Kategorien
Panorama

Positive Nachrichten für Kaufbeuren: Barrierefreier Umbau des Bahnhofs startet am 25. Februar 2026

Über 25 Millionen Euro werden in die Modernisierung investiert.

Am kommenden Mittwoch beginnen die Arbeiten für den barrierefreien Umbau des Kaufbeurer Bahnhofs. Über 25 Millionen Euro werden in die Modernisierung investiert. Das ist eine große Verbesserung insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen, Familien sowie ältere und mobilitätseingeschränkte Personen.

Die Bahnsteige am Bahnhof Kaufbeuren werden erhöht und mit einer neuen Bahnsteigausstattung versehen. Außerdem wird die Personenunterführung modernisiert und Aufzugsanlagen errichtet, um den Zugang zu den Bahnsteigen künftig stufenlos zu ermöglichen. Während der Arbeiten an der Personenunterführung können Reisende vorübergehend eine alternative Personenüberführung nutzen. In der Zeit des Umbaus kann es zu Gleis- und Fahrplanänderungen kommen. Zugleich wird infolge der notwendigen Baumaßnahmen das Parkplatzangebot rund um den Bahnhof bis November massiv reduziert.

„Endlich geht es los“, freute sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) „Der Bahnhof Kaufbeuren erhält mit der Barrierefreiheit nun ein zeitgemäßes Gesicht. Denn gerade für Familien mit Kinderwägen, Menschen mit Handicap oder Reisende mit viel Gepäck ist der bisherige Zustand am Bahnhof ohne Aufzüge und Rampen inakzeptabel. Das ändert sich nun“, erklärte der Bundestagsabgeordnete, der sich seit vielen Jahren für die Modernisierung des Kaufbeurer Bahnhofs stark macht.

Stracke betonte, dass das Projekt durch die Investitionsoffensive des Bundes im Rahmen das „1.000-Bahnhöfe-Programm“ des Bundes im Jahr 2021 möglich wurde. „Ich habe mich mit voller Kraft dafür eingesetzt, dass Kaufbeuren barrierefrei wird. 2021 ist es mir zusammen mit der damaligen Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer gelungen, Kaufbeuren neben Gunzenhausen als einer von damals lediglich zwei Bahnhöfen in das Programm aufzunehmen. Jetzt erfolgt die Umsetzung.“

Die Barrierefreiheit des Kaufbeurer Bahnhofs ist ein wichtiger Meilenstein für die Stadt und setzt ein deutliches Zeichen für moderne, inklusive Mobilität. Mit dieser Maßnahme und mit dem von der Deutschen Bahn angekündigten Neubau des Bahnhofsgebäudes im Jahr 2027 läuten wir für Kaufbeuren ein neues Zeitalter in Sachen Bahn ein.

Kategorien
Allgemein Blaulicht Panorama

Rückblick auf ein engagiertes Vereinsjahr der Wasserwacht Kaufbeuren und Neugablonz

Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder

Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.

Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“

Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:

Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.

In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“

Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.

Kategorien
Panorama Tourismus Veranstaltung

„Auf den Spuren von Römern und Rittern“. Jetzt am 11. März anmelden!

Foto: Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing

Die Busfahrt des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften Kaufbeuren führt im Oktober nach Szombathely

Interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren können sich am Mittwoch, den 11. März 2026 von 17:30 bis 19:00 Uhr in den Räumen der Tourist Information, Kaiser-Max-Straße 3a für die fünftägige Fahrt anmelden. Von Donnerstag, den 1. bis Montag, den 5. Oktober 2026 wird die Gruppe in einem Reisebus nach Ungarn fahren. Die Reiseleitung übernimmt dieses Mal das Vorstandsmitglied Viktória Létang, die aus Szombathely stammt. Um wieder ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm ausschreiben zu können, laufen seit Anfang des Jahres die Vorbereitungen und Korrespondenzen mit den örtlichen Anbietern und offiziellen Stellen.

Neben dem Kennenlernen der Partnerstadt (Stadtführung, Stadtrundfahrt und Empfang im Rathaus) stehen auch Ziele in der nächsten Umgebung von Szombathely auf dem Programm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stadtgeschichte, speziell der Römerzeit. Ein Tagesausflug wird die Mitreisenden bis zum Balaton bringen und am Abend mit einer mittelalterlichen Überraschung enden.

Es wird um Verständnis gebeten, dass im Sinne der Chancengleichheit, persönliche Anmeldungen ausschließlich zum genannten Zeitraum in den Räumlichkeiten der Tourist Information stattfinden können. Zur weiteren Organisation müssen Daten vom Reisepass bzw. vom Personalausweis aufgenommen werden, so dass ein Ausweisdokument zur Anmeldung mitgebracht werden sollte.

Übersteigt die Zahl der Interessierten die zur Verfügung stehenden Plätze im Bus/Hotel zählt die Reihenfolge der Anmeldung und es wird eine Warteliste erstellt.

Kategorien
Panorama

Immanuel Gemeinde Kaufbeuren. Pastor Alin Cuc feierlich in seinen Dienst eingesegnet

Foto: Immanuel-Gemeinde

Festgottesdienst mit Vertretern mehrerer Gemeinden und Oberbürgermeister Bosse

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Pastor Alin Cuc am Sonntag, den 11. Januar 2026, offiziell in seinen Dienst als neuer Pastor der Immanuel Gemeinde Kaufbeuren eingesegnet. Die Gemeinde hat ihren Sitz in der Dessestraße 5 in Neugablonz. Zahlreiche Gäste aus christlichen Gemeinde, Politik und Gesellschaft nahmen an der Einsegnung teil und unterstrichen damit die Bedeutung dieses besonderen Anlasses für die Gemeinde und die Stadt.

Pastor Alin Cuc wurde in Klausenburg (Cluj-Napoca) in Rumänien geboren. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Nathalie und den vier Kindern lebt er inzwischen in Obergermaringen. (Ein zur Pressemitteilung beigefügtes Foto zeigt Pastor Cuc mit seiner Familie).

In seiner Predigt sprach Pastor Cuc über Berufung, geistliche Verantwortung und das Vertrauen darauf, dass Gott Menschen auch dann führt, wenn Wege zunächst unklar erscheinen. Er beschrieb es als ein großes Privileg, Gottes geliebten Menschen dienen zu dürfen, getragen von der Hoffnung, dass wir alle eines Tages in das himmlische Zuhause gelangen, in dem Gott alles neu macht. Im Blick auf die Erneuerung der Schöpfung im neuen Himmel und auf der neuen Erde erinnerte er an seinen Besuch im Donaudelta und an die beeindruckende Schönheit der Pelikane. Doch trotz dieser faszinierenden Naturerfahrung, so betonte er, bleibt im Menschen eine tiefe Sehnsucht – nach einer von Gott neu geschaffenen Welt, in der alles vollkommen, unvergänglich und dauerhaft schön ist.

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit setzten die anwesenden Vertreter anderer christlicher Gemeinden aus Kaufbeuren. Pastor Rainer Meier von der Freien Evangelischen Gemeinde Kaufbeuren, auch bekannt als Kirche im Alten Kino, begrüßte seinen neuen Kollegen herzlich. Ebenso brachte Pastor Dr. Rodrigue Ngoumeni vom Jesus Zentrum seine Wertschätzung und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Ausdruck. Darüber hinaus vertrat Waldemar Pister die FEC Freie Evangeliums Christengemeinde Kaufbeuren. In den Grußworten wurde übereinstimmend die Bedeutung eines vertrauensvollen Miteinanders der christlichen Gemeinden in Kaufbeuren betont.

Ehrengast des Gottesdienstes war der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse, der Pastor Cuc und seine Familie herzlich willkommen hieß. In seinem Grußwort würdigte er das gesellschaftliche Engagement der Kirchen vor Ort und nahm Bezug auf den in der Predigt erwähnten Besuch des rumänischen Donaudeltas, das er selbst aus eigener Anschauung kennt. Damit schlug er eine persönliche Brücke zwischen Predigt, eigener Erfahrung und dem internationalen Hintergrund des neuen Pastors.

Die Einsegnung von Pastor Alin Cuc wird von der Immanuel Gemeinde als bewusster Aufbruch in eine neue Phase des Gemeindelebens verstanden. Gemeinsam mit ihrem neuen Pastor möchte die Gemeinde geistlich wachsen, Menschen im Stadtteil Neugablonz begleiten und Verantwortung für ein gutes gesellschaftliches Miteinander übernehmen.

Kategorien
Panorama Soziales Verwaltung

Jetzt noch bis 22.02.26 anmelden! Neues Bürgerbudget 2026 des Rotary Club und Stadt Kaufbeuren. Gefördert werden Einzelprojekte bis zu 5.000 Euro

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:

  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

Kategorien
Allgemein Panorama Verwaltung

Neue Fahrplanhefte für den Bus in Kaufbeuren und der Region

Jetzt als PDF zum Download und als gedruckte Version erhältlich

Die neuen Fahrplanhefte liegen ab sofort als PDF auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren bereit.

Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab dem 18. Februar 2026 im Service Zentrum Verkehr am Plärrer in Kaufbeuren gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Cent erhältlich.

Bereits seit Sommer 2025 gibt es mit der optimierten Linie 9 stündlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Neugablonz und dem Bahnhof. Durch den Fahrtverlauf via Innovapark und Gewerbepark Kaufbeuren ist damit auch eine attraktive Verbindung für Pendler entstanden. Im neuen Fahrplanheft liegt der Fahrplan dieser Linie erstmals im Druck vor.

Kategorien
Panorama

Wegen Forstarbeiten: Sperrung der Straße unterhalb der Fatima-Kapelle nach Gutwillen

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren informiert

In der Zeit vom 11. bis 13. Februar 2026 muss die Straße unterhalb der Fatima-Kapelle nach Gutwillen gesperrt werden. Der Grund sind notwendige Durchforstungsarbeiten, um die Verkehrssicherung in diesem Bereich zu gewährleisten. Wertvolle Lebensräume im Ökosystem Wald werden berücksichtigt, die Produktivität und die Verjüngungsfähigkeit des angrenzenden Waldes wird erhalten und verbessert. Der Wald ist im Eigentum des Bezirks Schwaben und wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF Kaufbeuren) bewirtschaftet. Vor der Maßnahme haben die Forstexperten des AELF Kaufbeuren die wertgebenden Strukturen des Arten- und Biotopschutzes wie z. B. Baumhöhlen und Spalten untersucht und die Maßnahme mit dem Umweltamt der Stadt Kaufbeuren abgestimmt. Durchgeführt wird die Maßnahme von der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit regionalen Fachfirmen.

Förderung von Biotopbäumen, seltenen Baumarten und Naturverjüngung

„Die Waldpflege dient der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit durch die Entnahme kranker und abgestorbener Bäume, besonders betroffen sind dabei die vom Triebsterben befallenen Eschen“, erklärt Förster Frank Kroll. „Dabei wird der bestehende alte Mischwald mit naturnaher Baumartenausstattung ebenso erhalten wie gekennzeichnete Biotopbäume, Totholz und seltene Baumarten.“ Zusätzlich werden neue Lebensräume durch Herstellung von stehendem und liegendem Totholz geschaffen sowie die Naturverjüngung aus standortheimischen Baumarten gefördert. Die Arbeiten finden außerhalb der Brut- und Setzzeiten statt.

Infos:

  • Zeitraum: 11. bis 13. Februar 2026
  • Art der Sperrung: Vollsperrung für Fahrzeuge aller Art sowie für Fußgänger und Radfahrer
Kategorien
Fasching Panorama

Altstadt Kaufbeuren: Straßensperrungen wegen Burongaudi am Donnerstag, 12.02.2026

Sperrung von ca. 16.30 bis 18.00 Uhr

Der Umzug führt wie gewohnt vom Spitalhof über Pfarrgasse, Hafenmarkt, Ledergasse, Alleeweg, Kemptener Tor, Schmiedgasse, Obstmarkt, Salzmarkt, Kaiser-Max-Straße. Dieser Bereich wird von 16.30 bis ca. 18.00 Uhr gesperrt.

Auch gesperrt werden Sedanstraße (von der Ludwigstraße bis zur Kaiser-Max-Straße), Rosenthal und Ringweg (vom Rathaus bis zur Ludwigstraße) von 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr, denn hier findet im Anschluss die große Faschingsparty statt.

Weiter werden von der Stadt absolute Halteverbote entlang der gesamten Zugstrecke von 14.00 bis 24.00 Uhr erlassen. Bei Bedarf müssen falsch geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden, um den Umzug nicht zu behindern.

Grund ist der Umzug durch die Altstadt/Fußgängerzone mit ca. 25 Fußgruppen – angeführt vom Faschings-Express Kaufbeuren; Aufstellung ab 16:30 Uhr (Spitalhof); Beginn: 17:00 Uhr; Ende der Veranstaltung ca. 18.00 Uhr in der Kaiser-Max-Straße vor dem Rathaus.

Danach werden die Sperrungen aufgehoben, der Bereich der Faschingsparty in der Kaiser-Max-Straße bleibt jedoch bis ca. 23.00 Uhr gesperrt.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Kaufbeuren: Sperrung der Augsburger Straße am Donnerstag, 12. Februar in der Zeit von 15 Uhr bis 19 Uhr

Sperrung wegen zwei Veranstaltungen

Die Augsburger Straße ist auf Höhe der Crescentiabrücke am Donnerstag, 12. Februar zwischen 15 Uhr bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund hierfür sind zwei Veranstaltungen.

Die Straßensperrung wird bereits ab der Spittelmühlkreuzung (Einmündung Gutenbergstraße) bis zur Kreuzung am Kaufland eingerichtet. Anliegerinnen und Anlieger können jeweils bis zur Crescentiabrücke zu Ihren Wohnungen und Häusern gelangen. Die Zufahrt zum Medicenter ist grundsätzlich ebenfalls möglich.

Im Busverkehr kommt es zu folgenden Änderungen auf den Stadtbuslinien 11 und 13 sowie den Regionalbuslinien 16, 18 und 58:

Ab 14:50 Uhr bis einschließlich 19:25 Uhr fahren die Busse ab der Haltestelle Kaufbeuren Bahnhof bis zur Haltestelle Innovapark über den Kurs der Linie 12 entlang der Neugablonzer Straße.

Gleiches gilt in die Gegenrichtung für alle Fahrten ab 14:17 Uhr bis 19:47 Uhr ab der Haltestelle Polauner Straße Richtung Kaufbeuren.

Die Haltestellen Waldfriedhof, Augsburger Straße/Alte Poststraße, Leinauer Hang, Breslauer Straße, Alte Poststraße, Kerlsstraße/Finanzamt, Stadtsaal und Crescentiabrücke werden am oben genannten Tag und Zeitraum nicht bedient.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert: Fahrbahnverengung Neugablonzer Straße ab Montag, 02. Februar 2026

Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt

Fahrbahnverengung Neugablonzer Straße ab Montag, 02. Februar bis Dienstag, 31. März

Die Fahrbahn in der Neugablonzer Straße ist ab Montag, 02. Februar bis einschließlich Dienstag, 31. März auf Höhe der Hausnummern 21 bis 82 für 10 Tage im genannten Zeitraum verschmälert. Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt. Grund hierfür sind Baumpflegemaßnahmen.

Kategorien
Allgemein Bildung Panorama Veranstaltung

Hoffnung schafft Klima: Kaufbeuren lädt zum Handeln ein. Start am 30. Januar mit einer Karikaturen-Ausstellung

Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026

Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?

Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.

Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.

„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung

Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.

Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.

Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“

Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:

🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe?
📅 30. Januar – 23. Februar 2026
📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren
🎟 Eintritt: frei
👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr
👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr

Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.

Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung

Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:

🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)

Januar

30.01.2026, 19:00 Uhr
📍 Stadtbücherei Kaufbeuren
Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“
👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler)
🎟 Eintritt frei

Februar

06.02.2026, 19:00 Uhr
📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren
Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“
Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten
✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de

09.02.2026, 19:00 Uhr
📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“
👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer
🎟 Eintritt frei

14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr
📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus
Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“
🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei)
🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de

23.02.2026, 18:30 Uhr
📍 Sparkassenpassage Kaufbeuren
Ökumenischer Gottesdienst
Gemeinsamer spiritueller Abschluss
🎟 Keine Anmeldung erforderlich

März

03.–09.03.2026
📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren
Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“
Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht

09.03.2026, 10:00 Uhr
📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren
Schüler*innen-Aktionstag
Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen

09.03.2026, 19:00 Uhr
📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
Escape Game für Klimaprofis
Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam
✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de

13.03.2026, 19:30 Uhr
📍 Filmburg Marktoberdorf
🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“
Film zur Umweltenzyklika Laudato si’
🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de

20.03.2026, 15:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren
🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“
👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter
🎟 Keine Anmeldung erforderlich

📌 Laufende & begleitende Angebote

  • Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.)
    📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
  • Lebensmittel-Aktion: „Verschwendung sichtbar machen“
    📍 V-Markt-Passage Kaufbeuren (Februar–März)
    Organisiert von AELF, Tafel, KEB
  • Fastengruppe „Was machen wir?“
    📅 15.01.–27.03.2026
    🧑 Leitung: Christiane Stricker
    ✉ Anmeldung: winfriedkorn@aol.com
  • Einzelgespräche & Seelsorgeangebote
    📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul
    ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
  • Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche
    📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.)
    🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
  • Kunstprojekte mit Schulklassen
    📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026)
    Thema: „Schöpfung und Zukunft“

Warum dieses Projekt?

Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.

Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent:
Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung.
Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.

Ursprung der Ausstellung

Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104:
„Du erneuerst das Angesicht der Erde.“

Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.

Weitere Informationen & Programmübersicht:

👉 kaufbeuren-katholisch.de/hoffnung-schafft-klima

Kategorien
Panorama Verwaltung

Digitaler Bürgerservice: Stadt Kaufbeuren baut Online-Angebot weiter aus

Mehr Komfort bei Behördengängen: Diese Online-Dienste stehen jetzt zur Verfügung

Die Stadt Kaufbeuren hat auch im Bürgerservice und in der Zulassungsstelle im vergangenen Jahr weitere Schritte hin zur digitalen Stadtverwaltung unternommen.

Online-Dienste des Bürgerbüros

Das Bürgerbüro wird bei der Digitalisierung in Teilbereichen vom Bundes- und Landesgesetzgeber begleitet. Dabei ist es jedoch teilweise auf die gesetzlichen und technischen Änderungen angewiesen, bis neue Online-Dienste angeboten werden können. Die Online-Dienste werden als sogenannte EfA-Dienste („Einer für Alle“) zunächst von einer Behörde getestet und nach einem erfolgreichen Testverfahren an alle weiteren Behörden zur Nutzung freigegeben. In dem Zusammenhang konnte das Bürgerbüro in Kaufbeuren 2025 die Online-Wohnsitzmeldung und das Online-Fundbüro einführen. Die Bürgerinnen und Bürger können bequem von zu Hause die Online-Dienste nutzen und ihre Behördengänge erledigen.

Für die Online-Wohnsitzmeldung innerhalb Deutschlands ist zur Sicherheit noch die Online-Ausweisfunktion vorgeschaltet. Mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises beziehungsweise des elektronischen Aufenthaltstitels und der zugehörigen PIN können sich die Meldepflichtigen sicher im Internet ausweisen und identifizieren. Dazu müssen sich die Betroffenen dann nur noch die „AusweisApp“ auf ihren NFC-fähigen Mobiltelefonen herunterladen. Im weiteren Verlauf des Online-Dienstes erhalten die Meldepflichtigen online ihre Meldebescheinigung und können daraufhin die Änderung der Adresse im Chip des Personalausweises und die Anforderung des Adressaufklebers veranlassen.

Mit der Einführung des neuen Online-Fundbüros haben Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, zielgerichtet und selbstständig auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren nach verlorengegangenen Gegenständen zu suchen und daraufhin im Einzelfall auch eine Verlustmeldung an das Bürgerbüro schicken. Damit entfallen Anrufe oder Vorsprachen im Bürgerbüro. Finder müssen mit den gefundenen Gegenständen nach wie vor ins Bürgerbüro kommen und die Fundsache persönlich abgeben, weil hier die gesetzlich vorgeschriebene Ablieferungspflicht besteht.

Ebenfalls neu hinzu kam im vergangenen Jahr der Online-Dienst für Hundehalterinnen und Hundehalter. Alle Anmeldungen und Abmeldungen zur Hundesteuer können inzwischen über die Online-Formulare auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren eingereicht und entsprechende Nachweise hochgeladen werden. In wenigen Schritten können die Meldungen für Hunde von zu Hause oder von unterwegs eingereicht werden.

Neben den neuen Online-Diensten kann das Bürgerbüro inzwischen auch eine Reihe von weiteren Dienstleistungen digital anbieten. Dazu zählen zum Beispiel die Antragstellung für die Übermittlungssperren, die kostenfreie Meldebescheinigung, Online-Anträge für Führungszeugnisse, Melderegisterauskünfte, Wohnsitz-Abmeldungen, Parkausweise für Bewohner oder Schwerbehinderte und aus aktuellem Anlass – wegen der bevorstehenden Kommunalwahl – auch der Briefwahlantrag.

Online-Dienste der Zulassungsstelle Im Bereich Zulassungswesen ist inzwischen das gesamte Standard-Zulassungsverfahren (i-Kfz) online möglich – von der Neuzulassung fabrikneuer Fahrzeuge, über die Umschreibung bei Halterwechsel oder Wohnsitzwechsel, die Wiederzulassung eines abgemeldeten Fahrzeugs bis hin zur Abmeldung von Fahrzeugen. Zur Nutzung der Online-Zulassungsvorgänge ist eine Identifizierung notwendig, für Privatpersonen über die „BayernID“ oder „BundID“ und für juristische Personen über das „Mein Unternehmenskonto“. Bei der Abmeldung von Fahrzeugen ist keine Identifizierung des Antragstellers notwendig. Im Jahr 2025 knackte die Zulassungsstelle Kaufbeuren die Marke von 1.000 digitalen Zulassungsvorgängen. Dies zeigt, dass die digitalen Angebote rund um das Kfz-Zulassungswesen immer mehr von Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden.

Neben den Zulassungsvorgängen im Rahmen von i-Kfz bietet die Zulassungsstelle Kaufbeuren weitere Online-Dienste an. Bei der Wunschkennzeichenreservierung können sich Bürgerinnen und Bürger vorab ihr Wunschkennzeichen für die Kfz-Zulassung aussuchen und reservieren. Über die Bankbriefauskunft können Bürgerinnen und Bürger prüfen, ob die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) zu ihrem finanzierten oder geleasten Fahrzeug bereits bei der Zulassungsstelle Kaufbeuren vorliegt, nachdem sie das Dokument beim Autohaus beziehungsweise bei der Finanzierungs- oder Leasingbank angefordert haben. Selbstverständlich steht die Abteilung Bürgerservice den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung. Für eine zügige Bearbeitung ohne Wartezeiten ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich. Dabei erhalten Bürgerinnen und Bürger alle erforderlichen Informationen und Vordrucke für den bevorstehenden Behördengang.

Alle digitalen Dienste finden Sie auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren unter www.kaufbeuren.de >> Bürgerservice >> Rathaus Digital >> Online Services oder Online-Terminvereinbarung.

Kategorien
Panorama Verwaltung Wirtschaft

Bürgerfreundliche Lösung: Stadtrat Johannes Böckler ermöglicht kostenlose WC-Nutzung im nahegelegenen Restaurant

Kooperation mit Restaurant Vino schafft kurzfristige Lösung für öffentliches Bedürfnis

Aufgrund von Sparmaßnahmen musste das öffentliche WC im Rosental beim Rathaus vorübergehend geschlossen werden. Diese Maßnahme stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Kritik. Besonders im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche Rückmeldungen zur eingeschränkten WC-Situation laut.

Pragmatischer Lösungsweg: Böckler übernimmt Kosten für Restaurant-Nutzung

Stadtrat Johannes Böckler reagierte zügig auf die Anregungen aus der Bevölkerung. Um eine bürgerfreundliche Übergangslösung zu schaffen, initiierte er eine Kooperation mit dem benachbarten Restaurant „Vino am Rathaus“. Dort können Bürgerinnen und Bürger ab sofort kostenlos die sanitären Anlagen nutzen. Die entstehenden Kosten übernimmt Böckler persönlich.

Zusätzliche Optionen im Rathausgebäude

Neben dem Angebot im Restaurant bleibt auch das WC im 2. Obergeschoss des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit bestehen weiterhin mehrere Möglichkeiten für die Nutzung öffentlicher Toiletten in unmittelbarer Nähe.

Zeitlich begrenzte Regelung mit Blick auf die Zukunft

Die Lösung mit dem Restaurant ist zunächst auf ein halbes Jahr angelegt. Danach soll eine Auswertung erfolgen, um zu prüfen, ob und wie das Angebot fortgesetzt werden kann.

Bürgernähe als Leitgedanke

„Es war mir wichtig, schnell und unkompliziert eine Lösung zu finden, die allen zugutekommt“, erklärt Böckler. Die Zusammenarbeit mit dem Restaurant zeige, dass durch Kooperation auf lokaler Ebene pragmatische Wege möglich seien, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Bäume im Blick: Pflegearbeiten im Stadtgebiet Kaufbeuren

Verkehrssicherheit und Grünraumerhalt im Fokus

Baumpflege in mehreren Stadtteilen gestartet

Seit Anfang der Woche führt die Stadt Kaufbeuren umfangreiche Baumpflegearbeiten durch. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die gesunde Entwicklung der Bäume langfristig zu sichern.

Wo aktuell gearbeitet wird

Betroffen sind unter anderem folgende Bereiche:

  • Berliner Platz
  • Frankenrieder Straße
  • Kemnat
  • Neugablonzer Straße
  • Waldfriedhof
  • Wertachweg

In diesen Abschnitten ist mit Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt, sodass die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering bleibt.

Warum die Pflege notwendig ist

Bäume im städtischen Raum sind nicht nur prägend für das Stadtbild, sondern auch wichtige Lebensräume und Klimaschützer. Damit sie ihre Funktionen erfüllen können und zugleich keine Gefahr darstellen, müssen sie regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden. Dazu gehören Rückschnitte, die Entfernung abgestorbener Äste sowie die Überprüfung auf Schäden oder Krankheiten.

Stadt bittet um Verständnis

Die Stadt Kaufbeuren bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für die vorübergehenden Beeinträchtigungen. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und dem Erhalt der städtischen Grünstrukturen.

Kategorien
Panorama Soziales

Situations- und Ressourcenanalyse Kaufbeuren: Grundlage für zukünftige Demokratieförderung

Kaufbeuren zieht Bilanz: Wo steht die Demokratie?

Die Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren hat eine umfassende Situations- und Ressourcenanalyse vorgelegt. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für künftige Maßnahmen zur Demokratieförderung in der Stadt zu schaffen.

„Unsere Arbeit besteht aus weit mehr als der Projektförderung“, erklärt Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR). In Kooperation mit lokalen Akteuren wurden bereits zahlreiche Angebote umgesetzt – von symbolischen Aktionen wie der „Kein Platz für Rassismus“-Bank bis hin zur Beteiligung an städtischen Veranstaltungen wie dem Altstadtsommer. Auch Informations- und Austauschveranstaltungen gehören zum Repertoire.

