

Zum ersten Mal feiern die Absolventinnen der Berufsfachschule für Pflege Kaufbeuren und der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe Buchloe gemeinsam dieses wichtige Ereignis. „Möglich wurde das, weil seit Beginn der generalistischen Ausbildung beide Ausbildungen Pflege und Krankenpflegehilfe zum gleichen Datum im Jahr starten und enden – so kommen auch die Pflegehelfer:innen in den Genuss des verdienten großen öffentlichen Rahmens“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin der Krankenpflegehilfeschule in Buchloe, Cordula Unglert-Heck. „Dank unserer modern eingerichteten Schule mit zwei interaktiven Displays, einem gut ausgestatteten Demoraum für praktische Übungen und einem Sozialraum mit Küche können die 12 Schülerinnen und Schüler top-vorbereitet in den Beruf einsteigen – oder die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft dranhängen“, so Unglert-Heck weiter. Zwei der sechs Absolventen, die das vorhaben, können die Lehre laut Unglert-Heck sogar um ein Jahr reduzieren- aufgrund ihres hervorragenden Notendurchschnitts von 1,0.

„Unabhängig vom Notendurchschnitt sind wir stolz auf alle unsere Absolventen“, stellt Axel Wagner heraus. Der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren freut sich insbesondere auf die insgesamt 32 ehemaligen Schülerinnen und Schüler aus beiden Schulen, die nun in den drei Häusern in Kaufbeuren, Füssen oder Buchloe arbeiten werden. „Wir heißen euch willkommen und möchten mit euch die Gesundheitsversorgung im Ostallgäu und in Kaufbeuren weiter vorantreiben.“

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Panorama Soziales

Wolfgang Seidler neu in Verwaltungsrat der AOK Bayern gewählt

Sozialwahl 2023

Nach der Sozialwahl 2023 steht fest, dass Wolfgang Seidler aus Lengenwang (Ostallgäu) als schwäbischer Vertreter dem Verwaltungsrat der AOK Bayern angehört.

Wie bei keiner anderen gesetzlichen Krankenkasse ist dieses ehrenamtliche Gremium mit bayerischen Vertreterinnen und Vertretern besetzt. Der Verwaltungsrat wählt und überwacht den Vorstand. Zudem ist er an allen wesentlichen Unternehmensentscheidungen beteiligt und vertritt durch die regionale Verbundenheit ihrer Mitglieder in besonderem Maße die Interessen der bayerischen AOK-Versichertengemeinschaft. Der Verwaltungsrat achtet darauf, wie wirtschaftlich, qualitäts- und serviceorientiert die AOK arbeitet und welche zusätzlichen Angebote sie macht. „Der Anspruch an unsere Tätigkeit als Verwaltungsräte ist stets, dass alle Versicherten weiterhin den Zugang zu bestmöglicher Versorgung und Leistung im Gesundheitswesen haben“, so Wolfgang Seidler.

Selbstverwaltung breit aufgestellt

Im Verwaltungsrat sollen diejenigen aktiv mitwirken, die die Sozialversicherung durch ihre Beiträge finanzieren: Versicherte und Arbeitgebende. Beide Gruppierungen sind mit je 15 Mitgliedern in dem Gremium zu gleichen Teilen, also paritätisch vertreten. Zusammen mit den örtlichen Beiräten und deren Stellvertreterinnen und Stellvertretern sind in ganz Bayern fast 1.500 Menschen in der AOK-Selbstverwaltung ehrenamtlich aktiv. Die Mitglieder der 30 örtlichen Beiräte, also auch der Direktion in Kaufbeuren-Ostallgäu, werden im Herbst gewählt. Damit gibt es weiterhin ein breites Netz von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für Versicherte und Patienten.

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Panorama Soziales

„Der schönste Beruf den es gibt“

BRK: Eine Schicht als Notfallsanitäter im Rettungswagen

Nach einer langen Hitzeperiode herrschen im Allgäu erstmals wieder kühlere Temperaturen. „Heute könnte es ein ruhigerer Tag werden“, sagte Michael Lerf bei Schichtbeginn um sechs Uhr in der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Kaufbeuren. „Bei Hitze werden wir zu deutlich mehr Herz-Kreislauf-Notfällen gerufen“, erläuterte der erfahrene Notfallsanitäter.

„Rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche sind in der Rotkreuzwache zwei Rettungstransportwagen (RTW) besetzt, um die Notfälle im Raum Kaufbeuren zu versorgen“, erklärt Gunther Herold, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kreisverband Ostallgäu. Jeweils ein weiterer RTW, umgangssprachlich Rettungswagen genannt, stehe in Buchloe, Marktoberdorf, Obergünzburg, Pfronten, Füssen und Kraftisried.

Die Tagesschicht in Kaufbeuren beginnt mit der Übergabe des Nachtteams an das erste Tagesteam, an Notfallsanitäter Markus Rieder aus Unterthingau und Michael Lerf. Die Besetzung des zweiten Rettungswagens beginnt eine Stunde später. „Ab halb zwei in der Nacht war es eine ruhige Schicht“, fasste Danny Rüffer, Leiter der Rettungswache Kaufbeuren, die Geschehnisse zusammen.

Nach der Übergabe stehen für Markus Rieder und Michael Lerf der Check des Fahrzeugs und der medizinischen Ausrüstung an. Ist das Auto vollgetankt, das Tablet für die mobile Datendokumentation an Bord? Sind die Notfallrucksäcke und die im Fahrzeug mitgeführten Materialien vollständig? „Ganz wichtig ist, dass bei den medizinischen Geräten wie dem EKG oder dem Beatmungsgerät zu Schichtbeginn ein Funktionstest durchgeführt wird“, sagte Markus Rieder und ergänzte: Die Ausstattung der RTWs im Ostallgäu sei einheitlich, so fänden sich Einsatzkräfte auf jedem Fahrzeug zurecht.

Um sieben Uhr alarmierte der Piepser die beiden Lebensretter zum ersten Mal. Ihre Aufträge erhalten sie ausschließlich von der Integrierten Leitstelle (ILS Allgäu). Diese nimmt im gesamten Allgäu den Notruf 112 entgegen und alarmiert die entsprechenden Einsatzmittel. Im Gespräch mit den Anrufern filtert das Fachpersonal der ILS die Schwere der Erkrankung oder Verletzung heraus und hält die Kontaktdaten fest. „Da die Einsatzzahlen von Jahr zu Jahr steigen, ist es wichtig, dass die hilfesuchenden Patienten in die richtige Versorgungsstruktur gelenkt werden“, betont Markus Rieder. „Die Kapazität der Rettungswagen und des Personals ist nicht beliebig steigerbar. Dem Rettungsdienst müssen die Einsätze mit akuter Lebensgefahr vorbehalten sein.“ Noch vor dem Ausrücken erfuhr das Team, dass ein Sturz aus größerer Höhe zu versorgen sei. Innerhalb von zwei Minuten saßen sie im Führerhaus und machten sich auf den Weg zu dem Patienten.

„Jeder RTW ist mit einem Fahrer und einem Notfallsanitäter besetzt“, erklärt Gunther Herold. „Der Großteil der Fahrer sind hauptberuflich Beschäftigte. Zur Verstärkung sind junge Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst ableisten sowie Ehrenamtliche aus den BRK-Bereitschaften im Einsatz.“ Die Fahrer haben medizinische Grundkenntnisse und in der Regel eine Fortbildung zum Rettungssanitäter. Damit können sie dem Notfallsanitäter zuarbeiten. Um Rettungssanitäter zu werden sind – neben dem Besitz der Fahrerlaubnis C1 für das Fahren eines Fahrzeuges bis 7,5 Tonnen – 160 Lehrstunden an einer Rettungsdienstschule zu absolvieren, ergänzt durch ebenso lange Praktika im Krankenhaus und in der Rettungswache.

Michael Lerf und Markus Rieder hatten als Zivildienstleistende beim Roten Kreuz begonnen. Für beide stand danach der Wunschberuf fest: die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Vor knapp zehn Jahren wurde dieses Berufsbild zum Notfallsanitäter weiterentwickelt. „Heute ist der Notfallsanitäter die höchste nichtärztliche Qualifikation beim Rettungsdienstpersonal“, erklären sie.

Für Markus Rieder ist es der schönste Beruf, den es gibt. Und genau das lebt er auch bei seiner Arbeit. „Wir wollen beruhigend, respektvoll und kompetent auf die Beschwerden der Patientinnen und Patienten eingehen“, sagt er. „Diese Verantwortung muss sich im Gespräch und im Umgang mit den Menschen, die sich in einer Notlage befinden, widerspiegeln.“

Auch wenn beide Notfallsanitäter weiterhin Einsätze fahren, haben sie sich mittlerweile beruflich weiterentwickelt. Michael Lerf übernahm in der Coronazeit die Leitung des Impfzentrums Marktoberdorf und ist heute als stellvertretender Personalratsvorsitzender für die 900 Mitarbeitenden beim BRK-Ostallgäu da. Markus Rieder studierte Gesundheitsmanagement, war stellvertretender Leiter des Rettungsdiensts beim BRK Ostallgäu und arbeitet derzeit als Referent für den Rettungsdienst auf der nächsthöheren Rotkreuzebene beim Bezirksverband Oberbayern.

„Man darf nicht außer Acht lassen, dass es ein körperlich fordernder Beruf ist“, sagt Michael Lerf. Er begrüßt es daher, dass immer mehr technische Hilfsmittel die Arbeit erleichtern. „Seit einem Jahr sind die neuen Rettungswagen in Bayern standardmäßig mit elektrohydraulischen Fahrtragen und Beladungssystem ausgestattet.“ Auch wenn man in der Rettungsdienstbranche gut verdiene, macht ihnen der derzeitige Fachkräftemangel Sorgen. „Zwar wurden bereits die Ausbildungsplätze bayernweit erhöht, doch im Moment brauchen wir unbedingt die Flexibilität der Leute“, ergänzt Markus Rieder. „Ziel muss ein Dienstplan sein, auf den sich alle Mitarbeitenden verlassen können“, bekräftigt Gunther Herold.

Langsam neigte sich die Schicht dem Ende zu. Die beiden Einsatzkräfte hatten zuvor eine ältere Person mit Verdacht auf Schlaganfall erstversorgt und eine notärztlich begleitete Krankentransportfahrt ins Klinikum nach Günzburg übernommen. Um 18 Uhr endete die Schicht mit der Übergabe an die Kolleginnen und Kollegen der Nachtschicht. Michael Lerf hatte Recht behalten, es war eher ein ruhiger Tag im Rettungsdienst.

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Panorama Soziales

Das Generationenhaus Kaufbeuren macht Ferien

Auszeit für das Team des Generationenhaus Kaufbeuren und seine fleißigen Helferinnen und Helfer

Das Team des Generationenhaus Kaufbeuren und seine fleißigen Helferinnen und Helfer machen Ferien vom 12. Bis 20. August. 2023. In dieser Zeit ist das Generationenhaus geschlossen

Ab dem 21. August ist das Generationenhaus wieder regulär geöffnet.

Mehr Informationen & Programm unter www.generationenhaus-kf.de

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Soziales

Prozess der Erneuerung

Neuwahlen beim Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Für den 31. Juli hatte der Vorstand des Hospizvereins seine Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung mit vorgezogenen Neuwahlen eingeladen.

Traudl Echter-Burkhardt, die kommissarische 1. Vorsitzende, begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und gab einen Jahresrückblick auf 2022. Es sei ein Jahr mit viel Bewegung und großen Veränderungen gewesen, welche der Verein letztendlich gut gemeistert habe. Die Abwanderung der hauptberuflichen Mitarbeiterinnen erforderte personelle Neubesetzungen, welche trotz schwieriger Arbeitsmarktlage gelangen. Im Landkreis konnte das zweite Hospizzimmer am 05. Juli in Steinholz eröffnet werden. Es gab eine vom Verein organisierte Kunstausstellung im Landratsamt Marktoberdorf und das über Spenden finanzierte neue E-Auto wurde freudig in Empfang genommen. Fortbildungen, sowie ein neuer Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche, wurden auf den Weg gebracht.

Es folgten Berichte der Schatzmeisterin, der Kassenprüfer und anschließend die Entlastung des Vorstandes. Ein ganz besonderer Dank galt der anhaltenden Förder- und Spendenbereitschaft von Stiftungen und privaten Spendern.

Einige Hospizbegleiter*innen wurden geehrt, in Anerkennung für 10,15 und 25 Jahre ehrenamtlichen Einsatz.
Derzeit hat der Verein ca. 500 Mitglieder und ca. 70 Hospizbegleiterinnen und -begleiter.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Durchführung der vorgezogenen Wahl einer neuen Vorstandschaft für die nächsten vier Jahre. Vom alten Vorstand stellte sich Herr Feistl zur Wahl, durch welche der erfahrene Wahlleiter, Herr Wolfgang Scupin, führte.

Es wurden zum neuen Vorstand gewählt:

  • Herr Michael Feistl, 1. Vorsitzender
  • Herr Karl-Heinz Wenzel 2. Vorsitzender
  • Herr Michael Rogoll, Schatzmeister
  • Frau Florence Landry, Schriftführerin
  • Frau Ulla Bohl, Beisitz
  • Frau Edith Geiser, Beisitz
  • Frau Barbara Erhard, Beisitz
  • Herr Otto Zobel, Beisitz

Der neue 1. Vorsitzende Herr Michael Feistl dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren geleisteten Einsatz und den Mitgliedern des Hospizvereins für ihre erbrachte Geduld. Zudem beglückwünschte er alle neuen Vorstände zur Wahl und beendete damit die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung.

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Notfallmedizin: Neuer Chefarzt für Notfallzentren in Kaufbeuren und Füssen

Dr. Philipp Zimmermann leitet seit diesem Jahr als Chefarzt die beiden Notfallzentren in Kaufbeuren und Füssen. Durch die verbesserte Zusammenarbeit sowohl der beiden Standorte als auch mit dem Rettungsdienst können Patienten künftig besser versorgt werde

„Die Zahl der Patienten in unseren Notfallzentren steigt kontinuierlich“, betont Zimmermann. Der erfahrene Mediziner führt dies auf unterschiedliche Faktoren zurück. „Immer öfter suchen uns Patienten auf, obwohl eine Behandlung in der Notaufnahme nicht zwingend erforderlich wäre“, erklärt er. Einige Patienten finden laut Zimmermann etwa keine andere Anlaufstelle für ihre Leiden, er nennt dafür verschiedene Faktoren. „Vielen Patienten die Anbindung zu einem Hausarzt“, stellt der Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin fest. „Hinzu kommt der allgemeine Fachkräftemangel, der auch in unserer Region Auswirkungen zeigt“. Darüber hinaus führe die Verfügbarkeit von Informationen im Internet manchmal dazu, dass sich Patienten unnötig Sorgen machen und lieber häufiger den Weg ins Notfallzentrum suchen, so Zimmermann weiter.

Aus diesem Grund möchte er Patienten besser informieren und ermutigen, dass sie bei einem tatsächlichen Notfall oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Bedenken sowie Verletzungen oder starken Schmerzen selbstverständlich die Notfallzentren aufsuchen sollen. Zimmermann: „Für medizinische Notfälle sind wir natürlich immer die richtige Anlaufstelle – sei es bei akuten oder lebensbedrohlichen Situationen.“ Bei sonstigen medizinischen Anliegen sei außerhalb der Öffnungszeiten vieler Hausarztpraxen die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung zuständig. Hier solle künftig enger zusammengearbeitet werden, so der Chefarzt. „Ziel muss es sein, Kapazitäten bestmöglich zu nutzen“, hebt Zimmermann hervor. „Wir haben daher bereits intern begonnen, bessere Abläufe zu etablieren, um möglichst viele Patienten schnell und unbürokratisch zu versorgen.“, führt Zimmermann aus. Auch die Kooperation zwischen Kaufbeuren und Füssen werde künftig noch intensiver, blickt Zimmermann in die Zukunft. „In enger Absprache mit den Notärzten und Rettungsdiensten können wir auch hier noch besser mit unseren Ressourcen umgehen.“

„Wir freuen uns, mit Dr. Zimmermann einen äußerst kompetenten Arzt für die neu geschaffene Chefarzt-Position gefunden zu haben“, betont Andreas Kutschker. Für den Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ist der Internist und Pneumologe die ideale Besetzung auf diesem Posten. „Dr. Zimmermann ist seit vielen Jahren in unseren Kliniken und als leitender Notarzt für das Ostallgäu tätig“, so Kutschker. Er kennt daher alle relevanten Abläufe und weiß, an welcher Stelle wir noch besser werden können.“ Kutschker sieht darüber hinaus bereits enorme Fortschritte. „Wir müssen etwa unsere Notfallzentren viel seltener bei der Leitstelle abmelden im Vergleich zu den vergangenen Jahren“, stellt Kutschker heraus. „Wir bleiben dadurch auch für unsere Patienten eine verlässliche Anlaufstelle in der Region.“

Konkret gefragt: Wann handelt es sich um einen Notfall, Dr. Zimmermann?

Schmerzen in der Brust oder im Rücken zwischen den Schulterblättern: Bei diesen Symptomen kann ein Herzinfarkt vorliegen.
Starke Bauchschmerzen: Bei Oberbauchschmerzen kann es sich ebenfalls um einen Herzinfarkt handeln. Möglich sind bei starken Bauchschmerzen auch akute Erkrankungen von Organen im Bauchraum sowie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Gallensteine oder eine Blinddarmentzündung.
Bewusstlosigkeit/Ohnmacht bei anderen: Hinter einer Veränderung der Bewusstseinslage können zahlreiche ernsthafte Erkrankungen stecken. Etwa ein Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Stillstand, ein Krampfanfall, eine Vergiftung oder Schädelverletzung.
Sprachstörungen und einseitige Lähmungen: Bei „verwaschener“ Sprache und/oder einseitiger Lähmung der Gesichtsmuskulatur beziehungsweise Kraftlosigkeit einer Extremität (Arm und/oder Bein) liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Schlaganfall (Apoplex) vor.

WICHTIG: Bereits beim Anruf über die 112 kann am Telefon eingeschätzt werden, ob es sich um einen Notfall handelt. Daher sollte in jedem der oben beschriebenen Fälle zuerst der Notruf getätigt werden.

Welche Symptome deuten bei Kindern auf einen Notfall hin?

  • Unabhängig vom Alter sollten Kinder notfallmäßig beim Kinderarzt oder in der Notfallambulanz vorgestellt werden, wenn sie folgende Symptome haben:
    o Schädel- Hirn- Trauma
    o Krampfanfall
    o Atemnot
    o Zyanose („Blausucht“)
    o Verbrühungen/ Verbrennungen
    o Unregelmäßiger Puls
    o Unabsichtliche Einnahme toxischer Substanzen (Medikamente, giftige Pflanzen etc.)
  • Säuglinge unter 12 Monaten sollten darüber hinaus zum Kinderarzt oder in die Ambulanz:
    o jedes Fieber über 38,5° Celsius
    o Unstillbares Schreien
    o Anhaltendes Erbrechen und/oder zahlreiche wässrige Durchfälle
    o Übel riechender Urin
    o Gespannte Fontanelle
    o Stürze aus mehr als 80cm Höhe (etwa beim Sturz vom Wickeltisch)
  • Neugeborene bis zum 28. Lebenstag sollten zusätzlich vorgestellt werden bei jeder Zustands- und Verhaltensänderung
    o Fieber über 38° Celsius
    o Lethargie
    o Verändertes Trinkverhalten
    o Schrilles Schreien

Allgemein gilt: Kinder besser immer vorstellen, als es zu lassen. Auch hier ist im Zweifel der Notruf 112 die erste Anlaufstation, um die Dringlichkeit des Falles abzuklären.

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Soziales

„Ein wahres Geschenk für unsere Gesellschaft“

Staatsminister Klaus Holetschek, MdL, besucht das Family Center

Am 1. August 2023 besuchte Gesundheitsminister Klaus Holetschek die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, um sich über ihre sozialen Aufgaben zu informieren. Die Stiftung, unter der Leitung von Wolfgang Groß und Jürgen Jakoby, unterstützt u.a. Seniorinnen und Senioren, förderbedürftige Kinder und Familien mit Migrationshintergrund.

Während des Besuchs traf Minister Holetschek auch den Geschäftsleiter des „Family Store“, Matthias Malzkorn, der ihm die Aufgaben des Second-Hand-Kaufhauses erläuterte, aber auch auf die derzeitigen Herausforderungen aufgrund der monatelangen Bauarbeiten in der Hüttenstraße hinwies, was zu einem spürbaren Rückgang der Einnahmen führt, die ja zur Finanzierung der sozialen Aktivitäten beitragen.

Staatsminister Holetschek würdigte die wertvolle Arbeit der Stiftung mit den Worten: „Die sozialen Dienste der Stiftung ‚Nächstenliebe in Aktion‘ sind ein wahres Geschenk für unsere Gesellschaft, da sie Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen bedingungslos unterstützen. Ihr Engagement in der Seniorenhilfe schenkt unseren älteren Mitmenschen nicht nur praktische Hilfe, sondern vor allem auch wertvolle zwischenmenschliche Beziehungen und Herzenswärme.

Und auch das Betreuen förderbedürftiger Kinder ist der Stiftung ein wichtiges Anliegen. Jedes der Kinder wird individuell gefördert und ermutigt, um sein volles Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Das Engagement von ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist auch im Bereich der Unterstützung von Familien mit Migrationshintergrund beeindruckend. Hier wird wahre Integration von Herzen gelebt, wodurch sich die Familien in unserer Gesellschaft willkommen und angenommen fühlen können.“

Holetschek sagte: „Neben diesen wertvollen sozialen Diensten hat die Stiftung mit ihrem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ eine nachhaltige Funktion geschaffen, die weitreichende positive Auswirkungen hat. Hier werden hochwertige Gebrauchtwaren kostengünstig angeboten, was nicht nur finanzielle Entlastung für viele Familien bedeutet, sondern auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt. Durch die Förderung von gebrauchten Produkten werden Ressourcen geschont und Müllberge können wirksam eingedämmt werden“.

Weiter betonte der Minister: „Die ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist somit nicht nur ein Segen für Einzelne, sondern für unsere gesamte Gesellschaft und unsere Umwelt. Ihr Engagement und ihre Weitsicht zeigen, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Wir sollten uns glücklich schätzen, eine solch inspirierende Stiftung in unserer Gemeinschaft zu haben.“
Als Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte Klaus Holetschek dem Vorstand abschließend die „Barbara Stamm-Medaille“.

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Soziales

Marienschule erhält Spende

Neue Sitzgelegenheiten für die Schülerbücherei

Nachdem die Schülerbücherei der Marienschulen, die insgesamt aus drei Räumen besteht, in den letzten Jahren umfassend renoviert und modernisiert wurde, standen heuer noch kleinere Anschaffungen, wie zusätzliche Sitzgelegenheiten, auf der Wunschliste. Eine Spende der Sparkasse in Höhe von 750 Euro wurde jetzt in gemütliche Sitzsäcke investiert.

Bei der offiziellen Spendenübergabe konnte sich Michael Sambeth, Marketingleiter der Sparkasse Allgäu, persönlich vom Sitzkomfort überzeugen. „Lesen gehört zu den Kernkompetenzen, es vermittelt Wissen und ist darüber hinaus eine Form der Unterhaltung. Eine weitere Tatsache ist, dass Lesen Stress abbaut, uns entspannt und somit eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit spielt. Hier ist das Geld gut angelegt“, ist sich Michael Sambeth sicher.

Die Schülerbücherei ist jetzt ein gemütlicher Ort, der zum Lesen und Verweilen einlädt.

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Soziales

VR Bank Augsburg-Ostallgäu unterstützt die Wertachtal-Werkstätten

Spende von 1.500 € ermöglichte die Neugestaltung des Gartens der Förderstätte in Kaufbeuren

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu und die Wertachtal-Werkstätten gGmbH pflegen seit vielen Jahren ein sehr gutes Verhältnis. Nun konnte durch die Spende von 1.500 € der Garten der Förderstätte in der Hans-Böckler-Straße in Kaufbeuren erneuert werden. In der Förderstätte arbeiten Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Der Garten fungiert dabei als Wahrnehmungsbereich für alle Sinne, zum sozialen Austausch und zur Erholung. Nachdem der Garten schon etwas in die Jahre gekommen war, konnte er nun wieder erneuert werden. Dazu wurden Pflanzen und einzelne Steine neu gesetzt.

Vom Ergebnis überzeugten sich nun Manfred Seitz und Martin Snatschke von der VR Bank Augsburg-Ostallgäu gemeinsam mit Klaus Prestele, Geschäftsführer der Wertachtal-Werkstätten. Bei einem Besuch vor Ort erhielten sie durch Gisela Dollinger, (Leiterin der Förderstätte) viele Einblicke in die Arbeit der Förderstätte und es wurde deutlich, wie wichtig die neugestalteten Flächen im Garten für die Mitarbeiter*innen der Förderstätte in ihrem Alltag sind.

 

Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 700 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 600 Mitarbeiter*innen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 850 Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de

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Soziales

Tänzelfestverein erhält Spende

Die Sparkasse unterstützt den Tänzelfestverein mit 1.000 Euro

Fröhliches Marktgeschrei tönt durch die Stadt, wenn beim Tänzelfest die kindlichen Handwerker den Häfelesmarkt abhalten. Dann ist die Wochenmarktgruppe aktiv, mit ihrem Marktschreier, den Bauchläden sowie allen anderen Handwerkern, vom Weber bis zum Metzger, vom Töpfer bis zum Schmied. Die Kinder stellen an den Ständen die Arbeiten der verschiedenen Zünfte dar, bieten Mitmachaktionen an und verkaufen auch diverse Artikel.

Bei bestem Wetter besuchte Sparkassenvorstand Tobias Streifinger den Markt und übergab eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Irmgard Ernszt vom Tänzelfestverein. Als örtlicher Finanzdienstleister und langjähriger Kooperationspartner ist es der Sparkasse ein besonderes Anliegen, das großartige Engagement des Vereins mit einer Spende zu würdigen und zu unterstützen.

„Besonders beim Häfelesmarkt mit den Kinderaktivitäten sind immer wieder Reparaturarbeiten am Inventar nötig, dafür werden wir die Spende dieses Jahr verwenden“, erklärt Irmgard Ernszt, Vorständin beim Tänzelfestverein.

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Soziales

PS-Sparen und Gewinnen

Da war die Freude groß, als Sparkassenkundin Gudrun Nägele von ihrer Beraterin Marlies Keppeler mit einem unverhofften Gewinn überrascht wurde. Bei der Monatsauslosung des PS-Sparen und Gewinnen hat Gudrun Nägele 1.000 Euro gewonnen

Den Betrag möchte sie für den Urlaub verwenden, verrät sie bei der Gewinnübergabe. 

Sparen, helfen und gewinnen – so funktioniert PS-Sparen:
Je PS-Los werden monatlich 5 Euro vom Konto abgebucht. 4 Euro davon werden auf einem Konto angespart, 1 Euro ist der Losanteil und 25 Cent davon unterstützen automatisch gemeinnützige Projekte in der Region und tun somit Gutes! Und mit etwas Glück gewinnt man bei den monatlichen Auslosungen bis zu 10.000 Euro oder bei den Sonderauslosungen sogar bis zu 20.000 Euro oder einen tollen Sonderpreis.

Im vergangenen Jahr haben Kundinnen und Kunden der bayerischen Sparkassen beim PS Sparen und Gewinnen Preise im Wert von etwa 19 Millionen Euro gewonnen. Darunter waren über 800 Hauptgewinne in Höhe von 10.000 Euro, knapp 2.500 Mal gewannen Kunden 1.000 Euro. Bei der Juni-Sonderauslosung wurden außerdem 50 TUI-Reisegutscheine im Wert von 5.000 Euro extra verlost.

