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Overtime Niederlage in Spiel zwei: Joker unterliegen daheim trotz 3:0 Führung

Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben

Der ESV Kaufbeuren empfing zum zweiten Playdown-Spiel der aktuellen Serie den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena.

Nachdem sich die Joker vergangenen Freitag in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben mussten, war es umso wichtiger heute einen Sieg zu erringen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste aufgrund des Punktabstandes zum ESVK in der Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung in die Playdowns starteten. Im Line-up der Joker fehlte im Vergleich zum vorigen Spiel Vincent Schlenker, dafür war Fabian Koziol mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.

Das erste Drittel startete, wie zu erwarten war, mit viel Tempo und körperbetontem Spiel von beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Joker. Nico Appendino schoss Richtung Tor, der Puck prallte mehrmals ab und landete schließlich vor Jere Laaksonen, der zum 1:0 verwandelte. Rot-Gelb setzte wenige Minuten später nach: Joe Cassetti schickte den schnellen Yannik Burghart über links, der in die Mitte zu D’Artagnan Joly passte. Letzterer machte das 2:0 für die Joker perfekt. Kurz darauf gab es auch schon die erste kleine Strafzeit für Lynden McCallum wegen hohen Stocks. Die Überzahl brachte kein Tor, allerdings konnte der ESVK seine Dominanz zu Beginn des Spiels festigen. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen Freiburg in Person von Sameli Ventelä wegen Spielverzögerung. Auch hier machten es die Joker gut, konnten aber kein Tor erzielen. Der EHC Freiburg tat sich generell schwer, vor das Kaufbeurer Tor zu kommen. Die erste Riesenmöglichkeit hatte Fabian Ilstedt, der sein Glück nach vielen Freiburger Abprallern im linken Eck versuchte, jedoch an Daniel Fießinger scheiterte. Die Schiedsrichter ahndeten nun auch das erste Kaufbeurer Vergehen: Travis Turnbull musste wegen Behinderung für zwei Minuten raus, was den Gästen kein Tor einbrachte. Mit dem Abpfiff des ersten Drittels direkt nach einem Bully lag Lynden McCallum auf dem Eis, stand aber wenig später wieder auf. Nach Videobeweis erhielt Travis Turnbull zwei Strafminuten, da er dem Freiburger wohl einen Stockschlag mitgab.

Die Freiburger taten sich aufgrund eines aggressiven Penalty Kills der Joker schwer, offensiv gefährlich zu werden. Sie schossen kein Tor. Wenig später hatten die Joker Riesenglück. Jonny Tychonick schlenzte von der blauen Linie den Puck nach vorne. D’Artagnan Joly stand genau vor Fabian Hegmann im Tor und fälschte die Scheibe mit dem Oberkörper zum 3:0 über die Linie ab. Nach dieser Situation wechselte Freiburg den Torwart. Patrik Červený stand von nun an im Freiburger Kasten. Es folgte eine Strafzeit gegen den ESVK. Jonas Fischer musste wegen Haltens des Stocks für zwei Minuten raus. Die Gäste blieben aber erneut ohne Erfolg in Überzahl. Kurz darauf brachten sich die Joker wieder in den Nachteil. D’Artagnan Joly erhielt zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gäste machten nun richtig Druck nach vorne und belohnten sich das erste Mal an diesem Abend. Sameli Ventelä schlenzte von der blauen Linie in Richtung Slot, von wo Nikolas Linsenmaier den Puck hoch ins Tor zum 3:1 abfälschte. Die Wölfe ließen aber nicht nach. So setzte sich Lynden McCallum direkt vor Daniel Fießinger im Slot gegen Nicolas Appendino durch und bugsierte den Puck clever mit einer schnellen Bewegung am Schlussmann der Joker vorbei zum 3:2 über die Linie. Der ESV Kaufbeuren tat sich gegen die druckvolle Schlussoffensive der Gäste schwer und konnte sich glücklich schätzen, dass in dieser Druckphase der Schlusspfiff des zweiten Drittels ertönte.

Die Pause unterbrach den Offensivdruck der Gäste nicht. Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts fuhr Lukas Mühlbauer hinter das Kaufbeurer Tor und legte von dort zu Shawn O’Donnell in den Slot ab, der zum 3:3-Ausgleich traf. Die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. Fabian Ilestedt schickte in der nächsten Situation Alexander De Los Rios über die linke Seite. Dieser passte nach rechts zu Tomas Schwamberger, welcher die Freiburger mit 4:3 in Führung brachte. Der Wendepunkt des Drittels kam in Minute 37, als Thore Weyrauch wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Gleich nach dem ersten Bully in Überzahl stellten die Joker das Wölfe-Tor zu, Travis Turnbull schlenzte von der blauen Linie ins Getümmel und Tyson McLellan netzte in letzter Konsequenz zum 4:4 ein. Im Anschluss ging es viel hin und her, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften in regulärer Spielzeit den Deckel drauf machen, so ging es in die Verlängerung. Vier Minuten waren zusätzlich gespielt, da schlenzte Lynden McCallum in Richtung Tor. Kurz bevor die Scheibe Daniel Fießinger erreichte, fälschte Thore Weyrauch zum Endstand von 4:5 den Puck ab. Somit baut der EHC Freiburg durch den Vorsprung aus der Hauptrunde den Serienstand auf 3:0 aus.

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Sport

Geglückte Generalprobe für den BSK Olympia Neugablonz

Die beiden Doppeltorschützen im letzten Test: Dzhan Karabash (links) und Benjamin Maier. Foto: Stefan Günter

Überzeugender 4:2-Sieg im letzten Testspiel

Der BSK Olympia Neugablonz hat die Generalprobe in der Vorbereitungsphase erfolgreich gestalten können. Drei Tage nach Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei haben die Schmuckstädter das letzte Testspiel gegen den TV Bad Grönenbach mit 4:2 (1:1) gewonnen. 

 

Trotz eines frühen 0:1-Rückstandes (3.) blieb der Gastgeber davon unbeeindruckt. Dzhan Karabash erzielte in der achten Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel schaffte der BSK erneut durch Dzhan Karabash (51.) die wichtige 2:1-Führung, die die Unterallgäuer allerdings wieder egalisierten. Doch Neugablonz blieb weiterhin am Drücker. Benjamin Maier erzielte in Minute 78 und 87 einen Doppelpack zum 4:2-Sieg. Allerdings vergaben die Hausherren noch weitere hundertprozentige Torchancen, sodass das Ergebnis auch hätte höher ausfallen können.

 

„Wir haben unser letztes Testspiel mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dass der Gegner nicht schlecht ist, haben wir gesehen“, so Dennis Starowoit. Doch warum konnte der BSK das Match letztendlich für sich entscheiden? In Richtung Mannschaft sagte der Cheftrainer: „Jeder ist für jeden gelaufen. Sicherlich hat spielerisch nicht alles gepasst. Aber die Körpersprache war richtig gut.“ Vor allem der Siegeswille sei bei jedem vorhanden gewesen, ergänzt Starowoit. „Deswegen haben wir auch verdient gewonnen, weil wir eine enorme Qualität in der Mannschaft haben.“

 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart fand nach der geglückten Generalprobe lobende Worte für die Mannschaft: „Jeder hat die nötige Einstellung mitgebracht. Egal, ob er in der Anfangself stand oder eingewechselt wurde. Es gibt Phasen, da spielen wir einen sehr guten Fußball, leider gibt es auch Momente, bei denen wir auch einige Geschenke verteilen.“

 

Nach dem erfolgreichen Trainingslager in der Türkei und dem Sieg im letzten Vorbereitungsspiel ist der Blick nun auf den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd gerichtet. Am kommenden Samstag geht es um 16 Uhr im Waldstadion gegen die SG Untrasried/Haldenwang wieder um Tore und vor allem Punkte.

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Gesundheit Veranstaltung

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: mehr Widerstandskraft im Alltag – wie Resilienz Menschen stärkt

Warum innere Stärke in schwierigen Zeiten immer wichtiger wird. AOK bietet Zuschüsse für Kurse

Der Begriff Resilienz stammt vom lateinischen Wort „resilire“, was so viel wie „abprallen“ bedeutet. Gemeint ist damit die Fähigkeit von Menschen, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, Rückschläge zu verarbeiten und sich davon zu erholen. Mitunter können Krisen sogar dazu beitragen, dass Menschen langfristig widerstandsfähiger werden. Je stärker diese Fähigkeit ausgeprägt ist, desto besser gelingt es, Stress und Belastungen zu bewältigen. „Wer gut mit Belastungen zurechtkommt, hat meist ein großes Potenzial an inneren und äußeren Schutzfaktoren“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Innere und äußere Schutzfaktoren stärken die Resilienz

Resiliente Menschen verfügen häufig über bestimmte persönliche Eigenschaften. Dazu zählen etwa Hilfsbereitschaft, Humor, Lösungsorientierung und Kommunikationsfähigkeit. Ebenso wichtig ist ihre innere Haltung: Sie akzeptieren, dass Krisen zum Leben dazugehören, und vertrauen darauf, Herausforderungen bewältigen zu können. Neben diesen inneren Ressourcen spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. Positive Vorbilder, verlässliche Bezugspersonen sowie ein unterstützendes Lern- oder Arbeitsumfeld können die persönliche Widerstandskraft fördern. Gerade im Berufsleben sei es jedoch wichtig, sich nicht selbst unter zu großen Druck zu setzen. „Wer versucht, alles hundertprozentig perfekt zu machen, setzt sich oft zusätzlich unter Stress“, sagt Bernd Ruppert.

Wie sich Widerstandskraft im Alltag entwickeln lässt

Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl genetische Faktoren als auch Lebenserfahrungen – insbesondere in der Kindheit – Einfluss auf die seelische Stabilität haben. Auch stabile soziale Netzwerke wie Familie und Freundschaften können helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln. Hilfreich ist es, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und zu akzeptieren. Dazu gehört auch, zu entscheiden, was sich tatsächlich verändern lässt und bei welchen Umständen es sinnvoll ist, Energie zu investieren. Herausforderungen können dabei auch als Chance betrachtet werden.

Viele Menschen geraten unter Druck, weil es ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen oder auch einmal „Nein“ zu sagen. „Wer versucht, es allen recht zu machen, erhöht den eigenen Stress häufig noch zusätzlich“, sagt Ruppert. Auch Grübeln kann den Blick auf Lösungen verstellen. Stattdessen kann es helfen, sich bewusst auf eigene Stärken und positive Erfahrungen zu konzentrieren. Ein einfaches Mittel ist beispielsweise ein Tagebuch, in dem täglich festgehalten wird, was gut gelungen ist. Im Berufsalltag kann zudem etwas innere Distanz hilfreich sein. „Wer sich durch eine Aussage angegriffen fühlt, kann sachlich nachfragen, wie sie gemeint war – oft lässt sich so ein mögliches Missverständnis klären“, rät Ruppert.

Die sieben Säulen der Resilienz

Ein Modell zeigt, welche Fähigkeiten Menschen widerstandsfähiger machen

Resiliente Menschen sind häufig in der Lage, Herausforderungen zu bewältigen und aus Rückschlägen zu lernen. Das psychologische Modell der sieben Säulen der Resilienz beschreibt zentrale Einstellungen und Ressourcen, die dabei helfen können. „Diese Aspekte können im Alltag trainiert und gestärkt werden“, erklärt Bernd Ruppert.

Optimismus

Optimistische Menschen richten ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive Aspekte – auch in schwierigen Situationen. Ein Beispiel: Am Ende des Tages eine angenehme Erfahrung oder einen guten Moment notieren.

Selbstwirksamkeit

Wer an die eigenen Fähigkeiten glaubt, erkennt eher, dass er oder sie etwas bewirken kann. „Selbstwirksamkeit bedeutet, die eigenen Kompetenzen wahrzunehmen und aktiv nach Lösungen zu suchen“, so Ruppert.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge umfasst mehr als Stressbewältigung. Sie bedeutet, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für sich zu sorgen. Dazu gehören Bewegung, kreative Hobbys, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Pausen. Auch Atemübungen oder Meditation können unterstützend wirken.

Akzeptanz

Akzeptanz hilft, Unveränderbares anzunehmen. Dadurch entsteht Raum, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die tatsächlich beeinflusst werden können.

Lösungsorientierung

Eine konstruktive Haltung erleichtert es, Herausforderungen aktiv anzugehen. Wer Probleme als Aufgaben versteht, bleibt motiviert und sucht gezielt nach Lösungen.

Zukunftsorientierung

Rückschläge lassen sich auch als Lernchance betrachten. Resiliente Menschen passen ihre Strategien an neue Situationen an und entwickeln alternative Wege, um ihre Ziele zu erreichen.

Netzwerkorientierung

Ein stabiles soziales Umfeld kann wichtige Unterstützung bieten. Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen geben Rückhalt, eröffnen neue Perspektiven und helfen, schwierige Phasen zu überstehen.

Weitere Informationen sowie Kurse zur Stressbewältigung bietet die AOK unter:
www.aok.de/pk/gesundheitskurse/stressbewaeltigung/

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Kultur Veranstaltung

Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing in Kaufbeuren stellt Programm für das erste Halbjahr 2026 vor


Tutzing in Kaufbeuren: Vortragsreihe lädt zum Austausch über Geschichte, Werte und Europa ein

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing e.V. in Kaufbeuren lädt auch im Jahr 2026 wieder zu einer Reihe von Vortragsabenden ein. Das Programm im ersten Halbjahr spannt einen weiten thematischen Bogen: von kultur- und gesellschaftspolitischen Fragen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen ethischen und europapolitischen Themen.

Alle Veranstaltungen finden im Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstraße 7 in Kaufbeuren statt.

„Tutzing in Kaufbeuren“

Diese Überschrift beschreibt das Jahresprogramm wohl am treffendsten. Ein gemeinsames Motto ließ sich trotz intensiver Überlegungen nicht finden – zu vielfältig sind die Themen der einzelnen Abende.

Die Veranstaltungsreihe möchte unterschiedliche historische, gesellschaftliche und politische Fragen aufgreifen und Raum für Diskussion und Austausch schaffen.

Offene Abende mit Diskussion und Begegnung

Die Veranstaltungen beginnen immer donnerstags um 19:30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Dreifaltigkeitskirche.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Danach lädt der Freundeskreis zu einem kleinen Imbiss mit Getränken und Broten – etwa mit Schmalz, Leberwurst oder Obatzter – ein. Dabei können die Gäste das Gehörte vertiefen oder sich einfach weiter austauschen.

Wie gewohnt erhalten Interessierte etwa 14 Tage vor jeder Veranstaltung eine ausführliche Einladung.

Programmvorschau Frühjahr 2026

26. März 2026, 19:30 Uhr

Emma Haushofer-Merk – Schriftstellerin und Frauenrechtlerin

Referentin: Brigitte Kobayashi, Verein für Fraueninteressen e.V. München

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März widmet sich der Vortrag einer heute wenig bekannten Persönlichkeit der frühen Frauenbewegung. Emma Haushofer-Merk bewegte sich in ihren Texten bewusst innerhalb des bürgerlichen Rahmens ihrer Zeit – und hinterfragte ihn zugleich kritisch.

30. April 2026, 19:30 Uhr

Das Lied der Deutschen – Entstehung, Missbrauch und Bedeutung

Referent: Gerd F. Thomae, Sem.R. i.R.

Der Vortrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Liedes im Jahr 1841 auf der Insel Helgoland, damals britische Kronkolonie. Wer war der Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben? Welche politischen und gesellschaftlichen Hintergründe prägten das Lied – und welchen Weg nahm es bis zur deutschen Nationalhymne?

21. Mai 2026, 19:30 Uhr

Über den Ursprung von Werten

Referent: Dr. theol. Maximilian Schalück

Werte prägen Entscheidungen im persönlichen Leben ebenso wie in Politik und Gesellschaft. Doch woher kommen sie? Der Vortrag stellt historische und aktuelle Ansätze zur Begründung von Werten vor und fragt, wie sich Machtpolitik und werteorientierte Politik zueinander verhalten. Ziel ist es, aktuelle Debatten besser einordnen zu können.

11. Juni 2026, 19:30 Uhr

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag – eine Chance für Europa?

Referent: Dr. Stefan Fischer, Kaufbeuren

Mit dem Élysée-Vertrag von 1963 wurde eine lange Phase politischer Rivalität zwischen Deutschland und Frankreich beendet. Der Vortrag beleuchtet die Vorgeschichte des Vertrages und fragt nach seiner Bedeutung für das heutige Europa.

Kooperation mit dem Heimatverein

Mittwoch, 17. April 2026, 19:00 Uhr

Kolpingsaal Kaufbeuren

Zum 75. Todestag von Pfarrer Dr. Karl Alt

Referent: Dr. Thomas Pfundner

Das Leben von Pfarrer Karl Alt (1897–1951) spiegelt die Brüche des 20. Jahrhunderts wider. Alt war von 1923 bis 1929 Pfarrer in Kaufbeuren und später in München-Giesing tätig. In dieser Zeit betreute er auch das Gefängnis München-Stadelheim und begleitete dort Todeskandidaten, darunter Mitglieder der Weißen Rose.

Einladung zum Mitdenken und Mitdiskutieren

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing hofft, mit diesem breit gefächerten Programm Interesse zu wecken und lädt alle Interessierten herzlich ein.

Eli und Gerd F. Thomae sowie Pfarrer Jost Herrmann

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Senioren Soziales

Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ erfolgreich gestartet

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Das beliebte Projekt der Senioren-Spaziergänge hat im März wieder mit zahlreichen Teilnehmenden gestartet. Somit wird die lieb gewonnene Tradition fortgesetzt. Bei der ersten Route nahmen 18 Personen teil und genossen gemeinsam die Bewegung an der frischen Luft sowie den geselligen Austausch. Der Spaziergang fand dann seinen Höhepunkt in einer Führung im Crescentiakloster unter der Leitung von Schwester Ursula. Danach durfte die gemeinsame freiwillige Einkehr natürlich nicht fehlen und man konnte den Spaziergang gemeinsam ausklingen lassen.

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten. Die regelmäßigen Treffen haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt und werden nun, organisiert vom Seniorenbüro, fortgesetzt. Der nächste Termin ist am 01.04.2026 und führt die Teilnehmenden auf eine Wald- und Wasserrunde, ca. 3 km. Treff- und Startpunkt am Plärrer (Infohäuschen) um 10:30 Uhr.

Gerne können Interessierte den Flyer mit den Wanderrouten für 2026 im Seniorenbüro, Baumgarten 36 oder den beliebten Seniorentreffs Baumgärtle, Baumgarten 32 und Koffejtippl, Sudetenstr. 118 erhalten.

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Sport

Erstes Spiel der Serie geht an den EHC Freiburg

Der ESVK hat somit einen Rückstand von 0:2 in der Serie

Am Freitagabend stand in Freiburg das erste Spiel der Playdown-Serie zwischen dem ESVK und dem EHC Freiburg an. Joker-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder Joe Cassetti aufbieten, der nach langer Verletzungszeit sein Comeback gab. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Der ESVK legte keinen guten Start in die Partie hin. Bereits nach 64 Sekunden gab es eine Strafzeit gegen Jonny Tychonick. Das anschließende Powerplay der Freiburger verteidigten die Joker zwar gut, kamen aber in der Folge nur schwer ins Spiel. Ein eigenes Powerplay nach neun Minuten brachte ein paar gute Chancen, für einen Treffer sollte es jedoch nicht reichen. In der Folge rannten die Hausherren immer wieder, vor allem von ihrem Top-Scorer Fabian Ilestedt angetrieben, an und kamen so in der 12. und 14. Minute zu einem Doppelschlag und einer 2:0-Führung. Beim ersten Treffer konnte Torschütze Tomas Schwamberger aus kurzer Distanz nach einem Pass von hinter dem Tor die Scheibe am machtlosen Daniel Fießinger vorbei ins Tor unterbringen. Der zweite Treffer der Breisgauer resultierte aus einem Sololauf von Lynden McCallum, der dann seinen eigenen Rebound verwerten konnte und auf 2:0 erhöhte. Die Joker waren nun sichtlich angeschlagen und hatten weiterhin ihre Probleme, sich gezielt in der Offensive zu zeigen. So ging es mit dem Spielstand von 2:0 dann auch konsequenterweise zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann deutlich ausgeglichener, und die Kaufbeurer hatten auch in der Offensive deutlich mehr Aktionen als noch in den ersten 20 Spielminuten. Die beste Chance für den ESVK im zweiten Abschnitt hatte Jere Laaksonen, der mit einem Nachschuss an Fabian Hegmann scheiterte. Das Spiel wog dann viel hin und her, ohne dass es vor den beiden Toren wirklich gefährlich wurde. Zwei weitere Strafen gegen die Joker brachten den Freiburgern zwei zusätzliche Überzahlsituationen ein, aber beide Male hatte die Joker-Defensive, die im Unterzahlspiel deutlich aggressiver zu Werke ging als noch in der Hauptrunde, ein gutes Mittel dagegen. Kurz vor der Pausensirene durften dann auch die Allgäuer im Powerplay ran, was erneut gute Chancen, aber leider keinen Treffer mit sich brachte. So ging es ohne weitere Tore zum zweiten Pausentee.

Im letzten Drittel versuchten die Joker immer wieder auf den Anschlusstreffer zu drücken. Die Breisgauer standen jedoch mit der Führung im Rücken sehr stabil und schafften es immer wieder, den ESVK vom eigenen Tor wegzuhalten. Jonas Fischer ließ nach einem Abpraller die wohl größte Chance auf einen ersten ESVK-Treffer liegen. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Freiburger dann mit einem fünf gegen drei Powerplay die große Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Wenn sich die Joker heute aber auf etwas verlassen konnten, dann war es ihr sehr gutes Unterzahlspiel. Denn auch mit zwei Spielern weniger schafften es die Kaufbeurer, keinen Gegentreffer zu kassieren, und konnten im Anschluss zur Schlussoffensive blasen. Mit dem sechsten Feldspieler gelang den Allgäuern dann 71 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer. Joe Cassetti brachte die Scheibe dabei über die Linie, und im gut gefüllten Gästeblock keimte nochmals Hoffnung auf. Leider sollte kein zweiter Treffer mehr gelingen; auch die erneute Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers brachte keinen weiteren Erfolg. So ging Spiel eins der Serie mit 2:1 an den EHC Freiburg. Spiel zwei findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der fast ausverkauften energie schwaben arena statt. Aktuell sind nur noch Tickets für den Gästeblock erhältlich.

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Kultur Veranstaltung

Klangräume jenseits des Bekannten – Live-Performance mit Soma Terra & Handpan

Einladungsplakat

Audiovisuelles Konzert von Ralf Sobolla: Elektronische Organik, Körperklang und sphärische Visuals

Ralf Sobolla verbindet experimentelle Elektronik und körperbasierte Klangkunst zu einer immersiven Performance. Das Herzstück seines Spiels ist das SOMA TERRA, ein berührungssensitives Instrument ohne Tastatur, dessen Sensoren nur auf lebendige Haut reagieren. Klang entsteht durch die Weiterleitung elektrischer Impulse über den Körper – ein Ansatz, der der Forschung zu „embodied interaction“ in der elektronischen Musik entspricht, in der die physische Geste zum zentralen musikalischen Parameter wird (vgl. Leonardo Music Journal, DOI: 10.1162/LMJ_a_00096).

Durch Anschlagen, Streichen, Zupfen oder rhythmische Bewegungen entwickelt Sobolla variantenreiche Klangtexturen, die organisch wirken und sich kontinuierlich verändern. Ergänzt wird dies durch seine Handpan, die über Magnetmikrofone mit elektronischen Effekten und Loops verbunden ist – ein Verfahren, das laut Studien zur hybriden Live-Elektronik neuartige klangliche Schichtungen ermöglicht (Computer Music Journal, DOI: 10.1162/comj_a_00601).

Sein Ansatz bleibt autodidaktisch und bewusst kulturübergreifend: Klänge verschiedener Traditionen werden zu dichten „Klangteppichen“ verwoben, die typische Hörgewohnheiten der westlichen Musik herausfordern. Die emotionale Wirkung solcher immersiven Soundscapes ist in der Forschung zu auditiven Atmosphären mehrfach beschrieben worden (Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts, DOI: 10.1037/aca0000541).

Live werden die entstehenden Klangwolken in reale Visualisierungen übersetzt: Ein Visual Synthesizer verwandelt Geräusche in Echtzeit in bewegte Farben und Formen. Damit entsteht eine audiovisuelle Performance, wie sie in aktuellen Studien zur synästhetischen Gestaltung digitaler Live-Kunst beschrieben wird (Digital Creativity, DOI: 10.1080/14626268.2020.1753017).

Für Veranstaltungen, die ein außergewöhnliches, sinnlich-intensives und experimentelles Klangformat suchen, bietet diese Performance eine eindrucksvolle Alternative zur klassischen Konzertform.

 

Veranstaltungsdetails:

  • Datum und Uhrzeit: Fr, 20.03.2026, 19 Uhr
  • Ort: Dominikuskirche, Kaufbeuren

 

Links mit weiteren Infos:

  • https://www.st-dominikus-kf.de/news/
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Politik Soziales

Start der Ausschreibung für den Bürgerpreis 2026

Motto: „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“

Die Ausschreibung für den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 hat begonnen. Die bayerische Volksvertretung würdigt mit der Auszeichnung wieder herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema lautet diesmal „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“. Dies teilte der Abgeordnete Peter Wachler mit.

Die Ausschreibung richtet sich an bayerische Vereine, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren ehrenamtlich durchgeführten Projekten in besonderer Weise gegen Einsamkeit wirken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2026.

Denn Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und aller Lebenslagen – sie bleibt oft unsichtbar, hat aber oft weitreichende Folgen. Daher widmet sich der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 diesem Thema und richtet sich besonders an Projekte, die sich außerhalb der klassischen Vereinsstrukturen an vereinsamte Menschen – ob Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen Lebenslagen – richten, neue Formen der Begegnung schaffen und so einsamen Menschen nachhaltig konkret helfen, aus der Isolation herauszukommen. Gesucht werden beispielhafte Initiativen, die mit Kreativität und ehrenamtlichem Engagement zeigen, wie Nähe, Austausch und Teilhabe für die Menschen möglich wird, die sich alleine und nicht gesehen fühlen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einem Beirat unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgewählt. Der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Eine Teilausschüttung des Preisgeldes bleibt vorbehalten. Zudem kann das jeweilige Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden und für die Förderung des prämierten Projekts oder dessen Fortentwicklung einzusetzen.

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Bayerischen Landtag statt.

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de.

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Senioren Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: beliebter Tanztee am 22. März 2026 mit Live-Musik

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag,22. März 2026, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee mit Livemusik statt. Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Der Eintritt ist frei.

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen.

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Gesundheit

Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Standortübergreifende Zusammenarbeit und schnelle Terminvergabe möglich

Darmkrebs ist bundesweit die zweithäufigste Tumorerkrankung – dabei lässt er sich so leicht verhindern wie keine andere. Mit einer Darmspiegelung können Polypen mühelos identifiziert und entfernt werden, bevor sie sich zu Krebszellen entwickeln. Zum Darmkrebsmonat März erklären die Experten der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, für wen die Darmkrebsvorsorge besonders wichtig ist.

„Kaum eine Tumorart lässt sich so leicht vermeiden wie Darmkrebs“, betont Dr. Wiebke von der Emde. Die geschäftsführende Oberärztin für Gastroenterologie in der Klinik Füssen führt aus, dass jährlich rund 55.000 Menschen an Darmkrebs erkranken – rund ein Drittel stirbt an den Folgen der Krankheit. „Viele dieser Fälle könnten durch Vorsorge und Früherkennung vermieden werden“, so von der Emde weiter. Mit einer Darmspiegelung etwa könne das Risiko für die Entstehung des Dickdarmkrebses deutlich gesenkt werden. Bei der Untersuchung können laut der Internistin bereits kleine Polypen, also Vorstufen von Krebszellen, identifiziert und abgetragen werden. „Dadurch können bis zu 90 Prozent der Patienten dauerhaft geheilt werden“, bilanziert von der Emde.

Dr. Wolfgang Wistuba pflichtet seiner Kollegin bei. „Jede Patientin und jeder Patient hat ab einem Alter von 50 Lebensjahren den Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs“, so der leitende Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe. Laut Wistuba werden die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen. In Absprache mit dem Hausarzt geht das laut dem Gastroenterologen auch früher – für Patienten, die etwa an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden oder im familiären Umfeld bereits Krebserkrankungen erfahren haben. „Gerade für diese Risikogruppen sind regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung wichtig“, so Wistuba weiter.

