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Bildung Kultur

Der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt – Vortrag zum 75. Todestag

Bekenner – Kaufbeurer Geschichtsforscher – Begleiter der Geschwister Scholl 1943

Auf dem Bild – der evangelische Pfarrer Dr. Karl Alt. Foto: Thomas Pfundner

Der Heimatverein Kaufbeuren und der Freundeskreis der evangelischen Akademie Tutzing laden am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 19.00 Uhr zum Vortrag über den evangelischen Pfarrer Dr. Karl Alt ein. Aus Anlass seines 75. Todestages referiert Thomas Pfundner, Heimatforscher, Theologe und Pfarrer über den Bekenner, Kaufbeurer Geschichtsforscher und Begleiter der Geschwister Scholl 1943.

Selten spiegelt sich die Tragik eines ganzen Jahrhunderts so stark wie in der Persönlichkeit und dem Schicksal des Pfarrers Karl Alt (geb.17.8.1897, gest. 16.06.1951). Von 1923 bis 1929 versah er die zweite Pfarrstelle an der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren. Verbunden damit war die Seelsorge an den Patienten der Heil- und Pflegeanstalt, denen sein besonderes Mitgefühl galt. Mit der Erforschung der Geschichte der Reformation in Kaufbeuren schuf er ein Grundlagenwerk.

Nach seinem Wechsel nach München gehörte die Gefängnisseelsorge in München-Stadelheim zu seinen Aufgaben. Während des Dritten Reiches wurden dort viele Todesurteile vollstreckt. Zu den von Pfarrer Alt betreuten Gefangenen gehörten auch Hans und Sophie Scholl von der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Der Vortrag im Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren, ist öffentlich und kostenlos.

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Kultur Natur & Tiere

Heimatkundliche Wanderung führte zum ehemaligen Waldhaus

Heimatverein Kaufbeuren auf den Spuren des traditionsreichen Ausflugsortes

Helmut Kögel, Die Teilnehmenden der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren besuchten unter der Führung von Helmut Kögel den ehemaligen Standort des traditionsreichen Waldhauses im Sachsenrieder Forst.

Es wurde wieder einmal Zeit: Bereits im Jahr 1963 lud der Heimatverein Kaufbeuren zu einer heimatkundlichen Tageswanderung in den Sachsenrieder Forst ein. Damals erfolgte die Anreise mit der Bahn nach Aufkirch, die Mittagsrast fand im traditionsreichen Waldhaus statt.

Genau 63 Jahre später besuchte nun erneut eine Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren unter der Führung von Helmut Kögel die malerische Lichtung im Sachsenrieder Forst. Obwohl das ursprüngliche Waldhaus im Jahr 1980 abgerissen wurde, erinnert heute noch vieles an seine bewegte Geschichte. Die besondere Lage und die komplexen Zuständigkeiten des ehemaligen Waldhauses werden durch das im Jahr 2014 errichtete kleine Waldhaus mit den dort in den vier Himmelsrichtungen angebrachten Wappen veranschaulicht. Das Waldhaus gehörte zeitweise postalisch zu Frankenhofen im Westen, schulisch zu Sachsenried im Süden – es wurden dort auch Kinder geboren -, politisch zu Dienhausen im Osten und kirchlich zu Denklingen im Norden.

Erbaut wurde das Waldhaus im Jahr 1864 durch die Bayerische Staatsforstverwaltung zur Bekämpfung des Wilderertums. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume, im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft. Über viele Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Waldhaus zu einem beliebten und geselligen Mittelpunkt für Waldarbeiter, Forstbeamte, Wanderer sowie Pilz- und Beerensammler. Auch Schulausflüge, Besucher der Tanzbühne unter freiem Himmel sowie der traditionelle Gang nach Emmaus am Ostermontag führten regelmäßig hierher. Bei weiblichen Gästen besonders beliebt war der dort ausgeschenkte süffige Beerenwein. Ab Mitte der 70er Jahre läuteten die Baufälligkeit des Gebäudes und zunehmende Hygienevorschriften das Ende dieser erfolgreichen Ära ein.

Die Gruppe lauschte begeistert den geschichtsträchtigen Ausführungen von Helmut Kögel rund um das Ausflugsziel. Natürlich durfte nach einer gemeinsamen Brotzeit in der Schutzhütte der Eintrag in das inzwischen fünfte Hüttenbuch nicht fehlen. Anschließend machten sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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Gesundheit Jugend

Kinder und Jugendliche unterschätzen Gefahr durch E-Zigaretten

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Am besten ist es, wenn junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und entsprechende Angebote konsequent ablehnen. Urhebervermerk: © PantherMedia / diego_cervo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert: In vielen Ländern greifen Kinder und Jugendliche neunmal häufiger zu E-Zigaretten als Erwachsene. Deshalb stellt sie zum Weltnichtrauchertag ihre Kampagne unter das Motto „Die Verlockung entlarven – Nikotin- und Tabaksucht bekämpfen“.

 

Werbung zielt auf junge Zielgruppe

Bestimmte Tabakerzeugnisse richten sich erwiesenermaßen an Jugendliche – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Zuckerwatte oder Gummibärchen. Diese Aromen helfen, die Schädlichkeit und das Suchtpotenzial derartiger Nikotinprodukte zu verharmlosen. „Besonders fatal ist, dass Nikotin in jeglicher Form bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflusst“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat in einer Umfrage ermittelt, dass zwar über 90 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Rauchen von Tabakzigaretten als „ziemlich“ oder „sehr gesundheitsschädlich“ einschätzen, aber den Konsum der anderen Produkte deutlich weniger häufig als gesundheitsschädlich erachten. Doch gerade die zugesetzten Aromen erleichtern die Inhalation und damit die Aufnahme von Nikotin und vielen weiteren Schadstoffen in die Lunge. E-Zigaretten erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, zudem enthält der Dampf krebserregende Stoffe. „Und: Wer in jungen Jahren Vapes und Tabakerhitzer nutzt, hat ein dreimal höheres Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen“, sagt Carola Proksch.

 

Gesundheitsangebote gegen das Rauchen

Um möglichst frühzeitig gegenzusteuern, fördert die AOK das Präventionsprogramm FREUNDE der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., und engagiert sich damit bereits in Kitas. „Dadurch wollen wir schon im Kindesalter Gesundheitskompetenzen stärken, um spätere Süchte zu vermeiden“, sagt Carol Proksch. Weitere Angebote zur Suchtprävention gibt es an Schulen auch für ältere Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Workshops („Sauba bleim“) und Wanderausstellungen zum Themenkomplex Sucht. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung hat die Gesundheitskasse das Thema Rauchen und Suchtprävention im Blick. „Hier gibt es den Vortrag ‚Rauchfrei‘ sowie Nichtraucherkurse im betrieblichen Umfeld oder Workshops, die sich speziell an junge Beschäftigte richten“, erläutert Carola Proksch. Darüber hinaus unterstützt die AOK ihre Versicherten mit dem Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“ und fördert entsprechende Präventionskurse mit bis zu 150 Euro je Kurs.

 

Im Internet:

AOK-Magazin: Warum Jugendliche rauchen und welche Schäden das verursacht

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und Nikotinsucht | AOK-Arbeitgeberservice

Online-Kurs „Endlich Nichtraucher“: Endlich Nichtraucher – Onlinekurs mit AOK Bayern-Zuschuss | CyberHealth

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Kultur Veranstaltung

Mit am Tisch im Kunsthaus Kaufbeuren – Workshop Nr. 1: Zukunftslabor Kunsthaus

Workshop mit Stefanie Giesder (Fotografin und Grafikerin) und Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren), Samstag, 13. Juni, 15 – 18 Uhr

Mindmap Zukunftslabor Kunsthaus, Foto: Kunsthaus Kaufbeuren

Das neue Format Mit am Tisch im Kunsthaus startet und wir freuen uns auf Gespräche, Lesezirkel, Vorträge, Workshops, Präsentationen und Übungen von und für alle, die das Kunsthaus als Ort der aktiven Beteiligung erproben möchten. Im Zentrum steht ein Tisch, der immer wieder anders angeordnet werden kann – an dem wir zusammenkommen um Themen auf den Tisch zu bringen, zu arbeiten, aufzutischen, um unser Wissen und unsere Erfahrungen zu teilen.

Was verbindet ihr mit dem Kunsthaus? Was schätzt ihr an anderen Orten und vermisst es hier? Was würdet ihr hier gerne einmal ausprobieren? Gemeinsam sammeln und erzählen wir Erinnerungen, Ideen und Visionen. Im Workshop Zukunftslabor Kunsthaus erstellen wir mit euren mitgebrachten Bildern, Ideen, Inspirationen und Wünschen eine Visualisierung als Mindmap, die zum Ausgangspunkt für weitere Überlegungen und vielleicht sogar Umsetzungen werden kann. Wir sind gespannt auf eure Geschichten, Anregungen von anderen Orten und aus anderen Kontexten, konkrete Ideen für Formate oder frei imaginierte Visionen für Kulturorte der Zukunft. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir freuen uns auf euer Interesse am Austausch!

Teilnahme kostenfrei.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Rückfragen und verbindliche Anmeldung bis 10. Juni per Email an mail@kunsthaus-kaufbeuren. Wir freuen uns, wenn ihr Flyer, Fotos o.Ä. mitbringt von Ausstellungen, Veranstaltungen oder Begegnungen, die euch beeindruckt, begeistert oder auch Fragen aufgeworfen haben. Um 18 Uhr endet der Workshop. Ab 19 Uhr öffnen wir bei einer kleinen Brotzeit das Tischgespräch ohne Anmeldung für alle Interessierten und stellen die Überlegungen aus dem Workshop vor.

Stefanie Giesder ist freie Fotografin und Grafikerin. Sie studierte Kunstgeschichte, wechselte in die Werbung und spezialisierte sich mit Stationen in München und London auf Grafik-Design. Zur Fotografie kam Stefanie Giesder als Autodidaktin und einer 3-jährigen Weiterbildung an der Ostkreuzschule in Berlin. Heute ist sie als People- und Reportage-Fotografin tätig und arbeitet neben eigenen Projekten und Ausstellungen für Verlage (Trikont, Aufbau), Magazine (SZ, Zeit online, Geo Wissen, Chrismon, Brigitte) und soziale Einrichtungen wie z.B. die Lebenshilfe e.V.. Sie lebt und arbeitet in München und Kaufbeuren.

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Jugend Kinder Kultur Veranstaltung

Oskar und die Dame in Rosa 8+

(Oscar et la rose) von Eric- Emmanuel Schmitt Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Inhalt

Der zehnjährige Oskar ist unheilbar krank und lebt im Krankenhaus. Niemand wagt, ihm die Wahrheit über seinen Zustand zu sagen – bis er die resolute und warmherzige “Dame in Rosa”, die ehemalige Catcherin kennenlernt. Sie ermutigt ihn, jeden Tag so zu leben, als wäre er zehn Jahre älter, und seine Gedanken in Briefen an Gott zu schreiben. So erlebt Oskar in zwölf Tagen symbolisch ein ganzes Leben: Kindheit, Liebe, Ehe, Alter und Tod. Durch diese imaginäre Zeitreise findet er Vertrauen, Mut und Lebensfreude.

Autor: Eric-Emmanuel Schmitt

Regie: Thomas Garmatsch, Nadja Ostertag, Gabi Striegl

Vorstellungen:

  • Sa. 13. Juni 19 Uhr, Do. 18 Juni 19 Uhr, Fr. 19.Juni 19 Uhr, Sa. 20.Juni 19 Uhr, Fr.26 Juni 19 Uhr, Sa. 27.Juni 19 Uhr
  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • Preis pro Ticket : Normal 19,70€, Ermäßigt 12,70€
  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren
  • online über: https://www.reservix.de/

Vorverkaufsstellen:

  • Schauburg, Ganghoferstr.6. Di-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-23 Uhr
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12.-14., 87600 Kaufbeuren, 08341-9668390, Mi-So 10-17 Uhr
  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34., 08341/9349252, Mo-Fr. 09-18 Uhr, Sa 09-14 Uhr
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119., 87600 Kaufbeuren 08341 98244, Mo-Fr von 08:30 bis 12:30 und von 14-18 Uhr, Sa 08-12 Uhr
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Panorama Verwaltung

Das Erlebnisbad Neugablonz eröffnet am Montag

Die Eintrittspreise bleiben unverändert

Nachdem das Freibad Kaufbeuren bereits in der vergangenen Woche in die Badesaison gestartet ist, öffnet am Montag, 1. Juni 2026, auch das Erlebnisbad Neugablonz.

Die Eintrittspreise bleiben unverändert: Erwachsene zahlen 5,00 Euro, Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr), Schüler und Studenten, Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr sowie Schwerbehinderte ab 50% GdB. zahlen 3,00 Euro Eintritt (auch mit der bayerischen Ehrenamtskarte gibt es ermäßigten Eintritt). Wer das Angebot von Punktekarten nutzen möchte, kann hierbei auf den Eintrittspreis bis zu 30 % sparen. Diese Karten können in allen Bädern der Stadt genutzt werden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr – auch am Wochenende und Feiertage

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Bildung Politik

Stephan Stracke begrüßt Schülerinnen der Marien-Realschule im Bundestag

Aus dem Klassenzimmer in die Schaltzentrale der Demokratie

Auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) besuchten 17 Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren den Deutschen Bundestag in Berlin. Gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Regina Brauner und Dagmar Kunz erhielten sie persönliche Einblicke in den parlamentarischen Alltag und diskutierten mit Stracke über aktuelle politische Fragen.

Zu Beginn des Gesprächs ging es um die wirtschaftliche Lage Deutschlands und die Frage, welche Folgen aktuelle Entwicklungen für Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftschancen haben. „Deutschland braucht wieder mehr wirtschaftliche Dynamik, weniger Bürokratie, bezahlbare Energie und solide Finanzen. Nur so sichern wir Wohlstand, Arbeitsplätze und Zukunftschancen für die junge Generation“, betonte der Abgeordnete. Reformen seien dabei notwendig, auch wenn sie nicht immer bequem seien. Entscheidend sei, die Lasten nicht einseitig auf die junge Generation abzuwälzen.

Die Schülerinnen waren auf das Gespräch bestens vorbereitet. Im Unterricht hatten sie gemeinsam einen Fragenkatalog erarbeitet. Besonders lebhaft wurde die Diskussion beim Thema soziale Medien. Dabei ging es auch um die Frage, ob Jugendliche unter 16 Jahren stärker vor bestimmten Plattformen geschützt werden sollten. Stracke verwies auf die Risiken sozialer Medien für Kinder und Jugendliche – von Suchtpotenzial bis hin zur Verbreitung von Falschinformationen. „Kinder und Jugendliche brauchen Schutzräume – auch im digitalen Raum. Die Plattformen dürfen hier nicht länger aus der Verantwortung entlassen werden“, so Stracke. Dabei sprach sich der Abgeordnete auch für eine Altersbegrenzung von 16 Jahren aus.

Stracke machte im Gespräch deutlich, dass Politik vom Ringen um tragfähige Kompromisse geprägt sei. „Demokratie lebt vom Kompromiss. Am Ende geht es darum, Lösungen zu finden, die einen fairen Interessenausgleich bieten und daher Akzeptanz finden“, erklärte er. Ihm sei es ein Anliegen, bürgernahe Politik zu machen, vor Ort präsent zu sein und die Anliegen aus seinem Wahlkreis aktiv in Berlin einzubringen.

Nach der Diskussionsrunde erhielten die jungen Gäste bei einer Führung durch das Paul-Löbe-Haus weitere Einblicke in den „Maschinenraum der Demokratie“. Ein gemeinsames Erinnerungsfoto durfte ebenso wenig fehlen wie der Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes, von der aus sich Berlin noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive entdecken lässt.

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Jugend

Stadtjugendring Kaufbeuren setzt Zeichen für Demokratie und jugendgerechte Kommunalpolitik

Sehr gut besuchte Frühjahrsvollversammlung im Kaufbeurer Rathaus

Der Vorstand des SJR Kaufbeuren nach der Nachwahl: v.l. Bastian Kaiser, Kilian Proske, Magdalena Vater, Stefan Weiß, Nina Weber, Jan-Luca Ansorge, Ali Deveci. nicht im Bild: Johanna Roth, Tamur Khan (Foto: Stefanie Echtler, SJR)

Der Stadtjugendring Kaufbeuren hielt traditionell seine Frühjahrsvollversammlung im Großen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses ab und dieser platzte fast aus allen Nähten, konnte die Vorsitzende Nina Weber doch mehr als 80 Delegierte, Gäste und weitere Anwesende begrüßen. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Verbundenheit mit dem SJR und sicherte auch in schwierigen finanziellen Zeiten die Unterstützung der Stadt zu.

Zu Beginn stellte sich mit „Next Generation Jesuszentrum“ eine neue örtlich aktive Jugendgruppe im Stadtjugendring vor und gab Einblicke in ihre Jugendarbeit. Die Vollversammlung des Stadtjugendrings Kaufbeuren hat damit nun insgesamt 40 stimmberechtigte Delegierte.
Im weiteren Verlauf blickte Vorstandsmitglied Magdalena Vater auf das vergangene Jahr zurück und hob zentrale Punkte aus dem Jahresbericht 2025 hervor, welcher vollständig auf der Homepage des Stadtjugendrings veröffentlicht ist. Nach der Vorstellung der Jahresrechnung 2025 und des Rechnungsprüfungsberichts wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

Die Vollversammlung bestimmte einstimmig das vorgelegte Positionspapier für Menschenrechte, Demokratie und Vielfalt als dritte Orientierungssäule des Stadtjugendrings und der Jugendarbeit in Kaufbeuren ergänzend zu Leitbild und Ehrenkodex von SJR und den angeschlossenen Verbänden und Jugendgruppen. Gemeinsam von schwäbischen Kreis- und Stadtjugendringen erarbeitet und von der Bezirksjugendring-Vollversammlung beschlossen, bekennt sich der SJR damit klar zu universellen Menschenrechten, zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Vielfalt. Gleichzeitig positioniert sich der Stadtjugendring deutlich gegen jede Form von Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung. Besonders betont wird die Verantwortung der Jugendarbeit, junge Menschen zu demokratischer Teilhabe zu ermutigen, Schutzräume zu schaffen sowie politische Bildung, Vielfalt und Inklusion aktiv zu fördern. Der Stadtjugendring unterstreicht damit seine Haltung und bleibt: parteipolitisch neutral, aber nicht werteneutral!

Das Schwerpunktthema der Vollversammlung war die Vorstellung und Verabschiedung der Resolution „Kommunalwahl ’26 – Hey Stadtrat – AUF EIN WORT“. Unter diesem Titel firmiert das Angebot des SJR an Stadtrat und Verwaltung der Stadt Kaufbeuren, sich gemeinsam den fachlichen Themen der Jugendarbeit und den Anliegen junger Menschen in Kaufbeuren zu widmen und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum einer jugendgerechten Kommunalpolitik der aktuellen Wahlperiode zu stellen.
Bereits bei der SJR-Vollversammlung im Dezember 2025 wurden Themen für die Resolution diskutiert. Mit dem Beschluss der Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings „Wo Jugend Raum hat, wächst Zukunft!“ und den Ergebnisse des sehr gut besuchten Kaufbeurer Jugendforums konnte der Themenpool vervollständigt werden. In den vergangenen Monaten arbeiteten zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche des Stadtjugendrings diese Inhalte weiter aus. Per Videoschalte stellten nun drei Stadträte – Christian Sobl, Tamur Khan und Holger Jankovsky – drei Themen aus drei Bereichen vor. Beispielhaft wurden so „bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen“, „Schwimmfähigkeit und Schwimmausbildung“ sowie die „Stärkung von Kinderrechten“ auf die Agenda gesetzt.

Nachdem die Vollversammlung die bisher im Jugendhilfeausschuss aktiven Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit als Vorschlag für die Benennung duch den Stadt bestätigte, wurde Emelie Saul, Delegierte der Christlichen Pfandfinderschaft Kreuzträger aus dem SJR-Vorstand verabschiedet und als Nachfolger Ali Deveci, Delegierter der Bayerischen Sportjugend, in die Vorstandschaft als Beisitzer gewählt.
Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung den Nachtragshaushalt in Eckwerten 2026. Vorstandsmitglied Jan-Luca Ansorge informiert zum Abschluss über den Bauverlauf und Wiedereinzug der Kulturwerkstatt.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Turban Haartrockentuch, eine Seite Kikoi, eine Seite Frottee

Anzeige. Sommerzeit – Badezeit

Turban Haartrockentuch, eine Seite Kikoi, eine Seite Frottee, 65×25 cm

Hergestellt in Kenia in der Firma Mfuanji Enterprise, die inzwischen mit 24 festangestellten Näherinnen und Schneiderinnen sich auf die Herstellung hochwertiger Textilien spezialisiert hat. Durch die Coronakrise verloren viele Frauen ihre Arbeit. Mfuanji Enterprise sicherte viele dieser Arbeitsplätze auch während der Pandemie und so konnten Fähigkeiten weiterentwickelt werden.

Durch den Weltladen-Lieferanten WeltPartner eG trägt der Weltladen zu diesem Engagement für die Gemeinschaft bei.

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Allgemein

Improtheater „die WendeJacken“ am 13.06. im Stadttheater – Eintritt frei – jetzt Ticket sichern!

Ein Abend im Zeichen von Humor und Menschlichkeit: Die WendeJacken improvisieren zum 30-jährigen Jubiläum des Hospizvereins

Am Samstag, 13. Juni 2026, stehen die WendeJacken mit ihrem Improvisationstheater auf der Bühne des Stadttheaters Kaufbeuren. Mit der Veranstaltung setzt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. sein Jubiläumsjahr „30 Jahre Hospizverein und 10 Jahre SAPV“ fort.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die WendeJacken für unser Jubiläum gewinnen konnten“, sagt Michael Feistl, Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Ihre Schlagfertigkeit, Kreativität und spürbare Lebensfreude passen sehr gut in unser vielfältiges Jahresprogramm, mit dem wir mit den Menschen ins Gespräch kommen und auch über die letzte Lebensphase sprechen möchten.“

Bei den WendeJacken entstehen die Szenen direkt auf der Bühne – spontan, live und auf Zuruf des Publikums. Nichts ist geprobt, nichts abgesprochen. Selbst die Darsteller wissen nicht, welchen Verlauf die nächste Szene nehmen wird. Zwischen Theater, Comedy und Live-Musik entwickeln sie Geschichten und ganze Welten – ohne festes Drehbuch.

Humor als Zugang zu großen Themen

Der Abend greift Themen auf, die auch die Hospiz- und Palliativarbeit prägen: Sterben, Tod und Trauer sowie Begleitung und Behandlung schwerstkranker Menschen. Die WendeJacken nähern sich diesen Inhalten mit Respekt, Wärme und Humor. „Wir möchten zeigen, dass auch schwere Themen ihren Platz im Leben haben – und dass gemeinsames Lachen verbinden kann“, so Feistl. „Gerade solche Abende schaffen Raum für Begegnungen, die informieren und helfen können, Ängste und Unsicherheiten abzubauen.“

Baum des Lebens als stiller Begleiter

Begleitend zur Veranstaltung wird auch der „Baum des Lebens“ wieder vor Ort sein. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Wünsche für die letzte Lebensphase auf Karten zu schreiben und am Baum zu hinterlassen.

Einladung zu einem besonderen Theaterabend

„Der Abend lädt dazu ein, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen – auf humorvolle ebenso wie auf nachdenkliche Momente“, betont Feistl mit Blick auf die Veranstaltung im Kaufbeurer Stadttheater.

Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Anmeldung unter 08341 994443 oder info@hospizverein-kf-oal.de.

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Gesundheit Kultur Veranstaltung

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren: Ein Abend über Demenz, der bleibt

Konzertlesung am 12.06.2026 im Stadttheater Kaufbeuren setzt ein Zeichen für Menschlichkeit, Austausch und ein starkes Netzwerk

Dr. Sarah Straub kommt nach Kaufbeuren – und rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele betrifft und über das noch immer zu wenig gesprochen wird. Die Psychologin und Liedermacherin, in Bayern bekannt für ihre Arbeit rund um Demenz, steht am Freitag, 12. Juni 2026, mit ihrer Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ auf der Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Im Zentrum steht eine Frage, die nachwirkt: „Was hilft uns, Mensch zu bleiben, wenn die Erinnerung nachlässt?“ Der Abend versteht sich bewusst nicht nur als Kulturveranstaltung, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung – persönlich, gesellschaftlich und offen.

Demenz sichtbar machen – und anders darüber sprechen

„Demenz betrifft viele Familien – und trotzdem wird oft noch zu wenig darüber gesprochen“, sagt Bernd Ruppert, 1. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V. „Wir möchten das ändern. Wir wollen hinsehen, zuhören und Ängste abbauen.“

Unter dem Leitgedanken „Leben mit Demenz. Mensch sein, Mensch bleiben“ gehe es laut Ruppert darum, den Blick zu verschieben: weg von reinen Defiziten, hin zu Würde, Beziehung und Teilhabe. „Im Fokus sollte nicht die Krankheit stehen“, so Ruppert, „sondern der Mensch – und wie wir als Gesellschaft mit Betroffenen umgehen.“

Musik, Geschichten und fachliche Einordnung

In ihrer Konzertlesung am 12. Juni verbindet Sarah Straub wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik und persönlichen Geschichten. Aus ihrem Buch schildert sie Begegnungen mit Menschen mit Demenz – nah am Alltag und ohne Klischees. Auf der Bühne entsteht daraus ein Programm, das informiert, unterhält und berührt. Musik und Text greifen ineinander und schaffen einen Zugang, der auch schwierige Themen verständlich macht und.

Auch abseits der Bühne gibt es Raum für Begegnung: Im Foyer des Stadttheaters stehen Informationsangebote und Ansprechpartner bereit. Besucherinnen und Besucher können sich informieren, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen.

Ein Thema, das bleibt

Für die Veranstalter ist der Abend Teil eines größeren Anliegens. „Wir wollen Demenz sichtbar machen und die Angst davor nehmen“, sagt Ruppert. „Es geht darum, Menschen mit Demenz mit Würde zu begegnen – und ihnen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu geben.“

„Wir haben hier in Kaufbeuren und dem Umland ein großes und engagiertes Netzwerk“, betont Ruppert. „Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen.“ Die Konzertlesung versteht sich deshalb nicht als einmaliges Ereignis. Im Laufe des Jahres sind weitere Aktionen und Angebote geplant, die das Thema Demenz begleiten und vertiefen.

Gemeinsam getragen

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, der Bürgerstiftung Kaufbeuren, dem Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume Schwaben e. V. sowie der Blauen Blume Schwaben selbst. Zudem unterstützt von der Stadt Kaufbeuren.

Begrenzte Plätze – Anmeldung empfohlen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen: telefonisch unter 08341 437203 oder online unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/sarah-straub

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Blaulicht Panorama

Verkehrswarnung für den 30. Mai: Massive Staus auf der A7 und in Richtung Tirol erwartet

Bürgerinnen und Bürger werden gebetet, nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol zu vermeiden

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weist erneut auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen am Samstag, den 30.05.2026, hin. Hintergrund ist eine angemeldete Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol, die umfangreiche Verkehrsbeschränkungen nach sich ziehen wird. Die Polizei rät dringend von nicht zwingend erforderlichen Fahrten an diesem Tag in Richtung Tirol ab.

Auswirkungen auf das Straßennetz

Die Maßnahmen der österreichischen Behörden, darunter die Aktivierung von Dosierampeln und eine mögliche Blockabfertigung am Grenztunnel Füssen, werden sich deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr auswirken. Insbesondere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ist mit erheblichen Rückstaus und Verkehrsüberlastungen zu rechnen. Dies betrifft vor allem die Autobahn A7 zwischen Füssen und Oy-Mittelberg.

Des Weiteren wird der Verkehr weiträumig über die A96 in Richtung Lindau umgeleitet, was zu einer zusätzlichen Belastung auf dieser Strecke führt. Verkehrsteilnehmer sollten sich darauf einstellen, dass auch die Ausweichstrecken stark überlastet sein werden und keine verlässliche Alternative bieten.