Doch nicht nur die Gewinner können sich freuen. Auch die Vereine und Organisationen der Region profitieren aus dem Verkauf von PS-Losen. Denn aus den Erträgen schütteten die Sparkassen im letzten Jahr ca. 8,3 Millionen Euro an Spenden aus.

Bei der nächsten Sonderauslosung am 6. Dezember 2023 werden 7 Opel Corsa-e-GS verlost.

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Panorama Soziales

MENTOR-Programm – Leselernhelfer gesucht!

Lesen Sie gerne und haben Sie eine Stunde pro Woche Zeit, die Sie mit einem Lesekind verbringen können? Dann entscheiden Sie sich für ein Ehrenamt bei MENTOR!

Ein Mentor fördert ein Kind einmal pro Woche eine Stunde, mindestens ein Schuljahr lang. Leseforscher haben diesen Förderansatz als sehr erfolgversprechend erkannt. Er gewährleistet, dass ein Mentor gezielt auf die Stärken und Interessen eines Lesekindes eingehen kann. Über die Anerkennung und Wertschätzung seiner Fähigkeiten wird das Kind an das Lesen herangeführt. Es entwickelt Spaß am Lesen und am Umgang mit der Sprache.

Lesen lernen, Lesekompetenz fördern und die Sprachentwicklung unterstützen – bei alledem bietet MENTOR Kaufbeuren den Schulen Hilfe an. Die Lehrkräfte wählen Kinder mit Förderbedarf aus. Lesementoren unterstützen jeden Schüler, jede Schülerin einzeln entsprechend dem pädagogischen Förderansatz von MENTOR. Selbstverständlich werden alle ehrenamtlichen Leselernhelfer auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und zu einer Schule in Wohnortnähe vermittelt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns per E-Mail an info@mentor-kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341/40705. Weitere Informationen unter www.mentor-kaufbeuren.de

 

Text: Christa Geyrhalter

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Soziales

3.000 Euro an die Biberburg Pforzen

Verein „Helfen macht Schule“ unterstützt damit Ausflüge und Urlaube für Kinder

Es ist schon längst guter Brauch, dass sich die Angehörigen des Fliegerhorstes Kaufbeuren durch den Verein „Helfen macht Schule“ für soziale Projekte in der Region einsetzen. Mehrere zehntausend Euro konnten im Laufe der Jahre schon an diverse karitative Einrichtungen und Institutionen übergeben werden. Diesmal gehen 3.000 Euro an die Stiftung Biberburg gGmbH aus Pforzen.

Als Einrichtungsleiterin Katrin Neitzel und Geschäftsführerin sowie Gründerin Dr. Christiane Herrmann die erfreuliche Nachricht erhielten, dass sie mit einer großzügigen Spende bedacht werden, war die Freude in der Biberburg natürlich groß. In Vertretung des Kommandeurs des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, überreichte ihnen Oberstleutnant Markus Amtmann den Spendenscheck.

Markus Modrei, Materialdisponent im Fliegerhorst Kaufbeuren, hatte die Idee, die Biberburg finanziell zu unterstützen: „Als dreifacher Familienvater bin ich täglich bemüht, meinen Kindern ein liebevolles Zuhause zu bieten. Dort sollen sie sich wohlfühlen und innerhalb der notwendigen Strukturen frei entfalten können“, so Modrei. Ihm sei es ein großes Anliegen, Kindern, welche aus verschiedenen Gründen nicht das Glück haben in einem wohlbehüteten Elternhaus aufwachsen zu können, Freude zu bereiten.

Die 3.000 Euro sind bereits verplant. Laut Einrichtungsleiterin Katrin Neitzel solle die Summe vorwiegend für Ausflüge und Urlaube der Kinder der Biberburg verwendet werden. Die heilpädagogische Einrichtung engagiert sich für die Kinder- und Jugendhilfe. Die Biberburg sei ein außergewöhnlicher Ort, hier werde jeder wertgeschätzt und respektiert, heißt es von Seiten der Stiftung.

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Soziales

„Sonne genießen – Haut schützen“

AOK-Gesundheitstipp zum Sonnenschutz: Sonne macht glücklich und setzt Glückshormone frei – trotzdem gilt es, die Haut zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen

Zu viel ultraviolette (UV-) Strahlung durch Sonne oder Solariumbesuch ist jedoch der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Dessen gefährlichste Form ist der schwarze Hautkrebs. Im Jahr 2021 waren in Bayern rund 58.800 Menschen daran erkrankt.

Grundsätzlich lässt sich das Risiko für Hautkrebs deutlich senken, wenn man drei Dinge beachtet: Die Haut vor UV-Strahlen schützen, seine Haut regelmäßig auf Auffälligkeiten untersuchen und unbedingt das kostenfreie Angebot der Krankenkasse zum Hautkrebsscreening ab 35 Jahre alle zwei Jahre wahrnehmen. „Zusätzlich bietet die AOK Bayern bereits 18- bis 34-jährigen Versicherten eine Kostenerstattung oder einen Zuschuss für die Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt an, ebenfalls alle zwei Jahre“, so Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Leider nehme weniger als ein Fünftel der Berechtigten ab 35 Jahre die Vorsorge in Anspruch – mit aktuell sogar rückläufiger Tendenz.

Sonnenschutz dem Hauttyp anpassen
„Wer sich längere Zeit bei starker Sonneneinstrahlung im Freien aufhält, braucht ausreichenden Sonnenschutz“, rät Bernd Ruppert. Beim hellen Hauttyp ist die Sonnenbrandgefahr besonders hoch. Zwar heilt ein Sonnenbrand wieder ab, aber die Haut selbst vergisst ihn nicht: Sie altert schneller und es steigt das Risiko, Hautkrebs zu bekommen. „Sonnenschutzmittel ermöglichen einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Bernd Ruppert.

Sonnencreme und Schatten nutzen
Zudem sollte man den Sonnenschutz rechtzeitig, sorgfältig und reichlich auftragen. Fuß- und Nasenrücken, Schultern und Dekolleté sowie Stirn (Glatze) und Ohren sind besonders sonnenbrandgefährdet. „Auch das regelmäßige Nachcremen ist wichtig, das heißt nach etwa zwei Stunden und unbedingt öfter, wenn man im Wasser war“, ergänzt Bernd Ruppert und empfiehlt überdies ein schattiges Plätzchen als Sonnenschutz. Im Schatten ist die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindert.

Sichern Sie sich kostenfrei Ihr Sonnenschutz-Set

„Wir möchten, dass Sie gut geschützt durch die heißen Sommertage kommen“, so Bernd Ruppert. Deshalb haben wir Ihnen ein nützliches Sonnenschutz-Set mit Sonnen-Lotion (LSF 50) und unserem Ratgeber „Sonne mit gutem Gewissen genießen“ zusammengestellt. Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Sonnenschutz-Set auf unserer Aktionsseite. Einfach das Bild oder den Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr Sonnenschutz-Set kostenfrei per Post.

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Soziales Wirtschaft

Dobler Bauunternehmung spendet an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben

Schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu er-füllen – das hat sich der ASB-Wünschewagen zur Aufgabe gemacht, welcher seit 2018 im Allgäu im Einsatz ist

Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert und bringt Menschen am Ende ihres Lebens unter pflegerischer und medizinischer Betreuung noch einmal an ihren Lieblingsort: ob ans Meer, ins Stadion, zum Konzert, zu einer Familienfeier oder einfach noch einmal nach Hause.

Mit der Spendensumme von 2.718 €, welche die Dobler Bauunternehmung im Rahmen einer Tombola des Festes „Dobler ganz nah!“ gesammelt hat, können im Schnitt bis zu drei Wunschfahrten möglich gemacht werden.

Die Dobler Bauunternehmung zeigt sich erfreut, das Projekt unterstützen dürfen und bedankt sich für den ehrenamtlichen Einsatz des ca. 100-köpfigen Teams des ASB-Wünschewagens in Kaufbeuren.

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Panorama Soziales

Schulkinder der Grundschule Oberbeuren lernen auf Lamahof

Landwirtschaft erleben und selbst aktiv werden im Rahmen des Schulprojekts „Lernen im RealLabor“

Am vergangenen Montag lernten 22 Kinder der Grundschule Oberbeuren wieder einmal nicht im Klassenzimmer, sondern zum wiederholten Mal auf dem Lamahof von Walter Egen. Bei strahlendem Sonnenschein erntete die 4. Klasse mit ihrer Lehrerin Kathrin Kramer das Ergebnis ihrer wochenlangen Arbeit im Rahmen des Projekts „RealLabor“. Aus dem Nichts errichteten die SchülerInnen auf dem Betrieb ein Insektenhotel, ein Hochbeet und einen Blühstreifen im Themenfeld Biodiversität. „Schau mal, die vielen Bienen!“ ruft eine Schülerin begeistert, während die anderen gerade den frisch geernteten Salat und die Kräuter für die leckere Abschluss-Brotzeit schneiden. „Jetzt weiß ich, was Blattpetersilie ist!“. Der lange Weg von der Bearbeitung des Beets über die wochenlange Pflege bis auf den Teller dürfte nun jedem klar sein – ein Haufen Arbeit eben.

Das vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geförderte Pilotprojekt „RealLabor“ soll die Frage beantworten, ob Lernen auf dem Bauernhof zu mehr Selbständigkeit, Erleben von Selbstwirksamkeit, Kreativität und höherem Lernerfolg durch fächerübergreifendes Lernen bei Kindern führt. „Besonders Wissen, das mit Emotionen verknüpft ist, bleibt lange im Gedächtnis“ sagt die Lehrerin Kathrin Kramer. Zur Freude aller steht ein Fütter- und Streichelprogramm der Lamas, darunter ein gerade geborenes, heute nebenbei bemerkt mit auf dem Pro-gramm. „Auch förderungsbedürftigere Kinder konnten im Projekt gut abgeholt wer-den, gerade auch durch den Tierkontakt“, so Frau Kramer. „Diese Arbeit gibt mir als Lehrerin trotz vielleicht eines Mehraufwands ganz viel zurück“.

Auch Dank des Engagements von Walter Egen wurden tolle Ideen der Kinder nie in Frage gestellt, sondern einfach umgesetzt, wie zum Beispiel der spontane Bau ei-er Vogelscheuche.

Das Projekt „RealLabor“ ist eingebettet in das „Programm Erlebnis Bauern-hof“, das zum Ziel hat, Kinder und Jugendliche für die Wertschätzung von Lebensmitteln und der bäuerlichen Arbeit zu sensibilisieren. Unabhängig vom Projekt RealLabor können bayerische Schulkinder einmal in der Grund-schule und einmal in der Sekundarstufe 1 kostenfrei einen Erlebnisbauernhof in Bayern besuchen. Das Programm ist offizieller Partner der Projektwochen bayerischer Schulen.
Informationen zum Programm Erlebnis Bauernhof: erlebnis-bauernhof.bayern.de

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Soziales

Ausflug in den Jordanpark

Die Gäste der BRK-Tagespflege Neugablonz verbrachten eine vergnügliche Zeit auf den schattigen Spazierwegen entlang der Wasserläufe und Weiher im Jordanpark Kaufbeuren

Unterstützt wurden die Ausflügler vom eigenen Fahrdienst des BRK Kreisverband Ostallgäu, der die Sommerfrischler von der Hüttenstraße in Neugablonz ins Zentrum von Kaufbeuren und wieder zurück beförderte.

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Soziales

Neues Personal für Kitas – dank der Kolping Akademie

Als ein Allgäuer Bildungsanbieter Ende 2022 abrupt seine Erzieher/innen- und Kinderpfleger/innen-Lehrgänge einstellt, springt die Kolping Akademie in die Bresche und übernimmt kurzerhand die beiden Kurse. Auch die Kolping Akademie in Kaufbeuren bietet die

Die Nöte der Zeit erkennen – und handeln: Was Adolph Kolping vor über 150 Jahren bereits forderte, hat Anfang des Jahres maßgeblich das Handeln der Kolping Akademie in Bayerisch Schwaben geprägt. Denn als ein privater Träger aus Kempten Ende 2022 abrupt seine Kinderpfleger- und Erzieher/innen-Kurse einstellte, war die Not unter den verbliebenen Teilnehmenden groß. Die 41 angehenden Kinderpfleger/innen und Erzieher/innen standen sprichwörtlich ohne Abschluss auf der Straße – und wussten nicht weiter. Besonders bitter: Ein Teil von ihnen hatte Sorge, vor dem Prüfungsbeginn im März ohne fachliche Betreuung auskommen zu müssen.

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit ist es der Kolping Akademie jedoch gelungen, den Teilnehmenden, die ihre Umschulung oft neben Familie und Job stemmen müssen, eine Perspektive zu bieten: Kurzerhand eröffnete der Bildungsträger einen neuen Kurs in Kaufbeuren und brachte die zwei Erzieher/innen-Kurse an seinem Standort in Kempten unter. Auf diese Weise war es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich, nahtlos und ohne Pause weiterzumachen. Björn Panne, Geschäftsführer des Bildungswerks, bilanziert: „So spontan einzuspringen war natürlich eine große Herausforderung, aber für uns war es eine Selbstverständlichkeit, gerade in der wichtigen Erwachsenenbildung und speziell im Bildungsbereich, niemanden im Regen stehenzulassen.“

Lehrgänge der Kolping Akademie lindern Fachkräftemangel

Ein Teil der übernommenen Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen absolviert im Moment seine Abschlussprüfung und wird ab September den Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung zumindest ansatzweise lindern. Denn nach wie vor wird pädagogisches Fachpersonal in Deutschland händeringend gesucht.

Um diesem akuten Fachkräftemangel entgegen zu wirken und um interessierten Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die dafür persönlich geeignet sind, den Zugang zu dem Arbeitsbereich zu erleichtern, hat die Kolping Akademie – neben den übernommenen Kursen – auch eigene Lehrgänge im Programm:

  • „Vorbereitung auf die externe Prüfung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in“
  • „Vorbereitung auf die externe Prüfung zum/zur staatlich geprüften Kinderpfleger/in“

Im Rahmen dieser beiden Kursangebote haben Erwachsene die Möglichkeit, nach einer bezahlten zweijährigen Vorbereitungszeit und einer erfolgreich bestandenen externen Abschlussprüfung, als Erzieher/in oder Kinderpfleger/in zu arbeiten bzw. ins Anerkennungsjahr zu starten.

Voraussetzungen zur Teilnahme an der verkürzten Erzieher/innen-Ausbildung: u.a. vollendetes 25. Lebensjahr bei der Prüfungsanmeldung, Deutschkenntnisse (mind. Niveau B2) sowie Fachhochschulreife oder mittlerer Schulabschluss plus berufliche Vorbildung. Voraussetzung zur Teilnahme an der verkürzten Ausbildung zum/zur Kinderpfleger/in: u.a. vollendetes 21. Lebensjahr bei der Prüfungsanmeldung, Mittelschulabschluss (oder höher) sowie – bei ausländischen Bildungsabschlüssen – eine abgeschlossene Zeugnisanerkennung und mindestens B2-Sprachniveau.

Verkürzte Ausbildung in Kempten und Kaufbeuren

Auch die Kolping Akademie in Kempten und Kaufbeuren bietet die beiden Lehrgänge an – in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und verschiedenen Einrichtungsträgern. Sandra Müller ist Standortleiterin in Kempten. Für sie liegen die Vorteile der zwei Angebote auf der Hand: „Die Kurse eignen sich ideal für Menschen, die sich für die Arbeit mit Kindern interessieren, die Zeit für eine reguläre Ausbildung aber nicht aufbringen können.“ Da sie in Teilzeit stattfinden, sind sie zudem auch für alle diejenigen interessant, die eigene Kinder haben und sich parallel dazu beruflich neu orientieren möchten. Müller weiter: „Der Unterricht findet begleitend zu den Praxiseinheiten statt. Außerdem ist eine individuelle Förderung (Bildungsgutschein) durch die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter für beide Ausbildungsrichtungen möglich.“

Neuauflage ab September – noch sind wenige Plätze frei!

Wer sich auch für die beiden verkürzten Ausbildungen interessiert: Die neuen Lehrgänge der Kolping Akademie in Kempten oder Kaufbeuren starten im September 2023 – und es sind noch wenige Plätze frei! Interessierte melden sich gerne bei Francesca Akermann unter francesca.akermann(at)die-kolping-akademie.de (Erzieherkurs in Kempten oder Kinderpfleger-Kurs in Kaufbeuren) oder bei Lina Geßl unter lina.gessl(at)die-kolping-akademie.de (Kinderpfleger-Kurs Kempten).

Weitere Infos finden Sie hier auf der Homepage der Kolping Akademie

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Kultur Soziales Veranstaltung

„Ukrayina: invalid“ – ein Film der Lebenshilfe

Erstvorführung am 27. Juli um 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr in der Kulturwerkstatt

„Ukrayina: invalid“ ist der Titel der neuen Dokumentation der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Sehr eindrucksvoll und absolut ehrlich erzählt der rund 40-minütige Film die Geschichten von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen in der Ukraine. Die Zuschauer bekommen einen Eindruck von ihrem Alltag, ihren Wünschen und Zielen. Erschüttert durch den Krieg und trotzdem voller Hoffnung sind die Erzählungen der Protagonist*innen. Zu sehen gibt es die Dokumentation in der Erstvorführung am Donnerstag, 27. Juli, jeweils um 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei.

Enge Kooperation mit ukrainischer Elterninitiative

Der Film entstand mit Unterstützung der Partnerorganisation der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, der Elterninitiative „Träume der besonderen Kinder“ in Mamajiwzi. Beide Organisationen arbeiten seit mehreren Jahren eng zusammen. Seit Beginn des Krieges setzt sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren verstärkt für ihre Partnerorganisation ein. Schon kurz nach Kriegsausbruch nahm sie geflüchtete Familien mit behinderten Kindern auf, die Unterstützungsbedarf haben. Dank vieler Spenden konnte im Weiteren auch der Partnerorganisation vor Ort geholfen werden. Und die Hilfe geht unermüdlich weiter. Beide Organisationen stehen täglich in Kontakt.

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Politik Soziales

Ministerpräsident empfängt Athleten der Special Olympics World Games 2023

Mit dabei war auch Joel Kaiser, Spitzenathlet im Roller-Skating. Als Verdienst für seine hervorragenden Leistungen nahm der Ostallgäuer stolz den bayerischen Löwen von Dr. Markus Söder entgegen

In der Staatskanzlei in München empfing der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder kürzlich die bayerischen Athlet*innen, die an den Special Olympics World Games 2023 in Berlin teilnahmen. Insgesamt rund 40 Athlet*innen, Unified Partner sowie 16 Trainer*innen aus Bayern waren Teil der deutschen Delegation, die an der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung teilnahm.

Mit dabei war auch Joel Kaiser, Spitzenathlet im Roller-Skating. Als Verdienst für seine hervorragenden Leistungen nahm der Ostallgäuer stolz gemeinsam mit Markus Reichart von der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und Melanie Bayrhof, 1. Vorsitzende beim Skate Club Allgäu, den bayerischen Löwen von Dr. Markus Söder entgegen. Kaiser hatte bei den Special Olympics World Games in Berlin zweimal Silber geholt: Im 1.000 m-Lauf und in der Staffel zusammen mit seinem Staffelpartner Max Zabel.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder gratulierte den Athlet*innen zu ihren Spitzenleistungen, die gleichzeitig ein Signal an die Gesellschaft seien: „Sie sind Mutmacher und Vorbilder für Sport und Inklusion“, betonte Söder und verwies gleichzeitig auf das beachtliche ehrenamtliche Engagement von Familien, Trainer*innen und Betreuer*innen im Rahmen der Special Olympics World Games. Erwin Horak, Präsident von Special Olympics Bayern zeigte sich stolz über die bayerischen Teilnehmer*innen und erklärte: „Die Leistungen der Athletinnen und Athleten sind unser Antrieb, weiter für mehr Anerkennung und Teilhabe zu arbeiten.“

Bayerischer Sportpreis in der Kategorie „Jetzt erst recht“

Aufgrund der großartigen Leistungen wurde Kaiser gemeinsam mit den bayerischen Athlet*innen und Unified Partnern Anfang Juli bereits mit dem Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Jetzt erst recht“ ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigte Joachim Herrmann, Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, in der BMW-Welt in München die erfolgreichen bayerischen Spitzensportler*innen. Mit insgesamt fünf Gold-, acht Silber- und elf Bronzemedaillen sowie vier vierten, vier fünften und einem sechsten Platz fiel die bayerische Bilanz der Special Olympics World Games 2023 sehr positiv aus.

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Soziales

„Sonne genießen – Haut schützen“

Der AOK-Gesundheitstipp zum Sonnenschutz

Sonne macht glücklich und setzt Glückshormone frei – trotzdem gilt es, die Haut zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen. Zu viel ultraviolette (UV-) Strahlung durch Sonne oder Solariumbesuch ist jedoch der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Dessen gefährlichste Form ist der schwarze Hautkrebs. Im Jahr 2021 waren in Bayern rund 58.800 Menschen daran erkrankt.

Grundsätzlich lässt sich das Risiko für Hautkrebs deutlich senken, wenn man drei Dinge beachtet: Die Haut vor UV-Strahlen schützen, seine Haut regelmäßig auf Auffälligkeiten untersuchen und unbedingt das kostenfreie Angebot der Krankenkasse zum Hautkrebsscreening ab 35 Jahre alle zwei Jahre wahrnehmen. „Zusätzlich bietet die AOK Bayern bereits 18- bis 34-jährigen Versicherten eine Kostenerstattung oder einen Zuschuss für die Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt an, ebenfalls alle zwei Jahre“, so Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Leider nehme weniger als ein Fünftel der Berechtigten ab 35 Jahre die Vorsorge in Anspruch – mit aktuell sogar rückläufiger Tendenz.

Sonnenschutz dem Hauttyp anpassen

„Wer sich längere Zeit bei starker Sonneneinstrahlung im Freien aufhält, braucht ausreichenden Sonnenschutz“, rät Bernd Ruppert. Beim hellen Hauttyp ist die Sonnenbrandgefahr besonders hoch. Zwar heilt ein Sonnenbrand wieder ab, aber die Haut selbst vergisst ihn nicht: Sie altert schneller und es steigt das Risiko, Hautkrebs zu bekommen. „Sonnenschutzmittel ermöglichen einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Bernd Ruppert.

Sonnencreme und Schatten nutzen

Zudem sollte man den Sonnenschutz rechtzeitig, sorgfältig und reichlich auftragen. Fuß- und Nasenrücken, Schultern und Dekolleté sowie Stirn (Glatze) und Ohren sind besonders sonnenbrandgefährdet. „Auch das regelmäßige Nachcremen ist wichtig, das heißt nach etwa zwei Stunden und unbedingt öfter, wenn man im Wasser war“, ergänzt Bernd Ruppert und empfiehlt überdies ein schattiges Plätzchen als Sonnenschutz. Im Schatten ist die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindert.

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Panorama Soziales

Das zweite Hospizzimmer im Landkreis eröffnet

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu stellt die Palliative Fachkraft

Am 05.07.2023 hatte das Pflegeheim Wiltschka in Steinholz/Ostallgäu gleich zwei Neuerungen zu feiern. Neben der offiziellen Übergabe des modernen Erweiterungsbaus wurde auch das neue Hospizzimmer feierlich mit geladenen Gästen eröffnet. Aus der Politik waren unter anderem der stellvertretende Landrat Hubert Endhardt und MdL Bernhard Pohl sowie weitere Vertreter des Landkreises vertreten. Dieser bezuschusst die Finanzierung des Hospizzimmers.

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu stellt die Palliative Fachkraft, welche in enger Kooperation mit dem Pflegeheim Wiltschka die optimale Versorgung der Gäste des Hospizzimmers gewährleistet. Als wohnortnahe Versorgung für schwer kranke und sterbende Menschen im Landkreis Ostallgäu erweitert der Hospizverein damit sein Angebot.

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Soziales Veranstaltung

Rund 6.000 € für die Heilpädagogische Tagesstätte

Benefizkonzert der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ermöglicht Neugestaltung des Gartens. Werkton, Just Friends und Stage 5 hatten beim Benefizkonzert in der Sparkassen-Passage Kaufbeuren richtig Stimmung gemacht

Rund 6.000 € konnten beim Benefizkonzert der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren im Juni zugunsten der Heilpädagogischen Tagesstätte mit dem Förderschwerpunkt soziale, emotionale Entwicklung (HPTse) in Kaufbeuren gesammelt werden. Die Spenden unterstützen die Neugestaltung des Gartens in der Einrichtung nach den besonderen Bedürfnissen der Kinder.

Teil der Neugestaltung ist ein großer Spielparcours, eine Fahrradgarage, ein Sonnensegel sowie Bänke um den Grillplatz und den bestehenden Sandkasten. Die Kinder sollen dabei spielerisch zur Bewegung motiviert werden und in ihrer sozialen und körperlichen Entwicklung gefördert werden. Der Bau wird vermutlich im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Werkton, Just Friends und Stage 5 hatten beim Benefizkonzert in der Sparkassen-Passage Kaufbeuren richtig Stimmung gemacht. Im Zuge der gut besuchten Veranstaltung wurde auch Prof. Dr. Markus Rauchenzauner aus Kaufbeuren verabschiedet, der Chefarzt der Kinderklinik und Ärztlicher Direktor im Klinikum Kaufbeuren war und enge Verbindungen mit der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren pflegte.

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Panorama Soziales

Aus Lesepaten werden Lernpaten

Am Mittwochabend, dem 6.7.2023 fand das letzte Treffen der Lesepaten in diesem Schuljahr im Generationenhaus statt. Bei einer kleinen Brotzeit wurde darüber diskutiert, den Projektnamen von „Lesepaten“ in „Lernpaten“ zu ändern

Ursprünglich als „Lesekoffer“ gestartet, verfolgte das Projekt das Ziel, Kindern an den Grundschulen vorzulesen. In der Zwischenzeit haben sich u.a. durch das Homeschooling während der Coronapandemie sowie den Zuzug vieler Kinder mit Migrationshintergrund die Anforderungen so gewandelt, dass sich der ehrenamtliche Einsatz nun vorrangig mit der Förderung der Lesefähigkeit, des Inhaltsverständnisses und der Erklärung von einzelnen Wörtern befasst.

Je nach aktueller Situation unterstützen die Lesepaten die Schüler*innen auch im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung. Um diesem gewachsenen Aufgabenbereich gerecht zu werden, werden aus den „Lesepaten“ in Zukunft die „Lernpaten“. Wie und wo „Lernpaten“ eingesetzt werden, wird demnächst auch in einem der Schaufenster des Generationenhauses vorgestellt.

Wer sich gerne im nächsten Schuljahr als „Lernpate“ engagieren möchte, erhält nähere Informationen im Generationenhaus unter 08341/9080898.

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Soziales

HAWE-Azubis retten 23 Rehkitze

Die HAWE-Hydraulik-Auszubildenden aus dem Werk Kaufbeuren haben sich im Rahmen einer bemerkenswerten Initiative an einem Kitzrettungsprogramm beteiligt, das in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Wildtierrettungsverein Osterzell durchgeführt wurde

Der Kontakt wurde von einem HAWE-Mitarbeiter eingeleitet und anschließend durch Werksleiter Franz Pasta und Georg Becker, Vorstand des Wildtierrettungsvereins Osterzell, koordiniert, da die größte Not des Vereins die Unterstützung durch freiwillige Helfer darstellt.