Standortübergreifende Zusammenarbeit: schnelle Terminvergabe möglich

Durch die intensive Zusammenarbeit mit diesem zertifizierten Zentrum am Klinikum Kaufbeuren können auch kompliziertere Fälle von Darmkrebs kompetent und ganzheitlich behandelt werden. „Diese Patienten werden dann in unserer Tumorkonferenz mit allen relevanten Fachdisziplinen vorgestellt, in der alle für die Diagnostik und Tumortherapie relevanten Disziplinen vertreten sind“, erklärt Professor Helmut Diepolder. Laut dem Chefarzt für Gastroenterologie am Klinikum Kaufbeuren kommen dabei regelmäßig alle beteiligten Mediziner und Medizinerinnen bis hin zum Hausarzt zusammen und besprechen ihre Patienten. „Dieser Schritt ist wichtig, weil dabei das Behandlungskonzept erarbeitet und vorgestellt wird“, erläutert Diepolder. So können laut dem Leiter des Darmkrebszentrums Kaufbeuren auch diffizilere Fälle von allen Seiten betrachtet und diskutiert werden, damit am Ende immer ein von allen getragenes Behandlungskonzept erstellt werden kann.

Wenn eine Operation notwendig wird, stehen heute besonders schonende Verfahren zur Verfügung. „Viele Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden“, so Professor Stefan Maier. Der stellvertretende Leiter des Darmkrebszentrums kann dabei mit seinem Team auch auf den Operationsroboter Da Vinci zurückgreifen. Die robotisch assistierte Technik ermöglicht laut Maier besonders präzise Bewegungen, eine hochauflösende Sicht im Operationsgebiet und kann für Patientinnen und Patienten Vorteile wie kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung nach dem Eingriff bedeuten. „Wir haben dieses System nunmehr knapp zwei Jahre in Betrieb und erzielen damit hervorragende Ergebnisse“, bilanziert der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Kaufbeuren.

Über die Tumorsprechstunde können Patientinnen und Patienten laut Maier auch Unterstützung einholen, wenn es etwa um einen Termin für eine Darmspiegelung geht. „Natürlich sind wir immer bedacht, unseren Patientinnen und Patienten einen zeitnahen Termin anzubieten – gerade wenn es bereits Symptome eines Darmtumors gibt,“ so Maier abschließend.

Kontakt Gastroenterologie Klinik Füssen:

Kontakt Gastroenterologie Klinik St. Josef Buchloe:

Kontakt Gastroenterologie Klinikum Kaufbeuren / Darmkrebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren:

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Kultur Politik

Lesung im Kunsthaus mit Michael Hirsch: Durchlöchert den Status quo

Michael Hirsch, Copyright: Peter Arun Pfaff

Lesung und Gespräch mit Michael Hirsch im Programm des Literaturfestival Allgäu – Schwaben, Freitag, 20. März 2026, 19.30 Uhr

Michael Hirsch liest Passagen aus dem Buch Durchlöchert den Status Quo! Autonome Zonen, radikale Demokratie und Ökologie (Nautilus Flugschrift, 2025) und diskutiert mit Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren) und dem Publikum über alternative Zukunftsentwürfe. 

Die politische Gegenwart ist paradox: Während den meisten Akteur*innen in Politik und Gesellschaft klar ist, dass angesichts der Klimakatastrophe ein Weitermachen wie gehabt unmöglich ist, ist eine Alternative zum Status quo so unvorstellbar wie noch nie. Die politische Fantasie scheint verödet, das Vakuum der Demokratieverdrossenheit wird von rechts besetzt. Michael Hirsch startet in seinem neuesten Buch zusammen mit dem Autor und Künstler Kilian Jörg den Versuch, die linke Vorstellungskraft wieder aufzuforsten – inspiriert von dem in Frankreich berüchtigten Konzept der zu verteidigenden Zone (zone à défendre – ZAD). Die berühmte ZAD in Notre-Dame-des-Landes besteht seit über fünfzehn Jahren als ein aus Verwertungszusammenhängen herausgelöstes Gebiet, in dem mit neuen sozialen Beziehungen, mit neuen Verhältnissen zu Arbeit und Ökologie experimentiert wird. Können diese Erfahrungen auf größere Maßstäbe übertragen werden?

Dieses Buch ist eine radikale Spekulation: Was wäre, wenn der Staat das Potenzial autonomer Zonen erkennen und fördern würde – statt es zu bekämpfen? Was wäre, wenn wir dem wachsenden Faschismus mit einer neuen, ernstgemeinten Form der Demokratie begegnen? Dieser Text macht Mut für zukünftige Kämpfe und verdeutlicht, dass hinter der trüben Lethargie des kapitalistischen Realismus noch immer die Möglichkeit einer Vielfalt anderer Welten liegt.

Michael Hirsch, geboren 1966, ist Philosoph, Politologe und Kunsttheoretiker. Er lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen und lebt als freier Autor in München. 

Vorverkauf: 12 €, erm. 10 €
Abendkasse: 14 €, erm. 10 €
Zentrale Vorverkaufsstelle:
Kartenbüro Altusried
Tel. 08373 922 00
info@kartenbuero-altusried.de
http://shop.kartenbuero-altusried.de

Bitte beachten Sie, dass im Vorverkauf Systemgebühren anfallen.
Alternativ können Sie Karten im Kunsthaus während der Öffnungszeiten erwerben.

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Autoren live erleben: nächste Lesung bei Thalia Kaufbeuren am 26. März 2026

Anzeige. Persönliche Geschichten, spannende Krimis und Lebensmut zwischen Buchseiten

Seit Februar bietet Thalia Kaufbeuren ein abwechslungsreiches Programm für Literaturfreunde: Autor*innen präsentieren ihre neuesten Werke – und geben dabei intime Einblicke in ihre Geschichten. Ob Krimi, Lebenshilfe oder Reiselust – jede Lesung verspricht besondere Begegnungen zwischen Publikum und Buch. Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt.

26. März: Christine Thiele – „Mal eben leben – Trotz Krise“

Krisen machen keine Termine. Sie platzen rein und stellen alles auf den Kopf. Zwischen To-do-Listen, Familienchaos und Termindruck: Wann war deine letzte echte Pause? Am 26. März um 19:30 Uhr liest Christine Thiele aus ihrem Buch „Mal eben leben – Trotz Krise“. In zwölf kleinen Kapiteln – ihren „Kaffeepausen“ – vermittelt die Autorin alltagsnahe Impulse für mentale Gesundheit. Besonders in stressigen Phasen lädt das Buch dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Die Lesung verspricht eine Mischung aus Inspiration, Humor und ehrlicher Lebensrealität. Eintritt 10 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

28. Mai: Franz Xaver Gernstl – „Glück gehabt! Über das Unterwegssein“

Der TV-bekannte Autor Franz Xaver Gernstl ist am 28. Mai in Kaufbeuren zu Gast. In seiner Lesung spricht er über 42 Jahre Reisen und Begegnungen: Von Irland bis Jesolo, vom Gardasee bis nach Los Angeles. In seinem Buch „Glück gehabt!“ feiert er die kleinen Zufälle des Lebens – stets mit einem offenen Blick für das Wesentliche. Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen

Veranstaltungsort & Tickets

Alle Lesungen finden bei Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren statt. Weitere Informationen in der Buchhandlung und unter thalia.de/veranstaltungen. Eine frühzeitige Platzreservierung wird empfohlen.

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Kolumne

Wo sind AFD-Stimmen gelandet? Aktuelle Gerüchte sind einfach absurd! Kolumne von Claus Tenambergen

Claus Tenambergen ist Inhaber von Wir sind Kaufbeuren und auch Kolumnist des Internetportals

In den vergangenen Tagen wurde in der öffentlichen Diskussion – in sozialen Medien ebenso wie in Teilen der lokalen Berichterstattung – die Frage aufgeworfen, ob die Kaufbeurer Initiative (KI) beziehungsweise ihr Oberbürgermeisterkandidat Alexander Uhrle bei der jüngsten OB-Wahl in Kaufbeuren bewusst Stimmen aus dem AfD-Lager erhalten oder sogar darauf gesetzt haben könnten.

Aus welcher Ecke diese Gerüchte auch immer entstanden sind – sie entbehren jeder Logik und sind vollkommen absurd! Wer solche Behauptungen in die Welt setzt oder weiterverbreitet, sollte sich zumindest ernsthaft hinterfragen, welche Wirkung er damit auf die betroffenen Menschen und auf das politische Klima in unserer Stadt hat.

Ich lebe seit fast 30 Jahren in Kaufbeuren. In dieser Zeit hatte ich vielfach Gelegenheit, die Kaufbeurer Initiative zu beobachten – ihre Arbeit, ihr Engagement und vor allem ihre Haltung. Was diese Gruppierung über Jahrzehnte geprägt hat, ist ein großer sozialer Antrieb: der Wille, etwas für die Menschen in unserer Stadt zu tun. Sozial, demokratisch und mitmenschlich.

Viele Bürgerinnen und Bürger kennen Aktionen wie die Lebende Krippe oder zahlreiche andere Aktivitäten, bei denen Mitglieder der KI mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Einsatz für das Gemeinwohl arbeiten. Über all die Jahre hinweg ist mir kein einziger Fall bekannt geworden, in dem auch nur ein Mitglied der Kaufbeurer Initiative in die Nähe rechten Gedankenguts oder gar der AfD gerückt wäre. Dass nun ausgerechnet dieser Gruppierung unterstellt wird, bewusst mit Stimmen aus dem AfD-Lager für die OB-Wahl kalkuliert oder gar deren Nähe gesucht zu haben, ist deshalb schlicht widersinnig.

Dasselbe gilt für den Oberbürgermeisterkandidaten der KI, Alexander Uhrle. Auch ihn kenne ich seit vielen Jahren. Er ist ein Mensch, der sich enorm ehrenamtlich engagiert und sich immer wieder für andere Menschen einsetzt – mit großem persönlichen Einsatz, mit Herz und mit echter Überzeugung. Ich schätze seinen Charakter, seine Haltung und seine Mitmenschlichkeit sehr. Gerade deshalb wirkt die Behauptung, er oder die KI hätten bewusst den Schulterschluss mit der AfD gesucht, völlig abwegig. Wer sich ernsthaft mit den Menschen und ihrem Engagement beschäftigt, erkennt schnell, dass diese Unterstellung weder zur Person noch zur Arbeit der Kaufbeurer Initiative passt.

Wenn ich mich in die Lage der Betroffenen versetze, kann ich nur sagen: Mir tut es leid, dass sie sich mit solchen Unterstellungen konfrontiert sehen müssen. Das haben sie nach all den Jahren des Engagements für unsere Stadt wirklich nicht verdient.

Herzlich,
Euer Claus Tenambergen

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Kultur

Der Ehrentag: Für dich. Für uns. Für alle. Kaufbeuren zeigt die Menschen hinter dem Ehrenamt

Ab sofort können sich alle beteiligen, die Kultur in irgendeiner Art und Weise ehrenamtlich vor oder hinter den Kulissen ermöglichen und gestalten

Am 23. Mai findet erstmals der bundesweite „Ehrentag“ statt – ein Mitmachtag, der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Zahlreiche Organisationen und Initiativen beteiligen sich deutschlandweit mit kleinen Aktionen und großen Veranstaltungen.

Auch die städtische Abteilung Kultur setzt ein Zeichen und nimmt den „Ehrentag“ zum Anlass, das vielfältige Engagement vor Ort sichtbar zu machen. Im Rahmen einer Social-Media-Kampagne werden dazu Einzelpersonen und Gruppen des Kaufbeurer Kulturlebens vorgestellt und gewürdigt.

Ziel der Aktion ist es, die Menschen hinter dem Ehrenamt in den Mittelpunkt zu stellen, ihre Kulturarbeit wertzuschätzen und öffentlich Danke zu sagen. Ab dem 23. Mai 2026 werden dazu in regelmäßigen Abständen Portraits auf den städtischen Social-Media-Kanälen sowie nach Möglichkeit auf den Monitoren des Stadttheaters und des Sparkassen-Forums veröffentlicht.

Informationen zur Teilnahme

Ab sofort können sich alle beteiligen, die Kultur in irgendeiner Art und Weise ehrenamtlich vor oder hinter den Kulissen ermöglichen und gestalten. Benötigt werden ein Foto sowie ein kurzer Text. Hierfür stellt die Kulturabteilung einen Fragebogen unter » www.kaufbeuren.de » Kulturmacher » Ehrentag zur Verfügung. Der Fragebogen dient als Grundlage für den späteren Social-Media-Beitrag.

Im Anschluss werden die verarbeiteten Inhalte über Instagram (kultur_kaufbeuren), Facebook (kf.kultur) sowie auf den öffentlichen Werbemonitoren veröffentlicht. Eine Teilnahme ist bis spätestens 30. April 2026 möglich.

Der Ehrentag

Er ist der deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes. Unter dem Motto „Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.“ ist jeder eingeladen, sich vor Ort oder digital zu beteiligen und gemeinsam anzupacken. Der „Ehrentag“ bringt Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammen. Er feiert das Engagement von uns allen und macht deutlich: Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen.

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Blaulicht Gesundheit

Gesundheitskooperation zwischen AOK und regionaler Feuerwehr wird fortgesetzt

„Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der AOK Bayern und dem Landesfeuerwehrverband geht ins fünfte Jahr. Inhalt dieser Kooperation sind Themen rund um Gesundheit und Fitness. Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu möchten weiterhin gemeinsam einen positiven Beitrag zur Fitness und Gesundheit von Feuerwehrfrauen- und Männern vor Ort leisten.

Die Einsatzkräfte müssen für ihre hohen Anforderungen sowohl körperlich als auch mental gestärkt sein. „Das sich Feuerwehrfrauen- und männer ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch 2025 fanden viele gemeinsame Gesundheitsaktionen statt

„Die Kinderfeuerwehr in Buchloe machte einen Zuckerworkshop und in Obergünzburg wurde die Rückengesundheit gestärkt“, freut sich Kreisbrandrat Markus Barnsteiner. „Zudem nahm die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu beim Feuerwehrinformationstag im Modeon, beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kaufbeuren und bei der Feuerwehrhauseinweihung in Oberostendorf teil“, so Barnsteiner weiter.

Ausblick der Gesundheitskooperation für 2026

Die Zusammenarbeit wird auch 2026 weiterhin mit Leben gefüllt. Die AOK beteiligt sich erneut mit einer Gesundheitsaktion am Kreisjugendfeuerwehrtag, der dieses Jahr am 11. Juli in Biessenhofen stattfindet. Außerdem dürfen sich Feuerwehren aus der Region bei Interesse an gesundheitsförderlichen Seminarangeboten und Gesundheitsaktionen für ihre Feuerwehr vor Ort gerne bei Marcel Hirner (08341-431-2443 /E-Mail: marcel.hirner@by.aok.de) melden.

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Politik

2,7 Millionen Euro für die Region: Unterstützung für Projekte in Kaufbeuren und Umgebung

Fraktionsinitiativen im Landtag bringen Fördermittel für Kultur, Forschung und Infrastruktur

Mit sogenannten Fraktionsinitiativen ergänzen CSU und FREIE WÄHLER den bayerischen Staatshaushalt 2026. Mehr als 110 Millionen Euro sollen bayernweit in rund 600 Projekte fließen. Auch die Region Kaufbeuren sowie Gemeinden im Ostallgäu und Unterallgäu profitieren davon. Die beiden Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und Peter Wachler (CSU) sehen darin wichtige Impulse für Kultur, Wissenschaft, Infrastruktur und gesellschaftliches Engagement vor Ort.

Fraktionsinitiativen als Instrument für regionale Projekte

Die Mittel wurden im Rahmen der Haushaltsverhandlungen im Bayerischen Landtag vorbereitet. Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses Josef Zellmeier (CSU) und sein Stellvertreter Bernhard Pohl (Freie Wähler) hatten zuvor ein Gesamtvolumen von 110 Millionen Euro vereinbart. Bernhard Pohl betont die Bedeutung dieser Initiativen:
Fraktionsinitiativen seien kein Sondervermögen der Regierungsfraktionen, sondern ergänzende Vorschläge für Projekte, die anschließend im Haushaltsausschuss beraten und beschlossen werden. „Mit diesem Instrument können wir regionale Projekte direkt im Haushaltsgesetz verankern. Damit stärken wir die Regionen des Freistaats und leisten einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Bayern“, so Pohl.

Wachler sieht in den Förderungen ein deutliches Signal für die Region: „Unser Einsatz für die Region hat sich gelohnt. Mit den Fraktionsinitiativen unterstützen wir Projekte, die das Leben vor Ort stärken – von Kultur über Sport bis hin zum Ehrenamt.“

Kaufbeuren im Mittelpunkt der Förderung

Ein Schwerpunkt der Förderungen liegt in der Stadt Kaufbeuren. So stellt der Freistaat 400.000 Euro für erste Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Martinskirche bereit. Das historische Gotteshaus gilt als Denkmal von nationaler Bedeutung. In den kommenden Jahren stehen umfangreiche Arbeiten an, unter anderem zur Stabilisierung der Statik.

Auch das Crescentiakloster erhält Unterstützung. Für die Planung eines sozialraumorientierten Wohnangebots für Menschen mit Behinderung im Gebäude Crescentiaplatz 11 werden 335.000 Euro bereitgestellt. Das Projekt soll sowohl sozialen Bedarf decken als auch einen städtebaulichen Impuls im Klosterareal setzen.

Weitere 50.000 Euro gehen an die Kulturwerkstatt Kaufbeuren, die seit Jahrzehnten Kinder und Jugendliche an Kunst und Theater heranführt.

Kultur und Erinnerungskultur

Auch kulturelle Projekte profitieren von den Initiativen.

Der Klarinettist Klaus Hampel, Kulturpreisträger der Stadt Kaufbeuren, erhält 50.000 Euro für eine Auftragskomposition, die sich mit den Verbrechen der NS-Diktatur auseinandersetzt. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation „Violins of Hope“.

Darüber hinaus wird das Jewish Chamber Orchestra Munich mit 300.000 Euro unterstützt. Geplant ist eine Konzertreihe zwischen Bayern und Rom mit dem Werk „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“, die den interreligiösen Dialog fördern soll.

Forschung und große Veranstaltungen in der Region

Auch wissenschaftliche Projekte finden Berücksichtigung. Für die Fortsetzung der archäologischen Grabungen in der Hammerschmiede bei Pforzen stellt der Freistaat 550.000 Euro bereit. Die Forschungen unter Leitung von Professorin Madelaine Böhme haben in den vergangenen Jahren international beachtete Funde hervorgebracht.

Ein kulturelles Großereignis ist außerdem zum 100-jährigen Jubiläum des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM) geplant. In der Energie-Schwaben-Arena in Kaufbeuren soll ein internationales Blasmusik-Tattoo mit Musikkorps verschiedener Streitkräfte stattfinden. Dafür sind 110.000 Euro vorgesehen.

Weitere Projekte im Stimmkreis Kaufbeuren

Dazu gehören unter anderem:

  • 100.000 Euro für Flutlichtanlagen im Waldstadion Neugablonz
  • 60.000 Euro für mobile Bäume auf dem Bürgerplatz in Neugablonz
  • 60.000 Euro für die Sanierung des Römerturms in Kaufbeuren

Entscheidung im Landtag steht noch aus

Die Fraktionsinitiativen werden nun im Haushaltsausschuss beraten. Eine endgültige Entscheidung des Bayerischen Landtags über den Haushalt 2026 wird im April erwartet. Zu beachten ist, dass sich im Haushaltsvollzug die eingeplanten Mittel aufgrund einer allgemeinen Haushaltssperre um rund zehn Prozent reduzieren können.

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Kolumne

Politische Selbstreflexion statt bequemer Erklärungen

Politische Selbstreflexion statt bequemer Erklärungen

Die diesjährigen Kommunalwahlen haben in Kaufbeuren spürbar Bewegung ausgelöst. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich bewusst für Veränderung entschieden – und damit zugleich für neue Ideen und neue politische Kräfte. Dass wir bei unserer Kandidatur um das Amt des Oberbürgermeisters auf Anhieb den zweiten Platz erreichen konnten, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und aufrichtiger Demut. Vor allem aber verstehen wir dieses Ergebnis als ein starkes Zeichen: Die Menschen in Kaufbeuren setzen sich ernsthaft mit politischen Inhalten auseinander und sind bereit, Verantwortung neu zu verteilen.

Umso bedauerlicher ist es, wenn Wahlergebnisse vorschnell mit einfachen, externen Erklärungen versehen werden. Demokratie lebt vom offenen Wettbewerb um die überzeugendsten Konzepte – nicht von der Suche nach vermeintlichen Schuldigen außerhalb der eigenen politischen Arbeit. Wer politische Entwicklungen ausschließlich mit angeblicher „unlauterer Unterstützung“ anderer erklärt, verpasst eine entscheidende Chance: die Chance zur ehrlichen Selbstreflexion.

Selbstreflexion in der Politik bedeutet, sich unbequeme Fragen zu stellen. Haben wir tatsächlich die Themen angesprochen, die die Menschen in Kaufbeuren bewegen? Haben wir zugehört – wirklich zugehört? Haben wir Vertrauen aufgebaut, Perspektiven eröffnet und Mut zur Gestaltung vermittelt? Oder haben wir uns zu sehr auf vergangene Erfolge verlassen, anstatt neue Antworten auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Stadtgesellschaft zu geben?

Unsere politische Arbeit gründet seit Jahrzehnten auf bürgerschaftlichem Engagement und konkreten Projekten für das Gemeinwohl in Kaufbeuren. Seit 1993 organisiert unser Verein Initiativen, die Menschen zusammenführen, soziale Verantwortung stärken und dort Unterstützung leisten, wo sie gebraucht wird. Diese Haltung ist kein kurzfristiges Wahlkampfargument – sie ist Teil unserer Identität und unseres Selbstverständnisses. Kooperationen mit politischen Kräften am rechten Rand widersprechen unseren Grundüberzeugungen und stehen für uns nicht zur Debatte.

Gerade deshalb wünschen wir uns für Kaufbeuren eine politische Debattenkultur, die wieder stärker von Sachlichkeit und Fairness geprägt ist. Unterschiedliche Wahlergebnisse sind kein Anlass für persönliche Unterstellungen oder pauschale Verdächtigungen. Sie sind vielmehr eine Einladung, die eigene politische Arbeit weiterzuentwickeln. Demokratie bedeutet Wettbewerb – aber auch Respekt. Sie verlangt die Bereitschaft, Niederlagen anzuerkennen, Wahlerfolge anderer zu akzeptieren und daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Kaufbeuren steht vor großen Aufgaben: wirtschaftliche Transformation, soziale Balance, nachhaltige Stadtentwicklung und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Diese Herausforderungen lassen sich nicht durch gegenseitige Schuldzuweisungen bewältigen. Sie erfordern ernsthaften Dialog, konstruktive Kritik und die Bereitschaft, voneinander zu lernen. Wer Politik als gemeinsamen Gestaltungsauftrag begreift, wird erkennen: Wahlergebnisse sind weder Zufall noch das Resultat äußerer Effekte. Sie spiegeln Stimmungen, Erwartungen und Hoffnungen der Menschen wider.

Es ist an der Zeit, diese Signale in Kaufbeuren ernst zu nehmen. Nicht, um politische Mitbewerber zu schwächen – sondern um unsere Stadt gemeinsam stärker zu machen.

— Hinweis: Kolumnen sind subjektive und meinungsstarke Äußerungen des Autors

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Blaulicht Top

Zwei Verkehrskontrollen in Kaufbeuren: Zu schnell und unter Drogen, sowie mehr als drei Promille am Steuer

Polizei stoppt zwei Autofahrer – Blutproben und mehrere Anzeigen folgen

Zu schnell und unter Drogeneinfluss unterwegs

KAUFBEUREN. Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr kontrollierte die Polizei auf der Augsburger Straße einen 34-jährigen Autofahrer aus Syrien. Der Mann war bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h unterwegs. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 34-Jährige musste die Polizisten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung sowie wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung ermittelt.
(PI Kaufbeuren)

Über drei Promille und ohne Führerschein

KAUFBEUREN. Bereits am Dienstagabend gegen 21:55 Uhr wurde in der Beuthener Straße ein 45-jähriger Autofahrer aus Polen von der Polizei angehalten. Während der Kontrolle stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als drei Promille. Der Mann musste ebenfalls zur Dienststelle gebracht werden, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem stellte sich heraus, dass der 45-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
(PI Kaufbeuren)

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Gesundheit Soziales Top

Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Pflegefachkräfte vertiefen Wissen zur Symptomlinderung und Begleitung schwer kranker Menschen

Am Montag, 2. März 2026, trafen sich rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zu einer Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie belastende Symptome in der letzten Lebensphase gelindert werden können – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Praxisnahe Strategien für die tägliche Pflege

Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ vermittelte die Referentin Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, konkrete Ansätze für die tägliche Pflegepraxis. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot. Diese Symptome können die Lebensqualität schwer kranker Menschen stark beeinträchtigen. Anhand von Fallbeispielen zeigten die Referentinnen, wie bereits einfache Maßnahmen und ein aufmerksamer Blick für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zur Entlastung beitragen können.

Aromapflege, Lagerung und Akupressur

Großes Interesse weckten praktische Methoden wie Aromapflege mit ätherischen Ölen, Akupressur oder unterstützende Lagerungstechniken. Ebenso wurden einfache Hilfsmittel vorgestellt, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lassen. Dabei wurde deutlich: Häufig sind es kleine, achtsame Maßnahmen, die für Betroffene spürbare Erleichterung bringen können.

Ein besonderes Hilfsmittel stellte Simone Gnandt vor: ein Set zur Herstellung leichter Aromaschäume für die Mundpflege. Es eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen. Dieses Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens. „Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Referentin Claudia Lerchenmüller. Dieser Gedanke prägte den gesamten Nachmittag.

Die kostenfreie Veranstaltung ist Teil der regelmäßigen Fortbildungsreihe des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Weitere Informationen und kommende Termine sind auf der Website des Netzwerks zu finden.

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Sport Top

Es geht los. Der Kampf um den Klassenerhalt steht auf der Agenda

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft.

Für den ESV Kaufbeuren beginnt der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Am Sonntag steht dann schon das erste sichere Heimspiel in der Runde an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 17:00 Uhr.

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft. Wenige Stehplatztickets für das Heimspiel am Sonntag sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für den Gästeblock sind hier erhältlich.

2000 Schals: Dazu werden am Sonntag beim ersten Heimspiel der Runde 2.000 Schals mit dem Motto Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht, an den Stadioneingängen gegen eine freiwillige Spende an den ESV Kaufbeuren e.V. verteilt. Die Aktion und der Slogan wurde gemeinsam mit der Fanszene und Fanclubvertretern ins Leben gerufen. Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht!

Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Mit Joe Cassetti hat sich nun ein weiterer Kontingentspieler rechtzeitig zu den beginnenden Playdowns fit gemeldet. Weiter nicht zur Verfügung stehen Kapitän Bernhard Ebner und Stürmer Alec Zawatsky. Henri Kanninen wird bekannterweise in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen den EHC Freiburg werden dann keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler mehr veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen den EHC Freiburg vier Spiele gewinnen. Die Freiburger als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber den Jokern von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Top

Kletterzentrum platzt aus allen Nähten

Das Kletterzentrum stößt an seine Kapazitäten

Stetiger Zuwachs beim DAV Kaufbeuren-Gablonz erfordert Erweiterung

Der Alpenverein platzt aus allen Nähten, so die Aussage des 1. Vorsitzenden Ralf Trinkwalder bei der Mitgliederversammlung. Die wachsende Zahl der Mitglieder, inzwischen 6700, bringt das Kletterzentrum räumlich an die Grenzen. Es wird über eine Erweiterung diskutiert – von Aufstockung auf dem Dach bis Anbau eines Gebäudes. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage  nach Kletter- und Boulderangeboten stößt der bisherige Bereich an seine Kapazitäten. Ebenso besteht Bedarf an zusätzlichen Büro- und Lagerflächen. Es könnte auch die PV-Anlage erweitert werden. In der Vorstandschaft sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und ein Grobkonzept bzgl. Kosten und baurechtlichen Vorschriften erstellt werden.

Wirtschaftlich steht der Verein auf einem guten Niveau. Die Schulden sind getilgt und schaffen Raum für neue Investitionen, so der Schatzmeister Uwe Brück.  Der Haushaltsplan 2026 sieht Rückstellungen für den DAV-Klimafonds und für Baumaßnahmen vor.

Im Jugendbereich stehen dem Verein 24 Jugendleiterinnen und Jugendleiter für insgesamt 7 Jugendgruppen zur Verfügung. Sie bieten den Jugendlichen ein breites Angebot an Aktivitäten. Die Leitenden sind auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene engagiert. Die Funktion des Jugendreferenten übergibt Marvin Scupin an seinen Nachfolger Joseph Hirsch.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Ralf Trinkwalder als 1. Vorsitzender, Gesa Landsgesell als 2. Vorsitzende, Uwe Brück als Schatzmeister und Joseph Hirsch als Jugendreferent.