Politisch motivierte Kriminalität bleibt niedrig – aber andere Probleme nehmen zu

Die Analyse zeigt: Kaufbeuren liegt bei politisch motivierter Kriminalität auf moderatem Niveau. Das bestätigte auch Jürgen Schick von Kaufbeuren-aktiv: „Die Ergebnisse unserer Arbeit spiegeln sich ein Stück weit im Fazit der Analyse wider.“

Allerdings weist die Untersuchung auch auf problematische Entwicklungen hin. Die Zahl der Hasskriminalitätsfälle ist um rund 30 Prozent gestiegen. Besonders alarmierend: Über die Hälfte der befragten Ehrenamtlichen berichtete von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 90 Prozent von ihnen sehen daher eine aktive Stärkung der Demokratie als notwendig an.

Kooperation funktioniert – junge Zielgruppen wurden gut erreicht

Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei wird in der Analyse positiv bewertet. Auch die bisherigen Demokratieprojekte zeigen Wirkung – vor allem bei jüngeren Menschen. Dennoch wünschen sich rund 30 Prozent der Befragten mehr Beratung und Unterstützung für ihr Engagement.

Ausblick: Digitale Formate und gezielte Ansprache im Fokus

„Auch wenn wir schon einiges erreicht haben, hilft uns die Analyse, unsere Schwerpunkte neu zu justieren“, sagt Till Nißle, pädagogischer Mitarbeiter der Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren. Mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen sei etwa die stärkere Nutzung sozialer Medien ein nächster wichtiger Schritt.

Die Analyse benennt mehrere zentrale Handlungsfelder:

  • Ausbau politischer Bildung, etwa durch Fortbildungen zu Demokratieskepsis, Rassismus und Diskriminierung
  • Förderung hybrider Beteiligungsformate
  • Gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen
  • Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten durch konkrete Demokratieprojekte

Fazit: Mehr Sichtbarkeit und Beratung geplant

Im kommenden Jahr soll vor allem die Kommunikation über bestehende und neue Maßnahmen verbessert werden. Informations- und Beratungsangebote für die Zivilgesellschaft sollen ausgebaut werden, um ehrenamtliches Engagement zu stärken und die demokratische Kultur in Kaufbeuren weiter zu festigen.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Wasserzähler vor Frost schützen – so vermeiden Sie Schäden

Warum jetzt Vorsicht bei Kälte geboten ist

Die anhaltend frostigen Temperaturen führen derzeit zu vermehrten Fällen eingefrorener Wasserzähler. Das Städtische Wasserwerk und die Stadt geben daher Entwarnung: Die Trinkwasserversorgung bleibt auch bei längerem Kälteeinbruch stabil. Hintergrund: Die Wasserleitungen im Boden liegen in einer frostsicheren Tiefe von rund 1,50 Metern – sie sind dadurch gut vor dem Einfrieren geschützt.

Gefährdet sind vor allem Zähler und Leitungen im Gebäude

Anders sieht es bei Wasserzählern und Anschlussleitungen innerhalb von Gebäuden aus. Diese sind häufig in unbeheizten oder schlecht isolierten Räumen wie Kellern untergebracht und daher deutlich anfälliger für Frostschäden. Wird nicht ausreichend vorgesorgt, kann es zu eingefrorenen Zählern und Leitungen kommen – in der Folge drohen kostenintensive Reparaturen oder sogar ein Austausch der betroffenen Teile.

Einfache Maßnahmen zum Schutz vor Frost

Um Schäden zu vermeiden, raten das Wasserwerk und die Stadt zu folgenden Schutzmaßnahmen:

  • Halten Sie Fenster und Türen in Kellerräumen stets geschlossen.
  • Ersetzen Sie beschädigte oder zerbrochene Fensterscheiben.
  • Dichten Sie Türen zusätzlich ab, um kalte Zugluft zu verhindern.
  • Isolieren Sie freiliegende Leitungen, Ventile und Wasserzähler – zum Beispiel mit Schaumstoffummantelungen.
  • Achten Sie besonders auf Zähleranlagen in außenliegenden Schächten.
  • Auch Wasserentnahmestellen im Garten sollten überprüft und gegebenenfalls geschützt werden.

Im Schadensfall: Wer zuständig ist

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Frostschaden an der Hausinstallation kommen, wenden Sie sich bitte an ein Installationsunternehmen Ihrer Wahl. Liegt der Schaden am Wasserzähler selbst oder an der Leitung vor dem Zähler, ist das Städtische Wasserwerk zuständig. In solchen Fällen hilft der 24-Stunden-Entstörungsdienst unter der Telefonnummer 08341 437-490 weiter.

Kategorien
Panorama Veranstaltung

Für jung und alt: Spielenachmittag am 24.01. im Generationenhaus Kaufbeuren

Gemeinsam spielen, lachen, begegnen

Spielen schafft Nähe, fördert Austausch und bringt Menschen unabhängig vom Alter zusammen. Unter diesem Motto lädt das Generationenhaus Kaufbeuren am Sonntag, den 24. Januar 2026, zu einem offenen Spielenachmittag ein. Von 14:00 bis 17:00 Uhr sind Menschen aller Altersgruppen herzlich eingeladen, gemeinsam Zeit zu verbringen – beim Spiel, beim Gespräch, beim Lachen.

Vielfalt am Spieltisch: Von Klassikern bis zu Neuheiten

Ob Brettspielklassiker, Kartenspiele oder aktuelle Gesellschaftsspiele – die Spielauswahl ist bunt gemischt. Wer möchte, kann auch eigene Lieblingsspiele mitbringen. Ziel des Nachmittags ist es, einen Raum für generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen – in entspannter, ungezwungener Atmosphäre.

Treffpunkt & Anmeldung

Ort: Generationenhaus Kaufbeuren
Adresse: Hafenmarkt 6–8
Datum & Uhrzeit: Sonntag, 24.01.2026 · 14:00 – 17:00 Uhr
Eintritt: Kostenlos
Für Kaffee, Kuchen und Getränke ist gesorgt.

Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wird um Anmeldung gebeten:
Telefon: 08341 – 9080898
E-Mail: info@generationenhaus-f.de

Kategorien
Kinder Panorama Soziales Weihnachten

Jährlicher Empfang der Sternsinger im Rathaus

In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.

Es ist Tradition, dass die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren im Rathaus kurz nach Neujahr zusammenkommen, um hier ihren Segen zu verkünden. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute. 

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte in seiner Begrüßung das Engagement der Jungen und Mädchen: „Ich finde es ganz toll, wie Ihr Euch für andere einsetzt und mit Eurem Wirken als Sternsinger helft, soziale Projekte in der Welt zu unterstützen. Ich wünsche Euch für Euren Weg alles Gute und viel Erfolg und danke Euch!“


Bildergalerie: Die Sternsinger im Kaufbeuren Rathaus

Nach dem Singen mehrerer Lieder und dem Vortragen ihrer Verse, wurde auch das Rathaus durch die Sternsinger an der Tür des historischen Sitzungssaals gesegnet. Abschließend erhielten sie noch eine Gabe durch den Oberbürgermeister. 

Die gesammelten Spenden kommen den folgenden drei Projekten zugute: 
Bundesweit ist das Land Bangladesch im Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zudem helfen die Kaufbeurer Sternsinger beim Ausbau einer Kinderstation in Tansania. Das dritte Projekt trägt den Namen „Lifegate“ in Beit Jala und unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Palästina. 

Kategorien
Kinder Panorama

Kaufbeurer Neujahrsbaby: Herzlich willkommen, kleiner Quirin-Georg!

Familie Dempfle freut sich am Neujahrstag im Klinikum Kaufbeuren über den ersten Nachwuchs des Jahres.

Für einen freudigen Auftakt ins neue Jahr sorgte am Neujahrstag das Kaufbeurer Neujahrsbaby: Quirin-Georg wurde am 1. Januar um 09:59 im Klinikum Kaufbeuren geboren. Mit 4060 Gramm und 52 Zentimetern machte das Neugeborene den Jahresbeginn für seine Eltern zu einem ganz besonderen Moment.

Orgeta Maci, die neue Leiterin der Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren, freut sich über das erste Baby des Jahres: „wir wünschen Quirin-Georg und seinen Eltern alles Gute, viel Gesundheit und eine wunderbare gemeinsame Zukunft.“

Im vergangenen Jahr kamen im Klinikum Kaufbeuren knapp 1000 Babys zur Welt. Die modern ausgestattete Geburtsstation bietet werdenden Eltern eine persönliche, familiäre Atmosphäre sowie individuell abgestimmte Geburtsmöglichkeiten. „Uns ist es wichtig, jede Familie fachlich kompetent, einfühlsam und auf Augenhöhe von der Schwangerschaft bis zur Geburt zu begleiten“, betont Maci.

Das Team der Geburtshilfe freut sich auf ein weiteres Jahr, in dem es seine Expertise für die Begleitung von Schwangerschaft und Geburt zum Wohle der Familien in der Region einbringen kann.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Was wann geöffnet oder geschlossen ist – Rathaus, Bürgerbüro, Büchereien, Wertstoffzentrum & Stadtmuseum

Öffnungszeiten rund um die Feiertage in Kaufbeuren

Zwischen Weihnachten und Heilig Drei König: Was Bürgerinnen und Bürger wissen sollten

Während der Feiertage ändern sich die Öffnungszeiten vieler städtischer Einrichtungen. Die Stadt Kaufbeuren informiert über die wichtigsten Regelungen für die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar.

Rathaus Kaufbeuren

An Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) bleibt das Rathaus wie üblich für den Parteiverkehr geschlossen. Unabhängig davon ist der Einwurf von Unterlagen in die Rathaus-Briefkästen jederzeit möglich. An den Werktagen zwischen den Feiertagen gelten die regulären Öffnungszeiten.

Bürgerbüro Neugablonz

Das Bürgerbüro Neugablonz bleibt vom 29. Dezember bis einschließlich 5. Januar geschlossen. In dieser Zeit können Unterlagen im Rathaus Kaufbeuren abgeholt werden. Bei Fragen steht die Verwaltung telefonisch unter 08341 437-250 oder per E-Mail an buergerbuero@kaufbeuren.de zur Verfügung.

Abteilung Kindertagesbetreuung

Persönliche Termine in der Abteilung Kindertagesbetreuung sind zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich. In dringenden Fällen ist die Abteilung zu den üblichen Öffnungszeiten unter 08341 437-9255 erreichbar.Wertstoffzentrum Kaufbeuren

Das Wertstoffzentrum hat an Heiligabend (24.12.) von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Am 31. Dezember bleibt es geschlossen. An allen anderen Tagen gelten die normalen Öffnungszeiten.

Die Stadt bittet darum, Großkartonagen und größere Styroporteile direkt im Wertstoffzentrum zu entsorgen. Dort stehen Presscontainer zur Verfügung, um eine Überfüllung der Container an den Wertstoffinseln im Stadtgebiet zu vermeiden. So kann ein sauberes Stadtbild gewahrt bleiben.

Bei Fragen ist die Abfallberatung unter 08341 437-513 oder per Mail an abfallberatung@kaufbeuren.de erreichbar.

Büchereien

Die Stadtbüchereien in Kaufbeuren und Neugablonz bleiben vom 22. bis 26. Dezember geschlossen. Danach gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Stadtmuseum Kaufbeuren

Das Stadtmuseum bleibt an folgenden Tagen geschlossen:

  • 24. Dezember (Heiligabend)
    1. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
    1. Dezember (Silvester)

Geöffnet ist das Museum an folgenden Tagen:

  • 26. bis 28. Dezember
    1. bis 4. Januar
    1. Januar (Heilig Drei König)
Kategorien
Panorama Werbung

Glückliche Gewinnerin beim AOK-Gewinnspiel

#ESVK: Mit neuem Trikot in die neue Saison“

Die AOK Bayern ist seit 2024 offizieller Gesundheitspartner des ESV Kaufbeuren. Neben den Gesundheitsmaßnahmen für die Jugendmannschaften finden im Rahmen der Partnerschaft auch regelmäßige Aktionen für alle Mitglieder und Fans statt.

Zuletzt wurden zwei der neuen ESVK-Heimtrikots mit den Unterschriften aller Profispieler verlost.

Unter anderem ist Kimberly Schepers eine der zwei glücklichen Gewinner. Mit strahlendem Lächeln nahm sie das Trikot entgegen.

Kategorien
Allgemein Blaulicht Kinder Panorama

Kreisverkehrswacht Kaufbeuren ehrt Schulweghelfer für ihren wertvollen Einsatz

Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder

Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“

Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.

In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.

Mitmachen und Sicherheit schenken!

Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.

Kategorien
Panorama Soziales Verwaltung

Neues Bürgerbudget 2026: Rotary Club und Stadt Kaufbeuren rufen zum Mitmachen auf und vergeben Projekte

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

Kategorien
Panorama Verwaltung

Hohe Auszeichnung: Stadt Kaufbeuren verleiht goldenen Ehrenring an Rosmarie und Horst Lauerwald

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Rosi und Horst Lauerwald stehen gemeinsam für Tradition, Integration, Offenheit, Zusammenhalt und Liebe zu unserer Stadt.“

In einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses wurden am Donnerstag, 11. Dezember, zwei herausragende Persönlichkeiten mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet. Rosmarie und Horst Lauerwald prägen das Tänzelfest seit Jahrzehnten und haben sich mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement um das städtische Gemeinwohl verdient gemacht.

Beide sind seit 1967 aktive Mitglieder des Tänzelfestvereins und haben dessen Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Rosmarie Lauerwald, kreativer Motor des Festes, verleiht ihm bis heute ihre unverwechselbare Handschrift. Sie sorgte stets dafür, dass alles rechtzeitig, alles stimmig und alles ganz einfach gut war.

Auch Horst Lauerwald ist seit 1967 aktiv im Verein und übernahm 2006 dessen Vorsitz. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Tänzelfest zu einem professionell organisierten Kulturereignis, ohne dabei seinen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Charakter zu verlieren. Er war das Gehirn des Tänzelfests.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Rosi und Horst Lauerwald stehen gemeinsam für Tradition, Integration, Offenheit, Zusammenhalt und Liebe zu unserer Stadt. Ihre Arbeit ist mehr als ehrenamtliches Engagement. Sie ist Kulturpflege, Geschichtsbewahrung und gelebte Nächstenliebe. Rosi und Horst Lauerwald haben Kaufbeuren über Jahrzehnte geprägt. Sie haben Tausende Kinder begeistert, Generationen miteinander verbunden und ein Fest zu neuer Größe geführt, das heute immaterielles Kulturerbe ist.“

Horst Lauerwald bedankte sich auch im Namen seiner Frau bei allen ihren Weggefährten in den vergangenen Jahren. Für beide sei es eine große Ehre, diese hohe Auszeichnung der Stadt Kaufbeuren zu erhalten.
Der goldene Ehrenring zählt zu den höchsten Auszeichnungen der Stadt Kaufbeuren. Seit 1986 würdigt die Stadt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für das Gemeinwohl und insbesondere für Kaufbeuren engagiert haben. Über die Vergabe entscheidet der Stadtrat. In der Vergangenheit wurde der goldene Ehrenring bislang sechs Mal verliehen.

Kategorien
Panorama Soziales Weihnachten

Ein Fest der Begegnung: Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren in Kaufbeuren

Gemeinsam statt einsam – ein Nachmittag voller Musik, Geschichten und Herzlichkeit

Im festlich dekoriertem Stadtsaal erfüllte sich erneut die besondere Tradition der Weihnachtsfeier für ältere und alleinstehende Menschen in Kaufbeuren. Seit vielen Jahren laden die Stadt Kaufbeuren und das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd, zu diesem warmherzigen Beisammensein ein – ein Nachmittag, der gerade zur Weihnachtszeit Kontakte und Gemeinschaft schenken soll.

Ein vielfältig mitunter auch vertrautes Programm ließ die Geladenen begeistern: Die Wertachtaler Alphornbläser, die Bläsergruppe des Fliegerhorstes und die „Silverstars“ mit ihren Tisch-Harfen der Ludwig-Hahn-Musikschule erfüllten den Raum mit festlichen Klängen. Dazu trug Toni Heider mit seinen Mundarttexten und Weihnachtsgeschichten Momente des Schmunzelns und Innehaltens bei. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und genossen es, bei Kaffee und Kuchen, sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen.

Gertrud Gellings, Beauftragte des Stadtrates für Gesundheit und Pflege bedankte sich in ihren Grußworten bei den Beteiligten für die Organisation und stellte die Wichtigkeit dieser Veranstaltung heraus. Kommandeur Oberst Thorsten Milewski hob in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Bundeswehr in Kaufbeuren hervor. „Wir freuen uns, dass wir diese traditionsreiche Veranstaltung unterstützen können.“

Unter dem Motto „Helfen macht Schule“ werden Spendengelder aus verschiedenen Aktionen des Fliegerhorstes (z.B. Verkauf von Erbsensuppe und Glühwein am Weihnachtsmarkt, Blutspenden der Soldatinnen und Soldaten im Fliegerhorst, Teilnahme am Lagerleben) gesammelt. Mit diesen Einnahmen wurden bereits zahlreiche sozial-karitative Einrichtungen und Projekte in und um Kaufbeuren unterstützt.

Zum Abschluss stimmten auch die Gäste der Feier nochmal mit ein, als sowohl mit Begleitung der Tisch-Harfen als auch der Bläsergruppe des Fliegerhorstes gemeinsam vertraute Weihnachtslieder gesungen wurden. Sehr viele Seniorinnen und Senioren sind einfach froh, dass es diese Feier gibt. „Ich freue mich jedes Jahr darauf, weil es sehr schön ist, diesen Moment mit vielen Alleinstehenden und Gleichgesinnten zu teilen“, so der vielfache Eindruck der Teilnehmenden.

Hinweis: Interessierte ältere und alleinstehende Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer können sich im Seniorenbüro unter Telefon 08341/437-203 auf eine Warteliste für die Weihnachtsfeier 2026 setzen lassen.

Kategorien
Panorama

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und Katja Brauner geben sich das Ja-Wort

Herzlicher Empfang vor dem Rathaus

Am Freitagnachmittag, dem 12. Dezember 2025, gaben sich Katja Brauner und der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse das Ja-Wort. Die standesamtliche Trauung fand im historischen Rathaus der Stadt statt. Katja Brauner trägt künftig den Namen Bosse.

Herzlicher Empfang vor dem Rathaus

Vor dem Rathaus hatte sich am Nachmittag eine große Menschenmenge versammelt. Als das frisch vermählte Paar nach der Trauung nach draußen trat, wurde es mit Applaus und Glückwünschen empfangen.

Ein besonderes Highlight bereitete die Feuerwehr Kaufbeuren: Sie war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hatte einen Spalier aus Feuerwehrschläuchen aufgebaut, durch den das Brautpaar schreiten durfte.

Hoch hinaus mit der Drehleiter

Im Anschluss an die Zeremonie sorgte die Feuerwehr für einen weiteren symbolischen Moment. Mit der Drehleiter wurde das Paar im Korb des Fahrzeugs rund 30 Meter in die Höhe gefahren – ein Zeichen, das sinnbildlich für den besonderen Tag stehen dürfte.

Kategorien
Gesundheit Panorama

Glückliche Gewinner

Preisübergabe der AOK Wanderzeit 2025

Wandern ist eine wahre Wohltat für Körper und Seele. Je nach gewählter Route wird es zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis, bei dem die Landschaft mit vielen neuen Eindrücken begeistert. Wir sammeln frische Energie und Kraft.

Neben dem persönlichen Nutzen, etwas Gutes für die eigene Gesundheit zu tun, hatten die rund 800 Teilnehmer außerdem die Chance, attraktive Preise der beteiligten Partnerfirmen zu gewinnen.

Unter anderem ist Daniela Jehle eine der glücklichen Gewinner. Sie darf sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 300 Euro von 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren freuen. Ein weiterer Gewinner erhielt zuletzt einen Einkaufsgutschein einer weiteren Partnerfirma (Sport Kolb in Pfronten).

Kategorien
Panorama Verwaltung

Die Flüchtlingsunterkunft an der Falkenstraße in Kaufbeuren wird aufgelöst

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ermöglicht uns wieder auf den Weg der kleinen dezentralen Unterkünfte zurückzukehren.“

Aufgrund zurückgehender Flüchtlingszahlen in Deutschland und im Freistaat Bayern wurden die Kreisverwaltungsbehörden, also auch die kreisfreie Stadt Kaufbeuren, gebeten, die vorhandenen Flüchtlingsunterkünfte nach Möglichkeit zu reduzieren.

Derzeit bestehen in der Stadt Kaufbeuren 20 dezentrale Unterkünfte mit etwa 350 Plätzen und 3 zentrale Unterkünfte des Freistaats Bayern mit etwa 250 Plätzen. Unter Beachtung der möglichen Kündigungsfristen hat sich die Stadt Kaufbeuren entschieden das Mietverhältnis für die Flüchtlingsunterkunft an der Falkenstraße 5 zu beenden. Die derzeit dort untergebrachten 34 Personen werden in den nächsten Monaten in anderen bestehenden Flüchtlingsunterkünften der Stadt Kaufbeuren untergebracht. Die Falkenstraße ist derzeit die größte dezentrale Unterkunft der Stadt Kaufbeuren.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ermöglicht uns wieder auf den Weg der kleinen dezentralen Unterkünfte zurückzukehren. Hier entstehen meist weniger soziale Konflikte und die Integrationsbemühungen führen in aller Regel schneller und erfolgreicher zum Ziel. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere beim Arbeitskreis Asyl, für die unermüdliche und überaus wichtige Integrationsarbeit herzlichst bedanken.“

Kategorien
Jugend Panorama

Wie Meinung entsteht – Jugendliche im Dialog mit Medienforschung

Workshop im Eckpunkt mit dem JFF München beleuchtet digitale Meinungsbildung

Im November trafen drei Mitarbeitende des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – auf eine Gruppe junger Menschen im Eckpunkt Kaufbeuren, um gemeinsam über aktuelle Fragen der digitalen Meinungsbildung zu sprechen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungs- und Beteiligungsprojekts „Das bewegt uns“ statt, das jungen Menschen Raum gibt, ihre Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen, Krisen und digitale Medienwelten einzubringen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, junge Stimmen sichtbar zu machen und zu verstehen, was sie in einer von Krisen, Unsicherheiten und digitalen Herausforderungen geprägten Zeit bewegt.

Durch Forschungswerkstätten und kreative Medienarbeit entsteht ein vielfältiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Welt wahrnehmen und mitgestalten wollen. In diesem Fall tauschten sich die Teilnehmenden in offenen Gesprächsrunden darüber aus, wie sie sich informieren, welche Medien sie nutzen und wie sie beurteilen, ob Inhalte vertrauenswürdig sind. Ebenso wurden persönliche Erfahrungen damit thematisiert, wann und wo Jugendliche ihre Meinung äußern – und wann sie sich bewusst zurückhalten. Die Diskussionen wurden aufgezeichnet und fließen nun in die qualitative Forschung des JFF ein und tragen dazu bei, Handlungsempfehlungen für medienpädagogische Praxis und Jugendbeteiligung zu entwickeln.

Kategorien
Panorama Wirtschaft

Bewerbungsphase für Wohnungen der BayernHeim an der Füssener Straße hat begonnen

Wer Interesse an einer dieser Wohnungen hat, kann sich jetzt vormerken lassen

Auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Füssener Straße baut die Firma Ten Brinke für die BayernHeim insgesamt 218 Wohnungen in Kaufbeuren. Das Richtfest dazu fand im Juni 2025 statt. 212 dieser Wohnungen unterliegen einer einkommensorientierten Förderung, sechs sind freifinanziert.

Der erste Bauabschnitt mit 107 Wohnungen (2 bis 5 Zimmer zwischen 51 und 108 Quadratmetern groß) wird demnächst fertiggestellt. Der voraussichtliche Erstbezug der barrierefreien Wohnungen ist im weiteren Verlauf für das dritte Quartal 2026 geplant. Je nach Einkommen liegt die Kaltmiete zwischen 6,50 Euro und 9,50 Euro pro Quadratmeter.

Wer Interesse an einer dieser Wohnungen hat, kann bereits jetzt seine Kontaktdaten auf der Homepage der BayernHeim hinterlegen und sich vormerken lassen. Einfach unter www.bayernheim.de/kaufbeuren.

Um sich auf eine geförderte Wohnung für dieses Objekt zu bewerben, benötigen Sie einen Wohnberechtigungsschein (kurz: WBS). Diesen können Antragstellerinnen und Antragsteller, die in Kaufbeuren wohnhaft sind, bei der Stadtverwaltung beantragen.

Kategorien
Panorama

Kaufbeurer Initiative präsentiert ihre Kandidaten für die Stadtratswahl 2026

Zwischen Generationenwechsel, Re-Branding und neuem Slogan: So stellt sich die KI für die Kommunalwahl auf

Kandidatenliste mit markanter Handschrift

Die Kaufbeurer Initiative finalisierte nun ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026. Das Besondere an der Liste: Auf dieser befinden sich 15 Geschäftsführer oder Selbstständige und KandidatInnen mit insgesamt 26 Vorstandsämtern. OB-Kandidat und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle sprach daher von einer „wahren Macher-Liste“, die die richtige Einstellung mitbringt, Kaufbeuren positiv zu verändern. Der Altersdurchschnitt von 44,4 Jahren spiegele zudem eine Mischung aus Erfahrung und frischen Perspektiven wider. Auch die Verbundenheit zum gemeinnützigen Verein Hockey for Hope, welcher aus der Kaufbeurer Initiative entstand, ist weiter erkennbar – zählen sich 15 aktive Mitglieder und Vorstände zur Kandidatenliste der KI.

Die Liste soll auch gleichzeitig ein Neustart für die Kaufbeurer Initiative sein. Der 2022 im Vereinsvorstand vollzogene Generationenwechsel spiegelt sich nun auch in der Kommunalwahl wider. Begleitet von einem Re-Branding, also einer Umgestaltung des kompletten Auftritts der KI, ist dieser Generationenwechsel auch visuell wahrnehmbar.

Aufstellungsversammlung mit hoher Zustimmung

Bei der außertourlichen Aufstellungsversammlung, diesmal an einem Freitag, während sonst Vereinstermine mittwochs sind, stimmten in der geheimen Blockwahl über alle 40 KandidatInnen und Ersatzleute über 94 % der Wahlberechtigten für den Vorschlag. Die Versammlung im Gasthaus Belfort, dessen Betreiber Matko Cuturic ebenfalls kandidiert, wurde vom 2. Vorsitzenden Stephan Kopetzky und Stadtrat a. D. Ernst Holy geleitet.

Überparteilichkeit und neues Wahlkampfmotto

Inhaltlich unterstrich Uhrle erneut den überparteilichen Charakter des Vereins. Die KI sei – neben der GenerationKF – die einzige Liste, die ohne parteipolitische Bindung ausschließlich das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt stelle. Das bisherige Leitmotiv „Das Beste für die Stadt“ hätte somit nichts an Aktualität verloren. Für den Wahlkampf setzt die Kaufbeurer Initiative auf ein neues, prägnantes Motto: „Buron, aber …“ – ein Slogan, der die besondere Identität der Stadt aufgreift und zugleich Raum für individuelle Themen der einzelnen Kandidat*innen lässt.