Einschätzungen und Maßnahmen der Landkreise

Die Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau stehen in engem Austausch mit der Polizei, um die Verkehrslage zu bewältigen. Stellvertretend für die betroffenen Landkreise betont der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner:

„Da auf österreichischer Seite mit der Aktivierung der Dosierampeln und gegebenenfalls auch einer Blockabfertigung am Grenztunnel zu rechnen ist, muss insbesondere auf der A7 im Ostallgäu mit einem erheblichen Staugeschehen gerechnet werden. Neben Rückstaus auf der Autobahn droht dadurch vor allem im Raum Füssen und Nesselwang eine massive Verkehrsbelastung.“

Die Landkreise haben sich bereits im Vorfeld eng mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und den Feuerwehren abgestimmt. Stapfner ergänzt: „Wir bereiten uns gemeinsam auf eine außergewöhnliche Verkehrslage vor. Unser Ziel ist es, im Bedarfsfall schnell und abgestimmt zu handeln und die Belastungen für die Menschen im Ostallgäu so gering wie möglich zu halten.“

Einsatzkräfte vor Ort

Um auf die Verkehrslage flexibel reagieren zu können, wird die Polizei mit starken Verkehrskräften vor Ort sein. Diese werden lagebedingt Maßnahmen ergreifen, um den Verkehrsfluss bestmöglich zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus stehen Feuerwehrkräfte in Bereitschaft, die bei Bedarf schnell alarmiert werden können, um unterstützend tätig zu werden.

Gemeinsamer Appell der Behörden

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, die Landratsämter Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau sowie die Kreisbrandinspektionen richten gemeinsam folgende Appelle an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer:

Vermeiden Sie nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Tirol

Planen Sie Ihre Fahrten sorgfältig und weichen Sie – wenn möglich – auf andere Tage oder sehr weiträumige Strecken aus. Bereiten Sie sich auf längere Wartezeiten vor, insbesondere durch die Mitnahme von ausreichend Getränken und Verpflegung, da hohe Temperaturen erwartet werden.
Hinweise für Reisende

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reiseplanungen entsprechend anzupassen, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten oder auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Auch Ausweichstrecken, insbesondere in Richtung Lindau und Salzburg, werden nach derzeitiger Einschätzung stark überlastet sein und keine verlässliche Alternative bieten.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und die beteiligten Landkreise danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, um die Belastungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. (PP Schwaben Süd/West)

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Kinder Sport

Erfolgreiche Turniere für die Kaufbeurer Handball – Jugenden

D-/E- und F-Jugenden im Einsatz

Foto: Maria Kunkel

Trotz der inzwischen sommerlichen Temperaturen ruht der Handball bei den Mannschaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz nicht. Während sich die neue Damenmannschaft und die beiden Herrenmannschaften bereits in der Vorbereitung befinden, geht es bei den Jugendmannschaften um die Qualifikation für die kommende Saison und Turniere in der Sommerrunde. 

So auch am vorletzten Wochenende. Die weibliche D-Jugend sowie die männliche D-Jugend spielten dabei jeweils um die Qualifikation für die Bezirksliga. 

Für die weibliche D-Jugend von Trainerin Vera Wassermann und Co-Trainer Hannes Farmbauer bot sich hier die Chance, auf einer starken vergangenen Saison aufzubauen. Die packte die Mannschaft auch gleich beim Schopf: Mit Siegen gegen den SC Wörthsee und den TSV Gilching und lediglich einer Niederlage gegen den HCD-Gröbenzell konnte die weibliche D-Jugend sich erfolgreich für die kommende Bezirksliga-Saison qualifizieren. Die Trainer lobten dabei ganz besonders den Einsatz des Teams und zeigten sich sichtlich stolz über die gelungene Qualifikation. 

Hart umkämpft war auch die Qualifikationsrunde der männlichen D-Jugend. Zwar mussten im Turnier in Peißenberg zunächst Niederlagen gegen die HSG Isar-Loisach und die JSG Alpsee-Grünten hingenommen werden. Dann aber zeigte das Team von Rob Uhlir und Ben Scherbaum seinen Kampfgeist. Die verbleibenden Spiele gegen den TSV Partenkirchen und den TSV Peißenberg konnten teils deutlich gewonnen werden. Am Ende des Tages reichte es so zwar nicht ganz für die Bezirksliga-Qualifikation, dennoch freut sich die männliche D-Jugend auf eine spannende Saison in der Bezirksklasse. 

Nicht um die Qualifikation, aber um Turniersiege in der Sommerrunde ging es bei den Teams der E-Jugend und der F-Jugend am vorletzten Wochenende.  

Die SG Kaufbeuren/Neugablonz trat dabei beim Heimturnier der F-Jugend mit 16 topmotivierten Handballerinnen und Handballern in einer Fortgeschrittenen- sowie einer Anfängermannschaft, trainiert von Maria Kunkel und Tine Klenk gegen die Gäste aus Landsberg an. Leider waren die Teams aus Alling und Unterpfaffenhofen-Germering verhindert. Angefeuert von Eltern und Sportskameraden lieferten sich die Mannschaften spannende Spiele mit vollem Körpereinsatz – fair, aber auch schon mit der gewohnten Prise handballerischer Härte. Am Ende genossen erschöpfte Sportler den Applaus der Zuschauer bei der Siegerehrung bereits in der Vorfreude auf das letzte Turnier der Sommerrunde in einigen Wochen. 

Auch bei der E-Jugend ging es in der heimischen Halle heiß her. Mit Anfängern, Fortgeschrittenen und einem Team in der Staffel der weiblichen E-Jugend traten die Kaufbeurer gegen Teams aus Unterpfaffenhofen, Landsberg, Kempten, Partenkirchen und der JSG Alpsee-Grünten an. Über den gesamten Turniertag verteilt lieferten sich die Mannschaften unter Beobachtung des stolzen Trainergespanns aus Steffi Menzler, Heike Wagner und Marc Keller spannende Duelle mit den Gastmannschaften und konnten am Ende eines langen Tages ein erfolgreiches Turnier feiern.

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Blaulicht Soziales Veranstaltung

Erfahrungen aus internationalen Katastropheneinsätzen für den Bevölkerungsschutz in Deutschland

Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck über Lehren aus 40 Jahren internationaler humedica-Arbeit

Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck

Was können wir in Deutschland von internationalen Katastropheneinsätzen lernen? Um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung zum Thema Bevölkerungsschutz, zu der Wolfgang Groß, Gründer und Vorstand der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und langjähriger Geschäftsführer der internationalen Hilfsorganisation humedica, als einer von drei Referenten eingeladen war.

Die Veranstaltung fand am 7. Mai 2026 im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck statt. Unter den Gästen waren auch der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Armin Kroder, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Hersbruck, Robert Ilg.

Wolfgang Groß sprach unter dem Titel „Bevölkerungsschutz: Erfahrungen aus internationalen Krisenregionen – Was können wir daraus lernen?“ über zentrale Erkenntnisse aus rund vier Jahrzehnten internationaler humanitärer Hilfe. Von 1979 bis 2019 leitete er als Geschäftsführer die in Kaufbeuren gegründete Hilfsorganisation humedica, deren Schwerpunkt auf internationaler Katastrophen- und Nothilfe liegt. In dieser Zeit war humedica nach Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Epidemien, Kriegen und Fluchtbewegungen in zahlreichen Krisenregionen der Welt im Einsatz.

Dabei machte Groß gleich zu Beginn deutlich, dass sein persönlicher Weg in den sozialen und humanitären Dienst nicht erst mit humedica begann. Bereits 1970, im Alter von 16 Jahren, besuchte er beim BRK-Kreisverband Ostallgäu in Marktoberdorf einen Sanitätskurs. Anschließend half er im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten in der damals noch als Sanitätskolonnebezeichneten Gruppe mit. „Wenn man es so nennen möchte, begann dort meine soziale Karriere“, so Groß. Rückblickend sei dies für ihn ein prägender erster Schritt gewesen: die Erfahrung, dass Hilfe nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret wird, wenn Menschen bereit sind, sich ausbilden zu lassen, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

In seinem Vortrag machte Groß deutlich, dass gute Hilfe nicht erst im Katastrophengebiet beginnt. Wer in einer Krise wirksam helfen will, brauche Vorbereitung, klare Strukturen, verlässliche Partner, geschulte Einsatzkräfte und eine belastbare Logistik. Gerade internationale Einsätze zeigten immer wieder, dass guter Wille allein nicht ausreiche. Mitgefühl müsse mit Professionalität, Planung und Verantwortungsbewusstsein verbunden werden.

Ein besonderer Schwerpunkt seines Beitrags lag auf der Bedeutung von Logistik und Koordination. Medikamente, Verbandsmaterial, Zelte, Stromversorgung, Wasser, Funk, Dokumentation und Schutzmaterial seien keine Nebensächlichkeiten, sondern entscheidende Voraussetzungen dafür, dass Hilfe tatsächlich bei den betroffenen Menschen ankomme. Diese Erfahrung lasse sich auch auf den Bevölkerungsschutz in Deutschland übertragen: Zuständigkeiten, Vorräte, Kommunikationswege und Entscheidungsstrukturen müssten vor einer Krise geklärt sein – nicht erst, wenn Menschen bereits unmittelbar betroffen seien.

Groß erinnerte auch daran, dass Katastrophen trotz unterschiedlicher Ursachen oft ähnliche Auswirkungen haben: Infrastruktur bricht zusammen, Kommunikation wird schwierig, Behörden und Gesundheitssysteme geraten unter Druck, Menschen verlieren Orientierung, Sicherheit, Angehörige, Wohnung oder Lebensgrundlage. In solchen Situationen dürfe Hilfe nicht zusätzlich Unordnung schaffen. Gute Hilfe müsse in einer chaotischen Lage Ordnung, Vertrauen und Entlastung bringen.

Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von humedica war die Zertifizierung als Emergency Medical Team durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Am 18. September 2018 konnte Wolfgang Groß in Rom das entsprechende Zertifikat aus den Händen von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus entgegennehmen. Für Groß war dies nicht nur eine Auszeichnung, sondern die Bestätigung eines langen Entwicklungsweges: Internationale Katastrophenhilfe brauche fachliche Standards, trainierte Teams, klare Abläufe und die Fähigkeit, sich in internationale Koordinationsstrukturen einzufügen.

Dabei blieb sein Vortrag nicht bei organisatorischen und fachlichen Fragen stehen. Groß machte deutlich, dass Bevölkerungsschutz immer auch eine Frage von Menschlichkeit und Beziehung ist. In Krisen gehe es nicht um Strukturen um ihrer selbst willen, sondern um verletzte Kinder, verängstigte Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kranke, Einsame und um Einsatzkräfte, die geschützt und gut geführt werden müssten.

Aus den internationalen Erfahrungen leitete Groß mehrere Grundsätze für den Bevölkerungsschutz in Deutschland ab: Vorbereitung entscheidet. Zuständigkeiten müssen vor der Krise klar sein. Kommunikation muss auch dann funktionieren, wenn Technik ausfällt oder Informationen unsicher sind. Ehrenamt braucht Ausbildung, Begleitung und Wertschätzung. Und besonders wichtig: Menschen und Organisationen, die sich vor einer Krise kennen, arbeiten in einer Krise schneller, vertrauensvoller und wirksamer zusammen.

Diese Erkenntnisse verbindet Groß heute auch mit der Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren/Neugablonz. Dort betreibt die Stiftung unter anderem das Family Center mit dem integrierten Secondhand-Kaufhaus Family Store. Was auf den ersten Blick wie ein soziales Kaufhaus erscheint, versteht Groß auch als eine Form praktischer Krisenvorsorge im Alltag: Menschen werden unterstützt, Ressourcen werden geteilt, Begegnung entsteht, und in besonderen Notlagen kann schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Als Beispiel nannte Groß eine Fluthilfeaktion im Jahr 2024 im Unterallgäu. Menschen, die durch Wassereinbruch Möbel und Haushaltsgegenstände verloren hatten, konnten durch gesammelte und gut erhaltene Gebrauchtwaren aus dem Family Store konkret unterstützt werden. Auch solche Erfahrungen zeigten, dass Bevölkerungsschutz nicht erst mit großen Einsatzplänen beginnt, sondern mit tragfähigen Strukturen vor Ort: mit Lagermöglichkeiten, Kontakten, Fahrzeugen, Helferinnen und Helfern, Vertrauen und der Bereitschaft, im richtigen Moment Verantwortung zu übernehmen.

Sehr persönlich wurde Groß, als er über die geistliche Motivation seiner jahrzehntelangen Arbeit sprach. Seit rund 40 Jahren stehe ein Bibelvers aus Sprüche 3,27 auf seinem Schreibtisch: „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.“ Dieser Satz habe ihn in seiner Arbeit tief geprägt. Für ihn sei er nie nur ein schöner Gedanke gewesen, sondern eine Art Lebensauftrag. Sein Vertrauen in Gottes Führung und Schutz habe ihm in vielen schwierigen Situationen geholfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

Zum Abschluss brachte Groß seine Erfahrungen in einem Satz auf den Punkt: „Mitgefühl ohne Vorbereitung bleibt oft hilflos. Vorbereitung ohne Mitgefühl bleibt kalt. Bevölkerungsschutz braucht beides.“

Gerade deshalb beginne Bevölkerungsschutz nicht erst dann, wenn Sirenen heulen oder Einsatzkräfte alarmiert werden. Er beginne heute – mit Vorbereitung, Verantwortung, verlässlichen Beziehungen und der Bereitschaft, füreinander einzustehen.

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Senioren Soziales Veranstaltung

Leichte Spaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“: nächster Termin am 03.06.2026

Das Angebot „Nicht mehr so gut zu Fuß“ richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an gemeinsamen, leicht zu bewältigenden Spaziergängen haben und gleichzeitig soziale Kontakte pflegen möchten

Die beliebten Stadtspaziergänge „Nicht mehr so gut zu Fuß“ treffen sich wieder. Nächster Stadtspaziergang führt am 03.06.2026 zur „Blatterbachrunde“ mit ca. 4,5 km Laufstrecke.

Treff- und Startpunkt ist um 10.00 Uhr am Plärrer (Infohäuschen). Einkehrmöglichkeit ist im Gasthaus Rose gegeben.

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Verwaltung

Oberbürgermeister lädt zur Bürgersprechstunde in Neugablonz ein

Bürgerinnen und Bürger können am 15. Juni persönlich mit Stefan Bosse ins Gespräch kommen

Am Montag, 15. Juni 2026, findet die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse statt. Bürgerinnen und Bürger haben dabei die Möglichkeit, persönliche Anliegen, Fragen oder Anregungen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Die Sprechstunde wird von 14:00 bis 16:00 Uhr im Bürgerzentrum Neugablonz angeboten. Der Eingang erfolgt über die Gewerbestraße 1. Das Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung befindet sich im Erdgeschoss.

Anmeldung vorab erforderlich

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters anzumelden. Die Anmeldung ist telefonisch unter 08341 437102 möglich.

Veranstaltungsort und Zeit im Überblick

  • Datum: Montag, 15. Juni 2026
  • Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Bürgerzentrum Neugablonz
  • Eingang: Gewerbestraße 1
  • Raum: Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung, Erdgeschoss
  • Anmeldung: Büro des Oberbürgermeisters
  • Telefon: 08341 437-102

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Bildung Natur & Tiere

Großzügige Unterstützung für den Naturerlebnispfad Wertachauen

VWEW-energie spendet 2.000 Euro für Renovierung und Instandhaltung

Gelegen zwischen der Crescentia-Brücke und dem Hirschzeller Kreisverkehr lädt der Naturerlebnispfad Kaufbeuren dazu ein, Natur spielerisch zu entdecken. Der Erlebnisspielplatz wurde im Jahr 2010 als Gemeinschaftsprojekt Kaufbeurer Schulen, der Bundeswehr und der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufen. Anfang Mai 2026 unterstützten die Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerke (VWEW-energie) die Arbeit für diesen besonderen Erlebnisort mit einer Spende über 2.000 Euro.

„Der Naturerlebnispfad ist ein Ort für Familienausflüge, Schulklassen und Kindergartengruppen und damit für uns als Stadtgemeinschaft. Die Arbeit für einen solchen Ort unterstützen wir als lokales Unternehmen gerne“, so der Geschäftsführer der VWEW-energie, Stefan Fritz. Er übergab am 7. Mai 2026 einen Spendenscheck an Kommandeur Oberst Thorsten Milewski, der auch 1. Vorsitzender des karitativen Vereins des Fliegerhorsts Kaufbeuren, Helfen macht Schule e.V., ist. Der Verein hilft dort, wo in und um Kaufbeuren Unterstützung gebraucht wird.

Diesmal kommt die gespendete Summe dem beliebten Naturspielplatz an der Wertach zugute. Mit dabei bei der Scheckübergabe waren auch Hauptmann Peter P., Hauptmann Dietmar B. und Sebastian G., die sich jährlich um die Renovierung und Überarbeitung des groß angelegten Spielplatzes kümmern.

„Der Winter nagt natürlich am Naturerlebnispfad, aber es kommt leider auch immer wieder zu Sachbeschädigungen“, so Hauptmann Peter P. „Wir kümmern uns darum, für die Kinder und Besucher wieder alles in Ordnung zu bringen. Dafür hilft uns die Spende der VWEW-energie sehr“, ergänzt Sebastian G.

Bestärkung hierfür erhielten die Verantwortlichen kurz vor der Scheckübergabe. Ein Fußgänger bedankte sich spontan bei ihnen für den gelungenen Erlebnisort im Grünen, den er regelmäßig mit seinen Enkeln besucht. „Leuchtende Kinderaugen sowie glückliche Eltern und Großeltern sind für uns der größte Dank und bester Ansporn“, betont Hauptmann Peter P.

Wer sich über den Naturerlebnispfad und dessen 15 Stationen informieren möchte, kann dies online auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren tun oder den frisch renovierten Pfad direkt besuchen.

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Blaulicht

Mit 169 km/h über die B12: Polizei stoppt Temposünder bei Ruderatshofen

Geschwindigkeitskontrolle auf der B12: Mehr als 70 Verstöße an einem Vormittag festgestellt

RUDERATSHOFEN – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B12 bei Ruderatshofen hat die Polizei am Pfingstmontag zahlreiche Verstöße festgestellt. In der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 12:00 Uhr wurden mehr als 1.350 Fahrzeuge gemessen, die in Richtung München unterwegs waren. Insgesamt registrierten die Beamten 72 Geschwindigkeitsverstöße. Besonders auffällig war ein Pkw-Fahrer, der mit 169 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs war.

Fahrer trotz Versuch der Verdeckung identifiziert

Nach Angaben der Polizei hielt sich der Fahrer während der Messung den Arm vors Gesicht. Dennoch konnte er kurze Zeit später von einer Streife der Polizeiinspektion Buchloe angehalten werden. Bei der Kontrolle war dem Mann laut Polizei sofort bewusst, dass der Grund der Anhaltung mit seinem Tempoverstoß zusammenhing. Die Beamten konnten ihn eindeutig als Fahrer identifizieren und mit dem Vorwurf konfrontieren.

Hohes Bußgeld und Fahrverbot drohen

Auf den Fahrer kommen nun mindestens 1.200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot zu. Auch zahlreiche weitere Verkehrsteilnehmer müssen mit Konsequenzen rechnen: 40 Fahrer erhalten eine Bußgeldanzeige und einen Punkt in Flensburg. Weitere 32 Verkehrsteilnehmer müssen ein Verwarnungsgeld von mindestens 40 Euro bezahlen.

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Sport

Jan-Luca Augst unterschreibt Profi-Vertrag bei den Jokern

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert: „Jan-Luca Augst ist ein sehr talentierter Verteidiger, dem wir nun auch die Chance geben wollen, sich bei den Profis im Spielbetrieb zu zeigen.“

Mit dem 18-jährigen Jan-Luca Augst kann der ESV Kaufbeuren einen weiteren Kaderbaustein für die Saison 2026/2027 präsentieren. Der gebürtige Kaufbeurer durchlief bisher alle Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. und hat nun seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Dabei konnte sich Jan-Luca Augst bereits in der Deutschen U16-, U17- und U18-Nationalmannschaft präsentieren.
Aktuell spielte er in den letzten zwei Jahren in der U20-Mannschaft des ESVK und konnte dort immer wieder sein Talent unter Beweis stellen. Als läuferisch und spielstark geltender Verteidiger gelangen ihm in bisher 59 Pflichtspielen in Deutschlands höchster Nachwuchsliga 12 Tore und 21 Torvorlagen. Bei den Jokern wird Jan-Luca Augst in der kommenden Saison mit der Rückennummer 25 an den Start gehen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Jan-Luca Augst: „Jan-Luca Augst ist ein sehr talentierter Verteidiger, dem wir nun auch die Chance geben wollen, sich bei den Profis im Spielbetrieb zu zeigen. Er hat schon im vergangenen Jahr immer wieder mit der DEL2-Mannschaft trainiert und dabei sein großes Talent unter Beweis gestellt. Wir möchten mit ihm gemeinsam den nächsten Schritt in seiner noch sehr jungen Karriere gehen und sind sehr glücklich darüber, dass er sich entschieden hat, beim ESVK zu bleiben.“

Jan-Luca Augst über seinen ersten Profi-Vertrag: „Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen und freue mich riesig auf die nächste Saison. Es bedeutet mir viel, Teil des neuen Kaders zu sein und gemeinsam mit dem Team alles zu geben. Ich bin richtig motiviert für alles, was kommt, und kann es kaum erwarten, loszulegen!“

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Blaulicht Panorama

Wasserwacht Bayern warnt eindringlich vor Gefahren zum Start der Badesaison

Erster tödlicher Badeunfall in Bayern

Hochsommerliche Temperaturen in Bayern – und schon zu Beginn der Badesaison gibt es den ersten tödlichen Badeunfall: Im Kahler See in Kahl am Main ist ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Für die Wasserwacht Bayern ist der erste tödliche Badeunfall in dieser Badesaison ein alarmierendes Zeichen und unterstreicht, warum Gefahren in Seen, Flüssen und Schwimmbädern nicht unterschätzt werden sollten. Dem tragischen Unglück in Kahl am Main stehen seit Anfang Mai bereits Dutzende Wasserrettungseinsätze der Wasserwacht Bayern gegenüber – darunter auch mehrere Lebensrettungen. Besonders gefordert waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am vergangenen Samstag, 23. Mai 2026: Es war der bisher einsatzreichste Tag des Jahres.

„Badeunfälle passieren nicht nur weit draußen im Wasser und nicht nur bei schlechten Schwimmern. Sie passieren oft plötzlich, leise und innerhalb weniger Augenblicke“, mahnt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Gerade zu Beginn der Saison überschätzen viele Menschen ihre Kräfte oder unterschätzen die noch niedrigen Wassertemperaturen. Das kann lebensgefährlich werden.“

Mit dem Start der Badesaison zieht es wieder viele Menschen an Bayerns Seen, Flüsse und in Schwimmbäder. Die Wasserwacht Bayern startet jährlich Anfang Mai in die Wachsaison und besetzt an Wochenenden und Feiertagen ehrenamtlich über 550 Wachstationen an Bayerns Gewässern. Die Einsatzkräfte sorgen mit großem Engagement für die Sicherheit der Badegäste, leisten Erste Hilfe und retten Menschen aus akuten Gefahrensituationen.

Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen vieler Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Kaltes Wasser kann den Körper schnell überfordern. Es drohen Unterkühlung, Kreislaufprobleme oder ein Kälteschock – selbst bei Menschen, die sich gesund und sicher fühlen.

Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Temperaturen der Seen dazu, mit Bedacht anzubaden. Im kalten Wasser kann es schnell zu einer Unterkühlung oder einem Kälteschock kommen.

Die wichtigsten Tipps der Wasserwacht:

  • Langsam ins Wasser gehen, nicht zu lange in kalten Gewässern schwimmen.
  • Kinder niemals aus den Augen lassen.
  • Die eigenen Kräfte nicht überschätzen, gerade bei Beginn der Schwimmsaison.

„Unsere Einsatzkräfte trainieren das ganze Jahr über, damit im Notfall jeder Handgriff sitzt. Besonders im Sommer sind sie gefordert. Wir appellieren daher an alle Schwimmerinnen und Schwimmer, jetzt zum Beginn der Badesaison und auch über den ganzen Sommer hinweg die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Gehen Sie verantwortungsvoll mit sich und anderen um. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Badesaison für alle zu einem sicheren und schönen Erlebnis zu machen“, so Huber.

Mehr als 86.000 aktive Mitglieder zählt die Wasserwacht Bayern. Sie alle sorgen für Sicherheit am und im Wasser. Im Notfall sollten Bürgerinnen und Bürger sofort den Notruf 112 wählen, über den auch die Wasserwacht alarmiert wird.

Von eigenen Rettungsversuchen im Wasser rät die Wasserwacht Bayern ab, wenn dadurch das eigene Leben gefährdet werden könnte. Laien sollten nur im absoluten Ausnahmefall selbst ins Wasser gehen. Sicherer ist es, Rettungsringe, Leinen, Äste oder andere Gegenstände zu reichen oder zu werfen und schnellstmöglich professionelle Hilfe zu alarmieren.

Weitere Hinweise zum sicheren Verhalten am und im Wasser finden Sie in den Baderegeln der Wasserwacht Bayern

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Sport

Die Erfolgsserie geht beim BSK weiter

Neugablonz festigt mit Sieg in Durach Platz vier

Efe Kiran (rechts) traf beim knappen 1:0-Erfolg in Durach für den BSK Olympia Neugablonz. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz hat am vorletzten Spieltag der Kreisliga Allgäu Süd den vierten Tabellenplatz verteidigt. Die Schmuckstädter gewannen das Match gegen den VfB Durach 2 mit 1:0. Über die gesamte Spielzeit gaben die Gäste den Ton an, wobei der einzige Treffer bereits im ersten Durchgang fiel.

„Wir waren dominant, so gut und gierig, richtig mega“, zieht Cheftrainer Dennis Starowoit nach dem vorletzten Saisonspiel und zugleich letzten Auftritt in der Fremde ein mehr als positives Fazit. Efe Kiran traf in Minute 20 zum 1:0. Dabei hatte der BSK bereits davor Chancen zur Führung. Auch danach spielte nur eine Mannschaft, nämlich das Team aus der Schmuckstadt. In der 90-minütigen Spielzeit war Neugablonz das klar bessere Team. „Sicherlich haben wir zahlreiche Chancen liegenlassen. Doch es gibt nun mal auch solche Spiele. Hauptsache, wir haben die drei Punkte“, so Starowoit.

Co-Trainer Eugen Erhart zeigte sich nach dem Schlusspfiff ebenfalls zufrieden mit dem Auftritt. „Wir können auch nicht immer ein Feuerwerk abbrennen. Es hat jeder Spieler sein Bestes gegeben.“

Seit dem Start in die Frühjahrsrunde hat der BSK indessen neunmal gewonnen. Dazu kommen zwei weitere Remis und eine Niederlage. „Wir sind überhaupt nicht weit weg von der Spitze. Wie viel Potenzial die Mannschaft hat, das haben wir in den vergangenen Wochen gesehen. Das Team ist zu einer Einheit zusammengeschweißt. Es macht Freude, ihnen zuzuschauen“, so die lobenden Worte des Sportlichen Leiters Stefan Günter.

Am kommenden Samstag geht es für Neugablonz im direkten Duell mit dem TSV Obergünzburg noch um Rang vier. Beide Mannschaften weisen 54 Zähler auf. Der BSK ist derzeit um ein erzieltes Tor (82) besser als die Günztaler. Im Fernduell geht es auch noch um die Torjägerkrone. BSK-Offensivspieler Benjamin Maier hat derzeit 25 Treffer auf dem Konto, und führt somit vor Obergünzburgs Andreas Hanslick, der bisher 22-mal traf. Während der TSV auswärts gegen Buching-Trauchgau gefordert ist, erwartet Neugablonz daheim Betzigau-Wildpoldsried.

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Sport

Weite Anreise, starke Teamleistung, verdienter Sieg – Auswärtssieg bringt Platz 2 in der BOL

BOL TSV 1861 Nördlingen – SpVgg Kaufbeuren Damen 0:2

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Mit der weitesten Anreise des Spieltags im Rücken zeigte die Mannschaft von Beginn an eine konzentrierte und reife Leistung. Über die gesamte Spielzeit hinweg agierte das Team fokussiert, diszipliniert und mit klarer Spielidee.