> mehr zu HAWE Hydraulik Kaufbeuren hier im Marktplatz des Stadtportals

Franz Pasta teilte seine Begeisterung über das Projekt: „Für mich war schnell klar, dass wir hier mit unseren Azubis unterstützen sollten, da dadurch verschiedene positive Effekte gebündelt werden können: Sie lernen die Themengebiete Natur, Lebewesen und Ehrenamt näher kennen. Darüber hinaus ist das eine wunderbare Möglichkeit für Team-Building. Was ist schöner und prägender, als mit seinen HAWE-Kollegen ein kleines Rehkitz aus der Wiese zu tragen und zu retten?“

Die Reaktion der Auszubildenden auf die freiwillige Initiative war durchwegs positiv. Trotz des sehr frühen Treffpunkts um 4 Uhr morgens haben die Azubis begeistert an der Aktion teilgenommen. Insgesamt konnten 23 Rehkitze vor dem Vermähen durch landwirtschaftliche Maschinen gerettet werden.

Aber das ist erst der Anfang: HAWE plant, die Beteiligung an diesem Projekt in den kommenden Jahren fortzusetzen und wieder zu unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Osterzell setzt sich HAWE Hydraulik weiterhin für den aktiven Tierschutz ein und bereichert die Ausbildung junger Fachkräfte durch realitätsnahe Initiativen.

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Soziales

Gemeinsam verdoppelt

Pressestelle

HypoVereinsbank-Mitarbeiter spenden für humedica e.V.

Gemeinsam verdoppelt

HypoVereinsbank-Mitarbeiter spenden für humedica e.V.

Die Mitarbeiter der HypoVereinsbank im Allgäu leisten mit 1.710 Euro Spendengelder erneut einen Beitrag für humedica. Damit profitiert die internationale Organisation zum zehnten Mal vom „Gift Matching Programm“ der Bank.

Insgesamt sammelten die Mitarbeiter der Bank Spendengelder in Höhe von 1.710 Euro. Die UniCredit Foundation verdoppelte und stockte den Betrag zusätzlich um 2.000 EUR auf insgesamt 5.420 Euro auf. Mit dem zusätzlichen Beitrag in Höhe von EUR 2.000 wurde das Projekt Poiana Vocational School in Turda, Rumänien, gefördert. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Bildungsgleichheit zu fördern und jungen Menschen die Fähigkeiten und Möglichkeiten zu geben, ihr Potenzial zu entfalten und eine bessere Zukunft aufzubauen Den entsprechenden Scheck überreichte am heutigen Mittwoch Andreas Frey, Filialleiter Privatkundengeschäft in Kaufbeuren, an Carina Freudig von humedica.

> mehr zur HypoVereinsbank hier im Marktplatz des Stadtportals

„Unsere Mitarbeiter leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl – das verdient meine höchste Anerkennung. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen für Ihre Unterstützung. Ihre Einsatzbereitschaft macht es möglich, die wichtige Arbeit von sozialen Organisationen wie humedica Jahr für Jahr zu fördern“, so Andreas Frey.

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Not nicht nur überleben, sondern in ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung örtlicher Partner, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, engagiert sich aber auch darüber hinaus, wenn andere die Not der Menschen nicht mehr im Blick haben. Das DZISpendensiegel bescheinigt humedica jedes Jahr einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Nachhaltiges Engagement

Als Teil der UniCredit engagiert sich die HypoVereinsbank seit vielen Jahren im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam mit den Mitarbeitern für die Gesellschaft. Ein wichtiges Anliegen ist es, Integration und Teilhabe für Jugendliche und sozial benachteiligte Menschen zu ermöglichen. Die Bank fördert dieses ehrenamtliche Engagement mit Sonderurlaub und Spenden bei mehreren Programmen: „Wir für die Region“, „Ehrensache“ sowie „Gift Matching“, bei dem die Spenden durch die UniCredit Foundation verdoppelt werden

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam losziehen und Müll sammeln

Bei den ALLGÄU CleanUp Days 2023

Bereits im fünften Jahr in Folge finden vom 07.07.2023 bis 16.07.2023 die CleanUp Days statt.

Sie wollten schon immer einmal etwas Gutes für die Umwelt tun? Dann machen Sie sich jetzt mit zahlreichen Naturbegeisterten Kleingruppen auf den Weg, um gemeinsam Müll in den Wäldern, an Seeufern, in Gemeinden usw. zu sammeln – eben überall dort, wo Müll hinterlassen wurde.

Sie sind neugierig und möchten helfen? Dann melden Sie sich jetzt unter www.plasticfreepeaks.com/allgaeu an.

Die passende „Ausrüstung“ bestehend aus einer recyclebaren und wiederverwendbaren Gewebetasche und einer Edelstahlzange kann vor dem Abmarsch kostenfrei in den AOK Geschäftsstellen Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen abgeholt werden.

cleanupallgaeu – tu Gutes und sprich darüber

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Panorama Soziales

Zusammen helfen zusammenhalten

Antrittsbesuch des Lions Clubs Kaufbeuren bei Oberbürgermeister Stefan Bosse. Dabei überreichte die Delegation OB Bosse ihr Halbjahresprogramm unter dem Motto „Zusammen helfen zusammenhalten“

Antrittsbesuch des Lions Clubs Kaufbeuren bei Oberbürgermeister Stefan Bosse. Dabei überreichte die Delegation OB Bosse ihr Halbjahresprogramm unter dem Motto „Zusammen helfen zusammenhalten“

Der neue Präsident des Lions Clubs Kaufbeuren, Dr. Norbert Rehle, kam in guter Tradition zusammen mit seinem Kabinett zu einem Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Stefan Bosse ins Kaufbeurer Rathaus. Dr. Rehle wird das Amt bis Mitte 2024 ausüben.

Die Lions Club Delegation überreichte OB Bosse ihr Halbjahresprogramm unter dem Motto „Zusammen helfen zusammenhalten“. Darin sind zahlreiche Termine geplant, aus denen für konkrete Förderprojekte Mittel generiert werden. So beispielsweise der VWEW Stadtlauf am 16. September 2023 oder die KINDERfilmzeit am 3. und 4. Oktober 2023

Ein großer Teil der Einnahmen des Lions Clubs für Projekte stammt zudem vom monatlichen Büchermarkt am Momm-Gelände. Oberbürgermeister Bosse freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidium und dankte dem Lions Club für das langjährige soziale Engagement für Stadt und Region.

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Panorama Soziales

Blumen und Kräuter für das Stadtmuseum Kaufbeuren

Petra Weber M.A.

Schulklasse gestaltet Beet für den Museumshof

Blumen und Kräuter für das Stadtmuseum Kaufbeuren

Schulklasse gestaltet Beet für den Museumshof

Im Frühjahr unterstützte die Klasse 4a der Gustav-Leutelt-Schule das Stadtmuseum beim Anlegen eines Kräuterbeets im Museumsgarten. Das Projekt ist Teil der aktuellen Mitmach-Ausstellung Umwelt, Klima & Du, bei der das Stadtmuseum mit zahlreichen Kooperationspartnern aus der Stadtgesellschaft zusammengearbeitet hat.

Ein blühender Museumshof
Angeregt durch die Sonderausstellung „Umwelt, Klima & DU“ entstand bereits Anfang des Jahres die Idee, im Museumshof etwas zu schaffen, das über die Laufzeit der Ausstellung Bestand hat. Durch die umliegenden Gebäude und die Kastanie liegt der Hof die meiste Zeit im Schatten. An der Stelle, an der noch am meisten Sonne hinkommt, legte die Klasse der Gustav-Leutelt Schule, unterstützt vom städtischen Bauhof ein Blüh- und Kräuterbeet an.

Bauhof und Schulklasse sei Dank!
Die Wetterprognosen im Mai waren kalt und unbeständig, als der Bauhof die Vorarbeiten leistete und entlang eines bestehenden Sitzelements aus Massivstein die Grasnarbe abtrug. Der Bereich wurde mit einer Unterlage aufgefüllt, die für Kräuter und Magerwiesenblumen geeignet ist. Trotz Regens am Pflanztag setzte die Schulklasse mit ihrer Lehrerein Lilly Breitenborn-Ahlvers, die Kräuter ein und säte Blumen an. Im Nachgang gestaltete die Klasse, die an ihrer Schule auch an dem Projekt „Gemüse-Ackerdemie“ teilnimmt und Gemüse anbaut, noch Pflanzschilder und Blühpapiere.

Futter für die Museumsbienen
Die Blumen und Kräuter, die mittlerweile schon gut angewachsen sind, sollen künftig den Bienen dienen, die seit Mai auf dem Dach des Museums wohnen und im Umfeld nach Blütenpollen suchen. Der erste Honig wurde von der Imkerei Immenstube bereits abgefüllt und ist im Museumsshop erhältlich, ebenso die selbstgemachten Blühpapiere der Schülerinnen und Schüler, die gegen eine kleine Spende für die „Gartenklasse“ mitgenommen werden können.

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Panorama Soziales

Um den Komfort und die Wohlfühlatmosphäre der kleinen Patienten weiter zu verbessern

Bauunternehmen Dobler sammelt Spenden für Ausstattung der Kinderklinik Kaufbeuren

Bauunternehmen Dobler sammelt Spenden für Ausstattung der Kinderklinik Kaufbeuren

Die Kinderklinik Kaufbeuren freut sich über eine großzügige Spende in Höhe von 2.718 Euro, die von dem Kaufbeurer Bauunternehmen bei der Veranstaltung „Dobler ganz nah“ gesammelt wurde.

„Wir sind zutiefst dankbar für diese großartige Unterstützung, die durch die Beschäftigten der Firma Dobler sowie durch die Besucher dieses Festes aufgebracht wurde“, betont Klinikleiter Josef Streitel. Die Spende werde dazu verwendet, den Komfort und die Wohlfühlatmosphäre der kleinen Patienten weiter zu verbessern. „Sie ermöglicht uns, ihre Genesung und Behandlung in einer möglichst kindgerechten Umgebung zu fördern und ihre Zeit bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten“, so der Klinikleiter.

Die Initiative zeige eindrucksvoll, wie Unternehmen einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten können. Die Summe wurde im Rahmen einer Tombola aufgebracht, die unter anderem auf dem Mitarbeiterfest stattfand.

> mehr zur Firma Dobler hier im Marktplatz des Stadtportals

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Soziales Sport

Selbstverwirklichung durch Sport

Crowdfunding-Projekt der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. unterstützt das regionale Sportangebot für Menschen mit Beeinträchtigung

Sport ist für alle Menschen wichtig. Gerade Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung haben oft Probleme, sich in Vereinen zu beteiligen. Die Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. versucht deshalb, möglichst viele Menschen mit Beeinträchtigung in örtlichen Vereinen zu integrieren und gleichzeitig ein vielfältiges Sportangebot anzubieten. Zur finanziellen Unterstützung hat die Sportabteilung deshalb vor Kurzem ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Auf der Website www.viele-schaffen-mehr.de und dem Stichwort „Sportförderung für Menschen mit Behinderung“ können Unterstützer*innen bis zum 24. September 2023 online spenden.

> mehr zur Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hier im Marktplatz des Stadtportals

Spenden gehen direkt an die Sportabteilung

Die gesamten Spenden, die durch die Crowdfunding-Aktion gesammelt werden, kommen zu 100 Prozent direkt der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren zugute. Durch die Spenden werden gezielt folgende Sportarten unterstützt: Stocksport, Leichtathletik, Radfahren, Schwimmen, Schneeschuhlauf, Skilanglauf, Ski Alpin, Segeln, Fußball, Klettern und Inlineskating. Das Geld wird unter anderem für folgende Maßnahmen verwendet: Platzmieten, Hallengebühren, Weiterbildung für Trainer oder Ausbildung von Menschen mit Beeinträchtigung zum Trainerassistenten, Anschaffung von Sportgeräten wie Schneeschuhe, Spinning Bikes oder Trainingsgeräte, Sportbekleidung sowie Fahrtkosten für Trainer*innen und Athlet*innen.

Sport wirkt sich positiv auf die physische, psychische und soziale Handlungsfähigkeit von Menschen mit Beeinträchtigung aus. Er verbessert die körperliche Fitness, ist gesundheitsfördernd und steigert das Selbstvertrauen sowie das Selbstwertgefühl. Außerdem hilft Sport, Barrieren abzubauen und erleichtert es damit auch, Freundschaften aufzubauen. Die Sportler*innen lernen außerdem ihre Grenzen kennen, entwickeln Vertrauen in die Trainer*innen und lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Diese positiven Auswirkungen werden in das tägliche Leben übertragen. Sport leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Selbstverwirklichung und Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigung.

Teilhabe an der Gesellschaft durch Sport

Die Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren ermöglicht Kindern und Erwachsenen mit Beeinträchtigung durch ganzjähriges, regelmäßiges Training Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Bereich Sport. Menschen mit Beeinträchtigung können dabei aus dem Angebot der Sportabteilung selbstbestimmt nach eigenen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen wählen. Viele Trainingseinheiten werden durch die Sportabteilung organisiert – sie unterstützt aber auch dabei, Menschen mit Beeinträchtigung in örtliche Vereine zu integrieren. Das Sportangebot setzt sich derzeit aus rund 17 Sportarten zusammen, in denen 160 bis 180 Athlet*innen betreut werden. Bei Interesse wenden Sie sich per E-Mail an Sebastian Klee s.klee@lebenshilfe-oal.de oder an sportabteilung@lebenshilfe-oal.de.

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Panorama Soziales Sport

Krebspatient radelt für einen guten Zweck

Getreu dem Motto „Tue Gutes – und rede darüber“ radelt Oliver Trelenberg quer durch Deutschland. Wie auch schon 2016 radelt er auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Diesmal als Spendenradler für die Hilfsorganisation „Wünsch dir was e.V.“

Krebspatient radelt für einen guten Zweck

Getreu dem Motto „Tue Gutes – und rede darüber“ radelt Oliver Trelenberg quer durch Deutschland. Wie auch schon 2016 radelt er auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Diesmal als Spendenradler für die Hilfsorganisation „Wünsch dir was e.V.“

Der gemeinnützige Verein erfüllt schwer- und schwerstkranken Kindern und Jugendlichen lang ersehnte und leider oftmals auch letzte Wünsche.

www.wuenschdirwas.de

Die diesjährige Benefiz-Radtour führt ihn als Spendenradler seit dem 30. Mai 2023 von Hagen aus zu 71 verschiedenen Gemeinden in Deutschland. Am 21. und 22. Juni war er zu Besuch in Kaufbeuren und wurde herzlich von Oberbürgermeister Stefan Bosse im Rathaus empfangen. „Es ist einfach toll, wenn sich jemand so für den guten Zweck engagiert wie Oliver Trelenberg und damit vielen schwerstkranken Kindern Wünsche erfüllt werden können,“ so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Von der Radrunde Allgäu sei er total begeistert – eine tolle Landschaft, gute Wegeführung und Beschilderung sowie Infrastruktur. Und das könne er sagen als einer, der „wohl wie kein anderer die meisten Fernrad(wander)-Wege in Deutschland kenne, so Trelenberg. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie auch unter: https://www.oli-radelt.de/index.htm

Bislang konnte er rund 70.000 € für einen guten Zweck erradeln.

Wer die Aktion unterstützen möchte kann gerne spenden an:

  • Spendenempfänger: Stadt Hagen
  • Geldinstitut: Sparkasse HagenHerdecke
  • IBAN: DE 23 4505 0001 0100 0004 44
  • Verwendungszweck: Oli radelt für wünschdirwas e.V. Kassenzeichen 800900010008 (Damit die eingehenden Spenden zugeordnet werden können) zuzüglich eigener Anschschrift (Straße, PLZ, Ort), falls Sie eine Spendenquittung wünschen.

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Panorama Soziales

Händler der Innenstadt gießen Blumen und Bäume wegen andauernder Trockenheit

Kaufbeurer Geschäftswelt unterstützt damit, auf Anstoß von Bilgi Dikkaya (Projektleiterin Flächenmanagement Innenstadt KF), die Idee zum Erhalt der Blumenpracht in der Innenstadt

Die aktuell heißen Temperaturen verlangen auch der Pflanzenwelt einiges ab. Die bepflanzten Sitz- und Spieleinseln sowie Blumenpyramiden leiden derzeit sehr unter den hohen Temperaturen und der andauernden Trockenheit.

Einige Händlerinnen und Händler in der Innenstadt haben sich, auf Anstoß von Bilgi Dikkaya, Projektleiterin Flächenmanagement Innenstadt KF, bereit erklärt den Bauhof zu unterstützen, indem sie die gepflanzten Blumen und Bäume bei andauernder Trockenheit gelegentlich gießen.

 

Unter anderem beteiligen sich derzeit folgende Händlerinnen und Händler an der Gießaktion:
Scenic Outdoor Fashion, LebensTraum Store UG – Store & OnlineShop, Der Deko Wicht’l, Sous Lingerie, Frohnatur, Bäckerei Dolp und Cafe Kunst. Wir bedanken uns recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung. Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sowie Händlerinnen und Händler können sich jederzeit gerne an der gemeinschaftlichen Gießaktion beteiligen.

Die Inseln einschließlich der Bepflanzung werden von der Regierung von Schwaben durch das Bayerische Städtebauförderungsprogramm – Förderinitiative „Innenstädte beleben“ bezuschusst. Die Elemente wurden durch die Stadtgärtnerei begrünt und stehen den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern ganzjährig zur Verfügung, lediglich während dem Tänzelfest werden die Elemente kurzzeitig abgebaut. Da das Tänzelfest kurz bevorsteht werden die Blumeninseln und Pyramiden bereits nächste Woche abgebaut und nach dem Tänzelfest neu bepflanzt wiederaufgebaut. Umso wichtiger ist es die neu bepflanzten Inseln und Pyramiden im Focus zu behalten und diese bei Bedarf mit Wasser zu versorgen.

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Soziales Veranstaltung

Es gibt keinen Grund, auf das Spazierengehen zu verzichten

Felix Franke

Am 05.07.2023 finden wieder Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ statt!

Es gibt keinen Grund, auf das Spazierengehen zu verzichten, wenn man im Alter nicht mehr so gut zu Fuß ist. Bei der nächsten Tour „Schönblickrunde Oberbeuren“ ist die Abfahrt am Plärrer um 10.15 Uhr, Linie 6 Richtung Oberbeuren.

Die Abfahrtszeit ist um 10.15 Uhr und wurde leider in der Seniorenzeitschrift Wertachbote falsch erfasst. Haltestelle: Oberbeuren Hauptstr. (Ankunft 10.20 Uhr) Einkehrmöglichkeit: Ikigai, Schönblick 3. Rückfahrtmöglichkeit bitte beim Busfahrer/Vg Kirchweihtal erfragen.

Der Spaziergang dauert etwa eine Stunde und bietet den Teilnehmern Gelegenheit, die Natur zu genießen, sich zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Das Seniorenbüro freut sich auf eine rege Teilnahme und einen gemeinsamen entspannten Spaziergang.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Sommerkonzert mit der Veeharfengruppe der Wertachtalwerkstätten

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt ein zu einem Sommerkonzert am Freitag, den 7. Juli um 14.30 Uhr

Für Kaffe und Kuchen ist gesorgt. Eintritt frei. das generationenhaus freut sich über eine Spende.

Anmeldung und Informationen unter Generationenhaus Kaufbeuren Telefon 08341 9080898 oder E-Mail info@generationenhaus-kf.de

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Kultur Soziales Veranstaltung

Rock, Pop, konzertante Musik, Polka, Marsch

Benefizkonzert der Jugendkapelle Hirschzell im Juli im Pfarrsaal St. Ulrich in Kaufbeuren

Rock, Pop, konzertante Musik, Polka, Marsch

Benefizkonzert der Jugendkapelle Hirschzell im Juli im Pfarrsaal St. Ulrich in Kaufbeuren

Egal ob Rock oder Pop, konzertante Musik oder Polka und Marsch: Die Jugendkapelle Hirschzell fühlt sich in allen Musikgenres wohl und stellt ihr Können beim eigenen Jugendkonzert unter Beweis.

Am Sonntag, 9. Juli 2023, spielen die jungen Musikerinnen und Musiker unter ihrem Dirigenten Arno Hirschka ein spannendes und attraktives Programm.

Beginn ist um 11 Uhr im Pfarrsaal St. Ulrich im Gartenweg in Kaufbeuren. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Musikschule der ukrainischen Stadt Chotyn wird gebeten. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

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Soziales Veranstaltung

Tag der offenen Tür bei humedica

Hilfsorganisation bietet Einblicke in ihre Arbeit – Hunderte kommen!

 

„Das ist ja hochinteressant“, „Richtig was zum Anfassen“, oder „Da erfährt man ja auch mal was über die Hintergründe“. Die Reaktionen auf den ersten Tag der offenen Tür der Hilfsorganisation humedica seit vier Jahren gingen alle in die gleiche Richtung. Die Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz hatte am Samstag auf ihr Gelände in der Goldstraße geladen und mehrere hundert Besucher waren gekommen. Sie erhielten einen umfassenden Blick hinter die Kulissen. Neben Vorträgen zu unterschiedlichen Themen gab es auch ganz plastische Einblicke in die verschiedenen Projekte und die Gelegenheit, direkt mit den Helfern ins Gespräch zu kommen.

Fotos: humedica

„Das Interesse an unserer Arbeit ist groß. Das freut mich sehr“, resümiert Vorständin Heinke Rauscher. „Seit dem letzten Tag der offenen Tür ist viel passiert. Es ist schön, wieder auf diese Weise mit den Menschen ins Gespräch kommen zu können.“

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse eröffnete das Fest mit einem Grußwort. Er verwies auf die enge Verbindung zwischen der Stadt und der Hilfsorganisation und deren Strahlkraft auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. In Kaufbeuren kenne jeder humedica. Er selbst sei jedes Jahr dabei, wenn die Päckchen der Weihnachtspäckchenaktion “Geschenk mit Herz” kontrolliert würden. Er müsse zwar jedes Jahr neu angelernt werden, dennoch wisse er sehr genau, wie wichtig es ist, “das Duschgel noch einmal extra mit Tesafilm zu verschließen”, um es vor dem Auslaufen zu schützen.

Von 15 bis 18 Uhr hatte humedica seine Lagerhalle geöffnet und ein buntes Programm zusammengestellt. In einer nachgebauten äthiopischen Krankenstation bekamen die Besucher einen ganz unmittelbaren Eindruck, wie ein Arztbesuch in Ostafrika abläuft. „Wir sind eine medizinische Hilfsorganisation, unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass jeder die Möglichkeit hat, die ärztliche Behandlung zu bekommen, die er oder sie braucht,“ erklärt Rauscher. „Wir hier haben ein großes Glück, in einem Land zu leben, in dem das weitgehend gelingt. Zu zeigen, dass die Verhältnisse anderswo deutlich anders sind, ist uns ein Anliegen“, so Rauscher weiter.

Direkt nebenan liegen äthiopische Lebensmittel auf einem Tisch – außerdem Hygieneprodukte und sogar echtes äthiopisches Geld. „Es sind alltägliche Dinge wie diese, die viele Familien in Äthiopien sich nicht leisten können, weil das Familieneinkommen zu niedrig ist“, informiert humedica Sprecher Sebastian Zausch über die Hintergründe dieses Standes und ergänzt: „Wir schulen die Betroffenen, wie sie ihr Einkommen nachhaltig verbessern können. Und bis dahin unterstützen wir sie mit den hier ausgestellten Dingen.“

Und auch in den Vorträgen konnten die Besucher viel über die humedica-Projekte und ihre Hintergründe erfahren. Einsatzkraft Anna Ertl berichtete über ihre Arbeit in der Türkei unmittelbar nach dem Erdbeben im Februar, sprach von dem großen Privileg, helfen zu dürfen und gab ungewohnte und ganz persönliche Einblicke in die Herausforderungen im Einsatz. Am Ende ziehe sie aber eine sehr positive Bilanz über einen gut koordinierten Einsatz und die vielen Begegnungen mit den Menschen, „aus denen sie viel mitgenommen habe“.

Projektmanager Andreas Dürr berichtete über die Situation in Afghanistan, wo die Organisation zwei Tageskliniken unterstützt, die sich vor allem um die medizinische Versorgung von Frauen und Kindern kümmert. Rebecca Groß, bei humedica für die Hilfe in Sri Lanka zuständig, wurde direkt aus dem Inselstaat im indischen Ozean zugeschaltet, um die Fragen der Besucher zu beantworten.

Wohin humedica in Zeiten zunehmender und langfristiger Krisen steuert, erfuhren die Besucher von humedica-Vorstand Johannes Peter. Er blickte zurück auf die Erfolge der letzten Jahrzehnte, die „nur durch die Unterstützung der Spender möglich waren“. Peter schaute aber auch voraus auf die kommenden Jahre, in denen sich humedica bei langfristigen Projekten vor allem auf medizinische Hilfe in Ostafrika und dem südasiatischen Raum fokussieren will. „Wir müssen unsere Kräfte einteilen. Wir können nicht überall sein. Dort wo wir helfen, wollen wir aber die bestmögliche Arbeit leisten“, so Peter.

Möglich ist die Arbeit von humedica nur dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer. „Nicht nur die Einsatzkräfte stellen ihre Arbeit in den Dienst der guten Sache, auch hier in Deutschland gibt es viele ehrenamtliche Unterstützer“, berichtet Heinke Rauscher. „Ein Fest wie dieses wäre ohne die vielen helfenden Hände von Freiwilligen gar nicht möglich. Und auch den Rest des Jahres gibt es viel zu tun. Beispielsweise holen Ehrenamtliche Hilfsgüter aus Unternehmen ab, betreuen Infostände, halten Vorträge oder beteiligen sich an der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz. Wir sind deshalb immer auf der Suche nach Menschen, die sich mit uns unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellen“, appelliert Rauscher. „Wer Zeit und Interesse hat, darf sich jederzeit bei uns melden.“

Zu humedica:
Seit 1979 setzt sich humedica dafür ein, dass Menschen in Not nicht nur überleben, sondern in ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung örtlicher Partner, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, engagiert sich aber auch darüber hinaus, wenn andere die Not der Menschen nicht mehr im Blick haben. Das DZI-Spendensiegel bescheinigt humedica jedes Jahr einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

 

 

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Panorama Soziales

Staatsempfang zum 25-jährigen Jubiläum der Fachstellen für pflegende Angehörige

Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek würdigt die Arbeit der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Ostallgäu

Staatsempfang zum 25-jährigen Jubiläum der Fachstellen für pflegende Angehörige

Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek würdigt die Arbeit der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Ostallgäu

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat im Rahmen eines Staatsempfangs in der Münchner Residenz die Arbeit der Fachstellen für pflegende Angehörige gewürdigt. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Fachstellen waren auch die Vertreterinnen der Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Kreisverbands Ostallgäu geladen.