Ausblick auf das Wahlprogramm und soziales Engagement

Mit der überragenden Zustimmung und der breiten beruflichen wie gesellschaftlichen Verankerung ihrer KandidatInnen sieht sich die Kaufbeurer Initiative bestens für den Wahlkampf 2026 aufgestellt. Erste Einblicke in das Wahlprogramm wurden während der Versammlung gegeben; die vollständige Vorstellung erfolgt jedoch separat nach Fertigstellung. Hier möchte die Kaufbeurer Initiative ebenfalls neue Akzente setzen. Abgeschlossen wurde der Abend mit Planungen für die bevorstehende Lebende Krippe, welche dieses Jahr am 20. und 21. Dezember wieder Gelder für Bedürftige aus Stadt und Land sammelt.

Die Kandidaten

ListenplatzNachnameVornameBeruf/Tätigkeit
1UhrleAlexanderUnternehmensarchitekt; Geschäftsführender Gesellschafter „itletics“
2KlauerRobertStraßenbauermeister; Geschäftsführer „Rehwald GmbH“
3PotatschizAdrianaAusbildung zur Bankkauffrau
4KärstKevinGeschäftsführer Kantine frisch & fair
5MüllerMoreenPTA
6HübnerPascalGeschäftsführer Agentur „impredia Design“
7StauderAnnettePTA
8MeylOliverGeschäftsführer Agentur „ilumy“
9Dr. CiostoCorneliaChemikerin
10SchwarzMichaelBestattermeister; Geschäftsführer „Trostschmiede“
11Dr. SchalückMaxGymnasiallehrer
12KopetzkyStephanKaufmännischer Angestellter / Betriebswirt
13BredaJuliaMarketingleitung / Selbstständig
14EllenriederJohannesSenior Account Manager
15CuturicMatko-JosefSelbstständiger Gastronom „Gasthaus Belfort“
16GallwitzAlexanderBerater
17StammJenniferPflegefachkraft / Altenpflegerin
18StiehlerFalkSchreinermeister
19EllenriederMarkusLehrer im Ruhestand
20FeldmeierJürgenOberregierungsrat
21BurnsMarenVerkäuferin
22WinterhollerAlexAngestellter
23SchulzUrsulaAssistentin der Geschäftsführung
24FelchnerMark-OliverSelbstständiger Verleger „Felchner-Medien“
25PotatschizArturSelbstständiger Kaufmann für Finanzen
26GriegerGerhardSelbstständiger Gastronom „Café Fünfknopfturm“
27FischerGüntherSelbstständiger Friseurmeister „Art of Hair“
28BrunsMaikSystemanalyst / Musterprüfingenieur / Konfigurationsmanager
29UhrleStefanieFörderschullehrerin
30GallwitzSabineVerwaltungsangestellte
31BrunsFinn-OliverSchüler
32BurnsThomas-WilliamBauzeichner
33EllenriederStephanieMedizinische Fachangestellte
34ZappeJoshuaSelbstständiger SHK-Meister „Zappe Sanitär“
35GriebelCarolinSelbstständige Make-up-Artistin
36NeuriederJeannineHeilerziehungspflegerin, Glas- und Porzellanmalerin
37BurnsTomRentner
38GlöcknerStephanieLogopädin
39AdolfChristianSelbstständiger Medienunternehmer
40SeydelGüschi, GüntherSelbstständiger Eventmanager
Kategorien
Panorama Weihnachten

Seit über 20 Jahren: Familie Fürst packt für „Geschenk mit Herz“

Weihnachtsfreude im Schuhkarton

Engagement aus Tradition

Bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten beteiligt sich die Familie Fürst an der Aktion „Geschenk mit Herz“ der Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica. Jeden Herbst werden bei ihnen Schuhkartons gesammelt, liebevoll befüllt und für Kinder in Not vorbereitet. Was als kleine Geste begann, ist heute eine feste Familientradition geworden, bei der fünf Familien mit insgesamt 16 Kindern gemeinsam aktiv werden.

Teilen lernen und Freude schenken

Gemeinsam gestalten die Familienmitglieder die Kartons, füllen sie mit nützlichen und schönen Kleinigkeiten und vermitteln dabei vor allem eines: den Gedanken des Teilens. Dieses Jahr waren vier Generationen im Alter von 4 bis 92 Jahren beteiligt – ein generationsübergreifendes Projekt, das den Geist der Weihnacht auf besondere Weise erlebbar macht.

Freude auf beiden Seiten

Die Vorstellung, wie sich Kinder über die Geschenke freuen, ist für die Beteiligten ein zentraler Antrieb. Auch bei den eigenen Kindern, die beim Packen mithelfen, zeigt sich die Begeisterung in strahlenden Augen – ein Moment, der auf dem mitgelieferten Foto eindrucksvoll festgehalten wurde. Die gemeinsame Rückmeldung der Gruppe fiel eindeutig aus: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“

Abgabe bis zum 16. November möglich

Wer sich ebenfalls beteiligen möchte, findet alle Informationen und Sammelstellen auf der Website von Humedica:
👉 humedica.org/de/geschenk-mit-herz-bringt-weihnachtsfreude

Geschenkpäckchen können noch bis zum 16. November bei den Sammelstellen abgegeben werden.

Kategorien
Panorama Ratgeber Soziales

Katzen-Notstand im Ostallgäu: Tierschutzverein schlägt Alarm und stemmt sich gegen eine Flut von Katzenbabys

Verein verzeichnet negative Rekordzahlen – Appell an Halter und Politik: Kastration ist der einzige Weg

Das Leid ist lautlos und vermehrt sich im Verborgenen. In Gärten, Scheunen und auf verlassenen Grundstücken im Ostallgäu bringt eine riesige Anzahl an freilebenden Katzen ungewollten Nachwuchs zur Welt. Der Tierschutzverein Marktoberdorf steht in diesem Jahr vor einer Herkulesaufgabe, die an personelle und finanzielle Grenzen stößt.

Die Situation ist so dramatisch wie nie zuvor.

„Die Zahlen sprechen eine erschütternde Sprache“, berichtet eine erschöpfte, aber entschlossene Ehrenamtliche des Vereins. „Allein in diesem Jahr haben wir bereits über 130 Katzen kastriert. Dennoch konnten wir 17 trächtige Katzen auffangen, die bei uns in Sicherheit ihre Jungen zur Welt brachten. Daraus und durch Verwaisung resultieren schon über 80 Kitten, die alle versorgt, aufgepäppelt und in liebevolle Hände vermittelt werden müssen. Diese Werte sind auf einem historischen Hoch.“

Ursache

Fehlende Verpflichtung und unkontrollierte Vermehrung Die Wurzel des Problems ist für den Verein eindeutig: Das Ostallgäu gehört zu den Landkreisen in Bayern, in dem es keine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen gibt. „Solange diese Pflicht nicht kommt, drehen wir uns im Kreis und kämpfen gegen Windmühlen“, so der Verein. Jede unkastrierte Katze kann für bis zu 50 Nachkommen im Jahr verantwortlich sein – ein exponentielles Wachstum des Elends.

Finanzielle Belastungsprobe

Der Verein ächzt unter den Kosten Die wachsende Zahl an Schützlingen trifft den Verein in einer ohnehin angespannten finanziellen Lage. Die Betriebskosten sind massiv gestiegen.

  • Energiekosten: Heizung und Strom für die Tierunterkünfte haben sich deutlich verteuert.
  • Tierarztkosten: Die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) schlägt voll durch. Jede Kastration, jede Impfung, jede Behandlung ist teurer geworden.
  • Personalkosten: Die teils aufwendige Betreuung, Fütterung und Pflege der insgesamt über 400 Katzen und Kitten in diesem Jahr erfordert personalintensive Arbeit.

Jeder Euro, der hereinkomme, werde sofort wieder für Tierarztrechnungen, Futter und Unterhalt ausgegeben. „Wir leisten hier unermüdlich Arbeit, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist“, betont der Verein. Appell an alle Katzenhalter: Handeln Sie verantwortungsvoll!

An alle Katzenbesitzer im Ostallgäu richtet der Tierschutzverein einen dringenden Appell:

  • Kastrieren lassen! Das ist der wichtigste Akt, um das Leid ungewollter Katzen zu verhindern. Es dient zudem der Gesundheit des eigenen Tieres.
  • Chippen lassen! Ein winziger Mikrochip unter der Haut ist der Personalausweis Ihrer Katze.
  • Registrieren! Dieser Schritt ist entscheidend und wird oft vergessen. Der Tierarzt implantiert den Chip, aber die Registrierung mit der Chip-Nummer und den eigenen Kontaktdaten in einem Haustierregister (wie TASSO, Findefix, o. ä. ) muss der Halter selbst vornehmen. Nur so kann eine entlaufene Katze sicher zu Ihnen zurückgebracht werden.

Spenden retten Leben

Um die Versorgung der aktuellen Tiere zu gewährleisten und weiterhin Kastrationsaktionen für freilebende Katzen durchführen zu können, ist der Verein dringend auf Spenden angewiesen. „Jede Spende, ob groß oder klein, hilft uns, diese Not zu lindern und den Tieren eine Zukunft zu geben und den Verein nachhaltig geschäfts- und handlungsfähig zu halten“, so der abschließende Aufruf.

Spendenkonto:

  • Tierschutzverein Marktoberdorf e.V.
  • IBAN:DE66 7335 0000 0240 0220 04
  • Sparkasse Allgäu
  • Verwendungszweck: Katzennotstand
Kategorien
Bildung Panorama

Mitgliederversammlung 2025: Heimatverein Kaufbeuren blickt auf ein aktives Vereinsjahr zurück – und auf die Zukunft der Heimat

Ein besonderes Augenmerk galt verschiedenen Aktivitäten rund um das Jubiläum 500 Jahre Bauernkrieg

Auf ein ereignisreiches Jahr konnte der Heimatverein Kaufbeuren e.V. bei seiner diesjährigen Hauptversammlung zurückblicken. Vorsitzende Tina Kutter berichtete von einem umfangreichen Programm: neun Vorträge, Sonderführungen im Stadtmuseum und im Bezirksarchiv Schwaben, eine Führung durch den Reutwald, eine Grenzsteinwanderung sowie die traditionelle Adventsfeier.

Besonders freute sich die Vorsitzende, dass nach einem Jahr Pause das Lagerleben wieder stattfinden konnte und großen Zuspruch fand. „Es war einfach toll, wie sich das bewährte Lagerleben-Team und begeisterte neue Unterstützer zusammenfanden“, sagte sie. Zudem engagierte sich der Verein bei der jährlichen Biotoppflege am Bärensee.

Auch publizistisch war der Heimatverein aktiv: In gemeinsamer Herausgeberschaft mit der Stadt Kaufbeuren erschien der Band 25 der Kaufbeurer Schriftenreihe. Unter der neuen Redaktionsleitung von Thomas Pfundner erschienen vier Ausgaben der Kaufbeurer Geschichtsblätter und wurden im Quartalsrhythmus an die Mitglieder verteilt. Außerdem ging die neue Vereins-Website online und dem ‚Kaufbeurer Intelligenzblatt‘ wurde eine Gedenktafel gewidmet.

Ein besonderes Augenmerk galt verschiedenen Aktivitäten rund um das Jubiläum 500 Jahre Bauernkrieg. Der Verein wurde zudem Mitglied im Naturbündnis Wertachtal e.V. und bringt sich regelmäßig in die Stadtentwicklung Kaufbeurens ein. Kassenprüfer Albert Kosten attestierte Kassier Georg Greisel eine ordnungsgemäße Buchführung. Es folgte die einstimmige Entlastung des Vorstands.

Vorsitzende Tina Kutter betonte die grundlegende Aufgabe des Heimatvereins, die regionale und kulturelle Vielfalt lebendig zu halten und weiterzugeben. „Wir befassen uns mit dem, was in unserem Vereinsnamen steht – mit der Heimat“, sagte sie. „Dazu gehören z.B. unsere Geschichte, unsere Bräuche, unsere Baukultur oder unsere Kulturlandschaft. Dieses Erbe wollen wir in die Zukunft bringen.“ Zugleich wolle der Verein Brücken schlagen zwischen Bewahren und Wandel.

Für das neue Vereinsjahr kündigte die Vorsitzende neben den monatlichen Vorträgen, Führungen und den vierteljährlichen Geschichtsblättern, die Mitherausgabe des Bandes 26 der Kaufbeurer Schriftenreihe, eine neue Gedenktafel am „Stachus“ sowie die Beteiligung am Marktplatz der Freiwilligenagentur anlässlich des 20. Jubiläums des Generationenhauses an. Bürgermeister Oliver Schill, selbst Mitglied im Heimatverein, würdigte in seinem Grußwort den Einsatz des Vereins für „unsere Stadt, ihre Geschichte und ihr kulturelles Erbe“.

Kategorien
Kultur Panorama

Neues Gesicht für das Gablonzer Haus: Umbau schreitet zügig voran

Mitglieder besichtigen Baufortschritt – Museumseintritt bald im Erdgeschoss möglich

Der Umbau des Gablonzer Hauses nimmt sichtbar Gestalt an. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Gablonzer Archiv und Museum e.V. hatten Vorstand und interessierte Mitglieder Gelegenheit, den aktuellen Stand der Arbeiten vor Ort zu begutachten.

Museum wird zugänglicher

Der Verein, der Eigentümer des Gebäudes ist, lässt derzeit das Foyer im Erdgeschoss umfassend neugestalten. In Zukunft wird sich der Eingang zum Isergebirgs-Museum im Erdgeschoss befinden – eine Veränderung, die den Zugang für Besucher deutlich erleichtern soll.

Neuer Museumsshop und Café geplant

Im Zuge der Umbaumaßnahmen entstehen außerdem ein neuer Museums-Shop sowie ein kleines Café. Beide Bereiche sollen das Besuchserlebnis im Gablonzer Haus erweitern und zum Verweilen einladen.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Friedhofsverwaltung muss wegen bedeutender systemtechnischer Umstellung an einzelnen Tagen schließen

Die Friedhofsverwaltung kann an diesen Tagen auch telefonisch nicht erreicht werden

Wegen einer bedeutenden systemtechnischen Umstellung kommt es in der Friedhofsverwaltung im Rathaus und direkt auf den Friedhöfen der Stadt Kaufbeuren zu Störungen und einzelnen Schließtagen.

Die Friedhofsverwaltung ist an folgenden Tagen geschlossen:

  • 4. bis 6. November 2025
  • 12. bis 19. November 2025

Die Friedhofsverwaltung kann an diesen Tagen auch telefonisch nicht erreicht werden und es können dort keine Anliegen bearbeitet werden. Für nicht aufschiebbare Anliegen ist das Standesamt unter der Telefonnummer 08341/437-626 erreichbar.

Das Büro des Waldfriedhofs ist vom 4. bis zum 6. November 2025 von 8 bis 12 Uhr nicht erreichbar und es können keine Bestattungen durchgeführt werden. Am Nachmittag ab 13 Uhr findet wieder normaler Dienstbetrieb statt.

Vom 12. bis zum 19. November 2025 können keine Auskünfte erteilt werden und es sind Störungen im Dienstbetrieb möglich.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Augsburger Straße teilweise gesperrt: Bauarbeiten ab 3. November

Wasserrohrbruch und Asphaltarbeiten – Stadt bittet um Umfahrung des Bereichs

Vom 3. bis zum 7. November 2025 kommt es in Kaufbeuren zu einer halbseitigen Sperrung der Augsburger Straße. Betroffen ist der Abschnitt stadtauswärts auf Höhe der Bushaltestelle Waldfriedhof. Grund für die Maßnahme ist ein Wasserrohrbruch, der eine Reparatur sowie eine anschließende Erneuerung der Asphaltdecke notwendig macht.

Arbeiten in den Ferien – Ampel regelt den Verkehr

Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurden die Arbeiten bewusst in die Herbstferien gelegt. Zu dieser Zeit ist das Verkehrsaufkommen niedriger, insbesondere im Hinblick auf den Schülerverkehr. Während der Bauzeit wird eine Ampelregelung installiert, die den Verkehr in beide Richtungen durch die Engstelle leitet. Dennoch kann es zu Verzögerungen kommen.

Empfehlung der Stadt: Umfahrung nutzen

Die Stadt Kaufbeuren bittet ortsansässige Autofahrer, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren. So sollen Staus und lange Wartezeiten vermieden werden.

Bushaltestelle wird verlegt

Die Bushaltestelle Waldfriedhof wird für die Dauer der Bauarbeiten stadtauswärts in Sichtweite verlegt, damit sie weiterhin von den Buslinien angefahren werden kann.

Kategorien
Panorama Wirtschaft

Winteraktion bei Höbel Umwelt: Jetzt Rabatte auf Kabelsand, Frostschutz- und Wandkies sichern

Anzeige. Regionale Materialien für Bau und Garten günstiger – Attraktive Preisnachlässe bis zum 31. Dezember

Höbel Umwelt in Kaufbeuren startet mit einer Winteraktion in die kalte Jahreszeit. Wer bis zum 31. Dezember Material vor Ort abholt, kann bis zu 20 Prozent auf den Listenpreis sparen. Die Aktion gilt ausschließlich bei Abholung direkt im Werk – ideal für alle, die Baustellen oder Gartenprojekte rechtzeitig vor dem Wintereinbruch abschließen möchten.

Diese Materialien sind reduziert:

• 5 % Rabatt auf Kabelsand

• 20 % Rabatt auf Frostschutzkies

• 20 % Rabatt auf Wandkies

Damit bietet Höbel Umwelt gezielt Nachlass auf Materialien, die im Winter besonders gefragt sind – etwa zum Stabilisieren von Böden oder zum Verfüllen von Baugruben.

Lokal abholen und direkt sparen

Interessierte können ohne Voranmeldung vorbeikommen und sich ihr benötigtes Material sichern. Die Winteraktion gilt nur solange der Vorrat reicht und endet am 31. Dezember.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Sperrung in Kaufbeuren: Umleitung für Fußgänger und Radfahrer auf der Augsburger Straße

Arbeiten am Zaun: Geh- und Radweg nicht nutzbar

Die Stadt Kaufbeuren informiert über eine bevorstehende Sperrung in der Augsburger Straße. Betroffen ist der südliche Geh- und Radweg in stadtauswärtiger Richtung. Der gesperrte Abschnitt liegt zwischen der Eisenbahnüberführung und der Einmündung Alte Poststraße.

Die Sperrung ist für eine Woche innerhalb des Zeitraums von Montag, 20. Oktober bis Freitag, 14. November vorgesehen. Während dieser Zeit wird der Fuß- und Radverkehr über den nördlichen Geh- und Radweg umgeleitet. Grund für die Maßnahme ist die Errichtung eines Zauns entlang des betroffenen Streckenabschnitts.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Bauarbeiten an den Fischweihern in Kemnat-Gutwillen

Rückbau von Dämmen soll Hochwasserschutz und Naturschutz verbinden

Ab Montag, 13. Oktober 2025, finden an den Fischweihern in Kemnat-Gutwillen umfangreiche Bauarbeiten statt. Ziel ist es, den ursprünglichen Zustand des Gutwillenbachs wiederherzustellen. Geplant sind diese Arbeiten für gut einen Monat.

Zwischen Anfang 2001 und Ende 2021 gab es eine Genehmigung für die Fischweiher. Diese Genehmigung diente unter anderem dem Schutz von Amphibien, Wasserlebewesen und Pflanzen im und am Wasser. Die Fischweiher wurden in dieser Zeit aber nicht mehr als solche genutzt. Um die Weiher weiterhin für den Naturschutz nutzen zu dürfen, hätte die Genehmigung verlängert werden müssen. Doch die Weiher sind sogenannte Stauanlagen, die Wasser aufstauen. Solche Anlagen müssen bestimmte Sicherheitsregeln erfüllen. Die Instandsetzung als Stauanlagen wäre sehr kostenintensiv und die Anlagen müssten regelmäßig geprüft werden. Ein besonderes Risiko besteht bei Hochwasser. Hier könnten die vor Ort befindlichen Dämme brechen. Das würde das Wasser unkontrolliert abfließen lassen und Häuser im darunter gelegenen Ölmühlhang gefährden. Deshalb hat die zuständige Behörde der Stadt Kaufbeuren entschieden: Die alte Genehmigung wird nicht verlängert. Stattdessen sollen die Fischweiher entfernt werden, sodass der Gutwillenbach wieder so fließen kann wie ursprünglich.

Die Planungen ergaben, dass es möglich ist, die Gefahr eines Dammbruchs zu verhindern, ohne alle Weiher komplett zu beseitigen. Es reicht aus, Teile der Dämme zurückzubauen.

Geplant ist, den Bachlauf ohne Hindernisse wiederherzustellen. Die Dämme sollen teilweise geöffnet werden. So kann das Wasser ungehindert fließen. Ein Teil der Weiher bleibt erhalten, aber nicht mehr direkt am Bach, sondern daneben. So bleibt auch ein Teil der Wasserfläche bestehen.

Diese Lösung bringt mehrere Vorteile:

  • Das Wasser kann bei Hochwasser sicher abfließen.
  • Es gibt keine Rückstauung, die gefährlich wäre.
  • Die Dämme bleiben teilweise bestehen, wodurch ein kompletter Verlust der Lebensräume für Tiere wie Frösche oder Wasserinsekten vermieden wird.
  • Die bestehenden Weiherreste bleiben als Lebensräume erhalten, wenn auch etwas kleiner als früher.

Die Planung wurde gemeinsam mit den Naturschutzbehörden und dem Wasserwirtschaftsamt Kempten abgestimmt. Außerdem wird die Bauausführung von Fachleuten für Umweltschutz begleitet.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Forstarbeiten am Trimm-Dich-Pfad in Hirschzell: Was Waldbesucher jetzt wissen sollten

Diese Arbeiten dienen der Stabilität und Vitalität des künftigen Waldbestande

Ab Montag, 13. Oktober 2025, werden durch die Städtische Forstverwaltung für einen Zeitraum von ca. zwei Wochen (KW 42 und KW 43) Durchforstungsarbeiten im angrenzenden Wald des Trimm-Dich-Pfades Hirschzell durchgeführt.

Diese Arbeiten dienen der Stabilität und Vitalität des künftigen Waldbestandes. Da hier auch Forstmaschinen eingesetzt werden, muss aus Sicherheitsgründen der obere und untere Teil des Trimm-Dich-Pfades im Wechsel zeitweise gesperrt werden. Die Stadt bittet daher ausdrücklich darum, die vor Ort markierte Sperre unbedingt strikt zu beachten. Der Weg wird nach dem Maschineneinsatz wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Wie ein Seil in Kaufbeuren Eichhörnchenleben rettet

Ein ungewöhnliches Tierschutzprojekt zeigt Wirkung auf der B16

Im Sommer 2024 hat die Stadt Kaufbeuren als erste im Allgäu ein Eichhörnchenseil über eine Straße gespannt, um für mehr Tierschutz zu sorgen. Hierbei ging es um den Straßenabschnitt auf der B16 der Ganghoferstraße zwischen dem Jordanpark und dem Vorgarten des alten Friedhofs Heilig Kreuz. Dieser ist für die Tiere eine beliebte Wechselroute. In der Vergangenheit kam es hier leider immer wieder dazu, dass die Eichhörnchen beim Kreuzen der Straße von Autos überfahren wurden. Die toten Eichhörnchen mussten dann regelmäßig durch den städtischen Bauhof eingesammelt und entsorgt werden.

Jetzt ist klar: Das Projekt ist ein großer Erfolg! Die Eichhörnchen haben das Seil gut angenommen und die Zahl der toten Tiere ist nahezu auf null gesunken. Aufgrund der vergleichsweise vielen überfahrenen Eichhörnchen in dem Bereich, gerade im Frühjahr und Herbst (in der Regel jeweils bis zu 15 Tiere), hatten die Mitarbeitenden des Bauhofs nach einer Möglichkeit gesucht, eine Querungshilfe für die Tiere zu installieren. Diese hatten sie mit dem Spannen des Eichhörnchenseils zwischen zwei Bäumen über den bestreffenden Straßenabschnitt gefunden.

Durch das Projekt Eichhörnchenseil der „aktion tier – menschen für tiere e.v.“, die bereits solche Seile in Städten wie Berlin und München realisiert hat, wurde es möglich, als erste Stadt im Allgäu in Kaufbeuren dieses Seil anzubringen und damit den Tierschutz weiter aktiv zu unterstützen. An beiden Enden befinden sich Futterkästen und eine Wildkamera, um zu beobachten, ob und wie die Tiere das Eichhörnchenseil annehmen. Die regelmäßige Kontrolle, auch des Seils, wird durch den Bauhof mit der ehrenamtlichen Hilfe der Firma Meyers Baumpflege aus Wiggensbach realisiert.
Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über den Erfolg des Seils: „Es ist schön zu sehen, dass dieses Tierschutz-Projekt Früchte trägt und wir mit dem Eichhörnchenseil als Querungshilfe die Zahl der überfahrenen Tiere in diesem Bereich reduzieren konnten. Ich danke den Mitarbeitenden unseres Bauhofs und der Firma Meyers Baumpflege herzlich für die Umsetzung und den Einsatz.“

Kategorien
Panorama Veranstaltung

Eilmeldung: Abkochverordnung für das Kaufbeurer Trinkwasser ist aufgehoben

Die Stadt Kaufbeuren bedankt sich ausdrücklich für die Geduld!

Seit Montag, 29. September 2025, galt in der Stadt Kaufbeuren und den Gemeinden Pforzen, Rieden-Zellerberg und Friesenried, eine Abkochverordnung für das Trinkwasser.

Grund hierfür war die Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken um fünf koloniebildende Einheiten pro 100ml. Zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität hat das Wasserwerk Kaufbeuren in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umfangreiche Rohrnetzspülungen und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt.

Zur Aufhebung der Abkochanordnung waren drei aufeinanderfolgende Wasser-Proben mit negativem Testergebnis notwendig. Diese Ergebnisse liegen dem Gesundheitsamt inzwischen vor. Das Gesundheitsamt hat am Dienstag, 07. Oktober 2025, um 15:08 Uhr die bisher geltende Abkochanordnung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die erforderlichen bakteriologischen Nachuntersuchungen ergaben keine Beanstandungen mehr. Ein Abkochen des Trinkwassers ist nicht mehr notwendig.

Trinkwasser ist eines der am meisten und streng kontrolliertesten Lebensmittelgüter in Deutschland. Aus diesem Grund ist und war es im Sinne der Gesundheit aller wichtig, diese Abkochanordnung solange aufrecht zu erhalten, bis absolute Klarheit über die negativen Testergebnisse vorlag. Wie es zu der Verunreinigung und der damit verbundenen Überschreitung des Grenzwertes gekommen ist, wird derzeit noch abschließend untersucht.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Kaufbeuren: Geänderte Müllabfuhrtermine wegen des Tags der Deutschen Einheit

Die Stadt Kaufbeuren informiert über geänderte Müllabfuhrzeiten in der Woche vom 29. September bis zum 3. Oktober 2025. Wir bitten um Beachtung.

Restmüllabfuhr in der Woche vom 29. September bis zum 3. Oktober:

  • Tour Freitag, 3.10.2025 – Abfuhr am Donnerstag, 2.10.2025
  • Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.

