Ermittler stoßen im Bürgerbüro auf Totalfälschung – Betroffener war zur Abschiebung ausgeschrieben
Am Sonntag, 11. Mai 2026, wurde im Bürgerbüro der Stadt Kaufbeuren eine verdächtige bulgarische Identitätskarte festgestellt. Gegen 14:00 Uhr informierte die Behörde die Grenzpolizei Pfronten über den Vorfall. Die eingesetzten Fahnder überprüften das Dokument vor Ort und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um eine sogenannte Totalfälschung handelt. Die Ausweiskarte wurde daraufhin sichergestellt.
Mann identifiziert und kontrolliert
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Beamten den Inhaber des Dokuments kontrollieren und seine tatsächliche Identität feststellen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen türkischen Staatsangehörigen, der bereits zur Abschiebung ausgeschrieben war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Er ist jedoch verpflichtet, Deutschland innerhalb weniger Tage eigenständig zu verlassen.
Anzeige wegen mehrerer Verstöße
Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie wegen illegalen Aufenthalts.


