Klaus Holetschek betonte: „Die Pflege ist eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Alleine in Bayern wird die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit rund 580.000 auf bis zu eine Million im Jahr 2050 steigen. Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den rund 110 Fachstellen für pflegende Angehörige deshalb für ihr herausragendes Engagement danken. Denn sie stehen mit ihrer Expertise den pflegenden Angehörigen immer zur Seite.“ Der Minister ergänzte: „Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Bayern werden zu Hause versorgt, das sind knapp 470.000 Menschen.“

„Das Ziel der Arbeit in unserer Fachstelle ist es, dass die Menschen möglichst lange an ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt bleiben können“, betont Renate Dantinger, Sachgebietsleitung Pflege und Soziales beim Roten Kreuz Ostallgäu. Annett Filser ist seit vielen Jahren verantwortliche Leitung der BRK-Fachstelle. Sie erinnert sich: „Im Gründungsjahr waren es 107 Beratungen, heute führen wir jährlich über 1.340 Gespräche.“

Annett Filser und ihre Kollegin Corinna Praetorius beraten sowohl die pflegenden Angehörigen wie auch die Betroffenen selbst über die Belastung, die Krankheit des zu Pflegenden und die Folgen, Hilfemöglichkeiten oder Finanzielles. Dies bedarf auch viel Feingefühl. Denn es stünden immer wieder die schwierige Lebenssituation und die psychosoziale Begleitung im Mittelpunkt. „Unser Ziel ist es, Angehörigen und Pflegebedürftigen aufzuzeigen, wie sie mit der herausfordernden Alltagssituation, Schuldgefühlen oder der Veränderung der Rollenverhältnisse besser umgehen können.“

Abschließend hob Klaus Holetschek hervor: „Die Fachstellen für pflegende Angehörige sind in Deutschland in dieser Form einzigartig. Die Mitarbeitenden leisten wertvolle unterstützende und kompetente Beratung für die Angehörigen, die oftmals über lange Zeit die häusliche Betreuung und Versorgung von Verwandten oder Freunden mit Pflegebedarf übernommen haben.“

Weitere Informationen zur BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige: Tel. 08342/9669 43 oder www.brk-ostallgaeu.de/soziale-Dienste.

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Karriere Panorama Soziales

Vorstellung der Pflegeberufe in Kaufbeurer Schulen

Felix Franke

Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren und die Bildungsberatung Kaufbeuren haben sich zusammengetan, um ein gemeinsames Projekt zur Stärkung des Pflegeberufs in verschiedenen Schulen in Kaufbeuren ins Leben zu rufen

Das Ziel des Projekts ist es, das Interesse junger Menschen für den Pflegeberuf zu wecken und sie über die vielfältigen Möglichkeiten in der Pflege zu informieren. Dazu wird in den Schulen (Mittelschule, Realschule, Gymnasium) eine Unterrichtsstunde gestaltet, die sich dem Pflegeberuf widmet und den Schülern einen Einblick in den Pflegeberuf ermöglichen soll. Der Start fand nun bereits in der Gustav-Leutelt-Schule statt. In Zusammenarbeit mit den Pflegeschulen sollen hier praktische und theoretische Inhalte der Pflegeausbildung dargestellt werden. Hubert Würzner, Leiter der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste stellte die Inhalte der Ausbildung zum Pflegefachelfer vor.

„Nach Abschluss der einjährigen Ausbildung können sich die Absolventen bereits staatlich geprüfter Pflegefachelfer /staatlich geprüfte Pflegefachhelferin nennen und mit diesem Titel bereits in einer Einrichtung arbeiten,“ so Würzner in seiner Vorstellung. „Weiterhin besteht danach aber auch die Möglichkeit, die weitere Berufsausbildung zum Pflegefachman/Pflegefachfrau anzuschließen.“

„Diese Form der Ausbildung ist schon besonders, nach einem Jahr bereits eine erste Ausbildung abgeschlossen zu haben, gibt es in wenigen anderen Berufsfeldern.“ erklärt Jürgen Wendlinger, Bildungsberater der vhs Kaufbeuren. „Zudem sind die Pflegeausbildungen inzwischen ein Berufsfeld mit hoher Ausbildungsvergütung.“

Auch Felix Franke, Seniorenbeauftragter in Kaufbeuren und zuständig für das Netzwerk Pflege Kaufbeuren sieht im Pflegeberuf viele Vorteile. „Das Berufsbild wird in den Medien oft negativ dargestellt, es ist aber ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Man ist viel unterwegs, hat mit Menschen zu tun und arbeitet im Team mit anderen zusammen. Auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun,“ sieht Franke als etwas Positives. Weiterhin bietet die Ausbildung auch viele Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten. Neben vielfältigen Weiterbildungen gibt es auch die Möglichkeit ein Studium an die Ausbildung dran zu hängen. Für manche Studiengänge ist die Pflegeausbildung sogar Voraussetzung.

In dem Projekt der Unterrichtsstunde können die Schüler dann selbst auch noch in die Rolle von älteren Menschen schlüpfen und anhand eines Alterssimulationsanzuges ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn Körperfunktionen teilweise eingeschränkt sind. Weiterhin können die Schüler den menschlichen Körper über virtuelle Realität kennenlernen. Eine besondere App in Zusammenhang mit einem speziellen T-Shirt bietet hier Einblicke in die Organe des Menschen und soll den Schülern auch die medizinischen Möglichkeiten und Fortschritte zeigen, die sich auch in einer Pflegeausbildung bieten.

Das Projekt des Netzwerks Pflege Kaufbeuren und der Bildungsberatung Kaufbeuren wird in den kommenden Monaten in weiteren Schulen fortgesetzt. Es ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für den Pflegeberuf zu stärken und den Fachkräftemangel in diesem Bereich anzugehen.

Weitere Informationen über den Einstieg in den Pflegeberuf, die Pflegefachschulen in Kaufbeuren und Informationen über die Ausbildung finden Sie auf den Internetseiten des Netzwerks Pflege Kaufbeuren unter: www.pflege-weil.de

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Panorama Soziales Tourismus

Der Kaiserweiher

Ein Naturjuwel wird erlebbar gemacht. Wie über 1.000 Stunden Ehrenamt begeistern

Dank gemeinsamer Bemühungen von Bund Naturschutz und dem veränderten Kräfteverhältnissen im aktuellen Stadtrat konnte das Biotop Kaiserweiher vor einer vollständigen Umbauung geschützt werden. Der Kaiserweiher ist damit als wichtiges Laichgewässer für tausende Kröten und Frösche gesichert.

Aus dieser positiven Nachricht entwickelte die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz die Idee, einen Naturlehrpfad Kaiserweiher zu entwickeln. Nach unzähligen Stunden ehrenamtlichen Engagements und der Unterstützung durch den Bezirk Schwaben war es dann so weit: Mehrere Informationstafeln wurden am Kaiserweiher fest installiert und informieren über das faszinierende Leben von Kröten und Fröschen, den Lebensraum, die Geschichte des Kaiserweihers und die Bedeutung der Streuobstwiesen in der Region. Didaktisch hervorragend aufbereitet und grafisch wunderbar gestaltet, geben sie Auskunft über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Gewässers und bieten interessante Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge.

Bei einem gemeinsamen Spaziergang konnten sich jüngst Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild davon machen. Eingeladen dazu hatten die Grünen Kaufbeuren unter dem Titel „Grüne Wege in Schwaben“, um sich vor Ort durch Elisa Hanusch und Annegret Michler vom Bund Naturschutz den Werdegang des Projekts erläutert zu lassen. Obschon die offizielle Eröffnung des Naturlehrpfads noch aussteht, haben allein aus der Schrader-Grundschule bereits 13 Klassen das Angebot am Kaiserweiher genutzt. Quasi als lebendiges Klassenzimmer in der Natur. „Das ist ein großartiger Erfolg“, berichtete Mitinitiatorin Elisa Hanusch.

Naturnaher Stadtspaziergang am Kaiserweiher

Der Kaiserweiher ist mit seinem Naturlehrpfad nun der ideale Ausgangspunkt für einen naturnahen Stadtspaziergang. Mitglieder der Ortsgruppe stehen Besuchern gerne zur Verfügung, um ihnen die Besonderheiten des Kaiserweihers näherzubringen und ihnen einen Einblick in die faszinierende Welt der Amphibien zu geben. zu berichten.
„Wir machen dies alles im Ehrenamt“, betont Günther Kuhn. Er koordiniert die Amphibien-Rettungs-Gruppe am Kaiserweiher. Sie ist jedes Jahr mit über 1.000 Stunden rund um den Kaiserweiher im Einsatz, um den kleinen Fröschen und Kröten das Leben zu retten. Denn nach wie vor ist die direkt angrenzende Straße eine tödliche Falle. Und auch das große Wohngebiet ist eine unüberwindbare Barriere. „Danke für Euer großartiges Engagement“, sagte Bürgermeister Oliver Schill. „Und danke auch für Eure Beharrlichkeit. Ich bin mir sicher, ohne Euch wäre dieses Naturjuwel längst Geschichte.“

Holger Jankovsky, Stadtrat und Landtagskandidat, ergänzt: „Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung solcher Naturräume erkennen und schützen, um auch zukünftigen Generationen die Möglichkeit zu geben, die Schönheit und Vielfalt der Natur zu erleben.“

Geht der Kaiserweiher einmal aufs Tänzelfest?

„Ich sehe unser gemeinsames Ziel darin, mit vielen weiteren Aktionen, das Naturjuwel Kaiserweiher im Bewusstsein unsere Bürgerinnen und Bürgern fest zu verankern“, so Bürgermeister Schill und sinniert: „Vielleicht schafft es der Kaiserweiher ja sogar einmal auf das Festabzeichen unseres Tänzelfests.“

Im Rahmen eines informativen Spaziergangs durch das Gebiet war auch die Direktwahlkandidatin für den Bezirkstag, Ursula Reichenmiller-Thoma, zu Gast. Sie möchte sich persönlich für den Schutz der Natur und die Förderung des Bewusstseins für Umweltbelange einsetzen und dafür sorgen, dass die Flächen des Bezirks rund um den Kaiserweiher nicht weiter bebaut werden dürfen.

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Soziales Veranstaltung

Mit Genuss und Spaß – Veranstaltungen im Juli für Aktive ab 55

Das Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt zusammen mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierte herzlich zu den nächsten Veranstaltungen im Juli 2023 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein

Im Laufe des Lebens werden die Sinneswahrnehmungen wie Schmecken, Riechen schwächer. Dies hat Auswirkungen auf die Ernährung: Vieles schmeckt nicht mehr so intensiv wie früher. Kräuter und Gewürze bringen „Pepp“ ins Essen! Lassen Sie sich entführen auf eine Reise der Sinne. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Kräutern und Gewürzen und deren praktische Verwendung in der Küche.

  • Mittwoch, 05. Juli 2023
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Anja Müller | Diplom Ökotrophologin
  • Veranstaltungsort
  • Akku Treff Obergünzburg. Marktplatz 3, Eingang Poststraße, 87634 Obergünzburg
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 29.06.2023

Vom Familien- zum Ein/Zwei-Personen-Haushalt! Dies erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- Und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten vor allem Koch-Anfänger und Ungeübte Tipps und Tricks zu Resteverwertung und Vorratshaltung und dazu, wie Sie Ihre Ernährung ausgewogen und bedarfsgerecht gestalten können.

  • Freitag, 14. Juli 2023
  • 16:00 – 19:00 Uhr
  • Referentin: Eva Mundl | Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Jahnstraße 12, 87616 Marktoberdorf, 
  • Teilnahme: ein Unkostenbeitrag für Lebensmittel von 5,- Euro ist vor Ort zu zahlen. Bitte bringen Sie eine Schürze und ein Geschirrtuch, sowie Gefäße für übrige Speisen mit.
  • Anmeldeschluss: 10.07.2023

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Soziales Veranstaltung

Welche Auswirkungen haben Bedürfnisse auf unser Leben?

Workshop zum Thema „Die Macht der Bedürfnisse“ mit der psychologischen Psychotherapeutin Brigitte Lämmle am 24. und 25. Juni in Stötten am Auerberg

Welche Auswirkungen haben Bedürfnisse auf unser Leben?

Workshop mit der psychologischen Psychotherapeutin Brigitte Lämmle am 24. und 25. Juni in Stötten am Auerberg.

Das Thema ist „Die Macht der Bedürfnisse“
Welche Auswirkungen haben Bedürfnisse auf unser Leben, dem Alltag, in Beziehungen und in der Arbeit. Welche Kräfte entwickeln sie? Wie können sie uns Helfen und wie Blockieren sie uns Handeln?

Workshop: mit der psychologischen Psychotherapeutin Brigitte Lämmle
Beginn: Samstag, 24.06.2023 um 11 Uhr.
Ende: Sonntag, 25.06.2023. Ende ca. 16 Uhr
Ort: Wies 5, 87675 Stötten am Auerberg
Preis: 220 Euro
Info und Anmeldung: Wolfgang Dollansky, 0177 54 20 326 oder info@zentrumchonji.de

Mittagessen: kann für einen Beitrag von 20 Euro. zugebucht werden. Dies bitte auch im Vorfeld anmelden.

Brigitte Lämmle ist Psychologin, Familientherapeutin, Fernseh- und Hörfunkmoderatorin, Buchautorin und deutschlandweit bekannt.

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Soziales Sport Veranstaltung

Radltour für ein sicheres Radeln und ortsübergreifende Radwege

Sternradlfahrt mit Spendenaktion für humedica und ein GRATIS-EIS zur Belohnung für jeden Radler. Am Sonntag den 18. Juni 2023 laden ADFC, Bund Naturschutz und die Grünen ein zu einer Kundgebung auf dem Türkheimer Rathausvorplatz

Nachdem das Volksbegehren Radentscheid Bayern abgewiesen wurde, scheint es uns umso wichtiger, Aktions-Bündnisse vor Ort zu schmieden und zu stärken, um sicheres und komfortables Radeln für alle Bürger*innen zu ermöglichen.

„Wir freuen uns besonders, dass Vertreter*innen aller Parteien vor Ort sein werden. In vielen Kommunen gibt es schon überörtliche Bemühungen, bestehende Radwege auszubauen oder noch fehlende Teilstücke zu ergänzen. Diese Vorhaben möchten wir unterstützen und mit der Aktion auch zeigen, wie groß die Unterstützung vieler Bürger*innen bereits für das Thema „Sicheres Radeln“ ist,“ so Gudrun Kissinger-Schneider (Vorsitzende der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Türkheim-Ettringen)

Daher werden sich am kommenden Sonntag Radelnde aus vielen umliegenden Orten nach Türkheim aufmachen, wo von 11 bis 12 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird. Gruppen aus Mindelheim, Buchloe, Ettringen, Kaufbeuren uvm. in Türkheim zusammen, um ihre Forderungen an die Politik zu bekräftigen.

Geboten wird informative Veranstaltung mit Redebeiträgen, Musik und – nicht zu vergessen! – einer Gratiskugel Eis für alle Radelnden.

Außerdem radeln wir für den guten Zweck! Gespendet wird an humedica für ihre wichtige Arbeit in vielen Krisenregionen der Welt

Die Kaufbeurer Radler*innen starten um 8:30 Uhr am DAV Kletter- und Vereinszentrum (Buronstr. 99, KF – bitte ein paar Minuten früher da sein). Die 24km lange Strecke ist meist asphaltiert, wenig bergig und führt an der Wertach entlang.

Weitere Informationen: www.gruene-kaufbeuren.de/auf-gehts-zur-sternradlfahrt-von-kaufbeuren-ins-unterallgaeu/

 

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Panorama Soziales

Sparkasse ist Kooperationspartner der Sozialstation Kaufbeuren

Die Katholisch-Evangelische Sozialstation bietet seit fast 50 Jahre erfolgreich ambulante Pflege in Kaufbeuren und Umgebung an. Die Sparkasse Kaufbeuren unterstützt die Sozialstation Kaufbeuren bei ihrem Fuhrpark

Dabei versorgt sie ihre Patientinnen und Patienten professionell und liebevoll mit dem Ziel, durch Unterstützung und aktivierende Pflege, das gewohnte Umfeld eines jeden Menschen so lange wie möglich als Lebensmittelpunkt zu erhalten und sicher und zufrieden leben zu können. Im Vordergrund steht hierbei besonders den Menschen ganzheitlich und individuell zu versorgen, zu pflegen und ihm so ein größtmögliches Maß an Lebensqualität zu bieten.

Das Angebot der Sozialstation reicht von Kranken- und Altenpflege über die hauswirtschaftliche Versorgung bis hin zur Familienpflege, betreutes Wohnen, Hausnotruf und Angeboten bei Demenz. Darüber hinaus bietet die Sozialstation auch Pflege- und sozialpädagogische Beratung an und engagiert sich in der Offenen Behindertenarbeit (OBA).

Für die häusliche Alten- und Krankenpflege ist ein großer Fuhrpark mit zuverlässigen Fahrzeugen unerlässlich. Um die Anschaffung von neuen Fahrzeugen zu vereinfachen sind die Sozialstation Kaufbeuren und die Sparkasse Kaufbeuren eine langfristige Kooperation eingegangen. „Menschlichkeit zeichnet uns“ steht auf dem neuen, glänzend roten Skoda Citigo „Treffender kann man es nicht sagen“, finden auch Birgit Pfeifer und Michael Sambeth von der Sparkasse. „Wir freuen uns sehr über die gemeinsame Kooperation. Gerade in der heutigen Zeit ist die Arbeit von Einrichtungen wie der Sozialstation besonders wichtig und wertvoll“, betonen Birgit Pfeifer und Michael Sambeth.

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Soziales Veranstaltung

Tipps zum Schutz vor Hitze

Hitzeaktionstag am 14.06.2023. „Wir möchten dies zum Anlass nehmen um die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens für das Thema zu interessieren und sensibilisieren“, so Gertrud Gellings, Beauftragte für Gesundheit und Pflege des Kaufbeurer Stadtrates

Auf Initiative der Bundesärztekammer und KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. macht ein von Bundesärztekammer und KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. initiierter bundesweiter Hitzeaktionstag am 14.06.2023 mit einer Vielzahl von Aktionen, Veranstaltungen und Fachsymposien auf die notwendige Vorsorge für extreme Hitzeereignisse aufmerksam.

„Wir möchten dies zum Anlass nehmen um die Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens für das Thema zu interessieren und sensibilisieren“, so Gertrud Gellings, Beauftragte für Gesundheit und Pflege des Kaufbeurer Stadtrates.

Auch in Deutschland kommt es vermehrt zu Hitzewellen, die Auswirkungen auf ältere Menschen über 65 Jahre, Personen mit Vorerkrankungen oder chronischen Krankheiten, Säuglingen und weiteren Risikogruppen können beträchtlich sein.

Die Abläufe im Körper können durch Hitze und Trockenheit behindern werden, auch auf das Herz und den Kreislauf kann sich Hitze auswirken. Das passiert, weil bei hohen Temperaturen die Kühlung des Körpers nicht mehr ausreichend funktioniert. Stärkere gesundheitliche Folgen wie Hitzschlag, Sonnenstich, Ungleichgewicht der Mineralstoffe im Körper (Elektrolythaushalt) bis hin zum Tod, können die Folgen sein.

Mit welchen Maßnahmen und welchem Verhalten Sie sich und ihre Mitmenschen vor gesundheitlichen Schäden bei hohen Temperaturen schützen können, erfahren Sie beispielsweise beim Bundesumweltamt, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in der Juni-Ausgabe des Wertachbotens oder auf folgenden Internetseiten:

https://deximed.de/hitze-ratgeber

https://shop.bzga.de/merkblatt-hitze-deutsch/

https://www.umweltbundesamt.de/themen/tipps-gegen-die-sommerhitze

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Soziales Veranstaltung

Blutspendetermine im Juni

Blutspendedienst des BRK / BRK Kreisverband Ostallgäu in Kaufbeuren, Marktoberdorf, Obergünzburg und Füssen

Dienstag
06.06.2023

87616 Marktoberdorf
Schwabenstr. 58

16:00 Uhr – 20:00 Uhr
MODEON

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/marktoberdorf

Freitag
09.06.2023

87600 Kaufbeuren
Porschestr. 31

15:30 Uhr – 20:00 Uhr
Rotkreuzhaus

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren

Mittwoch
14.06.2023

87629 Füssen
Augustenstr. 24

16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Grundschule

Bitte Termin reservieren: www.blutspendedienst.com/fuessen

Donnerstag
15.06.2023

87600 Kaufbeuren
Neugablonzer Str. 38

15:30 Uhr – 20:00 Uhr
Jakob-Brucker-Gymnasium

Donnerstag
15.06.2023

87634 Obergünzburg
Marktplatz 4

16:30 Uhr – 20:30 Uhr
Hirschsaal

Mehr als 300 Blutspendetermine im kommenden Monat

Bereits zum 20. Mal jährt sich heuer der Weltblutspendetag am 14. Juni.

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) blickt zufrieden und dankbar auf die erste Hälfte des Jahres zurück. Nun gilt es das hohe Level an Spendebereitschaft, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des nahenden Sommers, unbedingt zu halten.

Gefährliche Engpässe, wie sie beispielsweise während der Sommerzeit im letzten Jahr entstanden sind, gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Gerade vor dem Hintergrund steigender Temperaturen müssen die angebotenen Termine kontinuierlich hoch ausgelastet sein.

Im Juni bietet der BSD Lebensrettern und jenen, die es werden möchten insgesamt über 300 Möglichkeiten dafür Sorge zu tragen, den positiven Jahrestrend fortzuführen.

Alle aktuellen Termine des laufenden Monats, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter  www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook & Instagram: @blutspendebayern.

Wer Blut spenden kann:

Blutspenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr. Ein Erstspender sollte nicht älter als 64 Jahre sein. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 56 spendefreien Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis. Seit dem 01. Februar 2023 entfällt auf allen angebotenen Blutspendeterminen des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig:
Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.

Der Blutspendedienst des BRK (BSD):
Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen ca. 650 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich rund 250 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und etwa 16.000 ehrenamtlichen Helfern des BRK organisiert der BSD jährlich gemeinsam mit 73 BRK-Kreisverbänden ungefähr 5.400 Blutspendetermine.

Spenderservice:
Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.

 

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Panorama Soziales

Auszeichnung für langjährig ehrenamtlich Engagierte

Vorschlagsfrist für Kaufbeuren-aktiv-Medaille läuft bis 31. Juli

Viele Menschen setzen sich in Kaufbeuren – oft im Hintergrund – engagiert für das Wohl ihrer Mitmenschen ein. Überwiegend sogar seit vielen Jahren, mit großem zeitlichem Aufwand und Leidenschaft. „Dieser Einsatz verdient unbedingt unsere Wertschätzung“, betont Cornelia Otto, Leiterin Referates für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, diese Leistungen angemessen zu würdigen und von Herzen Danke zu sagen. Ehrenamtlich engagierte Menschen tragen mit ihrem Wirken zur Verbesserung des Lebens und zum guten sozialen miteinander vor Ort bei. Deshalb verleihen wir als Anerkennung einmal jährlich die Kaufbeuren-aktiv Medaille.“ Anfang 2024 wird sie zum bereits vierzehnten Mal vergeben.

Noch bis 31. Juli können nun alle Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger einzelne Personen oder auch Gruppen benennen, welche sich durch langjähriges und herausragendes freiwilliges Engagement verdient gemacht haben. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt dann der Kaufbeurer Stadtrat die kommenden Medaillenträger aus. Die Medaille wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Die Einteilung bezieht sich auf den Zeitraum der ehrenamtlichen Leistungen: Für zehn bis 20-jähriges ehrenamtliches Engagement vergibt die Stadt die Bronze-Medaille. Die Auszeichnung in Silber erhalten Menschen, die sich seit bereits 20 bis 30 Jahre engagieren und für über 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wird die Kaufbeuren-aktiv-Medaille in Gold vergeben.

Die feierliche Verleihung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am 19. Januar 2024 im Stadttheater statt. Tayfun Aygün freut sich auf viele Vorschläge: „Kaufbeuren ist eine Stadt, in der das Ehrenamt intensiv gelebt wird. Deshalb kennt jeder von uns Personen, die sich in besonderem Maße engagieren. Wir bitten herzlich darum uns zahlreiche mögliche Preisträger vorzuschlagen, damit diese ihre hochverdiente Anerkennung erhalten.“

Nähere Informationen und ein Vorschlagsformular unter www.kaufbeuren-aktiv.de/medaille.

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Soziales Sport Veranstaltung

Zukünftig erstmals Routen bis zum 8. Schwierigkeitsgrad

Großartige Ergebnisse für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. beim bayerischen Kletterwettkampf

Nach langer Corona-bedingter Pause fand vor Kurzem der Kletterwettkampf von Special Olympics Bayern statt, welcher in Kooperation mit der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und dem DAV Kaufbeuren-Gablonz organisiert wurde. Für die Athlet*innen mit geistigem und psychischem Förderbedarf gab es Wertungen in den Disziplinen Speed und Toprope. Fast 80 Teilnehmende – davon 36 von der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren – kämpften im Kletterzentrum Kaufbeuren in sieben Routen in den Schwierigkeitsstufen 3+ bis 7 um die Medaillen.

> mehr zur Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hier im Marktplatz des Stadtportals

Besonders beeindruckend war dabei, dass 19 Athlet*innen die schwierigste Route im 7. Grad toppten. Nach diesen großartigen Ergebnissen zog das Veranstaltungsteam um Markus Reichart, Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und gleichzeitig Bundeskoordinator Abteilung Klettern bei Special Olympics Bayern, und Carsten Schenk, Leitung Sport bei Special Olympics Bayern, eine positive Konsequenz für die nächsten Wettkämpfe: „Wir werden bei den nächsten Wettkämpfen von Special Olympics erstmals auch Routen bis zum 8. Schwierigkeitsgrad anbieten“, so Reichart. Als Topathlet des Wettkampfs hat sich Tomes Lange von der Ludwig-Reinhard Schule um Trainer Sebastian Löw gezeigt. Er toppte alle sieben Routen und war in einer Gesamtzeit von nur knapp 3,5 Minuten zudem der schnellste Kletterer im gesamten Teilnehmerfeld.

Besonderer Dank geht an das gesamte Team der DAV-Sektion Kaufbeuren-Gablonz, das mit vielen ehrenamtlichen Helfer*innen den Wettkampf ermöglichte. Von der Organisation der Verpflegung über das Einschrauben der besonderen Wettkampfrouten bis hin zur Bereitstellung der vielen notwendigen Sichernden war alles perfekt geplant und vorbereitet.

Einzigartiger Kletterwettkampf

Der Special Olympics Kletterwettkampf in Kaufbeuren war vor vier Jahren der erste Kletterwettkampf von Special Olympics weltweit. Auch dieses Jahr waren sich alle Beteiligten einig, dass bei diesem Wettkampf eine ganz besondere Atmosphäre herrschte und die Veranstaltung nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden wird. „Aus diesem Grund würden wir uns selbstverständlich riesig freuen, wenn wir für diesen über die Region hinaus strahlenden Wettkampf für das nächste Jahr einen Sponsor finden könnten, der uns bei der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren bei unserem Engagement unterstützt“, so Sebastian Klee, Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Gespannt blicken alle Teilnehmer nun auf das nächste große Kletterereignis: Die deutsche Meisterschaft von Special Olympics im Januar in Weimar. Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren wird mit sieben Athlet*innen und drei Betreuungspersonen vertreten sein und hofft, dort so gute Leistungen zu erbringen wie bei den letzten Wettkämpfen.

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Soziales Veranstaltung

Wandern für Trauernde am 16. Juni

Der Tod eines nahe stehenden Menschen lässt Angehörige und Hinterbliebene oft in tiefer Trauer zurück. Trauernde können sich allein gelassen und unverstanden fühlen. Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu möchte in dieser Situation helfen und lädt Trauernd

> mehr zum Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu im Marktplatz des Stadtportals

Die Bewegung ermöglicht, durchzuatmen und im Gespräch miteinander wieder Lebensmut und Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Natur mit ihren unterschiedlichen Witterungen kann sich dabei belebend auswirken oder auch zu einer inneren Ruhe verhelfen.

Die Wanderungen finden einmal im Monat bei jeder Witterung statt. Die nächsten Termine sind am Freitag, 16. Juni und am Freitag, 14.Juli.

