DRK fordert Erhöhung der Mittel für Freiwilligendienste

Image
Foto: BRK Ostallgäu

Investition in die Zukunft

Die Bundesregierung hat angekündigt, die Mittel für Freiwilligendienste aufgrund der angespannten Haushaltslage zu reduzieren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisiert diese Entscheidung und empfiehlt stattdessen Investitionen von rund vier Milliarden Euro, um die Freiwilligendienste zu stärken. „Es erscheint paradox, dass ständig Diskussionen um eine Pflichtzeit oder ein Gesellschaftsjahr aufkommen, während die bestehenden Freiwilligenprogramme unter Druck geraten. Wir sollten die vorhandenen Potentiale der Freiwilligendienste besser nutzen und diesen Bereich stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Das DRK schlägt einen Mindestauszahlungsbetrag von 800 Euro pro Freiwilligen und Monat als Mindeststandard und einen Rechtsanspruch auf einen Freiwilligenplatz vor. Die Finanzierung der Leistungen an die Freiwilligen muss dem Bund obliegen. Dabei orientiert sich das DRK an der Höhe des BaföG-Höchstsatzes für Studierende unter 25 Jahren, die nicht im Haushalt ihrer Eltern leben. Mit diesem Mindestbetrag könnten die ausgezahlten Leistungen, einschließlich Taschengeld und Geldern für Unterkunft und Verpflegung, erhöht, die pädagogische Begleitung gesichert und somit die Attraktivität der Programme gesteigert werden.

„Freiwilligendienste stärken das Miteinander im Gemeinwesen, helfen dabei, junge Menschen an eine Verantwortungsübernahme für die Gesellschaft heranzuführen und fördern Zusammenhalt, Integration und Demokratie“, so Hasselfeldt. „Die bestehenden Programme haben bei relativ geringen Kosten eine hohe gesellschaftliche Wirkung.”

Derzeit engagieren sich rund 100.000 junge Menschen pro Jahr im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD). Entsprechend des DRK-Vorschlages würden die Kosten für den Bund bei zwölf-monatigen Einsätzen auf 1,34 Milliarden Euro im Jahr steigen. Das DRK hält bei gesteigerter Attraktivität eine Verdreifachung der Freiwilligenzahlen für möglich. Könnte die Gesamtzahl der Teilnehmenden in den Programmen auf 300.000 junge Menschen erhöht werden, lägen die Gesamtkosten bei rund 4 Milliarden Euro im Jahr. Diese Summe unterschreitet Schätzungen für Umsetzungskosten eines neu einzuführenden Pflichtdienstes um ein Vielfaches.

„Die Bundesregierung sollte deshalb ihre Ankündigung, die Mittel für die Freiwilligendienste zu kürzen, dringend überdenken“, sagt Hasselfeldt. „Die bereits bestehenden Programme auszubauen und besser auszustatten, wäre eine lohnende Investition in die Zukunft und wäre ein effektiverer Ansatz als neue Maßnahmen einzuführen.“

Zurück

Zurück


Newsletter

JETZT KEINE NACHRICHTEN MEHR VERPASSEN!
Hier für den kostenlosen Online-Newsletter von Wir sind Kaufbeuren anmelden.


Weitere Nachrichten
Die Aktienbrauerei Kaufbeuren (ABK) erweitert ihr Sortiment an alkoholfreien Produkten
4. März 2024

Die Aktienbrauerei Kaufbeuren (ABK) erweitert ihr Sortiment an alkoholfreien Produkten

Für alle, die auf Alkohol verzichten möchten – aber nicht…

Die Joker ziehen in die Playoffs ein
3. März 2024

Die Joker ziehen in die Playoffs ein

ESVK gewinnt gegen die Steelers mit 4:1 – in den…

Foto: AOK-Mediendienst
3. März 2024

„Gesundheit wird groß gegessen“

AOK-Kampagne rund um bewusste Ernährung. Jetzt kostenfreien AOK-Frischedeckel sichern. Gesunde…