Zum Schluss bedankt sich Ralf Trinkwalder bei allen Anwesenden, bei den Haupt- und Ehrenamtlichen für das Engagement und wünscht allen ein schönes, gesundes Bergjahr 2026.

 

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Top Veranstaltung Wirtschaft

Netzwerken in entspannter Atmosphäre: Wirtschaftsjunioren laden zum ersten Stammtisch am 01.04.26 in Kaufbeuren

Treffpunkt für Unternehmer, Führungskräfte und Gründer am 1. April im Karnbachs Restaurant. Jetzt noch bis zum 27. März anmelden.

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kaufbeuren-Ostallgäu starten mit einem neuen Format: Am 1. April 2026 findet der erste Stammtisch der WJ in Kaufbeuren statt. In lockerer Runde haben Mitglieder, Gastmitglieder und Interessierte die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.

Austausch und neue Kontakte

Der Stammtisch richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer von Start-ups aus der Region. Ziel ist es, Menschen aus Wirtschaft und Unternehmertum zusammenzubringen und den persönlichen Austausch zu fördern. Gerade für Interessierte bietet das Treffen eine gute Gelegenheit, die Wirtschaftsjunioren und ihre Aktivitäten näher kennenzulernen.

Treffen in entspannter Atmosphäre

Das Treffen findet im Karnbachs Restaurant in der Kaiser-Max-Straße 41 in Kaufbeuren statt. Beginn ist um 18:00 Uhr. In ungezwungener Atmosphäre können die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Abendessen ins Gespräch kommen. Die Teilnahme erfolgt auf Selbstzahlerbasis.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bis 27. März 2026 möglich. Auch eine eventuelle Abmeldung sollte bis zu diesem Datum erfolgen.

👉 Anmeldung unter: https://www.wjd-kf-oal.de/?veranstaltunganmelden=128624

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Blaulicht Top

Rauchentwicklung in Seniorenwohnanlage in Kaufbeuren sorgt für Feuerwehreinsatz

Angebranntes Essen löst Alarm aus – Feuerwehr lüftet verrauchte Wohnung

KAUFBEUREN. Eine Rauchentwicklung in einer seniorengerechten Wohnanlage in der Augsburger Straße hat am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Gegen 15:30 Uhr wurde ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgelöst. Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren rückten daraufhin zur gemeldeten Rauchentwicklung aus.

Ursache: Angebranntes Essen auf dem Herd

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache für den Alarm war angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd. Die betroffene Kleinwohnung war jedoch bereits stark verraucht. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich über die Drehleiter und die Balkontür Zugang zur Wohnung. Ein weiterer Trupp stand im Flur des ersten Obergeschosses in Bereitschaft, während der Einsatz von außen lief. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befand sich niemand in der Wohnung. Verletzte gab es daher nicht.

Wohnung belüftet – Einsatz nach knapp einer Stunde beendet

Im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung mit Überdrucklüftern vom Flur aus. Dabei kam auch eine Rauchschürze zum Einsatz, um eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach der Kontrolle des Herdes wurde die Einsatzstelle an Polizei und Betreiber der Wohnanlage übergeben. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit rund 70 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte etwa 59 Minuten.

Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden.

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Sport

Eindrucksvoller Heimsieg der Gewichtheber-Mannschaft des AC Kaufbeuren

Rekorde, Tränen und eine volle Halle

Mit einem eindrucksvollen Heimsieg hat die Gewichtheber-Mannschaft des AC Kaufbeuren am 7. März den letzten Wettkampf der diesjährigen Bayernliga-Saison abgeschlossen. In der alten Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums setzte sich die Mannschaft gegen den 1. AC Bayreuth klar mit 3:0 Punkten durch. Besonders bemerkenswert war dabei die erzielte Bestleistung der Mannschaft von 467,9 zu 315. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten den Wettkampf vor Ort – eine außergewöhnlich hohe Kulisse für einen Gewichtheber Wettkampf in der Bayernliga und eine zusätzliche Motivation für die Athletinnen und Athleten des Gastgebers.

Mehrere Kaufbeurer Heberinnen und Heber konnten mit starken Leistungen überzeugen. Charlotte Stirnweis erzielte mit 80 Kilogramm im Reißen und 90 Kilogramm im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung. Auch Melanie Heer, die erst seit wenigen Monaten für den AC Kaufbeuren startet, stellte mit 52 Kilogramm im Reißen und 70 Kilogramm im Stoßen eine neue Bestmarke auf. Gleiches gelang Julia Weidenauer, die 50 Kilogramm im Reißen sowie 70 Kilogramm im Stoßen bewältigte. Jenny Friedel, eine bedeutsame Leistungsbringerin, brachte 64 Kilogramm im Reißen und 80 Kilogramm im Stoßen erfolgreich in die Wertung. Eine besondere Aufteilung gab es bei Damian Engel und Mona Weber, die sich die Disziplinen teilten: Mona Weber brachte 47 Kilogramm im Reißen zur Hochstrecke, während Damian Engel 128 Kilogramm im Stoßen meisterte.

Außer Konkurrenz gingen ebenfalls mehrere Athleten an den Start. Björn Hertrampf, der erstmals für den AC Kaufbeuren auf der Bühne stand, erreichte 117 Kilogramm im Reißen und 155 Kilogramm im Stoßen. Friedrich Huber bewältigte 105 Kilogramm im Reißen sowie 125 Kilogramm im Stoßen, während Niklas Schöffel auf 90 Kilogramm im Reißen und 122 Kilogramm im Stoßen kam.

Trainer Alfred Weber zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Man hat heute gesehen, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Monate ausgezahlt hat. Das war ein sehr erfolgreicher letzter Wettkampftag für uns.“ Mit dem Sieg beendet der AC Kaufbeuren die Saison auf einem starken vierten Platz von acht Mannschaften in der Bayernliga. Der Verein zeigt sich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und blickt bereits motiviert auf die kommende Saison.

Ein besonderer Dank des Vereins gilt zudem den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Sponsoren und dem vereinseigenen Fanclub, die zum reibungslosen Ablauf des Wettkampfs und zur gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

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Jugend Soziales Veranstaltung

4.000 Euro für mehr Teilhabe: Sparkasse Allgäu unterstützt JUMP-Projekt in Kaufbeuren

Hilfe für Kinder und Jugendliche – damit Kultur und Gemeinschaft für alle erreichbar bleiben

Die Sparkasse Allgäu unterstützt erneut das JUMP-Projekt des Stadtjugendrings Kaufbeuren. Im Rahmen ihrer Jahresspende stellt sie 4.000 Euro für das Projekt „Jugend mit Perspektive“ (JUMP) bereit.

Unterstützung für junge Menschen seit 2012

Das Projekt wurde 2012 vom Stadtjugendring Kaufbeuren ins Leben gerufen. Ziel ist es, auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien die Teilnahme an Angeboten des Stadtjugendrings zu ermöglichen. Die finanzielle Unterstützung hilft dabei, Hürden abzubauen und mehr Teilhabe zu schaffen. Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten erhalten.

„Theater für alle“ in der Kulturwerkstatt

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Unter dem Motto „Theater für alle“ ermöglicht JUMP Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Theaterprojekten und kreativen Angeboten. Die Förderung übernimmt dabei unter anderem Teilnahmebeiträge, damit junge Menschen ihre Ideen auf der Bühne umsetzen und kulturelle Erfahrungen sammeln können.

Langjährige Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren besteht bereits seit vielen Jahren. „Die Partnerschaft zwischen der Sparkasse Allgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren zeichnet sich durch eine intensive und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit aus“, sagte Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, bei der symbolischen Scheckübergabe an Jannis Konrad und Nadja Ostertag vom Stadtjugendring. Programme, die jungen Menschen in der Region zugutekommen und Chancengleichheit fördern, haben für die Sparkasse eine besondere Bedeutung.

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Kultur Veranstaltung

Besonderer Jazzabend in der max´L Lounge & Laden: „Swinging Oldtime Jazzband“ am 14. März in der Altstadt Kaufbeuren

Beliebte Augsburger Jazzmusiker bringen Oldtime Jazz und Dixieland nach Kaufbeuren (Karnbachs Restaurant). Der Besuch ist mit oder ohne gebuchtes Essen möglich

Am 14. März 2026 wird die max´L Lounge & Laden in der Kaiser-Max-Straße 39–41 in Kaufbeuren zum Treffpunkt für Jazzliebhaber und Genießer besonderer Live-Musik. Von 19:00 bis 21:30 Uhr spielt die „Swinging Oldtime Jazzband“ ein Programm aus Oldtime Jazz, Dixieland und bekannten Jazzklassikern. Die max´L Lounge & Laden gehört zum Karnbachs Restaurant und befindet sich direkt nebenan im Herzen der historischen Kaufbeurer Altstadt. Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr. Besucher können den Abend mit oder ohne kulinarische Begleitung genießen.

Eine etablierte Band aus der Augsburger Jazzszene

Die „Swinging Oldtime Jazzband“ gehört zu den bekannten Formationen der Augsburger Jazzszene. Die sieben Musiker orientieren sich unter anderem an der Dutch Swing College Band sowie an Chris Barber. Ihr Repertoire reicht vom klassischen Oldtime Jazz und Dixieland bis hin zu bekannten Titeln des Jazz-Mainstreams wie Cute, Stardust oder Caravan. Zu den Solisten der Band gehört Stefan Schwab, der von 2003 bis 2014 Solo-Klarinettist der Augsburger Philharmoniker war. Dadurch finden auch bekannte, aber selten live gespielte Klarinettensoli – etwa aus „High Society“ – ihren Platz im Programm.

Tickets und Informationen

Tickets für den Jazzabend sind online erhältlich. Der Besuch ist mit oder ohne gebuchtes Essen möglich.

Tickets: https://tickets.gastroguide.de/event/13717/date/7117

Veranstaltungsort:
max´L Lounge & Laden
Kaiser-Max-Straße 39–41
87600 Kaufbeuren
https://karnbachs-restaurant.de/lounge-2-2/

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Senioren Soziales

Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren

Am Donnerstag, 19. März 2026,von 16:00 bis 18:00 Uhr 

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu.  Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am

Donnerstag, 19. März 2026,

von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.

Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de .

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Podcast Wirtschaft

Podcast aus Kaufbeuren: „Vermögen Clever Steuern“ – Finanzwissen verständlich erklärt – von Anja und Manuel Hörmann

In ihrem Format sprechen sie über Vermögensaufbau, Steuern, Immobilien und Altersvorsorge – praxisnah, verständlich und ohne kompliziertes Fachchinesisch

Mit ihrem neuen Podcast „Vermögen.Clever.Steuern“ bringen Steuerberaterin Anja und Finanzexperte Manuel Hörmann aus Kaufbeuren finanzielle Themen verständlich auf den Punkt. In ihrem Format sprechen sie über Vermögensaufbau, Steuern, Immobilien und Altersvorsorge – praxisnah, verständlich und ohne kompliziertes Fachchinesisch.

Der Podcast richtet sich besonders an Unternehmerinnen und Unternehmer, Selbstständige sowie Menschen, die ihre finanziellen Entscheidungen bewusst treffen und ihre Zukunft aktiv gestalten möchten. Ziel ist es, komplexe Finanz- und Steuerfragen verständlich zu erklären und Orientierung im oft unübersichtlichen Finanzalltag zu geben.

In den einzelnen Folgen greifen die beiden Gastgeber typische Fragen aus der Praxis auf: Welche Rolle können Immobilien beim Vermögensaufbau spielen? Welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? Und worauf sollte man bei der langfristigen finanziellen Planung achten? Mit ihrem Podcast möchten Anja und Manuel vor allem eines erreichen: Finanzwissen zugänglich machen und Menschen ermutigen, sich aktiv mit ihren eigenen Finanzen zu beschäftigen.

Der Podcast „Vermögen.Clever.Steuern“ ist auf Spotify verfügbar.

🎧 Hier geht es direkt zum Podcast: https://open.spotify.com/show/1rnJPX6kfO8s5qNfRVbmG1

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Kultur Veranstaltung

Die Tänzelfest Knabenkapelle lädt ein: Frühjahrskonzert am 14.März 2026 im Stadtsaal Kaufbeuren

Das Frühjahrskonzert 2026 verspricht einen Abend, der Tradition, Moderne und jugendliche Energie verbindet

Am Samstag, 14. März 2026, um 19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr) lädt die Tänzelfest Knabenkapelle Kaufbeuren zum diesjährigen Frühjahrskonzert in den Stadtsaal ein. Gemeinsam mit dem Blasorchester der Städtischen Musikschule Kaufbeuren sowie dem Fliegerhorstchor der Bundeswehr Kaufbeuren, gestaltet die Kapelle einen Abend voller musikalischer Vielfalt und jugendlicher Spielfreude. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Wolfgang Wagner, durch das Programm führt Wolfgang Krebs.

Den Auftakt gestaltet das Blasorchester der Städtischen Musikschule Kaufbeuren. Das Publikum erwartet ein farbenreiches Programm von spanischem Tanzfeuer (Fandango) über klassische Opernklänge (Zampa Ouvertüre) bis hin zu Filmmusik von John Williams und einem schwungvollen Jackson 5 Medley. Mit Don Quixote wird zudem eine musikalische Erzählung voller Charakter und Fantasie präsentiert.

Nach der Pause gestaltet die Tänzelfest Knabenkapelle als Gastgeberin den zweiten Teil. Das Percussion Ensemble unter der Leitung von Peter Wittmer eröffnet mit zwei rhythmusbetonten Stücken, bevor die Kapelle ein breites Repertoire von traditioneller Blasmusik über moderne Konzertstücke bis hin zu Filmmusik und Pop bietet. Dazu gehören Die lustigen Dorfschmiede, der Konzertmarsch Belvedere, das zeitgenössische Oh Yes, Believer!, ein Mancini Medley, Gute Freunde sowie Viva la Vida.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt des Fliegerhorstchors der Bundeswehr Kaufbeuren. Mit seinem warmen, kraftvollen Chorklang setzt er besondere Akzente und unterstreicht die enge kulturelle Verbundenheit zwischen Stadt und Standort.

Das Frühjahrskonzert 2026 verspricht einen Abend, der Tradition, Moderne und jugendliche Energie verbindet. Die Tänzelfest Knabenkapelle freut sich als Gastgeberin auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die sich von der Vielfalt der Ensembles und der besonderen Atmosphäre im Stadtsaal begeistern lassen möchten.

Samstag, 14. März 2026, um 19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr), Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

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Sport

Wichtige Punkte in Herrsching – Kaufbeurer Handballer siegen am Ammersee

Kapitän Roman Haggenmüller: “Wir haben heute eine starke Leistung in einem bedeutenden Spiel gezeigt.“

Eines war für die Kaufbeurer Handballer am Sonntag klar: Ein Sieg muss her. Nach zwei bitteren Niederlagen sollte in Herrsching der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. In der Aufstellung musste die SG weiterhin auf Kapitän Roman Haggenmüller verzichten, ansonsten konnte Trainer Kuba Mrklas auf einen vollständigen Kader zurückgreifen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Kaufbeurer Gäste und konnten in der siebten Spielminute mit 3:7 in Führung gehen. Früh zeigte sich, dass die SG deutlich sicherer agierte als in den vergangenen Spielen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konnten technische Fehler und Unsicherheiten, die den Kaufbeurern in den letzten Partien zu schaffen gemacht hatten, vermieden werden. Erwartungsgemäß fanden aber die Hausherren auch wieder in die Spur. Nach 17 Minuten konnten die Herrschinger zum 11:11 ausgleichen.

Dann zogen die Wertachstädter das Tempo an. Nils Hipper im Tor der SG konnte in dieser Phase des Spiels mit zahlreichen Paraden und zwei eigenen Toren dafür sorgen, dass sich die Gäste mit 12:16 absetzen konnten. In die Halbzeit ging es beim Stand von 17:22.

In Halbzeit zwei dominierten dann die Kaufbeurer. Eine sichere Abwehrleistung und der effektive Kaufbeurer Angriff verschafften den Gästen in der 36. Minute eine Zehn-Tore-Führung zum 20:30. Eine besonders starke Partie spielten dabei Stefan Gellrich, mit 13 Toren bester Torschütze, und Jakob Kittner mit neun Toren. Die SG ruhte sich jedoch nicht auf der Führung aus, sondern spielte munter weiter. Mit einem Vier-Tore-Lauf in der 53. Spielminute zum 29:43 machten die Wertachstädter dann die Vorentscheidung klar. Nach 60 Minuten stand ein hochverdientes 32:49 auf der Herrschinger Anzeigetafel. Die SG erringt damit zwei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Kapitän Roman Haggenmüller, gesundheitsbedingt in der Sonderrolle als Assistenzcoach, resümiert: “Wir haben heute eine starke Leistung in einem bedeutenden Spiel gezeigt. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir in den letzten Wochen trainiert haben, und uns für unsere Arbeit belohnt. Die zwei Punkte waren im Kampf um den Klassenerhalt Pflicht. Endlich konnten wir die technischen Fehler auf ein Minimum begrenzen und haben mit einer konzentrierten Teamleistung einen verdienten Sieg eingefahren.”

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Panorama Politik

Wolf in das Bundesjagdrecht aufgenommen

Stracke: Das Gesetz schafft die Möglichkeit, den Wolf unabhängig vom Erhaltungszustand in Gebieten zu bejagen, die aufgrund von Geländebedingungen nicht zumutbar geschützt werden können wie zum Beispiel die Alpbewirtschaftung in unserer Region

Am 05. März 2026 hat der Deutsche Bundestag die Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdrecht beschlossen. Dazu äußert sich der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) wie folgt:

„Jahrelang haben wir als CSU dafür gekämpft, dass der Wolf in das Bundesjagdrecht aufgenommen wird. Jetzt können wir Vollzug melden. Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes können Wölfe künftig leichter bejagt werden. Wir haben in fast ganz Deutschland mittlerweile für den Wolf einen günstigen Erhaltungszustand. Das heißt: Der Wolf ist längst nicht mehr vom Aussterben bedroht. Ganz im Gegenteil: Durch die wachsende Anzahl der Wölfe sind in den vergangenen Jahren immer mehr Tiere gerissen worden. Für unsere Weidetierhalter und für die Alpwirtschaft in unserer Region ist diese Situation zu einer großen Belastung geworden. Der Schritt, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen, war daher überfällig. Dadurch erhalten Jagdbehörden und Jäger praktikable Instrumente für ein wirksames Wolfsmanagement. Das umfasst auch die erleichterte Entnahme von Wölfen. Das Gesetz schafft zudem die Möglichkeit, den Wolf unabhängig vom Erhaltungszustand in Gebieten zu bejagen, die aufgrund von Geländebedingungen nicht zumutbar geschützt werden können wie zum Beispiel die Alpbewirtschaftung in unserer Region. Die Bundesregierung führt zudem Gespräche mit unseren Anrainerstaaten wie Österreich. Ziel ist es, grenzübergreifend für die sogenannte alpine Region ebenfalls den günstigen Erhaltungszustand nach Brüssel melden zu können.“

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Sport

Gelungener Auftakt nach der Winterpause für die Kaufbeurer Damen

SpVgg Kaufbeuren gewinnt Testspiel gegen TSV Peiting mit 6:1

Nach rund vier Monaten Winterpause und einer intensiven Hallensaison stand für die Damen der SpVgg Kaufbeuren das erste Vorbereitungsspiel an. Gegner war der TSV Peiting – und der Test bot dem Team eine erste Standortbestimmung unter freiem Himmel.

Schwieriger Start nach langer Pause

Zu Beginn der Partie war der langen Pause anzumerken, dass das Team zunächst seinen Rhythmus finden musste. In den ersten Minuten fehlte noch die Abstimmung, das Spiel wirkte etwas zerfahren. Nach etwa 20 Minuten kam Kaufbeuren jedoch besser in die Begegnung. Mit mehr Druck im Offensivspiel, schnelleren Ballpassagen und einem ruhigeren Spielaufbau übernahm die Mannschaft zunehmend die Kontrolle. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich die Mannschaft immer mehr Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor. Die besseren Spielanteile spiegelten sich schließlich auch im Ergebnis wider.

Die Treffer erzielten Lisa Schmittner (43., 60.), Lena Oberholzner (48.), Paula Eichinger (50., 74.) sowie Julia Czeschlick (57.).

Viele Spielerinnen sammeln Einsatzminuten

Insgesamt kamen 17 Spielerinnen zum Einsatz. Dadurch konnten alle Akteurinnen wichtige Spielpraxis sammeln – ein zentraler Aspekt dieses ersten Tests nach der Winterpause. Mit dem 6:1-Erfolg gegen den TSV Peiting kann die Mannschaft nun mit einem positiven Gefühl in die nächsten Trainingseinheiten und Vorbereitungsspiele gehen.

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Politik

Stadtratswahl 2026 in Kaufbeuren: CSU bleibt stärkste Kraft

Die Sitzverteilung und alle gewählten Kandidaten

Die Stadtratswahl 2026 in Kaufbeuren ist ausgezählt. Nach Auswertung aller 63 Stimmbezirke lag das vorläufige Endergebnis am 9. März um 00:31 Uhr vor. Insgesamt wurden 622.609 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,2 Prozent.

Die CSU bleibt mit 30,0 Prozent der Stimmen stärkste politische Kraft im Kaufbeurer Stadtrat und stellt künftig zwölf Mitglieder. Dahinter folgen die Grünen mit sechs Sitzen. AfD sowie Freie Wähler kommen jeweils auf fünf Mandate.

Sitzverteilung im neuen Stadtrat

Mit 186.851 Stimmen erreicht die CSU zwölf Sitze im Stadtrat. Die Grünen kommen auf 94.574 Stimmen und sechs Mandate. Die AfD erhält 86.617 Stimmen und stellt fünf Stadträte. Ebenfalls fünf Sitze gehen an die Freien Wähler mit 71.415 Stimmen.

Die Kaufbeurer Initiative (KI) erreicht 57.106 Stimmen und erhält vier Sitze. Die SPD kommt auf 38.684 Stimmen und stellt zwei Stadträte. Zwei Sitze entfallen auch auf die Gruppierung GKF mit 27.206 Stimmen.

Jeweils einen Sitz erhalten FDP (15.343 Stimmen), Die Linke (18.419 Stimmen), BSW (12.463 Stimmen) sowie die Bürgerliste Zukunft Kaufbeuren (BZKf) mit 13.931 Stimmen.

Wahlbeteiligung

Von insgesamt 33.838 Stimmberechtigten beteiligten sich 18.348 Bürgerinnen und Bürger an der Wahl. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 54,2 Prozent. 654 Stimmzettel waren ungültig.

Diese Kandidatinnen und Kandidaten ziehen in den Stadtrat ein

CSU (12 Sitze)

  • Stephan Stracke
  • Christian Sobl
  • Johannes Böckler
  • Julia von Stillfried-Rattonitz
  • Markus Holste
  • Thorsten Friedrich
  • Tamur Khan
  • Dr. Erika Rössler
  • Gertrud Gellings
  • Verena Finsterwalder
  • Stefan Ostenrieder
  • Nigar-Tas Özlem

GRÜNE (6 Sitze)

  • Oliver Schill
  • Bettina Aernecke-Rottach
  • Holger Jankovsky
  • Marcus Kühl
  • Elitsa Stambolova-Fränkel
  • Tiny Schmauch

AfD (5 Sitze)

  • Christian Köhler
  • Elke Hübner
  • Torsten Dietrich
  • Robert Rabus
  • Gerhard Drescher

FREIE WÄHLER (5 Sitze)

  • Bernhard Pohl
  • Daniel Oppolzer
  • Dr. Ulrike Höhne-Wachter
  • Peter Kempf
  • Michael Martin

Kaufbeurer Initiative – KI (4 Sitze)

  • Alexander Uhrle
  • Robert Klauer
  • Kevin Kärst
  • Dr. Maximilian Schalück

SPD (2 Sitze)

  • Pascal Lechler
  • Catrin Riedl

GKF (2 Sitze)

  • Maximilian Nocker
  • Julia Bosse

FDP (1 Sitz)

  • Sebastian Zajicek

Die Linke (1 Sitz)

  • Max Würfel

BSW (1 Sitz)

  • Paul Meichelböck

BZKf (1 Sitz)

  • Dr. jur. Thomas Jahn

Insgesamt ziehen damit Vertreterinnen und Vertreter von elf politischen Gruppierungen in den neuen Kaufbeurer Stadtrat ein.

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Politik

Kaufbeuren hat gewählt: Stefan Bosse bleibt Oberbürgermeister

Amtsinhaber setzt sich deutlich durch – Wahlbeteiligung bei 54,6 Prozent

Die Bürgerinnen und Bürger von Kaufbeuren haben am 8. März 2026 einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Nach dem vorläufigen Endergebnis bleibt Stefan Bosse (CSU / Freie Wähler) im Amt. Er erhielt 56,9 Prozent der Stimmen und setzte sich damit klar gegen seine Mitbewerber durch.

Klare Mehrheit für den Amtsinhaber

Mit 10.303 Stimmen konnte Stefan Bosse die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler hinter sich vereinen. Damit überschritt er deutlich die Marke von 50 Prozent und gewann die Wahl bereits im ersten Wahlgang.

Auf den weiteren Plätzen folgen:

  • Alexander Uhrle (KI) mit 3.836 Stimmen (21,2 %)
  • Oliver Schill (Grüne) mit 3.103 Stimmen (17,1 %)
  • Pascal Lechler (SPD) mit 880 Stimmen (4,9 %)

Insgesamt wurden 18.122 gültige Stimmen abgegeben.

Wahlbeteiligung bei über der Hälfte der Wahlberechtigten

Von 33.838 Wahlberechtigten beteiligten sich 18.464 Bürgerinnen und Bürger an der Wahl. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 54,6 Prozent. Der Anteil ungültiger Stimmen lag bei 1,9 Prozent (342 Stimmen). Damit waren 98,1 Prozent der abgegebenen Stimmen gültig.

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Kultur Veranstaltung

Macbeth am 17. März im Stadttheater Kaufbeuren – Shakespeare-Drama über Macht, Angst und Schuld

Der Kulturring lädt ein: Shakespeare Company Berlin gastiert mit „MACBETH!“ am 17. März 2026

Am Dienstag, 17. März 2026, gastiert die Shakespeare Company Berlin auf Einladung des Kulturrings Kaufbeuren im Stadttheater Kaufbeuren. Auf dem Programm steht William Shakespeares Tragödie „MACBETH!“. Die Aufführung beginnt um 20:00 Uhr, bereits um 19:15 Uhr findet eine Stückeinführung statt.

„Wie Ängste schmecken, hab ich fast vergessen.“ – 5. Akt, 5. Szene / Macbeth

Ein Drama über Macht und ihre Folgen

„Macbeth“ zählt zu den bekanntesten Tragödien William Shakespeares. Im Mittelpunkt steht der schottische Feldherr Macbeth, der – bestärkt von seiner ehrgeizigen Frau – den König ermordet und selbst den Thron besteigt. Um seine Macht zu sichern, lässt er auch seinen früheren Kampfgefährten Banquo töten. Die Familie seines Gegners Macduff wird ebenfalls Opfer seiner Gewalt. Doch die Herrschaft Macbeths gerät zunehmend ins Wanken.

Während sich seine Gegner formieren, zerbricht Lady Macbeth unter der Last ihrer Schuldgefühle und nimmt sich das Leben. Macbeth selbst wird von Schlaflosigkeit und inneren Konflikten verfolgt. Die Prophezeiungen der Hexen, die ihm einst eine glänzende Zukunft versprachen, entpuppen sich schließlich als trügerische Illusionen.

Shakespeare Company Berlin mit eigener Interpretation

Mit ihrer Inszenierung geht die Shakespeare Company Berlin neue Wege und bleibt zugleich ihrer Tradition des Volkstheaters treu. Die Produktion verbindet eine eigene Übersetzung des Textes, Live-Musik und Chorgesang, der die Hexenprophezeiungen atmosphärisch gestaltet. So entsteht eine Bühnenfassung, die klassische Shakespeare-Elemente mit neuen Perspektiven verbindet und das Publikum auf eine Reise durch Macht, Angst und menschliche Abgründe mitnimmt.