Anmeldung beim Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu, Telefon 08341-994443. Weitere Angebote und Informationen finden Sie auch unter www.hospizverein-kf-oal.de

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Soziales Veranstaltung

Offener Frühstückstreff im Generationenhaus

Am Freitag, 16.06.2023 findet von 9.00 Uhr – 11.00 Uhr wieder ein offener Frühstückstreff statt

Alle Mütter und/oder Väter, Opas und Omas, Tanten und Onkel mit oder ohne Kinder bis zu 3 Jahren, die Zeit und Lust haben, sind herzlich eingeladen zu einem gemeinsamen Frühstück. Erfahrungsaustausch und gute Laune gibt es natürlich auch. Das Angebot wird durch den Familienstützpunkt Innenstadt der KJF unterstützt. Um Spende für das Frühstück wird gebeten.

Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren Tel. 08341/9080898 oder E-Mail info@generationenhaus-kf.de

 

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Kultur Soziales

Eine Spende für die Josef-Landes-Schule

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren unterstützt Projektwoche „JoLArt“ der Josef-Landes-Schule mit 1.200 Euro

Eine Spende für die Josef-Landes-Schule

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren unterstützt Projektwoche „JoLArt“ der Josef-Landes-Schule mit 1.200 Euro

Im Rahmen der Projektwoche „JoLArt“ schenkten Schülerinnen und Schüler der Josef-Landes-Schule einer alten, verwitterten Wand am Rande des Pausenhofs eine neue Optik. Zusammen mit dem Kaufbeurer Künstler Lars Trautmann entwarfen und gestalteten sie ein farbenfrohes Graffiti, das den Pausenhof jetzt freundlich erhellt und ziert.

Neben dem Graffiti gab es auch in den anderen Klassen verschiedene Kunst-Aktionen, wie zum Beispiel spezielle Malkurse oder auch der Besuch der Neuen Pinakothek in München.

Als Dank für die großzügige Unterstützung der Kunstprojektwoche mit 1.200 Euro wurde die Sparkasse Kaufbeuren im Graffiti verewigt. „Ein tolles Projekt“, findet auch Michael Sambeth, Marketingleiter der Sparkasse.

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Panorama Soziales

Menschen mit traumatischen Erlebnissen therapeutische Unterstützung durch Pferdetherapie bieten

Engagierte junge Frau aus Kaufbeuren plant Pferdetherapiezentrum zur Unterstützung traumatisierter Personen in der Ukraine

Dajana Kober, ein Mitglied der Neugablonzer Immanuel Gemeinde, hat eine bewegende Vision in die Tat umgesetzt. Inspiriert von ihrem ehrenamtlichen Einsatz im Jahr 2019 mit ihrer Kirchengemeinde in Ivanivka, Ukraine, kam Dajana in Kontakt mit Jed und Kim Johnson, dem Leiterehepaar eines Projekts, das sich um Menschen mit Behinderungen kümmert. Jed Johnson ist der Sohn von Dr. David und Cindy Johnson aus Montana, USA, die über 15 Jahre lang die Arbeit der deutschen Hilfsorganisation humedica, mit Hauptsitz in Kaufbeuren, im Kosovo verantwortet hatten.

Die Begegnung mit Jed Johnson und den von dessen Team betreuten Menschen berührten Dajanas Herz. Obwohl sie damals noch nicht die Vision hatte, ihr Leben in Kaufbeuren aufzugeben, um dauerhaft in die Ukraine zu ziehen und zu helfen, blieb der Kontakt mit Jed Johnson bestehen und intensivierte sich noch, als Jed und Kim Johnson mit 40 Betreuten und Betreuerinnen aufgrund des Krieges in der Ukraine nach Deutschland flohen und in der Immanuel Gemeinde Zuflucht fanden.

Dajana, eine begeisterte Freizeitreiterin und Tierliebhaberin, besitzt ein Pferd namens Sioux. Als sie die Idee hatte, den schwer behinderten Männern der Gruppe während ihres Aufenthalts in Kaufbeuren die Möglichkeit zu bieten, auf dem Pferd zu reiten, erzielte dies einen bemerkenswert positiven Einfluss auf deren Verhalten, insbesondere bei Anton, der leicht reizbar war und ein hohes Aggressionspotential hatte. Nach dem Reiten auf dem Pferd zeigte er sich immer außergewöhnlich ruhig.

Aus dieser Erfahrung heraus wurde die Vision geboren, in Ivanivka – trotz des andauernden Krieges – einen Stall zu bauen und zwei Pferde anzuschaffen, um Menschen mit traumatischen Erlebnissen, darunter Kindern, Soldaten und anderen Kriegsopfern, therapeutische Unterstützung durch Pferdetherapie zu bieten.

Dajana kam in Beziehung mit der Kontaktmission in Wüstenrot, einer christlichen Hilfsorganisation, und erlebte bei einer Veranstaltung dieses Vereins ein wahres Wunder. Ein Teilnehmer aus den USA erfuhr von Dajanas Vision, in der Ukraine ein Pferdetherapieprojekt ins Leben zu rufen, und erzählte ihr von Talitha Kopp, einer US-Amerikanerin aus Minnesota. Talitha hatte die gleiche Idee und absolviert bereits eine Ausbildung zur Pferdetherapeutin mit einer Lizenz zur Ausbilderin.

Dajana kontaktierte Talitha und die Beiden erkannten, dass sie ihre Vision eines Pferdetherapiezentrums für durch den Krieg belastete und traumatisierte Personen gemeinsam verwirklichen könnten. Talitha Kopp, die über Fachwissen und Erfahrung in der Pferdetherapie verfügt, wird am 15. Juni nach Kaufbeuren kommen, um sich mit Dajana zu treffen. Bevor die beiden mutigen jungen Frauen dann am 19. Juni mit PKW und Pferdeanhänger nach Ivanivka in der Ukraine aufbrechen werden, findet in der Immanuel Gemeinde am Sonntag, den 18. Juni 2023 um 10:00 Uhr ein Aussendungsgottesdienst statt zu dem auch Gäste herzlich willkommen
sind.

Dajana betrachtet den Kontakt mit Talitha als echtes Wunder, da sie selbst keine Erfahrung in der Pferdetherapie hat, während Talitha die nötige Fachexpertise mitbringt und auch bereit ist, während ihres mehrtägigen Aufenthalts in Kaufbeuren vor ihrer Abreise in die Ukraine, gemeinsam mit Dajana, den Medien ein Interview zu geben, um mehr über die Vision zu erzählen.

Dajana hat bereits mit eigenen Mitteln einen Pferdetransport-Anhänger für 1.500 € und zusätzlich einen Führerschein erworben, um diesen Anhänger bewegen zu dürfen. Das geplante Pferdetherapieprojekt ist jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Interessierte Personen können gerne eine Spende auf das Konto der Kontaktmission e.V. mit dem Verwendungszweck „Projekt 22830 Dajana Kober“ überweisen (IBAN DE34 6229 0110 0513 8230 00).

Für die Ausstellung einer steuerlich abzugsfähigen Spendenbescheinigung und Berichterstattung über diesen wichtigen Dienst, wird um Angabe der Adresse gebeten. Für das Projekt Pferdetherapie mit zwei Pferden werden monatlich ca. 2.500 € benötigt, die für Futter, Equipment, Tierarztkosten, Hufschmied und den Lebensunterhalt verwendet werden

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Soziales

AOK unterstützt Pflegende in der Region

Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, stellen sich den Angehörigen unvermittelt viele Fragen. Zum Thema Pflege unterstützt die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu daher vielfältig in der Region

AOK unterstützt Pflegende in der Region

Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, stellen sich den Angehörigen unvermittelt viele Fragen. Zum Thema Pflege unterstützt die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu daher vielfältig in der Region.

„Die Anzahl der Pflegebedürftigen ist über die Jahre hinweg gestiegen“, berichtet Robert Klauer als Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Für 3.855 Pflegebedürftige gibt es derzeit Leistungen von der Pflegekasse der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das ist ein Plus von über 33 Prozent im Fünf-Jahresvergleich. Bayernweit erhalten gut 262.000 AOK-Versicherte Pflegeleistungen, hier ergibt sich eine Steigerungsrate von 28 Prozent.

Pflegende Angehörige sind unverzichtbar

„Angehörige sind eine tragende Säule in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen – deren Engagement gilt es, angemessen wertzuschätzen und weiterhin mit bedarfsgerechten Leistungen der Pflegekassen umfassend zu unterstützen“, macht sich Robert Klauer für die pflegenden Angehörigen stark. Über 3.000 Versicherte der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu werden derzeit zu Hause gepflegt, davon befinden sich rund 350 in den höchsten Pflegegraden 4 oder 5 mit entsprechend hohem Betreuungsbedarf. Damit Pflege Angehörige nicht überfordert und nicht nur die Pflegequalität, sondern auch die Lebensqualität für beide Seiten stimmt, benötigen Pflegende eine optimale Unterstützung. Die AOK bietet nicht nur eine individuelle Pflegeberatung, sondern übernimmt auch Leistungen der pflegerischen Versorgung wie beispielsweise Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität sowie Unterstützung bei der Haushaltsführung. „Wichtig ist auch, dass sich Pflegepersonen Auszeiten gönnen“, rät Robert Klauer. So können die sogenannte Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege für Pflegepersonen freie Zeit schaffen. Angebote der Tagespflege ermöglichen ebenfalls Freiräume.

AOK-Kursreihen für pflegende Angehörige

Wer einen lieben Menschen pflegt, möchte für ihn da sein und ihn gut versorgen. Spezielle Pflegekurse vermitteln pflegenden Angehörigen hierzu nützliches Wissen für den Pflegealltag. Die Pflegekasse der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet pflegenden Angehörigen neben zahlreichen Online-Angeboten regelmäßig kostenfreie Kursreihen an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. An fünf Terminen fand zuletzt von April bis Mai eine Kursreihe zum Schwerpunkt Demenz statt. Die nächste Schulungsreihe mit Kursleiterin Sabine Nienstedt ist bereits für Herbst 2023 geplant.

Auch Schulungsangebot für Experten wichtig

Die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in der häuslichen Situation stellt ambulanten Pflegedienste täglich vor große Herausforderungen. Damit die Wundversorgung qualitativ gut und effizient gewährleistet werden kann, ist Bildung und Schulung aller Beteiligten unerlässlich. Deshalb hat die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ein Wundseminar für Pflegefachkräfte durchgeführt, um diese in der optimalen Wundversorgung zu unterstützen. An insgesamt vier Nachmittagen wurden 30 Teilnehmer im Mai 2023 hierzu geschult.

Wanderausstellung „Pflege – weil…“ in der AOK

Die Herausforderungen in der Pflege sind vielfältig. Perspektiven des Pflegeberufes sowie Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten müssen hervorgehoben und mit manchem Vorurteil aufgeräumt werden. Hierzu gibt es eine Wanderausstellung von der Stadt Kaufbeuren, bei welcher die Kernbotschaften der Pflegeberufe illustriert wurden. In der Zeit vom 12.06.2023 bis 14.07.2023 kann die Ausstellung in den Räumlichkeiten der AOK Kaufbeuren besucht werden. „Gerne unterstützen wir die Ausstellung zu diesem wichtigen Thema, denn Pflege ist früher oder später für jeden von uns ein wichtiges Thema“, so Robert Klauer.

Netzwerkarbeit Pflege

Angelika Ulrich, Pflegeberaterin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu, engagiert sich neben der Beratung von Pflegebedürftigen und deren An- und Zugehörigen in zahlreichen Netzwerken, die sich für die Verbesserung der Versorgung in der Region einsetzen. Unter Anderem findet eine enge Zusammenarbeit im Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren, mit dem Pflegestützpunkt Ostallgäu, den Fachstellen für pflegende Angehörige, dem Palliativnetzwerk und den Akteuren des Pflegenetzwerkes des Landkreises statt.

Weitere Informationen rund um das Thema Pflege gibt es bei der AOK in Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341/431-0

Internet-Tipps:

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Panorama Soziales

Tag der Organspende am 3. Juni

AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Entscheidung schafft Klarheit. Organspendeausweis entlastet Angehörige. Ausführliche Entscheidungshilfe im Internet. Angebot zu persönlichem Gespräch am Telefon

Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit dem Thema Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn kein Organspendeausweis den Willen der Verstorbenen dokumentiert. „Deshalb ist es so wichtig, sich mit dem Thema Organspende zu befassen, eine individuelle Entscheidung zu treffen und die Angehörigen davon in Kenntnis zu setzen“, so Bernd Ruppert Direktor von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Tag der Organspende – in diesem Jahr der 3. Juni – soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst für einen Organspendeausweis zu entscheiden.

Organspendeausweis entlastet Angehörige

„Damit schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, sagt Bernd Ruppert. In ihrem aktuellen Bericht weist die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) darauf hin, dass die Angehörigen in rund 80 Prozent der Fälle einer Organspende nicht zustimmen. Auch wenn es in Bayern im Jahr 2022 mit 128 Organspendern 18 Spender mehr als im Jahr 2021 gab: Die Zahl der Menschen, die im Freistaat auf ein Spenderorgan warten, liegt laut Bayerischem Gesundheitsministerium bei über 1.100. Deutschlandweit ist die Zahl der Organspender nach Angaben der DSO im abgelaufenen Jahr 2022 sogar leicht zurückgegangen – von 933 im Jahr 2021 auf 869 im Jahr 2022.

Ausführliche Entscheidungshilfe im Internet

Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ unter www.aok.de/bayern/organspende dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg haben gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten eine Entscheidungshilfe erstellt, die verständliche Informationen zur Organspende bietet. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Der Ablauf einer Organspende wird ebenfalls beschrieben.

Angebot zu persönlichem Gespräch am Telefon

„Auch, wenn wir mit der Entscheidungshilfe versuchen, die wichtigsten Fragen zu beantworten, bleibt häufig noch etwas offen, das sich im persönlichen Kontakt besser klären lässt“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt daher das „Infotelefon Organspende“ der DSO und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

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Panorama Soziales

Eine berufliche Perspektive für Dimitru

Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. unterstützt den jungen Erwachsenen mit Behinderung auf seinem beruflichen Weg

Eine berufliche Perspektive für Dimitru

Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren ist nun seit zweieinhalb Jahren in der Inklusionsarbeit im Ostallgäu tätig. Neben 30 Vermittlungen von Menschen mit Diagnose auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, kann das Projekt um Projektleiter Kim Lukas und Vermittlungsassistenten Uwe Zimmermann unzählige, individuelle Beratungen und Begleitungen verbuchen.

Ein großer Erfolg ist der Weg von Dimitru. Der 27-Jährige kam im September vergangenen Jahres zu Kompass. Der Grund: Er benötigte dringend Unterstützung, um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu finden.

> mehr zur Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hier im Marktplatz des Stadtportals

Perspektive in Deutschland

Dimutru leidet an Arthrogryposis multiplex congenita. Das ist eine angeborene Gelenksteife in den Armen und Beinen. In seinem Heimatland Moldawien absolvierte er eine unterstützte Ausbildung im IT-Bereich. Auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive kam Dimitru im Frühjahr 2022 aber nach Deutschland und trat eine geringfügige Beschäftigung in seinem erlernten Beruf an. Da das Arbeitsverhältnis jedoch im Januar 2023 enden sollte, musste schnell gehandelt werden, damit Dimitru in Deutschland bleiben kann.

Kompass unterstützte Dimitru in allen notwendigen Angelegenheiten: Zunächst konnte eine Bestätigung der Diagnose durch in Deutschland niedergelassene Ärzte erreicht werden. Des Weiteren wurde der Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung eingereicht, um mehr Möglichkeiten zur Chancengleichheit zu erlangen. Gleichzeitig wurde der Kontakt zum Jobcenter hergestellt und ein Antrag auf einen Sprachkurs beim Bundesamt für Migration gestellt.

Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt geplant

Dank der Unterstützung der Lebenshilfe Kaufbeuren-Ostallgäu arbeitet Dimitru mittlerweile in einem befristeten und projektbezogenen Arbeitsverhältnis in der IT-Branche. Somit kann Dimitru einen Großteil seines Lebensunterhaltes selbst bestreiten, aber auch am Sprach- und Integrationskurs teilnehmen, den der 27-Jährige seit Januar besucht. Nach Abschluss des Kurses im Herbst ist eine Anstellung als IT-Mitarbeiter in Vollzeit auf dem ersten Arbeitsmarkt geplant. „Ich bin glücklich, dass ich jetzt wieder in meinem gelernten Beruf arbeiten kann“, freut sich Dimitru.

Was als einfaches Jobcoaching anfing, entwickelte sich zu einer vollumfänglichen Unterstützung in vielen notwendigen Schritten. „Kompass nimmt seinen Vermittlungsauftrag sehr ernst, um individuell zu begleiten und langfristige Erfolge zu erzielen“, betont Lukas. Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ ist kostenlos nutzbar und wird durch die Aktion Mensch gefördert. Bei Interesse vereinbaren Sie unverbindlich einen Kennenlerntermin per E-Mail an kompass@lebenshilfe-oal.de oder unter der Nummer 0176 18700907. Kim Lukas und Uwe Zimmermann beraten Sie gerne bei Ihrem Weg zu einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 700 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 550 Mitarbeiter*innen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 800 Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de

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Soziales

Mit Genuss und Spaß – Veranstaltungen für Aktive ab 55

Das Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt zusammen mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierte herzlich zu den nächsten Veranstaltungen im Juni 2023 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein

Aktiv und in Bewegung bleiben: Für den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden ist das mehr als die halbe Miete! Welche Bewegungsarten zur Stärkung von Herz und Kreislauf besonders zu empfehlen sind und warum sich körperliche Aktivität so positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt, das erfahren Sie in diesem „bewegten“ Angebot.

  • Freitag, 16. Juni 2023
  • 19:00-20:30 Uhr
  • Referentin: Stephanie Keck | Diplom Sportwissenschaftlerin
  • Veranstaltungsort: Haus am Kalkofen, Kirchenweg 9, 87669 Rieden am Forggensee
  • Teilnahme: kostenfrei; Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung mit
  • Anmeldeschluss: 14.06.2023

Herz und Gefäßen etwas Gutes tun – das ist leichter als Sie denken! Neben regelmäßiger Bewegung ist eine ausgewogene Ernährung dabei ganz entscheidend. Doch was sind die Besonderheiten einer „herzgesunden“ Ernährung? Welche Lebensmittel spielen eine Rolle? Und wie gelingt ein herzfreundlicher Lebensstil im Alltag? Antworten erhalten sie in diesem Angebot.

  • Dienstag, 20. Juni 2023
  • 19:00 – 20:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg | Diplom Ökotrophologin
  • Veranstaltungsort: Volkshochschule Buchloe, Bahnhofstraße 60, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: kostenlos, 1,- Euro Unkostenbeitrag für Kostproben ist vor Ort zu zahlen
  • Anmeldeschluss: 15.06.2023

Möglichst lange fit und selbständig bleiben – Wer wünscht sich das nicht? Standfestigkeit, eine gute Balance und ausreichend Kraft sind dafür ganz entscheidend, denn sie reduzieren das Risiko für Stürze! Lernen Sie mit unserer Referentin Übungen kennen, mit denen Sie Gleichgewicht, Koordination und Kraft täglich ganz leicht trainieren können und erfahren Sie mehr über die „Wunderpille Bewegung“.

  • Donnerstag, 22. Juni 2023
  • 15:30 – 17:00 Uhr
  • Referentin: Stephanie Keck | Diplom Sportwissenschaftlerin
  • Veranstaltungsort: Mehrgenerationenhaus Roßhaupten, Hauptstraße 16, 87672 Roßhaupten
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 19.06.2023

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage:
https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an
poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Panorama Soziales

Frauen- und Familientelefon informiert und sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

„Frauen für Frauen“ – so lautet die Idee des Frauentelefons Kaufbeuren/Ostallgäu. Wie wichtig diese seit 1992 bestehende Einrichtung ist, zeigen die vielen Anrufe. Der Kreis der ehrenamtlichen Telefonfrauen soll nun wieder um neue interessierte Frauen erw

Die Themen der Anrufe sind vielfältig und reichen von Partnerschaftsproblemen bis zu häuslicher Gewalt, von Sucht (auch bei Angehörigen) bis zu Einsamkeit im Alter.

Die Telefonfrauen stellen sich durch „aktives Zuhören“ ganz auf die Situation der Anruferin ein. Das Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe, oberstes Gebot bei allen Gesprächen ist absolute Anonymität.

Die Mitarbeit beim Frauen- und Familientelefon erfolgt in einem Büro in Kaufbeuren oder von Zuhause aus, ist ehrenamtlich (mit Fahrtkostenentschädigung) und bedeutet für jede Telefonfrau einen ungefähren Zeitaufwand von 12 Stunden im Monat. Darin sind neben den Telefondiensten (die nach einer Übungsphase alleine gemacht werden) auch verschiedene Fortbildungen (die in der Gruppe stattfinden) enthalten.

Die neuen Telefonfrauen erhalten auch eine Ausbildung, der für die Teilnehmerinnen kostenlos ist. Der Kurs findet in mehreren Blöcken statt.

Sie sind interessiert und können sich vorstellen, diese wichtige Arbeit zu unterstützen?
Dann jetzt gleich anrufen!

  • Frauen- und Familientelefon Kaufbeuren/Ostallgäu 08341/101010
  • Montag – Freitag 9 – 12 Uhr und Montag – Donnerstag 19 – 21 Uhr
  • oder Gleichstellungsbeauftragte Elke Schad 08341-437-761 oder
  • unter gleichstellungsstelle@kaufbeuren.de

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Panorama Soziales

Lieblingsschulranzen gehen nach Irsee und Kaufbeuren

Die glücklichen Gewinner der Schulranzenaktion bei der Firma Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren gezogen

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt bereits zum sechsten Mal die Schulranzenaktion der Firma Geyrhalter.

Die baldigen Erstklässler konnten auch in diesem Jahr zusammen mit den Eltern oder Oma und Opa ihren Lieblingsschulranzen aussuchen.

Ergonomisch richtig eingestellt wurden die Ranzen auch gleich durch die AOK Bewegungsexpertin Martina Zollitsch.

Bei der Verlosung zweier Schulranzensets im AOK-Aktionsgewinnspiel zogen Familie Nefzger aus Irsee und Familie Rieß aus Kaufbeuren das Glückslos.

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Soziales Sport

Hockey for Hope Gründer Alex Uhrle nach erfolgreicher Veranstaltung überglücklich

Im Kaufbeurer Finale beim 5. Hockey for Hope Benefiz-Cup gewinnt Alt gegen Jung. Hockey for Hope e. V. rechnet mit rund 6.000 Euro Erlös für einen guten Zweck

Erstmalig gab es ein Finale mit Kaufbeurer Beteiligung und dann gleich doppelt: Die AH des ESV Kaufbeuren gegen Team Goaßmaß. Die Alten gegen die Jungen. Dieses Duell bot bereits im Vorjahr viel Unterhaltung für die Zuschauer. Am Ende der Begegnung gewann die AH mit ihrer Erfahrung 5:2 durch Tore von Max Schmidle (2x), Christoph Aßner, Timo Hegen und Johannes Keller. Die Tore für Goaßmaß erzielten Philipp Krauß und Leon van der Linde. Die eigentlichen Gewinner waren aber wieder einmal die Kinder: Dieses Jahr wurde die Umsatzgrenze von 10.000€ geknackt.

Wieviel am Ende nach Abzug aller Unkosten bedürftigen Kindern und Jugendlichen zukommen wird, ist aktuell noch unbekannt. Man hofft aber dass man die 6.000€-Grenze knacken kann. Ein weiteres Highlight waren wieder die Medaillen, die von der Forensik des BKHs vorbereitet und liebevoll vom Kinderheim Biberburg gestaltet wurden. Natürlich durften die Kinder ihre Preise selbst überreichen, was für strahlende Gesichter, nicht nur bei den Kindern sorgte.

Wie hoch das Niveau mittlerweile ist, zeigt ein Blick auf die Top20 Liste der Scorer: Lediglich drei Spieler sind dort aufgeführt, die nicht mit Eishockey ihr Geld verdienen oder verdient haben. Platz 1 teilten sich gleich drei Spieler: Yannick Bauer, Max Schmidle und Andreas Walther mit jeweils neun Toren und drei Assists in sechs Spielen.

Das Benefizturnier genießt mittlerweile einen sehr guten Ruf in der Inlinehockeyszene. So waren, teilweise mit anderem Namen, außer dem Team aus der Kaufbeurer Partnerstadt Szombathely bereits in den Vorjahren dabei. Der mitgereiste Vereinsvorstand Szabolcs Göncz meinte beeindruckt vom Turnier noch vor dessen Ende scherzhaft, dass man 2024 mit zwei Teams anreisen möchte: Ein Team mit den Alten zum Feiern und ein Team mit Jungen zum Spielen. Aber auch das Team der Offiziellen, welches erstmalig dabei war, war sehr positiv angetan: „Aus Sicht der Schiedsrichter war es ein sehr gelungenes Turnier. Die Mannschaften waren sehr friedlich, alles war top organisiert und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wir würden uns freuen, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen!“ resümierte DEB-Schiedsrichter Marc Stromberg.

Erstmalig fand das Benefizturnier zusammen mit dem Famillienfest im Jordanpark statt. Hierbei profitierten beide Veranstaltungen voneinander. Auf dem Innenhof des Stadions stellte Hockey for Hope eine Schussmessanlage vom Partner Warrior Hockey, eine Zielschusswand und einen Parcour auf, um das Rahmenprogramm des Familienfestes zu erweitern, was nicht nur von den kleinen Besuchern gerne genutzt wurde. Auch die Preise der Tombola wie z. B. GameWorn-Trikots, Freizeitgutscheine, Schläger etc. sorgten für Freude bei den großen und kleinen Gewinnern.

Vereinsvorstand und Gründer von Hockey for Hope, Alex Uhrle, war nach der erfolgreichen Veranstaltung überglücklich: „Es ist einfach unglaublich wie der Benefiz-Cup aber auch der Verein sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Das ist nur möglich durch die vielen motivierten Helfer, die wie kleine Zahnräder ineinander greifen. Dies beeindruckte auch die eingeladenen Sponsoren und Offiziellen. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein“.

Die Platzierungen:
1. ESV Kaufbeuren AH
2. Team Goaßmaß
3. Sexy Unicorns
4. Rollschuhfreunde aus dem Allgäu
5. Devils Ulm/Neu-Ulm
6. Rosa Bembel Hessen
7. Szombathelyi PJK (HU)
8. HC Boskovice (CZ)
9. Badgers HC München
10. German Avengers
11. Team Pokemon
12. ESV Dachau Woodpeckers
13. Fulle Matrosen Kassel
14. DIHL Travel Team
15. IHC Streetboys Linz (AT)
16. Icehogs Augsburg

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Panorama Soziales

GemüseAckerdemie – erleben, wo Lebensmittel herkommen

An der Gustav-Leutelt-Mittelschule in Neugablonz steht jetzt wieder Säen, Pflanzen und Jäten auf dem Stundenplan

Die Schule beteiligt sich mit ihren Schülerinnen und Schülern der 3. bis 8 Jahrgangsstufe an dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie. Die Acker-Zeit von April bis Oktober ist das Herzstück des Bildungsprogramms, das von der AOK gefördert wird. „Mit dem Programm will die AOK Schülerinnen und Schülern nahebringen, wie man Gemüse anbaut, pflegt und erntet und so deren Ernährungskompetenz stärken“, sagt Susanne Hasel Ernährungsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu . Dafür bewirtschaften derzeit die Schulkinder ihr eigenes Feld. Sie bauen dort seit April und bis in den Herbst hinein bis zu 30 verschiedene Gemüsearten an. Aktuell steht gerade die witterungsbedingt die erste Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und lernen dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Mittelschule in Neugablonz.