Verdiente Führung nach starker Vorarbeit

Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich die Mannschaft mehrere gute Torchancen und belohnte sich schließlich verdient. Nach kluger Vorarbeit von Tomma Remmers war es Paula Eichinger, die zur 1:0-Führung einschob. Auch defensiv präsentierte sich das Team über die kompletten 90 Minuten äußerst stabil. Durch eine kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung ließ die Elf dem Gegner kaum Raum für gefährliche Aktionen.

Nach dem Seitenwechsel behielt die Mannschaft weiterhin die Kontrolle über das Spielgeschehen. Ruhig am Ball und klar in den Abläufen bestimmte das Team auch in der zweiten Halbzeit das Tempo der Partie. Die Entscheidung fiel schließlich durch Melina Moser, die mit ihrem Treffer zum 2:0 den verdienten Auswärtssieg perfekt machte.

Wichtiger Erfolg im Aufstiegsrennen

Am Ende steht ein souveräner und verdienter Erfolg, der vor allem auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung basiert. Mit diesem wichtigen Sieg rückt die Mannschaft zudem auf Platz 2 der BOL vor – ein verdienter Lohn für einen starken Auftritt.

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Kultur Veranstaltung

ROMI’S Restaurant: ein Abend zwischen Delta Blues, Ragtime und New Orleans Groove am 29. Mai

Blues, Boogie und Mississippi-Feeling: Lonesome Andy bringt den Sound des Südens nach Kaufbeuren

Wenn Lonesome Andy die Bühne betritt, klingt es, als käme der Musiker direkt aus den Sümpfen des Mississippi. Mit Resonatorgitarre, Mundharmonika und Percussion erschafft der bayerische Musiker den Sound klassischer Blues- und Swingtraditionen – rau, rhythmisch und voller Atmosphäre.

Am Freitag, den 29. Mai 2026, ist Lonesome Andy live im ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Zwischen Delta Blues und New Orleans Jazz

Der Stil von Lonesome Andy bewegt sich zwischen traditionellem Delta Blues, Voodoo-Rhythmen und New Orleans Jazz. Seine Songs erinnern an alte Dampfloks, staubige Landstraßen und verrauchte Bars im amerikanischen Süden. Mal melancholisch, mal mit einem Augenzwinkern erzählt der Musiker Geschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen wirken.

Zum Einsatz kommen alte Resonatorgitarren aus Metall, Mundharmonika sowie Percussion, die Andy gleichzeitig mit beiden Füßen spielt. Dazu kommt eine markante Bluesstimme, die dem Auftritt seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Handgemachte Musik mit viel Tradition

Der 1984 in Bayern geborene Musiker beherrscht traditionelle Country-Blues-Techniken ebenso wie komplexe Ragtime-Arrangements und das Bottleneck-Spiel. Sein Programm verbindet musikalisches Können mit authentischer Bühnenatmosphäre und lädt nicht nur Bluesfans zum Zuhören und Tanzen ein. Die Musik von Lonesome Andy lebt von handgemachten Klängen und dem direkten Kontakt zum Publikum. Genau das macht seine Konzerte besonders nahbar und lebendig.

Konzertabend im ROMI’S Restaurant

Das Konzert findet im neuen ROMI’S Restaurant in Kaufbeuren statt. Reservierungen sind telefonisch unter 0152 53000875 möglich.

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Blaulicht

Schwerer Unfall bei Eggenthal: 17-jähriger Leichtkraftradfahrer lebensgefährlich verletzt

Pkw kollidiert bei Eggenthal mit Leichtkraftrad – Ermittlungen gegen 84-jährigen Fahrer laufen

Am Sonntagmittag, 24. Mai 2026, kam es auf der Kreisstraße OAL 3 bei Eggenthal im Landkreis Ostallgäu zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt, beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.

Vorfahrt missachtet – Zusammenstoß an Einmündung

Nach Angaben der Polizei wollte ein 84-jähriger Autofahrer gegen 13:38 Uhr von der Kreisstraße OAL 12 aus Richtung Schleifmühle kommend nach links auf die OAL 3 in Richtung Romatsried beziehungsweise Friesenried abbiegen. Zur selben Zeit war ein 17-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads auf der vorfahrtsberechtigten OAL 3 in Richtung Eggenthal unterwegs. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Jugendliche über den Pkw geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen. Er musste zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort notoperiert werden. Anschließend erfolgte die Verlegung in ein Fachklinikum zur weiteren Behandlung. Auch der 84-jährige Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Klinikum eingeliefert.

Unfallverursacher fuhr zunächst weiter

Laut Polizei setzte der Autofahrer seine Fahrt nach dem Zusammenstoß zunächst fort und konnte erst im Bereich Romatsried durch Hinweise einer Zeugin angehalten werden. Gegen den 84-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Zusätzlich erfolgt eine Mitteilung an die Fahrerlaubnisbehörde.

Beide Fahrzeuge Totalschaden

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens konnte bislang noch nicht genau beziffert werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch den Bauhof Westendorf gebunden, die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Blaulicht

Polizeikontrollen gegen Poser- und Tuningszene in Kaufbeuren

Lautstarke Fahrmanöver und unzulässige Umbauten im Fokus der Beamten

Die Kontrollgruppe Poser/Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hat am Abend des 22. Mai 2026 verstärkt Fahrzeugkontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Kaufbeuren durchgeführt. Im Mittelpunkt standen technisch veränderte Fahrzeuge sowie auffällige Fahrweisen mit unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung.

Sportwagen mit unzulässiger Abgasanlage gestoppt

Gegen 00:20 Uhr am 23. Mai 2026 kontrollierten Einsatzkräfte einen auffällig lauten Sportwagen in der Carl-Benz-Straße in Germaringen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine unzulässige manuelle Klappensteuerung der Abgasanlage fest.

Für den 41-jährigen Fahrer hat dies Konsequenzen: Er muss die festgestellten Mängel beseitigen und die Betriebserlaubnis seines Fahrzeugs erneut erlangen.

20-Jähriger fällt durch Fahrweise und Umbauten auf

Kurz darauf beobachtete eine zivile Streife der Kontrollgruppe einen 20-jährigen Autofahrer, der mit laut aufheulendem Motor und quietschenden Reifen das Gelände einer Tankstelle verließ. Nach Angaben der Polizei wiederholte er dieses Verhalten wenig später auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants.

Betriebserlaubnis erloschen

Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten mehrere unzulässige Umbauten an dem amerikanischen Sportwagen. Dazu gehörten unter anderem eine nicht erlaubte Rad-Reifen-Kombination sowie eine offene Luftansaugung. Durch die Veränderungen war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen.

Den Fahrer erwartet nun wegen der gezeigten Fahrweise und der technischen Veränderungen ein Bußgeld im dreistelligen Bereich.

Weiterer Fahrer driftet von Tankstellengelände

Während der laufenden Kontrolle fiel den Beamten ein weiterer Autofahrer auf, der das Gelände einer Tankstelle mit einem sogenannten „Drift“ verließ. Auch der 19-jährige Fahrer muss laut Polizei mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

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Blaulicht

Brände, Rettungseinsätze und Rauchmelder-Alarm: Zahlreiche Einsätze für die Feuerwehr Kaufbeuren am Pfingstwochenende

Wohnanhänger in Brand geraten

Die Feuerwehr Kaufbeuren war am Pfingstwochenende mehrfach im Stadtgebiet gefordert. Neben mehreren Brandeinsätzen mussten die Einsatzkräfte auch technische Hilfe leisten und den Rettungsdienst unterstützen. Insgesamt kam es innerhalb weniger Stunden zu Einsätzen in Kaufbeuren und Neugablonz.

Wohnanhänger in Brand geraten

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr in die Augsburger Straße alarmiert. Dort war ein Wohnanhänger in Brand geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drangen bereits dichter Rauch und Flammen aus dem Anhänger, der zuvor vom Zugfahrzeug getrennt worden war.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand verhindert werden. Mit einem C-Strahlrohr brachten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Während der Löscharbeiten musste die Augsburger Straße in beide Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr unterstützte dabei die Polizei bei der Verkehrsabsicherung. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte vor Ort.

Heckenbrand durch Grillkohle ausgelöst

Bereits am Freitagvormittag war die Feuerwehr zu einem Brand in der Hüttenstraße in Neugablonz ausgerückt. Dort hatte unsachgemäß entzündete Grillkohle eine Hecke in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen und verhindern, dass die Flammen auf ein Gebäude übergriffen. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz beendet. Zwölf Einsatzkräfte waren beteiligt.

Rauchwarnmelder löst in Wohnung aus

Am Samstagabend wurde die Feuerwehr wegen eines ausgelösten Rauchwarnmelders in die von-Colln-Straße gerufen. Beim Eintreffen war der Alarm deutlich hörbar, Rauch oder Feuer konnten jedoch zunächst nicht festgestellt werden. Die Einsatzkräfte verschafften sich über ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss zerstörungsfrei Zugang zur Wohnung. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Räume und entfernte anschließend den Rauchmelder. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Der Bewohner wurde über Nachbarn informiert. Der Einsatz dauerte etwa 38 Minuten. Insgesamt waren 17 Feuerwehrleute im Einsatz.

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst bei Patientenrettungen

Auch der Rettungsdienst wurde am Wochenende mehrfach durch die Feuerwehr unterstützt. Am Samstagvormittag rückten die Einsatzkräfte zu einer Nottüröffnung am Bleichanger aus. Die Wohnungstüre konnte gewaltfrei geöffnet werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die betroffene Person versorgt. Anschließend erfolgte die Rettung über die Drehleiter.

Am Abend unterstützte die Feuerwehr zudem in der König-Rudolf-Straße den Rettungsdienst bei einer Tragehilfe. Eine Patientin wurde über das Treppenhaus transportiert und anschließend mithilfe der Drehleiter nach unten gebracht.

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Sport Veranstaltung

Stadt Kaufbeuren ehrt Sportlerinnen und Sportler

Die Stadt Kaufbeuren hat ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der vergangenen zwei Jahre im Rahmen der feierlichen Sportlerehrung ausgezeichnet.

Harald Langer

Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte dabei besondere Erfolge sowie die Teilnahme an Meisterschaften. Dazu zählen unter anderem Welt- und Europameisterschaften sowie erfolgreich absolvierte süddeutsche, bayerische oder südbayerische Meisterschaften. Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung wieder im Stadttheater statt. Thorsten Friedrich führte durch einen unterhaltsamen Abend mit abwechslungsreichem Programm.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Für mich und die gesamte Stadt hat der Sport einen hohen Stellenwert. Er ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Unsere Vereine leisten tagtäglich wertvolle Arbeit und schaffen Räume für Begegnung, Integration und persönliche Entwicklung. Unsere heutigen Geehrten stehen beispielhaft für Einsatzbereitschaft, Disziplin und Teamgeist. Mit ihren sportlichen Erfolgen repräsentieren sie unsere Stadt weit über Kaufbeuren und die Region hinaus. Die Sportlerehrung soll immer wieder aufs Neue unsere Wertschätzung für den Sport und alle, die sich mit Engagement und Herzblut dafür einsetzen, zum Ausdruck bringen.“

Die Bandbreite der Nominierten für die Mannschaft des Jahres reichte in diesem Jahr von Schneeschuhlaufen bis Degenfechten. Letztendlich wurden die Faustballer des TV Neugablonz, die den Klassenerhalt in der Ersten Bundesliga in der Halle sowie den Aufstieg in die Zweite Bundesliga Feld schafften, ausgezeichnet (2. Platz: Degenfechten U11, TV Kaufbeuren; 3. Platz: Winterstaffel 1+2, Lebenshilfe). Bei den Einzelsportlern stach im vergangenen Jahr besonders Björn Hertrampf vom Athletik-Club Kaufbeuren hervor. Der Gewichtheber konnte seine guten Platzierungen bei der EM in Norwegen und Albanien mit WM-Gold bei den Masters in Finnland krönen (2. Platz: Marian Mare, KSV; 3. Platz: Noah Schüttler, Biathlon, Skiclub Kaufbeuren). Bei den Damen konnte Desiree Gergenti vom TV 1858 Kaufbeuren die Jury von sich überzeugen. Die Turnerin führte ihr Team 2025 zur Vizemeisterschaft beim Deutschlandpokal. Zudem gewann sie den Einzeltitel (2. Platz: Andrea Stowasser, Bogen-Sport-Club Buronen; 3. Platz: Susann Klemps, Lebenshilfe Ostallgäu). Als beste Nachwuchssportlerin wählte das Publikum Charlotte Langner vom Taekwondo Team Buron.

Cornelia Otto, Referatsleiterin Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt: „Die Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler verdienen große Anerkennung. Hinter jedem sportlichen Erfolg stehen nicht nur Talent und Ehrgeiz, sondern auch viele Stunden Training, Verzicht und persönlicher Einsatz. Die Sportlerehrung zeigt, wie vielfältig und lebendig unsere Sportlandschaft ist. Darauf können wir als Stadt sehr stolz sein.“

Im Rahmen der Sportlerehrung wurden auch in diesem Jahr die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtradelns geehrt. Insgesamt haben 1.123 Radlerinnen und Radler in 53 Teams vom 16. Juni bis zum 6. Juli 2025 214.776 Kilometer zurückgelegt und damit 35 Tonnen CO₂ gespart.

Als bestes Schulteam wurde das Marien-Gymnasium ausgezeichnet. Auf dem zweiten Platz landete das Jakob-Brucker-Gymnasium vor der staatlichen Fachoberschule. Das Marien-Gymnasium konnte sich auch den Titel als bestes Team ab 100 aktiven Radlern sichern. Das beste Team unter 100 aktiven Radlern war die Pfarreiengemeinschaft vor dem Jakob-Brucker-Gymnasium und der Stadtverwaltung. Der beste Einzelradler war Manfred Eberle. Besonders hervorgehoben wurde Christine Frank, die während der Aktion komplett auf die Nutzung eines Autos verzichtet hat und 706 Kilometer geradelt ist.

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Karriere Wirtschaft

Inklusion im Küchenalltag: Kantine frisch & fair sucht Arbeitserzieher*in

Zwischen Küche, Teamarbeit und sozialer Verantwortung entsteht in Kaufbeuren ein besonderer Arbeitsplatz

Arbeitserzieher*in (m/w/d) für Inklusionsbetrieb Gastronomie

Arbeitsort: Kaufbeuren/Neugablonz
Arbeitszeit: Teilzeit, Montag bis Freitag
Start: ab sofort

Über uns

Unser inklusiver Gastronomiebetrieb Kantine frisch & fair gGmbH verbindet hochwertige gastronomische Leistungen mit gelebter Inklusion. In unserer Großküche mit angeschlossener Mensa produzieren wir täglich frische Speisen, die wir an verschiedene Filialen liefern. Zusätzlich betreiben wir einen Obst- und Brotzeitservice und wirken bei lokalen Veranstaltungen mit.

Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten bei uns Seite an Seite: in der Produktion, im Service und in der Belieferung. Neben gastronomischer Qualität legen wir großen Wert auf ein respektvolles Miteinander, soziale Teilhabe und ein stabiles Arbeitsklima.

Ihre Rolle

Als Arbeitserzieher*in übernehmen Sie eine zentrale Vermittlungsrolle im Küchenalltag. Sie sind Bindeglied zwischen der Küchenleitung und den Mitarbeitenden und tragen maßgeblich zu einem wertschätzenden, stabilen und inklusiven Arbeitsklima bei.

Ihre Aufgaben

  • Begleitung und Unterstützung der Mitarbeitenden mit und ohne Behinderung im Küchenalltag
  • Förderung eines stabilen und positiven Arbeitsklimas
  • Wahrnehmung und Bearbeitung von Spannungen und Konflikten im Team
  • Vermittlung zwischen betrieblichen Anforderungen und individuellen Bedürfnissen
  • Unterstützung einer klaren, respektvollen und verständlichen Kommunikation
  • Deeskalation von Konflikten und präventive Konfliktarbeit
  • Förderung von Teamfähigkeit, Motivation und Selbstständigkeit
  • Enge Zusammenarbeit mit der Küchenleitung

Ihr Profil

  • Ausbildung als Arbeitserzieher*in oder vergleichbare sozialpädagogische Qualifikation
  • Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung wünschenswert
  • Interesse an oder Erfahrung im gastronomischen Arbeitsumfeld
  • Hohe soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit
  • Belastbarkeit, Reflexionsfähigkeit und klare Kommunikation
  • Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Wir bieten

  • geregelte Arbeitszeiten
  • Sinnstiftende Tätigkeit in einem inklusiven Arbeitsumfeld
  • Eine klare, sozialpädagogische Rolle im Küchenteam
  • Wertschätzendes Arbeitsklima
  • Gestaltungsspielraum im Arbeitsalltag
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Leistungsgerechte Vergütung
  • Steuerfreier Sachbezug

Sie haben Interesse?

Bitte schicken Sie Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an:

Katja Rathjen
Geschäftsleitung Sozial- & Personalmanagement

E-Mail: k.rathjen@kantine-kf.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Bildung Soziales

Stadt sucht neue Mitglieder für den Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft

Engagement für ein vielfältiges Kaufbeuren

Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren

Die Stadt Kaufbeuren ruft ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv in die Gestaltung des städtischen Zusammenlebens einzubringen und sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im „Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft“ zu bewerben. Dieses Gremium hat die Aufgabe, die Migrations- und Integrationsarbeit in der Stadt zu stärken und zu vernetzen. Dabei begleiten und beraten die Mitglieder die Facharbeit der Verwaltung sowie des Stadtrats. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Förderung interkultureller Begegnungen sowie dem Einsatz gegen Diskriminierung, Extremismus und Menschenfeindlichkeit auf Basis der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz festgelegt ist.

Der Beirat setzt sich aus insgesamt 28 Personen zusammen. Um eine breite Repräsentation der Stadtgesellschaft zu gewährleisten, sind insbesondere 14 Sitze für Menschen mit Zuwanderungserfahrung vorgesehen. Diese setzen sich unter anderem aus Vertretern der am stärksten in Kaufbeuren vertretenen Nationalitäten sowie aus der Gruppe der Spätaussiedler zusammen. Ergänzt wird das Gremium durch Fachkräfte aus der Integrationsarbeit sowie durch Personen, die sich besonders für die Förderung einer offenen Gesellschaft und der Erinnerungskultur engagieren. Bei der Benennung der Mitglieder durch den Stadtrat wird zudem auf eine größtmögliche Ausgewogenheit hinsichtlich des Alters und des Geschlechts geachtet.

Die Tätigkeit im Beirat ist ehrenamtlich und die Amtszeit ist an die Dauer der Legislaturperiode des Stadtrates gekoppelt. Die Sitzungen finden nach Bedarf statt, jedoch mindestens zweimal pro Jahr und sind öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum 30.06.2026 entweder selbst formlos bewerben oder von Vereinen und Organisationen vorgeschlagen werden. Die Geschäftsführung des Beirats liegt bei der Geschäftsstelle für Vielfalt und Offene Gesellschaft, die auch als Ansprechpartner für Bewerbungen zur Verfügung steht. Weiterführende Informationen zum Beirat und zum Bewerbungsprozess können auf der Webseite der Stadt unter www.kaufbeuren-aktiv.de/vielfalt.html abgerufen werden.

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Gesundheit Senioren Soziales

Ein kühler Ort an heißen Tagen

Stiftung Nächstenliebe in Aktion richtet Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz ein

Hitzeschutzraum im Family Center. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Kaufbeuren-Neugablonz 21. Mai 2026. Die Sommer werden heißer, und für viele Menschen sind außergewöhnlich hohe Temperaturen längst mehr als nur unangenehm. Besonders ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern oder Menschen, deren Wohnungen sich stark aufheizen, leiden an Hitzetagen oft besonders. Für sie möchte die Stiftung Nächstenliebe in Aktion künftig einen geschützten, kühlen und einladenden Ort anbieten.

Im Stumpesaal des Family Centers in Neugablonz, in dem auch das integrierte Second-Hand-Kaufhaus Family Store beheimatet ist und jeden Samstag das beliebte Seniorenfrühstück stattfindet, wurde nun ein Hitzeschutzraum eingerichtet. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Kaufbeurer Firma Kälte Riefler, die den Einbau einer Klimaanlage im Stumpesaal übernommen hat.

„Dieses Anliegen ist uns in den vergangenen Monaten immer wieder sehr nahegegangen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade an sehr heißen Sommertagen denken wir an Menschen, die kaum eine Möglichkeit haben, der Hitze auszuweichen. Für sie möchten wir mit unseren Möglichkeiten einen Ort schaffen, an dem sie willkommen sind, sich ausruhen können und gut aufgehoben fühlen.“

Der neue Hitzeschutzraum soll künftig an besonders heißen Tagen für maximal 40 Personen geöffnet sein. Neben angenehmeren Temperaturen steht dort auch ein Wasserspender zur Verfügung. Darüber hinaus möchte die Stiftung einfache Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten bereithalten. Der Raum soll damit nicht nur ein kühler Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Platz, an dem Menschen Gemeinschaft, Ruhe und Entlastung erleben können.

Eine besondere Verbindung ergibt sich dabei auch zur vorhandenen Energieversorgung des Family Centers: Der Strom für die Klimatisierung kann zu einem erheblichen Teil über die Photovoltaikanlage der Stiftung gewonnen werden. „Die Sonne, die draußen für die große Hitze sorgt, hilft uns damit zugleich, drinnen einen kühlen Schutzraum zu ermöglichen“, so Groß. „Das ist für uns ein schönes und zugleich sehr praktisches Zeichen dafür, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit zusammenwirken können.“

Die Stiftung betont, dass ein Hitzeschutzraum nur ein einzelner Baustein im Umgang mit den zunehmenden Belastungen durch Hitze sein kann. Dennoch könne gerade ein solches niedrigschwelliges Angebot für einzelne Menschen an einem schwierigen Tag einen spürbaren Unterschied machen. „Wir wollen nicht nur über Nächstenliebe sprechen, sondern sie im Alltag konkret werden lassen“, sagt Wolfgang Groß. „Manchmal beginnt Hilfe genau dort: mit einem offenen Raum, einem Glas Wasser, einem freundlichen Gespräch und der Möglichkeit, für einige Stunden der Hitze zu entkommen.“

Das Family Center mit dem Family Store versteht sich seit seiner Eröffnung als Ort der Begegnung, Unterstützung und praktischen Hilfe. Neben dem Second-Hand-Kaufhaus gehören dazu verschiedene soziale Angebote wie das Seniorenfrühstück, Begegnungsformate, Sprach- und Integrationsangebote sowie weitere niedrigschwellige Hilfen für Menschen in Neugablonz und Kaufbeuren.

Sobald die organisatorischen Details abschließend festgelegt sind, wird die Stiftung darüber informieren, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Hitzeschutzraum geöffnet sein wird.

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Sport

BSK muss nach Durach

Neugablonz will die positive Serie fortsetzen

Kapitän James Lugobola (rechts) steht nach seiner Rotsperre seinem Team wieder zur Verfügung. © Stefan Günter

Zum letzten Mal in dieser Saison muss der BSK Olympia Neugablonz nochmals auswärts antreten. Für den Tabellenvierten der Kreisliga Allgäu Süd geht es zum VfB Durach 2. Das Hinspiel dominierten die Schmuckstädter nach Belieben. Sie gewannen souverän mit 7:0.

Zwei Spieltage vor Schluss geht es für beide Mannschaften zwar nur noch um die „Goldene Ananas“, doch Neugablonz hat sich zum Ziel gesetzt, die verbleibenden Duellen siegreich zu gestalten. „Jedes Erfolgserlebnis tut dem Mannschaftsgefüge gut“, sagt Sportlicher Leiter Stefan Günter. Der positive Lauf soll nun auch gegen den Tabellenzehnten fortgesetzt werden. Der VfB verlor zuletzt das Derby gegen den TSV Kottern mit 1:2 und erkämpfte sich auswärts gegen den TSV Buching-Trauchgau einen Punkt beim 3:3-Unentschieden.

Auf die Oberallgäuer hat der BSK bereits 13 Zähler Vorsprung, Durach wird auch in der kommenden Saison wie Neugablonz in der Kreisliga auf Tore- und Punktejagd gehen. Nach seiner Rotsperre stößt BSK-Kapitän James Lugobola am Wochenende wieder zur Mannschaft. Anstoß ist um 16.15 Uhr.

Auch die Zweite Mannschaft tritt nochmals in der Fremde an. Bereits um 14 Uhr muss der BSK in der A-Klasse Allgäu 6 gegen den VfB Durach 3 ran. Das Hinspiel endete 2:2-Unentschieden.

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Gesundheit Kultur Politik Senioren Soziales Veranstaltung Verwaltung

Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu

100 Fachkräfte setzen sich mit Todeswünschen auseinander

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Dr. med. univ. Ulrike Funk und Landrat Bernd Stapfner

Rund 100 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Versorgung folgten der Einladung zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Die Veranstaltung war geprägt von hoher fachlicher Dichte, großem Interesse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die palliative Versorgung in der Region setzte die Teilnahme des neuen Ostallgäuer Landrats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativversorgung als zentralen Bestandteil der regionalen Gesundheitsstruktur sowie die Unterstützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Information, fachliche Orientierung und interdisziplinären Austausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unterschiedlichen Perspektiven dieses sensiblen Themenfeldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Klärung grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext von Todeswünschen sowie die aktuelle rechtliche und fachliche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kommunikation und kontinuierlichem Austausch als zentrale Grundlage für Handlungssicherheit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fachliche Expertise und eine anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung, fachlichem Austausch und klarer Einordnung in diesem sensiblen Themenfeld ist. Das Palliativ-Netzwerk betonte abschließend die Bedeutung solcher Formate für die Stärkung der Handlungssicherheit und die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen in der Region.

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Kultur Soziales

SPOT Theater Kaufbeuren spendet Teil des Erlöses aus „Klimawandel – ein Menofest“ an Frauenhaus und Beratungsstelle

Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht

Von Frauen für Frauen: Einen Teil des Erlöses aus einer Aufführung des Theaterstücks „Klimawandel – ein Menofest“ hat die Kaufbeurer Theatergruppe SPOT Theater e.V. nun an das Frauenhaus Kaufbeuren sowie die Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt gespendet. Insgesamt kamen dabei knapp 550 Euro zusammen. „Uns war wichtig, nicht nur auf der Bühne ein Signal für Frauen zu setzen, sondern dieses auch in die Realität zu tragen“, sagt Astrid Hövelmann, Vorsitzende des Vereins.

Die szenisch-musikalische Revue über das Frau-Sein wurde Ende März im Stadttheater Kaufbeuren aufgeführt. Mit viel Tiefgang, Humor und musikalischen Elementen setzen sich die Schauspielerinnen darin mit Themen wie Menopause, gesellschaftlichen Rollenbildern und Gleichberechtigung auseinander.

Das Stück feierte bereits im Oktober 2025 Premiere und wurde mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag erneut auf die Bühne gebracht. Weitere Aufführungen sind für 2027 geplant.

Katja Mann, Leiterin des FRAUENhauses Kaufbeuren und der Beratungsstelle für häusliche und sexuelle Gewalt, zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Wir möchten das Geld gerne dafür nutzen, mit unseren Frauen gemeinsam etwas zu unternehmen oder kreativ tätig zu werden.“

Auch Elke Schad, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, betonte die Bedeutung solcher Projekte: „Wir freuen uns, Projekte wie die des SPOT Theaters auf diese Weise unterstützen zu können.“

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Wirtschaft

Linara Firmengebäude glänzt in New York City: Internationale Auszeichnung für Solararchitektur aus Kaufbeuren

Der Linara Firmensitz am Bavariaring, direkt an der Bundesstraße B12 gelegen, überzeugte das internationale Fachpublikum als Paradebeispiel für fortschrittliche Solararchitektur im gewerblichen Sektor

Große Ehre für das Firmengebäude der Linara Kaufbeuren GmbH. Dieses wurde auf der renommierten internationalen Design Ausstellung „Reflection of the Future“ in New York City offiziell ausgestellt. Die hochkarätige Ausstellung, die vom 2. bis 11. Mai 2026 im Herzen der US Metropole stattfand, würdigt weltweit wegweisende Projekte, die ästhetische Maßstäbe setzen und zukunftsfähige Lösungen präsentieren.