Biomüllabfuhr in der Woche vom 29. September bis zum 3. Oktober:

  • Tour Freitag, 3.10.2025 – Abfuhr am Donnerstag, 2.10.2025
  • Tour Donnerstag, 2.10.2025 – Abfuhr am Mittwoch, 1.10.2025
  • Die restlichen Abfuhrtage bleiben unverändert.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Mülltonnen bis 07.00 Uhr bereitzustellen.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Warnung! Trinkwasser-Verunreinigung: Abkochgebot in Kaufbeuren und Umgebung

Gesundheitsamt ordnet Vorsichtsmaßnahme an – Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserqualität laufen

Im Zuge einer routinemäßigen Untersuchung des Trinkwassers wurde in einem Teilbereich der Stadt Kaufbeuren eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt. Laut dem zuständigen Gesundheitsamt am Landratsamt Ostallgäu überschritt die gemessene Probe den zulässigen Grenzwert für Enterokokken um fünf koloniebildende Einheiten pro 100 Milliliter Wasser.

Abkochgebot für vier Kommunen

Infolge der Grenzwertüberschreitung hat das Gesundheitsamt am 29. September 2025 eine Abkochanordnung für folgende Gebiete erlassen:

  • Stadt Kaufbeuren
  • Gemeinde Pforzen
  • Gemeinde Rieden/Zellerberg
  • Gemeinde Friesenried

Die Maßnahme gilt bis auf Weiteres.

Wasser muss abgekocht werden

Zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken soll das Leitungswasser vorsorglich zehn Minuten sprudelnd abgekocht werden, bevor es zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet wird. Auch beim Zähneputzen und beim Waschen von rohem Obst oder Gemüse wird zur Nutzung abgekochten Wassers geraten.

Das städtische Wasserwerk weist darauf hin, dass weitere Details zum sicheren Umgang mit Trinkwasser unter Abkochgebot auf der Rückseite des offiziellen Schreibens zu finden sind.

Hinweise zur Verwendung im Alltag

Abgekochtes Wasser erforderlich für:

  • Waschen von Obst, Salat und Gemüse, die roh verzehrt werden
  • Zubereitung von Lebensmitteln, die nicht ausreichend erhitzt werden
  • Zähneputzen
  • Baden und Duschen, insbesondere bei Säuglingen (kein Wasser schlucken)
  • Spülen von Hand
  • Reinigung von Milchgeschirr in landwirtschaftlichen Betrieben
  • Lebensmittelverarbeitung und -herstellung in Betrieben
  • Reinigung von Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen

Wasser ohne Abkochen verwendbar für:

  • Kaffeemaschinen mit Erhitzungsfunktion
  • Geschirrspülmaschinen
  • Waschmaschinen

Empfohlene Vorgehensweise beim Abkochen

Die empfohlene Methode zur Desinfektion besteht darin, das Wasser einmalig sprudelnd aufzukochen und anschließend über mindestens zehn Minuten langsam abkühlen zu lassen. Die Nutzung eines Wasserkochers wird aus praktischen Gründen nahegelegt.

Maßnahmen zur Behebung eingeleitet

Zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität führt das Wasserwerk Kaufbeuren in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt derzeit umfangreiche Rohrnetzspülungen und Desinfektionsmaßnahmen durch. Sobald die Werte wieder im Normalbereich liegen, sollen die betroffenen Haushalte umgehend informiert werden.

Hinweise an öffentlichen Entnahmestellen

An allen öffentlich zugänglichen Zapf- und Entnahmestellen in den betroffenen Gemeinden sind gut sichtbare Hinweisschilder anzubringen – mit Aufschriften wie „Kein Trinkwasser“, „Nur abgekocht verwenden“ oder entsprechenden Symbolen.

Kontakt für Rückfragen

Für Fragen rund um die Trinkwasserversorgung steht das
Städtische Wasserwerk Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 437-500 zur Verfügung.

Die Bevölkerung wird gebeten, die Informationen auch an Nachbarn und Mitbewohner weiterzugeben.

Kategorien
Panorama

Neue Leitung im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Kaufbeuren

Gernot Weber folgt auf Monika Weimann

Bei einem Festakt in der Offizierheimgesellschaft wurde Oberregierungsrat Gernot Weber die Leitung des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums (BwDLZ) Kaufbeuren offiziell übertragen. Der 58-Jährige folgt auf Monika Weimann, die nun die Geschicke im BwDLZ in Stetten am kalten Markt verantwortet.

Im Beisein von Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, hob die Erste Vizepräsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), Marit Lind, in ihrer Festrede die anstehenden Aufgaben der Dienststelle, aber auch die Erfahrung und das breite Wissensspektrum von Gernot Weber hervor, der bereits Führungsverantwortung beim BwDLZ in Stetten am kalten Markt (Landkreis Sigmaringen) übernommen hatte. „Die kommenden Jahre werden von großen Herausforderungen geprägt sein: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, effizientes Ressourcenmanagement, der Aus- und Umbau der Infrastruktur, aber auch Fragen der Krisenvorsorge und Resilienz stehen ganz oben auf der Agenda.“ Weiter betonte Lind in Richtung Weber: „Ihre Erfahrung, Ihr Gespür für Menschen und Strukturen sowie Ihre Führungsstärke geben mir die Gewissheit: Dieses traditionsreiche Haus in Ihren Händen ist für die Zukunft gut gerüstet.“

Herzlich willkommen hieß Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse Gernot Weber. In seiner doch launigen Rede unterstrich das Stadtoberhaupt die intensive Patenschaft und Partnerschaft. „Sie sind in einer Region gelandet, die sehr bundeswehraffin ist.“ Kaufbeuren sei zwar finanzschwach, „aber wir haben die Bundeswehr.“ Der Rathauschef wünschte Weber eine gute Zeit. „Sie arbeiten hier, wo andere Urlaub machen.“ Als Willkommenspräsent überreichte Bosse dem neuen BwDLZ-Chef einen Stadtschirm für sonnige und regnerische Tage.

Für Gernot Weber ist die neue Aufgabe als Dienststellenleiter in Kaufbeuren „die Krönung meiner Karriere.“ Es sei ein Ziel, welches er zwar angepeilt, aber ohne seine Vorgesetzten nie hätte erreichen können. In seinen Ausführungen betonte Weber, dass seit Anfang 2023 die Prozesse nun auch am Fliegerhorst Kaufbeuren Fahrt aufgenommen haben und der Investitionsstau, der sich in der Phase seit Stationierungsentscheidung im Jahr 2011 aufgetürmt hat, abgebaut wird. Weber übernimmt eine Dienststelle, die selbst jahrelang unter dem Damoklesschwert der Standortauflösung gelebt habe.

Über die Aufgaben des BwDLZ:

Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum ist dem BAIUDBw nachgeordnet und als eine von 42 Ortsbehörden der Dienstleister für die Truppe vor Ort. Dabei erstreckt sich der Zuständigkeitsbereich der Dienststelle auf die Städte Kaufbeuren, Memmingen, Sonthofen und Kempten sowie die Landkreise Ostallgäu, Unterallgäu, Lindau und Oberallgäu. Die zu betreuenden Truppenteile und Dienststellen liegen bis zu 70 Kilometer voneinander entfernt – von Babenhausen bis Oberstdorf und von Lindau bis Füssen.

Die rund 385 zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen dabei mit einem Finanzvolumen von mehr als 50 Millionen Euro unter anderem am Standort Kaufbeuren das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd, am Standort Füssen das Aufklärungsbataillon 10, das Versorgungsbataillon 8 sowie die Gebirgsaufklärungskompanie 23 und am Standort Sonthofen die Schule für ABC-Abwehr und gesetzliche Schutzaufgaben sowie das Brandschutzamt der Bundeswehr und die Sportfördergruppe Sonthofen.

Kategorien
Blaulicht Panorama Verwaltung

Bundesweiter Warntag – was Bürgerinnen und Bürger am 11. September erwartet

Warnsysteme werden deutschlandweit getestet

Am Donnerstag, 11. September 2025, findet der bundesweite Warntag statt. Um 11:00 Uhr wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine zentrale Probewarnung ausgelöst. Ziel der Aktion: die Funktionsfähigkeit aller Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.

Ablauf: Warnung und Entwarnung

Nach der Auslösung um 11:00 Uhr folgt um 11:45 Uhr eine Entwarnung – ebenfalls über die beteiligten Warnkanäle. Wichtig: Über Cell Broadcast wird derzeit keine Entwarnung verschickt.

Diese Warnmittel kommen zum Einsatz

Die Warnmeldung wird über verschiedene Kanäle verbreitet:

  • Radio und Fernsehen
  • Warn-Apps wie NINA
  • Stadtinformationstafeln
  • Sirenen
  • Lautsprecherwagen
  • Infosysteme der Deutschen Bahn
  • Cell Broadcast (Mobilfunk)

Empfehlung der Stadt: Warn-App nutzen

Die Stadt Kaufbeuren rät allen Bürgerinnen und Bürgern, eine Warn-App wie NINA auf dem Smartphone zu installieren. Diese sind kostenlos in den App-Stores erhältlich.

Wichtig:

  • Das Smartphone muss eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden.
  • Ältere Geräte unterstützen Cell Broadcast teilweise nicht.
  • Eine Übersicht empfangsfähiger Geräte gibt es unter: www.bbk.bund.de/cellbroadcast

Zusätzliche Informationen für Kaufbeuren

Die Stadt Kaufbeuren wird am Warntag zusätzlich die lokalen Sirenen auslösen. Außerdem informiert die Buron-App über den Probealarm, sobald dieser gestartet ist.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter:
👉 www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag

Kategorien
Blaulicht Panorama

Frontalcrash auf der B12: Autofahrer stirbt bei Zusammenstoß mit Sattelzug

Unfall bei Kaufbeuren fordert ein Menschenleben – Vollsperrung und Großeinsatz der Rettungskräfte

Am Donnerstag, den 14. August 2025, ereignete sich auf der Bundesstraße 12 bei Kaufbeuren ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Autofahrer ums Leben kam. Der Mann war gegen 14:40 Uhr von Marktoberdorf in Richtung Buchloe unterwegs, als er auf Höhe der Überführung des großen Verteilerkreisverkehrs aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.

Lkw-Fahrer leicht verletzt – Pkw-Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

Der 47-jährige Fahrer des Lastwagens erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer konnte nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit insgesamt 24 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde der eingeklemmte Fahrer aus dem stark deformierten Fahrzeugwrack befreit. Der Brandschutz wurde während des Einsatzes sichergestellt.

Vollsperrung der B12 und hohe Sachschäden

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb die B12 in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei Marktoberdorf war mit acht Mitarbeitenden im Einsatz, um die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle zu unterstützen.

Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 210.000 Euro.

Kategorien
Panorama

Leserbrief von Elisabeth Quetting zur Kolumne von Alex Uhrle zum Thema Dumb City Kaufbeuren

Ungekürzter Leserbrief von Elisabeth Quetting

Sehr geehrter Herr Uhrle,

herzlichen Dank für Ihren sinnvollen Meinungsbeitrag – Dumb City Kaufbeuren -. Vor 10 Jahren zugereist, viel mir sehr schnell die verträumte Verschlafenheit Kaufbeurens auf, bei gleichzeitig einer hohen Anzahl von Vereinen und unglaublich vielen ehrenamtlich tätigen und sehr freundlichen Menschen. Die Hansestadt Hamburg, viele Jahre mein zu Hause, wurde über die Jahrhunderte mit allen Höhen und Tiefen der Geschichte zu dem entwickelt, was sie heute ist. Eine politisch innovationsfreudige Stadt. Ich denke, es ist sehr schwer eine reiche Hafenstadt mit Kaufbeuren zu vergleichen. In Hamburg kommt das Schöpferische mit der Flut am Hafen an, bei Ebbe fließt das Überflüssige wieder ins Meer zurück. So mühelos kann Leben sein und noch einfacher ist es die Hansestadt als Vorbild zu nutzen.

Ich glaube, in Kaufbeuren sind es die bequemen, in die Jahre gekommen – das war schon immer so – Strukturen die kaum mehr zu beeinflussen sind. Hinzu kommt ein nicht mehr zu überblickender Verordnungs- Gesetzgebungsdschungel (EU, Bund, Länder usw.), der aus meiner Sicht „bewegtes Leben“ einschränkt und die menschlichen Köpfe reglementiert und frustriert. Die stetig gewachsenen finanziellen Probleme wurden zu einer enormen Herausforderung, so dass kein Spielraum mehr für Investitionen besteht. So wie Sie, sehe auch ich das komplexe Thema Digitalisierung mit höchster Prioritätsstufe.

Verträumt wünsche ich mir die Stadt als ein Projekt von Google mit dem Ziel, sinnvolle Arbeitsbedingungen und Strukturen zu schaffen. Zuerst alle Abteilungen im Rathaus „aufräumen“. Ein ausbaufähiges modulares Ziel: Personal, Dokumente, Arbeitsplatzgestaltung, Bürgerfreundlichkeit betreffend. Zu integrieren wären komplexe Projekte und Aufgabenbereiche wie Kindergärten, Schulen, Sporteinrichtungen, die Friedhöfe und natürlich Kaufbeuren als Wirtschaftsstandort.

Ich hoffe, Sie bringen effiziente Energie aus Hamburg mit, welche für die verfügbaren Ressourcen in Kaufbeuren passen.

Elisabeth Quetting – Kaufbeuren

zur Kolumne von Alex Uhrle zum Thema Dump City Kaufbeuren

Kategorien
Allgemein Panorama Verwaltung

Aufatmen: Augsburger Straße in Kaufbeuren öffnet wieder für den Verkehr

Nach einer langen Zeit der Sperrung kehrt Normalität zurück

Monate der Bauarbeiten, mehrere große Bauabschnitte und die Sperrung einer der wichtigsten Verkehrsadern in Kaufbeuren – die Augsburger Straße war für viele Autofahrer zum täglichen Ärgernis geworden. Neben der Neugablonzer Straße zählt sie zu den am stärksten befahrenen Straßen der Stadt.

Wie die Stadt Kaufbeuren bestätigte, wird der geplante Termin gehalten: Am 19. August 2025 wird die Augsburger Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Verzögerungen durch Baustopp

Ursprünglich sollten die Arbeiten an der Eisenbahnüberführung und dem anschließenden Straßenausbau im Laufe des Jahres 2024 abgeschlossen sein. Doch im April 2024 kam es zu einem unerwarteten Baustopp. Grund war eine nötige Umplanung der Brückenlager, welche die Lasten an die Brückenpfeiler weiterleiten. Die neuen Brückenlager befanden sich bereits in der Herstellung, dennoch verschob sich der gesamte Zeitplan.

Entspannung in Sicht

Mit der Wiedereröffnung der Augsburger Straße am 19. August wird sich die Verkehrslage in Kaufbeuren deutlich entspannen. Kaufbeuren kann aufatmen.

Kategorien
Allgemein Panorama Tourismus

Neue mobile Bäume in der Altstadt: So sehen unsere User das Projekt – Einsendungen Stand 13.08.25

Die Leserbriefe unserer User sind ungekürzt und Original

Seit der Aufstellung der mobilen Bäume in der Kaufbeurer Altstadt wird viel diskutiert – vor allem auf Social Media. Dort fallen die Reaktionen, wie bei vielen Veränderungen, teils gewohnt kritisch aus. Ganz anders das Bild bei den Einsendungen per E-Mail: Hier haben uns in der Mehrheit positive Rückmeldungen erreicht. Viele User begrüßen die Begrünung der Innenstadt und setzen sich zugleich konstruktiv mit dem Thema auseinander. Sie haben auch eine Meinung zu dem Thema. Sende Sie uns diese gerne zu: digital an info@wir-sind-kaufbeuren.de. Voraussetzung für die Veröffentlichung ist die Angabe von Vorname, Name und Wohnort. *

Hier die aktuellen Zusendungen an unsere Redaktion:

20.08. / Birgit Hacker – Kaufbeuren

Mit Freude habe ich die Initiative unserer Stadt aufgenommen, Bäume in der Kaiser-Max-Straße aufzustellen. Die Bäume haben eine ansprechende, einladende Ausstrahlung und verschönern das Stadtbild. Diese Maßnahme verdient darüber hinaus Anerkennung, weil sie ein kleiner, jedoch gewichtiger Baustein ist im Bemühen, das Stadtklima langfristig lebenswerter zu gestalten. Eine zukunftsweisende Entscheidung, die zeigt, dass Kaufbeuren durchaus innovativ sein kann! Danke an alle, die an dieser Entscheidung mitgewirkt haben!

13.08. / Heimatverein Kaufbeuren

Grün in der Kaiser-Max-Straße – klimarobuste Altstadt: Bäume in der Altstadt sind angesichts des fortscheitenden Klimawandels und der Aufenthaltsqualität dringend notwendig. Auch wenn dies keine historischen Vorbilder hat, sollte dieser Weg beschritten werden. Dies zeigen auch Beispiele in anderen Städten. Dass die Stadt dieses Ziel zunächst über mobile Bäume versucht zu erreichen, ist verständlich. Mit noch mehr Mut könnten im nächsten Schritt feste Pflanzstandorte gefunden werden. Die riesigen Pflanztröge im Altstadtbild stoßen im Heimatverein Kaufbeuren nicht auf jedermanns Gefallen. Und ob sich das fallende Laub rund um Neptun mit dem strahlenden Blau seines Brunneninneren verträgt, wird die Erfahrung zeigen. Insgesamt jedoch ist der Weg zu einer klimarobusten Innenstadt aus Sicht des Heimatvereins ein unverzichtbarer Baustein, um die Wohnqualität sowie das öffentliche Leben im Altstadtzentrum als Einkaufs-, Begegnungs- und Aufenthaltsort zu erhalten und zu stärken.

11.08. / Angelika Edenhofner – Kaufbeuren

Ich finde die Bäume schön – nur die vier Bäume um den Brunnen sind zu viel; zwei würden meines Erachtens auch reichen und den Zugang nicht versperren.

10.08. / Andrea Woll – Kaufbeuren

Ich freue mich sehr über die Bäume in der Innenstadt. Nach dem Motto „mehr Park weniger Parkplätze“. Weiter so! Um dem Klimawandel wirksam zu begegnen, benötigen wir mehr solcher Maßnahmen.

09.08. / Fritz Schwarzer – Kaufbeuren

Diese riesengroßen Kübel sind eine Faust aufs Auge. Da verschwindet der filigrane Brunnen regelrecht. Einen Baum in einem Kübel zu verfrachten, ist eh nicht optimal und tut dem Auge weh.

09.08. / Julia Sebald – Kaufbeuren

Ich finde die neuen mobilen Bäume in der Altstadt richtig toll! Klar, sie sind erstmal nur eine kurzfristige Lösung – aber sie machen das Stadtbild sofort schöner, bringen Schatten, wirken freundlicher und laden einfach mehr zum Verweilen ein. Für mich ist das ein kleiner, aber wichtiger Schritt, unsere Innenstadt wieder attraktiver und lebendiger zu machen. Langfristig wünsche ich mir noch viel mehr Grün: feste Bäume, mehr Schattenplätze, kühlere Ecken – gerade für Familien mit Kindern ist das Gold wert. Den Ärger wegen ein paar weniger Parkplätzen kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich bin ohnehin für eine autofreie Innenstadt. Eine Innenstadt sollte für Menschen da sein – nicht für Blech. Also Daumen hoch für die Bäume! Hoffentlich ist das nur der Anfang.

09.08. / Thomas Goetze – Markt Kaltental

Ich finde die Aktion Bäume in der Innenstadt für sehr ansprechend. Schade ist, das sehr viele Bürgerinnen und Bürger generell immer alles Neue negativ sehen und neuen Ideen gar keine Chance geben wird. Auch einer Stadtverwaltung muss man die Möglichkeit geben, Neues auszuprobieren. Ideen sammeln – auswerten – umsetzten – abwarten und analysieren….

08.08. / Melody Gorke – Kaufbeuren

Die mobilen Bäume in der Kaiser-Max-Straße sind grandios. Ich hoffe sehr, dass diese in zwei Jahren auch wirklich fest verpflanzt werden. Sie werten das Stadtbild immens auf.

08.08. / Pascal Lechler – Kaufbeuren

Die Bäume empfinde ich nicht nur optisch als Bereicherung, sondern besonders in Hinblick auf den in den nächsten Jahren wachsenden Schatten sinnvoll. Die Altstadt heizt sich an heißen Tagen sehr auf. Da ist es besonders wichtig für Schatten,  und damit Aufenthaltsqualität, zu sorgen. Ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren die Plätze unter den Bäumen beliebt sein werden, um einen Kaffee oder ein Eis zu genießen. Damit kommt auch wieder mehr Leben in die Altstadt.

08.08. / Gabriela Hopp – Kaufbeuren

Bäume in der Stadt? Gute Idee. Wir werden die nächsten Jahre viel Schatten brauchen. Mobil? Ist der Standortwechsel für die Bäume und ihr Gedeihen gut? Viel Schatten machen sie noch nicht, aber an sich eine gute Idee. Passend dazu wären Fassadenbepflanzungen in der Stadt. Die Temperaturen können dadurch bis zu drei Grad reduziert werden. Also mobilen Bäume sind ein guter Anfang, staatlich gefördert ist noch viel besser, und unbedingt weitermachen.

08.08. / Dr. Thomas Jahn – Kaufbeuren

Bäume brauchen um vernünftig wachsen und Wurzeln schlagen zu können viel Platz. In Trögen gehen sie ein. Ich war im Stadtrat daher von Anfang an gegen diesen kostspieligen Schildbürgerstreich, der für die Attraktivität der Altstadt rein gar nichts bringt und nur die historischen Blickachsen verstellt, die jahrhundertelang ohne Topfpflanzen ausgekommen sind. Warum man historisch gewachsene Straßen und Plätze ständig mit irgendetwas zustellen muss (in Kaufbeuren waren es zunächst die von mir ebenfalls kritisierten Holzverhaue und nun Töpfe) erschließt sich niemanden. Niemand kommt zum Einkaufen zusätzlich in die Altstadt, weil er Holzbretter und Topfpflanzen bewundern will. Keine vergleichbare Stadt im europäischen Ausland würde historische Straßen und Plätze mit alle möglichen Gegenständen möblieren, was besonders für die Gewerbetreibenden ärgerlich ist, denn der Denkmalschutz moniert häufig auch kaum wahrnehmbare Details wenn Einzelhändler oder Gastronomen ihre Häuser renovieren oder Werbe- und Außenflächen zur Verfügung stellen wollen. Wenn aber die Stadtverwaltung zum Beispiel unseren wunderschönen Neptunbrunnen so zustellt, dass er von Ferne gar nicht mehr erkennbar ist, schreitet keine Denkmalschutzbehörde ein.

08.08. / Christine Pöschl – Kaufbeuren

Ich habe bereits meinen Unmut auf der Facebook-Seite kundgetan. Die Innenstadt vereinsamt. Es gibt keinen Grund mehr, die Fußgängerzone zu besuchen. Die dort noch existierenden Läden finden keinen Anreiz mehr, erhöhte Parkgebühren zu bezahlen. Man findet eh nichts mehr. Außer Döner oder Brillen- bzw. Hörgerätegeschäfte. Die noch existierenden Bekleidungsläden sind am Überlegen, die Filialen zu schließen, was auch die Kündigungen bzw. die Nichtverlängerungen der Verträge bezeugen. Parkplätze, die noch den einzigen Anreiz gaben, zumindest mal ein Buch zu kaufen, werden jetzt durch die „tollen mobilen Bäume“ zunichtegemacht. Parkplätze gibt es nicht mehr. Sonnenspendende Bäume werden noch am Donnerstag geboten, wenn sich mal der ein oder andere verirrt und eine Leberkässemmel isst. Und dann der Kostenaufwand: 125.000 Euro. Für eine Stadt, deren Innenstadt nicht mehr existent ist. 50 % der Läden leer stehen. Eine tote Stadt. Da wäre eine Investition für die Vergabe von Einzelhandelsmöglichkeiten wohl eindeutig besser gewesen. Die mobilen Bäume schauen einfach nur traurig aus. Und wenn man bedenkt, dass die Lebensdauer ca. sechs Jahre beträgt, macht es mich noch umso wütender. Es fehlen Kindergartenplätze, die Straßen sind marode, die Schulen müssen erneuert werden und so vieles mehr. Kaufbeuren war früher so schön. Jetzt ist es nur noch traurig.

08.08. / Klaus Krust – Kaufbeuren

Ich finde, das sieht super aus, besonders die Kaiser-Max-Straße. Wenn jetzt noch die Autos verschwinden würden, hätten wir einen wunderschönen Freiluftraum mit viel Aufenthaltsqualität. Das hilft auch sicher der Gastronmie und kann die Publikumsfrequenz im Handel erhöhen. Weiter so! Nur Mut!

08.08. / Max Fischer – Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Auch wenn sich der Schatten noch etwas auf sich warten lässt, begrüßen wir die mobilen Bäume in der KMS sowie die Pflanztöpfe in der Fußgängerzone. Sind diese nun das Allheilmittel gegen den Leerstand in A-Lagen oder ähnliche Probleme? Nein – und das sollen sie auch nicht sein. Die Begrünung ist, wenn überhaupt, nur ein kleiner, aber schöner Baustein, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen – nicht mehr und nicht weniger. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Lebenshilfe, der VWEW, der Stadt Kaufbeuren und dem Denkmalschutz für die gute Zusammenarbeit bedanken – und dafür, dass von Letzteren keine unnötigen Steine in den Weg gelegt wurden.

08.08. / Herta Negele – Kaufbeuren

Ich finde die neuen Bäume sehr gut.

07.08. / Tamur Khan – Kaufbeuren

Ich finde es sinnvoll, dass in der Kaufbeurer Altstadt mobile Bäume aufgestellt werden. Sie bringen nicht nur mehr Grün und Schatten in die Innenstadt, sondern werten den öffentlichen Raum auch optisch auf. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind solche Maßnahmen wichtig, um das Stadtklima zu verbessern und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Stadt sollte meiner Meinung nach nicht länger nur als reine Einkaufsmeile verstanden werden wie früher. Vielmehr sollte sie ein Ort der Begegnung sein. Ein Platz für Gespräche mit Freunden oder Spaziergänge für Paare oder einfach ein Moment der Ruhe im Grünen. Die mobilen Bäume unterstützen genau diese Entwicklung und machen die Altstadt lebenswerter.

07.08. / Petra Menzel – Kaufbeuren

Grundsätzlich ist es natürlich eine Bereicherung in Bezug auf eine grüne Lunge und natürliche Schattenspendung Bäume in eine Innenstadt zu bringen. Jedoch wird das nur gelingen, wenn diese fest verpflanzt werden, sonst braucht es Jahre bis sie ihren Zweck erfüllen können. Die Behälter können das nicht bewältigen. Geld hin oder her. Ein Bad sanieren hat natürlich eine höhere Priorität. Wenn die Kosten für die Bäume durch Spenden gedeckt wurden, ist diese Gelder natürlich zweckgebunden. Mir als vor 10 Monaten Zugezogene und oft mit dem Zug unterwegs seiende, würde am Herz liegen, den Bahnhof, soweit nicht die DB zuständig ist, einladender zu gestalten. Ein Bahnhof ist auch immer ein Aushängeschild für eine Stadt. Sicherlich gibt es noch viele dringendere Maßnahmen anzugehen und aus diesem Grund hätte ich vielleicht eine Bürgerbefragung durchgeführt. Die Demokratie entscheidet dann! Ich bin noch nicht soweit vorgedrungen… gibt es denn in Kaufbeuren einen Bürgerhaushalt. Ich habe 30 Jahre in meiner Stadt in der Verwaltung gearbeitet und dort wurde dieser vor drei Jahren eingeführt mit positiven Ergebnissen.