> mehr zur AOK Kaufbeuren-Ostallgäu im Marktplatz des Stadtportals

Wissenslücken zur nachhaltigen Ernährung schließen

Laut der aktuellen AOK-Familienstudie schätzen 79 Prozent der Eltern den Einfluss der Ernährung auf Klima und Umwelt als bedeutsam ein. Dies wirkt sich allerdings nicht unmittelbar positiv auf das Essverhalten im Alltag aus. Demnach erachten nur 32 Prozent der befragten Eltern nachhaltige Ernährung für bedeutend oder sehr bedeutend. „Nachhaltig ist eine vollwertige Ernährungsweise, die sowohl für die menschliche Gesundheit als auch für die Ökobilanz optimal ist“, so Susanne Hasel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer pflanzenbetonten Kost, bei der Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte den größten Teil ausmachen. Tierische Lebensmittel sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Ernährung, jedoch in einem deutlich reduzierten Umfang. „Wie wir uns gesund ernähren und dabei die Umwelt schützen können, vermitteln die Bildungsbausteine der GemüseAckerdemie“, erläutert die Regionalkoordinatorin Saskia Welter des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat.

Ausgewogene Kombination aus Praxis und Theorie

„Der hohe Praxisbezug und die Einbindung des Programms in den Lehrplan fördern das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler“, so Schulleiter Frank Hortig. Die Kinder erfahren an der frischen Luft im Schulgarten unmittelbar, wie aus einem Samenkorn beispielsweise eine knackige gelbe Rübe wird. In der Zeit nach der Ernte von Oktober bis Januar lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, wie sich ihr Handeln vor Ort in der Welt auswirkt und bekommen Einblicke in die Zusammenhänge der globalen Lebensmittelproduktion. Während der Acker in der Winterpause ruht, wird bei den Schülerinnen und Schülern die Vorfreude auf das kommende Gartenjahr geweckt.

Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des Vereins Acker e.V. im siebten Jahr und schickt bereits die 188. Schule aufs Feld. Seit 2017 bauen bayernweit über 15.000 Kinder ihr eigenes Gemüse an und bewirtschaften insgesamt über 9.000 Quadratmeter Ackerfläche.

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Panorama Soziales

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu ist neuer Partner im Stadtportal Wir sind Kaufbeuren

Der Hospizverein betrachtet Sterben und Tod als natürlichen Teil des Lebens und steht damit für eine lebensbejahende Grundidee. Er tritt dafür ein, dass ein Leben in Würde bis zuletzt und damit oft in besonderer Intensität möglich ist.

Hauptaufgabe der Palliative-Care-Fachkräfte ist die Beratung von Patient/innen und Angehörigen in palliativen Situationen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.

Der Hospizdienst orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Patient/innen und ihrer Angehörigen mit dem Ziel, die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten

Damit Trauernde nicht allein bleiben mit ihren Gefühlen des Verlusts und der Hilflosigkeit, hat der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu verschiedene Trauer-Angebote.

Die Hospizbegleiter sind gut ausgebildet. Hauptaufgabe der Hospizbegleiter/-innen ist die persönliche, zugewandte Begleitung schwerst kranker und sterbender Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.

> zum Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu hier im Marktplatz des Stadtportals

Die Angebote des Hospitzvereins:

  • Palliative Beratung
  • Hospizbegleitung
  • Trauerbegleitung
  • Ausbildung zum Hospizbegleiter/-in

 

> Erfolgreiches Marketing – werden Sie Partner im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Soziales

Wohnen weitergedacht

Um auf städtebaulichen Nachverdichtung einzugehen, waren Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl im Tiny-Musterhauspark in Hohenberg an der Eger, um sich über diese Form der Wohnraumbeschaffung zu informieren

Wie in vielen anderen Kommunen werden auch in Kaufbeuren Überlegungen angestellt, wie in Zukunft gebaut werden kann. Ein zentraler Punkt, der dabei immer wieder angesprochen wird, ist die städtebauliche Nachverdichtung. Das bedeutet, dass bestehender Wohnraum dort geschaffen wird, wo bereits Wohnraum vorhanden ist. Dafür in Frage kommen beispielsweise Restgrundstücke oder vorhandene Baulücken. Um genau auf diese Art der städtebaulichen Nachverdichtung einzugehen, waren Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl im Tiny-Musterhauspark in Hohenberg an der Eger, um sich über diese Form der Wohnraumbeschaffung zu informieren. Begleitet wurden die beiden von Ruth Essenwanger, Inhaberin der Immobilienagentur ImmoLisl Kaufbeuren.

Tiny Haus-Lösungen bieten flexible Lösungen für fast jeden Grundriss. Gerade sehr große Grundstücke bieten ein großes Potenzial zur städtebaulichen Nachverdichtung. Andreas Übler, der Geschäftsführer der Firma Ü-Haus, führte durch den Park mit verschiedensten Musterhäusern. Dabei wurde klar: Es wird großer Wert auf Möglichkeiten der Nachhaltigkeit gelegt. Beispielsweise können Dächer begrünt werden oder an der Dachterrasse Photovoltaik-Module angebracht werden.

Oberbürgermeister Stefan Bosse erklärt: „Das Bauen der Zukunft wird sich verändern. Von Passivhäusern bis hin zu Tiny-Häusern gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten. Als Kommune suchen wir nach bezahlbarem Wohnraum, gerade für junge Familien. Deshalb sind wir auch in der Pflicht innovative Lösungen mit in unsere städtebauliche Entwicklung einzubeziehen.“

Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Umsetzbarkeit der Tiny-Häuser. Innerhalb von vier Monaten sollen die Häuser aufgebaut sein.

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Panorama Politik Soziales

Von fehlenden Kita-Plätzen bis hin zur Wärmeversorgung der Altstadt

Reger Zulauf bei Schills „Lokalpolitik“

Viele wertvolle Anregungen und Ideen gab es für Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer und Bürgermeister Oliver Schill.

Ohne Tagesordnung und ohne Anmeldung ins Gespräch kommen, das ist die Idee von Bürgermeister Schills „Lokalpolitik“. Dies kommt gut an, wie vor einigen Tagen in der Wein- und Bierstube Platzl erleben konnte. Aus einem geplanten Stammtisch wurde ein ganzer Nebenraum.

So vielfältig die Gäste, so vielfältig waren auch die Themen an diesem Abend. Während an einem Tisch über die fehlenden Kita-Plätze in Kaufbeuren und in ganz Bayern diskutiert wurde, tauschte man sich am Nachbartisch intensiv über neue Wege für die Wärmeversorgung der Altstadt aus. Wie bringen wir Klimaschutz und bezahlbares Wohnen zusammen, war hier die Frage. „Die Gäste brauchten viele mutige, zukunftsweisende Ideen auf den Tisch“, berichtete erfreut Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer.

Eva Lettenbauer, die Vorsitzende der bayerischen Grünen, ist gerne der Einladung von Bürgermeister Schill nach Kaufbeuren gefolgt. „Ich will wissen, wo der Schuh drückt“, sagt Eva Lettenbauer. „Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass Politik ihre Probleme löst und nicht hin und her schiebt. Bayernweit fehlen über 60.000 Kitaplätze, eine Kita-Krise. Ich setze mich für mehr Geld für die Kitas vom Freistaat Bayern ein und für eine Fachkräfte-Offensive mit besseren Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.“ Auch das Thema ÖPNV kam zur Sprache, dazu Lettenbauer: „Auch beim völlig mangelhaften Nahverkehr muss die Staatsregierung sofort tätig werden und eine Mobilitätsgarantie finanzieren.
Wir Grüne stoppen Söders Kurs, der einige Wenige und die Konzerne bevorteilt – auf Kosten der Mehrheit der Menschen. Wir lassen Kommunen wie Kaufbeuren nicht im Regen stehen.“

Auch viele grundlegende Themen kamen zur Sprache. Beispielsweise wurde gewünscht, Anträge und Behördengänge für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und leicht zugänglich zu gestalten, egal ob Schülerfahrkarte oder Baugenehmigung. „In Zeiten von Digitalisierung wird hier vor allem eines erwartet und das ist Schnelligkeit“, berichtet der Grünen Stadtrat Holger Jankovsky, der mit zu Gast war, ebenso wie Bezirkstagskandidatin Ursula Reichenmiller-Thoma aus Aystetten.

„Ich freue mich über die große Resonanz“, so Bürgermeister Oliver Schill. „Wenn wir Stadträte – egal welcher Partei – ehrenamtlich Lokalpolitik machen, dann tun wir dies ja nicht für uns, sondern für unsere Bürgerinnen und Bürger. Ihre Anregungen und Ideen sind deshalb ganz wichtig für uns.“

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Panorama Soziales Sport

Würdigung außergewöhnlicher Leistungen

Am Freitag, 05. Mai, wurden im Stadttheater die vielen Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2022 für die verschiedenen Kaufbeurer Vereine höchst erfolgreich im Einsatz waren

Würdigung außergewöhnlicher Leistungen

Am Freitag, 05. Mai, wurden im Stadttheater die vielen Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2022 für die verschiedenen Kaufbeurer Vereine höchst erfolgreich im Einsatz waren

Seit 2019 fand, auf Grund von Corona, die Ehrung erstmals wieder im großen Rahmen statt. Begleitet wurde die Feierlichkeit durch die Band Different Flavours. Die jungen Musiker haben sich vor gut einem Jahr im Rahmen eines Bandworkshops gefunden und treten seitdem nun gemeinsam auf. Der Auftritt der Tanzgruppe von Dance Solution hat den festlichen Rahmen abgerundet.

Die Urkunden wurden durch Oberbürgermeister Stefan Bosse feierlich an die folgenden Sportlerinnen und Sportler überreicht:

  • • Luise Glocker für den 2. Platz der Nordbayerischen Meisterschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
  • Lilli Wegner für den 1. Platz in der der Nordbayerischen Meisterschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
  • Arthur Pernizki für den 1. Platz der Südbayerischen Meisterschaft im Boxen (Box Club Kaufbeuren e.V.)
  • Lisa Marie Langner, Natalie Smolik, Lilli Wegner für den 1. Platz der Nordbayerischen Meisterschaft als Mannschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
  • Katharina Burkhardt für den 3. Platz im Bayern Cup im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Aurelia Belotti für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Lena Hofmann für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Franziska Prause für den 3. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kraftdreikampf (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Markus Grimminger für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Bankdrücken (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Martin Saur für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kreuzheben (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Zäzilie Bernert für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Luftpistole Auflage (Andreas Hofer Olympiaschützen Kaufbeuren e. V.)
  • Lothar Warmdt für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Triathlon (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Triathlon)
  • Levin Saveur für den 2. Platz der Süddeutschen Meisterschaft in 3000m Bahn (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Leichtathletik)
  • Fiona Illig und Jana Riemer für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft als Mannschaft im Degen
  • Maurizia Elstner, Kyra Stowasser, Petra Axt, Anna-Lena Sokolow, Jule Geisler, Noemi Pousada-Vespa, Anastasia Weber für den 3. Platz der Süddeutschen Meisterschaft im Faustball

Von der Lebenshilfe Ostallgäu e. V.

  • • Niklas Lange für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics im Segeln
  • Antonie Hofer für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics im Segeln
  • Sammy Kohnert für den 1. Platz der Bayerischen Special Olympics im Klettern
  • Stefanie Winkler für den 3. Platz der Bayerischen Special Olympics in 400m (Leichtathletik Einzelmedaillen)
  • Markus Knab für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics in 400m (Leichtathletik Einzelmedaillen)
  • Andre Straub, Matthias Einsle und Peter Petzoldt, Christian Weissenberger für den 3. Platz der Bayerischen Special Olympics in 4 x 400 m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
  • Sven Helfer, Stefan Welt, Andreas Negele, Matthias Einsle für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics in 4 x 100 m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
  • Markus Knab, Max Giebenhain, Peter Petzoldt, Markus Tarnowski für den 1. Platz der Bayerische Special Olympics in 4 x 100m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 1)
  • Thomas Merz für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 500m Radfahren
  • Martina Gnedel für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 500 m Radfahren
  • Tobias Merkl für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000 m Radfahren
  • Julia Rösler für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
  • Eric Pohl-Poma für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
  • Benedikt Weileder für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
  • Roman Geist für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 1000m Radfahren
  • Joel Kaiser für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 200 m Skaten
  • Stefan Welt für den 3. Platz der Deutsche Special Olympics über 5000 m Lauf
  • Andre Straub für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 1500 m Lauf
  • Sven Helfer für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Max Giebenhain für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Michael Huber für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Oliver Raabe für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Richard Karg für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Sven Helfer, Markus Knab, Peter Petzoldt, Sebastian Klee für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 100 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
  • Oliver Raabe, Stefan Welt, Martin Feistauer, Noah Kaiser für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 100 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 1)
  • Michael Huber, Richard Karg, Markus Tarnowski und Christian Negele für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 400 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 3)

 

  • • Emi Cominotti für den 6. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Andrea Stowasser für den 6. Platz der Deutschen Meisterschaft im Bogenschießen (Bogen-Sport-Club BURONEN e. V.)
  • Martin Slach für den 2. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kraftdreikampf (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Desiree Girgenti für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Noah Schüttler für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Biathlon gesamt (Ski-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Konstantin Fomich für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Bankdrücken (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Sebastian Graf, Dieter Geidl, Timotej Pancur, Aliosa Pretnar, Tobias Bader, Johannes Keller, Alex Binder, Jonas Gröger, Paul Mayer, David Diebolder, Benedikt Diebolder, Max Hops, Ralf Bidoul, Leon van der Linde, Max Miller, Johannes Kraus, Felix Schurr, Louis Herbrik, Danilo Maurer, Alexander Lieske, Jonas Fischer, Jonas Mommensohn, Jakob Peukert, Anton Schreiner, Yannik Burghart für den „2. DNL Division I nach der Hauptrunde“ im Eishockey (Eissportverein Kaufbeuren e. V.)
  • Jana Riemer für die Teilnahme am Europatunier im Fechten (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Fechten)
  • Fiona Illig für den 6. Platz der Europameisterschaft im Fechten (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Fechten)
  • Hartwig Bleß für den 1. Platz der Europameisterschaft im Bogenschießen (Bogen-Sport-Club BURONEN e. V.)
  • Björn Hertrampf für den 1. Platz der Europameisterschaft im Gewichtheben (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Petra Paule für den 31. Platz bei der Weltmeisterschaft (in der AK) über Langdistanz Triathlon (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Triathlon)
  • Philipp Bidoul und Leon van der Linde für das Erreichen des Viertelfinales in der Weltmeisterschaft im Eishockey (Eissportverein Kaufbeuren e. V.)
  • Lucia Hacker für den 7. Platz bei der Weltmeisterschaft im Canadier (Deutscher Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V.)
  • Andrea Hacker für den 5. Platz der Weltmeisterschaft im Kajak (Deutscher Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V.)

Sportlerin des Jahres wurde Andrea Hacker vom Deutschen Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V. Sie erreichte den 5. Platz der Weltmeisterschaft im Kajak.

Zum Sportler des Jahres wurde Hartwig Bleß vom Bogen-Sport-Club BURONEN e. V. gewählt. Er erreichte den 1. Platz der Europameisterschaft im Bogenschießen.

Schließlich wurde die Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf die U20 Mannschaft des Eissportvereins Kaufbeuren e.V. Die Mannschaft erreichte die 2. DNL Division I nach der Hauptrunde.

Oberbürgermeister Stefan Bosse zog ein positives Fazit zu der Sportlerehrung: „Mein Dank geht an alle Sportlerinnen und Sportler, die die Stadt Kaufbeuren mit ihren außergewöhnlichen Leistungen vertreten und repräsentieren. Dieses Engagement soll dementsprechend gewürdigt werden. Auch den Vereinen, die mit ihren Strukturen und vielen Ehrenamtlichen solche Erfolge möglich machten, gebührt mein Dank. Das ist etwas ganz Besonderes.“

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Panorama Soziales

EUTB eröffnet neues Büro in Kaufbeuren

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung eröffnete am 5. Mai 2023 ein neues Büro in der Ludwigstraße 29. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feiert zudem auch ihr fünfjähriges Bestehen

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ostallgäu-Kaufbeuren eröffnete am 5. Mai 2023 ein neues Büro in Kaufbeuren in der Ludwigstraße 29. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feiert die EUTB nicht nur die Eröffnung einer neuen Beratungsstelle, sondern auch ihr fünfjähriges Bestehen.

Seit fünf Jahren ist die EUTB Ostallgäu- Kaufbeuren eine Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen, sowie für deren Angehörige. Sie bietet kostenlose, unabhängige und trägerneutrale Beratung zu den Themen Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Das Team freut sich über die Weiterbewilligung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für die nächsten sieben Jahre.

Durch den Zusammenschluss der zwei Träger – die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. und das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Ostallgäu – wurde das Angebot der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren 2018 ins Leben gerufen und eine Beratungsstelle in Marktoberdorf eröffnet. Die zusätzliche Anlaufstelle in der Ludwigstraße 29 in Kaufbeuren ermöglicht es den Beraterinnen, noch mehr Menschen in der Region zu erreichen und bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen, Beratung und Unterstützung.

Wichtige Beratungsstelle für die Stadt

Geladene Gäste aus der Region waren vor Ort, um das erweiterte Beratungsangebot am 5. Mai.2023 in der Ludwigstraße zu begrüßen. Zur Eröffnung sprach der Oberbürgermeister Stefan Bosse ein Grußwort und betonte die Wichtigkeit einer solchen Beratungsstelle für die Stadt.

Besonders freut sich das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren, dass die Eröffnung des neuen Standortes auf den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fiel. Dieser Tag ist ein jährlicher Aktionstag, an dem europaweit auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht wird und für ihre Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft protestiert wird. Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren sieht die Eröffnung der neuen Beratungsstelle als ein Zeichen für ihre kontinuierliche Arbeit und ihr Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren lädt alle Interessierten herzlich ein, das neue Büro in Kaufbeuren zu besuchen und von den Beratungsangeboten Gebrauch zu machen. Die vier hauptamtlichen EUTB-Beraterinnen und zwei ehrenamtlichen Peer-Beraterinnen stehen gerne mit ihrem Fachwissen zur Verfügung und helfen bei Fragen rund um Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Telefonisch ist das Büro Kaufbeuren unter der unten stehenden Nummer ab Ende Mai erreichbar. Bis dahin können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden oder das Büro in Marktoberdorf telefonisch erreichen.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren
Standort Kaufbeuren Ludwigstraße 29 87600 Kaufbeuren Tel: 08341 9611137
Öffnungszeiten Kaufbeuren: Montag und Freitag 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

Standort Marktoberdorf Jahnstraße 12 87616 Marktoberdorf Tel: 08342 9192210
Öffnungszeiten Marktoberdorf: Montag bis Donnerstag 9:00 Uhr – 12:00 Uhr
E-Mail: beratung@eutb-oal.de

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Soziales Veranstaltung

„Gehirnjogging“

Treffen der Regionalgruppe der Deutschen Parkinsonvereinigung im Generationenhaus

Das Generationenhaus lädt Betroffene und Angehörige von Morbus Parkinson zu einem Treffen ins Generationenhaus ein. Bei entspannter Atmosphäre und mit professioneller Begleitung kann man sich informieren und gegenseitig Erfahrungen austauschen.

Dieses Mal ist das besondere Thema: „Gehirnjogging“.
Auch Gäste sind herzlich willkommen.

Wann: am 15.05.2023 um 14.00 Uhr
Wo: Generationenhaus Kaufbeuren e.V. Hafenmarkt 6-8

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 08341-9080898
oder info@generationenhaus-kf.de

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Soziales Veranstaltung

Benefizaktion 2023: Helfen durch Entsorgen Ihrer Akten

Rotary Kaufbeuren-Ostallgäu: Am 26. Mai. findet wieder die alljährliche Aktenentsorgung statt

Am Freitag, den 26. Mai, von 14 bis 17 Uhr findet in der Kaiser-Max-Straße beim Neptunbrunnen erneut die alljährliche Aktenentsorgung statt.

Unterstützen Sie die Bildung für Kinder in Namibia, und geben Sie Ihnen eine Zukunftsperspektive. Ein Teil Ihrer Spenden geht auch an regionale Kinderhilfsprojekte.

Was können Sie spenden?

Der Rotary Club nimmt Papierakten, CD´s, Festplatten und sonstige Datenträger von allen Privatpersonen und Unternehmen an. Ihre vertraulichen Dokumente werden nach aktuellen Sicherheitsstandards in der Schutzklasse 2* und der Sicherheitsstufe 3* nach DIN 66399 vernichtet.

Jedes Kilogramm Akten hilft! (Spendenempfehlung: 1€ pro Kilo, 1€ pro CD, 10€ pro Festplatte)

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Soziales Veranstaltung

Mit Genuss und Spaß

Veranstaltungen für Aktive ab 55 – noch Restplätze vorhanden!

Das Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt alle Interessierte herzlich zu den nächsten Veranstaltungen im Mai 2023 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

Kochkurs | Mit allen Sinnen Genießen: Kräuter und Gewürze – Ausgewogen kochen für den kleinen Haushalt mit Kräutern und Gewürzen

Im Laufe des Lebens werden die Sinneswahrnehmungen wie Schmecken, Riechen schwä-cher. Dies hat Auswirkungen auf die Ernährung: Vieles schmeckt nicht mehr so intensiv wie früher. Kräuter und Gewürze bringen „Pepp“ ins Essen! Lassen Sie sich entführen auf eine Reise der Sinne. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Kräutern und Gewürzen und deren praktische Verwendung.

Bitte bringen Sie eine Schürze und Behälter für übrige Speisen mit.

  • Freitag, 12. Mai 2023
  • 16:00 – 19:00 Uhr
  • Referentin: Eva Mundl | Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort:
    Haus der Begegnung
    Jahnstraße 12, 87616 Marktoberdorf
  • Teilnahme: 5,- € für Lebensmittel, vor Ort zu zahlen
  • Anmeldeschluss: 08.05.2023

Bewegungsangebot | Weil jeder Schritt zählt – Wunderpille Bewegung

Um lange fit und selbständig zu bleiben, braucht es keine sportlichen Höchstleistungen. Wichtiger sind die kleineren und größeren Alltagsaktivitäten wie Haus- oder Gartenarbeit. In diesem „bewegten“ Angebot erfahren Sie mehr über die „Wunderpille Bewegung“ und wie sie dazu beiträgt körperlich fit und geistig jung zu bleiben. Unsere Expertin gibt Tipps und Anregungen für einen bewegteren Alltag.

  • Samstag, 13. Mai 2023
  • 11:00 – 13:00 Uhr
  • Referentin: Nicole Christine Becker | Trainerin C und B Breitensport Erwachse-ne/Ältere und Prävention
  • Veranstaltungsort
    Parkplatz am Schützenheim,
    Schießstattstraße 21, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei, um wettergemäße Kleidung wird gebeten
  • Anmeldeschluss: 09.05.2023

Bewegungsangebot | Bewegung für ein starkes Herz

Aktiv und in Bewegung bleiben: Für den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden ist das mehr als die halbe Miete! Welche Bewegungsarten zur Stärkung von herz und Kreislauf besonders zu empfehlen sind und warum sich körperliche Aktivität so positiv auf Ihre Ge-sundheit auswirkt, das erfahren Sie in diesem „bewegten“ Angebot.

  • Mittwoch, 17. Mai 2023
  • 19:00 – 20:30 Uhr
  • Referentin: Stephanie Keck | Diplom Sportwissenschaftlerin
  • Veranstaltungsort
    Haus der Gebirgsjäger
    Kemptner Straße 68, 87629 Füssen
  • Teilnahme: kostenfrei, um wettergemäße Kleidung wird gebeten
  • Anmeldeschluss: 15.05.2023

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage:
https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an
poststelle@aelf-kf.bayern.de

 

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Politik Soziales

Deutschlandticket 2.0 – Das Junge-Leute-Ticket

Der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, Holger Jankovsky setzt sich für ein kostenloses Nahverkehrsticket für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein

Das Deutschland-Ticket ist ein großer Fortschritt. Das Ticket ist eine Entlastung für den Geldbeutel, vorbei ist der Tarifdschungel. Ein Ticket fürs ganze Land. Pendler*innen lassen das Auto stehen für die günstige Alternative Nahverkehr. Aber gerade für Familien ist das Deutschlandticket immer noch viel Geld. Mobilität darf keine Frage des Geldes sein.

Jankovsky schließt sich dem Appell für das Junge-Leute-Ticket an. Das ist ein kostenloses Nahverkehrsticket für Kinder bis 18 Jahre und für Schüler, Azubis und Studierende bis 28 Jahre. Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

Der Kinder- und Jugendbeauftragte sieht hier große Chancen, vor allem in unserer Region: „Das Junge-Leute-Ticket erleichtert allen Jugendlichen unabhängig von ihrem sozialen oder wirtschaftlichen Hintergrund den Zugang zu Bildung, Freizeitaktivitäten und anderen wichtigen Einrichtungen. Insbesondere im ländlichen Raum könnten kostenlose öffentliche Verkehrsmittel für Kinder und Jugendliche dazu beitragen, die Mobilität und Chancengleichheit zu verbessern.“

Die Grenze ist die eigene Fantasie, nicht der eigene Geldbeutel. Deswegen starten die GRÜNEN Bayern einen Appell, das Junge-Leute-Ticket einzuführen. Jeder kann mitmachen und so Mobil-Macher*in werden.

Auch das grüne Spitzenteam Ludwig Hartmann und Katharina Schulze unterstützt den Appell:

Ludwig Hartmann:

„Das Junge-Leute-Ticket ist eine Investition in die Zukunft. Wer als Jugendlicher an Zug und Bahn herangeführt wird, lernt die Vorteile kennen und bleibt den Öffentlichen treu. Damit schaffen wir jetzt die Mobilität der Zukunft.“

Katharina Schulze:

„Wir denken das Deutschlandticket weiter, wir machen Bayern mobil. Dabei nehmen wir die Jüngsten in den Blick: Mobilität darf bei ihnen keine Frage des Geldbeutels sein. Das Junge-Leute-Ticket sorgt für mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Damit alle jungen Menschen in ganz Bayern das Ticket auch regelmäßig nutzen können, muss parallel massiv in den Ausbau von Bus und Bahn investiert werden.“

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Panorama Soziales

Verleihung des Ehrenzeichens für ehrenamtlich Engagierte

Zwei Kaufbeurerinnen und ein Kaufbeurer durften sich über eine persönliche Auszeichnung durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder freuen

Verliehen wurde ihnen im Kaisersaal der Münchner Residenz das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt. Damit bedankt sich die Bayerische Staatsregierung für jahrelanges ehrenamtliches Wirken. Außerdem war die Stadt Kaufbeuren durch die 3. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler vertreten.

Aus Kaufbeuren wurden dabei ausgezeichnet:

– Marlies Achatz
– Irmgard Ernszt
– Anton Heider

Alle drei zeichneten sich in der Vergangenheit durch ihr herausragendes Engagement in Kaufbeuren aus.

Marlies Achatz ist seit 36 Jahren bei der Pfarrgemeinde St. Ulrich engagiert. Neben dem Chor hilft sie als Kommunionshelferin und organisiert seit 15 Jahren die „Wir über 60-Treffen“ für Seniorinnen und Senioren.

Irmgard Ernszt war zunächst Elternbeirätin bei der Kaufbeurer Tänzelfestknabenkapelle und ist dort seit 16 Jahren im Organisationsteam. Zusätzlich übernimmt sie seit 11 Jahren einen der Vorstandsposten direkt im Tänzelfestverein.