Erneut denkbar knappe Auswärtsniederlage
2. März 2024

Erneut denkbar knappe Auswärtsniederlage

ESVK muss sich in Freiburg mit 3:2 geschlagen geben Das…

„Nun öffnen sich neue Türen“. 211 Absolventen werden an der Berufsschule Kaufbeuren verabschiedet
1. März 2024

„Nun öffnen sich neue Türen“. 211 Absolventen werden an der Berufsschule Kaufbeuren verabschiedet

Schulleiter Bertram Knitl eröffnete die Feierlichkeiten und sieht die Absolventen…


Weitere Nachrichten
Besondere Ehrung bei Jahresauftaktfeier der BRK-Tagespflegen Buchloe, Neugablonz und Kaufbeuren
1. März 2024

Besondere Ehrung bei Jahresauftaktfeier der BRK-Tagespflegen Buchloe, Neugablonz und Kaufbeuren

Eine besondere Ehrung erfuhr Tanja Müller, sie feierte ihr zehnjähriges…

Stefan Schmid wird zum 1. April 2024 stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben
1. März 2024

Stefan Schmid wird zum 1. April 2024 stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben

Das IHK-Präsidium bestätigte den gemeinsamen Vorschlag von IHK-Präsident Reinhold Braun…


Weitere News
Tagesstätte Kaufbeuren – Verkauf liebevoll gefertigter Produkte
1. März 2024

Tagesstätte Kaufbeuren – Verkauf liebevoll gefertigter Produkte

Erlös fließt vollständig in die Arbeit der Tagesstätte für Menschen…


Veranstaltungen

Weitere News

Angebote

Škoda Leasingaktion – Škoda Karoq Selection 1.5 TSI

Škoda Karoq Selection 1.5 TSI 110kW (150 PS)

Neuwagen. SUV. Gang-Schaltgetriebe. 110 kW. Energy-Blau

Leasingrate 259,- €

Gültigkeit des Angebots

Ab sofort

  • Weitere Informationen
  • Sonstiges

Škoda Karoq Selection 1.5 TSI 110kW (150 PS)

  • 17″ Leichtmetallfelgen Scutus
  • Digital Cockpit
  • LED-Hauptscheinwerfer
  • Climatronic
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Frontradarassistent
  • Wireless SmartLink
  • Vorbereitung für eine Anhängerkupplung

Zustand: Neuwagen
Karosserieform: SUV / Geländewagen
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
Leistung: 110 kW
Lackierung: Energy-Blau

Monatliche Leasingrate 259,- € inkl. MwSt.

Unser Angebot

  • Privatleasingangebot
  • UPE 35.180 €
  • Laufzeit 48 Monate
  • Jährliche Fahrleistung 10.000 km
  • Monatliche Rate 259,00 €
  • zzgl. Überführungskosten, zzgl. Zulassungkosten, alle Preise inkl. MwSt.

Škoda Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Bonität vorausgesetzt.

Kraftstoffverbrauch nach WLTP kombiniert: 6,1 l/100km; Stromverbrauch WLTP: kWh/100km; Elektrische Reichweite: km; CO2-Emission nach WLTP kombiniert: 139 g/km;

Kraftstoffverbrauch (WLTP)* kombiniert: 6,1 l/100km
CO₂-Emission (WLTP): 139 g/km

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei Deutsche Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 715/2007 in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. Die Angaben sind bereits auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Bei diesem Fahrzeug können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, andere als die hier angegebenen Werte gelten. Der Gesetzgeber arbeitet an einer Novellierung der Pkw-EnVKV und empfiehlt in der Zwischenzeit für Fahrzeuge, die nicht mehr auf Grundlage des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) homologiert werden können, die Angabe der realitätsnäheren WLTP-Werte.

Kontakt

Firma: Auto Singer GmbH & Co. KG
Straße: Augsburger Str. 85-87
PLZ Stadt: 87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 – 9515 – 0
Email: info-kf@autosinger.de
Internet: www.autosinger.de


Stellenanzeigen