Der Linara Firmensitz am Bavariaring, direkt an der Bundesstraße B12 gelegen, überzeugte das internationale Fachpublikum als Paradebeispiel für fortschrittliche Solararchitektur im gewerblichen Sektor. Der mehrfach prämierte Gewerbebau beweist eindrucksvoll, dass ökonomische Rentabilität und anspruchsvolle Architektur kein Widerspruch sein müssen. Das Gebäude bringt ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele in ein stabiles Gleichgewicht. Durch ein konsequent nachhaltiges Energiekonzept agiert der Standort krisensicher und entlastet Ressourcen. Gleichzeitig setzt der Baukörper ein klares Zeichen für offene Kommunikation und Designqualität. Große, lichtdurchflutete Glasflächen und eine architektonisch integrierte Photovoltaikanlage dokumentieren den technischen Fortschritt und die industrielle Exzellenz des regionalen Fachbetriebs, der als Tochtergesellschaft des Weltmarktführers Solarlux fest im Allgäu verwurzelt ist.

Die prämierte Firmenzentrale beherbergt eine einzigartige Erlebniswelt, in der Kunden hochwertige Bauelemente wie Wintergärten, Fenster und Haustüren live erleben können. Zudem fungiert das moderne Gebäude als hochattraktiver Arbeitsplatz für das rund 50 köpfige Team. Mit ergonomischen Arbeitsplätzen, natürlicher Belüftung, optimaler IT Infrastruktur sowie gemeinschaftlichen Begegnungsstätten wie der firmeneigenen „Faltbar“ für Kunden und Team.

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Sport

Max Kislinger bleibt ein Joker

Für die kommende Saison ist der Linksschütze bei den Jokern fest als Verteidiger eingeplant

Die Kaderplanungen beim ESV Kaufbeuren für die Saison 2026/2027 schreiten in großen Schritten voran. Mit Max Kislinger bleibt dem ESVK ein weiterer wichtiger Spieler erhalten.

Egal, ob in der Defensive oder Offensive eingesetzt, hat Max Kislinger in der letzten Saison stets bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Der gebürtige Garmisch-Partenkirchener hat sich zudem als absoluter Teamplayer in Kaufbeuren ausgezeichnet. Nach finalen Gesprächen mit ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser hat der 28-jährige Allrounder nun seine Zusage für die kommende Saison gegeben und seinen Vertrag beim ESV Kaufbeuren um eine weitere Spielzeit verlängert.

Für die kommende Saison ist der Linksschütze bei den Jokern fest als Verteidiger eingeplant. Max Kislinger wird dabei weiterhin mit der Rückennummer 21 für den ESV Kaufbeuren auflaufen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Max Kislinger ist ein absoluter Teamplayer und sowohl als Stürmer als auch als Verteidiger einsetzbar. Aktuell planen wir mit ihm als festem Bestandteil in der Verteidigung und sind froh darüber, dass er mindestens eine weitere Spielzeit das Trikot des ESVK trägt.“

Max Kislinger zu seinen Beweggründen dem ESVK treu zu bleiben: „Auch wenn das letzte Jahr sportlich nicht so gelaufen ist, wie wir uns das alle gewünscht haben, habe ich mich in Kaufbeuren von Anfang an unglaublich wohlgefühlt – das macht für mich am Ende den Unterschied. Jetzt wollen wir gemeinsam mit den Fans im Rücken zeigen, was in dieser Mannschaft steckt, und erreichen, dass die Fans wieder stolz auf ihren ESVK sein können.“

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Sport Veranstaltung

Vorbericht Heimspiel – Pfingstmontag in Nördlingen – Schwere Aufgabe. Klares Ziel.  

BOL  – TSV 1861 Nördlingen – SpVgg Kaufbeuren Damen

Mirijam Mayer (SVK-Nr.8) im Zweikampf – ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Am Pfingstmontag steht für die SVK die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an. Die Mannschaft reist zum Tabellenzweiten zum Duell nach Nördlingen. Auf Wunsch der Gastgeber aus Nördlingen wurde die Partie auf diesen Termin verlegt und wird nun am Feiertag ausgetragen.

Die SVK geht mit Zuversicht in die Begegnung und möchte an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass in Nördlingen eine schwierige Aufgabe wartet. Die Gastgeber werden alles daran setzen, auf heimischem Platz dagegenzuhalten.

Mit Konzentration, Einsatz und der nötigen Geduld will die SVK die Herausforderung annehmen und wichtige Punkte mitnehmen.

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Sport

Besonders Highlight für U15-Team des BSK Olympia Neugablonz

Allianz-Juniors-Cup in der Turnerstraße

Das U15-Team des BSK mit Headcoach Dragan Lazic (kniend) im Trainingslager in Slowenien. Nun will der BSK das eigene Turnier gewinnen. © Antonio Mezzoprete

Der Allianz-Juniors-Cup des BSK Olympia Neugablonz steht am Samstag wieder auf dem Programm. Das U15-Team misst sich dabei mit fünf weiteren Mannschaften. Austragungsort ist das Sportgelände in der Turnerstraße. Los geht es um 11 Uhr. Abseits der beiden Spielflächen gibt es ein interessantes Programm.

„Dieses Turnier ist für unsere Jungs nicht nur ein Highlight, sondern auch ein schönes Geschenk für ihren Erfolg“, sagt Antonio Mezzoprete. Er gehört zum vierköpfigen Trainerteam der C‑Junioren. Die Mannschaft hat jüngst die Meisterschaft fix gemacht und steht erstmals in der Vereinsgeschichte vor dem Aufstieg in die Bezirksoberliga. 

Bei diesem Turnier hat es das Team von Headcoach Dragan Lazic in Gruppe A mit dem SV Steinheim und dem FC Viktoria Buxheim zu tun. In der anderen Gruppe messen sich der TSV Legau, der TSV Milbertshofen und der FC Isny. Die beiden ersten Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Das Finale ist für 14.45 Uhr angesetzt.

Zwischen beiden Spielstätten stehen eine Torwand, eine Tombola und mehrere VR-Brillen für die Kinder bereit. „Unser Dank gilt Didem Kapagan von der Allianz-Generalvertretung aus Neugablonz. Seit vielen Jahren unterstützt sie den BSK Olympia Neugablonz als Gönner und Sponsor. Dank ihres Engagements ist der Juniors-Cup bei uns überhaupt erst möglich“, sagt Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter.

Über den Allianz-Juniors-Cup:

Im Jahr 2018 wurde das Fußball-Event ins Leben gerufen, mit dem Ziel, noch mehr Mädchen und Jungen für den Fußballsport zu begeistern und einen Beitrag zur Jugendförderung zu leisten. Insgesamt werden an den deutschlandweiten Turnieren etwa 16.000 Mädchen und Jungen teilnehmen.

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Bildung Kinder Soziales

Generationen verbinden, Zukunft gestalten

Neues Kinderhaus auf dem Generationencampus Kleeblatt

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren/Florian Gleich; Ein besonderes Projekt, getragen von enger Zusammenarbeit auf Augenhöhe und geteilten Werten, darüber sind sich der geschäftsführende Vorstand des Gablonzer Siedlungswerks, Christian Sobl, die Projektleiterin des Kinderhauses, Susanne Drechsel, sowie Ralf Grath, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, einig. (v.l.n.r.)

Ein Ort zum Ankommen, Wachsen und Wohlfühlen: Gemeinsam mit dem Gablonzer Siedlungswerk (GSW) eröffnet die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren am 1. September 2026 ein neues Kinderhaus auf dem Generationencampus #Kleeblatt in Neugablonz. Entstehen wird ein lebendiger Ort für Kinder, Familien und Menschen unterschiedlicher Generationen – mit viel Raum für Gemeinschaft, Gestaltung und Begegnung.

Das Kinderhaus bietet insgesamt 160 Plätze in fünf Krippen- und vier Kindergartengruppen. Trotz der Größe wird besonderer Wert auf eine familiäre und überschaubare Atmosphäre gelegt. In sogenannten „Waben“ sind jeweils zwei Gruppen offen miteinander verbunden. So erleben die Kinder Geborgenheit in einem vertrauten Rahmen und haben gleichzeitig viele Möglichkeiten, neue Spiel- und Lernräume zu entdecken.

Im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts steht die sogenannte „Waterkant-Werkstattpädagogik“. Die Kinder dürfen hier ihren Interessen folgen, ausprobieren, entdecken und kreativ werden, zum Beispiel im Atelier, im Bauraum oder im Rollenspielbereich. Pädagogische Fachkräfte begleiten dabei individuell, statt Inhalte vorzugeben. Ziel ist es, Selbstständigkeit, Kreativität und persönliche Ausdrucksformen zu stärken.

Das Kinderhaus ist Teil des neuen Generationencampus #Kleeblatt. Hier entstehen neben dem Kinderhaus auch Wohnungen für Familien und Senior*innen, Mikroapartments für Studierende, ein Campus-Café sowie eine Ergotherapiepraxis der Lebenshilfe. Die Idee dahinter: Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Lebensgeschichten leben und begegnen sich im Alltag ganz selbstverständlich. Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: Begrünte Dächer, viele Grünflächen und ein autofreies Quartier schaffen eine kinderfreundliche Umgebung mit Platz zum Spielen, Begegnen und Durchatmen.

Die Lebenshilfe wurde frühzeitig vom GSW als Trägerin des Kinderhauses ausgewählt, verbunden durch gemeinsame Werte und das Ziel, Vielfalt als Bereicherung zu leben. So entsteht mit dem Generationencampus #Kleeblatt ein Ort, der Zukunft familienfreundlich, inklusiv und gemeinschaftlich denkt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das neue Kinderhaus kennenzulernen: Am 26. Mai 2026 findet von 15.30-17.30 Uhr in der Falkenstraße 4, Kaufbeuren-Neugablonz, ein Besichtigungsnachmittag statt. Da sich das Kinderhaus derzeit noch in der finalen Vorbereitungsphase befindet, sind die Räume aktuell noch nicht eingerichtet. Besucher*innen erhalten daher Einblicke in die Räumlichkeiten, das pädagogische Konzept und haben Gelegenheit, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.

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Gesundheit

AOK investiert in Gesundheit

Prävention

Kursangebote zur Gesundheitsförderung sind weiterhin gefragt. Urhebervermerk: © AOK

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu fördert das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in der Region. Allein in 2025 erreichten die Präventionsangebote vor Ort über 45.000 Bürgerinnen und Bürger, in ganz Bayern waren es rund 1,35 Millionen Menschen. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde damit die Marke von einer Million erreichten Teilnehmenden im Freistaat überschritten. In Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Vereinen oder im Rahmen von kommunalen Projekten erreichte die AOK Bayern insgesamt rund 740.000 Menschen – ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Kaufbeuren und im Ostallgäu profitierten rund 13.000 Personen in diesen Lebenswelten vom Angebot der AOK. Die Nachfrage nach individuellen Präventionsangeboten und -beratungen stieg bayernweit um knapp 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu gab es einen Anstieg von 35 Prozent. Digitale Formate tragen zunehmend zur niedrigschwelligen Prävention bei, etwa jedes siebte Angebot fand online statt. „Die Arbeitswelt ist für gesundheitsförderliche Angebote ein bedeutender Lebensbereich: Um arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden, unterstützt die AOK daher Unternehmen aus unserer Region beim betrieblichen Gesundheitsmanagement“, betont Robert Klauer, alternierender Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Rund 500.000 Beschäftigte in 2.640 Betrieben profitierten im vergangenen Jahr bayernweit von Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Zum Vergleich: In der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu waren es rund 30.000 Mitarbeitende in 53 Firmen.

Gesundheitskompetenz stärken, Prävention ausbauen

Die AOK bietet auch in diesem Jahr vielfältige Präventionsangebote. „Gesundheitswissen zu vermitteln, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren – das sind die Ziele der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu“, so Robert Klauer. So greifen beispielsweise Gesundheitsvorträge für verschiedene Zielgruppen aktuelle Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressprävention, psychische Gesundheit und Medienmündigkeit auf.

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Allgemein

Angehörigentreff Kaufbeuren – Vortrag am 09.06. zum Thema: „Hilfsmittel können den Pflegealltag zuhause erleichtern“

Informationsabend und Austausch am 09.06 im Gablonzer Siedlungswerk

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverband Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Selbstbestimmt und sicher zuhause – Hilfsmittel für den Alltag von Menschen mit Pflegebedarf“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 09.06.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referent ist Franz Kraus vom Sanitätshaus Dambeck.

Im Vortrag wird aufgezeigt, wie verschiedene Hilfsmittel den Pflegealltag zuhause erleichtern können. Die Teilnehmenden erhalten Informationen sowie praxisnahe Vorführungen zu unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Pflegebedarf.

Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

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Kultur Veranstaltung

HERILO 2026 in Kaufbeuren: Jetzt Tickets sichern für das Musical-Event im Sommer

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: HERILO kehrt auf die Bühne zurück

Im Sommer 2026 wird die energie schwaben arena in Kaufbeuren erneut zur Musicalbühne. Mit „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Produktion ihre Geschichte fort und verbindet dabei unterschiedliche Zeiten und Ebenen. Das neue Stück ist eigenständig konzipiert und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen.

Eine Geschichte über Zeit, Identität und Entscheidungen

Im Mittelpunkt steht wieder die Figur Herilo, die durch ein rätselhaftes Rad zwischen Epochen reist. Die Handlung bewegt sich zwischen Mittelalter, Gegenwart und unbekannten Zeiten.

Dabei greift das Musical zentrale Themen auf:

  • Macht und Verführung
  • Wahrheit und Täuschung
  • Die Suche nach der eigenen Identität

Im Kern steht die Frage, wie ein Mensch seinen Weg findet, wenn die Zeit selbst zum unsicheren Faktor wird.

Live-Musik zwischen Rock und Blasmusik

Ein prägendes Element von HERILO ist die musikalische Umsetzung. Komponist Christian Adolf verbindet Rockmusik mit Blasmusik und schafft damit einen eigenständigen Klang.

Rund 40 Musikerinnen und Musiker stehen live auf der Bühne, darunter:

  • der Musikverein Hirschzell
  • eine eigens formierte Rockband

Diese Kombination trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.

Visuelle Inszenierung in der Arena

Die Produktion nutzt eine großflächige Projektionsbühne, die unterschiedliche Bildwelten erzeugt. Historische Szenen wechseln sich mit modernen Darstellungen ab und verwandeln die Arena in eine durchgehende Bühnenlandschaft.

Ensemble mit bekannten Namen und regionalen Talenten

In den Hauptrollen sind unter anderem zu sehen:

  • Kevin Prinz als Herilo
  • Julia Haug als Maria
  • Lydia Pané als Marie
  • Eugen Schreiner als Mr. Nice
  • Dan Lucas als Carl
  • Thomas Wohlfahrt als Doc Thomas

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und Tänzer aus Kaufbeuren und der Region.

Kreativteam aus der Region

Die Inszenierung entsteht unter der Regie von Harald Holstein, das Drehbuch stammt von Franz Josef Körner. Ein umfangreiches Team übernimmt Umsetzung, Technik und Produktion.

Termine und Ablauf

Die Aufführungen finden im Juni und Juli 2026 statt.

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: energie schwaben arena, Kaufbeuren

Tickets sichern: Vorverkauf gestartet

Der Vorverkauf hat am 30. November 2025 begonnen. Tickets sind erhältlich:

Frühzeitiges Sichern der Karten wird empfohlen, da mit hoher Nachfrage zu rechnen ist.

Barrierefreiheit

Für Menschen mit Behinderung stehen ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Eine Begleitperson ist bei entsprechendem Nachweis im Ticket enthalten.

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Sport

Fabian Ribnitzky wird – wieder – ein Joker

„ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser: „Fabian Ribnitzky ist vor drei Jahren unter mir nach Weiden gekommen und hat sich in dieser Zeit auch stark weiterentwickelt.“

Mit Fabian Ribnitzky verstärkt ein weiterer Spieler die Joker zur neuen Saison, der bereits im Nachwuchs des ESVK seine Schlittschuhe geschnürt hat. Mit 16 Jahren zog es den gebürtigen Kaufbeurer im Jahr 2015 aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren e.V. zu den Kölner Haien und im Anschluss zur Düsseldorfer EG.

In den letzten drei Jahre spielte der Linksschütze für die Blue Devils Weiden und konnte mit den Oberpfälzern die Meisterschaft in der Oberliga und den damit verbundenen Aufstieg in die DEL2 feiern. Am aktuellen Klassenerhalt der Blue Devils hatte er, nicht nur aufgrund seiner zwei Tore in Spiel fünf der Playdown-Serie gegen den ESVK, sondern auch durch starke Leistungen einen großen Anteil. Fabian Ribnitzky, der auch schon für die Kassel Huskies in der DEL2 und die Bietigheim Steelers in der DEL und der DEL2 aufgelaufen ist, kennt dazu den neuen ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser aus der gemeinsamen Zeit in Weiden bestens.

„ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser über Fabian Ribnitzky: „Fabian Ribnitzky ist vor drei Jahren unter mir nach Weiden gekommen und hat sich in dieser Zeit auch stark weiterentwickelt. Er ist körperlich sehr robust, läuferisch stark und dazu ein absoluter Teamplayer, der immer für seine Mitspieler einsteht. Ich bin sehr glücklich darüber, dass er den Weg nach Kaufbeuren, in seine Heimat, mitgegangen ist und somit ein Teil des neuen ESVK sein wird.“

Fabian Ribnitzky über seine Rückkehr in die Heimat: „Nach elf Jahren zu dem Verein zurückzukehren, bei dem für mich alles begonnen hat, bedeutet mir unglaublich viel. Vor einem Jahr hätte ich selbst nicht gedacht, dass sich diese Möglichkeit ergibt. Umso schöner ist es, dass jetzt alles zusammenpasst – auch privat, denn im Sommer werde ich hier in der Heimat meine zukünftige Frau Kathi heiraten. Deshalb bedeutet mir dieser Schritt sowohl sportlich als auch persönlich sehr viel. Der Abstieg war für den gesamten Verein und die Fans extrem bitter. Gerade deshalb gibt es für mich keinen besseren Zeitpunkt, zurückzukehren. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, gemeinsam mit der Mannschaft, dem Verein und den Fans wieder etwas aufzubauen – Kaufbeuren lebt Eishockey. Ich freue mich riesig auf die kommende Zeit, auf viele bekannte Gesichter und darauf, wieder das Trikot meines Heimatvereins zu tragen.“

Beim ESV Kaufbeuren wird der 26 Jahre alte Defender von nun an das Trikot seines Heimatvereins mit der Rückennummer 43 tragen.

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Bildung Kultur

Heimatkundliche Wanderung zum ehemaligen Waldhaus am 23. Mai

Heimatverein Kaufbeuren lädt Mitglieder und Interessierte ein

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum ehemaligen Waldhaus bei Frankenhofen ein. Treffpunkt ist am Samstag, 23. Mai 2026, um 14.00 am Pfarrheim Frankenhofen (Markt Kaltental), Hauptstraße 22, gegenüber der Kirche St. Laurentius. Von dort führt die rund zwei Kilometer lange Strecke zum ehemaligen Waldhaus. Dort erhalten die Teilnehmer interessante Informationen zur Geschichte des Ortes sowie Gelegenheit zu einer Rast. Getränke und Verpflegung sollten selbst mitgebracht werden. Anschließend geht es zurück.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Korbtaschen aus den Blattfasern der Raphia-Palme

Anzeige. Durch die Fair Trade Handelspartner stärkt der Weltladen Kaufbeuren die Kunsthandwerker*innen in Madagaskar und trägt dazu bei, faire Arbeit und Einkommen zu sichern

Aus den Blattfasern der Raphia-Palme weben und nähen Frauen in Madagaskar diese farbenfrohen Körbe. Sie sind leicht und trotzdem langlebig und stabil – die Ledereinfassungen schützen die Kanten zusätzlich vor zu schnellem Verschleiß. Die Herstellung von Produkten aus dem Fasern der Raphia- Palmen- Blätter hat eine lange Tradition in Madagaskar.

Durch die Fair Trade Handelspartner stärkt der Weltladen Kaufbeuren die Kunsthandwerker*innen in Madagaskar und trägt dazu bei, faire Arbeit und Einkommen zu sichern.

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Panorama Sport Verwaltung

Freibad Kaufbeuren startet am 20. Mai in die Saison 2026

Trotz laufender Hallenbad-Sanierung: Freibad öffnet wieder täglich für Besucher

Die Freibad-Saison 2026 in Kaufbeuren beginnt: Ab Mittwoch, 20. Mai 2026, öffnet das Freibad Kaufbeuren wieder seine Türen für Badegäste. Derzeit laufen noch die letzten Vorbereitungen, damit Besucherinnen und Besucher pünktlich zum Saisonstart ihre Zeit im Freibad genießen können.

Einschränkungen durch laufende Hallenbad-Sanierung

Aufgrund der weiterhin laufenden Sanierung des Hallenbades stehen das Warmwasserbecken sowie die Breit-Rutsche in dieser Saison vorerst nicht zur Verfügung. Die Stadt bittet hierfür um Verständnis. Auch im Erlebnisbad Neugablonz wird aktuell an den Vorbereitungen für die neue Badesaison gearbeitet. Über den konkreten Eröffnungstermin will die Stadt Kaufbeuren noch gesondert informieren.

Eintrittspreise bleiben stabil

Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Für Erwachsene kostet der Eintritt weiterhin 5,00 Euro. Ermäßigten Eintritt in Höhe von 3,00 Euro erhalten:

  • Kinder ab 6 Jahren
  • Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
  • Schülerinnen und Schüler
  • Studierende
  • Grundwehrdienstleistende und Zivildienstleistende
  • Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr
  • Menschen mit Schwerbehinderung ab 50 Prozent GdB
  • Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte

Wer häufiger ins Freibad geht, kann mit den angebotenen Punktekarten bis zu 30 Prozent beim Eintritt sparen. Die Karten sind in allen Bädern der Stadt Kaufbeuren gültig.

Täglich geöffnet – auch an Feiertagen

Die Freibäder haben täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet – einschließlich an Wochenenden und Feiertagen.

Oberbürgermeister freut sich auf die Saison

„Ich wünsche allen Badegästen viel Spaß in unseren schönen Freibädern und natürlich bestes Wetter! Genießen Sie die Zeit vor Ort. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf viele Badebegeisterte“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

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Bildung Jugend

20 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für die Jugend – Jubiläumsbilanz der Internatsstiftung St. Maria

Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen

„Zwar muss der Mensch fest und getrost hoffen – aber er muss auch das Seinige dazu tun.“ Dieses Leitwort der heiligen Crescentia prägt seit zwei Jahrzehnten das Wirken der Internatsstiftung St. Maria in Kaufbeuren. In der jüngsten Kuratoriumssitzung konnten die Initiatoren auf ein erfolgreiches Stiftungsjahr und eine beeindruckende 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Tradition trifft Moderne

Die Mädchenschulbildung durch die Schwestern des Crescentiakloster hat eine lange Tradition: Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der großen Schulanlage an der Kemnater Straße der Grundstein für Realschule, Gymnasium und Internat gelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Nachfrage so stark an, dass ein eigenes Internatsgebäude für 180 Mädchen errichtet werden musste. Dieses Haus wurde 2014 unter großem finanziellem Einsatz des Klosters generalsaniert und um eine moderne Mensa-Großküche ergänzt. „Eine Investition in die Zukunft unserer Kinder“, betont Oberin Schwester Johanna Maria Höldrich „denn das Internat bleibe für unsere Schwestergemeinschaft weiterhin eine zentrale Aufgabe gelebter Nächstenliebe.“

Starke Zahlen: Über 450.000 Euro Unterstützung

Die Stiftung wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen, um Mädchen aus schwierigen familiären Verhältnissen ein zweites Zuhause zu ermöglichen und den Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu ebnen. Dank zahlreicher Benefizveranstaltungen, Spenden und Zustiftungen konnte das Kapital beständig erhöht werden. Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer legte eine beeindruckende Bilanz vor: Seit der Gründung wurden 220 Mädchen bei den Internatskosten bezuschusst. Zudem flossen über 90.000 Euro in Sachausstattungen wie neue Stockwerksküchen und moderne IT-Infrastruktur. Insgesamt hat die Stiftung das Internat bislang mit 450.200 Euro unterstützt und trägt damit maßgeblich zur Deckung der Betriebskosten bei.

Neue Wege: Öffnung für Buben und Kleinkinder

Trotz der Erfolge blickt die Stiftung nicht nur zurück, sondern aktiv nach vorn. „Begabungen fördern und soziale Verantwortung lernen sind zentrale Themen, für die wir das Internat neu ausrichten“, erklärte Internatsleiterin Daniela Herschmann. Diese Neuausrichtung bringt spannende Veränderungen mit sich: Im kommenden Schuljahr werden im Rahmen des „Next Generation“-Nachwuchsprogramms des ESV Kaufbeuren erstmals auch Buben im Internat aufgenommen. Zudem ist die Einrichtung einer Großtagespflege für bis zu 16 Kleinkinder geplant, um das Haus noch besser auszulasten.

Veränderungen im Kuratorium

Schwester Johanna dankte dem Kuratorium für den ehrenamtlichen Einsatz. Neu in das Gremium aufgenommen wurden Irmgard Bechtel und Tina Plischke, die die Ehemaligenvereinigung „Kontakt“ leiten. Gemeinsam wolle man alles daransetzen, die über 100-jährige klösterliche Internatstradition zukunftsfest zu machen.

„Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“: Wer die Internatsstiftung St. Maria unterstützen möchte, kann auf folgende Spendenkonten einzahlen: IBAN: DE06 7335 0000 0000 0128 80 bei der Sparkasse Allgäu oder IBAN: DE30 7209 0000 0008 2006 88 bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Jede, auch noch so kleine Spende kann Gutes bewirken!

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Bildung Politik Wirtschaft

11,2 Millionen Euro für Schulen und Kitas im Stimmkreis Kaufbeuren

Freistaat Bayern unterstützt zahlreiche Hochbauprojekte im Unterallgäu und in Kaufbeuren

Kaufbeuren/Unterallgäu. Für kommunale Hochbaumaßnahmen im Stimmkreis Kaufbeuren fließen in diesem Jahr insgesamt 11.276.400 Euro an Fördermitteln. Das teilte der Landtagsabgeordnete Peter Wachler mit. Gefördert werden unter anderem Schulen, Sportanlagen sowie zahlreiche Kindertageseinrichtungen in Kaufbeuren und dem Unterallgäu.

„Es freut mich, dass wir heuer 11.276.400 Euro für kommunale Hochbaumaßnahmen für den Stimmkreis Kaufbeuren erhalten“, erklärt Peter Wachler. Der Freistaat Bayern bleibe ein verlässlicher Partner der Kommunen – insbesondere beim Bau und Erhalt von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

Schwerpunkt auf Bildung und Kinderbetreuung

Ein großer Teil der Fördermittel fließt in den Ausbau und die Sanierung von Schulen sowie in den Neubau und die Erweiterung von Kindertageseinrichtungen. Besonders umfangreich fällt die Unterstützung für die Ludwig-Reinhard-Schule in Kaufbeuren aus. Für die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung der Einrichtung mit Ersatzneubau der Sporthalle sind 3,666 Millionen Euro vorgesehen.

Auch die Staatliche Berufsschule Kaufbeuren erhält Mittel für Erweiterungs- und Umbauarbeiten. Zudem werden mehrere Kita-Projekte in Kaufbeuren, Mindelheim, Ettringen, Mauerstetten und weiteren Gemeinden unterstützt.