Anton Heider ist bekannt für seine Rolle als Kaufbeurer Nachtwächter. Diese Führung wurde vor 17 Jahren von ihm erstellt und findet seitdem immer guten Anklang. Auch die Führung „Feuer und Flamme“ entstammt seinen Ideen. In der Zeit von Frühjahr bis Herbst können die Führungen besucht werden.

Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die innerhalb der Vereine so vieles leisten.

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Soziales Sport Veranstaltung

HfH-Benefiz-Cup geht in die fünfte Runde

Was als einmaliges Turnier als Abschied von der alten Sparkassenarena beim 25jährigen Jubiläum der Kaufbeurer Initiative gedacht war, geht nun in seine fünfte Ausgabe: Der Hockey for Hope Benefiz-Cup – Deutschlands größtes Inlinehockeyturnier

e: Der Hockey for Hope Benefiz-Cup – Deutschlands größtes Inlinehockeyturnier findet am 13. und 14.05. in der energie schwaben arena statt.

Wieder gehen 16 Teams an den Start, dieses Mal jedoch mit Mannschaften als Ungarn, Tschechien, Österreich und Deutschland internationaler als zuvor. Neu dabei sind z. B. die Pinguine des Hockey Clubs Szombathely, aus der ungarischen Partnerstadt der Stadt Kaufbeuren. Hierbei war die Idee des 1. Vorsitzenden Alex Uhrle einen Partnerschafts-Pokal mit Teams aus Gablonz, Ferrara und Szombathely auszutragen. Ferrara hatte hier großes Interesse, musste jedoch vor kurzem aufgrund eines nicht-verschiebbaren Ligaspiels absagen, hat sich aber bereits für 2024 angekündigt.

Der letztjährige Meister aus Rosenheim, Hockeytown, kann dieses Jahr leider nicht antreten, da die Mannschaft primär aus Spielern der Starbulls Rosenheim besteht und das Turnier zu knapp am Saisonende des frischgebackenen Eishockey-Oberligameister stattfindet. Ansonsten sind viele weitere Städte wie Frankfurt, Kassel, München, Augsburg, Ulm/Neu-Ulm, Erding, Dachau, Linz und Boskovice vertreten. Manche Teams wie Team Goaßmaß klingen wie eine Gauditruppen, dahinter verbergen sich aber häufig Profis aus DEL, DEL2 und Oberliga. Der HC Boskovice aus der tschechischen Extraliga wird wieder mit diversen (Vize-)Weltmeistern anreisen. Zudem tritt die Deutsche Inlinehockey Liga (DIHL) mit einer Auswahl an.

Aufgrund des mittlerweile großen Namens in der Inlinehockeyszene musste man auf ein Einladungsturnier umsteigen, da es zu viele Anfragen gab, man aber primär auf bewährte Teams setzen möchte.
Hockey for Hope verzichtet, wie bisher, auf klassische Pokale. Wie im letzten Jahr werden die Medaillen für die Mannschaften vom Kinderheim Biberburg in Pforzen angefertigt, welche die Kinder den Spielern auch überreichen dürfen.

Alle Statistiken, Ergebnisse, Tabellen und Teams werden über cup.hockey-for-hope.org durch das Kaufbeurer Startup „itletics“ zur Verfügung gestellt.

Ein Besuch lohnt sich, denn Hockey for Hope verlangt keinen Eintritt und zusätzlich gibt es am Samstag im Rahmen des Familienfestes, welches parallel im Jordanpark stattfindet, eine große Tombola sowie Zielschießen und Schussmessung. Sämtliche Erlöse aus den Turniergebühren, Gastro und Tombola gehen an Projekte und Organisationen für bedürftige Kinder und Jugendliche. Hockey for Hope konnte in seiner noch sehr jungen Geschichte trotz zweijähriger Corona-Zwangspause bereits über 50.000€ bedürftigen Kindern und Jugendlichen zukommen lassen, davon alleine 15.000€ im Jahr 2022.

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Kultur Panorama Soziales

Veröffentlichung der neuen Homepage des Stadtjugendrings Kaufbeuren

Jubel bei den 60 Stadtranderholungsbetreuerinnen und –Betreuern

> zur neuen Homepage des Stadtjugendrings Kaufbeuren

Im Zuge des großen Vorbereitungstages auf die diesjährige Jubiläumsausgabe der größten Kaufbeurer Freizeitmaßnahme – die Stadtranderholung wird 50 – ging nach langer Vorbereitungszeit die neue Homepage des Stadtjugendrings an den Start. Auf der Website kann man sich natürlich nicht nur für die 2. Stadtranderholungswoche – hier sind noch Plätze frei –anmelden, sondern findet ab sofort alle Einrichtungen des SJR und sogar jede Jugendgruppe hat ihre eigene Seite bekommen, auf der sie sich präsentieren kann. Der SJR will mit der neuen Homepage den Service für alle Nutzerinnen und Nutzer bieten, über eine Zentrale das komplette Angebotsspektrum der Kaufbeurer Jugendarbeit überblicken zu können. Momentan wird die neue Homepage schon in die bevorstehende Vollversammlung eingebunden, alle Sitzungsunterlagen sind hier zu finden. Ein Blick auf die neue Seite  lohnt sich!

Während der Corona-Zeit hat Kilian Herbschleb gemeinsam mit Tobias Scheßl die Entwicklung eines Corporate Designs für den SJR Kaufbeuren vorbereitet. Dabei wurde auch ein neues Logo erstellt, welches in Form eines Rings den Zusammenhalt innerhalb des Stadtjugendrings hervorheben soll. Im Zuge dessen entstand auch der Gedanke, eine neue Homepage zu entwickeln. Neben einer erfahrenen CMS-Firma stand Jörg Ruckdeschel von der IuK der Stadt Kaufbeuren mit Rat und Tat zur Seite und half vor allem bei der Umsetzung der Ideen. Die neue Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit des SJR Stefanie Echtler brachte die Erstellung der Homepage zu Ende und veröffentlichte sie kürzlich im Kreis der Ehrenamtlichen der Stadtranderholung. Der SJR bedankt sich bei allen Beteiligten für die Umsetzung dieses Meilensteins.

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Kultur Soziales

Spendenübergabe im Rathaus

Sternenhimmel Allgäu e.V. unterstützt in Kaufbeuren die Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren, die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren

In den vergangenen Jahren hat der Verein Sternenhimmel Allgäu e.V. mit über 550.000 Euro soziale, karitative und kulturelle Einrichtungen im Allgäu unterstützt. Für das Jahr 2023 wird der Verein insgesamt 70.000 Euro in der Region verteilen können.

Diese Woche freute sich Oberbürgermeister Stefan Bosse sehr, dass in Kaufbeuren drei Maßnahmen mit insgesamt 6.000 Euro bedacht werden. „Mein herzlicher Dank gilt Ulrich Geiger und allen Unterstützern des Vereins Sternenhimmel Allgäu für das große und kontinuierliche Wirken in der Region Allgäu und für Kaufbeuren“ so Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Spendenübergabe am 24. April 2023.

Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren

Die Internatsstiftung St. Maria wurde im Jahr 2006 gegründet, um Kindern den Besuch des Internats St. Maria zu ermöglichen, deren Eltern nicht die finanziellen Mittel haben, um die Unterbringung im Internat zu gewährleisten. Zudem wachsen immer mehr Kinder in schwierigen familiären Verhältnissen auf, für die der Besuch des Internats eine gute Grundlage ihrer schulischen Bildung und menschlichen Reife darstellen kann. Dank der Zinserträge aus dem Stiftungskapital und Dank Spendengeldern können jedes Jahr bedürftige Kinder finanziell unterstützt werden. Mit geschulten Erzieherinnen wird herausragende Erziehungsarbeit geleistet. Die Mädchen erfahren dort sowohl Bildung als auch Halt und Herzenswärme.

Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren

Die Nachwuchsgewinnung ist für die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren seit jeher ein sehr wichtiges Thema. Aus diesem Grund wurde vor rund sechs Jahren die „Kinderfeuerwehr“ gegründet. Hier wird der Nachwuchs spielerisch gefördert und gefordert. Derzeit gehören 90 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren der Kinderfeuerwehr an. Die Kinder können unentgeltlich daran teilnehmen. Jeden zweiten Samstag im Monat engagieren sich 54 Betreuer aus den fünf Kaufbeurer Stadtteilen ehrenamtlich zugunsten der Kinder. Alle zwei Jahre absolvieren die Kinder eine sog. Prüfung. Hier steht zurzeit die „Kinderflamme“ an, bei welcher die Kinder spielerisch Brandherde erkennen müssen, z.B. ein heißes Bügeleisen etc. Spendengelder finden unter anderem Verwendung für Materialien zur spielerischen Förderung, Wandertage, Grillnachmittage oder auch ein Zeltlager.

DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Die DLRG-Einsatzkräfte stehen das ganze Jahr über rund um die Uhr bereit, um bei Notfällen am und im Wasser schnellstens Hilfe zu leisten. Mit mehreren Einsatzfahrzeugen und Rettungsbooten bringen sie als Sanitäter, Einsatztaucher, Strömungsretter oder Rettungsbootsführer Hilfe für die Verunglückten, stehen aber auch für Vermisstensuche und Technische Hilfeleistungen zur Verfügung. Bei größeren Unfällen oder Katastrophen – von der Massenkarambolage, Busunfall und ähnlichem, bis zum Wohngebäudebrand oder der Massenerkrankung in Heimen, wird die DLRG zur Unterstützung von Organisatorischem Leiter und Leitendem Notarzt eingesetzt. Von einem Einsatzleitfahrzeug wird das Einsatzgeschehen koordiniert. Durch die steigende Zahl von Unwetter- und Hochwasserkatastrophen sowie Starkregenereignissen sind in Bayern 19 Katastrophenschutzzüge aufgestellt worden. Einer davon ist im südlichen Schwaben angesiedelt und wird vom DLRG-Kreisverband KF/OAL e.V. geleitet.

Die DLRG will mit einer neuen Aufklärungskampagne an den Grundschulen Eis- und Badeunfälle vorbeugend vermeiden. Der Kreisverband spricht alle Grundschulen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu an, um sie für eine Beteiligung zu gewinnen. Es gibt Faltblätter, ein Comic-Heft und Plakate, dazu auch noch passende Lieder. Die DLRG stellt diese Materialien allen Schulen kostenlos zur Verfügung. Auch in Kindergärten soll den Kindern in spielerischer Form die Gefahren am und im Wasser vermittelt und das richtige Verhalten beigebracht werden.

Alle Mitarbeiter des DLRG-Kreisverbandes arbeiten freiwillig und ehrenamtlich. Sie erhalten keine Vergütung für geleistete Arbeit, auch keine Aufwandsentschädigungen, wie teilweise in anderen Vereinen und Organisationen üblich. Spenden fließen zu 100% in die Umsetzung der satzungsgemäßen Aufgaben.

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Kultur Soziales

Spendenübergabe Respekt 02

Theaterlandschaften Kaufbeuren spenden 2000 Euro für Frauen im Iran

Die Veranstaltung „Respekt 02 – Frau!Leben!Freiheit“ fand am 9. März im Stadttheater Kaufbeuren statt. Das Gemeinschaftsprojekt unterschiedlicher Frauen der Kaufbeurer Theaterlandschaften findet jedes Jahr zum Weltfrauentag statt und widmete sich 2023 der feministischen Revolution im Iran.

Mit emotionalen Texten iranischer Autorinnen und Autoren und dazu passender Musik von „Quergestreift“ spielte der Abend über 1700 € ein. Gemeinschaftlich beschlossen die Theatervereine, den Betrag auf 2000 € aufzurunden.

Das Geld wird an die Menschenrechtsorganisation „HÁWAR.help“ überwiesen, die sich u.a. für Bildungsprojekte für Frauen im Iran, Irak und in Afghanistan engagiert. Näheres unter www.hawar.help.

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Kultur Panorama Soziales

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hat viel vor

Planungen für ein inklusives Café in Kaufbeuren, Attraktivitätssteigerung des Vereinslebens für Mitglieder, spannende Vorträge, weiterhin enge Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt und noch vieles mehr

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hat viel vor

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hat in nächster Zeit viel geplant. Einen Überblick und spannende Einblicke in aktuelle Projekte gab es bei der informellen Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstag in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

> mehr zur Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hier im Marktplatz des Stadtportals

Den Schwerpunkt legt der Vorstand in seiner aktuellen Wahlperiode auf die Vereinsentwicklung und das Thema Selbstvertretung. Das oberste Ziel für Wolfgang Neumayer, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren: „Wir wollen, dass das Vereinsleben für Mitglieder interessanter wird.“ So sollen noch mehr junge Menschen und Menschen mit Behinderung – im Sinne der Selbstvertretung – für eine Mitgliedschaft gewonnen werden. Schon jetzt sind Menschen mit Behinderung Teil des Vereins und haben die Versammlung mit eigenen Beiträgen bereichert. „Daran sieht man, dass die Vereinsmitgliedschaft für Menschen mit Behinderung zunehmend wichtiger wird“, betont Neumayer.

Interessant bleiben will die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren auch durch spannende Vorträge, welche weiterhin Teil des Angebots sein werden. So können sich Interessierte schon jetzt den 26. Juni vormerken. Zwei Rechtsanwälte werden zum Thema Behindertentestament referieren und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.

Enge Kooperation mit der Kulturwerkstatt

Die Versammlung fand dieses Mal in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren statt – und das nicht ohne Grund. Seit vielen Jahren arbeiten die Organisationen eng zusammen. Das nächste große Projekt steht bereits in den Startlöchern: Nach dem Abriss eines Gebäudeteils der Kulturwerkstatt in der Ganghoferstraße wird im neuen Teil ein inklusives Café eingerichtet werden.

Voran geht es auch in anderen Bereichen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Nach dem gelungenen Bezug des neuen Wohnheims am Marktplatz in Marktoberdorf ist ein weiteres Wohnheim in Füssen in Planung: 24 Plätze wird es dort geben, davon 16 Plätze für Menschen mit Mehrfachbehinderung und 8 Plätze für Menschen mit erworbener Hirnschädigung.

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Panorama Soziales

Hilfe für Erdbeben-Opfer in der Türkei und Syrien

energie schwaben spendet 25.000 Euro an humedica

Hilfe für Erdbeben-Opfer in der Türkei und Syrien. energie schwaben spendet 25.000 Euro an humedica

Einen Scheck über 25.000 Euro übergab Markus Last, Sprecher der Geschäftsführung energie schwaben, an Heinke Rauscher, Vorständin bei humedica e.V. Das Geld ist für die Hilfe bestimmt, die humedica für die Opfer des Erdbebens im Grenzgebiet von Türkei und Syrien Anfang Februar leistet.

„Eines unserer medizinischen Teams war sehr schnell vor Ort“, berichtet Heinke Rauscher. „Wir setzen aber generell auf langfristige Hilfe. Zum Beispiel unterstützen wir den Bau von Latrinen und Wassertanks sowie den Betrieb eines Feldkrankenhauses in Syrien. Außerdem helfen wir den Menschen, die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. Wir freuen uns deshalb sehr über die Spende. Damit trägt energie schwaben dazu bei, dass wir unser Engagement weiterführen können.“

> mehr zu energie schwaben auch hier im Marktplatz des Stadtportals

Gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in der Region

Markus Last, energie schwaben, betont: „Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmen und Wirtschaftsfaktor vor Ort sehr ernst. Wir sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei humedica, vor allem auch den ehrenamtlich Engagierten, sehr dankbar, dass sie sich für die Opfer der Erdbebenkatastrophe einsetzen. Das unterstützen wir sehr gerne!“

Die Menschen in der Region liegen dem energie schwaben-Team sehr am Herzen. Deshalb unterstützt die Unternehmensgruppe vor allem ehrenamtliches Engagement in Bayerisch-Schwaben, insbesondere den Einsatz für die Menschen und ein gutes Zusammenleben: Vereine, Einrichtungen und Organisationen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Soziales wie etwa humedica.

Information energie schwaben

Aktuell sind mehr als 200 Städte und Gemeinden an über 6.500 Kilometer Gasleitungen angeschlossen. Sowohl öffentliche Einrichtungen als auch private Haushalte nutzen Leistungen von energie schwaben. Gas ist der Partner der erneuerbaren Energien und lässt alle Zukunftsoptionen zu – vor allem klimaschonendes Biogas und Wasserstoff. energie schwaben bietet neben der Versorgung mit Gas und Strom Dienstleistungen rund ums Thema Energie für Kommunen, Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Privathaushalte. 2017 erwarb energie schwaben vier Wasserkraftwerke an Lech und Wertach.

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Soziales Veranstaltung

Krisendienst Bayern – Hilfe bei psychischen Krisen

Der offene Gesprächskreis des Angehörigentreffs Kaufbeuren lädt alle pflegenden Angehörigen, ehrenamtliche HelferInnen und Interessierte herzlich ein

Der Krisendienst bietet erste Entlastung und Orientierung. Betroffene, Angehörige, Bezugspersonen und Hilfesuchende aus dem sozialen Umfeld werden fachkundig beraten und informiert. In dringenden Fällen kann der Einsatz erfahrener Fachkräfte am Ort der Krise die richtige Hilfe sein.

Datum:
Dienstag, den 02.05.23 von 17.00 – ca. 18.30 Uhr

Ort:
Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 Kaufbeuren

Referentin:
Manuela Weikmann, Bezirk Schwaben

Ansprechpartnerin:
Corinna Praetorius, Fachstelle für pflegende Angehörige

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer eine Betreuungsperson für den zu Pflegenden während dieser Zeit benötigt, sollte sich bitte baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

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Panorama Soziales

Im Mittelpunkt steht der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten

Die AOK Bayern unterstützt die Gesundheit von Kindern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern mit dem Gesundheitsprogramm „Ernährungsführerschein“, das vom Bundeszentrum für Ernährung entwickelt wurde

Die AOK Bayern unterstützt die Gesundheit von Kindern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern mit dem Gesundheitsprogramm „Ernährungsführerschein“, das vom Bundeszentrum für Ernährung entwickelt wurde

Über eine Millionen Kinder haben ihn bereits – den Führerschein für Grundschüler. Nein, es geht nicht um den Fahrradführerschein – es geht um gesunde Ernährung. Gut und gesund leben kann man nämlich nicht früh genug lernen. Die AOK Bayern unterstützt deshalb die Gesundheit von Kindern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern mit dem Gesundheitsprogramm „Ernährungsführerschein“, das vom Bundeszentrum für Ernährung entwickelt wurde.

> mehr zur AOK Kaufbeuren-Ostallgäu hier im Marktplatz des Stadtportals

Fertiges Unterrichtskonzept zur Ernährungsbildung von Grundschülern

Der Ernährungsführerschein ist ein Ernährungsbildungsprogramm für Grundschulen in der 3. und 4. Jahrgangsstufe. Im Mittelpunkt des Unterrichtskonzepts steht der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten. In sechs bis sieben Doppelstunden bereiten die Schü-lerinnen und Schüler kleine kalte Gerichte wie beispielsweise Salate oder Quarkspeisen zu. Dabei lernen sie mit echten Lebensmitteln umzugehen, wie die Profiköche zu schneiden, zu rühren, zu reiben oder abzuschmecken. Als Abschluss erhalten alle Kinder, die eine kleine schriftliche und praktische Prüfung bestanden haben, den Ernährungsführerschein.

Die Küche kommt ins Klassenzimmer

„Mit dem Ernährungsführerschein sollen Kinder die Chance bekommen, Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Für die Umsetzung wird keine Schulküche benö-tigt. Die Einheiten sind so konzipiert, dass sie in einem Klassenzimmer mit Spülbecken durch-geführt werden können. Die Schule erhält für die Praxiseinheiten von der AOK kostenfrei eine rollbare Kochbox mit vielen Utensilien rund um’s Kochen und Essen.

Bereits mehrere Ostallgäuer Grundschulen sind mit dabei

Die Rezepte sind nur das Mittel, um einige Arbeitstechniken zu lernen. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler „Spaß haben am Selbermachen, am Experimentieren in der Küche und am gemeinsamen Essen“, so Susanne Hasel weiter. Im Bereich der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sind aktuell bereits vier Grundschulen bzw. Einrichtungen beim Ernährungsführer-schein dabei.

Möchten auch Sie das kostenfreie AOK-Angebot nutzen?

Gerne können sich Grundschulen bei Interesse am Gesundheitsprogramm bei Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu telefonisch (08341 431-140) oder per E-Mail (susanne.hasel@by.aok.de) melden. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie außerdem unter www.aok.de/bayern/ernaehrungsfuehrerschein.

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Soziales Sport

Begeistert von der Vielfalt und der Professionalität des Angebots

Sparkasse Kaufbeuren unterstützt den Turnverein Kaufbeuren mit einer Spende

Sparkasse Kaufbeuren unterstützt den Turnverein Kaufbeuren mit einer Spende

Mit 11 Abteilungen und Sportarten von Aikido über Tischtennis bis hin zu Handball ist der Turnverein Kaufbeuren breit aufgestellt und steht für die Förderung der körperlichen und nicht zuletzt auch der mentalen Gesundheit. Über 75 qualifizierte Übungsleiter und Übungsleiterinnen sorgen für einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Sportbetrieb.

Verein, Vorstand und Abteilungsleiter sind ständig bemüht, neue Wege zu beschreiten und moderne Trends zu integrieren. In allen Bereichen finden sich Mitglieder jeglicher Altersklassen, die die erfolgreiche Arbeit des Vereins genießen und wertschätzen.

Diesen großartigen Einsatz möchte die Sparkasse Kaufbeuren fördern und honorieren und überreichte dem Turnverein Kaufbeuren eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

„Wir sind begeistert von der Vielfalt und der Professionalität dieses Angebots. Gerade in der heutigen digitalen Zeit ist Bewegung und körperlicher Ausgleich besonders wichtig für die Gesundheit“, finden Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaufbeuren und Birgit Pfeifer, stellv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Kaufbeuren, die beide selbst begeisterte Sportler sind.

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Panorama Soziales

72 Stunden Sozialaktion geht in die nächste Runde

In einem Jahr ist es soweit. Anmeldungen ab Mai möglich

Vom 18. -21. April 2024 engagieren sich wieder viele Jugendliche für die 72-Stunden-Aktion… und dies deutschlandweit!

Vielleicht haben Sie die letzte Aktion von 2019 noch in guter Erinnerung und freuen Sie sich noch heute über die Projekte, die realisiert wurden, u.a. Oasen für Mensch und Tier, Gartengestaltung für Kindergärten, Seniorenheimbesuche, Tauschbörse, kunstvoll gestaltete Vogelhäuser, von Unrat befreiter Wald, Grillstelle am Jugendhaus, Naturerlebnispfad,…

Über 650 junge Menschen waren in 28 Gruppen 2019 allein im Ostallgäu und Kaufbeuren aktiv. Daran wollen die Organisatoren wieder anknüpfen: „Die Jugendlichen können sich entweder selber ein Projekt aussuchen, die sogenannte do-it-Variante, oder sich überraschen lassen, mit der get-it-Variante“ – erklärt Susanne Keil vom BDKJ-Vorstand Ostallgäu. Sie war 2019 bereits engagiert bei der Planung mit dabei und freut sich sehr, dass die Aktion wieder stattfindet!

Initiator dieser Aktion ist der BDKJ – der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Mit dem Motto „Die Welt ein Stückchen besser machen“ ruft die BDKJ Bundesebene bereits jetzt wieder engagierte Leute auf, denn so eine große Aktion will gut geplant sein. Damit dies bei uns möglich wird, gibt es eine Kooperation zwischen dem Team der Kath. Jugendstelle Kaufbeuren, dem BDKJ Kaufbeuren und dem BDKJ Ostallgäu. Gemeinsam bilden sie den sogenannten „Koordinierungskreis Kaufbeuren-Ostallgäu“ – kurz „KoKreis“, der für alle Aktionsgruppen und Projektpartner als Ansprechpartner und Koordinator dient.

Christian Lieb, Jugendreferent der Jugendstelle Kaufbeuren, berichtet bereits vom ersten KoKreis-Treffen im März: „Wir haben wieder ein starkes Team mit Leuten aus dem ganzen Landkreis, von der Kolpingjugend Füssen und den Ministranten Marktoberdorf, über die Pfadfinderinnen Lauchdorf bis hin zum Sachausschussjugend Buchloe. Ich freue mich auch besonders, dass neben dem Inklusionsbeauftragten des Landkreises Ostallgäu auch ein Vertreter der Freien Evangelischen Gemeinde Kaufbeuren mit im Boot ist und wir die Aktion in unserer Region gemeinsam zum Erfolg bringen können. Unser Wissen und unsere Erfahrung aus 2019 können wir wieder voll einbringen!“

Die 72 Stunden Sozialaktion richtet sich an alle Jugendgruppen und so hofft der KoKreis Kaufbeuren-Ostallgäu, dass sich auch wieder viele Jugendgruppen aus den unterschiedlichsten Vereinen und Orten für die Aktion begeistern lassen und diese schon jetzt in ihre Jahresplanung aufnehmen. Eine Anmeldung ist ab Mai möglich.

Bei Fragen steht die Katholische Jugendstelle Kaufbeuren gerne zur Verfügung: Telefon 08341 9382 11, E-Mail: jugendstelle-kaufbeuren@bistum-augsburg.de

Link zur Aktionsseite:
https://www.bja-augsburg.de/Jugendstellen/Jugendstelle-Kaufbeuren/72h

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Soziales Veranstaltung

Geschenke zum Welttag des Buches

Eine Aktion des gemeinnützigen Second-Hand-Kaufhauses „Family Store“

Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ jährlich am 23. April gefeiert.

Da er in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt verschenkt die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ jedem Besucher ihres gemeinnützigen Second-Hand-Kaufhauses „Family Store“, unabhängig von einem Einkauf, am Samstag, den 22. April und am Montag, den 24. April ein Buch, das aus dem reichhaltigen Angebot der Bücherabteilung ausgewählt werden kann.

Neben Kinder- und Jugendbüchern, die junge Leserinnen und Leser begeistern, stehen auch Buchgenres für Erwachsene zur Verfügung, wie beispielsweise Belletristik (Romane, Dramen und Gedichte) sowie Sach- und Fachbücher.

Die Stiftung möchte durch die Buchgeschenke Lesefreude wecken und hatte bereits im letzten Jahr eine ähnliche Aktion durchgeführt, bei der jede Schülerin und jeder Schüler in Neugablonz einen Büchergutschein erhielt.

Gerne können die Bücher auch auf der Lesecouch oder im Bistro des „Family Store“ bei einer Tasse Kaffee oder Tee „angelesen“ werden, um auch das Richtige auszuwählen.

Das Second-Hand-Kaufhaus in der Neugablonzer Hüttenstr. 10 ist am Samstag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr und montags bis freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Zu diesen Uhrzeiten können auch Sachspenden am Rückgebäude des „Family Centers“ abgegeben werden.

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Panorama Soziales

Im Notfall – Rettung aus der Dose

SOS-Notfalldose mit Infoblatt hilft Rettungsdienst

Im Notfall zählt jede Sekunde. Häufig sind chronisch kranke Menschen oder Akutkranke dann aber nicht in der Lage, selbst die benötigten Angaben zu machen. Auch kann es sein, dass in solch einer Stresssituation ein wichtiges Detail vergessen wird. Von Ohnmacht und Bewusstlosigkeit einmal ganz abgesehen. Umgekehrt ist es den Rettungskräften meist unmöglich herauszufinden, wo diese wichtigen Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. „Da hilft die sogenannte SOS-Dose“, sagt Sonja Blunk, Kreisgeschäftsführerin des VdK Ostallgäu. In dieser Notfalldose können wichtige Informationen gebündelt und zentral aufbewahrt werden. „Der beste Ort ist der Kühlschrank, da die Küche in jeder Wohnung leicht zu finden ist“, erklärt sie.