07.08. / M. und A. Wiefelspütz – Kaufbeuren

Wir haben uns nach der Ankündigung sehr auf die „mobilen Bäume“ gefreut und wurden nicht enttäuscht. Sicherlich müssen die Baumkronen noch dichter werden um tatsächlich Schatten zu spenden und ggf ein wenig lärmmindernd zu wirken, aber das braucht Zeit. Wir hoffen sehr, dass die Baumpflege regelmäßig erfolgt und nicht unter Geldmangel leiden wird. Auch hoffen wir, dass nicht randaliert wird und die insbesondere auf Facebook in Erscheinung tretende Nörgelei tatsächlich nur eine laute Minderheit ist. Mehr Stadtgrün ist dringend erforderlich und auch wir (wohnen in der Ludwigstraße) wünschen uns dringend mehr Baumgrün. Plätze hierfür sind vorhanden, wenn man den Parkplatzmarkierungen Glauben schenken darf.

07.08. / Alexander Uhrle, Stadtrat – Kaufbeuren

Das Aufstellen der (geförderten) mobilen Bäumen mag für Viele nicht der richtige Schritt sein, aber es war der einzige kurzfristige und logisch machbare für die Stadt. Die Bäume werden sich in meinen Augen jedoch als Bereicherung für die Innenstadt herausstellen. Es ist klar, das sie nicht der Gamechanger sind, aber dennoch ein wichtiges von vielen Puzzleteilen um unsere Innenstadt deutlich attraktiver zu gestalten und letztendlich zu beleben.

06.08. / Philipp Weber – Kaufbeuren

Ich finde die Bäume in der Innenstadt einen sehr guten Ansatz. Die „steinere“ Innenstadt heizt sich an warmen Sommertagen gern auf und der ein oder andere kleine Schattenplatz kann das sicher reduzieren. Die Bäume können auch eine gewisse Gemütlichkeit ausstrahlen (ja, ich mag auch den Biergarten 😁). Gerade wenn die Stadtkasse etwas klamm ist, sollten Innovationen her, die dem entgegenwirken. Eine Aufwertung der „guten Stube“ ist für mich der richtige Weg.

06.08. / Oberbürgermeister Stefan Bosse – Kaufbeuren

Mit den mobilen Bäumen bringen wir nicht nur mehr Grün in die Altstadt, sondern schaffen Wohnfühlräume für alle, die in Kaufbeuren leben, arbeiten oder zu Besuch sind.

06.08. / Wirtschaftsreferent Andreas Bauer – Kaufbeuren

Die Bäume sind nicht nur schön anzusehen, sondern sorgen auch für ein angenehmes Ambiente und Schatten in den zunehmend heißen Sommern. Ich bin überzeugt davon, dass sie die Aufenthaltsqualität unserer Altstadt steigern.


* Hinweis zur Einsendung:
Bitte achten Sie bei Ihrer Rückmeldung auf eine sachliche Ausdrucksweise und einen respektvollen Ton. Beiträge mit beleidigenden, diskriminierenden oder unsachlichen Inhalten können nicht berücksichtigt werden. Für die Veröffentlichung benötigen wir Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse. In der Veröffentlichung erscheint z. B. „Max Mustermann, Kaufbeuren“.

Kategorien
Allgemein Panorama

Ihre Meinung ist gefragt! Wie gefallen Ihnen die neuen Bäume in der Altstadt

Aktuelle Umfrage: Ihre Meinung wird veröffentlicht

Die Altstadt wird grüner: In der Kaiser-Max-Straße und der Schmiedgasse wurden mobile Bäume aufgestellt, um für mehr Schatten, Aufenthaltsqualität und ein besseres Stadtklima zu sorgen.

💬 Jetzt sind Sie gefragt:
Wie finden Sie die neuen Bäume? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Ihren digitalen Text bitte an:

📧 info@wir-sind-kaufbeuren.de
👉 Bitte mit Name und Adresse.
Wir veröffentlichen ausgewählte Rückmeldungen in einem separaten Beitrag.

🔗 Mehr zu den mobilen Bäumen in der Kaiser-Max-Straße:
👉 Hier lesen (Artikel auf Wir sind Kaufbeuren)

🔗 Mehr zu den mobilen Bäumen in der Fußgängerzone:
👉 Hier lesen (Artikel auf Wir sind Kaufbeuren)

🔎 Hinweis zur Einsendung:
Bitte achten Sie bei Ihrer Rückmeldung auf eine sachliche Ausdrucksweise und einen respektvollen Ton. Beiträge mit beleidigenden, diskriminierenden oder unsachlichen Inhalten können nicht berücksichtigt werden.

Für die Veröffentlichung benötigen wir Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse. In der Veröffentlichung erscheint z. B. „Max Mustermann, Kaufbeuren“.

Bild Fußgängerzone – Bilder Kaiser-Max-Straße

Kategorien
Panorama Tourismus Verwaltung

Nach der Fußgängerzone: Jetzt wurde auch die Kaiser-Max-Straße begrünt

Mobile Bäume als nächster Schritt zur Begrünung der Kaufbeurer Altstadt

Die Kaufbeurer Altstadt ist seit Anfang dieser Woche noch grüner geworden: Nach der Fußgängerzone vergangene Woche (zum Artikel), wurden nun am Dienstag, 5. August, insgesamt 14 mobile Bäume in der Kaiser-Max-Straße aufgestellt. Ziel der Maßnahme war es, das Stadtbild aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität im Zentrum dauerhaft zu verbessern.

Anm. der Redaktion: Liebe Wir sind Kaufbeuren-User, wie finden Sie die neuen Bäume in der Kaiser-May-Straße? In einem separaten Beitrag werden wir Ihre Meinungen veröffentlichen. Ihre Meinung bitte unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an info@wir-sind-kaufbeuren.de

Durchdachte Standortwahl und robuste Baumarten

Zum Einsatz kamen sorgfältig ausgewählte, stadtklimafeste Baumarten. Für sonnige Plätze wurden Gold-Gleditschien verwendet, während schattigere Bereiche mit Eisenholzbäumen begrünt wurden. Beide Arten zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Herausforderungen des innerstädtischen Klimas aus – von Hitze bis Frost.

Die bis zu sechs Meter hohen Bäume spenden nicht nur Schatten, sondern fügen sich mit ihrer offenen Laubstruktur harmonisch ins Straßenbild ein. Fußgängerinnen und Fußgänger können bequem unter den Baumkronen hindurchgehen.

Klar.Text Podcast

Pflanzkübel mit Perspektive

Die Bäume wurden in 1,80 Meter breite, mobile Pflanzkübel gesetzt, die ausreichend Platz für das Wurzelwachstum bieten und Wasser speichern. Die Pflanzen sollen voraussichtlich sieben bis acht Jahre in ihren Kübeln bleiben, bevor sie an anderen Standorten dauerhaft ausgepflanzt werden.

Die Kübel ermöglichen eine flexible Handhabung: Sollte es aus verkehrstechnischen oder planerischen Gründen notwendig werden, können sie problemlos versetzt werden.

Planung unter Rücksichtnahme auf Anlieger

Die Auswahl der Standorte erfolgte unter Berücksichtigung von Feuerwehrzufahrten, Liefer- und Parkmöglichkeiten sowie den Bedürfnissen der Anlieger. Die Maßnahme wurde im laufenden Verkehr umgesetzt – dabei kam es zeitweise zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Die Stadt dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis.

Stimmen aus der Stadtverwaltung

Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich erfreut über die neue Begrünung:

„Mit den mobilen Bäumen bringen wir nicht nur mehr Grün in die Altstadt, sondern schaffen Wohnfühlräume für alle, die in Kaufbeuren leben, arbeiten oder zu Besuch sind.“

Auch Wirtschaftsreferent Andreas Bauer betonte den Mehrwert:

„Die Bäume sind nicht nur schön anzusehen, sondern sorgen auch für ein angenehmes Ambiente und Schatten in den zunehmend heißen Sommern. Ich bin überzeugt davon, dass sie die Aufenthaltsqualität unserer Altstadt steigern.“

Finanziert wurde die Maßnahme zu 80 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung.

Kategorien
Allgemein Panorama Verwaltung Wirtschaft

Gemeinsam für mehr Grün: Zehn mobile Bäume verschönern die Schmiedgasse

Insgesamt ist diese Aktion im Gesamtkontext des Handlungsprogramms der Altstadt zu sehen

Die Kaufbeurer Altstadt wird Schritt für Schritt grüner. In der vergangenen Woche sind zehn mobile Bäume in die Schmiedgasse eingezogen. Federführend dabei ist die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die die Bäume dank großzügiger Spenden von VWEW, der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren und mehreren Einzelhändlern beschaffen konnte. Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts „Inklusion am Arbeitsplatz“ sind für die tägliche Pflege der Pflanzen zuständig. Ziel ist es, Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu begleiten.

Anm. der Redaktion: Liebe Wir sind Kaufbeuren-User, wie finden Sie die neuen Bäume in der Fußgängerzone? In einem separaten Beitrag werden wir Ihre Meinungen veröffentlichen. Ihre Meinung bitte unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an info@wir-sind-kaufbeuren.de

Insgesamt ist diese Aktion im Gesamtkontext des Handlungsprogramms der Altstadt zu sehen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität in der Altstadt Kaufbeurens mit mehr Grün, mehr Gastronomieflächen und niederschwelligen Veranstaltungen zu verbessern. Während die Stadt Kaufbeuren sich in diesem Haushaltsjahr auf die Kaiser-Max-Straße konzentriert, ist dieses Projekt der zehn Bäume in der Fußgängerzone aus der Stadtgesellschaft heraus entstanden. Wir freuen uns sehr darüber, dass dank der Lebenshilfe, der Aktionsgemeinschaft und VWEW auch die Schmiedgasse nun aufgewertet werden konnte.

Klar.Text Podcast

13.05.2025 -Folge 10: Altstadt Kaufbeuren 2025. Was ist geplant? Die aktuelle Entwicklung des „Handlungsprogramms Altstadt 2030 – Kaufbeuren packt an“

Claus Tenambergen spricht im neuen Klar.Text-Podcast mit Wirtschaftsreferent Andreas Bauer über die Fortentwicklung des Handlungsprogramms „Altstadt 2030 – Kaufbeuren packt an“. Seit dem Start hat sich vieles getan – und für das Jahr 2025 sind spürbare Impulse für eine grünere, lebendigere und attraktivere Altstadt geplant: mobile Bäume, Schanigärten, Summer Streets, autofreie Veranstaltungsflächen und kreative Formate wie die überarbeiteten ARTigen Samstage oder die zweite Ausgabe des Altstadtsommers. Weitere große Themen sind in der Diskussion: Ein neues Verkehrskonzept mit versenkbaren Pollern, die Neugestaltung des Platzes am Fünfknopfturm, Förderprogramme rund ums Wohnen und Gewerbe – sowie Fragen zur künftigen Struktur und Ausrichtung des Stadtmarketings. Andreas Bauer: „Wir haben so eine wunderschöne Altstadt und eine solch engagierte Bürgerschaft. Es ist meine Herzensangelegenheit und mein Job, hier etwas zu bewegen – und dann 2030 durch die Altstadt zu gehen und sagen zu können: Wir haben wirklich was verändert.“ Jetzt reinhören – und erfahren, wie Kaufbeuren 2025 weiter anpackt!

Kategorien
Panorama Verwaltung

Kaufbeuren: Kreuzung Alte Poststraße/Augsburger Straße wird gesperrt

So kommen Fußgänger und Radfahrer sicher durch die Baustelle

Vollsperrung der Kreuzung ab dem 21. Juli 2025

Im Zuge laufender Bauarbeiten wird der Kreuzungsbereich Alte Poststraße / Augsburger Straße ab Montag, 21. Juli 2025, vollständig gesperrt. Die Stadt hat für Fußgänger und Radfahrer eine gestaffelte Umleitungsregelung in zwei Bauphasen vorgesehen.

Abschnitt 1: Schleusenführung für Fußgänger (21.07.–31.07.)

In der ersten Phase vom 21. bis 31. Juli 2025 wird der Fußgängerverkehr mithilfe einer durchgehenden Schleusenführung aus Absperrbarken durch die Baustelle geleitet.

Am Ende der Schleuse sorgt eine befahrbare Rampe für den sicheren Übergang auf den südlich gelegenen Gehweg in Richtung Filserweg.

Die Position der Schleuse kann sich abhängig vom Baufortschritt ändern, wird jedoch regelmäßig von der ausführenden Firma Dobler angepasst. Ein barrierefreier Durchgang für Fußgänger bleibt jederzeit gewährleistet.

Abschnitt 2: Umleitung ab 01. August bis 19. August

Während der zweiten Bauphase vom 01. bis 19. August 2025 wird die Fußgängerführung umfangreicher umgeleitet:

Radverkehr: Umleitung für bergab Fahrende

Radfahrende, die von der Höfelmayrkapelle in Richtung Westen unterwegs sind, werden frühzeitig durch eine entsprechende Beschilderung über die Alte Poststraße umgeleitet. So werden mögliche Konflikte mit dem Fußgängerverkehr vermieden.

Randbereich östliche Alte Poststraße wird vorbereitet

Der östliche Randbereich der Alten Poststraße – hin zur bestehenden Lichtsignalanlage – wird bis zum 31. Juli 2025 durch die Baufirma Dobler fertiggestellt. Dieser Abschnitt wird anschließend Teil der Fußgängerumleitung sein und entsprechend begehbar gemacht.

Abschluss der Bauarbeiten für Mitte August geplant

Nach aktuellem Stand rechnet die Stadt mit einer vollständigen Fertigstellung der Baumaßnahme am Dienstag, 19. August 2025. Im Anschluss wird der Kreuzungsbereich sowie die Augsburger Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Neue Buslinie 9 verbindet Kaufbeurens Wirtschaftsräume besser denn je

Pendelverkehr stärkt ÖPNV-Angebot und erfüllt Wunsch der lokalen Unternehmen

Seit Juni 2025 ist die optimierte Buslinie 9 in Betrieb und bietet stündliche Verbindungen im Pendelverkehr zwischen dem Bahnhof Kaufbeuren, der Altstadt, dem Gewerbepark Kaufbeuren, dem Innovapark und dem Zentrum von Neugablonz. In den Hauptverkehrszeiten fährt die Linie sogar alle 30 Minuten.

Direkte Verbindung zwischen Wirtschaft und Zentrum

Die neue Linienführung verbessert die Erreichbarkeit zwischen den drei zentralen Bereichen der Stadt erheblich. Besonders für Pendlerinnen und Pendler, die aus Neugablonz kommen oder dorthin unterwegs sind, bietet sich damit eine praktische, direkte Verbindung zum Bahnhof.

Wunsch aus der Wirtschaft wurde umgesetzt

Die neue Taktung geht auf einen konkreten Wunsch aus dem Kaufbeurer Wirtschaftstreffen zurück. Dort war der Ruf nach einer besseren Anbindung des Gewerbeparks an die städtische Infrastruktur laut geworden. Die Umsetzung der geänderten Linienführung wurde nun zügig realisiert – ein Signal für die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaft.

Mehr Flexibilität im Alltag

Mit dem Halbstundentakt in den Kernzeiten wird die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs deutlich flexibler. Das vorher notwendige Buchen von Linientaxen entfällt größtenteils, was den Komfort für die Fahrgäste erhöht und spontane Fahrten erleichtert.

Weitere Informationen

Die Fahrtroute sowie die genauen Abfahrtszeiten sind auf der offiziellen Website der Stadt Kaufbeuren abrufbar:
👉 Fahrplaninformationen Stadt Kaufbeuren
👉 Fahrplanhefte im Überblick
👉 VG Kirchweihtal Fahrplanseite

Kategorien
Panorama Verwaltung

Verkehrsänderungen im Juli: Wo in Kaufbeuren gesperrt wird

Veranstaltungen und Bauarbeiten führen zu zeitweisen Straßensperrungen

Im Juli kommt es in Kaufbeuren zu mehreren temporären Straßensperrungen. Sowohl Bauarbeiten als auch Veranstaltungen erfordern punktuelle Einschränkungen im Stadtverkehr. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten folgende Termine im Blick behalten:


Glasfaserarbeiten in der Isergebirgsstraße

Zeitraum: 1. Juli bis 14. August

Im Zuge des Glasfaserausbaus wird die Isergebirgsstraße an mehreren Stellen abschnittsweise für jeweils einen Tag gesperrt. Betroffen sind die Einmündungen zur Bürgerstraße, Johannesberger Straße und Reinowitzer Straße. Die Sperrungen erfolgen nacheinander und jeweils nur für den Autoverkehr. Grund sind Verlegearbeiten für Glasfaserleitungen und Hausanschlüsse.

Sperrung „Am Breiten Bach“ am 12. Juli

Zeit: 13 bis 22 Uhr

Wegen einer Veranstaltung wird die Straße Am Breiten Bach am Samstag, den 12. Juli, für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung gilt für neun Stunden am Nachmittag und Abend. Details zur Art der Veranstaltung wurden nicht genannt.

Ludwigstraße gesperrt für Summerstreets

Zeit: 14 bis 24 Uhr, ebenfalls am 12. Juli

Ebenfalls am Samstag, den 12. Juli, ist die Ludwigstraße von 14 bis 24 Uhr nicht befahrbar. Anlass ist eine Veranstaltung im Rahmen der Summerstreets, einer sommerlichen Eventreihe in der Stadt.

Hinweis der Stadtverwaltung

Die Stadt Kaufbeuren bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt, die betroffenen Bereiche während der Sperrzeiten zu umfahren.

Kategorien
Panorama Verwaltung Wirtschaft

Neue Self-Service-Fotostationen im Rathaus Kaufbeuren

Bürgerbüro Kaufbeuren startet digitale Lichtbilderfassung

Seit dem 26. Juni 2025 stehen im Rathaus Kaufbeuren zwei neue Point-ID-Geräte der Bundesdruckerei zur Verfügung. Sie ermöglichen Bürgerinnen und Bürgern sowie ausländischen Staatsangehörigen die eigenständige Aufnahme biometrischer Lichtbilder – direkt vor Ort, schnell und unkompliziert.

Was ist neu?

Die Geräte sind im Eingangsbereich gegenüber der Anmeldung im Bürgerbüro und Ausländeramt platziert. Für die Nutzung fällt eine Gebühr von 6 Euro pro Lichtbild an. Der Service soll den Antrag auf Ausweisdokumente effizienter gestalten und den Bürgerkontakt vereinfachen.

Übergangsregelung bis Ende Juli

Bis einschließlich 31. Juli 2025 können weiterhin gedruckte, biometrische Lichtbilder eingereicht werden. Ab dem 1. August 2025 ist ausschließlich ein digitales Lichtbild zulässig. Dieses muss entweder über ein zertifiziertes Fotostudio oder direkt über die neuen Geräte im Rathaus erstellt worden sein.

Wo finde ich zertifizierte Fotografen in Kaufbeuren?

XL-Foto, Partner von Wir sind Kaufbeuren ist ein zertifizierter Fotograf

Kategorien
Bildung Panorama

Wenn die Hitze zur Belastung wird: So schützen sich Ältere, Sportler und Familien an heißen Tagen

Praktische Tipps gegen Sommerhitze – von Ernährung über Bewegung bis zur Medikamentenanpassung

Hitze wird zur Gesundheitsfrage

Jahr für Jahr fordern Hitzewellen in Deutschland Tausende Todesopfer. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und sportlich Aktive. Wie der Körper mit der Belastung durch hohe Temperaturen umgeht, hängt von mehreren Faktoren ab – und lässt sich gezielt unterstützen. Die AOK gibt praxisnahe Empfehlungen zum Hitzeschutz.

🏠 Gesund durch den Sommer: So gelingt Hitzeschutz zuhause

Wohnräume kühl halten und Hilfe annehmen

Ältere Menschen spüren Hitze oft nicht rechtzeitig, trinken zu wenig oder haben Schwierigkeiten, sich Unterstützung zu organisieren. Umso wichtiger ist es, das Raumklima möglichst kühl zu halten. Dazu zählen:

  • Stoßlüften am frühen Morgen und späten Abend
  • Außenjalousien, Vorhänge oder Rollos für Schatten
  • Schlafen im kühlsten Raum der Wohnung
  • Leichte Zudecken verwenden

Hilfreich ist auch der Austausch mit Vertrauenspersonen, um frühzeitig Warnsignale des Körpers zu erkennen. Eine Liste mit Notrufnummern sollte griffbereit sein.

💊 Medikamente anpassen: So hilft der Hausarzt bei Hitze

Hitze verändert nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Wirkung vieler Medikamente. Hausärzte oder Apotheken beraten zu:

  • Wirkstoffveränderungen bei hohen Temperaturen
  • Möglicher Anpassung der Dosierung
  • Richtiger Lagerung und Einnahmezeiten

Ein angepasster Medikamentenplan kann dabei zusätzliche Sicherheit geben.

🥤 Trinken nicht vergessen: So bleibt der Körper im Gleichgewicht

Bei Hitze verliert der Körper bis zu drei Liter Flüssigkeit am Tag – und damit wichtige Mineralstoffe. Um dem vorzubeugen, hilft:

  • Regelmäßiges Trinken (z. B. natriumreiches Mineralwasser, Tees, Saftschorlen)
  • Getränke weder eiskalt noch heiß konsumieren
  • Erinnerungshelfer einsetzen, gerade bei Senioren und Kindern
  • Auf alkoholische und zuckerreiche Getränke verzichten

Auch wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken oder Tomaten sind wertvolle Flüssigkeitsspender.

🥗 Leichte Küche für heiße Tage

Schwere Mahlzeiten belasten den Kreislauf zusätzlich. Empfehlenswert sind:

  • Gemüsepfannen, Salate und kalte Suppen
  • Regionale und saisonale Kost
  • Kleine Portionen über den Tag verteilt
  • Weniger tierische Fette und Proteine

Kombiniert mit genügend Flüssigkeit hilft das dem Körper, bei Hitze nicht zu überhitzen.

🏃 Bewegung bei Hitze: Dosiert und mit Vorbereitung

Sportliche Aktivität bleibt auch im Sommer sinnvoll – solange sie an die Bedingungen angepasst wird:

  • Trainieren in den kühlen Morgen- oder Abendstunden
  • Leichte, atmungsaktive Kleidung tragen
  • Sonnencreme rechtzeitig auftragen
  • Wasserpausen und Körperkühlung (z. B. mit feuchten Tüchern) einplanen

Bei längeren Einheiten sollte regelmäßig Wasser getrunken werden. Für kurze Belastungen genügt häufig eine gute Flüssigkeitszufuhr davor und danach.

☎ Beratung rund um die Uhr: Das Hitzetelefon der AOK

Das Hitzetelefon von AOK-Clarimedis bietet rund um die Uhr medizinische Beratung – unter der kostenlosen Nummer 0800 1265 265. Fragen zu Symptomen, Vorsorge oder Verhalten bei Hitze können hier unkompliziert geklärt werden.

Zudem beteiligt sich die AOK Bayern aktiv am Bündnis Hitzeschutz Bayern, das Hitzeschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen möchte – unterstützt von Bund, Ländern sowie dem Gesundheits- und Pflegesektor.

Kategorien
Allgemein Panorama

Moorwanderung mit dem BN KF

Zehn Neugierige trotzten den hohen Temperaturen 

Heiß wars schon am Startpunkt am Moorbahnhof in Seeg, als der Moorführer Otto Schrägle am Samstag, 28. Juni die Teilnehmenden begrüßte. Zehn Neugierige trotzten den hohen Temperaturen und folgten ihm Richtung Norden in ein Moor in der Umgebung des Lobachtals. Belohnt wurden sie mit dem Blick auf unglaublich artenreiche Sumpfwiesen mit seltenen Pflanzen und vielen Schmetterlingen. Im angrenzenden Wald auf einer Lichtung suchten und fanden sie dann auch noch den rundblättrigen Sonnentau, eine winzige fleischfressende Pflanze. Viel ist nicht mehr übrig vom Moor, jahrzehntelanger Abbau hat auch dieses wertvolle Feuchtgebiet stark dezimiert. Inzwischen weiß man, wie wichtig Moore für den Hochwasserschutz und die Artenvielfalt sind und schützt und renaturiert sie. Trotzdem setzt die Trockenheit und Hitze den Bäumen und anderen Pflanzen im Feuchtgebiet stark zu. Die Gruppe um Otto Schrägle lernte viel über die Fauna und Flora und durfte nach der Wanderung noch seinen wilden Garten besuchen, ein tolles Erlebnis für alle.

Kategorien
Panorama Soziales

Kaufbeuren-Nord im Flohmarktfieber: Ein erfolgreicher Garagen- und Hofflohmarkt begeistert Besucher und Verkäufer

Kaufbeuren-Nord im Flohmarktfieber

Ein Samstag voller Begegnungen und Fundstücke

Am Samstag, den 28. Juni, wurde Kaufbeuren-Nord zur Kulisse eines großen Garagen- und Hofflohmarkts. Rund 90 Haushalte öffneten ihre Einfahrten und Höfe, um alte Schätze, Kuriositäten und Alltagsgegenstände anzubieten. Besonders am Vormittag war die Stimmung lebendig – Besucher schlenderten von Stand zu Stand, stöberten und kamen mit den Anbietern ins Gespräch.

Viel Lob – aber auch konstruktive Kritik

„Ein mega Event“, lobte eine Teilnehmerin, und eine andere ergänzte: „Die Besucher waren richtig lieb, es gab viele witzige Gespräche.“ Viele Verkäuferinnen und Verkäufer zeigten sich zufrieden mit dem Interesse und Umsatz am Vormittag. Allerdings ließ der Besucherstrom am Nachmittag deutlich nach – Hitze und parallele Veranstaltungen wie der Altstadtsommer dürften dazu beigetragen haben.

Besondere Erlebnisse und weite Anreise

Einige Geschichten stachen heraus: So fand ein Besucher bei einem Nachbarn überraschend das perfekte Brautkleid. Eine andere Verkäuferin freute sich über bessere Einnahmen als bei früheren Flohmärkten. Besonders erwähnenswert: Manche Gäste reisten sogar aus München, Neu-Ulm und Nürnberg an. Einer der Haushalte konnte Einnahmen von über 300 Euro verbuchen – ein schöner Erfolg.

Wünsche für künftige Flohmärkte

Trotz der positiven Grundstimmung wurden auch Verbesserungsvorschläge geäußert. Mehrere Teilnehmende wünschten sich eine zentralere Organisation, etwa auf dem Lidl-Parkplatz oder dem DAV-Gelände, um Besuchern eine bessere Übersicht zu ermöglichen. Auch über alternative Zeitmodelle wurde diskutiert: Ein früherer Start am Morgen oder ein späterer Abendbeginn könnten für angenehmere Temperaturen sorgen. Die Idee eines Nachtflohmarkts kam besonders gut an.