Weitere Informationen zum Ensemble gibt es unter: https://shakespeare-company.de/

Veranstaltungsinformationen

Ort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Dienstag, 17. März 2026

  • Abendkasse: 19:00 Uhr
  • Stückeinführung: 19:15 Uhr
  • Aufführung: 20:00 Uhr
  • Ende: ca. 22:10 Uhr (inkl. Pause)

Eintrittspreise: 26 € / 29 €

Vorverkauf

Tickets sind erhältlich:

  • im Stadtmuseum Kaufbeuren
  • bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen
  • online unter www.kaufbeuren.reservix.de
  • telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo–Do 09:00–12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. prägt seit 1966 das kulturelle Leben der Stadt. Mit Unterstützung der Stadt Kaufbeuren organisiert der Verein jährlich mehr als zwanzig Veranstaltungen aus Musik und darstellender Kunst mit Ensembles aus dem In- und Ausland.

Weitere Informationen: www.kulturring-kaufbeuren.de

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Soziales Werbung Wirtschaft

Kantine „frisch & fair“: das neue Zuverdienstangebot bindet Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsalltag ein

Ein Arbeitsplatz, der Teilhabe möglich macht

Das Zuverdienstangebot der Kantine frisch & fair gGmbH schafft eine einfache und flexible Möglichkeit für Menschen mit Beeinträchtigungen, am Arbeitsalltag teilzuhaben. Im Kantinenbetrieb übernehmen die Teilnehmenden unter Anleitung kleine, klar strukturierte Aufgaben – etwa in der Vorbereitung, im Service oder bei unterstützenden Tätigkeiten in Küche und Ausgabe.

Dabei entsteht eine wirtschaftlich verwertbare Leistung, die sichtbar zum täglichen Ablauf beiträgt.

Arbeit mit Struktur und Sinn

Durch die Mitarbeit in der Kantine erleben die Teilnehmenden einen geregelten Tagesablauf. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie verständlich und gut umsetzbar sind. Gleichzeitig entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen. Die Arbeit im Team ermöglicht es den Beteiligten, praktische Fähigkeiten zu entwickeln und Sicherheit im Umgang mit verschiedenen Tätigkeiten zu gewinnen.

Mehr als nur Beschäftigung

Das Zuverdienstangebot stärkt nicht nur praktische Kompetenzen. Auch soziale und persönliche Fähigkeiten entwickeln sich weiter. Wer regelmäßig Teil eines Teams ist, erlebt, dass der eigene Beitrag zählt und geschätzt wird. Diese Erfahrungen können sich positiv auf Selbstvertrauen, Stabilität und Lebensqualität auswirken. Die Kantine wird so zu einem Ort, an dem Teilhabe im Alltag sichtbar wird.

Kontaktaufnahme

Kantine frisch & fair
Sudetenstr. 73 (Verwaltung)
87600 Kaufbeuren – Neugablonz

📞 Telefon: 0155 60 80 86 37
✉️ E-Mail: k.rathjen@kantine-kf.de

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Bildung Gesundheit

Tag der Rückengesundheit am 15. März – Aktiv gegen Rückenschmerz

AOK-Angebot für alle

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig: Einseitige oder schwere körperliche Belastungen, aber auch psychische Überforderung und Stress sind mögliche Gründe. Lassen sich für die Beschwerden keine eindeutigen Auslöser finden, spricht man von unspezifischen Rückenschmerzen. Die Beschwerden verschwinden meist nach einiger Zeit von selbst. Doch rund ein Drittel der Betroffenen hat innerhalb eines Jahres erneut Rückenschmerzen. „Problematisch ist, dass die Geplagten sich häufig schonen und Bewegung vermeiden, weil sie Angst vor den Schmerzen haben“, weiß Gesundheitsexpertin Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schonhaltungen und Bewegungsmangel verstärken jedoch die Beschwerden und erhöhen das Risiko, dass die Rückenschmerzen chronisch werden.

Regelmäßige Bewegung zur Vorbeugung und Linderung

Bewegung und Sport können Rückenschmerzen zwar nicht immer völlig beseitigen, aber oft lindern – bei wiederkehrenden Beschwerden sogar um fast 50 Prozent. Zudem verbessern sich Beweglichkeit und Fitness durch sportliche Aktivität. Bewährt haben sich Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen für Bauch-, Rücken-, Rumpf- und Beckenmuskulatur sowie Dehnübungen und Ausdauertraining. Aber auch Spazierengehen kann bereits zur Linderung beitragen. „Vieles lässt sich in den Alltag einbauen, etwa Treppensteigen statt Aufzugfahren, in der Mittagspause spazieren gehen, beim Telefonieren auf und ab gehen, Wege möglichst zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen“, so Susanne Hasel. Wem es schwerfällt, dranzubleiben, hilft es vielleicht, Gesundheitskurse an festen Terminen zu besuchen oder sich mit anderen zum Sport zu verabreden.

Auch wenn Kreuzschmerzen selten Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sind, kann es konkrete körperliche Auslöser geben, etwa einen Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals. Dann handelt es sich um spezifische Rückenschmerzen. Ihnen können Abnutzungserscheinungen, Entzündungen, Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen zugrunde liegen. Wer beispielsweise Lähmungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Beinen verspürt oder Rückenschmerzen nach einem Unfall hat, sollte dies ärztlich abklären lassen.

AOK-Angebot für alle

Wer den Rücken stärken will, sollte sich regelmäßig bewegen. Aktiv sein beugt Schmerzen vor und kann sie auch lindern. Mit dem „AOK-Rückentrainer“ hat die AOK zusammen mit dem Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten Patricio Escher ein niedrigschwelliges Trainingskonzept entwickelt. „In insgesamt sechs Videosequenzen, die auch Nicht-Versicherten kostenlos im Internet zur Verfügung stehen, zeigt Patricio Escher gezielte Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen, die sich einfach und ohne Hilfsmittel in den Alltag integrieren lassen“ so Susanne Hasel. Jede Woche umfasst zwei Trainingstage. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wann sie am besten trainieren möchten.

Internet-Tipp: www.aok.de/bayern/rueckentraining

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Sport

Joker kassieren Overtime Niederlage in Westsachsen

Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft

Zum letzten Hauptrundenspieltag der DEL2-Saison 2025/2026 reiste der ESV Kaufbeuren zu den Eispiraten Crimmitschau. ESVK-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder auf Brent Raedeke und Yannik Burghart bauen. Verletzungsbedingt fehlten Kapitän Bernhard Ebner (1–2 Wochen), Alec Zawatsky (2–3 Wochen) und Joe Cassetti sowie Henri Kanninen. Jakob Peukert und Florian Reinwald waren für den EV Füssen im Einsatz. Nicht im Lineup standen Rihards Babulis, Pavel Nikitins und Sami Blomqvist, der am Sonntag im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim aber wieder mit am Start sein wird. Im Tor stand Cody Porter.

Die Joker hatten in den ersten beiden Wechseln bereits gute offensive Aktionen zu verzeichnen. Mit dem ersten Torschuss der Hausherren, den Justin Büsing wohl für Cody Porter im Tor der Joker etwas überraschend absetzte, gingen die Eispiraten in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Direkt nach dem ersten Treffer hatten die Kaufbeurer erneut in der eigenen Zone einiges zu tun, und als erneut die dritte Sturmformation der Allgäuer auf dem Eis war, gab es den nächsten Gegentreffer. Torschütze und Eispiraten-Top-Scorer Corey Mackin konnte dabei durch die Kaufbeurer Defensive gleiten wie das Messer durch warme Butter, und auch Cody Porter konnte den Gegentreffer aus kurzer Distanz nicht mehr verhindern. Eine erste Strafe gegen die Joker brachte dem ESVK in Unterzahl eine große Chance durch Vadim Schreiner, der nach einem Pass von Vincent Schlenker frei vor Kevin Reich scheiterte. Da es in dieser Situation jedoch auch eine Strafe gegen die Westsachsen gegeben hatte, konnten die Kaufbeurer auch noch in Überzahl agieren und erspielten sich zudem zwei gute Abschlüsse. Beide Mannschaften hatten dann noch je ein Powerplay: die Joker nach 12 Minuten und die Eispiraten nach 17 Minuten. Beide Teams zeigten jedoch ein starkes Unterzahlspiel, sodass hier keine Treffer fallen sollten. Die Joker hatten nach den ersten 20 gespielten Minuten zwar einige gute Torchancen, agierten jedoch gerade in der eigenen Zone und in der Rückwärtsbewegung teils viel zu ungenau und sorglos.

So ging es dann auch erst einmal im zweiten Drittel weiter. Die Joker ließen den Crimmitschauern in der eigenen Zone weiterhin einfach zu viel Platz, und diesen nutzte Benjamin Corbeil nach einem Pass durch den Slot mit einer Direktabnahme bereits in der 21. Minute eiskalt aus und stellte den Spielstand auf 3:0. Der ESVK wirkte konsterniert, kam jedoch nach einem Solo-Lauf von Tyson McLellan zurück in die Partie. Der Top-Scorer der Joker vernaschte die Hintermannschaft der Westsachsen und traf in der 25. Minute zum 3:1. Nur 57 Sekunden später waren die Wertachstädter dann schon wieder auf der Anzeigentafel. Max Oswald zog nach einem Pass von Dartagnan Joly direkt von der blauen Linie ab und traf trocken zum 3:2-Anschlusstreffer. Dem nicht genug, konnten die Allgäuer das Spiel in der 28. Minute sogar ausgleichen. Brent Raedke bugsierte die Scheibe dabei aus sehr kurzer Distanz und direkt aus der Luft zum Spielstand von 3:3 in den Kasten von Kevin Reich. Nach einem kurzen Handgemenge im Anschluss an den Ausgleichstreffer kassierte der Torschütze noch eine kleine Strafe, und somit konnten die Eispiraten direkt nach dem ESVK-Tor mit einem Powerplay weitermachen. Dieses konnten die Crimmitschauer jedoch nicht ausnutzen, und die Allgäuer hatten durch Max Hadraschek sogar eine gute Chance auf einen eigenen Treffer. Zum Ende des Abschnitts waren die Westsachsen dann wieder etwas mehr am Drücker, der ESVK wehrte sich jedoch nach Kräften, und so ging es mit dem Spielstand von 3:3 in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt war das Spiel relativ ausgeglichen. Die Allgäuer konnten in der 47. Minute einen schnellen Angriff vortragen. Dabei spielte Yannik Burghart einen schönen Querpass auf Max Oswald, der mit einem platzierten Schuss in den rechten Torwinkel die Joker in Führung brachte. Der ESVK zog sich nach dem vierten Treffer jedoch immer mehr zurück und überließ den Hausherren immer wieder zu leicht die Scheibe. Der Höhepunkt folgte dann in der 55. Minute, als Sebastian Streu mit der Scheibe zwei Runden durch die Zone der Joker drehen konnte und am Ende, ohne angegriffen zu werden, auch zum Tor ziehen konnte. Mit einem strammen Schuss traf er zum 4:4. Das Spiel ging am Ende in die Verlängerung, und dort dauerte es nur 58 Sekunden, bis Dylan Wruck bei einer angezeigten Strafe gegen den ESVK den 5:4-Siegtreffer erzielte und die Partie somit zugunsten der Hausherren entschied.

Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft.

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Senioren Soziales

Stadt Kaufbeuren gratuliert Richard Fenzl zu seinem 95. Geburtstag

Stadträtin Gertrud Gellings überbrachte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Glückwünsche.

Am Dienstag, 3. März 2026, feierte Richard Fenzl seinen 95. Geburtstag. Stadträtin Gertrud Gellings überbrachte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Glückwünsche. Bei dem Besuch entwickelte sich ein Gespräch in familiärer Runde, an dem auch der Sohn und eine Tochter des Jubilars teilnahmen. Besonders schnell ergaben sich Gesprächspunkte durch den gemeinsamen beruflichen Hintergrund im Pflegebereich.

Gertrud Gellings: „Es waren sehr schöne und interessante Gespräche mit einem beeindruckend fitten Jubilar. Ich wünsche Herrn Fenzl weiterhin von Herzen alles Gute, Segen, vor allem Gesundheit und noch viele schöne gemeinsame Momente mit seiner Familie.“

Richard Fenzl, der am 3. März 1931 in Kaufbeuren geboren wurde, wuchs zunächst in der Ledergasse auf, bevor seine Familie später in die Kehlstraße umzog. Nach dem Schulabschluss begann er 1949 eine Schreinerlehre bei der Schreinerei Ledermann. Wenige Jahre später entschied er sich für einen zweiten beruflichen Weg und absolvierte 1954 eine Ausbildung zum Krankenpfleger in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren, dem heutigen Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren. Dort war er insgesamt 39 Jahre tätig und wurde 1993 als Pflegedienstleiter in den Ruhestand verabschiedet.

1957 heiratete Richard Fenzl seine Frau Anna, geborene Stutzig. Kennengelernt hatten sich die beiden bei einem Faschingsball im Krankenhaus. Die beiden waren 68 Jahre verheiratet – bis zum Tod von Anna Fenzl im vergangenen Jahr. Gemeinsam gründeten sie eine Familie mit drei Kindern, vier Enkeln und inzwischen sieben Urenkeln.

Seit 1958 lebt Richard Fenzl in seinem selbst gebauten Haus in der Eggenthaler Straße in Kaufbeuren. Neben seiner Familie prägten vor allem seine Hobbys sein Leben: Tischtennis, Fußball, Kegeln und die Arbeit im Garten. Eine besondere Leidenschaft galt stets den Bergen, über die er auch beim Geburtstagsbesuch mit großer Begeisterung erzählte.

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Gesundheit Kinder

Richtig gut essen und bewegen

Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im April bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Die Muttermilch macht’s!

Muttermilch wird von nationalen und internationalen Fachgesellschaften als Goldstandard betrachtet. Sie ist optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt. Außerdem hat das Stillen Vorteile für Mutter und Kind. Nicht nur ausschließliches Stillen, sondern auch teilweises Stillen ist hilfreich und wichtig! In dieser Veranstal- tung erhalten Sie wichtige Informationen rund um das Thema Stillen und praktische Tipps für einen erfolgreichen Stillstart und eine gelungene Stillbeziehung.

  • Donnerstag, 09.04.2026
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 08.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre ei- genen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Dienstag, 14.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Tanya Mayer, Übungsleiterin
  • Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz) Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf ca.10 Minuten Fußweg bis zum Spielplatz
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 09.04.2026

Vortrag mit praktischen Anregungen| Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren
Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Das Baby „begreift“ die Welt mit allen Sinnen und mit Hilfe der Bewegung. Sie erhalten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Familien werden kann und somit auch die soziale Bindung gestärkt werden kann.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 16.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebensmitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Freitag, 17.04.2026
  • 15:00 – 18:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Können denn Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Küche schon mithelfen?
Viele scheuen sich davor, Kinder in die Küche zu lassen. Doch durch das Mithelfen können Kleinkinder viel lernen und bekommen einen näheren Bezug zu Lebens- mitteln. In dieser Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der Kinderernährung kennen. Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern.

  • Samstag, 18.04.2026
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum, Diätassistent
  • Veranstaltungsort: FSP Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 13.04.2026

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Dienstag, 21.04.2026
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLIE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 20.04.2026

Praxiskurs | Spiel & Spaß in der Natur – Bei jedem Wetter!

Bewegungsabenteuer im Freien erleben! Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Kinder bewegen sich gern und lernen mit dem ganzen Körper. Durch Bewegung erfahren Kinder Erfolgserlebnisse und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Spielerische Bewegungen und Sinneswahrnehmungen in der Natur und im Freien fördern eine gesunde Entwicklung. Eltern erhalten in dieser Praxisveranstaltung Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen, die auch bei Regen die Sonne scheinen lassen. Richtig angezogen macht Bewegung im Freien bei jedem Wetter Spaß!

  • Donnerstag, 30.04.2026
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 27.04.2026

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Politik Werbung

Internationaler Frauentag, 40 Sitze aber nur 11 Frauen im aktuellen Stadtrat

Zum 115. Weltfrauentag machen die Kaufbeurer Grünen auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam

Trotz zahlreicher Fortschritte sei Gleichstellung im politischen Alltag weiterhin nicht selbstverständlich, heißt es aus dem Stadtverband. Im Kaufbeurer Stadtrat werden derzeit lediglich 11 der 40 Sitze von Frauen besetzt. „Diese Zahlen zeigen deutlich, dass politische Repräsentation noch immer unausgewogen ist“, so die Vorstandssprecherin Maren Levin. Die anstehende Kommunalwahl am 8. März biete den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit, gezielt Frauen zu unterstützen und damit ein Zeichen für mehr Vielfalt in der Kommunalpolitik zu setzen. Auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke sei weiterhin ein Thema, das viele Frauen betreffe. „Gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn – daran hat sich bis heute nichts geändert“, betonen die Grünen.

Um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, ist der Stadtverband am Samstag, 7. März, mit einem Infostand auf dem Neugablonzer Wochenmarkt vertreten. Zusätzlich öffnet das „Grüne Wohnzimmer“ in der Schmiedgasse 8 am Samstag ab 10:30 Uhr seine Türen. Dort stehen Mitglieder des Stadtverbands für Fragen und Austausch zur Verfügung. Als kleine Aufmerksamkeit werden am Infostand und im Grünen Wohnzimmer selbstgebackene „feministische“ Plätzchen verteilt – versehen mit Botschaften wie „Girls support Girls“ oder „You go Girl!“. Die Grünen möchten damit ein niederschwelliges Angebot schaffen, um über Gleichstellung, politische Teilhabe und aktuelle Herausforderungen ins Gespräch zu kommen.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Politik Werbung

Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde kürzlich Ernst Niklas geehrt

Besondere Ehrung für profilierten Kaufbeurer

Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde kürzlich Ernst Niklas geehrt. Die Co-Vorsitzenden des Ortsvereins Kaufbeuren Pascal Lechler und Catrin Riedl besuchten den Jubilar gesundheitsbedingt zuhause und verbanden die Ehrung mit einer Plauderstunde, in der so manche Begebenheit aus den letzten 6 Jahrzehnten wachgerufen wurde.

Nach Jahren im Dienst der Bundeswehr, leitete Niklas das Diakonische Werk in Augsburg. Im Rahmen dieser Tätigkeit setzte sich Niklas auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem damaligen Pfarrer an der Dreifaltigkeitskirche Günther Grötzner, für die Errichtung der Tagesstätte für Psychische Gesundheit ein. Noch heute existiert diese wertvolle Einrichtung in der Bismarckstraße. Nach einigen Jahren folgte die dazugehörige Beratungsstelle, heute noch in der Kaiser-Max-Straße verortet.

Neben einer Urkunde überbrachten die Vorsitzenden eine goldene Ehrennadel, die nur besonders langjährigen Mitglieder zuteil wird.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Blaulicht

Brand in Flüchtlingsunterkunft in Kaufbeuren – Dutzende Bewohner müssen Gebäude verlassen

Feuer in Wohnblock: Großeinsatz der Feuerwehr – rund 40 Menschen vorübergehend ohne Unterkunft

Am Donnerstagnachmittag ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Kaufbeuren ein Brand ausgebrochen. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Mehrere Wohnungen wurden beschädigt, etwa 40 Bewohner mussten ihre Unterkünfte vorübergehend verlassen.

Rauchentwicklung beim Kochen löst Brand aus

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am 5. März 2026 gegen 15.30 Uhr in einem Asylbewerberheim an der Neugablonzer Straße. Eine 29-jährige Frau aus Somalia hatte in ihrer Wohnung im vierten Obergeschoss gekocht. Dabei entwickelte sich vom Herd aus starker Rauch. Die Frau verließ mit ihren Kindern die Wohnung, warnte anschließend Nachbarn und setzte einen Notruf ab.

Feuerwehr bekämpft Küchenbrand

Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus der betroffenen Wohnung sichtbar. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand im Innenangriff mit einem C-Rohr sowie über die Drehleiter von außen. Der Brandherd befand sich in der Küche und hatte sich bereits auf Teile der Wohnung ausgedehnt. Durch die Rauchentwicklung wurden auch weitere Bereiche des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Besonders betroffen war die darüberliegende Wohnung, in die Rauch durch offenstehende Fenster zog.

Zwei Wohnungen unbewohnbar – Bewohner müssen umziehen

Die Brandwohnung im vierten Obergeschoss sowie die darüberliegende Wohnung wurden stark beschädigt und sind derzeit nicht bewohnbar. Insgesamt rund 40 Bewohner des Wohnblocks konnten vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden für die Nacht anderweitig untergebracht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 120.000 Euro geschätzt.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer übergab die Feuerwehr das Gebäude an die Polizei und den Betreiber der Unterkunft. Vor Ort informierten sich unter anderem Vertreter der Regierung von Schwaben sowie Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse über die Lage. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren. Nach aktuellem Stand gehen die Behörden von fahrlässigem Handeln als Brandursache aus.

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Bildung Karriere Wirtschaft

WA Connections – Jobs, Beratung, Recruiting, Interim – ist neuer Partner von Wir sind Kaufbeuren

Das Unternehmen aus Kaufbeuren verbindet Beratung, Jobvermittlung und Recruiting und richtet seinen Fokus gezielt auf die Region Allgäu.

Mit WA Connections begrüßt „Wir sind Kaufbeuren“ einen neuen Partner im Netzwerk. WA Connections begleitet Unternehmen bei Personal- und Organisationsfragen sowie bei der Suche nach passenden Fachkräften. Zum Angebot gehören unter anderem Strategieberatung, die Optimierung von Personalprozessen, Recruiting-Lösungen sowie Interim-Management. Auch Jobsuchende profitieren vom Angebot: Mit der eigenen Allgäuer Jobbörse, Karriere-Mentoring und Coaching unterstützt das Team Menschen dabei, neue berufliche Perspektiven im Allgäu zu finden.

Weitere Informationen zu WA Connections finden Interessierte im neuen Unternehmenseintrag im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“.

Die Allgäuer Jobbörse im Mittelpunkt

Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist die Allgäuer Jobbörse von WA Connections. Sie verbindet moderne Technik mit persönlicher Betreuung. Dazu zählen unter anderem:

  • KI-gestützte Kandidatensuche
  • professionell gestaltete Stellenanzeigen mit regionaler Reichweite
  • direkte Vermittlung zwischen Unternehmen und Bewerbenden
  • persönliche Begleitung im Recruiting-Prozess

Ziel ist es, Unternehmen und Talente in der Region schneller und passender zusammenzubringen.

Jobsuche anders gedacht: Das 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026 in Kaufbeuren

Am 13. Mai 2026 findet in der energie schwaben arena Kaufbeuren erstmals das Allgäuer Jobfestival statt. Was zunächst als regionale Karrieremesse gedacht war, entwickelt sich zu einer Plattform für Austausch, Bewerbung und Weiterbildung im gesamten Allgäu. mehr dazu hier auf Wir sind Kaufbeuren

Weitere Informationen zu WA Connections finden Interessierte im neuen Unternehmenseintrag im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“.

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Neues aus dem Weltladen: 10 % auf Kunsthandwerk aus Recyclingstoffen

Anzeige. Gefertigt in Burkina Faso

Produkt des Monats März: 10 % auf Kunsthandwerk aus Recyclingstoffen – gefertigt in Burkina Faso

Ob Sänger, Gitarrist, Surfer oder viele andere Design- Figuren,alle haben sie eins gemeinsam: Sie werden von kreativen Künstlern aus Burkina Faso aus Altmetall und Recyclingmaterial in mühevoller Handarbeit resourcenschonend und nachhaltig gefertigt.

Der faire Handel unterstützt die afrikanischen Künstler und fördert den transparenten Vertrieb nach Europa und sorgt für faire Bezahlung

mehr vom Weltladen Kaufbeuren hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

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Sport

SG Kaufbeuren-Neugablonz: Wichtiges Auswärtsduell in Herrsching

Erste Mannschaft im Abstiegskampf am Ammersee

SG ist punktgleich mit dem neunten und nur einen Punkt vor dem zehnten Tabellenplatz. In Herrsching soll nun am Sonntag nach zwei ärgerlichen Niederlagen der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden.

Die Herrschinger Reserve erlebt dabei selbst eine schwierige Saison. Mit nur zwei Siegen aus 18 Partien belegen sie aktuell den letzten Tabellenplatz. Unterschätzen dürfen die Kaufbeurer Herren jedoch auf keinen Fall. Zwar konnte das Heimspiel in der Hinrunde mit 35:33 gewonnen werden, jedoch beweisen die Herrschinger immer wieder eine klare Heimstärke. Zudem ist immer ungewiss, in welcher Konstellation der TSV auftreten wird.

Dabei kommen für die SG schlechte Erinnerungen aus dem Abstiegskampf im vergangenen Jahr auf. Im Rückspiel hätte den Wertachstädtern eine Niederlage mit 12 Toren Unterschied gereicht, um den direkten Vergleich zu gewinnen. Die Partie in Herrsching ging dann aber mit 37:22 verloren. Auch wenn der TSV als Absteiger quasi feststeht, muss die SG also alles in die Waagschale werfen, um die wichtigen Punkte vom Ammersee nach Hause zu holen. Anwurf ist in Herrsching am Sonntag um 16:30 Uhr.

Die weiteren Kaufbeurer Mannschaften sind am kommenden Wochenende ebenfalls auswärts gefragt. Am Samstag trifft in Biessenhofen die E-Jugend ab 9:00 Uhr auf Mannschaften der JSG Alpsee/Grünten, der SG Biessenhofen-Marktoberdorf und der HSG Dietmannsried/Altusried sowie Pfronten.

Am Sonntag steht die weibliche B-Jugend gegen die HF Scheyern auf der Platte. Auch für das Team von René Westermayr und Christian Schelb geht es darum, einen versöhnlichen Abschluss der Saison zu finden. Los geht’s auswärts um 12:45 Uhr.

Ebenfalls am Sonntag geht die Zweite der SG in den Saisonendspurt gegen Ottobeuren III. Das erste Duell der Tabellennachbarn war in der Hinrunde ausgefallen. In Ottobeuren möchte Trainer Christian Schelb vor Saisonende noch Punkte mitnehmen und so die Chance wahren, noch einen Tabellenplatz gutzumachen. Die Chance dazu haben sie Sonntag ab 15:30 Uhr.

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Politik Werbung

OB Stefan Bosse zum Thema Abwanderung ALUMAT: Alle in der Vergangenheit angebotenen Flächen oder Lösungen wurden aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt

Stellungnahme durch Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse auf die Presseveröffentlichung von Oliver Schill, 2. Bürgermeister (Grüne) – drohender Wegzug von Kaufbeurer Vorzeigeunternehmen

Die Erweiterungsabsicht von ALUMAT und die Drohungen, Kaufbeuren zu verlassen, sofern kein Grundstück zur Verfügung gestellt wird, sind hinreichend bekannt. Alle in der Vergangenheit angebotenen Flächen oder Lösungen in Bestandsgebäuden sowie vermittelte private Angebote wurden durch ALUMAT aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt. Teilweise wurde auch angeführt, man habe bereits ein Grundstück in einer anderen Kommune erworben oder stehe kurz vor dem Erwerb. Inzwischen besteht das Unternehmen auf einer verbindlichen Flächenzusage im noch nicht entwickelten Gewerbegebiet „Hart“ an der Apfeltranger Straße.

Die Vergabe der dort künftig zur Verfügung stehenden Flächen ist dem Stadtrat vorbehalten. Entscheidungskriterien werden hierbei neben der Zahl der entstehenden Arbeitsplätze, die erwarteten Gewerbesteuerzahlungen, die Zukunftsfähigkeit der Branche bzw. des Geschäftsmodells und die Nachnutzung bisheriger Firmengebäude sein. Ob ALUMAT sich hier gegen die anderen Interessenten durchsetzen kann, ist offen. Das Unternehmen wurde bei allen Gesprächen auf die Entscheidungskriterien des Stadtrates und das noch laufende Bebauungsplanverfahren als Grundlage für Teilflächenvergaben hingewiesen. Ich stehe derzeit mit mehreren ansiedlungswilligen Unternehmen in engem Austausch. Unter anderem befinden wir uns aktuell in sehr konkreten Gesprächen mit einem Unternehmen,  das die gesamte neu entstehende Gewerbefläche erwerben und darauf über 100 Millionen Euro investieren möchte. Die Verhandlungen werden auf Wunsch des Unternehmens derzeit noch vertraulich geführt.

Oberbürgermeister und Stadtverwaltung müssen verlässliche Verhandlungspartner sein, die dem Wunsch nach Vertraulichkeit nachkommen und erst dann den politischen Raum bzw. die Öffentlichkeit informieren,  wenn Unternehmen dies freigeben. Dieser Wunsch hat sehr häufig unternehmensinterne Gründe.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Allgemein Politik Werbung

„Weg mit den Stolperfallen“: Grüne fordern echte Barrierefreiheit und informieren sich beim Weltmarktführer ALUMAT

Schill kritisiert drohenden Wegzug von Kaufbeurer Vorzeigeunternehmen. Stellungnahme von Oberbürgermeister Stefan Bosse

Barrierefreiheit ist mehr als nur ein Schlagwort. Sie entscheidet darüber, ob Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können oder in den eigenen vier Wänden isoliert werden. Barrierefreie Übergänge ohne Stolperfallen stand daher im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuchs der Grünen beim Kaufbeurer Traditionsunternehmen ALUMAT-Frey GmbH. Zweiter Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill informierte sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Stephanie Schuhknecht und Stadtratskandidatin Sabine Eichinger über innovative Lösungen für schwellenlose Türsysteme.

Zwei Zentimeter als „Gefängnismauer“

Für Sabine Eichinger, die für den Stadtrat kandidiert und selbst Rollstuhlfahrerin ist, ist das Thema eine Herzensangelegenheit. „Das Bild, dass eine Rollstuhlfahrerin eine zwei Zentimeter hohe Schwelle problemlos überwinden kann, ist schlichtweg falsch“, betont Eichinger. „In der Regel ist man auf Hilfe angewiesen. Solche Schwellen an Balkon- oder Terrassentüren machen eine Wohnung für Betroffene zum Gefängnis.“

Ein „Hidden Champion“ aus der Nachbarschaft

Wie das technisch geht, zeigt der „Hidden Champion“ ALUMAT seit über 30 Jahren. Während bei Außentüren bislang Schwellen von mindestens zwei Zentimetern als Standard gelten, setzt das Unternehmen auf schwellenlose Magnet-Doppeldichtungen. „Es gibt im Neubau keine technischen Gründe mehr, an zwei Zentimetern festzuhalten“, betonte Geschäftsführerin Claudia Rager-Frey. „Da die Technik auch im Bestand funktioniert, ließen sich Stolperfallen fast überall beseitigen.“

Politischer Handlungsbedarf in Bayern

Auch Stephanie Schuhknecht sieht politischen Handlungsbedarf. In Bayern könne Wohnraum bislang noch als barrierefrei gelten, selbst wenn Balkon oder Terrasse nur über eine bis zu 15 Zentimeter-Schwelle erreichbar seien. „Wenn in den meisten anderen Bundesländern längst menschenfreundlichere Regelungen gelten, darf Bayern hier nicht hintenanstehen. Das darf einem eben nicht ‚Wurst‘ sein!“, so die Abgeordnete.

Kaufbeuren als Vorbild

Oliver Schill sieht die Stadt Kaufbeuren in der Pflicht, hier voranzugehen. Für ihn ist der Besuch bei ALUMAT ein klares Signal für seine Ziele als möglicher Chef im Rathaus: „Wir müssen weg von Scheinlösungen, die den Betroffenen im Alltag nicht helfen. Ich will, dass Kaufbeuren unter meiner Führung zum Vorbild wird. In allen städtischen Gebäuden und bei Projekten, die wir fördern, muss echte Barrierefreiheit zum Standard werden.“ Mit innovativer Technik aus der eigenen Stadt, so der Tenor des Besuchs, ließen sich Stolperfallen für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen gleichermaßen beseitigen.

Politischer Paukenschlag: Abwanderung wegen Platzmangel

Am Rande des Besuchs wurde jedoch eine Entwicklung bekannt, die Bürgermeister Oliver Schill sichtlich irritierte: Das expandierende Unternehmen ALUMAT plant, den Standort Kaufbeuren zu verlassen. Hintergrund ist der wachsende Flächenbedarf. Nach Angaben des Unternehmens bemüht sich ALUMAT seit circa sechs Jahren um den Erwerb eines geeigneten Grundstücks. „Bis heute haben wir keine verbindliche Zusage und damit keine Planungssicherheit“, erklärte die Geschäftsführung. Oliver Schill zeigt sich über diese Entwicklung und die Informationspolitik der Verwaltung unter Oberbürgermeister Stefan Bosse fassungslos: „Dass ich erst durch den Zufall eines Unternehmensbesuchs vom drohenden Wegzug eines solchen Vorzeigeunternehmens erfahre, ist unverständlich. Es kann nicht sein, dass die Verwaltung den Stadtrat über einen so bedeutsamen wirtschaftspolitischen Vorgang im Unklaren lässt.“

Besonders kritisch sieht Schill die Vergabe von Flächen im angrenzenden Gewerbegebiet „Im Hart“, das der Stadtrat neu auf den Weg gebracht hat. „Dass hier tatenlos zugeschaut wird, wie ein Hidden Champion unsere Stadt verlassen möchte, während direkt nebenan neue Flächen entstehen, wäre mit mir als Oberbürgermeister nicht passiert“, stellt Schill klar. Unter seiner Führung müsse die Wirtschaftsförderung zur Chefsache werden, um innovative Betriebe und Arbeitsplätze langfristig in Kaufbeuren zu halten.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Bildung Veranstaltung

Bildungsprogramm Wald startet: Kostenlose Fortbildungsreihe zeigt Waldbesitzenden Wege zur nachhaltigen Bewirtschaftung

Mein Wald – Mein Wissen

Acht Module zwischen März und Oktober

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren bietet in diesem Jahr erneut das Bildungsprogramm Wald an. Die kostenlose Fortbildungsreihe richtet sich an Waldbesitzende, die mehr über ihren Wald und dessen Bewirtschaftung erfahren möchten.

Das Programm umfasst acht Module, die zwischen März und Oktober stattfinden. Die Veranstaltungen werden im Ostallgäu sowohl als Exkursionen im Wald als auch in Form von Vorträgen angeboten. Dabei geht es um zentrale Themen der Waldbewirtschaftung – von der Pflanzung bis zur Holzvermarktung.

Antworten auf praktische Fragen aus dem Wald

Viele Waldbesitzende stehen vor ähnlichen Fragen:
Welche Baumarten eignen sich für die nächste Pflanzung? Wie wird ein junger Waldbestand gepflegt? Welche Bäume sollten entnommen werden? Und wie lassen sich vom Borkenkäfer befallene Bäume erkennen?

Im Bildungsprogramm geben Försterinnen und Förster der Bayerischen Forstverwaltung sowie der örtlichen Forstbetriebsgemeinschaften Einblicke in die Praxis der Waldbewirtschaftung. Sie erläutern Zusammenhänge im Wald und vermitteln Tipps für die Arbeit im eigenen Bestand.

Forstdirektor Stephan Kleiner betont:
„Die Fortbildungsreihe soll Lust auf den eigenen Wald machen und dabei das Know-how und Selbstbewusstsein der Waldbesitzenden bei der Bewirtschaftung ihres Waldes stärken.“

Anmeldung und weitere Informationen

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung über die Website des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren erforderlich. Eine Teilnahme ist auch an einzelnen Terminen möglich.

Detaillierte Informationen, etwa zu Uhrzeiten und Inhalten der einzelnen Module, sind ebenfalls online verfügbar. Anmeldeschluss ist jeweils zwei Tage vor dem Veranstaltungstermin. Die genauen Treffpunkte werden nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail an die Teilnehmenden verschickt.

Weitere Informationen:
https://www.aelf-kf.bayern.de/

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Politik Werbung

Samstag, 7.3.2026: Ideen-Box on Tour mit Michael Maurers Jahrmarktkabinett

Grüne laden zum Austausch auf dem Neugablonzer Wochenmarkt ein

Am Samstag, 7. März 2026, macht die Ideen-Box der Kaufbeurer Grünen erneut Station auf dem Neugablonzer Wochenmarkt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Gedanken, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge für die Stadt einzubringen.

Ideen für Kaufbeuren – unkompliziert und direkt

Am Infostand können Besucherinnen und Besucher ihre Anregungen einfach in die Ideen-Box einwerfen. Ob größere Visionen für die Stadtentwicklung oder kleine Verbesserungen für den Alltag – jede Idee ist willkommen. Der Oberbürgermeisterkandidat und Zweite Bürgermeister Oliver Schill sowie die Stadtratskandidat*innen der Grünen nehmen die Vorschläge entgegen und prüfen sie im Anschluss persönlich.

Historische Pferdesulkys als besondere Attraktion

Für junge Marktbesucher gibt es an diesem Tag eine besondere Attraktion: Michael Maurers Jahrmarktkabinett bringt eine kleine Herde lenkbarer Pferdesulkys mit. Die dreirädrigen Fahrzeuge stammen aus Frankreich und England und sind teilweise bis zu 90 Jahre alt. Die historischen Stücke wurden aufwendig restauriert und geben einen Einblick in frühere Jahrmarktsattraktionen.

Einladung zum Gespräch

Die Grünen laden alle Interessierten ein, am Infostand vorbeizuschauen, ins Gespräch zu kommen und ihre Ideen für Kaufbeuren einzubringen.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Senioren Veranstaltung

Urlaub ohne Koffer: Seniorenbeirat Kaufbeuren lädt zu gemeinsamer Auszeit ein

Eine Woche Ausflüge und Begegnungen in Herzogsägmühle

Urlaub ohne Koffer – unterwegs und doch zuhause schlafen

Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren aus Kaufbeuren und findet vom 8. bis 12. Juni 2026 statt. Ein Bus bringt die Teilnehmenden jeden Morgen nach Herzogsägmühle und fährt sie am Abend wieder zurück nach Kaufbeuren. Dadurch können alle Urlauberinnen und Urlauber die Tage gemeinsam verbringen und dennoch in ihrem eigenen Bett übernachten.

Viele Möglichkeiten auf dem Gelände von Herzogsägmühle

Allein das weitläufige Gelände in Herzogsägmühle bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise

  • einen Film im hauseigenen Kino ansehen,
  • eine Ausstellung im Museum besuchen oder
  • im Mühlen Markt gemütlich einkaufen.

Darüber hinaus ist ein abwechslungsreiches Programm geplant, das Raum für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten bietet.

Anmeldung und weitere Informationen

Fragen zum Angebot beantwortet das Seniorenbüro Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 / 437203.

Anmeldeformulare sind ab sofort erhältlich in:

  • den Seniorentreffs „Baumgärtle“, Baumgarten 32
  • „Koffejtippl“, Sudetenstraße 118
  • sowie im Seniorenbüro, Baumgarten 36 in Kaufbeuren.
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Politik Werbung

6. März 2026 – Spieleabend im Grünen Wohnzimmer

Der Raum ist offen für alle, kostenlos und ohne Anmeldung

Die Grünen Kaufbeuren laden ein zu einem entspannten Abend mit Videospielen, Gesellschaftsspielen und VR. Einfach vorbeikommen, mitspielen und neue Leute kennenlernen. Der Raum ist offen für alle, kostenlos und ohne Anmeldung.

  • Wann: 6.03.2026, 16–21 Uhr
  • Wo: Das Grüne Wohnzimmer – Schmiedgasse 8

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Blaulicht

Ausweichmanöver auf der B16: Autofahrer kollidiert mit Leitplanke nach riskantem Überholmanöver

Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht zwischen Ingenried und Pforzen

PFORZEN. Am Dienstag gegen 14:30 Uhr kam es auf der B16 zwischen Ingenried und Pforzen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht.

Nach Angaben der Polizei war ein Fahrzeug mit Anhänger auf der Strecke unterwegs und geriet beim Bergabfahren in einem Kurvenbereich auf die Gegenfahrbahn.

Ausweichmanöver verhindert Zusammenstoß

Ein entgegenkommender 48-jähriger Autofahrer musste daraufhin nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei dem Ausweichmanöver prallte sein Fahrzeug jedoch gegen die dortige Schutzplanke. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro.

Polizei bittet um Hinweise

Das Fahrzeuggespann setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die Polizei Kaufbeuren hat Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Fahrzeuggespann geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

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Sport

Der ESVK startet in das letzte Hauptrundenwochenende

Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft

Es geht in die letzten beiden Hauptrundenspieltage 2025/2026. Die Joker reisen dabei am Freitagabend nach Westsachsen zu den Eispiraten Crimmitschau und treffen am Sonntag um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena zum Hauptrundenabschluss auf den EC Bad Nauheim.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für Dauerkarteninhaber gilt für das Heimspiel am Sonntag die „Bring A Friend“ Aktion. Alle Informationen dazu können hier nachgelesen werden.

Aus der Kabine:

Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft. Zuerst die guten Nachrichten. Wieder fit sind Brent Raedeke, Yannik Burghart, Max Hadraschek und Sami Blomqvist. Ob der Deutsch Finne am Freitag schon zum Einsatz kommt, muss sich aber erst noch zeigen, da die sportlich Verantwortlichen beim ESVK aufgrund der langen Viruserkrankung kein Risiko eingehen wollen. Gleiches gilt für Joe Cassetti, der US-Amerikaner macht zwar große Fortschritte, ist aber unter Umständen erst eine Option für das Heimspiel am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim.

Aufgrund von Verletzungen aus dem Auswärtsspiel im Landshut sind dazu Kapitän Bernhard Ebner (Oberkörperverletzung mind. zwei Wochen Pause) und Alec Zawatsky (Ausfalldauer noch unklar) sowie weiterhin auch Henri Kanninen (Saisonende) keine Optionen für die letzten beiden Hauptrundenspieltage. Welche Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden ist aktuell noch nicht final besprochen. Für die anstehenden Playdowns sind Rio Kaiser und Nikolaus Heigl für den ESVK spielberechtigt.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Bildung Karriere

Kinderuni  der Bürgerstiftung Kaufbeuren: Prof. Dr. Francesco Piazza – „Kristallisierende Photonen – wenn aus Licht Materie wird“

Am 12. März 2026 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren

„Licht und Materie sind zwei fast gegenteilige Begriffe in unserer Welterfahrung: Das nicht greifbare Licht aus Wellen und Strahlen, die feste Materie aus gebundenen Teilchen. Doch die Gesetze der (Quanten)Physik sehen keine fundamentalen Unterschiede zwischen den beiden, und moderne Experimente zeigen, dass unter bestimmten Bedingungen die Materie wie Licht und das Licht wie Materie sich verhalten kann. 

Lasst euch durch diese Welt voller Überraschungen führen, sogar bis zum Punkt, wo das Licht so fest wie die Materie werden kann…“

Prof. Dr. Francesco Piazza forscht in der theoretischen Quantenphysik über die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie, und wie man diese nutzen kann, um neue Technologien zu entwickeln. Er lehrt an der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Augsburg.

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Kultur

Geschichte, Geist & Gaumen – mit Genuss das Stadtmuseum entdecken

Neue Themen und Preiserhöhung ab März 2026

Jeden zweiten Mittwoch des Monats um 18 Uhr sind Interessierte eingeladen in lockerer Atmosphäre jeweils ein besonderes Thema oder Objekt des Stadtmuseums kennenzulernen. Bei einer Weinverkostung klingt die Kurzführung in gemütlicher Runde aus. Der Wein wird durch die Weinhandlung De Crignis ausgewählt. Ausstellungsbegleiterin Barbara Schlichtherle übernimmt die kurzweilige Führung und hat für März 2026 bis Februar 2027 ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Aufgrund steigender Kosten muss das Stadtmuseum ab März 2026 eine Erhöhung des Preises auf 14,50 € vornehmen. Darin enthalten sind der Eintritt, Führungsgebühr, Abendöffnungspauschale und die Weinverkostung.

Termine

  • 11.03.2026    Die Geschichte der Dreifaltigkeitskirche
  • 08.04.2026   Aus dem Leben eines Scharfrichters
  • 13.05.2026   Verschwundene Wirtschaften im alten Kaufbeuren (Teil 1)
  • 10.06.2026   Jörg Lederer und der Heilige Sebastian
  • 08.07.2026   Ein Paradies für Genießer – das Essen im Mittelalter
  • 09.09.2026   Verschwundene Wirtschaften im alten Kaufbeuren (Teil 2)
  • 14.10.2026   „Café Viereck“ – die Geschichte des Kaufbeurer Gefängnisses
  • 11.11.2026   Strenggläubig und Fromm – Kirchen im alten Kaufbeuren
  • 09.12.2026   Kerzen – Spender von Licht, Schutz und Segen
  • 10.02.2027   Der Dreißigjährige Krieg in Kaufbeuren

Anmeldung: Tel. 08341 / 9668390 oder E-Mail an stadtmuseum@kaufbeuren.de

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Kinder

Glückliche Gewinnerin der Schulranzenparty bei Schreibwaren Eselsohr in Marktoberdorf

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt die Schulranzenparty von Schreibwaren Eselsohr in Marktoberdorf.

Die baldigen Erstklässler konnten zusammen mit den Eltern oder Oma und Opa ihren Lieblingsschulranzen aussuchen. Ergonomisch richtig eingestellt wurden die Ranzen auch gleich durch die AOK-Bewegungsexpertin Christine Bauer.

Bei der Verlosung eines Schulranzensets im AOK-Aktionsgewinnspiel konnte sich Hannah über das Glückslos freuen.

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Gesundheit

Staffelübergabe in der Radiologie: Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn

Zum 1. März steht die Radiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren unter neuer Führung. Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn, der sich nach vielen Jahren als Chefarzt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Mit Dr. Annette Ruffer übernimmt eine erfahrene Radiologin die chefärztliche Leitung der Abteilung. Sie war bislang als geschäftsführende leitende Oberärztin tätig und ist daher mit den Strukturen und den drei Klinikstandorten Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bestens vertraut. Medizinisch liegt ihr Schwerpunkt in der interventionellen Radiologie – einem Bereich, in dem moderne Bildgebung mit minimalinvasiven Therapieverfahren kombiniert wird.

„Interventionelle Radiologie bedeutet für mich, mit präziser Technik gezielt helfen zu können – und dabei den Menschen hinter dem Bild nie aus dem Blick zu verlieren“, betont Ruffer. Hinter jedem radiologischen Befund stehe ein Patient mit individueller Geschichte. „Respekt und Wertschätzung sind deshalb für mich zentrale Werte – im Team ebenso wie in der Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.“

Diese Haltung prägt auch die enge Kooperation mit der Gefäßzentrum und dem Wundzentrum, wo radiologische Interventionen häufig Teil komplexer Behandlungsstrategien sind. Ebenso hebt Ruffer die kollegiale Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger hervor: „Dr. Beinborn hat die Radiologie strategisch stark aufgestellt. Dass ich nun auf dieser Basis aufbauen darf, empfinde ich als große Verantwortung.“

Würdigung eines prägenden Chefarztes

Dr. Wolfgang Beinborn verlässt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Ende Februar nach über anderthalb Jahrzehnten an der Spitze der Radiologie. Seit 2008 war er Chefarzt der Abteilung und hat die radiologische Versorgung maßgeblich geprägt.

Unter seiner Leitung entstand am Klinikum Kaufbeuren ein DEGIR-zertifiziertes Zentrum für interventionelle Radiologie – eines von vergleichsweise wenigen spezialisierten Zentren dieser Art in Deutschland. Zudem etablierte er die Neuroradiologie, wodurch die Abteilung auch als Dienstleister mit den Bezirkskliniken Schwaben eng verzahnt ist. Darüber hinaus wurde die Radiologie in seiner Ära zum Lehrkrankenhaus der Uniklinik Innsbruck.

„Wir danken Dr. Beinborn sehr für sein tatkräftiges Engagement in den vergangenen Jahrzehnten“, betont Andreas Kutschker. „Er führte die Radiologie durch die strukturellen Veränderungen im Zuge der Neuaufstellung des Kommunalunternehmens und etablierte sie als standortübergreifende Fachabteilung für alle drei Kliniken“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weiter.

Mit dem Wechsel an der Spitze bleibt die Radiologie strategisch und fachlich auf einem klaren Kurs. „Moderne und leistungsstarke Bildgebung, zunehmend minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen bleiben die Grundlage unserer Arbeit“, betont Kutschker abschließend.

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Bildung Jugend

Eine völlig außergewöhnliche Schulstunde im JBG

Eine französische Schulklasse mit 18 Schüler*innen und ihrer Lehrerin als Dolmetscher erhielt Unterricht zum Thema Fasching, Fastnacht, Karneval.

Am rußigen Freitag um 10.00 Uhr kam es zu einer Schulstunde im Jakob-Brucker-Gymnasium, an der wirklich alles außergewöhnlich war: Eine französische Schulklasse mit 18 Schüler*innen und ihrer Lehrerin als Dolmetscher erhielt Unterricht zum Thema Fasching, Fastnacht, Karneval von einem sehr außergewöhnlichen Lehrer, dem Faschings-Urgestein Güschi Seydel.

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen der französischen Schule aus Athis Mons nahe Paris und dem Jakob-Brucker-Gymnasiums fiel in diesem Jahr der Besuch der Schulklasse aus Frankreich in die Faschingswoche. Nach dem Besuch des Rathaussturms, bei dem sie auch begrüßt wurden, wünschte sich Frau Moriniaux, die verantwortliche Lehrerin der Franzosen, ein Treffen mit einem Vorstand eines Faschingsvereins. Margot Neher, die Lehrerin des JBG, fragte bei Güschi an, der als stellv. Vorstand und Ehrenvorstand von Aufbruch-Umbruch, Senator der Kunstreiter, Zugsprecher von Fasching FLAKE und BSF-Ordensrat über 40 Jahre Erfahrung in Führungspositionen im Fasching sammeln konnte. Der sagte spontan zu und kam so zu seiner allerersten Unterrichtsstunde als „Gymnasiallehrer“.

Güschi, der selbst als Späteinsteiger 1984 zum Fasching gekommen war, erzählte mit Übersetzung durch Frau Moriniaux, wie er den Verein „Aufbruch-Umbruch“ 1985 mitgegründet hat und mit dessen Hilfe dann die Faschingstraditionen in Kaufbeuren wiederbelebt hat. Weiter erläuterte er, dass die Wurzeln des Faschings bis in die Antike zurückgehen, im Mittelalter stark kirchlich geprägt waren und Fasching, Fastnacht, Karneval somit zu den ältesten Kulturgütern zählen, die es zu bewahren und zu schützen gilt. Güschi betonte, dass es für dieses sehr alte Brauchtum und Kulturgut klare Regeln wie z.B. ein striktes Verbot von „Sommerkarneval“ gelten. Die Diskussionen im Stadtrat und die nicht einstimmige Entscheidung zur Vergabe des Kulturpreises der Stadt Kaufbeuren an Aufbruch-Umbruch im Jahr 2003, zeigte, dass es immer wieder Diskussionen gibt, ob denn Fasching als kulturelle Veranstaltung zu verstehen ist. 

Weiter stellte er die Organisationsstrukturen der Faschingsvereine in Deutschland vor und dass die lokalen Vereine überwiegend  im Regionalverband Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine (BSF) und dessen zentralen Dachverband Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK) organisiert sind.  Dass der BDK v über 5300 Vereine mit über 2,6 Millionen Mitgliedern und der BSF allein über 150 Vereine mit mehr als 13.000 Mitgliedern vertreten, beeindruckte Schüler und Lehrerinnen gleichermaßen. 

Wie sehr die Schüler*innen am Thema „Fasching“ interessiert waren, zeigten die vielen Fragen am Schluss der Stunde sehr deutlich. Auch gibt es sicher nicht viele Schulklassen, die Ihrem Lehrer mit viel Applaus danken und verabschieden. Die Gastklasse und ihre Lehrerinnen bedankten sich mit kleinen Geschenken u.a. von der Université Sorbonne und Margot Neher attestierte Güschi, eine perfekte Lehrerpremiere.

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Panorama Verwaltung

Der Wissensspeicher der Stadt Kaufbeuren öffnet seine Türen am 7. März

Goldene Bücher und Gewinnspiel – Schätze hinter verschlossenen Türen

Am Samstag, den 7. März 2026, findet der „Tag der Archive“ statt. Das Stadtarchiv Kaufbeuren beteiligt sich an der bundesweiten Initiative und lädt die Öffentlichkeit zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Archive sind der Wissensspeicher unserer Gesellschaft. Alle zwei Jahre macht der „Tag der Archive“ darauf aufmerksam, welche Rolle sie für Forschung, Verwaltung und Öffentlichkeit spielen. Auch das Stadtarchiv Kaufbeuren nimmt an dem Aktionstag teil. Besucherinnen und Besucher können das Archiv entdecken und mehr über seine Bedeutung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft erfahren.

Goldene Bücher und Gewinnspiel

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Präsentation der drei Goldenen Bücher der Stadt Kaufbeuren. Gezeigt werden der originale Band von 1925, sein „vergessener“ Nachfolger von 1964 sowie das im vergangenen Jahr neuaufgelegte aktuelle Goldene Buch. Ein begleitendes Quiz lädt dazu ein, in der digitalisierten Fassung des Goldenen Buches von 1925 zu stöbern. Dabei lassen sich spannende Details entdecken und attraktive Preise gewinnen. Informations- und Mitmachstationen mit Daten und Fakten zum Archivwesen runden das Programm ab.

Schätze hinter verschlossenen Türen

Zu verschiedenen Zeiten werden Führungen durch die Archivmagazine angeboten. Wer möchte, kann Räume betreten, die sonst verschlossen bleiben, und historische Kostbarkeiten wie das Rudolfinische Privileg aus dem Jahr 1286 bestaunen.
Auch für die jungen Gäste ist einiges geboten: Kinder ab fünf Jahren können ein eigenes Goldenes Buch basteln oder sich mit Eule Hugo in den Tiefen des Archivs auf Schatzsuche begeben.

Programmüberblick

  • 9.00 Uhr: Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse und Stadtarchivar Dr. Peter Keller
  • 10.00 Uhr: Kinder-Schatzsuche mit Archiveule Hugo
  • 11.00 Uhr: Führung durch die Magazine
  • 13.00 Uhr: Kinder-Schatzsuche mit Archiveule Hugo
  • 14.00 Uhr: Führung durch die Magazine
  • 16.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv Kaufbeuren freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Die Magazinführungen sind auf maximal 12 Personen beschränkt, die Schatzsuche auf acht Kinder. Das Angebot ist leider nicht barrierefrei.

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Panorama Verwaltung

Kanalsanierungsarbeiten im Stadtgebiet von Kaufbeuren ab dem 09. März 2026

In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müsse

Die Stadt Kaufbeuren saniert ab dem 09. März 2026 bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 Abwasserkanäle im westlichen Stadtgebiet von Kaufbeuren. Die Firma Kuchler GmbH wird die Arbeiten im Auftrag der Stadt ausführen. Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise, das heißt, es sind keine Aufgrabungen vorgesehen. Gearbeitet wird jeweils von Schacht zu Schacht.
Der Kanal wird in folgenden Straßen saniert: Alpenweg, Am Kronenberg, Grüntenstraße, Hochvogelstraße, Höfatsstraße, Hölzlestraße, Hohe Buchleuthe, Kemptener Straße, Märzenbachweg, Mozartstraße, Nordlachenbühl, Südlachenbühl, Westlachenbühl.

In den meisten Straßen sind nur bestimmte Abschnitte betroffen. Pro Sanierungsabschnitt sind mehrere Arbeitsschritte der beauftragen Fachfirma erforderlich. Anwohner müssen sich jedoch immer nur kurzzeitig auf Behinderungen einstellen. In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müssen. Die direkt betroffenen Anwohner werden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten von der Sanierungsfirma informiert.

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Allgemein Podcast

Der neue Podcast Klar.Text Business: WA Connections – Jobbörse, Recruiting, Beratung, Interim-Management und das 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026

Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit WA Connections Geschäftsführer Andi Wehl

Fachkräftemangel auf der einen Seite – lange Bewerbungsphasen auf der anderen. Warum finden Unternehmen und Bewerbende oft nicht zueinander? In dieser Folge des Klar.Text Business Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Andi Wehl, Geschäftsführer von WA Connections mit Sitz in Kaufbeuren. WA Connections vereint regionale Jobbörse, Recruiting, Beratung und Interim-Management – mit einem klaren Fokus auf das Allgäu. Doch bei aller Struktur, moderner Technik und KI-Unterstützung gilt für Andi Wehl vor allem eines: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der perfekte Lebenslauf, nicht die schnelle Besetzung, sondern echtes Interesse, Aufmerksamkeit und nachhaltiges Zusammenführen von Unternehmen und Bewerbenden.

Außerdem geht es in dieser interessanten und kurzweiligen Ausgabe um ein neues Format von WA Connections, das es so in Kaufbeuren und der Region noch nicht gegeben hat: das 1. Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 in der energie schwaben arena – ein Recruiting-Event mit Festivalcharakter, persönlich, modern und konsequent regional gedacht. Erleben sie ein kompetentes, ehrliches und menschliches Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung und neue Wege für den Arbeitsmarkt im Allgäu. Hier auf Wir sind Kaufbeuren und überall, wo es Podcasts gibt.

Produktion: Claus Tenambergen
Kaufbeuren, Februar 2026

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Moser-Wiese: Ein grüner Dreiklang für Kaufbeurens Zukunft

Oberbürgermeister-Kandidat Oliver Schill stellt sein Zukunftsbild vor. Mehr Grün, mehr Wohnen und mehr Jobs

Mehr Grün, mehr Wohnen und mehr Jobs

Die Moser-Wiese, jene zentrale Grünfläche nördlich des Finanzamtes, gilt seit Jahren als eine der wertvollsten Entwicklungsflächen Kaufbeurens. Für den Zweiten Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidaten der Grünen, Oliver Schill, ist klar: „Diese Fläche ist ein entscheidender Schlüssel für die Zukunft unserer Stadt“, betont Schill.