Damit diese gute Idee auch in möglichst viele Kühlschränke gelangt, machten sich Centa Meggle, Seniorenbeauftrage der Gemeinde Biessenhofen, und ihre Kolleginnen Doris Neuner, Seniorenbeauftrage für die Gemeinden Waal und Ortsvorsitzende des VdK Buchloe, sowie Christine Hantschel, Seniorenbeauftrage für die Gemeinde Buchloe, für eine bessere Verbreitung stark. Sie griffen den Hinweis eines Bürgers auf, der erlebt hatte, dass diese Dose lebensrettend sein kann. So entstand jetzt im Ostallgäu und Kaufbeuren das Kooperationsprojekt, das von der Seniorenbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, Irmgard Haberberger, der Kreisgeschäftsführerin des VdK Ostallgäu, Sonja Blunk sowie Renate Dantinger, Sachgebietsleitung Pflege und Soziales beim BRK Kreisverband Ostallgäu getragen wird. Sie eint der direkte Draht zu Menschen, für die die SOS-Dose lebensrettend sein kann.

Um im Notfall rasche Hilfeleistung der Rettungskräfte zu ermöglichen, sorgen die drei Kooperationspartner nun dafür, dass die von ihnen Betreuten eine Notfalldose bekommen können. „Wir erreichen über unsere Nachbarschaftshilfe, die Gruppen für pflegende Angehörige oder die ambulante Pflege sehr viele Menschen“, so Renate Dantinger. In der Dose befinden sich zwei Aufkleber, einer für den Kühlschrank, der andere ist gut sichtbar im Eingangsbereich anzubringen. „Der Rettungsdienst erkennt so bei Betreten der Wohnung gleich den Hinweis auf die Notfalldose im Kühlschrank mit den relevanten Informationen.“

Seniorenbeauftragte Haberberger weist darauf hin, dass die persönlichen Daten, der Medikamentenplan und sonstige Informationen immer aktuell und vollständig ausgefüllt sein müssen und das Infoblatt mit Datum und Unterschrift versehen ist.

Somit hat der Rettungsdienst bei unklaren Situationen sofort wichtige Informationen zur Hand und kann diese dem Notarzt geben oder mit in die Klinik nehmen. “Hilfreich sind außerdem Adressen behandelnder Ärzte und enger Kontaktpersonen“, ergänzt Irmgard Haberberger. Die Dose mit dem Notfallblatt kann über die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Ostallgäu, beim VDK oder in den Gemeinden über die Seniorenbeauftragten bezogen werden.

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Soziales Veranstaltung

Stadt Kaufbeuren organisiert Fahrraddemo für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie

Unter dem Motto „Straßen sind für alle da“ wird am Samstag, den 06.05.2023 die erste „Kidical Mass“ in Kaufbeuren veranstaltet. Hierbei wird für eine kinder-, sowie klimafreundlichere Verkehrspolitik demonstriert

Veranstalter: Stadt Kaufbeuren, Abteilung Gleichstellung & Familie

Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Rathaus in der Kaiser-Max-Straße, mit Begrüßung durch den Zweiten Oberbürgermeister Oliver Schill. Um 14:30 Uhr beginnt die familienfreundlichen Radldemo durch Kaufbeuren mit Blaulicht & Musik. Abschließend findet ein gemeinsamer Ausklang mit Musik, Essen und Getränken im Jordanpark statt.

Was ist Kidical Mass eigentlich?

Die Kidical Mass leitet sich von der Critical Mass ab und hat die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbständig mit dem Fahrrad und zu Fuß bewegen können. Die Kidical Mass fordert zudem kinderfreundliche, grüne Orte, in denen es viele und vielfältige Freiräume zum Spielen und für ein soziales Miteinander zwischen allen Generationen gibt.
Wir laden euch herzlich zu der Fahrradparade für Klein und Groß ein!

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Soziales Verwaltung

Vergabeprozess der Kita-Plätze geht weiter

Stellungnahme der Stadtverwaltung Kaufbeuren zur aktuellen Problem-Situation. Laut Verwaltung wird sie weiterhin alles Machbare leisten, um Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherzustellen. Dazu gehören ausreichende Plätze sowie qualifiziertes Personal

Die ungekürzte Stellungnahme der Stadtverwaltung Kaufbeuren

Das Referat für Kinder, Jugend und Bildung sowie die gesamte Stadtverwaltung Kaufbeuren wird weiterhin alles Machbare leisten, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Kaufbeuren sicher zu stellen. Dazu gehören ausreichende Plätze in Kitas sowie qualifiziertes Personal, das die Kinder bildet, betreut und fördert.

Die aktuelle Situation in der Kindertagesbetreuung stellt sich wie folgt dar: Für 605 Kita-Plätze wurden in den vergangenen Wochen bereits Zusagen für das Betreuungsjahr 2023/2024 versandt. Leider warten dennoch etliche Eltern auf eine abschließende Zusage. Die Gründe dafür sind vielfältig und werden deshalb Schritt für Schritt erläutert:

1. Wie kam es zu der aktuellen Situation?

  • Verzögerungen bei geplanten Bauvorhaben aller Träger. Das bedeutet bauliche Erweiterungen der vorhandenen Kapazitäten sind später erfolgt als geplant oder noch nicht fertig gestellt. Ohne die notwendigen Räumlichkeiten sind Aufstockungen der Kapazitäten nicht umsetzbar. 
  • Überproportionaler Zuzug aus dem In- und Ausland (Zuwanderung nach Kaufbeuren). Die Gründe für diesen Zuzug reichen von internationalen Flüchtlingsbewegungen bis hin zum verbesserten Arbeitsmarkt, weshalb sich Menschen hier ansiedeln. 
  • Verdreifachung der Integrations-Kinder seit 2019 (19) bis 2023 (58). Hintergrund: Die I-Kinder haben besonderen Betreuungsbedarf und benötigen deshalb zwei Kita-Plätze. 
  • Der Mangel an Fachkräften wird deutschlandweit zu einer immer größer werdenden Herausforderung. Dies betrifft in Kaufbeuren gleichermaßen die kommunalen Kindertageseinrichtungen als auch die Einrichtungen der freien Träger.

2. Die Platzvergabe erfolgt nach vorher definierten Kriterien. Dazu gehören:

  • die rechtzeitige Anmeldung bis Ende Februar
  • Vorschulkinder
  • Bestandskinder, die in der Kindertageseinrichtung von einer in die andere Betreuungsform wechseln (z.B. von der Krippe in den Kindergarten)
  • Geschwisterkinder, deren Bruder oder Schwester bereits in der entsprechenden Einrichtung sind
  • unterjährige Kinder, z. B. Zuzug oder Vollendung des ersten bzw. dritten Lebensjahres im laufenden Betreuungsjahr
  • alle weiteren Kinder

3. Die Platzvergabe erfolgt ebenfalls nach Aspekten der Dringlichkeit. Die verschiedenen Unterteilungen dafür sind:

  • Kinder von Erwerbstätigen, Arbeit-Aufnehmenden (alleinerziehende Erwerbstätige/Arbeit-Aufnehmende oder beide Eltern, die im Betreuungsjahr nachweislich erwerbstätig sind/werden)
  • Kinder von Eltern, die arbeitsuchend gemeldet sind oder nach dem SGB II leistungsberechtigt sind
  • in Abstimmung mit dem Sozialdienst des Jugendamtes haben Vorrang:
    o Kinder von alleinerziehenden Eltern
    o Kinder, deren Eltern Hilfen zur Erziehung erhalten
    o Kinder mit besonderem Förderbedarf (Inklusion)

Das städtische Service-Team der Kindertagesbetreuung und die Kindertageseinrichtungen arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Kinder aufnehmen zu können. Der Vergabeprozess ist demnach also noch nicht abgeschlossen. Die endgültige Bearbeitung der offenen Anfragen erfolgt in den kommenden Wochen durch die Stadt Kaufbeuren. Beispielsweise sind die geplanten Einschulungen noch nicht abgeschlossen. Dies wiederum wirkt sich auf die Zahl der verfügbaren Plätze in den Kindergärten aus, da wie oben beschrieben, Bestandskinder vorrangig behandelt werden, um eine Umgewöhnung zu vermeiden. Zudem hatten die Eltern bis Anfang April Zeit, ihre zugesicherten Plätze anzunehmen oder entsprechend abzulehnen. Deshalb ist das Geschehen noch sehr dynamisch und keineswegs endgültig.

Welche Maßnahmen trifft die Abteilung Kindertagesbetreuung der Stadtverwaltung Kaufbeuren?

Wie geht es jetzt für die betroffenen Eltern, die noch auf eine Zusage warten, weiter?

In den nächsten Wochen werden noch Zusagen erteilt. Das Service-Team der Kindertagesbetreuung bittet die Eltern, deren Kinder aktuell noch keine Zusage für das kommende Betreuungsjahr (bis 31.12.2023) erhalten haben, sich bei uns zu melden. Um alle Fälle nach der Dringlichkeit zu prüfen, benötigen wir eine Bestätigung des Arbeitsgebers mit den jeweiligen Wochenstunden und Arbeitstagen. Hierzu wird es ein Formblatt geben, das den Eltern zur Verfügung gestellt wird.

Referatsleiterin Cornelia Otto, zuständig für die Bereiche Kinder, Jugend und Bildung, erklärt: „Ich kann Ihnen versichern, dass wir die aktuelle Situation verbessern möchten. Dazu werden wir jeden einzelnen Fall gründlich prüfen und bewerten.“

Die Abteilung Kindertagesbetreuung steht Ihnen bei der Suche nach einer Lösung tatkräftig zur Seite. Sie erreichen das Service-Team von Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr und Mittwoch/Donnerstag von 14:00 bis 16:00 unter der Telefonnummer 08341 437-9255 oder unter der E-Mail-Adresse kinderbetreuung@kaufbeuren.de.

 

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Soziales Veranstaltung

Tim Pröse liest aus „Der Tag, der mein Leben veränderte“

Eine Benefizveranstaltung des Lions Club Kaufbeuren. Im Stadttheater Kaufbeuren. Am Donnerstag, 20.04.2023. Eintritt frei. Anmeldung im pianofactum wegen begrenzter Platzwahl

Termin: Donnerstag, 20.04.2023
Ort: Stadttheater Kaufbeuren
Beginn: 19:30 Uhr
Anmeldung: im pianofactum. Plätze auf 140 begrenzt
Eintritt: frei (um Spenden wird gebeten)
Veranstalter: Lions Club Kaufbeuren

Der Tag, der mein Leben veränderte | Tim Pröse (timproese.com)

Plötzlich steht die Welt still. Manchmal ist es ein Schicksalsschlag, manchmal ein Krieg oder eine Verzweiflungstat, die unser Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellt. Wie gehen Menschen damit um, wenn sie hinfallen, alles verlieren – und wie finden sie aus tiefster Krise zu sich selber? Nr.-1-Spiegel-Bestseller-Autor Tim Pröse begleitete solche Menschen lange und erzählt nun in 15 berührenden Porträts von ihnen. Und von dem Wunder ihrer seelischen Widerstandskraft, ihrer Resilienz. Inspirierende Geschichten aus der Mitte der Gesellschaft, die Hoffnung und Mut machen, dem Leben immer positiv gegenüber zu treten und neue Wege zu gehen.

„Große Empfehlung, mein Freund Tim Pröse hat ein neues Buch rausgebracht, sehr bewegend…“
Udo Lindenberg

„Tim Pröse befasst sich in seinem Buch mit Schicksalsschlägen. Das enorm Bewegende dabei ist, dass er empathisch mit diesen Schicksalen umgeht. Er hört einfühlsam zu, bringt sich selbst ein, gibt das Essenzielle der Begegnungen weiter und hilft uns damit, aus all diesen Schicksalen für uns das zu entdecken, woraus wir für unser Leben lernen können.“
Konstantin Wecker

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Panorama Soziales Verwaltung

„Neues von OB Stefan Bosse“ – Folge 148

Kindergärten und –krippen, Hallenbadsanierung, Brunchmarkt

Die aktuelle Auslastung in den Kaufbeurer Kindergärten- und -krippen ist sehr hoch. Für das kommende Betreuungsjahr 2023/2024 haben noch nicht alle Eltern eine Zusage für einen Platz bekommen. Dieser Prozess läuft aktuell weiter. Die Gründe liefert Oberbürgermeister Stefan Bosse im Video. Außerdem gibt eine ausführlichere Pressemitteilung der Stadt Kaufbeuren auf unserer Homepage.

Das Hallenbad öffnet am 8. April zum letzten Mal vor der Sanierung. Bis Herbst 2024 sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein. Dafür ist es notwendig nicht noch das Ende der Osterferien abzuwarten, sondern mit den Arbeiten zu beginnen. Das Hallenbad wird umfassend saniert: Dazu gehören die Bereiche des Personals, die Badewassertechnik und die Sanitäreinrichtungen. Weitere Infos finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage unter der Rubrik „Alle News“ vom 23. März.

Abschließend weist der Oberbürgermeister auf den ersten Brunchmarkt des Jahres 2023 hin. Dieser findet am 15. April von 9 bis 14 Uhr auf dem Kirchplatz statt. Wie im vergangenen Jahr sind verschiedene Händerinnen und Händler vor Ort um die Besucherinnen und Besucher mit leckeren Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken zu versorgen. Zusätzlich gibt es ein buntes Rahmenprogramm.

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Politik Soziales

DRK fordert Erhöhung der Mittel für Freiwilligendienste

Investition in die Zukunft

Die Bundesregierung hat angekündigt, die Mittel für Freiwilligendienste aufgrund der angespannten Haushaltslage zu reduzieren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisiert diese Entscheidung und empfiehlt stattdessen Investitionen von rund vier Milliarden Euro, um die Freiwilligendienste zu stärken. „Es erscheint paradox, dass ständig Diskussionen um eine Pflichtzeit oder ein Gesellschaftsjahr aufkommen, während die bestehenden Freiwilligenprogramme unter Druck geraten. Wir sollten die vorhandenen Potentiale der Freiwilligendienste besser nutzen und diesen Bereich stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Das DRK schlägt einen Mindestauszahlungsbetrag von 800 Euro pro Freiwilligen und Monat als Mindeststandard und einen Rechtsanspruch auf einen Freiwilligenplatz vor. Die Finanzierung der Leistungen an die Freiwilligen muss dem Bund obliegen. Dabei orientiert sich das DRK an der Höhe des BaföG-Höchstsatzes für Studierende unter 25 Jahren, die nicht im Haushalt ihrer Eltern leben. Mit diesem Mindestbetrag könnten die ausgezahlten Leistungen, einschließlich Taschengeld und Geldern für Unterkunft und Verpflegung, erhöht, die pädagogische Begleitung gesichert und somit die Attraktivität der Programme gesteigert werden.

„Freiwilligendienste stärken das Miteinander im Gemeinwesen, helfen dabei, junge Menschen an eine Verantwortungsübernahme für die Gesellschaft heranzuführen und fördern Zusammenhalt, Integration und Demokratie“, so Hasselfeldt. „Die bestehenden Programme haben bei relativ geringen Kosten eine hohe gesellschaftliche Wirkung.”

Derzeit engagieren sich rund 100.000 junge Menschen pro Jahr im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD). Entsprechend des DRK-Vorschlages würden die Kosten für den Bund bei zwölf-monatigen Einsätzen auf 1,34 Milliarden Euro im Jahr steigen. Das DRK hält bei gesteigerter Attraktivität eine Verdreifachung der Freiwilligenzahlen für möglich. Könnte die Gesamtzahl der Teilnehmenden in den Programmen auf 300.000 junge Menschen erhöht werden, lägen die Gesamtkosten bei rund 4 Milliarden Euro im Jahr. Diese Summe unterschreitet Schätzungen für Umsetzungskosten eines neu einzuführenden Pflichtdienstes um ein Vielfaches.

„Die Bundesregierung sollte deshalb ihre Ankündigung, die Mittel für die Freiwilligendienste zu kürzen, dringend überdenken“, sagt Hasselfeldt. „Die bereits bestehenden Programme auszubauen und besser auszustatten, wäre eine lohnende Investition in die Zukunft und wäre ein effektiverer Ansatz als neue Maßnahmen einzuführen.“

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Panorama Soziales

Achtung Zeckenzeit – Jetzt richtig schützen!

AOK-Gesundheitstipp zum Zecken-/ Insektenschutz

Naturfreunde kennen sie nur zu gut: Zecken. Sie stechen, saugen sich voll und können dabei verschiedene Krankheiten übertragen. Das ist zum einen die Borreliose, und zum anderen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Meistens bleibt ein Stich ohne gesundheitliche Folgen. „Vorsichtig sollte man dennoch sein, denn beide Infektionen können gefährlich werden“, so Bernd Ruppert von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

> mehr zur AOK Kaufbeuren-Ostallgäu hier im Marktplatz des Stadtportals

Zeckenkrankheiten sind nur schwer zu entdecken

Borreliose ist die mit Abstand häufigste durch Zecken übertragene Krankheit in Europa und man kann sich in ganz Deutschland damit infizieren. Als ersten Hinweis auf Borreliose bildet sich häufig ein ringförmiger roter Fleck um die Einstichstelle, der sich langsam ausbreitet, die sogenannte Wanderröte. Möglicherweise kommen grippeähnliche Beschwerden hinzu, wie Fieber, Muskel- oder Kopfschmerzen. Wer solche Symptome hat, sollte zum Arzt gehen.

Die zweithäufigste durch Zecken übertragene Krankheit ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), welche jedoch durch ein Virus ausgelöst wird. Schutz vor der FSME bietet eine Impfung. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt diese für Besucher und Bewohner von Risikogebieten, wenn sie sich viel in der Natur aufhalten. Denn es besteht die Gefahr, dass eine Infektion zu einer Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns führt. Für eine vollständige Grundimmunisierung sind drei Impfdosen notwendig. Der Schutz hält dann mehrere Jahre vor. „Zecken, die FSME-Viren tragen, kommen vorwiegend in bestimmten Regionen Deutschlands vor, beinahe ganz Bayern zählt dazu“, so Bernd Ruppert. In den Risikogebieten ist die Infektionsgefahr dennoch relativ gering, da nicht jeder Stich einer Zecke gleich zu einer Ansteckung führt.

Wie lassen sich Zeckenstiche vermeiden?

Da eine Impfung nur vor FSME, nicht aber vor Borreliose schützt, ist der sicherste Schutz vor einer Infektion das Vermeiden von Zeckenstichen. Bei Wanderungen durchs Gebüsch empfiehlt es sich, feste Schuhe, lange Hosen und lange Ärmel zu tragen – oder man bleibt gleich auf festen Wegen. Auch Insektenschutzsprays können Zecken ein bis zwei Stunden vertreiben. Danach muss erneut gesprüht werden.

„Nach dem Aufenthalt im Freien sollte man unbedingt jeden Abend seinen Körper gründlich nach Zecken absuchen“, sagt Bernd Ruppert. „Jede Zecke muss möglichst schnell entfernt werden, weil die Infektionsgefahr umso größer wird, je länger die Zecke ihr Blut saugt.“ Zur Entfernung eignen sich am besten spezielle Hilfsmittel die Zecke zwischen Hautoberfläche und Kopf fassen und gerade herausziehen, ohne sie dabei zu zerquetschen. Die Einstichstelle sollte danach desinfiziert und noch eine Weile auf Rötungen beobachtet werden.

Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Insektenschutz-Set!

„Wir möchten, dass Sie zukünftig zeckensicher unterwegs sind“, so Bernd Ruppert. Deshalb haben wir ein nützliches Insektenschutz-Set mit Zeckenkarte, Insektenschutz-Spray und Insektenstich-Kompresse für Sie zusammengestellt.

Sichern Sie sich auf unserer Aktionsseite Ihr kostenfreies Set: Einfach das Bild oder diesen Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr Insektenschutz-Set per Post zugeschickt.

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Panorama Soziales

Gemeinsame Übung zur Bekämpfung von Bergwaldbrände

Freiwilligen Feuerwehr Schwangau und die Bergwacht Füssen und Kaufbeuren üben am Schwansee bei Hohenschwangau

Die Bekämpfung von Waldbränden im steilen Gelände stellt besondere Herausforderungen an die Rettungskräfte und spätestens seit dem Brand am Zunderkopf in der Nachbarschaft des Säulings im Sommer letzten Jahres ist dieses Problem auch in unserer Region angekommen. Hieraus entstand nun die gemeinsame Übung der Bergwacht mit der Feuerwehr am vergangenen Freitag mit ca. 40 Feuerwehrlern und Bergrettern. Die Ausbildung begann zunächst mit einem Theorieteil in der Bergrettungswache Füssen. Im Anschluss ging es zur Praxis ins Gelände an den Schwansee.

Brände zu löschen ist prinzipiell Aufgabe der Feuerwehr. Die Bergwacht unterstützt die Feuerwehr im steilen, alpinen und absturzgefährdeten Gelände durch Ihre Erfahrung, trägt das Material mit und sichert die Feuerwehrler bei Ihrer Arbeit. Hierfür gibt es bei der Bergwacht Bayern einen Sonderausrüstungsanhänger Natur- und Umwelteinsatz mit dem erforderlichen, speziellen und hitzebeständigen Sicherungsmaterial.

Vor Ort wurde dann der „Einsatz“ einmal komplett durchgespielt. Mit Kraxen wurde gemeinsam weiteres Material wie Schläuche, Verteiler, Pumpen, Faltbehälter in den Berg getragen. Löschwasserleitungen wurden verlegt, Material vor Abrutschen gesichert und schließlich Wasser gepumpt und zu den verschiedenen Brandstellen gefördert. Hierbei agiert immer ein Trupp bestehend aus einem Bergwachler zur Sicherung und einem Feuerwehrler zum Löschen.

Unterstützt wurde die Übung durch das Technik-Team der Bergwacht Allgäu aus Immenstadt (LKLD). Diese suchten das Gelände mit einer Drohne und Wärmebildkamera ab und konnte so genaue Einsatzkoordinaten übermitteln, um auch kleinere Glutnester aufzuspüren, die dann gezielt aufgehackt und mit Löschrucksäcken abgelöscht werden.

An der Übung beteiligt waren 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schwangau, 20 Bergretter der Bergwacht Füssen und Kaufbeuren, das Technik Fahrzeug der Bergwacht Allgäu und der Sonderausrüstungsanhänger Natur- und Umwelteinsatz aus Murnau mit je zwei Spezialeinsatzkräften.

Für die Verantwortlichen der beiden Blaulichtorganisationen war es wichtig zu sehen, welche Einheiten und Materialien wo und wann gebraucht werden, wie diese zur Einsatzstelle gebracht werden können und wie das Ganze Zusammenspiel im Einsatzfall funktioniert. Wie notwendig solche Vorbereitungen sind, haben die Ereignissen wie damals am Zunderkopf gezeigt. Mittlerweile wird die Bergwacht Bayern mit Ihren Spezialeinsatzkräften auch national und international zu großen Waldbrandeinsätzen hinzugezogen.

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Panorama Soziales Wirtschaft

Die Gewinner:innen des Schüler- und Lehrerwettbewerbs stehen fest

Feierliche Siegerehrung anlässlich des Planspiel-Börse-Wettbewerbs in der Sparkasse Kaufbeuren

Die Gewinner:innen des Schüler- und Lehrerwettbewerbs stehen fest

Feierliche Siegerehrung anlässlich des Planspiel-Börse-Wettbewerbs in der Sparkasse Kaufbeuren

Die zunehmende Inflation, steigende Zinsen sowie der Ukrainekrieg und weitere politische Spannungen zeichneten den Planspiel-Börse-Wettbewerb 22/23, der nach 17 Wochen am 31. Januar endete. In der 40. Spielrunde des größten kostenlosen Online-Börsenspiels Europas hatten die 266 teilnehmenden Schüler:innen aus Kaufbeuren, Buchloe und Umgebung mit vielen Kursschwankungen zu kämpfen. Durch intensives Verfolgen der Wirtschaftslage und des Börsengeschehens sowie durch das Ausloten der aussichtsreichsten Wertpapiere gelang es schließlich sechs von insgesamt knapp 100 Teams der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, ihr Depotvolumen am gewinnbringendsten zu vermehren. Insbesondere die Investition in nachhaltige Titel sorgte für einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Ausgehend von einem virtuellen Startkapital von 50.000 Euro erhöhte die Gruppe „Laurina“, bestehend aus Regina Kienle, Laura Steck und Leni Weber vom Marien-Gymnasium Kaufbeuren, unter Anleitung von Lehrer Ulrich Pflug, ihren Depotgesamtwert auf 59.828,67 Euro. Dieses Performanceplus von rund 19,7 Prozent bescherte ihnen den verdienten ersten Platz in der Gesamtwertung der Sparkasse Kaufbeuren und Platz 450 deutschlandweit. In der Nachhaltigkeitswertung positionierte sich die Gruppe „RotkäppchenInvestors“ mit Nenad Genda und Noah Kerkossa von der Sophie-La-Roche-Realschule (Lehrkraft Alexandra Groß) mit einem Nachhaltigkeitsertrag von + 4.410,93 Euro (Depotgesamtwert: 56.676,87 Euro) an der Spitze. Sie setzten, wie auch die Gruppe Laurina, bei ihrer Anlagestrategie auf den Kauf von Aktien des deutschen Kupferherstellers Aurubis. Die Private Wirtschaftsschule Frenzel verzeichnete heuer gleich drei Erfolge: Mit den Spielgruppen „Dusty Angels“ auf Platz zwei (Emil John und Kaspar Röhrl), „Wonder Club“ auf Platz drei (Nicole Del, Carlotta Hirschberger, Constantin Redlich und Sofia Smal) und „Hummel für Brummel“ auf Platz fünf (Lukas Miller, Sevan Altuntas und Hannes Fußy) zeigten sich die Lehrkräfte Claudia Lindner und Bettina Blößer sehr zufrieden. Platz vier belegten Fabian Bersch, Noah Can Köhler und Dominic Kolar des Gymnasiums Buchloe mit dem Teamnamen „Take the Risk“ unter der Anleitung von Dominik Maurus.

Eine besonders hervorzuhebende Leistung zeigte darüber hinaus Andreas Wittig, Lehrkraft an der Gustav-Leutelt-Schule. Mit einem vorwiegend nachhaltig erwirtschafteten Ertrag von + 12.121,15 Euro (Depotgesamtwert: 62.121,15 Euro) und unter steter Beobachtung der politischen Lage, gewann er den Lehrerwettbewerb in Kaufbeuren und sicherte sich gleichzeitig Platz 5 der deutschlandweiten Nachhaltigkeitswertung.

Siegerehrung im März

Anlässlich dieser herausragenden Ergebnisse wurden die Erstplatzierten sowie die weiteren erfolgreichen Spielgruppen schließlich im März im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung in der Sparkasse Kaufbeuren ausgezeichnet. Nach einem Blick auf die vergangene Spielrunde durch Sparkassen-Wertpapierexperte Tobias Philipp wurde zunächst über die Anlagestrategien der Gruppen diskutiert. Michael Sambeth, Marketing-Leiter und Initiator des Panspiels in der Sparkasse Kaufbeuren, lobte dabei das große Engagement der jungen Börsianer, die nicht davor scheuten, mehrmals täglich den Depotstand zu kontrollieren und „auch mal ein Risiko“ beim Kauf- und Verkauf von Titeln einzugehen. Danach überreichte Sparkassen-Vertriebsleiterin Katharina Schaffer gemeinsam mit Vorstand Angelo Picierro nebst Urkunden auch Technik-Preise und Gutscheine an die Siegerteams. Ein gemeinsames Winner-Dinner rundete den Abend ab.

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