Peter Wachler betont: „Es ist sehr erfreulich, dass sich unser Einsatz für die Projekte im Stimmkreis Kaufbeuren gelohnt hat.“

Diese Projekte werden gefördert

Kaufbeuren und Umgebung

  • Erweiterung und Umbau der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren: 792.000 Euro
  • Generalsanierung der Konradin-Grundschule Kaufbeuren: 774.000 Euro
  • Neubau der Kindertageseinrichtung Falkenstraße: 500.000 Euro
  • Neubau der Kindertageseinrichtung Wolftrigelstraße: 844.000 Euro
  • Neubau der Kindertageseinrichtung Kolping: 244.000 Euro
  • Ludwig-Reinhard-Schule mit Ersatzneubau der Sporthalle: 3.666.000 Euro

Unterallgäu

  • Neubau einer Kindertageseinrichtung in Siebnach: 910.000 Euro
  • Neubau einer Kindertageseinrichtung in Frankenried: 840.000 Euro
  • Ersatzneubau am Schülerheim der Berufsschule Mindelheim in Bad Wörishofen: 1.044.000 Euro
  • Erweiterung der Grundschule Wiedergeltingen: 340.000 Euro

Darüber hinaus profitieren weitere Kommunen wie Eppishausen, Kirchheim, Salgen, Tussenhausen und Unteregg von den Fördermitteln.

Bayernweit 1,37 Milliarden Euro für den kommunalen Hochbau

Nach Angaben des Bayerischen Finanzministeriums stehen in diesem Jahr insgesamt 1,37 Milliarden Euro für den kommunalen Hochbau zur Verfügung. Darin enthalten sind 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur. Gefördert werden insbesondere Bau- und Sanierungsmaßnahmen an Schulen, Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen. Die Auszahlung der Mittel erfolgt in jährlichen Teilbeträgen.

„Bildung bleibt die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Kinder“, so Peter Wachler. Die Mittel seien Teil der kommunalfreundlichen Landespolitik Bayerns. Insgesamt erhalten Bezirke, Landkreise, Städte und Gemeinden in diesem Jahr 12,83 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich – ein Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Allgemein

Deutliches Plädoyer für verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen

Der Bayerische Soldatenbund, Bayerns größter Dachverband für Soldaten-, Reservisten- und Veteranenverbände, hatte ins Offizierskasino des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Kaufbeuren zu einer Diskussion über die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres in Deutschland geladen. Der Kommandeur, Oberst Thorsten Milewski, und Bernhard Pohl, Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes, konnten sich nicht nur über einen gut gefüllten Saal, sondern auch interessante Gäste freuen: Der Ehrenpräsident des BSB und ehemalige Kommandeur Oberst a. D. Richard Drexl übernahm das Impulsreferat, ehe zur Podiumsdiskussion auf der roten Couch der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig und der aktuelle BSB Präsident Generalmajor a. D. Norbert Wagner Platz nahmen.

In seinem Grußwort erinnerte Oberbürgermeister Stefan Bosse daran, dass in Kaufbeuren regelmäßig hochkarätige Veranstaltungen zu verteidigungspolitischen Fragen stattfinden. Er erwähnte die Atlantikbrücke, aber auch den von Richard Drexl initiierten Kaufbeurer Dialog, bei dem bereits ein Vorgänger Albigs, der ehemalige Ministerpräsident Björn Engholm zu Gast war. Die Aussage von Landrat Bernd Stapfner, selbst Vorsitzender eines großen Soldaten- und Veteranenvereins, betonte die Wichtigkeit des Themas. Er wünschte sich, dass bei künftigen Veranstaltungen insbesondere junge Menschen teilnehmen, die es ja im Kern betreffen.

Richard Drexl zeichnete in seinem Impulsreferat ein düsteres Bild von der aktuellen Bedrohungslage. Dabei zeigte er auf, dass die Bundeswehr in ihrer Truppenstärke sowohl bei den aktiven Soldaten als auch bei den Reservisten weit hinter der Zielvorgabe, die Verteidigungsminister Pistorius genannt hatte, zurückbleiben. Nach der Gründung der Bundeswehr habe man innerhalb weniger Jahre eine Truppenstärke von nahezu 500.000 Soldaten aufbauen können, nun sei man schon froh, wenn man wenige Tausend Soldaten zusätzlich pro Jahr verpflichten könne. Es gebe zwar zahlreiche Angebote für freiwilligen Dienste, aber bei weitem zu wenige Bewerber. Dies sei erstaunlich, weil der Dienst finanziell außerordentlich gut honoriert werde.

Es folgte die vom Kaufbeurer Landtagsabgeordneten und BSB-Vizepräsidenten Bernhard Pohl moderierte Gesprächsrunde. Generalmajor a. D. Norbert Wagner, in seiner letzten Verwendung Kommandeur des NATO-Hauptquartiers in Polen, zeigte mit eindringlichen Worten die aktuelle Bedrohungslage auf. Wer glaubt, wir leben aktuell im Frieden, unterliege einem gefährlichen Irrtum. Er benannte auch klar und unmissverständlich den Aggressor: Russland.

Ministerpräsident a. D. Torsten Albig pflichtete bei und bekannte freimütig, auch er habe sich bei Russland gründlich geirrt. Er habe gehofft, auf der Basis wirtschaftlicher Zusammenarbeit ein Fundament von Frieden und Freiheit auch mit Russland errichten zu können. Nun gelte es, die neuen Realitäten zur Kenntnis zu nehmen.

Albig bekannte sich deutlich zu der Notwendigkeit einer Dienstpflicht. Dabei beeindruckte er das Auditorium mit einer Erzählung aus der eigenen Familie. Er hatte seinen Kindern gesagt, er erwarte von ihnen, dass sie sich ein Jahr für die Gesellschaft nützlich machen, auch wenn es keinen Wehr- und Zivildienst mehr gibt. Die ältesten drei seiner fünf Kinder haben dies bereits umgesetzt und ihren Dienst in sozialen Einrichtungen geleistet. Ihr Fazit: Es waren die wichtigsten Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben. Das Publikum quittierte dies mit langanhaltendem Beifall.

Bernhard Pohl brachte die Forderung von Verteidigungsminister Pistorius ins Spiel, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein. Norbert Wagner nahm dies auf und stellte zunächst fest, dass daraus nicht automatisch der Schluss abzuleiten sei, wir seien bis 2029 sicher. Deutschland dürfe keine Zeit verlieren. Er erläuterte, dass es mit der Beschaffung von Waffen und Munition beileibe nicht getan sei. Deutschland brauche vor allem auch Soldaten, die im Ernstfall die Waffen bedienen. Deren Ausbildung nehme viele Jahre in Anspruch. Mit der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht 2011 seien im übrigen auch Strukturen weggebrochen, die man mühsam wieder aufbauen müsse.

Torsten Albig ging dann auf die Frage der Verteidigungsbereitschaft ein. Der SPD-Politiker forderte die Rückkehr zu einem echten Patriotismus. Geradezu kämpferisch forderte er die Bereitschaft, für Frieden und Freiheit auch militärisch einzustehen. Dieser Patriotismus müsse aus der Mitte der Gesellschaft kommen. In dieser Frage brauche keiner Nachhilfe von den rechten und linken Rändern des politischen Spektrums.

Auf die Frage, wie eine Bedrohungslage konkret aussehen könne, verwies General Wagner auf diverse Bedrohungsszenarien. Angriffe auf die kritische Infrastruktur, aber auch die Schaffung eines Klimas der Angst in der Bevölkerung seien probate Mittel, auch unterhalb der Schwelle einer heißen militärischen Auseinandersetzung maßgeblichen Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen, um eigene Ziele zu erreichen. Natürlich teste Russland auch fortlaufend nicht nur die Verteidiungsfähigkeit, sondern auch die Verteidigungsbereitschaft. Daraus werden dann Strategien entwickelt. Deshalb sei es auch notwendig, über ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr den Zivilschutz in Deutschland zu stärken. Im Falle eines militärischen Konflikts in Europa sei Deutschland eine Drehscheibe und damit auch potenziell verwundbar.

Torsten Albig zeigte noch einen anderen Schwachpunkt in Deutschland auf. Die ambitionierten zeitlichen Vorgaben für die Wiedererlangung militärischer und ziviler Widerstandsfähigkeit werden ausgebremst durch Bürokratie und teilweise nicht zeitgemäße Standards. Es müssten 70% statt bis jetzt 120% genügen, sonst komme man nicht voran, sagte Albig, der als Kieler Oberbürgermeister und ehemalige Führungskraft im Bundesfinanzministerium über ausreichend Verwaltungserfahrung verfügt. Die Nachfrage von Moderator Bernhard Pohl, ob wir künftig etwas weniger deutsch, dafür aber französischer werden müssen, stimmte Albig ausdrücklich zu.

In der abschließenden Fragerunde des Publikums zitierte Rupert Mößmer eine Nachricht seines 14-jährigen Enkels zu dem Thema. Dieser findet das verpflichtende Gesellschaftsjahr gut, er will es auch ableisten, er möchte aber noch mehr Informationen dazu. Das motivierte Bernhard Pohl in seinem Schlusswort zu der Feststellung, dass wir flächendeckend derartige Veranstaltungen brauchen und der BSB mit seinen 60.000 Mitgliedern seinen Beitrag dazu leisten wolle. Das verpflichtende Gesellschaftsjahr sei notwendig, man müsse gerade aber auch den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der laufenden Diskussion einzubringen. Wer junge Menschen motivieren will, darf so etwas nicht über Nacht verordnen und dann darauf hoffen, dass es gleich reibungslos umgesetzt wird.

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Blaulicht

Alkohol, Cannabis und Kokain: zwei E-Scooter-Fahrer in Kaufbeuren gestoppt

Polizei stellt Alkohol- und Drogeneinfluss bei Kontrollen in der Neugablonzer Straße fest

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Polizei in Kaufbeuren zwei alkoholisierte E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Beide Männer standen nach Angaben der Polizei unter Alkohol- und mutmaßlich auch unter Drogeneinfluss.

31-Jähriger mit 1,6 Promille kontrolliert

Gegen 23 Uhr kontrollierten Beamte in der Neugablonzer Straße einen 31-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Serbien. Dabei nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Ein anschließender Alkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann gab zudem an, Cannabis konsumiert zu haben. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an.

Weiterer Fahrer mit Alkohol und Kokain unterwegs

Nur wenig später, gegen 00:10 Uhr, fiel den Beamten ein weiterer E-Scooter-Fahrer auf. Der 27-jährige Deutsche war ebenfalls alkoholisiert unterwegs. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,8 Promille. Zusätzlich zeigte der Mann drogentypische Auffälligkeiten. Ein Drogentest verlief positiv auf Kokain. Außerdem war an dem E-Scooter noch ein altes Versicherungskennzeichen angebracht.

Anzeigen gegen beide Fahrer

Bei beiden Männern wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sie müssen nun mit Anzeigen wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss rechnen. Gegen den 27-Jährigen wird zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

(PI Kaufbeuren)

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Panorama Veranstaltung

B12 Ausbau: BUND Naturschutz informiert über Lärm, Waldrodungen und Alternativen zum geplanten Ausbau

Vollautobahn bei Kaufbeuren: Informationsabend zu Folgen des B12-Ausbaus

Der geplante autobahngleiche Ausbau der B12 zwischen Germaringen und Hirschzell beschäftigt derzeit viele Menschen in der Region. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben am Stadtrand von Kaufbeuren. Der BUND Naturschutz lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein. Im Mittelpunkt stehen die möglichen Auswirkungen einer Vollautobahn auf Mensch, Natur und Umwelt.

Themen des Abends

Bei der Veranstaltung informiert der BUND Naturschutz unter anderem über den aktuellen Stand des Verfahrens. Außerdem geht es um mögliche Folgen wie zusätzlichen Verkehrslärm, Waldrodungen und Eingriffe in die Landschaft. Darüber hinaus werden mögliche Alternativen zum geplanten Ausbau vorgestellt, die nach Ansicht des Verbandes verträglicher umgesetzt werden könnten.

Termin und Veranstaltungsort

Die Informationsveranstaltung findet statt am:

Dienstag, 9. Juni, um 19:30 Uhr
Ristorante Pergola
Mauerstettener Straße 50
87600 Kaufbeuren

Veranstalter

BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren
www.ostallgaeu-kaufbeuren.bund-naturschutz.de

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Kinder Kultur

Die KreativWerkstatt im Isergebirgs-Museum Neugablonz lädt am 27. Mai und 03. Juni Kinder ab 6 Jahre zum Basteln ein

Macht Euch MOBIL

Foto: Isergebirgsmuseum – Projekt für den 27. Mai 2026

KreativWerkstatt am 21.03.2026: Basteln für Ostern, Basteln für den Muttertag, ein Fahrrad aus Papier

Das Isergebirgs-Museum in Neugablonz bietet auch in diesen Pfingstferien wieder kreative Angebote für Kinder. In der KreativWerkstatt können junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer basteln, gestalten und eigene kleine Projekte umsetzen. Das Angebot richtet sich an Kinder ab sechs Jahren.

Für jedes Angebot wird ein Unkostenbeitrag von 3,00 Euro erhoben. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Kreative Projekte im März und April

Im Rahmen der KreativWerkstatt sind mehrere Termine geplant, bei denen unterschiedliche Bastelideen im Mittelpunkt stehen.

Ein Auto aus Papier

27. Mai 2026, 10:00 – 11:30 Uhr

Beim ersten Termin dreht sich alles um Autos aus Papier. Das Bastelprojekt ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung des Museums.

Ein Flugeug aus Papier

3. Juni 2026, 10:00 – 11:30 Uhr

Bei diesem Termin entsteht ein Flugzeug aus Papier. Auch dieses Bastelprojekt ist Teil des Begleitprogramms zuSonderausstellung des Museums.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte können sich per E-Mail oder telefonisch anmelden.

E-Mail: verwaltung@isergebirgs-museum.de
Telefon: +49 (0) 8341 965018 (ab 12:30 Uhr)

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Kultur

Kulturring Kaufbeuren präsentiert: BRAUNSCHLAG (Heimat-)Satire von Stefan Vogel I Landestheater Schwaben

Das Stück basiert auf der »Wahnwitzigen Fernsehserie« von David Schalko, die laut Filmdienst »ein Feuerwerk des schwarzen Humors entfacht.«

Landestheater Schwaben Foto Jürgen Bartenschlager

Ein Wunder muss geschehen, und zwar dringend! Bürgermeister Gerri Tschach hat seine Gemeinde Braunschlag in den finanziellen Ruin getrieben und da muss eben schnell eine Marienerscheinung her, um Geld in die klammen Kassen zu spülen. Die zahlungskräftigen Pilger, die jetzt endlich in Scharen kommen, überfordern die örtliche Polizei, der hiesige Tierpräparator spürt die nahende Ankunft von Außerirdischen und die Madonna muss fortan für allerlei Wunder herhalten, die eigentlich keine sind, auch in Sachen Liebe.

Bittersüße Komik im Panoptikum der schrägen Dorfgestalten!

Nicht nur im Allgäu klagen die Kommunen über Finanznot, im fiktiven Örtchen Braunschlag ist diese allerdings selbstverschuldet: Bürgermeister Gerri Tschach hat das ganze Geld in ein mafiöses Spielkasino versenkt. Also erfindet er kurzerhand eine Marienerscheinung, um den Tourismus anzukurbeln und so die Gemeindekasse zu sanieren.

Bürgermeister Gerri Tschach hat es nicht leicht. Oder vielleicht hätte er es, wenn er nicht immer zu hoch hinauswollte. Wie hoch? Nun, diesmal soll die Mutter Gottes ihn retten: so hoch. In der Marktgemeinde Braunschlag mit seiner genervten Ehefrau Herta, seinem besten Freund Pfeisinger und dessen Schwager, einem UFO-Enthusiasten, lockt er Pilger mit Hilfe einer Marienerscheinung in den Ort. Über allem wacht die neue Madonna und für so manches Wunder, das gar keines ist, herhalten. Ach Tschach.

Harald Schröpfer spielt Bürgermeister Gerri Tschach. Es spielen außerdem Delia Rachel Bauen und Felix Bronkalla, Julia Schmalbrock, Joscha Schönhaus, André Stuchlik und Cindy Walther. Regie führt Jürg Schlachter, das Kostüm- und Bühnenbild hat Esther Bätschmann entworfen, die in der vergangenen Spielzeit schon das Musical „Non(n)sens“ ausstattete. Autor der Serie ist David Schalko, die Bühnenfassung stammt von Stefan Vögel.

Nähere Informationen zur Bühne finden Sie unter:  https://www.landestheater-schwaben.de/

Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Donnerstag, 11. Juni 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: 22:10 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren und das Landestheater Schwaben freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Sport Veranstaltung

Geschlossene Mannschaftsleistung wird mit Punktgewinn belohnt

BOL – SV Wattenweiler – SpVgg Kaufbeuren Damen 1:1 – Mirijam Mayer (Nr.8) im Zweikampf

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Im erwartet schweren Auswärtsspiel bei SV Wattenweiler zeigten unsere Damen eine reife und geschlossene Mannschaftsleistung und belohnten sich am Ende hochverdient mit einem Punktgewinn. Trotz des Fehlens mehrerer Topspielerinnen bestimmte die Mannschaft von Beginn an das Spielgeschehen und ließ sich auch von schwierigen Umständen nicht aus dem Konzept bringen.
Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich Kaufbeuren gute Möglichkeiten und hatte Pech, dass gleich zwei Lattenschüsse nicht den Weg ins Tor fanden. Statt selbst in Führung zu gehen, mussten die Gäste nach dem Treffer der Gastgeberinnen in der 13. Minute einen Rückstand hinnehmen.
Doch auch davon ließ sich das Team nicht beeindrucken und steckte den Gegentreffer stark weg.
Mit der Einwechslung der nachgereisten Paula Eichinger wurde Kaufbeuren nochmals stärker und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen.
Schließlich war es dann auch Eichinger selbst vorbehalten, den hochverdienten Ausgleich zu erzielen: Mit einem direkt verwandelten Freistoß stellte sie in der 61. Minute auf 1:1. Am Ende stand ein absolut verdienter Punktgewinn, der vor allem auf einer starken Mannschaftsleistung beruhte.
Ein großes Lob gilt der gesamten Mannschaft, die trotz personeller Rückschläge mit Einsatz, Leidenschaft und spielerischer Qualität überzeugte.
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Bildung Kultur

Vortrag am 20. Mai: Verwaltet. Vergast. Vergessen.

Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren

Foto: Dr. Josef Merkl

Der Heimatverein Kaufbeuren und das Bezirksarchiv Schwaben holen am Mittwoch, den 20. Mai 2026, um 19:00 Uhr den verschobenen Vortrag „Verwaltet. Vergast. Vergessen. Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren“ nach.

Die Referenten sind Dr. Franz Josef Merkl von der Stiftung Sankt Johannes sowie Daniel Hildwein, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Grafeneck. Die Stiftung Sankt Johannes in Marxheim betreut und fördert seit über 150 Jahren Menschen mit Behinderung. Zahlreiche Bewohner waren Opfer der NS-„Euthanasie“, viele in der Tötungsanstalt Grafeneck in Gomadingen. Diese ist heute die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland, darunter auch Patienten der Krankenanstalten Kaufbeuren und Irsee. Die musikalische Begleitung übernimmt Uwe Bräutigam mit seiner Handpan.

Veranstaltungsort ist der Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Vor dem Vortrag findet die Anmeldung für die Exkursion Streuobstwiese Hirschzell am 13. Juni statt.

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Blaulicht

Feuerwehr Kaufbeuren entfernt beschädigten Ast mit Drehleiter

Einsatz an der Schlingener Straße dauerte rund eineinhalb Stunden

Die Feuerwehr Kaufbeuren ist am Freitagabend zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz an die Schlingener Straße ausgerückt. Anlass war ein beschädigter Ast, der noch teilweise in einem Baum hing und eine potenzielle Gefahr darstellte. Angefordert wurde die Feuerwehr über einen Hausmeister einer Genossenschaft. Vor Ort entfernten die Einsatzkräfte den Ast mithilfe der Drehleiter sowie einer Elektrokettensäge.

Vier Einsatzkräfte vor Ort

Der Einsatz begann am 15. Mai 2026 gegen 20:05 Uhr und dauerte insgesamt rund 1 Stunde und 28 Minuten. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte beteiligt.

Eingesetzte Fahrzeuge

  • SBM (KF 1/2)
  • DLK 1/30/1
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Sport

Derby endet ohne Sieger: Kaufbeuren und Germaringen trennen sich mit einem Unentschieden

Intensives Spiel bei Regenwetter – beide Torhüter prägen das Derby

Tore:

  • 0:1 Leon Wörle (72.)
  • 1:1 Samuel Fischer (74.)

Trotz kalter Temperaturen und regnerischer Bedingungen entwickelte sich zwischen der SpVgg Kaufbeuren und dem SVO Germaringen ein temporeiches Derby. Obwohl es tabellarisch für beide Mannschaften um nichts mehr ging, schenkten sich die Teams über die gesamte Spielzeit nichts. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.

Abwehrreihen bestimmen die erste Halbzeit

In den ersten 45 Minuten standen vor allem die Defensivreihen im Mittelpunkt. Große Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Was dennoch den Weg aufs Tor fand, wurde sichere Beute der beiden Torhüter Lukas Kress auf Kaufbeurer Seite und Daniel Hatzenbühler für Germaringen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Beide Mannschaften erhöhten nochmals das Tempo und erspielten sich nun mehr Möglichkeiten.

Hatzenbühler verhindert Rückstand – Wörle trifft nach Konter

Die größte Chance der Gastgeber hatte Alkan Ahmet, der plötzlich alleine vor Germaringens Schlussmann Daniel Hatzenbühler auftauchte. Der SVO-Keeper reagierte mutig, klärte per Kopf und konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. Kurz darauf gingen die Gäste in Führung. Nach einem schnellen Konter setzte sich Leon Wörle durch, umkurvte die Kaufbeurer Defensive und ließ Lukas Kress beim 0:1 keine Chance. Die Freude der Germaringer hielt jedoch nicht lange. Nur zwei Minuten später reagierte Samuel Fischer im Strafraum am schnellsten, umspielte den Gästetorwart und erzielte den 1:1-Endstand.

Viele Ausfälle – Nachwuchsspieler sammeln Derby-Erfahrung

Beide Mannschaften mussten verletzungsbedingt auf zahlreiche Spieler verzichten. Dadurch kamen auf beiden Seiten mehrere A-Jugendliche zum Einsatz, die wichtige Erfahrungen im Derby sammeln konnten. Großen Anteil am Unentschieden hatten die beiden Torhüter, die mit starken Leistungen dafür sorgten, dass jeweils nur ein Treffer fiel.

Stimmen zum Spiel

Daniel Hatzenbühler (SVO Germaringen)

„Wir haben uns auf die Defensive und die einfachen Dinge konzentriert und sind verdient in Führung gegangen. Leider haben wir direkt den Ausgleich bekommen. Mit dem Ergebnis können beide Mannschaften zufrieden sein.“

Lukas Kress (SpVgg Kaufbeuren)

„Es war ein ausgeglichenes Spiel mit mehr Ballbesitz für uns. Germaringen stand defensiv gut, wir waren mit Ball zu wenig zwingend. Nach dem Gegentor sind wir stabil geblieben und durch einen Standard verdient zum Ausgleich gekommen.“

Thomas Prestele (Trainer SVO Germaringen)

„Das Unentschieden geht insgesamt in Ordnung. Kaufbeuren hatte mehr Ballbesitz, das war aber auch unser Plan. Wir wollten über schnelle Umschaltmomente gefährlich werden und hatten gute Chancen. Beim Ausgleich hatten wir etwas Pech.“

Fred Jentzsch (an der Linie für die SpVgg Kaufbeuren, Manuel Günes war beruflich verhindert)

„Es war ein temporeiches Derby mit einer gerechten Punkteteilung. Wir hatten mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht ausreichend in Tore umsetzen. Im letzten Drittel hat uns die Präzision gefehlt. Jetzt freuen wir uns auf die kurze Sommerpause.“

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Allgemein Jugend Karriere

TOP! Über 3.000 Besucher bei der gelungenen Premiere: Das Allgäuer Jobfestival setzt ein starkes Zeichen für die Region

Mehr als 100 Aussteller, intensive Gespräche und viel Lob für Organisation und Atmosphäre in der energie schwaben arena Kaufbeuren

Das 1. Allgäuer Jobfestival in Kaufbeuren ist am vergangenen Mittwoch erfolgreich zu Ende gegangen. Über den gesamten Tag verteilt kamen mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher in die energie schwaben arena. Mehr als 100 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region präsentierten sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats.

Bereits bei der Eröffnung gegen 11.30 Uhr im VIP-Raum wurde deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Beteiligten hatte. Nach monatelanger Vorbereitung wurde die Begrüßung für das Organisationsteam rund um Veranstalter Andi Wehl von WA Connections emotional. Die Erleichterung darüber, das Festival erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben, war spürbar. Viele Monate Planung, Organisation und Vorbereitung lagen hinter dem Team.

In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer die Bedeutung des neuen Veranstaltungsformats für Kaufbeuren und die gesamte Region. Das Festival bringe Unternehmen, Nachwuchskräfte und Arbeitssuchende auf direktem Weg zusammen und setze zugleich ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Allgäus.

Die Bilder des Tages

Ausbildungsmesse und Jobmesse stoßen auf großes Interesse

Schon kurz nach dem Start füllte sich das Eisstadion spürbar. Vor allem die Ausbildungsmesse wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus der Region genutzt, um sich über Berufe, Ausbildungswege und Unternehmen zu informieren. An vielen Ständen entstanden intensive Gespräche, erste Kontakte wurden geknüpft und teilweise bereits konkrete weitere Schritte vereinbart. Für viele Jugendliche bot das Festival die Möglichkeit, Unternehmen einmal nicht nur über Broschüren oder Onlineportale kennenzulernen, sondern direkt mit Ausbildern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Auch die Jobmesse entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem zentralen Treffpunkt für Fachkräfte, Quereinsteiger und Unternehmen. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und lobten insbesondere die Organisation sowie die angenehme Atmosphäre vor Ort. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass die energie schwaben arena gute Voraussetzungen für persönliche Gespräche geschaffen habe. Trotz des Besucherandrangs blieb die Geräuschkulisse angenehm, sodass ein direkter und konzentrierter Austausch möglich war.

Die Mischung aus Messe, Networking und lockerem Festivalcharakter kam bei vielen Beteiligten gut an. Gerade dieser persönliche Rahmen machte für zahlreiche Besucher und Unternehmen den Unterschied zu klassischen Jobmessen aus.

B2B-Bereich und Rahmenprogramm ergänzen das Konzept

Neben der Messe bot das Festival auch einen eigenen B2B-Bereich mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmen. Themen wie Recruiting, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftesicherung standen dabei im Mittelpunkt.

Im großen Eventzelt wurde parallel ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher nutzten die Angebote aus Musik, regionaler Gastronomie und Unterhaltung. Künstler aus der Region sorgten für die musikalische Begleitung des Tages.

Wetterbedingt abgesagt werden mussten allerdings die geplanten Angebote im Parkstadion, darunter der Heißluftballon und der Hubschrauber. Insgesamt hatten Veranstalter und Besucher dennoch Glück mit dem Wetter. Nach anhaltendem Regen am Vortag blieb es trocken und die Temperaturen sorgten für angenehme Bedingungen auf dem Festivalgelände.

Abschlussfeier mit Musik und vielen positiven Rückmeldungen

Am Abend fand im VIP-Raum die Abschlussfeier statt. Für Unterhaltung sorgten eine Magie-Show des Zaubertheaters Verschmitts sowie Musik von Nachwuchskünstler Fabian Ziems. Gegen 23 Uhr endete das erste Allgäuer Jobfestival offiziell.

Das Organisationsteam zeigte sich nach dem langen Tag erleichtert und zufrieden. Im Gespräch mit Moderator Claus Tenambergen sagte Veranstalter Andi Wehl mit Blick auf die vergangenen Monate und den Veranstaltungstag: „Ich möchte einfach nur noch schlafen.“ Gleichzeitig betonte er, wie besonders der Tag für ihn gewesen sei und wie viele positive Rückmeldungen bereits eingegangen seien. Auf die Frage, ob er sich eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr vorstellen könne, antwortete Wehl spontan: „Auf jeden Fall.“

Bedeutung für die Region hervorgehoben

Das erste Allgäuer Jobfestival hat gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Formen von Berufsorientierung, Recruiting und regionalem Austausch ist. Die Verbindung aus Messe, Netzwerkplattform und Eventcharakter wurde von vielen Besuchern und Unternehmen positiv aufgenommen. Mit der erfolgreichen Premiere könnte das Allgäuer Jobfestival künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region bekommen.

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Politik

Neuer Stadtrat in Kaufbeuren startet in die Amtszeit

Bürgermeisterposten und Ausschüsse besetzt – neue Mehrheit im Rathaus steht

Der neue Kaufbeurer Stadtrat hat sich konstituiert und die wichtigsten personellen Entscheidungen für die kommende Amtszeit getroffen. Im Mittelpunkt standen dabei die Besetzung der Bürgermeisterposten sowie die Bildung einer neuen politischen Mehrheit im Rathaus.

Zur zweiten Bürgermeisterin wurde Julia von Stillfried (CSU) gewählt. Das Amt des dritten Bürgermeisters übernimmt Bernhard Pohl (Freie Wähler). Zusätzlich wurde mit Alexander Uhrle (KI) erstmals ein weiterer Vertreter des Oberbürgermeisters bestimmt – ohne eigenes Bürgermeisteramt. Oberbürgermeister bleibt weiterhin Stefan Bosse.

Bündnis aus CSU, Freien Wählern und KI

Für die kommenden Jahre setzt der Stadtrat auf eine Zusammenarbeit von CSU, Freien Wählern und Kaufbeurer Initiative. Gemeinsam verfügt das Bündnis über eine stabile Mehrheit im Gremium. Ziel sei eine verlässliche Zusammenarbeit bei zentralen Entscheidungen der Stadtpolitik.

Die beteiligten Fraktionen wollen vor allem wirtschaftliche Themen, die Entwicklung des Bundeswehrstandorts sowie die Haushaltskonsolidierung vorantreiben. Auch Wohnungsbau und Kinderbetreuung bleiben wichtige Themen der neuen Amtszeit.

Veränderungen bei Ausschüssen und Beauftragten

Mit Beginn der neuen Amtsperiode werden auch einige Strukturen im Stadtrat angepasst. Die Ausschüsse werden künftig größer besetzt, um mehr Stadträte einzubinden. Gleichzeitig wird die Zahl der Sonderbeauftragten deutlich reduziert. Erhalten bleiben unter anderem die Bereiche Kultur, Sport, Bauhof sowie Gesundheit und Pflege. Mehrere bisherige Sonderfunktionen entfallen dagegen.

Die Ausschüsse im Überblick

Verwaltungsausschuss

CSU: Julia von Stillfried, Christian Sobl, Thorsten Friedrich, Dr. Erika Rössler, Stefan Ostenrieder
Grüne: Holger Jankovsky, Bettina Aernecke-Rottach
AfD: Elke Hübner, Torsten Dietrich
FW: Bernhard Pohl, Peter Kempf
KI/FDP: Sebastian Zajicek, Alexander Uhrle
SPD: Pascal Lechler
GKF: Maximilian Nocker
BSW/Linke: Paul Meichelböck

Bau- und Umweltausschuss

CSU: Markus Holste, Johannes Böckler, Dr. Özlem Nigar-Tas, Thorsten Friedrich, Tamur Khan
Grüne: Marcus Kühl, Oliver Schill
AfD: Christian Köhler, Torsten Dietrich
FW: Daniel Oppolzer, Dr. Ulrike Höhne-Wachter
KI/FDP: Sebastian Zajicek, Robert Klauer
SPD: Catrin Riedl
GKF: Julia Bosse
BSW/Linke: Max Würfel

Schul-, Kultur- und Sportausschuss

CSU: Julia von Stillfried, Dr. Erika Rössler, Gertrud Gellings, Verena Finsterwalder, Tamur Khan
Grüne: Tiny Schmauch, Holger Jankovsky
AfD: Elke Hübner, Gerhard Drescher
FW: Peter Kempf, Dr. Ulrike Höhne-Wachter
KI/FDP: Kevin Kärst, Dr. Maximilian Schalück
SPD: Pascal Lechler
GKF: Maximilian Nocker
BSW/Linke: Paul Meichelböck

Werkausschuss

CSU: Christian Sobl, Stefan Ostenrieder, Johannes Böckler, Tamur Khan, Dr. Özlem Nigar-Tas
Grüne: Marcus Kühl, Tiny Schmauch
AfD: Robert Rabus, Torsten Dietrich
FW: Bernhard Pohl, Michael Martin
KI/FDP: Alexander Uhrle, Robert Klauer
SPD: Catrin Riedl
GKF: Julia Bosse
BSW/Linke: Max Würfel

Kleinere Ausschüsse

Rechnungsprüfungsausschuss

CSU: Stefan Ostenrieder, Dr. Özlem Nigar-Tas
Grüne: Oliver Schill
AfD: Elke Hübner
FW: Bernhard Pohl
KI/FDP: Robert Klauer

Jugendhilfeausschuss

CSU: Verena Finsterwalder
Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel
AfD: Gerhard Drescher
FW: Daniel Oppolzer
SPD/GKF: Maximilian Nocker
Vorsitzender ist Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Steuerausschuss

CSU: Christian Sobl
Grüne: Bettina Aernecke-Rottach
AfD: Christian Köhler

Vertreter in weiteren Gremien

Verwaltungsrat Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

CSU: Julia von Stillfried, Dr. Özlem Nigar-Tas
Grüne: Holger Jankovsky
FW: Dr. Ulrike Höhne-Wachter
KI/FDP: Robert Klauer
GKF: Maximilian Nocker
SPD: Catrin Riedl

Verwaltungsrat Kommunalunternehmen Eisstadion

CSU: Johannes Böckler
Grüne: Marcus Kühl
FW: Daniel Oppolzer
GKF: Maximilian Nocker

Aufsichtsrat VWEW GmbH

CSU: Markus Holste, Stefan Bosse
Grüne: Oliver Schill
KI/FDP: Alexander Uhrle,
FW: Daniel Oppolzer

Verbandsversammlung Sparkasse Allgäu

CSU: Christian Sobl, Stefan Bosse
FW: Peter Kempf

Seniorenbeirat

CSU: Gertrud Gellings
Grüne: Bettina Aernecke-Rottach
AfD: Gerhard Drescher
FW: Michael Martin

Vollversammlung Stadtjugendring

CSU: Verena Finsterwalder
Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel
AfD: Robert Rabus
FW: Daniel Oppolzer

Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft

CSU: Tamur Khan, Thorsten Friedrich
Grüne: Elitsa Stambolova-Fränkel
FW: Bernhard Pohl
KI/FDP: Sebastian Zajicek

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Bildung Jugend

Intensive und erfolgreiche Tage im Freizeitdorf Hagspiel

Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz stärkt Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement

Kevin (7b) und Sascha (6b) im gesellschaftskritischen Austausch mit Lilly Breitenborn-Ahlvers, SMV-Lehrkraft, der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz © Lilly Breitenborn-Ahlvers

Die diesjährige Fahrt der Schülermitverantwortung (SMV) der Gustav-Leutelt-Schule Neugablonz war wieder ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Schülervertretung sowie die gemeinsame Arbeit an wichtigen gesellschaftlichen Themen.

Während der drei Tage im Freizeithof Hagspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Gesprächsrunden mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen wie Gleichberechtigung, Rollenbildern, Rassismus, respektvollem Umgang miteinander und sozialer Verantwortung. Ziel war es, nicht nur Ideen für zukünftige Schulprojekte zu entwickeln, sondern auch das Bewusstsein für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu stärken.

Neben der inhaltlichen Arbeit spielte auch das gemeinsame Miteinander eine wichtige Rolle. Durch gemeinsame Aktivitäten konnten sich die Mitglieder der SMV besser kennenlernen und als Gruppe zusammenwachsen.

Ein besonderes Augenmerk lag außerdem darauf, die Schülerinnen und Schüler aktiv in die Gestaltung von Projekten einzubeziehen. Dabei entstanden zahlreiche Ideen für zukünftige Aktionen und Veranstaltungen an der Schule.

Ermöglicht wurde die Fahrt durch das Startchancen-Programm. Durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Nachteilsausgleichs konnten alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer persönlichen Situation an der Fahrt teilnehmen.

Die SMV blickt auf drei intensive und erfolgreiche Tage zurück und freut sich darauf, die erarbeiteten Ideen nun gemeinsam an der Schule umzusetzen.

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Blaulicht Panorama

Verkehrswarnung für den 30. Mai: Polizei erwartet massive Staus Richtung Tirol

Brennerautobahn zeitweise gesperrt – Behörden raten von Fahrten nach Tirol ab

PP SCHWABEN SÜD/WEST. Autofahrer müssen sich am Samstag, 30. Mai 2026, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Tirol einstellen. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt vor langen Staus und einer starken Überlastung wichtiger Verkehrsachsen. Hintergrund ist eine angekündigte Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol.

Sperrungen auf der Brennerautobahn bei Matrei am Brenner

Nach Angaben der Behörden kommt es auf der Brennerautobahn A13 bei Matrei am Brenner zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr zu umfangreichen Verkehrssperren. Betroffen ist der gesamte Brennerkorridor. Die Maßnahmen der österreichischen Behörden wirken sich dabei auch deutlich auf den grenzüberschreitenden Verkehr und das bayerische Straßennetz aus. Bereits vor Beginn der Sperrungen rechnen die Behörden mit erheblichen Rückstaus. Besonders betroffen sind Autobahnen sowie Landstraßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Auch Ausweichstrecken voraussichtlich überlastet

Die Polizei weist darauf hin, dass auch alternative Routen keine zuverlässige Entlastung bieten dürften. Nach derzeitiger Einschätzung werden insbesondere die Strecken in Richtung Lindau und Salzburg stark belastet sein. Auf Grundlage der Informationen der Tiroler Landesregierung empfiehlt die Polizei deshalb, am 30. Mai auf nicht zwingend notwendige Fahrten nach Tirol zu verzichten.

Polizei empfiehlt Anpassung der Reiseplanung

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Reisepläne frühzeitig anzupassen oder – wenn möglich – auf einen anderen Zeitpunkt auszuweichen. Wer die Fahrt nicht verschieben kann, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.

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Blaulicht Verwaltung

Gefälschter Ausweis entdeckt: Mann in Kaufbeuren kontrolliert

Ermittler stoßen im Bürgerbüro auf Totalfälschung – Betroffener war zur Abschiebung ausgeschrieben

Am Sonntag, 11. Mai 2026, wurde im Bürgerbüro der Stadt Kaufbeuren eine verdächtige bulgarische Identitätskarte festgestellt. Gegen 14:00 Uhr informierte die Behörde die Grenzpolizei Pfronten über den Vorfall. Die eingesetzten Fahnder überprüften das Dokument vor Ort und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um eine sogenannte Totalfälschung handelt. Die Ausweiskarte wurde daraufhin sichergestellt.

Mann identifiziert und kontrolliert

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Beamten den Inhaber des Dokuments kontrollieren und seine tatsächliche Identität feststellen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen türkischen Staatsangehörigen, der bereits zur Abschiebung ausgeschrieben war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Er ist jedoch verpflichtet, Deutschland innerhalb weniger Tage eigenständig zu verlassen.

Anzeige wegen mehrerer Verstöße

Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie wegen illegalen Aufenthalts.

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Sport

Jonas Fischer erhält beim ESVK einen neuen Vertrag.

Der ESV Kaufbeuren hat den ausgelaufenen Zweijahresvertrag mit Jonas Fischer um eine weitere Spielzeit verlängert

Der 21-jährige Stürmer hat das Eishockeyspielen in Sonthofen erlernt und wechselte im Jahr 2018 in die U15-Mannschaft des ESV Kaufbeuren. In der Saison 2023/2024 schaffte er dann aus der U20 Mannschaft heraus erstmals den Sprung in den DEL2-Kader der Joker. Mit einem DEL2 U21-Fördervertrag ausgestattet, absolvierte der Linksschütze insgesamt bereits 68 Pflichtspiele für den ESVK in der DEL2 und 63 Spiele für den EV Füssen in der Oberliga Süd per Förderlizenz.

Nun geht Jonas Fischer in der kommenden Saison weiterhin mit der Rückennummer 7 ausgestattet in seine bereits vierte Profi-Spielzeit beim ESVK und belegt dabei eine wichtige U23-Position.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über die Vertragsverlängerung Jonas Fischer: „Jonas Fischer hat sich in seiner bisherigen Zeit hier in Kaufbeuren stets weiterentwickelt und sich dabei vor allem in der abgelaufenen Spielzeit viel Eiszeit erarbeitet. Als U23-Spieler hätte er mit Sicherheit auch andere Möglichkeiten gehabt, hat sich aber bewusst für den ESVK entschieden, um hier weiter an seiner Entwicklung zu arbeiten und die nächsten Schritte zu gehen.“

Jonas Fischer zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich hier in Kaufbeuren und beim ESVK sehr wohl, daher war es für mich auch klar, meinen Vertrag zu verlängern. Ich werde weiterhin alles für den ESVK geben, um mit der Mannschaft den bestmöglichen Erfolg zu erzielen.“

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte wegen Urlaub vom 26.05. – 05.06.26 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 08.06.2026 wieder für Sie da.

Vom 26.05.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 08.06.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die 116117.

Peter Otte und Team wünscht allen eine friedvolles Pfingstfest.

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Sport

Stark im Kollektiv – BSK siegt auch in Rettenberg

Neugablonz rutscht in der Tabelle auf Rang vier vor

Große Freude nach dem 3:2-Führungstreffer durch Can Balcioglu bei der gesamten BSK-Mannschaft. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz zeigt sich zum Ende in der Kreisliga Allgäu Süd weiterhin in Torlaune und hervorragender Form. Die Schmuckstädter gewannen am Feiertag das Auswärtsmatch gegen den FC Rettenberg verdient mit 4:3. Durch den nächsten Sieg klettert der BSK auf Rang vier in der Tabelle vor.

Neugablonz reiste zum Bezirksliga-Absteiger, um nicht mit leeren Händen zurückzukehren. Von Beginn an waren die Gäste präsent und fokussiert. Benjamin Maier und Roman Keil, der übrigens sein zweites Saisontor mit einem Distanzschuss erzielte, trafen für Neugablonz im ersten Abschnitt.

Selbst nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Der BSK gab die Richtung vor und belohnte sich erneut mit zwei schönen Toren. Eines davon erzielte Can Balcioglu zur 3:2-Führung. „Was mir aber besonders gefallen hat, ist, dass sich jeder Spieler auf dem Feld und auch die Auswechselspieler über das Tor gefreut haben und alle auf Can zugelaufen sind“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit deutlich. Das seien Emotionen, „die wir als Mannschaft brauchen“, so der 37-Jährige. Mit seinem zweiten Treffer im Spiel gegen den FC Rettenberg baut derweil Benjamin Maier seine Führung in der Torjägerliste auf nunmehr 23 Treffer aus.

Für Co-Trainer Eugen Erhart war es unterm Strich ein gelungener Ausflug am Vatertag. „Wir sind im Kollektiv so stark, dass wir auch einige Spieler kompensieren können“, verweist er dabei auf das Fehlen von Denis Hoxhaj, Alessandro Mulas und James Lugobola. „Egal wer ins Spiel kommt, jeder Spieler kämpft und ist für die Mannschaft da“, so Erhart.

Der gesperrte Kapitän James Lugobola zeigte sich nach dem Schlusspfiff sehr erfreut darüber, wie die Mannschaft aufgetreten ist. „Das schaut von außen echt super aus“, verteilte er Komplimente. Auch spielerisch habe man mehr als überzeugt.

Schon am Samstag soll es weitergehen, wenn zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison Abstiegskandidat SSV Wertach zu Gast ist. Neugablonz kam im Hinspiel nicht über ein torloses 0:0 auswärts hinaus. Anstoß ist um 16 Uhr.

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Kultur Veranstaltung

Absage! Familienfest am 16. Mai im Jordanpark fällt wetterbedingt aus

14.05.2026. Aktuelle Meldung: die Stadt Kaufbeuren teilt mit, dass das geplante Familienfest im Jordanparkt leider wegen der schlechten Wetterprognosen ausfallen muss. Einen Ausweich-Termin gebe es nicht.


Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen

Am Samstag, den 16. Mai 2026, findet im Jordanpark Kaufbeuren erneut das jährliche Familienfest statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind Familien und alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.

Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Open-Air-Konzerte der Musikschule Kaufbeuren.

Ein weiterer fester Bestandteil des Familienfestes ist der Kinderflohmarkt, der in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfindet und jungen Verkäuferinnen und Verkäufern die Möglichkeit bietet, ihre alten Spielsachen zu verkaufen. Darüber hinaus gibt es wieder das Entenrennen sowie eine Kindereisenbahn.

Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Kreativ- und Mitmachstände verschiedener Institutionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Gestalten einladen und sich insbesondere an Kinder und Familien richten.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Veranstaltet wird die Aktion von der Familienbildung der Stadt Kaufbeuren.

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Kultur Veranstaltung

Am Samstag, 16. Mai ist Familienfest am Jordanpark in Kaufbeuren

Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen

Am Samstag, den 16. Mai 2026, findet im Jordanpark Kaufbeuren erneut das jährliche Familienfest statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind Familien und alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.

Rund um den Biergarten KULT-URIG und der CONTHEKE erwartet die Familien ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Open-Air-Konzerte der Musikschule Kaufbeuren.

Ein weiterer fester Bestandteil des Familienfestes ist der Kinderflohmarkt, der in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfindet und jungen Verkäuferinnen und Verkäufern die Möglichkeit bietet, ihre alten Spielsachen zu verkaufen. Darüber hinaus gibt es wieder das Entenrennen sowie eine Kindereisenbahn.

Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Kreativ- und Mitmachstände verschiedener Institutionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Gestalten einladen und sich insbesondere an Kinder und Familien richten.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Veranstaltet wird die Aktion von der Familienbildung der Stadt Kaufbeuren.

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Kultur Soziales

Gelungene Führung zu Sterben, Tod und Trauer im Stadtmuseum

Großes Interesse im Jubiläumsjahr des Hospizvereins und der SAPV

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „30 Jahre Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu und 10 Jahre SAPV“ stieß die Führung zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ im Stadtmuseum Kaufbeuren auf großes Interesse. An zwei Tagen nahmen insgesamt drei Besuchergruppen an der rund 60-minütigen Führung teil, die von Stadtmuseums-Führerin Gabriele Tietz und ihrem Kollegen Christoph Thoma geleitet wurde. „Wir greifen bei der Führung historische Bräuche und religiöse Darstellungen auf. An ausgewählten Beispielen zeigen wir, wie die Menschen in der Stadt in früheren Zeiten mit Krankheit, Tod und Sterben umgingen, und setzen dies in Bezug zur Gegenwart“, erklärte Tietz.

Ein Schwerpunkt lag auf der Abteilung „Kreuze und Heilige“. Die Sammlung mit rund 300 Kreuzen zeigt verschiedene Epochen – vom Kreuz als Zeichen des Sieges bis zu Darstellungen von Leiden und Hingabe. Auch das Astkreuz als Symbol für Leben wurde beschrieben. Deutlich wurde die Vorstellung vom „guten Tod“, der einherging mit religiösen Riten und so den Weg zum ewigen Frieden bei Gott ebnen sollte – im Gegensatz zum gefürchteten plötzlichen Tod.

Ein weiterer Abschnitt widmete sich der medizinischen Versorgung im Mittelalter. Der Physikus war eine Art Hausarzt und für internistische Behandlungen sowie Krankheiten des Leibes zuständig, chirurgische Eingriffe übernahmen Chirurgen, die zur Zunft der Metzger gehörten. Während im Sondersiechenhaus St. Dominikus Patienten behandelt wurden, die an Seuchen wie Lepra erkrankt waren, waren im Blatterhaus Menschen untergebracht, die an Syphilis, den Pocken oder Hautausschlägen litten. Die Möglichkeiten zur Linderung waren begrenzt. Opium stand nur wenigen zur Verfügung und kam auch aus medizinisch-ethischen Gründen nur selten zum Einsatz. Friedhöfe standen im Mittelalter zudem im Zusammenhang mit der Angst vor dem Fegefeuer und dem Wunsch nach einem guten Übergang ins Jenseits.

Im Anschluss an die Führung informierte der Hospizverein und die SAPV über ihre Arbeit. Foto: Claus Tenambergen / Marketingagentur Tenambergen

Im Anschluss stellte der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. seine Arbeit vor. Ulla Bohl, Mitglied im Vorstand und langjährige Hospizbegleiterin, gab Einblicke in die Entwicklung seit 1996. „Ziel unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen bis zuletzt würdevoll zu begleiten und zu helfen“, so Bohl.

Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung, erläuterte die SAPV: „Seit 2016 ergänzt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung das hospiz- und palliativmedizinische Angebot. Wir behandeln Menschen mit nicht heilbarer Erkrankung und begleiten sie ambulant.“ Die Versorgung ist kostenfrei und wird über Krankenkassen sowie Spenden finanziert.

Begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt vom „Baum des Lebens“.

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Bildung Gesundheit Senioren Veranstaltung

Aktiv & Gesund ab 55: Neue Veranstaltungsreihe im Juni 2026 in Kaufbeuren und Umgebung

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren und seine Kooperationspartner laden alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen im Juni 2026 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

(c) PantherMedia / pressmaster

Kochen für den kleinen Haushalt: Gesundes für den Sonntagsbrunch!

Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und ein wenig Kreativität lässt sich jedoch ganz leicht Genuss für ein starkes Herz in den täglichen Speiseplan bringen. Wie Ihnen das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an die Referentin zu zahlen.

  • Mittwoch, 17.Juni 2026
  • 17:00 – 20:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Freitag, 19.Juni 2026
  • 16:30 – 19:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 15.06.2026

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„Wer rastet, der rostet: Raus in die Natur: Wanderung durch den Neugablonzer Bannwald“

Wer rastet, der rostet! Bewegung ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele und hilft dabei, lange mobil und selbstständig zu bleiben. Erfahren Sie bei einer Wanderung, wie wohltuend Bewegung an der frischen Luft ist. Dabei machen wir gemeinsam immer wieder „bewegte Pausen“ und zeigen leichte wirkungsvolle Übungen, die Sie einfach im Alltag umsetzen können.

Bitte kommen Sie mit dem Wetter angepasster, bequemer Kleidung und Schuhen sowie mit einem Getränk.

  • Donnerstag, 25. Juni 2026
  • 17:30 – 19:30 Uhr
  • Referentin: Jana Wintergerst | Trainerin C und B Breitensport

Erwachsene Ältere/Prävention

  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 11.06.2026

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„Männer ab 55 unter sich: leckere Beilagen zum Grillabend“

 Gewusst wie! Trotz kleinem Geldbeutel und wenig Aufwand lassen sich ausgewogene und schmackhafte Gerichte zaubern. In diesem praktischen Angebot „unter Männern“, erhalten Sie Tipps und kreative Anregungen für leckere Beilagen zum Grillabend! Im Fokus steht die Zubereitung einfacher Gerichte. Hintergrundwissen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung im Alter rundet die Veranstaltung ab.

Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit. Für Lebensmittelunkosten sind vor Ort 5,-Euro an den Referenten zu zahlen.

  • Donnerstag, 25.Juni 2026
  • 17:30 – 20:30 Uhr
  • Referent: Lars Blum I staatl. geprüfter Diätassistent
  • Kooperationspartner: Quartiersmanagement Buchloe
  • Veranstaltungsort:

    • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren

  • Anmeldeschluss: 18.06.2026

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Sport

ESVK verpflichtet gebürtigen Kaufbeurer als nächsten Neuzugang

Mit 24 Jahren bringt Simon Stowasser, der 185 cm groß und 75 kg schwer ist, bereits umfassende Erfahrung aus der DEL und DEL2 mit nach Kaufbeuren

Mit dem gebürtigen Kaufbeurer Simon Stowasser kann der ESV Kaufbeuren im Zuge seiner Planungen für die Spielzeit 2026/2027 einen weiteren Neuzugang vorstellen, der auch in der Wertachstadt das Eishockey-ABC erlernt hat.

Mit bereits 15 Jahren wechselte der Verteidiger vor neun Jahren aus dem Kaufbeurer Nachwuchs zu den Jungadlern Mannheim. Nach Profi-Stationen bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven, dem EV Landshut, dem EHC Freiburg, den Selber Wölfen und den Lausitzer Füchsen kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Mit 24 Jahren bringt Simon Stowasser, der 185 cm groß und 75 kg schwer ist, bereits umfassende Erfahrung aus der DEL und DEL2 mit nach Kaufbeuren, die er nun in Zukunft bei den Jokern einbringen soll. Dabei wird er das ESVK-Trikot mit der Rückennummer 38 tragen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Simon Stowasser ist ein noch junger, läuferisch starker Verteidiger, der in seinen bisherigen Stationen bereits viel Erfahrung gesammelt hat. Wir sehen viel Potenzial in ihm und freuen uns sehr, dass wir einen weiteren Neuzugang präsentieren können, der zudem auch noch über lange Zeit in unserem Nachwuchs das Eishockeyspielen gelernt hat.“

Simon Stowasser zu seinem Wechsel nach Kaufbeuren: „Es war für mich eine einfache Entscheidung zum ESVK zurückzukehren, da ich wieder in der Heimat spielen wollte und Kaufbeuren trotz des Abstiegs in die Oberliga eine Top- Adresse im deutschen Eishockey ist. Ich möchte mit der Mannschaft attraktives, aber vor allem erfolgreiches Eishockey spielen und dabei selbst eine tragende Rolle einnehmen.“

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Senioren Veranstaltung

Paurischer Mundartnachmittag am 16. Mai im Isergebirgs-Museum Neugablonz

frieher gob s noch sehr wing Auto – Thomas Schönhoff nimmt uns mir auf eine Paurische Exkursion

Illustration von Hans Müksch, „Dr Pultschneier“, in Walter J. Beer: „Horcht ock, Nopprn!“ Geschichten und Gedichte in Gablonzer Mundart, Gablonzer Archiv und Museum e.V. ,1961.

REIKUCKN: Paurischer Mundartnachmittag mit Thomas Schönhoff am 16.05.2026 um 15:00 Uhr im Isergebirgs-Museum Neugablonz

Mit “frieher gob s noch sehr wing Auto “ – ein Thema passend zu unserer Sonderausstellung „Ferdinand Porsche und andere Pioniere. Wegbereiter der Mobilität aus Böhmen und Mähren“ – rezitiert Thomas Schönhoff am 16.05.2026 um 15:00 Uhr wieder beliebte heimatliche Verse in Paurischer Mundart von Walter Beer, Emma Hollmann, Marie Hübner und Heinz Kleinert. 

Für den Besuch der Veranstaltung wird eine Voranmeldung empfohlen. Es ist lediglich eine Veranstaltungsgebühr in Höhe von 2,00 Euro an der Museumskasse zu zahlen.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte können sich per E-Mail oder telefonisch anmelden.

E-Mail: verwaltung@isergebirgs-museum.de
Telefon: +49 (0) 8341 965018 (ab 12:30 Uhr)

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Sport

SpVgg Kaufbeuren kämpft sich in Legau zurück und holt spät einen Punkt

Nach 0:2-Rückstand gelingt der Ausgleich in der Nachspielzeit

Die SpVgg Kaufbeuren hat sich beim TSV Legau nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch einen Punkt gesichert. Beim Aufsteiger erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes ein 2:2-Unentschieden – obwohl lange vieles auf eine Niederlage hindeutet hatte.

Offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten

In einer Begegnung ohne große tabellarische Bedeutung zeigten beide Mannschaften von Beginn an einen offensiven Spielstil. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch zunächst nutzte nur der TSV Legau seine Möglichkeiten konsequent und ging in der ersten Halbzeit in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kaufbeuren bemüht, das Spiel an sich zu ziehen. Dennoch erhöhte Legau nach einem Konter auf 2:0 und schien damit bereits auf die Siegerstraße einzubiegen. Die Gäste gaben sich jedoch nicht auf. Michael Sauter eroberte den Ball energisch zurück und leitete damit den Anschlusstreffer ein. Alkan Ahmet verkürzte anschließend auf 1:2. In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal dramatisch: Brooklyn Subatic wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte erneut Alkan Ahmet sicher zum 2:2-Endstand.

Stimmen zum Spiel

Kapitän Luca Wollens sah Vorteile bei seiner Mannschaft: „Leider kassierten wir aus zwei Chancen für Legau zwei Tore. Am Ende ist der Punkt verdient.“

Trainer Manuel Günes lobte trotz der schwierigen Personalsituation die Leistung seines Teams: „Wir müssen weiter positiv denken und haben den Rückstand schnell verarbeitet. Leider haben wir wieder gute Chancen liegen gelassen. Zum Schluss muss man natürlich froh sein, wenn man in der 94. Minute den Ausgleich macht. Der Elfmeter war berechtigt.“

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Bildung Werbung

Neues Video: So holen Sie das Maximum aus Ihrer Wärmepumpe heraus

Mehr Effizienz, weniger Stromverbrauch – Die richtige Anlagentechnik macht oft den entscheidenden Unterschied.

Foto: Energie für Gebäude KG

Auch wenn die meisten Wärmepumpenheizungen effizienter laufen als klassische Öl- und Gasheizungen, gibt es meist noch sehr viel Potenzial für einen besseren Betrieb. Genau darum geht es in dem neuen YouTube Video von Sandler – Energie für Gebäude.

Martin Sandler erklärt, worauf es bei einer wirklich effizienten Wärmepumpenanlage ankommt – und warum die richtige Anlagentechnik oft entscheidender ist als die Wärmepumpe selbst.

Diese Punkte werden behandelt:

• Warum die Vorlauftemperatur der wichtigste Effizienz-Hebel ist
• Wie Frischwassertechnik hygienisch und effizient funktioniert
• Wann Pufferspeicher sinnvoll sind – und wann nicht
• Wie sich PV-Strom und günstige Stromtarife optimal nutzen lassen
• Warum ein Innengerät nicht immer notwendig ist

Außerdem wird gezeigt, wie sich niedrige Temperaturen, Legionellenschutz und geringer Stromverbrauch intelligent miteinander kombinieren lassen.

Jetzt reinschauen und mehr aus Ihrer Wärmepumpe herausholen: Zum Video

Entdecken Sie weitere spannende Videos auf dem Kanal von Sandler – Energie für Gebäude!

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Soziales Sport Veranstaltung

Spitzenspiel endet mit verdientem Remis

BOL – SpVgg Kaufbeuren Damen : FC Loppenhausen 2:2

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Im Parkstadion bekamen die rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag besten Frauenfußball geboten. Bei perfektem Fußballwetter lieferten sich die SVK Frauen und der FC Loppenhausen ein hochintensives Duell, das von der ersten Minute an mit offenem Visier geführt wurde. Beide Mannschaften drückten sofort aufs Tempo und agierten über die gesamte Spielzeit mit enormer Geschwindigkeit und hoher Intensität.

Torchancen gab es auf beiden Seiten im Minutentakt. Immer wieder standen jedoch die Torhüterinnen im Mittelpunkt. Besonders SVK-Keeperin Sandrine Uhlig zeigte eine überragende Leistung und bewahrte ihr Team mit mehreren spektakulären Paraden vor einem Rückstand. Auch das nötige Quäntchen Glück war auf Seiten der Gastgeberinnen: Die Unterkante der Latte verhinderte nach einem Abschluss der Gäste den möglichen Gegentreffer.

Kurz vor der Halbzeit gelang dem Tabellenführer dann doch die 1:0-Führung, die aufgrund der Chancenverteilung allerdings keineswegs für eine Vorentscheidung sorgte. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiterhin hochklassig und intensiv. Loppenhausen erhöhte zunächst auf 2:0, doch die SVK Frauen zeigten große Moral und steckten niemals auf. Nach mehreren hochkarätigen Möglichkeiten fiel schließlich der verdiente Anschlusstreffer: Torjägerin Lisa Schmittner traf zum 1:2, nachdem Melina Moser mustergültig vorbereitet hatte.

In der Schlussphase warfen die SVK Frauen nochmals alles nach vorne – mit Erfolg. Erneut war es Melina Moser, die sich für ihre starke Leistung belohnte und mit einem satten Distanzschuss den viel umjubelten und verdienten 2:2-Ausgleich erzielte. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden in einem temporeichen und hochklassigen Spitzenspiel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte besonders Torhüterin Sandrine Uhlig heraus, die mit zahlreichen Glanzparaden maßgeblichen Anteil am Punktgewinn ihres Teams hatte.

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Jugend Kultur Veranstaltung

Indie, Brass & Festivalfeeling

Vielfältiges Line-Up beim Altstadtsommer auf der Bühne im Spitalhof

Folkless eröffnet das Programm für den Freitagabend. Foto: Folkless

Am Freitag und Samstag, 19. und 20. Juni, verwandelt sich der Spitalhof bereits zum dritten Mal in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Das Programm wird von der Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren gestaltet und von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu präsentiert.

Am „IndiePopFreitag“ und „BrassSamstag“ erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Line-Up. Musiker und Veranstalter freuen sich riesig, dass es endlich losgeht.

Der Freitagabend wird um 18:30 Uhr von der Band Folkless eröffnet. Anschließend übernehmen um 20:30 Uhr die aufstrebenden Jungs von Falschgeld die Bühne. Den krönenden Abschluss bilden die österreichischen Indie-Rock-Newcomerinnen von lovehead, die mit ihrem Sound für Festivalstimmung sorgen.

Auch der zweite Abend verspricht musikalische Vielfalt: Ab 18:30 Uhr startet die sechsköpfige Band Breath Attack aus Augsburg. Um 20 Uhr folgen MAMABUA, bevor um 21:30 Uhr die energiegeladenen Desperate Brasswives dem Publikum noch einmal ordentlich einheizen.

Beide Abende enden jeweils um 23:30 Uhr. Der Eintritt ist wie beim gesamten Altstadtsommer kostenfrei. Für das leibliche Wohl sorgt ein Angebot an trendigem Streetfood. Weitere Informationen sind zu finden unter » www.altstadtsommer.de

 

Das Line-Up

IndiePopFreitag, 19. Juni:

Folkless: 18:30-20:00 Uhr

Falschgeld: 20:30-22:00 Uhr

lovehead: 22:30-23:30 Uhr

 

BrassSamstag, 20. Juni:

Breath Attack: 18:30-19:30 Uhr

MAMABUA: 20:00-21:00 Uhr

Desperate Brasswives: 21:30-23:30 Uhr

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Jugend Kinder Sport

Lions Club Kaufbeuren unterstützt Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. mit 4.000 Euro

Teilerlös aus dem Büchermarkt kommt dem Eishockey-Nachwuchs zugute

Der Lions Club Kaufbeuren hat dem ESV Kaufbeuren e.V. eine Spende in Höhe von 4.000 Euro zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit überreicht. Die Spendensumme stammt aus Erlösen des an jedem ersten Samstag im Monat stattfindenden Büchermarkts auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Momm. Übergeben wurde die Spende durch den aktuellen Präsidenten des Lions Club Kaufbeuren, Karl-Heinz Kielhorn.

„Durch meine langjährige Tätigkeit beim ESV Kaufbeuren kenne ich die herausragende und zugleich herausfordernde Nachwuchsarbeit sehr gut“, erklärte Karl-Heinz Kielhorn bei der Spendenübergabe. Mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln gelinge es dem Verein immer wieder, bundesweit mit deutlich finanzstärkeren Clubs mitzuhalten und junge Spieler an den Profibereich heranzuführen. Die Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren finde dabei bundesweit Anerkennung und nehme insbesondere im Allgäu eine führende Rolle in der Ausbildung junger Eishockeyspieler ein.

Kielhorn betonte zudem, dass genau solche Projekte dem Grundgedanken des Lions Club Kaufbeuren entsprechen. Der monatliche Büchermarkt werde seit vielen Jahren vollständig ehrenamtlich organisiert. Ziel sei es, mit den Erlösen soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in Kaufbeuren und der Region zu unterstützen. Gefördert würden unter anderem Kinder- und Jugendarbeit, soziale Einrichtungen, Familien in schwierigen Lebenssituationen sowie Vereine und Organisationen, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.

„Es ist uns wichtig, dass die Unterstützung direkt bei den Menschen in der Region ankommt“, so Kielhorn weiter. Der ESV Kaufbeuren leiste mit seiner Nachwuchsarbeit weit mehr als reine sportliche Ausbildung. Neben dem Sport würden dort auch Werte wie Teamgeist, Verlässlichkeit und Gemeinschaft vermittelt.

Auch beim ESV Kaufbeuren e.V. zeigte man sich dankbar über die Unterstützung aus der Region. „Wir haben uns sehr über die großzügige Spende des Lions Club Kaufbeuren gefreut“, sagte der geschäftsführende Vorstand Thomas Petrich. „Das Ungleichgewicht zwischen kleineren Vereinen und finanzstarken Clubs aus den Großstädten wird immer größer. Die Spende bedeutet deshalb eine wichtige Unterstützung für unsere aufwendige Nachwuchsarbeit und hilft uns, im sportlichen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können.“

Karlheinz Peukert, ebenfalls geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., ergänzte: „Unser Motto lautet ‚Gemeinsam stark‘. Deshalb bewegt es mich immer wieder, wenn lokale Organisationen und Unternehmen ihren Einsatz vor Ort zeigen und die Arbeit der Vereine in der Region unterstützen. Ohne diese Hilfe könnten viele Vereine ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nur schwer fortführen.“

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Soziales

Gemeinsam helfen: humedica ruft zur Packaktion für Nothilfesets auf

Kaufbeurer Hilfsorganisation sucht Ehrenamtliche für den Einsatz nach Katastrophen

Die internationale Hilfsorganisation humedica bittet um ehrenamtliche Unterstützung beim Packen sogenannter Nothilfesets. Diese beinhalten Hilfsgüter wie Seife, Zahnbürsten oder Waschlappen und sollen Menschen, die nach einer Katastrophe alles verloren haben, über die erste Zeit bringen. Gepackt wird in der Woche vom 18. bis 22. Mai 2026 jeweils von 15 bis 19 Uhr sowie Samstag 23. Mai von 9 bis 13 Uhr im humedica-Lager in der Goldstraße 9 in Kaufbeuren-Neugablonz. Wer mitpacken möchte, muss sich allerdings vorher anmelden.

„Wir bauen in unserer Lagerhalle eine Packstraße auf“, erklärt humedica Vorständin Heinke Rauscher. Sie weiß auch: „Niemand muss etwas mitbringen. Nur Zeit und die eigene Arbeitskraft. Die Hilfsgüter sind bereits vorhanden. Sie wurden von Unternehmen zur Verfügung gestellt oder eingekauft.“

Ob nach einem Erdbeben, Überflutungen oder einem Wirbelsturm – nach einer Katastrophe stehen viele Menschen vor dem Nichts. Oft haben sie alles verloren und besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen. „Katastrophen treffen die Menschen meist unvorbereitet und plötzlich. Wir müssen Hilfe dann möglichst schnell auf den Weg bringen. Das funktioniert nur, wenn die Hilfsgüter zum Zeitpunkt der Katastrophe bereits fertig gepackt und versandfertig sind“, erklärt Rauscher. Deshalb bittet sie jede und jeden, der Lust hat auf, gemeinsam mit dem humedica-Team die Nothilfesets bereits auf Vorrat zu packen.

humedica hat schon mehrmals zum Mitpacken aufgerufen. Die vor einem Jahr gepackten Nothilfesets gingen unter anderem auf die Philippinen, die im Herbst von gleich mehreren Wirbelstürmen betroffen waren. Im März gab es eine Packaktion für den Libanon, wo Menschen aus den von Israel bombardierten Gebieten in andere Landesteile flohen. „Wir sind überwältigt von dem Engagement, das wir bei den letzten beiden Packaktionen erleben durften und hoffen, dass uns auch diesmal wieder viele Menschen unterstützen werden“, freut sich Rauscher und ergänzt: „Wir können nur dann effizient und zielgerichtet packen, wenn immer ungefähr gleich viele Menschen in der Halle sind.“ Deshalb bittet sie alle, die helfen wollen, sich vorher auf der Internetseite von humedica anzumelden.

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Bildung Veranstaltung

„Mit kleinen Schritten Großes bewirken“: Weltladen Kaufbeuren startet kostenloses Pilotprojekt für junge Erwachsene

Fair oder Fake? Wie ein neues Uni-Projekt in Kaufbeuren zum bewussteren Konsum anregen will

Der Weltladen Kaufbeuren lädt junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren zu einem neuen Uni-Pilotprojekt rund um bewussten Konsum und nachhaltigen Lebensstil ein. Unter dem Motto „Mit kleinen Schritten Großes bewirken“ soll gezeigt werden, wie nachhaltige Entscheidungen einfach in den Alltag integriert werden können.

Das Projekt richtet sich an alle, die sich intensiver mit fairem Handel und bewusstem Konsum beschäftigen möchten, bisher aber noch keinen konkreten Einstieg gefunden haben. Neben Informationen und Austausch erwartet die Teilnehmenden auch eine lockere Atmosphäre mit kleinen Leckereien.

Kostenloses Angebot für Interessierte

Die Veranstaltung:

  • Datum: 23. Mai 2026
  • Uhrzeit: 09:00 bis ca. 10:30 Uhr
  • Ort: Weltladen Kaufbeuren, Kaiser-Max-Straße 20

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Interessierte können sich telefonisch, per E-Mail oder direkt im Weltladen anmelden:

📞 08341 41915
📧 bildung@weltladen-kaufbeuren.de

Das Weltladen-Team freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und einen gemeinsamen Austausch über kleine Schritte mit großer Wirkung.

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Blaulicht

Großbrand in Kaufbeuren: Feuer greift von Garage auf Wohnhaus über

Bewohner bei Löschversuch verletzt – hoher Sachschaden in der Kemptener Straße

Am Samstagmittag ist es in der Kemptener Straße in Kaufbeuren zu einem größeren Feuerwehreinsatz gekommen. Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Garagenbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, weshalb die Alarmstufe von „B3 Garage“ auf „B5“ erhöht wurde.

Flammen breiten sich bis zum Dachstuhl aus

Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Garage neben einem Zweifamilienhaus aus. Innerhalb kurzer Zeit griffen die Flammen über die Fassade auf das Wohnhaus und schließlich bis zum Dachstuhl über. Die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Hirschzell, Oberbeuren, Apfeltrang und Neugablonz konnten den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Aufgrund der schnellen Ausbreitung waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig.

Zusätzlich wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung angefordert. Das beschädigte Gebäude musste im Anschluss gesichert werden. Dabei verschalten die Einsatzkräfte Fenster und sicherten das Dach mit Folien und Holzlatten gegen weitere Schäden.

Bewohner verletzt ins Krankenhaus gebracht

Ein Hausbewohner zog sich bei einem eigenständigen Löschversuch Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt er Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren eingeliefert. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 400.000 Euro geschätzt.

Rund 100 Einsatzkräfte vor Ort

Der erste Einsatz dauerte knapp sechs Stunden. Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei beteiligt. Allein die Feuerwehr Kaufbeuren meldete 65 Einsatzkräfte im Einsatz. Am Abend rückten Feuerwehrkräfte erneut zur Brandnachschau an. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Oberbeuren wurde das Gebäude kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.

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Tourismus Wirtschaft

Künstlermarkt und verkaufsoffener Sonntag locken zahlreiche Besucher in die Kaufbeurer Altstadt

Buntes Markttreiben, angenehmes Frühlingswetter und volle Straßencafés prägen den Muttertag in der Innenstadt

Die Kaufbeurer Altstadt zeigte sich am Sonntag einmal mehr von ihrer lebendigen Seite. Beim Künstlermarkt in der Kaiser-Max-Straße nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher das angenehme Frühlingswetter für einen ausgedehnten Bummel durch die Innenstadt. Erst gegen 17 Uhr setzte leichter Regen ein.

Große Resonanz auf den Künstlermarkt

Bereits ab dem Vormittag füllten sich die Straßen der Altstadt. Viele Gäste schlenderten entspannt entlang der Marktstände und nutzten die Gelegenheit, handgefertigte Produkte und kreative Arbeiten regionaler Anbieter zu entdecken. Neben bekannten Ausstellern präsentierten sich in diesem Jahr auch einige neue Stände mit ihrem Angebot.

Von Schmuck und Holzarbeiten bis hin zu Dekorationen, Textilien und kulinarischen Spezialitäten bot der Markt erneut eine vielfältige Auswahl für unterschiedliche Interessen.

Die Bilder des Tages

Gastronomie und Rahmenprogramm gut besucht

Auch die Außenbereiche der Gastronomie waren über weite Strecken gut besetzt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verweilten in den Cafés und Restaurants und genossen die entspannte Atmosphäre in der Innenstadt.

Das Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein wurde ebenfalls gut angenommen. Besonders Familien nutzten die verschiedenen Angebote rund um den Marktbesuch. Musik, Kinderaktionen und weitere Programmpunkte sorgten den ganzen Tag über für zusätzliche Unterhaltung.

Gelungener Sonntag in der Altstadt

Der Künstlermarkt verband auch in diesem Jahr Kunsthandwerk, Gastronomie, Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten zu einem abwechslungsreichen Erlebnis in der Kaufbeurer Innenstadt. Gemeinsam mit dem verkaufsoffenen Sonntag und weiteren Veranstaltungen entwickelte sich der Muttertag erneut zu einem gut besuchten Tag in der Altstadt.

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Gesundheit Werbung

„Gesund in die Verlängerung“

AOK-Gewinnspiel

Der Sommer bietet ideale Bedingungen, um Bewegung fest in den Alltag zu integrieren: längere Tage, mehr Outdoor-Möglichkeiten und die Vorfreude auf das nächste Großereignis – die Fußballweltmeisterschaft. Regelmäßige Bewegung stärkt Herz-Kreislauf-Gesundheit, reduziert Stress und steigert die Energie – genau das, was Teams und Fans vor, während und nach den Spielen brauchen. Ob spontane Ballübungen im Park, Nordic Walking vor dem Spiel- oder kurze Dehn- und Kräftigungsroutinen am Arbeitsplatz.

Unter allen Teilnehmern am AOK-Gewinnspiel werden drei Bewegungssets verlost – inklusive eines originalen Heimtrikots der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Diese kostenfreie Teilnahme ist über folgenden Link möglich.

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Veranstaltung Wirtschaft

Allgäuer Jobfestival feiert am kommenden Mittwoch Premiere im Eisstadion Kaufbeuren

Karriere trifft Festival-Atmosphäre: Neue Berufsmesse setzt auf Begegnung statt Messestände

Am Mittwoch, 13. Mai, verwandelt sich das Eisstadion Kaufbeuren in einen Treffpunkt für Jobsuchende, Unternehmen und Gründer aus der gesamten Region. Mit dem ersten „Allgäuer Jobfestival“ startet ein neues Veranstaltungsformat, das Berufsorientierung, Networking und Unterhaltung miteinander verbindet.

1.AllgäuerJobfestival

Wann: 13.Mai 2026
Wo: energie schwaben arena Kaufbeuren
Ausbildungsmesse: 12:00 bis 19:30Uhr
Jobmesse: 16:00 bis 19:30Uhr
Alle Infos unter: www.jobfestival-allgaeu.de

Der Eintritt ist frei.

Neue Wege für Recruiting und Berufsorientierung

Hinter dem Projekt steht das Kaufbeurer Unternehmen WA Connections rund um Gründer Andi Wehl. Ziel der Veranstalter ist es, klassische Berufs- und Karrieremessen neu zu denken. „Jobmessen müssen nicht langweilig und unpersönlich sein – das geht auch anders“, sagt Wehl. Statt nüchterner Messestände setzt das Festival auf persönliche Gespräche, lockere Atmosphäre und direkte Begegnungen zwischen Unternehmen und Besuchern.

Mit dabei sind zahlreiche Firmen, Institutionen und Kommunen aus dem Allgäu. Angesprochen werden Schülerinnen und Schüler, Studierende, Fachkräfte, Quereinsteiger sowie alle, die sich beruflich neu orientieren möchten.

Bewerbung per QR-Code direkt vor Ort

Ein zentrales Element des Festivals ist eine eigens entwickelte Bewerber-App. Besucher können sich direkt an den Ständen per QR-Code bei Unternehmen registrieren, Kontakte speichern und Gespräche dokumentieren. Die Veranstalter wollen damit den Bewerbungsprozess vereinfachen und gleichzeitig den Austausch zwischen Unternehmen und Interessierten erleichtern. Zusätzlich gibt es kostenlose Bewerbungsfotos, Jobcoachings und Shuttlefahrten im Mannschaftsbus des ESV Kaufbeuren.

Startups, Digitalisierung und neue Ideen aus dem Allgäu

Ab 17.30 Uhr präsentieren sieben Startups aus dem Netzwerk Allgäu Digital ihre Geschäftsideen. Die kurzen Gründer-Pitches geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Unternehmertum.

Auch die B2B-Area richtet sich gezielt an Firmenbesucher. Themen wie KI, Digitalisierung, Marketing, Consulting und Corporate Benefits stehen dort im Mittelpunkt.

Begleitend dazu finden Fachvorträge zu Recruiting, Ausbildung, Fachkräftesicherung und Onboarding statt. Referenten kommen unter anderem von der Agentur für Arbeit, der BARMER, Allgäu Digital und verschiedenen Weiterbildungs- und Beratungsunternehmen.

Musik, Genuss und Rahmenprogramm im Eisstadion

Neben Karriere und Networking setzt das Jobfestival bewusst auf Eventcharakter. Im Event- und Genusszelt treten mehrere Künstler und Bands auf, darunter:

Musikprogramm auf der Eventbühne

  • Chris Steckermeier
  • DEVADO
  • Fabian Ziems
  • Skies and Rivers
  • Herilo

Auch regionale Anbieter präsentieren sich kulinarisch — von Backwaren bis zu Eis aus dem Allgäu. Auf dem Außengelände warten zusätzlich ein Heißluftballon sowie verschiedene Fahrzeuge auf die Besucher.

Gemeinschaftsprojekt mit regionalem Fokus

Mit dem ersten Allgäuer Jobfestival soll eine Plattform entstehen, die Unternehmen und Jobsuchende unkompliziert zusammenbringt und gleichzeitig die Vielfalt der Region sichtbar macht.

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Sport

Neugablonz zwingt Füssen mit 2:0 in die Knie

Der BSK ist auch in Unterzahl nicht zu stoppen

Großer Jubel herrscht nach dem 2:0-Treffer durch Enis Özdemir beim BSK. © Stefan Günter

Der BSK Olympia Neugablonz bleibt in der Kreisliga Allgäu Süd nicht nur auf der Erfolgsspur, die Schmuckstädter haben in Unterzahl das Match gegen den FC Füssen verdient mit 2:0 für sich entschieden. Damit klettert der BSK in der Tabelle auf Rang fünf vor.

„Ich bin echt begeistert. Das war von den Jungs eine starke Leistung“, so Vorstandsmitglied Thomas Glüder nach dem Spiel. „Man hat nicht gemerkt, dass wir einen Mann weniger waren“, ergänzt er. Lobende Worte kommen auch vom Ersten Vorstand Rainer Arndt. „Das war ein klasse Spiel. Danke für diesen tollen Auftritt.“

„Wir waren von der ersten Sekunde an präsent“, so Cheftrainer Dennis Starowoit. Selbst der Platzverweis in der 25. Spielminute durch James Lugobola brachte den BSK nicht aus der Bahn. „Wir haben die Fassung, die Disziplin und die Kontrolle nicht verloren“, lobt er in seiner Bilanz die Mannschaft. Zur Pause stand es noch 0:0.

Nach dem Seitenwechsel ging Neugablonz wieder voran. Nach einem Handspiel eines Füssener Spielers zeigte der Unparteiische sofort auf den Elfmeterpunkt. Benjamin Maier verwandelte zur sicheren 1:0‑Führung (64. Min.). Sechs Minuten später nahm Eniz Özdemir einen super gespielten Pass von Can Balcioglu auf, marschierte auf der rechten Seite Richtung Tor und ließ dem Füssener Schlussmann keine Chance. (70.) Wegen Reklamierens schickte der Schiedsrichter noch Füssens Torwart Patrick Rösch mit einer Zehn-Minuten-Strafe vom Platz. „Wir haben Beton angerührt und nichts mehr zugelassen“, hebt Starowoit in seiner Bilanz hervor. Mit der letzten Aktion in diesem Match zückte der Schiedsrichter noch eine Rote Karte gegen den Füssener Simon Mayr, der zuvor Denis Hoxhaj von den Beinen holte. 

 „Große Anerkennung von meiner Seite“, sagte Co-Trainer Eugen Erhart in Richtung Mannschaft. „Wir sind ein Team, der Spirit stimmt und jeder im Team kämpft für jeden. Dann gewinnst du auch mal solche Spiele.“

Mit nunmehr 45 Punkten hat sich Neugablonz nun auf Rang fünf in der Tabelle vorgeschoben. Bereits am Donnerstag, 14. Mai, geht es weiter. Dann folgt das Auswärtsspiel gegen den FC Rettenberg. Anstoß ist um 15 Uhr.

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Sport

Bodensee-Cup mit dem Boxclub Kaufbeuren

Es geht am Samstag (9.5.) nach St. Gallen

David Knorr vom BCK (blaues Trikot) feiert in St. Gallen ebenfalls seine Premiere beim Bodensee-Cup. © Johannes Tschepur

Der BC Kaufbeuren nimmt erstmalig am Internationalen Bodensee-Box-Cup teil. Bereits zum sechsten Mal findet dieses länderübergreifende Sportevent statt. Der BCK nimmt den Platz des BT Langenargen (Bodenseekreis) ein, der aus personellen Gründen verzichtet. Die Kaufbeurer haben es mit dem Landeszentrum West aus Dornbirn (Österreich) und der Boxgemeinschaft Ostschweiz zu tun.

Roman Slobodyanikov wurde von Andreas Anderegg, Ehrenpräsident der Swiss Boxing, angesprochen, ob sich der BCK eine Teilnahme vorstellen könnte. „Dass wir empfohlen wurden, ehrt mich als Vereinsvorstand natürlich“, so der 39‑Jährige. Bei diesem Teamwettbewerb werden pro Kampftag sechs Wertungskämpfe ausgetragen. Gleichzeitig wird dem Nachwuchs die Gelegenheit geboten, im Rahmenprogramm sein boxerisches Können zu zeigen. Kaufbeuren steigt bei Premiere am Samstagabend in St. Gallen mit Ali Ibrahim (59 kg), David Knorr (61 kg), Kirill Krisanov (70 kg), Hamed Ahmadi (63 kg), Evgeny Kussmann (71 kg) und Bogdan Tenzhor (82 kg) in den Ring. Pro Einzelsieg gibt es zwei Punkte, selbst bei einer Einzelniederlage wird dem Team noch ein Zähler gutgeschrieben.

„Ich rechne schon mit einem hohen Niveau. Die Schweizer haben immer gute Boxer in ihren Reihen. Wir müssen uns überraschen lassen“, freut sich Slobodyanikov auf das internationale Duell mit den Eidgenossen, wobei er deutlich macht: „Wir treten jetzt nicht nur an, um einfach teilzunehmen. Unser sportlicher Ehrgeiz ist hier schon geweckt: Wir wollen gewinnen.“

Im Juni geht es für den BCK nach Vorarlberg, ehe im Oktober und November die Rückkämpfe in der Neugablonzer Dreifachturnhalle stattfinden werden.

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Sport

Der ESVK hat einen neuen Co-Trainer

Mit Hunor Marton gewinnt der ESV Kaufbeuren einen äußerst ambitionierten und interessanten Co-Trainer für sich, der Chef-Trainer Sebastian Buchwieser in der kommenden Saison in der Wertachstadt unterstützen wird

Der 32-jährige Hunor Marton ist ein junger Trainer, der seine Ausbildung an der renommierten finnischen Eishockey-Talentschmiede, dem Sport Institute in Vierumäki, abgeschlossen hat. Neben seinen Erfahrungen im Nachwuchsbereich in Finnland und der Slowakei war er auch als Co-Trainer in der ersten Slowakischen Liga beim HC Banska Bystrica tätig. Zuletzt bekleidete er für 18 Monate das Amt des Chef-Trainers beim SC Riessersee in der Oberliga Süd.