Im Rahmen seines Wahlkampfs zur Kommunalwahl 2026 präsentiert Oliver Schill nun ein konkretes Zukunftsbild für das Areal zwischen Neugablonzer Straße, Bahngleisen und Wertach. Sein Konzept basiert auf einem „Dreiklang“: Mehr Grün, mehr Wohnen und mehr Jobs.

Die „grüne Lunge“: Der Wertach-Park

„Ich möchte auf der Moser-Wiese ein lebendiges, zeitgemäßes Stadtquartier schaffen“, erklärt Oliver Schill. Der erste Baustein dieses Ansatzes: Mehr Grün. Entlang der Wertach soll der bestehende Grünzug behutsam erweitert und zu einem zusammenhängenden „Wertach-Park“ entwickelt werden. Er ist die grüne Lunge für das ganze Quartier. „Eine intakte grüne Infrastruktur steigert Lebensqualität, schützt vor Hitze und macht die Stadt resilienter gegenüber Klimafolgen“, erläutert Schill.

Die Vision der Moserwiese hier in Bildern

Bezahlbares Wohnen nach bewährtem Vorbild

Auf diesem Fundament fußt der zweite Baustein: Mehr Wohnen. Auf dem Areal stellt sich Bürgermeister Oliver Schill maßvoll verdichteten Geschosswohnungsbau vor. Ein neues Wohnviertel, urban, durchmischt und bezahlbar. Schills Ziel ist klar: „Bezahlbares wohnen für alle, und zwar mitten in der Stadt, nicht am Stadtrand.“ Mit dem neuen Projekt „Wertach-Park“ könnte der städtische Eigenbetrieb Immobilien nach dem Vorbild „Blasius-Blick“ erneut selbst aktiv werden. Durch die unmittelbare Nähe zum künftigen Bahnhalt „Haken“ eigne sich das Viertel zudem ideal für innovative, autoarme Mobilitätskonzepte.

Wirtschaftskraft durch den „Campus-KF“

Als dritten Baustein nennt Schill: mehr Jobs. Unter dem Stichwort „Campus-KF“ will er auf der Moser-Wiese eine neue Gewerbefläche schaffen. Schill reagiert damit auf die bekannte wirtschaftliche Schwäche der Stadt, mahnt daher zur Qualität: „Fläche allein reicht nicht. Wir müssen gezielt Unternehmen aus Zukunftsbranchen gewinnen, die hochwertige Arbeitsplätze schaffen und pro Hektar eine überdurchschnittliche Gewerbesteuer erwarten lassen.“

Entlastung für die Wohngebiete: Die „Moser-Spange“

Zur Gesamtentwicklung gehört für Schill die „Moser-Spange“. Sie verbindet die Neugablonzer Straße direkt mit der Augsburger Straße. „Bisher wälzt sich dieser Verkehr durch die Alte Post- und Kelsstraße. Diese Wohngebiete haben eine Entlastung verdient“, so der OB-Kandidat. Die neue Verbindung wird zudem leistungsfähige Radwege enthalten, um die Mobilitätswende voranzutreiben.

Visualisierung macht Ideen greifbar

Um die Ideen anschaulich zu machen, nutzt Schill und sein Team moderne KI-Technik zur Visualisierung. „Das Ergebnis ist keine fertige Planung, sondern eine Illustration, die meine Idee greifbar machen soll“, erläutert Oliver Schill. Bewusst ausgeblendet sind dabei angrenzende, bereits absehbare Projekte wie der Umbau zur ebenerdigen Kreuzung mit Erneuerung der über 40 Jahre alten Wertachbrücke sowie der neue Bahnhalt im Haken, um den Fokus auf das Potenzial der Fläche selbst zu richten. Oliver Schill: „Die Moser-Wiese bietet Kaufbeuren die Chance, kompakt, grün und wirtschaftlich stärker zu werden. Diese Chance sollten wir mutig und mit Weitblick nutzen.“

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Sport

BSK verliert Testspiel gegen den SVO Germaringen

Gut mitgehalten hat der BSK Olympia Neugablonz im Vorbereitungsspiel gegen Nachbar SVO Germaringen. Am Ende hieß es 1:3 aus Sicht des BSK. Foto: Stefan Günter

Dzhan Karabash traf zum zwischenzeitlichen 1:2

Mit einer 1:3-Niederlage gegen den SVO Germaringen hat der BSK Olympia Neugablonz nun sein mittlerweile drittes Testspiel in der Vorbereitungsphase abgeschlossen. Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den FC Thalhofen (0:7) folgte danach ein knapper 2:1-Erfolg über den FC Bad Wörishofen. Dreimal stand der BSK indessen gegen Bezirksligisten auf dem Platz.

Für Kapitän James Lugobola war das Duell gegen den Nachbarn das bisher beste Spiel in der Vorbereitungsphase. Co-Trainer Eugen Erhart stimmte ihm in der Analyse zu: „Die Jungs haben über 90 Minuten alles hineingeworfen. So muss es sein. Das sollte immer unser Anspruch sein.“ Zur Pause lagen die Schmuckstädter mit 0:2 zurück. Die Spielweise änderte sich im zweiten Abschnitt insofern, als der BSK nicht mehr zu passiv gegen den Bezirksligisten agierte. Dzhan Karabash erzielte den Anschlusstreffer. Auch danach war Neugablonz dem Ausgleich näher. Doch der SVO schaffte dann doch seinen dritten Treffer in diesem Match.

Dennis Starowoit schaute sich das Geschehen wie schon gegen den FC Bad Wörishofen von der Seitenlinie aus an. Krankheitsbedingt kann der 37-Jährige momentan nicht im Tor stehen. Für ihn sprang Angelo Pohl ein, der bereits in der Zweiten volle 90 Minuten das Tor hütete. „Wir haben viele Aktionen gut und hart gespielt. Zum Teil waren wir auch konsequenter“, so Starowoit. Die Mannschaft habe alle Körner liegengelassen. Was ihn positiv stimmt: „Die Jungs haben das umgesetzt, was ich wollte. Allerdings müssen wir weiterhin hart arbeiten.“ Eine Hiobsbotschaft gab es noch im ersten Durchgang, als Leonit Gashi nach einem Zweikampf im gegnerischen Strafraum zu Fall kam und liegenblieb. Mit der Rettung wurde er ins Klinikum gebracht. Die Diagnose: Nasenbeinbruch.

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Angrillen mit der CSU Kaufbeuren am 6.3.2026 vor dem Neptunbrunnen in der Altstadt

Von 16-18 Uhr mit OB Stefan Bosse und seinem CSU-Team ’26

Am Freitag, den 6.3.2026, lädt die CSU Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger zum „Angrillen“ ein: von 16-18 Uhr grillt OB Stefan Bosse und sein CSU-Team ’26 Würstl vor dem Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße.

Die CSU Kaufbeuren informiert dort über ihr politisches Programm für die Kommunalwahl und stellt ihre Stadtratskandidaten vor.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Altstadt Kaufbeuren – Donnerstag, 5.3.2026: Ideen-Box on Tour

Bürgerinnen und Bürger können am 5. März ihre Ideen für die Stadt einbringen

Die Ideen-Box der Kaufbeurer Grünen macht am Donnerstag, 5. März 2026, erneut Station in der Altstadt von Kaufbeuren. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Gedanken, Wünsche und Vorschläge für die Entwicklung der Stadt einzubringen.

Vorschläge unkompliziert am Infostand abgeben

Am Infostand können Besucherinnen und Besucher ihre Ideen einfach aufschreiben und in die Box werfen. Ob größere Vorhaben für die Stadtentwicklung oder kleine Verbesserungen im Alltag – alle Anregungen sind willkommen.

Austausch mit Kandidierenden

Vor Ort stehen Oberbürgermeisterkandidat und Zweiter Bürgermeister Oliver Schill sowie Stadtratskandidat*innen der Grünen für Gespräche zur Verfügung. Sie nehmen die eingereichten Vorschläge entgegen und wollen diese persönlich prüfen.

Interessierte können vorbeikommen, ihre Ideen teilen und mit den Grünen ins Gespräch kommen. Ziel der Aktion ist es, Anregungen aus der Bürgerschaft aufzunehmen und die Entwicklung Kaufbeurens gemeinsam zu gestalten.

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Bildung Jugend Kinder

Wenn Kinder an nichts Interesse zeigen: Was hinter der scheinbaren Lustlosigkeit steckt

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Warum fehlende innere Orientierung oft das eigentliche Problem ist

Am Nachmittag sitzt ein Kind am Tisch. Auf die Frage, was es unternehmen möchte, folgt ein Schulterzucken. Keine Idee, kein Wunsch, nichts, das länger trägt. Manche Kinder wirken schnell gelangweilt oder ziehen sich zurück. Nicht laut, nicht auffällig – eher still. Als würden sie auf etwas warten, ohne genau zu wissen, worauf. Für Eltern ist das schwer auszuhalten. Vorschläge werden gemacht, neue Hobbys ausprobiert, Interessen gesucht. Doch vieles versandet nach kurzer Zeit. Zurück bleibt Frust – und Erschöpfung.

Nicht fehlende Motivation, sondern fehlender Halt

Hinter dieser scheinbaren Lustlosigkeit steckt häufig kein Desinteresse und keine Bequemlichkeit. Oft fehlt es an innerer Orientierung. Kinder brauchen ein Gefühl von Halt, Verlässlichkeit und Richtung. Ohne diesen inneren Rahmen entsteht selten echtes Interesse. Abwechslung allein reicht nicht aus. Motivation entwickelt sich dort, wo Sicherheit spürbar ist.

Klare Strukturen statt ständiger Verhandlungen

Hier setzt das JUNIOR-HEROES-Training von Kindertraining & Coaching Lydia Jörg in Kaufbeuren an. Das Konzept bietet einen festen, wiederkehrenden Rahmen mit klaren Regeln und Abläufen. Grenzen werden bewusst gesetzt. Es gibt Wartezeiten, ein Nein, Momente von Frust. Nicht als Druckmittel, sondern als Lernfeld. Kinder erleben, dass sie mit unangenehmen Gefühlen umgehen können. Die begleitenden Erwachsenen bleiben ruhig und konsequent. Situationen wiederholen sich. Mit der Zeit entsteht eine wichtige Erfahrung: „Ich halte das aus. Ich verliere mich nicht. Ich finde meinen Platz.“

Wie aus Stabilität echtes Interesse entsteht

Wenn Kinder sich innerlich sicher fühlen, verändert sich ihr Verhalten. Kleine Erfolge gewinnen an Bedeutung. Das Gefühl, Einfluss nehmen zu können, stärkt das Selbstvertrauen. Interesse wächst nicht durch ständige Reize, sondern durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Kinder beginnen, sich selbst besser wahrzunehmen und dranzubleiben. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Familienalltag. Gespräche verlaufen ruhiger, Diskussionen werden kürzer, Abläufe stabiler. Nicht, weil plötzlich alles spannend ist – sondern weil das Kind innerlich mehr Orientierung gefunden hat.

Für mehr Selbstbewusstsein und Familienzusammenhalt

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg verbindet Bewegung, Wertearbeit und pädagogische Begleitung in einem strukturierten Rahmen. Ziel ist es, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und Familien im Alltag zu entlasten.

Kindertraining & Coaching Lydia Jörg
Buronstraße 101
87600 Kaufbeuren

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Die nächsten Info-Stände der CSU Kaufbeuren: am 5.3. in der Altstadt – am 7.3. auf einen „Kaffee mit OB Stefan Bosse“ in Neugablonz

Mit den CSU Stadtratskandidaten und OB Stefan Bosse ins Gespräch kommen

Infostände dieser Woche der CSU Kaufbeuren

Zum letzten Mal vor der Kommunalwahl informiert die CSU Kaufbeuren über ihr politisches Programm an Infoständen auf den Wochenmärkten. Gleichzeitig stellen sich die Stadtratskandidaten vor.

  • Diese Woche finden Infostände mit OB Stefan Bosse statt am Donnerstag, 5.3.26, von 9 bis 12 Uhr, auf dem Wochenmarkt in der Altstadt.
  • Am Samstag, 7.3.26, heißt es wieder „Auf einen Kaffee mit Oberbürgermeister Stefan Bosse“, von 8 bis 12 Uhr in Neugablonz auf dem Wochenmarkt.

Die CSU Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger auf eine Tasse Kaffee und gute Gespräche mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und den Kandidaten für die Stadtratswahl ein.

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Jugend Kultur

Drei Bands, ein Zeichen: „Rebel Girls“ bringen das JuZe KF zum Beben

Kraftvoller Abend im Jugendzentrum Kaufbeuren mit klarer Botschaft

Rebel Girls – unter diesem Motto standen am vergangenen Samstag (21.02.2026) die Bands Antischall (Ulm), Compleed (Sonthofen) und BYRA* (Kaufbeuren) im Jugendzentrum Kaufbeuren auf der Bühne. Rund 90 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg ins JuZe Kaufbeuren und erlebten einen Abend, der musikalische Energie und die typische, offene Jugendzentrums Atmosphäre miteinander verband.

Alle drei Bands überzeugten mit ihrem ganz eigenen Stil und einer starken Bühnenpräsenz. Besonders prägend: die Frontsängerinnen, die mit ihrem souveränen Auftreten und ihren kräftigen Stimmen den Abend bestimmten. Ob kraftvoll, humorvoll oder eingängig – ihre Performance brachte das Publikum schnell in Bewegung und sorgte für eine durchgehend positive Stimmung im Saal.

Den Abschluss des Konzerts gestaltete BYRA, die nicht nur als Mitorganisatorinnen des Abends beteiligt waren, sondern seit 2019 regelmäßig im Jugendzentrum proben. Diese Verbindung war spürbar: Mit viel Routine, Nähe zum Publikum und einem energiegeladenen Set rundeten sie den Abend ab und brachten die Stimmung noch einmal auf den Höhepunkt.

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Kultur Veranstaltung

Zwischen Reduktion und Linie: „Stand der Dinge“ im Kunstgewölbe Kaufbeuren. Vernissage am 06.03.26

Zwei Positionen, ein Dialog über Wahrnehmung und Gegenwart

Unter dem Titel „Stand der Dinge“ zeigt die Kaufbeurer Künstlerstiftung Arbeiten der Keramikkünstlerin Karin Palme sowie des international ausstellenden Künstlerpaars Jusha + Sven Mueller. Die Ausstellung bringt zwei unterschiedliche künstlerische Ansätze in einen spannungsreichen Austausch.

Konzentration auf das Wesentliche: Die Arbeiten von Karin Palme

Karin Palme reduziert ihre Formensprache auf wenige Grundelemente. Ihre keramischen Objekte folgen einer klaren, zurückgenommenen Gestaltung. Diese formale Reduktion lässt sich als eine Haltung verstehen, die an eine meditative Praxis erinnert. Die Arbeiten regen dazu an, über das Verhältnis von Mikro- und Makrokosmos nachzudenken. Dabei entstehen Räume für eigene Assoziationen. Die Werke erschließen sich nicht auf den ersten Blick, sondern fordern eine bewusste Betrachtung.

„Behind lines“: Jusha + Sven Mueller über das Davor und Dahinter

Das Künstlerpaar Jusha + Sven Mueller widmet sich in seinem aktuellen Zyklus „Behind lines“ den Fragen nach dem Davor und Dahinter. Überlagernde und sich überschneidende Linien ziehen sich durch Farbfelder und strukturieren die Bildfläche. Die Kompositionen thematisieren Gegenwärtigkeit und Gleichzeitigkeit eines Moments. Linien und Flächen stehen dabei in einem Spannungsverhältnis, das Bewegung und Verdichtung zugleich sichtbar macht.

Gegensätze mit gemeinsamen Bezügen

So unterschiedlich Keramik und Malerei erscheinen, zeigen sich im Formalen wie im Inhaltlichen Berührungspunkte. Beide Werkgruppen verlangen eine Sehhaltung, die sich dem schnellen Konsum entzieht. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt Parallelen im Umgang mit Reduktion, Fläche und Raum. Die Ausstellung versteht sich damit als Einladung zum genauen Hinsehen.

Vernissage und Begleitprogramm

Die Vernissage findet am Freitag, 6. März 2026, um 18 Uhr statt. Es spricht Silvie Sperlich vom Bayerischen Rundfunk. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Klarinettist Günter Schwanghart aus Ottobeuren. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der am 27. März 2026 um 18 Uhr von Dr. Elmar Zorn, Publizist und Kurator aus München, im Kunstgewölbe vorgestellt wird.

Ausstellungstermine auf einen Blick

Ort: Kunstgewölbe Kaufbeuren, Sparkasse Allgäu
Laufzeit: bis 11. April 2026

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 9.00 – 16.30 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 17.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 16.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 13.00 Uhr

Der Eintritt ist frei, die Künstler sind anwesend.

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Wahlkampfendspurt der CSU Kaufbeuren: „Kaufbeuren blüht auf“

„Wir wollen Kaufbeuren in den nächsten 6 Jahren aufblühen lassen. Dafür ist es wichtig, eine starke und durchsetzungsstarke Fraktion zu bekommen.“

Am 1. März 2026, dem meteorologischen Frühlingsanfang, lud die CSU Kaufbeuren unter dem Motto „Kaufbeuren blüht auf“ zum Wahlkampfendspurt mit Frühlingscocktails und guter Laune-Musik von DJ Dieter Schaurich in den Kolpingsaal ein.

CSU-Ortsvorsitzende Julia von Stillfried bedankte sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihren unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf und rief zur Zuversicht für die bevorstehenden Wahlen auf: „Wir wollen Kaufbeuren in den nächsten 6 Jahren aufblühen lassen. Dafür ist es wichtig, eine starke und durchsetzungsstarke Fraktion zu bekommen.“ Ihre positive Energie und Überzeugung strahlten durch den Raum und motivierten die Anwesenden, engagiert in die letzte Wahlkampfwoche zu gehen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach über die Fortschritte, die Kaufbeuren in den letzten Jahren gemacht hat und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft und Politik. „Wir stehen am Anfang eines neuen Kapitels für Kaufbeuren. Die Weichen für eine blühende Zukunft Kaufbeurens werden jetzt gestellt,“ sagte Bosse. Der Bahnhofsumbau, die Entwicklung des Gewerbegebietes Im Hart und die gefundene gute Lösung für den Wiederaufbau des Vereinsheims Oberbeuren stimmten ihn hoffnungsfroh.

Mit einem starken Team ‘26, einer positiven Einstellung und der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger blickt die CSU optimistisch auf die bevorstehenden Wahlen. „Kaufbeuren blüht auf“ – dieser Slogan wird weiterhin Inspiration für eine blühende und lebenswerte Stadt sein.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Panorama Verwaltung

Ersatz-Parkplätze in der Schelmenhofstraße wegen der Bahnhofsbaustelle

Über weitere Maßnahmen, um die Parkraumsituation während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zu verbessern, wird die Stadt immer wieder informieren

Aufgrund des barrierefreien Ausbaus des Kaufbeurer Bahnhofs durch die Deutsche Bahn sind seit Beginn der Arbeiten zahlreiche Parkplätze für die Tätigkeiten rund um die Baustelle weggefallen. Die Stadt beobachtet die Parkentwicklung und versucht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um rund um den Bahnhof für eine Entspannung der Parkraumsituation zu sorgen.

Deshalb kann ab sofort in der Schelmenhofstraße zwischen den Hausnummern 6 und 20 kostenlos geparkt werden. Eigentlich herrscht hier ein Winterhaltverbot, damit die Räumfahrzeuge des Bauhofs während des Winterdienstes in diesem Bereich genug Platz haben. Die Schilder, die dort auf dieses Haltverbot hinweisen wurden durch den Bauhof bereits entfernt, so dass ein Parken hier nun möglich ist.

Über weitere Maßnahmen, um die Parkraumsituation während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zu verbessern, wird die Stadt immer wieder informieren.

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Kultur Veranstaltung

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. präsentiert am 12. März im Stadtsaal die Newcomerin Caro Trischler Trio – Folk, Jazz & Brasilianische Musik

Mit Ulf Kleiner an Rhodes und Keys und Max Jentzen am Schlagzeug

Caro Trischlers Spezialität sind die leisen, eindringlichen Töne, die ganz gelassen auf Englisch und Portugiesisch klingen. Sie singt brasilianische Musik von João Gilberto und Elis Regina mit der gleichen Überzeugung und Leidenschaft wie Folk und Jazz im Stil einer Joni Mitchell. Ihr erstes Programm „North e Sul“ war ein musikalischer Trip mit Soul, Jazz und Country von Nord- bis nach Südamerika zur brasilianischen Musik. Das aktuelle Programm „When You Know You Know” enthält vor allem ihre eigenen Kompositionen. In ihren Songtexten erzählt Trischler persönliche Geschichten, die Euphorie bis zu Weltschmerz und Melancholie thematisieren, und scheut sich nicht, ihrem Publikum auf eine intime Weise nahe zu kommen. Link zur Künstlerin: https://caro-trischler.de/

  • Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren
  • Termin: Donnerstag, 12. März 2026
  • Abendkasse: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:00 Uhr
  • Ende: ca. 22:00 Uhr inkl. Pause
  • Preis: € 22,- / € 25,-

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen. Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de

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Sport

Bittere Niederlage gegen Fürstenfeldbruck – Kaufbeurer Handballer lassen wichtige Punkte liegen

Symptomatisch für das Spiel: Beide Mannschaften schwächten sich durch eine Vielzahl an teilweise fragwürdigen Zeitstrafen, insgesamt 17 Stück, regelmäßig selbst

Die Vorzeichen für das Heim-Duell der Kaufbeurer Handballer gegen den direkten Tabellennachbarn aus Fürstenfeldbruck am vergangenen Samstag waren denkbar schlecht. Die verletzungsgeplagte Mannschaft von Milan Vučićević und Kuba Mrklas musste neben Topscorer Konstantin Balkow unerwartet auch auf Kapitän Roman Haggenmüller verzichten. Stattdessen füllten die Wertachstädter ihre Reihen mit Spielern der zweiten Mannschaft auf. Auch die Gäste waren jedoch nur mit neun Spielern angereist.

Die ungewohnte Konstellation auf Seiten der SG machte sich zu Beginn des Spiels durch einige Unsicherheiten im Angriff bemerkbar. So ließ man die Gäste nach 13 Minuten bereits mit 3:7 davonziehen. Auch eine Auszeit der Heimmannschaft konnte keine wirkliche Beruhigung erreichen. Immer wieder scheiterten die Kaufbeurer Angriffe an technischen Fehlern oder dem gegnerischen Torwart. Nach einem zwischenzeitlichen 4:10-Rückstand konnten die Hausherren in der 20. Spielminute zum 7:10 aufschließen, ein Ausgleich der Partie wollte jedoch nicht gelingen. In die Pause ging die SG mit einem 11:15-Rückstand.

In die zweite Halbzeit starteten dann die Wertachstädter zunächst besser und fanden in der 35. Minute den Anschluss zum 15:16. Sicherer Rückhalt war über die Dauer des Spiels Torhüter Florian Horend, der einen überragenden Tag erwischte und die SG lange im Spiel hielt. Den ersten Ausgleich der Partie schafften die Kaufbeurer in der 42. Spielminute beim 19:19. Ruhe oder Souveränität ließ der Kaufbeurer Angriff dabei immer noch vermissen.

Symptomatisch für das Spiel: Beide Mannschaften schwächten sich durch eine Vielzahl an teilweise fragwürdigen Zeitstrafen, insgesamt 17 Stück, regelmäßig selbst. Diese Unkonzentriertheiten brachten den Gästen in der 56. Minute wieder eine 5-Tore-Führung beim 24:29. Mit letzten Reserven und einer offensiven Abwehr in Überzahl schafften es die Kaufbeurer zwar, noch einmal auf ein Tor beim Stand von 28:29 heranzukommen, die Niederlage konnten sie jedoch nicht mehr abwenden. Endergebnis: 29:32.

Der beste Torschütze der Heimmannschaft, Patrick Spitschan, fasst zusammen: “Wir haben uns heute ausschließlich selbst geschlagen. Eine sehr dünne Chancenverwertung und eine Menge Unkonzentriertheiten haben uns ganz wichtige Punkte gekostet. Zudem haben wir uns durch unkluge Strafen selbst geschwächt. Nun wird der Rest der Saison noch deutlich härter.”

Für die SG spielten: Horend; Hipper (beide Tor); Amberger (2); Reckziegel (1); Heil (3); Gellrich (3); Spitschan (10); Kittner (2); Hohenreiter (5); Mohring (1); Salzer; Bartel (2); Mrklas;

Vor den Herren war am Samstag die männliche C-Jugend gegen Herrsching im Einsatz. Vor heimischem Publikum mussten sich die Kaufbeurer gegen den Favoriten mit 28:40 geschlagen geben.

Erfreulichere Nachrichten gab es dann aus dem Jugendbereich am Sonntag. Während die F-Jugend ein weiteres erfolgreiches Turnier in Immenstadt spielte, war die männliche D-Jugend in Gröbenzell im Einsatz. Mit einem klaren Sieg gegen die Gastgeber (14:31) und einem 27:18-Erfolg gegen den TV Waltenhofen zeigten die Jungs von Rob Uhlir und Jakob Salzer eine starke Leistung.

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Verwaltung

Briefwahl in Kaufbeuren: Diese Fristen sollten Wähler jetzt beachten

Online-Antrag nur noch bis 4. März möglich – Stadt informiert über letzte Abgabetermine

Die Stadt Kaufbeuren informiert darüber, dass die Online-Antragstellung für die Briefwahl nur noch bis Mittwoch, 04. März 2026, 12:00 Uhr, möglich ist, da ein rechtzeitiger Postversand sonst nicht mehr gewährleistet wäre. Selbstabholer für Briefwahlunterlagen können sich noch bis Freitag, 06. März 2026, 15:00 Uhr, persönlich an die Stadtverwaltung wenden.

Die Stadt bittet die Wählerinnen und Wähler darum zu beachten, dass der Rücklauf der roten Wahlbriefe mit den ausgefüllten Wahlunterlagen so zeitig in die öffentlichen Briefkästen geworfen werden muss, dass diese noch rechtzeitig bis zum Wahltag in der Stadtverwaltung eingehen.

Der persönliche Einwurf der Wahlbriefe ist bis zum Wahltag selbst, am Sonntag, 08. März 2026, 18:00, Uhr möglich. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die Wahlbriefe am Wahltag ausschließlich im Rathaus eingeworfen werden können. Die Entgegennahme und Weiterleitung der Wahlunterlagen im Wahllokal ist nicht möglich und kann dort nicht ausgezählt werden.

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Wirtschaft

Volles Haus beim EnergieInfoTag von Sandler Energie für Gebäude

Die Kombination aus verständlich aufbereitetem Fachwissen, praxisnaher Demonstration und individueller Beratung durch das gesamte Team kam bei den Besucherinnen und Besuchern äußerst positiv an

Trotz strahlendem Frühlingswetter verzeichnete Sandler Energie für Gebäude am vergangenen Samstag einen hervorragend besuchten Energie-Infotag. Über 50 Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit, sich vor Ort über moderne Heiztechnik, innovative Energielösungen sowie zukunftsweisende Gebäudetechnik zu informieren.

Im Mittelpunkt standen die Fachvorträge von Benjamin Sandler und Martin Sandler. Dabei blieb es nicht bei theoretischen Ausführungen: Direkt in die Präsentationen wurden anschauliche Live-Vorführungen integriert. Sowohl das Climate-Power-System als auch das Speed-Power-System wurden in Echtzeit demonstriert. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten die Gäste unmittelbar verfolgt werden, wie effizient und leistungsstark die Technik arbeitet – ein beeindruckender Praxiseinblick, der für große Begeisterung sorgt.

Die Kombination aus verständlich aufbereitetem Fachwissen, praxisnaher Demonstration und individueller Beratung durch das gesamte Team kam bei den Besucherinnen und Besuchern äußerst positiv an. Viele zeigten sich beeindruckt von den innovativen Lösungen und den konkreten Möglichkeiten für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Nächster Energie-Infotag am 28. März 2026

Der nächste EnergieInfoTag in Präsenz findet am 28. März 2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr in Kaufbeuren bei Sandler Energie für Gebäude statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten efg.de/energieinfotag.