Ausblick: Wiederholung nicht ausgeschlossen

Obwohl am selben Wochenende auch ein großer Flohmarkt in Pforzen stattfand, fanden viele Besucherinnen und Besucher den Weg nach Kaufbeuren-Nord. Die Veranstaltung wurde insgesamt positiv aufgenommen. Trotz kleiner Kritikpunkte zogen die meisten Beteiligten eine gute Bilanz – und viele erklärten bereits, beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein.

Kategorien
Allgemein Panorama Politik Verwaltung

Bürgersprechstunde zum B12-Ausbau: Anwohner können sich am 3. Juli persönlich informieren

Informationen zum Bauabschnitt C: Hirschzell bis Untergermaringen

Am Donnerstag, den 3. Juli 2025, lädt das Staatliche Bauamt Kempten gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren zu einer Bürgersprechstunde ein. Thema ist der geplante vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 im Bereich Hirschzell bis Untergermaringen – der sogenannte Bauabschnitt C.

Gelegenheit zur Einsicht und zum persönlichen Gespräch

Die Sprechstunde richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die vom Ausbau direkt betroffen sind. Vor Ort erhalten sie die Möglichkeit, Einblick in die Planfeststellungsunterlagen zu nehmen und offene Fragen im direkten Gespräch zu klären.

Die individuelle Beratung findet im Rathaus Kaufbeuren statt, konkret im Alten Sitzungssaal (Zimmer 202A) sowie im Eckzimmer (Zimmer 203A) im zweiten Stock des Altbaus.

Ablauf und Anmeldung

Die Bürgersprechstunde ist für den Zeitraum von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr angesetzt. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ist ein Zeitfenster von rund 20 Minuten vorgesehen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung bei der Stadt Kaufbeuren gebeten. Die Terminvergabe erfolgt über die Rufnummer 08341/437-102. Kurzentschlossene haben noch die Chance, einen der freien Termine zu erhalten.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Achtung vor Betrugsversuch auf Instagram: Gefälschtes Konto im Namen der Stadt Kaufbeuren

Stadt warnt vor falschem Instagram-Account

Ein betrügerisches Instagram-Profil sorgt derzeit in Kaufbeuren für Verunsicherung. Unter dem Namen „stadtkaufbeuren“ wurde ein Account erstellt, der auf den ersten Blick wie der offizielle Kanal der Stadt wirken könnte. Doch dabei handelt es sich eindeutig um eine Fälschung.

Falsche Versprechen und gefährliche Links

In der Profilbeschreibung des Fake-Accounts wird behauptet: „Dies ist mein Unterkonto. Ich werde Personen aus meiner Fanliste hinzufügen, um der Gruppe beizutreten, die ich für Finanzinvestitionen erstellt habe.“
Solche Aussagen sind laut der Stadt ein klarer Hinweis auf einen Betrugsversuch. Ziel ist es offenbar, Nutzende über gefälschte Versprechungen zur Preisgabe sensibler Daten zu verleiten.

So erkennen Sie den offiziellen Kanal

Die Stadt Kaufbeuren betreibt ausschließlich den offiziellen Instagram-Kanal unter dem Namen „stadt.kaufbeuren“. Nachrichten oder Kontaktversuche von anderen Konten, die sich als städtisch ausgeben, sollten ignoriert und keinesfalls beantwortet werden.

Was Sie tun können

Die Stadt empfiehlt, keinerlei Links von dem gefälschten Profil anzuklicken und keine persönlichen Daten preiszugeben. Wer auf das Fake-Konto stößt, wird gebeten, es direkt über Instagram zu melden. Der Vorfall wurde bereits von offizieller Seite an Instagram weitergegeben.

Kategorien
Kultur Panorama

Eine Ära ist zu Ende gegangen. Trauer um Neugablonzer Kultur-Ikone Eva Maria Simon

Am 4. Juni 2025 verstarb. Eva Maria Simon. Sie wurde am 12. Juni unter großer Anteilnahme auf dem Neugablonzer Friedhof zu Grabe getragen

Nachruf

Kaufbeuren-Neugablonz – Am 4. Juni 2025 verstarb Eva Maria Simon. Sie wurde am 12. Juni unter großer Anteilnahme auf dem Neugablonzer Friedhof zu Grabe getragen. Mit ihrem Tod löst sich auch der Ortsbildungsausschuss Neugablonz endgültig auf, dessen Leitung Eva Maria Simon seit Jahrzehnten innehatte. Unvergessen bleiben die großen Festveranstaltungen im vollbesetzten Gablonzer Haus anlässlich des 50- und 60-jährigen Jubiläums des Ortsbildungsausschusses sowie des 70-jährigen Ortsjubiläums von Neugablonz. Mit ihrem Wirken hat Eva Maria Simon, wie OB Stefan Bosse in seiner Trauerrede anmerkte, über viele Jahrzehnte das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Kaufbeuren-Neugablonz und darüber hinaus geprägt und Spuren hinterlassen.

Eva Maria Simon wurde am 28. Mai 1935 in Gablonz als einzige Tochter von Hanne und Oswald Wondrak geboren. Als Fünfzehnjährige kam sie mit ihren Eltern nach der Vertreibung auf Umwegen 1950 schließlich nach Neugablonz. Oswald Wondrak war der letzte Bürgermeister im alten Gablonz und wurde auch in Kaufbeuren wieder zu einem der Bürgermeister gewählt. Das künstlerische Werk von Mutter Hanne Wondrak gipfelte unter anderem im Neugablonzer Vertriebenendenkmal und in vielen Gemälden, Zeichnungen und Plastiken von der jungen Eva Maria. Ihren Eltern hat sie mit dem Buch „Oswald und Hanne Wondrak – Zwei sudetendeutsche Schicksale im 20. Jahrhundert“ ein bleibendes Denkmal gesetzt.

Nach dem Schulabschluss an der Marienschule begann Eva Maria Simon eine Dolmetscherausbildung in Englisch und unterrichtete später dieses Fach von 1973 bis 1985 am Jakob-Brucker-Gymnasium. 1960 heiratete sie den Diplom-Ingenieur Günther Simon. Vier Jahre später kam Tochter Christine auf die Welt, die 1994 Rudolf Wilczek heiratete und mit ihm die Söhne Johannes und Matthias bekam. Der tragische Tod von Matthias Anfang 2023 hat die ganze Familie sehr belastet.

Neben ihrem Beruf als Lehrerin war Eva Maria Simon auch zeitlebens in musikalischen Vereinigungen engagiert: Über 60 Jahre lang war sie aktives Mitglied im Kirchenchor Herz Jesu, zudem gehörte sie der Mauerstettener Stubenmusik an. Außerdem gab sie jahrzehntelang einer Gruppe Russlanddeutscher allwöchentlich Deutschunterricht. Einen großen Teil ihrer Zeit widmete sie dem Ortsbildungsausschuss Neugablonz, in dessen Vorstandschaft sie bereits nach dem Tod des Vaters 1985 eingetreten war. Als 1992 auch die Mutter starb, übernahm Eva Maria zusammen mit ihrem Mann und Susanne Rößler dessen Leitung ganz. Bis zur Covid-Pandemie organisierte sie jedes Jahr sieben bis zehn kulturelle Veranstaltungen – politische oder geschichtliche Vorträge, illustrierte Reiseberichte, literarische Lesungen, Konzerte. Seit dem Tod ihres Mannes 2011 wurde sie dabei zunächst von Dr. Jürgen Reinhardt unterstützt, dem ab 2014 Ingrid Zasche nachfolgte. All diese Aktivitäten haben ihr nicht nur viel Freude, Befriedigung und eine Reihe guter Freunde beschert, sondern auch namhafte Auszeichnungen: das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten und die Kaufbeuren-aktiv-Medaille.

Wer mit ihr sprach, begegnete einer Frau, die zuhören konnte, die mitfühlte, die inspirierte. Sie war lebendig, klug, herzlich – und sie war stets bereit, neue Ideen aufzunehmen, ohne Geschichte und Tradition aus dem Blick zu verlieren. Ihr Leben war ein Geschenk für diese Stadt, deren Menschen, die sie berührt hat, die Erinnerung an sie im Herzen bewahren werden.

Kategorien
Panorama Politik Wirtschaft

Start der Veranstaltungsreihe: Kaufbeurer Initiative sucht das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern und Online-Umfrage

Auftakt: Familien-Treffpunkt am 22. Juni

Die Kaufbeurer Initiative e. V. lädt Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen. Mit einer neuen Veranstaltungsreihe will der unabhängige Verein gezielt das Gespräch mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen suchen – offen, direkt und auf Augenhöhe. Parallel dazu können sich Interessierte auch online unter www.buron.de einbringen. Als Dankeschön zur Teilnahme an der Umfrage werden Gutscheine der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren verlost.

Auftakt: Familien-Treffpunkt am 22. Juni

Den Anfang macht ein Familien-Treffpunkt am Sonntag, den 22. Juni 2025, im Matthias-Lauber-Haus (Bismarckstraße 7, Kaufbeuren). Beginn ist um 10:00 Uhr. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Snacks und Kinderbetreuung können sich Familien einbringen: Was läuft gut? Wo gibt es Herausforderungen? Welche Ideen und Wünsche gibt es?

„Wir möchten zuhören, bevor wir vorschlagen. Uns ist wichtig, dass Kaufbeurer Familien direkt mitteilen können, was sie bewegt – nicht nur in der Theorie, sondern ganz konkret“, so die Initiatoren der Kaufbeurer Initiative.

Reihe mit Perspektive: Auch SeniorInnen und junge Erwachsene im Fokus

Die Veranstaltungsreihe wird am 22. September 2025 mit einem Senioren-Treffpunkt in der Stiftsterrassen fortgesetzt. Weitere Termine, beispielsweise für junge Erwachsene, sind bereits in Planung. Ziel der Initiative ist es, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger besser kennenzulernen und gemeinsam tragfähige Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren zu entwickeln.

Digital & direkt: Mehr Transparenz durch neue Wege

Mit dem hybriden Ansatz – persönlichen Gesprächen vor Ort sowie einer begleitenden Online-Umfrage – möchte die Kaufbeurer Initiative möglichst viele Perspektiven einbinden. So entsteht ein umfassendes Bild dessen, was die Menschen in Kaufbeuren bewegt.

Kategorien
Bildung Panorama Verwaltung

Hitze- und Sonnenschutzaktion im Erlebnisbad Neugablonz

UV-Index gibt Orientierung

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK dem Erlebnisbad Neugablonz jetzt eine UV-Index-Tafel zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der son-nenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und der Deutsche Krebshilfe entwor-fen. „Gemeinsam mit dem DLRG-Kreisverband Kaufbeuren-Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und der Sparkasse Allgäu als regionale Partner will die AOK über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. „Die Badegäste können sich an der UV-Index-Tafel nun über die aktuelle Gefährdung durch die Sonneneinstrahlung informieren. Außerdem er-halten sie dort Tipps, wie sie sich und ihre Haut optimal schützen können“, er-klärt Stefan Bosse als Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Neben dem Er-lebnisbad Neugablonz wird in der Region aktuell auch das Freibad Buchloe, das Oberseebad Füssen und das Seebad Elbsee in Aitrang mit UV-Index-Tafeln aus-gestattet. Weitere Freibäder und Seen könnten in den nächsten Jahren folgen.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten auf-hält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meis-ten Sonnenschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Klei-dung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

AOK-Mitmachaktion zum Sonnenschutz

In den teilnehmenden Freibädern informiert die AOK in den Sommermonaten über Plakate und Flyer zusätzlich zum Thema „Hitze- und Sonnenschutz“. Interessierte können sich bei der dazugehörigen AOK-Mitmachaktion kostenfrei eine Sonnen-Lotion (LSF 50) und den Ratgeber „Sonne mit gutem Gewissen ge-nießen“ sichern. Weitere Information zur AOK-Mitmachaktion finden Sie unter: fcld.ly/aok-sonnenschutz

Internet-Tipps: · www.unserehaut.de -> Suchbegriff “Watchout” · www.bfs.de/uv-index · www.aok.de/bayern/hitzeschutz

Kategorien
Blaulicht Panorama

Feuerwehr Kaufbeuren öffnet die Tore: Großer Besucherandrang beim Tag der offenen Tür

Fahrzeugweihe, Vorführungen und ein starkes Zeichen für gelebten Gemeinschaftssinn

Ein Tag für die ganze Familie – mit starkem Zuspruch

Die Feuerwehr Kaufbeuren öffnete am Samstag, den 24. Mai 2025, ihre Tore zum „Tag der offenen Tür“ – und erlebte einen rundum gelungenen Veranstaltungstag. Bei guten und vor allem trockenen Wetter kamen viele Besucherinnen und Besucher zur Feuerwache in der Neugablonzer Straße, um die vielfältige Arbeit der Feuerwehr aus nächster Nähe kennenzulernen.

Die Stimmung war durchweg positiv – sowohl bei den ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleuten als auch bei den Gästen. Das bunte Programm bot Informationen, Unterhaltung und Begegnung für alle Altersgruppen. Besonders deutlich wurde: Die Feuerwehr hatte mit viel Einsatz und Liebe zum Detail einen eindrucksvollen Tag organisiert, der breite Anerkennung fand.

Feierlicher Auftakt: Die Fahrzeugweihe

Den offiziellen Auftakt bildete die Weihe von vier neuen Einsatzfahrzeugen. Dazu kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung, Kirche und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Die neue Technik ist ein wichtiger Baustein für die Einsatzbereitschaft und wurde feierlich in Dienst gestellt.

Die Bilder des Tages

Technik erleben – und selbst mitmachen

Im weiteren Verlauf des Tages standen Führungen durch die Feuerwache ebenso auf dem Programm wie spannende Vorführungen. Besucherinnen und Besucher konnten Löschübungen beobachten, Einblicke in technische Rettungsmaßnahmen erhalten und moderne Einsatztechnik hautnah erleben. Das Feuerwehrmuseum präsentierte historische Fahrzeuge und Exponate, die auf großes Interesse stießen.

Für Kinder gab es ein eigenes Mitmachprogramm mit Hüpfburg, Wasserspielen und kleinen Einsatzübungen – ein idealer Rahmen, um den Nachwuchs spielerisch für das Thema Brandschutz zu sensibilisieren.

Ehrenamt mit Gesicht – Gespräche und Gemeinschaft

Neben dem aktiven Dienst stellte sich auch der Feuerwehrverein vor. Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, konnte sich vor Ort unverbindlich informieren. Gespräche mit dem Kommando sowie mit der neuen Vereinsspitze – Michael Weikmann (1. Vorsitzender) und Alexander Friedrich (stellvertretender Vorsitzender) – wurden rege genutzt.

Kulinarik und Musik rundeten den Tag ab

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es gab Gegrilltes, Kuchen, Eis und eine Auswahl an Getränken. Die musikalische Begleitung durch die Stadtkapelle Kaufbeuren sorgte für den passenden Rahmen und trug zur angenehmen Atmosphäre bei.

5 Standorte – 1 Gemeinschaft

Die Feuerwehr Kaufbeuren ist mit ihren fünf Standorten in Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat rund um die Uhr einsatzbereit. Der Tag der offenen Tür zeigte eindrucksvoll, wie eng dieses Engagement mit der Stadtgesellschaft verbunden ist – und wie groß die Wertschätzung dafür ist.

Der Klar.Text Podcast von Wir sind Kaufbeuren – 04.04.2025 – Folge 9: Die Feuerwehr Kaufbeuren: Großer Einsatz für unsere Sicherheit. Rund um die Uhr. Ehrenamtlich und mit Herz

In dieser Folge des Klar.Text – Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Christian Martin, dem Stadtbrandrat von Kaufbeuren und Kommandanten der Kaufbeurer Feuerwehr. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen einer Organisation, die für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt – und dabei weit mehr ist als nur eine Einsatztruppe. Wie läuft ein Einsatz ab, wenn jede Sekunde zählt? Was bedeutet es, Verantwortung im Ehrenamt zu übernehmen? Und wie gelingt es, Teamgeist, Technik und Nachwuchsförderung unter einen Helm zu bringen? Neben dem Einsatzgeschehen geht es auch um das aktive Vereinsleben, die Kinder- und Jugendfeuerwehr und die enge Verbundenheit mit der Stadt. Denn die Feuerwehr Kaufbeuren ist tief in der Stadtgesellschaft verwurzelt, zeigt Präsenz bei großen Veranstaltungen wie dem Tänzelfest und lebt Gemeinschaft, Kameradschaft und Heimatverbundenheit. Ein persönliches, informatives und wertschätzendes Gespräch über das, was die Feuerwehr Kaufbeuren bewegt – und was sie für unsere Stadt so unverzichtbar macht.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Biotonne richtig nutzen: Was ab Mai 2025 zu beachten ist

Neue Regeln im Umgang mit Bioabfällen – Was erlaubt ist und was nicht

Strengere Vorgaben für den Biomüll

Seit dem 1. Mai 2025 gelten bundesweit neue Regeln für die Nutzung der Biotonne. Demnach dürfen Kunststoffe nur noch in einem Anteil von weniger als einem Prozent des Gesamtgewichts enthalten sein. Verboten sind somit alle Arten von Kunststoffbeuteln – auch die als „kompostierbar“ gekennzeichneten Plastiktüten.

Was darf in die Biotonne?

Die Biotonne ist ausschließlich für biologisch abbaubare Abfälle vorgesehen. Dazu zählen unter anderem:

  • Kaffeefilter und Teebeutel
  • Schnittblumen
  • Topfpflanzen ohne Topf
  • Organische Küchenabfälle
  • Speisereste, auch Fleisch- und Fischabfälle
  • Eierschalen
  • Obst- und Gemüseabfälle

Tipps zur hygienischen Entsorgung

Um Geruchsbildung und Madenbefall in den Sommermonaten oder ein Festfrieren im Winter zu vermeiden, empfiehlt Abfallberater Hubert Bufler von der Stadt, Bioabfälle in ein Stück Küchenkrepp oder Zeitungspapier einzuschlagen. Diese Materialien sind biologisch abbaubar und helfen dabei, Feuchtigkeit zu binden.

Fremdstoffe führen zu Konsequenzen

Nicht in die Biotonne gehören Stoffe wie Glas, Steine oder andere nicht-organische Materialien. Wird bei Kontrollen ein Fehlwurf festgestellt, bleibt die Tonne zunächst stehen – eine Abholung erfolgt erst nach ordnungsgemäßer Nachsortierung. Darüber hinaus kann die Stadt Bußgelder verhängen.

Kategorien
Panorama

Gelungene Mitgliederversammlung des Aktionskreises Neugablonz e.V. – Vorstände bestätigt

Rückblick, Veränderungen und neue Impulse für den Stadtteil

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Aktionskreises Neugablonz e.V. am 14. Mai 2025 im „Ringstüble“ begann mit einem stillen Moment: In Erinnerung an Manfred Bachmann, Mitbegründer des Aktionskreises und Mitorganisator der beliebten Eisenbahn beim Bürgerfest, wurden dessen Verdienste gewürdigt. Thorsten Friedrich, Beirat im Aktionskreis und Vorstandsmitglied bei Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing, beschrieb ihn als „engagiertes Mitglied und großen Verlust für den Stadtteil.“

Rückblick auf Veranstaltungen: Nikolausfest und Wirtschaftstreffen

Ein besonderes Highlight im Rückblick war die Nikolausaktion im Gablonzer Haus am 5. Dezember 2024 mit kleinem Weihnachtsmarkt im Foyer. Rund 600 Kinder besuchten die Veranstaltung, die von positiver Resonanz begleitet war. Das Foyer war sehr gut besucht – ein deutliches Zeichen für die Beliebtheit der Aktion. „Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club Kaufbeuren, der mit seiner finanziellen Spende die Geschenke an die Kinder überhaupt erst möglich gemacht hat“, betonte Andrea Schaurich im Rahmen der Versammlung. Für 2025 ist erneut der Besuch des Nikolauses mit einem Weihnachtsmarkt im Foyer des Gablonzer Hauses geplant. Um den Andrang besser zu bewältigen, wird über gestaffelte Einlasszeiten für Kindergartengruppen nachgedacht.

Marina Ciciriello Cordella freute sich bei ihrem Vortrag über neue Mitglieder, die der Aktionskreis im vergangenen Jahr begrüßen durfte: „Dies zeigt ein wachsendes Interesse am Stadtteilleben, am Aktionskreis und ist ein schönes Zeichen dafür, wie sich Privatpersonen sowie Unternehmen für unseren Stadtteil engagieren.“

Auch das erste Wirtschaftstreffen im Gablonzer Siedlungswerk stieß auf gute Resonanz. Der Austausch zwischen lokalen Akteuren wurde als sehr bereichernd wahrgenommen.

Keine Überraschungen bei den Wahlen

Nach der Vorstellung des Kassenberichts durch Alexander Cordella wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden folgende Vorstandsmitglieder einstimmig im Amt bestätigt: Andreas Schaurich (Öffentlichkeitsarbeit), Marina Cordella (Schriftführung), Alexander Cordella (Finanzen). Ebenfalls einstimmig gewählt wurden die Beiräte: Dieter Schaurich, Claus Tenambergen, Thorsten Friedrich, Hüseyin Avan (neu), Karin Wietfeld (neu), Bilgin Sevinc (neu). Als Kassenprüferinnen wurden Renate Domin und Sylwia Pohl gewählt.

Stadt sieht Potenzial in Neugablonz – mit realistischem Blick

Andreas Bauer, Wirtschaftsreferent der Stadt Kaufbeuren, lobte bei seinem Grußwort das Engagement des Aktionskreises und betonte die Unterstützung seitens der Stadt – im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. „Der Aktionskreis ist eine Bereicherung für den Stadtteil. Ich empfinde die Zusammenarbeit als sehr fruchtbar und freue mich auf die gemeinsamen Projekte in der kommenden Zeit.“ Die Sanierung des Bürgerplatzes sei laut Bauer aber aufgrund der Haushaltslage frühestens ab 2027 realistisch. „Die Stadt strebt danach, Neugablonz als lebendigen Standort weiter zu stärken: Gespräche über verkaufsoffene Sonntage und Shopping-Nights sind angestoßen. Auch der Wochenmarkt am Samstag wird positiv bewertet – die Marktgilde zeigt sich offen für gemeinsame Aktionen.“

Ausblick: Turmspringen als Sommerhöhepunkt – Bürgerfest eingestellt

Am 5. Juli 2025 stehe laut Bauer das Turmspringen im Erlebnisbad Neugablonz an. „Eine Veranstaltung, auf die ich mich besonders freue. Stellt sie für Neugablonz sicher ein besonderes Ereignis dar.“ Laut Marina Cordella wolle sich der Aktionskreis mit einem eigenen Stand und eventuell einem Malwettbewerb an dem Event beteiligen.

Eine wichtige Änderung betrifft das Bürgerfest: Dieses wird es künftig nicht mehr geben. Thorsten Friedrich dazu: „Das Konzept ist nicht mehr zeitgemäß. Besucherzahlen und Teilnehmer – besonders aus dem Vereinskreis – sind seit längerem rückläufig. Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing als Veranstalter des Bürgerfestes denkt über neue Formate nach.“

Nach dem offiziellen Ende der harmonischen und konstruktiven Versammlung saßen Vorstände wie Mitglieder noch beisammen und tauschten sich interessiert über Gehörtes und Ideen aus.

Kategorien
Panorama

Heimatverein Kaufbeuren auf geohistorischen Pfaden

Führung durch den Reutwald

Kürzlich ließen sich 20 Mitglieder des Heimatvereins Kaufbeuren trotz kühlen Wetters nicht abhalten, in Wanderausrüstung den nach der unbegreiflichen Verwüstung 2024 wunderbar wiederhergestellten Reutwaldpfad in Mauerstetten näher zu erkunden. Dr. Dieter Doschek, einer der Initiatoren des Reutwaldpfades, übernahm die Führung. Abwechslungsreich, spannend und unterhaltsam informierte er die Teilnehmenden über die Geologie, die in unserer Gegend ansässigen Kelten und ihre Geschichte und über lokale Sagen.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer und Fußgänger: Umbau der Hölzlestraße startet

Baumaßnahmen an der Hölzlestraße – Stadt Kaufbeuren wird rad- und fußgängerfreundlicher

Die Stadt Kaufbeuren will rad- und fußgängerfreundlicher werden und setzt nun einen weiteren Punkt des gesamtstädtischen Rad- und Fußverkehrskonzeptes um. Die Fahrbahn sowie die Geh- und Radwege der Hölzlestraße, im Bereich Einmündung Apfeltranger Straße und Am Kronenberg, werden verbreitert und mit einer Querungshilfe ausgestattet. Sogenannte taktile Leitelemente und abgesenkte Bordsteine ergänzen die Querung zum behindertengerechten Übergang.

Ab dem 05.05.2025 muss die Hölzlestraße deshalb für Bauarbeiten halbseitig gesperrt werden. Stadteinwärts kann die Straße wie gewohnt befahren werden, stadtauswärts wird eine Umleitung über die Kemptener Straße, die Lindauer Straße, die Hauptstraße in Oberbeuren und die St.-Cosmas-Straße eingerichtet. In den Pfingstferien muss die Hölzlestraße im Bereich der Baustelle für voraussichtlich eine Woche vollgesperrt werden. Dieser Zeitpunkt wurde wegen des geringeren Verkehrsaufkommens außerhalb der Schulzeit gewählt, um die Unannehmlichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Die Zu- und Ausfahrt der Hölzlestraße und zum Wohngebiet Am Kronenberg ist für die gesamte Bauzeit nur über die Mozartstraße und die Hochvogelstraße möglich.

„Ich freue mich, dass Kaufbeuren mit den Maßnahmen in der Hölzlestraße einen weiteren Schritt in Sachen Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit vorankommt. Zudem tragen die Bauarbeiten dazu bei, eine Gefahrenstelle in der Stadt zu entschärfen“, erklärt Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Von den anstehenden Bauarbeiten ist die Buslinie 10 nach Aitrang betroffen. Die beiden Haltestellen Flgh. Hauptwache und Märzenbachweg können stadtauswärts während der Bauphase nicht bedient werden.

Kategorien
Panorama Ratgeber Wirtschaft

Fahrzeugschein wird digital: Pilotprojekt startet in neuer i-Kfz-App

Testphase beginnt am 28. April – Bundesministerium sucht freiwillige Nutzerinnen und Nutzer

Neuer digitaler Service für Autofahrende

Der Fahrzeugschein ist künftig nicht mehr nur ein Dokument aus Papier. Mit der neuen i-Kfz-App startet ab dem 28. April die Pilotphase für eine digitale Version des Fahrzeugscheins. Entwickelt wurde die App im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr vom Kraftfahrt-Bundesamt in Zusammenarbeit mit der Bundesdruckerei.