ESVK-Chef Trainer Sebastian Buchwieser über Hunor Marton: „Hunor Marton war mein Wunschkandidat. Schon bei den ersten Gesprächen spürte ich seine Leidenschaft und Besessenheit für den Eishockeysport. Das sind genau die Dinge, die uns in der nächsten Saison helfen werden, den ESVK wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Trotz seines jungen Alters hat er bereits umfangreiche und vielfältige Trainererfahrung. Unter anderem arbeitete er mit Trainerlegende Doug Shedden in der slowakischen ersten Liga. Zudem genoss er an der renommierten finnischen Eishockey-Universität Vierumäki eine ausgezeichnete Ausbildung. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

Hunor Marton über seine Entscheidung den Co-Trainerposten beim ESVK zu übernehmen: „Meine Entscheidung beruhte auf der klaren Vision des Vereins und den sehr positiven Gesprächen, die ich mit Sebastian Buchwieser geführt habe. Ich schätze ihn als starken Trainer und großartigen Kollegen, und ich freue mich sehr darauf, ihn zu unterstützen und meinen Beitrag zum Team und zum Verein zu leisten, während wir daran arbeiten, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Schon bei den ersten Gesprächen hatte ich das Gefühl, dass dies ein großartiges Umfeld mit starken Ambitionen ist. Ich freue mich darauf, Teil dieses Projekts zu sein, mich gemeinsam weiterzuentwickeln und zu wachsen, und jeden Tag mein Bestes zu geben, um dem Team und der Organisation zu helfen, wieder voranzukommen.“

In der kommenden Spielzeit wird Hunor Marton nun also den Trainerstab des ESV Kaufbeuren bereichern. Neben Chef-Trainer Sebastian Buchwieser und Hunor Marton gehört auch Fitness- und Athletiktrainer Jonas Feldmaier zum Trainerteam für die Saison 2026/2027. Zudem ist es noch geplant, einen neuen Torwarttrainer zu verpflichten.

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Soziales

Wir suchen „Gesichter des Ehrenamts“!

Eine Fotoaktion im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. am 23. Mai 2026

KI

Kaufbeuren – Am 23. Mai 2026, dem bundesweiten Ehrentag des Ehrenamts, einem Mitmachtag rund um das Engagement in Deutschland und dem Geburtstag unseres Grundgesetzes, lädt die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt zu einer besonderen Fotoaktion ins Generationenhaus Kaufbeuren ein.

Ziel ist es, möglichst viele authentische Gesichter des Ehrenamts festzuhalten. Deshalb suchen wir Ehrenamtliche, die sich von der Fotografin Stefanie Giesder professionell ablichten lassen. Aus den entstandenen Bildern wird anschließend eine Plakatwand für ein Schaufenster des Generationenhauses gestaltet. Als kleines Dankeschön erhalten die Teilnehmenden ihr Foto digital zur eigenen Weiterverwendung.

Die Aktion findet am Samstag, 23. Mai 2026, ab 11:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren am Hafenmarkt 6-8 statt.

Anmeldung: direkt im Generationenhaus, per E-Mail an info@knotenpunkt-kaufbeuren.de, oder telefonisch unter 08341/9080898

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Kultur Veranstaltung

Jugend-Bigband, Blasorchester und die Buron Böhmischen der Sing – und Musikschule laden am 08. Mai im Stadtsaal

Swingender Jazz, Böhmisch-Mährisch und mitreißende Blasmusik im Stadtsaal

Die Jugend-Bigband, das große Blasorchester und die Buron Böhmischen der Sing – und Musikschule laden zu ihrem Frühjahrskonzert am Freitag, 08. Mai um 19 Uhr, in den Stadtsaal ein.

Einmal im Jahr treffen sich die größeren Bläser-Musikgruppen der Musikschule zum gemeinsamen Frühjahrskonzert und zeigen die Ergebnisse ihrer Probenarbeit. Am 8. Mai ist es wieder soweit!

Die Jugend-Bigband „PicPänth“ ist nach dem Weggang ihres langjährigen Leiters Tiny Schmauch seit diesem Schuljahr im Neuaufbau und wird swingenden Jazz mitbringen. Die Bigband hat sich in kurzer Zeit mit ihrem neuen Leiter Moritz Kinker ein erstes Repertoire erarbeitet. Freuen kann man sich auf beliebte Klassiker wie „Satin Doll“ und ein Medley mit Songs der Kultband „Earth, Wind and Fire“. Das inzwischen in Kaufbeuren gut bekannte Jazzquartett „Undergrounds“, vor Jahren entstanden aus Mitgliedern der Bigband, ergänzt das Jazzprogramm mit schwungvollen Jazz-Standards.

Für wippende Füße und gute Laune sorgen im ersten Programmteil auch die „Buron Böhmischen“, eine Formation unter Leitung von Herbert Hornig, die böhmisch-mährische Blasmusik präsentieren. Die Stilbreite der Musikschulorchester wird dann im zweiten Konzertteil noch mehr erweitert: Das große Blasorchester der Musikschule wird exzellente sinfonische Arrangements für Blasorchester spielen. Von „Fandango“ bis „Don Quichote“, von John Williams Filmmusiken bis Michael Jackson Medley werden mitreißende Orchesterklänge auf höchstem Spielniveau zu erleben sein.

Das Frühjahrskonzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei bei freier Platzwahl.

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Veranstaltung

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

„Café der Inklusion“ im Generationenhaus Kaufbeuren e.V.

„Café der Inklusion“ (Foto: Helga Holzhausen)

Kaufbeuren – Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen lud die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt am 5. Mai zu einem „Café der Inklusion“ ins Generationenhaus Kaufbeuren ein. Rund 30 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch, zur Information und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Helga Holzhausen, Projektleitung der FreiwilligenAgentur, begrüßte die Gäste und stellte das vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales geförderte Projekt „Inklusion im Engagement“ vor. „Ziel dieses Projektes ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv in die Engagement-Landschaft einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich ehrenamtlich zu engagieren“, erklärte Holzhausen.

In einer kurzen Ansprache betonte OB Stefan Bosse seine Freude darüber, dass sich das Generationenhaus gemeinsam mit der FreiwilligenAgentur dem Thema Inklusion widmet und Menschen mit Einschränkungen eine Plattform zum Treffen und Austausch bietet. „Ich wünsche mir, dass diese Treffen zukünftig regelmäßig stattfinden“, so Bosse.

Im Rahmen des Zusammenseins bei Kaffee und Kuchen stellte Kevin Kärst, Gründer und Betreiber der Kantine Frisch & Fair gGmbH, sein Projekt zur Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen in das berufliche Umfeld vor. Karina Bucher berichtete anschließend aus eigener Erfahrung über das Leben mit körperlichen Einschränkungen.

Das „Café der Inklusion“ bot Platz zum informellen Austausch, zur Informationsvermittlung und zur Vernetzung von Menschen mit Behinderungen, Engagierten und der Öffentlichkeit. Die FreiwilligenAgentur Knotenpunkt setzt damit ein Zeichen für mehr Teilhabe und eine inklusive Gesellschaft.

Kontakt: FreiwilligenAgentur Knotenpunkt Kaufbeuren, info@knotenpunkt-kaufbeuren.de 08341/9080898

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Sport

Heimspiel des BSK gegen den FC Füssen

Neugablonz will den Schwung mitnehmen und siegreich bleiben

Leonit Gashi kam erst zur Winterpause zum BSK, ist seitdem ein unverzichtbarer und wichtiger Spieler für das Kreisliga-Team. © Stefan Günter

Fünf Pflichtspiele hat der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd noch vor der Brust. Obwohl es für die Schmuckstädter im Prinzip um nichts mehr geht, sollen in den verbleibenden Partien noch Punkte gesammelt werden. Nach dem starken Auftritt beim Tabellenzweiten Seeg-Hopferau-Eisenberg will der BSK im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den FC Füssen wieder nachlegen.

Die Lechstädter haben zuletzt für positive Schlagzeilen auf dem Platz gesorgt. Denn sie schlugen nicht nur den TSV Kottern (2:1), sondern konnten auch das Derby gegen den TSV Buching-Trauchgau (1:0) für sich entscheiden. In Summe erreichte der FCF seit dem Start nach der Winterpause sechs Siege bei zwei Niederlagen. Vier Zähler liegt das von Christian Möller trainierte vor dem BSK. Das Hinspiel verlor Neugablonz knapp mit 1:2. „Wichtig ist, dass die Mannschaft weiterhin hungrig bleibt, auch wenn es theoretisch um nichts mehr geht“, so Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter.

Die Gäste gehören zu den defensiv stärksten Mannschaften in der Liga, während Neugablonz zusammen mit Kottern in der Offensive den Ton angibt. „Wir sollten unseren Schwung und die positive Energie gegen Füssen mitnehmen. Dann ist auch ein Sieg möglich“, betont Cheftrainer Dennis Starowoit. Anstoß im Waldstadion ist um 16 Uhr.

Bereits um 13.45 Uhr startet die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz sein Duell gegen den FC Füssen 2. Der BSK kassierte zuletzt drei Niederlagen in Folge.

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Blaulicht

Feuerwehr rettet Patienten über Drehleiter in Neugablonz

Einsatz am Luxdorfer Weg dauerte mehr als eine Stunde

Am Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr Kaufbeuren zu einer technischen Hilfeleistung in den Luxdorfer Weg im Stadtteil Neugablonz alarmiert worden. Grund des Einsatzes war eine notwendige Rettung über die Drehleiter. Der Patient wurde von den Einsatzkräften mithilfe der Drehleiter aus dem Gebäude gerettet und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Details zum Gesundheitszustand sind nicht bekannt.

Neun Einsatzkräfte vor Ort

Der Einsatz begann am 7. Mai 2026 um 08:49 Uhr und dauerte insgesamt eine Stunde und acht Minuten. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.

Diese Fahrzeuge waren im Einsatz

  • LF 2/43/1
  • MTW 1/14/1
  • DLK 1/30/1
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Kinder Kultur Panorama Tourismus Veranstaltung Wirtschaft

Künstlermarkt, Fahrradflohmarkt, Livemusik und vieles mehr am 10. Mai 2026 in Kaufbeuren

Der Künstlermarkt in Kaufbeuren lädt auch in diesem Jahr dazu ein, Kunst und Handwerk in der Altstadt zu entdecken. Am Muttertag, 10. Mai 2026, präsentieren sich von 11 bis 17 Uhr rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter in der Kaiser-Max-Straße.

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Am Markttag werden die Händlerinnen und Händler mit ihrem bunten und vielfältigen Warenangebot die Besucher begeistern und Kinderaugen zum Leuchten bringen. Ob handgemachter Schmuck, Unikate aus Holz, Keramikdekoration und Textilwaren wie selbstgenähte Taschen oder Stirnbänder – der Künstlermarkt bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältige Kunsthandwerkerlandschaft. Hier ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.

Ergänzt wird der Künstlermarkt durch ein vielfältiges gastronomisches Angebot: Regionale Anbieter sorgen mit ausgewählten Speisen und Getränken für das leibliche Wohl und laden dazu ein, den Markt auch kulinarisch zu genießen. Neben herzhaften Burgern, Flammkuchen, Wraps und Bratwurst warten auch Schokofrüchte, gebrannte Mandeln und süßer Baumkuchen als Nachtisch auf die Besucherinnen und Besucher.

Auch viele Einzelhandelsgeschäfte in der Altstadt öffnen zum verkaufsoffenen Sonntag ihre Läden von 13 bis 17 Uhr und bereichern das Markterlebnis um zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.

Während die jüngsten Besucher auf der Kindereisenbahn ihre Runden drehen, bei Querkunst basteln oder sich beim Kinderschminken in ein Fabelwesen verwandeln, können sich die Erwachsenen auf künstlerische Auftritte freuen.

So begeistert Manuel Peczler mit Gitarre und Gesang ab 14 Uhr und die Tanzschule Dance Solution präsentiert nachmittags ihr Können in der Kaiser-Max-Straße.

Neben dem Marktgeschehen finden in der Altstadt an diesem Tag weitere Veranstaltungen statt, die Sie bei dem Besuch in Kaufbeuren nicht verpassen sollten:

  • Fahrradflohmarkt in der Ludwigstraße
  • Jubiläum 60 Jahre Baur Haus des Kindes in der Ludwigstraße

Am Veranstaltungstag ist die Kaiser-Max-Straße von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Das Datum unseres Künstlermarktes fällt dieses Jahr zufällig mit dem Muttertag zusammen. Wer noch ein Ausflugsziel sucht, ist – wie  alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste – am Künstlermarkt herzlich willkommen.“

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Sport

Andrew Yogan belegt die erste Kontingentstelle beim ESVK

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir einen Spieler wie Andrew Yogan davon überzeugen konnten, nach Kaufbeuren zu wechseln.“

Der ESV Kaufbeuren hat die erste von insgesamt drei Kontingentstellen für die Saison 2026/2027 mit dem US-Amerikaner Andrew Yogan belegt. Mit diesem Transfer setzt der Club zudem ein kleines Ausrufezeichen.

Der 34-jährige Stürmer hat in den letzten fünf Jahren mit seinen Teams, dem HC Slovan Bratislava, den Eisbären Regensburg und den Dresdner Eislöwen, drei Meisterschaften gefeiert und war stets einer der internen Topscorer. In der Saison 2023/2024 wurde Andrew Yogan bei den Eisbären Regensburg von der DEL2 als Spieler des Jahres ausgezeichnet und war zu diesem Zeitpunkt auch der punktbeste Spieler der gesamten DEL2.

Seine ersten Stationen in Europa waren die ICEHL-Clubs HC Bozen, HC Innsbruck und Fehérvár AV19 sowie später der Dornbirner EC und die Graz99ers. In der multinationalen Liga machte er sich schnell einen Namen als zuverlässiger und starker Scorer. Zuletzt stand der 191 cm große Stürmer sogar in der DEL auf dem Eis. Nach der Meisterschaft und dem Aufstieg mit den Dresdner Eislöwen ging er den Weg in Deutschlands höchste Spielklasse mit und kam dort in 30 Spielen auf 13 Scorer-Punkte. Am Ende der Saison spielte er dann noch für die Stavanger Oilers in der ersten Liga Norwegens.

Nun erfolgt für Andrew Yogan der Wechsel zum ESV Kaufbeuren. Beim ESVK soll der US-Amerikaner eine wichtige Rolle im Team einnehmen und wird dabei mit der Rückennummer 12 auflaufen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert über Andrew Yogan: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir einen Spieler wie Andrew Yogan davon überzeugen konnten, nach Kaufbeuren zu wechseln. Er ist ein absoluter Top-Spieler und wird ein wichtiger Angelpunkt in unserer Mannschaft sein. Zudem hat er in den letzten Jahren in Deutschland und im Ausland bewiesen, dass er Titel gewinnen kann und dies auch immer sein Ziel ist. Für uns als Club und auch für unser Umfeld sollte dieser Transfer ein kleiner Fingerzeig sein.“

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Wirtschaft

Wirtschaft in Kaufbeuren und Ostallgäu fordert schnellere Entscheidungen vor Ort

IHK Schwaben setzt zum Start der neuen Amtszeit auf Dialog mit Kommunalpolitik

Mit Beginn der neuen kommunalen Amtszeit am 1. Mai richtet die IHK Schwaben den Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Kaufbeuren und im Ostallgäu. Im Mittelpunkt stehen aus Sicht der regionalen Wirtschaft schnellere Genehmigungsverfahren, der Abbau von Bürokratie, die Sicherung von Fachkräften sowie die Entwicklung lebendiger Innenstädte. Die IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu bietet den neu gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern dazu den Austausch an. Ziel sei es, wirtschaftliche Anliegen frühzeitig in kommunale Entscheidungsprozesse einzubringen.

Unternehmen erwarten verlässliche Rahmenbedingungen

Nach Angaben der IHK Schwaben zählt die Region Kaufbeuren und Ostallgäu rund 14.953 Mitgliedsunternehmen. Hinzu kommen mehr als 73.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie 429 Ausbildungsbetriebe. Die Exportquote im verarbeitenden Gewerbe liegt bei 51,6 Prozent. Peter Leo Dobler, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu, betont die Bedeutung verlässlicher Entscheidungen und effizienter Verwaltungsprozesse. Unternehmen seien auf schnelle Genehmigungen und planbare Abläufe angewiesen, um Investitionen umsetzen zu können.

Bürokratieabbau und Gewerbeflächen bleiben zentrale Themen

Ein Schwerpunkt der Forderungen liegt auf einfacheren und schnelleren Genehmigungsverfahren. Digitale Abläufe, standardisierte Prozesse und transparente Entscheidungen sollen dazu beitragen, Investitionen zu beschleunigen und Unternehmen mehr Planungssicherheit zu geben. Auch die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen spielt aus Sicht der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Erweiterbare und bezahlbare Flächen seien entscheidend für die weitere Entwicklung der Unternehmen in der Region.

Fachkräftesicherung und Innenstädte im Fokus

Neben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nennt die IHK auch Bildung und Fachkräftesicherung als zentrale Zukunftsaufgaben. Dazu gehören bessere Integration, klare Einwanderungsregeln sowie die stärkere Aktivierung inländischer Arbeitskräftepotenziale. Gleichzeitig fordert die Regionalversammlung Investitionen in moderne Bildungsinfrastruktur. Darüber hinaus sieht die IHK Handlungsbedarf bei der Entwicklung der Innenstädte. Attraktiver Wohnraum, moderne Nutzungskonzepte und eine gute Erreichbarkeit sollen dazu beitragen, Lebensqualität und Wirtschaftskraft in Kaufbeuren und im Ostallgäu zu stärken.

IHK will Zusammenarbeit mit Kommunen fortsetzen

Die IHK Schwaben kündigt an, den Austausch mit Politik und Verwaltung auch nach dem Amtsantritt der neuen kommunalen Vertreter fortzuführen. Bereits vor der Wahl wurden Positionen und Forderungen erarbeitet und den Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt.

Ziel sei es, gemeinsam tragfähige Lösungen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu schaffen.

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Soziales Veranstaltung

Vorsorge und Selbstbestimmung im Fokus: VdK Kaufbeuren lädt am 11. Juni zum Vortrag ein

Informationsveranstaltung rund um Vorsorge, Sicherheit und persönliche Entscheidungen

Der Sozialverband VdK, Ortsverband Kaufbeuren, lädt Mitglieder sowie interessierte Gäste zu einem Vortrag unter dem Titel „Vorsorgen, Selbstbestimmen, Sicher sein“ ein. Im Mittelpunkt stehen wichtige Fragen zur persönlichen Vorsorge und zur selbstbestimmten Gestaltung der eigenen Zukunft.

Vortrag mit Informationen und praktischen Impulsen

Referentin des Nachmittags ist Christin Seifert-Büchner vom Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e. V. Sie informiert über Möglichkeiten der Vorsorge und gibt hilfreiche Hinweise für persönliche Entscheidungen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich frühzeitig mit Themen wie Selbstbestimmung, Sicherheit und Vorsorge beschäftigen möchten.

Termin und Veranstaltungsort

Donnerstag, 11. Juni 2026
Beginn: 14:00 Uhr

Kolpinghaus Kaufbeuren
Saal im Kolpinghaus
Adolf-Kolping-Straße 2
87600 Kaufbeuren

Gäste sind herzlich willkommen

Der VdK Kaufbeuren freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Mitglieder und Gäste sind gleichermaßen willkommen. Bei Fragen vorab steht die Vorsitzende Brigitte Hillebrand unter der Telefonnummer 08341-101646 zur Verfügung.

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Blaulicht

Unfall in Kaufbeuren: Drei Menschen bei Frontalzusammenstoß verletzt

Autofahrerin gerät offenbar wegen gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn

KAUFBEUREN. In der Mindelheimer Straße hat sich am Dienstagvormittag, 5. Mai 2026, ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet. Nach Angaben der Polizei wurden drei Menschen leicht verletzt. Demnach war eine 43-jährige Autofahrerin gegen 9:15 Uhr stadteinwärts unterwegs, als sie offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte ihr Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Auto.

Drei Verletzte nach Zusammenstoß

Bei dem Unfall wurden die mutmaßliche Verursacherin sowie die beiden Insassen des entgegenkommenden Fahrzeugs – eine 41-jährige Frau und ein 17-Jähriger – leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Gegen die 43-jährige Fahrerin wird ein Verfahren eingeleitet.

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Erlebnisausstellung am Sonntag, 17. Mai 2026 geöffnet

Sonderöffnungszeit zum Internationaler Museumstag

Geöffnet am Internationalen Museumstag: Die Sonderschau „80“ zeigt Highlights aus acht Jahrzehnten einzigartiger Industriekultur. Foto: BGI

Alle Kulturbegeisterte werden sehr herzlich zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2026, in die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie eingeladen. Das Haus öffnet für Besucher von 13 Uhr bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Neben der Dauerausstellung ist an diesem Tag auch die Sonderausstellung 80 – SCHMUCK UND MEHR VON 1946 BIS 2026 zu sehen. Anlässlich des 80. Geburtstags von Neugablonz und seiner Industrie zeigt die Sonderausstellung einen Querschnitt aus acht Jahrzehnten Industriekultur. Außerdem ist das Schmuckatelier Anne Menzel geöffnet. Dort können Besucherinnen und Besucher die Hitze des Perlenfeuers erleben und weitere Einblicke in die Schmuckherstellung erhalten. Besucher sind herzlich willkommen.

Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie

Neue Zeile 11

87600 Kaufbeuren-Neugablonz

www.erlebnisausstellung.info

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Sport

U13 des ESV Kaufbeuren holt Bayerische Vizemeisterschaft

Starke Saison endet mit Platz zwei in Bayern und Süddeutschland

Die U13-Mannschaft des ESV Kaufbeuren hat eine erfolgreiche Saison mit der Bayerischen und Süddeutschen Vizemeisterschaft abgeschlossen. In der höchsten Spielklasse ihrer Altersstufe überzeugte das Team über die gesamte Spielzeit hinweg mit konstant starken Leistungen.

Souveräner Auftritt in der Vorrunde

Bereits in der Vorrunde sicherte sich der ESVK ungefährdet den ersten Platz und qualifizierte sich damit für die Meisterrunde. Dort trafen die Kaufbeurer Nachwuchsspieler auf die besten acht Teams aus Bayern sowie die beiden Spitzenmannschaften aus Baden-Württemberg. Zu den Gegnern gehörten Deggendorf, Regensburg, Augsburg, Landshut, Nürnberg, Geretsried, Riessersee, Frankfurt und Mannheim. Gespielt wurde jeweils in einer Hin- und Rückrunde. Die Mannschaft zeigte dabei konstant Leistungen und setzte sich hier gegen zahlreiche namhafte Gegner durch. Am Ende stand ein verdienter zweiter Platz hinter dem neuen Meister aus Deggendorf.

Besonders bemerkenswert: Im Heimspiel gelang dem ESV Kaufbeuren ein Sieg gegen den späteren Titelträger. Auch das Rückspiel in Deggendorf verlief auf Augenhöhe und wurde erst im Penaltyschießen entschieden.

Trainer loben Einsatz und Teamgeist

„Die Mannschaft hat sich den zweiten Platz mit großem Einsatz, Disziplin und viel Trainingsfleiß hoch verdient“, betonten die Trainer Norbert Zabel, Ferdinand Speckamp, Michael Wirth und Jakob Peukert. Ausschlaggebend sei vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung gewesen. Mit der Vizemeisterschaft unterstreicht der ESV Kaufbeuren erneut die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein.

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Allgemein Podcast

Podcast Klar.Text Business: Andi Wehl von WA Connections zur Arbeitswelt und zum 1. Allgäuer Jobfestival am 13.05.2026

Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit WA Connections Geschäftsführer Andi Wehl

Fachkräftemangel auf der einen Seite – lange Bewerbungsphasen auf der anderen. Warum finden Unternehmen und Bewerbende oft nicht zueinander? In dieser Folge des Klar.Text Business Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Andi Wehl, Geschäftsführer von WA Connections mit Sitz in Kaufbeuren. WA Connections vereint regionale Jobbörse, Recruiting, Beratung und Interim-Management – mit einem klaren Fokus auf das Allgäu. Doch bei aller Struktur, moderner Technik und KI-Unterstützung gilt für Andi Wehl vor allem eines: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der perfekte Lebenslauf, nicht die schnelle Besetzung, sondern echtes Interesse, Aufmerksamkeit und nachhaltiges Zusammenführen von Unternehmen und Bewerbenden.

Außerdem geht es in dieser interessanten und kurzweiligen Ausgabe um ein neues Format von WA Connections, das es so in Kaufbeuren und der Region noch nicht gegeben hat: das 1. Allgäuer Jobfestival am 13. Mai 2026 in der energie schwaben arena – ein Recruiting-Event mit Festivalcharakter, persönlich, modern und konsequent regional gedacht. Erleben sie ein kompetentes, ehrliches und menschliches Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung und neue Wege für den Arbeitsmarkt im Allgäu. Hier auf Wir sind Kaufbeuren und überall, wo es Podcasts gibt.

Produktion: Claus Tenambergen
Kaufbeuren, Februar 2026

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Verwaltung Wirtschaft

Wir sind Kaufbeuren beim Job Festival dabei

Networking auf Augenhöhe: Austausch, der weiterbringt

Das Job Festival ist mehr als eine klassische Recruiting-Veranstaltung. Es versteht sich als Treffpunkt für Macher, Visionäre und Partner, die den Austausch suchen und gemeinsam Perspektiven entwickeln möchten.

Wir sind Kaufbeuren freut sich, von Beginn an Teil dieses Formats zu sein. Dabei geht es nicht nur darum, Talente zu fördern, sondern auch den Dialog innerhalb der Branche aktiv mitzugestalten.

Austausch und neue Impulse in der B2B-Area

Wer auf der Suche nach neuen Impulsen für das eigene Business ist oder gezielt Synergien ausloten möchte, ist in der B2B-Area richtig. Hier entsteht Raum für Gespräche, Ideen und mögliche Kooperationen.

Wir laden herzlich dazu ein, mit uns ins Gespräch zu kommen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie sich Mehrwerte schaffen lassen und wie die Arbeitswelt von morgen aussehen kann.

Unser Fokus vor Ort

Im Mittelpunkt stehen konkrete Themen und praxisnahe Ansätze:

  • Austausch über aktuelle Markttrends
  • Vernetzung mit Branchenkollegen
  • Gemeinsame Lösungsansätze für Bereiche wie HR-Tech und New Work

Persönlicher Austausch im Mittelpunkt

Das Job Festival bietet die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu führen, die über den Moment hinaus wirken können. Wir freuen uns auf Begegnungen, neue Perspektiven und den direkten Dialog.

📍 Treffpunkt: B2B-Area | Job Festival
📅 Terminvereinbarung gerne vorab

Wir sind Kaufbeuren
Claus Tenambergen
Telefon: 08341 874632
Mobil: 0170 2824561
Mail: info@wir-sind-kaufbeuren.de
Portal: www.wir-sind-kaufbeuren.de

Mediadaten – Wir sind Kaufbeuren

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Sport

Zwei weitere Abgänge beim ESVK

Martin Kaaz und Torhüter Clemens Schulz gehen

Mit Stürmer Martin Kaaz und Torhüter Clemens Schulz verabschiedet der ESV Kaufbeuren zwei Spieler, die zur abgelaufenen Saison hauptsächlich zum Stammpersonal unserer U20-Mannschaft gehörten, aber auch für den Spielbetrieb der DEL2-Mannschaft gemeldet waren. Beide Spieler sind aufgrund ihres Alters nicht mehr für die U20-Mannschaft spielberechtigt und werden sich somit neuen Vereinen anschließen.

Martin Kaaz kam auf sechs Einsätze für die Joker in der DEL2, während Torhüter Clemens Schulz beim Auswärtsspiel in Bietigheim im Schlussdrittel seinen ersten Einsatz in der DEL2 absolvieren konnte.

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Chinesische Einwanderer fanden in Lampang die begehrte weiße Kaolinerde und gründeten die ersten Keramikwerkstätten. Dazu gehörte auch der Gründer von Dhanabadee, ein Pionier in der Herstellung von Gebrauchskeramik in Nordthailand. Der Betrieb zeigt Engagement für Mensch und Tier mit Stipendien für benachteiligte Schüler, mit der Unterstützung einer Blindenschule und des Elephant Conservation Center in Lampang.

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