Live-Talk am Mittwoch

Bereits am kommenden Mittwoch von 17:00 bis 18:00 Uhr lädt Sandler Energie für Gebäude wieder zu einem Live-Talk ein. Die Teilnahme ist online über die Unternehmenswebsite oder über YouTube möglich. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.efg.de

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Politik Werbung

SPD Kaufbeuren: Endspurt im Kommunalwahlkampf mit Straßenkunst, Brezen und Informationen

Donnerstag, 05.3.2026 und Freitag, 06.3.26

Am Donnerstag, 05.3.2026 findet von 9-12 Uhr in der oberen Kaiser-Max-Str. vor dem Unverpacktladen „Frohnatur“ der nächste Infostand der SPD Kaufbeuren statt. Hier gewinnen Interessierte nochmals Einblick in die Pläne der SPD zur Attraktivierung der Altstadt.

Am Freitag, 06.3.26 findet der Infostand ebenfalls in der Altstadt von 14 bis ca. 16 Uhr am „Tastmodell“ statt. Hier erwarten Interessierte ebenfalls Informationen zu den Plänen der SPD zur Attraktivierung der Altstadt.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Bildung Kultur

Theateraufführung der FOSBOS im Stadttheater Kaufbeuren

„Wer willst du sein?“ – eine moderne Shakespeare-Inszenierung 

Das Theaterseminar der 13. Klassen der FOSBOS Kaufbeuren bringt in diesem Jahr ein selbst geschriebenes Stück auf die Bühne: „Wer willst du sein?“ – eine zeitgemäße Inszenierung von William Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“.

Im Zentrum steht die Frage, wer wir sein wollen in einer Welt, in der Erwartungen von allen Seiten auf uns einprasseln – von Eltern, Schule, Freundeskreis, Influencern und Social-Media-Trends. Die Jugendlichen zeigen, wie herausfordernd es ist, dabei sich selbst treu zu bleiben, und laden zu einer facettenreichen, nachdenklichen und bewegenden Auseinandersetzung ein.

  • Wann: Freitag, 13. März 2026 um 19 Uhr
  • Wo: Stadttheater Kaufbeuren

Der Eintritt beträgt 5€. Wir bitten um eine Reservierung über das Sekretariat (Öffnungszeiten: Mo-Do 7.30-15.00 Uhr, Fr 7.30-14.00 Uhr, Tel.: 08341/908338-0, E-Mail: verwaltung@fosbos-kf.de). Restkarten können an der Abendkasse erworben werden.

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Bildung

Neue „Puzzleteile“ in der Arbeitswelt

Ein Meilenstein für 191 Absolvent/innen an der Berufsschule Kaufbeuren

Im festlichen Rahmen wurden in der vollbesetzten neuen Mensa der Berufsschule, begleitet von rockigen Klängen der Lehrerband „metal & friends“, 191 Absolvent/innen in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. 31 von ihnen durften sich zusätzlich zum erfolgreichen Berufsschulabschluss über den mittleren Schulabschluss freuen. Schulleiter Bertram Knitl würdigte in seiner Ansprache die Leistungen des Jahrgangs und blickte zugleich in die Zukunft: „Starke Menschen wie Sie werden die Künstliche Intelligenz als Werkzeug nutzen.“ Entscheidend sei, selbst Initiative zu ergreifen. Die Berufsausbildung bilde die sichere Ausgangsbasis für alles Weitere – „die Ihnen keiner mehr wegnehmen kann“.

Oberbürgermeister Stefan Bosse hob in seiner Grußansprache hervor, dass das Erfolgsmodell Schule ein Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure sei. Nun gelte es, Wissen mit Praxiserfahrung zu verbinden und Bündnisse zu schließen – Fähigkeiten, die keine KI ersetzen könne. 

„Das Lernen hat sich für Sie gelohnt“, resümierte Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl. Mit Blick auf die Digitalisierung und in Bezug auf seine Vorredner erklärte er: „KI werde Arbeitsprozesse beschleunigen – der Chef müssen aber immer noch Sie sein“. 

Landtagsabgeordneter Peter Wachler hob hervor, dass sich vieles verändere, eines jedoch konstant bleibe: Gute Bildung sei der Schlüssel zum Erfolg. „Ihr sorgt dafür, dass die Wirtschaft funktionieren wird“ – getragen von Werten wie Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Teamgeist.

Einen persönlichen Akzent setzte Kristina Rauch in ihrer Schülerrede. Sie verglich die Welt mit einem großen Puzzle: Manche ihrer Mitstreiter haben nun ihren beruflichen Platz gefunden, andere sind noch auf der Suche, indem Sie sich weiterbilden oder einen anderen Weg einschlagen und dann ihren Platz im Puzzle der Arbeitswelt finden. 

Der Kreishandwerksmeister Robert Klauer machte Mut: Mit dem Abschluss hätten die jungen Fachkräfte die Tür in die Zukunft weit aufgestoßen. Sie würden gebraucht – heute und auch einmal in Führungspositionen. 

Birgit Pfeifer, Vorsitzende des Fördervereins, gratulierte herzlich und ermunterte dazu, das erworbene Wissen anzuwenden und sich mit Freude weiterzuentwickeln.

Den Höhepunkt bildete die Ehrung der Jahrgangsbesten durch den stellvertretenden Schulleiter Christian Gruber. Einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreichten 30 Absolventen, darunter fünf mit 1,0 – ein herausragender Erfolg.

Zwischen Stolz, Dankbarkeit und Zuversicht wurde deutlich: Dieser Jahrgang ist bestens gerüstet für eine Zukunft im Wandel – und bereit, sie aktiv mitzugestalten.

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Werbung Wirtschaft

BLICKLICHT gGmbH lädt zum „Letzte Hilfe Kurs“ am 6. März ein

Ein Angebot für alle, die Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten möchten

Wenn ein Mensch am Ende seines Lebens angekommen ist, fühlen sich Angehörige oft überfordert. Was ist jetzt wichtig? Was hilft wirklich? Und wie kann man einfach da sein, ohne etwas falsch zu machen? Antworten auf diese Fragen gibt der Letzte Hilfe Kurs, den die BLICKLICHT gGmbH am 6. März 2026 von 14 bis 18 Uhr in der Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren veranstaltet.

Wissen wiederentdecken – Hilfe im Abschied

Der Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung auseinandersetzen möchten – unabhängig von Vorkenntnissen oder persönlicher Erfahrung. Ziel ist es, Grundwissen zu vermitteln und das Gefühl von Hilflosigkeit zu reduzieren. Denn vieles von dem, was früher selbstverständlich zum Familien- und Gemeinschaftsleben gehörte, ist heute kaum noch präsent. Dabei lässt sich dieses Wissen neu erlernen.

Inhalte des Letzte Hilfe Kurses

Der Kurs behandelt in kompakter Form vier zentrale Themenbereiche:

  • Grundwissen rund um das Sterben sowie Vorsorge
  • Orientierung und Sicherheit
  • Einfache Handgriffe für die Begleitung
  • Mut und Zuversicht, den letzten Weg nicht allein gehen zu müssen

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme am Letzte Hilfe Kurs ist offen für alle Interessierten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der BLICKLICHT gGmbH.

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Kultur Veranstaltung Verwaltung

OB Bosse lädt am 5. März in den Stadtsaal: Konzert zum Internationalen Frauentag 2026

Starke Frauen – Starke Klänge

Anlässlich des Internationalen Frauentages möchte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt bei allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit einem Konzert bedanken. Entgegen aller Vorurteile vergangener Jahrhunderte war die Kunst und das Handwerk der Komposition niemals reine Männersache. Schon immer wurde Musik von Frauen erschaffen und lebendig gehalten.

Im Konzert zum Internationalen Frauentag am 5. März 2026, ab 19:00 Uhr, im Stadtsaal Kaufbeuren werden in einem bunten Reigen Komponistinnen und Frauenfiguren vorgestellt, die sich aufgrund ihrer Stärke und Durchsetzungskraft selbstbewusst in ihrem kulturellen Umfeld entfalten und behaupten konnten. Vorgestellt werden Komponistinnen verschiedener Zeitalter und geographischer Herkunft, die alle auf ihre Weise besondere künstlerische und musikalische Leistungen hervorbrachten.

Zu hören und zu entdecken sind Musik von Hildegard von Bingen, Barockarien von Francesca Caccini, Barbara Strozzi und Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre, Lieder und Instrumentalstücke der US-amerikanischen Komponistinnen Florence Price und Rebecca Clarke, aber auch romantische Opernarien mit starken Frauenfiguren, sanfte und rockige Popsongs von Amanda McBroom bis Adele sowie ganz eigene Kompositionen von Schülerinnen der Musikschule und des Meisterkurs Kaufbeuren.

Musikschulleiter Martin Klein konnte für das Konzert die Sängerinnen Heike de Young, Raphaela Lutz und Eva-Maria Hartmann sowie den Gitarristen Manfred Guggemos gewinnen. Gemeinsam mit einem gemischten Chor und einem Frauenchor, sowie mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule und des Meisterkurs Kaufbeuren gestalten sie ein Konzertprogramm, das eine musikalische Reise durch Zeit und Raum verspricht: Die musikalische Wanderschaft führt von Mesopotamien nach Norwegen, von Italien nach Frankreich, von Schweden nach England, von Amerika nach Kaufbeuren, von der ersten überlieferten, 3600 Jahre zurückliegenden Musiknotation über Neuzeit und Moderne bis in unser 21. Jahrhundert.

Ein Dank der Stadt an alle ehrenamtlich tätigen Frauen

Mit dem zur Tradition gewordenen Konzert anlässlich des Internationalen Frauentages bedankt sich Oberbürgermeister Stefan Bosse im Namen der Stadt Kaufbeuren bei allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern. Das Konzert ist öffentlich, eine besondere Einladung ergeht jedoch an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich engagieren.

Das Konzert ist am Donnerstag, 5. März 2026, Beginn um 19:00 Uhr im Kaufbeurer Stadtsaal. Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Reservierte Plätze können aus organisatorischen Gründen leider nicht zur Verfügung gestellt werden.

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Politik Werbung

Wahlkampfendspurt in Kaufbeuren: René Westermayr sucht das direkte Gespräch

René Westermayr kandidiert bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 für die Freien Wähler auf Liste 2, Platz 12

In den letzten Tagen vor der Stadtratswahl am Sonntag, den 08. März 2026 setzt der Kaufbeurer Kandidat René Westermayr noch einmal auf den unmittelbaren Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bei mehreren öffentlichen Terminen im Stadtgebiet steht er persönlich für Gespräche, Fragen und Anregungen zur Verfügung. =b beim traditionellen Starkbieranstich oder auf den Infoständen der Freien Wähler im Stadtgebiet, möchte Westermayr weiterhin Präsenz zeigen und setzt bewusst auf das persönliche Wort.

Mittwoch, 04. März

Starkbieranstich der Freien Wähler in Oberbeuren

Den Auftakt im Wahlkampfendspurt bildet der traditionelle Starkbieranstich mit Rahmenprogramm im Gasthaus Engel in Oberbeuren.

Ort: Gasthaus Engel, Oberbeuren
Zeit: ab 19:00 Uhr

In geselliger Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, politische Themen ebenso wie lokale Anliegen direkt anzusprechen. Westermayr wird gemeinsam mit den anderen Kandidaten der Freien Wähler vor Ort sein und freut sich auf den Austausch mit den Gästen.

Donnerstag, 05. März

Infostand in der Kaiser-Max-Straße

Am Donnerstagvormittag ist René Westermayr in der Innenstadt präsent.

Ort: Kaiser-Max-Straße, vor Suree’s Siam Store
Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr

Am Kaufbeurer Wochenmarkt informiert der Kandidat über seine Ziele für die kommende Legislaturperiode und nimmt sich Zeit für persönliche Gespräche.

Freitag, 06. März

Infostand V-Markt Kaufbeuren

Ort: Buron Center Kaufbeuren
Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr

Am Freitagnachmittag setzt Westermayr sein Angebot zur Information im Buron Center fort. Besonders Berufstätige und Familien haben hier die Möglichkeit, unkompliziert mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Samstag, 07. März

Doppelter Einsatz in der Kaufbeurer Altstadt und in Neugablonz

Vormittag:
Ort: Kaiser-Max-Straße, Neptunbrunnen
Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr

Nachmittag:
Ort: V-Markt Neugablonz
Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr

Am letzten Samstag vor der Wahl zeigt der Kandidat noch einmal volle Präsenz, zunächst am Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße, später im V-Markt in Neugablonz. Ziel ist es, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern nochmals die Gelegenheit zu geben, den Kandidaten kennenzulernen und Ihre Anliegen persönlich vorzubringen.

Der persönliche Austausch steht im Mittelpunkt

René Westermayr betont, dass ihm gerade in den letzten Tagen vor der Wahl der direkte Dialog besonders wichtig sei. „Kommunalpolitik lebt vom Gespräch“, so der Kandidat. Mit mehreren Terminen quer durch Kaufbeuren geht der Wahlkampf damit in seine entscheidende Phase. Wer noch Fragen hat oder sich ein persönliches Bild machen möchte, hat in den kommenden Tagen mehrfach Gelegenheit dazu.

Bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert er für die Freien Wähler auf Liste 2, Platz 12. Über breite Unterstützung aus der Bürgerschaft würde er sich freuen.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren e.V., René Westermayr, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Allgemein Sport

ESVK mit Derby-Niederlage in Landshut

Keine Punkt an diesem Wochenende. Der Abstand zum 11. der Tabelle Freiburg beträgt vor dem letzten Hauptrundenwochenende 19 Punkte

Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026, und für den ESVK ging es am Sonntagabend nach Niederbayern. Dort stand das ewig junge Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Cheftrainer Leif Carlsson konnte dabei nach langer Verletzungspause wieder auf Dartagnan Joly zurückgreifen, der neben Tyson McLellan und Travis Turnbull in der ersten Sturmformation auf dem Eis stand. Zudem konnte Förderlizenzspieler Nikolaus Heigl heute sein 20. Pflichtspiel für den ESVK absolvieren, was es ihm nun ermöglicht, auch in den Playdowns für die Joker aufzulaufen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Yannik Burghart, Brent Readeke, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt waren Sami Blomqvist und Max Hadraschek nicht im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis.

Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten dabei eine hohe Laufbereitschaft, und so gab es zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren einen größeren Anteil davon hatten. Die Joker gingen in der vierten Minute durch Tyson McLellan mit 0:1 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer wurde von John Rogl mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und verwandelte vor Jonas Langmann mit der Rückhand. Direkt nach dem ersten Treffer der Partie musste ESVK-Torhüter Rihards Babulis zweimal in höchster Not gegen Tor Immo und Trevor Gooch retten. Ein erstes Powerplay des EVL konnten die Joker kurze Zeit später gut verteidigen, das immerhin mit rund 28 Prozent Erfolgsquote das beste der ganzen Liga ist. Auch nach dem Powerplay waren die Niederbayern weiter am Drücker und kamen immer wieder zu guten Abschlüssen. Rund um die 13. Minute wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener, und auch der ESVK war in der Offensive präsenter, was sich in guten Chancen unter anderem durch Max Oswald und Dartagnan Joly zeigte. Sekunden vor der Pausensirene hatte dann Dietz noch eine große Chance, aber auch hier war Rihards Babulis zur Stelle und sicherte die Scheibe. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann eher in der Hand der Niederbayern. Die Joker standen von Beginn an unter Druck, und der EVL hatte in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich zwei gute Chancen, das Spiel schnell auszugleichen. Rihards Babulis war jedoch hellwach und rettete seiner Mannschaft die Führung. Ein erstes eigenes Powerplay war dann sehr zerfahren; trotzdem sprang noch eine gute Schusschance für Travis Turnbull heraus. Die Partie wurde zunehmend härter und nickliger, und nach einem späten Check von Tor Immo verlor der ESVK seinen Kapitän Bernhard Ebner, der verletzungsbedingt in die Kabine musste. Warum die Schiedsrichter in dieser Situation keine Strafe anzeigten oder den Videobeweis nutzten, bleibt wohl deren Geheimnis. Direkt aus dem Bully nach der Verletzungsunterbrechung zeigten die Schiedsrichter dann eine Strafe gegen die Joker an, und das beste Powerplay der Liga bewies, warum es diesen Namen verdient. David Stieler konnte in der 32. Minute einen Nachschuss zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor des ESVK unterbringen. Dem nicht genug, setzten die Niederbayern gleich noch einen drauf. Nach einem Fehlpass der Allgäuer in der eigenen Zone bedankte sich Tobias Lindberg und stellte sich frei vor Rihards Babulis, um den Spielstand binnen 39 Sekunden auf 2:1 zu ändern. In der Folge ließen sich die Kaufbeurer wieder zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Dadurch kamen die Landshuter zu einem weiteren Powerplay. Hier hatten die Joker mehrfach Glück und einen starken Rihards Babulis im Rücken, sodass der EVL nicht zu einem weiteren Treffer kam. So ging es dank des Landshuter Doppelschlags mit dem Spielstand von 2:1 zum zweiten Pausentee.

Der Schlussabschnitt ähnelte dem zweiten. Die Landshuter waren das bessere Team, und der ESVK versuchte, den Niederbayern mit viel Kampf und Einsatz entgegenzuwirken. Die Hausherren konnten jedoch nach einem Scheibenverlust der Joker in der Neutralen Zone zu einem schnellen Konter ansetzen, den Trevor Gooch in der 45. Minute mit seinem platzierten Schuss zum Spielstand von 3:1 vollendete.

Das Spiel beruhigte sich nach diesem Treffer etwas, und die Joker kamen auch wieder zu dem ein oder anderen guten Angriff. Insgesamt merkte man der Mannschaft jedoch das Fehlen des einen oder anderen Schlüsselspielers an. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Vincent Schlenker seinen ersten Treffer im Trikot des ESVK, und bei den Allgäuern keimte nochmals Hoffnung auf, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. Leider wurde diese Hoffnung schnell im Keim erstickt. Erneut war ein Scheibenverlust in der Neutralen Zone für einen Gegentreffer verantwortlich. Die daraus resultierende Zwei-auf-eins-Situation nutzte Tor Immo mit einem Direktschuss zum Spielstand von 4:2. Eine Minute später, als die Joker mit dem sechsten Feldspieler agierten, stellte Tobias Lindberg mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand von 5:2 her.

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Politik Werbung

Starkbieranstich in Oberbeuren: FREIE WÄHLER laden zum geselligen Abend ein

Politischer Austausch und bayerische Tradition am 4.3.2026 im Gasthof Engel

Die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren laden zum Starkbieranstich am Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr in den Gasthof Engel nach Oberbeuren ein. Die Veranstaltung verbindet politische Begegnung mit bayerischer Wirtshauskultur.

Musik und Bewirtung im Mittelpunkt

Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Irseer Heubodenmusik. Mit traditioneller Blasmusik schafft sie den passenden Rahmen für einen geselligen Abend. Auch kulinarisch ist für die Gäste gesorgt: Das Team des Gasthofs Engel übernimmt die Bewirtung und bietet eine Auswahl an Speisen und Getränken an.

Einladung an alle Interessierten

Die FREIEN WÄHLER freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf einen gemeinsamen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren

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Kultur Veranstaltung

Livekonzert mit dem spanischen Singer-Songwriter Claude Bourbon am 06.03.2026 in ROMI’S Märzenburg

Eintritt frei. Reservierung von Vorteil

mehr zu ROMI’S Märzenburg hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

Claude Bourbon, Progressive Blues

Es ist nicht einfach, die schier endlose Mischung verschmelzender Einflüsse im Spiel dieses erstaunlichen Streichmeisters zu beschreiben … Er bewegt sich von einem klassischen Anfang mit fast höfischer Musik über den Kontinent bis zum Blues des Mississippi-Deltas, von den Balearen bis zum Balkan und dann zurück in die Vereinigten Staaten. Ein spanischer Blues entwickelt sich zur Zigeunermusik, reist nach Osteuropa, mit einem Schuss Paco de Lucia, dann einem Hauch Delta-Melodien und mehr. Auch Einflüsse von Richie Blackmore, Joaquín Rodrigo, J. J. Cale und sogar J. S. Bach sprechen für sich. Claude Bourbon hat ein tadelloses Timing und schafft auf sechs Saiten Dinge, die einfach erstaunlich sind. Erleben Sie eine atemberaubende akustische Fusion aus Blues, Jazz, Folk, Klassik und spanischer Gitarre.

„Claude Bourbon beschreibt sich selbst treffend als Musikkünstler. Er nutzt eine Vielzahl von Musikinstrumenten, um eine Landschaft zu malen, die wir alle entweder persönlich oder in unseren Träumen besucht haben.“
Mary Pat Cooney – FolkWorks

„Eine atemberaubende akustische Fusion aus Blues, Jazz, klassischer und spanischer Gitarre von einem atemberaubenden Gitarrenvirtuosen …“
Altadena News, USA

www.claudebourbon.org

Plakat. ROMI’S Märzenburg
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Politik Werbung

SPD Kaufbeuren betont beim Politischen Aschermittwoch klare Werte und nachhaltige Stadtentwicklung

Der Kaufbeurer SPD-Oberbürgermeisterkandidat Pascal Lechler stellte sich als authentischer und ehrlicher Kandidat vor

Beim Politischen Aschermittwoch der SPD Kaufbeuren im Gasthaus „Rose“ standen die Bedeutung sozialdemokratischer Werte und die Zukunft der Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Gastredner war der Memminger Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, der bis vor zwei Jahren jüngster Oberbürgermeister Deutschlands war. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Ensemble „Zwoate Mahd“.

Der Kaufbeurer SPD-Oberbürgermeisterkandidat Pascal Lechler stellte sich als authentischer und ehrlicher Kandidat vor, der Probleme offen anspricht. Seine langjährige Tätigkeit bei der Bundeswehr habe ihn gelehrt, verantwortungsvoll mit begrenzten Mitteln umzugehen. Lechler unterstrich zudem die wichtige Rolle der Vereine für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt – besonders in einer Stadt wie Kaufbeuren mit ihren historisch gewachsenen Strukturen.

In seiner Rede hob Jan Rothenbacher die Grundprinzipien sozialdemokratischer Kommunalpolitik hervor. „Wir machen uns kleiner als wir sind“, betonte er mit Blick auf die starke kommunale Verankerung der SPD. Entscheidend sei eine Politik mit klaren Werten: „Alles hat einen Wertekontext.“ Die SPD stehe für soziale Gerechtigkeit, Verantwortung und langfristiges Denken.

Als zentrale Aufgabe bezeichnete Rothenbacher eine vorausschauende Stadtentwicklung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. „Strukturen ändern sich schnell, aber die Kultur bleibt“, so Rothenbacher. Kommunalpolitik müsse daher nachhaltige Impulse für Lebensqualität und Zusammenhalt setzen.

Anhand konkreter Beispiele aus Memmingen zeigte er erfolgreiche sozialdemokratische Politik vor Ort. Die Gestaltungssatzung für eine verkehrsberuhigte Innenstadt habe sich bewährt und werde von der Bevölkerung gut angenommen. Auch die Baumschutzverordnung funktioniere in der Praxis und verbinde Umweltschutz mit praktikablen Lösungen. Beide Maßnahmen sind zentrale Anliegen der SPD Kaufbeuren für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Schill will Bildungspakt für Kaufbeuren

Rechtsanspruch als Chance für Qualität nutzen

Bildung ist Zukunftspolitik

Volles Haus, engagierte Wortmeldungen und eine klare Botschaft: Bildung ist Zukunftspolitik. Auf Einladung von Oberbürgermeisterkandidat und Zweitem Bürgermeister Oliver Schill wurde das Grüne Wohnzimmer in Kaufbeuren zum Forum für die Bildungszukunft der Stadt. Unter dem Titel „Bildung 4.0“ diskutierte Schill gemeinsam mit den Schulleitern Arthur Müller und Gerald Reglin sowie zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern über konkrete Weichenstellungen für die kommenden Jahre.

Ganztag neu denken: Qualität statt Pflichtprogramm

Im Zentrum des Abends stand der ab dem Schuljahr 2026/2027 geltende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Ein Meilenstein mit weitreichenden Folgen für die Kommunen. Für Schill ist klar: „Dieser Anspruch darf nicht zur reinen Betreuungsverpflichtung werden, sondern muss zur Qualitätschance für unsere Stadt werden.“ Kaufbeuren habe jetzt die Möglichkeit, Ganztag neu zu denken: „Pädagogisch hochwertig, verlässlich organisiert und eng vernetzt mit dem gesellschaftlichen Leben vor Ort,“ ergänzt Schulleiter Gerald Reglin.

Der Bildungspakt: Vereine, Schulen und Kultur an einen Tisch

Kern dieses Ansatzes ist der „Bildungspakt Kaufbeuren“. Ziel ist eine verbindliche Vernetzung von Kitas, Schulen, Vereinen, Kulturträgern und Wirtschaft. „Die Nachwuchsarbeit unserer Vereine braucht im Ganztag eine verlässliche Zukunft. Unsere Aufgabe ist es, Sport, Musik und Kultur strukturell und dauerhaft zu integrieren“, so Schill. „Damit schaffen wir einen Ganztag, der ganzheitliche Bildung ermöglicht – nicht bloß Aufbewahrung.“

Stadtentwicklung beginnt bei Kita und Schule

Darüber hinaus sprach sich der Oberbürgermeisterkandidat für eine langfristige Bildungsstrategie aus, die Stadtentwicklung, Wohnbau und Bildungsinfrastruktur konsequent zusammendenkt. Schulleiter und Bildungsbeauftragter des Stadtrats Arthur Müller bekräftigt: „Neue Wohngebiete müssten von Anfang an mit ausreichend Kita- und Schulplätzen geplant werden. Bildungsinvestitionen seien keine freiwilligen Leistungen, sondern Voraussetzung für Familienfreundlichkeit und wirtschaftliche Stärke.“

Digitale Kompetenz statt digitales Konsumieren

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Schill kündigte an, die Schulen als Sachaufwandsträger weiterhin modern und leistungsfähig auszustatten. „Dafür habe ich mich als Zweiter Bürgermeister eingesetzt und das werde ich als Oberbürgermeister mit voller Überzeugung fortsetzen“, betonte er mit Blick auf flächendeckendes WLAN, zeitgemäße Endgeräte, verlässlichen IT-Support sowie klare Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. „Unsere Kinder sollen die digitale Welt nicht nur konsumieren, sondern gestalten lernen.“

Die Veranstaltung zeigte: Kaufbeuren verfügt über engagierte Akteure und starke Ideen. Mit politischem Gestaltungswillen will Oliver Schill diese Kräfte bündeln, für einen Ganztag mit Qualität und für eine starke Bildungsregion Kaufbeuren. „Ich bin dankbar, dass wir mit Arthur Müller und Gerald Reglin zwei Stadtratskandidaten haben, die überzeugend für Bildung und damit für unsere Kinder und Jugendlichen antreten.“

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Jugend

Sophie-la-Roche-Realschule: Begegnungen, die bewegen

Schülerinnen und Schüler der Sophie-la-Roche-Realschule besuchen die „Fazenda da Esperança“ 

Am 20.01.2026 besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Sophie-La-Roche-Realschule im Rahmen des Lehrplanthemas Suchtprävention die „Fazenda da Esperança“ in Bickenried. Zwei der dort lebenden Rekuperanten begrüßten die Gruppe und stellten das Konzept des „Hofes der Hoffnung“ vor. Danach schilderten sie in eindrücklichen Worten, wie sie den Weg aus der Sucht fanden und sich in Bickenried für ihr neues Leben rüsten. Im Anschluss fand ein vertraulicher Austausch zwischen den Schülern und den Bewohnern statt, an den sich ein Rundgang über den Hof anschloss. Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde der bewegende Vormittag beendet. 

Ermöglicht wurde die Durchführung der Präventionsmaßnahme durch Gertrud Gellings (Vorstand Bürgerstiftung Kaufbeuren, Stadträtin Beauftragte für „Gesundheit & Pflege“). Unterstützt durch Michaela Lausser (Stadt Kaufbeuren, Prävention und Familienbildung) sowie das Busunternehmen Stuhler-Linder Reisen.

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Kultur Veranstaltung

Kabarett von und mit Anne Vodg: „Gegendert wird, was auf den Tisch kommt“

 Zum internationalen Frauentag – Samstag, den 07.03.2026, Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Ihre Gedanken sind klug und zeugen von Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein. Sie decken sich zu 100 Prozent mit meiner Sichtweise: Frauen müssen in unserer Sprache sichtbarer werden. Meine Mutter war Zeit ihres Lebens Grundschullehrerin in Aachen. Damals wurde immer von Lehrern gesprochen, obwohl das gesamte Kollegium weiblich war. Nur der Rektor war ein Mann. Schon als 13-jähriges Kind konnte ich das nicht nachvollziehen.