Die Anwendung soll das häufige Suchen nach dem Dokument beenden. Bundesminister Volker Wissing formuliert es so:

„Ob in der Schublade, in der Jackentasche oder im Auto – das häufige Suchen des Fahrzeugscheins hat bald ein Ende.“

Teilnahme an der Pilotphase

Ab sofort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger registrieren, um die App zu testen. Insgesamt stehen rund 2.500 Plätze zur Verfügung – vergeben wird nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, testet zuerst. Ziel ist es, Feedback zur App und ihren Funktionen zu sammeln. Die Rückmeldungen helfen dabei, die Anwendung weiterzuentwickeln und an die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anzupassen. Nach Abschluss der Testphase soll die i-Kfz-App im zweiten Halbjahr für alle verfügbar sein – sowohl für Android als auch iOS.

Was kann der digitale Fahrzeugschein?

Mit der digitalen Version entfällt die Pflicht, den Fahrzeugschein in Papierform mitzuführen. Weitere Vorteile:

  • Mehrere Fahrzeugscheine können in der App gespeichert werden
  • Dokumente lassen sich mit beliebig vielen Fahrerinnen und Fahrern teilen
  • Zeitlich befristetes Teilen ist ebenfalls möglich

Die digitale Version ist das erste Produkt im Rahmen der neuen Fahrzeugpapiere. Langfristig sollen auch weitere Dokumente wie der Führerschein in die App integriert werden.

Weitere Informationen:
👉 bmdv.bund.de/digitaler-fahrzeugschein
👉 kba.de/dfz_pilot

Kategorien
Blaulicht Panorama

Alina Straßner aus Kaufbeuren vermisst – Polizei bittet Bevölkerung um Hinweise

20-Jährige möglicherweise in psychischem Ausnahmezustand – Aufenthaltsort unklar

Seit dem 25. März fehlt jede Spur von Alina Straßner

Kaufbeuren. Seit Dienstag, dem 25. März 2025, wird die 20-jährige Alina Straßner aus Kaufbeuren vermisst. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei der Suche nach der jungen Frau.

Beschreibung der Vermissten

Alina Straßner ist etwa 155 cm groß, hat eine korpulente Figur und mittellange blonde Haare, die sie möglicherweise zu einem Pferdeschwanz gebunden trägt. Zuletzt war sie vermutlich mit einer Jeans und einer langen blauen Jacke bekleidet.

Möglicher Aufenthaltsort: Allgäu oder bundesweit

Die Polizei schließt nicht aus, dass sich Alina im Raum Kempten oder Memmingen aufhält. Aufgrund ihrer Reisegewohnheiten mit der Bahn könnte sie sich jedoch auch an jedem anderen Ort in Deutschland befinden.

Möglicherweise hilflose Lage – Gesundheitszustand unklar

Besondere Sorge besteht, weil Alina dringend auf Medikamente angewiesen ist. Da sie diese offenbar nicht bei sich führt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich in einer hilflosen oder orientierungslosen Lage befindet. Hinweise deuten darauf hin, dass sie sich möglicherweise in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.

Polizei bittet um Hinweise

Die bisherigen Suchmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Alina Straßner machen kann oder sie gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer
📞 08341 / 933-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Anschrift der Polizeiinspektion Kaufbeuren:
Schraderstraße 8
87600 Kaufbeuren
Fax: 08341 / 933-140

Kategorien
Panorama Veranstaltung

Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der Pfarrkirche Heilige Familie am 30. März

Nach Wasserschaden: Gemeinde in Kaufbeuren feiert die Rückkehr in den großen Kirchenraum

Ein Jahr nach dem Wasserschaden: Wiedereröffnung steht bevor

Fast ein Jahr lang blieb der große Kirchenraum der Pfarrkirche Heilige Familie in Kaufbeuren geschlossen. Der Grund: Ein Wassereinbruch hatte erhebliche Schäden verursacht und machte eine Nutzung unmöglich.

Nun ist es endlich soweit – die Türen der Kirche können wieder geöffnet werden. Die Freude in der Gemeinde ist groß.

Einladung zum Festgottesdienst am 30. März

Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und viele engagierte Mitglieder der Gemeinde freuen sich über die Wiedereröffnung und laden alle herzlich ein, diesen Moment gemeinsam zu feiern.

Am Sonntag, den 30. März um 10 Uhr, findet ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Familie (Am Sonneneck 45) statt. Im Anschluss sind alle Besucher zum gemütlichen Frühschoppen im Pfarrsaal eingeladen.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Baumfällungen am Crescentiaweg: Wanderstrecke vorübergehend gesperrt

Borkenkäferbefall macht kurzfristige Forstarbeiten bei Irsee notwendig

Maßnahmen zur Waldpflege vom 25. bis 28. März

Entlang des Crescentia-Wanderwegs nahe Bickenried beginnen am 25. März Baumfällarbeiten, die voraussichtlich bis zum 28. März andauern. Grund ist ein akuter Borkenkäferbefall in den angrenzenden Fichtenbeständen. Wegen der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen wird der betroffene Abschnitt des Wanderwegs für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt. Eine Umgehung der Sperrung ist über die Ortsverbindungsstraße zwischen Bickenried und Kleinkemnat möglich.

Witterung kann Arbeiten verzögern

Die Dauer der Sperrung kann sich je nach Wetterlage verlängern. Der betroffene Waldbereich ist von abgestorbenen Fichten geprägt, die dringend entfernt werden müssen. Die Forstexperten betonen, dass eine Verschiebung der Maßnahme nicht infrage kommt.

Kombination aus Schädlingsbekämpfung und regulärer Holznutzung

Neben der Beseitigung der vom Borkenkäfer befallenen Bäume werden auch hiebsreife Fichten im Rahmen der regulären Forstwirtschaft entnommen. Die Arbeiten dienen somit sowohl der Schädlingsbekämpfung als auch der nachhaltigen Waldbewirtschaftung.

Durchgeführt wird die Maßnahme von der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit regionalen Fachfirmen. Koordiniert werden die Arbeiten vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren sowie dem Grundeigentümer, dem Bezirk Schwaben.

Kategorien
Blaulicht Panorama

Einbruch in Schnellrestaurant in Kaufbeuren: Polizei bittet um Hinweise

Täter entwenden Bargeld – Zeugen gesucht

In den frühen Morgenstunden des 10. März 2025 wurde ein Schnellrestaurant am Bavariaring Ziel eines Einbruchs. Gegen 03:00 Uhr verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam Zugang, indem sie eine Tür aufhebelte. Anschließend drangen die Täter in das Büro des Restaurants ein und entwendeten einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag.

Sachschaden von mehreren tausend Euro

Neben dem gestohlenen Bargeld entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro an der Zugangstür sowie im Innenbereich des Lokals. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren übernahm die Spurensicherung und erste Ermittlungen direkt vor Ort.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die zwischen 03:00 Uhr und 08:00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Bavariaringes oder den angrenzenden Straßen beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9330 entgegen.

Kategorien
Panorama Tourismus Wirtschaft

Blasiusblick: Heimatverein Kaufbeuren äußert Bedenken zur geplanten Wohnbebauung

Historische Verantwortung und nachhaltige Stadtentwicklung in Einklang bringen

Die ungekürzte Stellungnahme des Heimatvereins Kaufbeuren

Der Heimatverein Kaufbeuren verschließt sich nicht einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung, die den aktuellen Herausforderungen wie Schaffung bezahlbaren Wohnraums, wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit sowie Flächensparen und Klimaschutz gerecht wird. Gleichzeitig gilt es aber auch historische und soziale Aspekte zu berücksichtigen.

In der Gesamtschau sieht der Vorstand des Heimatvereins Kaufbeuren daher das geplante Projekt Blasiusblick aufgrund seiner Bebauungsdichte und -höhe sowie aufgrund des erforderlichen massiven Starkregen- und Hochwasserschutzes immer mehr in einer Schieflage. Eine unveränderte Umsetzung am geplanten Standort in der historischen über Jahrhunderte unverbauten Verteidigungszone der Stadtbefestigung am Fuße der Stadtmauer ginge zum einen klar zu Lasten des einzigartigen Stadtbildes. Zum zweiten bedürfen die bereits jetzt feststehenden hohen Kosten und erwartbare Steigerungen aufgrund der Baupreisentwicklung, des schwierigen Baugrunds und des zusätzlich notwendigen Schutzes der Wohnungen vor Überflutung einer kritischen Betrachtung. Es darf die Frage gestellt werden, ob hier „nicht weniger mehr“ wäre.

Der Heimatverein Kaufbeuren befürwortet und unterstützt ganz klar die Maßnahmen zur Attraktivierung der Altstadt auf der östlichen Seite der Stadtmauer, die unter anderem in Förderprogrammen für Sanierungen in der Altstadt und in dem Programm Altstadt 2030 – „Kaufbeuren packt an“ zusammengefasst sind oder beispielsweise Initiativen des Fünfknopfturmvereins umfassen.

Gleichzeitig halten wir es für ebenso wichtig, die vermeintliche Rückseite der seit ca. 1200 bestehenden mittelalterlichen Stadtmauer mit der anschließenden historischen Verteidigungszone behutsam in Wert zu setzen. In der Vergangenheit wurde die jetzt zur Bebauung vorgesehene Fläche aufgrund der schwierigen Gegebenheiten nur extensiv gewerblich und noch nie für eine Wohnbebauung genutzt. Aus Sicht des Heimatvereins bedauerlich, fand diese Fläche bislang keine Aufnahme in das Programm der Städtebauförderung.

Der Vorstand des Heimatvereins macht sich zusammenfassend beim Vorhaben Blasiusblick stark für eine Kompromisslösung. Er plädiert auf die beiden fünfgeschossigen Häuser im engsten Umfeld der Stadtmauer – östlich des Märzenbaches – zu verzichten. Diese Fläche könnte als gefördertes öffentliches Grün und ökologische Fläche gestaltet werden und wie bisher die Funktion eines natürlichen Regenrückhaltebeckens erfüllen. Das Bauvorhaben würde damit gleichzeitig finanziell überschaubarer und risikoärmer. In diesem Zusammenhang sollte auch geprüft werden, ob die für die Wärmenetzförderung aktuell erforderlichen 101 Wohneinheiten nicht auch durch Einbeziehung von Bestandswohnungen oder Bauvorhaben im Umfeld erreicht werden können.

Durch die vorgeschlagenen Änderungen würde dem historischen Bauwerk der Stadtmauer mit Blasiuskirche weiterhin Raum zum Wirken gegeben und das Baugebiet dem Namen „Blasiusblick“ für alle gerecht werden. Die Erweiterung des innerstädtischen Grünraums wäre eine Bereicherung für die Bürgerinnen und Bürger sowie für das Stadtklima. Und nicht zuletzt würde der abendliche Besuch zum Sonnenuntergang am „Heidele“ seine Magie behalten.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Ihre Meinung ist uns wichtig! Haben Sie eine eigene Sicht auf die Planungen zum Wohnviertel Blasiusblick? Dann schreiben Sie uns gerne an info@wir-sind-kaufbeuren.de. Bitte geben Sie Ihren Namen (wird veröffentlicht) und Ihre Adresse (wird nicht veröffentlicht) an. Ihre Meinung wird in unserem Portal veröffentlicht – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Kategorien
Panorama Tourismus Verwaltung

Pohl: Starke Impulse für Kaufbeuren und das Ostallgäu!

Initiativen mit einem Gesamtvolumen von 90 Millionen Euro gebilligt

Bernhard Pohl, Stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, hat in den letzten Wochen gemeinsam mit seinem CSU-Kollegen Josef Zellmeier, dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, aus einer umfangreichen Liste 412 Initiativen der Regierungsfraktionen aus Freien Wählern und CSU ausgewählt und den Abgeordneten beider Fraktionen vorgeschlagen. Diese haben Initiativen mit einem Gesamtvolumen von 90 Millionen Euro gebilligt. Sie werden nun als Änderungsanträge zum Haushalt im Rahmen der Haushaltsberatungen eingebracht. Die Zustimmung des Ausschusses gilt als sicher, da beide Regierungsfraktionen über die notwendige Mehrheit verfügen.

Mit insgesamt 550.000 Euro sollen die Grabungsarbeiten an der Hammerschmiede in Pforzen gefördert werden. „Die Tübinger Paläontologin Madelaine Böhme hat mit ihren Funden ein Stück Weltgeschichte geschrieben. Danuvius Guggenmosi und Buronius Manfredschmidi sind die ersten aufrechtgehenden Menschenaffen der Erdgeschichte. Wir dürfen gespannt sein, welche weiteren Funde uns wichtige Informationen über die Erdgeschichte von vor 12 Millionen Jahren liefern. Ich bin glücklich und dankbar darüber, dass wir mit den Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern die Grundlagen dafür legen können, dass die Arbeiten weitergehen. Neben den beeindruckenden wissenschaftlichen Erfolgen darf man auch nicht vergessen, dass die Funde zu einer Steigerung des Bekanntheitsgrades von Kaufbeuren und seiner Nachbargemeinde Pforzen führen, und zwar im absolut positiven Sinne. Anlässlich der Vorstellung des zweiten Menschenaffen, der als Reminiszenz an Kaufbeuren und den Forscher Manfred Schmid „Buronius Manfredschmidi“ getauft wurde, sendete die Tagesschau in den 20 Uhr-Nachrichten einen 90-Sekundenbeitrag!“ erinnert sich Bernhard Pohl.

Auch das Crescentiakloster bekommt Geld. Mit einem Betrag von zunächst einmal 40.000 Euro soll im Rahmen einer Konzeptstudie geklärt werden, wie das derzeit lehrstehende Gebäude gegenüber dem Kloster neben dem Klostergarten zu einem integrativen Wohnprojekt umgebaut werden kann. Die Projektidee besteht darin, Menschen in jeweils einzelnen Wohneinheiten unterzubringen, die über kommunikative Defizite verfügen. Ziel ist es, sie vor Vereinsamung zu schützen und auch im höheren Alter in das Alltagsleben zu integrieren.“ Als mir die Schwester Oberin ihr Konzept zur Umgestaltung des maroden Hauses vorgestellt hat, war ich spontan begeistert. Ich habe sofort zugesagt, mich um finanzielle Unterstützung zu bemühen. Die Zuwendung für eine bauliche Konzeption soll nur der erste Schritt sein. Wir wollen dieses Thema auch weiterhin begleiten. Wir können hier inmitten der Altstadt Menschen helfen, die ansonsten vermutlich unbeachtet bleiben würden. Außerdem wird die Maßnahme das Stadtbild definitiv bereichern!, freut sich der Abgeordnete.

Sein Stimmkreiskollege Peter Wachler (CSU) hat eine Initiative zur Aufwertung des Jordanparks angemeldet. Mit 300.000 Euro soll auch dieses Areal aufgewertet werden. „Ich habe die Initiative von Peter Wachler natürlich gern unterstützt und den Regierungsfraktionen zur Zustimmung empfohlen. Damit wird auch ein lang gehegter Wunsch meiner Stadtratskollegin, der dritten Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler verwirklicht. Sie hat hierfür Geld im Rahmen der Haushaltsberatungen der Stadt Kaufbeuren beantragt, der Antrag ist aber im Hinblick auf die in Aussicht gestellte Fraktionsinitiative zurückgezogen. Wir hätten uns aus städtischen Mitteln diese Maßnahme nicht leisten können, nachdem wir ja Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern erhalten. Daher sind auch diese Haushaltsmittel des Freistaats hier gut eingesetzt!, betont Pohl.

Bitte beachten Sie, dass all diese Beträge mit einer Haushaltssperre von 15% belegt sind. Der Auszahlungsbetrag reduziert sich also um diesen Prozentsatz.

Kategorien
Fasching Panorama Verwaltung

OB Bosse liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit dem „Anonymus“ über den Wochenmarkt

Der anonyme Zettelschreiber ist identifiziert!

Seit mehreren Jahren schickte eine bislang anonyme Person massenhaft Zettelchen und Gegenstände an den Oberbürgermeister. Ob Schokoladen-Goldtaler, Energy-Drinks oder zuletzt Blumensamen, stets mit giftigen Kommentaren versehen, gingen im Rathaus ein. Durch verschiedene Maßnahmen war es dem Team im OB-Büro gelungen, den Mann zu identifizieren. Am lumpigen Donnerstag kam es nun zum Show-Down vor dem Kaufbeurer Rathaus.

Eine Mitarbeiterin hatte den Mann erkannt, der am Rand der Kaiser-Max-Straße stand und die Vorbereitungen zum Rathaussturm beobachtete. Der OB, in voller Verkleidung für den Besuch der Faschingsparty im Heinzelmannstift, sprach den Mann um 10:00 Uhr an und fragte, ob er seine Zettelchen und Filzschreiber dabei habe. In wilder Flucht rannte der Mann daraufhin davon, Haken zwischen den Wochenmarktständen schlagend. Der OB folgte ihm dicht und rief ihm nach: „Wie armselig“ und „Bleib doch stehen“, „Wie feige muss man sein!“. So ging es vom Rathaus über die obere Kaiser-Max-Straße und am Neptunbrunnen vorbei zum Kirchplatz. Dort brach der OB die Verfolgung ab.

Stefan Bosse: „Ich hätte ihn ohne weiteres zu Fall bringen können, aber weshalb sollte ich das tun? Ich wollte ja nur mit ihm sprechen.“ Zahlreiche Besucherinnen und Besucher wurden Zeugen der Verfolgungsjagd.

Kategorien
Panorama Politik Tourismus

890.000 Euro für Projekte in Kaufbeuren und Pforzen

Stärkung des ländlichen Raums

Mit zusätzlichen 90 Millionen Euro setzen die Landtagsfraktionen von CSU und FREIEN WÄHLERN im Nachtragshaushalt 2025 eigene Schwerpunkte in Bayern. Davon fließen 3,8 Millionen Euro in Projekte in Kaufbeuren und das Unterallgäu. Der direkt gewählte Stimmkreisabgeordnete Peter Wachler sieht darin ein klares Signal für die Region.

Diese Projekte werden in Kaufbeuren und Pforzen gefördert

  • Haus sozialer Begegnung in Kaufbeuren: Die Konzeptplanung für die Umnutzung eines ehemaligen Gebäudes kostet 40.000 Euro. (Frühere Wärmestube gegenüber einem Kloster in Kaufbeuren)
  • Aufwertung des Jordanparks in Kaufbeuren: 300.000 Euro stehen für eine neue Kneipp-Anlage, einen Bewegungsparcours für Senioren, Begrünung und neue Wege zur Verfügung.
  • Archäologische Grabungen an der Fundstätte Danuvius guggenmosi: Mit 550.000 Euro wird die Erforschung der bedeutenden Fossilienfunde weiter finanziert. (Fortsetzung der Grabungsarbeiten)

Peter Wachler zeigt sich erfreut über die zugesagten Mittel: „Unser Einsatz für die Region hat sich gelohnt! Diese Investitionen zeigen, wie stark die Arbeit der CSU-Landtagsfraktion in der Region verwurzelt ist.“

Bayernweit werden insgesamt 400 Projekte gefördert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Innerer Sicherheit, Bildung und Wissenschaft. Zudem erhalten ehrenamtliche Initiativen und der Breitensport zusätzliche Unterstützung.

Gezielte Förderung für Kommunen

Wachler hebt hervor, dass zwei Drittel der Fraktionsinitiativen in den ländlichen Raum fließen: „Oft reichen schon vergleichsweise kleine Summen, um in Kommunen viel zu bewirken. Damit stärken wir nicht nur Infrastruktur und Kultur, sondern auch das ehrenamtliche Engagement, das für unser Gemeinwohl unverzichtbar ist.“

Die Fraktionsinitiativen werden nun im Haushaltsausschuss beraten und sollen am 9. April 2025 mit dem Nachtragshaushalt beschlossen werden.

Kategorien
Kultur Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren blickt auf 100 Jahre Goldenes Buch und öffnet ein neues Gästebuch

Ein Kunstwerk zum Jubiläum

Zum 100. Geburtstag des aktuellen Goldenen Buches legt die Stadt Kaufbeuren ein neues Gästebuch auf – ein handgefertigtes Meisterwerk, das die hohe Handwerkskunst und Kreativität der beteiligten Künstler eindrucksvoll widerspiegelt.

Vier sehr erfahrene Kunsthandwerker und Künstler trugen zur Entstehung dieses besonderen Buches bei:

Kunst- und Handwerks-Buchbinder Rolf Nimmert aus Oberostendorf, der bereits in der Vergangenheit für das Stadtarchiv in der Buchrestauration Aufträge übernahm, fertigte das großformatige Gästebuch mit einem edlen Ledereinband. Er verwendete viel Mühe auf eine langlebige Gestaltung. Der Buchrücken sei so gestaltet, dass nicht nach 100 Jahren –wie beim bisherigen Buch- Einrisse erkennbar werden, erzählte Herr Nimmert augenzwinkernd. Eine Herausforderung war es, die Techniken vor 100 Jahren, die das bisherige Buch prägen, nachzuvollziehen.

Die freischaffende Künstlerin Bärbel Pfleghar mit Kunstatelier und Galerie in Waal gestaltete das Stadtwappen in liebevoller Ölmalerei. Um besondere Haltbarkeit und Tiefe zu erzielen wurde das Wappen in mehreren Farbschichten auf den Ledereinband aufgebracht und die Oberfläche versiegelt.

Jörg Opperskalski, ehemals Lehrer an der staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz, gestaltete kunstvolle Metallelemente mit den Wappen der Kaufbeurer Ortsteile Neugablonz, Oberbeuren, Hirschzell und Kemnat für die Buchecken, die dem Gästebuch eine wunderbare Veredelung verleihen und die Langlebigkeit erhöhen.

Ulrich Peter, Inhaber von Grafikwerk, bereitet seit vielen Jahren die Gästeeintragung zu besonderen Anlässen im Goldenen Buch der Stadt Kaufbeuren vor. Er unterstützte die Auswahl des Papiers im neuen Buch und damit auch in Zukunft künstlerisch anspruchsvolle Einträge das Goldene Buch bereichern werden.

Die Stadt Kaufbeuren greift bewusst die Gestaltungselemente des bisherigen Goldenen Buches auf und führt damit eine schöne Tradition fort. Bedeutende Gäste werden so auch in Zukunft besonders gewürdigt und ihre Besuche für die Nachwelt festgehalten – in einem Kunstwerk, das den Geist und die Identität der Stadt auf einzigartige Weise verkörpert.

„Ich danke allen beteiligten Künstlern und meinen Mitarbeitern für dieses wunderbare neue Goldene Buch und freue mich künftigen Gästen der Stadt Kaufbeuren dieses Gästebuch voll Stolz zur Widmung vorzulegen“ so Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Aus der Feder von Günther Pietsch, Leiter der städtischen Kulturabteilung, wird das bisherige Goldene Buch -wiederum gestaltet von Ulrich Peter- mit folgenden Worten beschlossen:

DIE ZUKUNFT RUFT,
WIR SCHREITEN FORT:
FÜR MENSCHEN, ARBEIT UND DAS LEBEN
SEI DIE STADT EIN SICH‘RER HORT,
WOFÜR WIR STETS DAS BESTE GEBEN.

WILLKOMMEN SEI EIN JEDER GAST,
DER DEN WEG MIT UNS BESCHREITET
UND DAZU EIN WORT VERFASST,
DAS UNS DURCH DIE ZEIT BEGLEITET.

26. FEBRUAR 2025

Kategorien
Panorama Politik Wirtschaft

Zukunft der Bahn in Schwaben: Elektrifizierung beschlossen!

Akku-Züge ersetzen Diesel – Start ab 2032

Die Bahnstrecken in Schwaben werden elektrifiziert! Auf Einladung von Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse trafen sich schwäbische Landräte und Oberbürgermeister zu einer Bahnkonferenz. Das zentrale Ergebnis: Ab 2032 werden die Dieselzüge nach und nach durch moderne Akku-Züge ersetzt.

Diese sogenannten „long-range-battery-electric-multiple-units“ benötigen keine durchgehende Oberleitung. Stattdessen werden gezielt Streckenabschnitte mit Oberleitungen ausgestattet, darunter Augsburg–Bobingen und Buchloe–Biessenhofen. Zusätzlich sind Ladestationen an wichtigen Knotenpunkten geplant, beispielsweise in Füssen.

Die Finanzierung erfolgt durch den Freistaat Bayern mit Unterstützung des Bundes. Verkehrsminister Christian Bernreiter und alle Beteiligten haben damit einen wichtigen Schritt für eine nachhaltigere Mobilität in der Region ermöglicht.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Aktualisierung zur Meldung Verkehrseinschränkungen – Neugablonzer Brücke wird halbseitig gesperrt

Aktualisierung der Planung: Verengung statt Ampelschaltung samt halbseitiger Sperrung

Aktueller Bericht der Stadt Kaufbeuren vom 20.02.2025

Um die Ampel im Kreuzungsbereich Buronstraße/Hochstadtweg nicht zu Lasten einer sicheren Fuß- und Radverkehrsquerung deaktivieren zu müssen, wird die Verkehrssicherung für die anstehenden Untersuchungen an der Wertach-Brücke Neugablonzer Straße angepasst.

Bisher war vorgesehen, die Brücke während der Arbeiten mit einer mobilen Ampel halbseitig zu sperren. Stattdessen wird die Fahrbahn auf der Brücke nun in den Arbeitsbereichen abschnittsweise eingeengt. Dies dient einer besseren Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses. Trotz der beengteren Arbeitsverhältnisse können die Arbeiten bis voraussichtlich Dienstag, 25. Februar 2025, durchgeführt werden.

Bericht der Stadt Kaufbeuren vom 17.02.2025

Die Neugablonzer Brücke in Kaufbeuren wird an mehreren Tagen im Februar 2025 halbseitig gesperrt. Grund dafür sind Untersuchungen zum Bauwerkszustand.

Sperrzeiten und Verkehrsregelung

Die halbseitige Sperrung ist für folgende Termine vorgesehen:

  • Donnerstag, 20. Februar 2025
  • Montag, 24. Februar 2025
  • Bei Bedarf zusätzlich am Dienstag, 25. Februar 2025

Die Sperrung beginnt jeweils um 08:30 Uhr. Während dieser Zeit wird der Verkehr vor Ort durch eine Ampelanlage geregelt.

Witterungsbedingte Änderungen möglich

Da die Untersuchungen vom Wetter abhängig sind, können sich die genannten Termine verschieben. Falls dies der Fall ist, wird die Stadt Kaufbeuren neue Termine bekannt geben.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Straßensperrung der Kaiser-Max-Straße in der Altstadt Kaufbeuren am Samstag

Verkehrsbehinderungen wegen Demonstration am 22. Februar

Am Samstag, den 22. Februar, kommt es in der Kaufbeurer Altstadt zu einer temporären Straßensperrung. Betroffen sind die untere Kaiser-Max-Straße sowie die Sedanstraße, die zwischen 14:00 und 17:00 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Grund für die Maßnahme ist eine angemeldete Demonstration.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Verkehrseinschränkungen in Kaufbeuren: Neugablonzer Brücke wird halbseitig gesperrt

Bauwerksuntersuchung erfordert zeitweise Sperrung

Die Neugablonzer Brücke in Kaufbeuren wird an mehreren Tagen im Februar 2025 halbseitig gesperrt. Grund dafür sind Untersuchungen zum Bauwerkszustand.

