Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren
Foto: Dr. Josef Merkl
Der Heimatverein Kaufbeuren und das Bezirksarchiv Schwaben holen am Mittwoch, den 20. Mai 2026, um 19:00 Uhr den verschobenen Vortrag „Verwaltet. Vergast. Vergessen. Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren“ nach.
Die Referenten sind Dr. Franz Josef Merkl von der Stiftung Sankt Johannes sowie Daniel Hildwein, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Grafeneck. Die Stiftung Sankt Johannes in Marxheim betreut und fördert seit über 150 Jahren Menschen mit Behinderung. Zahlreiche Bewohner waren Opfer der NS-„Euthanasie“, viele in der Tötungsanstalt Grafeneck in Gomadingen. Diese ist heute die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland, darunter auch Patienten der Krankenanstalten Kaufbeuren und Irsee. Die musikalische Begleitung übernimmt Uwe Bräutigam mit seiner Handpan.
Veranstaltungsort ist der Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Vor dem Vortrag findet die Anmeldung für die Exkursion Streuobstwiese Hirschzell am 13. Juni statt.



