Meine Kernaussage ist: Gendern, wo es Sinn macht, der Gleichstellung auf sprachlicher Ebene dient und somit auch die Wahrnehmung beeinflusst, sollte flächendeckend umgesetzt werden, aber wenn es aus reiner Ideologie heraus geschieht und unsere Sprache, die in erster Linie der alltäglichen Kommunikation dient, ad absurdum führt, wird es keine Mehrheit finden – was ich persönlich schade fände.

Natürlich polarisiere ich, wenn ich Beispiele liefre, aber dieses tue ich 1. in beide Richtungen (Pro und Contra) und 2. weil es dem Unterhaltungswert dient. Das ist mein Markenzeichen: ernsthafte Themen mit Humor betrachten, ohne sich über sie lächerlich zu machen, denn Humor verbindet und erhöht die Bereitschaft zuzuhören auch bei unterschiedlichen POV.

In diesem Programm werden ca. 15 Minuten dem Gender-Thema gewidmet. Der Rest thematisiert andere gesellschaftliche Debatten wie Diversität, Mobilität, Nachhaltigkeit, Liebe, Ernährung, Älterwerden, etc. die ebenfalls in meinem Buch mit Herz, Haltung und Humor diskutiert werden. 

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungstelle der Stadt Kaufbeuren statt. 

Kartenvorverkauf: In den Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de oder telefonisch unter 0831 206 5555.
Als Reservierung im Podium per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de und telefonisch unter 08341/13002.

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Politik

Grüne Kaufbeuren laden zum Familiencafé ein

Am Donnerstag, 5. März, ab 10 Uhr 

Zu einem offenen Frühstücksformat im Rahmen der Reihe „Bürgermeister Schill lädt ein“ laden die Grünen Kaufbeuren am Donnerstag, 5. März, ab 10 Uhr ein. Das „Familiencafé“ im Grünen Wohnzimmer (Schmiedgasse 8, KF) wird von Stadträtin Marita Knauer sowie Irene Gierg, Stadtratskandidatin und Inhaberin von Irenes Café, gestaltet.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein gemeinsames veganes und vegetarisches Frühstück, das Raum für Begegnung und Austausch bieten soll. Die Organisatorinnen betonen, wie wichtig kommerzfreie Treffpunkte für das gesellschaftliche Miteinander seien. „Wir brauchen Orte, an denen Menschen aller Generationen unkompliziert zusammenkommen können – barrierefrei und ohne Konsumdruck“, sagt Knauer.

Eingeladen sind Familien, Seniorinnen und Senioren sowie politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger. Für Kinder wird während der Veranstaltung eine Betreuung angeboten.

Eine Anmeldung ist bis zum 3. März abends erforderlich. Diese ist möglich im Grünen Wohnzimmer (Schmiedgasse 8, KF, an den Infoständen der Grünen auf den Kaufbeurer Wochenmärkten oder per E‑Mail an marita.knauer@gruene-kaufbeuren.de.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Soziales Weihnachten

5.500 Euro für den guten Zweck: Hirschzell zeigt Zusammenhalt

Beim Helferfest werden Spenden aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ übergeben

Beim Helferfest des Vereins „Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de“ (HGA) am 7. Februar 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell standen nicht die Organisatoren, sondern die Spendenempfänger im Mittelpunkt. Insgesamt 5.500 Euro konnten an soziale Einrichtungen und Projekte in der Region übergeben werden.

4.000 Euro aus dem Weihnachtsmarkt

Der Erlös des Weihnachtsmarkts in Hirschzell in Höhe von 4.000 Euro ging an die Kinderbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, die Tafel Kaufbeuren, den SKM Kaufbeuren – unter anderem für die Wärmestube – sowie an die Kinderbrücke Allgäu.

1.500 Euro aus „Hirschzell leuchtet“

Weitere 1.500 Euro stammen aus der Aktion „Hirschzell leuchtet“. Die Spende ging an die Biberburg Pforzen sowie an die Grundschule Hirschzell.

Bei der Übergabe waren Katrin Neitzel und Luca Eder von der Biberburg Pforzen sowie Ute Schönhaar von der Grundschule Hirschzell anwesend. Für die Aktion „Hirschzell leuchtet“ nahmen Katharina Wiedemann, Brigitte Schneider und Julia Schneider teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de

Engagement mit Wirkung

Die Spendensumme ist das Ergebnis zahlreicher ehrenamtlicher Stunden und der Unterstützung vieler Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen. Mit den Erlösen aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ werden Einrichtungen gestärkt, die im Alltag wichtige soziale Aufgaben übernehmen.

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Allgemein Sport

ESVK gegen den Tabellenführer: Viel Leidenschaft, viel Kampf aber leider keine Punkte

Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker

Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.

Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.

Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.

Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.

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Bildung

Fünfte Klasse der Gustav-Leutelt-Schule beim Wettbewerb „Schreib für Hanau“ in Berlin

Eine große Bühne für Karina Raab (2.v.l.) in der Staatsbibliothek in Berlin im Beisein von Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (links) sowie die beiden Lehrerinnen Celina Wieland und Alexandra Fiedler (rechts). Foto: Gustav-Leutelt-Schule

Junge Stimmen gegen Rassismus

Eine fünfte Klasse der Gustav-Leutelt-Schule machte sich vor zwei Wochen auf den Weg nach Berlin – nicht für einen gewöhnlichen Ausflug, sondern für ein besonderes Projekt mit großer Bedeutung: Die Schülerinnen und Schüler hatten am Schreibwettbewerb „Schreib für Hanau“ teilgenommen und sich intensiv mit den Themen Rassismus und Ausgrenzung auseinandergesetzt.

 

Der Wettbewerb erinnert an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020 und ermutigt junge Menschen, ihre Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Genau das taten die Kinder der fünften Klasse mit beeindruckender Ernsthaftigkeit und Kreativität. In ihren Texten schrieben sie über Ungerechtigkeit, Mut, Freundschaft und darüber, wie wichtig Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft ist.

 

In der Bundeshauptstadt erwartete die Klasse ein abwechslungsreiches Programm mit mehreren Veranstaltungen rund um die Themen Rassismus, Toleranz und Demokratie. In Workshops diskutierten die Schülerinnen und Schüler miteinander. Dabei wurde deutlich: Auch junge Menschen haben eine klare Haltung gegen Ausgrenzung.

 

Den Höhepunkt der Reise bildete eine feierliche Lesung am Ende der Veranstaltungsreihe. Vor Publikum trugen ausgewählte Schülerinnen und Schüler ihre Texte vor. Besonders bewegend war der Beitrag von Karina Raab. Sie hatte den Text „Der Pizzaladen“ geschrieben. Darin erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die ein rassistisches Attentat überlebt. Mit einfühlsamen Worten zeigte Karina, wie verletzend Ausgrenzung sein kann und wie wichtig es ist, füreinander einzustehen.

 

Die Reise nach Berlin war für die Klasse nicht nur eine Anerkennung ihrer schriftstellerischen Arbeit, sondern auch eine wertvolle Erfahrung. „Wir haben gelernt, dass unsere Stimmen zählen“, sagte eine Schülerin nach der Lesung. Die begleitenden Lehrkräfte zeigten sich stolz auf das Engagement und die Offenheit ihrer Klasse. Voll des Lobes ist auch Schulleiter Frank Hortig: „Unsere Kinder der Gustav-Leutelt-Schule haben mit ihren Texten bewiesen, dass der Einsatz gegen Rassismus nicht erst im Erwachsenenalter startet. Es beginnt dort, wo junge Menschen den Mut zeigen, hinschauen, aber insbesondere auch zuhören und ihre Gedanken aufschreiben.“

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Kultur

Historischer Vortrag: Gold aus den Fingern

Ein historischer Film über Neugablonz und seine Entstehungsgeschichte am 17./18./19. März 2026, jeweils 19:00 Uhr

Der Heimatverein Kaufbeuren und der Bundesverband der Gablonzer Industrie laden gemeinsam mit dem Historiker Manfred Heerdegen zu einem spannenden Rückblick ein. Schon 1952 entstand der Film GOLD AUS DEN FINGERN im Auftrag der amerikanischen Marshallplan-Behörde. Der erste Vortragsabend im Juli 2025 löste unerwartet großes Interesse aus. Nicht nur aus Kaufbeuren, sondern auch aus dem weiteren Umland waren Gäste angereist, um den Film zu sehen. Diesem enormen Zuspruch waren die Räumlichkeiten nicht gewachsen. Für alle Menschen, die damals nicht teilnehmen konnten, wird der Vortrag nun an drei aufeinanderfolgenden Abenden wiederholt. 

Der Film dokumentiert den Wiederaufbau der Gablonzer Industrie im Allgäu. Darüber hinaus spielten beim Aufbau von Neugablonz Fördermittel aus dem Marshallplan eine wichtige Rolle, die von der amerikanischen Politik für den Wiederaufbau Deutschlands zur Verfügung gestellt wurden. Somit war es sehr wichtig, der Öffentlichkeit vorzuführen, welche Wirkung amerikanische Fördergelder für das zerstörte Land hatten. 

Die Filmproduktion war hochkarätig besetzt und es gab sowohl eine deutsche wie auch eine englische Fassung, die in Kinos als Beiprogramm von Spielfilmen gezeigt wurden. Die Uraufführung fand im Juni 1952 auf der BERLINALE statt. Als Hauptdarsteller konnte der Schauspieler Albert Hehn, Vater des bekannten Darstellers Sascha Hehn, gewonnen werden. Regisseur und Drehbuchautor war Herbert Lander, ein erfahrener Kameramann, der sich als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hatte. Er war unter anderem für die UfA tätig und später beispielsweise an Produktionen mit Bernhard Grzimek beteiligt.

Der Film GOLD AUS DEN FINGERN wurde in Neugablonz noch lange nach seiner Erstveröffentlichung gerne gezeigt, weil viele Einwohner des Stadtteils als Statisten an dem Film mitgewirkt haben. Auch für Kaufbeurer hat der Film einen historischen Reiz, weil in einer Einstellung die Kaiser-Max-Straße und die Fassade des Rathauses vor dem großen Brand gezeigt werden.

An den drei Terminen wird jeweils zunächst der Film gezeigt, Dauer ca. 15 Minuten. Anschließend berichtet der Historiker Manfred Heerdegen über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe des Films. Der Eintritt am Abend ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich (info@gablonzer-industrie.de).

Die Erlebnisausstellung

Schmuck und mehr

Dauerhaft präsentiert die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie vor allem Modeschmuck in vielen Farben und Stilrichtungen. Ein Highlight sind die vielen liebevoll gestalteten Schneekugeln. 

Erleben. Informieren. Einkaufen.

Erlebnisstationen begeistern Besucher allen Alters. Der integrierte Shop lädt zum Einkaufen ein. Zusätzlich bietet die kleine KaffeeWerkstatt einen Kaffee in gemütlicher Atmosphäre. Junge Besucher können in der Erlebnisausstellung mit kleinen Rätselspielen auf Entdeckungsreise gehen.

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen: www.erlebnisausstellung.info

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Karriere Veranstaltung

Jobsuche anders gedacht: Das 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026 in Kaufbeuren

82 Aussteller und weiter wachsend: Das Allgäuer Jobfestival nimmt Fahrt auf

Am 13. Mai 2026 findet in der energie schwaben arena Kaufbeuren erstmals das Allgäuer Jobfestival statt. Was zunächst als regionale Karrieremesse gedacht war, entwickelt sich zu einer Plattform für Austausch, Bewerbung und Weiterbildung im gesamten Allgäu. „Wir wollten keine klassische Messe mit langen Vorträgen und Distanz zwischen Stand und Besucher“, sagt Geschäftsführer Andi Wehl vom Veranstalter WA Connections. „Unser Ansatz ist direkter Austausch auf Augenhöhe – ohne Hürden, ohne komplizierte Prozesse.“

82 Aussteller – zusätzliche Plätze für die Region

Aktuell sind 82 Aussteller fest angemeldet. Kurzfristig wurden weitere 15 Standplätze für Betriebe aus dem Raum Füssen und Kempten geschaffen. Unternehmen aus Kaufbeuren, Buchloe, Bad Wörishofen, Mindelheim, Marktoberdorf, Obergünzburg, Kempten und Füssen sind vertreten. Für Wehl ist das ein klares Signal: „Die Rückmeldungen zeigen, dass der Bedarf groß ist. Viele Betriebe suchen den direkten Draht zu Nachwuchs- und Fachkräften – genau den schaffen wir hier.“

Bewerbung per App – direkt vor Ort

Ein zentrales Element des Festivals ist die digitale Bewerber-App. Sie hat den Beta-Test abgeschlossen, die Zugänge werden im April verschickt. Besucher können sich damit direkt auf der Messe bei Unternehmen bewerben – ohne Papierunterlagen. „Wer Interesse hat, soll nicht erst Wochen später eine Bewerbung verschicken müssen“, so Wehl. „Wir verkürzen den Weg zwischen Kennenlernen und Bewerbung auf wenige Minuten.“ Ergänzt wird das Angebot durch kostenfreie Bewerbungsfotos (nach Kapazität), Jobcoaching sowie Styling-Tipps für den ersten Eindruck im Gespräch.

Mehr als eine klassische Jobmesse

Das Konzept geht bewusst über den Rahmen einer üblichen Jobmesse hinaus. Geplant sind unter anderem:

  • Kostenfreie Anreise mit der Bayerischen Regiobahn zwischen Füssen und Buchloe
  • Ein Genuss- und Eventzelt mit regionalen Produkten
  • Live-Musik während des Festivals
  • Ein Zugsimulator der BRB
  • Probefahrten mit Jobbikes
  • Shuttlefahrten im ESVK-Mannschaftsbus
  • Gewinnspiele und Mitmachaktionen

„Wir möchten die Jobsuche in ein Umfeld bringen, in dem man sich gerne aufhält“, erklärt Wehl. „Gerade junge Menschen brauchen keine steife Atmosphäre, sondern echte Begegnungen.“

Angebote für verschiedene Zielgruppen

Das Festival richtet sich an mehrere Gruppen gleichzeitig.

Für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende
Sie können Ausbildungsbetriebe unkompliziert kennenlernen, Berufe entdecken, die online wenig sichtbar sind, und direkt mit Ausbildern ins Gespräch kommen.

Für Fachkräfte, Studierende und Quereinsteiger
Sie erhalten die Möglichkeit, sich unmittelbar vor Ort zu bewerben, neue regionale Arbeitgeber kennenzulernen und berufliche Perspektiven auszuloten.

Für Eltern
Sie bekommen Einblicke in Bewerbungsprozesse, Unterstützung bei der Vorbereitung und können gemeinsam mit ihren Kindern Orientierung gewinnen.

Für Unternehmen und HR-Verantwortliche
Neben der Präsentation als Arbeitgeber steht der fachliche Austausch im Fokus.

„Wir sehen das Festival als Plattform für die gesamte Region“, sagt Wehl. „Es geht nicht nur um Ausbildung, sondern um berufliche Entwicklung insgesamt.“

Fachprogramm für Unternehmen

Neben dem offenen Messebereich bietet das Jobfestival kompakte Impulsvorträge für Aussteller und Firmenbesucher. Thematisch geht es um Fachkräftesicherung, Personalstrategie und aktuelle rechtliche Entwicklungen.

Geplant sind unter anderem Beiträge zum Qualifizierungschancengesetz und zum Potenzial des Quereinstiegs (Sabine Dirnberger), zur Azubigewinnung 2026 und den Ergebnissen des Choosely-Beta-Tests (Dominik Baum) sowie zur Entgelttransparenz und fairen Gehaltssystemen (Smaro Sideri). Weitere Vorträge beschäftigen sich mit Automatisierung im HR (Marc Stratmann), strategischer Ausbildungsplanung (Simone Oßwald), Onboarding-Angeboten der GKV (Melanie Fuchs) sowie mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen (Christian Dorer). Auch Mitarbeitergesundheit (EGYM Wellpass) und Beiträge regionaler Institutionen wie Allgäu GmbH, Klaus Härtel und der Arbeitsagentur sind vorgesehen.

„Wir wollen nicht nur Kontakte vermitteln, sondern auch Impulse geben, wie sich Unternehmen zukunftsfähig aufstellen können“, betont Wehl.

Digitale Vernetzung über den Messetag hinaus

Mit dem Kemptener Startup Choosely besteht zudem eine Kooperation im Bereich digitaler Berufsorientierung. Die App wurde mit über 30 Ausbildungsbetrieben, fünf Schulen und rund 400 Jugendlichen getestet. Mit dem Jobfestival startet sie im Ostallgäu. „Berufsorientierung endet nicht an einem Messetag“, sagt Wehl. „Digitale Lösungen helfen, den Kontakt langfristig zu halten.“

Organisation mit regionalem Netzwerk

Hinter dem Projekt steht ein Kernteam um Andi Wehl sowie rund 30 Helferinnen und Helfer. Technik, Bühne, Kommunikation, IT und Organisation werden gemeinsam umgesetzt. „Ohne die Unterstützung aus der Region wäre das nicht möglich“, so Wehl. „Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt.“

Termin und Veranstalter

1. Allgäuer Jobfestival
Termin: 13. Mai 2026
Ort: energie schwaben arena, Kaufbeuren
Ausbildungsmesse: 12:00 – 19:30 Uhr
Jobmesse: 16:00 – 19:30 Uhr

Veranstalter:
WA Connections GbR
Hans-Böckler-Straße 49
87600 Kaufbeuren

Weitere Informationen unter:
https://wa-connections.de/jobfestival-allgaeu/

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Senioren Soziales Veranstaltung

Thema Demenz: BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige lädt am 3.3.2026 in Neugablonz zum Informations- und Praxistermin ein


Bewegung und Demenz: Aktiv begleiten, Alltag stärken

Pflegende Angehörige stehen im Alltag häufig vor besonderen Herausforderungen – insbesondere, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt ist. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Marktoberdorf lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein, die praxisnahe Unterstützung bietet.

Termin und Veranstaltungsort

Dienstag, 03. März 2026
17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Gablonzer Siedlungswerk
Sudetenstraße 105
87600 Kaufbeuren / Neugablonz

Thema des Abends: „Bewegung und Demenz – aktiv begleiten“

Referentin ist Ursula Schmid, Physiotherapeutin.

Im Mittelpunkt stehen praktische Anregungen zur Bewegungsförderung von Menschen mit Demenz. Die Veranstaltung verbindet fachliche Informationen mit konkreten Übungen für den Alltag.

Inhalte der Veranstaltung

  • Überblick über Daten und Fakten zum Krankheitsbild Demenz
  • Praktische Tipps zur Bewegungsförderung im Alltag
  • Anregungen, abgestimmt auf die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung

Bewegung kann dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und die Lebensqualität zu unterstützen. Angehörige erhalten Impulse, wie sie Betroffene aktiv begleiten können.

Austausch und Information

Die offenen Treffen der Fachstelle bieten zudem Raum für Gespräche. Teilnehmende können sich über die Versorgung zu Hause informieren, Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen. Wer für die Dauer der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail oder telefonisch erleichtert die Planung.

Kontakt:
Fachstelle für pflegende Angehörige
BRK Kreisverband Ostallgäu
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2
87616 Marktoberdorf
E-Mail: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de
Telefon: 08342 9669 43

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Sport

Intensives Wochenende für die Kaufbeurer Handballer – Erste Mannschaft zuhause auf Punktejagd

Nach einer bitteren Niederlage gegen den TSV Gilching steht für die erste Mannschaft der SG am kommenden Samstag das nächste Entscheidungsspiel an. Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Fürstenfeldbruck haben die Herren zudem einiges gutzumachen. Das Hinspiel ging mit 27:20 klar an die Brucker Reserve.

Zu schaffen macht der SG dabei weiterhin der ausgedünnte Kader. Ausreden darf es aber für die Wertachstädter keine mehr geben. Der Kampf um den Klassenerhalt hat sich in den vergangenen Wochen noch zugespitzt. Nur noch drei Punkte trennt die SG vom 10. Tabellenplatz.

Handballerisch müssen sich die Kaufbeurer wieder auf das Wesentliche besinnen. Gegen Fürstenfeldbruck müssen sie sich wieder auf die kompakte Abwehr und den verbesserten Angriff besinnen, die bei den vergangenen Siegen das Erfolgsrezept waren. Viel wird auch von der Einstellung abhängen – die brachte den Kaufbeurer in der Rückrunde der Bezirksoberliga bereits Punkte gegen klare Favoriten ein. Anwurf ist vor heimischem Publikum am kommenden Samstag um 18:00 Uhr.

Das zweite Spiel in Kaufbeuren bestreitet die männliche C-Jugend um 16:00 Uhr am Samstag gegen den TSV Herrsching. Dem Team von Jakob Salzer und Werner Schenk steht mit dem Viertplatzierten eine schwere Aufgabe bevor. Ziel ist es, die Herrschinger Gäste möglichst lange zu ärgern.

Im ersten Spiel des Tages trifft die weibliche B-Jugend auswärts um 12:15 auf die HSG Schwabkirchen. Auch hier besteht Wiedergutmachungsbedarf. Das erste Spiel konnte die HSG mit 21:33 für sich entscheiden.

Am Sonntag gehen dann zwei Kaufbeurer Teams an Turniertagen an den Start. Ab 10:45 Uhr steht die Kaufbeurer männliche D-Jugend in Gröbenzell gegen die Gastgeber und eine Mannschaft aus Waltenhofen auf der Platte. Gleichzeitig trifft die F-Jugend der SG in Immenstadt auf Mannschaften der JSG Alpsee-Grünten, der SG Biessenhofen-Marktoberdorf und des TSV Ottobeuren.

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Politik Werbung

Dienstag 3.3.2026: Kaufbeuren ohne Stolperfallen – Infoabend zur Barrierefreiheit im Grünen Wohnzimmer

Als Referentin spricht Sabine Eichinger, die einen Überblick darüber gibt, welche Formen von Behinderungen im Alltag eine Rolle spielen

Unter dem Titel „Kaufbeuren ohne Stolperfallen“ laden die Kaufbeurer Grünen am Dienstag, 3. März, um 19 Uhr zu einem öffentlichen Informationsabend in das Grüne Wohnzimmer in der Schmiedgasse 8 ein. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Thema Barrierefreiheit auseinandersetzen möchten.

Als Referentin spricht Sabine Eichinger, die einen Überblick darüber gibt, welche Formen von Behinderungen im Alltag eine Rolle spielen und welche Anforderungen sich daraus für eine barrierefreie Stadt ergeben. Sie erläutert, welche Maßnahmen Kommunen ergreifen können, um den Zugang zu öffentlichen Räumen, Wegen und Angeboten für alle Menschen zu erleichtern.

Ergänzt wird der Abend durch einen persönlichen Beitrag von Florian Zajicek. Er berichtet aus der Perspektive eines betroffenen Vaters über die Erfahrungen mit der Behinderung seiner Tochter und die Herausforderungen, die Familien im Alltag bewältigen müssen.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Menschen, die selbst auf Hilfsmittel angewiesen sind, als auch an junge Familien, Angehörige von behinderten Menschen und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Podcast

Der neue Klar.Text Podcast: Holger Jankovsky und Werner Pohl stellen den neuen Förderverein Stadtteater Kaufbeuren e.V. vor

Entstanden ist ein kurzweiliger, amüsanter Podcast, der eindrucksvoll zeigt, wie sehr Holger Jankovsky und Werner Pohl „ihr“ Stadttheater am Herzen liegt

Spontan, herzlich und voller Begeisterung: In dieser Podcastfolge spricht Gastgeber Claus Tenambergen mit zwei echten Theatermenschen – Holger Jankovsky und Werner Pohl. Beide verbindet eine tiefe Leidenschaft für das Theater. Seit vielen Jahren stehen sie selbst auf der Bühne, führen Regie und prägen das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Im Mittelpunkt steht das wunderbare Stadttheater Kaufbeuren – ein architektonisches Juwel mit großer Geschichte und dem ältesten Theater-Vorhang Deutschlands. Ein Haus mit Charakter, Charme und Vergangenheit – aber auch mit Herausforderungen. Denn wie so oft bei historischen Gebäuden ist der Renovierungsbedarf hoch. Die Stadt Kaufbeuren als Eigentümerin kann notwendige Maßnahmen nur begrenzt finanziell stemmen.

Genau hier setzt eine neue Initiative an: Anfang 2026 wurde der Förderverein Stadttheater Kaufbeuren e.V. gegründet. Die Vorstandschaft besteht aus: Holger Jankovsky, Werner Pohl , Cindy Monning-Jankovsky , Robert Fischer-Briechle und Martin Valdés-Stauber. Mit viel Engagement und Tatkraft möchten die Initiatoren künftig Renovierungsmaßnahmen unterstützen und zugleich ein lebendiges Vereinsleben etablieren. Der Förderverein versteht sich nicht nur als finanzielle Unterstützung, sondern als aktiver Teil der vielfältigen Theaterlandschaft in Kaufbeuren – offen, mitgestaltend und voller Ideen. Entstanden ist ein kurzweiliger, amüsanter Podcast, der eindrucksvoll zeigt, wie sehr Holger Jankovsky und Werner Pohl „ihr“ Stadttheater am Herzen liegt – und wie viel Herzblut in dieser neuen Bewegung steckt. Jetzt reinhören und erfahren, wie aus Leidenschaft Verantwortung wird – für ein Theater mit Geschichte und Zukunft.

Der Podcast hier auf Wir sind Kaufbeuren, auf den Social-Media-Accounts von Wir sind Kaufbeuren und überall dort, wo es Podcasts gibt.

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Politik Werbung

Stadtrat Johannes Böckler: für eine lebenswerte und sichere Stadt

Warum Lebensqualität und Sicherheit aktive Kommunalpolitik brauchen

Kaufbeuren steht vor einem entscheidenden Jahrzehnt. Die Stadt an der Wertach ist geprägt von ihrer historischen Altstadt, zwei Zentren, Stadtteilen mit viel Geschichte und einer gewachsenen Stadtstruktur. Gleichzeitig steht sie vor großen Herausforderungen – und genau hier ist kommunalpolitische Verantwortung gefragt. „Eine lebenswerte und sichere Stadt entsteht nicht zufällig. Sie braucht klare Ziele, verantwortungsvolle Entscheidungen und ein starkes Miteinander“, sagt Johannes Böckler, Stadtrat in Kaufbeuren.

Gerade für Familien bietet Kaufbeuren vieles, was es zum Leben braucht: ein breites Angebot an Kindertagesstätten, Grund- und weiterführenden Schulen, zahlreiche Sportanlagen sowie ein vielfältiges Kulturangebot. Böckler betont: „Kaufbeuren hat eine angenehme Größe – hier sind die Wege kurz und vieles lässt sich schnell erreichen, vom Arbeitsplatz über Freizeit- und gastronomische Angebote bis zur Natur und den vielfältigen Naherholungsflächen in und um Kaufbeuren. Dazu kommt eine starke Gemeinschaft mit einem breiten Angebot an Vereinen und Initiativen, das unsere Stadt trägt.“

Wer im Stadtrat Verantwortung trägt, muss Potenziale frühzeitig erkennen

Doch diese Stärken bleiben laut Böckler nur erhalten, wenn sie politisch begleitet und weiterentwickelt werden. Genau hier sieht er die Aufgabe des Stadtrats. Denn für ihn ist die Lebensqualität keine abstrakte Größe, sondern eine konkrete kommunalpolitische Aufgabe. Betreuungsplätze müssen bedarfsgerecht geplant, Schulstandorte gestärkt und Sport- sowie Kulturangebote langfristig unterstützt werden. „Wer im Stadtrat Verantwortung trägt, muss gute Rahmenbedingungen setzen und Potenziale frühzeitig erkennen“, erläutert er.

Unzertrennbar verbunden mit einer lebenswerten Stadt sind für Böckler die zahlreichen Vereine und das Ehrenamt, als eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in Kaufbeuren. „Unser Ehrenamt ist ein großer Schatz. Als Stadtrat ist es immens wichtig, diesen nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten und zu unterstützen.

Sicherheit als Grundvoraussetzung

Zur Lebensqualität gehört für Böckler auch das Thema Sicherheit. Kaufbeuren gilt im bayernweiten Vergleich als einer der sichersten Städte mit geringer Kriminalitätsbelastung. Für Familien, ältere Menschen und alle Bürgerinnen und Bürger sei das ein wichtiger Faktor. „Sicherheit entsteht durch Zusammenarbeit – zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Verwaltung und Bürgerschaft“, so Böckler. Ebenso bedeutend seien eine vorausschauende Stadtplanung, gut beleuchtete Wege und gepflegte öffentliche Räume. „Ich stehe für eine Stadt, in der sich Menschen sicher fühlen, gerne leben und Perspektiven finden. Dafür braucht es Erfahrung, Sachverstand und klare Entscheidungen im Stadtrat.“

Informationen zu Johannes Böckler

Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.

Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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