Sperrzeiten und Verkehrsregelung

Die halbseitige Sperrung ist für folgende Termine vorgesehen:

  • Donnerstag, 20. Februar 2025
  • Montag, 24. Februar 2025
  • Bei Bedarf zusätzlich am Dienstag, 25. Februar 2025

Die Sperrung beginnt jeweils um 08:30 Uhr. Während dieser Zeit wird der Verkehr vor Ort durch eine Ampelanlage geregelt.

Witterungsbedingte Änderungen möglich

Da die Untersuchungen vom Wetter abhängig sind, können sich die genannten Termine verschieben. Falls dies der Fall ist, wird die Stadt Kaufbeuren neue Termine bekannt geben.

Kategorien
Bildung Panorama

Vortrag zur Stadtentwicklung in Kaufbeuren – 19. Februar 2025 in der Kolping Akademie

Einblicke in aktuelle Projekte und Planungen

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 19. Februar 2025, zu einem Vortrag über aktuelle Entwicklungen in der Stadt ein. Helge Carl, Leiter des Referats Bau und Umwelt, sowie Andreas Bauer, Leiter des Referats Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung, werden über den Stand verschiedener Projekte berichten.

Themen der Stadtentwicklung im Fokus

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt und bietet Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich über die städtebaulichen Planungen zu informieren. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Saal der Kolping Akademie Kaufbeuren (Adolph-Kolping-Straße 2). Der Eintritt ist frei.

Jahresgabe für Mitglieder

Mitglieder des Heimatvereins haben zudem die Möglichkeit, an diesem Abend ihre Jahresgabe „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz, Band 3“ abzuholen. Alternativ kann die Ausgabe jeden Freitag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr in der Bibliothek des Heimatvereins (Unter dem Berg 16a) bezogen werden.

📍 Veranstaltungsdetails auf einen Blick:
📅 Datum: Mittwoch, 19. Februar 2025
⏰ Uhrzeit: 19:00 Uhr
📍 Ort: Kolping Akademie Kaufbeuren, Adolph-Kolping-Straße 2
🎟 Eintritt: frei

Kategorien
Panorama Soziales

Martina Wischhöfer übernimmt den Vorsitz beim Bund Naturschutz in Kaufbeuren

Tilman Wernicke-Doleschal gibt Posten des ersten Vorstandes aus privaten Gründen ab

Die erste größere Veranstaltung des Bund Naturschutz in Kaufbeuren in diesem Jahr war die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe am Mittwoch, 22. Januar im DAV-Zentrum. Zuerst hielt Johann Bauer aus Marktoberdorf vor mehr als 60 Interessierten einen wunderbaren Vortrag über den „wilden“ Teil der Wertach. Mit vielen tollen Bildern und seinem fundierten Wissen über den Fluss und die Pflanzen und Tiere dort begeisterte er alle restlos und weckte viel Vorfreude auf die Fortsetzung über die „zahme Wertach“ am 26. März, wieder beim DAV.

Im Anschluss an den Vortrag stand der Punkt „Wahlen für den Vorstand“ auf dem Programm. Tilman Wernicke-Doleschal hatte den Posten des ersten Vorstandes aus privaten Gründen abgeben müssen und so kam es zu einigen Änderungen im Ortsgruppenteam. Martina Wischhöfer übernimmt den Vorsitz, Eva Schürmann ist zweite Vorsitzende. Zum Kassier wurde Tilman Wernicke-Doleschal gewählt und außerdem hatten sich gleich vier neue Beisitzerinnen zur Wahl gestellt. Einstimmig beschlossen die anwesenden Mitglieder, dass Brigitte Thaler-Seifert, Uschi Fritsch, Tina Knapen und Karin Knall ab sofort dem erweiterten Vorstand angehören.

Damit ist das Team mit der Schriftführerin Monika Schubert und den schon amtierenden BeisitzerInnen Annegret Micheler, Elisa Hanusch, Vanessa Erban, Walter Mollien und Günther Kuhn auf insgesamt 13 Personen gewachsen. Da die Ortsgruppe sehr aktiv ist, sind alle froh über das vielköpfige Team, so verteilen sich die Aufgaben sehr gut. Die nächsten Projekte sind ab Ende Februar die Rettung der Amphibien am Kaiserweiher und im März wird wieder eine große Müllsammelaktion mit Schulen und Privatpersonen gestartet. Die Ortsgruppe freut sich immer über neue Helferinnen und Helfer! Kontakt: kaufbeuren@bund-naturschutz.de oder KF 9611252

Kategorien
Panorama Verwaltung

Briefwahl in Kaufbeuren gestartet – Erste Unterlagen verschickt

Fristen und Hinweise zur Briefwahl für die Wahl 2025

Nachdem die ersten Briefwahlunterlagen bereits ins Ausland verschickt wurden, sind seit Donnerstag, 06.02.2025, auch die ersten Unterlagen innerhalb Deutschlands auf dem Weg.

Wer noch Briefwahlunterlagen beantragen möchte, hat online noch bis zum 18.02.2025 um 12 Uhr die Möglichkeit dazu. Persönlich können die Unterlagen vom 10. bis zum 21.02.2025 um 15 Uhr im Rathaus abgeholt werden. Wer Briefwahlunterlagen beantragt hat, diese aber nicht erhalten oder verloren hat, hat noch die Möglichkeit, bis spätestens 22.02.2025 um 12 Uhr einen neuen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen zu beantragen. In diesen Fällen sollte man sich umgehend an sein Wahlamt wenden. Ohne Wahlschein kann man weder in einem Wahllokal noch per Briefwahl wählen.

Sind die Unterlagen ausgefüllt, können sie per Post verschickt werden. Das Wahlamt rät, sich frühzeitig bis zum 19.02.2025 darum zu kümmern. Die Briefwahlunterlagen können alternativ auch bis zum 23.02.2025 um 18 Uhr im Rathaus eingeworfen werden.

Kategorien
Kultur Panorama Wirtschaft

Mit Leidenschaft auf der Bühne: Die Wertachgarde Kaufbeuren sucht Unterstützung

Crowdfunding-Projekt mit der VR-Bank: jetzt noch helfen bis zum 19.02.2025

Die Wertachgarde Kaufbeuren ist die Garde der Faschingsgesellschaft Aufbruch Umbruch. Mit viel Hingabe, Freude und tänzerischem Können sorgt sie für Stimmung in der Region. Ob klassischer Gardetanz oder mitreißende Showeinlagen – das Ziel ist es, das Publikum mit ausdrucksstarken Choreografien zu begeistern.

Einheitliches Gesamtbild für einen starken Auftritt

Um allen Tänzerinnen ein einheitliches Gesamtbild zu bieten, startet die Wertachgarde ein Crowdfunding-Projekt mit der VR-Bank. Das Ziel: neue Gardekostüme und Trainingskleidung für alle Mitglieder. So soll jede unabhängig von finanziellen Möglichkeiten Teil der Garde sein können. Falls eine Überfinanzierung erreicht wird, fließt das zusätzliche Geld in neue Showtanz-Kostüme.

Warum spenden?

Der Verein legt großen Wert auf einen professionellen und einheitlichen Auftritt. Neue Kostüme und Trainingskleidung tragen dazu bei, das Gesamtbild der Garde zu unterstreichen. Jede Spende hilft, den Tänzerinnen bestmögliche Voraussetzungen für ihre Leidenschaft zu bieten.

➡ Projektziel: 1.500 EUR
➡ Deadline: 19.02.2025
➡ Unterstützen unter: www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/wertachgarde-kaufbeuren

Mitmachen oder buchen

Die Wertachgarde freut sich über neue Mitglieder! Wer Lust hat, Teil des Teams zu werden, kann sich jederzeit melden. Zudem ist die Garde auf verschiedenen Veranstaltungen live zu erleben und kann für Auftritte gebucht werden.

Jetzt unterstützen und die Wertachgarde auf ihrem Weg begleiten!

Kategorien
Panorama Soziales

Offener Frühstückstreff am 14. Februar im Generationenhaus Kaufbeuren

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt wieder Menschen aller Generationen zu einem gemeinsamen Frühstück ein

Bei einem offenen Frühstückstreff im Generationenhaus Kaufbeuren können Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Wann: Freitag, den 14. Februar 2025 von 9 bis 11 Uhr
Wo: Generationenhaus e.V., Hafenmarkt 6-8

Anmeldung im Generationenhaus, Tel. 08341 9080898

Kategorien
Panorama

Immanuel Gemeinde Kaufbeuren-Neugablonz: Verabschiedung von Pastor Jürgen Fredrich in den Ruhestand

Pastor Fredrich trat seinen Dienst in Kaufbeuren am 1. September 1987

Nach 37 Jahren engagierten Dienstes wird Pastor Jürgen Fredrich gemeinsam mit seiner Frau Bärbel am 2. Februar 2025 im Rahmen eines Festgottesdienstes in den Ruhestand verabschiedet. Die Feier findet in der Immanuel Gemeinde Kaufbeuren-Neugablonz statt.

Pastor Fredrich trat seinen Dienst in Kaufbeuren am 1. September 1987 an und widmete sich gemeinsam mit seiner Frau Bärbel mit großem Engagement und viel Herzblut der Weiterentwicklung der Gemeinde, die dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden KdÖR angehört. Die ersten Gottesdienste fanden damals in einem Gebäude der Firma Gardt Autovermietung in der Lauberstraße statt. Bereits 1988 zog die Gemeinde in die Kemptener Straße um, bevor ihr 1996 ein bedeutender Meilenstein gelang: Mit viel Eigeninitiative wurde ein ehemaliges Industrieanwesen in der Dessestraße 5 in Neugablonz in das heutige Gemeindezentrum der Immanuel Gemeinde umgebaut.

Die Gemeinde wuchs unter der Leitung von Pastor Fredrich nicht nur räumlich, sondern auch in ihrem geistlichen und sozialen Wirken. Neben seiner Arbeit als Seelsorger und Theologe setzte Pastor Fredrich weitere Schwerpunkte: So war er mehrere Jahre in der internationalen Hilfsorganisation humedica, die ebenfalls in Neugablonz ansässig ist, aktiv. Dort leitete er die Einsatztrainings, um Helferinnen und Helfer optimal auf humanitäre Katastropheneinsätze vorzubereiten.

Die Immanuel Gemeinde würdigt mit dieser Verabschiedung den jahrzehntelangen Dienst eines Pastors, dessen Arbeit die Gemeinde tief geprägt hat. “Pastor Fredrich hat mit seinem klaren Führungsstil, seinem biblisch basierten Wertekompass und seinem unermüdlichen Einsatz unzählige Menschen begleitet und inspiriert”, heißt es aus den Reihen der Gemeindemitglieder.

Der Festgottesdienst beginnt am 2. Februar 2025 um 10:00 Uhr im Gemeindezentrum der Immanuel Gemeinde, Dessestraße 5 in Kaufbeuren-Neugablonz. Gäste sind herzlich willkommen, um gemeinsam mit der Gemeinde das Lebenswerk von Jürgen und Bärbel Fredrich zu feiern und ihnen für ihren neuen Lebensabschnitt Gottes reichen Segen zu wünschen.

Kategorien
Allgemein Panorama Verwaltung

Kaufbeuren. Gefahr auf der Apfeltrangerstraße: Anwohner fordern mehr Sicherheit. Petition gestartet

Petition für mehr Sicherheit gestartet

Die Verkehrssituation in der Apfeltrangerstraße in Kaufbeuren hat sich laut Anwohner vor Ort in den vergangenen Monaten deutlich verschärft. Laut Aussage fahren täglich zahlreiche Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Straße – eine Gefahr für Anwohner, insbesondere für Kinder.

Schwerer Unfall verdeutlicht das Problem

Am vergangenen Freitag kam es zu einem tragischen Unfall: Ein 17-jähriger Schüler wurde von einem Auto erfasst und 50 Meter mitgeschleift. Solche Vorfälle machen deutlich, dass dringend Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erforderlich sind.

Petition für mehr Sicherheit gestartet

Um die Situation zu verbessern, haben die Anwohner von Oberbeuren eine Petition ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umzusetzen und die Straße sicherer zu machen.

🔗 Petition zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Kategorien
Panorama Verwaltung

Kaufbeuren ist vorläufiges Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK)

Im Rahmen einer feierlichen Aufnahme- und Auszeichnungsveranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und der AGFK Bayern, wurde die Stadt Kaufbeuren nun in die AGFK aufgenommen

Die Stadt Kaufbeuren ist seit Juli vergangenen Jahres vorläufiges Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK). Die vorläufige Aufnahme war das positive Ergebnis einer Bereisung und Bewertung durch die Fachkommission der AGFK im Juni 2024.

Im Rahmen einer feierlichen Aufnahme- und Auszeichnungsveranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und der AGFK Bayern, wurde die Stadt Kaufbeuren nun in die AGFK aufgenommen. Nach Grußworten von Staatsminister Christian Bernreiter und Landrat Robert Niedergesäß (Vorsitzender der AGFK Bayern) nahm Christof Roth von der Tiefbauabteilung die Urkunde stellvertretend für die Stadt in Empfang. Die Stadt Kaufbeuren hat nun vier Jahre Zeit, die von der Kommission hinsichtlich des Radverkehrs geforderten Maßnahmen umzusetzen. Sollte dies gelingen, wird die Stadt 2028 als ständiges Mitglied in die AGFK aufgenommen.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Kanalsanierung Teil 2 in Kaufbeuren Mitte. Alle betroffenen Straßen in einer Auflistung

Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise

Die Stadt Kaufbeuren saniert in den nächsten Monaten bis voraussichtlich Ende Juni 2025 weitere Abwasserkanäle in Kaufbeuren Mitte. Die Firmen Max Bögl und Kanal Oberreiter werden die Arbeiten im Auftrag der Stadt Kaufbeuren ausführen. Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise, das heißt, es sind keine Aufgrabungen vorgesehen. Gearbeitet wird jeweils von Schacht zu Schacht.

Der Kanal wird unter anderem in folgenden Straßen saniert:

  • Alpenrosenstraße
  • Am Hang
  • Augsburger Straße
  • Beethovenstraße
  • Bleicherweg
  • Edelweißstraße
  • Frauenschuhstraße
  • Gartenweg
  • Gutenbergstraße
  • Hirschzeller Straße
  • Hochstadtweg
  • Kelsstraße
  • Krokusstraße
  • Meister-Jörg-Straße
  • Narzissenstraße
  • Nelkenstraße
  • Neugablonzer Straße
  • Remboldstraße
  • Tabratshofer Zeile
  • Tänzelfestweg
  • Tulpenstraße
  • Ulrich-Frank-Weg
  • Von-Colln-Straße
  • Wagenseilstraße
  • Wertachweg
  • Wielandstraße

In den meisten Straßen sind nur bestimmte Abschnitte betroffen. Pro Sanierungsabschnitt sind mehrere Arbeitsschritte der beauftragen Fachfirma Kanal Oberreiter erforderlich. Anwohner müssen sich jedoch immer nur kurzzeitig auf Behinderungen einstellen.

In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müssen. Die direkt betroffenen Anwohner werden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten informiert.

Kategorien
Panorama Verwaltung

Verkehrssicherungsmaßnahme an der Inneren Buchleuthe in Kaufbeuren geht weiter

Bis voraussichtlich Donnerstag, 30.01.2025, wird die Innere Buchleuthenstraße etwa auf Höhe des Parkhauses nur auf einer Spur befahrbar sein

Am Montag, 27.01.2025, wird die Verkehrssicherungsmaßnahme an der Inneren Buchleuthe, die im vergangenen Herbst begonnen hat, fortgesetzt.

Betroffen sind nun noch 20 geschädigte oder wegen Eschentriebsterbens bereits abgestorbene Eschen und Fichten, die zuvor alle einzeln erfasst und beurteilt wurden. Durch diese nachhaltige Maßnahme wird das Wachstum der bestehenden jüngeren Bäume und die natürliche Verbreitung neuer Bäume (Naturverjüngung) beschleunigt. Es handelt sich um eine städtische Fläche.

Am Montag, 27.01.2025, wird ein Autokran im Bereich des Parkhauses Süd aufgestellt, der die Verkehrssicherungsmaßnahme fortführt. Bis voraussichtlich Donnerstag, 30.01.2025, wird die Innere Buchleuthenstraße etwa auf Höhe des Parkhauses nur auf einer Spur befahrbar sein. Eine Ampelanlage regelt den Verkehr, das Parkhaus bleibt zugänglich. Kurzfristig kann allerdings eine Komplettsperrung der Straße nötig sein, weshalb die Stadt Kaufbeuren empfiehlt, die Baustelle zu umfahren.

Kategorien
Panorama Veranstaltung

Bund Naturschutz lädt zu Vortrag ein: Faszinierende Einblicke in die heimische Amphibienwelt

Vortrag am 21.02. in Kaufbeuren: Naturfotografin teilt Geschichten aus der Wunderwelt der Amphibien

Die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz lädt zu einem besonderen Vortrag ein, der die Welt der heimischen Amphibien aus einem neuen Blickwinkel zeigt. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich willkommen, mehr über die faszinierenden kleinen Bewohner unserer Umgebung zu erfahren.

Von herzförmigen Augen bis zu Farbwechseln: Amphibien in der Hauptrolle

Am Freitag, den 21. Februar 2025, um 19:30 Uhr öffnet das Forum der Sparkasse in Kaufbeuren seine Türen für einen spannenden Abend mit der bekannten Naturfotografin und Buchautorin Farina Grassmann. Sie nimmt die Besucher mit auf eine Entdeckungsreise zu den kleinen Wundern der Natur direkt vor unserer Haustür.

In ihrem Vortrag erzählt Grassmann von besonderen Verhaltensweisen und erstaunlichen Anpassungen heimischer Amphibien:

  • Unken mit herzförmigen Augen, die in der Tierwelt einzigartig sind.
  • Kröten mit besonderen Fesselkünsten, die Paarungsstrategien offenbaren.
  • Fröschen, die ihre Farbe wechseln können, um sich ihrer Umgebung anzupassen.

Ein Abend mit Natur und Geselligkeit

Der Vortrag ist kostenfrei und findet im Forum der Sparkasse in der Passage zwischen Ludwigstraße und Kaiser-Max-Straße statt. Im Anschluss, ab ca. 20:45 Uhr, sind die Teilnehmer zu einem geselligen Beisammensein im Restaurant „Amici“ eingeladen. Hier bietet sich die Gelegenheit, den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen und sich über das Gehörte auszutauschen.

Kategorien
Panorama Tourismus Verwaltung

Als Alternative zum Wappenbaum: Wappen sollen an Fassade des Gablonzer Hauses angebracht werden

Wie eine Schätzung des Architekten ergeben hat, belaufen sich die Kosten des Vorhabens auf rund 80.000 Euro

Bis vor gut zehn Jahren stand am Bürgerplatz in Neugablonz ein Wappenbaum mit Darstellungen der Wappen zahlreicher Orte aus dem Isargebirge, der im Jahr 2014 aus statischen Gründen abgebaut werden musste. Als die Stadt Kaufbeuren im Jahr 2023 Pläne für die Aufwertung des Bürgerplatzes präsentierte, äußerten Bürgerinnen und Bürger den Wunsch, den Wappenbaum beziehungsweise die Wappen wieder im öffentlichen Raum aufzustellen. Damit sollen die historischen Beziehungen zwischen Neugablonz und Gablonz deutlich sichtbar gemacht werden.

Illustration: Stadtmüller.Burkhardt.Graf Architekten

Aus diesem Grund hat die Stadt Kaufbeuren zusammen mit dem Gablonzer Archiv- und Museumsverein und einem Kaufbeurer Architekten Vorschläge entwickelt, wie die Wappen auf der Nordfassade des Gablonzer Hauses gut sichtbar und innerhalb des Budgetrahmens angebracht werden könnten. Bereits beim Bau des Hauses wurden „Wappen-Trägerscheiben“ an die Wand montiert, jedoch nie genutzt. Nun könnten die Wappen mithilfe von Sandstrahltechnik darauf angebracht werden.

Dr. Martin Posselt vom Gablonzer Archiv- und Museumsverein hat folgendes Wappenprogramm vorgeschlagen: Kaufbeuren, Gablonz, Friedland, Reichenberg, Dessendorf, Johannesberg, Morchenstern, Polaun, Reichenau, Schumburg, Stefansruh, Tannwald, Wiesenthal, Sudetenland, Bayern und Böhmen.

Wie eine Schätzung des Architekten ergeben hat, belaufen sich die Kosten des Vorhabens auf rund 80.000 Euro. Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl stellt der Bayerische Landtag über 70.000 Euro für diesen Zweck zur Verfügung.

Kategorien
Panorama Verwaltung Wirtschaft

Kaufbeuren geht in die Luft. Stadt ist wieder Namenspartner eines Airbus

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Entscheidung der Lufthansa

Die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger waren seit Ende August 1990 stolz darauf, dass die Stadt Kaufbeuren Namenspate für einen Airbus A320 der Deutschen Lufthansa AG war. Dieser hat den Namen der Stadt weit über deren Grenzen hinausgetragen und bekannt gemacht. Ein Modell dieses Flugzeugs ist bis heute im Rathaus ausgestellt. Im Jahr 2020 – nach 30 Jahren Dienstzeit – hat die Lufthansa das Flugzeug außer Dienst gestellt. Bereits zur gleichen Zeit hatte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse in einem Schreiben an die Lufthansa dafür stark gemacht, dass künftig wieder eine Maschine den Namen „Kaufbeuren“ trägt. Mit Erfolg. Die Stadt ist ab sofort wieder Namenspartner eines neuen Airbus A320neo mit der Kennzeichnung D-AIJN. Das Flugzeug fliegt unter der Marke des Lufthansa Tochterkonzerns Lufthansa City mit dem Heimatflughafen München.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Entscheidung der Lufthansa: „Dass die seit 1990 offiziell bestehende Namens- und Taufpatenschaft weitergeführt wird, macht mich und die ganze Stadt sehr stolz. Sie ist ein ideales Symbol für Kaufbeurens Verbundenheit zur Luftfahrt. Kaufbeuren gilt mit dem technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe als eine der Wiegen der Luftwaffe der Bundeswehr und verfügt mit einer Tochterfirma der Deutschen Flugsicherung über einen Flugsicherungscampus. Ein anderes Kaufbeurer Unternehmen liefert weltweit Towersimulationssoftware und schult Vorfeldüberwachungspersonal für den Flughafen München. Ich wünsche der Maschine und ihren Besatzungen allzeit eine gute Reise.“

Bei der Namens-Vergabe orientiert sich Lufthansa an der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des betreffenden Ortes. Auch Städte, die in besonderer Weise mit der Luftfahrt oder Lufthansa verbunden sind, finden Berücksichtigung. Im Allgemeinen wird darauf geachtet, dass die Einwohnerzahl der Größe des Flugzeugmusters entspricht. Städte haben auch die Möglichkeit, sich für eine Patenschaft zu bewerben und somit ihre Stadt auf eine Warteliste setzen zu lassen

Kategorien
Panorama Soziales Verwaltung

Gelbe Schleife: Solidarität Kaufbeurens mit der Bundeswehr

Die Tradition der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Fliegerhorst ist Jahrzehnte alt

Die Tradition der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Fliegerhorst ist Jahrzehnte alt. Seit 2019 besteht eine feste Verbundenheit zwischen dem Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd und der Stadt Kaufbeuren in Form einer offiziellen Patenschaft. Ein Jahr später wurde die Solidarität Kaufbeurens mit der Bundeswehr durch das Anbringen von Gelben Schleifen in allen Stadtteilen symbolisiert.

Die erste Gelbe Schleife wurde im Jahr 2020 durch Oberbürgermeister Stefan Bosse im Sitzungssaal des Kaufbeurer Stadtrates angebracht. Die Schleifen tragen alle die Aufschrift „Unsere Soldaten – Unsere Bürger“, integriert mit den Wappen des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd und der Stadt Kaufbeuren.

Nun wurden die Gelben Schleifen im Kaufbeurer Stadtgebiet runderneuert. Symbolisch brachten Kommandeur Oberst Thorsten Milewski und Oberbürgermeister Stefan Bosse in der Apfeltranger Straße eine Gelbe Schleife an. Vor Ort unterstrichen beide nochmals das gemeinsame Miteinander. „Wir bringen heute vor allem unsere Solidarität mit den im Auslandseinsatz befindlichen Soldatinnen und Soldaten, darunter auch Soldaten des Kaufbeurer Fliegerhorsts, zum Ausdruck“, hebt das Stadtoberhaupt hervor. Oberst Thorsten Milewski ergänzt: „Die Gelde Schleife ist Ausdruck der besonderen Wertschätzung der Stadt Kaufbeuren für die Einsatzbereitschaft der Menschen in der Bundeswehr. Das ehrt uns sehr und verdeutlicht: Wir sind in Kaufbeuren erwünscht.“

Sämtliche Gelbe Schleifen sind übrigens an zehn Zufahrtstraßen nach Kaufbeuren montiert:

  • Ortseingang Gewerbestraße Neugablonz
  • B12-Verteilerkreisel Abfahrt Neugablonz
  • B12-Verteilerkreisel Abfahrt Kaufbeuren
  • Ortseingang Mindelheimer Straße stadteinwärts
  • Ortseingang Buronstraße
  • Ortseingang Füssener Straße
  • Ortseingang Augsburger Straße
  • Ortseingang Apfeltranger Straße
  • Ortseingang Frankenrieder Straße
  • Ortseingang Mauerstettener Straße
Kategorien
Kultur Panorama Veranstaltung

Udo Danuvius guggenmosi“ – Ein Blick in die Allgäuer Urgeschichte. Vortrag am 15.01.2025

Spannender Vortrag über bahnbrechende Ausgrabungen in Pforzen am 15.01.2025

Am Mittwoch, den 15. Januar 2025, lädt der Heimatverein Kaufbeuren zu einem besonderen Vortrag ein: Unter dem Titel „Udo Danuvius guggenmosi im Allgäu vor 11,6 Millionen Jahren“ gewährt der Abend faszinierende Einblicke in die bedeutenden Ausgrabungen an der Hammerschmiede bei Pforzen.

Der Referent des Abends, Hubert Göppel, ist Vorstandsmitglied im Förderverein UDO Danuvius guggenmosi und ein Kenner der prähistorischen Fundstätte. Im Fokus seines Vortrags stehen die spannenden Entdeckungen und deren Bedeutung für die Evolutionsforschung.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

Termin: Mittwoch, 15.01.2025
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Saal der Kolping Akademie Kaufbeuren, Adolph-Kolping-Straße 2, Kaufbeuren
Eintritt: frei

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Kaufbeuren statt und richtet sich an alle, die mehr über die urzeitliche Geschichte des Allgäus erfahren möchten.

Der Star der Ausgrabungen: Udo Danuvius guggenmosi

Die fossilen Überreste von Udo Danuvius guggenmosi, entdeckt im Jahr 2016, sind eine wissenschaftliche Sensation. Sie stammen von einem menschenähnlichen Primaten, der vor etwa 11,6 Millionen Jahren in der Region lebte. Diese Entdeckung liefert Hinweise auf die frühe Evolution des aufrechten Gangs.

Der Vortrag bietet die Gelegenheit, tiefer in die Geschichte dieser einmaligen Fundstätte einzutauchen und mehr über das Leben vor Millionen von Jahren zu erfahren.

Preloader Logo
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland